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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 412 vom 6. März 2008

Liebe Leser,

h
eute vor genau 35 Jahren wurde das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen" geschlossen, besser bekannt als Washingtoner Artenschutzübereinkommen, WA oder CITES. Die Liste der Mitgliedstaaten ist seither deutlich angewachsen, die Listen der betroffenen Arten in den drei WA-Anhängen leider auch.

Diejenigen von Ihnen, die nicht auf der ZooKunft-Tagung waren, vermissen wahrscheinlich das aktuelle Quantum-Verzeichnis schon ganz heftig. Dem kann abgeholfen werden: Es ist jetzt auch im Handel erhältlich. Darin mehr Zoos denn je - 550 Einträge allein für Deutschland, weitere 700 europaweit. Und natürlich alle anderen Angaben, die Sie vom QV gewohnt sind - mehr in der Rubrik "
Neue Veröffentlichungen".

B
ärige Bärichte hält weiterhin ein bärsonderer Bäreich bäreit.
Dirk Petzold

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Zitat der Woche:
Der Kiewer Zoo plant, die Tiere auf spezielles Trockenfutter umzustellen. Das wird das schon lange erfolgreich praktiziert in der Mehrzahl der europäischen Zoos. "Es wird keine Probleme geben mit dem Einkauf von Gemüse, Obst, Fleisch. Die ganze zivilisierte Welt ist schon zu Trockenfutter übergegangen."
Wie unzivilisiert sind doch die deutschen Zoos! Wer klärt die Kiewer Stadtpolitiker auf?




Zoos – Meldungen deutschsprachig

Eisbären

Kölnische Rundschau - 5. März 2008
Berliner Zoo droht Klage wegen Knut
Der Zoo Neumünster will an diesem Donnerstag bekanntgeben, ob Eisbär-Star Knut ein Fall fürs Gericht wird. Der Zoologische Garten Berlin, in dem Knut durch die geglückte Handaufzucht von Thomas Dörflein weltberühmt wurde, lehnt bisher kategorisch eine Beteiligung von Neumünster an den bisher 5 Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen ab. Nach Angaben seines Direktors Peter Drüwa beansprucht der Zoo Neumünster jedoch einen öffentlich in der Höhe noch nicht genannten Anteil aus den Ticket- und Werbeerlösen, weil er die Besitzrechte an Knut hat. Vater Lars ist von Neumünster an Berlin ausgeliehen. Ein Vertrag regelt die Rechte am Nachwuchs. Für die Beratungen am (heutigen) späten Mittwochabend sehe er sich gegenüber dem Kuratorium und dem Zoo-Beirat sowie im Zoo-Vorstand in der Pflicht, die Rechte des Zoos Neumünster wahrzunehmen. Sonst müsse er befürchten, von der Mitgliederversammlung am 17. März in die Verantwortung für entgangene Einnahmen genommen zu werden.

Stuttgarter Nachrichten - 5. März 2008
Großes Lob vom Flocke-Zoo: Geheimnis um Wilbär-Geburt richtig
Dickes Lob von Nürnberg an Stuttgart: Dass die Geburt von Eisbärbaby Wilbär vom Stuttgarter Zoo mehr als zwei Monate geheim gehalten wurde, sei genau richtig gewesen. „Das ist ein Weg, sich zu schützen“, sagte Dag Encke, Direktor des Nürnberger Tiergartens. Öffentlicher Druck hatte dort im Januar dazu geführt, dass das Eisbärbaby Flocke von seiner Mutter getrennt wurde und jetzt per Hand aufgezogen wird. „Wir haben immer gesagt, wir sind transparent, wie verheimlichen nichts. Aber was uns da überrannt hat, das kann ich keinem empfehlen.“ Die Wilhelma verzeichnet nach eigenen Angeben bislang keinen „Wilbär-Effekt“. In den Tagen nach Bekanntgabe der Geburt sei der Besuch sogar eher unterdurchschnittlich, hieß es. Der neue Star des Zoos soll aber auch erst Ende April live zu sehen sein.

Bietigheimer Zeitung - 4. März 2008
Zoologischer Garten lässt den Namen des kleinen Eisbären schützen
Kleine Eisbären haben viel Geld in die Kassen der Zoos in Berlin und Nürnberg gespült. Auch in der Wilhelma denkt man darüber nach, das Eisbär-Baby Wilbär zu vermarkten - allerdings schwäbisch dezent. "Ein Plüschtier wäre gut, T-Shirts werden sicherlich gefragt sein, und auch eine Kaffeetasse mit seinem Bild kann ich mir vorstellen", sagte Zoo-Direktor Dieter Jauch gestern in Stuttgart. Bislang habe sich eine deutsche Firma an der Herstellung von Wilbär-Produkten interessiert gezeigt. Jauch erwartet jedoch aus dem Merchandising keinen Millionensegen. Das Aufwachsen eines Bären bei der Mutter sei für die Besucher nicht so reizvoll wie die Handaufzucht, meint der Direktor.

Neue Westfälische - 2. März 2008
Eisbärenbaby Wilbär vorerst nur auf Video
Eine 300 Kilogramm schwere Eisbärin packt mit ihrem Maul zärtlich ihr sechs Kilogramm leichtes Kind. Auf dem Rücken liegend spielt sie mit ihrem knuddeligen Nachwuchs. An diesen reizenden Szenen aus der Kinderstube des fast zwölf Wochen alten Wilbär können sich die Besucher der Stuttgarter Wilhelma zunächst nur auf einem großen Bildschirm erfreuen. Wilbär wird den Schutz des Innengeheges erst verlassen, wenn er sicher auf den Beinen ist und nicht mehr im Wasserbecken zu ertrinken droht. Zoologin Ulrike Rademacher schätzt, dass er erst im April oder Mai ins Freie darf. Tierpfleger Jürgen Deisenhofer nimmt zwar an, dass der Andrang größer wird, wenn das Tierjunge "live" auf den Granitfelsen im Außengehege herumturnt. "Es wird aber nicht so werden wie in Berlin", meint er. "Jeder will ein Hätschelkind mit Fläschchen sehen." Auch Zoologin Rademacher sagt voraus, dass ein ganz normal bei der Mutter aufwachsendes Bärenkind für die Besucher "unter Umständen langweilig ist". Die Wilhelma setzt vor allem auf Ruhe für die Bärenmutter und das erste in Stuttgart geborene Eisbärenjunge.

Stuttgart Journal - 2. März 2008
Kleiner Eisbär in Stuttgart derzeit ohne Papa - Wilhelma geht kein ...
Nun hat auch Stuttgart ein Eisbärenbaby. „Wilbär“ heißt es also und ist gerade mal knapp drei Monate alt. 17 Jahre sollte es dauern, bis sich beim Stuttgarter Eisbärenpaar Anton und Corinna Nachwuchs einstellen sollte. Aber wie heißt es so schön im Schwäbischen: „Guat Ding will Weile han“. Für die Wilhelma ist Wilbär bereits jetzt ein Star. Zoodirektor Jauch freut sich heute schon über die guten Besucherzahlen über den Sommer hinweg. Dankbar ist er auch darüber, dass Wilbär so lange geheim blieb. Ihm sei wichtig gewesen, dass Wilbär so lange wie möglich ungestört bleibt und seine ersten Tage auf der Welt nicht gleich zusammen mit Filmkameras verbringt.

Stern - 29. Feb. 2008
Eisbärbaby Nr. 3 Der geheime Wilbär
In Stuttgart kam am 10. Dezember ein kleiner Eisbär zur Welt. Bis gestern hielt die Wilhelma den Nachwuchs allerdings geheim. Schließlich ist Wilbär kein Flaschenkind, sondern wird - in aller Ruhe - von Mutter Corinna aufgezogen. Knut hat Spuren hinterlassen. Flocke auch. In keinem Fall wollte Stuttgarts Zoodirektor Dieter Jauch einen ähnlichen Rummel um das erste Eisbärbaby der Wilhelma. Allen Presseanfragen zum Trotz. Besucher sollen Wilbär auch erst Ende April zu Gesicht bekommen - da bleibt Jauch konsequent. Dass der Trubel nun kommen wird, ist auch Jauch klar. Noch bevor die Geburt bekanntgegeben wurde, ließ er die Bezeichnungen "Eisbär Wilbär" und "Wilbär" schützen. Er wolle verhindern, dass andere mit dem Namen Geschäfte machen. Wilbär werde aber sicher nicht den Starruhm von Knut erlangen, sagte Jauch. Dennoch werde die Wilhelma Marketing-Produkte wie einen Plüschbären oder T-Shirts auflegen.

Stuttgart Journal - 29. Feb. 2008
Wilbär begeistert Region Stuttgart
Die Freude bei der Bevölkerung in der Region Stuttgart ist groß. Der Grund: Das inzwischen sechs Kilo schwere Eisbärenbaby Wilbär, der neue Star in der Wilhelma. Es war eines der bestgehütesten Geheimnisse: Nach 17 Jahren gab es den ersten Eisbärennachwuchs im Stuttgarter Zoo. Gestern ließ dann Zoo-Direktor Dieter Jauch die freudige Überraschung an die Öffentlichkeit. Um bei der Aufzucht kein Risiko einzugehen, hat sich die Zooleitung entschieden, Wilbär erst im April der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Jedoch schon bald können Souvenirs von dem Bärchen gekauft werden. Jauch weist aber ausdrücklich darauf hin, dass es keine Zustände wie um Knut in Berlin geben soll. Vorgesehen sind unter anderem Teddy-Bären und Bärentaschen. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen in ein Bärenschutzprogramm fließen, hieß es.

Pforzheimer Zeitung - 28. Feb. 2008
Eisbär-Mania nun auch in Stuttgart
Im Stuttgarter Zoo ist ein Eisbär geboren worden. Der Nachwuchs des Eisbärenpärchens Anton und Corinna heißt Wilbär. Ihm gehe es gut, teilte der Zoodirektor Dieter Jauch mit. Nach dem internationalen Medienrummel um die Eisbärenbabys Knut und Flocke in den Zoos von Berlin und Nürnberg habe der zoologisch-botanische Garten „Wilhelma“ die Neuigkeit bewusst lange geheim gehalten. Der junge Eisbär wächst bei seiner Mutter auf. Bei der Geburt am 10. Dezember 2007 war Wilbär blind, taub, fast nackt und kaum größer als ein Meerschweinchen. Nur ein Kameraauge wachte über die kleine Eisbärenfamilie – selbst die Pfleger blieben außer vor.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 28. Feb. 2008
Am 10. Dezember geboren Stuttgarter Eisbär-Baby ist älter als Flocke
Bereits am 10. Dezember ist der kleine Eisbär in der Stuttgarter Wilhelma geboren. Erste Bilder des kleinen Bären "Wilbär" aus dem zoologisch-botanischen Garten gibt es erst jetzt. Besucher müssen sich noch gedulden; sie bekommen "Wilbär" erst im Mai zu sehen. Jauch sagte, das inzwischen etwa sechs Kilogramm schwere Baby sei noch keinesfalls über den Berg. Sie bräuchten Abgeschiedenheit und Ruhe. Die monatelange Geheimhaltung begründete der Zoo mit dem Wirbel um "Knut" in Berlin. Man sei auch nicht "auf das große Geld aus", sagte Jauch. Der Zoo habe den Namen dennoch schützen lassen. Einen Besucheransturm erwartet der Direktor zunächst nicht.

PR-Inside.com - 5. März 2008
Eisbär Flocke bekommt eine eigene Biografie
Nur wenige Monate nach seiner Geburt bekommt das Nürnberger Eisbärbaby Flocke eine eigene Biografie. Im April werde im Nürnberger Tessloff Verlag das «offizielle Flocke-Tagebuch» erscheinen, das die ersten Lebensmonate des Tierbabys in exklusiven Bildern festhalte, teilte der Verlag am Mittwoch mit. Das Tagebuch habe 32 Seiten und eine Startauflage von 50 000 Exemplaren.

