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Ausgabe
404 vom 10.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
was diese Woche
Zoo-Deutschland
bewegte, brauchte ich Ihnen nicht zu sagen. Selbst wenn Sie erst vor
einer Stunde von einer Fernreise wiedergekommen sind, irgendeine
Nachrichtensendung oder Zeitungs-Titelseite haben Sie gesehen. Falls
doch nicht, lesen Sie die Zoopresseschau von unten; die Artikel sind
weitgehend chronologisch sortiert.
Meine
Güte, junge Eisbären. Schöner Zuchterfolg,
ja. Schade um
die nicht
gelungene natürliche Aufzucht. Es gab auch andere Jungtiere.
Löwen,
Nashörner, gar Menschenaffen? Egal. Wir sind Papst,
wir wollen
Knuts, die Medien beten es vor, die Bevölkerung klebt an den
Empfängern. Wollen Sie wirklich
stündlich
wissen, wie viel Gramm das Kleine zugenommen hat und ob das
Fläschchen
auch leer ist? Natürlich nicht. Es gab ja weit
über 50 andere
Eisbärjungtiere in den letzten Jahrzehnten in Deutschland. Alle finden den
Bärenrummel
affig.
Aber
es schaut ja auch niemand "Ba(u)er sucht Frau", die Medien bilden sich
das Interesse und die Quoten/Auflagen nur ein.
Drama
im
Zoo. Der
Titel des "herzlosesten Zoodirektors" wird zum Wanderpokal. Irgendwer hatte
aufgegabelt, daß neugeborene Eisbären
"kaninchengroß"
seien,
Abschreiben geht schnell,
seither spukten Bilder von 6-kg-Riesenschecken durch die
Journailleköpfe - dabei hat das
überlebende Jungtier jetzt erst, nach
über vier
Wochen,
die Gewichtsgrenze für Zwergkaninchen überschritten.
Den
Eindruck
unterstützen Sender,
die unkommentiert Archivbilder von mehrere Monate alten
Eisbären
zeigten, und so hatte die halbe Öffentlichkeit ein Bild einer
Rabenmutterbärin vor Auge, die ihren knutgroßen
Plüschnachwuchs zerriß.
Tatsächlich hätte ihn der Normalbürger - die
meisten
sich nun
empörenden Tierschützer inbegriffen - noch kaum von
weißen Futterratten
unterscheiden können. Der Noch-Namenlose
bleibt auch
unverdrossen der "jüngste
Zuwachs" des Zoos.
Sicher, in einem Zoo dieser Größe wird vier Wochen
lang kein
anderes
Tier geboren. Da
gibt es
Fernsehmoderatoren, die es nicht einmal fertig bringen, sich vorab
über
den Titel des Interviewten zu informieren, aber dreimal fragen, ob denn
nicht doch besser Herr Dörflein nach Nürnberg kommen
solle. Zwanzig weiße
Pixel
auf einem Handyfoto gehen um die Welt - ich hoffe, die Dauerbesucherin
hat sich die Verwertungsrechte teuer abkaufen lassen und
übernimmt
nun ein Dutzend Patenschaften. Sollte wirklich ein TV-Team
über
die Absperrung geklettert sein und das Scheitern der
natürlichen
Aufzucht mitverursacht haben, müßte der
Schadensersatz
gleich
für ein paar neue Gehege reichen. Merkwürdig,
daß
dieser Zwischenfall
in zahlreichen
Zeitungen zu lesen war, aber in keinem einzigen Fernsehbericht auch nur
erwähnt
wurde...
Es gibt aber auch positive Ausnahmen, so in der Allgäuer
Zeitung
vom
8.1., die neben einem fundierten Artikel einen langen, sachlichen
Kommentar von Karin Seibold bringt - leider nicht online -, der zum
Thema gefressene Jungtiere mit dem Satz endet: "Dass der Zoo nicht
eingegriffen hat, zeigt, dass es dort mehr um Tiere geht als um
werbewirksame Fotos". Wohl
kein
Zoodirektor, so er nicht schleunigst auf Dienstreise gegangen ist,
konnte sich vor Interviews retten. Fast alle haben den
Nürnbergern
den
Rücken gestärkt. Bis auf
Tierpark-Querschläger, die
alles
ganz anders gemacht hätten. Vermutlich, weil sie selbst
keinerlei
Erfahrung mit Bärenaufzucht haben und ihre Anlage auch gar
nicht
dafür
vorgesehen ist.
Tierschutzbündler - aus Bayern, Deutschland und Europa -
überbieten
sich mit den stets gleichen angestaubten, schon immer falschen
Argumenten. Es gibt aber auch neue Facetten: Etwa
Verschwörungstheorien, die verheimlichte
Eisbären-Jungtiere
in anderen
Zoos vermuten. Nicht, daß das nicht denkbar wäre -
nicht nur
bei Bären
gibt es in vielen Zoos eine Tradition, Jungtiere erst der Presse
vorzustellen, wenn sie eine erste kritische Phase überwunden
haben. Und
wer wollte es verübeln, wenn man auch zum Schutz der Tiere auf
einen
solchen Rummel gerne verzichtet. Nein, lächerlich ist es
deshalb,
weil
aus der gleichen Ecke ja sonst immer behauptet wird, die Jungtiere dienten nur dem Kommerz und der
Ankurbelung der Besucherzahlen. Das würde durch
"Verheimlichen"
nicht
gerade einfacher... Dummerweise
wird das
Thema in Nürnberg auch noch für Wahlkampfzwecke
mißbraucht; der OB
steht hinter dem Zoo, der Gegenkandidat muß folglich
kritisieren;
welch
politischem Druck die Tiergartenleitung ausgesetzt ist, möchte
ich
mir
lieber nicht vorstellen. Man hält sich
weise
zurück.
Alles, was neue Schlagzeilen abseits vom Thema verursacht, schadet nur,
und mit der Presse sollte sich lieber auch nicht anlegen, wer nicht in
der beneidenswerten Position ist, von ihr nicht abhängig zu
sein. Ab
Ende
des Monats zeigt das ZDF "Nürnberger Schnauzen". Erwarten Sie
keine
knutigen Bilder, die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen.
Das
übernimmt weiterhin die ARD mit den erst jetzt ausgestrahlten
Berliner
Panda-Gorilla-und-Co-Folgen, gedreht vor neun Monaten. Hat man alles
aber schon gesehen, der RBB bringt auf seinem Naturdoku-Platz seit
Monaten eigentlich nur noch Knut in xter Wiederholung und immer neu
zusammengeschnitten. Gähn.
Also,
Anerkennung für die trotz aller Wirrungen klare, an
biologischen
Prinzipien orientierte Linie der Nürnberger Tiergarten-Crew,
für die
weiterhin deutlichen Worte auch bei unpopulären Themen, und
viel
Erfolg
und Glück in den sicher nicht einfachen nächsten Tagen und Wochen.
Dirk
Petzold |
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo Natur-
und Artenschutz: Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Neu bei Zoo-Infos.de: Spezialkarten
mit Übersichten zu Fotografiererlaubnissen
und zur Hundemitnahme
in Zoos.
Quantum-Verzeichnis:
Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft.
Auch die neue QV-Website
ist nun online, hier können Sie nicht nur schnell noch
geänderte
Angaben zu Ihrem Park oder Ihrer Organisation mitteilen, sondern auch
das QV bereits vorbestellen.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Ostseezeitung
-
10. Januar 2008 Das geliebte Raubtier
Eisbärin
„Vilma“ biss in Nürnberg ihre beiden
Jungen tot. Doch die in
Rostock
geborene
Bärin folgte nur ihren Instinkten, wie Udo Nagel, Zoodirektor
der
Hansestadt
meint. Das Rostocker Eisbären-Zuchtbuch ist weltweit einmalig.
Ausgerechnet „Vilma“. Die
Eisbär-Rabenmutter aus Nürnberg,
die
ihre beiden Jungen aufgefressen hat, stammt aus Rostock.
„Hier wurde
sie im
Dezember 2002 geboren“, erinnert sich Bärenpfleger
Hans-Joachim
Nürnberg (57).
„Sie war sozusagen mein Ziehkind.“ Auch wenn er
„Vilma“ kaum
berührt
hat. Das
gebietet die „natürliche Aufzucht“. So
nennt man es in Zoos, wenn
die
Mutter
das Junge selbst großzieht. „Ganz klar das Beste
für jeden
kleinen
Eisbär.“
Zoodirektor Udo Nagel (53): „Bloß nicht
vermenschlichen.“ Er
sieht die
Sache eher
wissenschaftlich. „Nur ein Drittel aller geborenen Jungtiere
wird
erwachsen“,
konstatiert er. 34 Eisbären-Babys wurden in Rostock seit 1960
groß.
„Geburten
hatten wir ungefähr doppelt so viele.“ Auch in
Rostock kam es
schon
vor, dass
Junge aufgefressen wurden. „Das ist ganz normal.“
Die Eisbärmutter
handelt nie
ohne Grund, wie Nagel ausführt. „Es kann sein, dass
die Jungen
krank
sind,
einen Gen-Defekt haben und deshalb von ihr getötet
werden.“ So
lange wie möglich müsse man der Mutter die Chance
geben, das
Kind
selbst
aufzuziehen. Nur von ihr kann es die richtigen
Eisbär-Instinkte
lernen.
Sei das
Mutter-Kind-Verhältnis erst gebrochen, gehe es ganz schnell
mit
dem
Totbeißen.
„Und vorher kann ja keiner ran.“ Einmal getrennt,
immer getrennt.
Wie man es macht, ist es falsch, finden Tierschützer.
„Eisbärhaltung in
Zoos
ist heute sowieso überhaupt nicht mehr
zeitgemäß“,
wettert Dietmar
Bonny (62),
Vorsitzender des Landesverbandes der deutschen Tierschutzvereine. Zoos
sollten
sich lieber ganz auf einheimische Tierrassen beschränken, ist
seine
Meinung.
„Eisbären leiden in unserem Klima“ Auf die
Zucht solle man
folglich
erst recht verzichten.
Volksstimme - 10. Januar 2008 Mensch und Eisbär Die "Natur" ist hart
von Kai
Perret
Die Hysterie um die Eisbärenjungen in den Zoologischen
Gärten
zeigt
plakativ,
wie sehr sich die Menschen bereits von ihren naturgegebenen Wurzeln
gelöst
haben. Viele trauen sich bewusst oder unbewusst nicht aus der Ecke der
traditionellen Ethik mit ihrem anthropozentrischen Ansatz heraus. Es
darf bei
einer vermenschlichten Betrachtungsweise nicht sein, dass kleine
Tierbabys
" einfach " sterben – schon gar nicht in einem Zoo. Jedoch
birgt dieser
Ansatz viele Gefahren und entfernt uns immer weiter von
unseren Mitgeschöpfen dieser Erde.
Die " Natur " ist hart. Tatsache ist, dass nur in seltenen
Fällen
der
erste Wurf einer jungen Bärin überlebt – im
natürlichen
Lebensraum ist
die
Wahrscheinlichkeit fast null. Tatsche ist auch, dass sie lernen muss,
wie sie
mit den Neugeborenen am besten umgeht. Beraubt man sie ihrer Erfahrung,
ein
ureigenes Verhalten auszuleben, wird sie es womöglich nie
lernen.
Andererseits
wollen nicht nur wir Zoologen, sondern auch unsere Besucher, dass sich
die
Tiere in Zoologischen Gärten naturgemäß ("
artgerecht
") verhalten
können. Das Spannungsfeld ist programmiert und zeigt deutlich,
dass
Zoos eine
außergewöhnliche Schnittstelle zwischen Wildnis und
Kultur,
von
tierischem
Leben und menschlichen Sichtweisen sind. Es wird auch keine pauschale
Lösung
geben, die besagt, ob eine Handaufzucht bei Eisbären richtig
oder
falsch ist.
Eines hätte ich fast außer Acht gelassen.
Eisbären
leben in der Arktis
und sind
wie viele Tiere von der Ausrottung bedroht. Ich wünsche mir (
und
das
Jahr ist
noch jung genug dafür ), dass wir alle genauso viel Energie
und
Engagement für
den Schutz der Eisbären im natürlichen Lebensraum
aufbringen
wie für
die
Eisbärenjungen im Zoo. Seien Sie gewiss : Alle
Eisbären
würden es uns
danken !
( Rund um die Welt ) Frankenpost
Donnerstag, 10. Januar 2008 „Man sollte den Fachleuten
vertrauen“
Einer, der die täglich
neuen Meldungen interessiert verfolgt, ist der Hofer Zoo-Chef Janusz
Gutkowski. "Es ist nun einmal so, dass
Eisbären sehr empfindliche Tiere sind. Es kann durchaus sein,
dass
eine
Mutter
ihren Nachwuchs nicht großzieht. Man muss wissen, dass
Eisbären-Babys
in der
Natur erst im Frühling die Höhle verlassen. Als
Zooleiter in
Hof bin
ich sicher nicht befugt, den Experten
aus dem größten Tierpark Deutschlands
Ratschläge zu
geben. Ich kann nur
appellieren, den Fachleuten zu vertrauen. Das Baby wird jetzt zum
Flaschenkind.
Wenn das Junge durchkommt, wird es zu einer Attraktion wie Knut in
Berlin. Ein
Eisbär, der Junge bekommt – das ist für
einen Tierpark wie
ein
Lottogewinn. Die
Tierart ist vom Aussterben bedroht. Neue
Westfälische 10.1.2008 "Wir
hätten die kleinen Bären großgezogen"
In Bielefeld wären die kleinen Bären nicht gefressen
worden,
sagt
Tierparkleiter Volker Brekenkamp. Da ein Zoo nicht die Natur sei,
hätte
sich Brekenkamp für eine Handaufzucht entschieden. "Gerade bei
so
kostbaren Tieren". Allerdings koste das auch viel Geld. "Mal so eben
einen Tierpfleger für acht Monate abstellen, das ist teuer".
Hamburger
Abendblatt - 9. Januar 2008 Nürnberger
wollen keine "Knutomania"
Nach
dem Drama mit zwei toten Jungtieren in den vergangenen Tagen, nach
heftiger
Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt im Tiergarten
allmählich die
Freude über das gerettete Baby, das tüchtig trinkt
und sich
allem
Anschein nach
gut entwickelt. Ein Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es -
abgeschirmt von der
Öffentlichkeit - mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass
es
sich
ordentlich entwickelt, stehen gut, meinen die Verantwortlichen.
„Es
trinkt alle
vier Stunden, und wir versuchen, ihm zwischendurch möglichst
oft
Körperkontakt
zu geben“, erzählt Tiergartenchef Dag Encke. Ende
März, um
Ostern
herum, könnte es soweit sein, dass das Bärchen
erstmals
der Öffentlichkeit präsentiert wird. „Wir
wurden
fürchterlich
angegriffen“, sagt Encke, der dennoch sicher ist,
richtig entschieden zu haben. „Wir würden beim
nächsten Mal
an keiner
Stelle
anders reagieren, als wir es diesmal getan haben.“ Jetzt will
der
Tiergarten-Chef
nach vorne schauen: „Wir freuen uns über das
große
Interesse.“ Man
wolle es
auch nutzen, um die Leute über die Bärenaufzucht
aufzuklären. KWICK!
Community Magazin
- 9. Jan. 2008 Eisbären-Baby wird nun doch per Hand
aufgezogen
„Wir haben uns zum Einschreiten entschlossen, da die Mutter
offensichtlich keinen
sicheren Platz mehr für das Junge gefunden hat und zunehmend
nervös
geworden ist",
sagte Zoodirektor Dag Encke am Dienstag. Bislang hatten es die
Verantwortlichen
abgelehnt, in die Aufzucht einzugreifen. Das galt auch noch einen Tag
nach dem Tod
der beiden Babys des Eisbärenweibchens Vilma. Vermutlich waren
beide
Jungtiere krank
und daraufhin von der Mutter aufgefressen worden. „Man
könnte
heulen,
wenn man sieht, dass die Mutter die Aufzucht bisher ganz perfekt
hingekriegt hat und man jetzt aufgeben muss", sagte Encke. Doch die
zunehmende
Nervosität der Bärenmutter habe die Tiergartenleitung
zum
Eingreifen
bewogen. Nachdem
Vera ihren Nachwuchs aus der Bruthöhle herausgeholt, durch ihr
Gehege
getragen und
schließlich liegen gelassen hatte, habe man
befürchtet, sie
könne dem
Kleinen etwas
antun oder es im Stich lassen. Nürnbergs Zweiter
Bürgermeister Horst
Förther (SPD) mutmaßt, der Medienrummel am
Eisbärengehege könne Vera in Stress versetzt haben.
