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406 vom 24.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
in der Hoffnung, daß ab nächster
Woche nicht nur Eisbären die Zoo-Titelzeilen füllt:
Die "Nürnberger
Schnauzen", die das ZDF vorgezogen und schnellstens aktualisiert seit
einigen Tagen ausstrahlt, haben mich positiv überrascht.
Die große Entfernung des Tiergartens vom Stadtzentrum machte es nötig,
die Titelmelodie zu verlängern, damit der virtuelle Flug nicht zu
rasant wird. Freilaufende Eisbären am Zooeingang wecken ungute
Erinnerungen...
Die Sendung selbst ist aber höchst informativ gemacht, selbst wenn man
schon so viele andere Zoo-Soaps gesehen hat. Keine lächerlichen
Filmmusiken, ruhige Schnitte, keine Themenwechsel alle 30 s, keine
süffisanten Bemerkungen, und der Informationsgehalt hängt auch nicht
nur von dem ab, was man aus den Tierpfleger-Kommentaren nicht
herausgeschnitten hat.
Die ZDF-Schnauzen-Reihe ist
ohnehin
immer um ein Vielfaches informativer als die zunehmend kindischer
werdenden ARD-Versionen. Die neue Serie wird zudem von docstation
produziert, die sich neben Tierisch Kölsch bereits mit der Zoo-Doku "Vom Käfig
zum Erlebnispark" durchaus positiv bemerkbar gemacht hatten (und übrigens auch die erste
12er-Staffel von ETC, an die sich beim MDR keiner mehr
erinnern will und die offiziell nicht mitgezählt wird).
Leider macht das ZDF den guten Eindruck dann gleich wieder zunichte,
wenn noch in den Abspann hinein für neue Folgen von "Unser Charly"
geworben wird, jenes unsägliche Machwerk, für das ja laufend neue
Schimpansenbabys handaufgezogen werden.
Das eigentliche Thema ist jedoch
Verhältnismäßigkeit.
Um einen Eisbären so ein Mediengetue. Es gab auch eine Zeit, da wurde
eine bevorstehende Elefantengeburt auf
allen Sendern angekündigt und mit Liveschaltungen bedacht. In Wuppertal
ist die nunmehr dritte Geburt von der überregionalen Presse so gut wie
unbemerkt geschehen. Aber ein ganz normaler Tiertransfer in Rahmen der
Zuchtbücher bringt
bundesweit Schlagzeilen (Bremerhaven letzte Woche).
Unbemerkt
wurden in
Polen gerade wegen "Vogelgrippe" 200.000 Hühner gekeult. Alle so groß
wie
in Babyeisbär, wahrscheinlich auch weiß, und mit dem gleichen Recht auf
Leben
oder auch nicht... Keine Seite-1-Schlagzeile. Wo sind die
Zeiten, als ein paar tote Gänse im Bodensee Schlagzeilen machten?
Nicht, daß ich mir die Vogelgrippenhysterie zurück wünsche; tote
Schwäne auf Titelseiten mag ich noch weniger als lebende... Nur
verhältnismäßig ist das mal wieder alles nicht.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
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Meldungen international
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Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Nürnberg/
Eisbären
Oberhessische
Presse - 23. Jan. 2008
Eisbär Flocke wird Werbestar
Der
Berliner Eisbär Knut hat eine Nachfolgerin: Die im Nürnberger Zoo
geborene
Eisbärin Flocke soll nach einem Bericht des Branchenmagazins Werben
&
Verkaufen (W&V) „maßvoll vermarktet“ werden. Über die Website
Eisbaerflocke.nuernberg.de sucht die Kommune derzeit
Merchandising-Partner für Flocke-Produkte aller Art. Innerhalb von zwei
Tagen haben sich laut der morgen erscheinenden Ausgabe von
W&V rund 200 interessierte Firmen bei der Stadt gemeldet,
unter
ihnen der Lebensmittelhersteller Nestlé Schöller. Akzeptiert werden
indes nur „nachhaltige
und gesundheitlich unbedenkliche Produkte“, so Ronald Höfler, Referent
von
Oberbürgermeister Ulrich Maly. Flocke soll als „Symbol für den
Klimaschutz
positioniert“ werden.
N24 -
22. Jan.
2008
Zoo-Direktor
versteht Eisbär-Liebe nicht
Die Aufregung
um das Eisbärenbaby "Flocke" ist für den Nürnberger Tiergartendirektor
Dag Encke unerklärlich. Möglicherweise liege das überwältigende Echo am
Kindchenschema,
das Bärenkinder im allgemeinen erfüllten und dem Wunsch nach etwas
Reinem und Niedlichem. Dennoch rechnet er nach eigenen
Worten damit, dass der Andrang auf "Flocke" kleiner sein werde als bei
Knut in Berlin. Nürnberg habe schlicht eine kleinere Bevölkerung. Bei
der Vermarktung "Flockes" wollen Stadt und Tiergarten nicht ans Maximum
gehen und auf Nachhaltigkeit achten: "Wenn Interesse an
'Flocke'-Plüschtieren
besteht, dann sollten die aber wenigstens nachhaltig ohne Kinderarbeit
und ohne
schädliche Chemikalien produziert sein. Bei jedem Produkt in
Zusammenhang mit 'Flocke'
sollten wir diesen Nachweis führen können", sagte Encke. "Ganz einfach
wird das nicht."
Stern - 22. Jan.
2008
Flocke
wird "versilbärt"
Die Stadt
Nürnberg überlegt derzeit, wie man Eisbärbaby Flocke am besten in
klingende Münze
umsetzen könnte. Als Plüschtier? Sowieso. Der Bürgermeister denkt an
noch ganz andere
Darreichungsformen für das kleine Knuddeltier. Besser hätte es Flocke
kaum treffen können: Die kleine Eisbärin öffnet ihre Augen
just zwei Wochen vor der Nürnberger Spielwarenmesse, die in
Branchenkreisen den
gleichen Stellenwert hat, wie die Frankfurter Messe für die Bücherwelt.
Stofftier-Spezialist Margarete Steiff hat sich schon mal warm gemacht
für Flocke.
80.000 Knut-Exemplare hat Steiff inzwischen
an den Mann gebracht, über den genauen Umsatz will das Unternehmen
keine Auskunft
geben. Doch bei Preisen zwischen 19,95 und 199 Euro pro Bär war Knut
sicher kein
schlechtes Geschäft. "Es gibt insgesamt schon mehr als 100
ernstzunehmende
Marketingangebote", sagt die städtische Pressesprecherin Alexandra
Foghammar.
Heute treffen sich erneut Vertreter des Presse- und des
Bürgermeisteramtes sowie
Markenrechtler, um das weitere Vorgehen der Stadt in Sachen Flocke zu
besprechen.
Dabei werde überlegt, "was die Ziele der Stadt und des Tiergartens sind
und
welche Wege man bei der Vermarktung geht, so Foghammar. Dabei geht es
auch um ethische
und ökologische Maßstäbe.
Süddeutsche Zeitung -
22. Jan. 2008
Flocke
noch nicht über den Berg
Äußerlich gedeiht das kleine Eisbärmädchen Flocke im Nürnberger
Tierpark prächtig.
Doch Tierpfleger und Ärzte sorgen sich noch immer um ihren
Gesundheitszustand. Die kleine Eisbärin sei noch immer nicht über den
Berg. Im Kot des gut fünf Wochen
alten Tieres findet sich immer noch Heu, das sich im Magen
zusammengeballt hat und
zu einer gefährlichen Verstopfung führen könne, so der Veterinär.
PR-Inside.com
- 21. Jan. 2008
«Flocke»
bald einen halben Meter groß
Das Nürnberger
Eisbären-Baby «Flocke» wächst und gedeiht. «Unser Eisbärenmädchen wiegt
inzwischen
3450 Gramm und ist 48 Zentimeter groß», sagte Tierarzt Bernhard Neurohr
vom Nürnberger
Zoo am Montag. «Flocke» gehe es bestens, sagte Neurohr. Nur die
Verdauung beunruhige
ihn weiterhin: «Im Kot finden wir immer
noch Heu, das sich im Magen zusammengeballt hatte.»
WELT ONLINE - 21.
Jan. 2008
Eisbär
Knut erobert die Kino-Leinwand
Groß, schwer,
schmutzig, aber immer noch verspielt - so präsentiert sich Knut derzeit
den Besuchern
im Berliner Zoo. Wie er sich vom knuddeligen weißen Knäuel zu einem
stattlichen
Eisbären entwickelte, zeigt der Film "Knut und seine Freunde". Er läuft
zwar erst am 6. März bundesweit in den Kinos an, aber Bilder gibt es
bereits jetzt
zu sehen.
taz Bremen - 21.
Jan. 2008
Streit
um das Fell des Bären
Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) hat am Freitag die Kritik
des Deutschen
Tierschutzbundes an der Eisbärenhaltung im Bremerhavener Zoo am Meer
zurückgewiesen.
Ein Verbot der Eisbärenhaltung und Zucht in Bremerhaven - wie jüngst
vom Tierschutzbund
in Bremen gefordert - stünde derzeit nicht zur Debatte. Der
Tierschutzbund hatte
in einem Brief an Rosenkötter die Haltung von Eisbären in Zoos
grundsätzlich kritisiert
und dem Zoo am Meer vorgeworfen, nicht in der Lage zu sein, Eisbären
artgerecht
zu halten. Hintergrund der Debatte: Der Zoo in Bremerhaven hofft
momentan auf Eisbärennachwuchs.
Dafür soll sich die vom Hamburger Tierpark entliehene Bärin "Victoria"
mit dem seit 2002 in Bremerhaven lebenden "Lloyd" paaren. Die
Tierschützer hingegen sprachen angesichts der Erfahrungen der
Tiergärten in
Berlin und Nürnberg davon, dass eine Aufzucht von Eisbären "mit einem
unkalkulierbar
hohen Risiko und großem Tierleid" verbunden sei. Tiergärten müssten
sich fragen,
was mit Nachwuchs passiere, der von der Mutter nicht angenommen werde,
wie es bei
"Knut" und "Flocke" der Fall gewesen sei.
WELT ONLINE - 20.
Jan. 2008
Wie
viel Mensch erträgt Eisbär-Baby Flocke?
Bei Eisbärbaby
Flocke steht die Mehrheit der Deutschen voll hinter dem Vorgehen des
Nürnberger
Zoos. Ungeachtet der Kritik einiger Tierschützer befürworten 80 Prozent
der Bundesbürger
die Aufzucht verlassener oder gefährdeter Tierbabys. Der Zoodirektor
von Hannover
kritisiert jedoch die Handaufzucht. „Die Entscheidung für
eine Handaufzucht ist generell schwierig, weil damit stets auch die
Gefahr einer
Prägung auf den Menschen verbunden ist“, sagte Klaus-Michael Machens.
Der grundsätzlichen Kritik von Tierschützern an der Haltung von
Eisbären in Gefangenschaft
widerspricht er jedoch: Ihm sei keine wissenschaftlich fundierte
Untersuchung bekannt,
die zu dem Schluss kommt, dass es bei Eisbärengeburten in Zoos mehr
Probleme gibt
als in freier Wildbahn.
Der letzte Eisbär der Hannoveraner starb vor zweieinhalb Jahren. Drei
neue Tiere
werden Ende 2009 in eine neue, 2600 Quadratmeter große Anlage
einziehen, wenn die
Alaska-Welt „Yukon Bay“ fertiggestellt ist. Eine Berühmtheit wie der
Berliner Bär
wäre eine Attraktion für das Projekt mit einem Investitionsvolumen von
31 Millionen
Euro.
WELT ONLINE - 19.
Jan. 2008
Nürnberg
lässt Eisbärenbaby Flocke seinen Namen
Das Nürnberger Eisbärenbaby heißt Flocke. Oberbürgermeister Ulrich Maly
gab am
Freitag die einstimmige Entscheidung einer Jury bekannt: "Wir haben uns
einvernehmlich
entschlossen, unsere kleine Eisbärendame Flocke zu nennen." Damit
bleibe es
bei dem Namen, "den die Zieheltern ihr gegeben haben, also die
Tierpfleger
aus dem Tiergarten", erklärte Maly. Der Name sei bereits beim Patentamt
markenrechtlich
geschützt. "Wir wollen angesichts des großen Interesses versuchen, das
Beste
für den Tiergarten daraus zu machen", sagte das Stadtoberhaupt zur
weiteren
Vermarktung.
Derwesten.de - 19.
Jan. 2008
"Flocke"
auf Bettwäsche und Trinkflaschen
Die Jury
entschied sich damit einstimmig für den Namen, den als erster der
Tierpfleger Horst
Maußner dem kleinen Eisbärenweibchen gegeben hatte. «Die Tierpfleger
haben die engste
Beziehung zu dem Tier», sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am
Freitag. Auch
in vielen E-Mails und Zuschriften sei für den Namen plädiert worden.
Zugleich laufen
die Vorbereitungen für die Vermarktung auf Hochtouren. Die Marke
«Eisbär Flocke»
hat sich die Stadt bereits schützen lassen, und auch die neue
Internet-Seite «www.eisbaerflocke.nuernberg.de»
wurde freigeschaltet.
Stadt Nürnberg
- 18. Jan. 2008
Stadt
Nürnberg
hat Namen festgelegt: Eisbär-Baby heißt jetzt ...
Die Namensfrage
ist geklärt: Das Nürnberger Eisbär-Baby bekommt den Namen, mit dem die
Tierpfleger
des Nürnberger Tiergartens ihren Schützling von Anfang an bezeichnet
haben: „Flocke“.
Eine Jury mit Vertretern der Stadtspitze, des Stadtrats und des
Tiergartens unter
Vorsitz von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat heute diese
Festlegung
getroffen. Aus Deutschland und aller Welt haben die Stadt Nürnberg über
50 000 E-Mails,
Briefe und Postkarten mit Namensvorschlägen erreicht.
punkt.ch - 18. Jan.
