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407 vom 31.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
Zitat der
Woche: "Bist so schön und daunenweich, machst den Zoo von Nürnberg
reich" (das übertrifft nur noch ein norddeutscher Tierparkverein;
Eurozeichen in den Augen haben aber vom Bäcker bis zum
Oberbürgermeister auch ganz andere Leute).
Rekord der Woche: eine 24-Megabyte-Pressemitteilung...!
(das ist mehr als alles, was wir im gesamten Jahr 2001 erhielten)
Vielleicht weitreichendste Meldung der Woche:
Im letzten
Jahr gab es viele plötzliche Direktorenwechsel. 2008 fängt es ganz oben
an: Überraschend wurde EAZA-Direktor Harry Schram von seinen Aufgaben
entbunden. Außerhalb des EAZA-Komitees bin ich sicher nicht der
einzige, der das sehr bedauert.
Hoffen wir, daß damit nicht auch ein Zeichen für einen Kurswechsel
gesetzt wurde. In der EAZA waren in der letzten
Zeit eine ganze Reihe positiver Veränderungen zu bemerken, die
sicherlich nicht nur an einer Person festzumachen sind und noch viele
Jahre weiterlaufen werden (und müssen): Verstärkte
Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, Neustrukturierungen, Aufbau der EAZA
Academy, intensivere Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und eine
Orientierung zu mehr Nachhaltigkeit und Naturschutz, wie sie
insbesondere auf den letzten beiden EAZA-Tagungen deutlich wurde.
Man
könnte auch sagen: nicht jeder Harrry, der sich mit fabelhaften Tieren
beschäftigt, kann deswegen gleich zaubern...
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Unbedingt mausgrau: Die
Lösung der Rätselfrage von vor zwei Wochen war natürlich "Ede, der
Tierparklehrling". Das haben erfreulich viele Einsender gewußt; wir
warten noch auf die Verkündigung des Gewinners durch den Autor Manfred
Kofferschläger.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Nürnberg/
Eisbären
SAT
+
Kabel - 30. Jan. 2008
ZDF widmet Eisbärenbaby Flocke ein Spezial der "Nürnberger
Schnauzen
Über
das bisherige kurze, aber viel beachtete Leben von Eisbärenbaby Flocke
informiert am Samstag (2. Februar) ab 15.30 Uhr im ZDF ein "Nürnberger
Schnauzen"-Spezial. Unter dem Titel "Flocke - Das Eisbärenbaby" zeigen
die Filmemacher
der werktäglichen Doku-Serie "Nürnberger Schnauzen" erstmals Flockes
ausführliche Geschichte, teilte der Sender am Mittwoch mit. In 40
Sendeminuten
können die Zuschauer miterleben, wie die Entwicklung Flockes vom ersten
Tag an
in der Nürnberger Babystation verlaufen ist, über die Schwierigkeiten
bei den
Fütterungen bis zum Öffnen der kleinen Augen. Die Extrasendung bietet
viele sehenswerte Aufnahmen vom
Eisbärennachwuchs, stellt die Pfleger vor und zeigt, mit welchen
Problemen die
Aufzucht verbunden ist. Seit dem 21. Januar strahlt das ZDF montags bis
freitags um 15.15 Uhr die
"Nürnberger Schnauzen - Geschichten aus dem Franken-Zoo" aus - mit im
Schnitt nach Angaben des Senders jeweils 1,41 Millionen Zuschauern und
einem
täglichen Marktanteil von 11,5 Prozent.
Allgemeinen
Laber
Zeitung - 30. Jan. 2008
In einem Aiterhofener Tonstudio haben vier Kinder den
Eisbären-Hit ...
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass vom Eisbärenbaby "Flocke" ein
Bericht in den Medien zu sehen oder zu lesen ist. Dem jungen Star zu
Ehren
wurde am Dienstag in einem Aiterhofener Tonstudio von drei Mädchen und
einem
Jungen des Kinderchores Aiterhofen unter Leitung von Schwester Klara
Hofer ein
Lied auf CD aufgenommen. Der Fernsehsender ARD bekam aus der Vielzahl
von
mehreren Interessenten die Rechte der Inszenierung und war zu
Drehaufnahmen vor
Ort. Ein ausführlicher Bericht dazu soll am Freitagabend in der Sendung
"Brisant" ausgestrahlt werden. "Eisbär Flocke Wuzzeli, Eisbär Flocke
Putzeli.
Bist so schön und daunenweich, machst den Zoo von Nürnberg reich. Das
wird der
große Frankenhit, da singt bestimmt der Beckstein mit", so der Auszug
der
ersten Strophe.
Main
Post - 29. Jan. 2008
Eisbär Flocke: Nürnberg rüstet sich für Riesenansturm
Die
Stadt Nürnberg rüstet sich für die Anfang April geplanten ersten
öffentlichen
Auftritte von Eisbärenbaby Flocke. „Wir rechnen an Spitzentagen mit bis
zu
25000 Menschen“, sagte der Leiter des Verkehrsplanungsamtes Frank
Jülich am
Montag. Insgesamt werde Flocke dem Tiergarten in diesem Jahr ein
Besucherplus
von rund 250000 Menschen bringen. Um den erwarteten
Besucheranstieg um rund 70 Prozent bewältigen zu können, will die Stadt
zusätzliche Straßenbahnen und Busse einsetzen und das Parkplatzangebot
am
Tiergarten erweitern. Ein Kartenvorverkauf,
zusätzliche Kassen und Toilettenanlagen sollen helfen, den erwarteten
Massenzuspruch zu bewältigen. Außerdem soll Flocke nicht von früh bis
spät,
sondern abhängig von seinem Zustand nur ein paar Stunden pro Tag zu
sehen sein.
Bis Flocke laufen kann, werde es noch einige Wochen dauern. Das
Jungtier bringt
derzeit rund 4,2 Kilo auf die Waage. Auch die ersten Milchzähne
kündigen sich
an.
PR-Inside.com - 29.
Jan. 2008
«Flocke» macht erste Stehversuche Erste Zusammenfassung
Neuigkeiten von «Flocke»: Das weiße Bärchen unternimmt inzwischen erste
Stehversuche. «Stehen kann sie noch nicht, aber sie kriegt den Bauch
vom Boden
weg», sagte der stellvertretende Leiter des Nürnberger Tiergartens,
Helmut
Mägdefrau. «Sie ist nach wie vor topfit und wiegt schon 4.200
Gramm. Laufen könnten Eisbärenbabys aber frühestens mit drei Monaten,
sagte Mägdefrau.
Deshalb solle Flocke, die inzwischen sieben Wochen alt ist, erst Anfang
April der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der
Tiergarten bereitet sich - mit Ratschlägen des «Knut»-erprobten
Berliner Zoos -
bereits auf den Besucheransturm vor.
Franken
TV - 25. Jan. 2008
Eisbär als Lebkuchen
Für die
Vermarktung von Flocke gehen bei der Stadt auch kuriose Vorschläge ein:
So habe
ein Hersteller angefragt, ob er Lebkuchen in Eisbärenform produzieren
dürfe,
berichtete der städtische Marketing-Beauftragte Ronald Höfler heute.
Flocke wird vermutlich Ende März erstmals öffentlich im Zoo gezeigt.
Dann ist
mit einem Besucheransturm zu rechnen. Im Rathaus kommen nach wie vor
Vermarktungsvorschläge aus dem gesamten
Bundesgebiet an.
Ruhr
Nachrichten - 24. Jan. 2008
Flocke wird zur Marke
Zunächst
hieß es vom Nürnberger Zoo: "bloß keine blöde Knutomanie". Jetzt hat
er sich die Rechte am "Eisbär Flocke" gesichert und das Merchendise
kann losgehen. In Nürnberg finden sich Eisbären soweit das Auge reicht:
aus
Marzipan und Biskuit, Holz, Plastik oder Plüsch. Viele Nürnberger
Geschäftsleute wollen von dem Rummel um das Eisbärenbaby
Flocke profitieren und feilen an der richtigen Vermarktung.
Ladenflächen und
Schaufenster sind deshalb mit Eisbären in unterschiedlichen Variationen
dekoriert: Mal winzig klein, mal überlebensgroß; in strahlendem weiß,
beige
oder in Glitzeroptik. Aber auch aus Holz, Plastik oder Plüsch, mit
Wollschal
oder Nuckelflasche sind die kleinen Tiere erhältlich. Auslöser für das
Bären-Fieber ist das mittlerweile rund fünf Wochen alte
Eisbärenweibchen im
Nürnberger Tiergarten, das seit Anfang Januar mit der Hand aufgezogen
wird.
PR-Inside.com - 24.
Jan. 2008
Hoffen aufs Geschäft mit Flocke
Eisbär Knut hat es vorgemacht: Bis zu zehn Millionen Euro soll der
anfangs possierliche Kerl dem Berliner Zoo eingebracht haben. Als
Schaumgummi,
Puzzle und Liedthema wurde das Raubtier vermarktet. Nun will auch der
Nürnberger Zoo aus seinem Eisbärenmädchen Flocke Kapital schlagen. Als
Marke
wurde «Flocke» in Verbindung mit «Eisbär» bereits angemeldet. 13 000
Mal wurde die
entsprechende Merchandising-Seite im Internet angeklickt. 200 konkrete
Angebote
landeten bereits auf dem Tisch von Bürgermeister Horst Förther (SPD).
Bis zur kommenden Woche soll sein Mitarbeiter Ronald Höfler eine erste
Vorauswahl getroffen haben: «Wir wollen keine Produkte, die durch
Kinderarbeit
hergestellt werden. Und im Zweifelsfall bekommt immer ein fränkischer
Produzent
den Vorzug», erläutert Höfler. Bis jetzt hat die Stadt aber nur Kosten
gehabt:
Allein 1000 Euro gingen für die Markenrecherche beim Patentamt in
München
drauf. Anwälte und eine Marketingagentur haben die Ausgaben
mittlerweile in den
niedrigen fünfstelligen Bereich getrieben. Andere haben dagegen schon
kassiert: Für über 500 Euro wurde die Internetseite
eisbaerflocke.de an einen norddeutschen Medien-Fachmann versteigert.
Und unter
eisbaer.de vermarktet ein Merchandising-Spezialist bereits eifrig
T-Shirts,
Kulis und Plüschtiere. Mit bis zu sieben Prozent vom Umsatz darf die
Stadt rechnen, wenn sie die
Lizenzen in zehn Markenklassen verteilt hat. Die Zeit drängt: Die
Spielwarenmesse steht unmittelbar bevor. Auch auf der derzeit
stattfindenden
«Paperworld» in Frankfurt ist Flocke schon ein Thema - auch wenn sich
die
Nürnberger Stiftehersteller nur ungern in die Karten blicken lassen.
Unverhofft darf der Leipziger Süßwarenhersteller Zetti mit einem warmen
Geldsegen rechnen: Unter dem Namen «Knusperflocken» vermarktet er ein
Kult-Produkt aus DDR-Tagen - zerbröseltes Knäckebrot mit
Schoko-Überzug. Da
Zettis Internet-Auftritt unter «www.flocke.de» in den letzten Tagen
auch jede
Menge Eisbärenfans anzog, hat sich Geschäftsführer Wolfgang Sablotny
ein neues
Produkt ausgedacht: «KnusBÄR-Flocken» aus weißer Schokolade.
Bild.de
- 26. Jan. 2008
Knut, warum bist du
Er sitzt
einsam in seinem Gehege im Berliner Zoo, hält sich die Tatzen vor die
Augen. Was
ist nur mit unserem Knut los? Vermisst er sein Publikum? Denn das
Interesse an ihm ist gesunken, seitdem er nicht mehr der kleine
Knuddel-Knut
ist. Ist Knut traurig? Heiner Klös (48), Bärenkurator im Berliner Zoo:
„Nein, Knut kennt
keine Trauer. Wir neigen dazu, Tiere zu vermenschlichen, interpretieren
zu viele
menschliche Eigenschaften in seinen Gesichtsausdruck hinein. Er wird
nur ungehalten,
wenn er Hunger hat und nichts zu essen bekommt.“ Gabriele Zuske,
Tierpsychologin
aus Berlin: „Es ist weniger Trauer als Langeweile, denn jetzt ist er
weniger beschäftigt,
weil der Trubel um ihn herum fehlt.“
Ad-Hoc-News - 24. Jan.
2008
Lara und Felix sollen für Eisbärnachwuchs
Im
Gelsenkirchener Zoo soll es schon bald bärigen Nachwuchs geben. Das
jedenfalls
wünscht sich die Zooleitung. In rund einem Monat, zur Paarungszeit,
sollen
deshalb die Eisbären Felix und Lara erstmals in einem Gehege
zusammengeführt
werden. Derzeit sind die beiden noch durch ein «Schmusegitter»
voneinander
getrennt. «Bis jetzt läuft alles nach Wunsch», sagte Zoosprecherin
Sabine Haas. Die
Eisbären zeigten reges Interesse aneinander und beschnupperten sich
durch das
«Schmusegitter». Felix war im November aus dem Nürnberger Tiergarten
nach Gelsenkirchen
gekommen. In Bayern hatte er zuvor bereits für «prominenten» Nachwuchs
gesorgt.
Eisbärmädchen «Flocke» ist ebenso sein Kind wie die ein oder zwei
kürzlich von
der eigenen Mutter aufgefressenen Bärenbabys.
Berliner
Kurier - 29. Jan. 2008
Neumünster will Knut-Kohle
Es war ein Akt von Minuten. Doch die Liebelei zwischen Lars und Tosca
hat
jetzt ein Nachspiel. Der Tierpark Neumünster will vom Zoo ein Stück vom
millionenschweren Knut-"Kuchen". Denn Knut gehört ihm und nicht uns.
Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa: "Wir haben freundlich
angefragt, ob es die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung für uns
gibt." Der Tierpark Neumünster (Jahresetat 1 Million Euro) bekommt
keine Zuschüsse von
der Stadt, wird durch Spenden, Eintrittsgelder und die
Mitglieds-Beiträge des
Tiergarten-Vereins finanziert. Drüwa: "Wir stehen unter Druck. Die
Vereinsmitglieder wollen wissen, ob wir was abbekommen." Nein! So
lautete nach Auskunft des 2. Vereinsvorsitzenden Knut Ebel bisher die
Antwort aus Berlin. Doch Neumünster lässt nicht locker, hat inzwischen
ein
Rechtsgutachten. Ebel: "Wir möchten keinen Rechtsstreit mit dem Zoo,
schließen ihn aber auch nicht aus."