Es gebe
Filmaufnahmen, die bewiesen,
dass sich Kamerateams dem Gehege weiter genähert
hätten als
erlaubt. Derwesten.de
-
9. Januar 2008 Artenschutz oder elende Tierquälerei?
Nicht die Politik oder der Fußball stehen derzeit im
Mittelpunkt
des
öffentlichen Interesses, sondern die Frage: Ist die
Handaufzucht
von
Raubtieren,
deren Mütter sie ablehnen, praktizierter Artenschutz oder
elende
Tierquälerei?
Der Tierschutzbund fordert, künftig auf die Haltung und
Nachzucht
von
Eisbären
zu verzichten. Knut-Fans heulen laut auf. „Eisbären
führen
ein sehr spezielles Leben mit einem großen Aktionsradius in
einer
speziellen
Umwelt, die künstlich nicht nachgebildet werden
kann”, sagt Stefan
Beuys vom
Deutschen Tierschutzbund in Bonn. „Wir sind nicht gegen Zoos,
sie sind
aber nur
dann akzeptabel, wenn durch die Haltung bei den Tieren keine Leiden,
Schmerzen
und Krankheiten entstehen.” „Das Problem ist doch
die
Vermenschlichung der Tiere”, meint Stefan Beuys. Ein heikles
Thema.
„Aus Knut
wurde eine Attraktion gemacht, aber gleichzeitig gab es ein verwaistes
Lippenbär-Junges im Leipziger Zoo. Dafür
interessierte sich
kaum
jemand,
wahrscheinlich, weil Lippenbären nicht so
teddymäßig
aussehen.” Neben
Bären
sieht der Tierschutzbund Tiger, Löwen, Delfine,
Wölfe,
Elefanten und
Papageien
als Wildtiere an, die im Zoo nicht artgerecht gehalten werden
können.
Die Zoos sind entrüstet. Zum Vorschlag, die
Eisbären-Haltung
in
Deutschland
ganz auslaufen zu lassen, sagt Wuppertals Zoochef Dr. Ulrich
Schürer
nur
lapidar: „Solch einen Quatsch kommentiere ich
nicht.” In Wuppertal sind
die
Eisbären eine große Attraktion. „Wir
versuchen, das Beste zu
machen -
für Mensch
und für Tier”, sagt Diana Wittmers vom
Gelsenkirchener Zoom. „Die
Entscheidung
für eine Handaufzucht fällt individuell nach den
jeweiligen
Gegebenheiten.”
Einer Vermenschlichung werde durch möglichst artgerechte
Aufzucht
entgegengewirkt. Zur Kritik an der Handaufzucht von Eisbären
möchte
sich André Schüle, Tierarzt
im Berliner Zoo und „Leibarzt” von Eisbär
Knut, für den Zoo
nicht
äußern. Eine
persönliche Meinung hat der Veterinär, der
übrigens aus
Brilon kommt,
aber
schon: „Es gibt auch andere Beispiele. In
Berlin-Friedrichsfelde wurde
ein
Eisbär von Hand aufgezogen, der ohne Probleme lebte und
Nachwuchs
hatte.” Frankfurter
Neue
Presse
- 9. Jan. 2008 Eisbären-Baby ist nach Trennung von der
Mutter
«putzmunter»
Das Eisbären-Baby im Nürnberger Tiergarten hat die
Trennung
von seiner
Mutter
bislang gut überstanden. Das kleine
Bärenmädchen sei
«putzmunter,
kräftig und wohlgenährt», sagte der
stellvertretende
Tiergartenchef Helmut Mägdefrau am Mittwoch. Es trinke und
schlafe
gut.
Das vier
Wochen alte Jungtier wiegt 1700 Gramm und bekommt alle vier Stunden
eine Flasche
mit Kunstmilch. Das noch namenlose Baby war am Dienstag aus
Sicherheitsgründen von
seiner Mutter Vera getrennt worden und soll nun - wie der Berliner
Eisbär Knut -
mit der Hand aufgezogen werden. Einen Namen hat das Kleine
noch nicht. Er soll in den nächsten Wochen in einem
öffentlichen
Wettbewerb gefunden
werden - «aber erst, wenn wir wissen, dass es sicher
durchkommt»,
unterstrich Bürgermeister
Förther. Mägdefrau sagte: «Erst wenn es
drei Monate alt
ist und richtig
läuft, kann
man durchatmen.»
Unterdessen erneuerten Tierschutz-Organisationen ihre Angriffe. Nach
Meinung des
Deutschen Tierschutzbundes sollten Tiergärten in Deutschland
auf
die
Haltung und
Nachzucht von Eisbären verzichten. Selbst große
Außengehege seien für
die Tiere
winzige Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem
einschränkten.
Deshalb zeigten
sie oft Verhaltensstörungen. Der Verband Deutscher
Zoodirektoren
wies
die Vorwürfe
zurück. «Auch in der Natur sind Eisbären
nicht
frei», sagte
Geschäftsführer Hubert
Lücker in Dresden. Sie hätten auch in freier Wildbahn
nicht
besonders
viel Platz.
«Wenn die Haltung vernünftig ist, sind
Eisbären
für ein Leben im Zoo
überhaupt nicht
ungeeignet», meinte Lücker.
Frankfurter
Neue
Presse
- 9. Jan. 2008 Tierschutzbund: Zoos sollen auf Haltung von
Eisbären
verzichten
Die Tiergärten in Deutschland sollten nach Ansicht des
Deutschen
Tierschutzbundes
künftig auf die Haltung und Nachzucht von Eisbären
verzichten. Diese
Konsequenz
müsse aus dem «Eisbärendrama» im
Nürnberger
Tiergarten gezogen werden,
erklärte
die Organisation am Mittwoch in Bonn. Selbst die
größten
Außengehege
seien für die
Tiere Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem
einschränkten. Der
Verband Deutscher
Zoodirektoren wies die Vorwürfe zurück.
«Auch in der
Natur sind
Eisbären nicht frei»,
sagte der Geschäftsführer Hubert Lücker in
Dresden. Stuttgarter
Zeitung, 9. Januar 2008 „Die Tierschützer reden
alles in den Zoos
schlecht“
Die Wilhelma-Kuratorin Ulrike Rademacher über die Hysterie um
zwei
tote
Eisbärenbabys in Nürnberg
Die ganze Debatte trägt inzwischen absurde Züge. Das
Thema
ist aus
meiner Sicht
völlig abgeglitten, und manche Berichterstattung in den Medien
führt in
die
falsche Richtung. Da wird, wie jetzt in Nürnberg,
künstlich
ein
"Eisbären-Drama im Zoo" herbeigeschrieben, obwohl es nichts
Ungewöhnliches ist, weil viele Eisbärenbabys die
ersten Tage
nach ihrer
Geburt
nicht überleben. Ich halte mich lieber an
allgemeine Fakten: In den Zoos sterben 30 Prozent aller
Eisbärenbabys
innerhalb
der ersten 24 Stunden. Außerdem ist es völlig
normal, dass
eine Mutter
ihre
Jungtiere frisst oder verlässt, wenn sie merkt, dass diese
organische
Probleme
oder Missbildungen haben. Wenn eine Eisbärin
feststellt, dass ihr Junges keine Chance hat, zu überleben,
frisst
sie
es auf.
Dann investiert sie ihre Energie lieber in den nächsten Wurf.
Das
ist
natürlich
- schade, dass manche es so dramatisieren. Natürlich wollen
wir -
wie
jeder andere Zoo auch - dass der Nachwuchs bei der Mutter bleibt. Bei
uns sind
die Türen zur Wurfbox für alle geschlossen. Dass der
Wilhelma
nichts an
einer
Neuauflage des großen Knut-Wirbels liegt, ist bekannt.
Natürlich gibt
es für die Fotografen und Kameraleute
großartige Bilder, wenn ein kleiner Eisbär im Arm
seines
Pflegers am
Fläschchen
nuckelt. Die Medien profitieren davon, doch die Experten sehen darin
auch
Gefahren. Genau in dieser Zeit durchläuft der Nachwuchs seine
wichtige Prägephase. Wenn er jetzt nur mit Menschen in Kontakt
kommt,
erlebt er
nicht die Mimik und das Verhalten der anderen Eisbären. Ich
habe
Eindruck, dass die Tierschützer alles in den Zoos schlecht
reden -
egal was wir unternehmen. Außerdem ist die Debatte nur noch
auf
das
Jungtier
fixiert - alle schauen ausschließlich auf den
süßen
kleinen Eisbär.
Dabei
verlieren sie das Muttertier völlig aus den Augen. Experten
argumentieren, dass
die Mütter traumatisiert werden, wenn man ihnen den Nachwuchs
wegnimmt.
Uns
liegen in der Wilhelma auch die erwachsenen Tiere am Herzen, mit denen
wir
langfristig eine Zucht aufbauen wollen. FR-online.de
- 9. Jan.
2008 Nürnberger Eisbärbaby ist ein
Weibchen
Das Nürnberger Eisbärbaby ist ein Mädchen.
Eine
Pflegerin habe das
Geschlecht
des vier Wochen alten Jungtieres beim Füttern bestimmt, sagte
der
stellvertretende
Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Mittwoch auf einer
Pressekonferenz
in
Nürnberg.
Muttertier "Vera" hatte das vier Wochen alte Baby am Dienstag
überraschend
aus ihrer Wurfhöhle getragen und zu verstecken versucht. Dabei
sei
ihr
das Tier
mehrmals, bis aus einer Höhe von eineinhalb Metern,
heruntergefallen.
Die Gefahr
einer Verletzung des Babys sei sehr groß gewesen, sagte
Mägdefrau.
"Deshalb
haben wir uns entgegen unserer Überzeugung für eine
Handaufzucht
entschieden",
erklärte er. Diese Entscheidung sei schmerzlich gewesen. Wieso
"Vera"
ihren Bau plötzlich als nicht mehr sicher für ihren
Nachwuchs
empfand, blieb weiter unklar. Möglicherweise sei sie von einem
bisher
aber nicht
identifizierten Kamerateam gestört worden, das sich
unerlaubterweise
bis in die
Nähe der Wurfhöhle Zugang verschafft hatte. Damit das Jungtier so
artgerecht
wie möglich aufwachse, sucht der Zoo
nun nach einem Spielgefährten. Denkbar sei ein
Eisbärbaby
ebenso wie
ein junger
Braunbär, erklärte Mägdefrau. "Das
wäre für
die Entwicklung des Tieres
das
Beste." Ad-Hoc-News
- 9. Jan.
2008 Das Eisbärenjunge ist ein Weibchen
Eine Wiederholung
der «doofen Knut-Manie» wollte Nürnbergs
Tiergarten
unbedingt
verhindern. Doch nach
der Rettung des von der Mutter Vera verstoßenen
Eisbärenbabys ist die
Euphorie in
Nürnberg nicht mehr zu bremsen. Selbst Zoo-Vizechef Helmut
Mägdefrau
musste grinsen,
als er am Mittwoch auf einer live im Fernsehen übertragenen
Pressekonferenz verkündete:
«Eine Pflegerin hat die Genitalien ertastet. Das Junge ist
weiblich!»
Bürgermeister Horst Förther sortiert
auf seinem Schreibtisch bereits die Namensvorschläge, will
aber
einen
Wettbewerb
veranstalten. Und der Tiergarten plant, zusätzliche Kassen-
und
Toilettenhäuschen aufzustellen,
um dem zu erwartenden Ansturm gerecht zu werden. Zoo-Direktor Dag Encke
sagte: «Unser
positives Krisenszenario sieht so aus: Osterferien und der erste
öffentliche Auftritt
des Bären fallen zusammen.»
Berliner
Kurier
- 9.
Jan. 2008 Zoo-Schicksal
Der Bürgermeister
der Stadt Nürnberg hat die Entscheidung verteidigt, das Baby
der
Eisbärin "Vera"
von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von
Störungen
nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die
Handaufzucht
entschieden. Die Experten des Nürnberger Zoos rätseln
nach
wie vor
darüber, warum "Vera"
den Umgang mit ihrem Baby so dramatisch veränderte. Vier
Wochen
lang
habe sie sich
"hervorragend gekümmert", sagte Mägdefrau. Auch als
"Vera"
untypischerweise
ins Außengehege gegangen sei, habe dies zunächst
keine
Sorgen gemacht.
Am Dienstag
habe sie sich aber unerklärlicherweise plötzlich
"völlig
desorientiert"
und traumatisiert gezeigt. Ein erster Verdacht, ein in den
Schutzbereich eingedrungenes
Kamerateam könne die Eisbärenmutter gestört
haben,
ließ sich zunächst
nicht bestätigen.
Yahoo!
Nachrichten -
9. Jan. 2008 Stadt Nürnberg wehrt sich gegen
Vorwürfe wegen
Eisbärentods
Die Stadt Nürnberg hat personelle Konsequenzen beim Zoo der
Stadt
wegen
des Tods der Babys von Eisbärin "Vilma" abgelehnt. "Das ist
völliger
Unsinn", sagte Bürgermeister Horst Förther (SPD) zu
entsprechenden
Forderungen. Die Stadt sei gerade stolz darauf, dass der Zoo die Tiere
natürlich
aufziehen wollte. Förther verteidigte auch die Entscheidung,
das
Baby
der Eisbärin "Vera"
von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von
Störungen
nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die
Handaufzucht
entschieden.
Derweil wurde bekannt, dass Eisbär "Knut" aus Berlin doch
keine
kleinen
Geschwister bekommen. Entgegen der ersten Hoffnungen seien die drei
Berliner Eisbärendamen
"Nancy", "Katjuscha" und "Tosca" doch nicht schwanger
gewesen, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Sie seien
deshalb
nach Wochen
jetzt erstmals
wieder ins Außengehege zu "Knuts" Papa "Lars" gelassen worden.
Basler
Zeitung -
9.
Jan. 2008 Nürnberger Eisbärenbaby mit
guten
Überlebenschancen
Das von seiner Mutter getrennte Eisbärenbaby im
Nürnberger
Zoo hat gute
Aussichten,
in "Knuts" Fussstapfen treten zu können: Die
Überlebenschancen seien
"relativ
günstig", sagte Vize-Zoodirektor Helmut Mägdefrau.
Obwohl
Mutter "Vera"
ihr Kleines mehrfach aus grosser Höhe hatte fallen
lassen, zeigten Röntgenbilder keine Verletzungen des noch
namenslosen,
1700 Gramm
schweren Bärenbabys. "Wir sind optimistisch", sagte
Mägdefrau.
Entwickle
sich das Baby gut, so könnte es um Ostern erstmals der
Öffentlichkeit
gezeigt werden. Morgenweb
- 9.
Jan. 2008 Nürnberg will Knut-Rummel vermeiden
Es ist kaum
größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt auf
einer
karierten Decke
und nuckelt
am Fläschchen - das vier Wochen alte Eisbärenbaby ist
schon
jetzt der
neue Star
im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten Jungtieren in
den
vergangenen Tagen,
nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt
im
Tiergarten allmählich
die Freude über das gerettete Baby, das tüchtig
trinkt und
sich allem
Anschein nach
gut entwickelt. Doch einen Rummel, wie ihn Eisbär Knut im
Berliner
Tiergarten ausgelöst
hat, möchte man in Nürnberg vermeiden. Ein
Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es - abgeschirmt von der
Öffentlichkeit
- mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass es sich ordentlich
entwickelt, stehen
gut, meinen die Verantwortlichen.
Bild.de
Zoo
rettet Mini-Knut
Doch als die Pfleger das Junge geholt hatten, spielten sich im Zoo
dramatische Szenen ab. Die Eisbär-Mama tobte und
wütete in
ihrem Gehege Focus
Online Nürnberger
Zoo Knuts Ziehvater drückt die Daumen
Im Berliner Zoo mit seinem Eisbär-Jungstar Knut hofft
Tierpfleger
Dörflein auf eine gute Entwicklung des Eisbären-Babys
im
Nürnberger
Tiergarten. Ein
Eisbär-Mädchen für Nürnberg
Netzeitung - national,Germany
Jetzt sucht der Zoo weltweit nach einem zweiten Bären-Baby,
mit
dem
die kleine Eisbärin aufwachsen kann. PR-Inside.com
- 9.
Jan. 2008 CSU hat keinen Namen für das
Nürnberger
Eisbärbaby
Die CSU will sich nicht in die Namenssuche für das
Eisbärbaby
im
Nürnberger Zoo
einschalten. «Über den Eisbären freuen wir
uns sehr.
Aber das sollen
die im Zoo
selber machen. Das ist Subsidiarität in Bayern»,
sagte der
Parteivorsitzende Erwin
Huber am Mittwoch in Wildbad Kreuth. Huber war gefragt worden, ob sich
seine Partei
dem Vorschlag der Grünen anschließen könne,
den
Eisbären «Edmund» oder
«Eddi» zu
nennen. Augsburger
Allgemeine
- 9. Jan. 2008 Viel trinken, viel kuscheln - dem
Eisbärbaby geht es
gut
Es ist kaum größer als die Hand eines Erwachsenen,
liegt auf
einer
karierten
Decke und nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte
Eisbärenbaby ist
schon jetzt
der neue Star im Nürnberger Zoo. Augsburger
Allgemeine - 9. Jan. 2008 Zoo nimmt Mutter das Junge weg: Erste Nacht gut
überstanden WELT
ONLINE - 9. Jan. 2008 Nürnberger Eisbären-Baby wird
nun doch per Hand
aufgezogen Ruhr
Nachrichten
- 9.