2008
Nürnberger
Eisbärenbaby
heisst offiziell Flocke
Das Nürnberger
Eisbärenbaby heisst weiterhin "Flocke": Sein bisheriger Rufname ist ihm
nun offiziell verliehen worden. Die Jury habe sich einvernehmlich dafür
ausgesprochen,
sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly. Zur Auswahl standen unter anderem
"Flocke", "Franke", "Stella",
"Knutschi", "Sissi" oder "Yuki Chan". Die Vorschläge
kamen aus Deutschland, Brasilien, Indien, Dänemark, Kanada, Norwegen,
Österreich,
Polen oder den Arabischen Emiraten.
PR-Inside.com - 18. Jan. 2008
«Flocke»
bleibt «Flocke» Dritte Zusammenfassung
Das Nürnberger Eisbärenmädchen «Flocke» behält seinen Namen. Er sei dem
Baby
von den Tierpflegern gegeben worden, sagte der Nürnberger
Oberbürgermeister Ulrich
Maly am Freitag. Sie seien Zieheltern und hätten die engste emotionale
Beziehung.
Die Jury aus Vertretern der Stadt und des Tiergartens habe ihn
einstimmig aus 50.000
Vorschlägen gewählt, die in Nürnberg eingegangen seien.
Tiergartendirektor Dag Encke sagte, er habe ich über den Namen sehr
gefreut.
Ad-Hoc-News - 18. Jan.
2008
Nürnberger
Eisbärenbaby
Das Nürnberger Eisbärenbaby heißt Flocke.
PR-Inside.com - 18. Jan. 2008
"Flocke"
bleibt "Flocke" Zweite Zusammenfassung
Jetzt ist es amtlich: Das Nürnberger Eisbärbaby heißt «Flocke».
Südwest Presse
- 18. Jan. 2008
Flocke
soll mal ein Schneeball werden
Wormser Zeitung
- 18. Jan. 2008
Eisbärenbaby
auf den Namen Flocke "getauft" Jury entscheidet sich ...
Thüringische
Landeszeitung - 18. Jan. 2008
Zoo
oder nicht Zoo - Was ist das Beste für Eisbären?
Als die
Eisbärenmutter Vera vor rund fünf Wochen eine kleine Eisbärin zur Welt
brachte,
war die Freude im Nürnberger Tiergarten groß. Das Baby heißt jetzt
»Flocke«. Doch nicht alle Menschen freuen sich darüber, dass Eisbären
in Tierparks leben.
Vor allem Tierschützer sind dagegen. Einige sagen, dass die Gehege in
den Zoos zu
klein sind. Das quält die großen Raubtiere, meinen sie. Außerdem finden
sie, dass
der Rummel den Tieren Stress macht.
PR-Inside.com - 17.
Jan. 2008
«Dreckbär
und Klinsmann scheiden gleich aus» Erste Zusammenfassung
Bei der Namenswahl für das Nürnberger Eisbärbaby laufen die letzten
Vorbereitungen
auf Hochtouren. «Die Vorauswahl läuft», sagte der Presseamts-Chef der
Stadt, Siegfried
Zelnhofer, am Donnerstag.
GEO.de - 17. Jan. 2008
"Völlig
missratenes Mensch-Tier-Verhältnis"
Fans schicken
selbst gehäkelte Lätzchen. Die Nation steht Kopf. Warum den Eisbären
von Berlin
und Nürnberg damit nicht gedient ist, erklärt der Zoobiologe Peter H.
Arras im Interview
mit GEO.de
WELT ONLINE
- 17. Jan. 2008
Eigene
TV-Show für Baby Flocke
Helmut Mägdefrau ist abgetaucht. Bis letzte Woche wollte der Vizechef
des Nürnberger
Tiergartens noch alles dafür tun, "dass sich die doofe Knut-Manie in
Nürnberg
nicht wiederholt". Doch dann fraß Eisbärin Vilma ihre beiden Jungen -
und nur
einen Tag später nahmen die Verantwortlichen der Eisbärendame Vera ihr
Baby weg.
Encke will die Aufmerksamkeit
um seinen Zoo nun nutzen, um auf die Überfischung der Weltmeere
hinzuweisen, was
langfristig auch die Eisbärenbestände dezimiere. Wenn Flocke die ersten
drei Monate
gut überstanden hat, wollen die Nürnberger ihren Berliner Kollegen
einen Besuch
abstatten und nachfragen, wie diese den Rummel um Knut verkrafteten. An
zusätzliche
Kassen und Toiletten sowie einen Sicherheitsdienst vor dem Gehege hat
Encke schon
gedacht. Auch der Maissirup, der, verdünnt in der Welpenaufzuchtmilch,
bereits Knut
vor Verstopfung bewahrte, gehört zum Standard. Wie Knut soll nun
auch Flocke eine TV-Show bekommen: Das ZDF will täglich aus dem
Nürnberger Zoo berichten
- zwar auch über die anderen Tierparkbewohner. Aber wer der Star der
Sendung sein
wird, steht schon jetzt fest.
Bönnigheimer Zeitung -
19. Jan. 2008
RANDNOTIZ:
"Bärenstraße"
Unser Bärenbaby
hat endlich einen Namen. Flocke klingt bärig. Zehntausende haben
Vorschläge geschickt,
die Internet-Seite des Zoos in Nürnberg brach zusammen, selbst in Tokio
interessiert
man sich für das fränkische Knuddelchen - oder sollten wir sagen
Knutelchen? Denkt eigentlich noch einer an Jung-Knut? Der arme Kerl ist
völlig vergessen. Vermutlich
sitzt der 125-Kilo-Bär gerade einsam im Berliner Zoo, hat
Pubertätsprobleme und
muss hören wie ein vorbeischlendernder Rentner seine Frau fragt: "Sag
mal,
is dat nicht der . . ."
WELT ONLINE - 19. Jan.
2008
Ein
Hoch auf den Zoo
Nach dem
Nürnberger Medienrummel, der sich in vollendeter Selbstbezüglichkeit
eine neue Eisbärenwaise
schuf, drängen nun die Zoogegner in die Öffentlichkeit. Sie deuten das
hysterische
Spektakel - für das die Zooleute nichts konnten - als symptomatisch für
Zoos im
Grundsätzlichen. Schafft die Zoos ab, fordern sie. Einspruch! Als
eifrige Zoospaziergänger
möchten wir klarstellen: Zoos gehören zu den schönsten und nützlichsten
Institutionen
dieses Landes. Die Erhaltung seltener Tiere in Zoos laufe schlecht,
argumentieren
die Kritiker. Tiere seien im Zoo ihrer natürlichen Umwelt beraubt, vom
Kampf ums
Dasein befreit und somit irgendwie gar keine Tiere mehr, sondern
entfremdete Artefakte.
Das liest sich alles schön gebildet und stimmt auch teilweise. Doch
Zoos sind nur
in zweiter Linie Stätten der Arterhaltung und der Forschung. Zoos sind
große abendländische
Kultur. Bei Millionen
Stadtkindern erwacht die Liebe zur Natur im Zoo (auch bei denen, die
später Zoos
abschaffen wollen). Nur die wenigsten können sich als Erwachsene dann
leisten, Tiere
in freier Wildbahn zu beobachten (und wenn, werden sie als Touristen
beschimpft). Die Abschaffung der Zoos wird seit etwa drei Jahrzehnten
gefordert. Wir hatten gehofft, das hätte sich langsam erledigt, so
schön wie die
meisten Zoos mittlerweile geworden sind.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 23. Jan. 2008
Bocklemünd
im Jahr des Frosches
Ausgestattet mit Gummistiefeln, Spaten und Schubkarre nahm sich Theo
Pagel
einen Tag Zeit - für einheimische Amphibien. Unter dem Motto „Haste mal
Zeit
für Kröten?“ startete der Zoodirektor zusammen mit dem Naturschutzbund
Köln
(Nabu) im Nüssenberger Busch eine gemeinsame Aktion zum Schutz
einheimischer
Frösche und Molche. Hintergrund dieses Projektes ist das „Jahr des
Frosches“, ausgerufen von der
Weltnaturschutzorganisation und dem Weltzooverband, um auf die
Gefährdung der
Amphibien weltweit aufmerksam zu machen. „Der Zoo engagiert sich zwar
in Asien
und Afrika. Mit dieser Aktion vor Ort wollen wir den Zoobesuchern aus
Köln und
dem Umland bewusst machen, dass es Amphibien auch hier gibt, sozusagen
in der
Natur direkt vor der Haustür“, erklärt Pagel. Ergänzt wird das Projekt
durch
eine Sonderausstellung einheimischer Froscharten, die am 10. Februar im
Insektarium des Zoos eröffnet und das ganze Jahr über zu besichtigen
sein wird.
„Mit dieser Ausstellung wollen wir die Brücke schlagen von den
heimischen Amphibien
zu den tropischen Arten, die im Zoo leben“, erläutert Pagel. „Immer vor
dem
Hintergrund der akuten Gefährdung von Amphibien in aller Welt.“
Kanal8 - 23.
Jan.
2008
Gebührenerhöhung
Tierpark vom Tisch
Die
geplante und umstrittene Gebührenerhöhung im Tierpark Chemnitz ist
erneut
vorerst vom Tisch. Ursprünglich sollte der Stadtrat am Mittwoch darüber
entscheiden. Die
Stadtverwaltung hat die Beschlussvorlage aber zurückgezogen. Sie soll
nun
nochmals überarbeitet werden und im März erneut vor den Stadtrat
kommen. Vorgesehen war, die Eintrittspreise im Tierpark für
Einzeltickets von vier auf
fünf Euro anzuheben. Auch ermäßigte Tickets und Familienkarten sollten
ab
Februar teurer werden.
FR-online.de -
23. Jan. 2008
Zweifel am Nutzen von Delfintherapien
Die unter anderem bei der Behandlung behinderter Kinder eingesetzte
Delfintherapie hat keinen nachhaltigen Nutzen und wirkt nicht
effizienter als
andere tiergestützte Therapien. Zu diesem Ergebnis kommt die
internationale
Wal- und Delfinschutzorganisation (WDCS) in einer am Mittwoch in
Hamburg
vorgestellten Studie. Die sehr teure Therapie diene meist vor allem
kommerziellen Zwecken. Die Delfine aber litten massiv unter der Haltung
in den
Aquarien, sagte die Verhaltensforscherin Carola Otterstedt über die
Ergebnisse
der Untersuchung. Die Studie
hinterfrage zwei grundsätzliche Therapieansätze mit Delfinen. Der eine
gehe
davon aus, dass die Konzentrationsfähigkeit der Patienten sich bessere,
erklärte der Meeresbiologe Karsten Brensing. Beim zweiten Ansatz solle
die
Fähigkeit, sich entspannen zu können, gefördert werden. Beide hielten
wissenschaftlichen Überprüfungen nicht stand. Der Berliner
Rehabilitationspsychologe Erwin Breitenbach erklärte in einer
Stellungnahme, es gebe eine Studie mit fünf- bis zehnjährigen Kindern
mit
schweren Behinderungen, deren verbale Kommunikation und Sozialverhalten
mit
einer Delfintherapie verbessert worden seien. Der Effekt habe auch nach
einem
halben bis einem Jahr noch nachgewiesen werden können - und sei damit
nachhaltig,
sagte der an der Humboldt-Universität Berlin lehrende Forscher.
Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigten, dass Therapien
mit Haus- und Nutztieren, Hunden, Schafen und sogar Insekten ebenso
wirksam
seien wie die mit Delfinen. Breitenbach erklärte, er habe in einer
Studie gemeinsam mit anderen Forschern
gezeigt, dass Nutztiere keineswegs den selben Effekt wie Delfine
bewirken.
Planung und
Bau
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 22. Jan. 2008
Bei
der Großvoliere stehen Besucher mitten im Gehege
Eine Pause beim Ausbau ist den Verantwortlichen des Opel-Zoos nicht
gegönnt.
Wobei sie ausgesprochen froh darüber sind: Eine begehbare Vogelvoliere,
die mit
2000 Quadratmeter Fläche zu den größten in Deutschland gehören wird,
ein Panoramapfad
und ein Quartier für den früher als erwartet eingetroffenen Roten Panda
werden 2008
im Freigehege für Tierforschung geschaffen. Mehr als 1,7 Millionen Euro
sind an
Investitionen dafür vorgesehen. Dass dies möglich ist, liegt unter
anderem an einer
Einzelspende über 300 000 Euro für die Voliere. Und daran, dass Gregor
von Opel,
Sohn des Zoogründers und Vorsitzender der 2007 gegründeten „Georg von
Opel Hessische
Zoostiftung“, eine Rekordzahl verkünden konnte. Fast 700.000 Besucher
haben 2007
den Opel-Zoo besucht, 100.000 mehr als im Jubiläumsjahr 2006. Bei der
Tierhaltung verlagert sich der Schwerpunkt immer mehr in Richtung
geschützter
Arten, und auch die Rote Pandabärin ist dem Opel-Zoo aus dem
Europäischen Erhaltungszuchtprogramm
zugewiesen worden. Dem Tierschutz, verbunden mit pädagogischer
Anschauung, soll
auch ein geplantes Freilandterrarium mit überwiegend einheimischen
Arten dienen,
das der 2007 gegründete Förderverein mitfinanziert. Damit beteilige
sich der Zoo
an der weltweiten Kampagne zum Schutz der Amphibien, sagte Kauffels.
Der geplante
Panoramaweg durch die Asien-Abteilung soll das Gehege der
mesopotamischen Damhirsche
erschließen, und besonders freut sich der Zoodirektor auf die Voliere.
Dazu wird
der Hardtweiher mit Netzen überspannt, so dass Besucher zwischen Enten,
Schwarzstörchen
und Ibisvögeln umhergehen können. Für Mai ist die Eröffnung geplant.
Kauffels ist überzeugt davon, dass das jetzt von der Afrika-Savanne und
dem neuen
Eingangsgebäude geprägte Erscheinungsbild des Opel-Zoos wesentlich dazu
beiträgt,
dass sich Geldgeber für Großprojekte finden lassen. Allein für das
dringend
nötige Elefantenhaus seien zehn Millionen Euro veranschlagt, um alle
Anforderungen
an die Haltung erfüllen zu können. Kauffels nannte eine Einigung über
den öffentlichen
Philosophenweg zwischen Kronberg und Königstein, um dessen Entwidmung
es Streit
zwischen den beiden Städten gibt, als weitere wichtige Voraussetzung
für das geplante
„Rüssels-Heim“.