PR-Inside.com - 5. März 2008
"Flocke" genießt erste Dusche
«Flocke» ist zum ersten Mal geduscht worden. «Sie hat es genossen», sagte der Nürnberger Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr am Mittwoch. Die inzwischen fast drei Monate alte Eisbärin habe die Dusche auch dringend nötig gehabt: «Hinterher roch sie viel besser, richtig frisch.» Pfleger Horst Maußner und er hätten das inzwischen fast elf Kilogramm schwere Jungtier in einen großen Plastikeimer gestellt und mit lauwarmen Wasser gewaschen. In unregelmäßigen Abständen soll die Prozedur wiederholt werden.

net-tribune.de - 2. März 2008
"Flocke" wird langsam gefährlich
Das Nürnberger Eisbärbaby «Flocke» wird seinen Pflegern langsam gefährlich. «Flocke springt uns jetzt schon an und schnappt nach uns», berichtete Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitag. «Da steckt schon "wumm" dahinter, wenn sie zubeißt», meinte er. Pfleger Horst Maußner habe bereits einige blaue Flecken an den Unterarmen. Angst und Schrecken verbreite die inzwischen 9,85 Kilo schwere «Flocke» zwar noch nicht, allerdings bekämen die vier Pfleger nun schnellstens Schweißerhandschuhe mit langen Lederstulpen, kündigte der Tierarzt an. «Flocke» muss sich nun auch langsam von den täglichen Flaschenmahlzeiten verabschieden und wird an eine Breifütterung herangeführt.

oe24.at - 4. März 2008
Die neuen Superstars im Zoo Schönbrunn
Die süßen Eisbären-Zwillinge haben sich am Dienstag früh erstmals im Freien gezeigt. Es sind zwei Männchen. In der Früh hat das Eisbärenweibchen Olinka durch heftiges Stoßen an die Tür zum Außengehege gezeigt, dass es nun bereit sei, die Innenanlage wieder zu verlassen und ihre beiden Jungen nach draußen zu führen. Nur wenige Minuten später sind Mutter und Kinder drei Monate nach der Geburt am 30. November erstmals ans Tageslicht spaziert. Doch bereits nach wenigen Minuten war der erste Ausflug auch schon wieder zu Ende und die Kleinen haben sich wieder in die Innenanlage zurückgezogen.

Kleine Zeitung - 4. März 2008
Süße Eisbären-Babys in Schönbrunn
Über eine weitere "süße" Attraktion können sich seit Dienstag, die Besucher des Tiergartens Schönbrunn freuen: Die am 30. November geborenen Eisbären-Buben sind erstmals ans Tageslicht marschiert. Mit der Namensgebung für die Zwillinge will man sich übrigens noch Zeit lassen - und es vor allem nicht derart promoten wie im Fall der deutschen Eisbären "Flocke" und "Knut".

Die Presse - 4. März 2008
Schönbrunn: Eisbären-Zwillinge zeigen sich Besuchern
Drei Monate nach der Geburt verlassen die Jungen erstmals das Innengehege. Die Zwillige sind noch namenlos: In Schönbrunn will man einen Hype wie um "Knut" und "Flocke" vermeiden.

ORF.at - 29. Feb. 2008
Tiergarten fiebert doppeltem Auftritt entgegen
Wenige Wochen nachdem sich Pandababy Fu Long den wartenden Besuchern gezeigt hat, steht der öffentliche Autritt der Eisbärzwillinge vor der Tür. Das Wurfnest haben die kleinen "Knuts" bereits verlassen. Noch vor Ostern rechnen die Tierpfleger in Schönbrunn mit dem öffentlichen Auftritt der Eisbären. Nach drei Monaten im Wurfnest hüpfen die zwei wollig-weißen Eisbärenbabys jetzt seit eineinhalb Wochen in der Innenbox des Eisbärengeheges im Tiergarten Schönbrunn herum. Den Besuchern bleibt ein Blick auf die im November geborenen Sprösslinge bislang noch verwehrt.

Freie Presse - 5. März 2008
Und ewig grüßt das Eisbärenbaby
Süß und knuddelig, das ist Knut. Der Berliner Eisbär ist nun auch ein Kinostar: In 90 Minuten zeigt der deutsch-amerikanische Regisseur Michael Johnson "Knut und seine Freunde". Ab morgen wird der Film über Deutschlands Leinwände laufen mit dem tapsigen Eisbärenbaby, das mittlerweile 15 Monate alt ist und über 150 Kilo wiegt. Es hätte auch ein Film über Klimaänderung werden können. All dies ist der Film nicht. Er ist nur eine erneute, stark beschönigende Wiederholung der Lebensgeschichte Knuts -mit Braunbärzusatz.

WELT ONLINE - 4. März 2008
Filmpremiere mit Knuts Ziehvater
Er trägt eine schlichte Cordjacke und Jeans, hat einen kleinen Jungen an der Hand und bahnt sich im Zoo-Palast den Weg auf dem blauen Teppich mit den weißen Bärentatzen durch Fotografen, TV-Kameras und Reporter: Tierpfleger Thomas Dörflein (44), der die Filmpremiere von "Knut und seine Freunde" (kommt am Donnerstag in die Kinos) gestern Vormittag im Zoo-Palast durch die liebevolle Aufzucht des kleinen Eisbären im Berliner Zoo überhaupt erst möglich gemacht hat. Der Streifen erzählt drei Geschichten - von Knut und seinem Pfleger, einer Eisbärenfamilie in der Arktis und zwei Braunbärenwaisen in Weißrussland -, die miteinander zu einer Story verbunden worden sind. Dörflein: "Der Film ist gut gelungen."

Kölnische Rundschau - 28. Feb. 2008
Knut feiert Premiere auf der Leinwand
Eisbär Knut kommt in die Kinos. Und ein erstes Urteil kommt zum Filmstart am 6. März aus berufenem Mund. "Ich habe "Knut und seine Freunde" schon ein paar Mal gesehen. Alles ist sehr schön, und es hat mir sehr gefallen", sagt Knut-Ziehvater Thomas Dörflein im Zoologischen Garten Berlin bei der Fütterung seines berühmten Pfleglings. Der in Berlin geborene und lebende Regisseur Michael Johnson vertraut ganz der Kraft der Bilder und den Erinnerungen an die schöne Zeit mit Knut. Auf der Riesenleinwand erscheint das Spiel zwischen dem "Traumpaar" des Jahres 2007 noch inniger als im Fernsehen oder auf DVD. Und die selbe familiäre Intimität, wie sie der Film beim Aufwachsen der Eisbär-Kinder Lasse, Linn und Kunik bei ihrer unendlich fürsorglichen Mutter Maidu in der arktischen Eiswüste dokumentiert, verblüfft. Auch die anderen "Knut-Freunde" Masha und Pasha, die sich als kleine Braunbären-Zwillinge in den Weiten weißrussischer Wälder ohne Mutter durchschlagen müssen, erleben, dass sie nur zusammen überleben können. Das ist das Bindeglied der Berichte über ganz verschiedene Bären-Schicksale in einer bedrohten Natur.
Der 90-minütige Film "Knut und seine Freunde" startet am 6. März in deutschen Kinos mit 150 Kopien (farbfilm verleih). Am 2. März (11.00 Uhr) sind zu einer offiziellen Premiere im Berliner Zoo-Palast etwa 1000 Gäste eingeladen, vorwiegend Kinder. Unter den Besuchern sind nach Angaben der Verleiher auch Regisseur Johnson und Tierpfleger Dörflein. Anstelle des Roten Teppichs wird dann ein blauer Teppich mit aufgedruckten Bärentatzen ausgerollt.

Ad-Hoc-News - 2. März 2008
Kinopremiere für Film über Eisbär Knut in Berliner Zoopalast
Mit einer großen Gala wollen Produzenten und Verleiher heute den ersten Leinwandauftritt des weltbekannten Eisbärenjungen Knut feiern. Wie die Filmemacher der ausführenden DOKfilm GmbH mitteilten, sind zur Premiere von «Knut und seine Freunde» im Berliner Zoopalast auch die Ziehväter des Eisbären geladen. Der Dokumentarfilm unter der Regie von Michael Johnson zeigt bisher unveröffentlichtes Bildmaterial des Bärenkinds sowie den täglichen Überlebenskampf von vier wilden Artgenossen in der Arktis und in Weißrussland.



PR-Inside.com - 4. März 2008
Kleine Pandas in Nürnberg offensichtlich doch von Hirschen getötet
Der rätselhafte Tod von zwei Kleinen Pandabären im Nürnberger Zoo ist offenbar aufgeklärt: Es deute alles darauf hin, dass doch die im selben Gehege lebenden Muntjak-Hirsche die Bären aufgeschlitzt haben, teilte die Stadt Nürnberg am Dienstag mit. Der Zoo hatte dies zunächst nahezu ausgeschlossen, da die drei Hirsche und Bären schon seit zehn Jahren friedlich in einem gemeinsamen Gehege lebten. Ein Untersuchungsbericht habe jedoch ergeben, dass die vor zwei Wochen mit aufgeschlitzten Bäuchen im Gehege gefundenen Pandabären aller Wahrscheinlichkeit nach entweder durch die spitzen oberen Eckzähne oder durch die sehr scharfen Klauen der Muntjaks getötet wurden. Es seien keine Kampfspuren wie Unterhautblutungen, Knochenbrüche oder zusätzliche Verletzungen der Haut gefunden worden. Wegen der toten Bären will der Nürnberger Zoo nun auf die gemeinsame Haltung verzichten, bis Fachleute den Vorfall besprochen haben.

n-tv - 29. Feb. 2008
Tote Pandabären
Die beiden Kleinen Pandabären aus dem Nürnberger Tiergarten sind eventuell doch von anderen Tieren in ihrem Gehege getötet worden. Zuletzt verdichteten sich Hinweise darauf, dass die beiden Muntjak-Hirsche über ihre Mitbewohner hergefallen sein könnten. "Die Wunden sehen so aus, als ob die Bäuche der beiden Pandabären mit spitzen Zähnen aufgeschlitzt worden sein könnten", sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen. Kampfspuren zwischen den Muntjaks und den auch Katzenbär genannten Kleinen Pandas wurden bei der Untersuchung der toten Tiere jedoch nicht festgestellt.


Stern - 5. März 2008
Entführter Pinguin in Lebensgefahr
Ein Pinguin ist aus dem Stuttgarter Zoo verschwunden. Die 30 Zentimeter kleine Babe wurde vermutlich am helllichten Tag von einem Besucher gestohlen. Mit Fahndungsplakaten wird nun nach dem Vogel gesucht. Denn Babe könnte der unfreiwillige Ausflug das Leben kosten.
Bleibt eine kleine Hoffnung: Hin und wieder machen die Pinguine des Stuttgarter Zoos kleine unerlaubte Ausflüge innerhalb der Wilhelma. Das war die spontane Vermutung des Pflegers, als Babe nicht zur Mittagsfütterung auftauchte. Meist werden sie dann im nächsten Gebüsch wieder gefunden. Aber die sofortige Durchsuchung des Zoogeländes blieb erfolglos.

Stuttgart Journal - 4. März 2008
Sorge um entführten Pinguin in Stuttgart wächst ...
Die Sorge um den verschwundenen Brillenpinguin Babe aus der Wilhelma in Stuttgart wächst. Gleichzeitig sinkt die Hoffnung, dass er wieder zurück in sein Gehege kommt. Keinerlei Hinweise gibt es auf ihren Verbleib.

Morgenweb - 29. Feb. 2008
Stuttgarter Zoo will "Babe" zurück
Stuttgart. Ein kleiner Brillenpinguin namens "Babe" ist aus dem Stuttgarter Zoo gestohlen worden. Der etwa 35 Zentimeter große Vogel müsse schnellstens zur Wilhelma zurückgebracht werden, da er bei nicht artgerechter Haltung sterbe, warnte die Polizei. "Babe" sei den Menschen sehr zugetan, lasse sich gerne mit ihnen fotografieren und gelte daher als "Medien-Pinguin".

Stuttgart Journal - 28. Feb. 2008
Von Pinguin Babe aus Wilhelma Stuttgart fehlt jede Spur
Von der Brillenpinguindame Babe fehlt immer noch jede Spur. Wie gestern berichtet, wurde das Tier vermutlich am Dienstag aus dem Gehege am Haupteingang gestohlen. Ratlosigkeit herrscht bei den Verantwortlichen in der Wilhelma. Der sehr zutrauliche 35-Zentimeter große Vogel ist spurlos verschwunden und es gibt keine Anzeichen für seinen Verbleib. Medienberichten zufolge, sieht Wilhelma-Direktor Dieter Jauch die Überlebenschancen für das kleine Tier für sehr gering. Babe könnte sich nicht einmal selbst ernähren.

PR-Inside.com - 28. Feb. 2008
Wilhelma steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern
Nach dem Diebstahl eines Brillenpinguins aus dem Zoo in Stuttgart, erhebt jetzt der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht schwere Vorwürfe gegen den Zoo. So sei die Anlage, so der Zookritiker, in punkto Sicherheit der Pinguine mehr als mangelhaft und biete ideale Voraussetzungen für einen Diebstahl.
>Hinweis: Diese Meldung hat A. erneut selbst verfaßt

Wolfsburger Allgemeine - 5. März 2008
Wolfsrüde „Roy“ ist wieder da.
Susanne Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die Erleichterung anzusehen, als sie am Mittwochnachmittag die frohe Kunde mitteilen kann: Der entlaufene Wolf ist wieder da. Das Tier hatte am Tag zuvor Arbeiten am Gehegezaun zum Ausbruch genutzt und war viele Kilometer in Richtung Süden gelaufen. Am Mittwoch Vormittag dann gab ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den entscheidenden Tipp, wo sich das Tier aufhielt.

