 | | | | | Ausgabe
412 vom 6.
März 2008 |
| Liebe Leser,
heute
vor genau 35 Jahren wurde das "Übereinkommen über den
internationalen
Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen"
geschlossen, besser bekannt als Washingtoner
Artenschutzübereinkommen, WA oder CITES. Die Liste der
Mitgliedstaaten
ist seither deutlich angewachsen, die Listen der betroffenen Arten in
den drei WA-Anhängen leider auch.
Diejenigen von Ihnen, die nicht auf der ZooKunft-Tagung
waren,
vermissen wahrscheinlich das aktuelle Quantum-Verzeichnis schon ganz
heftig. Dem kann abgeholfen werden: Es ist jetzt auch im Handel
erhältlich. Darin mehr Zoos denn je - 550 Einträge
allein für
Deutschland, weitere 700 europaweit. Und natürlich alle
anderen
Angaben, die Sie vom QV gewohnt sind - mehr in der Rubrik "Neue Veröffentlichungen".
Bärige Bärichte hält weiterhin
ein bärsonderer
Bäreich bäreit.
Dirk
Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Zitat der
Woche:
Der
Kiewer Zoo plant, die Tiere auf spezielles Trockenfutter
umzustellen. Das wird
das schon lange erfolgreich praktiziert in der Mehrzahl der
europäischen Zoos. "Es wird keine Probleme geben mit dem
Einkauf von
Gemüse, Obst, Fleisch. Die ganze zivilisierte Welt ist schon
zu
Trockenfutter übergegangen."
Wie unzivilisiert sind doch die deutschen Zoos! Wer klärt die
Kiewer
Stadtpolitiker auf?
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Eisbären
Kölnische
Rundschau
- 5. März 2008
Berliner Zoo droht Klage wegen Knut
Der Zoo Neumünster will an diesem Donnerstag bekanntgeben, ob
Eisbär-Star Knut ein
Fall fürs Gericht wird. Der Zoologische Garten Berlin, in dem
Knut
durch die geglückte
Handaufzucht von Thomas Dörflein weltberühmt wurde,
lehnt bisher
kategorisch eine
Beteiligung von Neumünster an den bisher 5 Millionen Euro
zusätzlicher
Einnahmen
ab. Nach Angaben seines Direktors Peter Drüwa beansprucht der
Zoo
Neumünster jedoch
einen öffentlich in der Höhe noch nicht genannten
Anteil aus den
Ticket- und Werbeerlösen,
weil er die Besitzrechte an Knut hat. Vater Lars ist von
Neumünster an
Berlin ausgeliehen.
Ein Vertrag regelt die Rechte am Nachwuchs. Für die Beratungen
am
(heutigen) späten Mittwochabend sehe er sich
gegenüber dem
Kuratorium und dem Zoo-Beirat sowie im Zoo-Vorstand in der Pflicht, die
Rechte des
Zoos Neumünster wahrzunehmen. Sonst müsse er
befürchten, von der
Mitgliederversammlung
am 17. März in die Verantwortung für entgangene
Einnahmen genommen zu
werden.
Stuttgarter
Nachrichten - 5. März 2008
Großes Lob vom Flocke-Zoo:
Geheimnis um Wilbär-Geburt
richtig
Dickes Lob von Nürnberg an Stuttgart: Dass die Geburt von
Eisbärbaby
Wilbär vom Stuttgarter Zoo mehr als zwei Monate geheim
gehalten wurde,
sei genau
richtig gewesen. „Das ist ein Weg, sich zu
schützen“, sagte Dag Encke,
Direktor
des Nürnberger Tiergartens. Öffentlicher Druck hatte
dort im Januar
dazu geführt,
dass das Eisbärbaby Flocke von seiner Mutter getrennt wurde
und jetzt
per Hand aufgezogen
wird. „Wir haben immer gesagt, wir sind transparent, wie
verheimlichen
nichts. Aber
was uns da überrannt hat, das kann ich keinem
empfehlen.“ Die Wilhelma
verzeichnet nach eigenen Angeben bislang keinen
„Wilbär-Effekt“. In
den Tagen nach Bekanntgabe der Geburt sei der Besuch sogar eher
unterdurchschnittlich,
hieß es. Der neue Star des Zoos soll aber auch erst Ende
April live zu
sehen sein.
Bietigheimer
Zeitung -
4. März 2008
Zoologischer Garten lässt den Namen des
kleinen Eisbären
schützen
Kleine Eisbären
haben viel Geld in die Kassen der Zoos in Berlin und Nürnberg
gespült.
Auch in der
Wilhelma denkt man darüber nach, das Eisbär-Baby
Wilbär zu vermarkten -
allerdings
schwäbisch dezent. "Ein Plüschtier wäre gut,
T-Shirts werden sicherlich
gefragt sein, und auch
eine Kaffeetasse mit seinem Bild kann ich mir vorstellen", sagte
Zoo-Direktor
Dieter Jauch gestern in Stuttgart. Bislang habe sich eine
deutsche Firma an der Herstellung von Wilbär-Produkten
interessiert
gezeigt. Jauch erwartet jedoch aus dem Merchandising keinen
Millionensegen. Das Aufwachsen
eines Bären bei der Mutter sei für die Besucher nicht
so reizvoll wie
die Handaufzucht,
meint der Direktor.
Neue
Westfälische
- 2. März 2008
Eisbärenbaby
Wilbär
vorerst nur auf Video
Eine 300 Kilogramm schwere Eisbärin packt mit ihrem Maul
zärtlich ihr
sechs
Kilogramm leichtes Kind. Auf dem Rücken liegend spielt sie mit
ihrem
knuddeligen
Nachwuchs. An diesen reizenden Szenen aus der Kinderstube des fast
zwölf Wochen alten Wilbär
können sich die Besucher der Stuttgarter Wilhelma
zunächst nur auf
einem großen
Bildschirm erfreuen. Wilbär wird den Schutz des Innengeheges
erst
verlassen, wenn
er sicher auf den Beinen ist und nicht mehr im Wasserbecken zu
ertrinken droht.
Zoologin Ulrike Rademacher schätzt, dass er erst im April oder
Mai ins
Freie darf. Tierpfleger Jürgen Deisenhofer nimmt zwar an, dass
der
Andrang
größer wird, wenn das Tierjunge "live" auf den
Granitfelsen im
Außengehege
herumturnt. "Es wird aber nicht so werden wie in Berlin", meint er.
"Jeder
will ein Hätschelkind mit Fläschchen sehen." Auch
Zoologin Rademacher
sagt
voraus, dass ein ganz normal bei der Mutter aufwachsendes
Bärenkind für
die Besucher
"unter Umständen langweilig ist". Die Wilhelma setzt vor allem
auf Ruhe
für die Bärenmutter und das erste in Stuttgart
geborene Eisbärenjunge.
Stuttgart Journal - 2.
März 2008
Kleiner
Eisbär in Stuttgart derzeit ohne Papa - Wilhelma geht kein ...
Nun hat
auch Stuttgart ein Eisbärenbaby.
„Wilbär“ heißt es also und ist
gerade
mal knapp
drei Monate alt. 17 Jahre sollte es dauern, bis sich beim Stuttgarter
Eisbärenpaar
Anton und Corinna Nachwuchs einstellen sollte. Aber wie heißt
es so
schön im Schwäbischen:
„Guat Ding will Weile han“. Für die
Wilhelma ist Wilbär bereits jetzt
ein Star. Zoodirektor Jauch freut sich
heute schon über die guten Besucherzahlen über den
Sommer hinweg.
Dankbar ist er
auch darüber, dass Wilbär so lange geheim blieb. Ihm
sei wichtig
gewesen, dass Wilbär
so lange wie möglich ungestört bleibt und seine
ersten Tage auf der
Welt nicht gleich
zusammen mit Filmkameras verbringt.
Stern -
29. Feb. 2008
Eisbärbaby
Nr. 3 Der geheime Wilbär
In Stuttgart kam am 10. Dezember ein kleiner Eisbär zur Welt.
Bis
gestern hielt
die Wilhelma den Nachwuchs allerdings geheim. Schließlich ist
Wilbär
kein Flaschenkind,
sondern wird - in aller Ruhe - von Mutter Corinna aufgezogen. Knut hat
Spuren hinterlassen. Flocke auch. In keinem Fall wollte Stuttgarts
Zoodirektor
Dieter Jauch einen ähnlichen Rummel um das erste
Eisbärbaby der
Wilhelma. Allen Presseanfragen zum Trotz. Besucher sollen
Wilbär auch erst Ende April zu Gesicht bekommen - da bleibt
Jauch
konsequent. Dass der Trubel nun kommen wird, ist auch Jauch klar. Noch
bevor die Geburt bekanntgegeben
wurde, ließ er die Bezeichnungen "Eisbär
Wilbär" und "Wilbär"
schützen. Er wolle verhindern, dass andere mit dem Namen
Geschäfte
machen. Wilbär
werde aber sicher nicht den Starruhm von Knut erlangen, sagte Jauch.
Dennoch werde die
Wilhelma Marketing-Produkte wie einen Plüschbären
oder T-Shirts
auflegen.
Stuttgart Journal -
29. Feb. 2008
Wilbär
begeistert Region Stuttgart
Die Freude
bei der Bevölkerung in der Region Stuttgart ist
groß. Der Grund:
Das inzwischen
sechs Kilo schwere Eisbärenbaby Wilbär, der neue Star
in der Wilhelma.
Es war eines der bestgehütesten Geheimnisse: Nach 17 Jahren
gab es den
ersten Eisbärennachwuchs
im Stuttgarter Zoo. Gestern ließ dann Zoo-Direktor Dieter
Jauch die
freudige Überraschung
an die Öffentlichkeit. Um bei der Aufzucht kein Risiko
einzugehen,
hat sich die Zooleitung entschieden, Wilbär erst im April der
breiten
Öffentlichkeit
vorzustellen. Jedoch schon bald können Souvenirs von dem
Bärchen
gekauft werden.
Jauch weist aber ausdrücklich darauf hin, dass es keine
Zustände wie um
Knut in
Berlin geben soll. Vorgesehen sind unter anderem Teddy-Bären
und
Bärentaschen. Die
Erlöse aus dem Verkauf sollen in ein
Bärenschutzprogramm fließen, hieß
es.
Pforzheimer
Zeitung - 28. Feb. 2008
Eisbär-Mania
nun auch in Stuttgart
Im Stuttgarter Zoo ist ein Eisbär geboren worden. Der
Nachwuchs des
Eisbärenpärchens
Anton und Corinna heißt Wilbär. Ihm gehe es gut,
teilte der Zoodirektor
Dieter Jauch mit. Nach dem internationalen Medienrummel um die
Eisbärenbabys Knut
und Flocke in den Zoos von Berlin und Nürnberg habe der
zoologisch-botanische Garten
„Wilhelma“ die Neuigkeit bewusst lange geheim
gehalten. Der junge
Eisbär wächst bei seiner Mutter auf. Bei der Geburt
am 10. Dezember
2007
war Wilbär blind, taub, fast nackt und kaum
größer als ein
Meerschweinchen. Nur ein Kameraauge wachte
über die kleine Eisbärenfamilie – selbst
die Pfleger blieben außer vor.
Bocholter-Borkener
Volksblatt
- 28. Feb. 2008
Am
10. Dezember geboren Stuttgarter Eisbär-Baby ist
älter als Flocke
Bereits
am 10. Dezember ist der kleine Eisbär in der Stuttgarter
Wilhelma
geboren. Erste
Bilder des kleinen Bären "Wilbär" aus dem
zoologisch-botanischen Garten
gibt es erst jetzt. Besucher müssen sich noch gedulden; sie
bekommen
"Wilbär"
erst im Mai zu sehen. Jauch sagte, das inzwischen etwa sechs Kilogramm
schwere Baby sei noch keinesfalls
über den Berg. Sie bräuchten Abgeschiedenheit und
Ruhe. Die monatelange
Geheimhaltung begründete
der Zoo mit dem Wirbel um "Knut" in Berlin. Man sei auch nicht "auf
das große Geld aus", sagte Jauch. Der Zoo habe den Namen
dennoch
schützen lassen.
Einen Besucheransturm erwartet der Direktor zunächst nicht.
PR-Inside.com
- 5. März 2008
Eisbär Flocke bekommt eine eigene
Biografie
Nur wenige Monate nach seiner Geburt bekommt das Nürnberger
Eisbärbaby
Flocke eine eigene Biografie. Im April werde im Nürnberger
Tessloff
Verlag das «offizielle
Flocke-Tagebuch» erscheinen, das die ersten Lebensmonate des
Tierbabys
in exklusiven
Bildern festhalte, teilte der Verlag am Mittwoch mit. Das Tagebuch habe
32 Seiten
und eine Startauflage von 50 000 Exemplaren.
PR-Inside.com -
5.
März 2008
"Flocke" genießt erste Dusche
«Flocke» ist zum ersten Mal geduscht worden.
«Sie hat es genossen»,
sagte der
Nürnberger Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr am Mittwoch. Die
inzwischen
fast drei Monate
alte Eisbärin habe die Dusche auch dringend nötig
gehabt: «Hinterher
roch sie viel
besser, richtig frisch.» Pfleger Horst Maußner und
er hätten das
inzwischen fast
elf Kilogramm schwere Jungtier in einen großen Plastikeimer
gestellt
und mit lauwarmen
Wasser gewaschen. In unregelmäßigen
Abständen soll die Prozedur
wiederholt werden.
net-tribune.de
- 2. März 2008
"Flocke"
wird
langsam
gefährlich
Das Nürnberger Eisbärbaby
«Flocke» wird seinen Pflegern langsam
gefährlich. «Flocke
springt uns jetzt schon an und schnappt nach uns», berichtete
Tierarzt
Bernhard
Neurohr am Freitag. «Da steckt schon "wumm" dahinter, wenn
sie
zubeißt»,
meinte er. Pfleger Horst Maußner habe bereits einige blaue
Flecken an
den Unterarmen. Angst und Schrecken verbreite die inzwischen 9,85 Kilo
schwere «Flocke» zwar noch
nicht, allerdings bekämen die vier Pfleger nun schnellstens
Schweißerhandschuhe
mit langen Lederstulpen, kündigte der Tierarzt an.
