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405 vom 17.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
eigentlich sollte jetzt,
im
Januar, nicht viel los sein, außer Inventurmeldungen oder
wenn gerade
ein Kyrill wütet. Doch noch immer ist
Eisbärsaison. Diesmal ist aber nicht "der" Eisbär
unsere erste Rubrik,
sondern die grundsätzlichere Zoo-Diskussion, die er angeregt
hat. Zwei
ausführliche Artikel stehen hier gegeneinander und zeigen
nicht nur
Unterschiede in der Herangehensweise, sondern auch in der
Qualität der
Recherche. Und beide zitieren Hediger...
Der doch renommierte WELT-Journalist Cord Riechelmann bringt
unter der
- wohl wie leider so häufig nachträglich
hinzugefügten - ebenso reißerischen wie inhaltlich nicht
belegten
Überschrift eine höchst krude sozialethische
Argumentation. Er vermengt bedenkenlos
(langfristige) Evolution und (wenige Generationen) Zucht in
Menschenobhut, er verwechselt Anpassungsfähigkeit des
Individuums (auch
an Zoobedingungen) mit der Entwicklung der Art. Zitate aus 40 oder 150
Jahre alten Standardwerken taugen aber nicht dazu, verkürzt
und als
alleiniger Hintergrund heutige zoobiologische Fragen zu beantworten,
ebensowenig die aus dem Hut gezauberte "Zoobesuchersoziologie",
deren angeblich neue
Erkenntnisse noch
älter sind als der gute Hediger.
Das positive Beispiel für Wissenschaftsjournalismus
finden sie direkt
darunter...
Grotesk ist,
wenn die einen vermuten, die Zoos verheimlichten
der Öffentlichkeit etwas (z. B. Eisbärgeburten) und
mehr Transparenz
fordern, die anderen genau das als unnötige "Exposition der
Tiere"
brandmarken und eine von Besuchern und Medien ungestörte
Aufzucht
fordern - oder besser noch gar keine Jungtiere. Die Wahrheit liegt
natürlich in der Mitte, bei einer mit Augenmaß
betriebenen, an
biologischen Bedürfnissen orientierten Zootierhaltung.
Übersehen wird dabei, daß es keinen
"Skandal" um jene
Eisbären-Jungtiere gab, die frühzeitig
angekündigt wurden (Wien),
während man sich gerade in Nürnberg die ersten Wochen
zurückhielt. Paßt
irgendwie nicht zur Argumentation. Auch von den anderen
Eisbären-Jungtieren
von Rhenen bis Leningrad hört man kaum etwas, und das ist auch
ganz gut
so.
Bei Dutzenden
"Naturaufzuchten" von Eisbären in den Europäischen
Zoos aus dem
Nürnberger Fall einen Beleg für die
grundsätzliche "Unhaltbarkeit"
einer Tierart zurechtzustricken ist unseriös. Zumal der
Eisbär sich
biologisch und stammesgeschichtlich kaum vom Braunbären
unterscheidet
und von einigen Forschern sogar als Unterart angesehen wird.
Vorbildliche Braunbärhaltung zu predigen und zugleich
Eisbärhaltung zu
verdammen paßt nicht zusammen.
Das sonst von mir
unverdrossen
geschätzte Wissenschaftsmagazin
Nano (3Sat) suchte sich, mit Nashornbefruchtung als
filmischem
Aufhänger, als Interviewpartner zum Thema Zootierhaltung
Siegfried
Kämper (Landestierschutzverband Hessen), der allerdings auf
keine Frage
eine klare Antwort geben konnte, Zoos nur als Streichelgehege gelten
ließ und offenbar erst während des Redens zur
fragwürdigen Erkenntnis
gelangte, "wenn die Lebensräume nicht mehr
vorhanden sind, [hilft Züchten nicht mehr,] man muß
dann akzeptieren,
daß das
Porzellan zerschlagen ist". Das ist wieder die
"in Würde
Aussterben lassen"-Faselei, durch zahlreiche Gegenbeispiele
längst
widerlegt und ethisch höchst fragwürdig. Ganz
abgesehen davon, daß er
es ausgerechnet am Beispiel des Nördlichen Breitmaulnashorns
belegen
wollte, bei dem aber Wilderei, nicht Lebensraumverlust das Problem
ist...
Aber,
natürlich, die Nachzucht von
Eisbären als praktischen Artenschutz darzustellen, ist
genauso Quatsch, solange für die zwar zu recht als
gefährdet, aber
keineswegs kritisch eingestufte Art (bei geschätzt
über 20.000
Exemplaren)
noch immer eine Jagdquote von mehreren 100 Tieren im Jahr gilt. Es geht
um den Erhalt einer Zoopopulation, um das Ermöglichen
natürlichen
Brutpflegeverhaltens und vor allem um die Präsentation der
"Botschafter
der Natur", der lebenden Tiere. Das zumindest funktioniert, denn ohne
Knut und Co. hätten die Medien wohl kaum so viel über
die Bedrohung des
Lebensraumes Arktis berichtet. Ob es etwas nützt, wird sich
zeigen; den
Versuch ist es wert.
Ach ja, das ZDF hat kurzerhand "Tierisch Kölsch" aus
dem Programm
geworfen, um die doch noch schnell eisbärig aufgepeppte neue
Soap
"Nürnberger Schnauzen" um eine Woche vorzuziehen.
Und, nicht daß es ganz untergeht: Es gab auch eine
Elefantengeburt, der
Zootierdieb wurde verurteilt, im Fichtelgebirge sind Wölfe
aufgetaucht...
Dirk
Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Unbedingt
mausgrau. Der
Autor des in Ausgabe
399 besprochenen Buches über die ersten
Tierpfleger-Lehrlinge im
Tierpark Berlin, Manfred Kofferschläger, verlost über
die
Zoopresseschau ein Exemplar. Beantworten Sie dafür einfach nur
folgende
Frage: Der Berliner Karikaturist Erich Schmitt machte sich auch einen
Namen mit aktuellen Tierparkzeichnungen für eine Berliner
Tageszeitung.
Wie heißt die Hauptfigur in diesen Karikaturen? Einsendung
bitte
innerhalb einer Woche per E-Mail an die Redaktionsadresse.
(Leider ist das Buch bei Amanzon.de
zwar gelistet, aber noch immer nicht verfügbar)
Quantum-Verzeichnis:
Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft.
Auch die neue QV-Website
ist nun online, hier können Sie nicht nur noch einige Tage
lang
geänderte
Angaben zu Ihrem Park mitteilen, sondern auch
das QV bereits vorbestellen.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
WELT
online - 14.
Jan. 2008
Zoologische
Gärten schaden der Artenvielfalt
von Cord Riechelmann
Die
Illusion der Arche
Noah hat immer dann Konjunktur, wenn die Umweltprobleme
übermächtig zu
werden scheinen. Zurzeit ist die Vorstellung, man könne in der
Natur
bedrohte Lebewesen dadurch retten, dass man sie in Reservaten oder Zoos
hält und züchtet, besonders widersinnig virulent. Ein
kleiner Bär, mit
einem menschlichen Namen auf eine Weise individualisiert, die ihn so
von allen anderen Tieren trennt, das alle für
Menschengesellschaften
entworfenen Entfremdungstheorien vor seinem Beispiel blass erscheinen,
wird zu einer Art Weltstar. Damit wird er für den Zoo zu einem
Wirtschaftsfaktor, zu einer Einnahmequelle, von der wahrscheinlich
selbst der relativ gut situierte Berliner Zoo so nie zu
träumen gewagt
hätte. Alles was jetzt mit den Eisbären passierte,
war längst bekannt
und mit seinen Ursachen und möglichen Prophylaxen beschrieben.
Heini
Hediger, der Begründer der wissenschaftlichen
Tiergartenbiologie, hat
es in seinem 1965 erschienenem Standardwerk getan. Hediger beschreibt
Fälle von Kindstötungen. Als Grund sah Hediger zuerst
Störungen wie
"ganz gewöhnlichen Lärm, wie er von Maschinen,
zuschlagenden Türen oder
unruhigen Menschen verursacht wird". Es ist mit diesem Wissen im Kopf
geradezu grotesk, dass Zoos mittlerweile dazu übergegangen
sind,
Geburten von Elefanten- oder Eisbärenbabys bereits
während der
Schwangerschaft anzukündigen. Einfach weil wegen des dadurch
entfachten
Medieninteresses - und das wird nach dem Ereignis Knut bestimmt nicht
geringer - von Geborgenheit und der damit verbundenen Ruhe sicher nicht
mehr die Rede sein kann. Ein einfaches Rezept gegen die hausgemachte
Unruhe besteht darin, Geburten schlicht nicht mehr
anzukündigen,
sondern abzuwarten, bis sich das Verhältnis von Mutter und
Kind
stabilisiert hat. Das wäre aber schlecht für das
Zoogeschäft.
Davon aber mal abgesehen, zeigt sich in der Ankündigungs- und
Zurschaustellungspraxis der Zoos selbst eine Kapitulation vor ihrem
eigenen Anspruch, auch didaktisch auf die Bevölkerung wirken
zu wollen.
Furore machen bei Medien und Besuchern in der Regel nur solche Tier,
die sowieso schon im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, wie Elefanten,
Giraffen, Löwen, Tiger und Eisbären. Große
Tiere also. Es gehört zu den
erschreckendsten Erkenntnissen der noch relativ jungen
Zoobesuchersoziologie, dass Menschen im Zoo die entschiedene Mehrzahl
der ausgestellten Tiere so gut wie unbeachtet und unkommentiert lassen.
Didaktisch wäre es also sinnvoll, die Aufmerksamkeit gerade
auf diese
Tiere zu lenken und nicht auf das, was immer schon angesehen wurde.
Noch sinnvoller wäre es aber, ganz auf die Ausstellung
großer in
riesigen Streifgebieten lebender Säugetiere zu verzichten. Es
stimmt
nämlich, was der sehr sachliche Nürnberger
Zoodirektor Dag Encke, ein
ausgebildeter Biologe, der "Süddeutschen Zeitung" zum
Bärenproblem im
Zoo sagte: Der Widerspruch, dass man bedrohte Tierarten auf engstem
Raum einsperren muss, um ihren Fortbestand zu sichern, ist nicht
auflösbar.
Der Widerspruch wirft aber eine andere Frage auf: Sind etwa
Eisbären,
die als auf riesigen polaren Eisflächen umherziehende
Einzelgänger
definiert sind, überhaupt noch Eisbären? Denn wenn
alle Eisbären erst
nur noch in ähnlichen Zooanlagen über die Welt
verteilt vorkommen, gibt
es für Eisbären keine Notwendigkeit, neue
Jagdtechniken zu erlernen
oder sich in veränderten Umgebungen zurechtzufinden. Mit der
Gleichschaltung der Umgebung im Zoo werden aber nicht nur Tiere
verblödet, es wird der allgemeine Mechanismus der Evolution,
die
tägliche Auseinandersetzung mit veränderten
Räumen, klimatischen
Bedingungen und Freunden wie Feinden außer Kraft gesetzt, der
erst die
Artenvielfalt hervorgebracht hat. Damit wird die Gefangenschaftszucht
zur Gefahr für die Artenvielfalt.
Hamburger
Abendblatt 17.1.2008
Schauen
oder schützen - wozu braucht man Zoos?
Von
Claudia Sewig
Eisbären und kein Ende. Gefeiert (Berlin)
oder gefressen (Nürnberg), zu
guter Letzt, wenn man so will, gerettet (ebenfalls Nürnberg)
oder
ausgeliehen (Bremerhaven von Hamburg): Die weißen
Pelzträger genießen
zurzeit eine Popularität, die manchen Politiker vor Neid
erblassen
lässt. Doch nicht den wild lebenden Eisbären der
nördlichen Polarregion
wird diese Aufmerksamkeit zuteil. Sondern einer Handvoll Exemplaren in
Menschenobhut. Womit gleichzeitig die Institution Zoo in den Blickpunkt
und, je nach Windrichtung an der Eisbärenfront, in die Kritik
gerät.
Brauchen wir Zoos?
Diese Frage ist vermutlich genauso alt wie
Zoologische Gärten selbst.
Menagerien (der Begriff wurde erstmals 1712 verwendet) unterhielten in
ihren Frühformen ab Beginn des 13. Jahrhunderts vor allem
Päpste,
Bischöfe und Fürsten zur ihrer Erbauung. So war der
Anblick auf die
exotischen Tiere in der barocken Anlage, die Kaiser Franz I. Stephan
1752 in Wien in unmittelbarer Nähe zum Schloss
Schönbrunn gründete,
ausschließlich ihm und seinem Hofstaat vorbehalten. Heute
gilt der
Tiergarten Schönbrunn als ältester durchgehend
bestehender Zoo der Welt.
Kaum vorzustellen, dass sich in der damaligen Zeit
auch nur einer
dieser Menagerie-Besitzer einen Gedanken an artgerechte Tierhaltung
verschwendet hätte. Sie sollten da sein, die possierlichen
Geschöpfe,
und sie sollten gefallen. Parallel zu diesen exklusiven Tierschauen
entstanden jedoch auch Wandermenagerien für das gemeine Volk,
häufig
nur mit einem einzigen Tier wie einem Elefanten oder Nashorn oder mit
einer Kollektion kleinerer Tiere. In diesen Wandermenagerien konnten
erste Erfahrungen mit wilden und exotischen Tieren gesammelt werden,
was Anfang des 19. Jahrhunderts zur Gründung der ersten
bürgerlichen
Zoos führte. So wurden zum Beispiel Anlagen 1828 in London,
1838 in
Amsterdam und 1844 der erste deutsche Zoo in Berlin eröffnet.
Von Anfang an sollten Zoos naturwissenschaftliche
Erkenntnis fördern.
