 | | | |
| Ausgabe
410 vom 21.
Februar 2008 |
| Liebe Leser,
wieder steht die ZooKunft vor der Tür. Das Programm verspricht
spannende Vorträge, und ich bin ebenso gespannt darauf, das neue
gedruckte Quantum-Verzeichnis in der Hand zu halten, das wir ja dieses
Jahr mitherausgegeben und mit Zoodaten gefüllt haben.
Und ich freue mich darauf, viele unserer treuesten Leser wieder einmal
persönlich zu treffen. Aber, bitte frage mich und meine
Redaktionskollegen (von denen mindestens vier auch zur ZooKunft kommen)
nicht wieder jemand "könnt ihr denn davon leben?".
Klare Antwort: Nein! Wir versuchen es auch gar nicht, denn die
Zoopresseschau wird ja ehrenamtlich erstellt und ist wie alle unsere Projekte
non-profit. Ja, wir erzielen Einnahmen durch Anzeigen usw., aber diese
gehen nun einmal in die Artenschutz-Projekte. Das sind zwar
vierstellige Summen, aber Stellen wären davon nicht bezahlbar. Nicht
einmal eine.
Sollte aber jedem Leser (Abonnent und online) jede Zoopresseschau-Ausgabe auch nur einen Euro
wert sein, sähe die Sache schon ganz anders aus. Dann könnten wir -
nein, nicht uns selbst bezahlen, aber mit über 100.000 Euro
jährlich locker einige dringliche Naturschutzprojekte finanzieren. Man
wird ja mal träumen dürfen...
Tatsächlich ist es so, daß selbst die meisten jener Zoos, in denen die
Zoopresseschau längst zur Standardlektüre gehört und deren
Pressemitteilungen und Stellenanzeigen wir kostenlos veröffentlichen,
nicht einmal unsere Bitte um Publikationstausch erfüllen und uns ihre
Veröffentlichungen schicken. Jenen, die das bereitwillig tun, gilt
daher unser besonderer Dank.
Bleiben wir
realistisch: Sobald die Zoopresseschau auch nur ein paar Cent kosten
würde, wären wir wohl im Handumdrehen die große Mehrzahl unserer Leser los -
das haben schon andere Newsletter probiert und leidvoll erfahren
müssen. (Sie dürfen natürlich gern persönlich ein Gegenbeispiel
geben...). Wir wollen jedoch nicht den Gewinn, sondern den
Informationsaustausch
maximieren.
Das ist ja auch die Motivation der ZooKunft-Organisatoren. Also, dann
bis morgen Abend beim "Icebreaker" oder am Samstag!
Dirk Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|

Unser
Artenschutz-Engagement: Pakarana-Projekt Die
von uns maßgeblich unterstützte neue Artenschutzstation an der Uni
Bogotá nähert sich der Fertigstellung. Im dortigen Pakarana-Projekt gab
es erstmals
wieder ein Jungtier dieser riesigen, hochbedrohten Nagetierart, nachdem auch mit
Zoopresseschau-Geldern die Verbesserung der Haltungsbedingungen ermöglicht wurde. Der Journalist Claus U. Eckert
war dort gerade zu Gast und schickte uns netterweise einige schöne
Bilder.
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Topnews -
20. Feb. 2008
Eisbär Flocke: Streit um Namensrechte
Der Nachfolger von Eisbär Knut aus dem Nürnberger Zoo hat
mit seinen Namen jetzt einen Rechtsstreit hervorgerufen. Zwischen einem
Allgäuer
Unternehmer und der Stadt Nürnberg läuft vor dem Landgericht
Nürnberg-Fürth ein
Streit darum, wer mit den Namen Flocke zukünftig werben darf. Von der
Firma aus Burgberg in Bayern, die unter anderem Kräuterbonbons
vertreibt wurde für den Namen Flocke beim deutschen Patentamt ein
Patent
beantragt. Dies geschah drei Tage, bevor die Stadt Nürnberg den Namen
für den
Eisbären offiziell bekannt gab. Seitens der Stadt wurde daraufhin eine
Einstweilige Verfügung beantragt, die
dem Unternehmen untersagte, mit dem Namen zu werben. Das Unternehmen
wiedersprach dieser Verfügung. Die Stadt Nürnberg allerdings sieht in
dem Vorgehen des Unternehmens
Marktbehinderung.
DCRS
ONLINE - 19. Feb. 2008
Allgäuer Firma schnappte Flocke die Namensrechte weg
Das
süße Eisbärenbaby aus dem Nürnberger Zoo wächst von Tag zu Tag und wird
immer
munterer. Doch rund um das kleine Fell-Knäuel tobt jetzt ein
erbitterter
Rechtsstreit um die Namensrechte. Offenbar hat sich ein Allgäuer
Unternehmen
diese kurz vor dem Nürnberger Zoo gesichert. Gerade einmal drei Tage
vor dem Nürnberger Zoo hat das Allgäuer Unternehmen,
das bislang Kräuterbonbons vertrieb die Namensrechte auf das Nürnberger
Eisbärenbaby beim Patent- und Markenamt schützen lassen.
Marktbehinderung, sagt die Stadt Nürnberg verärgert. "Das Unternehmen
hat
bislang Kräuterbonbons vertrieben. Die hatten meines Wissens noch nie
etwas mit
Eisbären zu tun", sagte Ronald Höfler, der bei der Stadt mit der
Vermarktung von Flocke beauftragt ist. Die Stadt Nürnberg hat eine
Einstweilige Verfügung erwirken können, die dem
Allgäuer Unternehmen verbietet, mit dem Namen zu werben. Die Firma
legte
dagegen allerdings Widerspruch ein. Nun soll am Freitag das Landgericht
Nürnberg-Fürth darüber entscheiden, wer mit
dem Namen künftig werben darf, teilte Justizsprecher Andreas Quentin am
Montag
mit.
Bild.de -
19.
Feb. 2008
Eis-Bärchen Flocke Spielen macht sooo müde
Erschöpft schläft Eisbären-Mädchen Flocke auf dem Oberschenkel eines
Tierpflegers aus dem Nürnberger Zoo. Spielen und Knabbern ist halt
schrecklich anstrengend ...
Morgenweb
- 15.
Feb. 2008
Flocke bezieht neue "Kinderstube"
Nürnberg.
Gut zwei Monate nach seiner Geburt hat das Eisbären-Baby Flocke seine
neue "Kinderstube"
im Nürnberger Tiergarten bezogen. Zum Tummeln und Spielen stehe dem
tapsigen Vierbeiner
nun ein etwa 7,5 Quadratmeter großer Raum zur Verfügung, teilte die
Stadt gestern
mit. Der Zoo trage damit dem wachsenden Bewegungsdrang der kleinen
Bärin Rechnung,
hieß es. Nach den Plänen
des Zoos soll Flocke Anfang April der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Europolitan - 15.
Feb. 2008
Knuddel-Knut: Neumünster fordert Geld in Sachen Eisbär
Der wohl
bekannteste Eisbär der Welt Knut sorgte in den letzten 15 Monaten für
helle Aufregung,
Begeisterung und Freude bei vielen. Hunderttausende Menschen zauberte
der Knuddel-Bär
ein Lächeln ins Gesicht. Lachen kann der Berliner Zoo derzeit
allerdings weniger.
Grund ist ein Streit mit dem Tierpark von Neumünster. Dabei geht es
weniger um Knuts
Wohlbefinden als vielmehr um des Bären Kohle. „Wir sind
ja ein Verein, existieren nur von Eintritt und den Beiträgen unserer
2.000 Mitglieder",
sagte Drüwa in der „Bild"-Zeitung. Ein Anteil an den Einnahmen käme dem
Tiergarten
daher sicherlich zu Gute.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung
- 15. Feb. 2008
Streit um Eisbär Knut
Die Tierparks
in Berlin und Neumünster streiten sich um das Geld, das der Eisbär Knut
in die Kassen
des Berliner Zoos gespült hat. Die Neumünsteraner verlangen einen
Anteil an dem
Gewinn, weil sie Knuts Vater Lars als Zuchttier an den Berliner Zoo
ausgeliehen
hatten. "Der Zuchtvereinbarung zufolge steht uns das erste überlebende
Tier zu",
sagte Tierpark-Direktor Peter Drüwa in Neumünster. Der Tierpark lasse
derzeit die rechtliche Situation prüfen, sagte Drüwa. Konkret
gehe es um einen Teil der Erlöse aus Merchandisingrechten in Höhe von
geschätzten
fünf Millionen Euro. Eine erste Anfrage habe der Berliner Zoo
zurückgewiesen. Weitere
Gespräche sollen folgen.
Bild.de - 15. Feb.
2008
Wird
hier gerade Mini-Eisbär Flocke gemacht?
So heiß
kann Eisbär sein! Wir sehen Bilder von zehn Minuten Erotik im
Nürnberger Tiergarten. Sie
könnten die
Entstehung von „Flocke“ dokumentieren. Die seltenen Aufnahmen des
Leser-Reporters
zeigen die Eltern beim wilden Liebesspiel. Damit steht für den
Nürnberger
Zoo-Inspektor Uwe Wittmann (50) fest:
„Biologisch
haut das als Datum der Empfängnis hin. Eine Eisbär-Schwangerschaft
dauert nämlich
bis zu 265 Tage.“
Europolitan -
20. Feb. 2008
Knut spielt fünf Millionen ein: Knuddel-Faktor mit
geldwertem Vorteil
Berlins junger Eisbär Knut hat sich nicht nur zum herausragenden
Publikums- und
Medienmagneten des Jahres 2007 erwiesen, sondern seinem Hausherren, dem
Berliner Zoo, auch einen satten Gewinn verschafft: Schlappe fünf
Millionen Euro
hat Knut in die Kassen des Tiergartens gespült. Eine Dreieinviertel
Million ist
daran reiner Gewinn – doch wiederholen wird sich der warme Regen wohl
kaum. „Den Großteil haben wir durch ein Plus an zahlenden Besuchern
erwirtschaftet", so Zoo-Direktor Bernhard Blaskiewitz. Doch damit war
es noch nicht genug. Zusätzlich zum Ticketverkauf sorgte das
Bärenkind auch bei Merchandising und Lizenzechten für bare Münze -
750.000 Euro
konnte der Zoo so mit Kunden wie Haribo und der Porzellan-Manufaktur
Majolika
in Karlsruhe erlösen. Seit Knuts einjährigem Geburtstag im vergangenen
Dezember
wird es allerdings wieder schwieriger, es kam nur ein Lizenznehmer
hinzu. Auch
verzeichnet Blaskiewitz ein erneutes Abflauen der Besucherzahlen. Auch
der
Medienhype um Mini-Eisbärin ‚Focke' in Nürnberg habe diesen Umkehrtrend
nicht
stoppen können.
PR-Inside.com -
15.
Feb. 2008
Eisbär Knut hat keine Mode bei Vornamen ausgelöst
Der Rummel um den knuddeligen Eisbären Knut im Berliner Zoo hat keine
neue
Vornamen-Mode ausgelöst. «Knut ist wie in den zurückliegenden Jahren
nur ganz selten
vergeben worden und wenn, dann in der Regel als Zweit- oder Drittname»,
berichtete
die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag in Wiesbaden.
Nordwest Zeitung - 14.
Feb. 2008
Feurige Stimmung am Eisbären-Pool
Sie ist jung, sie ist hübsch und sie ist vor allem an einem
Partner interessiert. Kein Tag vergeht, an dem im Bremerhavener Zoo am
Meer
Eisbärin „Victoria“ glühene Blicke durch das massive „Schmusegitter“
auf die
andere Seite des Bärengeheges wirft. Dort steht mit „Lloyd“ ein
ausgewachsener
Eisbärenmann. Und auch der schnalzt erwartungsfroh mit der blauen
Zunge, wenn
sich die Tiere an der durchsichtigen Abtrennung begegnen. Doch im Zoo
am Meer will man mit der Zusammenführung der Bären warten. „Lloyd“
gilt als jugendlicher Hitzkopf, der seine Kräfte schon einmal
unterschätzt hat.
epochtimes.de - 20.02.2008
Zwischen Tierliebe und Hysterie - Experten
durchleuchten Begeisterung für Eisbär Flocke – Kindliche Emotionen
statt Kinder
Das Schicksal des inzwischen zwei Monate
alten Eisbärenbabys aus dem Nürnberger Zoo lässt niemanden so richtig
kalt. Tiergartendirektor Dag Encke,
der Psychoanalytiker Jörg Wiesse und Journalisten suchten bei einem
Streitgespräch am Dienstagabend in Nürnberg eine Erklärung. Der
Psychoanalytiker Wiesse erklärte das Interesse vor allem mit der
Sehnsucht des Menschen nach Zärtlichkeit, Wärme und Geborgenheit.