«Flocke» muss sich
nun auch langsam von den täglichen Flaschenmahlzeiten
verabschieden
und wird an eine Breifütterung herangeführt.
oe24.at - 4. März
2008
Die neuen Superstars im Zoo Schönbrunn
Die süßen
Eisbären-Zwillinge haben sich am Dienstag früh
erstmals im Freien
gezeigt. Es sind
zwei Männchen. In der Früh hat das
Eisbärenweibchen Olinka durch
heftiges
Stoßen an die Tür zum Außengehege gezeigt,
dass es nun bereit sei, die
Innenanlage
wieder zu verlassen und ihre beiden Jungen nach draußen zu
führen. Nur
wenige Minuten später sind Mutter und Kinder drei Monate nach
der
Geburt am
30. November erstmals ans Tageslicht spaziert. Doch bereits nach
wenigen Minuten war der erste Ausflug auch schon
wieder zu Ende und die Kleinen haben sich wieder in die Innenanlage
zurückgezogen.
Kleine
Zeitung - 4. März 2008
Süße Eisbären-Babys
in Schönbrunn
Über eine weitere "süße" Attraktion
können sich seit Dienstag, die
Besucher
des Tiergartens Schönbrunn freuen: Die am 30. November
geborenen
Eisbären-Buben
sind erstmals ans Tageslicht marschiert. Mit der Namensgebung
für die
Zwillinge
will man sich übrigens noch Zeit lassen - und es vor allem
nicht derart
promoten
wie im Fall der deutschen Eisbären "Flocke" und "Knut".
Die
Presse - 4.
März 2008
Schönbrunn: Eisbären-Zwillinge
zeigen sich Besuchern
Drei Monate
nach der Geburt verlassen die Jungen erstmals das Innengehege. Die
Zwillige sind
noch namenlos: In Schönbrunn will man einen Hype wie um "Knut"
und
"Flocke"
vermeiden.
ORF.at - 29.
Feb.
2008
Tiergarten
fiebert
doppeltem Auftritt
entgegen
Wenige Wochen
nachdem sich Pandababy Fu Long den wartenden Besuchern gezeigt hat,
steht der öffentliche
Autritt der Eisbärzwillinge vor der Tür. Das Wurfnest
haben die kleinen
"Knuts"
bereits verlassen. Noch vor Ostern rechnen die Tierpfleger in
Schönbrunn mit dem öffentlichen Auftritt
der Eisbären. Nach drei Monaten im Wurfnest hüpfen
die zwei
wollig-weißen Eisbärenbabys jetzt
seit eineinhalb Wochen in der Innenbox des Eisbärengeheges im
Tiergarten Schönbrunn
herum. Den Besuchern bleibt ein Blick auf die im November geborenen
Sprösslinge
bislang noch verwehrt.
Freie
Presse - 5. März 2008
Und ewig
grüßt das Eisbärenbaby
Süß und knuddelig, das ist Knut. Der Berliner
Eisbär ist nun auch ein
Kinostar:
In 90 Minuten zeigt der deutsch-amerikanische Regisseur Michael Johnson
"Knut
und seine Freunde". Ab morgen wird der Film über Deutschlands
Leinwände
laufen
mit dem tapsigen Eisbärenbaby, das mittlerweile 15 Monate alt
ist und
über 150 Kilo
wiegt. Es hätte auch ein Film über
Klimaänderung werden können. All
dies ist der Film nicht.
Er ist nur eine erneute, stark beschönigende Wiederholung der
Lebensgeschichte Knuts
-mit Braunbärzusatz.
WELT ONLINE - 4.
März
2008
Filmpremiere mit Knuts Ziehvater
Er trägt eine schlichte Cordjacke und Jeans, hat einen kleinen
Jungen
an der Hand
und bahnt sich im Zoo-Palast den Weg auf dem blauen Teppich mit den
weißen Bärentatzen
durch Fotografen, TV-Kameras und Reporter: Tierpfleger Thomas
Dörflein
(44), der
die Filmpremiere von "Knut und seine Freunde" (kommt am Donnerstag in
die Kinos) gestern Vormittag im Zoo-Palast durch die liebevolle
Aufzucht des kleinen
Eisbären im Berliner Zoo überhaupt erst
möglich gemacht hat. Der
Streifen erzählt
drei Geschichten - von Knut und seinem Pfleger, einer
Eisbärenfamilie
in der Arktis
und zwei Braunbärenwaisen in Weißrussland -, die
miteinander zu einer
Story verbunden
worden sind. Dörflein: "Der Film ist gut gelungen."
Kölnische Rundschau -
28. Feb. 2008
Knut
feiert
Premiere auf der Leinwand
Eisbär Knut kommt in die Kinos. Und ein erstes Urteil kommt
zum
Filmstart am 6.
März aus berufenem Mund. "Ich habe "Knut und seine Freunde"
schon
ein paar Mal gesehen. Alles ist sehr schön, und es hat mir
sehr
gefallen",
sagt Knut-Ziehvater Thomas Dörflein im Zoologischen Garten
Berlin bei
der Fütterung
seines berühmten Pfleglings. Der in Berlin geborene und
lebende
Regisseur Michael Johnson vertraut ganz der Kraft
der Bilder und den Erinnerungen an die schöne Zeit mit Knut.
Auf der
Riesenleinwand erscheint das Spiel zwischen dem "Traumpaar" des
Jahres 2007 noch inniger als im Fernsehen oder auf DVD. Und die selbe
familiäre
Intimität, wie sie der Film beim Aufwachsen der
Eisbär-Kinder Lasse,
Linn und Kunik
bei ihrer unendlich fürsorglichen Mutter Maidu in der
arktischen
Eiswüste dokumentiert,
verblüfft. Auch die anderen "Knut-Freunde" Masha und Pasha,
die sich
als
kleine Braunbären-Zwillinge in den Weiten
weißrussischer Wälder ohne
Mutter durchschlagen
müssen, erleben, dass sie nur zusammen überleben
können. Das ist das
Bindeglied der Berichte über ganz verschiedene
Bären-Schicksale in
einer
bedrohten Natur.
Der 90-minütige Film "Knut und seine Freunde" startet am 6.
März in
deutschen
Kinos mit 150 Kopien (farbfilm verleih). Am 2. März (11.00
Uhr) sind zu
einer offiziellen
Premiere im Berliner Zoo-Palast etwa 1000 Gäste eingeladen,
vorwiegend
Kinder. Unter
den Besuchern sind nach Angaben der Verleiher auch Regisseur Johnson
und Tierpfleger
Dörflein. Anstelle des Roten Teppichs wird dann ein blauer
Teppich mit
aufgedruckten
Bärentatzen ausgerollt.
Ad-Hoc-News
- 2. März 2008
Kinopremiere
für Film über Eisbär Knut in Berliner
Zoopalast
Mit einer
großen Gala wollen Produzenten und Verleiher heute den ersten
Leinwandauftritt des
weltbekannten Eisbärenjungen Knut feiern. Wie die Filmemacher
der
ausführenden DOKfilm
GmbH mitteilten, sind zur Premiere von «Knut und seine
Freunde» im
Berliner Zoopalast
auch die Ziehväter des Eisbären geladen. Der
Dokumentarfilm unter der
Regie von
Michael Johnson zeigt bisher unveröffentlichtes Bildmaterial
des
Bärenkinds sowie
den täglichen Überlebenskampf von vier wilden
Artgenossen in der Arktis
und in Weißrussland.
PR-Inside.com
- 4. März 2008
Kleine Pandas in Nürnberg
offensichtlich doch von Hirschen
getötet
Der rätselhafte Tod von zwei Kleinen Pandabären im
Nürnberger Zoo ist
offenbar
aufgeklärt: Es deute alles darauf hin, dass doch die im selben
Gehege
lebenden Muntjak-Hirsche
die Bären aufgeschlitzt haben, teilte die Stadt
Nürnberg am Dienstag
mit. Der Zoo
hatte dies zunächst nahezu ausgeschlossen, da die drei Hirsche
und
Bären schon seit
zehn Jahren friedlich in einem gemeinsamen Gehege lebten. Ein
Untersuchungsbericht habe jedoch ergeben, dass die vor zwei Wochen mit
aufgeschlitzten Bäuchen im Gehege gefundenen
Pandabären aller Wahrscheinlichkeit nach entweder durch die
spitzen
oberen Eckzähne
oder durch die sehr scharfen Klauen der Muntjaks getötet
wurden. Es
seien keine Kampfspuren wie Unterhautblutungen, Knochenbrüche
oder
zusätzliche
Verletzungen der Haut gefunden worden. Wegen der toten Bären
will der
Nürnberger Zoo nun auf die gemeinsame
Haltung verzichten, bis Fachleute den Vorfall besprochen haben.
n-tv -
29. Feb.
2008
Tote
Pandabären
Die beiden
Kleinen Pandabären aus dem Nürnberger Tiergarten sind
eventuell doch
von anderen
Tieren in ihrem Gehege getötet worden. Zuletzt verdichteten
sich
Hinweise darauf,
dass die beiden Muntjak-Hirsche über ihre Mitbewohner
hergefallen sein
könnten.
"Die Wunden sehen so aus, als ob die Bäuche der beiden
Pandabären mit
spitzen
Zähnen aufgeschlitzt worden sein könnten", sagte eine
Sprecherin des
Landesamtes
für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen.
Kampfspuren
zwischen den
Muntjaks und den auch Katzenbär genannten Kleinen Pandas
wurden bei der
Untersuchung
der toten Tiere jedoch nicht festgestellt.
Stern
-
5. März
2008
Entführter Pinguin in Lebensgefahr
Ein Pinguin
ist aus dem Stuttgarter Zoo verschwunden. Die 30 Zentimeter kleine Babe
wurde vermutlich
am helllichten Tag von einem Besucher gestohlen. Mit Fahndungsplakaten
wird nun
nach dem Vogel gesucht. Denn Babe könnte der unfreiwillige
Ausflug das
Leben kosten.
Bleibt eine kleine Hoffnung: Hin und wieder machen die Pinguine des
Stuttgarter
Zoos kleine unerlaubte Ausflüge innerhalb der Wilhelma. Das
war die
spontane Vermutung
des Pflegers, als Babe nicht zur Mittagsfütterung auftauchte.
Meist
werden sie dann
im nächsten Gebüsch wieder gefunden. Aber die
sofortige Durchsuchung
des Zoogeländes
blieb erfolglos.
Stuttgart
Journal - 4.
März 2008
Sorge um entführten Pinguin in
Stuttgart wächst ...
Die Sorge
um den verschwundenen Brillenpinguin Babe aus der Wilhelma in Stuttgart
wächst.
Gleichzeitig sinkt die Hoffnung, dass er wieder zurück in sein
Gehege
kommt. Keinerlei Hinweise gibt es auf ihren
Verbleib.
Morgenweb - 29.
Feb. 2008
Stuttgarter
Zoo will "Babe" zurück
Stuttgart.
Ein kleiner Brillenpinguin namens "Babe" ist aus dem Stuttgarter Zoo
gestohlen
worden. Der etwa 35 Zentimeter große Vogel müsse
schnellstens zur
Wilhelma zurückgebracht
werden, da er bei nicht artgerechter Haltung sterbe, warnte die
Polizei. "Babe"
sei den Menschen sehr zugetan, lasse sich gerne mit ihnen fotografieren
und gelte
daher als "Medien-Pinguin".
Stuttgart Journal -
28. Feb. 2008
Von
Pinguin Babe aus Wilhelma Stuttgart fehlt jede Spur
Von der
Brillenpinguindame Babe fehlt immer noch jede Spur. Wie gestern
berichtet, wurde
das Tier vermutlich am Dienstag aus dem Gehege am Haupteingang
gestohlen. Ratlosigkeit herrscht bei den Verantwortlichen in der
Wilhelma. Der sehr zutrauliche
35-Zentimeter große Vogel ist spurlos verschwunden und es
gibt keine
Anzeichen für
seinen Verbleib. Medienberichten zufolge, sieht Wilhelma-Direktor
Dieter Jauch die
Überlebenschancen für das kleine Tier für
sehr gering. Babe könnte sich
nicht einmal selbst ernähren.
PR-Inside.com - 28.
Feb. 2008
Wilhelma
steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern
Nach dem Diebstahl eines Brillenpinguins aus dem Zoo in Stuttgart,
erhebt
jetzt der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht schwere
Vorwürfe gegen
den Zoo.
So sei die Anlage, so der Zookritiker, in punkto Sicherheit der
Pinguine mehr als mangelhaft und biete ideale Voraussetzungen
für
einen Diebstahl.
>Hinweis: Diese Meldung hat A. erneut selbst verfaßt
Wolfsburger
Allgemeine - 5. März 2008
Wolfsrüde „Roy“ ist
wieder da.
Susanne
Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die
Erleichterung
anzusehen, als
sie am Mittwochnachmittag die frohe Kunde mitteilen kann: Der
entlaufene Wolf ist
wieder da. Das Tier hatte am Tag zuvor Arbeiten am Gehegezaun zum
Ausbruch genutzt
und war viele Kilometer in Richtung Süden gelaufen. Am
Mittwoch
Vormittag dann gab
ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um
Zooinspektor
Hans-Jürgen Schröder
den entscheidenden Tipp, wo sich das Tier aufhielt.
