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408 vom 7.
Februar 2008 |
| Liebe Leser,
erinnern Sie sich, daß für die Medien letztes Jahr "Knut" der einzige
Eisbärnachwuchs Europas war? Das stimmte natürlich nicht, auf das
Jungtier in Pistoia in der Toskana hatten wir schon letztes Jahr
hingewiesen. Nun ist die 14monatige Bärin nach München übersiedelt, wo die
alte Anlage "im Westwall-Design" (O-Ton) jetzt umgebaut wird. Das täte
dem Gehege in ihrem Heimatzoo mit ein paar
Quadratmetern Beton-Eisschollenimitat auch gut.
Aber - und nun kommen manche Tierrechtler in Argumentationsnot -
aufgerechnet unter diesen Bedingungen und der angeblich für Eisbären
unerträglichen südlichen Sonne wurde das Jungtier von der Mutter
aufgezogen. Wer's nicht glaubt: auf
YouTube gibt es zwei passende Videos. Video2 Das soll
nicht bedeuten, solche Haltungsbedingungen für Eisbären seien zu
rechtfertigen, aber die Behauptung, Eisbärzucht sei in klassischen Zoos
(oder gar grundsätzlich) zum Scheitern verurteilt, ist nunmal auch
nicht haltbar. Der jahrzehntelang gelungene, dutzendfache
Eisbären-Nachwuchs in deutschen Zoos wird aber ja auch ignoriert. Von
Boulevardmedien ebenso wie von Tierrechtlern.
Der gestrige Tigerunfall in Aschersleben hat - und wird sicher noch
mehr - die Diskussionen um Sinn und Unsinn von Großkatzenhaltung,
Sicherheit im Zoo usw. wieder aufkochen. An bekannten Argumenten wird
es nicht fehlen, aber ich bin sicher, zwei Aspekte werden unter den
Tisch fallen: daß es - wie in allen gefährlichen Berufen - fast immer
der menschliche Faktor ist, und daß es nicht "den Tiger", sondern nur
viele Individuen gibt, die alle unterschiedlich reagieren. Auch den
Sinn "weißer Tiger" wird wohl keine Zeitung hinterfragen, selbst
spiegel-online faselt halbbiologische Weisheiten. In Metelen war die
Schuldzuweisung leichter: Am Wolfs-Zwischenfall waren nach Ansicht der
Tierparkleitung schlicht die zahlreichen Besucher schuld.
Andere Kreuzungen, die wenigstens mal interessant anzusehen waren, aber
in heutigen Zoos auch nichts mehr verloren haben, sind sogenannte
"Liger". Der wohl letzte starb diese Woche in Grömitz. Zum Nachlesen
(Website mit Stand 2005): www.zoo-arche-noah.de/arche_noah_liger_1.htm
Einen guten Start ins Jahr der
Ratte (nach chinesischem Kalender - aber für uns ist es ja das Jahr des
Frosches).
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
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TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Unbedingt mausgrau: Gewinner
unserer Verlosung von vor zwei Wochen ist C. Bombis, Hamburg. Wir
gratulieren; das Buch ist bereits unterwegs.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Nürnberg/
Eisbären
Derwesten.de -
5. Feb. 2008
Flockes Vater verlässt Gelsenkirchen
Familienzusammenführung im Nürnberger Tiergarten: Nach mehrmonatiger
Trennung
soll der Vater des Eisbärenbabys Flocke noch in dieser Woche von
Gelsenkirchen
zurück nach Nürnberg gebracht werden. Felix solle zusammen mit Flockes
Mutter Vera für weiteren Nachwuchs sorgen,
sagte Tiergarten-Kurator Helmut Mägdefrau am Dienstag auf Anfrage. «Die
Zeit
ist günstig. Bärenweibchen sind von Februar bis Mai paarungsbereit.»
Der sechsjährige Eisbär Felix werde am Freitag den Heimweg gen Süden
antreten,
teilte die Sprecherin der «Zoom Erlebniswelt» in Gelsenkirchen, Sabine
Haas, am
Dienstag mit. Felix lebte zwar in Gelsenkirchen noch nicht mit der
Eisbärin
Lara in einem Gehege, «aber sie sind sich an einem Schmuse-Gitter schon
näher
gekommen und haben sich beschnuppert», sagte Haas. Daher waren die
Hoffnungen
im Ruhrgebiet auf Nachwuchs groß. Die
Gelsenkirchener Eisbärin muss nun auf einen anderen Gefährten warten.
«Lara war
auch noch ziemlich jung», sagte Mägdefrau. Mit Hilfe eines Europäischen
Erhaltungs-Zuchtprogramms werde sicher auch noch ein passender Bär für
Lara
gefunden. In Nürnberg ist inzwischen mehr Platz für die Tiere, weil das
Weibchen Vilma an diesem Mittwoch in den Zoo nach Rostock in
Mecklenburg-
Vorpommern wechselt.
Radio Ramasuri -
6. Feb. 2008
Nürnberg: Flockes Papa "Felix" kommt zurück in den
Tiergarten
Der
Papa des Nürnberger Eisbärenbabys Flocke, Felix, soll noch in dieser
Woche
zurück in den Nürnberger Tiergarten gebracht werden. Dort soll er mit
Flockes
Mama Vera für weiteren Nachwuchs sorgen. Felix war an den Zoo nach
Gelsenkirchen abgegeben worden. Die Eisbärendame
Vilma dagegen wird heute von Nürnberg in den Zoo nach Rostock gebracht.
Grund: Das Gehege von Vilma wird im nächsten Winter für Flocke benötigt.
Radio
Ramasuri - 5. Feb. 2008
Nürnberg: Eisbärin Vilma muss ihr Gehege für Baby Flocke
räumen
Eisbärin
Vilma wird vom Tiergarten Nürnberg an den Rostocker Zoo abgegeben. Wie
die
Stadt mitteilte, wird ihr Gehege in der Nürnberger Eisbäranlage ab
kommendem
Winter für das Eisbärbaby Flocke benötigt. Daher müsse eines der beiden
Eisbärweibchen ausziehen. Flockes Mutter Vera darf
im Nürnberger Tiergarten bleiben.
Ad-Hoc-News - 5. Feb.
2008
Nürnberger Tiergarten gibt Eisbärin Vilma an Rostocker Zoo
ab
Bereits am Mittwoch werde Vilma ihre Reise nach Rostock antreten -
allerdings
unter Ausschluss der Öffentlichkeit, teilte die Stadt weiter mit.
Banktip -
6. Feb. 2008
Rendite mit Eisbär Flocke
Die
Sparkasse Nürnberg will die Euphorie um das Eisbärenbaby Flocke, das im
Nürnberger Zoo für Massenaufläufe ähnlich wie beim Berliner Eisbären
Knut
sorgt, in bare Münze verwandeln. Eisbärenverrückte Kleinsparer können
beim
Institut aus Franken das "Eisbären-Zuwachssparen" abschließen. Das
Produkt ähnelt dem des Bundesschatzbriefes Typ A. Es kann mit einer
Laufzeit
von bis zu drei Jahren abgeschlossen werden und ist jährlich kündbar.
Jedem Neukunden für das "Eisbären-Sparprogramm" schenkt die Sparkasse
einen Plüsch-Eisbären. Obendrein spendet das Institut noch 10,- Euro an
den
Nürnberger Zoo.
RP
ONLINE - 1.
Feb. 2008
Eisbärenbaby
Flocke ist krank
Das Eisbärenbaby
Flocke aus dem Nürnberger Zoo ist krank. Das Kleine leidet an einer
leichten Magen-Darm-Infektion,
die mit Antibiotika und einem Pilzmittel behandelt wird. Die Infektion
rühre offenbar von dem Heu her, das Flocke in der Bruthöhle der Mutter
zu sich genommen und das sich im Magen zusammengeballt habe, sagte
Tierarzt Bernhard
Neurohr. Über den Berg sei das Eisbärenweibchen erst, wenn es die erste
Woche im Freigehege überstanden habe: "Dann stürmen alle möglichen
Keime auf
sie ein." Ungeachtet der leichten Krankheit entwickelt Flocke sich zum
richtigen Raubtier. "Wenn sie richtig Hunger hat, dann ist sie so wild,
dass sie um sich haut",
schildert Pflegerin Petra Fritz. Dabei setze das inzwischen fast 70
Zentimeter große
und 4.900 Gramm schwere Eisbärenbaby auch seine scharfen Krallen ein.
"Das
tut uns nicht weh, ist aber ein Problem für die Handschuhe", sagte
Fritz.
PR-Inside.com - 1.
Feb. 2008
Eisbärbaby
"Flocke" hat jetzt scharfe Krallen
Die kleine Nürnberger Eisbärin «Flocke» hat jetzt scharfe Krallen. Beim
Füttern
zerreißt sie immer wieder die Gummihandschuhe ihrer Pfleger. Inzwischen
seien die Betreuer daher auf
robustere Haushaltshandschuhe umgestiegen. Zudem müsse die
Kleine beim Füttern immer fester gehalten werden. Nach den Worten von
Tierarzt Bernhard Neurohr schläft das Eisbärenbaby nach wie
vor fast 20 Stunden am Tag. Sobald sie wach sei, wolle sie aber
unterhalten werden.
Außerdem stelle sich «Flocke» immer öfter
auf alle vier Beine, was ihr für einige Sekunden auch gelinge. Sie sei
aber noch
sehr wackelig und könne noch nicht richtig gehen. Auch die ersten
Milchzähne zeichneten sich bei dem Jungtier ab.
Fränkische
Nachrichten - Bayern,Germany
Eisbären
für den Zoo in "Freudenbärg" gefordert
War doch klar, dass auf einem Motivwagen gefordert wurde, dass auch der
Rauch-Zoo jetzt dringend eines solchen knuffeligen Etwas bedürfe
RP
ONLINE - 1.
Feb. 2008
Zoo-Direktor
Dreßen fest im Sattel
Krefeld. Nach der Aufsichtsratssitzung der Zoo gGmbH sind die
Führungsstrukturen klar
abgesteckt: Dr. Wolfgang Dreßen ist alleiniger Geschäftsführer. Er darf
über die
Personalie des neuen Prokuristen entscheiden. Zwei Kandidaten sind im
Rennen. In
wenigen Monaten könnte der Kaufmann starten. Vielleicht war es das
unerwartet hohe Plus von rund 140 000 Euro in den Bilanzen,
das gestern den Aufsichtsratschef der Zoo gGmbH, Joachim C. Heitmann,
so freudig
dreinschauen ließen. Heitmann stärkte dem Zoodirektor in der
Pressekonferenz nach der Sitzung den Rücken.
Es sei alleine die Sache von Dreßen, den neuen kaufmännischen Leiter zu
bestimmen.
Seine Kollegen im Aufsichtsrat bat Heitmann ausdrücklich,
ausschließlich die „beratende
und überwachende Funktion“ wahrzunehmen. Dreßen teilte anschließend
mit, dass zwei
Kandidaten als kaufmännische Leiter in der engsten Auswahl seien. Zum
1. April oder
1. Mai könnte die neue Frau (eine Kandidatin ist weiblich!) starten.
Und dies, wie
ausdrücklich unterstrichen wurde, in der Personalhierarchie unter
Dreßen angesiedelt. Den Vorschlag der SPD einer Doppelspitze für den
Zoo nannte Heitmann die „kreative
Idee eines kreativen Mannes“. Auch er, Heitmann, sei manchmal kreativ –
das klingt
nach einer Bewährungszeit für die nun vereinbarte Konstellation. Nichts
Neues gibt
es beim Elefantenhaus. „Es fehlt noch die Zustimmung der Unteren
Landschaftsbehörde“,
betonte Heitmann. Nötig wird zuerst eine Vorplanung sein, aufgrund
derer die Untere
Landschäftsbehörde, die de facto beim Umweltamt angesiedelt ist und aus
einer Person
besteht, eine Entscheidung fällt.
Tagesspiegel -
6. Feb. 2008
Tiger
tötet Artgenossin mit Kehlenbiß
Blutiges
Drama im Zoo Aschersleben: Der weiße bengalische Tiger Karim, der zu
den
Hauptattraktionen des kleinen Tierparks in Sachsen-Anhalt zählt, hat
die
sibirische Tigerin Tanja tot gebissen. Wie konnte es dazu kommen? Ein
Pfleger hatte versehentlich einen falschen Schieber geöffnet. So
gelangten
die beiden im Zoo beheimateten sibirischen Tiger in das Außengehege
ihrer zwei
weißen bengalischen Artgenossen: "Karim hat sich wohl sofort auf Tanja
gestürzt und sie mit einem Biss in die Kehle getötet", sagt Zoo-Leiter
Dietmar Reisky, einen Tag nach dem Unfall. "Das muss innerhalb von
Sekunden gegangen sein, die Tiger haben nicht einmal gebrüllt."
Normalerweise werden die Raubkatzenpaare in Aschersleben getrennt
voneinander
gehalten. Während die 18-jährige Tanja mit ihrem 10 Jahre alten Partner
Puhdy
schon lange dort lebte, kamen die weißen Tiger erst kürzlich in den
Zoo: Mitte
2006 wechselte die heute zweieinhalbjährige Kiara von Frankreich nach
Aschersleben, im Juni 2007 folgte der heute zweijährige Karim, der in
einem
Safaripark in Nordrhein-Westfalen geboren wurde. Mit den beiden
einzigen weißen
Tigern in Ostdeutschland will der Zoo eine Zucht aufbauen. Ob das
Projekt nun gefährdet ist und wie es generell mit den Raubkatzen in
Aschersleben weitergehen soll, ist Reisky zufolge noch nicht klar. "Wir
sind geschockt über den Vorfall", sagt er.
