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409 vom 14.
Februar 2008 |
| Liebe Leser,
langsam wäre es an der Zeit, unsere Eisbär-Sonderrubrik wieder
einzustellen, doch was hilft es: Die Meldungen strömen weiterhin, und
irgendwie muß man den Wust ja sortieren. Bei allen, die es nervt,
entschuldige ich mich für das wöchentliche lange Herunterscrollen...
Der Aufreger um den angeblich abkassierenden Herrn Lindner, den unser
Kommentator vorsichtshalber nicht zu kennen vorgibt, ist übrigens gar
keiner. Die RP und ein Dutzend weitere Zeitungen haben nämlich schlicht
bei der BLÖD (oder so ähnlich) abgeschrieben, und wer die liest, ist
selbst schuld und sollte dann wenigstens parallel den Bildblog
konsultieren. Der lüftet nicht nur den schlecht recherchierten
Hintergund, sondern bringt auch die Wahrheit über die längst gelöschte
Marke "Flocke".
Leider, leider sind wir "nur" eine Presseschau und nicht imstande, alle
Meldungen zu hinterfragen oder zu kommentieren - glauben Sie also nicht
alles, selbst wenn Sie es bei uns lesen...
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
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Pressemitteilungen
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Veröffentlichungen
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Schöne
Zoowelt |
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
net-tribune.de -
11. Feb. 2008
"Flocke"
bringt schon 6,2 Kilogramm auf die Waage
Die kleine Nürnberger Eisbärin «Flocke» ist am Montag zwei Monate alt
geworden. «Der Mini-Geburtstag wird für sie aber ein ganz normaler Tag
sein»,
sagte Clara Grau vom Presseamt der Stadt Nürnberg der AP. Nachdem das
Jungtier in der vorigen Woche vier Eckzähne und zwei
Schneidezähne
bekommen hatte, schimmern inzwischen weitere Schneidezähne durch. Die
junge Bärin werde zunehmend agil und bewege sich immer mehr. Noch
in dieser
Woche soll daher ihr Gehege zu einer begehbaren Box erweitert werden,
um
ausreichend Platz für ihren Bewegungsdrang zu bieten. Nach langer
Trennung wurden am Montagmorgen die Eltern von «Flocke»
erstmals
wieder zusammengeführt. Eisbär «Felix» war erst Donnerstagnacht nach
mehreren
Monaten im Zoo Gelsenkirchen wieder zurück nach Nürnberg gebracht
worden. Das
erste Zusammentreffen mit «Flockes» Mutter «Vera» sei sehr gut
verlaufen.
RP ONLINE - 11. Feb.
2008
Lindner will an Flocke verdienen
Eisbärbaby Flocke sorgt im Nürnberger Zoo weiter für viel
Wirbel. Nun
meldet Patrick Lindner Ansprüche an dem neuen Zuschauermagneten an. Der
Schlagersänger hat sich die Vermarktungsrechte für den Namen Flocke
sichern
lassen - und das bereits im Jahr 1994. Seine Anwälte prüfen nun die
Rechtslage.
Lindner wittert ein großes Geschäft. Vor 14 Jahren ließ sich Lindners
früherer Manager und
Lebensgefährte Michael Link die Marke Flocke beim Deutschen Patent- und
Markenamt
schützen. Unter das Aktenzeichen L28316 fallen die Nutzung für
Musikaufzeichnungen, Tonträger und Verlagsprodukte. Nach der Trennung
des Paars
im März 2005 übernahm Lindner nach Angaben des "Kontakter" die
Rechte. Der Pressesprecher der Stadt Nürnberg, Siegfried Zelnhefer,
erklärte,
bisher
sei der Stadt offiziell nichts dergleichen mitgeteilt worden. "Wir sind
da
aber sehr gelassen. Man wird halt miteinander reden müssen", sagte
Zelnhefer.
Oberbayerisches
Volksblatt - 10. Feb. 2008
Flocke
wird zwei
Monate alt - Eisbären-Baby wächst und gedeiht
Das Nürnberger
Eisbären-Baby Flocke wird an diesem Montag zwei Monate alt. “Das
Interesse ist nach
wie vor riesig“, sagt Alexandra Foghammer von der Stadt Nürnberg. Rund
40 000 Menschen
aus aller Welt besuchen täglich Flockes Homepage
Yahoo!
Nachrichten - 8. Feb. 2008
Vater von Flocke kehrt vorzeitig aus Gelsenkirchener Zoo
zurück
Nach der Rückkehr von Flockes Papa hofft der Nürnberger Tiergarten auf
weiteren Eisbären-Nachwuchs. Überraschend war der sechsjährige Eisbär
Felix
bereits in der Nacht zum Freitag aus Gelsenkirchen in den fränkischen
Zoo
zurückgebracht worden. Den sechsstündigen Transport habe der Eisbär gut
überstanden, sagte Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitag. Felix habe am
Vormittag bereits die ersten Runden im Wasserbecken gedreht. In der
kommenden
Woche soll er wieder mit Flockes Mutter, der Eisbären-Dame Vera,
zusammengebracht werden und für Nachwuchs sorgen.
Südwest Presse - 8.
Feb. 2008
Mit Eisbär Flocke in die Kinderherzen
Der
Plüschtierhersteller Margarete Steiff ist auch dank der Hilfe des
Eisbären Knut
im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Geschäftsführer Martin Frechen
will vor
allem den Kinderbereich ausbauen und Steiff als Marke rund ums
Kinderzimmer
positionieren. Das kleine Eisbärenmädchen Flocke kommt dem Giengener
Plüschtierhersteller Margarete Steiff wie gerufen. Denn das inzwischen
65
Zentimeter große und 5,7 Kilogramm schwere Knäuel weckt ähnliche
Gefühle, wie
es der mittlerweile herangewachsene Eisbär Knut im Berliner Zoo getan
hat. Knut
in Plüsch war die meistverkaufte Figur des Giengener
Traditionsunternehmen im
Jahr 2007. Mehr als 100 000 mal ging sie über die Ladentheke. "Und noch
immer hält die Nachfrage an", sagt Steiff-Geschäftsführer Martin
Frechen. Die beiden Eisbärkinder Knut und Flocke passen seiner
Einschätzung nach gut zu
Steiff. Daher hat er nun auch mit dem Nürnberger Zoo einen
Lizenzvertrag
abgeschlossen.
Businessportal24
- 7. Feb. 2008
Eisbärenbaby
Flocke bekommt die ersten Zähne
Das rund acht Wochen alte Nürnberger Eisbärenbaby Flocke bekommt seine
ersten
Zähne. «Im Oberkiefer sind die beiden Eckzähne und ein Schneidezahn
durchgebrochen»,
sagte Tiergarten-Veterinär Bernhard Neurohr. «Ansonsten
ist alles beim Alten», betonte Neurohr. Präsentiert werden die jüngsten
Fortschritte
auf der Webseite der Stadt Nürnberg. An diesem Freitag wird Flockes
Vater Felix aus dem Gelsenkirchener Zoo zurück erwartet,
wo er seit November 2007 vorübergehend untergebracht war. Um den
Eisbären nicht
zu beunruhigen, soll die Öffentlichkeit bei seiner Ankunft
ausgeschlossen bleiben.
FR-online.de - 7. Feb.
2008
Das
erste Zähnchen ist da!
Eins darf
man bei all dem Flocke-Rummel auf der weltgrößten Spielzeugmesse in
Nürnberg nicht
vergessen: Das Eisbärmädchen ist keine Walt-Disney-Figur (noch nicht!),
sondern
in erster Linie immer noch ein Baby. Und zu den wichtigsten Nachrichten
über ein
Baby zählen immer noch folgende: Das erste Zähnchen ist da! "Im
Oberkiefer sind die beiden Eckzähne und
ein Schneidezahn durchgebrochen", hatte Flockes Leibtierarzt Bernhard
Neurohr
vor der Weltpresse verkündet.
SF Tagesschau - 7.
Feb. 2008
Geschwisterchen
für Flocke
Während die Zooleitung in Nürnberg weiteren Eisbärennachwuchs plant,
wird Eisbärmädchen
« Flocke» erwachsen. Langsam bekommt sie ein Raubtiergebiss, die ersten
Milchzähne
stossen durch.
PR-Inside.com - 7.
Feb. 2008
Eisbärenmädchen
Flocke hat seine ersten Zähne bekommen
Das Nürnberger Eisbärenmädchen Flocke hat seine ersten Zähne bekommen.
PR-Inside.com
- 8. Feb. 2008
Flocke jüngste "Prostituierte" Deutschlands?
Die
jüngste Prostituierte Deutschlands heißt Flocke, ein Eisbärenbaby, das
im Tierpark Nürnberg seiner Mutter Vera entrissen wurde, um für den Zoo
und
die Stadt Geld einzutreiben - psychische Schäden des Tieres seien
vorprogrammiert - dieser Überzeugung ist Peter H. Arras,
Geschäftsführer der
AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz gemeinnützige Gesellschaft mbH mit
Sitz in
Rheinland- Pfalz.
PR-Inside.com - 8.
Feb. 2008
Offener Brief an den Zoo Berlin wegen Knut
AKTgGmbH
Peter H. Arras schreibt an Zoologischer Garten Berlin AG, z. Hd.
Direktor Herrn Dr. Bernhard Blaszkiewitz einen offenen Brief bezüglich
Eisbär KNUT und seine Aufzucht und Haltung.
WELT ONLINE - 7. Feb.
2008
Sanfter
Entzug: Zoo hängt Knut-Schilder ab
Im Zoo hängen
keine Schilder mehr, die den Weg zum Eisbären Knut weisen. "Wir haben
die Schilder
vor etwa acht Wochen abhängen lassen", bestätigt Zoo-Kurator Heiner
Klös. Denn
darauf seien Fotos vom Jungtier zu sehen gewesen, das der mannshohe Bär
aber nicht
mehr sei. Nach Besucher-Beschwerden werde nun überlegt, an den
Eingängen Knut-Weiser
aufzuhängen - mit aktuellem Foto.
PR-Inside.com - 8.
Feb. 2008
Hollywoodfilm über Knut könnte bei der Berlinale 2009
laufen
Bei der Berlinale 2009 könnte der in den USA geplante Film über Eisbär
Knut aus dem Berliner Zoo vorgestellt werden. «Sollte es den großen
Hollywood-
oder Berlin-Film über Knut geben, dann werde ich meinen Nachbarn Knut -
und er
ist mein Nachbar, denn ich wohne in Tiergarten - natürlich fragen, ob
er nicht
zur Berlinale kommen will», sagte Berlinale-Chef Dieter Kosslick der
Berliner Zeitung «B.Z.».
openPR.de
- 13. Feb. 2008
Die Flocke & Friends-Tour - mit weg.de zu Deutschlands
Zoos
Eisbärbaby Flocke ist der neue Star im Tiergarten Nürnberg und soll
in Zukunft als Botschafterin für den Klimaschutz fungieren. Da
Zoobesuche eine umweltfreundliche
und zeitsparende Möglichkeit sind, Tiere aus der ganzen Welt zu sehen,
hat sich
das Reiseportal weg.de auf die Suche nach weiteren Jungtieren in
deutschen Tierparks
gemacht. Auf dessen Homepage weg.de/flocke-and-friends findet sich ein
passendes
Special mit Hotelangeboten in den Zoo-Städten, meistens sogar in
unmittelbarer Nähe
der Tierparks.
DieFotoredaktion
- 13.
Feb. 2008
Fotografische
Jungtier-Erlebnisse
Knut im
Berliner Zoo hat gezeigt, welche Anziehungskraft ein possierliches
Jungtier auf
die Menschen hat, wurde er doch millionenfach fotografiert. Nun ist und
war der inzwischen fast einjährige Knut keineswegs der einzige
Nachwuchs
in deutschen Zoos, den es zu fotografieren lohnen würde. Immer wieder
aber stellt sich die Frage, nach dem WO und dem WIE. Wo sind junge
Tiere zu finden, wie kommt man hin und wie lässt sich eine Reise mit
Übernachtung zu solchen Fotozielen organisieren? Weg.de macht es
fotobegeisterten Tierfreunden einfach.
sz-online -
11. Feb. 2008
Drei
Hütten brannten nieder
Schreckensnacht
im Leipziger Zoo: Drei Stunden nach Mitternacht brach gestern im
Tiergarten ein
großes Feuer aus. Drei Wirtschaftshütten brannten nieder. Wie durch ein
Wunder
wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Ein Anwohner der
Pfaffendorfer Straße hatte den hellen Feuerschein im
Zoo als
Erster bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Hinter der
Großflugvoliere,
nicht weit von der Elefantenanlage entfernt, brannten das aus drei
Containerhütten bestehende Wirtschaftslager des beliebten Teichcafés
sowie
Teile eines Toilettengebäudes. Glück im
Unglück:
Aufgrund der Windstille zog der Qualm nach oben weg, sodass die Tiere
in den
umliegenden Gehegen den giftigen Rauch nicht einatmeten.
Ad-Hoc-News - 11. Feb.
2008
Brand im Leipziger Zoo
Im
Leipziger Zoo haben am Wochenende zwei Lagergebäude gebrannt. Das Feuer
war in
der Nacht zu Sonntag gegen 3.00 Uhr in der Nähe der Winterunterkunft
der
Pelikane und einer Vogelvoliere ausgebrochen.
Anwohner hätten rechtzeitig die Feuerwehr alarmiert, die den Brand
schnell
löschen konnte. Menschen und Tiere blieben unverletzt, die genaue Höhe
des
Sachschadens ist noch unklar. Als Brandursache wird ein technischer
Defekt
vermutet.
Leipziger
Volkszeitung - 11. Feb. 2008
Defekter
Kühlschrank verursacht Feuer im Leipziger Zoo
Das frühlingshafte Wetter am Wochenende lockte am Sonntag wieder
Tausende in
den Leipziger Zoo. Was keiner der Besucher wusste: Ihr Sonntagsausflug
hätte
fast nicht stattfinden können. Denn in der Nacht hatte es im Zoo
gebrannt. Zwei
Lagergebäude waren in Flammen aufgegangen. Das nichts Schlimmeres
passierte, ist Anwohnern zu verdanken. Bewohner
der
Straße "Am Kickerlingsberg" hatten das Feuer bemerkt. Die daraufhin
alarmierte Feuerwehr war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und konnte
den Brand
löschen. Ein defekter Kühlschrank
konnte
inzwischen als Brandursache ermittelt werden, 25.000 Euro Schaden seien
entschanden.
WELT
ONLINE - 10.
Feb. 2008
Gorillamännchen
Ivo randaliert im Zoo
Weglaufen,
in die Knie gehen oder erstarren – wie bleibt man unbehelligt, wenn der
Affe los
ist? Flachland-Gorilla Ivo hat am Freitag im Berliner Zoo das
Schaufenster seines
Käfigs mit einer Holzscheibe beworfen. Das Glas hielt, Ivo blieb
drinnen. Seit Sonnabend darf
die Gorillagruppe
wieder in besagten Käfig. Experten sagen, dass die geklebte Scheibe
hält. Diskuswerfen – warum macht ein Affe so was? Nein, Wut sei es
nicht, sagt Reviertierpfleger Reimon Opitz, höchstens
Langeweile
in der Winterzeit, in der die Affen nicht lange nach draußen könnten.
Aber er fügt
hinzu: "Ivo ist gut drauf, die Gruppe funktioniert harmonisch.“
Berliner Kurier - 10.
Feb. 2008
Gorilla
zertrümmert Käfig-Scheibe
Wenn ein Gorilla Frühlingsgefühle hat, dann geht auch schon mal ‘ne
Panzerglasscheibe
zu Bruch. Silberrücken Ivo (20) aus dem Zoo hat das jetzt geschafft.
Ein lauter Knall am frühen Morgen, und dann war es schon passiert:
Risse im fast
vier Zentimeter dicken Panzerglas. Ivo
hatte offenbar
eine 40-Kilo-Baumscheibe gegen die Scheibe geschleudert. Doch türmen
wollte
der Gorilla-Mann wohl nicht.
Freie
Presse - 10.
Feb. 2008
Luchs
ist zurück
Chemnitz.
Am Ende war der Hunger des kleinen Luchses wohl doch zu groß: In der
Nacht zu
Samstag haben Mitarbeiter des Tierparks den Ausreißer mit ausgelegten
Fleischstücken zurück in sein Gehege locken können. "Das Tier ist
unverletzt und es
geht
ihm gut." Damit dauerte der Ausflug des für den Menschen ungefährlichen
Raubtiers
fast
genau eine Woche. Er hatte in der Nacht zum 3. Februar ein Loch in den
Maschendrahtzaun seines Geheges gebissen und war ausgebüxst. Doch
offenbar blieb der junge Luchs in der Nähe des Tierparks. Er sei
öfters
auf der Suche nach Futter im Gelände gesehen worden, so Uhlemann.
Allerdings kommt der
Ausreißer
jetzt in ein anderes Gehege, wo er die Fluchtmöglichkeiten noch nicht
so gut
kennt: in die ehemalige, derzeit leer stehende Leopardenanlage.
Osnabrücker
Nachrichten.de -
10. Feb. 2008
Anerkennung für das Tapir-Projekt
Hohe Anerkennung für das Projekt zur Rettung des
Flachlandtapirs, das der OS-Zoo gemeinsam mit der Stiftung Pro Kreatur
im
tropischen Regenwald in Ecuador organisiert hat. Der Weltzooverband
(WAZA) hat
das Projekt mit einem Zerftifikat ausgezeichnet. Seitdem das Projekt
zur
Rettung des Flachlandtapirs läuft, finden die Tapire in Ecuador wieder
einen
sicheren Lebensraum. Statt auf Tapirjagd zu gehen, haben die Einwohner
der
Gemeinde Sarayacu Wildschutzgebiete eingerichtet und beziehen ihr
Fleisch aus
eigener Geflügel- und Fischzucht. Der Zoo freut sich über die
Auszeichnung,
doch ab Mitte des Jahres ist die weitere Finanzierung des Projektes
nicht mehr
gesichert. Projektkoordinatorin Ute Magiera hofft, mit dem Zertifikat
Sponsoren
zu finden, damit Tapir & Co auch in ihrem natürlichen Lebensraum
ein Chance
haben, zu überleben.
Volksstimme
- 7. Feb.
2008
Verfügung
zu gefährlicher Tierkrankheit / Menschen nicht gefährdet ...
Magdeburg.
Die 2006 erstmals im mittleren und nördlichen EU-Raum aufgetretene
Blauzungenkrankheit
steht offenbar vor den Toren Magdeburgs. Dieser Tage erließ das
Landesverwaltungsamt
eine Verordnung, in der die Stadt zum 20-Kilometer-Sperrkreis
deklariert wird. Es
gibt eine Reihe Auflagen an Tierhalter. Der Erlass ist ( noch ) eine
rein vorbeugende Maßnahme, aber nicht ohne
Grund. Die
2006 im EU-Raum erstmals nachgewiesene Blauzungenkrankheit bei
Wiederkäuern eilt
mit rasender Geschwindigkeit durch Europa. Im nördlichen Sachsen-Anhalt
sind in
Tierbeständen mehrerer Landkreise Infektionen aufgetreten. Das hat auch
Einfluss auf den Tieraustausch. Aus einem bestehenden
Sperrgebiet dürfen
solche Tiere nicht in Einrichtungen in Normal- oder Beobachtungszonen
gebracht werden.
Der Zoo hat ohnehin einen Tierarzt vor Ort, der die Lage jederzeit
beurteilen kann.
Bislang gebe es keine Anzeichen, versicherte Dr. Pierre Grothmann. Im
Juni / Juli soll ein Impfstoff auf den Markt kommen, weil andere
Vorbeugungsmaßnahmen
relativ unwirksam sind.
FR-online.de
- 13. Feb. 2008
Mücke besiegt Wisent mit Blauzungenkrankheit
Ein winziges
Insekt hat das größte europäische Landsäugetier an den Rand des
Aussterbens gebracht.
Binnen eines Jahres dezimierten Stechmücken als Überträger der
Blauzungenkrankheit
die mühsam hochgepäppelten Wisent-Populationen dramatisch. Den Wildpark
Alte Fasanerie
in Klein-Auheim traf es besonders hart. Von 16 Wisenten überstanden nur
vier die
gefährliche Virusinfektion. Über dem verbliebenen Quartett schwebt
weiter das Damoklesschwert, sagt Marion Ebel.
"Sie können jederzeit wieder infiziert werden und niemand weiß, wie es
dann
ausgeht," sagt die Biologin und erinnert sich mit Schaudern an die
"Horrorszenarien"
2007, als die massigen Tiere eines nach dem anderen qualvoll starben.
Einmal sogar
vier am selben Tag: "Es war wie auf einem Tierfriedhof." Deshalb soll
nun ein Stall errichtet werden, in dem die Wildrinder so festgesetzt
werden können, dass eine geordnete medizinische Versorgung und eine
imprägnierende
Behandlung mit Anti-Mücken-Spray möglich wird. Die Anlage in einer
ruhigen Ecke
des Geheges muss sehr stabil ausgelegt werden, wie Ebel erläutert, denn
ein Wisent
bringt bis zu einer Tonne auf die Waage und springt aus dem Stand zwei
Meter hoch.
Für die Tore des 100 Quadratmeter großen Stalls ist ein spezieller
Mechanismus erforderlich,
der sehr schnelles Schließen ermöglicht.
WELT
ONLINE - 8. Feb.
2008
Feuerwehr zieht defekten Transporter mit Zootieren aus
Elbtunnel
Die Hamburger Feuerwehr hat am Freitag einen defekten Transporter
mit Tieren für den Tierpark Hagenbecks aus dem Elbtunnel gezogen. Nach
Angaben
eines Sprechers war das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen in
einer Röhre
des Tunnels liegengeblieben. Da der Transport möglichst schnell ans
Ziel
musste, schleppte die Feuerwehr das Fahrzeug zum Zoo. Nähere
Informationen über
die Tiere lagen noch nicht vor.
Lübecker
Nachrichten - 13. Feb. 2008
Eulendiebstahl:
Bewährungsstrafe
für den Mittäter
Nun hat das Schöffengericht Bad Schwartau auch den Komplizen des
Eulendiebes verurteilt,
der wiederholt im Niendorfer Vogelpark zugeschlagen hatte. Jörg W.
(Name geändert)
hatte sich wider besseren Wissens fünf Mal von Dirk D. überreden
lassen, Eulen und
Käuze zu stehlen. Hauptgeschädigter war der Niendorfer Vogelpark, aus
dem die beiden bei vier Raubzügen
wertvolle Vögel hatten mitgehen lassen. Vor dem Schöffengericht Bad
Schwartau wurde
nun auch gegen W. verhandelt, nachdem vor rund vier Wochen - wie
berichtet - schon
Dirk D. zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten
verurteilt worden
war. Ihren Auftraggeber, einen Vogelhändler aus Holland, hätte er nie
kennen gelernt.
Gegen den Auftraggeber
wird bald in seiner Heimat das Verfahren eröffnet - er wurde von Dirk
D.s Aussage
stark belastet. Insgesamt liegt der Wert der entwendeten Eulenvögel bei
über 50 000 Euro. Am Ende verurteilte das Schöffengericht Jörg W. zu
einer Haftstrafe von zwei Jahren
auf Bewährung - mehr als sein eigentlich verantwortlicher Komplize, dem
damals sein
umfassendes Geständnis positiv angerechnet worden war. W. hatte sich
diesbezüglich
bis zur Eröffnung der Verhandlung wenig kooperativ gezeigt. Zusätzlich
wurde ihm
auferlegt, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.
Süddeutsche
Zeitung – 11. Feb. 2008
Missglückter
Rettungsversuch Orang-Utan bricht Nachwuchs das Genick
Bei einem missglückten
Befreiungsversuch
aus einem Deckennetz hat ein Orang-Utan im Münchner Tierpark Hellabrunn
einem
einjährigen Jungtier das Genick gebrochen. Wie der Zoo am Montag
mitteilte, war
der Tod von "Anni“ am vergangenen Freitag eine Verkettung unglücklicher
Umstände. Das Orang-Mädchen war nach dem
Ergebnis der Unfalluntersuchung auf die Oberseite des unter der Decke
gespannten Netzes geklettert. Als es wieder zu seiner Mutter "Matra“
klettern wollte, fand es nicht mehr zurück. Unglücklicherweise habe
Papa
"Bruno“ versucht, die Kleine durch die Netzmaschen herunter zu ziehen,
meldete der Zoo. Dabei habe er seiner Tochter das Genick gebrochen.
"Unsere
Tierpfleger hatten vergeblich versucht, ihn mit Wasserduschen davon
abzuhalten“, hieß es in der Mitteilung. Schließlich habe ihn die
Tierärztin mit
einem Blasrohrpfeil betäubt. Zu diesem Zeitpunkt sei es allerdings
schon zu
spät gewesen. "Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu
dem
tragischen Ende der kleinen "Anni“ genommen haben, so aus dem einen
Grund,
weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten“, teilte der
Tierpark mit.
Beim einem Lokaltermin mit Sachverständigen habe die genaue Vermessung
des
Wandabstandes zum Netz gezeigt, „dass an einer Stelle (...) die
geforderten 10
Zentimeter nicht eingehalten waren“. Dadurch habe "eine schmale optisch
unauffällige Kluft von 16 Zentimeter Länge“ bestanden, durch die "Anni“
hindurch geklettert war“. Die Kluft werde nun gesichert, hieß es.
sz-online -
11. Feb. 2008
Orang-Utan
bricht Nachwuchs bei Rettungsversuch das Genick
Bei einem missglückten Befreiungsversuch aus einem Netz hat ein
Orang-Utan im
Münchner Tierpark Hellabrunn einem einjährigen Jungtier das Genick
gebrochen.
Wie der Zoo am Montag mitteilte, war der Tod von „Anni“ am vergangenen
Freitag
eine Verkettung unglücklicher Umstände. Das Affenmädchen war nach dem
Ergebnis
der Unfalluntersuchung auf die Oberseite des unter der Decke gespannten
Netzes
geklettert. Als es wieder zu seiner Mutter „Matra“ klettern wollte,
fand es
nicht mehr zurück. Unglücklicherweise habe Papa „Bruno“ versucht, die
Kleine
durch die Netzmaschen herunter zu ziehen, meldete der Zoo. Dabei habe
er seiner
Tochter das Genick gebrochen.
augsburger-allgemeine.de
- 11. Feb.
2008
Orang-Utan tötet Nachwuchs bei Rettungsversuch
Wie der Zoo am Montag mitteilte, war der Tod von «Anni» am vergangenen
Freitag
eine Verkettung unglücklicher Umstände. Unglücklicherweise habe Papa
«Bruno» versucht, die
Kleine
durch die Netzmaschen herunter zu ziehen, meldete der Zoo. Dabei habe
er seiner
Tochter das Genick gebrochen. «Unsere Tierpfleger hatten vergeblich
versucht, ihn mit Wasserduschen
davon
abzuhalten», hieß es in der Mitteilung. Schließlich habe ihn die
Tierärztin mit
einem Blasrohrpfeil betäubt. Zu diesem Zeitpunkt sei es allerdings
schon zu
spät gewesen. «Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu
dem tragischen
Ende der
kleinen »Anni» genommen haben, so aus dem einen Grund, weil wir die
genaue
Unfallursache ermitteln wollten», teilte der Tierpark mit. Beim einem
Lokaltermin mit Sachverständigen habe die genaue Vermessung des
Wandabstandes
zum Netz gezeigt, «dass an einer Stelle ... die geforderten 10
Zentimeter nicht
eingehalten waren». Dadurch habe «eine schmale optisch unauffällige
Kluft von
16 Zentimeter Länge» bestanden, durch die «Anni» hindurch geklettert
war». Die
Kluft werde nun gesichert, hieß es.
Der
Westen – 05. Feb. 2008
Im
Gelsenkirchener Zoo hat sich offenbar ein ...
.. Mitarbeiter aus der Kasse bedient. Der
Zoo-Betreiber GEW
hat uns mitgeteilt, dass es wohl „Unregelmäßigkeiten bei der
Bargeld-Abwicklung“ gegeben hat. Die
Stadttochter GEW vermutet auch, dass es sich um einen „strafrechtlich
relevanten Tatbestand“ handelt. Deshalb wurde die Staatsanwaltschaft
Essen
informiert. Außerdem soll ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer Licht in
die
Angelegenheit bringen. Was genau passiert ist und wie viel Geld in der
Kasse
der "Zoom Erlebniswelt" fehlt, will die GEW nicht sagen und verweist
auf die laufenden Ermittlungen.
Der
Westen – 05. Feb. 2008
Eisbär
Felix zurück nach Nürnberg
Untreuefall: GEW selbst stellte Anzeige. In der
Zoom
Erlebniswelt, wo es in der Bargeldabwicklung zu Unregelmäßigkeiten
gekommen
sein soll, hat nun die Staatsanwaltschaft die Arbeit aufgenommen. Auch
die Stadtspitze wollte sich gestern nicht
über die
Probleme in ihrem Tochter-Unternehmen äußern. "Nun ist die
Staatsanwaltschaft am Zuge", sagte Stadtsprecher Schulmann. Nach nur
wenigen Monaten im Zoom muss unterdessen Felix zurück nach Nürnberg.
Der
Westen – 11. Feb. 2008
Manuel
Garcia-Hartmann ist nicht mehr Tierarzt im ...
.. Duisburger Zoo. Der Tiermediziner hat Duisburg
auf eigenen
Wunsch verlassen und soll jetzt Tierarzt im Frankfurter Zoo werden. Als
Nachfolger sucht Zoodirektor Achim Winkler einen Experten mit
Meeressäuger-Erfahrung.
Der
Westen – 11. Feb. 2008
Nachdem
Tierarzt Manuel Garcia-Hartmann Duisburg ...
Mit Hartmann verliert der Zoo innerhalb weniger Monate den dritten
wichtigen
Mitarbeiter aus der Verwaltungsebene, bedauert Zoodirektor Achim
Winkler:
Planung und
Bau
WELT
ONLINE - 7. Feb. 2008
Tropenhalle
im Tierpark wird saniert
Die Tropenhalle im Alfred-Brehm-Haus im Tierpark in
Berlin-Friedrichsfelde wird
einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr saniert. Dafür habe die
Stiftung Deutsche
Klassenlotterie zwei Millionen Euro bewilligt. In der 1963 als eine der
ersten ihrer Art in der Welt errichteten
Freiflughalle leben Fledermäuse, Flughunde und etwa 40 Vogelarten.
Während der Bauarbeiten
müssen sie die elf Meter hohe Halle verlassen und werden vorübergehend
woanders
untergebracht.
Aachener
Zeitung - 6. Feb. 2008
Die meisten Stimmen für Rafika
Der Gaia-Park Kerkrade Zoo erwartet im April zwei
Breitmaulnashörner
aus dem Tierpark im englischen Whipsnade. Im Januar startete der
Gaia-Park einen Aufruf an die Einwohner der
umliegenden
Städte: Sie durften sich einen Namen für einen der Neuankömmlinge
aussuchen.
Auf einer Website standen fünf zur Auswahl. Die meisten wählten den
Namen
«Rafika», was auf Suaheli «Freund» bedeutet. Momentan wird noch tüchtig
an dem neuen Nashorngehege gearbeitet. Die
Schwergewichte - ausgewachsene Exemplare wiegen bis zu zweitausend Kilo
-
benötigen nämlich ordentlich Auslauf und nicht zuletzt eine sichere
Umzäunung. Zudem wird ein Schlammbad angelegt, denn darin suhlen sich
die
Dickhäuter
gerne, um ihre Haut gegen lästige Insekten zu schützen. Im Innengehege
werden
massive Gitter und Schiebetore eingebaut, sodass die Tiere falls nötig
voneinander getrennt werden können. Langfristig ist geplant,
dass
die Nashörner durch eine Unterführung in die Savanne laufen können, wo
sie
zusammen mit den Zebras, Giraffen und Kudus (Antilopen) bewundert
werden können
- dadurch entstünde ein noch kompletteres Bild von der afrikanischen
Savanne im
Gaia-Park.
news
aktuell - 13. Feb. 2008
Eröffnung des VIER PFOTEN Löwenparks LIONSROCK in Südafrika
Am 16. Februar eröffnet die internationale Tierschutzorganisation VIER
PFOTEN
den Löwenpark LIONSROCK in Bethlehem, Südafrika. Die Premierministerin
der Provinz
Free State, Beatrice Marshhoff, wird in Anwesenheit von 300 Gästen aus
dem In- und
Ausland die Eröffnungsrede halten. Der Präsident von VIER PFOTEN,
Helmut Dungler,
sowie Vorstandsmitglieder und Förderer des Projekts werden anwesend
sein. LIONSROCK ist das vierte Schutzzentrum der Stiftung VIER PFOTEN,
deren deutsche
Vertretung in Hamburg ansässig ist. Drei Stunden außerhalb von
Johannesburg beheimatet
LIONSROCK bereits 36 Löwen, einen Bengaltiger, zwei Leoparden, zwei
Wüstenluchse,
zwei Wildhunde und viele andere wilde Tiere. Die erste Bauphase wurde
im November 2007 abgeschlossen und umfasst die Errichtung
von fünf Löwengehegen sowie neuen Bereichen für die Leoparden, den
Tiger und die
Luchse, einschließlich der nötigen Infrastruktur. Die Ehrengäste und
Freunde von LIONSROCK werden sich bei der Eröffnung am Samstag
überzeugen können, wie wohl sich die Raubkatzen in den großzügigen
Gehegen fühlen.
Frankenpost -
11. Feb. 2008
„Mancher Urlauber würde länger bleiben“
Für den Bau eines Bärenparks in Wunsiedel will sich nun auch
Bundestagsabgeordnete und Landrats-Kandidatin Petra Ernstberger
einsetzen.
Zusammen mit SPD-Kreisvorsitzendem Heinz Martini war sie deshalb vor
wenigen
Tagen im Nürnberger Zoo und hat sich über Bärenhaltung informiert. Wir
haben
mit dem stellvertretenden Direktor des Nürnberger Tierparks, Helmut
Mägdefrau,
gesprochen.
