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Ausgabe 406 vom 24. Januar 2008

Liebe Leser,

in der Hoffnung, daß ab nächster Woche nicht nur Eisbären die Zoo-Titelzeilen füllt:

Die "Nürnberger Schnauzen", die das ZDF vorgezogen und schnellstens aktualisiert seit einigen Tagen ausstrahlt, haben mich positiv überrascht.
Die große Entfernung des Tiergartens vom Stadtzentrum machte es nötig, die Titelmelodie zu verlängern, damit der virtuelle Flug nicht zu rasant wird. Freilaufende Eisbären am Zooeingang wecken ungute Erinnerungen...
Die Sendung selbst ist aber höchst informativ gemacht, selbst wenn man schon so viele andere Zoo-Soaps gesehen hat. Keine lächerlichen Filmmusiken, ruhige Schnitte, keine Themenwechsel alle 30 s, keine süffisanten Bemerkungen, und der Informationsgehalt hängt auch nicht nur von dem ab, was man aus den Tierpfleger-Kommentaren nicht herausgeschnitten hat.

Die ZDF-Schnauzen-Reihe ist ohnehin immer um ein Vielfaches informativer als die zunehmend kindischer werdenden ARD-Versionen. Die neue Serie wird zudem von docstation produziert, die sich neben Tierisch Kölsch bereits mit der Zoo-Doku "Vom Käfig zum Erlebnispark" durchaus positiv bemerkbar gemacht hatten (und übrigens auch die erste 12er-Staffel von ETC, an die sich beim MDR keiner mehr erinnern will und die offiziell nicht mitgezählt wird).

Leider macht das ZDF den guten Eindruck dann gleich wieder zunichte, wenn noch in den Abspann hinein für neue Folgen von "Unser Charly" geworben wird, jenes unsägliche Machwerk, für das ja laufend neue Schimpansenbabys handaufgezogen werden.

Das eigentliche Thema ist jedoch Verhältnismäßigkeit.
Um einen Eisbären so ein Mediengetue.
Es gab auch eine Zeit, da wurde eine bevorstehende Elefantengeburt auf allen Sendern angekündigt und mit Liveschaltungen bedacht. In Wuppertal ist die nunmehr dritte Geburt von der überregionalen Presse so gut wie unbemerkt geschehen. Aber ein ganz normaler Tiertransfer in Rahmen der Zuchtbücher bringt bundesweit Schlagzeilen (Bremerhaven letzte Woche).
Unbemerkt wurden in Polen gerade wegen "Vogelgrippe" 200.000 Hühner gekeult. Alle so groß wie in Babyeisbär, wahrscheinlich auch weiß, und mit dem gleichen Recht auf Leben oder auch nicht... Keine Seite-1-Schlagzeile. Wo sind die Zeiten, als ein paar tote Gänse im Bodensee Schlagzeilen machten? Nicht, daß ich mir die Vogelgrippenhysterie zurück wünsche; tote Schwäne auf Titelseiten mag ich noch weniger als lebende... Nur verhältnismäßig ist das mal wieder alles nicht.

Dirk Petzold

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Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

Nürnberg/ Eisbären

Oberhessische Presse - 23. Jan. 2008
Eisbär Flocke wird Werbestar
Der Berliner Eisbär Knut hat eine Nachfolgerin: Die im Nürnberger Zoo geborene Eisbärin Flocke soll nach einem Bericht des Branchenmagazins Werben & Verkaufen (W&V) „maßvoll vermarktet“ werden. Über die Website Eisbaerflocke.nuernberg.de sucht die Kommune derzeit Merchandising-Partner für Flocke-Produkte aller Art. Innerhalb von zwei Tagen haben sich laut der morgen erscheinenden Ausgabe von W&V rund 200 interessierte Firmen bei der  Stadt gemeldet, unter ihnen der Lebensmittelhersteller Nestlé Schöller. Akzeptiert werden indes nur „nachhaltige und gesundheitlich unbedenkliche Produkte“, so Ronald Höfler, Referent von  Oberbürgermeister Ulrich Maly. Flocke soll als „Symbol für den Klimaschutz positioniert“ werden. 

N24 - 22. Jan. 2008
Zoo-Direktor versteht Eisbär-Liebe nicht
Die Aufregung um das Eisbärenbaby "Flocke" ist für den Nürnberger Tiergartendirektor Dag Encke unerklärlich. Möglicherweise liege das überwältigende Echo am Kindchenschema, das Bärenkinder im allgemeinen erfüllten und dem Wunsch nach etwas Reinem und Niedlichem. Dennoch rechnet er nach eigenen Worten damit, dass der Andrang auf "Flocke" kleiner sein werde als bei Knut in Berlin. Nürnberg habe schlicht eine kleinere Bevölkerung. Bei der Vermarktung "Flockes" wollen Stadt und Tiergarten nicht ans Maximum gehen und auf Nachhaltigkeit achten: "Wenn Interesse an 'Flocke'-Plüschtieren besteht, dann sollten die aber wenigstens nachhaltig ohne Kinderarbeit und ohne schädliche Chemikalien produziert sein. Bei jedem Produkt in Zusammenhang mit 'Flocke' sollten wir diesen Nachweis führen können", sagte Encke. "Ganz einfach wird das nicht."

Stern - 22. Jan. 2008
Flocke wird "versilbärt"
Die Stadt Nürnberg überlegt derzeit, wie man Eisbärbaby Flocke am besten in klingende Münze umsetzen könnte. Als Plüschtier? Sowieso. Der Bürgermeister denkt an noch ganz andere Darreichungsformen für das kleine Knuddeltier. Besser hätte es Flocke kaum treffen können: Die kleine Eisbärin öffnet ihre Augen just zwei Wochen vor der Nürnberger Spielwarenmesse, die in Branchenkreisen den gleichen Stellenwert hat, wie die Frankfurter Messe für die Bücherwelt. Stofftier-Spezialist Margarete Steiff hat sich schon mal warm gemacht für Flocke. 80.000 Knut-Exemplare hat Steiff inzwischen an den Mann gebracht, über den genauen Umsatz will das Unternehmen keine Auskunft geben. Doch bei Preisen zwischen 19,95 und 199 Euro pro Bär war Knut sicher kein schlechtes Geschäft. "Es gibt insgesamt schon mehr als 100 ernstzunehmende Marketingangebote", sagt die städtische Pressesprecherin Alexandra Foghammar. Heute treffen sich erneut Vertreter des Presse- und des Bürgermeisteramtes sowie Markenrechtler, um das weitere Vorgehen der Stadt in Sachen Flocke zu besprechen. Dabei werde überlegt, "was die Ziele der Stadt und des Tiergartens sind und welche Wege man bei der Vermarktung geht, so Foghammar. Dabei geht es auch um ethische und ökologische Maßstäbe.

Süddeutsche Zeitung - 22. Jan. 2008
Flocke noch nicht über den Berg
Äußerlich gedeiht das kleine Eisbärmädchen Flocke im Nürnberger Tierpark prächtig. Doch Tierpfleger und Ärzte sorgen sich noch immer um ihren Gesundheitszustand. Die kleine Eisbärin sei noch immer nicht über den Berg. Im Kot des gut fünf Wochen alten Tieres findet sich immer noch Heu, das sich im Magen zusammengeballt hat und zu einer gefährlichen Verstopfung führen könne, so der Veterinär.

PR-Inside.com - 21. Jan. 2008
«Flocke» bald einen halben Meter groß
Das Nürnberger Eisbären-Baby «Flocke» wächst und gedeiht. «Unser Eisbärenmädchen wiegt inzwischen 3450 Gramm und ist 48 Zentimeter groß», sagte Tierarzt Bernhard Neurohr vom Nürnberger Zoo am Montag. «Flocke» gehe es bestens, sagte Neurohr. Nur die Verdauung beunruhige ihn weiterhin: «Im Kot finden wir immer
noch Heu, das sich im Magen zusammengeballt hatte.»

WELT ONLINE - 21. Jan. 2008
Eisbär Knut erobert die Kino-Leinwand
Groß, schwer, schmutzig, aber immer noch verspielt - so präsentiert sich Knut derzeit den Besuchern im Berliner Zoo. Wie er sich vom knuddeligen weißen Knäuel zu einem stattlichen Eisbären entwickelte, zeigt der Film "Knut und seine Freunde". Er läuft zwar erst am 6. März bundesweit in den Kinos an, aber Bilder gibt es bereits jetzt zu sehen.

taz Bremen - 21. Jan. 2008
Streit um das Fell des Bären
Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) hat am Freitag die Kritik des Deutschen Tierschutzbundes an der Eisbärenhaltung im Bremerhavener Zoo am Meer zurückgewiesen. Ein Verbot der Eisbärenhaltung und Zucht in Bremerhaven - wie jüngst vom Tierschutzbund in Bremen gefordert - stünde derzeit nicht zur Debatte. Der Tierschutzbund hatte in einem Brief an Rosenkötter die Haltung von Eisbären in Zoos grundsätzlich kritisiert und dem Zoo am Meer vorgeworfen, nicht in der Lage zu sein, Eisbären artgerecht zu halten. Hintergrund der Debatte: Der Zoo in Bremerhaven hofft momentan auf Eisbärennachwuchs. Dafür soll sich die vom Hamburger Tierpark entliehene Bärin "Victoria" mit dem seit 2002 in Bremerhaven lebenden "Lloyd" paaren. Die Tierschützer hingegen sprachen angesichts der Erfahrungen der Tiergärten in Berlin und Nürnberg davon, dass eine Aufzucht von Eisbären "mit einem unkalkulierbar hohen Risiko und großem Tierleid" verbunden sei. Tiergärten müssten sich fragen, was mit Nachwuchs passiere, der von der Mutter nicht angenommen werde, wie es bei "Knut" und "Flocke" der Fall gewesen sei.

WELT ONLINE - 20. Jan. 2008
Wie viel Mensch erträgt Eisbär-Baby Flocke?
Bei Eisbärbaby Flocke steht die Mehrheit der Deutschen voll hinter dem Vorgehen des Nürnberger Zoos. Ungeachtet der Kritik einiger Tierschützer befürworten 80 Prozent der Bundesbürger die Aufzucht verlassener oder gefährdeter Tierbabys. Der Zoodirektor von Hannover kritisiert jedoch die Handaufzucht. „Die Entscheidung für eine Handaufzucht ist generell schwierig, weil damit stets auch die Gefahr einer Prägung auf den Menschen verbunden ist“, sagte Klaus-Michael Machens. Der grundsätzlichen Kritik von Tierschützern an der Haltung von Eisbären in Gefangenschaft widerspricht er jedoch: Ihm sei keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung bekannt, die zu dem Schluss kommt, dass es bei Eisbärengeburten in Zoos mehr Probleme gibt als in freier Wildbahn.
Der letzte Eisbär der Hannoveraner starb vor zweieinhalb Jahren. Drei neue Tiere werden Ende 2009 in eine neue, 2600 Quadratmeter große Anlage einziehen, wenn die Alaska-Welt „Yukon Bay“ fertiggestellt ist. Eine Berühmtheit wie der Berliner Bär wäre eine Attraktion für das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 31 Millionen Euro.

WELT ONLINE - 19. Jan. 2008
Nürnberg lässt Eisbärenbaby Flocke seinen Namen
Das Nürnberger Eisbärenbaby heißt Flocke. Oberbürgermeister Ulrich Maly gab am Freitag die einstimmige Entscheidung einer Jury bekannt: "Wir haben uns einvernehmlich entschlossen, unsere kleine Eisbärendame Flocke zu nennen." Damit bleibe es bei dem Namen, "den die Zieheltern ihr gegeben haben, also die Tierpfleger aus dem Tiergarten", erklärte Maly. Der Name sei bereits beim Patentamt markenrechtlich geschützt. "Wir wollen angesichts des großen Interesses versuchen, das Beste für den Tiergarten daraus zu machen", sagte das Stadtoberhaupt zur weiteren Vermarktung.

Derwesten.de - 19. Jan. 2008
"Flocke" auf Bettwäsche und Trinkflaschen
Die Jury entschied sich damit einstimmig für den Namen, den als erster der Tierpfleger Horst Maußner dem kleinen Eisbärenweibchen gegeben hatte. «Die Tierpfleger haben die engste Beziehung zu dem Tier», sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Freitag. Auch in vielen E-Mails und Zuschriften sei für den Namen plädiert worden. Zugleich laufen die Vorbereitungen für die Vermarktung auf Hochtouren. Die Marke «Eisbär Flocke» hat sich die Stadt bereits schützen lassen, und auch die neue Internet-Seite «www.eisbaerflocke.nuernberg.de» wurde freigeschaltet.

Stadt Nürnberg - 18. Jan. 2008
Stadt Nürnberg hat Namen festgelegt: Eisbär-Baby heißt jetzt ...
Die Namensfrage ist geklärt: Das Nürnberger Eisbär-Baby bekommt den Namen, mit dem die Tierpfleger des Nürnberger Tiergartens ihren Schützling von Anfang an bezeichnet haben: „Flocke“. Eine Jury mit Vertretern der Stadtspitze, des Stadtrats und des Tiergartens unter Vorsitz von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat heute diese Festlegung getroffen. Aus Deutschland und aller Welt haben die Stadt Nürnberg über 50 000 E-Mails, Briefe und Postkarten mit Namensvorschlägen erreicht.

punkt.ch - 18. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärenbaby heisst offiziell Flocke
Das Nürnberger Eisbärenbaby heisst weiterhin "Flocke": Sein bisheriger Rufname ist ihm nun offiziell verliehen worden. Die Jury habe sich einvernehmlich dafür ausgesprochen, sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly. Zur Auswahl standen unter anderem "Flocke", "Franke", "Stella", "Knutschi", "Sissi" oder "Yuki Chan". Die Vorschläge kamen aus Deutschland, Brasilien, Indien, Dänemark, Kanada, Norwegen, Österreich, Polen oder den Arabischen Emiraten.