Kieler
Nachrichten - 25. Jan. 2008
Hoffnung
auf Nachwuchs
Im Tierpark Neumünster, der an der bundesweiten Knut-Euphorie nicht
ganz
unbeteiligt war, hofft man in diesem Jahr auf eigenen
Eisbären-Nachwuchs. In Neumünster war einst Lars beheimatet, der Vater
des gebürtigen Berliners
Knut; beide befinden sich übrigens nach wie vor im Besitz des Tierparks
Neumünster. Und dessen Chef Dr. Peter Drüwa äußerte gestern auf die
Frage nach
Eisbären Nachwuchs: „Wir müssen Glück haben; ich hoffe ja!“ Schließlich
hat
Männchen Kap (seinerseits Eigentum des Wuppertaler Zoos) mit seinen
sieben
Jahren jetzt seine Geschlechtsreife erreicht. Und die 24-jährige Maika
(aus dem
Ex-DDR-Nationalzirkus), die sich ihren Partner sonst eher dominant vom
Leibe
hält, hatte bereits im vergangenen Frühjahr zur Paarungszeit geradezu
zärtliche
Kuschel-Kontakte zugelassen. Übrigens sind in der Tiergartenvereinigung
erste Fragen nach einer finanziellen
Beteiligung Neumünsters an den Berliner Einnahmen aus dem Knut-Rummel
laut
geworden. „Wir haben eine juristische Expertise in Auftrag gegeben und
befinden
und jetzt in Gesprächen mit dem Berliner Zoo“, erklärte der 2.
Vorsitzende Knut
Ebel, der eine Klärung bis zur Jahresversammlung am 17. März erwartet.
Vertraglich sei im Vorfeld nichts Pekuniäres vereinbart worden. Das
entspräche
auch nicht den bisherigen Gepflogenheiten, wie Drüwa sagte:
„Schließlich leihen
sich die Zoos die Tiere über Vermittlung durch das Zuchtbuch zur
Erhaltung der
Art aus.“
Kölner
Stadt-Anzeiger - 28. Jan. 2008
„Jetzt schmilzt
unsere Scholle”
Flocke ist
der Hit. Das Eisbärenbaby aus dem Nürnberger Zoo sorgt bei Klein und
Groß für Verzückung,
ebenso wie der inzwischen schon gefährlich große Knut aus Berlin vor
ihr. Kritiker
gibt es trotzdem. Sie regen sich über die Aufzucht von Raubtieren mit
einer Flasche
auf. Auch auf dem Naturgut Ophoven sind Eisbären ein Thema ohne
Kuschel-Faktor.
Es geht um den Klimawandel und als Veranschaulichungsobjekt dient der
Eisbär. Im Rahmen der Umweltkampagne "Klimaschutz - Jeder, jeden Tag"
bietet das
Naturgut in Opladen Kindern von fünf bis sieben Jahren einen
Eisbären-Geburtstag
an.
Muenchen24.info -
30. Jan. 2008
Tierpark Hellabrunn: Junge Eisbären-Dame soll für
Nachwuchs sorgen
Im
Tierpark Hellabrunn in München ist eine junge Eisbärin eingetroffen.
Sie soll
später einmal für Nachwuchs sorgen. Doch bis ein Eisbär-Baby ähnlich
wie bei
Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg einen ähnlichen Hype auch in
München
auslösen kann, wird noch viel Zeit vergehen. Denn die Eisbären-Mädchen
ist
gerade einmal 14 Monate alt. Geschlechtreif werden Eisbären-Damen aber
erst im
Alter von drei bis vier Jahren. Zuerst soll sich die Bärin erst einmal
in München eingewöhnen. Sie kommt aus
Italien vom Zoo in Pistoia bei Florenz, mit dem der Tierpark Hellabrunn
in
München eine Zuchtgemeinschaft hat.
PR-Inside.com -
29.
Jan. 2008
«Eine große, hübsche, dicke Dame»
Der Tierpark in München erhofft sich Nachwuchs von einer neuen
Eisbärin. Einen Namen hat das Tier noch nicht bekommen. Pfleger Helmut
Kern
sprach sich am Dienstag bei der öffentlichen Vorstellung des Neuzugangs
für
Gianna aus, nach der italienischen Schlagersängerin Gianna Nannini.
Zwischen
1,75 und 1,80 Meter groß wird die junge Eisbärin einmal werden und
damit eine «große,
hübsche, dicke Dame». Die Eisbärin befindet sich zur langsamen
Eingewöhnung allein im Gehege. Dann
soll ihr die 30 Jahre alte Eisbärendame Lisa Gesellschaft leisten.
«Lisa spielt
dann Gastmama und Freundin», sagte Kern. Erst später soll der
achtjährige
Eisbär Yoghi dazu kommen.
Wissenschaft-Online -
29. Jan. 2008
Eisbären-Blues
Erst
Knut in Berlin, dann Flocke im Nürnberger Tiergarten: Das Schicksal
zweier im
Zoo geborener Eisbärenkinder rührt die Republik und setzt eine
Berichterstattung in den Medien in Gang, die schon fast als Hysterie
bezeichnet
werden kann. Was aber fasziniert die Menschen nur an zwei Bärenbabys,
die von
ihren Müttern verstoßen wurden? Ist es allein das Kindchenschema der
schwarzen
Knopfaugen im reinen weißen Fellen und des tapsigen Auftretens? Oder
spielt da
auch ein wenig das Wissen um die bedrohte Natur mit? Steht doch
schließlich das
Überleben der Eisbären bei fortgesetzter Erderwärmung auf dem Spiel.
Auf die Macht der Bilder und den darauf abgebildeten Tierkindern setzen
auch
die Fotografin Mireille de la Lez und Texter Fredrik Granath in ihrem
Prachtband "Leben im Eis. Arktis in Gefahr", das in fünfjähriger
Arbeit unter teils extremen Arbeitsbedingungen entstanden ist. Er zeigt
die
ganze Fülle der Tierwelt rund um den Nordpol von den kleinen
Seeschwalben bis
hin zu Ursus maritimus, dem Eisbären und seines Zeichens mächtigstes
Landraubtier der Erde. Die Texte
beschränken sich über weite Strecken des Buchs auf kurze Erläuterungen
zu
Gletschern oder Dauerfrostböden.
Welt.de
Brauche ich ein Eisbärenfell?
Radikalbiologen schlagen vor, die Eisbären im Zoo sich selbst zu
überlassen. Wenn die Mütter ihre Kinder fressen wollen - sollen sie doch
FR-online.de -
25. Jan. 2008
Neuer Zoodirektor will nicht mit Tierbabys werben
Im Frankfurter Zoo sollen Tierjunge nicht wie in Berlin oder Nürnberg
vermarktet werden. "Wir brauchen auch Nachwuchs, aber wir sind nicht
auf
die Produktion von Tierbabys angewiesen, um Besucher anzuziehen", sagte
der künftige Zoodirektor Manfred Niekisch am Freitag. Niekisch
kritisierte die Handaufzucht von Eisbärjungen als tierschutzwidrig -
in der Natur komme es immer wieder vor, dass Junge von ihren Müttern
verstoßen
würden. Jungtiere seien immer Magnete, und zur Tierhaltung gehöre auch
die
Vermehrung. Man müsse sich allerdings vorher überlegen, was mit dem
Nachwuchs geschehen
solle, sagte Niekisch. Der Frankfurter Magistrat berief den Professor
für internationalen Naturschutz
einstimmig als Nachfolger von Christian Schmidt. Niekisch, der zur Zeit
noch an der Universität Greifswald lehrt, tritt das Amt
am 1. März an. Er habe sich um die Position
beworben, als er gesehen habe, dass die Stadt den Zoo ernsthaft in
Richtung
Naturschutz entwickeln wolle. Künftig werde es weniger Tierarten in
Frankfurt
geben, sagte Niekisch. Auf welche Arten der Zoo langfristig verzichten
werde,
könne er noch nicht sagen. Wichtig sei es, die Tierhaltung insgesamt zu
verbessern. Auch als Zoodirektor will Niekisch, der sich als Netzwerker
bezeichnet, seine
internationalen Naturschutz-Verbindungen pflegen und für den Zoo
nutzen. Seine
Mitgliedschaft in der Führung der Weltnaturschutzunion IUCN ende nach
zwei
Amtsperioden, aber er werde Vizepräsident des Deutschen
Naturschutzrings
bleiben. Außerdem ist Niekisch bereits seit Jahren Vizepräsident der
Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die eng in das neue Zoo-Konzept
der Stadt
eingebunden ist.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 25. Jan. 2008
Frankfurter Zoo Weniger Tiere, schönere Gehege
Der Sandboden im Katzendschungel mag manchem Besucher wildromantisch
vorkommen,
doch für Manfred Niekisch ist er schlicht ein Ärgernis. Rollstuhlfahrer
würden von
dem weichen Belag ausgebremst, und im Sommer wirbelten die
Umhergehenden ständig
Staub auf. Niekisch wird bald Gelegenheit haben, diesen Mangel zu
beheben: Vom 1.
März an ist der 56 Jahre alte Biologe Zoodirektor in Frankfurt. Das
2001 eröffnete Großkatzenhaus, in dem sich Niekisch der Presse
vorstellte, gehört
trotz des Bodenproblems zu den tierpflegerisch zeitgemäßen und
ästhetisch ansprechenden
Anlagen des Zoos. Andernorts wird der künftige Chef wesentlich mehr
investieren
müssen: Die Neugestaltung des Eingangs und der Umbau des Bärengeheges
sind für Niekisch
die dringendsten Projekte. Unbedingt saniert werden müssten auch das
Grzimek-Nachttierhaus,
die Nilpferd- und die Pinguinanlage. Noch in diesem Frühjahr will der
Direktor einen
Zeitplan vorstellen, aus dem hervorgeht, welche Arbeiten bis wann
erledigt sein
sollen. Am Geld dürfte es nicht fehlen: Laut Semmelroth sollen bis zum
Jahr 2010
maximal 30 Millionen Euro für die Modernisierung des Zoos
bereitgestellt werden. Attraktiver machen will Niekisch den Zoo nicht
nur durch schönere Gehege. Auch die
Gastronomie und den Besucherservice möchte er verbessern.
Barrierefreiheit in allen
Bauten müsse selbstverständlich sein. Der Zugang zum Gesellschaftshaus
müsse vom
Zoo getrennt, das Haus selbst wieder zu einem wirklichen
Veranstaltungszentrum werden.
FR-online.de
- 25. Jan. 2008
Die Zukunft beginnt im Katzendschungel
Löwen bei
einer Pressekonferenz sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass etwas
Besonderes
vor sich geht. Und so ist es auch: der Neue kommt. Nach Turbulenzen im
vergangenen
Jahr steht nun der international renommierte Naturschützer Manfred
Niekisch für
den Neubeginn im Frankfurter Zoo. Der Magistrat hat ihn am Freitag
einstimmig zum
neuen Zoodirektor berufen, "ohne Enthaltung", wie Kulturdezernent Felix
Semmelroth betont.
Viele hätten ihn in jüngster Zeit gefragt: "Aber Frankfurt, elf Hektar,
was
willst du denn da machen?" Eine Menge, habe er geantwortet.
"Besuchererlebnisse
und Artenschutz sind keine Fragen des Platzes, sondern der
Kreativität." Ideen
hat er. "Wenn Kofler 2010 aus dem Zoo-Gesellschaftshaus rausgeht,
sollten wir
regionale Bio-Kost anbieten oder auch Speisen aus den Herkunftsländern
unserer Tiere."
Die Zusammenarbeit mit der ZGF sei eine große Chance, wie sie nur
noch die Zoos in London und New York hätten.
Wiesbadener
Kurier - 29. Jan. 2008
Keine Chance für neuen Knut
Mit
einem ausgewiesenen Artenschutzexperten will Frankfurt seinen Zoo
wieder ganz
nach vorne bringen. Der zukünftige Zoodirektor Manfred Niekisch, der
sogar mal
als Tierpfleger arbeitete, will die Zahl der Tierarten reduzieren und
den Zoo
auf Naturschutz trimmen. Im Frankfurter Zoo sollen Tierjunge nicht wie
in Berlin oder Nürnberg
vermarktet werden.
Frankfurter Neue
Presse - 24. Jan. 2008
Der Frankfurter Zoo zieht wieder
Die Kurve geht nach oben: Im dritten Jahr in Folge verzeichnet der
Frankfurter
Zoo steigende Besucher-Zahlen. Im Jahr 2007 kamen rund 914 000 Besucher
in den
Tierpark am Alfred-Brehm-Platz. Diese Statistik dürfte auch den neuen
Direktor Manfred Niekisch freuen, der
morgen von der Stadt Frankfurt offiziell vorgestellt wird. Denn im Jahr
seines
großen Jubiläums (der Zoo wird 150 Jahre alt, nur der Berliner Tierpark
ist
älter) gibt es eine Menge gut zu machen: Kein Konzept, uralte Gebäude
und ein
Eklat um den Ex-Direktor – seit Monaten sorgt das beliebte Ausflugsziel
nur für
Querelen. Damit in Frankfurt noch mehr Besucher kommen, will die Stadt
in den kommenden
zehn Jahren 30 Millionen Euro investieren – beispielsweise in neue
Tiergehege
oder einheitliche Dienstkleidung für die Angestellten. Selbst der Name
wurde
schon geändert: Der Zoo heißt jetzt „Zoologischer Garten Frankfurt“,
wie einst
1858.
RP
ONLINE - 29. Jan. 2008
Zoodirektor wartet auf Vertrag
Krefeld. Seit
Bestehen der Zoo GmbH arbeitet Dr. Wolfgang Dreßen ohne neuen Vertrag
als
Zoochef. Am Donnerstag tagt der Aufsichtsrat und berät über einen
kaufmännischen Leiter für den Zoo. Fällt dann auch die Entscheidung für
Dreßen?