„Tiere sind schon sehr wichtig für uns. Als Begleiter sind sie offen
für unsere Bedürftigkeit nach Nähe“, sagte er. „Die Begeisterung kann
auch daher rühren, dass wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft
leben, zugleich aber ein riesiges Bedürfnis nach kindlichen Emotionen
haben“, sagte er. Womöglich stecke auch die Sehnsucht nach einem
Märchen hinter dem Rummel, sagte Wiesse. Nach dieser Lesart wurde
Flocke ihrer „bösen“ Mutter weggenommen und gerettet. Den Spaß, bei
allem Leid,
Krieg und Tod auf der Welt eine Zeit lang auch mal gute Nachrichten ins
Blatt heben zu können, schilderte der Redaktionsleiter der Nürnberger
„Abendzeitung“, Andreas Hock. Dagegen warnte Manfred Protze, Journalist
und Mitglied im Deutschen
Presserat, dass die Menschen durch zu viel nette Berichte von den
wahren Problemen dieser Welt abgelenkt werden könnten. Ein Vorwurf,
den Hock zurückwies: „Wir lenken die Menschen nicht ab. Die Menschen
blenden die Probleme schon selber aus.“ Und wenn die ausführliche
Berichterstattung über Flocke dazu führe, dass die dramatische
Situation von Eisbären in freier Wildbahn mehr ins Blickfeld der
Öffentlichkeit rücke, habe sich der Rummel schon gelohnt. Für
Zoodirektor Encke ist dieser ohnehin rätselhaft. „Ich denke, die
Medien waren auch völlig überrascht von dem Rummel, den sie selbst
ausgelöst haben“, meinte er. Bisweilen hätten die Pressetermine auch
satirische Züge angenommen, etwa mit Fragen nach der Verdauung des
Raubtiers. Doch vielleicht sei die Begeisterung für Flocke
kulturgeschichtlich zu erklären. Seit jeher erhielten Kinder Teddys zum
Spielen.
Hinzu komme die Farbe weiß für Unschuld. „Da steckt ganz viel Emotion
dahinter. Das hat mit dem
kleinen Tier selbst nichts zu tun“, sagte der Zoochef. Dennoch findet
Encke auch Positives an der Begeisterung. „Ich habe nichts dagegen,
dass man Tiere einfach auch mögen kann.“ Gut wäre, wenn die Freude an
einem einzelnen kleinen Wesen zu Interesse für die Probleme seiner
Gattung führen würde. Die Begeisterung müsse weiter wandern „vom Herz
in den Kopf.“
RP ONLINE - 14. Feb. 2008
Tödliches Virus im Zoo – 14 Tiere eingeschläfert
Der komplette
Bestand von 14 Zebramangusten im Krefelder Zoos ist gestern wegen eines
Tierpocken-Virus
eingeschläfert worden. Bereits am Samstag hatte die RP exklusiv
berichtet, dass
zwei Zebramangusten (marderähnliche Raubtierart) gestorben waren. Der
Zoo sendete die toten Tiere in zwei Labore: zum Veterinäramt nach
Krefeld und
zum Robert-Koch-Institut nach Berlin. Dort stellte man das gefährliche
Tierpocken-Virus
fest – hoch ansteckend für andere Raubtiere. Damit das Virus in Krefeld
nicht auf
die Schneeleoparden, Tiger und Geparden übergreift, entschied sich der
Zoo für das
Einschläfern aller Tiere. Auch andere Zebramangusten wiesen bereits
ähnliche Symptome
wie die verstorbenen Tiere auf. Als Überträger kommen Nagetiere wie
Mäuse oder Ratten in Betracht. Nach Zooangaben ist das Virus für den
Menschen und mitgeführte Hunde
ungefährlich.
RP
ONLINE - 15.
Feb. 2008
Virus: Zebramanguste entkam Einschläferung
Der Krefelder
Zoo hat gestern bei einer Pressekonferenz nur halbe Aufklärungsarbeit
geleistet.
Während Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen mit Vertretern von Veterinäramt
und Gesundheitsamt
über das Tierpocken-Virus aufklärte und den Eindruck vermittelte, als
seien alle
14 Zebramangusten eingeschläfert worden, hielt eines der Tierchen seine
Mitarbeiter
zum Narren. Es war der Einschläferung entkommen, hält sich seither im
Gehege versteckt. Bisher ist weltweit noch kein anderer Fall von
Tierpocken bei Zebramangusten bekannt. Wohl aber sei dieses für andere
Tiere gefährlich, besonders die Katzenarten. Der
Zoo bangt um den wertvollen Großkatzen-Bestand. Deshalb gilt für
Pfleger eine erhöhte
Sicherheitsstufe. Die alte Erde wird abgehoben. Erst dann wird das
Gehege wieder verwendet, eventuell
für die Löffelhunde. Dreßen überlegt nun, für die künftigen Afrikawiese
eine neue
Mangustenart anzuschaffen: „Vielleicht steigen wir auf Fuchsmangusten
oder Zwergmangusten
um.“
oe24.at -
20. Feb. 2008
"Quaxi"
ist Frosch des Jahres
Zwei große wissenschaftliche Gesellschaften in Deutschland und
Österreich haben
den Laubfrosch zum „Frosch des Jahres“ ernannt – stellvertretend für
alle
Froschlurche, Molche und Salamander, die seit einigen Jahren weltweit
„wie die
Fliegen“ vor unseren Augen dahinsterben. Die Bestände unseres
heimischen Laubfrosches („Quaxi“) verzeichnen derzeit im
Inntal, im Salzachtal und im Großraum Wien markante Einbrüche! Große,
gesunde Laubfrosch-Populationen gibt es in Österreich nur noch im
Bereich des Neusiedlersees und in den Aulandschaften von Donau und
March. Die Vereinigung der Europäischen Zoos (EAZA) und der
Weltzooverband (WAZA)
haben angesichts der alarmierenden Situation eine
Öffentlichkeitskampagne
gestartet, mit der bis Oktober 2008 Geld für die Haltung und Nachzucht
akut
gefährdeter Amphibien gesammelt werden soll.
DerWesten
Duisburg -
15. Feb. 2008
Zoo-Arzt steigt um
Der Zoo bekommt einen neuen Tierarzt. Manuel Garcia-Hartmann,
zahlreichen
Fernsehzuschauern durch die Serie "Ruhrpottschnauzen" bestens
bekannt, hat seine Arbeit am Kaiserberg bereits am 31. Januar beendet,
wie
Zoo-Chef Achim Winkler gegenüber der NRZ bestätigte. "Das
Arbeitsverhältnis wurde durch einen Auflösungsvertrag beendet." Nach 13
Jahren in Duisburg habe Hartmann den Wunsch geäußert, sich noch
einmal
verändern zu wollen, so Winkler. Der sei allerdings für ihn wie für die
Kollegen etwas überraschend gekommen. Derzeit betreut Stefanie Krohn,
langjährige Assistentin von Hartmann, die Tiere des Zoos.
Wahrscheinlich in der kommenden Woche falle die Entscheidung für die
Neubesetzung der Stelle von Garcia-Hartmann, stellt Zoo-Chef Achim
Winkler in
Aussicht. Wohin der 43-Jährige wechselt, sei ihm auch nicht bekannt,
sagt
Winkler.
Zunächst habe es geheißen, dass Hartmann nach Frankfurt gehe, aber
daraus werde
wohl nichts, wie er vernommen habe. Denkbar sei auch, dass Hartmann ins
Ausland gehe.
RP
ONLINE - 15.
Feb. 2008
Eine Million im Zoo
Besucherrekord:
Der Zoo Duisburg bleibt einer der bestbesuchten und beliebtesten
Einrichtungen seiner
Art in Deutschland. Im Jahr 2007 strömten mehr als eine Million
Besucher an den
Kaiserberg. In den Jahren zuvor hatte der Zoo diese „Schallmauer“ stets
knapp verpasst. Vor Ostern wird es noch richtig spannend: Das zweite
Delfin-Jungtier wird zusammen
mit seiner Mutter von den Pflegern gerade auf die anstehende
Vergesellschaftung
mit dem Rest der Flipper-Gruppe vorbereitet.
forium -
19. Feb. 2008
Stadtsparkasse München: 18000 Tierparkkarten für
Vorschulkinder
Mit 18.000
Tierparkkarten finanziert die Stadtsparkasse München ein Projekt der
Städtischen Kindergärten und des Tierparks Hellabrunn. Derzeit
beteiligen sich
60 städtische Kindertagesstätten aus dem gesamten Stadtgebiet am
Projekt. Dabei
können Vorschulkinder zusammen mit ihren Erzieherinnen alle 14 Tage
kostenlos
in den Tierpark Hellabrunn gehen. “Geplant sind Besuche in Kleingruppen
von jeweils zehn Kindern im Alter
von
vier bis sechs Jahren. Durch spezielle Fortbildungen in der
Tierparkschule
erhalten die Erzieherinnen das Rüstzeug, um den kleinen Gästen Natur
und
Tierwelt näher zu bringen”, erklärt Christina Reichenberger,
Bezirksleiterin im
Schul- und Kultusreferat der Stadt München, die das Projekt “Lernfeld
Tierpark”
ins Leben gerufen hat. An jedem Termin steht ein jeweils anderes Tier
oder eine Tiergruppe im
Vordergrund. Bei der Auswahl der Tierarten entscheiden die Kinder mit.
Financial
Times Deutschland 20.2.2008
Mord im Zoo: Bären in Nürnberg aufgeschlitzt
Zwei Kleine Pandabären sind mit aufgeschlitzter Bauchdecke im
Nürnberger Tiergarten entdeckt worden. Die tödlichen Verletzungen der
auch Katzenbär genannten Tiere wurden vermutlich durch einen spitzen
Gegenstand hervorgerufen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Auf
Messerschnitte seien die Wunden allerdings nicht zurückzuführen.
Aufgrund der unklaren Herkunft der Verletzungen nahm die
Kriminalpolizei Ermittlungen auf. Auch die Staatsanwaltschaft wurde
informiert.
FOCUS
Online 20.2.2008
Unbekannte
töten Pandabären im Zoo
Planung und
Bau
ka-news.de - 14.
Feb. 2008
Umbaupläne Karlsruher Zoo Seelöwen, Pinguine und Co.
ziehen um
Am heutigen Mittwoch haben die Baumaßnahmen für die "Abschnitte 2 und
3 des
'Lebensraums Wasser'" begonnen. Am Mittag fand unter Beisein des Ersten
Bürgermeisters
Siegfried König der erste Spatenstich bei der historischen Robbenanlage
statt. Das
soll das künftige Domizil der Seelöwen werden. Während der Bauzeit
haben sie eine
vorübergehende Bleibe in der Mutter- und Kindanlage der Eisbären
gefunden, wo Besucher
sie am Wochenende sehen können. Das bereits 1994 konzipierte Bauentwurf
"Lebensraum Wasser" sieht vor,
an Stelle der alten Gehege, die weder von der Bausubstanz her haltbar
sind noch
den aktuellen Erfordernissen der Tierhaltung entsprechen, neue,
"thematische
Gehegeflächen" zu gestalten. Der Zoobesucher wird dabei auf mehreren
Ebenen
geführt, und kann die Tiere sowohl von oben, als auch unter Wasser
beobachten. Für die Seelöwen und Seehunde des 2. Bauabschnittes wird
durch
Kunstfelsen in Durchmischung
mit natürlichen Steinblöcken eine Felsenküste dargestellt. Der
Lebensraum der südamerikanischen Pinguine des 3. Bauabschnittes ist
eher "kleinteilig"
gestaltet. Die Sandsteinterrassen bleiben erhalten und werden durch ein
Naturbodengehege
ergänzt. Im neuen Becken kann man ebenfalls durch ein
Unterwasserfenster die Tiere
in ihrem Element beobachten. Zum Juli 2009 sollen die Umbaupläne
realisiert sein.
Erster Bürgermeister König meinte in seiner Rede zum Spatenstich, die
Vollendung
des 4,44 Millionen teuren Projekts "Lebensraum Wasser" sei nicht die
einzige
Baumaßnahme im Zoo, sondern "der Beginn einer umfassenden Reihe von
Verbesserungen
der Bedingungen für die Tiere und leider auch Beeinträchtigungen für
die Besucher".
Am Osthang des Lauterberges werde demnächst mit dem neuen Gehege für
die Schneeleoparden
begonnen, gefolgt von den Nasenbären im Süden, Waldrapp und
Brillenkauz, Blauschaf
und zuletzt dem kleinen Panda und Mundjak. Gegenüber - beim
Giraffenhaus - stünden
die Erneuerungen der Stallungen für die Huftiere an und am Südeingang
des Zoo sollen
die Flamingos bessere Bedingungen erhalten. Danach solle es Zug um Zug
weitergehen mit Elefantenhaus, Stallungen
für Trampeltiere
und Kropfgazellen. "Wenn dann ganz zum Schluss Löwen und Flusspferde
ebenfalls
neue Gebäude und Gehege haben, schreiben wir das Jahr 2015 - und feiern
den Stadtgeburtstag",
so König.
Ermstalbote - 16.
Feb. 2008
Fischwelt
eingefangen
Es ist soweit!
Das Donau-Aquarium ist seit heute auch für die Öffentlichkeit geöffnet,
nachdem
gestern nur geladene Gäste Auge in Auge mit Hecht und Karpfen im
Plexiglastunnel
standen. Oder sie rätselten, was da Hölzernes im Becken schwimmt.
Schließlich hatte
noch keiner eine Ulmer Schachtel von unten gesehen - im Wasser
wohlgemerkt. Die
Kulissen waren im Oktober gebaut worden. Dann wurde das Becken, das
leer insgesamt
300 000 Liter fassen könnte, zum ersten Mal geflutet. Uferbereiche und
Grotten,
die mit Spritzbeton überzogen und dann bemalt worden waren, wurden
sozusagen gespült,
damit sie keine für Fische gefährlichen Stoffe mehr abgeben. Die
heimischen Donaufische wie Nasen, Rotfedern, Aalrutten, Schleien,
Hechte, Waller
und Karpfen wurden vor drei Wochen eingesetzt. Vor acht Tagen folgten
Wasserpflanzen
wie Flutender Hahnenfuß und Quellmoos. Jetzt fehlen nur noch
professionelle Infotafeln
vom Landesfischereiverband, an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu
jeder einzelnen
Fischart des Donau-Aquariums in Form eines Kurzfilms abgerufen werden
können. Im
März/April folgen noch weitere Fischarten wie Barbe und Zander.
