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Ausgabe 405 vom 17. Januar 2008

Liebe Leser,

eigentlich sollte jetzt, im Januar, nicht viel los sein, außer Inventurmeldungen oder wenn gerade ein Kyrill wütet. Doch noch immer ist Eisbärsaison. Diesmal ist aber nicht "der" Eisbär unsere erste Rubrik, sondern die grundsätzlichere Zoo-Diskussion, die er angeregt hat. Zwei ausführliche Artikel stehen hier gegeneinander und zeigen nicht nur Unterschiede in der Herangehensweise, sondern auch in der Qualität der Recherche. Und beide zitieren Hediger...

Der doch renommierte WELT-Journalist Cord Riechelmann bringt unter der - wohl wie leider so häufig nachträglich hinzugefügten - ebenso
reißerischen wie inhaltlich nicht belegten Überschrift eine höchst krude sozialethische Argumentation. Er vermengt bedenkenlos (langfristige) Evolution und (wenige Generationen) Zucht in Menschenobhut, er verwechselt Anpassungsfähigkeit des Individuums (auch an Zoobedingungen) mit der Entwicklung der Art. Zitate aus 40 oder 150 Jahre alten Standardwerken taugen aber nicht dazu, verkürzt und als alleiniger Hintergrund heutige zoobiologische Fragen zu beantworten, ebensowenig die aus dem Hut gezauberte "Zoobesuchersoziologie", deren angeblich neue Erkenntnisse noch älter sind als der gute Hediger.

Das positive Beispiel für Wissenschaftsjournalismus finden sie direkt darunter...

Grotesk ist, wenn die einen vermuten, die Zoos verheimlichten der Öffentlichkeit etwas (z. B. Eisbärgeburten) und mehr Transparenz fordern, die anderen genau das als unnötige "Exposition der Tiere" brandmarken und eine von Besuchern und Medien ungestörte Aufzucht fordern - oder besser noch gar keine Jungtiere. Die Wahrheit liegt natürlich in der Mitte, bei einer mit Augenmaß betriebenen, an biologischen Bedürfnissen orientierten Zootierhaltung.

Übersehen wird dabei, daß es keinen "Skandal" um jene Eisbären-Jungtiere gab, die frühzeitig angekündigt wurden (Wien), während man sich gerade in Nürnberg die ersten Wochen zurückhielt. Paßt irgendwie nicht zur Argumentation. Auch v
on den anderen Eisbären-Jungtieren von Rhenen bis Leningrad hört man kaum etwas, und das ist auch ganz gut so.

Bei Dutzenden "Naturaufzuchten" von Eisbären in den Europäischen Zoos aus dem Nürnberger Fall einen Beleg für die grundsätzliche "Unhaltbarkeit" einer Tierart zurechtzustricken ist unseriös. Zumal der Eisbär sich biologisch und stammesgeschichtlich kaum vom Braunbären unterscheidet und von einigen Forschern sogar als Unterart angesehen wird. Vorbildliche Braunbärhaltung zu predigen und zugleich Eisbärhaltung zu verdammen paßt nicht zusammen.

Das sonst von mir unverdrossen geschätzte Wissenschaftsmagazin Nano (3Sat) suchte sich, mit Nashornbefruchtung als filmischem Aufhänger, als Interviewpartner zum Thema Zootierhaltung Siegfried Kämper (Landestierschutzverband Hessen), der allerdings auf keine Frage eine klare Antwort geben konnte, Zoos nur als Streichelgehege gelten ließ und offenbar erst während des Redens zur fragwürdigen Erkenntnis gelangte, "wenn die Lebensräume nicht mehr vorhanden sind, [hilft Züchten nicht mehr,] man muß dann akzeptieren, daß das Porzellan zerschlagen ist". Das ist wieder die "in Würde Aussterben lassen"-Faselei, durch zahlreiche Gegenbeispiele längst widerlegt und ethisch höchst fragwürdig. Ganz abgesehen davon, daß er es ausgerechnet am Beispiel des Nördlichen Breitmaulnashorns belegen wollte, bei dem aber Wilderei, nicht Lebensraumverlust das Problem ist...

Aber, natürlich, die Nachzucht von Eisbären als praktischen Artenschutz darzustellen, ist genauso Quatsch, solange für die zwar zu recht als gefährdet, aber keineswegs kritisch eingestufte Art (bei geschätzt über 20.000 Exemplaren) noch immer eine Jagdquote von mehreren 100 Tieren im Jahr gilt. Es geht um den Erhalt einer Zoopopulation, um das Ermöglichen natürlichen Brutpflegeverhaltens und vor allem um die Präsentation der "Botschafter der Natur", der lebenden Tiere. Das zumindest funktioniert, denn ohne Knut und Co. hätten die Medien wohl kaum so viel über die Bedrohung des Lebensraumes Arktis berichtet. Ob es etwas nützt, wird sich zeigen; den Versuch ist es wert.

Ach ja, das ZDF hat kurzerhand "Tierisch Kölsch" aus dem Programm geworfen, um die doch noch schnell eisbärig aufgepeppte neue Soap "Nürnberger Schnauzen" um eine Woche vorzuziehen.

Und, nicht daß es ganz untergeht: Es gab auch eine Elefantengeburt, der Zootierdieb wurde verurteilt, im Fichtelgebirge sind Wölfe aufgetaucht...

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
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Unbedingt mausgrau. Der Autor des in Ausgabe 399 besprochenen Buches über die ersten Tierpfleger-Lehrlinge im Tierpark Berlin, Manfred Kofferschläger, verlost über die Zoopresseschau ein Exemplar. Beantworten Sie dafür einfach nur folgende Frage: Der Berliner Karikaturist Erich Schmitt machte sich auch einen Namen mit aktuellen Tierparkzeichnungen für eine Berliner Tageszeitung. Wie heißt die Hauptfigur in diesen Karikaturen? Einsendung bitte innerhalb einer Woche per E-Mail an die Redaktionsadresse.
(Leider ist das Buch bei Amanzon.de zwar gelistet, aber noch immer nicht verfügbar)


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: Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft. Auch die neue QV-Website ist nun online, hier können Sie nicht nur noch einige Tage lang geänderte Angaben zu Ihrem Park mitteilen, sondern auch das QV bereits vorbestellen.



Zoos – Meldungen deutschsprachig

WELT online - 14. Jan. 2008
Zoologische Gärten schaden der Artenvielfalt
von Cord Riechelmann
Die Illusion der Arche Noah hat immer dann Konjunktur, wenn die Umweltprobleme übermächtig zu werden scheinen. Zurzeit ist die Vorstellung, man könne in der Natur bedrohte Lebewesen dadurch retten, dass man sie in Reservaten oder Zoos hält und züchtet, besonders widersinnig virulent. Ein kleiner Bär, mit einem menschlichen Namen auf eine Weise individualisiert, die ihn so von allen anderen Tieren trennt, das alle für Menschengesellschaften entworfenen Entfremdungstheorien vor seinem Beispiel blass erscheinen, wird zu einer Art Weltstar. Damit wird er für den Zoo zu einem Wirtschaftsfaktor, zu einer Einnahmequelle, von der wahrscheinlich selbst der relativ gut situierte Berliner Zoo so nie zu träumen gewagt hätte. Alles was jetzt mit den Eisbären passierte, war längst bekannt und mit seinen Ursachen und möglichen Prophylaxen beschrieben. Heini Hediger, der Begründer der wissenschaftlichen Tiergartenbiologie, hat es in seinem 1965 erschienenem Standardwerk getan. Hediger beschreibt Fälle von Kindstötungen. Als Grund sah Hediger zuerst Störungen wie "ganz gewöhnlichen Lärm, wie er von Maschinen, zuschlagenden Türen oder unruhigen Menschen verursacht wird". Es ist mit diesem Wissen im Kopf geradezu grotesk, dass Zoos mittlerweile dazu übergegangen sind, Geburten von Elefanten- oder Eisbärenbabys bereits während der Schwangerschaft anzukündigen. Einfach weil wegen des dadurch entfachten Medieninteresses - und das wird nach dem Ereignis Knut bestimmt nicht geringer - von Geborgenheit und der damit verbundenen Ruhe sicher nicht mehr die Rede sein kann. Ein einfaches Rezept gegen die hausgemachte Unruhe besteht darin, Geburten schlicht nicht mehr anzukündigen, sondern abzuwarten, bis sich das Verhältnis von Mutter und Kind stabilisiert hat. Das wäre aber schlecht für das Zoogeschäft.
Davon aber mal abgesehen, zeigt sich in der Ankündigungs- und Zurschaustellungspraxis der Zoos selbst eine Kapitulation vor ihrem eigenen Anspruch, auch didaktisch auf die Bevölkerung wirken zu wollen. Furore machen bei Medien und Besuchern in der Regel nur solche Tier, die sowieso schon im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Tiger und Eisbären. Große Tiere also. Es gehört zu den erschreckendsten Erkenntnissen der noch relativ jungen Zoobesuchersoziologie, dass Menschen im Zoo die entschiedene Mehrzahl der ausgestellten Tiere so gut wie unbeachtet und unkommentiert lassen. Didaktisch wäre es also sinnvoll, die Aufmerksamkeit gerade auf diese Tiere zu lenken und nicht auf das, was immer schon angesehen wurde.
Noch sinnvoller wäre es aber, ganz auf die Ausstellung großer in riesigen Streifgebieten lebender Säugetiere zu verzichten. Es stimmt nämlich, was der sehr sachliche Nürnberger Zoodirektor Dag Encke, ein ausgebildeter Biologe, der "Süddeutschen Zeitung" zum Bärenproblem im Zoo sagte: Der Widerspruch, dass man bedrohte Tierarten auf engstem Raum einsperren muss, um ihren Fortbestand zu sichern, ist nicht auflösbar.
Der Widerspruch wirft aber eine andere Frage auf: Sind etwa Eisbären, die als auf riesigen polaren Eisflächen umherziehende Einzelgänger definiert sind, überhaupt noch Eisbären? Denn wenn alle Eisbären erst nur noch in ähnlichen Zooanlagen über die Welt verteilt vorkommen, gibt es für Eisbären keine Notwendigkeit, neue Jagdtechniken zu erlernen oder sich in veränderten Umgebungen zurechtzufinden. Mit der Gleichschaltung der Umgebung im Zoo werden aber nicht nur Tiere verblödet, es wird der allgemeine Mechanismus der Evolution, die tägliche Auseinandersetzung mit veränderten Räumen, klimatischen Bedingungen und Freunden wie Feinden außer Kraft gesetzt, der erst die Artenvielfalt hervorgebracht hat. Damit wird die Gefangenschaftszucht zur Gefahr für die Artenvielfalt.


Hamburger Abendblatt 17.1.2008
Schauen oder schützen - wozu braucht man Zoos?

Von Claudia Sewig
Eisbären und kein Ende. Gefeiert (Berlin) oder gefressen (Nürnberg), zu guter Letzt, wenn man so will, gerettet (ebenfalls Nürnberg) oder ausgeliehen (Bremerhaven von Hamburg): Die weißen Pelzträger genießen zurzeit eine Popularität, die manchen Politiker vor Neid erblassen lässt. Doch nicht den wild lebenden Eisbären der nördlichen Polarregion wird diese Aufmerksamkeit zuteil. Sondern einer Handvoll Exemplaren in Menschenobhut. Womit gleichzeitig die Institution Zoo in den Blickpunkt und, je nach Windrichtung an der Eisbärenfront, in die Kritik gerät.
Brauchen wir Zoos?
Diese Frage ist vermutlich genauso alt wie Zoologische Gärten selbst. Menagerien (der Begriff wurde erstmals 1712 verwendet) unterhielten in ihren Frühformen ab Beginn des 13. Jahrhunderts vor allem Päpste, Bischöfe und Fürsten zur ihrer Erbauung. So war der Anblick auf die exotischen Tiere in der barocken Anlage, die Kaiser Franz I. Stephan 1752 in Wien in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönbrunn gründete, ausschließlich ihm und seinem Hofstaat vorbehalten. Heute gilt der Tiergarten Schönbrunn als ältester durchgehend bestehender Zoo der Welt.
Kaum vorzustellen, dass sich in der damaligen Zeit auch nur einer dieser Menagerie-Besitzer einen Gedanken an artgerechte Tierhaltung verschwendet hätte. Sie sollten da sein, die possierlichen Geschöpfe, und sie sollten gefallen. Parallel zu diesen exklusiven Tierschauen entstanden jedoch auch Wandermenagerien für das gemeine Volk, häufig nur mit einem einzigen Tier wie einem Elefanten oder Nashorn oder mit einer Kollektion kleinerer Tiere. In diesen Wandermenagerien konnten erste Erfahrungen mit wilden und exotischen Tieren gesammelt werden, was Anfang des 19. Jahrhunderts zur Gründung der ersten bürgerlichen Zoos führte. So wurden zum Beispiel Anlagen 1828 in London, 1838 in Amsterdam und 1844 der erste deutsche Zoo in Berlin eröffnet.
Von Anfang an sollten Zoos naturwissenschaftliche Erkenntnis fördern. Obwohl keiner auf Anregung einer Universität oder Akademie entstand, fertigten Wissenschaftler dort anatomische Zeichnungen an und studierten Verhaltensweisen. Vieles, was in den folgenden Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten über die verschiedenen Tierarten in Zoos herausgefunden wurde, fließt heute in den Schutz von Wildtierpopulationen ein. "Ohne Zoos gäbe es einige Arten heute nicht mehr", sagt Roland Wirth, Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) in München. So konnten der Wisent, der Echosittich von Mauritius oder der Kalifornische Kondor nur durch Haltung in Menschenobhut beziehungsweise die Anwendung des daraus gewonnenen Wissens auf die Freilandpopulationen erhalten werden.
Eines ist hierbei klar: Allein können Zoos diese Aufgabe nicht bewältigen. Wie schon der Schweizer Heini Hediger, Gründer der modernen Tiergartenbiologie, sagte: "Zoos sind die Notausgänge der Natur." Aber ein Notausgang muss irgendwohin führen, wenn er seine Funktion erfüllen soll. Und darf nicht einfach blind enden. Deshalb müssen für einen ernsthaft betriebenen Artenschutz parallel zur sogenannten Erhaltungszucht einer bedrohten Art in einem Zoo möglichst auch immer Schutzmaßnahmen für das Biotop dieser Tierart im Freiland erfolgen.
Wenn es nach Wirth geht, würde der Zoo der Zukunft den Artenschutz in den Vordergrund stellen. "Dann müsste sich unsere Kultur allerdings dahingehend ändern, dass wir bereit wären, so viel Geld auszugeben, dass hinter den Kulissen der Zoos eine vernünftige Zucht betrieben werden kann. So scheitert es bisher am Geld."
Ein öffentliches Standbein, so Wirth, müsste jedoch auch weiterhin jeder Zoo haben. Neben der wissenschaftlichen, arten- und naturschützerischen Aufgabe kommt einem Zoo ja auch immer die der Volksbildung zu. Das Dilemma, das Wirth dabei sieht, ist, dass Zoos allein durch die unzähligen Doku-Soaps heute schon zu sehr im öffentlichen Interesse stehen und dabei ein Pseudowissen bei den Fernsehzuschauern entsteht. Knuts Lieblingsspielzeug und den Namen seines Pflegers kennt schätzungsweise schon jeder zweite Deutsche. Doch wo genau leben Eisbären in freier Wildbahn? Und wie groß ist das Revier eines Eisbärenmannes? "Natur-Entfremdung", sagt Wirth dazu. "Uns geht jegliches Gefühl für die Natur verloren."
Zum Thema Eisbär gibt Wirth zu bedenken, dass hier Tierschutz und Artenschutz schnell in einen Topf geworfen werden - und einander doch oftmals widersprechen. Schon der ehemalige Frankfurter Zoodirektor und Tier-Professor der frühen Fernsehjahre, Bernhard Grzimek, setzte sich zwar vehement für den Schutz bestimmter Wildgebiete und gegen das unsachgemäße Abschlachten von Robben ein. Wenn ihm jedoch eine Zuschauerin vom Tod ihres treuen Hundes schrieb und darum bat, dass er sich doch bitte für einen Tierfriedhof starkmachen möge, antwortete er schlicht: "Kaufen Sie sich einen neuen Hund."
Auch Wirth plädiert hier für eine klare Trennung: "Wenn es uns wirklich um Eisbären geht, dann müssen wir nicht über einzelne Handaufzuchten sprechen. Bei einer wirklich bedrohten Tierart sollte jedes Mittel recht sein, aber Eisbären sind noch 20 000 da. Außerdem gibt es für diese großen Tiere nur begrenzt Platz in Zoos, das darf man nicht aus den Augen verlieren. Nein, wenn es uns um den Schutz der Art an sich geht, müssen wir als Erstes über unseren Energieverbrauch und seine Folgen nachdenken. Denn die machen sich im Lebensraum der Eisbären bemerkbar."
Die Diskussion, welche Arten man in einem Zoo halten sollte und welche nicht, findet Wirth übrigens unsachlich: "Wenn wir uns generell für Tierhaltung aussprechen, ist jede Art in Menschenobhut haltbar - wenn man ihr die richtigen Bedingungen bietet. Denn das allein setzt Grenzen. Sonst könnte man auch Blauwale halten."
Vorerst hält sich Deutschland an Eisbären. Bleibt zu hoffen, dass Knut in Berlin und seine kleine Artgenossin in Nürnberg nicht unter der Kategorie "niedlich" abgehakt und in Kürze vergessen werden. Und Kinder nicht zu der Ansicht kommen, dass Eisbären-Mütter ihre Babys in freier Wildbahn mit Bürsten kämmen. Sondern dass die beiden Raubtiere es schaffen - auch dank der Diskussion, die ihretwegen in Gang gekommen ist -, den Blick der Menschen wieder mehr auf die Natur zu heften. Dann wären sie, freilich ungewollt, gute Botschafter.

>> dazu beim Abendblatt: Informationen zum Thema Zoo




Nürnberger Eisbär

Schwarzwaelder-bote - 16. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärenbaby bekommt einen Namen
An diesem Freitag soll das Nürnberger Eisbärenbaby endlich einen Namen bekommen. Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly hat am Mittwoch eine Jury zusammengerufen, die bis Freitagnachmittag über die Namensvergabe berät. In dem Gremium werden neben Maly auch Bürgermeister Horst Förther, Vertreter des Stadtrats, der Tiergartendirektor und Tierpfleger sitzen. Bisher sind nach Angaben der Stadt rund 25 000 Namensvorschläge per E-Mail und Postkarte im Rathaus eingegangen. Rund ein Fünftel der Mails kam aus dem Ausland, zum Beispiel aus den Beneluxländern, Österreich, der Schweiz, Norwegen, Frankreich, den USA und sogar aus Neuseeland. Die Internetseite der Stadt wurde seit dem vergangenen Freitag mehr als 2,5 Millionen Mal aufgerufen. Das Eisbärenvideo rückte auf der Internetplattform YouTube Deutschland inzwischen unter die Top drei der meistgesehenen Videos.

Focus Online - 16. Jan. 2008
Eisbärbaby sterben lassen?
Der Nürnberger Zoo muss Kritik für die Trennung des Eisbärbabys von seiner Mutter einstecken. Tierrechtler meinen, man hätte das Jungtier sterben lassen sollen. "Man hätte das Jungtier bei der Mutter lassen und notfalls auch sterben lassen sollen“, sagte Frank Albrecht von der Tierrechtsorganisation PETA am Mittwoch vor dem Nürnberger Tierpark. Der Zookritiker sprach sich dafür aus, die Bärenaufzucht zu beenden. Die beiden in Gefangenschaft gehaltenen Nürnberger Muttertiere zeigten deutliche Verhaltensauffälligkeiten.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 16. Jan. 2008
Das Eisbärenbuch aus Rostock
Die Baby-Eisbärin aus Nürnberg hat die Knopfaugen aufgemacht. Die Daten ihres Lebens schreibt Antje Zimmermann vom Rostocker Zoo auf. Sie führt das internationale Zuchtbuch - und wünscht sich auch für die Hansestadt Eisbären-Nachwuchs. Alle Tiere, die weltweit in Zoos leben, stehen darin. Auch das Eisbär-Baby aus Bayern bekommt seine eigenen Spalten.

DWDL.de - 15. Jan. 2008
Eisbär-Alarm: ZDF zieht Zoo-Doku wegen Flocke vor
Nachdem Knut inzwischen aus dem "Ach ist der süß"-Stadium raus ist, kommt das neue Eisbärenbaby Flocke in Nürnberg gerade recht. Profitieren möchte davon das ZDF, das seine Nürnberger Zoo-Doku schnell noch um eine Woche vorzieht. Das ZDF dreht dort die Zoo-Doku "Nürnberger Schnauzen". Und weil nicht ganz klar ist, wie lange die Eisbärbaby-Euphorie noch anhält und man beim ZDF doch so gerne die eigene, im Vergleich zum ARD-Pendant deutlich schwächere Zoodoku-Schiene etwas aufmöbeln möchte, zieht der Sender den Start der "Nürnberger Schnauzen" schnell noch eine Woche vor und beendet "Tierisch Kölsch" vorzeitig.

Ad-Hoc-News - 15. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärenbaby
Das Nürnberger Eisbärenbaby entwickelt sich weiter prächtig. Eine Woche nach der Trennung von seiner Mutter öffnete es erstmals beide Augen. «Ich habe den Eindruck, sie schielt ein wenig», sagte Tierpflegerin Stefanie Krüger am Dienstag. Nach Angaben von Tierarzt Bernhard Neurohr kann das Weibchen im Moment wahrscheinlich aber nur Licht und Schatten wahrnehmen. Die Eisbären-Seite und die Internet-Adresse des Tiergartens verzeichnete bislang über 40 000 Besucher und zwei Millionen Seitenaufrufe. Die darauf veröffentlichten Videos seien seit Freitag bereits mehr als 162 000 Mal angesehen worden. Zoo-Chef Encke kündigte an, die Aufmerksamkeit um das Nürnberger Jungtier dafür zu nutzen, auf die Situation der Weltmeere hinzuweisen. Wenn die Überfischung nicht drastisch reduziert werde, könnten die Gewässer bis 2048 kollabieren, was auch die Eisbären-Bestände deutlich dezimieren würde.

sueddeutsche.de - 15. Jan. 2008
"Flocke" hat zweites Auge geöffnet
Freude im Nürnberger Zoo: Eine Woche nach der Trennung des Eisbärenbabys von der Mutter hat das Jungtier sein zweites Auge geöffnet. Das knapp fünf Wochen alte Tier könne aber bislang vermutlich nur Licht und Schatten unterscheiden, erklärte Tierarzt Bernhard Neurohr. Das mittlerweile 2570 Gramm schwere Jungtier im Nürnberger Tierpark müsse sich jetzt langsam an die optischen Umweltreize gewöhnen.

WELT ONLINE - 14. Jan. 2008
Wenn dem süßen Eisbären die Natur kommt
Das alte Jahr ging zu Ende, der kleine Knut wurde immer größer und schmutziger, und kurz sah es so aus, als habe sich die Eisbärenhysterie der Nation auf ein erträgliches Maß reduziert. Und dann das: Auch 2008 beginnt mit einer - dieses Mal gar nicht so kuscheligen - Eisbärengeschichte. Es ist die Geschichte zweier Nürnberger Eisbärinnen, die sich als Rabenmütter erweisen. Das Eisbärdrama von Nürnberg zeigt erstens: Eisbären sind im besten Sinne bestialisch und fressen beizeiten ihre eigenen Kinder. Und zweitens: Menschen geraten in Verwirrung, wenn die Natur, die sie zu lieben behaupten, ausnahmsweise ihre hässliche Fratze zeigt. Der Anblick von Knut & Co. scheint nur erbaulich, solange sie sich wie Steifftiere benehmen. Kindstötung in zwei Fällen passt da nicht ins Bild. Nicht zu Unrecht befürchtete die Zooleitung daher im Falle einer weiteren Katastrophe einen irreparablen Imageschaden und entschloss sich, entgegen dem ursprünglichen Plan, doch für die Handaufzucht.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 14. Jan. 2008
Hm, ahh, hm, mehr davon! Hier krault jemand einen Eisbären-Babybauch
Das kleine Eisbärenbaby wird immer süßer. Im Tiergarten Nürnberg verwöhnen die Pfleger die Kleine mit Spitznamen "Flocke" nach allen Regeln der Kunst. Das kann dem Wachstum nur förderlich sein. Der nächste große Schritt für das Eisbärenbaby steht noch in dieser Woche an: Dann wird es die Augen öffnen.

Tagesspiegel - 14. Jan. 2008
Auf den Zahn gefühlt
Das Nürnberger Eisbärenbaby bekommt die ersten Zähne. „Es hat am Samstag ein bisschen schlechter getrunken, so dass wir die Zahnreihe streicheln mussten“, sagte Nürnbergs Tiergarten-Direktor Dag Encke am Sonntag. Der Tierarzt sehe bisher aber keinen Grund zur Beunruhigung. „Das ist wie bei Menschenkindern: Das Baby wird ein bisschen quengelig, es trinkt schlechter, und die Verdauung funktioniert nicht so gut“, sagte Encke.

Main Post - 14. Jan. 2008
Erste Zähnchen fürs Bärlein
Dem Nürnberger Eisbärenbaby machen die ersten Zähne zu schaffen. Das knapp fünf Wochen alte Jungtier habe am Samstag schlecht getrunken, so dass man ihm die Zahnreihe massieren musste, sagte am Sonntag der Direktor des Nürnberger Tiergartens, Dag Encke. Früher als erwartet beginne damit eine kritische Phase für das Weibchen, mit erhöhter Temperatur, schlechterem Appetit und Verdauungsstörungen sei zu rechnen. „Das ist wie bei Menschenkindern: Das Baby wird ein bisschen quengelig“, fügte Encke hinzu. Die neue Heimat des kleinen Bären steht offenbar auch schon fest: Er solle in einem Stall in unmittelbarer Nähe des Eisbären-Geheges untergebracht werden, sobald er einigermaßen selbstständig ist, sagte Zoo-Direktor Encke. Unterdessen erreichte den Tiergarten auch die erste Fanpost für „Flocke“. Sogar Geschenke gingen ein.

Express.de - 14. Jan. 2008
Knuts Milch schützt Flocke
„Die Gewichtszunahme geht sehr schnell. Wir sind sehr zufrieden“, so Tiergartendirektor Dr. Dag Encke über die aktuelle Entwicklung des deutschen Zoolieblings „Flocke“. Dennoch hat man in Nürnberg Angst, die kleine Eisbärin könne an einer gefährlichen Darmverstopfung sterben. Aber dank eines Geheimtipps von Knuts „Ziehfamilie“ bekommt Stupsnase „Flocke“ nun beste „Gourmetmilch“ aus dem KaDeWe. Klasse: Was Knut geholfen hat, rettet nun auch „Flockes“ Leben.

newsclick.de - 13. Jan. 2008
Berliner Spezialsirup soll Nürnbergs Eisbärenbaby aufpäppeln

N24 - 14. Jan. 2008
Wie zieht man ein Eisbär-Baby auf?
Jeden Morgen ist Dag Encke am Haupteingang des Nürnberger Tiergartens von Kameras und Mikrofonen umlagert. Gelassen gibt der Zoodirektor Auskunft über das Heranwachsen des Eisbärenbabys, erzählt, wie viel es getrunken hat und dass es schon bald die Augen öffnet. Doch die Euphorie, die sich in Nürnberg rund um die kleine Eisbärin breitmacht, mag der 42-Jährige nicht so recht teilen: «Sie ist noch nicht über den Berg», warnt er unermüdlich.

HNA.de - 14. Jan. 2008
Eisbärenbaby wird immer aktiver
Das noch namenlose Eisbärenbaby sorgt im Nürnberger Zoo weiter für Aufregung. «Sie bringt den ganzen Tag durcheinander», berichtete Tierpfleger Harald Hager. «Aber man gewöhnt sich dran.» Der Bewegungsdrang der kleinen Bärin wird immer größer. Sie «wird aktiver und stemmt sich sogar manchmal hoch», sagte Tierpflegerin Petra Fritz.

prcenter.de - 14. Jan. 2008
Eisbären Nürnberg: Bossi begründet Strafanzeige des WDSF gegen ...
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) nimmt zu der heute von Rechtsanwalt Rolf Bossi begründeten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg Stellung: "Es entspricht nicht den "artgerechten" Haltungsbedingungen in einem Zoo, wenn, wie von Tiergarten-Direktor Dag Encke bereits vor dem "Eisbären-Drama" geäußert, ein Zoo es zulässt und einplant, dass die Nachzucht von der Mutter aufgefressen wird. Hier liegen schwere Versäumnisse vor, die durch die "Rettung" des dritten Eisbären-Babys nunmehr kaschiert werden sollen. Die EU-Zoorichtlinien sehen auch die erforderliche Möglichkeit einer evtl. Auswilderung vor. Dies ist durch eine Handaufzucht nur noch eingeschränkt möglich und durch die Art und Weise der Zuschau-Stellung unmöglich. Diese Fehler sollen in Nürnberg durch die Strafanzeige vermieden werden. Da die Eisbären-Nachzucht offenbar, ebenso wie die Delfin-Nachzucht, ein unvermeidbares Risiko darstellt, sollte die Haltung maritimer Säugetiere ( hier Delfine und Eisbären) in Zoos grundsätzlich untersagt werden.

Badische Zeitung - 13. Jan. 2008
Nürnberg: Rege Beteiligung bei Namenssuche
Server zusammengebrochen: Für das Nürnberger Eisbärenbaby sind bereits mehr als 14.000 Namensvorschläge eingegangen. Während dessen soll ein Spezialsirup aus Berlin der kleinen Eisbärin beim Aufwachsen helfen. Diese Flüssigkeit werde bei der Handaufzucht mit der Flasche der Hundewelpenmilch beigemischt. Der Maissirup sorgt dafür, dass es nicht zu einer Darmverstopfung kommt. Auf der Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de würden im Minutentakt mehrere Namensvorschläge für das Eisbärmädchen eingereicht, teilte der Tiergarten am Sonntag mit. Die Seite war erst am Freitag eingerichtet worden. Bis Sonntagabend rechnet der Zoo mit 20.000 Vorschlägen. Darunter befinden sich Namen wie Franka, Lina und Käthe oder auch Nibs, Snowwhite, Aichá und Yuki Chan.

Yahoo! Nachrichten - 12. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärbaby hat eigene Homepage
Das Nürnberger Eisbärbaby hat nun auch seinen großen Auftritt im Internet: Die kleine Bärin mit dem Spitznamen «Flocke» hat eine eigene Homepage bekommen. Unter eisbaer.nuernberg.de präsentieren die Stadt Nürnberg und der Tiergarten seit Freitag die neuesten Infos sowie aktuelle Fotos rund um das Bärchen. Auch Vorschläge für den endgültigen Namen der Eisbärin können eingereicht werden. Nach dem Start der Homepage seien jede Minute 15 E-Mails mit Namensvorschlägen eingegangen, berichtete Robert Hackner vom Presseamt Nürnberg. Allein am Freitagnachmittag seien 1.000 Namensnennungen geschickt worden.

Ruhr Nachrichten - 12. Jan. 2008
Eisbären-Fans überlasten Zoo-Server
Wegen des großen Interesses am Nürnberger Eisbärenbaby sind in der Nacht vorübergehend die Server des Tiergartens zusammengebrochen. Auf der Sonder-Website gingen rund 400 neue Namensvorschläge ein.

Kanal8 - 12. Jan. 2008
Tierschützer gegen Tiergarten
Wegen der "Eisbären-Manie" stellte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gestern Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg. Der Vorwurf lautet: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und gegen die EU-Zoo-Richtlinie. Staranwalt Rolf Bossi wird das WDSF dabei vertreten. "Wir haben uns zu der Strafanzeige entschlossen, weil aus den Fehlern der Tiergarten-Leitung und aus den Ereignissen in Berlin offenbar nichts gelernt wurde , sagte der Vorsitzende des WDSF, Jürgen Ortmüller. Es sollte jedem Zoo-Direktor bekannt sein, dass Eisbären in Gefangenschaft völlig andere Verhaltensinstinkte als in freier Wildbahn aufweisen. Es zeuge von absoluter Ignoranz dem Leben gegenüber, wenn von vornherein schon der Tod einer Nachzucht vom Tiergarten in Kauf genommen wird.

PR-Inside.com / AP - 12. Jan. 2008
Dem Eisbärbaby geht es immer besser Erste Zusammenfassung
Erleichterung im Nürnberger Zoo: Dem Eisbärbaby geht es immer besser. Am Samstagmorgen wog es 2.270 Gramm, wie die Stadt Nürnberg berichtete. Tierarzt Bernhard Neurohr erklärte: «Die «Gewichtszunahme ist optimal.» Die Nacht sei ganz entspannt verlaufen. Die Verdauung sei immer noch etwas langsam, aber das Eisbärmädchen mache einen noch besseren Eindruck als am Freitag. Das Junge wurde inzwischen in einen anderen Raum gebracht, in dem es vorerst bleiben kann. Beschafft würden ein Maßband und eine Wanne zum Wiegen. «Spielzeug braucht es noch nicht. Es hat zwei Plüschtiere für den Körperkontakt, der sehr wichtig ist. Im Nürnberger Tiergarten überlebten laut Encke seit 1948 insgesamt 27 Eisbärenbabys. 20 davon mussten wie «Knut» mit der Hand aufgezogen werden.