Jan. 2008 Nürnberger Eisbären-Baby darf
weiterleben Vienna
Online -
9.
Jan. 2008 Eisbären: Bei falschem "Feedback" wird
der eigene
Nachwuchs
gefressen Express.de
Tierisch
herzloser Zoo-Direktor Ich würde kleine
„Knuts“ sterben ...
Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil
ihn
das Knut-Fieber nervte. Ad-Hoc-News
- 8. Jan.
2008 Eisbär Edi von Mutter
Die Nürnberger
Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn
verstoßen. Der
kleine Eisbär
soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden.
Den
ursprünglichen Vorsatz,
das Tier sterben zu lassen, sollte sich die Mutter nicht mehr um ihren
Nachwuchs
kümmern, brachte im Zoo dann doch niemand übers Herz.
Für die
Verantwortlichen im Tiergarten ist die Handaufzucht ein Horrorszenario.
Noch vor einigen Tagen hatte Zoo-Vizechef Helmut Mägdefrau
verkündet,
nicht einzugreifen.
PR-Inside.com - 8. Jan. 2008 «Die Mutter hat das Kind
rausgeschleppt und
liegengelassen»
Die
Nürnberger
Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn
verstoßen. Der
kleine Eisbär
soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden.
«Ich hätte
heulen können», sagte Zoodirektor Dag Encke am
Dienstag im
ddp-Gespräch.
«Die Mutter hat das Kind rausgeschleppt und
liegengelassen», berichtete
er niedergeschlagen.
Es war eine rabenschwarze Woche für ihn. Erst fraß
Eisbärendame Vilma
ihre beiden
Babys auf, dann setzte die zweite Mutter Vera ihren Nachwuchs aus.
PR-Inside.com - 8. Jan. 2008 Nürnberger Eisbärbaby wird nun
doch mit der
Flasche
aufgezogen ...
Wende im Drama um die Nürnberger Eisbärenbabys: Nach
dem Tod
zweier
Jungtiere
im Zoo der Stadt wird das dritte Eisbärenbaby nun doch mit der
Flasche
aufgezogen.
Zu diesem Schritt habe man sich am Dienstag entschlossen, weil
Eisbärweibchen «Vera»
ihr Baby am Nachmittag überraschend aus der Wurfhöhle
getragen und
versucht habe,
es auf dem Gelände zu verstecken, sagte der stellvertretende
Tiergartendirektor
Helmut Mägdefrau. Offensichtlich sei das Weibchen von einem
Kamerateam
gestört worden, das unerlaubterweise
bis in die Nähe der Wurfhöhle vorgedrungen sei.
ddp-bay, 8.01.2008 Das
blutige Ende der Ära Knut
Nach dem
Tod von zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten
fordert
der
Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) ein generelles
Haltungsverbot
für Eisbären in deutschen Zoos. Der jüngste
Vorfall
markiere «das
blutige Ende der Ära Knut», sagte ETN-Sprecherin
Marion
Steinel am
Dienstag in Bonn. Denn eine artgerechte Haltung der
Landraubtiere sei im Zoo grundsätzlich nicht möglich.
Badische
Zeitung
- 8.
Jan. 2008 Fraß Mama die Bärenbabys?
"Ich bin sehr traurig, nachdem ich gestern noch optimistisch
war" , beschrieb Zoo-Vize Helmut Mägdefrau seine
Gefühle.
Seine
traurige
Botschaft: Vermutlich sind beide Babys des Eisbärenweibchens
Vilma
im
Nürnberger Tiergarten tot. Die Jungtiere seien nicht mehr
auffindbar,
erklärte
Mägdefrau gestern. Wahrscheinlich wurden sie von der eigenen
Mutter
gefressen. "Mit dem Jungtier muss etwas nicht in Ordnung gewesen sein"
, mutmaßt
Tiergartenchef Dag Encke. Das Baby könne einen Infekt gehabt
haben
oder
aus
anderen Gründen geschwächt gewesen sein. Wenn die
Mutter
merke, dass
eine
Krankheit oder andere Umstände die Aufzucht unwahrscheinlich
machten,
fräßen
Raubtiere ihren Nachwuchs häufig auf. Dass das
Nicht-Eingreifen
zum Tod
der Welpen geführt haben könne,
streitet
Tiergarten-Kurator Mägdefrau ab: "Gerade bei Eisbären
führt die
geringste
Störung dazu, dass sie ihre Aufzucht abbrechen und dann
normalerweise
auch ihre
Jungtiere fressen." sueddeutsche.de
-
8. Jan. 2008 Eisbärenbabys
offenbar von Mutter aufgefressen
Vor
einigen Tagen verkündete der Zoo Nürnberg, seine
kleinen
Eisbären
lieber
sterben lassen zu wollen als sie mit der Flasche aufzuziehen. Das ist
nun
offenbar passiert.
Die neugeborenen Eisbären im Nürnberger Tiergarten
sind
vermutlich von
ihrer
eigenen Mutter aufgefressen worden. Der Nachwuchs von
Eisbärmutter
Vilma sei
nicht auffindbar, teilte der Zoo am Montag mit. Vermutlich sei eine
Erkrankung Ursache für den Tod der Babys, sagte Zoodirektor
Dag Encke. Raubtiere seien bekannt dafür, dass sie ihren
Nachwuchs
auffressen,
wenn die Jungtiere nicht gesund seien oder die Umstände eine
erfolgreiche
Aufzucht unwahrscheinlich machten. Dagegen könnte der
Nachwuchs
des
Eisbärenweibchens Vera noch am Leben sein.
WELT
ONLINE - 8.
Jan.
2008 Schluss mit noch mehr Knuts?
Nachdem
eine Eisbärmutter im Nürnberger Zoo ihre beiden Babys
aufgefressen
haben soll,
kritisiert der Deutsche Tierschutzbund, die Fürsorgepflicht
sei
verletzt
worden. „Der Zoo hätte früher eingreifen
müssen“, sagte
Verbands-Geschäftsführer Thomas Schröder und
stellte
klar:
„Grundsätzlich
lehnen wir die Haltung und Nachzucht von Eisbären in
Gefangenschaft
strikt ab.“
sueddeutsche.de
-
8.
Jan. 2008 Verhaltensgestört
in einer künstlichen Welt
Im
Nürnberger Tierpark hat ein Eisbärenweibchen seine
beiden
Jungen
gefressen.
Aufgebrachte Tierschützer geben der Haltung im Zoo die Schuld.
Der
Tierschutzbund Bayern hat dem Nürnberger Zoo im Fall der toten
Eisbären-Babys eine Verletzung der Fürsorgepflicht
vorgeworfen. Der
Tiergarten hatte es abgelehnt, in die Aufzucht der Jungen einzugreifen.
PR-Inside.com
-
7.
Jan. 2008 «Wahrscheinlich aufgefressen»
Ausgerechnet Vilma. Gerade um diese Eisbärenmutter hatten
sich die
Pfleger im Nürnberger Tiergarten am wenigsten Sorgen gemacht.
Fünf
Wochen lang
verpflegte sie vorbildlich ihre Jungen, verließ nicht einmal
ihre
Wurfhöhle.
Währenddessen musste sich Artgenossin Vera im Nachbargehege
«Rabenmutter» über
die Glaswand zurufen lassen, weil sie sich in der Sonne
räkelte,
während drinnen ihr Baby schrie.
Doch am
Montag schlug Vilma auf einmal aufgeregt gegen ihr Schiebetor. Als der
Pfleger
nachsah, fand er keines der Jungen mehr. «Wahrscheinlich hat
sie
sie
aufgefressen», muss Tiergarten-Direktor Dag Encke am Mittag
zerknirscht
bekanntgeben. SF
Tagesschau -
7. Jan. 2008 Zwei Eisbärenbabys in Nürnberg
vermutlich tot
Zwei
der im Nürnberger Zoo geborenen Eisbärbabys sind
vermutlich
tot. Wie
der
Tiergarten mitteilte, wurde bei einer Kontrolle im Innenstall des
Eisbärenweibchens «Vilma» keines der
vermuteten zwei
Babys gefunden.
Als
Todesursache wird eine Erkrankung der Tiere vermutet. Ein Pfleger habe
lediglich den Stall durchsucht, nachdem das
Eisbärweibchen am
Montagvormittag erstmals seit der Geburt Ende November am Schieber der
Wurfbox
gekratzt hatte. news
aktuell -
7. Jan.
2008 Tod der Eisbärenbabys im Tiergarten
Nürnberg:
Unverantwortliches
Verhalten der Betreuer
Offenbar sind zwei der im Tiergarten Nürnberg geborenen
Eisbärenbabys
tot. Noch ist unklar, ob die Tiere von der Mutter getötet und
gefressen
wurden
oder noch tot in der Höhle liegen. Unklar ist auch die Lage in
der
anderen
Höhle, in der ebenfalls Eisbärennachwuchs vermutet
wird. Der
Deutsche
Tierschutzbund übt gemeinsam mit seinem Landesverband Bayern
scharfe
Kritik an
dem unverantwortlichen Verhalten der Tiergarten-Leitung, die
augenscheinlich
mit Duldung des Oberbürgermeisters, den Tod der Tiere - wie
schon
angekündigt -
billigend in Kauf genommen haben.
Bild.de
-
6.
Jan.
2008 Gedanken
am Sonntag Über die Bären von Nürnberg und
die Sehnsucht
...
Ich bin
gespannt, wann die ersten dazu aufrufen, Nürnberger Lebkuchen
zu
boykottieren oder
gleich die komplette Frankenmetropole von der Besuchsliste zu
streichen. Ein Zoo-Boss
wagt doch tatsächlich, uns die Fortsetzung einer kollektiven
Lovestory
kaputtzumachen! In den Höhlen des Nürnberger
Tiergartens
schlummern
nämlich mindestens drei Eisbärenbabys,
und der Herr Direktor erdreistet sich, der Öffentlichkeit
kundzutun, er
werde diese
„Mini-Knuts“ lieber verhungern lassen, als sie von
Menschenhand
aufzuziehen. Ist der Mann denn von Sinnen? War der im vergangenen Jahr
auf Tauchstation, als
wir eine Nation von Bärenfreunden wurden und jedes Gramm,
jeden
Zentimeter von Fell-Knäuel-Knut
bestaunten? Der Fehler ist, dass wir glauben, über der ganz
großen
Knut-Show zu ganz großen
Eisbären-Experten geworden zu sein. Dieses Privileg haben nun
mal
die
Zoologen,
und die tun jetzt nichts anderes, als das, was wir Laien immer wieder
einfordern,
wenn wir eingesperrte Tiere bemitleiden: Der Natur ihren Lauf und den
Tieren ihre
Freiheit zu lassen. Zu dieser natürlichen Freiheit
gehört nun
mal, dass
erstgebärende Eisbärinnen –
wie in Nürnberg – ihre Jungen verstoßen
oder
totbeißen. So niedlich das
alles war mit unserem Knut: Im Abstand lohnt eine nüchterne
Bilanz,
in der die Nürnberger Entscheidung umso mutiger aufscheint.
Stern - 5.
Jan.
2008 Werden
Knuts Nachfolger überleben?
Gesehen
hat sie noch niemand, doch ihr Schmatzen ist schon zu hören -
im
Nürnberger Zoo
kamen mindestens drei Eisbären-Babys zur Welt. Ob sie
überleben, ist
ungewiss. Der
Tiergarten würde den Nachwuchs eher sterben lassen, als ihn
mit
der
Flasche aufzuziehen. Die
erste kritische Phase hätten die Babys überstanden.
Allerdings bestehe
noch bis zur sechsten Woche nach der Geburt die Gefahr, dass
die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht akzeptierten. Sollten die
Mütter
ihren Nachwuchs jedoch verstoßen, würde der
Tiergarten seine
Eisbären-Babys eher sterben lassen, als sie mit der Flasche
groß zu
ziehen. Zwar
habe man in Nürnberg bis in die 1970er Jahre insgesamt 20
Eisbären mit
der Hand
aufgezogen, sagt Encke. Dies entspreche aber nicht mehr den neuesten
Erkenntnissen
des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Handaufzucht
wie
im
Fall des Berliner
Eisbären-Babys "Knut" ist laut Encke keine Garantie
für das
Überleben
eines Jungtieres. Außerdem würden vom Menschen
großgezogene Tiere ihren
eigenen
Nachwuchs "signifikant schlechter annehmen" als Naturaufzuchten.
Weil die Babys früher als erwartet auf die Welt kamen, war in
den
Bruthöhlen der
Eisbärenweibchen keine Überwachungskamera installiert
worden.
Daher
konnte der Tiergarten
bisher weder konkrete Angaben über den Zustand und die Zahl
der
Babys
machen noch
der Öffentlichkeit Bilder vom Nachwuchs präsentieren.
Daraufhin waren
Vorwürfe laut
geworden, der Tiergarten habe es versäumt, die
Eisbären-Geburt
werbewirksam einzusetzen.
Um die Mütter nicht unnötigem Stress auszusetzen und
dadurch
die
Aufzucht der Jungbären
zu gefährden, verzichte der Zoo aber zunächst
weiterhin auf
den
nachträglichen Einbau
der Kameras, sagt Encke.
Focus
Online - 4. Jan. 2008 Nürnberger
Zoo Kleinen Knuts droht Hungertod
Noch hat
das Wohlergehen der Eisbärbabys im Nürnberger Zoo
Vorrang.
Sollten die
Mütter aber
ihre Kleinen verstoßen, will der Tierpark nicht eingreifen.
Artenschützer haben
dafür „durchaus Verständnis“. In
Nürnberg geht es nun um
die Jungen der
Eisbärenweibchen Vilma und Vera. Ende
letzten Jahres brachten sie Babys zur Welt. Wie viele, lässt
sich
noch
nicht sagen,
meint Mägdefrau. „Es kann noch jede Menge schief
laufen.“
Die Mütter könnten beispielsweise ihren Babys Nahrung
verweigern,
erläutert er.
Dann könnte nur noch der Zoo die Kleinen vor dem Hungertod
retten.
Doch
das scheidet
in Nürnberg aus. „Wir greifen nicht ein“,
stellt Mägdelein
klar. „Wir
sollten Vertrauen
in die Tierwelt haben und akzeptieren, dass es bei
Erstgebärenden
manchmal eben
nicht klappt.“ Das sieht auch Naturschützer
Jörn Ehlers vom
WWF so. Er
verweist auf das Leben in
der Natur, wo es die Eisbären ja auch nicht einfach
hätten.
50 Prozent
der Tiere
stürben schon im ersten Lebensjahr, sagt Ehlers im
Gespräch
mit FOCUS
Online. WWF-Experte Ehlers freut sich dagegen, dass mit dem
Marketing-Erfolg bei Knut auch
die öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimawandel
gestiegen
sei.
Kritisch sieht
er aber die „Verkitschung“ des
Eisbärenthemas, wenn solche Tiere
einen
Namen bekämen.
Denn Knut sei inzwischen kein Kuschelbär mehr, sagt Ehlers und
fügt
hinzu: „Ich
würde heute jedenfalls nicht in sein Gehege gehen.“
N24 - 4.
Jan.
2008 Kein
neuer Knut in Nürnberg
Der Nürnberger
Tiergarten würde seine Eisbären-Babys eher sterben
lassen,
als sie mit
der Flasche
groß zu ziehen. Zwar habe man in Nürnberg bis in die
1970er
Jahre
insgesamt 20 Eisbären
mit der Hand aufgezogen, sagte Zoodirektor Dag Encke am Freitag der
Deutschen Presse-Agentur.
Das entspreche aber nicht mehr den neuesten Erkenntnissen des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms
(EEP). Handaufzucht wie im Fall des Berliner Eisbären-Babys
"Knut"
ist
laut Encke
keine Garantie für das Überleben eines Jungtieres.
Außerdem würden vom
Menschen
großgezogene Tiere ihren eigenen Nachwuchs signifikant
schlechter
annehmen als Naturaufzuchten.
Südtirol
Online
- 4.
Jan. 2008 Nürnberger
Zoo hofft auf „Knut-Flut“
Eisbär «Knut» hat ordentlich Konkurrenz
bekommen: Der
Nürnberger
Tiergarten
hofft auf eine wahre «Knut-Flut». In den
Höhlen des
Eisbärengeheges des
Zoos schlummerten
mindestens drei Eisbärenbabys, sagte Tiergartenleiter Dag
Encke am
Freitag. Möglich
sei aber auch, dass noch mehr Tiere geboren wurden. Bisher seien die
Rufe dreier
verschiedener Jungtiere zu hören. Die erste kritische
Phase hätten die Babys überstanden. Allerdings
bestehe noch
bis zur
sechsten Woche
nach der Geburt die Gefahr, dass die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht
akzeptierten. sueddeutsche.de
- 4.