Wolfsburger Allgemeine - 5. März 2008
Entlaufener Wolf wieder eingefangen
Der aus dem Osnabrücker Zoo entflohene Wolf ist am Mittwochvormittag wieder eingefangen werden. Das Tier war am Dienstagnachmittag bei Reparaturarbeiten am Gehegezaun entwischt. Nun ist er wohlauf in den Zoo zurückgekehrt.

PR-Inside.com - 5. März 2008
Wolf flüchtet aus Osnabrücker Zoo
Während Reparaturarbeiten an seinem Gehege ist ein Wolf aus dem Zoo Osnabrück entlaufen. Wie die Polizei mitteilte, gelang dem Tier am Dienstag gegen 12.00 Uhr die Flucht. Zuletzt gesehen wurde der Wolf in einem Waldgebiet in der Nähe der Stadt Georgsmarienhütte südlich von Osnabrück.


Illertal Bote - 5. März 2008
Wo der Waldrapp ruft
Bad Mergentheim. Rund 190 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Wildpark. Mit neuen Tieren und Gehegen sowie einem erweiterten Angebot an Sonderprogrammen startet der Park in die neue Saison. Neben dem Neubau eines Sanitärtraktes hat sich auch im Park viel getan. Zum Saisonstart am 15. März präsentiert er sich mit vielen Neuerungen. Auffällig ist das neue Logo, ein stilisierter Wolfskopf. Außerdem soll die neue Homepage http://www.wildtierpark.de zum Saisonbeginn online gehen. Für die Zukunft des Parks entscheidend ist der Kauf des bisher von der Stadt Bad Mergentheim gepachteten Geländes. Momentan sind noch die Vermesser am Werk. Eine Ausweitung des etwa 28 Hektar umfassenden Parkgeländes ist aber nicht geplant. Unter dem Motto "Tiere sehen und erleben" und "Zurück zur Natur" stehen die erweiterten Angebote des Parks. Außerdem gibt es neue Tiere. So werden die Besucher den Waldrapp, einen Ibisvogel, in einem neu errichteten Gehege beobachten können. Das Wildschweingehege wurde umgestaltet und mit einem Sumpf und einem Teich ergänzt.

Fränkische Nachrichten - 5. März 2008
Tiere hautnah sehen und erleben
Bad Mergentheim. Es gibt einen neuen hochwertigen Flyer, in Kürze eine neue Homepage, insgesamt ein neues Erscheinungsbild des Familienunternehmens nach außen - aber gleich geblieben sind die Inhalte: Tiere sehen und erleben. Hautnah. Am 15. März startet der Wildpark wieder in die Hauptsaison (die bis November dauert) und wartet mit einigen neuen Attraktionen auf. Grund genug für die Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz interessante Details preiszugeben.


Stadtnetz Wuppertal - 5. März 2008
Fachtagung für Zoopädagogen im Zoo Wuppertal
Die Zoopädagogen des Zoologischen Gartens der Stadt Wuppertal sind Gastgeber der 19. Fachtagung des Verbandes deutschsprachiger Zoopädagogen (VZP) vom 06. bis 08.März 2008. Etwa 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg und aus den Niederlanden haben ihre Teilnahme zugesagt. Das Schwerpunktthema lautet „Katz & Co. im Zoo“. Natürlich geht es dabei auch um die neuen Löwen- und Tigeranlagen im Wuppertaler Zoo. Zum Abschluss der Tagung ist eine Exkursion ins Neanderthal Museum geplant.

RP ONLINE - 28. Feb. 2008
Fünf Millionen für Zoo
Duisburg. Das für zunächst fünf Jahre vereinbarte RWE-Sponsoring nimmt den Zoo-Verantwortlichen manche Sorge und soll dazu beitragen, den Tierpark noch attraktiver zu machen. Fünf Millionen Euro überweist RWE in den nächsten fünf Jahren an den Kaiserberg-Tierpark, ein Sponsoring, eingestielt von der CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Petra Vogt und Oberbürgermeister Sauerland, das Zoodirektor Achim Winkler und seinen Mitarbeitern so manche Sorgen nehmen wird. Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Artur Grzesiek und Achim Südmeier machten gestern deutlich, dass der RWE-Konzern zwar viel Geld gibt, nicht aber bestimmen will, wie es eingesetzt wird. Das könnten die Handelnden sicherlich sehr viel besser entscheiden, meinte Südmeier, der zuletzt als Kind den Tierpark am Kaiserberg besucht hatte. Der Zoo will das Geld zum Beispiel dazu nutzen, sich „allwetterfest“ zu machen, wie Artur Grzesiek erklärte. Noch mehr als heute sollen die Besucher die Chance haben, sich bei schlechtem Wetter in attraktiven Tierhäusern aufzuhalten. Der Aufsichtsrat werde ein Stufenkonzept erarbeiten, „das wir natürlich dem RWE-Vorstand vorstellen. Wir werden sehr konstruktiv zusammenarbeiten, um gemeinsam die Attraktivität des Zoos zu steigern“, so Grzesiek. Südmeier bot an, dass der Zoo auf die Marketingkompetenzen des RWE zurückgreift, vor allem aber das fundierte Wissen des Konzerns um Energie-Einsatz nutzt.

Salzburger Nachrichten - 3. März 2008
Keltenmuseum nach Sturm wieder geöffnet
Orkan „Emma“ zog am Wochenende eine Spur der Verwüstung durch das Land Salzburg. Am Sonntag hatte außerdem der Zoo Salzburg in Hellbrunn wegen „Emma“ einen außerordentlichen Schließtag eingelegt: Denn „aus Sicherheitsgründen für Mensch und Tier“ blieb der Zoo geschlossen - nicht zuletzt wegen der hohen Baumbestände am Hellbrunner Berg. Denn bereits am Samstag hatte der Orkan den Zoo voll betroffen, allerdings ohne gröbere Schäden: „Erste Sachschäden auf dem Zoogelände wurden durch umgestürzte Bäume und herab fallende Äste verursacht. Bisher kam kein Zootier zu Schaden.

webjournal.ch - 28. Feb. 2008
2007 brachte Besucherekord für den Basler Zoo
Mit 1'617'306 gezählten Eintritten konnte der Zoo Basel im Jahr 2007 erneut einen Besucherrekord verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 5.6%. Neben dem Wetter und der mit den neuen Anlagen allgemein gestiegenen Attraktivität trug auch die gute Medienresonanz zu den steigenden Besucherzahlen bei. Als Publikumsmagnete des Jahres erwiesen sich fünf Gepardenkinder. Der Rekordtag des Jahres 2007 war der Sonntag, 11. März mit 6047 verkauften Eintrittskarten.
Die Zukunft wird den Zoo-Besucherinnen und Zoo-Besuchern spannende Neuerungen bringen. Am 8. Mai wird die neue Nashorn-Aussenanlage eröffnet. Sie ist ein Meilenstein in der Umwandlung des Sautergartens in einen eigenen Asienbereich. Das Brillenpinguin-Gehege wird vergrössert und die Planung für die Menschenaffen-Aussenanlage ist in vollem Gange.

Blick Online - 28. Feb. 2008
Grossandrang im Basler «Zolli»
Der Zoologische Garten Basel hat 2007 Rekord-Zulauf registriert: Mit 1,62 Millionen Eintritten wurden 5,6 Prozent mehr gezählt als im Vorjahr, wie der «Zolli» mitteilte. Publikumsmagnete waren die neuen Anlagen und die Gepardenkinder.




Planung und Bau

Wochenanzeiger Herford - 28. Feb. 2008
Einmalige Erlebniswelt im Zoo geplant
Der vom Osnabrücker Zoo geplante Unterirdische Zoo nimmt nun immer konkretere Formen an. Die aufgrund der guten Witterungsbedingungen zahlreichen Zoobesucher konnten in den letzten Wochen und Monaten deutliche Baufortschritte erkennen. Der Rohbau ist mittlerweile fertig gestellt, und der Eingangsbereich nimmt auch schon gestalterisch erste Konturen an. So war für alle am Projekt Beteiligten der Zeitpunkt für ein offizielles Richtfest gekommen, zu dem Zoopräsident Reinhard Coppenrath u. a. neben dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde, auch den Vorstand der Allianz Umweltstiftung, Dr. Lutz Spandau sowie den Geschäftsführer der Niedersächsischen Lottostiftung, Frank Seidel, begrüßen konnte. „Der Gang durch den Unterirdischen Zoo soll den Besucher in eine einzigartige Erlebniswelt eintauchen lassen und ihm das Gefühl vermitteln, sich mit den Tieren in der Erde zu befinden“ betonte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann. Insbesondere die Experten des benachbarten Museums für Natur und Umwelt am Schölerberg, runden durch eine Reihe von multimedialen Inszenierungen den spannenden – aber auch informativen – Gang durch die Unterwelt ab! So arbeitete man laut Coppenrath und Busemann zurzeit an einer „Interaktiven Maulwurfs-Peepshow“. In einer abgedunkelten Zone werden u. a. drei Videoboxen in unterschiedlicher Höhe – für kleine und große Abenteurer – installiert, auf denen u. a. faszinierende Filme zum Maulwurf präsentiert werden. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Maulwurf durch das Erdreich wühlt, wird dabei über ein Laufband selbst von den Besuchern gesteuert. Die Finanzierung des 1.2 Millionen Euro teureren unterirdischen Zoos konnte nur durch das starke finanzielle Engagement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (542.000 Euro), der Allianz Umweltstiftung (175.000 Euro) sowie der Niedersächsischen Lottostiftung (100.000 Euro) sichergestellt werden.

Kieler Nachrichten - 4. März 2008
Kein Platz für Hecht und Karpfen
Karpfen, Hecht und Bitterling ade: Die Süßwasserzeiten sind im Kieler Aquarium vorbei. Durch die Aquariumtechnik am Düsternbrooker Weg 20 wird Salzwasser blubbern, wenn das Haus nach dem Umbau – noch vor der Kieler Woche im Juni – wieder öffnet. „Süßwasser aufzubereiten ist zu aufwendig“, erklärt der Leiter des Aquariums, Dr. Uwe Waller, man sei „ein marines Aquarium.“ Der aktuelle 530000-Euro-Umbau des 2. Bauabschnitts macht das Aquarium zu einer Baustelle, die nur für Insider noch Ähnlichkeit mit der vertrauten Einrichtung hat. Bereits 2005/2006 wurde der 1. Bauabschnitt im Aquarium verwirklicht, die Technik optimiert, die Beckenwände verstärkt, angegriffener Beton ersetzt und wasserdichte Kunststoffschichten aufgetragen. Das war ein 700000-Euro-Unternehmen. In fünf Becken herrscht bereits jetzt Betrieb: Klippenbarsch und Petermännchen schwimmen hier. Nach dem Umbau soll ihnen vis-à-vis, in der Mitte des großen Besucherraums, ein (mobiler) Kubus etabliert werden, um den die Besucher geführt werden.

Lifestyle Presseservice - 27. Feb. 2008
Neue Futtermeisterei im Zoo Dresden!
Im Vorfeld des Neubaus eines Giraffenhauses im Dresdner Zoo war es notwendig, einen Ersatz für unsere Futtermeisterei zu schaffen. Schon zu Amtszeiten von Prof. Ullrich war ein Neubau der Futtermeisterei ins Auge gefasst worden. Dank der Unterstützung der Stadt, die dem Zoo in vier Jahren 16 Mio Euro zur Verfügung stellt, wurde es möglich, eine neue und moderne Futtermeisterei auf dem Wirtschaftshof im Ostteil des Zoos zu errichten. Nach Planungsbeginn im März 2007 war im August der Baubeginn und am 6. Februar 2008 konnten die Mitarbeiter der Futtermeisterei die neuen Räume beziehen. Für Baukosten von 1,7 Mio Euro, dies entspricht auch der geplanten Summe, entstand ein zweigeschossiges kompaktes Gebäude (30m x 20m), modern eingerichtet, in dem die Kollegen sehr gute Arbeitsbedingungen vorfinden. In dem Gebäude befinden sich Lager- und Kühlräume für Obst/Gemüse, Getreide, Frostfutter, die Futtertierzucht des Zoos, ein großer Blätterboden, Futterküche und Fleischraum, aber auch Sozialräume und ein Büro.

Kronberger Bote - 5. März 2008
UBG für Verlegung des Parkdecks an den Opel-Zoo
Kronberg. Die prekäre Parksituation am Opel Zoo beschäftige schon seit geraumer Zeit die Politik und die Öffentlichkeit in Kronberg, erklärt die UBG in einer Pressemitteilung. Als Beitrag zu einer Lösung dieses Problems habe die UBG schon vor einiger Zeit den Vorschlag gemacht, das Parkdeck, welches sich gegenwärtig am Bahnhof befindet und das im Vorgriff auf die dort zu erwartenden Baumaßnahmen demontiert werden soll, an den Opel-Zoo zu versetzen. Mit diesem Vorhaben ließe sich die Parkplatznot am Opel-Zoo entschärfen. Die UBG begrüße, dass die Stadt bereits Gespräche diesbezüglich mit dem Opel-Zoo aufgenommen habe.