Obwohl keiner auf Anregung einer Universität oder Akademie
entstand,
fertigten Wissenschaftler dort anatomische Zeichnungen an und
studierten Verhaltensweisen. Vieles, was in den folgenden Jahren,
Jahrzehnten und Jahrhunderten über die verschiedenen Tierarten
in Zoos
herausgefunden wurde, fließt heute in den Schutz von
Wildtierpopulationen ein. "Ohne Zoos gäbe es einige Arten
heute nicht
mehr", sagt Roland Wirth, Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) in
München. So konnten
der Wisent, der Echosittich von Mauritius oder der Kalifornische Kondor
nur durch Haltung in Menschenobhut beziehungsweise die Anwendung des
daraus gewonnenen Wissens auf die Freilandpopulationen erhalten werden.
Eines ist hierbei klar: Allein können
Zoos diese Aufgabe nicht
bewältigen. Wie schon der Schweizer Heini Hediger,
Gründer der modernen
Tiergartenbiologie, sagte: "Zoos sind die Notausgänge der
Natur." Aber
ein Notausgang muss irgendwohin führen, wenn er seine Funktion
erfüllen
soll. Und darf nicht einfach blind enden. Deshalb müssen
für einen
ernsthaft betriebenen Artenschutz parallel zur sogenannten
Erhaltungszucht einer bedrohten Art in einem Zoo möglichst
auch immer
Schutzmaßnahmen für das Biotop dieser Tierart im
Freiland erfolgen.
Wenn es nach Wirth geht, würde der Zoo
der Zukunft den Artenschutz in
den Vordergrund stellen. "Dann müsste sich unsere Kultur
allerdings
dahingehend ändern, dass wir bereit wären, so viel
Geld auszugeben,
dass hinter den Kulissen der Zoos eine vernünftige Zucht
betrieben
werden kann. So scheitert es bisher am Geld."
Ein öffentliches Standbein, so Wirth,
müsste jedoch auch weiterhin
jeder Zoo haben. Neben der wissenschaftlichen, arten- und
naturschützerischen Aufgabe kommt einem Zoo ja auch immer die
der
Volksbildung zu. Das Dilemma, das Wirth dabei sieht, ist, dass Zoos
allein durch die unzähligen Doku-Soaps heute schon zu sehr im
öffentlichen Interesse stehen und dabei ein Pseudowissen bei
den
Fernsehzuschauern entsteht. Knuts Lieblingsspielzeug und den Namen
seines Pflegers kennt schätzungsweise schon jeder zweite
Deutsche. Doch
wo genau leben Eisbären in freier Wildbahn? Und wie
groß ist das Revier
eines Eisbärenmannes? "Natur-Entfremdung", sagt Wirth dazu.
"Uns geht
jegliches Gefühl für die Natur verloren."
Zum Thema Eisbär gibt Wirth zu bedenken,
dass hier Tierschutz und
Artenschutz schnell in einen Topf geworfen werden - und einander doch
oftmals widersprechen. Schon der ehemalige Frankfurter Zoodirektor und
Tier-Professor der frühen Fernsehjahre, Bernhard Grzimek,
setzte sich
zwar vehement für den Schutz bestimmter Wildgebiete und gegen
das
unsachgemäße Abschlachten von Robben ein. Wenn ihm
jedoch eine
Zuschauerin vom Tod ihres treuen Hundes schrieb und darum bat, dass er
sich doch bitte für einen Tierfriedhof starkmachen
möge, antwortete er
schlicht: "Kaufen Sie sich einen neuen Hund."
Auch Wirth plädiert hier für
eine klare Trennung: "Wenn es uns wirklich
um Eisbären geht, dann müssen wir nicht über
einzelne Handaufzuchten
sprechen. Bei einer wirklich bedrohten Tierart sollte jedes Mittel
recht sein, aber Eisbären sind noch 20 000 da.
Außerdem gibt es für
diese großen Tiere nur begrenzt Platz in Zoos, das darf man
nicht aus
den Augen verlieren. Nein, wenn es uns um den Schutz der Art an sich
geht, müssen wir als Erstes über unseren
Energieverbrauch und seine
Folgen nachdenken. Denn die machen sich im Lebensraum der
Eisbären
bemerkbar."
Die Diskussion, welche Arten man in einem Zoo
halten sollte und welche
nicht, findet Wirth übrigens unsachlich: "Wenn wir uns
generell für
Tierhaltung aussprechen, ist jede Art in Menschenobhut haltbar - wenn
man ihr die richtigen Bedingungen bietet. Denn das allein setzt
Grenzen. Sonst könnte man auch Blauwale halten."
Vorerst hält sich Deutschland an
Eisbären. Bleibt zu hoffen, dass Knut
in Berlin und seine kleine Artgenossin in Nürnberg nicht unter
der
Kategorie "niedlich" abgehakt und in Kürze vergessen werden.
Und Kinder
nicht zu der Ansicht kommen, dass Eisbären-Mütter
ihre Babys in freier
Wildbahn mit Bürsten kämmen. Sondern dass die beiden
Raubtiere es
schaffen - auch dank der Diskussion, die ihretwegen in Gang gekommen
ist -, den Blick der Menschen wieder mehr auf die Natur zu heften. Dann
wären sie, freilich ungewollt, gute Botschafter.
>> dazu beim Abendblatt: Informationen
zum Thema Zoo
Nürnberger Eisbär
Schwarzwaelder-bote -
16. Jan. 2008
Nürnberger
Eisbärenbaby bekommt einen Namen
An
diesem Freitag soll das Nürnberger Eisbärenbaby
endlich einen Namen
bekommen.
Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly hat am
Mittwoch eine Jury
zusammengerufen,
die bis Freitagnachmittag über die Namensvergabe
berät. In dem Gremium
werden neben Maly auch Bürgermeister Horst Förther,
Vertreter des
Stadtrats, der Tiergartendirektor und Tierpfleger sitzen. Bisher sind
nach Angaben der Stadt rund 25 000 Namensvorschläge per E-Mail
und
Postkarte
im Rathaus eingegangen. Rund ein Fünftel der Mails kam aus dem
Ausland,
zum Beispiel
aus den Beneluxländern, Österreich, der Schweiz,
Norwegen, Frankreich,
den USA und
sogar aus Neuseeland. Die Internetseite der Stadt wurde seit dem
vergangenen Freitag
mehr als 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Das Eisbärenvideo
rückte auf der
Internetplattform
YouTube Deutschland inzwischen unter die Top drei der meistgesehenen
Videos.
Focus Online -
16.
Jan. 2008
Eisbärbaby
sterben
lassen?
Der Nürnberger
Zoo muss Kritik für die Trennung des Eisbärbabys von
seiner Mutter
einstecken. Tierrechtler
meinen, man hätte das Jungtier sterben lassen sollen. "Man
hätte das
Jungtier bei der Mutter lassen und notfalls auch sterben lassen
sollen“, sagte Frank Albrecht von der Tierrechtsorganisation
PETA am
Mittwoch vor
dem Nürnberger Tierpark. Der Zookritiker sprach sich
dafür aus, die
Bärenaufzucht
zu beenden. Die beiden in Gefangenschaft gehaltenen Nürnberger
Muttertiere zeigten
deutliche Verhaltensauffälligkeiten.
Norddeutsche
Neueste
Nachrichten
- 16. Jan. 2008
Das
Eisbärenbuch aus Rostock
Die Baby-Eisbärin
aus Nürnberg hat die Knopfaugen aufgemacht. Die Daten ihres
Lebens
schreibt Antje
Zimmermann vom Rostocker Zoo auf. Sie führt das internationale
Zuchtbuch - und wünscht
sich auch für die Hansestadt Eisbären-Nachwuchs. Alle
Tiere, die
weltweit in Zoos leben, stehen darin. Auch das Eisbär-Baby aus
Bayern
bekommt seine eigenen Spalten.
DWDL.de
- 15.
Jan. 2008
Eisbär-Alarm:
ZDF zieht Zoo-Doku
wegen Flocke vor
Nachdem
Knut inzwischen aus dem "Ach ist der süß"-Stadium
raus ist, kommt das
neue Eisbärenbaby Flocke in Nürnberg gerade recht.
Profitieren möchte
davon das
ZDF, das seine Nürnberger Zoo-Doku schnell noch um eine Woche
vorzieht.
Das ZDF dreht dort die Zoo-Doku "Nürnberger Schnauzen". Und
weil nicht
ganz klar ist, wie lange die Eisbärbaby-Euphorie noch
anhält und man
beim ZDF doch
so gerne die eigene, im Vergleich zum ARD-Pendant deutlich
schwächere
Zoodoku-Schiene
etwas aufmöbeln möchte, zieht der Sender den Start
der "Nürnberger
Schnauzen"
schnell noch eine Woche vor und beendet "Tierisch Kölsch"
vorzeitig.
Ad-Hoc-News -
15. Jan.
2008
Nürnberger
Eisbärenbaby
Das Nürnberger
Eisbärenbaby entwickelt sich weiter prächtig. Eine
Woche nach der
Trennung von seiner
Mutter öffnete es erstmals beide Augen. «Ich habe
den Eindruck, sie
schielt ein
wenig», sagte Tierpflegerin Stefanie Krüger am
Dienstag. Nach Angaben
von Tierarzt
Bernhard Neurohr kann das Weibchen im Moment wahrscheinlich aber nur
Licht und Schatten
wahrnehmen. Die Eisbären-Seite und die Internet-Adresse des
Tiergartens
verzeichnete bislang
über 40 000 Besucher und zwei Millionen Seitenaufrufe. Die
darauf
veröffentlichten
Videos seien seit Freitag bereits mehr als 162 000 Mal angesehen
worden. Zoo-Chef Encke kündigte an, die Aufmerksamkeit um das
Nürnberger Jungtier dafür
zu nutzen, auf die Situation der Weltmeere hinzuweisen. Wenn die
Überfischung nicht
drastisch reduziert werde, könnten die Gewässer bis
2048 kollabieren,
was auch die
Eisbären-Bestände deutlich dezimieren würde.
sueddeutsche.de
- 15.
Jan. 2008
"Flocke"
hat zweites Auge geöffnet
Freude im
Nürnberger Zoo: Eine Woche nach der Trennung des
Eisbärenbabys von der
Mutter hat
das Jungtier sein zweites Auge geöffnet. Das knapp
fünf Wochen alte
Tier könne aber bislang vermutlich nur Licht und Schatten
unterscheiden, erklärte Tierarzt Bernhard Neurohr. Das
mittlerweile
2570 Gramm schwere
Jungtier im Nürnberger Tierpark müsse sich jetzt
langsam an die
optischen Umweltreize
gewöhnen.
WELT ONLINE -
14.
Jan. 2008
Wenn
dem süßen Eisbären die Natur kommt
Das alte
Jahr ging zu Ende, der kleine Knut wurde immer
größer und schmutziger,
und kurz
sah es so aus, als habe sich die Eisbärenhysterie der Nation
auf ein
erträgliches
Maß reduziert. Und dann das: Auch 2008 beginnt mit einer -
dieses Mal
gar nicht
so kuscheligen - Eisbärengeschichte. Es ist die Geschichte
zweier
Nürnberger Eisbärinnen,
die sich als Rabenmütter erweisen. Das Eisbärdrama
von Nürnberg zeigt
erstens: Eisbären sind im besten
Sinne bestialisch
und fressen beizeiten ihre eigenen Kinder. Und zweitens: Menschen
geraten in Verwirrung,
wenn die Natur, die sie zu lieben behaupten, ausnahmsweise ihre
hässliche Fratze
zeigt. Der Anblick von Knut & Co. scheint nur erbaulich,
solange
sie sich wie
Steifftiere benehmen. Kindstötung in zwei Fällen
passt da nicht ins
Bild. Nicht
zu Unrecht befürchtete die Zooleitung daher im Falle einer
weiteren
Katastrophe
einen irreparablen Imageschaden und entschloss sich, entgegen dem
ursprünglichen
Plan, doch für die Handaufzucht.
Bocholter-Borkener
Volksblatt
- 14. Jan. 2008
Hm,
ahh, hm, mehr davon! Hier krault jemand einen
Eisbären-Babybauch
Das kleine
Eisbärenbaby wird immer süßer. Im
Tiergarten Nürnberg verwöhnen die
Pfleger die
Kleine mit Spitznamen "Flocke" nach allen Regeln der Kunst. Das kann
dem
Wachstum nur förderlich sein. Der nächste
große Schritt für das
Eisbärenbaby steht
noch in dieser Woche an: Dann wird es die Augen öffnen.
Tagesspiegel - 14.
Jan. 2008
Auf
den
Zahn gefühlt
Das Nürnberger Eisbärenbaby bekommt die ersten
Zähne. „Es hat am
Samstag ein bisschen
schlechter getrunken, so dass wir die Zahnreihe streicheln
mussten“,
sagte Nürnbergs
Tiergarten-Direktor Dag Encke am Sonntag. Der Tierarzt sehe bisher aber
keinen Grund
zur Beunruhigung. „Das ist wie bei Menschenkindern: Das Baby
wird ein
bisschen quengelig,
es trinkt schlechter, und die Verdauung funktioniert nicht so
gut“,
sagte Encke.
Main Post - 14.
Jan. 2008
Erste
Zähnchen fürs Bärlein
Dem Nürnberger
Eisbärenbaby machen die ersten Zähne zu schaffen. Das
knapp fünf Wochen
alte Jungtier
habe am Samstag schlecht getrunken, so dass man ihm die Zahnreihe
massieren musste,
sagte am Sonntag der Direktor des Nürnberger Tiergartens, Dag
Encke.
Früher als erwartet beginne damit eine kritische Phase
für das
Weibchen, mit erhöhter
Temperatur, schlechterem Appetit und Verdauungsstörungen sei
zu
rechnen. „Das ist
wie bei Menschenkindern: Das Baby wird ein bisschen
quengelig“, fügte
Encke hinzu. Die neue Heimat des kleinen Bären steht offenbar
auch
schon fest: Er solle in einem
Stall in unmittelbarer Nähe des Eisbären-Geheges
untergebracht werden,
sobald er
einigermaßen selbstständig ist, sagte Zoo-Direktor
Encke. Unterdessen
erreichte
den Tiergarten auch die erste Fanpost für
„Flocke“. Sogar Geschenke
gingen ein.