Heidenheimer Neue Presse - 12. Jan. 2008
Warten auf den Augenaufschlag
Die öffentliche Anteilnahme ist enorm. Im Nürnberger Tiergarten stehen die Telefone nicht mehr still. Alle wollen wissen, wie es dem Eisbären-Baby geht. "Mir fallen stündlich mindestens 20 Spitznamen ein", lacht Petra Fritz. Die 41-Jährige ist seit wenigen Tagen die "Ersatzmutter" der kleinen Eisbärin. Gemeinsam mit ihren Kollegen Harald Hager und Horst Maußner kümmert sie sich rund um die Uhr um das Kleine.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 11. Jan. 2008
Jetzt suchen sie für "Flocke" eine neue Bleibe
"Flocke", das Eisbär-Baby aus dem Nürnberger Zoo, ist noch keine fünf Wochen alt und doch steht dem Jungtier nach seinem Auszug aus dem Gehege bereits der zweite Umzug bevor. "Der Röntgenraum in meiner Praxis ist nicht der richtige Ort für ihn", sagte Tierarzt Bernhard Neurohr. Im Internet hat "Flocke" bereits einen Platz gefunden. Das Baby hat nun auch schon seine eigene Internetseite. In der Zwischenzeit sucht der Zoo zudem an einer Möglichkeit einen Spielkameraden für die Eisbärin zu finden. Da die Chance einen Zoo mit einer weiteren Handaufzucht zu finden ist aber gering. Noch geringer dabei ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Zoo den Eisbären dann auch abgeben würde.

Augsburger Allgemeine - 11. Jan. 2008
Das Nürnberger Eisbärbaby muss alleine bleiben
Dem Eisbärmädchen im Nürnberger Zoo geht es prächtig. Während die Hoffnung auf einen Spielkamerad enttäuscht wird, steht für die Kleine der zweite Umzug an. «Der Röntgenraum in meiner Praxis ist nicht der richtige Ort für ihn», sagte Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitag. Vielleicht nimmt ihn Tierpflegerin Petra Fritz nun bei sich zu Hause auf: Sie lebt im Tiergarten und geht derzeit mit dem Babyfon am Ohr zu Bett - wenn der Baby-Bär schreit, kann sie ihm schnell Gesellschaft leisten. Drei Pfleger sollen sich künftig um die Handaufzucht des kleinen Bärenmädchens im Nürnberger Tierpark kümmern. Die Prägung auf eine Person soll so vermieden werden. Jeder der drei Pfleger, die sich rund um die Uhr um sein Wohlergehen kümmern, nennt das Bärchen anders: «Prinzessin» sagt Harald Hager, «Smilla», «Weißwurst» oder «Stinkbombe» sagt Petra Fritz und «Flocke» Horst Maußner.

sueddeutsche.de - 11. Jan. 2008
Die Leiden des Dag Encke
Es gab diesen einen Augenblick im Nürnberger Eisbären-Schauspiel, der antiken Dramatikern vermutlich nicht übel gefallen hätte. Und zwar als Peripetie, als jener Wendepunkt also im dritten Akt, an dem die Tragödie plötzlich eine ganz andere Richtung nimmt. Zwei ganz unterschiedliche Interpretationsansätze gibt es seither: Die einen - und sie sind deutlich in der Mehrzahl - feiern den Umschlag als den Beginn eines wunderbaren neuen Knut-Festspiels. In der Lesart von Zoodirektor Dag Encke aber nahm das Schauspiel in diesem einen Augenblick eine Wende ins Tragödienhafte. Am vergangenen Dienstag um die Mittagszeit musste der promovierte Biologe eine Entscheidung treffen, über die seither Fernsehsender in aller Welt jubeln. Encke trennte die Eisbärenmutter Vera, fünf Jahre alt, von ihrer gesunden Tochter, vier Wochen alt. Sogar die Grünen ließen sich wenige Stunden nach der Trennung zu der These hinreißen, die Mutter habe ihr Baby verstoßen.Eine Interpretation, die der Nürnberger Chefzoologe nie verbreitet hatte. Die Bärin habe ihr Kleines wohl deshalb aus der Höhle geschleppt, erklärt Encke, weil sie sich im Angesicht des Rummels vor dem Gehege nicht mehr sicher war, ob sie ihr Junges durchbringen kann. Bei der Suche nach einem sicheren Platz ließ die Bärin das Jungtier mehrmals aus größerer Höhe fallen. Also habe man das Junge von der Mutter trennen müssen. Wäre er nicht Zoochef, sagt der 42-Jährige, "ich hätte losheulen können".

Südwest Presse - 11. Jan. 2008
Tierpfleger nennt das Eisbären-Baby Flocke
Das Nürnberger Eisbär-Baby gedeiht unter seiner Flaschenaufzucht prächtig: Von Mittwoch auf Donnerstag nahm das kleine, weiße Bären-Mädchen 300 Gramm auf zwei Kilogramm zu, sagte ein Sprecher der Stadt Nürnberg. Inzwischen kümmern sich im Wechsel vier mit der Aufzucht von Bären erfahrene Pfleger um das Jungtier. Als Nahrung erhält es mehrmals täglich bis zu 80 Milliliter Welpenmilch. Dazwischen schläft das Bären-Baby unter einer Wärmelampe. Offiziell hat das Eisbär-Mädchen zwar noch keinen Namen. Tierpfleger Horst Mausner sagte dem Fernsehsender N 24 jedoch, dass er das Tier Flocke nenne. "Ich habe sie heute in den Händen gehabt und sie angeschaut, so schneeweiß wie eine Flocke. Für mich ist sie die Flocke", erzählte er.

Focus Online - 11. Jan. 2008
Eisbärbaby trinkt und schläft viel
Schon seit drei Tagen muss das wenige Wochen alte Eisbärenmädchen ohne seine Mutter auskommen – und schlägt sich dabei erstaunlich gut. Das Weibchen trinke und schlafe viel, berichtete Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitagmorgen im Nürnberger Zoo. Sein Gewicht liege bereits knapp über 2000 Gramm. Es bestünden aber weiterhin Risiken. So könne die Umstellung auf die Ernährung mit Kunstmilch problematisch sein. Das Interesse an der Eisbärenaufzucht sei weiterhin enorm, berichtete Tiergartenchef Dag Encke. Zahllose Menschen erkundigten sich nach dem Wohl der kleinen Bärin und machten Namensvorschläge. Der Tiergarten wolle das Interesse nutzen, um auch über die Gefährdung der frei lebenden Eisbären durch den Klimawandel aufzuklären.

Passauer Neue Presse - 11. Jan. 2008
Eisbärenbaby kriegt alle drei Stunden die Flasche
„Es ist ein absolut ruhiges und braves Baby“, schwärmt Tiergarten-Vizechef Helmut Mägdefrau. Schlafen, trinken, schlafen - das kennzeichnet den Rhythmus des Eisbärenbabys, das im Nürnberger Zoo mit der Hand aufgezogen wird. Auch die zweite Nacht ohne seine Mutter hat es problemlos überstanden. Vom Rummel drumherum bekommt die Kleine bisher nichts mit. Sie wird von der Öffentlichkeit streng abgeschirmt. Unterdessen steigt das Eisbären- Fieber à la Knut unaufhaltsam: Viele tausend Tierfreunde in Deutschland nehmen Anteil an der Entwicklung der kleinen Eisbärin. Medien aus aller Welt interessieren sich für das Bärchen.

Stuttgarter Zeitung - 11. Jan. 2008
Smilla, Flocke, Arktika Wie soll das Eisbärmädchen heißen?
Der Öffentlichkeit wird das Baby vermutlich erst nach Ostern präsentiert werden. Das Interesse ist aber jetzt schon riesig. Hunderte von Medienanfragen treffen ein. Bis aus der japanischen Hauptstadt Tokio interessieren sich Journalisten für die kleine Bärin. Viele tausende Tierfreunde aus ganz Deutschland senden Glückwünsche und Namensvorschläge.

Siegener Zeitung - 11. Jan. 2008
Eisbärenbaby «Flocke» entwickelt sich prächtig
Das kleine Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten entwickelt sich weiterhin prächtig. Die dritte Nacht nach der Trennung des vier Wochen alten Jungtiers von seiner Mutter sei sehr gut verlaufen, berichtete Tierarzt Bernhard Neurohr am Freitagmorgen.

Focus Online - 11. Jan. 2008
Ein Grashalm drückt aufs Gemüt
Nach Ansicht seiner Pfleger gedeiht das Nürnberger Eisbärenbaby unter der Flaschenaufzucht prächtig. Dem besorgten Tierarzt stinkt aber ein ausgeschiedener Grashalm.
Man beobachte die Verdauung des Eisbären-Weibchens mit Sorge, sagte Zoo-Veterinär Bernhard Neurohr am Freitag. Das Jungtier habe erst nach 72 Stunden einen Grashalm ausgeschieden, den es noch in der Höhle seiner Mutter aufgenommen haben muss. „Das zeigt, dass die Verdauung etwas langsamer funktioniert als gedacht“, sagte Neurohr. Bei allem Optimismus wies Neurohr darauf hin, dass bei der Aufzucht weiterhin Risiken bestünden.

WELT ONLINE - 10. Jan. 2008
Zeitalter der Verknutung
Uns ist ein Ersatz-Knut geboren worden. Eigentlich darf das nicht sein, denn Knut ist eine eingetragene Marke des Berliner Zoos, der sich mit dem kleinen Eisbären finanziell saniert hat. Ursprünglich hatte man in Nürnberg hart bleiben und die Aufzucht des Bärennachwuchses den Müttern überlassen wollen, auch auf die Gefahr hin, dass die ihre Jungen, wie das in der Natur immer wieder vorkommt, auffressen. Die Bärin Vilma folgte offenbar diesem natürlichen Impuls. Vera dagegen schien Mutterfreuden nicht abgeneigt zu sein – bis sie, viel zu früh, ihr Junges aus der Wurfhöhle holte und im Gehege herumtrug. Das geschah unter den Augen Dutzender von Fernsehteams aus aller Welt, von denen eines wahrscheinlich auch die Ursache für die Unruhe der Bärin war. Schon wegen des gewaltigen Image-Schadens, der im Zeitalter der Knutisierung damit verbunden wäre, ist es für einen Zoodirektor schwer, das Ethos wissenschaftlicher Tiergärtnerei gegen den Kuschel-Wahn der Öffentlichkeit zu behaupten. Man mag also Verständnis dafür aufbringen, dass die Leitung des Nürnberger Zoos mit quietschenden Reifen die Kurve gekratzt hat. Anlass zum Nachdenken über das Selbstverständnis der Zoologischen Gärten sollte das allerdings schon sein. Vielleicht ist der Legitimations-Überbau aus Wissenschaft und Artenschutz für sie doch eine Nummer zu groß. Für beides sind von Menschenhand aufgezogene Eisbären wenig ergiebig, weshalb das Erhaltungszuchtprogramm diese Art des Hochpäppelns nicht vorsieht.

PR-Inside.com - 10. Jan. 2008
«Knut II.» begeistert weltweit
Es wird bislang noch von der Öffentlichkeit ferngehalten - und dennoch ist es binnen weniger Tage zum Star avanciert: Das Nürnberger Eisbärenbaby erobert nicht nur die Herzen deutscher Tierfreunde, sondern sorgt auch im Ausland für jede Menge Pressewirbel. «Der neue Bärenstar: Knut II.», schwärmte am Donnerstag die tschechische Zeitung «MF Dnes». Von Zürich bis Ontario, von New York bis Auckland in Neuseeland: Das noch namenlose Jungtier wird medial in aller Welt gefeiert. Und die Zahl der Anfragen von ausländischen Journalisten beim Presseamt der Stadt Nürnberg steigt von Tag zu Tag.

Bild.de - 10. Jan. 2008
30 Grad! Das Eisbär-Baby braucht viel Wärme
Die kleinen Äuglein geschlossen, die Pfötchen von sich gestreckt und schön in die Decke gekuschelt. Das Eisbär-Baby aus dem Nürnberger Zoo ist sooo süß, dass sich bereits Millionen in den neuen Mini-Knut verliebt haben. Zeitungen aus der ganzen Welt berichten über den deutschen Superstar. Die erste Nacht bei den Menschen hat die 30 Zentimeter kleine Bärin gut überstanden. Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr: „Ich bin optimistisch, sie ist in guter körperlicher Verfassung.“ Drei Pfleger kümmern sich rund um die Uhr um das Baby. In der Tierklinik des Zoos hat es ein weiches Kuschel-Nest aus Heu und einer karierten Wolldecke.

Mittelbayerische - 10. Jan. 2008
Eisbär als „kleiner Star“ – aber Zoo will keinen Rummel
Es ist kaum größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt auf einer karierten Decke und nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte Eisbärenbaby ist schon jetzt der neue Star im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten Jungtieren in den vergangenen Tagen, nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt im Tiergarten allmählich die Freude über das gerettete Baby, das tüchtig trinkt und sich allem Anschein nach gut entwickelt. Doch einen Rummel, wie ihn Eisbär Knut im Berliner Tiergarten ausgelöst hat, möchte man in Nürnberg vermeiden.

openPR.de (Pressemitteilung) - 10. Jan. 2008
Tote Eisbär-Babys finden letzte Ruhestätte
Die Schicksale der kleinen Eisbären aus dem Nürnberger Zoo bewegen die Menschen. Es wird gehofft und gebangt, dass der kleine noch lebende Eisbär die kritischen ersten drei Monate übersteht. Seine beiden kleinen Artgenossen hatten keine Chance. Sie sind von Bärenmutter „Vilma“ getötet worden. MemoryGarden24 möchte in dem Trubel um den lebenden Eisbären die beiden toten Eisbär-Babys nicht vergessen. Deshalb hat Deutschlands größter virtueller Tierfriedhof eine Gedenkstätte für die Bärengeschwister eingerichtet. Die Eisbären haben ihre Gedenkstätte in prominenter Umgebung neben „Bruno der Bär“ und „Hund Daisy“ von Moshammer. Die Kondolenzbucheintragungen mit passenden Blumensträußen sind kostenlos.

Netzeitung - 9. Jan. 2008
Nürnberger Zoodirektor rechtfertigt Eisbärentod
«Wir würden an keiner Stelle anders reagieren», sagte der Nürnberger Zoodirektor. Von Tierschützern wird dies scharf kritisiert. Man solle Eisbären in Zoos weder halten noch züchten.

taz - Germany
Nürnberger Zoodirektor Encke Liebslingstier Mistkäfer
Der Zoodirektor Dag Encke wuchs selbst im Zoo auf. Er plädiert für artgerechte Aufzucht von Wildtieren. Sein Flascheneisbär soll Kommunikator im Klima-Kampf

Tagesspiegel - 9. Jan. 2008
Warum Tiere ihre Babys töten
DER FALL: Im Nürnberger Zoo hat die Eisbärin Vilma ihre beiden Ende November geborenen Jungen aufgefressen. Ein Verhalten, das im Tierreich unter Raubtieren nicht selten zu beobachten ist – Biologen nennen das im Fachjargon „Infantizid“.

WELT ONLINE - 14. Jan. 2008
Warum Eisbären ihre Kinder töten
Kannibalismus und Kindstötungen sind in der Natur nicht ungewöhnlich. Doch bei Tieren in Gefangenschaft, wie der Eisbärin im Nürnberger Zoo, gibt es für dieses Verhalten andere Ursachen. Tötet eine Eisbärenmutter ihre Babys, wie es jetzt im Nürnberger Zoo geschehen ist, scheint dies ein besonders eklatanter Fall von gestörtem Sozialverhalten zu sein.

WELT ONLINE - 12. Jan. 2008
Kein Eisbären-Nachwuchs im Zoo: Knut allein zu Haus
Knut bekommt vorläufig doch keine Geschwister. Entgegen ersten Hoffnungen seien die Berliner Eisbären-Damen Nancy, Katjuscha und Tosca doch nicht trächtig gewesen, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Sie seien deshalb wieder ins Außengehege zu Knuts Papa Lars gelassen worden. Zur ausgebliebenen Trächtigkeit der Bärinnen sagte Knuts Pfleger Thomas Dörflein: "Es ist in der Natur eben kein Wunschkonzert. Was nicht ist, ist nicht."

WDSF 11.01.2008 (undeklarierte Pressemitteilung)
Eisbären-Drama:
WDSF stellt mit Staranwalt Rolf Bossi Strafanzeige
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) stellte am Freitag aufgrund der "Eisbären-Manie" durch seinen Vorsitzenden Jürgen Ortmüller Strafanzeige gegen die Stadt Nürnberg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen die EU-Zoo-Richtlinie.


Ad-Hoc-News - 16. Jan. 2008
Nürnberger Elefantendame Yvonne
Neben der Sorge um das Eisbärenbaby treibt den Nürnberger Tiergarten derzeit auch das Schicksal von Elefantendame Yvonne um. Wie Zoo-Direktor Dag Encke am Mittwoch mitteilte, soll das 40 Jahre alte Tier in den Rostocker Zoo umsiedeln, nachdem im vergangenen August ihre fünf Jahre ältere Partnerin Kiri verstorben ist. Im Gegenzug bemühe man sich, über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Wien zwei Jungbullen oder zwei Kühe zu finden. Derzeit prüfen Rostocker Pfleger in Nürnberg, ob sie gefahrlos mit Yvonne zusammenarbeiten können. Zur gleichen Zeit laufen nach Angaben von Encke die Vorbereitungen auf eine Umstellung der Nürnberger Haltung auf «protected contact». Mit Gittern zwischen Tier und Pflegern solle die Gefährdung minimiert werden. Dazu sei auch der Bau eines neuen Elefantenhauses mit viel Auslauf nötig. Damit soll vermieden werden, dass irgendwann überhaupt keine Dickhäuter mehr in Nürnberg zu sehen sind: «Mit diesen Tieren kann man so viele Botschaften transportieren», sagte Encke.

Franken TV - 16. Jan. 2008
Tiergarten Nürnberg will weiterhin Elefanten halten
Nach dem Tod von Elefantendame "Kiri" plant der Tiergarten Nürnberg Änderungen in der Elefantenhaltung. Der Tiergarten will die Haltung von Elefanten in Nürnberg langfristig sicherstellen. Derzeit stehe kein geeigneter weiblicher Elefant zur Verfügung, um der verbleibenden Elefantendame «Yvonne» Gesellschaft zu leisten, erklärte Tiergartendirektor Dag Encke. Drei Elefantenpfleger aus Rostock sollen nun prüfen, ob«Yvonne» in den dortigen Zoo gebracht werden kann. Falls diese Nürnberg verlässt, könne die Elefantenhaltung in Nürnberg entweder durch zwei Jungbullen oder zwei Elefantenkühe ohne Zyklus weitergeführt werden. Zuvor müsse der Tiergarten allerdings auf eine andere Haltungsmethode umgestellt und umgebaut werden.


Augsburger Allgemeine - 15. Jan. 2008
Augsburger Zoo will Nashörner züchten
Augsburg Der kleine Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo war Kult und das neue Nürnberger Eisbärenbaby ist auf dem besten Weg, Kult zu werden. Da will der Augsburger Zoo nicht abseits stehen. Er schmiedet ebenfalls spektakuläre Pläne in der Tierzucht. Heuer wird eine neue Herde von Nashörnern aufgebaut. Die Aussicht auf kleine Rhinobabys lässt Direktorin Barbara Jantschke schon jetzt das Herz warm werden. Bis zum Sommer will der Zoo zwei Weibchen aus einem Schutzgebiet für Wildtiere in Südafrika kaufen - eine teure Angelegenheit. Denn die beiden Breitmaulnashörner werden inklusive Transport weit über 70 000 Euro kosten. Ab Februar läuft eine große Spendenaktion unter dem Titel "Rhino-Parade". Der Zoo will bis zu 200 große Nashörner aus Kunststoff zum Bemalen an Sponsoren aus Wirtschaft und Gesellschaft verkaufen, das Stück für 2500 Euro. Jantschke ist zuversichtlich, ausreichend Geld für den Ankauf zu bekommen.


Lübecker Nachrichten - 16. Jan. 2008
Schwerer Bandendiebstahl: Das Geschäft mit den Käuzen
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass man Dirk D. bei seinen kriminellen Machenschaften das Handwerk legte. Zum vierten Mal hatte der Mann aus Neuhaus in Niedersachsen an jenem Winterabend einen Einbruch in den Vogelpark Niendorf gewagt. Auf die Käuze hatte Dirk D. es abgesehen. Ein Freund, der drei Häuser weiter in seinem Heimatdorf wohnt, bewies dabei seine Qualitäten als williger Handlanger. Doch auch ihm wird in absehbarer Zeit der Prozess gemacht. Ebenso wie einem Holländer, dem vermeintlichen Drahtzieher des Geschäfts mit den gestohlenen Vögeln. Schwerer Bandendiebstahl - so lautete der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Insgesamt fünf Taten zwischen November 2005 und Januar 2007 werden dem Angeklagten zur Last gelegt. Einer der Einbrüche - im Februar 2006 - fand im Tierpark Berlin statt. Sechs Eulen und Käuze hatte der jungenhaft wirkende 35-Jährige hier aus den Volieren gestohlen. Nach eigenen Aussagen immer im Auftrag des Holländers, der die Vögel dann mit gefälschten Papieren gegen gutes Geld weiterverkauft haben soll. Ein Jahr und neun Monate Haft auf Bewährung, ausgesetzt auf zwei Jahre. Dazu eine Geldstrafe von 3000 Euro - so lautet das Urteil. Im Hinblick auf die Schadenswiedergutmachung "ist das nur ein Bruchteil dessen, was noch auf Sie zu kommt", gibt die Vorsitzende Richterin dem Angeklagten mit auf den Weg. "Der Rest kommt im Zivilverfahren."


RZ online - 9. Jan. 2008
Landauer Zoo lockte mehr als 165 000 Besucher an
Mehr als 165 000 zah­lende Besu­cher haben sich im ver­gan­genen Jahr im Lan­dauer Zoo die Tiere ange­schaut. 2007 sei für die Ein­rich­tung erneut ein sehr erfolg­rei­ches Jahr gewesen, teilte die Zoo­lei­tung am Mitt­woch mit. Im Jahr zuvor waren knapp 168 000 zah­lende Besu­cher regis­triert worden.

Aachener Zeitung - 14. Jan. 2008
Besucherrekord im Aachener Tierpark
Exakt 333.303 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Aachener Tierpark. Das sind rund 15 Prozzent mehr als im Jahr 2006. Der Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten. Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war neben dem guten Zoowetter im Frühjahr die steigende Attraktivität des Zoos in den letzten Jahren.

Ostseezeitung - 16. Jan. 2008
Rostocker Zoo mit Besucherrekord - Höherer Eintritt
Der Rostocker Zoo hat im vergangenen Jahr mit rund 557 800 Besuchern ein Rekordergebnis erzielt. Dies sei ein Plus von 74 300 gewesen, sagte Zoo-Chef Udo Nagel am Mittwoch in Rostock. Der Erfolg sei darauf zurückzuführen, dass sich Zoos immer mehr zu einem beliebten Ausflugsziel mit hohem Erlebnischarakter und vielen Veranstaltungen entwickelten. Allerdings habe der Zoo zu Jahresbeginn die Eintrittspreise erhöhen müssen.

Dresden Fernsehen - 10. Jan. 2008
Karakal & Co - Inventur im Dresdner Zoo
Rund 2200 Tiere gibt es im Dresdner Zoo. Da kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Damit alles stimmt, kein Tier verloren geht und alle wissen wie viel Nachwuchs es gibt, gab es auch in diesem Jahr eine Inventur. 623.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr nach Dresden. Nicht zuletzt wegen der neuen Löwenanlage. In diesem Jahr steht das nächste große Vorhaben auf dem Plan. Die Giraffenanlage soll im August fertig sein.

Hannoversche Allgemeine - 15. Jan. 2008
Calvin hat den Rüssel vorn
„Calvin“ hat seinen Titel als Schwergewicht im Zoo Hannover erfolgreich verteidigt. Der 21-jährige Elefantenbulle brachte nach Angaben des Zoos vom Dienstag bei der Tierzählung 4,3 Tonnen auf die Waage und war damit der schwerste Bewohner des Tierparks. Die zierliche Stachelmaus „Heidi“ errang dagegen den Titel in der Kategorie „Kleinstes Tier“ - sie misst nur sieben Zentimeter.

Wochenanzeiger Herford - 15. Jan. 2008
Inventur im Osnabrücker Zoo
Alle Zootiere werden im Rahmen der jährlichen Inventur gezählt, einige Schildkröten auch gewogen. Jungtiere, die ihr Geschlecht bisher nicht preisgeben wollten, wie einige Kapuzineräffchen und Krallenaffen, werden genauer inspiziert.


Dresden Fernsehen - 11. Jan. 2008
Sealife sagt Good Bye
Nachdem gestern im Zoo die Tiere gezählt worden sind, gab es heute im Sealife große Bestandsaufnahme. Die ist ganz besonders wichtig, denn es geht in die Umzugsplanungen. Ende Februar schließt Sealife in Dresden seine Pforten. Für die Mitarbeiter geht es in die heiße Phase. Jedes Tier der rund 2000 muss erfasst werden. Seit der Eröffnung im Mai 2004 gab es in Dresden zahlreiche Geburten. So gab es u.a. regelmäßig Nachwuchs bei den beliebten Seepferden, den Katzenhaien und den Rochen. Alle Versuche Sealife mit mit einem Neubau in Dresden zu halten, sind gescheitert. Nun geht es weiter nach Cuxhafen.
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Cuxhaven...

Tagesspiegel - 10. Jan. 2008
Funktioniert die Auswilderung von Zootieren?
Viele Zoos beteiligen sich an der sogenannten Erhaltungszucht. Dabei geht es darum, seltene Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, am Leben zu erhalten. Der Artenschutzexperte des WWF, Volker Homes, kann eine ganze Reihe von erfolgreichen Versuchen der Auswilderung solcher gefährdeter Tierarten nennen. Allerdings schränkt er ein: „Raubtiere wie Eisbären oder auch Tiger können nicht ausgewildert werden, wenn sie in Gefangenschaft geboren werden.“ Wenn sie sich erst einmal an Menschen gewöhnt haben, werden sie immer wieder die Nähe von Menschen suchen. Und bei den dabei entstehenden Konflikten ziehen die Tiere meistens den Kürzeren.



Planung und Bau

Volksstimme Magdeburg - 9. Jan. 2008
"Eine jetzige Übernahme hätte die Zoo-Finanzierung gefährdet"
Ursprünglich war geplant, die Grusonschen Gewächshäuser an der Schönebecker Straße ab 2008 durch die Magdeburger Zoo GmbH betreiben zu lassen. Doch bis heute befinden sich die sanierungsbedürftigen Glashäuser immer noch in städtischer Hand. Grund : Die Zoo GmbH lehnte die Übernahme der Glashäuser mit tropischem Klima im Januar ab. "Die Übernahme zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat nicht geklappt, weil sie die Finanzierung des gesamten Zoo-Projekts in Gefahr gebracht hätte ", erklärte Dr. Kai Perret. Die Schauhäuser, die unter Denkmalschutz stehen, gelten als sanierungsbedürftig. Derzeit finden beispielsweise im sogenannten Wintergarten Reparaturen am Dach statt. Eine aus dem Jahre 2005 stammende Studie im Auftrag des Kommunalen Gebäudemanagements ergab, dass eine Grundsanierung etwa 5 Millionen Euro kosten würde. So wird erst einmal zwischen Stadt und Zoo weiter über die Übernahme der Gewächshäuser verhandelt. Denn obwohl der Zoo die Tropenhäuser in Buckau jetzt noch nicht betreibt, arbeiten Zoomitarbeiter und Experten der Fachhochschule Magdeburg-Stendal an der Zukunft der Grusonschen Gebäude, in denen etwa 3600 tropische und subtropische Pflanzenarten zu besichtigen sind. Die Idee ist, die 1896 erbauten Gewächshäuser in ein Artenschutzzentrum umzuwandeln. Ab wann die Gruson-Gewächshäuser unter Zoo-Regie betrieben werden, ist derzeit noch offen.

NZZ Online - 14. Jan. 2008
Mehr Platz für die «Mutzen»
In Bern ist am Montag der Spatenstich zum neuen Bärenpark erfolgt. Gebaut wird eine neue Anlage in der Nähe des bestehenden Bärengrabens. Die Tiere erhalten mehr Platz und eine artgerechtere Umgebung. Der neue Park kostet gegen 10 Millionen Franken und wird fast vollständig durch Sponsoren und Gönner finanziert.

azonline - 14. Jan. 2008
Berner Bären haben bald ein neues Gehege
Die Bären im Berner Bärengraben erhalten bald mehr Auslauf und ein naturnahes Gehege am Aarehang. Mit dem Spatenstich ist der offizielle Baubeginn für den neuen Bärenpark gefeiert worden. Der symbolische erste Spatenstich bestand darin, dass Berns Gemeinderätin Barbara Hayoz und der Chef der Mobiliar-Versicherungen, Urs Berger, mit je einem Presslufthammer ein Loch in die Wand des Berner Bärengrabens bohrten. Durch einen Tunnel werden dereinst die Bären vom Graben in den Park gelangen. Ab Sommer 2009 steht den Bären am Aarehang, auf der anderen Seite des Tunnels, ein über 6000 Quadratmeter grosses Gehege zur Verfügung. Der Bau des neuen Parks kostet gegen zehn Millionen Franken. Finanziert wird das Projekt fast ausschliesslich mit Sponsorengeldern und Spenden.

Märkische Allgemeine
Das Freizeitbad in Lübbenau soll 2008 um eine watschelnde ...
Noch höhere Rutschen oder zusätzliche Strudel waren für uns keine Alternative, um noch mehr Gäste anzulocken“, sagt Michael Jakobs, Geschäftsführer der Lübbenauer Spreewelten GmbH. Auf der emotionalen Welle des Berliner Eisbären Knut will das Freizeitbad Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) mitschwimmen und künftig seinen Erlebnischarakter durch eine ungewöhnliche Attraktion bereichern. „Da sind wir plötzlich auf Pinguine gekommen“, erklärt Jakobs. Im nächsten Jahr sollen nun zwölf Humboldt-Pinguine zu den „festen Mitarbeitern“ im Bad zählen. „Wenn die Pinguine eine ordentliche Anlage kriegen und artgerecht gehalten werden, gibt es sicher keine Einwände“, sagt der Cottbuser Tierparkdirektor Jens Kämmerling, der einer Kooperation nicht abgeneigt wäre. Bereits mehrere ostasiatische Mandarinen-Enten aus dem Cottbuser Zoo fühlen sich im Freizeitbad wohl.




Aktionen

Ostsee Netz - 14. Jan. 2008
Sea Life sucht 'Seemannsgarn'
Seemannsgarn. Einheimische und auch Ostsee-Urlauber kennen sie alle, die fantasievollen Erzählungen von Riesenkraken und Meerjungfrauen, Seeräubern und abenteuerlichen Reisen. Das Sea Life Timmendorfer Strand sucht, abseits von diesen Märchen, „wahre Geschichten“ aus dem Leben eines Fischers oder Seemanns in der heutigen modernen Zeit. „Dieser Wettbewerb findet in Sea Life Aquarien in ganz Europa statt. Wir wollen mit dieser Aktion die besten und spannendsten Alltagsgeschichten im Leben der Fischer festhalten. Viele Menschen wissen wenig über die Arbeit auf dem Meer, abgesehen von den klassischen Seemannsgarngeschichten. Das wird sich jetzt sicher bald ändern“, so Sabine Eckert, Pressesprecherin des Sea Life Timmendorfer Strand. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge der ist 1. März 2008. Die beste Geschichte wird mit 200 Euro prämiert. Die weiteren Plätze zwei bis zehn erhalten Freikarten für das Sea Life Timmendorfer Strand.

nh24.de - 12. Jan. 2008
Bei Vollmond in den Tierpark
Reinhardswald. In der kalten, dunklen Jahreszeit sitzen die Menschen vor dem Kamin in der warmen Stube, lesen etwas und trinken vielleicht einen Tee. Was aber machen die Tiere draußen im Tierpark? Wenn der Vollmond am Sternenhimmel leuchtet und dem Tierpark ein geheimnisvolles Licht gibt, kann man so manches beobachten, was man sonst tagsüber gar nicht mitbekommen würde. Um dies zu ermöglichen, bietet die Tierparkverwaltung vom 19. Januar (Samstag) bis 22. Januar (Dienstag) täglich Vollmondführungen durch den winterlichen Tierpark an. Der erfahrene Berufsjäger und Dioramagestalter Uwe Dreyer und Jäger Dieter Sellemann vom Kreisjagdverein Hofgeismar erwarten Interessenten jeweils um 18:00 Uhr am Eingang des Tierparks, um mit ihnen gemeinsam dieses Naturschauspiel zu erleben.

Gera.de - 11. Jan. 2008
Vortragsreihe im Tierpark startet am 11. Januar
Ein Vortrag mit einem Rückblick auf das Tierparkjahr 2007 findet am Freitag, 11. Januar, 19 Uhr, im Rahmen der gemeinsame Veranstaltungsreihe des Tierparks Gera mit der Terraristischen Arbeitsgemeinschaft Deutschland e.V. (TAGD e.V.) und dem Verein der Freunde und Förderer des Tierparks Gera e.V. in der Naturlehrstube des Tierparks Gera statt. Dabei gibt es viele Informationen u.a. rund um das Baugeschehen, Wissenschaft und Forschung, die Entwicklung des Tierbestandes, Futter für die Vierbeiner und Tierarztbetreuung. Weitere Vorträge gibt es am 8. Februar zur Thematik Farben im Tierreich mit einer nächtlicher Begehung im Tierpark, am 14. März geht es um das Reich der Raubtiere sowie Hunde und ihre nächsten Verwandten und am 11. April heißt es „Tierarztsprechstunde im Tierpark“.

Gera.de - 11. Jan. 2008
Tierpark wirbt auf Reisemesse für Gunst der Besucher
Der Geraer Tierpark ist auf der Reisemesse „Urlaub 2008“ am Samstag, 19. Januar, und Sonntag, 20. Januar, von 10 bis 18 Uhr im Geraer Kultur- und Kongresszentrum präsent: Obertierpfleger Steffen Horn und ein Auszubildender des Tierparks werden an beiden Tagen im Foyer 1, am Stand 23, für der Geraer Tierpark werben. Mit dabei haben sie Infoblätter, Fotos, Plakate und viele Informationen. Wuschlige Meerschweinchen und Kaninchen sollen die Aufmerksamkeit der Besucher auf den Stand des Tierparks lenken.