Wolfsburger
Allgemeine
- 5. März 2008
Entlaufener Wolf wieder eingefangen
Der aus
dem Osnabrücker Zoo entflohene Wolf ist am Mittwochvormittag
wieder
eingefangen
werden. Das Tier war am Dienstagnachmittag bei Reparaturarbeiten am
Gehegezaun entwischt.
Nun ist er wohlauf in den Zoo zurückgekehrt.
PR-Inside.com -
5.
März 2008
Wolf flüchtet aus Osnabrücker
Zoo
Während Reparaturarbeiten an seinem Gehege ist ein Wolf aus
dem Zoo
Osnabrück
entlaufen. Wie die Polizei mitteilte, gelang dem Tier am Dienstag gegen
12.00 Uhr
die Flucht. Zuletzt gesehen wurde der Wolf in einem Waldgebiet in der
Nähe der Stadt
Georgsmarienhütte südlich von Osnabrück.
Illertal
Bote - 5.
März 2008
Wo der Waldrapp ruft
Bad
Mergentheim. Rund
190
000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Wildpark. Mit neuen
Tieren und Gehegen
sowie einem erweiterten Angebot an Sonderprogrammen startet der Park in
die neue
Saison. Neben dem Neubau eines Sanitärtraktes hat sich auch im
Park
viel
getan. Zum Saisonstart am 15. März präsentiert er
sich mit vielen
Neuerungen. Auffällig
ist das neue Logo, ein stilisierter Wolfskopf. Außerdem soll
die neue
Homepage http://www.wildtierpark.de
zum Saisonbeginn online gehen. Für
die Zukunft des Parks entscheidend ist der Kauf des bisher von der
Stadt Bad
Mergentheim gepachteten Geländes. Momentan sind noch die
Vermesser am
Werk. Eine
Ausweitung des etwa 28 Hektar umfassenden Parkgeländes ist
aber nicht
geplant. Unter dem Motto "Tiere sehen und erleben" und "Zurück
zur
Natur"
stehen die erweiterten Angebote des Parks. Außerdem gibt es
neue Tiere.
So werden die Besucher den Waldrapp, einen Ibisvogel,
in einem neu errichteten Gehege beobachten können. Das
Wildschweingehege wurde umgestaltet und mit einem Sumpf und einem Teich
ergänzt.
Fränkische
Nachrichten
- 5. März 2008
Tiere hautnah sehen und erleben
Bad Mergentheim.
Es gibt einen neuen hochwertigen Flyer, in Kürze eine neue
Homepage,
insgesamt ein
neues Erscheinungsbild des Familienunternehmens nach außen -
aber
gleich geblieben
sind die Inhalte: Tiere sehen und erleben. Hautnah. Am 15.
März startet
der Wildpark wieder in die Hauptsaison (die bis November dauert)
und wartet mit einigen neuen Attraktionen auf. Grund genug für
die
Verantwortlichen
auf einer Pressekonferenz interessante Details preiszugeben.
Stadtnetz
Wuppertal -
5. März 2008
Fachtagung
für Zoopädagogen im Zoo Wuppertal
Die Zoopädagogen
des Zoologischen Gartens der Stadt Wuppertal sind Gastgeber der 19.
Fachtagung des
Verbandes deutschsprachiger Zoopädagogen (VZP) vom 06. bis
08.März
2008. Etwa 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland,
Österreich, Schweiz, Belgien,
Luxemburg und aus den Niederlanden haben ihre Teilnahme zugesagt. Das
Schwerpunktthema
lautet „Katz & Co. im Zoo“.
Natürlich geht es dabei auch um die
neuen Löwen-
und Tigeranlagen im Wuppertaler Zoo. Zum Abschluss der Tagung ist eine
Exkursion
ins Neanderthal Museum geplant.
RP
ONLINE - 28. Feb.
2008
Fünf
Millionen für Zoo
Duisburg. Das für
zunächst fünf Jahre vereinbarte RWE-Sponsoring nimmt
den
Zoo-Verantwortlichen manche
Sorge und soll dazu beitragen, den Tierpark noch attraktiver zu machen.
Fünf Millionen Euro überweist RWE in den
nächsten fünf Jahren an den
Kaiserberg-Tierpark,
ein Sponsoring, eingestielt von der CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Petra
Vogt und
Oberbürgermeister Sauerland, das Zoodirektor Achim Winkler und
seinen
Mitarbeitern
so manche Sorgen nehmen wird. Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Artur
Grzesiek und Achim Südmeier machten gestern
deutlich, dass der RWE-Konzern zwar viel Geld gibt, nicht aber
bestimmen will, wie
es eingesetzt wird. Das könnten die Handelnden sicherlich sehr
viel
besser entscheiden,
meinte Südmeier, der zuletzt als Kind den Tierpark am
Kaiserberg
besucht hatte. Der Zoo will das Geld zum Beispiel dazu nutzen, sich
„allwetterfest“ zu machen,
wie Artur Grzesiek erklärte. Noch mehr als heute sollen die
Besucher
die Chance
haben, sich bei schlechtem Wetter in attraktiven Tierhäusern
aufzuhalten. Der Aufsichtsrat
werde ein Stufenkonzept erarbeiten, „das wir
natürlich dem RWE-Vorstand
vorstellen.
Wir werden sehr konstruktiv zusammenarbeiten, um gemeinsam die
Attraktivität des
Zoos zu steigern“, so Grzesiek. Südmeier bot an,
dass der Zoo auf die
Marketingkompetenzen des RWE zurückgreift,
vor allem aber das fundierte Wissen des Konzerns um Energie-Einsatz
nutzt.
Salzburger Nachrichten - 3. März 2008
Keltenmuseum
nach Sturm wieder geöffnet
Orkan
„Emma“ zog am
Wochenende eine Spur der Verwüstung durch das Land Salzburg.
Am Sonntag
hatte außerdem der Zoo Salzburg in Hellbrunn wegen
„Emma“
einen außerordentlichen Schließtag eingelegt: Denn
„aus
Sicherheitsgründen für Mensch und Tier“
blieb der Zoo geschlossen -
nicht zuletzt wegen der hohen Baumbestände am Hellbrunner
Berg. Denn
bereits am Samstag hatte der Orkan den Zoo voll betroffen, allerdings
ohne gröbere Schäden: „Erste
Sachschäden auf dem Zoogelände wurden
durch umgestürzte Bäume und herab fallende
Äste verursacht. Bisher kam
kein Zootier zu Schaden.
webjournal.ch
- 28.
Feb. 2008
2007
brachte
Besucherekord
für den Basler Zoo
Mit 1'617'306
gezählten Eintritten konnte der Zoo Basel im Jahr 2007 erneut
einen
Besucherrekord
verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von
5.6%. Neben
dem Wetter und der mit den neuen Anlagen allgemein gestiegenen
Attraktivität trug
auch die gute Medienresonanz zu den steigenden Besucherzahlen bei. Als
Publikumsmagnete
des Jahres erwiesen sich fünf Gepardenkinder. Der Rekordtag
des Jahres
2007 war der Sonntag, 11. März mit 6047 verkauften
Eintrittskarten.
Die Zukunft wird den Zoo-Besucherinnen und
Zoo-Besuchern spannende Neuerungen bringen. Am 8. Mai wird die neue
Nashorn-Aussenanlage
eröffnet. Sie ist ein Meilenstein in der Umwandlung des
Sautergartens
in einen eigenen
Asienbereich. Das Brillenpinguin-Gehege wird vergrössert und
die
Planung für die
Menschenaffen-Aussenanlage ist in vollem Gange.
Blick Online - 28.
Feb. 2008
Grossandrang
im Basler
«Zolli»
Der Zoologische Garten Basel hat 2007 Rekord-Zulauf registriert: Mit
1,62 Millionen
Eintritten wurden 5,6 Prozent mehr gezählt als im Vorjahr, wie
der
«Zolli» mitteilte.
Publikumsmagnete waren die neuen Anlagen und die Gepardenkinder.
Planung
und
Bau
Wochenanzeiger
Herford - 28. Feb. 2008
Einmalige
Erlebniswelt
im Zoo geplant
Der vom Osnabrücker Zoo geplante Unterirdische Zoo nimmt nun
immer
konkretere Formen
an. Die aufgrund der guten Witterungsbedingungen zahlreichen
Zoobesucher konnten
in den letzten Wochen und Monaten deutliche Baufortschritte erkennen.
Der Rohbau
ist mittlerweile fertig gestellt, und der Eingangsbereich nimmt auch
schon gestalterisch
erste Konturen an. So war für alle am Projekt Beteiligten der
Zeitpunkt
für ein offizielles Richtfest
gekommen, zu dem Zoopräsident Reinhard Coppenrath u. a. neben
dem
Generalsekretär
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde, auch den
Vorstand der
Allianz Umweltstiftung, Dr. Lutz Spandau sowie den
Geschäftsführer der
Niedersächsischen
Lottostiftung, Frank Seidel, begrüßen konnte.
„Der Gang durch den
Unterirdischen Zoo soll den Besucher in eine
einzigartige Erlebniswelt
eintauchen lassen und ihm das Gefühl vermitteln, sich mit den
Tieren in
der Erde
zu befinden“ betonte Zoo-Geschäftsführer
Andreas Busemann. Insbesondere
die Experten des benachbarten Museums für Natur und Umwelt am
Schölerberg,
runden durch eine Reihe von multimedialen Inszenierungen den spannenden
– aber auch
informativen – Gang durch die Unterwelt ab! So arbeitete man
laut
Coppenrath und
Busemann zurzeit an einer „Interaktiven
Maulwurfs-Peepshow“. In einer
abgedunkelten
Zone werden u. a. drei Videoboxen in unterschiedlicher Höhe
– für
kleine und große
Abenteurer – installiert, auf denen u. a. faszinierende Filme
zum
Maulwurf präsentiert
werden. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Maulwurf durch das
Erdreich wühlt,
wird dabei über ein Laufband selbst von den Besuchern
gesteuert. Die
Finanzierung des 1.2 Millionen Euro teureren unterirdischen Zoos
konnte nur
durch das starke finanzielle Engagement der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (542.000
Euro), der Allianz Umweltstiftung (175.000 Euro) sowie der
Niedersächsischen Lottostiftung
(100.000 Euro) sichergestellt werden.
Kieler
Nachrichten - 4. März 2008
Kein Platz für Hecht und Karpfen
Karpfen, Hecht und Bitterling ade: Die
Süßwasserzeiten sind im Kieler
Aquarium
vorbei. Durch die Aquariumtechnik am Düsternbrooker Weg 20
wird
Salzwasser blubbern,
wenn das Haus nach dem Umbau – noch vor der Kieler Woche im
Juni –
wieder öffnet. „Süßwasser
aufzubereiten ist zu aufwendig“, erklärt der
Leiter des Aquariums, Dr.
Uwe Waller, man sei „ein marines Aquarium.“ Der
aktuelle
530000-Euro-Umbau des 2.
Bauabschnitts macht das Aquarium zu einer Baustelle, die nur
für
Insider noch Ähnlichkeit
mit der vertrauten Einrichtung hat. Bereits 2005/2006 wurde der 1.
Bauabschnitt im Aquarium verwirklicht, die Technik
optimiert, die Beckenwände verstärkt, angegriffener
Beton ersetzt und
wasserdichte
Kunststoffschichten aufgetragen. Das war ein 700000-Euro-Unternehmen.
In fünf Becken herrscht bereits jetzt Betrieb: Klippenbarsch
und
Petermännchen schwimmen
hier. Nach dem Umbau soll ihnen vis-à-vis, in der Mitte des
großen
Besucherraums,
ein (mobiler) Kubus etabliert werden, um den die Besucher
geführt
werden.
Lifestyle Presseservice - 27. Feb. 2008
Neue
Futtermeisterei im Zoo Dresden!
Im Vorfeld des
Neubaus eines Giraffenhauses im Dresdner Zoo war es
notwendig, einen Ersatz für unsere Futtermeisterei zu
schaffen. Schon
zu Amtszeiten von Prof. Ullrich war ein Neubau der Futtermeisterei ins
Auge gefasst worden. Dank der Unterstützung der Stadt, die dem
Zoo
in vier Jahren 16 Mio Euro zur Verfügung stellt, wurde es
möglich, eine
neue und moderne Futtermeisterei auf dem Wirtschaftshof im Ostteil des
Zoos zu errichten. Nach Planungsbeginn im März 2007 war im
August der
Baubeginn
und am 6. Februar 2008 konnten die Mitarbeiter der Futtermeisterei die
neuen Räume beziehen. Für Baukosten von 1,7 Mio Euro,
dies entspricht
auch
der geplanten
Summe, entstand ein zweigeschossiges kompaktes Gebäude (30m x
20m),
modern eingerichtet, in dem die Kollegen sehr gute Arbeitsbedingungen
vorfinden. In dem Gebäude befinden sich Lager- und
Kühlräume für
Obst/Gemüse,
Getreide, Frostfutter, die Futtertierzucht des Zoos, ein
großer
Blätterboden, Futterküche und Fleischraum, aber auch
Sozialräume und
ein Büro.
Kronberger
Bote - 5.
März 2008
UBG
für Verlegung des Parkdecks an den Opel-Zoo
Kronberg. Die prekäre Parksituation am Opel Zoo
beschäftige schon seit
geraumer
Zeit die Politik und die Öffentlichkeit in Kronberg,
erklärt die UBG in
einer Pressemitteilung.