Express.de - 14.
Jan. 2008
Knuts
Milch schützt Flocke
„Die Gewichtszunahme geht sehr schnell. Wir sind sehr
zufrieden“, so
Tiergartendirektor
Dr. Dag Encke über die aktuelle Entwicklung des deutschen
Zoolieblings
„Flocke“. Dennoch hat man in Nürnberg
Angst, die kleine Eisbärin könne
an einer gefährlichen
Darmverstopfung sterben. Aber dank eines Geheimtipps von Knuts
„Ziehfamilie“ bekommt
Stupsnase „Flocke“ nun beste
„Gourmetmilch“ aus dem KaDeWe. Klasse: Was
Knut geholfen hat, rettet nun auch „Flockes“
Leben.
newsclick.de - 13.
Jan. 2008
Berliner
Spezialsirup
soll Nürnbergs Eisbärenbaby aufpäppeln
N24 - 14. Jan.
2008
Wie
zieht man ein Eisbär-Baby auf?
Jeden Morgen
ist Dag Encke am Haupteingang des Nürnberger Tiergartens von
Kameras
und Mikrofonen
umlagert. Gelassen gibt der Zoodirektor Auskunft über das
Heranwachsen
des Eisbärenbabys,
erzählt, wie viel es getrunken hat und dass es schon bald die
Augen
öffnet. Doch
die Euphorie, die sich in Nürnberg rund um die kleine
Eisbärin
breitmacht, mag der
42-Jährige nicht so recht teilen: «Sie ist noch
nicht über den Berg»,
warnt er unermüdlich.
HNA.de - 14. Jan. 2008
Eisbärenbaby
wird immer aktiver
Das noch namenlose Eisbärenbaby sorgt im Nürnberger
Zoo weiter für
Aufregung.
«Sie bringt den ganzen Tag durcheinander»,
berichtete Tierpfleger
Harald Hager.
«Aber man gewöhnt sich dran.» Der
Bewegungsdrang der kleinen Bärin wird
immer größer. Sie «wird aktiver und
stemmt sich sogar manchmal hoch», sagte Tierpflegerin Petra
Fritz.
prcenter.de - 14. Jan.
2008
Eisbären
Nürnberg: Bossi begründet Strafanzeige des WDSF gegen
...
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) nimmt zu der heute von
Rechtsanwalt Rolf
Bossi begründeten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft
Nürnberg
Stellung: "Es entspricht nicht den "artgerechten" Haltungsbedingungen
in einem
Zoo, wenn, wie von Tiergarten-Direktor Dag Encke bereits vor dem
"Eisbären-Drama"
geäußert, ein Zoo es zulässt und einplant,
dass die Nachzucht von der
Mutter aufgefressen
wird. Hier liegen schwere Versäumnisse vor, die durch die
"Rettung" des
dritten Eisbären-Babys nunmehr kaschiert werden sollen. Die
EU-Zoorichtlinien sehen auch die erforderliche Möglichkeit
einer evtl.
Auswilderung
vor. Dies ist durch eine Handaufzucht nur noch eingeschränkt
möglich
und durch die
Art und Weise der Zuschau-Stellung unmöglich. Diese Fehler
sollen in
Nürnberg durch die Strafanzeige vermieden werden. Da die
Eisbären-Nachzucht offenbar, ebenso wie die Delfin-Nachzucht,
ein
unvermeidbares
Risiko darstellt, sollte die Haltung maritimer Säugetiere (
hier
Delfine und Eisbären)
in Zoos grundsätzlich untersagt werden.
Badische
Zeitung - 13. Jan. 2008
Nürnberg:
Rege Beteiligung bei Namenssuche
Server zusammengebrochen:
Für das Nürnberger Eisbärenbaby sind bereits
mehr als 14.000
Namensvorschläge eingegangen.
Während dessen soll ein Spezialsirup aus Berlin der kleinen
Eisbärin
beim Aufwachsen
helfen. Diese Flüssigkeit werde bei der Handaufzucht mit der
Flasche
der
Hundewelpenmilch
beigemischt. Der Maissirup sorgt dafür, dass es nicht zu einer
Darmverstopfung kommt.
Auf der Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de
würden im Minutentakt
mehrere Namensvorschläge
für das Eisbärmädchen eingereicht, teilte
der Tiergarten am Sonntag
mit. Die Seite war erst am Freitag eingerichtet worden. Bis
Sonntagabend
rechnet der
Zoo mit 20.000 Vorschlägen. Darunter befinden sich Namen wie
Franka,
Lina und Käthe
oder auch Nibs, Snowwhite, Aichá und Yuki Chan.
Yahoo!
Nachrichten - 12. Jan. 2008
Nürnberger
Eisbärbaby hat eigene Homepage
Das Nürnberger Eisbärbaby hat nun auch seinen
großen Auftritt im
Internet:
Die kleine Bärin mit dem Spitznamen
«Flocke» hat eine eigene Homepage
bekommen.
Unter eisbaer.nuernberg.de präsentieren die Stadt
Nürnberg und der
Tiergarten seit
Freitag die neuesten Infos sowie aktuelle Fotos rund um das
Bärchen.
Auch Vorschläge
für den endgültigen Namen der Eisbärin
können eingereicht werden. Nach
dem Start der Homepage seien jede Minute 15 E-Mails mit
Namensvorschlägen eingegangen,
berichtete Robert Hackner vom Presseamt Nürnberg. Allein am
Freitagnachmittag seien
1.000 Namensnennungen geschickt worden.
Ruhr Nachrichten - 12.
Jan. 2008
Eisbären-Fans
überlasten Zoo-Server
Wegen des
großen Interesses am Nürnberger
Eisbärenbaby sind in der Nacht
vorübergehend die
Server des Tiergartens zusammengebrochen. Auf der Sonder-Website gingen
rund 400
neue Namensvorschläge ein.
Kanal8
- 12. Jan.
2008
Tierschützer
gegen Tiergarten
Wegen der
"Eisbären-Manie" stellte das Wal- und Delfinschutz-Forum
(WDSF) gestern
Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg. Der Vorwurf lautet:
Verstoß
gegen das Tierschutzgesetz und gegen die
EU-Zoo-Richtlinie.
Staranwalt Rolf Bossi wird das WDSF dabei vertreten. "Wir haben uns zu
der
Strafanzeige entschlossen, weil aus den Fehlern der Tiergarten-Leitung
und aus den
Ereignissen in Berlin offenbar nichts gelernt wurde , sagte der
Vorsitzende des
WDSF, Jürgen Ortmüller. Es sollte jedem Zoo-Direktor
bekannt sein, dass
Eisbären
in Gefangenschaft völlig andere Verhaltensinstinkte als in
freier
Wildbahn aufweisen.
Es zeuge von absoluter Ignoranz dem Leben gegenüber, wenn von
vornherein schon der
Tod einer Nachzucht vom Tiergarten in Kauf genommen wird.
PR-Inside.com / AP - 12.
Jan. 2008
Dem
Eisbärbaby geht es immer besser Erste Zusammenfassung
Erleichterung im Nürnberger Zoo: Dem Eisbärbaby geht
es immer
besser. Am Samstagmorgen
wog es 2.270 Gramm, wie die Stadt Nürnberg berichtete.
Tierarzt
Bernhard Neurohr
erklärte: «Die «Gewichtszunahme ist
optimal.» Die Nacht sei ganz
entspannt verlaufen.
Die Verdauung sei immer noch etwas langsam, aber das
Eisbärmädchen
mache einen noch
besseren Eindruck als am Freitag. Das Junge wurde inzwischen in einen
anderen Raum gebracht, in dem es
vorerst bleiben
kann. Beschafft würden ein Maßband und eine Wanne
zum Wiegen.
«Spielzeug braucht
es noch nicht. Es hat zwei Plüschtiere für den
Körperkontakt, der sehr
wichtig ist. Im Nürnberger Tiergarten überlebten laut
Encke seit 1948
insgesamt 27
Eisbärenbabys.
20 davon mussten wie «Knut» mit der Hand aufgezogen
werden.
Heidenheimer Neue
Presse
- 12. Jan. 2008
Warten
auf den Augenaufschlag
Die öffentliche
Anteilnahme ist enorm. Im Nürnberger Tiergarten stehen die
Telefone
nicht mehr still.
Alle wollen wissen, wie es dem Eisbären-Baby geht. "Mir
fallen stündlich mindestens 20 Spitznamen ein", lacht Petra
Fritz. Die
41-Jährige
ist seit wenigen Tagen die "Ersatzmutter" der kleinen
Eisbärin.
Gemeinsam
mit ihren Kollegen Harald Hager und Horst Maußner
kümmert sie sich rund
um die Uhr
um das Kleine.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung
- 11. Jan. 2008
Jetzt
suchen sie für "Flocke" eine neue Bleibe
"Flocke",
das Eisbär-Baby aus dem Nürnberger Zoo, ist noch
keine fünf Wochen alt
und doch
steht dem Jungtier nach seinem Auszug aus dem Gehege bereits der zweite
Umzug bevor.
"Der Röntgenraum in meiner Praxis ist nicht der richtige Ort
für ihn",
sagte Tierarzt Bernhard Neurohr. Im Internet hat "Flocke" bereits einen
Platz gefunden. Das Baby hat nun auch schon seine eigene Internetseite.
In der Zwischenzeit sucht der Zoo zudem an einer Möglichkeit
einen
Spielkameraden
für die Eisbärin zu finden. Da die Chance einen Zoo
mit einer weiteren
Handaufzucht
zu finden ist aber gering. Noch geringer dabei ist aber die
Wahrscheinlichkeit,
dass dieser Zoo den Eisbären dann auch abgeben würde.
Augsburger Allgemeine
- 11. Jan. 2008
Das
Nürnberger Eisbärbaby muss alleine bleiben
Dem Eisbärmädchen im Nürnberger Zoo geht es
prächtig. Während die
Hoffnung
auf einen Spielkamerad enttäuscht wird, steht für die
Kleine der zweite
Umzug an. «Der Röntgenraum in meiner Praxis ist
nicht der richtige Ort
für ihn», sagte Tierarzt
Bernhard Neurohr am Freitag. Vielleicht nimmt ihn Tierpflegerin Petra
Fritz nun
bei sich zu Hause auf: Sie lebt im Tiergarten und geht derzeit mit dem
Babyfon am
Ohr zu Bett - wenn der Baby-Bär schreit, kann sie ihm schnell
Gesellschaft leisten. Drei Pfleger sollen sich künftig um die
Handaufzucht des kleinen Bärenmädchens im
Nürnberger Tierpark kümmern. Die Prägung auf
eine Person soll so
vermieden werden. Jeder der drei Pfleger, die sich rund um die Uhr um
sein Wohlergehen kümmern, nennt
das Bärchen anders: «Prinzessin» sagt
Harald Hager, «Smilla»,
«Weißwurst» oder
«Stinkbombe»
sagt Petra Fritz und «Flocke» Horst
Maußner.
sueddeutsche.de - 11.
Jan. 2008
Die
Leiden des Dag
Encke
Es gab diesen
einen Augenblick im Nürnberger Eisbären-Schauspiel,
der antiken
Dramatikern vermutlich
nicht übel gefallen hätte. Und zwar als Peripetie,
als jener Wendepunkt
also im
dritten Akt, an dem die Tragödie plötzlich eine ganz
andere Richtung
nimmt. Zwei
ganz unterschiedliche Interpretationsansätze gibt es seither:
Die einen
- und sie
sind deutlich in der Mehrzahl - feiern den Umschlag als den Beginn
eines wunderbaren
neuen Knut-Festspiels. In der Lesart von Zoodirektor Dag Encke aber
nahm das Schauspiel in diesem einen
Augenblick eine Wende ins Tragödienhafte. Am vergangenen
Dienstag um
die Mittagszeit
musste der promovierte Biologe eine Entscheidung treffen, über
die
seither Fernsehsender
in aller Welt jubeln. Encke trennte die Eisbärenmutter Vera,
fünf Jahre
alt, von
ihrer gesunden Tochter, vier Wochen alt. Sogar die Grünen
ließen sich
wenige Stunden nach der Trennung zu der These hinreißen,
die Mutter habe ihr Baby verstoßen.Eine Interpretation, die
der
Nürnberger Chefzoologe
nie verbreitet hatte. Die Bärin habe ihr Kleines wohl deshalb
aus der
Höhle geschleppt,
erklärt Encke, weil sie sich im Angesicht des Rummels vor dem
Gehege
nicht mehr
sicher war, ob sie ihr Junges durchbringen kann. Bei der Suche nach
einem sicheren Platz ließ die Bärin das Jungtier
mehrmals aus
größerer Höhe fallen. Also habe man das
Junge von der Mutter trennen
müssen.
Wäre er nicht Zoochef, sagt der 42-Jährige, "ich
hätte losheulen
können".
Südwest
Presse - 11.
Jan. 2008
Tierpfleger nennt das Eisbären-Baby
Flocke
Das Nürnberger Eisbär-Baby gedeiht unter seiner
Flaschenaufzucht
prächtig: Von Mittwoch
auf Donnerstag nahm das kleine, weiße
Bären-Mädchen 300 Gramm auf zwei
Kilogramm
zu, sagte ein Sprecher der Stadt Nürnberg. Inzwischen
kümmern sich im
Wechsel vier mit der Aufzucht von Bären erfahrene Pfleger
um das Jungtier. Als Nahrung erhält es mehrmals
täglich bis zu 80
Milliliter Welpenmilch.
Dazwischen schläft das Bären-Baby unter einer
Wärmelampe. Offiziell hat
das Eisbär-Mädchen zwar noch keinen Namen.