Spiegel
Online - 6. Feb. 2008
Weißer
Tiger beißt Artgenossin tot
"Wir sind schockiert", sagte der
Leiter des Zoos Aschersleben in Sachsen-Anhalt, Dietmar Reisky. "Wir
können uns den Angriff nicht erklären, eigentlich sind die Tiger nicht
so aggressiv." Reiskys Bericht zufolge hatte ein Tierpfleger im Vorfeld
des Unglücks versehentlich den falschen Schieber geöffnet, sodass
Raubkatze Tanja in das Außengehege ihrer zwei weißen bengalischen
Artgenossen gelangte. Daraufhin ging das zweijährige Männchen Karim auf
die 18 Jahre alte Tigerdame Tanja los und tötete sie mit einem Biss in
die Kehle. Die in der freien Wildbahn seltenen weißen Tiger werden
heute überwiegend in Zoos gehalten und gezüchtet. Ursache für die
Ausbildung eines weißen Fells ist eine doppelte Unterbrechung im
genetischen Code, die nur bei einer von 10.000 Geburten auftritt.
Leipziger
Volkszeitung -
Donnerstag, 7. Februar 2008
Zoo
Aschersleben sucht
nach tödlichem Angriff neue Tigerdame
Aschersleben.
Nach dem tödlichen Angriff des Tigers Karim auf eine Artgenossin sucht
der Zoo Aschersleben
nach einem Ersatz für die getötete Tigerdame Tanja. „Wir wollen die
Tigerhaltung
auf jeden Fall fortsetzen“, sagte Zoo-Leiter Dietmar Reisky am
Donnerstag. „Dafür
sind uns unsere bengalischen und sibirischen Tiger viel zu wichtig.“ In
den kommenden
Wochen wolle sich der Zoo bei anderen Tiergärten in Deutschland und
Europa umhören,
ob es dort eine geeignete Partnerin für den bisherigen Gefährten
Tanjas, den zehnjährigen
sibirischen Tiger Puhdy gibt. Dieser ist Reisky zufolge derzeit noch
„sichtbar deprimiert“.
Unterdessen hat sich der bengalische weiße Tiger Karim nach seiner
Attacke vom Dienstag
wieder beruhigt. „Er verhält sich völlig normal und freundlich“,
schilderte Reisky.
„Wir merken das an bestimmten Lauten, mit denen er seine Partnerin
Kiara und die
Pfleger begrüßt.“ Vorsorglich sind die weißen Tiger Karim und Kiara -
beide sind
rund zwei Jahre alt - seit Dienstag in getrennten Gehegen
untergebracht, können
sich aber sehen. „Wir sind noch etwas vorsichtig. Ich denke aber, dass
wir die beiden
in der kommenden Woche zumindest zeitweise wieder zusammenlassen
können“, sagte
der Zoo-Leiter.
Karim hatte die 18-jährige Tanja am Dienstag mit einem Biss in die
Kehle getötet.
Ausgelöst wurde das Unglück durch einen Pfleger, der versehentlich
einen falschen
Schieber öffnete. Dadurch gelangten die beiden im Zoo beheimateten
sibirischen Tiger
in das Außengehege ihrer zwei weißen bengalischen Artgenossen. Die tote
Tanja wurde
inzwischen in das Kulturhistorische Museum Magdeburg gebracht, wo sie
präpariert
und später eventuell ausgestellt werden soll.
Märkische
Allgemeine
- 1. Feb. 2008
Medizinstudentin
rettete Tigerbaby mit Mund-zu-Maul-Beatmung
Eine couragierte Medizinstudentin hat im Bergzoo in Halle in
Sachsen-Anhalt
ein Tigerbaby durch Mund-zu-Maul- Beatmung vor dem Ersticken gerettet.
Der Vorfall
ereignete sich bereits im Dezember, wurde aber erst jetzt bekannt. Die
kleine Raubkatze hatte sich bei der Fütterung an einem Fleischstück
verschluckt
und war bewusstlos geworden. Die 24-jährige Frau, die in Halle studiert
und mit
ihrem einjährigen Sohn im Zoo unterwegs war, zog den Fleischbrocken aus
dem Schlund
und belebte den kleinen Tiger per Herzdruckmassage und
Mund-zu-Maul-Beatmung. Sie
habe sich vom Pfleger ins Gehege des Raubtierhauses holen lassen, der
zuvor die
Tiger-Mutter weggesperrt hatte, sagte der stellvertretende Zoo-Direktor
Timm Spretke
am Freitag und bestätigte damit Medienberichte. Der kleine Malaysische
Tiger habe wahrscheinlich aus Gier einen zu großen Bissen
heruntergeschluckt, sagte die reaktionsschnelle Studentin Janine Bauer.
Nach der Rettungsaktion im vergangenen Dezember hatte sich der Zoo
Namen und Adresse
der jungen Frau notiert, die Öffentlichkeit aber nicht über die
spektakuläre Tiger-Rettung
informiert. Erst im Januar erfuhr der MDR durch einen Zufall davon und
überredete
die Studentin zu einem Interview. Daraufhin erhielt der Fernsehsender
Anfragen von
Medien aus aller Welt, darunter auch vom "Daily Mirror" aus
Großbritannien
und einem spanischen Radiosender. Die Studentin wolle trotz
des Erfolgserlebnisses künftig als "normale" Ärztin arbeiten und nicht
als Tiermedizinerin. Der Zoo bedankte sich bei der Besucherin, indem er
den Tiger
auf den Namen ihres Sohnes taufte: Johann.
PR-Inside.com - 1.
Feb. 2008
Tigerbaby
mit Mund-zu-Maul-Beatmung gerettet
Mit Mund-zu-Maul-Beatmung und einer Herzdruckmassage hat eine beherzte
Besucherin
im Bergzoo Halle einem Tigerbaby das Leben gerettet. Bei der vier
Monate alten Raubkatze
hatte während der Fütterung der Kehlkopfdeckel nicht mehr funktioniert:
Das kleine
Tier verschluckte sich an einem Stück Fleisch, bekam keine Luft und
fiel bewusstlos
um. Eine 24-jährige Medizinstudentin, die mit ihrem Sohn regelmäßig den
Zoo besucht,
informierte einen Pfleger und griff auch gleich beherzt zu: Sie holte
den Fleischbrocken
aus dem Schlund und half mit Mund-zu-Maul-Beatmung sowie einer
Herzdruckmassage. Der Vorfall ereignete sich laut Zoodirektor bereits
kurz vor Weihnachten.
sz-online - 6.
Feb. 2008
Listiger
Luchs biss sich durch
Ein
Luchs auf Abwegen: Aus dem Chemnitzer Tierpark in der Nevoigtstraße ist
ein
junger Karpatenluchs ausgebrochen. Das sechs Monate alte Tier hat die
Gehegeabgrenzung durchbissen und ist „weggeluchst“. Der Tierpark bittet
dringend die Chemnitzer um Hinweise. Vor einer Woche war der junge
Karpatenluchs erstmals von Mama „Titti“ getrennt
worden. „Er wurde vom Wildgatter in den Katzenhof im Tierpark verlegt“,
sagt
Stadtsprecherin Katja Uhlemann (29). Und hier hat er anscheinend
rasende Sehnsucht
nach Mama bekommen. Im schützenden Dunkel der Nacht biss er die
Gehegeabgrenzung durch und machte sich aus dem Staub. Seitdem suchen
Tierparkmitarbeiter angestrengt nach dem wertvollen Tier - ohne
Erfolg.
Naumburger
Tageblatt -
6. Feb. 2008
Luchse sorgen für Aufregung in Wernigerode
Zwei aus einem städtischen Wildpark entwichene junge Luchse sorgen
derzeit in
Wernigerode für Aufregung. Die Stadtverwaltung erklärte am Mittwoch,
die
Raubkatzen seien zwar neugierig, aber auch sehr scheu und für den
Menschen
ungefährlich. Zuvor waren die Luchse mehrfach von Bürgern gesehen
worden,
zuletzt hatten sie sogar eine Reiterin ein Stück ihres Weges
«begleitet». Den
beiden im Herbst geborenen Luchsen gelang vor einigen Wochen trotz
Elektroabsperrung und Maschendrahtzaun die Flucht in die Freiheit.
Seither
stromern sie nahe des Wildparks umher. Versuche, sie einzufangen,
scheiterten
bisher, werden aber fortgesetzt.
Lübecker
Nachrichten - 6. Feb. 2008
Die
letzten Tage des
"Ligers" aus Grömitz
Grömitz
- Der wohl letzte Liger Europas liegt im Sterben. Im Zoo "Arche Noah"
in Grömitz hat sich der Löwe-Tiger-Mischling am vergangenen
Wochenende noch einmal den Besuchern gezeigt. Mit wehklagenden Schreien
verabschiedete sich die sichtlich von Schmerzen geplagte Großkatze aus
der
Anlage. "Der Liger kommt jetzt nicht mehr raus", kündigt Zoodirektor
Ingo
Wilhelm an, "das Tier ist schwer krank." Über sein weiteres Schicksal
werde zusammen mit der Tierärztin in den nächsten Tagen entschieden.
Der
19-jährige Großkatzenhybride war 2002 zur Grömitzer "Arche Noah"
gestoßen - befreit aus erbärmlichen Verhältnissen. Ein bulgarischer
Artist
hatte insgesamt 36 Exoten, darunter zwei Liger, auf einem
Gewerbe-Grundstück in
Worms unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Die beiden Großkatzen
wurden auf dem Gelände völlig
apathisch in einem Transportwagen aufgefunden und sofort beschlagnahmt.
Zumindest ein Tier wurde zur artgerechten Haltung an den Zoo Grömitz
übergeben,
der langjährige Erfahrungen in der Aufzucht des ungewöhnlichen
Löwe-Tiger-Mixes
hat. Im März 1990 waren hier im Ostseebad zum großen Erstaunen der
Zoomitarbeiter
drei Liger geboren. Hervorgegangen aus der Liason von Löwe Nero und
Tigerin
Sarah, die gemeinsam mit Neros Löwengattin die Raubtieranlage
bewohnten. Die drei in Grömitz geborenen Tiere sind schon im
vergangenen Jahr verstorben. Nun wird also auch der letzte Liger das
Zeitliche segnen. Weitere Aufzuchten
sind Wilhelm zufolge nicht geplant. "Die Raubtieranlage wird in den
nächsten Wochen neu besetzt", kündigt der Chef der "Arche Noah"
an.
derstandard.at - 06.02.2008
Der vermutlich
letzte Liger Europas ist tot
Die vermutlich letzte in Europa lebende Kreuzung aus Tiger und Löwe ist
tot. Der sogenannte Liger, der seit 2002 im Grömitzer Zoo "Arche Noah"
in Deutschland gelebt hatte, musste eingeschläfert werden, wie
Zoodirektor Ingo Wilhelm am Mittwoch sagte. Zuletzt sei es dem Tier mit
Namen "Bahier" aufgrund von Altersschwäche sehr schlecht gegangen. "Mit
19 Jahren war er schon sehr alt für eine Raubkatze", sagte Wilhelm.
Diese würden in der freien Wildbahn zwischen zehn und zwölf Jahre alt.
Krone.at - Mittwoch, 6.
Februar 2008
Europas
wahrscheinlich
letzter Liger ist tot
Die wohl
letzte in Europa lebende Kreuzung aus Tiger und Löwe ist tot. Der
sogenannte Liger,
der seit 2002 im Grömitzer Zoo "Arche Noah" gelebt hatte, musste
eingeschläfert
werden, wie Zoodirektor Ingo Wilhelm am Mittwoch sagte. Zuletzt sei es
dem Tier
mit Namen "Bahier" aufgrund von Altersschwäche sehr schlecht gegangen.
"Mit 19 Jahren war er schon sehr alt für eine Raubkatze", sagte
Wilhelm.
Diese würden in der freien Wildbahn zwischen zehn und zwölf Jahre alt.
Infobox krone.tv:
Das musst du gesehen haben! Infopics - klick dich durch die Bilder des
Tages! Teste
dein Wissen beim Wochenquiz!Die Tiere, die halb Löwe und halb Tiger (im
Bild ist
ein Exemplar aus China zu sehen) sind, kommen nach Wissen des
Zoodirektors in ihrer
natürlichen Umgebung nicht vor. Solche Kreuzungen gebe es nur durch
Züchtung in
Gefangenschaft. Dennoch sind sie selten - der Zooleiter kennt in Europa
keine weiteren
Orte, an denen Liger gehalten werden. "In Russland soll es aber einen
geben,
und auch ein paar in China."
Den damit wohl letzten europäischen Liger hatte die "Arche Noah" laut
Wilhelm vor fast sechs Jahren aufgenommen, nachdem das Tier aus nicht
artgerechter
Haltung beschlagnahmt worden war. Das nun frei stehende Gehege soll
bald mit reinrassigen
Tieren besetzt werden. "Das Thema Liger ist bei uns abgehakt", sagte
Wilhelm.
"Das Tier hatte ein paar gute Jahre bei uns, das war unser Anliegen."
Für eine Heranzüchtung eines neuen Ligers bestehen demnach keine Pläne.
"Das
ist normalerweise kein Ziel von Zoos", erklärte Wilhelm. Die "Arche
Noah"
habe allerdings 1990 ungewollt Liger-Nachwuchs bekommen: Aus einer
gemeinsamen Aufzucht
von einem Löwen und einem Tiger waren drei Babys entstanden. Diese drei
Raubkatzen
seien bereits im vergangenen Jahr verstorben, sagte Wilhelm.
Boerse-express.com
-
1. Feb. 2008
Herberstein-Prozess
startet am
3. April
Das Datum für den Herberstein-Prozess wurde festgelegt. Es wird dies
der 3. April sein, teilte laut APA-Bericht das Landesgericht Graz am
Freitag mit.
