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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 408 vom 7. Februar 2008

Liebe Leser,

erinnern Sie sich, daß für die Medien letztes Jahr "Knut" der einzige Eisbärnachwuchs Europas war? Das stimmte natürlich nicht, auf das Jungtier in Pistoia in der Toskana hatten wir schon letztes Jahr hingewiesen. Nun ist die 14monatige Bärin
nach München übersiedelt, wo die alte Anlage "im Westwall-Design" (O-Ton) jetzt umgebaut wird. Das täte dem Gehege in ihrem Heimatzoo mit ein paar Quadratmetern Beton-Eisschollenimitat auch gut. Aber - und nun kommen manche Tierrechtler in Argumentationsnot - aufgerechnet unter diesen Bedingungen und der angeblich für Eisbären unerträglichen südlichen Sonne wurde das Jungtier von der Mutter aufgezogen. Wer's nicht glaubt: auf YouTube gibt es zwei passende Videos. Video2 Das soll nicht bedeuten, solche Haltungsbedingungen für Eisbären seien zu rechtfertigen, aber die Behauptung, Eisbärzucht sei in klassischen Zoos (oder gar grundsätzlich) zum Scheitern verurteilt, ist nunmal auch nicht haltbar. Der jahrzehntelang gelungene, dutzendfache Eisbären-Nachwuchs in deutschen Zoos wird aber ja auch ignoriert. Von Boulevardmedien ebenso wie von Tierrechtlern.

Der gestrige Tigerunfall in Aschersleben hat - und wird sicher noch mehr - die Diskussionen um Sinn und Unsinn von Großkatzenhaltung, Sicherheit im Zoo usw. wieder aufkochen. An bekannten Argumenten wird es nicht fehlen, aber ich bin sicher, zwei Aspekte werden unter den Tisch fallen: daß es - wie in allen gefährlichen Berufen - fast immer der menschliche Faktor ist, und daß es nicht "den Tiger", sondern nur viele Individuen gibt, die alle unterschiedlich reagieren. Auch den Sinn "weißer Tiger" wird wohl keine Zeitung hinterfragen, selbst spiegel-online faselt halbbiologische Weisheiten. In Metelen war die Schuldzuweisung leichter: Am Wolfs-Zwischenfall waren nach Ansicht der Tierparkleitung schlicht die zahlreichen Besucher schuld.

Andere Kreuzungen, die wenigstens mal interessant anzusehen waren, aber in heutigen Zoos auch nichts mehr verloren haben, sind sogenannte "Liger". Der wohl letzte starb diese Woche in Grömitz. Zum Nachlesen (Website mit Stand 2005): www.zoo-arche-noah.de/arche_noah_liger_1.htm


Einen guten Start ins Jahr der Ratte (nach chinesischem Kalender - aber für uns ist es ja das Jahr des Frosches).

Dirk Petzold

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Zoos – Meldungen deutschsprachig

Nürnberg/ Eisbären

Derwesten.de - 5. Feb. 2008
Flockes Vater verlässt Gelsenkirchen
Familienzusammenführung im Nürnberger Tiergarten: Nach mehrmonatiger Trennung soll der Vater des Eisbärenbabys Flocke noch in dieser Woche von Gelsenkirchen zurück nach Nürnberg gebracht werden. Felix solle zusammen mit Flockes Mutter Vera für weiteren Nachwuchs sorgen, sagte Tiergarten-Kurator Helmut Mägdefrau am Dienstag auf Anfrage. «Die Zeit ist günstig. Bärenweibchen sind von Februar bis Mai paarungsbereit.» Der sechsjährige Eisbär Felix werde am Freitag den Heimweg gen Süden antreten, teilte die Sprecherin der «Zoom Erlebniswelt» in Gelsenkirchen, Sabine Haas, am Dienstag mit. Felix lebte zwar in Gelsenkirchen noch nicht mit der Eisbärin Lara in einem Gehege, «aber sie sind sich an einem Schmuse-Gitter schon näher gekommen und haben sich beschnuppert», sagte Haas. Daher waren die Hoffnungen im Ruhrgebiet auf Nachwuchs groß. Die Gelsenkirchener Eisbärin muss nun auf einen anderen Gefährten warten. «Lara war auch noch ziemlich jung», sagte Mägdefrau. Mit Hilfe eines Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramms werde sicher auch noch ein passender Bär für Lara gefunden. In Nürnberg ist inzwischen mehr Platz für die Tiere, weil das Weibchen Vilma an diesem Mittwoch in den Zoo nach Rostock in Mecklenburg- Vorpommern wechselt.

Radio Ramasuri - 6. Feb. 2008
Nürnberg: Flockes Papa "Felix" kommt zurück in den Tiergarten
Der Papa des Nürnberger Eisbärenbabys Flocke, Felix, soll noch in dieser Woche zurück in den Nürnberger Tiergarten gebracht werden. Dort soll er mit Flockes Mama Vera für weiteren Nachwuchs sorgen. Felix war an den Zoo nach Gelsenkirchen abgegeben worden. Die Eisbärendame Vilma dagegen wird heute von Nürnberg in den Zoo nach Rostock gebracht. Grund: Das Gehege von Vilma wird im nächsten Winter für Flocke benötigt.

Radio Ramasuri - 5. Feb. 2008
Nürnberg: Eisbärin Vilma muss ihr Gehege für Baby Flocke räumen
Eisbärin Vilma wird vom Tiergarten Nürnberg an den Rostocker Zoo abgegeben. Wie die Stadt mitteilte, wird ihr Gehege in der Nürnberger Eisbäranlage ab kommendem Winter für das Eisbärbaby Flocke benötigt. Daher müsse eines der beiden Eisbärweibchen ausziehen. Flockes Mutter Vera darf im Nürnberger Tiergarten bleiben.

Ad-Hoc-News - 5. Feb. 2008
Nürnberger Tiergarten gibt Eisbärin Vilma an Rostocker Zoo ab
Bereits am Mittwoch werde Vilma ihre Reise nach Rostock antreten - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit, teilte die Stadt weiter mit.

Banktip - 6. Feb. 2008
Rendite mit Eisbär Flocke
Die Sparkasse Nürnberg will die Euphorie um das Eisbärenbaby Flocke, das im Nürnberger Zoo für Massenaufläufe ähnlich wie beim Berliner Eisbären Knut sorgt, in bare Münze verwandeln. Eisbärenverrückte Kleinsparer können beim Institut aus Franken das "Eisbären-Zuwachssparen" abschließen. Das Produkt ähnelt dem des Bundesschatzbriefes Typ A. Es kann mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren abgeschlossen werden und ist jährlich kündbar. Jedem Neukunden für das "Eisbären-Sparprogramm" schenkt die Sparkasse einen Plüsch-Eisbären. Obendrein spendet das Institut noch 10,- Euro an den Nürnberger Zoo.

RP ONLINE - 1. Feb. 2008
Eisbärenbaby Flocke ist krank
Das Eisbärenbaby Flocke aus dem Nürnberger Zoo ist krank. Das Kleine leidet an einer leichten Magen-Darm-Infektion, die mit Antibiotika und einem Pilzmittel behandelt wird. Die Infektion rühre offenbar von dem Heu her, das Flocke in der Bruthöhle der Mutter zu sich genommen und das sich im Magen zusammengeballt habe, sagte Tierarzt Bernhard Neurohr. Über den Berg sei das Eisbärenweibchen erst, wenn es die erste Woche im Freigehege überstanden habe: "Dann stürmen alle möglichen Keime auf sie ein." Ungeachtet der leichten Krankheit entwickelt Flocke sich zum richtigen Raubtier. "Wenn sie richtig Hunger hat, dann ist sie so wild, dass sie um sich haut", schildert Pflegerin Petra Fritz. Dabei setze das inzwischen fast 70 Zentimeter große und 4.900 Gramm schwere Eisbärenbaby auch seine scharfen Krallen ein. "Das tut uns nicht weh, ist aber ein Problem für die Handschuhe", sagte Fritz.

PR-Inside.com - 1. Feb. 2008
Eisbärbaby "Flocke" hat jetzt scharfe Krallen
Die kleine Nürnberger Eisbärin «Flocke» hat jetzt scharfe Krallen. Beim Füttern zerreißt sie immer wieder die Gummihandschuhe ihrer Pfleger. Inzwischen seien die Betreuer daher auf robustere Haushaltshandschuhe umgestiegen. Zudem müsse die Kleine beim Füttern immer fester gehalten werden. Nach den Worten von Tierarzt Bernhard Neurohr schläft das Eisbärenbaby nach wie vor fast 20 Stunden am Tag. Sobald sie wach sei, wolle sie aber unterhalten werden. Außerdem stelle sich «Flocke» immer öfter auf alle vier Beine, was ihr für einige Sekunden auch gelinge. Sie sei aber noch sehr wackelig und könne noch nicht richtig gehen. Auch die ersten Milchzähne zeichneten sich bei dem Jungtier ab.

Fränkische Nachrichten - Bayern,Germany
Eisbären für den Zoo in "Freudenbärg" gefordert
War doch klar, dass auf einem Motivwagen gefordert wurde, dass auch der Rauch-Zoo jetzt dringend eines solchen knuffeligen Etwas bedürfe



RP ONLINE - 1. Feb. 2008
Zoo-Direktor Dreßen fest im Sattel
Krefeld. Nach der Aufsichtsratssitzung der Zoo gGmbH sind die Führungsstrukturen klar abgesteckt: Dr. Wolfgang Dreßen ist alleiniger Geschäftsführer. Er darf über die Personalie des neuen Prokuristen entscheiden. Zwei Kandidaten sind im Rennen. In wenigen Monaten könnte der Kaufmann starten. Vielleicht war es das unerwartet hohe Plus von rund 140 000 Euro in den Bilanzen, das gestern den Aufsichtsratschef der Zoo gGmbH, Joachim C. Heitmann, so freudig dreinschauen ließen. Heitmann stärkte dem Zoodirektor in der Pressekonferenz nach der Sitzung den Rücken. Es sei alleine die Sache von Dreßen, den neuen kaufmännischen Leiter zu bestimmen. Seine Kollegen im Aufsichtsrat bat Heitmann ausdrücklich, ausschließlich die „beratende und überwachende Funktion“ wahrzunehmen. Dreßen teilte anschließend mit, dass zwei Kandidaten als kaufmännische Leiter in der engsten Auswahl seien. Zum 1. April oder 1. Mai könnte die neue Frau (eine Kandidatin ist weiblich!) starten. Und dies, wie ausdrücklich unterstrichen wurde, in der Personalhierarchie unter Dreßen angesiedelt. Den Vorschlag der SPD einer Doppelspitze für den Zoo nannte Heitmann die „kreative Idee eines kreativen Mannes“. Auch er, Heitmann, sei manchmal kreativ – das klingt nach einer Bewährungszeit für die nun vereinbarte Konstellation. Nichts Neues gibt es beim Elefantenhaus. „Es fehlt noch die Zustimmung der Unteren Landschaftsbehörde“, betonte Heitmann. Nötig wird zuerst eine Vorplanung sein, aufgrund derer die Untere Landschäftsbehörde, die de facto beim Umweltamt angesiedelt ist und aus einer Person besteht, eine Entscheidung fällt.

Tagesspiegel - 6. Feb. 2008
Tiger tötet Artgenossin mit Kehlenbiß
Blutiges Drama im Zoo Aschersleben: Der weiße bengalische Tiger Karim, der zu den Hauptattraktionen des kleinen Tierparks in Sachsen-Anhalt zählt, hat die sibirische Tigerin Tanja tot gebissen. Wie konnte es dazu kommen? Ein Pfleger hatte versehentlich einen falschen Schieber geöffnet. So gelangten die beiden im Zoo beheimateten sibirischen Tiger in das Außengehege ihrer zwei weißen bengalischen Artgenossen: "Karim hat sich wohl sofort auf Tanja gestürzt und sie mit einem Biss in die Kehle getötet", sagt Zoo-Leiter Dietmar Reisky, einen Tag nach dem Unfall. "Das muss innerhalb von Sekunden gegangen sein, die Tiger haben nicht einmal gebrüllt." Normalerweise werden die Raubkatzenpaare in Aschersleben getrennt voneinander gehalten. Während die 18-jährige Tanja mit ihrem 10 Jahre alten Partner Puhdy schon lange dort lebte, kamen die weißen Tiger erst kürzlich in den Zoo: Mitte 2006 wechselte die heute zweieinhalbjährige Kiara von Frankreich nach Aschersleben, im Juni 2007 folgte der heute zweijährige Karim, der in einem Safaripark in Nordrhein-Westfalen geboren wurde. Mit den beiden einzigen weißen Tigern in Ostdeutschland will der Zoo eine Zucht aufbauen. Ob das Projekt nun gefährdet ist und wie es generell mit den Raubkatzen in Aschersleben weitergehen soll, ist Reisky zufolge noch nicht klar. "Wir sind geschockt über den Vorfall", sagt er.