PR-Inside.com - 18. Jan. 2008
«Flocke» bleibt «Flocke» Dritte Zusammenfassung
Das Nürnberger Eisbärenmädchen «Flocke» behält seinen Namen. Er sei dem Baby von den Tierpflegern gegeben worden, sagte der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly am Freitag. Sie seien Zieheltern und hätten die engste emotionale Beziehung. Die Jury aus Vertretern der Stadt und des Tiergartens habe ihn einstimmig aus 50.000 Vorschlägen gewählt, die in Nürnberg eingegangen seien. Tiergartendirektor Dag Encke sagte, er habe ich über den Namen sehr gefreut.

Ad-Hoc-News - 18. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärenbaby
Das Nürnberger Eisbärenbaby heißt Flocke.

PR-Inside.com - 18. Jan. 2008
"Flocke" bleibt "Flocke" Zweite Zusammenfassung
Jetzt ist es amtlich: Das Nürnberger Eisbärbaby heißt «Flocke».

Südwest Presse - 18. Jan. 2008
Flocke soll mal ein Schneeball werden

Wormser Zeitung - 18. Jan. 2008
Eisbärenbaby auf den Namen Flocke "getauft" Jury entscheidet sich ...

Thüringische Landeszeitung - 18. Jan. 2008
Zoo oder nicht Zoo - Was ist das Beste für Eisbären?
Als die Eisbärenmutter Vera vor rund fünf Wochen eine kleine Eisbärin zur Welt brachte, war die Freude im Nürnberger Tiergarten groß. Das Baby heißt jetzt »Flocke«. Doch nicht alle Menschen freuen sich darüber, dass Eisbären in Tierparks leben. Vor allem Tierschützer sind dagegen. Einige sagen, dass die Gehege in den Zoos zu klein sind. Das quält die großen Raubtiere, meinen sie. Außerdem finden sie, dass der Rummel den Tieren Stress macht.

PR-Inside.com - 17. Jan. 2008
«Dreckbär und Klinsmann scheiden gleich aus» Erste Zusammenfassung
Bei der Namenswahl für das Nürnberger Eisbärbaby laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. «Die Vorauswahl läuft», sagte der Presseamts-Chef der Stadt, Siegfried Zelnhofer, am Donnerstag.

GEO.de - 17. Jan. 2008
"Völlig missratenes Mensch-Tier-Verhältnis"
Fans schicken selbst gehäkelte Lätzchen. Die Nation steht Kopf. Warum den Eisbären von Berlin und Nürnberg damit nicht gedient ist, erklärt der Zoobiologe Peter H. Arras im Interview mit GEO.de

WELT ONLINE - 17. Jan. 2008
Eigene TV-Show für Baby Flocke
Helmut Mägdefrau ist abgetaucht. Bis letzte Woche wollte der Vizechef des Nürnberger Tiergartens noch alles dafür tun, "dass sich die doofe Knut-Manie in Nürnberg nicht wiederholt". Doch dann fraß Eisbärin Vilma ihre beiden Jungen - und nur einen Tag später nahmen die Verantwortlichen der Eisbärendame Vera ihr Baby weg. Encke will die Aufmerksamkeit um seinen Zoo nun nutzen, um auf die Überfischung der Weltmeere hinzuweisen, was langfristig auch die Eisbärenbestände dezimiere. Wenn Flocke die ersten drei Monate gut überstanden hat, wollen die Nürnberger ihren Berliner Kollegen einen Besuch abstatten und nachfragen, wie diese den Rummel um Knut verkrafteten. An zusätzliche Kassen und Toiletten sowie einen Sicherheitsdienst vor dem Gehege hat Encke schon gedacht. Auch der Maissirup, der, verdünnt in der Welpenaufzuchtmilch, bereits Knut vor Verstopfung bewahrte, gehört zum Standard. Wie Knut soll nun auch Flocke eine TV-Show bekommen: Das ZDF will täglich aus dem Nürnberger Zoo berichten - zwar auch über die anderen Tierparkbewohner. Aber wer der Star der Sendung sein wird, steht schon jetzt fest.

Bönnigheimer Zeitung - 19. Jan. 2008
RANDNOTIZ: "Bärenstraße"
Unser Bärenbaby hat endlich einen Namen. Flocke klingt bärig. Zehntausende haben Vorschläge geschickt, die Internet-Seite des Zoos in Nürnberg brach zusammen, selbst in Tokio interessiert man sich für das fränkische Knuddelchen - oder sollten wir sagen Knutelchen? Denkt eigentlich noch einer an Jung-Knut? Der arme Kerl ist völlig vergessen. Vermutlich sitzt der 125-Kilo-Bär gerade einsam im Berliner Zoo, hat Pubertätsprobleme und muss hören wie ein vorbeischlendernder Rentner seine Frau fragt: "Sag mal, is dat nicht der . . ."

WELT ONLINE - 19. Jan. 2008
Ein Hoch auf den Zoo
Nach dem Nürnberger Medienrummel, der sich in vollendeter Selbstbezüglichkeit eine neue Eisbärenwaise schuf, drängen nun die Zoogegner in die Öffentlichkeit. Sie deuten das hysterische Spektakel - für das die Zooleute nichts konnten - als symptomatisch für Zoos im Grundsätzlichen. Schafft die Zoos ab, fordern sie. Einspruch! Als eifrige Zoospaziergänger möchten wir klarstellen: Zoos gehören zu den schönsten und nützlichsten Institutionen dieses Landes. Die Erhaltung seltener Tiere in Zoos laufe schlecht, argumentieren die Kritiker. Tiere seien im Zoo ihrer natürlichen Umwelt beraubt, vom Kampf ums Dasein befreit und somit irgendwie gar keine Tiere mehr, sondern entfremdete Artefakte. Das liest sich alles schön gebildet und stimmt auch teilweise. Doch Zoos sind nur in zweiter Linie Stätten der Arterhaltung und der Forschung. Zoos sind große abendländische Kultur. Bei Millionen Stadtkindern erwacht die Liebe zur Natur im Zoo (auch bei denen, die später Zoos abschaffen wollen). Nur die wenigsten können sich als Erwachsene dann leisten, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten (und wenn, werden sie als Touristen beschimpft). Die Abschaffung der Zoos wird seit etwa drei Jahrzehnten gefordert. Wir hatten gehofft, das hätte sich langsam erledigt, so schön wie die meisten Zoos mittlerweile geworden sind.



Kölner Stadt-Anzeiger - 23. Jan. 2008
Bocklemünd im Jahr des Frosches
Ausgestattet mit Gummistiefeln, Spaten und Schubkarre nahm sich Theo Pagel einen Tag Zeit - für einheimische Amphibien. Unter dem Motto „Haste mal Zeit für Kröten?“ startete der Zoodirektor zusammen mit dem Naturschutzbund Köln (Nabu) im Nüssenberger Busch eine gemeinsame Aktion zum Schutz einheimischer Frösche und Molche. Hintergrund dieses Projektes ist das „Jahr des Frosches“, ausgerufen von der Weltnaturschutzorganisation und dem Weltzooverband, um auf die Gefährdung der Amphibien weltweit aufmerksam zu machen. „Der Zoo engagiert sich zwar in Asien und Afrika. Mit dieser Aktion vor Ort wollen wir den Zoobesuchern aus Köln und dem Umland bewusst machen, dass es Amphibien auch hier gibt, sozusagen in der Natur direkt vor der Haustür“, erklärt Pagel. Ergänzt wird das Projekt durch eine Sonderausstellung einheimischer Froscharten, die am 10. Februar im Insektarium des Zoos eröffnet und das ganze Jahr über zu besichtigen sein wird. „Mit dieser Ausstellung wollen wir die Brücke schlagen von den heimischen Amphibien zu den tropischen Arten, die im Zoo leben“, erläutert Pagel. „Immer vor dem Hintergrund der akuten Gefährdung von Amphibien in aller Welt.“

Kanal8 - 23. Jan. 2008
Gebührenerhöhung Tierpark vom Tisch
Die geplante und umstrittene Gebührenerhöhung im Tierpark Chemnitz ist erneut vorerst vom Tisch. Ursprünglich sollte der Stadtrat am Mittwoch darüber entscheiden. Die Stadtverwaltung hat die Beschlussvorlage aber zurückgezogen. Sie soll nun nochmals überarbeitet werden und im März erneut vor den Stadtrat kommen. Vorgesehen war, die Eintrittspreise im Tierpark für Einzeltickets von vier auf fünf Euro anzuheben. Auch ermäßigte Tickets und Familienkarten sollten ab Februar teurer werden.

FR-online.de - 23. Jan. 2008
Zweifel am Nutzen von Delfintherapien
Die unter anderem bei der Behandlung behinderter Kinder eingesetzte Delfintherapie hat keinen nachhaltigen Nutzen und wirkt nicht effizienter als andere tiergestützte Therapien. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation (WDCS) in einer am Mittwoch in Hamburg vorgestellten Studie. Die sehr teure Therapie diene meist vor allem kommerziellen Zwecken. Die Delfine aber litten massiv unter der Haltung in den Aquarien, sagte die Verhaltensforscherin Carola Otterstedt über die Ergebnisse der Untersuchung. Die Studie hinterfrage zwei grundsätzliche Therapieansätze mit Delfinen. Der eine gehe davon aus, dass die Konzentrationsfähigkeit der Patienten sich bessere, erklärte der Meeresbiologe Karsten Brensing. Beim zweiten Ansatz solle die Fähigkeit, sich entspannen zu können, gefördert werden. Beide hielten wissenschaftlichen Überprüfungen nicht stand. Der Berliner Rehabilitationspsychologe Erwin Breitenbach erklärte in einer Stellungnahme, es gebe eine Studie mit fünf- bis zehnjährigen Kindern mit schweren Behinderungen, deren verbale Kommunikation und Sozialverhalten mit einer Delfintherapie verbessert worden seien. Der Effekt habe auch nach einem halben bis einem Jahr noch nachgewiesen werden können - und sei damit nachhaltig, sagte der an der Humboldt-Universität Berlin lehrende Forscher. Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigten, dass Therapien mit Haus- und Nutztieren, Hunden, Schafen und sogar Insekten ebenso wirksam seien wie die mit Delfinen. Breitenbach erklärte, er habe in einer Studie gemeinsam mit anderen Forschern gezeigt, dass Nutztiere keineswegs den selben Effekt wie Delfine bewirken.





Planung und Bau 

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 22. Jan. 2008
Bei der Großvoliere stehen Besucher mitten im Gehege
Eine Pause beim Ausbau ist den Verantwortlichen des Opel-Zoos nicht gegönnt. Wobei sie ausgesprochen froh darüber sind: Eine begehbare Vogelvoliere, die mit 2000 Quadratmeter Fläche zu den größten in Deutschland gehören wird, ein Panoramapfad und ein Quartier für den früher als erwartet eingetroffenen Roten Panda werden 2008 im Freigehege für Tierforschung geschaffen. Mehr als 1,7 Millionen Euro sind an Investitionen dafür vorgesehen. Dass dies möglich ist, liegt unter anderem an einer Einzelspende über 300 000 Euro für die Voliere. Und daran, dass Gregor von Opel, Sohn des Zoogründers und Vorsitzender der 2007 gegründeten „Georg von Opel Hessische Zoostiftung“, eine Rekordzahl verkünden konnte. Fast 700.000 Besucher haben 2007 den Opel-Zoo besucht, 100.000 mehr als im Jubiläumsjahr 2006. Bei der Tierhaltung verlagert sich der Schwerpunkt immer mehr in Richtung geschützter Arten, und auch die Rote Pandabärin ist dem Opel-Zoo aus dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zugewiesen worden. Dem Tierschutz, verbunden mit pädagogischer Anschauung, soll auch ein geplantes Freilandterrarium mit überwiegend einheimischen Arten dienen, das der 2007 gegründete Förderverein mitfinanziert. Damit beteilige sich der Zoo an der weltweiten Kampagne zum Schutz der Amphibien, sagte Kauffels. Der geplante Panoramaweg durch die Asien-Abteilung soll das Gehege der mesopotamischen Damhirsche erschließen, und besonders freut sich der Zoodirektor auf die Voliere. Dazu wird der Hardtweiher mit Netzen überspannt, so dass Besucher zwischen Enten, Schwarzstörchen und Ibisvögeln umhergehen können. Für Mai ist die Eröffnung geplant. Kauffels ist überzeugt davon, dass das jetzt von der Afrika-Savanne und dem neuen Eingangsgebäude geprägte Erscheinungsbild des Opel-Zoos wesentlich dazu beiträgt, dass sich Geldgeber für Großprojekte finden lassen. Allein für das dringend nötige Elefantenhaus seien zehn Millionen Euro veranschlagt, um alle Anforderungen an die Haltung erfüllen zu können. Kauffels nannte eine Einigung über den öffentlichen Philosophenweg zwischen Kronberg und Königstein, um dessen Entwidmung es Streit zwischen den beiden Städten gibt, als weitere wichtige Voraussetzung für das geplante „Rüssels-Heim“.