Kölner
Wochenspiegel - 19. Feb. 2008
Kölner Architekten tüfteln an Zooplatz
Der Kölner Zoo hat einen Architektenwettbewerb zum Thema
"Nebeneingang" abgehalten. Sechs Architekturbüros haben ihre Ideen
für eine Neugestaltung des Nebeneingangs am Riehler Gürtel vorgelegt,
der ein
modernes Restaurant und in der weiteren Planung auch neue Räume für die
Zooverwaltung umfasst. Die Fachjury, zu denen auch Zoodirektor Theo
Pagel und der kaufmännische
Direktor Christopher Landsberg gehörten, beschloss einstimmig, dass der
erste
Preis an das Büro Damrau Kusserow Gbr aus Köln geht. Zur Vorstellung
des
prämierten Projekts, mit dem nach Fertigstellung des Hippo-Aquariums
begonnen
werden soll, hatten die beiden Direktoren zum Pressetermin geladen.
Anhand von
Plänen und Modellen erläuterten Karin Damrau und Bernd Kusserow das
Konzept der
Planung, das auch eine von Landschaftsarchitekt Frank Flor entworfene
Neugestaltung des Vorplatzes enthält.
HZ
online - 18. Feb. 2008
Schau-Falknerei im Eichert?
Rothirsche, Mufflons und Wildschweine haben längst ein Zuhause auf dem
Schlossberg, bald könnten auch Falken, Eulen und Adler hinzukommen: Der
Württembergische Jagdfalkenhof Ltd. trägt sich mit dem Gedanken, im
Wildpark
Eichert eine Schau-Falknerei einzurichten. Der auf den Weg gebrachte
Bau des Veranstaltungszentrums nebst Hotel
auf dem
Schlossberg wird Gästen aus der Geschäftswelt wie auch
Kulturinteressierten und
-schaffenden eine neue Anlaufstelle in Heidenheim bieten. Eine
selbstständige Zweigstelle der Gesellschaft befindet sich in
Iggingen im
Ostalbkreis, während der Hauptsitz aus geschäftlichen Gründen in
Birmingham
(Großbritannien) liegt. Gallasch
schwebt vor, lediglich für regelmäßige Flugvorführungen auf Schloss
Hellenstein
ein Eintrittsgeld zu verlangen, um die Falknerei finanzieren zu können.
Während
der restlichen Zeit sollen die voraussichtlich acht bis zehn Vögel –
gedacht
ist an Eulen, Falken, Adler und Habichte – im frei zugänglichen Eichert
kostenlos zu sehen sein. Zielsetzung des Jagdfalkenhofs ist es laut
Gallasch, „die Vögel
auszubilden und
sie gleichzeitig den Besuchern zu präsentieren“. Die Stadtverwaltung
unterstützt Gallaschs Pläne und sieht für den Fall
ihrer
Verwirklichung die Ruhe des Wildparks nicht gefährdet. Der Technik- und
Umweltausschuss des Gemeinderats wird sich am kommenden Donnerstag ab
17 Uhr im
kleinen Sitzungssaal des Rathauses mit diesem Thema ebenso beschäftigen
wie mit
der Idee eines Kletterwaldes.
Aktionen
Informationsdienst Wissenschaft - 19. Feb. 2008
Vereinte
Nationen prämieren "Umweltbildung für Dschibuti" der Universität
Koblenz-Landau
Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Projekt "Umweltbildung
für Dschibuti" als offizielles Dekade-Projekt für den Zeitraum
2008/2009 ausgewählt. Es erhält dadurch das Recht, für zwei Jahre das
Logo der Dekade zu führen. Ziel des Gemeinschaftsprojektes der Arbeits-
und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik des Instituts für
Bildung im Kindes- und Jugendalter der Universität Koblenz-Landau,
Campus Landau und des Zoos Landau ist es, schulische Umwelterziehung in
der nordostafrikanischen Republik Dschibuti dauerhaft zu etablieren.
Nach der Zooschule, die im vergangenen Jahr als UN-Dekade-Projekt
ausgezeichnet wurde, ist dies bereits die zweite gemeinsame Prämierung
von Universität und Zoo durch die Vereinten Nationen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Feb. 2008
Tierischer
Valentinstag im Zoo
Eines war
doch klar: Der Valentinstag stand ganz im Zeichen der tierisch
verliebten Menschen.
Doch wie lieben die Tiere? Und wer paart sich mit wem? Diesen und
weiteren Fragen
ging gestern die „Tour d' Amour“ im Kölner Zoo auf den Grund. Erstmalig
konnten
die Besucher detailliertere Einblicke in das Liebesleben der
Zoobewohner gewinnen.
„Das ist bei den Tieren auch nicht anders als bei uns“, sagte
Zoo-Direktor Theo
Pagel, der seiner Frau übrigens einen Strauß geschenkt hatte. Rosen
natürlich. Nach knapp eineinhalb Stunden kehrten die Teilnehmer in das
Aquarium
ein, denn dort
wurde mottogetreu ein frisch gemixter Liebescocktail serviert. „So wie
es aussieht,
werden wir diese Aktion im kommenden Jahr wieder anbieten“, freute sich
Organisatorin
Annett Dornbusch über die hohe Teilnehmerzahl.
Leipziger Volkszeitung - 14. Feb. 2008
Zoonachwuchs
zur Zoosparwoche besuchen
Der Leipziger Zoo lädt in der kommenden Woche wieder auf ein
Zooerlebnis zum Spartarif
ein. Vom 18. bis 24. Februar könne sich jeder Besucher selbst davon
überzeugen,
"dass es trotz der eher ruhigen Jahreszeit im Tierreich viel zu
entdecken gibt",
wie der Zoo mitteilt. In diesem Zeitraum zahlen Erwachsene anstatt 13
Euro 11 Euro,
Kinder kommen für 7 statt 9 Euro zu Elefant, Tiger und Co. Für Familien
ist der
Eintritt um vier Euro auf 30 Euro ermäßigt.
lifepr.de - 15.
Feb. 2008
Ein Wochenende voller Attraktionen im Tierpark!
München. Der Tierpark hat auf den vielfach geäußerten Wunsch der
Besucher nach einer Familienkarte
reagiert und ihn in die Tat umgesetzt, so dass Familien in Zukunft bei
ihrem Tierparkeintritt
finanziell deutlich entlastet werden. Die Familienkarte wird nun in
zwei attraktiven Varianten erhältlich sein: Die "Große
Familienkarte" (Preis ¤ 20,00) berechtigt zwei Erwachsene und die
dazugehörigen
Kinder zum Eintritt in den Tierpark. Auch Patchwork-Familien,
Großeltern mit Enkelkindern
oder gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit Kindern steht das
Angebot
zur Verfügung. Entsprechend berechtigt die "Kleine Familienkarte"
(Preis
¤ 11,00) eine/n Erwachsene/n mit dazugehörigen Kindern zum Eintritt in
den Tierpark.
nh24.de -
19. Feb. 2008
Hautnah
mit Luchs und
Wolf
Am 20.-22. Juni 2008 ziehen Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren
ins
Abenteuer. Sie zelten mitten im Wald im Wildpark Knüll. Für ein
Wochenende
schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die
Tiere im
Wildpark, erforschen bei einer Nachtexpedition das Verhalten der
Wildtiere in
der Nacht, betreten bei der Fütterung die Gehege, erkunden bei einem
großen
Geländespiel den Wald aus Sicht der Ameisen und lauschen abends am
Lagerfeuer
dem Wolfsgeheul.
Wormser
Zeitung -
18. Feb. 2008
Spannendes über scheuen "Mitja"
Ein
voller Erfolg war die erste Wolfsnacht im Tiergarten. Restlos
ausverkauft waren
die Veranstaltung am Freitag und auch der Zusatztermin am Samstag. "Die
Wolfsnacht soll ein fester Bestandteil im Terminkalender des
Tiergartens
werden", freute sich Dieter Wagner, stellvertretender Tiergartenleiter,
über die große Resonanz. Das diesige Wetter ließ den Mond verschwommen
am
wolkigen
Himmel leuchten. Lodernde Fackeln an den Wegbegrenzungen des Tierparks
sorgten
für die passende Stimmung in der Wolfsnacht.
Lausitzer
Rundschau - 19. Feb. 2008
Wölfe erobern die Region
Der Wolf
ist in der Region wieder heimisch geworden. Die Tiere können in ganz
Brandenburg angetroffen werden, wie Gerd Schumann vom Potsdamer
Umweltministerium bei einem Diskussionsforum zum Wolfstag im Wildpark
Johannismühle sagte. Dort stellten Experten ihre aktuellen
Forschungsergebnisse zur Rückkehr des
Raubtieres nach Deutschland vor. Rund 30 Wölfe, die aus drei Rudeln
stammen, leben derzeit in Deutschland – die
Tendenz ist steigend. Die Tiere halten sich überwiegend auf
Truppenübungsplätzen der Bundeswehr auf.
WELT ONLINE - 16.
Feb. 2008
Jagdverband
fordert klare Ziele für Wolfsansiedlung
Klare Ziele für die Ansiedlung von Wölfen in Brandenburg hat
der Landesjagdverband
gefordert. «Die Landesregierung muss eindeutig festlegen, wie viele
Wölfe Brandenburg
vertragen kann», sagte Präsident Wolfgang Bethe. «Es ist davon
auszugehen, dass sich
der Wolf weiter
in Brandenburg verbreitet.» In der Mark tauchen immer wieder vereinzelt
Wölfe auf,
im Süden lebt ständig ein Paar. Am Samstag veranstaltete der Wildpark
Johannismühle
bei Baruth/Mark (Teltow-Fläming) einen «Wolfstag». Besucher sollten mit
dem Leben
der oft gefürchteten Tiere vertraut gemacht werden.
Lausitzer
Rundschau - 14. Feb. 2008
Wolfstag
im Wildpark Johannismühle
Einen
Aktionstag zu Wölfen gibt es am Samstag im Wildpark Johannismühle bei
Baruth.
Westdeutsche
Zeitung - 14. Feb. 2008
Das
kosten die Patenkinder
Mönchengladbach. Der Tiergarten Odenkirchen vergibt Patenschaften für
rund 150
Tiere. Die
Preise sind nach Seltenheitswert gestaffelt. Symbolisch übernahm
deshalb Oberbürgermeister Norbert Bude
die erste
Patenschaft eines Tieres in dem Tiergarten. Für 150 Euro im Jahr
beteiligt sich
Bude als Privatmann damit an den Futter- und Pflegekosten des Fuchses.
Salzburg.at -
19. Feb. 2008
"Affenspaß im Schnee"
Der Zoo
Salzburg bietet in den Semesterferien interessante Entdeckungsreisen
für Klein
und Groß. Mittwoch, 20. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr: "Affenspaß im
Schnee" Am Mittwoch geht die Erkundungsreise von Affenanlage zu
Affenanlage. Die Frage,
welche Affen sich im Freien aufhalten und welche die Kälte scheuen,
wird auch
geklärt. Ein Höhepunkt wird das Basteln eines Futterkorbes für die
Totenkopf-
und Kapuzineraffen sein. Die selbst gebastelten Körbe werden mit
Leckerein für
die Tiere gefüllt und in den Anlagen aufgehängt.
Nachwuchs
oe24.at -
14. Feb. 2008
Lebenszeichen von den Eisbären-Babys!
Lang
war es still rund um die beiden Eisbärbaby im Schönbrunner Zoo, die
Anfang
Dezember im Schönbrunner Tiergarten auf die Welt kamen. Sie sind etwa
gleich
alt wie die "Flocke" aus Nürnberg, doch die wurde ja ihrer Mutter
weggenommen. Die Mutter der Wiener Zwillinge hingegen, Olinka, kümmerte
sich
rührend um ihren Nachwuchs und auch jetzt bleibt sie noch täglich bei
den
Kleinen. Erst wenn die Mutter zu unruhig wird, darf sie ins Freie. Denn
auch
die Kleinen werden spätestens dann neugierig, wo ihre Mutter denn hin
will. Wann es
soweit ist? Voraussichtlich Ende Februar, Anfang März - auf einen
genauen
"Termin" möchte sich der Tiergarten nach der Warterei auf Fu Long
jetzt nicht mehr festlegen.
WELT ONLINE - 14. Feb. 2008
Hagenbeck - Giraffenbaby erstmals im Gehege
Giraffenbaby «Kumbuko» ist am Donnerstag erstmals den
Besuchern von
Hagenbecks Tierpark in Hamburg vorgestellt worden. Am 12. Januar wurde
der Giraffenjunge
geboren, teilte der Zoo mit. Bei ihrer Geburt war die «kleine»
Rothschild-Giraffe
schon 1,80 Meter groß. Auf «Kumbuko»
warten jetzt viele neue Erfahrungen: Er teilt sich das Gehege mit
Großen Kudus,
Nördlichen Hornraben, Impalas und Nilgänsen - eine tierische
Wohngemeinschaft.
Bild.de -
19. Feb. 2008
Hamburgs größtes Baby ist 1,90 Meter groß
Aufregung
im Giraffen-Gehege! Hagenbecks größtes Tierbaby, Rothschild-Giraffe
Kumbuko
(1,90 Meter groß), durfte gestern das erste Mal nach draußen und sich
die
meterlangen Stelzen vertreten.