Spiegel Online - 6. Feb. 2008
Weißer Tiger beißt Artgenossin tot
"Wir sind schockiert", sagte der Leiter des Zoos Aschersleben in Sachsen-Anhalt, Dietmar Reisky. "Wir können uns den Angriff nicht erklären, eigentlich sind die Tiger nicht so aggressiv." Reiskys Bericht zufolge hatte ein Tierpfleger im Vorfeld des Unglücks versehentlich den falschen Schieber geöffnet, sodass Raubkatze Tanja in das Außengehege ihrer zwei weißen bengalischen Artgenossen gelangte. Daraufhin ging das zweijährige Männchen Karim auf die 18 Jahre alte Tigerdame Tanja los und tötete sie mit einem Biss in die Kehle. Die in der freien Wildbahn seltenen weißen Tiger werden heute überwiegend in Zoos gehalten und gezüchtet. Ursache für die Ausbildung eines weißen Fells ist eine doppelte Unterbrechung im genetischen Code, die nur bei einer von 10.000 Geburten auftritt.

Leipziger Volkszeitung - Donnerstag, 7. Februar 2008
Zoo Aschersleben sucht nach tödlichem Angriff neue Tigerdame
Aschersleben. Nach dem tödlichen Angriff des Tigers Karim auf eine Artgenossin sucht der Zoo Aschersleben nach einem Ersatz für die getötete Tigerdame Tanja. „Wir wollen die Tigerhaltung auf jeden Fall fortsetzen“, sagte Zoo-Leiter Dietmar Reisky am Donnerstag. „Dafür sind uns unsere bengalischen und sibirischen Tiger viel zu wichtig.“ In den kommenden Wochen wolle sich der Zoo bei anderen Tiergärten in Deutschland und Europa umhören, ob es dort eine geeignete Partnerin für den bisherigen Gefährten Tanjas, den zehnjährigen sibirischen Tiger Puhdy gibt. Dieser ist Reisky zufolge derzeit noch „sichtbar deprimiert“.
Unterdessen hat sich der bengalische weiße Tiger Karim nach seiner Attacke vom Dienstag wieder beruhigt. „Er verhält sich völlig normal und freundlich“, schilderte Reisky. „Wir merken das an bestimmten Lauten, mit denen er seine Partnerin Kiara und die Pfleger begrüßt.“ Vorsorglich sind die weißen Tiger Karim und Kiara - beide sind rund zwei Jahre alt - seit Dienstag in getrennten Gehegen untergebracht, können sich aber sehen. „Wir sind noch etwas vorsichtig. Ich denke aber, dass wir die beiden in der kommenden Woche zumindest zeitweise wieder zusammenlassen können“, sagte der Zoo-Leiter.
Karim hatte die 18-jährige Tanja am Dienstag mit einem Biss in die Kehle getötet. Ausgelöst wurde das Unglück durch einen Pfleger, der versehentlich einen falschen Schieber öffnete. Dadurch gelangten die beiden im Zoo beheimateten sibirischen Tiger in das Außengehege ihrer zwei weißen bengalischen Artgenossen. Die tote Tanja wurde inzwischen in das Kulturhistorische Museum Magdeburg gebracht, wo sie präpariert und später eventuell ausgestellt werden soll.


Märkische Allgemeine - 1. Feb. 2008
Medizinstudentin rettete Tigerbaby mit Mund-zu-Maul-Beatmung
Eine couragierte Medizinstudentin hat im Bergzoo in Halle in Sachsen-Anhalt ein Tigerbaby durch Mund-zu-Maul- Beatmung vor dem Ersticken gerettet. Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember, wurde aber erst jetzt bekannt. Die kleine Raubkatze hatte sich bei der Fütterung an einem Fleischstück verschluckt und war bewusstlos geworden. Die 24-jährige Frau, die in Halle studiert und mit ihrem einjährigen Sohn im Zoo unterwegs war, zog den Fleischbrocken aus dem Schlund und belebte den kleinen Tiger per Herzdruckmassage und Mund-zu-Maul-Beatmung. Sie habe sich vom Pfleger ins Gehege des Raubtierhauses holen lassen, der zuvor die Tiger-Mutter weggesperrt hatte, sagte der stellvertretende Zoo-Direktor Timm Spretke am Freitag und bestätigte damit Medienberichte. Der kleine Malaysische Tiger habe wahrscheinlich aus Gier einen zu großen Bissen heruntergeschluckt, sagte die reaktionsschnelle Studentin Janine Bauer. Nach der Rettungsaktion im vergangenen Dezember hatte sich der Zoo Namen und Adresse der jungen Frau notiert, die Öffentlichkeit aber nicht über die spektakuläre Tiger-Rettung informiert. Erst im Januar erfuhr der MDR durch einen Zufall davon und überredete die Studentin zu einem Interview. Daraufhin erhielt der Fernsehsender Anfragen von Medien aus aller Welt, darunter auch vom "Daily Mirror" aus Großbritannien und einem spanischen Radiosender. Die Studentin wolle trotz des Erfolgserlebnisses künftig als "normale" Ärztin arbeiten und nicht als Tiermedizinerin. Der Zoo bedankte sich bei der Besucherin, indem er den Tiger auf den Namen ihres Sohnes taufte: Johann.

PR-Inside.com - 1. Feb. 2008
Tigerbaby mit Mund-zu-Maul-Beatmung gerettet
Mit Mund-zu-Maul-Beatmung und einer Herzdruckmassage hat eine beherzte Besucherin im Bergzoo Halle einem Tigerbaby das Leben gerettet. Bei der vier Monate alten Raubkatze hatte während der Fütterung der Kehlkopfdeckel nicht mehr funktioniert: Das kleine Tier verschluckte sich an einem Stück Fleisch, bekam keine Luft und fiel bewusstlos um. Eine 24-jährige Medizinstudentin, die mit ihrem Sohn regelmäßig den Zoo besucht, informierte einen Pfleger und griff auch gleich beherzt zu: Sie holte den Fleischbrocken aus dem Schlund und half mit Mund-zu-Maul-Beatmung sowie einer Herzdruckmassage. Der Vorfall ereignete sich laut Zoodirektor bereits kurz vor Weihnachten.

sz-online - 6. Feb. 2008
Listiger Luchs biss sich durch
Ein Luchs auf Abwegen: Aus dem Chemnitzer Tierpark in der Nevoigtstraße ist ein junger Karpatenluchs ausgebrochen. Das sechs Monate alte Tier hat die Gehegeabgrenzung durchbissen und ist „weggeluchst“. Der Tierpark bittet dringend die Chemnitzer um Hinweise. Vor einer Woche war der junge Karpatenluchs erstmals von Mama „Titti“ getrennt worden. „Er wurde vom Wildgatter in den Katzenhof im Tierpark verlegt“, sagt Stadtsprecherin Katja Uhlemann (29). Und hier hat er anscheinend rasende Sehnsucht nach Mama bekommen. Im schützenden Dunkel der Nacht biss er die Gehegeabgrenzung durch und machte sich aus dem Staub. Seitdem suchen Tierparkmitarbeiter angestrengt nach dem wertvollen Tier - ohne Erfolg.

Naumburger Tageblatt - 6. Feb. 2008
Luchse sorgen für Aufregung in Wernigerode
Zwei aus einem städtischen Wildpark entwichene junge Luchse sorgen derzeit in Wernigerode für Aufregung. Die Stadtverwaltung erklärte am Mittwoch, die Raubkatzen seien zwar neugierig, aber auch sehr scheu und für den Menschen ungefährlich. Zuvor waren die Luchse mehrfach von Bürgern gesehen worden, zuletzt hatten sie sogar eine Reiterin ein Stück ihres Weges «begleitet». Den beiden im Herbst geborenen Luchsen gelang vor einigen Wochen trotz Elektroabsperrung und Maschendrahtzaun die Flucht in die Freiheit. Seither stromern sie nahe des Wildparks umher. Versuche, sie einzufangen, scheiterten bisher, werden aber fortgesetzt.


Lübecker Nachrichten - 6. Feb. 2008
Die letzten Tage des "Ligers" aus Grömitz
Grömitz - Der wohl letzte Liger Europas liegt im Sterben. Im Zoo "Arche Noah" in Grömitz hat sich der Löwe-Tiger-Mischling am vergangenen Wochenende noch einmal den Besuchern gezeigt. Mit wehklagenden Schreien verabschiedete sich die sichtlich von Schmerzen geplagte Großkatze aus der Anlage. "Der Liger kommt jetzt nicht mehr raus", kündigt Zoodirektor Ingo Wilhelm an, "das Tier ist schwer krank." Über sein weiteres Schicksal werde zusammen mit der Tierärztin in den nächsten Tagen entschieden. Der 19-jährige Großkatzenhybride war 2002 zur Grömitzer "Arche Noah" gestoßen - befreit aus erbärmlichen Verhältnissen. Ein bulgarischer Artist hatte insgesamt 36 Exoten, darunter zwei Liger, auf einem Gewerbe-Grundstück in Worms unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Die beiden Großkatzen wurden auf dem Gelände völlig apathisch in einem Transportwagen aufgefunden und sofort beschlagnahmt. Zumindest ein Tier wurde zur artgerechten Haltung an den Zoo Grömitz übergeben, der langjährige Erfahrungen in der Aufzucht des ungewöhnlichen Löwe-Tiger-Mixes hat. Im März 1990 waren hier im Ostseebad zum großen Erstaunen der Zoomitarbeiter drei Liger geboren. Hervorgegangen aus der Liason von Löwe Nero und Tigerin Sarah, die gemeinsam mit Neros Löwengattin die Raubtieranlage bewohnten. Die drei in Grömitz geborenen Tiere sind schon im vergangenen Jahr verstorben. Nun wird also auch der letzte Liger das Zeitliche segnen. Weitere Aufzuchten sind Wilhelm zufolge nicht geplant. "Die Raubtieranlage wird in den nächsten Wochen neu besetzt", kündigt der Chef der "Arche Noah" an.

derstandard.at - 06.02.2008
Der vermutlich letzte Liger Europas ist tot
Die vermutlich letzte in Europa lebende Kreuzung aus Tiger und Löwe ist tot. Der sogenannte Liger, der seit 2002 im Grömitzer Zoo "Arche Noah" in Deutschland gelebt hatte, musste eingeschläfert werden, wie Zoodirektor Ingo Wilhelm am Mittwoch sagte. Zuletzt sei es dem Tier mit Namen "Bahier" aufgrund von Altersschwäche sehr schlecht gegangen. "Mit 19 Jahren war er schon sehr alt für eine Raubkatze", sagte Wilhelm. Diese würden in der freien Wildbahn zwischen zehn und zwölf Jahre alt.

Krone.at - Mittwoch, 6. Februar 2008
Europas wahrscheinlich letzter Liger ist tot
Die wohl letzte in Europa lebende Kreuzung aus Tiger und Löwe ist tot. Der sogenannte Liger, der seit 2002 im Grömitzer Zoo "Arche Noah" gelebt hatte, musste eingeschläfert werden, wie Zoodirektor Ingo Wilhelm am Mittwoch sagte. Zuletzt sei es dem Tier mit Namen "Bahier" aufgrund von Altersschwäche sehr schlecht gegangen. "Mit 19 Jahren war er schon sehr alt für eine Raubkatze", sagte Wilhelm. Diese würden in der freien Wildbahn zwischen zehn und zwölf Jahre alt. Infobox krone.tv: Das musst du gesehen haben! Infopics - klick dich durch die Bilder des Tages! Teste dein Wissen beim Wochenquiz!Die Tiere, die halb Löwe und halb Tiger (im Bild ist ein Exemplar aus China zu sehen) sind, kommen nach Wissen des Zoodirektors in ihrer natürlichen Umgebung nicht vor. Solche Kreuzungen gebe es nur durch Züchtung in Gefangenschaft. Dennoch sind sie selten - der Zooleiter kennt in Europa keine weiteren Orte, an denen Liger gehalten werden. "In Russland soll es aber einen geben, und auch ein paar in China."
Den damit wohl letzten europäischen Liger hatte die "Arche Noah" laut Wilhelm vor fast sechs Jahren aufgenommen, nachdem das Tier aus nicht artgerechter Haltung beschlagnahmt worden war. Das nun frei stehende Gehege soll bald mit reinrassigen Tieren besetzt werden. "Das Thema Liger ist bei uns abgehakt", sagte Wilhelm. "Das Tier hatte ein paar gute Jahre bei uns, das war unser Anliegen."
Für eine Heranzüchtung eines neuen Ligers bestehen demnach keine Pläne. "Das ist normalerweise kein Ziel von Zoos", erklärte Wilhelm. Die "Arche Noah" habe allerdings 1990 ungewollt Liger-Nachwuchs bekommen: Aus einer gemeinsamen Aufzucht von einem Löwen und einem Tiger waren drei Babys entstanden. Diese drei Raubkatzen seien bereits im vergangenen Jahr verstorben, sagte Wilhelm.


Boerse-express.com - 1. Feb. 2008
Herberstein-Prozess startet am 3. April
Das Datum für den Herberstein-Prozess wurde festgelegt. Es wird dies der 3. April sein, teilte laut APA-Bericht das Landesgericht Graz am Freitag mit. Das Schöffenverfahren ist für sechs Wochen anberaumt. Schlossherrin Andrea Herberstein und ein früherer Mitarbeiter werden sich u.a. wegen schweren Betrugs und Abgabenhinterziehung verantworten, Herberstein-Sohn Max wegen "grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen". Die Vorwürfe gegen Mitglieder der damaligen Landesregierung, die den Förderungen zustimmten, wurden fallen gelassen.

