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Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 407 vom 31. Januar 2008

Liebe Leser,

Zitat der Woche: "Bist so schön und daunenweich, machst den Zoo von Nürnberg reich" (das übertrifft nur noch ein norddeutscher Tierparkverein; Eurozeichen in den Augen haben aber vom Bäcker bis zum Oberbürgermeister auch ganz andere Leute).

Rekord der Woche: eine 24-Megabyte-Pressemitteilung...!
(das ist mehr als alles, was wir im gesamten Jahr 2001 erhielten)

Vielleicht
weitreichendste Meldung der Woche:
Im letzten Jahr gab es viele plötzliche Direktorenwechsel. 2008 fängt es ganz oben an: Überraschend wurde EAZA-Direktor Harry Schram von seinen Aufgaben entbunden. Außerhalb des EAZA-Komitees bin ich sicher nicht der einzige, der das sehr bedauert.

Hoffen wir, daß damit nicht auch ein Zeichen für einen Kurswechsel gesetzt wurde.
In der EAZA waren in der letzten Zeit eine ganze Reihe positiver Veränderungen zu bemerken, die sicherlich nicht nur an einer Person festzumachen sind und noch viele Jahre weiterlaufen werden (und müssen): Verstärkte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, Neustrukturierungen, Aufbau der EAZA Academy, intensivere Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und eine Orientierung zu mehr Nachhaltigkeit und Naturschutz, wie sie insbesondere auf den letzten beiden EAZA-Tagungen deutlich wurde.

Man könnte auch sagen: nicht jeder Harrry, der sich mit fabelhaften Tieren beschäftigt, kann deswegen gleich zaubern...
Dirk Petzold

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Unbedingt mausgrau: Die Lösung der Rätselfrage von vor zwei Wochen war natürlich "Ede, der Tierparklehrling". Das haben erfreulich viele Einsender gewußt; wir warten noch auf die Verkündigung des Gewinners durch den Autor Manfred Kofferschläger.


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Nürnberg/ Eisbären

SAT + Kabel - 30. Jan. 2008
ZDF widmet Eisbärenbaby Flocke ein Spezial der "Nürnberger Schnauzen
Über das bisherige kurze, aber viel beachtete Leben von Eisbärenbaby Flocke informiert am Samstag (2. Februar) ab 15.30 Uhr im ZDF ein "Nürnberger Schnauzen"-Spezial. Unter dem Titel "Flocke - Das Eisbärenbaby" zeigen die Filmemacher der werktäglichen Doku-Serie "Nürnberger Schnauzen" erstmals Flockes ausführliche Geschichte, teilte der Sender am Mittwoch mit. In 40 Sendeminuten können die Zuschauer miterleben, wie die Entwicklung Flockes vom ersten Tag an in der Nürnberger Babystation verlaufen ist, über die Schwierigkeiten bei den Fütterungen bis zum Öffnen der kleinen Augen. Die Extrasendung bietet viele sehenswerte Aufnahmen vom Eisbärennachwuchs, stellt die Pfleger vor und zeigt, mit welchen Problemen die Aufzucht verbunden ist. Seit dem 21. Januar strahlt das ZDF montags bis freitags um 15.15 Uhr die "Nürnberger Schnauzen - Geschichten aus dem Franken-Zoo" aus - mit im Schnitt nach Angaben des Senders jeweils 1,41 Millionen Zuschauern und einem täglichen Marktanteil von 11,5 Prozent.

Allgemeinen Laber Zeitung - 30. Jan. 2008
In einem Aiterhofener Tonstudio haben vier Kinder den Eisbären-Hit ...
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass vom Eisbärenbaby "Flocke" ein Bericht in den Medien zu sehen oder zu lesen ist. Dem jungen Star zu Ehren wurde am Dienstag in einem Aiterhofener Tonstudio von drei Mädchen und einem Jungen des Kinderchores Aiterhofen unter Leitung von Schwester Klara Hofer ein Lied auf CD aufgenommen. Der Fernsehsender ARD bekam aus der Vielzahl von mehreren Interessenten die Rechte der Inszenierung und war zu Drehaufnahmen vor Ort. Ein ausführlicher Bericht dazu soll am Freitagabend in der Sendung "Brisant" ausgestrahlt werden. "Eisbär Flocke Wuzzeli, Eisbär Flocke Putzeli. Bist so schön und daunenweich, machst den Zoo von Nürnberg reich. Das wird der große Frankenhit, da singt bestimmt der Beckstein mit", so der Auszug der ersten Strophe.

Main Post - 29. Jan. 2008
Eisbär Flocke: Nürnberg rüstet sich für Riesenansturm
Die Stadt Nürnberg rüstet sich für die Anfang April geplanten ersten öffentlichen Auftritte von Eisbärenbaby Flocke. „Wir rechnen an Spitzentagen mit bis zu 25000 Menschen“, sagte der Leiter des Verkehrsplanungsamtes Frank Jülich am Montag. Insgesamt werde Flocke dem Tiergarten in diesem Jahr ein Besucherplus von rund 250000 Menschen bringen. Um den erwarteten Besucheranstieg um rund 70 Prozent bewältigen zu können, will die Stadt zusätzliche Straßenbahnen und Busse einsetzen und das Parkplatzangebot am Tiergarten erweitern. Ein Kartenvorverkauf, zusätzliche Kassen und Toilettenanlagen sollen helfen, den erwarteten Massenzuspruch zu bewältigen. Außerdem soll Flocke nicht von früh bis spät, sondern abhängig von seinem Zustand nur ein paar Stunden pro Tag zu sehen sein.
Bis Flocke laufen kann, werde es noch einige Wochen dauern. Das Jungtier bringt derzeit rund 4,2 Kilo auf die Waage. Auch die ersten Milchzähne kündigen sich an.

PR-Inside.com - 29. Jan. 2008
«Flocke» macht erste Stehversuche Erste Zusammenfassung
Neuigkeiten von «Flocke»: Das weiße Bärchen unternimmt inzwischen erste Stehversuche. «Stehen kann sie noch nicht, aber sie kriegt den Bauch vom Boden weg», sagte der stellvertretende Leiter des Nürnberger Tiergartens, Helmut Mägdefrau. «Sie ist nach wie vor topfit und wiegt schon 4.200 Gramm. Laufen könnten Eisbärenbabys aber frühestens mit drei Monaten, sagte Mägdefrau. Deshalb solle Flocke, die inzwischen sieben Wochen alt ist, erst Anfang April der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Tiergarten bereitet sich - mit Ratschlägen des «Knut»-erprobten Berliner Zoos - bereits auf den Besucheransturm vor.

Franken TV - 25. Jan. 2008
Eisbär als Lebkuchen
Für die Vermarktung von Flocke gehen bei der Stadt auch kuriose Vorschläge ein: So habe ein Hersteller angefragt, ob er Lebkuchen in Eisbärenform produzieren dürfe, berichtete der städtische Marketing-Beauftragte Ronald Höfler heute. Flocke wird vermutlich Ende März erstmals öffentlich im Zoo gezeigt. Dann ist mit einem Besucheransturm zu rechnen. Im Rathaus kommen nach wie vor Vermarktungsvorschläge aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Ruhr Nachrichten - 24. Jan. 2008
Flocke wird zur Marke
Zunächst hieß es vom Nürnberger Zoo: "bloß keine blöde Knutomanie". Jetzt hat er sich die Rechte am "Eisbär Flocke" gesichert und das Merchendise kann losgehen. In Nürnberg finden sich Eisbären soweit das Auge reicht: aus Marzipan und Biskuit, Holz, Plastik oder Plüsch. Viele Nürnberger Geschäftsleute wollen von dem Rummel um das Eisbärenbaby Flocke profitieren und feilen an der richtigen Vermarktung. Ladenflächen und Schaufenster sind deshalb mit Eisbären in unterschiedlichen Variationen dekoriert: Mal winzig klein, mal überlebensgroß; in strahlendem weiß, beige oder in Glitzeroptik. Aber auch aus Holz, Plastik oder Plüsch, mit Wollschal oder Nuckelflasche sind die kleinen Tiere erhältlich. Auslöser für das Bären-Fieber ist das mittlerweile rund fünf Wochen alte Eisbärenweibchen im Nürnberger Tiergarten, das seit Anfang Januar mit der Hand aufgezogen wird.

PR-Inside.com - 24. Jan. 2008
Hoffen aufs Geschäft mit Flocke
Eisbär Knut hat es vorgemacht: Bis zu zehn Millionen Euro soll der anfangs possierliche Kerl dem Berliner Zoo eingebracht haben. Als Schaumgummi, Puzzle und Liedthema wurde das Raubtier vermarktet. Nun will auch der Nürnberger Zoo aus seinem Eisbärenmädchen Flocke Kapital schlagen. Als Marke wurde «Flocke» in Verbindung mit «Eisbär» bereits angemeldet. 13 000 Mal wurde die entsprechende Merchandising-Seite im Internet angeklickt. 200 konkrete Angebote landeten bereits auf dem Tisch von Bürgermeister Horst Förther (SPD). Bis zur kommenden Woche soll sein Mitarbeiter Ronald Höfler eine erste Vorauswahl getroffen haben: «Wir wollen keine Produkte, die durch Kinderarbeit hergestellt werden. Und im Zweifelsfall bekommt immer ein fränkischer Produzent den Vorzug», erläutert Höfler. Bis jetzt hat die Stadt aber nur Kosten gehabt: Allein 1000 Euro gingen für die Markenrecherche beim Patentamt in München drauf. Anwälte und eine Marketingagentur haben die Ausgaben mittlerweile in den niedrigen fünfstelligen Bereich getrieben. Andere haben dagegen schon kassiert: Für über 500 Euro wurde die Internetseite eisbaerflocke.de an einen norddeutschen Medien-Fachmann versteigert. Und unter eisbaer.de vermarktet ein Merchandising-Spezialist bereits eifrig T-Shirts, Kulis und Plüschtiere. Mit bis zu sieben Prozent vom Umsatz darf die Stadt rechnen, wenn sie die Lizenzen in zehn Markenklassen verteilt hat. Die Zeit drängt: Die Spielwarenmesse steht unmittelbar bevor. Auch auf der derzeit stattfindenden «Paperworld» in Frankfurt ist Flocke schon ein Thema - auch wenn sich die Nürnberger Stiftehersteller nur ungern in die Karten blicken lassen. Unverhofft darf der Leipziger Süßwarenhersteller Zetti mit einem warmen Geldsegen rechnen: Unter dem Namen «Knusperflocken» vermarktet er ein Kult-Produkt aus DDR-Tagen - zerbröseltes Knäckebrot mit Schoko-Überzug. Da Zettis Internet-Auftritt unter «www.flocke.de» in den letzten Tagen auch jede Menge Eisbärenfans anzog, hat sich Geschäftsführer Wolfgang Sablotny ein neues Produkt ausgedacht: «KnusBÄR-Flocken» aus weißer Schokolade.

Bild.de - 26. Jan. 2008
Knut, warum bist du
Er sitzt einsam in seinem Gehege im Berliner Zoo, hält sich die Tatzen vor die Augen. Was ist nur mit unserem Knut los? Vermisst er sein Publikum? Denn das Interesse an ihm ist gesunken, seitdem er nicht mehr der kleine Knuddel-Knut ist. Ist Knut traurig? Heiner Klös (48), Bärenkurator im Berliner Zoo: „Nein, Knut kennt keine Trauer. Wir neigen dazu, Tiere zu vermenschlichen, interpretieren zu viele menschliche Eigenschaften in seinen Gesichtsausdruck hinein. Er wird nur ungehalten, wenn er Hunger hat und nichts zu essen bekommt.“ Gabriele Zuske, Tierpsychologin aus Berlin: „Es ist weniger Trauer als Langeweile, denn jetzt ist er weniger beschäftigt, weil der Trubel um ihn herum fehlt.“

Ad-Hoc-News - 24. Jan. 2008
Lara und Felix sollen für Eisbärnachwuchs
Im Gelsenkirchener Zoo soll es schon bald bärigen Nachwuchs geben. Das jedenfalls wünscht sich die Zooleitung. In rund einem Monat, zur Paarungszeit, sollen deshalb die Eisbären Felix und Lara erstmals in einem Gehege zusammengeführt werden. Derzeit sind die beiden noch durch ein «Schmusegitter» voneinander getrennt. «Bis jetzt läuft alles nach Wunsch», sagte Zoosprecherin Sabine Haas. Die Eisbären zeigten reges Interesse aneinander und beschnupperten sich durch das «Schmusegitter». Felix war im November aus dem Nürnberger Tiergarten nach Gelsenkirchen gekommen. In Bayern hatte er zuvor bereits für «prominenten» Nachwuchs gesorgt. Eisbärmädchen «Flocke» ist ebenso sein Kind wie die ein oder zwei kürzlich von der eigenen Mutter aufgefressenen Bärenbabys.

Berliner Kurier - 29. Jan. 2008
Neumünster will Knut-Kohle
Es war ein Akt von Minuten. Doch die Liebelei zwischen Lars und Tosca hat jetzt ein Nachspiel. Der Tierpark Neumünster will vom Zoo ein Stück vom millionenschweren Knut-"Kuchen". Denn Knut gehört ihm und nicht uns. Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa: "Wir haben freundlich angefragt, ob es die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung für uns gibt." Der Tierpark Neumünster (Jahresetat 1 Million Euro) bekommt keine Zuschüsse von der Stadt, wird durch Spenden, Eintrittsgelder und die Mitglieds-Beiträge des Tiergarten-Vereins finanziert. Drüwa: "Wir stehen unter Druck. Die Vereinsmitglieder wollen wissen, ob wir was abbekommen." Nein! So lautete nach Auskunft des 2. Vereinsvorsitzenden Knut Ebel bisher die Antwort aus Berlin. Doch Neumünster lässt nicht locker, hat inzwischen ein Rechtsgutachten. Ebel: "Wir möchten keinen Rechtsstreit mit dem Zoo, schließen ihn aber auch nicht aus."


