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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 411 vom 28. Februar 2008

Liebe Leser,

dies ist weder Flocke noch ein Jugendbild von Knut, sondern "Wilbär". Der Wilhelmabär. Kurz vor Fertigstellung der Zoopresseschau kamen die ersten Meldungen herein.

Spätestens seit sich Anfragen und Anrufe auch bei uns häuften, verdichtete sich der Verdacht - die Vermutung, daß es noch mehr Eisbärnachwuchs in europäischen Zoos geben müßte, wurde an dieser Stelle ja schon mehrfach geäußert.

Zitat eines Redakteurs: "Die Wilhelma hat schon seit Jahren keine Pressekonferenzen mehr gegeben. Das muß etwas ganz Großes sein, wir vermuten ein Eisbärbaby". Guter Riecher.

Nun war es ja nicht so, daß die anderen Zoos sich eigens um extremen Presserummel bemüht hätten - ganz im Gegenteil. Die Stuttgarter haben sich verständlicherweise bedeckt gehalten und das über Monate auch ganz gut durchgezogen. Herumlungernde Reporterteams wären der "Naturaufzucht" sicher nicht sehr förderlich gewesen.

Einige "Geheimnisse" auch um gewisse Tiere werden uns durchaus schon vor offizieller Veröffentlichung bekannt, aber wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, dieses Wissen gezielt an die Medien zu streuen. Zumal wir noch keine Pressemitteilung erhalten haben - aber seit wenigen Stunden ist die Wilhelma-Website aktualisiert. Klicken Sie rein, bevor der Server zusammenbricht...

Ab Dienstag läuft - wie sich das trifft! - die zweite Staffel der Stuttgarter Dokusoap mit dem passenden Titel "Eisbär, Affe und Co." an. Dann kann die ARD mit dem ZDF in Sachen Aktualität gleichziehen: "Wilbär" wurde schnell noch reingeschnitten. Also ab jetzt täglich 2-3 Stunden öffentlich-rechtlicher Eisbärwahnsinn.

Genießen Sie den morgigen Extra-Tag, oder nutzen Sie ihn - vor allem in der Nordhälfte - zum Festzurren aller möglicherweise flugfähigen Gegenstände: Es ist Orkanwarnung gegeben. Im Süden hingegen dürfen Sie bis zu 48 h Dauerregen erwarten... Auch wenn ich unverdrossen hoffe, daß nächste Woche die Hauptmeldung vielleicht mal nicht ein weißes Fellbündel ist: Eine Wiederholung der "Kyrill"-Berichte oder überschwemmter Zoos wäre keine gute Alternative.

Dirk Petzold

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Zoos – Meldungen deutschsprachig

Eisbären

Die Zeit online - 28.02.2008
''Wilhelma'': Geheimes Eisbärenbaby in Stuttgarter Zoo
Alle reden von Flocke oder Knut - nur im zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart sind Eisbären in den vergangenen Monaten ein Tabuthema gewesen. Nicht etwa, weil die Schwaben neidisch auf den Nachwuchs im Nürnberger Tierpark wären, sondern weil sie ein Geheimnis zu hüten hatten. Das Geheimnis heißt Wilbär, ist ein zweieinhalb Monate alter Eisbärenjunge und wiegt inzwischen sechs Kilogramm. Am 10. Dezember 2007 - einen Tag vor der Nürnbergerin Flocke - kam er zur Welt, und abgesehen von ein paar wenigen Zoomitarbeitern wusste bis Donnerstag niemand von seiner Existenz. "Der Rummel um Knut war vor allem von den Medien gemacht", sagt der Stuttgarter Zoodirektor Dieter Jauch. Und diesen Rummel, der derzeit bei Flocke seine Fortsetzung findet, will er Wilbär ersparen. Das ist ihm zunächst auch gelungen. Selbst innerhalb des Zoobetriebs wurde die Geburt als "Top Secret" behandelt. Nur wenige Auserwählte wie die Bärenpfleger und der Tierarzt des Zoos bekamen Wilbär bislang überhaupt zu Gesicht. "Wir wollen alles tun, damit er ganz normal aufwachsen kann", betont Jauch. Für die Wilhelma ist das Eisbärenbaby eine Premiere. Bislang scheiterten dort sämtliche Versuche, gesunden Nachwuchs aufzuziehen. Die Eisbärendame Corinna hatte zwar seit 2001 jährlich eine Geburt, doch die Bärenbabys starben. Teilweise habe es sich um Frühgeburten gehandelt, erklärt Zoologin Ulrike Rademacher. Ein Junges sei "über Nacht verschwunden", wurde also vermutlich von der Mutter aufgefressen.

news aktuell - 28.02.2008
Eisbär-Baby "Wilbär" exklusiv
Die Eisbärenliebe zwischen Anton und Corinna in der Stuttgarter Wilhelma hat Früchte getragen. Lange war es ganz geheim. Deshalb installierten zunächst die den Tieren bekannten Pfleger eine Kamera in der Wurfhöhle. Seit Kurzem darf nun ein vorher genau instruiertes Kamerateam des Doku-Spezialisten OTTONIA Media GmbH dabei sein und konnte bereits sensationelle Bilder von Mutter Corinna und dem kleinen Wilbär machen. Die Produktionsfirma ist das Kompetenzzentrum für Dokumentationen und Reportagen innerhalb der Bavaria-Film Gruppe und hat in den letzten Monaten im Auftrag des SWR 40 neue Folgen der erfolgreichen Zooserie "Eisbär, Affe & Co" in der Stuttgarter Wilhelma produziert.

PR-Inside.com - 28.02.2008
Stuttgarter Zoo hat bereits seit Dezember Eisbärennachwuchs
Wie Zoodirektor Dieter Jauch am Donnerstag bekannt gab, wurde Mitte Dezember ein Eisbärenjunge geboren. Das Eisbärenbaby trage den Namen Wilbär und wachse in der Obhut seiner Mutter Corinna auf. Die Eisbärenmutter kümmere sich «vorbildlich» um ihren Spross. Nach Angaben des Direktors haben auch die Zoo-Mitarbeiter in die Geburt nicht eingegriffen. In den ersten Tagen habe niemand die Mutter und ihren Nachwuchs gestört.

Mittelbayerische - 28.02.2008
Geheim gehalten: Eisbärbaby im Stuttgarter Zoo
Mutter Corinna wurde 1989 im Zoo von Kopenhagen geboren und lebt wie der aus Karlsruhe stammende Eisbärenvater Anton seit 1990 in der Stuttgarter Wilhelma.

Tagesspiegel - 21. Feb. 2008
Zoo Neumünster will an die Knut-Millionen
Berlins Eisbärliebling Knut startet am 6. März bundesweit in den Kinos seine Karriere als Filmstar ("Knut und seine Freunde"). Doch vorher droht Ärger: Knut und der Streit um das Fell des Bären könnten ein Fall fürs Gericht werden. Denn der Zoo Neumünster pocht bis zum Äußersten entschlossen auf Eigentumsrechte an dem Medien- und Werbestar. "Wir müssen unsere Rechte wahrnehmen, notfalls in einem Präzedenzfall", sagte Zoochef Peter Drüwa. Sein Berliner Kollege vom Zoologischen Garten, Bernhard Blaszkiewitz, gab sich zugeknöpft und blockte alle Forderungen zu seinem mittlerweile 14 Monate alten Publikumsmagneten ab: "Dazu sage ich nichts." Er bezifferte die Knut- Gewinne im Vorjahr auf rund fünf Millionen Euro. "Knut ist ganz klar unser Eigentum, mit dem in Berlin Geschäfte gemacht worden sind", betonte Drüwa seine Sicht. Er hätte "kollegial erwartet, dass der Kollege in Berlin sagt, gut, dann machen wir was für Neumünster". Nachdem die Berliner aber nur die kalte Schulter gezeigt hätten, habe der Zoo Neumünster keine andere Wahl. Eine Klage sei gut möglich, hieß es. Die endgültige Entscheidung solle auf der Mitgliederversammlung am 17. März bekanntgegeben werden.

Bild.de - 20. Feb. 2008
Kassenknüller - Werden diese Zoo-Babys Nachfolger von Knut?
Was für eine „knute“ Jahresbilanz! Eisbär-Liebling Knut hat dem Berliner Zoo im Vorjahr einen Gewinn von rund fünf Millionen Euro beschert. Grund: 3,1 Millionen Knut-Freunde wollten den kuscheligen Eisbären sehen. Doch ein Teil des Mega-Gewinns muss womöglich bald abgegeben werden. Denn der Zoo liegt mit Knuts Eigentümer, dem Tierpark Neumünster, im Rechtsstreit. Neumünster will einen Teil der Knut-Gewinne, möchte dafür notfalls sogar vor Gericht ziehen. Am 5. März soll eine Entscheidung fallen, ob eine Klage zugelassen wird. Noch lockt Promi Knut viele Besucher an. Auch wenn die Zukunft des Eisbären im Berliner Zoo ungewiss ist. Bis zum Mai soll der Eisbär mindestens in Berlin bleiben. Was passiert, wenn Knut die Hauptstadt tatsächlich verlässt? BILD.de stellt Ihnen mögliche Knut-Nachfolger vor.

PR-Inside.com - 22. Feb. 2008
«Flocke zerlegt alles»
Eisbärin Flocke entwickelt Raubtiermanieren. «Flocke zerlegt alles», sagte der Nürnberger Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitag. Das inzwischen 8,25 Kilogramm schwere Jungtier habe gelernt, Krallen und Zähne einzusetzen: «Wir müssen aufpassen, dass sie nichts von ihren Plüschtieren abbeißt und werden stabileres Spielzeug besorgen. Zu einem regelrechten Poesie-Album für Flocke entwickelte sich indes das Gästebuch im Internet. Mehr als 800 Grüße sind nach Angaben der Stadt bereits nachzulesen. Etwa 90 Prozent der internationalen Einträge kommen aus den USA, Kanada, Österreich und der Schweiz. Die Fans wenden sich direkt an Flocke, danken aber auch den Pflegern und der Zooleitung für deren Fürsorge.

Stadt Nürnberg - 22. Feb. 2008
Erfolg im Streit um Markenrechte an „Flocke“
In der Auseinandersetzung um die Rechte an der Marke „Eisbär Flocke“ hat die Stadt Nürnberg heute vor der 4. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Nürnberg-Fürth einen Erfolg verbucht. Im Verlauf der Verhandlung im Verfahren über den Widerspruch der Firma Fair Field GmbH gegen die von der Stadt Nürnberg erwirkte Einstweilige Verfügung wurde aus Sicht der Stadt Nürnberg die Überzeugung des Gerichts deutlich, dass es sich bei der Firma Fair Field GmbH um eine „Trittbrettfahrerin“ handelt. Eine Entscheidung verkündet das Gericht am 7. März 2008. Im Auftrag der Stadt war bereits am 10. Januar 2008 beim Deutschen Patent- und Markenamt für wesentliche Warengruppen die Marke Flocke angemeldet worden. Die Firma Fair Field GmbH ließ am 13. Januar 2008 in zahlreichen Warengruppen die Begriffe „Flocke der Eisbär“, „Eisbär Flocke“ und „Flocke das Eisbärbaby“ registrieren. Die Stadt Nürnberg geht davon aus, dass die Marken zu Spekulations- und Sperrzwecken angemeldet wurden. Deshalb beantragte die Stadt Nürnberg eine Einstweilige Verfügung gegen die Fair Field GmbH, die das Landgericht am 28. Januar 2008 erließ.

Thüringer Allgemeine - 21. Feb. 2008
Geliebtes Feindbild Flocke
Das Eisbärenbaby Flocke ist der Stolz des Nürnberger Tiergartens. Getrübt wird die Freude nun durch den Tod zweier Pandabären. Sie wurden gestern mit aufgeschlitztem Bauch gefunden. Wer die Täter waren, untersucht die Polizei. Kritik gegen die Aufzucht wilder Tiere in Nürnberg gab es immer wieder von Tierschützern. Auch im Bärenpark Worbis ist man über den Flocke-Rummel nicht glücklich. Vor allem von Tierschützern gab es "wildeste Beschimpfungen", erinnert sich Encke. Verstehen Sie die Proteste? Nein, sagt Encke. "Es gibt viel Kritik, die ich nachvollziehen kann. Aber die Strafanzeigen zeugen nur von Unkenntnis."

PR-Inside.com - 21. Feb. 2008
Tiergarten sieht Eisbärenbaby Flocke ausreichend geschützt
Nach der Tötung zweier Kleiner Pandabären im Nürnberger Tiergarten haben die Verantwortlichen Sorgen um die Sicherheit des Eisbärenbabys Flocke zerstreut. «Sie befindet sich in einem abgeschlossenen Gebäude und wird rund um die Uhr von Pflegern betreut», sagte Vize-Direktor Helmut Mägdefrau. Das Tier sei gut geschützt. Über zusätzliche Schutzvorkehrungen bei der ersten öffentlichen Präsentation von Flocke, die voraussichtlich am 1. April stattfinden soll, wollte sich Mägdefrau nicht äußern.

