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405 vom 17.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
eigentlich sollte jetzt,
im
Januar, nicht viel los sein, außer Inventurmeldungen oder
wenn gerade
ein Kyrill wütet. Doch noch immer ist
Eisbärsaison. Diesmal ist aber nicht "der" Eisbär
unsere erste Rubrik,
sondern die grundsätzlichere Zoo-Diskussion, die er angeregt
hat. Zwei
ausführliche Artikel stehen hier gegeneinander und zeigen
nicht nur
Unterschiede in der Herangehensweise, sondern auch in der
Qualität der
Recherche. Und beide zitieren Hediger...
Der doch renommierte WELT-Journalist Cord Riechelmann bringt
unter der
- wohl wie leider so häufig nachträglich
hinzugefügten - ebenso reißerischen wie inhaltlich nicht
belegten
Überschrift eine höchst krude sozialethische
Argumentation. Er vermengt bedenkenlos
(langfristige) Evolution und (wenige Generationen) Zucht in
Menschenobhut, er verwechselt Anpassungsfähigkeit des
Individuums (auch
an Zoobedingungen) mit der Entwicklung der Art. Zitate aus 40 oder 150
Jahre alten Standardwerken taugen aber nicht dazu, verkürzt
und als
alleiniger Hintergrund heutige zoobiologische Fragen zu beantworten,
ebensowenig die aus dem Hut gezauberte "Zoobesuchersoziologie",
deren angeblich neue
Erkenntnisse noch
älter sind als der gute Hediger.
Das positive Beispiel für Wissenschaftsjournalismus
finden sie direkt
darunter...
Grotesk ist,
wenn die einen vermuten, die Zoos verheimlichten
der Öffentlichkeit etwas (z. B. Eisbärgeburten) und
mehr Transparenz
fordern, die anderen genau das als unnötige "Exposition der
Tiere"
brandmarken und eine von Besuchern und Medien ungestörte
Aufzucht
fordern - oder besser noch gar keine Jungtiere. Die Wahrheit liegt
natürlich in der Mitte, bei einer mit Augenmaß
betriebenen, an
biologischen Bedürfnissen orientierten Zootierhaltung.
Übersehen wird dabei, daß es keinen
"Skandal" um jene
Eisbären-Jungtiere gab, die frühzeitig
angekündigt wurden (Wien),
während man sich gerade in Nürnberg die ersten Wochen
zurückhielt. Paßt
irgendwie nicht zur Argumentation. Auch von den anderen
Eisbären-Jungtieren
von Rhenen bis Leningrad hört man kaum etwas, und das ist auch
ganz gut
so.
Bei Dutzenden
"Naturaufzuchten" von Eisbären in den Europäischen
Zoos aus dem
Nürnberger Fall einen Beleg für die
grundsätzliche "Unhaltbarkeit"
einer Tierart zurechtzustricken ist unseriös. Zumal der
Eisbär sich
biologisch und stammesgeschichtlich kaum vom Braunbären
unterscheidet
und von einigen Forschern sogar als Unterart angesehen wird.
Vorbildliche Braunbärhaltung zu predigen und zugleich
Eisbärhaltung zu
verdammen paßt nicht zusammen.
Das sonst von mir
unverdrossen
geschätzte Wissenschaftsmagazin
Nano (3Sat) suchte sich, mit Nashornbefruchtung als
filmischem
Aufhänger, als Interviewpartner zum Thema Zootierhaltung
Siegfried
Kämper (Landestierschutzverband Hessen), der allerdings auf
keine Frage
eine klare Antwort geben konnte, Zoos nur als Streichelgehege gelten
ließ und offenbar erst während des Redens zur
fragwürdigen Erkenntnis
gelangte, "wenn die Lebensräume nicht mehr
vorhanden sind, [hilft Züchten nicht mehr,] man muß
dann akzeptieren,
daß das
Porzellan zerschlagen ist". Das ist wieder die
"in Würde
Aussterben lassen"-Faselei, durch zahlreiche Gegenbeispiele
längst
widerlegt und ethisch höchst fragwürdig. Ganz
abgesehen davon, daß er
es ausgerechnet am Beispiel des Nördlichen Breitmaulnashorns
belegen
wollte, bei dem aber Wilderei, nicht Lebensraumverlust das Problem
ist...
Aber,
natürlich, die Nachzucht von
Eisbären als praktischen Artenschutz darzustellen, ist
genauso Quatsch, solange für die zwar zu recht als
gefährdet, aber
keineswegs kritisch eingestufte Art (bei geschätzt
über 20.000
Exemplaren)
noch immer eine Jagdquote von mehreren 100 Tieren im Jahr gilt. Es geht
um den Erhalt einer Zoopopulation, um das Ermöglichen
natürlichen
Brutpflegeverhaltens und vor allem um die Präsentation der
"Botschafter
der Natur", der lebenden Tiere. Das zumindest funktioniert, denn ohne
Knut und Co. hätten die Medien wohl kaum so viel über
die Bedrohung des
Lebensraumes Arktis berichtet. Ob es etwas nützt, wird sich
zeigen; den
Versuch ist es wert.
Ach ja, das ZDF hat kurzerhand "Tierisch Kölsch" aus
dem Programm
geworfen, um die doch noch schnell eisbärig aufgepeppte neue
Soap
"Nürnberger Schnauzen" um eine Woche vorzuziehen.
Und, nicht daß es ganz untergeht: Es gab auch eine
Elefantengeburt, der
Zootierdieb wurde verurteilt, im Fichtelgebirge sind Wölfe
aufgetaucht...
Dirk
Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Unbedingt
mausgrau. Der
Autor des in Ausgabe
399 besprochenen Buches über die ersten
Tierpfleger-Lehrlinge im
Tierpark Berlin, Manfred Kofferschläger, verlost über
die
Zoopresseschau ein Exemplar. Beantworten Sie dafür einfach nur
folgende
Frage: Der Berliner Karikaturist Erich Schmitt machte sich auch einen
Namen mit aktuellen Tierparkzeichnungen für eine Berliner
Tageszeitung.
Wie heißt die Hauptfigur in diesen Karikaturen? Einsendung
bitte
innerhalb einer Woche per E-Mail an die Redaktionsadresse.
(Leider ist das Buch bei Amanzon.de
zwar gelistet, aber noch immer nicht verfügbar)
Quantum-Verzeichnis:
Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft.
Auch die neue QV-Website
ist nun online, hier können Sie nicht nur noch einige Tage
lang
geänderte
Angaben zu Ihrem Park mitteilen, sondern auch
das QV bereits vorbestellen.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
WELT
online - 14.
Jan. 2008
Zoologische
Gärten schaden der Artenvielfalt
von Cord Riechelmann
Die
Illusion der Arche
Noah hat immer dann Konjunktur, wenn die Umweltprobleme
übermächtig zu
werden scheinen. Zurzeit ist die Vorstellung, man könne in der
Natur
bedrohte Lebewesen dadurch retten, dass man sie in Reservaten oder Zoos
hält und züchtet, besonders widersinnig virulent. Ein
kleiner Bär, mit
einem menschlichen Namen auf eine Weise individualisiert, die ihn so
von allen anderen Tieren trennt, das alle für
Menschengesellschaften
entworfenen Entfremdungstheorien vor seinem Beispiel blass erscheinen,
wird zu einer Art Weltstar. Damit wird er für den Zoo zu einem
Wirtschaftsfaktor, zu einer Einnahmequelle, von der wahrscheinlich
selbst der relativ gut situierte Berliner Zoo so nie zu
träumen gewagt
hätte. Alles was jetzt mit den Eisbären passierte,
war längst bekannt
und mit seinen Ursachen und möglichen Prophylaxen beschrieben.
Heini
Hediger, der Begründer der wissenschaftlichen
Tiergartenbiologie, hat
es in seinem 1965 erschienenem Standardwerk getan. Hediger beschreibt
Fälle von Kindstötungen. Als Grund sah Hediger zuerst
Störungen wie
"ganz gewöhnlichen Lärm, wie er von Maschinen,
zuschlagenden Türen oder
unruhigen Menschen verursacht wird". Es ist mit diesem Wissen im Kopf
geradezu grotesk, dass Zoos mittlerweile dazu übergegangen
sind,
Geburten von Elefanten- oder Eisbärenbabys bereits
während der
Schwangerschaft anzukündigen. Einfach weil wegen des dadurch
entfachten
Medieninteresses - und das wird nach dem Ereignis Knut bestimmt nicht
geringer - von Geborgenheit und der damit verbundenen Ruhe sicher nicht
mehr die Rede sein kann. Ein einfaches Rezept gegen die hausgemachte
Unruhe besteht darin, Geburten schlicht nicht mehr
anzukündigen,
sondern abzuwarten, bis sich das Verhältnis von Mutter und
Kind
stabilisiert hat. Das wäre aber schlecht für das
Zoogeschäft.
Davon aber mal abgesehen, zeigt sich in der Ankündigungs- und
Zurschaustellungspraxis der Zoos selbst eine Kapitulation vor ihrem
eigenen Anspruch, auch didaktisch auf die Bevölkerung wirken
zu wollen.
Furore machen bei Medien und Besuchern in der Regel nur solche Tier,
die sowieso schon im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, wie Elefanten,
Giraffen, Löwen, Tiger und Eisbären. Große
Tiere also. Es gehört zu den
erschreckendsten Erkenntnissen der noch relativ jungen
Zoobesuchersoziologie, dass Menschen im Zoo die entschiedene Mehrzahl
der ausgestellten Tiere so gut wie unbeachtet und unkommentiert lassen.
Didaktisch wäre es also sinnvoll, die Aufmerksamkeit gerade
auf diese
Tiere zu lenken und nicht auf das, was immer schon angesehen wurde.
Noch sinnvoller wäre es aber, ganz auf die Ausstellung
großer in
riesigen Streifgebieten lebender Säugetiere zu verzichten. Es
stimmt
nämlich, was der sehr sachliche Nürnberger
Zoodirektor Dag Encke, ein
ausgebildeter Biologe, der "Süddeutschen Zeitung" zum
Bärenproblem im
Zoo sagte: Der Widerspruch, dass man bedrohte Tierarten auf engstem
Raum einsperren muss, um ihren Fortbestand zu sichern, ist nicht
auflösbar.
Der Widerspruch wirft aber eine andere Frage auf: Sind etwa
Eisbären,
die als auf riesigen polaren Eisflächen umherziehende
Einzelgänger
definiert sind, überhaupt noch Eisbären? Denn wenn
alle Eisbären erst
nur noch in ähnlichen Zooanlagen über die Welt
verteilt vorkommen, gibt
es für Eisbären keine Notwendigkeit, neue
Jagdtechniken zu erlernen
oder sich in veränderten Umgebungen zurechtzufinden. Mit der
Gleichschaltung der Umgebung im Zoo werden aber nicht nur Tiere
verblödet, es wird der allgemeine Mechanismus der Evolution,
die
tägliche Auseinandersetzung mit veränderten
Räumen, klimatischen
Bedingungen und Freunden wie Feinden außer Kraft gesetzt, der
erst die
Artenvielfalt hervorgebracht hat. Damit wird die Gefangenschaftszucht
zur Gefahr für die Artenvielfalt.
Hamburger
Abendblatt 17.1.2008
Schauen
oder schützen - wozu braucht man Zoos?
Von
Claudia Sewig
Eisbären und kein Ende. Gefeiert (Berlin)
oder gefressen (Nürnberg), zu
guter Letzt, wenn man so will, gerettet (ebenfalls Nürnberg)
oder
ausgeliehen (Bremerhaven von Hamburg): Die weißen
Pelzträger genießen
zurzeit eine Popularität, die manchen Politiker vor Neid
erblassen
lässt. Doch nicht den wild lebenden Eisbären der
nördlichen Polarregion
wird diese Aufmerksamkeit zuteil. Sondern einer Handvoll Exemplaren in
Menschenobhut. Womit gleichzeitig die Institution Zoo in den Blickpunkt
und, je nach Windrichtung an der Eisbärenfront, in die Kritik
gerät.
Brauchen wir Zoos?
Diese Frage ist vermutlich genauso alt wie
Zoologische Gärten selbst.
Menagerien (der Begriff wurde erstmals 1712 verwendet) unterhielten in
ihren Frühformen ab Beginn des 13. Jahrhunderts vor allem
Päpste,
Bischöfe und Fürsten zur ihrer Erbauung. So war der
Anblick auf die
exotischen Tiere in der barocken Anlage, die Kaiser Franz I. Stephan
1752 in Wien in unmittelbarer Nähe zum Schloss
Schönbrunn gründete,
ausschließlich ihm und seinem Hofstaat vorbehalten. Heute
gilt der
Tiergarten Schönbrunn als ältester durchgehend
bestehender Zoo der Welt.
Kaum vorzustellen, dass sich in der damaligen Zeit
auch nur einer
dieser Menagerie-Besitzer einen Gedanken an artgerechte Tierhaltung
verschwendet hätte. Sie sollten da sein, die possierlichen
Geschöpfe,
und sie sollten gefallen. Parallel zu diesen exklusiven Tierschauen
entstanden jedoch auch Wandermenagerien für das gemeine Volk,
häufig
nur mit einem einzigen Tier wie einem Elefanten oder Nashorn oder mit
einer Kollektion kleinerer Tiere. In diesen Wandermenagerien konnten
erste Erfahrungen mit wilden und exotischen Tieren gesammelt werden,
was Anfang des 19. Jahrhunderts zur Gründung der ersten
bürgerlichen
Zoos führte. So wurden zum Beispiel Anlagen 1828 in London,
1838 in
Amsterdam und 1844 der erste deutsche Zoo in Berlin eröffnet.
Von Anfang an sollten Zoos naturwissenschaftliche
Erkenntnis fördern.
Obwohl keiner auf Anregung einer Universität oder Akademie
entstand,
fertigten Wissenschaftler dort anatomische Zeichnungen an und
studierten Verhaltensweisen. Vieles, was in den folgenden Jahren,
Jahrzehnten und Jahrhunderten über die verschiedenen Tierarten
in Zoos
herausgefunden wurde, fließt heute in den Schutz von
Wildtierpopulationen ein. "Ohne Zoos gäbe es einige Arten
heute nicht
mehr", sagt Roland Wirth, Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) in
München. So konnten
der Wisent, der Echosittich von Mauritius oder der Kalifornische Kondor
nur durch Haltung in Menschenobhut beziehungsweise die Anwendung des
daraus gewonnenen Wissens auf die Freilandpopulationen erhalten werden.
Eines ist hierbei klar: Allein können
Zoos diese Aufgabe nicht
bewältigen. Wie schon der Schweizer Heini Hediger,
Gründer der modernen
Tiergartenbiologie, sagte: "Zoos sind die Notausgänge der
Natur." Aber
ein Notausgang muss irgendwohin führen, wenn er seine Funktion
erfüllen
soll. Und darf nicht einfach blind enden. Deshalb müssen
für einen
ernsthaft betriebenen Artenschutz parallel zur sogenannten
Erhaltungszucht einer bedrohten Art in einem Zoo möglichst
auch immer
Schutzmaßnahmen für das Biotop dieser Tierart im
Freiland erfolgen.
Wenn es nach Wirth geht, würde der Zoo
der Zukunft den Artenschutz in
den Vordergrund stellen. "Dann müsste sich unsere Kultur
allerdings
dahingehend ändern, dass wir bereit wären, so viel
Geld auszugeben,
dass hinter den Kulissen der Zoos eine vernünftige Zucht
betrieben
werden kann. So scheitert es bisher am Geld."
Ein öffentliches Standbein, so Wirth,
müsste jedoch auch weiterhin
jeder Zoo haben. Neben der wissenschaftlichen, arten- und
naturschützerischen Aufgabe kommt einem Zoo ja auch immer die
der
Volksbildung zu. Das Dilemma, das Wirth dabei sieht, ist, dass Zoos
allein durch die unzähligen Doku-Soaps heute schon zu sehr im
öffentlichen Interesse stehen und dabei ein Pseudowissen bei
den
Fernsehzuschauern entsteht. Knuts Lieblingsspielzeug und den Namen
seines Pflegers kennt schätzungsweise schon jeder zweite
Deutsche. Doch
wo genau leben Eisbären in freier Wildbahn? Und wie
groß ist das Revier
eines Eisbärenmannes? "Natur-Entfremdung", sagt Wirth dazu.
"Uns geht
jegliches Gefühl für die Natur verloren."
Zum Thema Eisbär gibt Wirth zu bedenken,
dass hier Tierschutz und
Artenschutz schnell in einen Topf geworfen werden - und einander doch
oftmals widersprechen. Schon der ehemalige Frankfurter Zoodirektor und
Tier-Professor der frühen Fernsehjahre, Bernhard Grzimek,
setzte sich
zwar vehement für den Schutz bestimmter Wildgebiete und gegen
das
unsachgemäße Abschlachten von Robben ein. Wenn ihm
jedoch eine
Zuschauerin vom Tod ihres treuen Hundes schrieb und darum bat, dass er
sich doch bitte für einen Tierfriedhof starkmachen
möge, antwortete er
schlicht: "Kaufen Sie sich einen neuen Hund."
Auch Wirth plädiert hier für
eine klare Trennung: "Wenn es uns wirklich
um Eisbären geht, dann müssen wir nicht über
einzelne Handaufzuchten
sprechen. Bei einer wirklich bedrohten Tierart sollte jedes Mittel
recht sein, aber Eisbären sind noch 20 000 da.
Außerdem gibt es für
diese großen Tiere nur begrenzt Platz in Zoos, das darf man
nicht aus
den Augen verlieren. Nein, wenn es uns um den Schutz der Art an sich
geht, müssen wir als Erstes über unseren
Energieverbrauch und seine
Folgen nachdenken. Denn die machen sich im Lebensraum der
Eisbären
bemerkbar."
Die Diskussion, welche Arten man in einem Zoo
halten sollte und welche
nicht, findet Wirth übrigens unsachlich: "Wenn wir uns
generell für
Tierhaltung aussprechen, ist jede Art in Menschenobhut haltbar - wenn
man ihr die richtigen Bedingungen bietet. Denn das allein setzt
Grenzen. Sonst könnte man auch Blauwale halten."
Vorerst hält sich Deutschland an
Eisbären. Bleibt zu hoffen, dass Knut
in Berlin und seine kleine Artgenossin in Nürnberg nicht unter
der
Kategorie "niedlich" abgehakt und in Kürze vergessen werden.
Und Kinder
nicht zu der Ansicht kommen, dass Eisbären-Mütter
ihre Babys in freier
Wildbahn mit Bürsten kämmen. Sondern dass die beiden
Raubtiere es
schaffen - auch dank der Diskussion, die ihretwegen in Gang gekommen
ist -, den Blick der Menschen wieder mehr auf die Natur zu heften. Dann
wären sie, freilich ungewollt, gute Botschafter.
>> dazu beim Abendblatt: Informationen
zum Thema Zoo
Nürnberger Eisbär
Schwarzwaelder-bote -
16. Jan. 2008
Nürnberger
Eisbärenbaby bekommt einen Namen
An
diesem Freitag soll das Nürnberger Eisbärenbaby
endlich einen Namen
bekommen.
Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly hat am
Mittwoch eine Jury
zusammengerufen,
die bis Freitagnachmittag über die Namensvergabe
berät. In dem Gremium
werden neben Maly auch Bürgermeister Horst Förther,
Vertreter des
Stadtrats, der Tiergartendirektor und Tierpfleger sitzen. Bisher sind
nach Angaben der Stadt rund 25 000 Namensvorschläge per E-Mail
und
Postkarte
im Rathaus eingegangen. Rund ein Fünftel der Mails kam aus dem
Ausland,
zum Beispiel
aus den Beneluxländern, Österreich, der Schweiz,
Norwegen, Frankreich,
den USA und
sogar aus Neuseeland. Die Internetseite der Stadt wurde seit dem
vergangenen Freitag
mehr als 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Das Eisbärenvideo
rückte auf der
Internetplattform
YouTube Deutschland inzwischen unter die Top drei der meistgesehenen
Videos.
Focus Online -
16.
Jan. 2008
Eisbärbaby
sterben
lassen?
Der Nürnberger
Zoo muss Kritik für die Trennung des Eisbärbabys von
seiner Mutter
einstecken. Tierrechtler
meinen, man hätte das Jungtier sterben lassen sollen. "Man
hätte das
Jungtier bei der Mutter lassen und notfalls auch sterben lassen
sollen“, sagte Frank Albrecht von der Tierrechtsorganisation
PETA am
Mittwoch vor
dem Nürnberger Tierpark. Der Zookritiker sprach sich
dafür aus, die
Bärenaufzucht
zu beenden. Die beiden in Gefangenschaft gehaltenen Nürnberger
Muttertiere zeigten
deutliche Verhaltensauffälligkeiten.
Norddeutsche
Neueste
Nachrichten
- 16. Jan. 2008
Das
Eisbärenbuch aus Rostock
Die Baby-Eisbärin
aus Nürnberg hat die Knopfaugen aufgemacht. Die Daten ihres
Lebens
schreibt Antje
Zimmermann vom Rostocker Zoo auf. Sie führt das internationale
Zuchtbuch - und wünscht
sich auch für die Hansestadt Eisbären-Nachwuchs. Alle
Tiere, die
weltweit in Zoos leben, stehen darin. Auch das Eisbär-Baby aus
Bayern
bekommt seine eigenen Spalten.
DWDL.de
- 15.
Jan. 2008
Eisbär-Alarm:
ZDF zieht Zoo-Doku
wegen Flocke vor
Nachdem
Knut inzwischen aus dem "Ach ist der süß"-Stadium
raus ist, kommt das
neue Eisbärenbaby Flocke in Nürnberg gerade recht.
Profitieren möchte
davon das
ZDF, das seine Nürnberger Zoo-Doku schnell noch um eine Woche
vorzieht.
Das ZDF dreht dort die Zoo-Doku "Nürnberger Schnauzen". Und
weil nicht
ganz klar ist, wie lange die Eisbärbaby-Euphorie noch
anhält und man
beim ZDF doch
so gerne die eigene, im Vergleich zum ARD-Pendant deutlich
schwächere
Zoodoku-Schiene
etwas aufmöbeln möchte, zieht der Sender den Start
der "Nürnberger
Schnauzen"
schnell noch eine Woche vor und beendet "Tierisch Kölsch"
vorzeitig.
Ad-Hoc-News -
15. Jan.
2008
Nürnberger
Eisbärenbaby
Das Nürnberger
Eisbärenbaby entwickelt sich weiter prächtig. Eine
Woche nach der
Trennung von seiner
Mutter öffnete es erstmals beide Augen. «Ich habe
den Eindruck, sie
schielt ein
wenig», sagte Tierpflegerin Stefanie Krüger am
Dienstag. Nach Angaben
von Tierarzt
Bernhard Neurohr kann das Weibchen im Moment wahrscheinlich aber nur
Licht und Schatten
wahrnehmen. Die Eisbären-Seite und die Internet-Adresse des
Tiergartens
verzeichnete bislang
über 40 000 Besucher und zwei Millionen Seitenaufrufe. Die
darauf
veröffentlichten
Videos seien seit Freitag bereits mehr als 162 000 Mal angesehen
worden. Zoo-Chef Encke kündigte an, die Aufmerksamkeit um das
Nürnberger Jungtier dafür
zu nutzen, auf die Situation der Weltmeere hinzuweisen. Wenn die
Überfischung nicht
drastisch reduziert werde, könnten die Gewässer bis
2048 kollabieren,
was auch die
Eisbären-Bestände deutlich dezimieren würde.
sueddeutsche.de
- 15.
Jan. 2008
"Flocke"
hat zweites Auge geöffnet
Freude im
Nürnberger Zoo: Eine Woche nach der Trennung des
Eisbärenbabys von der
Mutter hat
das Jungtier sein zweites Auge geöffnet. Das knapp
fünf Wochen alte
Tier könne aber bislang vermutlich nur Licht und Schatten
unterscheiden, erklärte Tierarzt Bernhard Neurohr. Das
mittlerweile
2570 Gramm schwere
Jungtier im Nürnberger Tierpark müsse sich jetzt
langsam an die
optischen Umweltreize
gewöhnen.
WELT ONLINE -
14.
Jan. 2008
Wenn
dem süßen Eisbären die Natur kommt
Das alte
Jahr ging zu Ende, der kleine Knut wurde immer
größer und schmutziger,
und kurz
sah es so aus, als habe sich die Eisbärenhysterie der Nation
auf ein
erträgliches
Maß reduziert. Und dann das: Auch 2008 beginnt mit einer -
dieses Mal
gar nicht
so kuscheligen - Eisbärengeschichte. Es ist die Geschichte
zweier
Nürnberger Eisbärinnen,
die sich als Rabenmütter erweisen. Das Eisbärdrama
von Nürnberg zeigt
erstens: Eisbären sind im besten
Sinne bestialisch
und fressen beizeiten ihre eigenen Kinder. Und zweitens: Menschen
geraten in Verwirrung,
wenn die Natur, die sie zu lieben behaupten, ausnahmsweise ihre
hässliche Fratze
zeigt. Der Anblick von Knut & Co. scheint nur erbaulich,
solange
sie sich wie
Steifftiere benehmen. Kindstötung in zwei Fällen
passt da nicht ins
Bild. Nicht
zu Unrecht befürchtete die Zooleitung daher im Falle einer
weiteren
Katastrophe
einen irreparablen Imageschaden und entschloss sich, entgegen dem
ursprünglichen
Plan, doch für die Handaufzucht.
Bocholter-Borkener
Volksblatt
- 14. Jan. 2008
Hm,
ahh, hm, mehr davon! Hier krault jemand einen
Eisbären-Babybauch
Das kleine
Eisbärenbaby wird immer süßer. Im
Tiergarten Nürnberg verwöhnen die
Pfleger die
Kleine mit Spitznamen "Flocke" nach allen Regeln der Kunst. Das kann
dem
Wachstum nur förderlich sein. Der nächste
große Schritt für das
Eisbärenbaby steht
noch in dieser Woche an: Dann wird es die Augen öffnen.
Tagesspiegel - 14.
Jan. 2008
Auf
den
Zahn gefühlt
Das Nürnberger Eisbärenbaby bekommt die ersten
Zähne. „Es hat am
Samstag ein bisschen
schlechter getrunken, so dass wir die Zahnreihe streicheln
mussten“,
sagte Nürnbergs
Tiergarten-Direktor Dag Encke am Sonntag. Der Tierarzt sehe bisher aber
keinen Grund
zur Beunruhigung. „Das ist wie bei Menschenkindern: Das Baby
wird ein
bisschen quengelig,
es trinkt schlechter, und die Verdauung funktioniert nicht so
gut“,
sagte Encke.
Main Post - 14.
Jan. 2008
Erste
Zähnchen fürs Bärlein
Dem Nürnberger
Eisbärenbaby machen die ersten Zähne zu schaffen. Das
knapp fünf Wochen
alte Jungtier
habe am Samstag schlecht getrunken, so dass man ihm die Zahnreihe
massieren musste,
sagte am Sonntag der Direktor des Nürnberger Tiergartens, Dag
Encke.
Früher als erwartet beginne damit eine kritische Phase
für das
Weibchen, mit erhöhter
Temperatur, schlechterem Appetit und Verdauungsstörungen sei
zu
rechnen. „Das ist
wie bei Menschenkindern: Das Baby wird ein bisschen
quengelig“, fügte
Encke hinzu. Die neue Heimat des kleinen Bären steht offenbar
auch
schon fest: Er solle in einem
Stall in unmittelbarer Nähe des Eisbären-Geheges
untergebracht werden,
sobald er
einigermaßen selbstständig ist, sagte Zoo-Direktor
Encke. Unterdessen
erreichte
den Tiergarten auch die erste Fanpost für
„Flocke“. Sogar Geschenke
gingen ein.
Express.de - 14.
Jan. 2008
Knuts
Milch schützt Flocke
„Die Gewichtszunahme geht sehr schnell. Wir sind sehr
zufrieden“, so
Tiergartendirektor
Dr. Dag Encke über die aktuelle Entwicklung des deutschen
Zoolieblings
„Flocke“. Dennoch hat man in Nürnberg
Angst, die kleine Eisbärin könne
an einer gefährlichen
Darmverstopfung sterben. Aber dank eines Geheimtipps von Knuts
„Ziehfamilie“ bekommt
Stupsnase „Flocke“ nun beste
„Gourmetmilch“ aus dem KaDeWe. Klasse: Was
Knut geholfen hat, rettet nun auch „Flockes“
Leben.
newsclick.de - 13.
Jan. 2008
Berliner
Spezialsirup
soll Nürnbergs Eisbärenbaby aufpäppeln
N24 - 14. Jan.
2008
Wie
zieht man ein Eisbär-Baby auf?
Jeden Morgen
ist Dag Encke am Haupteingang des Nürnberger Tiergartens von
Kameras
und Mikrofonen
umlagert. Gelassen gibt der Zoodirektor Auskunft über das
Heranwachsen
des Eisbärenbabys,
erzählt, wie viel es getrunken hat und dass es schon bald die
Augen
öffnet. Doch
die Euphorie, die sich in Nürnberg rund um die kleine
Eisbärin
breitmacht, mag der
42-Jährige nicht so recht teilen: «Sie ist noch
nicht über den Berg»,
warnt er unermüdlich.
HNA.de - 14. Jan. 2008
Eisbärenbaby
wird immer aktiver
Das noch namenlose Eisbärenbaby sorgt im Nürnberger
Zoo weiter für
Aufregung.
«Sie bringt den ganzen Tag durcheinander»,
berichtete Tierpfleger
Harald Hager.
«Aber man gewöhnt sich dran.» Der
Bewegungsdrang der kleinen Bärin wird
immer größer. Sie «wird aktiver und
stemmt sich sogar manchmal hoch», sagte Tierpflegerin Petra
Fritz.
prcenter.de - 14. Jan.
2008
Eisbären
Nürnberg: Bossi begründet Strafanzeige des WDSF gegen
...
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) nimmt zu der heute von
Rechtsanwalt Rolf
Bossi begründeten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft
Nürnberg
Stellung: "Es entspricht nicht den "artgerechten" Haltungsbedingungen
in einem
Zoo, wenn, wie von Tiergarten-Direktor Dag Encke bereits vor dem
"Eisbären-Drama"
geäußert, ein Zoo es zulässt und einplant,
dass die Nachzucht von der
Mutter aufgefressen
wird. Hier liegen schwere Versäumnisse vor, die durch die
"Rettung" des
dritten Eisbären-Babys nunmehr kaschiert werden sollen. Die
EU-Zoorichtlinien sehen auch die erforderliche Möglichkeit
einer evtl.
Auswilderung
vor. Dies ist durch eine Handaufzucht nur noch eingeschränkt
möglich
und durch die
Art und Weise der Zuschau-Stellung unmöglich. Diese Fehler
sollen in
Nürnberg durch die Strafanzeige vermieden werden. Da die
Eisbären-Nachzucht offenbar, ebenso wie die Delfin-Nachzucht,
ein
unvermeidbares
Risiko darstellt, sollte die Haltung maritimer Säugetiere (
hier
Delfine und Eisbären)
in Zoos grundsätzlich untersagt werden.
Badische
Zeitung - 13. Jan. 2008
Nürnberg:
Rege Beteiligung bei Namenssuche
Server zusammengebrochen:
Für das Nürnberger Eisbärenbaby sind bereits
mehr als 14.000
Namensvorschläge eingegangen.
Während dessen soll ein Spezialsirup aus Berlin der kleinen
Eisbärin
beim Aufwachsen
helfen. Diese Flüssigkeit werde bei der Handaufzucht mit der
Flasche
der
Hundewelpenmilch
beigemischt. Der Maissirup sorgt dafür, dass es nicht zu einer
Darmverstopfung kommt.
Auf der Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de
würden im Minutentakt
mehrere Namensvorschläge
für das Eisbärmädchen eingereicht, teilte
der Tiergarten am Sonntag
mit. Die Seite war erst am Freitag eingerichtet worden. Bis
Sonntagabend
rechnet der
Zoo mit 20.000 Vorschlägen. Darunter befinden sich Namen wie
Franka,
Lina und Käthe
oder auch Nibs, Snowwhite, Aichá und Yuki Chan.
Yahoo!
Nachrichten - 12. Jan. 2008
Nürnberger
Eisbärbaby hat eigene Homepage
Das Nürnberger Eisbärbaby hat nun auch seinen
großen Auftritt im
Internet:
Die kleine Bärin mit dem Spitznamen
«Flocke» hat eine eigene Homepage
bekommen.
Unter eisbaer.nuernberg.de präsentieren die Stadt
Nürnberg und der
Tiergarten seit
Freitag die neuesten Infos sowie aktuelle Fotos rund um das
Bärchen.
Auch Vorschläge
für den endgültigen Namen der Eisbärin
können eingereicht werden. Nach
dem Start der Homepage seien jede Minute 15 E-Mails mit
Namensvorschlägen eingegangen,
berichtete Robert Hackner vom Presseamt Nürnberg. Allein am
Freitagnachmittag seien
1.000 Namensnennungen geschickt worden.
Ruhr Nachrichten - 12.
Jan. 2008
Eisbären-Fans
überlasten Zoo-Server
Wegen des
großen Interesses am Nürnberger
Eisbärenbaby sind in der Nacht
vorübergehend die
Server des Tiergartens zusammengebrochen. Auf der Sonder-Website gingen
rund 400
neue Namensvorschläge ein.
Kanal8
- 12. Jan.
2008
Tierschützer
gegen Tiergarten
Wegen der
"Eisbären-Manie" stellte das Wal- und Delfinschutz-Forum
(WDSF) gestern
Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg. Der Vorwurf lautet:
Verstoß
gegen das Tierschutzgesetz und gegen die
EU-Zoo-Richtlinie.
Staranwalt Rolf Bossi wird das WDSF dabei vertreten. "Wir haben uns zu
der
Strafanzeige entschlossen, weil aus den Fehlern der Tiergarten-Leitung
und aus den
Ereignissen in Berlin offenbar nichts gelernt wurde , sagte der
Vorsitzende des
WDSF, Jürgen Ortmüller. Es sollte jedem Zoo-Direktor
bekannt sein, dass
Eisbären
in Gefangenschaft völlig andere Verhaltensinstinkte als in
freier
Wildbahn aufweisen.
Es zeuge von absoluter Ignoranz dem Leben gegenüber, wenn von
vornherein schon der
Tod einer Nachzucht vom Tiergarten in Kauf genommen wird.
PR-Inside.com / AP - 12.
Jan. 2008
Dem
Eisbärbaby geht es immer besser Erste Zusammenfassung
Erleichterung im Nürnberger Zoo: Dem Eisbärbaby geht
es immer
besser. Am Samstagmorgen
wog es 2.270 Gramm, wie die Stadt Nürnberg berichtete.
Tierarzt
Bernhard Neurohr
erklärte: «Die «Gewichtszunahme ist
optimal.» Die Nacht sei ganz
entspannt verlaufen.
Die Verdauung sei immer noch etwas langsam, aber das
Eisbärmädchen
mache einen noch
besseren Eindruck als am Freitag. Das Junge wurde inzwischen in einen
anderen Raum gebracht, in dem es
vorerst bleiben
kann. Beschafft würden ein Maßband und eine Wanne
zum Wiegen.
«Spielzeug braucht
es noch nicht. Es hat zwei Plüschtiere für den
Körperkontakt, der sehr
wichtig ist. Im Nürnberger Tiergarten überlebten laut
Encke seit 1948
insgesamt 27
Eisbärenbabys.
20 davon mussten wie «Knut» mit der Hand aufgezogen
werden.
Heidenheimer Neue
Presse
- 12. Jan. 2008
Warten
auf den Augenaufschlag
Die öffentliche
Anteilnahme ist enorm. Im Nürnberger Tiergarten stehen die
Telefone
nicht mehr still.
Alle wollen wissen, wie es dem Eisbären-Baby geht. "Mir
fallen stündlich mindestens 20 Spitznamen ein", lacht Petra
Fritz. Die
41-Jährige
ist seit wenigen Tagen die "Ersatzmutter" der kleinen
Eisbärin.
Gemeinsam
mit ihren Kollegen Harald Hager und Horst Maußner
kümmert sie sich rund
um die Uhr
um das Kleine.