Aktionen
Bild.de
- 7. Feb. 2008
Gunther von Hagens - Jetzt zerschneidet Dr. Tod
Elefanten
Neunkirchen. Lebend waren sie eine Attraktion. Tot werden sie
weltberühmt. Die
beiden Elefantendamen Samba und Chiana! Jetzt steht es fest: Im
September kehren sie als Plastinate zurück nach
Neunkirchen. Ursprünglich war Mai geplant. Doch die Arbeiten an den
Elefanten-Körpern gestalteten sich schwieriger als erwartet. Begleitet
werden die zerlegten und konservierten Elefanten dann von
einer in
Scheiben zersägten Giraffe. Auch sie lebte in Neunkirchen...Plastiniert
werden
die Tiere von „Dr. Tod“ Gunther von Hagens (63, „Körperwelten“). Er
präsentiert
sie in einer Ausstellung. Es sind die bisher größten
Tiere,
die Gunther von Hagens bisher auseinandergenommen hat. Samba wird als
Vollplastinat zu sehen sein. „In Länge und Breite mit
allen
Organen“, sagt von Hagens. Elefantendame Chiana kommt als
Scheibenplastinat
zurück. „Ich freue mich auf die Ausstellung“, sagt Zoodirektor Dr.
Norbert
Fritsch
(49). „Sie wird mindestens 30 Tage andauern.“ Die Einnahmen kommen dem
Zoo zugute. Für eine neue Raubtieranlage!
Fritsch:
„Gunther von Hagens ist uns in jeder Hinsicht sehr entgegengekommen.“
RP ONLINE - 12. Feb. 2008
Mit Orchideen lockte der Krefelder Zoo viele Besucher an
Das
gute Wetter und die knapp 100 000 Orchideenblüten haben in den
vergangenen
Tagen mehr als 11 600 Besucher in den Krefelder Zoo gelockt. Davon
besuchten mehr als 7000 Kinder, Frauen und Männer die
Orchideenschau,
darunter auch Züchterclubs aus den Niederlanden und Belgien. Sogar aus
der
Heimat der meisten Orchideen, aus Brasilien, waren Teilnehmer zur Schau
nach
Krefeld angereist. Auch gestern Abend stand noch nicht fest, an welcher
Infektion zwei Zebramangusten verendet sind. „Die
Untersuchungsergebnisse
sollen am Dienstag vorliegen“, erklärte Zoosprecherin Petra Schwinn.
Die Proben
waren in drei verschiedene Labore geschickt worden. Besucher müssen
seitdem
einen Abstand von vier Metern zu dem Gehege einhalten.
Heidelberg
aktuell - 11. Feb. 2008
Spenden für die Heidelberger Elefantendamen
Immer
mehr Heidelberger und Freunde des Zoos aus der Region beteiligen sich
an dem
Projekt, ein neues Elefantenhaus auf die Beine zu stellen. „Wir sind
begeistert
über den Zuspruch, den wir für unser Projekt finden“, sagt Dr. Klaus
Wünnemann,
Direktor des Heidelberger Zoos. „Neben privaten Spenden laufen auch
unterschiedliche Aktionen von Firmen und Unternehmen“. Unter Ihnen ist
die Heidelberger Firma CHILI GmbH - Digital Radiology,
die dem
Zoo heute einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro für den Bau des Hauses
überreicht hat. Auch das Publikum bei den von Flamme-Konzerte
organisierten
Veranstaltungen
zeigt sich sehr spendabel: Insgesamt spendeten die Besucher beim
Weihnachtskonzert am 16. Dezember, bei der Dreikönigsgala am 5. Januar
und
zuletzt beim Ball der Vampire am 2. Februar über 1.200,00 Euro für die
Heidelberger Dickhäuter. Manchmal erreichen den Zoo auch generöse
Zuwendungen von anonymen
Spendern. So
konnte sich der Zoo kürzlich über eine höhere Geldsammelspende
anlässlich des
70. Geburtstages eines Unbekannten freuen.
Frankfurter Neue
Presse - 11. Feb.
2008
Programm für Jubiläum des Frankfurter Zoos
Im Frankfurter Zoo wird heute um 11.00 Uhr das Programm
zum
150. Jubiläum des Tierparks vorgestellt.
Morgenweb - 12. Feb. 2008
"Wie kaum ein anderer Zoo in der Welt"
Der Frankfurter Zoo steckt im Jahr seines 150. Geburtstags mitten in
der
Mauser: Unter der Leitung des renommierten Naturschützers Manfred
Niekisch
sollen die Tierhaltung besser und der Zoo für die Besucher attraktiver
werden.
"Ein Zoo ist ein Platz für Tiere und Menschen", sagte Niekisch in
Frankfurt bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms. Größtes Projekt
ist das neue Menschenaffen-Haus Borgori-Wald, das
Anfang Mai
mit einem Fest eröffnet werden soll. Die Bärenanlage müsse umgestaltet
und das
Grzimek-Haus für Nachttiere renoviert werden, kündigte Niekisch an.
Daneben
wolle er "im Kleinen vieles an der Tierhaltung verändern".
Echo-muenster.de - 10.
Feb. 2008
Zum
Kindergeburtstag
eine Forschungsreise
Als
Leonie mit ihren Freunden ihren achten Geburtstag feierte, hat es bei
strahlendem Sonnenschein geschneit. Auf der Schneedecke waren
faszinierende
Tierspuren zu sehen. Wenig später hat die Schlange ihr Kleid für sie
ausgezogen
und das Pferd hat ihr verraten, dass es früher einmal Fingernägel
hatte. Um so etwas zu erleben, muss man schon im Zoo Geburtstag feiern
– und
das darf
jedes Kind. So alt wie Leonie wird im April auch das Kinderprogramm im
Allwetterzoo. Auf
Anregung des ehemaligen Mitarbeiters und heutigen Leiters des
Magdeburger Zoos
Kai Perret hat Birgit Kreimeier Programmentwicklung und Teamaufbau
organisiert.
Zwischen drei Angeboten können Interessenten wählen: Entweder Katta
Knut führt
Kinder von vier bis sechs Jahren durch den Zoo, oder man nimmt die
Forschungsreise für Kinder bis neun Jahre, oder Kinder bis zu elf
Jahren
begeben sich auf Schatzsuche. Die Angebote können von privaten Gruppen,
Kindergärten oder auch Schulklassen genutzt werden. In der
Geburtstagsgesellschaft von Leonie steckt statistisch gesehen
das 10
000. Kind, das an solch einem Angebot teilnimmt. Deshalb gibt es
ausnahmsweise
auch einmal Geschenke vom Zoo für die Gäste, und zudem haben diese
Forschungsreise auch reichlich viele Journalisten „mitgebucht“.
inar.de - 11. Feb. 2008
Lappland-Tage im Rentiergehege
Der Zoo
Duisburg bietet seinen Besuchern am 23. und 24.2. ein sámisches
Nomadenlager im
Rentiergehege
an, in Zusammenarbeit mit RENRAJDvualka (dahinter stecken Uwe und
Brigitte
Kunze, die ihre familiären Wurzeln sowohl in Deutschland als auch im
schwedisch-lapplandischen Rentierzuchtgebiet von Härjedalen haben).
Dort hat man die Möglichkeit, sich über das Leben der Sámi (Europas
letzter
Urbevölkerung) sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren.
Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen
des
Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der
Rentierleute, zubereitet, wovon die Besucher auch kosten dürfen.
Gleiches gilt
für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk.
nh24.de - 8. Feb. 2008
Lappland
Winter-Nachmittag (sápmi-kväll) im Tierpark
Der Tierpark Sababurg bietet gemeinsam mit RENRAJDvualka eine Führung
zu den
Tieren des Nordens, direkten Rentierkontakt und dem Lichtbildvortrag
„Sápmi -
Menschen und Rentiere" an. Der im nordhessischen Reinhardswald gelegene
Tierpark zu Füßen des
Dornröschen-Schlosses Sababurg beheimatete bereits vor über 430 Jahren
Rentiere
und ist bekannt für die Sage der „wilden Lappenfrau" (Samifrau). Der
besondere „Lappland-Winter-Nachmittag" beginnt mit einer Führung zu den
„Nordischen Tierarten", den Vielfraßen, Luchsen und Wölfen. Bei
den Rentieren bietet sich dann für die Teilnehmer der direkte
„Rentier-Kontakt".
Lausitzer
Rundschau - 13. Feb. 2008
Das Gewinnerkind darf Wölfe füttern
Klasdorf.
Wölfe haben am Sonnabend, dem 16. Februar, ihren großen Auftritt im
Wildpark Johannismühle
in Klasdorf. Der Förderverein des Parks lädt zum ersten Wolfstag ein.
Es gibt Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Fachleuten, eine
Wolfsrallye für Kinder
von acht bis 15 Jahren, Lesungen aus dem Buch «Wolfszauber» und viele
weitere Angebote.
Hauptpreis der Wolfsrallye ist laut Zimmermann ein Besuch im Gehege der
Polarwölfe.
Das Gewinnerkind dürfe die Wölfe füttern. Erwartet werden
Prof. Dr. Heribert Hofer, Direktor des Instituts für Zoo- und
Wildtierforschung
Berlin, Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes
Brandenburg, und Hans-Joachim
Sommer von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises
Teltow-Fläming. Gerd Schumann
vom Umweltministerium des Landes Brandenburg soll einen Vortrag über
Wölfe in Brandenburg
halten, und Wildparkchef Frithjof Banisch will über seine Erfahrungen
berichten.
Wie Monique Zimmermann sagt, soll der Reinerlös des Wolfstages für den
Neubau einer
Tierarztstation im Wildpark Johannismühle für in Not geratene Wildtiere
gespendet
werden.
Ad-Hoc-News
- 9. Feb. 2008
Zoo
Magdeburg gewährt Einblick in die Welt von Tigern und Leoparden
Einen Blick
in die Welt der Raubkatzen können Kinder und Erwachsene heute und
morgen im Magdeburger
Zoo riskieren. Tierpfleger lassen die Besucher hinter die Kulissen des
Tigerhauses
blicken und beantworten Fragen zur Zucht von Schneeleoparden oder der
Lebenswelt
des vom Aussterben bedrohten Sibirischen Tigers. Dazu gibt es nach
Zooangaben ein Ferienprogramm für Kinder und eine
Vorführung mit
Schlittenhunden. Das Programm beginnt jeweils um 10.00 Uhr. Am Sonntag
um 16.00
Uhr sind zudem ein großes Lagerfeuer und ein Konzert mit russischer
Folklore geplant.
Volksstimme
Magdeburg - 11. Feb. 2008
Leoparden, Tiger und Co. hatten Besuch: Über 6000 im
Zoo
Massenandrang im Magdeburger Zoo: Strahlender Sonnenschein an beiden
Tagen des
Wochenendes und das Programm " Schneeleoparden, Tiger und Co "
sorgten für einen Februarrekord der letzten Jahre. Pressesprecherin
Regina
Jembere vermeldet am Sonntagnachmittag insgesamt über 6000 Besucher.
Bei den Schneeleoparden gab es Gelegenheit, vor der
Raubtierfütterung im
Freigehege zu promenieren, Aufnahmen zu schießen oder sich selbst
fotografieren
zu lassen. Für diese bedrohten Tiere – es leben auf der Welt nur noch
3500
Exemplare – konnten die Zoobesucher auch spenden. Das Geld kommt der
Organisation " Snow Leopard Trust " zugute, die
sich um den Erhalt der Art bemüht. Der Magdeburger Zoo ist seit einiger
Zeit
Mitglied des Projektes.
lifepr.de - 12. Feb. 2008
Valentinstag - Kiss a frog" im Wildpark Eekholt
Am
14. Februar ist Valentinstag – mit Blumen und kleinen
Präsenten
schenkt man sich Aufmerksamkeit und Zuwendung. Der Wildpark Eekholt
möchte mit
seiner Auftaktaktion "Kiss a frog" am 14.02. Aufmerksamkeit und
Zuwendung auf ein aktuelles Thema lenken, das ganz besonderer Beachtung
bedarf,
und dafür das Interesse vieler Menschen gewinnen. "Kiss a frog" lautet
der Slogan einer Kampagne, mit der auf das
Massensterben von Fröschen und anderen Amphibien aufmerksam gemacht
werden
soll. Ab 15.00 Uhr können kleine und große Besucher die Laubfrösche,
die im
Jahr des Frosches 2008 zum "Frosch des Jahres 08" gekürt wurden,
beobachten und die Amphibien in der Wildparkschule kennenlernen. "Wenn
ich
der Froschkönig wäre" ist ein Malwettbewerb für Kinder, und für die
Erwachsenen der Fotowettbewerb "Der Wildpark Eekholt aus der
Froschperspektive", beide Wettbewerbe laufen über das ganze Jahr 2008.
Mit der Planung eines neuen Amphibienteiches leistet der Wildpark
Eekholt einen
weiteren wichtigen Beitrag zur Unterstützung der weltweiten Bemühungen
zur
Erhaltung der Amphibien.
Hamburger
Abendblatt - 8. Feb. 2008
Wolfsnächte
im Tierpark Eekholt
Mit der
Sonderveranstaltung "Eekholter Wolfsnächte" am Sonnabend und Sonntag,
16. und 17. Februar, will der Tierpark Eekholt einen nach eigenen
Angaben
"aktiven Beitrag für den Wolf" leisten, damit dem Stammvater aller
Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über
Jahrhunderte
verwehrt wurde. An beiden Tagen gibt es jeweils ab 14 Uhr interessante
Darbietungen: So zeigt
das temperamentvolle Husky-Gespann sein Können, wenn es seine rasanten
Runden
durch das Wildparkgelände zieht. Der Sportverein Nord kommt mit einem
informativen Stand und stellt nordische Rassehunde vor. Der "K-indianer
" Gerd Brandt bringt Eindrücke aus dem Leben der Indianer mit. Der
"Freundeskreis Wölfe in der Lausitz"
informiert die großen und kleinen Besucher, ebenso die Mitstreiter der
"Nothilfe für Polarhunde".
Bad Vilbel Online - 7.
Feb. 2008
Zoo
Frankfurt: Führung zur Kommunikation von Fischen
Das Exotarium ist bis März 2008 jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr
geöffnet.
Zum Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: 8. Februar 2008,
Treffpunkt: Amazonasbecken, 19.30 Uhr: Führung von Dipl.-Biol. Rudolf
Wicker, Thema der Führung: "Stumm wie ein Fisch – oder können Fische
sprechen?"
newsropa - 8. Feb. 2008
Leipziger Zoo präsentiert sich auf der „Haus- Garten-
Freizeit“ Messe
Als gefragtes Ausflugsziel präsentiert sich der Zoo
Leipzig auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Freundes- und Förderkreis
auf der
renommierten „Haus- Garten- Freizeit“ Messe vom 09. – 17. Februar 2008.
Am
Eröffnungstag am 9. Februar wird Zootierarzt Prof. Eulenberger und das
allseits
bekannte Marketinglama Horst die interessierten Messegäste am Zoostand
um 13
Uhr begrüßen und Rede und Antwort stehen. Auch am 12. Februar, dem
Familientag,
werden die beiden es sich nicht nehmen lassen und mit vor Ort sein.
Neben vielen Informationen rund um Leipzigs tierischste
Freizeiteinrichtung und
deren Bewohner erwartet die Messegäste ein kleines Streichelgehege mit
jungen
Zwergziegen, Meerschweinchen und Kaninchen am Zoostand.
Salzburg.at
- 13. Feb. 2008
In den
Semesterferien den Zoo entdecken
Der Zoo
Salzburg bietet in den Semesterferien interessante Entdeckungsreisen
für Klein und
Groß.
Dienstag, 19. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr, "Sei (k)ein Frosch"
Mittwoch, 20. Februar 2008, 9.00 bis 11.00 Uhr, "Affenspaß im Schnee"
Nachwuchs
Berliner
Morgenpost - 10. Feb. 2008
Nachwuchs bei den Brüllaffen im Tropenhaus
Das ging schnell. Erst im vergangenen Jahr hat der Zoo im Tropenhaus
ein
Brüllaffenpaar zusammengeführt. Am 28. Dezember 2007 kam Nachwuchs zur
Welt.
"Das hatten wir nicht zu hoffen gewagt", sagt Kurator Heiner Klös.
Die Leibesfülle der Schwangeren wurde als Übergewicht interpretiert.
Besucher
können das Jungtier schon sehen.
Ad-Hoc-News - 11. Feb.
2008
Erfreulicher Zuchterfolg
Im Berliner Zoo ist ein schwarzes Brüllaffenjunges zu bewundern. Das
südamerikanische Affenbaby sei bereits am 28. Dezember zur Welt
gekommen,
teilte ein Zoo-Sprecher am Montag mit. Da Brüllaffen in Zoos sehr
selten
geworden seien, seien die Zoomitarbeiter über den Zuchterfolg besonders
erfreut, hieß es.
WELT
ONLINE - 7. Feb. 2008
Panthernachwuchs
kann erstmals mit Vater zusammenbleiben
Premiere im Berliner Tierpark Friedrichsfelde: Erstmals wachsen
Leopardenjungen
von Geburt an mit ihrem Vater auf. Zwei Panther - wie die schwarzen
Leoparden auch
genannt werden - kamen Anfang Januar zur Welt.
Die Eltern Angie und Bromo hätten sich so gut verstanden, dass der
Vater bei der
Geburt dabei sein konnte und auch später im Käfig der Mutter gelassen
wurde. Die
ersten Wochen nach der Geburt verbrachten die Kätzchen Bena und Tambora
in einer
Mutterbox. Die haben sie inzwischen verlassen. Nun können Besucher die
tapsigen
Schritte der Tierbabys im Alfred-Brehm-Haus beobachten.
WELT
ONLINE - 10.
Feb. 2008
Gut
gebrüllt, kleine Panther
Sie wollen
fauchen wie die Großen und klingen doch mehr heiser als wütend.
Gefallen hat Bena
und Tambora der Fototermin gestern im Tierpark Friedrichsfelde nicht.
Die zwei Schwarzen
Panther lebten bislang bei Mutter Angie (10) in einer separaten Box.
Bei ihrer Geburt
zum Jahreswechsel war Vater Bromo (2) mit von der Partie. Das ist
unüblich und ein
Beweis dafür, wie gut die Eltern sich verstehen. Zugleich ist es eine
Premiere für
den Tierpark: Erstmals wächst ein Wurf Leoparden - von denen Schwarze
Panther eine
Farbvariante sind - von Beginn an in Anwesenheit des Vaters auf. In
dieser Woche
haben sich die Zwei-Kilo-Kinder erstmals nach "draußen" in den
Schauraum
gewagt.
lifepr.de - 7. Feb.
2008
Nach
langer Pause: Nachwuchs bei den Schwarzen Panthern im ...
Zu den ersten Geburten des neuen Jahres im Tierpark Berlin zählt ein
Wurf Schwarzer Panther im Alfred-Brehm-Haus. Am 2. Januar 2008
entdeckten die Pfleger
bei der morgendlichen Kontrolle im Stroh der Mutterbox die nach über 7
Jahren Pause
lang ersehnten Neugeborenen, zwei weibliche Kätzchen, die von den
Pflegern die Namen
"Bena" und "Tambora" erhielten. Betreut werden sie von Mutter und
Vater. "Angie" und "Bromo"
haben ein so gutes Verhältnis zueinander, dass "Bromo" bei der Geburt
dabei sein durfte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Tierparks
Berlin wächst
damit ein Wurf Leoparden von Anfang an in Anwesenheit des Vaters auf.
sz-online
- 12. Feb. 2008
Amurtiger
erhalten Ende Februar ihre Namen
In gut zwei Wochen bekommen die jungen Tigerdrillinge aus Hoyerswerda
offiziell
ihre Namen. Bis dahin wählt der Zoo aus mehreren Vorschlägen aus. Bei
der Taufe der kleinen Amurtiger am 28. Februar
im Zoo werde Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) anwesend sein. Die
Paten für die
Tiger stehen noch nicht fest. Der Stadtverband der CDU hatte Russlands
Präsident
Wladimir Putin angeschrieben und hofft in den kommenden Tagen auf eine
Antwort.
Hamburger
Abendblatt - 8. Feb. 2008
Flaschen-Lamm
und Frischlinge
15
putzmuntere Frischlinge sausen seit einigen Wochen durch das
Wildschweingehege
im Wildpark Schwarze Berge. Schon am 6. Januar brachte eine Bache
sieben
gesunde Mini-Schweine zur Welt, am 20. Januar wurden acht weitere
Frischlinge
geboren. Auch bei den Bentheimer Landschafen hat sich Nachwuchs
eingestellt. Bei
einem
der beiden Muttertiere gab es keine Komplikationen, Mutter und Kind
sind
wohlauf. Beim zweiten Muttertier dieser vom Aussterben bedrohten alten
Haustierrasse stellten sich aber unerwartete Komplikationen ein. Es
wurden
Zwillinge geboren, die Mutter nahm aber
nur eines
der Lämmer an. So musste eine
Ersatzmutter für
das verwaiste Lämmchen gefunden werden. Die Wahl fiel auf Tierpflegerin
Hannah
Borger (25), die ihren Schützling auf den Namen Erna taufte und nun mit
der
Flasche aufpäppelt.
Freie Presse - 7. Feb.
2008
Tier-Nachwuchs
auch in Klingenthal
Mit Nachwuchs
nach Art der Berliner und Nürnberger Eisbären-Babys Knut und Flocke
kann der Tierpark
Klingenthal zwar nicht aufwarten. Doch auch drei kleine Zwergziegen,
die vor nicht
einmal zwei Wochen geboren wurden, sind ganz niedlich anzuschauen.
20min.ch
- 7. Feb. 2008
Rabiate
Skinke haben Nachwuchs
Die Wickelschwanzskinke im Berner Tierpark Dählhölzli haben Nachwuchs.
Charakteristisch an dieser angriffslustigen Echsenart ist ihr
ausgeprägter
Beschützerinstinkt. Das Jungtier im Dählhölzli kam am 3.
Februar zur Welt.
Aachener Zeitung
- 13.
Feb. 2008
Im Wildpark Gangelt regt sich wieder neues Leben
Auch im Wildpark in Gangelt regt
sich neues Leben. Einzelne Tierarten wie Muffelwild, Schafe und Ziegen
freuen sich über ihren Nachwuchs,
der munter in den weitläufigen Gehegen herumtollt. Übrigens können die
drei Bären des Parks die Ankunft von zwei Partnerinnen kaum
erwarten. Sie kommen aus dem Jurapark in der Schweiz. Die Parkleitung
hofft, dass
sich ein munteres und vergnügtes Liebesleben einstellt mit der Folge,
dass sich
sehr bald Jugend einfindet und die Bärenfamilie wächst.
Möglicherweise werden wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg
die Besucher
in Scharen kommen, um die possierlichen Bärenkinder «Gangi», «Waldi»
und «Self»
im Wildpark Gangelt zu bestaunen. Mit Sicherheit würde der Nachwuchs
zur Attraktivitätssteigerung
des Tierparks erheblich beitragen. Es ist somit nicht verwunderlich,
dass der unlängst neu gegründete Zweckverband
zur Förderung des Fremdenverkehrs «Der Selfkant» sich diese Erkenntnis
zu eigen
macht. Es ist ihm gelungen, den Wildpark als Partner der Freizeitregion
«Der Selfkant»
zu gewinnen.
Krone.at - 8.
Feb. 2008
Komodo-Warane
ohne Befruchtung geschlüpft
In
einem Tiergarten in der kanadischen Stadt Wichita hat sich eine
zoologische
Sensation ereignet: Zeitungsberichten zufolge sind zwei Komodo-Warane
geschlüpft, ohne dass die Eier der Mutter von einem Männchen befruchtet
worden
sind. Die Tiere sind rund 40 Zentimeter lang und kerngesund. Bereits im
Vorjahr hat das Muttertier 17
unbefruchtete Eier in der Erde des Tiergartens von Wichita verscharrt.
Vorige
Woche sind zur Überraschung der Pfleger plötzlich die zwei kleinen
Warane
geschlüpft. Jungferngeburten sind bei Waranen äußerst selten, aber
nicht unmöglich. Der
letzte Fall hat sich im Jahr 2006 im Londoner Zoo ereignet. Die beiden
kanadischen Jungtiere werden in den kommenden Wochen jede Menge
Tests über sich ergehen lassen müssen, weil die Wissenschafter
ausschließen
wollen, dass Spermien im Körper der Mutter gespeichert waren. Die
seltsamen
Tiere haben nämlich grundsätzlich die Fähigkeit, männliche Samenzellen
in ihren
Körpern abzulegen und zu konservieren. Allerdings hat das Weibchen noch
nie
Kontakt mit einem Waranmännchen gehabt...
Walsroder
Zeitung - 13. Feb. 2008
Straffer Lehrplan: Vom Insekt bis zum Elefanten
Zwölf Jahre ist es her, dass zum letzten Mal Tierpfleger zu Meistern
ausgebildet
wurden. Jetzt hat der Berufsverband für Zootierpflege eine neue
Ausbildungsoffensive
gestartet, denn der Bedarf ist da, sagen André Herzig und Rüdiger Bott
von der Vereinigung.
Doch nicht nur in großen Zoologischen Gärten wie dem Hagenbecks
Tierpark werden
die 19 Meisterschüler auf ihre Prüfung im Oktober in Theorie und Praxis
vorbereitet
– auch im Vogelpark Walsrode sind die angehenden Tierpflege-Meister in
dieser Woche
zu Gast. Hier steht natürlich vor allem Vogelkunde auf dem Stundenplan.
Wochenspiegel -
11. Feb. 2008
Tigerzucht geht weiter
Tiger
Puhdy zieht nach dem Tod von Gefährtin Tanja einsam seine Kreise.
Mittelfristig
wird über die Anschaffung einer neuen Tigerdame nachgedacht, so
Zoo-Leiter
Dietmar Reisky. Die Haltung dieser Großkatzen,
erst schwerpunktmäßig
der sibirischen und später als besonderer Besuchermagnet der weißen
Tiger, hat
der Stadt Aschersleben und speziell dem Zoo zu einem enormen
Bekanntheitsschub
verholfen. Daran soll festgehalten und angeknüpft werden. Aber auch das
Wohl des jetzt
allein
durch das Gehege streifenden Tigers Puhdy haben die Verantwortlichen im
Auge.
Ihm soll wieder zu einer Partnerin verholfen werden. Außerdem gibt es
Pläne,
eine neue Außenanlage zu schaffen, in der dann die weißen parallel zu
den
sibirischen Tigern ständig der Öffentlichkeit präsentiert werden
können, was
bis jetzt in der Form nicht möglich ist.
Saarländischer
Rundfunk
- 7. Feb. 2008
Neunkirchen:
Giraffe Shani
gestorben
Die Anfang
2007 im Neunkircher Zoo geborene Giraffe Shani ist tot. Nach Angaben
des Zoos starb
das Giraffenweibchen am Aschermittwoch. Pathologen in Gießen sollten
die Ursache
ermitteln. Nach der aufwändigen Handaufzucht sei davon auszugehen
gewesen, dass
die kritische
Phase überstanden sei. Vor einigen Wochen sei die Giraffe wegen
Verdauungsproblemen
behandelt worden. Ihr Zustand habe sich letzte Woche verschlechtert.
Sie sei künstlich
ernährt worden.
Saarländischer
Rundfunk - 8. Feb. 2008
Neunkirchen:
Weitere Giraffe im Zoo gestorben
Im
Neunkircher Zoo ist nach dem einjährigen Giraffenweibchen Shani auch
der
Giraffenbulle Jabu gestorben. Nach Angaben des Zoos litt er seit
einigen Wochen
an einer Beinverletzung. Trotz Behandlung habe sich diese immer stärker
entzündet. Der Giraffenbulle
habe sich nicht mehr ablegen können und nicht mehr ausreichend
gefressen und
sei u. a. an Entkräftung gestorben. Die Todesfälle haben nach Angaben
von Zoodirektor Fritsch nichts miteinander zu
tun. Die Tiere hätten an verschiedenen Krankheiten gelitten. Den beiden
verbliebenen Giraffen gehe es gut.
Krone.at -
12. Feb. 2008
Schwanendame
"Petra" hat einen Neuen
Die
Liebe von Münsters schwarzer Trauerschwänin "Petra" zu einem Tretboot
in Schwanengestalt ist endgültig verblasst. Nur zwei Monate nach dem
ersten
Turteln haben "Petra" und ihr Neuer, ein weißer Höckerschwan,
damit begonnen, ein Nest zu bauen. Das Plastiktretboot, mit dem
"Petra" gut eineinhalb Jahre eng verbandelt war, schwimme
"unbeachtet" von beiden am anderen Ende des Zoo-Teichs, sagte
Münsters Zoodirektor Jörg Adler. "Das ist wohl endgültig das Ende
dieser
irrtümlichen Liebe." Trotz des Nestbaus mit dem "Neuen" ist die
Nachwuchsfrage aber noch
völlig offen. "Nestbau ist ein grundsätzliches Verhaltensmuster von
Schwänen", sagte Adler. Unklar ist nach wie vor auch, ob es sich bei
dem
jungen Höckerschwan überhaupt um ein männliches Tier handelt.
DCRS
ONLINE - 12. Feb. 2008
Liebesdrama bei den Pinguinen im Schweriner Zoo
Der
Schweriner Pinguin-Mann Lazo ist schon stolze 30 Jahre alt. Mit seiner
Pinguin-Dame Blanca, 33 Jahre alt, hat er schon 30 Kinder gezeugt und
groß
gezogen, sein Gefieder schimmert silbern. Er gehört eben eigentlich
schon zu
den Pinguin-Senioren, so wie auch seine Frau Blanca. Doch Lazo hat noch
einmal der Lebensrausch gepackt. Schuld ist die
8jährige
Pinguin-Dame Utu. Sie ist jung, schön und paarungsbereit, im Gegensatz
zu
Pinguin-Frau Blanca. Jetzt steht der Fremdgeher zwischen alter Liebe
und neuem Glück. Entschieden hat sich der Hallodri allerdings bislang
noch nicht
zwischen seinen
beiden Pinguin-Damen!
Bild.de - 12. Feb. 2008
Ehedrama im Zoo - Pinguin betrügt nach 25 Jahren seine
Frau
Ganz leise will sich Pinguinmann Lazo (30) davonschleichen.
Seine
Frau Blanca (33) schaut ihm traurig hinterher. Er ist auf dem Weg zu
einer
Jüngeren! Das Liebesdrama im Zoo Schwerin: Eine
Pflegerin
erwischte den alternden Frack-Lüstling in flagranti mit einer anderen
Pinguindame. Utu heißt sie, ist acht Jahre alt. Ihr geschmeidiges
Gefieder hat Lazo
den Kopf
verdreht. Dabei ist
er seit 25 Jahren an Blanca vergeben, hat 30 Kinder mit ihr.
Obersee Nachrichten – 31.
Jan.
2008-02-13
Luzi
war lange vor Knut und Flocke!
Die Weltpresse schwärmte vom
Flaschenkind-Eisbärchen im Zoo
Berlin und hat nun im Zoo von Nürnberg eine neue
Herz-Schmerz-Geschichte rund
um das Polarbärbaby Flocke entdeckt und tut so, als wären solche
Handaufzuchten
erst- und einmalig. Doch bereits vor 45 (!) Jahren hatte auch Basel mit
Luzi
eine Eisbären-Aufzuchtprämiere. Es hieß Luzi statt Knut, stand
ebenfalls im
Rampenlicht, wenn auch bescheidener, weil damals die Erderwärmung mit
den
gravierenden Folgen für die weißen Bären noch kein Thema war. Nur eines
war
gleich wie heute: nicht bloß Eisbären, sondern Polartiere generell
galten und
gelten als schwierigere Zoopfleglinge als solche aus tropischen
Klimata.
>sehr ausführlicher historischer Hintergrundartikel
Berliner
Morgenpost
- 13. Feb. 2008
Förderverein von Tierpark und Zoo wächst
Der Förderverein des Tierparks und Zoos in Berlin verzeichnet einen
Mitgliederzuwachs
um gut 25 Prozent. In den vergangenen Monaten traten 230 Berliner dem
Verein bei. Damit seien nun 940
Mitglieder registriert. In diesem Jahr 2008 will der Verein dem
Tierpark und dem
Zoo 90 000 Euro zukommen lassen. Damit sollen die asiatische
Elefantenanlage im
Tierpark und die Anschaffung chinesischer Wasserrehe im Zoo finanziert
werden. Die
erste Rate über 50 000 Euro sei bereits überreicht worden.
RP ONLINE - 13.
Feb. 2008
Alt werden im Aquazoo
Düsseldorf. Wir leben alle länger. Das gilt auch für die Tiere, die
nicht in freier Wildbahn
für sich selbst sorgen, sondern im Zoo betreut wohnen. Der Aquazoo hat
eine ganze
Reihe Rentner - und für die Weißbüschel-Äffchen sogar ein eigenes
„Seniorenstift“.
Ostthüringer
Zeitung - 12. Feb. 2008
Motto: Mit dem Tier auf du und du
"Mit dem Tier auf du und
du" - das soll weiter das Motto für den Eisenberger Tiergarten bleiben.
Im
Rückblick vor dem Eisenberger Stadtrat gestern Abend nannte
Tiergartenleiter
Mathias Wiesenhütter 2006 und 2007 "mit ihren Höhen und Tiefen zwei
erfolgreiche Jahre für den Tiergarten." Ende Mai 2005 hatte er von der
Oberen Naturschutzbehörde vorläufige
Betriebserlaubnis bekommen. In dem Bescheid waren 15 Auflagen erteilt
worden.
Sie umzusetzen, bekam der Tiergarten 24 Monate Zeit.
Etliche der "Hausaufgaben" sind bereits erledigt. Weil sich aber nicht
alles machen lässt, da das Tiergartengelände
begrenzt
ist (Gesamtfläche 2,5 Hektar), wurden einige Tierarten abgeschafft bzw.
ausgesiedelt. Wegen des hohen Investitionsdrucks der letzten Jahre
bestehe inzwischen
großer
Nachholbedarf, die Infrastruktur des Parks weiter auszubauen. So
zählte
Wiesenhütter den Zustand der Futterküche, einiger Dächer, eines Teils
der Elektro-Anlage
und der Umzäunung das Parks als echte Mängel auf, die unbedingt so
schnell wie
möglich abgestellt werden müssten. Aber auch einige Gehege müssen noch
saniert werden, so die der
afrikanischen
Haustiere und die ehemaligen Anlagen von Fuchs und Mufflons.