Aktionen

Kronberger Bote - 5. März 2008
Aktion „Schwalben willkommen“ geht in die nächste Runde
Kronberg. Im letzen Frühjahr haben der Tierschutzverein Kronberg und der Opel-Zoo gemeinsam die Aktion „Schwalben willkommen“ gestartet und im Herbst dann in einer kleinen Feierstunde zehn Beherbergern von beflogenen Schwalbennestern aus Kronberg und Umgebung eine Plakette und eine Urkunde überreicht. Mit der Aktion „Schwalben willkommen“ möchten der Opel-Zoo und der Tierschutzverein dabei mithelfen, dass auch im weniger ländlich geprägten Hochtaunuskreis für die interessanten Vögel möglichst viele Nistmöglichkeiten geschaffen werden. Das Umweltamt der Stadt Kronberg überlässt dem Opel-Zoo mehr als 20 Nisthilfen, die an mehreren Orten im Zoogelände angebracht werden.

Walsroder Zeitung - 4. März 2008
Brasiliansicher Botschafter eröffnet Patenschaft
„Folgt Euren Träumen!“ – Diese Botschaft gab der brasilianische Botschafter Luiz Felipe de Seixas Corréa gestern den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5c und 6e mit auf den Weg, als er das deutsch-brasilianische Patenschaftsprojekt zur Rettung des Spixaras im Vogelpark Walsrode eröffnete. Insgesamt 61 Schüler des Walsroder Gymnasiums wollen in Zukunft eine Patenschaft mit der „Kleinen Blauen Schule“ in Brasilien eingehen und auf diese Weise die Wiederansiedlung der seltenen Papageienart Spixara in Brasilien unterstützen.

koeln.de - 5. März 2008
Kinderspaß in den Osterferien
Der Kölner Zoo bietet allen Besuchern – vor allem den kleinen Gästen – in den Osterferien ein kunterbuntes Programm. Vom 22. bis zum 24. März baut der Tierpark das "Osterdorf Lampeshausen", ein Gehege voller Kaninchen und Hühner, auf. Am 30. März steht ein Elefantentag auf dem Programm, schließlich feiert die junge Elefantendame Marlar ihren zweiten Geburtstag. Außerdem bietet der Zoo während der Osterferien kostenlose Rätselspiele und Safari-Führungen (täglich 11.30 Uhr) an.

Dailynet - 5. März 2008
GEOlino Extra sucht einen Namen für das neue Seebär-Baby in ...
Um Nachwuchs muss man sich im "Eismeer"-Revier von Hagenbecks Tierpark keine Sorgen machen: Vor zwei Jahren brachte die südamerikanische Seebärendame Conchita ihr Junges Poldi zur Welt, im Juni 2007 kam Diego. Auch in diesem Sommer wird wieder ein Seebären-Junges geboren, wie GEOlino Extra in der neuesten Ausgabe berichtet. Doch wie soll es heißen? Die GEOlino-Redaktion übernimmt für ein Jahr die Patenschaft der kleinen Robbe und darf somit ihren Namen bestimmen. Aber nicht allein: Alle GEOlino-Leser sind dazu aufgerufen, sich je einen südamerikanischen Mädchen- und Jungennamen zu überlegen.

Leipzig info - 2. März 2008
Leipziger Zoo präsentiert sich auf der "Haus- Garten- Freizeit" Messe
Als gefragtes Ausflugsziel präsentiert sich der Zoo Leipzig auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Freundes- und Förderkreis auf der renommierten "Haus- Garten- Freizeit" Messe vom 09. – 17. Februar 2008. Am Eröffnungstag am 9. Februar wird Zootierarzt Prof. Eulenberger und das allseits bekannte Marketinglama Horst die interessierten Messegäste am Zoostand um 13 Uhr begrüßen und Rede und Antwort stehen.

HNA.de - 29. Feb. 2008
Bär Balu erhält Partnerin
Homberg. Eheanbahnung im Wildpark Knüll: Der Bären-Teenager Balu soll demnächst eine neue Partnerin erhalten. Das Weibchen stammt aus dem Tierpark Äthärin in Mittelfinnland. Ende März soll die dreijährige Onni im Wildpark Knüll eintreffen. Dr. Wolfgang Fröhlich, Leiter des Homberger Geheges, geht fest davon aus, dass aus der neuen Partnerschaft Liebe wird und die Beziehung irgendwann Früchte trägt. "Zumindest einmal sollen die Bären für Nachwuchs sorgen", sagte Fröhlich. Am Sonntag, 9. März, soll mit einem großen Bärenfest (11 bis 17 Uhr) im Wildpark der Frühling begrüßt werden. Zum Angebot gehören eine Schaufütterung am Bären- und Wolfsgehege sowie Bärenquiz, Bärenfilme und Bärenmärchen.

HNA.de - 5. März 2008
Die Falken sollen fliegen
Germerode. Der Wildpark Germerode präsentiert sich zum Saisonstart mit einem neuen Jahresprogramm. Es bietet zahlreiche Veranstaltungen, besonders für Familien. Führungen und Märkte bilden ein abwechslungsreiches Potpourri für jeden Geschmack und für alle Altersklassen. Attraktion ist die Falknerei. Am Karfreitag, 21. März, sollen die ersten Flugvorführungen stattfinden. Geplant ist, dass die Greifvögel täglich außer montags um 11 und um 15 Uhr ihre Kunststücke zeigen.




Nachwuchs

Stuttgarter Zeitung - 3. März 2008
Wilbär stößt Mary Zwo vom Sockel
Stuttgart. Das Leben ist ungerecht. Alles dreht sich um die Eisbären – und wer interessiert sich für den sonstigen Nachwuchs in der Wilhelma? Die kleine rote Königsnatter zum Beispiel, die sich gemütlich in ihrem Terrarium kringelt, ist wenig beliebt. Mit der Kinderstube steht es auch bei dem jungen Winkelschwanzkink nicht zum Besten, der sich ein paar Kästen weiter im Gestrüpp versteckt. Nachwuchs gibt es auch im Insektarium. Die kleinen Vogelspinnen zum Beispiel sind voll süß. Auch die noch flügellosen Heuschreckenbabys sind putzige Gesellen. Und mit etwas Glück kann man sehen, wie Schmetterlinge das Licht der Welt erblicken. Bei den Dscheladas, auch Blutbrustpaviane genannt, tobt seit dem 4. November der jüngste Nachwuchs zwischen seinen dreißig Artgenossen. Bei den Zwergseidenäffchen sind im Sommer sogar Zwillinge hinzugekommen, die bei der Geburt, wie der Gattungsname schon signalisiert, nur daumengroß waren. Auch die Haubenlanguren, die Goldstirnklammeraffen, die Bonobos und die Weißhandgibbons haben Nachwuchs produziert. Am besten funktioniert das Kindchenschema aber immer noch bei den Menschenaffen. Hier sind nach wir vor die Gorillababys Monza und Mary Zwo die Stars. Von Letzterer gibt es an der Wilhelmakasse auch die Steiffversion zu kaufen, die allerdings dank Wilbär bald zum Ladenhüter werden könnte.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 28. Feb. 2008
Delfin-Nachwuchs im Duisburger Zoo
Im Duisburger Zoo gab es am Mittwoch allen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Wegen Donna! Im September ist das Delfinmädchen am Kaiserberg zur Welt gekommen. Gestern durfte es zum ersten Mal das Quarantänebecken verlassen und sich dem Publikum zeigen. Die junge Dame ist nur unwesentlich kleiner als Dolly, die im August geboren wurde. Seite an Seite mit ihren Müttern tobten die beiden jungen Delfine durch das große Becken und wagten erste kleine Sprungversuche. Duisburgs Zoochef Achim Winkler erklärte gestern, dass es wohl erstmals in Europa gelungen sei, fast zeitgleich zwei Jungtiere in einem Zoo großzuziehen.

news.search.ch - 5. März 2008
Bären-Nachwuchs im Tierpark Goldau
Im Zoo in Goldau/SZ sind zwei seltene syrische Braunbären zur Welt gekommen. Die beiden Männchen können per Infrarotkamera beobachtet werden. Namensvorschläge sind willkommen. Die 12-jährige syrische Braunbärin Maria habe am 26.Januar drei etwa 400 Gramm schwere Junge zur Welt gebracht, teilte der Tierpark mit. Die zwei Männchen befanden sich bei bester Gesundheit, während das dritte Junge, ein Weibchen, bereits bei der Geburt geschwächt war und starb. Voraussichtlich Ende März oder Anfang April werden die Tiere ihre Wurfbox erstmals verlassen und ins Freie gehen.

Augsburger Allgemeine - 28. Feb. 2008
Das kleine Kamelwunder im Zoo
Zwei niedliche Alpakas haben die Nase vorn. Die wuscheligen kleinen Kamele aus Südamerika sind heuer der erste Nachwuchs im Augsburger Zoo.

lifepr.de - 28. Feb. 2008
Ungewöhnlich zahlreicher Nachwuchs bei den Pelikanen im Tierpark ...
Für seine langjährigen, regelmäßigen Zuchterfolge bei den Pelikanen ist der Tierpark Berlin bereits international bekannt. Doch in diesem Jahr werden alle bisherigen Rekorde übertroffen. Es begann bereits am 4. Januar mit dem Schlupf des ersten Rotrückenpelikans, dem bisher 9 weitere folgten und der zehnte hat gerade das Ei angepickt. Außerdem schlüpften 3 Rosapelikane, der letzte soeben am 28. Februar, sowie einer der weltweit sehr selten gezüchteten australischen Brillenpelikane. Und ein Ende des reichen Kindersegens ist nicht abzusehen, denn in den Brutmaschinen des Tierparks liegen noch etliche Eier, aus denen in den nächsten Tagen und Wochen weitere Jungvögel schlüpfen werden. Sie sind ganz auf die Fürsorge der Tierpfleger angewiesen, die sie mehrmals täglich füttern. Erst nach einer Nestlingszeit von 2-3 Monaten sind die jungen Pelikane voll befiedert und flügge.

Berliner Morgenpost - 29. Feb. 2008
Pinguine sind echt nicht nett
"Pinguine verteidigen ihr Revier", sagt Dieter Petersen. Er weiß es, er ist der Reviertierpfleger. Ein Pinguin grenzt sich auf den Millimeter genau ab. Menschen hacken sich selten tot. Pinguine schon. Pinguine sind brutal. Sie sehen gar nicht so aus. Einen halben Meter groß, maximal vier Kilo schwer, putzig mit rotem Zierrand um die Augen - der "Brille" - und schwarzem Streifen unterm Kinn. Live zu sehen sind seit Ende Januar zwei Jungtiere auf der Freianlage im Zoo.

lifepr.de - 3. März 2008
Frühlingserwachen im Tierkinderzoo
Nicht nur die überall im Zoogelände in voller Blüte stehende Büsche und Blumen sind ein untrügerisches Zeichen, dass der Frühling tatsächlich Einzug gehalten hat. Jetzt zeigen uns auch die ersten Geburten im Tierkinderzeichen, dass Ostern nicht mehr weit entfernt ist. Vor wenigen Tagen kamen die ersten zwei Lämmer der robusten Vierhornschafe, die auch Jakobsschafe genannt werden, zur Welt. Ihnen folgten gleich sechs Zicklein der ursprünglich aus Westafrika stammenden Zwergziegen.

WELT ONLINE - 3. März 2008
Oster-Nachwuchs im Zoo
Pünktlich zu Ostern sind im Berliner Zoo zwei Lämmer zur Welt gekommen. Die beiden Viehhornschaafe erblickten vor wenigen Tagen das Licht der Welt, wie der Zoo am Montag meldete. Sechs Zicklein schlüpften gleich hinterher aus dem Bauch ihrer Zwergziegen-Mutter.

Wochenanzeiger Herford - 4. März 2008
Nachwuchs im Osnabrücker Zoo
Die Trampeltier-Familie im Osanbrücker Zoo ist um ein Mitglied angewachsen. Das Weibchen "Mignon" brachte ohne Komplikationen einen kleinen Jungen zur Welt, der auf den Namen "Minoru" getauft wurde.

hr online - 3. März 2008
Tierpark Fürth Stürmische Geburt
Freude im Tierpark Fürth: Als draußen Orkan "Emma" wütete, gebar Eseldame Gloria in aller Ruhe ein gesundes Mädchen. Über den Namen des Kleinen mussten die Pfleger nicht lange grübeln. Für die Tochter von Tierpfleger Josef Unger war schnell klar, dass das Eselmädchen, das in stürmischer Nacht das Licht der Welt erblickte, nur "Emma" heißen kann.

