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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 409 vom 14. Februar 2008

Liebe Leser,

langsam wäre es an der Zeit, unsere Eisbär-Sonderrubrik wieder einzustellen, doch was hilft es: Die Meldungen strömen weiterhin, und irgendwie muß man den Wust ja sortieren. Bei allen, die es nervt, entschuldige ich mich für das wöchentliche lange Herunterscrollen...

Der Aufreger um den angeblich abkassierenden Herrn Lindner, den unser Kommentator vorsichtshalber nicht zu kennen vorgibt, ist übrigens gar keiner. Die RP und ein Dutzend weitere Zeitungen haben nämlich schlicht bei der BLÖD (oder so ähnlich) abgeschrieben, und wer die liest, ist selbst schuld und sollte dann wenigstens parallel den Bildblog konsultieren. Der lüftet nicht nur den schlecht recherchierten Hintergund, sondern bringt auch die Wahrheit über die längst gelöschte Marke "Flocke".

Leider, leider sind wir "nur" eine Presseschau und nicht imstande, alle Meldungen zu hinterfragen oder zu kommentieren - glauben Sie also nicht alles, selbst wenn Sie es bei uns lesen...

Dirk Petzold

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Zoos – Meldungen deutschsprachig


net-tribune.de - 11. Feb. 2008
"Flocke" bringt schon 6,2 Kilogramm auf die Waage
Die kleine Nürnberger Eisbärin «Flocke» ist am Montag zwei Monate alt geworden. «Der Mini-Geburtstag wird für sie aber ein ganz normaler Tag sein», sagte Clara Grau vom Presseamt der Stadt Nürnberg der AP. Nachdem das Jungtier in der vorigen Woche vier Eckzähne und zwei Schneidezähne bekommen hatte, schimmern inzwischen weitere Schneidezähne durch. Die junge Bärin werde zunehmend agil und bewege sich immer mehr. Noch in dieser Woche soll daher ihr Gehege zu einer begehbaren Box erweitert werden, um ausreichend Platz für ihren Bewegungsdrang zu bieten. Nach langer Trennung wurden am Montagmorgen die Eltern von «Flocke» erstmals wieder zusammengeführt. Eisbär «Felix» war erst Donnerstagnacht nach mehreren Monaten im Zoo Gelsenkirchen wieder zurück nach Nürnberg gebracht worden. Das erste Zusammentreffen mit «Flockes» Mutter «Vera» sei sehr gut verlaufen.

RP ONLINE - 11. Feb. 2008
Lindner will an Flocke verdienen
Eisbärbaby Flocke sorgt im Nürnberger Zoo weiter für viel Wirbel. Nun meldet Patrick Lindner Ansprüche an dem neuen Zuschauermagneten an. Der Schlagersänger hat sich die Vermarktungsrechte für den Namen Flocke sichern lassen - und das bereits im Jahr 1994. Seine Anwälte prüfen nun die Rechtslage. Lindner wittert ein großes Geschäft. Vor 14 Jahren ließ sich Lindners früherer Manager und Lebensgefährte Michael Link die Marke Flocke beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen. Unter das Aktenzeichen L28316 fallen die Nutzung für Musikaufzeichnungen, Tonträger und Verlagsprodukte. Nach der Trennung des Paars im März 2005 übernahm Lindner nach Angaben des "Kontakter" die Rechte. Der Pressesprecher der Stadt Nürnberg, Siegfried Zelnhefer, erklärte, bisher sei der Stadt offiziell nichts dergleichen mitgeteilt worden. "Wir sind da aber sehr gelassen. Man wird halt miteinander reden müssen", sagte Zelnhefer.

Oberbayerisches Volksblatt - 10. Feb. 2008
Flocke wird zwei Monate alt - Eisbären-Baby wächst und gedeiht
Das Nürnberger Eisbären-Baby Flocke wird an diesem Montag zwei Monate alt. “Das Interesse ist nach wie vor riesig“, sagt Alexandra Foghammer von der Stadt Nürnberg. Rund 40 000 Menschen aus aller Welt besuchen täglich Flockes Homepage

Yahoo! Nachrichten - 8. Feb. 2008
Vater von Flocke kehrt vorzeitig aus Gelsenkirchener Zoo zurück
Nach der Rückkehr von Flockes Papa hofft der Nürnberger Tiergarten auf weiteren Eisbären-Nachwuchs. Überraschend war der sechsjährige Eisbär Felix bereits in der Nacht zum Freitag aus Gelsenkirchen in den fränkischen Zoo zurückgebracht worden. Den sechsstündigen Transport habe der Eisbär gut überstanden, sagte Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitag. Felix habe am Vormittag bereits die ersten Runden im Wasserbecken gedreht. In der kommenden Woche soll er wieder mit Flockes Mutter, der Eisbären-Dame Vera, zusammengebracht werden und für Nachwuchs sorgen.

Südwest Presse - 8. Feb. 2008
Mit Eisbär Flocke in die Kinderherzen
Der Plüschtierhersteller Margarete Steiff ist auch dank der Hilfe des Eisbären Knut im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Geschäftsführer Martin Frechen will vor allem den Kinderbereich ausbauen und Steiff als Marke rund ums Kinderzimmer positionieren. Das kleine Eisbärenmädchen Flocke kommt dem Giengener Plüschtierhersteller Margarete Steiff wie gerufen. Denn das inzwischen 65 Zentimeter große und 5,7 Kilogramm schwere Knäuel weckt ähnliche Gefühle, wie es der mittlerweile herangewachsene Eisbär Knut im Berliner Zoo getan hat. Knut in Plüsch war die meistverkaufte Figur des Giengener Traditionsunternehmen im Jahr 2007. Mehr als 100 000 mal ging sie über die Ladentheke. "Und noch immer hält die Nachfrage an", sagt Steiff-Geschäftsführer Martin Frechen. Die beiden Eisbärkinder Knut und Flocke passen seiner Einschätzung nach gut zu Steiff. Daher hat er nun auch mit dem Nürnberger Zoo einen Lizenzvertrag abgeschlossen.

Businessportal24 - 7. Feb. 2008
Eisbärenbaby Flocke bekommt die ersten Zähne
Das rund acht Wochen alte Nürnberger Eisbärenbaby Flocke bekommt seine ersten Zähne. «Im Oberkiefer sind die beiden Eckzähne und ein Schneidezahn durchgebrochen», sagte Tiergarten-Veterinär Bernhard Neurohr. «Ansonsten ist alles beim Alten», betonte Neurohr. Präsentiert werden die jüngsten Fortschritte auf der Webseite der Stadt Nürnberg. An diesem Freitag wird Flockes Vater Felix aus dem Gelsenkirchener Zoo zurück erwartet, wo er seit November 2007 vorübergehend untergebracht war. Um den Eisbären nicht zu beunruhigen, soll die Öffentlichkeit bei seiner Ankunft ausgeschlossen bleiben.

FR-online.de - 7. Feb. 2008
Das erste Zähnchen ist da!
Eins darf man bei all dem Flocke-Rummel auf der weltgrößten Spielzeugmesse in Nürnberg nicht vergessen: Das Eisbärmädchen ist keine Walt-Disney-Figur (noch nicht!), sondern in erster Linie immer noch ein Baby. Und zu den wichtigsten Nachrichten über ein Baby zählen immer noch folgende: Das erste Zähnchen ist da! "Im Oberkiefer sind die beiden Eckzähne und ein Schneidezahn durchgebrochen", hatte Flockes Leibtierarzt Bernhard Neurohr vor der Weltpresse verkündet.

SF Tagesschau - 7. Feb. 2008
Geschwisterchen für Flocke
Während die Zooleitung in Nürnberg weiteren Eisbärennachwuchs plant, wird Eisbärmädchen « Flocke» erwachsen. Langsam bekommt sie ein Raubtiergebiss, die ersten Milchzähne stossen durch.

PR-Inside.com - 7. Feb. 2008
Eisbärenmädchen Flocke hat seine ersten Zähne bekommen
Das Nürnberger Eisbärenmädchen Flocke hat seine ersten Zähne bekommen.

PR-Inside.com - 8. Feb. 2008
Flocke jüngste "Prostituierte" Deutschlands?
Die jüngste Prostituierte Deutschlands heißt Flocke, ein Eisbärenbaby, das im Tierpark Nürnberg seiner Mutter Vera entrissen wurde, um für den Zoo und die Stadt Geld einzutreiben - psychische Schäden des Tieres seien vorprogrammiert - dieser Überzeugung ist Peter H. Arras, Geschäftsführer der AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz gemeinnützige Gesellschaft mbH mit Sitz in Rheinland- Pfalz.

PR-Inside.com - 8. Feb. 2008
Offener Brief an den Zoo Berlin wegen Knut
AKTgGmbH Peter H. Arras schreibt an Zoologischer Garten Berlin AG, z. Hd. Direktor Herrn Dr. Bernhard Blaszkiewitz einen offenen Brief bezüglich Eisbär KNUT und seine Aufzucht und Haltung.

WELT ONLINE - 7. Feb. 2008
Sanfter Entzug: Zoo hängt Knut-Schilder ab
Im Zoo hängen keine Schilder mehr, die den Weg zum Eisbären Knut weisen. "Wir haben die Schilder vor etwa acht Wochen abhängen lassen", bestätigt Zoo-Kurator Heiner Klös. Denn darauf seien Fotos vom Jungtier zu sehen gewesen, das der mannshohe Bär aber nicht mehr sei. Nach Besucher-Beschwerden werde nun überlegt, an den Eingängen Knut-Weiser aufzuhängen - mit aktuellem Foto.

PR-Inside.com - 8. Feb. 2008
Hollywoodfilm über Knut könnte bei der Berlinale 2009 laufen
Bei der Berlinale 2009 könnte der in den USA geplante Film über Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo vorgestellt werden. «Sollte es den großen Hollywood- oder Berlin-Film über Knut geben, dann werde ich meinen Nachbarn Knut - und er ist mein Nachbar, denn ich wohne in Tiergarten - natürlich fragen, ob er nicht zur Berlinale kommen will», sagte Berlinale-Chef Dieter Kosslick der Berliner Zeitung «B.Z.».

openPR.de - 13. Feb. 2008
Die Flocke & Friends-Tour - mit weg.de zu Deutschlands Zoos
Eisbärbaby Flocke ist der neue Star im Tiergarten Nürnberg und soll in Zukunft als Botschafterin für den Klimaschutz fungieren. Da Zoobesuche eine umweltfreundliche und zeitsparende Möglichkeit sind, Tiere aus der ganzen Welt zu sehen, hat sich das Reiseportal weg.de auf die Suche nach weiteren Jungtieren in deutschen Tierparks gemacht. Auf dessen Homepage weg.de/flocke-and-friends findet sich ein passendes Special mit Hotelangeboten in den Zoo-Städten, meistens sogar in unmittelbarer Nähe der Tierparks.

DieFotoredaktion - 13. Feb. 2008
Fotografische Jungtier-Erlebnisse
Knut im Berliner Zoo hat gezeigt, welche Anziehungskraft ein possierliches Jungtier auf die Menschen hat, wurde er doch millionenfach fotografiert. Nun ist und war der inzwischen fast einjährige Knut keineswegs der einzige Nachwuchs in deutschen Zoos, den es zu fotografieren lohnen würde. Immer wieder aber stellt sich die Frage, nach dem WO und dem WIE. Wo sind junge Tiere zu finden, wie kommt man hin und wie lässt sich eine Reise mit Übernachtung zu solchen Fotozielen organisieren? Weg.de macht es fotobegeisterten Tierfreunden einfach.




sz-online - 11. Feb. 2008
Drei Hütten brannten nieder
Schreckensnacht im Leipziger Zoo: Drei Stunden nach Mitternacht brach gestern im Tiergarten ein großes Feuer aus. Drei Wirtschaftshütten brannten nieder. Wie durch ein Wunder wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Ein Anwohner der Pfaffendorfer Straße hatte den hellen Feuerschein im Zoo als Erster bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Hinter der Großflugvoliere, nicht weit von der Elefantenanlage entfernt, brannten das aus drei Containerhütten bestehende Wirtschaftslager des beliebten Teichcafés sowie Teile eines Toilettengebäudes. Glück im Unglück: Aufgrund der Windstille zog der Qualm nach oben weg, sodass die Tiere in den umliegenden Gehegen den giftigen Rauch nicht einatmeten.

Ad-Hoc-News - 11. Feb. 2008
Brand im Leipziger Zoo
Im Leipziger Zoo haben am Wochenende zwei Lagergebäude gebrannt. Das Feuer war in der Nacht zu Sonntag gegen 3.00 Uhr in der Nähe der Winterunterkunft der Pelikane und einer Vogelvoliere ausgebrochen. Anwohner hätten rechtzeitig die Feuerwehr alarmiert, die den Brand schnell löschen konnte. Menschen und Tiere blieben unverletzt, die genaue Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.

Leipziger Volkszeitung - 11. Feb. 2008
Defekter Kühlschrank verursacht Feuer im Leipziger Zoo
Das frühlingshafte Wetter am Wochenende lockte am Sonntag wieder Tausende in den Leipziger Zoo. Was keiner der Besucher wusste: Ihr Sonntagsausflug hätte fast nicht stattfinden können. Denn in der Nacht hatte es im Zoo gebrannt. Zwei Lagergebäude waren in Flammen aufgegangen. Das nichts Schlimmeres passierte, ist Anwohnern zu verdanken. Bewohner der Straße "Am Kickerlingsberg" hatten das Feuer bemerkt. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und konnte den Brand löschen. Ein defekter Kühlschrank konnte inzwischen als Brandursache ermittelt werden, 25.000 Euro Schaden seien entschanden.

WELT ONLINE - 10. Feb. 2008
Gorillamännchen Ivo randaliert im Zoo
Weglaufen, in die Knie gehen oder erstarren – wie bleibt man unbehelligt, wenn der Affe los ist? Flachland-Gorilla Ivo hat am Freitag im Berliner Zoo das Schaufenster seines Käfigs mit einer Holzscheibe beworfen. Das Glas hielt, Ivo blieb drinnen. Seit Sonnabend darf die Gorillagruppe wieder in besagten Käfig. Experten sagen, dass die geklebte Scheibe hält. Diskuswerfen – warum macht ein Affe so was? Nein, Wut sei es nicht, sagt Reviertierpfleger Reimon Opitz, höchstens Langeweile in der Winterzeit, in der die Affen nicht lange nach draußen könnten. Aber er fügt hinzu: "Ivo ist gut drauf, die Gruppe funktioniert harmonisch.“

Berliner Kurier - 10. Feb. 2008
Gorilla zertrümmert Käfig-Scheibe
Wenn ein Gorilla Frühlingsgefühle hat, dann geht auch schon mal ‘ne Panzerglasscheibe zu Bruch. Silberrücken Ivo (20) aus dem Zoo hat das jetzt geschafft. Ein lauter Knall am frühen Morgen, und dann war es schon passiert: Risse im fast vier Zentimeter dicken Panzerglas. Ivo hatte offenbar eine 40-Kilo-Baumscheibe gegen die Scheibe geschleudert. Doch türmen wollte der Gorilla-Mann wohl nicht.

Freie Presse - 10. Feb. 2008
Luchs ist zurück
Chemnitz. Am Ende war der Hunger des kleinen Luchses wohl doch zu groß: In der Nacht zu Samstag haben Mitarbeiter des Tierparks den Ausreißer mit ausgelegten Fleischstücken zurück in sein Gehege locken können. "Das Tier ist unverletzt und es geht ihm gut." Damit dauerte der Ausflug des für den Menschen ungefährlichen Raubtiers fast genau eine Woche. Er hatte in der Nacht zum 3. Februar ein Loch in den Maschendrahtzaun seines Geheges gebissen und war ausgebüxst. Doch offenbar blieb der junge Luchs in der Nähe des Tierparks. Er sei öfters auf der Suche nach Futter im Gelände gesehen worden, so Uhlemann. Allerdings kommt der Ausreißer jetzt in ein anderes Gehege, wo er die Fluchtmöglichkeiten noch nicht so gut kennt: in die ehemalige, derzeit leer stehende Leopardenanlage.

Osnabrücker Nachrichten.de - 10. Feb. 2008
Anerkennung für das Tapir-Projekt
Hohe Anerkennung für das Projekt zur Rettung des Flachlandtapirs, das der OS-Zoo gemeinsam mit der Stiftung Pro Kreatur im tropischen Regenwald in Ecuador organisiert hat. Der Weltzooverband (WAZA) hat das Projekt mit einem Zerftifikat ausgezeichnet. Seitdem das Projekt zur Rettung des Flachlandtapirs läuft, finden die Tapire in Ecuador wieder einen sicheren Lebensraum. Statt auf Tapirjagd zu gehen, haben die Einwohner der Gemeinde Sarayacu Wildschutzgebiete eingerichtet und beziehen ihr Fleisch aus eigener Geflügel- und Fischzucht. Der Zoo freut sich über die Auszeichnung, doch ab Mitte des Jahres ist die weitere Finanzierung des Projektes nicht mehr gesichert. Projektkoordinatorin Ute Magiera hofft, mit dem Zertifikat Sponsoren zu finden, damit Tapir & Co auch in ihrem natürlichen Lebensraum ein Chance haben, zu überleben.

Volksstimme - 7. Feb. 2008
Verfügung zu gefährlicher Tierkrankheit / Menschen nicht gefährdet ...
Magdeburg. Die 2006 erstmals im mittleren und nördlichen EU-Raum aufgetretene Blauzungenkrankheit steht offenbar vor den Toren Magdeburgs. Dieser Tage erließ das Landesverwaltungsamt eine Verordnung, in der die Stadt zum 20-Kilometer-Sperrkreis deklariert wird. Es gibt eine Reihe Auflagen an Tierhalter. Der Erlass ist ( noch ) eine rein vorbeugende Maßnahme, aber nicht ohne Grund. Die 2006 im EU-Raum erstmals nachgewiesene Blauzungenkrankheit bei Wiederkäuern eilt mit rasender Geschwindigkeit durch Europa. Im nördlichen Sachsen-Anhalt sind in Tierbeständen mehrerer Landkreise Infektionen aufgetreten. Das hat auch Einfluss auf den Tieraustausch. Aus einem bestehenden Sperrgebiet dürfen solche Tiere nicht in Einrichtungen in Normal- oder Beobachtungszonen gebracht werden. Der Zoo hat ohnehin einen Tierarzt vor Ort, der die Lage jederzeit beurteilen kann. Bislang gebe es keine Anzeichen, versicherte Dr. Pierre Grothmann. Im Juni / Juli soll ein Impfstoff auf den Markt kommen, weil andere Vorbeugungsmaßnahmen relativ unwirksam sind.

FR-online.de - 13. Feb. 2008
Mücke besiegt Wisent mit Blauzungenkrankheit
Ein winziges Insekt hat das größte europäische Landsäugetier an den Rand des Aussterbens gebracht. Binnen eines Jahres dezimierten Stechmücken als Überträger der Blauzungenkrankheit die mühsam hochgepäppelten Wisent-Populationen dramatisch. Den Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim traf es besonders hart. Von 16 Wisenten überstanden nur vier die gefährliche Virusinfektion. Über dem verbliebenen Quartett schwebt weiter das Damoklesschwert, sagt Marion Ebel. "Sie können jederzeit wieder infiziert werden und niemand weiß, wie es dann ausgeht," sagt die Biologin und erinnert sich mit Schaudern an die "Horrorszenarien" 2007, als die massigen Tiere eines nach dem anderen qualvoll starben. Einmal sogar vier am selben Tag: "Es war wie auf einem Tierfriedhof." Deshalb soll nun ein Stall errichtet werden, in dem die Wildrinder so festgesetzt werden können, dass eine geordnete medizinische Versorgung und eine imprägnierende Behandlung mit Anti-Mücken-Spray möglich wird. Die Anlage in einer ruhigen Ecke des Geheges muss sehr stabil ausgelegt werden, wie Ebel erläutert, denn ein Wisent bringt bis zu einer Tonne auf die Waage und springt aus dem Stand zwei Meter hoch. Für die Tore des 100 Quadratmeter großen Stalls ist ein spezieller Mechanismus erforderlich, der sehr schnelles Schließen ermöglicht.


WELT ONLINE - 8. Feb. 2008
Feuerwehr zieht defekten Transporter mit Zootieren aus Elbtunnel
Die Hamburger Feuerwehr hat am Freitag einen defekten Transporter mit Tieren für den Tierpark Hagenbecks aus dem Elbtunnel gezogen. Nach Angaben eines Sprechers war das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen in einer Röhre des Tunnels liegengeblieben. Da der Transport möglichst schnell ans Ziel musste, schleppte die Feuerwehr das Fahrzeug zum Zoo. Nähere Informationen über die Tiere lagen noch nicht vor.

Lübecker Nachrichten - 13. Feb. 2008
Eulendiebstahl: Bewährungsstrafe für den Mittäter
Nun hat das Schöffengericht Bad Schwartau auch den Komplizen des Eulendiebes verurteilt, der wiederholt im Niendorfer Vogelpark zugeschlagen hatte. Jörg W. (Name geändert) hatte sich wider besseren Wissens fünf Mal von Dirk D. überreden lassen, Eulen und Käuze zu stehlen. Hauptgeschädigter war der Niendorfer Vogelpark, aus dem die beiden bei vier Raubzügen wertvolle Vögel hatten mitgehen lassen. Vor dem Schöffengericht Bad Schwartau wurde nun auch gegen W. verhandelt, nachdem vor rund vier Wochen - wie berichtet - schon Dirk D. zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden war. Ihren Auftraggeber, einen Vogelhändler aus Holland, hätte er nie kennen gelernt. Gegen den Auftraggeber wird bald in seiner Heimat das Verfahren eröffnet - er wurde von Dirk D.s Aussage stark belastet. Insgesamt liegt der Wert der entwendeten Eulenvögel bei über 50 000 Euro. Am Ende verurteilte das Schöffengericht Jörg W. zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung - mehr als sein eigentlich verantwortlicher Komplize, dem damals sein umfassendes Geständnis positiv angerechnet worden war. W. hatte sich diesbezüglich bis zur Eröffnung der Verhandlung wenig kooperativ gezeigt. Zusätzlich wurde ihm auferlegt, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.



Süddeutsche Zeitung – 11. Feb. 2008
Missglückter Rettungsversuch Orang-Utan bricht Nachwuchs das Genick
Bei einem missglückten Befreiungsversuch aus einem Deckennetz hat ein Orang-Utan im Münchner Tierpark Hellabrunn einem einjährigen Jungtier das Genick gebrochen. Wie der Zoo am Montag mitteilte, war der Tod von "Anni“ am vergangenen Freitag eine Verkettung unglücklicher Umstände. Das Orang-Mädchen war nach dem Ergebnis der Unfalluntersuchung auf die Oberseite des unter der Decke gespannten Netzes geklettert. Als es wieder zu seiner Mutter "Matra“ klettern wollte, fand es nicht mehr zurück. Unglücklicherweise habe Papa "Bruno“ versucht, die Kleine durch die Netzmaschen herunter zu ziehen, meldete der Zoo. Dabei habe er seiner Tochter das Genick gebrochen. "Unsere Tierpfleger hatten vergeblich versucht, ihn mit Wasserduschen davon abzuhalten“, hieß es in der Mitteilung. Schließlich habe ihn die Tierärztin mit einem Blasrohrpfeil betäubt. Zu diesem Zeitpunkt sei es allerdings schon zu spät gewesen. "Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu dem tragischen Ende der kleinen "Anni“ genommen haben, so aus dem einen Grund, weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten“, teilte der Tierpark mit. Beim einem Lokaltermin mit Sachverständigen habe die genaue Vermessung des Wandabstandes zum Netz gezeigt, „dass an einer Stelle (...) die geforderten 10 Zentimeter nicht eingehalten waren“. Dadurch habe "eine schmale optisch unauffällige Kluft von 16 Zentimeter Länge“ bestanden, durch die "Anni“ hindurch geklettert war“. Die Kluft werde nun gesichert, hieß es.

sz-online - 11. Feb. 2008
Orang-Utan bricht Nachwuchs bei Rettungsversuch das Genick
Bei einem missglückten Befreiungsversuch aus einem Netz hat ein Orang-Utan im Münchner Tierpark Hellabrunn einem einjährigen Jungtier das Genick gebrochen. Wie der Zoo am Montag mitteilte, war der Tod von „Anni“ am vergangenen Freitag eine Verkettung unglücklicher Umstände. Das Affenmädchen war nach dem Ergebnis der Unfalluntersuchung auf die Oberseite des unter der Decke gespannten Netzes geklettert. Als es wieder zu seiner Mutter „Matra“ klettern wollte, fand es nicht mehr zurück. Unglücklicherweise habe Papa „Bruno“ versucht, die Kleine durch die Netzmaschen herunter zu ziehen, meldete der Zoo. Dabei habe er seiner Tochter das Genick gebrochen.

augsburger-allgemeine.de - 11. Feb. 2008
Orang-Utan tötet Nachwuchs bei Rettungsversuch
Wie der Zoo am Montag mitteilte, war der Tod von «Anni» am vergangenen Freitag eine Verkettung unglücklicher Umstände. Unglücklicherweise habe Papa «Bruno» versucht, die Kleine durch die Netzmaschen herunter zu ziehen, meldete der Zoo. Dabei habe er seiner Tochter das Genick gebrochen. «Unsere Tierpfleger hatten vergeblich versucht, ihn mit Wasserduschen davon abzuhalten», hieß es in der Mitteilung. Schließlich habe ihn die Tierärztin mit einem Blasrohrpfeil betäubt. Zu diesem Zeitpunkt sei es allerdings schon zu spät gewesen. «Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu dem tragischen Ende der kleinen »Anni» genommen haben, so aus dem einen Grund, weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten», teilte der Tierpark mit. Beim einem Lokaltermin mit Sachverständigen habe die genaue Vermessung des Wandabstandes zum Netz gezeigt, «dass an einer Stelle ... die geforderten 10 Zentimeter nicht eingehalten waren». Dadurch habe «eine schmale optisch unauffällige Kluft von 16 Zentimeter Länge» bestanden, durch die «Anni» hindurch geklettert war». Die Kluft werde nun gesichert, hieß es.


Der Westen – 05. Feb. 2008
Im Gelsenkirchener Zoo hat sich offenbar ein ...
.. Mitarbeiter aus der Kasse bedient. Der Zoo-Betreiber GEW hat uns mitgeteilt, dass es wohl „Unregelmäßigkeiten bei der Bargeld-Abwicklung“ gegeben hat. Die Stadttochter GEW vermutet auch, dass es sich um einen „strafrechtlich relevanten Tatbestand“ handelt. Deshalb wurde die Staatsanwaltschaft Essen informiert. Außerdem soll ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer Licht in die Angelegenheit bringen. Was genau passiert ist und wie viel Geld in der Kasse der "Zoom Erlebniswelt" fehlt, will die GEW nicht sagen und verweist auf die laufenden Ermittlungen.

Der Westen – 05. Feb. 2008
Eisbär Felix zurück nach Nürnberg
Untreuefall: GEW selbst stellte Anzeige. In der Zoom Erlebniswelt, wo es in der Bargeldabwicklung zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll, hat nun die Staatsanwaltschaft die Arbeit aufgenommen. Auch die Stadtspitze wollte sich gestern nicht über die Probleme in ihrem Tochter-Unternehmen äußern. "Nun ist die Staatsanwaltschaft am Zuge", sagte Stadtsprecher Schulmann.
Nach nur wenigen Monaten im Zoom muss unterdessen Felix zurück nach Nürnberg.

Der Westen – 11. Feb. 2008
Manuel Garcia-Hartmann ist nicht mehr Tierarzt im ...
.. Duisburger Zoo. Der Tiermediziner hat Duisburg auf eigenen Wunsch verlassen und soll jetzt Tierarzt im Frankfurter Zoo werden. Als Nachfolger sucht Zoodirektor Achim Winkler einen Experten mit Meeressäuger-Erfahrung.

Der Westen – 11. Feb. 2008
Nachdem Tierarzt Manuel Garcia-Hartmann Duisburg ...
Mit Hartmann verliert der Zoo innerhalb weniger Monate den dritten wichtigen Mitarbeiter aus der Verwaltungsebene, bedauert Zoodirektor Achim Winkler:




Planung und Bau

WELT ONLINE - 7. Feb. 2008
Tropenhalle im Tierpark wird saniert
Die Tropenhalle im Alfred-Brehm-Haus im Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde wird einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr saniert. Dafür habe die Stiftung Deutsche Klassenlotterie zwei Millionen Euro bewilligt. In der 1963 als eine der ersten ihrer Art in der Welt errichteten Freiflughalle leben Fledermäuse, Flughunde und etwa 40 Vogelarten. Während der Bauarbeiten müssen sie die elf Meter hohe Halle verlassen und werden vorübergehend woanders untergebracht.

Aachener Zeitung - 6. Feb. 2008
Die meisten Stimmen für Rafika
Der Gaia-Park Kerkrade Zoo erwartet im April zwei Breitmaulnashörner aus dem Tierpark im englischen Whipsnade. Im Januar startete der Gaia-Park einen Aufruf an die Einwohner der umliegenden Städte: Sie durften sich einen Namen für einen der Neuankömmlinge aussuchen. Auf einer Website standen fünf zur Auswahl. Die meisten wählten den Namen «Rafika», was auf Suaheli «Freund» bedeutet. Momentan wird noch tüchtig an dem neuen Nashorngehege gearbeitet. Die Schwergewichte - ausgewachsene Exemplare wiegen bis zu zweitausend Kilo - benötigen nämlich ordentlich Auslauf und nicht zuletzt eine sichere Umzäunung. Zudem wird ein Schlammbad angelegt, denn darin suhlen sich die Dickhäuter gerne, um ihre Haut gegen lästige Insekten zu schützen. Im Innengehege werden massive Gitter und Schiebetore eingebaut, sodass die Tiere falls nötig voneinander getrennt werden können. Langfristig ist geplant, dass die Nashörner durch eine Unterführung in die Savanne laufen können, wo sie zusammen mit den Zebras, Giraffen und Kudus (Antilopen) bewundert werden können - dadurch entstünde ein noch kompletteres Bild von der afrikanischen Savanne im Gaia-Park.

news aktuell - 13. Feb. 2008
Eröffnung des VIER PFOTEN Löwenparks LIONSROCK in Südafrika
Am 16. Februar eröffnet die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den Löwenpark LIONSROCK in Bethlehem, Südafrika. Die Premierministerin der Provinz Free State, Beatrice Marshhoff, wird in Anwesenheit von 300 Gästen aus dem In- und Ausland die Eröffnungsrede halten. Der Präsident von VIER PFOTEN, Helmut Dungler, sowie Vorstandsmitglieder und Förderer des Projekts werden anwesend sein. LIONSROCK ist das vierte Schutzzentrum der Stiftung VIER PFOTEN, deren deutsche Vertretung in Hamburg ansässig ist. Drei Stunden außerhalb von Johannesburg beheimatet LIONSROCK bereits 36 Löwen, einen Bengaltiger, zwei Leoparden, zwei Wüstenluchse, zwei Wildhunde und viele andere wilde Tiere. Die erste Bauphase wurde im November 2007 abgeschlossen und umfasst die Errichtung von fünf Löwengehegen sowie neuen Bereichen für die Leoparden, den Tiger und die Luchse, einschließlich der nötigen Infrastruktur. Die Ehrengäste und Freunde von LIONSROCK werden sich bei der Eröffnung am Samstag überzeugen können, wie wohl sich die Raubkatzen in den großzügigen Gehegen fühlen.

Frankenpost - 11. Feb. 2008
„Mancher Urlauber würde länger bleiben“
Für den Bau eines Bärenparks in Wunsiedel will sich nun auch Bundestagsabgeordnete und Landrats-Kandidatin Petra Ernstberger einsetzen. Zusammen mit SPD-Kreisvorsitzendem Heinz Martini war sie deshalb vor wenigen Tagen im Nürnberger Zoo und hat sich über Bärenhaltung informiert. Wir haben mit dem stellvertretenden Direktor des Nürnberger Tierparks, Helmut Mägdefrau, gesprochen.