Jan. 2008 Politik
in der Höhle
der Bären
Der Tiergarten
hat Eisbären-Babys. Doch eine Vermarktung wie bei Knut soll es
nicht
geben. Auch
keine Aufzucht mit der Flasche. Eher würde man sie sterben
lassen.
Wie
Tiere zum
Wahlkampfthema werden. Am Freitag hat sich Oberbürgermeister
Ulrich
Maly (SPD) in die Debatte eingeschaltet.
Der Nürnberger Tiergarten, der sich des weiten Auslaufs wegen
höchst
ungern als
Zoo bezeichnen lässt, sei "definitiv kein Zirkus", legt sich
der
Rathauschef
fest. Alle, die nun vorzeitig plüschbärigen
Devotionalienhandel und
Liveübertragungen
mit jungen Eisbären in Gang bringen wollten, seien
"völlig
schief
gewickelt".
So sieht das auch die CSU, wirft der SPD aber dennoch vor, mit
gespaltener Zunge
zu sprechen. Schließlich habe der für den Tiergarten
zuständige
SPD-Referent, der
Zweite Bürgermeister Horst Förther, die
Tierparkleitung durch
den Kakao
gezogen.
Förther hatte öffentlich gemacht, dass die
Chefzoologen zwar
Kameras im
Bärenbau
hatten anbringen wollen - diese aber nicht rechtzeitig zur Geburt
installieren konnten.
Der stellvertretende Direktor des Tiergartens, Helmut
Mägdefrau,
hat
ganz andere
Probleme. Seit er bekanntgegeben hat, man werde in Nürnberg
die
jungen
Bären notfalls
sterben lassen, sollten diese von der Mutter verstoßen
werden,
wird der
Zoologe
mit Protesten förmlich bombardiert. Was er denn für
ein
herzloser
Geselle sei, fragen die einen. Die anderen schimpfen
ihn einen Puristen des Zoogewerbes, der offenbar immer noch nicht
verstanden habe,
dass man aus Kleinbären ganz großes Kino machen
könne. Bild.de -
4.
Jan.
2008 Lässt
sie die Baby-Knuts verhungern?
Sonnenbad. Faulenzen. Plantschen im Wasserbecken.
Eisbär-Mutter
Vera
zeigt wenig
Interesse an ihren Baby-Knuts. Oft bleibt sie stundenlang
draußen,
während die Kleinen
in der Höhle liegen und nach ihrer Mama quieken. Viele
Besucher
machen
sich große Sorgen um die Mini-Eisbären. Wird Vera
ihre Kleinen
doch noch verstoßen?
Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von Anfang an Zweifel, dass das
Eisbären-Weibchen
ihre Mutterpflichten erfüllen würde. Encke:
„Erstgebärende Weibchen
verstoßen ihre
Jungen oft. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Nachzucht sind derzeit
noch nicht
abzuschätzen.“
Express.de
- 4.
Jan. 2008 Tierisch
ser Zoo-Direktor Ich würde kleine „Knuts“
sterben ...
Zoo-Direktor
Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil ihn das
Knut-Fieber
nervte. Handaufzucht vom Menschen? Tierpark-Vizedirektor Dr. Helmut
Mägdefrau
denkt gar
nicht dran: „Wenn sie ihre Kleinen sterben lassen wollen,
dann
müssen
sie eben sterben.“
Hat der Mann ein Herz aus Eis? Nein, er ist genervt. Von der
„doofen
Knutmanie“
wie er sagt. „Was sich in Berlin abgespielt hat, war nicht
normal. So
eine Vermarktungsmaschinerie
wollen wir nicht“, so der Tierpark-Vizechef. „Dass
alle Welt denkt,
Eisbären sind
sooo süüüße Tierchen - darauf kann
ich gern
verzichten.“
Ruhr
Nachrichten
- 4.
Jan. 2008 Zoodirektor
verteidigt Handaufzucht von Knut
Die
Entscheidung, Eisbärbaby Knut mit der Flasche aufzuziehen war
richtig,
sagt der
Berliner Zoo-Direktor. Er reagiert damit auf die
Äußerungen
seines
Nürnberger
Kollegen, der von einer "doofen Knutomanie" gesprochen hatte. "Es
handelt sich immer um eine
Einzelfallentscheidung", sagt Blaszkiewitz. Sie hängt auch
immer
davon
ab,
in welcher Verfassung das verstoßene Jungtier ist. So war der
Bruder
von Knut
gestorben, weil er zu schwach war. Knut mit Hand aufzuziehen war, wie
man heute
sieht, "die richtige Entscheidung".
PR-Inside.com
-
8.
Jan. 2008 Münchner Zoo verstärkt
Bemühungen um
Eisbären-Nachwuchs
Der
Münchner Tierpark verstärkt seine Bemühungen
um
Eisbären-Nachwuchs.
«Wir wollen
die Anlage umbauen und in rund anderthalb Jahren zwei junge
Mädels
holen»,
sagte der Münchner Tierparkdirektor Henning Wiesner.
Dafür
brauche es
jedoch noch grünes Licht vom Aufsichtsrat. Die
Hoffnung auf eine Schwangerschaft von Eisbärendame Lisa hat
der
Direktor mittlerweile
aufgegeben. Die Großmutter des Berliner Eisbären
Knut sei
mit ihren 30
Jahren
zu alt, betonte Wiesner. Nicht einmal der seit Mitte Mai im Tierpark
lebende Eisbär Yogli aus der
Toskana konnte ihre Lust wecken. Der acht Jahre alte Bär
kassiere
stets
eine «Backpfeife», wenn er Lisa zu nahe komme.
Deshalb
sollen die zwei
jungen
Damen Yogli in Zukunft bezirzen - und für Nachwuchs sorgen.
Woher
die
Weibchen
stammen, wollte der Direktor noch nicht verraten. Eines stehe
für
ihn
jedoch
fest: Möglicher Nachwuchs solle nicht per Hand aufgezogen
werden.
Am
Montag hatte eine Eisbärin im Nürnberger Tiergarten
vermutlich ihre
zwei Jungen aufgefressen. Kritik am Vorgehen seiner Kollegen bezeichnet
Wiesner
als «großen Unsinn». Er selbst
hätte genauso
gehandelt, betonte er.
«Das ist
ein natürlicher Vorgang.»
oe24.at
-
4.
Jan.
2008 Eisbären-Nachwuchs
auch im Nürnberger Zoo
Nicht nur
in Wien gibt es Eisbären-Nachwuchs, sondern auch im
Nürnberger Zoo.
Dort ist dieser
jedoch akut gefährdet. Eisbärmama Vera im
Nürnberger Zoo
kümmert sich
derzeit nicht so liebevoll um den
Nachwuchs, wie sie sollte. Im Gegensatz zur Eisbär-Dame
Olinka,
die
sich von Anfang
an rührend um ihre kleinen Zwillinge kümmerte,
faulenzt Vera
lieber
stundenlang
vor ihrer Höhle und reagiert nicht auf das zarte Quieken der
Kleinen.
Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von der Geburt an seine Zweifel bei
Vera. "Wenn die Muttertiere ihre Kleinen
sterben lassen wollen, dann müssen sie eben sterben." Der Zoo
Nürnberg
spricht
sich komplett gegen eine Handaufzucht wie bei Knut aus.
n-tv
- 7.
Jan.
2008 Suri
und Knut
Suri
Cruise, Tochter von Katie Holmes (29) und Tom Cruise (45) wird nicht
die Stimme
von Eisbär Knut werden. "Tom und Katie haben keine
Pläne
für Suris
baldige
Schauspielkarriere", teilte ein Sprecher des Paares mit. Suri
würde
noch nicht einmal ganz Sätze herausbringen,
bekräftigte ein
Freund
der Familie. Suri, die im April zwei Jahre alt wird, steht auf der
Wunschliste
des Filmproduzenten Ash R. Shah, der das Leben von Eisbär Knut
als
Zeichentrickfilm auf die Leinwand bringen will. Das Filmprojekt ist
noch nicht unter Dach und Fach.
Bild.de
-
9.
Jan.
2008 Wie geht es jetzt mit unserem Berliner
Kuschelbären
weiter? Guck ...
Gestern
Mittag im Zoo. Während sich in Nürnberg das Drama um
die
Eisbären-Babys
zuspitzt,
liegt Knut (1) faul auf seinem Schmuddel-Fell. Muss der
berühmteste
Eisbär der Welt (inzwischen 120 Kilo schwer) nun abdanken?
Und was bedeutet die Konkurrenz in Nürnberg für den
Berliner
Zoo? Zieht
Hollywood das Angebot jetzt zurück?
Berlins Zoo-Chef wollte sich gestern nicht zum Nürnberger
Eisbären-Nachwuchs äußern.
Auch Knuts Ziehvater Thomas Dörflein (44) lehnte Kommentare ab.
WELT
ONLINE - 9.
Jan.
2008 In diesem Winter kein Eisbär-Nachwuchs
in Berlin
In
diesem Winter wird es anders als im Nürnberger Zoo im
Zoologischen
Garten Berlin
keinen Eisbär-Nachwuchs geben. Jungstar Knut bekommt
zunächst
keine
Geschwisterchen.
Das bestätigte am Mittwoch Knut-Tierpfleger Thomas
Dörflein
(44). Auf
der Eisbären-Anlage tummelten sich erstmals neben
Männchen
Lars seit
vielen Wochen wieder die weiblichen Tiere Tosca, Katjuscha und Nancy.
Das von Lars
pflichtgemäß gedeckte Bärinnen-Trio hatte
sich
längere Zeit in die
Winterhöhlen
zurückgezogen.
derStandard.at
-
8.
Jan. 2008 Wiener
Eisbärenbabys: Mama Olinka
ist entspannt
"Sowohl
den Eisbären-Babys als auch Fu Long geht es Gott sei Dank sehr
gut
–
und da ist
viel Glück dabei", betont Harald Schwammer, stellvertretender
Direktor
vom
Tiergarten Schönbrunn. Denn die Wiener
Eisbärenzwillinge sind
in etwa
so alt wie
jene im Nürnberger Zoo – diese sind allerdings am
Montag offenbar
von
ihrer Mutter
Vilma getötet worden. Was wieder einmal drastisch beweist,
dass
Eisbären eben keine Knuddel-Knuts sind,
wie sie gern dargestellt werden – sondern Raubtiere. "Bei
Eisbären
ist
der erste Wurf immer schwierig", weiß Schwammer, "und
in Nürnberg hatten sie offenbar sehr viel Pech." Forderungen
einiger
Tierschützer,
dass man öfter Nachschau hätte halten sollen, kann er
jedenfalls nicht
nachvollziehen:
"In Wien sind wir da selbst sehr vorsichtig – denn auch das
wäre
ein
großes
Gefahrenpotenzial, wenn das Muttertier zu sehr gestört wird."
Leipzig-seiten -
8.
Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo Leipzig
Leipzig.
Der Zoo der Messestadt ist weiter auf Erfolgskurs. Konnte der Tierpark
seine
Besucherzahlen bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich
steigern, wurde
2007 erneut ein Besucherrekord aufgestellt. Insgesamt besuchten im
letzten Jahr
1.774.587 Gäste Elefant, Tiger & Co. Der Tierpark ist
derweil
weiter mit seiner Umgestaltung zum "Zoo der
Zukunft" beschäftigt. In diesem Jahr feiert der Tierpark
seinen
130.
Geburtstag. Das Jubiläum soll
mit zahlreichen Veranstaltungen würdig begangen werden. So ist
unter
anderem
die zehnte Ausgabe der beliebten Dschungelnacht geplant.
Außerdem
wird
das
vorliegende Jahr ganz im Zeichen des Frosches stehen. 2008 ist das
"Jahr
des Frosches" und auch der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an der
weltweiten Artschutzkampagne und wird neben einen "Froschtag" am
29.2.2008, an dem Spenden zur Unterstützung von
Schutzprojekten
vor Ort
gesammelt werden, die Zoogäste das ganze Jahr mit einer
Ausstellung auf
das
Thema aufmerksam machen.
Leipziger
Internet-Zeitung - 8. Jan. 2008 Immer rein damit: Zoo Leipzig schafft 2007 den
geplanten
..
Am Ende
noch ein bisschen drücken und schieben und aufs Wetter
fluchen.
Aber es
hat
doch noch geklappt - der Leipziger Zoo hat - wie bereits in den
vergangenen
Jahren - die Vorjahresbesucherzahl übertroffen. "Wir sind
überglücklich
über das sehr gute Ergebnis", sagt
Zoodirektor Jörg Junhold. Was auch sonst?
Ad-Hoc-News
- 7.
Jan.
2008 Über 1,7 Millionen Besucher im
Die Besucherzahlen des Leipziger Zoos pendeln sich auf hohem
Niveau
ein. Im vergangenen Jahr kamen 1,77 Millionen Gäste und damit
0,8
Prozent mehr
als 2006 in den Tierpark. Das Jahr 2008 steht unter anderem im
Zeichen
des Baus der neuen, knapp 50 Millionen Euro teuren Tropenhalle, die
2009 fertig
sein soll. In sein Konzept «Zoo der Zukunft»
investiert der
Tierpark
bis 2014
rund 90 Millionen Euro.
Rhein-Neckar
Zeitung - 7. Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo
Exakt 585000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Heidelberger
Zoo. Der
Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten.
"Während
in
den vergangenen Jahren 400000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis
darstellten,
haben wir seit dem letzten Jahr die Schallmauer der halben Million
durchbrochen," freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war
neben
dem
guten
Zoowetter im Frühjahr die steigende Attraktivität des
Zoos in
den
letzten
Jahren. Den Besuchern wird in diesem Jahr im Zoo viel geboten: Auf der
Wiese am
Zooeingang wollen die Tierpfleger des Vogelreviers im Frühjahr
faszinierende
Tiere den Besuchern nahe bringen. Auch im Jahr 2008 macht sich der
Heidelberger Zoo für den Natur- und
Artenschutz stark. Neu im Programm ist der "Froschtag", der im Rahmen
einer weltweiten Kampagne für die Rettung der stark bedrohten
Amphibien
werben
wird. Morgenweb
- 5.
Jan.
2008 Heidelberg: Rekord-Besucherzahl im Zoo
585 000 Menschen haben im vergangenen Jahr den Heidelberger
Zoo besucht
- so viel wie nie zuvor. Ausschlaggebend für die hohe
Besucherzahl
waren nach Einschätzung
von Zoodirektor Klaus Wünnemann die neuen Attraktionen im
Tiergarten.
Die beiden
Gorilla-Babys Banjoko und Kiki, aber auch die im Sommer geborenem
Sumatra-Tiger
Chandra und Tibor seien von den Besuchern begeistert aufgenommen
worden. Saarbrücker
Zeitung - 7. Jan. 2008 Mehr
Gäste im Neunkircher Zoo
Im Jahr 2007 haben mehr als 253.000 Menschen den Neunkircher Zoo
besucht. Das
sind Zoodirektor Norbert Fritsch zufolge 42.000 mehr als 2006. Der
Anstieg sei
vor allem der Geburt des Giraffen- und des Oran-Utan-Babys zu verdanken.
Naumburger
Tageblatt -
7. Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo Aschersleben
Den Zoo in Aschersleben haben im abgelaufenen Jahr so viele Menschen
besucht
wie noch nie seit der Wende. «106 000 Besucher bedeuten einen
Nachwenderekord»,
sagte Zoo- Leiter Dietmar Reisky. Großen Anteil am stark
wachsenden
Besucherinteresse haben nach
Einschätzung
Reiskys die beiden weißen bengalischen Tiger - die einzigen
Exemplare
ihrer Art
in Ostdeutschland. Bis 2010 soll im Tierpark eine neue Anlage
für
das
Raubkatzenpaar entstehen, bei dem die Zoo-Verantwortlichen in den
kommenden
Jahren auf Nachwuchs hoffen. Die Planungen für das Projekt
seien
angelaufen,
sagte Reisky. PR-Inside.com
- 6. Jan. 2008 Tierisch
warm unterm Infrarotstrahler
Matibi, Goni, Sabi und Tutume, die vier afrikanischen Elefanten im
Osnabrücker
Zoo, kennen die Wohlfühlplätze genau. Sie
zieht´s im
Afrikahaus zu den
Infrarotstrahlern,
unter denen sie mit ihren großen Köpfen wackeln und
die
Wärme genießen.