Pressrelations - 16. Jan. 2008
Zoo Salzburg lässt Tiger auf die Strasse
Der Salzburger Zoo macht seit Dezember mit einer ungewöhnlichen Aktion auf sich aufmerksam: An mehreren Stellen der Stadt Salzburg bestimmen so genannte "Tigerstreifen" das Stadt- und Straßenbild. Unter dem Motto "Mehr als Zebras. Zoo Salzburg" werden die altbekannten Zebrastreifen damit um eine neue Variante bereichert - so ein Zoobesuch hat schließlich noch einiges mehr zu bieten. Genau wie die schwarz-weißen Vorbilder führen die 2,50m x 6,00 m großen gelben Streifen dabei quer über die Straßen von Salzburg. Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv - die Passanten fühlten sich nicht nur bestens amüsiert, sondern auch animiert: zum Besuch eines Zoos, in dem es immer wieder etwas Neues zu sehen gibt.

20min.ch - 9. Jan. 2008
Giftiges im Zolli-Vivarium
Im Vivarium des Basler Zoos dreht sich an der Museumsnacht vom 18. Januar alles um Gift. Im Zentrum steht das Thema Tiergifte. Weshalb von Muränen-Sushi abzuraten ist, Clownfische gern mit giftigen Anemonen kuscheln und weshalb einem von Muscheln ziemlich übel werden kann, erklärt ein Parcours durch das nächtliche Vivarium.



Nachwuchs

wupperguide - 14. Jan. 2008
Viertes Elefantenbaby im Zoo heißt "Tamo"
Ganz aus dem Häuschen waren wohl "Bongi", "Kibo" und "Tika" am zweiten Januar-Wochenende 2008. Denn in der Nacht zu Sonntag, 13. Januar 2008, war es endlich soweit: Elefanten-Dame "Sweni" erhielt Besuch vom Klapperstorch. Ein "strammer Junge" war es, der gegen 03.54 Uhr das Licht der Welt erblickte, wie der Wuppertaler Zoo voller Stolz in einer Pressemitteilung berichtet. Für die Afrikanische Elefantin "Sweni" war es dabei die erste Geburt. 641 Tage lang hatte sie ihr Junges ausgetragen, in der Nacht zum Sonntag wurde es dann schließlich geboren. Mit 97 Kilogramm und einer Schulterhöhe von etwa 90 Zentimetern ein richtiger Wonneproppen - und trotz kürzerer Tragezeit um einiges größer und schwerer als Schwesterchen Tika, die genau sechs Monate zuvor am Freitag, 13. Juli 2007, als dritter Nachwuchs bei den Elefanten im Wuppertaler Zoo geboren wurde. Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren kamen somit nun vier gesunde Kälber bei den Rüsseltieren im Tal zur Welt.

Ad-Hoc-News - 14. Jan. 2008
Elefantenbaby im Wuppertaler Zoo
Das afrikanische Elefantenpärchen Sweni und Tusker hat dem Wuppertaler Zoo Nachwuchs beschwert. Am Sonntag wurde der kleine Elefantenjunge Tamo geboren, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das Tierbaby wiege 97 Kilogramm und habe eine Schulterhöhe von 90 Zentimetern.

Stern Shortnews - 14. Jan. 2008
Freizeit: Wuppertaler Zoo meldet die Geburt eines Elefantenbabys
Am gestrigen Sonntagmorgen erblickte im Wuppertaler Zoo erneut ein Elefantenbaby das Licht der Welt. "Tamo" ("der stramme Junge") wiegt 97 Kilogramm und ist 90 Zentimeter groß.

Westdeutsche Zeitung - 13. Jan. 2008
Wieder Nachwuchs im Zoo: Elefantenfamilie komplett
Wuppertal. Kaiserwetter und ein Hauch von Frühling lockten am Sonntag hunderte Ausflügler in den Wuppertaler Zoo. Zum ersten Mal in diesem Jahr war richtig viel los zwischen den Gehegen. Beim Rundgang durch die Anlage war allerdings am Eingang zum Elefantenhaus Schluss. Ein kleines Schild bat um Verständnis für die verriegelten Türen: „Wegen einer Elefantengeburt bleibt das Elefantenhaus geschlossen“, war da zu lesen, und alle fragten sich: Ist es denn schon so weit? So weit war es am Sonntagmorgen gegen vier Uhr, als Elefantenkuh Sweni nach langen, bangen Stunden einen Elefantenbullen zur Welt brachte. Damit haben nun alle vier Wuppertaler Elefantenkühe ein erstes Mal Nachwuchs bekommen.

PR-Inside.com - 10. Jan. 2008
Nachwuchs im Giraffengehege des Dortmunder Zoos
Im Giraffengehege des Dortmunder Zoos gibt es Nachwuchs. Das Jungtier kam nach Zoo-Angaben bereits am Montag zur Welt. Die im September 2003 geborene Mutter «Rahima» sei wohlauf, hieß es am Donnerstag. Der Vater des Giraffen-Babys ist der im März 2007 verstorbene «Mugambi». Derzeit besteht die Dortmunder Giraffenherde aus drei Weibchen, einem Jungbullen sowie dem Jungtier. Der Neuankömmling ist das zweite Jungtier seit 2003 und die 22. Giraffengeburt im Zoo Dortmund insgesamt.

FR-online.de - 10. Jan. 2008
Äffchen zum Wegtragen
Nachwuchs im Zoo ist per se schon Star. Vorm Gehege der Guerezas versuchen am Donnerstagmorgen Fernsehkameras, Teleobjektive und Menschenaugen die zwei Schneebällchen zu sehen, die von ihren Müttern auf das Fürsorglichste beschützt und vor den großen komischen Aufgeregtheiten außerhalb des Zauns verborgen werden. Die zwei Hübschen sind Kikuyu-Guerezas, die am 23. und 30. Dezember zur Welt kamen. Kurz vor Heiligabend überraschte die im Jahr 2000 geborene Gashi die Zoomitarbeiter mit ihrem ersten Jungtier, kurz vor Silvester bekam die zwei Jahre jüngere Iringa ihr bereits zweites Kind. Die Nabelschnur des Kleinen blieb im Geäst hängen. Pfleger mussten das Jungtier befreien, konnten so aber schon das Geschlecht bestimmen. Dieses Äffchen ist ein Junge, bei dem anderen weiß man es noch nicht.

RP ONLINE - 10. Jan. 2008
Nichts geht über Mutterliebe
Der Zoo am Kaiserberg hat mit der Aufzucht von Jungtieren reichlich Erfahrung. Wenn es eben geht, wird hier auf Handaufzucht verzichtet. Noch in diesem Monat, spätestens Anfang Februar wird der Duisburger Zoo den jüngsten Delfin-Nachwuchs öffentlich vorstellen. Zwei Jungtiere werden sich dann in dem Becken tummeln, die seit ihrer Geburt beide von ihren Müttern und nicht durch die Hand des Tierpflegers versorgt wurden. Zum Glück, wie Duisburgs Zoo-Chef Achim Winkler anmerkt, denn auf die öffentliche Diskussion, in der derzeit sein Nürnberger Kollege wegen der Eisbär-Babys steht, verzicht er nur zu gerne. Wenn Winkler auch auf solche Diskussionen wie in Nürnberg gerne verzichtet, gegen einen „KnutBoom“ hätte er wohl weniger einzuwenden. Auch wenn die Duisburger Koala-Babys ähnlich „plüschig“ sind wie der Berliner Eisbärenjunge und damit eigentlich Garanten dafür sind, sich die Herzen der Besucher zu erobern, sie haben einen großen Nachteil: Sie sind von Natur aus einfach zu schläfrig.

inar.de (Pressemitteilung) - 10. Jan. 2008
Mit Rüsselnase voll ins Leben
Eigentlich ist er putziger als Eisbär „Knut" und hat auch mehr zu bieten: mit herabhängender Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wärmt sich neuerdings ein junger Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Die 7jährige Mutter JESSY wollte Anfang Dezember ihre Pfleger noch nicht in den verdienten Feierabend entlassen, als sie komplikationslos ihr bereits viertes Jungtier gebar.

Berliner Morgenpost - 10. Jan. 2008
Zoo-Nachwuchs in Berlin: Zwei Prevost-Schönhörnchen
Die bunt gefärbten Prevost-Schönhörnchen im Zoologischen Garten Berlin haben Nachwuchs bekommen. Die zwei gesunden Jungtiere seien an Weihnachten zur Welt gekommen und jetzt sehr gut zu beobachten, teilte der Zoo am Donnerstag mit.

Stern Shortnews - 11. Jan. 2008
Freizeit: Premiere für die Löwenbabys "Aketi" und "Aru" im Wuppertaler Zoo
Zum ersten Mal wurden die am 4. Oktober 2007 geborenen Löwenbabys "Aketi" und "Aru" de Öffentlichkeit im Zoo in Wuppertal vorgestellt. Ihre Mutter heißt Malaika, der Vater trägt den Namen Massai. Die Geburt verlief unproblematisch, teilte eine Sprecherin des Zoos mit. Eines der Raubkätzchen hat ein Gewicht von zehn Kilogramm, das andere bringt zwölf Kilogramm auf die Waage. Beide Löwenbabys können nur wenige Stunden am Tag betrachtet werden.

sz-online - 11. Jan. 2008
Zickiges aus einer heißen Liebesnacht
Sieben auf einen Streich im Chemnitzer Tierpark! Innerhalb von 24 Stunden haben gleich fünf afrikanische Zwergziegen reichlich Nachwuchs bekommen - insgesamt sieben Zicklein. Stolzer Papa aller sieben Geißlein ist der stattliche Ziegenbock Benno (5), der damit der wohl geilste Bock aus ganz Chemnitz ist.

Ostthüringer Zeitung - 12. Jan. 2008
Ein Lämmchen namens Mario
Mario tänzelt und hüpft mal vor den Füßen von Suzanne Demmer, mal dahinter, mal daneben. Oder er bummelt herum und balanciert auf den Gehwegsteinen. Wenn die junge Frau ihren Kleinen ruft, dann springt ein weißes Lamm mit schwarzem Köpfchen hervor und blickt mit seinen dunklen Augen erwartungsvoll zur großen Menschenfrau.
Mario ist ein Fastweihnachtskind, geboren sechs Tage vor Heilig Abend im Geraer Tierpark. Doch seine Zukunft wäre um ein Haar gar nicht so verheißungsvoll geworden. Mario sei nachts zur Welt gekommen, erzählt Tierinspektor Jan Bauer. Das kleine Geschöpf schlief am Morgen neben seiner Mutter, stand nicht auf am ersten Tag - und wurde so auch nicht vom Mutterschaf beachtet. Am zweiten Tag nahm die Pflegerin das Lamm in ihre Obhut.

PR-Inside.com - 15. Jan. 2008
Münchner Tierpark präsentiert zwei Zebra-Babys
Der Münchner Tierpark Hellabrunn freut sich über Zebra-Nachwuchs. Die beiden Jungtiere sollen am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein Zebra-Mädchen sei bereits kurz vor Weihnachten geboren worden und habe den Namen «Halva» erhalten. Damit habe der kleine Hengst «Hodari» eine neue Spielkameradin. Er wurde den Angaben zufolge vor rund zweieinhalb Monaten im Tierpark geboren, seine Mutter «Karina» kümmere sich «fürsorglich» um ihr Jungtier.

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 16. Jan. 2008
Kleine Nutrias locken schon
Fünf niedliche Nutria-Babys können derzeit im Tierpark der Kreisstadt beobachtet werden. Der etwa 14 Tage alte Nachwuchs zeigt schon großen Appetit. Bis Ostern hoffen die Tierpfleger auf junge Ziegen, Schafe, Maultiere, Esel und Küken. Gute Nachrichten gibt es auch von Leoparden-Dame «Mausi» : die «Seniorin» ist nach schwerer Krankheit wieder genesen.

Krone.at - 15. Jan. 2008
Hai-Dame bekommt Nachwuchs ohne Sex
Als in einem Aquarium in Ungarn plötzlich Hai-Nachwuchs da war, staunten die Betreiber nicht schlecht, denn das Weißspitzen-Riffhai-Weibchen hatte nie Kontakt mit einem männlichen Artgenossen. Zunächst stand man vor einem Rätsel, nun glauben Experten, eine Erklärung gefunden zu haben: Das Hai-Baby dürfte das Resultat einer so genannten Jungfernzeugung sein. Die auf den Namen Ibolya getaufte Hai-Dame war vor sieben Jahren in dem Aquaruim des Nyiregyhaza Centre geboren worden und dort das einzige Tier seiner Art.




Aalener Nachrichten - 11. Jan. 2008
Eisbärfieber auch in Bremerhaven
­ Mit Hilfe einer Eisbärin aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck will der Bremerhavener Zoo am Meer versuchen, Eisbären zu züchten. Die fünf Jahre alte Bärin «Victoria» traf am Donnerstag in Bremerhaven ein, teilte der Zoo mit. Nach einer Eingewöhnungsphase soll sie mit dem gleichaltrigen Bremerhavener Bären «Lloyd» zusammengebracht werden. Das Männchen gilt allerdings als rüder Geselle. Im März 2006 tötete er die Bärin «Senja» aus dem Leipziger Zoo, als sie sich einem Annäherungsversuch widersetzte.

Hamburger Abendblatt - 11. Jan. 2008
Hat Victoria bald einen kleinen Knut?
Nach ihrer Geburt am 15. Dezember 2002 war sie genauso klein, kuschelig und niedlich wie alle Eisbärenbabys. Jetzt, mit fünf Jahren und gut 300 Kilogramm Gewicht, ist Eisbärin Victoria in das Alter gekommen, in dem sie selbst für Nachwuchs sorgen soll. Deshalb verließ die Bärin gestern Morgen Hagenbecks Tierpark Richtung Bremerhaven, wo im "Zoo am Meer" Eisbären-Mann Lloyd auf sie wartet.

net-tribune.de - 12. Jan. 2008
Eisbärenzucht im Bremerhavener Zoo
Der Bremerhavener Zoo am Meer will gemeinsam mit dem Hamburger Tierpark Hagenbeck Eisbären züchten. Dafür wurde am Donnerstag die fünfjährige Eisbärin «Victoria» von der Hansestadt an die Nordsee gebracht, wie der Zoo mitteilte. In den kommenden Wochen soll sie Kontakt zu ihrem Artgenossen «Lloyd» aufnehmen können. «Bis die beiden jungen Eisbären für Nachwuchs sorgen, wird es noch eine Weile dauern, denn man muss sich ja erst mal richtig kennenlernen», teilte der Zoo mit.

Derwesten.de - 14. Jan. 2008
Bären-Hochzeit im Frühling?
Langsam durchmisst Felix mit langen Schritten sein Revier. Immer wieder bleibt er an dem kleinen vergitterten Fenster stehen, das sein Außengehege auf der berühmten Alaskaanlage in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt mit den Innenräumen verbindet. Dahinter sitzt Lara, seine neueste Angebetete. Denn der "Glückliche" ist nicht nur ein siebenjähriger stattlicher Eisbärenmann, sondern auch der Vater der Nürnberger Eisbärenbabys. Doch vom Vaterglück weiß Felix nichts, er ist vorher ausgezogen, um im Ruhrpott auf Freiersfüßen zu wandeln. Lara jedenfalls dürfte der "knackige Junggeselle" bestimmt gefallen. Und wer weiß, vielleicht kommt ja schon im Dezember auch in Gelsenkirchen ein Knut oder eine Knutine zur Welt. Die Wurfbox ist jedenfalls schon eingerichtet.

Stern Shortnews - 11. Jan. 2008
Freizeit: Dortmund: Im Zoo ist wieder ein Baumkänguru zu Hause
Nach einer Pause von zehn Jahren kann man jetzt wieder ein Baumkänguru im Zoo beobachten. Das Weibchen mit dem Namen "Lumi" ist zwei Jahre alt und wurde Ende Dezember von Melbourne nach Dortmund gebracht. Lumi soll nicht alleine bleiben und demnächst einen Partner bekommen.

Hannoversche Allgemeine - 14. Jan. 2008
Fiene fliegt nach Afrika
Es war ein Dezembermorgen wie jeder andere, als Antilopenweibchen Fiene nichtsahnend seinen Zoostall verließ und eine 2500 Kilometer lange Reise nach Afrika antreten musste. Seit Jahresbeginn grast die junge Addax-Antilope aus Hannover nun zusammen mit 21 anderen Antilopen aus Zoos in Europa und Amerika unter dem Sternenhimmel der Sahara. Fünf Jahre hatte es gedauert, bis das vom zoologischen Leiter des hannoverschen Zoos, Heiner Engel, koordinierte und unter der Schirmherrschaft der UN stehende internationale Wiederauswilderungsprojekt damit sein glückliches Ende fand.

Tages-Anzeiger Online - 16. Jan. 2008
Männliches Zebra im Zoo Zürich
Seit 1998 ein Zebra-Hengst so unglücklich stürzte, dass er sich das Genick brach, beherbergt der Zürcher Zoo keine Zebrafamilie mehr. Denn bis im Herbst 2007 versuchte der Zoo erfolglos, ein passendes Tier aufzutreiben, wie Kurator Robert Zingg heute sagte. Denn gesucht wurde nicht irgendein Hengst, sondern ein Chapman-Zebra, eine Unterart des Steppenzebras. Wegen der vielen Unterarten war die Suche laut Zingg nicht einfach. Die Lösung fand sich schliesslich im tschechischen Zoo von Liberec, mit dem gut zweijährigen Hengst «Stripes». Er soll nun zusammen mit den zwei bisherigen Weibchen für Nachwuchs sorgen. So wirklich nahe gekommen sind sich der Junghengst und die beiden Damen aber noch nicht.

inar.de - 14. Jan. 2008
Zwei Steinwälzer aus Dresden eingetroffen!
Eine hübsche und interessante Erweiterung erfuhr der Vogelbestand in der Strandvogelvoliere gleich neben dem Tierkinderzoo. Aus der letztjährigen Nachzucht überließ der Zoo Dresden dem Berliner Zoo zwei Steinwälzer, die so wunderbar zu den übrigen Strandvögeln in dieser Voliere passen!

Bild.de - 12. Jan. 2008
Ivo schnackselt fremd Mit einer Minderjährigen!
Da laust einen ja der Gorilla! Nun wird aus unserem schlaffen Affen ja noch ein Don Juan! Erst hielten alle den stattlichen Silberrücken (19, fast 190 Kilo) für schwul, dann verliebte er sich Hals über Kopf in Neuzugang Bibi (11) – nun seit mehr als einem Jahr seine Frau und Schnacksel-Partnerin. Und jetzt das: wilder Sex mit einem kleinen Mädchen, Djambala (6)! Sieben Minuten lang. Öffentlich im Affenhaus. Mehr als 20 Besucher guckten zu. Bibi musste zugucken, wie ihr Kerl sich mit der Jüngeren vergnügte.

Freie Presse - 13. Jan. 2008
Was wird aus den drei Limbacher Leomädchen?
Wohin wird es die drei Limbacher Leopardenmädchen Zita, Shira und Kaori einmal verschlagen? Diese Frage bewegt die Besucher des städtischen Tierparks. Denn bisher ist die Zukunft der am 5. August 2007 geborenen Raubtiere ungewiss. „Wohin die Tiere vermittelt werden, steht derzeit noch nicht fest“, so Bernd Schobner, kommissarischer Amtsleiter des Kulturamtes der Stadt, das den Tierpark betreut. „Wir haben bereits mit dem Koordinator des Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP) Kontakt aufgenommen.“ Michael Flügger, Tierarzt im Zoo Hamburg-Hagenbeck, wiederum setze sich mit potentiellen Abnehmern, also zoologischen Gärten und Tierparks, in Verbindung. Allerdings könne auch er über die künftige Bleibe der drei Leomädchen noch keine Angaben machen.

Kieler Nachrichten - 10. Jan. 2008
Wetterfrosch im Wildpark
Eekholt/ Großenaspe. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste durch die Mitbgründerin Theda Hatlapa, die das stellvertretend für ihren Ehemann Dr. Hans-Heinrich Hatlapa übernahm, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Theda Hatlapa zeigte sich in ihrer Ansprache dankbar und glücklich darüber, so ein starkes Team wie den Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck, die Leiterin der Wildparkschule Ute Kröger sowie die zahlreichen treuen Mitarbeiter des Parks an ihrer Seite zu haben. Viel Beifall gab es¸ als Theda Hatlapa Freiherr von Schenck als Anerkennung für seinen großartigen Einsatz für Eeholt die „Goldene Eekholt Nadel“ verlieh.
Freiherr von Schenck und Ute Kröger gaben anschließend einen Bericht über ihre Arbeit. 2007 sei für Eekholt ein sehr gutes Jahr gewesen. Mit rund 280000 Besuchern hat der Wildpark mit Abstand das beste Besucherergebnis erzielt. Vorgesehen ist eine Erweiterung des Projektgruppengeländes, erweiterte Unterbringungsmöglichkeiten für Greifvögel, des Storchenhauses und Geheges, der Sozialräume für die Wildparkmitarbeiter und vieles mehr. Im Übrigen ist der Wildpark Eekholt nach Recherchen der WAZA der einzige Wildpark in Deutschland, der heimische Amphibien hält und züchtet.

Pforzheimer Zeitung - 11. Jan. 2008
Wisentkuh vom Leid erlöst
Pforzheim. Eine 15 Jahre alte Wisentkuh ist gestern morgen im Wildpark durch einen gezielten Schuss von ihrem Leiden erlöst worden. Die alte Dame hatte seit ein paar Tagen das Futter verweigert, war abgemagert und konnte wegen Altersschwäche nicht mehr aufstehen.

Solinger Tageblatt - 11. Jan. 2008
Lama-Nachwuchs im Vogelpark
Im Tier- und Vogelpark am Hermann-Löns-Weg wird emsig gearbeitet. Für das neue Luchs-Gehege sind bereits Löcher für das Fundament in den Boden gebuddelt. In den nächsten Tagen gehen die Arbeiten weiter. „Es fehlt aber noch Material für das neue Luchs-Haus“, sagt Tierpflegerin Jeannette Heinrich. Seit Jahren schiebt der kleine Zoo einen Schuldenberg vor sich her. Es fehlen 25 000 Euro in der Kasse. „Deshalb können wir das ganze Material nicht sofort kaufen und sind auf Spenden angewiesen, vor allem auch auf Materialspenden.“ Ende vergangenen Jahres sind Schriftführer Klaus-Dieter Schönberger und die Kassiererin Irene Schönberger aus dem Vorstand des Trägervereins des Tier- und Vogelparks zurückgetreten. Es habe unüberbrückbare Unstimmigkeiten zwischen den etwa 20 Mitgliedern gegeben, berichtet Reinhold Hawranke, Vorstandsmitglied des speziell gegründeten Fördervereins. In den nächsten Wochen ist eine Mitgliederversammlung geplant, auf der ein neuer Vorstand gewählt wird, der den Tierpark nach vorne bringen soll.

Freie Presse - 16. Jan. 2008
Alle Wölfe sind wohlauf
Hirschfeld. Auf der Besucherterrasse des Bären-Wolf-Geheges im Tierpark Hirschfeld herrschte am Sonntagnachmittag Aufregung. Eine Leserin berichtete, dass zahlreiche Neugierige, übers Geländer gelehnt, beobachteten, wie einer der Wölfe, der zu einer Vierergruppe gehörte, so sehr humpelte, dass er seinen Gefährten nicht mehr folgen konnte. Außerdem wunderten sich Stammbesucher, warum die sieben Isegrime in zwei Gruppen getrennt worden sind. Als „Freie Presse“ gestern bei Tierparkleiterin Ramona Demmler nachfragte, war sie sehr überrascht: „Dass eines der Tiere verletzt sein soll, davon habe ich bis jetzt kein Wort gehört.

Märkische Allgemeine - 14. Jan. 2008
Im Wildpark Johannismühle müssen Greifvögel Übungsrunden absolvieren
Klasdorf. Auch Greifvögel müssen regelmäßig trainiert werden, um in Form zu bleiben. Im Wildpark Johannismühle haben die Übungseinheiten jetzt begonnen. Noch sind zwar ein paar Wochen Zeit, die Flugvorführungen starten erst Anfang März. Doch Bussarde, Eulen, Seeadler und Co. haben Winterspeck angesetzt. Ende Oktober des Vorjahres hatten sie ihre vorerst letzten Runden vor Besuchern gedreht. Jetzt sind die 13 Vögel in elf Arten von ihrem optimalen Fluggewicht weit entfernt.

derStandard.at - 14. Jan. 2008
Ein Jahr Tiergarten-Chefin: "Da gehört schon auch Glück dazu"
Neue Attraktionen, wetterabhängige Besucherrekorde und Nesthocker im Panda-Gehege - Dagmar Schratter, Zoo-Direktorin, im DER STANDARD- Interview.
Ich habe ein sehr gutes Jahr hinter mir, besuchermäßig und von den Nachzuchten her, das Team steht noch immer hinter mir, das alles hilft sehr dabei, den Job zu ertragen.

Limmattalonline.ch - 16. Jan. 2008
Geissbock aus Berner Tierpark ausgebrochen
Die Nase voll vom Käfig hatte am Vormittag ein Bezoar-Ziegenbock im Berner Tierpark Dählhölzli. Kurzerhand brach er aus und lief ein wenig der Aare entlang. In der Nähe des Schwimmbads Marzili wurde der Ausreisser wieder gefasst. Wie der Tierpark mitteilte, gelang es dem Ziegenbock, den zwei Meter hohen, mit einem elektrischen Draht gesicherten Zaun seines neuen Geheges zu überwinden. Damit das freiheitsliebende Tier künftig nicht wieder die Stadt Bern unsicher macht, ergreift der Tierpark Massnahmen. Vor dem jetzigen Zaun werde ein zweiter Zaun errichtet, sagte Schildger.

N24 - 14. Jan. 2008
Störche betteln um Aprikosenkuchen
Jeden Morgen und Nachmittag betteln Störche aus dem belgischen Tierpark Planckendael bei Antwerpen in einem nahen Stadtviertel um Futter. Sie klopfen mit dem Schnabel an die Fenster der Bewohner und sind auf der Suche nach Leckereien sogar schon in die örtliche Bäckerei marschiert, wie eine belgische Zeitung am Montag berichtete. "Normalerweise müssten alle Störche jetzt in Nordafrika sein, aber wegen des milden Winters und weil sie soviel zu essen bekommen, sind 40 erwachsene Störche zu Hause geblieben", erläuterte Storchenfachmann Frans Verschueren. "Kaffeeteilchen mit Aprikosenmarmelade sind ihr Lieblingsessen", sagte die Bäckerin Carine Keymolen. "Ich füttere sie normalerweise auf der Straße" - doch die Störche kamen schon dreist in den Laden, als es draußen nichts gab.

20min.ch - 13. Jan. 2008
Toni’s Zoo: Affe getreten – Gehege zu
Normalerweise können die Affen im Treibhaus von Toni’s Zoo von den Gästen frei besucht und gestreichelt werden. Weil ein Junge einen Weissbüschelaffen mit dem Stiefel getreten hatte, kann nun ein Teil der Anlage nur noch mit Führung betreten werden. Zurzeit ist das Gehege jedoch geschlossen. Weil sich die Mutter des etwa 4-jährigen Buben uneinsichtig gezeigt habe und ausfällig geworden sei, schloss er das Gehege kurzerhand. Besucht werden können die Affen jetzt nur noch mit Führung. Viele Zoobesucher sind enttäuscht über die Schliessung. Röösli überlegt sich nun, im Treibhaus eine Kamera anzubringen. «So könnten wir das Geschehen besser überwachen und das Gehege für Besucher vielleicht wieder freigeben.»

Zisch - 15. Jan. 2008
Das Affengehege ist nun für Besucher tabu
In Tonis Zoo in Rothenburg hat ein vierjähriger Bub im für Besucher frei zugänglichen Gehege mit einem Stiefel absichtlich nach einem Weissbüschelaffen getreten. Nun können Zoobesucher die Tiere nur noch durchs Gitter beobachten.

Krone.at - 14. Jan. 2008
Mega-Python
Der Columbus Zoo in Oklahoma hat für 35.000 Dollar (24.000 Euro) die längste sich in Gefangenschaft befindliche Schlange der Welt erworben. Der fast acht Meter lange Python namens "Fluffy" war im vergangenen Jahr bereits auf Leihbasis im Tiergarten, nun kaufte der Zoo das Reptil dem Besitzer ab. 1,5 Millionen Besucher lockte den Netzpython im vergangenen Jahr in den Colombus Zoo in Oklahoma. Nach langem Ringen konnte Hobby-Veterinär Bob Clark, der "Fluffy" vor zwölf Jahren erwarb, dem Werben des Tiergartens nicht mehr widerstehen und verkaufte die Schlange: "Ich liebe dieses Tier über alles. Es ist mir nicht leicht gefallen, aber ich kann das Geld gebrauchen."

taz - Germany
Der Tote-Tiere-Zoo
(die Satireseite "Die Wahrheit" der TAZ)
Im hessischen Bad Spentzer können Besucher die Natur einmal anders erleben. "Es ist ja letzten Endes immer das Gleiche mit den Viechern in normalen Zoos", weiß der Direktor der Anlage, Veterinär-Astronom Jasper Päng, zu berichten, "kaum hat man das Tier im Gehege entdeckt, schon bewegt es sich unnötig oder macht irgendwelche anderen Finessen." In Bad Spentzer hat es wahrlich keine Eile, ein Tier in seiner mehr oder minder natürlichen Umgebung zu beobachten; sind doch die Tiere im öffentlich zugänglichen Teil des dortigen Parks alle samt und sonders tot. "Besser ist das", schmunzelt Päng, "so kann man in aller Seelenruhe schauen und das Tier nach Lust und Laune abfotografieren, ohne jede Angst, dass ein Bild aufgrund allzu unerwarteter Motivbewegungen verwackelt oder sonst wie unscharf wird." Eine ebenso simple wie geniale Idee, denn so können vor allem die kleinen Zoobesucher wunderschöne Bilder knipsen, an denen sie auch Jahre später noch ihre Freude haben werden. Was aber, wenn die in ihren artgerecht gestalteten Freiluftgehegen verwesenden und verfaulenden Tierkadaver bereits nach wenigen Wochen an Attraktivität verlieren? Auch diesbezüglich hat der Trupp um Päng eine besonders pfiffige Lösung parat: In den parkeigenen Lagerhallen hegt und pflegt man in unterschiedlichen Aufzuchtstationen ein schier unerschöpfliches Sortiment von lebenden Exemplaren sämtlicher im Zoo vorkommenden Gattungen. Die werden bei Bedarf unter fachgerechter Aufsicht mit einem dicken Hammer totgemacht und dann gegen die gebrauchten ausgetauscht, so dass für den Gast stets eine ruhige und sachliche Inbetrachtnahme der gewünschten Objekte der gesamten hiesigen Fauna gewährleistet ist. Jasper Päng ist von der innovativen Kraft seines neuen Formats aufs Tiefste überzeugt.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

amersfoort.nieuws.nl - 16. Jan. 2008
Olifanten krijgen meer ruimte
Elefanten erhalten mehr Platz
Amersfoort. Die Elefantenanlage im Tierpark Amersfoort wird stark erweitert. Der Tierpark erwartet viel Nachwuchs von Elefantenbulle Alexander. Der Bulle kam Ende vorigen Jahres nach Amersfoort, um sich mit den Elefantenkühen im Tierpark zu paaren. Der Amersfoorter Bulle Sam erwies sich als zu artig für die dominanten Elefantenkühe und zog vorübergehend nach Blijdorp um. Vorläufig weiß man noch nicht, ob Alexander inzwischen dafür gesorgt hat, daß eine der Kühe trächtig ist.

amsterdam.nl - 16. Jan. 2008
Artis draait weer topjaar
Wieder Spitzenjahr für Artis
Im Jahre 2007 lockte Artis mehr als 1,2 Millionen Besucher an, fast 23.000 mehr als im Jahre 2006, und hatte damit wieder ein Spitzenjahr. Die Anzahl der Mitglieder hat ebenfalls zugenommen, genau wie die Unterstützung für Artis durch Wirtschaft, Behörden und Organisationen. Mit den romantischen ZOOmmerabenden, den Geburten von zwei Gorillababys, Servalzwillingen, einem Seelöwen und noch viel mehr Jungtieren war Artis wieder ein wichtiger Anlaufpunkt für in- und ausländische Besucher. Das schöne Wetter im März und im August trug dazu bei, ebenso die Eröffnung des renovierten, multimedialen Planetariums. Ende 2007 überschritt die Zahl der Unternehmen, die sich für eine Tier- oder Baumpatenschaft entschlossen, die magische Grenze von 100. Der Stadtbezirk Amsterdam Centrum und die Gemeinde Amsterdam sorgten daneben für eine helfende Hand für Artis und ihre ideellen Zielstellungen. Dank dieser Partner konnte Artis weiter teilnehmen an verschiedenen internationalen Naturschutzprojekten, den historischen Stadtgarten mit seinen monumentalen Gebäuden unterhalten und Unterrichtsprogramme bieten. Dank des Anwachsens und der Unterstützung kann Artis auch der Zukunft positiv entgegensehen. Anfang 2008 wird der neue monumentale Eingang übergeben. Auch eröffnet Artis dieses Jahr eine Anlage für Lemuren. Auf dieser Insel können Besucher über einen Gehweg durch die natürliche Umgebung der Lemuren laufen und diese bestaunen.

flitsnieuws.nl - 15. Jan. 2008
Zeldzame gordelvari nieuw in Aqua Zoo Friesland!
Seltene Gürtelvaris: Neu im Aqua Zoo Friesland!
Im Aqua Zoo Friesland ist eine neue Tierart angekommen - Gürtelvaris. Die zwei seltenen schwarz-weißen Halbaffen sind von heute an auf der Insel bei den Pelikanen zu bewundern. Aqua Zoo Friesland ist der einzige Zoo in den Niederlanden, der diese Tierart in seiner Sammlung hat! Die Gürtelvaris, ein Männchen und ein Weibchen, stammen aus einem französischen und einem deutschen Zoo. Für Varis ist in den europäischen Zoos ein Zuchtprogramm (EEP) gestartet. Das Zuchtbuch für Gürtelvaris wird durch den Zoo in Paris geführt. In Tiergärten leben weltweit weniger als vierzig Gürtelvaris, von denen jetzt zwei im Aqua Zoo Friesland leben. Die Gürtelvari-Population in der Natur besteht nur aus einigen Hundert Tieren, weil der Lebensraum dieser Halbaffen auf Madagaskar im Schnellzugtempo zerstört wird.