Der Zoodirektor schweigt. Nicht, weil er keine Meinung hat. Sondern
deshalb,
weil Dr. Wolfgang Dreßen diskret bleiben muss. Wenn am Donnerstag der
Aufsichtsrat
der Zoo GmbH zusammentrifft, dann werden Personalfragen auf der
Tagesordnung
ganz oben stehen. Es geht vordergründig um einen neuen kaufmännischen
Leiter
für den Zoo. Dreßen selbst soll dem Aufsichtsrat Vorschläge liefern.
Man sei in
der „Endauswahl“, sagte der Zoochef gestern. Doch seinen eigenen
Vertrag in der
neuen GmbH hat Dreßen bisher noch nicht unterschreiben können, er
besitzt nur
einen rechtsgültigen Vertrag mit der Stadt, der vor der Gründung der
GmbH
unterschrieben wurde. Hintergründig ist also die kommende
Aufsichtsratssitzung
auch eine Abstimmung über den künftigen Gesamt-Kurs des Zoos. Wolfgang
Dreßen bekomme sein Gehalt, seine Kompetenzen seien klar abgesteckt,
ergänzt
Aufsichtsratsmitglied Hans-Peter Kreuzberg (CDU). Er hat mit
entschieden, wie
die Personalie behandelt werden soll: „Wir haben in der letzten
Aufsichtsratssitzung
die Entscheidung getroffen, den Vertrag mit Dr. Dreßen parallel mit dem
Vertrag
für den neuen kaufmännischen Direktor starten zu lassen.“ So könnten
Kompetenzen besser abgesteckt werden. Die SPD überlegt unterdessen, die
Macht in der Zoo GmbH neu zu verteilen. Hans
Butzen: „Denkbar wären zwei Modelle. Entweder wird der neue Kaufmann
der
Geschäftsführung untergeordnet, oder wir entscheiden uns auf lange
Sicht für
das Modell von zwei Geschäftsführern.“ Heidi Matthias sieht als einen
Grund für
das zögernde Votum ihres Aufsichtsrats auch Dreßens Rolle als Zoologe
und
Kritiker der Elefantenhaltung. Offen hat der Zoochef mit Rücksicht auf
sein Amt die Kritik an der
Elefantenhaltung zwar nie ausgesprochen, doch Hans-Peter Kreuzberg
glaubt zu
wissen, dass Dreßen die Entscheidung für den Verbleib der Elefantenkühe
nicht
begrüßt hat. „Er hat sich mit unserer Entscheidung schwer getan.“
RP
ONLINE
Der
Vertrag als ein Druckmittel?
Kommentar: Dass Verträge (besser: nicht unterzeichnete Verträge) ein
gutes Druckmittel sein können, zeigt die Behandlung der Elefantenfrage
in der Zoo-GmbH. Der Aufsichtsrat hat sich fast einstimmig gewünscht,
dass die Elefanten in Krefeld bleiben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats
haben dabei aus dem Zoo kaum Kritik kassiert, obwohl die Lösung für die
Elefanten nach Meinung vieler Experten nur „halbgar“ ist. Dreßen hielt
sich zurück. Auch deshalb, weil er als Geschäftsführer des Zoos beide
Seiten betrachten muss: den wirtschaftlichen und den zoologischen
Aspekt. Die fehlende Unterschrift wird er dennoch im Hinterkopf gehabt
haben. In einem Modell der Doppelspitze wäre er mit einem ökonomisch
Partner schneller aneinander gerasselt. Wohl auch deshalb sehen
Kritiker in der Doppelspitze für den Zoo keine geeignete Lösung
Stuttgarter
Zeitung - 25. Jan. 2008
Happy
End Vilja ist wieder fit
Stuttgart. Die Elefantendame Vilja hat ihren Sturz gut überstanden. Das
58 Jahre alte
Tier war in den Graben des Geheges in der Wilhelma gefallen. Obwohl die
Rettungsaktion über zwei Stunden dauerte, konnte der Tierarzt keine
schweren
Schäden feststellen. Erst mit Hilfe eines Schwenkkrans hatten Feuerwehr
und Pfleger das
dreieinhalb Tonnen schwere Tier wieder auf die Beine gebracht. "So
etwas
Zähes! Das erste, was sie noch im Gurt gemacht hat, war, sich
umzudrehen und
von den Büschen zu fressen", erzählt Holtkötter begeistert. Wie der
Unfall passierte, kann die Kuratorin nicht nachvollziehen. Vilja hatte
sich ihren Lieblingsplatz ausgesucht, nahe am Rand des Grabens. Dann
kam es
offenbar zu einer Kabbelei mit ihren Artgenossinnen Molly, Pama und
Zella. Die Zooleitung diskutiert nun über die beste Methode, solche
Unfälle künftig zu
vermeiden. Während des Ausgangs am Freitag stand Vilja zunächst einmal
unter
ständiger Aufsicht. Eine Möglichkeit
sieht sie darin, den unteren Teil der Anlage mit Seilen abzutrennen.
Vom
Elefantenhaus sei diese Vorkoppel leicht zu erreichen. Die alte
Elefantendame Vilja müsste dann auch keine Stufen mehr steigen, was
ihr in ihrem Alter zunehmend schwer fiele. Auf der Homepage der
Wilhelma ist die erfolgreiche Rettungsaktion in Bildern
ausführlich dokumentiert, unter der Adresse www.wilhelma.de/de/wint/aktion/index.php
112WEB - 25. Jan. 2008
Tierrettung: Elefant stürzt in Graben
Europas
ältester Elefant stürzte im Elefantenfreigehege der Wilhelma in
Stuttgart in
einen Graben und lag dort hilflos auf der Seite. Tierpfleger
verständigten die
Feuerwehr, die das Tier per Kran wieder auf die Füsse stellte. Höchste
Eile war
geboten, denn die alte Dame stand unter Schock, und ein Elefant kann
nicht
stundenlang auf der Seite liegen: Durch das eigene Gewicht werden sonst
lebenswichtige Organe so gequetscht, dass der Kreislauf zusammenbricht.
Bis zum
Eintreffen der Feuerwehr wurden schon mal Strohballen beschafft und als
Stütze
um das Tier geschichtet. Ein kreislaufstärkendes Mittel sorgte bei
„Vilja“ für
ein kleine aber entscheidende Aufmunterung der Lebensgeister – zwar
musste die
Grande Dame bei der ganzen Aktion auf ihren Leibarzt verzichten, der
sich auf
einer Tagung befand. Aber immerhin stand er seiner Assistentin per
Telefonhotline mit Rat und Tat zur Seite.
Bild.de
Zoo-Drama Elefanten-Oma plumpst in Graben
Halleforum -
29. Jan.
2008
Zoo
Halle will mehr
Touristen
Bereits
in den vergangenen Jahren war der Bergzoo in Halle (Saale) eine
Großbaustelle,
mehrere Millionen Euro wurden investiert. So entstanden unter anderem
ein neues
Parkhaus und eine Elefantenanlage. Auch der Eingangsbereich wurde neu
gestaltet. Doch Bagger und Bauzäune werden auch in den nächsten fünf
Jahren zum
Alltag im Zoo gehören, bis zu 30 Millionen Euro sollen investiert
werden.
Allerdings sind nicht alle Stadträte mit den riesigen Investitionen
einverstanden. Dietmar Weihrich (Grüne) verwies unter anderem auf den
Fehlbetrag von 700.000 Euro im vergangenen Jahr. Das große Ziel von
Zoodirektor Andreas Jacob: mehr Touristen anlocken.
"Derzeit kommen nur 25 bis 30 Prozent der Besucher nicht aus Halle",
so Jacob. Der Zoo brauche deshalb ein Alleinstellungsmerkmal. Und das
sieht Jacob unter anderem in einem Schlangenzentrum. "Das gibt es
im weitem Umkreis noch nicht", führte Jacob aus. Einbeziehen will er
auch
das Wittekindbad in sein Zoo-Konzept, das künftig als Kinderzentrum
fungieren
soll. Überlegungen gibt es zudem, ein Insektarium und ein Nachttierhaus
zu
errichten. Umgewandelt werden soll der Zoo außerdem in eine
gemeinnützige GmbH.
Halleforum -
30. Jan. 2008
Aktuelles
aus der
Stadtratssitzung
Im
Stadthaus von Halle (Saale) tagt derzeit der hallesche Stadtrat. Das
Halleforum
möchte über die ersten Ergebnisse informieren: Genehmigt wurde auch der
Jahresabschluss 2006 der Zoologischer Garten Halle
GmbH. Dieser weist bei einer Bilanzsummer von 38.182.252,71 Euro einen
Fehlbetrag von 742.082,58 auf, der vor allem auf gestiegene Personal-
und
Sachkosten zurückzuführen ist. Der Bergzoo in Halle will künftig als
gemeinnützige GmbH firmieren und ist
damit einer der letzten Zoos in Deutschland, der diesen Weg geht. Nötig
ist das
unter anderem aus steuerrechtlichen Gründen. Künftig kann der Zoo aber
auch
Spenden annehmen. Bislang wurden Spendenanfragen immer an das Tierheim
der
Stadt weitergeleitet.
Planung und
Bau
Wormser
Zeitung - 29. Jan. 2008
Tiergarten will den "Biber"-Preis
Der
Berufsverband der deutschen Zootierpfleger (BdZ) vergibt an Zoos für
gute
Tierhaltung die Auszeichnung des "BdZ-Bibers". Bewertet werden die
Haltungen anhand eines Punktekataloges, geschaut wird artgerechte
Gehegegestaltung, tierpflegerische Funktionalität sowie Präsentation
und Umfeld
der Anlage. Der Tiergarten hatte sich mit seinem neuen Gehegekomplex
"Zoo unter der
Erde" mit dem Thema Kulturfolger und Kulturmeider am Beispiel Rotfuchs
und
Wolf sowie Feldhamster und Wanderratte für den Preis des
Berufsverbandes
beworben. Nun wurde die Anlage mit dem Schwerpunkt des Wolfes als
Kulturmeider
unter die Lupe genommen. Die über 2 400 Quadratmeter große Anlage
bietet seit Mai 2007 Wölfen, Rot- und
Polarfüchsen, Ratten und Feldhamstern ein neues Zuhause. Nicht nur die
Wölfe
finden Abwechslung durch Bepflanzung, Sonnen- und Schattenplätzen sowie
Aussichtsmöglichkeiten von erhöhter Warte und einen Teich. Die
Gehegestrukturen
bieten den Tieren Rückzugsmöglichkeiten.
Osnabrücker
Nachrichten.de - 27. Jan. 2008
Unterirdischer Zoo nimmt Form an
Osnabrück. Der vom Zoo geplante "Unterirdische Zoo" nimmt nun immer
konkretere Form an. Auf Einladung von Projektleiter und
Zoo-Geschäftsführer Andreas
Busemann sowie Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg stellten die am
Projekt beteiligten
Partner den aktuellen Stand den beteiligten Stiftungen vor. Der
"Unterirdische
Zoo" wird ab Frühjahr 2009 den Zoo und das Naturkundemuseum baulich
miteinander
verbinden und ist in seiner Art und Größe weltweit einmalig. Die
Besucher tauchen
in ein attraktiv gestaltetes labyrinthartiges Höhlensystem ein, in dem
sie auf interessante
Tierarten wie z. B. Präriehunde, Feldmäuse, Graumulle, Nacktmulle,
Wanderratten,
Feldhamster und voraussichtlich Maulwürfe in ihren Höhlen, Gangsysteme
und Nestern
treffen werden. Auch geeignete Insektenarten wie Erdhummeln und
Maulwurfsgrillen
werden im "Unterirdischen Zoo" ihr Zuhause finden. Die Finanzierung des
1,2 Mio. Euro teuren "Unterirdischen
Zoos" konnte nur durch das finanzielle Engagement der Bundesstiftung
Umwelt
(542000 Euro), der Allianz Umweltstiftung (175000 Euro) sowie der
Niedersächsischen
Lottostiftung (100000 Euro) sichergestellt werden.
koeln.de -
25. Jan. 2008
Entwürfe für Zoo-Nebeneingang vorgestellt
Köln. Der Zoo
hat große Pläne für den Nebeneingang am Riehler Gürtel: Bis 2010 - wenn
der Zoo
sein 150-jähriges Bestehen feiert - sollen ein Restaurant für 400
Besucher, ein
Andenkenladen, Büros und eine neue Kassenzone entstehen. Das
zweigeschossige
Gebäude wird in Hakenform gebaut - das Restaurant soll unabhängig vom
Zoo
betrieben werden. Trotz der großen Pläne vermutet Zoodirektor Theo
Pagel, dass
die Mehrheit der Besucher weiterhin den Haupteingang nutzen wird. Der
Entwurf für den Nebeneingang stammt von den Kölner Architekten Karin
Damrau
und Bernd Kusserow. Deren Planung hatte sich einstimmig in einem
Architektenwettbewerb durchgesetzt, an dem sich sechs Büros beteiligt
hatten.
Damit erhielten die Architekten ein Preisgeld von 9.500 Euro und die
Aussicht,
das Projekt durchzuführen, sofern der Aufsichtsrat dem Entwurf
zustimmt. Offen ist noch die Finanzierung des Planes, die der Zoo
jedoch selber tragen
möchte. Zoodirektor Theo Pagel schätzt die Gesamtinvestition auf
maximal zehn
Millionen Euro.
Berliner
Morgenpost - 24. Jan. 2008
Bauprojekt
wird 60
Prozent teurer als geplant
Dort,
wo jetzt der Wirtschaftshof des Zoos steht, wird das Riesenrad gebaut.
Der Zoo
bekommt darum einen neuen Wirtschafthof. Der aber wird deutlich teurer
als
geplant - plus 60 Prozent, wie aus einem vertraulichen Bericht
von Finanzsenator Thilo Sarrazin
(SPD) an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hervorgeht, wird das
neue
Gebäude statt 10,3 Millionen Euro nun 16,8 Millionen Euro kosten. Die
Finanzverwaltung sieht kein
Problem.
