E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 410 vom 21. Februar 2008

Liebe Leser,

wieder steht die ZooKunft vor der Tür. Das Programm verspricht spannende Vorträge, und ich bin ebenso gespannt darauf, das neue gedruckte Quantum-Verzeichnis in der Hand zu halten, das wir ja dieses Jahr mitherausgegeben und mit Zoodaten gefüllt haben.

Und ich freue mich darauf, viele unserer treuesten Leser wieder einmal persönlich zu treffen. Aber, bitte frage mich und meine Redaktionskollegen (von denen mindestens vier auch zur ZooKunft kommen) nicht wieder jemand "könnt ihr denn davon leben?".

Klare Antwort: Nein! Wir versuchen es auch gar nicht, denn die Zoopresseschau wird ja ehrenamtlich erstellt und ist
wie alle unsere Projekte non-profit. Ja, wir erzielen Einnahmen durch Anzeigen usw., aber diese gehen nun einmal in die Artenschutz-Projekte. Das sind zwar vierstellige Summen, aber Stellen wären davon nicht bezahlbar. Nicht einmal eine.

Sollte aber jedem Leser (Abonnent und online) jede Zoopresseschau-Ausgabe auch nur einen Euro wert sein, sähe die Sache schon ganz anders aus. Dann könnten wir - nein, nicht uns selbst bezahlen, aber mit über 100.000 Euro jährlich locker einige dringliche Naturschutzprojekte finanzieren. Man wird ja mal träumen dürfen...

Tatsächlich ist es so, daß selbst die meisten jener Zoos, in denen die Zoopresseschau längst zur Standardlektüre gehört und deren Pressemitteilungen und Stellenanzeigen wir kostenlos veröffentlichen, nicht einmal unsere Bitte um Publikationstausch erfüllen und uns ihre Veröffentlichungen schicken. Jenen, die das bereitwillig tun, gilt daher unser besonderer Dank.

Bleiben wir realistisch: Sobald die Zoopresseschau auch nur ein paar Cent kosten würde, wären wir wohl im Handumdrehen die große Mehrzahl unserer Leser los - das haben schon andere Newsletter probiert und leidvoll erfahren müssen. (Sie dürfen natürlich gern persönlich ein Gegenbeispiel geben...). Wir wollen jedoch nicht den Gewinn, sondern den Informationsaustausch maximieren.

Das ist ja auch die Motivation der ZooKunft-Organisatoren. Also, dann bis morgen Abend beim "Icebreaker" oder am Samstag!

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
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Unser Artenschutz-Engagement: Pakarana-Projekt Die von uns maßgeblich unterstützte neue Artenschutzstation an der Uni Bogotá nähert sich der Fertigstellung. Im dortigen Pakarana-Projekt gab es erstmals wieder ein Jungtier dieser riesigen, hochbedrohten Nagetierart, nachdem auch mit Zoopresseschau-Geldern die Verbesserung der Haltungsbedingungen ermöglicht wurde. Der Journalist Claus U. Eckert war dort gerade zu Gast und schickte uns netterweise einige schöne Bilder.


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Topnews - 20. Feb. 2008
Eisbär Flocke: Streit um Namensrechte
Der Nachfolger von Eisbär Knut aus dem Nürnberger Zoo hat mit seinen Namen jetzt einen Rechtsstreit hervorgerufen. Zwischen einem Allgäuer Unternehmer und der Stadt Nürnberg läuft vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth ein Streit darum, wer mit den Namen Flocke zukünftig werben darf. Von der Firma aus Burgberg in Bayern, die unter anderem Kräuterbonbons vertreibt wurde für den Namen Flocke beim deutschen Patentamt ein Patent beantragt. Dies geschah drei Tage, bevor die Stadt Nürnberg den Namen für den Eisbären offiziell bekannt gab. Seitens der Stadt wurde daraufhin eine Einstweilige Verfügung beantragt, die dem Unternehmen untersagte, mit dem Namen zu werben. Das Unternehmen wiedersprach dieser Verfügung. Die Stadt Nürnberg allerdings sieht in dem Vorgehen des Unternehmens Marktbehinderung.

DCRS ONLINE - 19. Feb. 2008
Allgäuer Firma schnappte Flocke die Namensrechte weg
Das süße Eisbärenbaby aus dem Nürnberger Zoo wächst von Tag zu Tag und wird immer munterer. Doch rund um das kleine Fell-Knäuel tobt jetzt ein erbitterter Rechtsstreit um die Namensrechte. Offenbar hat sich ein Allgäuer Unternehmen diese kurz vor dem Nürnberger Zoo gesichert. Gerade einmal drei Tage vor dem Nürnberger Zoo hat das Allgäuer Unternehmen, das bislang Kräuterbonbons vertrieb die Namensrechte auf das Nürnberger Eisbärenbaby beim Patent- und Markenamt schützen lassen. Marktbehinderung, sagt die Stadt Nürnberg verärgert. "Das Unternehmen hat bislang Kräuterbonbons vertrieben. Die hatten meines Wissens noch nie etwas mit Eisbären zu tun", sagte Ronald Höfler, der bei der Stadt mit der Vermarktung von Flocke beauftragt ist. Die Stadt Nürnberg hat eine Einstweilige Verfügung erwirken können, die dem Allgäuer Unternehmen verbietet, mit dem Namen zu werben. Die Firma legte dagegen allerdings Widerspruch ein. Nun soll am Freitag das Landgericht Nürnberg-Fürth darüber entscheiden, wer mit dem Namen künftig werben darf, teilte Justizsprecher Andreas Quentin am Montag mit.

Bild.de - 19. Feb. 2008
Eis-Bärchen Flocke Spielen macht sooo müde
Erschöpft schläft Eisbären-Mädchen Flocke auf dem Oberschenkel eines Tierpflegers aus dem Nürnberger Zoo. Spielen und Knabbern ist halt schrecklich anstrengend ...

Morgenweb - 15. Feb. 2008
Flocke bezieht neue "Kinderstube"
Nürnberg. Gut zwei Monate nach seiner Geburt hat das Eisbären-Baby Flocke seine neue "Kinderstube" im Nürnberger Tiergarten bezogen. Zum Tummeln und Spielen stehe dem tapsigen Vierbeiner nun ein etwa 7,5 Quadratmeter großer Raum zur Verfügung, teilte die Stadt gestern mit. Der Zoo trage damit dem wachsenden Bewegungsdrang der kleinen Bärin Rechnung, hieß es. Nach den Plänen des Zoos soll Flocke Anfang April der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Europolitan - 15. Feb. 2008
Knuddel-Knut: Neumünster fordert Geld in Sachen Eisbär
Der wohl bekannteste Eisbär der Welt Knut sorgte in den letzten 15 Monaten für helle Aufregung, Begeisterung und Freude bei vielen. Hunderttausende Menschen zauberte der Knuddel-Bär ein Lächeln ins Gesicht. Lachen kann der Berliner Zoo derzeit allerdings weniger. Grund ist ein Streit mit dem Tierpark von Neumünster. Dabei geht es weniger um Knuts Wohlbefinden als vielmehr um des Bären Kohle. „Wir sind ja ein Verein, existieren nur von Eintritt und den Beiträgen unserer 2.000 Mitglieder", sagte Drüwa in der „Bild"-Zeitung. Ein Anteil an den Einnahmen käme dem Tiergarten daher sicherlich zu Gute.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 15. Feb. 2008
Streit um Eisbär Knut
Die Tierparks in Berlin und Neumünster streiten sich um das Geld, das der Eisbär Knut in die Kassen des Berliner Zoos gespült hat. Die Neumünsteraner verlangen einen Anteil an dem Gewinn, weil sie Knuts Vater Lars als Zuchttier an den Berliner Zoo ausgeliehen hatten. "Der Zuchtvereinbarung zufolge steht uns das erste überlebende Tier zu", sagte Tierpark-Direktor Peter Drüwa in Neumünster. Der Tierpark lasse derzeit die rechtliche Situation prüfen, sagte Drüwa. Konkret gehe es um einen Teil der Erlöse aus Merchandisingrechten in Höhe von geschätzten fünf Millionen Euro. Eine erste Anfrage habe der Berliner Zoo zurückgewiesen. Weitere Gespräche sollen folgen.

Bild.de - 15. Feb. 2008
Wird hier gerade Mini-Eisbär Flocke gemacht?
So heiß kann Eisbär sein! Wir sehen Bilder von zehn Minuten Erotik im Nürnberger Tiergarten. Sie könnten die Entstehung von „Flocke“ dokumentieren. Die seltenen Aufnahmen des Leser-Reporters zeigen die Eltern beim wilden Liebesspiel. Damit steht für den Nürnberger Zoo-Inspektor Uwe Wittmann (50) fest: „Biologisch haut das als Datum der Empfängnis hin. Eine Eisbär-Schwangerschaft dauert nämlich bis zu 265 Tage.“

Europolitan - 20. Feb. 2008
Knut spielt fünf Millionen ein: Knuddel-Faktor mit geldwertem Vorteil
Berlins junger Eisbär Knut hat sich nicht nur zum herausragenden Publikums- und Medienmagneten des Jahres 2007 erwiesen, sondern seinem Hausherren, dem Berliner Zoo, auch einen satten Gewinn verschafft: Schlappe fünf Millionen Euro hat Knut in die Kassen des Tiergartens gespült. Eine Dreieinviertel Million ist daran reiner Gewinn – doch wiederholen wird sich der warme Regen wohl kaum. „Den Großteil haben wir durch ein Plus an zahlenden Besuchern erwirtschaftet", so Zoo-Direktor Bernhard Blaskiewitz. Doch damit war es noch nicht genug. Zusätzlich zum Ticketverkauf sorgte das Bärenkind auch bei Merchandising und Lizenzechten für bare Münze - 750.000 Euro konnte der Zoo so mit Kunden wie Haribo und der Porzellan-Manufaktur Majolika in Karlsruhe erlösen. Seit Knuts einjährigem Geburtstag im vergangenen Dezember wird es allerdings wieder schwieriger, es kam nur ein Lizenznehmer hinzu. Auch verzeichnet Blaskiewitz ein erneutes Abflauen der Besucherzahlen. Auch der Medienhype um Mini-Eisbärin ‚Focke' in Nürnberg habe diesen Umkehrtrend nicht stoppen können.

PR-Inside.com - 15. Feb. 2008
Eisbär Knut hat keine Mode bei Vornamen ausgelöst
Der Rummel um den knuddeligen Eisbären Knut im Berliner Zoo hat keine neue Vornamen-Mode ausgelöst. «Knut ist wie in den zurückliegenden Jahren nur ganz selten vergeben worden und wenn, dann in der Regel als Zweit- oder Drittname», berichtete die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag in Wiesbaden.

Nordwest Zeitung - 14. Feb. 2008
Feurige Stimmung am Eisbären-Pool
Sie ist jung, sie ist hübsch und sie ist vor allem an einem Partner interessiert. Kein Tag vergeht, an dem im Bremerhavener Zoo am Meer Eisbärin „Victoria“ glühene Blicke durch das massive „Schmusegitter“ auf die andere Seite des Bärengeheges wirft. Dort steht mit „Lloyd“ ein ausgewachsener Eisbärenmann. Und auch der schnalzt erwartungsfroh mit der blauen Zunge, wenn sich die Tiere an der durchsichtigen Abtrennung begegnen. Doch im Zoo am Meer will man mit der Zusammenführung der Bären warten. „Lloyd“ gilt als jugendlicher Hitzkopf, der seine Kräfte schon einmal unterschätzt hat.