frieschdagblad.nl - 15. Jan. 2008
Aqua Zoo wint ondernemersprijs
Aqua Zoo gewinnt Unternehmerpreis
Leeuwarden - Aqua Zoo Friesland ist von der Gemeinde Leeuwarden zum Unternehmen des Jahres 2007 gekürt worden. Der Park beweist, daß es durchaus möglich ist, in dieser Region eine Touristenattraktion von Format aufzubauen, behauptet die Jury. In den zurückliegenden fünf Jahren ist die Zahl der Besucher von 40.000 auf 165.000 pro Jahr gestiegen. Ein großer Teil der Besucher kommt von außerhalb der drei Nordprovinzen. Die Jury hatte große Wertschätzung für die betriebsmäßige Herangehensweise, die besonderen Marketingmethoden, das Setzen auf Qualität und das Zeigen von Weitblick, Schwung und Durchsetzungsvermögen. Besondere Erwähnung erhielt das Bestreben, Arbeitslose oder Behinderte einzustellen.

tourpress.nl - 15. Jan. 2008
Brabantse Libémaparken houden banenmarkt
Brabanter Libémaparks halten Stellenmarkt ab
Libéma Ferienpark Beekse Bergen, Spielland Beekse Bergen und Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek halten am Sonntag, den 10. Februar, von 12 bis 16 Uhr ihren Stellenmarkt ab. Das geschieht im Restaurant des Safariparks Beekse Bergen. Für die Saison 2008 gibt es verschiedene Stellenangebote im Bereich des Gaststättengewerbes, der Attraktionen und der Bootssafari. Während des Stellenmarkts am Sonntag, dem 10. Februar, suchen Libéma Ferienpark Beekse Bergen, Spielland Beekse Bergen und der Safaripark Beekse Bergen, der in diesem Jahr vierzig Jahre besteht, begeisterte Mitarbeiter für die Verstärkung des Team in der kommenden Saison. Von 12 bis 16 Uhr sind Parkmitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen anwesend, um Interessierte über die Tätigkeiten, die sie möglicherweise verrichten können zu informieren.

dierennieuws.nl - 14. Jan. 2008
Apenheul-IVN Erwtensoeptocht zondag 27 januari
Erbsensuppentour von Apenheul und IVN am Sonntag, dem 27. Januar
Die traditionelle Erbsensuppentour, eine Kooperation zwischen Apenheul und IVN, ist wieder im Anmarsch! Am letzten Januarsonntag, dem 27. Januar 2008, findet schon wieder die 22. Ausgabe dieser erfolgreichen und geselligen Tour im Apeldoorner Park Berg en Bos [Berg und Wald] statt. Jedes Jahr ähnelt es wieder einem großen Vergnügen, eine winterliche Wanderung, Essen und Trinken und einen Besuch der Affen von Apenheul zu kombinieren. Und obwohl Apenheul im Winter geschlossen ist, öffnet der Park ausnahmsweise an diesem Wintersonntag. Zwischen 13 Uhr und 16.30 Uhr (Achtung: 15.30 Uhr letzter Kartenverkauf), haben Sie Zugang für den Sondereintrittspreis von fünf Euro. Apenheul öffnet nur speziell wegen dieser Erbsensuppentour am Sonntag, dem 27. Januar, seine Pforten. Ab Montag, den 17. März 2008, ist der Park wieder täglich geöffnet von 9.30 bis 17 Uhr, Siehe www.apenheul.nl für mehr Informationen.
[IVN = im Mai 1960 gegründet als Organisation Instituut Voor Natuurbeschermingseducatie (Institut für Naturschutzerziehung), seit 1992 heißt die Organisation: IVN Vereniging voor natuur- en milieueducatie, (IVN Verein für Natur- und Umwelterziehung) -siehe http://www.podiumonline.nl/index.php?item=4511]

zibb.nl - 12. Jan. 2008
Studie naar chimpansees in Burgers' Zoo
Schimpansenstudie in Burgers' Zoo
Arnheim. Die Niederländische Abteilung des amerikanischen Jane Goodall Instítuts beginnt im März dieses Jahres mit der Beobachtung der Schimpansengemeinschaft in Burgers' Zoo in Arnheim. Das Zusammentragen von Daten ist Bestandteil des weltweiten Projekts ChimpanZoo. Mit ChimpanZoo wird neues Wissen angesammelt über das Verhalten der Affen, die ernsthaft gefährdet sind. An diesem Projekt arbeiten zwanzig Zoos der ganzen Welt mit. Freiwillige erhalten eine Ausbildung, um die Affen beobachten zu können. Mit den Daten können auch die Lebensbedingungen von Schimpansen in Gefangenschaft weiter verbessert und bereichert werden, so Jane Goodall Nederland. Die Schimpansengemeinschaft in Burgers' ist weltberühmt, weil der Arnheimer Zoo in den 1970er Jahren als erster eine Affengruppe frei auf einer Insel leben ließ.

trouw.nl - 12. Jan. 2008
Kinderen kiezen foto ijsbeer Knut als de beste
Kinder wählen Foto von Eisbär Knut als das beste
Ein Foto, das den kleinen Eisbären Knut zeigt, wurde am Samstag von der Pressefoto-Kinderjury zum besten Pressefoto des vorigen Jahres gewählt. Die Kinder achteten auf die Ausstrahlung der Fotos und die Geschichte dahinter, erläuterte ein Sprecher des Organisators Krant in de Klas [Zeitung in der Schulklasse]. Britta Pedersen machte das Gewinnerfoto und die Zeitung Nederlands Dagblad sandte das Foto ein. Die Jury bestand aus 24 Schülern von 10 bis 12 Jahren aus dem ganzen Land. Die Fotos wurden eingesandt von landesweiten und regionalen Tageszeitungen. Krant in de Klas wählte kurz darauf achtzig Nachrichtenfotos in fünf Kategorien aus. Bereits im vorigen Jahr kürte die Jury ein Tierfoto als Gewinner. Damals war es ein Foto von einem Hund, der von seinem Herrchen mißhandelt worden war.

Algemeen Dagblad - 12. Jan. 2008
Bokito maakt kans op Zilveren Camera
Bokito macht Silberne Kamera möglich
Rotterdam. Ein Foto von einem schuldbewußt aussehenden Bokito, beobachtet von zwei Kindern, die von der Glasscheibe reflektiert werden. Dieses Prachtfoto bringt dem Rotterdamer freiberuflichen Fotografen Jan de Groen (26) vielleicht die prestigeträchtige "Silberne Kamera" ein. De Groen, der regelmäßig für diese Zeitung arbeitet, freut sich darüber, daß er nominiert worden ist. Über den Gewinn will er nicht spekulieren.

destentor.nl - 12. Jan. 2008
Uniek in Europa, gewoon in Borculo
Einmalig in Europa, gewohnt in Borculo
Borculo. Leicht schwitzend bahnst du dir deinen Weg durch den Dschungel. Schau dort nach links, dort ist ein Kolibri lautlos in der Schwebe. Nektar trinkend aus einer Orchidee. Hei, er legt auch noch den Rückwärtsgang ein. Wie kann er das jetzt? Und dort. Der prächtige Schmetterling. Ist das nicht der berühmte Segelfalter? Aber komm, wir gehen nach draußen. Gehen wir erst die Loris füttern und danach uns gruseln bei den Fledermäusen. Das soll bald alles möglich sein in Butterfly World Borculo. Hè?! Borculo? Das kann man noch nicht einmal alles im Schmetterlingsgarten des Tierparks in Emmen. Ja, vielleicht im Papiliorama. Aber dann mußt du doch wahrlich in die Schweiz, nach Neuchâtel. "Aber wenn es genauso sein kann, werden wir ein bißchen größer. Wir werden hier etwas Irres hinsetzen. Wirklich einmalig in Europa", sagt Sprecherin Bernou Wagenaar von Zodiac Zoos. Die Pläne für das Erholungsgebiet Hambroek sehen als Herzstück eine vierzig Meter große gläserne Kuppel vor, Butterfly Dôme. Das wird die Domäne der Schmetterlinge in allen Arten und Größen, von Atlasspinnern bis zu fluoreszierenden Morphinae, aber auch für fliegende Hunde und Kolibris sowie eine Fülle tropischer Pflanzen, von Passionsblumen bis hin zu fleischfressenden. Die Pläne stecken noch in den Kinderschuhen, betont Wagenaar. So gibt es Ideen, um eine besondere Bienenhaltung anzusiedeln und zurückzugehen in die Urzeit, u.a. mit Modellen von Dinosauriern. Aber das Pläneschmieden hört nicht auf mit der Butterfly World. Wenn es nach Zodiac Zoos geht, wird auch der Rest von Het Hambroek neu gestaltet. So müßte etwas getan werden mit dem heutigen Hotel-Restaurant Berkelpalace, zum Beispiel durch seine Erweiterung um ein Pfannkuchenrestaurant. Aber es wird auch gedacht an ein Besucherzentrum rund um Natur und Umwelt und neue Aktivitäten auf dem und rund um das Wasser, wie ein Kanu- und Yachthafen, ein Spielgarten, Tennisplätze und Picknickstellen. Am konkretesten ist bisher noch der Plan für 75 Ferienwohnungen.

radio2.be - 11. Jan. 2008
POLITIE IN DE ANTWERPSE ZOO
Polizei im Antwerpener Zoo
Schlangen fangen, oder Skorpione, oder Vogelspinnen - es gehört ab und an zu den Aufgaben eines Polizisten. Weil einem dabei ein bißchen Bange werden kann, sind die Polizisten gestern im Antwerpener Zoo gewesen, zu einem Lehrgang, in dem sie den Umgang mit exotischen Tieren lernen!

gelderlander.nl - 11. Jan. 2008
2007 goed jaar voor Burgers'
2007 war ein gutes Jahr für Burgers' Zoo
Arnheim. Burgers' Zoo schaut zufrieden zurück auf das Jahr 2007, in dem mehr Besucher kamen und der Zoo massiv erweitert wurde. Die Ostafrikasavanne wurde ordentlich vergrößert und es entstand ein modernes Kongreßzentrum - das "Safari Meeting Centre". Im zurückliegenden Jahr besuchten 1.505.000 Gäste den Arnheimer Tierpark, 2006 waren es 1.465.000 Besucher. Die Anzahl von Gästen, die aus geschäftlichen Gründen kamen, nahm im Vergleich zu 2006 um 100% zu. Der Besucheranstieg ist vor allem dem guten Sommer zu verdanken, der im Gegensatz zu 2006 nicht zu heiß und auch nicht zu naß war. Das kräftige Ansteigen der Gästezahl, die geschäftlich bedingt war, hängt mit der Eröffnung des Kongreßzentrums zusammen. Im vergangenen Jahr schlüpften in Burgers' Zoo erneut Hyazintharas, eine Papageienart, die in der freien Natur ernsthaft gefährdet ist. Der zehnte Stachelrochen wurde in Burgers' Ozean geboren und es kamen zwei junge Erdferkel zur Welt. Dank der Geburt von vier Giraffen und sieben Zebras verfügt der Tierpark zur Zeit über die größte Rothschildgiraffenherde und die größte Grantzebraherde in Europa. Burgers' Zoo erhielt in diesem Jahr zwei verwahrloste Elefanten, die von den deutschen Behörden in einem deutschen Zirkus beschlagnahmt wurden. Die Tiere gehen schwer vorwärts und Burgers' hofft, diese mit den zwei "Ureinwohnerinnen" integrieren zu können.

gelderlander.nl - 11. Jan. 2008
Bokito verslaat Burgers'
Bokito besiegt Burgers'
Arnheim. Zum erstenmal ist der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam vorbeigezogen an Burgers' Zoo in Arnheim - in bezug auf die Besucherzahlen. Einem Sprecher zufolge hat das alles zu tun mit Gorilla Bokito, der ganz viele Menschen nach Rotterdam gelockt hat. Im Jahre 2007 besuchten mehr als anderthalb Millionen Besucher Burgers'. Blijdorp empfing 50.000 Mensche mehr. Burgers' Zoo ist nach dem Freizeitpark Efteling schon seit Jahren die am besten besuchte Tagesattraktion der Niederlande. Im Jahre 2007 steht Blijdorp auf dem zweiten Platz. Beide Zoos hatten im vorigen Jahr mehr Besucher als in den Jahren davor.

m-fm.nl - 10. Jan. 2008
Toename bezoekers Burgers' Zoo
Mehr Besucher in Burgers' Zoo
Arnheim. Burgers' Zoo in Arnheim hat voriges Jahr mehr als 1,5 Millionen Besucher gehabt. In bezug auf 2006 sind das 40.000 mehr. Laut Tierpark ist dieser Anstieg eine Folge des günstigen Sommers. Daneben hat das neue Safari Meeting Centre vor allem mehr Besucher angezogen, die aus dienstlichen Gründen kamen. Trotz des Anstiegs ist Burgers' Zoo nicht mehr der populärste Zoo in den Niederlanden. Das ist der Tiergarten Blijdorp.

nos.nl - 10. Jan. 2008
Blijdorp meest bezocht
Blijdorp am meisten besucht
Jahrelang gingen die meisten Menschen in Burgers' Zoo in Arnheim. Aber jetzt nicht mehr, denn zum erstenmal in Jahren kriegte der Tiergarten Blijdorp die meisten Besucher. Der Tiergarten Blijdorp ist der Zoo, in dem Bokito lebt. Viele Menschen denken, daß durch all das Getue mit dem Gorilla viel mehr Besucher in den Rotterdamer Tiergarten gingen. Etwa anderthalb Millionen Menschen besuchten voriges Jahr Burgers' Zoo. Blijdorp kriegte 50.000 mehr. Bedingt durch das warme Wetter 2007 gingen in den Niederlanden viel mehr Menschen in einen Zoo.

trouw.nl - 10. Jan. 2008
Meer bezoek voor Blijdorp, maar niet door Bokito
Mehr Besuch für Blijdorp, aber nicht durch Bokito
Der Tiergarten Blijdorp war voriges Jahr der populärste Zoo in den Niederlanden. Der Rotterdamer Tiergarten zog voriges Jahr fast 1,6 Millionen Besucher an und übertraf damit die Besucherzahl von Burgers' Zoo in Arnheim. Zwischen den zwei Zoos ist es jedes Jahr wieder ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel um den ersten Platz, wenn es um das öffentliche Interesse geht, sagt ein Sprecher von Burgers' Zoo. Die Besucherzahl von Burgers' Zoo stieg voriges Jahr um 40.000 Besucher auf etwas mehr als anderthalb Millionen, aber blieb hinter der vom Tiergarten Blijdorp. Daß der Tiergarten in Rotterdam es besser machte, kommt nach eigenen Angaben durch die Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahrs. Blijdorp bestand voriges Jahr 150 Jahre. Der Bokito-Zwischenfall hatte laut Sprecher keine extra Sogwirkung. "In den Wochen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito aus seinem Gehege zog der Zoo nicht auffallend mehr Besucher an." Das würde bedeuten, daß die Zoos in Rotterdam und Arnheim im folgenden Jahr vermutlich erneut die Plätze tauschen. Burgers' Zoo feiert im kommenden Jahr das 95-jährige Bestehen und hat vor, sich als Publikumsmagnet zu profilieren.

omroepbrabant.nl - 10. Jan. 2008
Safaripark Beekse Bergen wil uitbreiden
Safaripark Beekse Bergen will sich vergrößern
Hilvarenbeek. Der Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek will neue Tiere anschaffen und Gehege bauen. Im Juni besteht der Park vierzig Jahre. Noch vor dem Jubiläum will der Tierpark Flußpferde seiner Sammlung hinzufügen. Im kommenden Jahr sollen die Tiere im Park Gesellschaft kriegen von Kudus und Bongos, die beide zur Familie der Antilopen gehören. Auch für den nächstgelegenen Ferienpark bestehen Erweiterungspläne. So will das Unternehmen im kommenden Jahr 42 Chalets und zwei große Gruppenbungalows bauen. Beekse Bergen hat noch keine Zustimmung erhalten von der Gemeinde Hilvarenbeek. Es ist die Rede von einem guten gegenseitigen Kontakt.

rtl.nl - 10. Jan. 2008
Concurrent geeft gorilla de schuld
Konkurrent gibt Gorilla die Schuld
Blijdorp hat zum erstenmal mehr Besucher angezogen als Burgers' Zoo. Fast 1,6 Millionen Menschen besuchten den Rotterdamer Zoo im zurückliegenden Jahr, 50.000 mehr als in Burgers' Zoo in Arnheim gingen. Auf der Liste der gut besuchten Attraktionen steht Efteling all die Jahre ganz oben. Blijdorp kam 2007 auf den zweiten Platz, Burgers' Zoo auf den dritten. Daß Blijdorp soviel populärer war, kommt laut Burgers' Zoo durch die Flucht des Gorillas Bokito. Übrigens hatten beide Zoos mehr Besucher als 2006.

borculo.nieuws.nl - 10. Jan. 2008
Zodiac Zoos onderzoekt in 2008 of vestiging van dierentuin bij Hambroekplassen Borculo haalbaar is
Zodiac Zoos untersucht 2008, ob Errichtung eines Zoos im Erholungsgebiet Het Hambroek bei Borculo realisierbar ist
Bürgermeister und Beigeordnete haben mit Zodiac Zoos eine Vereinbarung getroffen. Zodiac Zoos kriegt 2008 die Möglichkeit, die Realisierbarkeit der Pläne zu untersuchen. Zodiac Zoos strebt danach, das Gebiet rund um die Hambroekseen weiter zu entwickeln zu einer besonderen vielseitig nutzbaren Erholungseinrichtung. Durch Zodiac Zoos ist eine Gesamtvorstellung umrissen für die Einrichtung von Het Hambroek mit einer Fläche von ungefähr 70 ha inclusive der Gewässer.

dierennieuws.nl - 10. Jan. 2008
1.900 Kilo centraal tijdens neushoornweek in Safaripark
1.900 kg im Mittelpunkt während der Nashornwoche im Safaripark
Das Nashorn spielt in den Karnevalsferien die Hauptrolle während einer Suchtour und einer Bussafari. Der Safaripark Beekse Bergen organisiert während der Karnevalsferien die Nashornwoche. Von Samstag, den 2., bis einschließlich Sonntag, den 10. Februar, hat das Nashorn eine Hauptrolle im Afrika-Wildpark zu Hilvarenbeek. Während der Nashornwoche wird bei einer Bussafari extra Aufmerksamkeit aufgewandt für das große Tier. Kinder können auch eine Suchtour machen mit verschiedenen Fragen über das Nashorn, Nashornkot festhalten und ein echtes Horn fühlen. Der vierzig Jahre bestehende Safaripark Beekse Bergen organisiert während der Karnevalsferien, die stattfinden vom 2. bis einschließlich 10. Februar, eine Themenwoche rund um die Nashörner, die im Park leben. In den Ferien können die Besucher, die eben mal dem närrischen Treiben in dem nahegelegenen Tilburg entkommen wollen, während der Bussafari alles erfahren über diese Tierart, von der das Weibchen schon schnell mal etwa 1.900 kg wiegt. In den Safaribussen, versehen mit Bildern von Leopard, Giraffe oder Zebra, erzählen Ranger von den Lebensgewohnheiten dieser Tiere. Im Besucherraum des Nashornstalls ist ein Sachkundiger anwesend, der etwas über die Tiere erzählt. Außerdem können Kinder getrockneten Nashornkot berühren, um so zu erfahren, was ein Nashorn so alles frißt. Parallel dazu steht eine spezielle Nashornsuchtour auf dem Programm und es gibt die Möglichkeit, einmal ein Horn des Tieres fühlen zu können. Safaripark Beekse Bergen ist im Februar geöffnet von 10 bis 16.30 Uhr. Eintrittskarten (11,50 Euro) sind unter anderem erhältlich über die Website www.beeksebergen.nl.


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

nnov.kp.ru - 16. Jan. 2008
Нижегородцы год смогут ходить в зоопарк бесплатно
Ein Jahr können die Einwohner von Nishnij Nowgorod den Zoo gratis besuchen
Ein Park der lebenden Natur "Limpopo" wird diesen Sommer in Dsershinsk [Oblast Nishnij Nowogorod in Rußland] eröffnet. Das wird im direkten und übertragenen Sinne eine Filiale des Zoo gleichen Namens in Nishnij Nowgorod, der im Park Sormowo gelegen ist und mehr als 200 Tierarten beherbergt. "Die Initiative für die Schaffung des Parks in der Stadt der Chemiearbeiter ging vom Dsershinsker Oberbürgermeister Wiktor Portnow aus", teilte Aleksandr Dawydow mit, der stellvertretende Direktor des Tierparks "Limpopo". Die Fläche des künftigen Parks beeindruckt - das sind ungefähr 17 ha Land. Alle Bäume auf diesem Gelände werden erhalten, die Volieren für die Tiere werden ihren Platz direkt zwischen ihnen finden, die Tierunterkünfte werden hoch und geräumig sein", sagt Aleksandr Dawydow. "Das wird kein Zoo sein, sondern ein wirklicher Park der lebenden Natur, wo man den ganzen freien Tag verbringen kann, ohne sich zu langweilen." Die Eröffnung des Parks ist für den Sommer dieses Jahres geplant. Seine ersten Bewohner kommen aus dem Zoo "Limpopo" der Stadt Nishnij Nowgorod - Wisente, Nasenbären, Waschbären, kanadische Wölfe, Känguruhs und Füchse. Schmuckstück des Parks wird die einjährige Kamelstute Marta sein, die vor weniger als einem Jahr in Nishnij Nowgorod geboren wurde. Neben den Volieren finden Attraktionen für Kinder und Familien ihren Platz. "Das erste Jahr wird der Eintritt in den Zoo frei sein", sagte man uns im "Limpopo". "Zur Eröffnung des Parks der lebenden Natur bringen wir unbedingt ein für die Oblast Nishnij Nowgorod einmaliges Tier mit. Welches das sein wird? Das soll eine Überraschung für die Bewohner von Nishnij Nowgorod werden."

interfax.ru - 12. Jan. 2008
В Ивановском зоопарке родился медвежонок, который станет циркачом
Im Zoo Iwanowo wurde ein Bärenjunges geboren, das einmal Zirkusartist wird
Iwanowo. Im Zoo der Stadt Iwanowo gab es den ersten Nachwuchs in diesem Jahr - bei den Braunbären. Das teilte der Kurator der Tiersammlung des Zoos Maksim Koslow mit. Er erzählte, daß es schon das vierte Jungtier des 14-jährigen Bären Bori und der neunjährigen Bärin Lada ist. Anfang März wird das Jungtier von den Eltern getrennt, da seine Zukunft bereits feststeht: wie auch seine drei Brüder wird er ein Zirkusartist.

vesti.ru - 12. Jan. 2008
В Уфе спасают от гибели тигрят
In Ufa werden Tigerjunge vor dem Tode gerettet
"Babyboom" in einem Wanderzoo, der zu Gast in Ufa ist. Nachwuchs wurde gleich in drei Raubtierfamilien erwartet: bei Tigern, Löwen und Leoparden. Trotz der starken Fröste, die in der Gegend anhielten, fühlen sich die Kleinen und ihre Mütter gut und sie nehmen sichtbar an Gewicht zu. Doch gibt es auch eine unangenehme Mitteilung: Die Amurtigerin Astra kümmerte sich nicht um ihre Jungen, hier kamen Zoomitarbeiter zu Hilfe, die den neugeborenen Tigern bei sich zu Hause Obdach gewährten. Einen derartigen "Babyboom", wie in diesem Jahr, gab es hier noch nie. Zuerst gab es Nachwuchs bei den Löwen, ein halbes Jahr später bei den Leoparden. Geplante "Gastspiele" wurden abgesagt.

yuga.ru - 11. Jan. 2008
Лебедей, тяжело переносящих холод, привозят для реабилитации в океанариум Краснодара
Schwäne, die die Kälte schwer vertragen, wurden zur Reha in das Ozeanarium Krasnodar gebracht
In das Krasnodarer Ozeanarium wurden schon drei Schwäne gebracht, die Schwierigkeiten hatten im Zusammenhang mit den starken Frösten am Kuban. "Aus verschiedenen Gegenden der Region wurden drei Vögel zu uns gebracht, die von Menschen auf Gewässern �aufgesammelt' wurden. Einer der Schwäne hatte die Füße erfroren und wir konnten ihn nicht retten", teilte der Direktor des Ozeanariums, Sergej Sarkisjanz, mit. Seinen Worten nach werden am 11. Januar noch zwei Vögel gebracht, die eine Rehabilitation nötig haben. "Ich bin sicher, daß es in der ganzen Region so ist: Leute, welche die Bedingungen dafür haben, retten Vögel, denn diese brauchen jetzt dringend Hilfe. Diese Schwäne, die zu uns gebracht werden, sind nur eine kleine Anzahl jener Vögel, die unter den Frösten leiden", sagte S. Sarkisjanz. Er fügte hinzu, daß die Vögel, wenn es wieder wärmer wird und sie sich erholt haben, in die freie Natur entlassen werden.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien, Hoher Norden

wwf.ru - 16. Jan. 2008
Мешает ли заповедное плато Укок экспорту газа в Китай?
Stört das Naturschutz-Plateau Ukok den Gasexport nach China?
Der WWF lädt am 19. Januar ein zur Eröffnung der Fotoausstellung "Plateau Ukok", während der Unterschriften gesammelt werden für eine Petition an Dmitrij Medwejew, 1. stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Russischen Föderation und Vorsitzender des Rates der Direktoren der Offenen Aktiengesellschaft "Gasprom", für die Erhaltung des Plateaus, durch welches "Gasprom" plant, eine Gasleitung zu legen.

vesti.ru - 14. Jan. 2008
В челябинский зоопарк привезли жениха для японской макаки
Ein Bräutigam für die Japanmakakin des Tscheljabinsker Zoo
Der Zoo Tscheljabinsk ist in Erwartung einer großen Liebe. Der Japanmakakin Toscha wurde Freund Tschip zugesellt. Jetzt träumt die Schönheit mit dem dichten und weichen Fell nur von einem: von der "Hochzeit" mit dem "Ausländer" - Tschip stammt aus Berlin.

izvestia.ru - 11. Jan. 2008
Белая тигрица из Испании нашла себе пару на Урале
Weiße Tigerin aus Spanien fand Gefährten für sich im Ural
Eine spanische Tigerin mit dem Namen Hindu traf im Zoo Jekaterinburg ein, um die winterliche Muße des hier lebenden weißen Tigers zu verschönern und mit diesem ein Paar zu bilden. Wie heute im Zoo mitgeteilt wurde, befindet sich die anderthalb Jahre alte Raubtierbraut zur Zeit in Quarantäne, die bis Ende Januar verlängert wird. "Die Tigerin erträgt standhaft die Fröste im Ural, doch der südlichen Futterration der Raubkatze, die im wesentlichen aus Hühnern besteht, wurde Rindfleisch hinzugefügt, damit sie wohlgenährter wird", erklärte man im Zoo. "Wir haben mitgelitten, wie die Spanierin sich an das Klima im Ural anpassen wird, doch alles ging gut. Hindu macht keinen Radau, verhält sich sehr ruhig", bemerkte die Leiterin des Zentrums für Wissenschaft und Bildung des Jekaterinburger Zoos Swetlana Polenz. Sie erzählte, daß der Zoo über ein Jahr lang eine Gefährtin suchte für den bereits vorhandenen Tiger, denn entweder die Bewerberin war zu nahe mit ihm verwandt, oder sie paßte vom Alter her nicht zu ihm. "Jetzt �beschnuppern' die Tiere einander durch das Gitter. Wenn wir eine deutlich sichtbare Paarungsbereitschaft bemerken, beginnen wir sie zusammenzubringen, um weiteren Nachwuchs zu erhalten", erzählte Polenz. Nach Angaben des Jekaterinburger Zoos sind weiße Tiger äußerst seltene Tiere. Gegenwärtig werden auf der Welt nicht mehr als 120 Individuen gezählt, von denen sechs in russischen Zoos leben (in Moskau, Jekaterinburg und Nowosibirsk), informiert ITAR-TASS. Der zwei Jahre alte weiße Tiger Radshchan, der heute in Jekaterinburg lebt, wurde in Moskau geboren. Die bisher letzte Tigergeburt im Ural gab es vor zehn Jahren.

chel.kp.ru - 11. Jan. 2008
Челябинский зоопарк обзавелся экзотическими животными
Tscheljabinsker Zoo schaffte sich exotische Tiere an
Bald können die Besucher sich ergötzen am Anblick eines Faultierpärchens, von Paka und Wickelbär. Die Letzteren gibt es übrigens nicht einmal im Moskauer Zoo. "Alle Tiere stammen aus Südamerika", hieß es im Zoo Tscheljabinsk. "Alle sind sie das rauhe Klima im Ural nicht gewöhnt. Deshalb wurde beschlossen, den Exoten das Gebäude des ehemaligen Terrariums zu geben. Doch können sie erst nach der Quarantäne in ein neues Gebäude einziehen."

krsk.kp.ru - 11. Jan. 2008
В красноярском зоопарке звери греются в теплых вольерах
Im Krasnojarsker Zoo wärmen sich die Tiere in beheizbaren Volieren auf
Im Zoo "Rojow rutschej" werden die Tiere fürsorglich vor der Kälte geschützt. Tiere, die keinen Frost vertragen, leben jetzt in beheizbaren Tierhäusern. "Draußen befinden sich jetzt alle Eulen, alle Seeadler, der Kuttengeier, die Steppenadler, Birkhühner, Spechte und andere", sagt der Vizedirektor des "Rojow rutschej" Jurij Machrow. "Sie sind unser rauhes Klima gewöhnt. Froh über das Frostwetter sind Eisbär und Füchse. Die jungen Tiger und ihre Mutter wälzen sich im Schnee. Wenn es ihnen kalt wird, verstecken sie sich in ihren Gebäuden. Bei den Leoparden begann die Paarungszeit."

apiural.ru - 11. Jan. 2008
Порции пищи для питомцев зоопарка, содержащихся на улице, увеличены в связи с морозной погодой
Erhöhte Futterportionen bei Frostwetter für in Außenanlagen gehaltene Zootiere
Jekaterinburg. Die Tiere des Jekaterinburger Zoos, die in den Außengehegen gehalten werden, erhalten in diesen frostigen Tagen Nahrung "nach einem verstärkten Programm". Wie in der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoo zu erfahren war, werden die Futterportionen für die Großraubtiere um 20% erhöht, für die kleinen Zoobewohner aber, insbesondere die Marder, gleich um 50%. Die Pfleglinge erhalten mehr Fleisch, damit ihr Organismus so leicht wie möglich die Kälte übersteht. In den "Winterquartieren" leben jetzt die Tiere nördlicher Breiten - Pumas, Schneeleoparden, Luchse, Wölfe, aber auch Greifvögel.

tomsknews.com - 11. Jan. 2008
В северском зоопарке верблюд во время кормления напал на сотрудницу
Im Zoo der Stadt Sewersk attackierte ein Kamel während der Fütterung eine Mitarbeiterin
Im Zoo Sewersk griff ein Kamel während der Fütterung eine Mitarbeiterin an. Mit schweren Verletzungen wurde diese in die Reanimation gebracht, die Ärzte kämpfen weiter um ihr Leben. "Das Tier warf sich auf die Mitarbeiterin während der Fütterung, als diese ihm den Rücken zuwandte. Ihr Körper erwies sich buchstäblich zerfetzt", heißt es in einer Mitteilung. Der Zwischenfall geschah vor den Augen von Zoobesuchern, von denen einer in dieser Zeit die Tiere mit einer Videokamera filmte. Mit Hilfe dieser Aufnahmen hofft man jetzt, die Kette der Ereignisse wiederherzustellen. Die Ergebnisse der Überprüfung werden in der kommenden Woche bekannt, verspricht man in der Sewersker Staatsanwaltschaft. Eine dienstliche Überprüfung gibt es auch im Zoo selbst. Kamel Jaschka befindet sich jetzt in seinem Gehege. Es lebt schon zehn Jahre im Zoo. Nach den Worten anderer Zoomitarbeiter hat sich das Tier niemals durch Aggressivität ausgezeichnet.
[Jaschka ist eine Koseform des Namens Jakow, es könnte also ein Kamelhengst gewesen sein; aus einem Kommentar vom 13. Jan. zu diesem Artikel: "an die Redaktion: unklar, woher die Information über die Videoaufnahme stammt. Während des Zwischenfalls gab es keine Zeugen, das Bild wird zusammengesetzt aus den Worten der Verletzten"]

wwf.ru - 14. Jan. 2008
Теперь �Медвежий патруль» оберегает не людей от медведей, а медведей от людей
Jetzt schützt die "Bärenpatrouille" nicht die Menschen vor den Bären, sondern die Bären vor den Menschen
Die Prognose der Bärenpatrouille des WWF für den jetzigen Winter bewahrheitet sich: weil im Herbst das Meereis fehlte, konnten die meisten Bären nicht an die Küste Tschukotkas gelangen. In der Arktis ist endlich der richtige Winter angekommen. Die Fröste überzogen das Meer mit einer dicken Eisschicht, das erlaubt es den Eisbären, sich in jede Richtung frei zu bewegen. Nach Informationen der Bärenpatrouille des WWF von den Küsten Tschukotkas und Jakutiens vom 10. Januar 2008 ist von der Kolymamündung bis zum Kap Billings Ruhe - bemerkt wurden nur seltene Fährten von Bären; in der Gegend der Siedlung Ryrkaipij wurden fünf Eisbären festgestellt, in der Gegend der Siedlung Wankarem sechs. Die Tiere halten sich bis jetzt in einiger Entfernung von Ortschaften auf. Die Bärenpatrouille Wankarem organisierte die Begleitung der Kinder zur Schule und überwacht ständig das Umherziehen der Tiere. Bei der Siedlung Nutepelmen wurden auch nur Spuren bemerkt. Große Eisverschiebungen (Eisschollen) erlauben es zur Zeit nicht, die Insel Koljutschin zu untersuchen. Es bewahrheitet sich die Prognose der Bärenpatrouille: erstmals seit vielen Jahren fand an der arktischen Küste Tschukotkas keine "Herbstparade" der Eisbären statt. Ursache ist die Eis-Situation, genauer das längere Fehlen des Eises (bis Mitte Dezember auf dem gesamten Aquatorium der Tschuktschensee). Die Eisbären, die den Sommer auf der Wrangelinsel verbracht haben und am Rande des Eises weit im Norden, hatten keine Möglichkeit, im November an Land zu gehen, wie das früher geschah. "Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren gibt es an der Küste jetzt bedeutend weniger Bären - ein großer Teil der Population ist nicht an Land gegangen, sondern blieb auf dem Eis, nachdem die Bären die Möglichkeit erhielten, Ringelrobben zu jagen", sagt Wiktor Nikiforow, Leiter des WWF-Projektes "Bärenpatrouille". Nach seinen Worten hat sich auch die Aufgabe der "Bärenpatroulle" grundlegend geändert. Wenn zu Beginn deren Tätigkeit darin bestand, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Bären in Ortschaften zu senken, so steht in der entstandenen Situation an erster Stelle die Erhaltung der nicht sehr zahlreichen Eisbären, die sich im Küstenstreifen zeigen.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

eho-dv.com - 16. Jan. 2008
Кто ответит за смертельные раны «конфликтного» тигра
Wer ist verantwortlich für die tödlichen Wunden des "Konflikt"-Tigers?
Chabarowsk - Die Rechtsschutzorgne der Region Chabarowsk haben ein Strafverfahren eröffnet wegen des Tatbestands der tödlichen Verwundung des "Konflikt"-Tigers. Wie "EHO-DW" mitteilt unter Berufung auf den Vizedirektor der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturessourcen der Russischen Föderation Witalij Starostin, hat die Suche nach dem Tier drei Tage gedauert; am Dienstag wurde der "Konflikt"-Tiger eingeschläfert. Diese Maßnahme sahen sich die Spezialsten gezwungen anzuwenden nach erfolglosen Versuchen, das verwundete Tier zu fangen. Der Körper des eingeschläferten Tigers wird jetzt nach Ussurijsk gebracht, wo auf einer Basis der Landwirtschaftsakademie Spezialisten eine Obduktion vornehmen werden.