Neuß-Grevenbroicher
Zeitung
- 11. Jan. 2008
Jetzt
suchen sie für "Flocke" eine neue Bleibe
"Flocke",
das Eisbär-Baby aus dem Nürnberger Zoo, ist noch
keine fünf Wochen alt
und doch
steht dem Jungtier nach seinem Auszug aus dem Gehege bereits der zweite
Umzug bevor.
"Der Röntgenraum in meiner Praxis ist nicht der richtige Ort
für ihn",
sagte Tierarzt Bernhard Neurohr. Im Internet hat "Flocke" bereits einen
Platz gefunden. Das Baby hat nun auch schon seine eigene Internetseite.
In der Zwischenzeit sucht der Zoo zudem an einer Möglichkeit
einen
Spielkameraden
für die Eisbärin zu finden. Da die Chance einen Zoo
mit einer weiteren
Handaufzucht
zu finden ist aber gering. Noch geringer dabei ist aber die
Wahrscheinlichkeit,
dass dieser Zoo den Eisbären dann auch abgeben würde.
Augsburger Allgemeine
- 11. Jan. 2008
Das
Nürnberger Eisbärbaby muss alleine bleiben
Dem Eisbärmädchen im Nürnberger Zoo geht es
prächtig. Während die
Hoffnung
auf einen Spielkamerad enttäuscht wird, steht für die
Kleine der zweite
Umzug an. «Der Röntgenraum in meiner Praxis ist
nicht der richtige Ort
für ihn», sagte Tierarzt
Bernhard Neurohr am Freitag. Vielleicht nimmt ihn Tierpflegerin Petra
Fritz nun
bei sich zu Hause auf: Sie lebt im Tiergarten und geht derzeit mit dem
Babyfon am
Ohr zu Bett - wenn der Baby-Bär schreit, kann sie ihm schnell
Gesellschaft leisten. Drei Pfleger sollen sich künftig um die
Handaufzucht des kleinen Bärenmädchens im
Nürnberger Tierpark kümmern. Die Prägung auf
eine Person soll so
vermieden werden. Jeder der drei Pfleger, die sich rund um die Uhr um
sein Wohlergehen kümmern, nennt
das Bärchen anders: «Prinzessin» sagt
Harald Hager, «Smilla»,
«Weißwurst» oder
«Stinkbombe»
sagt Petra Fritz und «Flocke» Horst
Maußner.
sueddeutsche.de - 11.
Jan. 2008
Die
Leiden des Dag
Encke
Es gab diesen
einen Augenblick im Nürnberger Eisbären-Schauspiel,
der antiken
Dramatikern vermutlich
nicht übel gefallen hätte. Und zwar als Peripetie,
als jener Wendepunkt
also im
dritten Akt, an dem die Tragödie plötzlich eine ganz
andere Richtung
nimmt. Zwei
ganz unterschiedliche Interpretationsansätze gibt es seither:
Die einen
- und sie
sind deutlich in der Mehrzahl - feiern den Umschlag als den Beginn
eines wunderbaren
neuen Knut-Festspiels. In der Lesart von Zoodirektor Dag Encke aber
nahm das Schauspiel in diesem einen
Augenblick eine Wende ins Tragödienhafte. Am vergangenen
Dienstag um
die Mittagszeit
musste der promovierte Biologe eine Entscheidung treffen, über
die
seither Fernsehsender
in aller Welt jubeln. Encke trennte die Eisbärenmutter Vera,
fünf Jahre
alt, von
ihrer gesunden Tochter, vier Wochen alt. Sogar die Grünen
ließen sich
wenige Stunden nach der Trennung zu der These hinreißen,
die Mutter habe ihr Baby verstoßen.Eine Interpretation, die
der
Nürnberger Chefzoologe
nie verbreitet hatte. Die Bärin habe ihr Kleines wohl deshalb
aus der
Höhle geschleppt,
erklärt Encke, weil sie sich im Angesicht des Rummels vor dem
Gehege
nicht mehr
sicher war, ob sie ihr Junges durchbringen kann. Bei der Suche nach
einem sicheren Platz ließ die Bärin das Jungtier
mehrmals aus
größerer Höhe fallen. Also habe man das
Junge von der Mutter trennen
müssen.
Wäre er nicht Zoochef, sagt der 42-Jährige, "ich
hätte losheulen
können".
Südwest
Presse - 11.
Jan. 2008
Tierpfleger nennt das Eisbären-Baby
Flocke
Das Nürnberger Eisbär-Baby gedeiht unter seiner
Flaschenaufzucht
prächtig: Von Mittwoch
auf Donnerstag nahm das kleine, weiße
Bären-Mädchen 300 Gramm auf zwei
Kilogramm
zu, sagte ein Sprecher der Stadt Nürnberg. Inzwischen
kümmern sich im
Wechsel vier mit der Aufzucht von Bären erfahrene Pfleger
um das Jungtier. Als Nahrung erhält es mehrmals
täglich bis zu 80
Milliliter Welpenmilch.
Dazwischen schläft das Bären-Baby unter einer
Wärmelampe. Offiziell hat
das Eisbär-Mädchen zwar noch keinen Namen.
Tierpfleger Horst Mausner
sagte dem Fernsehsender N 24 jedoch, dass er das Tier Flocke nenne.
"Ich habe
sie heute in den Händen gehabt und sie angeschaut, so
schneeweiß wie
eine Flocke.
Für mich ist sie die Flocke", erzählte er.
Focus Online - 11.
Jan. 2008
Eisbärbaby
trinkt und schläft viel
Schon seit
drei Tagen muss das wenige Wochen alte
Eisbärenmädchen ohne seine
Mutter auskommen
– und schlägt sich dabei erstaunlich gut. Das
Weibchen trinke und
schlafe viel, berichtete Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitagmorgen
im Nürnberger Zoo. Sein Gewicht liege bereits knapp
über 2000 Gramm. Es
bestünden
aber weiterhin Risiken. So könne die Umstellung auf die
Ernährung mit
Kunstmilch
problematisch sein. Das Interesse an der Eisbärenaufzucht sei
weiterhin
enorm, berichtete
Tiergartenchef Dag Encke. Zahllose Menschen erkundigten sich nach dem
Wohl der kleinen
Bärin und machten Namensvorschläge. Der Tiergarten
wolle das Interesse
nutzen, um
auch über die Gefährdung der frei lebenden
Eisbären durch den
Klimawandel aufzuklären.
Passauer Neue Presse -
11. Jan. 2008
Eisbärenbaby kriegt alle drei Stunden
die Flasche
„Es ist ein absolut ruhiges und braves Baby“,
schwärmt
Tiergarten-Vizechef Helmut
Mägdefrau. Schlafen, trinken, schlafen - das kennzeichnet den
Rhythmus
des Eisbärenbabys,
das im Nürnberger Zoo mit der Hand aufgezogen wird. Auch die
zweite
Nacht ohne seine
Mutter hat es problemlos überstanden. Vom Rummel drumherum
bekommt die
Kleine bisher
nichts mit. Sie wird von der Öffentlichkeit streng
abgeschirmt.
Unterdessen steigt das Eisbären- Fieber à la Knut
unaufhaltsam: Viele
tausend Tierfreunde
in Deutschland nehmen Anteil an der Entwicklung der kleinen
Eisbärin.
Medien aus
aller Welt interessieren sich für das Bärchen.
Stuttgarter Zeitung -
11. Jan. 2008
Smilla,
Flocke, Arktika Wie soll das Eisbärmädchen
heißen?
Der Öffentlichkeit wird das Baby vermutlich erst nach Ostern
präsentiert werden.
Das Interesse ist aber jetzt schon riesig. Hunderte von Medienanfragen
treffen ein.
Bis aus der japanischen Hauptstadt Tokio interessieren sich
Journalisten für die
kleine Bärin. Viele tausende Tierfreunde aus ganz Deutschland
senden
Glückwünsche
und Namensvorschläge.
Siegener Zeitung - 11.
Jan. 2008
Eisbärenbaby
«Flocke» entwickelt sich prächtig
Das kleine Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten
entwickelt sich
weiterhin
prächtig. Die dritte Nacht nach der Trennung des vier Wochen
alten
Jungtiers von
seiner Mutter sei sehr gut verlaufen, berichtete Tierarzt Bernhard
Neurohr am Freitagmorgen.
Focus
Online - 11. Jan. 2008
Ein
Grashalm
drückt aufs Gemüt
Nach Ansicht
seiner Pfleger gedeiht das Nürnberger Eisbärenbaby
unter der
Flaschenaufzucht prächtig.
Dem besorgten Tierarzt stinkt aber ein ausgeschiedener Grashalm.
Man beobachte die Verdauung des Eisbären-Weibchens mit Sorge,
sagte
Zoo-Veterinär
Bernhard Neurohr am Freitag. Das Jungtier habe erst nach 72 Stunden
einen Grashalm
ausgeschieden, den es noch in der Höhle seiner Mutter
aufgenommen haben
muss. „Das
zeigt, dass die Verdauung etwas langsamer funktioniert als
gedacht“,
sagte Neurohr. Bei allem Optimismus wies Neurohr darauf hin, dass bei
der Aufzucht
weiterhin Risiken
bestünden.
WELT ONLINE - 10. Jan.
2008
Zeitalter der Verknutung
Uns ist ein Ersatz-Knut geboren
worden. Eigentlich darf das nicht sein, denn
Knut ist eine
eingetragene Marke des Berliner Zoos, der sich mit dem kleinen
Eisbären
finanziell
saniert hat. Ursprünglich hatte man in Nürnberg hart
bleiben und die
Aufzucht des
Bärennachwuchses
den Müttern überlassen wollen, auch auf die Gefahr
hin, dass die ihre
Jungen, wie
das in der Natur immer wieder vorkommt, auffressen. Die Bärin
Vilma
folgte offenbar
diesem natürlichen Impuls. Vera dagegen schien Mutterfreuden
nicht
abgeneigt zu
sein – bis sie, viel zu früh, ihr Junges aus der
Wurfhöhle holte und im
Gehege herumtrug.
Das geschah unter den Augen Dutzender von Fernsehteams aus aller Welt,
von denen
eines wahrscheinlich auch die Ursache für die Unruhe der
Bärin war.
Schon wegen des gewaltigen
Image-Schadens,
der im Zeitalter der Knutisierung damit verbunden wäre, ist es
für
einen Zoodirektor
schwer, das Ethos wissenschaftlicher Tiergärtnerei gegen den
Kuschel-Wahn der Öffentlichkeit
zu behaupten. Man mag also Verständnis dafür
aufbringen, dass die
Leitung des
Nürnberger Zoos
mit quietschenden Reifen die Kurve gekratzt hat. Anlass zum Nachdenken
über das
Selbstverständnis der Zoologischen Gärten sollte das
allerdings schon
sein. Vielleicht
ist der Legitimations-Überbau aus Wissenschaft und Artenschutz
für sie
doch eine
Nummer zu groß. Für beides sind von Menschenhand
aufgezogene Eisbären
wenig ergiebig,
weshalb das Erhaltungszuchtprogramm diese Art des Hochpäppelns
nicht
vorsieht.
PR-Inside.com - 10.
Jan. 2008
«Knut II.» begeistert
weltweit
Es wird bislang noch von der Öffentlichkeit ferngehalten -
und dennoch
ist es binnen weniger Tage zum Star avanciert: Das Nürnberger
Eisbärenbaby erobert
nicht nur die Herzen deutscher Tierfreunde, sondern sorgt auch im
Ausland für jede
Menge Pressewirbel. «Der neue Bärenstar: Knut
II.», schwärmte am
Donnerstag die tschechische Zeitung «MF Dnes». Von
Zürich bis
Ontario, von New
York bis Auckland in Neuseeland: Das noch namenlose Jungtier wird
medial in aller
Welt gefeiert. Und die Zahl der Anfragen von ausländischen
Journalisten
beim Presseamt
der Stadt Nürnberg steigt von Tag zu Tag.
Bild.de - 10. Jan. 2008
30 Grad! Das Eisbär-Baby braucht viel
Wärme
Die kleinen Äuglein geschlossen, die Pfötchen von
sich gestreckt und
schön in
die Decke gekuschelt. Das Eisbär-Baby aus dem
Nürnberger Zoo ist sooo
süß, dass
sich bereits Millionen in den neuen Mini-Knut verliebt haben. Zeitungen
aus der
ganzen Welt berichten über den deutschen Superstar. Die erste
Nacht bei
den Menschen hat die 30 Zentimeter kleine Bärin gut
überstanden. Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr: „Ich bin
optimistisch, sie
ist in
guter körperlicher Verfassung.“ Drei Pfleger
kümmern sich rund um die
Uhr um
das Baby. In der Tierklinik des Zoos hat es ein weiches Kuschel-Nest
aus Heu und
einer karierten Wolldecke.
Mittelbayerische - 10.
Jan. 2008
Eisbär als „kleiner
Star“ – aber Zoo will keinen Rummel
Es ist
kaum größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt
auf einer karierten
Decke und
nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte
Eisbärenbaby ist schon
jetzt der
neue Star im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten
Jungtieren
in den
vergangenen Tagen, nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen,
überwiegt im Tiergarten allmählich die Freude
über das gerettete Baby,
das
tüchtig trinkt und sich allem Anschein nach gut entwickelt.
Doch einen
Rummel,
wie ihn Eisbär Knut im Berliner Tiergarten ausgelöst
hat, möchte man in
Nürnberg vermeiden.
openPR.de
(Pressemitteilung)
- 10. Jan. 2008
Tote Eisbär-Babys finden letzte
Ruhestätte
Die Schicksale
der kleinen Eisbären aus dem Nürnberger Zoo bewegen
die Menschen. Es
wird gehofft
und gebangt, dass der kleine noch lebende Eisbär die
kritischen ersten
drei Monate
übersteht. Seine beiden kleinen Artgenossen hatten keine
Chance. Sie
sind von Bärenmutter
„Vilma“ getötet worden. MemoryGarden24
möchte in dem Trubel um den
lebenden Eisbären
die beiden toten Eisbär-Babys nicht vergessen. Deshalb hat
Deutschlands
größter
virtueller Tierfriedhof eine Gedenkstätte für die
Bärengeschwister
eingerichtet. Die Eisbären haben ihre Gedenkstätte in
prominenter
Umgebung neben „Bruno der Bär“
und „Hund Daisy“ von Moshammer. Die
Kondolenzbucheintragungen mit
passenden Blumensträußen
sind kostenlos.
Netzeitung - 9. Jan.
2008
Nürnberger
Zoodirektor rechtfertigt Eisbärentod
«Wir
würden an keiner Stelle anders reagieren», sagte der
Nürnberger
Zoodirektor.
Von Tierschützern wird dies scharf kritisiert. Man solle
Eisbären in
Zoos weder
halten noch züchten.
taz - Germany
Nürnberger
Zoodirektor Encke Liebslingstier Mistkäfer
Der Zoodirektor Dag Encke wuchs selbst im Zoo auf. Er plädiert
für
artgerechte Aufzucht von Wildtieren. Sein Flascheneisbär soll
Kommunikator
im Klima-Kampf
Tagesspiegel - 9. Jan.
2008
Warum Tiere ihre Babys töten
DER
FALL: Im Nürnberger Zoo hat die Eisbärin Vilma ihre
beiden Ende
November geborenen
Jungen aufgefressen. Ein Verhalten, das im Tierreich unter Raubtieren
nicht
selten zu beobachten ist – Biologen nennen das im Fachjargon
„Infantizid“.
WELT
ONLINE - 14.
Jan. 2008
Warum
Eisbären ihre Kinder töten
Kannibalismus
und Kindstötungen sind in der Natur nicht
ungewöhnlich. Doch bei Tieren
in Gefangenschaft,
wie der Eisbärin im Nürnberger Zoo, gibt es
für dieses Verhalten andere
Ursachen. Tötet
eine Eisbärenmutter ihre Babys, wie es jetzt im
Nürnberger Zoo
geschehen ist, scheint
dies ein besonders eklatanter Fall von gestörtem
Sozialverhalten zu
sein.
WELT ONLINE -
12.
Jan. 2008
Kein
Eisbären-Nachwuchs im Zoo: Knut allein zu Haus
Knut bekommt
vorläufig doch keine Geschwister. Entgegen ersten Hoffnungen
seien die
Berliner
Eisbären-Damen Nancy, Katjuscha und Tosca doch nicht
trächtig gewesen,
sagte Zoo-Tierarzt
André Schüle. Sie seien deshalb wieder ins
Außengehege zu Knuts Papa
Lars gelassen
worden. Zur ausgebliebenen Trächtigkeit der Bärinnen
sagte Knuts
Pfleger Thomas Dörflein: "Es ist in der Natur eben kein
Wunschkonzert.
Was
nicht ist, ist nicht."
WDSF
11.01.2008
(undeklarierte Pressemitteilung)
Eisbären-Drama:
WDSF stellt
mit
Staranwalt Rolf Bossi Strafanzeige
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) stellte am Freitag
aufgrund
der "Eisbären-Manie" durch seinen Vorsitzenden Jürgen
Ortmüller
Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg wegen
Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz und gegen die EU-Zoo-Richtlinie.
Ad-Hoc-News
- 16. Jan. 2008
Nürnberger
Elefantendame Yvonne
Neben der
Sorge um das Eisbärenbaby treibt den Nürnberger
Tiergarten derzeit auch
das Schicksal
von Elefantendame Yvonne um. Wie Zoo-Direktor Dag Encke am Mittwoch
mitteilte, soll
das 40 Jahre alte Tier in den Rostocker Zoo umsiedeln, nachdem im
vergangenen August
ihre fünf Jahre ältere Partnerin Kiri verstorben ist.
Im Gegenzug
bemühe man sich,
über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Wien
zwei Jungbullen
oder zwei Kühe
zu finden. Derzeit prüfen Rostocker Pfleger in
Nürnberg, ob sie
gefahrlos mit Yvonne zusammenarbeiten
können. Zur gleichen Zeit laufen nach Angaben von Encke die
Vorbereitungen auf eine
Umstellung der Nürnberger Haltung auf «protected
contact». Mit Gittern
zwischen
Tier und Pflegern solle die Gefährdung minimiert werden. Dazu
sei auch
der Bau eines
neuen Elefantenhauses mit viel Auslauf nötig. Damit soll
vermieden
werden, dass
irgendwann überhaupt keine Dickhäuter mehr in
Nürnberg zu sehen sind:
«Mit diesen
Tieren kann man so viele Botschaften transportieren», sagte
Encke.
Franken TV - 16.
Jan.
2008
Tiergarten
Nürnberg will weiterhin Elefanten halten
Nach dem
Tod von Elefantendame "Kiri" plant der Tiergarten Nürnberg
Änderungen
in der Elefantenhaltung. Der Tiergarten will die Haltung von Elefanten
in Nürnberg langfristig sicherstellen.
Derzeit stehe kein geeigneter weiblicher Elefant zur
Verfügung, um der
verbleibenden
Elefantendame «Yvonne» Gesellschaft zu leisten,
erklärte
Tiergartendirektor Dag
Encke. Drei Elefantenpfleger aus Rostock sollen nun prüfen,
ob«Yvonne»
in den dortigen
Zoo gebracht werden kann. Falls diese Nürnberg
verlässt, könne die
Elefantenhaltung
in Nürnberg entweder durch zwei Jungbullen oder zwei
Elefantenkühe ohne
Zyklus weitergeführt
werden. Zuvor müsse der Tiergarten allerdings auf eine andere
Haltungsmethode umgestellt
und umgebaut werden.
Augsburger
Allgemeine
- 15. Jan. 2008
Augsburger
Zoo will Nashörner züchten
Augsburg
Der kleine Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo war Kult und das
neue
Nürnberger Eisbärenbaby
ist auf dem besten Weg, Kult zu werden. Da will der Augsburger Zoo
nicht abseits
stehen. Er schmiedet ebenfalls spektakuläre Pläne in
der Tierzucht.
Heuer wird eine
neue Herde von Nashörnern aufgebaut. Die Aussicht auf kleine
Rhinobabys
lässt Direktorin
Barbara Jantschke schon jetzt das Herz warm werden. Bis zum Sommer will
der Zoo zwei Weibchen aus einem
Schutzgebiet für Wildtiere in Südafrika kaufen - eine
teure
Angelegenheit. Denn
die beiden Breitmaulnashörner werden inklusive Transport weit
über 70
000 Euro kosten. Ab Februar läuft eine große
Spendenaktion unter dem
Titel "Rhino-Parade".
Der Zoo will bis zu 200 große Nashörner aus
Kunststoff zum Bemalen an
Sponsoren
aus Wirtschaft und Gesellschaft verkaufen, das Stück
für 2500 Euro.
Jantschke ist zuversichtlich, ausreichend Geld für den Ankauf
zu
bekommen.
Lübecker
Nachrichten -
16. Jan. 2008
Schwerer
Bandendiebstahl: Das Geschäft
mit den Käuzen
Fast
auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass man Dirk D. bei seinen
kriminellen Machenschaften das Handwerk legte. Zum vierten Mal hatte
der Mann aus
Neuhaus in Niedersachsen an jenem Winterabend einen Einbruch in den
Vogelpark Niendorf
gewagt. Auf die Käuze hatte Dirk D. es abgesehen. Ein Freund,
der drei
Häuser weiter in seinem Heimatdorf wohnt, bewies dabei seine
Qualitäten als williger Handlanger. Doch auch ihm wird in
absehbarer
Zeit der Prozess
gemacht. Ebenso wie einem Holländer, dem vermeintlichen
Drahtzieher des
Geschäfts
mit den gestohlenen Vögeln. Schwerer Bandendiebstahl - so
lautete der
Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Insgesamt
fünf Taten zwischen November 2005 und Januar 2007 werden dem
Angeklagten zur Last
gelegt. Einer der Einbrüche - im Februar 2006 - fand im
Tierpark Berlin
statt. Sechs Eulen
und Käuze hatte der jungenhaft wirkende 35-Jährige
hier aus den
Volieren gestohlen.
Nach eigenen Aussagen immer im Auftrag des Holländers, der die
Vögel
dann mit gefälschten
Papieren gegen gutes Geld weiterverkauft haben soll. Ein Jahr und neun
Monate Haft auf Bewährung, ausgesetzt auf zwei Jahre. Dazu
eine
Geldstrafe von 3000 Euro - so lautet das Urteil. Im Hinblick auf die
Schadenswiedergutmachung
"ist das nur ein Bruchteil dessen, was noch auf Sie zu kommt", gibt die
Vorsitzende Richterin dem Angeklagten mit auf den Weg. "Der Rest kommt
im Zivilverfahren."
RZ
online - 9. Jan.
2008
Landauer
Zoo lockte mehr als 165 000 Besucher an
Mehr als 165 000 zahlende Besucher haben sich im
vergangenen Jahr
im Landauer Zoo die Tiere angeschaut. 2007 sei
für die Einrichtung
erneut
ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen, teilte die
Zooleitung am
Mittwoch
mit. Im Jahr zuvor waren knapp 168 000 zahlende
Besucher registriert
worden.
Aachener
Zeitung - 14. Jan. 2008
Besucherrekord im Aachener Tierpark
Exakt 333.303 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den
Aachener Tierpark.
Das sind rund 15 Prozzent mehr als im Jahr 2006. Der Besucherrekord
bedeutet eine
neue Höchstmarke im Tiergarten. Ausschlaggebend für
den ungebrochenen
Besucherzuspruch
war neben dem guten Zoowetter im Frühjahr die steigende
Attraktivität
des Zoos in
den letzten Jahren.
Ostseezeitung -
16.
Jan. 2008
Rostocker
Zoo mit Besucherrekord - Höherer Eintritt
Der Rostocker Zoo hat im vergangenen Jahr mit rund 557 800 Besuchern
ein Rekordergebnis erzielt. Dies sei ein Plus von 74 300 gewesen, sagte
Zoo-Chef
Udo Nagel am Mittwoch in Rostock. Der Erfolg sei darauf
zurückzuführen,
dass sich
Zoos immer mehr zu einem beliebten Ausflugsziel mit hohem
Erlebnischarakter und
vielen Veranstaltungen entwickelten. Allerdings habe der Zoo zu
Jahresbeginn die
Eintrittspreise erhöhen müssen.
Dresden
Fernsehen -
10. Jan. 2008
Karakal & Co - Inventur im Dresdner Zoo
Rund 2200
Tiere gibt es im Dresdner Zoo. Da kann man schon mal leicht den
Überblick verlieren.
Damit alles stimmt, kein Tier verloren geht und alle wissen wie viel
Nachwuchs es
gibt, gab es auch in diesem Jahr eine Inventur. 623.000 Besucher kamen
im vergangenen Jahr nach Dresden. Nicht zuletzt wegen der
neuen Löwenanlage. In diesem Jahr steht das nächste
große Vorhaben auf
dem Plan.
Die Giraffenanlage soll im August fertig sein.
Hannoversche
Allgemeine - 15. Jan. 2008
Calvin
hat
den Rüssel vorn
„Calvin“
hat seinen Titel als Schwergewicht im Zoo Hannover erfolgreich
verteidigt. Der 21-jährige
Elefantenbulle brachte nach Angaben des Zoos vom Dienstag bei der
Tierzählung 4,3
Tonnen auf die Waage und war damit der schwerste Bewohner des
Tierparks. Die zierliche Stachelmaus „Heidi“ errang
dagegen den Titel
in der Kategorie „Kleinstes
Tier“ - sie misst nur sieben Zentimeter.
Wochenanzeiger
Herford
- 15. Jan. 2008
Inventur
im
Osnabrücker Zoo
Alle Zootiere werden im Rahmen der jährlichen Inventur
gezählt, einige
Schildkröten auch
gewogen. Jungtiere, die ihr Geschlecht bisher nicht preisgeben wollten,
wie einige
Kapuzineräffchen und Krallenaffen, werden genauer inspiziert.
Dresden
Fernsehen -
11. Jan. 2008
Sealife
sagt Good Bye
Nachdem
gestern im Zoo die Tiere gezählt worden sind, gab es heute im
Sealife
große Bestandsaufnahme.
Die ist ganz besonders wichtig, denn es geht in die Umzugsplanungen.
Ende Februar
schließt Sealife in Dresden seine Pforten. Für die
Mitarbeiter geht es
in die heiße Phase. Jedes Tier der rund 2000 muss erfasst
werden. Seit der Eröffnung im Mai 2004 gab es in Dresden
zahlreiche
Geburten. So gab es
u.a. regelmäßig Nachwuchs bei den beliebten
Seepferden, den Katzenhaien
und den
Rochen. Alle Versuche Sealife mit mit einem Neubau in Dresden zu
halten, sind gescheitert.
Nun geht es weiter nach Cuxhafen.
> Cuxhaven...
Tagesspiegel
- 10.
Jan. 2008
Funktioniert die Auswilderung von Zootieren?
Viele Zoos
beteiligen sich an der sogenannten Erhaltungszucht. Dabei geht es
darum, seltene
Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, am Leben zu erhalten. Der
Artenschutzexperte
des WWF, Volker Homes, kann eine ganze Reihe von erfolgreichen
Versuchen der Auswilderung
solcher gefährdeter Tierarten nennen. Allerdings
schränkt er ein:
„Raubtiere wie
Eisbären oder auch Tiger können nicht ausgewildert
werden, wenn sie in
Gefangenschaft
geboren werden.“ Wenn sie sich erst einmal an Menschen
gewöhnt haben,
werden sie
immer wieder die Nähe von Menschen suchen. Und bei den dabei
entstehenden Konflikten
ziehen die Tiere meistens den Kürzeren.
Planung
und
Bau
Volksstimme
Magdeburg - 9. Jan. 2008
"Eine jetzige Übernahme
hätte die Zoo-Finanzierung
gefährdet"
Ursprünglich war geplant, die Grusonschen
Gewächshäuser an der
Schönebecker
Straße ab 2008 durch die Magdeburger Zoo GmbH betreiben zu
lassen. Doch
bis
heute befinden sich die sanierungsbedürftigen
Glashäuser immer noch in
städtischer Hand. Grund : Die Zoo GmbH lehnte die
Übernahme der
Glashäuser mit tropischem Klima im Januar ab. "Die
Übernahme zum
gegenwärtigen Zeitpunkt hat nicht geklappt, weil sie
die Finanzierung des gesamten Zoo-Projekts in Gefahr gebracht
hätte ",
erklärte Dr. Kai Perret. Die Schauhäuser, die unter
Denkmalschutz
stehen, gelten als
sanierungsbedürftig. Derzeit finden beispielsweise im
sogenannten
Wintergarten
Reparaturen am Dach statt. Eine aus dem Jahre 2005 stammende Studie im
Auftrag
des Kommunalen Gebäudemanagements ergab, dass eine
Grundsanierung etwa
5
Millionen Euro kosten würde. So wird erst einmal zwischen
Stadt und Zoo
weiter über die Übernahme der
Gewächshäuser verhandelt. Denn obwohl der Zoo die
Tropenhäuser in
Buckau jetzt noch nicht betreibt, arbeiten
Zoomitarbeiter und Experten der Fachhochschule Magdeburg-Stendal an der
Zukunft
der Grusonschen Gebäude, in denen etwa 3600 tropische und
subtropische
Pflanzenarten zu besichtigen sind. Die Idee ist, die 1896 erbauten
Gewächshäuser in ein Artenschutzzentrum umzuwandeln.
Ab wann die
Gruson-Gewächshäuser unter Zoo-Regie betrieben
werden, ist derzeit
noch offen.
NZZ
Online - 14.
Jan. 2008
Mehr
Platz für die «Mutzen»
In Bern
ist am Montag der Spatenstich zum neuen Bärenpark erfolgt.
Gebaut wird
eine neue
Anlage in der Nähe des bestehenden Bärengrabens. Die
Tiere erhalten
mehr Platz und
eine artgerechtere Umgebung. Der neue Park kostet gegen 10 Millionen
Franken und
wird fast vollständig durch Sponsoren und Gönner
finanziert.
azonline - 14. Jan.
2008
Berner
Bären haben bald ein neues Gehege
Die Bären
im Berner Bärengraben erhalten bald mehr Auslauf und ein
naturnahes
Gehege am Aarehang.
Mit dem Spatenstich ist der offizielle Baubeginn für den neuen
Bärenpark gefeiert
worden. Der symbolische erste Spatenstich bestand darin, dass Berns
Gemeinderätin Barbara
Hayoz und der Chef der Mobiliar-Versicherungen, Urs Berger, mit je
einem Presslufthammer
ein Loch in die Wand des Berner Bärengrabens bohrten. Durch
einen
Tunnel werden
dereinst die Bären vom Graben in den Park gelangen. Ab Sommer
2009
steht den Bären am Aarehang, auf der anderen Seite des
Tunnels, ein
über 6000 Quadratmeter grosses Gehege zur Verfügung.
Der Bau des neuen
Parks kostet gegen zehn Millionen Franken. Finanziert wird das
Projekt fast ausschliesslich mit Sponsorengeldern und Spenden.
Märkische
Allgemeine
Das
Freizeitbad in Lübbenau soll 2008 um eine watschelnde ...
Noch höhere Rutschen oder zusätzliche Strudel waren
für uns keine
Alternative, um noch mehr Gäste anzulocken“, sagt
Michael Jakobs,
Geschäftsführer der Lübbenauer Spreewelten
GmbH. Auf der emotionalen
Welle des Berliner Eisbären Knut will das Freizeitbad
Lübbenau
(Oberspreewald-Lausitz) mitschwimmen und künftig seinen
Erlebnischarakter durch eine ungewöhnliche Attraktion
bereichern. „Da
sind wir plötzlich auf Pinguine gekommen“,
erklärt Jakobs. Im nächsten
Jahr sollen nun zwölf Humboldt-Pinguine zu den
„festen Mitarbeitern“ im
Bad zählen. „Wenn die Pinguine eine ordentliche
Anlage kriegen und
artgerecht gehalten werden, gibt es sicher keine
Einwände“, sagt der
Cottbuser Tierparkdirektor Jens Kämmerling, der einer
Kooperation nicht
abgeneigt wäre. Bereits mehrere ostasiatische Mandarinen-Enten
aus dem
Cottbuser Zoo fühlen sich im Freizeitbad wohl.
Aktionen
Ostsee
Netz - 14.
Jan. 2008
Sea
Life sucht 'Seemannsgarn'
Seemannsgarn.
Einheimische und auch Ostsee-Urlauber kennen sie alle, die
fantasievollen Erzählungen
von Riesenkraken und Meerjungfrauen, Seeräubern und
abenteuerlichen
Reisen. Das
Sea Life Timmendorfer Strand sucht, abseits von diesen
Märchen, „wahre
Geschichten“
aus dem Leben eines Fischers oder Seemanns in der heutigen modernen
Zeit. „Dieser Wettbewerb findet in Sea Life Aquarien in ganz
Europa
statt. Wir wollen
mit dieser Aktion die besten und spannendsten Alltagsgeschichten im
Leben der Fischer
festhalten. Viele Menschen wissen wenig über die Arbeit auf
dem Meer,
abgesehen
von den klassischen Seemannsgarngeschichten. Das wird sich jetzt sicher
bald ändern“,
so Sabine Eckert, Pressesprecherin des Sea Life Timmendorfer Strand.
Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge
der ist 1. März 2008. Die beste Geschichte wird mit 200 Euro
prämiert.
Die weiteren
Plätze zwei bis zehn erhalten Freikarten für das Sea
Life Timmendorfer
Strand.
nh24.de - 12. Jan.
2008
Bei
Vollmond in
den
Tierpark
Reinhardswald.
In der kalten, dunklen Jahreszeit sitzen die Menschen vor dem Kamin in
der warmen
Stube, lesen etwas und trinken vielleicht einen Tee. Was aber machen
die Tiere draußen im Tierpark? Wenn der Vollmond am
Sternenhimmel
leuchtet und dem Tierpark ein
geheimnisvolles
Licht gibt, kann man so manches beobachten, was man sonst
tagsüber gar
nicht mitbekommen
würde. Um dies zu ermöglichen, bietet die
Tierparkverwaltung vom 19.
Januar
(Samstag) bis
22. Januar (Dienstag) täglich Vollmondführungen durch
den winterlichen
Tierpark
an. Der erfahrene Berufsjäger und Dioramagestalter Uwe Dreyer
und Jäger
Dieter Sellemann
vom Kreisjagdverein Hofgeismar erwarten Interessenten jeweils um 18:00
Uhr am Eingang
des Tierparks, um mit ihnen gemeinsam dieses Naturschauspiel zu
erleben.
Gera.de
- 11. Jan.
2008
Vortragsreihe im Tierpark startet am 11. Januar
Ein Vortrag
mit einem Rückblick auf das Tierparkjahr 2007 findet am
Freitag, 11.
Januar, 19
Uhr, im Rahmen der gemeinsame Veranstaltungsreihe des Tierparks Gera
mit der Terraristischen
Arbeitsgemeinschaft Deutschland e.V. (TAGD e.V.) und dem Verein der
Freunde und
Förderer des Tierparks Gera e.V. in der Naturlehrstube des
Tierparks
Gera statt.
Dabei gibt es viele Informationen u.a. rund um das Baugeschehen,
Wissenschaft und
Forschung, die Entwicklung des Tierbestandes, Futter für die
Vierbeiner
und Tierarztbetreuung.
Weitere Vorträge gibt es
am 8. Februar zur Thematik Farben im Tierreich mit einer
nächtlicher
Begehung im
Tierpark, am 14. März geht es um das Reich der Raubtiere sowie
Hunde
und ihre nächsten
Verwandten und am 11. April heißt es
„Tierarztsprechstunde im
Tierpark“.
Gera.de - 11. Jan. 2008
Tierpark wirbt auf Reisemesse für Gunst
der Besucher
Der Geraer
Tierpark ist auf der Reisemesse „Urlaub 2008“ am
Samstag, 19. Januar,
und Sonntag,
20. Januar, von 10 bis 18 Uhr im Geraer Kultur- und Kongresszentrum
präsent: Obertierpfleger
Steffen Horn und ein Auszubildender des Tierparks werden an beiden
Tagen im Foyer
1, am Stand 23, für der Geraer Tierpark werben. Mit dabei
haben sie
Infoblätter,
Fotos, Plakate und viele Informationen. Wuschlige Meerschweinchen und
Kaninchen
sollen die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Stand des Tierparks
lenken.