Westfälische Nachrichten - 29. Jan. 2008
Zoo lockt Familien
Peter van den Brand ist zufrieden. „Viele Besucher, die im vergangenen Jahr bereits eine Jahreskarte hatten, waren wieder da, um ihre Bestellung für die neue Saison abzugeben“, erklärte der Betreiber des Abenteuerzoos gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Für ihn ist damit klar: „Denen hat es bei uns gefallen, obwohl der Park noch nicht fertig war.“ Zusammen mit seinen Mitarbeitern hat der Niederländer am Samstag und Sonntag zahlreiche Anträge für Jahreskarten zum Sonderpreis von 25 Euro entgegengenommen. Die Tatsache, dass am Wochenende nur gut die Hälfte an Karten verkauft wurde, bereitet van den Brand kein Kopfzerbrechen. „Im vergangenen Jahr haben wir den ganzen Januar über vekauft, diesmal waren es nur zwei Tage. Da kommt noch einiges“, ist er überzeugt.

Münstersche Zeitung - 21. Jan. 2008
Wolf von Artgenossen zerfleischt
Tödlicher Vorfall im Abenteuerzoo Metelen: Der zehn Monate alte Wolfsrüde Ringo ist von den sieben Artgenossen seines Rudels vor den Augen entsetzter Spaziergänger regelrecht zerrissen worden. Der Geschäftsführer des Zoos fürchtet, dass die Passanten das Unglück selbst heraufbeschworen haben. Der Schock war Geschäftsführer Peter van den Brand gestern noch deutlich anzumerken: „Die Tiere waren ein super Rudel, in der Gruppe war doch alles intakt“, sagte der Holländer. An Rangordnungskämpfe, wie sie immer wieder in Wolfsrudeln vorkommen, glaubt er kaum. „Ich fürchte, die Unruhe der Tiere ist von außen herein getragen worden.“ An dem Sonntag hätten bei gutem Wetter viele Menschen die Wälle erklommen, die einen Sichtschutz zu den Tiergehegen bilden sollen. So hätten sie dann nur wenige Meter vom Zaun des Wolfsgeheges entfernt gestanden. In dieser Situation habe der Rüde vermutlich die Autorität des Alpha-Weibchens untergraben. Daraufhin sei es zum Kampf „Sieben gegen einen“ gekommen, vermutet van den Brand. Der Rüde hatte offenbar keine Chance, wurde getötet und gefressen.




Planung und Bau

Hamburger Abendblatt - 31. Jan. 2008
Zoo Hannover bekommt neue Alaska-Landschaft
Nach siebenjähriger Planung haben gestern die Bauarbeiten für die Alaska-Landschaft "Yukon Bay" im Zoo Hannover begonnen. Bis 2010 soll auf 22 000 Quadratmetern eine neue Anlage für Eisbären, Robben, Pinguine und andere Polarbewohner entstehen. Die Kosten für das ehrgeizige Projekt liegen bei 31,6 Millionen Euro. Im ersten Bauabschnitt wird bis zum Sommer der "Yukon Trail" entstehen. Der 150 Meter lange Pfad soll die Afrika-Landschaft "Sambesi" und den indischen "Dschungelpalast" miteinander verbinden. Mit dem Bau dieser sechsten Themenwelt will der Zoo seine verbliebenen Schwachstellen beseitigen. Die teils mehr als 60 Jahre alten Eisbären-, Robben- und Pinguin-Gehege entsprechen nicht mehr den EU-Richtlinien zur Tierhaltung. Die neue Anlage mit Flusslauf, Wolfsschlucht, Städtchen und Hafen soll auch Karibus, Präriehunden, Bisons und Wölfen eine Heimat bieten.

Thüringische Landeszeitung - 31. Jan. 2008
BUND soll die Wildkatzen hegen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Thüringen und nicht die ebenso interessierete Gesellschaft zur Entwicklung des Nationalparks Hainich (GEN) und Initiator Jürgen Dawo wird das geplante "Wildkatzenzentrum" hinter dem Hotel "Herrenhaus" betreiben, entschied die Gemeinde Behringen. Für Behringens Ortsbürgermeister Bernhardt Bischof ist diese Betreiberkonstellation von großem Vorteil, steht der BUND doch für fachliche Souveränität, auch in der Außenwirkung für Natur und Umwelt im Kern und passt deshalb genau auf dieses Projekt. Die Baugenehmigung für das Wildkatzenzentrum ist erteilt. Dass in wenigen Wochen Baubeginn sein soll, ist allerdings eine Mär. Thomas Mölich vom Projektbegleitenden Wildkatzenbüro des BUND in Behringen erwartet den Baustart für das etwa 500 000 Euro teure Projekt nicht vor 2009. Es gibt noch viel Arbeit im Detail und bei der Finanzierung. Die Gemeinde selbst bringt sich mit der Schaffung von Parkflächen in das Vorhaben ein. 560 Quadratmeter Fläche umfasst das erste Wildkatzenzentrum Thüringens. Zwei Wildkatzen sollen hier leben. Am Umweltbildungs-Konzept wird gerade gearbeitet. Noch ist der Eintrittspreis für das Wildkatzenzentrum nicht festgelegt, aber er werde sich im Rahmen halten. Bewirtet werden sollen die Gäste künftig auch. Mit der Projektierung hat der Bauherr Marianne Hartmann-Furter betraut. Sie gilt als die renommierteste Wildkatzenexpertin Europas und betreibt in der Schweiz eigene Forschungsgehege. Das Wildkatzenpaar im Gehege in Hütscheroda wird nicht auf dem Präsentierteller sitzen, sondern Rückzugsorte haben. Der Jagdtrieb der Tiere, so die Experten, soll erhalten bleiben. Der BUND als Betreiber rechnet mit etwa 20 000 Besuchern jährlich. Die sollen dann auch einen Erlebnispfad über den alten Kastanienweg vorfinden.

Neue BVZ Online - 6. Feb. 2008
Wegscheidler-Gasthaus als Reptilien-Zoo?
Der 28-jährige Tierpfleger Martin Polasch aus Wien kaufte vor kurzem das Gasthaus Wegscheidler vis à vis der Burg Forchtenstein. Das ehemals beliebte Ausflugsgasthaus stand 17 Jahre lang leer. Polasch will es wieder zum Leben erwecken und plant einen Reptilienzoo mit einheimischen und exotischen Echsen daraus zu machen. Baubeginn soll noch in diesem Frühjahr sein. Im Sommer will er bereits eröffnen. Die Kosten für das Projekt betragen ohne den Kaufpreis etwa eine halbe Million Euro. „Schwepunktmäßig soll das Projekt auf Familien mit Kindern ausgerichtet sein. Vor allem soll den Kleinen die Furcht vor exotischen Tieren genommen werden“, so Polasch weiter. Wie Polasch die ganze Sache finanzieren will? „Ich bin noch auf der Suche nach Sponsoren und nach Kooperationspartnern“. Geht es nach dem Käufer, der familiär vorbelastet ist, denn sein Vater betreibt eine Zoohandlung, soll in den 600 Quadratmeter großen Räumlichkeiten des ehemaligen Gasthaus ein Regenwald mit entsprechender Flora und Fauna entstehen. Es sollen sich dort neben einheimischen Ringel- und Esqualapnattern auch Exoten wie Krokodile, Boas und Phytons schlängeln. Die geräumige Terrasse, sie ist etwa 400 Quadratmeter groß, ist als Freigehege samt Streichelzoo geplant. Der 15.000 Quadratmeter große Garten soll in einen Naturlehrpfad mit einheimischen Pflanzen und Tieren verwandelt werden. In ein bis zwei Jahren möchte Martin Polasch auch noch ein Kuriositätenmuseum mit Exponaten aus aller Welt, speziell aber aus Südamerika und Indonesien, hier eröffnen.



Aktionen

sz-online - 5. Feb. 2008
Große Elefantenrunde mit Georg Milbradt & Co
Mit einem Freiluft-Festgelage feierte Zoo-Elefant „Thabo-Umasai“ gestern seinen 2. Geburtstag. Sogar Patenonkel Georg Milbradt kam zum Gratulieren. Hunderte drängten sich vorm Gehege, auch der Besucherfelsen war rappelvoll. Endlich eilte der Mini-Jubilar mit Mama und Tanten aufgeregt zur Apfel-Brot-Möhren-Festtafel. In deren Mitte: eine tiergesunde Thabo-Torte. Nachmittags erschien Georg Milbradt, um seinem Patenkind eine 500-Euro-Spende zu bringen und ihm liebevoll den Rüssel zu schütteln. Zunächst etwas zaghaft, dann souverän streckte der Ministerpräsident seinem Schützling süße Orangen und Möhren entgegen, die dieser auch gierig verdrückte.

Berliner Morgenpost - 4. Feb. 2008
Zoo-Wettbewerb für Kinder: Malt einen Gorilla
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo ruft Kinder und Jugendliche zu einem Zeichenwettbewerb auf. Das Motiv: Gorillas. Denn die Tiere sind von Wilderei und Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht, wie der Vereinsvorsitzende, Thomas Ziolko, erklärt. Diese Bilder sollen bis zum 15. April an den Förderverein gesandt werden und sind dann im Affenhaus des Zoos am Hardenbergplatz zu sehen. Reviertierpfleger Reimon Opitz wird sie am 1. Juni versteigern. Mit im Angebot: fünf Porträts des Gorillas Ivo, gemalt vom Berliner Künstler Torsten Kluckert. Der Erlös kommt zwei Kinderhilfsprojekten sowie der Artenschutzarbeit der Zoo-Fördergemeinschaft zugute.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 1. Feb. 2008
"Limpopo" hofft auf Gefährtin
Die "Claramanie" geht weiter: 75 Nashörner aus Polyesterharz hat der Schweriner Zoo jetzt bereits verkauft, um den Eigenanteil für die neue Dickhäuter-Anlage aufbringen und Bulle "Limpopo" eine Gefährtin spendieren zu können. Rund eine Million Euro kostet die neue Nashorn-Anlage im Schweriner Zoo. "Die Fundamente sind bereits gelegt", sagt Direktor Michael Schneider. Mit dem großzügigen Neubau will der Tierpark die Haltung der Dickhäuter auf eine sichere Basis stellen - eine Förderung durch das Land ist beantragt. Eine Gefährtin für Nashorn-Bulle "Limpopo" hat der Tierpark bereits in Aussicht. "Es handelt sich um eine Nashorn-Kuh aus Südafrika", verrät Direktor Schneider. Etwa 40000 Euro werde der Zoo für das Tier zahlen müssen. Im Herbst soll die neue Nashorn-Anlage im Zoo eröffnet werden. "Die Zahl von 100 Claras wollen wir noch voll machen", so Tierpark-Sprecherin Erika Hellmich.

Halleforum - 31. Jan. 2008
Valentinsrundgang im Zoo Halle
Am 14. Februar um 17 Uhr erfahren interessierte Besucher auf einem romantischen Abendrundgang durch den Zoo Fakten, Stories und Kuriositäten zu den „Beziehungskisten“ im Tierreich. Fackeln und ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung. Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte Singles, überzeugte Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie das mit den tierischen Beziehungen ist.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 4. Feb. 2008
Ferienprogramm im Chemnitzer Tierpark
Alle Ferienkinder sollten einen Besuch im Chemnitzer Tierpark einplanen. Dort gibt es während der Winterferien wieder die beliebten Kurzführungen. Jeden Tag wird den jungen Besucher ein anderer Bewohner des Tierparks vorgestellt. Am Montag konnten alle Teilnehmer von den Tierpflegern Wissenswertes über die Stachelschweine erfahren. Geplant sind noch Besuche bei den Raubtieren, den Affen, im Tropenhaus und im Streichelzoo.

MVregio - 2. Feb. 2008
Tierische Begegnungen - Winterferien im Zoo
In diesem Jahr lädt die Zooschule in den Winterferien zum Winterspaß im Zoo ein. Die Themen werden sich von Montag bis Freitag hauptsächlich um die "Natur des Jahres 2008" drehen. Beispielsweise wird dem Wisent als "Wildtier des Jahres 2008" ein Besuch abgestattet. Außerdem kann aber auch handwerkliches Geschick im Umgang mit Naturmaterialien erprobt werden.

Märkische Allgemeine - 4. Feb. 2008
Schlittenhunderennen kommt sibirischen Tigern zugute
Der Wildpark Johannismühle hatte am Wochenende zum achten Schlittenhundefest eingeladen. Verschiedene Gespanne mit Nordischen Jagdhunden und Schlittenhunden standen bereit. Wer wollte, konnte sich von den Hunden über einen kleinen Kurs ziehen lassen. „Jede Runde bringt Geld für einen guten Zweck“, erklärt Markus Jeschke. Die Schlittenhunde rennen für die sibirischen Tiger im Wildpark. Ganz so viele Besucher wie in vergangenen Jahren sind aber am Wochenende nicht zum Fest gekommen. „Es gab Zeiten, da haben die Leute Schlange gestanden, um eine Runde mit den Hundeschlitten zu drehen“, sagt Markus Jeschke. Er kündigt an, das Konzept der Veranstaltung zu überdenken.