Tierpfleger Horst Mausner
sagte dem Fernsehsender N 24 jedoch, dass er das Tier Flocke nenne.
"Ich habe
sie heute in den Händen gehabt und sie angeschaut, so
schneeweiß wie
eine Flocke.
Für mich ist sie die Flocke", erzählte er.
Focus Online - 11.
Jan. 2008
Eisbärbaby
trinkt und schläft viel
Schon seit
drei Tagen muss das wenige Wochen alte
Eisbärenmädchen ohne seine
Mutter auskommen
– und schlägt sich dabei erstaunlich gut. Das
Weibchen trinke und
schlafe viel, berichtete Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitagmorgen
im Nürnberger Zoo. Sein Gewicht liege bereits knapp
über 2000 Gramm. Es
bestünden
aber weiterhin Risiken. So könne die Umstellung auf die
Ernährung mit
Kunstmilch
problematisch sein. Das Interesse an der Eisbärenaufzucht sei
weiterhin
enorm, berichtete
Tiergartenchef Dag Encke. Zahllose Menschen erkundigten sich nach dem
Wohl der kleinen
Bärin und machten Namensvorschläge. Der Tiergarten
wolle das Interesse
nutzen, um
auch über die Gefährdung der frei lebenden
Eisbären durch den
Klimawandel aufzuklären.
Passauer Neue Presse -
11. Jan. 2008
Eisbärenbaby kriegt alle drei Stunden
die Flasche
„Es ist ein absolut ruhiges und braves Baby“,
schwärmt
Tiergarten-Vizechef Helmut
Mägdefrau. Schlafen, trinken, schlafen - das kennzeichnet den
Rhythmus
des Eisbärenbabys,
das im Nürnberger Zoo mit der Hand aufgezogen wird. Auch die
zweite
Nacht ohne seine
Mutter hat es problemlos überstanden. Vom Rummel drumherum
bekommt die
Kleine bisher
nichts mit. Sie wird von der Öffentlichkeit streng
abgeschirmt.
Unterdessen steigt das Eisbären- Fieber à la Knut
unaufhaltsam: Viele
tausend Tierfreunde
in Deutschland nehmen Anteil an der Entwicklung der kleinen
Eisbärin.
Medien aus
aller Welt interessieren sich für das Bärchen.
Stuttgarter Zeitung -
11. Jan. 2008
Smilla,
Flocke, Arktika Wie soll das Eisbärmädchen
heißen?
Der Öffentlichkeit wird das Baby vermutlich erst nach Ostern
präsentiert werden.
Das Interesse ist aber jetzt schon riesig. Hunderte von Medienanfragen
treffen ein.
Bis aus der japanischen Hauptstadt Tokio interessieren sich
Journalisten für die
kleine Bärin. Viele tausende Tierfreunde aus ganz Deutschland
senden
Glückwünsche
und Namensvorschläge.
Siegener Zeitung - 11.
Jan. 2008
Eisbärenbaby
«Flocke» entwickelt sich prächtig
Das kleine Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten
entwickelt sich
weiterhin
prächtig. Die dritte Nacht nach der Trennung des vier Wochen
alten
Jungtiers von
seiner Mutter sei sehr gut verlaufen, berichtete Tierarzt Bernhard
Neurohr am Freitagmorgen.
Focus
Online - 11. Jan. 2008
Ein
Grashalm
drückt aufs Gemüt
Nach Ansicht
seiner Pfleger gedeiht das Nürnberger Eisbärenbaby
unter der
Flaschenaufzucht prächtig.
Dem besorgten Tierarzt stinkt aber ein ausgeschiedener Grashalm.
Man beobachte die Verdauung des Eisbären-Weibchens mit Sorge,
sagte
Zoo-Veterinär
Bernhard Neurohr am Freitag. Das Jungtier habe erst nach 72 Stunden
einen Grashalm
ausgeschieden, den es noch in der Höhle seiner Mutter
aufgenommen haben
muss. „Das
zeigt, dass die Verdauung etwas langsamer funktioniert als
gedacht“,
sagte Neurohr. Bei allem Optimismus wies Neurohr darauf hin, dass bei
der Aufzucht
weiterhin Risiken
bestünden.
WELT ONLINE - 10. Jan.
2008
Zeitalter der Verknutung
Uns ist ein Ersatz-Knut geboren
worden. Eigentlich darf das nicht sein, denn
Knut ist eine
eingetragene Marke des Berliner Zoos, der sich mit dem kleinen
Eisbären
finanziell
saniert hat. Ursprünglich hatte man in Nürnberg hart
bleiben und die
Aufzucht des
Bärennachwuchses
den Müttern überlassen wollen, auch auf die Gefahr
hin, dass die ihre
Jungen, wie
das in der Natur immer wieder vorkommt, auffressen. Die Bärin
Vilma
folgte offenbar
diesem natürlichen Impuls. Vera dagegen schien Mutterfreuden
nicht
abgeneigt zu
sein – bis sie, viel zu früh, ihr Junges aus der
Wurfhöhle holte und im
Gehege herumtrug.
Das geschah unter den Augen Dutzender von Fernsehteams aus aller Welt,
von denen
eines wahrscheinlich auch die Ursache für die Unruhe der
Bärin war.
Schon wegen des gewaltigen
Image-Schadens,
der im Zeitalter der Knutisierung damit verbunden wäre, ist es
für
einen Zoodirektor
schwer, das Ethos wissenschaftlicher Tiergärtnerei gegen den
Kuschel-Wahn der Öffentlichkeit
zu behaupten. Man mag also Verständnis dafür
aufbringen, dass die
Leitung des
Nürnberger Zoos
mit quietschenden Reifen die Kurve gekratzt hat. Anlass zum Nachdenken
über das
Selbstverständnis der Zoologischen Gärten sollte das
allerdings schon
sein. Vielleicht
ist der Legitimations-Überbau aus Wissenschaft und Artenschutz
für sie
doch eine
Nummer zu groß. Für beides sind von Menschenhand
aufgezogene Eisbären
wenig ergiebig,
weshalb das Erhaltungszuchtprogramm diese Art des Hochpäppelns
nicht
vorsieht.
PR-Inside.com - 10.
Jan. 2008
«Knut II.» begeistert
weltweit
Es wird bislang noch von der Öffentlichkeit ferngehalten -
und dennoch
ist es binnen weniger Tage zum Star avanciert: Das Nürnberger
Eisbärenbaby erobert
nicht nur die Herzen deutscher Tierfreunde, sondern sorgt auch im
Ausland für jede
Menge Pressewirbel. «Der neue Bärenstar: Knut
II.», schwärmte am
Donnerstag die tschechische Zeitung «MF Dnes». Von
Zürich bis
Ontario, von New
York bis Auckland in Neuseeland: Das noch namenlose Jungtier wird
medial in aller
Welt gefeiert. Und die Zahl der Anfragen von ausländischen
Journalisten
beim Presseamt
der Stadt Nürnberg steigt von Tag zu Tag.
Bild.de - 10. Jan. 2008
30 Grad! Das Eisbär-Baby braucht viel
Wärme
Die kleinen Äuglein geschlossen, die Pfötchen von
sich gestreckt und
schön in
die Decke gekuschelt. Das Eisbär-Baby aus dem
Nürnberger Zoo ist sooo
süß, dass
sich bereits Millionen in den neuen Mini-Knut verliebt haben. Zeitungen
aus der
ganzen Welt berichten über den deutschen Superstar. Die erste
Nacht bei
den Menschen hat die 30 Zentimeter kleine Bärin gut
überstanden. Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr: „Ich bin
optimistisch, sie
ist in
guter körperlicher Verfassung.“ Drei Pfleger
kümmern sich rund um die
Uhr um
das Baby. In der Tierklinik des Zoos hat es ein weiches Kuschel-Nest
aus Heu und
einer karierten Wolldecke.
Mittelbayerische - 10.
Jan. 2008
Eisbär als „kleiner
Star“ – aber Zoo will keinen Rummel
Es ist
kaum größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt
auf einer karierten
Decke und
nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte
Eisbärenbaby ist schon
jetzt der
neue Star im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten
Jungtieren
in den
vergangenen Tagen, nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen,
überwiegt im Tiergarten allmählich die Freude
über das gerettete Baby,
das
tüchtig trinkt und sich allem Anschein nach gut entwickelt.
Doch einen
Rummel,
wie ihn Eisbär Knut im Berliner Tiergarten ausgelöst
hat, möchte man in
Nürnberg vermeiden.
openPR.de
(Pressemitteilung)
- 10. Jan. 2008
Tote Eisbär-Babys finden letzte
Ruhestätte
Die Schicksale
der kleinen Eisbären aus dem Nürnberger Zoo bewegen
die Menschen. Es
wird gehofft
und gebangt, dass der kleine noch lebende Eisbär die
kritischen ersten
drei Monate
übersteht. Seine beiden kleinen Artgenossen hatten keine
Chance. Sie
sind von Bärenmutter
„Vilma“ getötet worden. MemoryGarden24
möchte in dem Trubel um den
lebenden Eisbären
die beiden toten Eisbär-Babys nicht vergessen. Deshalb hat
Deutschlands
größter
virtueller Tierfriedhof eine Gedenkstätte für die
Bärengeschwister
eingerichtet. Die Eisbären haben ihre Gedenkstätte in
prominenter
Umgebung neben „Bruno der Bär“
und „Hund Daisy“ von Moshammer. Die
Kondolenzbucheintragungen mit
passenden Blumensträußen
sind kostenlos.
Netzeitung - 9. Jan.
2008
Nürnberger
Zoodirektor rechtfertigt Eisbärentod
«Wir
würden an keiner Stelle anders reagieren», sagte der
Nürnberger
Zoodirektor.
Von Tierschützern wird dies scharf kritisiert. Man solle
Eisbären in
Zoos weder
halten noch züchten.
taz - Germany
Nürnberger
Zoodirektor Encke Liebslingstier Mistkäfer
Der Zoodirektor Dag Encke wuchs selbst im Zoo auf. Er plädiert
für
artgerechte Aufzucht von Wildtieren. Sein Flascheneisbär soll
Kommunikator
im Klima-Kampf
Tagesspiegel - 9. Jan.
2008
Warum Tiere ihre Babys töten
DER
FALL: Im Nürnberger Zoo hat die Eisbärin Vilma ihre
beiden Ende
November geborenen
Jungen aufgefressen. Ein Verhalten, das im Tierreich unter Raubtieren
nicht
selten zu beobachten ist – Biologen nennen das im Fachjargon
„Infantizid“.
WELT
ONLINE - 14.
Jan. 2008
Warum
Eisbären ihre Kinder töten
Kannibalismus
und Kindstötungen sind in der Natur nicht
ungewöhnlich. Doch bei Tieren
in Gefangenschaft,
wie der Eisbärin im Nürnberger Zoo, gibt es
für dieses Verhalten andere
Ursachen. Tötet
eine Eisbärenmutter ihre Babys, wie es jetzt im
Nürnberger Zoo
geschehen ist, scheint
dies ein besonders eklatanter Fall von gestörtem
Sozialverhalten zu
sein.
WELT ONLINE -
12.
Jan. 2008
Kein
Eisbären-Nachwuchs im Zoo: Knut allein zu Haus
Knut bekommt
vorläufig doch keine Geschwister. Entgegen ersten Hoffnungen
seien die
Berliner
Eisbären-Damen Nancy, Katjuscha und Tosca doch nicht
trächtig gewesen,
sagte Zoo-Tierarzt
André Schüle. Sie seien deshalb wieder ins
Außengehege zu Knuts Papa
Lars gelassen
worden. Zur ausgebliebenen Trächtigkeit der Bärinnen
sagte Knuts
Pfleger Thomas Dörflein: "Es ist in der Natur eben kein
Wunschkonzert.
Was
nicht ist, ist nicht."
WDSF
11.01.2008
(undeklarierte Pressemitteilung)
Eisbären-Drama:
WDSF stellt
mit
Staranwalt Rolf Bossi Strafanzeige
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) stellte am Freitag
aufgrund
der "Eisbären-Manie" durch seinen Vorsitzenden Jürgen
Ortmüller
Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg wegen
Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz und gegen die EU-Zoo-Richtlinie.
Ad-Hoc-News
- 16. Jan. 2008
Nürnberger
Elefantendame Yvonne
Neben der
Sorge um das Eisbärenbaby treibt den Nürnberger
Tiergarten derzeit auch
das Schicksal
von Elefantendame Yvonne um. Wie Zoo-Direktor Dag Encke am Mittwoch
mitteilte, soll
das 40 Jahre alte Tier in den Rostocker Zoo umsiedeln, nachdem im
vergangenen August
ihre fünf Jahre ältere Partnerin Kiri verstorben ist.
Im Gegenzug
bemühe man sich,
über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Wien
zwei Jungbullen
oder zwei Kühe
zu finden. Derzeit prüfen Rostocker Pfleger in
Nürnberg, ob sie
gefahrlos mit Yvonne zusammenarbeiten
können. Zur gleichen Zeit laufen nach Angaben von Encke die
Vorbereitungen auf eine
Umstellung der Nürnberger Haltung auf «protected
contact». Mit Gittern
zwischen
Tier und Pflegern solle die Gefährdung minimiert werden. Dazu
sei auch
der Bau eines
neuen Elefantenhauses mit viel Auslauf nötig. Damit soll
vermieden
werden, dass
irgendwann überhaupt keine Dickhäuter mehr in
Nürnberg zu sehen sind:
«Mit diesen
Tieren kann man so viele Botschaften transportieren», sagte
Encke.
Franken TV - 16.
Jan.
2008
Tiergarten
Nürnberg will weiterhin Elefanten halten
Nach dem
Tod von Elefantendame "Kiri" plant der Tiergarten Nürnberg
Änderungen
in der Elefantenhaltung. Der Tiergarten will die Haltung von Elefanten
in Nürnberg langfristig sicherstellen.