Pressrelations
- 16. Jan. 2008
Zoo
Salzburg lässt Tiger auf die Strasse
Der
Salzburger Zoo macht seit Dezember mit einer ungewöhnlichen
Aktion auf sich aufmerksam: An mehreren Stellen der Stadt Salzburg
bestimmen so
genannte "Tigerstreifen" das Stadt- und Straßenbild. Unter
dem Motto
"Mehr
als Zebras. Zoo Salzburg" werden die altbekannten Zebrastreifen damit
um eine
neue Variante bereichert - so ein Zoobesuch hat schließlich
noch
einiges mehr zu
bieten. Genau wie die schwarz-weißen Vorbilder
führen die 2,50m x 6,00
m großen
gelben Streifen dabei quer über die Straßen von
Salzburg. Die ersten
Reaktionen waren durchweg positiv - die Passanten fühlten sich
nicht
nur bestens amüsiert, sondern auch animiert: zum Besuch eines
Zoos, in
dem es immer
wieder etwas Neues zu sehen gibt.
20min.ch - 9.
Jan. 2008
Giftiges
im Zolli-Vivarium
Im Vivarium des Basler Zoos dreht sich an der Museumsnacht vom 18.
Januar alles
um Gift. Im Zentrum steht das Thema Tiergifte. Weshalb von
Muränen-Sushi abzuraten ist,
Clownfische gern mit giftigen Anemonen kuscheln und weshalb einem von
Muscheln
ziemlich übel werden kann, erklärt ein Parcours durch
das nächtliche
Vivarium.
Nachwuchs
wupperguide
- 14.
Jan. 2008
Viertes
Elefantenbaby im Zoo heißt "Tamo"
Ganz aus dem Häuschen waren wohl "Bongi", "Kibo" und "Tika"
am zweiten Januar-Wochenende 2008. Denn in der Nacht zu Sonntag, 13.
Januar 2008,
war es endlich soweit: Elefanten-Dame "Sweni" erhielt Besuch vom
Klapperstorch.
Ein "strammer Junge" war es, der gegen 03.54 Uhr das Licht der Welt
erblickte,
wie der Wuppertaler Zoo voller Stolz in einer Pressemitteilung
berichtet. Für die Afrikanische Elefantin "Sweni" war es dabei
die
erste Geburt.
641 Tage lang hatte sie ihr Junges ausgetragen, in der Nacht zum
Sonntag wurde es
dann schließlich geboren. Mit 97 Kilogramm und einer
Schulterhöhe von
etwa 90 Zentimetern
ein richtiger Wonneproppen - und trotz kürzerer Tragezeit um
einiges
größer und
schwerer als Schwesterchen Tika, die genau sechs Monate zuvor am
Freitag, 13. Juli
2007, als dritter Nachwuchs bei den Elefanten im Wuppertaler Zoo
geboren wurde.
Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren kamen somit nun vier gesunde
Kälber bei den
Rüsseltieren im Tal zur Welt.
Ad-Hoc-News
- 14. Jan.
2008
Elefantenbaby
im Wuppertaler Zoo
Das afrikanische
Elefantenpärchen Sweni und Tusker hat dem Wuppertaler Zoo
Nachwuchs
beschwert. Am
Sonntag wurde der kleine Elefantenjunge Tamo geboren, wie der Zoo am
Montag mitteilte.
Das Tierbaby wiege 97 Kilogramm und habe eine Schulterhöhe von
90
Zentimetern.
Stern Shortnews - 14.
Jan. 2008
Freizeit: Wuppertaler Zoo meldet die Geburt
eines
Elefantenbabys
Am gestrigen Sonntagmorgen erblickte im Wuppertaler Zoo erneut ein
Elefantenbaby
das Licht der Welt. "Tamo" ("der stramme Junge") wiegt 97 Kilogramm und
ist 90 Zentimeter
groß.
Westdeutsche
Zeitung - 13. Jan. 2008
Wieder
Nachwuchs im Zoo: Elefantenfamilie komplett
Wuppertal. Kaiserwetter und ein Hauch von Frühling lockten am
Sonntag
hunderte Ausflügler
in den Wuppertaler Zoo. Zum ersten Mal in diesem Jahr war richtig viel
los zwischen
den Gehegen. Beim Rundgang durch die Anlage war allerdings am Eingang
zum Elefantenhaus
Schluss. Ein kleines Schild bat um Verständnis für
die verriegelten
Türen:
„Wegen einer Elefantengeburt
bleibt das Elefantenhaus geschlossen“, war da zu lesen, und
alle
fragten sich: Ist
es denn schon so weit? So weit war es am Sonntagmorgen gegen vier Uhr,
als Elefantenkuh
Sweni nach langen, bangen Stunden einen Elefantenbullen zur Welt
brachte. Damit haben nun alle vier Wuppertaler Elefantenkühe
ein erstes
Mal
Nachwuchs bekommen.
PR-Inside.com
- 10. Jan. 2008
Nachwuchs im Giraffengehege des Dortmunder Zoos
Im Giraffengehege des Dortmunder Zoos gibt es Nachwuchs. Das Jungtier
kam nach Zoo-Angaben bereits am Montag zur Welt. Die im September 2003
geborene
Mutter «Rahima» sei wohlauf, hieß es am
Donnerstag. Der Vater des
Giraffen-Babys
ist der im März 2007 verstorbene
«Mugambi». Derzeit besteht die
Dortmunder Giraffenherde aus drei Weibchen, einem Jungbullen sowie dem
Jungtier. Der Neuankömmling ist das zweite Jungtier seit 2003
und die
22. Giraffengeburt im
Zoo Dortmund insgesamt.
FR-online.de
- 10. Jan. 2008
Äffchen zum Wegtragen
Nachwuchs
im Zoo ist per se schon Star. Vorm Gehege der Guerezas versuchen am
Donnerstagmorgen
Fernsehkameras, Teleobjektive und Menschenaugen die zwei
Schneebällchen
zu sehen,
die von ihren Müttern auf das Fürsorglichste
beschützt und vor den
großen komischen
Aufgeregtheiten außerhalb des Zauns verborgen werden. Die
zwei Hübschen
sind Kikuyu-Guerezas, die am 23. und 30. Dezember zur
Welt kamen.
Kurz vor Heiligabend überraschte die im Jahr 2000 geborene
Gashi die
Zoomitarbeiter
mit ihrem ersten Jungtier, kurz vor Silvester bekam die zwei Jahre
jüngere Iringa
ihr bereits zweites Kind. Die Nabelschnur des Kleinen
blieb im Geäst
hängen. Pfleger mussten das Jungtier befreien, konnten so aber
schon
das Geschlecht
bestimmen. Dieses Äffchen ist ein Junge, bei dem anderen
weiß man es
noch nicht.
RP ONLINE - 10. Jan.
2008
Nichts geht über Mutterliebe
Der Zoo
am Kaiserberg hat mit der Aufzucht von Jungtieren reichlich Erfahrung.
Wenn es
eben geht, wird hier auf Handaufzucht verzichtet. Noch in diesem Monat,
spätestens Anfang Februar wird der Duisburger Zoo den
jüngsten Delfin-Nachwuchs öffentlich vorstellen. Zwei
Jungtiere werden
sich
dann in dem Becken tummeln, die seit ihrer Geburt beide von ihren
Müttern und
nicht durch die Hand des Tierpflegers versorgt wurden. Zum
Glück, wie
Duisburgs
Zoo-Chef Achim Winkler anmerkt, denn auf die öffentliche
Diskussion, in
der
derzeit sein Nürnberger Kollege wegen der
Eisbär-Babys steht, verzicht
er nur
zu gerne. Wenn Winkler auch auf solche Diskussionen wie in
Nürnberg
gerne verzichtet,
gegen einen „KnutBoom“ hätte er wohl
weniger einzuwenden. Auch wenn die
Duisburger Koala-Babys ähnlich
„plüschig“ sind wie der Berliner
Eisbärenjunge
und damit eigentlich Garanten dafür sind, sich die Herzen der
Besucher
zu
erobern, sie haben einen großen Nachteil: Sie sind von Natur
aus
einfach zu
schläfrig.
inar.de
(Pressemitteilung)
- 10. Jan. 2008
Mit Rüsselnase voll ins Leben
Eigentlich
ist er putziger als Eisbär „Knut" und hat auch mehr
zu bieten: mit
herabhängender
Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid
wärmt sich
neuerdings ein junger
Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Die 7jährige
Mutter
JESSY wollte Anfang Dezember ihre Pfleger noch nicht in den
verdienten Feierabend entlassen, als sie komplikationslos ihr bereits
viertes Jungtier
gebar.
Berliner Morgenpost -
10. Jan. 2008
Zoo-Nachwuchs in Berlin: Zwei
Prevost-Schönhörnchen
Die bunt gefärbten Prevost-Schönhörnchen im
Zoologischen
Garten Berlin haben Nachwuchs bekommen. Die zwei gesunden Jungtiere
seien an Weihnachten
zur Welt gekommen und jetzt sehr gut zu beobachten, teilte der Zoo am
Donnerstag
mit.
Stern Shortnews - 11.
Jan. 2008
Freizeit: Premiere für die
Löwenbabys "Aketi" und
"Aru"
im Wuppertaler Zoo
Zum ersten Mal wurden die am 4. Oktober 2007 geborenen
Löwenbabys
"Aketi"
und "Aru" de Öffentlichkeit im Zoo in Wuppertal vorgestellt.
Ihre
Mutter
heißt Malaika, der Vater trägt den Namen Massai. Die
Geburt verlief
unproblematisch, teilte eine Sprecherin des Zoos mit. Eines der
Raubkätzchen hat ein Gewicht von zehn Kilogramm, das andere
bringt
zwölf Kilogramm
auf die Waage. Beide Löwenbabys können nur wenige
Stunden am Tag
betrachtet werden.
sz-online - 11.
Jan. 2008
Zickiges
aus einer heißen Liebesnacht
Sieben auf einen Streich im Chemnitzer Tierpark! Innerhalb von 24
Stunden haben
gleich fünf afrikanische Zwergziegen reichlich Nachwuchs
bekommen -
insgesamt sieben
Zicklein. Stolzer Papa aller sieben Geißlein ist der
stattliche
Ziegenbock Benno
(5), der damit der wohl geilste Bock aus ganz Chemnitz ist.
Ostthüringer
Zeitung - 12. Jan. 2008
Ein
Lämmchen namens Mario
Mario tänzelt
und hüpft mal vor den Füßen von Suzanne
Demmer, mal dahinter, mal
daneben. Oder
er bummelt herum und balanciert auf den Gehwegsteinen. Wenn die junge
Frau ihren
Kleinen ruft, dann springt ein weißes Lamm mit schwarzem
Köpfchen
hervor und blickt
mit seinen dunklen Augen erwartungsvoll zur großen
Menschenfrau.
Mario ist ein Fastweihnachtskind, geboren sechs Tage vor Heilig Abend
im Geraer
Tierpark. Doch seine Zukunft wäre um ein Haar gar nicht so
verheißungsvoll geworden.
Mario sei nachts zur Welt gekommen, erzählt Tierinspektor Jan
Bauer.
Das kleine
Geschöpf schlief am Morgen neben seiner Mutter, stand nicht
auf am
ersten Tag -
und wurde so auch nicht vom Mutterschaf beachtet. Am zweiten Tag nahm
die Pflegerin
das Lamm in ihre Obhut.
PR-Inside.com
- 15. Jan. 2008
Münchner
Tierpark präsentiert zwei Zebra-Babys
Der Münchner Tierpark Hellabrunn freut sich über
Zebra-Nachwuchs. Die
beiden Jungtiere sollen am Freitag der Öffentlichkeit
vorgestellt
werden. Ein Zebra-Mädchen sei bereits kurz
vor Weihnachten geboren worden und habe den Namen
«Halva» erhalten.
Damit habe der
kleine Hengst «Hodari» eine neue Spielkameradin. Er
wurde den Angaben
zufolge vor
rund zweieinhalb Monaten im Tierpark geboren, seine Mutter
«Karina»
kümmere sich «fürsorglich» um ihr
Jungtier.
Lausitzer
Rundschau
Brandenburg - 16. Jan. 2008
Kleine Nutrias locken schon
Fünf niedliche Nutria-Babys können derzeit im
Tierpark der Kreisstadt
beobachtet
werden. Der etwa 14 Tage alte Nachwuchs zeigt schon großen
Appetit. Bis
Ostern hoffen
die Tierpfleger auf junge Ziegen, Schafe, Maultiere, Esel und
Küken.
Gute Nachrichten
gibt es auch von Leoparden-Dame «Mausi» : die
«Seniorin» ist nach
schwerer Krankheit
wieder genesen.
Krone.at
- 15.
Jan. 2008
Hai-Dame
bekommt Nachwuchs
ohne Sex
Als in einem
Aquarium in Ungarn plötzlich Hai-Nachwuchs da war, staunten
die
Betreiber nicht
schlecht, denn das Weißspitzen-Riffhai-Weibchen hatte nie
Kontakt mit
einem männlichen
Artgenossen. Zunächst stand man vor einem Rätsel, nun
glauben Experten,
eine Erklärung
gefunden zu haben: Das Hai-Baby dürfte das Resultat einer so
genannten
Jungfernzeugung
sein. Die auf den Namen Ibolya getaufte Hai-Dame war vor sieben Jahren
in dem Aquaruim
des Nyiregyhaza Centre geboren worden und dort das einzige Tier seiner
Art.
Aalener
Nachrichten - 11. Jan. 2008
Eisbärfieber
auch in Bremerhaven
Mit Hilfe einer Eisbärin aus dem Hamburger Tierpark
Hagenbeck will
der Bremerhavener
Zoo am Meer versuchen, Eisbären zu züchten. Die
fünf Jahre alte Bärin
«Victoria»
traf am Donnerstag in Bremerhaven ein, teilte der Zoo mit. Nach einer
Eingewöhnungsphase soll sie mit dem gleichaltrigen
Bremerhavener Bären
«Lloyd» zusammengebracht werden. Das
Männchen gilt allerdings als rüder
Geselle.
Im März 2006 tötete er die Bärin
«Senja» aus dem Leipziger Zoo, als sie
sich einem
Annäherungsversuch widersetzte.
Hamburger
Abendblatt - 11. Jan. 2008
Hat
Victoria bald einen kleinen Knut?
Nach ihrer Geburt am 15. Dezember 2002 war sie genauso klein, kuschelig
und niedlich
wie alle Eisbärenbabys. Jetzt, mit fünf Jahren und
gut 300 Kilogramm
Gewicht, ist
Eisbärin Victoria in das Alter gekommen, in dem sie selbst
für
Nachwuchs sorgen
soll. Deshalb verließ die Bärin gestern Morgen
Hagenbecks Tierpark
Richtung Bremerhaven,
wo im "Zoo am Meer" Eisbären-Mann Lloyd auf sie wartet.
net-tribune.de - 12.
Jan. 2008
Eisbärenzucht
im Bremerhavener
Zoo
Der Bremerhavener Zoo am Meer will gemeinsam mit dem Hamburger Tierpark
Hagenbeck
Eisbären züchten. Dafür wurde am Donnerstag
die fünfjährige Eisbärin
«Victoria»
von der Hansestadt an die Nordsee gebracht, wie der Zoo mitteilte. In
den kommenden
Wochen soll sie Kontakt zu ihrem Artgenossen
«Lloyd» aufnehmen können.
«Bis die
beiden jungen Eisbären für Nachwuchs sorgen, wird es
noch eine Weile
dauern, denn
man muss sich ja erst mal richtig kennenlernen», teilte der
Zoo mit.
Derwesten.de
- 14.
Jan. 2008
Bären-Hochzeit
im Frühling?
Langsam
durchmisst Felix mit langen Schritten sein Revier. Immer wieder bleibt
er an dem
kleinen vergitterten Fenster stehen, das sein Außengehege auf
der
berühmten Alaskaanlage
in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt mit den Innenräumen
verbindet.
Dahinter
sitzt Lara, seine neueste Angebetete. Denn der "Glückliche"
ist nicht
nur ein siebenjähriger stattlicher Eisbärenmann,
sondern auch der Vater
der Nürnberger
Eisbärenbabys. Doch vom Vaterglück weiß
Felix nichts, er ist vorher
ausgezogen,
um im Ruhrpott auf Freiersfüßen zu wandeln. Lara
jedenfalls dürfte der
"knackige Junggeselle" bestimmt gefallen.
Und wer weiß, vielleicht kommt ja schon im Dezember auch in
Gelsenkirchen ein Knut
oder eine Knutine zur Welt. Die Wurfbox ist jedenfalls schon
eingerichtet.
Stern Shortnews
- 11.
Jan. 2008
Freizeit: Dortmund: Im Zoo ist wieder ein
Baumkänguru
zu Hause
Nach einer Pause von zehn Jahren kann man jetzt wieder ein
Baumkänguru
im Zoo beobachten.
Das Weibchen mit dem Namen "Lumi" ist zwei Jahre alt und wurde Ende
Dezember
von Melbourne nach Dortmund gebracht. Lumi soll nicht alleine
bleiben und demnächst einen Partner bekommen.
Hannoversche
Allgemeine - 14. Jan. 2008
Fiene
fliegt nach Afrika
Es war ein Dezembermorgen wie jeder andere, als Antilopenweibchen Fiene
nichtsahnend
seinen Zoostall verließ und eine 2500 Kilometer lange Reise
nach Afrika
antreten
musste. Seit Jahresbeginn grast die junge Addax-Antilope aus Hannover
nun zusammen
mit 21 anderen Antilopen aus Zoos in Europa und Amerika unter dem
Sternenhimmel
der Sahara. Fünf Jahre hatte es gedauert, bis das vom
zoologischen
Leiter des hannoverschen
Zoos, Heiner Engel, koordinierte und unter der Schirmherrschaft
der UN
stehende
internationale Wiederauswilderungsprojekt damit sein
glückliches Ende
fand.
Tages-Anzeiger
Online - 16. Jan. 2008
Männliches
Zebra
im Zoo Zürich
Seit 1998
ein Zebra-Hengst so unglücklich stürzte, dass er sich
das Genick brach,
beherbergt
der Zürcher Zoo keine Zebrafamilie mehr. Denn bis im Herbst
2007
versuchte der Zoo
erfolglos, ein passendes Tier aufzutreiben, wie Kurator Robert Zingg
heute sagte.
Denn gesucht wurde nicht irgendein Hengst, sondern ein Chapman-Zebra,
eine Unterart
des Steppenzebras. Wegen der vielen Unterarten war die Suche laut Zingg
nicht einfach.
Die Lösung fand sich schliesslich im tschechischen Zoo von
Liberec, mit
dem gut
zweijährigen Hengst «Stripes». Er soll nun
zusammen mit den zwei
bisherigen Weibchen für Nachwuchs sorgen. So wirklich
nahe gekommen sind sich der Junghengst und die beiden Damen aber noch
nicht.
inar.de
- 14. Jan. 2008
Zwei
Steinwälzer aus Dresden eingetroffen!
Eine hübsche
und interessante Erweiterung erfuhr der Vogelbestand in der
Strandvogelvoliere gleich
neben dem Tierkinderzoo. Aus der letztjährigen Nachzucht
überließ der
Zoo Dresden
dem Berliner Zoo zwei Steinwälzer, die so wunderbar zu den
übrigen
Strandvögeln
in dieser Voliere passen!
Bild.de - 12.
Jan.
2008
Ivo
schnackselt fremd Mit einer Minderjährigen!
Da laust
einen ja der Gorilla! Nun wird aus unserem schlaffen Affen ja noch ein
Don Juan!
Erst hielten alle den stattlichen Silberrücken (19, fast 190
Kilo) für
schwul, dann
verliebte er sich Hals über Kopf in Neuzugang Bibi (11)
– nun seit mehr
als einem
Jahr seine Frau und Schnacksel-Partnerin. Und jetzt das: wilder Sex mit
einem kleinen
Mädchen, Djambala (6)! Sieben Minuten lang.
Öffentlich im Affenhaus.
Mehr als 20 Besucher
guckten zu. Bibi musste zugucken, wie ihr Kerl sich mit der
Jüngeren
vergnügte.
Freie Presse - 13.
Jan. 2008
Was
wird aus den drei Limbacher Leomädchen?
Wohin wird es die drei Limbacher Leopardenmädchen Zita, Shira
und Kaori
einmal verschlagen?
Diese Frage bewegt die Besucher des städtischen Tierparks.
Denn bisher
ist die Zukunft
der am 5. August 2007 geborenen Raubtiere ungewiss. „Wohin
die Tiere
vermittelt
werden, steht derzeit noch nicht fest“, so Bernd Schobner,
kommissarischer Amtsleiter
des Kulturamtes der Stadt, das den Tierpark betreut. „Wir
haben bereits
mit dem
Koordinator des Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP)
Kontakt
aufgenommen.“
Michael Flügger, Tierarzt im Zoo Hamburg-Hagenbeck, wiederum
setze sich
mit potentiellen
Abnehmern, also zoologischen Gärten und Tierparks, in
Verbindung.
Allerdings könne
auch er über die künftige Bleibe der drei
Leomädchen noch keine Angaben
machen.
Kieler Nachrichten -
10. Jan. 2008
Wetterfrosch im Wildpark
Eekholt/ Großenaspe. Begrüßt wurden die
zahlreichen Gäste durch die
Mitbgründerin Theda
Hatlapa, die das stellvertretend für ihren Ehemann Dr.
Hans-Heinrich
Hatlapa übernahm,
der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
Theda
Hatlapa zeigte sich in ihrer Ansprache dankbar und glücklich
darüber,
so ein
starkes Team wie den Geschäftsführer Wolf-Gunthram
Freiherr von
Schenck, die Leiterin
der Wildparkschule Ute Kröger sowie die zahlreichen treuen
Mitarbeiter
des Parks
an ihrer Seite zu haben. Viel Beifall gab es¸ als Theda
Hatlapa
Freiherr von Schenck als Anerkennung für
seinen großartigen Einsatz für Eeholt die
„Goldene Eekholt Nadel“
verlieh.
Freiherr von Schenck und Ute Kröger gaben
anschließend einen Bericht
über ihre Arbeit.
2007 sei für Eekholt ein sehr gutes Jahr gewesen. Mit rund
280000
Besuchern hat
der Wildpark mit Abstand das beste Besucherergebnis erzielt. Vorgesehen
ist eine Erweiterung des Projektgruppengeländes, erweiterte
Unterbringungsmöglichkeiten
für Greifvögel, des Storchenhauses und Geheges, der
Sozialräume für die
Wildparkmitarbeiter
und vieles mehr. Im Übrigen ist der Wildpark Eekholt nach
Recherchen
der WAZA der
einzige Wildpark in Deutschland, der heimische Amphibien hält
und
züchtet.
Pforzheimer Zeitung -
11. Jan. 2008
Wisentkuh
vom Leid erlöst
Pforzheim.
Eine 15 Jahre alte Wisentkuh ist gestern morgen im Wildpark durch einen
gezielten
Schuss von ihrem Leiden erlöst worden. Die alte Dame hatte
seit ein
paar Tagen das
Futter verweigert, war abgemagert und konnte wegen
Altersschwäche nicht
mehr aufstehen.
Solinger Tageblatt -
11. Jan. 2008
Lama-Nachwuchs im Vogelpark
Im Tier-
und Vogelpark am Hermann-Löns-Weg wird emsig gearbeitet.
Für das neue
Luchs-Gehege
sind bereits Löcher für das Fundament in den Boden
gebuddelt. In den
nächsten Tagen
gehen die Arbeiten weiter. „Es fehlt aber noch Material
für das neue
Luchs-Haus“,
sagt Tierpflegerin Jeannette Heinrich. Seit Jahren schiebt der kleine
Zoo einen
Schuldenberg vor sich her. Es fehlen 25 000 Euro in der Kasse.
„Deshalb
können wir
das ganze Material nicht sofort kaufen und sind auf Spenden angewiesen,
vor allem
auch auf Materialspenden.“ Ende vergangenen Jahres sind
Schriftführer
Klaus-Dieter Schönberger und die Kassiererin
Irene Schönberger aus dem Vorstand des Trägervereins
des Tier- und
Vogelparks zurückgetreten.
Es habe unüberbrückbare Unstimmigkeiten zwischen den
etwa 20
Mitgliedern gegeben,
berichtet Reinhold Hawranke, Vorstandsmitglied des speziell
gegründeten
Fördervereins.
In den nächsten Wochen ist eine Mitgliederversammlung geplant,
auf der
ein neuer
Vorstand gewählt wird, der den Tierpark nach vorne bringen
soll.
Freie
Presse - 16. Jan. 2008
Alle
Wölfe sind wohlauf
Hirschfeld.
Auf der Besucherterrasse des Bären-Wolf-Geheges im Tierpark
Hirschfeld
herrschte
am Sonntagnachmittag Aufregung. Eine Leserin berichtete, dass
zahlreiche Neugierige,
übers Geländer gelehnt, beobachteten, wie einer der
Wölfe, der zu einer
Vierergruppe
gehörte, so sehr humpelte, dass er seinen Gefährten
nicht mehr folgen
konnte. Außerdem wunderten sich Stammbesucher, warum die
sieben
Isegrime in zwei Gruppen
getrennt worden sind. Als „Freie Presse“ gestern
bei Tierparkleiterin
Ramona Demmler
nachfragte, war sie sehr überrascht: „Dass eines der
Tiere verletzt
sein soll, davon
habe ich bis jetzt kein Wort gehört.
Märkische
Allgemeine - 14. Jan. 2008
Im
Wildpark Johannismühle müssen Greifvögel
Übungsrunden absolvieren
Klasdorf. Auch Greifvögel müssen
regelmäßig trainiert werden, um in
Form zu
bleiben. Im
Wildpark Johannismühle haben die Übungseinheiten
jetzt begonnen. Noch
sind zwar ein paar Wochen Zeit, die Flugvorführungen starten
erst
Anfang März. Doch
Bussarde, Eulen, Seeadler und Co. haben Winterspeck angesetzt. Ende
Oktober des Vorjahres hatten sie ihre vorerst letzten Runden vor
Besuchern
gedreht. Jetzt sind die 13 Vögel in elf Arten von ihrem
optimalen
Fluggewicht weit
entfernt.
derStandard.at -
14.
Jan. 2008
Ein Jahr
Tiergarten-Chefin:
"Da gehört
schon auch Glück dazu"
Neue Attraktionen,
wetterabhängige Besucherrekorde und Nesthocker im Panda-Gehege
- Dagmar
Schratter,
Zoo-Direktorin, im DER STANDARD- Interview.
Ich habe ein sehr gutes Jahr hinter mir,
besuchermäßig und
von den Nachzuchten her, das Team steht noch immer hinter mir, das
alles hilft sehr
dabei, den Job zu ertragen.
Limmattalonline.ch
-
16. Jan. 2008
Geissbock
aus Berner Tierpark ausgebrochen
Die Nase
voll vom Käfig hatte am Vormittag ein Bezoar-Ziegenbock im
Berner
Tierpark Dählhölzli.
Kurzerhand brach er aus und lief ein wenig der Aare entlang. In der
Nähe des Schwimmbads
Marzili wurde der Ausreisser wieder gefasst. Wie der Tierpark
mitteilte, gelang es dem Ziegenbock, den zwei Meter hohen, mit
einem elektrischen Draht gesicherten Zaun seines neuen Geheges zu
überwinden. Damit das freiheitsliebende
Tier künftig nicht wieder die Stadt Bern unsicher macht,
ergreift der
Tierpark Massnahmen.
Vor dem jetzigen Zaun werde ein zweiter Zaun errichtet, sagte Schildger.
N24 -
14. Jan.
2008
Störche
betteln um Aprikosenkuchen
Jeden Morgen
und Nachmittag betteln Störche aus dem belgischen Tierpark
Planckendael
bei Antwerpen
in einem nahen Stadtviertel um Futter. Sie klopfen mit dem Schnabel an
die Fenster
der Bewohner und sind auf der Suche nach Leckereien sogar schon in die
örtliche
Bäckerei marschiert, wie eine belgische Zeitung am Montag
berichtete.
"Normalerweise müssten alle Störche jetzt
in Nordafrika sein, aber wegen des milden Winters und weil sie soviel
zu essen bekommen,
sind 40 erwachsene Störche zu Hause geblieben",
erläuterte
Storchenfachmann
Frans Verschueren. "Kaffeeteilchen mit Aprikosenmarmelade
sind ihr Lieblingsessen", sagte die Bäckerin Carine Keymolen.
"Ich
füttere
sie normalerweise auf der Straße" - doch die Störche
kamen schon dreist
in
den Laden, als es draußen nichts gab.
20min.ch
- 13. Jan. 2008
Toni’s
Zoo: Affe getreten – Gehege zu
Normalerweise können die Affen im Treibhaus von
Toni’s Zoo von den
Gästen frei besucht
und gestreichelt werden. Weil ein Junge einen
Weissbüschelaffen mit dem
Stiefel getreten hatte,
kann nun
ein Teil der Anlage nur noch mit Führung betreten werden.
Zurzeit ist
das Gehege jedoch geschlossen. Weil sich
die Mutter des etwa 4-jährigen Buben uneinsichtig gezeigt habe
und
ausfällig geworden
sei, schloss er das Gehege kurzerhand. Besucht werden können
die Affen
jetzt nur
noch mit Führung. Viele Zoobesucher sind enttäuscht
über die
Schliessung. Röösli überlegt sich nun, im
Treibhaus eine Kamera
anzubringen. «So
könnten wir
das Geschehen besser überwachen und das Gehege für
Besucher vielleicht
wieder freigeben.»
Zisch - 15. Jan.
2008
Das
Affengehege ist nun für Besucher tabu
In Tonis
Zoo in Rothenburg hat ein vierjähriger Bub im für
Besucher frei
zugänglichen Gehege
mit einem Stiefel absichtlich nach einem Weissbüschelaffen
getreten.
Nun können
Zoobesucher die Tiere nur noch durchs Gitter beobachten.
Krone.at - 14.
Jan.
2008
Mega-Python
Der Columbus
Zoo in Oklahoma hat für 35.000 Dollar (24.000 Euro) die
längste sich in
Gefangenschaft
befindliche Schlange der Welt erworben. Der fast acht Meter lange
Python namens
"Fluffy" war im vergangenen Jahr bereits auf Leihbasis im Tiergarten,
nun kaufte der Zoo das Reptil dem Besitzer ab. 1,5 Millionen Besucher
lockte den
Netzpython im vergangenen Jahr in den Colombus Zoo in Oklahoma. Nach
langem Ringen
konnte Hobby-Veterinär Bob Clark, der "Fluffy" vor
zwölf Jahren erwarb,
dem Werben des Tiergartens nicht mehr widerstehen und verkaufte die
Schlange: "Ich
liebe dieses Tier über alles. Es ist mir nicht leicht
gefallen, aber
ich kann das
Geld gebrauchen."
taz - Germany
Der
Tote-Tiere-Zoo
(die Satireseite "Die Wahrheit" der TAZ)
Im hessischen Bad Spentzer können Besucher die Natur einmal
anders
erleben. "Es ist ja letzten Endes immer das Gleiche mit den Viechern in
normalen Zoos", weiß der Direktor der Anlage,
Veterinär-Astronom Jasper
Päng, zu berichten, "kaum hat man das Tier im Gehege entdeckt,
schon
bewegt es sich unnötig oder macht irgendwelche anderen
Finessen." In
Bad Spentzer hat es wahrlich keine Eile, ein Tier in seiner mehr oder
minder natürlichen Umgebung zu beobachten; sind doch die Tiere
im
öffentlich zugänglichen Teil des dortigen Parks alle
samt und sonders
tot. "Besser ist das", schmunzelt Päng, "so kann man in aller
Seelenruhe schauen und das Tier nach Lust und Laune abfotografieren,
ohne jede Angst, dass ein Bild aufgrund allzu unerwarteter
Motivbewegungen verwackelt oder sonst wie unscharf wird." Eine ebenso
simple wie geniale Idee, denn so können vor allem die kleinen
Zoobesucher wunderschöne Bilder knipsen, an denen sie auch
Jahre später
noch ihre Freude haben werden. Was aber, wenn die in ihren artgerecht
gestalteten Freiluftgehegen verwesenden und verfaulenden Tierkadaver
bereits nach wenigen Wochen an Attraktivität verlieren? Auch
diesbezüglich hat der Trupp um Päng eine besonders
pfiffige Lösung
parat: In den parkeigenen Lagerhallen hegt und pflegt man in
unterschiedlichen Aufzuchtstationen ein schier
unerschöpfliches
Sortiment von lebenden Exemplaren sämtlicher im Zoo
vorkommenden
Gattungen. Die werden bei Bedarf unter fachgerechter Aufsicht mit einem
dicken Hammer totgemacht und dann gegen die gebrauchten ausgetauscht,
so dass für den Gast stets eine ruhige und sachliche
Inbetrachtnahme
der gewünschten Objekte der gesamten hiesigen Fauna
gewährleistet ist.
Jasper Päng ist von der innovativen Kraft seines neuen Formats
aufs
Tiefste überzeugt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de
nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
amersfoort.nieuws.nl
- 16. Jan. 2008
Olifanten krijgen meer ruimte
Elefanten erhalten mehr Platz
Amersfoort. Die Elefantenanlage im Tierpark Amersfoort wird stark
erweitert. Der Tierpark erwartet viel Nachwuchs von Elefantenbulle
Alexander. Der Bulle kam Ende vorigen Jahres nach Amersfoort, um sich
mit den Elefantenkühen im Tierpark zu paaren. Der Amersfoorter
Bulle
Sam erwies sich als zu artig für die dominanten
Elefantenkühe und zog
vorübergehend nach Blijdorp um. Vorläufig
weiß man noch nicht, ob
Alexander inzwischen dafür gesorgt hat, daß eine der
Kühe trächtig ist.
amsterdam.nl - 16. Jan. 2008
Artis draait weer topjaar
Wieder Spitzenjahr für Artis
Im Jahre 2007 lockte Artis mehr als 1,2 Millionen Besucher an, fast
23.000 mehr als im Jahre 2006, und hatte damit wieder ein Spitzenjahr.
Die Anzahl der Mitglieder hat ebenfalls zugenommen, genau wie die
Unterstützung für Artis durch Wirtschaft,
Behörden und Organisationen.
Mit den romantischen ZOOmmerabenden, den Geburten von zwei
Gorillababys, Servalzwillingen, einem Seelöwen und noch viel
mehr
Jungtieren war Artis wieder ein wichtiger Anlaufpunkt für in-
und
ausländische Besucher. Das schöne Wetter im
März und im August trug
dazu bei, ebenso die Eröffnung des renovierten, multimedialen
Planetariums. Ende 2007 überschritt die Zahl der Unternehmen,
die sich
für eine Tier- oder Baumpatenschaft entschlossen, die magische
Grenze
von 100. Der Stadtbezirk Amsterdam Centrum und die Gemeinde Amsterdam
sorgten daneben für eine helfende Hand für Artis und
ihre ideellen
Zielstellungen. Dank dieser Partner konnte Artis weiter teilnehmen an
verschiedenen internationalen Naturschutzprojekten, den historischen
Stadtgarten mit seinen monumentalen Gebäuden unterhalten und
Unterrichtsprogramme bieten. Dank des Anwachsens und der
Unterstützung
kann Artis auch der Zukunft positiv entgegensehen. Anfang 2008 wird der
neue monumentale Eingang übergeben. Auch eröffnet
Artis dieses Jahr
eine Anlage für Lemuren. Auf dieser Insel können
Besucher über einen
Gehweg durch die natürliche Umgebung der Lemuren laufen und
diese
bestaunen.
flitsnieuws.nl - 15. Jan. 2008
Zeldzame gordelvari nieuw in Aqua Zoo
Friesland!
Seltene Gürtelvaris: Neu im Aqua Zoo Friesland!
Im Aqua Zoo Friesland ist eine neue Tierart angekommen -
Gürtelvaris.