Als Beitrag zu einer Lösung dieses Problems habe die UBG schon
vor
einiger Zeit
den Vorschlag gemacht, das Parkdeck, welches sich gegenwärtig
am
Bahnhof befindet
und das im Vorgriff auf die dort zu erwartenden Baumaßnahmen
demontiert
werden soll,
an den Opel-Zoo zu versetzen. Mit diesem Vorhaben ließe sich
die
Parkplatznot am Opel-Zoo entschärfen. Die UBG
begrüße, dass die Stadt
bereits Gespräche diesbezüglich
mit dem Opel-Zoo aufgenommen habe.
Aktionen
Kronberger Bote - 5.
März 2008
Aktion
„Schwalben willkommen“ geht in die nächste
Runde
Kronberg. Im letzen Frühjahr haben der Tierschutzverein
Kronberg und
der Opel-Zoo
gemeinsam die Aktion „Schwalben willkommen“
gestartet und im Herbst
dann in einer
kleinen Feierstunde zehn Beherbergern von beflogenen Schwalbennestern
aus Kronberg
und Umgebung eine Plakette und eine Urkunde überreicht. Mit
der Aktion
„Schwalben willkommen“ möchten der
Opel-Zoo und der Tierschutzverein
dabei mithelfen, dass auch im weniger ländlich
geprägten
Hochtaunuskreis für die
interessanten Vögel möglichst viele
Nistmöglichkeiten geschaffen
werden. Das Umweltamt
der Stadt Kronberg überlässt dem Opel-Zoo mehr als 20
Nisthilfen, die
an mehreren
Orten im Zoogelände angebracht werden.
Walsroder
Zeitung - 4. März 2008
Brasiliansicher Botschafter
eröffnet Patenschaft
„Folgt Euren Träumen!“ – Diese
Botschaft gab der brasilianische
Botschafter Luiz
Felipe de Seixas Corréa gestern den Schülerinnen
und Schülern der
Klassen 5c und
6e mit auf den Weg, als er das deutsch-brasilianische
Patenschaftsprojekt zur Rettung
des Spixaras im Vogelpark Walsrode eröffnete. Insgesamt 61
Schüler des
Walsroder
Gymnasiums wollen in Zukunft eine Patenschaft mit der
„Kleinen Blauen
Schule“ in
Brasilien eingehen und auf diese Weise die Wiederansiedlung der
seltenen Papageienart
Spixara in Brasilien unterstützen.
koeln.de
- 5.
März 2008
Kinderspaß in den Osterferien
Der Kölner
Zoo bietet allen Besuchern – vor allem den kleinen
Gästen – in den
Osterferien ein
kunterbuntes Programm. Vom 22. bis zum 24. März baut der
Tierpark das
"Osterdorf
Lampeshausen", ein Gehege voller Kaninchen und Hühner, auf. Am
30. März
steht
ein Elefantentag auf dem Programm, schließlich feiert die
junge
Elefantendame Marlar
ihren zweiten Geburtstag. Außerdem bietet der Zoo
während der
Osterferien kostenlose
Rätselspiele und Safari-Führungen (täglich
11.30 Uhr) an.
Dailynet - 5.
März 2008
GEOlino
Extra sucht einen
Namen für das neue Seebär-Baby in ...
Um Nachwuchs muss man sich im "Eismeer"-Revier
von Hagenbecks Tierpark keine Sorgen machen: Vor zwei Jahren brachte
die südamerikanische
Seebärendame Conchita ihr Junges Poldi zur Welt, im Juni 2007
kam
Diego. Auch in
diesem Sommer wird wieder ein Seebären-Junges geboren, wie
GEOlino
Extra in der
neuesten Ausgabe berichtet. Doch wie soll es heißen? Die
GEOlino-Redaktion übernimmt für ein Jahr die
Patenschaft der kleinen
Robbe und
darf somit ihren Namen bestimmen. Aber nicht allein: Alle GEOlino-Leser
sind dazu
aufgerufen, sich je einen südamerikanischen Mädchen-
und Jungennamen zu
überlegen.
Leipzig info
- 2. März 2008
Leipziger Zoo präsentiert sich auf der
"Haus- Garten-
Freizeit"
Messe
Als gefragtes
Ausflugsziel präsentiert sich der Zoo Leipzig auch in diesem
Jahr
gemeinsam mit
dem Freundes- und Förderkreis auf der renommierten "Haus-
Garten-
Freizeit"
Messe vom 09. – 17. Februar 2008. Am Eröffnungstag
am 9. Februar wird
Zootierarzt
Prof. Eulenberger und das allseits bekannte Marketinglama Horst die
interessierten
Messegäste am Zoostand um 13 Uhr begrüßen
und Rede und Antwort stehen.
HNA.de
- 29. Feb.
2008
Bär
Balu erhält Partnerin
Homberg.
Eheanbahnung im Wildpark Knüll: Der Bären-Teenager
Balu soll demnächst
eine neue
Partnerin erhalten. Das Weibchen stammt aus dem Tierpark
Äthärin in
Mittelfinnland.
Ende März soll die dreijährige Onni im Wildpark
Knüll eintreffen. Dr.
Wolfgang Fröhlich, Leiter des Homberger Geheges, geht fest
davon aus,
dass aus
der neuen Partnerschaft Liebe wird und die Beziehung irgendwann
Früchte
trägt. "Zumindest
einmal sollen die Bären für Nachwuchs sorgen", sagte
Fröhlich. Am
Sonntag, 9. März, soll mit einem großen
Bärenfest (11 bis 17 Uhr)
im Wildpark der Frühling begrüßt werden.
Zum Angebot gehören eine
Schaufütterung
am Bären- und Wolfsgehege sowie Bärenquiz,
Bärenfilme und Bärenmärchen.
HNA.de
- 5. März
2008
Die Falken sollen fliegen
Germerode.
Der Wildpark Germerode präsentiert sich zum Saisonstart mit
einem neuen
Jahresprogramm.
Es bietet zahlreiche Veranstaltungen, besonders für Familien.
Führungen
und Märkte
bilden ein abwechslungsreiches Potpourri für jeden Geschmack
und für
alle Altersklassen.
Attraktion ist die Falknerei. Am Karfreitag, 21. März, sollen
die
ersten Flugvorführungen
stattfinden. Geplant ist, dass die Greifvögel täglich
außer montags um
11 und um 15 Uhr ihre
Kunststücke zeigen.
Nachwuchs
Stuttgarter Zeitung - 3.
März 2008
Wilbär stößt
Mary Zwo vom Sockel
Stuttgart. Das Leben ist ungerecht. Alles dreht sich um die
Eisbären –
und wer
interessiert sich für den sonstigen Nachwuchs in der Wilhelma?
Die
kleine rote Königsnatter
zum Beispiel, die sich gemütlich in ihrem Terrarium kringelt,
ist wenig
beliebt. Mit der Kinderstube steht es auch bei dem jungen
Winkelschwanzkink nicht zum Besten,
der sich ein paar Kästen weiter im Gestrüpp
versteckt. Nachwuchs
gibt es auch im Insektarium. Die kleinen Vogelspinnen zum Beispiel sind
voll süß.
Auch die noch flügellosen Heuschreckenbabys sind putzige
Gesellen. Und
mit etwas
Glück kann man sehen, wie Schmetterlinge das Licht der Welt
erblicken.
Bei den Dscheladas, auch Blutbrustpaviane genannt, tobt seit dem
4. November der jüngste Nachwuchs zwischen seinen
dreißig Artgenossen.
Bei den Zwergseidenäffchen
sind im Sommer sogar Zwillinge hinzugekommen, die bei der Geburt, wie
der Gattungsname
schon signalisiert, nur daumengroß waren. Auch die
Haubenlanguren, die
Goldstirnklammeraffen, die Bonobos
und die Weißhandgibbons haben Nachwuchs produziert. Am besten
funktioniert das Kindchenschema aber immer noch bei den Menschenaffen.
Hier sind nach wir vor die Gorillababys Monza und Mary Zwo die Stars.
Von
Letzterer gibt es an der Wilhelmakasse auch die Steiffversion zu
kaufen, die allerdings
dank Wilbär bald zum Ladenhüter werden
könnte.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung
- 28. Feb. 2008
Delfin-Nachwuchs
im Duisburger Zoo
Im Duisburger
Zoo gab es am Mittwoch allen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen.
Wegen Donna!
Im September ist das Delfinmädchen am Kaiserberg zur Welt
gekommen.
Gestern durfte
es zum ersten Mal das Quarantänebecken verlassen und sich dem
Publikum
zeigen. Die junge Dame ist nur unwesentlich kleiner als Dolly, die im
August geboren wurde.
Seite an Seite mit ihren Müttern tobten die beiden jungen
Delfine durch
das große
Becken und wagten erste kleine Sprungversuche. Duisburgs Zoochef Achim
Winkler erklärte
gestern, dass es wohl erstmals in Europa gelungen sei, fast zeitgleich
zwei Jungtiere
in einem Zoo großzuziehen.
news.search.ch
- 5. März 2008
Bären-Nachwuchs im Tierpark Goldau
Im Zoo in
Goldau/SZ sind zwei seltene syrische Braunbären zur Welt
gekommen. Die
beiden Männchen
können per Infrarotkamera beobachtet werden.
Namensvorschläge sind
willkommen. Die
12-jährige syrische Braunbärin Maria habe am
26.Januar drei etwa 400
Gramm schwere
Junge zur Welt gebracht, teilte der Tierpark mit. Die zwei
Männchen
befanden sich
bei bester Gesundheit, während das dritte Junge, ein Weibchen,
bereits
bei der Geburt
geschwächt war und starb. Voraussichtlich Ende März
oder Anfang April
werden die
Tiere ihre Wurfbox erstmals verlassen und ins Freie gehen.
Augsburger Allgemeine - 28. Feb. 2008
Das
kleine Kamelwunder im Zoo
Zwei niedliche
Alpakas haben die Nase vorn. Die wuscheligen kleinen
Kamele aus Südamerika sind heuer der erste Nachwuchs im
Augsburger Zoo.
lifepr.de
- 28. Feb.
2008
Ungewöhnlich
zahlreicher Nachwuchs bei den Pelikanen im Tierpark ...
Für seine langjährigen,
regelmäßigen Zuchterfolge bei den Pelikanen
ist der Tierpark Berlin bereits international bekannt. Doch in diesem
Jahr werden
alle bisherigen Rekorde übertroffen. Es begann bereits am 4.
Januar mit
dem Schlupf
des ersten Rotrückenpelikans, dem bisher 9 weitere folgten und
der
zehnte hat gerade
das Ei angepickt. Außerdem schlüpften 3
Rosapelikane, der letzte soeben
am 28. Februar,
sowie einer der weltweit sehr selten gezüchteten australischen
Brillenpelikane.
Und ein Ende des reichen Kindersegens ist nicht abzusehen, denn in den
Brutmaschinen
des Tierparks liegen noch etliche Eier, aus denen in den
nächsten Tagen
und Wochen
weitere Jungvögel schlüpfen werden. Sie sind ganz auf
die Fürsorge
der Tierpfleger angewiesen, die sie mehrmals täglich
füttern. Erst nach
einer Nestlingszeit von 2-3 Monaten sind die jungen Pelikane
voll befiedert und flügge.
Berliner
Morgenpost - 29. Feb. 2008
Pinguine sind echt nicht nett
"Pinguine
verteidigen ihr Revier", sagt Dieter Petersen. Er weiß es, er
ist der
Reviertierpfleger.
Ein Pinguin grenzt sich auf den Millimeter genau ab. Menschen hacken
sich selten
tot. Pinguine schon. Pinguine sind brutal. Sie sehen gar nicht so aus.
Einen halben Meter groß, maximal
vier Kilo schwer, putzig mit rotem Zierrand um die Augen - der "Brille"
- und schwarzem Streifen unterm Kinn. Live zu sehen sind seit Ende
Januar zwei Jungtiere auf der Freianlage im Zoo.
lifepr.de - 3. März
2008
Frühlingserwachen im Tierkinderzoo
Nicht nur die überall im Zoogelände in voller
Blüte stehende Büsche
und Blumen sind ein untrügerisches Zeichen, dass der
Frühling
tatsächlich Einzug
gehalten hat. Jetzt zeigen uns auch die ersten Geburten im
Tierkinderzeichen, dass
Ostern nicht mehr weit entfernt ist. Vor wenigen Tagen kamen die ersten
zwei Lämmer der robusten Vierhornschafe, die
auch Jakobsschafe genannt werden, zur Welt. Ihnen folgten gleich sechs
Zicklein
der ursprünglich aus Westafrika stammenden Zwergziegen.
WELT ONLINE - 3.
März 2008
Oster-Nachwuchs im Zoo
Pünktlich zu Ostern sind im Berliner Zoo zwei Lämmer
zur Welt gekommen.
Die beiden
Viehhornschaafe erblickten vor wenigen Tagen das Licht der Welt, wie
der Zoo am
Montag meldete. Sechs Zicklein schlüpften gleich hinterher aus
dem
Bauch ihrer Zwergziegen-Mutter.
Wochenanzeiger
Herford - 4. März 2008
Nachwuchs im Osnabrücker Zoo
Die Trampeltier-Familie im Osanbrücker Zoo ist um ein Mitglied
angewachsen. Das
Weibchen "Mignon" brachte ohne Komplikationen einen kleinen Jungen zur
Welt, der auf den Namen "Minoru" getauft wurde.
hr online - 3.
März
2008
Tierpark Fürth Stürmische
Geburt
Freude im
Tierpark Fürth: Als draußen Orkan "Emma"
wütete, gebar Eseldame Gloria
in aller Ruhe ein gesundes Mädchen. Über den Namen
des Kleinen mussten
die Pfleger
nicht lange grübeln. Für die Tochter von Tierpfleger
Josef Unger war
schnell klar, dass das Eselmädchen,
das in stürmischer Nacht das Licht der Welt erblickte, nur
"Emma"
heißen
kann.