Augsburger Allgemeine - 4. Feb. 2008
Drinnen tropisches Flattern, draußen eisige Kälte
Zum vierten Mal findet die Schau "Faszination tropischer Schmetterlinge" statt, im Vorjahr kamen 27 000 Besucher. 60 bis 70 hauptsächlich süd- und mittelamerikanische Arten schwirren umher, tauchen ihre Rüssel in Nektar und eigens angerichtete Fruchtcocktails. Der Botanische Garten kauft die Puppen, allesamt nicht vom Aussterben bedrohte Schmetterlingssorten, bei einer Farm in Costa Rica. Insgesamt 2000 Puppen werden bis zum Ausstellungsende am 30. März eingeflogen. Doch unter den kurzlebigen Tieren gibt es auch Ausnahmen. Der Passionsblumenfalter lebt bis zu neun Monate, im vergangenen Jahr fuhren Mitarbeiter des Botanischen Gartens die Überlebenden zur Stuttgarter Wilhelma.

Freie Presse - 5. Feb. 2008
Frühjahrsputz für die Nistkästen
In einer Gemeinschaftsaktion haben der Naturschutzbund (Nabu) und der Freiberger Tierpark im Ludwig-Renn-Park und im Tierparkgelände die Nistkästen für die Vögel gesäubert. Dabei werden die alten Nester aus den Holzkästen entfernt und die Bruthilfen gegen Milben desinfiziert. „Wir suchen nach Möglichkeiten, um mit dem Nabu enger zusammenzuarbeiten, da Naturschutz auch ein Bestandteil der Aufgaben unserer Einrichtung ist“, meinte Tierparkleiter Peter Heinrich.




Nachwuchs

Ruhr Nachrichten - 5. Feb. 2008
Tamo begeistert Zoobesucher
Tamo ist der neue Besucherliebling im Wuppertaler Zoo. Das dort vor rund drei Wochen geborene Elefantenbaby entwickelt sich prächtig. Tamo ist gesund und munter“, sagte Zoodirektor Ulrich Schürer. Das Sonntagskind sei inzwischen in die Elefantenherde aufgenommen worden und spiele dort ausgiebig mit seinen drei Halbgeschwistern.

KWICK! Community Magazin - 6. Feb. 2008
Unikum mit Rüsselnase in gestreiftem Schlafanzug
Das am 9. Dezember 2007 geborene Tapir-Mädchen Celina ist so hübsch verpackt wie ein Weihnachtsgeschenk: Es hat braunes Fell mit weißen Streifen und lustigen hellen Punkten, große Ohren, eine freche Rüsselnase, kurze Beine und merkwürdige Füße. Zudem wirkt es, als habe jemand ihn in einen viel zu großen, gestreiften Schlafanzug gesteckt, aus dem nur Kopf und Füße herausschauen. Bis sein Streifenkleid verblasst ist, wird das Tapirbaby allerdings nicht in Hannover bleiben: Die gesamte Familie Tapir zieht in den Zoo von Krakau, sobald die Bauarbeiten der Alaska-Landschaft Yukon Bay beginnen. Ein genaues Umzugsdatum steht noch nicht fest.

Blick Online - 30. Jan. 2008
Panda-Star wärmt Wienern das
Hat Fu Long bereits Starallüren? Der «Glückliche Drache» liess seine Fans stundenlang warten, bis er sich zum ersten Mal im grossen Glasgehege des Tiergartens Schönbrunn zeigte. Während die Panda-Eltern Yang Yang und Long Hui genüsslich ihr Bambusfrühstück verzehrten, verpennte der Nachwuchs nämlich seinen ersten Auftritt seelenruhig in der kleinen Wurfbox. Nach 18 Stunden Schlaf war es dann am Mittag doch noch so weit: Das acht Kilogramm schwere schwarzweisse Fellknäuel kraxelte kurz in das Innengehege des Pandahauses und sorgte damit für Begeisterungsstürme bei den Wartenden. Doch nur wenige Minuten später war die erste Begegnung beendet: Mam Yang Yang packte ihren Kleinen und schubste ihn eilig zurück in seine sichere Höhle.

Die Presse - 31. Jan. 2008
Warten, bis der Bär kommt: Panda-Fieber in Wien
Das, was sich am Mittwoch im Schönbrunner Zoo abspielte - man könnte es Public Panda-Viewing nennen - war ein gutes Beispiel. Für so einiges. Für den (Medien-)Hype zum Beispiel. Am ersten Tag, an dem Panda-Nachwuchs "Fu Long" (zumindest theoretisch) zu sehen war, taten Journalisten, Fotografen und Kameraleute wie auch die "normalen" Besucher (vorwiegend Senioren) genau das, was so ein Hype von ihnen erwartet: Sie kamen. Und warteten. Wissend, dass das lange dauern konnte. Ein bisschen peinlich ist es einigen scheinbar, gleich am ersten Tag voll auf den Panda-Hype einzusteigen. Mehrmals versichern sie (ungefragt), dass sie a.) eine Jahreskarte haben und mittwochs sowieso immer oder b.) rein zufällig hier sind. Der Plan des Zoos, nur 30 Menschen gleichzeitig ins Pandahaus zu lassen, funktioniert gar nicht. Die (zeitweise verzweifelten) Aufforderungen der Security-Mitarbeiter ("Seien Sie vernünftig", "Lassen Sie die Kinder vor") werden elegant ignoriert. "Man sieht ja eh nichts", rechtfertigt sich ein Mann.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 31. Jan. 2008
Konkurrenz für Flocke
Ein so süßes Eisbärbaby wie Flocke haben die Österreicher nicht. Aber dafür wohnt im Wiener Zoo ein Panda, der die Besucher in Strömen in den Tiergarten lockt. Denn für die Wiener ist das fünfmonatige Pandababy Fu Long ein tierischer Superstar.

wienweb.at - 1. Feb. 2008
Fu Long Streit um Bärenmarke
Kaum zeigt sich Pandababy Fu Long den Besuchern im Tiergarten Schönbrunn, geht schon das Gezerre um seine Vermarktung los. Vier Konkurrenten, darunter der Tiergarten selbst, haben Fu Long als Wort- bzw. Wortbildmarke schützen lassen. Daneben pochen ein Deutscher, ein Kärntner und ein Wiener um die Patentrechte. Die Interessen der Antragsteller gehen weit auseinander - einer will mit Fu Long-Süßwaren Geld verdienen, ein anderer will überhaupt alle Merchandising-Aktionen verbieten lassen, berichtet die "Kleine Zeitung". Nach Angaben des Tiergartens habe es keine Absicht gegeben, Fu Long zu einer Marke zu machen. Dennoch soll jetzt von einem Rechtsanwalt geprüft werden, ob Handlungsbedarf bestehe. Auf die Frage, ob der Tiergarten bereit sei, die Marke Fu Long zu kaufen, antwortete der Zoo-Prokurist mit einem klaren "Nein".

Tirol Online - 1. Feb. 2008
Markenstreit um Schönbrunns Panda-Baby Fu Long
Um den neuen Panda-Baby-Star im Wiener Tiergarten ist ein Markenstreit entbrannt. Wie die Tageszeitung "Kleine Zeitung" in ihrer Freitag-Ausgabe berichtete, haben vier Privatpersonen bzw. Institutionen "Fu Long" als Marke angemeldet bzw. registriert. Ein Deutscher war am schnellsten: Er meldete die Marke bereits am 16. Oktober des Vorjahres an, so die Zeitung. Im Tiergarten prüfte man, ob "Handlungsbedarf" bestehe. Moritz Hohl aus Berlin hat die Wortmarke "Fu Long" beim deutschen Patentamt angemeldet - letzter Verfahrensstatus "Anmeldung eingegangen". "Anders bei uns: Der Kärntner Alfred Hoffmann hat am 22. Oktober die Wortbildmarke 'Fu Long' angemeldet. Diese ist von uns am 27. November registriert worden", so Scheichl. Als nächstes hat der Tiergarten Schönbrunn selbst eine Wortmarke angemeldet. Am 13. Dezember 2007 meldete Friedrich Pallin aus Wien eine Wortbildmarke an - die sich laut Scheichl ebenfalls "noch im Bearbeitungsstatus" befindet.

Vorarlberg Online - 4. Feb. 2008
Besucherandrang bei Panda Fu Long in Schönbrunn
Pandababy Fu Long hat am vergangenen Wochenende für Besucherandrang im Wiener Tiergarten Schönbrunn gesorgt: Am kalten, aber sonnigen Sonntag besuchten rund 15.000 Gäste den Zoo, um den kleinen Star zu sehen, berichtete der stellvertretende Direktor Gerhard Kasbauer. Am kühlen und regnerischen Samstag trotzten etwa 2.500 Besucher Wind und Wetter. Bis zu einer Stunde Wartezeit hatten Gäste am Sonntag in Kauf nehmen müssen, um einen Blick auf das Pandababy werfen zu können.

Krone.at - 4. Feb. 2008
Ansturm auf Zoo
Wenn Fu Long jetzt nur ja keine Starallüren bekommt! Fast genau 15.000 Besucher strömten am Sonntag – wohl auch wegen des warmen Frühlingswetters – in den Tiergarten Schönbrunn, um einen ersten Blick auf den "Glücklichen Drachen" zu werfen. Der kleine Panda ist aber nicht das einzige Tierbaby, das in Schönbrunn das Licht der Welt erblickt hat: Fast in Sichtweite von "Fu Long", im Vergleich aber recht unbeachtet, genießt etwa auch Giraffenbaby "Akasha" die Nähe seiner Mutter.

oe24.at - 4. Feb. 2008
Alle wollten Fu Long endlich live sehen
Am Sonntag kamen 20.000 Besucher nach Schönbrunn, um Fu Long zu sehen. Wartezeiten von bis zu 60 Minuten wurden in Kauf genommen. Die eigens engagierte Panda-Security ließ maximal 40 Besucher gleichzeitig ins Panda-Haus.

wienweb.at - 4. Feb. 2008
Tausende wollen Fu Long sehen
An die 15.000 Menschen wollten am Sonntag im Tiergarten Schönbrunn einen Blick auf den kleinen Pandabär Fu Long erhaschen. Obwohl mittlerweile ein Wachdienst vor dem Gehege nach dem Rechten sieht, war Panda-Mama Yang Yang das regelrechte Blitzlichtgewitter zuviel. Sie flüchtete mit dem kleinen Glücksdrachen in die Wurfbox. Die meisten Besucher nehmen die langen Wartezeiten dennoch gerne in Kauf.

TLZ - 6. Feb. 2008
Erfurter Zoo erwartet für die Ostertage Nachwuchs
Im Zoopark in Erfurt wird für die Ostertage viel tierischer Nachwuchs erwartet. »Wir gehen davon aus, dass es mit den Geburten im März losgeht«, sagte Zoosprecherin Heike Maisch am Mittwoch in Erfurt. Besonders auf dem Zoobauernhof werde es voller: Ponys, Pferde, Esel, Kamele und Schweine erwarteten Jungtiere. Im Streichelgehege seien die Ziegen und Schafe trächtig, die pünktlich zu Ostern ihre Lämmer bekämen. Bei den Chamäleons dagegen schlüpfe der Nachwuchs bereits seit einigen Tagen.


WELT ONLINE - 31. Jan. 2008
Dreifacher Nachwuchs bei seltenen Mähnenschafen im Zoo
Dreifacher Nachwuchs bei den seltenen Mähnenschafen im Berliner Zoo: Ein Jungbock und zwei weibliche Geißen kamen dort Mitte Januar zur Welt. Die Schafe üben sich seit ihrer Geburt auf einem Freigehege im Klettern.

inar.de - 31. Jan. 2008
Bereits vor-österliche Freude im Streichel
Im Frühjahr letzten Jahres hatte das Streichelgehege im Zoo Duisburg tierischen Zugang bekommen. 5 Kamerunschafe und ein Bock im Alter von 1,5 Jahren kamen aus dem Zoo Augsburg im Allgäu in den Ruhrpott, um Zwergeseln und Shetland-Ponys Gesellschaft zu leisten. Als erstes Jungtier im neuen Jahr durfte der Zoo Duisburg ein Kamerunschaf begrüßen, das ein paar Tage nach dem Jahreswechsel in aller Stille nachts geboren wurde und dem Pfleger bei der Morgenrunde blökend gegenüberstand. Die Mutter ist erstgebärend, kümmert sich aber bestens um den kleinen Bock, der oft an Mutters Milchbar hängt und in den letzten Wochen ordentlich an Gewicht zugenommen hat.

Heidelberg aktuell - 4. Feb. 2008
Zartes Gemecker im Heidelberger Zoo
Der jüngste Nachwuchs im Heidelberger Zoo ist ordentlich am meckern. Seit einigen Tagen wird vor allem ausgiebig getobt. Tollpatschig erkunden 15 quirlige Zwergziegen-Kinder ihr Gehege. Dank der für die Jungtiere angenehmen Witterung macht das im Streichelzoogelände besonderen Spaß. Einige der bunten Zicklein sind kurz vor Weihnachten geboren, die jüngsten sind zwei Wochen alt.

sz-online - 4. Feb. 2008
Zwergflusspferd Chippo hat Angebote wie Heu
Chemnitz. Chippo wird langsam ein großer Kleiner. Das süße Zwergflusspferd (7 Monate) aus dem Tierpark entwächst der Kinderstube. Mittlerweile wird er von Mama Petty (16) kaum noch gesäugt, sondern mampft sich selbstständig auf Gardemaß. Und der Tierpark muss sich auf eine Trennung von ihm vorbereiten: Auf Dauer wird Chippo nicht in Chemnitz bleiben können. Schon jetzt stehen andere Zoos Schlange.