Oberhessische Presse -
22. Jan. 2008
Opel-Zoo
baut aus
Kronberg.
Der Opel-Zoo in Kronberg wird weiter ausgebaut: Im Jahr 2008 kommen ein
Terrarium,
ein Gehege für Padas sowie eine 2000 Quadratmeter große Voliere hinzu.
Die Voliere für Störche, Ibisse und Enten soll eine der größten
Deutschlands werden.
Gregor von Opel, der Vorsitzende der Zoo-Stiftung, plant eine
gravierende Änderung:
Man wolle erstmals auf Subventionen setzen: "Wir benötigen Hilfe von
außen."
2008 sollen 1,7 Millionen Euro investiert werden. Auf dem Plan für die
Zukunft steht
noch ein Elefantenhaus, das acht bis zehn Millionen Euro kosten soll.
innovations
report - 21. Jan. 2008
Forschung
zum Anschauen: Europas größte Seehund-Station eröffnet ...
Grünes Licht
für Europas größte Robbenhaltungsstation: In Mecklenburg-Vorpommern
öffnet im März
2008 die erste Anlage ihrer Art an der südlichen Ostseeküste. Zunächst
werden acht
männliche Seehunde ihr 60 mal 40 Meter großes Quartier im Yachthafen
Hohe Düne in
Rostock-Warnemünde beziehen. Später können im "Meeressäuger Forschungs-
und
Informationszentrum" bis zu 15 Robben Platz finden. Auf bislang
einzigartige Weise sollen in der schwimmenden Forschungsanlage
Publikums-
und Wissenschaftsinteresse vereint werden. Eine Gruppe von Biologen
will in Langzeitexperimenten
die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung der Tiere
untersuchen. Dabei
ist es Besuchern des Yachthafens und des dort befindlichen Hotels
Yachthafenresidenz
Hohe Düne möglich, die Tiere zu beobachten und die Untersuchungen
hautnah mitzuverfolgen.
Darüber hinaus sollen spezielle Besucherprogramme angeboten werden. Als
Institutsgebäude
soll ein ausgedientes Fahrgastschiff dienen, das derzeit entsprechend
umgebaut wird.
Geplant ist, das Sonnendeck des Schiffes als Besucherplattform zu
öffnen. Hinter dem Projekt steht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Guido
Dehnhardt vom Institut
für Biowissenschaften der Universität Rostock, der sich seit mehr als
zehn Jahren
mit den Orientierungsmechanismen mariner Säugetiere beschäftigt und
dabei weltweit
als führend gilt.
Property Magazine - 22. Jan. 2008
Das
Science Center / Aquarium im Überseequartier
Das Science
Center / Aquarium / Wissenschaftstheater wird architektonischer und
kultureller
Höhepunkt des 275.000 m² BGF großen Herzstücks der HafenCity, des
Überseequartiers.
Entwickelt und gebaut wird es durch das Überseequartier Konsortium. Das
Projekt
ist ein PPP-Projekt mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Aufsehen
erregende
architektonische Entwurf
von Rem Koolhaas ist jetzt überarbeitet worden und wurde im Rahmen
einer öffentlichen
Veranstaltung, des 14. HafenCity Dialogs im Kesselhaus durch Rem
Koolhaas und seine
Partnerin Ellen van Loon vorgestellt.
Baubeginn für das Gebäude ist die 2. Jahreshälfte 2009, wenn die
darunter liegende
U-Bahn-Trasse der U4 im Rohbau fertig gestellt ist. Ein Science Center,
ein Wissenschaftstheater und ein Aquarium in einem
Haus. Diese
Kombination ist einzigartig und wird Besucher aus ganz Deutschland und
dem Ausland
in die Hamburger HafenCity ziehen.
worms.de - 18. Jan.
2008
Im
Tiergarten tut sich was
Es wird eifrig gewerkelt und gebaut im Tiergarten Worms. Fast fertig
ist die Anlage
für die Nasenbären, die in ein paar Wochen neu in den Tiergarten
einziehen werden.
Die alte Anlage der Polarfüchse wurde der Tierart der Nasenbären
entsprechend umgestaltet.
Da die Nasenbären schon mal gerne klettern, wurden Baumstämme im Gehege
verteilt.
Auch eine neues Haus, wo die Tiere sich auch mal zurückziehen können,
wurde von
den Tierpflegern/innen geschaffen. Schon fertiggestellt ist das Gehege
der drei Graupapageien. Hier wurde kräftig renoviert.
Eine neue Innengestaltung und ein neuer Zaun verschönern das Gehege.
Seit dieser Woche wird im Exotenhaus eine neue Schildkrötenanlage mit
Innen-
und Außengehege von den Tierpflegern/innen gebaut, so dass auch zu
kühlen Jahreszeiten
die Tiere zu sehen sein werden. Auf der derzeitigen Baustelle
Erdmännchenanlage geht es planmäßig voran.
Im Hintergrund werden emsig die Vorbereitungen für die erste Wolfsnacht
im Tiergarten
Worms getroffen. „Am Freitag, 15.02.2008 wird es das erste Mal im
Tiergarten eine
Wolfsnacht geben. Um 18 Uhr, wenn es schon dunkel ist, wird die
Veranstaltung mit
einer Führung durch den Tiergarten mit dem Themenschwerpunkt Wolf
starten.
Torgauer Zeitung
- 18. Jan. 2008
Reptilien
fühlen
sich in Döbrichau wohl
Seit gut einem Jahr ist die "Welt der Reptilien" in Döbrichau ansässig.
Während Fernando Richter und seine Familie noch in Campingwagen wohnt,
haben es
seine Tiere da schon weitaus besser. Ihre "Wohnungen" im neu gebauten
450 Quadratmeter großen Reptilientrakt sind bereits hergerichtet. Als
"Hausmeister"
fungieren drei frei laufende Grüne Leguane, von denen einer den beiden
anderen an
Agilität einiges vorauszuhaben scheint und gerne mal von der abgelegten
Haut der
5,50 Meter langen Netzpython "Ka" nascht. Aus Westfalen hat es die
Richters nach Ostelbien gezogen. Zehn Leute sind sie, die
gemeinsam mit den Tieren durch Städte und Gemeinden ziehen. Ihr
jüngster Auftritt
liegt einen Monat zurück. Fernando Richter hat im Duisburger Zoo den
Beruf des Tierpflegers erlernt.
Dass mit der Errichtung der Reptilienanlage die Bauphase vor Ort noch
längst nicht
beendet ist, ist der Tatsache geschuldet, dass unter anderem die
Afrikanischen Riesenschildkröten
noch eine Freianlage bekommen sollen. Und auch an die Öffnung der
Anlage für Besucher
sei gedacht. "Vielleicht schon im kommenden Jahr", hofft Fernando
Richter.
Bislang tingelt die Truppe allwöchentlich zu neuen Auftrittsorten -
unter anderem
in Kindereinrichtungen und Schulen.
Oberpfalznetz
- 19. Jan. 2008
Aquarien
für Karpfen und Hechte
Tirschenreuth. Eine besondere Attraktion könnte gegenüber dem
Fischereimuseum
entstehen: ein "Haus am Teich" mit mehreren Großaquarien als Tor zum
künftigen
Gelände der "Natur in der Stadt". Aber auch umgekehrt könnten die
Besucher
auf diesem Weg das Museumsquartier in der Innenstadt erreichen. Bei der
Bauausschusssitzung am Montag konnte Bürgermeister Franz Stahl
erste Ideen
für das "Haus am Teich" vorstellen. Angeregt hätte die Idee für ein
"Haus am Teich" der
Landesfischereiverband.
Durch den Verband wurde auch eine Förderung in Aussicht gestellt. Dabei
könnte das
Projekt mit einem einmaligen Zuschuss um die 250 000 Euro unterstützt
werden. An
Gesamtkosten rechnet die Stadt in einer ersten Kalkulation mit rund 390
000 Euro.
Aktionen
inar.de
- 23. Jan. 2008
Tierpatenschaften im Zoo- Bilanz eines Erfolgsmodells
Gemeinsam
mit Duisburgs Ex-Zoodirektor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, rief sie als
Zoo-Beauftragte eine Kampagne ins Leben, welche seither unter dem
Markenzeichen
„Aktion Tierpatenschaften" die fantastische Summe von insgesamt 845.000
Euro eingeworben hat. In all den Jahren sorgte die emsige Privatfrau
Dr. Doris Heckermann-Meisters -
selbst Biologin - dafür, dass Gorillas und Giraffen, Waschbären und
Wombats,
aber auch Brautenten und Buntbarsche ihre höchst unterschiedlichen
Speisepläne
jeweils für ein ganzes Jahr lang von Tierfreunden aus ganz Deutschland
(mit-)finanziert bekommen. Unzählige Gespräche mit Gönnern und Paten,
zahllose Führungen für Honoratioren
und Gäste, aber auch ein immenser Aufwand an Verwaltung und
Organisation von
mittlerweile 367 Paten wurden von der Zoofreundin ausschließlich
ehrenamtlich
arrangiert bzw. realisiert. Ein weiteres Mal wird Frau Dr.
Heckermann-Meisters persönlich die
„Jahres-Ausbeute 2007" über stolze 95.000 Euro
Patenschafts-Spendengelder
an Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler übergeben.
lifepr.de - 23.
Jan. 2008
Elefantengeburtstag am Rosenmontag im Zoo!
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und der Elefantennachwuchs im
Dresdner Zoo feiert bereits seinen zweiten Geburtstag. Am Rosenmontag,
dem 4. Februar, lädt Thabo-Umasai daher alle großen und kleinen
Gäste recht herzlich zu seiner Geburtstagsfeier ein. Über seine
Geburtstagstorte wird sich das Leckermaul wohl besonders freuen. Die
Dresdner Bäckerinnung wird wiederum eine Riesentorte nach ureigener
Elefantenrezeptur herstellen lassen und diese 14.00 Uhr dem
Geburtstagskind
überreichen. Für seine Geburtstagsgäste hat sich Thabo-Umasai noch mehr
einfallen lassen. So
zahlen alle kostümierten Kinder an diesem Tag einen ermäßigten
Zoo-Eintritt von
1,00 Euro. Im Auditorium können sich Kinder
lustige Tiergesichter anschminken lassen und der Zookasper gibt drei
Sondervorstellungen (11.30/ 13.00/ 15.30 Uhr).
inar.de
- 18. Jan. 2008
Ausstellung
zur Kampagne DEADLINE, das Meer will leben!
Die Kampagne
DEADLINE wird zum ersten Mal auf der BOOT präsentiert. Dank der
großzügigen Unterstützung
der Geschäftsführung der Messe BOOT wird in Halle 14, Stand E 56 auf
einer Fläche
von 450 Quadratmetern den Besuchern der Messe diese einmalige Kampagne
vorgestellt.
Hauptinitiatoren von DEADLINE sind die Gesellschaft zum Schutz
wasserlebender Säugetierarten
Südamerikas - YAQU PACHA e.V. - und der Weltzooverband WAZA (World
Association of
Zoos and Aquariums). Weitere Partner der Kampagne sind: Aquazoo
Düsseldorf, BOOT
Düsseldorf, Delphinarium Münster, MARES, Meeresmuseum Stralsund, MSC
(Marine Stewardship
Council), Tiergarten Nürnberg und Zoo Duisburg. Mit dieser Kampagne
wollen die Organisatoren
Menschen über die zunehmende Bedrohung der Meere informieren und Wege
aufzeigen,
was jeder Einzelne unternehmen kann, um diese negative Entwicklung
aufzuhalten.
Ostsee
Netz
- 17. Jan. 2008
Sea
Life-Aktion: Kinderwünsche für besseren Umweltschutz
Das Sea
Life in Timmendorfer Strand ist ein beliebtes Ausflugsziel für
Ostsee-Urlauber.
Gemeinsam mit den anderen acht Sea Life Großaquarien ist eine einmalige
Konferenz
zum Umweltschutz geplant, bei der Kinder aus ganz Deutschland ihre
Wünsche und Ängste
über die Zukunft der Meere zum Ausdruck bringen können. Während
Schlagwörter wie
Klimaerwärmung,
Umweltverschmutzung oder Müllrecycling täglich durch die Presse
geistern, viele
Wissenschaftler Sitzungen abhalten und Lösungen suchen, machen sich
auch schon die
ganz Kleinen ihre eigenen Gedanken. Um Kinderwünschen eine Plattform zu
geben, führen die neun Sea Life
Aquarien eine
Umweltpetition durch, die umweltgerechtes Handeln fördern soll. Kinder
zwischen 10 und 14 Jahren werden gebeten, ihre Wünsche zum
nächsten Sea Life
Großaquarium zu schicken. Die neun Standorte wählen dann jeweils eine
Idee aus,
und dieses Kind darf dann den Standort auf der Junior Sea Life
Konferenz in Berlin
repräsentieren. Alle Auserwählten werden mit einem Biologen der Sea
Life Aquarien
zusammen eine kurze Präsentation für die Konferenz erarbeiten, die dann
allen Teilnehmern
und Gästen von verschiedenen Umweltschutzorganisationen vorgestellt
wird. Am Ende der Konferenz wird
eine Abstimmung
darüber entscheiden, welches Präsentationsthema zum Inhalt für die
Umweltkampagne
der gesamtem Sea Life Kette im nächsten Jahr wird.
lifepr.de - 21.
Jan. 2008
Willkommen
im Zoo-Aquarium zur Langen Nacht der Museen!
Berlin. Auch in diesem Jahr ist das Zoo-Aquarium bei der Langen Nacht
der Museen am 26. Januar dabei und präsentiert seinen Besuchern einen
ereignisreichen
Abend in einem der artenreichsten Schauaquarien der Welt. Los geht es
mit den beliebten kommentierten Schaufütterungen um 20:00 Uhr. Die
Fütterungstour endet bei den Haien ab 23:00
Uhr. Für all jene, die mehr über die Aquaristik erfahren möchten,
werden Diavorträge
geboten.