Ostseezeitung
- 13. Feb. 2008
Güstrower Braunbären hielten nur kurze Winterruhe
Gut fünf Wochen früher als normal sind die zwei Braunbären im Natur-
und Umweltpark
Güstrow aus der Winterruhe erwacht. „Bei dem warmen Temperaturen gab es
für sie
kein Halten mehr“, sagte die Meisterin der Tierpfleger, Petra Koppe.
Die vierjährigen Braunbären Fred und Frode tobten bereits ausgelassen
durch ihr Gehege. Sie hatten sich Ende Oktober in ihre Schlafboxen
zurückgezogen
und das Fressen eingestellt. Die einzige Folge der kürzeren
Winterruhe sei nun, dass die Tiere ein wenig dicker als nach einem
langen und kalten
Winter seien. Dies werde aber in den kommenden Wochen mit einer Diät
ausgeglichen.
inar.de - 7.
Feb. 2008
Was
machen Gänsegeier mit Reisigbündeln?
Auf einer seiner gelungenen Gemeinschaftsanlagen hält der Zoo Duisburg
Stachelschweine,
Helmperlhühner, Afrikanische Marabus und vier Gänsegeier. Einer davon
kam vor Jahren
aus dem benachbarten Zoo Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer
spanischen Auffangstation.
Alle vier Gänsegeier sind flugunfähig und konnten bedenkenlos auf die
Freianlage
gesetzt werden. Glücklicherweise und wie erhofft fand sich aus den zwei
Männchen
und zwei Weibchen je ein Paar zusammen. In
Zoologischen Gärten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und
animiert die
Vögel zum Bau, indem - quasi als „Starter" - Reisig eingeflochten wird.
Zurzeit können die Zoobesucher die Gänsegeier dabei beobachten, wie sie
die Nisthilfen
inspizieren und auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen.
Märkische Allgemeine -
7. Feb. 2008
Anfrage
im Finanzausschuss gestellt
Die Eintrittspreise für den Perleberger Tierpark wurden zum
Jahresbeginn spürbar
angehoben. Darauf wies Matthias Wieck (FDP) am Dienstagabend in der
Sitzung des
Finanzausschusses hin. Erwachsene zahlen für den Einlass nunmehr
4,50 Euro, bislang
waren es drei Euro. „Das ist immerhin eine Preissteigerung von
50 Prozent“, merkte
Matthias Wieck an. Doch eine plausible Erklärung für die
Preissteigerung sei ihm
nicht bekannt. Der Zuschuss der Stadt bleibe 2008 gegenüber den
Vorjahren konstant
und auch bei der Pacht, die von der Gemeinnützigen Wohnungs GmbH
Perleberg/Karstädt
(GWG) als Betreiber entrichtet werden muss, sei keine Änderung
ersichtlich. Die Preisanhebung betrifft nicht nur Erwachsene, auch
Kinder müssen
mehr zahlen.
GWG-Geschäftsführer Klaus Neumann erklärte auf Nachfrage, die Erhöhung
sei von der
Wohnungs GmbH nicht im Alleingang beschlossen worden. Die Entscheidung
fiel bereits
im Oktober im Beirat der GWG. Dort sind bis auf die FDP alle Parteien
der Stadtverordnetenversammlung
mit Abgeordneten vertreten. Als Grund für die Anhebung führte er die
gestiegenen
Kosten in der Vergangenheit an. Die Eintrittspreise seien aber in den
letzten 15 Jahren
nicht erhöht worden.
Echo
Münster – 11. Feb. 2008
Waren
Sie
auch am Zoo-Rekord beteiligt?
Im Allwetterzoo leben reichlich rekordverdächtige
Tiere. Das
schnellste (Gepard), die giftigsten (Pfeilgiftfrösche) und - zurzeit -
der
bekannteste Schwan der Welt (Petra). Für den neuesten Rekord, den der
Zoo
verkündet, sorgten allerdings die Menschen. 10 728 Besucher hat es an
einem
Wochenende im Februar noch nicht gegeben. Das war aber auch ein
Traumwetter für
solcherart Ausflüge. Einige Besucher behaupten seitdem allerdings, der
Zoo habe
noch einen neuen Rekord tierischer Natur: Den frühjahrsmüdesten Löwen!
Oberhessische Presse – 11. Feb. 2008
Frankfurter
Zoo wird 150 Jahre alt
Frankfurt. Mit einem am 7. März beginnenden
Jubiläumsprogramm feiert der Frankfurter Zoo in diesem Jahr seinen 150.
Geburtstag. 60 Feste, zahlreiche Fachvorträge, Ferienangebote und
Filmvorführungen - der Frankfurter Zoo lässt sich zu seinem Jubiläum
nicht
lumpen und feiert viele Feste. So wird es unter anderem ein
internationales
Fußballturnier für Tierpfleger als auch Spezial-Führungen durch den Zoo
geben.
Zum Auftakt der Festivitäten wird es die Vorstellung des Bildbandes
"Ein
Platz für wilde Tiere" geben. Im Mai bekommen die Menschenaffen ein
neues
Zuhause. Höhepunkt der Feier wird der 8. August, der Jubiläumstag der
Zoo-Eröffnung. Eine Ausstellung über Naturschutz vom 16. Oktober bis
21.
November wird die Feier abrunden.
Leipziger Volkszeitung – 13. Feb. 2008
Defekter
Kühlschrank verursacht Feuer im Leipziger Zoo
Leipzig. Das frühlingshafte Wetter am Wochenende
lockte am
Sonntag wieder Tausende in den Leipziger Zoo. Was keiner der Besucher
wusste:
Ihr Sonntagsausflug hätte fast nicht stattfinden können. Denn in der
Nacht
hatte es im Zoo gebrannt. Zwei Lagergebäude waren in Flammen
aufgegangen. Das
nichts Schlimmeres passierte, ist Anwohnern zu verdanken. Bewohner der
Straße
"Am Kickerlingsberg" hatten das Feuer bemerkt. Die daraufhin
alarmierte Feuerwehr war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und konnte
den Brand
löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch die in der Nähe des
Brandherdes
untergebrachten Tiere blieben unverletzt. In unmittelbarer
Nachbarschaft
befindet sich die Winterunterkunft für Pelikane sowie die kleine
Flugvoliere.
Das Feuer war gegen 3 Uhr morgens in zwei Lagercontainern ausgebrochen,
die zum
Wirtschaftsbereich des Teichcafés gehören. Ein defekter Kühlschrank
konnte
inzwischen als Brandursache ermittelt werden, so Polizeisprecherin
Silvaine
Reiche gegenüber LVZ-Online. 25.000 Euro Schaden seien entstanden.
Direkt
Bielefeld - 13. Feb. 2008
Besuch des Tierpark Olderdissen mit dem Pkw:
Bielefeld.
Am vergangenen Wochenende hat das schöne Wetter wieder unzählige
Besucher in den
Tierpark Olderdissen gelockt, so dass die eigenen Parkplatzkapazitäten
des Tierparks
ausgeschöpft waren. Etliche Fahrzeuge parkten dann verbotswidrig an der
Dornberger
Straße. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass Busse diesen Bereich
nicht beziehungsweise
nur mit erheblichen Verzögerungen passieren konnten. Aus diesem Grund
weist die Stadt erneut auf die zusätzlich ausgewiesenen
Parkmöglichkeiten
auf dem großen Parkplatz auf dem Johannisberg hin. Ein ausgeschilderter
Fußweg führt von dort direkt in den
Tierpark. Soweit möglich, sollten auch die öffentlichen Verkehrsmittel
benutzt werden.
Falschparker müssen zukünftig allerdings mit einem Knöllchen rechnen.
Sollte es
die Situation erfordern, müssten auch Abschleppmaßnahmen eingeleitet
werden.
Harburger - 9.
Feb. 2008
"Erna"
hat jetzt eine Patin
Vahrendorf.
Jule liebt Tiere. Schafe hat sie besonders gern. Das aufgeweckte
Mädchen aus Neu
Wulmstorf fiebert ihrem fünften Geburtstag am Mittwoch, 20. Februar,
entgegen. Bei
der Geburtstagsfeier im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge kann sie
nämlich ihren
Freunden aus dem Kindergarten ihr Patentier, die kleine "Erna"
vorstellen.
MVregio -
11. Feb. 2008
Wolf als
Haustier wird scharf
verurteilt
Das Hamburger Abendblatt und die Bild
berichteten
gestern über einen Mann der einen Wolf als Haustier hält. Die
Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) distanziert sich
scharf von
einer derartigen Wolfshaltung und verurteilt sie ausdrücklich. Dr.
Peter Blanché vom Vorstand der GzSdW nimmt zu den Berichten
Stellung:
"Herr Kullmann ist nicht Rudelführer, denn Wölfe bilden mit Menschen
keine
Rudel. Ein Rudel ist die Familie der Wölfe, wozu die Zeugung und
Aufzucht von
Welpen gehört. Er ist auch nicht Botschafter für den Wolf, sondern
eindeutig
gegen ihn, denn er schadet dem Wolf mit einem solchen ausschließlich
eigennützigen Personenkult sehr. Der Nachahmungseffekt, den derartige
Berichte
auslösen, kann von niemandem verantwortet werden." Die Haltung von
Wölfen und Wolfsmischlingen ohne spezielle Genehmigung
der
Naturschutzbehörden ist in Deutschland strafbar. Genehmigungen werden
praktisch
nur für Zoos und zugelassene Gehege erteilt, die strenge Auflagen
erfüllen
müssen.
Kantone
Online - 11. Feb. 2008
Langnau am Albis: Wildkatzen nach Deutschland transportiert
Die vier jungen Wildkatzen die im April 2007 im Wildpark
Langenberg
ZH zur Welt kamen, werden im Bayerischen Wald auf ihre Auswilderung
vorbereitet. Sie sollen den wildlebenden Bestand stützen und für
Blutauffrischung im Freiland sorgen. Seit 1984 bemüht sich der Bund
Naturschutz in Bayern mit der
Aufzucht-
und Auswilderungsstation im Bayerischen Wald um die Wiedereinbürgerung
der
Wildkatze. Die Langenberger Wildkatzen sind allerdings schon seit
Geburt gewohnt,
ihrer Beute
geduldig aufzulauern. Mit der speziell dafür entwickelten
Fütterungsanlage in
der Wildkatzenanlage des Wildparks Langenberg ZH gelangen die Tiere
zeitlich
und räumlich zufällig an ihr Futter und werden so in ihrem natürlichen
Verhalten gefördert. Nach einer Angewöhnungszeit von einigen Monaten
werden die vier jungen
Wildkatzen an geeigneten Orten in die freie Wildbahn entlassen.
affolternonline.ch -
11. Feb. 2008
Langenberger Wildkatzen werden ausgewildert
Die
vier jungen Wildkatzen, die im April 2007 im Wildpark Langenberg zur
Welt
kamen, werden im Bayerischen Wald auf ihre Auswilderung vorbereitet.
Sie sollen
den wildlebenden Bestand stützen und für Blutauffrischung im Freiland
sorgen. Wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung bekannt gab, sind die
vier jungen
Wildkatzen aus dem Wildpark Langenberg am letzten Freitag wohlbehalten
in
Wiesenfelden angekommen, wo sie auf das Leben in freier Wildbahn
vorbereitet
werden.
Bote der Urschweiz - 11. Feb. 2008
«Blick» wird erneut ausgewildert
Der Bartgeier «Blick» soll schon bald wieder in die Natur entlassen
werden. Der
Vogel lebt seit Ende November 2007 wieder in der Aufzuchtstation im
Natur- und
Tierpark Goldau, nachdem er im Bündner Nationalpark wegen einer akuten
Schwächung eingefangen worden ist. Der Bartgeier habe
sich in
den letzten Monaten sehr gut erholt und verfüge über eine gute
Konstitution.
Somit könne der Vogel bereits Ende März respektive Anfang April erneut
in die
Wildnis entlassen werden. Das in Goldau aufgezogene Bartgeiermännchen
«Blick» wurde im Juni 2007
zusammen
mit «Samuel», einem Bartgeier aus dem Tierpark Berlin, im Schweizer
Nationalpark in Graubünden ausgewildert. Nach gut fünf Monaten in
Freiheit
musste «Blick», abgemagert und geschwächt, eingefangen werden.
Fachleute
vermuteten, dass der Bartgeier durch den Verzehr von angeschossenem und
verendetem Wild oder ausgeräumten Innereien an einer Bleivergiftung
erkrankt
war. Entsprechende Abklärungen im Tierspital Zürich haben diesen
Verdacht
allerdings nicht bestätigt.
Hamburger
Abendblatt - 11. Feb. 2008
Sorge um
Petra - Koala geröntgt
Vorname: Petra. Nachname: Koala. So steht es am linken, oberen Rand der
Aufnahmen aus dem Computertomografen (CT). Zu sehen sind Details der
Nebenhöhlen und der Gewebestruktur von Petra (13) - dem ersten
Koalabären, der
je für eine Untersuchung in die Röhre geschoben wurde. Technik aus
Hamburg
macht es möglich. Die Veterinärklinik der Universität von Sydney,
Australien, Ende
vergangener
Woche. Das Beuteltier-Weibchen aus dem Zoo "Sydney Wildlife World"
war mit einer Pilzinfektion eingeliefert worden. Ein Team
von Tierärzten versetzte die Patientin in Narkose und schob sie in den
16-Zeilen-Brilliance CT, den die Philips Medizin Systeme GmbH erst Ende
vergangenen Jahres an der Klinik installiert hatte. "Das Herzstück des
Gerätes, der Röntgenstrahler, wurde hier in Hamburg gebaut", sagt
Annette
Halstrick, Philips-Sprecherin des Unternehmensstandorts an der
Röntgenstraße,
unweit des Hamburg Airports. Petra
überstand die
"Innenaufnahmen" bestens und ist auf dem Weg der Besserung.
AFP - 9. Feb.
2008
Berühmte
Orang-Utan-Dame im Zoo von Singapur verstorben
Im Zoo von Singapur ist die berühmteste Bewohnerin gestorben:
Die Orang-Utan-Dame
Ah Meng, die bereits mit bekannten Persönlichkeiten wie Popstar Michael
Jackson,
Schauspielerin Liz Taylor und Großbritanniens Prinz Phillip kuschelte,
sei am Freitag
im Alter von 48 Jahren verschieden, teilte der Zoo mit. Ah Meng, die
seit 1971 in dem Zoo von
Singapur lebte,
war so etwas wie eine Botschafterin für die bedrohte Affenart. Sie
spielte in über
30 Filmen mit. Besucher konnten sich zudem mit Ah Meng fotografieren
lassen. 1992 wurde sie sogar von der Tourismusbehörde in
Singapur zur
Sonderbotschafterin des Stadtstaats ernannt. Der Zoo wollte am Sonntag
in einer
Gedenkveranstaltung an Ah Meng erinnern.
Zisch - 8. Feb. 2008
Affen-Star in Singapur tot
Einer
der Publikumsmagneten im Zoo von Singapur, Orang-Utan-Dame Ah Meng, ist
tot.
Das Menschenaffen- Weibchen, das in mehr als 30 Filmen zu sehen war,
wurde 48
Jahre alt. Es sei am Freitag an Altersschwäche gestorben, teilte der
Zoo mit. Ah Meng war unter anderem der Star beim "Frühstück mit einem
Orang-
Utan", das der Zoo Besuchern anbot. Ah Meng war 1971 aus einem
Privathaus
gerettet worden, wo sie als Haustier gehalten wurde. Seitdem lebte sie
im Zoo - zusammen mit heute rund 25 Tieren. Das
Orang-Utan-Weibchen brachte fünf Babys zur Welt und wurde 1990 erstmals
"Grossmutter".
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
ochem.nieuws.nl
- 13. Febr. 2008
Indische antilope terug bij baasje
Besitzer der Hirschziegenantilope gefunden
Lochem. Die Hirschziegenantilope, die in der freien Natur bei Lochem
umherläuft, ist von Zodiac Zoos in Laren. Das exotische Tier war vor
einigen Monaten nach einem Transport entkommen. Seitdem bewegt sich die
männliche Antilope in der Nachbarschaft des Twentekanals. Das Tier ist
besonders scheu und flüchtet, sobald Menschen in die Nähe kommen.
Zodiac Zoos hat vier Zoos in den Niederlanden, darunter den Tierpark
Wissel in Epe.
safaripark.nl - 13. Febr. 2008
3-Daagse fotosafari's met topfotograaf Willem Laros in
Safaripark Beekse Bergen
Drei-Tage-Fotosafaris mit Topfotograf Willem Laros im
Safaripark Beekse Bergen
Hobbyfotografen können diesen Sommer im Safaripark Beekse Bergen an
einer spannenden Schulung teilnehmen. Der afrikanische Wildtierpark in
Hilvarenbeck, der im Jahre 2008 vierzig Jahre besteht, hat in
Zusammenarbeit mit dem Naturfotografen Willem Laros zwei Schulungen
entwickelt. Teilnehmer können sich entscheiden für einen eintägigen
Workshop (95 Euro) am Freitag, dem 18. Juli und am Freitag, dem 22.
August. An diesem Tag zeigt der erfahrene Fotograf den Teilnehmern, wie
sie Landschaften und Natur besser fotografieren können. Während des
dreitätigen Kurses (375 Euro; Ankunftstage 13. Juni und 29. August)
steht unter anderem das Fotografieren von einem 4x4-Geländewagen und
einem Boot aus auf dem Programm. Auch das Fotografieren von
Greifvögeln, Fotografie in der Dämmerung werden behandelt und die
Teilnehmer können sich bei den afrikanischen Tieren hinter den Kulissen
umsehen. Während des Kurses wird übernachtet im Luxus-Zeltcamp mitten
im Safaripark (in der Nähe der Elefanten). Um an dem Kurs teilnehmen zu
können, brauchen Teilnehmer eine digitale (Spiegelreflex-) Kamera. Die
besten Ergebnisse erhält man mit einer Brennweite von mindestens 200 mm
(auf Kleinbild bezogen). Mehr Informationen über den Kurs, wobei
Getränke und Mahlzeiten einbegriffen sind, findet man auf www.beeksebergen.nl.
Reservieren kann man über Telefon Nr. 0900-0200 (0,20 Euro pro Minute).
Neben den Fotosafaris organisiert Beekse Bergen auch dreitätige
Rangerkurse, auf denen Tierfreunde mehr über Afrikas freie Natur
erfahren.
wisselzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun Tanzania!
Unterstützung für Tansania!
Unser Kinderdierekteur Maurits Goldmann setzt sich ein für "Natur für
Kinder" in Tansania. Helfen Sie ihm auch? In Tansania kommen viele
besondere Tier- und Pflanzenarten vor, aber diese Natur wird noch ganz
unzureichend geschützt. Umweltprobleme wie Verschmutzung, Abholzung und
die Jagd auf Tiere bilden Bedrohungen für die Natur. Das Projekt "Natur
für Kids" will da etwas tun, indem es Tansanias Kinder Naturfilme sehen
läßt. Das Besondere an diesem Projekt ist, daß die Kinder dabei selbst
eine Rolle spielen in den Filmen. Durch das Machen und Anschauen von
Filmen lernen die Kinder, wie sie die Natur in Tansania auch selbst
schützen können. "Natur für Kids" ist also ein einzigartiges Projekt
für Kinder in Tansania! Maurits will für sein Projekt ganz gern um
Stimmen werben. Der Kinderdierekteur, der die meisten Stimmen für sein
Projekt erhält, gewinnt nämlich 2.500 Euro, die für ein
Naturerhaltungsprojekt gespendet werden. Wer Maurits und der Natur in
Tansania helfen will, kann seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.
overloonzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun de Zuid-Amerikaanse tapir!
Unterstützung für den Flachlandtapir!
Unser Kinderdierekteur Thijs Linskens setzt sich ein für den
Flachlandtapir in Brasilien. Helfen Sie ihm auch? Ziel des Projektes
ist es, einen Schutzplan für den Flachlandtapir aufzustellen und
auszuführen. Um diesen Plan gut aufzustellen, muß erst untersucht
werden, wie groß Anzahl, Verbreitung und Gesundheit des
südamerikanischen Tapirs sind. Diese Untersuchung geschieht in zwei
verschiedenen Gebieten in Brasilien. Mit den gesammelten Daten über die
Tapire hoffen wir den Flachlandtapir in Zukunft besser schützen zu
können. Wer Thijs und dem Flachlandtapir in Brasilien helfen will, kann
seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.
frieslandzoo.nl - 12. Febr. 2008
Steun de Afrikaanse dwergkrokodil!
Unterstützung für das Stumpfkrokodil!
Unsere Kinderdierekteurin Julie Bonnema setzt sich ein für das
Stumpfkrokodil. Helfen Sie ihr auch? Das Afrikanische Zwergkrokodil,
auch Stumpfkrokodil genannt, ist eine der weniger bekannten
Krokodilarten. Bislang gehen Biologen und Wissenschaftler davon aus,
daß zwei Unterarten existieren, das Westafrikanische Zwergkrokodil und
das Kongo-Zwergkrokodil. Inzwischen wird das aber stark bezweifelt,
weil es große Unterschiede zwischen diesen Unterarten gibt. Könnte es
sich dann doch vielleicht um zwei verschiedene Arten von Krokodilen
handeln? Die Projektmitarbeiter wollen diese entscheidende Frage anhand
der DNA untersuchen. Gleichzeitig untersuchen sie auch Anzahl,
Verbreitung und Gefährdungen des Afrikanischen Zwergkrokodils. Diese
Daten sind sehr wichtig, weil bis jetzt nur wenig bekannt ist über
diese besondere Krokodilart. Wer Julie und dem Stumpfkrokodil helfen
will, kann seine Stimme abgeben auf www.kinderdierekteuren.nl.
gelderlander.nl - 8. Febr. 2008
Aardbiggetje
Erdferkelchen
Arnheim. Familienvergrößerung in Burgers' Zoo: Vorigen Montag wurde zum
26. Mal ein Erdferkel geboren. Vater Quiggly, der aus dem Zoo von
Detroit stammt, und Mutter Oryc, die selbst auch in Arnheim geboren
wurde, sind die glücklichen Eltern. Für Mutter Oryc war es schon wieder
ihr siebentes Junges. Das Neugeborene bleibt vorläufig in seiner Höhle
und ein Besuch "am Wochenbett" ist noch nicht möglich.
gelderlander.nl - 7. Febr. 2008
IJsbeertje mag op witte donderdag naar buiten
Eisbärchen darf am Gründonnerstag ins Freie
Rhenen. Dem Eisbärchen, das im Dezember in Ouwehands Tierpark in Rhenen
geboren wurde, geht es prima. Das Tier darf am Gründonnerstag, dem
Donnerstag vor Ostern, zum erstenmal ins Freie. Laut Tierpark wächst
das Tierchen schnell heran und ist inzwischen so groß wie eine
stattliche Katze. Auch Mutter Freedom geht es gut.
hbvl.be - 13. Febr. 2008
Leeuw graaft bom op in Olmense Zoo
Löwe im Olmener Zoo buddelt Bombe aus
Der Löwe Simba hat eine Zukunft als Entminer in der belgischen Armee.
Der Stolz des Zoos aus Olmen (Balen) grub in seinem Gehege eine Bombe
aus. Tiere können ganz nützlich sein bei der Suche nach Sprengzeug. So
trainiert ein Antwerpener Verein Ratten, um mit deren ausgezeichneter
Nase und leichtem Gewicht in Konfliktgebieten zurückgelassene Minen
aufzuspüren. Ein 200 kg schwerer Löwe kann, normal betrachtet, nicht
für diese gefährliche Aufgabe dienen, aber nur, wenn man ohne Simba
rechnet. Der Löwe aus dem Olmener Zoo angelte am Montag eine Bombe aus
einem Sandhaufen. Der Sand diente für den Bau eines neuen Tiergeheges
direkt am Löwenkäfig.
hln.be - 12. Febr. 2008
Bellewaerde-giraf krijgt nieuw onderkomen in Beekse
Bergen
Bellewaerde-Giraffe erhält neue Unterkunft in Beekse Bergen
Margriet, eine der zwei Giraffen des Familienparks Bellewaerde in
Zillebeke bei Ieper, ist ohne Probleme in ihre neue Unterkunft in den
Tierpark bei den Beekse Bergen (Niiederlande) transportiert worden. Bis
Juni will Bellewaerde loslegen mit dem brandneuen Kombi-Tierprojekt
Savanne. Die Arbeiten dafür starten an einem der kommenden Tage. Der
heutige Giraffenstall muß abgerissen werden. Grietje, die voriges Jahr
zehn Jahre alt wurde, sagt dem Familienpark in Ieper Lebewohl und wird
in den Beekse Bergen einen Teil einer Zuchtgruppe bilden. Zuri, die
zweite Giraffe in Bellewaerde, wird am Mittwoch in ihre neue Unterkunft
gebracht, kehrt aber im Juni zurück. Er erhält dann Gesellschaft von
zwei jungen Weibchen, mit denen er eine Zuchtgruppe gründen kann. In
dem neuen Kombi-Tierprojekt sollen Giraffen, Zebras und Strauße
zusammenleben.
dierennieuws.nl - 12. Febr. 2008
Wolf zoekt man in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Wölfin sucht Gatten in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Am Freitag, dem 15. Februar um 15 Uhr soll eine Wölfin von Norwegen aus
in Het Berenbos von Ouwehands Tierpark in Rhenen ankommen. In Ouwehand
soll sie sich einen Gatten suchen. Sie hat die Wahl unter vier
eindrucksvollen Brüdern. Diese vier Wölfe sind vor zwei Jahren aus dem
Tiergarten Blijdorp nach Ouwehand gekommen und leben seitdem zusammen
mit zehn Braunbären. Wenn sie ihre Wahl getroffen hat, soll die Wölfin
mit ihrem Partner das Alpha-Paar bilden. Nur sie können für Nachwuchs
sorgen und das Rudel anführen. Ouwehand hofft diesen Sommer auf die
ersten Welpen. Die Wolfspezies, die in Ouwehand lebt, ist der
skandinavische Wolf [wörtl.: schwedischer Wolf] und zugleich eine
bedrohte Tierart. Durch Zuchtprogramme versuchen wir, diese besondere
bedrohte Tier[unter]art zu bewahren. Website: www.ouwehand.nl.
elsevier.nl - 10. Febr. 2008
Groentetaart voor jarige gorilla
Gemüsetorte für Gorilla-"Geburtstagskind"
Daß Gorillas auch in die Schlagzeilen kommen können ohne auszureißen,
bewies Makula am Sonntagnachmittag. Der Menschenaffe feierte seinen 18.
Geburtstag, indem er in seinem Außengehege im Gaiapark Kerkrade Zoo
eine große Gemüsetorte verdrückte. Hunderte Besucher waren zum
Geburtstagsfest des Gorillas gekommen. Makula. der im Apeldoorner
Apenheul geboren wurde und seit 2005 in Kerkrade lebt, besah die
Gemüsetorte anfangs mißtrauisch, doch verzehrte er später begierig die
festliche Bewirtung, die aus einem großen Behälter mit Endivie, Äpfeln,
Möhren, Paprika und Chicorée bestand. Andere Gorillas, unter ihnen
Makulas eineinhalbjährige Tochter Gaia, durften auch zu Tisch, nachdem
Makula die leckersten Dinge aufgegessen hatte. Die Schopfmangaben, die
auf derselben Insel leben, naschten ebenfalls mit. Im Unterschied zu
seinem Mit-Silberrücken Bokito im Rotterdamer Zoo Blijdorp ist Makula,
so der Limburger Zoo, ein vorbildlicher Anführer. Der Affe, dessen
linker Mittelfinger steif ist seit einer Biß-Verletzung, die er in
jugendlichem Alter erlitt, ist auch ein guter Vater.
ad.nl - 8. Febr. 2008
Nieuwe 'Ui' van verre te zien
Neues "Ui" von weitem zu sehen
Rotterdam - Die Umrisse des Savannenhauses im Tiergarten Blijdorp sind
schon von weitem zu sehen. Die großen eingebogenen Spanten aus Holz
ragen hoch hinaus über die Gebäude der direkten Umgebung. Im unteren
Teil sind die "Rippen" miteinander verbunden durch Planten aus Holz und
Schilfbüschel. Auf das Dach kommt nachher durchsichtiger Kunststoff, so
daß auch im Innern der nagelneuen Unterkunft genug Licht bleibt. Hier
sollen in ein paar Monaten unter anderem Giraffen umherlaufen, gut
sichtbar für die Besucher. Die Ui [Zwiebel], wie der Spitzname des von
einer afrikanischen Hütte inspirierten Bauwerks schon lautet, wird die
neue Heimstätte für diese Tiere. "Es ist zum ersten Mal, daß wir
Architektur in ein Biotop bringen", sagt Gerard Visser, Chef des
Entwicklungsteams des Tiergartens. Die benachbarte Savanne, in der auch
Zebras, Strauße und Kudus leben, wird die größte Freianlage in
Blijdorp. Und das ist noch nicht alles. Denn ein paar Meter weiter wird
hart gearbeitet an einem geräumigen Gewächshaus, dem sogenannten
Krokodilfluß. Hier werden Nil- und Spitzkrokodile zu bestaunen sein,
aber auch prächtige afrikanische Scharlachspinte [Merops nubicus],
Klippschliefer, Stachelschweine und Rüsselspringer. Ein Holzbohlenweg
verbindet diese neuen Attraktionen im Afrikateil von Blijdorp. Mehr als
vier Millionen Euro kostet das Gesamtprojekt, das sich bezüglich der
Innenfläche messen kann mit dem Ozeanium. Der größte Teil dieses
Komplexes soll noch vor dem Sommer fertig und zu besuchen sein.
rotterdamzoo.nl - 7. Febr. 2008
Nieuwe Krokodillenrivier en Savannehuis in aanbouw:
Giraffenverblijf in de vorm van een ui'
Neuer Krokodilfluß und Savannenhaus im Bau: Giraffenanlage in
der Form einer Zwiebel
Zur Zeit wird in Blijdorp hart gearbeitet am Bau einer Anzahl neuer
Tiergehege. Das am meisten auffallende Bauwerk ist ohne Zweifel das
zwiebelförmige Savannenhaus mit schwungvollen, gebogenen Spanten, ein
Entwurf des Architekten Menno Lam. Dieses Savannengebiet gehört zum
Afrikateil in Blijdorp. Dort sollen in einigen Monaten die
Giraffenfamilie und die Mhorrgazellen untergebracht werden. Das
besondere ist, daß die Giraffen bald innen auch auf Augenhöhe zu
bewundern sind. Das Savannenhaus ist zu erreichen über den
Krokodilfluß. In diesem geräumigen Gewächshaus werden die herrlichen
afrikanischen Scharlachspinte am Fluß umherfliegen. Im Fluß hält sich
eine große Gesellschaft von Nil- und Spitzkrokodilen auf. Diese
furchterregenden Tiere, manche sind über drei Meter lang, sind sowohl
unter als auch über Wasser zu bestaunen. Die übrigen Bewohner des
Gewächshauses sind Klippspringer, Klippschliefer, Stachelschweine,
Spornschildkröten, Wanderheuschrecken, Rüsselspringer,
Spaltenschildkröten etc....
rotterdamzoo.nl - 7. Febr. 2008
Tien blauwe pijlgifkikkertjes in 'Jaar van de kikker'
Zehn azurblaue Pfeilgiftfrösche im "Jahr des Frosches"
Nach vielen Jahren ist es dem Tiergarten Blijdorp endlich wieder
gelungen, azurblaue Pfeilgiftfrösche [Dendrobates azureus] zu züchten.
Inzwischen sitzen zehn Froschbabys hinter den Kulissen und so hofft
Blijdorp, einen Beitrag zu leisten zum Überleben dieser einzigartigen
und ernsthaft bedrohten Froschart. Die erwachsenen Tiere sind in der
Rivierahal zu sehen. Der herrliche azurblaue Pfeilgiftfrosch kommt in
der freien Natur ausschließlich in Suriname vor, dort ist er also eine
endemische Tierart. Mehr noch - die Art ist nur zu finden in der
Sipaliwini-Savanne (etwa 450 km südlich von Paramaribo) und dort wieder
ausschließlich in den verstreuten Waldresten und Waldinselchen der
Savanne. Man schätzt die Gesamtzahl der azurblauen Pfeilgiftfrösche in
der freien Natur auf etwa 1.000 bis 1.500 - das sind extrem wenig! Eine
der Bedrohungen bildet der illegale Fang von Fröschen für den
Tierhandel. Aber die größte Bedrohung geht von der Möglichkeit aus, daß
die Savanne ein Opfer wird von Holzfällerei, Viehzucht und außer
Kontrolle geratenen Savannenbränden. Damit könnte der gesamte
Lebensraum der Art mit einem Mal zerstört werden und das würde
unwiderruflich das Aussterben des azurblauen Pfeilgiftfrosches in der
freien Natur bedeuten. In Suriname macht man sich da keinen Kopf,
während die Anwesenheit einer solch seltenen und einzigartigen Tierart
(in Suriname bekannt als "okopipi") die Surinamer mit Stolz erfüllen
müßte. Es liegt vor den Naturschützern eine schöne Aufgabe, die
einheimische Bevölkerung zu überzeugen vom Wert dieses einmaligen
Tierchens!
dierennieuws.nl - 14. Febr. 2008
DinoWeek in DierenPark Amersfoort
DinoWoche im Tierpark Amersfoort
Vom 23. Februar bis einschließlich 2. März organisiert Tierpark
Amersfoort die DinoWoche. Diese ganze Woche steht im Zeichen der
Dinosaurier, die bis vor 65 Millionen Jahren die Welt beherrschten. Im
Jahre 2007 eröffnete der Tierpark Amersfoort den DinoWald, in dem große
und kleine Bewohner der Urzeit zu bestaunen sind. Während der DinoWoche
werden spezielle Dino-Aktivitäten organisiert. Die Besucher versetzen
sich während eines Rundgangs im DinoWald in graue Vorzeit. Während
dieser Tour steht der Gast Auge in Auge mit 60 lebensgroßen
Dinosauriern. Im Knuffelpleintheater ["Kuscheltierplatz-Theater"] läuft
eine spezielle Dinovorstellung "Los in het DinoBos" ["Auf in den
DinoWald"]. Nach der Vorstellung können sich Kinder schminken lassen.