Naumburger Tageblatt - 1. Feb. 2008
Im Halleschen Zoo sind die Löwen los
Keine Eifersucht, kein Streit - seit Donnerstag sind die im Juli geborenen Löwenkinder gemeinsam mit Vater, Mutter und einjähriger Schwester in der Freianlage am Raubtierhaus zu sehen. Die ersten Begegnungen ließen den Zoo-Mitarbeitern und Besuchern das Herz aufgehen.

inar.de - 5. Feb. 2008
Kälbchen Witty präsentiert sich der Zooöffentlichkeit
Gerade wenige Tage alt stellt sich das kleinste Berliner Rind dem Publikum vor: Witty, am 25. Januar geboren, ist der jüngste Spross der Hinterwälder-Rinderzucht im Zoo. Gut umsorgt durch seine 7-jährige Mutter, Wanda, darf das zierliche Kuhkalb zusammen mit dem 10-jährigen Bullen, Werner, und seiner älteren Schwester, Wally, mit auf die Freianlage am Kinderzoo. Da Witty das nunmehr achte Kalb von Wanda ist, fiel die Namensuche nicht ganz leicht, weil die Namen aller in Berlin geborenen Tiere traditionsgemäß mit einem W beginnen sollten.

Ad-Hoc-News - 5. Feb. 2008
Berliner Zoo präsentiert Kälbchen Witty
Das rund eineinhalb Wochen alte Hinterwälder-Kälbchen Witty wird am Dienstag im Berliner Zoo das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Das kleinste Berliner Rind wurde am 25. Januar geboren. Künftig darf es Mutter Wanda, Vater Werner und Schwester Wally ins Freigehege des Kinderzoos begleiten.

Berliner Kurier - 6. Feb. 2008
Zoo und Tierpark haben Namensprobleme
Berlin. Wie soll es heißen? Den süßen Seufzer aller Eltern kennen auch die Tierpark-Pfleger, wenn dort ein knuffiges Wisent-Baby geboren wird. Denn sein Name muss mit Ti beginnen. Ti(!)erisch schwer bei über 130 Babys. Darum heißt eins auch Tiralala ...! Auch im Zoo ist man über jedes Tierbaby froh. Und doch: O Weh, wenn es ein Hinterwälder-Kälbchen ist! Denn dessen Name muss mit einem W beginnen. Pfleger Peter Griesbach: "Das ist bei uns Tradition, weil das erste Tier vor Jahren aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma zu uns kam." Rund 20 der selten gewordenen Haustiere wurden seitdem im Zoo geboren. Jetzt wieder, diesmal ein Mädchen. Und schon ging die Grübelei los. Jetzt soll die Kleine Witty heißen! Doch daran hat sie später vielleicht später zu knabbern. Denn so heißt auch der Imbiss auf dem Wittenbergplatz. Schluck...

Tageblatt-online - 1. Feb. 2008
Das Schaf Klein Erna
Berlin hat seinen Knut, Nürnberg seine Flocke – wir haben jetzt Klein Erna. Das Lamm wurde am 16. Januar im Wildpark Schwarze Berge geboren. Seine Mutter hat es, wie beim Eisbären Knut, nicht angenommen. Deshalb wird Erna von der Tierpflegerin Hannah Borger mit der Flasche aufgezogen. Klein Erna ist ein Bentheimer Landschaf.

Esslinger Zeitung - 31. Jan. 2008
Kein Knut in Esslingen
Die Nutrias haben Nachwuchs, sechs Kleine - gerade einmal zehn Tage alt - sausen durch das Freigehege, plantschen im Wasser und fangen sich auch Prügel von den Großen ein, wenn sie übertreiben. Doch um diese fröhlichen kleinen Tierkinder gibt es keinen Rummel wie um junge Eisbären. Die Kaninchen im Tierpark haben es da leichter. Vier kleine Häschen, kuschelige Fellknäuel im Alter von zwei Wochen, flitzen derzeit durch das Gehege. Die Langohren sind eben Tiere ohne Image-Probleme. Ebenso wie die vier kleinen Ziegen, zwei bis drei Monate alt, die zurzeit ihr Freigehege erkunden und versuchen, den Besuchern Papier aus der Jackentasche zu klauen.

20min.ch - 30. Jan. 2008
Pinguin-Nachwuchs im Dählhölzli erneut zu früh
Das sanfte Piepen hat sie verraten: Die Humboldt-Pinguine im Berner Tierpark Dählhölzli haben wieder Nachwuchs. «Den Geräuschen nach vermuten wir mindestens zwei Jungtiere», sagt Tierpark-Direktor Bernd Schildger. Bevor die Küken ihren sicheren Unterschlupf verlassen, dauert es aber noch rund drei Wochen. Wie schon vor einem Jahr kam der Pinguin-Nachwuchs wegen dem zu warmen Klima rund drei Monate zu früh.

KWICK! Community Magazin - 4. Feb. 2008
Der Pinguin Noel schlüpft im Loro Parque
Weihnachten hat im letzten Jahr ein ganz besonderes Geschenk für den Loro Parque bereit gehalten. Das niedliche Pinguin-Küken wurde am 24.12. geboren und ist nun Teil der großen Pinguinfamilie, die der schönste Tierpark der Kanaren seit 1998 beherbergt. Noel, der von seinen Eltern aufgezogen wird bis er sich zu mausern anfängt, ist nun schon das 5. Küken das im Verlauf des erfolgreichen Jahres 2007 unter der aufopfernden Fürsorge seiner Pfleger im Loro Parque geboren wurde. So gilt es zu erwähnen, dass diese Exemplare, die normalerweise am Südpol zuhause sind, eine spezielle Betreuung benötigen, um sich zu entwickeln und zu wachsen.

Spaniens Allgemeine Zeitung - 1. Feb. 2008
Gorillababy im Madrider Zoo braucht einen Namen
Der Zoo in Madrid ist um eine Attraktion reicher. Bereits am 20. Dezember 2007 kam ein Gorillababy zur Welt, das sich bis jetzt gut entwickelt hat und wohl auf ist. Mehr als 16 Jahre lang hat es mit dem Gorillanachwuchs nicht geklappt. Umso größer ist die Freude jetzt, denn der Gorilla gehört zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Wie der Zoodirektor erklärte, sei es sehr schwierig, dass diese Affenart Nachwuchs in Gefangenschaft zur Welt bringt. 2006 wurde zwar ein Gorillababy im Madrider Zoo geboren, es starb aber wenige Tage später. Bis jetzt hat die Kleine aber noch keinen Namen. Der Zoo ruft deshalb alle Kinder zur Abstimmung auf. Zur Wahl stehen die Namen Ghana, Grewia und Gwet. Bis zu den Osterferien können die Vorschläge eingereicht werden, dann wird das Gorillababy offiziell auf seinen neuen Namen "getauft".




Rhein-Neckar Zeitung - 1. Feb. 2008
Profesionelle Vogeldiebe „wilderten" im Wildpark
Es ist ein herber Schlag für den Wildpark Schwarzach: In der Nacht zum gestrigen Donnerstag haben Einbrecher sechs besonders wertvolle Vögel aus dem Park gestohlen. Zwischen 20 und 8 Uhr brachen Unbekannte die Stahltür des Vogelhauses auf und entwendeten je zwei Gelbbrustaras, Graupapageien und Königssittiche – die wertvollsten Vögel des Parks. Aufgrund der Vorgehensweise gehen Wildparkverwaltung und Polizei davon aus, dass die Täter Ortskenntnis besaßen und im Umgang mit Vögeln geübt sind. Schlimm ist für den Wildpark nicht nur der materielle Verlust (der "Marktwert" der gestohlenen Vögel beträgt mehrere Zehntausend Euro), sondern in erster Linie die außergewöhnliche Seltenheit der Tiere. Besonders tragisch: Die Königssittiche waren gerade dabei, Nachwuchs auszubrüten. Da anzunehmen ist, dass die Diebe bald versuchen werden, ihre "Beute" zu Geld zu machen, wird die Bevölkerung um besondere Aufmerksamkeit gebeten und zur Mithilfe bei der Suche nach den Tieren aufgerufen.

Münsterländische Volkszeitung - 31. Jan. 2008
Angesagt: Tierbabys und Affentheater
Rheine. Schon seit dem letzten Sommer schnuppert sie in ihr neues Tätigkeitsfeld hinein, die Grundschullehrerin Annette Eilting. Gestern wurde der neue Job nun offiziell: Zwölf Stunden ihrer Arbeitszeit widmet die 50-jährige Pädagogin ab sofort der Zooschule in Rheine. Sie ist damit die Nachfolgerin von Hans Röttger, der aber weiterhin im Zoo mit dem Bau von Schaukästen aktiv ist. Ähnlich begann auch der Werdegang von Annette Eilting. 1984 fand die frisch gebackene Lehrerin eine ABM-Stelle im Zoo, kümmerte sich damals schon um die Beschilderung des Storchen-Reservats. Und wie´s der Zufall wollte, nutzt sie auch die eher ruhigen Wintermonate um unter anderem diese Schilder nach nunmehr über 20 Jahren zu ersetzen. Zoodirektor Achim Johann freut sich auf die neue Kollegin und auch darauf, dass das Land die Pädagogik im Naturzoo finanziert.

PR-Inside.com - 31. Jan. 2008
Freigehege für Hirsch, Wisent und Auerochs
Yvonne Besser pfeift leise. Plötzlich stehen zwei weiße Polarwölfe neben ihr - nur durch einen Maschendrahtzaun abgetrennt. Die 36-Jährige ist Hegemeisterin im Wildpark Johannismühle, der sich im Baruther Urstromtal direkt an der B 96 befindet. In dichten Wäldern, auf weiten Wiesen und zwischen kleinen Teichen leben dort auf einer Fläche von rund 100 Hektar zahlreiche Wildarten aus ganz Europa. Die meisten können sich im Wildpark frei bewegen, eingezäunt sind nur die Bären- und Wolfsgehege. Fast alle der rund 600 Tiere können auch in der kalten Jahreszeit beobachtet werden. Am 16. Februar findet erstmals ein Wolfstag statt, auf dem Experten über das Thema sprechen werden.

Berliner Morgenpost - 2. Feb. 2008
Elefantenkuh Tanja ist Vegetarierin, aber keine Pazifistin
Wir lachen. Wir sind jung: Tanja ist 44, ich 37 - bei einer Lebenserwartung von mehr als 80 Jahren. Wir haben viel Zirkus erlebt: Sie war bis 1974 bei Krone, ich auf einem Mädchengymnasium. Ich war brav. Tanja ist bei Krone rausgeflogen - motiviert wie Nelly the Elephant im Toy-Dolls-Song: Sie wollte nicht auf Kommandos hören. Sie gibt selbst den Ton an. Tanja ist seit fünf Jahren Leitkuh im Zoo. "Mit 2,75 Metern ist sie eines der größten asiatischen Elefantenmädchen in einem europäischen Zoo", sagt Reviertierpfleger Rüdiger Pankow. Dass die übrige Herde - bestehend aus Frauen und Jungtieren - der Matriarchin blind folgt, hat die Band "Wir sind Helden" 2003 in ihrem Lied "Rüssel an Schwanz" aufgegriffen.

FR-online.de - 5. Feb. 2008
Zuchtprogramme lassen Tierarten überleben
Seit mehr als 30 Jahren gilt die Soccorotaube als ausgestorben, aber vielleicht könnte sie schon bald wieder auf ihren Heimatinseln im Ostpazifik gurren - dank eines grenzüberschreitenden Zuchtprogramms. In europäischen Zoos leben heute wieder rund 600 dieser Vögel. "Das Ziel ist ganz klar: Die sollen wieder ausgewildert werden", sagt Vogelkurator Stefan Stadler vom Frankfurter Zoo. Er führt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) das Zuchtbuch der Population und ist damit für ihr Überleben verantwortlich.

WELT ONLINE - 3. Feb. 2008
Der Zoo – die Arche Noah unserer Zeit
Die letzten Exemplare von immer mehr Tierarten leben nur noch in Zoos. Diese müssen jetzt schnell herausfinden, wie man die bedrohten Arten vermehrt, solange Menschen ihren natürlichen Lebensraum besetzen. Auch der Hamburger Tierpark Hagenbeck probt täglich den Spagat zwischen dem Widerspruch "Wildtier" und "Zucht im Zoo". Zu einem der Grundsätze gehört, dass seit dem Jahr 2000 bei Hagenbeck kein Tier mehr von Hand aufgezogen wurde. Aber Dr. Stephan Hering-Hagenbeck betont: „Es kann sein, dass wir in Zukunft in einem Einzelfall auch wieder ein Tier mit der Hand aufziehen müssen.“ Da hätte der Tierpark auch Glück gehabt in den vergangenen Jahren.