epochtimes.de - 20.02.2008
Zwischen Tierliebe und Hysterie - Experten durchleuchten Begeisterung für Eisbär Flocke – Kindliche Emotionen statt Kinder
Das Schicksal des inzwischen zwei Monate alten Eisbärenbabys aus dem Nürnberger Zoo lässt niemanden so richtig kalt. Tiergartendirektor Dag Encke, der Psychoanalytiker Jörg Wiesse und Journalisten suchten bei einem Streitgespräch am Dienstagabend in Nürnberg eine Erklärung. Der Psychoanalytiker Wiesse erklärte das Interesse vor allem mit der Sehnsucht des Menschen nach Zärtlichkeit, Wärme und Geborgenheit. „Tiere sind schon sehr wichtig für uns. Als Begleiter sind sie offen für unsere Bedürftigkeit nach Nähe“, sagte er. „Die Begeisterung kann auch daher rühren, dass wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft leben, zugleich aber ein riesiges Bedürfnis nach kindlichen Emotionen haben“, sagte er. Womöglich stecke auch die Sehnsucht nach einem Märchen hinter dem Rummel, sagte Wiesse. Nach dieser Lesart wurde Flocke ihrer „bösen“ Mutter weggenommen und gerettet. Den Spaß, bei allem Leid, Krieg und Tod auf der Welt eine Zeit lang auch mal gute Nachrichten ins Blatt heben zu können, schilderte der Redaktionsleiter der Nürnberger „Abendzeitung“, Andreas Hock. Dagegen warnte Manfred Protze, Journalist und Mitglied im Deutschen Presserat, dass die Menschen durch zu viel nette Berichte von den wahren Problemen dieser Welt abgelenkt werden könnten. Ein Vorwurf, den Hock zurückwies: „Wir lenken die Menschen nicht ab. Die Menschen blenden die Probleme schon selber aus.“ Und wenn die ausführliche Berichterstattung über Flocke dazu führe, dass die dramatische Situation von Eisbären in freier Wildbahn mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücke, habe sich der Rummel schon gelohnt. Für Zoodirektor Encke ist dieser ohnehin rätselhaft. „Ich denke, die Medien waren auch völlig überrascht von dem Rummel, den sie selbst ausgelöst haben“, meinte er. Bisweilen hätten die Pressetermine auch satirische Züge angenommen, etwa mit Fragen nach der Verdauung des Raubtiers. Doch vielleicht sei die Begeisterung für Flocke kulturgeschichtlich zu erklären. Seit jeher erhielten Kinder Teddys zum Spielen. Hinzu komme die Farbe weiß für Unschuld. „Da steckt ganz viel Emotion dahinter. Das hat mit dem kleinen Tier selbst nichts zu tun“, sagte der Zoochef. Dennoch findet Encke auch Positives an der Begeisterung. „Ich habe nichts dagegen, dass man Tiere einfach auch mögen kann.“ Gut wäre, wenn die Freude an einem einzelnen kleinen Wesen zu Interesse für die Probleme seiner Gattung führen würde. Die Begeisterung müsse weiter wandern „vom Herz in den Kopf.“




RP ONLINE - 14. Feb. 2008
Tödliches Virus im Zoo – 14 Tiere eingeschläfert
Der komplette Bestand von 14 Zebramangusten im Krefelder Zoos ist gestern wegen eines Tierpocken-Virus eingeschläfert worden. Bereits am Samstag hatte die RP exklusiv berichtet, dass zwei Zebramangusten (marderähnliche Raubtierart) gestorben waren. Der Zoo sendete die toten Tiere in zwei Labore: zum Veterinäramt nach Krefeld und zum Robert-Koch-Institut nach Berlin. Dort stellte man das gefährliche Tierpocken-Virus fest – hoch ansteckend für andere Raubtiere. Damit das Virus in Krefeld nicht auf die Schneeleoparden, Tiger und Geparden übergreift, entschied sich der Zoo für das Einschläfern aller Tiere. Auch andere Zebramangusten wiesen bereits ähnliche Symptome wie die verstorbenen Tiere auf. Als Überträger kommen Nagetiere wie Mäuse oder Ratten in Betracht. Nach Zooangaben ist das Virus für den Menschen und mitgeführte Hunde ungefährlich.

RP ONLINE - 15. Feb. 2008
Virus: Zebramanguste entkam Einschläferung
Der Krefelder Zoo hat gestern bei einer Pressekonferenz nur halbe Aufklärungsarbeit geleistet. Während Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen mit Vertretern von Veterinäramt und Gesundheitsamt über das Tierpocken-Virus aufklärte und den Eindruck vermittelte, als seien alle 14 Zebramangusten eingeschläfert worden, hielt eines der Tierchen seine Mitarbeiter zum Narren. Es war der Einschläferung entkommen, hält sich seither im Gehege versteckt. Bisher ist weltweit noch kein anderer Fall von Tierpocken bei Zebramangusten bekannt. Wohl aber sei dieses für andere Tiere gefährlich, besonders die Katzenarten. Der Zoo bangt um den wertvollen Großkatzen-Bestand. Deshalb gilt für Pfleger eine erhöhte Sicherheitsstufe. Die alte Erde wird abgehoben. Erst dann wird das Gehege wieder verwendet, eventuell für die Löffelhunde. Dreßen überlegt nun, für die künftigen Afrikawiese eine neue Mangustenart anzuschaffen: „Vielleicht steigen wir auf Fuchsmangusten oder Zwergmangusten um.“

oe24.at - 20. Feb. 2008
"Quaxi" ist Frosch des Jahres
Zwei große wissenschaftliche Gesellschaften in Deutschland und Österreich haben den Laubfrosch zum „Frosch des Jahres“ ernannt – stellvertretend für alle Froschlurche, Molche und Salamander, die seit einigen Jahren weltweit „wie die Fliegen“ vor unseren Augen dahinsterben. Die Bestände unseres heimischen Laubfrosches („Quaxi“) verzeichnen derzeit im Inntal, im Salzachtal und im Großraum Wien markante Einbrüche! Große, gesunde Laubfrosch-Populationen gibt es in Österreich nur noch im Bereich des Neusiedlersees und in den Aulandschaften von Donau und March. Die Vereinigung der Europäischen Zoos (EAZA) und der Weltzooverband (WAZA) haben angesichts der alarmierenden Situation eine Öffentlichkeitskampagne gestartet, mit der bis Oktober 2008 Geld für die Haltung und Nachzucht akut gefährdeter Amphibien gesammelt werden soll.

DerWesten Duisburg - 15. Feb. 2008
Zoo-Arzt steigt um
Der Zoo bekommt einen neuen Tierarzt. Manuel Garcia-Hartmann, zahlreichen Fernsehzuschauern durch die Serie "Ruhrpottschnauzen" bestens bekannt, hat seine Arbeit am Kaiserberg bereits am 31. Januar beendet, wie Zoo-Chef Achim Winkler gegenüber der NRZ bestätigte. "Das Arbeitsverhältnis wurde durch einen Auflösungsvertrag beendet." Nach 13 Jahren in Duisburg habe Hartmann den Wunsch geäußert, sich noch einmal verändern zu wollen, so Winkler. Der sei allerdings für ihn wie für die Kollegen etwas überraschend gekommen. Derzeit betreut Stefanie Krohn, langjährige Assistentin von Hartmann, die Tiere des Zoos. Wahrscheinlich in der kommenden Woche falle die Entscheidung für die Neubesetzung der Stelle von Garcia-Hartmann, stellt Zoo-Chef Achim Winkler in Aussicht. Wohin der 43-Jährige wechselt, sei ihm auch nicht bekannt, sagt Winkler. Zunächst habe es geheißen, dass Hartmann nach Frankfurt gehe, aber daraus werde wohl nichts, wie er vernommen habe. Denkbar sei auch, dass Hartmann ins Ausland gehe.


RP ONLINE - 15. Feb. 2008
Eine Million im Zoo
Besucherrekord: Der Zoo Duisburg bleibt einer der bestbesuchten und beliebtesten Einrichtungen seiner Art in Deutschland. Im Jahr 2007 strömten mehr als eine Million Besucher an den Kaiserberg. In den Jahren zuvor hatte der Zoo diese „Schallmauer“ stets knapp verpasst. Vor Ostern wird es noch richtig spannend: Das zweite Delfin-Jungtier wird zusammen mit seiner Mutter von den Pflegern gerade auf die anstehende Vergesellschaftung mit dem Rest der Flipper-Gruppe vorbereitet.


forium - 19. Feb. 2008
Stadtsparkasse München: 18000 Tierparkkarten für Vorschulkinder
Mit 18.000 Tierparkkarten finanziert die Stadtsparkasse München ein Projekt der Städtischen Kindergärten und des Tierparks Hellabrunn. Derzeit beteiligen sich 60 städtische Kindertagesstätten aus dem gesamten Stadtgebiet am Projekt. Dabei können Vorschulkinder zusammen mit ihren Erzieherinnen alle 14 Tage kostenlos in den Tierpark Hellabrunn gehen. “Geplant sind Besuche in Kleingruppen von jeweils zehn Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren. Durch spezielle Fortbildungen in der Tierparkschule erhalten die Erzieherinnen das Rüstzeug, um den kleinen Gästen Natur und Tierwelt näher zu bringen”, erklärt Christina Reichenberger, Bezirksleiterin im Schul- und Kultusreferat der Stadt München, die das Projekt “Lernfeld Tierpark” ins Leben gerufen hat. An jedem Termin steht ein jeweils anderes Tier oder eine Tiergruppe im Vordergrund. Bei der Auswahl der Tierarten entscheiden die Kinder mit.


Financial Times Deutschland 20.2.2008
Mord im Zoo: Bären in Nürnberg aufgeschlitzt
Zwei Kleine Pandabären sind mit aufgeschlitzter Bauchdecke im Nürnberger Tiergarten entdeckt worden. Die tödlichen Verletzungen der auch Katzenbär genannten Tiere wurden vermutlich durch einen spitzen Gegenstand hervorgerufen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Auf Messerschnitte seien die Wunden allerdings nicht zurückzuführen. Aufgrund der unklaren Herkunft der Verletzungen nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf. Auch die Staatsanwaltschaft wurde informiert.

FOCUS Online 20.2.2008
Unbekannte töten Pandabären im Zoo



Planung und Bau

ka-news.de - 14. Feb. 2008
Umbaupläne Karlsruher Zoo Seelöwen, Pinguine und Co. ziehen um
Am heutigen Mittwoch haben die Baumaßnahmen für die "Abschnitte 2 und 3 des 'Lebensraums Wasser'" begonnen. Am Mittag fand unter Beisein des Ersten Bürgermeisters Siegfried König der erste Spatenstich bei der historischen Robbenanlage statt. Das soll das künftige Domizil der Seelöwen werden. Während der Bauzeit haben sie eine vorübergehende Bleibe in der Mutter- und Kindanlage der Eisbären gefunden, wo Besucher sie am Wochenende sehen können. Das bereits 1994 konzipierte Bauentwurf "Lebensraum Wasser" sieht vor, an Stelle der alten Gehege, die weder von der Bausubstanz her haltbar sind noch den aktuellen Erfordernissen der Tierhaltung entsprechen, neue, "thematische Gehegeflächen" zu gestalten. Der Zoobesucher wird dabei auf mehreren Ebenen geführt, und kann die Tiere sowohl von oben, als auch unter Wasser beobachten. Für die Seelöwen und Seehunde des 2. Bauabschnittes wird durch Kunstfelsen in Durchmischung mit natürlichen Steinblöcken eine Felsenküste dargestellt. Der Lebensraum der südamerikanischen Pinguine des 3. Bauabschnittes ist eher "kleinteilig" gestaltet. Die Sandsteinterrassen bleiben erhalten und werden durch ein Naturbodengehege ergänzt. Im neuen Becken kann man ebenfalls durch ein Unterwasserfenster die Tiere in ihrem Element beobachten. Zum Juli 2009 sollen die Umbaupläne realisiert sein. Erster Bürgermeister König meinte in seiner Rede zum Spatenstich, die Vollendung des 4,44 Millionen teuren Projekts "Lebensraum Wasser" sei nicht die einzige Baumaßnahme im Zoo, sondern "der Beginn einer umfassenden Reihe von Verbesserungen der Bedingungen für die Tiere und leider auch Beeinträchtigungen für die Besucher". Am Osthang des Lauterberges werde demnächst mit dem neuen Gehege für die Schneeleoparden begonnen, gefolgt von den Nasenbären im Süden, Waldrapp und Brillenkauz, Blauschaf und zuletzt dem kleinen Panda und Mundjak. Gegenüber - beim Giraffenhaus - stünden die Erneuerungen der Stallungen für die Huftiere an und am Südeingang des Zoo sollen die Flamingos bessere Bedingungen erhalten. Danach solle es Zug um Zug weitergehen mit Elefantenhaus, Stallungen für Trampeltiere und Kropfgazellen. "Wenn dann ganz zum Schluss Löwen und Flusspferde ebenfalls neue Gebäude und Gehege haben, schreiben wir das Jahr 2015 - und feiern den Stadtgeburtstag", so König.

Ermstalbote - 16. Feb. 2008
Fischwelt eingefangen
Es ist soweit! Das Donau-Aquarium ist seit heute auch für die Öffentlichkeit geöffnet, nachdem gestern nur geladene Gäste Auge in Auge mit Hecht und Karpfen im Plexiglastunnel standen. Oder sie rätselten, was da Hölzernes im Becken schwimmt. Schließlich hatte noch keiner eine Ulmer Schachtel von unten gesehen - im Wasser wohlgemerkt. Die Kulissen waren im Oktober gebaut worden. Dann wurde das Becken, das leer insgesamt 300 000 Liter fassen könnte, zum ersten Mal geflutet. Uferbereiche und Grotten, die mit Spritzbeton überzogen und dann bemalt worden waren, wurden sozusagen gespült, damit sie keine für Fische gefährlichen Stoffe mehr abgeben. Die heimischen Donaufische wie Nasen, Rotfedern, Aalrutten, Schleien, Hechte, Waller und Karpfen wurden vor drei Wochen eingesetzt. Vor acht Tagen folgten Wasserpflanzen wie Flutender Hahnenfuß und Quellmoos. Jetzt fehlen nur noch professionelle Infotafeln vom Landesfischereiverband, an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu jeder einzelnen Fischart des Donau-Aquariums in Form eines Kurzfilms abgerufen werden können. Im März/April folgen noch weitere Fischarten wie Barbe und Zander.