Derwesten.de - 29. Feb. 2008
Auerochsen im Wildgehege
Im Naturschutzgebiet Neandertal fanden schon zu Beginn der 30er Jahre die Auerochsen aus der Heckzucht eine neue Heimat. Damit gehört die Herde im Neandertal zu den ältesten Deutschlands. Auf 23 Hektar weiden insgesamt 30 Auerochsen. 10 davon sind Jungtiere, der Rest sind Auerochsenkühe und natürlich ein Stier. Der jüngste Neuzugang der Herde wurde am Sonntag geboren.
>wenn's denn nur echte wären!



Süddeutsche Zeitung - 3. März 2008
Menschenaffen im Münchner Zoo: "Die Orang-Utans vermissen den Dschungel doch gar nicht"
Der Zoo will weitere Todesfälle verhindern. Aber kann man Menschenaffen überhaupt artgerecht halten? Experte Fritz Jantschke findet: Ja. Nach den beiden Todesfällen bei den Menschenaffen will der Tierpark Hellabrunn die Sicherheit der Gehege deutlich verbessern. "Als Vorsorgemaßnahme" erhalten die Wassergräben der Außenanlagen für Schimpansen und Gorillas zusätzliche Ausstiegssicherungen. Zudem wird das Orang-Utan-Gehege verbessert, dass die Tiere nicht mehr auf das Absperrnetz gelangen können.

Saarbrücker Zeitung - 4. März 2008
Der Zoo soll größer werden
Neunkirchen. Auch, wenn sich mit dem Tod der beiden Giraffen Shani und Jabu der Bestand der Tiere um die Hälfte vermindert hat, bedeutet das keineswegs das Aus für das ehemalige Wappentier des Neunkircher Zoos. Das bestätigte Zoodirektor Norbert Fritsch gestern bei seinem Redaktionsbesuch. Zusammen mit dem für die Großtiere zuständigen Tierarzt Hans-Joachim Götz war er zu Gast, um nicht nur den Obduktionsbericht zu präsentieren, sondern auch über Vergangenes zu resümieren und Zukünftiges zu offenbaren.

Mitteldeutsche Zeitung - 4. März 2008
Das zweite Leben des Schimpansen Satcho
Satcho lebt weiter. Zumindest als Präparat. Der Schimpansen-Mann, der vor zwei Wochen im Alter von 35 Jahren im Zoo Halle starb, wird für wissenschaftliche Zwecke konserviert.

ka-news.de - 27. Feb. 2008
Norbert Lenz wird neuer Direktor
Neuer Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe wird Norbert Lenz. Er tritt am 1. Mai sein Amt an, wie Kunstminister Peter Frankenberg bekannt gab. "Mit seinen vielfältigen Erfahrungen in der Museumsarbeit, seinem umfassenden Fachwissen und seiner langjährigen Auslandserfahrung erfüllt Lenz in eindrucksvoller Weise das Anforderungsprofil für die Leitung des Museums", erklärte der Minister. Lenz ist seit einem Jahr Direktor des Naturhistorischen Museums in Mainz und zugleich Leiter der Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als stellvertretender Direktor beim Aquazoo-Löbbecke Museum, dem Naturkundemuseum und Zoo der Landeshauptstadt Düsseldorf. Als vordringliche Aufgabe für den neuen Direktor nannte der Minister die Umstellung des Museums zum 1. Januar in einen Landesbetrieb. "Die neue Organisationsform schafft erweiterte Handlungsspielräume sowie größere Wirtschaftlichkeit und Transparenz in Finanzierungsangelegenheiten."

FR-online.de - 27. Feb. 2008
Manfred und seine Viecher
Herr Niekisch, in Frankfurt sind Sie eindeutig jenseits von Afrika, träumen Sie denn davon?
Ja, und nicht nur nachts, sondern auch mit offenen Augen. Gerade jetzt denke ich oft: Wie sieht das da aus und was könntest du davon in den den Zoo projizieren?
Haben Sie ein Lieblingsviech?
Na ja, die Standardantwort wäre natürlich: Nein, ein Zoodirektor muss alle Tiere mögen. Lieblingstier kann man auch schwer sagen. Menschenaffen stehen einem sehr nahe. Ich finde aber auch die Überlebensstrategie von Gelbbauch-Unken unglaublich spannend.
Wurden Sie gefragt, oder haben Sie sich ganz normal beworben?
Das war eine offizielle Ausschreibung mit normalem Bewerbungsverfahren. Ich habe aber keine dicke Mappe eingesandt. Ich konnte ja davon ausgehen, dass ich über meine Funktion in der Zoologischen Gesellschaft in der Stadt bekannt war. Es gab dann an einem Tag auch ein Assessment-Center, zu dem fünf Kandidaten eingeladen worden sind. Das Ergebnis hat mich dann sehr gefreut.

inar.de - 28. Feb. 2008
Wie viel Schwein ist im Wasserschwein?
Vergesellschaftungen sind ein Markenzeichen des Zoo Duisburg. Eine tiergeographisch stimmige und schon lange gut funktionierende Wohngemeinschaft bilden die Großen Ameisenbären, Flachlandtapire und Wasserschweine auf der Südamerika-Anlage. Ein Hannoveraner Männchen und zwei Dortmunder Weibchen der Art Hydrochaerus hydrochaeris bilden seit neustem die Grundlage für eine Zucht der im Deutschen als Wasserschweine bekannten.....Nagetiere.

Hamburger Abendblatt - 3. März 2008
Hagenbecks Tierpark: 125 neue "Vogelhotels"
Gartenrotschwanz, Haubenmeise oder Mönchsgrasmücke - Hagenbecks Tierpark ist nicht nur ein Ort für exotische Tiere. 34 heimische Vogelarten brüten regelmäßig in der weitläufigen Parkanlage mit dem 100 Jahre alten Baumbestand, zwölf weitere Arten ziehen hier in unregelmäßigen Abständen ihre Jungen groß. Für sie wurden am Wochenende von einer Hamburger Jugendgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) 125 neue Nistkästen im Tierpark aufgehängt.

Ostholsteiner Zeitung - 4. März 2008
Wirklich schon zurück aus Afrika?
Er ist wahrscheinlich ein Ausreißer aus einem heimischen Tierpark, aber er führt sich auf, als wäre er der erste Rückkehrer aus Afrika... Ein zutraulicher Storch fliegt durch die Region und setzt sich vornehmlich auf Straßenlaternen. Gesichtet wurde Meister Adebar bereits in Preetz und in Ascheberg. Gelandet ist er unmittelbar auf dem Marktplatz und auf dem Hof der Wilhelminenschule. Versuche, den Storch mit einem Kescher zu fangen, scheiterten bislang. Selbst die Polizei wurde von besorgten Passanten alarmiert.

Kölnische Rundschau - 27. Feb. 2008
Die Hüter der grauen Riesen
Köln. Ming Jung lässt den Rüssel hängen, seine Augenlider sind auf Halbmast. Müde steht der kleine, pummelige Elefant neben seiner mächtigen Mama in der Box. „Der hat den ganzen Tag gespielt“, sagt Brian Batstone schmunzelnd. „Gleich legt er sich auf den Heuberg und schläft sofort ein.“ Und dann steht Marlar daneben und wacht über seinen Schlaf. Batstone (58) ist Tierpfleger im Elefantenpark. Wie man mit den grauen Riesen umgeht, hat er in Sri Lanka von den Mahuts, den Elefantenmännern, gelernt. Gemeinsam mit seinem Chef Werner Naß (59), seit 39 Jahren Elefantenpfleger, betreut er die 13 asiatischen Elefanten im Zoo.

Thüringische Landeszeitung - 4. März 2008
Ein Tierpfleger über seinen Beruf: Tiere sind immer ehrlich
Der Beruf eines Tierpflegers im Zoo ist sehr abwechslungsreich. Es kommt selten Routine auf. Und man erlebt wirklich schöne Momente. Für den Zootierpfleger Thomas Günther war das schönste Erlebnis die erste Giraffengeburt. Sie aufregender als die Geburten seiner eigenen zwei Kinder. Was man in diesem Beruf so alles können muss, das hat der 36-Jährige jetzt erzählt. Er ist seit 18 Jahren Tierpfleger im Hamburger Tierpark Hagenbeck.

shz - 2. März 2008
Alpakas - Zielspucken ist ihre leichteste Übung
Besucher sollten ihnen nicht zu nahe kommen: Wenn sich Alpakas genervt fühlen, spucken sie. Die Mini-Kamele im Tierpark Gettorf verzücken die Besucher trotzdem.

Schwerin-NEWS.de - 5. März 2008
Frühlingsfest am 9. März für zwei Schlafmützen im Zoo
Die Braunbären “Claudia“ und “Vica” haben den Jahresbeginn schlicht und einfach verschlafen. In Strohbetten eingemummelt lässt es sich gut vor sich hin träumen. Nun wird es Zeit für die Schlafmützen ans Aufstehen zu denken. Der milde Winter verkürzt in diesem Jahr die Winterruhe und die Bären werden von Tag zu Tag aktiver, so Revierleiterin Petra Schreiber, die beide Tiere sorgsam beobachtet.


Jungfrau Zeitung - 2. März 2008
Neuer Betriebsleiter Hans Bieri im Alpenwildpark am Harder
Fred Tschabold geht: Zehn Jahre lang hat er sich um die Tiere im Alpenwildpark Harder gekümmert. Nun werden Hans Bieri und Fritz Augsburger die Betriebsleitung übernehmen. Am Freitagnachmittag verabschiedeten Mitglieder des Vereins Alpenwildpark Interlaken-Harder den treuen Wärter. Hansruedi Stoller aus Wilderswil, der Präsident des Alpenwildparks, veranstaltete am Freitagnachmittag zu Ehren des treuen Wärters beim Wildpark eine kleine Feier.

espace.ch - 3. März 2008
Interlaken, Alpenwildpark Alfred Tschabold gibt Amt ab
Wachablösung im Alpenwildpark: Eine Woche nach seinem 70. Geburtstag gab Tierpfleger Alfred Tschabold am Freitag sein Amt ab. «Zehn Jahre reichen – ich will aufhören, solange ich das Leben noch geniessen kann», sagte der abtretende Schirmherr über den derzeitigen Steinwildbestand von 17 Tieren und einem Murmeltier bei der Talstation der Harderbahn. Die Verdienste von Alfred Tschabold wurden am Freitag an einer kleinen Abschiedsfeier von Alpenwildpark-Präsident Hans-Rudolf Stoller gewürdigt. Gleichzeitig wurde der Nachfolger von Alfred Tschabold vorgestellt: Hans Bieri als Mitglied des Alpenwildparks und der Harderfreunde übernimmt die Geschicke des Tierparks in der Funktion des Betriebsleiters. Fritz Augsburger wird sein Stellvertreter.

espace.ch - 3. März 2008
Emma «killt» Bärengraben-Tanne
Bern. Die Tanne, die erst im Juni 2006 im Bärengraben aufgestellt worden war, fiel nahe an die Mauer, wie der Tierpark Dählhölzli am Montag mitteilte. Zum grössten Teil wurde sie bereits am Samstag aus dem Graben entfernt. Dies geschah aus Sicherheitsgründen, damit die Bären nicht entweichen konnten, wie Tierpark-Direktor Bernd Schildger auf Anfrage sagte.

uniprotokolle - 28. Feb. 2008
Wir sind Weltmeister!
Vom 18. bis 24. Februar trafen sich 142 Präparatoren aus 24 Ländern mit 420 Exponaten in Salzburg zur Weltmeisterschaft der Präparatoren, die erstmalig in Europa stattfand. Die beiden Teilnehmer des Museum für Naturkunde Berlin, Robert Stein (27) und Jürgen Fiebig (55), starteten mit insgesamt 18 Exponaten. Sie erzielten drei Goldmedaillen und Weltmeistertitel in zwei Kategorien. Weiterhin belegten sie die drei ersten Plätze in der Professional Class für die Kategorie "Kleine Vögel". Die Objekte starteten in 3 Klassen - Master - Professional - Novice und stellten sich der Begutachtung einer 14-köpfigen internationalen Jury. Der Titel "Weltmeister der Präparatoren 2008" wird in 16 Kategorien der Master Klasse vergeben. Vom 28. bis 30. März werden die Preisträgerexponate aus Berlin, Potsdam und Sachsenanhalt im Potsdamer Naturkundemuseum gezeigt. Ab Mitte April werden die Meisterwerke dann den Berliner Museumsbesuchern präsentiert.