Oberhessische Presse - 22. Jan. 2008
Opel-Zoo baut aus
Kronberg. Der Opel-Zoo in Kronberg wird weiter ausgebaut: Im Jahr 2008 kommen ein Terrarium, ein Gehege für Padas sowie eine 2000 Quadratmeter große Voliere hinzu.
Die Voliere für Störche, Ibisse und Enten soll eine der größten Deutschlands werden. Gregor von Opel, der Vorsitzende der Zoo-Stiftung, plant eine gravierende Änderung: Man wolle erstmals auf Subventionen setzen: "Wir benötigen Hilfe von außen." 2008 sollen 1,7 Millionen Euro investiert werden. Auf dem Plan für die Zukunft steht noch ein Elefantenhaus, das acht bis zehn Millionen Euro kosten soll.

innovations report - 21. Jan. 2008
Forschung zum Anschauen: Europas größte Seehund-Station eröffnet ...
Grünes Licht für Europas größte Robbenhaltungsstation: In Mecklenburg-Vorpommern öffnet im März 2008 die erste Anlage ihrer Art an der südlichen Ostseeküste. Zunächst werden acht männliche Seehunde ihr 60 mal 40 Meter großes Quartier im Yachthafen Hohe Düne in Rostock-Warnemünde beziehen. Später können im "Meeressäuger Forschungs- und Informationszentrum" bis zu 15 Robben Platz finden. Auf bislang einzigartige Weise sollen in der schwimmenden Forschungsanlage Publikums- und Wissenschaftsinteresse vereint werden. Eine Gruppe von Biologen will in Langzeitexperimenten die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung der Tiere untersuchen. Dabei ist es Besuchern des Yachthafens und des dort befindlichen Hotels Yachthafenresidenz Hohe Düne möglich, die Tiere zu beobachten und die Untersuchungen hautnah mitzuverfolgen. Darüber hinaus sollen spezielle Besucherprogramme angeboten werden. Als Institutsgebäude soll ein ausgedientes Fahrgastschiff dienen, das derzeit entsprechend umgebaut wird. Geplant ist, das Sonnendeck des Schiffes als Besucherplattform zu öffnen. Hinter dem Projekt steht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Guido Dehnhardt vom Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock, der sich seit mehr als zehn Jahren mit den Orientierungsmechanismen mariner Säugetiere beschäftigt und dabei weltweit als führend gilt.

Property Magazine - 22. Jan. 2008
Das Science Center / Aquarium im Überseequartier
Das Science Center / Aquarium / Wissenschaftstheater wird architektonischer und kultureller Höhepunkt des 275.000 m² BGF großen Herzstücks der HafenCity, des Überseequartiers. Entwickelt und gebaut wird es durch das Überseequartier Konsortium. Das Projekt ist ein PPP-Projekt mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Aufsehen erregende architektonische Entwurf von Rem Koolhaas ist jetzt überarbeitet worden und wurde im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, des 14. HafenCity Dialogs im Kesselhaus durch Rem Koolhaas und seine Partnerin Ellen van Loon vorgestellt. Baubeginn für das Gebäude ist die 2. Jahreshälfte 2009, wenn die darunter liegende U-Bahn-Trasse der U4 im Rohbau fertig gestellt ist. Ein Science Center, ein Wissenschaftstheater und ein Aquarium in einem Haus. Diese Kombination ist einzigartig und wird Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland in die Hamburger HafenCity ziehen.

worms.de - 18. Jan. 2008
Im Tiergarten tut sich was
Es wird eifrig gewerkelt und gebaut im Tiergarten Worms. Fast fertig ist die Anlage für die Nasenbären, die in ein paar Wochen neu in den Tiergarten einziehen werden. Die alte Anlage der Polarfüchse wurde der Tierart der Nasenbären entsprechend umgestaltet. Da die Nasenbären schon mal gerne klettern, wurden Baumstämme im Gehege verteilt. Auch eine neues Haus, wo die Tiere sich auch mal zurückziehen können, wurde von den Tierpflegern/innen geschaffen. Schon fertiggestellt ist das Gehege der drei Graupapageien. Hier wurde kräftig renoviert. Eine neue Innengestaltung und ein neuer Zaun verschönern das Gehege. Seit dieser Woche wird im Exotenhaus eine neue Schildkrötenanlage mit Innen- und Außengehege von den Tierpflegern/innen gebaut, so dass auch zu kühlen Jahreszeiten die Tiere zu sehen sein werden. Auf der derzeitigen Baustelle Erdmännchenanlage geht es planmäßig voran.
Im Hintergrund werden emsig die Vorbereitungen für die erste Wolfsnacht im Tiergarten Worms getroffen. „Am Freitag, 15.02.2008 wird es das erste Mal im Tiergarten eine Wolfsnacht geben. Um 18 Uhr, wenn es schon dunkel ist, wird die Veranstaltung mit einer Führung durch den Tiergarten mit dem Themenschwerpunkt Wolf starten.

Torgauer Zeitung - 18. Jan. 2008
Reptilien fühlen sich in Döbrichau wohl
Seit gut einem Jahr ist die "Welt der Reptilien" in Döbrichau ansässig. Während Fernando Richter und seine Familie noch in Campingwagen wohnt, haben es seine Tiere da schon weitaus besser. Ihre "Wohnungen" im neu gebauten 450 Quadratmeter großen Reptilientrakt sind bereits hergerichtet. Als "Hausmeister" fungieren drei frei laufende Grüne Leguane, von denen einer den beiden anderen an Agilität einiges vorauszuhaben scheint und gerne mal von der abgelegten Haut der 5,50 Meter langen Netzpython "Ka" nascht. Aus Westfalen hat es die Richters nach Ostelbien gezogen. Zehn Leute sind sie, die gemeinsam mit den Tieren durch Städte und Gemeinden ziehen. Ihr jüngster Auftritt liegt einen Monat zurück. Fernando Richter hat im Duisburger Zoo den Beruf des Tierpflegers erlernt. Dass mit der Errichtung der Reptilienanlage die Bauphase vor Ort noch längst nicht beendet ist, ist der Tatsache geschuldet, dass unter anderem die Afrikanischen Riesenschildkröten noch eine Freianlage bekommen sollen. Und auch an die Öffnung der Anlage für Besucher sei gedacht. "Vielleicht schon im kommenden Jahr", hofft Fernando Richter. Bislang tingelt die Truppe allwöchentlich zu neuen Auftrittsorten - unter anderem in Kindereinrichtungen und Schulen.

Oberpfalznetz - 19. Jan. 2008
Aquarien für Karpfen und Hechte
Tirschenreuth. Eine besondere Attraktion könnte gegenüber dem Fischereimuseum entstehen: ein "Haus am Teich" mit mehreren Großaquarien als Tor zum künftigen Gelände der "Natur in der Stadt". Aber auch umgekehrt könnten die Besucher auf diesem Weg das Museumsquartier in der Innenstadt erreichen. Bei der Bauausschusssitzung am Montag konnte Bürgermeister Franz Stahl erste Ideen für das "Haus am Teich" vorstellen. Angeregt hätte die Idee für ein "Haus am Teich" der Landesfischereiverband. Durch den Verband wurde auch eine Förderung in Aussicht gestellt. Dabei könnte das Projekt mit einem einmaligen Zuschuss um die 250 000 Euro unterstützt werden. An Gesamtkosten rechnet die Stadt in einer ersten Kalkulation mit rund 390 000 Euro.




Aktionen

inar.de - 23. Jan. 2008
Tierpatenschaften im Zoo- Bilanz eines Erfolgsmodells
Gemeinsam mit Duisburgs Ex-Zoodirektor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, rief sie als Zoo-Beauftragte eine Kampagne ins Leben, welche seither unter dem Markenzeichen „Aktion Tierpatenschaften" die fantastische Summe von insgesamt 845.000 Euro eingeworben hat. In all den Jahren sorgte die emsige Privatfrau Dr. Doris Heckermann-Meisters - selbst Biologin - dafür, dass Gorillas und Giraffen, Waschbären und Wombats, aber auch Brautenten und Buntbarsche ihre höchst unterschiedlichen Speisepläne jeweils für ein ganzes Jahr lang von Tierfreunden aus ganz Deutschland (mit-)finanziert bekommen. Unzählige Gespräche mit Gönnern und Paten, zahllose Führungen für Honoratioren und Gäste, aber auch ein immenser Aufwand an Verwaltung und Organisation von mittlerweile 367 Paten wurden von der Zoofreundin ausschließlich ehrenamtlich arrangiert bzw. realisiert. Ein weiteres Mal wird Frau Dr. Heckermann-Meisters persönlich die „Jahres-Ausbeute 2007" über stolze 95.000 Euro Patenschafts-Spendengelder an Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler übergeben.

lifepr.de - 23. Jan. 2008
Elefantengeburtstag am Rosenmontag im Zoo!
Schon wieder ist ein Jahr vergangen und der Elefantennachwuchs im Dresdner Zoo feiert bereits seinen zweiten Geburtstag. Am Rosenmontag, dem 4. Februar, lädt Thabo-Umasai daher alle großen und kleinen Gäste recht herzlich zu seiner Geburtstagsfeier ein. Über seine Geburtstagstorte wird sich das Leckermaul wohl besonders freuen. Die Dresdner Bäckerinnung wird wiederum eine Riesentorte nach ureigener Elefantenrezeptur herstellen lassen und diese 14.00 Uhr dem Geburtstagskind überreichen. Für seine Geburtstagsgäste hat sich Thabo-Umasai noch mehr einfallen lassen. So zahlen alle kostümierten Kinder an diesem Tag einen ermäßigten Zoo-Eintritt von 1,00 Euro. Im Auditorium können sich Kinder lustige Tiergesichter anschminken lassen und der Zookasper gibt drei Sondervorstellungen (11.30/ 13.00/ 15.30 Uhr).

inar.de - 18. Jan. 2008
Ausstellung zur Kampagne DEADLINE, das Meer will leben!
Die Kampagne DEADLINE wird zum ersten Mal auf der BOOT präsentiert. Dank der großzügigen Unterstützung der Geschäftsführung der Messe BOOT wird in Halle 14, Stand E 56 auf einer Fläche von 450 Quadratmetern den Besuchern der Messe diese einmalige Kampagne vorgestellt. Hauptinitiatoren von DEADLINE sind die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas - YAQU PACHA e.V. - und der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums). Weitere Partner der Kampagne sind: Aquazoo Düsseldorf, BOOT Düsseldorf, Delphinarium Münster, MARES, Meeresmuseum Stralsund, MSC (Marine Stewardship Council), Tiergarten Nürnberg und Zoo Duisburg. Mit dieser Kampagne wollen die Organisatoren Menschen über die zunehmende Bedrohung der Meere informieren und Wege aufzeigen, was jeder Einzelne unternehmen kann, um diese negative Entwicklung aufzuhalten.

Ostsee Netz - 17. Jan. 2008
Sea Life-Aktion: Kinderwünsche für besseren Umweltschutz
Das Sea Life in Timmendorfer Strand ist ein beliebtes Ausflugsziel für Ostsee-Urlauber. Gemeinsam mit den anderen acht Sea Life Großaquarien ist eine einmalige Konferenz zum Umweltschutz geplant, bei der Kinder aus ganz Deutschland ihre Wünsche und Ängste über die Zukunft der Meere zum Ausdruck bringen können. Während Schlagwörter wie Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung oder Müllrecycling täglich durch die Presse geistern, viele Wissenschaftler Sitzungen abhalten und Lösungen suchen, machen sich auch schon die ganz Kleinen ihre eigenen Gedanken. Um Kinderwünschen eine Plattform zu geben, führen die neun Sea Life Aquarien eine Umweltpetition durch, die umweltgerechtes Handeln fördern soll. Kinder zwischen 10 und 14 Jahren werden gebeten, ihre Wünsche zum nächsten Sea Life Großaquarium zu schicken. Die neun Standorte wählen dann jeweils eine Idee aus, und dieses Kind darf dann den Standort auf der Junior Sea Life Konferenz in Berlin repräsentieren. Alle Auserwählten werden mit einem Biologen der Sea Life Aquarien zusammen eine kurze Präsentation für die Konferenz erarbeiten, die dann allen Teilnehmern und Gästen von verschiedenen Umweltschutzorganisationen vorgestellt wird. Am Ende der Konferenz wird eine Abstimmung darüber entscheiden, welches Präsentationsthema zum Inhalt für die Umweltkampagne der gesamtem Sea Life Kette im nächsten Jahr wird.

lifepr.de - 21. Jan. 2008
Willkommen im Zoo-Aquarium zur Langen Nacht der Museen!
Berlin. Auch in diesem Jahr ist das Zoo-Aquarium bei der Langen Nacht der Museen am 26. Januar dabei und präsentiert seinen Besuchern einen ereignisreichen Abend in einem der artenreichsten Schauaquarien der Welt. Los geht es mit den beliebten kommentierten Schaufütterungen um 20:00 Uhr. Die Fütterungstour endet bei den Haien ab 23:00 Uhr. Für all jene, die mehr über die Aquaristik erfahren möchten, werden Diavorträge geboten.