rian.ru - 16. Jan. 2008
Экологи застрелили раненого тигра, напавшего на человека
Die Ökologen erschossen den verwundeten Tiger, der einen Menschen angegriffen hatte
Wladiwostok. Die Ökologen mußten den verwundeten Amurtiger erschießen, der am 1. Januar in der Region Chabarowsk einen Menschen angegriffen hatte, weil die Raubkatze zu gefährlich für die Menschen wurde, erfuhr RIA Nowosti am Mittwoch vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen Föderation Witalij Starostin. "Ein einmal von einem Jäger verwundeter Tiger wird sehr gefährlich für die Menschen. Er wird jetzt jeden Menschen als seinen natürlichen Feind betrachten und kann ihn angreifen. Im Normalzustand gehen die Raubkatzen den Menschen aus dem Wege", erklärte Starostin. .. Starostin ergänzte, daß die Mitarbeiter der Spezialinspektion einen Antrag gestellt haben an die Rayonverwaltung für Inneres des Rayons Laso, mit der Bitte, eine Strafsache zu eröffnen wegen des Tatbestands illegaler Jagd auf einen Amurtiger. Die Ermittlungen laufen.

pravda.ru - 16. Jan. 2008
В Хабаровском крае усыпили конфликтного тигра
In der Region Chabarowsk wurde der Konflikttiger eingeschläfert
Die Rechtsschutzorgane der Region Chabarowsk haben eine Strafsache eröffnet zum Tatbestand der tödlichen Verwundung eines "Konflikt"-Tigers. Wie der Vizedirektor der Spezialabteilung "Tiger" Witalij Starostin mitteilte, dauerte die Suche nach dem Tiger drei Tage und am Dienstag, dem 15. Januar, wurde der "Konflikt"-Tiger eingeschläfert. Diese Maßnahme mußten die Spezialisten ergreifen nach erfolglosen Versuchen, das verwundete Tier zu fangen. Der Körper des eingeschläferten Tigers wird jetzt nach Ussurijsk gebracht, wo auf der Basis der Landwirtschaftsakademie Spezialisten eine Obduktion vornehmen werden. Später wird die Raubkatze die wissenschaftliche Sammlung des Naturschutzgebietes Laso ergänzen. Alle Maßnahmen wurden durchgeführt im Rahmen des russisch-amerikanischen Projektes "Amurtiger". Finanzielle Unterstützung erwies die gesellschaftliche Umweltschutzstiftung "Feniks" der Region Primorje.

eho-dv.com - 16. Jan. 2008
Из пострадавшего в обвиняемые может превратиться охотник, подвергшийся нападению тигра
Der von einem Tiger angegriffene Jäger kann vom Opfer zum Angeklagten werden
Chabarowsk - Der Jäger, der am Neujahrstag in der Nähe der Siedlung Solonzowyj in der Region Chabarowsk von einem Tiger angegriffen wurde, kann sich aus einem Opfer in einen Angeklagten verwandeln. Die Ermittlungen zeigen, daß am Ort des Zwischenfalls mehr Tierblut als Menschenblut geflossen war, teilt "EHO-DV" mit Verweis auf die Zeitung "Priamurskije wedomosti" mit. Der 40-jährige Mann, der schwere Wunden davontrug und sich jetzt im Krankenhaus befindet, behauptet, er hätte ein Wildschwein jagen wollen, um mit der Trophäe die Verwandten zu überraschen, doch im Wald hätte sich unerwartet ein riesiger "Amba" auf ihn geworfen. Doch die Inspektoren der Spezialabteilung "Tiger", die sich an den Ort des Zusammenstoßes in der Taiga begaben, sind anderer Meinung. Auf zehn Quadratmetern, auf denen sich die Tragödie abspielte, entdeckten die Spezialisten trotz des Schneefalls vor kurzem ohne Schwierigkeit eine Masse von Beweisen: Spuren des Tieres, Fellstücke und eine große Menge Blut des Tigers. Die gegenständlichen Beweise wurden schriftlich festgehalten, fotografiert und der Strafsache beigefügt. Wie die Spezialisten meinen, ist das ungefähre Bild der Ereignisse so: die große Raubkatze, mit einem Gewicht von ungefähr 300 kg, kam aus der Taiga, stand am Waldrand und wurde dann angeschossen. Wahrscheinlich ist der Angriff auf den Menschen die Rache der Raubkatze, die sich sonst nicht so einfach auf Menschen wirft. Es wurde beschlossen, den Tiger, wenn er noch am Leben ist, mit Hilfe spezieller Schlingen und Narkosegewehr zu fangen und ihn zu Tierärzten zu bringen, damit diese ihn operieren. Wenn die Kugeln oder grober Schrot, die aus dem Körper des Tieres entfernt werden, mit der Marke des Gewehrs des Jägers übereinstimmen und es genug Beweise gibt, dann wird gegen diesen eine Strafsache wegen Wilderei eröffnet.

vladnews.ru - 15. Jan. 2008
Разыскивается тигр
Der Tiger wird gefunden
Die Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" Wiktor Kusmenko, Wladimir Nemetschkin und der Tierarzt Aleksandr Lasurenko fuhren am vergangenen Wochenende aus Wladiwostok in das benachbarte Amurgebiet, um den aktuellen "Konflikt"-Tiger zu suchen. Ursprünglich hieß es, die erwachsene Raubkatze hätte in der Ussuri-Taiga einen Menschen angegriffen. Doch es zeigte sich, daß in Wirklichkeit alles viel komplizierter war. Eine vorläufige Überprüfung der Gegend im südlichen Teil der Region Chabarowsk (an der Grenze zur Region Primorje), die Suche nach Spuren der gestreiften Raubkatze und ihrer Lagerplätze, das Gespräch mit dem Angegriffenen und einzigen Zeugen des Zwischenfalls zeichneten folgendes Bild.
Der stellvertretende Direktor der Spezialinspektion Witalij Starostin: "Die Mitteilung erhielten wir mit fast zwei Wochen Verspätung. Zu dem Zwischenfall kam es bereits am 1. Januar. Zwei Brüder - beide Bewohner der Region Chabarowsk - machten sich tagsüber auf in den Wald. In der Taiga hielten sie nicht weit von der Siedlung Solonzowyj auf einem für den Holztransport angelegten Weg ihr Auto an. Ein Mann blieb neben dem Auto, der andere - im trunkenen Zustand - entfernte sich in Richtung des nächstgelegenen zum Holzschlag bestimmten Waldstücks. Dort griff ihn das ausgewachsene Tier an. An mehr kann sich der Mensch angeblich nicht erinnern. Dem Angegriffenen wurden beide Unterarme durchgebissen, Rippen gebrochen, es gibt zahlreiche andere Wunden. In einem schwierigen Zustand wurde er in die Siedlung Perejaslawka gebracht, wo er operiert wurde. Dann schaffte man ihn in das Regionskrankenhaus in Chabarowsk. Jetzt ist der Mann außer Lebensgefahr. Und was ist mit dem Amurtiger? Den Spuren und Lagerplätzen nach zu urteilen, war das Tier vor dem Angriff verwundet worden. Auf ihn wurde aus geringer Entfernung aus einer Jagdflinte mit grobem Schrot geschossen. Dabei hat das Raubtier den Menschen nicht angerührt, sondern ging seitlich um ihn herum. Die Kugel bohrte sich in ein gesundes Männchen, an seiner rechten Seite, in der Nähe des Herzens. Die Wunde war sehr schwer, der Tiger verlor viel Blut. Und war gezwungen, sich für längere Zeit hinzulegen. Doch selbst bei Tigern, so hat sich herausgestellt, gibt es ein Gefühl der Rache. Das Tier kam wieder zur Besinnung und "lauerte" dem Opfer auf...Die Leitung der Spezialinspektion informierte Moskau über den Zwischenfall. In der Russischen Naturaufsichtsbehörde wurde am 12. Januar beschlossen, eine Gruppe von Spezialisten an diesen Ort zu schicken. Sie sollen den Tiger finden. Und schon dort sich darüber Klarheit verschaffen, ob das Tier gefangen oder eingeschläfert werden soll.

kolyma.ru - 14. Jan. 2008
Экологи приступили к отлову раненого тигра в Хабаровском крае
Ökologen wollen den in der Region Chabarowsk verletzten Tiger fangen
Wladiwostok. Die Ökologen erhielten die Erlaubnis zum Fang des in der Region Chabarowsk verletzten Tigers, der am 1. Januar in der Taiga einen Menschen angriff, und machten sich auf die Suche nach der Raubkatze, erfuhr RIA Nowosti am Montag vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen Föderation Witalij Starostin. Am ersten Tag des neuen Jahres griff im Rayon Laso der Region ein Tiger einen Bewohner der Siedlung Solonzowyj an. Die Raubkatze brach dem Mann einige Rippen und durchbiß ihm beide Unterarme - das Opfer blieb am Leben. Wie später Mitarbeiter der Spezialinspektion klärten, war der Amurtiger, der auf der internationalen Roten Liste steht, vorher von irgend jemand angeschossen worden, das war offenbar auch die Ursache für den Angriff des Raubtiers war. "Von der russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde erhielten wir die Erlaubnis für die Entnahme des Tigers aus der Wildnis, da das verwundete Raubtier sehr gefährlich für die Menschen wurde. Nachdem der Tiger einmal einen Menschen angegriffen hat, kann er das erneut versuchen", sagte Starostin. Er fügte hinzu, daß die Ökologen jetzt dem Tiger auf die Spur kommen und versuchen, ihn zu fangen. Wenn das in den nächsten Tagen nicht gelingt, muß das verwundete Raubtier erschossen werden. "Wir schließen nicht aus, daß noch während der Suche der Tiger selbst verenden kann von den erhaltenen Schußwunden. Außerdem halten in der Region starke Fröste an, die Temperatur sank bis auf minus 40 Grad", bemerkte der Gesprächspartner der Agentur. Zur gleichen Zeit überprüft die Polizei den Tatbestand illegaler Jagd auf einen Amurtiger. Einer der Verdächtigen ist der Bewohner der Siedlung Solonzowyj, der unter den Zähnen des Raubtiers litt; im Laufe der Ermittlungen gestand er, daß er sich im Moment der Begegnung mit der Raubkatze in einem Zustand starker Trunkenheit befand. "Wenn der Mann auf den Tiger geschossen hat, diesen aber nicht gleich tötete, dann könnte es sein, daß das verwundete Tier sich auf denjenigen warf, der es gekränkt hat", präzisierte Starostin. Nach einer anderen Version konnte der Tiger auch schon von jemand anders verwundet worden sein und das Opfer kam ihm nur zufällig über den Weg. Entsprechend den Ergebnissen der polizeilichen Ermittlungen kann ein Strafverfahren eingeleitet werden. Der Amurtiger ist eine der seltensten Raubkatzen der Erde, die Jagd auf ihn ist verboten. In der Pazifikregion und im Süden der Region Chabarowsk leben 95% der Population - etwa 450 Exemplare.

primamedia.ru - 11. Jan. 2008
В Хабаровском крае найден раненый тигр ранее напавший на человека
In der Region Chabarowsk wurde ein verwundeter Tiger gefunden, der vor einigen Tagen einen Menschen angegriffen hatte
Wladiwostok. Ökologen entdeckten in der Taiga den Tiger, der am 1. Januar in der Region Chabarowsk einen Menschen angegriffen hatte. Es erwies sich, daß das Raubtier vorher angeschossen worden war, das war auch die Ursache seines Angriffs. Der Amurtiger griff einen Einwohner der Siedlung Solonzowyj des Rayons Laso an, der gemeinsam mit seinem Bruder in die Taiga hinaus fuhr. Das Tier durchbiß dem Opfer beide Unterarme und brach ihm einige Rippen, doch zum Glück blieb der Mann am Leben. Wie die RIA PrimaMedia vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin erfuhr, entdeckten die Experten am Freitag 500 Meter vom Ort der Begegnung von Mensch und Tiger entfernt einen Platz, an dem der Tiger gelegen hatte, mit Spuren von Blut. Als sich die Menschen näherten, floh der Tiger in den Wald, doch anhand der Abdrücke seiner Tatzen und der Blutspuren bestimmten die Spezialisten, daß die gestreifte Raubkatze vor etwa zehn Tagen verwundet wurde. "In den nächsten Tagen wird höchstwahrscheinlich ein Strafverfahren eröffnet, da der Amurtiger auf der internationalen Roten Liste steht und sein Abschuß gesetzlich verboten ist", sagte Starostin. Er fügte hinzu, daß einer der Verdächtigen für den Abschuß der Raubkatze der angegriffene Einwohner aus der Siedlung Solonzowyj selbst ist. In der Taigagegend, wo der Zusammenstoß von Mensch und Tiger stattfand, wurden nur die Spuren dieses Mannes entdeckt. Der Mann gestand, daß er sich während des Zwischenfalls in einem Zustand starker Trunkenheit befand. Es fällt ihm sogar schwer, sich zu erinnern, wo genau seine Begegnung mit dem Raubtier stattfand. Die Spezialinspektion "Tiger" wendet sich an die Einwohner des Rayons Laso, die in der Nähe des Ortes wohnen, an dem der Tiger angriff, in den nächsten Tagen darauf zu verzichten, in der Taiga umherzustreifen. Ein Raubtier, das einmal einen Menschen angegriffen hat, wird zu einer großen Gefahr für die Menschen.

vostokmedia.com - 11. Jan. 2008
В приморской тайге тигр «арестовал» охотников почти на сутки
In der Taiga der Pazifik-Region "arretierte" ein Tiger zwei Jäger fast 24 Stunden
Wladiwostok. Im Rayon Dalnegorsk der Pazifikregion veranlaßte ein Tiger Jäger dazu, schweigsam fast 24 Stunden in einem Zelt sitzenzubleiben. Wie dem Korrespondenten der RIA "Wostok-Media" Jäger mitteilten, die zu Zeugen dieses Vorfalls wurden, hielt der Tiger zwei Männer, die in die Gegend des Flusses Bolschaja Ussurka zur Jagd gefahren waren, fast 24 Stunden in einem Zelt fest., Als sie den Herrn der Taiga von weitem erblickten, zogen es die Jäger vor, sich im Zelt zu verstecken. Der Tiger zeigte keine besondere Aggressivität, er lief im Kreis, ließ ein gedämpftes Brüllen hören, lag von Zeit zu Zeit unweit vom Zelteingang, unternahm aber keinen Versuch, in das Zelt einzudringen. Und erst als er den Lärm eines Automotors hörte, entschloß sich der Tiger, sich in das Innere der Taiga zurückzuziehen. Eine Gruppe von Jägern, die an den Standort herangefahren kam, geriet wie ein Wunder hierher - das Auto fuhr durch ein Jagdgrundstück den Weg entlang und bog in eine "Sackgasse" ein, wo auch das Zelt aufgestellt war mit den "Eingeschlossenen". Die an den Standort herangefahrenen Jäger erzählten, daß am Zelt eine große Menge von Spuren waren. Weder sie noch die Geretteten haben während der gesamten Jagd den Tiger noch einmal gesehen.

primamedia.ru - 11. Jan. 2008
В Приморье амурский тигр проигнорировал худых австралийских коров
In der Region Primorje ignorierte ein Amurtiger magere australische Kühe
Wladiwostok. Die gestreifte Raubkatze schlich sich ein in die Umzäunung zu den graubraunen Kühen, aber diese zu fressen ekelte sie sich. In der Region Primorje ignorierte ein Amurtiger magere australische Kühe. Wie der Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin der RIA PrimaMedia mitteilte, schlich sich in der Siedlung Lukino des Rayons Jakowlewka eine gestreifte Raubkatze durch eine Lücke im Zaun in das Viehgatter mit den aus Australien in die Region gebrachten reinrassigen graubraunen Kühe. Das Vieh aus Australien rief bei der Raubkatze keinen Appetit hervor und so verließ der Tiger, nachdem er durch das Gatter spaziert war, dasselbe durch ein anderes Loch in der Umzäunung und ging weiter seiner Wege. Die graubraunen Kühe rührte er nicht an. Wie Mitarbeiter der Spezialinspektion bemerkten, die zwecks Ermittlungen an den Ort des Zwischenfalls fuhren, waren die australischen Elitekühe in dem Primorjedorf unwahrscheinlich abgemaget, deshalb fanden sie höchstwahrscheinlich nicht das gastronomische Interesse des Raubtiers.

gzt.ru - 10. Jan. 2008
В хабаровском крае на охотника напал тигр
In der Region Chabarowsk griff Tiger einen Jäger an
"In diesem konkreten Fall hat die Raubkatze den Menschen nur von ihrer Beute verjagt", kommentierte die Situation im Gespräch mit ITAR-TASS der Mitarbeiter der Fernostfiliale des Gesamtrussischen Wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Jagdwirtschaft und Pelztierzucht Jurij Dunischenko, Wissenschaftler und Tigerexperte. Seinen Worten nach "läßt die Raubkatze ihre Opfer nie am Leben, aber in diesem Fall hat sie den Jäger nur verwundet". "Der Mensch hat einfach Glück gehabt", meinen die Ärzte. Auf dem Territorium der Region Chabarowsk läuft gegenwärtig die aktuelle "Taigazählung". Die Jagd-Experten zählen Tiger, aber auch Huftiere, die die Grundlage für die Nahrungsbasis der gestreiften Raubkatzen bilden. "Leider hat die Anzahl der Huftiere in den letzten Jahren stark abgenommen", bemerkte Dunischenko. "Hier wirkt sich ein Komplex von negativen Faktoren aus: Abholzen der Wälder, Brände in der Taiga, zügellose Wilderei, ungünstige Bedingungen für die Reproduktion der Huftiere." Eine katastrophale Situation ist entstanden in der Rehpopulation, bemerkte der Wissenschaftler. Nahrungsmangel treibt die Tiger an Orte, die nicht charakteristisch sind für Gegenden, in denen sie gewöhnlich vorkommen. Nicht selten geraten die Raubkatzen in die Nähe von Ortschaften. Die Wissenschaftler sind vorsichtig mit Schätzungen in bezug auf die Anzahl der Tiger in der Region. Die Ergebnisse der "Taigazählung" werden im Februar bekannt, nach der Verarbeitung der Ergebnisse der Arbeit der Expeditionen, die die Bewohner der Taiga gezählt haben. Man muß wohl kaum damit rechnen, daß sich die Tigerpopulation vergrößert hat, vermuten die Spezialisten. Es wurden zwar Spuren von jungen Tigern festgestellt in den Rayons Nanaiskij und Laso, aber der Nachwuchs der vom Aussterben bedrohten Tiere ist zahlenmäßig gering.

Ukraine

sq.com.ua - 16. jan. 2008
Экологи подозревают одесские фирмы в незаконном отлове дельфинов для строящегося в Харькове дельфинария
Ökologen verdächtigen Odessaer Firmen des illegalen Fangs von Delphinen für das im Bau befindliche Delphinarium in Charkow
Vertreter einer Reihe von gesellschaftlichen Naturschutzorganisationen protestierten am 16. Januar vor dem Ministerium für die Erhaltung der natürlichen Umwelt der Ukraine mit Forderungen wie "Schluß mit den �schmutzigen' Geschäften auf Kosten der Delphine". Zu den Forderungen der Umweltschutzorganisationen gehört die Kontrolle der Rechtmäßigkeit des Baus des Delphinariums in Charkow durch die GmbH "Nerum" aus Odessa (das Delphinarium wird neben dem Zoo Charkow gebaut). Laut Wladimir Borejko, Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums verletzen die Erbauer des Delphinariums das [ukrainische] Gesetz den Schutz von Tieren vor Grausamkeit betreffend, da die Einrichtung eine sehr geringe Größe haben wird und aufgrund seiner Lage im Zentrum der Stadt Lärmbelästigung ausgesetzt sein wird. Wie W. Borejko mitteilte, haben Experten des Schwarzmeer-Rates für Meeressäugetiere die Tatsache - ihrer Meinung nach - illegalen Fangs von Delphinen durch die Odessaer Firmen "Nerum" und "Wohltätigkeit und Schutz der natürlichen Umwelt von Odessa und Umgebung" registriert. Alle Delphinarten, die in der Ukraine leben, stehen auf der Roten Liste, ihr Fang ist verboten. Entsprechend einer Initiative von Wissenschaftlern wird nur der Fang kranker oder verletzter Delphine erlaubt, um ihnen Hilfe zu leisten. Laut W. Borejko nutzen das Firmen aus, die Eigentümer der Delphinarien sind, um über Korruptionskanäle "im Ministerium für Naturressourcen die Erlaubnis für den Fang kranker Delphine erhalten, in Wirklichkeit aber gesunde Exemplare für die Nutzung in den Delphinarien fingen". Insbesondere die in Odessa entdeckten Delphine sind nach Einschätzung von Experten keineswegs krank, die Dokumente für sie entsprechen nicht den Qualitätsanforderungen, das "gibt Grund für den Verdacht, daß es sich um illegalen Fang handelt". W. Borejko unterstrich, daß höchstwahrscheinlich die Delphine, die "illegal in Odessa gehalten werden", für den Einsatz im Charkower Delphinarium gedacht sind, dessen Bau 2008 abgeschlossen werden soll. Die Leiterin einer Umweltschutzgruppe der Charkower Nationalen Karasin-Universität Warwara Ilnizkaja betonte, daß es in Charkow bereits ein Delphinarium gab, doch es wurde geschlossen, weil die Tiere massenweise starben.
In den Meeren der Ukraine kommen drei Delphinarten vor - Großer Tümmler (es gibt noch etwa 3.000 Exemplare), Schwarzmeer-Schweinswal (4.000) und Gemeiner Delphin (1.500). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es noch Hunderttausende, nur in einem Jahrhundert wurden 1,5 Millionen Delphine in der UdSSR und 4,5 Millionen in anderen Schwarzmeerländern vernichtet. Die Lebensdauer des Großen Tümmlers und des Gemeinen Delphins beträgt in der freien Natur über 20 Jahre, in Delphinarien drei bis fünf; der Schwarzmeer-Schweinswal wird nicht in Gefangenschaft gehalten.

podrobnosti.ua - 11. Jan. 2008
Несколько лет заповедник "Аскания-Нова" не приобретает новых зверей
Schon einige Jahre erwirbt das Naturschutzgebiet "Askania-Nowa" keine neuen Tiere mehr
Es ist ein Paradox - dem größten Steppen-Naturschutzgebiet Europas, gelegen im Süden der Ukraine, fehlen neue Tiere. Sie zu erwerben, stören die ukrainischen Gesetze. "Askania-Nowa" - das sind 33.000 ha Land im Süden des Gebiets Cherson. Die Zeit ist dort stehen geblieben. Zu einem Drittel der Fläche haben hier im allgemeinen Menschen keinen Zutritt - deshalb betrachten uns die Przewalskipferde nicht weniger interessiert, als wir sie. Die Steppen des Naturschutzgebiets "Askania-Nowa" sind die einzigen in Europa, die sich erhalten haben im Urzustand - sie kannten keinen Pflug. Und - sie sind auch deshalb einzigartig, weil man hier friedlich eine Herde Bisons treffen kann, die an einem heiteren Tag über die Steppe spazieren. Bisons, Hirsche und Damwild kennen schon das Auto Wiktor Gawrilenkos, des Direktors des Naturschutzgebiets. Die Lieblinge des Biologen, die Saigas, sind altertümliche Huftiere. Ihre Vorfahren waren Zeitgenossen des Mammuts. Doch bereits einige Jahre lang erwirbt das Naturschutzgebiet keine neuen Tiere. Die Ursache ähnelt eher einem Witz. Wegen der ukrainischen Gesetze will niemand "Askania" seltene Tiere verkaufen. Nur für die Teilnahme an einer Ausschreibung sollen die ausländischen Zoos jeweils 13.000 Griwna jeder zahlen. Dem Naturschutzgebiet fehlen nicht nur neue Tiere, sondern auch Geld. Das Budget der Organisation ist schon fünf Jahre unverändert - 5,5 Millionen Griwna. Die Enthusiasten von "Askania" warten auf Hilfe vom Staat. In erster Linie der Verzicht auf oder wenigstens die Vereinfachung der Ausschreibungsbedingungen. Vorläufig kann man nicht damit rechnen, daß das Naturschutzgebiet sich in einen riesigen Zoo unter freiem Himmel verwandelt.

krug.com.ua -11. Jan. 2008
На развитие Одесского зоопарка будет выделено 5,5 млн. грн.
Für die Entwicklung des Odessaer Zoos werden 5,5 Millionen Griwna zur Verfügung gestellt
Odessa. Aus dem Budget der Stadt werden 5,554 Griwna zur Verfügung gestellt für die Realisierung des Entwicklungsprogramms des Odessaer Zoos im Jahr 2008. Wie die Informationsabteilung der Stadtverwaltung mitteilt, haben das die Abgeordneten des Stadtsowjets am 21. Dezember beschlossen. Dieses Geld soll verwendet werden für die Ausarbeitung des Generalplans der Rekonstruktion des Zoos, der vorsieht, die Wirtschaftsgebäude aus dem für die Ausstellung genutzten Gelände herauszunehmen, für die Reparatur der Wasserleitung, für die Wiederherstellung der Umzäunung des Zoos, für den Bau einer Giraffenanlage mit einem winterfesten Teil, für den Erwerb zweier Bongos, eines Wisentbullen, zweier Pumas, für den Baus eines Wirtschaftsgebäudes sowie für den Erwerb eines Traktoranhängers. Außerdem plant der Zoo, für Sponsorengelder zwei Zwergflußpferde zu erwerben und er baut vorbereitend für diese ein Gehege. Mit Sponsorenmitteln kauft der Zoo ein Seeadlermännchen und zwei Kuttengeier. Außerdem gehört zu den Plänen des Zoos die Schaffung einer Museumsausstellung "Geschichte des Odessaer Zoos", eines Zooführer und die Entwicklung der materiellen Basis für die Arbeit "Junger Naturforscher" u.a.



Taiwan

dni.ru - 14. Jan. 2008
Горилла напугала посетителей зоопарка
Gorilla erschreckte Zoobesucher
In Taiwan retteten dreißig Mitarbeiter des Zoos in Taipeh, darunter auch einige Polizisten, die Besucher vor einem 23-jährigen Gorilla, der aus seinem Gehege ausgebrochen war und beschlossen hatte, einen Spaziergang durch den Tiergarten zu machen. Eine Zoobesucherin wurde verletzt, als sie wegzulaufen versuchte vor dem schweren und großen Tier, dessen Gewicht 186 kg beträgt. Nachdem er einen künstlichen Berg in seinem Gehege bestiegen hatte, kletterte Pao Pao, wie der Gorilla heißt, über die Umzäunung und begann durch den Zoo zu spazieren, dabei die Besucher erschreckend. Mitarbeiter des Zoos riefen die Besucher auf, Ruhe zu bewahren und versicherten, daß Gorillas niemals zuerst angreifen. Den Affen in den Käfig zurückzubringen gelang erst, als es einer der Tierärzte schaffte, Pao Pao ein Beruhigungsmittel zu injizieren. Wie RIA "Nowosti" mitteilt, ist das bereits die zweite Flucht des rastlosen Gorillas aus dem Gehege. Gleichzeitig behaupten die Mitarbeiter des Zoos, daß der Affe sich auszeichnet durch einen guten Charakter und sogar auf einfachste Kommandos reagiert. Das einzige, das alle Mitarbeiter des Zoos überhaupt nicht verstehen können: wie der Affe ein derart hohes Hindernis überwindet, den tiefen Graben und den Käfig, die das Gehege umgeben.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Nürnberg / Eisbär

Stadt Nürnberg, 17.1.2008
Eisbär-Baby: Alles bestens!

Am heutigen Donnerstagmorgen, 17. Januar 2008, teilt Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr zum Befinden des Nürnberger Eisbärmädchens mit:
Alles ist bestens! Körpertemperatur, Herz- und Lungengeräusche sind normal. Wir hatten eine entspannte Nacht. Der Appetit der Kleinen zieht an: Bei den letzten drei Fütterungen hat sie 150 Milliliter verputzt. Inzwischen wiegt sie 2 900 Gramm. Die online in den vergangenen sechs Tagen eingegangen Mails mit Namensvorschlägen belaufen sich auf rund 25 700 mit abnehmender Tendenz. Die meisten Mails gingen am Samstag, 12. Januar 2008, ein: 7 359. Am gestrigen Mittwoch waren es 2 134 Eingänge. Das Internetangebot unter www.tiergarten.nuernberg.de und www.eisbaer.nuernberg.de zählte im gleichen Zeitraum über 520 000 Besucher und 2,9 Millionen Seitenaufrufe.

Stadt Nürnberg, 16.1.2008
Stadt vergibt Namen für Eisbär-Baby

In den vergangenen Tagen sind allein bei der Stadt Nürnberg rund 25 000 E-Mails und Postkarten mit Namensvorschlägen für das Nürnberger Eisbär-Baby eingegangen. Diese Ideen und die Anregungen, die Bürger auch an die Medien weitergegeben haben, gehen derzeit in den internen Namensfindungsprozess ein. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat jetzt für Freitag, 18. Januar 2008, eine Jury zusammengerufen, die die Namensvergabe berät. Neben dem Stadtoberhaupt werden dem Gremium Bürgermeister Horst Förther, Vertreter des Stadtrats, Tiergartendirektor Dr. Dag Encke und Tierpfleger Harald Hager angehören. Im Anschluss teilt OB Dr. Maly am Freitag, 18. Januar 2008, um 15 Uhr die Entscheidung mit.

Stadt Nürnberg, 15.1.2008
Eisbär-Baby: Augen leicht geöffnet

Am heutigen Dienstag, 15. Januar 2008, gaben Tiergartenleitung, Tierarzt und Pfleger bei der vorerst letzten täglichen Pressekonferenz um 8 Uhr Auskünfte über das Befinden des Nürnberger Eisbär-Babys, das inzwischen 2 570 Gramm wiegt und beide Äuglein noch etwas schlitzartig geöffnet hat. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Die Gesundheit ist stabil, alle Werte sind im grünen Bereich. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass die Handaufzucht gelingt. Ich bin erleichtert, dass des so gut läuft. Ich habe noch mal Kontakt mit dem Zoo in Moskau aufgenommen. Es gibt aber in Russland keinen passenden Gefährten für die Aufzucht. Auch in Westeuropa gibt es derzeit nach unserem Kenntnisstand kein Bärenjunges in Handaufzucht. Der Eisbär ist für uns ein wichtiger Vertreter seiner Art, um auf ein Thema hinzuweisen, das für unseren Tiergarten derzeit thematisch im Mittelpunkt steht: die Situation der Weltmeere. Experten befürchten, dass die Weltmeere bis 2048 kollabieren, wenn die Überfischung nicht drastisch reduziert wird. Am Ende der Nahrungskette steht der Eisbär, dessen Bestände durch die Vernichtung von Ressourcen ebenfalls sehr schnell dezimiert werden können.
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Augen der Kleinen sind jetzt geöffnet. Was sie bereits sieht, weiß man nicht, vermutlich nur Licht und Schatten. Nach wie vor müssen wir aufpassen, dass die Eisbärin sich keine Infektion einhandelt. Wir werden sie langsam auf gehaltvollere Nahrung umstellen. Im Moment muss sie auf ihrem Lager noch umgedreht werden, das kann sie noch nicht selbst. Die ersten Zähnchen schimmern auch schon durch. Wir erwarten, dass die ersten Milchzähne bald zu sehen sein werden.
Tierpflegerin Petra Fritz: Je mehr Zeit man mit dem Tier verbringt, desto mehr wächst es einem ans Herz. Mittlerweile kann ich auch die verschiedenen Lautäußerungen gut zuordnen und weiß, was die Kleine will. Die kleine Eisbärin wird immer aktiver. Nach dem Füttern versucht sie sich hochzustemmen und will noch beschäftigt werden. Ich kraule ihr zum Beispiel den Bauch. Wir haben einige Geschenke bekommen, zum Beispiel selbstgedichtete Eisbär-Gedichte oder einen Topflappen für die Pfleger mit eingehäkeltemEisbärmotiv.