Derwesten.de - 29.
Feb. 2008
Auerochsen
im Wildgehege
Im
Naturschutzgebiet Neandertal fanden schon zu Beginn der 30er Jahre die
Auerochsen
aus der Heckzucht eine neue Heimat. Damit gehört die Herde im
Neandertal zu den
ältesten Deutschlands. Auf 23 Hektar weiden insgesamt 30
Auerochsen. 10
davon sind Jungtiere, der Rest
sind Auerochsenkühe und natürlich ein Stier. Der
jüngste Neuzugang der
Herde wurde am Sonntag geboren.
>wenn's denn nur echte wären!
Süddeutsche
Zeitung -
3. März 2008
Menschenaffen im Münchner Zoo: "Die
Orang-Utans
vermissen
den Dschungel doch gar nicht"
Der Zoo will weitere Todesfälle verhindern. Aber kann man
Menschenaffen
überhaupt
artgerecht halten? Experte Fritz Jantschke findet: Ja. Nach den beiden
Todesfällen bei den Menschenaffen will der Tierpark Hellabrunn
die
Sicherheit der Gehege deutlich verbessern. "Als
Vorsorgemaßnahme"
erhalten
die Wassergräben der Außenanlagen für
Schimpansen und Gorillas
zusätzliche Ausstiegssicherungen.
Zudem wird das Orang-Utan-Gehege verbessert, dass die Tiere nicht mehr
auf das Absperrnetz
gelangen können.
Saarbrücker Zeitung - 4. März 2008
Der Zoo soll größer werden
Neunkirchen. Auch, wenn sich mit dem Tod der beiden Giraffen Shani und
Jabu der
Bestand der Tiere um die Hälfte vermindert hat, bedeutet das
keineswegs
das Aus
für das ehemalige Wappentier des Neunkircher Zoos. Das
bestätigte
Zoodirektor Norbert
Fritsch gestern bei seinem Redaktionsbesuch. Zusammen mit dem
für die
Großtiere
zuständigen Tierarzt Hans-Joachim Götz war er zu
Gast, um nicht nur den
Obduktionsbericht
zu präsentieren, sondern auch über Vergangenes zu
resümieren und
Zukünftiges zu
offenbaren.
Mitteldeutsche
Zeitung - 4. März 2008
Das zweite Leben des Schimpansen Satcho
Satcho lebt weiter. Zumindest als Präparat. Der
Schimpansen-Mann, der
vor zwei Wochen
im Alter von 35 Jahren im Zoo Halle starb, wird für
wissenschaftliche
Zwecke konserviert.
ka-news.de
- 27.
Feb. 2008
Norbert
Lenz
wird neuer Direktor
Neuer Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde
Karlsruhe wird
Norbert Lenz.
Er tritt am 1. Mai sein Amt an, wie Kunstminister Peter Frankenberg
bekannt gab. "Mit seinen vielfältigen Erfahrungen in der
Museumsarbeit,
seinem umfassenden
Fachwissen und seiner langjährigen Auslandserfahrung
erfüllt Lenz in
eindrucksvoller
Weise das Anforderungsprofil für die Leitung des Museums",
erklärte der
Minister. Lenz ist seit einem Jahr Direktor des Naturhistorischen
Museums
in Mainz und zugleich Leiter der Landessammlung für Naturkunde
Rheinland-Pfalz.
Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als stellvertretender Direktor beim
Aquazoo-Löbbecke
Museum, dem Naturkundemuseum und Zoo der Landeshauptstadt
Düsseldorf.
Als vordringliche Aufgabe für den neuen Direktor nannte der
Minister
die Umstellung
des Museums zum 1. Januar in einen Landesbetrieb. "Die neue
Organisationsform
schafft erweiterte Handlungsspielräume sowie
größere Wirtschaftlichkeit
und Transparenz
in Finanzierungsangelegenheiten."
FR-online.de
- 27.
Feb. 2008
Manfred
und seine Viecher
Herr Niekisch,
in Frankfurt sind Sie eindeutig jenseits von Afrika, träumen
Sie denn
davon?
Ja, und nicht nur nachts, sondern auch mit offenen Augen. Gerade jetzt
denke ich
oft: Wie sieht das da aus und was könntest du davon in den den
Zoo
projizieren?
Haben Sie ein Lieblingsviech?
Na ja, die Standardantwort wäre natürlich: Nein, ein
Zoodirektor muss
alle Tiere
mögen. Lieblingstier kann man auch schwer sagen. Menschenaffen
stehen
einem sehr
nahe. Ich finde aber auch die Überlebensstrategie von
Gelbbauch-Unken
unglaublich
spannend.
Wurden Sie gefragt, oder haben Sie sich ganz normal beworben?
Das war eine offizielle Ausschreibung mit normalem Bewerbungsverfahren.
Ich habe
aber keine dicke Mappe eingesandt. Ich konnte ja davon ausgehen, dass
ich über meine
Funktion in der Zoologischen Gesellschaft in der Stadt bekannt war. Es
gab dann
an einem Tag auch ein Assessment-Center, zu dem fünf
Kandidaten
eingeladen worden
sind. Das Ergebnis hat mich dann sehr gefreut.
inar.de
- 28. Feb. 2008
Wie
viel Schwein ist im Wasserschwein?
Vergesellschaftungen
sind ein Markenzeichen des Zoo Duisburg. Eine tiergeographisch stimmige
und schon
lange gut funktionierende Wohngemeinschaft bilden die Großen
Ameisenbären, Flachlandtapire
und Wasserschweine auf der Südamerika-Anlage. Ein Hannoveraner
Männchen
und zwei Dortmunder Weibchen der Art Hydrochaerus hydrochaeris
bilden seit neustem die Grundlage für eine Zucht der im
Deutschen als
Wasserschweine
bekannten.....Nagetiere.
Hamburger Abendblatt - 3. März 2008
Hagenbecks
Tierpark: 125 neue "Vogelhotels"
Gartenrotschwanz, Haubenmeise oder Mönchsgrasmücke -
Hagenbecks
Tierpark ist nicht
nur ein Ort für exotische Tiere. 34 heimische Vogelarten
brüten
regelmäßig in der
weitläufigen Parkanlage mit dem 100 Jahre alten Baumbestand,
zwölf
weitere Arten
ziehen hier in unregelmäßigen Abständen
ihre Jungen groß. Für sie
wurden am Wochenende
von einer Hamburger Jugendgruppe des Naturschutzbundes Deutschland
(Nabu) 125 neue
Nistkästen im Tierpark aufgehängt.
Ostholsteiner Zeitung - 4. März 2008
Wirklich
schon
zurück aus Afrika?
Er ist wahrscheinlich ein Ausreißer aus einem heimischen
Tierpark, aber
er führt
sich auf, als wäre er der erste Rückkehrer aus
Afrika... Ein
zutraulicher Storch
fliegt durch die Region und setzt sich vornehmlich auf
Straßenlaternen.
Gesichtet
wurde Meister Adebar bereits in Preetz und in Ascheberg. Gelandet ist
er unmittelbar auf dem Marktplatz und auf dem Hof der
Wilhelminenschule.
Versuche, den Storch mit einem Kescher zu fangen, scheiterten bislang.
Selbst die
Polizei wurde von besorgten Passanten alarmiert.
Kölnische Rundschau -
27. Feb. 2008
Die
Hüter
der grauen Riesen
Köln. Ming Jung
lässt den Rüssel hängen, seine Augenlider
sind auf Halbmast. Müde steht
der kleine,
pummelige Elefant neben seiner mächtigen Mama in der Box.
„Der hat den
ganzen Tag
gespielt“, sagt Brian Batstone schmunzelnd. „Gleich
legt er sich auf
den Heuberg
und schläft sofort ein.“ Und dann steht Marlar
daneben und wacht über
seinen Schlaf.
Batstone (58) ist Tierpfleger im Elefantenpark. Wie man mit den grauen
Riesen umgeht,
hat er in Sri Lanka von den Mahuts, den Elefantenmännern,
gelernt.
Gemeinsam mit
seinem Chef Werner Naß (59), seit 39 Jahren Elefantenpfleger,
betreut
er die 13
asiatischen Elefanten im Zoo.
Thüringische
Landeszeitung - 4. März 2008
Ein Tierpfleger über seinen Beruf:
Tiere sind immer ehrlich
Der Beruf
eines Tierpflegers im Zoo ist sehr abwechslungsreich. Es kommt selten
Routine auf.
Und man erlebt wirklich schöne Momente. Für den
Zootierpfleger Thomas
Günther war das schönste Erlebnis die erste
Giraffengeburt.
Sie aufregender als die Geburten seiner eigenen zwei Kinder. Was man in
diesem Beruf so alles können muss, das hat der
36-Jährige jetzt
erzählt. Er ist seit 18 Jahren Tierpfleger im Hamburger
Tierpark
Hagenbeck.
shz - 2. März 2008
Alpakas - Zielspucken ist ihre leichteste
Übung
Besucher
sollten ihnen nicht zu nahe kommen: Wenn sich Alpakas genervt
fühlen,
spucken sie.
Die Mini-Kamele im Tierpark Gettorf verzücken die Besucher
trotzdem.
Schwerin-NEWS.de
- 5. März 2008
Frühlingsfest am 9. März
für zwei Schlafmützen im Zoo
Die Braunbären “Claudia“ und
“Vica” haben den Jahresbeginn schlicht und
einfach
verschlafen. In Strohbetten eingemummelt lässt es sich gut vor
sich hin
träumen. Nun wird es Zeit für die
Schlafmützen ans Aufstehen zu denken.
Der milde Winter
verkürzt in diesem Jahr die Winterruhe und die Bären
werden von Tag zu
Tag aktiver,
so Revierleiterin Petra Schreiber, die beide Tiere sorgsam beobachtet.
Jungfrau
Zeitung - 2. März 2008
Neuer
Betriebsleiter Hans Bieri im Alpenwildpark am Harder
Fred Tschabold
geht: Zehn Jahre lang hat er sich um die Tiere im Alpenwildpark Harder
gekümmert.
Nun werden Hans Bieri und Fritz Augsburger die Betriebsleitung
übernehmen. Am Freitagnachmittag
verabschiedeten Mitglieder des Vereins Alpenwildpark Interlaken-Harder
den treuen
Wärter. Hansruedi Stoller aus Wilderswil, der
Präsident des
Alpenwildparks, veranstaltete
am Freitagnachmittag zu Ehren des treuen Wärters beim Wildpark
eine
kleine Feier.
espace.ch - 3. März
2008
Interlaken,
Alpenwildpark
Alfred Tschabold gibt Amt ab
Wachablösung
im Alpenwildpark: Eine Woche nach seinem 70. Geburtstag gab Tierpfleger
Alfred Tschabold
am Freitag sein Amt ab. «Zehn Jahre reichen – ich
will aufhören,
solange ich das
Leben noch geniessen kann», sagte der abtretende Schirmherr
über den
derzeitigen
Steinwildbestand von 17 Tieren und einem Murmeltier bei der Talstation
der Harderbahn.
Die Verdienste von Alfred Tschabold wurden am Freitag an einer kleinen
Abschiedsfeier
von Alpenwildpark-Präsident Hans-Rudolf Stoller
gewürdigt. Gleichzeitig
wurde der Nachfolger von Alfred Tschabold vorgestellt: Hans Bieri als
Mitglied des Alpenwildparks und der Harderfreunde übernimmt
die
Geschicke des Tierparks
in der Funktion des Betriebsleiters. Fritz Augsburger wird sein
Stellvertreter.
espace.ch - 3. März
2008
Emma
«killt» Bärengraben-Tanne
Bern. Die Tanne,
die erst im Juni 2006 im Bärengraben aufgestellt worden war,
fiel nahe
an die Mauer,
wie der Tierpark Dählhölzli am Montag mitteilte. Zum
grössten Teil
wurde sie bereits
am Samstag aus dem Graben entfernt. Dies geschah aus
Sicherheitsgründen, damit die
Bären nicht entweichen konnten, wie Tierpark-Direktor Bernd
Schildger
auf Anfrage
sagte.
uniprotokolle
- 28.
Feb. 2008
Wir
sind
Weltmeister!
Vom 18. bis 24. Februar
trafen sich 142 Präparatoren aus 24 Ländern mit 420
Exponaten in
Salzburg zur Weltmeisterschaft
der Präparatoren, die erstmalig in Europa stattfand. Die
beiden
Teilnehmer des Museum
für Naturkunde Berlin, Robert Stein (27) und Jürgen
Fiebig (55),
starteten mit insgesamt
18 Exponaten. Sie erzielten drei Goldmedaillen und Weltmeistertitel in
zwei Kategorien.
Weiterhin belegten sie die drei ersten Plätze in der
Professional Class
für die
Kategorie "Kleine Vögel". Die Objekte starteten in 3 Klassen -
Master -
Professional - Novice und stellten
sich der Begutachtung einer 14-köpfigen internationalen Jury.
Der Titel
"Weltmeister
der Präparatoren 2008" wird in 16 Kategorien der Master Klasse
vergeben. Vom 28. bis 30. März werden die
Preisträgerexponate aus
Berlin, Potsdam und Sachsenanhalt
im Potsdamer Naturkundemuseum gezeigt. Ab Mitte April werden die
Meisterwerke dann
den Berliner Museumsbesuchern präsentiert.
Tagesspiegel - 28.
Feb. 2008
Schöner
als das wahre Leben
Die Präparatoren
Robert Stein und Jürgen Fiebig aus dem Naturkundemuseum in
Berlin sind
mit den beiden
Tier-Modellen des Bechstein-Ara und des Komodo-Waran Weltmeister
geworden. Nach Amerika wären sie wohl gar nicht erst
reingelassen
worden mit diesem Gepäck.