Bild.de - 25. Feb. 2008
Geheim-Vorstellung des neuen Knut-Films
Der Zoopalast gestern Nachmittag. 300 Menschen wollen rein. Ja, ist denn schon wieder Berlinale? Nein, versammelt haben sich hier die Mitarbeiter vom Zoo und ihre Familien. Geheim-Vorführung von „Knut und seine Freunde“ (Premiere 2. März, Kino-Start 6. März), dem bärenstärksten Film des Jahres. Aber wo war Knuts Ersatz- Papa Thomas Dörflein (44)? Zur Premiere am nächsten Sonntag dagegen ist er fest angekündigt. Dann schreitet er über den..., nee, nicht roten, sondern blauen Teppich – bedruckt mit lauter weißen Knut-Pfötchen.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 22. Feb. 2008
"Knut"-Premiere am 2. März in Berlin
Der Kinofilm "Knut und seine Freunde" feiert am 2. März im Berliner Zoopalast seine Premiere. Als Gäste der Gala werden auch Zoo-Mitarbeiter erwartet, darunter Knuts "Ziehvater" Thomas Dörflein, wie die DOKfilm GmbH am Freitag mitteilte. Ebenfalls am 2. März werde der vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mitproduzierte Film in 150 Kinos in Deutschland als Vorabaufführung gezeigt. Der offizielle Bundesstart sei für den 6. März vorgesehen.



Mittelbayerische - 23. Feb. 2008
Haben Muntjak-Hirsche die Pandas getötet?
Der Tod der zwei Kleinen Pandabären im Nürnberger Tiergarten steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem Angriff der im selben Gehege untergebrachten Muntjak-Hirsche. Vize-Tiergarten-Direktor Helmut Mägdefrau bestätigte am Freitag, dass die beiden Katzenbären am Sonntagabend ein Junges der kleinen Hirsche angefallen und getötet hätten. Er lehnte aber Spekulationen darüber ab, ob die Muntjaks danach womöglich die Pandabären angegriffen und ihnen mit ihren spitzen Eckzähnen die Bäuche aufgeschlitzt haben. „Wir prüfen diese Version ebenso wie einen Angriff durch Greifvögel, Füchse oder Menschen“, sagte Mägdefrau.

Bild.de - 23. Feb. 2008
Aus Rache! Haben Hirsche die Mini-Bären ermordet?
Das Drama um die aufgeschlitzten Katzenbären im Nürnberger Tiergarten. Jetzt dieser Verdacht: Eventuell wurden sie von Mini-Hirschen getötet, die im gleichen Gehege leben. Das Motiv der Hirsche: Rache! Hintergrund: Die Katzenbären hatten Sonntagabend einen neugeborenen Mini-Hirsch gerissen. Am nächsten Morgen fand man dann die toten Katzenbären. Aufgeschlitzt mit einem scharfen Gegenstand – zum Beispiel einem Eckzahn der Hirsche ..

PR-Inside.com - 22. Feb. 2008
Pandabären möglicherweise doch durch Muntjak-Hirsche getötet
Der Tod der zwei Kleinen Pandabären im Nürnberger Tiergarten steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem Angriff der im selben Gehege untergebrachten Muntjak-Hirsche. Vize-Tiergarten-Direktor Helmut Mägdefrau bestätigte am Freitag, dass die beiden Katzenbären am Sonntagabend ein Junges der kleinen Hirsche angefallen und getötet hätten. Er lehnte aber Spekulationen darüber ab, ob die Muntjaks danach womöglich die Pandabären angegriffen und ihnen mit ihren spitzen Eckzähnen die Bäuche aufgeschlitzt haben. «Wir prüfen diese Version ebenso wie einen Angriff durch Greifvögel, Füchse oder Menschen», sagte Mägdefrau.

PR-Inside.com - 22. Feb. 2008
Kein Hinweis auf Eindringling in Pandabären-Gehege
Der Tod der zwei Kleinen Pandabären im Nürnberger Zoo bleibt weiter rätselhaft. Bislang deute nichts darauf hin, dass Menschen gewaltsam in das Gehege eingedrungen seien und die Katzenbären getötet hätten. Es sei nicht auszuschließen, dass sie von anderen Tieren tödlich verletzt wurden. «Wir ermitteln in alle Richtungen», sagte Schönwald. Erste Ergebnisse seien kommende Woche zu erwarten.

Topnews - 21. Feb. 2008
Tote Panda-Bären im Nürnberger Zoo: Noch keine heiße Spur
Die Polizei ermittelt nach dem Tod von zwei Pandabären, die mit aufgeschlitzter Bauchdecke im Nürnberger Zoo gefunden wurden jetzt in alle Richtungen. Weder Polizei noch der Zoo selber haben irgendwelche Anhaltspunkte. Die beiden Pandas wurden am Montag mit aufgeschlitzten Bäuchen im Freigehege und im Stall gefunden worden. Um zu klären, wie die Katzenbären ums Leben kamen, wurden die Tiere ins Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Erlangen gebracht. Am Zugang zu dem Gehege hätten sich nach einem ersten Augenschein keine Beschädigungen gefunden. Allerdings könnten Unbefugte einfach in das 400 Quadratmeter große Gehege hineinspringen.

Businessportal24 - 21. Feb. 2008
Mord im Zoo: Bären in Nürnberg aufgeschlitzt
Zwei Kleine Pandabären sind mit aufgeschlitzter Bauchdecke im Nürnberger Tiergarten entdeckt worden. Die tödlichen Verletzungen der auch Katzenbär genannten Tiere wurden vermutlich durch einen spitzen Gegenstand hervorgerufen. Auf Messerschnitte seien die Wunden allerdings nicht zurückzuführen. Aufgrund der unklaren Herkunft der Verletzungen nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf. Auch die Staatsanwaltschaft wurde informiert. Die Tiere hatten sich das Gehege mit drei Muntjaks geteilt. Eine Verletzung durch die Hirsche, die über scharfe Eckzähne verfügen, könne aber weitgehend ausgeschlossen werden, hieß es. Die Muntjaks hätten seit 1998 friedlich mit den Katzenbären zusammengelebt.

Express.de - 21. Feb. 2008
Bären-Drama im Nürnberger Zoo Bauch aufgeschlitzt! Pandas brutal ...
Die Kripo ermittelt und sucht einen irren Tierhasser. Wer schlitzte Shiva und Alaaf, dem gebürtigen Kölner Bären, der seit 1998 in Nürnberg lebte, die Bauchdecke auf? Früh am Morgen noch vor Öffnung des Zoos: In ihrem Freigehege findet ein Pfleger die beiden Katzenbären Shiva (3) und Alaaf (10) mit aufgeschlitzten Bäuchen. Gedärme hängen in den Ästen. Eins der meist scheuen Tiere versuchte wohl noch, sich vor seinem Angreifer in die Bäume zu retten, das andere schleppte sich schwer verletzt in die geschützten Stallungen. Noch fehlt jede Spur von den Tätern. Theoretisch hätten auch Muntjak-Hirsche die Mörder der Bären sein können. Sie leben im gleichen Gehege, sind aber offenbar nicht verdächtig. „Ein Kampf wäre sicherlich auch bei ihnen nicht ohne Blessuren abgegangen“, sagt Vize-Zoodirektor Helmut Mägdefrau. Die Hirsche haben jedoch keinen Kratzer.

Neumarkt Online - 21. Feb. 2008
Pandabären getötet
Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, hat man bereits am Montagmorgen die beiden im Nürnberger Tiergarten beheimateten "Kleinen Pandabären" tot aufgefunden. Beamte der Kriminalpolizei Nürnberg haben die Ermittlungen aufgenommen und erste Befragungen durchgeführt. Im Gehege der getöteten Katzenbären wurde eine Spurensicherung durchgeführt. Aufbruchspuren konnten dabei nicht festgestellt werden. Es können noch keine Aussagen darüber getroffen werden, durch wen oder was die beiden Kleinen Pandabären getötet wurden.

PR-Inside.com - 20. Feb. 2008
Kleinbären im Nürnberger Zoo aufgeschlitzt
Rätsel um den Tod zweier Katzenbären im Nürnberger Zoo: Ein Pfleger entdeckte die mit den Waschbären verwandten, auch als Kleine Pandas bezeichneten Tiere am Montag mit aufgeschlitzter Bauchdecke in ihrem Gehege. Ein Tier sei im Stall verendet, das andere im Freien. Beide hätten fast identische Verletzungen. Sie seien ihnen vermutlich mit einem spitzen Gegenstand zugefügt worden, ein Messer scheide aber aus. Eine Verletzung durch die scharfen Eckzähne der drei Muntjak-Hirsche, die das Gehege mit dem Bärenpaar teilten, sei weitgehend ausgeschlossen.

PR-Inside.com - 20. Feb. 2008
Bären im Nürnberger Zoo aufgeschlitzt Erste Zusammenfassung
Nach dem mysteriösen Tod zweier Katzenbären im Nürnberger Zoo hat die Stadt Sorgen um die Sicherheit von Eisbärbaby Flocke zu zerstreuen versucht. «Sie ist sehr geschützt in einem Gebäude untergebracht. Außerdem ist Tag und Nacht ein Pfleger bei ihr», sagte Pressesprecherin Alexandra Foghammar.

Vienna Online - 21. Feb. 2008
Keine Angst in Wien nach Panda-Tötung in Nürnberg
Keine Sorge vor Angriffen auf Pandas hat man im Tiergarten Schönbrunn nach der Tötung zweier Bären in einem Zoo in Nürnberg. Die Tiere in Deutschland waren Mittwochfrüh mit aufgeschlitztem Bauch aufgefunden worden. Angst habe man nicht, es herrsche ein hohes Sicherheitsniveau im Zoo, sagte Vize-Direktor Harald Schwammer. Eine Restrisiko bleibe aber immer vorhanden. Der Tiergarten Schönbrunn sorge das ganze Jahr über für eine hohe Sicherheit. An Wochenenden seien 15 Aufsichtspersonen in Uniform und zusätzlich mehrere zivile Securitys im Einsatz. Zusätzlich organisiere die Polizei Rundgänge und Überwachungsfahrten. Auch eine Videoüberwachung gibt es.

Kurier - 21. Feb. 2008
Wie sicher sind Österreichs Tiergärten?
Wie geschützt sind Fu Long und Co.? Nach der grausamen Tötung zweier Kleiner Pandabären im Nürnberger Tiergarten stellt man sich die Frage, wie sicher Österreichs Zoos sind. Kann ein ähnlicher Vorfall auch in heimischen Tiergärten passieren?

inar.de - 26. Feb. 2008
Delfinarium mit neuem Namen - Zoo Duisburg präsentiert ...
Nach der erfolgreichen Geburt von gleich zwei jungen Delfinen Ende 2007 ziehen nunmehr die beiden Delfinjungtiere DOLLY und DONNA gemeinsam ihre ersten Bahnen vor den Augen des Publikums im neu benannten RWE-Delfinarium. Zu den ersten Besuchern gehören Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Achim Südmeier, Vorstandsmitglied der RWE Rhein-Ruhr AG. Gemeinsam mit Zoodirektor Achim Winkler und dem Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Duisburg AG, Artur Grzesiek, verkünden sie die Umbenennung des bestehenden Delphin-Komplexes in RWE-Delfinarium. Das Energieunternehmen wird den Zoo in den nächsten 5 Jahren finanziell maßgeblich unterstützen. Im Rahmen dieser Kooperation möchte RWE Rhein-Ruhr dazu beitragen, dem Delfinarium zu einem noch effizienteren Energiekonzept zu verhelfen und die moderne Wasseraufbereitungs- und Energietechnik auf dem neuesten Stand zu bewahren.