Im Zoologischen Museum werden verschiedene Dino-Objekte ausgestellt und
es können Fragen gestellt werden zu diesen großen prähistorischen
Tieren. Klick auf www.dierenparkamersfoort.nl,
um die Programmplanung zu erfahren, einschließlich Tag und Zeit, an
denen verschiedene Aktivitäten in der DinoWoche stattfinden.
ad.nl - 14. Febr. 2008
Jakhals doodt gier in Dierenpark
Goldschakal tötet Geier im Tierpark
Amersfoort. Gänsegeier und Goldschakal leben schon Jahre friedlich
zusammen in der Stad der Oudheid [Stadt des Altertums] des Tierparks
Amersfoort. Aber diese Woche ging es vor den Augen vieler Besucher
schief: ein Goldschakal brachte einen der Geier ums Leben. Der
Greifvogel und der Hundeartige gerieten in Streit. "Vielleicht zeigte
der Geier einen Moment von Schwäche, als ob er krank war", so
Zoomanager Marjo Hoedemaker. Der Zoo kann es nur wenig verstehen. "Die
zwei Tiere taten einander nichts Böses und saßen neun Jahre lang
gemeinsam "am Tisch". Diese Woche noch sieht der Tierpark nach, ob
Maßnahmen ergriffen werden müssen.
artis.nl/nieuwsbrief
- 8. Febr. 2008
Kom kijken naar de jonge dieren
Kommt nach den Jungtieren sehen
An verschiedenen Stellen in Artis sind Jungtiere zu bestaunen. Im Haus
für kleinere Säugetiere sind drei Agutis, ein Springtamarin und ein
niedliches Langschwanzkätzchen geboren worden. Draußen schwimmen die
kleinen Nutrias schon wacker ihren Eltern hinterher. Im Affenhaus trägt
Klammeraffenmutter Shana ihr Junges stolz an ihrem Bauch. Und vergeßt
vor allem nicht, das Gorillahaus zu besuchen. Da ziehen die zwei
Gorillaknirpse, Bwana und Shomari, alle Aufmerksamkeit auf sich.
wisselzoo.nl - 8. Febr. 2008
Roodhandtamarins geboren
Rothandtamarine geboren
Im Tierpark Wissel sind vorige Woche zwei Rothandtamarine geboren
worden. Den Zwergaffenzwillingen geht es gut. Die Familiengruppe der
Rothandtamarine besteht nun aus sieben Tieren.
overloonzoo.nl - 8. Febr. 2008
Nieuw koppel beermarters
Neues Marderbärenpaar
Im Zoo Parc Overloon wurde vorige Woche ein neues Paar Marderbären
eingeführt. Die Marderbären stammen aus einem französischen Zoo. Das
Pärchen, das im Park lebte, ist in einen anderen Zoo umgesiedelt
worden. Marderbären werden auch Binturongs genannt und kommen in der
Natur vor in Südostasien. Marderbären sind weder Marder noch Bären, sie
gehören zur Familie der Schleichkatzen.
frieslandzoo.nl - 8. Febr. 2008
Lemuren introductie
Lemuren-Zusammenführung
Vorige Woche haben im Aqua Zoo Friesland die Rotbauchmakis und die
Kronenmakis miteinander Bekanntschaft geschlossen. Die Zusammenführung
fand im Innengehege der Lemuren statt und ist gut verlaufen. In der
kommenden Woche sollen alle Halbaffen miteinander Bekanntschaft
schließen, so daß zu Ostern alle Arten gleichzeitig auf der
Lemureninsel zu bewundern sind. Im Durchgangsbereich kommen Sie als
Besucher dann in direkten Kontakt mit Kattas, Roten Varis,
Rotbauchmakis und Kronenmakis.
stadamersfoort.nl - 7. Febr. 2008
DierenPark zoekt seizoensmedewerkers
Tierpark sucht Saisonmitarbeiter
Sie sind mindestens 16 Jahre alt? Sie wollten schon immer in einem
großen Tierpark arbeiten? In einem Shop oder einem Restaurant? Oder
wollen Sie Gäste unterhalten während verschiedener Veranstaltungen?
Kommen Sie am Freitag, dem 15. Februar von 15 bis 18 Uhr zum
Stellenmarkt, den der Tierpark Amersfoort organisiert. Der Tierpark
sucht für die Saison 2008 flexible Mitarbeiter, die darauf brennen, die
Ärmel hochzukrempeln. Der Tierpark Amersfoort braucht Saisonkräfte, die
mindestens 16 Jahre alt sind, für die Zeit von März bis einschließlich
Oktober 2008. Während dieser besucherreichen Monate werden die neuen
Mitarbeiter eingesetzt in den Bereichen Gastronomie, Kasse, Shops,
Facilitäre Dienste [Reinigung, Zugangskontrolle u.a.], Banqueting und
Entertainment. Der Park ist nicht nur auf der Suche nach Studenten und
Schülern. Der Stellenmarkt findet am 15. Februar zwischen 15 und 18 Uhr
statt im Parkrestaurant "Der Elefant" im Tierpark. Dort stehen
Info-Stände, auf denen die verschiedenen Bereiche dargestellt sind.
Interessenten können über einen Bewerbungsbogen sich gleich bewerben um
die Stelle ihrer Wahl. Es wird empfohlen, ein Paßfoto und eventuell
einen Lebenslauf mitzunehmen, so daß der Kandidat das Formular auch
direkt abgeben kann.
stadamersfoort.nl - 7. Febr. 2008
DierenPark Amersfoort start inzameling mobiele
telefoons en lege cartridges
Tierpark Amersfoort beginnt mit der Sammlung von Handys und
leeren Tintenpatronen
Der Tierpark Amersfoort sammelt in den nächsten drei Jahren soviel wie
möglich Handys und leere Druckerpatronen. Für jedes gesammelte Telefon
oder Druckerpatrone erhält der Tierpark eine Vergütung. Die kommt dem
Jellow Wildlife Fund zugute, der den Erlös investiert in Natur- und
Arterhaltungsprojekte in der ganzen Welt. Ausgangspunkt der
Sammelaktion ist, soviel wie möglich gebrauchte Handys und leere
Druckerpatronen wiederzuverwerten. Für die Herstellung von
Mobiltelefonen wird der [Roh]Stoff Coltan benötigt. Ein großer Teil
hiervon kommt aus dem Boden im Osten Kongos, einem der letzten
übriggebliebenen Lebensräume von streng geschützten Tierarten wie
Gorillas. Durch das Recaclen von Mobiltelefonen nimmt die Nachfrage
nach Coltan ab und der Lebensraum der Gorillas und zahlreichen anderen
Tieren bleibt erhalten. Außerdem vermeiden wir, daß die Telefone
unnötig auf den Müllberg geraten. Die Telefone werden "so gut wie neu"
gemacht. Diese Art Telefone ist sehr gefragt in Osteuropa, Asien,
Südamerika und Afrika, wo nicht die enorme Nachfrage nach
Mobiltelefonen befriedigt werden kann. Die verwertbaren Druckerpatronen
werden durch Eeko® gehandelt an Firmen, die sie wieder füllen und auf
den Markt bringen. Eeko® ist ein Warenzeichen von Van Klaveren CCC b.v.
Van Klaveren CCC steht auf der Liste von anerkannten Sammlern und
entspricht damit allen Anforderungen für die Sammlung von leeren
Druckerpatronen und gebrauchten Mobiltelefonen.
digimedia.be - 7. Febr. 2008
Jongeren centraal op nieuwe webstek Planckendael
Nachwuchs im Mittelpunkt auf der neuen Website von Planckendael
Brandhome sorgte für einen "tierischen" Jahresbeginn. Nach der Übergabe
der Site der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (die
Leute vom Zoo), machte die Agentur nun auch einen neuen
Internetauftritt für den kleineren Tiergarten in der Provinz Antwerpen
- Planckendael. Zentrale Zielgruppe sind dabei Kinder im Alter von 9
bis 12 Jahren. Daneben kommen selbstverständlich auch die Menschen zum
Zuge, die traditionell die Zielgruppe begleiten auf ihrem Ausflug nach
Planckendael wie Eltern, Schulen usw. Website: www.planckendael.be
refdag.nl - 7. Febr. 2008
Giraf voor reis naar Dierenpark Emmen overleden
Giraffe vor Reise in den Tierpark Emmen gestorben
Emmen - Ein Giraffenbulle, der bestimmt war für den Tierpark Emmen, ist
dicht vor seiner Abreise aus Madrid gestorben. Das junge Tier sollte am
Dienstagmorgen in den Tierpark Emmen transportiert werden, aber starb
schon in der Transportkiste des spanischen Zoos. Das teilte
Tierparkdirektor Hiddingh gestern mit. Laut Hiddingh ist noch unklar,
woran das Tier gestorben ist. Wahrscheinlich wurde ihm der Streß
zuviel. "Es ist tragisch und sicher für unsere Zucht ein Rückschlag."
Das Tier war sechs bis sieben Jahre alt und also fast erwachsen, so
Hiddingh. "Meistens passiert das nicht. Wir transportieren Tiere
eigentlich am laufenden Band. Natürlich befördern wir die Tiere am
liebsten über eine kurze Entfernung." Ein neues Giraffenmännchen ist
nicht so schnell zu finden. "Giraffen aus unserer Giraffenfamilie sind
über die ganze Welt verteilt. Es ist dann schwierig, ein Männchen zu
finden, daß kein Blutsverwandter ist", erklärt Hiddingh.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
tden.ru - 13. Febr. 2008
Рысиный
урок
Luchs erteilt Lehre
Ein Luchs hat wie durch ein Wunder einen Besucher des Zoos nicht
zerrissen, der seine Hand in den Käfig hinein hielt. Der 32-jährige
Einwohner von Saransk Walerij A. hatte beschlossen, seinem Töchterchen
zu beweisen, daß die wilde Katze völlig harmlos ist. "Schau her! Das
ist nur eine große Miezekatze" - indem er die Hand in den Käfig mit den
Tieren hielt, demonstrierte der junge Vater seine Verwegenheit. Doch
der Mann kam nicht dazu, den Luchs zu berühren, als dieser sich an
seine Hand festklammerte und in den Käfig zu ziehen begann. Wie durch
ein Wunder gelang es Walerij, sich loszureißen. Mit einer zerfetzten
Hand brachte man ihn in eines der örtlichen Krankenhäuser und erwies
ihm erste Hilfe.
tatar-inform.ru - 12. Febr. 2008
В
Казанском
зоопарке
поселились
тупайи
Im Kasaner Zoo fanden Spitzhörnchen ein Zuhause
Kasan. Heute zeigten Mitarbeiter des Kasaner zoologisch-botanischen
Gartens den Journalisten neue Pfleglinge, die aus Samara in unsere
Stadt kamen. Fast einen Monat befanden sich die ungewöhnlichen
Tierchen, die Eichhörnchen ähnlich sehen, in Quarantäne, sie gewöhnten
sich an ihr neues Zuhause. Für die Mitarbeiter des Kasaner Zoos sind
Spitzhörnchen keine neue Tierart. Ein Paar dieser kleinen Tiere lebte
bereits vor etwa 20 Jahren im Kasaner Zoo. Doch angesichts dessen, daß
sie schwer zu halten sind, konnten sich die Fachleute des Zoos lange
Zeit nicht entschließen, Vertreter dieser ungewöhnlichen Art nach Kasan
zu bringen. Für die neuen Pfleglinge erbauten die Mitarbeiter des Zoos
eine neue geräumige Voliere, die mit Baumzweigen dekoriert wurde und im
Affenhaus ihren Platz fand.
newsinfo.ru - 12. Febr. 2008
12 февраля 1864
года Русским
Императорским
Обществом
акклиматизации
животных и
растений
организован
Московский
зоопарк.
Am 12. Februar 1864 gründete die Russische Kaiserliche
Gesellschaft
für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen den Moskauer Zoo.
Einer der Hauptinitiatoren der Gründung des Moskauer Zoos war der
Professor der Moskauer Universität Anatolij Petrowitsch Bogdanow. Die
Schaffung des Tiergartens war ein wichtiges Ereignis im kulturellen
Leben Moskaus, weil das der erste Versuch war, eine wissenschaftliche
Einrichtung dieser Art zu schaffen - "eines lebenden Museums an der
frischen Luft". Das war ein einzigartiges Experiment zur Organisation
eines Tiergartens unter den überaus rauhen klimatischen Bedingungen
Zentralrußlands. Die Finanzierung des Tiergartens geschah durch
Eintrittskarten, aber auch dank Spenden der Zarenfamilie. In jenen
Jahren war Presnja weit am Rande der Stadt Moskau. Am 20. August 1864
besuchte Zar Alexander II. den zoologischen Garten, er drückte seine
Zustimmung aus gegenüber den Mitgliedern der Verwaltung und war
einverstanden mit der Aufnahme eines Elefanten aus Zarskoje Selo, der
ein Geschenk des Emirs von Buchara war, drei Wisenten und vier Rehen
aus dem Urwald von Belowesh. Auch andere Mitglieder der Zarenfamilie
weilten im Garten: Großfürstin Jelena Pawlowna und Großfürst Michail
Nikolajewitsch, der Generalgouverneur des Zaren in Transkaukasien,
durch ihn erhielt der Tiergarten viele Tiere aus der Kaukasus-Fauna.
Doch die Einkünfte deckten die Ausgaben nicht, der Zoo häufte gewaltige
Schulden an. Das Stadtamt weigerte sich, Hilfe zu leisten; deshalb war
die Gesellschaft gezwungen, den Tiergarten privaten Unternehmern zur
Pacht zu überlassen - der Familie Rjabinin. In den vier Jahren ihres
Wirtschaftens führten die Rjabinins den Tiergarten an den Rand der
Zerstörung, er wurde umgewandelt in eine Institution, die nur zum
Gaffen und Vergnügen diente. Im Jahre 1878 kehrte der Tiergarten in den
Besitz der Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen
zurück, wieder begann das Sammeln finanzieller Mittel. Für einige Zeit
gelang es der Gesellschaft, die Tätigkeit zu beleben, neue Tiere wurden
erworben, doch es kam das Jahr 1905 - und der Tiergarten befand sich im
Zentrum revolutionärer Kämpfe: Gebäude wurden zerstört, die Bibliothek
verbrannte, viele Tiere starben. Und wieder mußte die Gesellschaft ihr
eigenes Werk in private Hände geben. Nach der Revolution hörte die
Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen auf zu
existieren, im Jahre 1919 wurde der Tiergarten nationalisiert. Seine
Fläche wurde fast auf das Doppelte vergrößert, die Tiersammlung
vergrößerte sich, es wurden wissenschaftliche Labors geschaffen,
tierärztliche Zentren. Der Zoo setzte seine Arbeit fort während des
Großen Vaterländischen Krieges: von 1941 bis 1945 besuchten ihn mehr
als sechs Millionen Menschen. Zum 850-jährigen Jubiläum Moskaus wurde
der Zoo rekonstruiert. Im Jahre 1865 gab es im Tiergarten 134 Exemplare
von Haustieren und 160 Individuen von Wildtieren, heute sind es 8.252
Exemplare in 1.036 Tierarten.
nkj.ru - 9. Febr. 2008
Утки
большого
города
Enten einer großen Stadt
Die Biologen haben die aktuelle Zählung der Moskauer Enten, die in der
Hauptstadt überwintern, durchgeführt. In diesem Jahr, so stellte sich
heraus, waren es 25% mehr als im Vorjahr. In Moskau werden die Enten
bereits zum 24. Mal gezählt, seit dem Winter 1985/86. Nach den Daten
der Zählenden überwintern in diesem Jahr in Moskau 20.600 Enten. Das
sind mehr als im vorigen Jahr, als es milder war als jetzt. Wenn man
die Angaben über die Anzahl der Moskauer Enten für alle Jahre, in denen
sie gezählt wurden, betrachtet, dann zeigt sich, daß die höchste Anzahl
an Wasservögeln im Winter 1989/90 zu verzeichnen war (28.000), danach
ging ihre Anzahl stark zurück, zum Jahr 1998 überwinterten in der
Hauptstadt nicht mehr als 7.500 Enten. Beginnend mit dem Jahr 2000
begannen es wieder mehr zu werden. Die Biologen bemerkten die
interessante Tatsache, daß Absinken und Ansteigen der Entenzahl im
Zusammenhang steht mit den Veränderungen im Lebensniveau der Moskauer:
so wie die Städter leben, so leben auch die Enten der Stadt. Moskauer
erzählten den Biologen, daß sie an jedem freien Tag an den Teich oder
Fluß kommen mit einigen Laiben Brot, um ihre Lieblinge zu füttern. In
schlechten Zeiten aber mußten sie mit jedem Laib rechnen. Die
Ornithologen stellten fest, daß die in Moskau überwinternden Enten zwei
Gruppen bilden, die sich in Lebensweise und Verhalten unterscheiden.
Die eine Gruppe hält sich auf dem Fluß Moskwa auf, hauptsächlich am
Unterlauf, in den Stadtbezirken Kapotnja und Bratejewo. Diese Vögel
sind wilder: sie sind scheu, lassen den Menschen nicht an sich heran
und ernähren sich im wesentlichen selbständig. Und als Folge sind sie
abhängiger von natürlichen Faktoren, in kalten Wintern nimmt ihre
Anzahl ab. Die andere Entengruppe bevorzugt kleine Flüßchen und Teiche:
hier gehen die Einwohner der Mikrorayons spazieren, welche die Vögel
füttern. Diese Enten haben keine Angst vor dem Menschen und
konzentrieren sich sogar an von Menschen aufgesuchten Orten. Doch sind
diese Enten in eine ernsthafte Abhängigkeit geraten. In "Hungerjahren",
so scheint es, zieht ein Teil von ihnen an den Moskwa-Fluß. Jetzt aber
hat sich die Anzahl der Vögel, welche die Moskauer Flüsse bevölkern -
Jaussa, Lichoborka, Setun, S'chodnja - vergrößert, wie auch auf den
Teichen in Ismailowo, Bitza, Zarizyn (bei Moskau), Kusminki. Viele
Vögel überwintern im Moskauer Zoo. Die überwiegende Mehrheit der
überwinternden Enten sind Stockenten. Von den anderen Arten sind es die
leuchtend orangefarbenen Rostgänse (528 Vögel), die im Sommer die
Moskauer Gewässer in Besitz nehmen - sie überwintern aber nur im Zoo,
von dort aus begannen sie sich in Moskau zu verbreiten - schwarz-weiße
Schellenten (299), Reiherenten (32), Tafelenten (22), Haubentaucher
(4), Gänsesäger (14), Krickenten (7), Schwarzhalstaucher (5-6).
yuga.ru - 6. Febr. 2008
В
краснодарский
зоопарк
привезут
двух африканских
жирафов
In den Zoo Krasnodar werden zwei afrikanische Giraffen gebracht
Ein Paar afrikanischer Giraffen wird im Februar aus den Vereinigten
Arabischen Emiraten in den Zoo Krasnodar gebracht. "Die komplizierteste
Frage mit dem Transport der Tiere haben wir bereits gelöst. Jetzt die
kommen die Giraffen - ein Männchen und ein Weibchen - schon nach
Krasnodar", sagte ein Vertreter des Zoos. Er fügte hinzu, daß der Zoo
im Frühjahr vielleicht ein Zebra und ein Flußpferd erhält.
Eurasiatisches Rußland - Hoher Norden
ved.natm.ru - 9. Febr. 2008
БЕЛЫЕ
КРЫЛЬЯ
ТУНДРЫ
Weiße Flügel derTundra
Die weiße Eule zählt nicht zu den aussterbenden Arten und steht zum
Glück nicht auf der Roten Liste. Sie ist immer noch gewöhnlich genug
und an einigen Orten und in einzelnen Jahren ein zahlreicher Bewohner
der Arktis. Doch in Zukunft, in vielleicht gar nicht so ferner, kann
sich alles ändern. Der Norden wird aktiv vom Menschen in Besitz
genommen, die arktische Natur aber ist sehr anfällig. Im allgemeinen
haben Schnee-Eulen wenig natürliche Feinde. Geschwächte, kranke und
junge Exemplare werden manchmal von Füchsen und Wölfen getötet, die
selbst in diesem Fall vernünftigerweise die scharfen Eulenkrallen
fürchten. Raubmöwen unterlassen es nicht, ein ohne Aufsicht gelassenes
Gelege mit dem Schnabel zu zerhacken. Schlechter sind die Menschen:
Unter ihnen gibt es noch viele von denen, die bereit sind auf den
schönen und bemerkenswerten Vogel einfach so zu schießen. Viele Eulen
enden in Fangeisen. So oder so - in der Natur erreicht die seltene
weiße Eule ein Alter bis zu zehn Jahren. Was die Gefangenschaft
betrifft, so ist ihre Lebensdauer in Zoos und Aufzuchtstationen dreimal
so lang oder länger.
wwf.ru - 7. Febr. 2008
Шведские
награды
Медвежьему
патрулю
Schwedische Auszeichnungen für die "Bärenpatrouille"
Der WWF Schwedens zeichnete mit Sonderdiplomen die Leiter des Projektes
des WWF Rußlands zur Erhaltung des Eisbären aus. Am 5. Februar fand in
Stockholm eine Pressekonferenz des WWF statt, die gewidmet war den
Problemen der Klimaveränderung und der Erhaltung des Eisbären. Die
Journalisten erhielten Information aus "erster Hand" über die Probleme
der 7.000 Eisbären im russischen Teil der Arktis. Die hauptsächlichen
Bedrohungen für das Überleben des Bären als Art sind die globale
Erwärmung (Verringerung des Lebensraumes), die industrielle
Erschließung des Nordens und Wilderei (trotz absoluten Jagdverbots seit
1956 töten Wilderer in Rußland jährlich 150 - 200 Eisbären). Für die
Ergebnisse der Arbeit in den Jahren 2006-2007 zeichnete der WWF
Schwedens die Leiter der "Bärenpatrouille" Andrej Boltunow, Wiktor
Nikiforow und Wladilen Kawra mit Sonderdiplomen für das beste
Feldprojekt zur Erhaltung des Eisbären aus. "Für uns ist die hohe
internationale Wertschätzung des Projektes Bärenpatrouille' sehr
wichtig", kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der WWF-Programme
Rußlands. "Schweden besitzt eine reiche Geschichte der Arktisforschung,
jetzt organisierten die Mitstreiter des WWF Schwedens eine spezielle
Gruppe für die Unterstützung der Projekte zur Rettung des Eisbären -
mehr als 3.000 Personen. Ich bin sicher, daß wir gemeinsam diesen
einmaligen Tieren tatsächlich helfen können".
Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien
ean66.ru - 12. Febr. 2008
Жираф
и
орангутаны
могут
появятся в
Екатеринбургском
зоопарке в
ближайшие
два года
Giraffe und Orang-Utans können in den nächsten zwei Jahren in
den Jekaterinburger Zoo kommen
Jekaterinburg. Eine Giraffe und Orang-Utans kommen in den nächsten zwei
Jahren in den Jekaterinburger Zoo. Der Erwerb einer Giraffe steht in
den entfernteren Plänen des Tiergartens, weil diesem Tier seiner Größe
wegen noch ein spezielles Tierhaus gebaut werden muß. Den langhalsigen
Bewohner werden die Jekaterinburger erst in einem Jahr sehen. Was die
Orang-Utans betrifft, so hat der Zoo vor, ein Paar zu erwerben -
Männchen und Weibchen. Es ist möglich, daß dieses für die Einrichtung
wichtige Ereignis schon im laufenden Jahr eintrifft, aber
höchstwahrscheinlich zieht sich das bis 2009 hin.
news.gorod55.ru - 12. Febr. 2008
Большереченский
зоопарк
под
угрозой
закрытия
Zoo in Bolscheretschje von Schließung bedroht
Die Existenz des Zoos in Bolscheretschje, des einzigen Zoos in Rußland,
der in einer ländlichen Gegend liegt, ist bedroht. Die örtlichen
Abgeordneten haben beschlossen, ihn mit Steuern zu belegen. Wenn sie in
den vergangenen Jahren nach einem geheimen Übereinkommen diese
staatliche Einrichtung von der Grundsteuer befreiten, so sind jetzt die
vom Volk Gewählten unbeugsam. Der einzige in ländlicher Umgebung
gelegene Zoo Rußlands wurde vor zwanzig Jahren geschaffen. Ein kleiner
Minizoo wurde in einen großen Komplex umgestaltet. Nicht nur im
heimatlichen Bolscheretschje populär, sondern weit über dessen Grenzen
hinaus, wurde dieser Zoo Stolz und Visitenkarte der ganzen Region Omsk.
Tiger, Löwen, Bären und sogar ein Paar Flußpferde - um sich die Tiere
anzuschauen, kamen Gäste aus vielen Regionen des Landes. All dieser
Reichtum fand seinen Platz auf 10 ha - jetzt muß dafür gezahlt werden.
Nach vorläufigen Berechnungen beträgt die Grundsteuer etwa 500.000
Rubel im Jahr. "Für den Zoo ist das eine sehr beträchtliche Summe",
bemerkte die Leiterin der Informations- und Bildungsabteilung des Zoos
Tatjana Gusseletowa. Die örtlichen Abgeordneten zeigten sich in dieser
Frage prinzipiell: wenn sich der Zoo auf dem Territorium der Siedlung
Bolscheretschje befindet, dann muß er Grundsteuer zahlen. "...Alle
müssen zahlen - sowohl Schulen, als auch Kindergärten. Ich denke, sie
werden Geld finden. Früher zahlte das Gebiet für sie, jetzt nicht...wir
brauchen für die Bildung unseres Budgets auch etwas...", sagte das
Oberhaupt der städtischen Siedlung Aleksandr Korschunow. Das Gesetz ist
auf der Seite der Abgeordneten. Die Reform der örtlichen
Selbstverwaltung hat bisher niemand aufgehoben und sie gibt ihnen alle
Vollmachten. Niemand kann auf diesen Beschluß Einfluß nehmen. Die
Mitarbeiter des Zoos haben sich an das Kulturministerium des Gebiets
gewandt. Wohin die Gespräche führen, ist noch nicht bekannt. Klar ist
eins, die Beamten von Bolscheretschje sind fest entschlossen, die
Bestrafung der Siedlung einträglich zu gestalten.
interfax.ru - 9. Febr. 2008
В
Новосибирском
зоопарке у
обезьянки-мармазетки,
помещающейся
в чайную
чашку, родился
детеныш
Nachwuchs bei den Weißbüscheläffchen im Nowosibirsker Zoo
Nowosibirsk. In der Gruppe der südamerikanischen Weißbüscheläffchen im
Nowosibirsker Zoo wurde ein Jungtier geboren. "In der Mitte des 19.
Jahrhunderts gehörte es zum Prestige in Aristokraten- Häusern in Paris,
solche Äffchen zu halten. Heute versuchen viele vermögende Russen, sie
zu Hause zu halten, weil die Tiere sehr klein und sympathisch sind",
sagte Olga Schilo, stellvertretende Direktorin des Zoos Nowosibirsk.
yarsk.ru - 8. Febr. 2008
Неизвестный
подарил
Роевому
ручью
ушастых
ежей
Ein Unbekannter schenkte dem Zoo "Rojow rutschej" Langohrigel
Heute erhielt der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow
rutschej" neue Bewohner: japanische Zwergmäuse, ein Paar Langohrigel
und ein Mauswiesel. Das Geschenk erhielt der Zoo von einem Einwohner
Krasnojarsk, der anonym bleiben wollte.
fedpress.ru - 9. Febr. 2008
В
Новосибирске
активно
размножаются
обезьянки - игрунки
In Nowosibirsk vermehren sich die Weißbüscheläffchen aktiv
Im Zoo Nowosibirsk gebar eine Weißbüscheläffin, so groß wie ein
Teetäßchen, ein Jungtier. Im Zoo gibt es drei Familienpaare. Und wie
die Mitarbeiter des Zoos versichern, erfüllen sie den Plan zur
Vermehrung in Gefangenschaft mit großem Überschuß. Zweimal im Jahr
werden jedem Paar ganz bestimmt Junge geboren und damit es im Zoo nicht
zu einer Weißbüscheläffchen-Überbevölkerung kommt, werden sie an andere
Zoos verkauft.
Asiatisches Rußland - Ferner Osten
annews.ru - 12. Febr. 2008
В
Уссурийской
тайге от
истощения
погиб тигренок
In der Ussuritaiga starb Tigerjunges an Erschöpfung
Wladiwostok. Am Rande einer Forststraße im Norden der Ussuri-Taiga
entdeckte der Fahrer eines Holztransporters ein Tigerjunges, das an
Erschöpfung zugrunde ging - das Kleine konnte nur mit Mühe den Kopf
halten. Der Mensch ließ das an Erschöpfung zugrunde gegangene sechs
Monate alte Weibchen nicht in der Taiga zurück. Er brachte es zu
Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger". Doch die Versuche der
Tierärzte, den kleinen Tiger gesund zu pflegen, waren nicht von Erfolg
gekrönt. Unterdessen wurde in Moskau entschieden, die Zweckmäßigkeit
des Abschusses zweier erwachsener Exemplare in den Regionen Primorje
und Chabarowsk zu überprüfen. Eine der Raubkatzen war in eine
Stahlschlinge von Wilderern geraten und verletzte sich lebenswichtige
Organe. Die zweite war von einem Bus überfahren worden, dem Tier waren
die Hinterbeine abgestorben und es lag auch im Sterben.
wwf.ru - 8. Febr. 2008
The Year for Ramsar Wetlands Began to Walk across the
Russia Far East
Events dedicated to the Year for Ramsar Wetlands announced by WWF
Russia in the Amur River basin took place in different cities and
villages of the Amur ecoregion. Start of the Year coincides with a
remarkable fact - signing Agreement between "Governments of Russia and
China on sustainable use and protection of transboundary waters".
wwf.ru - 8. Febr. 2008
Forest Contest for the Kids of Primorye
On Friday 8, in Vladivostok, winners of the sixth province-wide
ecological contest of school research and practical works "Forest
Olimpiada-2007" were awarded. WWF has supported the contest for the
sixth time already. This year at WWF's suggestion, profound attention
was given to the issue of conservation of the Korean pine and
all-needle fur. Bringing up kids to treat forests with care is the main
idea of the contest.
Estland
rus.delfi.ee - 12. Febr. 2008
У
снежного
барса
будет
новоселье
Schneeleopard wird neues Quartier erhalten
Vor kurzem überreichten die Schüler der Privatschule in Nömme dem Zoo
5.000 [Estnische] Kronen [etwa 319,55 Euro]. Laut Schuldirektorin
Lidija Kölar hat das Kollektiv der Schule jedes Jahr in der
Vorweihnachtszeit einen Basar durchgeführt zur Unterstützung eines
Obdachs für Tiere. "Da die Hilfeleistung für ein Obdach von Jahr zu
Jahr populärer wird, haben wir in diesem Jahr beschlossen zu erfahren,
ob nicht die Bewohner des Zoos Unterstützung brauchen", erklärt Lidija
Kölar. Es zeigte sich, daß jetzt gerade finanzielle Mittel für ein
neues Zuhause der Schneeleoparden dringend benötigt werden.
Litauen
tatar-inform.ru - 9. Febr. 2008
В
Каунасском
зоопарке
овцебык
затоптал
смотрителя
Im Zoo von Kaunas tötete Moschusochse Wächter
Riga. Am vergangenen Donnerstag mußte der Zoo Kaunas für Besucher
geschlossen werden: ein Moschusochse hatte einen Wärter tödlich
verletzt. Am Morgen wurde im Gehege, in dem das Tier gehalten wurde,
der Körper des Wärters gefunden, das Gehege war leer. Bald gelang es,
den entlaufenen Moschusochsen zu fangen und zu narkotisieren. Was mit
dem aggressiven Tier getan werden soll, muß die Verwaltung des Zoos
entscheiden. Todesfälle von Wärtern infolge eines Tier-angriffs gab es
im Zoo Kaunas bereits früher. Vor einigen Jahrzehnten zerriß ein
Leopard die Mitarbeiterin des Zoos, die ihn ständig fütterte. Unter
ähnlichen Umständen starb ein Nashorn-Wärter, der von dem Horn des
Tieres tödlich verletzt wurde.
Ukraine
podrobnosti.ua - 12. Febr. 2008
Полосатый
рейс
по-киевски
Gestreifte Tour auf Kiewer Art
In Kiew wurden heute Ussuritiger gefangen. Zwei Raubkatzen wurden am
Rande der Hauptstadt entdeckt, in einem Käfig auf einem ehemaligen
Armeegelände. Das Gelände ist jetzt von Privatfirmen gepachtet. Nach
den Worten von Beamten der hauptstädtischen Verwaltung wurden die Tiere
dort illegal gehalten. Deshalb wurden die Raubkatzen narkotisiert und
in den Zoo gebracht. Unterdessen behauptet der Besitzer der Tiger, man
habe seine Lieblinge gestohlen.
lenta.ru - 12. Febr. 2008
В
войсковой
части Киева
обнаружили
нелегальных
тигров
Auf einem Armeegelände in Kiew wurden illegale Tiger entdeckt
Die Verwaltung Kiews, welche die Journalisten über die gefundenen Tiger
informierte, bemerkte, daß sie über keine Information über die Herkunft
der Tiere verfügt, auch nicht darüber, weshalb diese auf dem
Armeegelände untergebracht wurden. Wem sie gehören, ist auch nicht
bekannt. Jetzt werden sie wahrscheinlich in den Kiewer Zoo gebracht.