Nordwest Zeitung - 20. Jan. 2008
Giraffen-Junge im Zoo Jaderberg auf den Namen "Jami" getauft
Zahlreiche Zoobesucher kamen am Sonnabend in den Tier- und Freizeitpark Jaderberg, um an der Taufe der am zweiten Weihnachtstag geborenen Giraffe „Jami“ teilzunehmen. Während Mutter „Sawa“ von Tierpflegern mit einer Extra-Portion Futter abgelenkt wurde, konnte Sohn „Jami“ mit einem Glas Jadewasser getauft werden. Insgesamt hatten mehr als 1600 Leserinnen und Leser der NWZ sich mit unterschiedlichsten Vorschlägen an der Namensgebung des jungen Giraffenbullen beteiligt.

20minuten - 22. Jan. 2008
Zoo hilft bei Spinnenangst
Bald krabbeln sie wieder aus ihrem Winterquartier: Der Frühling ist Hausspinnen-Hochsaison. «Dann sind unsere Kurse blitzschnell ausgebucht», sagt Joëlle Kappeler vom Zoo Zürich: Sie organisiert Seminare für Menschen mit Spinnenangst. «Bei vielen reicht schon der Blick auf ein Spinnenfoto für eine Panikreaktion», so Kappeler: Etwa, wenns um die giftige Kräuseljagdspinne geht, die sich jetzt in der Schweiz niederlässt. In den Kursen konfrontiert ein Psychologe die Betroffenen zunächst mit Bildern. «Dann geht es darum, diese zu berühren», sagt Kappeler. «Und am Ende dürfen sie eine echte Spinne in die Hand nehmen – wenn sie das wollen.» Dies ist der Job von Zoo-Kurator Samuel Furrer und Rotknievogelspinne Sophie (7): «Sie ist sehr zutraulich. Und wir füttern sie vorher.» Auch Menschen mit Schlangenangst hilft der Zoo: Dort kommt Kornnatter Köbi zum Einsatz. «Eine Teilnehmerin hat ihn so ins Herz geschlossen, dass sie eine Patenschaft übernommen hat.»




Nachwuchs 

Ad-Hoc-News - 17. Jan. 2008
Netzgiraffe im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo ist ein Netzgiraffenbulle geboren worden. Das Tier mit dem Namen Kibo ist bereits kurz nach der Geburt 1,80 Meter groß und 80 Kilogramm schwer, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte.

Kölner Wochenspiegel - 22. Jan. 2008
Giraffenbaby "Kibo" betrachtet die Welt bereits von oben herab
"Kibo" heißt der jüngste Nachwuchs bei den Netzgiraffen im Kölner Zoo. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde von der erst vierjährigen "Koobi" zur Welt gebracht. Sein geschätztes Gewicht beträgt ungefähr 80 Kilogramm, und er dürfte eine Größe von circa 1,80 Metern haben. Mit Ausnahme des Vaters sind alle anderen Giraffen in Köln geboren. Der siebenjährige Vater "Maru" stammt aus dem Kopenhagener Zoo, und "Kibo" ist der erste Nachwuchs von "Koobi". "Kibo" ist die 50. Giraffe, die im Kölner Zoo gehalten wird. Inzwischen ist die Familie der Kölner Netzgiraffen auf acht Tiere gestiegen.

RP-Online Düsseldorf - 19. Jan. 2008
Baby-Otter tollen durchs Gehege
Die Kreuzkrallenotter im Aquazoo haben Nachwuchs bekommen. Sechs kleine Otter erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege.

sz-online - 21. Jan. 2008
Junge Tiger sorgen für Besucheransturm im Zoo Hoyerswerda
Drei Tigerjunge sorgen derzeit für einen Besucheransturm im Zoo von Hoyerswerda. „Jungtiere sind Zugnummern“, sagte Direktor Werner Jorga am Montag auf Anfrage. Die im November 2007 geborenen Amurtiger hatten allein am Samstag rund 1300 Gäste angelockt. An diesem Mittwoch präsentieren Tierpfleger die drei kleinen Tigerdamen wieder der Öffentlichkeit, damit die Leute im Freien hautnah Kontakt zu ihnen aufnehmen können, sagte Jorga. Besucher dürfen die jungen Tiger derzeit durch eine dicke Scheibe in ihrer Wochenstube beobachten. „Wenn es das Wetter zulässt, werden sie in zwei bis drei Wochen ins Außengehege entlassen“, sagte Jorga.

sz-online - 23. Jan. 2008
Tiger-Babys in Hoyerswerda erneut hautnah zu erleben
Der Tigernachwuchs in Hoyerswerda wird am Mittwoch Nachmittag erneut den Zoobesuchern präsentiert. Von 14 Uhr an holen die Tierpfleger die Drillinge aus ihrer Kinderstube ins Freie, wo die kleinen und großen Besucher sie fotografieren und streicheln können. Der Zoo rechnet erneut mit einem Besucheransturm. Bereits am vergangenen Samstag lockten die noch namenslosen Tigerdamen mehr als 1300 Besucher an. Erste Namensvorschläge sind schon eingangen, darunter vor allem russische Namen wie Usurija oder Amurja.

Die Presse - 21. Jan. 2008
Panda-Baby Fu Long wagte sich in Innenanlage
Am Sonntagvormittag hat Panda-Baby Fu Long endlich den lang erwarteten ersten Schritt in die Innenanlage gewagt. Den Blicken der Besucher bleibt die Sensation des Tiergartens Schönbrunn aber wohl noch eine Weile verborgen: Das Gehege im Besucherhaus ist für Gäste des Tiergartens noch gesperrt, bis sich das Jungtier an den neuen Lebensraum gewöhnt hat. Nicht ganz geheuer dürfte Bärenmutter Yang Yang der Ausflug ihres knapp fünf Monate alten Sprösslings gewesen sein: Nur wenige Minuten ließ sie Fu Long herumtapsen, bevor sie ihn sanft, aber bestimmt zurück in die Wurfbox bugsierte.

sz-online - 22. Jan. 2008
Pandababy „Glücklicher Drache“ wagte Schritte ins Besucherhaus
Wien. Der kleine Panda-Bär im Wiener Zoo hat erste Schritte in das Gehege des Tiergartens Schönbrunn gewagt - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit und nur für wenige Minuten. Wie die Zoodirektion am Dienstag mitteilte, verlies der fünf Monate alte Fu Long (Glücklicher Drache) am Sonntag erstmals seinen kleinen Geburtsraum und unternahm einen Mini-Ausflug in das Glas-umschlossene Gehege im noch gesperrten Besucherhaus der Panda-Station. Doch schon kurz darauf habe ihn seine Mama, Yang Yang, wieder in die sichere „Wurfbox“ bugsiert.

Die Presse - 22. Jan. 2008
Schönbrunn: Pandababy frühestens nächste Woche zu sehen
Wien. Die große Stunde des kleinen Pandas lässt weiter auf sich warten. Zwar hat sich „Fu Long“ bereits zwei Mal kurz in die Innenanlage des Panda-Hauses gewagt, dieses bleibt für Besucher aber gesperrt. Noch. „Demnächst“ wird das fünf Monate alte Panda-Junge zum ersten Mal zu sehen sein, heißt es aus dem Tiergarten Schönbrunn. Einen fixen Termin gibt es noch nicht: „Im besten Fall nächste Woche“, so eine Sprecherin. Vorausgesetzt, „Fu Long“ hält sich in den nächsten Tagen regelmäßig für längere Zeit in der Innenanlage auf.

oe24.at - 23. Jan. 2008
Alle wollen Panda sehen!
Der Tiergarten Schönbrunn rüstet für einen Massenansturm von bis zu 500.000 Panda-Fans. Nächste Woche bricht die Panda-Mania so richtig aus. Eigentlich steht seiner Premiere als Publikumsmagnet nichts mehr im Weg. Wann es aber tatsächlich so weit ist, kann nicht einmal Fu Longs Pflegerin Eveline Dungl zu hundert Prozent beantworten. Ihr Szenario ist dennoch klar: Sobald Fu Long nicht mehr 18 Stunden täglich schläft, sondern für längere Aufenthalte im Innengehege bereit ist, beginnt die nächste Phase – ein paar Tagen Eingewöhnung. Dann geht es los: Die ersten Besucher dürfen zum Panda. Das Interesse der Österreicher an Fu Long ist kaum zu bändigen. Zurzeit kommen täglich zwischen 2.000 und 3.000 Besucher in den Zoo. Ist Fu Long für das Publikum zu sehen, werden alle Publikumsrekorde im Tiergarten Schönbrunn gebrochen. Derzeit liegen diese bei 50.000 Gästen an einem Wochenende. Kapazität hätte der Zoo für maximal 60.000 Besucher an einem Tag – mehr als beim EM-Finale.

sz-online - 23. Jan. 2008
Der Mini-Elefant feiert bald 2. Geburtstag
Der afrikanische Minifant Thabo-Umasai im Dresdner Zoo feiert am Rosenmontag seinen zweiten Geburtstag. „Er ist noch klein, etwa wie ein Vorschulkind“, sagte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena am Mittwoch auf Anfrage. Der „Glückskrieger“ habe sein Gewicht im Vergleich zum ersten Geburtstag nahezu verdoppelt und wiege fast 900 Kilogramm. Das Elefantenkind bescherte dem 1861 gegründeten Tierpark auch 2007 ein Besucherplus von etwa 90.000 Gästen. Zudem hat der Mini- Dickhäuter nach wie vor die meisten Paten: vier Erwachsene, drei Kinder und drei Firmen. Das Junge von Elefantendame Drumbo ist das erste, durch künstliche Befruchtung gezeugte Elefantenkalb in Deutschland. Seine Geburt am 4. Februar 2006 war zudem die erste eines Elefantenkalbes in der Geschichte des Dresdner Tierparks.

Ad-Hoc-News - 17. Jan. 2008
Münchner Zoo präsentiert Zebra-Nachwuchs
Der Münchner Tierpark Hellabrunn präsentiert heute seinen Zebra-Nachwuchs. Das Zebra-Mädchen wurde kurz vor Weihnachten geboren und vom Zoo Halva genannt. Damit hat der kleine Hengst Hodari eine neue Spielkameradin bekommen. Er war vor rund zweieinhalb Monaten im Tierpark geboren worden.

Merkur Online - 19. Jan. 2008
Wildtier des Jahres lebt in Poing
Am Wildpark Poing liegt es nicht, dass das Wisent vom Aussterben bedroht ist. Zwei Exemplare des ,,Wildtiers des Jahres 2008" haben in Poing eine große Familie gegründet. Der jüngste Nachwuchs kam im November zur Welt. Weil sein Bestand stark gefährdet ist, hat die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild das Wisent zum Wildtier des Jahres 2008 gekürt. Einer der weltweit jüngsten seiner Art lebt im Wildpark Poing und hat den Namen ,,Stern". Er wurde im November 2007 geboren (Geburtsgewicht: rund 50 Kilogramm) und wohnt mit seinen Schwestern Sophie und Susi (beide kamen im Sommer 2006 zur Welt) und den Elterntieren Kreola (so heißt die Kuh) und dem Bullen Spark in einem 1,3 Hektar großen Gehege.

inar.de - 17. Jan. 2008
Alpakafohlen im Tierpark Berlin – erster Nachwuchs 2008 im Kamelrevier
Erst vier Tage alt war das neue Jahr, als im Kamelrevier des Tierparks Berlin das erste Jungtier geboren wurde. Es ist ein kleiner Alpaka-Hengst, der von den Pflegern den Namen „Pepe" erhielt. Vater

Ostthüringer Zeitung - 18. Jan. 2008
Es muss nicht immer ein Eisbär sein
Es muss ja nicht immer ein kleiner Eisbär sein, der Scharen von Besuchern in einen Tiergarten lockt. In Eisenberg könnten es auch die beiden süßen kleinen Owambos sein, die manchen Tierfreund zu einem Bummel in den Zoo am Geyersberg bewegen. Geboren sind die Lämmer - das schwarze ist ein Junge, die Schecke ein Mädchen - in der Nacht vom 5. zum 6. Januar.




SACHSEN - FERNSEHEN.de - 18. Jan. 2008
Erste Neuzugänge 2008 im Chemnitzer Tierpark
Seit einiger Zeit beherbergt das Tropenhaus im Tierpark Chemnitz ein Zweifingerfaultier. Es bewohnt die obere Etage des Wasserschweingeheges, die faultiergerecht mit dichtem Geäst, Ruheplätzen, Futterstellen und Schlafkisten eingerichtet ist.
Einen weiteren Neuzugang gab es bei den Schneeziegen: Ein neuer Bock reiste aus dem Zoo München nach Chemnitz. Zurzeit befindet er sich noch in der Eingewöhnungsphase und wird vom Weibchen getrennt gehalten. So hat der Schneeziegenbock die Möglichkeit, das neue Gehege und seine neue Gefährtin diese vorerst getrennt durch ein Gitter - kennen zu lernen.

Berliner Morgenpost - 21. Jan. 2008
Prachtröhrenaale im Zoo-Aquarium
Eine Gruppe von neun Prachtröhrenaalen ist ab sofort im Zoo-Aquarium in Berlin-Charlottenburg zu sehen. Die weißlich schwarz-gelb gescheckten Fische sind in freier Wildbahn schwer zu entdecken. Die bis zu 50 Zentimeter langen Aale leben normalerweise in sogenannten Wohnröhren im sandigen Meeresboden des Indopazifiks.