Kölner Wochenspiegel - 19. Feb. 2008
Kölner Architekten tüfteln an Zooplatz
Der Kölner Zoo hat einen Architektenwettbewerb zum Thema "Nebeneingang" abgehalten. Sechs Architekturbüros haben ihre Ideen für eine Neugestaltung des Nebeneingangs am Riehler Gürtel vorgelegt, der ein modernes Restaurant und in der weiteren Planung auch neue Räume für die Zooverwaltung umfasst. Die Fachjury, zu denen auch Zoodirektor Theo Pagel und der kaufmännische Direktor Christopher Landsberg gehörten, beschloss einstimmig, dass der erste Preis an das Büro Damrau Kusserow Gbr aus Köln geht. Zur Vorstellung des prämierten Projekts, mit dem nach Fertigstellung des Hippo-Aquariums begonnen werden soll, hatten die beiden Direktoren zum Pressetermin geladen. Anhand von Plänen und Modellen erläuterten Karin Damrau und Bernd Kusserow das Konzept der Planung, das auch eine von Landschaftsarchitekt Frank Flor entworfene Neugestaltung des Vorplatzes enthält.

HZ online - 18. Feb. 2008
Schau-Falknerei im Eichert?
Rothirsche, Mufflons und Wildschweine haben längst ein Zuhause auf dem Schlossberg, bald könnten auch Falken, Eulen und Adler hinzukommen: Der Württembergische Jagdfalkenhof Ltd. trägt sich mit dem Gedanken, im Wildpark Eichert eine Schau-Falknerei einzurichten. Der auf den Weg gebrachte Bau des Veranstaltungszentrums nebst Hotel auf dem Schlossberg wird Gästen aus der Geschäftswelt wie auch Kulturinteressierten und -schaffenden eine neue Anlaufstelle in Heidenheim bieten. Eine selbstständige Zweigstelle der Gesellschaft befindet sich in Iggingen im Ostalbkreis, während der Hauptsitz aus geschäftlichen Gründen in Birmingham (Großbritannien) liegt. Gallasch schwebt vor, lediglich für regelmäßige Flugvorführungen auf Schloss Hellenstein ein Eintrittsgeld zu verlangen, um die Falknerei finanzieren zu können. Während der restlichen Zeit sollen die voraussichtlich acht bis zehn Vögel – gedacht ist an Eulen, Falken, Adler und Habichte – im frei zugänglichen Eichert kostenlos zu sehen sein. Zielsetzung des Jagdfalkenhofs ist es laut Gallasch, „die Vögel auszubilden und sie gleichzeitig den Besuchern zu präsentieren“. Die Stadtverwaltung unterstützt Gallaschs Pläne und sieht für den Fall ihrer Verwirklichung die Ruhe des Wildparks nicht gefährdet. Der Technik- und Umweltausschuss des Gemeinderats wird sich am kommenden Donnerstag ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses mit diesem Thema ebenso beschäftigen wie mit der Idee eines Kletterwaldes.




Aktionen

Informationsdienst Wissenschaft - 19. Feb. 2008
Vereinte Nationen prämieren "Umweltbildung für Dschibuti" der Universität Koblenz-Landau
Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Projekt "Umweltbildung für Dschibuti" als offizielles Dekade-Projekt für den Zeitraum 2008/2009 ausgewählt. Es erhält dadurch das Recht, für zwei Jahre das Logo der Dekade zu führen. Ziel des Gemeinschaftsprojektes der Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik des Instituts für Bildung im Kindes- und Jugendalter der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau und des Zoos Landau ist es, schulische Umwelterziehung in der nordostafrikanischen Republik Dschibuti dauerhaft zu etablieren. Nach der Zooschule, die im vergangenen Jahr als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet wurde, ist dies bereits die zweite gemeinsame Prämierung von Universität und Zoo durch die Vereinten Nationen.


Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Feb. 2008
Tierischer Valentinstag im Zoo
Eines war doch klar: Der Valentinstag stand ganz im Zeichen der tierisch verliebten Menschen. Doch wie lieben die Tiere? Und wer paart sich mit wem? Diesen und weiteren Fragen ging gestern die „Tour d' Amour“ im Kölner Zoo auf den Grund. Erstmalig konnten die Besucher detailliertere Einblicke in das Liebesleben der Zoobewohner gewinnen. „Das ist bei den Tieren auch nicht anders als bei uns“, sagte Zoo-Direktor Theo Pagel, der seiner Frau übrigens einen Strauß geschenkt hatte. Rosen natürlich. Nach knapp eineinhalb Stunden kehrten die Teilnehmer in das Aquarium ein, denn dort wurde mottogetreu ein frisch gemixter Liebescocktail serviert. „So wie es aussieht, werden wir diese Aktion im kommenden Jahr wieder anbieten“, freute sich Organisatorin Annett Dornbusch über die hohe Teilnehmerzahl.

Leipziger Volkszeitung - 14. Feb. 2008
Zoonachwuchs zur Zoosparwoche besuchen
Der Leipziger Zoo lädt in der kommenden Woche wieder auf ein Zooerlebnis zum Spartarif ein. Vom 18. bis 24. Februar könne sich jeder Besucher selbst davon überzeugen, "dass es trotz der eher ruhigen Jahreszeit im Tierreich viel zu entdecken gibt", wie der Zoo mitteilt. In diesem Zeitraum zahlen Erwachsene anstatt 13 Euro 11 Euro, Kinder kommen für 7 statt 9 Euro zu Elefant, Tiger und Co. Für Familien ist der Eintritt um vier Euro auf 30 Euro ermäßigt.

lifepr.de - 15. Feb. 2008
Ein Wochenende voller Attraktionen im Tierpark!
München. Der Tierpark hat auf den vielfach geäußerten Wunsch der Besucher nach einer Familienkarte reagiert und ihn in die Tat umgesetzt, so dass Familien in Zukunft bei ihrem Tierparkeintritt finanziell deutlich entlastet werden. Die Familienkarte wird nun in zwei attraktiven Varianten erhältlich sein: Die "Große Familienkarte" (Preis ¤ 20,00) berechtigt zwei Erwachsene und die dazugehörigen Kinder zum Eintritt in den Tierpark. Auch Patchwork-Familien, Großeltern mit Enkelkindern oder gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit Kindern steht das Angebot zur Verfügung. Entsprechend berechtigt die "Kleine Familienkarte" (Preis ¤ 11,00) eine/n Erwachsene/n mit dazugehörigen Kindern zum Eintritt in den Tierpark.

nh24.de - 19. Feb. 2008
Hautnah mit Luchs und Wolf
Am 20.-22. Juni 2008 ziehen Väter mit ihren Kindern von 6 bis 12 Jahren ins Abenteuer. Sie zelten mitten im Wald im Wildpark Knüll. Für ein Wochenende schlüpfen sie in die Rolle echter Wildbiologen. Sie beobachten die Tiere im Wildpark, erforschen bei einer Nachtexpedition das Verhalten der Wildtiere in der Nacht, betreten bei der Fütterung die Gehege, erkunden bei einem großen Geländespiel den Wald aus Sicht der Ameisen und lauschen abends am Lagerfeuer dem Wolfsgeheul.

Wormser Zeitung - 18. Feb. 2008
Spannendes über scheuen "Mitja"
Ein voller Erfolg war die erste Wolfsnacht im Tiergarten. Restlos ausverkauft waren die Veranstaltung am Freitag und auch der Zusatztermin am Samstag. "Die Wolfsnacht soll ein fester Bestandteil im Terminkalender des Tiergartens werden", freute sich Dieter Wagner, stellvertretender Tiergartenleiter, über die große Resonanz. Das diesige Wetter ließ den Mond verschwommen am wolkigen Himmel leuchten. Lodernde Fackeln an den Wegbegrenzungen des Tierparks sorgten für die passende Stimmung in der Wolfsnacht.

Lausitzer Rundschau - 19. Feb. 2008
Wölfe erobern die Region
Der Wolf ist in der Region wieder heimisch geworden. Die Tiere können in ganz Brandenburg angetroffen werden, wie Gerd Schumann vom Potsdamer Umweltministerium bei einem Diskussionsforum zum Wolfstag im Wildpark Johannismühle sagte. Dort stellten Experten ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Rückkehr des Raubtieres nach Deutschland vor. Rund 30 Wölfe, die aus drei Rudeln stammen, leben derzeit in Deutschland – die Tendenz ist steigend. Die Tiere halten sich überwiegend auf Truppenübungsplätzen der Bundeswehr auf.

WELT ONLINE - 16. Feb. 2008
Jagdverband fordert klare Ziele für Wolfsansiedlung
Klare Ziele für die Ansiedlung von Wölfen in Brandenburg hat der Landesjagdverband gefordert. «Die Landesregierung muss eindeutig festlegen, wie viele Wölfe Brandenburg vertragen kann», sagte Präsident Wolfgang Bethe. «Es ist davon auszugehen, dass sich der Wolf weiter in Brandenburg verbreitet.» In der Mark tauchen immer wieder vereinzelt Wölfe auf, im Süden lebt ständig ein Paar. Am Samstag veranstaltete der Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark (Teltow-Fläming) einen «Wolfstag». Besucher sollten mit dem Leben der oft gefürchteten Tiere vertraut gemacht werden.

Lausitzer Rundschau - 14. Feb. 2008
Wolfstag im Wildpark Johannismühle
Einen Aktionstag zu Wölfen gibt es am Samstag im Wildpark Johannismühle bei Baruth.

Westdeutsche Zeitung - 14. Feb. 2008
Das kosten die Patenkinder
Mönchengladbach. Der Tiergarten Odenkirchen vergibt Patenschaften für rund 150 Tiere. Die Preise sind nach Seltenheitswert gestaffelt. Symbolisch übernahm deshalb Oberbürgermeister Norbert Bude die erste Patenschaft eines Tieres in dem Tiergarten. Für 150 Euro im Jahr beteiligt sich Bude als Privatmann damit an den Futter- und Pflegekosten des Fuchses.

Salzburg.at - 19. Feb. 2008
"Affenspaß im Schnee"
Der Zoo Salzburg bietet in den Semesterferien interessante Entdeckungsreisen für Klein und Groß. Mittwoch, 20. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr: "Affenspaß im Schnee" Am Mittwoch geht die Erkundungsreise von Affenanlage zu Affenanlage. Die Frage, welche Affen sich im Freien aufhalten und welche die Kälte scheuen, wird auch geklärt. Ein Höhepunkt wird das Basteln eines Futterkorbes für die Totenkopf- und Kapuzineraffen sein. Die selbst gebastelten Körbe werden mit Leckerein für die Tiere gefüllt und in den Anlagen aufgehängt.




Nachwuchs

oe24.at - 14. Feb. 2008
Lebenszeichen von den Eisbären-Babys!
Lang war es still rund um die beiden Eisbärbaby im Schönbrunner Zoo, die Anfang Dezember im Schönbrunner Tiergarten auf die Welt kamen. Sie sind etwa gleich alt wie die "Flocke" aus Nürnberg, doch die wurde ja ihrer Mutter weggenommen. Die Mutter der Wiener Zwillinge hingegen, Olinka, kümmerte sich rührend um ihren Nachwuchs und auch jetzt bleibt sie noch täglich bei den Kleinen. Erst wenn die Mutter zu unruhig wird, darf sie ins Freie. Denn auch die Kleinen werden spätestens dann neugierig, wo ihre Mutter denn hin will. Wann es soweit ist? Voraussichtlich Ende Februar, Anfang März - auf einen genauen "Termin" möchte sich der Tiergarten nach der Warterei auf Fu Long jetzt nicht mehr festlegen.

WELT ONLINE - 14. Feb. 2008
Hagenbeck - Giraffenbaby erstmals im Gehege
Giraffenbaby «Kumbuko» ist am Donnerstag erstmals den Besuchern von Hagenbecks Tierpark in Hamburg vorgestellt worden. Am 12. Januar wurde der Giraffenjunge geboren, teilte der Zoo mit. Bei ihrer Geburt war die «kleine» Rothschild-Giraffe schon 1,80 Meter groß. Auf «Kumbuko» warten jetzt viele neue Erfahrungen: Er teilt sich das Gehege mit Großen Kudus, Nördlichen Hornraben, Impalas und Nilgänsen - eine tierische Wohngemeinschaft.

Bild.de - 19. Feb. 2008
Hamburgs größtes Baby ist 1,90 Meter groß
Aufregung im Giraffen-Gehege! Hagenbecks größtes Tierbaby, Rothschild-Giraffe Kumbuko (1,90 Meter groß), durfte gestern das erste Mal nach draußen und sich die meterlangen Stelzen vertreten.