Tagesspiegel - 28. Feb. 2008
Schöner als das wahre Leben
Die Präparatoren Robert Stein und Jürgen Fiebig aus dem Naturkundemuseum in Berlin sind mit den beiden Tier-Modellen des Bechstein-Ara und des Komodo-Waran Weltmeister geworden. Nach Amerika wären sie wohl gar nicht erst reingelassen worden mit diesem Gepäck. Oder das Heimatschutzministerium hätte ihre Mitbringsel sicherheitshalber gleich auf dem Flughafen zerlegt. Insofern war es ein Riesenglück für Jürgen Fiebig und Robert Stein, dass die Weltmeisterschaft der Präparatoren endlich einmal in Europa stattgefunden hat, in Salzburg. Anfang der Woche sind sie wieder im Naturkundemuseum angekommen. Als Weltmeister in ihren Kategorien! Hinten im Lieferwagen hatten sie den Komodo-Waran, den Bechstein-Ara und anderes preisgekröntes Getier. Gesamtsieger wurden die zwei Füchse des Mecklenburgers Dirk Opalka mit 96 Punkten. Aber Stein war mit 93 Punkten für seinen Bechstein-Ara auch sensationell. Zumal er mit seinen 27 Jahren bereits in der höchsten Kategorie „Master“ angetreten ist.

Krone.at - 29. Feb. 2008
Schildkröte Allison bekommt Flossen-Prothesen
Als Touristen die durch einen Hai-Angriff schwer verletzte Schildkröte Allison vor zwei Jahren im "Turtle Hospital" von South Padre Island, Texas ablieferten, gaben ihr die Tierärzte kaum Überlebenschancen. Doch die damals erst ein Jahr alte Schildkröte, der drei Flossen abgebissen wurden, belehrte die Biologen eines besseren. Mittlerweile ist Allison drei und schafft es mit nur einer Flosse, ihren Alltag im Großaquarium zu bewältigen. Damit die kämpferische Schildkröte in freie Wildbahn entlassen und bis zu 100 Jahre alt werden kann, soll sie jetzt Prothesen bekommen. Eine Gruppe von Veterinärmedizinern der Universität von Texas hat von Allison gehört und will für sie die ersten Schildkrötenflossenprothesen entwickeln. Die Stümpfe der drei Flossen bieten noch genug hartes Knochenmaterial, dass daran ohne Weiteres eine Prothese halten kann. Mit im Team ist auch eine plastische Chirurgin, die die Flossen aus dem selben Silikonmaterial formen wird, das für Gesichtsrekonstruktionen beim Menschen benutzt wird. Und eine Zahnärztin, die Technologie aus Zahnimplantaten anwenden wird, um die Flosse am Knochen zu befestigen und das innere Konstrukt des Paddels herzustellen. Schließlich ist noch eine Künstlerin engagiert, die die Flossen authentisch und mit salzwasserresistenten Farben bemalen wird. Ein erster Prototyp soll schon in den nächsten Wochen fertig sein. Wenn alle drei Flossen angepasst sind, muss Allison noch mit ziemlicher Sicherheit für längere Zeit im Auqarium bleiben um sich an die Teile zu gewöhnen, und um sicher zu gehen, dass die Paddel auch halten.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

burgerszoo.nl - 1. März 2008
Nieuw! Burgers' Rimba
Neu! Burgers' Rimba
Im Frühjahr 2008 eröffnet Burgers' Zoo ein ganz neues Tierprojekt in der Größe von zwei Hektar: Burgers' Rimba. "Rimba" ist eine Abkürzung von "rimba raya", das ist Malaiisch für "tropischer Regenwald". Schon ab Ostern können die Besucher zum erstenmal Bekanntschaft machen mit den Tieren des Malaiischen tropischen Regenwaldes. Zu Ostern sind noch nicht alle Tiere zu sehen (darunter die Tiger), aber Burgers' Zoo bietet den Gästen in dieser Zeit eine Kostprobe. Die offizielle Eröffnung findet im Mai statt.
Die Tiere von Burgers' Rimba
Ein Schlängelpfad führt die Besucher zuallererst an den Malaienbären vorbei, auch Sonnenbären genannt [nl. honingberen, Honigbären], die ihre Anlage mit den Binturongs (Marderbären) teilen. Der Pfad führt die Abenteurer weiter und plötzlich öffnet sich vor ihren Augen ein weites Panorama. Auf einer ausgedehnten Fläche leben Bantengs (asiatische Rinder), Muntjaks (kleine Hirschart), Schweinshirsche und Leierhirsche. Oben in den Bäumen schwingen Siamangs (die größte Gibbonart) und an den Füßen dieser Bäume sind Schweinsaffen sehr miteinander beschäftigt. Die Wanderung geht weiter und der Pfad geht unterirdisch weiter. In geheizten Unterkünften leben hier Netzpythons und Bindenwarane, die ausgewachsen bis zu zwei Meter Länge erreichen. Ein Stück weiter kommt der Besucher wieder nach oben und hier beschauen Brillenlanguren und Gelbwangen-Schopfgibbons neugierig von den Baumwipfeln aus, wer sich ihnen nähert. Das Abenteuer endet Auge in Auge mit den Sumatratigern, die dank der Konzeption der Anlage den Betrachtern sehr nahe kommen können!
Die Pflanzen von Burgers' Rimba
Burgers' Rimba ist nicht überdacht, doch die Tiere, die anfällig sind für das niederländische Klima, können in den kälteren Jahreszeiten in geräumigen Innenanlagen betrachtet werden. Für die Pflanzen gilt das selbstverständlich nicht. Was die Bepflanzung betrifft, mußte das ganze Gebiet deshalb erneut entworfen werden, wodurch lediglich ein Teil der ursprünglichen Bäume erhalten werden konnte. Die Vegetation ist nahezu in ihrer Gesamtheit im Frühjahr 2008 angepflanzt und wächst in den Jahren danach zu einem exotischen Wald mit vielen Pflanzenarten, die Pflanzen und Sträuchern des tropischen Regenwaldes ähnlich sehen. Die Verwendung von Bambus, winterharten Bananenstauden und Palmen ist naheliegend, aber Farne und Lianen tragen auch sicher zu einer Atmosphäre einer echten "Rimba" bei.

burgerszoo.nl - 1. März 2008
Avondlezing Michiel Hötte: Winnaar Golden Ark Award!
Abendvortrag von Michiel Hötte: Gewinner des Golden Ark Award!
Am Mittwoch, dem 12. März um 19.30 hält der niederländische Gewinner des renommierten Golden Ark Award, Michiel Hötte, einen Vortrag über sein erfolgreiches Projekt zum Schutz des Amurleoparden. Der Golden Ark Award ist ein Preis für Naturschützer, die sich international hervorgetan haben. Hötte macht sich bereits jahrelang stark für die Erhaltung des Amurleoparden, wahrscheinlich die seltenste Großkatze der Welt mit lediglich noch 30 Exemplaren in freier Wildbahn. Er unterstützt seine leidenschaftliche Darlegung mit wunderbarem Bildmaterial über diese wunderschönen Großkatzen. Früher kam der Amurleopard in einem weitläufigen Gebiet vor, bestehend aus der ganzen koreanischen Halbinsel, Nordost-China und dem südlichen Teil des russischen Fernen Ostens. In Zentralchina schloß sich sein Verbreitungsgebiet an das anderer Leopardenunterarten an. Gegenwärtig kommt der Amurleopard nur noch in einem kleinen Waldgebiet in Rußland, nahe der koreanischen und chinesischen Grenze vor. Als 2001 in China ein Naturreservat eingerichtet wurde, das an dieses Gebiet grenzt, wechseln immer öfter Leoparden über die Grenze nach China. Um diese äußerst schwierige Situation zu verbessern, identifiziert Michiel Hötte in seiner umfassenden Untersuchung nach der Lebenssituation des Amurleoparden zwei kritische Erfolgsfaktoren: Erziehung der lokalen Bevölkerung und Habitatsverbesserungen unter verschiedenen Aspekten. Sie lesen alles über den Golden Ark Award, wenn Sie folgenden Link anklicken: Golden Ark Award.

dierennieuws.nl - 28. Febr. 2008
Speciale DNA-test schimmel amfibieen nu ook in Nederland
Spezielle DNA-Tests jetzt auch in den Niederlanden, um Schimmelpilz bei Amphibien festzustellen
Seit kurzem kann das Van Haeringen Labor in Wageningen spezielle DNA-Tests durchführen, um prüfen zu lassen, ob Frösche, Kröten und Salamander von dem hartbäckigen Chytrid-Schimmelpilz befallen sind. Es ist damit das erste Institut in den Niederlanden, das diese Möglichkeit bietet. Der Schimmelpilz führt weltweit zu einem massenhaften Sterben unter Amphibien. Artis hat seine Amphibien untersuchen lassen - der Schimmelpilz wurde in der Sammlung nicht vorgefunden.

planet.nl - 4. März 2008
Blijdorp niet vervolgd om Bokito
Blijdorp nicht juristisch belangt wegen Bokito
Der Tiergarten Blijdorp wird nicht belangt wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito. Die Beschlußkammer des Gerichtshofes in Den Haag hat dies am Dienstag bestimmt. Laut Gerichtshof hat der Rotterdamer Zoo genug Vorkehrungen getroffen, um einen Ausbruch zu verhindern. Eine Rotterdamer Familie, die am Tage von Bokitos Ausbruch anwesend war im Restaurant des Zoos und dem Silberrücken gegenüber stand, beantragte Strafverfolgung. Der Gerichtshof ist der Meinung, daß Bokitos Verhalten verursacht wurde durch ein oder mehrere Besucher des Zoos, die darauf von Mitarbeitern angesprochen wurden. Rund um die Außenanlage lag außerdem ein tiefer Graben. Menschenaffen sind dafür bekannt, daß sie nicht schwimmen können.

prod43.ad.nl - 4. März 2008
Blijdorp niet vervolgd na uitbraak Bokito
Blijdorp nicht belangt nach Bokitos Ausbruch
Den Haag. Tiergarten Blijdorp in Rotterdam wird nicht belangt für den Ausbruch des Gorillas Bokito im Jahre 2007. Eine Familie, die zu der Zeit in Blijdorp war, hatte den Zoo angeklagt wegen Fahrlässigkeit. Laut dieser Familie hat der Tiergarten zu wenig getan, um einen Ausbruch eines gefährlichen Tieres zu verhindern.

juridischdagblad.nl - 4.März 2008
Diergaarde Blijdorp niet vervolgd na procedure 12 Sv, afwijzing beklag in Bokito-zaak
Nach Gerichtsverfahren: Tiergarten Blijdorp wird nicht belangt - Abweisung der Klage in der Bokito-Angelegenheit

ad.nl - 29. Febr. 2008
Tropische dieren zijn te vroeg geboren
Tropische Tiere sind zu früh geboren
Amsterdam. In verschiedenen niederländischen Zoos wurden in der letzten Woche Babys geboren. So erblickte im Noorder Dierenpark in Emmen ein Elefantenkalb das Licht der Welt, in Artis wurde eine Giraffe geboren. Die Tiere kamen zu früh. Wenn es nach den Zoos geht, kommen die Jungen tropischer Tiere nämlich erst später im Jahr. "Dann ist das Wetter besser für sie", erklärt Mariëlle van Aggelen von der Niederländischen Tiergartenvereinigung. Ob das rührende neue Leben in den niederländischen Zoos auch an sich für extra Besucher sorgt, ist unklar. Wohl steht fest, daß es den Parks gut geht. Die Vereinigung gab vorigen Monat bekannt, daß im Jahre 2007 ca. 10,5 Millionen Besucher gezählt wurden, 500.000 mehr als 2006. Dieses Anwachsen ist laut Van Aggelen nicht direkt den Geburten zu verdanken. "Die Steigerung kommt vor allem durch das gute Wetter und Zoos, die ein Jubiläum feierten."

ad.nl - 29. Febr. 2008
Blijdschap na geboorte van mandril-aapje
Freude über Geburt eines Mandrills
Die Geburt eines Mandrills vor drei Wochen hat in Ouwehands Dierenpark Rhenen große Freude ausgelöst. "Es ist ein seltener Affe und in diesem Fall ist jede Geburt einmalig", erklärt Obertierpfleger Dirk-Jan van der Kolk. Der Zoo kriegte in der vorigen Woche nach dem Affen auch ein kleines Lama. Es ist das zweite Junge von Mutter Senseo und Vater Bruno. Das kleine Lama ist bereits zu sehen, im Gegensatz zu dem Eisbären, der Ende 2007 in Ouwehands geboren worden ist. "Wir sind die ganze Zeit nicht bei der Mutter gewesen. Wir beobachten das Tier über eine Webcam, um Knut-Praktiken zu vermeiden."

ad.nl - 29. Febr. 2008
Trotz Sturz aus zwei Meter Höhe geht es Niek gut
Ondanks val van twee meter maakt Niek het goed
Amsterdam. Giraffenweibchen Oranya hat vorige Woche Freitag im Amsterdamer Artis Zoo einem kleinen Sohn das Leben geschenkt. Der kleine heißt Niek. Mutter und Sohn geht es gut. Es ist das zweite Kind von Oranya und Vater Asali. Niek gehört zu den Netzgiraffen. Hiervon werden pro Jahr in Europa durchschnittlich 4,5 geboren, sagt sein Pfleger Mark van de Hoef. Artis war der erste niederländische Zoo, der Giraffen hielt. Im Jahre 1856 kamen die Giraffen auf dem niederländischen Hoheitsgebiet an. Sie stammten aus einem Nachlaß eines Oberstallmeisters aus Ostpreußen, der jahrelang für den ägyptischen Vizekönig arbeitete. Seit der Zeit sind bereits viele Jungtiere in Artis geboren worden.