Die Opposition schon. Das neue Zoo-Gebäude wird auf dem 8000
Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Zoogärtnerei gebaut. In dem
zweistöckigen Wirtschaftshof, das vom Architektenbüro Schmucker und
Partner
entworfen wurde, sollen hinter einer 16 Meter hohen Glasfassade die
Futterküche, ein Tierspital mit Quarantänestation, ein Winterquartier
für
Vögel, Werkstätten sowie der Betriebsarzt untergebracht werden. Aus der
Senatsfinanzverwaltung hieß es jetzt dazu, dass die
Steigerung unter anderem auch durch höhere Preise für Baustoffe
verursacht
wurde. Die Mehrausgaben stellen laut Finanzverwaltung allerdings kein
gravierendes
Problem dar. Denn der Kaufpreis von 25 Millionen Euro, den die
Riesenrad-Entwickler für das Grundstück am Bahnhof Zoo bezahlt hätten,
gleiche
die höheren Kosten aus. Der Haushaltspolitiker Jotzo will dieser
Argumentation
nicht folgen: "Das Geld wäre sonst doch für andere Projekte im Haushalt
da
gewesen." Der Hauptausschuss nahm am Mittwoch den Bericht über die
Mehrkosten "zustimmend" zur Kenntnis. Der Wirtschaftshof soll nun bis
Ende 2008 fertiggestellt sein. Nach dem Umzug
der Zoomitarbeiter in das neue Gebäude kann dann die Great Wheel Berlin
GmbH
das Areal an der Hertzallee übernehmen.
Ostsee Netz - 24. Jan.
2008
'Welt der Otter' im Sea Life Timmendoerfer Strand
Das Sea
Life Timmendorfer Strand, ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei
Ostsee-Urlaubern
jedes Alters - bekommt Zuwachs: Ab Ostern 2008 beziehen zwei asiatische
Zwergotter ihr neues Dschungel-Zuhause im Sea Life Timmendorfer Strand.
Ab dem
4. Februar 2008 finden in einem Teilbereich des Sea Life Timmendorfer
Strand
aufwendige Umbauarbeiten statt. In den ersten vier Becken der
Ausstellung,
bisher der Süßwasser- und Strandbeckenbereich, müssen neue Leitungen
verlegt,
die Becken verändert und teilweise miteinander verbunden werden.
Außerdem
werden mehrere neue Wasserkreisläufe mit insgesamt 20.000 Litern Wasser
installiert. Bis Ostern werden so für Bonnie und Clyde, die neuen
Bewohner der
„Welt der Otter“, optimale Bedingungen geschaffen. Außerdem
werden passend zur Dschungelheimat der Otter, exotische asiatische
Fische in
drei neu gestalteten Becken einziehen. Um die optimale Versorgung der
beiden neuen Bewohner des Sea Life Timmendorfer
Strand kümmert sich die Biologin Cathrin Pawlak. „Verschiedene Sea Life
Aquarien in England haben bereits jahrelange Erfahrung mit Haltung und
Aufzucht
von asiatischen Zwergottern“, sagt Pawlak. „Durch eine intensive
Schulung im
Sea Life Scarborough konnte ich viel über die Lebensweise der Tiere
lernen. Sie
sind gesellig, tagaktiv, sehr verspielt und kommunizieren mit Hilfe von
Pfiffen
miteinander.“
openPR.de
- 29. Jan. 2008
Müritzeum bereitet die Saison 2008 vor
Mit
großem Aufwand wir das NaturErlebnisZentrum für das Jahr 2008
vorbereitet. Die
Multivisionsshow wird erweitert. Vor allem Diashows und die zahlreichen
Sonderveranstaltungen im Müritzeum werden davon profitieren. Die
beliebten Spielzeugboote werden robuster umgebaut, damit sie den
ununterbrochenen Einsatz besser überstehen. Zudem wurde in die
Elektrotechnik-Anlage investiert. Besucherabhängige Lichtszenen können
nun
programmiert werden. Mit den
Erweiterungen wird das größte Süßwasser Aquarium noch spannender.
Weitere
Ausstellungsbereiche sind der Wald im Müritz-Nationalpark, die
Geschichte der
Müritz-Region und die unvergleichliche Vogelwelt der Seenplatte.
espace.ch - 25.
Jan.
2008
Tierpark
Dählhölzli-Erweiterung geht voran
Die neue Wisent-Anlage im Berner Tierpark Dählhölzli nimmt Gestalt an.
Seit
Mitte Januar wird gebaut. Derzeit steht der Holzschlag auf dem
Bauprogramm. Die neue Anlage im Dählhölzliwald wird 50'000 Quadratmeter
gross und kostet
rund 2,1 Mio. Franken. Das Geld hat der Tierparkverein
zusammengetragen, wie
aus einer Mitteilung der Stadt vom Freitag hervorgeht. Die Wisente
sollen künftig zusammen mit den Rothirschen das Gehege bevölkern.
Mitten durch die Anlage führt ein auf Holzstützen gebauter Besucherweg.
russland-aktuell.ru -
30. Jan. 2008
Moskauer Zoo plant General-Auffrischung bis 2014
Am 13. Februar 2014 wird der Moskauer Zoo 150 Jahre alt. In den
nächsten fünf
Jahren sollen deshalb die großen Außen- und Innenanlagen modernisiert
werden. Die Zoodirektion stellte jetzt die Ausbau-Pläne vor. In einer
ersten Phase werden die bestehenden Anlagen modernisiert: Die Gehege
und Tierhäuser sollen mit neuer Beleuchtung und neuen Zäunen
ausgestattet
werden – alle Teichanlagen werden zudem mit Netzen überspannt, um die
Tiere vor
möglichen Vogelgrippe-Infektionen durch zwischenlandende Wildvögel zu
schützen. Das Sommer-Theater wird mit einer Heizung ausgerüstet, damit
auch im Winter
Vorstellungen stattfinden können. Und schließlich erhalten in der
ersten Modernisierungsphase
die Pinguine des Zoos ein neues Freigehege. In der zweiten Phase sollen
bis zum Jubiläum ein neues Aquarium mit einem
Delfinarium mit 820 Zuschauerplätzen, ein Terrarium, eine neue
Orangerie und
ein wissenschaftliches Zentrum gebaut werden. Auch die Gestaltung der
gesamten Zoo-Anlage soll überarbeitet werden – viel
Arbeit also auch für die Landschaftsarchitekten.
Hannoversche
Allgemeine
Die Reise nach Alaska beginnt
Die Bagger arbeiten am neuen Zuhause für Eisbären: Im Zoo Hannover
entsteht die 31,6 Millionen Euro teure „Yukon Bay“.
Aktionen
Halleforum -
29. Jan. 2008
Karneval
im Zoo
Halle
Man verkleidet sich, um anderen etwas vorzutäuschen. Das Tierreich
kennt natürlich keinen Karneval. Und doch könnte man meinen, das eine
oder
andere Tier hätte sich auch verkleidet: Da gibt es Tarnkappen, gewagte
Musterungen und auffällige Farben. Was es mit dieser „Verkleidung“ auf
sich hat, erfahren Groß und Klein beim
Winterferienprogramm „Karneval im Tierreich“. Zu diesem spielerischen
Zoorundgang für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und
für andere Interessierte lädt der Zoo Halle am Dienstag den 05.02. und
Donnerstag, den 07.02, um jeweils 10 Uhr ein.
@haus
online - 24. Jan. 2008
Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine weitere abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo
Münster startet am kommenden Freitag, 1. Februar 2008 um 17.00 Uhr
wieder mit
der Biologischen Station Zwillbrock. Zu ungewöhnlicher Stunde können
u.a.
Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner kennen gelernt
werden
– nach Dienstschluss und ganz privat!
Kronberger Bote - 23.
Jan. 2008
Führung
im Opel-Zoo
Kronberg. Der Opel Zoo bietet Samstag, 26. Januar, um 15 Uhr die
nächste
öffentliche Führung an. Sie steht unter dem Thema „Gebisse und Zähne in
der
Zooschule“. Die öffentliche Führung ist kostenfrei, sodass nur der
Eintritt in
den Opel-Zoo zu entrichten ist.
Zeitungsgruppe
Lahn-Dill -
26. Jan. 2008
Heide am Vogelpark gibt vielen Tieren ein Zuhause
Herborn-Uckersdorf. Eine Winterpause kennen die Mitglieder des
Uckersdorfer Vogelparkvereins
nicht: Nach Arbeitseinsätzen auf der dem Park benachbarten
Wacholderheide steht
nun am Sonntag (27. Januar) eine Wanderung im Terminkalender. Wie
Vogelparkleiter Wolfgang Rades
mitteilte, leben in der Wacholderheide viele seltene Kleintiere wie
Schwalbenschwanz,
Feuerfalter, Heuschrecken, Wildbienen, Zauneidechse, Blindschleiche und
Schlingnatter.
Auch Pflanzenarten wie Heidenelke, Sonnenröschen, Golddistel und
Heidekraut gedeihen
dort. Ohne extensive Beweidung oder zumindest gelegentliche Mahd würden
diese Flächen
langfristig zu Buchenwald werden, so Rades.
Nachwuchs
Berliner
Morgenpost - 28. Jan. 2008
Tierpark Berlin: Erster Affennachwuchs des Jahres
Im
Affenhaus des Tierparks Berlin hat es den ersten Affennachwuchs dieses
Jahres
gegeben. Eine Rotscheitelmangabe sei vor einer Woche zur Welt gekommen,
teilte
der Tierpark am Montag mit. Das Jungtier soll am Dienstag der
Öffentlichkeit
vorgestellt werden.
Stuttgarter
Wochenblatt - 24. Jan. 2008
Sich einfach mal hängen lassen . . ..
. hat bei Familie
Faultier nichts mit Pubertät oder Lifestyle zu tun, sondern ist einfach
alltägliche Lebenseinstellung. Bei Mike (1993 geboren im Zoo Zürich,
seit 1994 in Stuttgart) und Marlies (kam
2001 aus British-Guyana nach Stuttgart), den beiden Zweizehenfaultieren
in der
Wilhelma, steht die Welt Tag und Nacht Kopf. Am 13. Oktober vergangenen
Jahres haben die beiden wieder ein kleines
Faultierchen zustande gebracht, für das die Welt aber noch nicht auf
dem Kopf
steht: Es liegt gemütlich auf Mutters Bauch, trägt den Scheitel noch
auf dem
Rücken, beguckt sich aus den kleinen Äuglein in aller Ruhe seine
Umgebung und
übt sich schon mal in artspezifischer Gelassenheit. Das noch namenlose
Junge ist bereits die sechste hier gelungene Nachzucht. Die
Namensgebung ist nicht einfach, weil das Geschlecht noch nicht bekannt
ist -
dessen Bestimmung aber ist keine einfache Sache bei Faultieren.
wienweb.at -
30. Jan. 2008
Pandababy Fu Long zeigt sich
Der
neue Star im Tiergarten Schönbrunn hat sich Mittwoch Mittag erstmals
der
Öffentlichkeit präsentiert: Das Panda-Baby Fu Long kam kurz vor 13 Uhr
für
wenige Minuten aus seiner Wurfbox. Der Auftritt löste unter den
wartenden Zoo-Besuchern Begeisterungsstürme aus.
Einige Panda-Fans hatten schon seit den Morgenstunden gewartet. Die
Szene glich
einem Rock-Konzert. Eigene Sicherheitsleute waren im Einsatz. Nach
wenigen Minuten war die Show schon wieder vorbei, die Panda-Mama
schnappte
den Kleinen und brachte ihn zurück in die Wurfbox
Tirol Online -
30. Jan. 2008
Schönbrunn:
Panda-Baby "Fu Long" ab heute für alle
Ab
heute wird Fu Long, der kleine Panda im Wiener Tiergarten Schönbrunn,
erstmals
von den Besuchern bewundert werden können. Panda-Eltern Yang Yang und
Long Hui haben am Mittwoch in der Früh genüsslich
ihr Bambusfrühstück verzehrt, während der Schönbrunner Star Fu Long
noch in
seiner Wurfbox schlief. Von seinen ersten offiziellen Besuchern im
Pandahaus, die die erste offizielle
Gelegenheit wahrnahmen, sich den Nachwuchs im Gehege anzusehen, ließ
sich das
Fellknäuel nicht aus der Ruhe bringen. Überdies sorgen drei
Security-Leute dafür, dass nur jeweils 30 Besucher
gleichzeitig ins Gehege dürfen. Zusätzlich übertragen vier Kameras
Bilder aus Wurfbox, kleinerer und größerer
Innenanlage auf sechs Monitore ins Freie.
ORF.at - 30.
Jan.
2008
Tierischer
Wirtschaftsfaktor Fu Long
Für den
Tiergarten Schönbrunn steht heute ein großer Tag bevor. Pandababy Fu
Long wird
- so der kleine Bär denn will - erstmals von Besuchern zu sehen sein.
Das
freilich lässt die Kassen klingeln. In Wien gibt man sich im Tiegarten
noch vorsichtig. Am kommenden Wochenenende
werden rund 10.000 Besucher erwartet, etwa 2.000 mehr als normalerweise
im
Winter. Allerdings: Die wenigsten werden den Panda sehen können.
Maximal 40
Personen werden gleichzeitig in das Pandahaus gelassen. Aktiv
vermarktet wird Fu Long vom Tiergarten nicht.
Selbstverständlich können aber an den Verkaufsständen Panda-Plüschtiere
gekauft
werden, heißt es.
Wiener
Zeitung - 28. Jan. 2008
Fu Long stellt erstaunt fest, dass die Welt auf ih
gewartet hat ...