Nordwest
Zeitung - 20. Jan. 2008
Giraffen-Junge im Zoo Jaderberg auf den Namen "Jami"
getauft
Zahlreiche Zoobesucher kamen am Sonnabend in den Tier- und
Freizeitpark
Jaderberg, um an der Taufe der am zweiten Weihnachtstag geborenen
Giraffe „Jami“
teilzunehmen. Während Mutter „Sawa“ von Tierpflegern mit einer
Extra-Portion Futter
abgelenkt wurde, konnte Sohn „Jami“ mit einem Glas Jadewasser getauft
werden. Insgesamt hatten mehr als 1600 Leserinnen und Leser der NWZ
sich mit
unterschiedlichsten
Vorschlägen an der Namensgebung des jungen Giraffenbullen beteiligt.
20minuten - 22.
Jan. 2008
Zoo
hilft bei
Spinnenangst
Bald krabbeln sie wieder aus ihrem Winterquartier: Der Frühling ist
Hausspinnen-Hochsaison.
«Dann sind unsere Kurse blitzschnell ausgebucht», sagt Joëlle Kappeler
vom Zoo Zürich:
Sie organisiert Seminare für Menschen mit Spinnenangst. «Bei vielen
reicht schon
der Blick auf ein Spinnenfoto für eine Panikreaktion», so Kappeler:
Etwa, wenns
um die giftige Kräuseljagdspinne geht, die sich jetzt in der Schweiz
niederlässt.
In den Kursen konfrontiert ein Psychologe die Betroffenen zunächst mit
Bildern.
«Dann geht es darum, diese zu berühren», sagt Kappeler. «Und am Ende
dürfen sie
eine echte Spinne in die Hand nehmen – wenn sie das wollen.» Dies ist
der Job von
Zoo-Kurator Samuel Furrer und Rotknievogelspinne Sophie (7): «Sie ist
sehr zutraulich.
Und wir füttern sie vorher.» Auch Menschen mit Schlangenangst hilft der
Zoo: Dort kommt Kornnatter Köbi zum Einsatz.
«Eine Teilnehmerin hat ihn so ins Herz geschlossen, dass sie eine
Patenschaft übernommen
hat.»
Nachwuchs
Ad-Hoc-News
- 17. Jan. 2008
Netzgiraffe
im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo ist ein
Netzgiraffenbulle geboren
worden. Das Tier mit dem Namen Kibo ist bereits kurz nach der Geburt
1,80 Meter
groß und 80 Kilogramm schwer, wie eine Sprecherin am Donnerstag
mitteilte.
Kölner Wochenspiegel -
22. Jan. 2008
Giraffenbaby
"Kibo" betrachtet die Welt bereits von oben herab
"Kibo"
heißt der jüngste Nachwuchs bei den Netzgiraffen im Kölner Zoo. Das
Jungtier ist
ein Männchen und wurde von der erst vierjährigen "Koobi" zur Welt
gebracht.
Sein geschätztes Gewicht beträgt ungefähr 80 Kilogramm, und er dürfte
eine Größe
von circa 1,80 Metern haben. Mit Ausnahme des Vaters sind alle anderen
Giraffen
in Köln geboren. Der siebenjährige Vater "Maru" stammt aus dem
Kopenhagener
Zoo, und "Kibo" ist der erste Nachwuchs von "Koobi". "Kibo" ist die 50.
Giraffe,
die im Kölner Zoo gehalten wird. Inzwischen ist die Familie der Kölner
Netzgiraffen
auf acht Tiere gestiegen.
RP-Online Düsseldorf -
19. Jan. 2008
Baby-Otter
tollen durchs Gehege
Die Kreuzkrallenotter im Aquazoo haben Nachwuchs bekommen. Sechs kleine
Otter erkunden
auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege.
sz-online
- 21.
Jan. 2008
Junge
Tiger sorgen
für Besucheransturm im Zoo Hoyerswerda
Drei Tigerjunge sorgen derzeit für einen Besucheransturm im Zoo von
Hoyerswerda.
„Jungtiere sind Zugnummern“, sagte Direktor Werner Jorga am Montag auf
Anfrage.
Die im November 2007 geborenen Amurtiger hatten allein am Samstag rund
1300 Gäste
angelockt. An diesem Mittwoch
präsentieren Tierpfleger die drei kleinen Tigerdamen wieder der
Öffentlichkeit,
damit die Leute im Freien hautnah Kontakt zu ihnen aufnehmen können,
sagte Jorga. Besucher dürfen die jungen Tiger derzeit durch eine dicke
Scheibe in ihrer Wochenstube beobachten. „Wenn es das Wetter zulässt,
werden sie
in zwei bis drei Wochen ins Außengehege entlassen“, sagte Jorga.
sz-online -
23. Jan. 2008
Tiger-Babys
in Hoyerswerda erneut hautnah zu erleben
Der Tigernachwuchs in Hoyerswerda wird am Mittwoch Nachmittag erneut
den
Zoobesuchern präsentiert. Von 14 Uhr an holen die Tierpfleger die
Drillinge aus
ihrer Kinderstube ins Freie, wo die kleinen und großen Besucher sie
fotografieren und streicheln können. Der Zoo rechnet erneut mit einem
Besucheransturm. Bereits am vergangenen Samstag lockten die noch
namenslosen
Tigerdamen mehr als 1300 Besucher an. Erste Namensvorschläge sind schon
eingangen, darunter vor allem
russische Namen wie Usurija oder Amurja.
Die Presse - 21.
Jan.
2008
Panda-Baby
Fu Long wagte sich in Innenanlage
Am Sonntagvormittag
hat Panda-Baby Fu Long endlich den lang erwarteten ersten Schritt in
die Innenanlage
gewagt. Den Blicken der Besucher bleibt die Sensation des Tiergartens
Schönbrunn
aber wohl noch eine Weile verborgen: Das Gehege im Besucherhaus ist für
Gäste des
Tiergartens noch gesperrt, bis sich das Jungtier an den neuen
Lebensraum gewöhnt
hat. Nicht ganz geheuer dürfte Bärenmutter Yang Yang der Ausflug ihres
knapp fünf Monate
alten Sprösslings gewesen sein: Nur wenige Minuten ließ sie Fu Long
herumtapsen,
bevor sie ihn sanft, aber bestimmt zurück in die Wurfbox bugsierte.
sz-online
- 22.
Jan. 2008
Pandababy
„Glücklicher
Drache“ wagte Schritte ins Besucherhaus
Wien. Der
kleine Panda-Bär im Wiener Zoo hat erste Schritte in das Gehege des
Tiergartens
Schönbrunn gewagt - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit und
nur für wenige
Minuten. Wie die Zoodirektion am Dienstag mitteilte, verlies der fünf
Monate alte
Fu Long (Glücklicher Drache) am Sonntag erstmals seinen kleinen
Geburtsraum und
unternahm einen Mini-Ausflug in das Glas-umschlossene Gehege im noch
gesperrten
Besucherhaus der Panda-Station. Doch schon kurz darauf habe ihn seine
Mama, Yang
Yang, wieder in die sichere „Wurfbox“ bugsiert.
Die Presse - 22.
Jan. 2008
Schönbrunn:
Pandababy frühestens nächste Woche zu sehen
Wien. Die große Stunde des kleinen Pandas lässt weiter auf sich warten.
Zwar hat sich
„Fu Long“ bereits zwei Mal kurz in die Innenanlage des Panda-Hauses
gewagt, dieses
bleibt für Besucher aber gesperrt. Noch. „Demnächst“ wird das fünf
Monate alte Panda-Junge zum ersten Mal zu sehen sein,
heißt es aus dem Tiergarten Schönbrunn. Einen fixen Termin gibt es noch
nicht: „Im
besten Fall nächste Woche“, so eine Sprecherin. Vorausgesetzt, „Fu
Long“ hält sich
in den nächsten Tagen regelmäßig für längere Zeit in der Innenanlage
auf.
oe24.at -
23. Jan. 2008
Alle wollen Panda sehen!
Der
Tiergarten Schönbrunn rüstet für einen Massenansturm von bis zu 500.000
Panda-Fans. Nächste Woche bricht die Panda-Mania so richtig aus.
Eigentlich steht seiner Premiere als Publikumsmagnet nichts mehr im
Weg. Wann
es aber tatsächlich so weit ist, kann nicht einmal Fu Longs Pflegerin
Eveline
Dungl zu hundert Prozent beantworten. Ihr Szenario ist dennoch klar:
Sobald Fu
Long nicht mehr 18 Stunden täglich schläft, sondern für längere
Aufenthalte im
Innengehege bereit ist, beginnt die nächste Phase – ein paar Tagen
Eingewöhnung. Dann geht es los: Die ersten Besucher dürfen zum Panda.
Das Interesse der Österreicher an Fu Long ist kaum zu bändigen. Zurzeit
kommen
täglich zwischen 2.000 und 3.000 Besucher in den Zoo. Ist Fu Long für
das
Publikum zu sehen, werden alle Publikumsrekorde im Tiergarten
Schönbrunn
gebrochen. Derzeit liegen diese bei 50.000 Gästen an einem Wochenende.
Kapazität hätte der Zoo für maximal 60.000 Besucher an einem Tag – mehr
als
beim EM-Finale.
sz-online - 23.
Jan. 2008
Der
Mini-Elefant feiert bald 2. Geburtstag
Der afrikanische Minifant Thabo-Umasai im Dresdner Zoo feiert am
Rosenmontag
seinen zweiten Geburtstag. „Er ist noch klein, etwa wie ein
Vorschulkind“,
sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena am Mittwoch auf Anfrage. Der
„Glückskrieger“
habe sein Gewicht im Vergleich zum ersten Geburtstag nahezu verdoppelt
und
wiege fast 900 Kilogramm. Das Elefantenkind bescherte dem 1861
gegründeten Tierpark auch 2007 ein
Besucherplus von etwa 90.000 Gästen. Zudem hat der Mini- Dickhäuter
nach wie
vor die meisten Paten: vier Erwachsene, drei Kinder und drei Firmen.
Das Junge von Elefantendame Drumbo ist das
erste, durch künstliche Befruchtung gezeugte Elefantenkalb in
Deutschland.
Seine Geburt am 4. Februar 2006 war zudem die erste eines
Elefantenkalbes in
der Geschichte des Dresdner Tierparks.
Ad-Hoc-News -
17. Jan.
2008
Münchner
Zoo
präsentiert Zebra-Nachwuchs
Der Münchner
Tierpark Hellabrunn präsentiert heute seinen Zebra-Nachwuchs.
Das Zebra-Mädchen wurde kurz vor Weihnachten geboren und vom Zoo Halva
genannt.
Damit hat der kleine Hengst Hodari eine neue Spielkameradin bekommen.
Er war vor
rund zweieinhalb Monaten im Tierpark geboren worden.
Merkur
Online - 19. Jan. 2008
Wildtier des Jahres lebt in Poing
Am Wildpark Poing liegt es nicht, dass das Wisent vom
Aussterben bedroht
ist. Zwei Exemplare des ,,Wildtiers des Jahres 2008" haben in Poing
eine große
Familie gegründet. Der jüngste Nachwuchs kam im November zur Welt. Weil
sein Bestand stark gefährdet ist, hat die Schutzgemeinschaft
Deutsches Wild
das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 gekürt. Einer der weltweit
jüngsten seiner
Art lebt im Wildpark Poing und hat den Namen ,,Stern". Er wurde im
November
2007 geboren (Geburtsgewicht: rund 50 Kilogramm) und wohnt mit seinen
Schwestern
Sophie und Susi (beide kamen im Sommer 2006 zur Welt) und den
Elterntieren Kreola
(so heißt die Kuh) und dem Bullen Spark in einem 1,3 Hektar großen
Gehege.
inar.de - 17. Jan. 2008
Alpakafohlen
im Tierpark Berlin – erster Nachwuchs 2008 im Kamelrevier
Erst vier
Tage alt war das neue Jahr, als im Kamelrevier des Tierparks Berlin das
erste Jungtier
geboren wurde. Es ist ein kleiner Alpaka-Hengst, der von den Pflegern
den Namen
„Pepe" erhielt. Vater
Ostthüringer
Zeitung - 18.
Jan. 2008
Es
muss nicht immer ein Eisbär sein
Es muss ja nicht immer ein kleiner
Eisbär sein, der Scharen von Besuchern in einen Tiergarten lockt. In
Eisenberg könnten
es auch die beiden süßen kleinen Owambos sein, die manchen Tierfreund
zu einem Bummel
in den Zoo am Geyersberg bewegen. Geboren sind die Lämmer - das
schwarze ist ein Junge, die Schecke ein Mädchen -
in der Nacht vom 5. zum 6. Januar.
SACHSEN
-
FERNSEHEN.de - 18. Jan. 2008
Erste
Neuzugänge 2008 im Chemnitzer Tierpark
Seit einiger
Zeit beherbergt das Tropenhaus im Tierpark Chemnitz ein
Zweifingerfaultier. Es bewohnt die obere Etage des
Wasserschweingeheges, die faultiergerecht mit dichtem
Geäst, Ruheplätzen, Futterstellen und Schlafkisten eingerichtet ist.
Einen weiteren Neuzugang gab es bei den Schneeziegen: Ein neuer Bock
reiste aus
dem Zoo München nach Chemnitz. Zurzeit befindet er sich noch in der
Eingewöhnungsphase
und wird vom Weibchen getrennt gehalten. So hat der Schneeziegenbock
die Möglichkeit,
das neue Gehege und seine neue Gefährtin diese vorerst getrennt durch
ein Gitter
- kennen zu lernen.
Berliner Morgenpost -
21. Jan. 2008
Prachtröhrenaale
im Zoo-Aquarium
Eine Gruppe von neun Prachtröhrenaalen ist ab sofort im Zoo-Aquarium in
Berlin-Charlottenburg
zu sehen. Die weißlich schwarz-gelb gescheckten Fische sind in freier
Wildbahn schwer
zu entdecken. Die bis zu 50 Zentimeter langen Aale
leben normalerweise in sogenannten Wohnröhren im sandigen Meeresboden
des Indopazifiks.