Derzeit stehe kein geeigneter weiblicher Elefant zur
Verfügung, um der
verbleibenden
Elefantendame «Yvonne» Gesellschaft zu leisten,
erklärte
Tiergartendirektor Dag
Encke. Drei Elefantenpfleger aus Rostock sollen nun prüfen,
ob«Yvonne»
in den dortigen
Zoo gebracht werden kann. Falls diese Nürnberg
verlässt, könne die
Elefantenhaltung
in Nürnberg entweder durch zwei Jungbullen oder zwei
Elefantenkühe ohne
Zyklus weitergeführt
werden. Zuvor müsse der Tiergarten allerdings auf eine andere
Haltungsmethode umgestellt
und umgebaut werden.
Augsburger
Allgemeine
- 15. Jan. 2008
Augsburger
Zoo will Nashörner züchten
Augsburg
Der kleine Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo war Kult und das
neue
Nürnberger Eisbärenbaby
ist auf dem besten Weg, Kult zu werden. Da will der Augsburger Zoo
nicht abseits
stehen. Er schmiedet ebenfalls spektakuläre Pläne in
der Tierzucht.
Heuer wird eine
neue Herde von Nashörnern aufgebaut. Die Aussicht auf kleine
Rhinobabys
lässt Direktorin
Barbara Jantschke schon jetzt das Herz warm werden. Bis zum Sommer will
der Zoo zwei Weibchen aus einem
Schutzgebiet für Wildtiere in Südafrika kaufen - eine
teure
Angelegenheit. Denn
die beiden Breitmaulnashörner werden inklusive Transport weit
über 70
000 Euro kosten. Ab Februar läuft eine große
Spendenaktion unter dem
Titel "Rhino-Parade".
Der Zoo will bis zu 200 große Nashörner aus
Kunststoff zum Bemalen an
Sponsoren
aus Wirtschaft und Gesellschaft verkaufen, das Stück
für 2500 Euro.
Jantschke ist zuversichtlich, ausreichend Geld für den Ankauf
zu
bekommen.
Lübecker
Nachrichten -
16. Jan. 2008
Schwerer
Bandendiebstahl: Das Geschäft
mit den Käuzen
Fast
auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass man Dirk D. bei seinen
kriminellen Machenschaften das Handwerk legte. Zum vierten Mal hatte
der Mann aus
Neuhaus in Niedersachsen an jenem Winterabend einen Einbruch in den
Vogelpark Niendorf
gewagt. Auf die Käuze hatte Dirk D. es abgesehen. Ein Freund,
der drei
Häuser weiter in seinem Heimatdorf wohnt, bewies dabei seine
Qualitäten als williger Handlanger. Doch auch ihm wird in
absehbarer
Zeit der Prozess
gemacht. Ebenso wie einem Holländer, dem vermeintlichen
Drahtzieher des
Geschäfts
mit den gestohlenen Vögeln. Schwerer Bandendiebstahl - so
lautete der
Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Insgesamt
fünf Taten zwischen November 2005 und Januar 2007 werden dem
Angeklagten zur Last
gelegt. Einer der Einbrüche - im Februar 2006 - fand im
Tierpark Berlin
statt. Sechs Eulen
und Käuze hatte der jungenhaft wirkende 35-Jährige
hier aus den
Volieren gestohlen.
Nach eigenen Aussagen immer im Auftrag des Holländers, der die
Vögel
dann mit gefälschten
Papieren gegen gutes Geld weiterverkauft haben soll. Ein Jahr und neun
Monate Haft auf Bewährung, ausgesetzt auf zwei Jahre. Dazu
eine
Geldstrafe von 3000 Euro - so lautet das Urteil. Im Hinblick auf die
Schadenswiedergutmachung
"ist das nur ein Bruchteil dessen, was noch auf Sie zu kommt", gibt die
Vorsitzende Richterin dem Angeklagten mit auf den Weg. "Der Rest kommt
im Zivilverfahren."
RZ
online - 9. Jan.
2008
Landauer
Zoo lockte mehr als 165 000 Besucher an
Mehr als 165 000 zahlende Besucher haben sich im
vergangenen Jahr
im Landauer Zoo die Tiere angeschaut. 2007 sei
für die Einrichtung
erneut
ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen, teilte die
Zooleitung am
Mittwoch
mit. Im Jahr zuvor waren knapp 168 000 zahlende
Besucher registriert
worden.
Aachener
Zeitung - 14. Jan. 2008
Besucherrekord im Aachener Tierpark
Exakt 333.303 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den
Aachener Tierpark.
Das sind rund 15 Prozzent mehr als im Jahr 2006. Der Besucherrekord
bedeutet eine
neue Höchstmarke im Tiergarten. Ausschlaggebend für
den ungebrochenen
Besucherzuspruch
war neben dem guten Zoowetter im Frühjahr die steigende
Attraktivität
des Zoos in
den letzten Jahren.
Ostseezeitung -
16.
Jan. 2008
Rostocker
Zoo mit Besucherrekord - Höherer Eintritt
Der Rostocker Zoo hat im vergangenen Jahr mit rund 557 800 Besuchern
ein Rekordergebnis erzielt. Dies sei ein Plus von 74 300 gewesen, sagte
Zoo-Chef
Udo Nagel am Mittwoch in Rostock. Der Erfolg sei darauf
zurückzuführen,
dass sich
Zoos immer mehr zu einem beliebten Ausflugsziel mit hohem
Erlebnischarakter und
vielen Veranstaltungen entwickelten. Allerdings habe der Zoo zu
Jahresbeginn die
Eintrittspreise erhöhen müssen.
Dresden
Fernsehen -
10. Jan. 2008
Karakal & Co - Inventur im Dresdner Zoo
Rund 2200
Tiere gibt es im Dresdner Zoo. Da kann man schon mal leicht den
Überblick verlieren.
Damit alles stimmt, kein Tier verloren geht und alle wissen wie viel
Nachwuchs es
gibt, gab es auch in diesem Jahr eine Inventur. 623.000 Besucher kamen
im vergangenen Jahr nach Dresden. Nicht zuletzt wegen der
neuen Löwenanlage. In diesem Jahr steht das nächste
große Vorhaben auf
dem Plan.
Die Giraffenanlage soll im August fertig sein.
Hannoversche
Allgemeine - 15. Jan. 2008
Calvin
hat
den Rüssel vorn
„Calvin“
hat seinen Titel als Schwergewicht im Zoo Hannover erfolgreich
verteidigt. Der 21-jährige
Elefantenbulle brachte nach Angaben des Zoos vom Dienstag bei der
Tierzählung 4,3
Tonnen auf die Waage und war damit der schwerste Bewohner des
Tierparks. Die zierliche Stachelmaus „Heidi“ errang
dagegen den Titel
in der Kategorie „Kleinstes
Tier“ - sie misst nur sieben Zentimeter.
Wochenanzeiger
Herford
- 15. Jan. 2008
Inventur
im
Osnabrücker Zoo
Alle Zootiere werden im Rahmen der jährlichen Inventur
gezählt, einige
Schildkröten auch
gewogen. Jungtiere, die ihr Geschlecht bisher nicht preisgeben wollten,
wie einige
Kapuzineräffchen und Krallenaffen, werden genauer inspiziert.
Dresden
Fernsehen -
11. Jan. 2008
Sealife
sagt Good Bye
Nachdem
gestern im Zoo die Tiere gezählt worden sind, gab es heute im
Sealife
große Bestandsaufnahme.
Die ist ganz besonders wichtig, denn es geht in die Umzugsplanungen.
Ende Februar
schließt Sealife in Dresden seine Pforten. Für die
Mitarbeiter geht es
in die heiße Phase. Jedes Tier der rund 2000 muss erfasst
werden. Seit der Eröffnung im Mai 2004 gab es in Dresden
zahlreiche
Geburten. So gab es
u.a. regelmäßig Nachwuchs bei den beliebten
Seepferden, den Katzenhaien
und den
Rochen. Alle Versuche Sealife mit mit einem Neubau in Dresden zu
halten, sind gescheitert.
Nun geht es weiter nach Cuxhafen.
> Cuxhaven...
Tagesspiegel
- 10.
Jan. 2008
Funktioniert die Auswilderung von Zootieren?
Viele Zoos
beteiligen sich an der sogenannten Erhaltungszucht. Dabei geht es
darum, seltene
Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, am Leben zu erhalten. Der
Artenschutzexperte
des WWF, Volker Homes, kann eine ganze Reihe von erfolgreichen
Versuchen der Auswilderung
solcher gefährdeter Tierarten nennen. Allerdings
schränkt er ein:
„Raubtiere wie
Eisbären oder auch Tiger können nicht ausgewildert
werden, wenn sie in
Gefangenschaft
geboren werden.“ Wenn sie sich erst einmal an Menschen
gewöhnt haben,
werden sie
immer wieder die Nähe von Menschen suchen. Und bei den dabei
entstehenden Konflikten
ziehen die Tiere meistens den Kürzeren.
Planung
und
Bau
Volksstimme
Magdeburg - 9. Jan. 2008
"Eine jetzige Übernahme
hätte die Zoo-Finanzierung
gefährdet"
Ursprünglich war geplant, die Grusonschen
Gewächshäuser an der
Schönebecker
Straße ab 2008 durch die Magdeburger Zoo GmbH betreiben zu
lassen. Doch
bis
heute befinden sich die sanierungsbedürftigen
Glashäuser immer noch in
städtischer Hand. Grund : Die Zoo GmbH lehnte die
Übernahme der
Glashäuser mit tropischem Klima im Januar ab. "Die
Übernahme zum
gegenwärtigen Zeitpunkt hat nicht geklappt, weil sie
die Finanzierung des gesamten Zoo-Projekts in Gefahr gebracht
hätte ",
erklärte Dr. Kai Perret. Die Schauhäuser, die unter
Denkmalschutz
stehen, gelten als
sanierungsbedürftig. Derzeit finden beispielsweise im
sogenannten
Wintergarten
Reparaturen am Dach statt. Eine aus dem Jahre 2005 stammende Studie im
Auftrag
des Kommunalen Gebäudemanagements ergab, dass eine
Grundsanierung etwa
5
Millionen Euro kosten würde. So wird erst einmal zwischen
Stadt und Zoo
weiter über die Übernahme der
Gewächshäuser verhandelt. Denn obwohl der Zoo die
Tropenhäuser in
Buckau jetzt noch nicht betreibt, arbeiten
Zoomitarbeiter und Experten der Fachhochschule Magdeburg-Stendal an der
Zukunft
der Grusonschen Gebäude, in denen etwa 3600 tropische und
subtropische
Pflanzenarten zu besichtigen sind. Die Idee ist, die 1896 erbauten
Gewächshäuser in ein Artenschutzzentrum umzuwandeln.
Ab wann die
Gruson-Gewächshäuser unter Zoo-Regie betrieben
werden, ist derzeit
noch offen.
NZZ
Online - 14.
Jan. 2008
Mehr
Platz für die «Mutzen»
In Bern
ist am Montag der Spatenstich zum neuen Bärenpark erfolgt.
Gebaut wird
eine neue
Anlage in der Nähe des bestehenden Bärengrabens. Die
Tiere erhalten
mehr Platz und
eine artgerechtere Umgebung. Der neue Park kostet gegen 10 Millionen
Franken und
wird fast vollständig durch Sponsoren und Gönner
finanziert.
azonline - 14. Jan.
2008
Berner
Bären haben bald ein neues Gehege
Die Bären
im Berner Bärengraben erhalten bald mehr Auslauf und ein
naturnahes
Gehege am Aarehang.
Mit dem Spatenstich ist der offizielle Baubeginn für den neuen
Bärenpark gefeiert
worden. Der symbolische erste Spatenstich bestand darin, dass Berns
Gemeinderätin Barbara
Hayoz und der Chef der Mobiliar-Versicherungen, Urs Berger, mit je
einem Presslufthammer
ein Loch in die Wand des Berner Bärengrabens bohrten. Durch
einen
Tunnel werden
dereinst die Bären vom Graben in den Park gelangen. Ab Sommer
2009
steht den Bären am Aarehang, auf der anderen Seite des
Tunnels, ein
über 6000 Quadratmeter grosses Gehege zur Verfügung.
Der Bau des neuen
Parks kostet gegen zehn Millionen Franken. Finanziert wird das
Projekt fast ausschliesslich mit Sponsorengeldern und Spenden.
Märkische
Allgemeine
Das
Freizeitbad in Lübbenau soll 2008 um eine watschelnde ...
Noch höhere Rutschen oder zusätzliche Strudel waren
für uns keine
Alternative, um noch mehr Gäste anzulocken“, sagt
Michael Jakobs,
Geschäftsführer der Lübbenauer Spreewelten
GmbH. Auf der emotionalen
Welle des Berliner Eisbären Knut will das Freizeitbad
Lübbenau
(Oberspreewald-Lausitz) mitschwimmen und künftig seinen
Erlebnischarakter durch eine ungewöhnliche Attraktion
bereichern. „Da
sind wir plötzlich auf Pinguine gekommen“,
erklärt Jakobs. Im nächsten
Jahr sollen nun zwölf Humboldt-Pinguine zu den
„festen Mitarbeitern“ im
Bad zählen. „Wenn die Pinguine eine ordentliche
Anlage kriegen und
artgerecht gehalten werden, gibt es sicher keine
Einwände“, sagt der
Cottbuser Tierparkdirektor Jens Kämmerling, der einer
Kooperation nicht
abgeneigt wäre. Bereits mehrere ostasiatische Mandarinen-Enten
aus dem
Cottbuser Zoo fühlen sich im Freizeitbad wohl.
Aktionen
Ostsee
Netz - 14.
Jan. 2008
Sea
Life sucht 'Seemannsgarn'
Seemannsgarn.