Aktionen

Bild.de - 7. Feb. 2008
Gunther von Hagens - Jetzt zerschneidet Dr. Tod Elefanten
Neunkirchen. Lebend waren sie eine Attraktion. Tot werden sie weltberühmt. Die beiden Elefantendamen Samba und Chiana! Jetzt steht es fest: Im September kehren sie als Plastinate zurück nach Neunkirchen. Ursprünglich war Mai geplant. Doch die Arbeiten an den Elefanten-Körpern gestalteten sich schwieriger als erwartet. Begleitet werden die zerlegten und konservierten Elefanten dann von einer in Scheiben zersägten Giraffe. Auch sie lebte in Neunkirchen...Plastiniert werden die Tiere von „Dr. Tod“ Gunther von Hagens (63, „Körperwelten“). Er präsentiert sie in einer Ausstellung. Es sind die bisher größten Tiere, die Gunther von Hagens bisher auseinandergenommen hat. Samba wird als Vollplastinat zu sehen sein. „In Länge und Breite mit allen Organen“, sagt von Hagens. Elefantendame Chiana kommt als Scheibenplastinat zurück. „Ich freue mich auf die Ausstellung“, sagt Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch (49). „Sie wird mindestens 30 Tage andauern.“ Die Einnahmen kommen dem Zoo zugute. Für eine neue Raubtieranlage! Fritsch: „Gunther von Hagens ist uns in jeder Hinsicht sehr entgegengekommen.“

RP ONLINE - 12. Feb. 2008
Mit Orchideen lockte der Krefelder Zoo viele Besucher an
Das gute Wetter und die knapp 100 000 Orchideenblüten haben in den vergangenen Tagen mehr als 11 600 Besucher in den Krefelder Zoo gelockt. Davon besuchten mehr als 7000 Kinder, Frauen und Männer die Orchideenschau, darunter auch Züchterclubs aus den Niederlanden und Belgien. Sogar aus der Heimat der meisten Orchideen, aus Brasilien, waren Teilnehmer zur Schau nach Krefeld angereist. Auch gestern Abend stand noch nicht fest, an welcher Infektion zwei Zebramangusten verendet sind. „Die Untersuchungsergebnisse sollen am Dienstag vorliegen“, erklärte Zoosprecherin Petra Schwinn. Die Proben waren in drei verschiedene Labore geschickt worden. Besucher müssen seitdem einen Abstand von vier Metern zu dem Gehege einhalten.

Heidelberg aktuell - 11. Feb. 2008
Spenden für die Heidelberger Elefantendamen
Immer mehr Heidelberger und Freunde des Zoos aus der Region beteiligen sich an dem Projekt, ein neues Elefantenhaus auf die Beine zu stellen. „Wir sind begeistert über den Zuspruch, den wir für unser Projekt finden“, sagt Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Heidelberger Zoos. „Neben privaten Spenden laufen auch unterschiedliche Aktionen von Firmen und Unternehmen“. Unter Ihnen ist die Heidelberger Firma CHILI GmbH - Digital Radiology, die dem Zoo heute einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro für den Bau des Hauses überreicht hat. Auch das Publikum bei den von Flamme-Konzerte organisierten Veranstaltungen zeigt sich sehr spendabel: Insgesamt spendeten die Besucher beim Weihnachtskonzert am 16. Dezember, bei der Dreikönigsgala am 5. Januar und zuletzt beim Ball der Vampire am 2. Februar über 1.200,00 Euro für die Heidelberger Dickhäuter. Manchmal erreichen den Zoo auch generöse Zuwendungen von anonymen Spendern. So konnte sich der Zoo kürzlich über eine höhere Geldsammelspende anlässlich des 70. Geburtstages eines Unbekannten freuen.

Frankfurter Neue Presse - 11. Feb. 2008
Programm für Jubiläum des Frankfurter Zoos
Im Frankfurter Zoo wird heute um 11.00 Uhr das Programm zum 150. Jubiläum des Tierparks vorgestellt.

Morgenweb - 12. Feb. 2008
"Wie kaum ein anderer Zoo in der Welt"
Der Frankfurter Zoo steckt im Jahr seines 150. Geburtstags mitten in der Mauser: Unter der Leitung des renommierten Naturschützers Manfred Niekisch sollen die Tierhaltung besser und der Zoo für die Besucher attraktiver werden. "Ein Zoo ist ein Platz für Tiere und Menschen", sagte Niekisch in Frankfurt bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms. Größtes Projekt ist das neue Menschenaffen-Haus Borgori-Wald, das Anfang Mai mit einem Fest eröffnet werden soll. Die Bärenanlage müsse umgestaltet und das Grzimek-Haus für Nachttiere renoviert werden, kündigte Niekisch an. Daneben wolle er "im Kleinen vieles an der Tierhaltung verändern".

Echo-muenster.de - 10. Feb. 2008
Zum Kindergeburtstag eine Forschungsreise
Als Leonie mit ihren Freunden ihren achten Geburtstag feierte, hat es bei strahlendem Sonnenschein geschneit. Auf der Schneedecke waren faszinierende Tierspuren zu sehen. Wenig später hat die Schlange ihr Kleid für sie ausgezogen und das Pferd hat ihr verraten, dass es früher einmal Fingernägel hatte. Um so etwas zu erleben, muss man schon im Zoo Geburtstag feiern – und das darf jedes Kind. So alt wie Leonie wird im April auch das Kinderprogramm im Allwetterzoo. Auf Anregung des ehemaligen Mitarbeiters und heutigen Leiters des Magdeburger Zoos Kai Perret hat Birgit Kreimeier Programmentwicklung und Teamaufbau organisiert. Zwischen drei Angeboten können Interessenten wählen: Entweder Katta Knut führt Kinder von vier bis sechs Jahren durch den Zoo, oder man nimmt die Forschungsreise für Kinder bis neun Jahre, oder Kinder bis zu elf Jahren begeben sich auf Schatzsuche. Die Angebote können von privaten Gruppen, Kindergärten oder auch Schulklassen genutzt werden. In der Geburtstagsgesellschaft von Leonie steckt statistisch gesehen das 10 000. Kind, das an solch einem Angebot teilnimmt. Deshalb gibt es ausnahmsweise auch einmal Geschenke vom Zoo für die Gäste, und zudem haben diese Forschungsreise auch reichlich viele Journalisten „mitgebucht“.

inar.de - 11. Feb. 2008
Lappland-Tage im Rentiergehege
Der Zoo Duisburg bietet seinen Besuchern am 23. und 24.2. ein sámisches Nomadenlager im Rentiergehege an, in Zusammenarbeit mit RENRAJDvualka (dahinter stecken Uwe und Brigitte Kunze, die ihre familiären Wurzeln sowohl in Deutschland als auch im schwedisch-lapplandischen Rentierzuchtgebiet von Härjedalen haben). Dort hat man die Möglichkeit, sich über das Leben der Sámi (Europas letzter Urbevölkerung) sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon die Besucher auch kosten dürfen. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk.

nh24.de - 8. Feb. 2008
Lappland Winter-Nachmittag (sápmi-kväll) im Tierpark
Der Tierpark Sababurg bietet gemeinsam mit RENRAJDvualka eine Führung zu den Tieren des Nordens, direkten Rentierkontakt und dem Lichtbildvortrag „Sápmi - Menschen und Rentiere" an. Der im nordhessischen Reinhardswald gelegene Tierpark zu Füßen des Dornröschen-Schlosses Sababurg beheimatete bereits vor über 430 Jahren Rentiere und ist bekannt für die Sage der „wilden Lappenfrau" (Samifrau). Der besondere „Lappland-Winter-Nachmittag" beginnt mit einer Führung zu den „Nordischen Tierarten", den Vielfraßen, Luchsen und Wölfen. Bei den Rentieren bietet sich dann für die Teilnehmer der direkte „Rentier-Kontakt".

Lausitzer Rundschau - 13. Feb. 2008
Das Gewinnerkind darf Wölfe füttern
Klasdorf. Wölfe haben am Sonnabend, dem 16. Februar, ihren großen Auftritt im Wildpark Johannismühle in Klasdorf. Der Förderverein des Parks lädt zum ersten Wolfstag ein. Es gibt Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Fachleuten, eine Wolfsrallye für Kinder von acht bis 15 Jahren, Lesungen aus dem Buch «Wolfszauber» und viele weitere Angebote. Hauptpreis der Wolfsrallye ist laut Zimmermann ein Besuch im Gehege der Polarwölfe. Das Gewinnerkind dürfe die Wölfe füttern. Erwartet werden Prof. Dr. Heribert Hofer, Direktor des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin, Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, und Hans-Joachim Sommer von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Teltow-Fläming. Gerd Schumann vom Umweltministerium des Landes Brandenburg soll einen Vortrag über Wölfe in Brandenburg halten, und Wildparkchef Frithjof Banisch will über seine Erfahrungen berichten. Wie Monique Zimmermann sagt, soll der Reinerlös des Wolfstages für den Neubau einer Tierarztstation im Wildpark Johannismühle für in Not geratene Wildtiere gespendet werden.

Ad-Hoc-News - 9. Feb. 2008
Zoo Magdeburg gewährt Einblick in die Welt von Tigern und Leoparden
Einen Blick in die Welt der Raubkatzen können Kinder und Erwachsene heute und morgen im Magdeburger Zoo riskieren. Tierpfleger lassen die Besucher hinter die Kulissen des Tigerhauses blicken und beantworten Fragen zur Zucht von Schneeleoparden oder der Lebenswelt des vom Aussterben bedrohten Sibirischen Tigers. Dazu gibt es nach Zooangaben ein Ferienprogramm für Kinder und eine Vorführung mit Schlittenhunden. Das Programm beginnt jeweils um 10.00 Uhr. Am Sonntag um 16.00 Uhr sind zudem ein großes Lagerfeuer und ein Konzert mit russischer Folklore geplant.

Volksstimme Magdeburg - 11. Feb. 2008
Leoparden, Tiger und Co. hatten Besuch: Über 6000 im Zoo
Massenandrang im Magdeburger Zoo: Strahlender Sonnenschein an beiden Tagen des Wochenendes und das Programm " Schneeleoparden, Tiger und Co " sorgten für einen Februarrekord der letzten Jahre. Pressesprecherin Regina Jembere vermeldet am Sonntagnachmittag insgesamt über 6000 Besucher. Bei den Schneeleoparden gab es Gelegenheit, vor der Raubtierfütterung im Freigehege zu promenieren, Aufnahmen zu schießen oder sich selbst fotografieren zu lassen. Für diese bedrohten Tiere – es leben auf der Welt nur noch 3500 Exemplare – konnten die Zoobesucher auch spenden. Das Geld kommt der Organisation " Snow Leopard Trust " zugute, die sich um den Erhalt der Art bemüht. Der Magdeburger Zoo ist seit einiger Zeit Mitglied des Projektes.

lifepr.de - 12. Feb. 2008
Valentinstag - Kiss a frog" im Wildpark Eekholt
Am 14. Februar ist Valentinstag – mit Blumen und kleinen Präsenten schenkt man sich Aufmerksamkeit und Zuwendung. Der Wildpark Eekholt möchte mit seiner Auftaktaktion "Kiss a frog" am 14.02. Aufmerksamkeit und Zuwendung auf ein aktuelles Thema lenken, das ganz besonderer Beachtung bedarf, und dafür das Interesse vieler Menschen gewinnen. "Kiss a frog" lautet der Slogan einer Kampagne, mit der auf das Massensterben von Fröschen und anderen Amphibien aufmerksam gemacht werden soll. Ab 15.00 Uhr können kleine und große Besucher die Laubfrösche, die im Jahr des Frosches 2008 zum "Frosch des Jahres 08" gekürt wurden, beobachten und die Amphibien in der Wildparkschule kennenlernen. "Wenn ich der Froschkönig wäre" ist ein Malwettbewerb für Kinder, und für die Erwachsenen der Fotowettbewerb "Der Wildpark Eekholt aus der Froschperspektive", beide Wettbewerbe laufen über das ganze Jahr 2008. Mit der Planung eines neuen Amphibienteiches leistet der Wildpark Eekholt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Unterstützung der weltweiten Bemühungen zur Erhaltung der Amphibien.

Hamburger Abendblatt - 8. Feb. 2008
Wolfsnächte im Tierpark Eekholt
Mit der Sonderveranstaltung "Eekholter Wolfsnächte" am Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. Februar, will der Tierpark Eekholt einen nach eigenen Angaben "aktiven Beitrag für den Wolf" leisten, damit dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. An beiden Tagen gibt es jeweils ab 14 Uhr interessante Darbietungen: So zeigt das temperamentvolle Husky-Gespann sein Können, wenn es seine rasanten Runden durch das Wildparkgelände zieht. Der Sportverein Nord kommt mit einem informativen Stand und stellt nordische Rassehunde vor. Der "K-indianer " Gerd Brandt bringt Eindrücke aus dem Leben der Indianer mit. Der "Freundeskreis Wölfe in der Lausitz" informiert die großen und kleinen Besucher, ebenso die Mitstreiter der "Nothilfe für Polarhunde".

Bad Vilbel Online - 7. Feb. 2008
Zoo Frankfurt: Führung zur Kommunikation von Fischen
Das Exotarium ist bis März 2008 jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zum Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: 8. Februar 2008, Treffpunkt: Amazonasbecken, 19.30 Uhr: Führung von Dipl.-Biol. Rudolf Wicker, Thema der Führung: "Stumm wie ein Fisch – oder können Fische sprechen?"

newsropa - 8. Feb. 2008
Leipziger Zoo präsentiert sich auf der „Haus- Garten- Freizeit“ Messe
Als gefragtes Ausflugsziel präsentiert sich der Zoo Leipzig auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Freundes- und Förderkreis auf der renommierten „Haus- Garten- Freizeit“ Messe vom 09. – 17. Februar 2008. Am Eröffnungstag am 9. Februar wird Zootierarzt Prof. Eulenberger und das allseits bekannte Marketinglama Horst die interessierten Messegäste am Zoostand um 13 Uhr begrüßen und Rede und Antwort stehen. Auch am 12. Februar, dem Familientag, werden die beiden es sich nicht nehmen lassen und mit vor Ort sein. Neben vielen Informationen rund um Leipzigs tierischste Freizeiteinrichtung und deren Bewohner erwartet die Messegäste ein kleines Streichelgehege mit jungen Zwergziegen, Meerschweinchen und Kaninchen am Zoostand.

Salzburg.at - 13. Feb. 2008
In den Semesterferien den Zoo entdecken
Der Zoo Salzburg bietet in den Semesterferien interessante Entdeckungsreisen für Klein und Groß.
Dienstag, 19. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr, "Sei (k)ein Frosch"
Mittwoch, 20. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr, "Affenspaß im Schnee"



Nachwuchs

Berliner Morgenpost - 10. Feb. 2008
Nachwuchs bei den Brüllaffen im Tropenhaus
Das ging schnell. Erst im vergangenen Jahr hat der Zoo im Tropenhaus ein Brüllaffenpaar zusammengeführt. Am 28. Dezember 2007 kam Nachwuchs zur Welt. "Das hatten wir nicht zu hoffen gewagt", sagt Kurator Heiner Klös. Die Leibesfülle der Schwangeren wurde als Übergewicht interpretiert. Besucher können das Jungtier schon sehen.

Ad-Hoc-News - 11. Feb. 2008
Erfreulicher Zuchterfolg
Im Berliner Zoo ist ein schwarzes Brüllaffenjunges zu bewundern. Das südamerikanische Affenbaby sei bereits am 28. Dezember zur Welt gekommen, teilte ein Zoo-Sprecher am Montag mit. Da Brüllaffen in Zoos sehr selten geworden seien, seien die Zoomitarbeiter über den Zuchterfolg besonders erfreut, hieß es.

WELT ONLINE - 7. Feb. 2008
Panthernachwuchs kann erstmals mit Vater zusammenbleiben
Premiere im Berliner Tierpark Friedrichsfelde: Erstmals wachsen Leopardenjungen von Geburt an mit ihrem Vater auf. Zwei Panther - wie die schwarzen Leoparden auch genannt werden - kamen Anfang Januar zur Welt. Die Eltern Angie und Bromo hätten sich so gut verstanden, dass der Vater bei der Geburt dabei sein konnte und auch später im Käfig der Mutter gelassen wurde. Die ersten Wochen nach der Geburt verbrachten die Kätzchen Bena und Tambora in einer Mutterbox. Die haben sie inzwischen verlassen. Nun können Besucher die tapsigen Schritte der Tierbabys im Alfred-Brehm-Haus beobachten.

WELT ONLINE - 10. Feb. 2008
Gut gebrüllt, kleine Panther
Sie wollen fauchen wie die Großen und klingen doch mehr heiser als wütend. Gefallen hat Bena und Tambora der Fototermin gestern im Tierpark Friedrichsfelde nicht. Die zwei Schwarzen Panther lebten bislang bei Mutter Angie (10) in einer separaten Box. Bei ihrer Geburt zum Jahreswechsel war Vater Bromo (2) mit von der Partie. Das ist unüblich und ein Beweis dafür, wie gut die Eltern sich verstehen. Zugleich ist es eine Premiere für den Tierpark: Erstmals wächst ein Wurf Leoparden - von denen Schwarze Panther eine Farbvariante sind - von Beginn an in Anwesenheit des Vaters auf. In dieser Woche haben sich die Zwei-Kilo-Kinder erstmals nach "draußen" in den Schauraum gewagt.

lifepr.de - 7. Feb. 2008
Nach langer Pause: Nachwuchs bei den Schwarzen Panthern im ...
Zu den ersten Geburten des neuen Jahres im Tierpark Berlin zählt ein Wurf Schwarzer Panther im Alfred-Brehm-Haus. Am 2. Januar 2008 entdeckten die Pfleger bei der morgendlichen Kontrolle im Stroh der Mutterbox die nach über 7 Jahren Pause lang ersehnten Neugeborenen, zwei weibliche Kätzchen, die von den Pflegern die Namen "Bena" und "Tambora" erhielten. Betreut werden sie von Mutter und Vater. "Angie" und "Bromo" haben ein so gutes Verhältnis zueinander, dass "Bromo" bei der Geburt dabei sein durfte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Tierparks Berlin wächst damit ein Wurf Leoparden von Anfang an in Anwesenheit des Vaters auf.

sz-online - 12. Feb. 2008
Amurtiger erhalten Ende Februar ihre Namen
In gut zwei Wochen bekommen die jungen Tigerdrillinge aus Hoyerswerda offiziell ihre Namen. Bis dahin wählt der Zoo aus mehreren Vorschlägen aus. Bei der Taufe der kleinen Amurtiger am 28. Februar im Zoo werde Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) anwesend sein. Die Paten für die Tiger stehen noch nicht fest. Der Stadtverband der CDU hatte Russlands Präsident Wladimir Putin angeschrieben und hofft in den kommenden Tagen auf eine Antwort.

Hamburger Abendblatt - 8. Feb. 2008
Flaschen-Lamm und Frischlinge
15 putzmuntere Frischlinge sausen seit einigen Wochen durch das Wildschweingehege im Wildpark Schwarze Berge. Schon am 6. Januar brachte eine Bache sieben gesunde Mini-Schweine zur Welt, am 20. Januar wurden acht weitere Frischlinge geboren. Auch bei den Bentheimer Landschafen hat sich Nachwuchs eingestellt. Bei einem der beiden Muttertiere gab es keine Komplikationen, Mutter und Kind sind wohlauf. Beim zweiten Muttertier dieser vom Aussterben bedrohten alten Haustierrasse stellten sich aber unerwartete Komplikationen ein. Es wurden Zwillinge geboren, die Mutter nahm aber nur eines der Lämmer an. So musste eine Ersatzmutter für das verwaiste Lämmchen gefunden werden. Die Wahl fiel auf Tierpflegerin Hannah Borger (25), die ihren Schützling auf den Namen Erna taufte und nun mit der Flasche aufpäppelt.

Freie Presse - 7. Feb. 2008
Tier-Nachwuchs auch in Klingenthal
Mit Nachwuchs nach Art der Berliner und Nürnberger Eisbären-Babys Knut und Flocke kann der Tierpark Klingenthal zwar nicht aufwarten. Doch auch drei kleine Zwergziegen, die vor nicht einmal zwei Wochen geboren wurden, sind ganz niedlich anzuschauen.

20min.ch - 7. Feb. 2008
Rabiate Skinke haben Nachwuchs
Die Wickelschwanzskinke im Berner Tierpark Dählhölzli haben Nachwuchs. Charakteristisch an dieser angriffslustigen Echsenart ist ihr ausgeprägter Beschützerinstinkt. Das Jungtier im Dählhölzli kam am 3. Februar zur Welt.

Aachener Zeitung - 13. Feb. 2008
Im Wildpark Gangelt regt sich wieder neues Leben
Auch im Wildpark in Gangelt regt sich neues Leben. Einzelne Tierarten wie Muffelwild, Schafe und Ziegen freuen sich über ihren Nachwuchs, der munter in den weitläufigen Gehegen herumtollt. Übrigens können die drei Bären des Parks die Ankunft von zwei Partnerinnen kaum erwarten. Sie kommen aus dem Jurapark in der Schweiz. Die Parkleitung hofft, dass sich ein munteres und vergnügtes Liebesleben einstellt mit der Folge, dass sich sehr bald Jugend einfindet und die Bärenfamilie wächst.
Möglicherweise werden wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg die Besucher in Scharen kommen, um die possierlichen Bärenkinder «Gangi», «Waldi» und «Self» im Wildpark Gangelt zu bestaunen. Mit Sicherheit würde der Nachwuchs zur Attraktivitätssteigerung des Tierparks erheblich beitragen. Es ist somit nicht verwunderlich, dass der unlängst neu gegründete Zweckverband zur Förderung des Fremdenverkehrs «Der Selfkant» sich diese Erkenntnis zu eigen macht. Es ist ihm gelungen, den Wildpark als Partner der Freizeitregion «Der Selfkant» zu gewinnen.

Krone.at - 8. Feb. 2008
Komodo-Warane ohne Befruchtung geschlüpft
In einem Tiergarten in der kanadischen Stadt Wichita hat sich eine zoologische Sensation ereignet: Zeitungsberichten zufolge sind zwei Komodo-Warane geschlüpft, ohne dass die Eier der Mutter von einem Männchen befruchtet worden sind. Die Tiere sind rund 40 Zentimeter lang und kerngesund. Bereits im Vorjahr hat das Muttertier 17 unbefruchtete Eier in der Erde des Tiergartens von Wichita verscharrt. Vorige Woche sind zur Überraschung der Pfleger plötzlich die zwei kleinen Warane geschlüpft. Jungferngeburten sind bei Waranen äußerst selten, aber nicht unmöglich. Der letzte Fall hat sich im Jahr 2006 im Londoner Zoo ereignet. Die beiden kanadischen Jungtiere werden in den kommenden Wochen jede Menge Tests über sich ergehen lassen müssen, weil die Wissenschafter ausschließen wollen, dass Spermien im Körper der Mutter gespeichert waren. Die seltsamen Tiere haben nämlich grundsätzlich die Fähigkeit, männliche Samenzellen in ihren Körpern abzulegen und zu konservieren. Allerdings hat das Weibchen noch nie Kontakt mit einem Waranmännchen gehabt...




Walsroder Zeitung - 13. Feb. 2008
Straffer Lehrplan: Vom Insekt bis zum Elefanten
Zwölf Jahre ist es her, dass zum letzten Mal Tierpfleger zu Meistern ausgebildet wurden. Jetzt hat der Berufsverband für Zootierpflege eine neue Ausbildungsoffensive gestartet, denn der Bedarf ist da, sagen André Herzig und Rüdiger Bott von der Vereinigung. Doch nicht nur in großen Zoologischen Gärten wie dem Hagenbecks Tierpark werden die 19 Meisterschüler auf ihre Prüfung im Oktober in Theorie und Praxis vorbereitet – auch im Vogelpark Walsrode sind die angehenden Tierpflege-Meister in dieser Woche zu Gast. Hier steht natürlich vor allem Vogelkunde auf dem Stundenplan.


Wochenspiegel - 11. Feb. 2008
Tigerzucht geht weiter
Tiger Puhdy zieht nach dem Tod von Gefährtin Tanja einsam seine Kreise. Mittelfristig wird über die Anschaffung einer neuen Tigerdame nachgedacht, so Zoo-Leiter Dietmar Reisky. Die Haltung dieser Großkatzen, erst schwerpunktmäßig der sibirischen und später als besonderer Besuchermagnet der weißen Tiger, hat der Stadt Aschersleben und speziell dem Zoo zu einem enormen Bekanntheitsschub verholfen. Daran soll festgehalten und angeknüpft werden. Aber auch das Wohl des jetzt allein durch das Gehege streifenden Tigers Puhdy haben die Verantwortlichen im Auge. Ihm soll wieder zu einer Partnerin verholfen werden. Außerdem gibt es Pläne, eine neue Außenanlage zu schaffen, in der dann die weißen parallel zu den sibirischen Tigern ständig der Öffentlichkeit präsentiert werden können, was bis jetzt in der Form nicht möglich ist.

Saarländischer Rundfunk - 7. Feb. 2008
Neunkirchen: Giraffe Shani gestorben
Die Anfang 2007 im Neunkircher Zoo geborene Giraffe Shani ist tot. Nach Angaben des Zoos starb das Giraffenweibchen am Aschermittwoch. Pathologen in Gießen sollten die Ursache ermitteln. Nach der aufwändigen Handaufzucht sei davon auszugehen gewesen, dass die kritische Phase überstanden sei. Vor einigen Wochen sei die Giraffe wegen Verdauungsproblemen behandelt worden. Ihr Zustand habe sich letzte Woche verschlechtert. Sie sei künstlich ernährt worden.

Saarländischer Rundfunk - 8. Feb. 2008
Neunkirchen: Weitere Giraffe im Zoo gestorben
Im Neunkircher Zoo ist nach dem einjährigen Giraffenweibchen Shani auch der Giraffenbulle Jabu gestorben. Nach Angaben des Zoos litt er seit einigen Wochen an einer Beinverletzung. Trotz Behandlung habe sich diese immer stärker entzündet. Der Giraffenbulle habe sich nicht mehr ablegen können und nicht mehr ausreichend gefressen und sei u. a. an Entkräftung gestorben. Die Todesfälle haben nach Angaben von Zoodirektor Fritsch nichts miteinander zu tun. Die Tiere hätten an verschiedenen Krankheiten gelitten. Den beiden verbliebenen Giraffen gehe es gut.

Krone.at - 12. Feb. 2008
Schwanendame "Petra" hat einen Neuen
Die Liebe von Münsters schwarzer Trauerschwänin "Petra" zu einem Tretboot in Schwanengestalt ist endgültig verblasst. Nur zwei Monate nach dem ersten Turteln haben "Petra" und ihr Neuer, ein weißer Höckerschwan, damit begonnen, ein Nest zu bauen. Das Plastiktretboot, mit dem "Petra" gut eineinhalb Jahre eng verbandelt war, schwimme "unbeachtet" von beiden am anderen Ende des Zoo-Teichs, sagte Münsters Zoodirektor Jörg Adler. "Das ist wohl endgültig das Ende dieser irrtümlichen Liebe." Trotz des Nestbaus mit dem "Neuen" ist die Nachwuchsfrage aber noch völlig offen. "Nestbau ist ein grundsätzliches Verhaltensmuster von Schwänen", sagte Adler. Unklar ist nach wie vor auch, ob es sich bei dem jungen Höckerschwan überhaupt um ein männliches Tier handelt.

DCRS ONLINE - 12. Feb. 2008
Liebesdrama bei den Pinguinen im Schweriner Zoo
Der Schweriner Pinguin-Mann Lazo ist schon stolze 30 Jahre alt. Mit seiner Pinguin-Dame Blanca, 33 Jahre alt, hat er schon 30 Kinder gezeugt und groß gezogen, sein Gefieder schimmert silbern. Er gehört eben eigentlich schon zu den Pinguin-Senioren, so wie auch seine Frau Blanca. Doch Lazo hat noch einmal der Lebensrausch gepackt. Schuld ist die 8jährige Pinguin-Dame Utu. Sie ist jung, schön und paarungsbereit, im Gegensatz zu Pinguin-Frau Blanca. Jetzt steht der Fremdgeher zwischen alter Liebe und neuem Glück. Entschieden hat sich der Hallodri allerdings bislang noch nicht zwischen seinen beiden Pinguin-Damen!

Bild.de - 12. Feb. 2008
Ehedrama im Zoo - Pinguin betrügt nach 25 Jahren seine Frau
Ganz leise will sich Pinguinmann Lazo (30) davonschleichen. Seine Frau Blanca (33) schaut ihm traurig hinterher. Er ist auf dem Weg zu einer Jüngeren! Das Liebesdrama im Zoo Schwerin: Eine Pflegerin erwischte den alternden Frack-Lüstling in flagranti mit einer anderen Pinguindame. Utu heißt sie, ist acht Jahre alt. Ihr geschmeidiges Gefieder hat Lazo den Kopf verdreht. Dabei ist er seit 25 Jahren an Blanca vergeben, hat 30 Kinder mit ihr.

Obersee Nachrichten – 31. Jan. 2008-02-13
Luzi war lange vor Knut und Flocke!
Die Weltpresse schwärmte vom Flaschenkind-Eisbärchen im Zoo Berlin und hat nun im Zoo von Nürnberg eine neue Herz-Schmerz-Geschichte rund um das Polarbärbaby Flocke entdeckt und tut so, als wären solche Handaufzuchten erst- und einmalig. Doch bereits vor 45 (!) Jahren hatte auch Basel mit Luzi eine Eisbären-Aufzuchtprämiere. Es hieß Luzi statt Knut, stand ebenfalls im Rampenlicht, wenn auch bescheidener, weil damals die Erderwärmung mit den gravierenden Folgen für die weißen Bären noch kein Thema war. Nur eines war gleich wie heute: nicht bloß Eisbären, sondern Polartiere generell galten und gelten als schwierigere Zoopfleglinge als solche aus tropischen Klimata.
>sehr ausführlicher historischer Hintergrundartikel

Berliner Morgenpost - 13. Feb. 2008
Förderverein von Tierpark und Zoo wächst
Der Förderverein des Tierparks und Zoos in Berlin verzeichnet einen Mitgliederzuwachs um gut 25 Prozent. In den vergangenen Monaten traten 230 Berliner dem Verein bei. Damit seien nun 940 Mitglieder registriert. In diesem Jahr 2008 will der Verein dem Tierpark und dem Zoo 90 000 Euro zukommen lassen. Damit sollen die asiatische Elefantenanlage im Tierpark und die Anschaffung chinesischer Wasserrehe im Zoo finanziert werden. Die erste Rate über 50 000 Euro sei bereits überreicht worden.

RP ONLINE - 13. Feb. 2008
Alt werden im Aquazoo
Düsseldorf. Wir leben alle länger. Das gilt auch für die Tiere, die nicht in freier Wildbahn für sich selbst sorgen, sondern im Zoo betreut wohnen. Der Aquazoo hat eine ganze Reihe Rentner - und für die Weißbüschel-Äffchen sogar ein eigenes „Seniorenstift“.

Ostthüringer Zeitung - 12. Feb. 2008
Motto: Mit dem Tier auf du und du
"Mit dem Tier auf du und du" - das soll weiter das Motto für den Eisenberger Tiergarten bleiben. Im Rückblick vor dem Eisenberger Stadtrat gestern Abend nannte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter 2006 und 2007 "mit ihren Höhen und Tiefen zwei erfolgreiche Jahre für den Tiergarten." Ende Mai 2005 hatte er von der Oberen Naturschutzbehörde vorläufige Betriebserlaubnis bekommen. In dem Bescheid waren 15 Auflagen erteilt worden. Sie umzusetzen, bekam der Tiergarten 24 Monate Zeit.
Etliche der "Hausaufgaben" sind bereits erledigt. Weil sich aber nicht alles machen lässt, da das Tiergartengelände begrenzt ist (Gesamtfläche 2,5 Hektar), wurden einige Tierarten abgeschafft bzw. ausgesiedelt. Wegen des hohen Investitionsdrucks der letzten Jahre bestehe inzwischen großer Nachholbedarf, die Infrastruktur des Parks weiter auszubauen. So zählte Wiesenhütter den Zustand der Futterküche, einiger Dächer, eines Teils der Elektro-Anlage und der Umzäunung das Parks als echte Mängel auf, die unbedingt so schnell wie möglich abgestellt werden müssten. Aber auch einige Gehege müssen noch saniert werden, so die der afrikanischen Haustiere und die ehemaligen Anlagen von Fuchs und Mufflons.