Das Schöffenverfahren ist für sechs Wochen anberaumt. Schlossherrin
Andrea Herberstein und ein früherer Mitarbeiter werden sich u.a. wegen
schweren Betrugs und Abgabenhinterziehung verantworten,
Herberstein-Sohn Max wegen
"grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen". Die
Vorwürfe
gegen Mitglieder der damaligen Landesregierung, die den Förderungen
zustimmten,
wurden fallen gelassen.
Westfälische
Nachrichten - 29. Jan. 2008
Zoo
lockt Familien
Peter van den Brand ist zufrieden. „Viele Besucher, die im vergangenen
Jahr bereits eine Jahreskarte hatten, waren wieder da, um ihre
Bestellung für
die neue Saison abzugeben“, erklärte der Betreiber des Abenteuerzoos
gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Für ihn ist damit klar: „Denen hat
es bei uns gefallen, obwohl der Park noch nicht fertig war.“ Zusammen
mit
seinen Mitarbeitern hat der Niederländer am Samstag und Sonntag
zahlreiche Anträge
für Jahreskarten zum Sonderpreis von 25 Euro entgegengenommen.
Die Tatsache, dass am Wochenende nur gut die Hälfte an Karten verkauft
wurde,
bereitet van den Brand kein Kopfzerbrechen. „Im vergangenen Jahr haben
wir den ganzen Januar über vekauft, diesmal waren es nur zwei Tage. Da
kommt
noch einiges“, ist er überzeugt.
Münstersche
Zeitung - 21. Jan. 2008
Wolf
von Artgenossen zerfleischt
Tödlicher Vorfall im Abenteuerzoo Metelen: Der zehn Monate alte
Wolfsrüde Ringo ist von den sieben Artgenossen seines Rudels vor den
Augen entsetzter Spaziergänger regelrecht zerrissen worden. Der
Geschäftsführer des Zoos fürchtet, dass die Passanten das Unglück
selbst heraufbeschworen haben. Der Schock war Geschäftsführer Peter van
den Brand gestern noch deutlich anzumerken: „Die Tiere waren ein super
Rudel, in der Gruppe war doch alles intakt“, sagte der Holländer. An
Rangordnungskämpfe, wie sie immer wieder in Wolfsrudeln vorkommen,
glaubt er kaum. „Ich fürchte, die Unruhe der Tiere ist von außen herein
getragen worden.“ An dem Sonntag hätten bei gutem Wetter viele Menschen
die Wälle erklommen, die einen Sichtschutz zu den Tiergehegen bilden
sollen. So hätten sie dann nur wenige Meter vom Zaun des Wolfsgeheges
entfernt gestanden. In dieser Situation habe der Rüde vermutlich die
Autorität des Alpha-Weibchens untergraben. Daraufhin sei es zum Kampf
„Sieben gegen einen“ gekommen, vermutet van den Brand. Der Rüde hatte
offenbar keine Chance, wurde getötet und gefressen.
Planung und
Bau
Hamburger
Abendblatt - 31. Jan. 2008
Zoo
Hannover bekommt neue Alaska-Landschaft
Nach siebenjähriger Planung haben gestern die Bauarbeiten für die
Alaska-Landschaft "Yukon Bay" im Zoo Hannover begonnen. Bis 2010 soll
auf 22 000 Quadratmetern eine neue Anlage für Eisbären, Robben,
Pinguine und
andere Polarbewohner entstehen. Die Kosten für das ehrgeizige Projekt
liegen
bei 31,6 Millionen Euro. Im ersten Bauabschnitt wird bis zum Sommer der
"Yukon Trail"
entstehen. Der 150 Meter lange Pfad soll die Afrika-Landschaft
"Sambesi" und den indischen "Dschungelpalast" miteinander
verbinden. Mit dem Bau dieser sechsten Themenwelt will der Zoo seine
verbliebenen
Schwachstellen beseitigen. Die teils mehr als 60 Jahre alten Eisbären-,
Robben-
und Pinguin-Gehege entsprechen nicht mehr den EU-Richtlinien zur
Tierhaltung.
Die neue Anlage mit Flusslauf, Wolfsschlucht, Städtchen und Hafen soll
auch
Karibus, Präriehunden, Bisons und Wölfen eine Heimat bieten.
Thüringische
Landeszeitung - 31. Jan. 2008
BUND soll die Wildkatzen hegen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Thüringen und nicht die
ebenso
interessierete Gesellschaft zur Entwicklung des Nationalparks Hainich
(GEN) und
Initiator Jürgen Dawo wird das geplante "Wildkatzenzentrum" hinter
dem Hotel "Herrenhaus" betreiben, entschied die Gemeinde Behringen. Für
Behringens Ortsbürgermeister Bernhardt Bischof ist diese
Betreiberkonstellation von großem Vorteil, steht der BUND doch für
fachliche
Souveränität, auch in der Außenwirkung für Natur und Umwelt im Kern und
passt
deshalb genau auf dieses Projekt. Die Baugenehmigung für das
Wildkatzenzentrum ist erteilt. Dass in wenigen
Wochen Baubeginn sein soll, ist allerdings eine Mär. Thomas Mölich vom
Projektbegleitenden Wildkatzenbüro des BUND in Behringen erwartet den
Baustart
für das etwa 500 000 Euro teure Projekt nicht vor 2009. Es gibt noch
viel
Arbeit im Detail und bei der Finanzierung. Die Gemeinde selbst bringt
sich mit
der Schaffung von Parkflächen in das Vorhaben ein. 560 Quadratmeter
Fläche umfasst das erste Wildkatzenzentrum Thüringens. Zwei
Wildkatzen sollen hier leben. Am Umweltbildungs-Konzept wird gerade
gearbeitet. Noch ist der Eintrittspreis für das Wildkatzenzentrum nicht
festgelegt,
aber er werde sich im Rahmen halten. Bewirtet werden sollen die Gäste
künftig auch. Mit der Projektierung hat der Bauherr Marianne
Hartmann-Furter betraut. Sie
gilt als die renommierteste Wildkatzenexpertin Europas und betreibt in
der
Schweiz eigene Forschungsgehege. Das Wildkatzenpaar im Gehege in
Hütscheroda
wird nicht auf dem Präsentierteller sitzen, sondern Rückzugsorte haben.
Der
Jagdtrieb der Tiere, so die Experten, soll erhalten bleiben. Der BUND
als
Betreiber rechnet mit etwa 20 000 Besuchern jährlich. Die sollen dann
auch
einen Erlebnispfad über den alten Kastanienweg vorfinden.
Neue
BVZ Online - 6. Feb. 2008
Wegscheidler-Gasthaus als Reptilien-Zoo?
Der
28-jährige Tierpfleger Martin Polasch aus Wien kaufte vor kurzem das
Gasthaus
Wegscheidler vis à vis der Burg Forchtenstein. Das ehemals beliebte
Ausflugsgasthaus stand 17 Jahre lang leer. Polasch will es wieder zum
Leben
erwecken und plant einen Reptilienzoo mit einheimischen und exotischen
Echsen
daraus zu machen. Baubeginn soll noch in diesem Frühjahr sein. Im
Sommer will er bereits eröffnen. Die Kosten für das Projekt betragen
ohne
den Kaufpreis etwa eine halbe Million Euro. „Schwepunktmäßig soll das
Projekt auf Familien mit Kindern ausgerichtet sein.
Vor allem soll den Kleinen die Furcht vor exotischen Tieren genommen
werden“,
so Polasch weiter. Wie Polasch die ganze Sache finanzieren will? „Ich
bin noch
auf der Suche nach Sponsoren und nach Kooperationspartnern“. Geht es
nach dem Käufer, der familiär vorbelastet ist, denn sein Vater betreibt
eine Zoohandlung, soll in den 600 Quadratmeter großen Räumlichkeiten
des
ehemaligen Gasthaus ein Regenwald mit entsprechender Flora und Fauna
entstehen.
Es sollen sich dort neben einheimischen Ringel- und Esqualapnattern
auch Exoten
wie Krokodile, Boas und Phytons schlängeln. Die geräumige Terrasse, sie
ist
etwa 400 Quadratmeter groß, ist als Freigehege samt Streichelzoo
geplant. Der
15.000 Quadratmeter große Garten soll in einen Naturlehrpfad mit
einheimischen
Pflanzen und Tieren verwandelt werden. In ein bis zwei Jahren möchte
Martin Polasch auch noch ein Kuriositätenmuseum
mit Exponaten aus aller Welt, speziell aber aus Südamerika und
Indonesien, hier
eröffnen.
Aktionen
sz-online -
5. Feb. 2008
Große
Elefantenrunde mit Georg Milbradt & Co
Mit
einem Freiluft-Festgelage feierte Zoo-Elefant „Thabo-Umasai“ gestern
seinen 2.
Geburtstag. Sogar Patenonkel Georg Milbradt kam zum Gratulieren.
Hunderte drängten sich vorm Gehege, auch der Besucherfelsen war
rappelvoll. Endlich
eilte der Mini-Jubilar mit Mama und Tanten aufgeregt zur
Apfel-Brot-Möhren-Festtafel. In deren Mitte: eine tiergesunde
Thabo-Torte. Nachmittags erschien Georg Milbradt, um seinem
Patenkind
eine 500-Euro-Spende zu bringen und ihm liebevoll den Rüssel zu
schütteln.
Zunächst etwas zaghaft, dann souverän streckte der Ministerpräsident
seinem
Schützling süße Orangen und Möhren entgegen, die dieser auch gierig
verdrückte.
Berliner
Morgenpost -
4. Feb. 2008
Zoo-Wettbewerb für Kinder: Malt einen Gorilla
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo ruft Kinder und Jugendliche
zu
einem Zeichenwettbewerb auf. Das Motiv: Gorillas. Denn die Tiere sind
von
Wilderei und Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht, wie der
Vereinsvorsitzende,
Thomas Ziolko, erklärt. Diese Bilder sollen bis zum 15. April an den
Förderverein gesandt werden und sind
dann im
Affenhaus des Zoos am Hardenbergplatz zu sehen. Reviertierpfleger
Reimon Opitz
wird sie am 1. Juni versteigern. Mit im Angebot: fünf Porträts des
Gorillas Ivo,
gemalt vom Berliner Künstler Torsten Kluckert. Der Erlös kommt zwei
Kinderhilfsprojekten sowie der Artenschutzarbeit der
Zoo-Fördergemeinschaft
zugute.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 1. Feb. 2008
"Limpopo" hofft auf Gefährtin
Die "Claramanie" geht weiter: 75 Nashörner aus Polyesterharz hat
der Schweriner Zoo jetzt bereits verkauft, um den Eigenanteil für die
neue
Dickhäuter-Anlage aufbringen und Bulle "Limpopo" eine Gefährtin
spendieren zu können. Rund eine Million Euro kostet die neue
Nashorn-Anlage im Schweriner Zoo.
"Die Fundamente sind bereits gelegt", sagt Direktor Michael
Schneider. Mit dem großzügigen Neubau will der Tierpark die Haltung der
Dickhäuter auf eine sichere Basis stellen - eine Förderung durch das
Land ist
beantragt. Eine Gefährtin für Nashorn-Bulle
"Limpopo" hat der Tierpark bereits in Aussicht. "Es handelt
sich um eine Nashorn-Kuh aus Südafrika", verrät Direktor Schneider.
Etwa
40000 Euro werde der Zoo für das Tier zahlen müssen. Im Herbst soll die
neue Nashorn-Anlage im Zoo eröffnet werden. "Die Zahl
von 100 Claras wollen wir noch voll machen", so Tierpark-Sprecherin
Erika
Hellmich.
Halleforum
- 31. Jan. 2008
Valentinsrundgang
im Zoo Halle
Am 14. Februar
um 17 Uhr erfahren interessierte Besucher auf einem romantischen
Abendrundgang durch
den Zoo Fakten, Stories und Kuriositäten zu den „Beziehungskisten“ im
Tierreich.
Fackeln und ein Glas Sekt sorgen für die passende romantische Stimmung.
Eingeladen sind frisch Verliebte, gestandene Paare, eingefleischte
Singles, überzeugte
Junggesellen und alle anderen, die schon immer mal wissen wollten, wie
das mit den
tierischen Beziehungen ist.
SACHSEN -
FERNSEHEN.de - 4. Feb. 2008
Ferienprogramm im Chemnitzer Tierpark
Alle
Ferienkinder sollten einen Besuch im Chemnitzer Tierpark einplanen.
Dort gibt es während der Winterferien wieder die beliebten
Kurzführungen. Jeden
Tag wird den jungen Besucher ein anderer Bewohner des Tierparks
vorgestellt. Am
Montag konnten alle Teilnehmer von den Tierpflegern Wissenswertes über
die
Stachelschweine erfahren. Geplant sind noch Besuche bei den Raubtieren,
den Affen, im Tropenhaus und im
Streichelzoo.
MVregio - 2. Feb. 2008
Tierische
Begegnungen -
Winterferien im Zoo
In diesem Jahr lädt die Zooschule in den Winterferien zum Winterspaß im
Zoo
ein. Die Themen werden sich von Montag bis Freitag hauptsächlich um die
"Natur des Jahres 2008" drehen. Beispielsweise wird dem Wisent als
"Wildtier des Jahres
2008" ein Besuch abgestattet. Außerdem kann aber auch handwerkliches
Geschick
im Umgang mit Naturmaterialien erprobt werden.
Märkische
Allgemeine - 4. Feb. 2008
Schlittenhunderennen kommt sibirischen Tigern zugute
Der Wildpark Johannismühle
hatte am Wochenende zum achten Schlittenhundefest eingeladen.
Verschiedene Gespanne mit Nordischen Jagdhunden und Schlittenhunden
standen
bereit. Wer wollte, konnte sich von den Hunden über einen kleinen Kurs
ziehen
lassen. „Jede Runde bringt Geld für einen guten Zweck“, erklärt Markus
Jeschke. Die Schlittenhunde rennen für die sibirischen Tiger im
Wildpark.