Nach
Wochen des Wartens ist es soweit: Ab Mittwoch kann der kleine Panda Fu
Long im
Tiergarten Schönbrunn bewundert werden. Am Sonntag Vormittag erkundete
Fu Long
erstmals das große Innengehege des Pandahauses. Mama Yang Yang ließ ihn
allerdings nur einige Minuten gewähren, bevor sie ihn wieder sanft aber
bestimmt in die Wurfbox bugsierte. Die nächsten Tage werden zeigen, ob
sich Fu
Long jetzt regelmäßig in die Innenanlage traut und Yang Yang dies auch
zulässt. Eine "Generalprobe" für seinen ersten öffentlichen Auftritt
wird der
"Glückliche Drache" bereits am Dienstag beim Besuch einer Wiener
Volksschulklasse absolvieren. Vier Kameras
übertragen Bilder aus Wurfbox, kleinerer und größerer Innenanlage auf
sechs
Monitore ins Freie. Die Besuchermassen werden auf dem weg zum Gehege
bereits in
entsprechenden Anstellschlangen geleitet. Drei Mitarbeiter einer
Security-Firma wurden engagiert, damit alles gesittet abläuft.
ORF.at
- 25. Jan. 2008
Pandababy
bald
in Schönbrunn
zu sehen
Das Warten
könnte Mitte nächster Woche ein Ende haben. Dann sollen Besucher des
Tiergartens
Schönbrunn zum ersten Mal die Möglichkeit haben, einen Blick auf
Pandababy Fu Long
zu werfen. Allerdings bittet man die Besucher bereits jetzt um
Verständnis, dass der kleine
Panda nicht den ganzen Tag zu sehen sein werde. "Noch sind seine
Ausflüge sehr
kurz". Immerhin sei er ja noch ein Baby und "braucht momentan bis zu 18
Stunden Schlaf pro Tag". Deshalb könne man seitens des Zoos nicht
garantieren, dass man den kleinen Panda
"live" sehen kann. Es wird aber ein Live-Bild auf die sechs Monitore
vor
dem Panda-Haus übertragen.
Kurier - 24. Jan. 2008
Fu
Long – ein
bäriger Steckbrief
Österreichs
liebster Medienstar ist ein Panda. Aber wussten Sie, dass Fu Long, der
Glücksdrache, bald wieder nach China zurück muss? Der KURIER hat die
wichtigsten Fragen über das süße Pandakind zusammengefasst.
Lausitzer
Rundschau
Brandenburg -
30. Jan. 2008
Zicklein und Lämmer tummeln sich im Dahmer Tierpark
Neugierig beäugt Ziegenbock «Loisel» im Dahmer Tierpark das weiße
Fellbündel
auf dem Arm von Pflegerin Evelyn Fahr. Es ist eines von sechs
Tierbabys, die in
den vergangenen beiden Wochen im Ziegengehege das Licht der Welt
erblickten.
«Alles Mädchen» , so die Tierpflegerin. Bei den Kamerunschafen sei die
Herde um
vier Jungtiere gewachsen, fügt sie an.
China
Internet Information Center - 29. Jan. 2008
Schwarzes Schwanenpaar bekommt in Wuhan neun Junge
Die
Wetterkapriolen in Zentralchina sind zwar eine Qual für die meisten
Reisenden.
Sie konnten aber nicht verhindern, dass im Zoo der schneebedeckten
Stadt Wuhan,
Hauptstadt der Provinz Hubei, neun schwarze Schwanenküken geboren
wurden. Dieser Wurf von einem erwachsenen schwarzen Schwanenpaar stellt
für
den Zoo einen Rekord dar. Bisher sind nie mehr als acht Küken geboren
worden.
Bild.de
- 25. Jan. 2008
Seelöwe Arno: Herztod
Stuttgart
weint um einen der großen Stars der Wilhelma! Während der
Schau-Fütterung benahm sich Seelöwen-Bulle Arno (6) plötzlich
merkwürdig.
„Er verdrehte die Augen, schwamm kleine Kreise“, berichtet
Wilhelma-Mitarbeiter
Günther Schleussner (50). Dann sei das Tier auf den Grund gesunken,
habe sich nicht mehr bewegt. Erst nach
einigen Minuten konnte der kalifornische Seelöwe von Pfleger Ralf
Schirsching und
anderen Helfern an Land geholt werden. Der Tierarzt stellte Arnos Tod
fest. Vorläufiges Ergebnis der Obduktion: Schlaganfall
oder epileptischer Anfall. Obwohl er erst sechs Jahre alt war, hatte er
bereits acht Mal für Nachwuchs gesorgt,
das erste Mal mit drei Jahren.
Ruhr
Nachrichten
- 25. Jan. 2008
Patin
ohne Patentier enttäuscht vom Dortmunder Zoo
Minischweine, die eigentlich Hängebauchschweine sind. Paten, die gar
keine Paten
sind. Für echte Verwirrung sorgte der Dortmunder Zoo auch einen Tag
nach Bekanntwerden
der Schein-Patenschaften. Fakt ist: Neun Patenschaften für Minischweine
im Wert von jeweils 50 Euro verkaufte
der Zoo (wir berichteten). Die borstigen Vierbeiner gab es aber niemals
in den Gehegen
des Tierparks. Es waren die Hängebauchschweine, die im Katalog als
Minischweine
angeboten wurden. Doch auch die gibt es längst nicht mehr. Verwundert
darüber ist der Duisburger Zoo-Direktor Achim Winkler, dessen Zoo
ebenfalls
Tierpatenschaften verkauft. Ähnlich sieht es Sabine Haas, Sprecherin
des Gelsenkirchener Zoos. Einzig
Ilona Zühlke, die für den münsterschen Allwetter-Zoo spricht, schlägt
sich auf die
Seite der Dortmunder. „Ich halte die Geschichte für keinen Skandal.
Fehler passieren
immer wieder. Ich will nicht ausschließen, dass uns mal so etwas
unterläuft.“ Die Patin eines nicht existierenden Minischweins, Karin
Hirsch-Gerdes, sieht das
ganz anders und ist bitter enttäuscht vom Dortmunder Zoo. „Die haben
sich noch nicht
bei mir gemeldet, um ein neues Tier anzubieten.“ Die stellvertretende
Zoodirektorin
Ilona Schappert kommentiert den Sachverhalt mit drei Worten: „Ist im
Briefkasten.“
Ad-Hoc-News
- 30. Jan. 2008
CDU Hoyerswerda will Putin zum Tiger-Paten machen
Die CDU
in Hoyerswerda will den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Paten
für
drei Tigerbabys gewinnen. Die Union habe eine entsprechende Anfrage an
den
russischen Botschafter in Berlin gerichtet, sagte Parteichef Frank
Hirche am
Dienstag auf ddp-Anfrage. In einem Brief werde Putin angeboten, die
Patenschaft
für die weiblichen Tigerdrillinge zu übernehmen, die am 17. November im
Zoo in
Hoyerswerda geboren wurden. Falls Putin das Angebot annimmt, wäre er
der erste internationale
Pate des Zoos. Das Anliegen werde auch von Oberbürgermeister Stefan
Skora (CDU)
unterstützt, sagte ein Rathaussprecher. Er begründete das Angebot an
Putin damit, dass die seltene Tigerart nur noch in
Russland und China in freier Wildbahn lebe. Die russische Botschaft
habe den
Brief bereits erhalten, allerdings noch nicht auf die Anfrage reagiert.
inar.de
- 25. Jan. 2008
Neuzugang im Nachttierhaus des Berliner Zoos
Hochinteressanten
Neuzugang gab es vor wenigen Tagen im Nachttierhaus des Berliner Zoos:
aus dem
Zoo Olomouc/Tschechien trafen zwei südamerikanische Nachtaffen, die
auch
Mirikinas genannt werden ein! Im neu gestalteten Nachttierhaus im
Untergeschoss des Raubtierhauses sind alle
Voraussetzungen für die erfolgreiche Haltung der kleinen Südamerikaner
gegeben.
Berliner
Morgenpost - 25. Jan. 2008
Berliner Zoo übernimmt zwei Nachtaffen
Neuankömmlinge im Berliner Zoo: Zwei südamerikanische Nachtaffen
sind aus einem Tierpark in Olomouc in Tschechien nach Berlin verlegt
worden,
wie der Zoo mitteilte. Die sogenannten Mirikinas haben extrem große
Augen, mit
denen sie nachts besser sehen können als Katzen.
Kanal8 - 25. Jan. 2008
Neue
Zwergseidenaffen im Chemnitzer Tierpark
Im
Krallenaffenhaus sind neue Bewohner zu beobachten - zu dem mittlerweile
letzten
Chemnitzer Zwergseidenaffen kam Verstärkung aus dem Zoo Leipzig. Die
Neuzugänge, ein Männchen und ein Weibchen, wurden hinter den Kulissen
im
Tropenhaus behutsam an den schon seit vielen Jahren im Tierpark
lebenden
Artgenossen gewöhnt. Nun sind die Tiere, die von Anfang an miteinander
harmonierten, zusammen ins Krallenaffenhaus gezogen. Obwohl alle drei
nicht
mehr die Jüngsten sind, ist Nachwuchs nicht ausgeschlossen.
Norddeutsche
Neueste Nachrichten - 25. Jan. 2008
Uzuri ist verliebt: Beißt Xenos an?
Uzuri ist sichtbar rollig. Das ist ein gutes Zeichen. Schließlich hätte
die Rostocker
Gepardenkatze den Austauschkater aus Dänemark auch abstoßen können. In
der "Mission
Nachwuchs" muss es jetzt nur noch zur Paarung kommen. Nur noch? Das ist
so
eine Sache. Ellen Hinz arbeitet seit 1989 mit Großkatzen im Rostocker
Zoo. Sie weiß, "dass
Geparden sehr empfindlich sind". Sie zu züchten, sei nicht leicht.
Zwischen
Uzuri und Xenos ist jetzt dennoch der erste Schritt getan.
MVregio -
28. Jan. 2008
Stralsunder
Löwentrio
komplett
Mehrere Wochen war den Löwinnen "Rahni" und "Indra" im
Stralsunder Zoo der Kontakt zum Löwenmann "Simba" nur durch ein
Gehegegitter gestattet. Heute gab es die erste Möglichkeit zur direkten
Kontaktaufnahme. Nach einer
kurzen Jagd durch die großzügige Freianlage und einem ausgiebigen
Beschnuppern
trat das erhoffte Familienidyll ein. Nachdem Löwin "Joice" im
vergangenen Jahr an einem Zwerchfell-Riss
verendet war, reisten die 9-jährige "Rahni" und die 3-jährige
"Indra" aus dem Serengetipark Hodenhagen in den Zoo am Sund. Auch
wenn die beiden Damen sich sehr für den Löwenmann interessieren,
rechnen die
Zoomitarbeiter aufgrund "Simbas" fortgeschrittenen Alters (16 Jahre)
nicht mehr mit Nachwuchs.
FR-online.de
Zoo
schläfert kranken Okapi-Bullen ein
Der Zoologische Garten musste ihn in der vergangenen Woche
einschläfern,
wie der Zoo mitteilte.
WELT ONLINE -
25. Jan.
2008
Zebrahai-Weibchen bei Hagenbeck bekommt Gefährten
Für Tigerhai-Weibchen Sally im Hamburger Tierpark Hagenbeck hat das
Single-Dasein ein Ende. Seit dieser Woche schwimmt Männchen Harry mit
durchs
Becken. «Wenn alles gut geht, haben wir in Kürze Baby-Haie», hieß es in
einer
Erklärung des Tierparks am Freitag. Harry hat eine lange Reise hinter
sich: Der
Fisch flog aus Australien ein und landete am vergangenen Donnerstag in
Frankfurt.
Stuttgarter
Nachrichten - 23. Jan.
2008
Wilhelma: Vaterschaftstest bei Menschenaffen
Stuttgart. Ungeklärte Vaterschaften sorgen bei uns Menschen in der
Regel für
Zwist. Weiß man schließlich, der modernen Labortechnik sei Dank, um den
wahren
Erzeuger, brechen zuweilen ganze Familien auseinander, ganz abgesehen
von den
finanziellen Verwerfungen, die ein Fehltritt mit Folgen nach sich
ziehen kann.
Die Bonobos haben uns hier Entscheidendes voraus: Bei dieser
Menschenaffenart
haben die Weibchen das Sagen – auch wenn es darum geht, welcher
Auserwählte
sich ihr zum Zweck der Fortpflanzung nähern darf. Wenn der Nachwuchs
dann zur
Welt gekommen ist, schert sich in der Sippe keiner mehr darum, wer es
denn
letztlich gewesen ist. In der Wilhelma sorgt auf die Weise das
Bonobo-Mädchen
Lingoye, benannt nach einem Dorf in der Demokratischen Republik Kongo,
seit
wenigen Wochen für vollkommenes Familienglück. Trotzdem müssen drei der
vier Zoo-Bonobomännchen der 16-köpfigen Sippe demnächst
zum Vaterschaftstest antreten.
Stuttgarter
Zeitung - 28. Jan. 2008
Die Wilhelma und ihre Fernsehstars
Stuttgart. Die Tierpfleger von der Wilhelma lassen sich durch eine
Fernsehkamera nicht mehr aus der Ruhe bringen. Noch bis Freitag wird
die zweite
Staffel von "Eisbär, Affe & Co." gedreht. Jede Sendung steht
diesmal unter einem Motto - vom Liebesrausch bis zur Inventur.
Wolf Reckhaus ist
fast schon
ein Fernsehprofi. Er war schon in der ersten 54-teiligen Staffel von
"Eisbär, Affe & Co." dabei, die 2006 ausgestrahlt wurde und den
Programmchefs viel Freude bereitet hat. Bis zu 2,45 Millionen Zuschauer
wollten
damals sehen, wie der Brillenpinguin Fritzi ausbrach und das Känguru
Franz
unter Zahnschmerzen litt. An diesen Erfolg soll die zweite Staffel mit
weiteren
40 Folgen anknüpfen, die vom 6. März an ausgestrahlt werden. Am 4.
September
2007 fiel die erste Klappe, diesen Freitag soll laut Plan der letzte
Drehtag
sein. Immer wieder stellt Jakel kurze Zwischenfragen, das gehört zum
Konzept
der
zweiten Staffel, die dadurch dynamischer wirken soll. In der ersten
Staffel
stand die Authentizität im Vordergrund, oft wurde mit drei Kameras
gleichzeitig
gedreht, um nichts wiederholen zu müssen. In der zweiten Staffel sind
kleinere
Teams unterwegs, und die insgesamt zwölf Autoren nehmen mehr Einfluss.