Kieler Nachrichten - 25. Jan. 2008
Hoffnung auf Nachwuchs
Im Tierpark Neumünster, der an der bundesweiten Knut-Euphorie nicht ganz unbeteiligt war, hofft man in diesem Jahr auf eigenen Eisbären-Nachwuchs. In Neumünster war einst Lars beheimatet, der Vater des gebürtigen Berliners Knut; beide befinden sich übrigens nach wie vor im Besitz des Tierparks Neumünster. Und dessen Chef Dr. Peter Drüwa äußerte gestern auf die Frage nach Eisbären Nachwuchs: „Wir müssen Glück haben; ich hoffe ja!“ Schließlich hat Männchen Kap (seinerseits Eigentum des Wuppertaler Zoos) mit seinen sieben Jahren jetzt seine Geschlechtsreife erreicht. Und die 24-jährige Maika (aus dem Ex-DDR-Nationalzirkus), die sich ihren Partner sonst eher dominant vom Leibe hält, hatte bereits im vergangenen Frühjahr zur Paarungszeit geradezu zärtliche Kuschel-Kontakte zugelassen. Übrigens sind in der Tiergartenvereinigung erste Fragen nach einer finanziellen Beteiligung Neumünsters an den Berliner Einnahmen aus dem Knut-Rummel laut geworden. „Wir haben eine juristische Expertise in Auftrag gegeben und befinden und jetzt in Gesprächen mit dem Berliner Zoo“, erklärte der 2. Vorsitzende Knut Ebel, der eine Klärung bis zur Jahresversammlung am 17. März erwartet. Vertraglich sei im Vorfeld nichts Pekuniäres vereinbart worden. Das entspräche auch nicht den bisherigen Gepflogenheiten, wie Drüwa sagte: „Schließlich leihen sich die Zoos die Tiere über Vermittlung durch das Zuchtbuch zur Erhaltung der Art aus.“

Kölner Stadt-Anzeiger - 28. Jan. 2008
„Jetzt schmilzt unsere Scholle”
Flocke ist der Hit. Das Eisbärenbaby aus dem Nürnberger Zoo sorgt bei Klein und Groß für Verzückung, ebenso wie der inzwischen schon gefährlich große Knut aus Berlin vor ihr. Kritiker gibt es trotzdem. Sie regen sich über die Aufzucht von Raubtieren mit einer Flasche auf. Auch auf dem Naturgut Ophoven sind Eisbären ein Thema ohne Kuschel-Faktor. Es geht um den Klimawandel und als Veranschaulichungsobjekt dient der Eisbär. Im Rahmen der Umweltkampagne "Klimaschutz - Jeder, jeden Tag" bietet das Naturgut in Opladen Kindern von fünf bis sieben Jahren einen Eisbären-Geburtstag an.

Muenchen24.info - 30. Jan. 2008
Tierpark Hellabrunn: Junge Eisbären-Dame soll für Nachwuchs sorgen
Im Tierpark Hellabrunn in München ist eine junge Eisbärin eingetroffen. Sie soll später einmal für Nachwuchs sorgen. Doch bis ein Eisbär-Baby ähnlich wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg einen ähnlichen Hype auch in München auslösen kann, wird noch viel Zeit vergehen. Denn die Eisbären-Mädchen ist gerade einmal 14 Monate alt. Geschlechtreif werden Eisbären-Damen aber erst im Alter von drei bis vier Jahren. Zuerst soll sich die Bärin erst einmal in München eingewöhnen. Sie kommt aus Italien vom Zoo in Pistoia bei Florenz, mit dem der Tierpark Hellabrunn in München eine Zuchtgemeinschaft hat.

PR-Inside.com - 29. Jan. 2008
«Eine große, hübsche, dicke Dame»
Der Tierpark in München erhofft sich Nachwuchs von einer neuen Eisbärin. Einen Namen hat das Tier noch nicht bekommen. Pfleger Helmut Kern sprach sich am Dienstag bei der öffentlichen Vorstellung des Neuzugangs für Gianna aus, nach der italienischen Schlagersängerin Gianna Nannini. Zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß wird die junge Eisbärin einmal werden und damit eine «große, hübsche, dicke Dame». Die Eisbärin befindet sich zur langsamen Eingewöhnung allein im Gehege. Dann soll ihr die 30 Jahre alte Eisbärendame Lisa Gesellschaft leisten. «Lisa spielt dann Gastmama und Freundin», sagte Kern. Erst später soll der achtjährige Eisbär Yoghi dazu kommen.

Wissenschaft-Online - 29. Jan. 2008
Eisbären-Blues
Erst Knut in Berlin, dann Flocke im Nürnberger Tiergarten: Das Schicksal zweier im Zoo geborener Eisbärenkinder rührt die Republik und setzt eine Berichterstattung in den Medien in Gang, die schon fast als Hysterie bezeichnet werden kann. Was aber fasziniert die Menschen nur an zwei Bärenbabys, die von ihren Müttern verstoßen wurden? Ist es allein das Kindchenschema der schwarzen Knopfaugen im reinen weißen Fellen und des tapsigen Auftretens? Oder spielt da auch ein wenig das Wissen um die bedrohte Natur mit? Steht doch schließlich das Überleben der Eisbären bei fortgesetzter Erderwärmung auf dem Spiel. Auf die Macht der Bilder und den darauf abgebildeten Tierkindern setzen auch die Fotografin Mireille de la Lez und Texter Fredrik Granath in ihrem Prachtband "Leben im Eis. Arktis in Gefahr", das in fünfjähriger Arbeit unter teils extremen Arbeitsbedingungen entstanden ist. Er zeigt die ganze Fülle der Tierwelt rund um den Nordpol von den kleinen Seeschwalben bis hin zu Ursus maritimus, dem Eisbären und seines Zeichens mächtigstes Landraubtier der Erde. Die Texte beschränken sich über weite Strecken des Buchs auf kurze Erläuterungen zu Gletschern oder Dauerfrostböden.

Welt.de
Brauche ich ein Eisbärenfell?
Radikalbiologen schlagen vor, die Eisbären im Zoo sich selbst zu überlassen. Wenn die Mütter ihre Kinder fressen wollen - sollen sie doch



FR-online.de - 25. Jan. 2008
Neuer Zoodirektor will nicht mit Tierbabys werben
Im Frankfurter Zoo sollen Tierjunge nicht wie in Berlin oder Nürnberg vermarktet werden. "Wir brauchen auch Nachwuchs, aber wir sind nicht auf die Produktion von Tierbabys angewiesen, um Besucher anzuziehen", sagte der künftige Zoodirektor Manfred Niekisch am Freitag. Niekisch kritisierte die Handaufzucht von Eisbärjungen als tierschutzwidrig - in der Natur komme es immer wieder vor, dass Junge von ihren Müttern verstoßen würden. Jungtiere seien immer Magnete, und zur Tierhaltung gehöre auch die Vermehrung. Man müsse sich allerdings vorher überlegen, was mit dem Nachwuchs geschehen solle, sagte Niekisch. Der Frankfurter Magistrat berief den Professor für internationalen Naturschutz einstimmig als Nachfolger von Christian Schmidt. Niekisch, der zur Zeit noch an der Universität Greifswald lehrt, tritt das Amt am 1. März an. Er habe sich um die Position beworben, als er gesehen habe, dass die Stadt den Zoo ernsthaft in Richtung Naturschutz entwickeln wolle. Künftig werde es weniger Tierarten in Frankfurt geben, sagte Niekisch. Auf welche Arten der Zoo langfristig verzichten werde, könne er noch nicht sagen. Wichtig sei es, die Tierhaltung insgesamt zu verbessern. Auch als Zoodirektor will Niekisch, der sich als Netzwerker bezeichnet, seine internationalen Naturschutz-Verbindungen pflegen und für den Zoo nutzen. Seine Mitgliedschaft in der Führung der Weltnaturschutzunion IUCN ende nach zwei Amtsperioden, aber er werde Vizepräsident des Deutschen Naturschutzrings bleiben. Außerdem ist Niekisch bereits seit Jahren Vizepräsident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die eng in das neue Zoo-Konzept der Stadt eingebunden ist.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 25. Jan. 2008
Frankfurter Zoo Weniger Tiere, schönere Gehege
Der Sandboden im Katzendschungel mag manchem Besucher wildromantisch vorkommen, doch für Manfred Niekisch ist er schlicht ein Ärgernis. Rollstuhlfahrer würden von dem weichen Belag ausgebremst, und im Sommer wirbelten die Umhergehenden ständig Staub auf. Niekisch wird bald Gelegenheit haben, diesen Mangel zu beheben: Vom 1. März an ist der 56 Jahre alte Biologe Zoodirektor in Frankfurt. Das 2001 eröffnete Großkatzenhaus, in dem sich Niekisch der Presse vorstellte, gehört trotz des Bodenproblems zu den tierpflegerisch zeitgemäßen und ästhetisch ansprechenden Anlagen des Zoos. Andernorts wird der künftige Chef wesentlich mehr investieren müssen: Die Neugestaltung des Eingangs und der Umbau des Bärengeheges sind für Niekisch die dringendsten Projekte. Unbedingt saniert werden müssten auch das Grzimek-Nachttierhaus, die Nilpferd- und die Pinguinanlage. Noch in diesem Frühjahr will der Direktor einen Zeitplan vorstellen, aus dem hervorgeht, welche Arbeiten bis wann erledigt sein sollen. Am Geld dürfte es nicht fehlen: Laut Semmelroth sollen bis zum Jahr 2010 maximal 30 Millionen Euro für die Modernisierung des Zoos bereitgestellt werden. Attraktiver machen will Niekisch den Zoo nicht nur durch schönere Gehege. Auch die Gastronomie und den Besucherservice möchte er verbessern. Barrierefreiheit in allen Bauten müsse selbstverständlich sein. Der Zugang zum Gesellschaftshaus müsse vom Zoo getrennt, das Haus selbst wieder zu einem wirklichen Veranstaltungszentrum werden.

FR-online.de - 25. Jan. 2008
Die Zukunft beginnt im Katzendschungel
Löwen bei einer Pressekonferenz sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass etwas Besonderes vor sich geht. Und so ist es auch: der Neue kommt. Nach Turbulenzen im vergangenen Jahr steht nun der international renommierte Naturschützer Manfred Niekisch für den Neubeginn im Frankfurter Zoo. Der Magistrat hat ihn am Freitag einstimmig zum neuen Zoodirektor berufen, "ohne Enthaltung", wie Kulturdezernent Felix Semmelroth betont.
Viele hätten ihn in jüngster Zeit gefragt: "Aber Frankfurt, elf Hektar, was willst du denn da machen?" Eine Menge, habe er geantwortet. "Besuchererlebnisse und Artenschutz sind keine Fragen des Platzes, sondern der Kreativität." Ideen hat er. "Wenn Kofler 2010 aus dem Zoo-Gesellschaftshaus rausgeht, sollten wir regionale Bio-Kost anbieten oder auch Speisen aus den Herkunftsländern unserer Tiere." Die Zusammenarbeit mit der ZGF sei eine große Chance, wie sie nur noch die Zoos in London und New York hätten.

Wiesbadener Kurier - 29. Jan. 2008
Keine Chance für neuen Knut
Mit einem ausgewiesenen Artenschutzexperten will Frankfurt seinen Zoo wieder ganz nach vorne bringen. Der zukünftige Zoodirektor Manfred Niekisch, der sogar mal als Tierpfleger arbeitete, will die Zahl der Tierarten reduzieren und den Zoo auf Naturschutz trimmen. Im Frankfurter Zoo sollen Tierjunge nicht wie in Berlin oder Nürnberg vermarktet werden.

Frankfurter Neue Presse - 24. Jan. 2008
Der Frankfurter Zoo zieht wieder
Die Kurve geht nach oben: Im dritten Jahr in Folge verzeichnet der Frankfurter Zoo steigende Besucher-Zahlen. Im Jahr 2007 kamen rund 914 000 Besucher in den Tierpark am Alfred-Brehm-Platz. Diese Statistik dürfte auch den neuen Direktor Manfred Niekisch freuen, der morgen von der Stadt Frankfurt offiziell vorgestellt wird. Denn im Jahr seines großen Jubiläums (der Zoo wird 150 Jahre alt, nur der Berliner Tierpark ist älter) gibt es eine Menge gut zu machen: Kein Konzept, uralte Gebäude und ein Eklat um den Ex-Direktor – seit Monaten sorgt das beliebte Ausflugsziel nur für Querelen. Damit in Frankfurt noch mehr Besucher kommen, will die Stadt in den kommenden zehn Jahren 30 Millionen Euro investieren – beispielsweise in neue Tiergehege oder einheitliche Dienstkleidung für die Angestellten. Selbst der Name wurde schon geändert: Der Zoo heißt jetzt „Zoologischer Garten Frankfurt“, wie einst 1858.