Die zwei seltenen schwarz-weißen Halbaffen sind von heute an
auf der
Insel bei den Pelikanen zu bewundern. Aqua Zoo Friesland ist der
einzige Zoo in den Niederlanden, der diese Tierart in seiner Sammlung
hat! Die Gürtelvaris, ein Männchen und ein Weibchen,
stammen aus einem
französischen und einem deutschen Zoo. Für Varis ist
in den
europäischen Zoos ein Zuchtprogramm (EEP) gestartet. Das
Zuchtbuch für
Gürtelvaris wird durch den Zoo in Paris geführt. In
Tiergärten leben
weltweit weniger als vierzig Gürtelvaris, von denen jetzt zwei
im Aqua
Zoo Friesland leben. Die Gürtelvari-Population in der Natur
besteht nur
aus einigen Hundert Tieren, weil der Lebensraum dieser Halbaffen auf
Madagaskar im Schnellzugtempo zerstört wird.
frieschdagblad.nl - 15. Jan. 2008
Aqua Zoo wint ondernemersprijs
Aqua Zoo gewinnt Unternehmerpreis
Leeuwarden - Aqua Zoo Friesland ist von der Gemeinde Leeuwarden zum
Unternehmen des Jahres 2007 gekürt worden. Der Park beweist,
daß es
durchaus möglich ist, in dieser Region eine
Touristenattraktion von
Format aufzubauen, behauptet die Jury. In den zurückliegenden
fünf
Jahren ist die Zahl der Besucher von 40.000 auf 165.000 pro Jahr
gestiegen. Ein großer Teil der Besucher kommt von
außerhalb der drei
Nordprovinzen. Die Jury hatte große Wertschätzung
für die
betriebsmäßige Herangehensweise, die besonderen
Marketingmethoden, das
Setzen auf Qualität und das Zeigen von Weitblick, Schwung und
Durchsetzungsvermögen. Besondere Erwähnung erhielt
das Bestreben,
Arbeitslose oder Behinderte einzustellen.
tourpress.nl - 15. Jan. 2008
Brabantse Libémaparken houden
banenmarkt
Brabanter Libémaparks halten Stellenmarkt ab
Libéma Ferienpark Beekse Bergen, Spielland Beekse Bergen und
Safaripark
Beekse Bergen in Hilvarenbeek halten am Sonntag, den 10. Februar, von
12 bis 16 Uhr ihren Stellenmarkt ab. Das geschieht im Restaurant des
Safariparks Beekse Bergen. Für die Saison 2008 gibt es
verschiedene
Stellenangebote im Bereich des Gaststättengewerbes, der
Attraktionen
und der Bootssafari. Während des Stellenmarkts am Sonntag, dem
10.
Februar, suchen Libéma Ferienpark Beekse Bergen, Spielland
Beekse
Bergen und der Safaripark Beekse Bergen, der in diesem Jahr vierzig
Jahre besteht, begeisterte Mitarbeiter für die
Verstärkung des Team in
der kommenden Saison. Von 12 bis 16 Uhr sind Parkmitarbeiter aus den
verschiedenen Abteilungen anwesend, um Interessierte über die
Tätigkeiten, die sie möglicherweise verrichten
können zu informieren.
dierennieuws.nl - 14. Jan. 2008
Apenheul-IVN Erwtensoeptocht zondag 27
januari
Erbsensuppentour von Apenheul und IVN am Sonntag, dem 27.
Januar
Die traditionelle Erbsensuppentour, eine Kooperation zwischen Apenheul
und IVN, ist wieder im Anmarsch! Am letzten Januarsonntag, dem 27.
Januar 2008, findet schon wieder die 22. Ausgabe dieser erfolgreichen
und geselligen Tour im Apeldoorner Park Berg en Bos [Berg und Wald]
statt. Jedes Jahr ähnelt es wieder einem großen
Vergnügen, eine
winterliche Wanderung, Essen und Trinken und einen Besuch der Affen von
Apenheul zu kombinieren. Und obwohl Apenheul im Winter geschlossen ist,
öffnet der Park ausnahmsweise an diesem Wintersonntag.
Zwischen 13 Uhr
und 16.30 Uhr (Achtung: 15.30 Uhr letzter Kartenverkauf), haben Sie
Zugang für den Sondereintrittspreis von fünf Euro.
Apenheul öffnet nur
speziell wegen dieser Erbsensuppentour am Sonntag, dem 27. Januar,
seine Pforten. Ab Montag, den 17. März 2008, ist der Park
wieder
täglich geöffnet von 9.30 bis 17 Uhr, Siehe www.apenheul.nl
für mehr
Informationen.
[IVN = im Mai 1960 gegründet als Organisation Instituut Voor
Natuurbeschermingseducatie (Institut für
Naturschutzerziehung), seit
1992 heißt die Organisation: IVN Vereniging voor natuur- en
milieueducatie, (IVN Verein für Natur- und Umwelterziehung)
-siehe http://www.podiumonline.nl/index.php?item=4511]
zibb.nl - 12. Jan. 2008
Studie naar chimpansees in Burgers' Zoo
Schimpansenstudie in Burgers' Zoo
Arnheim. Die Niederländische Abteilung des amerikanischen Jane
Goodall
Instítuts beginnt im März dieses Jahres mit der
Beobachtung der
Schimpansengemeinschaft in Burgers' Zoo in Arnheim. Das Zusammentragen
von Daten ist Bestandteil des weltweiten Projekts ChimpanZoo. Mit
ChimpanZoo wird neues Wissen angesammelt über das Verhalten
der Affen,
die ernsthaft gefährdet sind. An diesem Projekt arbeiten
zwanzig Zoos
der ganzen Welt mit. Freiwillige erhalten eine Ausbildung, um die Affen
beobachten zu können. Mit den Daten können auch die
Lebensbedingungen
von Schimpansen in Gefangenschaft weiter verbessert und bereichert
werden, so Jane Goodall Nederland. Die Schimpansengemeinschaft in
Burgers' ist weltberühmt, weil der Arnheimer Zoo in den 1970er
Jahren
als erster eine Affengruppe frei auf einer Insel leben ließ.
trouw.nl - 12. Jan. 2008
Kinderen kiezen foto ijsbeer Knut als de
beste
Kinder wählen Foto von Eisbär Knut als das
beste
Ein Foto, das den kleinen Eisbären Knut zeigt, wurde am
Samstag von der
Pressefoto-Kinderjury zum besten Pressefoto des vorigen Jahres
gewählt.
Die Kinder achteten auf die Ausstrahlung der Fotos und die Geschichte
dahinter, erläuterte ein Sprecher des Organisators Krant in de
Klas
[Zeitung in der Schulklasse]. Britta Pedersen machte das Gewinnerfoto
und die Zeitung Nederlands Dagblad sandte das Foto ein. Die Jury
bestand aus 24 Schülern von 10 bis 12 Jahren aus dem ganzen
Land. Die
Fotos wurden eingesandt von landesweiten und regionalen Tageszeitungen.
Krant in de Klas wählte kurz darauf achtzig Nachrichtenfotos
in fünf
Kategorien aus. Bereits im vorigen Jahr kürte die Jury ein
Tierfoto als
Gewinner. Damals war es ein Foto von einem Hund, der von seinem
Herrchen mißhandelt worden war.
Algemeen Dagblad - 12. Jan. 2008
Bokito maakt kans op Zilveren Camera
Bokito macht Silberne Kamera möglich
Rotterdam. Ein Foto von einem schuldbewußt aussehenden
Bokito,
beobachtet von zwei Kindern, die von der Glasscheibe reflektiert
werden. Dieses Prachtfoto bringt dem Rotterdamer freiberuflichen
Fotografen Jan de Groen (26) vielleicht die prestigeträchtige
"Silberne
Kamera" ein. De Groen, der regelmäßig für
diese Zeitung arbeitet, freut
sich darüber, daß er nominiert worden ist.
Über den Gewinn will er
nicht spekulieren.
destentor.nl - 12. Jan. 2008
Uniek in Europa, gewoon in Borculo
Einmalig in Europa, gewohnt in Borculo
Borculo. Leicht schwitzend bahnst du dir deinen Weg durch den
Dschungel. Schau dort nach links, dort ist ein Kolibri lautlos in der
Schwebe. Nektar trinkend aus einer Orchidee. Hei, er legt auch noch den
Rückwärtsgang ein. Wie kann er das jetzt? Und dort.
Der prächtige
Schmetterling. Ist das nicht der berühmte Segelfalter? Aber
komm, wir
gehen nach draußen. Gehen wir erst die Loris füttern
und danach uns
gruseln bei den Fledermäusen. Das soll bald alles
möglich sein in
Butterfly World Borculo. Hè?! Borculo? Das kann man noch
nicht einmal
alles im Schmetterlingsgarten des Tierparks in Emmen. Ja, vielleicht im
Papiliorama. Aber dann mußt du doch wahrlich in die Schweiz,
nach
Neuchâtel. "Aber wenn es genauso sein kann, werden wir ein
bißchen
größer. Wir werden hier etwas Irres hinsetzen.
Wirklich einmalig in
Europa", sagt Sprecherin Bernou Wagenaar von Zodiac Zoos. Die
Pläne für
das Erholungsgebiet Hambroek sehen als Herzstück eine vierzig
Meter
große gläserne Kuppel vor, Butterfly Dôme.
Das wird die Domäne der
Schmetterlinge in allen Arten und Größen, von
Atlasspinnern bis zu
fluoreszierenden Morphinae, aber auch für fliegende Hunde und
Kolibris
sowie eine Fülle tropischer Pflanzen, von Passionsblumen bis
hin zu
fleischfressenden. Die Pläne stecken noch in den
Kinderschuhen, betont
Wagenaar. So gibt es Ideen, um eine besondere Bienenhaltung anzusiedeln
und zurückzugehen in die Urzeit, u.a. mit Modellen von
Dinosauriern.
Aber das Pläneschmieden hört nicht auf mit der
Butterfly World. Wenn es
nach Zodiac Zoos geht, wird auch der Rest von Het Hambroek neu
gestaltet. So müßte etwas getan werden mit dem
heutigen
Hotel-Restaurant Berkelpalace, zum Beispiel durch seine Erweiterung um
ein Pfannkuchenrestaurant. Aber es wird auch gedacht an ein
Besucherzentrum rund um Natur und Umwelt und neue Aktivitäten
auf dem
und rund um das Wasser, wie ein Kanu- und Yachthafen, ein Spielgarten,
Tennisplätze und Picknickstellen. Am konkretesten ist bisher
noch der
Plan für 75 Ferienwohnungen.
radio2.be - 11. Jan. 2008
POLITIE IN DE ANTWERPSE ZOO
Polizei im Antwerpener Zoo
Schlangen fangen, oder Skorpione, oder Vogelspinnen - es
gehört ab und
an zu den Aufgaben eines Polizisten. Weil einem dabei ein
bißchen Bange
werden kann, sind die Polizisten gestern im Antwerpener Zoo gewesen, zu
einem Lehrgang, in dem sie den Umgang mit exotischen Tieren lernen!
gelderlander.nl - 11. Jan. 2008
2007 goed jaar voor Burgers'
2007 war ein gutes Jahr für Burgers' Zoo
Arnheim. Burgers' Zoo schaut zufrieden zurück auf das Jahr
2007, in dem
mehr Besucher kamen und der Zoo massiv erweitert wurde. Die
Ostafrikasavanne wurde ordentlich vergrößert und es
entstand ein
modernes Kongreßzentrum - das "Safari Meeting Centre". Im
zurückliegenden Jahr besuchten 1.505.000 Gäste den
Arnheimer Tierpark,
2006 waren es 1.465.000 Besucher. Die Anzahl von Gästen, die
aus
geschäftlichen Gründen kamen, nahm im Vergleich zu
2006 um 100% zu. Der
Besucheranstieg ist vor allem dem guten Sommer zu verdanken, der im
Gegensatz zu 2006 nicht zu heiß und auch nicht zu
naß war. Das kräftige
Ansteigen der Gästezahl, die geschäftlich bedingt
war, hängt mit der
Eröffnung des Kongreßzentrums zusammen. Im
vergangenen Jahr schlüpften
in Burgers' Zoo erneut Hyazintharas, eine Papageienart, die in der
freien Natur ernsthaft gefährdet ist. Der zehnte Stachelrochen
wurde in
Burgers' Ozean geboren und es kamen zwei junge Erdferkel zur Welt. Dank
der Geburt von vier Giraffen und sieben Zebras verfügt der
Tierpark zur
Zeit über die größte
Rothschildgiraffenherde und die größte
Grantzebraherde in Europa. Burgers' Zoo erhielt in diesem Jahr zwei
verwahrloste Elefanten, die von den deutschen Behörden in
einem
deutschen Zirkus beschlagnahmt wurden. Die Tiere gehen schwer
vorwärts
und Burgers' hofft, diese mit den zwei "Ureinwohnerinnen" integrieren
zu können.
gelderlander.nl - 11. Jan. 2008
Bokito verslaat Burgers'
Bokito besiegt Burgers'
Arnheim. Zum erstenmal ist der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam
vorbeigezogen an Burgers' Zoo in Arnheim - in bezug auf die
Besucherzahlen. Einem Sprecher zufolge hat das alles zu tun mit Gorilla
Bokito, der ganz viele Menschen nach Rotterdam gelockt hat. Im Jahre
2007 besuchten mehr als anderthalb Millionen Besucher Burgers'.
Blijdorp empfing 50.000 Mensche mehr. Burgers' Zoo ist nach dem
Freizeitpark Efteling schon seit Jahren die am besten besuchte
Tagesattraktion der Niederlande. Im Jahre 2007 steht Blijdorp auf dem
zweiten Platz. Beide Zoos hatten im vorigen Jahr mehr Besucher als in
den Jahren davor.
m-fm.nl - 10. Jan. 2008
Toename bezoekers Burgers' Zoo
Mehr Besucher in Burgers' Zoo
Arnheim. Burgers' Zoo in Arnheim hat voriges Jahr mehr als 1,5
Millionen Besucher gehabt. In bezug auf 2006 sind das 40.000 mehr. Laut
Tierpark ist dieser Anstieg eine Folge des günstigen Sommers.
Daneben
hat das neue Safari Meeting Centre vor allem mehr Besucher angezogen,
die aus dienstlichen Gründen kamen. Trotz des Anstiegs ist
Burgers' Zoo
nicht mehr der populärste Zoo in den Niederlanden. Das ist der
Tiergarten Blijdorp.
nos.nl - 10. Jan. 2008
Blijdorp meest bezocht
Blijdorp am meisten besucht
Jahrelang gingen die meisten Menschen in Burgers' Zoo in Arnheim. Aber
jetzt nicht mehr, denn zum erstenmal in Jahren kriegte der Tiergarten
Blijdorp die meisten Besucher. Der Tiergarten Blijdorp ist der Zoo, in
dem Bokito lebt. Viele Menschen denken, daß durch all das
Getue mit dem
Gorilla viel mehr Besucher in den Rotterdamer Tiergarten gingen. Etwa
anderthalb Millionen Menschen besuchten voriges Jahr Burgers' Zoo.
Blijdorp kriegte 50.000 mehr. Bedingt durch das warme Wetter 2007
gingen in den Niederlanden viel mehr Menschen in einen Zoo.
trouw.nl - 10. Jan. 2008
Meer bezoek voor Blijdorp, maar niet door
Bokito
Mehr Besuch für Blijdorp, aber nicht durch Bokito
Der Tiergarten Blijdorp war voriges Jahr der populärste Zoo in
den
Niederlanden. Der Rotterdamer Tiergarten zog voriges Jahr fast 1,6
Millionen Besucher an und übertraf damit die Besucherzahl von
Burgers'
Zoo in Arnheim. Zwischen den zwei Zoos ist es jedes Jahr wieder ein
Bäumchen-wechsel-dich-Spiel um den ersten Platz, wenn es um
das
öffentliche Interesse geht, sagt ein Sprecher von Burgers'
Zoo. Die
Besucherzahl von Burgers' Zoo stieg voriges Jahr um 40.000 Besucher auf
etwas mehr als anderthalb Millionen, aber blieb hinter der vom
Tiergarten Blijdorp. Daß der Tiergarten in Rotterdam es
besser machte,
kommt nach eigenen Angaben durch die Veranstaltungen im Rahmen des
Jubiläumsjahrs. Blijdorp bestand voriges Jahr 150 Jahre. Der
Bokito-Zwischenfall hatte laut Sprecher keine extra Sogwirkung. "In den
Wochen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito aus seinem Gehege zog der
Zoo nicht auffallend mehr Besucher an." Das würde bedeuten,
daß die
Zoos in Rotterdam und Arnheim im folgenden Jahr vermutlich erneut die
Plätze tauschen. Burgers' Zoo feiert im kommenden Jahr das
95-jährige
Bestehen und hat vor, sich als Publikumsmagnet zu profilieren.
omroepbrabant.nl - 10. Jan. 2008
Safaripark Beekse Bergen wil uitbreiden
Safaripark Beekse Bergen will sich
vergrößern
Hilvarenbeek. Der Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek will neue
Tiere anschaffen und Gehege bauen. Im Juni besteht der Park vierzig
Jahre. Noch vor dem Jubiläum will der Tierpark
Flußpferde seiner
Sammlung hinzufügen. Im kommenden Jahr sollen die Tiere im
Park
Gesellschaft kriegen von Kudus und Bongos, die beide zur Familie der
Antilopen gehören. Auch für den
nächstgelegenen Ferienpark bestehen
Erweiterungspläne. So will das Unternehmen im kommenden Jahr
42 Chalets
und zwei große Gruppenbungalows bauen. Beekse Bergen hat noch
keine
Zustimmung erhalten von der Gemeinde Hilvarenbeek. Es ist die Rede von
einem guten gegenseitigen Kontakt.
rtl.nl - 10. Jan. 2008
Concurrent geeft gorilla de schuld
Konkurrent gibt Gorilla die Schuld
Blijdorp hat zum erstenmal mehr Besucher angezogen als Burgers' Zoo.
Fast 1,6 Millionen Menschen besuchten den Rotterdamer Zoo im
zurückliegenden Jahr, 50.000 mehr als in Burgers' Zoo in
Arnheim
gingen. Auf der Liste der gut besuchten Attraktionen steht Efteling all
die Jahre ganz oben. Blijdorp kam 2007 auf den zweiten Platz, Burgers'
Zoo auf den dritten. Daß Blijdorp soviel populärer
war, kommt laut
Burgers' Zoo durch die Flucht des Gorillas Bokito. Übrigens
hatten
beide Zoos mehr Besucher als 2006.
borculo.nieuws.nl - 10. Jan. 2008
Zodiac Zoos onderzoekt in 2008 of vestiging
van
dierentuin bij Hambroekplassen Borculo haalbaar is
Zodiac Zoos untersucht 2008, ob Errichtung eines Zoos im
Erholungsgebiet Het Hambroek bei Borculo realisierbar ist
Bürgermeister und Beigeordnete haben mit Zodiac Zoos eine
Vereinbarung
getroffen. Zodiac Zoos kriegt 2008 die Möglichkeit, die
Realisierbarkeit der Pläne zu untersuchen. Zodiac Zoos strebt
danach,
das Gebiet rund um die Hambroekseen weiter zu entwickeln zu einer
besonderen vielseitig nutzbaren Erholungseinrichtung. Durch Zodiac Zoos
ist eine Gesamtvorstellung umrissen für die Einrichtung von
Het
Hambroek mit einer Fläche von ungefähr 70 ha
inclusive der Gewässer.
dierennieuws.nl - 10. Jan. 2008
1.900 Kilo centraal tijdens neushoornweek in
Safaripark
1.900 kg im Mittelpunkt während der Nashornwoche im
Safaripark
Das Nashorn spielt in den Karnevalsferien die Hauptrolle
während einer
Suchtour und einer Bussafari. Der Safaripark Beekse Bergen organisiert
während der Karnevalsferien die Nashornwoche. Von Samstag, den
2., bis
einschließlich Sonntag, den 10. Februar, hat das Nashorn eine
Hauptrolle im Afrika-Wildpark zu Hilvarenbeek. Während der
Nashornwoche
wird bei einer Bussafari extra Aufmerksamkeit aufgewandt für
das große
Tier. Kinder können auch eine Suchtour machen mit
verschiedenen Fragen
über das Nashorn, Nashornkot festhalten und ein echtes Horn
fühlen. Der
vierzig Jahre bestehende Safaripark Beekse Bergen organisiert
während
der Karnevalsferien, die stattfinden vom 2. bis
einschließlich 10.
Februar, eine Themenwoche rund um die Nashörner, die im Park
leben. In
den Ferien können die Besucher, die eben mal dem
närrischen Treiben in
dem nahegelegenen Tilburg entkommen wollen, während der
Bussafari alles
erfahren über diese Tierart, von der das Weibchen schon
schnell mal
etwa 1.900 kg wiegt. In den Safaribussen, versehen mit Bildern von
Leopard, Giraffe oder Zebra, erzählen Ranger von den
Lebensgewohnheiten
dieser Tiere. Im Besucherraum des Nashornstalls ist ein Sachkundiger
anwesend, der etwas über die Tiere erzählt.
Außerdem können Kinder
getrockneten Nashornkot berühren, um so zu erfahren, was ein
Nashorn so
alles frißt. Parallel dazu steht eine spezielle
Nashornsuchtour auf dem
Programm und es gibt die Möglichkeit, einmal ein Horn des
Tieres fühlen
zu können. Safaripark Beekse Bergen ist im Februar
geöffnet von 10 bis
16.30 Uhr. Eintrittskarten (11,50 Euro) sind unter anderem
erhältlich
über die Website www.beeksebergen.nl.
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
nnov.kp.ru - 16. Jan. 2008
Нижегородцы
год смогут
ходить в
зоопарк бесплатно
Ein Jahr können die Einwohner von Nishnij Nowgorod
den Zoo
gratis besuchen
Ein Park der lebenden Natur "Limpopo" wird diesen Sommer in Dsershinsk
[Oblast Nishnij Nowogorod in Rußland] eröffnet. Das
wird im direkten
und übertragenen Sinne eine Filiale des Zoo gleichen Namens in
Nishnij
Nowgorod, der im Park Sormowo gelegen ist und mehr als 200 Tierarten
beherbergt. "Die Initiative für die Schaffung des Parks in der
Stadt
der Chemiearbeiter ging vom Dsershinsker Oberbürgermeister
Wiktor
Portnow aus", teilte Aleksandr Dawydow mit, der stellvertretende
Direktor des Tierparks "Limpopo". Die Fläche des
künftigen Parks
beeindruckt - das sind ungefähr 17 ha Land. Alle
Bäume auf diesem
Gelände werden erhalten, die Volieren für die Tiere
werden ihren Platz
direkt zwischen ihnen finden, die Tierunterkünfte werden hoch
und
geräumig sein", sagt Aleksandr Dawydow. "Das wird kein Zoo
sein,
sondern ein wirklicher Park der lebenden Natur, wo man den ganzen
freien Tag verbringen kann, ohne sich zu langweilen." Die
Eröffnung des
Parks ist für den Sommer dieses Jahres geplant. Seine ersten
Bewohner
kommen aus dem Zoo "Limpopo" der Stadt Nishnij Nowgorod - Wisente,
Nasenbären, Waschbären, kanadische Wölfe,
Känguruhs und Füchse.
Schmuckstück des Parks wird die einjährige Kamelstute
Marta sein, die
vor weniger als einem Jahr in Nishnij Nowgorod geboren wurde. Neben den
Volieren finden Attraktionen für Kinder und Familien ihren
Platz. "Das
erste Jahr wird der Eintritt in den Zoo frei sein", sagte man uns im
"Limpopo". "Zur Eröffnung des Parks der lebenden Natur bringen
wir
unbedingt ein für die Oblast Nishnij Nowgorod einmaliges Tier
mit.
Welches das sein wird? Das soll eine Überraschung für
die Bewohner von
Nishnij Nowgorod werden."
interfax.ru - 12. Jan. 2008
В
Ивановском
зоопарке
родился
медвежонок,
который
станет
циркачом
Im Zoo Iwanowo wurde ein Bärenjunges geboren, das
einmal
Zirkusartist wird
Iwanowo. Im Zoo der Stadt Iwanowo gab es den ersten Nachwuchs in diesem
Jahr - bei den Braunbären. Das teilte der Kurator der
Tiersammlung des
Zoos Maksim Koslow mit. Er erzählte, daß es schon
das vierte Jungtier
des 14-jährigen Bären Bori und der
neunjährigen Bärin Lada ist. Anfang
März wird das Jungtier von den Eltern getrennt, da seine
Zukunft
bereits feststeht: wie auch seine drei Brüder wird er ein
Zirkusartist.
vesti.ru - 12. Jan. 2008
В
Уфе спасают
от гибели
тигрят
In Ufa werden Tigerjunge vor dem Tode gerettet
"Babyboom" in einem Wanderzoo, der zu Gast in Ufa ist. Nachwuchs wurde
gleich in drei Raubtierfamilien erwartet: bei Tigern, Löwen
und
Leoparden. Trotz der starken Fröste, die in der Gegend
anhielten,
fühlen sich die Kleinen und ihre Mütter gut und sie
nehmen sichtbar an
Gewicht zu. Doch gibt es auch eine unangenehme Mitteilung: Die
Amurtigerin Astra kümmerte sich nicht um ihre Jungen, hier
kamen
Zoomitarbeiter zu Hilfe, die den neugeborenen Tigern bei sich zu Hause
Obdach gewährten. Einen derartigen "Babyboom", wie in diesem
Jahr, gab
es hier noch nie. Zuerst gab es Nachwuchs bei den Löwen, ein
halbes
Jahr später bei den Leoparden. Geplante "Gastspiele" wurden
abgesagt.
yuga.ru - 11. Jan. 2008
Лебедей,
тяжело
переносящих
холод, привозят
для
реабилитации
в океанариум
Краснодара
Schwäne, die die Kälte schwer vertragen,
wurden zur Reha in
das Ozeanarium Krasnodar gebracht
In das Krasnodarer Ozeanarium wurden schon drei Schwäne
gebracht, die
Schwierigkeiten hatten im Zusammenhang mit den starken Frösten
am
Kuban. "Aus verschiedenen Gegenden der Region wurden drei
Vögel zu uns
gebracht, die von Menschen auf Gewässern �aufgesammelt'
wurden. Einer
der Schwäne hatte die Füße erfroren und wir
konnten ihn nicht retten",
teilte der Direktor des Ozeanariums, Sergej Sarkisjanz, mit. Seinen
Worten nach werden am 11. Januar noch zwei Vögel gebracht, die
eine
Rehabilitation nötig haben. "Ich bin sicher, daß es
in der ganzen
Region so ist: Leute, welche die Bedingungen dafür haben,
retten Vögel,
denn diese brauchen jetzt dringend Hilfe. Diese Schwäne, die
zu uns
gebracht werden, sind nur eine kleine Anzahl jener Vögel, die
unter den
Frösten leiden", sagte S. Sarkisjanz. Er fügte hinzu,
daß die Vögel,
wenn es wieder wärmer wird und sie sich erholt haben, in die
freie
Natur entlassen werden.
Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien,
Hoher Norden
wwf.ru - 16. Jan. 2008
Мешает
ли
заповедное
плато Укок
экспорту
газа в Китай?
Stört das Naturschutz-Plateau Ukok den Gasexport nach
China?
Der WWF lädt am 19. Januar ein zur Eröffnung der
Fotoausstellung
"Plateau Ukok", während der Unterschriften gesammelt werden
für eine
Petition an Dmitrij Medwejew, 1. stellvertretender Vorsitzender der
Regierung der Russischen Föderation und Vorsitzender des Rates
der
Direktoren der Offenen Aktiengesellschaft "Gasprom", für die
Erhaltung
des Plateaus, durch welches "Gasprom" plant, eine Gasleitung zu legen.
vesti.ru - 14. Jan. 2008
В
челябинский
зоопарк
привезли
жениха для
японской
макаки
Ein Bräutigam für die Japanmakakin des
Tscheljabinsker Zoo
Der Zoo Tscheljabinsk ist in Erwartung einer großen Liebe.
Der
Japanmakakin Toscha wurde Freund Tschip zugesellt. Jetzt
träumt die
Schönheit mit dem dichten und weichen Fell nur von einem: von
der
"Hochzeit" mit dem "Ausländer" - Tschip stammt aus Berlin.
izvestia.ru - 11. Jan. 2008
Белая
тигрица
из
Испании
нашла
себе
пару
на
Урале
Weiße Tigerin aus Spanien fand Gefährten
für sich im Ural
Eine spanische Tigerin mit dem Namen Hindu traf im Zoo Jekaterinburg
ein, um die winterliche Muße des hier lebenden
weißen Tigers zu
verschönern und mit diesem ein Paar zu bilden. Wie heute im
Zoo
mitgeteilt wurde, befindet sich die anderthalb Jahre alte Raubtierbraut
zur Zeit in Quarantäne, die bis Ende Januar
verlängert wird. "Die
Tigerin erträgt standhaft die Fröste im Ural, doch
der südlichen
Futterration der Raubkatze, die im wesentlichen aus Hühnern
besteht,
wurde Rindfleisch hinzugefügt, damit sie
wohlgenährter wird", erklärte
man im Zoo. "Wir haben mitgelitten, wie die Spanierin sich an das Klima
im Ural anpassen wird, doch alles ging gut. Hindu macht keinen Radau,
verhält sich sehr ruhig", bemerkte die Leiterin des Zentrums
für
Wissenschaft und Bildung des Jekaterinburger Zoos Swetlana Polenz. Sie
erzählte, daß der Zoo über ein Jahr lang
eine Gefährtin suchte für den
bereits vorhandenen Tiger, denn entweder die Bewerberin war zu nahe mit
ihm verwandt, oder sie paßte vom Alter her nicht zu ihm.
"Jetzt
�beschnuppern' die Tiere einander durch das Gitter. Wenn wir eine
deutlich sichtbare Paarungsbereitschaft bemerken, beginnen wir sie
zusammenzubringen, um weiteren Nachwuchs zu erhalten",
erzählte Polenz.
Nach Angaben des Jekaterinburger Zoos sind weiße Tiger
äußerst seltene
Tiere. Gegenwärtig werden auf der Welt nicht mehr als 120
Individuen
gezählt, von denen sechs in russischen Zoos leben (in Moskau,
Jekaterinburg und Nowosibirsk), informiert ITAR-TASS. Der zwei Jahre
alte weiße Tiger Radshchan, der heute in Jekaterinburg lebt,
wurde in
Moskau geboren. Die bisher letzte Tigergeburt im Ural gab es vor zehn
Jahren.
chel.kp.ru - 11. Jan. 2008
Челябинский
зоопарк
обзавелся
экзотическими
животными
Tscheljabinsker Zoo schaffte sich exotische Tiere an
Bald können die Besucher sich ergötzen am Anblick
eines
Faultierpärchens, von Paka und Wickelbär. Die
Letzteren gibt es
übrigens nicht einmal im Moskauer Zoo. "Alle Tiere stammen aus
Südamerika", hieß es im Zoo Tscheljabinsk. "Alle
sind sie das rauhe
Klima im Ural nicht gewöhnt. Deshalb wurde beschlossen, den
Exoten das
Gebäude des ehemaligen Terrariums zu geben. Doch
können sie erst nach
der Quarantäne in ein neues Gebäude einziehen."
krsk.kp.ru - 11. Jan. 2008
В
красноярском
зоопарке
звери
греются в теплых
вольерах
Im Krasnojarsker Zoo wärmen sich die Tiere in
beheizbaren
Volieren auf
Im Zoo "Rojow rutschej" werden die Tiere fürsorglich vor der
Kälte
geschützt. Tiere, die keinen Frost vertragen, leben jetzt in
beheizbaren Tierhäusern. "Draußen befinden sich
jetzt alle Eulen, alle
Seeadler, der Kuttengeier, die Steppenadler, Birkhühner,
Spechte und
andere", sagt der Vizedirektor des "Rojow rutschej" Jurij Machrow. "Sie
sind unser rauhes Klima gewöhnt. Froh über das
Frostwetter sind Eisbär
und Füchse. Die jungen Tiger und ihre Mutter wälzen
sich im Schnee.
Wenn es ihnen kalt wird, verstecken sie sich in ihren
Gebäuden. Bei den
Leoparden begann die Paarungszeit."
apiural.ru - 11. Jan. 2008
Порции
пищи для
питомцев
зоопарка,
содержащихся
на улице,
увеличены в
связи с морозной
погодой
Erhöhte Futterportionen bei Frostwetter für
in Außenanlagen
gehaltene Zootiere
Jekaterinburg. Die Tiere des Jekaterinburger Zoos, die in den
Außengehegen gehalten werden, erhalten in diesen frostigen
Tagen
Nahrung "nach einem verstärkten Programm". Wie in der
Abteilung für
Wissenschaft und Bildung des Zoo zu erfahren war, werden die
Futterportionen für die Großraubtiere um 20%
erhöht, für die kleinen
Zoobewohner aber, insbesondere die Marder, gleich um 50%. Die
Pfleglinge erhalten mehr Fleisch, damit ihr Organismus so leicht wie
möglich die Kälte übersteht. In den
"Winterquartieren" leben jetzt die
Tiere nördlicher Breiten - Pumas, Schneeleoparden, Luchse,
Wölfe, aber
auch Greifvögel.
tomsknews.com - 11. Jan. 2008
В
северском
зоопарке
верблюд во
время кормления
напал на
сотрудницу
Im Zoo der Stadt Sewersk attackierte ein Kamel
während der
Fütterung eine Mitarbeiterin
Im Zoo Sewersk griff ein Kamel während der Fütterung
eine Mitarbeiterin
an. Mit schweren Verletzungen wurde diese in die Reanimation gebracht,
die Ärzte kämpfen weiter um ihr Leben. "Das Tier warf
sich auf die
Mitarbeiterin während der Fütterung, als diese ihm
den Rücken zuwandte.
Ihr Körper erwies sich buchstäblich zerfetzt",
heißt es in einer
Mitteilung. Der Zwischenfall geschah vor den Augen von Zoobesuchern,
von denen einer in dieser Zeit die Tiere mit einer Videokamera filmte.
Mit Hilfe dieser Aufnahmen hofft man jetzt, die Kette der Ereignisse
wiederherzustellen. Die Ergebnisse der Überprüfung
werden in der
kommenden Woche bekannt, verspricht man in der Sewersker
Staatsanwaltschaft. Eine dienstliche Überprüfung gibt
es auch im Zoo
selbst. Kamel Jaschka befindet sich jetzt in seinem Gehege. Es lebt
schon zehn Jahre im Zoo. Nach den Worten anderer Zoomitarbeiter hat
sich das Tier niemals durch Aggressivität ausgezeichnet.
[Jaschka ist eine Koseform des Namens Jakow, es könnte also
ein
Kamelhengst gewesen sein; aus einem Kommentar vom 13. Jan. zu diesem
Artikel: "an die Redaktion: unklar, woher die Information über
die
Videoaufnahme stammt. Während des Zwischenfalls gab es keine
Zeugen,
das Bild wird zusammengesetzt aus den Worten der Verletzten"]
wwf.ru - 14. Jan. 2008
Теперь
�Медвежий
патруль»
оберегает не
людей от
медведей, а
медведей от
людей
Jetzt schützt die "Bärenpatrouille" nicht
die Menschen vor den
Bären, sondern die Bären vor den Menschen
Die Prognose der Bärenpatrouille des WWF für den
jetzigen Winter
bewahrheitet sich: weil im Herbst das Meereis fehlte, konnten die
meisten Bären nicht an die Küste Tschukotkas
gelangen. In der Arktis
ist endlich der richtige Winter angekommen. Die Fröste
überzogen das
Meer mit einer dicken Eisschicht, das erlaubt es den Eisbären,
sich in
jede Richtung frei zu bewegen. Nach Informationen der
Bärenpatrouille
des WWF von den Küsten Tschukotkas und Jakutiens vom 10.
Januar 2008
ist von der Kolymamündung bis zum Kap Billings Ruhe - bemerkt
wurden
nur seltene Fährten von Bären; in der Gegend der
Siedlung Ryrkaipij
wurden fünf Eisbären festgestellt, in der Gegend der
Siedlung Wankarem
sechs. Die Tiere halten sich bis jetzt in einiger Entfernung von
Ortschaften auf. Die Bärenpatrouille Wankarem organisierte die
Begleitung der Kinder zur Schule und überwacht
ständig das Umherziehen
der Tiere. Bei der Siedlung Nutepelmen wurden auch nur Spuren bemerkt.