Stadt Nürnberg, 14.1.2008
Eisbär-Baby: Mails aus aller Welt

Lob für die städtische Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de kommt aus Australien, ein Ex-Nürnberger grüßt aus den USA, Namensvorschläge treffen ein aus Brasilien (Erica, Pink), Dänemark (Nanoq), Kanada (Snowball), Norwegen (Stella Polaris, in Abwandlung der Beethoven-Komposition Fur Elise, Snow), Österreich (Ragna, Solveig) und Polen (Clotilde). Von einem Inder aus Dubai stammt der Vorschlag Pappu, von einer Norwegerin, die in Oman lebt, Emily und Mia. Auch lyrische Werke gehen im Presseamt der Stadt Nürnberg ein: Jetzt gibts wieder einen Knut / Ach, was tut das Nürnberg gut! . . . . und viele weitere Zeilen aus Bad Homburg, und Neues Jahr, neues Glück, / Eisbärbaby kommt zurück! / Knut ist jetzt schon riesengroß,/ ist das Fläschchen längst schon los. / Keine süssen Fotos mehr, / ach was war das Herz mir schwer, / wollte ich doch täglich zehn / Eisbärbabyfotos sehn! / Und nun ist das Jahr perfekt, / neues Eisbärchen entdeckt!
Die Jugendzeitschrift Bravo bietet im Internet einen Schülerstundenplan mit Eisbärfotos zum Download an, die Washington Post zeigt auf ihrer Website eine Diashow und unter www.afpbb.com/article/life-culture/life/2334997/2512672 findet sich das Nürnberger Eisbärmädchen von japanischen Schriftzeichen gerahmt. Die Internet-Plattform Yahoo! meldet, dass ein am 10. Januar aufgenommenes Foto vom schlafenden Eisbärchen zu den Most Emailed Photos (an meisten gemailte Fotos) gehört.

Stadt Nürnberg, 14.1.2008
Eisbär-Baby entwickelt sich prächtig

Das Eisbär-Baby im Nürnberger Tiergarten entwickelt sich weiterhin sehr gut. Dies teilten Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierpflegerin Petra Fritz, Tierpfleger Harald Hager und Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr beim Pressetermin am heutigen Montagmorgen, 14. Januar 2008, mit. Dabei gaben sie folgende Statements ab:
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Alles ist im grünen Bereich. Die Gewichtszunahme ist weiterhin sehr gut. Das Junge trinkt alle drei bis vier Stunden. Um Verdauungsproblemen durch die Umstellung von Mutter- auf Kunstmilch vorzubeugen, werde die Milch im Moment in verdünnter Form verabreicht. Die Milch müsse generell sehr fett- und proteinreich sein. Wichtig sei eine hausfrauensaubere Atmosphäre bei der Aufzucht. Die Pfleger müssen die Umgebung regelmäßig reinigen und einen Mundschutz tragen. Da der kleine Eisbär für Besucher noch nicht zu sehen ist, lagen die Besucherzahlen im Nürnberger Zoo am gestrigen Sonntag im Durchschnitt eines sonnigen Winterwochenendes, berichtete der Tiergartendirektor abschließend.
Tierpflegerin Petra Fritz: Die Nächte entspannen sich zunehmend. Ich fange an, die Nächte zu genießen und konnte sogar mal drei Stunden schlafen. Die Tierpflegerin, die für die Betreuung des Eisbär-Nachwuchseswährend der Nacht Nachrichten aus dem Rathaus zuständig ist, übernimmt die Überwachung ab etwa 1 Uhr per Babyphon von ihrer Wohnung im Tiergarten aus. Ich bin nicht mehr so nervös und nicht mehr gleich bei jedem Geräusch beunruhigt wie am Anfang. Es wird mehr und mehr Routine. Das Baby hat seinen eigenen Kopf und wird zunehmend aktiver. Es stemmt sich bereits hoch und versucht zu krabbeln.
Tierpfleger Harald Hager: Der Kleinen geht es gut. Sie wiegt heute 2 460 Gramm. Sie trinkt fleißig, gestern Nacht viermal jeweils 90 bis 120 Milliliter. Wir geben ihr auch ein bisschen Maissirup, damit sie keine Verstopfung bekommt. Ein Auge sei bereits einen kleinen Spalt geöffnet. Die Eisbärin liege meistens auf dem Rücken so wie ihre kleinen Artgenossen in der freien Wildbahn auch. Ich hoffe, dass es so gut weitergeht.
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Lage ist entspannt. Wichtig ist, dass die Eisbärin viel trinkt. Und das tut sie. Dem Tier geht es wirklich gut. Auch die Temperatur, die bei Eisbären zwischen 36,5 und 37,5 Grad liegen soll, sei völlig normal. Das Junge liegt weiterhin in einer Kiste unter einer Wärmelampe.

Stadt Nürnberg, 13.1.2008
Eisbär-Baby: Tiergartenchef ist sehr, sehr zufrieden

Das Eisbär-Baby im Nürnberger Tiergarten entwickelt sich sehr gut. Das Junge wiegt jetzt 2400 Gramm. Die Gewichtszunahme geht sehr schnell, erklärte Tiergartendirektor Dr. Dag Encke beim heutigen morgendlichen Pressetermin vor Ort. Der Zoochef zeigte sich sehr, sehr zufrieden. Ich freue mich darüber, dass alles gut aussieht. Bis jetzt sei alles wunderbar. Die Körpertemperatur von heute exakt 37 Grad sei ebenso in Ordnung wie die Nahrungsaufnahme. Im Vierstunden-Rhythmus verlange das Tier nach Futter. Dabei trinkt es bis zu 140 Milliliter Milch. Inzwischen gibt es auch Anzeichen, dass erste Zähnchen durchkommen, berichtete Dr. Encke. Die Pfleger helfen bei dem Prozess,indem sie die Zahnleisten massieren. Auch die Lider seien nicht mehr ganz geschlossen. Deshalb werden sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen die Augen öffnen. Das werden dann dunkle Knopfäugelein sein,sagte Dr. Encke. Auf die Anfragen nach einem passenden Gefährten für die Aufzucht gebe es noch keine positive Rückmeldung. In Westeuropa stehe kein entsprechendes Jungtier zur Verfügung. Über Moskau laufe die Suche in ganz Russland. Zweifellos wäre ein anderer kleiner Eisbär eine Riesenbereicherung, meinte Dr. Encke. Sollte es klappen, wäre dies wie ein Sechser im Lotto. Auch Eisbär-Mutter Vera gehe es zunehmend besser. Auch wenn sie hormonell nicht ganz auf dem Stand sei wie vor der Schwangerschaft, ziehe allmählich der gewohnte Alltag ein. Die Anteilnahme der Öffentlichkeit findet derweil vielfältigen Ausdruck. Im Tiergarten gehen kleine Geschenke ein wie zum Beispiel ein gehäkeltes Lätzchen für das Eisbär-Baby. Auf den beiden städtischen Webpräsentationen unter www.tiergarten.nuernberg.de und unter der Sonderwebsite www.eisbaer.nuernberg.de gab es seit Freitag, 10. Januar 2008, täglich etwa 120 000 Besucher und 1,1 Millionen Seitenaufrufe. Ohne Unterbrechung werden unter www.eisbaer.nuernberg.de Namensvorschläge für das Eisbärmädchen eingereicht. Innerhalb von 48 Stunden von Freitagmittag bis Sonntagmittag gingen 14 800 entsprechende E-Mails ein.

Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Es braucht viel Körperkontakt

Heute morgen, Freitag, 11. Januar 2008, um 8 Uhr gaben Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr und die Pfleger Petra Fritz, Horst Maußnerund Harald Hager vor den am Haupteingang versammelten Medienvertretern folgende Statements zum aktuellen Sachstand der Handaufzucht des weiblichen Eisbärjungtiers ab:
Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die Nacht verlief sehr gut. Es hat getrunken und geschlafen. Heute morgen wurde ein Grashalm im Kot gefunden, der noch aus der Zeit in der Wurfhöhle stammt. Das zeigt, dass die Verdauung etwas langsamer funktioniert als gedacht, so Neurohr. Das Eisbär-Baby kotet und uriniert aber ganz normal, die Temperatur ist normal, das Gewicht beträgt jetzt gute 2 000 Gramm. Neurohr wies darauf hin, dass das Gewicht variieren kann: Je nachdem, ob es vor oder nach dem Pinkeln oder Koten gewogen wird. Die Größe des Eisbärchens beträgt 35 Zentimeter. Weiterhin könnten immer noch Probleme wegen der Umstellung auf Ersatzmilch auftreten, so der Veterinär, außerdem bestehe nach wie vor die Bedrohung für das Jungtier durch Infektionskrankheiten. Gut für das Immunsystem ist, dass das Junge vier Wochen lang Muttermilch bekam. Ich bin vorsichtig optimistisch, fasst Neurohr zusammen. Das Eisbär-Baby wird akustisch per Babyphon dauerüberwacht und liegt nach wie vor unter einer Rotlichtlampe. Es reagiert auf akustische Signale, die Augen sind noch geschlossen. Da die meisten Erstgeburten bei Eisbären Einzelkinder sind, vermisst das Eisbär-Baby derzeit noch keinen Spielkameraden. Generell sind Eisbären wenig soziale Tiere. Männchen und Weibchen kommen nur zum Decken zusammen. Die sozialen Kontakte untereinander beschränken sich weitgehend auf das Zusammensein von Jungtieren mit der Mutter. Die beiden erwachsenen Eisbärinnen Vera (Mutter des Jungtiers) und Vilma sind immer noch unruhig wegen des großen Rummels. Daher bleiben sie noch voneinander getrennt. Vera sucht inzwischen seltener nach ihrem Jungen.
Pflegerin Petra Fritz (hatte Nachtschicht): Es hat heute Nacht gut getrunken, jeweils 80 Milliliter um 22 Uhr, um 1 Uhr und um 5 Uhr, teilt die Pflegerin mit, die den Umgang mit dem Eisbär-Baby genießt: Das ist wirklich etwas Besonderes. Froh ist Fritz darüber, dass es bis jetzt keine Probleme gab. Für die Pflegerin ist das Junge vergleichbar mit einem Kleinkind, weil es unbeholfen ist und: Nach dem Trinken schläft es auf dem Arm ein. Aber wir vermenschlichen es nicht. Es ist ein Tier und kein Mensch.
Pfleger Horst Maußner: Wir hätten uns gefreut, wenn die Mutter das Jungtier aufgezogen hätte. Aber natürlich sind wir stolz darauf, jetzt einspringen zu können. Zwischen den Pflegern und ihrem Schützling hat sich bereits ein inniges Verhältnis entwickelt: Das Eisbärmädchen braucht die Hilfe der Pflegerinnen und Pfleger. Ich lerne jeden Tag etwas dazu, sagt der Pfleger. Sie schreit laut, deutlich und kräftig, wenn sie Hunger hat. Ihr Zustand ist sehr gut und sie entwickelt sich sehr gut.
Pfleger Harald Hager: Hager hat bereits Erfahrung mit der Handaufzucht bei Braunbären und Kragenbären. Seine aktuellen Eindrücke mit dem
Jungtier fasst er so zusammen: Es braucht viel Körperkontakt, daher kraulen und bürsten wir es. Das Fell fühlt sich kurz und stumpf an wie bei einem Teddy." Die Arbeitsbelastung sei allerdings groß: Ich habe noch nicht einmal Zeit gehabt, Fotos zu machen. In Sachen Kosenamen hat jeder Pfleger seinen eigenen Namen, wie Prinzessin oder Flocke (weil das Jungtier schneeweiß ist).
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke:Die Suche nach einem altersmäßig passenden anderen Bären für die gemeinsame Aufzucht ist schwierig, so Encke. In Westeuropa ist derzeit keine weitere Handaufzucht bekannt. Außerdem fragt sich, welcher Tiergarten seinen jungen Bären schon hergeben würde? Die Erfolgsaussichten für die Suche nach einem Artgenossen bewertet Encke skeptisch: Das wäre wie ein Sechser im Lotto."

Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Optimale Gewichtszunahme

Bei dem Pressetermin am heutigen Samstagmorgen, 12. Januar 2008, erklärten Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr und Tierpfleger Harald Hager:
Pfleger Harald Hager: Es war eine ruhige Nacht, so Harald Hager. Das Eisbärchen entwickelt seinen Appetit weiter: Um 2.30 Uhr hat es 100 Milliliter getrunken, um 7.15 Uhr 110 Milliliter. Heute morgen wog es 2 270 Gramm. Hager wird heute ein Maßband und eine Wanne besorgen, in die es zum Wiegen gelegt wird. Spielzeug braucht es noch nicht. Es hat zwei Plüschtiere für den Körperkontakt, der sehr wichtig ist. Die Muttertiere haben das Junge immer nah am Körper liegen. Vor und nach der Fütterung massieren wir der Kleinen den Bauch, erklärt der Pfleger. Das ist wichtig für die Urinund Kotabgabe und fördert die Durchblutung. Einen Bewegungsdrang hat das Jungtier noch nicht. Wann es die Augen aufmachen wird, ist noch nicht abzusehen. Mutter Vera hat sich weiter beruhigt. Wir beobachten weiter, wann die beiden Bärinnen wieder zusammen gebracht werden können, berichtet Hager. Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr: Die letzte Nacht verlief ganz entspannt. Erneut wurde eine aus der Wurfbox stammende Faser im Kot gefunden, was zeigt, dass die Verdauung immer noch etwas langsam ist. Aber die Kotabgabe ist ganz normal, so Neurohr. Das Eisbärmädchen macht heute einen noch besseren Eindruck als gestern. Die Gewichtszunahme ist optimal. Temperatur und Gewicht des Eisbär-Babys werden morgens und abends kontrolliert. Neurohr hat Erfahrung in der medizinischen Behandlung von Eisbären. Medikamente zur Behandlung möglicher Infektionen liegen bereit. Zu den Überlebenschancen kleiner Eisbären sagt der Veterinär: In freier Wildbahn überleben maximal 50 Prozent, bei Handaufzuchten ist die Quote in etwa gleich. Durch die Aufnahme der Muttermilch in den ersten vier Wochen hat unser Junges einen Vorteil. Wir sehen die Situation etwas entspannter, aber bleiben aufmerksam. Das Junge wurde inzwischen in einen anderen Raum gebracht, in dem es vorerst bleiben kann.
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke: Dr. Encke wirbt um Verständnis für die zurückhaltende Euphorie der Fachleute im Tiergarten: Ich bitte unsere Skepsis zu verstehen. Es ist nicht selbstverständlich, dass es dem Jungen so gut geht. Eine Handaufzucht ist immer problematisch. Der Leiter des Tiergarten Nürnbergs möchte die große öffentliche Aufmerksamkeit gerne nutzen, um über die Situation der Eisbären in der freien Wildbahn zu informieren. Es gibt eine direkte Auswirkung des Klimawandels auf diese Population. Unser kleiner Eisbär könnte ein Kommunikator zur Vermittlung dieser Problematik sein. Die Suche nach einem passendemEisbären für die gemeinsame Aufzucht ist bislang noch nicht erfolgreich. Eine gemeinsame Aufzucht ist unbedingt von Vorteil, so Encke, weil wir sonst Probleme bei der Sozialisierung und Vergesellschaftung bekommen. Wenn das Kleine die Signale der Bären nicht kennen lernt, kann es sich bei späterer Zusammenführung mit anderen Eisbären nicht richtig verhalten. Das kann sehr gefährlich werden. Auch das künftige Verhalten als Mutter kann von Problemen überschattet sein: Handaufgezogene Tiere ziehen eigenen Nachwuchs signifikant schlechter auf. Der Tiergarten Nürnberg will das Eisbärmädchen so früh wie möglich in der Nähe der anderen Eisbären unterbringen. Wenn es groß genug ist, soll es Gerüche und Geräusche der Eisbären kennen lernen. Normalerweise blieben in den Zoos die Jungtiere möglichst zwei Jahre bei der Mutter. Dann sind sie optimal sozialisiert. Eine Rückführung des Nürnberger Jungtiers zu Mutter Vera sei nicht mehr möglich. Sie würde die Kleine nicht mehr als ihr eigenes Junges erkennen, so Encke.

Stadt Nürnberg, 12.1.2008
Eisbär-Baby: Namensvorschläge in der Nacht

Ein 2 000-Gramm-Bärchen zwingt Server in die Knie: Zwischen 17.30 und 22 Uhr legten die Zugriffe auf den Internetauftritt des Tiergartens Nürnberg unter www.tiergarten.nuernberg.de den Server wegen Überlastung offline. Unter der Sonderwebsite der Stadt Nürnberg www.eisbaer.nuernberg.de wurden die ganze Nacht hindurch ohne Unterbrechung Namensvorschläge für das Nürnberger Eisbärmädchen eingereicht, allein zwischen Mitternacht und heute morgen 8.30 Uhr über 400. Insgesamt gingen seit gestern Mittag 13.30 Uhr bereits über 6 500 Vorschläge ein. Genannt werden sehr unterschiedliche Namen, von Franka, Lina oder Käthe über Nibs zu Snowwhite bis hin zu Aichá und Yuki Chan.

Stiftung für Bären, Worbis. Newsletter 1-2008, 15.1.2008
Ein Eisbär im Zoo!!!
Wir haben bereits vor einem Jahr, als Knut per Fläschchen zum Publikumsmagneten aufgezogen wurde, die Haltung von Eisbären in Zoos kritisiert. Es gibt weltweit keine Eisbärenanlage, die den Ansprüchen dieser Tiere gerecht wird. Und wenn es keine Eisbären in Zoos gibt, dann gibt es auch keinen Eisbärennachwuchs. Weder den, den die Tiermutter betreut und schon gar nicht den, der "handgemacht" ist. Die von Menschen aufgezogenen Eisbären als Botschafter darzustellen, ist Augenwischerei. Da sitzt so ein Kerlchen bis zum bitteren Ende in Gefangenschaft und hat von seiner Botschafterrolle rein gar nichts. Aber auch nicht einen Quadratmeter mehr. Das Eis schmilzt weiterhin und das Halten bestimmter Tierarten in Zoos und Zirkussen wird trotzdem nicht verboten.



Tiergarten Worms, 17.1.2008
Im Tiergarten tut sich was / Vorverkauf für die Wolfsnacht startet am Montag

Eifrig wird gewerkelt und gebaut im Tiergarten Worms. Fast fertig ist die Anlage für die Nasenbären, die in ein paar Wochen neu in den Tiergarten einziehen werden. Die alte Anlage der Polarfüchse wurde der Tierart der Nasenbären entsprechend umgestaltet. Da die Nasenbären schon mal gerne klettern, wurden Baumstämme im Gehege verteilt. Auch eine neues Haus, wo die Tiere sich auch mal zurückziehen können, wurde von den Tierpflegern/innen geschaffen. Schon fertiggestellt ist das Gehege der drei Graupapageien. Hier wurde kräftig renoviert. Eine neue Innengestaltung und ein neuer Zaun verschönern das Gehege. Ein neuer Warmteil bietet den Tieren Schutz vor kaltem Wetter. Wir wollen den Bestand der Graupapageien auf zehn Vögel erhöhen, damit ein richtiger Familienverband entstehen kann, wie es bei den Tieren in freier Wildbahn üblich ist., berichtet der stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner von den weiteren Planungen. Der eine oder andere vermisst vielleicht die Schildkröten im Tiergarten. Diese befinden sich zur Zeit in ihrem Winterquartier. Ab nächsten Winter wird dies anders sein. Seit dieser Woche wird nämlich im Exotenhaus eine neue Schildkrötenanlage mit Innen- und Außengehege von den Tierpflegern/innen gebaut, so dass auch zu kühlen Jahreszeiten die Tiere zu sehen sein werden. Auf der derzeitigen Baustelle Erdmännchenanlage geht es planmäßig voran. Die milde Witterung begünstigt das Baugeschehen. Nachdem betoniert wurde, kann mit den Rohbauarbeiten fortgefahren werden., zeigt sich Dieter Wagner über den Fortschritt erfreut. Aber im Tiergarten wird nicht nur gebaut. Im Hintergrund werden emsig die Vorbereitungen für die erste Wolfsnacht im Tiergarten Worms getroffen. Am Freitag, den 15.02.2008 wird es das erste Mal im Tiergarten eine Wolfsnacht geben. Um 18:00 Uhr, wenn es schon dunkel ist, wird die Veranstaltung mit einer Führung durch den Tiergarten mit dem Themenschwerpunkt Wolf starten. Im Anschluss an den Rundgang kann man live dabei sein, wenn unsere Wölfe gefüttert werden., umwirbt der stellv. Tiergartenleiter die erste Veranstaltung im neuen Jahr für den Tiergarten. Aber das war noch nicht alles. Nach der Fütterung hat man die Möglichkeit am Lagerfeuer Stockbrot zu backen oder den Geschichten in der Wolfshöhle zu lauschen. Eine Aktion für Groß und Klein, mit viel Informationen zum Tier Wolf und warum das Rotkäppchen den Wolf erst fälschlicherweise zu einem gefürchteten Tier gemacht hat., so Herr Wagner weiter. Wer dabei sein will, sollte sich beim Kartenkauf sputen. Für diese Veranstaltung gibt es erstmalig nur Karten im Vorverkauf. Dieser startet am Montag, 21.01.08. Die Karten kosten 5 und sind im Tiergarten und im Heinrich-Völker-Bad bis zum 14.02. käuflich zu erwerben. Ein Vorverkauf findet deshalb statt, weil nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen für die drei parallel ablaufenden Führungen vorhanden ist und wir möchten jedem Besucher die Möglichkeit geben alles mitzubekommen., erklärt Dieter Wagner. Am Abend selber wird es keinen Verkauf von Karten mehr geben. Auch gelten für diese Veranstaltung keine Dauerkarten bzw. Jahreskarten. Eintritt erhält nur der, der eine Karte für die Wolfsnacht hat. An diesem Abend sind keine Hunde erlaubt. Wer den Tiergarten also mal bei Nacht sehen und viel Wissenswertes rund um den Tiergarten und den Wolf erfahren möchte, der sollte diesen Termin nicht versäumen.

Zoo Duisburg, 17.1.2008
Inventur im Zoo das große Zählen hat ein Ende

Wie alle Jahre wieder begannen die Pfleger im Zoo Duisburg rechtzeitig vor dem Jahreswechsel mit der Tier-Inventur. Dabei unterscheidet sie sich auf den ersten Blick nicht unbedingt von einer Inventur im Supermarkt. Im Geschäft um die Ecke stehen noch 25 Gläser an eingelegten Gurken der Marke X im Regal, im Zoo schreiten 4 Vertreter der Art Afrikanischer Elefant über ihre Außenanlage.
So einfach wie bei den Elefanten, bei denen Anzahl der Tiere und deren Geschlechter problemlos erkannt werden können, ist es beileibe nicht immer. Spätestens bei einem voll mit Fischen vieler verschiedener Arten besetzten Korallenriffbecken bedarf es einer gehörigen Portion Konzentration und eines geschulten Auges, um die Zahlen akkurat auf das Papier zu bringen. Manchmal muss aber auch der Pfleger von vorne anfangen... Auf dem Gurkenglas steht die abgefüllte Menge auf den Milliliter genau, aber wie schwer sind eigentlich die Riesenschildkröten im Zoo? Zuschauer der erfolgreichen Doku-Soap Ruhrpottschnauzen wissen die Antwort: eine Waage muss her! Zwei stämmige Pfleger sind bei einigen Vertretern der lebenden Fossilien mindestens vonnöten, um eine Körpermasse von weit über 100 kg hochzuheben und sanft auf der Waage abzusetzen! Kein Aufwand für die Tiere ist zu hoch, denn schließlich wollen die Pfleger genau wissen, ob ihre Schützlinge gut im Futter stehen und an Gewicht zugenommen haben. Wie kann der Pfleger den Bestand einer Tierart aufnehmen, deren Geschlechter sich äußerlich nicht voneinander unterscheiden? Der einmaligen Geschlechtsbestimmung der Individuen folgt darauf die Implantierung eines kleinen Mikrochips. Dieser trägt eine individuelle Nummer, die mit einem speziellen Gerät abgelesen werden kann. So gesehen laufen viele Tiere bereits mit ihrem eigenen Reisepass umher, den sie bei der Inventur quasi nur noch herzeigen müssen. Das Geheimnis muss an dieser Stelle endlich gelüftet werden, wie viele Tiere in wie vielen Arten zum Stichtag 31.12.2007 im Zoo Duisburg ihr Zuhause hatten; es sind: 2.179 Tier-Individuen in 274 Arten (Unterarten und Rassen eingeschlossen) . Das Jahr 2007 sah etliche kleinere aber auch größere Veränderungen im Tierbestand. Allen voran stehen die Geburten zweier gesunder Delphinjungtiere, womit der Zoo Duisburg erstmals Delphine in 2. Generation hält. Nachzuchten bei den hoch bedrohten madagassischen Fossa, den Koalas und den Orang-Utans konnten ebenfalls im letzten Jahr verzeichnet werden. Nicht weniger als drei Großtransporte bei den Gorillas wurden organisiert mit dem erreichten Endziel, eine vielversprechende Zuchtgruppe am Kaiserberg aufzubauen. Wer weiß, vielleicht blicken die Pfleger bei der kommenden Inventur auf ihre Schützlinge und machen einen weiteren Strich auf das Papier, der gleichbedeutend wäre mit dem ersten Gorilla-Nachwuchs im Zoo Duisburg!

SeaLife, 17.1.2008
Sea Life Junior Konferenz - Kinderwünsche für besseren Umweltschutz

Die neun Sea Life Großaquarien planen eine einmalige Konferenz zum Umweltschutz, bei der Kinder aus ganz Deutschland ihre Wünsche und Ängste über die Zukunft der Meere zum Ausdruck bringen können. "Ich wünsche mir, dass weniger Fische sterben" (Lisa, 12 Jahre). "Ich möchte nicht im Schmutzwasser baden" (Timo, 8 Jahre). Kinderwünsche mögen einfach klingen und doch beinhalten sie so viel Aussagekraft. Während Schlagwörter wie Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung oder Müllrecycling täglich durch die Presse geistern, viele Wissenschaftler Sitzungen abhalten und Lösungen suchen, machen sich auch schon die ganz Kleinen ihre eigenen Gedanken: "Ich möchte, dass unsere Umwelt mehr geschützt wird." (Mia, 14 Jahre). Um Kinderwünschen eine Plattform zu geben, führen die neun Sea Life Aquarien eine Umweltpetition durch, die umweltgerechtes Handeln fördern soll. Martin Hansel, Chef-Aquarist vom AquaDom & Sea Life Berlin, erklärt die Aktion: "Die Sea Life Aquarien haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch die ganz kleinen Besucher für den Umweltschutz zu sensibilisieren, um gemeinsam mit der nächsten Generation die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Wir brauchen die Fragen und Ideen der Kinder! Wie stellen sie sich die Zukunft der Meere vor? Denn nur zusammen mit Kindern können wir etwas verändern." Kinder zwischen 10 und 14 Jahren werden gebeten, ihre Wünsche zum nächsten Sea Life Großaquarium zu schicken. Die neun Standorte wählen dann jeweils eine Idee aus und dieses Kind darf dann den Standort auf der Junior Sea Life Konferenz in Berlin repräsentieren. Alle Auserwählten werden mit einem Biologen der Sea Life Aquarien zusammen eine kurze Präsentation für die Konferenz erarbeiten, die dann allen Teilnehmern und Gästen von verschiedenen Umweltschutzorganisationen vorgestellt wird. "Wir wünschen uns natürlich viele Zuschriften, damit wir wissen, was Kinder bewegt und wo sie konkreten Handlungsbedarf sehen. Wird es vielleicht der viele Müll am Badestrand sein oder ein gefährdetes Korallenriff in der Karibik? Wir sind gespannt und freuen uns auf die Rückmeldungen", sagt Hansel. Am Ende der Konferenz wird eine Abstimmung darüber entscheiden, welches Präsentationsthema zum Inhalt für die Umweltkampagne der gesamtem Sea Life Kette im nächsten Jahr wird. Kinder, die mitmachen möchten, können ihre Wünsche und Ideen bis Ende Februar einschicken. Die auserwählten Teilnehmer werden dann mit einem Erziehungsberechtigten und den Biologen zu der zweitägigen Sea Life Konferenz nach Berlin eingeladen. Ein Besuch im AquaDom & Sea Life Berlin gehören ebenso zum Programm wie ein Abendessen und eine Hotelübernachtung.

Tiergarten Nürnberg, 16.1.2008
Stand der Überlegungen zur Elefantenhaltung in Nürnberg

Parallel zu den Bemühungen um die Aufzucht der Eisbären liefen im Nürnberger Tiergarten die Gespräche und Verhandlungen rund um die Elefantendame Yvonne weiter. Der derzeitige Stand der Gespräche lässt sich nun zusammenfassen:
Ein alleinstehendes zuchtunfähiges Weibchen, das Nürnberg als Partnerin für Yvonne dienen könnte, steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
Im Zoo Rostock leben zur Zeit zwei weibliche afrikanische Elefanten, von denen eine sich mit 15 Jahren im besten Alter für eine Zuchtgruppe befindet. Die zweite Kuh ist vom Jahrgang 1962 und damit in einer ähnlichen Situation wie Yvonne (1967).
Im Einvernehmen haben sich die Zoos von Nürnberg und Rostock an das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in Wien gewandt mit folgendem Vorschlag:
Der Zoo Rostock stellt dem EEP die junge zuchtfähige Kuh zur Verfügung, sobald er eine neue Partnerin für seine alte Kuh findet. Diese neue Partnerin könnte Yvonne werden, wenn die Elefantenpfleger des Zoos in Rostock zu dem Schluss kommen, dass sie mit diesem Tier gefahrlos arbeiten können.
Das EEP unterstützt diesen Lösungsansatz und wird Nürnberg helfen, zwei neue Elefanten zu finden, sobald die Nürnberger Haltung auf ein Management des sogenannten protected contact umgestellt hat. (Protected contact bedeutet, dass die Pfleger nicht mehr im direkten Kontakt, also ungeschützt, mit den Elefanten arbeiten, sondern durch ein Gitter geschützt sind).
In Nürnberg werden nun die Elefantenpfleger aus Rostock jeweils für mehrere Wochen mit Yvonne arbeiten, um sich ein Bild von dem Tier machen zu können.
Nach dieser mehrwöchigen Phase werden die nächsten Entscheidungsschritte folgen.
Für den Fall, dass Yvonne nach Rostock geht, gibt es für Nürnberg zwei Möglichkeiten, die Elefantenhaltung in Nürnberg für die nächsten Jahre sicherzustellen:
1) Nürnberg übernimmt zwei Jungbullen im Alter von 4-5 Jahren, die hier einige Jahre (3-5) in Nürnberg leben - bis kurz vor der Geschlechtsreife.
2) Nürnberg übernimmt zwei sogenannte Flatliner-Kühe (Tiere ohne Zyklus), die einige Jahre bei uns bleiben, bis sie wieder in eine bestehende Herde übernommen werden können.
Die verschiedenen Alternativen werden dem Kulturausschuss vor einer endgültigen Entscheidung zur Begutachtung vorgelegt werden.
Beide Wege erfordern folgende Voraussetzungen:
1) Der Umgang mit Elefanten muss in Nürnberg auf sogenannten protected contact umgestellt werden.
2) Es wird parallel zu dieser zeitlich begrenzten Lösung ein umfassendes Konzept für den Nürnberger Tiergarten erstellt, in dem eine langfristige Lösung für Elefanten, Panzernashörner und Schabrackentapire formuliert wird und das wiederum dem Kulturausschuss und Stadtrat zur Begutachtung bzw. Entscheidung vorgelegt wird.

Zoo Magdeburg, 16.1.2008
Geldsegen für Magdeburger Elefanten

Gleich zum Jahresanfang gibt es Geld für die Magdeburger Elefanten, denn sie brauchen ein neues Haus! Das Best Western Hotel "Geheimer Rat" hat im letzten Jahr auf Weihnachtspostkarten verzichtet und möchte stattdessen diesen Betrag dem Zoologischen Garten Magdeburg für den Neubau des Dickhäuterhauses sponsoren. Die Anwaltskanzlei Deters und Deipenbrock wurde als Kunde und Geschäftspartner des Hotels darauf aufmerksam und hat kurzerhand die Summe "aufgerundet".

Zoo Hannover, 16.1.2008
Knapp 160.000 Winterhungrige besuchen den Winter-Zoo / Winter-Zoo war voller Erfolg

Am Sonntag um 19 Uhr sausten die letzte Tube rasant die Rodelbahnen Mauseflitz und Hühnersause und den Eiskanal Wilde Sau hinab, mit Schwung wurden die letzten Pirouetten auf der Eisfläche gedreht, dann schloss der Winter-Zoo auf Meyers Hof für diesen Winter seine Pforten. Vom 1. Dezember 2007 bis zum 13. Januar 2008 begeisterte der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon als wunderschönes Winterland. Mit Rodelbahnen, Eiskanal, Schlittschuhbahn, mit historischem Kinderkarussell, Winterdorf, Glühwein-Jurte, einem leuchtenden Lichtermeer und der bezaubernden Eisshow Pinocchio on Ice . Der Winter-Zoo war ein fantastischer Erfolg, schwärmt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Die Besucher waren von den neuen Rodelbahnen, der besonderen Dorfatmosphäre, dem Lichtermeer und der tollen Stimmung begeistert. Und natürlich vom Winter denn den gab es ja nur hier im Zoo. Besonders beliebt bei Klein und Groß: Die Eisshow Pinocchio on Ice, die eine junge Eislauf-Truppe zweimal täglich mit viel Herz und wachsender Nase aufführte. Knapp 160.000 winterhungrige Gäste besuchten den Winter-Zoo, rodelten 94.426 Mal begeistert und liefen 33.313 Mal Schlittschuh. Neue Highlights in diesem Winter-Zoo waren neben der Eisshow die beiden Rodelbahnen und der Eiskanal in Mullewapp, die urigen Glühwein-Jurten zum Aufwärmen und Feiern, das Eisstockschießen als besondere Gruppengaudi (gleich 97 Gruppen versuchten sich an der hohen Kunst auf Eis) , eine Eislaufbahn für die ganz Kleinen und das nostalgische Kinderkarussell mit Zebra und Elefant.