RP ONLINE - 29. Jan. 2008
Zoodirektor wartet auf Vertrag
Krefeld. Seit Bestehen der Zoo GmbH arbeitet Dr. Wolfgang Dreßen ohne neuen Vertrag als Zoochef. Am Donnerstag tagt der Aufsichtsrat und berät über einen kaufmännischen Leiter für den Zoo. Fällt dann auch die Entscheidung für Dreßen? Der Zoodirektor schweigt. Nicht, weil er keine Meinung hat. Sondern deshalb, weil Dr. Wolfgang Dreßen diskret bleiben muss. Wenn am Donnerstag der Aufsichtsrat der Zoo GmbH zusammentrifft, dann werden Personalfragen auf der Tagesordnung ganz oben stehen. Es geht vordergründig um einen neuen kaufmännischen Leiter für den Zoo. Dreßen selbst soll dem Aufsichtsrat Vorschläge liefern. Man sei in der „Endauswahl“, sagte der Zoochef gestern. Doch seinen eigenen Vertrag in der neuen GmbH hat Dreßen bisher noch nicht unterschreiben können, er besitzt nur einen rechtsgültigen Vertrag mit der Stadt, der vor der Gründung der GmbH unterschrieben wurde. Hintergründig ist also die kommende Aufsichtsratssitzung auch eine Abstimmung über den künftigen Gesamt-Kurs des Zoos. Wolfgang Dreßen bekomme sein Gehalt, seine Kompetenzen seien klar abgesteckt, ergänzt Aufsichtsratsmitglied Hans-Peter Kreuzberg (CDU). Er hat mit entschieden, wie die Personalie behandelt werden soll: „Wir haben in der letzten Aufsichtsratssitzung die Entscheidung getroffen, den Vertrag mit Dr. Dreßen parallel mit dem Vertrag für den neuen kaufmännischen Direktor starten zu lassen.“ So könnten Kompetenzen besser abgesteckt werden. Die SPD überlegt unterdessen, die Macht in der Zoo GmbH neu zu verteilen. Hans Butzen: „Denkbar wären zwei Modelle. Entweder wird der neue Kaufmann der Geschäftsführung untergeordnet, oder wir entscheiden uns auf lange Sicht für das Modell von zwei Geschäftsführern.“ Heidi Matthias sieht als einen Grund für das zögernde Votum ihres Aufsichtsrats auch Dreßens Rolle als Zoologe und Kritiker der Elefantenhaltung. Offen hat der Zoochef mit Rücksicht auf sein Amt die Kritik an der Elefantenhaltung zwar nie ausgesprochen, doch Hans-Peter Kreuzberg glaubt zu wissen, dass Dreßen die Entscheidung für den Verbleib der Elefantenkühe nicht begrüßt hat. „Er hat sich mit unserer Entscheidung schwer getan.“

RP ONLINE
Der Vertrag als ein Druckmittel?
Kommentar: Dass Verträge (besser: nicht unterzeichnete Verträge) ein gutes Druckmittel sein können, zeigt die Behandlung der Elefantenfrage in der Zoo-GmbH. Der Aufsichtsrat hat sich fast einstimmig gewünscht, dass die Elefanten in Krefeld bleiben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dabei aus dem Zoo kaum Kritik kassiert, obwohl die Lösung für die Elefanten nach Meinung vieler Experten nur „halbgar“ ist. Dreßen hielt sich zurück. Auch deshalb, weil er als Geschäftsführer des Zoos beide Seiten betrachten muss: den wirtschaftlichen und den zoologischen Aspekt. Die fehlende Unterschrift wird er dennoch im Hinterkopf gehabt haben. In einem Modell der Doppelspitze wäre er mit einem ökonomisch Partner schneller aneinander gerasselt. Wohl auch deshalb sehen Kritiker in der Doppelspitze für den Zoo keine geeignete Lösung


Stuttgarter Zeitung - 25. Jan. 2008
Happy End Vilja ist wieder fit
Stuttgart. Die Elefantendame Vilja hat ihren Sturz gut überstanden. Das 58 Jahre alte Tier war in den Graben des Geheges in der Wilhelma gefallen. Obwohl die Rettungsaktion über zwei Stunden dauerte, konnte der Tierarzt keine schweren Schäden feststellen. Erst mit Hilfe eines Schwenkkrans hatten Feuerwehr und Pfleger das dreieinhalb Tonnen schwere Tier wieder auf die Beine gebracht. "So etwas Zähes! Das erste, was sie noch im Gurt gemacht hat, war, sich umzudrehen und von den Büschen zu fressen", erzählt Holtkötter begeistert. Wie der Unfall passierte, kann die Kuratorin nicht nachvollziehen. Vilja hatte sich ihren Lieblingsplatz ausgesucht, nahe am Rand des Grabens. Dann kam es offenbar zu einer Kabbelei mit ihren Artgenossinnen Molly, Pama und Zella. Die Zooleitung diskutiert nun über die beste Methode, solche Unfälle künftig zu vermeiden. Während des Ausgangs am Freitag stand Vilja zunächst einmal unter ständiger Aufsicht. Eine Möglichkeit sieht sie darin, den unteren Teil der Anlage mit Seilen abzutrennen. Vom Elefantenhaus sei diese Vorkoppel leicht zu erreichen. Die alte Elefantendame Vilja müsste dann auch keine Stufen mehr steigen, was ihr in ihrem Alter zunehmend schwer fiele. Auf der Homepage der Wilhelma ist die erfolgreiche Rettungsaktion in Bildern ausführlich dokumentiert, unter der Adresse www.wilhelma.de/de/wint/aktion/index.php

112WEB - 25. Jan. 2008
Tierrettung: Elefant stürzt in Graben
Europas ältester Elefant stürzte im Elefantenfreigehege der Wilhelma in Stuttgart in einen Graben und lag dort hilflos auf der Seite. Tierpfleger verständigten die Feuerwehr, die das Tier per Kran wieder auf die Füsse stellte. Höchste Eile war geboten, denn die alte Dame stand unter Schock, und ein Elefant kann nicht stundenlang auf der Seite liegen: Durch das eigene Gewicht werden sonst lebenswichtige Organe so gequetscht, dass der Kreislauf zusammenbricht. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurden schon mal Strohballen beschafft und als Stütze um das Tier geschichtet. Ein kreislaufstärkendes Mittel sorgte bei „Vilja“ für ein kleine aber entscheidende Aufmunterung der Lebensgeister – zwar musste die Grande Dame bei der ganzen Aktion auf ihren Leibarzt verzichten, der sich auf einer Tagung befand. Aber immerhin stand er seiner Assistentin per Telefonhotline mit Rat und Tat zur Seite.

Bild.de
Zoo-Drama Elefanten-Oma plumpst in Graben


Halleforum - 29. Jan. 2008
Zoo Halle will mehr Touristen
Bereits in den vergangenen Jahren war der Bergzoo in Halle (Saale) eine Großbaustelle, mehrere Millionen Euro wurden investiert. So entstanden unter anderem ein neues Parkhaus und eine Elefantenanlage. Auch der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. Doch Bagger und Bauzäune werden auch in den nächsten fünf Jahren zum Alltag im Zoo gehören, bis zu 30 Millionen Euro sollen investiert werden. Allerdings sind nicht alle Stadträte mit den riesigen Investitionen einverstanden. Dietmar Weihrich (Grüne) verwies unter anderem auf den Fehlbetrag von 700.000 Euro im vergangenen Jahr. Das große Ziel von Zoodirektor Andreas Jacob: mehr Touristen anlocken. "Derzeit kommen nur 25 bis 30 Prozent der Besucher nicht aus Halle", so Jacob. Der Zoo brauche deshalb ein Alleinstellungsmerkmal. Und das sieht Jacob unter anderem in einem Schlangenzentrum. "Das gibt es im weitem Umkreis noch nicht", führte Jacob aus. Einbeziehen will er auch das Wittekindbad in sein Zoo-Konzept, das künftig als Kinderzentrum fungieren soll. Überlegungen gibt es zudem, ein Insektarium und ein Nachttierhaus zu errichten. Umgewandelt werden soll der Zoo außerdem in eine gemeinnützige GmbH.

Halleforum - 30. Jan. 2008
Aktuelles aus der Stadtratssitzung
Im Stadthaus von Halle (Saale) tagt derzeit der hallesche Stadtrat. Das Halleforum möchte über die ersten Ergebnisse informieren: Genehmigt wurde auch der Jahresabschluss 2006 der Zoologischer Garten Halle GmbH. Dieser weist bei einer Bilanzsummer von 38.182.252,71 Euro einen Fehlbetrag von 742.082,58 auf, der vor allem auf gestiegene Personal- und Sachkosten zurückzuführen ist. Der Bergzoo in Halle will künftig als gemeinnützige GmbH firmieren und ist damit einer der letzten Zoos in Deutschland, der diesen Weg geht. Nötig ist das unter anderem aus steuerrechtlichen Gründen. Künftig kann der Zoo aber auch Spenden annehmen. Bislang wurden Spendenanfragen immer an das Tierheim der Stadt weitergeleitet.




Planung und Bau

Wormser Zeitung - 29. Jan. 2008
Tiergarten will den "Biber"-Preis
Der Berufsverband der deutschen Zootierpfleger (BdZ) vergibt an Zoos für gute Tierhaltung die Auszeichnung des "BdZ-Bibers". Bewertet werden die Haltungen anhand eines Punktekataloges, geschaut wird artgerechte Gehegegestaltung, tierpflegerische Funktionalität sowie Präsentation und Umfeld der Anlage. Der Tiergarten hatte sich mit seinem neuen Gehegekomplex "Zoo unter der Erde" mit dem Thema Kulturfolger und Kulturmeider am Beispiel Rotfuchs und Wolf sowie Feldhamster und Wanderratte für den Preis des Berufsverbandes beworben. Nun wurde die Anlage mit dem Schwerpunkt des Wolfes als Kulturmeider unter die Lupe genommen. Die über 2 400 Quadratmeter große Anlage bietet seit Mai 2007 Wölfen, Rot- und Polarfüchsen, Ratten und Feldhamstern ein neues Zuhause. Nicht nur die Wölfe finden Abwechslung durch Bepflanzung, Sonnen- und Schattenplätzen sowie Aussichtsmöglichkeiten von erhöhter Warte und einen Teich. Die Gehegestrukturen bieten den Tieren Rückzugsmöglichkeiten.

Osnabrücker Nachrichten.de - 27. Jan. 2008
Unterirdischer Zoo nimmt Form an
Osnabrück. Der vom Zoo geplante "Unterirdische Zoo" nimmt nun immer konkretere Form an. Auf Einladung von Projektleiter und Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann sowie Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg stellten die am Projekt beteiligten Partner den aktuellen Stand den beteiligten Stiftungen vor. Der "Unterirdische Zoo" wird ab Frühjahr 2009 den Zoo und das Naturkundemuseum baulich miteinander verbinden und ist in seiner Art und Größe weltweit einmalig. Die Besucher tauchen in ein attraktiv gestaltetes labyrinthartiges Höhlensystem ein, in dem sie auf interessante Tierarten wie z. B. Präriehunde, Feldmäuse, Graumulle, Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und voraussichtlich Maulwürfe in ihren Höhlen, Gangsysteme und Nestern treffen werden. Auch geeignete Insektenarten wie Erdhummeln und Maulwurfsgrillen werden im "Unterirdischen Zoo" ihr Zuhause finden. Die Finanzierung des 1,2 Mio. Euro teuren "Unterirdischen Zoos" konnte nur durch das finanzielle Engagement der Bundesstiftung Umwelt (542000 Euro), der Allianz Umweltstiftung (175000 Euro) sowie der Niedersächsischen Lottostiftung (100000 Euro) sichergestellt werden.

koeln.de - 25. Jan. 2008
Entwürfe für Zoo-Nebeneingang vorgestellt
Köln. Der Zoo hat große Pläne für den Nebeneingang am Riehler Gürtel: Bis 2010 - wenn der Zoo sein 150-jähriges Bestehen feiert - sollen ein Restaurant für 400 Besucher, ein Andenkenladen, Büros und eine neue Kassenzone entstehen. Das zweigeschossige Gebäude wird in Hakenform gebaut - das Restaurant soll unabhängig vom Zoo betrieben werden. Trotz der großen Pläne vermutet Zoodirektor Theo Pagel, dass die Mehrheit der Besucher weiterhin den Haupteingang nutzen wird. Der Entwurf für den Nebeneingang stammt von den Kölner Architekten Karin Damrau und Bernd Kusserow. Deren Planung hatte sich einstimmig in einem Architektenwettbewerb durchgesetzt, an dem sich sechs Büros beteiligt hatten. Damit erhielten die Architekten ein Preisgeld von 9.500 Euro und die Aussicht, das Projekt durchzuführen, sofern der Aufsichtsrat dem Entwurf zustimmt. Offen ist noch die Finanzierung des Planes, die der Zoo jedoch selber tragen möchte. Zoodirektor Theo Pagel schätzt die Gesamtinvestition auf maximal zehn Millionen Euro.