FR-online.de - 21.
Jan. 2008
Okapibulle
Padolo eingeschläfert
Der Frankfurter Zoo hat den Okapibullen Padolo einschläfern lassen.
Das 19 Jahre alte Tier litt seit längerer Zeit unter starken
Gelenk-Problemen, die
sich nicht lindern ließen, wie der Zoo am Montag mitteilte. Der in
Paris geborene Okapibulle lebte seit 1995 im Frankfurter Zoo und hat
mit
seiner langjährigen Gefährtin Stina drei Okapibabys bekommen.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 23. Jan. 2008
Fünf Pinguine auf großer Fahrt
Bobina,
Anciano, Chico, Body und Vibora werden von heute Nachmittag an ein
neues
Zuhause haben. Die fünf Pinguine aus dem Schweriner Zoo wurden gestern
auf
einer 36-stündigen Fahrt nach England gebracht. Die im Mai 2007
geborenen Humboldt-Pinguine dienen dem Europäischen Er
haltungszuchtprogramm. Erst Ende vergangenen Jahres wurden die jetzt
etwa vier
Kilogramm schweren Tiere mit einem Chip versehen. "Um das Geschlecht zu
bestimmen, haben wir ihnen eine Feder entnommen und daraus die DNA
ermittelt", sagte Zooinspektor Mirko Daus. Dr. Wolfgang Zessin,
stellvertretender Zoodirektor, und Mirko Daus machten sich gestern
Morgen um 9
Uhr mit dem Kleintransporter auf den Weg zum Zoo von Twy Cross. Dort
wartet
bereits eine kleine Gruppe der possierlichen Tierchen auf die
Neuankömmlinge.
Mit der Fähre im französischen
Dünkirchen wollen Zessin und Daus heute Morgen nach Großbritannien
übersetzen.
Echo-muenster.de
- 18. Jan. 2008
Neue Lastentiere
für
den Zoo
Den langjährigen
Dauergästen wird er vielleicht fehlen, schließlich war der bordeauxrote
VW Golf
sage und schreibe 17 Jahre im Allwetterzoo Münster unterwegs.
Freuen dagegen dürfte sich Dr. Sandra Silinski: Ab heute hat die
Zoo-Tierärztin
ein neues Dienstfahrzeug, einen funkelnagelneuen VW Caddy. Nichts
klappert, nichts
rappelt, Stauraum satt. Noch dazu ein Unikat, denn das Design auf der
lindgrünen
Farbe (auch da müssen sich die Zoo-Dauergäste dran gewöhnen) stammt aus
der Feder
vom münsterschen Designer Oliver Hartmann. Kattas und Geparden
schmücken – neben
dem Aufdruck „Tierärztin“ - den VW.
Volksstimme
- 18. Jan. 2008
Spendabler
Besuch
Da staunten
die Elefanten im Magdeburger Zoo gestern nicht schlecht. Plötzlich
stapfte Besuch
in ihre Anlage. Zu Gast waren aber nicht wie sonst die Pfleger, sondern
ein Anwalt und ein Hoteldirektor.
Im Gepäck hatten Ingo Rektorik, Chef des Best Western Hotels " Geheimer
Rat
" in Stadtfeld, und Anwalt Raphael Deipenbrock nicht nur etwas Futter,
sondern
auch 1200 Euro mit. Das Geld übergaben sie an Katrin Demco vom Zoo, der
es für den Neubau des Dickhäuterhauses
einsetzen will.
Märkische Allgemeine -
21. Jan. 2008
Der
erste Tierpark-Lehrling Manfred Kofferschläger stellt sein ...
Locker entführte der erste Tierpark-Lehrling Manfred Kofferschläger
seine Zuhörer
am Freitagabend mit seinem Buch „Unbedingt mausgrau“ in das Reich von
Heinrich Dathe.
Die Frage beschäftigte wohl alle Zuhörer in Eichwalde: War der erste
Lehrling im
Tierpark Berlin, Manfred Kofferschläger, die lebendige Vorlage für die
lustige Figur
des Tierpark-Ede, mit denen der bekannte Karikaturist Erich Schmitt
jahrlang eine
große Berliner Zeitung bereicherte? „Ich war als
junger Mensch selbst davon überzeugt, dass ich Tierpark-Ede war und
stellte Erich
Schmitt immer wieder zur Rede. Antworten erhielt ich aber nie, nur ein
schallendes
Lachen.“ Heute weiß der Berliner Autor, dass sich Schmitt immer wieder
gern selbst
aufs Korn nahm. Viele der 35 Kapitel auf den knapp 250 Seiten
beschreiben Episoden mit dem „Chef“,
der als „Alleinentscheider“ bis zu seinem Tod 1990 im Tierpark agierte.
Auch die sprichwörtliche Sparsamkeit des Tierparkdirektors, sein Ärger
bei Unpünktlichkeit
oder seine nimmermüde Medienpräsenz flossen in die im Scheunen-Verlag
erschienenen
Episoden ein. Unter den rund 30 Zuhörern waren auch viele Mitglieder
der Familie Dathe.
Berliner
Morgenpost - 19. Jan. 2008
Warum der Weißkopf-Seeadler Monica Lewinsky heißt
Da sitzt sie: Monica Lewinsky. Unbeweglich. Stoisch. Vielleicht träumt
sie von dem
Augenblick, als sich ein Mann vor ihr zu Boden warf. Es war Winter, es
war kalt.
Der Boden war schlammig, dort im Vogelpark Marlow, wo Weißkopf-Seeadler
Monica Lewinsky,
gebürtige Berlinerin, zur Attacke gegen einen Landsmann flog.
"Wenigstens hat sie mich nicht verletzt", sagt Rudolf Reinhard.
Der Vizechef des Berliner Zoos war zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern -
wegen Monica.
Denn der Zoo hatte sie im Alter von vier Monaten nach Marlow
ausgeliehen.
inar.de
- 17. Jan. 2008
Inventur
im Zoo – das große Zählen hat ein Ende
Wie alle
Jahre wieder begannen die Pfleger im Zoo Duisburg rechtzeitig vor dem
Jahreswechsel
mit der Tier-Inventur. Das Jahr 2007 sah etliche kleinere aber auch
größere Veränderungen im
Tierbestand.
Allen voran stehen die Geburten zweier gesunder Delphinjungtiere, womit
der Zoo
Duisburg erstmals Delphine in 2. Generation hält. Nachzuchten bei den
hoch bedrohten
madagassischen Fossa, den Koalas und den Orang-Utans konnten ebenfalls
im letzten
Jahr verzeichnet werden. Nicht weniger als drei Großtransporte bei den
Gorillas
wurden organisiert mit dem erreichten Endziel, eine vielversprechende
Zuchtgruppe
am Kaiserberg aufzubauen.
Kieler Nachrichten -
22. Jan. 2008
Naturschützer
mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet
Für große Verdienste um den Wildpark Trappenkamp bei Neumünster hat
Forstdirektor
Heinrich-Wilhelm Barfod am Dienstag das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Schleswig-Holsteins
stellvertretende Ministerpräsidentin Ute Erdsiek-Rave (SPD) überreichte
den Orden
am Dienstag in Kiel. Barfods Engagement für den Naturschutz sei es zu
verdanken,
dass die Besucher des Wildparks die Schönheit von Wald und Natur sowie
Tiere in
weitläufiger Wildbahn erleben können, hieß es in der Begründung.
Außerdem setze
er sich in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein, wo er 1970 die
heute bundesweit
veranstalteten Jugendwaldspiele mitentwickelt habe.
hr online
- 17. Jan. 2008
Natur-
und Wildpark Brudergrund
Seit 1956
erstreckt sich im malerischen Brudergrund, einer vom Roßbächlein
durchzogenen Waldschlucht,
ein kleiner Wildpark, der vor allem für Familien mit kleineren Kindern
ein Erlebnis
ist.
Augsburger
Allgemeine - 22. Jan. 2008
Für Wisent "Nox" ist der Umzug die einzige Rettung
Kleinhohenried.
"Nox" hat zwei große Leidenschaften. Eine davon sind Karotten. Die
andere sind junge Damen. In beiden Fällen lässt sich der stattliche
1,80-Meter-Kerl deutlich stärker von seinen Instinkten leiten als vom
gesunden
Wisent-Verstand. "Nox" bringt etwa eine Tonne auf die Waage und ist
der unumstrittene Herrscher über die Wisent-Herde beim Haus im Moos.
Noch.
Spätestens im Sommer wird "Nox" die Herde verlassen. Im besten Fall
bekommt der Leitbulle eine neue Herde. Findet sich aber kein geeigneter
Platz,
dann wird "Nox" einen schnellen Tod vor der Großkaliberflinte eines
Jägers finden. "Das wäre die letzte denkbare Maßnahme" erklärt Willi
Riß vom
Donaumoos-Zweckverband. Zunächst wollen die Verantwortlichen um das
Wisent-Projekt alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um dem
Leitbullen am
Leben erhalten zu können.
Tschechien
Online - 22. Jan. 2008
Höhere
Eintrittspreise im Prager Zoo
Die
Teuerungswelle macht im neuen Jahr nicht einmal vor dem Prager Zoo
Halt. Grund sind vor allem die höheren Betriebskosten und eine Senkung
der Subventionen
des Prager Magistrats, wie der Zoo mitteilt. Erwachsene zahlen ab dem
1. Januar 150 CZK, Kinder und Schüler bzw. Studenten 100
CZK, eine Familie mit zwei Kindern 450 CZK. Das Jahresabo bleibt jedoch
unverändert:
500 CZK pro Erwachsenen, 1200 CZK pro Familie. Mit den Einnahmen aus
dem höheren Eintrittsgeld möchte der Zoo seine Dienstleistungen
verbessern: Dazu gehören eine Verbesserung der Verkehrssituation in
Prag-Trója,
eine geringere Parkgebühr sowie Freifahrten mit der Seilbahn im Zoo für
Kinder.
russland-aktuell.ru
- 18. Jan. 2008
Kaliningrad:
Feuerwehr rettet entlaufenen Waschbär
Am Donnerstag ist ein entlaufener Waschbär aus dem Kaliningrader Zoo
unter dramatischen
Umständen von der Feuerwehr wieder eingefangen worden. Erst vor einer
Woche war
er dem Zoo geschenkt worden. Der Flüchtige war am Morgen auf die
höchste Spitze eines Baums in der Nähe des Zoos
entwischt, berichtet die „Komsomolskaja Prawda“. Zwei Feuerwehrautos
rückten zur
Rettungsaktion an. Erst beim zweiten Versuch konnte der Feuerwehrmann
das Tier beim
Schwanz packen. Aber dem Waschbär gelang es abermals, sich zu befreien
und so fiel
er zum Schrecken der Schaulustigen aus der Höhe direkt auf den Asphalt.
Blick -
19. Jan. 2008
Tiger-Opfer: zugedröhnt im Zoo
San Francisco. Der Fall «Tatiana» nimmt eine neue Wendung: Die drei
vom Zoo-Tiger
attackierten Männer waren wohl doch keine Unschuldslämmer. Carlos S.*
überlebte den Besuch dieser Anlage nicht. Der 19-jährige Paul D.*
beichtete dem Vater des von «Tatiana» getöteten
Carlos endlich,
was an Weihnachten wirklich geschah: Zusammen mit Pauls Bruder Kulbir
(23) hätten
die drei Freunde Marihuana geraucht und Wodka getrunken, bevor sie am
Nachmittag
mit dem Auto in den Zoo von San Francisco fuhren. Dort hätten sie den
Tiger gereizt,
indem sie ihn von der Mauer aus angeschrien hätten. Zehn Tage nach der
Beerdigung des 17-Jährigen Carlos rückt sein Kollege
«Tatiana»
also in ein besseres Licht – was auch den betroffenen Zoo von San
Francisco entlastet.
Freies Wort
- 18. Jan. 2008
Wie
der Tierpark-Elch unsterblich wurde
Schleusingen. Da steht doch tatsächlich ein Riesenelch als Blickfang
inmitten der
neuen Sonderausstellung.
Vor ein paar Jahren noch sprang er im Suhler Tierpark umher, bis er
krank wurde
und aus der Narkose nicht mehr aufwachte. Tierparkleiter Michael Koch
rief damals
noch in der Nacht Ralf Nowak an, den befreundeten Präparator im
Erfurter Naturkundemuseum.
Und unter den geschickten Händen des Künstlers wurde der
Elch aus dem Suhler Tierpark unsterblich.
ORF.at - 19. Jan.
2008
Tierisch
vergnügt
Der Verhaltensforscher
Jonathan Balcombe arbeitet für die wissenschaftliche Anerkennung, dass
Tiere Emotionen
empfinden und dass diese zu respektieren seien. In seinem Buch
"Tierisch vergnügt" fasst Jonathan Balcombe eine Fülle
von Beobachtungen und Studien zusammen. Er konzentriert sich dabei auf
positive
Gemütszustände wie Freude, Fröhlichkeit, Verspieltheit, Wohlbefinden
oder Zärtlichkeit
und führt viele Beispiele an.
FR-online.de
- 18. Jan. 2008
Fusionitis
bei Forschungsmuseen
In vielen europäischen Hauptstädten gibt es große
Naturkundemuseen von internationalem
Rang. In Deutschland dagegen macht sich eine unübersichtliche Anzahl
mittelgroßer und
kleiner Häuser gegenseitig Konkurrenz. Das soll sich ändern: Immer
häufiger kooperieren
naturhistorische Sammlungen und fusionieren ihre Institute. Denn die
Forschungsaufgaben,
die es zu bewältigen gilt, werden immer komplexer. Gerade haben sich
elf Forschungsmuseen zum Konsortium Deutsche
Naturwissenschaftliche
Forschungssammlungen (DNFS) zusammengeschlossen. Zusammen besitzen sie
mehr als 100 Millionen Sammlungsobjekte - und
damit "die
größte Forschungssammlung der Welt", sagt DNFS-Sprecher Reinhold
Leinfelder,
der Generaldirektor des Berliner Naturkundemuseums. Die Kleinteiligkeit
der Forschungslandschaft erschwere das Einwerben
von Drittmitteln,
für die Politik gebe es keinen Ansprechpartner und international werde
die deutsche
Forschung weniger wahrgenommen. "Daher müssen wir uns zusammenschließen
und an einem Strang ziehen",
erklärt
Leinfelder. Sachsen erhofft sich dadurch entscheidende Vorteile: "Die
Aufnahme der
Naturhistorischen
Sammlungen Dresden und des Naturkundemuseums Görlitz in den
Forschungsverbund Senckenberg
lässt uns in die erste Liga international renommierter
Forschungseinrichtungen wie
dem Natural History Museum in London aufsteigen", sagt Sachsens
Wissenschaftsministerin
Eva-Maria Stange (SPD). Sie rechnet bei den sächsischen Einrichtungen
mit einer Aufstockung des
Personals.