Große Eisverschiebungen (Eisschollen) erlauben es zur Zeit
nicht, die
Insel Koljutschin zu untersuchen. Es bewahrheitet sich die Prognose der
Bärenpatrouille: erstmals seit vielen Jahren fand an der
arktischen
Küste Tschukotkas keine "Herbstparade" der Eisbären
statt. Ursache ist
die Eis-Situation, genauer das längere Fehlen des Eises (bis
Mitte
Dezember auf dem gesamten Aquatorium der Tschuktschensee). Die
Eisbären, die den Sommer auf der Wrangelinsel verbracht haben
und am
Rande des Eises weit im Norden, hatten keine Möglichkeit, im
November
an Land zu gehen, wie das früher geschah. "Im Vergleich zu den
vorhergehenden Jahren gibt es an der Küste jetzt bedeutend
weniger
Bären - ein großer Teil der Population ist nicht an
Land gegangen,
sondern blieb auf dem Eis, nachdem die Bären die
Möglichkeit erhielten,
Ringelrobben zu jagen", sagt Wiktor Nikiforow, Leiter des WWF-Projektes
"Bärenpatrouille". Nach seinen Worten hat sich auch die
Aufgabe der
"Bärenpatroulle" grundlegend geändert. Wenn zu Beginn
deren Tätigkeit
darin bestand, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Bären
in
Ortschaften zu senken, so steht in der entstandenen Situation an erster
Stelle die Erhaltung der nicht sehr zahlreichen Eisbären, die
sich im
Küstenstreifen zeigen.
Asiatisches Rußland - Ferner Osten
eho-dv.com - 16. Jan. 2008
Кто
ответит за
смертельные
раны «конфликтного»
тигра
Wer ist verantwortlich für die tödlichen
Wunden des
"Konflikt"-Tigers?
Chabarowsk - Die Rechtsschutzorgne der Region Chabarowsk haben ein
Strafverfahren eröffnet wegen des Tatbestands der
tödlichen Verwundung
des "Konflikt"-Tigers. Wie "EHO-DW" mitteilt unter Berufung auf den
Vizedirektor der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums
für
Naturessourcen der Russischen Föderation Witalij Starostin,
hat die
Suche nach dem Tier drei Tage gedauert; am Dienstag wurde der
"Konflikt"-Tiger eingeschläfert. Diese Maßnahme
sahen sich die
Spezialsten gezwungen anzuwenden nach erfolglosen Versuchen, das
verwundete Tier zu fangen. Der Körper des
eingeschläferten Tigers wird
jetzt nach Ussurijsk gebracht, wo auf einer Basis der
Landwirtschaftsakademie Spezialisten eine Obduktion vornehmen werden.
rian.ru - 16. Jan. 2008
Экологи
застрелили
раненого
тигра, напавшего
на человека
Die Ökologen erschossen den verwundeten Tiger, der
einen
Menschen angegriffen hatte
Wladiwostok. Die Ökologen mußten den verwundeten
Amurtiger erschießen,
der am 1. Januar in der Region Chabarowsk einen Menschen angegriffen
hatte, weil die Raubkatze zu gefährlich für die
Menschen wurde, erfuhr
RIA Nowosti am Mittwoch vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" des
Ministeriums für Naturressourcen der Russischen
Föderation Witalij
Starostin. "Ein einmal von einem Jäger verwundeter Tiger wird
sehr
gefährlich für die Menschen. Er wird jetzt jeden
Menschen als seinen
natürlichen Feind betrachten und kann ihn angreifen. Im
Normalzustand
gehen die Raubkatzen den Menschen aus dem Wege", erklärte
Starostin.
.. Starostin ergänzte, daß die Mitarbeiter der
Spezialinspektion einen
Antrag gestellt haben an die Rayonverwaltung für Inneres des
Rayons
Laso, mit der Bitte, eine Strafsache zu eröffnen wegen des
Tatbestands
illegaler Jagd auf einen Amurtiger. Die Ermittlungen laufen.
pravda.ru - 16. Jan. 2008
В
Хабаровском
крае усыпили
конфликтного
тигра
In der Region Chabarowsk wurde der Konflikttiger
eingeschläfert
Die Rechtsschutzorgane der Region Chabarowsk haben eine Strafsache
eröffnet zum Tatbestand der tödlichen Verwundung
eines
"Konflikt"-Tigers. Wie der Vizedirektor der Spezialabteilung "Tiger"
Witalij Starostin mitteilte, dauerte die Suche nach dem Tiger drei Tage
und am Dienstag, dem 15. Januar, wurde der "Konflikt"-Tiger
eingeschläfert. Diese Maßnahme mußten die
Spezialisten ergreifen nach
erfolglosen Versuchen, das verwundete Tier zu fangen. Der
Körper des
eingeschläferten Tigers wird jetzt nach Ussurijsk gebracht, wo
auf der
Basis der Landwirtschaftsakademie Spezialisten eine Obduktion vornehmen
werden. Später wird die Raubkatze die wissenschaftliche
Sammlung des
Naturschutzgebietes Laso ergänzen. Alle Maßnahmen
wurden durchgeführt
im Rahmen des russisch-amerikanischen Projektes "Amurtiger".
Finanzielle Unterstützung erwies die gesellschaftliche
Umweltschutzstiftung "Feniks" der Region Primorje.
eho-dv.com - 16. Jan. 2008
Из
пострадавшего
в обвиняемые
может превратиться
охотник,
подвергшийся
нападению
тигра
Der von einem Tiger angegriffene Jäger kann vom Opfer
zum
Angeklagten werden
Chabarowsk - Der Jäger, der am Neujahrstag in der
Nähe der Siedlung
Solonzowyj in der Region Chabarowsk von einem Tiger angegriffen wurde,
kann sich aus einem Opfer in einen Angeklagten verwandeln. Die
Ermittlungen zeigen, daß am Ort des Zwischenfalls mehr
Tierblut als
Menschenblut geflossen war, teilt "EHO-DV" mit Verweis auf die Zeitung
"Priamurskije wedomosti" mit. Der 40-jährige Mann, der schwere
Wunden
davontrug und sich jetzt im Krankenhaus befindet, behauptet, er
hätte
ein Wildschwein jagen wollen, um mit der Trophäe die
Verwandten zu
überraschen, doch im Wald hätte sich unerwartet ein
riesiger "Amba" auf
ihn geworfen. Doch die Inspektoren der Spezialabteilung "Tiger", die
sich an den Ort des Zusammenstoßes in der Taiga begaben, sind
anderer
Meinung. Auf zehn Quadratmetern, auf denen sich die Tragödie
abspielte,
entdeckten die Spezialisten trotz des Schneefalls vor kurzem ohne
Schwierigkeit eine Masse von Beweisen: Spuren des Tieres,
Fellstücke
und eine große Menge Blut des Tigers. Die
gegenständlichen Beweise
wurden schriftlich festgehalten, fotografiert und der Strafsache
beigefügt. Wie die Spezialisten meinen, ist das
ungefähre Bild der
Ereignisse so: die große Raubkatze, mit einem Gewicht von
ungefähr 300
kg, kam aus der Taiga, stand am Waldrand und wurde dann angeschossen.
Wahrscheinlich ist der Angriff auf den Menschen die Rache der
Raubkatze, die sich sonst nicht so einfach auf Menschen wirft. Es wurde
beschlossen, den Tiger, wenn er noch am Leben ist, mit Hilfe spezieller
Schlingen und Narkosegewehr zu fangen und ihn zu Tierärzten zu
bringen,
damit diese ihn operieren. Wenn die Kugeln oder grober Schrot, die aus
dem Körper des Tieres entfernt werden, mit der Marke des
Gewehrs des
Jägers übereinstimmen und es genug Beweise gibt, dann
wird gegen diesen
eine Strafsache wegen Wilderei eröffnet.
vladnews.ru - 15. Jan. 2008
Разыскивается тигр
Der Tiger wird gefunden
Die Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" Wiktor Kusmenko, Wladimir
Nemetschkin und der Tierarzt Aleksandr Lasurenko fuhren am vergangenen
Wochenende aus Wladiwostok in das benachbarte Amurgebiet, um den
aktuellen "Konflikt"-Tiger zu suchen. Ursprünglich
hieß es, die
erwachsene Raubkatze hätte in der Ussuri-Taiga einen Menschen
angegriffen. Doch es zeigte sich, daß in Wirklichkeit alles
viel
komplizierter war. Eine vorläufige
Überprüfung der Gegend im südlichen
Teil der Region Chabarowsk (an der Grenze zur Region Primorje), die
Suche nach Spuren der gestreiften Raubkatze und ihrer
Lagerplätze, das
Gespräch mit dem Angegriffenen und einzigen Zeugen des
Zwischenfalls
zeichneten folgendes Bild.
Der stellvertretende Direktor der Spezialinspektion Witalij Starostin:
"Die Mitteilung erhielten wir mit fast zwei Wochen Verspätung.
Zu dem
Zwischenfall kam es bereits am 1. Januar. Zwei Brüder - beide
Bewohner
der Region Chabarowsk - machten sich tagsüber auf in den Wald.
In der
Taiga hielten sie nicht weit von der Siedlung Solonzowyj auf einem
für
den Holztransport angelegten Weg ihr Auto an. Ein Mann blieb neben dem
Auto, der andere - im trunkenen Zustand - entfernte sich in Richtung
des nächstgelegenen zum Holzschlag bestimmten
Waldstücks. Dort griff
ihn das ausgewachsene Tier an. An mehr kann sich der Mensch angeblich
nicht erinnern. Dem Angegriffenen wurden beide Unterarme durchgebissen,
Rippen gebrochen, es gibt zahlreiche andere Wunden. In einem
schwierigen Zustand wurde er in die Siedlung Perejaslawka gebracht, wo
er operiert wurde. Dann schaffte man ihn in das Regionskrankenhaus in
Chabarowsk. Jetzt ist der Mann außer Lebensgefahr. Und was
ist mit dem
Amurtiger? Den Spuren und Lagerplätzen nach zu urteilen, war
das Tier
vor dem Angriff verwundet worden. Auf ihn wurde aus geringer Entfernung
aus einer Jagdflinte mit grobem Schrot geschossen. Dabei hat das
Raubtier den Menschen nicht angerührt, sondern ging seitlich
um ihn
herum. Die Kugel bohrte sich in ein gesundes Männchen, an
seiner
rechten Seite, in der Nähe des Herzens. Die Wunde war sehr
schwer, der
Tiger verlor viel Blut. Und war gezwungen, sich für
längere Zeit
hinzulegen. Doch selbst bei Tigern, so hat sich herausgestellt, gibt es
ein Gefühl der Rache. Das Tier kam wieder zur Besinnung und
"lauerte"
dem Opfer auf...Die Leitung der Spezialinspektion informierte Moskau
über den Zwischenfall. In der Russischen
Naturaufsichtsbehörde wurde am
12. Januar beschlossen, eine Gruppe von Spezialisten an diesen Ort zu
schicken. Sie sollen den Tiger finden. Und schon dort sich
darüber
Klarheit verschaffen, ob das Tier gefangen oder eingeschläfert
werden
soll.
kolyma.ru - 14. Jan. 2008
Экологи
приступили к
отлову
раненого тигра
в
Хабаровском
крае
Ökologen wollen den in der Region Chabarowsk
verletzten Tiger
fangen
Wladiwostok. Die Ökologen erhielten die Erlaubnis zum Fang des
in der
Region Chabarowsk verletzten Tigers, der am 1. Januar in der Taiga
einen Menschen angriff, und machten sich auf die Suche nach der
Raubkatze, erfuhr RIA Nowosti am Montag vom Vizechef der
Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen
der
Russischen Föderation Witalij Starostin. Am ersten Tag des
neuen Jahres
griff im Rayon Laso der Region ein Tiger einen Bewohner der Siedlung
Solonzowyj an. Die Raubkatze brach dem Mann einige Rippen und
durchbiß
ihm beide Unterarme - das Opfer blieb am Leben. Wie später
Mitarbeiter
der Spezialinspektion klärten, war der Amurtiger, der auf der
internationalen Roten Liste steht, vorher von irgend jemand
angeschossen worden, das war offenbar auch die Ursache für den
Angriff
des Raubtiers war. "Von der russischen
Landwirtschaftsaufsichtsbehörde
erhielten wir die Erlaubnis für die Entnahme des Tigers aus
der
Wildnis, da das verwundete Raubtier sehr gefährlich
für die Menschen
wurde. Nachdem der Tiger einmal einen Menschen angegriffen hat, kann er
das erneut versuchen", sagte Starostin. Er fügte hinzu,
daß die
Ökologen jetzt dem Tiger auf die Spur kommen und versuchen,
ihn zu
fangen. Wenn das in den nächsten Tagen nicht gelingt,
muß das
verwundete Raubtier erschossen werden. "Wir schließen nicht
aus, daß
noch während der Suche der Tiger selbst verenden kann von den
erhaltenen Schußwunden. Außerdem halten in der
Region starke Fröste an,
die Temperatur sank bis auf minus 40 Grad", bemerkte der
Gesprächspartner der Agentur. Zur gleichen Zeit
überprüft die Polizei
den Tatbestand illegaler Jagd auf einen Amurtiger. Einer der
Verdächtigen ist der Bewohner der Siedlung Solonzowyj, der
unter den
Zähnen des Raubtiers litt; im Laufe der Ermittlungen gestand
er, daß er
sich im Moment der Begegnung mit der Raubkatze in einem Zustand starker
Trunkenheit befand. "Wenn der Mann auf den Tiger geschossen hat, diesen
aber nicht gleich tötete, dann könnte es sein,
daß das verwundete Tier
sich auf denjenigen warf, der es gekränkt hat",
präzisierte Starostin.
Nach einer anderen Version konnte der Tiger auch schon von jemand
anders verwundet worden sein und das Opfer kam ihm nur
zufällig über
den Weg. Entsprechend den Ergebnissen der polizeilichen Ermittlungen
kann ein Strafverfahren eingeleitet werden. Der Amurtiger ist eine der
seltensten Raubkatzen der Erde, die Jagd auf ihn ist verboten. In der
Pazifikregion und im Süden der Region Chabarowsk leben 95% der
Population - etwa 450 Exemplare.
primamedia.ru - 11. Jan. 2008
В
Хабаровском
крае
найден
раненый
тигр
ранее
напавший
на
человека
In der Region Chabarowsk wurde ein verwundeter Tiger gefunden,
der vor einigen Tagen einen Menschen angegriffen hatte
Wladiwostok. Ökologen entdeckten in der Taiga den Tiger, der
am 1.
Januar in der Region Chabarowsk einen Menschen angegriffen hatte. Es
erwies sich, daß das Raubtier vorher angeschossen worden war,
das war
auch die Ursache seines Angriffs. Der Amurtiger griff einen Einwohner
der Siedlung Solonzowyj des Rayons Laso an, der gemeinsam mit seinem
Bruder in die Taiga hinaus fuhr. Das Tier durchbiß dem Opfer
beide
Unterarme und brach ihm einige Rippen, doch zum Glück blieb
der Mann am
Leben. Wie die RIA PrimaMedia vom Vizechef der Spezialinspektion
"Tiger" Witalij Starostin erfuhr, entdeckten die Experten am Freitag
500 Meter vom Ort der Begegnung von Mensch und Tiger entfernt einen
Platz, an dem der Tiger gelegen hatte, mit Spuren von Blut. Als sich
die Menschen näherten, floh der Tiger in den Wald, doch anhand
der
Abdrücke seiner Tatzen und der Blutspuren bestimmten die
Spezialisten,
daß die gestreifte Raubkatze vor etwa zehn Tagen verwundet
wurde. "In
den nächsten Tagen wird höchstwahrscheinlich ein
Strafverfahren
eröffnet, da der Amurtiger auf der internationalen Roten Liste
steht
und sein Abschuß gesetzlich verboten ist", sagte Starostin.
Er fügte
hinzu, daß einer der Verdächtigen für den
Abschuß der Raubkatze der
angegriffene Einwohner aus der Siedlung Solonzowyj selbst ist. In der
Taigagegend, wo der Zusammenstoß von Mensch und Tiger
stattfand, wurden
nur die Spuren dieses Mannes entdeckt. Der Mann gestand, daß
er sich
während des Zwischenfalls in einem Zustand starker Trunkenheit
befand.
Es fällt ihm sogar schwer, sich zu erinnern, wo genau seine
Begegnung
mit dem Raubtier stattfand. Die Spezialinspektion "Tiger" wendet sich
an die Einwohner des Rayons Laso, die in der Nähe des Ortes
wohnen, an
dem der Tiger angriff, in den nächsten Tagen darauf zu
verzichten, in
der Taiga umherzustreifen. Ein Raubtier, das einmal einen Menschen
angegriffen hat, wird zu einer großen Gefahr für die
Menschen.
vostokmedia.com - 11. Jan. 2008
В
приморской
тайге тигр
«арестовал»
охотников
почти на
сутки
In der Taiga der Pazifik-Region "arretierte" ein Tiger zwei
Jäger fast 24 Stunden
Wladiwostok. Im Rayon Dalnegorsk der Pazifikregion veranlaßte
ein Tiger
Jäger dazu, schweigsam fast 24 Stunden in einem Zelt
sitzenzubleiben.
Wie dem Korrespondenten der RIA "Wostok-Media" Jäger
mitteilten, die zu
Zeugen dieses Vorfalls wurden, hielt der Tiger zwei Männer,
die in die
Gegend des Flusses Bolschaja Ussurka zur Jagd gefahren waren, fast 24
Stunden in einem Zelt fest., Als sie den Herrn der Taiga von weitem
erblickten, zogen es die Jäger vor, sich im Zelt zu
verstecken. Der
Tiger zeigte keine besondere Aggressivität, er lief im Kreis,
ließ ein
gedämpftes Brüllen hören, lag von Zeit zu
Zeit unweit vom Zelteingang,
unternahm aber keinen Versuch, in das Zelt einzudringen. Und erst als
er den Lärm eines Automotors hörte,
entschloß sich der Tiger, sich in
das Innere der Taiga zurückzuziehen. Eine Gruppe von
Jägern, die an den
Standort herangefahren kam, geriet wie ein Wunder hierher - das Auto
fuhr durch ein Jagdgrundstück den Weg entlang und bog in eine
"Sackgasse" ein, wo auch das Zelt aufgestellt war mit den
"Eingeschlossenen". Die an den Standort herangefahrenen Jäger
erzählten, daß am Zelt eine große Menge
von Spuren waren. Weder sie
noch die Geretteten haben während der gesamten Jagd den Tiger
noch
einmal gesehen.
primamedia.ru - 11. Jan. 2008
В
Приморье
амурский
тигр
проигнорировал
худых
австралийских
коров
In der Region Primorje ignorierte ein Amurtiger magere
australische Kühe
Wladiwostok. Die gestreifte Raubkatze schlich sich ein in die
Umzäunung
zu den graubraunen Kühen, aber diese zu fressen ekelte sie
sich. In der
Region Primorje ignorierte ein Amurtiger magere australische
Kühe. Wie
der Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin der RIA
PrimaMedia mitteilte, schlich sich in der Siedlung Lukino des Rayons
Jakowlewka eine gestreifte Raubkatze durch eine Lücke im Zaun
in das
Viehgatter mit den aus Australien in die Region gebrachten reinrassigen
graubraunen Kühe. Das Vieh aus Australien rief bei der
Raubkatze keinen
Appetit hervor und so verließ der Tiger, nachdem er durch das
Gatter
spaziert war, dasselbe durch ein anderes Loch in der Umzäunung
und ging
weiter seiner Wege. Die graubraunen Kühe rührte er
nicht an. Wie
Mitarbeiter der Spezialinspektion bemerkten, die zwecks Ermittlungen an
den Ort des Zwischenfalls fuhren, waren die australischen
Elitekühe in
dem Primorjedorf unwahrscheinlich abgemaget, deshalb fanden sie
höchstwahrscheinlich nicht das gastronomische Interesse des
Raubtiers.
gzt.ru - 10. Jan. 2008
В
хабаровском
крае на
охотника
напал тигр
In der Region Chabarowsk griff Tiger einen Jäger an
"In diesem konkreten Fall hat die Raubkatze den Menschen nur von ihrer
Beute verjagt", kommentierte die Situation im Gespräch mit
ITAR-TASS
der Mitarbeiter der Fernostfiliale des Gesamtrussischen
Wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Jagdwirtschaft und
Pelztierzucht Jurij Dunischenko, Wissenschaftler und Tigerexperte.
Seinen Worten nach "läßt die Raubkatze ihre Opfer
nie am Leben, aber in
diesem Fall hat sie den Jäger nur verwundet". "Der Mensch hat
einfach
Glück gehabt", meinen die Ärzte. Auf dem Territorium
der Region
Chabarowsk läuft gegenwärtig die aktuelle
"Taigazählung". Die
Jagd-Experten zählen Tiger, aber auch Huftiere, die die
Grundlage für
die Nahrungsbasis der gestreiften Raubkatzen bilden. "Leider hat die
Anzahl der Huftiere in den letzten Jahren stark abgenommen", bemerkte
Dunischenko. "Hier wirkt sich ein Komplex von negativen Faktoren aus:
Abholzen der Wälder, Brände in der Taiga,
zügellose Wilderei,
ungünstige Bedingungen für die Reproduktion der
Huftiere." Eine
katastrophale Situation ist entstanden in der Rehpopulation, bemerkte
der Wissenschaftler. Nahrungsmangel treibt die Tiger an Orte, die nicht
charakteristisch sind für Gegenden, in denen sie
gewöhnlich vorkommen.
Nicht selten geraten die Raubkatzen in die Nähe von
Ortschaften. Die
Wissenschaftler sind vorsichtig mit Schätzungen in bezug auf
die Anzahl
der Tiger in der Region. Die Ergebnisse der "Taigazählung"
werden im
Februar bekannt, nach der Verarbeitung der Ergebnisse der Arbeit der
Expeditionen, die die Bewohner der Taiga gezählt haben. Man
muß wohl
kaum damit rechnen, daß sich die Tigerpopulation
vergrößert hat,
vermuten die Spezialisten. Es wurden zwar Spuren von jungen Tigern
festgestellt in den Rayons Nanaiskij und Laso, aber der Nachwuchs der
vom Aussterben bedrohten Tiere ist zahlenmäßig
gering.
Ukraine
sq.com.ua - 16. jan. 2008
Экологи
подозревают
одесские
фирмы в незаконном
отлове
дельфинов
для
строящегося
в Харькове
дельфинария
Ökologen verdächtigen Odessaer Firmen des
illegalen Fangs von
Delphinen für das im Bau befindliche Delphinarium in Charkow
Vertreter einer Reihe von gesellschaftlichen Naturschutzorganisationen
protestierten am 16. Januar vor dem Ministerium für die
Erhaltung der
natürlichen Umwelt der Ukraine mit Forderungen wie
"Schluß mit den
�schmutzigen' Geschäften auf Kosten der Delphine". Zu den
Forderungen
der Umweltschutzorganisationen gehört die Kontrolle der
Rechtmäßigkeit
des Baus des Delphinariums in Charkow durch die GmbH "Nerum" aus Odessa
(das Delphinarium wird neben dem Zoo Charkow gebaut). Laut Wladimir
Borejko, Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums
verletzen
die Erbauer des Delphinariums das [ukrainische] Gesetz den Schutz von
Tieren vor Grausamkeit betreffend, da die Einrichtung eine sehr geringe
Größe haben wird und aufgrund seiner Lage im Zentrum
der Stadt
Lärmbelästigung ausgesetzt sein wird. Wie W. Borejko
mitteilte, haben
Experten des Schwarzmeer-Rates für Meeressäugetiere
die Tatsache -
ihrer Meinung nach - illegalen Fangs von Delphinen durch die Odessaer
Firmen "Nerum" und "Wohltätigkeit und Schutz der
natürlichen Umwelt von
Odessa und Umgebung" registriert. Alle Delphinarten, die in der Ukraine
leben, stehen auf der Roten Liste, ihr Fang ist verboten. Entsprechend
einer Initiative von Wissenschaftlern wird nur der Fang kranker oder
verletzter Delphine erlaubt, um ihnen Hilfe zu leisten. Laut W. Borejko
nutzen das Firmen aus, die Eigentümer der Delphinarien sind,
um über
Korruptionskanäle "im Ministerium für Naturressourcen
die Erlaubnis für
den Fang kranker Delphine erhalten, in Wirklichkeit aber gesunde
Exemplare für die Nutzung in den Delphinarien fingen".
Insbesondere die
in Odessa entdeckten Delphine sind nach Einschätzung von
Experten
keineswegs krank, die Dokumente für sie entsprechen nicht den
Qualitätsanforderungen, das "gibt Grund für den
Verdacht, daß es sich
um illegalen Fang handelt". W. Borejko unterstrich, daß
höchstwahrscheinlich die Delphine, die "illegal in Odessa
gehalten
werden", für den Einsatz im Charkower Delphinarium gedacht
sind, dessen
Bau 2008 abgeschlossen werden soll. Die Leiterin einer
Umweltschutzgruppe der Charkower Nationalen
Karasin-Universität Warwara
Ilnizkaja betonte, daß es in Charkow bereits ein Delphinarium
gab, doch
es wurde geschlossen, weil die Tiere massenweise starben.
In den Meeren der Ukraine kommen drei Delphinarten vor -
Großer Tümmler
(es gibt noch etwa 3.000 Exemplare), Schwarzmeer-Schweinswal (4.000)
und Gemeiner Delphin (1.500). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es
noch Hunderttausende, nur in einem Jahrhundert wurden 1,5 Millionen
Delphine in der UdSSR und 4,5 Millionen in anderen
Schwarzmeerländern
vernichtet. Die Lebensdauer des Großen Tümmlers und
des Gemeinen
Delphins beträgt in der freien Natur über 20 Jahre,
in Delphinarien
drei bis fünf; der Schwarzmeer-Schweinswal wird nicht in
Gefangenschaft
gehalten.
podrobnosti.ua - 11. Jan. 2008
Несколько
лет
заповедник
"Аскания-Нова"
не
приобретает
новых
зверей
Schon einige Jahre erwirbt das Naturschutzgebiet
"Askania-Nowa" keine neuen Tiere mehr
Es ist ein Paradox - dem größten
Steppen-Naturschutzgebiet Europas,
gelegen im Süden der Ukraine, fehlen neue Tiere. Sie zu
erwerben,
stören die ukrainischen Gesetze. "Askania-Nowa" - das sind
33.000 ha
Land im Süden des Gebiets Cherson. Die Zeit ist dort stehen
geblieben.
Zu einem Drittel der Fläche haben hier im allgemeinen Menschen
keinen
Zutritt - deshalb betrachten uns die Przewalskipferde nicht weniger
interessiert, als wir sie. Die Steppen des Naturschutzgebiets
"Askania-Nowa" sind die einzigen in Europa, die sich erhalten haben im
Urzustand - sie kannten keinen Pflug. Und - sie sind auch deshalb
einzigartig, weil man hier friedlich eine Herde Bisons treffen kann,
die an einem heiteren Tag über die Steppe spazieren. Bisons,
Hirsche
und Damwild kennen schon das Auto Wiktor Gawrilenkos, des Direktors des
Naturschutzgebiets. Die Lieblinge des Biologen, die Saigas, sind
altertümliche Huftiere. Ihre Vorfahren waren Zeitgenossen des
Mammuts.
Doch bereits einige Jahre lang erwirbt das Naturschutzgebiet keine
neuen Tiere. Die Ursache ähnelt eher einem Witz. Wegen der
ukrainischen
Gesetze will niemand "Askania" seltene Tiere verkaufen. Nur
für die
Teilnahme an einer Ausschreibung sollen die ausländischen Zoos
jeweils
13.000 Griwna jeder zahlen. Dem Naturschutzgebiet fehlen nicht nur neue
Tiere, sondern auch Geld. Das Budget der Organisation ist schon
fünf
Jahre unverändert - 5,5 Millionen Griwna. Die Enthusiasten von
"Askania" warten auf Hilfe vom Staat. In erster Linie der Verzicht auf
oder wenigstens die Vereinfachung der Ausschreibungsbedingungen.
Vorläufig kann man nicht damit rechnen, daß das
Naturschutzgebiet sich
in einen riesigen Zoo unter freiem Himmel verwandelt.
krug.com.ua -11. Jan. 2008
На
развитие
Одесского
зоопарка
будет выделено
5,5 млн. грн.
Für die Entwicklung des Odessaer Zoos werden 5,5
Millionen
Griwna zur Verfügung gestellt
Odessa. Aus dem Budget der Stadt werden 5,554 Griwna zur
Verfügung
gestellt für die Realisierung des Entwicklungsprogramms des
Odessaer
Zoos im Jahr 2008. Wie die Informationsabteilung der Stadtverwaltung
mitteilt, haben das die Abgeordneten des Stadtsowjets am 21. Dezember
beschlossen. Dieses Geld soll verwendet werden für die
Ausarbeitung des
Generalplans der Rekonstruktion des Zoos, der vorsieht, die
Wirtschaftsgebäude aus dem für die Ausstellung
genutzten Gelände
herauszunehmen, für die Reparatur der Wasserleitung,
für die
Wiederherstellung der Umzäunung des Zoos, für den Bau
einer
Giraffenanlage mit einem winterfesten Teil, für den Erwerb
zweier
Bongos, eines Wisentbullen, zweier Pumas, für den Baus eines
Wirtschaftsgebäudes sowie für den Erwerb eines
Traktoranhängers.
Außerdem plant der Zoo, für Sponsorengelder zwei
Zwergflußpferde zu
erwerben und er baut vorbereitend für diese ein Gehege. Mit
Sponsorenmitteln kauft der Zoo ein Seeadlermännchen und zwei
Kuttengeier. Außerdem gehört zu den Plänen
des Zoos die Schaffung einer
Museumsausstellung "Geschichte des Odessaer Zoos", eines
Zooführer und
die Entwicklung der materiellen Basis für die Arbeit "Junger
Naturforscher" u.a.
Taiwan
dni.ru - 14. Jan. 2008
Горилла
напугала
посетителей
зоопарка
Gorilla erschreckte Zoobesucher
In Taiwan retteten dreißig Mitarbeiter des Zoos in Taipeh,
darunter
auch einige Polizisten, die Besucher vor einem 23-jährigen
Gorilla, der
aus seinem Gehege ausgebrochen war und beschlossen hatte, einen
Spaziergang durch den Tiergarten zu machen. Eine Zoobesucherin wurde
verletzt, als sie wegzulaufen versuchte vor dem schweren und
großen
Tier, dessen Gewicht 186 kg beträgt. Nachdem er einen
künstlichen Berg
in seinem Gehege bestiegen hatte, kletterte Pao Pao, wie der Gorilla
heißt, über die Umzäunung und begann durch
den Zoo zu spazieren, dabei
die Besucher erschreckend. Mitarbeiter des Zoos riefen die Besucher
auf, Ruhe zu bewahren und versicherten, daß Gorillas niemals
zuerst
angreifen. Den Affen in den Käfig zurückzubringen
gelang erst, als es
einer der Tierärzte schaffte, Pao Pao ein Beruhigungsmittel zu
injizieren. Wie RIA "Nowosti" mitteilt, ist das bereits die zweite
Flucht des rastlosen Gorillas aus dem Gehege. Gleichzeitig behaupten
die Mitarbeiter des Zoos, daß der Affe sich auszeichnet durch
einen
guten Charakter und sogar auf einfachste Kommandos reagiert. Das
einzige, das alle Mitarbeiter des Zoos überhaupt nicht
verstehen
können: wie der Affe ein derart hohes Hindernis
überwindet, den tiefen
Graben und den Käfig, die das Gehege umgeben.
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Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Nürnberg
/ Eisbär
Stadt
Nürnberg, 17.1.2008
Eisbär-Baby: Alles bestens!
Am heutigen Donnerstagmorgen, 17. Januar 2008, teilt Tierarzt Dr.
Bernhard Neurohr zum Befinden des Nürnberger
Eisbärmädchens mit:
Alles ist bestens! Körpertemperatur, Herz- und
Lungengeräusche sind
normal. Wir hatten eine entspannte Nacht. Der Appetit der Kleinen zieht
an: Bei den letzten drei Fütterungen hat sie 150 Milliliter
verputzt.
Inzwischen wiegt sie 2 900 Gramm. Die online in den vergangenen sechs
Tagen eingegangen Mails mit Namensvorschlägen belaufen sich
auf rund 25
700 mit abnehmender Tendenz. Die meisten Mails gingen am Samstag, 12.
Januar 2008, ein: 7 359. Am gestrigen Mittwoch waren es 2 134
Eingänge.
Das Internetangebot unter www.tiergarten.nuernberg.de
und
www.eisbaer.nuernberg.de
zählte im gleichen Zeitraum über 520 000
Besucher und 2,9 Millionen Seitenaufrufe.
Stadt Nürnberg, 16.1.2008
Stadt vergibt Namen für Eisbär-Baby
In den vergangenen Tagen sind allein bei der Stadt Nürnberg
rund 25 000
E-Mails und Postkarten mit Namensvorschlägen für das
Nürnberger
Eisbär-Baby eingegangen. Diese Ideen und die Anregungen, die
Bürger
auch an die Medien weitergegeben haben, gehen derzeit in den internen
Namensfindungsprozess ein. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
hat jetzt
für Freitag, 18. Januar 2008, eine Jury zusammengerufen, die
die
Namensvergabe berät. Neben dem Stadtoberhaupt werden dem
Gremium
Bürgermeister Horst Förther, Vertreter des Stadtrats,
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke und Tierpfleger Harald Hager
angehören. Im Anschluss teilt OB Dr. Maly am Freitag, 18.
Januar 2008,
um 15 Uhr die Entscheidung mit.
Stadt Nürnberg, 15.1.2008
Eisbär-Baby: Augen leicht geöffnet
Am heutigen Dienstag, 15. Januar 2008, gaben Tiergartenleitung,
Tierarzt und Pfleger bei der vorerst letzten täglichen
Pressekonferenz
um 8 Uhr Auskünfte über das Befinden des
Nürnberger Eisbär-Babys, das
inzwischen 2 570 Gramm wiegt und beide Äuglein noch etwas
schlitzartig
geöffnet hat. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Die Gesundheit
ist
stabil, alle Werte sind im grünen Bereich. Wir sind vorsichtig
optimistisch, dass die Handaufzucht gelingt. Ich bin erleichtert, dass
des so gut läuft. Ich habe noch mal Kontakt mit dem Zoo in
Moskau
aufgenommen. Es gibt aber in Russland keinen passenden
Gefährten für
die Aufzucht. Auch in Westeuropa gibt es derzeit nach unserem
Kenntnisstand kein Bärenjunges in Handaufzucht. Der
Eisbär ist für uns
ein wichtiger Vertreter seiner Art, um auf ein Thema hinzuweisen, das
für unseren Tiergarten derzeit thematisch im Mittelpunkt
steht: die
Situation der Weltmeere. Experten befürchten, dass die
Weltmeere bis
2048 kollabieren, wenn die Überfischung nicht drastisch
reduziert wird.
Am Ende der Nahrungskette steht der Eisbär, dessen
Bestände durch die
Vernichtung von Ressourcen ebenfalls sehr schnell dezimiert werden
können.
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Augen der Kleinen sind jetzt
geöffnet. Was sie bereits sieht, weiß man nicht,
vermutlich nur Licht
und Schatten. Nach wie vor müssen wir aufpassen, dass die
Eisbärin sich
keine Infektion einhandelt. Wir werden sie langsam auf gehaltvollere
Nahrung umstellen. Im Moment muss sie auf ihrem Lager noch umgedreht
werden, das kann sie noch nicht selbst. Die ersten Zähnchen
schimmern
auch schon durch. Wir erwarten, dass die ersten Milchzähne
bald zu
sehen sein werden.
Tierpflegerin Petra Fritz: Je mehr Zeit man mit dem Tier verbringt,
desto mehr wächst es einem ans Herz. Mittlerweile kann ich
auch die
verschiedenen Lautäußerungen gut zuordnen und
weiß, was die Kleine
will. Die kleine Eisbärin wird immer aktiver. Nach dem
Füttern versucht
sie sich hochzustemmen und will noch beschäftigt werden. Ich
kraule ihr
zum Beispiel den Bauch. Wir haben einige Geschenke bekommen, zum
Beispiel selbstgedichtete Eisbär-Gedichte oder einen
Topflappen für die
Pfleger mit eingehäkeltemEisbärmotiv.