Berliner Morgenpost - 24. Jan. 2008
Bauprojekt wird 60 Prozent teurer als geplant
Dort, wo jetzt der Wirtschaftshof des Zoos steht, wird das Riesenrad gebaut. Der Zoo bekommt darum einen neuen Wirtschafthof. Der aber wird deutlich teurer als geplant - plus 60 Prozent, wie aus einem vertraulichen Bericht von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses hervorgeht, wird das neue Gebäude statt 10,3 Millionen Euro nun 16,8 Millionen Euro kosten. Die Finanzverwaltung sieht kein Problem. Die Opposition schon. Das neue Zoo-Gebäude wird auf dem 8000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Zoogärtnerei gebaut. In dem zweistöckigen Wirtschaftshof, das vom Architektenbüro Schmucker und Partner entworfen wurde, sollen hinter einer 16 Meter hohen Glasfassade die Futterküche, ein Tierspital mit Quarantänestation, ein Winterquartier für Vögel, Werkstätten sowie der Betriebsarzt untergebracht werden. Aus der Senatsfinanzverwaltung hieß es jetzt dazu, dass die Steigerung unter anderem auch durch höhere Preise für Baustoffe verursacht wurde. Die Mehrausgaben stellen laut Finanzverwaltung allerdings kein gravierendes Problem dar. Denn der Kaufpreis von 25 Millionen Euro, den die Riesenrad-Entwickler für das Grundstück am Bahnhof Zoo bezahlt hätten, gleiche die höheren Kosten aus. Der Haushaltspolitiker Jotzo will dieser Argumentation nicht folgen: "Das Geld wäre sonst doch für andere Projekte im Haushalt da gewesen." Der Hauptausschuss nahm am Mittwoch den Bericht über die Mehrkosten "zustimmend" zur Kenntnis. Der Wirtschaftshof soll nun bis Ende 2008 fertiggestellt sein. Nach dem Umzug der Zoomitarbeiter in das neue Gebäude kann dann die Great Wheel Berlin GmbH das Areal an der Hertzallee übernehmen.

Ostsee Netz - 24. Jan. 2008
'Welt der Otter' im Sea Life Timmendoerfer Strand
Das Sea Life Timmendorfer Strand, ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei Ostsee-Urlaubern jedes Alters - bekommt Zuwachs: Ab Ostern 2008 beziehen zwei asiatische Zwergotter ihr neues Dschungel-Zuhause im Sea Life Timmendorfer Strand. Ab dem 4. Februar 2008 finden in einem Teilbereich des Sea Life Timmendorfer Strand aufwendige Umbauarbeiten statt. In den ersten vier Becken der Ausstellung, bisher der Süßwasser- und Strandbeckenbereich, müssen neue Leitungen verlegt, die Becken verändert und teilweise miteinander verbunden werden. Außerdem werden mehrere neue Wasserkreisläufe mit insgesamt 20.000 Litern Wasser installiert. Bis Ostern werden so für Bonnie und Clyde, die neuen Bewohner der „Welt der Otter“, optimale Bedingungen geschaffen. Außerdem werden passend zur Dschungelheimat der Otter, exotische asiatische Fische in drei neu gestalteten Becken einziehen. Um die optimale Versorgung der beiden neuen Bewohner des Sea Life Timmendorfer Strand kümmert sich die Biologin Cathrin Pawlak. „Verschiedene Sea Life Aquarien in England haben bereits jahrelange Erfahrung mit Haltung und Aufzucht von asiatischen Zwergottern“, sagt Pawlak. „Durch eine intensive Schulung im Sea Life Scarborough konnte ich viel über die Lebensweise der Tiere lernen. Sie sind gesellig, tagaktiv, sehr verspielt und kommunizieren mit Hilfe von Pfiffen miteinander.“

openPR.de - 29. Jan. 2008
Müritzeum bereitet die Saison 2008 vor
Mit großem Aufwand wir das NaturErlebnisZentrum für das Jahr 2008 vorbereitet. Die Multivisionsshow wird erweitert. Vor allem Diashows und die zahlreichen Sonderveranstaltungen im Müritzeum werden davon profitieren. Die beliebten Spielzeugboote werden robuster umgebaut, damit sie den ununterbrochenen Einsatz besser überstehen. Zudem wurde in die Elektrotechnik-Anlage investiert. Besucherabhängige Lichtszenen können nun programmiert werden. Mit den Erweiterungen wird das größte Süßwasser Aquarium noch spannender. Weitere Ausstellungsbereiche sind der Wald im Müritz-Nationalpark, die Geschichte der Müritz-Region und die unvergleichliche Vogelwelt der Seenplatte.

espace.ch - 25. Jan. 2008
Tierpark Dählhölzli-Erweiterung geht voran
Die neue Wisent-Anlage im Berner Tierpark Dählhölzli nimmt Gestalt an. Seit Mitte Januar wird gebaut. Derzeit steht der Holzschlag auf dem Bauprogramm. Die neue Anlage im Dählhölzliwald wird 50'000 Quadratmeter gross und kostet rund 2,1 Mio. Franken. Das Geld hat der Tierparkverein zusammengetragen, wie aus einer Mitteilung der Stadt vom Freitag hervorgeht. Die Wisente sollen künftig zusammen mit den Rothirschen das Gehege bevölkern. Mitten durch die Anlage führt ein auf Holzstützen gebauter Besucherweg.

russland-aktuell.ru - 30. Jan. 2008
Moskauer Zoo plant General-Auffrischung bis 2014
Am 13. Februar 2014 wird der Moskauer Zoo 150 Jahre alt. In den nächsten fünf Jahren sollen deshalb die großen Außen- und Innenanlagen modernisiert werden. Die Zoodirektion stellte jetzt die Ausbau-Pläne vor. In einer ersten Phase werden die bestehenden Anlagen modernisiert: Die Gehege und Tierhäuser sollen mit neuer Beleuchtung und neuen Zäunen ausgestattet werden – alle Teichanlagen werden zudem mit Netzen überspannt, um die Tiere vor möglichen Vogelgrippe-Infektionen durch zwischenlandende Wildvögel zu schützen. Das Sommer-Theater wird mit einer Heizung ausgerüstet, damit auch im Winter Vorstellungen stattfinden können. Und schließlich erhalten in der ersten Modernisierungsphase die Pinguine des Zoos ein neues Freigehege. In der zweiten Phase sollen bis zum Jubiläum ein neues Aquarium mit einem Delfinarium mit 820 Zuschauerplätzen, ein Terrarium, eine neue Orangerie und ein wissenschaftliches Zentrum gebaut werden. Auch die Gestaltung der gesamten Zoo-Anlage soll überarbeitet werden – viel Arbeit also auch für die Landschaftsarchitekten.

Hannoversche Allgemeine
Die Reise nach Alaska beginnt
Die Bagger arbeiten am neuen Zuhause für Eisbären: Im Zoo Hannover entsteht die 31,6 Millionen Euro teure „Yukon Bay“.




Aktionen

Halleforum - 29. Jan. 2008
Karneval im Zoo Halle
Man verkleidet sich, um anderen etwas vorzutäuschen. Das Tierreich kennt natürlich keinen Karneval. Und doch könnte man meinen, das eine oder andere Tier hätte sich auch verkleidet: Da gibt es Tarnkappen, gewagte Musterungen und auffällige Farben. Was es mit dieser „Verkleidung“ auf sich hat, erfahren Groß und Klein beim Winterferienprogramm „Karneval im Tierreich“. Zu diesem spielerischen Zoorundgang für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und für andere Interessierte lädt der Zoo Halle am Dienstag den 05.02. und Donnerstag, den 07.02, um jeweils 10 Uhr ein.

@haus online - 24. Jan. 2008
Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine weitere abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo Münster startet am kommenden Freitag, 1. Februar 2008 um 17.00 Uhr wieder mit der Biologischen Station Zwillbrock. Zu ungewöhnlicher Stunde können u.a. Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner kennen gelernt werden – nach Dienstschluss und ganz privat!

Kronberger Bote - 23. Jan. 2008
Führung im Opel-Zoo
Kronberg. Der Opel Zoo bietet Samstag, 26. Januar, um 15 Uhr die nächste öffentliche Führung an. Sie steht unter dem Thema „Gebisse und Zähne in der Zooschule“. Die öffentliche Führung ist kostenfrei, sodass nur der Eintritt in den Opel-Zoo zu entrichten ist.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 26. Jan. 2008
Heide am Vogelpark gibt vielen Tieren ein Zuhause
Herborn-Uckersdorf. Eine Winterpause kennen die Mitglieder des Uckersdorfer Vogelparkvereins nicht: Nach Arbeitseinsätzen auf der dem Park benachbarten Wacholderheide steht nun am Sonntag (27. Januar) eine Wanderung im Terminkalender. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilte, leben in der Wacholderheide viele seltene Kleintiere wie Schwalbenschwanz, Feuerfalter, Heuschrecken, Wildbienen, Zauneidechse, Blindschleiche und Schlingnatter. Auch Pflanzenarten wie Heidenelke, Sonnenröschen, Golddistel und Heidekraut gedeihen dort. Ohne extensive Beweidung oder zumindest gelegentliche Mahd würden diese Flächen langfristig zu Buchenwald werden, so Rades.



Nachwuchs

Berliner Morgenpost - 28. Jan. 2008
Tierpark Berlin: Erster Affennachwuchs des Jahres
Im Affenhaus des Tierparks Berlin hat es den ersten Affennachwuchs dieses Jahres gegeben. Eine Rotscheitelmangabe sei vor einer Woche zur Welt gekommen, teilte der Tierpark am Montag mit. Das Jungtier soll am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Stuttgarter Wochenblatt - 24. Jan. 2008
Sich einfach mal hängen lassen . . .. . hat bei Familie Faultier nichts mit Pubertät oder Lifestyle zu tun, sondern ist einfach alltägliche Lebenseinstellung. Bei Mike (1993 geboren im Zoo Zürich, seit 1994 in Stuttgart) und Marlies (kam 2001 aus British-Guyana nach Stuttgart), den beiden Zweizehenfaultieren in der Wilhelma, steht die Welt Tag und Nacht Kopf. Am 13. Oktober vergangenen Jahres haben die beiden wieder ein kleines Faultierchen zustande gebracht, für das die Welt aber noch nicht auf dem Kopf steht: Es liegt gemütlich auf Mutters Bauch, trägt den Scheitel noch auf dem Rücken, beguckt sich aus den kleinen Äuglein in aller Ruhe seine Umgebung und übt sich schon mal in artspezifischer Gelassenheit. Das noch namenlose Junge ist bereits die sechste hier gelungene Nachzucht. Die Namensgebung ist nicht einfach, weil das Geschlecht noch nicht bekannt ist - dessen Bestimmung aber ist keine einfache Sache bei Faultieren.

wienweb.at - 30. Jan. 2008
Pandababy Fu Long zeigt sich
Der neue Star im Tiergarten Schönbrunn hat sich Mittwoch Mittag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: Das Panda-Baby Fu Long kam kurz vor 13 Uhr für wenige Minuten aus seiner Wurfbox. Der Auftritt löste unter den wartenden Zoo-Besuchern Begeisterungsstürme aus. Einige Panda-Fans hatten schon seit den Morgenstunden gewartet. Die Szene glich einem Rock-Konzert. Eigene Sicherheitsleute waren im Einsatz. Nach wenigen Minuten war die Show schon wieder vorbei, die Panda-Mama schnappte den Kleinen und brachte ihn zurück in die Wurfbox

Tirol Online - 30. Jan. 2008
Schönbrunn: Panda-Baby "Fu Long" ab heute für alle
Ab heute wird Fu Long, der kleine Panda im Wiener Tiergarten Schönbrunn, erstmals von den Besuchern bewundert werden können. Panda-Eltern Yang Yang und Long Hui haben am Mittwoch in der Früh genüsslich ihr Bambusfrühstück verzehrt, während der Schönbrunner Star Fu Long noch in seiner Wurfbox schlief. Von seinen ersten offiziellen Besuchern im Pandahaus, die die erste offizielle Gelegenheit wahrnahmen, sich den Nachwuchs im Gehege anzusehen, ließ sich das Fellknäuel nicht aus der Ruhe bringen. Überdies sorgen drei Security-Leute dafür, dass nur jeweils 30 Besucher gleichzeitig ins Gehege dürfen. Zusätzlich übertragen vier Kameras Bilder aus Wurfbox, kleinerer und größerer Innenanlage auf sechs Monitore ins Freie.

ORF.at - 30. Jan. 2008
Tierischer Wirtschaftsfaktor Fu Long
Für den Tiergarten Schönbrunn steht heute ein großer Tag bevor. Pandababy Fu Long wird - so der kleine Bär denn will - erstmals von Besuchern zu sehen sein. Das freilich lässt die Kassen klingeln. In Wien gibt man sich im Tiegarten noch vorsichtig. Am kommenden Wochenenende werden rund 10.000 Besucher erwartet, etwa 2.000 mehr als normalerweise im Winter. Allerdings: Die wenigsten werden den Panda sehen können. Maximal 40 Personen werden gleichzeitig in das Pandahaus gelassen. Aktiv vermarktet wird Fu Long vom Tiergarten nicht. Selbstverständlich können aber an den Verkaufsständen Panda-Plüschtiere gekauft werden, heißt es.

Wiener Zeitung - 28. Jan. 2008
Fu Long stellt erstaunt fest, dass die Welt auf ih gewartet hat ...
Nach Wochen des Wartens ist es soweit: Ab Mittwoch kann der kleine Panda Fu Long im Tiergarten Schönbrunn bewundert werden. Am Sonntag Vormittag erkundete Fu Long erstmals das große Innengehege des Pandahauses. Mama Yang Yang ließ ihn allerdings nur einige Minuten gewähren, bevor sie ihn wieder sanft aber bestimmt in die Wurfbox bugsierte. Die nächsten Tage werden zeigen, ob sich Fu Long jetzt regelmäßig in die Innenanlage traut und Yang Yang dies auch zulässt. Eine "Generalprobe" für seinen ersten öffentlichen Auftritt wird der "Glückliche Drache" bereits am Dienstag beim Besuch einer Wiener Volksschulklasse absolvieren. Vier Kameras übertragen Bilder aus Wurfbox, kleinerer und größerer Innenanlage auf sechs Monitore ins Freie. Die Besuchermassen werden auf dem weg zum Gehege bereits in entsprechenden Anstellschlangen geleitet. Drei Mitarbeiter einer Security-Firma wurden engagiert, damit alles gesittet abläuft.