Ostseezeitung - 5. Feb. 2008
Warmer Winter holt Braunbären aus der Winterruhe
Der milde Winter holt die Bären aus der Winterruhe. Wie der Natur- und Umweltpark Güstrow am Dienstag mitteilte, sind die vier Jahre alten Braunbären Fred und Frode bereits munter und toben ausgelassen durch ihr Gehege. Eine dünne Eisschicht auf dem See habe sie auch nicht am ersten Bad gehindert. In einem normal kalten Winter würden die Brüder bis Mitte März Ruhe halten, hieß es.

Thüringische Landeszeitung - 5. Feb. 2008
Fast-Food für Ivo - Delfine im Zoo
Delfin Ivo ist ein Bulle. Also ein Delfin-Männchen. Delfine werden nämlich benannt wie Rinder. Ivo lebt in einem Becken im Zoo von Duisburg, im sogenannten Delphinarium. Gemeinsam mit ihm schwimmen dort auch drei erwachsene Weibchen: Delphi, Daisy und Pepina. Diese werden Kühe genannt. Die Jungtiere heißen Kälber.

Allgemeine Zeitung Uelzen - 4. Feb. 2008
Mir entgeht nichts!
Eine Schneeeule beobachtet im Straubinger Tierpark ihre Umgebung. Schnee und Kälte können dem Raubvogel nichts anhaben. Das dicke Gefieder schützt ihn vor den Minusgraden, der Schnee verschafft ihm eine gute Tarnung.

wien.at - 6. Feb. 2008
Der Lainzer Tiergarten öffnet wieder seine Tore
Rechtzeitig zu Beginn der Semesterferien stehen ab Samstag, den 9. Februar 2008, alle Tore des Lainzer Tiergartens nach der Winterruhe wieder offen: täglich ab 9.00 Uhr, ab Beginn der Sommerzeit am 30. März 2008 bereits ab 8.00 Uhr - bis zum Einbruch der Dämmerung. Die abendlichen Schließzeiten sind an den Toren ausgehängt. Der Eintritt in den Tiergarten ist frei.

DCRS ONLINE - 4. Feb. 2008
Amerikanische Giraffe Tiki erhält Wintermantel
Giraffendame Tiki steht im Zoo von Oakland, US-Bundesstaat Kalifornien, und friert. Ja, auch der kalifornische Winter kann manchmal ganz schön frisch werden. Weil die Giraffe rund 4 Meter groß ist, kann sie während des Winters nicht im Stall der Zoos untergebracht werden und soll daher jetzt einen eigenen Wintermantel bekommen. Allerdings entpuppte sich dieses Vorhaben auf Grund von Tiki's Größe als nicht ganz einfach. Eine ansonsten auf Pferdedecken spezialisierte Schneiderin soll nun zur Tat schreiten. Die Jacke im Format Extra-Extra-Lang soll waldgrün werden und dank eines herausnehmbaren Innenfutters auch in der Übergangszeit angenehm zu tragen sein.

Vorarlberg Online - 5. Feb. 2008
Tierpark muss für Tod von Kind Entschädigung bezahlen
Ein Unterhaltungspark in China muss den Eltern eines von Krokodilen getöteten Kindes eine Entschädigung zahlen. Ein Gericht machte die Leitung des Parks und die Tierpfleger für den Tod des Buben verantwortlich und verurteilte sie zu einer Geldstrafe von umgerechnet 21.000 Euro. Das Personal sei zum fraglichen Zeitpunkt nicht an Ort und Stelle gewesen, begründete das Gericht seine Entscheidung. Zudem sei der Eingang zum Gehege nicht verschlossen und der Zaun um das Becken streckenweise nur 55 Zentimeter hoch gewesen. Der neunjährige Liu Haiyang war mit drei Freunden über den Zaun des Geheges geklettert. Sie beschossen die Tiere mit einer Schleuder und schlugen sie mit Stöcken. Eines der gereizten Tiere habe Liu erfasst und ihn unter Wasser gezogen.

Tagesspiegel - 5. Feb. 2008
Geleert und gefedert
Das sind nicht irgendwelche Pinguinbabys, das sind Kaiserpinguinbabys, sagt Jürgen Fiebig. Die leben nur in der Antarktis. Und können bei Eisstürmen und 50 Grad minus überleben. Na gut, die hier wohl nicht mehr. Jürgen Fiebig hat sie gerade erst fertig präpariert. Das deutsche Forschungsschiff Polarstern brachte sie von einer Expedition mit, die Jungtiere waren schon tot, als man sie im Eis fand. Jürgen Fiebig, 55, ist zoologischer Präparator am Naturkundemuseum, seit 36 Jahren schon. Drei Tage Arbeit hat Fiebig für jeden der Pinguine gebraucht. Die Vögel kommen nun ins Depot, da werden sie gelagert, bis sie für Ausstellungen benötigt werden. Viele andere präparierte Tiere landen in der wissenschaftlichen Sammlung. Allein 200 000 Vögel werden im Naturkundemuseum aufbewahrt, das ist mit Abstand die größte Vogelsammlung Deutschlands.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

kerkrade.nieuws.nl - 6. Febr. 2008
Gaiapark noemt witte neushoorn 'Rafika'
Gaiapark nennt Breitmaulnashorn "Rafika"
Das Breitmaulnashorn, das im April in den Gaiapark umsiedelt, wird Rafika heißen. Das bedeutet "Freund" in Suaheli. Die Leute konnten in den letzten Monaten über eine Website abstimmen, welchen Namen das mehr als 2.000 kg wiegende Tier erhalten soll. Rafika ist eins von zwei Nashörnern, die der Gaiapark übernimmt aus dem englischen Zoo Whipsnade.

dvhn.nl - 6. Febr. 2008
Nieuwe giraf voor dierenpark Emmen bezwijkt in Madrid
Neue Giraffe für Tierpark Emmen stirbt in Madrid
Emmen/Madrid. Der Tierpark Emmen muß zum zweitenmal auf Suche gehen nach einem neuen Giraffenbullen als Nachfolger des vor einiger Zeit verstorbenen Nexus. Am Mittwochmorgen sollte der neue Giraffenbulle vom Zoo Madrid aus nach Emmen transportiert werden. Das Tier verstarb jedoch in der Transportkiste. Laut Tierparksprecher Wijbren Landman ist noch nicht klar, woran das junge Männchen gestorben ist. "Aber vermutlich ist es Streß gewesen. Wir können nachvollziehen, daß es ein mühseliges Stück Arbeit war, das Tier in die Transportkiste zu kriegen. Eine halbe Stunde, nachdem das Tier endlich in der Transportkiste war, fiel es tot hin."

rtvutrecht.nl - 5. Febr. 2008
Opgezette kraanvogel in Dierenpark Amersfoort
Ausgestopfter Kranich kommt in den Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Ein ausgestopfter Paradieskranich ist am Dienstag mit dem Tierrettungsdienst von Vlissingen aus in den Tierpark Amersfoort transportiert. Das Tier wurde vor ein paar Wochen von Mitarbeitern des Tierschutzes im Dorf Gapinge "gerettet". Der Tierrettungsdienst erhielt eine Information von einer Frau, die sich schreckliche Sorgen machte um einen Reiher, der gefesselt schien, so ein Mitarbeiter von Dierenbescherming. Als sie vor Ort kamen, stellte sich heraus, daß es sich um einen ein Meter hohen ausgestopften Kranich handelte. Die Mitarbeiter des Tierschutzes wollten das Tier nicht einfach so in den Müll werfen und begaben sich auf die Suche nach einer guten Bestimmung. Der Tierpark Amersfoort wollte den Kranich gern haben.

ad.nl - 5. Febr. 2008
Dierenpark krijgt spraakmakende kraanvogel
Tierpark erhält Aufsehen erregenden Kranich
Amersfoort. Im Amersfoorter Tierpark ist am Dienstag ein ausgestopfter Kranich angekommen. Das Tier stammt vom Tierschutz in Zeeland, der es aus dem Polder holte - nach Telefonanrufen von beunruhigten Passanten. Die Zeeländer Tierschützer rückten Mitte Januar in das Dorf Gapinge aus (Halbinsel Walcheren), weil dort ein gefesselter Reiher am Wegrand gesichtet worden war. Das arme Tier sollte noch am Leben sein. Bei der Ankunft bot sich dann doch ein anderes Bild. Was für einen Graureiher gehalten wurde, erwies sich als ausgestopfter Paradieskranich, eine geschützte Tierart aus Südafrika. Der unbekannt gebliebene Eigentümer hatte offensichtlich genug von ihm. Das ausgestopfte Exemplar, dessen Art Nationalvogel Südafrikas ist, stand danach einige Wochen in einer Garage des Tierschutzes in Vlissingen, erhält jetzt aber ein Plätzchen im Zoologischen Museum des Amersfoorter Zoos. Hier steht ein Vogelschrank mit ausgestopften Vögeln. Im Tierpark selbst sind drei Arten von lebenden Kranichen zu finden.

dierenpark-emmen.nl - 1. Febr. 2008
Wolken van baby's
Wolken von Babys
Im Riffaquarium des Tierparks Emmen halten zwei Paar Stachelriffbarsche jeweils Wache bei einer Wolke von mehr als hundert Barschbabys. Sobald ein Fisch in die Nähe der Jungen kommt, jagen sie diesen sofort weg. Vor allem der Putzerfisch, der wahrscheinlich gern einen Jungbarsch fressen möchte, darf nicht so nahe heran. Die Aufzucht dieser Stachelriffbarsche ist ein schönes Beispiel für das Bestreben der Zoos, der Zucht von Fischen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. So sind die Elternpaare auch in einem Tiergarten zur Welt gekommen und groß geworden. Wenn die Emmener Stachelriffbarsche groß sind, können sie ebenfalls in andere Zoos umsiedeln. Vorläufig sind sie aber noch ganz klein und die ganze Zuwendung von Vater und Mutter sorgt für ein prachtvolles Schauspiel für die Besucher des Parks.

overloonzoo.nl - 1. Febr. 2008
Axishert geboren
Axishirsch geboren
Vorige Woche ist im Zoo Parc Overloon ein Axishirsch geboren worden. Es ist das erste Junge in diesem Jahr.

frieslandzoo.nl - 1. Febr. 2008
Eitjes bij Madagaskar daggekko`s
Eier bei Großem Madagaskar-Taggecko
Beim Großen Madagaskar-Taggecko im Aqua Zoo Friesland wurden Eier gesichtet. Es ist das erste Mal im Aqua Zoo Friesland, daß diese Tierart Eier gelegt hat. Wenn die Eier befruchtet sind, sollen nach ungefähr 60 bis 65 Tagen die Jungen schlüpfen.

ad.nl - 31. Jan. 2008
Sambu (18) is ingeslapen
Sambu (18) ist eingeschlafen
Amersfoort. Der alte Sambu ist nicht mehr. Donnerstagabend ist das einzige Löwenmännchen im Tierpark Amersfoort gestorben. Sambu wurde 1990 im Tierpark Amersfoort geboren. Das Durchschnittsalter von Löwen in Zoos beträgt etwa fünfzehn Jahre. Er war bereits einige Zeit krank und zeigte kein Interesse mehr für die drei Löwinnen im Park. Sambu machte zweimal einen Abstecher. Zu Ouwehands Tierpark in Rhenen und zu Artis in Amsterdam. Alterserscheinungen machten ihm zu schaffen. Über ein Europäisches Austauschprogramm versucht der Tierpark in Kürze einen neuen Löwen nach Amersfoort zu holen.

dierenpark-emmen.nl - 31. Jan. 2008
Laat u verwennen!
Lassen Sie sich verwöhnen!
Speziell für alle Gäste, die einen umfassenden Besuch des Parks vorhaben, haben wir ein Verwöhn-Angebot zusammengestellt. So können Sie einen komplett betreuten Tag im Park genießen. Ihr Besuch beginnt im Restaurant bei den Bisons und Elchen mit einer Tasse Kaffee und Kuchen. Unter Mittag können Sie ein herrliches Lunch genießen. Im Laufe des Nachmittags gibt es ein duftendes Täßchen Tee oder Kaffee mit etwas Leckerem im Patio de Yucatán, der Terrasse, die einen Ausblick auf die Spielexpedition Yucatán bietet. Auch bekommen Sie einen Fragebogen mit, wodurch ein Spaziergang durch den Park eine echte Entdeckungsreise wird. Im Zoo Shop finden Sie Sonderangebote mit attraktiver Ermäßigung. Das Angebot ist auch ganz schön für Ihre Kinder und Enkel. Diese können unter Mittag ein Kinderlunch genießen mit einem kleinen Präsent. Weiter erhalten sie einen Fragebogen, um im Park auf Entdeckungstour zu gehen und natürlich können sie sich ausleben in der Spielexpedition Yucatán! Der Preis für dieses Super Verwöhnangebot beträgt lediglich 9,95 � pro Person. In diesem Preis ist der Eintritt in den Zoo nicht enthalten. Das Angebot ist dann auch erhältlich an der Kasse und in der Gastronomie des Parks.