Ganz so viele Besucher wie in vergangenen Jahren sind aber am
Wochenende nicht
zum Fest gekommen. „Es gab Zeiten, da haben die Leute Schlange
gestanden, um
eine Runde mit den Hundeschlitten zu drehen“, sagt Markus Jeschke. Er
kündigt
an, das Konzept der Veranstaltung zu überdenken.
Augsburger
Allgemeine - 4. Feb. 2008
Drinnen tropisches Flattern, draußen eisige Kälte
Zum vierten Mal findet die Schau "Faszination tropischer
Schmetterlinge" statt, im Vorjahr kamen 27 000 Besucher. 60 bis 70
hauptsächlich süd- und mittelamerikanische Arten schwirren umher,
tauchen ihre
Rüssel in Nektar und eigens angerichtete Fruchtcocktails. Der
Botanische Garten
kauft die Puppen, allesamt nicht vom Aussterben bedrohte
Schmetterlingssorten,
bei einer Farm in Costa Rica. Insgesamt 2000
Puppen werden bis zum Ausstellungsende am 30. März eingeflogen. Doch
unter den
kurzlebigen Tieren gibt es auch Ausnahmen. Der Passionsblumenfalter
lebt bis zu
neun Monate, im vergangenen Jahr fuhren Mitarbeiter des Botanischen
Gartens die
Überlebenden zur Stuttgarter Wilhelma.
Freie
Presse - 5. Feb. 2008
Frühjahrsputz für die Nistkästen
In
einer Gemeinschaftsaktion haben der Naturschutzbund (Nabu) und der
Freiberger
Tierpark im Ludwig-Renn-Park und im
Tierparkgelände
die Nistkästen für die Vögel gesäubert. Dabei werden die alten Nester
aus den
Holzkästen entfernt und die Bruthilfen gegen Milben desinfiziert. „Wir
suchen nach Möglichkeiten,
um mit
dem Nabu enger zusammenzuarbeiten, da Naturschutz auch ein Bestandteil
der
Aufgaben unserer Einrichtung ist“, meinte Tierparkleiter Peter
Heinrich.
Nachwuchs
Ruhr
Nachrichten - 5. Feb. 2008
Tamo
begeistert Zoobesucher
Tamo ist der neue Besucherliebling im Wuppertaler Zoo. Das dort vor
rund drei
Wochen geborene Elefantenbaby entwickelt sich prächtig. Tamo ist gesund
und munter“, sagte Zoodirektor Ulrich Schürer. Das Sonntagskind
sei inzwischen in die Elefantenherde aufgenommen worden und spiele dort
ausgiebig mit seinen drei Halbgeschwistern.
KWICK!
Community
Magazin - 6. Feb. 2008
Unikum mit Rüsselnase in gestreiftem Schlafanzug
Das am 9. Dezember 2007 geborene Tapir-Mädchen Celina ist so hübsch
verpackt
wie ein Weihnachtsgeschenk: Es hat braunes Fell mit weißen Streifen und
lustigen hellen Punkten, große Ohren, eine freche Rüsselnase, kurze
Beine und
merkwürdige Füße. Zudem wirkt es, als habe jemand ihn in einen viel zu
großen,
gestreiften Schlafanzug gesteckt, aus dem nur Kopf und Füße
herausschauen. Bis sein Streifenkleid verblasst ist, wird das Tapirbaby
allerdings nicht in
Hannover bleiben: Die gesamte Familie Tapir zieht in den Zoo von
Krakau, sobald
die Bauarbeiten der Alaska-Landschaft Yukon Bay beginnen. Ein genaues
Umzugsdatum steht noch nicht fest.
Blick Online - 30.
Jan. 2008
Panda-Star wärmt Wienern das
Hat Fu
Long bereits Starallüren? Der «Glückliche Drache» liess seine Fans
stundenlang
warten, bis er sich zum ersten Mal im grossen Glasgehege des
Tiergartens
Schönbrunn zeigte. Während die Panda-Eltern Yang Yang und Long Hui
genüsslich ihr Bambusfrühstück
verzehrten, verpennte der Nachwuchs nämlich seinen ersten Auftritt
seelenruhig
in der kleinen Wurfbox. Nach 18 Stunden Schlaf war es dann am Mittag
doch noch so weit: Das acht
Kilogramm schwere schwarzweisse Fellknäuel kraxelte kurz in das
Innengehege des
Pandahauses und sorgte damit für Begeisterungsstürme bei den Wartenden.
Doch nur wenige Minuten später war die erste Begegnung beendet: Mam
Yang Yang
packte ihren Kleinen und schubste ihn eilig zurück in seine sichere
Höhle.
Die Presse - 31. Jan.
2008
Warten,
bis
der Bär kommt: Panda-Fieber in Wien
Das, was
sich am Mittwoch im Schönbrunner Zoo abspielte - man könnte es Public
Panda-Viewing
nennen - war ein gutes Beispiel. Für so einiges. Für den (Medien-)Hype
zum Beispiel. Am ersten Tag, an dem Panda-Nachwuchs "Fu
Long" (zumindest theoretisch) zu sehen war, taten Journalisten,
Fotografen
und Kameraleute wie auch die "normalen" Besucher (vorwiegend Senioren)
genau das, was so ein Hype von ihnen erwartet: Sie kamen. Und warteten.
Wissend, dass das lange dauern konnte. Ein bisschen peinlich ist es
einigen scheinbar, gleich am ersten Tag voll auf den
Panda-Hype einzusteigen. Mehrmals versichern sie (ungefragt), dass sie
a.) eine
Jahreskarte haben und mittwochs sowieso immer oder b.) rein zufällig
hier sind.
Der
Plan des Zoos, nur 30 Menschen gleichzeitig ins Pandahaus zu lassen,
funktioniert
gar nicht. Die (zeitweise verzweifelten) Aufforderungen der
Security-Mitarbeiter
("Seien Sie vernünftig", "Lassen Sie die Kinder vor") werden
elegant ignoriert. "Man sieht ja eh nichts", rechtfertigt sich ein Mann.
Bocholter-Borkener
Volksblatt
- 31. Jan. 2008
Konkurrenz
für Flocke
Ein so süßes
Eisbärbaby wie Flocke haben die Österreicher nicht. Aber dafür wohnt im
Wiener Zoo
ein Panda, der die Besucher in Strömen in den Tiergarten lockt. Denn
für die Wiener
ist das fünfmonatige Pandababy Fu Long ein tierischer Superstar.
wienweb.at - 1.
Feb. 2008
Fu
Long Streit um Bärenmarke
Kaum zeigt
sich Pandababy Fu Long den Besuchern im Tiergarten Schönbrunn, geht
schon das Gezerre
um seine Vermarktung los. Vier Konkurrenten, darunter der Tiergarten
selbst, haben
Fu Long als Wort- bzw. Wortbildmarke schützen lassen. Daneben pochen
ein Deutscher,
ein Kärntner und ein Wiener um die Patentrechte. Die Interessen der
Antragsteller gehen weit auseinander - einer will mit Fu Long-Süßwaren
Geld verdienen, ein anderer will überhaupt alle Merchandising-Aktionen
verbieten
lassen, berichtet die "Kleine Zeitung". Nach Angaben des Tiergartens
habe es keine Absicht gegeben, Fu Long zu einer Marke
zu machen. Dennoch soll jetzt von einem Rechtsanwalt geprüft werden, ob
Handlungsbedarf
bestehe. Auf die Frage, ob der Tiergarten bereit sei, die Marke Fu Long
zu kaufen,
antwortete der Zoo-Prokurist mit einem klaren "Nein".
Tirol Online - 1. Feb.
2008
Markenstreit
um Schönbrunns Panda-Baby Fu Long
Um den neuen Panda-Baby-Star im Wiener Tiergarten ist ein Markenstreit
entbrannt.
Wie die Tageszeitung "Kleine Zeitung" in ihrer Freitag-Ausgabe
berichtete,
haben vier Privatpersonen bzw. Institutionen "Fu Long" als Marke
angemeldet
bzw. registriert. Ein Deutscher war am schnellsten: Er meldete die
Marke bereits am 16. Oktober des
Vorjahres an, so die Zeitung. Im Tiergarten prüfte man, ob
"Handlungsbedarf"
bestehe. Moritz Hohl aus Berlin hat die Wortmarke "Fu Long" beim
deutschen Patentamt
angemeldet - letzter Verfahrensstatus "Anmeldung eingegangen". "Anders
bei uns: Der Kärntner Alfred Hoffmann hat am 22. Oktober die
Wortbildmarke
'Fu Long' angemeldet. Diese ist von uns am 27. November registriert
worden",
so Scheichl. Als nächstes hat der Tiergarten Schönbrunn selbst eine
Wortmarke angemeldet. Am 13.
Dezember 2007 meldete Friedrich Pallin aus Wien eine Wortbildmarke an -
die sich
laut Scheichl ebenfalls "noch im Bearbeitungsstatus" befindet.
Vorarlberg
Online - 4. Feb. 2008
Besucherandrang bei Panda Fu Long in Schönbrunn
Pandababy
Fu Long hat am vergangenen Wochenende für Besucherandrang im Wiener
Tiergarten
Schönbrunn gesorgt: Am kalten, aber sonnigen Sonntag besuchten rund
15.000
Gäste den Zoo, um den kleinen Star zu sehen, berichtete der
stellvertretende
Direktor Gerhard Kasbauer. Am kühlen und regnerischen Samstag
trotzten etwa 2.500 Besucher Wind und Wetter. Bis zu einer Stunde
Wartezeit hatten Gäste am Sonntag in Kauf nehmen müssen, um
einen Blick auf das Pandababy werfen zu können.
Krone.at - 4. Feb. 2008
Ansturm
auf Zoo
Wenn Fu
Long jetzt nur ja keine Starallüren bekommt! Fast genau 15.000 Besucher
strömten am Sonntag – wohl auch wegen des warmen Frühlingswetters – in
den
Tiergarten Schönbrunn, um einen ersten Blick auf den "Glücklichen
Drachen" zu werfen. Der kleine Panda ist aber nicht das einzige
Tierbaby, das in Schönbrunn das
Licht der Welt erblickt hat: Fast in Sichtweite von "Fu Long", im
Vergleich aber recht unbeachtet, genießt etwa auch Giraffenbaby
"Akasha" die Nähe seiner Mutter.
oe24.at - 4. Feb. 2008
Alle wollten Fu Long endlich live sehen
Am
Sonntag kamen 20.000 Besucher nach Schönbrunn, um Fu Long zu sehen.
Wartezeiten
von bis zu 60 Minuten wurden in Kauf genommen. Die eigens engagierte
Panda-Security ließ maximal 40 Besucher gleichzeitig ins
Panda-Haus.
wienweb.at -
4. Feb. 2008
Tausende wollen Fu Long sehen
An die
15.000 Menschen wollten am Sonntag im Tiergarten Schönbrunn einen Blick
auf den
kleinen Pandabär Fu Long erhaschen. Obwohl mittlerweile ein Wachdienst
vor dem Gehege nach dem Rechten sieht, war
Panda-Mama Yang Yang das regelrechte Blitzlichtgewitter zuviel. Sie
flüchtete
mit dem kleinen Glücksdrachen in die Wurfbox. Die meisten Besucher
nehmen die
langen Wartezeiten dennoch gerne in Kauf.
TLZ
- 6. Feb. 2008
Erfurter Zoo erwartet für die Ostertage Nachwuchs
Im Zoopark in Erfurt wird für die Ostertage viel tierischer
Nachwuchs erwartet. »Wir gehen davon aus, dass es mit den Geburten im
März
losgeht«, sagte Zoosprecherin Heike Maisch am Mittwoch in Erfurt.
Besonders auf
dem Zoobauernhof werde es voller: Ponys, Pferde, Esel, Kamele und
Schweine
erwarteten Jungtiere. Im Streichelgehege seien die Ziegen und Schafe
trächtig,
die pünktlich zu Ostern ihre Lämmer bekämen. Bei den Chamäleons dagegen
schlüpfe
der Nachwuchs bereits seit einigen Tagen.
WELT
ONLINE - 31. Jan. 2008
Dreifacher
Nachwuchs bei seltenen Mähnenschafen im Zoo
Dreifacher Nachwuchs bei den seltenen Mähnenschafen im Berliner Zoo:
Ein Jungbock
und zwei weibliche Geißen kamen dort Mitte Januar zur Welt. Die Schafe
üben sich
seit ihrer Geburt auf einem Freigehege im Klettern.
inar.de - 31. Jan. 2008
Bereits
vor-österliche Freude im Streichel
Im Frühjahr
letzten Jahres hatte das Streichelgehege im Zoo Duisburg tierischen
Zugang bekommen.
5 Kamerunschafe und ein Bock im Alter von 1,5 Jahren kamen aus dem Zoo
Augsburg
im Allgäu in den Ruhrpott, um Zwergeseln und Shetland-Ponys
Gesellschaft zu leisten.
Als erstes Jungtier
im neuen Jahr durfte der Zoo Duisburg ein Kamerunschaf begrüßen, das
ein paar Tage
nach dem Jahreswechsel in aller Stille nachts geboren wurde und dem
Pfleger bei
der Morgenrunde blökend gegenüberstand. Die Mutter ist erstgebärend,
kümmert sich
aber bestens um den kleinen Bock, der oft an Mutters Milchbar hängt und
in den letzten
Wochen ordentlich an Gewicht zugenommen hat.