Ostseezeitung - 13. Feb. 2008
Güstrower Braunbären hielten nur kurze Winterruhe
Gut fünf Wochen früher als normal sind die zwei Braunbären im Natur- und Umweltpark Güstrow aus der Winterruhe erwacht. „Bei dem warmen Temperaturen gab es für sie kein Halten mehr“, sagte die Meisterin der Tierpfleger, Petra Koppe. Die vierjährigen Braunbären Fred und Frode tobten bereits ausgelassen durch ihr Gehege. Sie hatten sich Ende Oktober in ihre Schlafboxen zurückgezogen und das Fressen eingestellt. Die einzige Folge der kürzeren Winterruhe sei nun, dass die Tiere ein wenig dicker als nach einem langen und kalten Winter seien. Dies werde aber in den kommenden Wochen mit einer Diät ausgeglichen.

inar.de - 7. Feb. 2008
Was machen Gänsegeier mit Reisigbündeln?
Auf einer seiner gelungenen Gemeinschaftsanlagen hält der Zoo Duisburg Stachelschweine, Helmperlhühner, Afrikanische Marabus und vier Gänsegeier. Einer davon kam vor Jahren aus dem benachbarten Zoo Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer spanischen Auffangstation. Alle vier Gänsegeier sind flugunfähig und konnten bedenkenlos auf die Freianlage gesetzt werden. Glücklicherweise und wie erhofft fand sich aus den zwei Männchen und zwei Weibchen je ein Paar zusammen. In Zoologischen Gärten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und animiert die Vögel zum Bau, indem - quasi als „Starter" - Reisig eingeflochten wird. Zurzeit können die Zoobesucher die Gänsegeier dabei beobachten, wie sie die Nisthilfen inspizieren und auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen.

Märkische Allgemeine - 7. Feb. 2008
Anfrage im Finanzausschuss gestellt
Die Eintrittspreise für den Perleberger Tierpark wurden zum Jahresbeginn spürbar angehoben. Darauf wies Matthias Wieck (FDP) am Dienstagabend in der Sitzung des Finanzausschusses hin. Erwachsene zahlen für den Einlass nunmehr 4,50 Euro, bislang waren es drei Euro. „Das ist immerhin eine Preissteigerung von 50 Prozent“, merkte Matthias Wieck an. Doch eine plausible Erklärung für die Preissteigerung sei ihm nicht bekannt. Der Zuschuss der Stadt bleibe 2008 gegenüber den Vorjahren konstant und auch bei der Pacht, die von der Gemeinnützigen Wohnungs GmbH Perleberg/Karstädt (GWG) als Betreiber entrichtet werden muss, sei keine Änderung ersichtlich. Die Preisanhebung betrifft nicht nur Erwachsene, auch Kinder müssen mehr zahlen. GWG-Geschäftsführer Klaus Neumann erklärte auf Nachfrage, die Erhöhung sei von der Wohnungs GmbH nicht im Alleingang beschlossen worden. Die Entscheidung fiel bereits im Oktober im Beirat der GWG. Dort sind bis auf die FDP alle Parteien der Stadtverordnetenversammlung mit Abgeordneten vertreten. Als Grund für die Anhebung führte er die gestiegenen Kosten in der Vergangenheit an. Die Eintrittspreise seien aber in den letzten 15 Jahren nicht erhöht worden.

Echo Münster – 11. Feb. 2008
Waren Sie auch am Zoo-Rekord beteiligt?
Im Allwetterzoo leben reichlich rekordverdächtige Tiere. Das schnellste (Gepard), die giftigsten (Pfeilgiftfrösche) und - zurzeit - der bekannteste Schwan der Welt (Petra). Für den neuesten Rekord, den der Zoo verkündet, sorgten allerdings die Menschen. 10 728 Besucher hat es an einem Wochenende im Februar noch nicht gegeben. Das war aber auch ein Traumwetter für solcherart Ausflüge. Einige Besucher behaupten seitdem allerdings, der Zoo habe noch einen neuen Rekord tierischer Natur: Den frühjahrsmüdesten Löwen!

Oberhessische Presse – 11. Feb. 2008
Frankfurter Zoo wird 150 Jahre alt
Frankfurt. Mit einem am 7. März beginnenden Jubiläumsprogramm feiert der Frankfurter Zoo in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. 60 Feste, zahlreiche Fachvorträge, Ferienangebote und Filmvorführungen - der Frankfurter Zoo lässt sich zu seinem Jubiläum nicht lumpen und feiert viele Feste. So wird es unter anderem ein internationales Fußballturnier für Tierpfleger als auch Spezial-Führungen durch den Zoo geben. Zum Auftakt der Festivitäten wird es die Vorstellung des Bildbandes "Ein Platz für wilde Tiere" geben. Im Mai bekommen die Menschenaffen ein neues Zuhause. Höhepunkt der Feier wird der 8. August, der Jubiläumstag der Zoo-Eröffnung. Eine Ausstellung über Naturschutz vom 16. Oktober bis 21. November wird die Feier abrunden.

Leipziger Volkszeitung – 13. Feb. 2008
Defekter Kühlschrank verursacht Feuer im Leipziger Zoo
Leipzig. Das frühlingshafte Wetter am Wochenende lockte am Sonntag wieder Tausende in den Leipziger Zoo. Was keiner der Besucher wusste: Ihr Sonntagsausflug hätte fast nicht stattfinden können. Denn in der Nacht hatte es im Zoo gebrannt. Zwei Lagergebäude waren in Flammen aufgegangen. Das nichts Schlimmeres passierte, ist Anwohnern zu verdanken. Bewohner der Straße "Am Kickerlingsberg" hatten das Feuer bemerkt. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und konnte den Brand löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch die in der Nähe des Brandherdes untergebrachten Tiere blieben unverletzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Winterunterkunft für Pelikane sowie die kleine Flugvoliere. Das Feuer war gegen 3 Uhr morgens in zwei Lagercontainern ausgebrochen, die zum Wirtschaftsbereich des Teichcafés gehören. Ein defekter Kühlschrank konnte inzwischen als Brandursache ermittelt werden, so Polizeisprecherin Silvaine Reiche gegenüber LVZ-Online. 25.000 Euro Schaden seien entstanden.

Direkt Bielefeld - 13. Feb. 2008
Besuch des Tierpark Olderdissen mit dem Pkw:
Bielefeld. Am vergangenen Wochenende hat das schöne Wetter wieder unzählige Besucher in den Tierpark Olderdissen gelockt, so dass die eigenen Parkplatzkapazitäten des Tierparks ausgeschöpft waren. Etliche Fahrzeuge parkten dann verbotswidrig an der Dornberger Straße. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass Busse diesen Bereich nicht beziehungsweise nur mit erheblichen Verzögerungen passieren konnten. Aus diesem Grund weist die Stadt erneut auf die zusätzlich ausgewiesenen Parkmöglichkeiten auf dem großen Parkplatz auf dem Johannisberg hin. Ein ausgeschilderter Fußweg führt von dort direkt in den Tierpark. Soweit möglich, sollten auch die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Falschparker müssen zukünftig allerdings mit einem Knöllchen rechnen. Sollte es die Situation erfordern, müssten auch Abschleppmaßnahmen eingeleitet werden.

Harburger - 9. Feb. 2008
"Erna" hat jetzt eine Patin
Vahrendorf. Jule liebt Tiere. Schafe hat sie besonders gern. Das aufgeweckte Mädchen aus Neu Wulmstorf fiebert ihrem fünften Geburtstag am Mittwoch, 20. Februar, entgegen. Bei der Geburtstagsfeier im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge kann sie nämlich ihren Freunden aus dem Kindergarten ihr Patentier, die kleine "Erna" vorstellen.

MVregio - 11. Feb. 2008
Wolf als Haustier wird scharf verurteilt
Das Hamburger Abendblatt und die Bild berichteten gestern über einen Mann der einen Wolf als Haustier hält. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) distanziert sich scharf von einer derartigen Wolfshaltung und verurteilt sie ausdrücklich. Dr. Peter Blanché vom Vorstand der GzSdW nimmt zu den Berichten Stellung: "Herr Kullmann ist nicht Rudelführer, denn Wölfe bilden mit Menschen keine Rudel. Ein Rudel ist die Familie der Wölfe, wozu die Zeugung und Aufzucht von Welpen gehört. Er ist auch nicht Botschafter für den Wolf, sondern eindeutig gegen ihn, denn er schadet dem Wolf mit einem solchen ausschließlich eigennützigen Personenkult sehr. Der Nachahmungseffekt, den derartige Berichte auslösen, kann von niemandem verantwortet werden." Die Haltung von Wölfen und Wolfsmischlingen ohne spezielle Genehmigung der Naturschutzbehörden ist in Deutschland strafbar. Genehmigungen werden praktisch nur für Zoos und zugelassene Gehege erteilt, die strenge Auflagen erfüllen müssen.

Kantone Online - 11. Feb. 2008
Langnau am Albis: Wildkatzen nach Deutschland transportiert
Die vier jungen Wildkatzen die im April 2007 im Wildpark Langenberg ZH zur Welt kamen, werden im Bayerischen Wald auf ihre Auswilderung vorbereitet. Sie sollen den wildlebenden Bestand stützen und für Blutauffrischung im Freiland sorgen. Seit 1984 bemüht sich der Bund Naturschutz in Bayern mit der Aufzucht- und Auswilderungsstation im Bayerischen Wald um die Wiedereinbürgerung der Wildkatze. Die Langenberger Wildkatzen sind allerdings schon seit Geburt gewohnt, ihrer Beute geduldig aufzulauern. Mit der speziell dafür entwickelten Fütterungsanlage in der Wildkatzenanlage des Wildparks Langenberg ZH gelangen die Tiere zeitlich und räumlich zufällig an ihr Futter und werden so in ihrem natürlichen Verhalten gefördert. Nach einer Angewöhnungszeit von einigen Monaten werden die vier jungen Wildkatzen an geeigneten Orten in die freie Wildbahn entlassen.

affolternonline.ch - 11. Feb. 2008
Langenberger Wildkatzen werden ausgewildert
Die vier jungen Wildkatzen, die im April 2007 im Wildpark Langenberg zur Welt kamen, werden im Bayerischen Wald auf ihre Auswilderung vorbereitet. Sie sollen den wildlebenden Bestand stützen und für Blutauffrischung im Freiland sorgen. Wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung bekannt gab, sind die vier jungen Wildkatzen aus dem Wildpark Langenberg am letzten Freitag wohlbehalten in Wiesenfelden angekommen, wo sie auf das Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden.

Bote der Urschweiz - 11. Feb. 2008
«Blick» wird erneut ausgewildert
Der Bartgeier «Blick» soll schon bald wieder in die Natur entlassen werden. Der Vogel lebt seit Ende November 2007 wieder in der Aufzuchtstation im Natur- und Tierpark Goldau, nachdem er im Bündner Nationalpark wegen einer akuten Schwächung eingefangen worden ist. Der Bartgeier habe sich in den letzten Monaten sehr gut erholt und verfüge über eine gute Konstitution. Somit könne der Vogel bereits Ende März respektive Anfang April erneut in die Wildnis entlassen werden. Das in Goldau aufgezogene Bartgeiermännchen «Blick» wurde im Juni 2007 zusammen mit «Samuel», einem Bartgeier aus dem Tierpark Berlin, im Schweizer Nationalpark in Graubünden ausgewildert. Nach gut fünf Monaten in Freiheit musste «Blick», abgemagert und geschwächt, eingefangen werden. Fachleute vermuteten, dass der Bartgeier durch den Verzehr von angeschossenem und verendetem Wild oder ausgeräumten Innereien an einer Bleivergiftung erkrankt war. Entsprechende Abklärungen im Tierspital Zürich haben diesen Verdacht allerdings nicht bestätigt.

Hamburger Abendblatt - 11. Feb. 2008
Sorge um Petra - Koala geröntgt
Vorname: Petra. Nachname: Koala. So steht es am linken, oberen Rand der Aufnahmen aus dem Computertomografen (CT). Zu sehen sind Details der Nebenhöhlen und der Gewebestruktur von Petra (13) - dem ersten Koalabären, der je für eine Untersuchung in die Röhre geschoben wurde. Technik aus Hamburg macht es möglich. Die Veterinärklinik der Universität von Sydney, Australien, Ende vergangener Woche. Das Beuteltier-Weibchen aus dem Zoo "Sydney Wildlife World" war mit einer Pilzinfektion eingeliefert worden. Ein Team von Tierärzten versetzte die Patientin in Narkose und schob sie in den 16-Zeilen-Brilliance CT, den die Philips Medizin Systeme GmbH erst Ende vergangenen Jahres an der Klinik installiert hatte. "Das Herzstück des Gerätes, der Röntgenstrahler, wurde hier in Hamburg gebaut", sagt Annette Halstrick, Philips-Sprecherin des Unternehmensstandorts an der Röntgenstraße, unweit des Hamburg Airports. Petra überstand die "Innenaufnahmen" bestens und ist auf dem Weg der Besserung.

AFP - 9. Feb. 2008
Berühmte Orang-Utan-Dame im Zoo von Singapur verstorben
Im Zoo von Singapur ist die berühmteste Bewohnerin gestorben: Die Orang-Utan-Dame Ah Meng, die bereits mit bekannten Persönlichkeiten wie Popstar Michael Jackson, Schauspielerin Liz Taylor und Großbritanniens Prinz Phillip kuschelte, sei am Freitag im Alter von 48 Jahren verschieden, teilte der Zoo mit. Ah Meng, die seit 1971 in dem Zoo von Singapur lebte, war so etwas wie eine Botschafterin für die bedrohte Affenart. Sie spielte in über 30 Filmen mit. Besucher konnten sich zudem mit Ah Meng fotografieren lassen. 1992 wurde sie sogar von der Tourismusbehörde in Singapur zur Sonderbotschafterin des Stadtstaats ernannt. Der Zoo wollte am Sonntag in einer Gedenkveranstaltung an Ah Meng erinnern.

Zisch - 8. Feb. 2008
Affen-Star in Singapur tot
Einer der Publikumsmagneten im Zoo von Singapur, Orang-Utan-Dame Ah Meng, ist tot. Das Menschenaffen- Weibchen, das in mehr als 30 Filmen zu sehen war, wurde 48 Jahre alt. Es sei am Freitag an Altersschwäche gestorben, teilte der Zoo mit. Ah Meng war unter anderem der Star beim "Frühstück mit einem Orang- Utan", das der Zoo Besuchern anbot. Ah Meng war 1971 aus einem Privathaus gerettet worden, wo sie als Haustier gehalten wurde. Seitdem lebte sie im Zoo - zusammen mit heute rund 25 Tieren. Das Orang-Utan-Weibchen brachte fünf Babys zur Welt und wurde 1990 erstmals "Grossmutter".


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen


ochem.nieuws.nl - 13. Febr. 2008
Indische antilope terug bij baasje
Besitzer der Hirschziegenantilope gefunden
Lochem. Die Hirschziegenantilope, die in der freien Natur bei Lochem umherläuft, ist von Zodiac Zoos in Laren. Das exotische Tier war vor einigen Monaten nach einem Transport entkommen. Seitdem bewegt sich die männliche Antilope in der Nachbarschaft des Twentekanals. Das Tier ist besonders scheu und flüchtet, sobald Menschen in die Nähe kommen. Zodiac Zoos hat vier Zoos in den Niederlanden, darunter den Tierpark Wissel in Epe.

safaripark.nl - 13. Febr. 2008
3-Daagse fotosafari's met topfotograaf Willem Laros in Safaripark Beekse Bergen
Drei-Tage-Fotosafaris mit Topfotograf Willem Laros im Safaripark Beekse Bergen
Hobbyfotografen können diesen Sommer im Safaripark Beekse Bergen an einer spannenden Schulung teilnehmen. Der afrikanische Wildtierpark in Hilvarenbeck, der im Jahre 2008 vierzig Jahre besteht, hat in Zusammenarbeit mit dem Naturfotografen Willem Laros zwei Schulungen entwickelt. Teilnehmer können sich entscheiden für einen eintägigen Workshop (95 Euro) am Freitag, dem 18. Juli und am Freitag, dem 22. August. An diesem Tag zeigt der erfahrene Fotograf den Teilnehmern, wie sie Landschaften und Natur besser fotografieren können. Während des dreitätigen Kurses (375 Euro; Ankunftstage 13. Juni und 29. August) steht unter anderem das Fotografieren von einem 4x4-Geländewagen und einem Boot aus auf dem Programm. Auch das Fotografieren von Greifvögeln, Fotografie in der Dämmerung werden behandelt und die Teilnehmer können sich bei den afrikanischen Tieren hinter den Kulissen umsehen. Während des Kurses wird übernachtet im Luxus-Zeltcamp mitten im Safaripark (in der Nähe der Elefanten). Um an dem Kurs teilnehmen zu können, brauchen Teilnehmer eine digitale (Spiegelreflex-) Kamera. Die besten Ergebnisse erhält man mit einer Brennweite von mindestens 200 mm (auf Kleinbild bezogen). Mehr Informationen über den Kurs, wobei Getränke und Mahlzeiten einbegriffen sind, findet man auf www.beeksebergen.nl. Reservieren kann man über Telefon Nr. 0900-0200 (0,20 Euro pro Minute). Neben den Fotosafaris organisiert Beekse Bergen auch dreitätige Rangerkurse, auf denen Tierfreunde mehr über Afrikas freie Natur erfahren.

wisselzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun Tanzania!
Unterstützung für Tansania!
Unser Kinderdierekteur Maurits Goldmann setzt sich ein für "Natur für Kinder" in Tansania. Helfen Sie ihm auch? In Tansania kommen viele besondere Tier- und Pflanzenarten vor, aber diese Natur wird noch ganz unzureichend geschützt. Umweltprobleme wie Verschmutzung, Abholzung und die Jagd auf Tiere bilden Bedrohungen für die Natur. Das Projekt "Natur für Kids" will da etwas tun, indem es Tansanias Kinder Naturfilme sehen läßt. Das Besondere an diesem Projekt ist, daß die Kinder dabei selbst eine Rolle spielen in den Filmen. Durch das Machen und Anschauen von Filmen lernen die Kinder, wie sie die Natur in Tansania auch selbst schützen können. "Natur für Kids" ist also ein einzigartiges Projekt für Kinder in Tansania! Maurits will für sein Projekt ganz gern um Stimmen werben. Der Kinderdierekteur, der die meisten Stimmen für sein Projekt erhält, gewinnt nämlich 2.500 Euro, die für ein Naturerhaltungsprojekt gespendet werden. Wer Maurits und der Natur in Tansania helfen will, kann seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.

overloonzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun de Zuid-Amerikaanse tapir!
Unterstützung für den Flachlandtapir! Unser Kinderdierekteur Thijs Linskens setzt sich ein für den Flachlandtapir in Brasilien. Helfen Sie ihm auch? Ziel des Projektes ist es, einen Schutzplan für den Flachlandtapir aufzustellen und auszuführen. Um diesen Plan gut aufzustellen, muß erst untersucht werden, wie groß Anzahl, Verbreitung und Gesundheit des südamerikanischen Tapirs sind. Diese Untersuchung geschieht in zwei verschiedenen Gebieten in Brasilien. Mit den gesammelten Daten über die Tapire hoffen wir den Flachlandtapir in Zukunft besser schützen zu können. Wer Thijs und dem Flachlandtapir in Brasilien helfen will, kann seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.

frieslandzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun de Afrikaanse dwergkrokodil!
Unterstützung für das Stumpfkrokodil!
Unsere Kinderdierekteurin Julie Bonnema setzt sich ein für das Stumpfkrokodil. Helfen Sie ihr auch? Das Afrikanische Zwergkrokodil, auch Stumpfkrokodil genannt, ist eine der weniger bekannten Krokodilarten. Bislang gehen Biologen und Wissenschaftler davon aus, daß zwei Unterarten existieren, das Westafrikanische Zwergkrokodil und das Kongo-Zwergkrokodil. Inzwischen wird das aber stark bezweifelt, weil es große Unterschiede zwischen diesen Unterarten gibt. Könnte es sich dann doch vielleicht um zwei verschiedene Arten von Krokodilen handeln? Die Projektmitarbeiter wollen diese entscheidende Frage anhand der DNA untersuchen. Gleichzeitig untersuchen sie auch Anzahl, Verbreitung und Gefährdungen des Afrikanischen Zwergkrokodils. Diese Daten sind sehr wichtig, weil bis jetzt nur wenig bekannt ist über diese besondere Krokodilart. Wer Julie und dem Stumpfkrokodil helfen will, kann seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.

gelderlander.nl - 8. Febr. 2008
Aardbiggetje
Erdferkelchen
Arnheim. Familienvergrößerung in Burgers' Zoo: Vorigen Montag wurde zum 26. Mal ein Erdferkel geboren. Vater Quiggly, der aus dem Zoo von Detroit stammt, und Mutter Oryc, die selbst auch in Arnheim geboren wurde, sind die glücklichen Eltern. Für Mutter Oryc war es schon wieder ihr siebentes Junges. Das Neugeborene bleibt vorläufig in seiner Höhle und ein Besuch "am Wochenbett" ist noch nicht möglich.

gelderlander.nl - 7. Febr. 2008
IJsbeertje mag op witte donderdag naar buiten
Eisbärchen darf am Gründonnerstag ins Freie
Rhenen. Dem Eisbärchen, das im Dezember in Ouwehands Tierpark in Rhenen geboren wurde, geht es prima. Das Tier darf am Gründonnerstag, dem Donnerstag vor Ostern, zum erstenmal ins Freie. Laut Tierpark wächst das Tierchen schnell heran und ist inzwischen so groß wie eine stattliche Katze. Auch Mutter Freedom geht es gut.

hbvl.be - 13. Febr. 2008
Leeuw graaft bom op in Olmense Zoo
Löwe im Olmener Zoo buddelt Bombe aus
Der Löwe Simba hat eine Zukunft als Entminer in der belgischen Armee. Der Stolz des Zoos aus Olmen (Balen) grub in seinem Gehege eine Bombe aus. Tiere können ganz nützlich sein bei der Suche nach Sprengzeug. So trainiert ein Antwerpener Verein Ratten, um mit deren ausgezeichneter Nase und leichtem Gewicht in Konfliktgebieten zurückgelassene Minen aufzuspüren. Ein 200 kg schwerer Löwe kann, normal betrachtet, nicht für diese gefährliche Aufgabe dienen, aber nur, wenn man ohne Simba rechnet. Der Löwe aus dem Olmener Zoo angelte am Montag eine Bombe aus einem Sandhaufen. Der Sand diente für den Bau eines neuen Tiergeheges direkt am Löwenkäfig.

hln.be - 12. Febr. 2008
Bellewaerde-giraf krijgt nieuw onderkomen in Beekse Bergen
Bellewaerde-Giraffe erhält neue Unterkunft in Beekse Bergen
Margriet, eine der zwei Giraffen des Familienparks Bellewaerde in Zillebeke bei Ieper, ist ohne Probleme in ihre neue Unterkunft in den Tierpark bei den Beekse Bergen (Niiederlande) transportiert worden. Bis Juni will Bellewaerde loslegen mit dem brandneuen Kombi-Tierprojekt Savanne. Die Arbeiten dafür starten an einem der kommenden Tage. Der heutige Giraffenstall muß abgerissen werden. Grietje, die voriges Jahr zehn Jahre alt wurde, sagt dem Familienpark in Ieper Lebewohl und wird in den Beekse Bergen einen Teil einer Zuchtgruppe bilden. Zuri, die zweite Giraffe in Bellewaerde, wird am Mittwoch in ihre neue Unterkunft gebracht, kehrt aber im Juni zurück. Er erhält dann Gesellschaft von zwei jungen Weibchen, mit denen er eine Zuchtgruppe gründen kann. In dem neuen Kombi-Tierprojekt sollen Giraffen, Zebras und Strauße zusammenleben.

dierennieuws.nl - 12. Febr. 2008
Wolf zoekt man in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Wölfin sucht Gatten in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Am Freitag, dem 15. Februar um 15 Uhr soll eine Wölfin von Norwegen aus in Het Berenbos von Ouwehands Tierpark in Rhenen ankommen. In Ouwehand soll sie sich einen Gatten suchen. Sie hat die Wahl unter vier eindrucksvollen Brüdern. Diese vier Wölfe sind vor zwei Jahren aus dem Tiergarten Blijdorp nach Ouwehand gekommen und leben seitdem zusammen mit zehn Braunbären. Wenn sie ihre Wahl getroffen hat, soll die Wölfin mit ihrem Partner das Alpha-Paar bilden. Nur sie können für Nachwuchs sorgen und das Rudel anführen. Ouwehand hofft diesen Sommer auf die ersten Welpen. Die Wolfspezies, die in Ouwehand lebt, ist der skandinavische Wolf [wörtl.: schwedischer Wolf] und zugleich eine bedrohte Tierart. Durch Zuchtprogramme versuchen wir, diese besondere bedrohte Tier[unter]art zu bewahren. Website: www.ouwehand.nl.

elsevier.nl - 10. Febr. 2008
Groentetaart voor jarige gorilla
Gemüsetorte für Gorilla-"Geburtstagskind"
Daß Gorillas auch in die Schlagzeilen kommen können ohne auszureißen, bewies Makula am Sonntagnachmittag. Der Menschenaffe feierte seinen 18. Geburtstag, indem er in seinem Außengehege im Gaiapark Kerkrade Zoo eine große Gemüsetorte verdrückte. Hunderte Besucher waren zum Geburtstagsfest des Gorillas gekommen. Makula. der im Apeldoorner Apenheul geboren wurde und seit 2005 in Kerkrade lebt, besah die Gemüsetorte anfangs mißtrauisch, doch verzehrte er später begierig die festliche Bewirtung, die aus einem großen Behälter mit Endivie, Äpfeln, Möhren, Paprika und Chicorée bestand. Andere Gorillas, unter ihnen Makulas eineinhalbjährige Tochter Gaia, durften auch zu Tisch, nachdem Makula die leckersten Dinge aufgegessen hatte. Die Schopfmangaben, die auf derselben Insel leben, naschten ebenfalls mit. Im Unterschied zu seinem Mit-Silberrücken Bokito im Rotterdamer Zoo Blijdorp ist Makula, so der Limburger Zoo, ein vorbildlicher Anführer. Der Affe, dessen linker Mittelfinger steif ist seit einer Biß-Verletzung, die er in jugendlichem Alter erlitt, ist auch ein guter Vater.

ad.nl - 8. Febr. 2008
Nieuwe 'Ui' van verre te zien
Neues "Ui" von weitem zu sehen
Rotterdam - Die Umrisse des Savannenhauses im Tiergarten Blijdorp sind schon von weitem zu sehen. Die großen eingebogenen Spanten aus Holz ragen hoch hinaus über die Gebäude der direkten Umgebung. Im unteren Teil sind die "Rippen" miteinander verbunden durch Planten aus Holz und Schilfbüschel. Auf das Dach kommt nachher durchsichtiger Kunststoff, so daß auch im Innern der nagelneuen Unterkunft genug Licht bleibt. Hier sollen in ein paar Monaten unter anderem Giraffen umherlaufen, gut sichtbar für die Besucher. Die Ui [Zwiebel], wie der Spitzname des von einer afrikanischen Hütte inspirierten Bauwerks schon lautet, wird die neue Heimstätte für diese Tiere. "Es ist zum ersten Mal, daß wir Architektur in ein Biotop bringen", sagt Gerard Visser, Chef des Entwicklungsteams des Tiergartens. Die benachbarte Savanne, in der auch Zebras, Strauße und Kudus leben, wird die größte Freianlage in Blijdorp. Und das ist noch nicht alles. Denn ein paar Meter weiter wird hart gearbeitet an einem geräumigen Gewächshaus, dem sogenannten Krokodilfluß. Hier werden Nil- und Spitzkrokodile zu bestaunen sein, aber auch prächtige afrikanische Scharlachspinte [Merops nubicus], Klippschliefer, Stachelschweine und Rüsselspringer. Ein Holzbohlenweg verbindet diese neuen Attraktionen im Afrikateil von Blijdorp. Mehr als vier Millionen Euro kostet das Gesamtprojekt, das sich bezüglich der Innenfläche messen kann mit dem Ozeanium. Der größte Teil dieses Komplexes soll noch vor dem Sommer fertig und zu besuchen sein.

rotterdamzoo.nl - 7. Febr. 2008
Nieuwe Krokodillenrivier en Savannehuis in aanbouw: Giraffenverblijf in de vorm van een ui'
Neuer Krokodilfluß und Savannenhaus im Bau: Giraffenanlage in der Form einer Zwiebel
Zur Zeit wird in Blijdorp hart gearbeitet am Bau einer Anzahl neuer Tiergehege. Das am meisten auffallende Bauwerk ist ohne Zweifel das zwiebelförmige Savannenhaus mit schwungvollen, gebogenen Spanten, ein Entwurf des Architekten Menno Lam. Dieses Savannengebiet gehört zum Afrikateil in Blijdorp. Dort sollen in einigen Monaten die Giraffenfamilie und die Mhorrgazellen untergebracht werden. Das besondere ist, daß die Giraffen bald innen auch auf Augenhöhe zu bewundern sind. Das Savannenhaus ist zu erreichen über den Krokodilfluß. In diesem geräumigen Gewächshaus werden die herrlichen afrikanischen Scharlachspinte am Fluß umherfliegen. Im Fluß hält sich eine große Gesellschaft von Nil- und Spitzkrokodilen auf. Diese furchterregenden Tiere, manche sind über drei Meter lang, sind sowohl unter als auch über Wasser zu bestaunen. Die übrigen Bewohner des Gewächshauses sind Klippspringer, Klippschliefer, Stachelschweine, Spornschildkröten, Wanderheuschrecken, Rüsselspringer, Spaltenschildkröten etc....

rotterdamzoo.nl - 7. Febr. 2008
Tien blauwe pijlgifkikkertjes in 'Jaar van de kikker'
Zehn azurblaue Pfeilgiftfrösche im "Jahr des Frosches"
Nach vielen Jahren ist es dem Tiergarten Blijdorp endlich wieder gelungen, azurblaue Pfeilgiftfrösche [Dendrobates azureus] zu züchten. Inzwischen sitzen zehn Froschbabys hinter den Kulissen und so hofft Blijdorp, einen Beitrag zu leisten zum Überleben dieser einzigartigen und ernsthaft bedrohten Froschart. Die erwachsenen Tiere sind in der Rivierahal zu sehen. Der herrliche azurblaue Pfeilgiftfrosch kommt in der freien Natur ausschließlich in Suriname vor, dort ist er also eine endemische Tierart. Mehr noch - die Art ist nur zu finden in der Sipaliwini-Savanne (etwa 450 km südlich von Paramaribo) und dort wieder ausschließlich in den verstreuten Waldresten und Waldinselchen der Savanne. Man schätzt die Gesamtzahl der azurblauen Pfeilgiftfrösche in der freien Natur auf etwa 1.000 bis 1.500 - das sind extrem wenig! Eine der Bedrohungen bildet der illegale Fang von Fröschen für den Tierhandel. Aber die größte Bedrohung geht von der Möglichkeit aus, daß die Savanne ein Opfer wird von Holzfällerei, Viehzucht und außer Kontrolle geratenen Savannenbränden. Damit könnte der gesamte Lebensraum der Art mit einem Mal zerstört werden und das würde unwiderruflich das Aussterben des azurblauen Pfeilgiftfrosches in der freien Natur bedeuten. In Suriname macht man sich da keinen Kopf, während die Anwesenheit einer solch seltenen und einzigartigen Tierart (in Suriname bekannt als "okopipi") die Surinamer mit Stolz erfüllen müßte. Es liegt vor den Naturschützern eine schöne Aufgabe, die einheimische Bevölkerung zu überzeugen vom Wert dieses einmaligen Tierchens!

dierennieuws.nl - 14. Febr. 2008
DinoWeek in DierenPark Amersfoort
DinoWoche im Tierpark Amersfoort
Vom 23. Februar bis einschließlich 2. März organisiert Tierpark Amersfoort die DinoWoche. Diese ganze Woche steht im Zeichen der Dinosaurier, die bis vor 65 Millionen Jahren die Welt beherrschten. Im Jahre 2007 eröffnete der Tierpark Amersfoort den DinoWald, in dem große und kleine Bewohner der Urzeit zu bestaunen sind. Während der DinoWoche werden spezielle Dino-Aktivitäten organisiert. Die Besucher versetzen sich während eines Rundgangs im DinoWald in graue Vorzeit. Während dieser Tour steht der Gast Auge in Auge mit 60 lebensgroßen Dinosauriern. Im Knuffelpleintheater ["Kuscheltierplatz-Theater"] läuft eine spezielle Dinovorstellung "Los in het DinoBos" ["Auf in den DinoWald"]. Nach der Vorstellung können sich Kinder schminken lassen. Im Zoologischen Museum werden verschiedene Dino-Objekte ausgestellt und es können Fragen gestellt werden zu diesen großen prähistorischen Tieren. Klick auf www.dierenparkamersfoort.nl, um die Programmplanung zu erfahren, einschließlich Tag und Zeit, an denen verschiedene Aktivitäten in der DinoWoche stattfinden.