ORF.at - 25. Jan. 2008
Pandababy bald in Schönbrunn zu sehen
Das Warten könnte Mitte nächster Woche ein Ende haben. Dann sollen Besucher des Tiergartens Schönbrunn zum ersten Mal die Möglichkeit haben, einen Blick auf Pandababy Fu Long zu werfen. Allerdings bittet man die Besucher bereits jetzt um Verständnis, dass der kleine Panda nicht den ganzen Tag zu sehen sein werde. "Noch sind seine Ausflüge sehr kurz". Immerhin sei er ja noch ein Baby und "braucht momentan bis zu 18 Stunden Schlaf pro Tag". Deshalb könne man seitens des Zoos nicht garantieren, dass man den kleinen Panda "live" sehen kann. Es wird aber ein Live-Bild auf die sechs Monitore vor dem Panda-Haus übertragen.

Kurier - 24. Jan. 2008
Fu Long – ein bäriger Steckbrief
Österreichs liebster Medienstar ist ein Panda. Aber wussten Sie, dass Fu Long, der Glücksdrache, bald wieder nach China zurück muss? Der KURIER hat die wichtigsten Fragen über das süße Pandakind zusammengefasst.

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 30. Jan. 2008
Zicklein und Lämmer tummeln sich im Dahmer Tierpark
Neugierig beäugt Ziegenbock «Loisel» im Dahmer Tierpark das weiße Fellbündel auf dem Arm von Pflegerin Evelyn Fahr. Es ist eines von sechs Tierbabys, die in den vergangenen beiden Wochen im Ziegengehege das Licht der Welt erblickten. «Alles Mädchen» , so die Tierpflegerin. Bei den Kamerunschafen sei die Herde um vier Jungtiere gewachsen, fügt sie an.

China Internet Information Center - 29. Jan. 2008
Schwarzes Schwanenpaar bekommt in Wuhan neun Junge
Die Wetterkapriolen in Zentralchina sind zwar eine Qual für die meisten Reisenden. Sie konnten aber nicht verhindern, dass im Zoo der schneebedeckten Stadt Wuhan, Hauptstadt der Provinz Hubei, neun schwarze Schwanenküken geboren wurden. Dieser Wurf von einem erwachsenen schwarzen Schwanenpaar stellt für den Zoo einen Rekord dar. Bisher sind nie mehr als acht Küken geboren worden.




Bild.de - 25. Jan. 2008
Seelöwe Arno: Herztod
Stuttgart weint um einen der großen Stars der Wilhelma! Während der Schau-Fütterung benahm sich Seelöwen-Bulle Arno (6) plötzlich merkwürdig. „Er verdrehte die Augen, schwamm kleine Kreise“, berichtet Wilhelma-Mitarbeiter Günther Schleussner (50). Dann sei das Tier auf den Grund gesunken, habe sich nicht mehr bewegt. Erst nach einigen Minuten konnte der kalifornische Seelöwe von Pfleger Ralf Schirsching und anderen Helfern an Land geholt werden. Der Tierarzt stellte Arnos Tod fest. Vorläufiges Ergebnis der Obduktion: Schlaganfall oder epileptischer Anfall. Obwohl er erst sechs Jahre alt war, hatte er bereits acht Mal für Nachwuchs gesorgt, das erste Mal mit drei Jahren.

Ruhr Nachrichten - 25. Jan. 2008
Patin ohne Patentier enttäuscht vom Dortmunder Zoo
Minischweine, die eigentlich Hängebauchschweine sind. Paten, die gar keine Paten sind. Für echte Verwirrung sorgte der Dortmunder Zoo auch einen Tag nach Bekanntwerden der Schein-Patenschaften. Fakt ist: Neun Patenschaften für Minischweine im Wert von jeweils 50 Euro verkaufte der Zoo (wir berichteten). Die borstigen Vierbeiner gab es aber niemals in den Gehegen des Tierparks. Es waren die Hängebauchschweine, die im Katalog als Minischweine angeboten wurden. Doch auch die gibt es längst nicht mehr. Verwundert darüber ist der Duisburger Zoo-Direktor Achim Winkler, dessen Zoo ebenfalls Tierpatenschaften verkauft. Ähnlich sieht es Sabine Haas, Sprecherin des Gelsenkirchener Zoos. Einzig Ilona Zühlke, die für den münsterschen Allwetter-Zoo spricht, schlägt sich auf die Seite der Dortmunder. „Ich halte die Geschichte für keinen Skandal. Fehler passieren immer wieder. Ich will nicht ausschließen, dass uns mal so etwas unterläuft.“ Die Patin eines nicht existierenden Minischweins, Karin Hirsch-Gerdes, sieht das ganz anders und ist bitter enttäuscht vom Dortmunder Zoo. „Die haben sich noch nicht bei mir gemeldet, um ein neues Tier anzubieten.“ Die stellvertretende Zoodirektorin Ilona Schappert kommentiert den Sachverhalt mit drei Worten: „Ist im Briefkasten.“

Ad-Hoc-News - 30. Jan. 2008
CDU Hoyerswerda will Putin zum Tiger-Paten machen
Die CDU in Hoyerswerda will den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Paten für drei Tigerbabys gewinnen. Die Union habe eine entsprechende Anfrage an den russischen Botschafter in Berlin gerichtet, sagte Parteichef Frank Hirche am Dienstag auf ddp-Anfrage. In einem Brief werde Putin angeboten, die Patenschaft für die weiblichen Tigerdrillinge zu übernehmen, die am 17. November im Zoo in Hoyerswerda geboren wurden. Falls Putin das Angebot annimmt, wäre er der erste internationale Pate des Zoos. Das Anliegen werde auch von Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) unterstützt, sagte ein Rathaussprecher. Er begründete das Angebot an Putin damit, dass die seltene Tigerart nur noch in Russland und China in freier Wildbahn lebe. Die russische Botschaft habe den Brief bereits erhalten, allerdings noch nicht auf die Anfrage reagiert.

inar.de - 25. Jan. 2008
Neuzugang im Nachttierhaus des Berliner Zoos
Hochinteressanten Neuzugang gab es vor wenigen Tagen im Nachttierhaus des Berliner Zoos: aus dem Zoo Olomouc/Tschechien trafen zwei südamerikanische Nachtaffen, die auch Mirikinas genannt werden ein! Im neu gestalteten Nachttierhaus im Untergeschoss des Raubtierhauses sind alle Voraussetzungen für die erfolgreiche Haltung der kleinen Südamerikaner gegeben.

Berliner Morgenpost - 25. Jan. 2008
Berliner Zoo übernimmt zwei Nachtaffen
Neuankömmlinge im Berliner Zoo: Zwei südamerikanische Nachtaffen sind aus einem Tierpark in Olomouc in Tschechien nach Berlin verlegt worden, wie der Zoo mitteilte. Die sogenannten Mirikinas haben extrem große Augen, mit denen sie nachts besser sehen können als Katzen.

Kanal8 - 25. Jan. 2008
Neue Zwergseidenaffen im Chemnitzer Tierpark
Im Krallenaffenhaus sind neue Bewohner zu beobachten - zu dem mittlerweile letzten Chemnitzer Zwergseidenaffen kam Verstärkung aus dem Zoo Leipzig. Die Neuzugänge, ein Männchen und ein Weibchen, wurden hinter den Kulissen im Tropenhaus behutsam an den schon seit vielen Jahren im Tierpark lebenden Artgenossen gewöhnt. Nun sind die Tiere, die von Anfang an miteinander harmonierten, zusammen ins Krallenaffenhaus gezogen. Obwohl alle drei nicht mehr die Jüngsten sind, ist Nachwuchs nicht ausgeschlossen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 25. Jan. 2008
Uzuri ist verliebt: Beißt Xenos an?
Uzuri ist sichtbar rollig. Das ist ein gutes Zeichen. Schließlich hätte die Rostocker Gepardenkatze den Austauschkater aus Dänemark auch abstoßen können. In der "Mission Nachwuchs" muss es jetzt nur noch zur Paarung kommen. Nur noch? Das ist so eine Sache. Ellen Hinz arbeitet seit 1989 mit Großkatzen im Rostocker Zoo. Sie weiß, "dass Geparden sehr empfindlich sind". Sie zu züchten, sei nicht leicht. Zwischen Uzuri und Xenos ist jetzt dennoch der erste Schritt getan.

MVregio - 28. Jan. 2008
Stralsunder Löwentrio komplett
Mehrere Wochen war den Löwinnen "Rahni" und "Indra" im Stralsunder Zoo der Kontakt zum Löwenmann "Simba" nur durch ein Gehegegitter gestattet. Heute gab es die erste Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme. Nach einer kurzen Jagd durch die großzügige Freianlage und einem ausgiebigen Beschnuppern trat das erhoffte Familienidyll ein. Nachdem Löwin "Joice" im vergangenen Jahr an einem Zwerchfell-Riss verendet war, reisten die 9-jährige "Rahni" und die 3-jährige "Indra" aus dem Serengetipark Hodenhagen in den Zoo am Sund. Auch wenn die beiden Damen sich sehr für den Löwenmann interessieren, rechnen die Zoomitarbeiter aufgrund "Simbas" fortgeschrittenen Alters (16 Jahre) nicht mehr mit Nachwuchs.

FR-online.de
Zoo schläfert kranken Okapi-Bullen ein
Der Zoologische Garten musste ihn in der vergangenen Woche einschläfern, wie der Zoo mitteilte.

WELT ONLINE - 25. Jan. 2008
Zebrahai-Weibchen bei Hagenbeck bekommt Gefährten
Für Tigerhai-Weibchen Sally im Hamburger Tierpark Hagenbeck hat das Single-Dasein ein Ende. Seit dieser Woche schwimmt Männchen Harry mit durchs Becken. «Wenn alles gut geht, haben wir in Kürze Baby-Haie», hieß es in einer Erklärung des Tierparks am Freitag. Harry hat eine lange Reise hinter sich: Der Fisch flog aus Australien ein und landete am vergangenen Donnerstag in Frankfurt.

Stuttgarter Nachrichten - 23. Jan. 2008
Wilhelma: Vaterschaftstest bei Menschenaffen
Stuttgart. Ungeklärte Vaterschaften sorgen bei uns Menschen in der Regel für Zwist. Weiß man schließlich, der modernen Labortechnik sei Dank, um den wahren Erzeuger, brechen zuweilen ganze Familien auseinander, ganz abgesehen von den finanziellen Verwerfungen, die ein Fehltritt mit Folgen nach sich ziehen kann. Die Bonobos haben uns hier Entscheidendes voraus: Bei dieser Menschenaffenart haben die Weibchen das Sagen – auch wenn es darum geht, welcher Auserwählte sich ihr zum Zweck der Fortpflanzung nähern darf. Wenn der Nachwuchs dann zur Welt gekommen ist, schert sich in der Sippe keiner mehr darum, wer es denn letztlich gewesen ist. In der Wilhelma sorgt auf die Weise das Bonobo-Mädchen Lingoye, benannt nach einem Dorf in der Demokratischen Republik Kongo, seit wenigen Wochen für vollkommenes Familienglück. Trotzdem müssen drei der vier Zoo-Bonobomännchen der 16-köpfigen Sippe demnächst zum Vaterschaftstest antreten.

Stuttgarter Zeitung - 28. Jan. 2008
Die Wilhelma und ihre Fernsehstars
Stuttgart. Die Tierpfleger von der Wilhelma lassen sich durch eine Fernsehkamera nicht mehr aus der Ruhe bringen. Noch bis Freitag wird die zweite Staffel von "Eisbär, Affe & Co." gedreht. Jede Sendung steht diesmal unter einem Motto - vom Liebesrausch bis zur Inventur.
Wolf Reckhaus ist fast schon ein Fernsehprofi. Er war schon in der ersten 54-teiligen Staffel von "Eisbär, Affe & Co." dabei, die 2006 ausgestrahlt wurde und den Programmchefs viel Freude bereitet hat. Bis zu 2,45 Millionen Zuschauer wollten damals sehen, wie der Brillenpinguin Fritzi ausbrach und das Känguru Franz unter Zahnschmerzen litt. An diesen Erfolg soll die zweite Staffel mit weiteren 40 Folgen anknüpfen, die vom 6. März an ausgestrahlt werden. Am 4. September 2007 fiel die erste Klappe, diesen Freitag soll laut Plan der letzte Drehtag sein. Immer wieder stellt Jakel kurze Zwischenfragen, das gehört zum Konzept der zweiten Staffel, die dadurch dynamischer wirken soll. In der ersten Staffel stand die Authentizität im Vordergrund, oft wurde mit drei Kameras gleichzeitig gedreht, um nichts wiederholen zu müssen. In der zweiten Staffel sind kleinere Teams unterwegs, und die insgesamt zwölf Autoren nehmen mehr Einfluss. Das zeigt sich schon daran, dass die rund fünf Geschichten einer Folge alle die gleiche Überschrift haben: zum Beispiel Liebesrausch in der Wilhelma, Pisa im Stuttgarter Zoo, Putztag oder eben Inventur.