Oder das Heimatschutzministerium hätte ihre Mitbringsel
sicherheitshalber gleich
auf dem Flughafen zerlegt. Insofern war es ein Riesenglück
für Jürgen
Fiebig und
Robert Stein, dass die Weltmeisterschaft der Präparatoren
endlich
einmal in Europa
stattgefunden hat, in Salzburg. Anfang der Woche sind sie wieder im
Naturkundemuseum
angekommen. Als Weltmeister in ihren Kategorien! Hinten im Lieferwagen
hatten sie
den Komodo-Waran, den Bechstein-Ara und anderes preisgekröntes
Getier.
Gesamtsieger wurden die zwei Füchse des Mecklenburgers Dirk
Opalka mit
96 Punkten.
Aber Stein war mit 93 Punkten für seinen Bechstein-Ara auch
sensationell. Zumal
er mit seinen 27 Jahren bereits in der höchsten Kategorie
„Master“
angetreten ist.
Krone.at - 29.
Feb. 2008
Schildkröte
Allison
bekommt Flossen-Prothesen
Als Touristen die durch einen Hai-Angriff schwer verletzte
Schildkröte Allison vor zwei Jahren im "Turtle Hospital" von
South
Padre
Island, Texas ablieferten, gaben ihr die Tierärzte kaum
Überlebenschancen. Doch
die damals erst ein Jahr alte Schildkröte, der drei Flossen
abgebissen
wurden, belehrte
die Biologen eines besseren. Mittlerweile ist Allison drei und schafft
es mit nur
einer Flosse, ihren Alltag im Großaquarium zu
bewältigen. Damit die
kämpferische
Schildkröte in freie Wildbahn entlassen und bis zu 100 Jahre
alt werden
kann, soll
sie jetzt Prothesen bekommen. Eine Gruppe von
Veterinärmedizinern der
Universität
von Texas hat von Allison gehört und will für sie die
ersten
Schildkrötenflossenprothesen
entwickeln. Die Stümpfe der drei Flossen bieten noch genug
hartes
Knochenmaterial,
dass daran ohne Weiteres eine Prothese halten kann. Mit im Team ist
auch eine plastische
Chirurgin, die die Flossen aus dem selben Silikonmaterial formen wird,
das für Gesichtsrekonstruktionen
beim Menschen benutzt wird. Und eine Zahnärztin, die
Technologie aus
Zahnimplantaten
anwenden wird, um die Flosse am Knochen zu befestigen und das innere
Konstrukt des
Paddels herzustellen. Schließlich ist noch eine
Künstlerin engagiert,
die die Flossen
authentisch und mit salzwasserresistenten Farben bemalen wird. Ein
erster Prototyp soll schon in den nächsten Wochen fertig sein.
Wenn
alle drei
Flossen angepasst sind, muss Allison noch mit ziemlicher Sicherheit
für
längere
Zeit im Auqarium bleiben um sich an die Teile zu gewöhnen, und
um
sicher zu gehen,
dass die Paddel auch halten.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de
nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
burgerszoo.nl
- 1. März 2008
Nieuw! Burgers' Rimba
Neu! Burgers' Rimba
Im Frühjahr 2008 eröffnet Burgers' Zoo ein ganz neues
Tierprojekt in
der Größe von zwei Hektar: Burgers' Rimba. "Rimba"
ist eine Abkürzung
von "rimba raya", das ist Malaiisch für "tropischer
Regenwald". Schon
ab Ostern können die Besucher zum erstenmal Bekanntschaft
machen mit
den Tieren des Malaiischen tropischen Regenwaldes. Zu Ostern sind noch
nicht alle Tiere zu sehen (darunter die Tiger), aber Burgers' Zoo
bietet den Gästen in dieser Zeit eine Kostprobe. Die
offizielle
Eröffnung findet im Mai statt.
Die Tiere von Burgers' Rimba
Ein Schlängelpfad führt die Besucher zuallererst an
den Malaienbären
vorbei, auch Sonnenbären genannt [nl. honingberen,
Honigbären], die
ihre Anlage mit den Binturongs (Marderbären) teilen. Der Pfad
führt die
Abenteurer weiter und plötzlich öffnet sich vor ihren
Augen ein weites
Panorama. Auf einer ausgedehnten Fläche leben Bantengs
(asiatische
Rinder), Muntjaks (kleine Hirschart), Schweinshirsche und Leierhirsche.
Oben in den Bäumen schwingen Siamangs (die
größte Gibbonart) und an den
Füßen dieser Bäume sind Schweinsaffen sehr
miteinander beschäftigt. Die
Wanderung geht weiter und der Pfad geht unterirdisch weiter. In
geheizten Unterkünften leben hier Netzpythons und
Bindenwarane, die
ausgewachsen bis zu zwei Meter Länge erreichen. Ein
Stück weiter kommt
der Besucher wieder nach oben und hier beschauen Brillenlanguren und
Gelbwangen-Schopfgibbons neugierig von den Baumwipfeln aus, wer sich
ihnen nähert. Das Abenteuer endet Auge in Auge mit den
Sumatratigern,
die dank der Konzeption der Anlage den Betrachtern sehr nahe kommen
können!
Die Pflanzen von Burgers' Rimba
Burgers' Rimba ist nicht überdacht, doch die Tiere, die
anfällig sind
für das niederländische Klima, können in den
kälteren Jahreszeiten in
geräumigen Innenanlagen betrachtet werden. Für die
Pflanzen gilt das
selbstverständlich nicht. Was die Bepflanzung betrifft,
mußte das ganze
Gebiet deshalb erneut entworfen werden, wodurch lediglich ein Teil der
ursprünglichen Bäume erhalten werden konnte. Die
Vegetation ist nahezu
in ihrer Gesamtheit im Frühjahr 2008 angepflanzt und
wächst in den
Jahren danach zu einem exotischen Wald mit vielen Pflanzenarten, die
Pflanzen und Sträuchern des tropischen Regenwaldes
ähnlich sehen. Die
Verwendung von Bambus, winterharten Bananenstauden und Palmen ist
naheliegend, aber Farne und Lianen tragen auch sicher zu einer
Atmosphäre einer echten "Rimba" bei.
burgerszoo.nl
- 1. März 2008
Avondlezing Michiel Hötte: Winnaar
Golden Ark Award!
Abendvortrag von Michiel Hötte: Gewinner des Golden
Ark Award!
Am Mittwoch, dem 12. März um 19.30 hält der
niederländische Gewinner
des renommierten Golden Ark Award, Michiel Hötte, einen
Vortrag über
sein erfolgreiches Projekt zum Schutz des Amurleoparden. Der Golden Ark
Award ist ein Preis für Naturschützer, die sich
international
hervorgetan haben. Hötte macht sich bereits jahrelang stark
für die
Erhaltung des Amurleoparden, wahrscheinlich die seltenste
Großkatze der
Welt mit lediglich noch 30 Exemplaren in freier Wildbahn. Er
unterstützt seine leidenschaftliche Darlegung mit wunderbarem
Bildmaterial über diese wunderschönen
Großkatzen. Früher kam der
Amurleopard in einem weitläufigen Gebiet vor, bestehend aus
der ganzen
koreanischen Halbinsel, Nordost-China und dem südlichen Teil
des
russischen Fernen Ostens. In Zentralchina schloß sich sein
Verbreitungsgebiet an das anderer Leopardenunterarten an.
Gegenwärtig
kommt der Amurleopard nur noch in einem kleinen Waldgebiet in
Rußland,
nahe der koreanischen und chinesischen Grenze vor. Als 2001 in China
ein Naturreservat eingerichtet wurde, das an dieses Gebiet grenzt,
wechseln immer öfter Leoparden über die Grenze nach
China. Um diese
äußerst schwierige Situation zu verbessern,
identifiziert Michiel Hötte
in seiner umfassenden Untersuchung nach der Lebenssituation des
Amurleoparden zwei kritische Erfolgsfaktoren: Erziehung der lokalen
Bevölkerung und Habitatsverbesserungen unter verschiedenen
Aspekten.
Sie lesen alles über den Golden Ark Award, wenn Sie folgenden
Link
anklicken: Golden Ark Award.
dierennieuws.nl
- 28. Febr. 2008
Speciale DNA-test schimmel amfibieen nu ook
in
Nederland
Spezielle DNA-Tests jetzt auch in den Niederlanden, um
Schimmelpilz bei Amphibien festzustellen
Seit kurzem kann das Van Haeringen Labor in Wageningen spezielle
DNA-Tests durchführen, um prüfen zu lassen, ob
Frösche, Kröten und
Salamander von dem hartbäckigen Chytrid-Schimmelpilz befallen
sind. Es
ist damit das erste Institut in den Niederlanden, das diese
Möglichkeit
bietet. Der Schimmelpilz führt weltweit zu einem massenhaften
Sterben
unter Amphibien. Artis hat seine Amphibien untersuchen lassen - der
Schimmelpilz wurde in der Sammlung nicht vorgefunden.
planet.nl
- 4. März 2008
Blijdorp niet vervolgd om Bokito
Blijdorp nicht juristisch belangt wegen Bokito
Der Tiergarten Blijdorp wird nicht belangt wegen des Ausbruchs des
Gorillas Bokito. Die Beschlußkammer des Gerichtshofes in Den
Haag hat
dies am Dienstag bestimmt. Laut Gerichtshof hat der Rotterdamer Zoo
genug Vorkehrungen getroffen, um einen Ausbruch zu verhindern. Eine
Rotterdamer Familie, die am Tage von Bokitos Ausbruch anwesend war im
Restaurant des Zoos und dem Silberrücken gegenüber
stand, beantragte
Strafverfolgung. Der Gerichtshof ist der Meinung, daß Bokitos
Verhalten
verursacht wurde durch ein oder mehrere Besucher des Zoos, die darauf
von Mitarbeitern angesprochen wurden. Rund um die Außenanlage
lag
außerdem ein tiefer Graben. Menschenaffen sind dafür
bekannt, daß sie
nicht schwimmen können.
prod43.ad.nl - 4. März 2008
Blijdorp niet vervolgd na uitbraak Bokito
Blijdorp nicht belangt nach Bokitos Ausbruch
Den Haag. Tiergarten Blijdorp in Rotterdam wird nicht belangt
für den
Ausbruch des Gorillas Bokito im Jahre 2007. Eine Familie, die zu der
Zeit in Blijdorp
war, hatte den Zoo angeklagt wegen Fahrlässigkeit. Laut dieser
Familie
hat der Tiergarten zu wenig getan, um einen Ausbruch eines
gefährlichen
Tieres zu verhindern.
juridischdagblad.nl - 4.März 2008
Diergaarde Blijdorp niet vervolgd na
procedure 12 Sv,
afwijzing beklag in Bokito-zaak
Nach Gerichtsverfahren: Tiergarten Blijdorp wird nicht belangt
- Abweisung der Klage in der Bokito-Angelegenheit
ad.nl - 29. Febr. 2008
Tropische dieren zijn te vroeg geboren
Tropische Tiere sind zu früh geboren
Amsterdam. In verschiedenen niederländischen Zoos wurden in
der letzten
Woche Babys geboren. So erblickte im Noorder Dierenpark in Emmen ein
Elefantenkalb das Licht der Welt, in Artis wurde eine Giraffe geboren.
Die Tiere kamen zu früh. Wenn es nach den Zoos geht, kommen
die Jungen
tropischer Tiere nämlich erst später im Jahr. "Dann
ist das Wetter
besser für sie", erklärt Mariëlle van
Aggelen von der Niederländischen
Tiergartenvereinigung. Ob das rührende neue Leben in den
niederländischen Zoos auch an sich für extra Besucher
sorgt, ist
unklar. Wohl steht fest, daß es den Parks gut geht. Die
Vereinigung gab
vorigen Monat bekannt, daß im Jahre 2007 ca. 10,5 Millionen
Besucher
gezählt wurden, 500.000 mehr als 2006. Dieses Anwachsen ist
laut Van
Aggelen nicht direkt den Geburten zu verdanken. "Die Steigerung kommt
vor allem durch das gute Wetter und Zoos, die ein Jubiläum
feierten."
ad.nl - 29. Febr. 2008
Blijdschap na geboorte van mandril-aapje
Freude über Geburt eines Mandrills
Die Geburt eines Mandrills vor drei Wochen hat in Ouwehands Dierenpark
Rhenen große Freude ausgelöst. "Es ist ein seltener
Affe und in diesem
Fall ist jede Geburt einmalig", erklärt Obertierpfleger
Dirk-Jan van
der Kolk. Der Zoo kriegte in der vorigen Woche nach dem Affen auch ein
kleines Lama. Es ist das zweite Junge von Mutter Senseo und Vater
Bruno. Das kleine Lama ist bereits zu sehen, im Gegensatz zu dem
Eisbären, der Ende 2007 in Ouwehands geboren worden ist. "Wir
sind die
ganze Zeit nicht bei der Mutter gewesen. Wir beobachten das Tier
über
eine Webcam, um Knut-Praktiken zu vermeiden."
ad.nl - 29. Febr. 2008
Trotz Sturz aus zwei Meter Höhe
geht es Niek gut
Ondanks val van twee meter maakt Niek het goed
Amsterdam. Giraffenweibchen Oranya hat vorige Woche Freitag im
Amsterdamer Artis Zoo einem kleinen Sohn das Leben geschenkt. Der
kleine heißt Niek. Mutter und Sohn geht es gut. Es ist das
zweite Kind
von Oranya und Vater Asali. Niek gehört zu den Netzgiraffen.