ad.nl - 14. Febr. 2008
Jakhals doodt gier in Dierenpark
Goldschakal tötet Geier im Tierpark
Amersfoort. Gänsegeier und Goldschakal leben schon Jahre friedlich zusammen in der Stad der Oudheid [Stadt des Altertums] des Tierparks Amersfoort. Aber diese Woche ging es vor den Augen vieler Besucher schief: ein Goldschakal brachte einen der Geier ums Leben. Der Greifvogel und der Hundeartige gerieten in Streit. "Vielleicht zeigte der Geier einen Moment von Schwäche, als ob er krank war", so Zoomanager Marjo Hoedemaker. Der Zoo kann es nur wenig verstehen. "Die zwei Tiere taten einander nichts Böses und saßen neun Jahre lang gemeinsam "am Tisch". Diese Woche noch sieht der Tierpark nach, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen.

artis.nl/nieuwsbrief - 8. Febr. 2008
Kom kijken naar de jonge dieren
Kommt nach den Jungtieren sehen
An verschiedenen Stellen in Artis sind Jungtiere zu bestaunen. Im Haus für kleinere Säugetiere sind drei Agutis, ein Springtamarin und ein niedliches Langschwanzkätzchen geboren worden. Draußen schwimmen die kleinen Nutrias schon wacker ihren Eltern hinterher. Im Affenhaus trägt Klammeraffenmutter Shana ihr Junges stolz an ihrem Bauch. Und vergeßt vor allem nicht, das Gorillahaus zu besuchen. Da ziehen die zwei Gorillaknirpse, Bwana und Shomari, alle Aufmerksamkeit auf sich.

wisselzoo.nl - 8. Febr. 2008
Roodhandtamarins geboren
Rothandtamarine geboren
Im Tierpark Wissel sind vorige Woche zwei Rothandtamarine geboren worden. Den Zwergaffenzwillingen geht es gut. Die Familiengruppe der Rothandtamarine besteht nun aus sieben Tieren.

overloonzoo.nl - 8. Febr. 2008
Nieuw koppel beermarters
Neues Marderbärenpaar
Im Zoo Parc Overloon wurde vorige Woche ein neues Paar Marderbären eingeführt. Die Marderbären stammen aus einem französischen Zoo. Das Pärchen, das im Park lebte, ist in einen anderen Zoo umgesiedelt worden. Marderbären werden auch Binturongs genannt und kommen in der Natur vor in Südostasien. Marderbären sind weder Marder noch Bären, sie gehören zur Familie der Schleichkatzen.

frieslandzoo.nl - 8. Febr. 2008
Lemuren introductie
Lemuren-Zusammenführung
Vorige Woche haben im Aqua Zoo Friesland die Rotbauchmakis und die Kronenmakis miteinander Bekanntschaft geschlossen. Die Zusammenführung fand im Innengehege der Lemuren statt und ist gut verlaufen. In der kommenden Woche sollen alle Halbaffen miteinander Bekanntschaft schließen, so daß zu Ostern alle Arten gleichzeitig auf der Lemureninsel zu bewundern sind. Im Durchgangsbereich kommen Sie als Besucher dann in direkten Kontakt mit Kattas, Roten Varis, Rotbauchmakis und Kronenmakis.

stadamersfoort.nl - 7. Febr. 2008
DierenPark zoekt seizoensmedewerkers
Tierpark sucht Saisonmitarbeiter
Sie sind mindestens 16 Jahre alt? Sie wollten schon immer in einem großen Tierpark arbeiten? In einem Shop oder einem Restaurant? Oder wollen Sie Gäste unterhalten während verschiedener Veranstaltungen? Kommen Sie am Freitag, dem 15. Februar von 15 bis 18 Uhr zum Stellenmarkt, den der Tierpark Amersfoort organisiert. Der Tierpark sucht für die Saison 2008 flexible Mitarbeiter, die darauf brennen, die Ärmel hochzukrempeln. Der Tierpark Amersfoort braucht Saisonkräfte, die mindestens 16 Jahre alt sind, für die Zeit von März bis einschließlich Oktober 2008. Während dieser besucherreichen Monate werden die neuen Mitarbeiter eingesetzt in den Bereichen Gastronomie, Kasse, Shops, Facilitäre Dienste [Reinigung, Zugangskontrolle u.a.], Banqueting und Entertainment. Der Park ist nicht nur auf der Suche nach Studenten und Schülern. Der Stellenmarkt findet am 15. Februar zwischen 15 und 18 Uhr statt im Parkrestaurant "Der Elefant" im Tierpark. Dort stehen Info-Stände, auf denen die verschiedenen Bereiche dargestellt sind. Interessenten können über einen Bewerbungsbogen sich gleich bewerben um die Stelle ihrer Wahl. Es wird empfohlen, ein Paßfoto und eventuell einen Lebenslauf mitzunehmen, so daß der Kandidat das Formular auch direkt abgeben kann.

stadamersfoort.nl - 7. Febr. 2008
DierenPark Amersfoort start inzameling mobiele telefoons en lege cartridges
Tierpark Amersfoort beginnt mit der Sammlung von Handys und leeren Tintenpatronen
Der Tierpark Amersfoort sammelt in den nächsten drei Jahren soviel wie möglich Handys und leere Druckerpatronen. Für jedes gesammelte Telefon oder Druckerpatrone erhält der Tierpark eine Vergütung. Die kommt dem Jellow Wildlife Fund zugute, der den Erlös investiert in Natur- und Arterhaltungsprojekte in der ganzen Welt. Ausgangspunkt der Sammelaktion ist, soviel wie möglich gebrauchte Handys und leere Druckerpatronen wiederzuverwerten. Für die Herstellung von Mobiltelefonen wird der [Roh]Stoff Coltan benötigt. Ein großer Teil hiervon kommt aus dem Boden im Osten Kongos, einem der letzten übriggebliebenen Lebensräume von streng geschützten Tierarten wie Gorillas. Durch das Recaclen von Mobiltelefonen nimmt die Nachfrage nach Coltan ab und der Lebensraum der Gorillas und zahlreichen anderen Tieren bleibt erhalten. Außerdem vermeiden wir, daß die Telefone unnötig auf den Müllberg geraten. Die Telefone werden "so gut wie neu" gemacht. Diese Art Telefone ist sehr gefragt in Osteuropa, Asien, Südamerika und Afrika, wo nicht die enorme Nachfrage nach Mobiltelefonen befriedigt werden kann. Die verwertbaren Druckerpatronen werden durch Eeko® gehandelt an Firmen, die sie wieder füllen und auf den Markt bringen. Eeko® ist ein Warenzeichen von Van Klaveren CCC b.v. Van Klaveren CCC steht auf der Liste von anerkannten Sammlern und entspricht damit allen Anforderungen für die Sammlung von leeren Druckerpatronen und gebrauchten Mobiltelefonen.

digimedia.be - 7. Febr. 2008
Jongeren centraal op nieuwe webstek Planckendael
Nachwuchs im Mittelpunkt auf der neuen Website von Planckendael
Brandhome sorgte für einen "tierischen" Jahresbeginn. Nach der Übergabe der Site der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (die Leute vom Zoo), machte die Agentur nun auch einen neuen Internetauftritt für den kleineren Tiergarten in der Provinz Antwerpen - Planckendael. Zentrale Zielgruppe sind dabei Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren. Daneben kommen selbstverständlich auch die Menschen zum Zuge, die traditionell die Zielgruppe begleiten auf ihrem Ausflug nach Planckendael wie Eltern, Schulen usw. Website: www.planckendael.be

refdag.nl - 7. Febr. 2008
Giraf voor reis naar Dierenpark Emmen overleden
Giraffe vor Reise in den Tierpark Emmen gestorben
Emmen - Ein Giraffenbulle, der bestimmt war für den Tierpark Emmen, ist dicht vor seiner Abreise aus Madrid gestorben. Das junge Tier sollte am Dienstagmorgen in den Tierpark Emmen transportiert werden, aber starb schon in der Transportkiste des spanischen Zoos. Das teilte Tierparkdirektor Hiddingh gestern mit. Laut Hiddingh ist noch unklar, woran das Tier gestorben ist. Wahrscheinlich wurde ihm der Streß zuviel. "Es ist tragisch und sicher für unsere Zucht ein Rückschlag." Das Tier war sechs bis sieben Jahre alt und also fast erwachsen, so Hiddingh. "Meistens passiert das nicht. Wir transportieren Tiere eigentlich am laufenden Band. Natürlich befördern wir die Tiere am liebsten über eine kurze Entfernung." Ein neues Giraffenmännchen ist nicht so schnell zu finden. "Giraffen aus unserer Giraffenfamilie sind über die ganze Welt verteilt. Es ist dann schwierig, ein Männchen zu finden, daß kein Blutsverwandter ist", erklärt Hiddingh.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

tden.ru - 13. Febr. 2008
Рысиный урок
Luchs erteilt Lehre
Ein Luchs hat wie durch ein Wunder einen Besucher des Zoos nicht zerrissen, der seine Hand in den Käfig hinein hielt. Der 32-jährige Einwohner von Saransk Walerij A. hatte beschlossen, seinem Töchterchen zu beweisen, daß die wilde Katze völlig harmlos ist. "Schau her! Das ist nur eine große Miezekatze" - indem er die Hand in den Käfig mit den Tieren hielt, demonstrierte der junge Vater seine Verwegenheit. Doch der Mann kam nicht dazu, den Luchs zu berühren, als dieser sich an seine Hand festklammerte und in den Käfig zu ziehen begann. Wie durch ein Wunder gelang es Walerij, sich loszureißen. Mit einer zerfetzten Hand brachte man ihn in eines der örtlichen Krankenhäuser und erwies ihm erste Hilfe.

tatar-inform.ru - 12. Febr. 2008
В Казанском зоопарке поселились тупайи
Im Kasaner Zoo fanden Spitzhörnchen ein Zuhause
Kasan. Heute zeigten Mitarbeiter des Kasaner zoologisch-botanischen Gartens den Journalisten neue Pfleglinge, die aus Samara in unsere Stadt kamen. Fast einen Monat befanden sich die ungewöhnlichen Tierchen, die Eichhörnchen ähnlich sehen, in Quarantäne, sie gewöhnten sich an ihr neues Zuhause. Für die Mitarbeiter des Kasaner Zoos sind Spitzhörnchen keine neue Tierart. Ein Paar dieser kleinen Tiere lebte bereits vor etwa 20 Jahren im Kasaner Zoo. Doch angesichts dessen, daß sie schwer zu halten sind, konnten sich die Fachleute des Zoos lange Zeit nicht entschließen, Vertreter dieser ungewöhnlichen Art nach Kasan zu bringen. Für die neuen Pfleglinge erbauten die Mitarbeiter des Zoos eine neue geräumige Voliere, die mit Baumzweigen dekoriert wurde und im Affenhaus ihren Platz fand.

newsinfo.ru - 12. Febr. 2008
12 февраля 1864 года Русским Императорским Обществом акклиматизации животных и растений организован Московский зоопарк.
Am 12. Februar 1864 gründete die Russische Kaiserliche Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen den Moskauer Zoo.
Einer der Hauptinitiatoren der Gründung des Moskauer Zoos war der Professor der Moskauer Universität Anatolij Petrowitsch Bogdanow. Die Schaffung des Tiergartens war ein wichtiges Ereignis im kulturellen Leben Moskaus, weil das der erste Versuch war, eine wissenschaftliche Einrichtung dieser Art zu schaffen - "eines lebenden Museums an der frischen Luft". Das war ein einzigartiges Experiment zur Organisation eines Tiergartens unter den überaus rauhen klimatischen Bedingungen Zentralrußlands. Die Finanzierung des Tiergartens geschah durch Eintrittskarten, aber auch dank Spenden der Zarenfamilie. In jenen Jahren war Presnja weit am Rande der Stadt Moskau. Am 20. August 1864 besuchte Zar Alexander II. den zoologischen Garten, er drückte seine Zustimmung aus gegenüber den Mitgliedern der Verwaltung und war einverstanden mit der Aufnahme eines Elefanten aus Zarskoje Selo, der ein Geschenk des Emirs von Buchara war, drei Wisenten und vier Rehen aus dem Urwald von Belowesh. Auch andere Mitglieder der Zarenfamilie weilten im Garten: Großfürstin Jelena Pawlowna und Großfürst Michail Nikolajewitsch, der Generalgouverneur des Zaren in Transkaukasien, durch ihn erhielt der Tiergarten viele Tiere aus der Kaukasus-Fauna. Doch die Einkünfte deckten die Ausgaben nicht, der Zoo häufte gewaltige Schulden an. Das Stadtamt weigerte sich, Hilfe zu leisten; deshalb war die Gesellschaft gezwungen, den Tiergarten privaten Unternehmern zur Pacht zu überlassen - der Familie Rjabinin. In den vier Jahren ihres Wirtschaftens führten die Rjabinins den Tiergarten an den Rand der Zerstörung, er wurde umgewandelt in eine Institution, die nur zum Gaffen und Vergnügen diente. Im Jahre 1878 kehrte der Tiergarten in den Besitz der Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen zurück, wieder begann das Sammeln finanzieller Mittel. Für einige Zeit gelang es der Gesellschaft, die Tätigkeit zu beleben, neue Tiere wurden erworben, doch es kam das Jahr 1905 - und der Tiergarten befand sich im Zentrum revolutionärer Kämpfe: Gebäude wurden zerstört, die Bibliothek verbrannte, viele Tiere starben. Und wieder mußte die Gesellschaft ihr eigenes Werk in private Hände geben. Nach der Revolution hörte die Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen auf zu existieren, im Jahre 1919 wurde der Tiergarten nationalisiert. Seine Fläche wurde fast auf das Doppelte vergrößert, die Tiersammlung vergrößerte sich, es wurden wissenschaftliche Labors geschaffen, tierärztliche Zentren. Der Zoo setzte seine Arbeit fort während des Großen Vaterländischen Krieges: von 1941 bis 1945 besuchten ihn mehr als sechs Millionen Menschen. Zum 850-jährigen Jubiläum Moskaus wurde der Zoo rekonstruiert. Im Jahre 1865 gab es im Tiergarten 134 Exemplare von Haustieren und 160 Individuen von Wildtieren, heute sind es 8.252 Exemplare in 1.036 Tierarten.

nkj.ru - 9. Febr. 2008
Утки большого города
Enten einer großen Stadt
Die Biologen haben die aktuelle Zählung der Moskauer Enten, die in der Hauptstadt überwintern, durchgeführt. In diesem Jahr, so stellte sich heraus, waren es 25% mehr als im Vorjahr. In Moskau werden die Enten bereits zum 24. Mal gezählt, seit dem Winter 1985/86. Nach den Daten der Zählenden überwintern in diesem Jahr in Moskau 20.600 Enten. Das sind mehr als im vorigen Jahr, als es milder war als jetzt. Wenn man die Angaben über die Anzahl der Moskauer Enten für alle Jahre, in denen sie gezählt wurden, betrachtet, dann zeigt sich, daß die höchste Anzahl an Wasservögeln im Winter 1989/90 zu verzeichnen war (28.000), danach ging ihre Anzahl stark zurück, zum Jahr 1998 überwinterten in der Hauptstadt nicht mehr als 7.500 Enten. Beginnend mit dem Jahr 2000 begannen es wieder mehr zu werden. Die Biologen bemerkten die interessante Tatsache, daß Absinken und Ansteigen der Entenzahl im Zusammenhang steht mit den Veränderungen im Lebensniveau der Moskauer: so wie die Städter leben, so leben auch die Enten der Stadt. Moskauer erzählten den Biologen, daß sie an jedem freien Tag an den Teich oder Fluß kommen mit einigen Laiben Brot, um ihre Lieblinge zu füttern. In schlechten Zeiten aber mußten sie mit jedem Laib rechnen. Die Ornithologen stellten fest, daß die in Moskau überwinternden Enten zwei Gruppen bilden, die sich in Lebensweise und Verhalten unterscheiden. Die eine Gruppe hält sich auf dem Fluß Moskwa auf, hauptsächlich am Unterlauf, in den Stadtbezirken Kapotnja und Bratejewo. Diese Vögel sind wilder: sie sind scheu, lassen den Menschen nicht an sich heran und ernähren sich im wesentlichen selbständig. Und als Folge sind sie abhängiger von natürlichen Faktoren, in kalten Wintern nimmt ihre Anzahl ab. Die andere Entengruppe bevorzugt kleine Flüßchen und Teiche: hier gehen die Einwohner der Mikrorayons spazieren, welche die Vögel füttern. Diese Enten haben keine Angst vor dem Menschen und konzentrieren sich sogar an von Menschen aufgesuchten Orten. Doch sind diese Enten in eine ernsthafte Abhängigkeit geraten. In "Hungerjahren", so scheint es, zieht ein Teil von ihnen an den Moskwa-Fluß. Jetzt aber hat sich die Anzahl der Vögel, welche die Moskauer Flüsse bevölkern - Jaussa, Lichoborka, Setun, S'chodnja - vergrößert, wie auch auf den Teichen in Ismailowo, Bitza, Zarizyn (bei Moskau), Kusminki. Viele Vögel überwintern im Moskauer Zoo. Die überwiegende Mehrheit der überwinternden Enten sind Stockenten. Von den anderen Arten sind es die leuchtend orangefarbenen Rostgänse (528 Vögel), die im Sommer die Moskauer Gewässer in Besitz nehmen - sie überwintern aber nur im Zoo, von dort aus begannen sie sich in Moskau zu verbreiten - schwarz-weiße Schellenten (299), Reiherenten (32), Tafelenten (22), Haubentaucher (4), Gänsesäger (14), Krickenten (7), Schwarzhalstaucher (5-6).

yuga.ru - 6. Febr. 2008
В краснодарский зоопарк привезут двух африканских жирафов
In den Zoo Krasnodar werden zwei afrikanische Giraffen gebracht
Ein Paar afrikanischer Giraffen wird im Februar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Zoo Krasnodar gebracht. "Die komplizierteste Frage mit dem Transport der Tiere haben wir bereits gelöst. Jetzt die kommen die Giraffen - ein Männchen und ein Weibchen - schon nach Krasnodar", sagte ein Vertreter des Zoos. Er fügte hinzu, daß der Zoo im Frühjahr vielleicht ein Zebra und ein Flußpferd erhält.

Eurasiatisches Rußland - Hoher Norden

ved.natm.ru - 9. Febr. 2008
БЕЛЫЕ КРЫЛЬЯ ТУНДРЫ
Weiße Flügel derTundra
Die weiße Eule zählt nicht zu den aussterbenden Arten und steht zum Glück nicht auf der Roten Liste. Sie ist immer noch gewöhnlich genug und an einigen Orten und in einzelnen Jahren ein zahlreicher Bewohner der Arktis. Doch in Zukunft, in vielleicht gar nicht so ferner, kann sich alles ändern. Der Norden wird aktiv vom Menschen in Besitz genommen, die arktische Natur aber ist sehr anfällig. Im allgemeinen haben Schnee-Eulen wenig natürliche Feinde. Geschwächte, kranke und junge Exemplare werden manchmal von Füchsen und Wölfen getötet, die selbst in diesem Fall vernünftigerweise die scharfen Eulenkrallen fürchten. Raubmöwen unterlassen es nicht, ein ohne Aufsicht gelassenes Gelege mit dem Schnabel zu zerhacken. Schlechter sind die Menschen: Unter ihnen gibt es noch viele von denen, die bereit sind auf den schönen und bemerkenswerten Vogel einfach so zu schießen. Viele Eulen enden in Fangeisen. So oder so - in der Natur erreicht die seltene weiße Eule ein Alter bis zu zehn Jahren. Was die Gefangenschaft betrifft, so ist ihre Lebensdauer in Zoos und Aufzuchtstationen dreimal so lang oder länger.

wwf.ru - 7. Febr. 2008
Шведские награды Медвежьему патрулю
Schwedische Auszeichnungen für die "Bärenpatrouille"
Der WWF Schwedens zeichnete mit Sonderdiplomen die Leiter des Projektes des WWF Rußlands zur Erhaltung des Eisbären aus. Am 5. Februar fand in Stockholm eine Pressekonferenz des WWF statt, die gewidmet war den Problemen der Klimaveränderung und der Erhaltung des Eisbären. Die Journalisten erhielten Information aus "erster Hand" über die Probleme der 7.000 Eisbären im russischen Teil der Arktis. Die hauptsächlichen Bedrohungen für das Überleben des Bären als Art sind die globale Erwärmung (Verringerung des Lebensraumes), die industrielle Erschließung des Nordens und Wilderei (trotz absoluten Jagdverbots seit 1956 töten Wilderer in Rußland jährlich 150 - 200 Eisbären). Für die Ergebnisse der Arbeit in den Jahren 2006-2007 zeichnete der WWF Schwedens die Leiter der "Bärenpatrouille" Andrej Boltunow, Wiktor Nikiforow und Wladilen Kawra mit Sonderdiplomen für das beste Feldprojekt zur Erhaltung des Eisbären aus. "Für uns ist die hohe internationale Wertschätzung des Projektes Bärenpatrouille' sehr wichtig", kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der WWF-Programme Rußlands. "Schweden besitzt eine reiche Geschichte der Arktisforschung, jetzt organisierten die Mitstreiter des WWF Schwedens eine spezielle Gruppe für die Unterstützung der Projekte zur Rettung des Eisbären - mehr als 3.000 Personen. Ich bin sicher, daß wir gemeinsam diesen einmaligen Tieren tatsächlich helfen können".

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

ean66.ru - 12. Febr. 2008
Жираф и орангутаны могут появятся в Екатеринбургском зоопарке в ближайшие два года
Giraffe und Orang-Utans können in den nächsten zwei Jahren in den Jekaterinburger Zoo kommen
Jekaterinburg. Eine Giraffe und Orang-Utans kommen in den nächsten zwei Jahren in den Jekaterinburger Zoo. Der Erwerb einer Giraffe steht in den entfernteren Plänen des Tiergartens, weil diesem Tier seiner Größe wegen noch ein spezielles Tierhaus gebaut werden muß. Den langhalsigen Bewohner werden die Jekaterinburger erst in einem Jahr sehen. Was die Orang-Utans betrifft, so hat der Zoo vor, ein Paar zu erwerben - Männchen und Weibchen. Es ist möglich, daß dieses für die Einrichtung wichtige Ereignis schon im laufenden Jahr eintrifft, aber höchstwahrscheinlich zieht sich das bis 2009 hin.

news.gorod55.ru - 12. Febr. 2008
Большереченский зоопарк под угрозой закрытия
Zoo in Bolscheretschje von Schließung bedroht
Die Existenz des Zoos in Bolscheretschje, des einzigen Zoos in Rußland, der in einer ländlichen Gegend liegt, ist bedroht. Die örtlichen Abgeordneten haben beschlossen, ihn mit Steuern zu belegen. Wenn sie in den vergangenen Jahren nach einem geheimen Übereinkommen diese staatliche Einrichtung von der Grundsteuer befreiten, so sind jetzt die vom Volk Gewählten unbeugsam. Der einzige in ländlicher Umgebung gelegene Zoo Rußlands wurde vor zwanzig Jahren geschaffen. Ein kleiner Minizoo wurde in einen großen Komplex umgestaltet. Nicht nur im heimatlichen Bolscheretschje populär, sondern weit über dessen Grenzen hinaus, wurde dieser Zoo Stolz und Visitenkarte der ganzen Region Omsk. Tiger, Löwen, Bären und sogar ein Paar Flußpferde - um sich die Tiere anzuschauen, kamen Gäste aus vielen Regionen des Landes. All dieser Reichtum fand seinen Platz auf 10 ha - jetzt muß dafür gezahlt werden. Nach vorläufigen Berechnungen beträgt die Grundsteuer etwa 500.000 Rubel im Jahr. "Für den Zoo ist das eine sehr beträchtliche Summe", bemerkte die Leiterin der Informations- und Bildungsabteilung des Zoos Tatjana Gusseletowa. Die örtlichen Abgeordneten zeigten sich in dieser Frage prinzipiell: wenn sich der Zoo auf dem Territorium der Siedlung Bolscheretschje befindet, dann muß er Grundsteuer zahlen. "...Alle müssen zahlen - sowohl Schulen, als auch Kindergärten. Ich denke, sie werden Geld finden. Früher zahlte das Gebiet für sie, jetzt nicht...wir brauchen für die Bildung unseres Budgets auch etwas...", sagte das Oberhaupt der städtischen Siedlung Aleksandr Korschunow. Das Gesetz ist auf der Seite der Abgeordneten. Die Reform der örtlichen Selbstverwaltung hat bisher niemand aufgehoben und sie gibt ihnen alle Vollmachten. Niemand kann auf diesen Beschluß Einfluß nehmen. Die Mitarbeiter des Zoos haben sich an das Kulturministerium des Gebiets gewandt. Wohin die Gespräche führen, ist noch nicht bekannt. Klar ist eins, die Beamten von Bolscheretschje sind fest entschlossen, die Bestrafung der Siedlung einträglich zu gestalten.

interfax.ru - 9. Febr. 2008
В Новосибирском зоопарке у обезьянки-мармазетки, помещающейся в чайную чашку, родился детеныш
Nachwuchs bei den Weißbüscheläffchen im Nowosibirsker Zoo
Nowosibirsk. In der Gruppe der südamerikanischen Weißbüscheläffchen im Nowosibirsker Zoo wurde ein Jungtier geboren. "In der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte es zum Prestige in Aristokraten- Häusern in Paris, solche Äffchen zu halten. Heute versuchen viele vermögende Russen, sie zu Hause zu halten, weil die Tiere sehr klein und sympathisch sind", sagte Olga Schilo, stellvertretende Direktorin des Zoos Nowosibirsk.

yarsk.ru - 8. Febr. 2008
Неизвестный подарил Роевому ручью ушастых ежей
Ein Unbekannter schenkte dem Zoo "Rojow rutschej" Langohrigel
Heute erhielt der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" neue Bewohner: japanische Zwergmäuse, ein Paar Langohrigel und ein Mauswiesel. Das Geschenk erhielt der Zoo von einem Einwohner Krasnojarsk, der anonym bleiben wollte.

fedpress.ru - 9. Febr. 2008
В Новосибирске активно размножаются обезьянки - игрунки
In Nowosibirsk vermehren sich die Weißbüscheläffchen aktiv
Im Zoo Nowosibirsk gebar eine Weißbüscheläffin, so groß wie ein Teetäßchen, ein Jungtier. Im Zoo gibt es drei Familienpaare. Und wie die Mitarbeiter des Zoos versichern, erfüllen sie den Plan zur Vermehrung in Gefangenschaft mit großem Überschuß. Zweimal im Jahr werden jedem Paar ganz bestimmt Junge geboren und damit es im Zoo nicht zu einer Weißbüscheläffchen-Überbevölkerung kommt, werden sie an andere Zoos verkauft.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

annews.ru - 12. Febr. 2008
В Уссурийской тайге от истощения погиб тигренок
In der Ussuritaiga starb Tigerjunges an Erschöpfung
Wladiwostok. Am Rande einer Forststraße im Norden der Ussuri-Taiga entdeckte der Fahrer eines Holztransporters ein Tigerjunges, das an Erschöpfung zugrunde ging - das Kleine konnte nur mit Mühe den Kopf halten. Der Mensch ließ das an Erschöpfung zugrunde gegangene sechs Monate alte Weibchen nicht in der Taiga zurück. Er brachte es zu Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger". Doch die Versuche der Tierärzte, den kleinen Tiger gesund zu pflegen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Unterdessen wurde in Moskau entschieden, die Zweckmäßigkeit des Abschusses zweier erwachsener Exemplare in den Regionen Primorje und Chabarowsk zu überprüfen. Eine der Raubkatzen war in eine Stahlschlinge von Wilderern geraten und verletzte sich lebenswichtige Organe. Die zweite war von einem Bus überfahren worden, dem Tier waren die Hinterbeine abgestorben und es lag auch im Sterben.

wwf.ru - 8. Febr. 2008
The Year for Ramsar Wetlands Began to Walk across the Russia Far East
Events dedicated to the Year for Ramsar Wetlands announced by WWF Russia in the Amur River basin took place in different cities and villages of the Amur ecoregion. Start of the Year coincides with a remarkable fact - signing Agreement between "Governments of Russia and China on sustainable use and protection of transboundary waters".

wwf.ru - 8. Febr. 2008
Forest Contest for the Kids of Primorye
On Friday 8, in Vladivostok, winners of the sixth province-wide ecological contest of school research and practical works "Forest Olimpiada-2007" were awarded. WWF has supported the contest for the sixth time already. This year at WWF's suggestion, profound attention was given to the issue of conservation of the Korean pine and all-needle fur. Bringing up kids to treat forests with care is the main idea of the contest.

Estland

rus.delfi.ee - 12. Febr. 2008
У снежного барса будет новоселье
Schneeleopard wird neues Quartier erhalten
Vor kurzem überreichten die Schüler der Privatschule in Nömme dem Zoo 5.000 [Estnische] Kronen [etwa 319,55 Euro]. Laut Schuldirektorin Lidija Kölar hat das Kollektiv der Schule jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit einen Basar durchgeführt zur Unterstützung eines Obdachs für Tiere. "Da die Hilfeleistung für ein Obdach von Jahr zu Jahr populärer wird, haben wir in diesem Jahr beschlossen zu erfahren, ob nicht die Bewohner des Zoos Unterstützung brauchen", erklärt Lidija Kölar. Es zeigte sich, daß jetzt gerade finanzielle Mittel für ein neues Zuhause der Schneeleoparden dringend benötigt werden.

Litauen

tatar-inform.ru - 9. Febr. 2008
В Каунасском зоопарке овцебык затоптал смотрителя
Im Zoo von Kaunas tötete Moschusochse Wächter
Riga. Am vergangenen Donnerstag mußte der Zoo Kaunas für Besucher geschlossen werden: ein Moschusochse hatte einen Wärter tödlich verletzt. Am Morgen wurde im Gehege, in dem das Tier gehalten wurde, der Körper des Wärters gefunden, das Gehege war leer. Bald gelang es, den entlaufenen Moschusochsen zu fangen und zu narkotisieren. Was mit dem aggressiven Tier getan werden soll, muß die Verwaltung des Zoos entscheiden. Todesfälle von Wärtern infolge eines Tier-angriffs gab es im Zoo Kaunas bereits früher. Vor einigen Jahrzehnten zerriß ein Leopard die Mitarbeiterin des Zoos, die ihn ständig fütterte. Unter ähnlichen Umständen starb ein Nashorn-Wärter, der von dem Horn des Tieres tödlich verletzt wurde.