Grafschafter Nachrichten - 27. Feb. 2008
Thomas Berling jetzt auch Direktor des niederländischen Naturkundemuseums „Natura Docet"
Thomas Berling, Geschäftsführer des Nordhorner Tierparks, hat vorübergehend einen weiteren Job übernommen. Der 41-Jährige hilft beim befreundeten Denekamper Museum „Natura Docet" aus und übernimmt dort zumindest für die kommenden Monate das Amt des Direktors. Er springt für den scheidenden bisherigen Museumsmanager Dick Schlüter in die Bresche. Thomas Berling gehört bereits seit 2004 dem Vorstand des ältesten naturkundlichen Museums der Niederlande an und soll die festen Museums-Mitarbeiter Jaap Veenvliet, Eric Mulder und Gerard Vennegoor, die jeweils seit mehr als drei Jahrzehnten für das „Natura Docet" arbeiten, unterstützen und dafür sorgen, dass verschiedene wichtige Pläne vor allem in Hinblick auf die kommenden Touristensaison so schnell wie möglich verwirklicht werden. Auch die heutige Situation des Museums soll in den nächsten Wochen und Monaten analysiert und beim Personal die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Dick Schlüter wird das Denekamper Museum bereits zum 7. März verlassen, hat aber zugesagt, dem „Natura Docet" zunächst noch beratend zur Seite stehen zu wollen, soweit er dies zeitlich einrichten könne. Berling wird in den kommenden Monaten zumindest zwei halbe Tage pro Woche im „Natur Docet" anwesend sein. Zudem hat er sich bereit erklärt, gegebenenfalls auch zusätzliche Zeit für das Denekamper Museum freizumachen.



Planung und Bau

PR-Inside.com - 21. Feb. 2008
Wisente sollen auf Eifeler Klosterwiesen grasen
Das Nationalparkforstamt Eifel plant den Bau eines großflächigen Geheges zum Erhalt des Wisents. Die ersten Tiere sollen ab 2009 auf den Klosterwiesen an der Abtei Mariawald bei Heimbach grasen, wie ein Sprecher des Nationalparks am Mittwoch in Schleiden-Gemünd mitteilte. Zusammen mit benachbarten Waldflächen des Nationalparks soll das Gehege über 80 Hektar umfassen. Um über die in Deutschland ausgestorbene Wildrindart zu informieren, plant das Nationalparkforstamt Beobachtungsplattformen, Führungen, und Wanderwege. Das Gehege soll auch in das europaweite Wisent-Erhaltungszuchtprogramm eingebunden werden, das durch den polnischen Nationalpark Bialowieza koordiniert wird.

Zisch - 24. Feb. 2008
Arth: 29 Stimmen gaben den Ausschlag
Für die geplanten Tierpark-Erweiterungen im Grosswiyer in Goldau genehmigten die Arther Stimmberechtigten einen Investitionskredit von 150'000 Franken. Dies mit 1461 Ja- zu 1108 Nein-Stimmen.

China Internet Information Center - 24. Feb. 2008
Vorbereitung zu größter Panda-Ausstellung in Beijing
Der Beijinger Zoo bereitet die größte Panda-Ausstellung vor, die einen Einblick in die Lebensweise der Tiere bieten wird. Westlich des bestehenden Pandageheges im Beijinger Zoo entsteht ein neues Gebäude mit einer Fläche von ungefähr 1000 Quadratmetern. Nach der Fertigstellung im Mai dieses Jahres werden darin etwa zehn Pandas des Zoos sowie weitere zehn junge Pandas aus Wolong in der Provinz Sichuan untergebracht. Die Ausstellung läuft von Mai bis November.

lifePR - 26. Feb. 2008
Eröffnung Bioparc Valencia
Größter Themenzoo Europas mit 4.000 Tieren.
Am 27. Februar 2008 eröffnet die Stadt Valencia Europas größten Themenzoo, den Bioparc Valencia, mit 4.000 tierischen Neubürgern. Der neue Zoo im Westen der Stadt nimmt einige 100.000 Quadratmeter des Parque de Cabecera im alten Flussbett des Turia ein. Er beherbergt 250 verschiedene Tierarten und ist ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen Valencias um den Ökotourismus. Die meisten neuen Zoobewohner sind schon vor geraumer Zeit aus aller Welt nach Valencia gekommen und haben sich mittlerweile optimal in ihrer neuen Heimat akklimatisiert. Wer den Zoo über die 145 Meter lange Fußgängerbrücke betritt, sollte genügend Zeit einplanen. Für die eine ausführliche Zoo-Erfahrung werden rund sechs Stunden veranschlagt. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet 20 Euro, Kinder zwischen vier und 12 Jahren zahlen 15 Euro.

panorama-actual.es - 27. Febr. 2008
El Bioparc, una selva en el corazón de Valencia
Der Bioparc, ein Wald im Herzen von Valencia
Der Bioparc wird diesen Mittwoch seine Pforten öffnen, die Erwartungen sind hoch gespannt. Valencia hat sich verwandelt in einen Wald mit der Eröffnung eines Zoos, der sich den Besuchern präsentiert ohne Barrieren und Käfige. Die Mitarbeiter sind versetzt nach Afrika, in eine Atmosphäre, in welcher Löwen, Nashörner, Zebras und Gorillas die Hauptdarsteller sind. Das Gelände verfügt über mehr als 250 verschiedene Tierarten, aber die Entwicklung des Projekts wird vervollständigt werden mit den Bereichen Amerika und Asien. Die Einrichtung ist als Eintauchen in einen Zoo geplant worden - um zu erreichen, daß die Besucher überwältigt werden in den unterschiedlichen natürlichen Lebensräumen, die geschaffen worden sind. Mit dieser Zielsetzung hat man im ganzen Gelände die Barrieren zwischen den Besuchern und jeder der Tierarten gering gehalten, derart, daß diese Barrieren nicht bestehen, wo sie nicht notwendig sind, oder sie an den Stellen verdeckt worden sind, an denen sie erforderlich sind. Dieses neue zoologische Konzept nutzt Bäume und Grünflächen als natürliche Barrieren. In anderen Fällen wird der Raum für die Tiere durch kugelsicheres Glas abgegrenzt und fast unmerkliche Gruben und Hindernisse wurden vorbereitet, um jede Art in dem Areal zu halten, das für sie entstanden ist. Der Bioparc wird insgesamt 4.000 Tiere in 250 verschiedenen Arten zählen und die Naturfreunde können die Einrichtung das ganze Jahr über täglich von 10 Uhr morgens bis 18 Uhr im Winter sowie bis 21 Uhr im Sommer besuchen.

hola.com - 27. Febr. 2008
Bioparc Valencia, una nueva forma de acercar la naturaleza a los niños
Bioparc Valencia - eine neue Form, Kindern die Natur näher zu bringen
Dieser Zoo, der am 28. Februar seine Pforten öffnen wird, schuf verschiedene afrikanische Habitate. Nashörner, Giraffen, Löwen und Flußpferde sind einige der Bewohner des Bioparc Valencia. Dieser Park versucht, verschiedene afrikanische Ökosysteme getreu nachzugestalten, er geht von den Wäldern Madagaskars über bis zu denen Äquatorialafrikas. Die Idee besteht darin, die bioklimatischen Zonen zu reproduzieren, in denen die verschiedenen Tierarten mit der Originalvegetation jedes Bereichs leben - ebenso wie mit kompatibler lokaler Vegetation und Nachbildungen von Höhlen oder riesigen Baobabs. Mehr Information: Bioparc Valencia, c/ Pío Baroja n3, 46015 Valencia. Website: bioparcvalencia.es/bioparc/. Eintritt: 20 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Kinder von 4 bis 12 Jahre.




Aktionen

Augsburger Allgemeine - 21. Feb. 2008
Der Zoo hat die Nase vorn
In Berlin waren es Bären, in München Löwen, in Wuppertal Pinguine, in Schweinfurt Schweine und in Augsburg werden bald bunte Nashörner die Innenstadt bevölkern. Rund 100 bis 200 Rhino-Plastiken werden von Juni bis August an verschiedenen Straßen und Plätzen der Stadt zu sehen sein. Mit dieser Kunstaktion rührt der Augsburger Zoo die Werbetrommel für die echten Nashörner, die schon bald wieder durchs Gehege streunen sollen. Und für die man Geld braucht. Allein für die beiden schwergewichtigen Damen (Breitmaulnashörner wiegen zwischen 1400 und 3500 Kilogramm) und deren Transport liegen die Kosten bei 70 000 Euro. Die Rhino-Parade soll nun Geld in die Nashorn-Kasse bringen. "Paten können die Plastiken kaufen und entweder selbst oder von einem Künstler bemalen lassen", erklärte Zoodirektorin Barbara Jantschke gestern bei der Vorstellung der Rhino-Rohlinge. Wenn die bunte Rhino-Parade fertig ist, geht es quer durch Augsburg auf Wanderschaft.

Osnabrücker Nachrichten.de - 20. Feb. 2008
Zoo will seine touristische Strahlkraft voll entfalten
Nach dem bisherigen Rekordjahr 2006 mit insgesamt 710000 Besuchern konnte der Zoo in 2007einen erneuten Besucherboom verzeichnen und erstmals in seiner Geschichte über 750000 Besucher verzeichnen. Mittlerweile kommt nur noch jeder 4. Besucher aus Osnabrück, jeder 2. Besucher dagegen aus entfernten Regionen. Um diesen Trend weiter zu forcieren, vernetzt der Zoo jetzt seine Marketingaktivitäten mit geeigneten überregionalen Freizeiteinrichtungen. Im östlichen Einzugsgebiet wurde jetzt - zunächst für 2 Jahre - mit dem Pottspark Minden, dem Dinopark Münchehagen und dem Freilichtmuseum Detmold eine Kooperation vereinbart. Große Infotafeln im Eingangsbereich weisen ab dem 15. 3. darauf hin, dass die Eintrittskarten der Einrichtungen wechselnd für einen ermäßigten Eintritt in den anderen Einrichtungen genutzt werden können. Zusätzlich wird wechselseitig Infomaterial ausgelegt. Im Norden bereitet der Zoo ähnliche Kooperationen mit dem Vogelpark Walsrode sowie dem neuen Universum in Bremen vor. Im westlichen Bereich versucht der Zoo, nun in eine bestehende Werbegemeinschaft der nordrheinwestfälischen Zoos aufgenommen zu werden und kooperiert eng mit dem Flughafen Münster-Osnabrück. Die Werbearbeit mit ausgesuchten, überregional agierenden Partnern ist ein wichtiger Bestandteil im Marketingkonzept des Zoos und insbesondere aufgrund der Tatsache, dass kaum Werbegelder fließen, doppelt interessant. "Spätestens mit Fertigstellung des ,Unterirdischen Zoos' und dem Zooausbau ,Takamanda' wird der Zoo dann in Kombination mit seiner Marketingarbeit seine touristische Strahlkraft voll entfalten können", ist sich Zoopräsident Reinhard Coppenrath in seiner Einschätzung mit Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann einig.

inar.de - 21. Feb. 2008
Zoobesucher erleben Lappland hautnah
Ein Erlebnis der besonderen Art - und dazu im Eintrittspreis begriffen - erhalten die Besucher des Zoo Duisburg an diesem Wochenende. Europas letzte Urbevölkerung, die schwedisch-lapplandischen Sámi, zieht zwar nicht selbst in das Rentiergehege ein, doch vermittelt dort ein authentisches Nomadenlager einen unvergesslichen Eindruck aus dem Reich der Mitternachtssonne. Neugierige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über das Leben der Sámi sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon auch gekostet werden darf. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk, den man sich trotz des vorhergesagten warmen und trockenen Wetters schmecken lassen kann.

DerWesten Duisburg - 25. Feb. 2008
Eine andere Welt
Lappland-Tage im Duisburger Zoo. Renrajd Uwe klärt über die Kultur der Sami auf und hilft den Kindern, Rentiere mit dem Lasso zu fangen. Die echten Vierbeiner lassen sich nicht stören.

Kölner Wochenspiegel - 26. Feb. 2008
Liebesaffären zum Valentinstag
Zum ersten Mal veranstaltete der Kölner Zoo eine besondere Führung. Über 50 frisch verliebte und lang verheiratete Paare fanden sich ein, um gemeinsam mehr über das Liebesleben der Zoobewohner zu erfahren. "Auf die Idee zur 'Tour d'Amour' kamen wir gemeinsam, als wir überlegten, was wir im Jahr 2008 Besonderes an Führungen anbieten könnten", so Organisatorin Annett Dornbusch. Acht Zoobegleiter führten die Verliebten durch den Zoo, der anfangs noch im Dämmerlicht lag und schließlich in der Dunkelheit versank.

Lausitzer Rundschau - 23. Feb. 2008
Namen für die Tiger stehen fest
Hoyerswerda. Mit mehreren tausend Besuchern rechnet die Stadtverwaltung Hoyerswerda bei der am nächsten Donnerstag geplanten Tigertaufe und bereitet sich entsprechend auf den Ansturm vor. Wie Olaf Dominick, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters, mitteilt, sollen die drei Tiger-Damen auf die per Ted-Umfrage ermittelten Namen Raja, Ronja und Irina getauft werden. Der Vorschlag stammt von einer neunjährigen Schülerin aus Hoyerswerda. Ein buntes Programm ist ab 14 Uhr zu erleben, die Taufe selbst findet erst nach 16 Uhr statt.