Stuttgarter Wochenblatt - 24. Jan. 2008
Farbenrausch im Winter
Gegen winterliche Stimmungstiefs angesichts regnerischer Tristesse gibt es ein gutes Rezept: Ein Gang durch die Gewächshäuser der Wilhelma! Winterzeit ist dort unter anderem Orchideenzeit - der kapriziöse Pflanzenadel zeigt sich gerade in voller Blütenpracht. Die Orchideensammlung der Wilhelma umfasst über 5000 Pflanzen aus 1200 Arten und Sorten, und ist damit eine der größten Sammlungen in Deutschland. Für die Besucher sind allerdings nicht alle Pflanzen immer zu sehen: Da Orchideen in ihrer oft langen blütenlosen Phase vergleichsweise unattraktiv sind, befinden sich jeweils nur die besonders schön blühenden Exemplare im Schaugewächshaus.

openPR.de - 30. Jan. 2008
Thermografie der SWK beweist: Nashorn im Krefelder Zoo ist schwanger
Thermografie ist grundsätzlich ein Verfahren, bei dem mit Hilfe einer Infrarot-Kamera Wärmeabstrahlungen eines Objekts bildlich dargestellt und anschließend ausgewertet werden können. Zum Einsatz kommt diese Technik sowohl vor allem beim Aufspüren von Isolierungsschwächen an Häusern als auch in der Industrie. Auf diesem Gebiet verfügt die SWK STADTWERKE KREFELD AG mittlerweile über eine mehr als 20-jährige Erfahrung. Die SWK nutzt die Thermografie jedoch seit etwa drei Jahren auch für ein weiteres, interessantes Einsatzgebiet: zur medizinischen Diagnostik bei Tieren. Hier konnte die SWK bereits Erfahrung insbesondere bei der Diagnostik von Pferden sowie im Krefelder Zoo und im Düsseldorfer Aquazoo sammeln.

Neue OZ Online - 24. Januar 2008
50000 Euro für die Fische im Zoo
Eine Partnerschaft wird weiter gepflegt: Der Zoo Osnabrück und die Tetra GmbH aus Melle haben gestern ihre seit 1999 bestehende Kooperation mit einer offiziellen Vertragsunterzeichnung bekräftigt. Beide Seiten wollen für weitere drei Jahre zusammenarbeiten. Mit rund 50000 Euro wird Tetra den Zoo unterstützen. "Tetra gehört zu den ersten Kooperationspartnern des Zoos überhaupt", sagte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann bei der Pressekonferenz im Tetra Aquarium. Dies sei ein wichtiger Impuls gewesen, der weitere Sponsoren aus der Wirtschaft zur Zusammenarbeit mit dem Zoo bewegt habe. Inzwischen bestehe der Zoo-Etat zu 15 Prozent aus Sponsorenmitteln. Dem Unternehmen stehen die Räume des Aquariums gelegentlich zu Veranstaltungen mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern zur Verfügung.

Berliner Morgenpost - 27. Jan. 2008
Röcheln wie eine Kaffeemaschine
Hektik ist Schildkröten fremd. Das hat schon der Hase in Äsops Fabel gelernt, der vor lauter Übermut das Wettrennen gegen eine Schildkröte verlor - er verpennte. Einschläfernd langsam ziehen auch die Schildkröten im Winterquartier Tierpark ihre zentnerschweren und bis zu 80 Zentimeter langen Körper vom Wasserbecken zum Sandbecken. Den kargen Boden schließt eine Schicht aus Nadelholzextrakt ab - sie ist rasch geputzt und sicher. "Bei uns hat sich reiner Sand als Bodengrund nicht bewährt", erklärt Kurator Falk Dathe.

Wormser Zeitung - 25. Jan. 2008
Ein Superherz für Vögel
Die tierischen Bewohner des Frankfurter Zoos sind bei Nina Reinhardt in guten Händen. Die Osthofenerin hat vor kurzem ihre Ausbildung zur Zootierpflegerin abgeschlossen - als Beste ihres Azubi-Jahrgangs. Im Dezember wurde die 24-Jährige dafür in Berlin von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Ludwig Braun, ausgezeichnet. Konkrete Pläne für ihre berufliche Zukunft hat sie noch nicht. Vorerst arbeitet sie weiter als Tierpflegerin im Vogelhaus des Zoologischen Gartens.

Freie Presse - 25. Jan. 2008
Altersschwäche: Affe ist gestorben
Die gute Nachricht, dass der Tierpark in der österreichischen Stadt Haag zwei der Limbacher Leopardendrillinge aufnehmen will, ist vom Tod einer Rotschopfmangabe überschattet worden. Das über 20 Jahre alte Affenmännchen ist jetzt im Tierpark Limbach-Oberfrohna gestorben. „Er litt an Altersschwäche“, so Frances Mildner, Pressesprecherin in der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna.

Welt.de
Prachtröhrenaale im Zoo-Aquarium
Eine Gruppe von neun Prachtröhrenaalen ist ab sofort im Zoo-Aquarium in Berlin-Charlottenburg zu sehen.

Freie Presse - 25. Jan. 2008
Im Tierpark hat sich Nachwuchs eingestellt
138.000 Besucher haben im vergangen Jahr den Tierpark in Hirschfeld besucht. Das waren genau so viele wie im Jahr zuvor. „Da sind wir sehr froh drüber“, sagte Tierparkchefin Ramona Demmler. Mit dem Trubel um die beiden Eisbärenbabys Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg habe der große Zuspruch aber nichts zu tun. Vielmehr würden vor allem das erst zwei Jahre alte „Bärenland“ und die im vorigen Jahr neu eröffnete Eulerei für ständigen Zulauf sorgen.

Ostthüringer Zeitung - 29. Jan. 2008
Stachelmaus bis Dahomé-Bulle Merlin
Eisenberg. Kürzlich haben die Tiergarten-Mitarbeiter wieder alle Tiere gezählt und registriert. Ergebnis: Derzeit leben in den Gehegen am Geyersberg insgesamt rund 450 Tiere in 43 Arten. Das sind zwei Arten weniger als im Vorjahr, denn im Zuge der Umgestaltung des Tiergartens sind Bärin Dunja und die beiden Uhus umgesiedelt worden. Die Anzahl der Tiere ist jedoch annähernd gleich geblieben. Einen Rückblick auf die Jahre 2006/2007 wird Mathias Wiesenhütter in der Eisenberger Stadtratssitzung am 11. Februar geben, da die Stadt zwar nicht mehr Träger des Tiergartens ist, sondern der Verein ländliche Kerne, ihn aber weiter unterstützt.

Die Presse - 30. Jan. 2008
Artenschutzprojekt "Habichtskauz" im Zoo Salzburg
Den Habichtskauz findet man in der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Österreichs unter "ausgestorben". Schuld am Verschwinden dieses großen Kauzes seien einerseits der Verlust von Lebensraum andererseits die direkte Verfolgung durch den Menschen gewesen. Im Salzburger Zoo startet deshalb am Mittwoch das österreichweite Artenschutzprojekt "Habichtskauz". "Die Österreichischen Zoogemeinschaft (OZO), die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee von Hans Frey und das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien mit Richard Zink arbeiten intensiv zusammen, um ein nationales Zuchtnetzwerk für Habichtskäuze in Österreich aufzubauen.

20minuten - 29. Jan. 2008
Fast 1,8 Millionen Zoobesucher
Der Zoo Zürich kann auf eine erfolgreiche Saison 2007 zurückblicken: Mit 1757168 Personen hat der Tierpark die nach 2004 zweithöchste je erzielte Besucherzahl erreicht.
Im vergangenen Jahr gingen wieder mehr Menschen in den Zoo Zürich und in die Masoala-Halle. Grund sei das gute Wetter – etwa sonnige Oster- und Pfingsttage, so die Zooleitung. Grossen Erfolg hatten auch die offiziellen Zoo-führungen: Über 67000 Personen liessen sich an rund 3000 geführten Touren durch die Zooanlage oder die Masoala-Halle begeistern.

lifepr.de - 24. Jan. 2008
Himalaja-Tahre in Hochzeitsstimmung
Einmal im Jahr wird es laut im Sautergarten des Zoo Basel. Dann krachen die Himalaja-Tahrböcke mit ihren gekrümmten, spitzen Hörnern aufeinander und kämpfen um die Gunst der Weibchen. Beim Angriff springen die Tiere auf den Hinterbeinen laufend dem Gegner entgegen. So prallen sie zwar heftig aufeinander, verletzen sich jedoch nicht ernsthaft. Mit der Haltung von Himalaja-Tahren begann der Zoo Basel bereits 1907. Seitdem sind über 200 Jungtiere auf die Welt gekommen. Derzeit bewohnen zwei Böcke und zehn weibliche Tiere den Felsen im Sautergarten.

Kurier - 27. Jan. 2008
Aufs Maul geschaut
Grrrrrr-Chilppp, Grrrrr-Chilppp." Wenn Geparden ihre Jungen rufen, klingt das eindeutig nicht nach Katze, sondern – richtig: nach Vogel. Fragt man die Zoologin Angela Stöger-Horwath, was man über die Sprache der Geparden weiß, kommt ein bedauerndes: "Man weiß so vieles nicht. Da sterben manche Tiere aus, und ihre Laute, ihre Kommunikation, ist überhaupt nicht erforscht." Mit einem Forscherteam macht sie sich nun daran, das zu ändern: Im Zoo Schönbrunn wurde ein Labor eingerichtet, in dem die Laute von sechs Arten erforscht werden. Jetzt schaut sie mit ihrer Gruppe unter anderen Ameisenbären, Pandas und demnächst auch Nashörnern aufs Maul: Letztere entpuppten sich als Plaudertaschen, die wie Elefanten und Giraffen im Infraschallbereich (für das menschliche Ohr nicht hörbare Frequenzen unter 20 Hertz) kommunizieren.

Tirol Online - 28. Jan. 2008
Tirol: Orkan fällte Bäume und deckte Dächer ab
Einen ordentlichen Schreck erhielten die Tiere im Raritätenzoo in Ebbs. Ein Baum wurde vom Wind umgeknickt, vier Gehege beschädigt.

Vorarlberg Online - 25. Jan. 2008
Wildpark Feldkirch: Naherholungsgebiet zum Nulltarif
Die Vorarlberger Landesregierung hat auf ihrer jüngsten Sitzung dem Wildpark Feldkirch für das laufende Jahr einen Förderungsbeitrag von 48.000 Euro gewährt, berichtet Umweltlandesrat Erich Schwärzler. Der Wildpark auf dem Ardetzenberg zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Landesrat Schwärzler: "Die vielen Tiere genießen dort einen naturnahen Lebensraum und werden ausgezeichnet und artgerecht betreut." Da keine Eintrittsgelder eingehoben werden, ist der Trägerverein auf Förderungen durch die öffentliche Hand angewiesen, um die anfallenden Kosten zu bestreiten und notwendige Investitionen für den Ausbau und die Erhaltung von Gehegen und Gebäuden durchführen zu können.

China Nachrichten vom China-Blog - 30. Jan. 2008
Löwe aus chinesischem Zoo ausgebrochen, ein Toter
Nachdem ein Löwe in einem Zoo in Xuzhou, Provinz Jiangsu, einen Mitarbeiter zu Tode gebissen hatte, brach dieser aus und machte Jagt auf die Besucher im Zoo. 20 Minuten dauerte am 30.07.2007 die Jagt des ausgebrochenen Löwen im Zoo von Xuzhou, bis ein chinesischer Soldat den Löwen abschießen konnte. Außer dem getöteten Mitarbeiter gab es keine weiteren Tote oder Verletzte.


Münstersche Zeitung - 24. Jan. 2008
Kattas machen den Zoo komplett
Metelen. Eigentlich ist ihre Heimat Madagaskar, doch im Abenteuerzoo fühlen sich die sechs Kattas auch sichtlich wohl. Vor wenigen Tagen haben die drei Weibchen und drei Männchen ihre Käfige vis-à-vis der Varis, die ebenfalls zur Familie der Lemuren gehören, bezogen. Bei den Kattas handelt es sich um ein Elternpaar mit seinen Jungen, erklärt Tierpflegerin Nora Peiker im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie hofft mit ihren Kolleginnen auf weiteren Nachwuchs bei den neuesten Bewohnern des Abenteuerzoos. Abgesehen von gelegentlichem Fauchen und Knurren verstehen sich Kattas und Varis. Gute Voraussetzungen fürs Frühjahr also. Dann werden sich die Artgenossen das Freigehege auf der Affeninsel teilen.