Stuttgarter Wochenblatt - 14. Feb. 2008
Vaterschaft ist noch nicht geklärt
Die 16-köpfige Bonobo-Großfamilie im Menschenaffenhaus der Wilhelma zählt zu den größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen der Welt. Den letzten Zuwachs gab es am 29. November vergangenen Jahres - aber Mutter Lina mochte ihr Junges in den ersten Wochen nicht so recht zeigen. Das hat sich mittlerweile geändert: Die Pfleger wissen nun auch, dass es ein kleines Bonobomädchen ist und haben die Kleine Lingoye genannt. Die Vaterschaft ist allerdings noch ungeklärt - da sich bei den Bonobos die Frauen den passenden Mann für ihre Kinder auswählen und in der Gruppe drei potentielle Kandidaten dafür leben, wird ein Vaterschaftstest zur endgültigen Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse notwendig sein.

lifepr.de - 18. Feb. 2008
Zweifacher Nachwuchs bei den Trampeltieren ...
Fast wie in jedem Jahr gibt es auch 2008 wieder Nachwuchs bei den Trampeltieren auf den weitläufigen Kamelwiesen des Tierparks Berlin zu beobachten. Am 4. und 12. Februar wurden zwei kleine Hengste von unseren Zuchtstuten "Roxanne" (seit 1995 im Tierpark) und "Alwine (*1993 im Tierpark) geboren. Beide Mütter sind erfahren, so ist es für "Roxanne" das 6. und für "Alwine" bereits das 8. Jungtier. Vater ist der bewährte Zuchthengst "Roy", der zusammen mit "Roxanne" 1995 aus Rußland in den Tierpark kam. Die beiden Jungtiere erhielten die Namen "Mokke" und "Attila".

WELT ONLINE - 18. Feb. 2008
Anmutiger Nachwuchs
Lockiges Fell, lange Beine und einen legeren Schritt - Dromedarfohlen Akim bezaubert die Besucher im Zoo. Am vergangenen Sonntag hat Mutter Arabella ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Am helllichten Tage, vor vielen Besuchern und im Liegen. "Das ist neu, bislang hatte sie nur nachts Geburten", sagt Reviertierpfleger Peter Griesbach. Es war auch eine schnelle Geburt: etwa eine Stunde, länger hat sie nicht gedauert.

inar.de - 15. Feb. 2008
Unser Kamelfohlen: An Anmut nicht zu übertreffen!
Sich dem Reiz neu geborener Tiere zu verschließen, kann wohl niemand. Besonders dann, wenn das Kleine durch große runde Augen blickt, ein weiches Fell hat und seine Bewegungen gänzlich ungeschickt erscheinen, ist jeder hin und weg. So geht es augenblicklich den Zoomitarbeitern ebenso wie den Besuchern mit Akim, dem Dromedarfohlen, das am vergangenen Sonntag zur Welt kam und nun zusammen mit Mutter Arabella auf die Freianlage kommt.

Ostthüringer Zeitung - 19. Feb. 2008
Drillinge bei Familie Erdmännchen
Eisenberg. Drillinge sind in der Tierwelt keine so große Seltenheit wie etwa bei Menschen. Trotzdem sind Tiergartenchef Mathias Wiesenhütter und seine Mitstreiter froh, dass sich bei Familie Erdmännchen Drillinge eingestellt haben. Denn damit erfüllt sich die große Hoffnung, dass Timon und Tami - auf diese Namen wurden sie beim Tiergartenfest letzten Sommer getauft - Stammeltern einer Eisenberger Erdmännchengruppe werden.

Ostthüringer Zeitung - 15. Feb. 2008
Wir sind guter Hoffnung
Gera. Ein leises Grunzen reicht, schon kommen die kleinen Minischweinchen angepurzelt. Die Schwänzchen wackeln aufgeregt hin und her, wenn sie die Flasche erheischen. Der Zug ist kräftig. Ein gutes Zeichen für Tierinspektor Jan Bauer. Er ist der Ziehvater der nicht mal dreikäsehohen Frischlinge, die erst vor einer reichlichen Woche das Licht der Welt erblickten. Insgesamt seien es sechs Miniferkel gewesen, eine Mischung von Minnesota- und Göttinger Minischwein. Drei überlebten nicht, wie ihre Mutter Biene. Zwei Mädchen und ein Junge kämpfen sich nun in die Welt.

Blick Online - 14. Feb. 2008
Elefanten-Mädchen: Mit neun schon schwanger!
Zu jung für Sex und Baby-Kriegen: In Australien wird um die «Teenager-Schwangerschaft» einer jungen Elefanten-Kuh gestritten. War es die Enge im Zoogehege? Die fehlende Aufklärung durch Mama? Oder ganz einfach eine grosse Liebesromanze über alle Altersgrenzen hinweg? Das neunjährige Elefantenmädchen Thong Dee ist schwanger, meldet der Zoo von Sydney. Jetzt laufen Tierschützer Sturm: Sie sei viel zu jung, um ein Baby auszutragen. Ultraschallaufnahmen zeigen, dass Elefantenmädchen Thong Dee im fünften Monat ihrer 22-monatigen Schwangerschaft ist. Damit hat sie wenigstens noch viel Zeit, um sich an ihre zukünftige Mutterrolle zu gewöhnen.

Oberhessische Presse - 14. Feb. 2008
Wenn Elefantenkinder Elefantenkinder kriegen …
Die Schwangerschaft eines Elefantenmädchens im Zoo von Sydney hat für großen Unmut bei australischen Tierschützern gesorgt. Die neunjährige Thong Dee sei viel zu jung, um ein Baby auszutragen, sagte eine Sprecherin des Internationalen Tierschutz-Fonds am Donnerstag.




Halleforum - 14. Feb. 2008
Schimpansen-Mann im Zoo Halle gestorben
Der Bergzoo in Halle (Saale) trauert um Schimpansen-Mann "Satcho". Das Tier stand seit 3 Monaten nach einem Infekt und dessen Behandlung unter tierärztlicher Beobachtung. Trotzdem blieb sein Allgemeinbefinden an manchen Tagen offensichtlich gestört und das Tier erbrach sich regelmäßig. Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich in der rechten Brustkorbhälfte eine größere Flüssigkeitsmenge gesammelt hatte. Bei einer Punktion wurden anschließend 1,6l Flüssigkeit abgesaugt. Zudem konnte bei der sonografischen Untersuchung des Herzens eine rechtsseitige Herzinsuffizienz festgestellt werden. In der Aufwachphase aus der Narkose kam es bei Satcho zum Atemstillstand. Die sofort eingeleiteten intensiven Reanimationsmaßnahmen der Tierärzte blieben leider ohne Erfolg, am Donnerstag gegen 13:30 Uhr verstarb Schimpansen-Mann im für Schimpansen hohen Alter von wahrscheinlich 37 Jahren.

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Feb. 2008
Blut und Haare klären Herkunft
Halle. Noch ist der Kater lässig und cool. Im Gehege schwänzelt er hin und her. Bis er plötzlich seinen "Todfeind Nummer eins" wittert: Tierarzt Jens Thielebein (45). Der rückte am Dienstag Vormittag mit Blasrohr und Narkotika im Bergzoo Halle an, um den majestätischen Tiger Sompon für eine Stunde in den Tiefschlaf zu schicken. Den Grund hierfür kennt Biologin Jutta Heuer: "Wir wollen nachweisen, dass es sich bei Sompon um einen Malaysia-Tiger handelt." Für die genetische Untersuchung würden Blut und Haare des Tieres gebraucht, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin. Von dieser Art leben weltweit nur etwa 500 Exemplare, in europäischen Zoos 13 Tiere. "In Europa sind wir die Einzigen, die die Malaysische Tiger züchten", sagt Heuer. Deshalb habe man sich kürzlich auch im nordamerikanischen Zuchtbuch eintragen lassen, um die Vermittlung der seltenen Tiere zu erhöhen. Allerdings- das konnte niemand ahnen - haben die Zuchtbuchführer aus Übersee die Reinrassigkeit der Art in Frage gestellt. Die Herkunft von Sompon sei zwar geklärt - er kam im "Animal World Safari"-Park in Melaka (Malaysia) zur Welt - doch die Abstammung seiner Eltern Chengue (Katze) und Melor (Kater) sei unbekannt. Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werde mit den Blut- und Haarproben des Tigers ein glaubwürdiges Gutachten erstellen.

Osnabrücker Nachrichten.de - 17. Feb. 2008
Neu im Zoo: Babette, die Polarfüchsin
Der Osnabrücker Zoo hat einen Neuzugang: Ein junges Polarfuchs-Weibchen. Es war allerdings einen Tag nach seiner Ankunft in Osnabrück gar nicht zum Kuscheln aufgelegt. Nach der ersten Nacht in der Quarantäne, musste es eingefangen, tierärztlich versorgt, in eine Transportkiste verfrachtet und dann zum Gehege der Polarfüchse gebracht werden. Das war nicht nach dem Geschmack des Fuchsweibchens und es zeigte sich äußerst wehrhaft. Das auf den Namen "Babette" getaufte Weibchen teilt sich nun das Gehege mit dem Polarfuchsmännchen "Baldur". Die selbstbewusste Babette scheint auf Baldur Eindruck zu machen. Häufig nähert er sich interessiert und beiden ruhen schon im Abstand von nur wenigen Zentimetern voneinander.

Bild.de - 18. Feb. 2008
Hier wartet eine Giraffe auf die Säge von Dr. Tod
Tote Menschen und Affen-Kadaver hat Leichen-Plastinator Gunther von Hagens (63) in seinem Werk in Guben (Spree-Neiße) schon häufig für Ausstellungen und für den Verkauf in Scheiben geschnitten. Jetzt hat er Größeres vor! In seinem Formalin-Becken lagert eine tote Giraffe! Das Tier aus dem Zoo in Neunkirchen (Saarland) war vor 3 Monaten nach einer Magen-Darm-Erkrankung gestorben und soll jetzt in Scheiben zersägt und plastiniert werden. Genauso wie die Neunkircher Elefanten Samba und Chiana. Die zersägte Giraffe soll nach der Zerstückelung zurück in den saarländischen Zoo transportiert werden – als Ausstellungsstück.

Ostseezeitung - 14. Feb. 2008
Kleiner Affe und große Kröte aus Tierpark gestohlen
Aus dem Stralsunder Tierpark sind ein Zwergseidenäffchen und eine Aga-Kröte gestohlen worden. Unbekannte haben nach Polizeiangaben ein Fenster des Südamerikahauses zertrümmert und das Gehege der Zwergäffchen zerstört.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 15. Feb. 2008
„Es hat uns getroffen wie ein Keulenschlag“
Gerade noch vier Tiere zählt die Wisent-Herde im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim. Im vergangenen Sommer, bevor die für Wiederkäuer oft tödlich ausgehende Blauzungenkrankheit in Deutschland um sich gegriffen hat, waren es noch 16 Wisentbullen und -kühe, die in dem rund 2,5 Hektar großen Gehege des Wildparks heimisch waren. Die Alte Fasanerie war in den vergangenen Jahrzehnten besonders erfolgreich in der Aufzucht des in seiner Art bedrohten Wisents, dem deutschen Wildtier des Jahres 2008. Ein Teil der Herde war überdies bestimmt für ein Auswilderungsprojekt in Deutschland: Im Rothaargebirge sollten in diesem Sommer erstmals wieder Wisente in freier Wildbahn angesiedelt werden. Doch zumindest aus Klein-Auheim werden so bald keine Tiere das Vorhaben unterstützen können. In Klein-Auheim geht es jetzt vor allem darum, die verbliebenen Tiere zu bewahren, damit diese wieder für Nachwuchs sorgen können.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Feb. 2008
Kiara und Karim im Zoo wieder vereint
Die Freunde des Ascherslebener Zoos haben ihre Lieblinge wieder. Kiara und Karim, die beiden weißen Tiger, sind nach einer fast zweiwöchigen Trennung am Sonntagvormittag in der großen Tigeranlage wieder zusammengeführt worden. Dabei kehrten sie in das Freigehege zurück und können nun auch wieder besichtigt werden. Die Zusammenführung verlief zur Erleichterung der Zoo-Mitarbeiter und zahlreichen Besucher, die das Geschehen beobachteten, völlig problemlos.

Lampertheimer Zeitung - 18. Feb. 2008
Nachwuchsprobleme und andere Sorgen Der AZ-Vogelpark hat mit ...
Lampertheim. Der AZ-Vogelpark ist an und für sich eine gute Sache. Tiere haben ein Zuhause, Familien können dort wunderschöne Sonntage verbringen. Über was sich die Wenigsten Gedanken machen, sind die Unmengen an ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die zur Erhaltung in den Park gesteckt werden. Doch dafür steht viel zu wenig Personal zur Verfügung. Der AZ-Vogelpark hat ein Nachwuchsproblem. Zwar kann der Verein auf 360 Mitglieder blicken, aktiv sind jedoch nicht mal ein Dutzend.

Stuttgarter Wochenblatt - 14. Feb. 2008
Tischsitten lernen
Stuttgart. ... wer später einmal ein ordentlicher Wilhelma-Brillenpinguin werden und bei der täglichen Schaufütterung um 14.30 Uhr nicht aus der Rolle fallen will! Damit Reviertierpfleger Gerhard Popp und seine Mitarbeiter im Gewusel ihrer mehr als fünfzig Schützlinge nicht die Übersicht verlieren und jedem einzelnen die ihm zugedachte Fischportion schnabelgerecht servieren können, sind gesittete Tischmanieren unumgänglich. Und so beginnt für die jungen Frackträger der Ernst des Lebens mit einem Intensivkurs im Fach Fisch-aus-der-Hand-nehmen. Haben sie diese Lektion gelernt - was je nach Talent wenige Tage bis mehrere Wochen dauern kann - geht`s zurück in die Kolonie.