Einheimische und auch Ostsee-Urlauber kennen sie alle, die
fantasievollen Erzählungen
von Riesenkraken und Meerjungfrauen, Seeräubern und
abenteuerlichen
Reisen. Das
Sea Life Timmendorfer Strand sucht, abseits von diesen
Märchen, „wahre
Geschichten“
aus dem Leben eines Fischers oder Seemanns in der heutigen modernen
Zeit. „Dieser Wettbewerb findet in Sea Life Aquarien in ganz
Europa
statt. Wir wollen
mit dieser Aktion die besten und spannendsten Alltagsgeschichten im
Leben der Fischer
festhalten. Viele Menschen wissen wenig über die Arbeit auf
dem Meer,
abgesehen
von den klassischen Seemannsgarngeschichten. Das wird sich jetzt sicher
bald ändern“,
so Sabine Eckert, Pressesprecherin des Sea Life Timmendorfer Strand.
Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge
der ist 1. März 2008. Die beste Geschichte wird mit 200 Euro
prämiert.
Die weiteren
Plätze zwei bis zehn erhalten Freikarten für das Sea
Life Timmendorfer
Strand.
nh24.de - 12. Jan.
2008
Bei
Vollmond in
den
Tierpark
Reinhardswald.
In der kalten, dunklen Jahreszeit sitzen die Menschen vor dem Kamin in
der warmen
Stube, lesen etwas und trinken vielleicht einen Tee. Was aber machen
die Tiere draußen im Tierpark? Wenn der Vollmond am
Sternenhimmel
leuchtet und dem Tierpark ein
geheimnisvolles
Licht gibt, kann man so manches beobachten, was man sonst
tagsüber gar
nicht mitbekommen
würde. Um dies zu ermöglichen, bietet die
Tierparkverwaltung vom 19.
Januar
(Samstag) bis
22. Januar (Dienstag) täglich Vollmondführungen durch
den winterlichen
Tierpark
an. Der erfahrene Berufsjäger und Dioramagestalter Uwe Dreyer
und Jäger
Dieter Sellemann
vom Kreisjagdverein Hofgeismar erwarten Interessenten jeweils um 18:00
Uhr am Eingang
des Tierparks, um mit ihnen gemeinsam dieses Naturschauspiel zu
erleben.
Gera.de
- 11. Jan.
2008
Vortragsreihe im Tierpark startet am 11. Januar
Ein Vortrag
mit einem Rückblick auf das Tierparkjahr 2007 findet am
Freitag, 11.
Januar, 19
Uhr, im Rahmen der gemeinsame Veranstaltungsreihe des Tierparks Gera
mit der Terraristischen
Arbeitsgemeinschaft Deutschland e.V. (TAGD e.V.) und dem Verein der
Freunde und
Förderer des Tierparks Gera e.V. in der Naturlehrstube des
Tierparks
Gera statt.
Dabei gibt es viele Informationen u.a. rund um das Baugeschehen,
Wissenschaft und
Forschung, die Entwicklung des Tierbestandes, Futter für die
Vierbeiner
und Tierarztbetreuung.
Weitere Vorträge gibt es
am 8. Februar zur Thematik Farben im Tierreich mit einer
nächtlicher
Begehung im
Tierpark, am 14. März geht es um das Reich der Raubtiere sowie
Hunde
und ihre nächsten
Verwandten und am 11. April heißt es
„Tierarztsprechstunde im
Tierpark“.
Gera.de - 11. Jan. 2008
Tierpark wirbt auf Reisemesse für Gunst
der Besucher
Der Geraer
Tierpark ist auf der Reisemesse „Urlaub 2008“ am
Samstag, 19. Januar,
und Sonntag,
20. Januar, von 10 bis 18 Uhr im Geraer Kultur- und Kongresszentrum
präsent: Obertierpfleger
Steffen Horn und ein Auszubildender des Tierparks werden an beiden
Tagen im Foyer
1, am Stand 23, für der Geraer Tierpark werben. Mit dabei
haben sie
Infoblätter,
Fotos, Plakate und viele Informationen. Wuschlige Meerschweinchen und
Kaninchen
sollen die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Stand des Tierparks
lenken.
Pressrelations
- 16. Jan. 2008
Zoo
Salzburg lässt Tiger auf die Strasse
Der
Salzburger Zoo macht seit Dezember mit einer ungewöhnlichen
Aktion auf sich aufmerksam: An mehreren Stellen der Stadt Salzburg
bestimmen so
genannte "Tigerstreifen" das Stadt- und Straßenbild. Unter
dem Motto
"Mehr
als Zebras. Zoo Salzburg" werden die altbekannten Zebrastreifen damit
um eine
neue Variante bereichert - so ein Zoobesuch hat schließlich
noch
einiges mehr zu
bieten. Genau wie die schwarz-weißen Vorbilder
führen die 2,50m x 6,00
m großen
gelben Streifen dabei quer über die Straßen von
Salzburg. Die ersten
Reaktionen waren durchweg positiv - die Passanten fühlten sich
nicht
nur bestens amüsiert, sondern auch animiert: zum Besuch eines
Zoos, in
dem es immer
wieder etwas Neues zu sehen gibt.
20min.ch - 9.
Jan. 2008
Giftiges
im Zolli-Vivarium
Im Vivarium des Basler Zoos dreht sich an der Museumsnacht vom 18.
Januar alles
um Gift. Im Zentrum steht das Thema Tiergifte. Weshalb von
Muränen-Sushi abzuraten ist,
Clownfische gern mit giftigen Anemonen kuscheln und weshalb einem von
Muscheln
ziemlich übel werden kann, erklärt ein Parcours durch
das nächtliche
Vivarium.
Nachwuchs
wupperguide
- 14.
Jan. 2008
Viertes
Elefantenbaby im Zoo heißt "Tamo"
Ganz aus dem Häuschen waren wohl "Bongi", "Kibo" und "Tika"
am zweiten Januar-Wochenende 2008. Denn in der Nacht zu Sonntag, 13.
Januar 2008,
war es endlich soweit: Elefanten-Dame "Sweni" erhielt Besuch vom
Klapperstorch.
Ein "strammer Junge" war es, der gegen 03.54 Uhr das Licht der Welt
erblickte,
wie der Wuppertaler Zoo voller Stolz in einer Pressemitteilung
berichtet. Für die Afrikanische Elefantin "Sweni" war es dabei
die
erste Geburt.
641 Tage lang hatte sie ihr Junges ausgetragen, in der Nacht zum
Sonntag wurde es
dann schließlich geboren. Mit 97 Kilogramm und einer
Schulterhöhe von
etwa 90 Zentimetern
ein richtiger Wonneproppen - und trotz kürzerer Tragezeit um
einiges
größer und
schwerer als Schwesterchen Tika, die genau sechs Monate zuvor am
Freitag, 13. Juli
2007, als dritter Nachwuchs bei den Elefanten im Wuppertaler Zoo
geboren wurde.
Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren kamen somit nun vier gesunde
Kälber bei den
Rüsseltieren im Tal zur Welt.
Ad-Hoc-News
- 14. Jan.
2008
Elefantenbaby
im Wuppertaler Zoo
Das afrikanische
Elefantenpärchen Sweni und Tusker hat dem Wuppertaler Zoo
Nachwuchs
beschwert. Am
Sonntag wurde der kleine Elefantenjunge Tamo geboren, wie der Zoo am
Montag mitteilte.
Das Tierbaby wiege 97 Kilogramm und habe eine Schulterhöhe von
90
Zentimetern.
Stern Shortnews - 14.
Jan. 2008
Freizeit: Wuppertaler Zoo meldet die Geburt
eines
Elefantenbabys
Am gestrigen Sonntagmorgen erblickte im Wuppertaler Zoo erneut ein
Elefantenbaby
das Licht der Welt. "Tamo" ("der stramme Junge") wiegt 97 Kilogramm und
ist 90 Zentimeter
groß.
Westdeutsche
Zeitung - 13. Jan. 2008
Wieder
Nachwuchs im Zoo: Elefantenfamilie komplett
Wuppertal. Kaiserwetter und ein Hauch von Frühling lockten am
Sonntag
hunderte Ausflügler
in den Wuppertaler Zoo. Zum ersten Mal in diesem Jahr war richtig viel
los zwischen
den Gehegen. Beim Rundgang durch die Anlage war allerdings am Eingang
zum Elefantenhaus
Schluss. Ein kleines Schild bat um Verständnis für
die verriegelten
Türen:
„Wegen einer Elefantengeburt
bleibt das Elefantenhaus geschlossen“, war da zu lesen, und
alle
fragten sich: Ist
es denn schon so weit? So weit war es am Sonntagmorgen gegen vier Uhr,
als Elefantenkuh
Sweni nach langen, bangen Stunden einen Elefantenbullen zur Welt
brachte. Damit haben nun alle vier Wuppertaler Elefantenkühe
ein erstes
Mal
Nachwuchs bekommen.
PR-Inside.com
- 10. Jan. 2008
Nachwuchs im Giraffengehege des Dortmunder Zoos
Im Giraffengehege des Dortmunder Zoos gibt es Nachwuchs. Das Jungtier
kam nach Zoo-Angaben bereits am Montag zur Welt. Die im September 2003
geborene
Mutter «Rahima» sei wohlauf, hieß es am
Donnerstag. Der Vater des
Giraffen-Babys
ist der im März 2007 verstorbene
«Mugambi». Derzeit besteht die
Dortmunder Giraffenherde aus drei Weibchen, einem Jungbullen sowie dem
Jungtier. Der Neuankömmling ist das zweite Jungtier seit 2003
und die
22. Giraffengeburt im
Zoo Dortmund insgesamt.
FR-online.de
- 10. Jan. 2008
Äffchen zum Wegtragen
Nachwuchs
im Zoo ist per se schon Star. Vorm Gehege der Guerezas versuchen am
Donnerstagmorgen
Fernsehkameras, Teleobjektive und Menschenaugen die zwei
Schneebällchen
zu sehen,
die von ihren Müttern auf das Fürsorglichste
beschützt und vor den
großen komischen
Aufgeregtheiten außerhalb des Zauns verborgen werden. Die
zwei Hübschen
sind Kikuyu-Guerezas, die am 23. und 30. Dezember zur
Welt kamen.
Kurz vor Heiligabend überraschte die im Jahr 2000 geborene
Gashi die
Zoomitarbeiter
mit ihrem ersten Jungtier, kurz vor Silvester bekam die zwei Jahre
jüngere Iringa
ihr bereits zweites Kind. Die Nabelschnur des Kleinen
blieb im Geäst
hängen. Pfleger mussten das Jungtier befreien, konnten so aber
schon
das Geschlecht
bestimmen. Dieses Äffchen ist ein Junge, bei dem anderen
weiß man es
noch nicht.
RP ONLINE - 10. Jan.
2008
Nichts geht über Mutterliebe
Der Zoo
am Kaiserberg hat mit der Aufzucht von Jungtieren reichlich Erfahrung.
Wenn es
eben geht, wird hier auf Handaufzucht verzichtet. Noch in diesem Monat,
spätestens Anfang Februar wird der Duisburger Zoo den
jüngsten Delfin-Nachwuchs öffentlich vorstellen. Zwei
Jungtiere werden
sich
dann in dem Becken tummeln, die seit ihrer Geburt beide von ihren
Müttern und
nicht durch die Hand des Tierpflegers versorgt wurden. Zum
Glück, wie
Duisburgs
Zoo-Chef Achim Winkler anmerkt, denn auf die öffentliche
Diskussion, in
der
derzeit sein Nürnberger Kollege wegen der
Eisbär-Babys steht, verzicht
er nur
zu gerne. Wenn Winkler auch auf solche Diskussionen wie in
Nürnberg
gerne verzichtet,
gegen einen „KnutBoom“ hätte er wohl
weniger einzuwenden. Auch wenn die
Duisburger Koala-Babys ähnlich
„plüschig“ sind wie der Berliner
Eisbärenjunge
und damit eigentlich Garanten dafür sind, sich die Herzen der
Besucher
zu
erobern, sie haben einen großen Nachteil: Sie sind von Natur
aus
einfach zu
schläfrig.
inar.de
(Pressemitteilung)
- 10. Jan. 2008
Mit Rüsselnase voll ins Leben
Eigentlich
ist er putziger als Eisbär „Knut" und hat auch mehr
zu bieten: mit
herabhängender
Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid
wärmt sich
neuerdings ein junger
Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Die 7jährige
Mutter
JESSY wollte Anfang Dezember ihre Pfleger noch nicht in den
verdienten Feierabend entlassen, als sie komplikationslos ihr bereits
viertes Jungtier
gebar.
Berliner Morgenpost -
10. Jan. 2008
Zoo-Nachwuchs in Berlin: Zwei
Prevost-Schönhörnchen
Die bunt gefärbten Prevost-Schönhörnchen im
Zoologischen
Garten Berlin haben Nachwuchs bekommen. Die zwei gesunden Jungtiere
seien an Weihnachten
zur Welt gekommen und jetzt sehr gut zu beobachten, teilte der Zoo am
Donnerstag
mit.
Stern Shortnews - 11.
Jan. 2008
Freizeit: Premiere für die
Löwenbabys "Aketi" und
"Aru"
im Wuppertaler Zoo
Zum ersten Mal wurden die am 4. Oktober 2007 geborenen
Löwenbabys
"Aketi"
und "Aru" de Öffentlichkeit im Zoo in Wuppertal vorgestellt.
Ihre
Mutter
heißt Malaika, der Vater trägt den Namen Massai. Die
Geburt verlief
unproblematisch, teilte eine Sprecherin des Zoos mit. Eines der
Raubkätzchen hat ein Gewicht von zehn Kilogramm, das andere
bringt
zwölf Kilogramm
auf die Waage. Beide Löwenbabys können nur wenige
Stunden am Tag
betrachtet werden.
sz-online - 11.