Die Staatanwaltschaft wird ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um zu
erfahren, wie die Raubkatzen nach Kiew gelangt sind. Außerdem
beabsichtigen die Rechtsschutzorgane zu klären, ob nicht irgend jemand
von den örtlichen Bewohnern durch die Tiger einen Schaden erlitten hat.
Unterdessen wird im Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrum behauptet,
daß die Raubtiere vor zwei Jahren auf Schmugglerwegen in die Hauptstadt
gebracht wurden.
vecherniy.kharkov.ua - 8. Febr. 2008
Визит к
животным
подорожает
Besuch im Zoo wird teurer
Im letzten Jahr zählte der Charkower Zoo fast eine halbe Million
Besucher. Es scheint, als wäre das eine solide Zahl. Doch die Zahl der
Besucher in den Zoos europäischer Städte ist dreimal so groß wie die
jeweiligen Einwohnerzahlen dieser Städte. Das heißt, jeder Europäer
geht etwa dreimal im Jahr in den Zoo. In Charkow ist die Tendenz bisher
eine andere: wenn wir von einer Einwohnerzahl von anderthalb Millionen
ausgehen, dann besucht bei uns nur ein Drittel der Einwohner den Zoo.
Doch der Zoo hat große Reserven, sagt der Direktor des Charkower Zoos
Aleksej Grigorjew. Und je mehr der Zoo sich entwickelt, je mehr er ein
zivilisiertes Aussehen erhält, um so interessanter wird es hier für die
Menschen. Der Charkower Zoo braucht nicht so sehr viel, versichert
Aleksej Jakowlewitsch. Die Tiersammlung ist reichhaltiger als die im
Kiewer Zoo, sowohl nach der Zahl der Arten, als auch nach der Zahl der
Individuen. Und die Mittel, die der Zoo der Hauptstadt nur für die
Errichtung eines Gebäudes aufwendet, würde unserem Zoo für eine
Gesamt-Rekonstruktion reichen. "In Mitteleuropa kostet der Eintritt in
den Zoo 20 Euro. Möhren, Fleisch, Geflügel - ob in Deutschland, ob in
Charkow - beim Einkauf im Großhandel kosten sie praktisch das gleiche.
Wir haben es sehr schwer. Im vorigen Jahr, wie es schien, bei optimal
aufgestelltem Budget, sprang der Preis für Möhren z.B. von einem Griwna
auf sechs. Ich kann einem Elefanten nicht erklären, daß die Möhren
jetzt sechsmal so teuer sind. Er will soviel davon fressen, wie er
braucht", verteidigt der Zoodirektor das Recht der Tiere auf
Gesättigtsein. Um die steigenden Preise einzuholen und den Tieren eine
normale Ernährung zu garantieren, müssen die Preise für den Eintritt in
den Zoo erhöht werden. Jetzt kostet der Eintritt für Kinder fünf
Griwna, für Erwachsene zehn. Ab 1. April kostet der Eintritt für
Erwachsene 15 Griwna, für Kinder bleibt es beim bisherigen Eintritt.
Zum Vergleich: die Eintrittskarte in die Zoos von Kiew und Jalta kosten
20 Griwna, in Odessa kostet es 18 Griwna, in Nikolajew 17 Griwna.
[15 Ukrainische Griwna = 2,08 Euro]
vecherniy.kharkov.ua - 11. Febr. 2008
Иностранцы
заинтересовались
нашим навозом
Ausländer interessierten sich für unseren Stallmist
Jedes Jahr "produzieren" die Bewohner unseres Zoos 400 Tonnen eines
bemerkenswert nützlichen Produkts. Für unseren Überfluß haben sich
Engländer interessiert. Die ausländischen Investoren beabsichtigen, dem
Charkower Zoo eine moderne Technologie für die Verarbeitung des
Stallmistes zu Biogas vorzuschlagen
Kasachstan
liter.kz - 12. Febr. 2008
В
Шымкенте на
территории
школы
поймали волчицу
In Schymkent auf Schulgelände Wölfin gefangen
Als beim Rettungsdienst ein Signal eintraf, daß im 18. Mikrorayon neben
der Schule ein Wolf bemerkt wurde, setzte der Diensthabende die
operative Eingreifgruppe in Bewegung. Obwohl Sonntag war und die Kinder
entsprechend nicht in der Schule, durfte man nicht zögern - Wolf ist
Wolf. In ihrer Tierunterkunft stellten die Hundespezialisten fest, daß
es eine junge Wölfin war, etwa ein Jahr alt. Als sie sich an den Käfig
gewöhnt hatte, verwandelte sie sich in ein bezauberndes graues
Geschöpf, das überhaupt keine Angst vor Menschen hatte. Die
Spezialisten bemerkten, daß allem Anschein nach irgend jemand die
Wölfin zu Hause gehalten hatte. "Sie ist wohl kaum aus der Steppe
gekommen, weil sie schon viel zu weit in die Stadt hinein gekommen
ist", sagte Rettungsspezialist und Hundefachmann A. Korobejnikow. "Wäre
sie gefangen worden in einem der Vororte Schymkents, dann wäre das
etwas anderes. Aber so ... Sie war einfach sehr hungrig. Ich habe sie
heute morgen schon zweimal gefüttert, beide Male fraß sie gierig." In
naher Zukunft zieht die Wölfin aus der Tierunterkunft der
Rettungsabteilung in den Zoo um, dort leben bereits einige ihrer
Artgenossen.
Kirgisistan
ca-news.org - 12. Febr. 2008
В
Таласе
для отстрела
волков
создан конный
отряд
Berittene Abteilung für den Abschuß von Wölfen in Talas
Im Verwaltungsbezirk Talas in Kirgisistan wurde für die Lösung des
Wolf-Problems eine spezielle Abteilung geschaffen. Auf Anordnung des
Gouverneurs des Gebiets Talas, Bejschenbek Bolotbekow, wurde am 9./10.
Februar eine spezielle Reiterabteilung geschaffen, die aus 16 Jägern
und [weiteren] zehn Personen besteht, darunter vier Personen, die
Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane sind. Die Spezialabteilung gegen
Wölfe begann ihre Arbeit im Areal vom nördlichen Teil der Stadt Talas
bis zur Siedlung Osgorusch im Rayon Bakaiatinskij. Es wurden sechs
Schakale und ein Fuchs abgeschossen. "Solche Maßnahmen werden jedes
Wochenende durchgeführt", sagte der Pressesekretär des Gouverneurs des
Gebiets Bakaj Sadyrow. Wie die Mitarbeiterin der Gebietsabteilung zum
Schutz der Jagdressourcen, Ainura Alijewa, bemerkte, werden aus dem
Republik-Budget keine finanziellen Mittel für die obengenannte Maßnahme
bereitgestellt. Im Jahre 2007 wurden 90 Schakale und 33 Wölfe erlegt,
drei Wolfswelpen kamen in den Zoo.
dailymail.co.uk - 6. Febr.
2008
Starring horse-riding lions, the Sickest Show on Earth
Just when it seemed that the Chinese had plumbed the depths of animal
humiliation, along comes something even worse. The country which gave
you bears riding bikes now proudly presents ... lions and tigers on
horseback. In one of the nation's most notorious zoos, applauding
spectators are
treated to a bizarre display as a 30-stone lion leaps on to the horse's
back. After that, a 35-stone tiger climbs up on the same terrified
steed for its turn in the limelight. The shocking pictures come from
the animal park at Xiamen in Fujian,
south-east China, where the public seem to delight in humiliating
circus-style stunts and have no regard for animal cruelty. Conditions
are poor, with big cats including lions, tigers and leopards
and other large animals including bears kept in solitary confinement in
tiny cages. At the Xiogsen Bear and Tiger Mountain village in Guilin,
live animals
are fed to tigers as a show for tourists. Bears pulling cars in a race
with a strong man caused anger after the bizarre stunt was shown in
Jinan last year. In a display in Changchun, a tiger is put in a cage
with an ox while
muzzled so it tries to attack its prey but cannot kill it, producing an
agonising and long-drawn-out battle.
The Age - 23. Jan. 2008
Zoo chief's home became menagerie
for fund-raising event
THE chairman of Zoos Victoria turned his Toorak mansion into a
menagerie for a
November cocktail party, raising further concerns that animal welfare
has again
been compromised for promotional reasons. Zoo sources said native
animals that
were removed from Melbourne Zoo and the Healesville Sanctuary —
including a
koala, parrots, snakes, lizards and a possum — were paraded around the
party, a
launch of a fund-raising foundation at Andrew Fairley's Kooyong Road
residence in November. An
orphaned short-beaked echidna is also believed to have been taken to
the party.
It died a month later after a senior keeper from Healesville Sanctuary
took it
to the V8 Supercars on Phillip
Island. One
zoo
insider
said party guests were introduced to the animals and encouraged to
"touch
and pat them" by Melbourne
zookeepers, who were paid overtime to work at the launch of the Zoos
Victoria
Foundation. RSPCA chairman Hugh Wirth said the use of zoo animals at a
social
event was reprehensible. Zoologist Peter Myroniuk, a former
Melbourne Zoo employee of 19 years, questioned the educational value of
presenting animals at a cocktail party. Concern about the Toorak
soiree
follows an investigation by The Age into allegations of abuse
and
neglect at Melbourne Zoo and Healesville Sanctuary, including the
stabbing of
an elephant with a marlin spike. Zoos Victoria
acting chief executive Matt Vincent said senior keeper Pat Flora had
taken
"appropriate action" when Thai elephant Dokkoon failed to respond to
a command.
The
Age - 21. Jan. 2008
Native animal deaths at sanctuary
SEVERAL deaths and staff complaints about the neglect of animals at the
Healesville native fauna sanctuary have raised serious concerns about
its
management. An investigation by The Age has uncovered many
troubling
incidents at the 74-year-old sanctuary, amid claims that commercial
imperatives
were too often placed ahead of animal welfare. The revelations follow
the
weekend's disclosure by The Age of allegations of abuse and
neglect at
Melbourne Zoo, particularly the stabbing of an elephant. Zoos Victoria
senior veterinarian Helen McCracken said keepers often took animals
home at
night to maximise care. When former prime
minister
John Howard announced in 2004 that the endangered south-eastern
red-tailed
black cockatoo would be the official Commonwealth Games mascot,
Healesville
Sanctuary was quick to recognise a marketing opportunity. Leaked
documents reveal
sanctuary management planned to take a four-week-old cockatoo from the
nest, to
be hand-reared for media opportunities around the Games. But concerned
staff
notified the Bureau of Animal Welfare, whose guidelines oppose the
practice of
taking dependent chicks from their parents. The documents reveal that
former
Healesville curator and now Zoos Victoria acting chief executive Matt
Vincent
assured the bureau that the chick would not be removed. But about a
year later
a second chick was taken from its nest and named Karak jnr. The bird
was
claimed as a success story for the sanctuary's breeding program for the
endangered cockatoo and photographed with numerous athletes and
dignitaries.
But documents show that, in fact, the Healesville red-tailed black
cockatoos
are not an endangered Victorian bird but a separate subspecies from
central Australia.
Mr
Vincent confirmed this, but said education about conservation was more
important than being purist about a subspecies.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Tiergarten Nürnberg, 14.02.2008
Eisbär Flocke bezog neue Kinderstube
Eisbärmädchen Flocke hat seine gestern fertig gestellte neue
Kinderstube bezogen. Der Raum, in dem bisher Flockes Kiste stand,
wurde zur Hälfte mit einer 1,20 Meter hohen hölzernen Bretterwand
ausgekleidet und mit Gummimatten ausgelegt. In dieser etwa 7,5
Quadratmeter großen Box kann das Nürnberger Eisbärbaby seinen immer
stärker werdenden Bewegungsdrang ausleben. Rückzugsmöglichkeit bietet
ihr die vertraute, mit Tüchern ausgelegte Kiste, die in der großen Box
steht. Von ihr wurde eine Wand entfernt. Erste Ausflüge in ihre neue
Umgebung hat Flocke bereits absolviert. Auch einen Spieltrieb hat die
kleine Eisbärin inzwischen entwickelt, wie der Veterinär des
Tiergartens Nürnberg, Dr. Bernd Neurohr, gemeinsam mit Tierpfleger
Harald Hager beobachtete: Sie hat an ihrem Plüschtier- Eisbären
genuckelt, ihn mit den Pranken weggestoßen, wieder mit allen vier
Beinen an sich gezogen das ging minutenlang so. Wir zwei alten Männer
waren richtig gerührt, als wir das sahen. Heute Morgen, am 14. Februar
2008, wog Flocke 6,75 Kilogramm. Auch ihr Appetit wird immer größer:
Inzwischen trinkt sie am Tag schon fast eine Maß von ihrer Milch , sagt
Neurohr schmunzelnd.
Zoo Duisburg, 14.02.2008
Im Jahr 2007 die Milliongrenze an Besuchern überschritten
Der Zoo Duisburg hat seinen Status als einer der bestbesuchten und
beliebtesten Zoologischen Gärten in Deutschland mit einem
Besucherrekord untermauert. Im Jahr 2007 strömten mehr als 1 000 000
Besucher in den Zoo, nachdem in den Jahren zuvor diese Schallmauer
stets nur knapp verfehlt wurde. Ein Zoo lebt von seinen Tieren und den
Besuchern, die sich daran erfreuen. Gerade im Tierbestand gab es im
vergangenen Jahr zahlreiche Highlights. Allen voran sind hier natürlich
die Geburten zu erwähnen. Wenn sie auch nicht mit plüschigem Knut-Fell
und Flocke-Knopfaugen aufwarten kann, so hat Duisburgs bekanntester
Tiernachwuchs, Delphin-Jungtier DOLLY, sprichwörtlich durch die Bank
alle Besucher der Vorführungen im Delphinarium in ihren Bann gezogen.
Mittlerweile sehen die Besucher sie schon bei höheren Sprüngen aus dem
Wasser. Das zweite weibliche Jungtier wird zusammen mit seiner Mutter
von den Pflegern gerade auf die anstehende Vergesellschaftung mit dem
Rest der Gruppe vorbereitet. Im Duisburger Delphinarium wird s also
noch vor Ostern richtig spannend. Koalas werden im Bundesgebiet nur in
Duisburg gehalten und auch hier wuchs im letzten Jahr erneut ein
gesundes Jungtier heran, welches immer unabhängiger von seiner Mutter
wird und bereits regelmäßig an seinem Lieblingsfutter,
Eukalyptusblättern, kaut. Die elegante Fossa, größter Räuber auf
Madagaskar, gäbe es dank der Duisburger Initiative zur Erhaltungszucht
in Menschenobhut bestimmt nicht mehr. Stolze 10% des Weltbestandes
leben am Kaiserberg. In ganz Europa gab es im letzten Jahr nur fünfmal
Nachwuchs, wovon vier Tiere allein in Duisburg zur Welt kamen. Die drei
Kater mitsamt der Katze werden demnächst in die naturnah gestalteten
Anlagen im Besucherbereich einziehen und als wahre Sprung- und
Kletterkünstler die Besucher begeistern. Balgereien zwischen den
Geschwistern inklusive! Viel beachtet und Dauerthema in
Online-Diskussionsforen war die Neu-Gruppierung der Gorillas, die mit
drei aufwändigen Transporten einherging. Der Zoo Duisburg hat mit dem
neuen Zuchtmann MAPEMA einen Glücksgriff getätigt, denn der
großgewachsene Schwarzrücken hat größte Sozialkompetenz, seinen Harem
fest im Griff und sich bereits mit zwei Weibchen verpaart.
Kinofilm-Trailer erhaschen Aufmerksamkeit auch damit, dass sie bei der
Ankündigung eines neuen Filmes Jahreszeit und zahl in großen Lettern
gekonnt in Szene setzen. Im Hinblick auf die Gorillas könnte Herbst
2008 große Bedeutung erlangen Ob die neu begonnene und überaus
beliebte Vergesellschaftung von Roten Pandas und Chinesischen Muntjaks,
ob schwungvolle Handwerker, die mit Riesenschritten an der
Fertigstellung der neuen Erdmännchen- und Riesenotteranlage arbeiten,
ob freundliches Kassen- und Servicepersonal. Egal wer und auf welchen
Ebenen: der Zoo Duisburg präsentiert sich auch im neuen Jahr seinen
Besuchern als wissenschaftliche Einrichtung des praktizierten Natur-
und Artenschutzes, der seine Tiere nach neusten tiergärtnerischen
Erkenntnissen pflegt und seinen Gästen einen erholsamen wie auch
informativen Besuch abseits des Alltagsstresses bietet. Wir freuen uns
auf Sie!
Tiergarten Worms, 14.02.2008
Schülerpraktikantinnen im Tiergarten Worms
Einmal während ihrer Schulzeit in den Beruf des Tierpflegers
reinschnuppern, der Traum vieler Schüler und Schülerinnen. Im
Tiergarten Worms kann dieser Wunsch wahr werden. Simone Döppert und
Selina Jeremias hatten das Glück aus der Vielzahl der Bewerbungen für
die begehrten Praktikumsplätze ausgewählt zu werden. Zwei Wochen
verbringen die beiden Jugendlichen von der Karmeliter Realschule im
Tiergarten. Da heißt es jeden morgen um 8:00 Uhr anfangen und bis 16:00
Uhr durchhalten. Aber trotz des deutlich längeren Arbeitstages und der
doch ungewohnten körperlichen Arbeit sind die beiden Mädchen
begeistert. Die 15jährige Simone erzählt strahlend: Ich wollte schon
immer mit Tieren arbeiten. Ein Bürojob würde für mich nie in Frage
kommen! Selina meint dazu: Die Arbeit ist zwar ungewohnt und
anstrengend, aber es ist viel besser als in der Schule zu sitzen. Wie
im Fluge vergeht für die beiden Schülerinnen die Zeit, in der sie den
Tierpflegern bei beinahe allen Aufgaben assesstieren dürfen. Vom Gehege
reinigen bis zur Fütterung oder falls nötig medizinischen Versorgung
der Tiere bekommen die Praktikantinnen alles mit. Die beiden stecken
schon voller besonderer kleiner Erlebnisse, die sie begeistert
erzählen. So haben es Simone vor allem die Waschbären angetan. Selina,
die von Pferden bislang eher wenig hielt, schwärmt nun geradezu von den
drei Kaltblütern, die auf dem Bauernhof zu Hause sind. Der Tiergarten
ist in drei Arbeitsbereiche untergliedert die sogenannten Reviere.
Die Praktikanten wechseln nach der ersten Woche den Einsatzbereich, so
dass sie verschiedenste Erfahrungen sammeln können. Natürlich ist es
eine Umstellung zum Schulalltag. Aber die allermeisten sind mit großem
Engagement dabei. Viele sind allerdings erstaunt wie der Alltag eines
Tierpflegers tatsächlich aussieht. Im Vordergrund stehen erst einmal
die Reinigungsarbeiten und das Wohl der Tiere. Zum Schmusen mit den
Tieren dagegen bleibt eher wenig Zeit, zumal viele unserer Tiere auch
gar keine Schmusetiere sind. erklärt die Zoopädagogin und
Praktikantenbetreuerin Tamara Kalmbach. Der stellvertretende
Tiergartenleiter Dieter Wagner ergänzt: Wir freuen uns den
Schüler/innen diesen wichtigen Einblick in die Berufswelt ermöglichen
zu können. Auf Grund des großen Andrangs, muss man sich aber schon sehr
frühzeitig bewerben, um eine Chance auf die begehrten Plätze zu haben!
Zoo Halle, 14.02.2008
Trauer um Satcho
Die Belegschaft des Zoo Halle trauert um ihren Schimpansen-Mann.
Satcho stand seit 3 Monaten nach einem Infekt und dessen Behandlung
unter tierärztlicher Beobachtung. Trotzdem blieb sein Allgemeinbefinden
an manchen Tagen offensichtlich gestört und das Tier erbrach sich
regelmäßig. Um die Ursache für diese Störung herauszufinden, hatte sich
die Zooleitung in
Abstimmung mit dem Zootierarzt für eine genauere Untersuchung mit
verschiedenen bildgebenden Verfahren wie Ultraschall und
Computertomografie entschlossen. Dazu war es notwendig, Satcho in
Narkose zu legen. Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass sich
in der rechten Brustkorbhälfte eine größere Flüssigkeitsmenge gesammelt
hatte. Dies machte eine Punktion notwendig, bei der 1,6l Flüssigkeit
abgesaugt wurden. Desweiteren konnte bei der sonografischen
Untersuchung des Herzens eine rechtsseitige Herzinsuffizienz
festgestellt werden, die sowohl die Herzvorkammer als auch die
Hauptkammer betraf. Weiterhin fanden die Tierärzte freie Flüssigkeit in
der Bauchhöhle. In der Aufwachphase aus der Narkose kam es zum
Atemstillstand. Die sofort eingeleiteten intensiven
Reanimationsmaßnahmen der Tierärzte blieben leider ohne Erfolg. Gegen
13:30 Uhr am heutigen Tag verstarb Satcho im für Schimpansen hohen
Alter von 37 Jahren. Satcho wurde wahrscheinlich 1973 in der freien
Wildbahn geboren und kam 1974 in den Zoo Halle.
Zoo Köln, 13.02.2008
Haste mal Zeit für Kröten ?
Unter diesem Titel engagiert sich der Kölner Zoo in der ersten
weltweiten Bewusstseinskampagne der Zoologischen Gärten weltweit für
Amphibien. Im Rahmen des Europäischen (EAZA) und des Weltzooverbandes
(WAZA) unternimmt der Kölner Zoo verschiedene Aktivitäten, um auf das
weltweite Amphibiensterben hinzuweisen und diesem aktiv
entgegenzutreten. Am 12. Februar 2008 starteten wir unsere
Kampagnenaktivitäten mit einem Vortrag von Dr. Axel Kwet, Staatliches
Museum für Naturkunde Stuttgart, zum Thema Das Schweigen der Frösche .
Außerdem arbeiten wir mit der Stadtgruppe Köln des NABU eng zusammen
und dies sowohl in einem Naturschutzprojekt vor Ort (Nüssenberger
Busch, Anlage von Feuchtbiotopen für Amphibien) als auch in einer
Sonderausstellung zum Thema einheimische Amphibien, zu deren Eröffnung
wir Sie hiermit herzlich einladen. Diese Ausstellung wurde maßgeblich
vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn, unterstützt.
Zoo Magdeburg, 13.02.2008
Zoo Magdeburg ist internationaler Partner im Schneeleoparden-Schutz
Der Zoo Magdeburg ist vor
wenigen Tagen Partner des Snowleopard Trust geworden , informiert die
Artenschutz-Kuratorin, Julia Trillmich. Damit engagiert sich der Zoo
Magdeburg aktiv auf internationaler Ebene für den
Schnee-leoparden-Schutz. Die am vergangenen Aktionswochenende im Zoo
gesammelten Spenden in Höhe von 507,20 Euro kommen diesem
Schneeleoparden-Schutzprojekt zugute. Der Zoo Magdeburg hofft auf
baldigem Nachwuchs bei den Schneeleoparden. Kürzlich kam Valo , ein
imposanter Schneeleoparden-Kater, im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms nach Magdeburg. Der Zoo Magdeburg möchte
seine erfolgreiche Zucht der letzten Jahre fortsetzen und sich am
genetischen Erhalt dieser in freier Wildbahn stark bedrohten
Großkatzenart beteiligen. Der Snowleopard Trust wurde 1981 mit Sitz in
Seattle gegründet und ist weltweit die größte Organisation, die sich
ausschließlich dem Schutz von Schneeleoparden und ihren Lebensräumen im
zentralasiatischen Hochland widmet. Die Zusammenarbeit mit Regierungen
zur Erschaffung von geschützten Lebensräumen wird dabei genauso
angestrebt wie Bildungsmaßnahmen und Einbezug lokaler Gemeinden und die
wissenschaftliche Erforschung der Tiere zur Optimierung der
Schutzmaßnahmen. Diese ausgedehnten Schutzmaßnahmen kommen natürlich
nicht nur Schneeleoparden zugute, sondern nebenbei auch den jeweiligen
Ökosystemen mit all ihren schützenswerten Pflanzen- und Tierarten. Der
Snowleopard Trust legt zusätzlich Wert darauf, dass die Mitarbeiter vor
Ort (Indien, China, Pakistan, Mongolei und Kirgisien) aus den
jeweiligen Regionen kommen, dass also Arbeitsplätze vor Ort geschaffen
werden.
Wilhelma, 13.02.2008
Adeliger Zuwachs für die Wilhelma-Kamelien
Am Montag, den 11. Februar überreichte Herr Waldemar Hansen,
Vizepräsident der Internationalen Kameliengesellschaft, dem Direktor
der Wilhelma, Herrn Professor Dr. Dieter Jauch, eine ganz besondere
Pflanze: Eine Camellia japonica Sophia, benannt nach Prinzessin Sophie,
der Tochter des Württembergischen Königs Wilhelm I., die später Königin
der Niederlande wurde. Diese Kameliensorte wurde ursprünglich von Herrn
Glym aus Utrecht gezüchtet das Exemplar, das der Wilhelma geschenkt
wurde, stammt jedoch aus dem Botanischen Garten von Furnas auf den
Azoren. Dorthin gelangte die Sorte von Belgien aus und wuchs auf den
fruchtbaren Lavaböden im milden Klima der Azoren zu prächtigen Pflanzen
heran.
Die Kameliensammlung der Wilhelma zählt eindeutig zu den botanischen
Pretiosen des Landes. Bereits 1731 kamen die ersten Pflanzen nach
Europa auch König Wilhelm I. von Württemberg besorgte sich einige der
sehr teuren Exemplare für seine Wilhelma. Einige dieser Sträucher
bilden den Grundstock der wertvollen Sammlung, die heute fast 100 Arten
und Sorten umfasst und alljährlich im Winter die Besucher erfreut. Die
berühmte Verwandte des Teestrauchs wurde nach dem Jesuitenpater Georg
Joseph Kamel (1661-1706) benannt, stammt ursprünglich aus fernöstlichen
Gebirgsregionen und verlangt daher kühle Temperaturen unter 16 °C,
kalkarmen Boden und hinlänglich feuchte Atmosphäre. In China und Japan
wurden Kamelien schon seit Jahrhunderten gezüchtet: Aus der Wildform
mit einfachen rosafarbenen Blüten entstanden so zahllose Formen mit
halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa
bis Purpur. Teils über 160 Jahre alt und immer noch in Topform sind die
Kamelien in der Wilhelma. Alljährlich zur kalten Jahreszeit von
Dezember bis März erfreuen sie ihre Bewunderer mit üppigen
halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farben von Weiß über Rosa
bis Purpur, weil die Gärtner umsichtig die Ansprüche der sensiblen
Schönheiten erfüllt haben. Manche der betagten immergrünen Sträucher
sind bereits so groß, dass sie eigentlich nicht mehr ins Gewächshaus
passen sie wurden daher in Betonschächte eingesenkt, ein
gärtnerischer Kniff, der Dank der Dekorationskünste der Wilhelmagärtner
nicht weiter auffällt.
Tierpark Bielefeld, 13.02.2008
Parkmöglichkeiten für Tierparkbesuch
Am vergangenen Wochenende hat das schöne Wetter wieder unzählige
Besucher in den Tierpark Olderdissen gelockt, so dass die eigenen
Parkplatzkapazitäten des Tierparks ausgeschöpft waren. Etliche
Fahrzeuge parkten dann verbotswidrig an der Dornberger Straße. Dies
hatte unter anderem zur Folge, dass Busse diesen Bereich nicht
beziehungsweise nur mit erheblichen Verzögerungen passieren konnten. Da
für das kommende Wochenende wiederum gutes Wetter vorhergesagt ist,
wird der Tierpark wieder ein beliebtes Ausflugsziel sein. Aus diesem
Grund weist die Stadt erneut auf die zusätzlich ausgewiesenen
Parkmöglichkeiten auf dem großen Parkplatz auf dem Johannisberg hin.
Dieser ist nur etwa 500 Meter vom Tierpark entfernt. Ein
ausgeschilderter Fußweg führt von dort direkt in den Tierpark. Soweit
möglich, sollten auch die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden.
Falschparker müssen zukünftig allerdings mit einem Knöllchen rechnen.
Sollte es die Situation erfordern, müssten auch Abschleppmaßnahmen
eingeleitet werden.
Zoo Krefeld, 13.02.2008
Infektionsursache bei den Zebramangusten im Zoo Krefeld geklärt
Nach dem Tod mehrerer Zebramangusten (eine in Afrika beheimatete,
kleine marderähnliche Raubtierart) im Zoo Krefeld in der vergangenen
Woche wurden Proben der beiden Tiere sowohl in das
Veterinär-Untersuchungsamt in Krefeld als auch in das
Robert-Koch-Institut in Berlin gesandt. Der Befund des Berliner
Instituts ergab eine Infektion mit Tierpocken-Viren. Bei in der
Vergangenheit sehr selten aufgetretenen ähnlichen Fällen in anderen
Zoos erwiesen sich Großkatzen als sehr empfänglich für die Erkrankung.
Daher bangt der Zoo um seinen wertvollen Großkatzenbestand wie Tiger,
Schneeleoparden und Geparden.
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen: Solche Verluste wären bitter und
nicht auszugleichen. Der genaue Infektionsweg ist unklar, aber es
werden Nagetiere wie Mäuse als Überträger angenommen. Auch das
Robert-Koch-Institut dort wird derzeit intensiv an Tierpocken
geforscht teilt die Ansicht, dass eine Gefährdung für Besucher und
mitgeführte Hunde hier ausgeschlossen ist. Vorsorglich wurde durch eine
großzügige Absperrung am Gehege der 14 Zebramangusten schon am
vergangenen Wochenende gewährleistet, dass Kontakte zu diesen Tieren
nicht möglich sind. Eine Infektion ist nur durch einen direkten Kontakt
mit den infizierten Tieren möglich. Da es sich für andere Raubtiere
möglicherweise um eine ansteckende Krankheit handelt,entschloss sich
der Zoo zu weiteren sofortigen Schutzmaßnahmen für den restlichen
Tierbestand. Die Pfleger müssen jetzt vor dem Betreten und Verlassen
der Raubtiergehege eine Hygieneschleuse passieren. Die Zooleitung
entschloss sich schweren Herzens, alle Zebramangusten einzuschläfern,
da bereits weitere von ihnen Symptome der Infektion zeigten. Das Gehege
wurde desinfiziert.
Zoo Osnabrück, 12.02.2008
Umzug in den Osnabrücker Zoo
Der Osnabrücker Zoo hat
einen Neuzugang: Bei dem Tier mit dem weißen kuscheligen Fell und den
blauen Augen handelt es sich um ein junges Polarfuchs-Weibchen. Es war
allerdings einen Tag nach ihrer Ankunft in Osnabrück gar nicht zum
Kuscheln aufgelegt. Nach der ersten Nacht in der Quarantäne, musste es
eingefangen, tierärztlich versorgt, in eine Transportkiste verfrachtet
und dann zum Gehege der Polarfüchse gebracht werden. Das war nicht nach
dem Geschmack des Fuchsweibchens und es zeigte sich äußerst wehrhaft.
Aus dem niedlichen Polarfuchs wurde plötzlich ein kleines Raubtier!
Doch Dank des Geschicks und Könnens der Tierpflegerin war der
Polarfuchs schnell in der Kiste verstaut. Keine zehn Minuten später
stürmte das Weibchen ungehalten aus der Kiste in ihr neues Außengehege.
Das auf den Namen "Babette" getaufte Weibchen teilt sich nun das Gehege
mit dem Polarfuchsmännchen "Baldur". Die selbstbewusste Babette scheint
auf Baldur Eindruck zu machen. Häufig nähert er sich interessiert und
beiden ruhen schon im Abstand von nur wenigen Zentimetern voneinander.
Damit aus den zwei Eisfüchsen eine Familie wird, müsste der Abstand
allerdings noch deutlicher reduziert werden.
Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Schaufütterungen im Aquarium
Alle Aquarienfreunde und die, die es werden wollen, können sich jetzt
regelmäßig auf eine weitere Attraktion bei den Schaufütterungen im
Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer freuen. Jeden Montag, Mittwoch
und Freitag ab 14 Uhr bekommen Piranhas, Barsche und Barben der
Süßwasserbecken sowie die Bewohner des großen Riffaquariums ihre
Mahlzeit vor den Augen der Besucher serviert, und man kann bestaunen,
wie geschickt Fische mit der Herausforderung des Unterwasserfressens
umgehen. Neu und besonders interessant ist dabei die Handfütterung der
großen Fledermausfische im Riffaquarium. Die imposanten Tiere, die in
großen Schwärmen durch die Riffe ziehen, zeigen im Erfurter Aquarium
momentan noch ihre Jugendfärbung und werden im Laufe der Zeit noch um
einiges wachsen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Einladung zum 55. Zoovortrag Gärten auf der Insel
Am 22. Februar findet der 55. Zoovortrag statt. Ronald Bellstedt,
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum der Natur Gotha, stellt den
Gästen die Flora und Fauna in britischen Parkanlagen vor. Während 11
Studienreisen besuchte Herr Bellstedt mehr als 40 Gärten und
Parkanlagen. Die Gartentradition auf der Insel ist weltweit
einzigartig. Idyllisch gestaltete Landschaften und farbenfrohe
Blumengärten vermitteln stimmungsvolle Einblicke in das vielfältige
Spektrum der Gartenbaukunst in Großbritannien. In diesem
Lichtbildervortrag werden bevorzugt schottische Gärten verschiedener
Epochen vorgestellt, daneben werden auch einige Beispiele der
Gartenkunst aus England, Wales und Irland gezeigt. Das milde Klima des
Golfstroms, die saubere Luft, der viele Regen und die sauren Böden
begünstigen das Wachstum zahlreicher exotischer Pflanzen. Einige
Neozoen haben sich in den Parkanlagen etabliert, wie das Grauhörnchen
aus Nordamerika. Beginn ist 19 Uhr im Atrium der Stadtwerke Erfurt,
Magdeburger Allee 34.