MDR - 21. Feb. 2008
Wir suchen drei Namen für diese Tigerbabys!
Drei süße Tigerbabys sind die Sensation im Zoo von Hoyerswerda. Aber die kleinen Raubkatzen-Schwestern haben noch keine Namen. Die Hörer von MDR 1 RADIO SACHSEN und die Leser von BILD-Dresden entscheiden, wie die Tiger heißen sollen.

www.luaktiv.de - 25. Feb. 2008
Termine und Veranstaltungen
Im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim startet mit der "Ästhetischen Naturfotografie" das erste naturpädagogische Angebot in diesem Jahr. Thomas Samuel Strottner, Büro für Foto- und Medienpädagogische Projekte, bietet den Kurs am Samstag, 1. März 2008, von 10 bis 16 Uhr, für Jugendliche und Erwachsene an.

Göppinger Kreisnachrichten - 23. Feb. 2008
Am Sonntag ist NWZ-Tag im Göppinger Tierpark
Morgen, Sonntag, ist NWZ-Tag im Göppinger Tierpark. Besucher der beliebten Freizeiteinrichtung können sich zwischen 11 und 16 Uhr am Infostand über das neue Erscheinungsbild der Neuen Württembergischen Zeitung informieren. Abonnenten oder Probeleser erhalten am Infostand auch eine Portion Tierfutter. Der Tierpark bietet in der Aktionszeit ein Ponyreiten. Der Erlös aus dieser Veranstaltung, so Parkleiter Heiko Eger, kommt der Behandlung des Lamas "Henry" zu Gute. Das Schicksal des fast blinden Lamas Henry hatte schon zu Jahresbeginn viele Besucher in den Göppinger Tierpark gelockt.

Badische Zeitung - 21. Feb. 2008
Basel: Jane Goodall besucht das Affenhaus
Morgen hält sie einen Vortrag: Die bekannteste Schimpansenforscherin der Welt ist im Dreiländereck zu Gast: Gestern besuchte Jane Goodall den Basler Zoo, morgen spricht sie beim Natur-Kongress der Muba über ihre Arbeit. An 300 Tagen im Jahr ist Jane Goodall auf der ganzen Welt unterwegs, um für ihr Anliegen zu werben und um Spenden zu sammeln. Dafür lässt sie sogar "fundraising dinner" über sich ergehen, obwohl sie solche Anlässe hasst. "Pressekonferenzen mag ich dagegen sehr", sagt Jane Goodall, die weiß, dass sie die Medien als Unterstützer braucht. In Basel spricht die Wissenschaftlerin darüber, dass die Menschenaffen die nächsten Verwandten des Menschen sind und dass diese Tiere vom Aussterben bedroht sind. Neugierig beobachten die in Basel lebenden Schimpansen den hohen Besuch, der sich umrahmt von Fotografen und Journalisten vor der Glasscheibe im Affenhaus aufgestellt hat und vom stellvertretenden Zoo-Direktor, Roland Brodmann, einen Scheck im Wert von 10.000 Franken überreicht bekommt. Das Geld soll dem Jane Goodall Institut dabei helfen, im Westen Ugandas einen Korridor für zwei getrennt voneinander lebende Schimpansengruppen von jeweils 600 Tieren zu bauen – damit sich ihre Gene vermischen können und die Affen dadurch größere Überlebenschancen bekommen. Jane Goodall spricht auf der Natur-Messe im Messezentrum Basel am Freitag um 9.25 Uhr zum Thema "Vom Forschen zum Handeln – weshalb es Hoffnung gibt".

Swissinfo - 26. Feb. 2008
Zoo Basel unterstützt Jane Goodall Institut
Die Britin Jane Goodall, die Pionierin der Schimpansen-Forschung, hat bei einem Besuch im Zoo Basel zu mehr Schutz für bedrohte Menschenaffen aufgerufen. Vom Basler Zoo erhielt die Verhaltens-Forscherin einen Check im Wert von 10'000 Franken für ein Schimpansen-Projekt in Uganda. Zudem trat Goodall am NATUR-Kongress auf, dem Schweizer Forum für nachhaltige Lebensformen.




Nachwuchs

lifepr.de - 25. Feb. 2008
Dolchstichtauben-Nachwuchs im Berliner Zoo!
Geradezu eine europaweit bekannte Spezialität des Berliner Zoos ist regelmäßige Zucht der äußerst interessanten Bartlett´s Dolchstichtaube von den philippinischen Inseln Mindanao, Leyte, Samar und Basilan. Es handelt sich um eine recht große Taube, die nahezu dauernd am Urwaldboden lebt, dort nach ihrer Nahrung sucht und zumeist auch auf dem Boden brütet. Das Auffälligste ist ein großer, wie ein Blutfleck aussehender, roter Fleck auf der Brust, der dieser Taube den Namen "Dolchstichtaube" einbrachte.

lifepr.de - 21. Feb. 2008
Dundee der Kahlkopf: Ein Pelikanbaby stellt sich vor!
Zugegeben, es gibt hübschere Jungtiere. Aber wenige sind so interessant wie die der Pelikane. Viele Arten gelten als von der Ausrottung bedroht oder es gibt bis heute nur spärliches Wissen über ihre Biologie. Zu diesen gehören die Australischen Pelikane, die wegen ihrer auffälligen Augenumrandung auch Brillenpelikane genannt werden. Noch vor 20 Jahren besiedelten sie ausschließlich Australien und als Nichtbrüter Teile Neuguineas. Aus unerklärlichen Gründen wanderten mehr oder weniger plötzlich Teile der Population gen Osten, und heute brüten die stattlichen Vögel sogar schon auf Sumatra! Der Berliner Zoo erhielt vor Jahren eine Gruppe dieser bis 7 Kilo schweren Vögel aus der Nachzucht des Zoos Surabaya auf Java. Inzwischen gelang als ungewöhnliche Erfolge die Nachzucht sowohl im Zoo wie auch im Tierpark in Friedrichsfelde. Am 17. Januar schlüpfte im Zoo abermals ein 93 Gramm schwerer Jungvogel, der durch Tierpfleger Sven Schroeder und seiner Vertreterin Tanja Klutznick vom ersten Lebenstag an aufgezogen wird.

Wormser Zeitung - 23. Feb. 2008
Affenbaby jetzt zu sehen
Das Kleine ist so winzig, dass man zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, was da auf dem Rücken von Papa reitet. Bereits am 10. Januar wurden im Heidelberger Zoo zwei Weißgesichtsseidenäffchen geboren, von denen ein Jungtier wenige Tage später verstarb. Es wird vermutet, dass es zu wenig Muttermilch trank, sehr schwach wurde und vom Rücken von Mutter oder Vater fiel. Das andere Jungtier ist quicklebendig. Jetzt können die possierlichen Primaten in der "Südamerika-Voliere" bestaunt werden.

Kanal8 - 25. Feb. 2008
Bald Abschied von jungen Leos
Die drei jungen chinesischen Leoparden im Limbacher Tierpark sind ein Besuchermagnet. Allerdings wird der Platz eng. Die drei Jungtiere können nicht im Tierpark bleiben. Die Suche nach einem anderen Zoo, der ausreichend Platz für die Racker hat, war erfolgreich. Zwei der drei im August letzten Jahres geborenen Leoparden-Mädchen haben jetzt ein neues Zuhause gefunden. Über das Europäische-Erhaltungs-Programm (EEP) konnten sie in den Österreichischen Zoo Haag vermittelt werden.

KWICK! Community Magazin - 26. Feb. 2008
Eine Kuh für alle (Ge)fälle
Ein bisschen misstrauisch schaut Bullenkälbchen „Deik“, neuester Zugang auf dem Schaubauernhof der Wilhelma, in die Welt. Dabei hat er keinerlei Grund zur Sorge: Bei den Hinterwäldern in der Wilhelma wird Mutterkuhhaltung betrieben. Das bedeutet, „Deik“ bleibt die ersten 6 Monate bei seiner Mutter in der Herde, und die passt gut auf den Nachwuchs auf. Nur eins konnten die wehrhaften Kühe nicht verhindern: Die Ohrmarken!

Märkische Allgemeine - 25. Feb. 2008
Im Perleberger Tierpark stellt sich der erste Nachwuchs ein ...
Zufrieden blinzeln die Lämmer in die Nachmittagssonne. Bei den Kamerunschafen im Perleberger Tierpark ist schon Nachwuchs eingetroffen. Die Jungen, so gar nicht scheu, dösen vor sich hin, während die Mütter dem nächsten Zaungast mit einem lauten „Möh“ entgegeneilen. Es könnte ja Futter geben. Weitaus zurückhaltender gebärden sich die Wallabys.

oe24.at - 25. Feb. 2008
Wiener Eisbär-Zwillinge fressen bereits Obst!
Die beiden Eisbärbabys im Tiergarten Schönbrunn werden immer lebhafter. Für die Besucher werden sie demnächst zu sehen sein. Sie haben gemeinsam mit ihrer Mutter die Wurfbox schon öfters verlassen und machen die Innenanlage des Eisbärengeheges unsicher. Sie tapsen herum und erforschen quirlig das neue Terrain. Außerdem naschen sie bereits am Essen der Mutter - Topfen und Äpfel haben sie schon probiert, sie kauen das Futter bereits. Nach dem kleinen Panda warten jetzt auch die Besucher Schönbrunns schon gespannt auf den ersten Auftritt der Eisbär-Zwillinge.

oe24.at - 22. Feb. 2008
"Fu Long" wird am Samstag ein halbes Jahr alt
Pandybaby "Fu Long" im Tiergarten Schönbrunn wird am Samstag ein halbes Jahr alt. Er bekommt bereits Zähne und wird immer lebhafter. Am 23. August 2007 erblickte das wollige Fellknäuel im Zoo das Licht der Welt. Vom zehn Zentimeter großen und 100 Gramm schweren nackten Säugling hat sich der Bär mittlerweile zum 8,7 Kilo schweren und 90 Zentimeter großen "Kleinkind" gemausert. Im Moment zahnt der Bursche, testet fleißig die Kletterwelt im Gehege und erkundet seine Umgebung.




Rhein Main Presse - 23. Feb. 2008
Wolfsrüde Mitja ist tot
"Am Mittwoch musste der seit dem Frühjahr 2007 im Wormser Tiergarten lebende Wolfsrüde ,Mitja´ aufgrund einer unheilbaren Krankheit eingeschläfert werden", teilte stellvertretender Tiergartenleiter Dieter Wagner mit. Das Tier hatte Hüftgelenkdysplasie. Da diese genetische bedingte Veränderung der Hüftgelenke nicht heilbar ist, entschieden sich alle Beteiligten dafür, den Rüden von seinen Schmerzen zu erlösen. Seit Montag hatte sich der fünf Jahre alte Rüde immer mehr und mehr zurückgezogen. Er zeigte ein sehr schlechtes Allgemeinbefinden und hatte offensichtlich Schmerzen. Der aus Schleswig-Holstein stammende Wolf hatte sich im letzten Jahr mit seinen beiden Wolfsdamen, die den prächtigen Rüden schnell akzeptierten, auf dem im Mai neueröffneten 2400 Quadratmeter großen Gehege sehr gut eingelebt.

koeln.de - 22. Feb. 2008
Zoo begrüßt 30.000 Jahreskartenbesitzer
Im ungemütlichen Februar hat die Saison des Kölner Zoos nocht nicht offiziell begonnen, da befindet sich der Tierpark der Domstadt auch schon auf Rekordkurs: Der Zoo begrüßte jetzt den 30.000 Besitzer einer Jahreskarte - ein erster Besucherrekord im jungen Jahr 2008. Christopher Landsberg, kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos, ist begeistert über das Besucherinteresse: "Ein derartiger Erfolg vier Wochen vor Saisonbeginn ist für uns eine tolle Bestätigung. Wir freuen uns, dass immer mehr Besucher unseren Zoo mehrmals im Jahr entdecken wollen". Mit einem Reisegutschein für ein Wochenende in Rom bedankt sich der Zoo bei den Rekord-Dauerkartenbesitzern.

Morgenweb - 26. Feb. 2008
Zooschule erweitert Angebot
Mit einem erweiterten Programm startet die Heidelberger Zooschule in die neue Saison. So werden die Zoo-Ferien - in denen Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren eine Woche lang täglich drei Stunden im Tiergarten aktiv sein dürfen - künftig in allen Baden-Württemberger Ferien angeboten. Zusätzlich läuft das Programm in beiden Osterferienwochen sowie in den Herbstferien in Rheinland-Pfalz und Hessen.

RP ONLINE - 25. Feb. 2008
Alters-Stars im Zoo
Nicht nur Tierbabys sind schön. Es gibt auch interessante Senioren im Zoo - wie die betagten Nilkrokodile und die schlaue Orang Utan-Greisin „Lotti“ in Köln oder der faule Eisbär „Boris“ in Wuppertal.