«Wir haben
die Strahler im acht Meter hohen Elefantenhaus punktuell tiefer
gehängt«, sagt Frank Hanneken, Energieexperte des
Zoos. Das
spare
Energie, da der Raum gezielter aufgeheizt werde. Das Ganze ist
Bestandteil eines
großangelegten Energiesparprogramms. Die Energiekosten
verschlingen
immerhin 15 Prozent des Haushalts, wie Zoochef Andreas
Busemann sagt. Die Tendenz sei steigend. Deshalb habe man sich vor
einiger Zeit
entschlossen, den Energieverbrauch des Zoos genauer unter die Lupe zu
nehmen. Gemeinsam
mit der in Osnabrück ansässigen Deutschen
Bundesstiftung
Umwelt (DBU)
und den Stadtwerken
sei das Energiesparprogramm erarbeitet worden. Es solle in den
kommenden zwei Jahren
umgesetzt werden und dann auch als Modell für andere Zoos und
Tiergärten in Deutschland
gelten. Im Verband der Zoodirektoren schaut man mit Interesse auf das
Projekt. Am Thema
Energieverbrauch komme schließlich mittlerweile kein Zoo mehr
vorbei,
sagt Verbandsvorsitzender
Hubert Lücker. Mit den jetzt in Angriff genommenen
Sanierungsprojekten,
die von den Stadtwerken
mit 80 000 und der Bundesstiftung Umwelt mit 125 000 Euro
gefördert
werden, sollen
künftig jährlich knapp eine Million Kilowattstunden
Energie
eingespart
werden. Die
Erfahrungen wolle man anderen Tiergärten zur
Verfügung
stellen, sagt
Hannecken.
Vor allem Zoos, die in den 70er Jahren gebaut und seither kaum saniert
worden seien,
könnten davon profitieren. Lausitzer
Rundschau - 7. Jan. 2008 Alte Bekannte und viel Nachwuchs im Tierpark
Im Cottbuser
Tierpark hat es im gesamten Jahr 2007 ständig Neues zu sehen
gegeben.
Auf etwa
1150 Exemplare in 180 Formen ist die Bewohnerschar angewachsen. Trotz
der
Bauarbeiten besuchten etwa so viele Gäste wie im Vorjahr die
Einrichtung. Die Rotluchsfamilie zieht in ein geräumiges
Quartier
um.
Noch auf der Suche nach
einigen
der sehr seltenen Tapire für die neue Anlage ist mit
finanzieller
Unterstützung
des Fördervereins der Cottbuser Tierpark. Viele Tierkinder
belebten die
Gehege und zogen die Blicke von Eltern
wie
Kindern auf sich. Die afrikanischen Marabus erwiesen sich
erneut als
zuverlässige Zuchtpaare und sorgten für
zunächst
putzigen und später
schon sehr
würdig auftretenden Nachwuchs. In den nächsten Tagen
sollen
wieder
Küken
schlüpfen. Ob dies auch bei ihren Nachbarn, den Sunda-Marabus,
so
sein
wird,
ist noch offen. Schwerin-NEWS.de
- 4.
Jan. 2008 “Tierische
Vergnügen”: Der Tierpark Wismar und
der Zoo
Schwerin
Im
zurückliegenden Jahr war Nashornbulle
“Limpopo” der “Star” im Zoo
Schwerin. Dieser
muß sich noch sein “Quartier” mit den
Zwergziegen teilen. Doch
seit
Oktober 2007 wird eifrig an einer großflächigen
neuen
Nashorn-Anlage gearbeitet,
die im Herbst des neuen Jahres fertiggestellt wird. Dort wird
“Limpopo”
dann mit weiblicher Gesellschaft - mit
“Nashorn-Dame” Clara
- einziehen, um für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen. Fast
70 Firmen und ebenfalls eine Familie aus Schwerin unterstützt
die
Werbe-Aktion “Claramanie”,
in welcher Nashorn-Modelle an Interessierte verkauft werden, um das
Projekt “Neue
Nashorn-Anlage im Zoo Schwerin” finanziell erfolgreich zu
meistern. Die
BUGA 2009 erhält auch Unterstützung durch den Zoo
Schwerin.
So
wurde diesbezüglich
bereits im November 2007 eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.
Ad-Hoc-News
- 9. Jan.
2008 Panorama-Park wechselt Besitzer
Der Panorama-Park
im sauerländischen Kirchhundem wechselt den Besitzer und damit
auch die
Ausrichtung.
Ein heimischer Investor habe dem bisherigen Betreiber Grévin
Deutschland GmbH ein
«interessantes Angebot für die
Übernahme» des
Parks gemacht. Zum
Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Unter dem neuen Besitzer wird
der Panorama-Park seinen Betrieb als Freizeitpark
einstellen und nur noch als Wildpark betrieben. Bereits jetzt gibt es
dort einen
Wildpark, in dem nun noch weitere Tierarten angesiedelt werden sollen.
Der rund 60 Hektar große Panorama-Park soll künftig
mit dem
Zusatz
«Wild- und Erlebnispark»
firmieren. In den kommenden Wochen sollen die rund 15
Fahrgeschäfte in
dem Park
abgebaut werden und in andere Parks von Grévin umsiedeln.
news.search.ch
-
6.
Jan. 2008 Zürcher Gorillafamilie auf Kurve
Eine
aus Versehen nicht gesicherte Klappe hat der Familie von Gorillamann
N'Gola im
Zürcher Zoo einen ungewöhnlichen Sonntagsausflug
ermöglicht. Mehrere
Tiere
verliessen ihr Gehege für einen Gang in den Futterraum, wie
der
Zoo
mitteilte.
Silberrücken N'Gola und mehrere Mitglieder seiner Familie
hätten sich
auf ihrem
Ausflug interessiert umgesehen, beobachtet von den Zoobesuchern, hiess
es
weiter. Die Tierpfleger konnten die Gorillas in ihr Gehege
zurücklocken. Tages-Anzeiger
Online - 8. Jan. 2008 Gorilla
N'Gola hat seine Familie im Griff
Mürrisch
schaut das Gorillamännchen N'Gola in die Welt, die
für ihn
nicht der
tropische
Regenwald in Zentralafrika, sondern das Affenhaus im Zoo
Zürich
ist. Am
Sonntag
machte er sich mit seiner elfköpfigen Familie auf und davon,
weil
eine
Klappe
im Deckenbereich versehentlich offen blieb. Doch kamen sie nur bis in
den
abgesperrten Futterraum oberhalb ihres Geheges. Robert Zingg, Kurator
des Zo0s Zürichs, ist erstaunt, wie ruhig sich
die
FlachlandGorillagruppe nach dieser Aufregung verhält. Der
Gorillaausflug vom Sonntag wurde entdeckt, weil die Orang Utans
unruhig
wurden. Dies fiel einer Pflegerin auf. Sie suchte die Ursache
für
die
Unruhe
und sah oberhalb des Orang-Utan-Geheges einen Gorilla neugierig
reinschauen. PR-Inside.com
-
4.
Jan. 2008 Zoo
von San Francisco nach Tiger-Angriff wieder geöffnet
Neun Tage nach dem tödlichen Tigerangriff ist der Zoo von San
Francisco wieder
für Besucher geöffnet worden. Neu eingeführt
wurden
verbesserte
Sicherheitsvorkehrungen
und mehr Hinweise, den Tieren nicht zu nahe zu kommen und sie zu
provozieren. Viele
Besucher erklärten am Donnerstag, sie wollten den Zoo
unterstützen.
Planung
und
Bau
Thüringische
Landeszeitung - 6. Jan. 2008 Starterlaubnis für die Flamingos
Erfurt.
Den "turbulenten Ereignissen" gab Dietmar Schumacher die
Schuld, dass im vergangenen Jahr nur ein Bruchteil der Ziele erreicht
wurde,
die sich der Verein der Zooparkfreunde vor einem Jahr gestellt hatte.
Wenigstens der Picknickplatz, so der Vereinsvorsitzende, konnte zum
Großteil
fertiggestellten - trotz der Verzögerungen, die eine
Munitionsbergung
mit sich
brachte. Absolut nichts bewegt habe sich 2007 beim jüngsten
Großprojekt
des
Vereins, der neuen Flamingo-Anlage, die am neuen Zooeingang gebaut
werden soll.
Weil die von der abgelösten Zooleitung vorgelegte Planung
vollkommen
über den
Haufen geworfen wurde. Die Anlage soll jetzt nicht nur
größer werden,
sondern
auch so gestaltet, dass die Flamingos darin fliegen können.
Nicht
nur
die 18 derzeit auf dem Plateau lebenden Flamingos sollen noch
in
diesem Jahren dorthin umziehen, für bis zu 50 Tiere wird Platz
sein,
für eine
Größenordnung, die jetzt auch eine Zucht der Tiere
ermöglicht. Die
zusätzlichen 35000 Euro, die das Netz kosten wird, will
der Zoo
selbst übernehmen, der Rest der Anlage wird komplett vom
Verein
der
Zooparkfreunde finanziert. Mit mehr als 124000 Euro wird das
Flamingo-Domizil
damit das größte Projekt, das sich der Verein je auf
die
Fahnen
geschrieben
hat.
Und vor Veränderungen: Denn in diesem Jahr soll nicht nur die
Stelle
des
Zoodirektors neu besetzt werden, auch die Richtung im Zoo wird neu
definiert.
Man habe die Bitten der Zooparkfreunde durchaus erhört und
denke
über
eine neue
Eigentumsform nach. Aus dem städtischen Unternehmen
könnte
eine
gemeinnützige
GmbH werden - alle großen Zoos in Deutschland hätten
diesen
Schritt
bereits
getan, mit Erfolg. koeln.de
- 5. Jan.
2008 Zoo
erwartet im Mai das nächste Elefantenbaby
2007 war
das Jahr der Elefantenkinder im Kölner Zoo. "Ming Jung" und
"Maha
Kumari" sorgten für "pfundige" Freuden bei den Besuchern. Ab
Mai
soll sich nun das nächste Geschwisterchen dazu gesellen.
Elefantendame
Shu Thu Zar,
zu deutsch "Schönheitskönigin", wird die stolze Mama
sein.
Aber der Storch kam auch in viele andere Gehege, nicht nur deshalb
plant der Zoo einige Ausbauten und Neuerungen, denn
im Jahr 2010 feiert er sein 150-jähriges Jubiläum.
Bereits im
alten
Jahr hatte sich schon einiges getan. So findet sich im Eingangsbereich
des Tropenhauses eine neue Abteilung für nachtaktive Tierarten
aus
dem
Regenwald,
und die Außenanlage des Orang-Utan-Geheges wurde
übernetzt.
Jetzt wird
fleißig weiter
gewerkelt. Bis zum Jubiläumsjahr soll ein neues Restaurant am
Nebeneingang an der
Riehler Straße entstehen. Laut Zoodirektor Theo Pagel liegen
bereits
sechs Modell-Vorschläge
vor, die auch einen einzigartigen Blick auf den Elefantenpark
ermöglichen würden. Die gemütlichen
Flusspferde zusammen
mit den
Nilkrokodilen dürfen sich derweil auf
ein neues "Hippodrom" freuen, das naturgetreu eine
südafrikanische
Flusslandschaft
mit wilden Vegetationen beherbergen wird. Auch für die
Zoobesucher
wird
die neue
Anlage ein echtes Highlight, weil an riesigen Glasbecken den Tieren
beim Schwimmen
zugeschaut werden kann. Der Beginn der Bauarbeiten ist für den
Sommer
geplant. Dann
werden wohl auch die Bewohner des Südamerikahauses
übergangsweise
umquartiert, da
dieses gründlich saniert wird.
Berliner
Kurier
- 4.
Jan. 2008 Neues
Affenhaus, Aquarium wird saniert
Berlin. Ein kleiner Eisbär, der ein Goldesel ist. Unser Knut
brachte
dem Zoo vergangenes
Jahr eine halbe Million zusätzliche Besucher und vier
Millionen
Euro
Einnahmen mehr.
Nun kann der Zoo 2008 ausbauen. Affenstark finden Schimpanse Pedro und
seine Kumpels Kalle, Guste, Lilly und Soko
den Plan, ein neues Gehege für sie im Affenhaus zu bauen. Die
Arbeiten
sind bereits
in vollem Gange. Im Frühsommer soll alles fertig sein. Dann
hat
die
Schimpansenherde
innen doppelt so viel Platz wie bisher. Und im Außengehege
kann
sie
sich mit Kletterbäumen,
Felsen und sogar einem Bach so richtig austoben. Dank Knut
wird’s auch
bei den Antilopen schicker. Die Halle bekommt ein neues Dach,
eine neue Kuppel und auch ein neues Lüftungssystem.
Künftig
sollen die
Besucher
dann auch dichter an die anmutigen Tiere herankommen, um sie besser
beobachten zu
können. Die Bauarbeiter und Maler werden auch im Aquarium des
Zoologischen Gartens anrücken.
PR-Inside.com
-
4.
Jan. 2008 Zoo
baut Anlagen für Affen und Antilopen aus
Berlin.
Eisbär Knut hat dem Zoo im vergangenen Jahr 500 000
zusätzliche
Besucher aus aller
Welt und über vier Millionen Euro Mehreinnahmen verschafft.
Dieses
Jahr
steckt der
Zoo einiges Geld in Ausbauten und Sanierungen: So erhalten Gorillas,
Orang-Utans
und Schimpansen neue Käfige und Anlagen. Zudem wird die
Antilopenhalle
ausgebaut - und das Aquarium bekommt eine
frische Fassade. Die Arbeiten laufen dem Bericht zufolge bereits, am
weitesten
fortgeschritten sei
der Bau der neuen Schimpansenanlage. Die Affen bekommen einen
großen
Käfig, mit
Naturboden und Wasserlauf. Aus Platzgründen gebe es keinen
Graben
zu
den Besuchern
hin, sondern ein feinmaschiges Gitter, durch das man einen sehr guten
Blick haben
soll. Die neue Gorillaanlage wird künftig dreimal so
groß
sein, sie
soll möglichst
natürlich aussehen. Allein das Investitionsvolumen
dafür
beträgt rund
eine halbe
Million Euro. Kieler
Nachrichten -
9. Jan. 2008 2009
sollen die ersten Pinguine auftauchen
Der Tierpark Neumünster setzt auf eine neue Attraktion: In
diesem
Jahr
sollen
die Bauarbeiten für eine Pinguin-Anlage beginnen.
Voraussichtlich
zu
Ostern 2009
werden die ersten Humboldt-Pinguine durch die rund 300000 Euro teuren
Tieftauch-
und Paddelbecken schwimmen, kündigte Tierparkleiter Peter
Drüwa an.
Zwischen Bilanz
und Ausblick beschäftigt auch ihn der Tod der beiden
Eisbärjungen im
Nürnberger
Tiergarten. sz-online
- 4.
Jan.
2008 Dresdner Zoo zählte 623.000 Besucher
Im Dresdner Zoo wurden 2007 rund 623.000 Besucher gezählt.
2006 strömten
etwa 650 000 Gäste in die Anlagen im Großen Garten.
Vermeldet wurde
zudem großer
Zuwachs beim Tierbestand, wobei das Löwenpaar Jago und Layla
aus
Aalborg und Amsterdam
die spektakulärsten Neuzugänge darstellten. Sie sind
nach dem
Tod des
greisen Löwenmannes
„Aaron“ am Jahresbeginn der Grundstein für
ein neues Rudel in der
neuen
Anlage. 2008 ist der nächste Zuwachs fest eingeplant. Bis
August
entsteht für
rund 3,5 Millionen
Euro ein neues Giraffen- und Zebrahaus mit Außengehege. Dann
soll
es
auch wieder
Langhälse in dem 1861 gegründeten Tierpark geben.
PR-Inside.com
-
5.
Jan. 2008 Im
Zoo Halle soll Giftschlangenzentrum entstehen
Der Bergzoo Halle will bis 2013 rund 25 bis 30 Millionen Euro
investieren. Wie die
in Halle erscheinende «Mitteldeutsche Zeitung»
(Samstagausgabe)
berichtet, soll
ein Giftschlangenzentrum entstehen, das als Forschungs- und
Demonstrationszentrum
errichtet werden soll. Geplant sei auch eine neue Menschenaffenanlage.
Der Zoo strebt langfristig eine halbe Million Gäste an. Seit
1995
sind bereits 35 Millionen Euro in den Zoo geflossen, unter anderem in
eine neue
Elefantenanlage. Güstrower
Anzeiger - 7. Jan. 2008 "Raubtier-WG" als neue Attraktion
Mit
mehr als 150000 Gästen erzielte der Güstrower Natur-
und
Umweltpark
2007 einen
absoluten Besucherrekord. "Das bisher beste Jahr für uns", so
NUP-Leiter Klaus Tuscher. Der Park ist zu einem der wichtigsten
Anziehungspunkte der Barlachstadt geworden. Doch Tuscher will noch
mehr. In der
SVZ verrät er die Vorhaben 2008. Noch dieses Jahr sollen die
Arbeiten
für ein
sieben Hektar großes Gehege mit Wölfen,
Bären, Luchsen
und Wildkatzen
beginnen.
Außer den Wildkatzen sollen die Tiere zwischen den Gehegen
wechseln
können.