Landeszeitung - 17. Feb. 2008
Vögel, die im Wasser fliegen
Im Tierpark Hagenbeck bekommen die ersten Pinguinmänner Frühlingsgefühle: Sie sammeln Steinchen und Äste, tragen sie zu ihrer Angebeteten und legen sie ihr zu Füßen.

Berliner Morgenpost - 17. Feb. 2008
Wenn der Witz zum Namen wird
Sie zwitschern wie Vögel, sind aber echte Affen, solche mit Krallen. Tamarine brauchen die Greifzehen, weil sie den ganzen Tag in Südamerika im Amazonasbecken von Baum zu Baum springen - so leichtfüßig wie Eichhörnchen. Als der Einjährige Sanjo 2007 aus dem Zoo Wilhelma in Stuttgart nach Berlin kam, verlor er keine Zeit und kuschelte mit der drei Jahre älteren Maja. "Er hat sie schon gedeckt", - der Tierarzt und Kurator Andreas Pauly drückt es nüchtern aus.

Ostthüringer Zeitung - 18. Feb. 2008
Zoo-Schule im Tiergarten bisher prima genutzt
Die Zoo-Schule, die 2006 in der ehemaligen Bärenschenke des Eisenberger Tiergartens eingerichtet worden war, wurde bisher sehr gut genutzt, nannte Tiergarten-Leiter Mathias Wiesenhütter dies kürzlich vor dem Eisenberger Stadtrat einen vollen Erfolg. Seit Eröffnung besuchten rund 50 Grundschulklassen der Klassenstufe 1 bis 4 aus dem gesamten Saale-Holzland-Kreis die Einrichtung am Geyersberg. Für den Unterricht werden meist 45 Minuten Theorie und 45 Minuten Praxis gekoppelt. Behandelt werden dabei verschiedene Heimtiere wie Meerschweinchen, Wellensittich und Kaninchen, aber auch Haustiere von Rind , Schwein und Pferd bis zu Schaf , Ziege und Huhn.

Tagesspiegel - 16. Feb. 2008
Flattern im Zickzack
Es kommt Licht ins düstere Versteck: Bad Segeberg hat Europas einziges Fledermaus-Erlebniszentrum. Rund 15.000 Tiere übernachten in den Höhlen nebenan. In „Noctalis“, dem gerade eröffneten Fledermauszentrum in Bad Segeberg, werden die Märchen zwar auch erzählt, im Vordergrund aber steht die Wissenschaft. Auf 560 Quadratmeter Ausstellungs- und Erlebnisfläche lernen Besucherinnen und Besucher die „düstere, nächtige Schar“ (Brehms Tierleben) ganz neu kennen. Rund 15 000 Wasser-, Fransen-, Bechstein-, Teich- und Bartfledermäuse übernachten von Oktober bis März in den Kalkberghöhlen. Im zweiten Stock des Erlebniszentrums haben die Biologen den Tag zur Nacht gemacht. Im hermetisch abgeschlossenen Glasrondell flattern rund 100 südamerikanische Blattnasen-Fledermäuse aus dem Frankfurter Zoo durchs Fastdunkel, schnelle Schatten, die auf unberechenbarem Zickzackkurs durchs Geäst huschen und immer wieder mal im Vorübergehen einen winzigen Bissen vom Apfel-Bananen-Brei naschen.

NÖN Online - 20. Feb. 2008
Gänserndorfer Safaripark-Löwen genießen „Freiheit“ in Südafrika
Im November wurden zehn Raubkatzen aus dem Gänserndorfer Safaripark nach Afrika übersiedelt. Tierarzt Zoher brach jetzt wieder in den Süden auf. Vorher gab er der NÖN noch ein Interview.

Kurier - 17. Feb. 2008
Die Wolf-Gang im Gleichklang
Der Wolf kehrt zurück. Zeit, ihn zu erforschen, dachten österreichische Wissenschaftler, die ein europaweit einzigartiges Projekt starten. Es war tiefster November, als Kurt Kotrschal mit seiner Werkzeugtasche Richtung Wolfsgehege im Tierpark Schönbrunn ausrückte – "wie ein polnischer Handwerker", sagt er selbst. Im Schlepptau hatte der Wiener Verhaltensforscher seine Diplomandin Helene Möslinger. Zweck der Aktion: Der Leiter der Forschungsstelle Grünau im Almtal und die Jungforscherin wollten eigenhändig eine Vorrichtung für eine Wolfsstudie aufbauen. Massive Metallpfosten wurden im Gehege der drei Timberwölfe in den Boden gerammt, ein Gitterzaun herumgespannt und nur zwei Löcher offen gelassen, durch die die Wolfsschnauzen passen. Im Inneren wurde das Herzstück der Anlage montiert: Zwei Tabletts, verbunden durch einen Balken, der mit Seilen in Richtung der Löcher gezogen werden kann. Kurioserweise sitzen die Forscher und nicht die Wölfe im Käfig. Genau dort war Helene Möslinger den ganzen Winter über in der Morgendämmerung zu finden, um ihren Wölfen Rind- oder Pferde-, manchmal Kückenfleisch auf den Silbertabletts zu präsentieren.
Der Clou an dem Experiment: Die Wölfe kommen nur an die Frühstückshäppchen, wenn sie gemeinsam und möglichst synchron an den beiden Seilen ziehen. Zwei der Timberwölfe verstanden sofort, was die Forscher von ihnen erwartet hatten und sicherten sich in trauter Zusammenarbeit ihre Belohnung. Damit ist es erstmals gelungen, nachzuweisen, dass Wölfe beim Nahrungserwerb kooperieren.

espace.ch - 20. Feb. 2008
Dählhölzli sucht ehrenamtliche Rangers
Wer sich gerne mit Tieren beschäftigt, mit Kindern auseinandersetzt und den ganzen Tag im Freien verbringt, darf sich im Tierpark Dählhölzli melden: als ehrenamtlicher Ranger. Die Aufseher beantworten Fragen der Parkbesucher über die Tiere oder greifen ein, wenn etwa Kinder einen Esel ins Ohr zwicken. Geeignete Kandidaten werden vor Arbeitsbeginn eine Woche lang ausgebildet.

China Internet Information Center - 18. Feb. 2008
Panda Fulong ist ein Symbol der Freundschaft
Österreichs Außenministerin Ursula Plassnik hat Donnerstag dem Pandabärenbaby Fulong im Zoo des Schlosses Schönbrunn einen Besuch abgestattet. Das Bärenbaby sei ein Symbol für die engen Beziehungen und die Freundschaft zwischen China und Österreich, heißt es dazu in einem Pressekommunique des österreichischen Außenministeriums.

China Internet Information Center - 20. Feb. 2008
Tausende Wildenten bleiben in Ürümqi
Das Bild wurde am 18. Februar aufgenommen und zeigt, dass Tausende von Wildenten im Schwansee des Zoos der Stadt Ürümqi im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang zusammen mit den vom Zoo gezüchteten Schwänen schwimmen. Seit Frühwinter letztes Jahres sind diese Wildenten, die eigentlich nach Süden fliegen und dort überwintern sollten, im Schwansee des Ürumqi-Zoo geblieben. Um die plötzlich gekommenen Wildenten und die gezüchteten Schwäne gut ernähren zu können, haben die Tierwärter jeden Tag mehr Nährungsmittel zur Verfügung gestellt.



Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

destentor.nl - 20. Febr. 2008
Dierenpark maakt 'dertig procent kans'
Dreißig Prozent Chance fürTierpark
Emmeloord. Dreißig Prozent ist die Chance, daß die Pläne für einen Zoo in Noordoostpolder es schaffen, schätzt Beigeordneter Willy Schutte aus Noordoostpolder ein. Er ist im Gespräch mit dem Hardenberger Jan Oosting, dem Sohn des Gründers des Noorder Dierenpark in Emmen. Oosting will mit seiner Stiftung Ecozoo einen Tierpark errichten, der die fünf Kontinente vorstellt. Und wo die Tiere in ihrer "eigenen natürlichen Umgebung" leben können. Oosting ist seit 2005 mit der Gemeinde Noordoostpolder im Gespräch. Inzwischen sei Noordoostpolder die einzige Vertragspartei , mit der er im Gespräch sei, sagt Oosting. Seine Stiftung suchte in den vergangenen Jahren in den Niederlanden nach einem geeigneten Areal. Das Areal gibt es. Aber die interessierten Parteien finden normalerweise auch, daß Noordoostpolder einen finanziellen Beitrag leisten muß zu den wunderbaren Plänen. Und [das war für] Bürgermeister und Beigeordnete nicht von vornherein zu erwarten. Schutte sieht, bei Nachfrage, den Korridor als eine "Geburtenstätte, wo viel geht". Die Gemeinde wird sehen, was "räumlich wünschenswert ist".

hartvannederland.nl - 19. Febr. 2008
Goed nieuws voor olifantendames Indra en Rekka
Gute Nachrichten für die Elefantendamen Indra und Rekka
Die Indischen Elefanten dürfen definitiv in Burgers' Zoo beleiben. Die zwei Damen arbeiteten früher in einem deutschen Zirkus, wo sie ernsthaft verwahrlosten. Ende Juni kamen sie nach Arnheim und seitdem geht es ihnen etwas besser.

noorderdierenpark.nl - 14. Febr. 2008
Twee maraboekuikens
Zwei Marabuküken
Hinter den Kulisen der Marabuunterkunft sitzen zwei Marabupärchen auf dem Nest. Bei dem einen Pärchen ist das Weibchen rege beschäftigt, das Gelege von drei bis vier Eiern vollzumachen, bei dem anderen Paar sind Vater und Mutter sehr beschäftigt mit der Versorgung der zwei Küken, die aus den Eiern geschlüpft sind. Sie halten ihre Jungen warm und stopfen ihnen regelmäßig ein leckeres Häppchen hinein. Auch bei den Kattas, den Nachbarn der Marabus, gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Nach Dortje ist nun auch Kattadame Theresa Mutter geworden, und wohl von Zwillingen. Die Kattagruppe besteht nun aus gut 36 Tieren, dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben, denn Danny, das einzige erwachsene Männchen in der Gruppe, ist äußerst aktiv gewesen.

frieslandzoo.nl - 19. Febr. 2008
Bijzondere wandelende takken in Aqua Zoo Friesland
Besondere Stabheuschrecken im Aquazoo Friesland
Auf den ersten Blick scheint es vielleicht, als würde man in eine leere Tierunterkunft schauen - nur mit Zweigen, Blättern und Sträuchern eingerichtet. Doch plötzlich bewegt sich ein Blatt weg... nein, es ist keine optische Täuschung. Es handelt sich um die neueste Tierart von Aquazoo Friesland - die Australische Gespenstheuschrecke, ein Insekt, das zur Familie der Gespenstschrecken gehört. Seit voriger Woche sind zwölf Weibchen und acht Männchen im überdachten Naturama des Aquazoo Friesland zu bestaunen. Lediglich drei andere Zoos in den Niederlanden beherbergen diese Tierart. Die Australische Gespenstheuschrecke kommt nur in Australien vor, in den (sub)tropischen Regenwäldern. Die Gespenstheuschrecken im Aquazoo Friesland stammen aus einem Zoo in Budapest. Es sind nur 30 Zoos in Europa, die diese stachlige Tierart beherbergen.

destentor.nl - 19. Febr. 2008
Kans op dierenpark in Noordoostpolder neemt toe
Chance auf Tierpark in Noordoostpolder nimmt zu
Emmeloord. Die Chance, daß Noordoostpolder einen großen Tierpark auf seinem Territorium erhält, ist groß. Die Stiftung Ecozoo des Hardenbergers Jan Oosting ist zur Zeit nur noch im Gespräch mit Noordoostpolder für den künftigen Tierpark Animal World, sagt Oosting. Noordoostpolder-Beigeordneter Willy Schutte nennt den Tierpark ausdrücklich in einem von Haus zu Haus verteilten Blättchen des Emmeloorder Maklerdienstes De Munt. Ecozoo ist schon ein paar Jahre auf der Suche nach einem geeigneten Standort für seine Pläne. Oosting machte seine ersten Ideen für einen Öko-Tierpark in den 1990er Jahren öffentlich. Das Ziel ist, daß in dem Park die verschiedenen Kontinente zu erkennen sind, in denen die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung Platz finden. Wenn die Pläne realisiert werden, erhält Animal World ein Areal im Korridor, dem Gebiet zwischen Emmeloord und dem Naturschutzgebiet Kuinderbos. Oosting ist der Sohn des Gründers des Noorder Dierenparks in Emmen.