Ukraine

podrobnosti.ua - 12. Febr. 2008
Полосатый рейс по-киевски
Gestreifte Tour auf Kiewer Art
In Kiew wurden heute Ussuritiger gefangen. Zwei Raubkatzen wurden am Rande der Hauptstadt entdeckt, in einem Käfig auf einem ehemaligen Armeegelände. Das Gelände ist jetzt von Privatfirmen gepachtet. Nach den Worten von Beamten der hauptstädtischen Verwaltung wurden die Tiere dort illegal gehalten. Deshalb wurden die Raubkatzen narkotisiert und in den Zoo gebracht. Unterdessen behauptet der Besitzer der Tiger, man habe seine Lieblinge gestohlen.

lenta.ru - 12. Febr. 2008
В войсковой части Киева обнаружили нелегальных тигров
Auf einem Armeegelände in Kiew wurden illegale Tiger entdeckt
Die Verwaltung Kiews, welche die Journalisten über die gefundenen Tiger informierte, bemerkte, daß sie über keine Information über die Herkunft der Tiere verfügt, auch nicht darüber, weshalb diese auf dem Armeegelände untergebracht wurden. Wem sie gehören, ist auch nicht bekannt. Jetzt werden sie wahrscheinlich in den Kiewer Zoo gebracht. Die Staatanwaltschaft wird ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um zu erfahren, wie die Raubkatzen nach Kiew gelangt sind. Außerdem beabsichtigen die Rechtsschutzorgane zu klären, ob nicht irgend jemand von den örtlichen Bewohnern durch die Tiger einen Schaden erlitten hat. Unterdessen wird im Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrum behauptet, daß die Raubtiere vor zwei Jahren auf Schmugglerwegen in die Hauptstadt gebracht wurden.

vecherniy.kharkov.ua - 8. Febr. 2008
Визит к животным подорожает
Besuch im Zoo wird teurer
Im letzten Jahr zählte der Charkower Zoo fast eine halbe Million Besucher. Es scheint, als wäre das eine solide Zahl. Doch die Zahl der Besucher in den Zoos europäischer Städte ist dreimal so groß wie die jeweiligen Einwohnerzahlen dieser Städte. Das heißt, jeder Europäer geht etwa dreimal im Jahr in den Zoo. In Charkow ist die Tendenz bisher eine andere: wenn wir von einer Einwohnerzahl von anderthalb Millionen ausgehen, dann besucht bei uns nur ein Drittel der Einwohner den Zoo. Doch der Zoo hat große Reserven, sagt der Direktor des Charkower Zoos Aleksej Grigorjew. Und je mehr der Zoo sich entwickelt, je mehr er ein zivilisiertes Aussehen erhält, um so interessanter wird es hier für die Menschen. Der Charkower Zoo braucht nicht so sehr viel, versichert Aleksej Jakowlewitsch. Die Tiersammlung ist reichhaltiger als die im Kiewer Zoo, sowohl nach der Zahl der Arten, als auch nach der Zahl der Individuen. Und die Mittel, die der Zoo der Hauptstadt nur für die Errichtung eines Gebäudes aufwendet, würde unserem Zoo für eine Gesamt-Rekonstruktion reichen. "In Mitteleuropa kostet der Eintritt in den Zoo 20 Euro. Möhren, Fleisch, Geflügel - ob in Deutschland, ob in Charkow - beim Einkauf im Großhandel kosten sie praktisch das gleiche. Wir haben es sehr schwer. Im vorigen Jahr, wie es schien, bei optimal aufgestelltem Budget, sprang der Preis für Möhren z.B. von einem Griwna auf sechs. Ich kann einem Elefanten nicht erklären, daß die Möhren jetzt sechsmal so teuer sind. Er will soviel davon fressen, wie er braucht", verteidigt der Zoodirektor das Recht der Tiere auf Gesättigtsein. Um die steigenden Preise einzuholen und den Tieren eine normale Ernährung zu garantieren, müssen die Preise für den Eintritt in den Zoo erhöht werden. Jetzt kostet der Eintritt für Kinder fünf Griwna, für Erwachsene zehn. Ab 1. April kostet der Eintritt für Erwachsene 15 Griwna, für Kinder bleibt es beim bisherigen Eintritt. Zum Vergleich: die Eintrittskarte in die Zoos von Kiew und Jalta kosten 20 Griwna, in Odessa kostet es 18 Griwna, in Nikolajew 17 Griwna.
[15 Ukrainische Griwna = 2,08 Euro]

vecherniy.kharkov.ua - 11. Febr. 2008
Иностранцы заинтересовались нашим навозом
Ausländer interessierten sich für unseren Stallmist
Jedes Jahr "produzieren" die Bewohner unseres Zoos 400 Tonnen eines bemerkenswert nützlichen Produkts. Für unseren Überfluß haben sich Engländer interessiert. Die ausländischen Investoren beabsichtigen, dem Charkower Zoo eine moderne Technologie für die Verarbeitung des Stallmistes zu Biogas vorzuschlagen

Kasachstan

liter.kz - 12. Febr. 2008
В Шымкенте на территории школы поймали волчицу
In Schymkent auf Schulgelände Wölfin gefangen
Als beim Rettungsdienst ein Signal eintraf, daß im 18. Mikrorayon neben der Schule ein Wolf bemerkt wurde, setzte der Diensthabende die operative Eingreifgruppe in Bewegung. Obwohl Sonntag war und die Kinder entsprechend nicht in der Schule, durfte man nicht zögern - Wolf ist Wolf. In ihrer Tierunterkunft stellten die Hundespezialisten fest, daß es eine junge Wölfin war, etwa ein Jahr alt. Als sie sich an den Käfig gewöhnt hatte, verwandelte sie sich in ein bezauberndes graues Geschöpf, das überhaupt keine Angst vor Menschen hatte. Die Spezialisten bemerkten, daß allem Anschein nach irgend jemand die Wölfin zu Hause gehalten hatte. "Sie ist wohl kaum aus der Steppe gekommen, weil sie schon viel zu weit in die Stadt hinein gekommen ist", sagte Rettungsspezialist und Hundefachmann A. Korobejnikow. "Wäre sie gefangen worden in einem der Vororte Schymkents, dann wäre das etwas anderes. Aber so ... Sie war einfach sehr hungrig. Ich habe sie heute morgen schon zweimal gefüttert, beide Male fraß sie gierig." In naher Zukunft zieht die Wölfin aus der Tierunterkunft der Rettungsabteilung in den Zoo um, dort leben bereits einige ihrer Artgenossen.

Kirgisistan

ca-news.org - 12. Febr. 2008
В Таласе для отстрела волков создан конный отряд
Berittene Abteilung für den Abschuß von Wölfen in Talas
Im Verwaltungsbezirk Talas in Kirgisistan wurde für die Lösung des Wolf-Problems eine spezielle Abteilung geschaffen. Auf Anordnung des Gouverneurs des Gebiets Talas, Bejschenbek Bolotbekow, wurde am 9./10. Februar eine spezielle Reiterabteilung geschaffen, die aus 16 Jägern und [weiteren] zehn Personen besteht, darunter vier Personen, die Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane sind. Die Spezialabteilung gegen Wölfe begann ihre Arbeit im Areal vom nördlichen Teil der Stadt Talas bis zur Siedlung Osgorusch im Rayon Bakaiatinskij. Es wurden sechs Schakale und ein Fuchs abgeschossen. "Solche Maßnahmen werden jedes Wochenende durchgeführt", sagte der Pressesekretär des Gouverneurs des Gebiets Bakaj Sadyrow. Wie die Mitarbeiterin der Gebietsabteilung zum Schutz der Jagdressourcen, Ainura Alijewa, bemerkte, werden aus dem Republik-Budget keine finanziellen Mittel für die obengenannte Maßnahme bereitgestellt. Im Jahre 2007 wurden 90 Schakale und 33 Wölfe erlegt, drei Wolfswelpen kamen in den Zoo.




dailymail.co.uk - 6. Febr. 2008
Starring horse-riding lions, the Sickest Show on Earth
Just when it seemed that the Chinese had plumbed the depths of animal humiliation, along comes something even worse. The country which gave you bears riding bikes now proudly presents ... lions and tigers on horseback. In one of the nation's most notorious zoos, applauding spectators are treated to a bizarre display as a 30-stone lion leaps on to the horse's back. After that, a 35-stone tiger climbs up on the same terrified steed for its turn in the limelight. The shocking pictures come from the animal park at Xiamen in Fujian, south-east China, where the public seem to delight in humiliating circus-style stunts and have no regard for animal cruelty. Conditions are poor, with big cats including lions, tigers and leopards and other large animals including bears kept in solitary confinement in tiny cages. At the Xiogsen Bear and Tiger Mountain village in Guilin, live animals are fed to tigers as a show for tourists. Bears pulling cars in a race with a strong man caused anger after the bizarre stunt was shown in Jinan last year. In a display in Changchun, a tiger is put in a cage with an ox while muzzled so it tries to attack its prey but cannot kill it, producing an agonising and long-drawn-out battle.

The Age - 23. Jan. 2008
Zoo chief's home became menagerie for fund-raising event
THE chairman of Zoos Victoria turned his Toorak mansion into a menagerie for a November cocktail party, raising further concerns that animal welfare has again been compromised for promotional reasons. Zoo sources said native animals that were removed from Melbourne Zoo and the Healesville Sanctuary — including a koala, parrots, snakes, lizards and a possum — were paraded around the party, a launch of a fund-raising foundation at Andrew Fairley's Kooyong Road residence in November. An orphaned short-beaked echidna is also believed to have been taken to the party. It died a month later after a senior keeper from Healesville Sanctuary took it to the V8 Supercars on Phillip Island. One zoo insider said party guests were introduced to the animals and encouraged to "touch and pat them" by Melbourne zookeepers, who were paid overtime to work at the launch of the Zoos Victoria Foundation. RSPCA chairman Hugh Wirth said the use of zoo animals at a social event was reprehensible. Zoologist Peter Myroniuk, a former Melbourne Zoo employee of 19 years, questioned the educational value of presenting animals at a cocktail party. Concern about the Toorak soiree follows an investigation by The Age into allegations of abuse and neglect at Melbourne Zoo and Healesville Sanctuary, including the stabbing of an elephant with a marlin spike. Zoos Victoria acting chief executive Matt Vincent said senior keeper Pat Flora had taken "appropriate action" when Thai elephant Dokkoon failed to respond to a command.

The Age - 21. Jan. 2008
Native animal deaths at sanctuary
SEVERAL deaths and staff complaints about the neglect of animals at the Healesville native fauna sanctuary have raised serious concerns about its management. An investigation by The Age has uncovered many troubling incidents at the 74-year-old sanctuary, amid claims that commercial imperatives were too often placed ahead of animal welfare. The revelations follow the weekend's disclosure by The Age of allegations of abuse and neglect at Melbourne Zoo, particularly the stabbing of an elephant. Zoos Victoria senior veterinarian Helen McCracken said keepers often took animals home at night to maximise care. When former prime minister John Howard announced in 2004 that the endangered south-eastern red-tailed black cockatoo would be the official Commonwealth Games mascot, Healesville Sanctuary was quick to recognise a marketing opportunity. Leaked documents reveal sanctuary management planned to take a four-week-old cockatoo from the nest, to be hand-reared for media opportunities around the Games. But concerned staff notified the Bureau of Animal Welfare, whose guidelines oppose the practice of taking dependent chicks from their parents. The documents reveal that former Healesville curator and now Zoos Victoria acting chief executive Matt Vincent assured the bureau that the chick would not be removed. But about a year later a second chick was taken from its nest and named Karak jnr. The bird was claimed as a success story for the sanctuary's breeding program for the endangered cockatoo and photographed with numerous athletes and dignitaries. But documents show that, in fact, the Healesville red-tailed black cockatoos are not an endangered Victorian bird but a separate subspecies from central Australia. Mr Vincent confirmed this, but said education about conservation was more important than being purist about a subspecies.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Nürnberg, 14.02.2008
Eisbär Flocke bezog neue Kinderstube

Eisbärmädchen Flocke hat seine gestern fertig gestellte neue Kinderstube bezogen. Der Raum, in dem bisher Flockes Kiste stand, wurde zur Hälfte mit einer 1,20 Meter hohen hölzernen Bretterwand ausgekleidet und mit Gummimatten ausgelegt. In dieser etwa 7,5 Quadratmeter großen Box kann das Nürnberger Eisbärbaby seinen immer stärker werdenden Bewegungsdrang ausleben. Rückzugsmöglichkeit bietet ihr die vertraute, mit Tüchern ausgelegte Kiste, die in der großen Box steht. Von ihr wurde eine Wand entfernt. Erste Ausflüge in ihre neue Umgebung hat Flocke bereits absolviert. Auch einen Spieltrieb hat die kleine Eisbärin inzwischen entwickelt, wie der Veterinär des Tiergartens Nürnberg, Dr. Bernd Neurohr, gemeinsam mit Tierpfleger Harald Hager beobachtete: Sie hat an ihrem Plüschtier- Eisbären genuckelt, ihn mit den Pranken weggestoßen, wieder mit allen vier Beinen an sich gezogen das ging minutenlang so. Wir zwei alten Männer waren richtig gerührt, als wir das sahen. Heute Morgen, am 14. Februar 2008, wog Flocke 6,75 Kilogramm. Auch ihr Appetit wird immer größer: Inzwischen trinkt sie am Tag schon fast eine Maß von ihrer Milch , sagt Neurohr schmunzelnd.

Zoo Duisburg, 14.02.2008
Im Jahr 2007 die Milliongrenze an Besuchern überschritten

Der Zoo Duisburg hat seinen Status als einer der bestbesuchten und beliebtesten Zoologischen Gärten in Deutschland mit einem Besucherrekord untermauert. Im Jahr 2007 strömten mehr als 1 000 000 Besucher in den Zoo, nachdem in den Jahren zuvor diese Schallmauer stets nur knapp verfehlt wurde. Ein Zoo lebt von seinen Tieren und den Besuchern, die sich daran erfreuen. Gerade im Tierbestand gab es im vergangenen Jahr zahlreiche Highlights. Allen voran sind hier natürlich die Geburten zu erwähnen. Wenn sie auch nicht mit plüschigem Knut-Fell und Flocke-Knopfaugen aufwarten kann, so hat Duisburgs bekanntester Tiernachwuchs, Delphin-Jungtier DOLLY, sprichwörtlich durch die Bank alle Besucher der Vorführungen im Delphinarium in ihren Bann gezogen. Mittlerweile sehen die Besucher sie schon bei höheren Sprüngen aus dem Wasser. Das zweite weibliche Jungtier wird zusammen mit seiner Mutter von den Pflegern gerade auf die anstehende Vergesellschaftung mit dem Rest der Gruppe vorbereitet. Im Duisburger Delphinarium wird s also noch vor Ostern richtig spannend. Koalas werden im Bundesgebiet nur in Duisburg gehalten und auch hier wuchs im letzten Jahr erneut ein gesundes Jungtier heran, welches immer unabhängiger von seiner Mutter wird und bereits regelmäßig an seinem Lieblingsfutter, Eukalyptusblättern, kaut. Die elegante Fossa, größter Räuber auf Madagaskar, gäbe es dank der Duisburger Initiative zur Erhaltungszucht in Menschenobhut bestimmt nicht mehr. Stolze 10% des Weltbestandes leben am Kaiserberg. In ganz Europa gab es im letzten Jahr nur fünfmal Nachwuchs, wovon vier Tiere allein in Duisburg zur Welt kamen. Die drei Kater mitsamt der Katze werden demnächst in die naturnah gestalteten Anlagen im Besucherbereich einziehen und als wahre Sprung- und Kletterkünstler die Besucher begeistern. Balgereien zwischen den Geschwistern inklusive! Viel beachtet und Dauerthema in Online-Diskussionsforen war die Neu-Gruppierung der Gorillas, die mit drei aufwändigen Transporten einherging. Der Zoo Duisburg hat mit dem neuen Zuchtmann MAPEMA einen Glücksgriff getätigt, denn der großgewachsene Schwarzrücken hat größte Sozialkompetenz, seinen Harem fest im Griff und sich bereits mit zwei Weibchen verpaart. Kinofilm-Trailer erhaschen Aufmerksamkeit auch damit, dass sie bei der Ankündigung eines neuen Filmes Jahreszeit und zahl in großen Lettern gekonnt in Szene setzen. Im Hinblick auf die Gorillas könnte Herbst 2008 große Bedeutung erlangen Ob die neu begonnene und überaus beliebte Vergesellschaftung von Roten Pandas und Chinesischen Muntjaks, ob schwungvolle Handwerker, die mit Riesenschritten an der Fertigstellung der neuen Erdmännchen- und Riesenotteranlage arbeiten, ob freundliches Kassen- und Servicepersonal. Egal wer und auf welchen Ebenen: der Zoo Duisburg präsentiert sich auch im neuen Jahr seinen Besuchern als wissenschaftliche Einrichtung des praktizierten Natur- und Artenschutzes, der seine Tiere nach neusten tiergärtnerischen Erkenntnissen pflegt und seinen Gästen einen erholsamen wie auch informativen Besuch abseits des Alltagsstresses bietet. Wir freuen uns auf Sie!

Tiergarten Worms, 14.02.2008
Schülerpraktikantinnen im Tiergarten Worms

Einmal während ihrer Schulzeit in den Beruf des Tierpflegers reinschnuppern, der Traum vieler Schüler und Schülerinnen. Im Tiergarten Worms kann dieser Wunsch wahr werden. Simone Döppert und Selina Jeremias hatten das Glück aus der Vielzahl der Bewerbungen für die begehrten Praktikumsplätze ausgewählt zu werden. Zwei Wochen verbringen die beiden Jugendlichen von der Karmeliter Realschule im Tiergarten. Da heißt es jeden morgen um 8:00 Uhr anfangen und bis 16:00 Uhr durchhalten. Aber trotz des deutlich längeren Arbeitstages und der doch ungewohnten körperlichen Arbeit sind die beiden Mädchen begeistert. Die 15jährige Simone erzählt strahlend: Ich wollte schon immer mit Tieren arbeiten. Ein Bürojob würde für mich nie in Frage kommen! Selina meint dazu: Die Arbeit ist zwar ungewohnt und anstrengend, aber es ist viel besser als in der Schule zu sitzen. Wie im Fluge vergeht für die beiden Schülerinnen die Zeit, in der sie den Tierpflegern bei beinahe allen Aufgaben assesstieren dürfen. Vom Gehege reinigen bis zur Fütterung oder falls nötig medizinischen Versorgung der Tiere bekommen die Praktikantinnen alles mit. Die beiden stecken schon voller besonderer kleiner Erlebnisse, die sie begeistert erzählen. So haben es Simone vor allem die Waschbären angetan. Selina, die von Pferden bislang eher wenig hielt, schwärmt nun geradezu von den drei Kaltblütern, die auf dem Bauernhof zu Hause sind. Der Tiergarten ist in drei Arbeitsbereiche untergliedert die sogenannten Reviere. Die Praktikanten wechseln nach der ersten Woche den Einsatzbereich, so dass sie verschiedenste Erfahrungen sammeln können. Natürlich ist es eine Umstellung zum Schulalltag. Aber die allermeisten sind mit großem Engagement dabei. Viele sind allerdings erstaunt wie der Alltag eines Tierpflegers tatsächlich aussieht. Im Vordergrund stehen erst einmal die Reinigungsarbeiten und das Wohl der Tiere. Zum Schmusen mit den Tieren dagegen bleibt eher wenig Zeit, zumal viele unserer Tiere auch gar keine Schmusetiere sind. erklärt die Zoopädagogin und Praktikantenbetreuerin Tamara Kalmbach. Der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner ergänzt: Wir freuen uns den Schüler/innen diesen wichtigen Einblick in die Berufswelt ermöglichen zu können. Auf Grund des großen Andrangs, muss man sich aber schon sehr frühzeitig bewerben, um eine Chance auf die begehrten Plätze zu haben!

Zoo Halle, 14.02.2008
Trauer um Satcho
Die Belegschaft des Zoo Halle trauert um ihren Schimpansen-Mann. Satcho stand seit 3 Monaten nach einem Infekt und dessen Behandlung unter tierärztlicher Beobachtung. Trotzdem blieb sein Allgemeinbefinden an manchen Tagen offensichtlich gestört und das Tier erbrach sich regelmäßig. Um die Ursache für diese Störung herauszufinden, hatte sich die Zooleitung in
Abstimmung mit dem Zootierarzt für eine genauere Untersuchung mit verschiedenen bildgebenden Verfahren wie Ultraschall und Computertomografie entschlossen. Dazu war es notwendig, Satcho in Narkose zu legen. Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass sich in der rechten Brustkorbhälfte eine größere Flüssigkeitsmenge gesammelt hatte. Dies machte eine Punktion notwendig, bei der 1,6l Flüssigkeit abgesaugt wurden. Desweiteren konnte bei der sonografischen Untersuchung des Herzens eine rechtsseitige Herzinsuffizienz festgestellt werden, die sowohl die Herzvorkammer als auch die Hauptkammer betraf. Weiterhin fanden die Tierärzte freie Flüssigkeit in der Bauchhöhle. In der Aufwachphase aus der Narkose kam es zum Atemstillstand. Die sofort eingeleiteten intensiven Reanimationsmaßnahmen der Tierärzte blieben leider ohne Erfolg. Gegen 13:30 Uhr am heutigen Tag verstarb Satcho im für Schimpansen hohen Alter von 37 Jahren. Satcho wurde wahrscheinlich 1973 in der freien Wildbahn geboren und kam 1974 in den Zoo Halle.

Zoo Köln, 13.02.2008
Haste mal Zeit für Kröten ?

Unter diesem Titel engagiert sich der Kölner Zoo in der ersten weltweiten Bewusstseinskampagne der Zoologischen Gärten weltweit für Amphibien. Im Rahmen des Europäischen (EAZA) und des Weltzooverbandes (WAZA) unternimmt der Kölner Zoo verschiedene Aktivitäten, um auf das weltweite Amphibiensterben hinzuweisen und diesem aktiv entgegenzutreten. Am 12. Februar 2008 starteten wir unsere Kampagnenaktivitäten mit einem Vortrag von Dr. Axel Kwet, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, zum Thema Das Schweigen der Frösche . Außerdem arbeiten wir mit der Stadtgruppe Köln des NABU eng zusammen und dies sowohl in einem Naturschutzprojekt vor Ort (Nüssenberger Busch, Anlage von Feuchtbiotopen für Amphibien) als auch in einer Sonderausstellung zum Thema einheimische Amphibien, zu deren Eröffnung wir Sie hiermit herzlich einladen. Diese Ausstellung wurde maßgeblich vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn, unterstützt.

Zoo Magdeburg, 13.02.2008
Zoo Magdeburg ist internationaler Partner im Schneeleoparden-Schutz

Der Zoo Magdeburg ist vor wenigen Tagen Partner des Snowleopard Trust geworden , informiert die Artenschutz-Kuratorin, Julia Trillmich. Damit engagiert sich der Zoo Magdeburg aktiv auf internationaler Ebene für den Schnee-leoparden-Schutz. Die am vergangenen Aktionswochenende im Zoo gesammelten Spenden in Höhe von 507,20 Euro kommen diesem Schneeleoparden-Schutzprojekt zugute. Der Zoo Magdeburg hofft auf baldigem Nachwuchs bei den Schneeleoparden. Kürzlich kam Valo , ein imposanter Schneeleoparden-Kater, im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Magdeburg. Der Zoo Magdeburg möchte seine erfolgreiche Zucht der letzten Jahre fortsetzen und sich am genetischen Erhalt dieser in freier Wildbahn stark bedrohten Großkatzenart beteiligen. Der Snowleopard Trust wurde 1981 mit Sitz in Seattle gegründet und ist weltweit die größte Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Schneeleoparden und ihren Lebensräumen im zentralasiatischen Hochland widmet. Die Zusammenarbeit mit Regierungen zur Erschaffung von geschützten Lebensräumen wird dabei genauso angestrebt wie Bildungsmaßnahmen und Einbezug lokaler Gemeinden und die wissenschaftliche Erforschung der Tiere zur Optimierung der Schutzmaßnahmen. Diese ausgedehnten Schutzmaßnahmen kommen natürlich nicht nur Schneeleoparden zugute, sondern nebenbei auch den jeweiligen Ökosystemen mit all ihren schützenswerten Pflanzen- und Tierarten. Der Snowleopard Trust legt zusätzlich Wert darauf, dass die Mitarbeiter vor Ort (Indien, China, Pakistan, Mongolei und Kirgisien) aus den jeweiligen Regionen kommen, dass also Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden.

Wilhelma, 13.02.2008
Adeliger Zuwachs für die Wilhelma-Kamelien

Am Montag, den 11. Februar überreichte Herr Waldemar Hansen, Vizepräsident der Internationalen Kameliengesellschaft, dem Direktor der Wilhelma, Herrn Professor Dr. Dieter Jauch, eine ganz besondere Pflanze: Eine Camellia japonica Sophia, benannt nach Prinzessin Sophie, der Tochter des Württembergischen Königs Wilhelm I., die später Königin der Niederlande wurde. Diese Kameliensorte wurde ursprünglich von Herrn Glym aus Utrecht gezüchtet das Exemplar, das der Wilhelma geschenkt wurde, stammt jedoch aus dem Botanischen Garten von Furnas auf den Azoren. Dorthin gelangte die Sorte von Belgien aus und wuchs auf den fruchtbaren Lavaböden im milden Klima der Azoren zu prächtigen Pflanzen heran.
Die Kameliensammlung der Wilhelma zählt eindeutig zu den botanischen Pretiosen des Landes. Bereits 1731 kamen die ersten Pflanzen nach Europa auch König Wilhelm I. von Württemberg besorgte sich einige der sehr teuren Exemplare für seine Wilhelma. Einige dieser Sträucher bilden den Grundstock der wertvollen Sammlung, die heute fast 100 Arten und Sorten umfasst und alljährlich im Winter die Besucher erfreut. Die berühmte Verwandte des Teestrauchs wurde nach dem Jesuitenpater Georg Joseph Kamel (1661-1706) benannt, stammt ursprünglich aus fernöstlichen Gebirgsregionen und verlangt daher kühle Temperaturen unter 16 °C, kalkarmen Boden und hinlänglich feuchte Atmosphäre. In China und Japan wurden Kamelien schon seit Jahrhunderten gezüchtet: Aus der Wildform mit einfachen rosafarbenen Blüten entstanden so zahllose Formen mit halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa bis Purpur. Teils über 160 Jahre alt und immer noch in Topform sind die Kamelien in der Wilhelma. Alljährlich zur kalten Jahreszeit von Dezember bis März erfreuen sie ihre Bewunderer mit üppigen halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa bis Purpur, weil die Gärtner umsichtig die Ansprüche der sensiblen Schönheiten erfüllt haben. Manche der betagten immergrünen Sträucher sind bereits so groß, dass sie eigentlich nicht mehr ins Gewächshaus passen sie wurden daher in Betonschächte eingesenkt, ein gärtnerischer Kniff, der Dank der Dekorationskünste der Wilhelmagärtner nicht weiter auffällt.

Tierpark Bielefeld, 13.02.2008
Parkmöglichkeiten für Tierparkbesuch

Am vergangenen Wochenende hat das schöne Wetter wieder unzählige Besucher in den Tierpark Olderdissen gelockt, so dass die eigenen Parkplatzkapazitäten des Tierparks ausgeschöpft waren. Etliche Fahrzeuge parkten dann verbotswidrig an der Dornberger Straße. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass Busse diesen Bereich nicht beziehungsweise nur mit erheblichen Verzögerungen passieren konnten. Da für das kommende Wochenende wiederum gutes Wetter vorhergesagt ist, wird der Tierpark wieder ein beliebtes Ausflugsziel sein. Aus diesem Grund weist die Stadt erneut auf die zusätzlich ausgewiesenen Parkmöglichkeiten auf dem großen Parkplatz auf dem Johannisberg hin. Dieser ist nur etwa 500 Meter vom Tierpark entfernt. Ein ausgeschilderter Fußweg führt von dort direkt in den Tierpark. Soweit möglich, sollten auch die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Falschparker müssen zukünftig allerdings mit einem Knöllchen rechnen. Sollte es die Situation erfordern, müssten auch Abschleppmaßnahmen eingeleitet werden.

Zoo Krefeld, 13.02.2008
Infektionsursache bei den Zebramangusten im Zoo Krefeld geklärt

Nach dem Tod mehrerer Zebramangusten (eine in Afrika beheimatete, kleine marderähnliche Raubtierart) im Zoo Krefeld in der vergangenen Woche wurden Proben der beiden Tiere sowohl in das Veterinär-Untersuchungsamt in Krefeld als auch in das Robert-Koch-Institut in Berlin gesandt. Der Befund des Berliner Instituts ergab eine Infektion mit Tierpocken-Viren. Bei in der Vergangenheit sehr selten aufgetretenen ähnlichen Fällen in anderen Zoos erwiesen sich Großkatzen als sehr empfänglich für die Erkrankung. Daher bangt der Zoo um seinen wertvollen Großkatzenbestand wie Tiger, Schneeleoparden und Geparden.
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen: Solche Verluste wären bitter und nicht auszugleichen. Der genaue Infektionsweg ist unklar, aber es werden Nagetiere wie Mäuse als Überträger angenommen. Auch das Robert-Koch-Institut dort wird derzeit intensiv an Tierpocken geforscht teilt die Ansicht, dass eine Gefährdung für Besucher und mitgeführte Hunde hier ausgeschlossen ist. Vorsorglich wurde durch eine großzügige Absperrung am Gehege der 14 Zebramangusten schon am vergangenen Wochenende gewährleistet, dass Kontakte zu diesen Tieren nicht möglich sind. Eine Infektion ist nur durch einen direkten Kontakt mit den infizierten Tieren möglich. Da es sich für andere Raubtiere möglicherweise um eine ansteckende Krankheit handelt,entschloss sich der Zoo zu weiteren sofortigen Schutzmaßnahmen für den restlichen Tierbestand. Die Pfleger müssen jetzt vor dem Betreten und Verlassen der Raubtiergehege eine Hygieneschleuse passieren. Die Zooleitung entschloss sich schweren Herzens, alle Zebramangusten einzuschläfern, da bereits weitere von ihnen Symptome der Infektion zeigten. Das Gehege wurde desinfiziert.

Zoo Osnabrück, 12.02.2008
Umzug in den Osnabrücker Zoo

Der Osnabrücker Zoo hat einen Neuzugang: Bei dem Tier mit dem weißen kuscheligen Fell und den blauen Augen handelt es sich um ein junges Polarfuchs-Weibchen. Es war allerdings einen Tag nach ihrer Ankunft in Osnabrück gar nicht zum Kuscheln aufgelegt. Nach der ersten Nacht in der Quarantäne, musste es eingefangen, tierärztlich versorgt, in eine Transportkiste verfrachtet und dann zum Gehege der Polarfüchse gebracht werden. Das war nicht nach dem Geschmack des Fuchsweibchens und es zeigte sich äußerst wehrhaft. Aus dem niedlichen Polarfuchs wurde plötzlich ein kleines Raubtier! Doch Dank des Geschicks und Könnens der Tierpflegerin war der Polarfuchs schnell in der Kiste verstaut. Keine zehn Minuten später stürmte das Weibchen ungehalten aus der Kiste in ihr neues Außengehege. Das auf den Namen "Babette" getaufte Weibchen teilt sich nun das Gehege mit dem Polarfuchsmännchen "Baldur". Die selbstbewusste Babette scheint auf Baldur Eindruck zu machen. Häufig nähert er sich interessiert und beiden ruhen schon im Abstand von nur wenigen Zentimetern voneinander. Damit aus den zwei Eisfüchsen eine Familie wird, müsste der Abstand allerdings noch deutlicher reduziert werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Schaufütterungen im Aquarium
Alle Aquarienfreunde und die, die es werden wollen, können sich jetzt regelmäßig auf eine weitere Attraktion bei den Schaufütterungen im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer freuen. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag ab 14 Uhr bekommen Piranhas, Barsche und Barben der Süßwasserbecken sowie die Bewohner des großen Riffaquariums ihre Mahlzeit vor den Augen der Besucher serviert, und man kann bestaunen, wie geschickt Fische mit der Herausforderung des Unterwasserfressens umgehen. Neu und besonders interessant ist dabei die Handfütterung der großen Fledermausfische im Riffaquarium. Die imposanten Tiere, die in großen Schwärmen durch die Riffe ziehen, zeigen im Erfurter Aquarium momentan noch ihre Jugendfärbung und werden im Laufe der Zeit noch um einiges wachsen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Einladung zum 55. Zoovortrag Gärten auf der Insel

Am 22. Februar findet der 55. Zoovortrag statt. Ronald Bellstedt, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum der Natur Gotha, stellt den Gästen die Flora und Fauna in britischen Parkanlagen vor. Während 11 Studienreisen besuchte Herr Bellstedt mehr als 40 Gärten und Parkanlagen. Die Gartentradition auf der Insel ist weltweit einzigartig. Idyllisch gestaltete Landschaften und farbenfrohe Blumengärten vermitteln stimmungsvolle Einblicke in das vielfältige Spektrum der Gartenbaukunst in Großbritannien. In diesem Lichtbildervortrag werden bevorzugt schottische Gärten verschiedener Epochen vorgestellt, daneben werden auch einige Beispiele der Gartenkunst aus England, Wales und Irland gezeigt. Das milde Klima des Golfstroms, die saubere Luft, der viele Regen und die sauren Böden begünstigen das Wachstum zahlreicher exotischer Pflanzen. Einige Neozoen haben sich in den Parkanlagen etabliert, wie das Grauhörnchen aus Nordamerika. Beginn ist 19 Uhr im Atrium der Stadtwerke Erfurt, Magdeburger Allee 34.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Gewinner der Namenswahl im Zoopark steht fest

Am Samstag, den 16. Februar um 15 Uhr findet im Nashornhaus des Thüringer Zooparks Erfurt die Taufe der kleinen Samia statt. Unter den 1606 Namensvorschlägen, die allein im Thüringer Zoopark Erfurt eingegangen waren, tauchte Samia gleich 12mal auf. Aus diesen 12 wurde jetzt per Los der Gewinner ermittelt. Den Preis, eine Jahreskarte, erhält Frau Creutzburg aus Erfurt. Als Sonderpreis laden wir die Kinder die Klasse 4b der Grundschule Breitenworbis, die ebenfalls den Namen Samia vorgeschlagen hatte, kostenlos in den Thüringer Zoopark ein. Der kleine Sausewind Samia darf derweil auch schon zeitweise nach draußen. Bei frischer Luft und Sonnenschein tobt die Kleine zusammen mit Mutter Temba ausgelassen über die große Außenanlage. Besondere Freude hat Samia bereits am Schlammbaden gefunden, eben wie es sich für ein richtiges Nashorn gehört. Nun können die Tierpfleger nur noch hoffen, dass sie die Kleine bis zum Tag ihrer Taufe wieder sauber bekommen.