Heidelberg
aktuell - 4. Feb. 2008
Zartes Gemecker im Heidelberger Zoo
Der
jüngste Nachwuchs im Heidelberger Zoo ist ordentlich am meckern. Seit
einigen
Tagen wird vor allem ausgiebig getobt. Tollpatschig erkunden 15
quirlige
Zwergziegen-Kinder ihr Gehege. Dank der für die Jungtiere angenehmen
Witterung
macht das im Streichelzoogelände besonderen Spaß. Einige der bunten
Zicklein
sind kurz vor Weihnachten geboren, die jüngsten sind zwei Wochen alt.
sz-online - 4. Feb. 2008
Zwergflusspferd
Chippo hat Angebote wie Heu
Chemnitz. Chippo
wird langsam ein großer Kleiner. Das süße Zwergflusspferd (7 Monate)
aus dem
Tierpark entwächst der Kinderstube. Mittlerweile wird er von Mama Petty
(16)
kaum noch gesäugt, sondern mampft sich selbstständig auf Gardemaß. Und
der
Tierpark muss sich auf eine Trennung von ihm vorbereiten: Auf Dauer
wird Chippo
nicht in Chemnitz bleiben können. Schon jetzt stehen andere Zoos
Schlange.
Naumburger Tageblatt -
1. Feb. 2008
Im Halleschen Zoo sind die Löwen los
Keine Eifersucht, kein Streit - seit Donnerstag sind die im Juli
geborenen Löwenkinder
gemeinsam mit Vater, Mutter und einjähriger Schwester in der Freianlage
am Raubtierhaus
zu sehen. Die ersten Begegnungen ließen den Zoo-Mitarbeitern und
Besuchern das Herz
aufgehen.
inar.de
- 5. Feb. 2008
Kälbchen Witty präsentiert sich der Zooöffentlichkeit
Gerade
wenige Tage alt stellt sich das kleinste Berliner Rind dem Publikum
vor: Witty,
am 25. Januar geboren, ist der jüngste Spross der
Hinterwälder-Rinderzucht im
Zoo. Gut umsorgt durch seine 7-jährige Mutter, Wanda, darf das
zierliche
Kuhkalb zusammen mit dem 10-jährigen Bullen, Werner, und seiner älteren
Schwester, Wally, mit auf die Freianlage am Kinderzoo. Da Witty das
nunmehr
achte
Kalb von Wanda ist, fiel die Namensuche nicht ganz leicht, weil die
Namen aller
in Berlin geborenen Tiere traditionsgemäß mit einem W beginnen sollten.
Ad-Hoc-News - 5.
Feb.
2008
Berliner Zoo präsentiert Kälbchen Witty
Das
rund eineinhalb Wochen alte Hinterwälder-Kälbchen Witty wird am
Dienstag im Berliner Zoo das erste Mal der Öffentlichkeit
vorgestellt. Das kleinste Berliner Rind wurde am 25. Januar geboren.
Künftig darf es Mutter Wanda, Vater Werner und Schwester
Wally
ins Freigehege des Kinderzoos begleiten.
Berliner
Kurier -
6. Feb. 2008
Zoo und Tierpark haben Namensprobleme
Berlin. Wie soll es heißen? Den süßen Seufzer aller Eltern kennen auch
die
Tierpark-Pfleger, wenn dort ein knuffiges Wisent-Baby geboren wird.
Denn sein
Name muss mit Ti beginnen. Ti(!)erisch schwer bei über 130 Babys. Darum
heißt
eins auch Tiralala ...! Auch im Zoo ist man über jedes Tierbaby froh.
Und doch: O Weh, wenn es ein
Hinterwälder-Kälbchen ist! Denn dessen Name muss mit einem W beginnen.
Pfleger
Peter Griesbach: "Das ist bei uns Tradition, weil das erste Tier vor
Jahren aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma zu uns kam." Rund 20 der selten
gewordenen Haustiere wurden seitdem im Zoo geboren. Jetzt wieder,
diesmal ein
Mädchen. Und schon ging die Grübelei los. Jetzt soll die Kleine Witty
heißen! Doch daran hat sie später vielleicht später
zu knabbern. Denn so heißt auch der Imbiss auf dem Wittenbergplatz.
Schluck...
Tageblatt-online
- 1.
Feb. 2008
Das Schaf
Klein Erna
Berlin hat seinen Knut, Nürnberg seine Flocke – wir haben jetzt Klein
Erna. Das
Lamm wurde am 16. Januar im Wildpark Schwarze Berge geboren. Seine
Mutter hat es,
wie beim Eisbären Knut, nicht angenommen. Deshalb wird Erna von der
Tierpflegerin
Hannah Borger mit der Flasche aufgezogen. Klein Erna ist ein Bentheimer
Landschaf.
Esslinger
Zeitung - 31. Jan. 2008
Kein Knut in Esslingen
Die Nutrias haben Nachwuchs, sechs Kleine - gerade einmal zehn Tage
alt - sausen durch das Freigehege, plantschen im Wasser und fangen sich
auch
Prügel von den Großen ein, wenn sie übertreiben. Doch um diese
fröhlichen kleinen Tierkinder gibt es keinen Rummel wie um junge
Eisbären. Die Kaninchen im Tierpark haben es da leichter. Vier kleine
Häschen, kuschelige
Fellknäuel im Alter von zwei Wochen, flitzen derzeit durch das Gehege.
Die Langohren sind eben Tiere ohne Image-Probleme. Ebenso
wie die vier kleinen Ziegen, zwei bis drei Monate alt, die zurzeit ihr
Freigehege erkunden und versuchen, den Besuchern Papier aus der
Jackentasche zu
klauen.
20min.ch - 30. Jan.
2008
Pinguin-Nachwuchs
im Dählhölzli erneut zu früh
Das sanfte Piepen hat sie verraten: Die Humboldt-Pinguine im Berner
Tierpark
Dählhölzli haben wieder Nachwuchs. «Den Geräuschen nach vermuten wir
mindestens zwei Jungtiere», sagt
Tierpark-Direktor Bernd Schildger. Bevor die Küken ihren sicheren
Unterschlupf verlassen, dauert es aber noch rund drei Wochen. Wie schon
vor
einem Jahr kam der Pinguin-Nachwuchs wegen dem zu warmen Klima rund
drei Monate
zu früh.
KWICK! Community
Magazin - 4. Feb. 2008
Der Pinguin Noel schlüpft im Loro Parque
Weihnachten
hat im letzten Jahr ein ganz besonderes Geschenk für den Loro Parque
bereit
gehalten. Das niedliche Pinguin-Küken wurde am 24.12. geboren und ist
nun Teil
der großen Pinguinfamilie, die der schönste Tierpark der Kanaren seit
1998
beherbergt. Noel, der von seinen Eltern aufgezogen wird bis er sich zu
mausern anfängt, ist
nun schon das 5. Küken das im Verlauf des erfolgreichen Jahres 2007
unter der
aufopfernden Fürsorge seiner Pfleger im Loro Parque geboren wurde. So
gilt es
zu erwähnen, dass diese Exemplare, die normalerweise am Südpol zuhause
sind,
eine spezielle Betreuung benötigen, um sich zu entwickeln und zu
wachsen.
Spaniens
Allgemeine Zeitung
- 1. Feb. 2008
Gorillababy
im Madrider Zoo braucht einen Namen
Der Zoo
in Madrid ist um eine Attraktion reicher. Bereits am 20. Dezember 2007
kam ein Gorillababy
zur Welt, das sich bis jetzt gut entwickelt hat und wohl auf ist. Mehr
als 16 Jahre lang hat es mit dem Gorillanachwuchs nicht geklappt. Umso
größer
ist die Freude jetzt, denn der Gorilla gehört zu den vom Aussterben
bedrohten Tierarten. Wie der Zoodirektor erklärte, sei es sehr
schwierig, dass diese Affenart Nachwuchs
in Gefangenschaft zur Welt bringt. 2006 wurde zwar ein Gorillababy im
Madrider Zoo
geboren, es starb aber wenige Tage später. Bis jetzt hat die Kleine
aber noch keinen Namen.
Der Zoo ruft deshalb alle Kinder zur Abstimmung auf. Zur Wahl stehen
die Namen Ghana,
Grewia und Gwet. Bis zu den Osterferien können die Vorschläge
eingereicht werden, dann wird das Gorillababy
offiziell auf seinen neuen Namen "getauft".
Rhein-Neckar
Zeitung - 1. Feb. 2008
Profesionelle
Vogeldiebe „wilderten" im Wildpark
Es ist ein
herber Schlag für den Wildpark Schwarzach: In der Nacht zum gestrigen
Donnerstag
haben Einbrecher sechs besonders wertvolle Vögel aus dem Park
gestohlen. Zwischen
20 und 8 Uhr brachen Unbekannte die Stahltür des Vogelhauses auf und
entwendeten
je zwei Gelbbrustaras, Graupapageien und Königssittiche – die
wertvollsten Vögel
des Parks. Aufgrund der Vorgehensweise gehen Wildparkverwaltung und
Polizei davon
aus, dass die Täter Ortskenntnis besaßen und im Umgang mit Vögeln geübt
sind. Schlimm ist für den Wildpark nicht nur der materielle Verlust
(der "Marktwert"
der gestohlenen Vögel beträgt mehrere Zehntausend Euro), sondern in
erster Linie
die außergewöhnliche Seltenheit der Tiere. Besonders tragisch:
Die Königssittiche waren gerade dabei, Nachwuchs auszubrüten. Da
anzunehmen ist, dass die Diebe bald versuchen werden, ihre "Beute"
zu Geld zu machen, wird die Bevölkerung um besondere Aufmerksamkeit
gebeten und
zur Mithilfe bei der Suche nach den Tieren aufgerufen.
Münsterländische
Volkszeitung
- 31. Jan. 2008
Angesagt:
Tierbabys und Affentheater
Rheine. Schon seit dem letzten Sommer schnuppert sie in ihr neues
Tätigkeitsfeld hinein,
die Grundschullehrerin Annette Eilting. Gestern wurde der neue Job nun
offiziell:
Zwölf Stunden ihrer Arbeitszeit widmet die 50-jährige Pädagogin ab
sofort der Zooschule
in Rheine. Sie ist damit die Nachfolgerin von Hans Röttger, der aber
weiterhin im Zoo mit dem
Bau von Schaukästen aktiv ist. Ähnlich begann auch der Werdegang von
Annette Eilting.
1984 fand die frisch gebackene Lehrerin eine ABM-Stelle im Zoo,
kümmerte sich damals
schon um die Beschilderung des Storchen-Reservats. Und wie´s der Zufall
wollte,
nutzt sie auch die eher ruhigen Wintermonate um unter anderem diese
Schilder nach
nunmehr über 20 Jahren zu ersetzen. Zoodirektor Achim Johann freut sich
auf die neue Kollegin und auch darauf, dass
das Land die Pädagogik im Naturzoo finanziert.
PR-Inside.com - 31.
Jan. 2008
Freigehege
für Hirsch, Wisent und Auerochs
Yvonne Besser pfeift leise. Plötzlich stehen zwei weiße Polarwölfe
neben ihr - nur
durch einen Maschendrahtzaun abgetrennt. Die 36-Jährige ist
Hegemeisterin im Wildpark
Johannismühle, der sich im Baruther Urstromtal direkt an der B 96
befindet. In dichten
Wäldern, auf weiten Wiesen und zwischen kleinen Teichen leben dort auf
einer Fläche von rund 100 Hektar zahlreiche Wildarten aus
ganz Europa. Die meisten können sich im Wildpark frei bewegen,
eingezäunt sind nur
die Bären- und Wolfsgehege. Fast alle der rund 600 Tiere können auch in
der kalten Jahreszeit
beobachtet werden.
Am 16. Februar findet erstmals ein
Wolfstag statt, auf dem Experten über das Thema sprechen werden.
Berliner
Morgenpost - 2. Feb. 2008
Elefantenkuh Tanja ist Vegetarierin, aber keine
Pazifistin
Wir lachen. Wir sind jung: Tanja ist 44, ich 37 - bei einer
Lebenserwartung von
mehr als 80 Jahren. Wir haben viel Zirkus erlebt: Sie war bis 1974 bei
Krone,
ich auf einem Mädchengymnasium. Ich war brav. Tanja ist bei Krone
rausgeflogen
- motiviert wie Nelly the Elephant im Toy-Dolls-Song: Sie wollte nicht
auf
Kommandos hören. Sie gibt selbst den Ton an. Tanja ist seit fünf Jahren
Leitkuh im Zoo. "Mit 2,75 Metern ist sie eines
der größten asiatischen Elefantenmädchen in einem europäischen Zoo",
sagt
Reviertierpfleger Rüdiger Pankow. Dass die übrige Herde - bestehend aus
Frauen und Jungtieren - der Matriarchin
blind folgt, hat die Band "Wir sind Helden" 2003 in ihrem Lied
"Rüssel an Schwanz" aufgegriffen.
FR-online.de -
5. Feb. 2008
Zuchtprogramme lassen Tierarten überleben
Seit mehr als 30 Jahren gilt die Soccorotaube als ausgestorben, aber
vielleicht könnte sie schon bald wieder auf ihren Heimatinseln im
Ostpazifik
gurren - dank eines grenzüberschreitenden Zuchtprogramms. In
europäischen Zoos
leben heute wieder rund 600 dieser Vögel. "Das Ziel ist ganz klar: Die
sollen wieder ausgewildert werden", sagt Vogelkurator Stefan Stadler
vom
Frankfurter Zoo. Er führt im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms
(EEP) das Zuchtbuch der Population und ist damit für ihr Überleben
verantwortlich.
WELT ONLINE - 3. Feb.
2008
Der Zoo – die Arche Noah unserer Zeit
Die
letzten Exemplare von immer mehr Tierarten leben nur noch in Zoos.
Diese müssen
jetzt schnell herausfinden, wie man die bedrohten Arten vermehrt,
solange
Menschen ihren natürlichen Lebensraum besetzen. Auch der Hamburger
Tierpark
Hagenbeck probt täglich den Spagat zwischen dem Widerspruch
"Wildtier" und "Zucht im Zoo". Zu einem der Grundsätze gehört, dass
seit dem Jahr 2000 bei Hagenbeck kein Tier mehr von Hand aufgezogen
wurde. Aber
Dr. Stephan Hering-Hagenbeck betont: „Es kann sein, dass wir in Zukunft
in
einem Einzelfall auch wieder ein Tier mit der Hand aufziehen müssen.“
Da hätte
der Tierpark auch Glück gehabt in den vergangenen Jahren.