Stuttgarter
Wochenblatt
- 14. Feb. 2008
Vaterschaft ist noch nicht geklärt
Die
16-köpfige Bonobo-Großfamilie im Menschenaffenhaus der Wilhelma
zählt zu den
größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen der Welt. Den letzten Zuwachs
gab es am 29. November vergangenen Jahres - aber
Mutter Lina
mochte ihr Junges in den ersten Wochen nicht so recht zeigen. Das hat
sich mittlerweile geändert: Die Pfleger wissen nun auch, dass
es ein kleines
Bonobomädchen ist und haben die Kleine Lingoye genannt. Die Vaterschaft
ist allerdings noch ungeklärt - da sich bei den Bonobos
die Frauen
den passenden Mann für ihre Kinder auswählen und in der Gruppe drei
potentielle
Kandidaten dafür leben, wird ein Vaterschaftstest zur endgültigen
Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse
notwendig sein.
lifepr.de -
18. Feb. 2008
Zweifacher Nachwuchs bei den Trampeltieren ...
Fast wie in jedem Jahr gibt es auch 2008 wieder Nachwuchs bei den
Trampeltieren auf den weitläufigen Kamelwiesen des Tierparks Berlin zu
beobachten. Am 4. und 12. Februar wurden zwei kleine Hengste von
unseren
Zuchtstuten "Roxanne" (seit 1995 im Tierpark) und "Alwine (*1993
im Tierpark) geboren. Beide Mütter sind erfahren, so ist es für
"Roxanne" das 6. und für "Alwine" bereits das 8. Jungtier.
Vater ist der bewährte Zuchthengst "Roy", der zusammen mit
"Roxanne" 1995 aus Rußland in den Tierpark kam. Die beiden Jungtiere
erhielten die Namen "Mokke" und "Attila".
WELT ONLINE -
18.
Feb. 2008
Anmutiger Nachwuchs
Lockiges
Fell, lange Beine und einen legeren Schritt - Dromedarfohlen Akim
bezaubert die
Besucher im Zoo. Am vergangenen Sonntag hat Mutter Arabella ihren
Nachwuchs zur
Welt gebracht. Am helllichten Tage, vor vielen Besuchern und im Liegen.
"Das ist neu, bislang hatte sie nur nachts Geburten", sagt
Reviertierpfleger Peter Griesbach. Es war auch eine schnelle Geburt:
etwa eine
Stunde, länger hat sie nicht gedauert.
inar.de - 15. Feb. 2008
Unser Kamelfohlen: An Anmut nicht zu übertreffen!
Sich dem
Reiz neu geborener Tiere zu verschließen, kann wohl niemand. Besonders
dann, wenn
das Kleine durch große runde Augen blickt, ein weiches Fell hat und
seine Bewegungen
gänzlich ungeschickt erscheinen, ist jeder hin und weg. So geht es
augenblicklich den Zoomitarbeitern ebenso wie den Besuchern
mit Akim,
dem Dromedarfohlen, das am vergangenen Sonntag zur Welt kam und nun
zusammen mit
Mutter Arabella auf die Freianlage kommt.
Ostthüringer
Zeitung - 19. Feb. 2008
Drillinge bei Familie Erdmännchen
Eisenberg.
Drillinge sind in der Tierwelt keine so große Seltenheit wie etwa bei
Menschen.
Trotzdem sind Tiergartenchef Mathias Wiesenhütter und seine Mitstreiter
froh,
dass sich bei Familie Erdmännchen Drillinge eingestellt haben. Denn
damit
erfüllt
sich die große Hoffnung, dass Timon und Tami - auf diese Namen wurden
sie beim
Tiergartenfest letzten Sommer getauft - Stammeltern einer Eisenberger
Erdmännchengruppe werden.
Ostthüringer
Zeitung -
15. Feb. 2008
Wir sind guter Hoffnung
Gera. Ein leises Grunzen reicht, schon kommen die
kleinen Minischweinchen
angepurzelt. Die Schwänzchen wackeln aufgeregt hin und her, wenn sie
die Flasche
erheischen. Der Zug ist kräftig. Ein gutes Zeichen für Tierinspektor
Jan Bauer.
Er ist der Ziehvater der nicht mal dreikäsehohen Frischlinge, die erst
vor einer
reichlichen Woche das Licht der Welt erblickten. Insgesamt seien es
sechs Miniferkel
gewesen, eine Mischung von Minnesota- und Göttinger Minischwein. Drei
überlebten
nicht, wie ihre Mutter Biene. Zwei Mädchen und ein Junge kämpfen sich
nun in die
Welt.
Blick Online - 14. Feb. 2008
Elefanten-Mädchen: Mit neun schon schwanger!
Zu jung
für Sex und Baby-Kriegen: In Australien wird um die
«Teenager-Schwangerschaft» einer
jungen Elefanten-Kuh gestritten. War es die Enge im Zoogehege? Die
fehlende Aufklärung durch Mama? Oder
ganz einfach
eine grosse Liebesromanze über alle Altersgrenzen hinweg? Das
neunjährige Elefantenmädchen
Thong Dee ist schwanger, meldet der Zoo von Sydney. Jetzt laufen
Tierschützer Sturm:
Sie sei viel zu jung, um ein Baby auszutragen. Ultraschallaufnahmen
zeigen, dass Elefantenmädchen Thong Dee im fünften
Monat ihrer
22-monatigen Schwangerschaft ist. Damit hat sie wenigstens noch viel
Zeit, um sich
an ihre zukünftige Mutterrolle zu gewöhnen.
Oberhessische Presse - 14. Feb. 2008
Wenn Elefantenkinder Elefantenkinder kriegen …
Die Schwangerschaft
eines Elefantenmädchens im Zoo von Sydney hat für großen Unmut bei
australischen
Tierschützern gesorgt. Die neunjährige Thong Dee sei viel zu jung, um
ein Baby auszutragen,
sagte eine Sprecherin des Internationalen Tierschutz-Fonds am
Donnerstag.
Halleforum - 14.
Feb.
2008
Schimpansen-Mann
im
Zoo Halle gestorben
Der Bergzoo
in Halle (Saale) trauert um Schimpansen-Mann "Satcho". Das Tier stand
seit 3 Monaten nach einem Infekt und dessen Behandlung unter
tierärztlicher Beobachtung.
Trotzdem blieb sein Allgemeinbefinden an manchen Tagen offensichtlich
gestört und
das Tier erbrach sich regelmäßig. Im Rahmen der Untersuchungen wurde
festgestellt,
dass sich in der rechten Brustkorbhälfte eine größere Flüssigkeitsmenge
gesammelt
hatte. Bei einer Punktion wurden anschließend 1,6l Flüssigkeit
abgesaugt. Zudem
konnte bei der sonografischen Untersuchung des Herzens eine
rechtsseitige Herzinsuffizienz
festgestellt werden. In der Aufwachphase aus der Narkose kam es bei
Satcho zum Atemstillstand. Die sofort
eingeleiteten intensiven Reanimationsmaßnahmen der Tierärzte blieben
leider ohne
Erfolg, am Donnerstag gegen 13:30 Uhr verstarb Schimpansen-Mann im für
Schimpansen
hohen Alter von wahrscheinlich 37 Jahren.
Mitteldeutsche
Zeitung - 20. Feb. 2008
Blut und Haare klären Herkunft
Halle. Noch ist der Kater lässig und cool. Im Gehege schwänzelt er hin
und
her. Bis er plötzlich seinen "Todfeind Nummer eins" wittert: Tierarzt
Jens Thielebein (45). Der rückte am Dienstag Vormittag mit Blasrohr und
Narkotika im Bergzoo Halle an, um den majestätischen Tiger Sompon für
eine
Stunde in den Tiefschlaf zu schicken. Den Grund hierfür kennt Biologin
Jutta Heuer: "Wir wollen nachweisen, dass
es sich bei Sompon um einen Malaysia-Tiger handelt." Für die genetische
Untersuchung würden Blut und Haare des Tieres gebraucht, so die
wissenschaftliche Mitarbeiterin. Von dieser Art leben weltweit nur etwa
500 Exemplare, in europäischen Zoos 13
Tiere. "In Europa sind wir die Einzigen, die die Malaysische Tiger
züchten", sagt Heuer. Deshalb habe man sich kürzlich auch im
nordamerikanischen Zuchtbuch eintragen lassen, um die Vermittlung der
seltenen
Tiere zu erhöhen. Allerdings- das konnte niemand ahnen - haben die
Zuchtbuchführer aus Übersee die Reinrassigkeit der Art in Frage
gestellt. Die Herkunft von Sompon sei zwar geklärt - er kam im "Animal
World
Safari"-Park in Melaka (Malaysia) zur Welt - doch die Abstammung seiner
Eltern Chengue (Katze) und Melor (Kater) sei unbekannt. Das
Max-Planck-Institut für
evolutionäre Anthropologie in Leipzig werde mit den Blut- und
Haarproben des
Tigers ein glaubwürdiges Gutachten erstellen.
Osnabrücker
Nachrichten.de - 17. Feb. 2008
Neu im Zoo: Babette, die Polarfüchsin
Der Osnabrücker Zoo hat einen Neuzugang: Ein junges
Polarfuchs-Weibchen.
Es war allerdings einen Tag nach seiner Ankunft in Osnabrück gar nicht
zum Kuscheln
aufgelegt. Nach der ersten Nacht in der Quarantäne, musste es
eingefangen, tierärztlich
versorgt, in eine Transportkiste verfrachtet und dann zum Gehege der
Polarfüchse
gebracht werden. Das war nicht nach dem Geschmack des Fuchsweibchens
und es zeigte
sich äußerst wehrhaft. Das auf den Namen "Babette"
getaufte
Weibchen teilt sich nun das Gehege mit dem Polarfuchsmännchen "Baldur".
Die selbstbewusste Babette scheint auf Baldur Eindruck zu machen.
Häufig nähert
er sich interessiert und beiden ruhen schon im Abstand von nur wenigen
Zentimetern
voneinander.
Bild.de -
18. Feb. 2008
Hier wartet eine Giraffe auf die Säge von Dr. Tod
Tote Menschen und Affen-Kadaver hat Leichen-Plastinator Gunther von
Hagens (63)
in seinem Werk in Guben (Spree-Neiße) schon häufig für Ausstellungen
und für
den Verkauf in Scheiben geschnitten. Jetzt hat er Größeres vor! In
seinem Formalin-Becken lagert eine tote
Giraffe!
Das Tier aus dem Zoo in Neunkirchen (Saarland) war vor 3 Monaten nach
einer
Magen-Darm-Erkrankung gestorben und soll jetzt in Scheiben zersägt und
plastiniert werden. Genauso wie die Neunkircher Elefanten Samba und
Chiana. Die zersägte Giraffe soll nach der Zerstückelung zurück in den
saarländischen
Zoo transportiert werden – als Ausstellungsstück.
Ostseezeitung -
14.
Feb. 2008
Kleiner Affe und große Kröte aus Tierpark gestohlen
Aus dem Stralsunder Tierpark sind ein Zwergseidenäffchen und eine
Aga-Kröte
gestohlen worden. Unbekannte haben nach Polizeiangaben ein
Fenster des
Südamerikahauses zertrümmert und das Gehege der Zwergäffchen zerstört.
Frankfurter Allgemeine
Zeitung
- 15. Feb. 2008
„Es hat uns getroffen wie ein Keulenschlag“
Gerade noch vier Tiere zählt die Wisent-Herde im Wildpark Alte
Fasanerie in
Hanau Klein-Auheim. Im vergangenen Sommer, bevor die für Wiederkäuer
oft tödlich
ausgehende Blauzungenkrankheit in Deutschland um sich gegriffen hat,
waren es noch
16 Wisentbullen und -kühe, die in dem rund 2,5 Hektar großen Gehege des
Wildparks
heimisch waren. Die Alte Fasanerie war in den vergangenen Jahrzehnten
besonders erfolgreich in der Aufzucht des in seiner Art bedrohten
Wisents, dem deutschen
Wildtier des Jahres 2008. Ein Teil der Herde war überdies bestimmt für
ein Auswilderungsprojekt in Deutschland:
Im Rothaargebirge sollten in diesem Sommer erstmals wieder Wisente in
freier Wildbahn
angesiedelt werden. Doch zumindest aus Klein-Auheim werden so bald
keine Tiere das
Vorhaben unterstützen können. In Klein-Auheim geht es jetzt vor allem
darum, die verbliebenen Tiere zu bewahren,
damit diese wieder für Nachwuchs sorgen können.
Mitteldeutsche
Zeitung - 19. Feb. 2008
Kiara und Karim im Zoo wieder vereint
Die Freunde des Ascherslebener Zoos haben ihre Lieblinge wieder. Kiara
und
Karim, die beiden weißen Tiger, sind nach einer fast zweiwöchigen
Trennung am
Sonntagvormittag in der großen Tigeranlage wieder zusammengeführt
worden. Dabei
kehrten sie in das Freigehege zurück und können nun auch wieder
besichtigt
werden. Die Zusammenführung verlief zur Erleichterung der
Zoo-Mitarbeiter und
zahlreichen Besucher, die das Geschehen beobachteten, völlig
problemlos.
Lampertheimer
Zeitung - 18. Feb. 2008
Nachwuchsprobleme und andere Sorgen Der AZ-Vogelpark hat
mit ...
Lampertheim. Der AZ-Vogelpark ist an und für sich eine gute Sache.
Tiere haben ein
Zuhause,
Familien können dort wunderschöne Sonntage verbringen. Über was sich
die
Wenigsten Gedanken machen, sind die Unmengen an ehrenamtlichen
Arbeitsstunden,
die zur Erhaltung in den Park gesteckt werden. Doch dafür steht viel zu
wenig
Personal zur Verfügung. Der AZ-Vogelpark hat ein Nachwuchsproblem. Zwar
kann der Verein auf 360
Mitglieder blicken, aktiv sind jedoch nicht mal ein Dutzend.