Story Teller, Educator and Entertainer? What Themeparks and Zoos can learn from each other
EAS 2008 Thursday January 24, 2008
Many zoos have evolved into modern theme parks over the past few years - mainly in order to extend their appeal to a larger audience and to access new sources of income. Theme parks have always been aware of the appeal and popularity of living animals and have successfully integrated these into their concepts. What can they learn from each other? We have brought together one of the most remarkable zoo operators in Europe, Klaus Michael Machens from the Hanover Zoo to discuss this question along with John Holland from Disney Animal Kingdom in Orland, FL.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

telegraaf.nl - 30. Jan. 2008
Dierentuinen luiden noodklok over kikker
Tiergärten läuten die Alarmglocke für den Frosch
Amsterdam. Amphibien wie Frösche, Kröten und Salamander drohen von unserem Erdboden zu verschwinden. Das ist, so meinen Tiergärten in der ganzen Welt, ein Grund, die Alarmglocke zu läuten. In Artis in Amsterdam fiel Mittwochmittag der niederländische Startschuß für das "Jahr des Frosches". Fünfzehn Tiergärten im Land setzen sich 2008 ein für das Schicksal der Amphibien. Der Initiator, die Niederländische Vereinigung der Tiergärten (NVD), nennt das Aussterben der Frösche und Salamander eine biologische Katastrophe. Man möge sich einmal vorstellen, daß es bald nicht mehr möglich ist, Medikamente zu entwickeln aus dem Gift in der Haut von Fröschen, fragt sich die Vereinigung. Oder was geschieht, wenn keine Kaulquappen mehr im Wasser leben, wodurch dieses sich trübt, weil keine Algen mehr weggefressen werden. Auch kann die Zahl der Mücken (darunter Malariamücken) stark zunehmen, weil diese nicht mehr von Amphibien verspeist werden. In unserem Land leben sechzehn Arten, wovon die bekanntesten wohl Wasserfrosch und Wechselkröte sind. Weniger bekannte Amphibien sind Fadenmolch, Knoblauchkröte und Laubfrosch, so der NVD. Die Zoos wollen in Kürze Zuchtprogramme organisieren, um "zu retten, was zu retten ist". In einem speziellen Labor wollen sie ausreichend gesunde Tiere züchten, um dafür zu sorgen, daß die Population nicht ausstirbt. An diesen Orten bleiben die Tierchen von Krankheiten und Schimmel verschont und ihr Lebensraum wird nicht bedroht. Besucher können in allen teilnehmenden Zoos spezielle Thementafeln betrachten, die für das "Jahr des Frosches" angefertigt wurden. Auf diesen finden sie Informationen über die Amphibien, die Probleme, die es gibt, und über die Aktivitäten, die die Zoos während des Jahres organisieren. Eine der Veranstaltungen ist der "Frosch-Cross", ein Staffellauf von verschiedenen Tiergärten in den Niederlanden zum Tierpark Amersfoort. Laut Artis-Vizedirektor Hans van Weerd leben weltweit ca. 6.000 Amphibienarten. Davon gehen 40 % in ihrer Anzahl zurück und 32 % werden vom Aussterben bedroht. Seit 1980 sind bereits 165 Arten verschwunden.

hln.be - 30. Jan. 2008
Indische olifant Antwerpse Zoo zwanger
Indischer Elefant im Antwerpener Zoo trächtig
Der Zoo von Antwerpen erwartet im Frühjahr 2009 einen neuen Bewohner. Und keinen geringen. Die Indische Elefantin Khaing Phyo Phyo ist nämlich mit Sicherheit trächtig. Das teilt der Zoo von Antwerpen heute mit. Der Antwerpener Zoo ist selbstverständlich erfreut über diese Nachricht, weil der Indische Elefant eine bedrohte Tierart ist. "Der Elefantenbulle Alexander aus den Niederlanden hat sich selbst bewiesen als guter Zuchtbulle im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für diese bedrohte asiatische Tierart", so der Zoo.

depers.nl - 29. Jan. 2008
Apencentrum weer in het vizier
Affenzentrum wieder im Visier
Jahre war es ruhig, aber Tieraktivisten protestieren wieder gegen das Forschungszentrum mit Affen in Rijswijk. Sie beginnen ihre neue Kampagne gegen das vielgeplagte Biomedical Primate Research Centre (BPRC) mit einem Gang zum Gericht. Die Anti-Tierversuche-Koalition, einige Dutzend Aktivisten, hat für Freitag eine Demonstration vor dem Tor des Rijkswijker Affenzentrums auf der Tagesordnung stehen. Die letzten drei Jahre wurde da kaum noch demonstriert, nachdem die Politik Versuche an Menschenaffen wie Schimpansen verboten hatte. Dem ging ein jahrelanger heftiger Streit voraus, mit drohenden Besuchen an die Privatadressen der BPRC-Mitarbeiter. "Es bleibt eines der größten Affenzentren Europas, also ist es für uns ein logischer Schritt, wieder zu protestieren", sagt Molenaar. Innerhalb der Richtlinien der Gemeinde Rijswijk hat demonstrieren allerdings wenig Sinn. Das merkten die Tieraktivisten beim Anmelden einer Demonstration. "Rijswijk hat ein Gebietsverbot/ Revierverbot eingeführt für das Tor des BPRC. Auch gibt es Aufforderungen für die Anzahl Transparente du müssen die in Niederländisch beschrieben sein. Das wird schon Jahre mir nichts dir nichts akzeptiert, während das verstößt gegen das Demonstrationsrecht. Wir lassen es nun prüfen durch einen Richter." Der Direktor des BPRC, Ronald Bontrop, ist auf der Höhe der Pläne. Er reagiert zurückhaltend. "Ich kann nicht beurteilen, wie seriös das ist." Im BPRC verbleiben ungefähr 1.300 Primaten, vor allem Rhesusaffen, in Käfigen wie in einem Zoo. Es wird geforscht über Krankheiten wie AIDS, Malaria und Tbc.

digimedia.be - 29. Jan. 2008
Nieuwe webstek voor Koninklijke Maatschappij voor Dierkunde van Antwerpen
Neuer Internetauftritt für Königliche Gesellschaft für Tierkunde in Antwerpen
Die Seite kann aufgerufen werden unter www.kmda.org.

brabantsdagblad.nl - 28. Jan. 2008
Flamingo te kijk in Dommel
Flamingo zu sehen im Fluß Dommel
Boxtel. Der Boxteler Henk de Bie hat am vorigen Wochenende einen Flamingo gesichtet in der Dommel in Boxtel-Oost. Seine Beobachtung steht nicht für sich. Es gab mehr Berichte. Es handelt sich wahrscheinlich um die europäische Variante dieses bekannten rosafarbenen Vogels auf langen Beinen. Ob er aus einem der Zoos entkommen ist, weiß man nicht. De Vleut in Best hat unter anderem Flamingos.

destentor.nl - 28. Jan. 2008
Mensaap overlijdt voor operatie
Menschenaffe stirbt vor Operation
Apeldoorn. Orang-Utan Fientje aus dem Apeldoorner Affenpark Apenheul ist am Samstagvormittag kurz vor einer Operation gestorben. Fientje sollte in einer Apeldoorner Tierarztpraxis durch einen Augenarzt in den Gelre [Gelderland] Krankenhäusern am Star operiert werden. Der Affe war am Vormittag betäubt und in die Praxis gebracht worden. Bei einer ersten Kontrolle stellten die Ärzte fest, daß die Atmung immer langsamer ging. Sie beschlossen, die Operation abzublasen. Auf dem Rückweg nach Apenheul verstarb der Orang-Utan. Fientje war 21 Jahre alt. Das ist jung für einen Orang-Utan. Die Tiere werden im Durchschnitt ungefähr fünfzig Jahre alt. Die zuständigen Tierarzt und Chirurg haben noch keine Ahnung, was da schiefgelaufen ist. Darum wird eine Obduktion des Menschenaffen durchgeführt. Fientje wurde in der freien Natur auf Borneo geboren. Tierschmuggler fingen sie und transportierten sie nach Europa. Der französische Zoll entdeckte den Schmuggel auf dem Pariser Flughafen und beschlagnahmte den Affen. Weil sie ihren Arm gebrochen hatte und ein wichtiger Teil ihrer Erziehung fehlte, konnte sie nicht wieder in die freie Natur ausgesetzt werden. Zuerst geriet sie in einen Pariser Zoo. Da wurde sie Davina genannt. Später übersiedelte sie nach Antwerpen. Wahrscheinlich wurde ihr Name in dem flämischen Zoo verballhornt zu Fientje. Vor etwa sieben Jahren kam Fientje für immer nach Apenheul. Weil sie selbst jung von ihrer Mutter weggeholt wurde, wußte sie nicht, wie sie ihre Kinder versorgen muß. Die Pfleger von Apenheul versuchten ihr das beizubringen, indem sie sie mit Puppen spielen und Videos ansehen ließen sowie durch den Umgang mit Artgenossen. Eine gute Mutter wurde sie nicht. Ihr jüngstes Kind, Dayang, wurde ihr vor einiger Zeit weggenommen und einer Pflegemutter gegeben. Fientje litt an Star und sah in der letzten Zeit sehr schlecht. Beim Klettern griff sie regelmäßig neben die Taue und sie fand ihr Essen nicht mehr. "Die Qualität ihres Lebens war auf diese Weise zu gering", erklärt Apenheul-Sprecher Bert Smit. "Wir wußten, daß eine Narkose bei Mensch und Tier immer ein Risiko ist, aber Fientje konnte nicht weiter mit dem Star."

leusderkrant.nl - 27. Jan. 2008
Kinderdirecteur Peter op bres voor zebra's
Kinderdirektor Peter setzt sich für Zebras ein
Leusden. Peter Hoogland (11 Jahre alt) ist bis Juni Kinderdirektor des Tierparks Amersfoort. Die Kinderdirektoren aller Zoos haben alle ein eigenes Projekt gestartet und versuchen über das Internet, Stimmen einzubringen. Der Gewinner erhält 2.500 Euro. Peter setzt sich ein für die Grévy-Zebras. Alle Kinderdirektoren haben ein eigenes Projekt gestartet, um sich für Tiere und die Natur einzusetzen. Im Internet kann für die verschiedenen Projekte gestimmt werden. Peter steht auf dem vierten Platz mit mehr als 3.000 Stimmen. "Voriges Jahr hatte ich mit dieser Menge Stimmen gewonnen", erzählt er. Aber in diesem Jahr gibt es jemand mit 16.000 Stimmen. Der hat bestimmt etwas Besonderes getan", brummt Peter. Aber er gibt noch nicht auf. Die Grévy-Zebras brauchen Hilfe. Er muß das Geld einnehmen. "Ich habe schon verschiedene Einrichtungen angeschrieben. Sie wollen mir helfen. Das ist schön", sagt er. Vor ein paar Jahren gab es noch 14.000 Grévy-Zebras und jetzt nur noch 2.000. Sie werden gefressen, von Wilderern abgeschossen und haben zu wenig Nahrung. Stimmen können abgegeben werden über die Ergebnistafel von www.kinderDIERekteuren.nl oder http://www.dierenparkamersfoort.nl/kids.

frieslandzoo.nl - 25. Jan. 2008
Lemuren en slobeenden introductie
Lemuren und Löffelenten Einführung
Rote Varis und Kattas des Aqua Zoo Friesland sind vorige Woche zum erstenmal gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Die Lemuren sind schon vorher einander vorgestellt worden, aber waren noch nicht gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Die Einführung ist gut verlaufen und die Lemuren haben sich ausgezeichnet vergnügt auf der Insel. Bei gutem Wetter haben Sie die beste Chance, die Lemuren auf der Lemureninsel anzutreffen. Bei weniger schönem Wetter sind die Tiere im Innengehege neben dem Fußweg zu sehen. Auch auf dem Wasservogelteich hat vorige Woche eine Einführung stattgefunden. Hier wurden nämlich acht Löffelenten eingeführt, wodurch die Gruppe jetzt aus zehn Tieren besteht.

wisselzoo.nl - 25. Jan. 2008
Uitbreiding bergeendengroep
Vergrößerung der Brandgänsegruppe
Im Tierpark Wissel sind vorige Woche zwei Brandgänse in die bestehende Gruppe eingeführt worden. Das Grüppchen besteht nun insgesamt aus fünf Brandgänsen, die sich im Park frei bewegen können. Die Einführung ist prima verlaufen.

wisselzoo.nl - 25. Jan. 2008
Vlinders in je buik in Dierenpark Wissel
Schmetterlinge im Bauch im Tierpark Wissel "Schmetterlinge im Bauch" findet statt an den Sonntagen 3., 10., 17. und 24. Februar. Die Führung beginnt 13.30 Uhr und dauert 1,5 Stunden. Am Ende erhalten die Teilnehmer eine schöne Überraschung mit nach Hause. "Schmetterlinge im Bauch" kostet 1,75 � pro Person, das ist inklusive Führung und Überraschung, aber exklusive Eintritt. Weil die Teilnahme begrenzt ist, ist es notwendig, telefonisch zu reservieren.

overloonzoo.nl - 25. Jan. 2008
Zadelrugtamarins
Weddell-Tamarine
Die Weddell-Tamarine [Saguinus fuscicollis weddelli] im Zoo Parc Overloon, die schon vorher Gelegenheit hatten, sich zu sehen, kommen ausgezeichnet miteinander aus. Männchen und Weibchen sitzen viel beieinander und verbringen viel Zeit zusammen. Natürlich hoffen wir, daß das Paar für Nachwuchs sorgen wird.

ad.nl - 24. Jan. 2008
Dode olifantje deert Irma niet
Totes Elefantenbaby schadet Irma nicht
Rotterdam. Elefantenkuh Irma im Tiergarten Blijdorp geht es gut. Sie scheint nicht behindert zu werden durch das ungeborene Junge, das sie noch immer in sich trägt. Ein Blijdorp-Sprecher hält es für ausgeschlossen, daß das Tier noch lebend zur Welt kommt. "Die Chance ist null. Wer jetzt noch auf ein Wunder hofft, tut das wider besseres Wissen." Irma - bereits Mutter von fünf Nachkömmlingen - wird streng im Auge behalten. "Es gibt die Möglichkeit einer Infektion", lautet die Erklärung. "Wir hoffen deshalb, daß das tote Junge jetzt schnell loskommt. Wann das geschehen wird, läßt sich nicht sagen." Das tote Elefantenkalb kann in dem Körper "versteinern". Elefantenmütter können das den Rest ihres Lebens mit sich herumtragen.