FR-online.de - 21. Jan. 2008
Okapibulle Padolo eingeschläfert
Der Frankfurter Zoo hat den Okapibullen Padolo einschläfern lassen. Das 19 Jahre alte Tier litt seit längerer Zeit unter starken Gelenk-Problemen, die sich nicht lindern ließen, wie der Zoo am Montag mitteilte. Der in Paris geborene Okapibulle lebte seit 1995 im Frankfurter Zoo und hat mit seiner langjährigen Gefährtin Stina drei Okapibabys bekommen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 23. Jan. 2008
Fünf Pinguine auf großer Fahrt
Bobina, Anciano, Chico, Body und Vibora werden von heute Nachmittag an ein neues Zuhause haben. Die fünf Pinguine aus dem Schweriner Zoo wurden gestern auf einer 36-stündigen Fahrt nach England gebracht. Die im Mai 2007 geborenen Humboldt-Pinguine dienen dem Europäischen Er haltungszuchtprogramm. Erst Ende vergangenen Jahres wurden die jetzt etwa vier Kilogramm schweren Tiere mit einem Chip versehen. "Um das Geschlecht zu bestimmen, haben wir ihnen eine Feder entnommen und daraus die DNA ermittelt", sagte Zooinspektor Mirko Daus. Dr. Wolfgang Zessin, stellvertretender Zoodirektor, und Mirko Daus machten sich gestern Morgen um 9 Uhr mit dem Kleintransporter auf den Weg zum Zoo von Twy Cross. Dort wartet bereits eine kleine Gruppe der possierlichen Tierchen auf die Neuankömmlinge. Mit der Fähre im französischen Dünkirchen wollen Zessin und Daus heute Morgen nach Großbritannien übersetzen.

Echo-muenster.de - 18. Jan. 2008
Neue Lastentiere für den Zoo
Den langjährigen Dauergästen wird er vielleicht fehlen, schließlich war der bordeauxrote VW Golf sage und schreibe 17 Jahre im Allwetterzoo Münster unterwegs.
Freuen dagegen dürfte sich Dr. Sandra Silinski: Ab heute hat die Zoo-Tierärztin ein neues Dienstfahrzeug, einen funkelnagelneuen VW Caddy. Nichts klappert, nichts rappelt, Stauraum satt. Noch dazu ein Unikat, denn das Design auf der lindgrünen Farbe (auch da müssen sich die Zoo-Dauergäste dran gewöhnen) stammt aus der Feder vom münsterschen Designer Oliver Hartmann. Kattas und Geparden schmücken – neben dem Aufdruck „Tierärztin“ - den VW.

Volksstimme - 18. Jan. 2008
Spendabler Besuch
Da staunten die Elefanten im Magdeburger Zoo gestern nicht schlecht. Plötzlich stapfte Besuch in ihre Anlage. Zu Gast waren aber nicht wie sonst die Pfleger, sondern ein Anwalt und ein Hoteldirektor. Im Gepäck hatten Ingo Rektorik, Chef des Best Western Hotels " Geheimer Rat " in Stadtfeld, und Anwalt Raphael Deipenbrock nicht nur etwas Futter, sondern auch 1200 Euro mit. Das Geld übergaben sie an Katrin Demco vom Zoo, der es für den Neubau des Dickhäuterhauses einsetzen will.

Märkische Allgemeine - 21. Jan. 2008
Der erste Tierpark-Lehrling Manfred Kofferschläger stellt sein ...
Locker entführte der erste Tierpark-Lehrling Manfred Kofferschläger seine Zuhörer am Freitagabend mit seinem Buch „Unbedingt mausgrau“ in das Reich von Heinrich Dathe.
Die Frage beschäftigte wohl alle Zuhörer in Eichwalde: War der erste Lehrling im Tierpark Berlin, Manfred Kofferschläger, die lebendige Vorlage für die lustige Figur des Tierpark-Ede, mit denen der bekannte Karikaturist Erich Schmitt jahrlang eine große Berliner Zeitung bereicherte? „Ich war als junger Mensch selbst davon überzeugt, dass ich Tierpark-Ede war und stellte Erich Schmitt immer wieder zur Rede. Antworten erhielt ich aber nie, nur ein schallendes Lachen.“ Heute weiß der Berliner Autor, dass sich Schmitt immer wieder gern selbst aufs Korn nahm. Viele der 35 Kapitel auf den knapp 250 Seiten beschreiben Episoden mit dem „Chef“, der als „Alleinentscheider“ bis zu seinem Tod 1990 im Tierpark agierte. Auch die sprichwörtliche Sparsamkeit des Tierparkdirektors, sein Ärger bei Unpünktlichkeit oder seine nimmermüde Medienpräsenz flossen in die im Scheunen-Verlag erschienenen Episoden ein. Unter den rund 30 Zuhörern waren auch viele Mitglieder der Familie Dathe.

Berliner Morgenpost - 19. Jan. 2008
Warum der Weißkopf-Seeadler Monica Lewinsky heißt
Da sitzt sie: Monica Lewinsky. Unbeweglich. Stoisch. Vielleicht träumt sie von dem Augenblick, als sich ein Mann vor ihr zu Boden warf. Es war Winter, es war kalt. Der Boden war schlammig, dort im Vogelpark Marlow, wo Weißkopf-Seeadler Monica Lewinsky, gebürtige Berlinerin, zur Attacke gegen einen Landsmann flog. "Wenigstens hat sie mich nicht verletzt", sagt Rudolf Reinhard. Der Vizechef des Berliner Zoos war zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern - wegen Monica. Denn der Zoo hatte sie im Alter von vier Monaten nach Marlow ausgeliehen.

inar.de - 17. Jan. 2008
Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder begannen die Pfleger im Zoo Duisburg rechtzeitig vor dem Jahreswechsel mit der Tier-Inventur. Das Jahr 2007 sah etliche kleinere aber auch größere Veränderungen im Tierbestand. Allen voran stehen die Geburten zweier gesunder Delphinjungtiere, womit der Zoo Duisburg erstmals Delphine in 2. Generation hält. Nachzuchten bei den hoch bedrohten madagassischen Fossa, den Koalas und den Orang-Utans konnten ebenfalls im letzten Jahr verzeichnet werden. Nicht weniger als drei Großtransporte bei den Gorillas wurden organisiert mit dem erreichten Endziel, eine vielversprechende Zuchtgruppe am Kaiserberg aufzubauen.

Kieler Nachrichten - 22. Jan. 2008
Naturschützer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Für große Verdienste um den Wildpark Trappenkamp bei Neumünster hat Forstdirektor Heinrich-Wilhelm Barfod am Dienstag das Bundesverdienstkreuz erhalten. Schleswig-Holsteins stellvertretende Ministerpräsidentin Ute Erdsiek-Rave (SPD) überreichte den Orden am Dienstag in Kiel. Barfods Engagement für den Naturschutz sei es zu verdanken, dass die Besucher des Wildparks die Schönheit von Wald und Natur sowie Tiere in weitläufiger Wildbahn erleben können, hieß es in der Begründung. Außerdem setze er sich in der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein, wo er 1970 die heute bundesweit veranstalteten Jugendwaldspiele mitentwickelt habe.

hr online - 17. Jan. 2008
Natur- und Wildpark Brudergrund
Seit 1956 erstreckt sich im malerischen Brudergrund, einer vom Roßbächlein durchzogenen Waldschlucht, ein kleiner Wildpark, der vor allem für Familien mit kleineren Kindern ein Erlebnis ist.

Augsburger Allgemeine - 22. Jan. 2008
Für Wisent "Nox" ist der Umzug die einzige Rettung
Kleinhohenried. "Nox" hat zwei große Leidenschaften. Eine davon sind Karotten. Die andere sind junge Damen. In beiden Fällen lässt sich der stattliche 1,80-Meter-Kerl deutlich stärker von seinen Instinkten leiten als vom gesunden Wisent-Verstand. "Nox" bringt etwa eine Tonne auf die Waage und ist der unumstrittene Herrscher über die Wisent-Herde beim Haus im Moos. Noch. Spätestens im Sommer wird "Nox" die Herde verlassen. Im besten Fall bekommt der Leitbulle eine neue Herde. Findet sich aber kein geeigneter Platz, dann wird "Nox" einen schnellen Tod vor der Großkaliberflinte eines Jägers finden. "Das wäre die letzte denkbare Maßnahme" erklärt Willi Riß vom Donaumoos-Zweckverband. Zunächst wollen die Verantwortlichen um das Wisent-Projekt alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um dem Leitbullen am Leben erhalten zu können.

Tschechien Online - 22. Jan. 2008
Höhere Eintrittspreise im Prager Zoo
Die Teuerungswelle macht im neuen Jahr nicht einmal vor dem Prager Zoo Halt. Grund sind vor allem die höheren Betriebskosten und eine Senkung der Subventionen des Prager Magistrats, wie der Zoo mitteilt. Erwachsene zahlen ab dem 1. Januar 150 CZK, Kinder und Schüler bzw. Studenten 100 CZK, eine Familie mit zwei Kindern 450 CZK. Das Jahresabo bleibt jedoch unverändert: 500 CZK pro Erwachsenen, 1200 CZK pro Familie. Mit den Einnahmen aus dem höheren Eintrittsgeld möchte der Zoo seine Dienstleistungen verbessern: Dazu gehören eine Verbesserung der Verkehrssituation in Prag-Trója, eine geringere Parkgebühr sowie Freifahrten mit der Seilbahn im Zoo für Kinder.

russland-aktuell.ru - 18. Jan. 2008
Kaliningrad: Feuerwehr rettet entlaufenen Waschbär
Am Donnerstag ist ein entlaufener Waschbär aus dem Kaliningrader Zoo unter dramatischen Umständen von der Feuerwehr wieder eingefangen worden. Erst vor einer Woche war er dem Zoo geschenkt worden. Der Flüchtige war am Morgen auf die höchste Spitze eines Baums in der Nähe des Zoos entwischt, berichtet die „Komsomolskaja Prawda“. Zwei Feuerwehrautos rückten zur Rettungsaktion an. Erst beim zweiten Versuch konnte der Feuerwehrmann das Tier beim Schwanz packen. Aber dem Waschbär gelang es abermals, sich zu befreien und so fiel er zum Schrecken der Schaulustigen aus der Höhe direkt auf den Asphalt.

Blick - 19. Jan. 2008
Tiger-Opfer: zugedröhnt im Zoo
San Francisco. Der Fall «Tatiana» nimmt eine neue Wendung: Die drei vom Zoo-Tiger attackierten Männer waren wohl doch keine Unschuldslämmer. Carlos S.* überlebte den Besuch dieser Anlage nicht. Der 19-jährige Paul D.* beichtete dem Vater des von «Tatiana» getöteten Carlos endlich, was an Weihnachten wirklich geschah: Zusammen mit Pauls Bruder Kulbir (23) hätten die drei Freunde Marihuana geraucht und Wodka getrunken, bevor sie am Nachmittag mit dem Auto in den Zoo von San Francisco fuhren. Dort hätten sie den Tiger gereizt, indem sie ihn von der Mauer aus angeschrien hätten. Zehn Tage nach der Beerdigung des 17-Jährigen Carlos rückt sein Kollege «Tatiana» also in ein besseres Licht – was auch den betroffenen Zoo von San Francisco entlastet.

Freies Wort - 18. Jan. 2008
Wie der Tierpark-Elch unsterblich wurde
Schleusingen. Da steht doch tatsächlich ein Riesenelch als Blickfang inmitten der neuen Sonderausstellung. Vor ein paar Jahren noch sprang er im Suhler Tierpark umher, bis er krank wurde und aus der Narkose nicht mehr aufwachte. Tierparkleiter Michael Koch rief damals noch in der Nacht Ralf Nowak an, den befreundeten Präparator im Erfurter Naturkundemuseum. Und unter den geschickten Händen des Künstlers wurde der Elch aus dem Suhler Tierpark unsterblich.

ORF.at - 19. Jan. 2008
Tierisch vergnügt
Der Verhaltensforscher Jonathan Balcombe arbeitet für die wissenschaftliche Anerkennung, dass Tiere Emotionen empfinden und dass diese zu respektieren seien. In seinem Buch "Tierisch vergnügt" fasst Jonathan Balcombe eine Fülle von Beobachtungen und Studien zusammen. Er konzentriert sich dabei auf positive Gemütszustände wie Freude, Fröhlichkeit, Verspieltheit, Wohlbefinden oder Zärtlichkeit und führt viele Beispiele an.