Der Verbund biete die Chance, die "herausragenden Bestände"
überregional
zu präsentieren. In Dresden fehle es aber noch an Ausstellungsfläche.
Auch am Standort Frankfurt würde sich das Senckenberg gern vergrößern,
das ab nächstem
Jahr 450 statt wie bisher 300 Mitarbeiter hat. Durch die Umsiedlung der
Universität
werden bald Gebäude im Stadtteil Bockenheim frei - die hätte das
Senckenberg gern
für sich. "Das Potenzial ist da, die Themen sind da, das Interesse ist
da" - noch
aber stehen weder Zeitplan noch Finanzierung.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
dierennieuws.nl - 23. Jan. 2008
Twee jonge Kleine Verpleegsterhaaien in Artis Aquarium
Zwei junge Kurzschwanz-Ammenhaie im Artis-Aquarium
Heute morgen (23. Jan.) sind zwei junge Kurzschwanz-Ammenhaie in das
Aquarium von Artis gesetzt worden und zum erstenmal für das Publikum zu
sehen. Die beiden Junghaie entstammen der eigenen Zucht, eine besondere
Leistung, so wird allgemein angenommen. Die Zucht bringt außerdem einen
Schatz an neuer Information über diese unbekannte Haiart. Die jungen
Haie sind vor mehr als einem Jahr aus dem Ei geschlüpft und jetzt groß
genug, um in das große Aquarium gesetzt zu werden. Daß die jungen Haie
zu besichtigen sind, ist etwas ganz Besonderes. Artis ist nämlich als
erstem Aquarium der Welt gelungen, diese Haiart, die selten in Aquarien
zu bewundern ist, zu züchten. Was die Zucht noch mehr zu einer
besonderen Leistung macht, ist die Entdeckung, daß diese Haiart Eier
legt. Es wurde allgemein davon ausgegangen, daß der
Kurzschwanz-Ammenhai lebendgebärend ist. Über Lebensweise und
Fortpflanzung dieses Tieres ist weiterhin sehr wenig bekannt. Die Zucht
der jungen Haie in Artis bietet dann auch erwartungsgemäß einen Schatz
an wissenschaftlicher Information - weltweit. Insgesamt sind vier
Kurzschwanz-Ammenhaie geschlüpft. Die Mutter der vier Junghaie stammt
aus dem Sealife Centre in Helsinki, zwei der jungen Haie siedeln dann
auch in die finnische Hauptstadt um, die anderen zwei bleiben vorläufig
in Artis. Es gibt drei Arten von Ammenhaien. Sie sind alle bedroht. Die
größte Art kann eine Länge von mehr als vier Metern erreichen und über
hundert Kilogramm wiegen. Die Exemplare in Artis, die
Kurzschwanz-Ammenhaie, die im Indischen Ozean vor Ostafrika vorkommen,
werden nicht größer als 75 cm. Die Ankunft der neuen
Kurzschwanz-Ammenhaie ist nicht die erste besondere Leistung in der
Zucht von Haien in Artis. Im Jahre 2000 war Artis schon erfolgreich in
der Zucht eines Stierkopfhais. Davor züchtete Artis mehrfach Graue
Bambushaie [?; nl. bruine grondhaaien; laut NEDERLANDSE NAAMLIJST VAN
DE RECENTE HAAIEN EN ROGGEN (CHONDRICHTHYES: ELASMOBRANCHII) VAN DE
WERELD Synonym für grijze bamboehaai]. Website: www.artis.nl
evenementnieuws.nl - 23. Jan. 2008
Kattenkoppenweek tijdens carnavalsvakantie
Katzenkopfwoche während der Karnevalsferien
Während der Karnevalsferien von Samstag, den 2., bis einschließlich
Sonntag, den 10. Februar, organisiert Dierenrijk in Nuenen die
Katzenkopfwoche. In dieser Themenwoche wird extra Aufmerksamkeit
aufgewandt für die Katzenartigen wie Tiger, Luchse und Wildkatzen, aber
auch für die Katzenhaie. Zugleich gibt es Aufmerksamkeit für
verkleidete Kinder. Je bezahlendes Elternteil hat ein Kind am 2., 3.,
4. und 5. Februar freien Eintritt, wenn es verkleidet in das Dierenrijk
kommt. Am Mittwoch, den 6. Februar schließt der Park den Karneval ab
mit Heringshappen für die Eisbären. Die Bären erhalten 13 Uhr Hering,
der in großen Eisklumpen eingefroren ist. Die sechs Eisbären spielen
mit ihrem Essen, bis sie den Hering aus dem Eis "befreit" haben. Mehr
Informationen über das Dierenrijk: www.dierenrijk.nl.
dierennieuws.nl - 22. Jan. 2008
In het wild zijn de dieren niet veilig meer
In der freien Natur sind die Tiere nicht mehr sicher
Wenn Wildtiere in ihrer eigenen Umwelt (über)leben können sollen,
abseits von den Menschen, dann wird die Autorin dieser Zeilen das als
erste begrüßen. Leider konnte ich mich jedesmal, wenn ich meine
Lieblinge unter den wilden Katzen in deren eigenen Lebensräumen
besuchte, die Tiger in Indien und die Großkatzen in Afrika, nicht
wirklich davon überzeugen, daß die Tiere es dort so gut haben. Täglich
wird ihr Lebensraum kleiner und täglich leben sie mit der Möglichkeit
und der Angst, gewildert zu werden. Schon wieder einmal ist ein
Tigerreservat, Ranthambore in Indien, vor gar nicht langer Zeit so gut
wie tigerfrei geworden - durch Wilderei; und das Wildern geht weiter.
Selbst in den "geschützten" Naturreservaten können diese Tiere nicht
mehr überleben. Den Ernst dieser Situation haben die meisten Menschen
noch nicht begriffen. Manche Menschen gehen immer noch davon aus, daß
es noch 2.000 Bengaltiger in der freien Natur gibt, doch wissen Sie,
daß es in Wirklichkeit nur 750 Tiger sind? Die Tiger in der freien
Natur werden genau so schnell abgeknallt wie sie in Gefangenschaft
gezüchtet werden. Das kommt durch die fortdauernde Korruption (in den
Tigerreservaten) und die Wilderei (innerhalb und außerhalb der
"geschützten" Reservate). Die wilden Tiger sind nicht ausgestorben,
weil Zoos und Zirkusse sie aus der freien Natur weggefangen haben. Das
mag in der Vergangenheit so gewesen sein, aber das ist schon lange
nicht mehr der Fall, auch wenn Tierschutzaktivisten Sie lieber an etwas
anderes glauben lassen wollen. Andererseits werden auch die in
Gefangenschaft lebenden Tiger nicht ausgewildert, trotz des schönen
Geredes der Tiergärten über Arterhaltung. Die Nachfrage nach Tiger
bleibt bestehen. Die Knochen werden verarbeitet zu Arzneimitteln, das
Fell zum Kleidungsstück oder zum Prunkstück und in einigen Fällen wird
der ganze Tiger ausgestopft. Die Nachfrage nach den Tieren ist so groß,
daß es keinen Unterschied macht, daß hier auch in Gefangenschaft
lebende Tiere dafür verwendet werden. In China ist sogar ein spezielles
Zuchtzentrum aufgebaut worden, denn dort erscheinen die Tiger auch als
Delikatesse auf der Speisekarte. Trotz alledem geht das Wildern in der
freien Natur knallhart weiter. Und dann haben wir nicht nur die Tiger.
Schauen wir zum Beispiel auf die Geparden in den afrikanischen Ländern,
dann kann ich nur sagen, daß die Uhr für dieses prächtige Tier immer
schneller zu ticken beginnt. Durch Freiwilligenarbeit für die Stiftung
Spots weiß ich, was die Probleme sind und wie schwierig es ist, um den
Großteil der Menschen vom Ernst dieser Sache zu überzeugen. Geparden
waren zunächst in erschreckend großer Anzahl aus der freien Natur
gefangen - durch reiche Ölscheichs, die das schnellste Landtier zähmten
und eingesetzt haben für die Jagd. Nach den Bedrohungen durch andere
Raubtiere wie Löwen und Hyänen in den geschützten Nationalparks ist
natürlich der Mensch die größte Bedrohung für den Geparden. Außerhalb
der Nationalparks werden Geparden niedergeschossen von den Landwirten,
die sie beschuldigen (oft zu Unrecht), sie würden Jagd auf ihr Vieh
machen. Zugleich werden Gepardenmütter getötet und die Jungtiere
mitgenommen, um Touristen zu amüsieren. Die Tiere in freier Natur
werden auch wirtschaftlich ausgenutzt. Sie werden dann nicht in einen
Käfig gesetzt, aber durch den zunehmenden Tourismus werden die Tiere
auch aufgescheucht und das habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen,
sowohl in Afrika als auch in Indien. Fahrzeuge mit oft lärmenden
Menschen darin kreisen die Tiere ein, diese werden bei ihren Jagden
gestört und Gruppen werden manchmal auseinander getrieben. Eine
Gepardenmutter mit ihren Jungen ist einmal so verfolgt worden, daß
eines der Jungen zurückblieb und die Mutter nicht mehr wiederfinden
konnte. Es erübrigt sich wohl zu sagen, daß dieses Junge das nicht
überlebt hat. Mein Fazit ist dann auch: Daß die Situation in freier
Natur für die Tiere nicht ausreichend oder sicher ist, darf kein Grund
sein, die Gefangenschaft zu rechtfertigen. Wohl finde ich, daß ein
Unterschied gemacht werden muß zwischen Wildtieren und in
Gefangenschaft geborenen Tieren (Exoten). Für Letztere bedeutet
Auswilderung oft Tod. In freier Natur haben Tiere ihre Freiheit und das
ist schön - unter der Bedingung, daß sie nicht eingeschränkt wird durch
die Anwesenheit von Menschen. Es sind immer mehr "geschützte"
Nationalparks und Reservate entstanden, weil die Tiere in der "echten
Wildnis" nicht mehr leben können. Ursachen hiervon sind die
Verringerung ihres Lebensraumes, den sich die immer mehr anwachsende
Menschenpopulation unter den Nagel reißt, und die Tatsache, daß der
Mensch von heute nicht mehr mit wilden Tieren so umgehen kann wie
früher. Die "geschützten" Nationalparks erweisen sich als zu klein für
die Tiere, wodurch sie sich doch außerhalb der Parks aufhalten - mit
den unvermeidlichen Folgen. Innerhalb der Parks werden die Tiere
gescheucht durch den zunehmenden Tourismus, der die Tiere in "freier
Natur" sehen will, wodurch die Parks immer mehr großen Zoos zu ähneln
beginnen. Es müßte eine "Safaritaxe" eingeführt werden, um zu einem
besseren Gleichgewicht zwischen "Wildlife" und "Tourismus" zu kommen.
Auch die Korruption in den Reservaten und die Wilderei müßten an den
Pranger gestellt werden. Die Tierschutzaktivisten müßten sich
zusammenfinden, um sich gemeinsam stark zu machen für diesen Zweck: den
Erhalt von Tieren in freier Natur. Um damit zu beginnen: Unterschreiben
Sie die online-Petition für die Erhaltung des Bengaltigers.
Tekst: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
dierennieuws.nl - 22. Jan. 2008
IJsbeer in nood: WNF-Rangers voeren actie
Eisbär in Bedrängnis: WWF-Rangers kämpfen
Die jugendlichen Mitglieder des WWF führen ab 2. März drei Monate lang
eine Aktion für den Eisbären durch. Mit einem Aktionsbüchlein in der
Hand sammeln Kinder Geld für den Schutz des Nordpols. Der Start der
Aktion ist ein Rekordversuch von 1.500 Kindern, die als Eisbär
verkleidet auf Schlittschuhen ein langes Band bilden. Sie können sich
über die Website www.rangerclub.nl
anmelden. Die Rangeraktion des WWF der Niederlande ist Teil der
internationalen Nordpol-Kampagne des WWF, die später im März für das
ganze Publikum startet. Website: www.wnf.nl
dvhn.nl - 22. Jan. 2008
Drenthe stopt 100 miljoen in reeks plannen
Drenthe steckt 100 Millionen in eine Reihe von Vorhaben
Die Provinz Drenthe will in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen
Euro in eine große Anzahl von Projekten investieren. Das meiste Geld,
rund 50 Millionen wird für die Verlagerung des Tierparks in Emmen
reserviert.
borculo.nieuws.nl - 22. jan. 2008
Zodiac Zoos onderzoekt haalbaarheid van themapark bij
Hambroekplassen in Borculo
Zodiac Zoos untersucht Machbarkeit eines Themenparks bei den
Hambroekseen in Borculo
Bürgermeister und Beigeordnete werden mit Zodiac Zoos untersuchen, ob
der Plan für einen Themenpark bei den Hambroekseen realisierbar ist.