Stuttgarter
Wochenblatt - 14. Feb. 2008
Tischsitten lernen
Stuttgart. ... wer später einmal ein ordentlicher
Wilhelma-Brillenpinguin
werden und bei der täglichen Schaufütterung um 14.30 Uhr nicht aus der
Rolle
fallen will! Damit Reviertierpfleger Gerhard Popp und seine Mitarbeiter
im Gewusel ihrer
mehr als fünfzig Schützlinge nicht die Übersicht verlieren und jedem
einzelnen
die ihm zugedachte Fischportion schnabelgerecht servieren können, sind
gesittete Tischmanieren unumgänglich. Und so beginnt für die jungen
Frackträger der Ernst des Lebens mit einem
Intensivkurs im Fach Fisch-aus-der-Hand-nehmen. Haben sie diese Lektion
gelernt
- was je nach Talent wenige Tage bis mehrere Wochen dauern kann -
geht`s zurück
in die Kolonie.
Landeszeitung - 17. Feb. 2008
Vögel,
die im Wasser fliegen
Im Tierpark
Hagenbeck bekommen die ersten Pinguinmänner Frühlingsgefühle: Sie
sammeln Steinchen
und Äste, tragen sie zu ihrer Angebeteten und legen sie ihr zu Füßen.
Berliner Morgenpost - 17. Feb. 2008
Wenn der Witz zum Namen wird
Sie zwitschern wie Vögel, sind aber echte Affen, solche mit Krallen.
Tamarine brauchen
die Greifzehen, weil sie den ganzen Tag in Südamerika im Amazonasbecken
von Baum
zu Baum springen - so leichtfüßig wie Eichhörnchen. Als der Einjährige
Sanjo 2007 aus dem Zoo Wilhelma
in Stuttgart
nach Berlin kam, verlor er keine Zeit und kuschelte mit der drei Jahre
älteren Maja.
"Er hat sie schon gedeckt", - der Tierarzt und Kurator Andreas Pauly
drückt
es nüchtern aus.
Ostthüringer
Zeitung - 18. Feb. 2008
Zoo-Schule im Tiergarten bisher prima genutzt
Die
Zoo-Schule, die 2006 in der ehemaligen
Bärenschenke des
Eisenberger Tiergartens eingerichtet worden war, wurde bisher sehr gut
genutzt,
nannte Tiergarten-Leiter Mathias Wiesenhütter dies kürzlich vor dem
Eisenberger
Stadtrat einen vollen Erfolg. Seit Eröffnung besuchten rund 50
Grundschulklassen der Klassenstufe 1
bis 4 aus
dem gesamten Saale-Holzland-Kreis die Einrichtung am Geyersberg. Für
den Unterricht werden meist 45 Minuten Theorie und 45 Minuten
Praxis
gekoppelt. Behandelt werden dabei verschiedene Heimtiere wie
Meerschweinchen,
Wellensittich und Kaninchen, aber auch Haustiere von Rind , Schwein und
Pferd
bis zu Schaf , Ziege und Huhn.
Tagesspiegel - 16. Feb. 2008
Flattern
im
Zickzack
Es kommt
Licht ins düstere Versteck: Bad Segeberg hat Europas einziges
Fledermaus-Erlebniszentrum.
Rund 15.000 Tiere übernachten in den Höhlen nebenan. In „Noctalis“, dem
gerade eröffneten Fledermauszentrum in Bad Segeberg,
werden die
Märchen zwar auch erzählt, im Vordergrund aber steht die Wissenschaft.
Auf 560 Quadratmeter
Ausstellungs- und Erlebnisfläche lernen Besucherinnen und Besucher die
„düstere,
nächtige Schar“ (Brehms Tierleben) ganz neu kennen. Rund 15 000
Wasser-, Fransen-, Bechstein-, Teich- und Bartfledermäuse übernachten
von Oktober
bis März in den Kalkberghöhlen. Im zweiten Stock des Erlebniszentrums
haben die Biologen den Tag zur
Nacht gemacht.
Im hermetisch abgeschlossenen Glasrondell flattern rund 100
südamerikanische Blattnasen-Fledermäuse
aus dem Frankfurter Zoo durchs Fastdunkel, schnelle Schatten, die auf
unberechenbarem
Zickzackkurs durchs Geäst huschen und immer wieder mal im Vorübergehen
einen winzigen
Bissen vom Apfel-Bananen-Brei naschen.
NÖN
Online - 20. Feb. 2008
Gänserndorfer Safaripark-Löwen genießen „Freiheit“ in
Südafrika
Im November wurden zehn Raubkatzen aus dem
Gänserndorfer Safaripark nach Afrika übersiedelt. Tierarzt Zoher brach
jetzt
wieder in den Süden auf. Vorher gab er der NÖN noch ein Interview.
Kurier - 17.
Feb.
2008
Die
Wolf-Gang im
Gleichklang
Der Wolf
kehrt zurück. Zeit, ihn zu erforschen, dachten österreichische
Wissenschaftler,
die ein europaweit einzigartiges Projekt starten. Es war tiefster
November, als Kurt Kotrschal mit seiner
Werkzeugtasche
Richtung Wolfsgehege im Tierpark Schönbrunn ausrückte – "wie ein
polnischer
Handwerker", sagt er selbst. Im Schlepptau hatte der Wiener
Verhaltensforscher
seine Diplomandin Helene Möslinger. Zweck der Aktion: Der Leiter der
Forschungsstelle
Grünau im Almtal und die Jungforscherin wollten eigenhändig eine
Vorrichtung für
eine Wolfsstudie aufbauen. Massive Metallpfosten wurden im Gehege der
drei Timberwölfe in den
Boden gerammt,
ein Gitterzaun herumgespannt und nur zwei Löcher offen gelassen, durch
die die Wolfsschnauzen
passen. Im Inneren wurde das Herzstück der Anlage montiert: Zwei
Tabletts, verbunden
durch einen Balken, der mit Seilen in Richtung der Löcher gezogen
werden kann. Kurioserweise sitzen die Forscher und nicht die Wölfe im
Käfig. Genau
dort war Helene
Möslinger den ganzen Winter über in der Morgendämmerung zu finden, um
ihren Wölfen
Rind- oder Pferde-, manchmal Kückenfleisch auf den Silbertabletts zu
präsentieren.
Der Clou an dem Experiment: Die Wölfe kommen nur an die
Frühstückshäppchen, wenn
sie gemeinsam und möglichst synchron an den beiden Seilen ziehen. Zwei
der Timberwölfe verstanden sofort, was die
Forscher von
ihnen erwartet hatten und sicherten sich in trauter Zusammenarbeit ihre
Belohnung.
Damit ist es erstmals gelungen, nachzuweisen, dass Wölfe beim
Nahrungserwerb kooperieren.
espace.ch -
20. Feb. 2008
Dählhölzli
sucht
ehrenamtliche Rangers
Wer sich gerne mit Tieren beschäftigt, mit Kindern auseinandersetzt und
den
ganzen Tag im Freien verbringt, darf sich im Tierpark Dählhölzli
melden: als
ehrenamtlicher Ranger. Die Aufseher beantworten Fragen der Parkbesucher
über die Tiere oder greifen
ein, wenn etwa Kinder einen Esel ins Ohr zwicken. Geeignete Kandidaten
werden vor
Arbeitsbeginn eine Woche lang ausgebildet.
China Internet
Information Center - 18. Feb. 2008
Panda Fulong ist ein Symbol der Freundschaft
Österreichs
Außenministerin Ursula Plassnik hat Donnerstag dem Pandabärenbaby
Fulong im Zoo
des Schlosses Schönbrunn einen Besuch abgestattet. Das Bärenbaby sei
ein Symbol
für die engen Beziehungen und die Freundschaft zwischen China und
Österreich,
heißt es dazu in einem Pressekommunique des österreichischen
Außenministeriums.
China
Internet Information Center - 20. Feb. 2008
Tausende Wildenten bleiben in Ürümqi
Das Bild wurde am 18. Februar aufgenommen und zeigt, dass Tausende von
Wildenten im Schwansee des Zoos der Stadt Ürümqi im Uigurischen
Autonomen
Gebiet Xinjiang zusammen mit den vom Zoo gezüchteten Schwänen
schwimmen. Seit
Frühwinter letztes Jahres sind diese Wildenten, die eigentlich nach
Süden
fliegen und dort überwintern sollten, im Schwansee des Ürumqi-Zoo
geblieben. Um
die plötzlich gekommenen Wildenten und die gezüchteten Schwäne gut
ernähren zu
können, haben die Tierwärter jeden Tag mehr Nährungsmittel zur
Verfügung
gestellt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
destentor.nl
- 20. Febr. 2008
Dierenpark maakt 'dertig procent kans'
Dreißig Prozent Chance fürTierpark
Emmeloord. Dreißig Prozent ist die Chance, daß die Pläne für einen Zoo
in Noordoostpolder es schaffen, schätzt Beigeordneter Willy Schutte aus
Noordoostpolder ein. Er ist im Gespräch mit dem Hardenberger Jan
Oosting, dem Sohn des Gründers des Noorder Dierenpark in Emmen. Oosting
will mit seiner Stiftung Ecozoo einen Tierpark errichten, der die fünf
Kontinente vorstellt. Und wo die Tiere in ihrer "eigenen natürlichen
Umgebung" leben können. Oosting ist seit 2005 mit der Gemeinde
Noordoostpolder im Gespräch. Inzwischen sei Noordoostpolder die einzige
Vertragspartei , mit der er im Gespräch sei, sagt Oosting. Seine
Stiftung suchte in den vergangenen Jahren in den Niederlanden nach
einem geeigneten Areal. Das Areal gibt es. Aber die interessierten
Parteien finden normalerweise auch, daß Noordoostpolder einen
finanziellen Beitrag leisten muß zu den wunderbaren Plänen. Und [das
war für] Bürgermeister und Beigeordnete nicht von vornherein zu
erwarten. Schutte sieht, bei Nachfrage, den Korridor als eine
"Geburtenstätte, wo viel geht". Die Gemeinde wird sehen, was "räumlich
wünschenswert ist".
hartvannederland.nl - 19. Febr. 2008
Goed nieuws voor olifantendames Indra en Rekka
Gute Nachrichten für die Elefantendamen Indra und Rekka
Die Indischen Elefanten dürfen definitiv in Burgers' Zoo beleiben. Die
zwei Damen arbeiteten früher in einem deutschen Zirkus, wo sie
ernsthaft verwahrlosten. Ende Juni kamen sie nach Arnheim und seitdem
geht es ihnen etwas besser.
noorderdierenpark.nl - 14. Febr. 2008
Twee maraboekuikens
Zwei Marabuküken
Hinter den Kulisen der Marabuunterkunft sitzen zwei Marabupärchen auf
dem Nest. Bei dem einen Pärchen ist das Weibchen rege beschäftigt, das
Gelege von drei bis vier Eiern vollzumachen, bei dem anderen Paar sind
Vater und Mutter sehr beschäftigt mit der Versorgung der zwei Küken,
die aus den Eiern geschlüpft sind. Sie halten ihre Jungen warm und
stopfen ihnen regelmäßig ein leckeres Häppchen hinein. Auch bei den
Kattas, den Nachbarn der Marabus, gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Nach
Dortje ist nun auch Kattadame Theresa Mutter geworden, und wohl von
Zwillingen. Die Kattagruppe besteht nun aus gut 36 Tieren, dabei wird
es wahrscheinlich nicht bleiben, denn Danny, das einzige erwachsene
Männchen in der Gruppe, ist äußerst aktiv gewesen.
frieslandzoo.nl - 19. Febr. 2008
Bijzondere wandelende takken in Aqua Zoo Friesland
Besondere Stabheuschrecken im Aquazoo Friesland
Auf den ersten Blick scheint es vielleicht, als würde man in eine leere
Tierunterkunft schauen - nur mit Zweigen, Blättern und Sträuchern
eingerichtet. Doch plötzlich bewegt sich ein Blatt weg... nein, es ist
keine optische Täuschung. Es handelt sich um die neueste Tierart von
Aquazoo Friesland - die Australische Gespenstheuschrecke, ein Insekt,
das zur Familie der Gespenstschrecken gehört. Seit voriger Woche sind
zwölf Weibchen und acht Männchen im überdachten Naturama des Aquazoo
Friesland zu bestaunen. Lediglich drei andere Zoos in den Niederlanden
beherbergen diese Tierart. Die Australische Gespenstheuschrecke kommt
nur in Australien vor, in den (sub)tropischen Regenwäldern. Die
Gespenstheuschrecken im Aquazoo Friesland stammen aus einem Zoo in
Budapest. Es sind nur 30 Zoos in Europa, die diese stachlige Tierart
beherbergen.
destentor.nl - 19. Febr. 2008
Kans op dierenpark in Noordoostpolder neemt toe
Chance auf Tierpark in Noordoostpolder nimmt zu
Emmeloord. Die Chance, daß Noordoostpolder einen großen Tierpark auf
seinem Territorium erhält, ist groß. Die Stiftung Ecozoo des
Hardenbergers Jan Oosting ist zur Zeit nur noch im Gespräch mit
Noordoostpolder für den künftigen Tierpark Animal World, sagt Oosting.