hartvannederland.nl - 29. Febr. 2008
Baby-olifantje voor het eerst buiten
Elefantenbaby erstmals draußen
Das Elefantenbaby, das vorigen Mittwoch im Tierpark Emmen geboren wurde, durfte heute erstmals nach draußen. Das Kleine genoß sichtbar die Sonnenstrahlen.

dierennieuws.nl - 29. Febr. 2008
Dagje dierentuin (5): de Olmense Zoo
Ein Tag im Zoo (5): der Zoo in Olmen
Gleich hinter der belgischen Grenze, südwestlich von Eindhoven, liegt das Örtchen Olmen (Gemeinde Balen). Hier, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, liegt der Olmener Zoo. Er ist ein kleiner Privatzoo, der es durchaus wert ist, besucht zu werden. ... Es ist schade, daß man so voreingenommen ist in bezug auf diesen Zoo. Ich bin selbst auch nicht mit allem hier einverstanden (gewesen) und es sind wohl einige Dinge in der Vergangenheit geschehen, aber in welchem Zoo gibt es das nicht? Interaktion mit Raubtieren, Tieren entkamen aus ihrem Gehege, töteten oder verletzten Besucher, das Füttern von Tieren etc. - das ist wohl in den meisten Zoos vorgekommen. Für jeden Zoo ist es dann auch ein Albtraum, wenn derartige Dinge geschehen, aber das hat man nicht immer im Griff. Ich finde es folglich ein bißchen scheinheilig, wenn durch bestimmte Zoos mit dem Finger auf den Olmener Zoo gezeigt wird. Die Tatsache, daß ein kleiner Zoo hart arbeitet und gute Erfolge verzeichnet in Anbetracht steigender Besucherzahlen und guter Zuchtergebnisse, wird den großen, anerkannten Zoos ein Dorn im Auge sein. ... Die zwei Braunbären bewohnen leider schon seit Jahren ein unzureichendes Gehege, aber auch das soll in nächster Zeit besser werden. Es wird fleißig gearbeitet am Bärenwald und es ist beabsichtigt, die Alaskawölfe auch dazu zu tun (Konzept Bärenwald in Ouwehands Tierpark) ... Für Vogelfreunde gibt es auch eine Menge zu sehen. So kann man durch eine der größten begehbaren Volieren Europas spazieren und dann ruhig genießen den üppigen Pflanzenwuchs und die Farbenpracht exotischer Vögel wie Kronenkranich, Silberreiher, Brauner Sichler, Heiliger Ibis, Scharlachsichler und Nimmersatt.
Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl

rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
De pelikanen zitten te broeden: eindelijk!
Die Pelikane brüten endlich!
Zum erstenmal seit mehr als einem Jahrhundert hofft Blijdorp auf einen Erfolg in der Pelikanzucht. Im Jahre 1872 war der alte Rotterdamer Tiergarten der allererste Zoo der Welt, in dem ein Pelikan geschlüpft ist und aufgezogen wurde. Das betraf übrigens einen Rosapelikan. In den letzten Jahren sind in Blijdorp Krauskopfpelikane zu sehen.

rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
De kangoeroes zijn verhuisd
Die Känguruhs sind umgezogen
Die Roten Riesenkänguruhs und die Sandwallabys [oder Flinken Känguruhs] sind nach etwa 30 Jahren aus ihrer alten Anlage ausgezogen, um Platz zu machen für den Bau der Afrikasavanne.

rotterdamzoo.nl/nl/nieuwsbrief - 28. Febr. 2008
Blijdorp-dieren doen het goed in het buitenland
Blijdorp-Tieren geht es gut im Ausland
In Irland
Im Zoo von Dublin (Irland) hat die in Blijdorp geborene Elefantin Yasmin am Sonntagmorgen (17. Februar) ein gesundes Bullenkalb zur Welt gebracht. Voriges Jahr hat ihre Schwester Bernhardine im selben Zoo eine Tochter bekommen. Zwei Elefantenbabys also in Dublin (die allerersten in der Irischen Republik geborenen Elefanten) dank Blijdorp, denn beide Elefanten wurden durch Bulle Alexander in Blijdorp gezeugt. Obwohl in Blijdorp dieses Jahr keine Elefantenkälber geboren wurden (Elefantenkuh Irma trägt immer noch ihr totes Kalb und Douanita ist erst für das folgende Jahr ausgerechnet [der Gebärtermin]), ist Blijdorp doch sehr froh, daß die kleine "Tochterherde" in Irland sich so gut entwickelt!
In Antwerpen
Derselbe Elefant Alexander hat bei seinem Gastaufenthalt in Antwerpen also doch etwas zustande gebracht: eine der Elefantenkühe im Antwerpener Zoo ist trächtig! Alexander weiß nichts von seinen Nachkommen in Irland und dem kommenden Kalb in Antwerpen: er hält sich zur Zeit im Tierpark Amersfoort auf.
und in Schanghai
Auch am 17. Februar d.J. brachte "unsere" Gorilladame Astra (in Blijdorp geboren) im Zoo von Schanghai ein Baby zur Welt. Astra verreiste am 11. April 2007 zusammen mit Dango und Quenta nach China. Mutter und Kind geht es gut und sie sind gemeinsam mit den anderen zwei Gorillas in einer Gruppe. Und wieder ist Blijdorp zu danken: der Zoo in Rotterdams Schwesterstadt Schanghai hat jetzt einen chinesischen Erstling: den allerersten in China geborenen Gorilla.

dierenparkamersfoort.nl - 27. Febr. 2008
Piepklein
Winzig klein
Nach einer Brutzeit von 38 Tagen ist das erste Pinguinjunge des laufenden Jahres aus dem Ei geschlüpft.

overloonzoo.nl - 27. Febr. 2008
Kapgieren broeden
Kappengeier brüten
Die Kappengeier im Zoo Parc Overloon sitzen stramm auf ihrem Nest und brüten. Ende 2007 waren die Vögel schon sehr beschäftigt mit dem Nestbau. Wieviel Eier im Nest liegen, ist noch nicht bekannt.

frieslandzoo.nl - 28. Febr. 2008
Paring roze pelikanen
Paarung der Rosapelikane
Bei den Rosapelikanen im Aqua Zoo Friesland ist eine Paarung beobachtet worden. Hoffentlich legen die Pelikane dieses Jahr Eier, so daß wir auch bei dieser Vogelart Jungvögel begrüßen können. D



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

itar-tass.com - 4. März 2008
Московский зоопарк переходит на весенний график работы
Wieder Frühjahrsöffnungszeiten im Moskauer Zoo
Moskau. Der Moskauer Zoo hat ab heute wieder eine Stunde länger geöffnet. Jetzt sind seine Pforten geöffnet von 10 bis 16 Uhr, Kassenschluß ist 17 Uhr. Der nahe Frühling hat schon Braun- und Kragenbären geweckt, die Eisbärin führte ihre Ende November geborenen Jungen auf die Freianlage.

rosbalt.ru - 3. März 2008
Таможенники Приволжья задержали пуму, попугаев, кречетов и балабанов
Zöllner des Wolgagebiets beschlagnahmten einen Puma, Papageien, Ger- und Sakerfalken
Nishnij Nowgorod. Im Jahre 2007 unterband die Zollverwaltung des Wolgagebiets 197 Versuche, Tiere zu schmuggeln. In einer Mitteilung des Pressedienstes der Behörde heißt es, die Hauptlieferanten für den rußländischen illegalen Markt "lebender Ware", seltener Pflanzen und Teile von ihnen seien Afrika und Südamerika.

annews.ru - 29. Febr. 2008
В Тульском зооэкзотариуме посетителям предлагают поцеловать лягушку
Im Tulaer Zooexotarium schlägt man den Besuchern vor, einen Frosch zu küssen
"Küsse Quak-quak" - eine Aktion unter dieser ungewöhnlichen Bezeichnung wird im Tulaer Zoo exotischer Tiere von Freitag bis Sonntag im Rahmen der weltweiten Kampagne "2008 - Jahr des Frosches" durchgeführt werden. Im russischen Märchen verwandelt sich der Frosch nach dem Kuß Iwans, des Zarensohns, in Wassilissa die Wunderschöne. Im Tulaer Zooexotarium wird allen Gästen vorgeschlagen, dem Beispiel Iwans, des Zarensohns, zu folgen. Diese Aktion heißt "Küsse Quak-quak". Im übrigen verspricht niemand von den Fachleuten, daß sich dabei alle ihre Frösche sogleich in wunderschöne Mädchen verwandeln. Küss' einen Frosch, zeige ihm deine Liebe und erhalte ein Foto zur Erinnerung - das ist es, was die Organisatoren der Aktion jedem garantieren, der sich zu einem solchen "Quak-quak Kuß" entschließt. Erforderlich wurde diese so exotische Maßnahme ausschließlich dafür, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Probleme der Amphibien zu lenken.

regions.ru - 28. Febr. 2008
В БЕЛГОРОДСКОЙ ОБЛАСТИ ЗАДЕРЖАЛИ НЕЛЕГАЛЬНЫХ ТОРГОВЦЕВ ЛЕМУРАМИ
Im Gebiet Belgorod wurden illegale Lemuren-Händler festgenommen
Belgoroder Zöllner und Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane verhinderten einen Versuch illegaler Einfuhr von zwei Lemuren nach Rußland. Ein Bürger Rußlands aus Sankt Petersburg fuhr in die Ukraine, kaufte dort Lemuren, dann begab er sich mit ihnen nach Charkow. Hier einigte er sich für 400 US-Dollar mit bestimmten Personen über eine illegale Einfuhr dieser seltenen Tiere nach Rußland. Jetzt befinden sich die Lemuren in Quarantäne im Belgoroder Zoo.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

justmedia.ru - 4. März 2008
Свиристели «захватили» резиденцию губернатора
Seidenschwänze "eroberten" die Residenz des Gouverneurs
Hunderte Seidenschwänze "überfielen" den Mittleren Ural und insbesondere Jekaterinburg. Die nomadisierenden Vögel tauchten in letzter Zeit sehr häufig in Städten auf, erfuhr JustMedia im Zentrum für Wissenschaft und Bildung des Jekaterinburger Zoos. Und unmöglich ist es vorauszusagen, wann sie sich das nächste Mal aus dem Wald als Gäste zur Fütterung einladen. "Buchstäblich in dieser Woche beobachteten wir einen riesigen Schwarm Seidenschwänze am Gebäude der Residenz des Gouverneurs. Gerade dort befand sich eine �große Futterkrippe' für sie: Ebereschenzweige und Holzapfelbäume. Diese Vögel haben eine sehr gut funktionierende Speiseröhre, deshalb fraßen sie nicht nur die ganzen Ebereschen, sondern hinterließen auch unangenehme Spuren ihres Aufenthalts", hieß es im Zoo der Stadt. Übrigens häuften sich während des Anflugs der Seidenschwänze auf Jekaterinburg die Anrufe im Zoo mit Informationen über verletzte Vögel. "In dieser Woche erhielten wir mehr als ein Dutzend Anrufe von Einwohnern der Stadt, die in den Straßen der Stadt Seidenschwänze aufhoben. Diese Vögel fliegen sehr oft in Stromleitungen. Doch uns ist es verboten, Seidenschwänze auf den Straßen der Stadt aufzuheben", sagten die Mitarbeiter des Wissenschafts-Zentrums. Angemerkt sei, daß schon Ende März die Zugvögel den Mittleren Ural anfliegen - Stare, Stelzen, Drosseln und Ammern.

omsknews.ru - 1. März 2008
ЖИВОТНЫХ ВЫЖИВАЮТ Зоопарку грозят непосильные налоги
Die Tiere werden vertrieben. Dem Zoo drohen unangemessene Steuern
Der Zoo in Bolscheretschje wird von Schließung bedroht. Die örtlichen Abgeordneten beschlossen, ihn mit Steuern zu belegen. Die vom Volk Gewählten fordern nicht mehr und nicht weniger als eine halbe Million im Jahr. Und im Prinzip kann man ihnen nicht widersprechen: alles ist nach Gesetz. Aus eben diesem Grunde gibt das Kulturministerium des Omsker Gebiets vorerst keinerlei Kommentare. Der einzige ländliche Zoo in Rußland, der Stolz des Omsker Irtyschgebiets, erfreut über zwanzig Jahre die Herzen sowohl der kleinen, als auch der erwachsenen Besucher. Und wenn man durch dieses herrliche Areal spaziert, fällt es schwer zu glauben, daß sich früher an dieser Stelle ein bescheidener Schul-Minizoo befand. Doch noch weniger kann man daran glauben, daß dieses kleine Paradies auf Erden, geschaffen von fürsorglichen Menschenhänden, verschwinden kann. Nach dem Gesetz befindet sich diese staatliche Einrichtung auf dem Territorium der Siedlung. Und das bedeutet, daß der Zoo Grundsteuer zahlen muß, die nach vorläufigen Berechnungen 500.000 Rubel im Jahr beträgt. Und wenn in den vergangenen Jahren die "Tiere" nach einem geheimen Abkommen von der Grundsteuer befreit waren, so sind die Abgeordneten des Volkes jetzt unbeugsam. Soweit uns bekannt wurde, wandten sich die Mitarbeiter des Zoos bereits an das Kulturministerium des Gebiets. Zu welchem Ergebnis die Gespräche führen, ist noch unbekannt. Klar ist eins: die örtlichen Abgeordneten sind fest entschlossen, die Steuereinnahmen auf Kosten des Zoos zu erhöhen.