eropuit.blog.nl - 18. Febr. 2008
Kikkeractie voor kinderen in Artis
Froschaktion für Kinder in Artis
In den Frühjahrsferien (23. Februar bis 2. März) findet im Amsterdamer Tiergarten Artis die Veranstaltung "Coole Frösche" (Coole Kikkers) statt. Kinder können mitmachen bei Kinderaktivitäten und lernen, warum Amphibien wichtig sind. Artis hat die größte Amphibiensammlung aller Zoos in den Niederlanden. Da gibt es "gewöhnliche" Frösche, aber auch die Große Wabenkröte, die tut, als wäre sie ein Blättchen, Feuersalamander und prächtig gefärbte Pfeilgiftfrösche. Das Jahr 2008 ist weltweit zum Jahr des Frosches erklärt worden. In der ganzen Welt werden Frösche, Kröten und Salamander durch einen hartnäckigen Schimmel vom Aussterben bedroht. Hierdurch starben in den letzten Jahren bereits 120 Arten aus. Die niederländischen Zoos organisieren das ganze Jahr über Aktivitäten, um Geld zu sammeln für das Stoppen dieser biologischen Katastrophe. Im Artis-Aquarium ist eine Ausstellung über Amphibien zu sehen und Kinder können als wahrhaftige Frösche geschminkt werden. Im Geologischen Museum ist die Evolution der Frösche zu verfolgen und es werden Froschgeschichten vorgelesen. Die Figur Kikker (Frosch) von Max Velthuis geht umher. Es gibt eine Erkundungstour, bei der als Preis zu gewinnen ist: übernachten und aufwachen [im nl. Original ont(k)waken; ontwaken = aufwachen, kwaken = quaken; das Wortspiel könnte bedeuten: mit den Fröschen aufwachen] in Artis. Jeder kann in der Natur helfen, um Frösche, Kröten und Salamander zu retten: Müll in und rund um Entwässerungsgräben aufräumen, mithelfen bei einer Krötenübersetzaktion, Geld spenden für die Aktion. Im Planetarium sind "Froschartikel" zu kaufen, wie die CD "Paddentrek" (Krötenzug), die Harry Sacksioni speziell für das Jahr des Frosches aufnahm. Die Einnahmen von der CD und anderen Artikeln gehen an die Amphibienkampagne. Artis ist das ganze Jahr von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Website: www.artis.nl

depers.nl - 16. Febr. 2008
Panda's ontsnappen uit Schotse dierentuin
Pandas entkommen aus schottischem Zoo
Zwei Kleine Pandas sind immer noch auf freien Füßen, nachdem sie vor einer Woche aus einem schottischen Tierpark entkommen waren. Die beiden Pandas, Pichu und Isla, konnten über einen umgewehten Baum den Park verlassen.

iomtoday.co.im - 18. Febr. 2008
Manx-born red panda makes a break for it
A MANX-born red panda is on the run after escaping from a Scottish conservation park.
The female - Pichu - made a break for it with her daughter Isla after a tree fell on to their pen during a storm. The less adventurous dad stayed behind. The racoon-like animals are now thought to be in a wooded area close to Galloway Wildlife Conservation Park. But thick branch cover is said to have made it difficult for staff to search for the pair, who have been missing for nearly a week. Police in Dumfries and Galloway have appealed for people to look out for the animals. Wildlife Park general manager Nick Pinder confirmed Pichu was bred at the Wildlife Park, in Ballaugh, before being sent to the Galloway park two years ago to start a new pairing. Pichu gave birth to Isla there last June. The youngster's arrival was hailed as continuing the Scotland centre's 'fantastic breeding record for this endangered species', according to the park's website. Red pandas are native to southern Asia and mainly eat bamboo.

upi.com - 16. Febr. 2008
2 pandas on the lam from Scottish zoo
KIRKCUDBRIGHT, Scotland, Feb. 16 (UPI) -- Two red pandas were on the loose Friday, almost a week after they escaped from a wildlife park near a Scottish seaside resort. Pichu and Isla are believed to have exploited an opportunity when a tree came down on their enclosure at Galloway Wildlife Conservation Park during a storm, The Scotsman reported. John Denerley, who owns the park with his wife, Kathleen, said the mother and daughter pandas might be able to survive for some time in the woods near Kircudbright, even without the bamboo they prefer. But he said he hopes they return and that Mushu, Isla's father, clearly misses his companions. "Mushu is pining for them," he said. "We have been searching for a few days, and now we have asked everyone who lives near the park to look up their trees, in their gardens, and in their sheds. I just hope they make their own way back when they get hungry." Wildlife police have placed traps normally used to catch invasive grey squirrels without killing them. There are no results so far, although there has been at least one possible sighting by a man who wondered why a fox would be climbing a tree.

steenwijkercourant.nl - 16. Febr. 2008
Eerste trekkende padden en kikkers gesignaleerd rond het Kuinderbos
Erste wandernde Kröten und Frösche rund um Naturschutzgebiet Kuinderbos gesichtet
Mit vereinten Kräften wird in den kommenden Tagen der Krötenzaun längs des Hopweg und des Schoterweg am Naturschutzgebiet Kuinderbos angebracht durch das Gruppenprojekt der Resozialisierungshilfe in Flevoland. Eine Anzahl Freiwilliger der staatlichen Forstverwaltung wird zusammen mit Mitgliedern des Vereins für Natur- und Umwelterziehung Noordoostpolder und den Förstern sich hinter dieses für Noordoostpolder einzigartige Projekt klemmen. Täglich wird der Zaun zweimal kontrolliert werden auf die Anwesenheit von Fröschen oder Kröten, die übergesetzt werden können. Es haben sich 22 Schulklassen aus dem Noordoostpolder, Friesland und Overijssel angemeldet, darunter auch Schulen aus Steenwijkerland. Insgesamt etwa 500 Kinder helfen der staatlichen Forstverwaltung beim Hinübersetzen. Am 3. März um 9 Uhr macht die erste Schule den ersten Schritt. Der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) hat 2008 zum "Jahr des Frosches" ausgerufen. Amphibien stehen weltweit als Artengruppe stark unter Druck, unter anderem als Folge der Klimaveränderungen und des Verlusts an Lebensraum. Die Staatliche Forstverwaltung Region Ost ergreift diese Gelegenheit, um die Frösche und Kröten extra in das Rampenlicht zu stellen und sehen zu lassen, welche Bedeutung die sehr geschätzte ehrenamtlichen Arbeit rund um diese Artengruppe hat. Es wurden jährlich nämlich viele Stunden durch Freiwillige aufgewandt für das Übersetzen von Fröschen und Kröten und für die Wiederherstellung und die Verwaltung von Biotopen, unter anderem durch Schulklassen und Anwohner.

elsevier.nl - 15. Febr. 2008
Twintig miljoen voor natuur- en milieueducatie
Zwanzig Millionen für Natur- und Umweltbildung
Das Kabinett stellt in den kommenden vier Jahren zwanzig Millionen Euro bereit, um das Wissen über Natur und Umwelt von jungen Leuten, Kindern und Erwachsenen, zu verbessern. Das Geld dient für Lehrgänge für Lehrer, aber auch, um mit Hilfe von Fachkreisen mehr Menschen zu erreichen. Daneben soll jedes Kind mindestens einmal pro Jahr in der Schule in Berührung kommen mit Natur- und Umweltbildung. Kinder kommen weniger in die Natur und haben oft keine Ahnung, woher ihre Nahrung kommt, teilt das Ministerium für Umweltschutz mit. Auch machen Kinder sich Sorgen um Umweltprobleme. Darum muß die Beziehung zwischen Jugend und Natur verbessert werden und das kann mit Natur- und Umweltbildung geschehen, stellt das Ministerium fest. Verschiedene Natur- und Umweltbildungscenter gibt es unter anderem in Schulen, Aktivitäten werden organisiert in Kiezen oder Zoos. Das Angebot ist allerdings vor allem für die Jugendlichen nicht attraktiv genug, findet das Ministerium. Außerdem kann die Bildung ein wenig effizienter durch die "vielen Initiativen und Projekte die Richtung angeben".

ed.nl - 15. Febr. 2008
Zeven rhesusaapjes naar BestZOO
Sieben Rhesusaffen für BestZoo
BestZoo ist um sieben Rhesusaffen reicher. Sie nehmen den Platz ein von den 12 Affen, die in BestZoo vor kurzem auf dramatische Weise ums Leben kamen. Wenn die männlichen Affen sich hier einmal eingewöhnt haben, kommen sie auch in die Außenanlage. Sie stammen aus dem Tierpark Wissel in Epe. Weil manche Affen schon zwölf Jahre hier saßen, war der Umzug für sie ein spannendes Unternehmen.

rtvdrenthe.nl - 15. Febr. 2008
Vragen over dode giraffe
Fragen zu toter Giraffe
Emmen. Die Partei für die Tiere will Aufklärung über den Tod einer Giraffe direkt vor ihrem Transport in den Tierpark Emmen. Die Giraffe sollte Anfang Februar von Madrid aus nach Emmen befördert werden. Die Abgeordnete Ouwehand von der Partei für die Tiere fragt nun die Regierung, ob die Beaufsichtigung von Tiertransporten durchs Zoos gut geregelt ist. Sie fordert aus Anlaß des Verendens der Giraffe, daß die Regierung schnell eine Untersuchung durchführt zu der Art und Weise, in der Zoos Tiere halten und befördern.

gelderlander.nl - 15. Febr. 2008
Rimba logische aanvulling op Bush
Rimba logische Ergänzung zum Busch
Arnheim. Die Rimba, das neue Projekt in Burgers' Zoo ist laut Biologe Wineke Schoo die logische Ergänzung zum Busch, dem überdachten Urwald, der 1988 ein Weltnovum war. "In der Rimba laufen große Tiere, die mehr Platz brauchen, als der Busch bieten kann. Die Malaienbären sind zum Beispiel hervorragende Kletterer, die hohe Bäume haben wollen. Und auch nicht unwichtig: auf diesem großen Areal konnten wir viel mehr Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, denn man kann die Menschen natürlich nicht frei zwischen Tigern und Schlangen laufen lassen - während diese im Regenwald zu Hause sind." Um die tropische Lebensumgebung realisieren zu können, haben viele andere Zoobewohner Platz machen müssen. Direktor Alex van Hooff: "Wir haben keine Wölfe und Kamele mehr. Auch die Nandus, die Bisons und die Präriehunde sind verschwunden. Das finden wir nicht schlimm, denn ein Zoo ist ein Prozeß, der stets in Entwicklung ist. Manche Tierarten kommen nach einiger Zeit zurück. Zum Beispiel die Netzpythons, die sind nun zurück nach einer Abwesenheit von 25 Jahren. Biologe Tom de Jongh: "Wir hoffen, daß die Tiere sich in der Rimba so heimisch fühlen, daß sie sich paaren. Wir sind beteiligt an allerlei weltweiten Zuchtprogrammen, um bedrohte Tierarten zu erhalten. Zoos haben ihre Viecher nicht mehr auf ewig." In den kommenden Jahren sind keine großen Bauaktivitäten in Burgers' Zoo zu erwarten. Denn Direktion und Biologen beschäftigen sich nach der Eröffnung der Rimba mit der neuen großen Herausforderung: dem Geburtstagsgeschenk zum hundertjährigen Bestehen.

gelderlander.nl - 15. Febr. 2008
Rimba nieuw oerwoud Burgers
Rimba neuer Urwald in Burgers'
Arnheim. Im Herzen von Burgers' Zoo, zwischen der Wüste und dem Mangrovenwald, entsteht das Asienprojekt des Arnheimer Tierparks. Der Name: Burgers' Rimba. "Rimba" ist abgeleitet von dem malaiischen Wort rimba raya, was "tropischer Regenwald" bedeutet. "Außerdem klingt es exotisch", sagt ein Sprecher des Parks. "Es paßt nahtlos in die Reihe Burgers' Bush, Desert, Ocean, Mangrove, Safari." Obwohl die neue Attraktion in sechs Wochen fertig sein soll, ist es jetzt noch eine große Baugrube mit künstlichen Felsen und einem Tunnel. Nur die Tiger sind bereits an ihrem Bestimmungsort, auch wenn sie noch nicht für Besucher zu sehen sind. Bis zur Eröffnung zu Ostern leben sie in den zukünftigen Wurfboxen. Drei Malaienbären und sieben junge Netzpythons kommen in Kürze an. Sie sind zusammen mit Waranen, Schweinsaffen, Gibbons und Muntjaks Bewohner der Rimba. "Die Rimba ist ein Geschenk für uns selbst wegen unseres 95-jährigen Bestehens am 31. März", sagt Direktor Alex van Hooff. Der neue asiatische Lebensraum ist das erste große Projekt, das unter dem neuen Direktor zustande gekommen ist. "Es ist die sechste zusammenhängende Lebensumgebung in unserem Zoo. Es ist ein typisches Burgers'-Projekt: Wir entscheiden uns dafür, Tiere sehen zu lassen, die in der Natur auch miteinander zu tun haben. Ich halte manche andere Zoos für ordentliche Briefmarkensammlungen. Die haben sehr viele verschiedene Tiere, aber ohne jegliche Beziehung dazwischen", so Van Hooff.