FR-online.de - 18. Jan. 2008
Fusionitis bei Forschungsmuseen
In vielen europäischen Hauptstädten gibt es große Naturkundemuseen von internationalem Rang. In Deutschland dagegen macht sich eine unübersichtliche Anzahl mittelgroßer und kleiner Häuser gegenseitig Konkurrenz. Das soll sich ändern: Immer häufiger kooperieren naturhistorische Sammlungen und fusionieren ihre Institute. Denn die Forschungsaufgaben, die es zu bewältigen gilt, werden immer komplexer. Gerade haben sich elf Forschungsmuseen zum Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen (DNFS) zusammengeschlossen. Zusammen besitzen sie mehr als 100 Millionen Sammlungsobjekte - und damit "die größte Forschungssammlung der Welt", sagt DNFS-Sprecher Reinhold Leinfelder, der Generaldirektor des Berliner Naturkundemuseums. Die Kleinteiligkeit der Forschungslandschaft erschwere das Einwerben von Drittmitteln, für die Politik gebe es keinen Ansprechpartner und international werde die deutsche Forschung weniger wahrgenommen. "Daher müssen wir uns zusammenschließen und an einem Strang ziehen", erklärt Leinfelder. Sachsen erhofft sich dadurch entscheidende Vorteile: "Die Aufnahme der Naturhistorischen Sammlungen Dresden und des Naturkundemuseums Görlitz in den Forschungsverbund Senckenberg lässt uns in die erste Liga international renommierter Forschungseinrichtungen wie dem Natural History Museum in London aufsteigen", sagt Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Sie rechnet bei den sächsischen Einrichtungen mit einer Aufstockung des Personals. Der Verbund biete die Chance, die "herausragenden Bestände" überregional zu präsentieren. In Dresden fehle es aber noch an Ausstellungsfläche. Auch am Standort Frankfurt würde sich das Senckenberg gern vergrößern, das ab nächstem Jahr 450 statt wie bisher 300 Mitarbeiter hat. Durch die Umsiedlung der Universität werden bald Gebäude im Stadtteil Bockenheim frei - die hätte das Senckenberg gern für sich. "Das Potenzial ist da, die Themen sind da, das Interesse ist da" - noch aber stehen weder Zeitplan noch Finanzierung.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international

Niederländische Meldungen

dierennieuws.nl - 23. Jan. 2008
Twee jonge Kleine Verpleegsterhaaien in Artis Aquarium
Zwei junge Kurzschwanz-Ammenhaie im Artis-Aquarium
Heute morgen (23. Jan.) sind zwei junge Kurzschwanz-Ammenhaie in das Aquarium von Artis gesetzt worden und zum erstenmal für das Publikum zu sehen. Die beiden Junghaie entstammen der eigenen Zucht, eine besondere Leistung, so wird allgemein angenommen. Die Zucht bringt außerdem einen Schatz an neuer Information über diese unbekannte Haiart. Die jungen Haie sind vor mehr als einem Jahr aus dem Ei geschlüpft und jetzt groß genug, um in das große Aquarium gesetzt zu werden. Daß die jungen Haie zu besichtigen sind, ist etwas ganz Besonderes. Artis ist nämlich als erstem Aquarium der Welt gelungen, diese Haiart, die selten in Aquarien zu bewundern ist, zu züchten. Was die Zucht noch mehr zu einer besonderen Leistung macht, ist die Entdeckung, daß diese Haiart Eier legt. Es wurde allgemein davon ausgegangen, daß der Kurzschwanz-Ammenhai lebendgebärend ist. Über Lebensweise und Fortpflanzung dieses Tieres ist weiterhin sehr wenig bekannt. Die Zucht der jungen Haie in Artis bietet dann auch erwartungsgemäß einen Schatz an wissenschaftlicher Information - weltweit. Insgesamt sind vier Kurzschwanz-Ammenhaie geschlüpft. Die Mutter der vier Junghaie stammt aus dem Sealife Centre in Helsinki, zwei der jungen Haie siedeln dann auch in die finnische Hauptstadt um, die anderen zwei bleiben vorläufig in Artis. Es gibt drei Arten von Ammenhaien. Sie sind alle bedroht. Die größte Art kann eine Länge von mehr als vier Metern erreichen und über hundert Kilogramm wiegen. Die Exemplare in Artis, die Kurzschwanz-Ammenhaie, die im Indischen Ozean vor Ostafrika vorkommen, werden nicht größer als 75 cm. Die Ankunft der neuen Kurzschwanz-Ammenhaie ist nicht die erste besondere Leistung in der Zucht von Haien in Artis. Im Jahre 2000 war Artis schon erfolgreich in der Zucht eines Stierkopfhais. Davor züchtete Artis mehrfach Graue Bambushaie [?; nl. bruine grondhaaien; laut NEDERLANDSE NAAMLIJST VAN DE RECENTE HAAIEN EN ROGGEN (CHONDRICHTHYES: ELASMOBRANCHII) VAN DE WERELD Synonym für grijze bamboehaai]. Website: www.artis.nl

evenementnieuws.nl - 23. Jan. 2008
Kattenkoppenweek tijdens carnavalsvakantie
Katzenkopfwoche während der Karnevalsferien
Während der Karnevalsferien von Samstag, den 2., bis einschließlich Sonntag, den 10. Februar, organisiert Dierenrijk in Nuenen die Katzenkopfwoche. In dieser Themenwoche wird extra Aufmerksamkeit aufgewandt für die Katzenartigen wie Tiger, Luchse und Wildkatzen, aber auch für die Katzenhaie. Zugleich gibt es Aufmerksamkeit für verkleidete Kinder. Je bezahlendes Elternteil hat ein Kind am 2., 3., 4. und 5. Februar freien Eintritt, wenn es verkleidet in das Dierenrijk kommt. Am Mittwoch, den 6. Februar schließt der Park den Karneval ab mit Heringshappen für die Eisbären. Die Bären erhalten 13 Uhr Hering, der in großen Eisklumpen eingefroren ist. Die sechs Eisbären spielen mit ihrem Essen, bis sie den Hering aus dem Eis "befreit" haben. Mehr Informationen über das Dierenrijk: www.dierenrijk.nl.

dierennieuws.nl - 22. Jan. 2008
In het wild zijn de dieren niet veilig meer
In der freien Natur sind die Tiere nicht mehr sicher
Wenn Wildtiere in ihrer eigenen Umwelt (über)leben können sollen, abseits von den Menschen, dann wird die Autorin dieser Zeilen das als erste begrüßen. Leider konnte ich mich jedesmal, wenn ich meine Lieblinge unter den wilden Katzen in deren eigenen Lebensräumen besuchte, die Tiger in Indien und die Großkatzen in Afrika, nicht wirklich davon überzeugen, daß die Tiere es dort so gut haben. Täglich wird ihr Lebensraum kleiner und täglich leben sie mit der Möglichkeit und der Angst, gewildert zu werden. Schon wieder einmal ist ein Tigerreservat, Ranthambore in Indien, vor gar nicht langer Zeit so gut wie tigerfrei geworden - durch Wilderei; und das Wildern geht weiter. Selbst in den "geschützten" Naturreservaten können diese Tiere nicht mehr überleben. Den Ernst dieser Situation haben die meisten Menschen noch nicht begriffen. Manche Menschen gehen immer noch davon aus, daß es noch 2.000 Bengaltiger in der freien Natur gibt, doch wissen Sie, daß es in Wirklichkeit nur 750 Tiger sind? Die Tiger in der freien Natur werden genau so schnell abgeknallt wie sie in Gefangenschaft gezüchtet werden. Das kommt durch die fortdauernde Korruption (in den Tigerreservaten) und die Wilderei (innerhalb und außerhalb der "geschützten" Reservate). Die wilden Tiger sind nicht ausgestorben, weil Zoos und Zirkusse sie aus der freien Natur weggefangen haben. Das mag in der Vergangenheit so gewesen sein, aber das ist schon lange nicht mehr der Fall, auch wenn Tierschutzaktivisten Sie lieber an etwas anderes glauben lassen wollen. Andererseits werden auch die in Gefangenschaft lebenden Tiger nicht ausgewildert, trotz des schönen Geredes der Tiergärten über Arterhaltung. Die Nachfrage nach Tiger bleibt bestehen. Die Knochen werden verarbeitet zu Arzneimitteln, das Fell zum Kleidungsstück oder zum Prunkstück und in einigen Fällen wird der ganze Tiger ausgestopft. Die Nachfrage nach den Tieren ist so groß, daß es keinen Unterschied macht, daß hier auch in Gefangenschaft lebende Tiere dafür verwendet werden. In China ist sogar ein spezielles Zuchtzentrum aufgebaut worden, denn dort erscheinen die Tiger auch als Delikatesse auf der Speisekarte. Trotz alledem geht das Wildern in der freien Natur knallhart weiter. Und dann haben wir nicht nur die Tiger. Schauen wir zum Beispiel auf die Geparden in den afrikanischen Ländern, dann kann ich nur sagen, daß die Uhr für dieses prächtige Tier immer schneller zu ticken beginnt. Durch Freiwilligenarbeit für die Stiftung Spots weiß ich, was die Probleme sind und wie schwierig es ist, um den Großteil der Menschen vom Ernst dieser Sache zu überzeugen. Geparden waren zunächst in erschreckend großer Anzahl aus der freien Natur gefangen - durch reiche Ölscheichs, die das schnellste Landtier zähmten und eingesetzt haben für die Jagd. Nach den Bedrohungen durch andere Raubtiere wie Löwen und Hyänen in den geschützten Nationalparks ist natürlich der Mensch die größte Bedrohung für den Geparden. Außerhalb der Nationalparks werden Geparden niedergeschossen von den Landwirten, die sie beschuldigen (oft zu Unrecht), sie würden Jagd auf ihr Vieh machen. Zugleich werden Gepardenmütter getötet und die Jungtiere mitgenommen, um Touristen zu amüsieren. Die Tiere in freier Natur werden auch wirtschaftlich ausgenutzt. Sie werden dann nicht in einen Käfig gesetzt, aber durch den zunehmenden Tourismus werden die Tiere auch aufgescheucht und das habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen, sowohl in Afrika als auch in Indien. Fahrzeuge mit oft lärmenden Menschen darin kreisen die Tiere ein, diese werden bei ihren Jagden gestört und Gruppen werden manchmal auseinander getrieben. Eine Gepardenmutter mit ihren Jungen ist einmal so verfolgt worden, daß eines der Jungen zurückblieb und die Mutter nicht mehr wiederfinden konnte. Es erübrigt sich wohl zu sagen, daß dieses Junge das nicht überlebt hat. Mein Fazit ist dann auch: Daß die Situation in freier Natur für die Tiere nicht ausreichend oder sicher ist, darf kein Grund sein, die Gefangenschaft zu rechtfertigen. Wohl finde ich, daß ein Unterschied gemacht werden muß zwischen Wildtieren und in Gefangenschaft geborenen Tieren (Exoten). Für Letztere bedeutet Auswilderung oft Tod. In freier Natur haben Tiere ihre Freiheit und das ist schön - unter der Bedingung, daß sie nicht eingeschränkt wird durch die Anwesenheit von Menschen. Es sind immer mehr "geschützte" Nationalparks und Reservate entstanden, weil die Tiere in der "echten Wildnis" nicht mehr leben können. Ursachen hiervon sind die Verringerung ihres Lebensraumes, den sich die immer mehr anwachsende Menschenpopulation unter den Nagel reißt, und die Tatsache, daß der Mensch von heute nicht mehr mit wilden Tieren so umgehen kann wie früher. Die "geschützten" Nationalparks erweisen sich als zu klein für die Tiere, wodurch sie sich doch außerhalb der Parks aufhalten - mit den unvermeidlichen Folgen. Innerhalb der Parks werden die Tiere gescheucht durch den zunehmenden Tourismus, der die Tiere in "freier Natur" sehen will, wodurch die Parks immer mehr großen Zoos zu ähneln beginnen. Es müßte eine "Safaritaxe" eingeführt werden, um zu einem besseren Gleichgewicht zwischen "Wildlife" und "Tourismus" zu kommen. Auch die Korruption in den Reservaten und die Wilderei müßten an den Pranger gestellt werden. Die Tierschutzaktivisten müßten sich zusammenfinden, um sich gemeinsam stark zu machen für diesen Zweck: den Erhalt von Tieren in freier Natur. Um damit zu beginnen: Unterschreiben Sie die online-Petition für die Erhaltung des Bengaltigers.
Tekst: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl

dierennieuws.nl - 22. Jan. 2008
IJsbeer in nood: WNF-Rangers voeren actie
Eisbär in Bedrängnis: WWF-Rangers kämpfen
Die jugendlichen Mitglieder des WWF führen ab 2. März drei Monate lang eine Aktion für den Eisbären durch. Mit einem Aktionsbüchlein in der Hand sammeln Kinder Geld für den Schutz des Nordpols. Der Start der Aktion ist ein Rekordversuch von 1.500 Kindern, die als Eisbär verkleidet auf Schlittschuhen ein langes Band bilden. Sie können sich über die Website www.rangerclub.nl anmelden. Die Rangeraktion des WWF der Niederlande ist Teil der internationalen Nordpol-Kampagne des WWF, die später im März für das ganze Publikum startet. Website: www.wnf.nl

dvhn.nl - 22. Jan. 2008
Drenthe stopt 100 miljoen in reeks plannen
Drenthe steckt 100 Millionen in eine Reihe von Vorhaben
Die Provinz Drenthe will in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen Euro in eine große Anzahl von Projekten investieren. Das meiste Geld, rund 50 Millionen wird für die Verlagerung des Tierparks in Emmen reserviert.

borculo.nieuws.nl - 22. jan. 2008
Zodiac Zoos onderzoekt haalbaarheid van themapark bij Hambroekplassen in Borculo
Zodiac Zoos untersucht Machbarkeit eines Themenparks bei den Hambroekseen in Borculo
Bürgermeister und Beigeordnete werden mit Zodiac Zoos untersuchen, ob der Plan für einen Themenpark bei den Hambroekseen realisierbar ist. Zodiac Zoos, eine Organisation, die einige Tierparks in den Niederlanden betreibt, will Het Hambroek zu einer besonderen Allround-Erholungseinrichtung weiter entwickeln.

blikopnieuws.nl - 21. Jan. 2008
Dierentuinen trekken 500.000 bezoekers meer
Tiergärten zogen 500.000 Besucher mehr an
Amsterdam. Im Jahre 2007 haben insgesamt mehr als 10,5 Millionen Menschen einen oder mehrere der 15 Tiergärten besucht, die zusammengeschlossen sind im Niederländischen Zooverband (NVD). Das ausgezeichnete Tiergartenwetter des vorigen Jahres (nicht zu heiß und nicht zu naß) und zwei Gärten, die ein Jubiläum feierten, waren "schuld" daran.