Jan. 2008
Zickiges
aus einer heißen Liebesnacht
Sieben auf einen Streich im Chemnitzer Tierpark! Innerhalb von 24
Stunden haben
gleich fünf afrikanische Zwergziegen reichlich Nachwuchs
bekommen -
insgesamt sieben
Zicklein. Stolzer Papa aller sieben Geißlein ist der
stattliche
Ziegenbock Benno
(5), der damit der wohl geilste Bock aus ganz Chemnitz ist.
Ostthüringer
Zeitung - 12. Jan. 2008
Ein
Lämmchen namens Mario
Mario tänzelt
und hüpft mal vor den Füßen von Suzanne
Demmer, mal dahinter, mal
daneben. Oder
er bummelt herum und balanciert auf den Gehwegsteinen. Wenn die junge
Frau ihren
Kleinen ruft, dann springt ein weißes Lamm mit schwarzem
Köpfchen
hervor und blickt
mit seinen dunklen Augen erwartungsvoll zur großen
Menschenfrau.
Mario ist ein Fastweihnachtskind, geboren sechs Tage vor Heilig Abend
im Geraer
Tierpark. Doch seine Zukunft wäre um ein Haar gar nicht so
verheißungsvoll geworden.
Mario sei nachts zur Welt gekommen, erzählt Tierinspektor Jan
Bauer.
Das kleine
Geschöpf schlief am Morgen neben seiner Mutter, stand nicht
auf am
ersten Tag -
und wurde so auch nicht vom Mutterschaf beachtet. Am zweiten Tag nahm
die Pflegerin
das Lamm in ihre Obhut.
PR-Inside.com
- 15. Jan. 2008
Münchner
Tierpark präsentiert zwei Zebra-Babys
Der Münchner Tierpark Hellabrunn freut sich über
Zebra-Nachwuchs. Die
beiden Jungtiere sollen am Freitag der Öffentlichkeit
vorgestellt
werden. Ein Zebra-Mädchen sei bereits kurz
vor Weihnachten geboren worden und habe den Namen
«Halva» erhalten.
Damit habe der
kleine Hengst «Hodari» eine neue Spielkameradin. Er
wurde den Angaben
zufolge vor
rund zweieinhalb Monaten im Tierpark geboren, seine Mutter
«Karina»
kümmere sich «fürsorglich» um ihr
Jungtier.
Lausitzer
Rundschau
Brandenburg - 16. Jan. 2008
Kleine Nutrias locken schon
Fünf niedliche Nutria-Babys können derzeit im
Tierpark der Kreisstadt
beobachtet
werden. Der etwa 14 Tage alte Nachwuchs zeigt schon großen
Appetit. Bis
Ostern hoffen
die Tierpfleger auf junge Ziegen, Schafe, Maultiere, Esel und
Küken.
Gute Nachrichten
gibt es auch von Leoparden-Dame «Mausi» : die
«Seniorin» ist nach
schwerer Krankheit
wieder genesen.
Krone.at
- 15.
Jan. 2008
Hai-Dame
bekommt Nachwuchs
ohne Sex
Als in einem
Aquarium in Ungarn plötzlich Hai-Nachwuchs da war, staunten
die
Betreiber nicht
schlecht, denn das Weißspitzen-Riffhai-Weibchen hatte nie
Kontakt mit
einem männlichen
Artgenossen. Zunächst stand man vor einem Rätsel, nun
glauben Experten,
eine Erklärung
gefunden zu haben: Das Hai-Baby dürfte das Resultat einer so
genannten
Jungfernzeugung
sein. Die auf den Namen Ibolya getaufte Hai-Dame war vor sieben Jahren
in dem Aquaruim
des Nyiregyhaza Centre geboren worden und dort das einzige Tier seiner
Art.
Aalener
Nachrichten - 11. Jan. 2008
Eisbärfieber
auch in Bremerhaven
Mit Hilfe einer Eisbärin aus dem Hamburger Tierpark
Hagenbeck will
der Bremerhavener
Zoo am Meer versuchen, Eisbären zu züchten. Die
fünf Jahre alte Bärin
«Victoria»
traf am Donnerstag in Bremerhaven ein, teilte der Zoo mit. Nach einer
Eingewöhnungsphase soll sie mit dem gleichaltrigen
Bremerhavener Bären
«Lloyd» zusammengebracht werden. Das
Männchen gilt allerdings als rüder
Geselle.
Im März 2006 tötete er die Bärin
«Senja» aus dem Leipziger Zoo, als sie
sich einem
Annäherungsversuch widersetzte.
Hamburger
Abendblatt - 11. Jan. 2008
Hat
Victoria bald einen kleinen Knut?
Nach ihrer Geburt am 15. Dezember 2002 war sie genauso klein, kuschelig
und niedlich
wie alle Eisbärenbabys. Jetzt, mit fünf Jahren und
gut 300 Kilogramm
Gewicht, ist
Eisbärin Victoria in das Alter gekommen, in dem sie selbst
für
Nachwuchs sorgen
soll. Deshalb verließ die Bärin gestern Morgen
Hagenbecks Tierpark
Richtung Bremerhaven,
wo im "Zoo am Meer" Eisbären-Mann Lloyd auf sie wartet.
net-tribune.de - 12.
Jan. 2008
Eisbärenzucht
im Bremerhavener
Zoo
Der Bremerhavener Zoo am Meer will gemeinsam mit dem Hamburger Tierpark
Hagenbeck
Eisbären züchten. Dafür wurde am Donnerstag
die fünfjährige Eisbärin
«Victoria»
von der Hansestadt an die Nordsee gebracht, wie der Zoo mitteilte. In
den kommenden
Wochen soll sie Kontakt zu ihrem Artgenossen
«Lloyd» aufnehmen können.
«Bis die
beiden jungen Eisbären für Nachwuchs sorgen, wird es
noch eine Weile
dauern, denn
man muss sich ja erst mal richtig kennenlernen», teilte der
Zoo mit.
Derwesten.de
- 14.
Jan. 2008
Bären-Hochzeit
im Frühling?
Langsam
durchmisst Felix mit langen Schritten sein Revier. Immer wieder bleibt
er an dem
kleinen vergitterten Fenster stehen, das sein Außengehege auf
der
berühmten Alaskaanlage
in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt mit den Innenräumen
verbindet.
Dahinter
sitzt Lara, seine neueste Angebetete. Denn der "Glückliche"
ist nicht
nur ein siebenjähriger stattlicher Eisbärenmann,
sondern auch der Vater
der Nürnberger
Eisbärenbabys. Doch vom Vaterglück weiß
Felix nichts, er ist vorher
ausgezogen,
um im Ruhrpott auf Freiersfüßen zu wandeln. Lara
jedenfalls dürfte der
"knackige Junggeselle" bestimmt gefallen.
Und wer weiß, vielleicht kommt ja schon im Dezember auch in
Gelsenkirchen ein Knut
oder eine Knutine zur Welt. Die Wurfbox ist jedenfalls schon
eingerichtet.
Stern Shortnews
- 11.
Jan. 2008
Freizeit: Dortmund: Im Zoo ist wieder ein
Baumkänguru
zu Hause
Nach einer Pause von zehn Jahren kann man jetzt wieder ein
Baumkänguru
im Zoo beobachten.
Das Weibchen mit dem Namen "Lumi" ist zwei Jahre alt und wurde Ende
Dezember
von Melbourne nach Dortmund gebracht. Lumi soll nicht alleine
bleiben und demnächst einen Partner bekommen.
Hannoversche
Allgemeine - 14. Jan. 2008
Fiene
fliegt nach Afrika
Es war ein Dezembermorgen wie jeder andere, als Antilopenweibchen Fiene
nichtsahnend
seinen Zoostall verließ und eine 2500 Kilometer lange Reise
nach Afrika
antreten
musste. Seit Jahresbeginn grast die junge Addax-Antilope aus Hannover
nun zusammen
mit 21 anderen Antilopen aus Zoos in Europa und Amerika unter dem
Sternenhimmel
der Sahara. Fünf Jahre hatte es gedauert, bis das vom
zoologischen
Leiter des hannoverschen
Zoos, Heiner Engel, koordinierte und unter der Schirmherrschaft
der UN
stehende
internationale Wiederauswilderungsprojekt damit sein
glückliches Ende
fand.
Tages-Anzeiger
Online - 16. Jan. 2008
Männliches
Zebra
im Zoo Zürich
Seit 1998
ein Zebra-Hengst so unglücklich stürzte, dass er sich
das Genick brach,
beherbergt
der Zürcher Zoo keine Zebrafamilie mehr. Denn bis im Herbst
2007
versuchte der Zoo
erfolglos, ein passendes Tier aufzutreiben, wie Kurator Robert Zingg
heute sagte.
Denn gesucht wurde nicht irgendein Hengst, sondern ein Chapman-Zebra,
eine Unterart
des Steppenzebras. Wegen der vielen Unterarten war die Suche laut Zingg
nicht einfach.
Die Lösung fand sich schliesslich im tschechischen Zoo von
Liberec, mit
dem gut
zweijährigen Hengst «Stripes». Er soll nun
zusammen mit den zwei
bisherigen Weibchen für Nachwuchs sorgen. So wirklich
nahe gekommen sind sich der Junghengst und die beiden Damen aber noch
nicht.
inar.de
- 14. Jan. 2008
Zwei
Steinwälzer aus Dresden eingetroffen!
Eine hübsche
und interessante Erweiterung erfuhr der Vogelbestand in der
Strandvogelvoliere gleich
neben dem Tierkinderzoo. Aus der letztjährigen Nachzucht
überließ der
Zoo Dresden
dem Berliner Zoo zwei Steinwälzer, die so wunderbar zu den
übrigen
Strandvögeln
in dieser Voliere passen!
Bild.de - 12.
Jan.
2008
Ivo
schnackselt fremd Mit einer Minderjährigen!
Da laust
einen ja der Gorilla! Nun wird aus unserem schlaffen Affen ja noch ein
Don Juan!
Erst hielten alle den stattlichen Silberrücken (19, fast 190
Kilo) für
schwul, dann
verliebte er sich Hals über Kopf in Neuzugang Bibi (11)
– nun seit mehr
als einem
Jahr seine Frau und Schnacksel-Partnerin. Und jetzt das: wilder Sex mit
einem kleinen
Mädchen, Djambala (6)! Sieben Minuten lang.
Öffentlich im Affenhaus.
Mehr als 20 Besucher
guckten zu. Bibi musste zugucken, wie ihr Kerl sich mit der
Jüngeren
vergnügte.
Freie Presse - 13.
Jan. 2008
Was
wird aus den drei Limbacher Leomädchen?
Wohin wird es die drei Limbacher Leopardenmädchen Zita, Shira
und Kaori
einmal verschlagen?
Diese Frage bewegt die Besucher des städtischen Tierparks.
Denn bisher
ist die Zukunft
der am 5. August 2007 geborenen Raubtiere ungewiss. „Wohin
die Tiere
vermittelt
werden, steht derzeit noch nicht fest“, so Bernd Schobner,
kommissarischer Amtsleiter
des Kulturamtes der Stadt, das den Tierpark betreut. „Wir
haben bereits
mit dem
Koordinator des Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP)
Kontakt
aufgenommen.“
Michael Flügger, Tierarzt im Zoo Hamburg-Hagenbeck, wiederum
setze sich
mit potentiellen
Abnehmern, also zoologischen Gärten und Tierparks, in
Verbindung.
Allerdings könne
auch er über die künftige Bleibe der drei
Leomädchen noch keine Angaben
machen.
Kieler Nachrichten -
10. Jan. 2008
Wetterfrosch im Wildpark
Eekholt/ Großenaspe. Begrüßt wurden die
zahlreichen Gäste durch die
Mitbgründerin Theda
Hatlapa, die das stellvertretend für ihren Ehemann Dr.
Hans-Heinrich
Hatlapa übernahm,
der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
Theda
Hatlapa zeigte sich in ihrer Ansprache dankbar und glücklich
darüber,
so ein
starkes Team wie den Geschäftsführer Wolf-Gunthram
Freiherr von
Schenck, die Leiterin
der Wildparkschule Ute Kröger sowie die zahlreichen treuen
Mitarbeiter
des Parks
an ihrer Seite zu haben. Viel Beifall gab es¸ als Theda
Hatlapa
Freiherr von Schenck als Anerkennung für
seinen großartigen Einsatz für Eeholt die
„Goldene Eekholt Nadel“
verlieh.
Freiherr von Schenck und Ute Kröger gaben
anschließend einen Bericht
über ihre Arbeit.
2007 sei für Eekholt ein sehr gutes Jahr gewesen. Mit rund
280000
Besuchern hat
der Wildpark mit Abstand das beste Besucherergebnis erzielt. Vorgesehen
ist eine Erweiterung des Projektgruppengeländes, erweiterte
Unterbringungsmöglichkeiten
für Greifvögel, des Storchenhauses und Geheges, der
Sozialräume für die
Wildparkmitarbeiter
und vieles mehr. Im Übrigen ist der Wildpark Eekholt nach
Recherchen
der WAZA der
einzige Wildpark in Deutschland, der heimische Amphibien hält
und
züchtet.
Pforzheimer Zeitung -
11. Jan. 2008
Wisentkuh
vom Leid erlöst
Pforzheim.
Eine 15 Jahre alte Wisentkuh ist gestern morgen im Wildpark durch einen
gezielten
Schuss von ihrem Leiden erlöst worden. Die alte Dame hatte
seit ein
paar Tagen das
Futter verweigert, war abgemagert und konnte wegen
Altersschwäche nicht
mehr aufstehen.
Solinger Tageblatt -
11. Jan. 2008
Lama-Nachwuchs im Vogelpark
Im Tier-
und Vogelpark am Hermann-Löns-Weg wird emsig gearbeitet.
Für das neue
Luchs-Gehege
sind bereits Löcher für das Fundament in den Boden
gebuddelt. In den
nächsten Tagen
gehen die Arbeiten weiter. „Es fehlt aber noch Material
für das neue
Luchs-Haus“,
sagt Tierpflegerin Jeannette Heinrich. Seit Jahren schiebt der kleine
Zoo einen
Schuldenberg vor sich her. Es fehlen 25 000 Euro in der Kasse.