Diese Art der Haltung mit einem Informationszentrum in der Mitte ist
bundesweit
neu. Bei den Luchsen und
Wildkatzen soll
man zukünftig auf Stegen durch die Baumwipfel und durch
Wandelgänge am
Boden
gehen können.
espace.ch
-
8. Jan. 2008 Bern,
Tierpark
Wisent-Anlage wird gebaut
Der
Verein hat für den Bau 2,1 Millionen Franken zusammengetragen.
Die
Bauaufträge
seien bereits vergeben, die Arbeiten würden «in
Kürze» beginnen,
schreibt der
Verein weiter. Bereits im Herbst 2008 sollen die Wisente in ihre neue
Umgebung
ziehen. Diese im Wald vor dem Vivarium gelegene Anlage wird
fünfzig Mal
grösser
sein als das bisherige, nicht artgerechte Wisent-Gehege am Aareufer.
RIA
Novosti - 9.
Jan.
2008 Größtes
Ozeanarium
Osteuropas eröffnet 2009 in Moskau
Im
kommenden Jahr eröffnet das größte
Ozeanarium
Osteuropas
auf dem Poklonnaja-Berg in Moskau, sagte die Marketingdirektorin der
dafür zuständigen
Gesellschaft Marine Gardens, Marija Kirillowa, RIA Novosti. Ihr zufolge
ist das Meerwasseraquarium Teil des dort im Bau befindlichen
Freizeitzentrums
„Poseidon Park“. „Der Komplex erstreckt
sich über eine
Gesamtfläche von
mehr als 180 000 Quadratmetern,
darunter circa 58 000 Quadratmeter unter der Erde. Die Perle des Parks
wird zweifellos
die Zone des Ozeanariums, das sich über eine Fläche
von 24
000
Quadratmetern erstreckt“,
führte sie aus. Ihr zufolge wird das Aquarium mehr als 6000
Fische
und
andere Tiere beheimaten. In drei Jahren eröffnen im
„Poseidon
Park“ ihr
zufolge zudem ein Bildungszentrum
für Kinder, ein Vergnügungspark, ein Kinokomplex,
Restaurants,
Kaffeehäuser und
Bars.
Aktionen
MVregio -
7. Jan. 2008 "Winterzauber"
verzaubert Zoobesucher
Mit dem "Winterzauber" bis zum 17. Februar 2008 erwartet die
Zoobesucher ein stimmungsvolles Veranstaltungsangebot abseits von
Stress und
Hektik des Alltags. Immer sonnabends und sonntags von 14.00 bis 18.00
Uhr sind im
"Winterdorf" auf dem Veranstaltungsplatz Bastel-, Kerzen- und
Märchenstübchen aufgebaut, zeigen Handwerker ihr
Können.
Gastronomie,
Musik und
Streicheltiere vervollständigen das vielfältige
Wochenendprogramm für
die ganze
Familie. Der absolute Höhepunkt aber ist ein Feuerwerk an
jedem
Wochenende um
17.30 Uhr. @haus
online - 7. Jan. 2008 Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine weitere abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo
Münster startet am kommenden Samstag, 12. Januar 2008 um 17.00
Uhr
wieder mit
der Biologischen Station Zwillbrock. Zu ungewöhnlicher Stunde
können
u.a.
Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner
kennen
gelernt
werden
– nach Dienstschluss und ganz privat!
Nachwuchs
Thüringer
Allgemeine - 9. Jan. 2008 Ein Sonntagskind: Nashornnachwuchs im Zoo
Erfurt.
Das Sonntagskind ist noch keine vier Tage alt und erkundet doch schon
mutig auf
riesengroßen Füßen den Stall. Die Mutter
Numbi hat ihr
Kleines im Blick
und ist
die Ruhe in Person. "Das war mein erstes Nashornbaby", strahlt
Hans-Günter Collette, der amtierende
Zoodirektor. Seine Mitarbeiter haben ihm da einiges voraus. Denn die
kleine Nashorndame
ist bereits Baby Nr. 5 im Thüringer Zoopark und bringt dem
Tiergarten
erneut internationale
Meriten beim Erhalt der weltweit bedrohten Breitmaulnashörner.
Unbemerkt kam das Baby am zeitigen Sonntagmorgen auf die Welt. Als der
Pfleger gegen
7 Uhr den Stall betrat, stand das etwa 40 Kilo schwere
Kälbchen
bereits
recht fidel
neben seiner Mutter.
Walsroder
Zeitung - 7. Jan. 2008 Ein Jahr im Zeichen des Kagus
Zufrieden überprüft Simon Jensen, Zoologischer
Direktor im
Vogelpark
Walsrode,
die Gewichtszunahme des jungen Niklas, einem kleinen Kagu. Wie der Name
des
Tierbabys schon andeutet, erblickte der Vogelnachwuchs das Licht der
Welt am 6.
Dezember, am Nikolaustag. „Es ist die vierte erfolgreiche
Nachzucht
dieser Art
in diesem Jahr“, berichtet Jensen und fügt mit Stolz
hinzu, dass
der
Schlupf
eines weiteren Vertreters dieser flugunfähigen Art ebenfalls
erwartet
wird. „Wir sind der einzige zoologische Garten in Europa, der
Kagus
züchtet
und mit
Niklas und seinen Artgenossen werden wir auch weiterhin den Schutz
dieser
faszinierenden Tiere in ihrer Heimat unterstützen.“
Zum Schutz der
Kagus vor
Ort unterstützt der „VogelPark Walsrode Fonds e.
V.“ schon seit
einiger
Zeit
erfolgreich Hilfsprogramme in Neukaledonien und zählt bei
diesen
Projekten
international mit zu den größten Förderern.
Ruhrnachrichten
- 5.
Jan. 2008 Nachwuchs
bei den Orang-Utans im Zoo
Dortmund. Der Zoo startet gleich mit einer guten Nachricht ins neue
Jahr: die
beiden Orang-Utans „Walther“ und
„Toba“ sind Eltern geworden. Wie am
Freitag
mitgeteilt wurde, erblickte am 30. Dezember die kleine
„Eirina“ das
Licht der
Welt. Sie ist das
insgesamt fünfte Orang-Utan-Baby, das in Dortmund geboren
wurde
(die
letzte
Geburt ereignete sich am 12. Februar 1996) und der erste Nachwuchs, den
die
Orang-Utans nach Umzug in das Regenwaldhaus gezeugt haben.
WELT
ONLINE - 6.
Jan. 2008 Affennachwuchs
im Berliner Zoo
Es war die
erste Geburt im Berliner Zoo im neuen Jahr: In der Nacht vom 1. auf den
2. Januar
ist ein Kapuzineräffchen zur Welt gekommen. Bislang steht nur
der
Anfangsbuchstabe
seines Namens fest: ein B - ganz nach Papa Billy (17 Jahre) und Mama
Bianca (6).
"Das Geschlecht des Äffchens lässt sich erst in ein
paar
Monaten
bestimmen,
wenn das Kleine nicht mehr am Fell seiner Mutter hängt", sagt
Zoo-Kurator Heiner
Klös. RP ONLINE
- 9.
Jan. 2008 Löwen-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im Wuppertaler Zoo sehen aus
wie
Stofftiere,
können aber schon kräftig zubeißen. Mutter
Malaika hat
die beiden
Wildfänge fest
im Griff. Drei Monate sind Aru und Aketi jetzt
alt, das Löwen-Zwillingspärchen im Wuppertaler Zoo,
das
gestern der
Öffentlichkeit
vorgestellt wurde. Seit zwei Wochen bekommen Aru und Aketi neben der
Muttermilch regelmäßig Rindfleisch.
Ab sofort kann man die Löwenkinder in ihrem
Gehege bewundern, wenn sie nicht gerade Siesta halten.
RP
ONLINE Löwen-Nachwuchs
im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im
Wuppertaler Zoo sehen aus wie Stofftiere, können aber schon
kräftig zubeißen Berliner
Morgenpost -
6. Jan. 2008 Max und Moritz spielen Löwe
Löwen halten eng zusammen. Max und Moritz, die gut zwei Monate
alten
Löwenbabys
im Berliner Zoo, spielen viel miteinander, tragen erste kleine
Kämpfe
aus und
schlafen dann eng aneinandergekuschelt ein. Noch bleiben sie dicht bei
ihrer
Mutter Amira. Geboren wurden Max
und Moritz
am 31. Oktober, und die Löwenmutter muss die Erziehung ihrer
Kinder
nicht
allein übernehmen. Schon in den ersten Wochen nach der Geburt
half
Amiras
Schwester Jazira bei der Aufzucht. Noch ungefähr ein
Vierteljahr
lang
werden
die beiden von der Mutter gesäugt, wahrend Vater Paul
Besuchsverbot
hat. Max
und Moritz sind der erste Löwen-Nachwuchs im Zoo seit 1998.
inar.de -
8.
Jan. 2008 Zoo Berlin: Überraschung am Neujahrstag
Am
Neujahrstag kam eine Besucherin des Berliner Tierparks ganz aufgeregt
aus dem
Krokodilhaus, in dem sich auch große
Schildkrötenanlagen
befinden, in
die
benachbarte „Schlangenfarm" gelaufen und berichtete den
Tierpflegerinnen
von zwei kleinen Schildkröten, die vermutlich bald im
Tränknapf der
Riesenschildkröten ertrinken würden. Die Nachschau
erbrachte,
daß
offensichtlich zwei kleine Bauchstreifen-Erdschildkröten im
Nachbargehege in
der vorangegangenen Nacht unbemerkt geschlüpft sein
mußten -
sozusagen
als
erste Nachzucht des Tierparks 2008. Zuletzt waren dort am 29. Oktober
2007 vier
Eier aufgefunden und in den Inkubator verbracht worden. Vermutlich
wurden beim
Ausgraben 2 Eier übersehen. Die 2 kleinen
Erdschildkröten wachsen nun unter kontrollierten Bedingungen
im
Terrarium auf. Berliner
Morgenpost - 7. Jan. 2008 Besucherin rettete Schildkrötennachwuchs
Die erste Nachzucht des Berliner Tierparks Friedrichsfelde
im neuen
Jahr ist dank einer aufmerksamen Besucherin knapp vor dem Ertrinken
gerettet
worden. Am Neujahrstag schlüpften unbemerkt zwei
Bauchstreifen-Erdschildkröten.
Ihnen drohte kurz nach dem Schritt ins Leben der schnelle Tod im
Tränknapf der Riesenschildkröten. Tierpfleger
brachten den
Nachwuchs in
Sicherheit,
teilte
der Tierpark am Montag mit.
Osnabrücker
Nachrichten.de - 6. Jan. 2008 Niedlich: So viel Glück ist kaum zu
fassen
Osnabrück. 13 kleine Schweinekinder wurden zum Jahreswechsel
im
Zoo geboren
- so viel Glück ist von Menschenhand kaum zu fassen. Ihre
Mütter, die
Minischweine
"Margarete" und "Martha", sind liebevoll um ihren Nachwuchs
besorgt und zeigen sich dabei den Menschen gegenüber durchaus
misstrauisch. Freie
Presse -
9. Jan.
2008 Kleines Lama heißt ab sofort Lorenzo
Richtig wohl ist es dem eigentlichen Star der gestrigen Taufe
im Falkensteiner Tierpark nicht gewesen: Das kleine Lamahengst-Fohlen
wich keinen
Moment von der Seite seiner Mutti Sophie und kuschelte sich
ängstlich
an ihr Fell.
Münsterländische
Volkszeitung
- 8. Jan. 2008 Attjak sollte nicht länger leiden
Rheine. Die Mitarbeiter des Naturzoos und viele Zoobesucher sind
traurig: Der Tiger Attjak
musste am Montag zur Verhinderung von Schmerzleiden
eingeschläfert
werden.
Seit längerer Zeit wies schon ein Schild am Gehege darauf hin,
dass
Attjak aufgrund
einer altersbedingten Arthrose hinkte. Der Zustand verschlechterte sich
zunehmend,
so dass die Entscheidung zum Einschläfern des Tigers getroffen
wurde.
Mit weit über 19 Jahren gehörte Attjak zu den
ältesten
im Zuchtbuch
registrierten
Sumatra-Tigern. Münstersche
Zeitung - 5. Jan. 2008 Inventur im Zoo: Das große Suchen
Dr. Dirk Wewers wird nicht beantworten können, wie viele
Pagodenstare
im Tropenhaus des Allwetterzoos leben. Hat er vier gezählt,
verschwinden gleich
wieder drei zwischen den Ästen. Zwei tauchen wieder auf, und
man
fragt
sich:
Waren das die von gerade oder andere? Wie jeder Supermarkt am
Jahresende
dokumentiert,
was noch in den Regalen steht, zählt der Zoo seine Tiere. Dirk
Wewers
organisiert das. Dirk Wewers selbst muss kaum
zählen,
obwohl es ihm nichts ausmachen würde. An seinen freien Tagen
fährt er
manchmal
in die Rieselfelder, dann zählt er Vögel für
den
Naturschutzbund. Im
Zoo
übernehmen das die Leiter der elf Reviere und die Pfleger.
Wewers
bekommt am
Ende Zettel mit den Ergebnissen auf den Schreibtisch.
Der Zoo
wird das Ergebnis der Inventur im Januar veröffentlichen.
inar.de -
9.
Jan. 2008 Inventurzahlen 2007 Zoo und Tierpark
Den Tierbestand
auf Freiflächen und Teichen, in Flugvolieren und
Aquariumsbecken
exakt
zu erfassen,
ist nicht immer einfach. Doch nun sind alle Zählungen
abgeschlossen und
der Abgleich
mit den täglichen An- und Abmeldungen erfolgt. Alle Zoo- und
Tierparkmitarbeiter
sind froh und zufrieden, dass diese aufwendige Arbeit so gut und
schnell fertig
wurde. Das Ergebnis überwältigend, denn nach wie vor
biete
keine andere
Stadt eine
ähnlich umfangreiche Auswahl verschiedenster Faunenvertreter
unserer
Erde. Hamburger
Abendblatt -
8. Jan. 2008 Nindorf:
Die Messung mit der Maus
Zu jedem Jahreswechsel zählt der Wildpark Lüneburger
Heide in
Nindorf
alle
seine Tiere. Mehrere Tage wird gezählt, gemessen und gewogen.
Für die
Tierpfleger eine nicht immer leichte Aufgabe, denn nicht jedes Tier
verhält
sich kooperativ. Walsroder
Zeitung - 8.
Jan. 2008 Wenn Hahn Oskar nicht auf die Waage will
Jedes Jahr zählt der Wildpark Lüneburger Heide alle
seine
Tiere. Das
Ergebnis
der tierischen Inventur: Im Wildpark Lüneburger Heide leben
758
Tiere
von
insgesamt 124 Arten. Über mehrere Tage wird, gezählt,
gemessen und
gewogen. Main-Rheiner
-
8. Jan.
2008 Luchsdame nun auch tot
Der noch verbliebene Luchs im Gonsenheimer Wildpark musste in der
vorigen Woche
eingeschläfert werden. Wie die Stadt gestern mitteilte, hatte
das
fast
19 Jahre
alte Luchsweibchen Krebs und musste in den vergangenen zwei Jahren
fünf
Mal
wegen Geschwüren operiert werden. Vor Weihnachten hatte sich
der
Gesundheitszustand des Tiers so drastisch verschlechtert, dass der
Tierarzt die
Luchsdame einschläfern musste. Ihr langjähriger
Weggefährte, ein
Luchs-Männchen, war im Herbst an Altersschwäche
gestorben.
Ins
vorhandene
Gehege, das für Luchse eigentlich zu klein ist, sollen nun
Wildkatzen
ziehen.
Mittelfristig will die Stadt versuchen, ein neues Gehege für
Luchse zu
planen
und durch Sponsoren zu finanzieren.
Bild.de
-
9.
Jan.
2008 Wer hat dem Nashorn bloß das Horn
geklaut?
Das Nashorn
heißt ja Nashorn, weil es auf dem Kopf ein schönes
Horn
trägt. Doch
Bulle Nikolaus
(20) stapft gestutzt durch sein Gehege im Münchner Tierpark
Hellabrunn.
Wer hat dem Nashorn bloß sein Horn geklaut? Beatrix
Köhler
(50),
Biologin im Tierpark, erklärt: „Nikolaus scheuert
sich das
Horn an Steinen und Stall-Wänden ab. Warum, wissen wir
nicht.“ RP ONLINE
- 9.
Jan. 2008 Dem Vogelpark ist der Vorstand ausgeflogen
Nach Unstimmigkeiten sind zum 31. Dezember Schriftführer
Klaus-Dieter
Schönberger
und Kassenwartin Irene Schönberger aus dem Trägerverein
des Ohligser
Tier-
und Vogelparks
ausgetreten. Damit ist von
dem ehemals dreiköpfigen Vorstand nur noch Uwe Eck als
Vorsitzender
übrig geblieben.
Jetzt soll ein neues Team des Trägervereins gewählt
werden.