Ostseezeitung
- 5. Feb. 2008
Warmer Winter holt Braunbären aus der Winterruhe
Der milde Winter holt die Bären aus der Winterruhe. Wie der Natur-
und Umweltpark Güstrow am Dienstag mitteilte, sind die vier Jahre alten
Braunbären Fred und Frode bereits munter und toben ausgelassen durch
ihr
Gehege. Eine dünne Eisschicht auf dem See habe sie auch nicht am ersten
Bad
gehindert. In einem normal kalten Winter würden die Brüder bis Mitte
März Ruhe
halten, hieß es.
Thüringische
Landeszeitung - 5. Feb. 2008
Fast-Food für Ivo - Delfine im Zoo
Delfin
Ivo ist ein Bulle. Also ein Delfin-Männchen. Delfine werden nämlich
benannt wie
Rinder. Ivo lebt in einem Becken im Zoo von Duisburg, im sogenannten
Delphinarium. Gemeinsam mit ihm schwimmen dort auch drei erwachsene
Weibchen: Delphi, Daisy
und Pepina. Diese werden Kühe genannt. Die Jungtiere heißen Kälber.
Allgemeine Zeitung
Uelzen - 4. Feb. 2008
Mir entgeht nichts!
Eine
Schneeeule beobachtet im Straubinger Tierpark ihre Umgebung.
Schnee und Kälte können dem Raubvogel nichts anhaben. Das dicke
Gefieder
schützt ihn vor den Minusgraden, der Schnee verschafft ihm eine gute
Tarnung.
wien.at
- 6. Feb. 2008
Der
Lainzer Tiergarten öffnet wieder seine Tore
Rechtzeitig zu Beginn der Semesterferien stehen ab Samstag, den 9.
Februar 2008, alle Tore des Lainzer Tiergartens nach der Winterruhe
wieder
offen: täglich ab 9.00 Uhr, ab Beginn der Sommerzeit am 30. März 2008
bereits
ab 8.00 Uhr - bis zum Einbruch der Dämmerung. Die abendlichen
Schließzeiten
sind an den Toren ausgehängt. Der Eintritt in den Tiergarten ist frei.
DCRS ONLINE - 4.
Feb. 2008
Amerikanische Giraffe Tiki erhält Wintermantel
Giraffendame
Tiki steht im Zoo von Oakland, US-Bundesstaat Kalifornien, und friert.
Ja, auch
der kalifornische Winter kann manchmal ganz schön frisch werden. Weil
die
Giraffe rund 4 Meter groß ist, kann sie während des Winters nicht im
Stall der
Zoos untergebracht werden und soll daher jetzt einen eigenen
Wintermantel
bekommen. Allerdings entpuppte sich dieses Vorhaben auf
Grund von Tiki's Größe als nicht ganz einfach. Eine ansonsten auf
Pferdedecken spezialisierte
Schneiderin soll nun zur Tat schreiten. Die Jacke im Format
Extra-Extra-Lang
soll waldgrün werden und dank eines herausnehmbaren Innenfutters auch
in der
Übergangszeit angenehm zu tragen sein.
Vorarlberg
Online - 5. Feb. 2008
Tierpark muss für Tod von Kind Entschädigung bezahlen
Ein
Unterhaltungspark in China muss den Eltern eines von Krokodilen
getöteten
Kindes eine Entschädigung zahlen. Ein Gericht machte die Leitung des
Parks und
die Tierpfleger für den Tod des Buben verantwortlich und verurteilte
sie zu
einer Geldstrafe von umgerechnet 21.000 Euro. Das Personal sei zum
fraglichen Zeitpunkt nicht an Ort und Stelle gewesen,
begründete das Gericht seine Entscheidung. Zudem sei der Eingang zum
Gehege
nicht verschlossen und der Zaun um das Becken streckenweise nur 55
Zentimeter
hoch gewesen. Der neunjährige Liu Haiyang war mit drei Freunden über
den Zaun des Geheges
geklettert. Sie beschossen die Tiere mit einer Schleuder und schlugen
sie mit
Stöcken. Eines der
gereizten Tiere habe Liu erfasst und ihn unter Wasser gezogen.
Tagesspiegel -
5. Feb. 2008
Geleert und gefedert
Das
sind nicht irgendwelche Pinguinbabys, das sind Kaiserpinguinbabys, sagt
Jürgen
Fiebig. Die leben nur in der Antarktis. Und können bei Eisstürmen und
50 Grad
minus überleben. Na gut, die hier wohl nicht mehr. Jürgen Fiebig hat
sie gerade erst fertig präpariert. Das deutsche
Forschungsschiff Polarstern brachte sie von einer Expedition mit, die
Jungtiere
waren schon tot, als man sie im Eis fand. Jürgen Fiebig, 55, ist
zoologischer
Präparator am Naturkundemuseum, seit 36 Jahren schon. Drei Tage Arbeit
hat Fiebig für jeden der Pinguine gebraucht. Die Vögel
kommen
nun ins Depot, da werden sie gelagert, bis sie für Ausstellungen
benötigt
werden. Viele andere präparierte Tiere landen in der wissenschaftlichen
Sammlung. Allein 200 000 Vögel werden im Naturkundemuseum aufbewahrt,
das ist
mit Abstand die größte Vogelsammlung Deutschlands.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
kerkrade.nieuws.nl - 6. Febr. 2008
Gaiapark noemt witte neushoorn 'Rafika'
Gaiapark nennt Breitmaulnashorn "Rafika"
Das Breitmaulnashorn, das im April in den Gaiapark umsiedelt, wird
Rafika heißen. Das bedeutet "Freund" in Suaheli. Die Leute konnten in
den letzten Monaten über eine Website abstimmen, welchen Namen das mehr
als 2.000 kg wiegende Tier erhalten soll. Rafika ist eins von zwei
Nashörnern, die der Gaiapark übernimmt aus dem englischen Zoo Whipsnade.
dvhn.nl - 6. Febr. 2008
Nieuwe giraf voor dierenpark Emmen bezwijkt in Madrid
Neue Giraffe für Tierpark Emmen stirbt in Madrid
Emmen/Madrid. Der Tierpark Emmen muß zum zweitenmal auf Suche gehen
nach einem neuen Giraffenbullen als Nachfolger des vor einiger Zeit
verstorbenen Nexus. Am Mittwochmorgen sollte der neue Giraffenbulle vom
Zoo Madrid aus nach Emmen transportiert werden. Das Tier verstarb
jedoch in der Transportkiste. Laut Tierparksprecher Wijbren Landman ist
noch nicht klar, woran das junge Männchen gestorben ist. "Aber
vermutlich ist es Streß gewesen. Wir können nachvollziehen, daß es ein
mühseliges Stück Arbeit war, das Tier in die Transportkiste zu kriegen.
Eine halbe Stunde, nachdem das Tier endlich in der Transportkiste war,
fiel es tot hin."
rtvutrecht.nl - 5. Febr. 2008
Opgezette
kraanvogel in Dierenpark Amersfoort
Ausgestopfter Kranich kommt in den Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Ein ausgestopfter Paradieskranich ist am Dienstag mit dem
Tierrettungsdienst von Vlissingen aus in den Tierpark Amersfoort
transportiert. Das Tier wurde vor ein paar Wochen von Mitarbeitern des
Tierschutzes im Dorf Gapinge "gerettet". Der Tierrettungsdienst erhielt
eine Information von einer Frau, die sich schreckliche Sorgen machte um
einen Reiher, der gefesselt schien, so ein Mitarbeiter von
Dierenbescherming. Als sie vor Ort kamen, stellte sich heraus, daß es
sich um einen ein Meter hohen ausgestopften Kranich handelte. Die
Mitarbeiter des Tierschutzes wollten das Tier nicht einfach so in den
Müll werfen und begaben sich auf die Suche nach einer guten Bestimmung.
Der Tierpark Amersfoort wollte den Kranich gern haben.
ad.nl - 5. Febr. 2008
Dierenpark krijgt spraakmakende kraanvogel
Tierpark erhält Aufsehen erregenden Kranich
Amersfoort. Im Amersfoorter Tierpark ist am Dienstag ein ausgestopfter
Kranich angekommen. Das Tier stammt vom Tierschutz in Zeeland, der es
aus dem Polder holte - nach Telefonanrufen von beunruhigten Passanten.
Die Zeeländer Tierschützer rückten Mitte Januar in das Dorf Gapinge aus
(Halbinsel Walcheren), weil dort ein gefesselter Reiher am Wegrand
gesichtet worden war. Das arme Tier sollte noch am Leben sein. Bei der
Ankunft bot sich dann doch ein anderes Bild. Was für einen Graureiher
gehalten wurde, erwies sich als ausgestopfter Paradieskranich, eine
geschützte Tierart aus Südafrika. Der unbekannt gebliebene Eigentümer
hatte offensichtlich genug von ihm. Das ausgestopfte Exemplar, dessen
Art Nationalvogel Südafrikas ist, stand danach einige Wochen in einer
Garage des Tierschutzes in Vlissingen, erhält jetzt aber ein Plätzchen
im Zoologischen Museum des Amersfoorter Zoos. Hier steht ein
Vogelschrank mit ausgestopften Vögeln. Im Tierpark selbst sind drei
Arten von lebenden Kranichen zu finden.
dierenpark-emmen.nl - 1. Febr. 2008
Wolken van baby's
Wolken von Babys
Im Riffaquarium des Tierparks Emmen halten zwei Paar Stachelriffbarsche
jeweils Wache bei einer Wolke von mehr als hundert Barschbabys. Sobald
ein Fisch in die Nähe der Jungen kommt, jagen sie diesen sofort weg.
Vor allem der Putzerfisch, der wahrscheinlich gern einen Jungbarsch
fressen möchte, darf nicht so nahe heran. Die Aufzucht dieser
Stachelriffbarsche ist ein schönes Beispiel für das Bestreben der Zoos,
der Zucht von Fischen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. So sind die
Elternpaare auch in einem Tiergarten zur Welt gekommen und groß
geworden. Wenn die Emmener Stachelriffbarsche groß sind, können sie
ebenfalls in andere Zoos umsiedeln. Vorläufig sind sie aber noch ganz
klein und die ganze Zuwendung von Vater und Mutter sorgt für ein
prachtvolles Schauspiel für die Besucher des Parks.
overloonzoo.nl - 1. Febr. 2008
Axishert geboren
Axishirsch geboren
Vorige Woche ist im Zoo Parc Overloon ein Axishirsch geboren worden. Es
ist das erste Junge in diesem Jahr.
frieslandzoo.nl - 1. Febr. 2008
Eitjes bij Madagaskar daggekko`s
Eier bei Großem Madagaskar-Taggecko
Beim Großen Madagaskar-Taggecko im Aqua Zoo Friesland wurden Eier
gesichtet. Es ist das erste Mal im Aqua Zoo Friesland, daß diese
Tierart Eier gelegt hat. Wenn die Eier befruchtet sind, sollen nach
ungefähr 60 bis 65 Tagen die Jungen schlüpfen.
ad.nl - 31. Jan. 2008
Sambu (18) is ingeslapen
Sambu (18) ist eingeschlafen
Amersfoort. Der alte Sambu ist nicht mehr. Donnerstagabend ist das
einzige Löwenmännchen im Tierpark Amersfoort gestorben. Sambu wurde
1990 im Tierpark Amersfoort geboren. Das Durchschnittsalter von Löwen
in Zoos beträgt etwa fünfzehn Jahre. Er war bereits einige Zeit krank
und zeigte kein Interesse mehr für die drei Löwinnen im Park. Sambu
machte zweimal einen Abstecher. Zu Ouwehands Tierpark in Rhenen und zu
Artis in Amsterdam. Alterserscheinungen machten ihm zu schaffen. Über
ein Europäisches Austauschprogramm versucht der Tierpark in Kürze einen
neuen Löwen nach Amersfoort zu holen.
dierenpark-emmen.nl - 31. Jan. 2008
Laat u verwennen!
Lassen Sie sich verwöhnen!
Speziell für alle Gäste, die einen umfassenden Besuch des Parks
vorhaben, haben wir ein Verwöhn-Angebot zusammengestellt. So können Sie
einen komplett betreuten Tag im Park genießen. Ihr Besuch beginnt im
Restaurant bei den Bisons und Elchen mit einer Tasse Kaffee und Kuchen.
Unter Mittag können Sie ein herrliches Lunch genießen. Im Laufe des
Nachmittags gibt es ein duftendes Täßchen Tee oder Kaffee mit etwas
Leckerem im Patio de Yucatán, der Terrasse, die einen Ausblick auf die
Spielexpedition Yucatán bietet. Auch bekommen Sie einen Fragebogen mit,
wodurch ein Spaziergang durch den Park eine echte Entdeckungsreise
wird. Im Zoo Shop finden Sie Sonderangebote mit attraktiver Ermäßigung.
Das Angebot ist auch ganz schön für Ihre Kinder und Enkel. Diese können
unter Mittag ein Kinderlunch genießen mit einem kleinen Präsent. Weiter
erhalten sie einen Fragebogen, um im Park auf Entdeckungstour zu gehen
und natürlich können sie sich ausleben in der Spielexpedition Yucatán!
Der Preis für dieses Super Verwöhnangebot beträgt lediglich 9,95 � pro
Person. In diesem Preis ist der Eintritt in den Zoo nicht enthalten.
Das Angebot ist dann auch erhältlich an der Kasse und in der
Gastronomie des Parks.
zooantwerpen.be - 30. Jan. 2008
Olifant
Phyo Phyo met een buikje! May Tagu krijgt broertje of zusje!