Thüringer Zoopark Erfurt, 12.02.2008
Gewinner der Namenswahl im Zoopark steht fest
Am Samstag, den 16. Februar
um 15 Uhr findet im Nashornhaus des Thüringer Zooparks Erfurt die Taufe
der kleinen Samia statt. Unter den 1606 Namensvorschlägen, die allein
im Thüringer Zoopark Erfurt eingegangen waren, tauchte Samia gleich
12mal auf. Aus diesen 12 wurde jetzt per Los der Gewinner ermittelt.
Den Preis, eine Jahreskarte, erhält Frau Creutzburg aus Erfurt. Als
Sonderpreis laden wir die Kinder die Klasse 4b der Grundschule
Breitenworbis, die ebenfalls den Namen Samia vorgeschlagen hatte,
kostenlos in den Thüringer Zoopark ein. Der kleine Sausewind Samia darf
derweil auch schon zeitweise nach draußen. Bei frischer Luft und
Sonnenschein tobt die Kleine zusammen mit Mutter Temba ausgelassen über
die große Außenanlage. Besondere Freude hat Samia bereits am
Schlammbaden gefunden, eben wie es sich für ein richtiges Nashorn
gehört. Nun können die Tierpfleger nur noch hoffen, dass sie die Kleine
bis zum Tag ihrer Taufe wieder sauber bekommen.
Tiergarten Nürnberg, 11.02.2008
Eisbär-Baby Flocke wird zwei Monate alt
Flocke, das Eisbär-Baby aus dem Tiergarten Nürnberg, ist am heutigen
Montag, 11. Februar 2008, zwei Monate auf der Welt. Sie wiegt
mittlerweile 6,2 Kilogramm und entwickelt sich prächtig , berichtet
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Zwischen 220 und 330 Milliliter speziell
zubereitete Welpenmilch aus der Flasche verdrückt das Jungtier mehrmals
am Tag. Neben den vier Eckzähnen sind auch erste Schneidezähne
durchgebrochen. Sie genießt es, wenn man ihr das Zahnfleisch massiert
, so die Erfahrung von Tierpfleger Harald Hager. Er freut sich, dass
Flocke immer aktiver wird und sich viel bewegt. Wir sind mit ihrer
Entwicklung sehr zufrieden , lautet sein Fazit. Die Eltern von Flocke,
Vera und Felix, haben zwischenzeitlich schon wieder zarte Bande
geknüpft. Die Zusammenführung der Eisbären war problemlos , berichtet
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Felix hat Vera beschnuppert und gleich
wiedererkannt. Es lief alles ganz ruhig. Nun hofft die
Tiergartenleitung, dass Felix Vera bald deckt. Felix war vergangene
Woche aus dem Ruhrzoo Gelsenkirchen zurück an den Schmausenbuck
gebracht worden. Wegen der Geburt der Jungtiere war Felix seit dem 21.
November 2007 vorübergehend in Nordrhein-Westfalen untergebracht worden.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 11.02.2008
Unfall bei den Orangs
Am 8.2.08 kam es im Münchner Tierpark Hellabrunn durch die Verkettung
mehrerer unglücklicher Zustände zu einem tragischen Unglücksfall bei
den Orang-Utans. Das kleine Orangmädchen Anni (1 Jahr) war auf die
Oberseite des horizontal gespannten Deckennetzes geklettert. Bei dem
Versuch wieder zur Mutter Matra (31 Jahre) zurückzukommen, fand sie
aber nicht rechtzeitig den richtigen Rückweg. Unglücklicherweise kam
ihr nun der Papa Bruno (39 Jahre) zur vermeintlichen Hilfe und
versuchte sie durch die Netzmaschen herunter zu ziehen. Unsere
Tierpfleger hatten vergeblich versucht, ihn mit Wasserduschen davon
abzuhalten, so dass unsere Tierärztin Frau Dr. Kempter ihn mit einem
Blasrohrpfeil betäuben musste. Da war es allerdings leider schon zu
spät. Durch den Hilfeversuch hatte Bruno seiner Tochter das Genick
gebrochen. Wenn wir am Unglückstag nicht unmittelbar Stellung zu dem
tragischen Ende der kleinen Anni genommen haben, so aus dem einen
Grund, weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten. Beim
heutigen Lokaltermin mit dem Sachverständigen zeigte die genaue
Vermessung des Wandabstandes zum Netz, dass an einer Stelle neben dem
einen Hubzylinder des mittleren Trenngitters die geforderten 10 cm
nicht eingehalten waren. Dadurch bestand eine schmale optisch
unauffällige Kluft von 16 cm Länge, durch die Anni hindurch
geklettert war, aber durch die Hilfe von Bruno nicht mehr zurück
konnte. Diese wird nun gesichert, ohne die Mobilität des Trenngitters
einzuschränken. Wir Hellabrunner sind über den so unsinnigen Tod von
Anni um so mehr betroffen, als sie doch mit ihren aktiven
Kletterkünsten schon als Einjährige bewiesen hat, wie wichtig für die
Entwicklung der Jungtiere die dreidimensionale Nutzung des Raumes ist.
Diese ist ohne die funktionelle Netzstruktur aber nicht möglich. Seit
1969 wurden in Hellabrunn 39 Orang Utans geboren und wir sind trotz
dieses traurigen Todesfalles sicher, dass wir diese so lebendige
Tradition fortsetzen werden.
Zoo Duisburg, 11.02.2008
Lappland-Tage im Rentiergehege
Der Zoo Duisburg bietet seinen Besuchern ein sámisches Nomadenlager im
Rentiergehege an, in Zusammenarbeit mit RENRAJDvualka (dahinter stecken
Uwe und Brigitte Kunze, die ihre familiären Wurzeln sowohl in
Deutschland als auch im schwedisch-lapplandischen Rentierzuchtgebiet
von Härjedalen haben). Dort hat man die Möglichkeit, sich über das
Leben der Sámi (Europas letzter Urbevölkerung) sowie deren Kultur und
Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel
werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am
offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon
die Besucher auch kosten dürfen. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost
(mit Käse), das sámische Nationalgetränk. Auf Rentierfellen am
Lagerfeuer liegen, draußen oder im sámischen Nomaden-Zelt (dem Lavvo),
Geschichten aus dem Reich der Mitternachtssonne lauschen, während in
unmittelbarer Nähe die Wölfe heulen: Zoobesucher von nah und fern
tauchen in die faszinierende Welt der Sámi ein!
Zoo Augsburg, 08.02.2008
Burma - der lange Weg ins 21.Jahrhundert (2. Teil) Vortrag am 12.
Februar um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe präsentiert Herr Arno Wehrmann vom
Autoteile und Servicecenter Wehrmann einen Film, den er anlässlich
einer Reise nach Burma gedreht hat. Dabei gibt es Impressionen des
faszinierenden Landes, gleichzeitig wird auch über die Schwierigkeiten
berichtet, den Weg in ein modernes Zeitalter zu finden. Der erste Teil
wurde im November gezeigt, jetzt folgt die zweite Hälfte der
faszinierenden Reise in eine andere Welt. Jeder Interessierte ist dazu
eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den
Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.
Zoo Heidelberg, 08.02.2008
Spenden für die Heidelberger Elefantendamen
Immer mehr Heidelberger und Freunde des Zoos aus der Region beteiligen
sich an dem Projekt, ein neues Elefantenhaus auf die Beine zu stellen.
Wir sind begeistert über den Zuspruch, den wir für unser Projekt finden
, sagt Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Heidelberger Zoos. Neben
privaten Spenden laufen auch unterschiedliche Aktionen von Firmen und
Unternehmen .
Unter Ihnen ist die Heidelberger Firma CHILI GmbH - Digital Radiology,
die dem Zoo heute einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro für den Bau
des Hauses überreicht hat. Dabei hat sich Jonathan, der Sohn von
Geschäftsführer Andre Schröter, als jüngster Elefantenförderer verdient
gemacht. Zur großzügigen Spende kam es durch seinen Vorschlag, etwas
für seine Lieblingstiere im Zoo zu tun. Auch das Publikum bei den von
Flamme-Konzerte organisierten Veranstaltungen zeigt sich sehr
spendabel: Insgesamt spendeten die Besucher beim Weihnachtskonzert am
16. Dezember, bei der Dreikönigsgala am 5. Januar und zuletzt beim Ball
der Vampire am 2. Februar über 1.200,00 Euro für die Heidelberger
Dickhäuter. Manchmal erreichen den Zoo auch generöse Zuwendungen von
anonymen Spendern. So konnte sich der Zoo kürzlich über eine höhere
Geldsammelspende anlässlich des 70. Geburtstages eines Unbekannten
freuen. Gerne würde der Zoo sich bei den unbekannten Spendern auch
persönlich zu bedanken. Mit dem neuen Elefantenhaus sollen zwei
wichtige Ziele des Zoos verwirklicht werden. Zum einen erhalten die
Elefanten eine abwechslungsreiche und vielfältig strukturierte Umgebung
nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Elefantenhaltung,
zum anderen gewinnen die Besucher ein naturnahes Tiererlebnis, das
gleichzeitig auch für die Bedrohung der größten Landessäugetiere
sensibilisiert. Durch diese großzügige Unterstützung rückt der Bau des
Elefantenhauses ein weiteres Stück näher. Jedoch ist der Zoo auf Hilfe
angewiesen, da er 500.000 Euro durch Spenden und Sponsorenleistungen
aufbringen muss. Wer für das neue Elefantenhaus spenden und
gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz dieser beeindruckenden Tiere
leisten möchte, kann sich telefonisch unter 06221-6455-27 informieren
oder überweist die Spende direkt auf das Spendenkonto Tiergarten HD
gGmbH, Konto-Nr.: 15911, bei der Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20
unter dem Verwendungszweck: Elefantenhaus .
Tiergarten Nürnberg, 08.02.2008
Flocke-Vater Felix wieder in Nürnberg
Gestern Nacht (Donnerstag, 7. Februar 2008) kam kurz nach 23 Uhr
Flocke-Vater Felix im Tiergarten Nürnberg an. Der Eisbärbulle war seit
Herbst 2007 im Zoo Gelsenkirchen untergebracht. Da Felix den Transport
gelassen überstanden hat und sehr ruhig wirkt, ist er bereits seit
heute morgen im Freigelände zu sehen. Er hat bei der Ankunft ganz cool
gewirkt , berichtet Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr. Um 9.15 Uhr hat er
schon die ersten Runden im Wasserbecken gedreht. Bei Flocke sind
derweil weitere Milchzähne zu sehen: Alle vier Eckzähne und ein zweiter
Schneidezahn sind nun durchgebrochen. Ihr Gewicht betrug heute morgen
5,85 Kilogramm. Da das Eisbärmädchen immer aktiver wird, wird der
Tiergarten in der nächsten Woche die Hälfte des Raumes, in dem Flockes
Kiste steht, zu einer begehbaren Box umbauen lassen. Hinter einer 1,10
Meter hohen hölzernen Trennwand mit Tür wird Flocke eine Kinderstube
eingerichtet, die Platz für ihren Bewegungsdrang bietet.
Tierpark Berlin, 07.02.2008
Nach langer Pause: Nachwuchs bei den Schwarzen Panthern im Tierpark
Berlin
Zu den ersten Geburten des neuen Jahres im Tierpark Berlin zählt ein
Wurf Schwarzer Panther im Alfred-Brehm-Haus. Am 2. Januar 2008
entdeckten die Pfleger bei der morgendlichen Kontrolle im Stroh der
Mutterbox die nach über 7 Jahren Pause lang ersehnten Neugeborenen,
zwei weibliche Kätzchen, die von den Pflegern die Namen Bena und
Tambora erhielten. Die Suche nach einem passenden Partner für die 1998
bei uns geborene Angie war langwierig. Endlich im August 2006 - als
sie schon fast 8 Jahre alt war - kam Bromo aus dem Zoo Wuppertal nach
Friedrichsfelde. Er war damals erst 10 Monate alt. Trotz des großen
Altersunterschieds fanden sich die beiden offensichtlich gleich
sympathisch, so dass sie nach kurzem Beschnuppern durch das Sichtgitter
zusammengelassen wurden. Ein Jahr später wurde aus dem ursprünglichen
Mutter-Sohn-Verhältnis mehr, und nach einer Tragzeit von 97 Tagen kamen
die zwei schwarzen Kätzchen zur Welt. Betreut werden sie von Mutter und
Vater. Angie und Bromo haben ein so gutes Verhältnis zueinander,
dass Bromo bei der Geburt dabei sein durfte. Zum ersten Mal in der
Geschichte des Tierparks Berlin wächst damit ein Wurf Leoparden von
Anfang an in Anwesenheit des Vaters auf. Die ersten Wochen waren die
Kleinen in der Mutterbox für unsere Besucher unsichtbar. Inzwischen
sind aber aus dem knappen Pfund Geburtsgewicht fast 2 Kilo geworden,
und die Kätzchen beginnen, ihre Welt zu erkunden. Immer öfter lassen
sie sich in der Schaubox sehen, und auch erste Kletterversuche an den
Baumstämmen wurden beobachtet. Schwarze Panther sind eine Farbvariante
des normalen gefleckten Leoparden und können überall in dessen
riesigem Verbreitungsgebiet vorkommen. In Tiergärten sind sie selten
vertreten.
Zoo Duisburg, 07.02.2008
Was machen Gänsegeier mit Reisigbündeln?
Auf dem Bestellzettel standen 200 Reisigbündel und als Verwendungszweck
nicht etwa das Stichwort Kehrarbeiten , sondern Bruthilfe für
Gänsegeier . Im Zoo ist halt alles etwas anders als draußen im normalen
Leben.Auf einer seiner gelungenen Gemeinschaftsanlagen hält der Zoo
Duisburg Stachelschweine, Helmperlhühner, Afrikanische Marabus und vier
Gänsegeier. Einer davon kam vor Jahren aus dem benachbarten Zoo
Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer spanischen Auffangstation.
Alle vier Gänsegeier sind flugunfähig und konnten bedenkenlos auf die
Freianlage gesetzt werden. Glücklicherweise und wie erhofft fand sich
aus den zwei Männchen und zwei Weibchen je ein Paar zusammen.
Gänsegeier zählen mit einer Flügelspannweite von etwa 2,5 m zu den
größten Vögeln in ihrem weiten Verbreitungsgebiet, das sich von Afrika
über Süd- und Osteuropa bis nach Asien erstreckt. Sie sind an ihrem
fahlbraunen Gefieder und dem langen, weißlich bedunten Hals zu
erkennen. Erwachsene Vögel haben eine weiße Halskrause, die bei den
Jungvögeln noch braun gefärbt ist. Gänsegeier sind in weiten Teilen
Europas ausgerottet. Die Zerstörung des Lebensraumes durch menschliche
Erschließung und das Auslegen von Giftködern zur Bekämpfung von Füchsen
sind die Hauptgründe, die zum Rückgang der Geiervögel führten. Heute
bemüht man sich um ihre Wiederansiedlung, insbesondere im Alpenraum und
in den Pyrenäen. Die Fortpflanzungszeit beginnt in den Wintermonaten.
In der Wildbahn wird das einfache, aus zusammengetragenen Zweigen,
Gräsern und Fellstücken erbaute Nest auf einem Felsvorsprung errichtet.
Gänsegeier legen nur ein Ei, das etwa 50 Tage lang bebrütet wird. In
Zoologischen Gärten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und
animiert die Vögel zum Bau, indem quasi als Starter Reisig
eingeflochten wird. Zurzeit können die Zoobesucher die Gänsegeier dabei
beobachten, wie sie die Nisthilfen inspizieren und auf ihre
Tauglichkeit hin überprüfen. Fällt das Urteil positiv aus, schleppen
die Geiervögel weiteres Nistmaterial heran und gestalten ihre Nester.
Im Übrigen müssen genügend Hilfen vorhanden sein, denn auch die
Afrikanischen Marabus erachten die Nisthilfen als nützlich für ihr
Brutgeschäft.
Tiergarten Nürnberg, 07.02.2008
Eisbär Flocke: Die ersten Zähne sind da
Flockes Milchgebiss ist im Werden: Im Oberkiefer sind die beiden
Eckzähne und ein Schneidezahn durchgebrochen , stellte der Veterinär
des Tiergartens Nürnberg, Dr. Bernhard Neurohr, am heutigen Morgen,
Donnerstag, 7. Februar 2008, fest. Das inzwischen bereits 65 Zentimeter
große Eisbärmädchen wog heute früh 5,7 Kilogramm. Ansonsten ist alles
beim Alten , so Neurohr. Flocke-Vater Felix wird am morgigen Freitag
aus Gelsenkirchen zurück nach Nürnberg kommen. Seine Ankunft im
Tiergarten wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit vonstatten gehen,
um das Tier nicht zu beunruhigen. Felix wird zunächst im Stall bleiben
und erst im Gehege zu sehen sein, wenn er sich akklimatisiert hat.
Zoo Salzburg, 07.02.2008
2007 war wieder ein großer Besucherandrang im Salzburger Zoo!
Zoo Salzburg verbuchte im Vorjahr mehr als 287.000 Eintritte
Genau 287.332 Eintritte
verzeichnete der Zoo Salzburg 2007. Somit konnte der Zoo Salzburg im
Vergleich zu 2006 wiederum seine Besucherzahlen verbessern! Wir freuen
uns über diesen neuerlichen Publikumserfolg. 2007 haben wir ein Plus
von 20.000 Gästen gegenüber 2006 , freut sich
Zoo-Salzburg-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Besonders positiv: Wir
haben bei allen Altersgruppen eine Steigerung , so Grebner. Allein im
April 2007 waren 43.662 Gäste im Zoo. Eine noch nie erreichte
Besucherzahl im Frühjahr. Der stärkste Monat war wieder der August.
Über 51.000 Zoo-Tickets wurden allein in diesem Monat im Zoo bei
Hellbrunn verkauft. Der neuerliche Besucher-Erfolg führt die
Zoogeschäftsführerin auf die zahlreichen Innovationen wie der Eröffnung
des neuen Südamerika-Hauses, dem Bau der Zebramangusten- und
Flamingo-Anlage im vergangenen Jahr zurück. Aber auch der erste
Nachwuchs bei den Schneeleoparden sowie die zahlreichen Jungtiere bei
anderen Tierarten und das kontinuierliche Veranstaltungsprogramm der
Zoo-Informations-Tage für Tierfreunde und Schulklassen haben dafür
gesorgt, dass die Besucherzahlen angestiegen sind. 2008 wird wieder ein
interessantes Zoojahr. Im März wird die neue Anlage für Parma-Kängurus
eröffnet. Die Umbauarbeiten im Streichelzoo schreiten gut voran und
voraussichtlich wird Ende Juni dieser Bereich das neue Zuhause von
Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. So können sich auch
im heurigen Jahr unsere Besucher auf zahlreiche Neuerungen in der
Tierhaltung und interessante Zooprogramme freuen. schließt Sabine
Grebner.
Zoo Magdeburg, 07.02.2008
Amurtiger und Schneeleopard laden zum Sibirischen Lagerfeuer ein
Am 9./10.2.2008 laden Schneeleopard, Tiger & Co. ab um 10 Uhr zu
einem spannenden Programm ein. Wie gelingt eine erfolgreiche
Schneeleopardenzucht? Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der
Sibirische Tiger, so stark von der Ausrottung bedroht? Die Zoobesucher
können an diesem Wochenende im Tigerhaus diesen Fragen nachgehen.
Tierpfleger lassen die Zoobesucher nicht nur hinter die Kulissen der
Großkatzenhaltung blicken, sondern führen auch Fütterungen der
imposanten Raubkatzen durch. Auf der Wiese gegenüber der
Ameisenbärenanlage sind die Schlittenhunde um 11 und 14.30 Uhr in
Aktion. Ab um 10 Uhr gibt es für Kinder ein spannendes Ferienprogramm
im Dickhäuterhaus. Die Kinder kommen dabei nicht nur den
Schneeleoparden und Tigern auf die Spur, sondern sie erfahren auch das
Neueste von der Kinderumweltorganisation Roots & Shoots im Zoo.
Am 9. Februar ab 16 Uhr lodert das Sibirische Lagerfeuer auf der Wiese
vor der Tigeranlage und es gibt kräftige Kosackenspieße und heiße
russische Schokolade. Lassen Sie sich am winterlichen Wochenende beim
knisternden Lagerfeuer und russischer Folklore in die Weiten Russlands
entführen!
VogelPark Walsrode, 06.02.2008
Auf Meisterkurs im VogelPark - Im VogelPark Walsrode findet
erstmalig der Vorbereitungskurs für die Tierpfleger-Meisterprüfung statt
Sie sind Tierpflegergesellen und haben ein Ziel: sie wollen den
Meistertitel. Die 25 Frauen und Männer, die am 11. Februar aus ganz
Deutschland in den Vogelpark reisen, erwartet ein fünftägiges,
umfangreiches Programm, um sich optimal auf die Meisterprüfungen
vorzubereiten. Walsrode ist dabei erstmals Austragungsort dieser
Veranstaltung. In der Vergangenheit fanden diese Vorbereitungskurse in
großen Zoos wie Wuppertal und Nürnberg statt erklärt Simon Jensen,
zoologischer Direktor im VogelPark Walsrode. In Absprache mit der
Industrie- und Handelskammer Leipzig hat der für die Organisation
verantwortliche Bundesverband deutscher Zootierpfleger (BdZ) die
Durchführung der Vorbereitungskurse auf drei zoologische Einrichtungen
verteilt. So stehen im Zoo Hamburg die Säugetiere, im Zoo Köln die
Aquaristik- Terraristik und Säugetiere und im VogelPark die gefiederten
Kreaturen im Fokus des Lehrplans. So werden an den Vormittagen die
theoretischen Grundlagen von der Systematik und Anatomie über die
Krankheiten, Kunstbebrütungen und Handaufzuchten bis hin zur Ethik in
der Vogelhaltung und den Aspekten des Tier- und Artenschutzes gepaukt.
Die Nachmittage stehen dann ganz im Zeichen der Praxis. In praktischen
Übungen erlernen die Meisterschüler wie ein Vogel gefangen, fixiert und
transportiert, er mittels Beringung gekennzeichnet, sein Futter
zubereitet, seine Voliere artentsprechend eingerichtet und sein Gelege
auf die gewünschte Befruchtung überprüft wird. Die Tatsache, dass die
Meisterschule im VogelPark Walsrode stattfindet, sehen wir als eine
große Auszeichnung für die Qualität unserer Arbeit beantwortet Simon
Jensen die Kosten- / Nutzenfrage und fügt an Natürlich steckt man in
ein Projekt dieser Bedeutung viel Zeit und Energie. Doch in die
Qualifikation der Tierpfleger zu investieren, bedeutet am Ende eine
lohnende Investition für Tiere, Zoos und Besucher gleichermaßen.
Zoo Berlin, 06.02.2008
Dreifacher Mähnenspringer-Nachwuchs im Zoo Berlin
Eine der schönsten, naturnah nachempfundenen Freianlagen bewohnen seit
Ende 2006 die Mähnenschafe im Berliner Zoo. Entsprechend der
Bedürfnisse der ziegenähnlichen Hornträger wurde die einer historischen
Felsformation vorgelagerte Anlage vor gut einem Jahr völlig neu
gestaltet. Hier fühlen sich die in freier Wildbahn in allen
Verbreitungsgebieten stark bedrohten oder bereits schon ausgerotteten
Tiere so wohl, dass auch ihre Fortpflanzung gut gelingt. Am 17., 21.
und 22. Januar wurden eine männliche und zwei weibliche Geißen geboren
und können seitdem von den Zoobesuchern bei ihren Kletterkünsten
beobachtet werden, die sie bereits vom ersten Lebenstag an hervorragend
beherrschen. Besonders im Gegensatz zu den älteren Böcken der aus 5
männlichen und 8 weiblichen Tieren bestehenden Zuchtgruppe wirken die
Jungtiere winzig. Der imposante mähnenartige Fellbehang an den
Vorderbeinen und dem Hals der Väter betont den Größenunterschied
zwischen den einzelnen Familienangehörigen. Mähnenschafe leben
ursprünglich in den felsigen, schwer zugänglichen Wüstengebieten
Nordafrikas bis an die Schneegrenze bei 3800 Meter Höhe. Sie suhlen
sich gerne im Sand nutzen aber auch den Wasserlauf in ihrem Gehege zum
Baden.
Zoo Hannover, 06.02.2008
Elefantendame Sayang malt für ARD Quizshow - Das unglaubliche Quiz der
Tiere
Kuriositäten aus der faszinierenden Welt der Tiere und aus dem
Erlebnis-Zoo Hannover erwarten große und kleine Fernsehzuschauer in der
ARD Show Das unglaubliche Quiz der Tiere mit Moderator Frank Elstner.
Für eine der schwierigen Fragen haben Lama, Pinguin, Nasenbär, Ziege
und Rentier hier im Zoo tiefe Spuren hinterlassen! Und Elefantendame
Sayang hat brav still gestanden, damit Hannovers zoologischer Leiter
Heiner Engel die Unterschiede zwischen afrikanischen und asiatischen
Elefanten erklären konnte am lebenden Objekt natürlich. Die
tierischen Fragen werden morgen Barbara Schöneberger, Til Schweiger und
Horst Lichter gestellt. Für jede richtig beantwortete Frage wird Geld
erspielt, das Projekten der ARD-Fernsehlotterie zugute kommt.
Elefantendame Sayang hat es sich nicht nehmen lassen, für die drei
prominenten Ratefüchse elefantöse T-Shirts mit dem Rüssel zu bemalen
nur überreichen kann sie die Hemden nicht selbst, denn das Quiz kommt
aus Berlin! Dorthin reist dafür Heiner Engel, um als Tierexperte im
Publikum zu sitzen (im Koffer nach Berlin sind natürlich Sayangs
T-Shirts!).
Zoo Halle, 06.02.2008
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang im Zoo
Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen
romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren
Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories
und Kuriositäten zu den Beziehungskisten im Tierreich. Fackeln und
ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen
sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles,
überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen
wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist. Treffpunkt ist an
der Zookasse Reilstraße. Die Führungsgebühr beträgt inkl. Eintritt und
Begrüßungssekt 10 / Person. Jahreskartenbesitzer bezahlen die Hälfte.
Groß ist die Vielfalt zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie sieht es
mit den Beziehungskisten im Tierreich aus? Gibt es auch da
Beziehungsmuffel und Frauen-WG s? Beteiligen sich die Väter an der
Jungenaufzucht? Werden auch bei Tieren Nachkommen im Reagenzglas
gezeugt? Diese und andere Fragen beantworten Zoomitarbeiter auf
unterhaltsame Weise am Beispiel ausgewählter Tiere, von denen eins den
Teilnehmern sogar hautnah begegnet. Neuankömmlinge und der Nachwuchs im
Zoo stehen im Mittelpunkt des romantischen Rundgangs.
Zoo Leipzig, 06.02.2008
Sparwoche im Leipziger Zoo: Große Erlebnisse für kleines Geld!
Wer zum Valentinstag sein Sparschwein geplündert hat, um sowohl dem
Blumenhändler als auch dem Partner ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern,
für den hat der Zoo Leipzig eine gute Nachricht: In der Zoosparwoche
vom 18. 24. Februar 2008 kann sich zu ermäßigten Eintrittspreisen
jeder selbst davon überzeugen, dass es trotz der eher ruhigen
Jahreszeit im Tierreich viel zu entdecken gibt! Erwachsene zahlen nur
11,00 statt 13,00 Euro, für Kinder kostet die Tageskarte anstatt 9,00
nur 7,00 Euro. Familien erwartet für 30,00 statt der üblichen 34,00
Euro eine Reise zu Elefant, Tiger und Co. Das fleißigste Tier im Zoo
scheint allerdings momentan der Storch zu sein: Die Kiwara- Savanne
erlebt derzeit einen Baby- Boom! Das Ende Januar geborene männliche
Säbelantilopenjungtier ist gerade mal eine Woche alt, da kann es sich
schon über zwei Geschwisterchen freuen. Im Abstand von nur wenigen
Tagen wurden am 1. und 4. Februar zwei weitere Kälber, ein männliches
und ein weibliches Tier, geboren. Wann die Mini- Antilopen das erste
Mal auf der Anlage zu sehen sein werden, hängt von den
Witterungsbedingungen ab. Bei milden Temperaturen stehen die Chancen
gut, dass die Besucher bereits zur Zoosparwoche das süße Trio zu
Gesicht bekommen. Auch im Pongoland sind alle Augen auf den Nachwuchs
gerichtet. Das Orang-Utan Mädchen entwickelt sich prächtig und wurde
von seinen Pflegern inzwischen auf den Namen Maja getauft.
Wilhelma, 06.02.2008
Elefant für den Setzkasten?
Große Ohren + Rüssel = Elefant? Nein, diese Gleichung stimmt nicht
immer, nicht einmal in der Wilhelma. Vor allem bei fehlender Größe muss
man zoologisch andernorts suchen. Das possierliche Wesen auf dem Bild
heißt Kurzohr-Rüsselspringer oder auch Elefantenspitzmaus. Welch
Anmaßung! Nein, nicht ganz, denn die tatsächlich nur etwa hamstergroßen
Tierchen sind wirklich mit den Elefanten näher verwandt. Die Zucht der
südafrikanischen Graslandbewohner ist mitnichten einfach oft
harmonieren die Partner nicht miteinander und müssen ausgetauscht
werden. Aus diesem Grund findet man die possierlichen
Kurzohr-Rüsselspringer in der Wilhelma sowohl im Kleinsäugerhaus als
auch im Giraffenhaus. Die sowohl tag- als auch nachtaktiven Tiere
bewohnen dort wüstenartig eingerichtete Gehege mit Felsspalten, in
denen sie Unterschlupf finden können.
Zwei Jungtiere sind vor wenigen Tagen im Kleinsäugerhaus geboren worden
stupsnasige, pelzige kleine Mäuse , die recht groß und vollständig
behaart zur Welt kommen, denen der arttypische Rüssel aber noch
fehlt. Die Kleinen müssen rasch selbstständig werden, denn in zwei
Monaten kann bereits der nächste Nachwuchs kommen. Sehr groß ist die
Population im Gehege nicht, denn Kurzohr-Rüsselspringer leben einzeln
oder paarweise in recht großen Revieren, die sie aber nicht verteidigen.
Tiergarten Nürnberg, 06.02.2008
Eisbär Flocke: Logo und erste Lizenzverträge
Bei der heutigen (Mittwoch, 6. Februar 2008) Eisbären-Pressekonferenz
im Rathaus der Stadt Nürnberg berichteten Bürgermeister Horst Förther,
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke und Rechtsamtsleiter Walter Lindl über
den derzeitigen Zustand von Flocke und weitere Zuchtpläne sowie über
erste Lizenzvergaben und präsentierten das Flocke-Logo. Flocke geht es
gut. Sie ist putzmunter, wächst, gedeiht und bekommt immer größere
Tatzen , erklärte Dr. Dag Encke. Weil ein Gehege der Eisbärenanlage für
Flocke benötigt wird, entschied der Tiergarten zusammen mit dem
Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), in
diesem Jahr nur noch ein Weibchen decken zu lassen. Vilma wurde nach
Rostock abgegeben, da sie genetisch gut zu dem dortigen Eisbärbullen
passt. Flocke-Vater Felix wird voraussichtlich am Freitag aus dem Zoo
Gelsenkirchen wieder in Nürnberg eintreffen. Vera soll möglichst bald
wieder ein Junges bekommen, damit die Aufzuchtroutine weiter geführt
wird , so Encke. Die Paarungszeit dauert von Februar bis Mai. Nach dem
Decken wird Felix wieder an einen anderen Zoo mit Nachzuchtbedarf
abgegeben. Das Flocke-Logo wurde von der Nürnberger Agentur alpha01
entwickelt. Die Wort-Bild-Marke besteht aus einem stilisierten Eisbären
und dem Textzusatz Eisbär Flocke Tiergarten Nürnberg . Bürgermeister
Horst Förther betonte, dass die Stadt rasch gearbeitet habe:
Rechtzeitig vor der Spielwarenmesse wurden die ersten Lizenzverträge
mit dort ausstellenden Firmen abgeschlossen. Bei der Nachrichten aus
dem Rathaus Auswahl waren für uns entscheidend die Kriterien
Nachhaltigkeit, Qualität und Umweltverträglichkeit. Die ersten
Lizenznehmer sind: die Firma Steiff, vertreten durch Martin Fechner
(Plüschtiere), die Nürnberger Firma Noris-Spiele der
Simba-Dickie-Group, vertreten durch Markus Weigand (Brettspiele und
Puzzles), Heunec aus Neustadt bei Coburg, vertreten durch Barbara
Fehn-Dransfeld (Plüschtiere), die Nürnberger Firma ministeck, vertreten
durch Norbert Geiger (Steckspiele), der Nürnberger Spielkartenverlag
(Spielkarten), und die spanische Firma Laken, vertreten durch Sabine
Berg von der Nürnberger Vertriebsgesellschaft Loft Outdoor,
(Trinkflaschen). Bei der Stadt Nürnberg gingen bislang rund 400
Angebote ein, die im Laufe der nächsten Zeit geprüft werden. Die Stadt
Nürnberg wird gegen Markenpiraten vorgehen. Wenn Produktanbieter mit
Flocke ordentlich Geld machen, werden wir einschreiten , so
Rechtsamtsleiter Walter Lindl. Die 10 000 Euro-Grenze wurde mit den
derzeitigen Lizenzeinnahmen bereits überschritten. Alle Einnahmen
kommen dem Tiergarten Nürnberg zugute , erklärte Bürgermeister Horst
Förther.
Zoo Halle, 06.02.2008
Zum Valentinstag: Romantischer Abendrundgang im Zoo
Schenken Sie Ihren Lieben doch einmal etwas ganz Besonderes: Einen
romantischen Abendrundgang im Zoo. Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren
Sie auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories
und Kuriositäten zu den Beziehungskisten im Tierreich. Fackeln und
ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen
sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles,
überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen
wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist. Treffpunkt ist an
der Zookasse Reilstraße. Die Führungsgebühr beträgt inkl. Eintritt und
Begrüßungssekt 10 / Person. Jahreskartenbesitzer bezahlen die Hälfte.