Stadtanzeiger am Samstag - 21. Feb. 2008
1. März: Erste Bärenshow des Jahres im Natur- und Umweltpark Güstrow
Im Natur- und Umweltpark Güstrow (NUP) haben die beiden Bärenbrüder Fred und Frode vor einigen Tagen ihre Winterruhe beendet und tummeln sich im 3 Hektar großen Bärengehege. Am 1. März 2008 startet 14:30 Uhr somit die erste Bärenshow des Jahres. Von den Schauterrassen aus, die direkt am Bärensee liegen, kann man die beiden jugendlichen Petze hautnah erleben. ...

Aachener Zeitung - 21. Feb. 2008
Wann «funkt» es im Gangelter Luchs-Gehege?
Pinselohren, Backenbart, Stummelschwanz - die Rede ist von einem Luchs, männlich, rund ein Jahr alt. Und dieses Tier ist ein neuer Bewohner im Wildpark Gangelt. Seit einigen Tagen streift er durch das Gehege, in dem ein Weibchen und er sich belauern. Er kommt aus dem niedersächsischen Wildpark «Schwarze Berge».

Freies Wort - 21. Feb. 2008
Leises Grunzen zum Abschied
Der Tierpark hat gestern Vormittag eine Wisent-Kuh auf eine lange Reise geschickt. Im Alter von nur sieben Monaten wandert das Jungtier nun nach Frankreich aus – mit einem leisen Grunzen zum Abschied. Im Parc Animalier de Sainte-Croix, in der Nähe von Straßburg, wird das Tier, das am 20. Juni 2007 in Suhl geboren wurde, nun ein neues Zuhause finden.

Märkische Allgemeine - 22. Feb. 2008
Wildgehege lockt vor allem Familien ins Glauer Tal
Ein besonderes Erlebnis verspricht ein Familienausflug nach Glau im Naturpark Nuthe-Nieplitz zu werden. Vor zehn Jahren entstand auf einem ehemals militärisch genutzten Areal auf einer Fläche von 160 Hektar das einzigartige Wildgehege Glauer Tal, eine Einrichtung, die sich inzwischen weit über die Grenzen der Mark Brandenburg bei allen Altersgruppen größter Beliebtheit erfreut. Gegenwärtig befindet sich im Trebbiner Ortsteil Blankensee, Glauer Tal 1, ein Besucherzentrum im Aufbau. Erste Konturen zeichnen sich bereits ab. Der Fotograf Rainer Zilinski stellt zur Zeit eine Auswahl interessanter Schnappschüsse von der Motivjagd in der heimischen Tierwelt aus. Etwa fünf Kilometer lang ist die Laufroute des Geheges nach dem Passieren der Drehtür, dem Zugang. Mitten durch Feuchtwiesen, Trockenrasenflächen und Kiefernwaldabschnitte verläuft die Tour. An die 180 Stück Rot-und Damwild sowie Mufflons und neuerdings auch Islandpferde tummeln sich in frischer Luft. Bei vorher angemeldeten Führungen erfahren die Besucher eine Menge Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der Schützlinge im Glauer Gehege.

Aachener Zeitung - 25. Feb. 2008
Der Gangelter Wildpark gehört nun auch zum «Selfkant»
Nun gehört auch der Wildpark in Gangelt zu den Partner der Freizeitregion «Der Selfkant». Am Samstag traf sich Dr. Hermann von den Driesch als Leiter des Parks mit Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten, Herbert Thissen als Vertreter der Gemeinde Waldfeucht und Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen am Eingang des beliebten Ausflugsziels, um eine entsprechende Plakette zu enthüllen.

ABG-info.de - 22. Feb. 2008
Patenschaft für Eselin Mona
Von seiner etwas trüben Seite zeigte sich das Wetter am Dienstag dieser Woche als sich die Kinder und Erzieherinnen des Betriebskindergartens des Kreiskrankenhauses auf den Weg machten. Im Gepäck hatten sie Äpfel und Möhren, denn Ziel war der Altenburger Inselzoo. Dort schaute Eselin Mona schon erwartungsvoll über den Zaun. Nach der Fütterung und ein paar Streicheleinheiten wurde dann eine neue Patenschaft mit der Übergabe des Patenbriefs besiegelt.

Schwarzwald Netz - 24. Feb. 2008
Zoos und Wild-Tiergehege
Im Schwarzwald, und auch in der Umgebung des Schwarzwalds bestehen bekannte, große Zoos sowie einige kleinere Wild-Tiergehege, für Zoo-Besucher und Tierfreunde einen Besusch lohnen.

HNA.de - 22. Feb. 2008
Kein Geld für Pflege des Wildgeheges
Die Zukunft des Wildgehes im Mündener Stadtwald ist ungewiss. Mit Ablauf des alten Jahres endete ein Vertrag, der den Gaststättenbetreiber verpflichtete, sich auch um das Gehege zu kümmern. Das bedeutet rund 10.000 Euro Kosten jährlich für Futter, Tierazt und Instandhaltungsarbeiten. Dieser Posten liegt nun wieder bei der Stadt, die dafür eigentlich kein Geld hat. Der Umweltausschuss konnte sich in seiner gestrigen Sitzung nicht zu einer Entscheidung durchringen. Ideen sind gefragt. Bis zu einer endgültigen Klärung soll der Forstbetrieb Stadtwald sich um die Tiere kümmern.

shz - 24. Feb. 2008
Burgenbauer mit Kelle und Nagezähnen
Nur wenige Säugetiere gestalten ihre Umwelt derart eindrucksvoll wie die Biber. Holger Schulz hat die Nager im Tierpark Neumünster besucht. Vier Erwachsene und drei Jungtiere leben in der Biberanlage.

NZZ Online - 21. Feb. 2008
Kurioser Vielschläfer aus dem südamerikanischen Wald
Für einmal sind die Journalisten zu spät gekommen: Just in dem Moment, als die schreibende Meute heranrückte, zog es der junge Tamandua vor, sich auf dem höchsten Baumwipfel seines Geheges schlafen zu legen. Weit mehr Glück hatten am Medien-Apéro des Zoos vom Mittwoch die Fotografen. Sie konnten den behenden Kletterer aus Südamerika zuvor bei der Nahrungsaufnahme beobachten und ins Bild setzen. Gestern ist das Tamandua-Männchen «Guapo» der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Im August 2006 ist «Guapo» im Zoo von Kopenhagen geboren worden, seit November des vergangenen Jahres lebt er mit den Goldkopflöwenäffchen im Zoo Zürich.

punkt.ch - 20. Feb. 2008
Zoo: Grosse Erwartungen an Kleinen Ameisenbären
Gestatten: Guapo. Der kleine Tamandua-Ameisenbär lebt seit kurzem im Zürcher Zoo – und soll dort Chef einer Gruppe werden. Der Neuzugang im Südamerikahaus soll den Grundstein legen für eine ganze Zuchtgruppe. Nachdem man mit den Grossen Ameisenbären sehr gute Erfahrungen gemacht habe, wolle man nun versuchen, mit dessen kleineren Verwandten ebenfalls eine Herde aufzubauen. Noch in diesem Jahr soll er weibliche Gesellschaft bekommen.

Limmattalonline.ch - 26. Feb. 2008
Cotillard findet Bärengraben schrecklich
Marion Cotillard schwebt auf Wolke Sieben; in der Nacht auf Montag heimste die Französin den Oscar als beste Hautpdarstellerin ein. Bevor Cotillard als Edith Piaf in die Liga der Oscar-prämierten Stars aufstieg, drehte die «actrice» auch schon in der Schweiz. Die «La Môme»-Darstellerin fand auch lauschige Plätzchen: «Genf und die italienische Schweiz - und Bern. So eine schöne Stadt. Überwältigend!» An Letzterer störte sie einzig der Bärengraben - und wie: «Ich spazierte in der wunderschönen Altstadt, überquerte die Brücke und war zutiefst schockiert. Wie können die Schweizer, die sonst so umweltbewusst sind - ich liebe ihre Reformhäuser und Bioläden - , so was zulassen?» Bern sollte die Schauspielerin unbedingt zur Eröffnung des neuen Bärenparks einladen: Ab Sommer 2009 steht den Bären am Aarehang ein über 6000 Quadratmeter grosses Gehege zur Verfügung.

lifepr.de - 26. Feb. 2008
Flugshow im Zolli - die Störche kommen zurück
In diesen Tagen sind im Zolli riskante Flugmanöver zu sehen. Die Störche kehren aus ihrem Winterurlaub zurück und machen sich für die Brutsaison bereit. Einige von ihnen müssen sich ein komplett neues ‚Heim’ bauen. Ihre Nester wurden über den Winter wegen Absturzgefahr entfernt.

WELT ONLINE - 23. Feb. 2008
60 Staatschefs und zehn Riesenpandas für Olympia
Das Spektakel gilt als Pekings bestgehütetes Geheimnis. Mit einer gigantischen Eröffnungsgala und Feuerwerkfontänen will China am 8. August 2008 die Sommerspiele eröffnen. Ein Geheimnis wird auch noch um Zahl und Ankunft anderer gewichtiger Gäste von mindestens gleich hohem Ansehen gemacht. Der 100 Jahre alte Pekinger Zoo verriet es jetzt auf seiner Webseite. Er lässt für die Riesenpandas aus dem fernen Szetschuan ein großes Quartier und wegen der brütenden Augusthitze kühl temperiertes Gehege bauen. Die illustren Gäste brauchen für ihre Anreise aus dem Wooloong-Panda-Reservat einen eigenen Jumbo. Szetschuans Hauptstadtzeitung "Chengdu Shangbao", die gestern von einem unerhörten "Großprojekt" schrieb, geht von rund zehn Riesenbären aus, die auf die Reise nach Peking geschickt werden sollen.

China Internet Information Center - 21. Feb. 2008
Tiere in den chinesischen Zoos werden "digitalisiert"
Im Zoo der südwestchinesischen Metropole Chongqing wurde am Dienstag damit begonnen, den Tieren Identifikationschips einzupflanzen, um so das Management zu vereinfachen. Dies ist das erste Mal, dass diese Technik in China angewendet wird. Alle Zoos in China müssen gemäss einer neuen Bestimmung des Staatlichen Amtes für Forstwirtschaft im Verlaufe des Jahren Vertretern von 17 Tierarten Chips einpflanzen. Darunter sind Tiger, Löwen, Elefanten, Panda, Bären, Kraniche und Schwäne. Der Zoo in Beijing wird der nächste Zoo sein, der ein solches Programm verwirklicht.

oe24.at - 21. Feb. 2008
Tokioter Zoo
Japan ist bekanntlich ein stark erdbebengefährdetes Land. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat der Tokioter Zoo seine Mitarbeiter den Umgang mit panischen, ausgebrochenen Tieren, üben lassen. Da man dafür nicht einfach echte Tiere verwenden kann, mussten die Tierpfleger dafür herhalten. Zwei Zoomitarbeiter verkleideten sich als Zebra und liefen als wildgewordenes Tier durch den Zoo. Insgesamt waren 150 Zoomitarbeiter, Polizisten und Sanitäter bei der Übung im Einsatz. Zum Schluss wurde die Tierkopie durch einen Schuss eines Betäubungsgewehres niedergestreckt - auch das war nur eine Kopie. Somit war die Übung beendet. Die Mitarbeiter konnten mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, für den Ernst gerüstet zu sein. In den vergangenen vierzig Jahren sind allerdings in japanischen Zoos nur drei Tiere ausgebrochen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

nos.nl - 27. Febr. 2008
Artis fokt met miereneters
Artis züchtet Ameisenbären
Ramon aus Artis und Potay aus Argentinien können heute einander erstmals beschnüffeln. Es wird beabsichtigt, diese Ameisenbären sich miteinander paaren zu lassen und von ihnen Nachwuchs zu erhalten. Artis ist der erste niederländische Zoo, der versucht, Ameisenbären zu züchten. Versuche gibt es schon länger, aber es ist noch nie geglückt. Artis ging also erneut auf die Suche nach einem Weibchen. Das wurde Potay aus Argentinien. Bislang scheint es zu funken zwischen ihr und Ramon. Sie haben sich bereits geküßt und sogar das Futter miteinander geteilt. Wenn das keine Liebe ist?