„Deshalb
können wir
das ganze Material nicht sofort kaufen und sind auf Spenden angewiesen,
vor allem
auch auf Materialspenden.“ Ende vergangenen Jahres sind
Schriftführer
Klaus-Dieter Schönberger und die Kassiererin
Irene Schönberger aus dem Vorstand des Trägervereins
des Tier- und
Vogelparks zurückgetreten.
Es habe unüberbrückbare Unstimmigkeiten zwischen den
etwa 20
Mitgliedern gegeben,
berichtet Reinhold Hawranke, Vorstandsmitglied des speziell
gegründeten
Fördervereins.
In den nächsten Wochen ist eine Mitgliederversammlung geplant,
auf der
ein neuer
Vorstand gewählt wird, der den Tierpark nach vorne bringen
soll.
Freie
Presse - 16. Jan. 2008
Alle
Wölfe sind wohlauf
Hirschfeld.
Auf der Besucherterrasse des Bären-Wolf-Geheges im Tierpark
Hirschfeld
herrschte
am Sonntagnachmittag Aufregung. Eine Leserin berichtete, dass
zahlreiche Neugierige,
übers Geländer gelehnt, beobachteten, wie einer der
Wölfe, der zu einer
Vierergruppe
gehörte, so sehr humpelte, dass er seinen Gefährten
nicht mehr folgen
konnte. Außerdem wunderten sich Stammbesucher, warum die
sieben
Isegrime in zwei Gruppen
getrennt worden sind. Als „Freie Presse“ gestern
bei Tierparkleiterin
Ramona Demmler
nachfragte, war sie sehr überrascht: „Dass eines der
Tiere verletzt
sein soll, davon
habe ich bis jetzt kein Wort gehört.
Märkische
Allgemeine - 14. Jan. 2008
Im
Wildpark Johannismühle müssen Greifvögel
Übungsrunden absolvieren
Klasdorf. Auch Greifvögel müssen
regelmäßig trainiert werden, um in
Form zu
bleiben. Im
Wildpark Johannismühle haben die Übungseinheiten
jetzt begonnen. Noch
sind zwar ein paar Wochen Zeit, die Flugvorführungen starten
erst
Anfang März. Doch
Bussarde, Eulen, Seeadler und Co. haben Winterspeck angesetzt. Ende
Oktober des Vorjahres hatten sie ihre vorerst letzten Runden vor
Besuchern
gedreht. Jetzt sind die 13 Vögel in elf Arten von ihrem
optimalen
Fluggewicht weit
entfernt.
derStandard.at -
14.
Jan. 2008
Ein Jahr
Tiergarten-Chefin:
"Da gehört
schon auch Glück dazu"
Neue Attraktionen,
wetterabhängige Besucherrekorde und Nesthocker im Panda-Gehege
- Dagmar
Schratter,
Zoo-Direktorin, im DER STANDARD- Interview.
Ich habe ein sehr gutes Jahr hinter mir,
besuchermäßig und
von den Nachzuchten her, das Team steht noch immer hinter mir, das
alles hilft sehr
dabei, den Job zu ertragen.
Limmattalonline.ch
-
16. Jan. 2008
Geissbock
aus Berner Tierpark ausgebrochen
Die Nase
voll vom Käfig hatte am Vormittag ein Bezoar-Ziegenbock im
Berner
Tierpark Dählhölzli.
Kurzerhand brach er aus und lief ein wenig der Aare entlang. In der
Nähe des Schwimmbads
Marzili wurde der Ausreisser wieder gefasst. Wie der Tierpark
mitteilte, gelang es dem Ziegenbock, den zwei Meter hohen, mit
einem elektrischen Draht gesicherten Zaun seines neuen Geheges zu
überwinden. Damit das freiheitsliebende
Tier künftig nicht wieder die Stadt Bern unsicher macht,
ergreift der
Tierpark Massnahmen.
Vor dem jetzigen Zaun werde ein zweiter Zaun errichtet, sagte Schildger.
N24 -
14. Jan.
2008
Störche
betteln um Aprikosenkuchen
Jeden Morgen
und Nachmittag betteln Störche aus dem belgischen Tierpark
Planckendael
bei Antwerpen
in einem nahen Stadtviertel um Futter. Sie klopfen mit dem Schnabel an
die Fenster
der Bewohner und sind auf der Suche nach Leckereien sogar schon in die
örtliche
Bäckerei marschiert, wie eine belgische Zeitung am Montag
berichtete.
"Normalerweise müssten alle Störche jetzt
in Nordafrika sein, aber wegen des milden Winters und weil sie soviel
zu essen bekommen,
sind 40 erwachsene Störche zu Hause geblieben",
erläuterte
Storchenfachmann
Frans Verschueren. "Kaffeeteilchen mit Aprikosenmarmelade
sind ihr Lieblingsessen", sagte die Bäckerin Carine Keymolen.
"Ich
füttere
sie normalerweise auf der Straße" - doch die Störche
kamen schon dreist
in
den Laden, als es draußen nichts gab.
20min.ch
- 13. Jan. 2008
Toni’s
Zoo: Affe getreten – Gehege zu
Normalerweise können die Affen im Treibhaus von
Toni’s Zoo von den
Gästen frei besucht
und gestreichelt werden. Weil ein Junge einen
Weissbüschelaffen mit dem
Stiefel getreten hatte,
kann nun
ein Teil der Anlage nur noch mit Führung betreten werden.
Zurzeit ist
das Gehege jedoch geschlossen. Weil sich
die Mutter des etwa 4-jährigen Buben uneinsichtig gezeigt habe
und
ausfällig geworden
sei, schloss er das Gehege kurzerhand. Besucht werden können
die Affen
jetzt nur
noch mit Führung. Viele Zoobesucher sind enttäuscht
über die
Schliessung. Röösli überlegt sich nun, im
Treibhaus eine Kamera
anzubringen. «So
könnten wir
das Geschehen besser überwachen und das Gehege für
Besucher vielleicht
wieder freigeben.»
Zisch - 15. Jan.
2008
Das
Affengehege ist nun für Besucher tabu
In Tonis
Zoo in Rothenburg hat ein vierjähriger Bub im für
Besucher frei
zugänglichen Gehege
mit einem Stiefel absichtlich nach einem Weissbüschelaffen
getreten.
Nun können
Zoobesucher die Tiere nur noch durchs Gitter beobachten.
Krone.at - 14.
Jan.
2008
Mega-Python
Der Columbus
Zoo in Oklahoma hat für 35.000 Dollar (24.000 Euro) die
längste sich in
Gefangenschaft
befindliche Schlange der Welt erworben. Der fast acht Meter lange
Python namens
"Fluffy" war im vergangenen Jahr bereits auf Leihbasis im Tiergarten,
nun kaufte der Zoo das Reptil dem Besitzer ab. 1,5 Millionen Besucher
lockte den
Netzpython im vergangenen Jahr in den Colombus Zoo in Oklahoma. Nach
langem Ringen
konnte Hobby-Veterinär Bob Clark, der "Fluffy" vor
zwölf Jahren erwarb,
dem Werben des Tiergartens nicht mehr widerstehen und verkaufte die
Schlange: "Ich
liebe dieses Tier über alles. Es ist mir nicht leicht
gefallen, aber
ich kann das
Geld gebrauchen."
taz - Germany
Der
Tote-Tiere-Zoo
(die Satireseite "Die Wahrheit" der TAZ)
Im hessischen Bad Spentzer können Besucher die Natur einmal
anders
erleben. "Es ist ja letzten Endes immer das Gleiche mit den Viechern in
normalen Zoos", weiß der Direktor der Anlage,
Veterinär-Astronom Jasper
Päng, zu berichten, "kaum hat man das Tier im Gehege entdeckt,
schon
bewegt es sich unnötig oder macht irgendwelche anderen
Finessen." In
Bad Spentzer hat es wahrlich keine Eile, ein Tier in seiner mehr oder
minder natürlichen Umgebung zu beobachten; sind doch die Tiere
im
öffentlich zugänglichen Teil des dortigen Parks alle
samt und sonders
tot. "Besser ist das", schmunzelt Päng, "so kann man in aller
Seelenruhe schauen und das Tier nach Lust und Laune abfotografieren,
ohne jede Angst, dass ein Bild aufgrund allzu unerwarteter
Motivbewegungen verwackelt oder sonst wie unscharf wird." Eine ebenso
simple wie geniale Idee, denn so können vor allem die kleinen
Zoobesucher wunderschöne Bilder knipsen, an denen sie auch
Jahre später
noch ihre Freude haben werden. Was aber, wenn die in ihren artgerecht
gestalteten Freiluftgehegen verwesenden und verfaulenden Tierkadaver
bereits nach wenigen Wochen an Attraktivität verlieren? Auch
diesbezüglich hat der Trupp um Päng eine besonders
pfiffige Lösung
parat: In den parkeigenen Lagerhallen hegt und pflegt man in
unterschiedlichen Aufzuchtstationen ein schier
unerschöpfliches
Sortiment von lebenden Exemplaren sämtlicher im Zoo
vorkommenden
Gattungen. Die werden bei Bedarf unter fachgerechter Aufsicht mit einem
dicken Hammer totgemacht und dann gegen die gebrauchten ausgetauscht,
so dass für den Gast stets eine ruhige und sachliche
Inbetrachtnahme
der gewünschten Objekte der gesamten hiesigen Fauna
gewährleistet ist.
Jasper Päng ist von der innovativen Kraft seines neuen Formats
aufs
Tiefste überzeugt.
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
amersfoort.nieuws.nl
- 16. Jan. 2008
Olifanten krijgen meer ruimte
Elefanten erhalten mehr Platz
Amersfoort. Die Elefantenanlage im Tierpark Amersfoort wird stark
erweitert. Der Tierpark erwartet viel Nachwuchs von Elefantenbulle
Alexander. Der Bulle kam Ende vorigen Jahres nach Amersfoort, um sich
mit den Elefantenkühen im Tierpark zu paaren. Der Amersfoorter
Bulle
Sam erwies sich als zu artig für die dominanten
Elefantenkühe und zog
vorübergehend nach Blijdorp um. Vorläufig
weiß man noch nicht, ob
Alexander inzwischen dafür gesorgt hat, daß eine der
Kühe trächtig ist.
amsterdam.nl - 16. Jan. 2008
Artis draait weer topjaar
Wieder Spitzenjahr für Artis
Im Jahre 2007 lockte Artis mehr als 1,2 Millionen Besucher an, fast
23.000 mehr als im Jahre 2006, und hatte damit wieder ein Spitzenjahr.
Die Anzahl der Mitglieder hat ebenfalls zugenommen, genau wie die
Unterstützung für Artis durch Wirtschaft,
Behörden und Organisationen.
Mit den romantischen ZOOmmerabenden, den Geburten von zwei
Gorillababys, Servalzwillingen, einem Seelöwen und noch viel
mehr
Jungtieren war Artis wieder ein wichtiger Anlaufpunkt für in-
und
ausländische Besucher. Das schöne Wetter im
März und im August trug
dazu bei, ebenso die Eröffnung des renovierten, multimedialen
Planetariums. Ende 2007 überschritt die Zahl der Unternehmen,
die sich
für eine Tier- oder Baumpatenschaft entschlossen, die magische
Grenze
von 100. Der Stadtbezirk Amsterdam Centrum und die Gemeinde Amsterdam
sorgten daneben für eine helfende Hand für Artis und
ihre ideellen
Zielstellungen. Dank dieser Partner konnte Artis weiter teilnehmen an
verschiedenen internationalen Naturschutzprojekten, den historischen
Stadtgarten mit seinen monumentalen Gebäuden unterhalten und
Unterrichtsprogramme bieten. Dank des Anwachsens und der
Unterstützung
kann Artis auch der Zukunft positiv entgegensehen. Anfang 2008 wird der
neue monumentale Eingang übergeben. Auch eröffnet
Artis dieses Jahr
eine Anlage für Lemuren. Auf dieser Insel können
Besucher über einen
Gehweg durch die natürliche Umgebung der Lemuren laufen und
diese
bestaunen.
flitsnieuws.nl - 15. Jan. 2008
Zeldzame gordelvari nieuw in Aqua Zoo
Friesland!
Seltene Gürtelvaris: Neu im Aqua Zoo Friesland!
Im Aqua Zoo Friesland ist eine neue Tierart angekommen -
Gürtelvaris.
Die zwei seltenen schwarz-weißen Halbaffen sind von heute an
auf der
Insel bei den Pelikanen zu bewundern. Aqua Zoo Friesland ist der
einzige Zoo in den Niederlanden, der diese Tierart in seiner Sammlung
hat! Die Gürtelvaris, ein Männchen und ein Weibchen,
stammen aus einem
französischen und einem deutschen Zoo. Für Varis ist
in den
europäischen Zoos ein Zuchtprogramm (EEP) gestartet. Das
Zuchtbuch für
Gürtelvaris wird durch den Zoo in Paris geführt. In
Tiergärten leben
weltweit weniger als vierzig Gürtelvaris, von denen jetzt zwei
im Aqua
Zoo Friesland leben. Die Gürtelvari-Population in der Natur
besteht nur
aus einigen Hundert Tieren, weil der Lebensraum dieser Halbaffen auf
Madagaskar im Schnellzugtempo zerstört wird.
frieschdagblad.nl - 15. Jan. 2008
Aqua Zoo wint ondernemersprijs
Aqua Zoo gewinnt Unternehmerpreis
Leeuwarden - Aqua Zoo Friesland ist von der Gemeinde Leeuwarden zum
Unternehmen des Jahres 2007 gekürt worden. Der Park beweist,
daß es
durchaus möglich ist, in dieser Region eine
Touristenattraktion von
Format aufzubauen, behauptet die Jury. In den zurückliegenden | |