Elefantin Phyo Phyo mit einem Bäuchlein! May Tagu kriegt ein
Geschwisterchen!
Die Indische Elefantin Khaing Phyo Phyo ist mit Sicherheit schwanger!
Nach langem Warten haben wir endlich endgültig Aufschluß. Die
Ergebnisse der Blutwerte im Labor bringen gute Nachrichten. Hohe
Trächtigkeitshormone bestätigen das noch einmal. Die echographische
Untersuchung im August vorigen Jahres war hoffnungsvoll, aber die
endgültige Bestätigung ließ auf sich warten. Und nun ist es sicher!
Khaing Phyo Phyo (Pio Pio für die Freunde) kriegt ein "kleines"
Bäuchlein. Unsere Elefantin ist jetzt etwa im achten Monat. Die
Tragzeit bei Elefanten dauert 22 Monate, eine richtige
Elefantenträchtigkeit. Das ist nicht nur für den Zoo eine phantastische
und einmalige Nachricht, sondern sicher auch für das internationale
Zuchtprogramm für diese sehr bedrohte Tierart. Wir sehnen uns voller
Hoffnung nach der Geburt eines gesunden Kalbs im Frühjahr 2009.
Alexander, der Elefantenbulle aus den Niederlanden, hat sich selbst
bewiesen als guter Zuchtbulle im Rahmen des internationalen
Zuchtprogramms für diese bedrohte asiatische Tierart. Alexander ist
inzwischen in Amersfoort. Sein Aufenthalt in Antwerpen hat also ein
schönes, kleines "Nachspiel" erhalten. Die Extra-Sicherung, die
angebracht wurde am Ägyptischen Tempel, um den Bullen unterzubringen,
soll dann auch entfernt werden. Yu Yu Yin und Dumbo, die anderen beiden
Weibchen aus der Herde, warten nun auf die Ankunft des neuen Babys. May
Tagu, das kleine Elefantenkalb von 2,5 Jahren, bekommt also hoffentlich
2009 einen gesunden Spielgefährten, um mit ihm am Ägyptischen Tempel
herumzutollen.
dierennieuws.nl - 30. Jan. 2008
'Jaar van de Kikker' in NVD dierentuinen
"Jahr des Frosches" in NVD-Zoos
Unmittelbares Handeln ist nötig und die Zoos, die der Niederländischen
Vereinigung von Tiergärten (NVD) angehören, gehen Hand in Hand während
des Jahres des Frosches. Die Zoos sollen innerhalb der nationalen
Amphibien-Aktion das kommende Jahr um Aufmerksamkeit ersuchen für die
Problematik der Amphibien. Die Zoos sollen außerdem ihren Sachverstand
auf dem Gebiet der Zuchtprogramme einsetzen, um verschiedene ernsthaft
bedrohte Arten in Laboranordnungen zu retten. Weiter soll Geld
gesammelt werden zugunsten von Forschung, Maßnahmen und Lösungen. In
den Niederlanden ist das Jahr des Frosches heute (30.1.) offiziell
gestartet. Der landesweite Anstoß wurde in Artis vollzogen, weil Artis
von den NVD-Zoos die größte Amphibiensammlung beherbergt. Speziell
anläßlich des Jahres des Frosches in den Zoos hat Harry Sacksioni seine
Darbietung "Paddentrek" [Krötenzug] auf CD aufgenommen. Am 30. Januar
wird diese einzigartige CD der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Kauf
der CD kann jeder einen Beitrag leisten zu den weltweiten Projekten,
die das Überleben der bedrohten Amphibienarten sichern. Der
Leopold-Verlag unterstützt mit "Kikker..." [Frosch und seine Freunde
sind bekannte Bilderbuchfiguren] von Max Velthuijs die
Amphibien-Aktion! "Kikker" wird das ganze Jahr über anwesend sein bei
den verschiedenen Aktivitäten in den NVD-Zoos. Website:
www.nvddierentuinen.nl
planckendael.be - 21. jan. 2008
Lief klein konijntje euh�..koala'tje!
Süßes kleines Kaninchen äh... Koala'chen
Die kleinen Koalas in Planckendael sind endlich zu sehen. Die kleinen
Knirpse piepsen mit ihrem Köpfchen aus dem Beutel und das ist
"supersüß". Vor etwa sechs Monaten wurden sie geboren und von da ab
wuchsen sie dann im Beutel. Und jetzt endlich zeigen sie zum erstenmal
ihre Schnäuzchen. Weil Koalas aber wenig zu sehen sind in Europa, ist
Planckendael so stolz wie ein Kongopfau. Beide Mütter haben noch ein
anderes, größeres Junges herumklettern. Guwara, die eine Mutter, hat
noch ein Töchterchen Hanya, was Fels und Stein bedeutet in der Sprache
der Aborigines. Das ist die Sprache der ursprünglichen Einwohner des
Gebiets, in dem die Koalas leben. Hanya ist etwa 1,5 Jahre alt.
Ditji-Toda ist die andere Mutter, ihr Teenager heißt Hinchinbrook.
Versucht das nur einmal dreimal schnell hintereinander für euch
auszusprechen. Hinchinbrook ist benannt nach einem großen Naturreservat
auf einer Insel in der Nähe der australischen Küste. Er ist auch
ungefähr 1,5 Jahre alt. Unsere Koalas kriegen in jedem Fall Namen, die
einen Bezug haben zur Sprache der australischen Ureinwohner. Willst du
mit auswählen, wie die neuen Kleinen heißen sollen? Das kannst du, wenn
du auf unserer Homepage abstimmst. Unsere Pfleger stellen auf jeden
Fall fünf Namen vor. Sieh schnell nach. Die Namen, welche die meisten
Stimmen von euch kriegen, werden die neuen Namen unserer Koalas. Es
geht also darum abzustimmen... Und noch kurz dies, bevor ihr auf Suche
nach Koalas geht. In Europa kann man Koalas nur in Planckendael,
Lissabon, Duisburg, Wien, Madrid und Beauval (Frankreich) finden.
Russische
Meldungen
Litauen
unet.lt - 7. Febr. 2008
Овцебык
убил
смотрителя и
сбежал из
клетки
Moschusochse tötete Mitarbeiter des Zoos und entkam aus dem
Gehege
Ein Moschusochse aus dem Zoo Kaunas hat einen Mitarbeiter tödlich
verletzt und entkam aus dem Gehege. Das aggressive Tier wurde gefangen
und erhielt eine große Dosis Schlafmittel. Über das Schicksal des
Paarhufers wird entschieden. Der Zoo ist vorerst für Besucher
geschlossen. Die Polizei untersucht die Umstände des Vorfalls. Der Zoo
Kaunas - der größte in Litauen - wurde 1938 eröffnet. Jetzt werden auf
einer Fläche von fast 16 ha insgesamt etwa 3.000 Tiere aus 270 Arten
gehalten. Im Zoo arbeiten mehr als 130 Mitarbeiter.
Estland
rus.delfi.ee - 1. Febr.
2008
Вторая
жизнь белого медведя
Франца
Das zweite Leben des Eisbären Franz
Tallinns Oberbürgermeister Edgar Savisaar und der Direktor des
Tallinner Zoos Mati Kaal machten einen Kurzbesuch am neuen
Aufenthaltsort eines alten Zoopfleglings, des Eisbären Franz. Dieser
hatte viele Jahre lang den Zoobesuchern großes Vergnügen bereitet, als
sein Leben zu Ende war, siedelte Franz - ausgestopft - in das
Naturmuseum über, wobei er sich, nach Meinung von Mati Kaal, "fast
nicht verändert hat". Der Oberbürgermeister der Hauptstadt
interessierte sich bei den Museumsmitarbeitern dafür, ob das neue
Ausstellungsstück Einfluß gehabt habe auf die Besucherzahl - er erhielt
eine positive Antwort. Savisaar bemerkte, daß in der Stadt ein
interessanter und nützlicher Komplex von Einrichtungen entstanden sei,
der den Leuten etwas über die Natur erzähle. Das dem Umweltministerium
unterstellte Naturmuseum bildet ein einheitliches Ganzes mit dem
Botanischen Garten und dem Zoo. Diese Einrichtungen sind besonders
populär unter Schülern, die hier ihr Wissen in Zoologie und Botanik
ergänzen. Franzens Aufenthalt im Tallinner Zoo fand bekanntlich ein
tragisches Ende: im September vorigen Jahres brach er irgendwie aus
seinem Gehege aus - um ihn wieder dort unterzubringen, wurde ihm eine
Narkose verabreicht, von der er sich nicht wieder erholte. Später wurde
festgestellt, daß das Herz des Eisbären den Schock nicht ausgehalten
hatte. Franz wog etwa 540 kg, aber das Betäubungsmittel, das ihm
verabreicht wurde, war für 40 kg berechnet, die Rede davon, sein Tod
wäre von einer Überdosierung gekommen, ist unbegründet. Mati Kaal
erinnert sich, wie der drei bis vier Monate alte kleine Bär im Jahre
1988 vom Franz-Josef-Land gebracht wurde.
Lettland
tatar-inform.ru - 31. Jan. 2008
Февраль
станет
тропическим
месяцем для Рижского
зоопарка
Der Februar wird zu einem Monat der Tropen für den Rigaer Zoo
Riga. Bereits zum sechstenmal wurde im Rigaer Zoo der Februar "nach
Tradition" zu einem Monat der Tropen erklärt. Die Besucher des
Tropenhauses des Tiergartens erhalten die seltene Möglichkeit,
exotische Tiere, die nachtaktiv sind oder an Orten leben, an die
niemals ein Sonnenstrahl gelangt, genauer zu betrachten. Um es
Beobachtern und Beobachteten so angenehm wie möglich zu machen, wird
sich die Bekanntschaft vollziehen bei einer besonderen, für die Tiere
unschädlichen und für das menschliche Auge ausreichenden Beleuchtung.
Mitarbeiter des Zoos sind bereit, die Fragen der Wißbegierigen zu
beantworten, die mutigsten dürfen einige Amphibien und Reptilien in den
Händen halten. Seit 2001 gibt es im Zoo eine spezielle Unterkunft für
Bewohner der Tropen - das Tropenhaus. Das ganze Jahr über werden hier
Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten, die am geeignetsten
sind für die Amphibien und Reptilien.
chas-daily - 31. Jan. 2008
Февраль - тропический
месяц
Der Februar- ein tropischer Monat
Und nun ist bereits das sechste Jahr der zweite Monat des Jahres im
Rigaer Zoo ausgerufen zum "Monat der Tropen". Diesmal sind seine
Haupthelden Amphibien, keine einfachen, sondern exotische. Welche
Amphibien kennen wir in unserer Fauna - Frösche, Kröten, manchmal
konnte man Wassermolche sehen. Doch wenn Sie im Februar in den Zoo
kommen, dann werden Sie das Glück haben, solche seltenen Vertreter der
Amphibien zu sehen, wie Spanischer Wassermolch, buntfarbige Kreuzkröten
[?] und aquatische Blindwühlen [?]. Hier, im Rigaer Zoo, ist übrigens
eine der umfangreichsten Lurchsammlungen in Europa. Sie zählt 48 Arten!
Belorußland
minskzoo.by - 18. Jan. 2008
Обитатели
Беловежской
пущи
объедают соседей
Die Bewohner des Urwalds von Belowesh fressen die Nachbarn arm
Die Mitarbeiter von fünf Landwirtschaftsbetrieben des Rayons Prushany
(Gebiet Brest) sind überhaupt nicht erfreut über die Nachbarschaft des
bemerkenswerten Naturdenkmals und einzigartigen Nationalparks
Beloweshskaja Puschtscha (Belowesh). Wie die Chefin der Verwaltung für
Landwirtschaft und Lebensmittel des Rayon-Exekutivkomitees Marija
Stepanjuk BelaPAN ["Belorussische Private Nachrichtenagentur"]
mitteilte, müssen seit Winterbeginn praktisch täglich bis zu 80
Puschtscha-Bewohner von den Feldern dieser Wirtschaften verjagt werden,
die den landwirtschaftlichen Kulturen beträchtlichen Schaden zufügen;
dort wurden Winterraps und Wintergetreide gesät. "So aktiv zeigen sich
die ungebetenen Gäste schon den dritten Winter auf den Feldern. Wir
bringen das in Verbindung sowohl mit der zahlenmäßigen Zunahme der
betreffenden Tiere, als auch mit der Erweiterung des
Nationalpark-Territoriums. Insbesondere die Wisente kommen zu den
Futterstellen, die unweit der landwirtschaftlich genutzten Flächen
eingerichtet wurden, danach setzen sie ihre Mahlzeit fort auf den
Feldern der Landwirtschaftsbetriebe", fügte M. Stepanjuk hinzu. Laut
Stepanjuk läßt sich noch nicht sagen, wie hoch der Schaden ist, der im
jetzigen Winter durch Wisente, Wildschweine und Hirsche entstand. Im
Jahre 2007 betrug er mehr als 100 Millionen Rubel. "Über dieses Problem
haben wir schon wiederholt an die Verwaltung des Nationalparks
�Beloweshskaja puschtscha' geschrieben. Die Situation hat sich noch
nicht verändert", präzisierte M. Stepanjuk. Quelle: www.tut.by
minskzoo.by - 25. Jan. 2008
Минский
зоопарк
проводит
акцию
«Строим
дом для
леопарда»
Aktion "Bauen wir ein Haus für den Leoparden" im Zoo Minsk
Die Kaffee und Tee Import-Gesellschaft "Ikartime" (Handelsmarke
"Matador") hat für den Zoo Minsk ein Amurleopardenmännchen namens Leo
erworben. Es werden Spenden gesammelt für den Bau eines Geheges für das
Leopardenpaar.