Zoo Köln, 16.1.2008
Jüngstes Jungtier des Kölner Zoos lädt ein!

Größe: 6 m, Gewicht: trotz Blätterkost (!) bis zu 900 kg im Netzgewand, langer Hals, blaue Zunge, wunderschöne Augen mit langen Wimpern, im vollen Galopp bis zu 60 km/h schnell und trittsicher, wenn es gegen Angreifer geht: so weit ist KIBO - jüngster Spross unserer Netzgiraffen - aber noch nicht. KIBO ( ca. 1,80 m groß und 80 kg leicht)

Wilhelma Stuttgart, 16.1.2008
Farbenrausch im Winter

Gegen winterliche Stimmungstiefs angesichts regnerischer Tristesse gibt es ein gutes Rezept: Ein Gang durch die Gewächshäuser der Wilhelma! Winterzeit ist dort unter anderem Orchideenzeit - der kapriziöse Pflanzenadel zeigt sich gerade in voller Blütenpracht. Mit über 18500 Arten und Tausenden von Zuchtformen bietet die Familie der Orchideen eine enorme Fülle an Formen und Farben. Die Orchideensammlung der Wilhelma umfasst über 5000 Pflanzen aus 1200 Arten und Sorten, und ist damit eine der größten Sammlungen in Deutschland. Für die Besucher sind allerdings nicht alle Pflanzen immer zu sehen: Da Orchideen in ihrer oft langen blütenlosen Phase vergleichsweise unattraktiv sind, befinden sich jeweils nur die besonders schön blühenden Exemplare im Schaugewächshaus. Und so wetteifern zur Zeit Vanda, Phalaenopsis, Bulbophyllum, Oerstedella, Phragmipedium, Cattleya, Cymbidium, Frauenschuh und wie sie alle heißen in einem Farbenrausch von porzellanweiß über sonnengelb, bonbonrosa, bordeauxrot, zartviolett und dunkelpurpur um die Gunst der Besucher. Auch Dr. Oetkers Lieblingsgewürz rankt sich über den Vitrinen mit den Orchideen Vanilleduft erwartet man allerdings vergebens, denn es duften nicht die Blüten, sondern nur die Früchte mit den winzigen Samen. Dass Orchideenblüten uns Menschen bezaubern, ist biologisch gesehen ein unerheblicher Nebeneffekt. Die Blüten sollen vor allem die Bestäuber anlocken, damit die Vermehrung gewährleistet ist. In der Natur erfüllen je nach Konstruktion der Blüte Bienen, Fliegen, Ameisen, Käfer, Schmetterlinge, Kolibris, Fledermäuse und sogar Frösche diese wichtige Aufgabe. In der Wilhelma liegt das Wohl der Orchideen allerdings in den Händen der Gärtner: In 4 Gewächshäusern mit unterschiedlichem Klima werden die Orchideen liebevoll gepflegt und vegetativ vermehrt. Die kleinen Pflänzchen werden gepäppelt, bis auch sie einmal in voller Blüte stehend eine Zeit lang ins Schaugewächshaus gesetzt werden, um die Besucher zu verzaubern ... bis Ende Februar übrigens noch zum günstigen Wintertarif!

Zoo Hannover, 15.1.2008
1.720 Tiere in 251 Arten / Tierische Inventur im Zoo

Jedes Jahr zählt der Zoo seine Tiere bei einer tierischen Inventur. Ergebnis für 2007: Im Erlebnis-Zoo Hannover leben 1.720 Tiere in 251 Arten.
Mehrere Wochen mühten sich die Tierpfleger, um alle Tiere genau zu erfassen, denn nicht jede Tierart ist dabei so kooperativ wie zum Beispiel Elefanten. Die stellen sich zum Appell auf und lassen sich seelenruhig zählen. Die Zwergmäuse dagegen wollen einfach nicht stillhalten, die Kuhreiher fliegen durcheinander und statt durchzuzählen, tauchen die Karpfen einfach ab. Trotzdem: Von der Agakröte bis zum Zebra wird jeder notiert, eine Bestandsaufnahme ähnlich wie im Supermarkt nur quirliger. Und so werden manche Tierarten nach ausgeklügelten Methoden geschätzt, wie der Vogelschwarm im Urwaldhaus oder die Goldfische in den Wassergräben vor den Tieranlagen. Etwa 200 der goldigen Kerlchen schwimmen dort herum. Da die freifliegenden, nichtzahmen Vögel sich nicht einfangen lassen, wird eben ihre Futterstelle stundenlang beobachtet. Die Anzahl der dort pickenden Vögel wird später hochgerechnet. Die Ameisen zu zählen, wäre eine echte Sisyphos-Arbeit, daher werden die beiden Völker der Weber- und Blattschneider-Ameisen jeweils als ein Tier gezählt. Erheblich einfacher ist das Zählen bei den Flusspferden: Die sechs Damen liegen dösend im Wasser und halten gähnend still nur Nachwuchs Fridolin macht noch nicht mit, er spielt lieber Tanten nerven. Beliebte Zählobjekte sind daher eher die Faultiere und die Riesenschildkröten. Regungslos harren sie während der Inventur aus. Die Zahlen vergleichen die Zoomitarbeiter schließlich mit ihren Aufzeichnungen des gesamten Jahres. Jeden Tag halten die Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. Die täglich ermittelten Zahlen werden erst handschriftlich in das Tierbestandsbuch eine Art Kassenbuch für Zootiere eingetragen und dann in den Computer übertragen. Das Ergebnis der Jahresabschlusszählung wird schließlich damit verglichen. Fehlt plötzlich eine Maus, muss noch einmal gründlich im Zoo gesucht werden.

Tierpark Hellabrunn München, 15.1.2008
Gestreift ins Neue Jahr!
Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember 07, brachte unsere Zebrastute Burundi (11 J.) ein weibliches Jungtier Halva zur Welt. Am 08. November, wurde der kleine Hengst Hodari geboren. Auch seine MutterKarina (14 J.) kümmert sich fürsorglich um ihr Jungtier. Hengst Namib wird noch von den Stuten auf Abstand gehalten. Unsere Hartmann-Bergzebras sind die nördliche Unterart des Bergzebras und sind in Namibia und Südangola zu Hause. Sie leben in Familiengruppen, die aus einem Hengst und einer Reihe von Stuten mit ihren Fohlen bestehen. Hengste ohne Stuten leben in Hengstgruppen. Eine Besonderheit hat das Bergzebra: es hat eine Wamme, d.h. eine Hautfalte am Hals, über deren Bedeutung Unklarheit herrscht. Tiere einer Gruppe erkennen sich an der Streifung und am Geruch.

Zoo Krefeld, 15.1.2008
Neugier erlaubt: Forschertage im Zoo Krefeld

Kleine Forscher ab zehn Jahren können im Krefelder Zoo ab sofort wieder an einem Kinderforschertag ihrer Neugier freien Lauf lassen. Am ersten Forschertag dieses Jahres am Samstag, 26. Januar, von 10 bis 16 Uhr, dreht sich alles um den südamerikanischen Regenwald: Wie funktioniert ein Ökosystem? Wer lebt wo im Dschungel? Was fressen Schmetterlinge? Was hat unser Frühstück mit dem Regenwald zu tun? Das und vieles mehr lernen die Kinder spielerisch. Unter Anleitung von zwei Zooführern beobachten die jungen Wissenschaftler das Verhalten von Tieren, planen eigene Gehege nach den Bedürfnissen der Tiere, erstellen Steckbriefe und untersuchen Bodenproben. Ihr Wissen können sie anschließend in einer Infomappe mit nach Hause nehmen. Der Zoo arbeitet seit Jahren eng mit der Vereinigung zum Schutz der afrikanischen Tropenwälder und ihrer Bewohner, der Gorillas, zusammen. Mehrere tausend Euro an Spendengeldern flossen bereits in die Schutzprojekte der Direkthilfe. Kinder, die sich schon frühzeitig mit den Bedürfnissen der Tiere befassen erhalten von Grund auf mehr Verständnis für ihre Umwelt und deren Erhaltung.
Als weitere Forschertage 2008 werden angeboten: Am Samstag, 23. Februar, das Thema Haustiere, am Samstag, 12. April, alles über Tierbeschäftigung, am Samstag, 31. Mai, geht es um Afrika, am Samstag, 23. August, dreht sich alles um die Affen und am Samstag, 25. Oktober, noch einmal Tierbeschäftigung. Die Kosten liegen bei 50 Euro pro Kind und enthalten den Zooeintritt. Eine Anmeldung unter Telefon 02151/955213, montags und donnerstags von 11 bis 15 Uhr, ist erforderlich. Pro Tag können maximal fünf Kinder teilnehmen. Also schnell anmelden und zum Jungforscher werden.

Zoo Osnabrück, 15.1.2008
Bungee-Springen für Elefanten?

Nicht ganz. Aber das Bungee-Seil spielt schon eine große Rolle an dem neuen Spielzeug für die Elefanten im Zoo Osnabrück. Eine Plastikkugel, aufgehängt an zwei Gummibändern, das Ganze in XXL-Größe, um elefantösen Kräften zu widerstehen, das ist der neue Dummy im Elefantengehege. Der junge Bulle Tutume stürzte sich als erster auf den Plastikkumpel und traktierte den widerspenstigen Ball mit aller Kraft. Auch die Leitkuh Goni hat inzwischen den Trick heraus, den Ball über ihren Körper fliegen zu lassen, um ihn mit ihrem dicken Hinterteil zu stoppen. Fußball, Kopfball, Massageball, das Spielzeug ist für alles zu gebrauchen. Nur Matibi, jüngstes Mitglied der kleinen Herde, traut dem Sportgerät noch nicht und sieht lieber mit aufgestellten Ohren ihren Artgenossen beim Boxkampf zu.

Zoo Berlin, 14.1.2008
Hübsche Sachsen: Zwei Steinwälzer aus Dresden eingetroffen!

Eine hübsche und interessante Erweiterung erfuhr der Vogelbestand in der Strandvogelvoliere gleich neben dem Tierkinderzoo. Aus der letztjährigen Nachzucht überließ der Zoo Dresden dem Berliner Zoo zwei Steinwälzer, die so wunderbar zu den übrigen Strandvögeln in dieser Voliere passen! Steinwälzer verdanken ihren Namen ihrer Ernährungsweise: Sie drehen Steinchen um und suchen darunter nach Kerbtieren und Schnecken. Sie haben sich damit im Laufe ihrer Evolution eine Ernährungsweise eröffnet, die anderen Küstenvögeln verschlossen bleibt. Für die Zoobesucher ergeben sich in der großen StrandvogelvolierekrummschnäbligenSäbelschnäbler, die Kleinlebewesen von der Wasseroberfläche einseihen, die Kampfläufer, die ihre Nahrung im Bodengrund finden, die unglaublich langbeinigen Stelzenläufer, die sich tiefere Wasserstände erschlossen haben und auch die kleinen Rotschenkel, die die Nahrung im Flachwasser und am Ufer finden. Alle diese Küstenvögel sind Zugvögel, die zum Teil riesige Entfernungen vom Brutgebiet ins Winterquartier überwinden müssen. Es gibt nur wenige Tiergärten, die eine vergleichbare Sammlung an Strandvögeln pflegen wie der Berliner Zoo.

Zoo Köln, 14.1.2008
Alaaf: Kinderdreigestirn im Kölner Zoo !

Das Kölner Kinderdreigestirn (Prinz Benjamin I., Jungfrau Marla, Bauer Quentin) kommt in den Kölner Zoo, um hier den Kölner Zoo-Orden natürlich mit dem Elefanten-Kindergarten Marlar, Maha Kumari und Ming Jung in Empfang zu nehmen. Und natürlich sind die Elefanten mit dabei!

Zoo Wuppertal, 14.1.2008
Viertes Elefantenbaby im Wuppertaler Zoo geboren

Am Sonntag, dem 13.01.08 um 3.54 Uhr brachte die Afrikanische Elefantin Sweni ihr erstes Kalb zu Welt. Es ist ein strammer Junge, der 97 kg wiegt und eine Schulterhöhe von etwa 90 cm hat. Die Tragzeit war 641 Tage. Die Elefantenpfleger haben ihm den Namen Tamo gegeben.
Damit sind im Zoologischen Garten Wuppertal innerhalb von zweieinhalb Jahren vier gesunde Elefantenkälber zur Welt gekommen Bongi, Kibo und Tika sind die Halbgeschwister von Tamo. Ihr Vater ist der Elefantenbulle Tusker.
Die Geburt war für Sweni, die Elefantenpfleger und den Tierarzt und seine Helferinnen anstrengend. Fünf Nächte hat die gesamte Mannschaft im Elefantenhaus gewacht, bis es soweit war.


Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant
Pflanzenvorstellung:
Wurzelware
So nennt man ein bis drei Jahre alte Sträucher und Bäume mit nackten Wurzeln, die in der Vegetationsruhe zwischen Herbst und Frühjahr verkauft werden.
Für Zoologische Einrichtungen bietet die Wurzelware verschiedene interessante Aspekte:
* Extrem preisgünstig
* Viele Arten sind schnellwüchsig
* Nutzung als Futterpflanze und als Gehegesicherungsgehölz möglich
* Geringer Pflegeaufwand
* Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst
Beispiele für Pflanzen als Wurzelware: Weiden in Sorten, Schlehen, Weißdorn, Rotdorn, Berberitzen uvm.
Die Preise liegen je nach Art und Menge zwischen 0,60-1,25 ¤/Pflanze.
Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
0172 23 25 305


Als spezialisierter Lieferant für den Pflanzenbedarf von Zoologischen Gärten und Themen-Gärten sind wir uns der Bedeutung des Artenschutzes bewusst.
Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt daher die Stiftung Artenschutz.
Diese Stiftung ist eine Gemeinschaftsinitiative von 45 Zoologischen Gärten, Tierparks und Naturschutzorganisationen. Erklärtes Ziel ist der Erhalt gefährdeter Tierarten, für die es bislang keine ausreichende finanzielle Unterstützung gibt. Dafür wird der Pflanzenhandel Winkendick von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 ¤ einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung spenden.
Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
Parallel dazu wollen wir in diesem Jahr Pflanzenangebote, die für die Zucht und Haltung von Amphibien in menschlicher Obhut besonders geeignet sind, zu Vorzugspreisen anbieten.
Für das Vertrauen, welches ich von den Zoologischen Einrichtungen in Deutschland und im europäischen Ausland seit nunmehr 14 Jahren genieße, danke ich allen recht herzlich und verbleibe mit den besten Wünschen für das Jahr 2008.
Reiner Winkendick

versandfertige Wurzelware


Natur- und Artenschutz – Meldungen

innovations report - 14. Jan. 2008
Durst nach Palmöl bedroht seltene Tropen-Fauna
Die EU will offenbar über die Richtlinien bei der verpflichtenden Beimengung von Agrotreibstoffen neu entscheiden. Es sei nicht vorhersehbar gewesen, dass die Richtlinien - wonach zehn Prozent der Treibstoffe in der Gemeinschaft aus Pflanzen stammen - zu solchen Problemen führen. Konkret geht es um die Erhöhung der Lebensmittelpreise und die Bedrohung der Regenwälder. Die Umweltorganisation BirdLife International hat davor gewarnt, dass die Monokulturen von Ölpalmen zu einer dramatischen Abnahme der Biodiversität führen.

Focus Online
Ölpalm-Plantagen - Im Namen der Profitgier
Täglich finden Verbrechen gegen Menschen und Natur statt, weil Konzerne mit allen Mitteln Land für Ölpalm-Plantagen gewinnen wollen. Aus den Früchten der Ölpalmen lässt sich Öl gewinnen. Wegen des Treibstoffdursts der Industrieländer verschwinden in großem Stil Regenwälder, vor allem in Indonesien. Auf Sumatra etwa, der zweitgrößten Insel des Archipels, wird nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace pro Stunde eine Waldfläche größer als 300 Fußballfelder abgeholzt. Trotz der Kahlschlagorgien reichen die Flächen auf Sumatra und den Nachbarinseln Kalimantan und Borneo nicht aus, um den Palmöl-Bedarf der Welt zu decken. Deshalb suchen die Produzenten noch unerschlossene Gebiete für neue Plantagen. Das 1962 von Indonesien besetzte Westpapua, der Westteil der Insel Neuguinea, ist eine solche Region, ebenso das benachbarte Papua-Neuguinea. Dort gibt es riesige zusammenhängende Waldgebiete, die zahllosen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Diese ökologisch einzigartigen Wälder sind nun akut gefährdet. Firmen wie der indonesische Konzern Sinar Mas wollen sie durch Ölpalmplantagen ersetzen. Der Hamburger Fernsehreporterin Inge Altemeier wurde heimlich gedrehtes Material zugespielt. Palmöl- und Tropenholzindustrie gehen eine unselige Allianz ein, denn in Westpapua gibt es noch reichlich wertvolle Edelhölzer. Auf der Insel Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, lassen sich die dramatischen Auswirkungen der Urwaldrodung auf die Artenvielfalt studieren. Anhand von Satellitenbildern konnten Biologen der internationalen Vogelschutzorganisation Birdlife International (BI) zeigen, dass allein zwischen 1989 und 2000 ein Achtel der gesamten Regenwälder des Eilandes für Ölplantagen verschwanden. Von den 37 endemischen Vogelarten des Eilands gelten 21 als vom Aussterben bedroht, darunter der Bismarck-Eisvogel und das Grünstirnpapageichen. „Neubritanniens Vögel werden wegen unseres Durstes nach Palmöl ausgerottet“, klagt BI-Projektleiter Stuart Butchart.

ORF.at - 16. Jan. 2008
Artenschutz: Naturheilmittel gefährden Reptilien
Sie enden in Tabletten, Salben und Pulvern: Mindestens 165 Reptilienarten weltweit werden in traditionellen Heilmitteln verarbeitet, obwohl eine Wirkung dieser Zutaten oft gar nicht belegt ist. Das hat eine Inventur brasilianischer Artenschützer ergeben, über die der britische "New Scientist" nun in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. 88 dieser Reptilien stehen demnach bereits auf der Liste bedrohter Arten. Schlangenöl, Schildkrötenblut und Alligatorfett seien aber nicht nur fragliche Zutaten, sondern könnten mitunter krank machen statt gesund, schreibt der "New Scientist". So seien etwa wegen mangelhafter Hygiene bei der Produktion wiederholt Salmonellen-Infektionen durch Klapperschlangen-Tabletten aufgetreten.

FAZ.NET - 9. Jan. 2008
Artenschutz: Mensch gegen Löwe in Indien
Sie waren schon vom Aussterben bedroht, nun erholen sich die letzten Asiatischen Löwen der Welt langsam. In den Wäldern des Gir-Nationalparks in Indien leben nach Jahrzehnten der Hege und Pflege 360 Tiere. Doch ihnen droht neue Gefahr - durch die ständig wachsende Zahl der Menschen im Lande.

Basler Zeitung - 15. Jan. 2008
Klimawandel bedeutet Gefahr für viele Vogelarten
Viele Vogelarten drohen wegen der Klimaveränderung auszusterben - auch in der Schweiz. In einer Mitteilung fordern der Schweizer Vogelschutz und die Vogelwarte Sempach Massnahmen zur Sicherung der Biodiversität. Der Klimaatlas der Brutvögel Europas verheisst für viele Vogelarten nichts Gutes. Wegen der Klimaveränderung sind viele Vögel gezwungen, neue Gebiete zu besiedeln - bis Ende dieses Jahrhunderts werden sich die Verbreitungsgebiete durchschnittlich 550 Kilometer nach Nordosten verschieben. Tiere wie das Alpenschneehuhn, das heute im ganzen Alpenraum lebt, müssten sich in Reliktvorkommen im südwestlichsten und östlichsten Zipfel der Schweiz zurückziehen. Der Zitronengirlitz droht sogar auszusterben. Um dem entgegenzuwirken fordern der Vogelschutz und die Vogelwarte neben den Schritten gegen den Klimawandel auch Massnahmen zur Sicherung der Biodiversität.

Basler Zeitung - 15. Jan. 2008
40 Heuschreckenarten in der Schweiz gefährdet
Von den gut 100 Heuschreckenarten in der Schweiz sind 40 gefährdet. Vor allem für die stark bedrohten Arten habe sich die Situation seit Mitte der 1990-er Jahre verschärft, teilte das BAFU am Dienstag mit. Besonders schlecht steht es laut der aktualisierten Roten Liste um Arten, die in Auen, Mooren und Trockenwiesen leben. Heuschrecken reagierten sensibel auf Veränderungen und seien daher wertvolle Indikatoren für den Zustand der Artenvielfalt, schreibt das Bundesamt für Umwelt (BAFU). Die Gesellschaft sei gefordert, Lebensräume der Heuschrecken innerhalb der Kulturlandschaft zu erhalten, aufzuwerten und neue anzubieten.

PR-Inside.com - 14. Jan. 2008
Wölfe im Fichtelgebirge entdeckt
Im Fichtelgebirge sind Wölfe unterwegs. «Wir gehen davon aus, dass hier Wölfe durchziehen. Wir haben mehrere Spuren, die darauf hindeuten», sagte der Geschäftsführer des Naturparks Fichtelgebirge, Christian Kreipe, am Montag im ddp-Interview in Wunsiedel. Erst am Wochenende seien neue Spuren ausgewertet worden. Er sehe die Rückkehr der Raubtiere nach Bayern «positiv», betonte der Naturschützer. Noch habe sich zwar kein festes Rudel niedergelassen, aber dies sei jederzeit möglich. Um vorbereitet zu sein, hat das bayerische Umweltministerium am Montag passenderweise den ersten Wolfsmanagementplan veröffentlicht. Das Ministerium will die Bevölkerung auf Wölfe als Nachbarn vorbereiten. So ist eine Wanderausstellung geplant. «Der Plan zielt darauf ab, ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und zuwandernden Wölfen zu erreichen», heißt es im Wolfsmanagementplan. Der Naturschutzorganisation WWF lobte die Vorreiterrolle des Freistaats bei der Erstellung des Plans. Allerdings sei das Papier nicht konkret genug.

HNA.de - 14. Jan. 2008
Weiter auf der Spur der Wildkatze
Kellerwald. Der Nachweis im Nationalpark wurde bereits im vergangenen Jahr erbracht, jetzt sollen die Wanderwege der Wildkatze zwischen dem Rothaargebirge und dem Kellerwald erforscht werden. Die Stiftung Hessischer Naturschutz unterstützt das etwa 11 000 Euro kostende Projekt. Deren Vorsitzender, Umweltminister Wilhelm Dietzel, übergab dem Förderverein Nationalpark dazu einen Zuschuss der Stiftung von 4000 Euro. Etwa alle zehn Tage werden die Duftstöcke durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Fördervereins und des BUND sowie der Forstämter kontrolliert und die Haare gesammelt. Das geschieht bis Ende März. Im September sollen laut erste Ergebnisse vorliegen.

Berliner Morgenpost - 13. Jan. 2008
Rauhhautfledermaus in der Spandauer Zitadelle
Tierschützer haben in der Spandauer Zitadelle in Berlin erstmals Rauhhautfledermäuse entdeckt. Zu dem Fund kam es bei einer Routine-Untersuchung der Gewölbe, wie das Berliner Artenschutz- Team am Sonntag mitteilte. Damit überwinterten mittlerweile zehn Arten in der Zitadelle. Die Rauhhautfledermaus («Pipistrellus nathusii») ist den Angaben zufolge nur wenig größer als die Zwergfledermaus und eigentlich in Wäldern und Parks zu Hause.

Heidenheimer Neue Presse - 11. Jan. 2008
Hiasl und das Recht auf Leben
Biologisch ist der Schimpanse der nächste Verwandte des Menschen. Juristisch ist er eine Sache. In Österreich streiten Tierschützer und die Gerichte über diese Sachverhalte. Die einen fordern Konsequenzen daraus, dass diese Affen etwa lernfähig sind. Die Juristen lehnen dies ab. Die Tierschützer wollen erreichen, dass für Menschenaffen wenigstens das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gilt. Noch ist nicht klar, ob die Aktivisten nun den Europäischen Gerichtshof bemühen oder - mit neuem Antrag - die heimische Justiz zu einer Aussage zwingen. "Die Richter sollen inhaltlich Stellung nehmen", so Eberhart Theuer, der rechtsphilosophische Kopf der Kampagne. "Und wenn sie nur sagen: Ein Tier ist kein Mensch." Ein einziger klarer Satz eines Gerichts, und ein Sturm bricht los: Das ahnen beide Seiten.

BirdLife
Satellite imagery paints picture of New Britain’s disappearing forest birds - 9.1.08
Analyses of satellite images have revealed for the first time the extent of deforestation occurring on the island of New Britain, Papua New Guinea, indicating that many more bird species are threatened with extinction than previously feared.
Local increase in vultures thanks to diclofenac campaign in Nepal - 11.1.08
The number of White-rumped and Slender-billed Vulture nests recorded west of Narayani Chitwan National Park / Buffer Zone Area, Nawalparasi District, Nepal, has doubled in two years, as a result of measures taken to reduce and replace the use of a drug toxic to vultures.
Bald Ibis jigsaw falling into place - 14.1.08
Efforts to save the Middle East’s rarest bird have been boosted by two chance sightings of the species 1,500 miles apart. Northern Bald Ibises were seen last month in the Jordan Valley and in Djibouti, raising hopes that numbers of this species are not as low as scientists fear.
Climate Change study predicts hazy future for Europe's birds - 15.1.08

Wildlife Extra - 11.1.08
20th Rhino Shot in 2007 in Kaziranga: Poacher killed.
Yet another rhino of Kaziranga National Park fell prey to poachers’ bullets on December 16, bringing the total number killed in 2007 to a record 20.
Three new species of salamander discovered in La Amistad National Park - Costa Rica.
An expedition, organised by the Natural History Museum, has discovered three new species of salamander in a largely unexplored forest in Costa Rica. The new species are amongst 5,300 plants, insects and amphibians recorded during three explorations of La Amistad National Park on the Costa Rica–Panama border.
Farmland Birds in Sharp Decline Across Europe.
An analysis of 124 of Europe’s common birds has revealed that over a 26-year period 56 species (45 percent) have declined across 20 European countries. This alarming rate of decline has fuelled fears for the future of many of the continent’s birds.
Gir Forest Reserve to be Expanded to cope with growing Lion Population.
There are roughly 359 Asiatic Lions living in Gir forest today. However the conservation success over the last 50 years means that there are now more lions than there is room in Gir. Many of the Lions have been straying outside the sanctuary due to the population pressure, so the State and Central Government are planning to add 300 sq. km more area to the existing 1460 sq. km.
Whooping crane numbers reach 500 for the first time for 100 years..
An aerial survey conducted in and around Wood Buffalo National Park in Canada, where the endangered Whooping crane breeds every summer, spotted a record 65 nests containing 84 chicks, including 28 sets of twins. This compares to 2006 when 62 nests, 76 chicks and 24 sets of twins were found. And at Aransas National Wildlife Refuge, the largest winter ground for the cranes, nearly 270 cranes have arrived for the winter, compared with the 237 that departed last spring.
Huge Paper Company Trashing Pristine Sumatra Forest.
An investigative report has found that paper giant Asia Pulp & Paper (APP) and its affiliates are constructing a massive logging highway that will split in half one of Indonesia’s most important forests. The legally questionable highway threatens to devastate one of Sumatra’s last large forest blocks, home to two tribes of indigenous people and endangered elephants, tigers and orangutans.
Destruction of New Britain Rainforest Endangering Endemic Species.
Satellite images have revealed that rainforest is being logged on one of the world’s wildlife hotspots more quickly than almost anywhere else in South-East Asia. Before and after pictures of New Britain, which is part of Papua New Guinea, reveal that 12 per cent of forest including 20 per cent of lowland forest was cleared between 1989 and 2000, badly affecting 21 bird species including 16 species found no-where else in the world.

PlanetArk
Taiwan Rejects Chinese Pandas - Again - 10.1.08
Taiwan has rejected a theme park's second request to bring over two pandas from China, amid fears that Beijing will use the animals to win goodwill in its push for political unification, a park spokesman said on Tuesday.
Zoo in Vietnam Admits to Auctioning Tiger Bodies - 11.1.08
The Hanoi Zoo admitted selling dead tigers at auctions to Vietnamese animal traffickers, the latest in a spate of violations of international conservation laws meant to protect endangered Indochina tigers, newspapers reported.
China Comes Down Hard on Pangolin Smugglers - 11.1.08
Two men in China's southeastern city of Xiamen have been given suspended death sentences for smuggling pangolins and other exotic animals into the country, state media reported on Thursday.
Antarctica Lost More Ice in Last 10 Years - Study - 15.1.08
Antarctica lost billions of tonnes of ice over the last decade, contributing to the rising seas around the world, a climate researcher said on Monday.

ENN
China comes down hard on pangolin smugglers - 9.1.2008
Two men in China's southeastern city of Xiamen have been given suspended death sentences for smuggling pangolins and other exotic animals into the country, state media reported on Thursday. Pangolins, nocturnal scaly anteaters which spend most of their days curled up in a ball asleep, are in great demand in China where their meat is considered a delicacy and their scales believed to hold medicinal properties.
Zoo in Vietnam admits to auctioning tiger bodies - 10.1.2008
The Hanoi Zoo admitted selling dead tigers at auctions to Vietnamese animal traffickers, the latest in a spate of violations of international conservation laws meant to protect endangered Indochina tigers, newspapers reported. Vietnamese papers said on Thursday that the money, about $8,000 each for two tigers, was deposited into the zoo's bank account. Some carried photos of the official receipt, but zoo officials declined to comment when contacted about the reports.
Endangered status an advantage to turtle traders - 11.1.2008
More than half the freshwater turtle and tortoise species sold by pet dealers in Jakarta markets are threatened and nearly all are obtained illegally, according to a survey by the WWF-linked wildlife trade monitoring network TRAFFIC. Dealers told the survey team that protected status was a selling point for freshwater turtles and tortoises and they were able to ask higher prices for them. They were also quite open on most stock being sourced through illegal capture or imports.
Critically endangered porpoise is focus - 15.1.2008
An international research team, including biologists from NOAA's Fisheries Service, reported in the scientific journal Conservation Biology, that the estimated population of vaquita, a porpoise found in the Gulf of California, is likely two years away from reaching such low levels that their rate to extinction will increase and possibly be irreversible. Scientists believe only about 150 vaquita remain.
Nepal to run breeding centre to save vultures - 15.1.2008
Of the eight species of vultures found in Nepal, the white-rumped and slender-billed vultures are categorized as critically endangered.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 9.1.2008
"NABU VISA Card" fördert Umweltschutz - Kartenumsätze unterstützen NABU-Projekte
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Volkswagen Bank direct geben die neue "NABU VISA Card" heraus. Mit der aufgewerteten Kreditkarte weiten die Partner ihr Engagement für den Umweltschutz aus. Zwei Produktbesonderheiten stehen dabei im Vordergrund:
1. Umweltschutz: Die erste Jahresgebühr (10 Euro für die Hauptkarte) fließt dem NABU zu. Weiterhin wird durch die Kreditkartenumsätze mit der "NABU VISA Card" der aktive Umweltschutz unterstützt.
2. Individuelles Kartendesign: Sechs neue Tiermotive (Wölfe, Bären, Luchs, Rotkehlchen, Schneeleopard und Storch) stehen für die individuelle Gestaltung der Karte zur Auswahl; alle Motive haben einen aktuellen Bezug zu Projekten des NABU.

VIER PFOTEN - 9.1.2008
Verbot der Käfigbatterien bleibt - VIER PFOTEN begrüßt die konsequente Haltung der EU-Kommission in der Legehennenhaltung
Gestern hat die EU-Kommission den Spekulationen der Legehennenhalter auf eine achtjährige Verlängerung der Zulassung der Legebatterien in Europa ein klares Ende gesetzt. Durch einen Report der EU-Kommission wurde das Verbot der konventionellen Käfighaltung zum 31. Dezember 2011 ausdrücklich bestätigt. Der Report belegt, dass die konventionellen Käfige nicht im Einklang mit der Tiergesundheit der Legehennen stehen.
"Diese Entscheidung war deshalb notwendig, weil am Datum des Verbots der Legehennenhaltung ab 2012 zunehmend und massiv Kritik von Produzentenseite mit Hinweis auf negative wirtschaftliche Folgen geübt wurde und das Verbot auf 2020 verschoben werden sollte," so Dr. Marlene Wartenberg, Leiterin des VIER PFOTEN-Europa Büros Brüssel. "Das Ergebnis belegt jedoch, dass die Haltungsbedingungen in den Legebatterien nicht nur den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere nicht gerecht werden, sondern auch die Gesundheit der Tiere gefährdet ist." Konventionelle Käfige sind daher ab 1. Januar 2012 verboten.