Groß ist die Vielfalt zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie sieht es
mit den Beziehungskisten im Tierreich aus? Gibt es auch da
Beziehungsmuffel und Frauen-WGs? Beteiligen sich die Väter an der
Jungenaufzucht? Werden auch bei Tieren Nachkommen im Reagenzglas
gezeugt? Diese und andere Fragen beantworten Zoomitarbeiter auf
unterhaltsame Weise am Beispiel ausgewählter Tiere, von denen eins den
Teilnehmern sogar hautnah begegnet. Neuankömmlinge und der Nachwuchs im
Zoo stehen im Mittelpunkt des romantischen Rundgangs.
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Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der
Zoolieferant
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Pflanzen für besondere
Anforderungen
Immergrüne Pflanzen und Sichtschutz:
Geeignete Pflanzen zur Abgrenzung von Tiergehegen, zur Kontrolle von
Blickrichtungen, zum „Wegpflanzen“ von allen als künstlich
identifizierbaren Strukturen sind neben Hainbuche und Kirschlorbeer vor
allem Bambus-Arten.
Die Artenvielfalt und die exzellente Winterhärte vieler Bambus-Arten,
die sich immergrün und ungiftig als dichtbelaubte,
vielhalmige, bzw. als kompakt wachsende Arten darstellen, bilden auch
für dieses Einsatzgebiet eine ideale Grundlage. Die Wuchshöhen
variieren von 20 cm bis 10 m Höhe.
Weiterführende Informationen über Pflanzen für besondere Anforderungen
finden Sie auf der Homepage unter www.winkendick.de/index2.php?
german=services/plant_lexicon/
pages/Inhaltsverzeichnis.

Pflanzenhandel &
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Spiegel Online - 13. Feb. 2008
Fröschen
droht die Ausrottung
Es könnte bald still werden an Seen, Teichen und Wiesen - kein
Quaken
mehr, kein heimeliger Froschgesang. Wissenschaftler befürchten die
vollkommene Ausrottung der Frösche. Ein Pilz bedroht die Existenz
der
Amphibien - er könnte das größte Artensterben seit dem Ende der
Dinosaurier auslösen.
Dailynet
- 13.
Feb. 2008
WWF-Presseinformation:
Schlussverkauf mit Tigern
Nur noch höchstens 500 Sumatratiger (Panthera tigris sumatrae)
streifen durch den Dschungel der indonesischen Insel Sumatra. Obwohl
sie seit 1996
als vom Aussterben bedroht gelten und der Handel mit Tigerprodukten
streng verboten
ist, werden die Tiere noch immer in großem Stil gejagt und die
begehrten Trophäen
teuer verkauft. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten
Studie von TRAFFIC,
dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der
Weltnaturschutzunion IUCN. Deren
Ermittler entdeckten im Verlauf einer groß angelegten
Durchsuchungsaktion bei Großhändlern
in 28 Städten und Gemeinden auf Sumatra Reißzähne, Krallen,
Schnurrhaare, Fell und
Knochen von schätzungsweise mindestens 23 Sumatratigern. Insgesamt 326
Geschäfte
waren untersucht worden, die Trefferquote lag bei zehn Prozent. In
einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2004 waren noch Spuren von
mindestens 52 getöteten
Tigern nachgewiesen worden. Dennoch kann WWF-Experte Stefan Ziegler
keine Entwarnung
geben: "Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Dimension der
illegalen
Tigerjagd gleichgeblieben ist. Das geringere Warenangebot ist unserer
Meinung nach
ausschließlich auf den drastischen Rückgang der in freier Wildbahn
lebenden Tigerbestände
zurückzuführen."
Glocalist -
11. Feb. 2008
NGOs bereiten UN-Konferenz zur Biodiversität vor
Beim Dialogforum „100 Tage bis zur COP 9“ haben Vertreter
von NGOs
in Berlin ihre Kernforderungen für die 9. UN-Konferenz über die
biologische
Vielfalt (COP 9) am 19. Mai in Bonn markiert. Etwa 170 Teilnehmer und
35 ExpertInnen aus aller Welt trafen sich am 7.
und 8.
Februar im Museum für Naturkunde in Berlin. Das erklärte Ziel der
NGO-Vertreter
ist es, Druck zu machen. Zum Schutz der Vielfalt des Lebens und auf dem
Weg zur
gerechten Verteilung auf diesem Planeten drängen sie auf konkrete
Ergebnisse
bei der „9th Conference of the Parties to the Convention on
Biodiversity“ (COP
9). Insbesondere gehe es darum, die Blockade von Vertragsstaaten wie
Australien, Neuseeland, Japan und Kanada zu brechen. Eine der
Hauptforderungen ist der Schutz der letzten intakten
Urwaldgebiete.
Derzeit stünden etwa 12 Prozent der Landfläche weltweit unter Schutz,
allerdings oft nur auf dem Papier. Dringend notwendig sei weiters die
Ausweisung als Schutzgebiet von 40 Prozent der Meeresfläche sowie die
Etablierung von Schutzgebieten für Steppen und Savannen. Mindestens 30
Milliarden Euro jährlich sollten
bis 2015
für den Erhalt der Schutzgebiete ausgegeben werden. Schätzungen zufolge
läge
der Preis der Untätigkeit um ein Zehnfaches höher. An die
Agro-Industrie richtet sich die Forderung, unbeherrschbare
Technologien
zu stoppen. Gentechnik in der Landwirtschaft, so genannte
Terminator-Technologien für Pflanzen und Patente auf Tiere verringerten
die
Vielfalt von Nutztieren und Kulturpflanzen. Zudem gerieten Bauern
weltweit
dadurch in Abhängigkeit von der Agro-Industrie. Von Deutschland als
Gastgeber der COP 9 und der Europäischen Union mit
ihrem
ökonomischen Gewicht erwarten die Teilnehmer ein engagiertes Vorgehen.
Es gehe
aber auch darum, die USA – als Nicht-Vertrags-Staat aber gewichtigen
Akteur –
mit ins Boot zu holen.
innovations
report - 8. Feb. 2008
Exotische Lebewesen überschwemmen Europa
Fische,
exotische Marienkäfer und riesengroße Quallen sind nur einige der
invasiven
Arten, die in der Umwelt, aber auch der Wirtschaft Schäden verursachen.
Im
slowenischen Portoroz ist nun die erste Datenbank DAISIE über
gebietsfremde
biologische Arten, so genannte Neobiota, in Europa vorgestellt worden.
Insgesamt befinden sich in der Datenbank 10.677 Arten. Neben den
derzeit
bekannten Spezies, sind auch jene berücksichtigt, die in Zukunft
eventuelle
Invasoren sein könnten. "Wir sind zunächst erstaunt gewesen über die
große Anzahl von
Neobiota", so Franz Essl von der Naturschutzabteilung des
Umweltbundesamts
gegenüber pressetext. Die Datenbank, die vom
EU-Rahmenforschungsprogramm
finanziert wurde, decke die Zahl der nicht heimischen Lebewesen sehr
gut ab.
"Die Erwärmung des Klimas spielt bei der Ausbreitung vor allem bei
wärmeliebenden Spezies eine zunehmende Rolle", so Essl. Der Klimawandel
werde in Zukunft eine solche Ausbreitung überproportional fördern.
"Daher
gilt es Möglichkeiten einer Eindämmung des zufälligen Imports zu
finden.",
erklärt der Experte.
Berliner Kurier - 10.
Feb. 2008
Unsere
Erde
Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel schreibt exklusiv über die beste Doku aller Zeiten, die
jetzt im
Kino läuft. Es kommt wirklich sehr selten vor, dass ein Kino-Film die
Politik
beeinflusst. Bei
Al Gores großem Werk "Eine unbequeme Wahrheit" war das so. Und bei der
Naturdokumentation "Unsere Erde" wird das erst recht der Fall sein. Die
Regisseure
Alistair Fothergill und Mark Linfield haben mit ihren Teams aus 40
Kameraleuten
fünf Jahre lang, an 4500 Drehtagen, die letzten Paradiese unserer Erde
in Bildern
festgehalten. Spätestens die Bilder
des Eisbären,
der sich im schmelzenden Eis der Arktis auf die letzten kleinen
Schollen zu retten
versucht, macht überdeutlich, dass dieser Film uns alle angeht: Der
Klimawandel
entsteht nicht in der Arktis. Und nicht Eisbären oder Elefanten haben
die weltweiten
Verschiebungen ausgelöst. Der Klimawandel geht eindeutig auf das Konto
des Menschen.
"Unsere Erde" macht es so offensichtlich wie nie zuvor: Wir haben es in
der Hand, die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu schützen. Es ist
unsere Aufgabe,
den Klimaschutz auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen
Lebens auf
die Tagesordnung zu setzen.
Kölner
Stadt-Anzeiger
- 6. Feb. 2008
Umweltschützer
kritisieren
Nationalpark Eifel
Die Entwicklung des Nationalparks Eifel geht nach
Ansicht des Bundes
für Umwelt und Naturschutz (BUND) in die falsche Richtung. Der BUND
machte sich
damit die Kritik von Volker Hoffmann, dem Initiator und „Vater des
Nationalparks“
sowie Vorstandsmitglied des Fördervereins, zu eigen, die dieser in
einem Brief an
Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) mitgeteilt hat. „Wir hoffen,
dass es Korrekturen
gibt“, sagte der Vizechef des BUND in NRW, Paul Kröfges, in Düsseldorf.
Das Ministerium
habe jedenfalls zugesagt, einzelne Maßnahmen zu überprüfen. Hoffmann
hatte als Konsequenz
aus der von ihm beklagten „Fehlentwicklung“ seine Funktionen in den
Nationalpark-Gremien
niedergelegt. Mit Hoffmann kritisiert der BUND vor allem den Wegeplan.
Es gebe zu
viele Wege,
die in die Kernzonen einschnitten. In diesen „Prozess-Schutzzonen“ soll
sich die
Natur ohne Einfluss des Menschen entwickeln. Die Jagd zur
Wildregulierung sei mit
dem Nationalpark-Gedanken unvereinbar, argumentieren die
Umweltschützer. Kritik übte er wie Hoffmann auch an einem geplanten
Gatter für Wisente
- einer europäischen Bison-Art, die fast ausgestorben ist. Ein solches
Gatter gehöre
nicht in einen Nationalpark.
derStandard.at - 8.
Feb. 2008
Vogelreservat
öffnet für
Touristen
Fundación ProAves, American Bird Conservancy und Conservation
International
haben das El Dorado Vogelreservat im Gebiet des Sierra Nevada de Santa
Marta
Gebirges im Norden Kolumbiens feierlich eröffnet. Weltweit findet man
hier die
höchste Zahl von an einen bestimmten Lebensraum angepassten Vogelarten
weltweit. 21 endemische Arten wie der Santa Marta Papagei oder der
Santa Marta
Ameisenpitta leben ausschließlich in diesem Gebiet. Darüber hinaus
finden sich
jedes Jahr zahlreiche Zugvögel aus den Vereinigten Staaten hier ein.
Seit kurzem können nun Touristen das Reservat besuchen. Ökotourismus
soll dazu
beitragen, den Fortbestand des Reservates auf lange Zeit abzusichern.
In den hundert Jahren Forschungsarbeit wurde hier eine außerordentliche
Vielfalt seltenster Spezies entdeckt, die nur in den Wäldern in und um
das
Reservat heimisch sind. Die Santa Monika Kreischeule wurde erst im Jahr
2007
entdeckt. Mehr als 50 der endemisch dort vorkommenden Vogelunterarten
wurden
als eigene Spezies klassifiziert. Zahlreiche Schmetterlingen, Amphibien
und
Pflanzen sind ebenfalls endemisch.
welt.de - 12.02.2008
Gefährlicher Hautpilz löscht weltweit Frösche aus
Noch quaken die Frösche, doch sie quaken um ihr Leben. Experten
befürchten, es könnte schon bald an unseren Teichen, Seen und auf den
Wiesen gespenstisch still werden, denn ein tödlicher Hautpilz wütet
unter den Amphibien: Der mikroskopisch kleine Chytridpilz löscht in
kürzester Zeit ganze Bestände aus. Seriöse Wissenschaftler sprechen
sogar vom größten Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor 65
Millionen Jahren. Zurzeit leben weltweit noch rund 5500 Arten von
Kröten, Unken und Fröschen. Doch jedes Jahr sterben nach Überzeugung
von Experten zehn Froscharten durch den Chytridpilz aus. Weltweit sind
derzeit ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibien unmittelbar vom
Aussterben bedroht. Besonders schlimm: Dieses Schicksal droht auch den
geschätzten 3000 bislang noch unentdeckten Froscharten. Zur Rettung der
Amphibien sind Aufklärung und Information wichtig, sagt der
Geschäftsführer des Wildpark Eekholt bei Großenaspe (Kreis Segeberg),
Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck. „Die Bedrohung der Chytridpilze
kommt fast überall vor. Sie greifen die Haut der Frösche an und
verstopfen die Poren. Da die Tiere auch durch ihre Haut atmen,
verursacht der Hautpilz Atembeschwerden bis hin zum Tod durch
Ersticken.“ Der Wildpark beteiligt sich an den weltweiten Aktionen zur
Rettung der Amphibien.
derstandard.at - 12.02.2008
Pilz
bedroht Existenz vieler Froscharten
Noch geht es den heimischen Fröschen gut, deutsche Wissenschafter
befürchten jedoch, dass die Amphibien bald schon aus der Natur
verschwunden sein könnten. Ein Hautpilz, der Chytridpilz, löscht
derzeit in anderen Ländern Europas in kürzester Zeit ganze Bestände
aus. Die internationale Tierschutzorganisation Amphibian Ark spricht
laut dpa gar vom größten Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor
65 Millionen Jahren. In Österreich sind derzeit noch keine Fälle
bekannt, sagte Biologe Johannes Hill von der Österreichischen
Gesellschaft für Herpetologie. In Deutschland konnte der Pilz neben
Fröschen auch bei Salamandern und Erdkröten nachgewiesen werden. "Wir
kennen auch Fälle aus Ungarn", sagte Hill. Von Erkrankungen in
Österreich weiß der Experte bis dato nichts. "Man kann aber annehmen,
nachdem es Fälle in Deutschland und Ungarn gibt und wir geografisch in
der Mitte liegen, dass der Pilz auch in Österreich schon aufgetreten
ist", erläuterte der Wiener Biologe.
spiegel.de - 13.02.2008
Fröschen droht die Ausrottung
Fröschen wird das größte Artensterben seit dem Tod der Dinosaurier vor
65 Millionen Jahren prophezeit. Schuld ist ausgerechnet ein Artgenosse
- der Krallenfrosch -, der einen gefährlichen Pilz eingeschleppt hat.
Amphibien besiedeln unsere Erde schon seit 300 Millionen Jahren und
haben die Säugetiere an Formen- und Farbenreichtum schon lange
überholt. 5500 Arten wurden bislang entdeckt, 3000 weitere Arten von
Kröten, Unken und Fröschen sind fleißigen Zoologen wahrscheinlich noch
nicht in den Käscher gehüpft, vermuten Fachleute. Doch jedes Jahr
sterben nach Überzeugung der internationalen Tierschutzorganisation
Amphibian Ark mindestens zehn Froscharten allein durch den für sie
verhängnisvollen Chytridpilz aus. Weltweit sind damit ein Drittel bis
die Hälfte aller Amphibien unmittelbar vom Aussterben bedroht.
Naturschützer schlagen Alarm: "Es gibt die reale Möglichkeit, dass ein
Großteil einer kompletten Kategorie von Tieren weltweit ausstirbt -
wenn wir uns nicht darauf vorbereiten, schnell zu handeln", schreibt
Schirmherr Sir Richard Attenborough in einem Grußwort zur Kampagne
"Jahr des Frosches".
spiegel.de - 12.02.2008
Könige der Antarktis bald vom Aussterben bedroht
Noch prägen Millionen der schwarz-weißen Tiere im Frack das Bild der
Antarktis, doch das könnte sich schon in den nächsten Jahren ändern.
Wie nur wenige Tiere sind die Königspinguine an die extremen
Bedingungen der Antarktis angepasst und reagieren äußerst sensibel auf
Änderungen in ihrem Lebensraum. Eine französische Studie zeigt nun,
dass eine Erhöhung der Wassertemperatur um nur 0,25 Grad Celsius die
Überlebenschance der Königspinguine um neun Prozent heruntersetzt. ...
In einer Langzeituntersuchung der Brutplätze beobachteten
Wissenschaftler um Yvon Le Maho vom Hubert Curien Instituts in
Straßburg, dass eine Erwärmung der Wassertemperatur des südlichen
Ozeans zu einer Bedrohung für das Überleben der Pinguine werden könnte.
Diese Erwärmung wird in unregelmäßigen Abständen durch El Nino
verursacht. ... Das Klima-Phänomen ist zwar nicht von Menschenhand
gemacht, es wird allerdings vermutet, dass El Nino durch den
Treibhauseffekt in immer kürzen Abständen und immer intensiver
auftritt. Die Königspinguine sind nach den Kaiserpinguinen die
zweitgrößten lebenden Pinguine überhaupt. ... Zurzeit schätzt man ihren
Bestand auf zwei Millionen brütende Pärchen. Ungewöhnlich an ihrer
Spezies ist, dass sie ein ganzes Jahr für Balz, Eierlegen, Bebrüten und
Aufzucht ihrer Schützlinge brauchen. Dieser extrem lange Zeitraum, der
sich über den gesamten arktischen Winter und Sommer erstreckt, macht
die Vögel besonders anfällig für Veränderungen des Nahrungsangebots,
der Brut- und Aufzuchtsbedingungen. Königspinguine ernähren sich
hauptsächlich von kleinen Fischen und Tintenfischen. Diese wiederum
leben von Krill, winzigen Krebstierchen, die extrem sensibel auf
Temperaturerwärmungen reagieren. Damit sei Krill ein guter Indikator
für Veränderungen im Ökosystem, schreiben die Forscher.
derstandard.at - 13.02.2008
Illegale
Jagd bringt Sumatra-Tiger an den Rand des Aussterbens
Das Überleben des seltenen Sumatra-Tigers steht auf der Kippe. Ein
aktueller Bericht von Traffic, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des
WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN hat ergeben, dass die für die
Großkatze vorgesehenen Artenschutzgesetze nicht funktionieren. So
werden in Indonesien nach wie vor Körperteile des Sumatra-Tigers auf
dem freien Markt offen angeboten, obwohl dies streng verboten ist.
derstandard.at - 08.02.2008
Bislang
unbekannte Echsenarten in Panama entdeckt
Sechs bisher unbekannte Echsenarten sind in Panama entdeckt worden.
Vier neue Arten habe das Expeditionsteam unter der Leitung von Gunther
Köhler an einem einzigen Tag in den Serranía de Tabasará auf rund 2.000
Metern Höhe gefunden, berichtete das Frankfurter Senckenberg-Institut.
Zwei weitere bisher unbeschriebene Arten seien im Tiefland auf der
Karibik-Seite Panamas gefunden worden. ... "Vier Neufunde innerhalb von
24 Stunden war für uns alle eine spektakuläre Entdeckung. Das erlebt
man wohl nur einmal im Leben", sagte Köhler, der die vier Neufunde aus
dem Hochland inzwischen in der Fachpublikation "Herpetologica" (Bd. 63,
S. 375) ausführlich beschrieben hat.
spiegel.de - 07.02.2008
Australien veröffentlicht schockierende Walfang-Bilder
Die Bilder sprechen für sich: Ein ausgewachsener Minkwal und ein Kalb,
beide am Schwanz festgebunden, werden an Bord eines japanischen
Walfangschiffes gezogen. Eingeweide, die durch eine Harpunenwunde aus
dem Körper des Jungtieres herausquellen. Die Rückseite eines
Fabrikschiffs, auf dem ein Banner angebracht ist, auf dem steht, dass
hier legale Forschung unter Berufung auf die ICRW (Internationale
Tagung zur Regulierung des Walfangs) ausgeführt werde. ... Nach Meinung
von Experten ist das Jungtier weniger als ein Jahr alt. Japan hält
trotz internationaler Kritik am Walfang fest. Die Jagd auf die
Meeressäuger ist in Japan zu wissenschaftlichen Zwecken gestattet: Mit
dem Wissenschaftsargument bedient sich die Regierung eines Schlupflochs
im Walfang-Moratorium von 1986. Zugleich macht Tokio keinen Hehl
daraus, dass das Walfleisch letztlich in die Supermarktregale des
ostasiatischen Landes kommt. ... Die Fotos wurden von einem
australischen Fischerei- und Zoll-Kontrollschiff aufgenommen. Das
Schiff wurde in das Eismeer geschickt, um Beweise zu sammeln. Die
australische Regierung erwägt nun eine Klage vor einem internationalen
Tribunal. Innenminister Bob Debus nannte die Bilder "schockierend".
Möglicherweise würden sie für eine Anklage verwendet. Der australische
Premierminister Kevin Rudd versprach, die Bemühungen der Regierung zu
verstärken, den Walfang zu stoppen.
derstandard.at - 08.02.2008
"Erschreckende"
Jagdbilder
Die australische Regierung hat ihre Kampagne gegen den japanischen
Walfang verschärft und Bilder eines getöteten Zwergwals und seines
Jungen veröffentlicht. Die Fotos wurden von der australischen
Zollbehörde in der Antarktis aufgenommen, als die Kadaver an Bord eines
japanischen Walfangschiffes gezogen wurden. Die Regierung des
Ministerpräsidenten Kevin Rudd will damit diplomatisch und rechtlich
gegen Japan vorgehen. ... Japan hatte den Walfang in der Antarktis
Anfang Februar nach einer Zwangspause wieder aufgenommen, nachdem die
Flotte die Jagd wegen Auseinandersetzungen mit Greenpeace und der Sea
Shepherd Conservation Society Mitte Jänner vorübergehend einstellen
musste.
derstandard.at - 09.02.2008
Korruption
bedroht Fischbestände
Weltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu.
Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer
aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des
Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche
Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch
verschlimmern werde. Mit fehlenden Daten über die tatsächlich aus dem
Meer gezogene Fischanzahl werde es zudem der Forschung erschwert,
präzise Bestandseinschätzungen zu geben.
derstandard.at - 13.02.2008
Das
große Wildlachssterben
Schön, kraftstrotzend, geheimnisvoll und äußerst wohlschmeckend: Kaum
ein Fisch steht rund um den Globus so hoch im Kurs wie der Atlantische
Lachs (Salmo salar)
und seine pazifischen Verwandten. Doch leider hat dies die
majestätischen Wanderer nicht vor Überfischung bewahrt – im Gegenteil.
Wasserverschmutzung und Laichplatzzerstörung taten ihr Übriges. Lachs
wurde knapp, die Preise stiegen – bis findige Geschäftsleute in den
Achtzigern anfingen, Lachse in schwimmende Käfige einzusperren und zu
mästen. Ein blühender Wirtschaftszweig entstand. Heute überschwemmt
diese Aquakultur den Markt mit preiswertem Zuchtlachs. Zum Wohle der
Wildlachse? Wohl nicht, wie neue Studien zeigen. Lachsfarmen werden oft
in solchen Küstengewässern betrieben, in die auch die Laichflüsse
wilder Salmoniden – Lachse, Saiblinge und Forellen – münden. Letztere
leiden darunter. Die Zuchtbetriebe können Brutstätten von Krankheiten
sein. Zudem entkommen Zuchtlachse immer wieder, paaren sich mit ihren
wildlebenden Verwandten und verursachen eine genetische Verarmung. Die
kanadische Fischereibiologin Jennifer Ford von der Dalhousie University
in Halifax hat die negativen Auswirkungen von Lachsfarmen auf
natürliche Bestände weltweit genauer untersucht. ... In der aktuellen
Ausgabe des Internet-Fachblatts "PLoS Biology" schlägt sie Alarm. Nach
ihren Berechnungen hat die Lachszucht die wilden Populationen in vielen
Gebieten um mehr als 50 Prozent reduziert. Tendenz wahrscheinlich
steigend. Die gefährlichste Plage für die Tiere sind Lachsläuse (Lepeophtheirus
salmonis).
derstandard.at - 09.02.2008
Europa
von fremden Arten überschwemmt
Giftige Fische, exotische Marienkäfer und riesengroße Quallen sind nur
einige der invasiven Arten, die in der Umwelt, aber auch der Wirtschaft
Schäden verursachen. DAISIE (Delivering Alien Invasive Species
Inventories for Europe) ist Europas erste Datenbank über gebietsfremde
biologische Arten, so genannte Neobiota. Insgesamt befinden sich in der
Datenbank 10.677 Arten. Neben den derzeit bekannten Spezies sind auch
jene berücksichtigt, die in Zukunft eventuelle Invasoren sein könnten.
"Wir sind zunächst erstaunt gewesen über die große Anzahl von
Neobiota", so Franz Essl von der Naturschutzabteilung des
Umweltbundesamts. Die Datenbank, die vom EU-Rahmenforschungsprogramm
finanziert wurde, decke die Zahl der nicht heimischen Lebewesen sehr
gut ab. "Besonders interessant sind natürlich die Auswirkungen der
Bio-Invasoren", erklärt der Experte. "Hier wurde dem
Naturschutzgedanken, aber auch den ökonomischen Folgen vor allem für
die Land- und Fortwirtschaft, Rechnung getragen."
derstandard.at - 08.02.2008
Die
"Elefanten-Deklaration von Bamako"
Vertreter 17 afrikanischer Staaten haben in Malis Hauptstadt Bamako
eine Allianz zum Schutz der Elefanten und gegen einen kontrollierten
Elfenbeinhandel geschmiedet. Die Unterzeichner der
"Elefanten-Deklaration von Bamako" sprechen sich gegen einen Verkauf
von Elfenbeinbeständen aus Regierungslagern aus, wie er von den
Delegierten auf der vergangenen Tagung des Washingtoner
Artenschutzabkommens (CITES) genehmigt worden war. "Jeder
Elfenbeinhandel irgendwo bedeutet eine Bedrohung für Elefanten
überall", kritisierte der Direktor des Nationalparkprogramms von Mali,
Bourama Niagate. Die Artenschutzkonferenz hatte unter Auflagen den
Verkauf bereits sichergestellter Elfenbeinbestände aus offiziellen
Lagern der Regierungen in Südafrika, Botsuana, Namibia und Simbabwe
genehmigt. Der Internationale Tierschutzfonds (IFAW), weitere
Tierschützer und die Unterzeichnerländer der Deklaration lehnen den
Handel mit Elfenbein ab und argumentieren, dass jeder legaler Handel
auch den Markt für Schmuggelware fördere. Für den Schwarzmarkt vor
allem in China und Japan würden jedes Jahr schätzungsweise rund 20.000
afrikanische Elefanten gewildert, sagte der Leiter der IFAW-Kampagne
gegen Wildtierhandel, Peter Püschel. Der IFAW kritisierte in diesem
Zusammenhang besonders, dass China neben Japan ebenfalls zum
offiziellen Handelspartner für die freigegebenen Elfenbeinbestände
werden solle. Damit werde auch der chinesische Schwarzmarkt weiter
angefacht.
BirdLife
Nominated World Heritage Site facing development
threats - 12.02.2008
Socotra is a spectacular group of remote
Yemen islands in the Arabian Sea. With a long history of isolation the
archipelago possesses a high level of endemism (species found nowhere
else in the world), with over 300 unique plants, 21 reptiles and over
60 endemic butterflies and moths.
Spoon-billed bird looks for love - 14.02.2008
A new wintering population of Spoon-billed
Sandpiper, one of the world’s most threatened birds, has been
discovered in Myanmar.
Wintering Spoon-billed Sandpipers found in Myanmar
- 14.02.2008
Sightings of 84 Spoon-billed Sandpipers Eurynorhynchus
pygmeus at
two coastal wetland sites in Myanmar have cast new light on the winter
distribution of this Endangered species, and confirmed that these
wetlands are of international importance for their biodiversity.
PlanetArk
US Environmental Group Seeks Protection For Walrus
- 11.02.2008
An environmental group filed a petition on Thursday seeking Endangered
Species Act protection for the Pacific walrus, an iconic Arctic marine
mammal dependent on shrinking sea ice.
Norway Keeps Whaling Quota, Draws Ire - 11.02.2008
Norway has set a commercial whaling quota of 1,052 minke whales in
2008, unchanged from last year, drawing criticism from environmental
groups pressuring Oslo to join the international community and call off
its hunts.
Illegal Pet Trade Threatens Malagasy Tortoises -
11.02.2008
Madagascar's turtles and tortoises are crawling towards extinction,
threatened by the illegal pet trade and a local taste for tortoise, the
Wildlife Conservation Society (WCS) said.
Canadian Province Adds Protection For Polar Bears
- 11.02.2008
The western Canadian province of Manitoba named the polar bear a
threatened species on Thursday, enabling it to restrict new development
on its Arctic shoreline, where hundreds of the big white bears spend
several weeks each year.
US Misses Second Deadline To Protect Polar Bears -
14.02.2008
The United States has missed its own postponed deadline to decide if
polar bears need protection from climate change, and critics link the
delay to an oil lease sale in a vast swath of the bear's icy habitat.
The World's Dwindling Stock of Tigers - 14.02.2008
The number of tigers in India has plummeted to around 1,411, nearly
half the previous estimate, according to a government survey.
India Tigers Fall To 1,411, Half Earlier Estimate
- 14.02.2008
The number of tigers in India has plummeted to around 1,411, nearly
half the previous estimate, as humans either kill them for their body
parts or encroach on their habitat, according to a government survey.
ENN
Endangered
Species Act Protection Sought for Pacific Walrus Threatened by Global
Warming, Oil Development - 08.02.2008
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed a scientific petition
Thursday with the U.S. Fish and Wildlife Service to protect the Pacific
walrus under the federal Endangered Species Act due to threats from
global warming and growing oil and gas development throughout its range.
Coral Reefs May Be Protected By Natural Ocean
Thermostat - 08.02.2008
The research team, led by NCAR scientist Joan Kleypas, looked at the
Western Pacific Warm Pool, a region northeast of Australia where
naturally warm sea-surface temperatures have risen little in recent
decades. As a result, the reefs in that region appear to have suffered
relatively few episodes of coral bleaching, a phenomenon that has
damaged reefs in other areas where temperature increases have been more
pronounced. The study* lends support to a much-debated theory that a
natural ocean thermostat prevents sea-surface temperatures from
exceeding about 88 degrees Fahrenheit (31 degrees Celsius) in open
oceans. If so, this thermostat would protect reefs that have evolved in
naturally warm waters that will not warm much further, as opposed to
reefs that live in slightly cooler waters that face more significant
warming.
Gharials under grave threat - 08.02.2008
More than 90 gharials (Gangeticus gavialis) have been reported dead in
the last two months in the National Chambal Sanctuary in India for
yet-to-be diagnosed reasons. The monarch of Indian rivers is under
severe threat. A team of international veterinarians and crocodile
experts — on government request - is working closely with scientists
from the Indian Veterinary Research Institute (IVRI). Early results
point to levels of heavy metals - lead and cadmium — leading to
immune-suppression (or reduction in body’s ability to fight pathogens)
and thereby making them susceptible to infections.
Body part by body part, Sumatran Tigers are being sold
into extinction - 13.02.2008
Laws protecting the critically endangered Sumatran Tiger have failed to
prevent tiger body parts being offered on open sale in Indonesia,
according to a new TRAFFIC report. Tiger body parts, including canine
teeth, claws, skin pieces, whiskers and bones, were on sale in 10
percent of the 326 retail outlets surveyed during 2006 in 28 cities and
towns across Sumatra. Outlets included goldsmiths, souvenir and
traditional Chinese medicine shops, and shops selling antique and
precious stones.
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Das Fotoportal www.Fototreff24.de
veranstaltet noch bis zum 15.3. einen
Fotowettbewerb
zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die Stiftung
bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Deutsche Wildtierstiftung - 07.02.2008
Eine starke Stimme für die Wildtiere - Professor Dr.
Josef H. Reichholf wird Botschafter der Deutschen Wildtier Stiftung
Der renommierte Evolutionsbiologe und Ökologe Professor Dr. Josef H.
Reichholf unterstützt künftig als „Botschafter für heimische
Wildtiere“ die Arbeit der Deutschen Wildtier Stiftung. „Damit bekommen
die Wildtiere eine starke Stimme in der Öffentlichkeit“, freut sich
Haymo G. Rethwisch, Stifter und Vorstand der Deutschen Wildtier
Stiftung. Denn Professor Reichholf hat in den vergangenen Jahren mit
zahlreichen vielbeachteten Veröffentlichungen auf die Situation der
einheimischen Tiere aufmerksam gemacht und kontroverse Debatten
angestoßen. „Wir müssen über die klassischen Schutzkonzepte hinaus
denken und uns verstärkt mit der Landnutzung auseinandersetzen“, so
Professor Reichholf, für den die intensive Landwirtschaft einer der
Hauptverursacher des Artensterbens ist. ... In Veranstaltungen,
Publikationen und mit wissenschaftlicher Beratung unterstützt er nun
die Aktivitäten der Deutschen Wildtier Stiftung für den Schutz
einheimischer Wildtiere.
Deutscher Tierschutzbund e.V. - 08.02.2008
Tierschutzlage
dramatisch: Rettung von verölten Seevögeln an der Küste läuft auf
Hochtouren
Nach noch ungeklärter Ursache wurden vor den Nordsee-Inseln Amrum,
Föhr, vor der Insel Sylt und an anderen Küstenabschnitten mittlerweile
einige Tausend verölte Seevögel gesichtet. In der
Seevogelrettungsstation des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld
kämpfen Tierschützer derzeit um das Überleben der durch Öl geschädigten
Tiere. "Die an den Stränden gefundenen Tierkadaver der letzten Tage
sind ein Indiz dafür, dass diese Katastrophe eine der größten seit dem
Untergang des Frachters Pallas im Jahr 1998 ist", bilanziert der
Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel und fordert die
Politik auf, endlich präventiv zu handeln. In der
Seevogelrettungsstation des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld /
Kappeln werden derzeit rund 70 geschwächte Seevögel gereinigt und
notversorgt. Überwiegend handelt es sich dabei um Trauerenten.