Das
zeigt sich schon daran, dass die rund fünf Geschichten einer Folge alle
die
gleiche Überschrift haben: zum Beispiel Liebesrausch in der Wilhelma,
Pisa im
Stuttgarter Zoo, Putztag oder eben Inventur.
Stuttgarter
Wochenblatt - 24. Jan. 2008
Farbenrausch im Winter
Gegen winterliche Stimmungstiefs angesichts regnerischer Tristesse
gibt es ein gutes Rezept: Ein Gang durch die Gewächshäuser der
Wilhelma!
Winterzeit ist dort unter anderem Orchideenzeit - der kapriziöse
Pflanzenadel
zeigt sich gerade in voller Blütenpracht. Die Orchideensammlung der
Wilhelma umfasst über 5000 Pflanzen aus 1200 Arten
und Sorten, und ist damit eine der größten Sammlungen in Deutschland.
Für die Besucher sind allerdings nicht alle Pflanzen immer zu sehen: Da
Orchideen
in ihrer oft langen blütenlosen Phase vergleichsweise unattraktiv sind,
befinden sich jeweils nur die besonders schön blühenden Exemplare im
Schaugewächshaus.
openPR.de
- 30. Jan. 2008
Thermografie der SWK beweist: Nashorn im Krefelder Zoo ist
schwanger
Thermografie
ist grundsätzlich ein Verfahren, bei dem mit Hilfe einer
Infrarot-Kamera
Wärmeabstrahlungen eines Objekts bildlich dargestellt und anschließend
ausgewertet werden können. Zum Einsatz kommt diese Technik sowohl vor
allem
beim Aufspüren von Isolierungsschwächen an Häusern als auch in der
Industrie.
Auf diesem Gebiet verfügt die SWK STADTWERKE KREFELD AG mittlerweile
über eine
mehr als 20-jährige Erfahrung. Die SWK nutzt die Thermografie jedoch
seit etwa
drei Jahren auch für ein weiteres, interessantes Einsatzgebiet: zur
medizinischen Diagnostik bei Tieren. Hier konnte die SWK bereits
Erfahrung
insbesondere bei der Diagnostik von Pferden sowie im Krefelder Zoo und
im
Düsseldorfer Aquazoo sammeln.
Neue OZ
Online - 24.
Januar 2008
50000 Euro für die Fische im Zoo
Eine Partnerschaft wird weiter gepflegt: Der Zoo Osnabrück und die
Tetra GmbH
aus Melle haben gestern ihre seit 1999 bestehende Kooperation mit einer
offiziellen Vertragsunterzeichnung bekräftigt. Beide Seiten wollen für
weitere
drei Jahre zusammenarbeiten. Mit rund 50000 Euro wird Tetra den Zoo
unterstützen. "Tetra gehört zu den ersten Kooperationspartnern des Zoos
überhaupt",
sagte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann bei der Pressekonferenz im
Tetra
Aquarium. Dies sei ein wichtiger Impuls gewesen, der weitere Sponsoren
aus der
Wirtschaft zur Zusammenarbeit mit dem Zoo bewegt habe. Inzwischen
bestehe der
Zoo-Etat zu 15 Prozent aus Sponsorenmitteln. Dem Unternehmen stehen die
Räume des Aquariums gelegentlich zu
Veranstaltungen mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern zur Verfügung.
Berliner
Morgenpost - 27. Jan. 2008
Röcheln wie eine Kaffeemaschine
Hektik ist Schildkröten fremd. Das hat schon der Hase in Äsops Fabel
gelernt, der
vor lauter Übermut das Wettrennen gegen eine Schildkröte verlor - er
verpennte.
Einschläfernd langsam ziehen auch die Schildkröten im Winterquartier
Tierpark ihre
zentnerschweren und bis zu 80 Zentimeter langen Körper vom Wasserbecken
zum Sandbecken.
Den kargen Boden schließt eine Schicht aus Nadelholzextrakt ab - sie
ist rasch geputzt
und sicher. "Bei uns hat sich reiner Sand als Bodengrund nicht
bewährt",
erklärt Kurator Falk Dathe.
Wormser Zeitung - 25.
Jan. 2008
Ein Superherz für Vögel
Die tierischen Bewohner des Frankfurter Zoos sind bei Nina Reinhardt in
guten
Händen. Die Osthofenerin hat vor kurzem ihre Ausbildung zur
Zootierpflegerin
abgeschlossen - als Beste ihres Azubi-Jahrgangs. Im Dezember wurde die
24-Jährige dafür in Berlin von Bundesbildungsministerin Annette Schavan
und dem
Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Ludwig
Braun,
ausgezeichnet. Konkrete Pläne für ihre berufliche Zukunft hat sie noch
nicht. Vorerst arbeitet
sie weiter als Tierpflegerin im Vogelhaus des Zoologischen Gartens.
Freie Presse - 25.
Jan. 2008
Altersschwäche: Affe ist gestorben
Die gute Nachricht, dass der Tierpark in der
österreichischen Stadt Haag zwei der Limbacher Leopardendrillinge
aufnehmen
will, ist vom Tod einer Rotschopfmangabe überschattet worden. Das über
20 Jahre alte Affenmännchen ist jetzt im Tierpark Limbach-Oberfrohna
gestorben. „Er litt an Altersschwäche“, so Frances Mildner,
Pressesprecherin in
der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna.
Welt.de
Prachtröhrenaale im Zoo-Aquarium
Eine Gruppe von neun Prachtröhrenaalen ist ab sofort im
Zoo-Aquarium in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Freie Presse - 25.
Jan. 2008
Im Tierpark hat sich Nachwuchs eingestellt
138.000 Besucher haben im vergangen Jahr den Tierpark in
Hirschfeld besucht. Das waren genau so viele wie im Jahr zuvor. „Da
sind wir
sehr froh drüber“, sagte Tierparkchefin Ramona Demmler. Mit dem Trubel
um die beiden Eisbärenbabys Knut in Berlin und Flocke in
Nürnberg habe der große Zuspruch aber nichts zu tun. Vielmehr würden
vor allem
das erst zwei Jahre alte „Bärenland“ und die im vorigen Jahr neu
eröffnete
Eulerei für ständigen Zulauf sorgen.
Ostthüringer
Zeitung - 29. Jan. 2008
Stachelmaus bis Dahomé-Bulle Merlin
Eisenberg. Kürzlich haben die Tiergarten-Mitarbeiter wieder alle Tiere
gezählt und
registriert. Ergebnis: Derzeit leben in den Gehegen am Geyersberg
insgesamt
rund 450 Tiere in 43 Arten. Das sind zwei Arten weniger als im Vorjahr,
denn im
Zuge der Umgestaltung des Tiergartens sind Bärin Dunja und die beiden
Uhus
umgesiedelt worden. Die Anzahl der Tiere ist jedoch annähernd
gleich geblieben. Einen Rückblick auf die Jahre 2006/2007 wird Mathias
Wiesenhütter in der
Eisenberger Stadtratssitzung am 11. Februar geben, da die Stadt zwar
nicht mehr
Träger des Tiergartens ist, sondern der Verein ländliche Kerne, ihn
aber weiter
unterstützt.
Die
Presse - 30. Jan. 2008
Artenschutzprojekt "Habichtskauz" im Zoo Salzburg
Den
Habichtskauz findet man in der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel
Österreichs
unter "ausgestorben". Schuld am Verschwinden dieses großen Kauzes
seien einerseits der Verlust von Lebensraum andererseits die direkte
Verfolgung
durch den Menschen gewesen. Im Salzburger Zoo startet deshalb am
Mittwoch das
österreichweite Artenschutzprojekt "Habichtskauz". "Die
Österreichischen Zoogemeinschaft (OZO), die Eulen- und
Greifvogelstation Haringsee von Hans Frey und das Forschungsinstitut
für
Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien
mit
Richard Zink arbeiten intensiv zusammen, um ein nationales
Zuchtnetzwerk für
Habichtskäuze in Österreich aufzubauen.
20minuten - 29.
Jan.
2008
Fast
1,8
Millionen Zoobesucher
Der Zoo
Zürich kann auf eine erfolgreiche Saison 2007 zurückblicken: Mit
1757168
Personen hat der Tierpark die nach 2004 zweithöchste je erzielte
Besucherzahl
erreicht.
Im vergangenen Jahr gingen wieder mehr Menschen in den Zoo Zürich und
in die
Masoala-Halle. Grund sei das gute Wetter – etwa sonnige Oster- und
Pfingsttage, so die
Zooleitung. Grossen Erfolg hatten auch die offiziellen
Zoo-führungen: Über 67000 Personen liessen sich an rund 3000 geführten
Touren
durch die Zooanlage oder die Masoala-Halle begeistern.
lifepr.de - 24. Jan.
2008
Himalaja-Tahre in Hochzeitsstimmung
Einmal im Jahr wird es laut im Sautergarten des Zoo Basel. Dann
krachen die Himalaja-Tahrböcke mit ihren gekrümmten, spitzen Hörnern
aufeinander und kämpfen um die Gunst der Weibchen. Beim Angriff
springen
die Tiere auf den Hinterbeinen laufend dem Gegner entgegen. So prallen
sie zwar
heftig aufeinander, verletzen sich jedoch nicht ernsthaft. Mit der
Haltung von Himalaja-Tahren begann der Zoo Basel bereits 1907. Seitdem
sind über 200 Jungtiere auf die Welt gekommen. Derzeit bewohnen zwei
Böcke und
zehn weibliche Tiere den Felsen im Sautergarten.
Kurier
- 27. Jan.
2008
Aufs
Maul geschaut
Grrrrrr-Chilppp,
Grrrrr-Chilppp." Wenn Geparden ihre Jungen rufen, klingt das eindeutig
nicht
nach Katze, sondern – richtig: nach Vogel. Fragt man die Zoologin
Angela Stöger-Horwath,
was man über die Sprache der Geparden weiß, kommt ein bedauerndes: "Man
weiß
so vieles nicht. Da sterben manche Tiere aus, und ihre Laute, ihre
Kommunikation,
ist überhaupt nicht erforscht." Mit einem Forscherteam macht sie sich
nun daran, das zu ändern: Im Zoo Schönbrunn
wurde ein Labor eingerichtet, in dem die Laute von sechs Arten
erforscht werden. Jetzt schaut sie mit ihrer Gruppe unter anderen
Ameisenbären, Pandas und demnächst auch Nashörnern aufs Maul: Letztere
entpuppten
sich als Plaudertaschen, die wie Elefanten und Giraffen im
Infraschallbereich (für
das menschliche Ohr nicht hörbare Frequenzen unter 20 Hertz)
kommunizieren.
Tirol Online
- 28. Jan. 2008
Tirol: Orkan
fällte Bäume und deckte Dächer ab
Einen ordentlichen
Schreck erhielten die Tiere im Raritätenzoo in Ebbs. Ein Baum wurde vom
Wind umgeknickt,
vier Gehege beschädigt.
Vorarlberg
Online - 25. Jan. 2008
Wildpark Feldkirch: Naherholungsgebiet zum Nulltarif
Die Vorarlberger Landesregierung hat auf ihrer jüngsten Sitzung dem
Wildpark
Feldkirch für das laufende Jahr einen Förderungsbeitrag von 48.000 Euro
gewährt, berichtet Umweltlandesrat Erich Schwärzler. Der Wildpark auf
dem Ardetzenberg zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt
aus. Landesrat Schwärzler: "Die vielen Tiere genießen dort einen
naturnahen Lebensraum und werden ausgezeichnet und artgerecht betreut."
Da keine Eintrittsgelder eingehoben werden, ist der Trägerverein auf
Förderungen durch die öffentliche Hand angewiesen, um die anfallenden
Kosten zu
bestreiten und notwendige Investitionen für den Ausbau und die
Erhaltung von
Gehegen und Gebäuden durchführen zu können.
China
Nachrichten vom China-Blog - 30. Jan. 2008
Löwe aus chinesischem Zoo ausgebrochen, ein Toter
Nachdem
ein Löwe in einem Zoo in Xuzhou, Provinz Jiangsu, einen
Mitarbeiter zu
Tode
gebissen hatte, brach dieser aus und machte Jagt auf die Besucher im
Zoo. 20 Minuten dauerte am 30.07.2007 die Jagt des ausgebrochenen Löwen
im Zoo von
Xuzhou, bis ein chinesischer Soldat den Löwen abschießen konnte. Außer
dem
getöteten Mitarbeiter gab es keine weiteren Tote oder Verletzte.
Münstersche
Zeitung - 24. Jan. 2008
Kattas machen den Zoo komplett
Metelen.
Eigentlich ist ihre Heimat Madagaskar, doch im Abenteuerzoo fühlen sich
die
sechs Kattas auch sichtlich wohl. Vor wenigen Tagen haben die drei
Weibchen und
drei Männchen ihre Käfige vis-à-vis der Varis, die ebenfalls zur
Familie der
Lemuren gehören, bezogen. Bei den Kattas handelt es sich um ein
Elternpaar mit
seinen Jungen, erklärt Tierpflegerin Nora Peiker im Gespräch mit
unserer
Zeitung. Sie hofft mit ihren Kolleginnen auf weiteren Nachwuchs bei den
neuesten Bewohnern des Abenteuerzoos. Abgesehen von gelegentlichem
Fauchen und Knurren verstehen sich Kattas
und
Varis. Gute Voraussetzungen fürs Frühjahr also. Dann werden sich die
Artgenossen das Freigehege auf der Affeninsel teilen.