dierenpark-emmen.nl - 18. Jan. 2008
Ringstaartmaki geboren
Katta geboren
Kattaweibchen Doortje hat am 17. Januar ihr sechstes Junges zur Welt gebracht. Doortje ist eine erfahrene Mutter und kümmert sich ausgezeichnet um das Kleine. Vater Danny war Ende vorigen Jahres sehr beschäftigt mit der Fortpflanzung. Er ist das einzige erwachsene Männchen in der Gruppe von 33 und nun also 34 Kattas. Die Tierpfleger haben vor allem Ende September viele Paarungen gesehen und erwarten in den kommenden zwei Wochen noch mehr Kattababys. Da jetzt der Winter so mild ist, sind die Kattas nachmittags auf ihrer Außenanlage zu sehen.

frieslandzoo.nl - 18. Jan. 2008
Zwartvoetpinguïns op eieren
Brillenpinguine brüten
Im Aqua Zoo Friesland haben die Brillenpinguine vier Eier gelegt, verteilt auf drei Nester. Wir hoffen, daß aus diesen Eiern in Kürze Küken schlüpfen und daß wir genauso wie im November 2007 junge Brillenpinguine willkommen heißen können. Den zwei Jungvögeln, die im November schlüpften, geht es gut und sie sitzen zusammen mit ihren Eltern und Artgenossen im Brillenpinguinbiotop.

wisselzoo.nl - 18. Jan. 2008
Textorwevers geïntroduceerd
Dorfweber (Textorweber) aufgenommen
Im Tierpark Wissel sind 42 Dorfweber (Textorweber) aufgenommen worden. Die Dorfweber saßen bereits einige Zeit hinter den Kulissen, um sich an ihre neue Umgebung, ihre Artgenossen und ihre Pfleger gewöhnen zu können. Gestern war es dann endlich soweit und sie konnten ihre neue Voliere für sich entdecken. Zur Zeit besteht der Schwarm Dorfweber im Tierpark Wissel aus 47 Vögeln.

zooantwerpen.be - 17. Jan. 2008
Chuluugi zoekt vrouwelijk gezelschap op
Chuluugi sucht weibliche Gesellschaft
Alaska-Seeotter Chuluugi wird das Leben genießen bei unseren nördlichen Nachbarn. Er verzog am Donnerstag in den Tiergarten Blijdorp, um dort für die nötige männliche Vertretung zu sorgen. In der Hoffnung, daß er für Nachwuchs sorgt, wird unser teuerster Gast zwei weiblichen Ottern Gesellschaft leisten. Es gibt nur noch fünf Seeotter in Europa, deshalb ist es so wichtig, daß Chuluugi für nötige Nachkommen sorgt. Die Niederländer werden ihren Koch gut einweisen müssen, denn Chuluugi stellt gastronomisch hohe Ansprüche - an ein auserlesenes Menu, zu dem u.a. Tintenfisch, Krabbe, Fischfilet, Muscheln gehören. Wir erwarten ihn zu Ostern zurück an seinem vertrauten Platz im Antwerpener Zoo. Hoffentlich bringt er gute Nachrichten mit aus Rotterdam und hat dort einige Nachkommen gezeugt.

gaiapark.nl - 4. Jan. 2008
Grote stijging in bezoekersaantal GaiaPark
Großer Anstieg der Besucherzahlen im GaiaPark
Der Limburger Tiergarten GaiaPark Kerkrade Zoo festigt seine Position als touristische Attraktion in den südlichen Niederlanden. Im Jahre 2007 zählte er 403.696 Besucher. Im Jahre 2006 waren es 318.790 Besucher. Dieser Anstieg (26,6%) ermöglicht GaiaPark, in der kommenden Saison Stufe II des Masterplans in Angriff zu nehmen mit u.a. einer neuen Gepardenanlage und einem großen Nashornbereich. Anfang 2007 kürte die [Zeitschrift] ANWB Kampioen [ANWB = Königlich-Niederländischer Touringclub] den GaiaPark zum schönsten Zoo der Niederlande. Das wird mit dazu geführt haben, daß GaiaPark im November 2007 den millionsten Besucher begrüßen konnte, seit seiner Eröffnung vor zwei und einem halben Jahr.
Neues im Tierbestand. Das Jahr 2007 war auch in bezug auf den Tierbestand ein besonderes Jahr für den GaiaPark. Es wurden 31 Jungtiere geboren. Das hochkarätigste war ein Moschusochse. Es war das erste Mal, daß ein Tier dieser Art in einem niederländischen Zoo zur Welt kam. Auch die Geburt von zwölf Totenkopfäffchen, einem südamerikanischen Wollaffen und einer Bongo-Antilope waren Höhepunkte. Und schließlich wurde das Jahr gut abgeschlossen mit der Geburt eines Auerochsen ["Heck-Rind"] und eines Großen Kudus. Zugleich vergrößerte sich die Tiersammlung des GaiaParks durch die Ankunft von Tieren aus anderen europäischen Zoos. Giraffenbulle Nok kam ganz und gar aus Tschechien, um in naher Zukunft (hoffentlich) für Nachwuchs sorgen zu können. Die Stutengruppe der Przewalskipferde wurde mit einem neuen Hengst bereichert. Auch kamen gegen Ende des Jahres verschiedene Eulen und andere Vogelarten und eine große Gruppe Griechischer Landschildkröten. Diese und viele andere Umzüge von Tieren geschahen alle im Rahmen der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme für gefährdete Tierarten.
Große Umfrage. Um auf der Höhe der Wünsche, Ideen und Erlebnisse der Zoobesucher zu bleiben, wurde im GaiaPark im Jahre 2007 eine groß angelegte Umfrage unter den Besuchern durchgeführt. Ergebnisse aus der Umfrage: Der Großteil der befragten Besucher verbringt mehr als vier Stunden im Park. Die Totenkopfäffchen, die frei im Wald herumlaufen, sind Favorit unter den Besuchern ebenso wie Gaia, der in Kerkrade geborene Gorilla. Der Bereich Amazonia im Park, wo u.a. die Tropenvolieren und die vier Affeninseln zu finden sind, erhalten die höchste Punktzahl, wenn es um das Erlebnis geht. Von den Einrichtungen für Kinder erfreuen sich die jüngeren Besucher am meisten an DinoKarussell und DschungelTour. 60% der Besucher kommen aus den Niederlanden, 22% der Besucher kommen aus Belgien und 18% aus Deutschland. Die Greifvogelvorstellung war die am höchsten bewertete Veranstaltung, die der Zoo organisierte. 97,4% der Besucher geben an, daß sie den Park nochmals besuchen werden. Die Tierart, die von den Besuchern im Park am meisten vermißt wird, sind die Löwen. Auf der Linie des Masterplans entwickelt GaiaPark im Jahre 2010 eine spektakuläre Löwenanlage.
Entwicklungen 2008 Der GaiaPark Kerkrade Zoo hat inzwischen mit seiner "Entwicklungsstufe II" des Masterplans begonnen. Im Frühjahr 2008 kommen drei Breitmaulnashörner an. Zur Zeit wird fleißig gearbeitet an der Anlage für diese imposanten Tiere. Auch die Geparden erhalten eine nagelneue große Unterkunft. GaiaPark wird als einziger niederländischer Zoo Löffelhunde erhalten. Damit man sich optimal an diesen Tieren erfreuen kann, werden einige besondere Aussichtspunkte in afrikanischem Stil gebaut.



Russische Meldungen

www.wwf.ru - 18. Jan. 2008
WWF поддерживает заявления Медведева по экологии
WWF unterstützt Erklärung Medwejews zur Ökologie
Gestern erklärte Dmitrij Medwedjew, daß in Rußland unbedingt die Umweltschutz-Gesetzgebung vervollkommnet werden muß und Organisationen gefördert werden sollen, welche die ökologische Situation im Lande verfolgen. "Unsere Aufgabe: die Umweltschutz-Gesetzgebung in Übereinstimmung zu bringen mit den Geboten der Zeit", erklärte Dmitrij Medwejew am 17. Januar während einer Fahrt in die Oblast Tscheljabinsk. Die Lösung ökologischer Probleme wird zu einer der Prioritäten Rußlands, betonte Medwedjew. "Diese Erklärung Medwedjews erfreut uns, weil heute schon die Ökologie eine wichtigere Rolle in der Staatspolitik spielt, als vor zwei, drei Jahren, und wir hoffen, daß diese Rolle weiter zunehmen wird", sagte in einem Interview mit RIA Nowosti der Direktor des WWF Rußlands Igor Tschestin. Am 20. Januar wird eine erweiterte Tagung des Sicherheitsrates stattfinden, die Problemen der ökologischen Sicherheit Rußlands gewidmet ist. Besondere Aufmerksamkeit auf der Tagung wird Fragen der Umweltschutz-Gesetzgebung gewidmet.

wwf.ru - 22. Jan. 2008
WWF призывает к мораторию на добычу нефти в Арктике
WWF ruft zu einem Moratorium zur Erdölgewinnung in der Arktis auf
Die naturgegeben klimatischen Bedingungen der arktischen Meere erlauben es nicht, die Folgen des Auslaufens von Erdöl effektiv zu beseitigen, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht des WWF. Der Bericht des WWF wurde vorgestellt auf der am 21. Januar eröffneten internationalen Arktis-Konferenz in Tromsø (Norwegen). In diesem Bericht heißt es, die einzige Methode, zerstörende Folgen eine Verschmutzung durch Erdöl in der Antarktis zu vermeiden, sei das Verbot der Erdölförderung in dieser Region, solange es keine effektiven Methoden des Reagierens auf Ölkatastrophen unter arktischen Bedingungen gibt.

wwf.ru - 21. Jan. 2008
WWF приветствует предложение Д.Медведева о создании госоргана по охране окружающей среды
WWF begrüßt Vorschlag D. Medwedjews über die Schaffung eines staatlichen Organs zum Schutz der Umwelt
Das Staatliche Komitee für Ökologie wurde im Jahre 2000 aus den Strukturen der russischen Regierung entfernt, das hatte zu einem stürmischen Protest der Öffentlichkeit geführt. Seit dieser Zeit wurde die Frage nach der Notwendigkeit der Schaffung eines selbständigen Organs zum Schutz der Umwelt eine der aktuellsten Fragen für die Ökologen. WWF und andere Umweltschutzorganisationen hatten sich im Verlauf von sieben und einem halben Jahr bei jeder Reformierung der Regierung an die Führung Rußlands gewandt mit dem Vorschlag, ein solches Organ wiedereinzurichten. In der Zeit des Fehlens eines selbständigen Organs zum Schutz der Umwelt hat sich die ökologische Situation in Rußland wesentlich verschlechtert: es erhöhten sich Verschmutzung der Atmosphäre und der Gewässer, es häuften sich Fälle von Wilderei, die Anzahl der Inspektoren wurde mehrfach verringert, in einem katastrophalen Tempo gelangten immer mehr giftige Abfälle in die Umwelt. Außerdem ist der Schutz der Umwelt eine Sache, von der wesentlich die Autorität Rußlands abhängt. "Gegenwärtig gibt es in Rußland keine staatliche Umweltpolitik, das zeigt sich im Fehlen konkreter Ziele im Bereich des Umweltschutzes", sagt Igor Tschestin, Direktor des WWF Rußlands. "Der Staat behielt nur die Bestrafungsfunktionen. Keine einzige Behörde ist verantwortlich für die Verbesserung der Umwelt. Deshalb begrüßt der WWF im vollen Umfang die Erklärung Medwedjews über die Schaffung eines staatlichen Komitees für Ökologie." Nach Meinung Tschestins wird der Erfolg der Arbeit des Komitees in erster Linie von den Mitarbeitern und den Vollmachten abhängen. "Einerseits ist es notwendig, neue Funktionen einzuführen und diese mit entsprechenden Vollmachten auszustatten, andererseits der neuen Behörde professionelle Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen", meint Tschestin. "Leider sind in den siebeneinhalb Jahren des Fehlens des Staatlichen Komitees für Ökologie in den Behörden nur noch wenige solcher Leute geblieben."

rian.ru - 18. Jan. 2008
У нюрнберского медвежонка Снежинки оказались российские корни
Russische Wurzeln bei Nürnberger Eisbärchen Flocke
Die einen Monat alte kleine Eisbärin, die im Nürnberger Tiergarten künstlich aufgezogen wird, hat russische Wurzeln, erfuhr RIA Nowosti am Freitag von einem Mitarbeiter des Zoos. Nach den Worten des Gesprächspartners der Agentur wurde die Mutter der kleinen Eisbärin, Vera, im Jahre 2002 im Moskauer Zoo geboren, ihre Eltern sind die Eisbären Simona und Wrangel, die ebenfalls in Rußland geboren wurden. Vera kam Anfang Oktober 2004 aus dem Rostocker Zoo in den Nürnberger Tiergarten, in dem sie heute lebt, als in Nürnberg Erweiterung und Modernisierung einer der besten Anlagen für Eisbären in Europa abgeschlossen wurden. Etwas später kam auch Veras künftiger "Gatte", der im Wiener Zoo geborene Felix.