zooantwerpen.be - 26. Febr. 2008
Dieren in Nesten: boeiende reportages!
Tiere in Nestern (Dieren in nesten): packende Reportagen!
Ab 8. März packt uns Chris Dusauchoit wieder jeden Samstag um 20.10 Uhr mit seinen ansteckenden Tierreportagen im In- und Ausland. Sowohl der Zoo Antwerpen als auch Planckendael kommen groß ins Bild in den Sendungen. Und dann ist da natürlich der Antwerpener Zoo, der diese Saison auf eine besondere Weise ins Bild kommt. Der Zoo ist 165 Jahre alt, und vom letzten Jahrhundert aus der reichhaltigen Geschichte haben wir Bilder aufbewahrt. Bilder, die 50, 80 und sogar 100 Jahre alt sind, zeigen uns, daß die Tiere größtenteils die gleichen geblieben sind, sich rundherum aber alles verändert hat: die Anlagen, in denen sie leben, das Futter, das sie fressen, die ärztliche Hilfe, die sie erhalten, die Menschen, die sie betreuen. Ein exklusiver Blick in das bestbehütete Tierarchiv des Landes. Ein tierisches Stück Filmgeschichte in So war es früher (Zoo was het vroeger).

noorderdierenpark.nl - 25. Febr. 2008
Colobusaapje geboren
Guereza geboren
Am Freitag, dem 22. Februar ist ein Guereza geboren worden. Für Mutter Momela ist es das erste Junge.

wisselzoo.nl - 26. Febr. 2008
Nieuwe diersoort: de witkop buffelwever
Neue Tierart: Starweber
Im Tierpark Wissel ist vorige Woche eine neue Tierart aufgenommen worden: der Starweber. Es wird noch nach einem geeigneten Partner für den männlichen Starweber gesucht.

ad.nl - 26. Febr. 2008
'Blijdorp-olifanten' floreren in buitenlandse dierentuinen
"Blijdorp-Elefanten" gedeihen in ausländischen Zoos
Rotterdam. Den "Blijdorp-Elefanten" geht es gut im Ausland. So hat die in Rotterdam geborene Yasmin jüngst im Zoo Dublin ein gesundes Bullenkalb zur Welt gebracht. Dort hat bereits früher ihre Schwester Bernhardine eine Tochter geboren. Vater beider Kälber ist Bulle Alexander. Auch dessen Aufenthalt im Antwerpener Zoo bringt Nachkommen; eine der Elefantenkühe in diesem Zoo ist trächtig. Alexander ist inzwischen abgereist und hält sich zur Zeit im Tierpark Amersfoort auf.

ad.nl - 26. Febr. 2008
Mobieltje als 'toegangskaartje'
Handy als "Eintrittskarte"
Rotterdam. Ein Tag in Blijdorp, mit dem Handy als "Eintrittskarte". Keine Zukunftsmusik, sondern reine Wirklichkeit im Rotterdamer Tiergarten. "Wer diese neue Technik benutzt, muß nicht mehr anstehen", so lautet die Begründung von Präsident Eric Huijgens von Rabo Mobiel. Am Dienstag wurde der Service vorgestellt, der, wenn es nach der Rabo Mobiel geht, in nächster Zukunft Gemeingut werden soll. Es funktioniert einfach: Zuhause auf dem Computer kann eine Karte für Blijdorp bestellt werden. Wenn diese bezahlt ist, werden die Daten auf einen speziellen Chip auf das Telefon gespeichert. Dieses dient dann als "Schlüssel", um die Attraktion betreten zu können. Die Technologie heißt Near Field Communication (NFC). Besucher können mit ihrer Hilfe auch Informationen erhalten über die Tiere in Blijdorp. "Man hält das Handy an eine Kontaktfläche und im Nu sind Fotos und Text auf dem Monitor", so lautet die Erklärung. Das alles gibt es einstweilen nur für Rabo-Kunden, die über ein Telefon mit einem NFC-Chip, das Nokia 6131, verfügen. Die Kosten hierfür betragen für zwei Jahre 6,95 Euro pro Monat. Laut Huijgen kann auch schon 2008 auf diese Weise Zutritt erhalten werden u.a. zu Vergnügungsparks, Museen und anderen Zoos.

megastadfm.nl - 26. Febr. 2008
Mobiel betalen bij Blijdorp
Mobil bezahlen bei Blijdorp
Im Tiergarten Blijdorp kann man von heute an mit dem Handy bezahlen. Das ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen dem Tiergarten und Rabomobiel.

ad.nl - 26. Febr. 2008
Olifantje geboren in Dierenpark Emmen
Elefantenkalb im Tierpark Emmen geboren
Das Kalb bleibt zur Zeit noch mit seiner Mutter im Stall. Es erhält, der Tradition des Tierparks folgend, einen burmesischen Namen.

coevordenhuisaanhuis.nl - 26. Febr. 2008
Zware baby geboren in Dierenpark Emmen
Gewichtiges Baby im Tierpark Emmen geboren
Emmen. Am Montagabend (25. Februar) ist im Tierpark Emmen zum 18. Male ein Elefantenkalb geboren worden. Das Jungtier ist ein Bulle und wurde inmitten von 15 Herdenmitgliedern geboren. Auch der mehr als sieben Tonnen wiegende Vater Radza stand dabei, als sein jüngster Sohn von etwa 130 kg zur Welt kam. Nirgendwo auf der Welt pflanzen sich Asiatische Elefanten so erfolgreich fort wie im Tierpark Emmen. Bis auf die betagte Annabel haben alle erwachsenen Weibchen aus der Herde inzwischen für Nachkommen gesorgt. Für Mutter Htoo Yin Aye war es das dritte Kalb. Sie wurde während und nach der Geburt intensiv unterstützt von ihrer 10 Jahre alten Tochter Ma Palai. Für Elefanten sind Familienbande von sehr großer Bedeutung. Nah verwandte Tiere spielen eine Hauptrolle in der Erziehung der Kälber.

brabantsdagblad.nl - 26. Febr. 2008
Beekse Bergen van leeuwenpark naar Brabants Afrika
Beekse Bergen - vom Löwenpark zu Brabants Afrika
Hilvarenbeek. Auf dem Parkplatz des Safariparks Beekse Bergen steht auf einem Holzgestell das Boot, welches im Sommer die Besucher durch den Park fährt. Rund um das vierzigjährige Bestehen geht es dem Park in jedem Fall gut, erzählt der Chef des Erholungsbetriebs Libéma, zu dem der Safaripark gehört. "Wir hatten im Januar eine Besucherzahl, die wir vor ein paar Jahren im ganzen Winter nicht hatten." Im ganzen Jahr 2007 kamen 730.000 Menschen, ein Rekord. Laut Lips dank der vielen Veränderungen, die der Park in den zurückliegenden Jahren erfuhr. "Als wir das vor mehr als zwanzig Jahren kauften, war es nur ein Löwenpark. Inzwischen kann man hier prima sehen, wie Tiere in Afrika in der Wildnis leben." Der Safaripark Beekse Bergen entstand 1968 in einem Sandgewinnungsgebiet. Als Dirk Lips diesen im Jahre 1987 von den Gemeinden Tilburg und Hilvarenbeek übernahm, wurden vier Millionen Gulden Verlust pro Jahr gemacht. Aber Lips sah eine Aufgabe darin, vorausgesetzt, er konnte daraus einen Safaripark mit mehr Tierarten machen. Die Basis für den Erholungsbetrieb Libéma war damals schon gelegt. Lips erbte die Oldtimersammlung seines Vaters und begann mit einem Automuseum (Autotron). Innerhalb eines Jahres konnte er davon leben. Inzwischen besteht Libéma aus drei Ferienparks, sechs Freizeitparks und acht Akkomodationen für Messen und Veranstaltungen. Der Expansionstrieb von Dirk Lips ist noch lange nicht am Ende. Bis zu zwanzig Millionen pro Jahr will der Unternehmer in den kommenden Jahren in seine Betriebe stecken. 2008 geht es vor allem darum, Genehmigungen zu erhalten, im folgenden Jahr muß die Arbeit beginnen. Außer in Hilvarenbeek wird bald im Sportiom, im Freizeitpark Vinkeloord und im Dierenrijk Nuenen gebaut. Denn auch die Besucherzahlen dieser Parks können laut Lips ansteigen. "Brabant hat genug Einwohner für zwei Zoos. Wir müssen nur dafür sorgen, daß es verschiedene Zoos sind. Das hier ist ein afrikanischer Park, in Nuenen konzentrieren wir uns auf asiatische Tiere." Mehr als zwanzig Jahre, nachdem er Besitzer wurde, schaut Dirk Lips zufrieden auf seinen Park. "Mit dem Zuchtprogramm halten wir den Tierbestand aufrecht. Daneben lernen die Besucher hier etwas über Tiere. Ja, Wünsche habe ich immer, aber wir haben Afrika nach den Niederlanden geholt. Darauf bin ich stolz."

brabantsdagblad.nl - 26. Febr. 2008
Nijlpaarden voor Beekse Bergen
Flußpferde für Beekse Bergen
Hilvarenbeek. Der Safaripark Beekse Bergen erhält im nächsten Jahr Flußpferde. Dafür wird im Park eine spezielle Anlage gebaut. Die etwa sechs Tiere sollen sowohl vom Boot, als auch vom Land aus zu sehen sein. Die Pläne für die Anlage sind fertig. Auch die Tiere sind bereit, um nach Hilvarenbeek zu kommen. Sie sollten schon in diesem Jahr während des 40-jährigen Bestehens einziehen, aber das Erhalten einer Genehmigung dauert länger als erwartet. Außer Flußpferde erhält der Park Kudus und Bongos. Büffel vervollständigen die Big Five in Hilvarenbeek. Der Safaripark Beekse Bergen hatte im vorigen Jahr ein Spitzenjahr. Es kamen 730.000 Besucher, 70.000 mehr als im Jahr zuvor, ein neuer Rekord. Laut Lips dank der beiden Affenanlagen zum Beispiel, die in den zurückliegenden Jahren eröffnet wurden. Im Ferienpark Beekse Bergen werden zwischen 350 und 400 neue Bungalows gebaut, alle am Rande des Safariparks, so daß die Tiere auch abends zu sehen sind. Im Ferienpark Vinkeloord sind etwa 150 neue Bungalows geplant. Schließlich wird Dierenrijk bei Nuenen erweitert mit Indischen Elefanten.

trouw.nl - 25. Febr. 2008
Giraffe geboren in Artis
Giraffe in Artis geboren
Artis hat am Freitag einen neuen Bewohner begrüßt. Das Giraffenweibchen Oranya gebar am Freitag einen Sohn. Beiden geht es gut. Die Giraffe erhielt den Namen Niek, erzählt ein Sprecher des Amsterdamer Tiergartens am Montag.

rtvutrecht.nl - 23. Febr. 2008
Dinoweek in Dierenpark Amersfoort
Dinowoche im Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort steht diese Woche im Zeichen der Vorgeschichte. Überall im Park sind Spuren der Dinosaurier zu finden und im Theatersaal gibt es ein spezielles Dino-Musical. In dem einzigartigen DinoWald, der voriges Jahr im Sommer eröffnet wurde, werden Führungen angeboten. Laut Tierpark Amersfoort hat sich der Wald mit sechzig Plaste-Dinosauriern als eine echte Attraktion erwiesen.

dierennieuws.nl - 22. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Ouwehand's dierenpark in Rhenen
Ein Tag im Zoo (Teil 4): Ouwehands Tierpark in Rhenen
Auf dem Grebbeberg in Rhenen liegt in einem waldreichen Gebiet Ouwehands Tierpark. Ein Tierpark, der nicht so groß ist wie die bereits besprochenen Zoos, dieser Zoo ist "klein, aber fein"... Die Tiersammlung von Ouwehands Tierparks ist bescheiden, aber die Tiere, die sie haben, sind wahre Publikumsmagneten und die sind im ganzen gut untergebracht, wie die Tiger im Tigerwald, die Eisbären in ihrer geräumigen Anlage und die aufgefangenen mißhandelten Bären zusammen mit den europäischen Wölfen im Bärenwald. Weitere Attraktionen sind [der Spieldschungel] Ravot Apia und das afrikanische Umkhosi [Spielgarten mit afrikanischen Tieren], wieder eine Gelegenheit für die Kinder zum Spielen... Zur Freude vieler Besucher gibt es auch wieder (Afrikanischen) Elefanten im Park... B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

frieslandzoo.nl - 22. Febr. 2008
Humboldt-pinguïns nestelen
Humboldt-Pinguine nisten
Die Humboldtpinguine im Aqua Zoo Friesland fühlen den Frühling. Sie sitzen bereits auf ihren Nestern in den geräumigen Brutgelegenheiten.

wisselzoo.nl - 21. Febr. 2008
Zwarte zwanen geboren
Trauerschwäne geschlüpft
Im Tierpark Wissel sind vorige Woche vier Trauerschwäne geschlüpft.

overloonzoo.nl - 22. Febr. 2008
Nieuwe man voor Japanse serow
Neues Männchen für Japanischen Serau
Der weibliche Japanische Serau im Zoo Parc Overloon hat Gesellschaft bekommen durch ein neues Männchen. Das Männchen stammt aus einem Zoo in Österreich und ist vorige Woche dem Weibchen zugesellt worden.