Zodiac Zoos, eine Organisation, die einige Tierparks in den
Niederlanden betreibt, will Het Hambroek zu einer besonderen
Allround-Erholungseinrichtung weiter entwickeln.
blikopnieuws.nl - 21. Jan. 2008
Dierentuinen
trekken 500.000 bezoekers meer
Tiergärten zogen 500.000 Besucher mehr an
Amsterdam. Im Jahre 2007 haben insgesamt mehr als 10,5 Millionen
Menschen einen oder mehrere der 15 Tiergärten besucht, die
zusammengeschlossen sind im Niederländischen Zooverband (NVD). Das
ausgezeichnete Tiergartenwetter des vorigen Jahres (nicht zu heiß und
nicht zu naß) und zwei Gärten, die ein Jubiläum feierten, waren
"schuld" daran.
dierenpark-emmen.nl - 18. Jan. 2008
Ringstaartmaki geboren
Katta geboren
Kattaweibchen Doortje hat am 17. Januar ihr sechstes Junges zur Welt
gebracht. Doortje ist eine erfahrene Mutter und kümmert sich
ausgezeichnet um das Kleine. Vater Danny war Ende vorigen Jahres sehr
beschäftigt mit der Fortpflanzung. Er ist das einzige erwachsene
Männchen in der Gruppe von 33 und nun also 34 Kattas. Die Tierpfleger
haben vor allem Ende September viele Paarungen gesehen und erwarten in
den kommenden zwei Wochen noch mehr Kattababys. Da jetzt der Winter so
mild ist, sind die Kattas nachmittags auf ihrer Außenanlage zu sehen.
frieslandzoo.nl - 18. Jan. 2008
Zwartvoetpinguïns op eieren
Brillenpinguine brüten
Im Aqua Zoo Friesland haben die Brillenpinguine vier Eier gelegt,
verteilt auf drei Nester. Wir hoffen, daß aus diesen Eiern in Kürze
Küken schlüpfen und daß wir genauso wie im November 2007 junge
Brillenpinguine willkommen heißen können. Den zwei Jungvögeln, die im
November schlüpften, geht es gut und sie sitzen zusammen mit ihren
Eltern und Artgenossen im Brillenpinguinbiotop.
wisselzoo.nl - 18. Jan. 2008
Textorwevers geïntroduceerd
Dorfweber (Textorweber) aufgenommen
Im Tierpark Wissel sind 42 Dorfweber (Textorweber) aufgenommen worden.
Die Dorfweber saßen bereits einige Zeit hinter den Kulissen, um sich an
ihre neue Umgebung, ihre Artgenossen und ihre Pfleger gewöhnen zu
können. Gestern war es dann endlich soweit und sie konnten ihre neue
Voliere für sich entdecken. Zur Zeit besteht der Schwarm Dorfweber im
Tierpark Wissel aus 47 Vögeln.
zooantwerpen.be - 17. Jan. 2008
Chuluugi zoekt vrouwelijk gezelschap op
Chuluugi sucht weibliche Gesellschaft
Alaska-Seeotter Chuluugi wird das Leben genießen bei unseren nördlichen
Nachbarn. Er verzog am Donnerstag in den Tiergarten Blijdorp, um dort
für die nötige männliche Vertretung zu sorgen. In der Hoffnung, daß er
für Nachwuchs sorgt, wird unser teuerster Gast zwei weiblichen Ottern
Gesellschaft leisten. Es gibt nur noch fünf Seeotter in Europa, deshalb
ist es so wichtig, daß Chuluugi für nötige Nachkommen sorgt. Die
Niederländer werden ihren Koch gut einweisen müssen, denn Chuluugi
stellt gastronomisch hohe Ansprüche - an ein auserlesenes Menu, zu dem
u.a. Tintenfisch, Krabbe, Fischfilet, Muscheln gehören. Wir erwarten
ihn zu Ostern zurück an seinem vertrauten Platz im Antwerpener Zoo.
Hoffentlich bringt er gute Nachrichten mit aus Rotterdam und hat dort
einige Nachkommen gezeugt.
gaiapark.nl - 4. Jan. 2008
Grote
stijging in bezoekersaantal GaiaPark
Großer Anstieg der Besucherzahlen im GaiaPark
Der Limburger Tiergarten GaiaPark Kerkrade Zoo festigt seine Position
als touristische Attraktion in den südlichen Niederlanden. Im Jahre
2007 zählte er 403.696 Besucher. Im Jahre 2006 waren es 318.790
Besucher. Dieser Anstieg (26,6%) ermöglicht GaiaPark, in der kommenden
Saison Stufe II des Masterplans in Angriff zu nehmen mit u.a. einer
neuen Gepardenanlage und einem großen Nashornbereich. Anfang 2007 kürte
die [Zeitschrift] ANWB Kampioen [ANWB = Königlich-Niederländischer
Touringclub] den GaiaPark zum schönsten Zoo der Niederlande. Das wird
mit dazu geführt haben, daß GaiaPark im November 2007 den millionsten
Besucher begrüßen konnte, seit seiner Eröffnung vor zwei und einem
halben Jahr.
Neues im Tierbestand. Das Jahr 2007 war auch in bezug auf
den
Tierbestand ein besonderes Jahr für den GaiaPark. Es wurden 31
Jungtiere geboren. Das hochkarätigste war ein Moschusochse. Es war das
erste Mal, daß ein Tier dieser Art in einem niederländischen Zoo zur
Welt kam. Auch die Geburt von zwölf Totenkopfäffchen, einem
südamerikanischen Wollaffen und einer Bongo-Antilope waren Höhepunkte.
Und schließlich wurde das Jahr gut abgeschlossen mit der Geburt eines
Auerochsen ["Heck-Rind"] und eines Großen Kudus. Zugleich vergrößerte
sich die Tiersammlung des GaiaParks durch die Ankunft von Tieren aus
anderen europäischen Zoos. Giraffenbulle Nok kam ganz und gar aus
Tschechien, um in naher Zukunft (hoffentlich) für Nachwuchs sorgen zu
können. Die Stutengruppe der Przewalskipferde wurde mit einem neuen
Hengst bereichert. Auch kamen gegen Ende des Jahres verschiedene Eulen
und andere Vogelarten und eine große Gruppe Griechischer
Landschildkröten. Diese und viele andere Umzüge von Tieren geschahen
alle im Rahmen der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme für gefährdete
Tierarten.
Große Umfrage. Um auf der Höhe der Wünsche, Ideen und
Erlebnisse
der Zoobesucher zu bleiben, wurde im GaiaPark im Jahre 2007 eine groß
angelegte Umfrage unter den Besuchern durchgeführt. Ergebnisse aus der
Umfrage: Der Großteil der befragten Besucher verbringt mehr als vier
Stunden im Park. Die Totenkopfäffchen, die frei im Wald herumlaufen,
sind Favorit unter den Besuchern ebenso wie Gaia, der in Kerkrade
geborene Gorilla. Der Bereich Amazonia im Park, wo u.a. die
Tropenvolieren und die vier Affeninseln zu finden sind, erhalten die
höchste Punktzahl, wenn es um das Erlebnis geht. Von den Einrichtungen
für Kinder erfreuen sich die jüngeren Besucher am meisten an
DinoKarussell und DschungelTour. 60% der Besucher kommen aus den
Niederlanden, 22% der Besucher kommen aus Belgien und 18% aus
Deutschland. Die Greifvogelvorstellung war die am höchsten bewertete
Veranstaltung, die der Zoo organisierte. 97,4% der Besucher geben an,
daß sie den Park nochmals besuchen werden. Die Tierart, die von den
Besuchern im Park am meisten vermißt wird, sind die Löwen. Auf der
Linie des Masterplans entwickelt GaiaPark im Jahre 2010 eine
spektakuläre Löwenanlage.
Entwicklungen 2008 Der GaiaPark Kerkrade Zoo hat
inzwischen mit
seiner "Entwicklungsstufe II" des Masterplans begonnen. Im Frühjahr
2008 kommen drei Breitmaulnashörner an. Zur Zeit wird fleißig
gearbeitet an der Anlage für diese imposanten Tiere. Auch die Geparden
erhalten eine nagelneue große Unterkunft. GaiaPark wird als einziger
niederländischer Zoo Löffelhunde erhalten. Damit man sich optimal an
diesen Tieren erfreuen kann, werden einige besondere Aussichtspunkte in
afrikanischem Stil gebaut.
Russische
Meldungen
www.wwf.ru - 18. Jan. 2008
WWF поддерживает
заявления
Медведева по
экологии
WWF unterstützt Erklärung Medwejews zur Ökologie
Gestern erklärte Dmitrij Medwedjew, daß in Rußland unbedingt die
Umweltschutz-Gesetzgebung vervollkommnet werden muß und Organisationen
gefördert werden sollen, welche die ökologische Situation im Lande
verfolgen. "Unsere Aufgabe: die Umweltschutz-Gesetzgebung in
Übereinstimmung zu bringen mit den Geboten der Zeit", erklärte Dmitrij
Medwejew am 17. Januar während einer Fahrt in die Oblast Tscheljabinsk.
Die Lösung ökologischer Probleme wird zu einer der Prioritäten
Rußlands, betonte Medwedjew. "Diese Erklärung Medwedjews erfreut uns,
weil heute schon die Ökologie eine wichtigere Rolle in der
Staatspolitik spielt, als vor zwei, drei Jahren, und wir hoffen, daß
diese Rolle weiter zunehmen wird", sagte in einem Interview mit RIA
Nowosti der Direktor des WWF Rußlands Igor Tschestin. Am 20. Januar
wird eine erweiterte Tagung des Sicherheitsrates stattfinden, die
Problemen der ökologischen Sicherheit Rußlands gewidmet ist. Besondere
Aufmerksamkeit auf der Tagung wird Fragen der Umweltschutz-Gesetzgebung
gewidmet.
wwf.ru - 22. Jan. 2008
WWF призывает к
мораторию на
добычу нефти
в Арктике
WWF ruft zu einem Moratorium zur Erdölgewinnung in der Arktis
auf
Die naturgegeben klimatischen Bedingungen der arktischen Meere erlauben
es nicht, die Folgen des Auslaufens von Erdöl effektiv zu beseitigen,
heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht des WWF. Der Bericht
des WWF wurde vorgestellt auf der am 21. Januar eröffneten
internationalen Arktis-Konferenz in Tromsø (Norwegen). In diesem
Bericht heißt es, die einzige Methode, zerstörende Folgen eine
Verschmutzung durch Erdöl in der Antarktis zu vermeiden, sei das Verbot
der Erdölförderung in dieser Region, solange es keine effektiven
Methoden des Reagierens auf Ölkatastrophen unter arktischen Bedingungen
gibt.
wwf.ru - 21. Jan. 2008
WWF приветствует
предложение
Д.Медведева о
создании
госоргана по
охране
окружающей среды
WWF begrüßt Vorschlag D. Medwedjews über die Schaffung eines
staatlichen Organs zum Schutz der Umwelt
Das Staatliche Komitee für Ökologie wurde im Jahre 2000 aus den
Strukturen der russischen Regierung entfernt, das hatte zu einem
stürmischen Protest der Öffentlichkeit geführt. Seit dieser Zeit wurde
die Frage nach der Notwendigkeit der Schaffung eines selbständigen
Organs zum Schutz der Umwelt eine der aktuellsten Fragen für die
Ökologen. WWF und andere Umweltschutzorganisationen hatten sich im
Verlauf von sieben und einem halben Jahr bei jeder Reformierung der
Regierung an die Führung Rußlands gewandt mit dem Vorschlag, ein
solches Organ wiedereinzurichten. In der Zeit des Fehlens eines
selbständigen Organs zum Schutz der Umwelt hat sich die ökologische
Situation in Rußland wesentlich verschlechtert: es erhöhten sich
Verschmutzung der Atmosphäre und der Gewässer, es häuften sich Fälle
von Wilderei, die Anzahl der Inspektoren wurde mehrfach verringert, in
einem katastrophalen Tempo gelangten immer mehr giftige Abfälle in die
Umwelt. Außerdem ist der Schutz der Umwelt eine Sache, von der
wesentlich die Autorität Rußlands abhängt. "Gegenwärtig gibt es in
Rußland keine staatliche Umweltpolitik, das zeigt sich im Fehlen
konkreter Ziele im Bereich des Umweltschutzes", sagt Igor Tschestin,
Direktor des WWF Rußlands. "Der Staat behielt nur die
Bestrafungsfunktionen. Keine einzige Behörde ist verantwortlich für die
Verbesserung der Umwelt. Deshalb begrüßt der WWF im vollen Umfang die
Erklärung Medwedjews über die Schaffung eines staatlichen Komitees für
Ökologie." Nach Meinung Tschestins wird der Erfolg der Arbeit des
Komitees in erster Linie von den Mitarbeitern und den Vollmachten
abhängen. "Einerseits ist es notwendig, neue Funktionen einzuführen und
diese mit entsprechenden Vollmachten auszustatten, andererseits der
neuen Behörde professionelle Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen",
meint Tschestin. "Leider sind in den siebeneinhalb Jahren des Fehlens
des Staatlichen Komitees für Ökologie in den Behörden nur noch wenige
solcher Leute geblieben."
rian.ru - 18. Jan. 2008
У
нюрнберского
медвежонка
Снежинки
оказались
российские
корни
Russische Wurzeln bei Nürnberger Eisbärchen Flocke
Die einen Monat alte kleine Eisbärin, die im Nürnberger Tiergarten
künstlich aufgezogen wird, hat russische Wurzeln, erfuhr RIA Nowosti am
Freitag von einem Mitarbeiter des Zoos. Nach den Worten des
Gesprächspartners der Agentur wurde die Mutter der kleinen Eisbärin,
Vera, im Jahre 2002 im Moskauer Zoo geboren, ihre Eltern sind die
Eisbären Simona und Wrangel, die ebenfalls in Rußland geboren wurden.
Vera kam Anfang Oktober 2004 aus dem Rostocker Zoo in den Nürnberger
Tiergarten, in dem sie heute lebt, als in Nürnberg Erweiterung und
Modernisierung einer der besten Anlagen für Eisbären in Europa
abgeschlossen wurden. Etwas später kam auch Veras künftiger "Gatte",
der im Wiener Zoo geborene Felix.