Europäisches Rußland

mr-spb.ru - 22. Jan. 2008
Более тысячи писем в защиту Юнтолово отправится на имя Путина
Mehr als tausend Briefe für den Schutz von Juntolowo an Putin
Auf einem Stadt-Meeting, das dem Internationalen Tag einheitlicher Aktionen gewidmet ist, wird die Unterschriftensammlung für den Schutz des Naturschutzgebietes Juntolowo abgeschlossen. Danach werden alle gesammelten Briefe, es sind etwa tausend, an den Präsidenten geschickt. Wie die Aktivistin der Bewegung Tatjana Skrodenis meint, wird die große Menge an Briefen helfen, die Bedeutung des Problems zu zeigen - das Naturschutzgebiet wird gleich von einigen Projekten bedroht. In seiner unmittelbaren Nähe sollen ein neuer Zoo, ein Wohnviertel und eine Autobahn entstehen. Die Ökologen sind davon überzeugt, daß jedes dieser Projekte schon für sich allein das Naturschutzgebiet vernichten kann.

rt-online - 19. Jan. 2008
В Казанском зоопарке у семейства ошейниковых пекари родилась двойня
Zwillingsgeburt bei den Halsbandpekaris im Kasaner Zoo
Zuwachs im Kasaner Zoo - bei den Halsbandpekaris wurden Zwillinge geboren. Das freudige Ereignis geschah am Vorabend des Neuen Jahres. Bis heute befanden sich die Neugeborenen mit ihren Eltern in Quarantäne, deshalb wurden sie Besuchern und Journalisten nicht gezeigt. Für das Elternpaar Erika und Tschuni ist das bereits der dritte Nachwuchs. Diesmal waren es zwei weibliche Jungtiere. Gegenwärtig werden im Kasaner Zoo zusammen mit den gerade geborenen Jungen sieben Halsbandpekaris gehalten. Ein Pärchen dieser Tiere erhielt unser Zoo vor drei Jahren.

aif.ru - 19. Jan. 2008
В Московском зоопарке родились белые медведи
Im Moskauer Zoo wurden Eisbären geboren
Im Moskauer Zoo wurden einige Eisbären geboren. Das konnten die Spezialisten feststellen anhand des charakteristischen Verhaltens der zwei Weibchen, die, beide trächtig, sich in die Wurfhöhlen zurückzogen, bereits Mitte November ertönte aus den geschlossenen Käfigen das Fiepen von Jungtieren. "Wie viele Eisbären geboren wurden, können wir noch nicht sagen, die Mütter entscheiden selbst, wenn die Jungen herausgeführt werden �in die Welt' - normalerweise geschieht das im März", sagte die Leiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos Jelena Mendosa; sie bemerkte, daß die Mitarbeiter des Zoos nicht zu den Käfigen gehen, um die Bärinnen nicht zu stören. "Jetzt sind die Bärenjungen fast drei Monate alt und den �Stimmen' nach zu urteilen sind es mehrere", bemerkte Jelena Mendosa. "Bei uns leben zwei erwachsene Eisbärenpaare - sie haben bereits Nachwuchs gehabt. Und obwohl das nicht selten vorkommt im Moskauer Zoo, freuen wir uns immer über solchen Zuwachs, weil die Vermehrung dieser großen Raubtiere immer einzigartig ist. Im vorigen Jahr zum Beispiel hatten die Weibchen die Wurfhöhlen nicht aufgesucht", erzählte Mendosa.

vesti.ru - 18. Jan. 2008
Медвежья Санта Барбара
Eisbären-Reality-Show
Den Bärenkindern, die im November im Moskauer Zoo geboren wurden, flößen die Fröste keine Angst ein. Und das nicht einfach deshalb, weil es Eisbären sind, sondern weil die Bärinnen-Mütter ihre Nachkommenschaft verstärkt behüten vor Unwetter und neugierigen Zweibeinern. Die Mitarbeiter des Zoos kennen bisher weder das Geschlecht der kleinen Bären, noch ihre Anzahl genau, sie bestehen auch nicht darauf nachzusehen. Die Bärchen werden niemand gezeigt, auch den Vätern nicht, die sich im Gehege die Zeit vertreiben und noch nicht wissen, daß sie erneut Nachwuchs haben. Das ist ein Gesetz der Natur: die neugeborenen Bärenjungen trinken Milch und schlafen neben ihrer Mutter in der Wurfhöhle, und das Weibchen läßt es nicht zu, daß sie gestört werden, wie wenig einem das auch passen möge. Deshalb wissen die Mitarbeiter des Moskauer Zoos auch, daß Nachkommenschaft da ist - doch wieviel Kleine es sind, können sie nur vermuten. "Wir hören nur ihr Fiepen und danach können wir ungefähr heraushören, wieviel Stimmen aus dieser oder jener Wurfhöhle ertönen. Vorläufig werden wir nicht sagen, wieviel Stimmen es sind, aber es ist nicht nur eine Stimme", erzählt die Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Moskauer Zoos Jelena Mendosa. Die Mitarbeiter des Zoos sind nicht ohne Grund so überaus vorsichtig: eine falsche Bewegung - und das Weibchen gehorcht seinem Instinkt. "Wenn man jetzt eine Beobachtung einrichten würde - irgendeine Kamera, Gucklöcher, das Weibchen würde das ganz bestimmt entdecken und seinen Wurf verstoßen", erklärte Jelena Mendosa. Diese traurige Erfahrung gab es erst vor kurzem. Die kleine Eisbärin Flocke, die im Nürnberger Tiergarten geboren wurde, mußte eine solche von ihrer Mutter ertragen, so daß die beiden mit Gewalt getrennt werden mußten. Die Zoologen sind überzeugt: alles das passierte wegen des Übermaßes an Aufmerksamkeit seitens des Menschen. Interessenten, die das winzige Fellknäuel sehen wollen, gibt es mehr als genug, und dem Zoo bringt es nur zusätzlichen Gewinn. Flocke hat schon ihre Website, Spenden, die aus allen Teilen des Landes kommen. Und diese Geschichte erinnert von Tag zu Tag immer mehr an eine Reality-Show. Daß sie gewinnbringend ist, bewies der weltweit bekannte Eisbär Knut, der auch von seiner Mutter verstoßen wurde und der infolge menschlichen Mitgefühls wohl zum Symbol Berlins wurde und tatsächlich einer der Bestseller auf den städtischen Ladentischen: Plüschknut, Knut aus Schokolade, nur der Lebkuchenknut hat gefehlt. Jetzt ist sogar daran gedacht, einen Film zu drehen. Ob das für Knut selbst gut ist, darüber denkt kaum jemand nach - glückliche Märchen über die Freundschaft von Menschen und Tieren stehen für alle höher im Kurs. Deshalb wird man im Moskauer Zoo die Ereignisse nicht beschleunigen: Besucher gibt es auch so genug, wann die kleinen Bären gezeigt werden, wird ihre Mutter entscheiden. Die Zoologen gehen davon aus, daß das im März sein wird. Die Neugeborenen sind übrigens vom selben Blut wie jene Nürnberger Flocke. Sie ist die Enkelin des vor Gesundheit strotzenden Wrangel, der vor Sehnsucht vergeht am Eingang zur Wurfhöhle und im Voraus das Vaterglück genießt. Die Mitarbeiter des Zoos sind sicher, daß diese Bären - Reality-Show ein gutes Ende haben wird.

dailystroy.ru - 18. Jan. 2008
Аквариум и Океанариум построят в Москве
In Moskau werden Aquarium und Ozeanarium gebaut
Wie bekannt wurde, plant die Moskauer Stadtverwaltung, im Moskauer Zoo ein großes Aquarium mit Unterwassertunneln einzurichten. Das Projekt soll an der Stelle des alten Gebäudes errichtet werden. Im Aquarium werden verschiedene Arten von Meeresbewohnern leben, Einblicke in ihr Leben werden für die Besucher möglich, die durch die Unterwassertunnel mit durchsichtigen Wänden und Dächern spazieren. Außer dem Aquarium werden auf dem Territorium ein Zuschauersaal, ein großes Vortragssaal, ein Café und ein wissenschaftliches Informationszentrum entstehen. Die Termine für die Realisierung dieses so ehrgeizigen Projektes stehen übrigens noch nicht fest, bemerkt die Zeitung "Iswestija". Dafür ist bekannt, daß bereits im nächsten Jahr auf dem Poklonnaja-Berg das größte Ozeanarium Europas entstehen wird. In diesem werden mehr als 6.000 Fische und andere Meerestiere leben. Die gesamte Fläche dieses Komplexes beträgt 180.000 qm.

aif.ru - 18. Jan. 2008
У пингвинов в московском зоопарке появится ледяной дом
Antarktische Bedingungen für die Pinguine des Moskauer Zoos
Im Moskauer Zoo wird ein Pinguinarium entworfen, in das die exotischen Meeresvögel Ende 2009, Anfang 2010 einziehen werden. In dem neuen Gebäude werden alle Bedingungen dafür geschaffen, daß sich die Pinguine wie zu Hause auf dem Kontinent Antarktika fühlen. Es wird dort Eis geben, echten und künstlichen Schnee. Der Fußboden im Pinguinhaus wird stellenweise mit Eisschollen bedeckt sein.

rian.ru - 18. Jan. 2008
Посетители Московского зоопарка в конце марта увидят белых медвежат
Die Besucher des Moskauer Zoos werden Ende März die kleinen Eisbären sehen
Moskau. Die kleinen Eisbären, die Ende November vorigen Jahres im Moskauer Zoo geboren wurden, werden die Besucher Ende März sehen können, teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes des Tiergartens mit. "Die Eisbärinnen brachten ihren Nachwuchs Ende November zur Welt. Wir können noch nicht sagen, wie es den Kleinen geht und wie viele es sind. Jetzt ertönt ein �kindliches' Fiepen aus den Wurfhöhlen, doch um die Bärinnen nicht zu beunruhigen und kein Risiko einzugehen, geht niemand zu ihnen hinein. Die Zoobesucher können die kleinen Bären Ende März sehen", sagte die Gesprächspartnerin der Agentur. Ihren Worten nach haben Eisbärinnen gewöhnlich zwei, drei Junge. Im Moskauer Zoo leben jetzt zwei Eisbärinnen, die schon Nachwuchs hatten. Eine weitere, für die Zucht noch zu junge Eisbärin, befindet sich in der Wolokolamsker Zooaufzuchtstation, erzählte die Mitarbeiterin des Pressedienstes.

news.mail.ru - 17. Jan. 2008
Блокадная каша для бегемота
Blockade-Brei für das Flußpferd
Die Flußpferddame Krassawiza [die Schöne] ist eine Legende des Leningrader Zoos. Was hatte sie nicht alles auszuhalten in ihrem Flußpferdleben - Revolution, Bürgerkrieg, die große Überschwemmung des Jahres 1924, Bombardements und Beschuß, den Hunger während der Blockade. Nach Petersburg kam Krassawiza im Jahre 1911, sie war damals zwei, drei Jahre alt. Ende der 1930er Jahre hielt man sie offiziell für das größte Flußpferdweibchen in den europäischen Zoos. Und "das Männchen Nummer eins" lebte in Berlin. Der dortige Zoo dachte daran, beide Tiere zu "verheiraten" und bat inständig darum, Krassawiza abzugeben. Für die Braut versprachen die Brautwerber ein "Brautgeld" - ein Paar junger kräftiger Flußpferde. Doch die Hochzeit des Jahrhunderts fand nicht statt: die Leningrader wollten sich nicht trennen von ihrem Liebling. Und bald war an Hochzeitspläne nicht mehr zu denken. Unvermutet brach der Krieg aus. Ein Teil der Tiere des Leningrader Tiergartens wurde zusammen mit den Mitarbeitern nach Kasan evakuiert. Die übrigen lernten am Leben zu bleiben. Am empfindlichsten gegenüber Sirenen und Artilleriebeschuß erwiesen sich die Primaten. "Besonders tiefe und schwere Spuren in der Psyche der Affen hinterließ die Bombardierung in der Nacht vom 9. zum 10. September 1941. In einer Entfernung von zwei bis drei Metern vom Affenhaus schlug eine Bombe mit einem Gewicht von 200 kg ein. Ein beträchtlicher Teil des Affenhauses war zerstört, einige Affen tot oder verwundet. Die am Leben Gebliebenen waren dermaßen niedergeschlagen von allem Vorgefallenen, daß sie einige Tage schweigend dasaßen, irgendwie erstarrt, und nicht darauf reagierten, daß um sie herum aus Waffen geschossen wurde", schrieb der Direktor des Tiergartens Nikolai Sokolow. Für Krassawiza sorgte Jewdokija Daschina. Aus Sägespänen bereitete sie für das Tier einen "Brei" zu. Die Pflegerin weichte die Späne in heißem Wasser auf, fügte Ölkuchen, Kleie, Gemüse und ein wenig Brot hinzu. Krassawiza bekam ihre 40 kg Futter am Tag und klagte nicht darüber, daß es nicht schmeckte. Ohne Wasser platzt und blutet die Haut der Flußpferde, deshalb verabreichte Jewdokija Daschina ihrem Liebling eine kosmetische Prozedur. Sie erwärmte auf dem Herd Wasser, zweimal am Tag wusch sie das Tier ab und rieb dessen Haut ein mit Kampferöl und Robbenfett aus alten Beständen. Alles in allem brauchte Frau Daschina täglich bis zu 400 Liter Wasser. Die gefüllten Eimer schleppte sie von der Newa heran. Im Falle einer Gefahr tauchen Flußpferde unter Wasser. Krassawiza stieg während des Beschusses in das trockene Bassin herab, legte sich auf den Boden und stöhnte vor Schrecken. Jewdokia Iwanowna begab sich zu ihr, richtete sich neben ihr ein und umarmte den gewaltigen Hals, soweit ihr das mög