boekelozoo.nl - 22. Febr. 2008
Flamingo`s bouwen nest
Flamingos beim Nestbau
Die Zwergflamingos im Zoo Labyrinth Boekelo sind zur Zeit sehr mit dem Nestbau beschäftigt. Die Flamingogruppe besteht aus einem Weibchen und vier Männchen.

dvhn.nl - 22. Febr. 2008
Dierenpark verbindt prijsvraag aan geboorte olifant
Tierpark verbindet Preisfrage mit Elefantengeburt
Emmen. Der Tierpark Emmen hat eine Preisfrage ausgeschrieben rund um die Geburt eines neuen Elefanten. Wer Datum und Zeit der Geburt errät, gewinnt eine neuntätige Reise nach Südafrika für zwei Personen. Die Herde Asiatischer Elefanten zählt zur Zeit eine Anzahl trächtiger Weibchen. Besonders Htoo Yin Aye (burmesisch für "schöne Frau") scheint in Kürze ein Kalb zur Welt bringen zu können. In der Vergangenheit nahm der Tierpark Urinproben von den Tieren, womit die Geburt ziemlich genau vorauszusagen war. Aus Sicherheitsgründen geschieht das in den letzten Jahren nicht mehr. Die Teilnehmer an der Elefantenpreisfrage können auf der Website des Tierparks Emmen in ein Formular eintragen, wann sie glauben, daß Htoo Yin Aye gebärt. Wer Datum und Zeitpunkt am nächsten kommt, gewinnt die Reise.

evenementnieuws.nl - 22. Febr. 2008
Pasen 2008: struisvogeleieren zoeken in safaripark Beekse Bergen
Ostern 2008: Straußeneier suchen im Safaripark Beekse Bergen
Der Safaripark Beekse Bergen macht beim Ostereiersuchen am ersten und zweiten Ostertag etwas Besonderes. Am ersten und zweiten Ostertag, Sonntag, den 23. und Montag, den 24. März, organisiert der Safaripark Beekse Bergen "Straußeneier suchen". Der Park sperrt hierfür ein Gebiet ab, in dem von einem Ranger verschiedene Eier versteckt werden. Zwischen 11.00 und 16.30 Uhr können Kinder nach den Straußeneiern suchen. Wer die Eier findet, wird mit einem Safaripreis belohnt. Das Finden der Eier im großen Safaripark wird dadurch vereinfacht, daß die Straußeneier ziemlich stattlich sind: diese wiegen ca. 1,5 kg und können 25 mal so groß wie ein Hühnerei sein. Während des Osterwochenendes wird auch die Greifvogelshow wieder beginnen. Täglich sind in der Nähe des Kongo-Restaurants drei Shows mit Geiern, Bussarden und Wanderfalken geplant. Die spektakulären Shows zählen für viele Besucher zu den attraktivsten Abschnitten eines Tages im Park. Der Safaripark Beekse Bergen ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Informationen sind zu finden auf www.beeksebergen.nl

dierennieuws.nl - 21. Febr. 2008
Baby's van meer dan 100 kilo verwacht
Babys von mehr als 100 kg erwartet
In der größten Elefantenherde Europas ist eine Anzahl Weibchen trächtig. Vor allem an Htoo Yin Aye (burmesisch für "schöne Frau") ist das deutlich zu sehen. Nicht nur ihr Bauch ist sehr dick, sondern auch die Bewegungen, die das Junge im Bauch macht, sind an beiden seitlichen Bauchregionen zu sehen. Htoo Yin Aye wird wahrscheinlich als erste der Elefantenkühe dieses Jahr ein Junges zur Welt bringen. Im Tierpark Emmen lebt eine große Herde Asiatischer Elefanten. Die Gruppe besteht aus einem erwachsenen Elefantenbullen, einer Anzahl erwachsener Elefantenkühe und ihren Jungen, die alle in Emmen geboren wurden. Der erwachsene Bulle, Radza, ist mit seinen 7.200 kg und seinen fast zwei Meter langen Stoßzähnen eine beeindruckende Erscheinung. Inzwischen laufen in Emmen schon drei Nachkömmlinge von Radza umher. Und das vierte ist unterwegs. Aber wann es genau ... Weil aus Sicherheitsgründen kein Urintest mehr gemacht wurde, gibt es keinen errechneten Geburtstermin. Das ist Anlaß für den Park gewesen, eine Preisfrage auszuschreiben. Besucher der Website des Parks (www.dierenpark-emmen.nl können in ein Formular eintragen, an welchem Tag das Elefantenkalb geboren wird. Wer Datum und Geburtstermin von Htoo Yin Aye's Kalb errät oder am nächsten kommt, gewinnt eine neuntätige Reise für zwei Personen nach Südafrika. Das Wohl und Wehe der Elefantenherde kann man über das Elefantentagebuch auf der Website des Parks verfolgen.

nu.nl - 21. Febr. 2008
Kikkerkoorts treft Nederland
Froschkrankheit in den Niederlanden angetroffen
Amsterdam. Die Frösche in den Niederlanden drohen einer Pilzinfektion zum Opfer zu fallen, die vorher nur in warmen Ländern vorkam, berichtet Nederlands Dagblad. Die Infektion ist bei Fröschen, die in Gefangenschaft leben, einfach zu beheben, die Amphibien, die in der freien Natur leben, sind größerer Gefahr ausgesetzt. "Im Freien ist die Infektion kaum zu bekämpfen und wir können mit einem massenhaften Froschsterben zu tun kriegen. Das ganze Ökosystem kann dadurch zerrüttet werden", sagt Eugène Bruins vom Amsterdamer Tiergarten Artis.

pzc.nl - 21. Febr. 2008
'Kikkerkoorts' bedreigt natuur in Nederland
"Froschfieber" bedroht die Natur in den Niederlanden
Den Haag. Die Natur wird ernsthaft bedroht durch das "Froschfieber". Diese Pilzinfektion, die vor allem in warmen Ländern massenhaftes Sterben unter Amphibien verursacht, ist nun auch in den Niederlanden aufgetaucht. Das Laboratorium Vetipath in Westervoort hat festgestellt, daß Pfeilgiftfrösche eines Hobbyzüchters aus Purmerend infiziert waren mit dem tödlichen Chytridpilz. Laut Eugène Bruins, Leiter der Abteilung Terrarium/Aquarium im Amsterdamer Tiergarten Artis, ist die Katastrophe nicht abzusehen, wenn der Pilz auch in der freien Natur auftauchen sollte. Der Amphibienkiller wurde 1998 erstmals entdeckt, als Frösche in Australien und Zentralamerika massenweise starben. Die Infektionskrankheit hat sich inzwischen nach Großbritannien weiterverbreitet. Laut Wissenschaftlern ist das teils auf die Klimaveränderung zurückzuführen, aber auch der weltweite Handel mit Fröschen, Kröten und Salamander hat den Pilz verbreitet. Hobbyzüchter werden aufgerufen, in Gefangenschaft gestorbene Frösche sicherheitshalber ein paar Tage in einen Behälter mit Bleichmittel zu legen. So werden die toten Tiere desinfiziert und die Pilzsporen gelangen nicht in die Natur. Der Niederländische Zooverband hat im Europäischen Verband eine Rettungsaktion organisiert, um die am meisten bedrohten Frösche zu schützen. "Prioritäts-Arten" werden in Quarantäne gesetzt.

kidsweek.nl - 21. Febr. 2008
Limburgse kangoeroes gepikt
Limburger Känguruhs geklaut
Die Nord-Limburger Polizei ist auf der Suche nach neun Känguruhs, die aus ihrem Aufenthaltsort verschwunden sind. Die Roten Riesenkänguruhs sind nicht auf eigene Faust abgehauen, sie wurden gestohlen. Neun rote Riesenkänguruhs - alles Weibchen - sind spurlos verschwunden. Fünf von den neun Damen sind trächtig. Es ist ein rätselhafter Diebstahl. Die Känguruhdiebe müssen gut gewußt haben, wie sie es angehen, denn ein Rotes Riesenkänguruh ist recht stark und kann kräftige Tritte mit den Hinterpfoten austeilen. Die Känguruhs hielten sich auf einem Gelände im Limburger Ort Stramproy auf. Die Diebe kamen durch die Umzäunung, indem sie den Zaun beschädigten. Wie sie die Tiere überwältigt und transportiert haben, ist unklar. Die Polizei untersucht den Fall und hofft auf Hinweise.

trouw.nl - 21. Febr. 2008
Nederland steunt bedreigde berggorilla's
Die Niederlande unterstützen bedrohte Berggorillas
Die zentralafrikanischen Länder Ruanda, Uganda und Kongo werden erstmals zusammenarbeiten, um die bedrohten Berggorillas zu retten. Die letzten 700 Tiere, die noch am Leben sind, sind in zwei Naturreservaten beheimatet an der Grenze der drei Länder. Die niederländische Regierung fördert das Projekt mit 4,1 Million Euro.

kidsweek.nl - 20. Febr. 2008
Samenwerken voor de berggorilla
Zusammenarbeit für die Berggorillas
Um dafür zu sorgen, daß nicht noch mehr Berggorillas umgebracht werden und nach wie vor Touristen in die Nationalparks kommen, reichen sich Naturschutzorganisationen von Kongo, Ruanda und Uganda jetzt die Hände. Sie wollen die lokale Bevölkerung einbeziehen in den Schutz der Berggorillas und sie mit Nutznießer sein lassen von den Vorteilen des Tourismus. Daneben muß ein strategischer Plan gemacht werden, um gegen die Wilderer vorzugehen. Das wird sehr schwierig sein. Das Projekt ist ein Zehnjahresplan: die Situation kann nicht von einem Tag auf den anderen unter Kontrolle sein. Die Niederlande stehen in jedem Fall hinter dem Projekt. Die niederländische Regierung will die Kosten für die Realisierung des Plans für die ersten vier Jahre übernehmen.

dierennieuws.nl - 20. Febr. 2008
Nederlandse steun voor laatste berggorilla's in Afrika
Niederländer helfen letzten Berggorillas in Afrika
Der WWF koordiniert das Projekt, die Niederlande investieren 4,1 Millionen Euro. Mensch und Berggorilla sind die Nutznießer der Zusammenarbeit der Naturparks. Die niederländische Botschaft in Ruanda fördert das Projekt in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 4,1 Millionen Euro. Im Auftrag der niederländischen Regierung verwaltet der WWF diese Zuwendung im Namen der Parkbehörden in der DR Kongo, in Ruanda und Uganda und arbeitet mit diesen Behörden zusammen, um den Plan zu einem Erfolg werden zu lassen. Das Projekt richtet sich auf die Nationalparks Virunga und Bwindi, die an der Grenze von Ruanda, Uganda und der DR Kongo liegen. Dieses Gebiet in Zentralafrika ist eines der Gebiete mit den meisten Pflanzen- und Tierarten auf Erden. Dort leben zum Beispiel 376 verschiedene Säugetierarten, darunter die letzte Population Berggorillas auf der Erde. Der Virunga-Nationalpark, in dem der WWF seit 1987 aktiv ist, steht auf der Welterbeliste der UNESCO. Website: www.wnf.nl.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

polit.ru - 27. Febr. 2008
В московском зоопарке проснулись медведи
Im Moskauer Zoo sind die Bären erwacht
Kalendarisch ist der Winter in Moskau noch nicht zu Ende, aber der Frühling verkündet schon überall sein Nahen - die Wärme fühlend, erwachten im Moskauer Zoo die Bären. "Gewöhnlich erwachen die Bären nicht vor Mitte März, es gab Winter, in denen sie Ende März oder sogar erst im April die Höhle verließen", bemerkte die Leiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos Jelena Mendosa.

utro.ru - 22. Febr. 2008
Сочинская Олимпиада под знаком Барсика
Die Olympischen Spiele von Sotschi im Zeichen des Leoparden
Die Behörden von Sotschi haben beschlossen, die Wahl des Symbols der olympischen Winterspiele 2014 festzulegen auf den Tag der Präsidentenwahlen. Der Abgeordnete der Staatsduma der Region Krasnodar Sergej Glotow verteidigte die Interessen der Städter, indem er vorschlug, den Kaukasus-Leoparden zum Symbol der Olympischen Spiele zu machen. Die Möglichkeit, den Leoparden in der olympischen Symbolik zu nutzen, kommentierte der Direktor des WWF Igor Tschestin: "Der Leopard ist ein altes Symbol des Kaukasus, besungen von vielen Dichtern, z.B. von Lermontow. Die Wiederansiedlung der Population des Leoparden in den Bergen ist eine Wiedergeburt dieser Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Meiner Ansicht nach ließe sich das auch verbinden mit der Wiedergeburt unseres Landes, da in gewissem Maße die Durchführung der Olympischen Spiele ein Kriterium dafür ist, daß die wirtschaftliche Krise bei uns nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch im Denken zu Ende ist." Diese Ansicht teilt vollständig der Vizedirektor des Sotschi-Nationalparks Umar Semjonow, der hinzufügt, daß der Kaukasus-Leopard auch sportliche Züge symbolisieren kann: "Im Sport braucht man immer Reaktionsvermögen, Schnelligkeit, Entschlossenheit, der Leopard ist die lebendige Verkörperung dieser Eigenschaften, die Verkörperung aller Vorzüge eines hervorragenden und starken Athleten."