Stadt Nürnberg, 14.1.2008
Eisbär-Baby: Mails aus aller Welt
Lob für die städtische Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de
kommt aus
Australien, ein Ex-Nürnberger grüßt aus den
USA, Namensvorschläge
treffen ein aus Brasilien (Erica, Pink), Dänemark (Nanoq),
Kanada
(Snowball), Norwegen (Stella Polaris, in Abwandlung der
Beethoven-Komposition Fur Elise, Snow), Österreich (Ragna,
Solveig) und
Polen (Clotilde). Von einem Inder aus Dubai stammt der Vorschlag Pappu,
von einer Norwegerin, die in Oman lebt, Emily und Mia. Auch lyrische
Werke gehen im Presseamt der Stadt Nürnberg ein: Jetzt gibts
wieder
einen Knut / Ach, was tut das Nürnberg gut! . . . . und viele
weitere
Zeilen aus Bad Homburg, und Neues Jahr, neues Glück, /
Eisbärbaby kommt
zurück! / Knut ist jetzt schon riesengroß,/ ist das
Fläschchen längst
schon los. / Keine süssen Fotos mehr, / ach was war das Herz
mir
schwer, / wollte ich doch täglich zehn /
Eisbärbabyfotos sehn! / Und
nun ist das Jahr perfekt, / neues Eisbärchen entdeckt!
Die Jugendzeitschrift Bravo bietet im Internet einen
Schülerstundenplan
mit Eisbärfotos zum Download an, die Washington Post zeigt auf
ihrer
Website eine Diashow und unter
www.afpbb.com/article/life-culture/life/2334997/2512672
findet sich das
Nürnberger Eisbärmädchen von japanischen
Schriftzeichen gerahmt. Die
Internet-Plattform Yahoo! meldet, dass ein am 10. Januar aufgenommenes
Foto vom schlafenden Eisbärchen zu den Most Emailed Photos (an
meisten
gemailte Fotos) gehört.
Stadt Nürnberg, 14.1.2008
Eisbär-Baby entwickelt sich prächtig
Das Eisbär-Baby im Nürnberger Tiergarten entwickelt
sich weiterhin sehr
gut. Dies teilten Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierpflegerin Petra
Fritz, Tierpfleger Harald Hager und Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr beim
Pressetermin am heutigen Montagmorgen, 14. Januar 2008, mit. Dabei
gaben sie folgende Statements ab:
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Alles ist im grünen Bereich.
Die
Gewichtszunahme ist weiterhin sehr gut. Das Junge trinkt alle drei bis
vier Stunden. Um Verdauungsproblemen durch die Umstellung von Mutter-
auf Kunstmilch vorzubeugen, werde die Milch im Moment in
verdünnter
Form verabreicht. Die Milch müsse generell sehr fett- und
proteinreich
sein. Wichtig sei eine hausfrauensaubere Atmosphäre bei der
Aufzucht.
Die Pfleger müssen die Umgebung regelmäßig
reinigen und einen
Mundschutz tragen. Da der kleine Eisbär für Besucher
noch nicht zu
sehen ist, lagen die Besucherzahlen im Nürnberger Zoo am
gestrigen
Sonntag im Durchschnitt eines sonnigen Winterwochenendes, berichtete
der Tiergartendirektor abschließend.
Tierpflegerin Petra Fritz: Die Nächte entspannen sich
zunehmend. Ich
fange an, die Nächte zu genießen und konnte sogar
mal drei Stunden
schlafen. Die Tierpflegerin, die für die Betreuung des
Eisbär-Nachwuchseswährend der Nacht Nachrichten aus
dem Rathaus
zuständig ist, übernimmt die Überwachung ab
etwa 1 Uhr per Babyphon von
ihrer Wohnung im Tiergarten aus. Ich bin nicht mehr so nervös
und nicht
mehr gleich bei jedem Geräusch beunruhigt wie am Anfang. Es
wird mehr
und mehr Routine. Das Baby hat seinen eigenen Kopf und wird zunehmend
aktiver. Es stemmt sich bereits hoch und versucht zu krabbeln.
Tierpfleger Harald Hager: Der Kleinen geht es gut. Sie wiegt heute 2
460 Gramm. Sie trinkt fleißig, gestern Nacht viermal jeweils
90 bis 120
Milliliter. Wir geben ihr auch ein bisschen Maissirup, damit sie keine
Verstopfung bekommt. Ein Auge sei bereits einen kleinen Spalt
geöffnet.
Die Eisbärin liege meistens auf dem Rücken so wie
ihre kleinen
Artgenossen in der freien Wildbahn auch. Ich hoffe, dass es so gut
weitergeht.
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Lage ist entspannt. Wichtig ist,
dass die Eisbärin viel trinkt. Und das tut sie. Dem Tier geht
es
wirklich gut. Auch die Temperatur, die bei Eisbären zwischen
36,5 und
37,5 Grad liegen soll, sei völlig normal. Das Junge liegt
weiterhin in
einer Kiste unter einer Wärmelampe.
Stadt Nürnberg, 13.1.2008
Eisbär-Baby: Tiergartenchef ist sehr, sehr zufrieden
Das Eisbär-Baby im Nürnberger Tiergarten entwickelt
sich sehr gut. Das
Junge wiegt jetzt 2400 Gramm. Die Gewichtszunahme geht sehr schnell,
erklärte Tiergartendirektor Dr. Dag Encke beim heutigen
morgendlichen
Pressetermin vor Ort. Der Zoochef zeigte sich sehr, sehr zufrieden. Ich
freue mich darüber, dass alles gut aussieht. Bis jetzt sei
alles
wunderbar. Die Körpertemperatur von heute exakt 37 Grad sei
ebenso in
Ordnung wie die Nahrungsaufnahme. Im Vierstunden-Rhythmus verlange das
Tier nach Futter. Dabei trinkt es bis zu 140 Milliliter Milch.
Inzwischen gibt es auch Anzeichen, dass erste Zähnchen
durchkommen,
berichtete Dr. Encke. Die Pfleger helfen bei dem Prozess,indem sie die
Zahnleisten massieren. Auch die Lider seien nicht mehr ganz
geschlossen. Deshalb werden sich wahrscheinlich in den
nächsten Tagen
die Augen öffnen. Das werden dann dunkle
Knopfäugelein sein,sagte Dr.
Encke. Auf die Anfragen nach einem passenden Gefährten
für die Aufzucht
gebe es noch keine positive Rückmeldung. In Westeuropa stehe
kein
entsprechendes Jungtier zur Verfügung. Über Moskau
laufe die Suche in
ganz Russland. Zweifellos wäre ein anderer kleiner
Eisbär eine
Riesenbereicherung, meinte Dr. Encke. Sollte es klappen, wäre
dies wie
ein Sechser im Lotto. Auch Eisbär-Mutter Vera gehe es
zunehmend besser.
Auch wenn sie hormonell nicht ganz auf dem Stand sei wie vor der
Schwangerschaft, ziehe allmählich der gewohnte Alltag ein. Die
Anteilnahme der Öffentlichkeit findet derweil
vielfältigen Ausdruck. Im
Tiergarten gehen kleine Geschenke ein wie zum Beispiel ein
gehäkeltes
Lätzchen für das Eisbär-Baby. Auf den beiden
städtischen
Webpräsentationen unter www.tiergarten.nuernberg.de
und unter der
Sonderwebsite www.eisbaer.nuernberg.de
gab es seit Freitag, 10. Januar
2008, täglich etwa 120 000 Besucher und 1,1 Millionen
Seitenaufrufe.
Ohne Unterbrechung werden unter www.eisbaer.nuernberg.de
Namensvorschläge für das
Eisbärmädchen eingereicht. Innerhalb von 48
Stunden von Freitagmittag bis Sonntagmittag gingen 14 800
entsprechende E-Mails ein.
Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Es braucht viel Körperkontakt
Heute morgen, Freitag, 11. Januar 2008, um 8 Uhr gaben
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr und die
Pfleger Petra Fritz, Horst Maußnerund Harald Hager vor den am
Haupteingang versammelten Medienvertretern folgende Statements zum
aktuellen Sachstand der Handaufzucht des weiblichen
Eisbärjungtiers ab:
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Nacht verlief sehr gut. Es hat
getrunken und geschlafen. Heute morgen wurde ein Grashalm im Kot
gefunden, der noch aus der Zeit in der Wurfhöhle stammt. Das
zeigt,
dass die Verdauung etwas langsamer funktioniert als gedacht, so
Neurohr. Das Eisbär-Baby kotet und uriniert aber ganz normal,
die
Temperatur ist normal, das Gewicht beträgt jetzt gute 2 000
Gramm.
Neurohr wies darauf hin, dass das Gewicht variieren kann: Je nachdem,
ob es vor oder nach dem Pinkeln oder Koten gewogen wird. Die
Größe des
Eisbärchens beträgt 35 Zentimeter. Weiterhin
könnten immer noch
Probleme wegen der Umstellung auf Ersatzmilch auftreten, so der
Veterinär, außerdem bestehe nach wie vor die
Bedrohung für das Jungtier
durch Infektionskrankheiten. Gut für das Immunsystem ist, dass
das
Junge vier Wochen lang Muttermilch bekam. Ich bin vorsichtig
optimistisch, fasst Neurohr zusammen. Das Eisbär-Baby wird
akustisch
per Babyphon dauerüberwacht und liegt nach wie vor unter einer
Rotlichtlampe. Es reagiert auf akustische Signale, die Augen sind noch
geschlossen. Da die meisten Erstgeburten bei Eisbären
Einzelkinder
sind, vermisst das Eisbär-Baby derzeit noch keinen
Spielkameraden.
Generell sind Eisbären wenig soziale Tiere. Männchen
und Weibchen
kommen nur zum Decken zusammen. Die sozialen Kontakte untereinander
beschränken sich weitgehend auf das Zusammensein von
Jungtieren mit der
Mutter. Die beiden erwachsenen Eisbärinnen Vera (Mutter des
Jungtiers)
und Vilma sind immer noch unruhig wegen des großen Rummels.
Daher
bleiben sie noch voneinander getrennt. Vera sucht inzwischen seltener
nach ihrem Jungen.
Pflegerin Petra Fritz (hatte Nachtschicht): Es hat heute Nacht gut
getrunken, jeweils 80 Milliliter um 22 Uhr, um 1 Uhr und um 5 Uhr,
teilt die Pflegerin mit, die den Umgang mit dem Eisbär-Baby
genießt:
Das ist wirklich etwas Besonderes. Froh ist Fritz darüber,
dass es bis
jetzt keine Probleme gab. Für die Pflegerin ist das Junge
vergleichbar
mit einem Kleinkind, weil es unbeholfen ist und: Nach dem Trinken
schläft es auf dem Arm ein. Aber wir vermenschlichen es nicht.
Es ist
ein Tier und kein Mensch.
Pfleger Horst Maußner: Wir hätten uns gefreut, wenn
die Mutter das
Jungtier aufgezogen hätte. Aber natürlich sind wir
stolz darauf, jetzt
einspringen zu können. Zwischen den Pflegern und ihrem
Schützling hat
sich bereits ein inniges Verhältnis entwickelt: Das
Eisbärmädchen
braucht die Hilfe der Pflegerinnen und Pfleger. Ich lerne jeden Tag
etwas dazu, sagt der Pfleger. Sie schreit laut, deutlich und
kräftig,
wenn sie Hunger hat. Ihr Zustand ist sehr gut und sie entwickelt sich
sehr gut.
Pfleger Harald Hager: Hager hat bereits Erfahrung mit der Handaufzucht
bei Braunbären und Kragenbären. Seine aktuellen
Eindrücke mit dem
Jungtier fasst er so zusammen: Es braucht viel Körperkontakt,
daher
kraulen und bürsten wir es. Das Fell fühlt sich kurz
und stumpf an wie
bei einem Teddy." Die Arbeitsbelastung sei allerdings groß:
Ich habe
noch nicht einmal Zeit gehabt, Fotos zu machen. In Sachen Kosenamen hat
jeder Pfleger seinen eigenen Namen, wie Prinzessin oder Flocke (weil
das Jungtier schneeweiß ist).
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke:Die Suche nach einem
altersmäßig
passenden anderen Bären für die gemeinsame Aufzucht
ist schwierig, so
Encke. In Westeuropa ist derzeit keine weitere Handaufzucht bekannt.
Außerdem fragt sich, welcher Tiergarten seinen jungen
Bären schon
hergeben würde? Die Erfolgsaussichten für die Suche
nach einem
Artgenossen bewertet Encke skeptisch: Das wäre wie ein Sechser
im
Lotto."
Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Optimale Gewichtszunahme
Bei dem Pressetermin am heutigen Samstagmorgen, 12. Januar 2008,
erklärten Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierarzt Dr.
Bernhard
Neurohr und Tierpfleger Harald Hager:
Pfleger Harald Hager: Es war eine ruhige Nacht, so Harald Hager. Das
Eisbärchen entwickelt seinen Appetit weiter: Um 2.30 Uhr hat
es 100
Milliliter getrunken, um 7.15 Uhr 110 Milliliter. Heute morgen wog es 2
270 Gramm. Hager wird heute ein Maßband und eine Wanne
besorgen, in die
es zum Wiegen gelegt wird. Spielzeug braucht es noch nicht. Es hat zwei
Plüschtiere für den Körperkontakt, der sehr
wichtig ist. Die
Muttertiere haben das Junge immer nah am Körper liegen. Vor
und nach
der Fütterung massieren wir der Kleinen den Bauch,
erklärt der Pfleger.
Das ist wichtig für die Urinund Kotabgabe und fördert
die Durchblutung.
Einen Bewegungsdrang hat das Jungtier noch nicht. Wann es die Augen
aufmachen wird, ist noch nicht abzusehen. Mutter Vera hat sich weiter
beruhigt. Wir beobachten weiter, wann die beiden Bärinnen
wieder
zusammen gebracht werden können, berichtet Hager. Tierarzt Dr.
Bernhard
Neurohr: Die letzte Nacht verlief ganz entspannt. Erneut wurde eine aus
der Wurfbox stammende Faser im Kot gefunden, was zeigt, dass die
Verdauung immer noch etwas langsam ist. Aber die Kotabgabe ist ganz
normal, so Neurohr. Das Eisbärmädchen macht heute
einen noch besseren
Eindruck als gestern. Die Gewichtszunahme ist optimal. Temperatur und
Gewicht des Eisbär-Babys werden morgens und abends
kontrolliert.
Neurohr hat Erfahrung in der medizinischen Behandlung von
Eisbären.
Medikamente zur Behandlung möglicher Infektionen liegen
bereit. Zu den
Überlebenschancen kleiner Eisbären sagt der
Veterinär: In freier
Wildbahn überleben maximal 50 Prozent, bei Handaufzuchten ist
die Quote
in etwa gleich. Durch die Aufnahme der Muttermilch in den ersten vier
Wochen hat unser Junges einen Vorteil. Wir sehen die Situation etwas
entspannter, aber bleiben aufmerksam. Das Junge wurde inzwischen in
einen anderen Raum gebracht, in dem es vorerst bleiben kann.
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Dr. Encke wirbt um
Verständnis für
die zurückhaltende Euphorie der Fachleute im Tiergarten: Ich
bitte
unsere Skepsis zu verstehen. Es ist nicht selbstverständlich,
dass es
dem Jungen so gut geht. Eine Handaufzucht ist immer problematisch. Der
Leiter des Tiergarten Nürnbergs möchte die
große öffentliche
Aufmerksamkeit gerne nutzen, um über die Situation der
Eisbären in der
freien Wildbahn zu informieren. Es gibt eine direkte Auswirkung des
Klimawandels auf diese Population. Unser kleiner Eisbär
könnte ein
Kommunikator zur Vermittlung dieser Problematik sein. Die Suche nach
einem passendemEisbären für die gemeinsame Aufzucht
ist bislang noch
nicht erfolgreich. Eine gemeinsame Aufzucht ist unbedingt von Vorteil,
so Encke, weil wir sonst Probleme bei der Sozialisierung und
Vergesellschaftung bekommen. Wenn das Kleine die Signale der
Bären
nicht kennen lernt, kann es sich bei späterer
Zusammenführung mit
anderen Eisbären nicht richtig verhalten. Das kann sehr
gefährlich
werden. Auch das künftige Verhalten als Mutter kann von
Problemen
überschattet sein: Handaufgezogene Tiere ziehen eigenen
Nachwuchs
signifikant schlechter auf. Der Tiergarten Nürnberg will das
Eisbärmädchen so früh wie möglich
in der Nähe der anderen Eisbären
unterbringen. Wenn es groß genug ist, soll es
Gerüche und Geräusche der
Eisbären kennen lernen. Normalerweise blieben in den Zoos die
Jungtiere
möglichst zwei Jahre bei der Mutter. Dann sind sie optimal
sozialisiert. Eine Rückführung des
Nürnberger Jungtiers zu Mutter Vera
sei nicht mehr möglich. Sie würde die Kleine nicht
mehr als ihr eigenes
Junges erkennen, so Encke.
Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Namensvorschläge in der Nacht
Ein 2 000-Gramm-Bärchen zwingt Server in die Knie: Zwischen
17.30 und
22 Uhr legten die Zugriffe auf den Internetauftritt des Tiergartens
Nürnberg unter www.tiergarten.nuernberg.de
den Server wegen Überlastung
offline. Unter der Sonderwebsite der Stadt Nürnberg
www.eisbaer.nuernberg.de
wurden die ganze Nacht hindurch ohne
Unterbrechung Namensvorschläge für das
Nürnberger Eisbärmädchen
eingereicht, allein zwischen Mitternacht und heute morgen 8.30 Uhr
über
400. Insgesamt gingen seit gestern Mittag 13.30 Uhr bereits
über 6 500
Vorschläge ein. Genannt werden sehr unterschiedliche Namen,
von Franka,
Lina oder Käthe über Nibs zu Snowwhite bis hin zu
Aichá und Yuki Chan.
Stiftung für Bären, Worbis. Newsletter
1-2008, 15.1.2008
Ein Eisbär im Zoo!!!
Wir haben bereits vor einem Jahr, als Knut per
Fläschchen zum
Publikumsmagneten aufgezogen wurde, die Haltung von Eisbären
in Zoos
kritisiert. Es gibt weltweit keine Eisbärenanlage, die den
Ansprüchen
dieser Tiere gerecht wird. Und wenn es keine Eisbären in Zoos
gibt,
dann gibt es auch keinen Eisbärennachwuchs. Weder den, den die
Tiermutter betreut und schon gar nicht den, der "handgemacht" ist. Die
von Menschen aufgezogenen Eisbären als Botschafter
darzustellen, ist
Augenwischerei. Da sitzt so ein Kerlchen bis zum bitteren Ende in
Gefangenschaft und hat von seiner Botschafterrolle rein gar nichts.
Aber auch nicht einen Quadratmeter mehr. Das Eis schmilzt weiterhin und
das Halten bestimmter Tierarten in Zoos und Zirkussen wird trotzdem
nicht verboten.
Tiergarten
Worms, 17.1.2008
Im Tiergarten tut sich was / Vorverkauf für die Wolfsnacht
startet am
Montag
Eifrig wird gewerkelt und gebaut im Tiergarten Worms. Fast fertig ist
die Anlage für die Nasenbären, die in ein paar Wochen
neu in den
Tiergarten einziehen werden. Die alte Anlage der Polarfüchse
wurde der
Tierart der Nasenbären entsprechend umgestaltet. Da die
Nasenbären
schon mal gerne klettern, wurden Baumstämme im Gehege
verteilt. Auch
eine neues Haus, wo die Tiere sich auch mal zurückziehen
können, wurde
von den Tierpflegern/innen geschaffen. Schon fertiggestellt ist das
Gehege der drei Graupapageien. Hier wurde kräftig renoviert.
Eine neue
Innengestaltung und ein neuer Zaun verschönern das Gehege. Ein
neuer
Warmteil bietet den Tieren Schutz vor kaltem Wetter. Wir wollen den
Bestand der Graupapageien auf zehn Vögel erhöhen,
damit ein richtiger
Familienverband entstehen kann, wie es bei den Tieren in freier
Wildbahn üblich ist., berichtet der stellv. Tiergartenleiter
Dieter
Wagner von den weiteren Planungen. Der eine oder andere vermisst
vielleicht die Schildkröten im Tiergarten. Diese befinden sich
zur Zeit
in ihrem Winterquartier. Ab nächsten Winter wird dies anders
sein. Seit
dieser Woche wird nämlich im Exotenhaus eine neue
Schildkrötenanlage
mit Innen- und Außengehege von den Tierpflegern/innen gebaut,
so dass
auch zu kühlen Jahreszeiten die Tiere zu sehen sein werden.
Auf der
derzeitigen Baustelle Erdmännchenanlage geht es
planmäßig voran. Die
milde Witterung begünstigt das Baugeschehen. Nachdem betoniert
wurde,
kann mit den Rohbauarbeiten fortgefahren werden., zeigt sich Dieter
Wagner über den Fortschritt erfreut. Aber im Tiergarten wird
nicht nur
gebaut. Im Hintergrund werden emsig die Vorbereitungen für die
erste
Wolfsnacht im Tiergarten Worms getroffen. Am Freitag, den 15.02.2008
wird es das erste Mal im Tiergarten eine Wolfsnacht geben. Um 18:00
Uhr, wenn es schon dunkel ist, wird die Veranstaltung mit einer
Führung
durch den Tiergarten mit dem Themenschwerpunkt Wolf starten. Im
Anschluss an den Rundgang kann man live dabei sein, wenn unsere
Wölfe
gefüttert werden., umwirbt der stellv. Tiergartenleiter die
erste
Veranstaltung im neuen Jahr für den Tiergarten. Aber das war
noch nicht
alles. Nach der Fütterung hat man die Möglichkeit am
Lagerfeuer
Stockbrot zu backen oder den Geschichten in der Wolfshöhle zu
lauschen.
Eine Aktion für Groß und Klein, mit viel
Informationen zum Tier Wolf
und warum das Rotkäppchen den Wolf erst
fälschlicherweise zu einem
gefürchteten Tier gemacht hat., so Herr Wagner weiter. Wer
dabei sein
will, sollte sich beim Kartenkauf sputen. Für diese
Veranstaltung gibt
es erstmalig nur Karten im Vorverkauf. Dieser startet am Montag,
21.01.08. Die Karten kosten 5 und sind im Tiergarten und im
Heinrich-Völker-Bad bis zum 14.02. käuflich zu
erwerben. Ein Vorverkauf
findet deshalb statt, weil nur eine begrenzte Anzahl an
Plätzen für die
drei parallel ablaufenden Führungen vorhanden ist und wir
möchten jedem
Besucher die Möglichkeit geben alles mitzubekommen.,
erklärt Dieter
Wagner. Am Abend selber wird es keinen Verkauf von Karten mehr geben.
Auch gelten für diese Veranstaltung keine Dauerkarten bzw.
Jahreskarten. Eintritt erhält nur der, der eine Karte
für die
Wolfsnacht hat. An diesem Abend sind keine Hunde erlaubt. Wer den
Tiergarten also mal bei Nacht sehen und viel Wissenswertes rund um den
Tiergarten und den Wolf erfahren möchte, der sollte diesen
Termin nicht
versäumen.
Zoo Duisburg, 17.1.2008
Inventur im Zoo das große Zählen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder begannen die Pfleger im Zoo Duisburg rechtzeitig
vor dem Jahreswechsel mit der Tier-Inventur. Dabei unterscheidet sie
sich auf den ersten Blick nicht unbedingt von einer Inventur im
Supermarkt. Im Geschäft um die Ecke stehen noch 25
Gläser an
eingelegten Gurken der Marke X im Regal, im Zoo schreiten 4 Vertreter
der Art Afrikanischer Elefant über ihre Außenanlage.
So einfach wie bei den Elefanten, bei denen Anzahl der Tiere und deren
Geschlechter problemlos erkannt werden können, ist es beileibe
nicht
immer. Spätestens bei einem voll mit Fischen vieler
verschiedener Arten
besetzten Korallenriffbecken bedarf es einer gehörigen Portion
Konzentration und eines geschulten Auges, um die Zahlen akkurat auf das
Papier zu bringen. Manchmal muss aber auch der Pfleger von vorne
anfangen... Auf dem Gurkenglas steht die abgefüllte Menge auf
den
Milliliter genau, aber wie schwer sind eigentlich die
Riesenschildkröten im Zoo? Zuschauer der erfolgreichen
Doku-Soap
Ruhrpottschnauzen wissen die Antwort: eine Waage muss her! Zwei
stämmige Pfleger sind bei einigen Vertretern der lebenden
Fossilien
mindestens vonnöten, um eine Körpermasse von weit
über 100 kg
hochzuheben und sanft auf der Waage abzusetzen! Kein Aufwand
für die
Tiere ist zu hoch, denn schließlich wollen die Pfleger genau
wissen, ob
ihre Schützlinge gut im Futter stehen und an Gewicht
zugenommen haben.
Wie kann der Pfleger den Bestand einer Tierart aufnehmen, deren
Geschlechter sich äußerlich nicht voneinander
unterscheiden? Der
einmaligen Geschlechtsbestimmung der Individuen folgt darauf die
Implantierung eines kleinen Mikrochips. Dieser trägt eine
individuelle
Nummer, die mit einem speziellen Gerät abgelesen werden kann.
So
gesehen laufen viele Tiere bereits mit ihrem eigenen Reisepass umher,
den sie bei der Inventur quasi nur noch herzeigen müssen. Das
Geheimnis
muss an dieser Stelle endlich gelüftet werden, wie viele Tiere
in wie
vielen Arten zum Stichtag 31.12.2007 im Zoo Duisburg ihr Zuhause
hatten; es sind: 2.179 Tier-Individuen in 274 Arten (Unterarten und
Rassen eingeschlossen) . Das Jahr 2007 sah etliche kleinere aber auch
größere Veränderungen im Tierbestand. Allen
voran stehen die Geburten
zweier gesunder Delphinjungtiere, womit der Zoo Duisburg erstmals
Delphine in 2. Generation hält. Nachzuchten bei den hoch
bedrohten
madagassischen Fossa, den Koalas und den Orang-Utans konnten ebenfalls
im letzten Jahr verzeichnet werden. Nicht weniger als drei
Großtransporte bei den Gorillas wurden organisiert mit dem
erreichten
Endziel, eine vielversprechende Zuchtgruppe am Kaiserberg aufzubauen.
Wer weiß, vielleicht blicken die Pfleger bei der kommenden
Inventur auf
ihre Schützlinge und machen einen weiteren Strich auf das
Papier, der
gleichbedeutend wäre mit dem ersten Gorilla-Nachwuchs im Zoo
Duisburg!
SeaLife, 17.1.2008
Sea Life Junior Konferenz - Kinderwünsche für
besseren Umweltschutz
Die
neun Sea Life Großaquarien
planen eine einmalige Konferenz zum
Umweltschutz, bei der Kinder aus ganz Deutschland ihre Wünsche
und
Ängste über die Zukunft der Meere zum Ausdruck
bringen können. "Ich
wünsche mir, dass weniger Fische sterben" (Lisa, 12 Jahre).
"Ich möchte
nicht im Schmutzwasser baden" (Timo, 8 Jahre). Kinderwünsche
mögen
einfach klingen und doch beinhalten sie so viel Aussagekraft.
Während
Schlagwörter wie Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung
oder Müllrecycling
täglich durch die Presse geistern, viele Wissenschaftler
Sitzungen
abhalten und Lösungen suchen, machen sich auch schon die ganz
Kleinen
ihre eigenen Gedanken: "Ich möchte, dass unsere Umwelt mehr
geschützt
wird." (Mia, 14 Jahre). Um Kinderwünschen eine Plattform zu
geben,
führen die neun Sea Life Aquarien eine Umweltpetition durch,
die
umweltgerechtes Handeln fördern soll. Martin Hansel,
Chef-Aquarist vom
AquaDom & Sea Life Berlin, erklärt die Aktion: "Die
Sea Life
Aquarien haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch die ganz kleinen
Besucher für den Umweltschutz zu sensibilisieren, um gemeinsam
mit der
nächsten Generation die Weichen für eine bessere
Zukunft zu stellen.
Wir brauchen die Fragen und Ideen der Kinder! Wie stellen sie sich die
Zukunft der Meere vor? Denn nur zusammen mit Kindern können
wir etwas
verändern." Kinder zwischen 10 und 14 Jahren werden gebeten,
ihre
Wünsche zum nächsten Sea Life Großaquarium
zu schicken. Die neun
Standorte wählen dann jeweils eine Idee aus und dieses Kind
darf dann
den Standort auf der Junior Sea Life Konferenz in Berlin
repräsentieren. Alle Auserwählten werden mit einem
Biologen der Sea
Life Aquarien zusammen eine kurze Präsentation für
die Konferenz
erarbeiten, die dann allen Teilnehmern und Gästen von
verschiedenen
Umweltschutzorganisationen vorgestellt wird. "Wir wünschen uns
natürlich viele Zuschriften, damit wir wissen, was Kinder
bewegt und wo
sie konkreten Handlungsbedarf sehen. Wird es vielleicht der viele
Müll
am Badestrand sein oder ein gefährdetes Korallenriff in der
Karibik?
Wir sind gespannt und freuen uns auf die Rückmeldungen", sagt
Hansel.
Am Ende der Konferenz wird eine Abstimmung darüber
entscheiden, welches
Präsentationsthema zum Inhalt für die Umweltkampagne
der gesamtem Sea
Life Kette im nächsten Jahr wird. Kinder, die mitmachen
möchten, können
ihre Wünsche und Ideen bis Ende Februar einschicken. Die
auserwählten
Teilnehmer werden dann mit einem Erziehungsberechtigten und den
Biologen zu der zweitägigen Sea Life Konferenz nach Berlin
eingeladen.
Ein Besuch im AquaDom & Sea Life Berlin gehören ebenso
zum Programm
wie ein Abendessen und eine Hotelübernachtung.
Tiergarten Nürnberg, 16.1.2008
Stand der Überlegungen zur Elefantenhaltung in
Nürnberg
Parallel zu den Bemühungen um die Aufzucht der
Eisbären liefen im
Nürnberger Tiergarten die Gespräche und Verhandlungen
rund um die
Elefantendame Yvonne weiter. Der derzeitige Stand der
Gespräche lässt
sich nun zusammenfassen:
Ein alleinstehendes zuchtunfähiges Weibchen, das
Nürnberg als Partnerin
für Yvonne dienen könnte, steht zur Zeit nicht zur
Verfügung.
Im Zoo Rostock leben zur Zeit zwei weibliche afrikanische Elefanten,
von denen eine sich mit 15 Jahren im besten Alter für eine
Zuchtgruppe
befindet. Die zweite Kuh ist vom Jahrgang 1962 und damit in einer
ähnlichen Situation wie Yvonne (1967).
Im Einvernehmen haben sich die Zoos von Nürnberg und Rostock
an das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in Wien gewandt mit
folgendem
Vorschlag:
Der Zoo Rostock stellt dem EEP die junge zuchtfähige Kuh zur
Verfügung,
sobald er eine neue Partnerin für seine alte Kuh findet. Diese
neue
Partnerin könnte Yvonne werden, wenn die Elefantenpfleger des
Zoos in
Rostock zu dem Schluss kommen, dass sie mit diesem Tier gefahrlos
arbeiten können.
Das EEP unterstützt diesen Lösungsansatz und wird
Nürnberg helfen, zwei
neue Elefanten zu finden, sobald die Nürnberger Haltung auf
ein
Management des sogenannten protected contact umgestellt hat. (Protected
contact bedeutet, dass die Pfleger nicht mehr im direkten Kontakt, also
ungeschützt, mit den Elefanten arbeiten, sondern durch ein
Gitter
geschützt sind).
In Nürnberg werden nun die Elefantenpfleger aus Rostock
jeweils für
mehrere Wochen mit Yvonne arbeiten, um sich ein Bild von dem Tier
machen zu können.
Nach dieser mehrwöchigen Phase werden die nächsten
Entscheidungsschritte folgen.
Für den Fall, dass Yvonne nach Rostock geht, gibt es
für Nürnberg zwei
Möglichkeiten, die Elefantenhaltung in Nürnberg
für die nächsten Jahre
sicherzustellen:
1) Nürnberg übernimmt zwei Jungbullen im Alter von
4-5 Jahren, die hier
einige Jahre (3-5) in Nürnberg leben - bis kurz vor der
Geschlechtsreife.
2) Nürnberg übernimmt zwei sogenannte
Flatliner-Kühe (Tiere ohne
Zyklus), die einige Jahre bei uns bleiben, bis sie wieder in eine
bestehende Herde übernommen werden können.
Die verschiedenen Alternativen werden dem Kulturausschuss vor einer
endgültigen Entscheidung zur Begutachtung vorgelegt werden.
Beide Wege erfordern folgende Voraussetzungen:
1) Der Umgang mit Elefanten muss in Nürnberg auf sogenannten
protected
contact umgestellt werden.
2) Es wird parallel zu dieser zeitlich begrenzten Lösung ein
umfassendes Konzept für den Nürnberger Tiergarten
erstellt, in dem eine
langfristige Lösung für Elefanten,
Panzernashörner und
Schabrackentapire formuliert wird und das wiederum dem Kulturausschuss
und Stadtrat zur Begutachtung bzw. Entscheidung vorgelegt wird.
Zoo Magdeburg, 16.1.2008
Geldsegen für Magdeburger Elefanten
Gleich zum Jahresanfang gibt es Geld für die Magdeburger
Elefanten,
denn sie brauchen ein neues Haus! Das Best Western Hotel "Geheimer Rat"
hat im letzten Jahr auf Weihnachtspostkarten verzichtet und
möchte
stattdessen diesen Betrag dem Zoologischen Garten Magdeburg
für den
Neubau des Dickhäuterhauses sponsoren. Die Anwaltskanzlei
Deters und
Deipenbrock wurde als Kunde und Geschäftspartner des Hotels
darauf
aufmerksam und hat kurzerhand die Summe "aufgerundet".
Zoo Hannover, 16.1.2008
Knapp 160.000 Winterhungrige besuchen den Winter-Zoo / Winter-Zoo war
voller Erfolg
Am Sonntag um 19 Uhr sausten die letzte Tube rasant die Rodelbahnen
Mauseflitz und Hühnersause und den Eiskanal Wilde Sau hinab,
mit
Schwung wurden die letzten Pirouetten auf der Eisfläche
gedreht, dann
schloss der Winter-Zoo auf Meyers Hof für diesen Winter seine
Pforten.
Vom 1. Dezember 2007 bis zum 13. Januar 2008 begeisterte der Zoo mit
Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon als
wunderschönes
Winterland. Mit Rodelbahnen, Eiskanal, Schlittschuhbahn, mit
historischem Kinderkarussell, Winterdorf, Glühwein-Jurte,
einem
leuchtenden Lichtermeer und der bezaubernden Eisshow Pinocchio on Ice .
Der Winter-Zoo war ein fantastischer Erfolg, schwärmt
Zoodirektor
Klaus-Michael Machens. Die Besucher waren von den neuen Rodelbahnen,
der besonderen Dorfatmosphäre, dem Lichtermeer und der tollen
Stimmung
begeistert. Und natürlich vom Winter denn den gab es ja nur
hier im
Zoo. Besonders beliebt bei Klein und Groß: Die Eisshow
Pinocchio on
Ice, die eine junge Eislauf-Truppe zweimal täglich mit viel
Herz und
wachsender Nase aufführte. Knapp 160.000 winterhungrige
Gäste besuchten
den Winter-Zoo, rodelten 94.426 Mal begeistert und liefen 33.313 Mal
Schlittschuh. Neue Highlights in diesem Winter-Zoo waren neben der
Eisshow die beiden Rodelbahnen und der Eiskanal in Mullewapp, die
urigen Glühwein-Jurten zum Aufwärmen und Feiern, das
Eisstockschießen
als besondere Gruppengaudi (gleich 97 Gruppen versuchten sich an der
hohen Kunst auf Eis) , eine Eislaufbahn für die ganz Kleinen
und das
nostalgische Kinderkarussell mit Zebra und Elefant.
Zoo Köln, 16.1.2008
Jüngstes Jungtier des Kölner Zoos lädt ein!