zooantwerpen.be - 30. Jan. 2008
Olifant Phyo Phyo met een buikje! May Tagu krijgt broertje of zusje!
Elefantin Phyo Phyo mit einem Bäuchlein! May Tagu kriegt ein Geschwisterchen!
Die Indische Elefantin Khaing Phyo Phyo ist mit Sicherheit schwanger! Nach langem Warten haben wir endlich endgültig Aufschluß. Die Ergebnisse der Blutwerte im Labor bringen gute Nachrichten. Hohe Trächtigkeitshormone bestätigen das noch einmal. Die echographische Untersuchung im August vorigen Jahres war hoffnungsvoll, aber die endgültige Bestätigung ließ auf sich warten. Und nun ist es sicher! Khaing Phyo Phyo (Pio Pio für die Freunde) kriegt ein "kleines" Bäuchlein. Unsere Elefantin ist jetzt etwa im achten Monat. Die Tragzeit bei Elefanten dauert 22 Monate, eine richtige Elefantenträchtigkeit. Das ist nicht nur für den Zoo eine phantastische und einmalige Nachricht, sondern sicher auch für das internationale Zuchtprogramm für diese sehr bedrohte Tierart. Wir sehnen uns voller Hoffnung nach der Geburt eines gesunden Kalbs im Frühjahr 2009. Alexander, der Elefantenbulle aus den Niederlanden, hat sich selbst bewiesen als guter Zuchtbulle im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für diese bedrohte asiatische Tierart. Alexander ist inzwischen in Amersfoort. Sein Aufenthalt in Antwerpen hat also ein schönes, kleines "Nachspiel" erhalten. Die Extra-Sicherung, die angebracht wurde am Ägyptischen Tempel, um den Bullen unterzubringen, soll dann auch entfernt werden. Yu Yu Yin und Dumbo, die anderen beiden Weibchen aus der Herde, warten nun auf die Ankunft des neuen Babys. May Tagu, das kleine Elefantenkalb von 2,5 Jahren, bekommt also hoffentlich 2009 einen gesunden Spielgefährten, um mit ihm am Ägyptischen Tempel herumzutollen.

dierennieuws.nl - 30. Jan. 2008
'Jaar van de Kikker' in NVD dierentuinen
"Jahr des Frosches" in NVD-Zoos
Unmittelbares Handeln ist nötig und die Zoos, die der Niederländischen Vereinigung von Tiergärten (NVD) angehören, gehen Hand in Hand während des Jahres des Frosches. Die Zoos sollen innerhalb der nationalen Amphibien-Aktion das kommende Jahr um Aufmerksamkeit ersuchen für die Problematik der Amphibien. Die Zoos sollen außerdem ihren Sachverstand auf dem Gebiet der Zuchtprogramme einsetzen, um verschiedene ernsthaft bedrohte Arten in Laboranordnungen zu retten. Weiter soll Geld gesammelt werden zugunsten von Forschung, Maßnahmen und Lösungen. In den Niederlanden ist das Jahr des Frosches heute (30.1.) offiziell gestartet. Der landesweite Anstoß wurde in Artis vollzogen, weil Artis von den NVD-Zoos die größte Amphibiensammlung beherbergt. Speziell anläßlich des Jahres des Frosches in den Zoos hat Harry Sacksioni seine Darbietung "Paddentrek" [Krötenzug] auf CD aufgenommen. Am 30. Januar wird diese einzigartige CD der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Kauf der CD kann jeder einen Beitrag leisten zu den weltweiten Projekten, die das Überleben der bedrohten Amphibienarten sichern. Der Leopold-Verlag unterstützt mit "Kikker..." [Frosch und seine Freunde sind bekannte Bilderbuchfiguren] von Max Velthuijs die Amphibien-Aktion! "Kikker" wird das ganze Jahr über anwesend sein bei den verschiedenen Aktivitäten in den NVD-Zoos. Website: www.nvddierentuinen.nl

planckendael.be - 21. jan. 2008
Lief klein konijntje euh�..koala'tje!
Süßes kleines Kaninchen äh... Koala'chen
Die kleinen Koalas in Planckendael sind endlich zu sehen. Die kleinen Knirpse piepsen mit ihrem Köpfchen aus dem Beutel und das ist "supersüß". Vor etwa sechs Monaten wurden sie geboren und von da ab wuchsen sie dann im Beutel. Und jetzt endlich zeigen sie zum erstenmal ihre Schnäuzchen. Weil Koalas aber wenig zu sehen sind in Europa, ist Planckendael so stolz wie ein Kongopfau. Beide Mütter haben noch ein anderes, größeres Junges herumklettern. Guwara, die eine Mutter, hat noch ein Töchterchen Hanya, was Fels und Stein bedeutet in der Sprache der Aborigines. Das ist die Sprache der ursprünglichen Einwohner des Gebiets, in dem die Koalas leben. Hanya ist etwa 1,5 Jahre alt. Ditji-Toda ist die andere Mutter, ihr Teenager heißt Hinchinbrook. Versucht das nur einmal dreimal schnell hintereinander für euch auszusprechen. Hinchinbrook ist benannt nach einem großen Naturreservat auf einer Insel in der Nähe der australischen Küste. Er ist auch ungefähr 1,5 Jahre alt. Unsere Koalas kriegen in jedem Fall Namen, die einen Bezug haben zur Sprache der australischen Ureinwohner. Willst du mit auswählen, wie die neuen Kleinen heißen sollen? Das kannst du, wenn du auf unserer Homepage abstimmst. Unsere Pfleger stellen auf jeden Fall fünf Namen vor. Sieh schnell nach. Die Namen, welche die meisten Stimmen von euch kriegen, werden die neuen Namen unserer Koalas. Es geht also darum abzustimmen... Und noch kurz dies, bevor ihr auf Suche nach Koalas geht. In Europa kann man Koalas nur in Planckendael, Lissabon, Duisburg, Wien, Madrid und Beauval (Frankreich) finden.



Russische Meldungen

Litauen

unet.lt - 7. Febr. 2008
Овцебык убил смотрителя и сбежал из клетки
Moschusochse tötete Mitarbeiter des Zoos und entkam aus dem Gehege
Ein Moschusochse aus dem Zoo Kaunas hat einen Mitarbeiter tödlich verletzt und entkam aus dem Gehege. Das aggressive Tier wurde gefangen und erhielt eine große Dosis Schlafmittel. Über das Schicksal des Paarhufers wird entschieden. Der Zoo ist vorerst für Besucher geschlossen. Die Polizei untersucht die Umstände des Vorfalls. Der Zoo Kaunas - der größte in Litauen - wurde 1938 eröffnet. Jetzt werden auf einer Fläche von fast 16 ha insgesamt etwa 3.000 Tiere aus 270 Arten gehalten. Im Zoo arbeiten mehr als 130 Mitarbeiter.



Estland

rus.delfi.ee - 1. Febr. 2008
Вторая жизнь белого медведя Франца
Das zweite Leben des Eisbären Franz
Tallinns Oberbürgermeister Edgar Savisaar und der Direktor des Tallinner Zoos Mati Kaal machten einen Kurzbesuch am neuen Aufenthaltsort eines alten Zoopfleglings, des Eisbären Franz. Dieser hatte viele Jahre lang den Zoobesuchern großes Vergnügen bereitet, als sein Leben zu Ende war, siedelte Franz - ausgestopft - in das Naturmuseum über, wobei er sich, nach Meinung von Mati Kaal, "fast nicht verändert hat". Der Oberbürgermeister der Hauptstadt interessierte sich bei den Museumsmitarbeitern dafür, ob das neue Ausstellungsstück Einfluß gehabt habe auf die Besucherzahl - er erhielt eine positive Antwort. Savisaar bemerkte, daß in der Stadt ein interessanter und nützlicher Komplex von Einrichtungen entstanden sei, der den Leuten etwas über die Natur erzähle. Das dem Umweltministerium unterstellte Naturmuseum bildet ein einheitliches Ganzes mit dem Botanischen Garten und dem Zoo. Diese Einrichtungen sind besonders populär unter Schülern, die hier ihr Wissen in Zoologie und Botanik ergänzen. Franzens Aufenthalt im Tallinner Zoo fand bekanntlich ein tragisches Ende: im September vorigen Jahres brach er irgendwie aus seinem Gehege aus - um ihn wieder dort unterzubringen, wurde ihm eine Narkose verabreicht, von der er sich nicht wieder erholte. Später wurde festgestellt, daß das Herz des Eisbären den Schock nicht ausgehalten hatte. Franz wog etwa 540 kg, aber das Betäubungsmittel, das ihm verabreicht wurde, war für 40 kg berechnet, die Rede davon, sein Tod wäre von einer Überdosierung gekommen, ist unbegründet. Mati Kaal erinnert sich, wie der drei bis vier Monate alte kleine Bär im Jahre 1988 vom Franz-Josef-Land gebracht wurde.

Lettland

tatar-inform.ru - 31. Jan. 2008
Февраль станет тропическим месяцем для Рижского зоопарка
Der Februar wird zu einem Monat der Tropen für den Rigaer Zoo
Riga. Bereits zum sechstenmal wurde im Rigaer Zoo der Februar "nach Tradition" zu einem Monat der Tropen erklärt. Die Besucher des Tropenhauses des Tiergartens erhalten die seltene Möglichkeit, exotische Tiere, die nachtaktiv sind oder an Orten leben, an die niemals ein Sonnenstrahl gelangt, genauer zu betrachten. Um es Beobachtern und Beobachteten so angenehm wie möglich zu machen, wird sich die Bekanntschaft vollziehen bei einer besonderen, für die Tiere unschädlichen und für das menschliche Auge ausreichenden Beleuchtung. Mitarbeiter des Zoos sind bereit, die Fragen der Wißbegierigen zu beantworten, die mutigsten dürfen einige Amphibien und Reptilien in den Händen halten. Seit 2001 gibt es im Zoo eine spezielle Unterkunft für Bewohner der Tropen - das Tropenhaus. Das ganze Jahr über werden hier Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten, die am geeignetsten sind für die Amphibien und Reptilien.

chas-daily - 31. Jan. 2008
Февраль - тропический месяц
Der Februar- ein tropischer Monat
Und nun ist bereits das sechste Jahr der zweite Monat des Jahres im Rigaer Zoo ausgerufen zum "Monat der Tropen". Diesmal sind seine Haupthelden Amphibien, keine einfachen, sondern exotische. Welche Amphibien kennen wir in unserer Fauna - Frösche, Kröten, manchmal konnte man Wassermolche sehen. Doch wenn Sie im Februar in den Zoo kommen, dann werden Sie das Glück haben, solche seltenen Vertreter der Amphibien zu sehen, wie Spanischer Wassermolch, buntfarbige Kreuzkröten [?] und aquatische Blindwühlen [?]. Hier, im Rigaer Zoo, ist übrigens eine der umfangreichsten Lurchsammlungen in Europa. Sie zählt 48 Arten!

Belorußland

minskzoo.by - 18. Jan. 2008
Обитатели Беловежской пущи объедают соседей
Die Bewohner des Urwalds von Belowesh fressen die Nachbarn arm
Die Mitarbeiter von fünf Landwirtschaftsbetrieben des Rayons Prushany (Gebiet Brest) sind überhaupt nicht erfreut über die Nachbarschaft des bemerkenswerten Naturdenkmals und einzigartigen Nationalparks Beloweshskaja Puschtscha (Belowesh). Wie die Chefin der Verwaltung für Landwirtschaft und Lebensmittel des Rayon-Exekutivkomitees Marija Stepanjuk BelaPAN ["Belorussische Private Nachrichtenagentur"] mitteilte, müssen seit Winterbeginn praktisch täglich bis zu 80 Puschtscha-Bewohner von den Feldern dieser Wirtschaften verjagt werden, die den landwirtschaftlichen Kulturen beträchtlichen Schaden zufügen; dort wurden Winterraps und Wintergetreide gesät. "So aktiv zeigen sich die ungebetenen Gäste schon den dritten Winter auf den Feldern. Wir bringen das in Verbindung sowohl mit der zahlenmäßigen Zunahme der betreffenden Tiere, als auch mit der Erweiterung des Nationalpark-Territoriums. Insbesondere die Wisente kommen zu den Futterstellen, die unweit der landwirtschaftlich genutzten Flächen eingerichtet wurden, danach setzen sie ihre Mahlzeit fort auf den Feldern der Landwirtschaftsbetriebe", fügte M. Stepanjuk hinzu. Laut Stepanjuk läßt sich noch nicht sagen, wie hoch der Schaden ist, der im jetzigen Winter durch Wisente, Wildschweine und Hirsche entstand. Im Jahre 2007 betrug er mehr als 100 Millionen Rubel. "Über dieses Problem haben wir schon wiederholt an die Verwaltung des Nationalparks �Beloweshskaja puschtscha' geschrieben. Die Situation hat sich noch nicht verändert", präzisierte M. Stepanjuk. Quelle: www.tut.by

minskzoo.by - 25. Jan. 2008
Минский зоопарк проводит акцию «Строим дом для леопарда»
Aktion "Bauen wir ein Haus für den Leoparden" im Zoo Minsk
Die Kaffee und Tee Import-Gesellschaft "Ikartime" (Handelsmarke "Matador") hat für den Zoo Minsk ein Amurleopardenmännchen namens Leo erworben. Es werden Spenden gesammelt für den Bau eines Geheges für das Leopardenpaar.