NABU - 11.02.2008
NABU: E-Cards mit Naturmotiv und Vogelgezwitscher für
den guten Zweck
NABU und nature-rings.de bieten ab sofort E-Cards mit Naturmotiv und
Vogelstimmen als Geschenkidee oder originellen Gruß. Wer die Liebste
oder den Liebsten am Valentinstag per E-Mail mit einer blühenden Rose,
Tulpe oder Lilie, persönlichem Gruß und dem unnachahmlichen Gesang der
Nachtigall überraschen möchte, findet unter www.nature-rings.de
das geeignete Motiv. Wer möchte, kann zusammen mit der E-Card
gleichzeitig den Nachtigallengesang als Klingelton verschenken und
damit einen guten Zweck unterstützen. Für eine Spende von mindestens 15
Euro für ein Naturschutzprojekt des NABU gibt es das E-Card-Motiv mit
Gesang sowie drei Klingeltöne für das Mobiltelefon zum herunterladen.
Die Gelder fließen in NABU-Schutzprojekte wie zum Beispiel "Willkommen
Wolf!" oder den Schutz des Arabuko-Sokoke-Waldes, einen der letzten
großen Küstenwälder Ostafrikas.
Bundesamt
für Naturschutz - 07. Feb. 2008
Gewässer-Renaturierungen
eine Chance für die Biologische Vielfalt
Gewässerrenaturierungen können einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt
der
biologischen Vielfalt wie auch zur Erreichung eines guten Zustands der
Gewässer
leisten. Dies macht der Abschluss des Erprobungs- und
Entwicklungsvorhabens zur
Renaturierung der Berkelaue (Modelprojekt Berkelaue) zwischen Stadtlohn
und
Vreden in Nordrhein-Westfalen deutlich. Die Projektergebnisse hat das
Bundesamt
für Naturschutz nun veröffentlicht. Flora und Fauna des Auenbereichs
konnten
demnach wieder eine beachtliche Artenvielfalt erlangen. So findet sich
jetzt
wieder Lebensraum für über 120 Vogelarten, darunter allein 55 seltene
Arten.
Aber auch Insekten und Amphibien konnten genauso wie eine Vielzahl an
Pflanzenarten von den Renaturierungsmaßnahmen profitieren.
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 13.02.2008
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an
EU weitergeleitet
Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen,
einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle
Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die
Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht
und Welthandelsrecht vereinbar ist. Der Bundestag hatte am 20. Oktober
2006 eine Gesetzesvorlage für ein Handelsverbot beantragt. Der IFAW
(Internationaler Tierschutz-Fonds) arbeitet seit Jahren europaweit an
der Einführung solcher Gesetze. "Ein Handelsverbot in Deutschland ist
ein wichtiger Schritt für die Beendigung der Robbenjagd in Kanada und
entspricht dem Willen der Wähler", so Dr. Ralf Sonntag, Direktor des
IFAW-Deutschland. "85,5 Prozent der Bundesbürger lehnen die Jagd ab.
Deshalb ist es wichtig, das Gesetz nach der Prüfung durch die EU
umgehend umzusetzen. Der nächste Schritt muss dann ein EU-weites
Handelsverbot sein. Wir erwarten, dass die Bundesregierung sich auch
dort konsequent für den Schutz der Robben einsetzt. Denn das Schlachten
auf dem Eis geht im März wieder los." Trotz jahrzehntelanger
internationaler Proteste ließ sich die kanadische Regierung bisher
nicht davon abhalten, jedes Jahr Hunderttausende junger Robben zum
Töten freizugeben. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit des IFAW handeln
viele Regierungen nun, indem sie ihre Märkte für Robbenprodukte
schließen.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 13.02.2008
Eröffnung des VIER PFOTEN Löwenparks LIONSROCK in
Südafrika
Am 16. Februar eröffnet die internationale Tierschutzorganisation VIER
PFOTEN den Löwenpark LIONSROCK in Bethlehem, Südafrika. ... LIONSROCK
ist das vierte Schutzzentrum der Stiftung VIER PFOTEN, deren deutsche
Vertretung in Hamburg ansässig ist. Drei Stunden außerhalb von
Johannesburg beheimatet LIONSROCK bereits 36 Löwen, einen Bengaltiger,
zwei Leoparden, zwei Wüstenluchse, zwei Wildhunde und viele andere
wilde Tiere. Die Vision von VIER PFOTEN ist eine Welt, in der Tiere
nicht mehr leiden müssen. Seit 20 Jahren hat die gemeinnützige Stiftung
verschiedene Projekte und Initiativen mit dieser Zielrichtung
durchgeführt. Dazu zählt die Errichtung der drei Bärenparks in Müritz
(Deutschland), Arbesbach (Österreich) und Belitsa (Bulgarien). Vor
einem Jahr, am 1. Februar 2007, startete VIER PFOTEN mit dem Löwenpark
LIONSROCK ein einzigartiges Unterfangen zum Schutz von Großkatzen, die
in Gefangenschaft geboren und gehalten wurden, oft unter Missbrauch und
Verletzung ihrer natürlichen Lebensbedingungen. ... Die modernen und
tierschutzgerechten Standards sowie das Design der neuen Gehege
unterstreichen die Grundsätze von LIONSROCK: Jagen, Züchten und Handeln
mit Raubtieren sind streng verboten.
BUND - 13.02.2008
BUND startet Kampagne für in Deutschland bedrohte
Wildkatzen
Mit Großplakaten und Anzeigen in überregionalen Zeitungen startete der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute seine bisher
größte Artenschutzkampagne. Sie wirbt für den Schutz der letzten
überlebenden Wildkatzen in den heimischen Wäldern. Mit Slogans wie "Man
sagt, Katzen haben sieben Leben. Mit viel Glück hat die Wildkatze
eines" machen die Naturschützer darauf aufmerksam, dass die wild
lebende Verwandte der Hauskatze zu den besonders gefährdeten Tierarten
gehört. Um die Lücken zwischen Waldgebieten mit voneinander isolierten
Wildkatzenpopulationen zu schließen, will der BUND mithilfe der in der
Kampagne eingeworbenen Spenden ein von Büschen und Bäumen bewachsenes
Wegenetz einrichten. ... Noch vor weniger als 200 Jahren waren
Wildkatzen in ganz Deutschland verbreitet. Heute leben hierzulande nur
noch 3000 bis 5000 Tiere vor allem im Pfälzer Wald, im Harz, im
Nationalpark Hainich und im Spessart. Da sie auf ausreichende Deckung
achten, meiden sie ausgeräumte, landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Durch ihre zunehmende Isolierung droht Inzucht und der Verlust ihrer
genetischen Vielfalt. Nicht wenige Tiere werden zudem Opfer des
Straßenverkehrs. Auch andere Waldbewohner wie Dachse, Baummarder und
viele gefährdete Vogel- und Schmetterlingsarten sind durch die
Zerschneidung der Waldgebiete beeinträchtigt. Eine bessere Verknüpfung
der Wälder durch grüne Korridore wäre für alle Arten ein großer Gewinn.
WWF - 13.02.2008
Schlussverkauf mit Tigern - Studie belegt: Indonesien
setzt Artenschutzgesetze nicht durch
Nur noch höchstens 500 Sumatratiger (Panthera tigris sumatrae) streifen
durch den Dschungel der indonesischen Insel Sumatra. Obwohl sie seit
1996 als vom Aussterben bedroht gelten und der Handel mit
Tigerprodukten streng verboten ist, werden die Tiere noch immer in
großem Stil gejagt und die begehrten Trophäen teuer verkauft. Dies ist
das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie von TRAFFIC, dem
gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion
IUCN. Deren Ermittler entdeckten im Verlauf einer groß angelegten
Durchsuchungsaktion bei Großhändlern in 28 Städten und Gemeinden auf
Sumatra Reißzähne, Krallen, Schnurrhaare, Fell und Knochen von
schätzungsweise mindestens 23 Sumatratigern. ... „Die letzten
Sumatratiger werden weiterhin Stück für Stück für den schnellen Profit
geopfert. Das internationale Handelsverbot für Tigerprodukte ist in
Indonesien offensichtlich gescheitert“, sagt WWF-Artenschutzexperte
Stefan Ziegler angesichts der Studien-Ergebnisse.
Stiftung Artenschutz - Januar 2008
Bedrohter König: Fang eines Mekong-Riesenwelses
Manchmal hat der Fang eines einzelnen Fischs Auswirkungen auf die
gesamte Population.
Erstmals seit Aufzeichnung wurde ein Mekong-Riesenwels während seiner
Wanderung im
Mekong-Fluss bei den Khone Falls in Süd-Laos gefangen. Bisher war nicht
bekannt, ob
Riesenwelse in der Trockenzeit durch den Hou-Sahong-Kanal entlang der
Khone Falls
schwimmen können, da sie mit einem Gewicht von bis zu 300 kg und einer
Körperlänge von bis
drei Metern eigentlich nicht durch den Kanal passen. „Wir wissen nicht,
ob es zwei Populationen der Riesenwelse gibt, eine stromaufwärts der
Stromschnellen und eine stromabwärts. Auch ist unklar, ob Riesenwelse
ihre Eier im Norden
legen und diese mit der Strömung über die Khone Falls nach Kambodscha
driften oder ob die
Tiere von Kambodscha heraufschwimmen“, erklärte Mark Bezuijen,
Koordinator des WWF Living
Mekong Programme, die Bedeutung dieses Fangs. „Die neuen Informationen
werden
Auswirkungen auf das Schutzprojekt haben“, fügte er hinzu.
Der Riesenwels, in der Landessprache „König der Fische” genannt, ist
durch Überfischung
bedroht. In den letzten Jahren gingen die Giganten kaum noch den
Fischern ins Netz – ein Indiz
dafür, dass die Art kurz vor der Ausrottung steht. Ironischerweise
bestätigt jeder gefangene
Riesenwels, dass die Art noch nicht verschwunden ist. Zugleich steht
jeweils aber zu befürchten,
dass es der letzte seiner Art gewesen sein könnte. Die Art steht daher
auf der Prioritätsliste der
Stiftung Artenschutz.
Europäischer Nerz: Rückblick auf 2007 - Was
geschah 2007 im Schutzprojekt für den Europäischen Nerz?
EuroNerz, der Verein zur Erhaltung des Europäischen Nerzes, hat im
Jahr 2007 insgesamt 21 Nerze im Saarland neu angesiedelt. Einige
Tiere bildeten feste Territorien aus, andere wanderten aus dem
Untersuchungsgebiet ab. Vermutlich haben nicht alle Tiere überlebt.
Insgesamt verlief das Projekt so erfolgreich, dass der Umweltminister
des Saarlandes für die Jahre 2008 und 2009 eine jährliche Förderung
von 10.000 Euro zusagte. Weitere Fördermittel sind jedoch nötig, um
das Projekt im bisherigen Umfang weiterzuführen.
Das Nerzprojekt widmet sich nicht nur der Zucht und Wiederansiedlung
des Europäischen Nerzes, sondern leistet auch Beiträge zur
Erforschung dieser Tierart. Eine Abschlussarbeit an der Universität
Osnabrück untersuchte, ob Nerze am Körpergeruch die immungenetische
Ausstattung eines potentiellen Paarungspartners erkennen
können, um ihren Nachwuchs mit möglichst „guten Genen“
auszustatten. Dabei zeigte sich, dass die untersuchten Nerze im
Vergleich mit anderen Tierarten eine geringere genetische Vielfalt
aufwiesen. Möglicherweise
offenbart sich hier der enorme Populationsrückgang: Mit den Tieren, die
durch Zerstörung des
Lebensraums und Verdrängung durch den amerikanischen Mink verschwunden
sind, sind
vielleicht auch viele entsprechende Gene „verloren“ gegangen.
Der Europäische Nerz steht auf der Prioritätenliste der Stiftung
Artenschutz, da er zu den am
stärksten bedrohten Tierarten der Erde zählt. Für ihn kann eine
Patenschaft übernommen
werden.
Vernichtung der „Grünen Lunge“ so schnell wie nie zuvor
- Stiftung Artenschutz fördert die Errichtung eines neuen Schutzgebiets
Erst vor wenigen Monaten hatte die Regierung von Brasiliens
Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva die Abnahme der
Regenwaldzerstörung in Amazonien um 50 Prozent zwischen Juli
2005 und Juli 2007 gefeiert. Nun folgt die Ernüchterung: Die
monatliche Zerstörungsrate stieg zwischen August und Dezember 2007 auf
das mehr als vierfache an.
Satellitenbilder des Nationalen Instituts für Weltraumforschungen
(INPE) belegen das Ausmaß der Vernichtung. „Nie zuvor hatten wir
zu dieser Jahreszeit solch eine große Zerstörungsrate festgestellt“,
zeigt sich Gilberto Camara, Leiter des INPE, besorgt.
Seit 1970 verlor der Amazonasurwald bereits knapp 700.000
Quadratkilometer. Das entspricht nahezu der zweifachen
Ausdehnung Deutschlands. Dank schärferer Kontrollen, so die
Regierung, konnte die Rate der Vernichtung zunächst deutlich
verringert werden.
Doch nun schreitet die Abholzung so schnell voran wie nie zuvor. Sie
zeigt die Kehrseite der ganz
auf Armutsbekämpfung durch Wachstum ausgelegten Politik des Präsidenten
da Silva. Er will
Brasilien zum führenden Ethanol-Produzenten für den
Agrarkraftstoffmarkt lancieren. Auch Soja
für die Schweinemast ist hochgefragt. Angekurbelt wird die Produktion
nicht zuletzt von Europa: Soja und Pflanzen-Ethanol liefern scheinbar
billiges Fleisch und billige Energie.
Gesetze gegen illegale Holzfällerei und Plantagenwirtschaft gibt es
durchaus in Brasilien, sie
werden jedoch allzu oft nicht eingehalten. Umso wichtiger ist der
konsequente Schutz wertvoller
Regionen im Amazonas-Becken. Die Stiftung Artenschutz fördert die
Umsetzung des
Schutzgebietes „RDS Juma“.
Der Schutzstatus „RDS“ bedeutet keinen Vollschutz. Der traditionell
ansässigen lokalen Bevölkerung ist die kontrollierte Nutzung der
natürlichen Ressourcen erlaubt. Nur ein Teil des
Areals wird unter kompletten Schutz gestellt. Auf einer relativ
geringen Fläche kommen hier Tiere
vor, die hochgradig bedroht sind, aber auf keiner roten Liste stehen,
da die wissenschaftliche
Erforschung mit der Zerstörung der Region nicht Schritt halten kann.
Ziel des Projektes ist es, das besonders artenreiche Kerngebiet unter
Vollschutz zu stellen. Die
lokale Bevölkerung soll als Partner gewonnen werden, um einen
effizienten Naturschutz im
neugeschaffenen Reservat sowie den Übergang in eine kontrollierte
Nutzung der natürlichen
Ressourcen zu garantieren.
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Weitere Infos |
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE
AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland), September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds. The fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). Please try to book
your hotels AS EARLY AS POSSIBLE. There are plenty of hotels and
hostels around the city but not as many as it should be.
Preliminary program:
Saturday, 6 September 2008
10:00 Opening ceremony: short welcoming speech
of Mr.Radoslaw Ratajszczak, the director of our Wroclaw Zoo and a
souvenir snapshot
10:15 - 13:30 Trading sessions
13:30 - 14:30 Lunch break or free time
14:30 - 17:00 Guided tours: two groups, with the English
or German speaking guides!
17:30 - 18.30 Evening meal
18:30 - 23:.00 Auction
Sunday, 7 September 2008
10:00 : Departure to Opole Zoo
14:00 Warm farewell to all of you, with great
hope of meeting you somewhere in the Europe, in 2009 !!
Please send your name, mailing address, email address and information
about your collector’s preferences directly to me. All applications and
any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
Nicolaas
Jan van Strien
(April 1, 1946-February 7, 2008)
Too soon, the rhino world has lost another great conservation leader.
Dr. Nico van Strien, 61, IRF Asian Program Coordinator, died peacefully
on February 7th in Doorn, the Netherlands, following a year-long battle
with cancer. “Nico”, as he was known to colleagues, was, without a
doubt, the world’s authority on both Sumatran and Javan rhinos, having
studied and authored numerous scientific papers on both species. He
dedicated more than 30 years of his life to rhinos.
Aufruf
von www.SharkProtect.eu
Millionen von
Haien werden jedes Jahr in den Ozeanen rund um die Welt getötet, um als
Haifischflossensuppe zu enden. Dafür werden den Haien die Flossen
vielfach bei lebendigem Leibe abgeschnitten, und die schwer verletzten
Tiere zurück ins Wasser geworfen, wo sie qualvoll ersticken.
Alle
3 Sekunden stirbt ein Hai! Die Populationen schwinden rasch und es
gibt, solange dieser Raubbau am Meer weiterbetrieben wird, keine
Aussichten,
nachhaltig das Leben der Haie und damit den Lebensraum "MEER" zu
sichern.
"Stirbt der Hai,
stirbt das Meer!" (Andy Cobb, Botschafter Südafrika), danach ganze
Ökosysteme und mit diesen der Mensch.
Helfen Sie dies
zu verhindern und beteiligen Sie sich aktiv am nachhaltigen Schutz der
Haie und zur Erhaltung unseres Lebensraumes Meer.
- Unterstützen
und informieren Sie sich über Kampagnen wie STOP-Sales <http://www.stop-sales.com/>
und STOP-Finning <http://www.stopfinning.com/>
,
- Unterzeichnen
Sie die Online-Petition unter Humane Society International's No Shark
Fin Pledge, Protect Sharks <http://www.gopetition.com/petitions/protect-the-sharks.html>
Weitere
Informationen erhalten Sie unter www.Sharkprotect.eu
Michael Stock
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Elefanten
in Berlin
von Bernhard Blaszkiewitz

Von Dr.
Blaskiewitz erwartet man nicht weniger als ein Buch über Graue Riesen. Auf rund 120 Seiten hat er etwa
genauso viele SW-Fotos aus Zoo und Tierpark Berlin zusammengetragen und knapp, aber
detailreich kommentiert. Bei einem historisch
ambitionierten Autor hätte man neben den Kapiteln zur Geschichte der
Elefantenhaltung in den beiden Zoos auch eine chronologische
Elefantenliste erwartet, und erst recht ein ausführliches Register -
das fehlt leider ganz. Das
Kapitel "wie hält man Elefanten richtig" am Ende muß leider mit weniger
als zwei Textseiten auskommen, kann so kaum ansatzweise die
verschiedenen Haltungssysteme erläutern und hinterläßt auch bei
vorinformierten Lesern etliche Fragen, so zur Definition von "Hands
Off" bei gleichzeitigem geschützten Kontakt, oder zu den Folgen der
Abgabe von Sozialeinheiten statt einzelner Jungtiere (was dazu führe,
daß "Elefantengeburten zu singulären Ereignissen werden"). So bleibt
die Stärke dieses Bandes die Vielzahl teils nie veröffentlichter Fotos,
die ganz nebenbei auch die wechselvolle Entwicklung der
Elefantenhaltung in Zoos über 150 Jahre widerspiegeln.
Verlag Lehmanns
Medias, Januar 2008, gebunden, 120 S.
22,00 Euro über Amazon.de
Tagesspiegel
- 30. Nov. 2007
Berliner
Elefantenrunde
Das Buch
"Elefanten in Berlin" wird nicht die Bestsellerlisten stürmen - soll es
auch nicht. Der Chef von Zoo und Tierpark hat es aus Liebe zu den
Dickhäutern verfasst.
Eine ganze Elefantendynastie tut sich darin auf. Bernhard Blaszkiewitz
liebt große Tiere – Nashörner und Elefanten. Über letztere
hat der gemeinsame Direktor von Zoo und Tierpark jetzt ein Buch
geschrieben. „Elefanten
in Berlin“ heißt es. 27 Dickhäuter leben aktuell in den beiden
Tiergärten – zehn
indische und zehn afrikanische im Tierpark und sieben Inder im Zoo.
Unter anderen informiert das Buch über berühmte, eigenwillige und
gefährliche Berliner
Elefanten. Und natürlich erfährt man
auch, wie heute Elefanten zoogerecht gehalten werden.
>> ein neues Wort im Fachwörterbuch: zoogerecht! Also so, wie es
für den Zoo gut ist?
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Tag der Aquaristik
Sonntag, 24.02.2008, ab 10 Uhr
Erstmals findet in diesem Jahr ein Aktionstag rund um das Aquarium
statt. Wir richten ihn gemeinsam mit dem Aquarienclub Braunschweig E.V.
aus. Der Tag dienst sowohl dem Erfahrungsaustausch erfahrener
Aquarianer, als auch der Information für Anfänger und angehende
Aquarienbesitzer.
Zum Programm gehören Ausstellungen von Aquarien mit seltenen
Aquarientieren, von Futtertieren mit Tipps zu deren Zucht sowie zur
Aquarientechnik, ein Workshop Wie richte ich ein Aquarium ein?,
aquaristische Kurzvorträge und Kurzführungen durch das Schauaquarium
des Museums, ein Informationsstand rund um die Aquaristik, kostenloser
Wassertest und Wasserberatung u.v.m. Auch das Museums-Cafe wird
geöffnet sein.
ZooKunft
2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe
statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"
im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133
Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer Feld 230,
Großer Hörsall
mit öffentlichem
Vortragsteil und Zooführung
Durrell Wildlife
Conservation Trust
Endangered Species Recovery, 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal
conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures
will be given by world class conservationists. Practical activities and
behind the scenes experiences in Durrell’s animal collection will
provide participants with first-hand exposure to the realities of
endangered species recovery. On completion participants will be
equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal
conservation and an ability to develop their personal or professional
interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org/ (get
involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Postal address:
Durrell Wildlife Conservation Trust, International Training Centre, Les
Augrès Manor, Trinity, Jersey, JE3 5BP, Tel: +44 (0)1534 860037, Fax:
+44 (0)1534 860002
Closing date for applications: 28th February 2008
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
Ausstellungen
NATIONAL
GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in
Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent
Ballesta
und
Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
präsentiert
im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer". Über
50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die
faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme tummeln sich
im
Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die Fluten, Rochen
schweben
wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen
und
Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie
und
Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis
6.
April zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 -
17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837 Schleswig.
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Stellenanzeigen
Die Tiergarten Heidelberg gGmbH hat zum nächstmöglichen
Zeitpunkt die Stelle eines
Revierleiters im Elefantenrevier
zu besetzen.
Der Tiergarten Heidelberg hat für seine Elefantenhaltung in den letzten
Jahren ein neues, modernes Programm entwickelt, bei dem das
Wohlbefinden der Tiere oberste Priorität hat. Wir sind von der
Wichtigkeit des „Environmental Enrichment“ für die physische und
psychische Gesundheit unserer Elefanten überzeugt, unser
Beschäftigungsprogramm wird daher ständig überarbeitet und erfüllt
höchste Ansprüche. Noch in diesem Jahr beginnen wir mit dem Bau eines
neuen Elefantenhauses (im 1. Schritt nur für Elefantenkühe), das auch
der Kreativität und dem Engagement unserer Pfleger neue Möglichkeiten
bietet.
Wir suchen einen erfahrenen Elefantenpfleger, der unsere Ideen teilt
und unser Elefantenprogramm mit uns weiterentwickeln möchte.
Ihr Profil
• Sie haben mindestens 3 Jahre Erfahrung in der „hands on“ Haltung,
Pflege und Training von Elefanten
• Sie können sich auch mit der Haltung in „protected contact“ anfreunden
• Sie sind in der Lage, unser Elefantenpflegerteam gemeinsam mit
unserem Berater Alan Roocroft zu trainieren und anzuleiten
• Sie sind teamfähig, zuverlässig, engagiert und möchten in einem Zoo
arbeiten, dessen Entwicklung Sie mit beeinflussen können
• Sie sehen die Arbeit mit den anderen Tierarten des Elefantenrevieres
(v.a. Huftiere) als Herausforderung
• Für Sie ist lebenslanges Lernen eine Selbstverständlichkeit und Sie
sehen den Besucherkontakt als wichtigen Teil Ihrer Arbeit an
Wir bieten eine interessante Stelle in einer der schönsten Städte
Deutschlands in einem Zoo, der Sie braucht und wo Sie Ihre Ideen
einbringen können.
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis
zum 15. Februar 2008 an Herrn Markus Jungmann, Tiergarten Heidelberg
gGmbH, Tiergartenstr. 3, 69120 Heidelberg oder an
markus.jungmann@heidelberg.de.
Wenn Sie Fragen zu unserem Elefanten
Programm, zu den Tieren oder dem neuen Haus haben, steht Ihnen unsere
Tierärztin Kerstin Jurczynski (kerstin.jurczynski@heidelberg.de)
zur
Verfügung.
Wir
suchen für den Unternehmensbereich
Tiergarten Worms
der Freizeitbetriebe Worms GmbH zum 01.03.2008 eine/einen
Tierpflegerin/Tierpfleger
für den Bereich Pfälzer Bauernhof.
Voraussetzungen: Abgeschlossene Ausbildung zur Zootierpflegerin/zum
Zootierpfleger oder Pferdewirtin/ Pferdewirt
gewünscht wird eine fundierte Berufserfahrung in Umgang/ Pflege und
Arbeit mit Pferden (Kaltblut).
Wir erwarten:
Offenheit für die Entwicklung des Tiergarten Worms und den damit
verbundenen Neuerungen in der Tierpflege
Konstruktive Zusammenarbeit mit der Tiergarten Leitung bei der
Umsetzung von Neuerungen in die Praxis
Sicheres und freundliches Auftreten in der Öffentlichkeit und
Bereitschaft zu intensiven Besucherkontakten
Erfahrung im Umgang mit anderen Bauernhoftieren (Rinder, Schweine
usw.) oder Bereitschaft sich in diesem Bereich einzuarbeiten
Die zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle ist bewertet nach TVöD,
Entgeltgruppe 5. "Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung
bevorzugt berücksichtigt."Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an
die:
Freizeitbetriebe Worms GmbH, Monsheimer Straße 41, 67549 Worms
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Ende Januar ging es
nach Heidenheim, im Februar wird das Reptilienhaus Unteruhldingen
besucht.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Di-Fr, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen
Mo-Do, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Halle
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt und
Kronberg, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter Wilhelma, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Einzelsendungen:
Fr, 15.02.2008, 11:30 NDR,
Usedom - Wellen, Sand und Storchennester
Fr, 15.02.2008, 12:00 ARTE, Wanted Anaconda
Fr, 15.02.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 15.02.2008, 20:15 NDR, NDR Tiergarten
Fr, 15.02.2008, 21:00 RBB, Die größten Wasserfälle - Naturwunder Iguazu
Sa, 16.02.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Gut behütet
Sa, 16.02.2008, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, 13 Hügel für die Orang
Utans
Sa, 16.02.2008, 11:40 MDR, Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
Sa, 16.02.2008, 12:15 VOX, Tierzeit, Dirk und die Riesenkraken
Sa, 16.02.2008, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere, Nahrung fürs
Gehirn (Menschenaffen)
Sa, 16.02.2008, 13:30 SWR, Portugals Serra Mamede
Sa, 16.02.2008, 14:45 Phoenix, Thema: Abenteuer Nationalpark
(Nationalparks Pendjari (Afrika), Iguazu (Südamerika) und Müritz)
Sa, 16.02.2008, 18:45 SWR, Terror im Reich der Orcas
Sa, 16.02.2008, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Tiefseewelten
Sa, 16.02.2008, 19:15 Phoenix, Die Biosprit-Falle, Indonesiens Wald in
Gefahr
So, 17.02.2008, 02:15 NDR, Mallorcas schroffe Gipfel
So, 17.02.2008, 03:30 NDR, Das andere Mallorca, Bei Mönchsgeiern und
Korallenmöwen
So, 17.02.2008, 07:00-09:05 DMAX, Und täglich grüßt das Erdmännchen
So, 17.02.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir
stark
So, 17.02.2008, 13:15 MDR, Inseln unter südlicher Sonne, Von Neuguinea
nach Neuseeland
So, 17.02.2008, 15:30 SWR, Der Bodensee - Winterquartier für Zugvögel
So, 17.02.2008, 17:00 3sat, Ganz schön wild (Tiergarten
Schönbrunn)
So, 17.02.2008, 17:15 SWR, Der Flug der Störche
So, 17.02.2008, 17:30 3sat, Arche Noah (Gelsenkirchen)
So, 17.02.2008, 20:15 3sat, Ostseeparadies Rügen
Mo, 18.02.2008, 00:15 Phoenix, Thema: Abenteuer Nationalpark
(Nationalparks Pendjari (Afrika), Iguazu (Südamerika) und Müritz)
Mo, 18.02.2008, 11:30 NDR, Der Gorilla meines Großvaters
Mo, 18.02.2008, 14:15 HR, Im Dunkel der afrikanischen Nacht
Di, 19.02.2008, 11:30 NDR, Die Holsteinische Schweiz, Im Reich des
Seeadlers
Di, 19.02.2008, 14:15 HR, Oasen im Fels - Leben im Steinbruch
Di, 19.02.2008, 18:15 NDR, Naturmenschen, Ein Leben für die
Wildtiere (Dr. Florian Brandes)
Di, 19.02.2008, 20:15 ORF 2, Die blauen Riesen, Auf der
Spur des Blauwals
Di, 19.02.2008, 20:15 WDR, Alles Knut oder was? (Flocke)
Mi, 20.02.2008, 11:30 NDR, Titanen der Tiefsee
Mi, 20.02.2008, 13:00 ARD Eins Plus, Wildschweine im Teutoburger Wald
Mi, 20.02.2008, 14:15 HR, Die Natur der Schlange
Mi, 20.02.2008, 20:15 NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Mi, 20.02.2008, 22:05 N24, Tauchen mit Tigerhaien
Do, 21.02.2008, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Großer Wurf im
Baltikum - Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn
Do, 21.02.2008, 11:30 NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Do, 21.02.2008, 13:15 3sat, Baltischer Cocktail, Kaliningrader
Umweltprobleme
Do, 21.02.2008, 14:15 HR, Tiere vor der Kamera: Unser Sommer mit Mutter
Bär
Do, 21.02.2008, 15:15 NDR, Wildes Neuseeland
Do, 21.02.2008, 16:50 ARTE, Von Elefanten und Menschen, Sri Lanka und
seine Dickhäuter
Do, 21.02.2008, 19:00 ARTE, Spurensuche im Himalaya, Der
Schneeleopard
Do, 21.02.2008, 20:15 ARD Eins Festival, Der Geruch des Todes, Moschus
- Der teuerste Duft der Welt
Do, 21.02.2008, 20:15 ARTE, Kluge Vögel (1/2)
Do, 21.02.2008, 20:15 NDR, Der Löwenmann, Allein unter Raubtieren
Fr, 22.02.2008, 11:30 NDR, Land der Kaimane und blauen Aras
Fr, 22.02.2008, 14:15 HR, Neue Zeiten für Koalas, Kiwi & Co.
Fr, 22.02.2008, 14:20 SWR, Madagaskar
Fr, 22.02.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 22.02.2008, 20:15 ARTE, Kluge Vögel (2/2)
Fr, 22.02.2008, 21:00 RBB, Ein Biotop für den Biber
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen sonntags 13:30
im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:55 Uhr
im MDR, fast täglich Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab
14:45 auf SWR und sonntags um 12:00 auf RBB;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung montags 10:30 im ZDF, täglich
18:00 auf ZDF Doku und sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr auf ZDF Info
(je 2 Folgen);
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 Uhr im RBB wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR
wiederholt.
|
Sender nicht zu empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ethologie
Heute könnte ich, so ich denn wollte, nahtlos an das Leitthema „Drama“
von letzter Woche anknüpfen, nächste Woche könnte ich es wieder tun,
ich hätte es vorige Woche schon aufgreifen können und in zwei Wochen
könnte ich es erneut, schließlich werden uns täglich die
bescheuertesten Superlative um die Ohren gehauen. Mittlerweile ist uns
dieses schrille Gekreische so in Fleisch und Blut übergegangen, daß die
Mehrzahl der lieben Mitmenschen es leider gar nicht mehr wahrnimmt,
geschweige denn mitbekommt, wenn sie sich dessen selbst bedient.
Versetzen Sie sich doch spaßeshalber mal an einem Freitagnachmittag in
ein Lebensmittelgeschäft, Sie wissen schon, das ist der Tag, an dem
viele Berufstätige vor dem Wochenende gezwungen sind, einkaufen zu
gehen und Rentner und andere Vollzeitfreizeitinhaber bevorzugt shoppen
gehen, um ausreichend Sozialkontakte knüpfen zu können. Das führt schon
mal zu vollen Kassen und dann ist es nur eine Frage von Sekunden, bis
irgendeiner aus den Reihen der Wartenden anfängt sich auf die Brust zu
trommeln und zu brüllen: „Das ist ja unglaublich!“
Nun, natürlich ist es ärgerlich, wenn der Discounter ausgerechnet zu
den Stoßzeiten an einer Kassiererin spart (Die könnte das Gehalt gut
gebrauchen!) aber ... ist das unglaublich? Unglaublich wäre es, wenn
keiner, der in den Reihen Wartenden eine, dieser dem
Krawalljournalismus frönenden Zeitungen im Einkaufswagen hätte, denn
dann würde auch niemand ernsthaft glauben, daß der Gorilla, der gerade
eine Panzerglasscheibe zu Bruch brachte, ausbrechen wollte, das wäre in
der Tat unglaublich!
Ich habe übrigens mal einen Menschaffenpfleger in einem
Einzelhandelsgeschäft erlebt, der sich dort verhielt, wie oben
beschriebener Musterkunde. Nein, wie der oben erwähnte Gorilla.
Nein auch nicht, eher wie beide zusammen. Aber diese Geschichte erzähle
ich Ihnen dann doch lieber in einem meiner nächsten Bücher, hier nur
soviel: Ausbrechen wollte der mit Sicherheit nirgendwo!
Ob Sie nun demnächst einkaufen gehen oder in den Zoo, ich wünsche Ihnen
interessante Verhaltensbeobachtungen.
Ihr
Carsten Schöne
P.S.: Wer ist eigentlich Patrick Lindner?
www.schoenes-tierleben.de
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