Tiergarten Nürnberg, 11.02.2008
Eisbär-Baby Flocke wird zwei Monate alt

Flocke, das Eisbär-Baby aus dem Tiergarten Nürnberg, ist am heutigen Montag, 11. Februar 2008, zwei Monate auf der Welt. Sie wiegt mittlerweile 6,2 Kilogramm und entwickelt sich prächtig , berichtet Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Zwischen 220 und 330 Milliliter speziell zubereitete Welpenmilch aus der Flasche verdrückt das Jungtier mehrmals am Tag. Neben den vier Eckzähnen sind auch erste Schneidezähne durchgebrochen. Sie genießt es, wenn man ihr das Zahnfleisch massiert , so die Erfahrung von Tierpfleger Harald Hager. Er freut sich, dass Flocke immer aktiver wird und sich viel bewegt. Wir sind mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden , lautet sein Fazit. Die Eltern von Flocke, Vera und Felix, haben zwischenzeitlich schon wieder zarte Bande geknüpft. Die Zusammenführung der Eisbären war problemlos , berichtet Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Felix hat Vera beschnuppert und gleich wiedererkannt. Es lief alles ganz ruhig. Nun hofft die Tiergartenleitung, dass Felix Vera bald deckt. Felix war vergangene Woche aus dem Ruhrzoo Gelsenkirchen zurück an den Schmausenbuck gebracht worden. Wegen der Geburt der Jungtiere war Felix seit dem 21. November 2007 vorübergehend in Nordrhein-Westfalen untergebracht worden.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 11.02.2008
Unfall bei den Orangs
Am 8.2.08 kam es im Münchner Tierpark Hellabrunn durch die Verkettung mehrerer unglücklicher Zustände zu einem tragischen Unglücksfall bei den Orang-Utans. Das kleine Orangmädchen Anni (1 Jahr) war auf die Oberseite des horizontal gespannten Deckennetzes geklettert. Bei dem Versuch wieder zur Mutter Matra (31 Jahre) zurückzukommen, fand sie aber nicht rechtzeitig den richtigen Rückweg. Unglücklicherweise kam ihr nun der Papa Bruno (39 Jahre) zur vermeintlichen Hilfe und versuchte sie durch die Netzmaschen herunter zu ziehen. Unsere Tierpfleger hatten vergeblich versucht, ihn mit Wasserduschen davon abzuhalten, so dass unsere Tierärztin Frau Dr. Kempter ihn mit einem Blasrohrpfeil betäuben musste. Da war es allerdings leider schon zu spät. Durch den Hilfeversuch hatte Bruno seiner Tochter das Genick gebrochen. Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu dem tragischen Ende der kleinen Anni genommen haben, so aus dem einen Grund, weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten. Beim heutigen Lokaltermin mit dem Sachverständigen zeigte die genaue Vermessung des Wandabstandes zum Netz, dass an einer Stelle neben dem einen Hubzylinder des mittleren Trenngitters die geforderten 10 cm nicht eingehalten waren. Dadurch bestand eine schmale optisch unauffällige Kluft von 16 cm Länge, durch die Anni hindurch geklettert war, aber durch die Hilfe von Bruno nicht mehr zurück konnte. Diese wird nun gesichert, ohne die Mobilität des Trenngitters einzuschränken. Wir Hellabrunner sind über den so unsinnigen Tod von Anni um so mehr betroffen, als sie doch mit ihren aktiven Kletterkünsten schon als Einjährige bewiesen hat, wie wichtig für die Entwicklung der Jungtiere die dreidimensionale Nutzung des Raumes ist. Diese ist ohne die funktionelle Netzstruktur aber nicht möglich. Seit 1969 wurden in Hellabrunn 39 Orang Utans geboren und wir sind trotz dieses traurigen Todesfalles sicher, dass wir diese so lebendige Tradition fortsetzen werden.

Zoo Duisburg, 11.02.2008
Lappland-Tage im Rentiergehege

Der Zoo Duisburg bietet seinen Besuchern ein sámisches Nomadenlager im Rentiergehege an, in Zusammenarbeit mit RENRAJDvualka (dahinter stecken Uwe und Brigitte Kunze, die ihre familiären Wurzeln sowohl in Deutschland als auch im schwedisch-lapplandischen Rentierzuchtgebiet von Härjedalen haben). Dort hat man die Möglichkeit, sich über das Leben der Sámi (Europas letzter Urbevölkerung) sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon die Besucher auch kosten dürfen. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk. Auf Rentierfellen am Lagerfeuer liegen, draußen oder im sámischen Nomaden-Zelt (dem Lavvo), Geschichten aus dem Reich der Mitternachtssonne lauschen, während in unmittelbarer Nähe die Wölfe heulen: Zoobesucher von nah und fern tauchen in die faszinierende Welt der Sámi ein!

Zoo Augsburg, 08.02.2008
Burma - der lange Weg ins 21.Jahrhundert (2. Teil) Vortrag am 12. Februar um 14 Uhr in der Zooschule

Im Rahmen unserer Vortragsreihe präsentiert Herr Arno Wehrmann vom Autoteile und Servicecenter Wehrmann einen Film, den er anlässlich einer Reise nach Burma gedreht hat. Dabei gibt es Impressionen des faszinierenden Landes, gleichzeitig wird auch über die Schwierigkeiten berichtet, den Weg in ein modernes Zeitalter zu finden. Der erste Teil wurde im November gezeigt, jetzt folgt die zweite Hälfte der faszinierenden Reise in eine andere Welt. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Zoo Heidelberg, 08.02.2008
Spenden für die Heidelberger Elefantendamen

Immer mehr Heidelberger und Freunde des Zoos aus der Region beteiligen sich an dem Projekt, ein neues Elefantenhaus auf die Beine zu stellen. Wir sind begeistert über den Zuspruch, den wir für unser Projekt finden , sagt Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Heidelberger Zoos. Neben privaten Spenden laufen auch unterschiedliche Aktionen von Firmen und Unternehmen .
Unter Ihnen ist die Heidelberger Firma CHILI GmbH - Digital Radiology, die dem Zoo heute einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro für den Bau des Hauses überreicht hat. Dabei hat sich Jonathan, der Sohn von Geschäftsführer Andre Schröter, als jüngster Elefantenförderer verdient gemacht. Zur großzügigen Spende kam es durch seinen Vorschlag, etwas für seine Lieblingstiere im Zoo zu tun. Auch das Publikum bei den von Flamme-Konzerte organisierten Veranstaltungen zeigt sich sehr spendabel: Insgesamt spendeten die Besucher beim Weihnachtskonzert am 16. Dezember, bei der Dreikönigsgala am 5. Januar und zuletzt beim Ball der Vampire am 2. Februar über 1.200,00 Euro für die Heidelberger Dickhäuter. Manchmal erreichen den Zoo auch generöse Zuwendungen von anonymen Spendern. So konnte sich der Zoo kürzlich über eine höhere Geldsammelspende anlässlich des 70. Geburtstages eines Unbekannten freuen. Gerne würde der Zoo sich bei den unbekannten Spendern auch persönlich zu bedanken. Mit dem neuen Elefantenhaus sollen zwei wichtige Ziele des Zoos verwirklicht werden. Zum einen erhalten die Elefanten eine abwechslungsreiche und vielfältig strukturierte Umgebung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Elefantenhaltung, zum anderen gewinnen die Besucher ein naturnahes Tiererlebnis, das gleichzeitig auch für die Bedrohung der größten Landessäugetiere sensibilisiert. Durch diese großzügige Unterstützung rückt der Bau des Elefantenhauses ein weiteres Stück näher. Jedoch ist der Zoo auf Hilfe angewiesen, da er 500.000 Euro durch Spenden und Sponsorenleistungen aufbringen muss. Wer für das neue Elefantenhaus spenden und gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz dieser beeindruckenden Tiere leisten möchte, kann sich telefonisch unter 06221-6455-27 informieren oder überweist die Spende direkt auf das Spendenkonto Tiergarten HD gGmbH, Konto-Nr.: 15911, bei der Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20 unter dem Verwendungszweck: Elefantenhaus .

Tiergarten Nürnberg, 08.02.2008
Flocke-Vater Felix wieder in Nürnberg

Gestern Nacht (Donnerstag, 7. Februar 2008) kam kurz nach 23 Uhr Flocke-Vater Felix im Tiergarten Nürnberg an. Der Eisbärbulle war seit Herbst 2007 im Zoo Gelsenkirchen untergebracht. Da Felix den Transport gelassen überstanden hat und sehr ruhig wirkt, ist er bereits seit heute morgen im Freigelände zu sehen. Er hat bei der Ankunft ganz cool gewirkt , berichtet Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Um 9.15 Uhr hat er schon die ersten Runden im Wasserbecken gedreht. Bei Flocke sind derweil weitere Milchzähne zu sehen: Alle vier Eckzähne und ein zweiter Schneidezahn sind nun durchgebrochen. Ihr Gewicht betrug heute morgen 5,85 Kilogramm. Da das Eisbärmädchen immer aktiver wird, wird der Tiergarten in der nächsten Woche die Hälfte des Raumes, in dem Flockes Kiste steht, zu einer begehbaren Box umbauen lassen. Hinter einer 1,10 Meter hohen hölzernen Trennwand mit Tür wird Flocke eine Kinderstube eingerichtet, die Platz für ihren Bewegungsdrang bietet.

Tierpark Berlin, 07.02.2008
Nach langer Pause: Nachwuchs bei den Schwarzen Panthern im Tierpark Berlin

Zu den ersten Geburten des neuen Jahres im Tierpark Berlin zählt ein Wurf Schwarzer Panther im Alfred-Brehm-Haus. Am 2. Januar 2008 entdeckten die Pfleger bei der morgendlichen Kontrolle im Stroh der Mutterbox die nach über 7 Jahren Pause lang ersehnten Neugeborenen, zwei weibliche Kätzchen, die von den Pflegern die Namen Bena und Tambora erhielten. Die Suche nach einem passenden Partner für die 1998 bei uns geborene Angie war langwierig. Endlich im August 2006 - als sie schon fast 8 Jahre alt war - kam Bromo aus dem Zoo Wuppertal nach Friedrichsfelde. Er war damals erst 10 Monate alt. Trotz des großen Altersunterschieds fanden sich die beiden offensichtlich gleich sympathisch, so dass sie nach kurzem Beschnuppern durch das Sichtgitter zusammengelassen wurden. Ein Jahr später wurde aus dem ursprünglichen Mutter-Sohn-Verhältnis mehr, und nach einer Tragzeit von 97 Tagen kamen die zwei schwarzen Kätzchen zur Welt. Betreut werden sie von Mutter und Vater. Angie und Bromo haben ein so gutes Verhältnis zueinander, dass Bromo bei der Geburt dabei sein durfte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Tierparks Berlin wächst damit ein Wurf Leoparden von Anfang an in Anwesenheit des Vaters auf. Die ersten Wochen waren die Kleinen in der Mutterbox für unsere Besucher unsichtbar. Inzwischen sind aber aus dem knappen Pfund Geburtsgewicht fast 2 Kilo geworden, und die Kätzchen beginnen, ihre Welt zu erkunden. Immer öfter lassen sie sich in der Schaubox sehen, und auch erste Kletterversuche an den Baumstämmen wurden beobachtet. Schwarze Panther sind eine Farbvariante des normalen gefleckten Leoparden und können überall in dessen riesigem Verbreitungsgebiet vorkommen. In Tiergärten sind sie selten vertreten.

Zoo Duisburg, 07.02.2008
Was machen Gänsegeier mit Reisigbündeln?

Auf dem Bestellzettel standen 200 Reisigbündel und als Verwendungszweck nicht etwa das Stichwort Kehrarbeiten , sondern Bruthilfe für Gänsegeier . Im Zoo ist halt alles etwas anders als draußen im normalen Leben.Auf einer seiner gelungenen Gemeinschaftsanlagen hält der Zoo Duisburg Stachelschweine, Helmperlhühner, Afrikanische Marabus und vier Gänsegeier. Einer davon kam vor Jahren aus dem benachbarten Zoo Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer spanischen Auffangstation. Alle vier Gänsegeier sind flugunfähig und konnten bedenkenlos auf die Freianlage gesetzt werden. Glücklicherweise und wie erhofft fand sich aus den zwei Männchen und zwei Weibchen je ein Paar zusammen. Gänsegeier zählen mit einer Flügelspannweite von etwa 2,5 m zu den größten Vögeln in ihrem weiten Verbreitungsgebiet, das sich von Afrika über Süd- und Osteuropa bis nach Asien erstreckt. Sie sind an ihrem fahlbraunen Gefieder und dem langen, weißlich bedunten Hals zu erkennen. Erwachsene Vögel haben eine weiße Halskrause, die bei den Jungvögeln noch braun gefärbt ist. Gänsegeier sind in weiten Teilen Europas ausgerottet. Die Zerstörung des Lebensraumes durch menschliche Erschließung und das Auslegen von Giftködern zur Bekämpfung von Füchsen sind die Hauptgründe, die zum Rückgang der Geiervögel führten. Heute bemüht man sich um ihre Wiederansiedlung, insbesondere im Alpenraum und in den Pyrenäen. Die Fortpflanzungszeit beginnt in den Wintermonaten. In der Wildbahn wird das einfache, aus zusammengetragenen Zweigen, Gräsern und Fellstücken erbaute Nest auf einem Felsvorsprung errichtet. Gänsegeier legen nur ein Ei, das etwa 50 Tage lang bebrütet wird. In Zoologischen Gärten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und animiert die Vögel zum Bau, indem quasi als Starter Reisig eingeflochten wird. Zurzeit können die Zoobesucher die Gänsegeier dabei beobachten, wie sie die Nisthilfen inspizieren und auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Fällt das Urteil positiv aus, schleppen die Geiervögel weiteres Nistmaterial heran und gestalten ihre Nester. Im Übrigen müssen genügend Hilfen vorhanden sein, denn auch die Afrikanischen Marabus erachten die Nisthilfen als nützlich für ihr Brutgeschäft.

Tiergarten Nürnberg, 07.02.2008
Eisbär Flocke: Die ersten Zähne sind da

Flockes Milchgebiss ist im Werden: Im Oberkiefer sind die beiden Eckzähne und ein Schneidezahn durchgebrochen , stellte der Veterinär des Tiergartens Nürnberg, Dr. Bernhard Neurohr, am heutigen Morgen, Donnerstag, 7. Februar 2008, fest. Das inzwischen bereits 65 Zentimeter große Eisbärmädchen wog heute früh 5,7 Kilogramm. Ansonsten ist alles beim Alten , so Neurohr. Flocke-Vater Felix wird am morgigen Freitag aus Gelsenkirchen zurück nach Nürnberg kommen. Seine Ankunft im Tiergarten wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit vonstatten gehen, um das Tier nicht zu beunruhigen. Felix wird zunächst im Stall bleiben und erst im Gehege zu sehen sein, wenn er sich akklimatisiert hat.

Zoo Salzburg, 07.02.2008
2007 war wieder ein großer Besucherandrang im Salzburger Zoo! Zoo Salzburg verbuchte im Vorjahr mehr als 287.000 Eintritte
Genau 287.332 Eintritte verzeichnete der Zoo Salzburg 2007. Somit konnte der Zoo Salzburg im Vergleich zu 2006 wiederum seine Besucherzahlen verbessern! Wir freuen uns über diesen neuerlichen Publikumserfolg. 2007 haben wir ein Plus von 20.000 Gästen gegenüber 2006 , freut sich Zoo-Salzburg-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Besonders positiv: Wir haben bei allen Altersgruppen eine Steigerung , so Grebner. Allein im April 2007 waren 43.662 Gäste im Zoo. Eine noch nie erreichte Besucherzahl im Frühjahr. Der stärkste Monat war wieder der August. Über 51.000 Zoo-Tickets wurden allein in diesem Monat im Zoo bei Hellbrunn verkauft. Der neuerliche Besucher-Erfolg führt die Zoogeschäftsführerin auf die zahlreichen Innovationen wie der Eröffnung des neuen Südamerika-Hauses, dem Bau der Zebramangusten- und Flamingo-Anlage im vergangenen Jahr zurück. Aber auch der erste Nachwuchs bei den Schneeleoparden sowie die zahlreichen Jungtiere bei anderen Tierarten und das kontinuierliche Veranstaltungsprogramm der Zoo-Informations-Tage für Tierfreunde und Schulklassen haben dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen angestiegen sind. 2008 wird wieder ein interessantes Zoojahr. Im März wird die neue Anlage für Parma-Kängurus eröffnet. Die Umbauarbeiten im Streichelzoo schreiten gut voran und voraussichtlich wird Ende Juni dieser Bereich das neue Zuhause von Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. So können sich auch im heurigen Jahr unsere Besucher auf zahlreiche Neuerungen in der Tierhaltung und interessante Zooprogramme freuen. schließt Sabine Grebner.

Zoo Magdeburg, 07.02.2008
Amurtiger und Schneeleopard laden zum Sibirischen Lagerfeuer ein

Am 9./10.2.2008 laden Schneeleopard, Tiger & Co. ab um 10 Uhr zu einem spannenden Programm ein. Wie gelingt eine erfolgreiche Schneeleopardenzucht? Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der Sibirische Tiger, so stark von der Ausrottung bedroht? Die Zoobesucher können an diesem Wochenende im Tigerhaus diesen Fragen nachgehen. Tierpfleger lassen die Zoobesucher nicht nur hinter die Kulissen der Großkatzenhaltung blicken, sondern führen auch Fütterungen der imposanten Raubkatzen durch. Auf der Wiese gegenüber der Ameisenbärenanlage sind die Schlittenhunde um 11 und 14.30 Uhr in Aktion. Ab um 10 Uhr gibt es für Kinder ein spannendes Ferienprogramm im Dickhäuterhaus. Die Kinder kommen dabei nicht nur den Schneeleoparden und Tigern auf die Spur, sondern sie erfahren auch das Neueste von der Kinderumweltorganisation Roots & Shoots im Zoo. Am 9. Februar ab 16 Uhr lodert das Sibirische Lagerfeuer auf der Wiese vor der Tigeranlage und es gibt kräftige Kosackenspieße und heiße russische Schokolade. Lassen Sie sich am winterlichen Wochenende beim knisternden Lagerfeuer und russischer Folklore in die Weiten Russlands entführen!

VogelPark Walsrode, 06.02.2008
Auf Meisterkurs im VogelPark - Im VogelPark Walsrode findet erstmalig der Vorbereitungskurs für die Tierpfleger-Meisterprüfung statt
Sie sind Tierpflegergesellen und haben ein Ziel: sie wollen den Meistertitel. Die 25 Frauen und Männer, die am 11. Februar aus ganz Deutschland in den Vogelpark reisen, erwartet ein fünftägiges, umfangreiches Programm, um sich optimal auf die Meisterprüfungen vorzubereiten. Walsrode ist dabei erstmals Austragungsort dieser Veranstaltung. In der Vergangenheit fanden diese Vorbereitungskurse in großen Zoos wie Wuppertal und Nürnberg statt erklärt Simon Jensen, zoologischer Direktor im VogelPark Walsrode. In Absprache mit der Industrie- und Handelskammer Leipzig hat der für die Organisation verantwortliche Bundesverband deutscher Zootierpfleger (BdZ) die Durchführung der Vorbereitungskurse auf drei zoologische Einrichtungen verteilt. So stehen im Zoo Hamburg die Säugetiere, im Zoo Köln die Aquaristik- Terraristik und Säugetiere und im VogelPark die gefiederten Kreaturen im Fokus des Lehrplans. So werden an den Vormittagen die theoretischen Grundlagen von der Systematik und Anatomie über die Krankheiten, Kunstbebrütungen und Handaufzuchten bis hin zur Ethik in der Vogelhaltung und den Aspekten des Tier- und Artenschutzes gepaukt. Die Nachmittage stehen dann ganz im Zeichen der Praxis. In praktischen Übungen erlernen die Meisterschüler wie ein Vogel gefangen, fixiert und transportiert, er mittels Beringung gekennzeichnet, sein Futter zubereitet, seine Voliere artentsprechend eingerichtet und sein Gelege auf die gewünschte Befruchtung überprüft wird. Die Tatsache, dass die Meisterschule im VogelPark Walsrode stattfindet, sehen wir als eine große Auszeichnung für die Qualität unserer Arbeit beantwortet Simon Jensen die Kosten- / Nutzenfrage und fügt an Natürlich steckt man in ein Projekt dieser Bedeutung viel Zeit und Energie. Doch in die Qualifikation der Tierpfleger zu investieren, bedeutet am Ende eine lohnende Investition für Tiere, Zoos und Besucher gleichermaßen.

Zoo Berlin, 06.02.2008
Dreifacher Mähnenspringer-Nachwuchs im Zoo Berlin

Eine der schönsten, naturnah nachempfundenen Freianlagen bewohnen seit Ende 2006 die Mähnenschafe im Berliner Zoo. Entsprechend der Bedürfnisse der ziegenähnlichen Hornträger wurde die einer historischen Felsformation vorgelagerte Anlage vor gut einem Jahr völlig neu gestaltet. Hier fühlen sich die in freier Wildbahn in allen Verbreitungsgebieten stark bedrohten oder bereits schon ausgerotteten Tiere so wohl, dass auch ihre Fortpflanzung gut gelingt. Am 17., 21. und 22. Januar wurden eine männliche und zwei weibliche Geißen geboren und können seitdem von den Zoobesuchern bei ihren Kletterkünsten beobachtet werden, die sie bereits vom ersten Lebenstag an hervorragend beherrschen. Besonders im Gegensatz zu den älteren Böcken der aus 5 männlichen und 8 weiblichen Tieren bestehenden Zuchtgruppe wirken die Jungtiere winzig. Der imposante mähnenartige Fellbehang an den Vorderbeinen und dem Hals der Väter betont den Größenunterschied zwischen den einzelnen Familienangehörigen. Mähnenschafe leben ursprünglich in den felsigen, schwer zugänglichen Wüstengebieten Nordafrikas bis an die Schneegrenze bei 3800 Meter Höhe. Sie suhlen sich gerne im Sand nutzen aber auch den Wasserlauf in ihrem Gehege zum Baden.

Zoo Hannover, 06.02.2008
Elefantendame Sayang malt für ARD Quizshow - Das unglaubliche Quiz der Tiere

Kuriositäten aus der faszinierenden Welt der Tiere und aus dem Erlebnis-Zoo Hannover erwarten große und kleine Fernsehzuschauer in der ARD Show Das unglaubliche Quiz der Tiere mit Moderator Frank Elstner. Für eine der schwierigen Fragen haben Lama, Pinguin, Nasenbär, Ziege und Rentier hier im Zoo tiefe Spuren hinterlassen! Und Elefantendame Sayang hat brav still gestanden, damit Hannovers zoologischer Leiter Heiner Engel die Unterschiede zwischen afrikanischen und asiatischen Elefanten erklären konnte am lebenden Objekt natürlich. Die tierischen Fragen werden morgen Barbara Schöneberger, Til Schweiger und Horst Lichter gestellt. Für jede richtig beantwortete Frage wird Geld erspielt, das Projekten der ARD-Fernsehlotterie zugute kommt. Elefantendame Sayang hat es sich nicht nehmen lassen, für die drei prominenten Ratefüchse elefantöse T-Shirts mit dem Rüssel zu bemalen nur überreichen kann sie die Hemden nicht selbst, denn das Quiz kommt aus Berlin! Dorthin reist dafür Heiner Engel, um als Tierexperte im Publikum zu sitzen (im Koffer nach Berlin sind natürlich Sayangs T-Shirts!).

Zoo Halle, 06.02.2008
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang im Zoo

Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories und Kuriositäten zu den Beziehungskisten im Tierreich. Fackeln und ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles, überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist. Treffpunkt ist an der Zookasse Reilstraße. Die Führungsgebühr beträgt inkl. Eintritt und Begrüßungssekt 10 / Person. Jahreskartenbesitzer bezahlen die Hälfte. Groß ist die Vielfalt zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie sieht es mit den Beziehungskisten im Tierreich aus? Gibt es auch da Beziehungsmuffel und Frauen-WG s? Beteiligen sich die Väter an der Jungenaufzucht? Werden auch bei Tieren Nachkommen im Reagenzglas gezeugt? Diese und andere Fragen beantworten Zoomitarbeiter auf unterhaltsame Weise am Beispiel ausgewählter Tiere, von denen eins den Teilnehmern sogar hautnah begegnet. Neuankömmlinge und der Nachwuchs im Zoo stehen im Mittelpunkt des romantischen Rundgangs.

Zoo Leipzig, 06.02.2008
Sparwoche im Leipziger Zoo: Große Erlebnisse für kleines Geld!

Wer zum Valentinstag sein Sparschwein geplündert hat, um sowohl dem Blumenhändler als auch dem Partner ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, für den hat der Zoo Leipzig eine gute Nachricht: In der Zoosparwoche vom 18. 24. Februar 2008 kann sich zu ermäßigten Eintrittspreisen jeder selbst davon überzeugen, dass es trotz der eher ruhigen Jahreszeit im Tierreich viel zu entdecken gibt! Erwachsene zahlen nur 11,00 statt 13,00 Euro, für Kinder kostet die Tageskarte anstatt 9,00 nur 7,00 Euro. Familien erwartet für 30,00 statt der üblichen 34,00 Euro eine Reise zu Elefant, Tiger und Co. Das fleißigste Tier im Zoo scheint allerdings momentan der Storch zu sein: Die Kiwara- Savanne erlebt derzeit einen Baby- Boom! Das Ende Januar geborene männliche Säbelantilopenjungtier ist gerade mal eine Woche alt, da kann es sich schon über zwei Geschwisterchen freuen. Im Abstand von nur wenigen Tagen wurden am 1. und 4. Februar zwei weitere Kälber, ein männliches und ein weibliches Tier, geboren. Wann die Mini- Antilopen das erste Mal auf der Anlage zu sehen sein werden, hängt von den Witterungsbedingungen ab. Bei milden Temperaturen stehen die Chancen gut, dass die Besucher bereits zur Zoosparwoche das süße Trio zu Gesicht bekommen. Auch im Pongoland sind alle Augen auf den Nachwuchs gerichtet. Das Orang-Utan Mädchen entwickelt sich prächtig und wurde von seinen Pflegern inzwischen auf den Namen Maja getauft.

Wilhelma, 06.02.2008
Elefant für den Setzkasten?

Große Ohren + Rüssel = Elefant? Nein, diese Gleichung stimmt nicht immer, nicht einmal in der Wilhelma. Vor allem bei fehlender Größe muss man zoologisch andernorts suchen. Das possierliche Wesen auf dem Bild heißt Kurzohr-Rüsselspringer oder auch Elefantenspitzmaus. Welch Anmaßung! Nein, nicht ganz, denn die tatsächlich nur etwa hamstergroßen Tierchen sind wirklich mit den Elefanten näher verwandt. Die Zucht der südafrikanischen Graslandbewohner ist mitnichten einfach oft harmonieren die Partner nicht miteinander und müssen ausgetauscht werden. Aus diesem Grund findet man die possierlichen Kurzohr-Rüsselspringer in der Wilhelma sowohl im Kleinsäugerhaus als auch im Giraffenhaus. Die sowohl tag- als auch nachtaktiven Tiere bewohnen dort wüstenartig eingerichtete Gehege mit Felsspalten, in denen sie Unterschlupf finden können.
Zwei Jungtiere sind vor wenigen Tagen im Kleinsäugerhaus geboren worden stupsnasige, pelzige kleine Mäuse , die recht groß und vollständig behaart zur Welt kommen, denen der arttypische Rüssel aber noch fehlt. Die Kleinen müssen rasch selbstständig werden, denn in zwei Monaten kann bereits der nächste Nachwuchs kommen. Sehr groß ist die Population im Gehege nicht, denn Kurzohr-Rüsselspringer leben einzeln oder paarweise in recht großen Revieren, die sie aber nicht verteidigen.

Tiergarten Nürnberg, 06.02.2008
Eisbär Flocke: Logo und erste Lizenzverträge

Bei der heutigen (Mittwoch, 6. Februar 2008) Eisbären-Pressekonferenz im Rathaus der Stadt Nürnberg berichteten Bürgermeister Horst Förther, Tiergartendirektor Dr. Dag Encke und Rechtsamtsleiter Walter Lindl über den derzeitigen Zustand von Flocke und weitere Zuchtpläne sowie über erste Lizenzvergaben und präsentierten das Flocke-Logo. Flocke geht es gut. Sie ist putzmunter, wächst, gedeiht und bekommt immer größere Tatzen , erklärte Dr. Dag Encke. Weil ein Gehege der Eisbärenanlage für Flocke benötigt wird, entschied der Tiergarten zusammen mit dem Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), in diesem Jahr nur noch ein Weibchen decken zu lassen. Vilma wurde nach Rostock abgegeben, da sie genetisch gut zu dem dortigen Eisbärbullen passt. Flocke-Vater Felix wird voraussichtlich am Freitag aus dem Zoo Gelsenkirchen wieder in Nürnberg eintreffen. Vera soll möglichst bald wieder ein Junges bekommen, damit die Aufzuchtroutine weiter geführt wird , so Encke. Die Paarungszeit dauert von Februar bis Mai. Nach dem Decken wird Felix wieder an einen anderen Zoo mit Nachzuchtbedarf abgegeben. Das Flocke-Logo wurde von der Nürnberger Agentur alpha01 entwickelt. Die Wort-Bild-Marke besteht aus einem stilisierten Eisbären und dem Textzusatz Eisbär Flocke Tiergarten Nürnberg . Bürgermeister Horst Förther betonte, dass die Stadt rasch gearbeitet habe: Rechtzeitig vor der Spielwarenmesse wurden die ersten Lizenzverträge mit dort ausstellenden Firmen abgeschlossen. Bei der Nachrichten aus dem Rathaus Auswahl waren für uns entscheidend die Kriterien Nachhaltigkeit, Qualität und Umweltverträglichkeit. Die ersten Lizenznehmer sind: die Firma Steiff, vertreten durch Martin Fechner (Plüschtiere), die Nürnberger Firma Noris-Spiele der Simba-Dickie-Group, vertreten durch Markus Weigand (Brettspiele und Puzzles), Heunec aus Neustadt bei Coburg, vertreten durch Barbara Fehn-Dransfeld (Plüschtiere), die Nürnberger Firma ministeck, vertreten durch Norbert Geiger (Steckspiele), der Nürnberger Spielkartenverlag (Spielkarten), und die spanische Firma Laken, vertreten durch Sabine Berg von der Nürnberger Vertriebsgesellschaft Loft Outdoor, (Trinkflaschen). Bei der Stadt Nürnberg gingen bislang rund 400 Angebote ein, die im Laufe der nächsten Zeit geprüft werden. Die Stadt Nürnberg wird gegen Markenpiraten vorgehen. Wenn Produktanbieter mit Flocke ordentlich Geld machen, werden wir einschreiten , so Rechtsamtsleiter Walter Lindl. Die 10 000 Euro-Grenze wurde mit den derzeitigen Lizenzeinnahmen bereits überschritten. Alle Einnahmen kommen dem Tiergarten Nürnberg zugute , erklärte Bürgermeister Horst Förther.