tula.kp.ru - 21. Febr. 2008
В Туле стартовала кампания по сохранению лягушек
In Tula startete Kampagne zur Erhaltung der Frösche
Vom 29. Februar bis 2. März führt das Tulaer Exotarium im Rahmen der Internationalen Kampagne "2008 - Jahr des Frosches" eine Aktion unter dem Titel "Küsse den Frosch" durch. Informationen über die Kampagne: Website www.tulazoo.ru.

vesti.ru - 20. Febr. 2008
Украинец пытался провезти редких попугаев
Ukrainer versuchte 30 seltene Papageien über die Grenze zu schmuggeln
Die Belgoroder Zöllner beschlagnahmten aus der Ukraine geschmuggelte seltene Papageien, die vom Aussterben bedroht sind. Das geschah während der Zollkontrolle im Zug Sewastopol - Moskau. Laut Interfax waren in Käfigen 30 Papageien, von denen ein großer Teil zu den seltenen Arten der Fauna gehören, die aufgenommen sind in die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten, die unter das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) fallen. Zwanzig Papageien sind Schwarzköpfchen, zwei - Pfirsichköpfchen, acht - Grauköpfchen.

wwf.ru - 21. Febr. 2008
Дельта Волги получит подарок к 450-летию Астрахани
Wolgadelta wird Geschenk erhalten zum 450-jährigen Jubiläum Astrachans
Umweltorganisationen bereiteten Dokumente vor für den Antrag, dem Wolgadeltas den Status eines Welterbes der UNESCO zu verleihen. Das Naturschutzgebiet wird aufgenommen in die Liste der Kandidaten, wenn die staatlichen Behörden den Antrag an die UNESCO stellen. Deshalb ruft der WWF die Behörden der Region und das Ministerium für Naturressourcen dazu auf, dem Wolgadelta ein Geschenk zu machen zum 450-jährigen Bestehen von Astrachan und das Wolgadelta in diesem Jahr zu nominieren als Welterbe-Kandidat.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

ean66.ru - 26. Febr. 2008
Звание «Зоомистер 2008» в Екатеринбургском зоопарке выиграл белый тигр Раджахан
Den Titel "Mister Zoo 2008" des Zoos Jekaterinburg gewann der weiße Tiger Radshachan
Jekaterinburg. Am 23. Februar fand der Wettbewerb "Mister Zoo 2008" statt. Die Besucher wählten den aus ihrer Sicht mutigsten, stärksten und attraktivsten männlichen Zoobewohner. Sieger im Wettbewerb wurde der weiße Tiger Radshachan. Er erhielt 42 % der Stimmen. Den zweiten Platz belegte Eisbär Umka mit 15 % der Stimmen. Dritter wurde mit 11% Schimpanse Dshonni, der Vorjahrssieger. Der nächste Schönheitswettbewerb "Miss Zoo 2008" wird dem Internationalen Frauentag gewidmet und am 8. März stattfinden.

gzt.ru - 22. Febr. 2008
В зоопарке Екатеринбурга под тяжестью снега провалилась крыша
Im Zoo Jekaterinburg unter der Last des Schnees brach Dach ein
Im Zoo Jekaterinburg brach heute morgen unter der Last des Schnees das Dach einer der Attraktionen ein. Es wurde niemand verletzt. "In dem Augenblick, als das Dach einbrach, befand sich niemand von den Besuchern oder dem Personal dort", erklärte ein Sprecher. In den letzten 24 Stunden fielen auf dem Territorium des Föderationskreises Ural bis zu 160 Prozent der Monatsnorm an Niederschlägen.

ura.ru - 22. Febr. 2008
В одном из павильонов екатеринбургского зоопарка рухнула крыша
In einem der Pavillons des Jekaterinburger Zoos stürzte das Dach ein
In einem der Sommerpavillons des Jekaterinburger Zoos, dem "Autodrom", stürzte unter der Schneelast das Dach ein. Das geschah heute morgen, am 22. Februar. Ursache waren die dieselben berüchtigten Schneefälle, die dem Ural schwer zu schaffen machten: die Metallkonstruktion hielt die Schneelast nicht aus und brach faktisch in zwei Hälften.

irkutsk.rfn.ru - 22. Febr. 2008
Новый обитатель в Ангарском зоопарке - орлан Бармалей
Neuer Bewohner im Zoo Angarsk - Seeadler Barmalej
Am neuen Ort hat sich Barmalej schon eingelebt. Vor einigen Tagen haben Bewohner des Dorfes Kutscherika im Rayon Usolje den Greifvogel vom Boden aufgehoben. Barmalej verirrte sich in den Drähten der Hochspannungsleitung und stürzte auf die Erde. Sie dachten, daß er tot ist, doch er erholte sich von dem Schock. Den Greifvogel brachten sie im Zoo Angarsk unter. Jetzt teilt Barmalej die Voliere mit Milanen und Seeadlern. Nach seinem Äußeren bestimmte Sergej Taranenko den geflügelten Räuber als Seeadler. Die Frage ist nur, welcher? Der Zoodirektor meint - einer aus dem Fernen Osten. Er sei ziemlich groß. Doch wie geriet er hierher, 4.000 km von seinem Verbreitungsgebiet entfernt? Der Ornithologe Wiktor Popow meint, es sei unser Seeadler. Nur noch jung - Barmalej ist nicht älter als ein Jahr. Eine seltene Art, steht sogar auf der internationalen Roten Liste. Im Gebiet Irkutsk gibt es jetzt insgesamt 10 bis 15 Seeadlerpaare, die dort brüten.

prime-tass.ru - 21. Febr. 2008
Росгосстрах застраховал обитателей Челябинского зоопарка
Russische staatliche Versicherung versicherte Bewohner des Zoos Tscheljabinsk
Die Zusammenarbeit von Tscheljabinsker Filiale der Russischen Staatlichen Versicherung und Zoo begann 2004. Dieses Jahr genießen 22 Bewohner des Zoos Versicherungsschutz. Die Tiere sind versichert mit einer Summe von zwei Millionen Rubel. Darunter Eisbär Altyn mit mehr als 650.000 Rubel. Außer dem Bären sind versichert die afrikanischen Löwen Ritschard und Wiktorija, die Amurtiger Tawsganka, Laswa, Samur, Artjom, Ljusja und Malyschka, das sechsjährige Pony Gnom, der Japanmakak Toschka Tjunagon und die Schimpansen Bonni und Sonni. Alle Tiere sind versichert gegen Unfälle, Feuer, durch Naturgewalten verursachte Schäden, aber auch gegen plötzliche Infektionserkrankungen.

ltv.ru - 21. Febr. 2008
В Екатеринбургском зоопарке готовятся к свадьбе белых тигров - Хинду и Раджахана
Vorbereitung der Hochzeit der weißen Tiger Hindu und Radshachan im Zoo Jekaterinburg
Auf eine ungewöhnliche Hochzeit bereitet man sich in Jekaterinburg vor. Die Braut weilte bereits im Hause des Bräutigams und ihr hat alles gefallen. Wenn auch sie selbst dem Bräutigam gefällt, dann erwarten die Fachleute in naher Zukunft die Geburt einzigartiger Albino-Jungtiere. Die weißen Tiger gehören zu den beliebtesten Tieren der Besucher des Jekaterinburger Zoos.

rg.ru - 19. Febr. 2008
Медвежья услуга. Сельский зоопарк обложили налогом
Ein Bärendienst. Dem ländlichen Zoo wurden Steuern auferlegt
Heute sind die Mitarbeiter des einzigen ländlichen Tierparks in Rußland auf der Suche. Die Bolscheretschjer brauchen 465 Rubel. Das ist die Summe der Grundsteuer, mit der 9,5 ha Zooareal belegt sind. Bisher wurde dem Zoo Bolscheretschje diese Summe "erlassen". "In diesem Jahr wurde, dem Gesetz über die örtliche Selbstverwaltung entsprechend, dem Zentrum des Rayons die staatliche Geldzuwendung aus dem Budget des Gebietes verweigert", erklärt das Oberhaupt der städtischen Siedlung Igor Waskow. "Jetzt müssen wir selbst den ganzen Einkommensteil unseres Budgets gewährleisten. Der Zoo betreibt eine kommerzieller Tätigkeit, so daß er selbst voll Steuern bezahlen muß." Laut Zoodirektor Sergej Kleschkow erhält der Betrieb jährlich aus dem Gebietsbudget 15 Millionen Rubel. Verkauf von Eintrittskarten und Nachzuchten bringen noch einmal etwa vier Millionen Rubel ein. Das Geld wird restlos aufgewendet für die Bezahlung kommunaler Dienstleistungen, Futter für die Tiere, Gehalt für die Mitarbeiter und unbezahlte Exkursionen für Kinder. Jetzt muß auf irgend etwas verzichtet werden. Übrigens kommen jedes Jahr etwa 100.000 Besucher nach Bolscheretschje, um die ungewöhnlichen Tiere zu betrachten, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Der Zoo Bolscheretschje ist Mitglied der EARAZA. In keinem der acht Mitgliedsländer wird eine Grundsteuer erhoben. Eine solche Praxis gibt es auch in Rußland nicht.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

wwf.ru - 26. Febr. 2008
A Cage-Trap Set for Tiger Discovered in the "Akvares ursy" Hunting Estate
In Primorye, in the estates' territory a cage-trap set for catching the Amur tiger was found. WWF is concerned about the fact that a successful hunting estate allows tiger hunting. On February 25, in the night time policemen and the "Tiger" Inspection rangers went to the field to check the information about the cage-trap installed in the estate's territory. According to Oleg Grinenko from the "Tiger" Inspection, in two vehicles stopped in the estate's area parts of a metal cage ware found; the cage was disassembled very urgently by the estate's employers. As it turned out they had portable radios tuned in to the police radio waves. Therefore, upon receiving the information about the coming police they tried to hide the evidences and to remove the cage from the estate's territory. The cage-trap with 25 mm bars in diameter and a small cage inside for a dog (as bait) proved the poaching intentions of its owners. In case of a "lucky" hunt such a trap becomes a true torture chamber for a tiger: trying to escape an animal breaks fangs, nails, and injures its head, forelegs."It is shocking that in the time of ongoing reforming in nature protection, users of game resources become poachers themselves. All clues prove the fact that it is practically impossible to mount such a cage in any hunting estate territory without permission of estate's head, - comments Pavel Fomenko, biodiversity conservation program coordinator at the Amur branch of WWF Russia. - According to the tiger monitoring program, in 2006 in the Ussuriiskii state nature reserve which borders with the "Akvaresursy" hunting estate 10 tigers lived and in 2007 - only 5. It could be a result of the estate's staff poaching." Investigation authorities are to find out who has set the cage-trap for tiger in the hunting estate.

deita.ru - 26. Febr. 2008
Приморье атакуют хищники
Raubkatzen attackieren die Region Primorje
Die gestreifte Gefahr. Schützer der wilden Natur hatten in der vorigen Woche Grund zur Trauer: die Begegnung eines Amurtigers mit einem sehr seltenen Amurleoparden endete für Letzteren mit dem Tode. Amurtiger scheuen auch Angriffe auf Menschen nicht. Seit kurzem geschieht das immer häufiger. Der Rayon-Oberförster Aleksandr Wetrik schaffte es als erfahrener Jäger, sich auf einen Baum zu retten, doch den riesigen kaukasischen Schäferhund verschlang der Tiger buchstäblich als Ganzes. "Ein Haufen Fellreste blieb übrig. Er fraß sogar den Schädel", sagt Aleksandr. Die Siedlung Meteoritnoje liegt 600 km von Wladiwostok entfernt, hier sind alle Einwohner taigaerfahren. Unlängst zählten sie die Spuren: Im Umkreis streifen jetzt fünf Tiger umher. "Alle Hunde haben sie schon gefressen", beklagen sich die Bewohner der Siedlung. Der Wissenschaftler Sokolow verbrachte ein halbes Jahr im Krankenhaus. Als er in der Taiga hinter einem Tiger her war, stellte sich plötzlich heraus, daß dieser Tiger hinter ihm ging. Über seinen Fall heißt es, es sei ein echtes Wunder, teilt die Fernsehgesellschaft NTW mit. Serg