Größe: 6 m, Gewicht: trotz Blätterkost (!)
bis zu 900 kg im
Netzgewand, langer Hals, blaue Zunge, wunderschöne Augen mit
langen
Wimpern, im vollen Galopp bis zu 60 km/h schnell und trittsicher,
wenn es gegen Angreifer geht: so weit ist KIBO - jüngster
Spross
unserer Netzgiraffen - aber noch nicht. KIBO ( ca. 1,80 m
groß und 80
kg leicht)
Wilhelma Stuttgart, 16.1.2008
Farbenrausch im Winter
Gegen
winterliche Stimmungstiefs
angesichts regnerischer Tristesse gibt
es ein gutes Rezept: Ein Gang durch die Gewächshäuser
der Wilhelma!
Winterzeit ist dort unter anderem Orchideenzeit - der
kapriziöse
Pflanzenadel zeigt sich gerade in voller Blütenpracht. Mit
über 18500
Arten und Tausenden von Zuchtformen bietet die Familie der Orchideen
eine enorme Fülle an Formen und Farben. Die Orchideensammlung
der
Wilhelma umfasst über 5000 Pflanzen aus 1200 Arten und Sorten,
und ist
damit eine der größten Sammlungen in Deutschland.
Für die Besucher sind
allerdings nicht alle Pflanzen immer zu sehen: Da Orchideen in ihrer
oft langen blütenlosen Phase vergleichsweise unattraktiv sind,
befinden
sich jeweils nur die besonders schön blühenden
Exemplare im
Schaugewächshaus. Und so wetteifern zur Zeit Vanda,
Phalaenopsis,
Bulbophyllum, Oerstedella, Phragmipedium, Cattleya, Cymbidium,
Frauenschuh und wie sie alle heißen in einem Farbenrausch von
porzellanweiß über sonnengelb, bonbonrosa,
bordeauxrot, zartviolett und
dunkelpurpur um die Gunst der Besucher. Auch Dr. Oetkers
Lieblingsgewürz rankt sich über den Vitrinen mit den
Orchideen Vanilleduft erwartet man allerdings vergebens, denn es duften
nicht die
Blüten, sondern nur die Früchte mit den winzigen
Samen. Dass
Orchideenblüten uns Menschen bezaubern, ist biologisch gesehen
ein
unerheblicher Nebeneffekt. Die Blüten sollen vor allem die
Bestäuber
anlocken, damit die Vermehrung gewährleistet ist. In der Natur
erfüllen
je nach Konstruktion der Blüte Bienen, Fliegen, Ameisen,
Käfer,
Schmetterlinge, Kolibris, Fledermäuse und sogar
Frösche diese wichtige
Aufgabe. In der Wilhelma liegt das Wohl der Orchideen allerdings in den
Händen der Gärtner: In 4
Gewächshäusern mit unterschiedlichem Klima
werden die Orchideen liebevoll gepflegt und vegetativ vermehrt. Die
kleinen Pflänzchen werden gepäppelt, bis auch sie
einmal in voller
Blüte stehend eine Zeit lang ins Schaugewächshaus
gesetzt werden, um
die Besucher zu verzaubern ... bis Ende Februar übrigens noch
zum
günstigen Wintertarif!
Zoo Hannover, 15.1.2008
1.720 Tiere in 251 Arten / Tierische Inventur im Zoo
Jedes Jahr zählt der Zoo seine Tiere bei einer tierischen
Inventur.
Ergebnis für 2007: Im Erlebnis-Zoo Hannover leben 1.720 Tiere
in 251
Arten.
Mehrere Wochen mühten sich die Tierpfleger, um alle Tiere
genau zu
erfassen, denn nicht jede Tierart ist dabei so kooperativ wie zum
Beispiel Elefanten. Die stellen sich zum Appell auf und lassen sich
seelenruhig zählen. Die Zwergmäuse dagegen wollen
einfach nicht
stillhalten, die Kuhreiher fliegen durcheinander und statt
durchzuzählen, tauchen die Karpfen einfach ab. Trotzdem: Von
der
Agakröte bis zum Zebra wird jeder notiert, eine
Bestandsaufnahme
ähnlich wie im Supermarkt nur quirliger. Und so werden manche
Tierarten nach ausgeklügelten Methoden geschätzt, wie
der Vogelschwarm
im Urwaldhaus oder die Goldfische in den Wassergräben vor den
Tieranlagen. Etwa 200 der goldigen Kerlchen schwimmen dort herum. Da
die freifliegenden, nichtzahmen Vögel sich nicht einfangen
lassen, wird
eben ihre Futterstelle stundenlang beobachtet. Die Anzahl der dort
pickenden Vögel wird später hochgerechnet. Die
Ameisen zu zählen, wäre
eine echte Sisyphos-Arbeit, daher werden die beiden Völker der
Weber-
und Blattschneider-Ameisen jeweils als ein Tier gezählt.
Erheblich
einfacher ist das Zählen bei den Flusspferden: Die sechs Damen
liegen
dösend im Wasser und halten gähnend still nur
Nachwuchs Fridolin macht
noch nicht mit, er spielt lieber Tanten nerven. Beliebte
Zählobjekte
sind daher eher die Faultiere und die Riesenschildkröten.
Regungslos
harren sie während der Inventur aus. Die Zahlen vergleichen
die
Zoomitarbeiter schließlich mit ihren Aufzeichnungen des
gesamten
Jahres. Jeden Tag halten die Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier
geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. Die täglich
ermittelten
Zahlen werden erst handschriftlich in das Tierbestandsbuch eine Art
Kassenbuch für Zootiere eingetragen und dann in den Computer
übertragen. Das Ergebnis der Jahresabschlusszählung
wird schließlich
damit verglichen. Fehlt plötzlich eine Maus, muss noch einmal
gründlich
im Zoo gesucht werden.
Tierpark Hellabrunn München, 15.1.2008
Gestreift ins Neue Jahr!
Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember 07, brachte unsere Zebrastute
Burundi (11 J.) ein weibliches Jungtier Halva zur Welt. Am 08.
November, wurde der kleine Hengst Hodari geboren. Auch seine
MutterKarina (14 J.) kümmert sich fürsorglich um ihr
Jungtier. Hengst
Namib wird noch von den Stuten auf Abstand gehalten. Unsere
Hartmann-Bergzebras sind die nördliche Unterart des Bergzebras
und sind
in Namibia und Südangola zu Hause. Sie leben in
Familiengruppen, die
aus einem Hengst und einer Reihe von Stuten mit ihren Fohlen bestehen.
Hengste ohne Stuten leben in Hengstgruppen. Eine Besonderheit hat das
Bergzebra: es hat eine Wamme, d.h. eine Hautfalte am Hals,
über deren
Bedeutung Unklarheit herrscht. Tiere einer Gruppe erkennen sich an der
Streifung und am Geruch.
Zoo Krefeld, 15.1.2008
Neugier erlaubt: Forschertage im Zoo Krefeld
Kleine Forscher ab zehn Jahren können im Krefelder Zoo ab
sofort wieder
an einem Kinderforschertag ihrer Neugier freien Lauf lassen. Am ersten
Forschertag dieses Jahres am Samstag, 26. Januar, von 10 bis 16 Uhr,
dreht sich alles um den südamerikanischen Regenwald: Wie
funktioniert
ein Ökosystem? Wer lebt wo im Dschungel? Was fressen
Schmetterlinge?
Was hat unser Frühstück mit dem Regenwald zu tun? Das
und vieles mehr
lernen die Kinder spielerisch. Unter Anleitung von zwei
Zooführern
beobachten die jungen Wissenschaftler das Verhalten von Tieren, planen
eigene Gehege nach den Bedürfnissen der Tiere, erstellen
Steckbriefe
und untersuchen Bodenproben. Ihr Wissen können sie
anschließend in
einer Infomappe mit nach Hause nehmen. Der Zoo arbeitet seit Jahren eng
mit der Vereinigung zum Schutz der afrikanischen Tropenwälder
und ihrer
Bewohner, der Gorillas, zusammen. Mehrere tausend Euro an
Spendengeldern flossen bereits in die Schutzprojekte der Direkthilfe.
Kinder, die sich schon frühzeitig mit den
Bedürfnissen der Tiere
befassen erhalten von Grund auf mehr Verständnis für
ihre Umwelt und
deren Erhaltung.
Als weitere Forschertage 2008 werden angeboten: Am Samstag, 23.
Februar, das Thema Haustiere, am Samstag, 12. April, alles
über
Tierbeschäftigung, am Samstag, 31. Mai, geht es um Afrika, am
Samstag,
23. August, dreht sich alles um die Affen und am Samstag, 25. Oktober,
noch einmal Tierbeschäftigung. Die Kosten liegen bei 50 Euro
pro Kind
und enthalten den Zooeintritt. Eine Anmeldung unter Telefon
02151/955213, montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr, ist
erforderlich. Pro Tag können maximal fünf Kinder
teilnehmen. Also
schnell anmelden und zum Jungforscher werden.
Zoo Osnabrück, 15.1.2008
Bungee-Springen für Elefanten?
Nicht ganz. Aber das Bungee-Seil spielt schon eine große
Rolle an dem
neuen Spielzeug für die Elefanten im Zoo Osnabrück.
Eine Plastikkugel,
aufgehängt an zwei Gummibändern, das Ganze in
XXL-Größe, um elefantösen
Kräften zu widerstehen, das ist der neue Dummy im
Elefantengehege. Der
junge Bulle Tutume stürzte sich als erster auf den
Plastikkumpel und
traktierte den widerspenstigen Ball mit aller Kraft. Auch die Leitkuh
Goni hat inzwischen den Trick heraus, den Ball über ihren
Körper
fliegen zu lassen, um ihn mit ihrem dicken Hinterteil zu stoppen.
Fußball, Kopfball, Massageball, das Spielzeug ist
für alles zu
gebrauchen. Nur Matibi, jüngstes Mitglied der kleinen Herde,
traut dem
Sportgerät noch nicht und sieht lieber mit aufgestellten Ohren
ihren
Artgenossen beim Boxkampf zu.
Zoo Berlin, 14.1.2008
Hübsche Sachsen: Zwei Steinwälzer aus Dresden
eingetroffen!
Eine hübsche und interessante Erweiterung erfuhr der
Vogelbestand in
der Strandvogelvoliere gleich neben dem Tierkinderzoo. Aus der
letztjährigen Nachzucht überließ der Zoo
Dresden dem Berliner Zoo zwei
Steinwälzer, die so wunderbar zu den übrigen
Strandvögeln in dieser
Voliere passen! Steinwälzer verdanken ihren Namen ihrer
Ernährungsweise: Sie drehen Steinchen um und suchen darunter
nach
Kerbtieren und Schnecken. Sie haben sich damit im Laufe ihrer Evolution
eine Ernährungsweise eröffnet, die anderen
Küstenvögeln verschlossen
bleibt. Für die Zoobesucher ergeben sich in der
großen
StrandvogelvolierekrummschnäbligenSäbelschnäbler,
die Kleinlebewesen
von der Wasseroberfläche einseihen, die Kampfläufer,
die ihre Nahrung
im Bodengrund finden, die unglaublich langbeinigen
Stelzenläufer, die
sich tiefere Wasserstände erschlossen haben und auch die
kleinen
Rotschenkel, die die Nahrung im Flachwasser und am Ufer finden. Alle
diese Küstenvögel sind Zugvögel, die zum
Teil riesige Entfernungen vom
Brutgebiet ins Winterquartier überwinden müssen. Es
gibt nur wenige
Tiergärten, die eine vergleichbare Sammlung an
Strandvögeln pflegen wie
der Berliner Zoo.
Zoo Köln, 14.1.2008
Alaaf: Kinderdreigestirn im Kölner Zoo !
Das Kölner Kinderdreigestirn (Prinz Benjamin I., Jungfrau
Marla, Bauer
Quentin) kommt in den Kölner Zoo, um hier den Kölner
Zoo-Orden natürlich mit dem Elefanten-Kindergarten Marlar,
Maha Kumari und Ming
Jung in Empfang zu nehmen. Und natürlich sind die Elefanten
mit dabei!
Zoo Wuppertal, 14.1.2008
Viertes Elefantenbaby im Wuppertaler Zoo geboren
Am Sonntag, dem 13.01.08 um 3.54 Uhr brachte die Afrikanische
Elefantin Sweni ihr erstes Kalb zu Welt. Es ist ein strammer Junge,
der 97 kg wiegt und eine Schulterhöhe von etwa 90 cm hat. Die
Tragzeit
war 641 Tage. Die Elefantenpfleger haben ihm den Namen Tamo gegeben.
Damit sind im Zoologischen Garten Wuppertal innerhalb von zweieinhalb
Jahren vier gesunde Elefantenkälber zur Welt gekommen Bongi,
Kibo und Tika sind die Halbgeschwister von Tamo. Ihr Vater ist der
Elefantenbulle Tusker.
Die Geburt war für Sweni, die Elefantenpfleger und den
Tierarzt und
seine Helferinnen anstrengend. Fünf Nächte hat die
gesamte Mannschaft
im Elefantenhaus gewacht, bis es soweit war.
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Advertorial
Grün
im Zoo
Von Reiner Winkendick -
Der
Zoolieferant
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Pflanzenvorstellung:
Wurzelware
So nennt man ein bis drei Jahre alte Sträucher und
Bäume mit nackten Wurzeln, die in der Vegetationsruhe zwischen
Herbst
und Frühjahr verkauft werden.
Für Zoologische Einrichtungen bietet die Wurzelware
verschiedene
interessante Aspekte:
* Extrem preisgünstig
* Viele Arten sind schnellwüchsig
* Nutzung als Futterpflanze und als Gehegesicherungsgehölz
möglich
* Geringer Pflegeaufwand
* Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst
Beispiele für
Pflanzen als
Wurzelware: Weiden in Sorten, Schlehen, Weißdorn, Rotdorn,
Berberitzen
uvm.
Die Preise liegen je
nach Art und
Menge zwischen 0,60-1,25 ¤/Pflanze.
Pflanzenhandel
&
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
0172 23 25 305
Als spezialisierter
Lieferant für
den Pflanzenbedarf von Zoologischen Gärten und
Themen-Gärten sind wir
uns der Bedeutung des Artenschutzes bewusst.
Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt daher die
Stiftung Artenschutz.
Diese Stiftung ist eine Gemeinschaftsinitiative von 45
Zoologischen Gärten, Tierparks und Naturschutzorganisationen.
Erklärtes
Ziel ist der Erhalt gefährdeter Tierarten, für die es
bislang keine
ausreichende finanzielle Unterstützung gibt. Dafür
wird der
Pflanzenhandel Winkendick von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz
von mindestens 2000 ¤ einen Betrag von 50 ¤ an
die Stiftung spenden.
Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem
Jahr die
Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
Parallel dazu wollen wir in diesem Jahr Pflanzenangebote, die
für die
Zucht und Haltung von Amphibien in menschlicher Obhut besonders
geeignet sind, zu Vorzugspreisen anbieten.
Für das Vertrauen, welches ich von den Zoologischen
Einrichtungen in
Deutschland und im europäischen Ausland seit nunmehr 14 Jahren
genieße,
danke ich allen recht herzlich und verbleibe mit den besten
Wünschen
für das Jahr 2008.
Reiner Winkendick |
 versandfertige
Wurzelware
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
innovations
report - 14. Jan. 2008
Durst
nach Palmöl bedroht seltene Tropen-Fauna
Die EU will
offenbar über die Richtlinien bei der verpflichtenden
Beimengung von
Agrotreibstoffen
neu entscheiden. Es sei nicht vorhersehbar
gewesen, dass die
Richtlinien - wonach zehn Prozent der Treibstoffe in der Gemeinschaft
aus Pflanzen
stammen - zu solchen Problemen führen. Konkret geht es um die
Erhöhung
der Lebensmittelpreise
und die Bedrohung der Regenwälder. Die Umweltorganisation
BirdLife
International
hat davor gewarnt, dass die Monokulturen von Ölpalmen zu einer
dramatischen Abnahme
der Biodiversität führen.
Focus Online
Ölpalm-Plantagen
- Im Namen der Profitgier
Täglich finden Verbrechen gegen Menschen und Natur statt, weil
Konzerne
mit allen Mitteln Land für Ölpalm-Plantagen gewinnen
wollen. Aus den
Früchten der Ölpalmen lässt sich Öl
gewinnen. Wegen des
Treibstoffdursts der Industrieländer verschwinden in
großem Stil
Regenwälder, vor allem in Indonesien. Auf Sumatra etwa, der
zweitgrößten Insel des Archipels, wird nach Angaben
der
Umweltorganisation Greenpeace pro Stunde eine Waldfläche
größer als 300
Fußballfelder abgeholzt. Trotz der Kahlschlagorgien reichen
die Flächen
auf Sumatra und den Nachbarinseln Kalimantan und Borneo nicht aus, um
den Palmöl-Bedarf der Welt zu decken. Deshalb suchen die
Produzenten
noch unerschlossene Gebiete für neue Plantagen. Das 1962 von
Indonesien
besetzte Westpapua, der Westteil der Insel Neuguinea, ist eine solche
Region, ebenso das benachbarte Papua-Neuguinea. Dort gibt es riesige
zusammenhängende Waldgebiete, die zahllosen Tier- und
Pflanzenarten
Lebensraum bieten. Diese ökologisch einzigartigen
Wälder sind nun akut
gefährdet. Firmen wie der indonesische Konzern Sinar Mas
wollen sie
durch Ölpalmplantagen ersetzen. Der Hamburger
Fernsehreporterin Inge
Altemeier wurde heimlich gedrehtes Material zugespielt.
Palmöl- und
Tropenholzindustrie gehen eine unselige Allianz ein, denn in Westpapua
gibt es noch reichlich wertvolle Edelhölzer. Auf der Insel
Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, lassen sich die
dramatischen Auswirkungen der Urwaldrodung auf die Artenvielfalt
studieren. Anhand von Satellitenbildern konnten Biologen der
internationalen Vogelschutzorganisation Birdlife International (BI)
zeigen, dass allein zwischen 1989 und 2000 ein Achtel der gesamten
Regenwälder des Eilandes für Ölplantagen
verschwanden. Von den 37
endemischen Vogelarten des Eilands gelten 21 als vom Aussterben
bedroht, darunter der Bismarck-Eisvogel und das
Grünstirnpapageichen.
„Neubritanniens Vögel werden wegen unseres Durstes
nach Palmöl
ausgerottet“, klagt BI-Projektleiter Stuart Butchart.
ORF.at - 16.
Jan.
2008
Artenschutz:
Naturheilmittel gefährden
Reptilien
Sie enden
in Tabletten, Salben und Pulvern: Mindestens 165 Reptilienarten
weltweit werden
in traditionellen Heilmitteln verarbeitet, obwohl eine Wirkung dieser
Zutaten oft
gar nicht belegt ist. Das hat eine Inventur brasilianischer
Artenschützer ergeben, über die der britische
"New Scientist" nun in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. 88 dieser
Reptilien stehen demnach bereits auf der Liste bedrohter Arten.
Schlangenöl, Schildkrötenblut und Alligatorfett seien
aber nicht nur
fragliche Zutaten,
sondern könnten mitunter krank machen statt gesund, schreibt
der "New
Scientist".
So seien etwa wegen mangelhafter Hygiene bei der Produktion wiederholt
Salmonellen-Infektionen
durch Klapperschlangen-Tabletten aufgetreten.
FAZ.NET
- 9. Jan. 2008
Artenschutz: Mensch gegen Löwe in
Indien
Sie waren schon vom Aussterben bedroht, nun erholen sich die letzten
Asiatischen Löwen der Welt langsam. In den Wäldern
des
Gir-Nationalparks in
Indien leben nach Jahrzehnten der Hege und Pflege 360 Tiere. Doch ihnen
droht
neue Gefahr - durch die ständig wachsende Zahl der Menschen im
Lande.
Basler
Zeitung - 15. Jan. 2008
Klimawandel
bedeutet Gefahr für viele Vogelarten
Viele Vogelarten drohen wegen der Klimaveränderung
auszusterben - auch
in der
Schweiz. In einer Mitteilung fordern der Schweizer Vogelschutz und die
Vogelwarte
Sempach Massnahmen zur Sicherung der Biodiversität. Der
Klimaatlas der
Brutvögel Europas verheisst für viele Vogelarten
nichts Gutes.
Wegen der Klimaveränderung sind viele Vögel
gezwungen, neue Gebiete zu
besiedeln
- bis Ende dieses Jahrhunderts werden sich die Verbreitungsgebiete
durchschnittlich
550 Kilometer nach Nordosten verschieben. Tiere wie das
Alpenschneehuhn, das heute im ganzen Alpenraum lebt, müssten
sich
in Reliktvorkommen im südwestlichsten und östlichsten
Zipfel der
Schweiz zurückziehen.
Der Zitronengirlitz droht sogar auszusterben. Um dem entgegenzuwirken
fordern der Vogelschutz und die Vogelwarte neben den Schritten
gegen den Klimawandel auch Massnahmen zur Sicherung der
Biodiversität.
Basler Zeitung -
15.
Jan. 2008
40
Heuschreckenarten in der Schweiz gefährdet
Von den gut 100 Heuschreckenarten in der Schweiz sind 40
gefährdet. Vor
allem für
die stark bedrohten Arten habe sich die Situation seit Mitte der
1990-er Jahre verschärft,
teilte das BAFU am Dienstag mit. Besonders schlecht steht es laut der
aktualisierten
Roten Liste um Arten, die in Auen, Mooren und Trockenwiesen leben.
Heuschrecken reagierten sensibel auf Veränderungen und seien
daher
wertvolle Indikatoren
für den Zustand der Artenvielfalt, schreibt das Bundesamt
für Umwelt
(BAFU). Die Gesellschaft sei gefordert, Lebensräume der
Heuschrecken
innerhalb der Kulturlandschaft
zu erhalten, aufzuwerten und neue anzubieten.
PR-Inside.com -
14.
Jan. 2008
Wölfe
im Fichtelgebirge entdeckt
Im Fichtelgebirge sind Wölfe unterwegs. «Wir gehen
davon
aus, dass hier
Wölfe durchziehen. Wir haben mehrere Spuren, die darauf
hindeuten»,
sagte der Geschäftsführer
des Naturparks Fichtelgebirge, Christian Kreipe, am Montag im
ddp-Interview in Wunsiedel.
Erst am Wochenende seien neue Spuren ausgewertet worden. Er sehe die
Rückkehr der Raubtiere nach Bayern
«positiv», betonte der
Naturschützer.
Noch habe sich zwar kein festes Rudel niedergelassen, aber dies sei
jederzeit möglich. Um vorbereitet zu sein, hat das bayerische
Umweltministerium am Montag
passenderweise
den ersten Wolfsmanagementplan veröffentlicht. Das Ministerium
will die
Bevölkerung auf Wölfe als Nachbarn
vorbereiten. So
ist eine Wanderausstellung geplant. «Der Plan zielt darauf
ab, ein
möglichst konfliktarmes
Nebeneinander von Mensch und zuwandernden Wölfen zu
erreichen», heißt
es im Wolfsmanagementplan. Der Naturschutzorganisation WWF lobte die
Vorreiterrolle des Freistaats
bei der
Erstellung des Plans. Allerdings sei das Papier nicht konkret genug.
HNA.de
- 14. Jan.
2008
Weiter
auf der Spur der Wildkatze
Kellerwald.
Der Nachweis im Nationalpark wurde bereits im vergangenen Jahr
erbracht, jetzt sollen
die Wanderwege der Wildkatze zwischen dem Rothaargebirge und dem
Kellerwald erforscht
werden. Die Stiftung Hessischer Naturschutz unterstützt das
etwa 11 000
Euro kostende
Projekt. Deren Vorsitzender, Umweltminister Wilhelm Dietzel,
übergab
dem Förderverein
Nationalpark dazu einen Zuschuss der Stiftung von 4000 Euro. Etwa alle
zehn Tage werden die Duftstöcke durch ehrenamtliche
Mitarbeiter des
Fördervereins
und des BUND sowie der Forstämter kontrolliert und die Haare
gesammelt.
Das geschieht
bis Ende März. Im September sollen laut erste Ergebnisse
vorliegen.
Berliner Morgenpost -
13. Jan. 2008
Rauhhautfledermaus
in der Spandauer Zitadelle
Tierschützer
haben in der Spandauer Zitadelle in Berlin erstmals
Rauhhautfledermäuse
entdeckt.
Zu dem Fund kam es bei einer Routine-Untersuchung der Gewölbe,
wie das
Berliner
Artenschutz- Team am Sonntag mitteilte. Damit überwinterten
mittlerweile zehn Arten
in der Zitadelle. Die Rauhhautfledermaus («Pipistrellus
nathusii») ist
den Angaben
zufolge nur wenig größer als die Zwergfledermaus und
eigentlich in
Wäldern und Parks
zu Hause.
Heidenheimer Neue
Presse
- 11. Jan. 2008
Hiasl und das Recht auf Leben
Biologisch
ist der Schimpanse der nächste Verwandte des Menschen.
Juristisch ist
er eine Sache.
In Österreich streiten Tierschützer und die Gerichte
über diese
Sachverhalte. Die
einen fordern Konsequenzen daraus, dass diese Affen etwa
lernfähig
sind. Die Juristen
lehnen dies ab. Die Tierschützer wollen erreichen, dass
für
Menschenaffen wenigstens das Recht auf
Leben und körperliche Unversehrtheit gilt. Noch ist
nicht klar, ob die Aktivisten nun den Europäischen Gerichtshof
bemühen
oder - mit
neuem Antrag - die heimische Justiz zu einer Aussage zwingen. "Die
Richter
sollen inhaltlich Stellung nehmen", so Eberhart Theuer, der
rechtsphilosophische
Kopf der Kampagne. "Und wenn sie nur sagen: Ein Tier ist kein Mensch."
Ein einziger klarer Satz eines Gerichts, und ein Sturm bricht los: Das
ahnen beide
Seiten.
BirdLife
Satellite
imagery paints picture of New Britain’s disappearing
forest birds
- 9.1.08
Analyses of
satellite
images have revealed for the
first time the extent of deforestation occurring on the island
of New Britain, Papua New Guinea, indicating that
many more bird species are threatened with extinction than previously
feared.
Local
increase in vultures thanks to diclofenac campaign in Nepal
- 11.1.08
The number of
White-rumped and Slender-billed
Vulture nests recorded west of Narayani Chitwan National Park / Buffer
Zone
Area, Nawalparasi District, Nepal, has doubled in two years, as a
result of
measures taken to reduce and replace the use of a drug toxic to
vultures.
Bald
Ibis jigsaw falling into place
- 14.1.08
Efforts to save
the
Middle East’s
rarest bird have been boosted by two chance sightings of the species
1,500
miles apart. Northern Bald Ibises were seen last month in the Jordan
Valley
and in Djibouti,
raising hopes that numbers of this species are not as low as scientists
fear.
Climate
Change study predicts hazy future for Europe's birds - 15.1.08
Wildlife
Extra - 11.1.08
20th
Rhino Shot in 2007 in Kaziranga: Poacher
killed.
Yet another rhino of Kaziranga National Park fell prey to
poachers’ bullets on December 16, bringing the total number
killed in
2007 to a record 20.
Three
new species of salamander discovered in
La Amistad National Park - Costa Rica.
An expedition,
organised by the Natural History Museum, has discovered three new
species of
salamander in a largely unexplored forest in Costa Rica. The new
species are
amongst 5,300 plants, insects and amphibians recorded during three
explorations
of La Amistad National Park on the Costa Rica–Panama border.
Farmland
Birds in Sharp Decline Across Europe.
An analysis of 124 of Europe’s common birds has
revealed that over a
26-year period 56 species (45 percent) have declined across 20 European
countries. This alarming rate of decline has fuelled fears for the
future of
many of the continent’s birds.
Gir
Forest Reserve to be Expanded to cope with
growing Lion Population.
There are roughly 359
Asiatic Lions living in Gir forest today. However the conservation
success over
the last 50 years means that there are now more lions than there is
room in
Gir. Many of the Lions have been straying outside the sanctuary due to
the population
pressure, so the State and Central Government are planning to add 300
sq. km
more area to the existing 1460 sq. km.
Whooping
crane numbers reach 500 for the first
time for 100 years..
An aerial survey
conducted in and around Wood Buffalo National Park
in Canada,
where the endangered Whooping crane breeds every summer, spotted a
record 65
nests containing 84 chicks, including 28 sets of twins. This compares
to 2006 when
62 nests, 76 chicks and 24 sets of twins were found. And at Aransas
National
Wildlife Refuge, the largest winter ground for the cranes, nearly 270
cranes
have arrived for the winter, compared with the 237 that departed last
spring.
Huge
Paper Company Trashing Pristine Sumatra
Forest.
An investigative report
has found that paper giant Asia Pulp & Paper (APP) and its
affiliates are
constructing a massive logging highway that will split in half one of
Indonesia’s most important forests. The legally questionable
highway
threatens to devastate one of Sumatra’s
last large forest blocks, home to two tribes of indigenous people and
endangered elephants, tigers and orangutans.
Destruction
of New Britain Rainforest
Endangering Endemic Species.
Satellite images have revealed that rainforest
is being logged on one of the world’s wildlife hotspots more
quickly
than
almost anywhere else in South-East Asia. Before
and after pictures of New Britain, which is part of Papua New Guinea,
reveal
that 12 per cent of forest including 20 per cent of lowland forest was
cleared
between 1989 and 2000, badly affecting 21 bird species including 16
species
found no-where else in the world.
PlanetArk
Taiwan
Rejects Chinese Pandas -
Again - 10.1.08
Taiwan has rejected a theme park's second
request to bring over two pandas from China, amid fears that Beijing
will use
the animals to win goodwill in its push for political unification, a
park
spokesman said on Tuesday.
Zoo
in Vietnam Admits to Auctioning
Tiger Bodies - 11.1.08
The Hanoi Zoo admitted selling dead tigers at
auctions to Vietnamese animal traffickers, the latest in a spate of
violations
of international conservation laws meant to protect endangered
Indochina
tigers, newspapers reported.
China
Comes Down Hard on Pangolin
Smugglers - 11.1.08
Two men in China's southeastern city of Xiamen
have been given suspended death sentences for smuggling pangolins and
other
exotic animals into the country, state media reported on Thursday.
Antarctica
Lost More Ice in Last 10 Years - Study - 15.1.08
Antarctica lost billions of tonnes of ice over
the last decade, contributing to the rising seas around the world, a
climate
researcher said on Monday.
ENN
China comes
down
hard
on pangolin smugglers - 9.1.2008
Two men in China's
southeastern city of Xiamen have been given suspended death sentences
for
smuggling pangolins and other exotic animals into the country, state
media
reported on Thursday. Pangolins, nocturnal scaly anteaters which spend
most of
their days curled up in a ball asleep, are in great demand in China
where their
meat is considered a delicacy and their scales believed to hold
medicinal
properties.
Zoo
in
Vietnam
admits
to auctioning tiger bodies - 10.1.2008
The Hanoi Zoo
admitted selling dead tigers at auctions to Vietnamese animal
traffickers, the
latest in a spate of violations of international conservation laws
meant to
protect endangered Indochina tigers, newspapers reported. Vietnamese
papers
said on Thursday that the money, about $8,000 each for two tigers, was
deposited into the zoo's bank account. Some carried photos of the
official
receipt, but zoo officials declined to comment when contacted about the
reports.
Endangered
status
an
advantage to turtle traders - 11.1.2008
More than half the freshwater turtle and tortoise species
sold by pet
dealers in Jakarta markets are threatened and nearly all are obtained
illegally, according to a survey by the WWF-linked wildlife trade
monitoring
network TRAFFIC. Dealers told the survey team that protected status was
a
selling point for freshwater turtles and tortoises and they were able
to ask higher
prices for them. They were also quite open on most stock being sourced
through
illegal capture or imports.
Critically
endangered
porpoise is focus - 15.1.2008
An international research team, including biologists from
NOAA's
Fisheries Service, reported in the scientific journal Conservation
Biology,
that the estimated population of vaquita, a porpoise found in the Gulf
of
California, is likely two years away from reaching such low levels that
their
rate to extinction will increase and possibly be irreversible.
Scientists believe
only about 150 vaquita remain.
Nepal
to run
breeding centre to save vultures - 15.1.2008
Of the eight species of vultures found in Nepal, the
white-rumped and
slender-billed vultures are categorized as critically endangered.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
NABU -
9.1.2008
"NABU
VISA
Card" fördert Umweltschutz - Kartenumsätze
unterstützen NABU-Projekte
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Volkswagen Bank direct
geben die neue
"NABU VISA Card" heraus. Mit der aufgewerteten Kreditkarte weiten die
Partner ihr Engagement für den
Umweltschutz aus. Zwei
Produktbesonderheiten stehen dabei im Vordergrund:
1. Umweltschutz: Die
erste Jahresgebühr (10 Euro für die Hauptkarte)
fließt dem NABU zu.
Weiterhin
wird durch die Kreditkartenumsätze mit der "NABU VISA Card"
der
aktive Umweltschutz unterstützt.
2. Individuelles
Kartendesign: Sechs neue Tiermotive (Wölfe, Bären,
Luchs, Rotkehlchen,
Schneeleopard und Storch) stehen für die individuelle
Gestaltung der
Karte zur
Auswahl; alle Motive haben einen aktuellen Bezug zu Projekten des NABU.
VIER
PFOTEN - 9.1.2008
Verbot
der
Käfigbatterien bleibt
- VIER PFOTEN begrüßt die konsequente Haltung der
EU-Kommission in der Legehennenhaltung
Gestern hat die EU-Kommission den
Spekulationen der Legehennenhalter auf eine achtjährige
Verlängerung
der
Zulassung der Legebatterien in Europa ein klares Ende gesetzt. Durch
einen
Report der EU-Kommission wurde das Verbot der konventionellen
Käfighaltung zum
31. Dezember 2011 ausdrücklich bestätigt. Der Report
belegt, dass die
konventionellen Käfige nicht im Einklang mit der
Tiergesundheit der
Legehennen
stehen.
"Diese Entscheidung war deshalb notwendig, weil am
Datum des Verbots der Legehennenhaltung ab 2012 zunehmend und massiv
Kritik von
Produzentenseite mit Hinweis auf negative wirtschaftliche Folgen
geübt
wurde und
das Verbot auf 2020 verschoben werden sollte," so Dr. Marlene
Wartenberg,
Leiterin des VIER PFOTEN-Europa Büros Brüssel. "Das
Ergebnis belegt
jedoch, dass die Haltungsbedingungen in den Legebatterien nicht nur den
natürlichen Verhaltensweisen der Tiere nicht gerecht werden,
sondern
auch die
Gesundheit der Tiere gefährdet ist." Konventionelle
Käfige sind daher
ab 1. Januar 2012 verboten.
WWF - 10.1.08
Im
politisch instabilen Simbabwe wird Wilderei zur wichtigen
Einnahmequelle. WWF verstärkt seine Schutzbemühungen
In den Schutzgebieten des afrikanischen Staates Simbabwe werden immer
mehr bedrohte Spitzmaulnashörner von Wilderern erschossen.
Besonders im
Südosten hat das illegale Töten seit dem Jahr 2000
rasant zugenommen.
"Vorher war Nashorn-Wilderei in Simbabwe kaum ein Problem, aber seit
die Bevölkerung sich in Schutzgebieten ansiedeln darf, sind
landesweit
mindestens 67 Tiere gewildert worden", sagt WWF-Expertin Vera
Reifenstein. Hinzu kämen allein im Lowveld-Schutzgebiet 66
Nashörner,
die mit Fallen gefangen und dabei zum Teil schwer verletzt worden
seien. "Die Wirtschaft Simbabwes liegt am Boden, die Versorgungslage
ist katastrophal", so Reifenstein. "Die Verlockung ist groß,
sich an
Nashörnern zu vergreifen." Auf den Schwarzmärkten
Asiens, wo
pulverisiertes Nasenhorn hauptsächlich nachgefragt wird, zahlt
man
mittlerweile für das Horn mehr als für Gold. Der
Bestand der
Spitzmaulnashörner wird auf weltweit höchstens 3.700
geschätzt.