Zoo Halle, 06.02.2008
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang im Zoo

Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories und Kuriositäten zu den Beziehungskisten im Tierreich. Fackeln und ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles, überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist. Treffpunkt ist an der Zookasse Reilstraße. Die Führungsgebühr beträgt inkl. Eintritt und Begrüßungssekt 10 / Person. Jahreskartenbesitzer bezahlen die Hälfte. Groß ist die Vielfalt zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie sieht es mit den Beziehungskisten im Tierreich aus? Gibt es auch da Beziehungsmuffel und Frauen-WGs? Beteiligen sich die Väter an der Jungenaufzucht? Werden auch bei Tieren Nachkommen im Reagenzglas gezeugt? Diese und andere Fragen beantworten Zoomitarbeiter auf unterhaltsame Weise am Beispiel ausgewählter Tiere, von denen eins den Teilnehmern sogar hautnah begegnet. Neuankömmlinge und der Nachwuchs im Zoo stehen im Mittelpunkt des romantischen Rundgangs.

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant
Pflanzen für besondere Anforderungen
Immergrüne Pflanzen und Sichtschutz:

Geeignete Pflanzen zur Abgrenzung von Tiergehegen, zur Kontrolle von Blickrichtungen, zum „Wegpflanzen“ von allen als künstlich identifizierbaren Strukturen sind neben Hainbuche und Kirschlorbeer vor allem Bambus-Arten.

Die Artenvielfalt und die exzellente Winterhärte vieler Bambus-Arten, die sich immergrün und ungiftig als dichtbelaubte, vielhalmige, bzw. als kompakt wachsende Arten darstellen, bilden auch für dieses Einsatzgebiet eine ideale Grundlage. Die Wuchshöhen variieren von 20 cm bis 10 m Höhe.
Weiterführende Informationen über Pflanzen für besondere Anforderungen finden Sie auf der Homepage unter
www.winkendick.de/index2.php? german=services/plant_lexicon/ pages/Inhaltsverzeichnis.

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305

Handy: 0172 / 23 25 305
Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen jederzeit zur Ve
rfügung.


Abbildung: Zoo Dresden


Natur- und Artenschutz – Meldungen

Spiegel Online - 13. Feb. 2008
Fröschen droht die Ausrottung
Es könnte bald still werden an Seen, Teichen und Wiesen - kein Quaken mehr, kein heimeliger Froschgesang. Wissenschaftler befürchten die vollkommene Ausrottung der Frösche. Ein Pilz bedroht die Existenz der Amphibien - er könnte das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier auslösen.

Dailynet - 13. Feb. 2008
WWF-Presseinformation: Schlussverkauf mit Tigern
Nur noch höchstens 500 Sumatratiger (Panthera tigris sumatrae) streifen durch den Dschungel der indonesischen Insel Sumatra. Obwohl sie seit 1996 als vom Aussterben bedroht gelten und der Handel mit Tigerprodukten streng verboten ist, werden die Tiere noch immer in großem Stil gejagt und die begehrten Trophäen teuer verkauft. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. Deren Ermittler entdeckten im Verlauf einer groß angelegten Durchsuchungsaktion bei Großhändlern in 28 Städten und Gemeinden auf Sumatra Reißzähne, Krallen, Schnurrhaare, Fell und Knochen von schätzungsweise mindestens 23 Sumatratigern. Insgesamt 326 Geschäfte waren untersucht worden, die Trefferquote lag bei zehn Prozent. In einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2004 waren noch Spuren von mindestens 52 getöteten Tigern nachgewiesen worden. Dennoch kann WWF-Experte Stefan Ziegler keine Entwarnung geben: "Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Dimension der illegalen Tigerjagd gleichgeblieben ist. Das geringere Warenangebot ist unserer Meinung nach ausschließlich auf den drastischen Rückgang der in freier Wildbahn lebenden Tigerbestände zurückzuführen."

Glocalist - 11. Feb. 2008
NGOs bereiten UN-Konferenz zur Biodiversität vor
Beim Dialogforum „100 Tage bis zur COP 9“ haben Vertreter von NGOs in Berlin ihre Kernforderungen für die 9. UN-Konferenz über die biologische Vielfalt (COP 9) am 19. Mai in Bonn markiert. Etwa 170 Teilnehmer und 35 ExpertInnen aus aller Welt trafen sich am 7. und 8. Februar im Museum für Naturkunde in Berlin. Das erklärte Ziel der NGO-Vertreter ist es, Druck zu machen. Zum Schutz der Vielfalt des Lebens und auf dem Weg zur gerechten Verteilung auf diesem Planeten drängen sie auf konkrete Ergebnisse bei der „9th Conference of the Parties to the Convention on Biodiversity“ (COP 9). Insbesondere gehe es darum, die Blockade von Vertragsstaaten wie Australien, Neuseeland, Japan und Kanada zu brechen. Eine der Hauptforderungen ist der Schutz der letzten intakten Urwaldgebiete. Derzeit stünden etwa 12 Prozent der Landfläche weltweit unter Schutz, allerdings oft nur auf dem Papier. Dringend notwendig sei weiters die Ausweisung als Schutzgebiet von 40 Prozent der Meeresfläche sowie die Etablierung von Schutzgebieten für Steppen und Savannen. Mindestens 30 Milliarden Euro jährlich sollten bis 2015 für den Erhalt der Schutzgebiete ausgegeben werden. Schätzungen zufolge läge der Preis der Untätigkeit um ein Zehnfaches höher. An die Agro-Industrie richtet sich die Forderung, unbeherrschbare Technologien zu stoppen. Gentechnik in der Landwirtschaft, so genannte Terminator-Technologien für Pflanzen und Patente auf Tiere verringerten die Vielfalt von Nutztieren und Kulturpflanzen. Zudem gerieten Bauern weltweit dadurch in Abhängigkeit von der Agro-Industrie. Von Deutschland als Gastgeber der COP 9 und der Europäischen Union mit ihrem ökonomischen Gewicht erwarten die Teilnehmer ein engagiertes Vorgehen. Es gehe aber auch darum, die USA – als Nicht-Vertrags-Staat aber gewichtigen Akteur – mit ins Boot zu holen.

innovations report - 8. Feb. 2008
Exotische Lebewesen überschwemmen Europa
Fische, exotische Marienkäfer und riesengroße Quallen sind nur einige der invasiven Arten, die in der Umwelt, aber auch der Wirtschaft Schäden verursachen. Im slowenischen Portoroz ist nun die erste Datenbank DAISIE über gebietsfremde biologische Arten, so genannte Neobiota, in Europa vorgestellt worden. Insgesamt befinden sich in der Datenbank 10.677 Arten. Neben den derzeit bekannten Spezies, sind auch jene berücksichtigt, die in Zukunft eventuelle Invasoren sein könnten. "Wir sind zunächst erstaunt gewesen über die große Anzahl von Neobiota", so Franz Essl von der Naturschutzabteilung des Umweltbundesamts gegenüber pressetext. Die Datenbank, die vom EU-Rahmenforschungsprogramm finanziert wurde, decke die Zahl der nicht heimischen Lebewesen sehr gut ab. "Die Erwärmung des Klimas spielt bei der Ausbreitung vor allem bei wärmeliebenden Spezies eine zunehmende Rolle", so Essl. Der Klimawandel werde in Zukunft eine solche Ausbreitung überproportional fördern. "Daher gilt es Möglichkeiten einer Eindämmung des zufälligen Imports zu finden.", erklärt der Experte.

Berliner Kurier - 10. Feb. 2008
Unsere Erde
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel schreibt exklusiv über die beste Doku aller Zeiten, die jetzt im Kino läuft. Es kommt wirklich sehr selten vor, dass ein Kino-Film die Politik beeinflusst. Bei Al Gores großem Werk "Eine unbequeme Wahrheit" war das so. Und bei der Naturdokumentation "Unsere Erde" wird das erst recht der Fall sein. Die Regisseure Alistair Fothergill und Mark Linfield haben mit ihren Teams aus 40 Kameraleuten fünf Jahre lang, an 4500 Drehtagen, die letzten Paradiese unserer Erde in Bildern festgehalten. Spätestens die Bilder des Eisbären, der sich im schmelzenden Eis der Arktis auf die letzten kleinen Schollen zu retten versucht, macht überdeutlich, dass dieser Film uns alle angeht: Der Klimawandel entsteht nicht in der Arktis. Und nicht Eisbären oder Elefanten haben die weltweiten Verschiebungen ausgelöst. Der Klimawandel geht eindeutig auf das Konto des Menschen. "Unsere Erde" macht es so offensichtlich wie nie zuvor: Wir haben es in der Hand, die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu schützen. Es ist unsere Aufgabe, den Klimaschutz auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen Lebens auf die Tagesordnung zu setzen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 6. Feb. 2008
Umweltschützer kritisieren Nationalpark Eifel
Die Entwicklung des Nationalparks Eifel geht nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in die falsche Richtung. Der BUND machte sich damit die Kritik von Volker Hoffmann, dem Initiator und „Vater des Nationalparks“ sowie Vorstandsmitglied des Fördervereins, zu eigen, die dieser in einem Brief an Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) mitgeteilt hat. „Wir hoffen, dass es Korrekturen gibt“, sagte der Vizechef des BUND in NRW, Paul Kröfges, in Düsseldorf. Das Ministerium habe jedenfalls zugesagt, einzelne Maßnahmen zu überprüfen. Hoffmann hatte als Konsequenz aus der von ihm beklagten „Fehlentwicklung“ seine Funktionen in den Nationalpark-Gremien niedergelegt. Mit Hoffmann kritisiert der BUND vor allem den Wegeplan. Es gebe zu viele Wege, die in die Kernzonen einschnitten. In diesen „Prozess-Schutzzonen“ soll sich die Natur ohne Einfluss des Menschen entwickeln. Die Jagd zur Wildregulierung sei mit dem Nationalpark-Gedanken unvereinbar, argumentieren die Umweltschützer. Kritik übte er wie Hoffmann auch an einem geplanten Gatter für Wisente - einer europäischen Bison-Art, die fast ausgestorben ist. Ein solches Gatter gehöre nicht in einen Nationalpark.

derStandard.at - 8. Feb. 2008
Vogelreservat öffnet für Touristen
Fundación ProAves, American Bird Conservancy und Conservation International haben das El Dorado Vogelreservat im Gebiet des Sierra Nevada de Santa Marta Gebirges im Norden Kolumbiens feierlich eröffnet. Weltweit findet man hier die höchste Zahl von an einen bestimmten Lebensraum angepassten Vogelarten weltweit. 21 endemische Arten wie der Santa Marta Papagei oder der Santa Marta Ameisenpitta leben ausschließlich in diesem Gebiet. Darüber hinaus finden sich jedes Jahr zahlreiche Zugvögel aus den Vereinigten Staaten hier ein. Seit kurzem können nun Touristen das Reservat besuchen. Ökotourismus soll dazu beitragen, den Fortbestand des Reservates auf lange Zeit abzusichern. In den hundert Jahren Forschungsarbeit wurde hier eine außerordentliche Vielfalt seltenster Spezies entdeckt, die nur in den Wäldern in und um das Reservat heimisch sind. Die Santa Monika Kreischeule wurde erst im Jahr 2007 entdeckt. Mehr als 50 der endemisch dort vorkommenden Vogelunterarten wurden als eigene Spezies klassifiziert. Zahlreiche Schmetterlingen, Amphibien und Pflanzen sind ebenfalls endemisch.

welt.de - 12.02.2008
Gefährlicher Hautpilz löscht weltweit Frösche aus
Noch quaken die Frösche, doch sie quaken um ihr Leben. Experten befürchten, es könnte schon bald an unseren Teichen, Seen und auf den Wiesen gespenstisch still werden, denn ein tödlicher Hautpilz wütet unter den Amphibien: Der mikroskopisch kleine Chytridpilz löscht in kürzester Zeit ganze Bestände aus. Seriöse Wissenschaftler sprechen sogar vom größten Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Zurzeit leben weltweit noch rund 5500 Arten von Kröten, Unken und Fröschen. Doch jedes Jahr sterben nach Überzeugung von Experten zehn Froscharten durch den Chytridpilz aus. Weltweit sind derzeit ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibien unmittelbar vom Aussterben bedroht. Besonders schlimm: Dieses Schicksal droht auch den geschätzten 3000 bislang noch unentdeckten Froscharten. Zur Rettung der Amphibien sind Aufklärung und Information wichtig, sagt der Geschäftsführer des Wildpark Eekholt bei Großenaspe (Kreis Segeberg), Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck. „Die Bedrohung der Chytridpilze kommt fast überall vor. Sie greifen die Haut der Frösche an und verstopfen die Poren. Da die Tiere auch durch ihre Haut atmen, verursacht der Hautpilz Atembeschwerden bis hin zum Tod durch Ersticken.“ Der Wildpark beteiligt sich an den weltweiten Aktionen zur Rettung der Amphibien.

derstandard.at - 12.02.2008
Pilz bedroht Existenz vieler Froscharten
Noch geht es den heimischen Fröschen gut, deutsche Wissenschafter befürchten jedoch, dass die Amphibien bald schon aus der Natur verschwunden sein könnten. Ein Hautpilz, der Chytridpilz, löscht derzeit in anderen Ländern Europas in kürzester Zeit ganze Bestände aus. Die internationale Tierschutzorganisation Amphibian Ark spricht laut dpa gar vom größten Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. In Österreich sind derzeit noch keine Fälle bekannt, sagte Biologe Johannes Hill von der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie. In Deutschland konnte der Pilz neben Fröschen auch bei Salamandern und Erdkröten nachgewiesen werden. "Wir kennen auch Fälle aus Ungarn", sagte Hill. Von Erkrankungen in Österreich weiß der Experte bis dato nichts. "Man kann aber annehmen, nachdem es Fälle in Deutschland und Ungarn gibt und wir geografisch in der Mitte liegen, dass der Pilz auch in Österreich schon aufgetreten ist", erläuterte der Wiener Biologe.

spiegel.de - 13.02.2008
Fröschen droht die Ausrottung
Fröschen wird das größte Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren prophezeit. Schuld ist ausgerechnet ein Artgenosse - der Krallenfrosch -, der einen gefährlichen Pilz eingeschleppt hat. Amphibien besiedeln unsere Erde schon seit 300 Millionen Jahren und haben die Säugetiere an Formen- und Farbenreichtum schon lange überholt. 5500 Arten wurden bislang entdeckt, 3000 weitere Arten von Kröten, Unken und Fröschen sind fleißigen Zoologen wahrscheinlich noch nicht in den Käscher gehüpft, vermuten Fachleute. Doch jedes Jahr sterben nach Überzeugung der internationalen Tierschutzorganisation Amphibian Ark mindestens zehn Froscharten allein durch den für sie verhängnisvollen Chytridpilz aus. Weltweit sind damit ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibien unmittelbar vom Aussterben bedroht. Naturschützer schlagen Alarm: "Es gibt die reale Möglichkeit, dass ein Großteil einer kompletten Kategorie von Tieren weltweit ausstirbt - wenn wir uns nicht darauf vorbereiten, schnell zu handeln", schreibt Schirmherr Sir Richard Attenborough in einem Grußwort zur Kampagne "Jahr des Frosches".

spiegel.de - 12.02.2008
Könige der Antarktis bald vom Aussterben bedroht
Noch prägen Millionen der schwarz-weißen Tiere im Frack das Bild der Antarktis, doch das könnte sich schon in den nächsten Jahren ändern. Wie nur wenige Tiere sind die Königspinguine an die extremen Bedingungen der Antarktis angepasst und reagieren äußerst sensibel auf Änderungen in ihrem Lebensraum. Eine französische Studie zeigt nun, dass eine Erhöhung der Wassertemperatur um nur 0,25 Grad Celsius die Überlebenschance der Königspinguine um neun Prozent heruntersetzt. ... In einer Langzeituntersuchung der Brutplätze beobachteten Wissenschaftler um Yvon Le Maho vom Hubert Curien Instituts in Straßburg, dass eine Erwärmung der Wassertemperatur des südlichen Ozeans zu einer Bedrohung für das Überleben der Pinguine werden könnte. Diese Erwärmung wird in unregelmäßigen Abständen durch El Nino verursacht. ... Das Klima-Phänomen ist zwar nicht von Menschenhand gemacht, es wird allerdings vermutet, dass El Nino durch den Treibhauseffekt in immer kürzen Abständen und immer intensiver auftritt. Die Königspinguine sind nach den Kaiserpinguinen die zweitgrößten lebenden Pinguine überhaupt. ... Zurzeit schätzt man ihren Bestand auf zwei Millionen brütende Pärchen. Ungewöhnlich an ihrer Spezies ist, dass sie ein ganzes Jahr für Balz, Eierlegen, Bebrüten und Aufzucht ihrer Schützlinge brauchen. Dieser extrem lange Zeitraum, der sich über den gesamten arktischen Winter und Sommer erstreckt, macht die Vögel besonders anfällig für Veränderungen des Nahrungsangebots, der Brut- und Aufzuchtsbedingungen. Königspinguine ernähren sich hauptsächlich von kleinen Fischen und Tintenfischen. Diese wiederum leben von Krill, winzigen Krebstierchen, die extrem sensibel auf Temperaturerwärmungen reagieren. Damit sei Krill ein guter Indikator für Veränderungen im Ökosystem, schreiben die Forscher.

derstandard.at - 13.02.2008
Illegale Jagd bringt Sumatra-Tiger an den Rand des Aussterbens
Das Überleben des seltenen Sumatra-Tigers steht auf der Kippe. Ein aktueller Bericht von Traffic, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN hat ergeben, dass die für die Großkatze vorgesehenen Artenschutzgesetze nicht funktionieren. So werden in Indonesien nach wie vor Körperteile des Sumatra-Tigers auf dem freien Markt offen angeboten, obwohl dies streng verboten ist.

derstandard.at - 08.02.2008
Bislang unbekannte Echsenarten in Panama entdeckt
Sechs bisher unbekannte Echsenarten sind in Panama entdeckt worden. Vier neue Arten habe das Expeditionsteam unter der Leitung von Gunther Köhler an einem einzigen Tag in den Serranía de Tabasará auf rund 2.000 Metern Höhe gefunden, berichtete das Frankfurter Senckenberg-Institut. Zwei weitere bisher unbeschriebene Arten seien im Tiefland auf der Karibik-Seite Panamas gefunden worden. ... "Vier Neufunde innerhalb von 24 Stunden war für uns alle eine spektakuläre Entdeckung. Das erlebt man wohl nur einmal im Leben", sagte Köhler, der die vier Neufunde aus dem Hochland inzwischen in der Fachpublikation "Herpetologica" (Bd. 63, S. 375) ausführlich beschrieben hat.

spiegel.de - 07.02.2008
Australien veröffentlicht schockierende Walfang-Bilder
Die Bilder sprechen für sich: Ein ausgewachsener Minkwal und ein Kalb, beide am Schwanz festgebunden, werden an Bord eines japanischen Walfangschiffes gezogen. Eingeweide, die durch eine Harpunenwunde aus dem Körper des Jungtieres herausquellen. Die Rückseite eines Fabrikschiffs, auf dem ein Banner angebracht ist, auf dem steht, dass hier legale Forschung unter Berufung auf die ICRW (Internationale Tagung zur Regulierung des Walfangs) ausgeführt werde. ... Nach Meinung von Experten ist das Jungtier weniger als ein Jahr alt. Japan hält trotz internationaler Kritik am Walfang fest. Die Jagd auf die Meeressäuger ist in Japan zu wissenschaftlichen Zwecken gestattet: Mit dem Wissenschaftsargument bedient sich die Regierung eines Schlupflochs im Walfang-Moratorium von 1986. Zugleich macht Tokio keinen Hehl daraus, dass das Walfleisch letztlich in die Supermarktregale des ostasiatischen Landes kommt. ... Die Fotos wurden von einem australischen Fischerei- und Zoll-Kontrollschiff aufgenommen. Das Schiff wurde in das Eismeer geschickt, um Beweise zu sammeln. Die australische Regierung erwägt nun eine Klage vor einem internationalen Tribunal. Innenminister Bob Debus nannte die Bilder "schockierend". Möglicherweise würden sie für eine Anklage verwendet. Der australische Premierminister Kevin Rudd versprach, die Bemühungen der Regierung zu verstärken, den Walfang zu stoppen.

derstandard.at - 08.02.2008
"Erschreckende" Jagdbilder
Die australische Regierung hat ihre Kampagne gegen den japanischen Walfang verschärft und Bilder eines getöteten Zwergwals und seines Jungen veröffentlicht. Die Fotos wurden von der australischen Zollbehörde in der Antarktis aufgenommen, als die Kadaver an Bord eines japanischen Walfangschiffes gezogen wurden. Die Regierung des Ministerpräsidenten Kevin Rudd will damit diplomatisch und rechtlich gegen Japan vorgehen. ... Japan hatte den Walfang in der Antarktis Anfang Februar nach einer Zwangspause wieder aufgenommen, nachdem die Flotte die Jagd wegen Auseinandersetzungen mit Greenpeace und der Sea Shepherd Conservation Society Mitte Jänner vorübergehend einstellen musste.

derstandard.at - 09.02.2008
Korruption bedroht Fischbestände
Weltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu. Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch verschlimmern werde. Mit fehlenden Daten über die tatsächlich aus dem Meer gezogene Fischanzahl werde es zudem der Forschung erschwert, präzise Bestandseinschätzungen zu geben.

derstandard.at - 13.02.2008
Das große Wildlachssterben
Schön, kraftstrotzend, geheimnisvoll und äußerst wohlschmeckend: Kaum ein Fisch steht rund um den Globus so hoch im Kurs wie der Atlantische Lachs (Salmo salar) und seine pazifischen Verwandten. Doch leider hat dies die majestätischen Wanderer nicht vor Überfischung bewahrt – im Gegenteil. Wasserverschmutzung und Laichplatzzerstörung taten ihr Übriges. Lachs wurde knapp, die Preise stiegen – bis findige Geschäftsleute in den Achtzigern anfingen, Lachse in schwimmende Käfige einzusperren und zu mästen. Ein blühender Wirtschaftszweig entstand. Heute überschwemmt diese Aquakultur den Markt mit preiswertem Zuchtlachs. Zum Wohle der Wildlachse? Wohl nicht, wie neue Studien zeigen. Lachsfarmen werden oft in solchen Küstengewässern betrieben, in die auch die Laichflüsse wilder Salmoniden – Lachse, Saiblinge und Forellen – münden. Letztere leiden darunter. Die Zuchtbetriebe können Brutstätten von Krankheiten sein. Zudem entkommen Zuchtlachse immer wieder, paaren sich mit ihren wildlebenden Verwandten und verursachen eine genetische Verarmung. Die kanadische Fischereibiologin Jennifer Ford von der Dalhousie University in Halifax hat die negativen Auswirkungen von Lachsfarmen auf natürliche Bestände weltweit genauer untersucht. ... In der aktuellen Ausgabe des Internet-Fachblatts "PLoS Biology" schlägt sie Alarm. Nach ihren Berechnungen hat die Lachszucht die wilden Populationen in vielen Gebieten um mehr als 50 Prozent reduziert. Tendenz wahrscheinlich steigend. Die gefährlichste Plage für die Tiere sind Lachsläuse (Lepeophtheirus salmonis).

derstandard.at - 09.02.2008
Europa von fremden Arten überschwemmt
Giftige Fische, exotische Marienkäfer und riesengroße Quallen sind nur einige der invasiven Arten, die in der Umwelt, aber auch der Wirtschaft Schäden verursachen. DAISIE (Delivering Alien Invasive Species Inventories for Europe) ist Europas erste Datenbank über gebietsfremde biologische Arten, so genannte Neobiota. Insgesamt befinden sich in der Datenbank 10.677 Arten. Neben den derzeit bekannten Spezies sind auch jene berücksichtigt, die in Zukunft eventuelle Invasoren sein könnten. "Wir sind zunächst erstaunt gewesen über die große Anzahl von Neobiota", so Franz Essl von der Naturschutzabteilung des Umweltbundesamts. Die Datenbank, die vom EU-Rahmenforschungsprogramm finanziert wurde, decke die Zahl der nicht heimischen Lebewesen sehr gut ab. "Besonders interessant sind natürlich die Auswirkungen der Bio-Invasoren", erklärt der Experte. "Hier wurde dem Naturschutzgedanken, aber auch den ökonomischen Folgen vor allem für die Land- und Fortwirtschaft, Rechnung getragen."

derstandard.at - 08.02.2008
Die "Elefanten-Deklaration von Bamako"
Vertreter 17 afrikanischer Staaten haben in Malis Hauptstadt Bamako eine Allianz zum Schutz der Elefanten und gegen einen kontrollierten Elfenbeinhandel geschmiedet. Die Unterzeichner der "Elefanten-Deklaration von Bamako" sprechen sich gegen einen Verkauf von Elfenbeinbeständen aus Regierungslagern aus, wie er von den Delegierten auf der vergangenen Tagung des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) genehmigt worden war. "Jeder Elfenbeinhandel irgendwo bedeutet eine Bedrohung für Elefanten überall", kritisierte der Direktor des Nationalparkprogramms von Mali, Bourama Niagate. Die Artenschutzkonferenz hatte unter Auflagen den Verkauf bereits sichergestellter Elfenbeinbestände aus offiziellen Lagern der Regierungen in Südafrika, Botsuana, Namibia und Simbabwe genehmigt. Der Internationale Tierschutzfonds (IFAW), weitere Tierschützer und die Unterzeichnerländer der Deklaration lehnen den Handel mit Elfenbein ab und argumentieren, dass jeder legaler Handel auch den Markt für Schmuggelware fördere. Für den Schwarzmarkt vor allem in China und Japan würden jedes Jahr schätzungsweise rund 20.000 afrikanische Elefanten gewildert, sagte der Leiter der IFAW-Kampagne gegen Wildtierhandel, Peter Püschel. Der IFAW kritisierte in diesem Zusammenhang besonders, dass China neben Japan ebenfalls zum offiziellen Handelspartner für die freigegebenen Elfenbeinbestände werden solle. Damit werde auch der chinesische Schwarzmarkt weiter angefacht.


BirdLife

Nominated World Heritage Site facing development threats - 12.02.2008
Socotra is a spectacular group of remote Yemen islands in the Arabian Sea. With a long history of isolation the archipelago possesses a high level of endemism (species found nowhere else in the world), with over 300 unique plants, 21 reptiles and over 60 endemic butterflies and moths.
Spoon-billed bird looks for love - 14.02.2008
A new wintering population of Spoon-billed Sandpiper, one of the world’s most threatened birds, has been discovered in Myanmar.
Wintering Spoon-billed Sandpipers found in Myanmar - 14.02.2008
Sightings of 84 Spoon-billed Sandpipers Eurynorhynchus pygmeus at two coastal wetland sites in Myanmar have cast new light on the winter distribution of this Endangered species, and confirmed that these wetlands are of international importance for their biodiversity.

PlanetArk


US Environmental Group Seeks Protection For Walrus - 11.02.2008
An environmental group filed a petition on Thursday seeking Endangered Species Act protection for the Pacific walrus, an iconic Arctic marine mammal dependent on shrinking sea ice.
Norway Keeps Whaling Quota, Draws Ire - 11.02.2008
Norway has set a commercial whaling quota of 1,052 minke whales in 2008, unchanged from last year, drawing criticism from environmental groups pressuring Oslo to join the international community and call off its hunts.
Illegal Pet Trade Threatens Malagasy Tortoises - 11.02.2008
Madagascar's turtles and tortoises are crawling towards extinction, threatened by the illegal pet trade and a local taste for tortoise, the Wildlife Conservation Society (WCS) said.
Canadian Province Adds Protection For Polar Bears - 11.02.2008
The western Canadian province of Manitoba named the polar bear a threatened species on Thursday, enabling it to restrict new development on its Arctic shoreline, where hundreds of the big white bears spend several weeks each year.
US Misses Second Deadline To Protect Polar Bears - 14.02.2008
The United States has missed its own postponed deadline to decide if polar bears need protection from climate change, and critics link the delay to an oil lease sale in a vast swath of the bear's icy habitat.
The World's Dwindling Stock of Tigers - 14.02.2008
The number of tigers in India has plummeted to around 1,411, nearly half the previous estimate, according to a government survey.
India Tigers Fall To 1,411, Half Earlier Estimate - 14.02.2008
The number of tigers in India has plummeted to around 1,411, nearly half the previous estimate, as humans either kill them for their body parts or encroach on their habitat, according to a government survey.

ENN

Endangered Species Act Protection Sought for Pacific Walrus Threatened by Global Warming, Oil Development - 08.02.2008
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed a scientific petition Thursday with the U.S. Fish and Wildlife Service to protect the Pacific walrus under the federal Endangered Species Act due to threats from global warming and growing oil and gas development throughout its range.
Coral Reefs May Be Protected By Natural Ocean Thermostat - 08.02.2008
The research team, led by NCAR scientist Joan Kleypas, looked at the Western Pacific Warm Pool, a region northeast of Australia where naturally warm sea-surface temperatures have risen little in recent decades. As a result, the reefs in that region appear to have suffered relatively few episodes of coral bleaching, a phenomenon that has damaged reefs in other areas where temperature increases have been more pronounced. The study* lends support to a much-debated theory that a natural ocean thermostat prevents sea-surface temperatures from exceeding about 88 degrees Fahrenheit (31 degrees Celsius) in open oceans. If so, this thermostat would protect reefs that have evolved in naturally warm waters that will not warm much further, as opposed to reefs that live in slightly cooler waters that face more significant warming.
Gharials under grave threat - 08.02.2008
More than 90 gharials (Gangeticus gavialis) have been reported dead in the last two months in the National Chambal Sanctuary in India for yet-to-be diagnosed reasons. The monarch of Indian rivers is under severe threat. A team of international veterinarians and crocodile experts — on government request - is working closely with scientists from the Indian Veterinary Research Institute (IVRI). Early results point to levels of heavy metals - lead and cadmium — leading to immune-suppression (or reduction in body’s ability to fight pathogens) and thereby making them susceptible to infections.
Body part by body part, Sumatran Tigers are being sold into extinction - 13.02.2008
Laws protecting the critically endangered Sumatran Tiger have failed to prevent tiger body parts being offered on open sale in Indonesia, according to a new TRAFFIC report. Tiger body parts, including canine teeth, claws, skin pieces, whiskers and bones, were on sale in 10 percent of the 326 retail outlets surveyed during 2006 in 28 cities and towns across Sumatra. Outlets included goldsmiths, souvenir and traditional Chinese medicine shops, and shops selling antique and precious stones.



Das Fotoportal www.Fototreff24.de veranstaltet noch bis zum 15.3. einen
Fotowettbewerb zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die Stiftung bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Deutsche Wildtierstiftung - 07.02.2008
Eine starke Stimme für die Wildtiere - Professor Dr. Josef H. Reichholf wird Botschafter der Deutschen Wildtier Stiftung
Der renommierte Evolutionsbiologe und Ökologe Professor Dr. Josef H. Reichholf unterstützt künftig als „Botschafter für heimische Wildtiere“ die Arbeit der Deutschen Wildtier Stiftung. „Damit bekommen die Wildtiere eine starke Stimme in der Öffentlichkeit“, freut sich Haymo G. Rethwisch, Stifter und Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Denn Professor Reichholf hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen vielbeachteten Veröffentlichungen auf die Situation der einheimischen Tiere aufmerksam gemacht und kontroverse Debatten angestoßen. „Wir müssen über die klassischen Schutzkonzepte hinaus denken und uns verstärkt mit der Landnutzung auseinandersetzen“, so Professor Reichholf, für den die intensive Landwirtschaft einer der Hauptverursacher des Artensterbens ist. ... In Veranstaltungen, Publikationen und mit wissenschaftlicher Beratung unterstützt er nun die Aktivitäten der Deutschen Wildtier Stiftung für den Schutz einheimischer Wildtiere.

Deutscher Tierschutzbund e.V. - 08.02.2008
Tierschutzlage dramatisch: Rettung von verölten Seevögeln an der Küste läuft auf Hochtouren
Nach noch ungeklärter Ursache wurden vor den Nordsee-Inseln Amrum, Föhr, vor der Insel Sylt und an anderen Küstenabschnitten mittlerweile einige Tausend verölte Seevögel gesichtet. In der Seevogelrettungsstation des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld kämpfen Tierschützer derzeit um das Überleben der durch Öl geschädigten Tiere. "Die an den Stränden gefundenen Tierkadaver der letzten Tage sind ein Indiz dafür, dass diese Katastrophe eine der größten seit dem Untergang des Frachters Pallas im Jahr 1998 ist", bilanziert der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel und fordert die Politik auf, endlich präventiv zu handeln. In der Seevogelrettungsstation des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld / Kappeln werden derzeit rund 70 geschwächte Seevögel gereinigt und notversorgt. Überwiegend handelt es sich dabei um Trauerenten.