Der Termin
steht noch
nicht fest. Die Versammlung der Mitglieder soll jedoch
möglichst
in
Kürze stattfinden. Mit 25 000 Euro ist die Bilanz des Ohligser
Tier-
und Vogelparks im Minus. Steigende
Energie- und Futterkosten sowie hohe Wasserkosten wegen
Rohrbrüchen
hätten das Defizit
ausgelöst, heißt es.
Freie
Presse -
4. Jan.
2008 „Rudolf“
fühlt sich wohl im Tierpark
Knapp 30.000 Gäste haben im vergangenen Jahr den
Natur- und Wildpark
Waschleithe besucht. Damit hat sich die Besucherzahl seit 2004 mehr als
verdoppelt.
Jüngstes Mosaiksteinchen, um die Anlage noch attraktiver zu
gestalten,
ist ein begehbares
Rentiergehege auf einer Fläche von etwa 15.000 Quadratmetern.
Die
Anlage war im Rahmen des Projektes „Tiere und
Teenies“
Ende vorigen Jahres fertiggestellt worden.
Mitteldeutsche
Zeitung - 4. Jan. 2008 In
den Zoos muss kein Tier frieren
In Sachsen-Anhalts zoologischen Gärten muss auch bei
Minusgraden
kein
Tier frieren.
Wie jedes Jahr haben die Einrichtungen Vorkehrungen getroffen, damit
tropische Tiere
wie Flamingos oder Affen sich auch bei Eiseskälte
wohlfühlen.
Für
andere Arten sind solche Vorkehrungen
nicht nötig: Huskies, Sibirische Tiger, Schneeleoparden,
Luchse
oder
Schnee-Eulen
blühen bei kaltem Wetter erst richtig auf.
Kleine
Zeitung -
7. Jan. 2008 Kälte und Glatteis: Zootiere in Berlin
müssen
drinnenbleiben
Nicht nur
die Menschen, auch die Tiere im Zoo und Tierpark müssen sich
aufgrund
der
derzeit in Berlin herrschenden Kälte und der Glätte
einschränken.
Besonders Huftiere wie Elefanten, Zebras und Giraffen seien bei
Glatteis
gefährdet und blieben in den Innenanlagen, teilte der Berliner
Tierpark
mit. Auch im Zoologischen Garten gibt es
Einschränkungen. Affen und tropische Vögel blieben
aufgrund
der
Temperaturen
drinnen, teilte ein Sprecher mit. Elefanten und Nashörner
dürften nur
für kurze
Zeit nach draußen. "Die sind wie kleine Kinder und merken
nicht,
wenn
ihnen Ohren oder Schwänze abfrieren."
Wiesbadener
Tagblatt - 8. Jan. 2008 Frostgefahr für Elefantenohren
Ganz schön frostig draußen - bleibt für die
Menschen
nur, sich warm
einzupacken
oder gleich im Warmen zu bleiben. Aber was machen die Tiere im Zoo
eigentlich
im Winter? SF
Tagesschau Massaker
im Streichelzoo
Die Verantwortlichen des Plätli-Zoos in Frauenfeld (TG) haben
am
Morgen einen grausigen Fund gemacht. Die beiden Zoo-Kängurus
wurden
über Nacht totgebissen
Märkische
Allgemeine -
9. Jan. 2008 Ziegen des Tierparks Kunsterspring standen einem
Klavier
gestern ...
Ohne die vielen Kameras und die Aufregung um einen schwarzen Kasten im
Schnee
wäre im Tierpark Kunsterspring gestern alles gewesen wie
immer.
Doch
dann spielten
die Ziegen Klavier. Ein paar Minuten guckt sich Michael Otto das stille
Schauspiel an. Eigentlich wollte
der Berliner Kunststudent, der für seine Diplomarbeit an einer
Komposition mit tierischen
Improvisationspassagen arbeitet, nur das Instrument hinstellen und der
Natur der
Dinge ihren Lauf lassen. Als er den Test im Tierpark plante, hat der
27-Jährige
mit allem gerechnet. Nur nicht damit, dass nichts passiert.
Tauber-Zeitung
-
8. Jan. 2008 Henry kann bald wieder sehen
Das
Schicksal des fast blinden Lamas Henry lockte am Sonntag vieler
Besucher zum
"Dreikönigstreff" in den Göppinger Tierpark. Dank
zahlreicher
Spenden
und eines Zuschusses vom Tierschutzverein kann das Lama nun definitiv
operiert
werden. derStandard.at
- 4. Jan. 2008 Fu
Long
dürfte schon,
traut
sich aber noch
nicht
Alles
im grünen Bereich, beruhigt der Tiergarten Schönbrunn
in
einer
Aussendung zum Pandababy
Fu Long. Das will nämlich nach wie vor nicht in die
große
Innenanlage
hinaus und
lässt die neugierige Öffentlichkeit warten. Zwar
dürfte
Fu Long die
Stufe zwischen
dem Raum, in dem sich die Wurfbox befindet und dem Bereich, der
für die
Besucher
einzusehen ist, überschreiten. Allein der kleine Panda will
noch
nicht
so recht. oe24.at
- 4. Jan.
2008 Anstellsystem
für Pandabesucher
Fu Long
könnte sich jetzt bald aus seinem sicheren Nest heraustrauen.
Schönbrunn rüstet
sich bereits für den Besucheransturm. Den ersten Schritt hat
Fu
Long
schon gemacht. Er kletterete schon aus
der Wurfbox
in den Extraraum, der allerdings noch nicht von Besuchern einsehbar
ist. Der Tiergarten rüstet sich jetzt für den
bevorstehenden
Besucheransturm, denn der
kleine Panda wird dann der Zoo-Liebling. Riesen-Schlangen rund ums
Panda-Gehege
werden erwartet. Deswegen wird jetzt ein eigenes System eingerichtet,
welches das
Schlangestehen der Besucher erleichtern soll. Beim Warten auf den
ersten Blick werden
die Besucher mit Videos und Infos von Fu Long auf zahlreichen
Bildschirmen zu sehen
sein. Das Schlangestehen soll dadurch erleichtert werden.
Krone.at
-
9.
Jan. 2008 Laute des
kleinen Fu Long werden erforscht
Im Schönbrunner
Tiergarten sind Zoologen der „Sprache“ der
Pandabären auf der
Spur.
Anhand der Kommunikation
zwischen Panda-Baby Fu Long und seiner Mutter wollen sie zu neuen
Erkenntnissen
gelangen. Die Zoologen zeichnen seit der
Geburt des ersten auf natürliche Weise gezeugten Pandas
Europas
dessen
Lautäußerungen
auf. Ziel dieses Projektes ist, anhand der parallel dazu entstehenden
Videoaufnahmen
sowie Vergleichen mit den Lauten eines Panda-Babys aus dem Zoo von San
Diego (USA),
Aufschlüsse über „Die akustische
Kommunkation beim
Großen Panda“ – also
eine Art
„Panda-Sprache“ – zu erhalten.
wienweb.at
- 7.
Jan.
2008 Christbaum
erfreut Nashörner und Elefanten
"Christbaum
fällt!" heißt es am Montag im Ehrenhof von Schloss
Schönbrunn. Die 18
Meter
hohe Fichte aus dem Forstrevier Gaming am Fuße des
Ötschers
wird ihrer
neuen
Bestimmung zugeführt. Ein Schwertransporter bringt den Baum in
den
Tiergarten
Schönbrunn. Dort
warten schon die Nashörner und Elefanten auf ihr neues
Spielzeug. TV
Südbaden - 4.
Jan. 2008 Rentier
im Basler Zoo ausgerissen
Ein Rentier
des Basler Zoos hat die Minusgrade um Weihnachten für einen
Ausflug
genutzt. Wie
die Basler Zeitung heute berichtet, spazierte es über einen
zugefrorenen Graben
auf einen Besucherweg. Doch über seine unverhoffte Begegnung
mit
Zoobesuchern war
es selbst so erschrocken, dass es sich leicht wieder in sein Gehege
zurücktreiben
ließ. Jetzt montieren die Pfleger einen Zaun vor dem
Wassergraben. Beim
Löwengehege
ließ man vorsichtshalber das Wasser ganz ab.
Zisch
- 7.
Jan. 2008 Die Bärin Fränzy wird 25 Jahre
alt
Der
Natur- und Tierpark Goldau feiert den 25. Geburtstag von «Old
Bärenlady
Fränzi». Unter den harten Bedingungen in der Natur
wäre
die syrische
Braunbärendame bereits eine Greisin und wohl kaum noch am
Leben.
Zur
Feier des Tages bekommt die Bärenjubilarin eine grosse
Torte –
mit 25 Rüebli-Kerzen. Nächstes Jahr wird die
altersfrische
Dame in
die neue Anlage für Bär und Wolf im
Erweiterungsgebiet des
Natur- und
Tierparks
Goldau umgesiedelt. Die Presse
- 7.
Jan. 2008 Tirol:
Liebestoller Gamsbock bekommt Gummis
Die kalte Jahreszeit heizt den Gemütern der tierischen
Bewohnern
im
Tiroler
Alpenzoo ordentlich ein. Je bunter das Treiben, desto eher darf sich
der Zoo im
Frühjahr über Nachwuchs freuen. Besonders engagiert
ist der
Gamsbock
Martin.
Weil sein Liebeswerben so ungestüm ausfiel, mussten seine
spitzen
Hörner jetzt
sogar mit einem Gummischlauch entschärft werden.
20minuten
- 4.
Jan. 2008 Sieben
Albino-Alligatoren
gestohlen
Ungewöhnlicher
Diebstahl in Brasilien: Sieben junge Albino-Alligatoren sind seit
Neujahr aus einem
Zoo in der westlichen Provinz Mato Grosso verschwunden. Die seltenen
Tiere befanden sich gemäss einem Bericht von BBC News im Zoo
der
Universität
von Mato Grosso. Letztmals wurden sie während der
Fütterung
an
Silvester gesehen.
Als sie am Mittwoch erneut gefüttert werden sollten, wurde ihr
Verschwinden bemerkt.
Nach Polizeiangaben gibt es keine Anzeichen für einen
Einbruch. Es
habe
sich um Jungtiere mit einem durchschnittlichen Alter von zwei Jahren
gehandelt,
liess der Zoo verlauten. Jeder der sieben Alligatoren soll einen Wert
von rund 10.000
Dollar haben. Die Presse
- 9.
Jan. 2008 Drogensüchtiger
klaut Baby-Krokodile und Affen
Um seine
Marihuana-Sucht zu finanzieren, hat ein 19-jähriger Australier
aus
einem Zoo zwei
Baby-Krokodile und einen Krallenaffen gestohlen. Er fand allerdings
keinen Käufer. Die Entscheidung für den Diebstahl
begründete er mit
seinem regelmäßige Marihuana-Konsum.
Er habe sich inzwischen einem Entzugsprogramm unterzogen und bei dem
Zoo entschuldigt,
in den die Tiere unversehrt zurückgebracht wurden. Das Gericht
verurteilte den jungen
Mann zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe auf
Bewährung. NZZ Online
- 9.
Jan. 2008 Picknicken im Zoo von Bagdad
Bis vor
ein paar Monaten führte der Zoo von Bagdad ein Schattendasein.
Seit
sich die Sicherheitslage
verbessert hat, ist der Zawra-Park wieder ein beliebtes Ausflugsziel.
Familien und
Jugendliche können hier ein paar unbeschwerte Stunden
verbringen. shz
- 5. Jan.
2008 Die
Monsterkrabbe - neuer Blickfang im Sylt Aquarium
Seit rund
zwei Wochen hat das Sylter Aquarium eine neue Attraktion. "Walter" -
benannt
nach einem Sylter Fischhändler. Der rettete ihm das Leben. In
Kanada
ging "Walter" Fischern ins Netz. Statt auf dem Teller zu
landen,
rief ein Fischhändler den Geschäftsführer
des Sylt
Aquariums, Dr.
Dennis Warneke,
an. Der zeigte sich begeistert von der Idee, die Königskrabbe
aufzunehmen: "So
etwas hatten wir hier noch nie." Nach eingehender Untersuchung, "um
Krankheiten
auszuschließen", lebt "Walter" nun mit Steinbutt und
Knurrhahn in
dem 25 000-Liter-Becken. Mit seinen rund sieben Kilogramm und einer
Beinspannweite von 1,30
Metern sieht
er "gar nicht so ekelhaft" aus, findet die achtjährige Chiara
Celine
Bühler. |
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de
nach
einem Ortsnamen. | |
| | |
Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
nos.nl - 9. Jan. 2008 Tweede Knut Zweiter
Knut
In Deutschland ist wieder ein kleiner Eisbär geboren worden,
der
von
seiner Mutter verstoßen wurde. Der Tiergarten hat
beschlossen,
das
Tier, so wie es bei Knut geschah, per Hand aufzuziehen. Es ist eine
besondere Entscheidung, denn vorher ließ derselbe Tiergarten
zwei
andere neugeborene Eisbären sterben. Die Bärchen
wurden auch
verstoßen,
aber der Park wollte der Natur ihren Lauf lassen. Niemand griff deshalb
ein. Die zwei kleinen Bären wurden krank und sind danach
wahrscheinlich
von ihrer Mutter aufgefressen worden.
nieuwnieuws.nl - 9. Jan. 2008 PvdD wil dolfinarium sluiten
PvdD will Delphinarium schließen
Die Partei für die Tiere will strengere Regeln für
Tiergärten und
andere Einrichtungen, in denen große Säugetiere
gehalten
werden. "Ich
schließe nicht aus, daß in naher Zukunft das Halten
von
dieser Art
Tieren der Vergangenheit angehört", sagt Marianne Thieme von
der
PvdD
gegenüber Algemeen Dagblad. Thieme stellte eine
parlamentarische
Anfrage aus Anlaß eines Zwischenfalls mit einem Delphin bei
der
Dolphin
Academy auf Curaçao. Hinreichender Beweis für
Thieme: "Es
ist ein
gefährliches und unverantwortliches Vergnügen." Und
setzt
fort: "Auf
Zeit ist es unhaltbar und ethisch nicht mehr vertretbar,
große
Säugetiere wie Affen und Delphine in Gefangenschaft zu halten.
Delphine
haben ein Lächeln auf ihrem Gesicht, aber sie bleiben
Raubtiere."
destentor.nl - 9. Jan. 2008 Dierenpark blij met 'boomkangoeroe'
Tierpark erfreut über "Baumkänguruh"
Epe - Dikdiks, Langschnauzen-Kaninchenkänguruhs, Loris ...
Diese
und
mehr besondere Tiere wurden voriges Jahr im Tierpark Wissel
untergebracht. Dieses Jahr kommen wieder neue Tierarten hinzu:
Baumkänguruh und Flinkes Känguruh. Beide Arten -
ursprünglich aus
Australien stammend - sind sehr schön und besonders - laut
Ellis
van
den Rosenberg (31). Sie ist Obertierpflegerin im Park. "Ich glaube,
daß
es nur acht Baumkänguruhs in europäischen Zoos gibt",
erzählt sie. "Sie
haben ganz große Krallen an ihren Hinterpfoten. Sie laufen
auch
am
Boden, aber leben doch vorwiegend auf Bäumen. Es ist zur Zeit
in
jedem
Fall ein Tier vorhanden, aber wir versuchen, zwei zu bekommen." Die
ehemalige Rohrkatzen-Anlage wird nun umgebaut und zu einem Lebensraum
für die Tammar-Wallabys gestaltet. Dann können die
Flinken
Känguruhs
gleich dazu. Neue Tiere müssen sich oft erst an den neuen Ort
gewöhnen.
Aber Van den Rosenberg kann sich nicht erinnern, daß es
einmal
schief
gelaufen wäre. Der kleine Zoo am Woesterbergweg bei Epe hat
weder
Elefanten noch Giraffen, aber Kleine Pandas, Flamingos und
Zwergflußpferde. Voriges Jahr kamen mehr als 160.000 Besucher
in
den
Park. Es geht gut mit dem Zoo. Doch hält die Direktion des
Parks
Ausschau nach einem anderen Ort, einem Gelände von 18 ha in
Vemde
Horsthoek, Richtung Heerde. Der Park wird sich aber weiter entwickeln
auf dem jetzigen Areal. "Es kann noch fünf Jahre dauern, bevor
wir
tatsächlich umziehen werden. Besondere Tierarten sind nicht
immer
verfügbar. Doch wenn sie es sind, muß man auch nicht
warten.
Und manche
Anlagen müssen einfach erneuert werden." Manche Besucher
finden es
durchaus schade, daß der Park umziehen wird. Er war immerhin
schon
jahrelang in Wissel und das Kleinformat hat auch seinen Charme.