Noordoostpolder-Beigeordneter Willy Schutte nennt den Tierpark
ausdrücklich in einem von Haus zu Haus verteilten Blättchen des
Emmeloorder Maklerdienstes De Munt. Ecozoo ist schon ein paar Jahre auf
der Suche nach einem geeigneten Standort für seine Pläne. Oosting
machte seine ersten Ideen für einen Öko-Tierpark in den 1990er Jahren
öffentlich. Das Ziel ist, daß in dem Park die verschiedenen Kontinente
zu erkennen sind, in denen die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung
Platz finden. Wenn die Pläne realisiert werden, erhält Animal World ein
Areal im Korridor, dem Gebiet zwischen Emmeloord und dem
Naturschutzgebiet Kuinderbos. Oosting ist der Sohn des Gründers des
Noorder Dierenparks in Emmen.
eropuit.blog.nl - 18. Febr. 2008
Kikkeractie voor kinderen in Artis
Froschaktion für Kinder in Artis
In den Frühjahrsferien (23. Februar bis 2. März) findet im Amsterdamer
Tiergarten Artis die Veranstaltung "Coole Frösche" (Coole Kikkers)
statt. Kinder können mitmachen bei Kinderaktivitäten und lernen, warum
Amphibien wichtig sind. Artis hat die größte Amphibiensammlung aller
Zoos in den Niederlanden. Da gibt es "gewöhnliche" Frösche, aber auch
die Große Wabenkröte, die tut, als wäre sie ein Blättchen,
Feuersalamander und prächtig gefärbte Pfeilgiftfrösche. Das Jahr 2008
ist weltweit zum Jahr des Frosches erklärt worden. In der ganzen Welt
werden Frösche, Kröten und Salamander durch einen hartnäckigen Schimmel
vom Aussterben bedroht. Hierdurch starben in den letzten Jahren bereits
120 Arten aus. Die niederländischen Zoos organisieren das ganze Jahr
über Aktivitäten, um Geld zu sammeln für das Stoppen dieser
biologischen Katastrophe. Im Artis-Aquarium ist eine Ausstellung über
Amphibien zu sehen und Kinder können als wahrhaftige Frösche geschminkt
werden. Im Geologischen Museum ist die Evolution der Frösche zu
verfolgen und es werden Froschgeschichten vorgelesen. Die Figur Kikker
(Frosch) von Max Velthuis geht umher. Es gibt eine Erkundungstour, bei
der als Preis zu gewinnen ist: übernachten und aufwachen [im nl.
Original ont(k)waken; ontwaken = aufwachen, kwaken = quaken; das
Wortspiel könnte bedeuten: mit den Fröschen aufwachen] in Artis. Jeder
kann in der Natur helfen, um Frösche, Kröten und Salamander zu retten:
Müll in und rund um Entwässerungsgräben aufräumen, mithelfen bei einer
Krötenübersetzaktion, Geld spenden für die Aktion. Im Planetarium sind
"Froschartikel" zu kaufen, wie die CD "Paddentrek" (Krötenzug), die
Harry Sacksioni speziell für das Jahr des Frosches aufnahm. Die
Einnahmen von der CD und anderen Artikeln gehen an die
Amphibienkampagne. Artis ist das ganze Jahr von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Website: www.artis.nl
depers.nl - 16. Febr. 2008
Panda's ontsnappen uit Schotse dierentuin
Pandas entkommen aus schottischem Zoo
Zwei Kleine Pandas sind immer noch auf freien Füßen, nachdem sie vor
einer Woche aus einem schottischen Tierpark entkommen waren. Die beiden
Pandas, Pichu und Isla, konnten über einen umgewehten Baum den Park
verlassen.
iomtoday.co.im - 18. Febr. 2008
Manx-born red panda makes a break for it
A MANX-born red panda is on the run after escaping from a Scottish
conservation park.
The female - Pichu - made a break for it with her daughter Isla after a
tree fell on to their pen during a storm. The less adventurous dad
stayed behind. The racoon-like animals are now thought to be in a
wooded area close to Galloway Wildlife Conservation Park. But thick
branch cover is said to have made it difficult for staff to search for
the pair, who have been missing for nearly a week. Police in Dumfries
and Galloway have appealed for people to look out for the animals.
Wildlife Park general manager Nick Pinder confirmed Pichu was bred at
the Wildlife Park, in Ballaugh, before being sent to the Galloway park
two years ago to start a new pairing. Pichu gave birth to Isla there
last June. The youngster's arrival was hailed as continuing the
Scotland centre's 'fantastic breeding record for this endangered
species', according to the park's website. Red pandas are native to
southern Asia and mainly eat bamboo.
upi.com - 16. Febr. 2008
2 pandas on the lam from Scottish zoo
KIRKCUDBRIGHT, Scotland, Feb. 16 (UPI) -- Two red pandas were on the
loose Friday, almost a week after they escaped from a wildlife park
near a Scottish seaside resort. Pichu and Isla are believed to have
exploited an opportunity when a tree came down on their enclosure at
Galloway Wildlife Conservation Park during a storm, The Scotsman
reported. John Denerley, who owns the park with his wife, Kathleen,
said the mother and daughter pandas might be able to survive for some
time in the woods near Kircudbright, even without the bamboo they
prefer. But he said he hopes they return and that Mushu, Isla's father,
clearly misses his companions. "Mushu is pining for them," he said. "We
have been searching for a few days, and now we have asked everyone who
lives near the park to look up their trees, in their gardens, and in
their sheds. I just hope they make their own way back when they get
hungry." Wildlife police have placed traps normally used to catch
invasive grey squirrels without killing them. There are no results so
far, although there has been at least one possible sighting by a man
who wondered why a fox would be climbing a tree.
steenwijkercourant.nl - 16. Febr. 2008
Eerste trekkende padden en kikkers gesignaleerd rond
het Kuinderbos
Erste wandernde Kröten und Frösche rund um Naturschutzgebiet
Kuinderbos gesichtet
Mit vereinten Kräften wird in den kommenden Tagen der Krötenzaun längs
des Hopweg und des Schoterweg am Naturschutzgebiet Kuinderbos
angebracht durch das Gruppenprojekt der Resozialisierungshilfe in
Flevoland. Eine Anzahl Freiwilliger der staatlichen Forstverwaltung
wird zusammen mit Mitgliedern des Vereins für Natur- und
Umwelterziehung Noordoostpolder und den Förstern sich hinter dieses für
Noordoostpolder einzigartige Projekt klemmen. Täglich wird der Zaun
zweimal kontrolliert werden auf die Anwesenheit von Fröschen oder
Kröten, die übergesetzt werden können. Es haben sich 22 Schulklassen
aus dem Noordoostpolder, Friesland und Overijssel angemeldet, darunter
auch Schulen aus Steenwijkerland. Insgesamt etwa 500 Kinder helfen der
staatlichen Forstverwaltung beim Hinübersetzen. Am 3. März um 9 Uhr
macht die erste Schule den ersten Schritt. Der Weltverband der Zoos und
Aquarien (WAZA) hat 2008 zum "Jahr des Frosches" ausgerufen. Amphibien
stehen weltweit als Artengruppe stark unter Druck, unter anderem als
Folge der Klimaveränderungen und des Verlusts an Lebensraum. Die
Staatliche Forstverwaltung Region Ost ergreift diese Gelegenheit, um
die Frösche und Kröten extra in das Rampenlicht zu stellen und sehen zu
lassen, welche Bedeutung die sehr geschätzte ehrenamtlichen Arbeit rund
um diese Artengruppe hat. Es wurden jährlich nämlich viele Stunden
durch Freiwillige aufgewandt für das Übersetzen von Fröschen und Kröten
und für die Wiederherstellung und die Verwaltung von Biotopen, unter
anderem durch Schulklassen und Anwohner.
elsevier.nl - 15. Febr. 2008
Twintig miljoen voor natuur- en milieueducatie
Zwanzig Millionen für Natur- und Umweltbildung
Das Kabinett stellt in den kommenden vier Jahren zwanzig Millionen Euro
bereit, um das Wissen über Natur und Umwelt von jungen Leuten, Kindern
und Erwachsenen, zu verbessern. Das Geld dient für Lehrgänge für
Lehrer, aber auch, um mit Hilfe von Fachkreisen mehr Menschen zu
erreichen. Daneben soll jedes Kind mindestens einmal pro Jahr in der
Schule in Berührung kommen mit Natur- und Umweltbildung. Kinder kommen
weniger in die Natur und haben oft keine Ahnung, woher ihre Nahrung
kommt, teilt das Ministerium für Umweltschutz mit. Auch machen Kinder
sich Sorgen um Umweltprobleme. Darum muß die Beziehung zwischen Jugend
und Natur verbessert werden und das kann mit Natur- und Umweltbildung
geschehen, stellt das Ministerium fest. Verschiedene Natur- und
Umweltbildungscenter gibt es unter anderem in Schulen, Aktivitäten
werden organisiert in Kiezen oder Zoos. Das Angebot ist allerdings vor
allem für die Jugendlichen nicht attraktiv genug, findet das
Ministerium. Außerdem kann die Bildung ein wenig effizienter durch die
"vielen Initiativen und Projekte die Richtung angeben".
ed.nl - 15. Febr. 2008
Zeven rhesusaapjes naar BestZOO
Sieben Rhesusaffen für BestZoo
BestZoo ist um sieben Rhesusaffen reicher. Sie nehmen den Platz ein von
den 12 Affen, die in BestZoo vor kurzem auf dramatische Weise ums Leben
kamen. Wenn die männlichen Affen sich hier einmal eingewöhnt haben,
kommen sie auch in die Außenanlage. Sie stammen aus dem Tierpark Wissel
in Epe. Weil manche Affen schon zwölf Jahre hier saßen, war der Umzug
für sie ein spannendes Unternehmen.
rtvdrenthe.nl - 15. Febr. 2008
Vragen over dode giraffe
Fragen zu toter Giraffe
Emmen. Die Partei für die Tiere will Aufklärung über den Tod einer
Giraffe direkt vor ihrem Transport in den Tierpark Emmen. Die Giraffe
sollte Anfang Februar von Madrid aus nach Emmen befördert werden. Die
Abgeordnete Ouwehand von der Partei für die Tiere fragt nun die
Regierung, ob die Beaufsichtigung von Tiertransporten durchs Zoos gut
geregelt ist. Sie fordert aus Anlaß des Verendens der Giraffe, daß die
Regierung schnell eine Untersuchung durchführt zu der Art und Weise, in
der Zoos Tiere halten und befördern.
gelderlander.nl - 15. Febr. 2008
Rimba logische aanvulling op Bush
Rimba logische Ergänzung zum Busch
Arnheim. Die Rimba, das neue Projekt in Burgers' Zoo ist laut Biologe
Wineke Schoo die logische Ergänzung zum Busch, dem überdachten Urwald,
der 1988 ein Weltnovum war. "In der Rimba laufen große Tiere, die mehr
Platz brauchen, als der Busch bieten kann. Die Malaienbären sind zum
Beispiel hervorragende Kletterer, die hohe Bäume haben wollen. Und auch
nicht unwichtig: auf diesem großen Areal konnten wir viel mehr
Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, denn man kann die Menschen natürlich
nicht frei zwischen Tigern und Schlangen laufen lassen - während diese
im Regenwald zu Hause sind." Um die tropische Lebensumgebung
realisieren zu können, haben viele andere Zoobewohner Platz machen
müssen. Direktor Alex van Hooff: "Wir haben keine Wölfe und Kamele
mehr. Auch die Nandus, die Bisons und die Präriehunde sind
verschwunden. Das finden wir nicht schlimm, denn ein Zoo ist ein
Prozeß, der stets in Entwicklung ist. Manche Tierarten kommen nach
einiger Zeit zurück. Zum Beispiel die Netzpythons, die sind nun zurück
nach einer Abwesenheit von 25 Jahren. Biologe Tom de Jongh: "Wir
hoffen, daß die Tiere sich in der Rimba so heimisch fühlen, daß sie
sich paaren. Wir sind beteiligt an allerlei weltweiten Zuchtprogrammen,
um bedrohte Tierarten zu erhalten. Zoos haben ihre Viecher nicht mehr
auf ewig." In den kommenden Jahren sind keine großen Bauaktivitäten in
Burgers' Zoo zu erwarten. Denn Direktion und Biologen beschäftigen sich
nach der Eröffnung der Rimba mit der neuen großen Herausforderung: dem
Geburtstagsgeschenk zum hundertjährigen Bestehen.
gelderlander.nl - 15. Febr. 2008
Rimba nieuw oerwoud Burgers
Rimba neuer Urwald in Burgers'
Arnheim. Im Herzen von Burgers' Zoo, zwischen der Wüste und dem
Mangrovenwald, entsteht das Asienprojekt des Arnheimer Tierparks. Der
Name: Burgers' Rimba. "Rimba" ist abgeleitet von dem malaiischen Wort
rimba raya, was "tropischer Regenwald" bedeutet. "Außerdem klingt es
exotisch", sagt ein Sprecher des Parks. "Es paßt nahtlos in die Reihe
Burgers' Bush, Desert, Ocean, Mangrove, Safari." Obwohl die neue
Attraktion in sechs Wochen fertig sein soll, ist es jetzt noch eine
große Baugrube mit künstlichen Felsen und einem Tunnel. Nur die Tiger
sind bereits an ihrem Bestimmungsort, auch wenn sie noch nicht für
Besucher zu sehen sind. Bis zur Eröffnung zu Ostern leben sie in den
zukünftigen Wurfboxen. Drei Malaienbären und sieben junge Netzpythons
kommen in Kürze an. Sie sind zusammen mit Waranen, Schweinsaffen,
Gibbons und Muntjaks Bewohner der Rimba. "Die Rimba ist ein Geschenk
für uns selbst wegen unseres 95-jährigen Bestehens am 31. März", sagt
Direktor Alex van Hooff. Der neue asiatische Lebensraum ist das erste
große Projekt, das unter dem neuen Direktor zustande gekommen ist. "Es
ist die sechste zusammenhängende Lebensumgebung in unserem Zoo. Es ist
ein typisches Burgers'-Projekt: Wir entscheiden uns dafür, Tiere sehen
zu lassen, die in der Natur auch miteinander zu tun haben. Ich halte
manche andere Zoos für ordentliche Briefmarkensammlungen. Die haben
sehr viele verschiedene Tiere, aber ohne jegliche Beziehung
dazwischen", so Van Hooff.