NABU - 11.02.2008
NABU: E-Cards mit Naturmotiv und Vogelgezwitscher für den guten Zweck
NABU und nature-rings.de bieten ab sofort E-Cards mit Naturmotiv und Vogelstimmen als Geschenkidee oder originellen Gruß. Wer die Liebste oder den Liebsten am Valentinstag per E-Mail mit einer blühenden Rose, Tulpe oder Lilie, persönlichem Gruß und dem unnachahmlichen Gesang der Nachtigall überraschen möchte, findet unter www.nature-rings.de das geeignete Motiv. Wer möchte, kann zusammen mit der E-Card gleichzeitig den Nachtigallengesang als Klingelton verschenken und damit einen guten Zweck unterstützen. Für eine Spende von mindestens 15 Euro für ein Naturschutzprojekt des NABU gibt es das E-Card-Motiv mit Gesang sowie drei Klingeltöne für das Mobiltelefon zum herunterladen. Die Gelder fließen in NABU-Schutzprojekte wie zum Beispiel "Willkommen Wolf!" oder den Schutz des Arabuko-Sokoke-Waldes, einen der letzten großen Küstenwälder Ostafrikas.

Bundesamt für Naturschutz - 07. Feb. 2008
Gewässer-Renaturierungen eine Chance für die Biologische Vielfalt
Gewässerrenaturierungen können einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt wie auch zur Erreichung eines guten Zustands der Gewässer leisten. Dies macht der Abschluss des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens zur Renaturierung der Berkelaue (Modelprojekt Berkelaue) zwischen Stadtlohn und Vreden in Nordrhein-Westfalen deutlich. Die Projektergebnisse hat das Bundesamt für Naturschutz nun veröffentlicht. Flora und Fauna des Auenbereichs konnten demnach wieder eine beachtliche Artenvielfalt erlangen. So findet sich jetzt wieder Lebensraum für über 120 Vogelarten, darunter allein 55 seltene Arten. Aber auch Insekten und Amphibien konnten genauso wie eine Vielzahl an Pflanzenarten von den Renaturierungsmaßnahmen profitieren.

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 13.02.2008
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen, einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht und Welthandelsrecht vereinbar ist. Der Bundestag hatte am 20. Oktober 2006 eine Gesetzesvorlage für ein Handelsverbot beantragt. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) arbeitet seit Jahren europaweit an der Einführung solcher Gesetze. "Ein Handelsverbot in Deutschland ist ein wichtiger Schritt für die Beendigung der Robbenjagd in Kanada und entspricht dem Willen der Wähler", so Dr. Ralf Sonntag, Direktor des IFAW-Deutschland. "85,5 Prozent der Bundesbürger lehnen die Jagd ab. Deshalb ist es wichtig, das Gesetz nach der Prüfung durch die EU umgehend umzusetzen. Der nächste Schritt muss dann ein EU-weites Handelsverbot sein. Wir erwarten, dass die Bundesregierung sich auch dort konsequent für den Schutz der Robben einsetzt. Denn das Schlachten auf dem Eis geht im März wieder los." Trotz jahrzehntelanger internationaler Proteste ließ sich die kanadische Regierung bisher nicht davon abhalten, jedes Jahr Hunderttausende junger Robben zum Töten freizugeben. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit des IFAW handeln viele Regierungen nun, indem sie ihre Märkte für Robbenprodukte schließen.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 13.02.2008
Eröffnung des VIER PFOTEN Löwenparks LIONSROCK in Südafrika
Am 16. Februar eröffnet die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den Löwenpark LIONSROCK in Bethlehem, Südafrika. ... LIONSROCK ist das vierte Schutzzentrum der Stiftung VIER PFOTEN, deren deutsche Vertretung in Hamburg ansässig ist. Drei Stunden außerhalb von Johannesburg beheimatet LIONSROCK bereits 36 Löwen, einen Bengaltiger, zwei Leoparden, zwei Wüstenluchse, zwei Wildhunde und viele andere wilde Tiere. Die Vision von VIER PFOTEN ist eine Welt, in der Tiere nicht mehr leiden müssen. Seit 20 Jahren hat die gemeinnützige Stiftung verschiedene Projekte und Initiativen mit dieser Zielrichtung durchgeführt. Dazu zählt die Errichtung der drei Bärenparks in Müritz (Deutschland), Arbesbach (Österreich) und Belitsa (Bulgarien). Vor einem Jahr, am 1. Februar 2007, startete VIER PFOTEN mit dem Löwenpark LIONSROCK ein einzigartiges Unterfangen zum Schutz von Großkatzen, die in Gefangenschaft geboren und gehalten wurden, oft unter Missbrauch und Verletzung ihrer natürlichen Lebensbedingungen. ... Die modernen und tierschutzgerechten Standards sowie das Design der neuen Gehege unterstreichen die Grundsätze von LIONSROCK: Jagen, Züchten und Handeln mit Raubtieren sind streng verboten.

BUND - 13.02.2008
BUND startet Kampagne für in Deutschland bedrohte Wildkatzen
Mit Großplakaten und Anzeigen in überregionalen Zeitungen startete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute seine bisher größte Artenschutzkampagne. Sie wirbt für den Schutz der letzten überlebenden Wildkatzen in den heimischen Wäldern. Mit Slogans wie "Man sagt, Katzen haben sieben Leben. Mit viel Glück hat die Wildkatze eines" machen die Naturschützer darauf aufmerksam, dass die wild lebende Verwandte der Hauskatze zu den besonders gefährdeten Tierarten gehört. Um die Lücken zwischen Waldgebieten mit voneinander isolierten Wildkatzenpopulationen zu schließen, will der BUND mithilfe der in der Kampagne eingeworbenen Spenden ein von Büschen und Bäumen bewachsenes Wegenetz einrichten. ... Noch vor weniger als 200 Jahren waren Wildkatzen in ganz Deutschland verbreitet. Heute leben hierzulande nur noch 3000 bis 5000 Tiere vor allem im Pfälzer Wald, im Harz, im Nationalpark Hainich und im Spessart. Da sie auf ausreichende Deckung achten, meiden sie ausgeräumte, landwirtschaftlich genutzte Flächen. Durch ihre zunehmende Isolierung droht Inzucht und der Verlust ihrer genetischen Vielfalt. Nicht wenige Tiere werden zudem Opfer des Straßenverkehrs. Auch andere Waldbewohner wie Dachse, Baummarder und viele gefährdete Vogel- und Schmetterlingsarten sind durch die Zerschneidung der Waldgebiete beeinträchtigt. Eine bessere Verknüpfung der Wälder durch grüne Korridore wäre für alle Arten ein großer Gewinn.

WWF - 13.02.2008
Schlussverkauf mit Tigern - Studie belegt: Indonesien setzt Artenschutzgesetze nicht durch
Nur noch höchstens 500 Sumatratiger (Panthera tigris sumatrae) streifen durch den Dschungel der indonesischen Insel Sumatra. Obwohl sie seit 1996 als vom Aussterben bedroht gelten und der Handel mit Tigerprodukten streng verboten ist, werden die Tiere noch immer in großem Stil gejagt und die begehrten Trophäen teuer verkauft. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. Deren Ermittler entdeckten im Verlauf einer groß angelegten Durchsuchungsaktion bei Großhändlern in 28 Städten und Gemeinden auf Sumatra Reißzähne, Krallen, Schnurrhaare, Fell und Knochen von schätzungsweise mindestens 23 Sumatratigern. ... „Die letzten Sumatratiger werden weiterhin Stück für Stück für den schnellen Profit geopfert. Das internationale Handelsverbot für Tigerprodukte ist in Indonesien offensichtlich gescheitert“, sagt WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler angesichts der Studien-Ergebnisse.

Stiftung Artenschutz - Januar 2008
Bedrohter König: Fang eines Mekong-Riesenwelses
Manchmal hat der Fang eines einzelnen Fischs Auswirkungen auf die gesamte Population. Erstmals seit Aufzeichnung wurde ein Mekong-Riesenwels während seiner Wanderung im Mekong-Fluss bei den Khone Falls in Süd-Laos gefangen. Bisher war nicht bekannt, ob Riesenwelse in der Trockenzeit durch den Hou-Sahong-Kanal entlang der Khone Falls schwimmen können, da sie mit einem Gewicht von bis zu 300 kg und einer Körperlänge von bis drei Metern eigentlich nicht durch den Kanal passen. „Wir wissen nicht, ob es zwei Populationen der Riesenwelse gibt, eine stromaufwärts der Stromschnellen und eine stromabwärts. Auch ist unklar, ob Riesenwelse ihre Eier im Norden legen und diese mit der Strömung über die Khone Falls nach Kambodscha driften oder ob die Tiere von Kambodscha heraufschwimmen“, erklärte Mark Bezuijen, Koordinator des WWF Living Mekong Programme, die Bedeutung dieses Fangs. „Die neuen Informationen werden Auswirkungen auf das Schutzprojekt haben“, fügte er hinzu. Der Riesenwels, in der Landessprache „König der Fische” genannt, ist durch Überfischung bedroht. In den letzten Jahren gingen die Giganten kaum noch den Fischern ins Netz – ein Indiz dafür, dass die Art kurz vor der Ausrottung steht. Ironischerweise bestätigt jeder gefangene Riesenwels, dass die Art noch nicht verschwunden ist. Zugleich steht jeweils aber zu befürchten, dass es der letzte seiner Art gewesen sein könnte. Die Art steht daher auf der Prioritätsliste der Stiftung Artenschutz.
Europäischer Nerz: Rückblick auf 2007 - Was geschah 2007 im Schutzprojekt für den Europäischen Nerz?
EuroNerz, der Verein zur Erhaltung des Europäischen Nerzes, hat im Jahr 2007 insgesamt 21 Nerze im Saarland neu angesiedelt. Einige Tiere bildeten feste Territorien aus, andere wanderten aus dem Untersuchungsgebiet ab. Vermutlich haben nicht alle Tiere überlebt. Insgesamt verlief das Projekt so erfolgreich, dass der Umweltminister des Saarlandes für die Jahre 2008 und 2009 eine jährliche Förderung von 10.000 Euro zusagte. Weitere Fördermittel sind jedoch nötig, um das Projekt im bisherigen Umfang weiterzuführen. Das Nerzprojekt widmet sich nicht nur der Zucht und Wiederansiedlung des Europäischen Nerzes, sondern leistet auch Beiträge zur Erforschung dieser Tierart. Eine Abschlussarbeit an der Universität Osnabrück untersuchte, ob Nerze am Körpergeruch die immungenetische Ausstattung eines potentiellen Paarungspartners erkennen können, um ihren Nachwuchs mit möglichst „guten Genen“ auszustatten. Dabei zeigte sich, dass die untersuchten Nerze im Vergleich mit anderen Tierarten eine geringere genetische Vielfalt aufwiesen. Möglicherweise offenbart sich hier der enorme Populationsrückgang: Mit den Tieren, die durch Zerstörung des Lebensraums und Verdrängung durch den amerikanischen Mink verschwunden sind, sind vielleicht auch viele entsprechende Gene „verloren“ gegangen. Der Europäische Nerz steht auf der Prioritätenliste der Stiftung Artenschutz, da er zu den am
stärksten bedrohten Tierarten der Erde zählt. Für ihn kann eine Patenschaft übernommen werden.
Vernichtung der „Grünen Lunge“ so schnell wie nie zuvor - Stiftung Artenschutz fördert die Errichtung eines neuen Schutzgebiets
Erst vor wenigen Monaten hatte die Regierung von Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva die Abnahme der Regenwaldzerstörung in Amazonien um 50 Prozent zwischen Juli 2005 und Juli 2007 gefeiert. Nun folgt die Ernüchterung: Die monatliche Zerstörungsrate stieg zwischen August und Dezember 2007 auf das mehr als vierfache an. Satellitenbilder des Nationalen Instituts für Weltraumforschungen (INPE) belegen das Ausmaß der Vernichtung. „Nie zuvor hatten wir zu dieser Jahreszeit solch eine große Zerstörungsrate festgestellt“, zeigt sich Gilberto Camara, Leiter des INPE, besorgt. Seit 1970 verlor der Amazonasurwald bereits knapp 700.000 Quadratkilometer. Das entspricht nahezu der zweifachen Ausdehnung Deutschlands. Dank schärferer Kontrollen, so die Regierung, konnte die Rate der Vernichtung zunächst deutlich verringert werden. Doch nun schreitet die Abholzung so schnell voran wie nie zuvor. Sie zeigt die Kehrseite der ganz auf Armutsbekämpfung durch Wachstum ausgelegten Politik des Präsidenten da Silva. Er will Brasilien zum führenden Ethanol-Produzenten für den Agrarkraftstoffmarkt lancieren. Auch Soja für die Schweinemast ist hochgefragt. Angekurbelt wird die Produktion nicht zuletzt von Europa: Soja und Pflanzen-Ethanol liefern scheinbar billiges Fleisch und billige Energie. Gesetze gegen illegale Holzfällerei und Plantagenwirtschaft gibt es durchaus in Brasilien, sie werden jedoch allzu oft nicht eingehalten. Umso wichtiger ist der konsequente Schutz wertvoller Regionen im Amazonas-Becken. Die Stiftung Artenschutz fördert die Umsetzung des Schutzgebietes „RDS Juma“. Der Schutzstatus „RDS“ bedeutet keinen Vollschutz. Der traditionell ansässigen lokalen Bevölkerung ist die kontrollierte Nutzung der natürlichen Ressourcen erlaubt. Nur ein Teil des Areals wird unter kompletten Schutz gestellt. Auf einer relativ geringen Fläche kommen hier Tiere vor, die hochgradig bedroht sind, aber auf keiner roten Liste stehen, da die wissenschaftliche Erforschung mit der Zerstörung der Region nicht Schritt halten kann. Ziel des Projektes ist es, das besonders artenreiche Kerngebiet unter Vollschutz zu stellen. Die lokale Bevölkerung soll als Partner gewonnen werden, um einen effizienten Naturschutz im neugeschaffenen Reservat sowie den Übergang in eine kontrollierte Nutzung der natürlichen Ressourcen zu garantieren.



Weitere Infos

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland), September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds. The fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). Please try to book your hotels AS EARLY AS POSSIBLE. There are plenty of hotels and hostels around the city but not as many as it should be.
Preliminary program:
Saturday, 6 September 2008
10:00 Opening ceremony: short welcoming speech of Mr.Radoslaw Ratajszczak, the director of our Wroclaw Zoo and a souvenir snapshot
10:15 - 13:30 Trading sessions
13:30 - 14:30 Lunch break or free time
14:30 - 17:00 Guided tours: two groups, with the English or German speaking guides!
17:30 - 18.30 Evening meal
18:30 - 23:.00 Auction
Sunday, 7 September 2008
10:00 : Departure to Opole Zoo
14:00 Warm farewell to all of you, with great hope of meeting you somewhere in the Europe, in 2009 !!
Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl


Nicolaas Jan van Strien
(April 1, 1946-February 7, 2008)
Too soon, the rhino world has lost another great conservation leader. Dr. Nico van Strien, 61, IRF Asian Program Coordinator, died peacefully on February 7th in Doorn, the Netherlands, following a year-long battle with cancer. “Nico”, as he was known to colleagues, was, without a doubt, the world’s authority on both Sumatran and Javan rhinos, having studied and authored numerous scientific papers on both species. He dedicated more than 30 years of his life to rhinos.




Aufruf von www.SharkProtect.eu
Millionen von Haien werden jedes Jahr in den Ozeanen rund um die Welt getötet, um als Haifischflossensuppe zu enden. Dafür werden den Haien die Flossen vielfach bei lebendigem Leibe abgeschnitten, und die schwer verletzten Tiere zurück ins Wasser geworfen, wo sie qualvoll ersticken. Alle 3 Sekunden stirbt ein Hai! Die Populationen schwinden rasch und es gibt, solange dieser Raubbau am Meer weiterbetrieben wird, keine Aussichten, nachhaltig das Leben der Haie und damit den Lebensraum "MEER" zu sichern.
"Stirbt der Hai, stirbt das Meer!" (Andy Cobb, Botschafter Südafrika), danach ganze Ökosysteme und mit diesen der Mensch.
Helfen Sie dies zu verhindern und beteiligen Sie sich aktiv am nachhaltigen Schutz der Haie und zur Erhaltung unseres Lebensraumes Meer.
- Unterstützen und informieren Sie sich über Kampagnen wie STOP-Sales <http://www.stop-sales.com/> und STOP-Finning <http://www.stopfinning.com/> ,
- Unterzeichnen Sie die Online-Petition unter Humane Society International's No Shark Fin Pledge, Protect Sharks <http://www.gopetition.com/petitions/protect-the-sharks.html>
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.Sharkprotect.eu
Michael Stock


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Elefanten in Berlin
von Bernhard Blaszkiewitz

Von Dr. Blaskiewitz erwartet man nicht weniger als ein Buch über Graue Riesen. Auf rund 120 Seiten hat er etwa genauso viele SW-Fotos aus Zoo und Tierpark Berlin zusammengetragen und knapp, aber detailreich kommentiert. Bei einem historisch ambitionierten Autor hätte man neben den Kapiteln zur Geschichte der Elefantenhaltung in den beiden Zoos auch eine chronologische Elefantenliste erwartet, und erst recht ein ausführliches Register - das fehlt leider ganz. Das Kapitel "wie hält man Elefanten richtig" am Ende muß leider mit weniger als zwei Textseiten auskommen, kann so kaum ansatzweise die verschiedenen Haltungssysteme erläutern und hinterläßt auch bei vorinformierten Lesern etliche Fragen, so zur Definition von "Hands Off" bei gleichzeitigem geschützten Kontakt, oder zu den Folgen der Abgabe von Sozialeinheiten statt einzelner Jungtiere (was dazu führe, daß "Elefantengeburten zu singulären Ereignissen werden"). So bleibt die Stärke dieses Bandes die Vielzahl teils nie veröffentlichter Fotos, die ganz nebenbei auch die wechselvolle Entwicklung der Elefantenhaltung in Zoos über 150 Jahre widerspiegeln.
Verlag Lehmanns Medias, Januar 2008, gebunden, 120 S.
22,00 Euro über Amazon.de

Tagesspiegel - 30. Nov. 2007
Berliner Elefantenrunde
Das Buch "Elefanten in Berlin" wird nicht die Bestsellerlisten stürmen - soll es auch nicht. Der Chef von Zoo und Tierpark hat es aus Liebe zu den Dickhäutern verfasst. Eine ganze Elefantendynastie tut sich darin auf. Bernhard Blaszkiewitz liebt große Tiere – Nashörner und Elefanten. Über letztere hat der gemeinsame Direktor von Zoo und Tierpark jetzt ein Buch geschrieben. „Elefanten in Berlin“ heißt es. 27 Dickhäuter leben aktuell in den beiden Tiergärten – zehn indische und zehn afrikanische im Tierpark und sieben Inder im Zoo. Unter anderen informiert das Buch über berühmte, eigenwillige und gefährliche Berliner Elefanten. Und natürlich erfährt man auch, wie heute Elefanten zoogerecht gehalten werden.
>> ein neues Wort im Fachwörterbuch: zoogerecht! Also so, wie es für den Zoo gut ist?

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Tag der Aquaristik
Sonntag, 24.02.2008, ab 10 Uhr
Erstmals findet in diesem Jahr ein Aktionstag rund um das Aquarium statt. Wir richten ihn gemeinsam mit dem Aquarienclub Braunschweig E.V. aus. Der Tag dienst sowohl dem Erfahrungsaustausch erfahrener Aquarianer, als auch der Information für Anfänger und angehende Aquarienbesitzer.
Zum Programm gehören Ausstellungen von Aquarien mit seltenen Aquarientieren, von Futtertieren mit Tipps zu deren Zucht sowie zur Aquarientechnik, ein Workshop Wie richte ich ein Aquarium ein?, aquaristische Kurzvorträge und Kurzführungen durch das Schauaquarium des Museums, ein Informationsstand rund um die Aquaristik, kostenloser Wassertest und Wasserberatung u.v.m. Auch das Museums-Cafe wird geöffnet sein.


ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"

im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer Feld 230, Großer Hörsall
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Durrell Wildlife Conservation Trust
Endangered Species Recovery, 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures will be given by world class conservationists. Practical activities and behind the scenes experiences in Durrell’s animal collection will provide participants with first-hand exposure to the realities of endangered species recovery. On completion participants will be equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal conservation and an ability to develop their personal or professional interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org/ (get involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Postal address:
Durrell Wildlife Conservation Trust, International Training Centre, Les Augrès Manor, Trinity, Jersey, JE3 5BP, Tel: +44 (0)1534 860037, Fax: +44 (0)1534 860002
Closing date for applications: 28th February 2008

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.



Ausstellungen

NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent Ballesta und Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer". Über 50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme tummeln sich im Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die Fluten, Rochen schweben wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen und Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie und Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis 6. April zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 - 17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837 Schleswig.



Stellenanzeigen

Die Tiergarten Heidelberg gGmbH hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines
Revierleiters im Elefantenrevier
zu besetzen.
Der Tiergarten Heidelberg hat für seine Elefantenhaltung in den letzten Jahren ein neues, modernes Programm entwickelt, bei dem das Wohlbefinden der Tiere oberste Priorität hat. Wir sind von der Wichtigkeit des „Environmental Enrichment“ für die physische und psychische Gesundheit unserer Elefanten überzeugt, unser
Beschäftigungsprogramm wird daher ständig überarbeitet und erfüllt höchste Ansprüche. Noch in diesem Jahr beginnen wir mit dem Bau eines neuen Elefantenhauses (im 1. Schritt nur für Elefantenkühe), das auch der Kreativität und dem Engagement unserer Pfleger neue Möglichkeiten bietet.
Wir suchen einen erfahrenen Elefantenpfleger, der unsere Ideen teilt und unser Elefantenprogramm mit uns weiterentwickeln möchte.
Ihr Profil
• Sie haben mindestens 3 Jahre Erfahrung in der „hands on“ Haltung, Pflege und Training von Elefanten
• Sie können sich auch mit der Haltung in „protected contact“ anfreunden
• Sie sind in der Lage, unser Elefantenpflegerteam gemeinsam mit unserem Berater Alan Roocroft zu trainieren und anzuleiten
• Sie sind teamfähig, zuverlässig, engagiert und möchten in einem Zoo arbeiten, dessen Entwicklung Sie mit beeinflussen können
• Sie sehen die Arbeit mit den anderen Tierarten des Elefantenrevieres (v.a. Huftiere) als Herausforderung
• Für Sie ist lebenslanges Lernen eine Selbstverständlichkeit und Sie sehen den Besucherkontakt als wichtigen Teil Ihrer Arbeit an
Wir bieten eine interessante Stelle in einer der schönsten Städte Deutschlands in einem Zoo, der Sie braucht und wo Sie Ihre Ideen einbringen können.
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Februar 2008 an Herrn Markus Jungmann, Tiergarten Heidelberg gGmbH, Tiergartenstr. 3, 69120 Heidelberg oder an markus.jungmann@heidelberg.de. Wenn Sie Fragen zu unserem Elefanten Programm, zu den Tieren oder dem neuen Haus haben, steht Ihnen unsere Tierärztin Kerstin Jurczynski (kerstin.jurczynski@heidelberg.de) zur Verfügung.

Wir suchen für den Unternehmensbereich
Tiergarten Worms
der Freizeitbetriebe Worms GmbH zum 01.03.2008 eine/einen
Tierpflegerin/Tierpfleger
für den Bereich Pfälzer Bauernhof.
Voraussetzungen: Abgeschlossene Ausbildung zur Zootierpflegerin/zum Zootierpfleger oder Pferdewirtin/ Pferdewirt
gewünscht wird eine fundierte Berufserfahrung in Umgang/ Pflege und Arbeit mit Pferden (Kaltblut).
Wir erwarten:
 Offenheit für die Entwicklung des Tiergarten Worms und den damit verbundenen Neuerungen in der Tierpflege
 Konstruktive Zusammenarbeit mit der Tiergarten Leitung bei der Umsetzung von Neuerungen in die Praxis
 Sicheres und freundliches Auftreten in der Öffentlichkeit und Bereitschaft zu intensiven Besucherkontakten
 Erfahrung im Umgang mit anderen Bauernhoftieren (Rinder, Schweine usw.) oder Bereitschaft sich in diesem Bereich einzuarbeiten
Die zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle ist bewertet nach TVöD, Entgeltgruppe 5. "Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt."Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an die:
Freizeitbetriebe Worms GmbH, Monsheimer Straße 41, 67549 Worms



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Ende Januar ging es nach Heidenheim, im Februar wird das Reptilienhaus Unteruhldingen besucht.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Di-Fr, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen
Mo-Do, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Halle
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt und Kronberg, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter Wilhelma, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)

Einzelsendungen:
Fr, 15.02.2008, 11:30 NDR, Usedom - Wellen, Sand und Storchennester
Fr, 15.02.2008, 12:00 ARTE, Wanted Anaconda
Fr, 15.02.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 15.02.2008, 20:15 NDR, NDR Tiergarten
Fr, 15.02.2008, 21:00 RBB, Die größten Wasserfälle - Naturwunder Iguazu
Sa, 16.02.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Gut behütet
Sa, 16.02.2008, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, 13 Hügel für die Orang Utans
Sa, 16.02.2008, 11:40 MDR, Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
Sa, 16.02.2008, 12:15 VOX, Tierzeit, Dirk und die Riesenkraken
Sa, 16.02.2008, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere, Nahrung fürs Gehirn (Menschenaffen)
Sa, 16.02.2008, 13:30 SWR, Portugals Serra Mamede
Sa, 16.02.2008, 14:45 Phoenix, Thema: Abenteuer Nationalpark (Nationalparks Pendjari (Afrika), Iguazu (Südamerika) und Müritz)
Sa, 16.02.2008, 18:45 SWR, Terror im Reich der Orcas
Sa, 16.02.2008, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Tiefseewelten
Sa, 16.02.2008, 19:15 Phoenix, Die Biosprit-Falle, Indonesiens Wald in Gefahr
So, 17.02.2008, 02:15 NDR, Mallorcas schroffe Gipfel
So, 17.02.2008, 03:30 NDR, Das andere Mallorca, Bei Mönchsgeiern und Korallenmöwen
So, 17.02.2008, 07:00-09:05 DMAX, Und täglich grüßt das Erdmännchen
So, 17.02.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir stark
So, 17.02.2008, 13:15 MDR, Inseln unter südlicher Sonne, Von Neuguinea nach Neuseeland
So, 17.02.2008, 15:30 SWR, Der Bodensee - Winterquartier für Zugvögel
So, 17.02.2008, 17:00 3sat, Ganz schön wild (Tiergarten Schönbrunn)
So, 17.02.2008, 17:15 SWR, Der Flug der Störche
So, 17.02.2008, 17:30 3sat, Arche Noah (Gelsenkirchen)
So, 17.02.2008, 20:15 3sat, Ostseeparadies Rügen
Mo, 18.02.2008, 00:15 Phoenix, Thema: Abenteuer Nationalpark (Nationalparks Pendjari (Afrika), Iguazu (Südamerika) und Müritz)
Mo, 18.02.2008, 11:30 NDR, Der Gorilla meines Großvaters
Mo, 18.02.2008, 14:15 HR, Im Dunkel der afrikanischen Nacht
Di, 19.02.2008, 11:30 NDR, Die Holsteinische Schweiz, Im Reich des Seeadlers
Di, 19.02.2008, 14:15 HR, Oasen im Fels - Leben im Steinbruch
Di, 19.02.2008, 18:15 NDR, Naturmenschen, Ein Leben für die Wildtiere (Dr. Florian Brandes)
Di, 19.02.2008, 20:15 ORF 2, Die blauen Riesen, Auf der Spur des Blauwals
Di, 19.02.2008, 20:15 WDR, Alles Knut oder was? (Flocke)
Mi, 20.02.2008, 11:30 NDR, Titanen der Tiefsee
Mi, 20.02.2008, 13:00 ARD Eins Plus, Wildschweine im Teutoburger Wald
Mi, 20.02.2008, 14:15 HR, Die Natur der Schlange
Mi, 20.02.2008, 20:15 NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Mi, 20.02.2008, 22:05 N24, Tauchen mit Tigerhaien
Do, 21.02.2008, 10:35 MDR,
Abenteuer Zoo, Großer Wurf im Baltikum - Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn
Do, 21.02.2008, 11:30 NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Do, 21.02.2008, 13:15 3sat, Baltischer Cocktail, Kaliningrader Umweltprobleme
Do, 21.02.2008, 14:15 HR, Tiere vor der Kamera: Unser Sommer mit Mutter Bär
Do, 21.02.2008, 15:15 NDR, Wildes Neuseeland
Do, 21.02.2008, 16:50 ARTE, Von Elefanten und Menschen, Sri Lanka und seine Dickhäuter
Do, 21.02.2008, 19:00 ARTE, Spurensuche im Himalaya, Der Schneeleopard
Do, 21.02.2008, 20:15 ARD Eins Festival, Der Geruch des Todes, Moschus - Der teuerste Duft der Welt
Do, 21.02.2008, 20:15 ARTE, Kluge Vögel (1/2)
Do, 21.02.2008, 20:15 NDR, Der Löwenmann, Allein unter Raubtieren
Fr, 22.02.2008, 11:30 NDR, Land der Kaimane und blauen Aras
Fr, 22.02.2008, 14:15 HR, Neue Zeiten für Koalas, Kiwi & Co.
Fr, 22.02.2008, 14:20 SWR, Madagaskar
Fr, 22.02.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 22.02.2008, 20:15 ARTE, Kluge Vögel (2/2)
Fr, 22.02.2008, 21:00 RBB, Ein Biotop für den Biber

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen sonntags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:55 Uhr im MDR, fast täglich Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 14:45 auf SWR und sonntags um 12:00 auf RBB;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung montags 10:30 im ZDF, täglich 18:00 auf ZDF Doku und sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr auf ZDF Info (je 2 Folgen);
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR wiederholt.



Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ethologie

Heute könnte ich, so ich denn wollte, nahtlos an das Leitthema „Drama“ von letzter Woche anknüpfen, nächste Woche könnte ich es wieder tun, ich hätte es vorige Woche schon aufgreifen können und in zwei Wochen könnte ich es erneut, schließlich werden uns täglich die bescheuertesten Superlative um die Ohren gehauen. Mittlerweile ist uns dieses schrille Gekreische so in Fleisch und Blut übergegangen, daß die Mehrzahl der lieben Mitmenschen es leider gar nicht mehr wahrnimmt, geschweige denn mitbekommt, wenn sie sich dessen selbst bedient.
Versetzen Sie sich doch spaßeshalber mal an einem Freitagnachmittag in ein Lebensmittelgeschäft, Sie wissen schon, das ist der Tag, an dem viele Berufstätige vor dem Wochenende gezwungen sind, einkaufen zu gehen und Rentner und andere Vollzeitfreizeitinhaber bevorzugt shoppen gehen, um ausreichend Sozialkontakte knüpfen zu können. Das führt schon mal zu vollen Kassen und dann ist es nur eine Frage von Sekunden, bis irgendeiner aus den Reihen der Wartenden anfängt sich auf die Brust zu trommeln und zu brüllen: „Das ist ja unglaublich!“
Nun, natürlich ist es ärgerlich, wenn der Discounter ausgerechnet zu den Stoßzeiten an einer Kassiererin spart (Die könnte das Gehalt gut gebrauchen!) aber ... ist das unglaublich? Unglaublich wäre es, wenn keiner, der in den Reihen Wartenden eine, dieser dem Krawalljournalismus frönenden Zeitungen im Einkaufswagen hätte, denn dann würde auch niemand ernsthaft glauben, daß der Gorilla, der gerade eine Panzerglasscheibe zu Bruch brachte, ausbrechen wollte, das wäre in der Tat unglaublich!
Ich habe übrigens mal einen Menschaffenpfleger in einem Einzelhandelsgeschäft erlebt, der sich dort verhielt, wie oben beschriebener Musterkunde. Nein, wie der oben erwähnte Gorilla.
Nein auch nicht, eher wie beide zusammen. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen dann doch lieber in einem meiner nächsten Bücher, hier nur soviel: Ausbrechen wollte der mit Sicherheit nirgendwo!

Ob Sie nun demnächst einkaufen gehen oder in den Zoo, ich wünsche Ihnen interessante Verhaltensbeobachtungen.

Ihr
Carsten Schöne

P.S.: Wer ist eigentlich Patrick Lindner?

www.schoenes-tierleben.de


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