aif.ru - 3. März 2008
В Красноярском зоопарке появилась стая розовых фламинго
Krasnojarsker Zoo erhielt Gruppe Rosaflamingos
Die Vögel wurden der Stadt zum 8. März von einem unbekannten Unternehmer geschenkt. Das Geschenk eines der Unternehmer der Stadt wurde bereits im Krasnojarsker Zoo "Rojow rutschej" untergebracht. Der Unternehmer, für dessen Geld die Gruppe Rosaflamingos erworben wurde, wünschte anonym zu bleiben. Die zehn Vögel wurden aus dem Zoo Rostow hierher gebracht, dort werden sie erfolgreich gezüchtet. In der Gruppe sind fünf Flamingopärchen. Da sie noch jung sind, ist ihr Gefieder noch weiß. Ein Vertreter dieser Vogelart lebt schon zwei Jahre im Zoo. Er wurde von den Zoologen aufgenommen, als er sich, aus Kasachstan kommend, nach Sibirien "verflog". Damit er nicht einsam war, wurde er zu anderen Vögeln "einquartiert". Bald wird der einsame Flamingo der Gruppe seiner Artgenossen zugesellt, die zunächst einen Monat in Quarantäne verbringt.

mk.ru - 3. März 2008
Русского ученого спасли из африканской тюрьмы
Russischer Wissenschaftler aus afrikanischem Gefängnis gerettet
Auf Madagaskar wurden der Besitzer eines Privatzoos in Krasnojarsk Wladimir Jefremenko und seine Gattin Kristina aus einem örtlichen Gefängnis befreit. Das Ehepaar Jefremenko flog Ende vorigen Jahres nach Madagaskar. Am 10. Januar wurden sie in einem Naturschutzgebiet der Stadt Maroansetra festgenommen. Vertreter der örtlichen Polizei entdeckten bei den Russen einige Plaste-Container, in denen sich seltene Insekten befanden. Nach der madagassischen Gesetzgebung zählt das als kriminelles Verbrechen und die Entomologen wurden zu drei Monaten Gefängnis und eine Geldstrafe von 300 Euro verurteilt für den Versuch der Wilderei. ... Übrigens haben Kollegen Jefremenkos schon über die Massenmedien erklärt, daß der Entomologe in vielem selbst schuld sei an dem Vorgefallenen. Er besucht Madagaskar nicht zum erstenmal und sollte die Besonderheiten der örtlichen Gesetzgebung und Bräuche kennen. Deshalb hat sich der Wissenschaftler höchstwahrscheinlich entschlossen, ein Risiko einzugehen. Er selbst hatte übrigens in verschiedenen Interviews erzählt, daß er häufig illegal Tiere nach Krasnojarsk mitgebracht hatte. Mehr noch, Jefremenko bekannte öffentlich, daß er für diese Verbrechen nicht nur einmal lebenslänglich bekommen könnte. Es ist nicht ausgeschlossen, daß im aktuellen Fall Jefremenko Opfer einer Rache wurde. Im einzelnen tauchte die Information auf, er habe sich geweigert, einem der Beamten des Naturschutzgebiets Bestechungsgeld zu geben. Und dafür mußte er bezahlen.

pk.kiev.ua - 29. Febr. 2008
За ловлю бабочек - месяц мадагаскарской тюрьмы
Für den Fang von Schmetterlingen - ein Monat madagassisches Gefängnis
Wladimir Jefremenko steckte man in eine Zelle, in der sich noch 85 Gefangene befanden. Wegen der unhygienischen Bedingungen und der Hitze erkrankte der Entomologe ein paar Tage darauf an Ruhr und wurde ins Krankenhaus gebracht. Wladimir Jefremenko weilte in Brasilien, Paraguay, in Costa Rica, auf Kuba, in Afrika, auf Madagaskar, Java, auf den Philippinen, in Papua-Neuguinea, auf Sumatra. In Interviews mit Massenmedien bekannte er, daß er oft seltene Tiere und Insekten aus verschiedenen Regionen der Welt fing und nach Sibirien ausführte, wobei das nach den Gesetzen vieler Länder illegal war.

newizv.ru - 29. Febr. 2008
На Мадагаскаре отпустили российских ловцов бабочек
Russische Schmetterlingsfänger auf Madagaskar freigelassen
Am Donnerstag wurde bekannt, daß auf Madagaskar aus einem örtlichen Gefängnis zwei Krasnojarsker Sammler seltener Tiere, [vor allem] Insekten, die Eheleute Wladimir und Kristina Jefremenko, frei gelassen wurden. Das Ehepaar Jefremenko wurde am 10. Januar dieses Jahres der Wilderei im Nationalpark auf der Insel Nusy Mangabe beschuldigt und festgenommen. Bei ihnen wurden Plastecontainer mit Schlangen, Eidechsen, Chamäleons und Krabben gefunden. Die Russen wurden zu drei Monaten Gefängnis und einer 300-Dollar-Geldstrafe verurteilt. Laut Juri Winnik [Leiter der Konsularabteilung der Botschaft der Russischen Föderation auf Madagaskar] war das noch eine geringe Strafe, denn nach den örtlichen Gesetzen drohte den Russen eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Vorläufig wohnen die sibirischen Sammler in einem madagassischen Hotel. "Man hat uns vollständig freigesprochen", teilte Wladimir Jefremenko "Nowyje iswestija" selbst mit. "Wir bezahlten nicht einmal die Geldstrafe. Diese ganze Geschichte ist ein Mißverständnis. Wir hatten nicht die Absicht, Schmetterlinge und [andere] Tiere auszuführen, sondern haben sie gefangen, nur um sie zu fotografieren und in Rußland zu zeigen". ... Wladimir Jefremenko ist ein in Sibirien bekannter Entomologe. In seiner Sammlung sind mehr als 11.000 Insekten, er besitzt auch einen Privatzoo mit seltenen Tieren und ein einzigartiges Meeresmuschel-Museum. Wie gegenüber "Nowyje iswestija" der Dozent des Lehrstuhls für Entomologie der Sankt Petersburger Universität Fjodor Konstantinow erklärte, entstehen für ausländische Sammler keine Probleme, wenn sie von dem Staat, in den sie reisen, eine entsprechende Erlaubnis - Collection Permit - erhalten. Doch bevor die Dokumente fertig sind, ist manchmal ein halbes Jahr vergangen.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten, Hoher Norden

wwf.ru - 4. März 2008
Тигра разбирают по запчастям
Tiger werden in "Einzelteile" zerlegt
Experten des WWF lenken die Aufmerksamkeit auf neue Aspekte des Schmuggels von Objekten der wildlebenden Fauna und Flora über die Staatsgrenze im Fernen Osten.

vostokmedia.com - 4. März 2008
Приморская тайга - охотничий рай для важных чиновников?
Primorje-Taiga - Jagdparadies für hochrangige Beamte?
Für sie wird sogar eine Tiger-"Safari" veranstaltet, dem Wesen nach ein erbarmungsloses Töten der auf der Roten Liste stehenden Raubtiere. Wilderei in Rußland ist eines der Übel, die der Zukunft einen Schlag versetzen, und die Träger dieses Übels sind Menschen, die ihr Gewissen in einen für das Gute nicht zugänglichen Käfig stecken. Einer dieser Käfige wurde auf dem Territorium der Jagdwirtschaft "Aquaressursy" in der Region Primorje aufgestellt. Ein wirklicher, aus einem stabilen neuen Stahlgerippe von nicht weniger als 25 mm Durchmesser; innerhalb des großen Käfigs befand sich noch einer, ein kleinerer, für einen Hund. Der Hund ist der Köder, der Käfig für den Tiger. Wie "EHO-DV" unter Berufung auf den Pressedienst der Amurfiliale des WWF Rußlands informiert, erfuhr zum Glück die Polizei von der Käfigfalle. In der Nacht vom 24. zum 25. Februar fuhren Mitarbeiter der Rayon-Verwaltung für Inneres und der Spezialinspektion "Tiger" in die Jagdwirtschaft. Die Teilnehmer der nächtlichen Tour hielten zwei Autos an, die beladen waren mit Teilen des Käfigs, den Mitarbeiter der Wirtschaft eilig demontierten. Es stellte sich heraus, daß die Jäger Funkstationen nutzten, die auf den Wellenlängen der Polizei arbeiteten, als sie von der Kontrolle erfuhren, beschlossen sie, die Spuren ihres verbrecherischen Vorhabens zu verbergen. Den Fachleuten ist bekannt, daß im Falle eines gelungenen Fangs des Tieres eine solche Käfigfalle für den Lebendfang sich für den Tiger in eine wahre Hölle verwandelt: die freiheitsliebende stolze und mächtige Katze strebt danach, sich unbedingt mit Gewalt zu befreien und bricht sich an den Metallstäben Zähne und Knochen, schlägt sich den Kopf blutig, verletzt sich die Tatzen. Polizei und Spezialinspektion "Tiger" fanden den Ort, an dem die Lebendfalle aufgestellt war. Sie stand dort mindestens einen Monat. Der Tiger, und das ist ersichtlich anhand der Fährten, ging um sie herum und wollte offensichtlich schon über den Hund herfallen, der ihn ködern sollte. Zum Glück hat er es nicht geschafft. Der Koordinator des Programms der Amurfiliale des WWF zur Erhaltung der Biodiversität Pawel Fomenko kommentiert: "Es ist empörend, daß in Zeiten der Veränderungen, die sich immer noch im Bereich des Naturschutzes vollziehen, höchstwahrscheinlich die Jagdnutzer selbst den Wildererpfad betreten. Tatsache ist, daß es praktisch unmöglich ist, auf dem Territorium der Jagdwirtschaft ohne Einverständnis der Leitung der Wirtschaft einen solchen Käfig aufzubauen und zuzulassen. Die Ergebnisse der Zählung der Amurtiger besagen, daß sich auf dem Territorium des Ussuri-Naturreservats, das an diese Wirtschaft grenzt, die Anzahl der seltenen Raubkatzen im vorigen Jahr bedeutend verringert hat. Es ist nicht ausgeschlossen, daß das nicht geschehen konnte ohne Beteiligung der angrenzenden Jagdwirtschaft." Die Bewohner der nahegelegenen Siedlung Otradnoje nehmen an, daß die Pächter der Jagdländereien hier ein wirkliches Jagdparadies für hochgestellte Personen errichtet und zahlreiche Beobachtungstürme für den Abschuß von Tieren aufgestellt haben. Die Anwohner selbst haben nicht einmal Zutritt zum Pilze sammeln, schon gar nicht zum Angeln und Sammeln von Zapfen. Die Ermittlungen sollen klären, wer konkret und mit welchem Ziel die Lebendfalle aufgestellt hat. Verständlich ist ohne Ermittlungen eines: der Käfig war für einen Tiger gedacht, denn das Gewissen der Beteiligten an diesem Verbrechen - ist schon längst in diesem Käfig drin.

vl.ru - 3. März 2008
Экологи и таможенники отметили 35-летие подписания Конвенции СИТЕС
Ökologen und Zöllner gedachten des 35. Jahrestages der Unterzeichnung der CITES-Konvention
In der Wladiwostoker Filiale der Russischen Zollakademie fand eine Pressekonferenz statt, die dem 35. Jahrestag der Unterzeichnung der Konvention über den internationalen Handel mit wildlebenden Arten der Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES), gewidmet ist. .. Im Jahre 2007 wurden infolge der Rechtschutztätigkeit der Zollämter der Region 28 Tatbestände der illegalen Ausfuhr von CITES-Objekten unterbunden. Die Zollämter des Fernen Ostens verhinderten die illegale Ausfuhr von Bärengalle und Bärentatzen, von Moschusdrüsen der Moschustiere, Amurtigerknochen, Süßwasserfischen (einschließlich Störarten), aber auch ihrer Teile und Kaviar; Shenschenwurzeln. Fast 80 % der Rechtsverletzungen im Jahre 2007 geschahen durch ausländische physische Personen, in der Regel, Bürger der VR China.

wwf.ru - 4. März 2008