leidschdagblad.nl - 15. Febr. 2008
Avifauna niet bezorgd over diefstal flamingo's
Avifauna macht sich keine Sorgen wegen Flamingodiebstahl
Alphen/Landgraaf. Es ist nicht einfach, im Alphener Vogelpark Avifauna Flamingos zu stehlen. Und wenn es schon gelingt, die Tiere mitzunehmen, dann ist es fast unmöglich, mit ihnen zu handeln. "Sie sind beringt, gechipt und von einer Anzahl Tiere haben wir auch noch DNA-Muster. Wenn unsere Tiere irgendwo auftauchen, kann die Polizei sofort sehen, daß sie von uns sind", erzählt Avifaunadirektor John de Hoon. Diese Woche wurden im limburgischen Landgraaf zehn Flamingos aus einer Voliere in einem Pflanzengarten gestohlen. Laut Polizei war es das Werk professioneller Diebe, welche die Tiere wahrscheinlich auf Bestellung gestohlen haben. "Vor langer Zeit sind bei uns einmal Tiere gestohlen worden", erzählt De Hoon. "Aber die Möglichkeit eines Diebstahls ist klein. Wir haben den Park gesichert mit Kameras und es ist immer jemand anwesend. Da wohnen Menschen und die Rezeption ist immer besetzt."

dierennieuws.nl - 16. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Burgers' Zoo
Ein Tag im Zoo: Burgers' Zoo
Der dritte Zoo, den wir im Rahmen der Serie "Ein Tag im Zoo" besucht haben, ist Burgers' Zoo. Dieser weltberühmte Zoo ist immerhin Spitzenreiter, wenn es darum geht, Tiere naturnah unterzubringen. Ein Tag bei Burgers' bedeutet einen Tag rund um die Welt. Auf unsere eigenwillige Weise besuchen wir diesen Zoo auch regelmäßig, so auch am Samstag, den 19. Januar d.J. Burgers' Zoo sollte man an Sonn- und Feiertagen und in der Hochsaison am besten meiden, denn es sind dann immer extrem viele Besucher. Der Besucherstrom kommt nicht allein aus den Niederlanden, sondern auch aus Deutschland.
Tekst: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
[Teil 1 behandelte einen Besuchstag im Zoo Artis, Teil 2 schilderte die Eindrücke eines Zoobesuchs im Tiergarten Blijdorp Rotterdam]

dierennieuws.nl - 9. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Blijdorp
Ein Tag im Zoo: Blijdorp
Genau wie Artis ist auch der Tiergarten Blijdorp kein Zoo, in dem ein einmaliger Besuch reicht, um alles zu sehen, was dieser Zoo zu bieten hat.

dierennieuws.nl - 6. Febr. 2008
Een dagje dierentuin: Artis
Ein Tag im Zoo: Artis
Einmal bei Eisbärin Tania angelangt, werden wir auch nicht recht froh. Sie liegt ein bißchen merkwürdig da und macht Bewegungen mit Kopf und Pfoten, was uns stark an stereotypes Verhalten denken läßt. Eisbären gehören zu den Tieren, die eigentlich nicht in einen Zoo gehören. Wie gut sie auch untergebracht sind (wie in Ouwehands Tierpark und künftig im Tiergarten Blijdorp), man wird doch immer stereotypes Verhalten sehen bei diesen Tieren. Artis tut auch bei den Eisbären etwas für deren Bereicherung. Eisbären sind ziemlich neugierig von Natur aus, also erfreut man sie mit allerlei "Spielzeug" wie Gummireifen, Kunststoffbojen oder Verkehrswarnkegel.

blikopnieuws.nl - 13. Febr. 2008
Olifant Irma maakt het goed ondanks kraam-problemen
Elefant Irma geht es gut trotz Probleme mit der Geburt
Rotterdam. Elefantin Irma geht es den Umständen entsprechend gut; sie frißt gut, verhält sich normal und scheint nicht viel Beschwerden zu haben von ihrem noch ungeborenen Kalb. Die Hoffnung auf ein lebendes Junges ist allmählich aufgegeben und das Überleben unserer Stamm-Mutter ist nun das Allerwichtigste. Weiter hofft der Tiergarten Blijdorp, daß das Junge aus ihrem Körper einmal herauskommt. Zuallererst wegen Irmas eigener Gesundheit, aber auch, weil sie nicht mehr trächtig wird, solange das Junge noch in ihrer Gebärmutter sitzt. Ein Kaiserschnitt ist bei Elefanten nicht wünschenswert, weil dann die Möglichkeit groß ist, daß die Mutter das nicht überlebt. Glücklicherweise gibt es mehrere Beispiele von Elefanten, die ein totes Kalb nach Monaten - und manchmal nach Jahren - doch noch zur Welt brachten. Irma wird eingehend beobachtet und weiter lautet die Devise: abwarten. Dieses Jahr wird Irma wahrscheinlich Abschied nehmen von einem ihrer Sprößlinge: Sibu (geboren im Februar 2004). Er kann einen Platz erhalten in einer echten Bullengruppe in Südfrankreich. In Sevilla (Spanien) ist in den vergangenen Jahren das erste Experiment dazu gestartet und mit Erfolg! Für Sibus Erziehung ist das ein prima Schritt. Es hat sich schon des öfteren gezeigt, daß es nicht gut ist für die Entwicklung eines Bullen, zu lange in einer Weibchengemeinschaft "hängen" zu bleiben. Für die Ruhe der Weibchen ist es oft besser, wenn dieses "Bürdepack" ihre Pubertät durchläuft in Junggesellengruppen, bestehend aus anderen Bullen. In der freien Natur leben Elefantenbullen übrigens auch getrennt von den Weibchen, außer in der Paarungszeit.

Polnische Meldungen

zoo.gd.pl - 20. Febr. 2008
Podróż do Zoo w Świerkocinie
Reise in den Zoo in Świerkocin
Am Freitag gingen einige Tiere aus unserem Zoo [Gdansk] auf die Reise in die Wojewodschaft Lubuskie (Lebus), und zwar in den Safarizoo in Swierkocin: vier Zebras, Männchen; ein Paar Nilgauantilopen, ein Paar Defassa-Wasserböcke sowie drei Lamas, ein Männchen mit zwei Weibchen. Der Zoo in Swierkocin ist der einzige Safarizoo in Polen, den man in der in der Kabine eines Autos besucht, denn die Mehrzahl der dort lebenden Tiere bewohnt ein riesiges gemeinsames Freigehege, das nicht von Gittern begrenzt wird. Zum Glück kann man kühn das Fenster öffnen, weil die Raubtiere isoliert bleiben.

zoo-krakow.pl - Ende Jan. 2008
NOWI MIESZKAŃCY NASZEGO OGRODU
Neue Bewohner des Krakower Zoos
Am Freitag, dem 25. Januar, wurde der Krakower Zoo um neue Bewohner reicher - eine Familie südamerikanischer Flachlandtapire. Die Familie mit dem Jungtier, dem jungen, fast zwei Monate altem Weibchen Celinka kam aus dem deutschen Zoo Hannover. Die Tapirfamilie hat sich schnell akklimatisiert. Mit dem Herannahen der warmen Tage kann man die sympathischen Tiere im Freigehege sehen.

zoo.gd.pl - 29. Jan. 2008
Hipopotam karłowaty
Zwergflußpferd verläßt Zoo Gdansk
Gestern herrschte früh am Morgen im Gehege der Zwergflußpferde ein ziemliches Durcheinander. Die Tiere fühlten die Unruhe der Pflegerin und waren sehr unruhig. In ihrer Umgebung fand sich plötzlich eine ziemlich große Gruppe fremder Personen. Ursache für die Verwirrung war die Abreise des jungen Weibchens Tosia II in den Parc Animalier et Botanique de Branféré in Le Guerno, Frankreich. Die Fahrt dauert 36 Stunden. Das Zwergflußpferdweibchen ging widerwillig in den schmalen Spezialkäfig, während alle geduldig warteten, bis es sich durch Leckerbissen ermutigt in der Kiste befand. Zum Glück reist Tosia unter ansehnlichen, sehr bequemen Bedingungen. Sie wurde im Käfig auf ein Spezialfahrzeug verladen, das für den Tiertransport über weite Strecken angepaßt ist.

zoo.opole.pl - 8. Febr. 2008
Samiec Lori małego ma towarzyszkę
Im Zoo Opole bekam Zwergplumplori-Männchen eine Gefährtin
Gestern kam ein Zwergplumplori-Weibchen aus dem Zoo Paington (Großbritannien). Der Koordinator des EEP wählte sie aus als beste Partnerin für unser Männchen. Wir hoffen, ähnlich wie der Koordinator, daß die Halbaffen einander gefallen und einen Beitrag leisten zur Vergrößerung der Familie in Opole und der in zoologischen Gärten gehaltenen Population dieser vom Aussterben bedrohten Art.

zoo.poznan.pl - 30. Jan. 2008
Witamy nowych lokatorów ZOO
Neue Zoobewohner willkommen geheißen
Dank des neuen Kleinkantschils ist die Anzahl der Bewohner des Nachttierhauses erneut gewachsen. Das Tier wurde vor einem Monat geboren und ist bereits der zweite Vertreter dieser Art, der im Zoo Poznan das Licht der Welt erblickte. Mit ein bißchen Glück und etwas Geduld kann man es sehen im Pavillon, in dem es gemeinsam mit seinen Eltern lebt. In der Huftierabteilung gab es die turnusmäßigen Geburten - zwei prächtige Sitatungas, ein Männchen und ein Weibchen.



Russische Meldungen

stolica-s.su - 15. Febr. 2008
Львиная пара теперь будет жить в Саранске
Löwenpärchen wird jetzt in Saransk leben
Der Zoo Saransk erwarb ein junges Löwenpaar. Die neuen Bewohner wird das Publikum erst in einem Monat sehen, wenn die Quarantäne beendet sein wird. Die einjährigen Raubkatzen kaufte der Zoo auf Kredit. Für den Löwen Motja müssen schließlich 47.000 Rubel, für seine Freundin Lada 50.000 Rubel [etwa 1385 Euro] gezahlt werden. Der Zuwachs kam am 11. und 15. Februar aus einem Wanderzoo des Rostower Gebiets. "Den langen Weg über 1.000 km haben die jungen Löwen mit Mühe überstanden, weil in einigen Gegenden jetzt Fröste bis zu 20 Grad minus sind", erzählt der Direktor des Zoos Pawel Kschnjaikin.

vmdaily.ru - 14. Febr. 2008
Амфибий сохранят в криобанке
Kryobank für Amphibien
Im Moskauer Zoo wird Genmaterial von Amphibien aufbewahrt werden. Bis Ende 2008 wird im Moskauer Zoo eine Kryobank für Genmaterial von Amphibien organisiert, teilte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag der Leiter der Wissenschaftsabteilung des Tiergartens Sergej Popow mit. "In der Welt hat sich eine Krisensituation herausgebildet - vom Aussterben bedroht sind etwa 3.000 Amphibienarten, mehr als 120 Arten sind bereits verschwunden. Die Schaffung der Kryobank bildet eine Garantie für die Erhaltung von Genmaterial auf unbegrenzt lange Zeit", sagte S. Popow. "Der Moskauer Zoo führt einen aktiven Kampf um die Erhaltung der Amphibien", erklärte auf der Pressekonferenz die Mitarbeiterin der Abteilung Wissenschaft und Bildung des Tiergartens Irina Serbinowa. Sie erzählte, daß schon drei Jahre lang Mitarbeiter des Zoos alles Mögliche tun für die Erhaltung einer seltenen Froschlurchart, der Syrischen Schaufelkröte [Pelobates syriacus Boettger]. "Wir haben erwachsene Exemplare gefangen, Nachwuchs erhalten, auf die Geschlechtsreife der Jungtiere (drei bis vier Jahre) gewartet und jetzt lassen wir sie frei innerhalb des natürlichen Areals - in Ostgeorgien", teilte I. Serbinowa mit. Sie betonte, daß die Tätigkeit der Mitarbeiter des Moskauer Zoos erlaubt zu hoffen auf die Wiederherstellung der Population dieser Froschlurche.