Hiervon
werden pro Jahr in Europa durchschnittlich 4,5 geboren, sagt sein
Pfleger Mark van de Hoef. Artis war der erste niederländische
Zoo, der
Giraffen hielt. Im Jahre 1856 kamen die Giraffen auf dem
niederländischen Hoheitsgebiet an. Sie stammten aus einem
Nachlaß eines
Oberstallmeisters aus Ostpreußen, der jahrelang für
den ägyptischen
Vizekönig arbeitete. Seit der Zeit sind bereits viele
Jungtiere in
Artis geboren worden.
hartvannederland.nl - 29. Febr. 2008
Baby-olifantje
voor het eerst buiten
Elefantenbaby erstmals draußen
Das Elefantenbaby, das vorigen Mittwoch im Tierpark Emmen geboren
wurde, durfte heute erstmals nach draußen. Das Kleine
genoß sichtbar
die Sonnenstrahlen.
dierennieuws.nl - 29. Febr. 2008
Dagje dierentuin (5): de Olmense Zoo
Ein Tag im Zoo (5): der Zoo in Olmen
Gleich hinter der belgischen Grenze, südwestlich von
Eindhoven, liegt
das Örtchen Olmen (Gemeinde Balen). Hier, wo sich Fuchs und
Hase gute
Nacht sagen, liegt der Olmener Zoo. Er ist ein kleiner Privatzoo, der
es durchaus wert ist, besucht zu werden. ... Es ist schade,
daß man so
voreingenommen ist in bezug auf diesen Zoo. Ich bin selbst auch nicht
mit allem hier einverstanden (gewesen) und es sind wohl einige Dinge in
der Vergangenheit geschehen, aber in welchem Zoo gibt es das nicht?
Interaktion mit Raubtieren, Tieren entkamen aus ihrem Gehege,
töteten
oder verletzten Besucher, das Füttern von Tieren etc. - das
ist wohl in
den meisten Zoos vorgekommen. Für jeden Zoo ist es dann auch
ein
Albtraum, wenn derartige Dinge geschehen, aber das hat man nicht immer
im Griff. Ich finde es folglich ein bißchen scheinheilig,
wenn durch
bestimmte Zoos mit dem Finger auf den Olmener Zoo gezeigt wird. Die
Tatsache, daß ein kleiner Zoo hart arbeitet und gute Erfolge
verzeichnet in Anbetracht steigender Besucherzahlen und guter
Zuchtergebnisse, wird den großen, anerkannten Zoos ein Dorn
im Auge
sein. ... Die zwei Braunbären bewohnen leider schon seit
Jahren ein
unzureichendes Gehege, aber auch das soll in nächster Zeit
besser
werden. Es wird fleißig gearbeitet am Bärenwald und
es ist
beabsichtigt, die Alaskawölfe auch dazu zu tun (Konzept
Bärenwald in
Ouwehands Tierpark) ... Für Vogelfreunde gibt es auch eine
Menge zu
sehen. So kann man durch eine der größten begehbaren
Volieren Europas
spazieren und dann ruhig genießen den üppigen
Pflanzenwuchs und die
Farbenpracht exotischer Vögel wie Kronenkranich, Silberreiher,
Brauner
Sichler, Heiliger Ibis, Scharlachsichler und Nimmersatt.
Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
De pelikanen zitten te broeden: eindelijk!
Die Pelikane brüten endlich!
Zum erstenmal seit mehr als einem Jahrhundert hofft Blijdorp auf einen
Erfolg in der Pelikanzucht. Im Jahre 1872 war der alte Rotterdamer
Tiergarten der allererste Zoo der Welt, in dem ein Pelikan
geschlüpft
ist und aufgezogen wurde. Das betraf übrigens einen
Rosapelikan. In den
letzten Jahren sind in Blijdorp Krauskopfpelikane zu sehen.
rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
De kangoeroes zijn verhuisd
Die Känguruhs sind umgezogen
Die Roten Riesenkänguruhs und die Sandwallabys [oder Flinken
Känguruhs]
sind nach etwa 30 Jahren aus ihrer alten Anlage ausgezogen, um Platz zu
machen für den Bau der Afrikasavanne.
rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
Blijdorp-dieren doen het goed in het
buitenland
Blijdorp-Tieren geht es gut im Ausland
In Irland
Im Zoo von Dublin (Irland) hat die in Blijdorp geborene Elefantin
Yasmin am Sonntagmorgen (17. Februar) ein gesundes Bullenkalb zur Welt
gebracht. Voriges Jahr hat ihre Schwester Bernhardine im selben Zoo
eine Tochter bekommen. Zwei Elefantenbabys also in Dublin (die
allerersten in der Irischen Republik geborenen Elefanten) dank
Blijdorp, denn beide Elefanten wurden durch Bulle Alexander in Blijdorp
gezeugt. Obwohl in Blijdorp dieses Jahr keine Elefantenkälber
geboren
wurden (Elefantenkuh Irma trägt immer noch ihr totes Kalb und
Douanita
ist erst für das folgende Jahr ausgerechnet [der
Gebärtermin]), ist
Blijdorp doch sehr froh, daß die kleine "Tochterherde" in
Irland sich
so gut entwickelt!
In Antwerpen
Derselbe Elefant Alexander hat bei seinem Gastaufenthalt in Antwerpen
also doch etwas zustande gebracht: eine der Elefantenkühe im
Antwerpener Zoo ist trächtig! Alexander weiß nichts
von seinen
Nachkommen in Irland und dem kommenden Kalb in Antwerpen: er
hält sich
zur Zeit im Tierpark Amersfoort auf.
und in Schanghai
Auch am 17. Februar d.J. brachte "unsere" Gorilladame Astra (in
Blijdorp geboren) im Zoo von Schanghai ein Baby zur Welt. Astra
verreiste am 11. April 2007 zusammen mit Dango und Quenta nach China.
Mutter und Kind geht es gut und sie sind gemeinsam mit den anderen zwei
Gorillas in einer Gruppe. Und wieder ist Blijdorp zu danken: der Zoo in
Rotterdams Schwesterstadt Schanghai hat jetzt einen chinesischen
Erstling: den allerersten in China geborenen Gorilla.
dierenparkamersfoort.nl
- 27. Febr. 2008
Piepklein
Winzig klein
Nach einer Brutzeit von 38 Tagen ist das erste Pinguinjunge des
laufenden Jahres aus dem Ei geschlüpft.
overloonzoo.nl - 27. Febr. 2008
Kapgieren broeden
Kappengeier brüten
Die Kappengeier im Zoo Parc Overloon sitzen stramm auf ihrem Nest und
brüten. Ende 2007 waren die Vögel schon sehr
beschäftigt mit dem
Nestbau. Wieviel Eier im Nest liegen, ist noch nicht bekannt.
frieslandzoo.nl - 28. Febr. 2008
Paring roze pelikanen
Paarung der Rosapelikane
Bei den Rosapelikanen im Aqua Zoo Friesland ist eine Paarung beobachtet
worden. Hoffentlich legen die Pelikane
dieses Jahr Eier, so daß wir auch bei dieser Vogelart
Jungvögel
begrüßen können. D
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
itar-tass.com - 4. März 2008
Московский
зоопарк
переходит
на
весенний
график
работы
Wieder Frühjahrsöffnungszeiten im Moskauer
Zoo
Moskau. Der Moskauer Zoo hat ab heute wieder eine Stunde
länger
geöffnet. Jetzt sind seine Pforten geöffnet von 10
bis 16 Uhr,
Kassenschluß ist 17 Uhr. Der nahe Frühling hat schon
Braun- und
Kragenbären geweckt, die Eisbärin führte
ihre Ende November geborenen
Jungen auf die Freianlage.
rosbalt.ru - 3. März 2008
Таможенники
Приволжья
задержали
пуму, попугаев,
кречетов и
балабанов
Zöllner des Wolgagebiets beschlagnahmten einen Puma,
Papageien, Ger- und Sakerfalken
Nishnij Nowgorod. Im Jahre 2007 unterband die Zollverwaltung des
Wolgagebiets 197 Versuche, Tiere zu schmuggeln. In einer Mitteilung des
Pressedienstes der Behörde heißt es, die
Hauptlieferanten für den
rußländischen illegalen Markt "lebender Ware",
seltener Pflanzen und
Teile von ihnen seien Afrika und Südamerika.
annews.ru - 29. Febr. 2008
В
Тульском
зооэкзотариуме
посетителям
предлагают
поцеловать
лягушку
Im Tulaer Zooexotarium schlägt man den Besuchern vor,
einen
Frosch zu küssen
"Küsse Quak-quak" - eine Aktion unter dieser
ungewöhnlichen Bezeichnung
wird im Tulaer Zoo exotischer Tiere von Freitag bis Sonntag im Rahmen
der weltweiten Kampagne "2008 - Jahr des Frosches"
durchgeführt werden.
Im russischen Märchen verwandelt sich der Frosch nach dem
Kuß Iwans,
des Zarensohns, in Wassilissa die Wunderschöne. Im Tulaer
Zooexotarium
wird allen Gästen vorgeschlagen, dem Beispiel Iwans, des
Zarensohns, zu
folgen. Diese Aktion heißt "Küsse Quak-quak". Im
übrigen verspricht
niemand von den Fachleuten, daß sich dabei alle ihre
Frösche sogleich
in wunderschöne Mädchen verwandeln. Küss'
einen Frosch, zeige ihm deine
Liebe und erhalte ein Foto zur Erinnerung - das ist es, was die
Organisatoren der Aktion jedem garantieren, der sich zu einem solchen
"Quak-quak Kuß" entschließt. Erforderlich wurde
diese so exotische
Maßnahme ausschließlich dafür, um die
Aufmerksamkeit der Menschen auf
die Probleme der Amphibien zu lenken.
regions.ru - 28. Febr. 2008
В
БЕЛГОРОДСКОЙ
ОБЛАСТИ
ЗАДЕРЖАЛИ
НЕЛЕГАЛЬНЫХ
ТОРГОВЦЕВ
ЛЕМУРАМИ
Im Gebiet Belgorod wurden illegale Lemuren-Händler
festgenommen
Belgoroder Zöllner und Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane
verhinderten
einen Versuch illegaler Einfuhr von zwei Lemuren nach
Rußland. Ein
Bürger Rußlands aus Sankt Petersburg fuhr in die
Ukraine, kaufte dort
Lemuren, dann begab er sich mit ihnen nach Charkow. Hier einigte er
sich für 400 US-Dollar mit bestimmten Personen über
eine illegale
Einfuhr dieser seltenen Tiere nach Rußland. Jetzt befinden
sich die
Lemuren in Quarantäne im Belgoroder Zoo.
Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien
justmedia.ru - 4. März 2008
Свиристели
«захватили»
резиденцию
губернатора
Seidenschwänze "eroberten" die Residenz des
Gouverneurs
Hunderte Seidenschwänze "überfielen" den Mittleren
Ural und
insbesondere Jekaterinburg. Die nomadisierenden Vögel tauchten
in
letzter Zeit sehr häufig in Städten auf, erfuhr
JustMedia im Zentrum
für Wissenschaft und Bildung des Jekaterinburger Zoos. Und
unmöglich
ist es vorauszusagen, wann sie sich das nächste Mal aus dem
Wald als
Gäste zur Fütterung einladen. "Buchstäblich
in dieser Woche
beobachteten wir einen riesigen Schwarm Seidenschwänze am
Gebäude der
Residenz des Gouverneurs. Gerade dort befand sich eine �große
Futterkrippe' für sie: Ebereschenzweige und
Holzapfelbäume. Diese Vögel
haben eine sehr gut funktionierende Speiseröhre, deshalb
fraßen sie
nicht nur die ganzen Ebereschen, sondern hinterließen auch
unangenehme
Spuren ihres Aufenthalts", hieß es im Zoo der Stadt.
Übrigens häuften
sich während des Anflugs der Seidenschwänze auf
Jekaterinburg die
Anrufe im Zoo mit Informationen über verletzte Vögel.
"In dieser Woche
erhielten wir mehr als ein Dutzend Anrufe von Einwohnern der Stadt, die
in den Straßen der Stadt Seidenschwänze aufhoben.
Diese Vögel fliegen
sehr oft in Stromleitungen. Doch uns ist es verboten,
Seidenschwänze
auf den Straßen der Stadt aufzuheben", sagten die Mitarbeiter
des
Wissenschafts-Zentrums. Angemerkt sei, daß schon Ende
März die Zugvögel
den Mittleren Ural anfliegen - Stare, Stelzen, Drosseln und Ammern.
omsknews.ru - 1. März 2008
ЖИВОТНЫХ
ВЫЖИВАЮТ
Зоопарку
грозят
непосильные
налоги
Die Tiere werden vertrieben. Dem Zoo drohen unangemessene
Steuern
Der Zoo in Bolscheretschje wird von Schließung bedroht. Die
örtlichen
Abgeordneten beschlossen, ihn mit Steuern zu belegen. Die vom Volk
Gewählten fordern nicht mehr und nicht weniger als eine halbe
Million
im Jahr. Und im Prinzip kann man ihnen nicht widersprechen: alles ist
nach Gesetz. Aus eben diesem Grunde gibt das Kulturministerium des
Omsker Gebiets vorerst keinerlei Kommentare. Der einzige
ländliche Zoo
in Rußland, der Stolz des Omsker Irtyschgebiets, erfreut
über zwanzig
Jahre die Herzen sowohl der kleinen, als auch der erwachsenen Besucher.