Ukraine

mediaport.info - 6. Febr. 2008
Англичане и харьковчане обсудят переработку навоза в зоопарке
Engländer und Charkower erörtern Verarbeitung von Stallmist im Zoo
Engländer beabsichtigen, dem Charkower Zoo eine Technologie zur Verarbeitung von Stallmist zu Biogas anzubieten. Wie der Direktor des Charkower Zoos Aleksej Grigorjew mitteilte, findet heute in Charkow eine Konferenz statt, die dem Problem der Herstellung von Biogas gewidmet ist, auf dieser werden auch die ausländischen Investitionen erörtert.

sq.com.ua - 5. Febr. 2008
Самка шимпанзе и 12 фламинго поступят в Харьковский зоопарк в феврале
Ein Schimpansenweibchen und 12 Flamingos kommen im Februar in den Zoo Charkow
Der Direktor des Zoos teilte mit, daß bis zum März die Anschaffung von 12 Flamingos und eines Schimpansenweibchens geplant sind. Der Charkower Zoo liegt im Zentrum der Stadt, in Nachbarschaft des T.Schewtschenko-Gartens. Die Fläche des Zoos beträgt 22 ha. Er beherbergt 7.133 Tiere in 367 Arten. Darunter sind 103 Arten seltener und geschützter Tiere.

kh.ura-inform.com - 5. Febr. 2008
В сентябре в Харьковском зоопарке откроется обновленный Дом юннатов
Im September wird im Charkower Zoo erneuertes Haus der Jungen Naturforscher eröffnet
Im erneuerten Haus der jungen Naturforscher wird es in zwei Etagen eine Orangerie, eine Bibliothek und alle notwendige Ausstattung für die Beschäftigung der jungen Naturforscher geben.

Europäisches Rußland

news.mail.ru - 6. Febr. 2008
Экологи предложили свой вариант талисмана Олимпиады-2014
Ökologen schlugen ihre Variante für das Maskottchen der Olympischen Spiele 2014 vor
Das beste Maskottchen für die Olympischen Spiele in Sotschi wird der Vorderasiatische Leopard sein, der einst in dieser Region vorkam. Diese Meinung äußerte der Vertreter des Sotschi-Nationalparks Boris Tunijew. Ihn unterstützte der Direktor der russischen Abteilung des WWF Igor Tschestin. "Weder Schneemann noch Großväterchen Frost stimmen mit dem Image von Sotschi überein", sagte der Vertreter des Sotschi-Nationalparks Boris Tunijew. "Das ist absurd. Ich würde es für besser halten, als olympisches Maskottchen den Vorderasiatischen Leoparden zu sehen, der einmal in dieser Gegend (in den Bergen) lebte." Der Direktor der russischen Abteilung des WWF Igor Tschestin unterstützt Tunijew. "Der Leopard kam in dieser Gegend bis zu den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor. Jetzt haben wir ein Programm von Maßnahmen zur Wiederherstellung seiner Population beschlossen, das für zehn Jahre berechnet ist. Jetzt sind wir in das dritte Jahr des Programms eingetreten", bemerkte er. Nach den Erwartungen des Wissenschaftlers kann die Anzahl dieser Tiere bis zum Jahre 2015 bis auf 200 Individuen gebracht werden.

utro.ru - 6. Febr. 2008
Жители Сочи выступают за Олимпийского Барсика
Die Einwohner von Sotschi sind für einen Olympischen Leoparden
Vor kurzem schlugen die Behörden von Sotschi den Wählern der Stadt vor, am 2. März parallel zu den Präsidentenwahlen für eines der olympischen Embleme abzustimmen - Großväterchen Frost, Eisbär, Schneeflocke und Delphin auf Skiern. Doch unter der Bevölkerung und Vertretern gesellschaftlicher Organisationen ruft eine solche Auswahl Verwunderung hervor: in der Liste fehlt der Vorderasiatische Leopard, das passendste Symbol für die Spiele in Sotschi 2014. Für den Leoparden als mögliches Emblem der olympischen Spiele begann nach dem Start des Programms für die Wiedergeburt der Population dieses graziösen Tiers der World Wide Fund for Nature (WWF) einzutreten - unter Mitwirkung des Kaukasus-Biosphärenreservats und unterstützt von der Compagnie "Rosa Chutor". Der Vorderasiatische Leopard ist die letzte Großkatze Europas, die sich nur im Kaukasus erhalten hat. "Es wäre logisch, als Symbol der Olympischen Spiele in Sotschi gerade diesen einzigartigen Vertreter der kaukasischen Fauna zu wählen", erklärte Igor Tschestin, Direktor des WWF Rußlands. "Ich denke, daß die Wahl des Leoparden zum Symbol der Olympischen Spiele auch ein Symbol für die Wiedergeburt Rußlands sein würde."

izvestia.ru - 2. Febr. 2008
В День сурка байбаки в Ленинградском зоопарке по обыкновению спят
Wie gewöhnlich schlafen die Bobaks im Leningrader Zoo am Murmeltiertag
Sankt Petersburg. Am Murmeltiertag schlafen die Bobaks (Steppenmurmeltiere) aus dem Leningrader Zoo fest und können den Frühlingsbeginn nicht voraussagen, erfuhr RIA Nowosti von einer Vertreterin des Zoo-Pressedienstes. "Unsere Murmeltiere wachen an diesem Tag nicht auf. Amerika und wir haben verschiedene Klimazonen - und unsere Stadt liegt nicht im Süden unseres Landes, sondern im Norden", sagte die Vertreterin des Pressedienstes des Leningrader Zoos. Sie bemerkte, daß der lange Schlaf ein physiologisches Bedürfnis für das Murmeltier ist. Die Redensart "schläft wie ein Murmeltier" entstand nicht zufällig - insgesamt zwei Drittel des Jahres verschlafen die Murmeltiere. Dabei hängt der Schlaf der Murmeltiere nicht nur mit der Notwendigkeit zusammen, Winterkälte und Futtermangel zu überstehen, es ist auch eine Methode ihres Organismus, den Energieaufwand zu regulieren. Doch ungeachtet dessen, daß die Bobaks in Sankt Petersburg in diesen Tagen sich nicht anschicken aufzuwachen, wird es an diesem Wochenende dennoch einen Feiertag geben, der mit Nagetieren im Zusammenhang steht, zu denen auch die Murmeltiere gehören. "Zum erstenmal führen wir in diesem Jahr am 2 und 3. Februar den Tag des Nagetiers durch. Nach dem Östlichen Kalender [Osten = (hier) China, Korea, Japan, Vietnam] ist das Jahr 2008 das Jahr der Ratte; der Zoo hat eine Ausstellung vorbereitet, in der 15 Arten verschiedener Mäuse und Ratten vertreten sind", sagte die Vertreterin des Pressedienstes.

tatar-inform.ru - 1. Febr. 2008
В Казанском зоопарке отметят новый год по восточному календарю
Im Zoo Kasan wird das Neue Jahr nach östlichem Kalender gefeiert
Kasan. Reigentanz mit Gesang und Händeklatschen am Mandarinenbaum, chinesische Neujahrslieder, Spiele, Wettbewerbe und vieles andere erwartet die Kasaner Kinder zum Feiertag "Neujahr nach dem Östlichen Kalender", der im Kasaner Zoologisch-botanischen Garten am nächsten Sonntag veranstaltet wird. Neben traditionellen Spielen und Wettbewerben erwartet die Gäste ein Wettstreit im Zeichnen von Neujahrs-Hieroglyphen. Außerdem erfahren alle, die zum Feiertag kommen, etwas über chinesische Traditionen. Doch der Hauptheld der Veranstaltung wird natürlich das Symbol des Jahres 2008 sein - die Ratte. Mitarbeiter des Kasaner Zoos werden über Angewohnheiten und Charakter dieses Tiers erzählen.

izvestia.ru - 1. Febr. 2008
В московском зоопарке о наступлении весны возвещают медведи, а не сурки
Im Moskauer Zoo verkünden die Bären feierlich den Frühlingsanfang, nicht die Murmeltiere
Der Frühlingsanfang wird von den aus der Winterruhe erwachten Braun- und Kragenbären feierlich verkündet, nicht von den Murmeltieren, wie in den USA, wo am 2. Februar der Murmeltiertag begangen wird. Wie im Pressedienst des hauptstädtischen Tiergartens mitgeteilt wurde, wird im Moskauer Zoo der Murmeltiertag nicht gefeiert - "diese Tiere haben wir nicht in unserer Sammlung, und wenn wir sie hätten, dann würden die Murmeltiere jetzt, in unserem Klima, noch fest schlafen". Die genaueste Vorhersage über den anbrechenden Frühling geben im Moskauer Zoo die Bären - "wenn die Bären endgültig erwacht sind und Futter verlangen, heißt das, daß auch der wirkliche Frühling richtig zu wirken beginnt". Ungeachtet des wechselhaften Wetters - mal Tauwetter, mal Abkühlung - schlafen die Petze im Moskauer Zoo fest und verschieben die Hoffnungen der Moskauer auf ein Herannahen des Frühlings. "Das Wetter hat den Schlaf der Bären noch nicht beeinflußt, doch sollte es wärmer werden, können sie vor der Zeit aufwachen. Obwohl die Bären sich dann erneut aufs Ohr legen", erzählte man im Pressedienst und fügte hinzu, daß "diese in einem gewöhnlichen Winter bis Ende März schlafen, wenn noch Schnee liegt und im Freien Minustemperaturen gemessen werden". Jetzt schlafen im Moskauer Zoo sechs Bären - drei Braunbären aus dem Fernen Osten und Kamtschatka und auch drei ihrer Vettern, drei ussurische Kragenbären, informiert ITAR-TASS.

fontanka.ru - 1. Febr. 2008
Питерского сурка будить не будут
Das Petersburger Murmeltier wird man nicht wecken
Der Murmeltiertag wird im Leningrader Zoo nicht gefeiert. In der Abteilung für Huftiere und Nagetiere des Zoos sagte man, daß "niemand beabsichtigt, das Murmeltier aus der warmen Höhle herauszunehmen während des Winters und es ins Freie zu setzen". Im Leningrader Zoo leben jetzt zwei Paare Steppenmurmeltiere oder Bobaks - und alle schlafen sie fest. Im vorigen Jahr haben sie den überseeischen Feiertag auch ignoriert und blieben in ihren Höhlen. Die Murmeltiere erwachen erst im April, manchmal sogar erst im Mai. Und wenn der Sommer trocken wird, dann können die Murmeltiere auch im Sommer für zwei, drei Tage einschlafen, hiervon kommt auch der Ausdruck: schläft wie ein Murmeltier. Bobaks stehen auf der Roten Liste, da ihr natürlicher Lebensraum, die Steppe, jetzt aktiv besiedelt wird, auch müssen die Murmeltiere leiden wegen ihres Fleisches und ihres Fetts, das breite Anwendung findet in der Medizin. Viele junge Murmeltiere sterben während des Schlafs, weil sie sich im Sommer nicht genügend Fett angefressen haben.

kazan.kp.ru - 1. Febr. 2008
В казанском зооботсаду прошел конкурс снежных фигур
Schneefiguren-Wettbewerb im Kasaner Zoo
Am Mittwoch trafen sich Kasaner Kinder im Zoo zum Schneefiguren-Wettbewerb. Es gab ein Thema für das Schaffen: Frösche.

gorod48.ru - 1. Febr. 2008
В Липецком зоопарке на свет появились четырехрогие бараны
Im Zoo Lipezk kamen Vierhornschafe zur Welt
Im Zoo Lipezk wurden dem Paar schottischer Vierhornschafe zwei Lämmer geboren - ein schwarzes Lämmchen und ein schwarz-weißes Schäflein. Der schottische Vierhornwidder Anis und das weibliche Tier Wolna erwarb der Zoo Lipezk im Jahre 2006 in Krasnodar. Als Wolna nach Lipezk gebracht wurde, hatte keiner der Zoomitarbeiter gewußt, daß sie trächtig war. Nach einigen Tagen bekam sie Nachwuchs - zwei Lämmer. Doch das geschah nachts, als niemand von den Mitarbeitern des Zoos in der Nähe war - die Neugeborenen wurden von den erwachsenen Tieren totgetreten. Jetzt wurden Wolna und Anis erneut Eltern eines Zwillingspärchens. Diesmal trennten die Zoomitarbeiter rechtzeitig das Weibchen vom Widder und den anderen, gewöhnlichen Schafen. Die Lämmer und das Mutterschaf befinden sich jetzt in gesonderten Boxen unter der Aufsicht der Tierärzte.

zavtra.com.ua - 30. Jan. 2008
История одного бегемота или водка в помощь
Die Geschichte eines Flußpferdes oder Wodka hilft
Das ist die erstaunliche Nachkriegsgeschichte der Wiederbelebung eines Flußpferds aus dem Königsberger (Kaliningrader) Zoo, das später beinahe nach Moskau übergesiedelt wäre. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das deutsche Königsberg zur UdSSR und wurde zu Kaliningrad (1946). Die Stadt hatte unter den militärischen Operationen stark gelitten; übel erging es auch dem örtlichen Zoo - den Krieg hatten nur vier Tiere überlebt: ein Damhirsch, ein Esel, ein Dachs und ein Flußpferd. Besonders schlecht ging es dem Flußpferd Hans: als die sowjetischen Truppen die Stadt stürmten, wurde es von sieben verirrten Kugeln getroffen. Das arme Tier wurde in einem schmalen