top.rbc.ru - 13. Febr. 2008
Московскому зоопарку исполнилось 144 года
Der Moskauer Zoo besteht 144 Jahre
Der Moskauer Zoo, einer der größten in Europa, begeht seinen 144. Gründungstag. Offizieller Geburtstag des Zoos ist der 13. Februar. Doch die Festveranstaltungen aus diesem Anlaß werden im Sommer stattfinden, "damit es die Besucher bequem haben und sich zur Feier möglichst mehr Gäste einfinden". In den letzten fünf Jahren wurde der Zoogeburtstag am ersten Sonnabend im Juli begangen. Zur Eröffnung des Zoologischen Gartens beherbergte dieser auf einer Fläche von 10 ha bereits etwa 80 Arten und 200 Exemplare wilder Tiere und mehr als 100 Exemplare an Haustieren. Am besten war die Fauna Rußlands vertreten - die Gründer des Tiergartens wollten den Besuchern die Natur Rußlands zeigen. In den 1990er Jahren wurde der Zoo einer umfassenden Rekonstruktion unterzogen. Damals entstanden auf seinem Gelände neue große Einrichtungen: "Vogelhaus", "Katzen der Tropen", "Affenhaus", "Huftiere der Tropen", Bassins für Robben und ein Pavillon für Wasservögel. Eröffnet wurden etwas kleinere Ausstellungen: Felsen für Greifvögel und Schneeziegen, "Flamingohaus", Tierwelt Rußlands, auf einen Kontinent bezogene Anlagen. Jetzt werden im Moskauer Zoo auf 21,46 ha Fläche mehr als 8.000 Tiere gehalten, die zu mehr als 1.000 Arten der Weltfauna gehören. Der Zoo beteiligt sich an vielen internationalen Programmen zur Erhaltung akut vom Aussterben bedrohter Tierarten, arbeitet zusammen mit Naturschutzorganisationen, ist Mitglied des weltweiten und des europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (WAZA, EAZA). Im Jahre 2014 - zum 150-jährigen Bestehen des Zoos - ist geplant, die umfasende Rekonstruktion zum Abschluß zu bringen. Schon zum Jahre 2010 sind hier vorgesehen die Eröffnung eines neuen Aquariums, eines Terrariums, eines Pinguinariums und eines Bildungszentrums, in dem ein Zirkel junger Naturforscher und ein Kindertheater ihren Platz finden werden.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

strana.ru - 20. Febr. 2008
Красноярский энтомолог из тюрьмы на Мадагаскаре попал в больницу
Krasnojarsker Entomologe kam auf Madagaskar aus dem Gefängnis ins Krankenhaus
Der bekannte Krasnojarsker Entomologe und Sammler seltener Tiere, insbesondere Insekten, Wladimir Jefremenko, der für drei Monate in ein Gefängnis Madagaskars geriet, wurde in ein Krankenhaus verlegt. Mitte Dezember 2007 flog der bekannte Krasnojarsker Sammler seltener Insekten Wladimir Jefremenko mit einem Begleiter nach Madagaskar, um seine Sammlung exotischer Tiere zu ergänzen. In einem der Nationalparks der afrikanischen Republik fing er einige Insekten, wofür ihn die örtlichen Behörden zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilten.

rosbalt.ru - 20. Febr. 2008
Мадагаскар: российский коллекционер бабочек попал из тюрьмы в больницу
Madagaskar: russischer Schmetterlingssammler kam aus dem Gefängnis ins Krankenhaus
Wie Interfax mitteilt, lautet die vorläufige Diagnose Dysenterie (Ruhr). Jefremenko ist in Sibirien bekannt als Besitzer eines Privatzoos mit seltenen Tieren und eines einzigartigen Meeresmuschel-Museums. In seiner Sammlung sind 11.000 Insekten.

rian.ru - 20. Febr. 2008
Приговоренных на Мадагаскаре россиян могут освободить в среду
Auf Madagaskar verurteilter Russe kann am Mittwoch frei sein
Moskau. Die auf Madagaskar wegen Wilderei verurteilten Russen Wladimir und Kristina Jefremenko können schon am Mittwoch befreit sein. "Heute soll voraussichtlich eine Sitzung des Appellationsgerichts stattfinden, in deren Verlauf das endgültige Urteil verkündet werden kann und die Anklage fallengelassen wird", telefonierte er aus Antananarivu. ... "Meiner Auffassung nach hat Wladimir der Natur keinerlei Schaden zugefügt. Man darf kein Gleichheitszeichen setzen zwischen Wilderern und Sammlern.

yarsk.ru - 18. Febr. 2008
Тигренок из Красноярска полетит в самарский зоопарк
Ein junger Tiger aus Krasnojarsk fliegt in den Zoo Samara
Am 19. Februar geht eines der Jungen der Tigerin Iriska, die im Krasnojarsker "Rojow rutschej" lebt, auf die Reise in den Zoo Samara. Laut Nikolai Kulakow, Direktor des Krasnojarsker Parks der Flora und Fauna "Rojow rutschej" kam Iriska aus Abakan, wo die Bedingungen für die Haltung von Tigern nicht den Normen entsprechen. "Jetzt übergeben die Abakaner Fachleute laut Vertrag ein Tigerjunges in den Zoo Samara. Das zweite Junge wird bei uns im Park bleiben", erklärte Kulakow. Er fügte auch hinzu, daß im Verlaufe von zwei, drei Monaten im "Rojow rutschej" ein junges Tigerweibchen aus Wladiwostok eintreffen wird. "Jetzt werden dazu Gespräche geführt", schließt der Direktor des "Rojow rutschej".

interfax.ru - 17. Febr. 2008
В Челябинском зоопарке старая медведица Маша не выйдет из спячки до апреля, а молодую Бусинку всю зиму мучила бессонница
Im Tscheljabinsker Zoo wird die alte Bärin Mascha nicht vor April ihre Winterruhe beenden, die junge Businka aber wird den ganzen Winter von Schlaflosigkeit gequält
Tscheljabinsk. Die Tiere des Zoos Tscheljabinsk beginnen schon aus ihrer Winterruhe zu erwachen. Laut Zoomitarbeiter hat Businka den ganzen Winter nicht geschlafen, weil die Mutter ihr die Bärentradition nicht beigebracht hat.

regions.ru - 15. Febr. 2008
ЧЕЛЯБИНСКИХ ТАРАКАНОВ НЕ ПУСТИЛИ ЗА ГРАНИЦУ
Tscheljabinsker Schaben wurden nicht über die Grenze gelassen
Exotische Illegale wurden von den Zöllnern am Eisenbahnkontrollpunkt in Troizk (Gebiet Tscheljabinsk) im Zug Moskau - Astana beschlagnahmt. In einem der Waggons wurde eine vom Zugschaffner versteckte "Ladung" entdeckt - Plasteflaschen, in denen sich Grauschaben befanden. Ihr Besitzer, ein Bürger Kasachstans, versuchte die Schaben der Zollkontrolle zu entziehen, weil er die Zollgebühren sparen wollte. Ein Gutachten stellte fest, daß die Wirbellosen keinerlei Wert darstellen und als universales Futter für Eidechsen, Schildkröten und Schlangen verwendet werden. Trotzdem wurde der Gegenstand der Verletzung des Verwaltungsrechts bestimmt zur verantwortlichen Aufbewahrung in den Tscheljabinsker Zoo, wo den Schaben gewährleistet wird eine entsprechende Pflege bis zur Entscheidung des Gerichts.

justmedia.ru - 15. Febr. 2008
Екатеринбуржцам расскажут о жизни лягушек и жаб
Den Jekaterinburgern erzählt man etwas über das Leben der Frösche und Kröten
Im April organisieren die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos im Reptiliensaal eine Ausstellung von Materialien über Amphibien. Die Veranstaltung wird im Rahmen des von der EAZA verkündeten Frosch-Jahres durchgeführt. "Für Schüler und Studenten werden wir im Vortragssaal auch Lektionen innerhalb des Programms 'Unterricht im Zoo' durchführen." In diesen erzählen wir über die verschiedenen Froscharten, die im Ural, in Afrika und Amerika leben. Wie Swetlana Polenz bemerkte, ist im Sommer eine Ergänzung der Kollektion des Zoos mit uralischen Fröschen und Kröten möglich.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

wwf.ru - 19. Febr. 2008
Серым китам срочно нужна своя охраняемая территория
Die Grauwale benötigen dringend ihr geschütztes Gebiet
Am Internationalen Tag für den Walschutz erinnert der WWF daran, wie man den sehr seltenen Grauwal erhalten kann, der seine Nahrung in russischen Gewässern sucht. Der ufernahe Teil des Ochotskischen Meeres an den Küsten des nordöstlichen Sachalins ist der einzige "Weideplatz" für die ochotskisch-koreanische (westliche) Population der Grauwale. Hierher kommen zum "Mästen" - zur intensiven Nahrungsaufnahme vor der Überwinterung - die erwachsenen Wale und die Weibchen, trächtige und Nachwuchs säugende. Zum Unglück für die Grauwale des Ochotskischen Meeres erwies sich ihr "Weidegebiet" auch für die Erdölförderer attraktiv. Seit Mitte der 1990er Jahre sind die Wale gezwungen zur Koexistenz mit zwei Projekten, die im Schelfgebiet Erdöl und Erdgas fördern - Sachalin-1 und Sachalin-2. Der WWF bereitet eine Begründung vor für die Schaffung eines besonders zu schützenden Naturgebiets, um hauptsächliche Verbreitungsgebiete der Grauwale an den Küsten Sachalins zu schützen.

primamedia.ru - 19. Febr. 2008
Раненого тигра обнаружили в Надеждинском районе Приморья
Verletzter Tiger im Rayon Nadeshdino der Region Primorje entdeckt
Wladiwostok. Experten warnen die Einwohner und Jäger vor der potentiellen Gefahr. Die Ökologen versuchten, den Tiger anhand der Fährte zu verfolgen, doch diese führte die Leute zu Felsen. Höchstwahrscheinlich hat sich das Tier hier versteckt, um seine Wunden zu lecken. "Es wurde beschlossen, die weitere Suche nach dem Tier aufzuschieben, da es sehr riskant ist, dieses in den Felsen zu suchen. Ein verletzter Tiger wird sehr gefährlich und kann sich unerwartet auf den Menschen werfen".

rian.ru - 19. Febr. 2008
Приморские эксперты предупреждают о появлении в тайге раненого тигра
Experten aus der Region Primorje warnen vor einem verletzten Tiger in der Taiga
Im laufenden Winter wurden in der fernöstlichen Taiga bereits drei Fälle eines Angriffs eines Amurtigers auf Menschen registriert. In allen drei Fällen blieben die Leute am Leben, zwei Männern hat das Raubtier Verletzungen zugefügt. Zwei Tiger mußten die Mitarbeiter der Spezialinspektion erschießen.

annews.ru - 18. Febr. 2008
В Приморье погиб «неучтенный» дальневосточный леопард
In der Region Primorje starb "nicht registrierter" Amurleopard
Ende 2007 starb in der Region Primorje noch ein Amurleopard. Diese Unterart steht auf der Roten Liste und zählt etwa 32 - 33 Exemplare, die in der Region leben. Der Tod des Leoparden im Rayon Chassan ist aber nicht das Werk von Menschenhand. Mehr als das - dieses Tier wurde nicht registriert in der Zahl der erhalten gebliebenen Leoparden. Der Koordinator des Programms zur Erhaltung der Biodiversität der Amurfiliale des WWF Rußlands, Sergej Aramiljew: "Die Tragödie ereignete sich zwei Kilometer südlich der Landenge auf der Halbinsel Pestschanyj. Hier überschnitten sich die Lebensräume eines erwachsenen großen Amurtigermännchens und seines jüngeren Verwandten, des Amurleoparden. Der eine tötete den anderen und fraß ihn", erzählte der Spezialist.

pravda.ru - 18. Febr. 2008
Семья амурских тигров "переехала" из Хабаровского края в ЕАО
Amurtigerfamilie "übersiedelte" aus der Region Chabarowsk in das Jüdische Autonome Gebiet
Eine Amurtigerfamilie - Männchen, Weibchen und ein einjähriges Jungtier - hat sich im Naturschutzgebiet "Bastak" im Jüdischen Autonomen Gebiet angesiedelt. Das wurde in der Direktion des Naturschutzgebiets mitgeteilt, dessen wissenschaftliche Mitarbeiter Tigerspuren entdeckt hatten, als sie Registrierungsarbeiten durchführten. In der Direktion des Naturschutzgebiets, das 100.000 ha umfaßt, ist man sicher, daß die erste Tigerfamilie, die höchstwahrscheinlich aus der Region Chabarowsk gekommen ist, auf dem besonders geschützten Territorium bleiben wird.

pravda.ru - 18. Febr. 2008
В Приморье тигр съел леопарда
In der Region Primorje fraß Tiger Leoparden
In der Taiga im Süden der Region Primorje hat auf dem Territorium eines ehemaligen Hirschparks des Rayons Chassan ein Tiger einen Amurleoparden getötet und gefressen. Wie in der Amurfiliale des World Wide Fund For Natur (WWF) Rußlands zu erfahren war, wurde ein junger Leopard von seinem kräftigeren Vetter angefallen und praktisch an seinem Lagerplatz getötet. Das ist der zweite den Wissenschaftlern zuverlässig bekannte Fall der Tötung eines Leoparden durch einen Tiger", erklärte P. Fomenko. Wie schon mitgeteilt wurde, blieben in der Natur nach den letzten Angaben der Zählung, die in der Region Primorje im Jahre 2006 durchgeführt wurde, nicht mehr als 35 Amurleoparden übrig. Der Rayon Chassan ist die einzige Gegend auf der Erde, wo sie vorkommen.

yoki.ru - 16. Febr. 2008
ЧП в Хасанском районе Приморья: схлестнулис