Story
Teller, Educator and Entertainer? What Themeparks and Zoos can learn
from each other
EAS 2008 Thursday January 24, 2008
Many zoos have evolved into modern theme parks over the past few years
- mainly in order to extend their appeal to a larger audience and to
access new sources of income. Theme parks have always been aware of the
appeal and popularity of living animals and have successfully
integrated these into their concepts. What can they learn from each
other? We have brought together one of the most remarkable zoo
operators in Europe, Klaus Michael Machens from the Hanover Zoo to
discuss this question along with John Holland from Disney Animal
Kingdom in Orland, FL.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
telegraaf.nl
- 30. Jan. 2008
Dierentuinen luiden noodklok over kikker
Tiergärten läuten die Alarmglocke für den Frosch
Amsterdam. Amphibien wie Frösche, Kröten und Salamander drohen von
unserem Erdboden zu verschwinden. Das ist, so meinen Tiergärten in der
ganzen Welt, ein Grund, die Alarmglocke zu läuten. In Artis in
Amsterdam fiel Mittwochmittag der niederländische Startschuß für das
"Jahr des Frosches". Fünfzehn Tiergärten im Land setzen sich 2008 ein
für das Schicksal der Amphibien. Der Initiator, die Niederländische
Vereinigung der Tiergärten (NVD), nennt das Aussterben der Frösche und
Salamander eine biologische Katastrophe. Man möge sich einmal
vorstellen, daß es bald nicht mehr möglich ist, Medikamente zu
entwickeln aus dem Gift in der Haut von Fröschen, fragt sich die
Vereinigung. Oder was geschieht, wenn keine Kaulquappen mehr im Wasser
leben, wodurch dieses sich trübt, weil keine Algen mehr weggefressen
werden. Auch kann die Zahl der Mücken (darunter Malariamücken) stark
zunehmen, weil diese nicht mehr von Amphibien verspeist werden. In
unserem Land leben sechzehn Arten, wovon die bekanntesten wohl
Wasserfrosch und Wechselkröte sind. Weniger bekannte Amphibien sind
Fadenmolch, Knoblauchkröte und Laubfrosch, so der NVD. Die Zoos wollen
in Kürze Zuchtprogramme organisieren, um "zu retten, was zu retten
ist". In einem speziellen Labor wollen sie ausreichend gesunde Tiere
züchten, um dafür zu sorgen, daß die Population nicht ausstirbt. An
diesen Orten bleiben die Tierchen von Krankheiten und Schimmel
verschont und ihr Lebensraum wird nicht bedroht. Besucher können in
allen teilnehmenden Zoos spezielle Thementafeln betrachten, die für das
"Jahr des Frosches" angefertigt wurden. Auf diesen finden sie
Informationen über die Amphibien, die Probleme, die es gibt, und über
die Aktivitäten, die die Zoos während des Jahres organisieren. Eine der
Veranstaltungen ist der "Frosch-Cross", ein Staffellauf von
verschiedenen Tiergärten in den Niederlanden zum Tierpark Amersfoort.
Laut Artis-Vizedirektor Hans van Weerd leben weltweit ca. 6.000
Amphibienarten. Davon gehen 40 % in ihrer Anzahl zurück und 32 % werden
vom Aussterben bedroht. Seit 1980 sind bereits 165 Arten verschwunden.
hln.be - 30. Jan. 2008
Indische olifant Antwerpse Zoo zwanger
Indischer Elefant im Antwerpener Zoo trächtig
Der Zoo von Antwerpen erwartet im Frühjahr 2009 einen neuen Bewohner.
Und keinen geringen. Die Indische Elefantin Khaing Phyo Phyo ist
nämlich mit Sicherheit trächtig. Das teilt der Zoo von Antwerpen heute
mit. Der Antwerpener Zoo ist selbstverständlich erfreut über diese
Nachricht, weil der Indische Elefant eine bedrohte Tierart ist. "Der
Elefantenbulle Alexander aus den Niederlanden hat sich selbst bewiesen
als guter Zuchtbulle im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für
diese bedrohte asiatische Tierart", so der Zoo.
depers.nl - 29. Jan. 2008
Apencentrum weer in het vizier
Affenzentrum wieder im Visier
Jahre war es ruhig, aber Tieraktivisten protestieren wieder gegen das
Forschungszentrum mit Affen in Rijswijk. Sie beginnen ihre neue
Kampagne gegen das vielgeplagte Biomedical Primate Research Centre
(BPRC) mit einem Gang zum Gericht. Die Anti-Tierversuche-Koalition,
einige Dutzend Aktivisten, hat für Freitag eine Demonstration vor dem
Tor des Rijkswijker Affenzentrums auf der Tagesordnung stehen. Die
letzten drei Jahre wurde da kaum noch demonstriert, nachdem die Politik
Versuche an Menschenaffen wie Schimpansen verboten hatte. Dem ging ein
jahrelanger heftiger Streit voraus, mit drohenden Besuchen an die
Privatadressen der BPRC-Mitarbeiter. "Es bleibt eines der größten
Affenzentren Europas, also ist es für uns ein logischer Schritt, wieder
zu protestieren", sagt Molenaar. Innerhalb der Richtlinien der Gemeinde
Rijswijk hat demonstrieren allerdings wenig Sinn. Das merkten die
Tieraktivisten beim Anmelden einer Demonstration. "Rijswijk hat ein
Gebietsverbot/ Revierverbot eingeführt für das Tor des BPRC. Auch gibt
es Aufforderungen für die Anzahl Transparente du müssen die in
Niederländisch beschrieben sein. Das wird schon Jahre mir nichts dir
nichts akzeptiert, während das verstößt gegen das Demonstrationsrecht.
Wir lassen es nun prüfen durch einen Richter." Der Direktor des BPRC,
Ronald Bontrop, ist auf der Höhe der Pläne. Er reagiert zurückhaltend.
"Ich kann nicht beurteilen, wie seriös das ist." Im BPRC verbleiben
ungefähr 1.300 Primaten, vor allem Rhesusaffen, in Käfigen wie in einem
Zoo. Es wird geforscht über Krankheiten wie AIDS, Malaria und Tbc.
digimedia.be - 29. Jan. 2008
Nieuwe webstek voor Koninklijke Maatschappij voor
Dierkunde van Antwerpen
Neuer Internetauftritt für Königliche Gesellschaft für
Tierkunde in Antwerpen
Die Seite kann aufgerufen werden unter www.kmda.org.
brabantsdagblad.nl - 28. Jan. 2008
Flamingo te kijk in Dommel
Flamingo zu sehen im Fluß Dommel
Boxtel. Der Boxteler Henk de Bie hat am vorigen Wochenende einen
Flamingo gesichtet in der Dommel in Boxtel-Oost. Seine Beobachtung
steht nicht für sich. Es gab mehr Berichte. Es handelt sich
wahrscheinlich um die europäische Variante dieses bekannten
rosafarbenen Vogels auf langen Beinen. Ob er aus einem der Zoos
entkommen ist, weiß man nicht. De Vleut in Best hat unter anderem
Flamingos.
destentor.nl - 28. Jan. 2008
Mensaap overlijdt voor operatie
Menschenaffe stirbt vor Operation
Apeldoorn. Orang-Utan Fientje aus dem Apeldoorner Affenpark Apenheul
ist am Samstagvormittag kurz vor einer Operation gestorben. Fientje
sollte in einer Apeldoorner Tierarztpraxis durch einen Augenarzt in den
Gelre [Gelderland] Krankenhäusern am Star operiert werden. Der Affe war
am Vormittag betäubt und in die Praxis gebracht worden. Bei einer
ersten Kontrolle stellten die Ärzte fest, daß die Atmung immer
langsamer ging. Sie beschlossen, die Operation abzublasen. Auf dem
Rückweg nach Apenheul verstarb der Orang-Utan. Fientje war 21 Jahre
alt. Das ist jung für einen Orang-Utan. Die Tiere werden im
Durchschnitt ungefähr fünfzig Jahre alt. Die zuständigen Tierarzt und
Chirurg haben noch keine Ahnung, was da schiefgelaufen ist. Darum wird
eine Obduktion des Menschenaffen durchgeführt. Fientje wurde in der
freien Natur auf Borneo geboren. Tierschmuggler fingen sie und
transportierten sie nach Europa. Der französische Zoll entdeckte den
Schmuggel auf dem Pariser Flughafen und beschlagnahmte den Affen. Weil
sie ihren Arm gebrochen hatte und ein wichtiger Teil ihrer Erziehung
fehlte, konnte sie nicht wieder in die freie Natur ausgesetzt werden.
Zuerst geriet sie in einen Pariser Zoo. Da wurde sie Davina genannt.
Später übersiedelte sie nach Antwerpen. Wahrscheinlich wurde ihr Name
in dem flämischen Zoo verballhornt zu Fientje. Vor etwa sieben Jahren
kam Fientje für immer nach Apenheul. Weil sie selbst jung von ihrer
Mutter weggeholt wurde, wußte sie nicht, wie sie ihre Kinder versorgen
muß. Die Pfleger von Apenheul versuchten ihr das beizubringen, indem
sie sie mit Puppen spielen und Videos ansehen ließen sowie durch den
Umgang mit Artgenossen. Eine gute Mutter wurde sie nicht. Ihr jüngstes
Kind, Dayang, wurde ihr vor einiger Zeit weggenommen und einer
Pflegemutter gegeben. Fientje litt an Star und sah in der letzten Zeit
sehr schlecht. Beim Klettern griff sie regelmäßig neben die Taue und
sie fand ihr Essen nicht mehr. "Die Qualität ihres Lebens war auf diese
Weise zu gering", erklärt Apenheul-Sprecher Bert Smit. "Wir wußten, daß
eine Narkose bei Mensch und Tier immer ein Risiko ist, aber Fientje
konnte nicht weiter mit dem Star."
leusderkrant.nl - 27. Jan. 2008
Kinderdirecteur Peter op bres voor zebra's
Kinderdirektor Peter setzt sich für Zebras ein
Leusden. Peter Hoogland (11 Jahre alt) ist bis Juni Kinderdirektor des
Tierparks Amersfoort. Die Kinderdirektoren aller Zoos haben alle ein
eigenes Projekt gestartet und versuchen über das Internet, Stimmen
einzubringen. Der Gewinner erhält 2.500 Euro. Peter setzt sich ein für
die Grévy-Zebras. Alle Kinderdirektoren haben ein eigenes Projekt
gestartet, um sich für Tiere und die Natur einzusetzen. Im Internet
kann für die verschiedenen Projekte gestimmt werden. Peter steht auf
dem vierten Platz mit mehr als 3.000 Stimmen. "Voriges Jahr hatte ich
mit dieser Menge Stimmen gewonnen", erzählt er. Aber in diesem Jahr
gibt es jemand mit 16.000 Stimmen. Der hat bestimmt etwas Besonderes
getan", brummt Peter. Aber er gibt noch nicht auf. Die Grévy-Zebras
brauchen Hilfe. Er muß das Geld einnehmen. "Ich habe schon verschiedene
Einrichtungen angeschrieben. Sie wollen mir helfen. Das ist schön",
sagt er. Vor ein paar Jahren gab es noch 14.000 Grévy-Zebras und jetzt
nur noch 2.000. Sie werden gefressen, von Wilderern abgeschossen und
haben zu wenig Nahrung. Stimmen können abgegeben werden über die
Ergebnistafel von www.kinderDIERekteuren.nl oder http://www.dierenparkamersfoort.nl/kids.
frieslandzoo.nl - 25. Jan. 2008
Lemuren en slobeenden introductie
Lemuren und Löffelenten Einführung
Rote Varis und Kattas des Aqua Zoo Friesland sind vorige Woche zum
erstenmal gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Die Lemuren sind
schon vorher einander vorgestellt worden, aber waren noch nicht
gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Die Einführung ist gut
verlaufen und die Lemuren haben sich ausgezeichnet vergnügt auf der
Insel. Bei gutem Wetter haben Sie die beste Chance, die Lemuren auf der
Lemureninsel anzutreffen. Bei weniger schönem Wetter sind die Tiere im
Innengehege neben dem Fußweg zu sehen. Auch auf dem Wasservogelteich
hat vorige Woche eine Einführung stattgefunden. Hier wurden nämlich
acht Löffelenten eingeführt, wodurch die Gruppe jetzt aus zehn Tieren
besteht.
wisselzoo.nl - 25. Jan. 2008
Uitbreiding bergeendengroep
Vergrößerung der Brandgänsegruppe
Im Tierpark Wissel sind vorige Woche zwei Brandgänse in die bestehende
Gruppe eingeführt worden. Das Grüppchen besteht nun insgesamt aus fünf
Brandgänsen, die sich im Park frei bewegen können. Die Einführung ist
prima verlaufen.
wisselzoo.nl - 25. Jan. 2008
Vlinders in je buik in Dierenpark Wissel
Schmetterlinge im Bauch im Tierpark Wissel
"Schmetterlinge im Bauch" findet statt an den Sonntagen 3., 10., 17.
und 24. Februar. Die Führung beginnt 13.30 Uhr und dauert 1,5 Stunden.
Am Ende erhalten die Teilnehmer eine schöne Überraschung mit nach
Hause. "Schmetterlinge im Bauch" kostet 1,75 � pro Person, das ist
inklusive Führung und Überraschung, aber exklusive Eintritt. Weil die
Teilnahme begrenzt ist, ist es notwendig, telefonisch zu reservieren.
overloonzoo.nl - 25. Jan. 2008
Zadelrugtamarins
Weddell-Tamarine
Die Weddell-Tamarine [Saguinus fuscicollis weddelli] im Zoo Parc
Overloon, die schon vorher Gelegenheit hatten, sich zu sehen, kommen
ausgezeichnet miteinander aus. Männchen und Weibchen sitzen viel
beieinander und verbringen viel Zeit zusammen. Natürlich hoffen wir,
daß das Paar für Nachwuchs sorgen wird.
ad.nl - 24. Jan. 2008
Dode olifantje deert Irma niet
Totes Elefantenbaby schadet Irma nicht
Rotterdam. Elefantenkuh Irma im Tiergarten Blijdorp geht es gut. Sie
scheint nicht behindert zu werden durch das ungeborene Junge, das sie
noch immer in sich trägt. Ein Blijdorp-Sprecher hält es für
ausgeschlossen, daß das Tier noch lebend zur Welt kommt. "Die Chance
ist null. Wer jetzt noch auf ein Wunder hofft, tut das wider besseres
Wissen." Irma - bereits Mutter von fünf Nachkömmlingen - wird streng im
Auge behalten. "Es gibt die Möglichkeit einer Infektion", lautet die
Erklärung. "Wir hoffen deshalb, daß das tote Junge jetzt schnell
loskommt. Wann das geschehen wird, läßt sich nicht sagen." Das tote
Elefantenkalb kann in dem Körper "versteinern". Elefantenmütter können
das den Rest ihres Lebens mit sich herumtragen.
dierennieuws.nl - 24. Jan. 2008
Burgers' zoo verwelkomt drie tijgers
Burgers' Zoo begrüßt drei Tiger
Der erste Schritt nach der Eröffnung des neuen Asien-Projekts
Ende März 2008.