WWF - 10.1.08
Im politisch instabilen Simbabwe wird Wilderei zur wichtigen Einnahmequelle. WWF verstärkt seine Schutzbemühungen
In den Schutzgebieten des afrikanischen Staates Simbabwe werden immer mehr bedrohte Spitzmaulnashörner von Wilderern erschossen. Besonders im Südosten hat das illegale Töten seit dem Jahr 2000 rasant zugenommen. "Vorher war Nashorn-Wilderei in Simbabwe kaum ein Problem, aber seit die Bevölkerung sich in Schutzgebieten ansiedeln darf, sind landesweit mindestens 67 Tiere gewildert worden", sagt WWF-Expertin Vera Reifenstein. Hinzu kämen allein im Lowveld-Schutzgebiet 66 Nashörner, die mit Fallen gefangen und dabei zum Teil schwer verletzt worden seien. "Die Wirtschaft Simbabwes liegt am Boden, die Versorgungslage ist katastrophal", so Reifenstein. "Die Verlockung ist groß, sich an Nashörnern zu vergreifen." Auf den Schwarzmärkten Asiens, wo pulverisiertes Nasenhorn hauptsächlich nachgefragt wird, zahlt man mittlerweile für das Horn mehr als für Gold. Der Bestand der Spitzmaulnashörner wird auf weltweit höchstens 3.700 geschätzt.
Eigentlich verfolgen die Schutzgebiete in Simbabwe ein innovatives Konzept: Sie stehen unter kommunaler Selbstverwaltung. Die lokale Bevölkerung bildet Gruppen, die eigenständig die Verantwortung für ein Gebiet und seine Ressourcen tragen. So teilen sie die Güter gemeinschaftlich, sind aber auch für deren Erhalt zuständig. Deshalb hat der WWF sein Engagement im Lowveld-Schutzgebiet verstärkt, in dem ein Zehntel der Weltpopulation lebt. Die Nashörner werden durch Sender und Spurenleser beobachtet.

Fonds für bedrohte Papageien, 14. 1. 2008
11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ in Leipzig

Im Oktober 2007 fand in Leipzig die 11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ des „Arbeitskreises Papageien“ innerhalb der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) statt. 143 Teilnehmern fanden den Weg in den Zoo Leipzig. Der Tagungssaal lag direkt im Zoo. Die Besucher hatten die Möglichkeit am Samstag und Sonntag kostenlos den Zoo zu besuchen. Finanziell hat sich die Veranstaltung für den Artenschutz gelohnt, denn es kam eine stattliche Summe von EUR 5.806,80 zusammen. Bei einigen Spendern möchte sich der FbP nochmals besonders herzlich bedanken: Herr Friedrich, Herr Guth (ACTP e.V.), Frau Mittelhäußer-Brown, Herr Pallentin (Papageienfreunde Nord e.V.), Herr Schallenberg und Frau Steinkopf (Papageien-Toskana). Darüber hinaus konnten acht neue Mitglieder gewonnen werden. Alle Einnahmen werden ausschließlich dem Papageienschutz zu Gute kommen! Herzlichen Dank an alle Tagungsteilnehmer und an die Spender! Durch Ihre Unterstützung können laufende Projekte weiter gefördert werden und neue Projekte entstehen! Die nächste Tagung findet am 20.09.08 im Museum am Löwentor statt. Am 21.09.08 besteht die Möglichkeit einer Führung durch die Wilhelma (Stuttgarter zoologisch-botanischer Garten).

Aktion Mensch - 11.1.08
Der Natur auf der Spur: Entdecker-Netzwerk X&Co. betraut Kinder mit dem "Geheimauftrag Umwelt"

Alle reden von Klimawandel und Umweltschutz. Aber was bedeutet das für unseren Alltag? Kinder zwischen acht und 13 Jahren können das ab sofort beim Entdecker-Netzwerk X&Co. herausfinden. In den nächsten drei Monaten erteilen die Aktion Mensch und pur+, das Entdeckermagazin des ZDFtivi, ihnen den "Geheimauftrag Umwelt". Wieder warten zehn kreative Aufträge auf die X&Co.-Agententeams: Diesmal sollen die jungen Spürnasen einen Tag lang ihren gesammelten Müll vergleichen, Höchstleistungen der Natur benennen, eine Umfrage zum Thema Umweltschutz starten, die Stromfresser im Haushalt enttarnen oder herausfinden, wie die Menschen früher weite Entfernungen zurückgelegt haben. Kooperationspartner der aktuellen Saison ist die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend), die sich seit 23 Jahren öffentlichkeitswirksam in Kampagnen, Protestaktionen und Projekten für die Umwelt einsetzt. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es unter http://www.xundco.de oder telefonisch unter 0228/20929-007.

WWF - 10.1.08
Nach Ländertreffen Hoffnung für das Wattenmeer. Kritik an Wirtschaftsbehörde.
Der WWF hofft nach dem heutigen Treffen der Umwelt- und Wirtschafts-Staatssekretäre Hamburgs und Schleswig-Holsteins auf eine Wende im Welterbe-Streit. "Hamburg gleicht einem Bräutigam, der nach sechsjähriger Hochzeitsvorbereitung vor dem Traualtar mit dem Ja-Wort zögert. Wir hoffen jetzt auf eine Zustimmung des Senats in der kommenden Woche", sagte WWF-Wattenmeerexperte Dr. Hans-Ulrich Rösner. "Eventuelle rechtliche Bedenken des Senats sollten bis dahin problemlos auszuräumen sein." Mit Unverständnis reagierte der WWF auf neue Äußerungen aus der Wirtschaftsbehörde. Es sei falsch, dass der Küstenschutz im Welterbe-Antrag nicht berücksichtigt worden sei, wie die Behörde behauptet. Der notwendige Küstenschutz sei ausdrücklich im Nominierungs-Dokument aufgeführt, so der WWF. Weiterhin habe sich - so eine weitere Äußerung der Wirtschaftsbehörde - die Niederlande beim Welterbe keine Ausnahmen für ihre eigenen Häfen gesichert. Auch könne der Welterbe-Antrag nicht, wie die Wirtschaftsbehörde behaupte, ein oder zwei Jahre verschoben werden.

BUND - 11.1.08
Trotz Zwangsräumung weiter Widerstand gegen Braunkohle
Nach der Zwangsräumung der Obstwiese des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Bereich des Braunkohletagebaus Garzweiler kündigten die Umweltschützer weiteren Widerstand an. Es würden auch zukünftig alle rechtsstaatlichen Mittel genutzt, die Totalzerstörung von Natur, Landschaft und Grundwasser durch den Braunkohletagebau und die Zwangsvertreibung zigtausender Menschen zu beenden. Die fortgesetzte Nutzung der Braunkohle sei angesichts fortschreitenden Klimawandels ein „Verbrechen an den betroffenen Menschen und der Umwelt“ und durch nichts zu rechtfertigen. Ein Großaufgebot der Polizei hatte die 10-tägige Besetzung der Obstwiese durch BUND-Aktivisten am gestrigen Abend beendet. Die Umweltschützer ließen sich einzeln von mehreren Dutzend Einsatzkräften vom Gelände tragen. Unmittelbar nach der Zwangsräumung zerstörten RWE-Bagger die Wiese. Trotz der gestrigen Zwangsräumung bleibt der BUND weiter Eigentümer des Grundstücks, denn dessen Enteignung ist wegen der anstehenden Überprüfung durch das Bundesverwaltungsgericht nicht wirksam.

NABU - 11.1.2008
Überwachungspläne beim Genmais-Anbau sind Mogelpackung

Der NABU hat Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer aufgefordert, den Anbau von Genmais in Deutschland solange auszusetzen, bis der Nachweis erbracht ist, dass kein Sicherheitsrisiko für Mensch und Natur besteht. Deutschland will den Anbau des Genmaises Mon 810 des US-amerikanischen Herstellers Monsanto wieder erlauben, weil das Unternehmen inzwischen entsprechende Beobachtungspläne beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vorgelegt hat. "Diese Überwachungspläne sind eine Mogelpackung. Monsanto führt darin Programme für die Gentechnikbeobachtung auf, ohne vorher bei Betroffenen und Verantwortlichen nachgefragt zu haben, ob diese Programme sich überhaupt zum sogenannten GVO-Monitoring eignen. Das lässt erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob die Seehofer-Behörde die Monsanto-Pläne tatsächlich ausreichend überprüft hat", kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Greenpeace - 12.1.2008
Greenpeace spürt japanische Walfänger in der Antarktis auf - Umweltaktivisten bereiten sich auf Protest-Aktionen vor
Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" hat in der Nacht auf Samstag die japanische Walfangflotte im südlichen Polarmeer gesichtet und verfolgt sie. Die Umweltschützer, darunter eine Hamburgerin, werden versuchen, Wale vor den japanischen Harpunen zu retten. Die japanische Flotte besteht aus sechs Schiffen, zwei Sichtungs- und drei Fangschiffen sowie einem Fabrikschiff. Die Walfänger befinden sich bereits seit Dezember im Südpolarmeer. Neben 935 Minkewalen stehen auch 50 der gefährdeten Finnwale auf der Abschussliste. Mit Hochdruckpumpen wollen die Umweltschützer von ihren schnellen Schlauchbooten aus eine Wasserwand zwischen Walfänger und Wal erzeugen. So wollen sie den Harpunieren die Sicht nehmen und die Wale vor dem tödlichen Schuss retten.

Greenpeace - 13.1.2008
Zehn Jahre Weltpark Antarktis Greenpeace feiert Jubiläum - Auch Nordpolarregion muss geschützt werden

Vor zehn Jahren trat das Schutzabkommen für die Antarktis in Kraft - ein Höhepunkt des globalen Umweltschutzes. Das Abkommen, das den Kontinent mit seinem empfindlichen Ökosystem seit 14.1.1998 für 50 Jahre vor der Ausbeutung seiner Rohstoffe bewahrt, kam vor allem durch die Greenpeace-Kampagne "Weltpark Antarktis" zustande. Das Abkommen erklärt die Antarktis zu einem "dem Frieden und der Wissenschaft gewidmeten Natur-Reservat". Doch inzwischen hat die Jagd nach Rohstoffen auf der anderen Seite der Erde begonnen: Im vergangenen Jahr haben die ersten Anrainerstaaten der Arktis ihre Gebietsansprüche angemeldet, um vor allem nach Öl zu suchen.


WWF - 14.1.08
Umfrage: 83 Prozent für Zustimmung des Senats zur Wattenmeer-Anmeldung
Eine überwältigende Mehrheit der Hamburger Bürgerinnen und Bürger will, dass der Senat dem Welterbe-Antrag für das Wattenmeer zustimmt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts IPSOS im Auftrag des WWF. Am Dienstag entscheidet die Landesregierung über ihre Haltung zum Welterbe-Antrag, der bereits von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Niederlanden unterstützt wird. Ein Nein Hamburgs würde bedeuten, dass das Wattenmeer für lange Zeit - vermutlich sogar für immer - seine Chance auf den Welterbe-Titel einbüßt.

WWF - 14.1.2008
Welterbe-Ablehnung des Hamburger Senats: Blamage Hamburgs und Deutschlands
Zur heute bekannt gewordenen Weigerung des Hamburger Senats, den Weltnaturerbe-Antrag Deutschlands und der Niederlande für das Wattenmeer zu unterstützen, erklärte WWF-Wattenmeerexperte Dr. Hans-Ulrich Rösner: "Der Hamburger Senat blamiert sich und Deutschland bis auf die Knochen. Das ist ein umweltpolitischer Offenbarungseid. Nach 16 Jahren Debatte so ein Projekt kurz vor der Unterschriftsreife zu stoppen, ist dreist. Hamburg hätte alle Zeit der Welt gehabt, seine unnötigen Bedenken aus dem Weg zu räumen. Wir bitten Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Bundesregierung und die Niederlande, doch noch einen Weg zu finden, das Wattenmeer auch ohne Hamburg als UNESCO-Weltnaturerbe anzumelden. Ein so wertvolles Projekt darf nicht der Kurzsichtigkeit eines Bundeslandes geopfert werden - zumal das Hamburger Wattenmeer nur einen kleinen Teil des Gesamtgebietes ausmacht.


WWF - 14.1.08
WWF begrüßt Vorstoß Bayerns, vermisst aber konkrete Verpflichtungen des Freistaats
Der WWF sieht den ersten deutschen Managementplan für Wölfe, der heute in Bayern vorgestellt wurde, mit gemischten Gefühlen. Zwar verdiene der Freistaat großes Lob dafür, dass er als erstes Bundesland einen Managementplan eingeführt habe, an dem noch dazu Experten mitgewirkt hätten. "Dort, wo er konkret werden müsste, bleibt der Plan aber stehen", kritisiert WWF-Wolfsexpertin Izabela Skawinska-Luther. "Bayern hat sich nicht getraut, ein Bekenntnis zum Wolf abzugeben. Es verpflichtet sich nur vage zur Aufklärungsarbeit und sagt nicht, wie es eventuellen Wolfsschäden vorbeugen will." Dies seien jedoch die wichtigsten Pfeiler für einen erfolgreichen Wolfsschutz. Ob der Wolf sich im Freistaat etablieren könne, hänge in hohem Maße von der Akzeptanz der Bevölkerung ab. Deshalb sei eine breite Öffentlichkeitsarbeit genauso wichtig wie Maßnahmen, um Wolfsschäden vorzubeugen. Im Gegensatz zu den "Wolfsländern" Sachsen, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern habe Bayern mit seinen Hausaufgaben zumindest früh begonnen.

NABU - 15.1.2008
NABU und LBV: Neue Klimastudie - Ungewisse Zukunft für Europas Vögel

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) begrüßen die Veröffentlichung des Klimaatlas der europäischen Brutvögel, der heute in Brüssel vorgestellt wurde. Dieses Werk ist ein Meilenstein für das Verständnis potenzieller Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur. NABU und LBV fordern Bund und Länder auf, nicht nur die Emission der Treibhausgase drastisch zu senken, sondern auch den Schutz der Biologischen Vielfalt deutlich zu verbessern. "Bei aller Vorsicht, die naturgemäß bei einer solchen Studie angebracht ist, scheint soviel sicher: unsere Vogelwelt wird sich durch den Klimawandel verändern, und der Naturschutz muss deshalb schon heute die richtigen Weichen stellen. Nur dann werden bedrohte Arten langfristig überleben können", erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke in Berlin. Der Studie nach wird das Klima im Verlauf des 21. Jahrhunderts viele Vogelarten dazu zwingen, in andere Gebiete zu wandern. Für einige Arten wird dies allerdings schwierig sein. In Verbindung mit anderen Gefährdungsfaktoren erhöht sich ihr Risiko, in Europa auszusterben. Die auf Klimamodellen fußende Studie sagt voraus, dass sich die Brutgebiete der Vögel durchschnittlich um etwa 550 Kilometer nach Nordosten verlagern und um rund 20 Prozent schrumpfen werden, wenn wirksame Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel ausbleiben.

WWF - 16.1.08
WWF wirft e.on Verbrauchertäuschung vor
Seit gestern bietet der Stromanbieter "e-wie-einfach", ein Tochterunternehmen des Energiekonzerns e.on, einen so genannten Klimatarif an. Durch einen freiwilligen Aufschlag auf den Strompreis können die Kunden den bei der Stromerzeugung entstandenen Ausstoß an Treibhausgasen teilweise ausgleichen. Das Unternehmen verspricht, die Zusatzeinnahmen in Kompensationsprojekte in Entwicklungsländern zu investieren. Für den WWF ist das Modell "übelste Verbrauchertäuschung". "Den Kunden wird suggeriert, sie kaufen ein ökologisches Produkt. In Wirklichkeit besteht der Strommix von "e-wie-einfach" zu über 80 Prozent aus Kernenergie und fossilen Energieträgern. Einige der schmutzigsten Kraftwerke Europas gehören dem Mutterkonzern e.on. Der WWF empfiehlt, bei der Wahl des Stromanbieters genau zu prüfen, wo der Strom herkommt. Das gelte auch für die Anbieter von "grünem Strom". Zur Orientierung im unübersichtlichen Markt hat die Naturschutzorganisation gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen und dem Öko-Institut ein eigenes Zertifikat entwickelt. Das so genannte "OK-Power-Label", ein weißer Stecker auf grünem Grund, zeigt den Verbrauchern an, dass die Energie nachweislich aus erneuerbaren Quellen stammt.






Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Zoo Landau
Eine Idee macht Schule - 15 Jahre Zooschule Landau
64 Seiten

Kritische Ökologie
Nr. 69
Schwerpunktthema:
Auch Nashörner gehören allen Menschen - Gelingt es, eine Kulturschande abzuwenden?
mit mehreren Beiträgen zu Nashornschutz, -bedrohung, -reproduktion
Der Kommentar: Klimawandel und Biosprit

Zoo Heidelberg
Zoo aktuell 3/2007
Sommerfest = Elefantenfest
Feldhamster
Poitouesel

Zeitschrift des Kölner Zoo
4/2007
Mbeli Bai - Forschung auf Waldlichtungen im tropischen Regenwald Afrikas
Der Einsatz von Raubwanzen zur Gewinnung von Blutproben bei Zootieren


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Workshop: Natur und Nachhaltigkeit - innovative Bildungsangebote in Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen
Botanische Gärten, Zoos und Freilichtmuseen bringen ihren Besuchern auf vielfältige Weise die Natur sowie die Beziehungen zwischen Mensch und Natur nahe. Nirgendwo sonst ist es so einfach und nahe liegend, Verständnis für die Vielfalt und Bedrohung der Natur zu vermitteln, als dort, wo der Mensch Natur selbst sehen und erleben kann.
In der im November 2007 von der Bundesregierung verabschiedeten Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt werden Botanische Gärten, Zoos und Freilichtmuseen als "Konzentrationspunkte der Biodiversitätsbildung" und "Umweltbildungsorte" genannt. Wie auch durch die UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) ist hiermit nun ein besonderer politischer Auftrag für eine verstärkte Bildungsarbeit gegeben.
Unter dem Motto "Natur und Nachhaltigkeit - Innovative Bildungsangebote in Botanischen Gärten, Zoos und Freilichtmuseen" findet am 13./14. Februar 2008 ein Workshop im Rahmen des gleichnamigen Forschungs+Entwicklungs-Vorhabens des Bundesamts für Naturschutz statt, durchgeführt von den Botanischen Gärten der Universität Bonn in Kooperation mit BGCI Deutschland (Botanic Gardens Conservation International). Im Juni 2007 wurde das F+E-Vorhaben als offizielles Projekt der UN-Weltdekade ausgezeichnet.
Ziel des Workshops ist es, Anregungen zu Austausch, Weiterentwicklung von Ideen und Strategien sowie einer Vernetzung der Akteure der Bildungsarbeit zu geben. Neben der Präsentation der bisherigen Projekt-Ergebnisse werden Praxis-Beispiele aus allen drei Einrichtungstypen vorgestellt und in Arbeitsgruppen konkrete Themenbereiche bearbeitet und diskutiert. Der Workshop richtet sich an Aktive und Verantwortliche aus diesen Einrichtungen sowie an potenzielle Förderer, an Nichtregierungsorganisationen, Verbände und weitere Kooperationspartner.
Veranstaltungsort ist das Geographische Institut der Universität Bonn. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und das vorläufige Programm finden Sie unter www.BildungNatur.de,
Anmeldung und Kontakt: info@bildungnatur.de.

Amphibian Conservation Husbandry (ACH) 2008
"Training the trainers": A course for amphibian keepers and captive population managers (25th Feb- 7th March 2008).
Amphibian Conservation Husbandry (ACH) is a 12 day course designed by Durrell and Chester Zoo staff for keepers/animal managers concerned with amphibian conservation.
The aim is to expose participants to the latest theory and practice of amphibian conservation husbandry and equip them with the skills necessary to manage their own populations to the highest standards. This first iteration is designed to also equip participants with the skills and material to be able to run further training courses/seminars on their return home.
ACH is designed primarily for curators, keepers and veterinarians involved in the captive management of amphibian populations within European zoological institutions. Educators concerned with raising awareness and understanding of amphibian conservation issues will also be welcome.
The ACH course will be launched at The Durrell Wildlife Conservation Trust, Jersey, British Channel Islands at Durrell's International Training Centre (ITC).
The course will be facilitated by Durrell and Chester Zoo staff with lectures and practical sessions run by senior animal personnel and experienced trainers. Guest lectures will be given by world class amphibian experts from the fields of disease management, captive breeding and re-introduction.
Due to generous financial support from Chester Zoo the course will cost participants £1000; this will include course fee & accommodation (full-board for 14 nights).
Download application form & deadline details at www.durrellwildlife.org.

Seminar: Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung. Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen, die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen. Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse, Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 15.01. und 16.01.2008 in der Natur- und Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden Sie auf der Website www.archeprojekt.de. Unter der Telefonnummer 02361/21358 oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de können Sie ebenfalls weitere Informationen erfragen.

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"

im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer Feld 230, Großer Hörsall
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Durrell Wildlife Conservation Trust
Endangered Species Recovery, 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures will be given by world class conservationists. Practical activities and behind the scenes experiences in Durrell’s animal collection will provide participants with first-hand exposure to the realities of endangered species recovery. On completion participants will be equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal conservation and an ability to develop their personal or professional interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org/ (get involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Postal address:
Durrell Wildlife Conservation Trust, International Training Centre, Les Augrès Manor, Trinity, Jersey, JE3 5BP, Tel: +44 (0)1534 860037, Fax: +44 (0)1534 860002
Closing date for applications: 28th February 2008

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.



Ausstellungen

NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent Ballesta und Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer". Über 50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme tummeln sich im Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die Fluten, Rochen schweben wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen und Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie und Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis 6. April zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 - 17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837 Schleswig.


Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.



Stellenanzeigen

Der NaturZoo Rheine
sucht zum 1. April 2008
eine/n Tierpfleger/-in
Einsatz schwerpunktmäßig im Affen- und im Vogel-Revier
Die Stelle (Vollzeit) ist auf zwei Jahre befristet (mit Möglichkeit einer anschließenden Weiterbeschäftigung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis).
Erwartet wird
eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger,
Erfahrungen in der Pflege von Primaten und Vögeln,
Flexibilität, ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit sowie die Bereitschaft zur
Kommunikation mit dem Zoopublikum.
Bitte senden Sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
bis zum 8. Februar 2008 an:
NaturZoo Rheine
Salinenstraße 150
48432 Rheine
Telefon: 05971 / 161480

Die Zoo Duisburg AG sucht zum Frühjahr 2008
eine/n Tierarzt/ärztin
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
- Approbation als Veterinär/in
- Mehrjährige tiergärtnerische Erfahrung mit Zoo- und Wildtierkrankheiten
- Interesse an Forschung und der Veröffentlichung von wissenschaftlichen und po-pulärwissenschaftlichen Texten
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Aufgaben
- Veterinärmedizinische Versorgung des gesamten Tierbestandes des Zoos, inklu-sive seltenen in Zoos gehaltener Tierarten, wie z.B. Delphine und Koalas
- Laborarbeiten (Parasitologie, Hämatologie, Serumchemie etc.)
- Überwachung von Prophylaxe und Diagnostikprogrammen
- Führung der veterinärmedizinischen Tierdaten über EDV
- Zusammenarbeit mit der öffentlichen Veterinärverwaltung
- Kurative tiergärtnerische Tätigkeiten
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten Qualifika-tionen.
Die Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

In der Zoologischen Abteilung des Zoo Duisburg ist zum Frühjahr 2008 die Stelle
einer/s Wissenschaftliche/n Assistenten/in
neu zu besetzen.
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie
- Grundkenntnisse der Tiergartenbiologie
- Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten
- Belastbarkeit und hohe Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit und Kreativität
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- PC-Grundkenntnisse
Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die tarifliche Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden bis zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

Allwetterzoo Münster
Tiere "begreifen" - das ist einer der Inhalte unseres Leitbildes. Um diesen Aspekt unserer tiergärtnerischen Arbeit weiter zu entwickeln und das hohe Niveau in Tierhaltung und Tierpflege auch künftig zu gewährleisten, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n erfahrene/n Tierpfleger/in mit Interesse an der Elefantenhaltung.
Die Stelle ist unbefristet.
Wir halten im „hands on“ -System sechs Asiatische Elefantenkühe und einen Bullen. Wenn Sie fertig ausgebildeter Zootierpfleger/in sind und im Umgang mit Elefanten bereits Erfahrung haben, bieten wir Ihnen die Chance, Ihre Fähigkeiten bei uns weiter zu entwickeln. Möchten Sie Menschen für Tiere begeistern? Sind Sie bereit, sich in ein bestehendes Team zu integrieren? Schätzen Sie neben der physischen auch die psychische Herausforderung? Haben Sie Lust, das Erscheinungsbild eines Zoos mit interessanter Zukunft und unkonventionellen Ideen mitzugestalten?
Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 31.1.2008 an: Allwetterzoo Münster, Zoologisches Sekretariat, Sentruper Straße 315, 48161 Münster

Vacancy at Al Wabra Wildlife Preservation, Qatar
Mammal Curator Assistant
Al Wabra Wildlife Preservation is a private breeding centre for highly endangered animals owned by Sheikh Saoud Al Thani. The preservation it is not open to the public. Since January 2000, a completely new management team has been introduced. Now, AWWP houses more than 2000 animals (about 500 birds; 1000 mammals+ domestic stock) of 100 different species. The focus in view of the mammals is mainly on ungulates and some cats. AWWP joins several international breeding programs and is a member of the European Association of Zoo and Aquaria (EAZA) since 2007. For application details please have a look to http://careers.alwabra.com/content/view/16/26/

Chester Zoo
KEEPER / HORTICULTURIST FOR NEW BUTTERFLY EXHIBIT
Chester Zoo is one of the leading zoological collections in Europe with an international reputation for achieving its mission in conservation, research and education. We are seeking two Keeper / Horticulturists with a commitment to conservation to work in our exciting new Butterfly House.
The successful candidates will have previous experience in the management and breeding of butterflies and the cultivation of appropriate plants in a controlled environment. We would welcome applications from candidates who have a specialist knowledge in either of these areas but would expect both to be able to carry out all of the activities involved in the running of the exhibit. Formal horticultural or animal management qualifications would be an advantage but practical experience is of primary importance.
Pay is £6.62 per hour initially, rising to £7.35 per hour after satisfactory completion of the probationary period.
For an application form please ring the recruitment line on 01244 389477 or email c.yari-gerrard@chesterzoo.org
Closing date for applications is Friday 8th February 2008.



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Dezember ging es in das Wildparadies Cleebronn, Ende Januar nach Heidenheim.

DWDL.de - Germany
Eisbär-Alarm: ZDF zieht Zoo-Doku wegen Flocke vor
Profitieren möchte davon das ZDF, das seine Nürnberger Zoo-Doku schnell noch um eine Woche vorzieht


Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Magdeburg (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Do, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen Neu! (vorgezogen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, neue Staffel)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Zürich
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mi-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter Wilhelma, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)

Einzelsendungen:
Fr, 18.01.2007, 09:05 ARD, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 18.01.2007, 11:00 HR, Die Stunde der Falken (Greifvogelstation Wesel)
Fr, 18.01.2007, 11:30 NDR, Das Leben der Säugetiere
Fr, 18.01.2007, 12:00 ARTE, Tatort Wildnis
Fr, 18.01.2007, 14:15 HR, Wo die Götter wohnen - Auf den Tafelbergen Venezuelas
Fr, 18.01.2007, 15:45 ARD Eins Festival, Unter Drachen - Komodo
Fr, 18.01.2007, 16:30 3sat, Expedition Amazonica
Fr, 18.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 18.01.2007, 20:15 ARTE, Lord Howe Island - Paradies am Ende der Welt
Fr, 18.01.2007, 21:00 RBB,
Abenteuer Zoo: Ab Ins Wasser! - Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock
Fr, 18.01.2007, 22:50 Phoenix, Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean
Sa, 19.01.2007, 07:00 SWR, Naturnah, Im Land der Störche - Polen
Sa, 19.01.2007, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers, Taktik der Beutetiere
Sa, 19.01.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Aus dem Liebesleben der Affen
Sa, 19.01.2007, 11:40 MDR, Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei
Sa, 19.01.2007, 12:10 SF 1, Grizzlys - Riesenbären in Nordamerika
Sa, 19.01.2007, 12:15 VOX, Tierzeit, Die Wanderung der Lachse
Sa, 19.01.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere
Sa, 19.01.2007, 14.50 ORF 1 Panda-TV Schönbrunner Zoogeschichten
Sa, 19.01.2007, 17:05 ORF 2, Erlebnis Österreich, Oasen in Wien (Regenwaldhaus, Schmetterlingshaus etc.)
Sa, 19.01.2007, 18:45 SWR, Al Maha - Im Visier des Falken
Sa, 19.01.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Eiswelten
So, 20.01.2007, 13:15 MDR, Die Oder
So, 20.01.2007, 15:40 SF 1, Steve Leonard - Auf den Spuren der Wildhunde
So, 20.01.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere, Schnee in Australien
So, 20.01.2007, 17:00 3sat, Ganz schön wild - Alltag im Tiergarten Schönbrunn (Wh.)
So, 20.01.2007, 17:30 3sat, Arche Noah, Raubtiere im Winter (Zoo Augsburg)
Mo, 21.01.2007, 11:30 NDR, Schwedens Bären - Geliebt und Gehasst
Mo, 21.01.2007, 13:15 3sat, Paviane am Abgrund
Mo, 21.01.2007, 14:15 HR, Grunzende Sieger - die Wildschweine
Mo, 21.01.2007, 15:15 NDR, Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Mo, 21.01.2007, 21:30 3sat, Die Katzen der Serengeti
Mo, 21.01.2007, 22:05 RBB, 3.000 Meilen gegen den Strom, Die Rückkehr der Rhein-Lachse
Di, 22.01.2007, 11:30 NDR, Unter Geiern und Kojoten
Di, 22.01.2007, 14:15 HR, Anatolien - Störche und Kauze
Di, 22.01.2007, 16:50 ARTE, Die Rückkehr der Büffel
Di, 22.01.2007, 18:15 NDR, Zwischen Meer und Bodden, Halbinsel Darß-Zingst
Di, 22.01.2007, 19:15 Phoenix, Geheimnisvolle Orte (Geschichte Zoo Berlin)
Di, 22.01.2007, 20:15 ORF 2, Die Königin der Bäume, Der afrikanische Sykamor-Feigenbaum (Tipp!)
Di, 22.01.2007, 20:15 WDR, Der Tiger und der Mönch
Di, 22.01.2007, 22:05 N24, Gefährliche Flusspferde
Mi, 23.01.2007, 11:30 NDR, Der Rothirsch - Ein König ohne Reich
Mi, 23.01.2007, 14:15 HR, Im Reich der Zwerge, Heimische Mäuse
Mi, 23.01.2007, 15:00 SWR/WDR, Planet Wissen, Muscheln und Schnecken - Harte Schale, weicher Kern
Mi, 23.01.2007, 16:50 ARTE, Die unglaublichen Abenteuer des Gorillas Mabeke (Auswilderung)
Do, 24.01.2007, 10:35 MDR,
Abenteuer Zoo, Budapester Augenweiden - Schmetterlinge, Leoparden und Zwergotter
Do, 24.01.2007, 11:30 NDR, Abenteuer Nordsee: Zwischen Killerwalen und Kegelrobben
Do, 24.01.2007, 14:15 HR, Riesenhaie vor Helgoland
Do, 24.01.2007, 14:15 WDR, Der Tiger und der Mönch
Do, 24.01.2007, 14:45 3sat, Netznatur: Ein tierisches Jahr
Do, 24.01.2007, 15:00 SWR/WDR, Planet Wissen, Serengeti - Paradies für Zebra, Löwe und Co.
Do, 24.01.2007, 20:05 SF 1, NetzNatur
Fr, 25.01.2007, 12:00 ARTE, Lord Howe Island
Fr, 25.01.2007, 13:00 NDR, Zwischen Meer und Bodden, Halbinsel Darß-Zingst
Fr, 25.01.2007, 15:00 WDR, Planet Wissen, Der Regenwald - Labor des Lebens
Fr, 25.01.2007, 16:30 3sat, Expedition Amazonica
Fr, 25.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.



Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
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Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ein alter Hut

„Zoologische Gärten schaden der Artenvielfalt“ wird da auf Welt Online getitelt und postwendend werden einige mögliche Gegenantworten dazu im aktuellen Tiergartenrundbrief geliefert, so daß ich mich darum nicht weiter kümmern bräuchte, wenn es nicht so wäre – und jetzt wissen Sie wahrscheinlich schon, was kommt – wenn es nicht so wäre, daß
die Zoos heutzutage der Artenvielfalt zwar garantiert nicht mehr schaden, ihr aber letztlich auch nicht ausreichend unter die Arme, Flügel und Flossen greifen, weil sie mehrheitlich die falschen Arten halten.
Nichts gegen die ein oder andere Flaggschiffart, aber die Argumentationslinie, die zu den Tierbeständen führt, die in Zoos als unverzichtbar gelten, ist eine Einbahnstraße.
Der Weg in die andere Richtung, nämlich den Tierbestand nach reinen Artenschutzkriterien auszuwählen und ihn mit einer Präsentationsform zu kombinieren, die den angeblichen Mangel an Schauwert ausgleicht, ist bislang noch nirgendwo konsequent zu Ende gegangen worden und so ist die auf diesem Weg auftauchende und insbesondere in städtischen Zoos vielfach beschworene Angst vor Besucherschwund bei z.B. Elefanten- oder Menschenaffenlosigkeit die Angst vor einem Phantom. Ein Phantom, das sich aus dem Nebel von Halbwissen erhebt und sich zur reinen Wahrheit aufschwingt, obwohl oder gerade weil es mögliche neue Erfahrungen, die am Ende dieses Weges lauern könnten, meidet wie der Grottenolm das Tageslicht. Und so sitzen wir dann in unseren selbstgezimmerten Höhlen im Dunkeln, obwohl draußen das Licht auf uns wartetet. Ein Leuchtfeuer geradezu, in Form von Kagus und Hornsittichen, die in täuschend echt nachgeahmter, blühender neukaledonischer Buschlandschaft herumwuseln, Nebelpardern und Fleckenrollern, die durch üppiges Grün vietnamesische Wälder suggerierender Pflanzendickichte schleichen und Nasenfröschen und Brillenbären, die sich an kunstfertig modellierten, südamerikanische Wildbäche imitierenden, Wasserläufen tummeln.
Das ist doch alles ein alter Hut, höre ich Sie sagen? Nun, dieser Hut wird aber mancherorts lieblos zwischen ausladenden Ballkleidern getragen, obwohl man sich an derartig marktschreierischer Kostümierung doch so schnell satt sieht. Mit diesem Hut ist niemand underdressed, solange er in einer reinen, klaren, natürlichen Umgebung getragen wird. Wir brauchen das ganze Blendwerk nicht, der Hut reicht völlig!

Viel Spaß beim Aufsetzen.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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