leidschdagblad.nl - 15. Febr. 2008
Avifauna niet bezorgd over diefstal flamingo's
Avifauna macht sich keine Sorgen wegen Flamingodiebstahl
Alphen/Landgraaf. Es ist nicht einfach, im Alphener Vogelpark Avifauna
Flamingos zu stehlen. Und wenn es schon gelingt, die Tiere mitzunehmen,
dann ist es fast unmöglich, mit ihnen zu handeln. "Sie sind beringt,
gechipt und von einer Anzahl Tiere haben wir auch noch DNA-Muster. Wenn
unsere Tiere irgendwo auftauchen, kann die Polizei sofort sehen, daß
sie von uns sind", erzählt Avifaunadirektor John de Hoon. Diese Woche
wurden im limburgischen Landgraaf zehn Flamingos aus einer Voliere in
einem Pflanzengarten gestohlen. Laut Polizei war es das Werk
professioneller Diebe, welche die Tiere wahrscheinlich auf Bestellung
gestohlen haben. "Vor langer Zeit sind bei uns einmal Tiere gestohlen
worden", erzählt De Hoon. "Aber die Möglichkeit eines Diebstahls ist
klein. Wir haben den Park gesichert mit Kameras und es ist immer jemand
anwesend. Da wohnen Menschen und die Rezeption ist immer besetzt."
dierennieuws.nl - 16. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Burgers' Zoo
Ein Tag im Zoo: Burgers' Zoo
Der dritte Zoo, den wir im Rahmen der Serie "Ein Tag im Zoo" besucht
haben, ist Burgers' Zoo. Dieser weltberühmte Zoo ist immerhin
Spitzenreiter, wenn es darum geht, Tiere naturnah unterzubringen. Ein
Tag bei Burgers' bedeutet einen Tag rund um die Welt. Auf unsere
eigenwillige Weise besuchen wir diesen Zoo auch regelmäßig, so auch am
Samstag, den 19. Januar d.J. Burgers' Zoo sollte man an Sonn- und
Feiertagen und in der Hochsaison am besten meiden, denn es sind dann
immer extrem viele Besucher. Der Besucherstrom kommt nicht allein aus
den Niederlanden, sondern auch aus Deutschland.
Tekst: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
[Teil 1 behandelte einen Besuchstag im Zoo Artis, Teil 2 schilderte die
Eindrücke eines Zoobesuchs im Tiergarten Blijdorp Rotterdam]
dierennieuws.nl - 9. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Blijdorp
Ein Tag im Zoo: Blijdorp
Genau wie Artis ist auch der Tiergarten Blijdorp kein Zoo, in dem ein
einmaliger Besuch reicht, um alles zu sehen, was dieser Zoo zu bieten
hat.
dierennieuws.nl - 6. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Artis
Ein Tag im Zoo: Artis
Einmal bei Eisbärin Tania angelangt, werden wir auch nicht recht froh.
Sie liegt ein bißchen merkwürdig da und macht Bewegungen mit Kopf und
Pfoten, was uns stark an stereotypes Verhalten denken läßt. Eisbären
gehören zu den Tieren, die eigentlich nicht in einen Zoo gehören. Wie
gut sie auch untergebracht sind (wie in Ouwehands Tierpark und künftig
im Tiergarten Blijdorp), man wird doch immer stereotypes Verhalten
sehen bei diesen Tieren. Artis tut auch bei den Eisbären etwas für
deren Bereicherung. Eisbären sind ziemlich neugierig von Natur aus,
also erfreut man sie mit allerlei "Spielzeug" wie Gummireifen,
Kunststoffbojen oder Verkehrswarnkegel.
blikopnieuws.nl - 13. Febr. 2008
Olifant
Irma maakt het goed ondanks kraam-problemen
Elefant Irma geht es gut trotz Probleme mit der Geburt
Rotterdam. Elefantin Irma geht es den Umständen entsprechend gut; sie
frißt gut, verhält sich normal und scheint nicht viel Beschwerden zu
haben von ihrem noch ungeborenen Kalb. Die Hoffnung auf ein lebendes
Junges ist allmählich aufgegeben und das Überleben unserer Stamm-Mutter
ist nun das Allerwichtigste. Weiter hofft der Tiergarten Blijdorp, daß
das Junge aus ihrem Körper einmal herauskommt. Zuallererst wegen Irmas
eigener Gesundheit, aber auch, weil sie nicht mehr trächtig wird,
solange das Junge noch in ihrer Gebärmutter sitzt. Ein Kaiserschnitt
ist bei Elefanten nicht wünschenswert, weil dann die Möglichkeit groß
ist, daß die Mutter das nicht überlebt. Glücklicherweise gibt es
mehrere Beispiele von Elefanten, die ein totes Kalb nach Monaten - und
manchmal nach Jahren - doch noch zur Welt brachten. Irma wird eingehend
beobachtet und weiter lautet die Devise: abwarten. Dieses Jahr wird
Irma wahrscheinlich Abschied nehmen von einem ihrer Sprößlinge: Sibu
(geboren im Februar 2004). Er kann einen Platz erhalten in einer echten
Bullengruppe in Südfrankreich. In Sevilla (Spanien) ist in den
vergangenen Jahren das erste Experiment dazu gestartet und mit Erfolg!
Für Sibus Erziehung ist das ein prima Schritt. Es hat sich schon des
öfteren gezeigt, daß es nicht gut ist für die Entwicklung eines Bullen,
zu lange in einer Weibchengemeinschaft "hängen" zu bleiben. Für die
Ruhe der Weibchen ist es oft besser, wenn dieses "Bürdepack" ihre
Pubertät durchläuft in Junggesellengruppen, bestehend aus anderen
Bullen. In der freien Natur leben Elefantenbullen übrigens auch
getrennt von den Weibchen, außer in der Paarungszeit.
Polnische Meldungen
zoo.gd.pl - 20. Febr. 2008
Podróż do Zoo w Świerkocinie
Reise in den Zoo in Świerkocin
Am Freitag gingen einige Tiere aus unserem Zoo [Gdansk] auf die Reise
in die Wojewodschaft Lubuskie (Lebus), und zwar in den Safarizoo in
Swierkocin: vier Zebras, Männchen; ein Paar Nilgauantilopen, ein Paar
Defassa-Wasserböcke sowie drei Lamas, ein Männchen mit zwei Weibchen.
Der Zoo in Swierkocin ist der einzige Safarizoo in Polen, den man in
der in der Kabine eines Autos besucht, denn die Mehrzahl der dort
lebenden Tiere bewohnt ein riesiges gemeinsames Freigehege, das nicht
von Gittern begrenzt wird. Zum Glück kann man kühn das Fenster öffnen,
weil die Raubtiere isoliert bleiben.
zoo-krakow.pl - Ende Jan. 2008
NOWI MIESZKAŃCY NASZEGO OGRODU
Neue Bewohner des Krakower Zoos
Am Freitag, dem 25. Januar, wurde der Krakower Zoo um neue Bewohner
reicher - eine Familie südamerikanischer Flachlandtapire. Die Familie
mit dem Jungtier, dem jungen, fast zwei Monate altem Weibchen Celinka
kam aus dem deutschen Zoo Hannover. Die Tapirfamilie hat sich schnell
akklimatisiert. Mit dem Herannahen der warmen Tage kann man die
sympathischen Tiere im Freigehege sehen.
zoo.gd.pl - 29. Jan. 2008
Hipopotam karłowaty
Zwergflußpferd verläßt Zoo Gdansk
Gestern herrschte früh am Morgen im Gehege der Zwergflußpferde ein
ziemliches Durcheinander. Die Tiere fühlten die Unruhe der Pflegerin
und waren sehr unruhig. In ihrer Umgebung fand sich plötzlich eine
ziemlich große Gruppe fremder Personen. Ursache für die Verwirrung war
die Abreise des jungen Weibchens Tosia II in den Parc Animalier et
Botanique de Branféré in Le Guerno, Frankreich. Die Fahrt dauert 36
Stunden. Das Zwergflußpferdweibchen ging widerwillig in den schmalen
Spezialkäfig, während alle geduldig warteten, bis es sich durch
Leckerbissen ermutigt in der Kiste befand. Zum Glück reist Tosia unter
ansehnlichen, sehr bequemen Bedingungen. Sie wurde im Käfig auf ein
Spezialfahrzeug verladen, das für den Tiertransport über weite Strecken
angepaßt ist.
zoo.opole.pl - 8. Febr. 2008
Samiec
Lori małego ma towarzyszkę
Im Zoo Opole bekam Zwergplumplori-Männchen eine Gefährtin
Gestern kam ein Zwergplumplori-Weibchen aus dem Zoo Paington
(Großbritannien). Der Koordinator des EEP wählte sie aus als beste
Partnerin für unser Männchen. Wir hoffen, ähnlich wie der Koordinator,
daß die Halbaffen einander gefallen und einen Beitrag leisten zur
Vergrößerung der Familie in Opole und der in zoologischen Gärten
gehaltenen Population dieser vom Aussterben bedrohten Art.
zoo.poznan.pl - 30. Jan. 2008
Witamy nowych
lokatorów ZOO
Neue Zoobewohner willkommen geheißen
Dank des neuen Kleinkantschils ist die Anzahl der Bewohner des
Nachttierhauses erneut gewachsen. Das Tier wurde vor einem Monat
geboren und ist bereits der zweite Vertreter dieser Art, der im Zoo
Poznan das Licht der Welt erblickte. Mit ein bißchen Glück und etwas
Geduld kann man es sehen im Pavillon, in dem es gemeinsam mit seinen
Eltern lebt. In der Huftierabteilung gab es die turnusmäßigen Geburten
- zwei prächtige Sitatungas, ein Männchen und ein Weibchen.
Russische
Meldungen
stolica-s.su - 15. Febr. 2008
Львиная
пара теперь
будет жить в
Саранске
Löwenpärchen wird jetzt in Saransk leben
Der Zoo Saransk erwarb ein junges Löwenpaar. Die neuen Bewohner wird
das Publikum erst in einem Monat sehen, wenn die Quarantäne beendet
sein wird. Die einjährigen Raubkatzen kaufte der Zoo auf Kredit. Für
den Löwen Motja müssen schließlich 47.000 Rubel, für seine Freundin
Lada 50.000 Rubel [etwa 1385 Euro] gezahlt werden. Der Zuwachs kam am
11. und 15. Februar aus einem Wanderzoo des Rostower Gebiets. "Den
langen Weg über 1.000 km haben die jungen Löwen mit Mühe überstanden,
weil in einigen Gegenden jetzt Fröste bis zu 20 Grad minus sind",
erzählt der Direktor des Zoos Pawel Kschnjaikin.
vmdaily.ru - 14. Febr. 2008
Амфибий
сохранят
в
криобанке
Kryobank für Amphibien
Im Moskauer Zoo wird Genmaterial von Amphibien aufbewahrt werden. Bis
Ende 2008 wird im Moskauer Zoo eine Kryobank für Genmaterial von
Amphibien organisiert, teilte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag
der Leiter der Wissenschaftsabteilung des Tiergartens Sergej Popow mit.
"In der Welt hat sich eine Krisensituation herausgebildet - vom
Aussterben bedroht sind etwa 3.000 Amphibienarten, mehr als 120 Arten
sind bereits verschwunden. Die Schaffung der Kryobank bildet eine
Garantie für die Erhaltung von Genmaterial auf unbegrenzt lange Zeit",
sagte S. Popow. "Der Moskauer Zoo führt einen aktiven Kampf um die
Erhaltung der Amphibien", erklärte auf der Pressekonferenz die
Mitarbeiterin der Abteilung Wissenschaft und Bildung des Tiergartens
Irina Serbinowa. Sie erzählte, daß schon drei Jahre lang Mitarbeiter
des Zoos alles Mögliche tun für die Erhaltung einer seltenen
Froschlurchart, der Syrischen Schaufelkröte [Pelobates syriacus
Boettger]. "Wir haben erwachsene Exemplare gefangen, Nachwuchs
erhalten, auf die Geschlechtsreife der Jungtiere (drei bis vier Jahre)
gewartet und jetzt lassen wir sie frei innerhalb des natürlichen Areals
- in Ostgeorgien", teilte I. Serbinowa mit. Sie betonte, daß die
Tätigkeit der Mitarbeiter des Moskauer Zoos erlaubt zu hoffen auf die
Wiederherstellung der Population dieser Froschlurche.
top.rbc.ru - 13. Febr. 2008
Московскому
зоопарку
исполнилось
144 года
Der Moskauer Zoo besteht 144 Jahre
Der Moskauer Zoo, einer der größten in Europa, begeht seinen 144.