Eigentlich verfolgen die Schutzgebiete in Simbabwe ein innovatives
Konzept: Sie stehen unter kommunaler Selbstverwaltung. Die lokale
Bevölkerung bildet Gruppen, die eigenständig die
Verantwortung für ein
Gebiet und seine Ressourcen tragen. So teilen sie die Güter
gemeinschaftlich, sind aber auch für deren Erhalt
zuständig. Deshalb
hat der WWF sein Engagement im Lowveld-Schutzgebiet verstärkt,
in dem ein Zehntel der Weltpopulation lebt. Die Nashörner
werden durch
Sender und Spurenleser beobachtet.
Fonds für
bedrohte Papageien, 14.
1. 2008
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ in Leipzig
Im Oktober 2007 fand in Leipzig die 11. Tagung des „Fonds
für bedrohte
Papageien“ des „Arbeitskreises Papageien“
innerhalb der Zoologischen
Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP)
statt. 143
Teilnehmern fanden den Weg in den Zoo Leipzig. Der Tagungssaal lag
direkt im Zoo. Die Besucher hatten die Möglichkeit am Samstag
und
Sonntag kostenlos den Zoo zu besuchen. Finanziell hat sich die
Veranstaltung für den Artenschutz gelohnt, denn es kam eine
stattliche
Summe von EUR 5.806,80 zusammen. Bei einigen Spendern möchte
sich der
FbP nochmals besonders herzlich bedanken: Herr Friedrich, Herr Guth
(ACTP e.V.), Frau Mittelhäußer-Brown, Herr Pallentin
(Papageienfreunde
Nord e.V.), Herr Schallenberg und Frau Steinkopf (Papageien-Toskana).
Darüber hinaus konnten acht neue Mitglieder gewonnen werden.
Alle
Einnahmen werden ausschließlich dem Papageienschutz zu Gute
kommen!
Herzlichen Dank an alle Tagungsteilnehmer und an die Spender! Durch
Ihre Unterstützung können laufende Projekte weiter
gefördert werden und
neue Projekte entstehen! Die nächste Tagung findet am 20.09.08
im
Museum am Löwentor statt. Am 21.09.08 besteht die
Möglichkeit einer
Führung durch die Wilhelma (Stuttgarter zoologisch-botanischer
Garten).
Aktion
Mensch - 11.1.08
Der Natur auf der Spur: Entdecker-Netzwerk X&Co. betraut Kinder
mit
dem "Geheimauftrag Umwelt"
Alle reden von Klimawandel und Umweltschutz. Aber was bedeutet das
für
unseren Alltag? Kinder zwischen acht und 13 Jahren können das
ab sofort
beim Entdecker-Netzwerk X&Co. herausfinden. In den
nächsten drei
Monaten erteilen die Aktion Mensch und pur+, das Entdeckermagazin des
ZDFtivi, ihnen den "Geheimauftrag Umwelt". Wieder warten zehn kreative
Aufträge auf die X&Co.-Agententeams: Diesmal sollen
die jungen
Spürnasen einen Tag lang ihren gesammelten Müll
vergleichen,
Höchstleistungen der Natur benennen, eine Umfrage zum
Thema Umweltschutz starten, die Stromfresser im Haushalt enttarnen oder
herausfinden, wie die Menschen früher weite Entfernungen
zurückgelegt
haben. Kooperationspartner der aktuellen Saison ist die Jugend im Bund
für
Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend), die sich seit 23 Jahren
öffentlichkeitswirksam in Kampagnen, Protestaktionen und
Projekten für
die Umwelt einsetzt. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen
gibt es unter http://www.xundco.de
oder telefonisch
unter 0228/20929-007.
WWF - 10.1.08
Nach
Ländertreffen Hoffnung für das Wattenmeer. Kritik an
Wirtschaftsbehörde.
Der WWF hofft nach dem heutigen Treffen der Umwelt- und
Wirtschafts-Staatssekretäre Hamburgs und Schleswig-Holsteins
auf eine
Wende im Welterbe-Streit. "Hamburg gleicht einem Bräutigam,
der nach
sechsjähriger Hochzeitsvorbereitung vor dem Traualtar mit dem
Ja-Wort
zögert. Wir hoffen jetzt auf eine Zustimmung des Senats in der
kommenden Woche", sagte WWF-Wattenmeerexperte Dr. Hans-Ulrich
Rösner.
"Eventuelle rechtliche Bedenken des Senats sollten bis dahin problemlos
auszuräumen sein." Mit Unverständnis reagierte der
WWF auf neue
Äußerungen aus der
Wirtschaftsbehörde. Es sei falsch, dass der
Küstenschutz im
Welterbe-Antrag nicht berücksichtigt worden sei, wie die
Behörde
behauptet. Der notwendige Küstenschutz sei
ausdrücklich im
Nominierungs-Dokument aufgeführt, so der WWF. Weiterhin habe
sich - so
eine weitere Äußerung der
Wirtschaftsbehörde - die Niederlande beim
Welterbe keine Ausnahmen für ihre eigenen Häfen
gesichert. Auch könne
der Welterbe-Antrag nicht, wie die Wirtschaftsbehörde
behaupte, ein
oder zwei Jahre verschoben werden.
BUND -
11.1.08
Trotz
Zwangsräumung weiter Widerstand gegen Braunkohle
Nach der Zwangsräumung der Obstwiese des Bundes
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Bereich des
Braunkohletagebaus Garzweiler kündigten die
Umweltschützer weiteren
Widerstand an. Es
würden auch zukünftig alle rechtsstaatlichen Mittel
genutzt, die
Totalzerstörung von Natur, Landschaft und Grundwasser durch
den
Braunkohletagebau und
die Zwangsvertreibung zigtausender Menschen zu beenden. Die
fortgesetzte
Nutzung der Braunkohle sei angesichts fortschreitenden Klimawandels ein
„Verbrechen an den betroffenen Menschen und der
Umwelt“ und durch
nichts zu rechtfertigen. Ein Großaufgebot der Polizei hatte
die
10-tägige Besetzung der
Obstwiese durch BUND-Aktivisten am gestrigen Abend beendet. Die
Umweltschützer
ließen sich einzeln von mehreren Dutzend
Einsatzkräften vom Gelände
tragen. Unmittelbar nach der Zwangsräumung zerstörten
RWE-Bagger die
Wiese. Trotz der gestrigen Zwangsräumung bleibt der BUND
weiter
Eigentümer des
Grundstücks, denn dessen Enteignung ist wegen der anstehenden
Überprüfung durch das Bundesverwaltungsgericht nicht
wirksam.
NABU
-
11.1.2008
Überwachungspläne beim Genmais-Anbau sind
Mogelpackung
Der
NABU hat Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer aufgefordert, den Anbau
von
Genmais in Deutschland solange auszusetzen, bis der Nachweis erbracht
ist, dass
kein Sicherheitsrisiko für Mensch und Natur besteht.
Deutschland will
den Anbau
des Genmaises Mon 810 des US-amerikanischen Herstellers Monsanto wieder
erlauben, weil das Unternehmen inzwischen entsprechende
Beobachtungspläne beim
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
vorgelegt
hat. "Diese
Überwachungspläne sind eine Mogelpackung. Monsanto
führt darin
Programme für
die Gentechnikbeobachtung auf, ohne vorher bei Betroffenen und
Verantwortlichen
nachgefragt zu haben, ob diese Programme sich überhaupt zum
sogenannten
GVO-Monitoring eignen. Das lässt erhebliche Zweifel daran
aufkommen, ob
die
Seehofer-Behörde die Monsanto-Pläne
tatsächlich ausreichend überprüft
hat", kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Greenpeace
- 12.1.2008
Greenpeace
spürt
japanische Walfänger in der Antarktis
auf - Umweltaktivisten bereiten sich auf Protest-Aktionen vor
Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" hat in der
Nacht auf Samstag die japanische Walfangflotte im südlichen
Polarmeer
gesichtet
und verfolgt sie. Die Umweltschützer, darunter eine
Hamburgerin, werden
versuchen, Wale vor den japanischen Harpunen zu retten. Die japanische
Flotte
besteht aus sechs Schiffen, zwei Sichtungs- und drei Fangschiffen sowie
einem
Fabrikschiff. Die Walfänger befinden sich bereits seit
Dezember im
Südpolarmeer. Neben 935 Minkewalen stehen auch 50 der
gefährdeten
Finnwale auf
der Abschussliste.
Mit Hochdruckpumpen wollen die Umweltschützer von ihren
schnellen Schlauchbooten aus eine Wasserwand zwischen
Walfänger und Wal
erzeugen. So wollen sie den Harpunieren die Sicht nehmen und die Wale
vor dem
tödlichen Schuss retten.
Greenpeace - 13.1.2008
Zehn Jahre Weltpark Antarktis
Greenpeace feiert Jubiläum - Auch Nordpolarregion muss
geschützt werden
Vor
zehn Jahren trat das Schutzabkommen für die Antarktis in Kraft
- ein
Höhepunkt
des globalen Umweltschutzes. Das Abkommen, das den Kontinent mit seinem
empfindlichen Ökosystem seit 14.1.1998 für 50 Jahre
vor der Ausbeutung
seiner
Rohstoffe bewahrt, kam vor allem durch die Greenpeace-Kampagne
"Weltpark
Antarktis" zustande. Das Abkommen erklärt die Antarktis zu
einem "dem
Frieden und der Wissenschaft gewidmeten Natur-Reservat". Doch
inzwischen
hat die Jagd nach Rohstoffen auf der anderen Seite der Erde begonnen:
Im
vergangenen Jahr haben die ersten Anrainerstaaten der Arktis ihre
Gebietsansprüche angemeldet, um vor allem nach Öl zu
suchen.
WWF
- 14.1.08
Umfrage:
83 Prozent für Zustimmung des Senats zur Wattenmeer-Anmeldung
Eine überwältigende Mehrheit der Hamburger
Bürgerinnen und Bürger will,
dass der Senat dem Welterbe-Antrag für das Wattenmeer
zustimmt. Dies
ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger
Marktforschungsinstituts IPSOS im Auftrag des WWF. Am Dienstag
entscheidet die Landesregierung über ihre Haltung zum
Welterbe-Antrag,
der bereits von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Niederlanden
unterstützt wird. Ein Nein Hamburgs würde bedeuten,
dass das Wattenmeer
für lange Zeit - vermutlich sogar für immer - seine
Chance auf den
Welterbe-Titel einbüßt.
WWF - 14.1.2008
Welterbe-Ablehnung
des Hamburger Senats: Blamage Hamburgs
und Deutschlands
Zur
heute bekannt gewordenen Weigerung des Hamburger Senats, den
Weltnaturerbe-Antrag Deutschlands und der Niederlande für das
Wattenmeer zu
unterstützen, erklärte WWF-Wattenmeerexperte Dr.
Hans-Ulrich Rösner:
"Der Hamburger
Senat blamiert sich und Deutschland bis auf die Knochen. Das ist ein
umweltpolitischer Offenbarungseid. Nach 16 Jahren Debatte so ein
Projekt kurz
vor der Unterschriftsreife zu stoppen, ist dreist. Hamburg
hätte alle
Zeit der
Welt gehabt, seine unnötigen Bedenken aus dem Weg zu
räumen.
Wir bitten
Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Bundesregierung und die
Niederlande, doch noch einen Weg zu finden, das Wattenmeer auch ohne
Hamburg
als UNESCO-Weltnaturerbe anzumelden. Ein so wertvolles Projekt darf
nicht der
Kurzsichtigkeit eines Bundeslandes geopfert werden - zumal das
Hamburger
Wattenmeer nur einen kleinen Teil des Gesamtgebietes ausmacht.
WWF
- 14.1.08
WWF
begrüßt Vorstoß Bayerns, vermisst aber
konkrete Verpflichtungen des
Freistaats
Der WWF sieht den ersten deutschen Managementplan für
Wölfe, der heute
in Bayern vorgestellt wurde, mit gemischten Gefühlen. Zwar
verdiene der
Freistaat großes Lob dafür, dass er als erstes
Bundesland einen
Managementplan eingeführt habe, an dem noch dazu Experten
mitgewirkt
hätten. "Dort, wo er konkret werden müsste, bleibt
der Plan aber
stehen", kritisiert WWF-Wolfsexpertin Izabela Skawinska-Luther. "Bayern
hat sich nicht getraut, ein Bekenntnis zum Wolf abzugeben. Es
verpflichtet sich nur vage zur Aufklärungsarbeit und sagt
nicht, wie es
eventuellen Wolfsschäden vorbeugen will." Dies seien jedoch
die
wichtigsten Pfeiler für einen erfolgreichen Wolfsschutz. Ob
der Wolf
sich im Freistaat etablieren könne, hänge in hohem
Maße von
der Akzeptanz der Bevölkerung ab. Deshalb sei eine breite
Öffentlichkeitsarbeit genauso wichtig wie Maßnahmen,
um Wolfsschäden
vorzubeugen. Im Gegensatz zu den "Wolfsländern" Sachsen,
Niedersachsen,
Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern habe Bayern mit seinen
Hausaufgaben zumindest früh begonnen.
NABU
-
15.1.2008
NABU und LBV: Neue Klimastudie - Ungewisse Zukunft für
Europas Vögel
Der NABU und der Landesbund für
Vogelschutz in Bayern (LBV) begrüßen
die
Veröffentlichung des Klimaatlas der europäischen
Brutvögel, der heute
in
Brüssel vorgestellt wurde. Dieses Werk ist ein Meilenstein
für das
Verständnis
potenzieller Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur. NABU und LBV
fordern
Bund und Länder auf, nicht nur die Emission der Treibhausgase
drastisch
zu
senken, sondern auch den Schutz der Biologischen Vielfalt deutlich zu
verbessern. "Bei aller Vorsicht, die naturgemäß bei
einer solchen
Studie
angebracht ist, scheint soviel sicher: unsere Vogelwelt wird sich durch
den
Klimawandel verändern, und der Naturschutz muss deshalb schon
heute die
richtigen Weichen stellen. Nur dann werden bedrohte Arten langfristig
überleben
können", erklärte NABU-Präsident Olaf
Tschimpke in Berlin.
Der Studie nach wird
das Klima im Verlauf des 21. Jahrhunderts viele Vogelarten dazu
zwingen, in
andere Gebiete zu wandern. Für einige Arten wird dies
allerdings
schwierig
sein. In Verbindung mit anderen Gefährdungsfaktoren
erhöht sich ihr
Risiko, in
Europa auszusterben. Die auf Klimamodellen fußende Studie
sagt voraus,
dass
sich die Brutgebiete der Vögel durchschnittlich um etwa 550
Kilometer
nach
Nordosten verlagern und um rund 20 Prozent schrumpfen werden, wenn
wirksame
Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel ausbleiben.
WWF
-
16.1.08
WWF
wirft e.on Verbrauchertäuschung vor
Seit gestern bietet der Stromanbieter "e-wie-einfach", ein
Tochterunternehmen des Energiekonzerns e.on, einen so genannten
Klimatarif an. Durch einen freiwilligen Aufschlag auf den Strompreis
können die Kunden den bei der Stromerzeugung entstandenen
Ausstoß an
Treibhausgasen teilweise ausgleichen. Das Unternehmen verspricht, die
Zusatzeinnahmen in Kompensationsprojekte in
Entwicklungsländern zu
investieren. Für den WWF ist das Modell "übelste
Verbrauchertäuschung". "Den Kunden wird suggeriert, sie kaufen
ein
ökologisches Produkt. In
Wirklichkeit besteht der Strommix von "e-wie-einfach" zu über
80
Prozent aus Kernenergie und fossilen Energieträgern. Einige
der
schmutzigsten Kraftwerke Europas gehören dem Mutterkonzern
e.on. Der
WWF empfiehlt, bei der Wahl des Stromanbieters genau zu
prüfen, wo
der Strom herkommt. Das gelte auch für die Anbieter von
"grünem Strom".
Zur Orientierung im unübersichtlichen Markt hat die
Naturschutzorganisation gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein
Westfalen und dem Öko-Institut ein eigenes Zertifikat
entwickelt. Das
so genannte "OK-Power-Label", ein weißer Stecker auf
grünem Grund,
zeigt den Verbrauchern an, dass die Energie nachweislich aus
erneuerbaren Quellen stammt.
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Neue Veröffentlichungen
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Zoo Landau
Eine Idee macht Schule - 15 Jahre Zooschule Landau
64 Seiten
Kritische Ökologie
Nr. 69
Schwerpunktthema:
Auch Nashörner gehören allen Menschen -
Gelingt es, eine
Kulturschande abzuwenden?
mit mehreren Beiträgen zu Nashornschutz, -bedrohung,
-reproduktion
Der Kommentar: Klimawandel und Biosprit
Zoo Heidelberg
Zoo aktuell 3/2007
Sommerfest = Elefantenfest
Feldhamster
Poitouesel
Zeitschrift des Kölner Zoo
4/2007
Mbeli Bai - Forschung auf Waldlichtungen im tropischen Regenwald Afrikas
Der Einsatz von Raubwanzen zur Gewinnung von Blutproben bei Zootieren
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer
Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich
und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall
erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer
oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an
den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und
Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Workshop:
Natur und Nachhaltigkeit - innovative Bildungsangebote in Botanischen
Gärten,
Zoos und Freilichtmuseen
Botanische Gärten, Zoos und Freilichtmuseen bringen ihren
Besuchern auf
vielfältige Weise die Natur sowie die Beziehungen zwischen
Mensch und
Natur nahe. Nirgendwo sonst ist es so einfach und nahe liegend,
Verständnis für die Vielfalt und Bedrohung der Natur
zu vermitteln, als
dort, wo der Mensch Natur selbst sehen und erleben kann.
In der im November 2007 von der Bundesregierung verabschiedeten
Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt werden Botanische
Gärten, Zoos und Freilichtmuseen als "Konzentrationspunkte der
Biodiversitätsbildung" und "Umweltbildungsorte" genannt. Wie
auch durch die UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige
Entwicklung"
(2005-2014) ist hiermit nun ein besonderer politischer Auftrag
für eine
verstärkte Bildungsarbeit gegeben.
Unter dem Motto "Natur und Nachhaltigkeit - Innovative Bildungsangebote
in Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen" findet am
13./14.
Februar 2008 ein Workshop im Rahmen des gleichnamigen
Forschungs+Entwicklungs-Vorhabens des Bundesamts für
Naturschutz statt,
durchgeführt von den Botanischen Gärten der
Universität Bonn in
Kooperation mit BGCI Deutschland (Botanic Gardens Conservation
International). Im Juni 2007 wurde das F+E-Vorhaben als offizielles
Projekt der UN-Weltdekade ausgezeichnet.
Ziel des Workshops ist es, Anregungen zu Austausch, Weiterentwicklung
von Ideen und Strategien sowie einer Vernetzung der Akteure der
Bildungsarbeit zu geben. Neben der Präsentation der bisherigen
Projekt-Ergebnisse werden Praxis-Beispiele aus allen drei
Einrichtungstypen vorgestellt und in Arbeitsgruppen konkrete
Themenbereiche bearbeitet und diskutiert. Der Workshop richtet sich an
Aktive und Verantwortliche aus diesen Einrichtungen sowie an
potenzielle Förderer, an Nichtregierungsorganisationen,
Verbände und
weitere Kooperationspartner.
Veranstaltungsort ist das Geographische Institut der
Universität Bonn.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und das
vorläufige Programm finden Sie unter www.BildungNatur.de,
Anmeldung und Kontakt: info@bildungnatur.de.
Amphibian
Conservation Husbandry (ACH) 2008
"Training the trainers": A course for amphibian keepers and captive
population managers (25th Feb- 7th March 2008).
Amphibian Conservation Husbandry
(ACH) is a 12
day
course designed by Durrell and Chester Zoo staff for keepers/animal
managers concerned with amphibian conservation.
The aim is to expose participants to the latest theory and practice of
amphibian conservation husbandry and equip them with the skills
necessary to manage their own populations to the highest standards.
This first iteration is designed to also equip participants with the
skills and material to be able to run further training courses/seminars
on their return home.
ACH is designed primarily for curators, keepers and veterinarians
involved in the captive management of amphibian populations within
European zoological institutions. Educators concerned with raising
awareness and understanding of amphibian conservation issues will also
be welcome.
The ACH course will be launched at The Durrell Wildlife Conservation
Trust, Jersey, British Channel Islands at Durrell's International
Training Centre (ITC).
The course will be facilitated by Durrell and Chester Zoo staff with
lectures and practical sessions run by senior animal personnel and
experienced trainers. Guest lectures will be given by world class
amphibian experts from the fields of disease management, captive
breeding and re-introduction.
Due to generous financial support from Chester Zoo the course will cost
participants £1000; this will include course fee &
accommodation
(full-board for 14 nights).
Download application form & deadline details at www.durrellwildlife.org.
Seminar:
Projektplanung und
–management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei
der
Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren
Auslagerung
von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes
Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit
Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an
Bedeutung.
Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der
wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft
lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen,
die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und
Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern
bereits
Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und
dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die
Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines
erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen
sowie eine
Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden
Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen.
Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und
durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse,
Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und
der
Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 15.01. und 16.01.2008 in der Natur- und
Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung
finden
Sie auf der Website www.archeprojekt.de.
Unter der Telefonnummer 02361/21358 oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de
können Sie ebenfalls weitere
Informationen erfragen.
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe
statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"
im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz,
Karl-Friedrich-Straße 10, 76133
Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer
Feld 230,
Großer Hörsall
mit
öffentlichem
Vortragsteil und Zooführung
Durrell Wildlife
Conservation Trust
Endangered Species Recovery, 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal
conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures
will be given by world class conservationists. Practical activities and
behind the scenes experiences in Durrell’s animal collection
will
provide participants with first-hand exposure to the realities of
endangered species recovery. On completion participants will be
equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal
conservation and an ability to develop their personal or professional
interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org/
(get
involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Postal address:
Durrell Wildlife Conservation Trust, International Training Centre, Les
Augrès Manor, Trinity, Jersey, JE3 5BP, Tel: +44 (0)1534
860037, Fax:
+44 (0)1534 860002
Closing date for applications: 28th February 2008
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008 Im nächsten
Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
Ausstellungen
NATIONAL
GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in
Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent
Ballesta
und
Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
präsentiert
im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer".
Über
50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die
faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme
tummeln sich
im
Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die
Fluten, Rochen
schweben
wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen
und
Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie
und
Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis
6.
April zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 -
17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837
Schleswig.
Schlangen
und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
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Stellenanzeigen
Der
NaturZoo Rheine
sucht zum 1. April 2008
eine/n Tierpfleger/-in
Einsatz schwerpunktmäßig im Affen- und im
Vogel-Revier
Die Stelle (Vollzeit) ist auf zwei Jahre befristet (mit
Möglichkeit
einer anschließenden Weiterbeschäftigung in einem
unbefristeten
Arbeitsverhältnis).
Erwartet wird
eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger,
Erfahrungen in der Pflege von Primaten und Vögeln,
Flexibilität, ein hohes Maß an Eigenverantwortung
und Selbständigkeit
sowie die Bereitschaft zur
Kommunikation mit dem Zoopublikum.
Bitte senden Sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
bis zum 8. Februar 2008 an:
NaturZoo Rheine
Salinenstraße 150
48432 Rheine
Telefon: 05971 / 161480
Die
Zoo Duisburg AG sucht zum Frühjahr 2008
eine/n Tierarzt/ärztin
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
- Approbation als Veterinär/in
- Mehrjährige tiergärtnerische Erfahrung mit Zoo- und
Wildtierkrankheiten
- Interesse an Forschung und der Veröffentlichung von
wissenschaftlichen und po-pulärwissenschaftlichen Texten
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Aufgaben
- Veterinärmedizinische Versorgung des gesamten Tierbestandes
des Zoos,
inklu-sive seltenen in Zoos gehaltener Tierarten, wie z.B. Delphine und
Koalas
- Laborarbeiten (Parasitologie, Hämatologie, Serumchemie etc.)
- Überwachung von Prophylaxe und Diagnostikprogrammen
- Führung der veterinärmedizinischen Tierdaten
über EDV
- Zusammenarbeit mit der öffentlichen
Veterinärverwaltung
- Kurative tiergärtnerische Tätigkeiten
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten
Qualifika-tionen.
Die Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H.
Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273,
47058 Duisburg.
In der Zoologischen Abteilung des Zoo Duisburg
ist zum Frühjahr
2008
die Stelle
einer/s Wissenschaftliche/n Assistenten/in
neu zu besetzen.
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie
- Grundkenntnisse der Tiergartenbiologie
- Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen
Arbeiten
- Belastbarkeit und hohe Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit und Kreativität
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- PC-Grundkenntnisse
Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt.
Die tarifliche Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden bis zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG,
z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße
273, 47058 Duisburg.
Allwetterzoo
Münster
Tiere
"begreifen" - das ist einer der Inhalte unseres Leitbildes. Um diesen
Aspekt unserer tiergärtnerischen Arbeit weiter zu entwickeln
und das
hohe
Niveau in Tierhaltung und Tierpflege auch künftig zu
gewährleisten,
suchen wir
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n erfahrene/n Tierpfleger/in mit
Interesse
an der Elefantenhaltung.
Die Stelle ist unbefristet.
Wir
halten im „hands on“ -System sechs Asiatische
Elefantenkühe und
einen Bullen. Wenn Sie fertig ausgebildeter Zootierpfleger/in sind und
im
Umgang mit Elefanten bereits Erfahrung haben, bieten wir Ihnen die
Chance, Ihre
Fähigkeiten bei uns weiter zu entwickeln. Möchten Sie
Menschen für
Tiere begeistern?
Sind Sie bereit, sich in ein bestehendes Team zu integrieren?
Schätzen
Sie neben der physischen auch die psychische Herausforderung? Haben Sie
Lust, das Erscheinungsbild eines Zoos mit interessanter Zukunft und
unkonventionellen Ideen mitzugestalten?
Dann
senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 31.1.2008 an: Allwetterzoo
Münster, Zoologisches Sekretariat, Sentruper Straße
315, 48161 Münster
Vacancy at Al Wabra Wildlife Preservation, Qatar
Mammal Curator Assistant
Al Wabra Wildlife Preservation is a private breeding centre for highly
endangered animals owned by Sheikh Saoud Al Thani. The preservation it
is not open to the public. Since January 2000, a completely new
management team has been introduced. Now, AWWP houses more than 2000
animals (about 500 birds; 1000 mammals+ domestic stock) of 100
different species. The focus in view of the mammals is mainly on
ungulates and some cats. AWWP joins several international breeding
programs and is a member of the European Association of Zoo and Aquaria
(EAZA) since 2007. For application details please have a look to
http://careers.alwabra.com/content/view/16/26/
Chester
Zoo
KEEPER / HORTICULTURIST FOR NEW BUTTERFLY EXHIBIT
Chester Zoo is one of the leading zoological collections in Europe with
an international reputation for achieving its mission in conservation,
research and education. We are seeking two Keeper / Horticulturists
with a commitment to conservation to work in our exciting new Butterfly
House.
The successful candidates will have previous experience in the
management and breeding of butterflies and the cultivation of
appropriate plants in a controlled environment. We would welcome
applications from candidates who have a specialist knowledge in either
of these areas but would expect both to be able to carry out all of the
activities involved in the running of the exhibit. Formal horticultural
or animal management qualifications would be an
advantage but practical experience is of primary importance.
Pay is £6.62 per hour initially, rising to £7.35
per hour after
satisfactory completion of the probationary period.
For an application form please ring the recruitment line on 01244
389477 or email c.yari-gerrard@chesterzoo.org
Closing date for applications is Friday 8th February 2008.
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TV-Tipps Tierdokus
und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende
Dezember ging es
in das Wildparadies Cleebronn, Ende Januar nach Heidenheim.
DWDL.de - Germany
Eisbär-Alarm:
ZDF
zieht Zoo-Doku wegen Flocke vor
Profitieren möchte davon das ZDF, das seine
Nürnberger Zoo-Doku
schnell noch um eine Woche vorzieht
Wochentägliche
Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn
München, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche
u.a.
im Zoo Magdeburg (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Do, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen Neu! (vorgezogen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, neue Staffel)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche
u.a.
im Zoo Zürich
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mi-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter
Wilhelma, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Einzelsendungen:
Fr, 18.01.2007, 09:05 ARD, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 18.01.2007, 11:00 HR, Die Stunde der Falken (Greifvogelstation
Wesel)
Fr, 18.01.2007, 11:30 NDR, Das Leben der Säugetiere
Fr, 18.01.2007, 12:00 ARTE, Tatort Wildnis
Fr, 18.01.2007, 14:15 HR, Wo die Götter wohnen - Auf den
Tafelbergen
Venezuelas
Fr, 18.01.2007, 15:45 ARD Eins Festival, Unter Drachen - Komodo
Fr, 18.01.2007, 16:30 3sat, Expedition Amazonica
Fr, 18.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 18.01.2007, 20:15 ARTE, Lord Howe Island - Paradies am
Ende der Welt
Fr, 18.01.2007, 21:00 RBB, Abenteuer Zoo:
Ab Ins Wasser! -
Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock
Fr, 18.01.2007, 22:50 Phoenix, Madagaskar - Naturparadies im
Indischen Ozean
Sa, 19.01.2007, 07:00 SWR, Naturnah, Im Land der Störche -
Polen
Sa, 19.01.2007, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Taktik der
Beutetiere
Sa, 19.01.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Aus dem Liebesleben der
Affen
Sa, 19.01.2007, 11:40 MDR, Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei
Sa, 19.01.2007, 12:10 SF 1, Grizzlys - Riesenbären in
Nordamerika
Sa, 19.01.2007, 12:15 VOX, Tierzeit, Die Wanderung der Lachse
Sa, 19.01.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere
Sa, 19.01.2007, 14.50 ORF 1 Panda-TV Schönbrunner
Zoogeschichten
Sa, 19.01.2007, 17:05 ORF 2, Erlebnis Österreich,
Oasen in
Wien (Regenwaldhaus, Schmetterlingshaus etc.)
Sa, 19.01.2007, 18:45 SWR, Al Maha - Im Visier des Falken
Sa, 19.01.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Eiswelten
So, 20.01.2007, 13:15 MDR, Die Oder
So, 20.01.2007, 15:40 SF 1, Steve Leonard - Auf den Spuren der Wildhunde
So, 20.01.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere, Schnee in Australien
So, 20.01.2007, 17:00 3sat, Ganz schön wild - Alltag
im
Tiergarten Schönbrunn (Wh.)
So, 20.01.2007, 17:30 3sat, Arche Noah, Raubtiere im Winter (Zoo
Augsburg)
Mo, 21.01.2007, 11:30 NDR, Schwedens Bären - Geliebt
und
Gehasst
Mo, 21.01.2007, 13:15 3sat, Paviane am Abgrund
Mo, 21.01.2007, 14:15 HR, Grunzende Sieger - die Wildschweine
Mo, 21.01.2007, 15:15 NDR, Der Harz - Dunkler Wald und lichte
Höhen
Mo, 21.01.2007, 21:30 3sat, Die Katzen der Serengeti
Mo, 21.01.2007, 22:05 RBB, 3.000 Meilen gegen den Strom, Die
Rückkehr
der Rhein-Lachse
Di, 22.01.2007, 11:30 NDR, Unter Geiern und Kojoten
Di, 22.01.2007, 14:15 HR, Anatolien - Störche und Kauze
Di, 22.01.2007, 16:50 ARTE, Die Rückkehr der Büffel
Di, 22.01.2007, 18:15 NDR, Zwischen Meer und Bodden, Halbinsel
Darß-Zingst
Di, 22.01.2007, 19:15 Phoenix, Geheimnisvolle Orte (Geschichte
Zoo Berlin)
Di, 22.01.2007, 20:15 ORF 2, Die Königin der Bäume,
Der afrikanische
Sykamor-Feigenbaum (Tipp!)
Di, 22.01.2007, 20:15 WDR, Der Tiger und der Mönch
Di, 22.01.2007, 22:05 N24, Gefährliche Flusspferde
Mi, 23.01.2007, 11:30 NDR, Der Rothirsch - Ein König ohne Reich
Mi, 23.01.2007, 14:15 HR, Im Reich der Zwerge, Heimische Mäuse
Mi, 23.01.2007, 15:00 SWR/WDR, Planet Wissen, Muscheln und Schnecken -
Harte Schale, weicher Kern
Mi, 23.01.2007, 16:50 ARTE, Die unglaublichen Abenteuer des Gorillas
Mabeke (Auswilderung)
Do, 24.01.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo,
Budapester Augenweiden
- Schmetterlinge, Leoparden und Zwergotter
Do, 24.01.2007, 11:30 NDR, Abenteuer Nordsee: Zwischen
Killerwalen und Kegelrobben
Do, 24.01.2007, 14:15 HR, Riesenhaie vor Helgoland
Do, 24.01.2007, 14:15 WDR, Der Tiger und der Mönch
Do, 24.01.2007, 14:45 3sat, Netznatur: Ein tierisches Jahr
Do, 24.01.2007, 15:00 SWR/WDR, Planet Wissen, Serengeti -
Paradies für Zebra, Löwe und Co.
Do, 24.01.2007, 20:05 SF 1, NetzNatur
Fr, 25.01.2007, 12:00 ARTE, Lord Howe Island
Fr, 25.01.2007, 13:00 NDR, Zwischen Meer und Bodden, Halbinsel
Darß-Zingst
Fr, 25.01.2007, 15:00 WDR, Planet Wissen, Der Regenwald - Labor des
Lebens
Fr, 25.01.2007, 16:30 3sat, Expedition Amazonica
Fr, 25.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
|
Sender nicht zu
empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im
Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man
die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
|
| Schöne
Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ein
alter Hut
„Zoologische Gärten schaden der
Artenvielfalt“ wird da auf Welt Online
getitelt und postwendend werden einige mögliche Gegenantworten
dazu im
aktuellen Tiergartenrundbrief geliefert, so daß ich mich
darum nicht
weiter kümmern bräuchte, wenn es nicht so
wäre – und jetzt wissen Sie
wahrscheinlich schon, was kommt – wenn es nicht so
wäre, daß
die Zoos heutzutage der Artenvielfalt zwar garantiert nicht mehr
schaden, ihr aber letztlich auch nicht ausreichend unter die Arme,
Flügel und Flossen greifen, weil sie mehrheitlich die falschen
Arten
halten.
Nichts gegen die ein oder andere Flaggschiffart, aber die
Argumentationslinie, die zu den Tierbeständen führt,
die in Zoos als
unverzichtbar gelten, ist eine Einbahnstraße.
Der Weg in die andere Richtung, nämlich den Tierbestand nach
reinen
Artenschutzkriterien auszuwählen und ihn mit einer
Präsentationsform zu
kombinieren, die den angeblichen Mangel an Schauwert ausgleicht, ist
bislang noch nirgendwo konsequent zu Ende gegangen worden und so ist
die auf diesem Weg auftauchende und insbesondere in
städtischen Zoos
vielfach beschworene Angst vor Besucherschwund bei z.B. Elefanten- oder
Menschenaffenlosigkeit die Angst vor einem Phantom. Ein Phantom, das
sich aus dem Nebel von Halbwissen erhebt und sich zur reinen Wahrheit
aufschwingt, obwohl oder gerade weil es mögliche neue
Erfahrungen, die
am Ende dieses Weges lauern könnten, meidet wie der Grottenolm
das
Tageslicht. Und so sitzen wir dann in unseren selbstgezimmerten
Höhlen
im Dunkeln, obwohl draußen das Licht auf uns wartetet. Ein
Leuchtfeuer
geradezu, in Form von Kagus und Hornsittichen, die in
täuschend echt
nachgeahmter, blühender neukaledonischer Buschlandschaft
herumwuseln,
Nebelpardern und Fleckenrollern, die durch üppiges
Grün vietnamesische
Wälder suggerierender Pflanzendickichte schleichen und
Nasenfröschen
und Brillenbären, die sich an kunstfertig modellierten,
südamerikanische Wildbäche imitierenden,
Wasserläufen tummeln.
Das ist doch alles ein alter Hut, höre ich Sie sagen? Nun,
dieser Hut
wird aber mancherorts lieblos zwischen ausladenden Ballkleidern
getragen, obwohl man sich an derartig marktschreierischer
Kostümierung
doch so schnell satt sieht. Mit diesem Hut ist niemand underdressed,
solange er in einer reinen, klaren, natürlichen Umgebung
getragen wird.
Wir brauchen das ganze Blendwerk nicht, der Hut reicht völlig!
Viel Spaß beim Aufsetzen.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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