Und wenn man durch dieses herrliche Areal spaziert, fällt es
schwer zu
glauben, daß sich früher an dieser Stelle ein
bescheidener
Schul-Minizoo befand. Doch noch weniger kann man daran glauben,
daß
dieses kleine Paradies auf Erden, geschaffen von fürsorglichen
Menschenhänden, verschwinden kann. Nach dem Gesetz befindet
sich diese
staatliche Einrichtung auf dem Territorium der Siedlung. Und das
bedeutet, daß der Zoo Grundsteuer zahlen muß, die
nach vorläufigen
Berechnungen 500.000 Rubel im Jahr beträgt. Und wenn in den
vergangenen
Jahren die "Tiere" nach einem geheimen Abkommen von der Grundsteuer
befreit waren, so sind die Abgeordneten des Volkes jetzt unbeugsam.
Soweit uns bekannt wurde, wandten sich die Mitarbeiter des Zoos bereits
an das Kulturministerium des Gebiets. Zu welchem Ergebnis die
Gespräche
führen, ist noch unbekannt. Klar ist eins: die
örtlichen Abgeordneten
sind fest entschlossen, die Steuereinnahmen auf Kosten des Zoos zu
erhöhen.
aif.ru - 3. März 2008
В
Красноярском
зоопарке
появилась
стая розовых
фламинго
Krasnojarsker Zoo erhielt Gruppe Rosaflamingos
Die Vögel wurden der Stadt zum 8. März von einem
unbekannten
Unternehmer geschenkt. Das Geschenk eines der Unternehmer der Stadt
wurde bereits im Krasnojarsker Zoo "Rojow rutschej" untergebracht. Der
Unternehmer, für dessen Geld die Gruppe Rosaflamingos erworben
wurde,
wünschte anonym zu bleiben. Die zehn Vögel wurden aus
dem Zoo Rostow
hierher gebracht, dort werden sie erfolgreich gezüchtet. In
der Gruppe
sind fünf Flamingopärchen. Da sie noch jung sind, ist
ihr Gefieder noch
weiß. Ein Vertreter dieser Vogelart lebt schon zwei Jahre im
Zoo. Er
wurde von den Zoologen aufgenommen, als er sich, aus Kasachstan
kommend, nach Sibirien "verflog". Damit er nicht einsam war, wurde er
zu anderen Vögeln "einquartiert". Bald wird der einsame
Flamingo der
Gruppe seiner Artgenossen zugesellt, die zunächst einen Monat
in
Quarantäne verbringt.
mk.ru - 3. März 2008
Русского
ученого
спасли из
африканской тюрьмы
Russischer Wissenschaftler aus afrikanischem
Gefängnis gerettet
Auf Madagaskar wurden der Besitzer eines Privatzoos in Krasnojarsk
Wladimir Jefremenko und seine Gattin Kristina aus einem
örtlichen
Gefängnis befreit. Das Ehepaar Jefremenko flog Ende vorigen
Jahres nach
Madagaskar. Am 10. Januar wurden sie in einem Naturschutzgebiet der
Stadt Maroansetra festgenommen. Vertreter der örtlichen
Polizei
entdeckten bei den Russen einige Plaste-Container, in denen sich
seltene Insekten befanden. Nach der madagassischen Gesetzgebung
zählt
das als kriminelles Verbrechen und die Entomologen wurden zu drei
Monaten Gefängnis und eine Geldstrafe von 300 Euro verurteilt
für den
Versuch der Wilderei. ... Übrigens haben Kollegen Jefremenkos
schon
über die Massenmedien erklärt, daß der
Entomologe in vielem selbst
schuld sei an dem Vorgefallenen. Er besucht Madagaskar nicht zum
erstenmal und sollte die Besonderheiten der örtlichen
Gesetzgebung und
Bräuche kennen. Deshalb hat sich der Wissenschaftler
höchstwahrscheinlich entschlossen, ein Risiko einzugehen. Er
selbst
hatte übrigens in verschiedenen Interviews erzählt,
daß er häufig
illegal Tiere nach Krasnojarsk mitgebracht hatte. Mehr noch, Jefremenko
bekannte öffentlich, daß er für diese
Verbrechen nicht nur einmal
lebenslänglich bekommen könnte. Es ist nicht
ausgeschlossen, daß im
aktuellen Fall Jefremenko Opfer einer Rache wurde. Im einzelnen tauchte
die Information auf, er habe sich geweigert, einem der Beamten des
Naturschutzgebiets Bestechungsgeld zu geben. Und dafür
mußte er
bezahlen.
pk.kiev.ua - 29. Febr. 2008
За ловлю
бабочек
-
месяц
мадагаскарской
тюрьмы
Für den Fang von Schmetterlingen - ein Monat
madagassisches
Gefängnis
Wladimir Jefremenko steckte man in eine Zelle, in der sich noch 85
Gefangene befanden. Wegen der unhygienischen Bedingungen und der Hitze
erkrankte der Entomologe ein paar Tage darauf an Ruhr und wurde ins
Krankenhaus gebracht. Wladimir Jefremenko weilte in Brasilien,
Paraguay, in Costa Rica, auf Kuba, in Afrika, auf Madagaskar, Java, auf
den Philippinen, in Papua-Neuguinea, auf Sumatra. In Interviews mit
Massenmedien bekannte er, daß er oft seltene Tiere und
Insekten aus
verschiedenen Regionen der Welt fing und nach Sibirien
ausführte, wobei
das nach den Gesetzen vieler Länder illegal war.
newizv.ru - 29. Febr. 2008
На
Мадагаскаре
отпустили
российских
ловцов
бабочек
Russische Schmetterlingsfänger auf Madagaskar
freigelassen
Am Donnerstag wurde bekannt, daß auf Madagaskar aus einem
örtlichen
Gefängnis zwei Krasnojarsker Sammler seltener Tiere, [vor
allem]
Insekten, die Eheleute Wladimir und Kristina Jefremenko, frei gelassen
wurden. Das Ehepaar Jefremenko wurde am 10. Januar dieses Jahres der
Wilderei im Nationalpark auf der Insel Nusy Mangabe beschuldigt und
festgenommen. Bei ihnen wurden Plastecontainer mit Schlangen,
Eidechsen, Chamäleons und Krabben gefunden. Die Russen wurden
zu drei
Monaten Gefängnis und einer 300-Dollar-Geldstrafe verurteilt.
Laut Juri
Winnik [Leiter der Konsularabteilung der Botschaft der Russischen
Föderation auf Madagaskar] war das noch eine geringe Strafe,
denn nach
den örtlichen Gesetzen drohte den Russen eine
Gefängnisstrafe von sechs
Monaten bis zu zwei Jahren. Vorläufig wohnen die sibirischen
Sammler in
einem madagassischen Hotel. "Man hat uns vollständig
freigesprochen",
teilte Wladimir Jefremenko "Nowyje iswestija" selbst mit. "Wir
bezahlten nicht einmal die Geldstrafe. Diese ganze Geschichte ist ein
Mißverständnis. Wir hatten nicht die Absicht,
Schmetterlinge und
[andere] Tiere auszuführen, sondern haben sie gefangen, nur um
sie zu
fotografieren und in Rußland zu zeigen". ... Wladimir
Jefremenko ist
ein in Sibirien bekannter Entomologe. In seiner Sammlung sind mehr als
11.000 Insekten, er besitzt auch einen Privatzoo mit seltenen Tieren
und ein einzigartiges Meeresmuschel-Museum. Wie gegenüber
"Nowyje
iswestija" der Dozent des Lehrstuhls für Entomologie der Sankt
Petersburger Universität Fjodor Konstantinow
erklärte, entstehen für
ausländische Sammler keine Probleme, wenn sie von dem Staat,
in den sie
reisen, eine entsprechende Erlaubnis - Collection Permit - erhalten.
Doch bevor die Dokumente fertig sind, ist manchmal ein halbes Jahr
vergangen.
Asiatisches Rußland - Ferner Osten, Hoher
Norden
wwf.ru - 4. März 2008
Тигра
разбирают
по
запчастям
Tiger werden in "Einzelteile" zerlegt
Experten des WWF lenken die Aufmerksamkeit auf neue Aspekte des
Schmuggels von Objekten der wildlebenden Fauna und Flora über
die
Staatsgrenze im Fernen Osten.
vostokmedia.com - 4. März 2008
Приморская
тайга -
охотничий
рай для важных
чиновников?
Primorje-Taiga - Jagdparadies für hochrangige Beamte?
Für sie wird sogar eine Tiger-"Safari" veranstaltet, dem Wesen
nach ein
erbarmungsloses Töten der auf der Roten Liste stehenden
Raubtiere.
Wilderei in Rußland ist eines der Übel, die der
Zukunft einen Schlag
versetzen, und die Träger dieses Übels sind Menschen,
die ihr Gewissen
in einen für das Gute nicht zugänglichen
Käfig stecken. Einer dieser
Käfige wurde auf dem Territorium der Jagdwirtschaft
"Aquaressursy" in
der Region Primorje aufgestellt. Ein wirklicher, aus einem stabilen
neuen Stahlgerippe von nicht weniger als 25 mm Durchmesser; innerhalb
des großen Käfigs befand sich noch einer, ein
kleinerer, für einen
Hund. Der Hund ist der Köder, der Käfig für
den Tiger. Wie "EHO-DV"
unter Berufung auf den Pressedienst der Amurfiliale des WWF
Rußlands
informiert, erfuhr zum Glück die Polizei von der
Käfigfalle. In der
Nacht vom 24. zum 25. Februar fuhren Mitarbeiter der Rayon-Verwaltung
für Inneres und der Spezialinspektion "Tiger" in die
Jagdwirtschaft.
Die Teilnehmer der nächtlichen Tour hielten zwei Autos an, die
beladen
waren mit Teilen des Käfigs, den Mitarbeiter der Wirtschaft
eilig
demontierten. Es stellte sich heraus, daß die Jäger
Funkstationen
nutzten, die auf den Wellenlängen der Polizei arbeiteten, als
sie von
der Kontrolle erfuhren, beschlossen sie, die Spuren ihres
verbrecherischen Vorhabens zu verbergen. Den Fachleuten ist bekannt,
daß im Falle eines gelungenen Fangs des Tieres eine solche
Käfigfalle
für den Lebendfang sich für den Tiger in eine wahre
Hölle verwandelt:
die freiheitsliebende stolze und mächtige Katze strebt danach,
sich
unbedingt mit Gewalt zu befreien und bricht sich an den
Metallstäben
Zähne und Knochen, schlägt sich den Kopf blutig,
verletzt sich die
Tatzen. Polizei und Spezialinspektion "Tiger" fanden den Ort, an dem
die Lebendfalle aufgestellt war. Sie stand dort mindestens einen Monat.
Der Tiger, und das ist ersichtlich anhand der Fährten, ging um
sie
herum und wollte offensichtlich schon über den Hund herfallen,
der ihn
ködern sollte. Zum Glück hat er es nicht geschafft.
Der Koordinator des
Programms der Amurfiliale des WWF zur Erhaltung der
Biodiversität Pawel
Fomenko kommentiert: "Es ist empörend, daß in Zeiten
der Veränderungen,
die sich immer noch im Bereich des Naturschutzes vollziehen,
höchstwahrscheinlich die Jagdnutzer selbst den Wildererpfad
betreten.
Tatsache ist, daß es praktisch unmöglich ist, auf
dem Territorium der
Jagdwirtschaft ohne Einverständnis der Leitung der Wirtschaft
einen
solchen Käfig aufzubauen und zuzulassen. Die Ergebnisse der
Zählung der
Amurtiger besagen, daß sich auf dem Territorium des
Ussuri-Naturreservats, das an diese Wirtschaft grenzt, die Anzahl der
seltenen Raubkatzen im vorigen Jahr bedeutend verringert hat. Es ist
nicht ausgeschlossen, daß das nicht geschehen konnte ohne
Beteiligung
der angrenzenden Jagdwirtschaft." Die Bewohner der nahegelegenen
Siedlung Otradnoje nehmen an, daß die Pächter der
Jagdländereien hier
ein wirkliches Jagdparadies für hochgestellte Personen
errichtet und
zahlreiche Beobachtungstürme für den
Abschuß von Tieren aufgestellt
haben. Die Anwohner selbst haben nicht einmal Zutritt zum Pilze
sammeln, schon gar nicht zum Angeln und Sammeln von Zapfen. Die
Ermittlungen sollen klären, wer konkret und mit welchem Ziel
die
Lebendfalle aufgestellt hat. Verständlich ist ohne
Ermittlungen eines:
der Käfig war für einen Tiger gedacht, denn das
Gewissen der
Beteiligten an diesem Verbrechen - ist schon längst in diesem
Käfig
drin.
vl.ru - 3. März 2008
Экологи
и
таможенники
отметили
35-летие подписания
Конвенции
СИТЕС
Ökologen und Zöllner gedachten des 35.
Jahrestages der
Unterzeichnung der CITES-Konvention
In der Wladiwostoker Filiale der Russischen Zollakademie fand eine
Pressekonferenz statt, die dem 35. Jahrestag der Unterzeichnung der
Konvention über den internationalen Handel mit wildlebenden
Arten der
Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES), gewidmet ist.
.. Im Jahre 2007 wurden infolge der Rechtschutztätigkeit der
Zollämter
der Region 28 Tatbestände der illegalen Ausfuhr von
CITES-Objekten
unterbunden. Die Zollämter des Fernen Ostens verhinderten die
illegale
Ausfuhr von Bärengalle und Bärentatzen, von
Moschusdrüsen der
Moschustiere, Amurtigerknochen, Süßwasserfischen
(einschließlich
Störarten), aber auch ihrer Teile und Kaviar;
Shenschenwurzeln. Fast 80
% der Rechtsverletzungen im Jahre 2007 geschahen durch
ausländische
physische Personen, in der Regel, Bürger der VR China.
wwf.ru - 4. März 2008
| |