Ukraine
mediaport.info - 6. Febr. 2008
Англичане
и
харьковчане
обсудят
переработку
навоза в
зоопарке
Engländer und Charkower erörtern Verarbeitung von Stallmist im
Zoo
Engländer beabsichtigen, dem Charkower Zoo eine Technologie zur
Verarbeitung von Stallmist zu Biogas anzubieten. Wie der Direktor des
Charkower Zoos Aleksej Grigorjew mitteilte, findet heute in Charkow
eine Konferenz statt, die dem Problem der Herstellung von Biogas
gewidmet ist, auf dieser werden auch die ausländischen Investitionen
erörtert.
sq.com.ua - 5. Febr. 2008
Самка
шимпанзе
и 12
фламинго
поступят
в
Харьковский
зоопарк
в
феврале
Ein Schimpansenweibchen und 12 Flamingos kommen im Februar in
den Zoo Charkow
Der Direktor des Zoos teilte mit, daß bis zum März die Anschaffung von
12 Flamingos und eines Schimpansenweibchens geplant sind. Der Charkower
Zoo liegt im Zentrum der Stadt, in Nachbarschaft des
T.Schewtschenko-Gartens. Die Fläche des Zoos beträgt 22 ha. Er
beherbergt 7.133 Tiere in 367 Arten. Darunter sind 103 Arten seltener
und geschützter Tiere.
kh.ura-inform.com - 5. Febr. 2008
В
сентябре
в
Харьковском
зоопарке
откроется
обновленный
Дом
юннатов
Im September wird im Charkower Zoo erneuertes Haus der Jungen
Naturforscher eröffnet
Im erneuerten Haus der jungen Naturforscher wird es in zwei Etagen eine
Orangerie, eine Bibliothek und alle notwendige Ausstattung für die
Beschäftigung der jungen Naturforscher geben.
Europäisches Rußland
news.mail.ru - 6. Febr.
2008
Экологи
предложили
свой вариант
талисмана
Олимпиады-2014
Ökologen schlugen ihre Variante für das Maskottchen der
Olympischen Spiele 2014 vor
Das beste Maskottchen für die Olympischen Spiele in Sotschi wird der
Vorderasiatische Leopard sein, der einst in dieser Region vorkam. Diese
Meinung äußerte der Vertreter des Sotschi-Nationalparks Boris Tunijew.
Ihn unterstützte der Direktor der russischen Abteilung des WWF Igor
Tschestin. "Weder Schneemann noch Großväterchen Frost stimmen mit dem
Image von Sotschi überein", sagte der Vertreter des
Sotschi-Nationalparks Boris Tunijew. "Das ist absurd. Ich würde es für
besser halten, als olympisches Maskottchen den Vorderasiatischen
Leoparden zu sehen, der einmal in dieser Gegend (in den Bergen) lebte."
Der Direktor der russischen Abteilung des WWF Igor Tschestin
unterstützt Tunijew. "Der Leopard kam in dieser Gegend bis zu den
zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor. Jetzt haben wir ein
Programm von Maßnahmen zur Wiederherstellung seiner Population
beschlossen, das für zehn Jahre berechnet ist. Jetzt sind wir in das
dritte Jahr des Programms eingetreten", bemerkte er. Nach den
Erwartungen des Wissenschaftlers kann die Anzahl dieser Tiere bis zum
Jahre 2015 bis auf 200 Individuen gebracht werden.
utro.ru - 6. Febr. 2008
Жители
Сочи
выступают за
Олимпийского
Барсика
Die Einwohner von Sotschi sind für einen Olympischen Leoparden
Vor kurzem schlugen die Behörden von Sotschi den Wählern der Stadt vor,
am 2. März parallel zu den Präsidentenwahlen für eines der olympischen
Embleme abzustimmen - Großväterchen Frost, Eisbär, Schneeflocke und
Delphin auf Skiern. Doch unter der Bevölkerung und Vertretern
gesellschaftlicher Organisationen ruft eine solche Auswahl Verwunderung
hervor: in der Liste fehlt der Vorderasiatische Leopard, das passendste
Symbol für die Spiele in Sotschi 2014. Für den Leoparden als mögliches
Emblem der olympischen Spiele begann nach dem Start des Programms für
die Wiedergeburt der Population dieses graziösen Tiers der World Wide
Fund for Nature (WWF) einzutreten - unter Mitwirkung des
Kaukasus-Biosphärenreservats und unterstützt von der Compagnie "Rosa
Chutor". Der Vorderasiatische Leopard ist die letzte Großkatze Europas,
die sich nur im Kaukasus erhalten hat. "Es wäre logisch, als Symbol der
Olympischen Spiele in Sotschi gerade diesen einzigartigen Vertreter der
kaukasischen Fauna zu wählen", erklärte Igor Tschestin, Direktor des
WWF Rußlands. "Ich denke, daß die Wahl des Leoparden zum Symbol der
Olympischen Spiele auch ein Symbol für die Wiedergeburt Rußlands sein
würde."
izvestia.ru - 2. Febr. 2008
В
День
сурка
байбаки
в
Ленинградском
зоопарке
по
обыкновению
спят
Wie gewöhnlich schlafen die Bobaks im Leningrader Zoo am
Murmeltiertag
Sankt Petersburg. Am Murmeltiertag schlafen die Bobaks
(Steppenmurmeltiere) aus dem Leningrader Zoo fest und können den
Frühlingsbeginn nicht voraussagen, erfuhr RIA Nowosti von einer
Vertreterin des Zoo-Pressedienstes. "Unsere Murmeltiere wachen an
diesem Tag nicht auf. Amerika und wir haben verschiedene Klimazonen -
und unsere Stadt liegt nicht im Süden unseres Landes, sondern im
Norden", sagte die Vertreterin des Pressedienstes des Leningrader Zoos.
Sie bemerkte, daß der lange Schlaf ein physiologisches Bedürfnis für
das Murmeltier ist. Die Redensart "schläft wie ein Murmeltier" entstand
nicht zufällig - insgesamt zwei Drittel des Jahres verschlafen die
Murmeltiere. Dabei hängt der Schlaf der Murmeltiere nicht nur mit der
Notwendigkeit zusammen, Winterkälte und Futtermangel zu überstehen, es
ist auch eine Methode ihres Organismus, den Energieaufwand zu
regulieren. Doch ungeachtet dessen, daß die Bobaks in Sankt Petersburg
in diesen Tagen sich nicht anschicken aufzuwachen, wird es an diesem
Wochenende dennoch einen Feiertag geben, der mit Nagetieren im
Zusammenhang steht, zu denen auch die Murmeltiere gehören. "Zum
erstenmal führen wir in diesem Jahr am 2 und 3. Februar den Tag des
Nagetiers durch. Nach dem Östlichen Kalender [Osten = (hier) China,
Korea, Japan, Vietnam] ist das Jahr 2008 das Jahr der Ratte; der Zoo
hat eine Ausstellung vorbereitet, in der 15 Arten verschiedener Mäuse
und Ratten vertreten sind", sagte die Vertreterin des Pressedienstes.
tatar-inform.ru - 1. Febr. 2008
В
Казанском
зоопарке
отметят
новый год по
восточному
календарю
Im Zoo Kasan wird das Neue Jahr nach östlichem Kalender
gefeiert
Kasan. Reigentanz mit Gesang und Händeklatschen am Mandarinenbaum,
chinesische Neujahrslieder, Spiele, Wettbewerbe und vieles andere
erwartet die Kasaner Kinder zum Feiertag "Neujahr nach dem Östlichen
Kalender", der im Kasaner Zoologisch-botanischen Garten am nächsten
Sonntag veranstaltet wird. Neben traditionellen Spielen und
Wettbewerben erwartet die Gäste ein Wettstreit im Zeichnen von
Neujahrs-Hieroglyphen. Außerdem erfahren alle, die zum Feiertag kommen,
etwas über chinesische Traditionen. Doch der Hauptheld der
Veranstaltung wird natürlich das Symbol des Jahres 2008 sein - die
Ratte. Mitarbeiter des Kasaner Zoos werden über Angewohnheiten und
Charakter dieses Tiers erzählen.
izvestia.ru - 1. Febr. 2008
В
московском
зоопарке о
наступлении
весны
возвещают
медведи, а не
сурки
Im Moskauer Zoo verkünden die Bären feierlich den
Frühlingsanfang, nicht die Murmeltiere
Der Frühlingsanfang wird von den aus der Winterruhe erwachten Braun-
und Kragenbären feierlich verkündet, nicht von den Murmeltieren, wie in
den USA, wo am 2. Februar der Murmeltiertag begangen wird. Wie im
Pressedienst des hauptstädtischen Tiergartens mitgeteilt wurde, wird im
Moskauer Zoo der Murmeltiertag nicht gefeiert - "diese Tiere haben wir
nicht in unserer Sammlung, und wenn wir sie hätten, dann würden die
Murmeltiere jetzt, in unserem Klima, noch fest schlafen". Die genaueste
Vorhersage über den anbrechenden Frühling geben im Moskauer Zoo die
Bären - "wenn die Bären endgültig erwacht sind und Futter verlangen,
heißt das, daß auch der wirkliche Frühling richtig zu wirken beginnt".
Ungeachtet des wechselhaften Wetters - mal Tauwetter, mal Abkühlung -
schlafen die Petze im Moskauer Zoo fest und verschieben die Hoffnungen
der Moskauer auf ein Herannahen des Frühlings. "Das Wetter hat den
Schlaf der Bären noch nicht beeinflußt, doch sollte es wärmer werden,
können sie vor der Zeit aufwachen. Obwohl die Bären sich dann erneut
aufs Ohr legen", erzählte man im Pressedienst und fügte hinzu, daß
"diese in einem gewöhnlichen Winter bis Ende März schlafen, wenn noch
Schnee liegt und im Freien Minustemperaturen gemessen werden". Jetzt
schlafen im Moskauer Zoo sechs Bären - drei Braunbären aus dem Fernen
Osten und Kamtschatka und auch drei ihrer Vettern, drei ussurische
Kragenbären, informiert ITAR-TASS.
fontanka.ru - 1. Febr. 2008
Питерского
сурка будить
не будут
Das Petersburger Murmeltier wird man nicht wecken
Der Murmeltiertag wird im Leningrader Zoo nicht gefeiert. In der
Abteilung für Huftiere und Nagetiere des Zoos sagte man, daß "niemand
beabsichtigt, das Murmeltier aus der warmen Höhle herauszunehmen
während des Winters und es ins Freie zu setzen". Im Leningrader Zoo
leben jetzt zwei Paare Steppenmurmeltiere oder Bobaks - und alle
schlafen sie fest. Im vorigen Jahr haben sie den überseeischen Feiertag
auch ignoriert und blieben in ihren Höhlen. Die Murmeltiere erwachen
erst im April, manchmal sogar erst im Mai. Und wenn der Sommer trocken
wird, dann können die Murmeltiere auch im Sommer für zwei, drei Tage
einschlafen, hiervon kommt auch der Ausdruck: schläft wie ein
Murmeltier. Bobaks stehen auf der Roten Liste, da ihr natürlicher
Lebensraum, die Steppe, jetzt aktiv besiedelt wird, auch müssen die
Murmeltiere leiden wegen ihres Fleisches und ihres Fetts, das breite
Anwendung findet in der Medizin. Viele junge Murmeltiere sterben
während des Schlafs, weil sie sich im Sommer nicht genügend Fett
angefressen haben.
kazan.kp.ru - 1. Febr. 2008
В
казанском
зооботсаду
прошел
конкурс снежных
фигур
Schneefiguren-Wettbewerb im Kasaner Zoo
Am Mittwoch trafen sich Kasaner Kinder im Zoo zum
Schneefiguren-Wettbewerb. Es gab ein Thema für das Schaffen: Frösche.
gorod48.ru - 1. Febr. 2008
В
Липецком
зоопарке на
свет
появились четырехрогие
бараны
Im Zoo Lipezk kamen Vierhornschafe zur Welt
Im Zoo Lipezk wurden dem Paar schottischer Vierhornschafe zwei Lämmer
geboren - ein schwarzes Lämmchen und ein schwarz-weißes Schäflein. Der
schottische Vierhornwidder Anis und das weibliche Tier Wolna erwarb der
Zoo Lipezk im Jahre 2006 in Krasnodar. Als Wolna nach Lipezk gebracht
wurde, hatte keiner der Zoomitarbeiter gewußt, daß sie trächtig war.
Nach einigen Tagen bekam sie Nachwuchs - zwei Lämmer. Doch das geschah
nachts, als niemand von den Mitarbeitern des Zoos in der Nähe war - die
Neugeborenen wurden von den erwachsenen Tieren totgetreten. Jetzt
wurden Wolna und Anis erneut Eltern eines Zwillingspärchens. Diesmal
trennten die Zoomitarbeiter rechtzeitig das Weibchen vom Widder und den
anderen, gewöhnlichen Schafen. Die Lämmer und das Mutterschaf befinden
sich jetzt in gesonderten Boxen unter der Aufsicht der Tierärzte.
zavtra.com.ua - 30. Jan. 2008
История
одного
бегемота или
водка в помощь
Die Geschichte eines Flußpferdes oder Wodka hilft
Das ist die erstaunliche Nachkriegsgeschichte der Wiederbelebung eines
Flußpferds aus dem Königsberger (Kaliningrader) Zoo, das später beinahe
nach Moskau übergesiedelt wäre. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das
deutsche Königsberg zur UdSSR und wurde zu Kaliningrad (1946). Die
Stadt hatte unter den militärischen Operationen stark gelitten; übel
erging es auch dem örtlichen Zoo - den Krieg hatten nur vier Tiere
überlebt: ein Damhirsch, ein Esel, ein Dachs und ein Flußpferd.
Besonders schlecht ging es dem Flußpferd Hans: als die sowjetischen
Truppen die Stadt stürmten, wurde es von sieben verirrten Kugeln
getroffen. Das arme Tier wurde in einem schmalen | |