dierennieuws.nl - 24. Jan. 2008
Burgers' zoo verwelkomt drie tijgers
Burgers' Zoo begrüßt drei Tiger
Der erste Schritt nach der Eröffnung des neuen Asien-Projekts Ende März 2008.
Am Donnerstag, dem 24. Januar sind drei Sumatra-Tiger in Burgers' Zoo angekommen. Die Tiere sind ein Jahr und drei Monate alt und stammen aus dem Zoo von Chessington in England. Die drei Schwestern bilden die erste Erwerbung für das neue Asien-Projekt, das der Arnheimer Zoo Ende März 2008 offiziell eröffnet. Einstweilen gewöhnen sich die Tiere in aller Ruhe hinter den Kulissen an ihren neuen Lebensraum und sind noch nicht für das Publikum zu sehen.
Teilnahme am Europäischen Erhaltungszucht-Programm
Der Sumatra-Tiger ist eine bedrohte Tierart und deshalb nimmt Burgers' Zoo an dem Europäischen Zuchtprogramm (EEP) für diese Art teil. Der Koordinator dieses Europäischen Zuchtprogramms befindet sich im Londoner Zoo. Burgers' Zoo hofft darauf, mit diesen Tigern züchten zu können, wofür außerdem die Ankunft eines Männchens erforderlich sein wird. In Zukunft ist es das Ziel, daß der Arnheimer Zoo entweder ein Paar oder ein Trio halten wird, was abhängig ist von der Tatsache, ob es auf natürliche Weise "funkt" zwischen bestimmten Tieren. Parallel richtet sich Burgers' Zoo nach den Empfehlungen des Koordinators.
Wieder Tiger in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo hatte jahrelang Tiger in seiner Tiersammlung gehabt. aber vor fast zwei Jahren wurde entschieden, die alte Tigeranlage zu einer Anlage für Nasenbären umzugestalten. Obwohl die Tiger in der alten Anlage reichlich Platz zu ihrer Verfügung hatten, war die Situation dort weniger geeignet für das Anbringen einer umfangreichen Vegetation und von Wasserpartien. Aus diesem Grunde übersiedelte der letzte Tiger in einen Zoo in Frankreich und es wurde begonnen mit dem Bau einer neuen, modernen Tigeranlage. Die neue Anlage kennt zwei getrennte Teile, da Tiger in der Natur einzeln leben, wenn sie erwachsen sind. Die drei Schwestern sind noch nicht vollständig ausgewachsen, weshalb sie vorläufig gut miteinander gehalten werden können. Die Ankunft eines Männchens könnte dann allerdings dazu führen, daß eine Konkurrenz zwischen den Damen entsteht, wodurch diese Situation sich ändern kann. Website: www.burgerszoo.nl.

dierenparkamersfoort.nl - 24. Jan. 2008
Grote schoonmaak
Großreinemachen
Der Teich rund um die Pavianinsel ist an der Reihe mit Großreinemachen. Es ist noch ein ganzes Stück Arbeit, um all das Wasser aus dem Teich zu holen. Fast genauso ein großes Stück Arbeit wie alle Koi-Karpfen zu fangen. Es schwimmen dort gut und gerne 2.000 herum. Die Fische sind vorübergehend anderswo untergebracht. Auch die Paviane müssen diese Woche eben mal drinnen bleiben. Ohne Wasser könnten sie von der Insel wegrennen. Ende nächster Woche können sie zum Glück wieder nach draußen.

noorderdierenpark.nl - 22. Jan. 2008
Jonge naakte molratjes
Junge Nacktmulle
Im Afrikahaus des Tierparks Emmen sind fünf Nacktmulle geboren worden. Sie krabbeln in der Nestkammer über die erwachsenen Tiere und trinken ab und zu etwas Milch bei ihrer Mutter, die die Königin ist in der Kolonie. Säugen ist vorläufig deren wichtigste Aufgabe. Die ganze andere Arbeit wird von ihren Arbeiterinnen und Arbeitern getan. Die traben durch das Gängesystem und sind rege dabei, die Jungen zu versorgen, die Gänge sauber zu halten und Nahrung zusammenzutragen. Die Nacktmull-Königin in Emmen bekommt einige Male pro Jahr Junge. Manchmal eins, manchmal fünf und manchmal auch zehn. Wieviel es auch sind, die Königin muß sich keine Sorgen machen. Es sind immer genug Babysitter da.

oliemeulen.nl - 9. Jan. 2008
Argusvaraan
Arguswaran
Am 9. Januar 2008 kamen fünf Arguswarane (Varanus panoptes horni) im Tierpark De Oliemeulen zur Welt. Vor ein paar Jahren war De Oliemeulen landesweit in den Schlagzeilen wegen der ersten erfolgreichen Geburt dieser Waranart. Jetzt ist dieser Erfolg also wiederholt!



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

top.rbc.ru - 25. Jan. 2008
Московский зоопарк ожидает комплексная реконструкция
Den Moskauer Zoo erwartet eine komplexe Rekonstruktion
In Moskau wird bis zum Jahre 2014 der Zoo komplett rekonstruiert. Wie die Informationsagentur RBK [RosBusinessConsulting] in der Regierung der Stadt Moskau erfuhr, unterschrieb Jurij Lushkow, der Oberbürgermeister der Hauptstadt, den entsprechenden Beschluß. In dem Dokument wird darauf verwiesen, daß die Rekonstruktion zum 150-jährigen Bestehen des Zoos abgeschlossen sein soll. Zuerst - bis 2010 - ist die Rekonstruktion der technischen Leitungswege geplant (Belüftungssysteme, Strom- und Wasserleitungen, Wärmesystem), es soll eine bestmögliche Gestaltung des gesamten Zoogeländes erreicht, der Bau des Pavillons "Orangerie" und des Kinderzoos abgeschlossen sowie auch der Bau der Aufzuchtstation des Zoos zur Erhaltung und Reproduktion seltener Tierarten in den Rayons Wolokolamsk und Rusa des Moskauer Gebiets begonnen werden. Im Zoo wird ein Pavillon für antarktische Pinguine gebaut und an den Einfahrtstoren, durch die Futter- und Tiertransporte in den Zoo hineinkommen, werden zwei stationäre Desinfektionsbarrieren für den Autotransport aufgestellt. Die Planungsarbeiten für das Pinguin- "Eishaus" sollen 2008 abgeschlossen werden. Nach einer Information der Zooverwaltung, werden die exotischen Vögel Ende 2009, Anfang 2010 in die neue Unterbringung umsiedeln können. Das "Pinguinarium" wird seinen Platz finden in der Nähe des Kleinen Teiches. Die Einrichtung wird einzigartig sein, in ihr wird nicht nur Eis "zubereitet", sondern es wird auch direkt von der Decke von Zeit zu Zeit Schnee fallen. Vorgesehen sind auch Plätze, an denen die Vögel schwimmen und sich erholen können. Die Beleuchtung des "Pinguinariums" wird dem natürlichen Licht Antarktikas nachempfunden. In die neue Unterkunft werden Kaiserpinguine und Adeliepinguine, Goldschopfpinguine und Eselspinguine einziehen. Zur Zeit gibt es im Moskauer Zoo nur Humboldtpinguine. Zum Jahre 2010 soll am Kleinen Teich ein "Aviarium" geschaffen werden - ein Komplex für Wasservögel, das in der warmen Jahreszeit für Besucher geöffnet ist. Bis 2014 werden die Pavillons "Ozeanarium" und "Insektarium" errichtet, aber auch der Bau der Zoo-Aufzuchtstationen in den Rayons Wolokolamsk und Rusa in der Umgebung von Moskau mit einer Gesamtfläche von 76,76 ha abgeschlossen. Außerdem wird es auf dem Territorium des Zoos eine Allee für Fußgänger am Großen Teich entlang geben. Geplant ist auch die Rekonstruktion des Pavillons "Terrarium", der mit einem Anbau versehen wird, sowie die des Pavillons "Dickhäuter" - für Flußpferde, Nashörner, Tapire u.a. Inzwischen wurde im Dezember 2007 nach einer Generalreparatur die zweite Etage des Pavillons "Vogelhaus" eröffnet. In den neugestalteten Räumlichkeiten wurden auch neue Bewohner untergebracht - ein Paar Tukane und zwei Arten von Pfaufasanen (Brauner Pfaufasan und Palawan-Spiegelpfau oder Napoleonfasan). Außer der Errichtung neuer Tierhäuser ist bis 2014 geplant, einen Ausgang aus dem Zoo zur Metrostation "Barrikadnaja" zu errichten. Der zweite Ausgang aus dem Zoo wird einen Komplex aus zwei Gebäuden und einem zylinderförmigen Turm darstellen, in dem Kassen, eine Tierklinik und ein Kultur- und Bildungszentrum für Erwachsene untergebracht werden.

wwf.ru - 25. Jan. 2008
На акватории водно-болотного угодья «Дельта реки Волги» начата сейсмическая разведка
Im Aquatorium des Wasser-Sumpf-Gebiets "Wolgadelta" begann seismische Aufklärung
Die Ökologen bitten den Minister für Naturressourcen J.P. Trutnjew, Maßnahmen zu ergreifen zur Rettung eines Lebensraumes von Wasservögeln, der internationale Bedeutung besitzt.

vesti.ru - 28. Jan. 2008
"Семь чудес России": зоопарк Новосибирска претендует на звание победителя
"Sieben Wunder Rußlands": der Zoo Nowosibirsk bewirbt sich um den Titel des Siegers
Es gibt eine Chance - sie ist nicht groß, aber es gibt sie - daß das größte Wunder Rußlands eine Nowosibirsker Anschrift hat. Um den Titel eines Siegers im gesamtrussischen Wettbewerb bewirbt sich der Zoo. Der Nowosibirsker Zoo ist tatsächlich einmalig. Er ist der einzige der Welt, der in einem natürlichen Kiefernwald entstand - als er gebaut wurde, wurde nicht ein einziger Baum gefällt. Der Zoo ist der älteste und der sowohl in der Fläche als auch im Tierbestand größte von Ural bis Fernost. Gerade im Nowosibirsker Zoo gab es Welterstzuchten einiger seltener Arten - sibirische Buntmarder, Tigeriltisse, Fischotter [welche (Unter-)art, geht aus dem Text nicht hervor]. Nur in diesem Zoo [von Ural bis Fernost] gibt es Tiere, die so selten sind, daß man für ihre Haltung eine besondere Erlaubnis internationaler Tierschutzorganisationen benötigt. Natalja Surkowa, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nowosibirsker Zoos, bemerkte: "Solche Tiere brauchen besondere Bedingungen, sogar in jeder Art die Individuen - wenn ihnen irgend etwas nicht gefällt, werden sie sich nicht vermehren. Wir haben eine Vermehrungsrate - in Europa würden wir damit auf Platz 3 liegen. Nehmen sie die europäischen Zoos: allein in Deutschland gibt es Hunderte und, natürlich, nicht solche wie bei uns."
> bei allem Lokalpatriotismus, aber da trägt man schon ganz schön dick auf...

myslo.ru - 24. Jan. 2008
В Туле нашли Царевну лягушку
In Tula fand man eine Froschprinzessin
Vom 1. bis. 17.Februar findet im Tulaer Eksotarium die Ausstellung "Verschwindende Prinzessinnen" statt. Amphibien sind erstaunlich schöne Wesen aller möglichen Färbung, Zeichnung, Form und Größe. Doch leider werden es immer weniger auf der Erde: jedes Jahr sterben etwa zehn Arten aus! Im Zusammenhang damit erklärte der Internationale Verband der Zoos und Aquarien (WAZA) das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches. Am 1.Februar startet diese weltweite Kampagne in Tula. Das Eksotarium stellt die schönsten, die bekanntesten und die seltensten Amphibien vor. Tödlich giftige Baumsteigerfrösche [sie werden auch Pfeilgiftfrösche genannt] in unglaublichen Farben, ein großer Afrikanischer Grabfrosch (Pyxicephalus edulus), Erdwühlen, eine erstaunliche Amazonas-Wabenkröte, Chaco-Pfeiffrosch und andere Vertreter aus der Welt der Amphibien erwarten Sie in dieser Ausstellung.

wwf.ru - 23. Jan. 2008
Первая олимпийская победа - не за горами
Erster Olympiasieg ist nicht allzu fern
Der WWF rechnet damit, daß bald ein Beschluß über die Verlegung olympischer Objekte aus den wertvollsten Arealen des Westkaukasus angenommen wird. Jetzt fordern das nicht nur Ökologen, sondern auch Tausende Einwohner Rußlands.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

izvestia.ru - 29. Jan. 2008
Красноярский коллекционер попал в тюрьму Мадагаскара за ловлю бабочки
Sammler aus Krasnojarsk geriet wegen Fang eines Schmetterlings in Madagaskar ins Gefängnis
Der bekannte Sammler seltener Tiere aus Krasnojarsk Wladimir Jefremenko geriet auf Madagaskar ins Gefängnis. In einem der Nationalparks der afrikanischen Republik fing er einen Schmetterling einer seltenen Art, die auf der Roten Liste steht. Dafür verurteilten ihn die dortigen Behörden zu drei Monaten Gefängnis. Die Rechtsschutzorgane Madagaskars bewerteten es als Wilderei, teilte heute ein Freund Jeremenkos Journalisten mit. Höchstwahrscheinlich hat das Gericht des afrikanischen Landes die Art der Tätigkeit des Reisenden aus Krasnojarsk berücksich