Europäisches Rußland
mr-spb.ru - 22. Jan. 2008
Более
тысячи писем
в защиту
Юнтолово отправится
на имя
Путина
Mehr als tausend Briefe für den Schutz von Juntolowo an Putin
Auf einem Stadt-Meeting, das dem Internationalen Tag einheitlicher
Aktionen gewidmet ist, wird die Unterschriftensammlung für den Schutz
des Naturschutzgebietes Juntolowo abgeschlossen. Danach werden alle
gesammelten Briefe, es sind etwa tausend, an den Präsidenten geschickt.
Wie die Aktivistin der Bewegung Tatjana Skrodenis meint, wird die große
Menge an Briefen helfen, die Bedeutung des Problems zu zeigen - das
Naturschutzgebiet wird gleich von einigen Projekten bedroht. In seiner
unmittelbaren Nähe sollen ein neuer Zoo, ein Wohnviertel und eine
Autobahn entstehen. Die Ökologen sind davon überzeugt, daß jedes dieser
Projekte schon für sich allein das Naturschutzgebiet vernichten kann.
rt-online - 19. Jan. 2008
В
Казанском
зоопарке
у
семейства
ошейниковых
пекари
родилась
двойня
Zwillingsgeburt bei den Halsbandpekaris im Kasaner Zoo
Zuwachs im Kasaner Zoo - bei den Halsbandpekaris wurden Zwillinge
geboren. Das freudige Ereignis geschah am Vorabend des Neuen Jahres.
Bis heute befanden sich die Neugeborenen mit ihren Eltern in
Quarantäne, deshalb wurden sie Besuchern und Journalisten nicht
gezeigt. Für das Elternpaar Erika und Tschuni ist das bereits der
dritte Nachwuchs. Diesmal waren es zwei weibliche Jungtiere.
Gegenwärtig werden im Kasaner Zoo zusammen mit den gerade geborenen
Jungen sieben Halsbandpekaris gehalten. Ein Pärchen dieser Tiere
erhielt unser Zoo vor drei Jahren.
aif.ru - 19. Jan. 2008
В
Московском
зоопарке
родились
белые медведи
Im Moskauer Zoo wurden Eisbären geboren
Im Moskauer Zoo wurden einige Eisbären geboren. Das konnten die
Spezialisten feststellen anhand des charakteristischen Verhaltens der
zwei Weibchen, die, beide trächtig, sich in die Wurfhöhlen zurückzogen,
bereits Mitte November ertönte aus den geschlossenen Käfigen das Fiepen
von Jungtieren. "Wie viele Eisbären geboren wurden, können wir noch
nicht sagen, die Mütter entscheiden selbst, wenn die Jungen
herausgeführt werden �in die Welt' - normalerweise geschieht das im
März", sagte die Leiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos Jelena
Mendosa; sie bemerkte, daß die Mitarbeiter des Zoos nicht zu den
Käfigen gehen, um die Bärinnen nicht zu stören. "Jetzt sind die
Bärenjungen fast drei Monate alt und den �Stimmen' nach zu urteilen
sind es mehrere", bemerkte Jelena Mendosa. "Bei uns leben zwei
erwachsene Eisbärenpaare - sie haben bereits Nachwuchs gehabt. Und
obwohl das nicht selten vorkommt im Moskauer Zoo, freuen wir uns immer
über solchen Zuwachs, weil die Vermehrung dieser großen Raubtiere immer
einzigartig ist. Im vorigen Jahr zum Beispiel hatten die Weibchen die
Wurfhöhlen nicht aufgesucht", erzählte Mendosa.
vesti.ru - 18. Jan. 2008
Медвежья
Санта
Барбара
Eisbären-Reality-Show
Den Bärenkindern, die im November im Moskauer Zoo geboren wurden,
flößen die Fröste keine Angst ein. Und das nicht einfach deshalb, weil
es Eisbären sind, sondern weil die Bärinnen-Mütter ihre
Nachkommenschaft verstärkt behüten vor Unwetter und neugierigen
Zweibeinern. Die Mitarbeiter des Zoos kennen bisher weder das
Geschlecht der kleinen Bären, noch ihre Anzahl genau, sie bestehen auch
nicht darauf nachzusehen. Die Bärchen werden niemand gezeigt, auch den
Vätern nicht, die sich im Gehege die Zeit vertreiben und noch nicht
wissen, daß sie erneut Nachwuchs haben. Das ist ein Gesetz der Natur:
die neugeborenen Bärenjungen trinken Milch und schlafen neben ihrer
Mutter in der Wurfhöhle, und das Weibchen läßt es nicht zu, daß sie
gestört werden, wie wenig einem das auch passen möge. Deshalb wissen
die Mitarbeiter des Moskauer Zoos auch, daß Nachkommenschaft da ist -
doch wieviel Kleine es sind, können sie nur vermuten. "Wir hören nur
ihr Fiepen und danach können wir ungefähr heraushören, wieviel Stimmen
aus dieser oder jener Wurfhöhle ertönen. Vorläufig werden wir nicht
sagen, wieviel Stimmen es sind, aber es ist nicht nur eine Stimme",
erzählt die Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Moskauer
Zoos Jelena Mendosa. Die Mitarbeiter des Zoos sind nicht ohne Grund so
überaus vorsichtig: eine falsche Bewegung - und das Weibchen gehorcht
seinem Instinkt. "Wenn man jetzt eine Beobachtung einrichten würde -
irgendeine Kamera, Gucklöcher, das Weibchen würde das ganz bestimmt
entdecken und seinen Wurf verstoßen", erklärte Jelena Mendosa. Diese
traurige Erfahrung gab es erst vor kurzem. Die kleine Eisbärin Flocke,
die im Nürnberger Tiergarten geboren wurde, mußte eine solche von ihrer
Mutter ertragen, so daß die beiden mit Gewalt getrennt werden mußten.
Die Zoologen sind überzeugt: alles das passierte wegen des Übermaßes an
Aufmerksamkeit seitens des Menschen. Interessenten, die das winzige
Fellknäuel sehen wollen, gibt es mehr als genug, und dem Zoo bringt es
nur zusätzlichen Gewinn. Flocke hat schon ihre Website, Spenden, die
aus allen Teilen des Landes kommen. Und diese Geschichte erinnert von
Tag zu Tag immer mehr an eine Reality-Show. Daß sie gewinnbringend ist,
bewies der weltweit bekannte Eisbär Knut, der auch von seiner Mutter
verstoßen wurde und der infolge menschlichen Mitgefühls wohl zum Symbol
Berlins wurde und tatsächlich einer der Bestseller auf den städtischen
Ladentischen: Plüschknut, Knut aus Schokolade, nur der Lebkuchenknut
hat gefehlt. Jetzt ist sogar daran gedacht, einen Film zu drehen. Ob
das für Knut selbst gut ist, darüber denkt kaum jemand nach -
glückliche Märchen über die Freundschaft von Menschen und Tieren stehen
für alle höher im Kurs. Deshalb wird man im Moskauer Zoo die Ereignisse
nicht beschleunigen: Besucher gibt es auch so genug, wann die kleinen
Bären gezeigt werden, wird ihre Mutter entscheiden. Die Zoologen gehen
davon aus, daß das im März sein wird. Die Neugeborenen sind übrigens
vom selben Blut wie jene Nürnberger Flocke. Sie ist die Enkelin des vor
Gesundheit strotzenden Wrangel, der vor Sehnsucht vergeht am Eingang
zur Wurfhöhle und im Voraus das Vaterglück genießt. Die Mitarbeiter des
Zoos sind sicher, daß diese Bären - Reality-Show ein gutes Ende haben
wird.
dailystroy.ru - 18. Jan. 2008
Аквариум
и
Океанариум
построят
в
Москве
In Moskau werden Aquarium und Ozeanarium gebaut
Wie bekannt wurde, plant die Moskauer Stadtverwaltung, im Moskauer Zoo
ein großes Aquarium mit Unterwassertunneln einzurichten. Das Projekt
soll an der Stelle des alten Gebäudes errichtet werden. Im Aquarium
werden verschiedene Arten von Meeresbewohnern leben, Einblicke in ihr
Leben werden für die Besucher möglich, die durch die Unterwassertunnel
mit durchsichtigen Wänden und Dächern spazieren. Außer dem Aquarium
werden auf dem Territorium ein Zuschauersaal, ein großes Vortragssaal,
ein Café und ein wissenschaftliches Informationszentrum entstehen. Die
Termine für die Realisierung dieses so ehrgeizigen Projektes stehen
übrigens noch nicht fest, bemerkt die Zeitung "Iswestija". Dafür ist
bekannt, daß bereits im nächsten Jahr auf dem Poklonnaja-Berg das
größte Ozeanarium Europas entstehen wird. In diesem werden mehr als
6.000 Fische und andere Meerestiere leben. Die gesamte Fläche dieses
Komplexes beträgt 180.000 qm.
aif.ru - 18. Jan. 2008
У
пингвинов в
московском
зоопарке
появится
ледяной дом
Antarktische Bedingungen für die Pinguine des Moskauer Zoos
Im Moskauer Zoo wird ein Pinguinarium entworfen, in das die exotischen
Meeresvögel Ende 2009, Anfang 2010 einziehen werden. In dem neuen
Gebäude werden alle Bedingungen dafür geschaffen, daß sich die Pinguine
wie zu Hause auf dem Kontinent Antarktika fühlen. Es wird dort Eis
geben, echten und künstlichen Schnee. Der Fußboden im Pinguinhaus wird
stellenweise mit Eisschollen bedeckt sein.
rian.ru - 18. Jan. 2008
Посетители
Московского
зоопарка в
конце марта
увидят белых
медвежат
Die Besucher des Moskauer Zoos werden Ende März die kleinen
Eisbären sehen
Moskau. Die kleinen Eisbären, die Ende November vorigen Jahres im
Moskauer Zoo geboren wurden, werden die Besucher Ende März sehen
können, teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes des Tiergartens
mit. "Die Eisbärinnen brachten ihren Nachwuchs Ende November zur Welt.
Wir können noch nicht sagen, wie es den Kleinen geht und wie viele es
sind. Jetzt ertönt ein �kindliches' Fiepen aus den Wurfhöhlen, doch um
die Bärinnen nicht zu beunruhigen und kein Risiko einzugehen, geht
niemand zu ihnen hinein. Die Zoobesucher können die kleinen Bären Ende
März sehen", sagte die Gesprächspartnerin der Agentur. Ihren Worten
nach haben Eisbärinnen gewöhnlich zwei, drei Junge. Im Moskauer Zoo
leben jetzt zwei Eisbärinnen, die schon Nachwuchs hatten. Eine weitere,
für die Zucht noch zu junge Eisbärin, befindet sich in der
Wolokolamsker Zooaufzuchtstation, erzählte die Mitarbeiterin des
Pressedienstes.
news.mail.ru - 17. Jan. 2008
Блокадная
каша
для
бегемота
Blockade-Brei für das Flußpferd
Die Flußpferddame Krassawiza [die Schöne] ist eine Legende des
Leningrader Zoos. Was hatte sie nicht alles auszuhalten in ihrem
Flußpferdleben - Revolution, Bürgerkrieg, die große Überschwemmung des
Jahres 1924, Bombardements und Beschuß, den Hunger während der
Blockade. Nach Petersburg kam Krassawiza im Jahre 1911, sie war damals
zwei, drei Jahre alt. Ende der 1930er Jahre hielt man sie offiziell für
das größte Flußpferdweibchen in den europäischen Zoos. Und "das
Männchen Nummer eins" lebte in Berlin. Der dortige Zoo dachte daran,
beide Tiere zu "verheiraten" und bat inständig darum, Krassawiza
abzugeben. Für die Braut versprachen die Brautwerber ein "Brautgeld" -
ein Paar junger kräftiger Flußpferde. Doch die Hochzeit des
Jahrhunderts fand nicht statt: die Leningrader wollten sich nicht
trennen von ihrem Liebling. Und bald war an Hochzeitspläne nicht mehr
zu denken. Unvermutet brach der Krieg aus. Ein Teil der Tiere des
Leningrader Tiergartens wurde zusammen mit den Mitarbeitern nach Kasan
evakuiert. Die übrigen lernten am Leben zu bleiben. Am empfindlichsten
gegenüber Sirenen und Artilleriebeschuß erwiesen sich die Primaten.
"Besonders tiefe und schwere Spuren in der Psyche der Affen hinterließ
die Bombardierung in der Nacht vom 9. zum 10. September 1941. In einer
Entfernung von zwei bis drei Metern vom Affenhaus schlug eine Bombe mit
einem Gewicht von 200 kg ein. Ein beträchtlicher Teil des Affenhauses
war zerstört, einige Affen tot oder verwundet. Die am Leben Gebliebenen
waren dermaßen niedergeschlagen von allem Vorgefallenen, daß sie einige
Tage schweigend dasaßen, irgendwie erstarrt, und nicht darauf
reagierten, daß um sie herum aus Waffen geschossen wurde", schrieb der
Direktor des Tiergartens Nikolai Sokolow. Für Krassawiza sorgte
Jewdokija Daschina. Aus Sägespänen bereitete sie für das Tier einen
"Brei" zu. Die Pflegerin weichte die Späne in heißem Wasser auf, fügte
Ölkuchen, Kleie, Gemüse und ein wenig Brot hinzu. Krassawiza bekam ihre
40 kg Futter am Tag und klagte nicht darüber, daß es nicht schmeckte.
Ohne Wasser platzt und blutet die Haut der Flußpferde, deshalb
verabreichte Jewdokija Daschina ihrem Liebling eine kosmetische
Prozedur. Sie erwärmte auf dem Herd Wasser, zweimal am Tag wusch sie
das Tier ab und rieb dessen Haut ein mit Kampferöl und Robbenfett aus
alten Beständen. Alles in allem brauchte Frau Daschina täglich bis zu
400 Liter Wasser. Die gefüllten Eimer schleppte sie von der Newa heran.
Im Falle einer Gefahr tauchen Flußpferde unter Wasser. Krassawiza stieg
während des Beschusses in das trockene Bassin herab, legte sich auf den
Boden und stöhnte vor Schrecken. Jewdokia Iwanowna begab sich zu ihr,
richtete sich neben ihr ein und umarmte den gewaltigen Hals, soweit ihr
das mög | |