Gründungstag. Offizieller Geburtstag des Zoos ist der 13. Februar. Doch
die Festveranstaltungen aus diesem Anlaß werden im Sommer stattfinden,
"damit es die Besucher bequem haben und sich zur Feier möglichst mehr
Gäste einfinden". In den letzten fünf Jahren wurde der Zoogeburtstag am
ersten Sonnabend im Juli begangen. Zur Eröffnung des Zoologischen
Gartens beherbergte dieser auf einer Fläche von 10 ha bereits etwa 80
Arten und 200 Exemplare wilder Tiere und mehr als 100 Exemplare an
Haustieren. Am besten war die Fauna Rußlands vertreten - die Gründer
des Tiergartens wollten den Besuchern die Natur Rußlands zeigen. In den
1990er Jahren wurde der Zoo einer umfassenden
Rekonstruktion unterzogen. Damals entstanden auf seinem Gelände neue
große Einrichtungen: "Vogelhaus", "Katzen der Tropen", "Affenhaus",
"Huftiere der Tropen", Bassins für Robben und ein Pavillon für
Wasservögel. Eröffnet wurden etwas kleinere Ausstellungen: Felsen für
Greifvögel und Schneeziegen, "Flamingohaus", Tierwelt Rußlands, auf
einen Kontinent bezogene Anlagen. Jetzt werden im Moskauer Zoo auf
21,46 ha Fläche mehr als 8.000 Tiere gehalten, die zu mehr als 1.000
Arten der Weltfauna gehören. Der Zoo beteiligt sich an vielen
internationalen Programmen zur Erhaltung akut vom Aussterben bedrohter
Tierarten, arbeitet zusammen mit Naturschutzorganisationen, ist
Mitglied des weltweiten und des europäischen Verbandes der Zoos und
Aquarien (WAZA, EAZA). Im Jahre 2014 - zum 150-jährigen Bestehen des
Zoos - ist geplant, die umfasende Rekonstruktion zum Abschluß zu
bringen. Schon zum Jahre 2010 sind hier vorgesehen die Eröffnung eines
neuen Aquariums, eines Terrariums, eines Pinguinariums und eines
Bildungszentrums, in dem ein Zirkel junger Naturforscher und ein
Kindertheater ihren Platz finden werden.
Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien
strana.ru - 20. Febr. 2008
Красноярский
энтомолог из
тюрьмы на
Мадагаскаре
попал в
больницу
Krasnojarsker Entomologe kam auf Madagaskar aus dem Gefängnis
ins Krankenhaus
Der bekannte Krasnojarsker Entomologe und Sammler seltener Tiere,
insbesondere Insekten, Wladimir Jefremenko, der für drei Monate in ein
Gefängnis Madagaskars geriet, wurde in ein Krankenhaus verlegt. Mitte
Dezember 2007 flog der bekannte Krasnojarsker Sammler
seltener Insekten Wladimir Jefremenko mit einem Begleiter nach
Madagaskar, um seine Sammlung exotischer Tiere zu ergänzen. In einem
der Nationalparks der afrikanischen Republik fing er einige Insekten,
wofür ihn die örtlichen Behörden zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe
verurteilten.
rosbalt.ru - 20. Febr. 2008
Мадагаскар:
российский
коллекционер
бабочек
попал из
тюрьмы в
больницу
Madagaskar: russischer Schmetterlingssammler kam aus dem
Gefängnis ins Krankenhaus
Wie Interfax mitteilt, lautet die
vorläufige Diagnose Dysenterie (Ruhr). Jefremenko ist in Sibirien
bekannt als Besitzer eines Privatzoos mit seltenen Tieren und eines
einzigartigen Meeresmuschel-Museums. In seiner Sammlung sind 11.000
Insekten.
rian.ru - 20. Febr. 2008
Приговоренных
на
Мадагаскаре
россиян
могут освободить
в среду
Auf Madagaskar verurteilter Russe kann am Mittwoch frei sein
Moskau. Die auf Madagaskar wegen Wilderei verurteilten Russen Wladimir
und Kristina Jefremenko können schon am Mittwoch befreit sein. "Heute
soll voraussichtlich eine Sitzung des
Appellationsgerichts stattfinden, in deren Verlauf das endgültige
Urteil verkündet werden kann und die Anklage fallengelassen wird",
telefonierte er aus Antananarivu. ... "Meiner Auffassung nach hat
Wladimir der Natur keinerlei Schaden zugefügt. Man darf kein
Gleichheitszeichen setzen zwischen Wilderern und Sammlern.
yarsk.ru - 18. Febr. 2008
Тигренок
из
Красноярска
полетит в
самарский
зоопарк
Ein junger Tiger aus Krasnojarsk fliegt in den Zoo Samara
Am 19. Februar geht eines der Jungen der Tigerin Iriska, die im
Krasnojarsker "Rojow rutschej" lebt, auf die Reise in den Zoo Samara.
Laut Nikolai Kulakow, Direktor des Krasnojarsker Parks der Flora und
Fauna "Rojow rutschej" kam Iriska aus Abakan, wo die Bedingungen für
die Haltung von Tigern nicht den Normen entsprechen. "Jetzt übergeben
die Abakaner Fachleute laut Vertrag ein Tigerjunges in den Zoo Samara.
Das zweite Junge wird bei uns im Park bleiben", erklärte Kulakow. Er
fügte auch hinzu, daß im Verlaufe von zwei, drei Monaten im "Rojow
rutschej" ein junges Tigerweibchen aus Wladiwostok eintreffen wird.
"Jetzt werden dazu Gespräche geführt", schließt der Direktor des "Rojow
rutschej".
interfax.ru - 17. Febr. 2008
В
Челябинском
зоопарке
старая
медведица
Маша не
выйдет из
спячки до
апреля, а
молодую
Бусинку всю
зиму мучила
бессонница
Im Tscheljabinsker Zoo wird die alte Bärin Mascha nicht vor
April
ihre Winterruhe beenden, die junge Businka aber wird den ganzen Winter
von Schlaflosigkeit gequält
Tscheljabinsk. Die Tiere des Zoos Tscheljabinsk beginnen schon aus
ihrer Winterruhe zu erwachen. Laut Zoomitarbeiter hat Businka den
ganzen Winter nicht geschlafen, weil die Mutter ihr die Bärentradition
nicht beigebracht hat.
regions.ru - 15. Febr. 2008
ЧЕЛЯБИНСКИХ
ТАРАКАНОВ
НЕ
ПУСТИЛИ
ЗА ГРАНИЦУ
Tscheljabinsker Schaben wurden nicht über die Grenze gelassen
Exotische Illegale wurden von den Zöllnern am Eisenbahnkontrollpunkt in
Troizk (Gebiet Tscheljabinsk) im Zug Moskau - Astana beschlagnahmt. In
einem der Waggons wurde eine vom Zugschaffner versteckte "Ladung"
entdeckt - Plasteflaschen, in denen sich Grauschaben befanden. Ihr
Besitzer, ein Bürger Kasachstans, versuchte die Schaben der
Zollkontrolle zu entziehen, weil er die Zollgebühren sparen wollte. Ein
Gutachten stellte fest, daß die Wirbellosen keinerlei Wert darstellen
und als universales Futter für Eidechsen, Schildkröten und Schlangen
verwendet werden. Trotzdem wurde der Gegenstand der Verletzung des
Verwaltungsrechts bestimmt zur verantwortlichen Aufbewahrung in den
Tscheljabinsker Zoo, wo den Schaben gewährleistet wird eine
entsprechende Pflege bis zur Entscheidung des Gerichts.
justmedia.ru - 15. Febr. 2008
Екатеринбуржцам
расскажут
о
жизни
лягушек
и
жаб
Den Jekaterinburgern erzählt man etwas über das Leben der
Frösche und Kröten
Im April organisieren die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos im
Reptiliensaal eine Ausstellung von Materialien über Amphibien. Die
Veranstaltung wird im Rahmen des von der EAZA verkündeten Frosch-Jahres
durchgeführt. "Für Schüler und Studenten werden wir im Vortragssaal
auch Lektionen innerhalb des Programms 'Unterricht im Zoo'
durchführen." In diesen erzählen wir über die verschiedenen
Froscharten, die im Ural, in Afrika und Amerika leben. Wie Swetlana
Polenz bemerkte, ist im Sommer eine Ergänzung der
Kollektion des Zoos mit uralischen Fröschen und Kröten möglich.
Asiatisches Rußland - Ferner Osten
wwf.ru - 19. Febr. 2008
Серым
китам срочно
нужна своя
охраняемая
территория
Die Grauwale benötigen dringend ihr geschütztes Gebiet
Am Internationalen Tag für den Walschutz erinnert der WWF daran, wie
man den sehr seltenen Grauwal erhalten kann, der seine Nahrung in
russischen Gewässern sucht. Der ufernahe Teil des Ochotskischen Meeres
an den Küsten des nordöstlichen Sachalins ist der einzige "Weideplatz"
für die ochotskisch-koreanische (westliche) Population der Grauwale.
Hierher kommen zum "Mästen" - zur intensiven Nahrungsaufnahme vor der
Überwinterung - die erwachsenen Wale und die Weibchen, trächtige und
Nachwuchs säugende. Zum Unglück für die Grauwale des Ochotskischen
Meeres erwies sich ihr "Weidegebiet" auch für die Erdölförderer
attraktiv. Seit Mitte der 1990er Jahre sind die Wale gezwungen zur
Koexistenz mit zwei Projekten, die im Schelfgebiet Erdöl und Erdgas
fördern - Sachalin-1 und Sachalin-2. Der WWF bereitet eine Begründung
vor für die Schaffung eines besonders zu schützenden Naturgebiets, um
hauptsächliche Verbreitungsgebiete der Grauwale an den Küsten Sachalins
zu schützen.
primamedia.ru - 19. Febr. 2008
Раненого
тигра
обнаружили
в
Надеждинском
районе
Приморья
Verletzter Tiger im Rayon Nadeshdino der Region Primorje
entdeckt
Wladiwostok. Experten warnen die Einwohner und Jäger vor der
potentiellen Gefahr. Die Ökologen versuchten, den Tiger
anhand der Fährte zu verfolgen, doch diese führte die Leute zu Felsen.
Höchstwahrscheinlich hat sich das Tier hier versteckt, um seine Wunden
zu lecken. "Es wurde beschlossen, die weitere Suche nach dem Tier
aufzuschieben, da es sehr riskant ist, dieses in den Felsen zu suchen.
Ein verletzter Tiger wird sehr gefährlich und kann sich unerwartet auf
den Menschen werfen".
rian.ru - 19. Febr. 2008
Приморские
эксперты
предупреждают
о появлении в
тайге
раненого
тигра
Experten aus der Region Primorje warnen vor einem verletzten
Tiger in der Taiga
Im laufenden Winter wurden in der
fernöstlichen Taiga bereits drei Fälle eines Angriffs eines Amurtigers
auf Menschen registriert. In allen drei Fällen blieben die Leute am
Leben, zwei Männern hat das Raubtier Verletzungen zugefügt. Zwei Tiger
mußten die Mitarbeiter der Spezialinspektion erschießen.
annews.ru - 18. Febr. 2008
В
Приморье
погиб
«неучтенный»
дальневосточный
леопард
In der Region Primorje starb "nicht registrierter" Amurleopard
Ende 2007 starb in der Region Primorje noch ein Amurleopard. Diese
Unterart steht auf der Roten Liste und zählt etwa 32 - 33 Exemplare,
die in der Region leben. Der Tod des Leoparden im Rayon Chassan ist
aber nicht das Werk von Menschenhand. Mehr als das - dieses Tier wurde
nicht registriert in der Zahl der erhalten gebliebenen Leoparden. Der
Koordinator des Programms zur Erhaltung der
Biodiversität der Amurfiliale des WWF Rußlands, Sergej Aramiljew: "Die
Tragödie ereignete sich zwei Kilometer südlich der Landenge auf der
Halbinsel Pestschanyj. Hier überschnitten sich die Lebensräume eines
erwachsenen großen Amurtigermännchens und seines jüngeren Verwandten,
des Amurleoparden. Der eine tötete den anderen und fraß ihn", erzählte
der Spezialist.
pravda.ru - 18. Febr. 2008
Семья
амурских
тигров
"переехала"
из Хабаровского
края в ЕАО
Amurtigerfamilie "übersiedelte" aus der Region Chabarowsk in
das Jüdische Autonome Gebiet
Eine Amurtigerfamilie - Männchen, Weibchen und ein einjähriges Jungtier
- hat sich im Naturschutzgebiet "Bastak" im Jüdischen Autonomen Gebiet
angesiedelt. Das wurde in der Direktion des Naturschutzgebiets
mitgeteilt, dessen wissenschaftliche Mitarbeiter Tigerspuren entdeckt
hatten, als sie Registrierungsarbeiten durchführten. In der Direktion
des Naturschutzgebiets, das 100.000 ha umfaßt, ist man sicher, daß die
erste Tigerfamilie, die höchstwahrscheinlich aus der Region Chabarowsk
gekommen ist, auf dem besonders geschützten Territorium bleiben wird.
pravda.ru - 18. Febr. 2008
В
Приморье
тигр
съел
леопарда
In der Region Primorje fraß Tiger Leoparden
In der Taiga im Süden der Region Primorje hat auf dem Territorium eines
ehemaligen Hirschparks des Rayons Chassan ein Tiger einen Amurleoparden
getötet und gefressen. Wie in der Amurfiliale des World Wide Fund For
Natur (WWF) Rußlands zu erfahren war, wurde ein junger Leopard von
seinem kräftigeren Vetter angefallen und praktisch an seinem Lagerplatz
getötet. Das ist der zweite den Wissenschaftlern zuverlässig bekannte
Fall der Tötung eines Leoparden durch einen Tiger", erklärte P.
Fomenko. Wie schon mitgeteilt wurde, blieben in der Natur nach den
letzten Angaben der Zählung, die in der Region Primorje im Jahre 2006
durchgeführt wurde, nicht mehr als 35 Amurleoparden übrig. Der Rayon
Chassan ist die einzige Gegend auf der Erde, wo sie vorkommen.
yoki.ru - 16. Febr. 2008
ЧП
в Хасанском
районе
Приморья:
схлестнулис | |