Am Donnerstag, dem 24. Januar sind drei Sumatra-Tiger in Burgers' Zoo
angekommen. Die Tiere sind ein Jahr und drei Monate alt und stammen aus
dem Zoo von Chessington in England. Die drei Schwestern bilden die
erste Erwerbung für das neue Asien-Projekt, das der Arnheimer Zoo Ende
März 2008 offiziell eröffnet. Einstweilen gewöhnen sich die Tiere in
aller Ruhe hinter den Kulissen an ihren neuen Lebensraum und sind noch
nicht für das Publikum zu sehen.
Teilnahme am Europäischen Erhaltungszucht-Programm
Der Sumatra-Tiger ist eine bedrohte Tierart und deshalb nimmt Burgers'
Zoo an dem Europäischen Zuchtprogramm (EEP) für diese Art teil. Der
Koordinator dieses Europäischen Zuchtprogramms befindet sich im
Londoner Zoo. Burgers' Zoo hofft darauf, mit diesen Tigern züchten zu
können, wofür außerdem die Ankunft eines Männchens erforderlich sein
wird. In Zukunft ist es das Ziel, daß der Arnheimer Zoo entweder ein
Paar oder ein Trio halten wird, was abhängig ist von der Tatsache, ob
es auf natürliche Weise "funkt" zwischen bestimmten Tieren. Parallel
richtet sich Burgers' Zoo nach den Empfehlungen des Koordinators.
Wieder Tiger in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo hatte jahrelang Tiger in seiner Tiersammlung gehabt. aber
vor fast zwei Jahren wurde entschieden, die alte Tigeranlage zu einer
Anlage für Nasenbären umzugestalten. Obwohl die Tiger in der alten
Anlage reichlich Platz zu ihrer Verfügung hatten, war die Situation
dort weniger geeignet für das Anbringen einer umfangreichen Vegetation
und von Wasserpartien. Aus diesem Grunde übersiedelte der letzte Tiger
in einen Zoo in Frankreich und es wurde begonnen mit dem Bau einer
neuen, modernen Tigeranlage. Die neue Anlage kennt zwei getrennte
Teile, da Tiger in der Natur einzeln leben, wenn sie erwachsen sind.
Die drei Schwestern sind noch nicht vollständig ausgewachsen, weshalb
sie vorläufig gut miteinander gehalten werden können. Die Ankunft eines
Männchens könnte dann allerdings dazu führen, daß eine Konkurrenz
zwischen den Damen entsteht, wodurch diese Situation sich ändern kann.
Website: www.burgerszoo.nl.
dierenparkamersfoort.nl - 24. Jan. 2008
Grote schoonmaak
Großreinemachen
Der Teich rund um die Pavianinsel ist an der Reihe mit Großreinemachen.
Es ist noch ein ganzes Stück Arbeit, um all das Wasser aus dem Teich zu
holen. Fast genauso ein großes Stück Arbeit wie alle Koi-Karpfen zu
fangen. Es schwimmen dort gut und gerne 2.000 herum. Die Fische sind
vorübergehend anderswo untergebracht. Auch die Paviane müssen diese
Woche eben mal drinnen bleiben. Ohne Wasser könnten sie von der Insel
wegrennen. Ende nächster Woche können sie zum Glück wieder nach draußen.
noorderdierenpark.nl - 22. Jan. 2008
Jonge naakte molratjes
Junge Nacktmulle
Im Afrikahaus des Tierparks Emmen sind fünf Nacktmulle geboren worden.
Sie krabbeln in der Nestkammer über die erwachsenen Tiere und trinken
ab und zu etwas Milch bei ihrer Mutter, die die Königin ist in der
Kolonie. Säugen ist vorläufig deren wichtigste Aufgabe. Die ganze
andere Arbeit wird von ihren Arbeiterinnen und Arbeitern getan. Die
traben durch das Gängesystem und sind rege dabei, die Jungen zu
versorgen, die Gänge sauber zu halten und Nahrung zusammenzutragen. Die
Nacktmull-Königin in Emmen bekommt einige Male pro Jahr Junge. Manchmal
eins, manchmal fünf und manchmal auch zehn. Wieviel es auch sind, die
Königin muß sich keine Sorgen machen. Es sind immer genug Babysitter da.
oliemeulen.nl - 9. Jan. 2008
Argusvaraan
Arguswaran
Am 9. Januar 2008 kamen fünf Arguswarane (Varanus panoptes horni) im
Tierpark De Oliemeulen zur Welt. Vor ein paar Jahren war De Oliemeulen
landesweit in den Schlagzeilen wegen der ersten erfolgreichen Geburt
dieser Waranart. Jetzt ist dieser Erfolg also wiederholt!
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
top.rbc.ru - 25. Jan. 2008
Московский
зоопарк
ожидает
комплексная реконструкция
Den Moskauer Zoo erwartet eine komplexe Rekonstruktion
In Moskau wird bis zum Jahre 2014 der Zoo komplett rekonstruiert. Wie
die Informationsagentur RBK [RosBusinessConsulting] in der Regierung
der Stadt Moskau erfuhr, unterschrieb Jurij Lushkow, der
Oberbürgermeister der Hauptstadt, den entsprechenden Beschluß. In dem
Dokument wird darauf verwiesen, daß die Rekonstruktion zum 150-jährigen
Bestehen des Zoos abgeschlossen sein soll. Zuerst - bis 2010 - ist die
Rekonstruktion der technischen Leitungswege geplant (Belüftungssysteme,
Strom- und Wasserleitungen, Wärmesystem), es soll eine bestmögliche
Gestaltung des gesamten Zoogeländes erreicht, der Bau des Pavillons
"Orangerie" und des Kinderzoos abgeschlossen sowie auch der Bau der
Aufzuchtstation des Zoos zur Erhaltung und Reproduktion seltener
Tierarten in den Rayons Wolokolamsk und Rusa des Moskauer Gebiets
begonnen werden. Im Zoo wird ein Pavillon für antarktische Pinguine
gebaut und an den Einfahrtstoren, durch die Futter- und Tiertransporte
in den Zoo hineinkommen, werden zwei stationäre Desinfektionsbarrieren
für den Autotransport aufgestellt. Die Planungsarbeiten für das
Pinguin- "Eishaus" sollen 2008 abgeschlossen werden. Nach einer
Information der Zooverwaltung, werden die exotischen Vögel Ende 2009,
Anfang 2010 in die neue Unterbringung umsiedeln können. Das
"Pinguinarium" wird seinen Platz finden in der Nähe des Kleinen
Teiches. Die Einrichtung wird einzigartig sein, in ihr wird nicht nur
Eis "zubereitet", sondern es wird auch direkt von der Decke von Zeit zu
Zeit Schnee fallen. Vorgesehen sind auch Plätze, an denen die Vögel
schwimmen und sich erholen können. Die Beleuchtung des "Pinguinariums"
wird dem natürlichen Licht Antarktikas nachempfunden. In die neue
Unterkunft werden Kaiserpinguine und Adeliepinguine, Goldschopfpinguine
und Eselspinguine einziehen. Zur Zeit gibt es im Moskauer Zoo nur
Humboldtpinguine. Zum Jahre 2010 soll am Kleinen Teich ein "Aviarium"
geschaffen werden - ein Komplex für Wasservögel, das in der warmen
Jahreszeit für Besucher geöffnet ist. Bis 2014 werden die Pavillons
"Ozeanarium" und "Insektarium" errichtet, aber auch der Bau der
Zoo-Aufzuchtstationen in den Rayons Wolokolamsk und Rusa in der
Umgebung von Moskau mit einer Gesamtfläche von 76,76 ha abgeschlossen.
Außerdem wird es auf dem Territorium des Zoos eine Allee für Fußgänger
am Großen Teich entlang geben. Geplant ist auch die Rekonstruktion des
Pavillons "Terrarium", der mit einem Anbau versehen wird, sowie die des
Pavillons "Dickhäuter" - für Flußpferde, Nashörner, Tapire u.a.
Inzwischen wurde im Dezember 2007 nach einer Generalreparatur die
zweite Etage des Pavillons "Vogelhaus" eröffnet. In den neugestalteten
Räumlichkeiten wurden auch neue Bewohner untergebracht - ein Paar
Tukane und zwei Arten von Pfaufasanen (Brauner Pfaufasan und
Palawan-Spiegelpfau oder Napoleonfasan). Außer der Errichtung neuer
Tierhäuser ist bis 2014 geplant, einen Ausgang aus dem Zoo zur
Metrostation "Barrikadnaja" zu errichten. Der zweite Ausgang aus dem
Zoo wird einen Komplex aus zwei Gebäuden und einem zylinderförmigen
Turm darstellen, in dem Kassen, eine Tierklinik und ein Kultur- und
Bildungszentrum für Erwachsene untergebracht werden.
wwf.ru - 25. Jan. 2008
На
акватории
водно-болотного
угодья «Дельта
реки Волги»
начата
сейсмическая
разведка
Im Aquatorium des Wasser-Sumpf-Gebiets "Wolgadelta" begann
seismische Aufklärung
Die Ökologen bitten den Minister für Naturressourcen J.P. Trutnjew,
Maßnahmen zu ergreifen zur Rettung eines Lebensraumes von Wasservögeln,
der internationale Bedeutung besitzt.
vesti.ru - 28. Jan. 2008
"Семь чудес России": зоопарк Новосибирска претендует
на звание победителя
"Sieben Wunder Rußlands": der Zoo Nowosibirsk bewirbt sich um
den Titel des Siegers
Es gibt eine Chance - sie ist nicht groß, aber es gibt sie - daß das
größte Wunder Rußlands eine Nowosibirsker Anschrift hat. Um den Titel
eines Siegers im gesamtrussischen Wettbewerb bewirbt sich der Zoo. Der
Nowosibirsker Zoo ist tatsächlich einmalig. Er ist der einzige der
Welt, der in einem natürlichen Kiefernwald entstand - als er gebaut
wurde, wurde nicht ein einziger Baum gefällt. Der Zoo ist der älteste
und der sowohl in der Fläche als auch im Tierbestand größte von Ural
bis Fernost. Gerade im Nowosibirsker Zoo gab es Welterstzuchten einiger
seltener Arten - sibirische Buntmarder, Tigeriltisse, Fischotter
[welche (Unter-)art, geht aus dem Text nicht hervor]. Nur in diesem Zoo
[von Ural bis Fernost] gibt es Tiere, die so selten sind, daß man für
ihre Haltung eine besondere Erlaubnis internationaler
Tierschutzorganisationen benötigt. Natalja Surkowa, wissenschaftliche
Mitarbeiterin des Nowosibirsker Zoos, bemerkte: "Solche Tiere brauchen
besondere Bedingungen, sogar in jeder Art die Individuen - wenn ihnen
irgend etwas nicht gefällt, werden sie sich nicht vermehren. Wir haben
eine Vermehrungsrate - in Europa würden wir damit auf Platz 3 liegen.
Nehmen sie die europäischen Zoos: allein in Deutschland gibt es
Hunderte und, natürlich, nicht solche wie bei uns."
> bei allem Lokalpatriotismus, aber da trägt man schon ganz schön
dick auf...
myslo.ru - 24. Jan. 2008
В
Туле
нашли
Царевну
лягушку
In Tula fand man eine Froschprinzessin
Vom 1. bis. 17.Februar findet im Tulaer Eksotarium die Ausstellung
"Verschwindende Prinzessinnen" statt. Amphibien sind erstaunlich schöne
Wesen aller möglichen Färbung, Zeichnung, Form und Größe. Doch leider
werden es immer weniger auf der Erde: jedes Jahr sterben etwa zehn
Arten aus! Im Zusammenhang damit erklärte der Internationale Verband
der Zoos und Aquarien (WAZA) das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches. Am
1.Februar startet diese weltweite Kampagne in Tula. Das Eksotarium
stellt die schönsten, die bekanntesten und die seltensten Amphibien
vor. Tödlich giftige Baumsteigerfrösche [sie werden auch
Pfeilgiftfrösche genannt] in unglaublichen Farben, ein großer
Afrikanischer Grabfrosch (Pyxicephalus edulus), Erdwühlen, eine
erstaunliche Amazonas-Wabenkröte, Chaco-Pfeiffrosch und andere
Vertreter aus der Welt der Amphibien erwarten Sie in dieser Ausstellung.
wwf.ru - 23. Jan. 2008
Первая
олимпийская
победа - не за
горами
Erster Olympiasieg ist nicht allzu fern
Der WWF rechnet damit, daß bald ein Beschluß über die Verlegung
olympischer Objekte aus den wertvollsten Arealen des Westkaukasus
angenommen wird. Jetzt fordern das nicht nur Ökologen, sondern auch
Tausende Einwohner Rußlands.
Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien
izvestia.ru - 29. Jan. 2008
Красноярский
коллекционер
попал в тюрьму
Мадагаскара
за ловлю
бабочки
Sammler aus Krasnojarsk geriet wegen Fang eines Schmetterlings
in Madagaskar ins Gefängnis
Der bekannte Sammler seltener Tiere aus Krasnojarsk Wladimir Jefremenko
geriet auf Madagaskar ins Gefängnis. In einem der Nationalparks der
afrikanischen Republik fing er einen Schmetterling einer seltenen Art,
die auf der Roten Liste steht. Dafür verurteilten ihn die dortigen
Behörden zu drei Monaten Gefängnis. Die Rechtsschutzorgane Madagaskars
bewerteten es als Wilderei, teilte heute ein Freund Jeremenkos
Journalisten mit. Höchstwahrscheinlich hat das Gericht des
afrikanischen Landes die Art der Tätigkeit des Reisenden aus
Krasnojarsk berücksich | |