"Für
ältere Menschen und Behinderte ist es gerade schön,
daß
der Park nicht
so groß ist. Aber andererseits ist es herrlich für
manche
Tiere, bald
mehr Auslauf zu haben", so Van den Rosenberg.
omroepbrabant.nl - 7. Jan. 2008 Goed jaar voor Zoo Parc Overloon
Gutes Jahr für Zoo Parc Overloon
Overloon -Der Zoo Parc Overloon hat ein gutes Jahr hinter sich. Das
berichtet der Zoo in seiner eigenen Jahresübersicht. Es kamen
240.000
Besucher. Das Jahr 2007 war auch ein fruchtbares Jahr. Der Zoo Parc
erhielt neue Tierarten wie einen Flachlandtapir,
Parmakänguruhs,
Sudanhornraben, Japanische Seraus und Rote Varis.
Algemeen Dagblad - 5. Jan. 2007 Dikhuidje leeft misschien toch nog
Kleiner Dickhäuter vielleicht doch noch am Leben
Rotterdam - Der Tiergarten Blijdorp rechnet ernsthaft damit,
daß
das
tot geglaubte Elefantenbaby doch noch quicklebendig zur Welt kommt. Das
sagte Willem Schaftenaar, der Leibtierarzt der hochträchtigen
Elefantenkuh Irma. Laut führenden internationalen Experten auf
dem
Gebiet von Elefantengeburten ist es theoretisch durchaus
möglich,
daß
das Elefantenbaby jetzt oder in ein paar Tagen das Licht der Welt
erblickt. "In einem europäischen Zoo ist es mal vorgekommen,
daß ein
ebenfalls aufgegebenes Kalb doch noch gesund geboren wurde. Auch wir
hoffen weiterhin auf ein kleines Wunder." Schaftenaar stützt
seine
ungewöhnliche Vorhersage auf Unklarheiten, die Ende voriger
Woche
entstanden. Irmas Häute brachen, aber die Frage ist, welche
das
genau
waren. "Es kann auch der Harnbeutel des Kalbs gewesen sein, der
gerissen ist. Das bedeutet, daß der Beutel mit Fruchtwasser,
worin das
Elefantenkalb sitzt, noch intakt ist. Wir wissen nicht, welche
Flüssigkeit aus der Mutter gelaufen ist." Den Inhalt der
Gebärmutter
kontrollieren ist bei einem Dickhäuter unmöglich,
weil dieses
Organ zu
tief im Körper sitzt und daher unerreichbar ist für
eine
Untersuchung
durch den Tierarzt. Schaftenaar hält Irma ständig
haargenau
im Zaum.
"Sie verliert Blut, das kann auf das Loslassen der Plazenta
schließen
lassen. Aber auch das ist nicht hundert Prozent sicher." Wenn das Kalb
Ende der folgenden Woche sich immer noch nicht gemeldet hat, ist die
Chance, daß es noch lebt, gleich Null. Der Mutter geht es zur
Zeit gut.
Sie ist am Ende ihres Lateins, weil die extrem schwere Kuh schon
beinahe ein halbes Jahr nicht gelegen hat. Laut Schaftenaar ist das
Letzte nichts besonderes. "Blijdorp hat einmal einen Elefanten gehabt,
der zwanzig Jahre nur auf seinen Füßen stand."
bndestem.nl - 5. Jan. 2008 Zoo trekt meer dan twee miljoen bezoekers
Zoo zog mehr als zwei Millionen Besucher an
Antwerpen - Der Antwerpener Zoo und der Tierpark Planckendael haben im
vorigen Jahr mehr als zwei Millionen Besucher gehabt. Das sind 16% mehr
als 2006. Die Mitgliederzahl der Königlichen Gesellschaft
für
Zoologie
in Antwerpen, der Dachorganisation für u.a. Zoo und
Planckendael,
stieg
um sechs Prozent. Fast 42.000 Familien sind Mitglied der KMDA
(Koninklijke Maatschappij voor Dierkunde van Antwerpen). In diesem Jahr
werden etwa vierzehn Millionen Euro ausgegeben für die
Erneuerung
von
Zoo und Planckendael. In Antwerpen wird investiert in das Aquarium,
eine neue Löwenanlage und die Gestaltung eines
Erweiterungsgeländes. Im
Jahre 2007 wurden 31 Häuser abgerissen, wodurch der Zoo zehn
Prozent
größer wurde. In Planckendael werden unter anderem
die
Giraffen- und
Elefantenanlage in Angriff genommen.
showbizzsite.be - 4. Jan. 2008 Uitstekend jaar voor Zoo en Planckendael
Hervorragendes Jahr für Zoo und Planckendael
Weiterer Anstieg der Besucherzahlen bis auf mehr als zwei Millionen.
Fast 14 Millionen Euro neue Investitionen im Jahre 2008. Das vergangene
Jahr 2007 war hervorragend für Zoo Antwerpen, Planckendael,
Koningin
Elisabethzaal [Flanderns Kongreß- und Konzert-Zentrum] und
das
Naturreservat De Zegge in Geel, die zusammen die Königliche
Gesellschaft für Zoologie in Antwerpen (KMDA) bilden. Mehr als
2.000.000 Menschen fanden im Jahre 2007 ihren Weg in den Zoo oder nach
Planckendael - das sind 16% mehr als 2006. Nach einem
spektakulären
Anstieg um 14% im Jahre 2006 stieg die Zahl der Mitglieder im Jahre
2007 weiter um sechs Prozent. Fast 42.000 Familien oder 150.000
Personen waren 2007 Mitglied der KMDA. Der Sälekomplex rund um
Koningin
Elisabethzaal profitierte von der Vollendung des Koningin Astridplein
und begrüßte mehr als 400.000 Gäste. Sowohl
im Zoo als
auch in
Planckendael wurden 2007, ähnlich wie in den vergangenen
Jahren,
umfangreiche Investitionen vorgenommen (zehn Millionen Euro). Im Zoo
wurde gearbeitet am Abriß von 31 Häusern, wodurch
der Zoo
2008 um zehn
Prozent größer wird, das Restaurant Flamingo wurde
vollständig
erneuert. Das neue Reptiliengebäude wurde eröffnet
und an der
Erneuerung des Aquariums und der Yakanlage wird noch gearbeitet. In
Planckendael wurden ein völlig neuer Eingang und ein Shop
eröffnet und
mehrere Tierunterkünfte gründlich renoviert. Die
Ankunft von
Giraffen
im Jahre 2008 wurde vorbereitet. Die Jahr für Jahr steigenden
Einkünfte
erlauben es, für 2008 fast 14 Millionen Euro an neuen
Investitionen zu
veranschlagen. Blickfänger sind hierbei die Vollendung der
Giraffenanlage, der Start der Elefantenanlage und der Bau einer
Veranstaltungshalle in Planckendael. Im Zoo Antwerpen wird 2008 in das
Aquarium, eine neue Löwenanlage und die Gestaltung des
Erweiterungsgeländes investiert. Die großen
Investitionen
der
vergangenen Jahre verfehlen ihren Zweck nicht und werden immer
sichtbarer. Darum wird 2008 ein weiterer Anstieg der Besucherzahlen
erwartet.
>> ... und natürlich soll alles zur
EAZA-Konferenz fertig
sein!
knack.be - 4. Jan. 2008 Ruim 2 miljoen bezoekers voor Zoo en
Planckendael in
2007 Über zwei Millionen
Besucher für Zoo und
Planckendael im Jahre
2007
Mehr als zwei Millionen Besucher haben 2007 den Antwerpener Zoo und den
Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen besucht. Das ist ein
Anstieg um 16% gegenüber dem Vorjahr. Die großen
Investitionen der
vergangenen Jahre sollten eine mögliche Erklärung
sein
für das
Anwachsen. Auch 2008 werden fast 14 Millionen Euro bereitgestellt
für
neue Tieranlagen und eine Veranstaltungshalle.
elsevier.nl - 4. Jan. 2008 Hot Spot: Vergaderen in het wild. Safari
Meeting
Centre - Arnhem Hot Spot: Eine Sitzung
abhalten in freier Natur. Safari
Meeting Centre - Arnheim
Mitten in Burgers' Zoo ist ein professionelles Kongreßzentrum
aufgestellt worden. Der Eingang des Safari Meeting Centre liegt im
überdachten tropischen Regenwald, so daß
Kongreßbesucher die besondere
Atmosphäre direkt spüren können.
Farbenprächtige
Vögel schwirren durch
die Blätter und Flughunde hangeln sich von Ast zu Ast. Im
Restaurant,
gebaut als eine afrikanische Lodge, ist die Speisekarte
angepaßt
an die
Lokation. Einmal am Tisch, nach einer Erfrischung an der Langhalsbar,
wähnen sich die Gäste in Kenia. Durch das Fenster
sehen sie
Zebras,
Giraffen, Nashörner und Antilopen umherwandern in einer
ostafrikanischen Savannenlandschaft. Von dem kleineren (bis hundert
Personen), als Luxusblockhütten eingerichteten
Tagungsräumen,
bieten
zwei eine spektakuläre Sicht auf dieselbe Savanne und die
Wasserstelle,
wohin die Tiere ihren Durst löschen kommen. Die anderen bieten
einen
Ausblick auf die Baumkronen des "Busches". Man kann auch frische Luft
schnappen auf dem Balkon. Das überdachte Aquarium ist zu
Fuß
erreichbar, ebenso wie die Wüste. Schöner kann man
keine
Sitzung
abhalten.
gelderlander.nl - 4. Jan. 2008 'Matige zomer' goed voor Ouwehand
"Mäßiger Sommer" gut für Ouwehand
Rhenen - Im vorigen Jahr passierten 895.000 Besucher die Pforten von
Ouwehands Tierpark in Rhenen, 15.000 mehr als im Jahr zuvor. Damit
hält
im Zoo das Anwachsen der Besucherzahl an. "Wir hatten ein gutes Jahr.
Das kam teils durch das gute Tierparkwetter, das wir hatten", sagt
Direktor Robin de Lange, auf das Ausbleiben von Hitzewellen anspielend.
Bei zu warmem Wetter gewinnt der Strand häufig vor dem
Tierpark
als
Ausflugsziel. Seit Marcel Boekhoorn den Zoo im Jahre 2000
übernahm, ist
die Besucherzahl ständig gestiegen -von 650.000 auf jetzt fast
900.000.
De Lange erklärt das Anwachsen durch bleibende Investitionen
im
Park.
"Die Qualität nimmt auch immer zu. Wir haben immer mehr
Veranstaltungen, Feste und Partys. Auch machen wir den Park immer noch
anziehender." In diesem Jahr wird der Haupteingang erneuert und mit
einem Vogelplatz erweitert. Auch kriegen die Pinguine und die
Seychellenschildkröten eine neue Unterkunft. Sie erhalten
einen
Platz
in der Nähe der Eisbärenanlage, die auch
vergrößert wird. Auch steht
eine neue Version des Musicals "Apie" auf dem Programm. Das Musical,
das in einem Zirkuszelt gespielt wird, zog im vergangenen Jahr viele
Extra-Besucher an. Ouwehand setzt sich in diesem Jahr mit der Gemeinde
Rhenen, der Provinz Utrecht und der Stiftung Utrechts Landschap an
einen Tisch wegen der Verlängerung der Erbpacht für
das
Parkplatzgelände des Zoos.
Algemeen Dagblad - 4. Jan. 2008 Snelle operatie van olifant Irma is niet
overwogen Schnelle Operation von Elefant
Irma ist nicht in
Erwägung
gezogen worden
Rotterdam - Eine schnelle Operation der hochträchtigen
Elefantenkuh
Irma ist im Tiergarten Blijdorp nicht in Erwägung gezogen
worden.
Die
Wahl ist auch nicht gewesen, stellt Zootierarzt Willem Schaftenaar
fest. Blijdorp machte bereits diese Woche bekannt, daß das
Elefantenjunge, das noch im Körper von Irma sitzt,
wahrscheinlich
tot
ist. "Theoretisch könnte das bedeuten, daß man die
Mutter
tötet und das
Kalb blitzschnell herauszieht mit Hilfe eines Kaiserschnitts. Das ist
faktisch allerdings unmöglich, weil das Kalb wahrscheinlich
schon
tot
ist, ehe man es ergriffen hat. Und das andere ist ein mutterloser
Elefant, wofür die Überlebenschancen viel kleiner
sind als im
Normalfall. Ein Kaiserschnitt ist außerdem ausgeschlossen,
weil
der
Druck der Eingeweide zu groß ist für die Bauchwunde.
Das
Leben der
Mutter steht immer an erster Stelle." Der Tierarzt und die Pfleger
haben in den letzten Wochen die Schwangerschaft von Mutter Irma
verfolgt. Letzten Freitag brachen die Häute, etwas war erst am
Ende des
Tages festgestellt worden auf Aufnahmen, die mit der Kamera im Gehege
gemacht wurden. "Irma ist tatsächlich 24 Stunden am Tag auf
dem
Monitor. Das will nicht sagen, daß immer jemand nach dem Tier
sieht.
Das ist auch unmöglich." Das ganze Wochenende ist versucht
worden,
die
stagnierende Geburt wieder in Gang zu bringen. "Ich hatte am
Freitagmorgen ein Viertel nach acht noch ein Ultraschall gemacht. Ich
sah darauf, daß der Gebärmutterhals sich entspannt
hatte.
Von
Blasensprung oder Fruchtwasser keine Spur. Ich war dann auch
überrascht, daß weniger als eine Stunde
später die
Häute brachen." Er
erwartete, daß das Tier innerhalb von zwei Tagen zur Welt
kommen
sollte. "Aber so schnell kann es offensichtlich gehen, wenn die Geburt
einmal im Gange ist." Die Elefantenkuh scheint keine Behinderung zu
finden durch das tote Kalb in ihrem Körper. Das kann Wochen
oder
sogar
Monate später doch noch geboren werden. Es ist sogar nicht
ausgeschlossen, daß sie es für den Rest ihres Lebens
bei
sich tragen
muß. "An Irma ist zur Zeit nichts Abnormes zu bemerken", so
Schaftenaar.
elsevier.nl - 3. Jan. 2008 Kerstcapibara's in Artis
Weihnachts-Capybaras im Artis Zoo
Artis wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag beglückt mit der
Geburt
von
zwei Capybaras. Einen Tag später setzte Capybaramutter
Bernadette
noch
einen Nachzügler in die Welt.
dierennieuws.nl - 3. Jan. 2008 Nederlands intiatief helpt ernstig bedreigde
cheetah Niederländische
Initiative hilft den ernsthaft
gefährdeten
Geparden
Ein gefährliches Raubtier wie der Gepard, das
schließlich
von einem
Kangal, einem Hirtenhund, geschützt wird. Das kann im
südlichen Afrika
geschehen, nämlich in Namibia. Diesmal mit
niederländischer
Hilfe. Die
größte Gefahr droht von den Bauern, die in allen
Raubtieren,
also auch
in den Geparden, eine Bedrohung für ihr Vieh sehen und sie
deshalb
vorsorglich erschießen. Nach Schätzung leben nur
noch ca.
12.000
Geparden weltweit. Die mögliche
Lösung ... der Einsatz von Kangals
In Namibia hat der Cheetah Conservation Fund (CCF), von den
Niederlanden aus unterstützt durch die Stiftung SPOTS, vor
einigen
Jahren begonnen mit dem Programm "Anatolian Shepherd". Die korrekte
Bezeichnung für diesen Hund ist jedoch Kangal. Dieser Hund
wird in
der
Türkei schon Hunderte von Jahren eingesetzt, um das Vieh zu
schützen.
Eine seiner wesentlichen Eigenschaften ist nämlich,
daß
dieser Hund
sich identifiziert mit seiner Aufgabe, dem Schutz des Viehs, er
fühlt
sich als ein Teil der Herde. Alles, was sich "seinem Rudel" zu sehr
nähert, wird weggejagt. Es sind viele kuriose Berichte bekannt
geworden, wonach Flußpferde, Wölfe, Leoparden und
auch
Geparden durch
diesen Hund weggejagt wurden. Diese Hunde wurden durch die Stiftung CCF
gezüchtet und anschließend kostenlos bei den Bauern
eingesetzt. Ein
positiver Nebeneffekt dieses Projektes ist, daß die Bauern
nun
weniger
dazu neigen, Geparden zu erschießen. Ihr Vieh wird immerhin
in
Ruhe
gelassen. Sicher durch den Geparden, denn obwohl ein Raubtier, ist er
von Natur aus nicht aggressiv. Der Gepard beherrscht nämlich
nur
eine
Sache gut: schnell rennen. Die geringste Verletzung führt
dazu,
daß er
nicht mehr jagen kann und folglich den Hungertod stirbt. Instinktiv
weiß der Gepard das und er wird jeder Konfrontation aus dem
Weg
gehen.
Sicher der mit so einem "Gewaltigen" wie einem Kangal, denn wir haben
es hier nicht mit einem Schoßhündchen zu tun.
Indirekt sorgt
der Kangal
daher auch für den Schutz gefährdeter Tierarten.
Niederländisch-türkischer Einsatz
für den
Geparden und Welpen
mit wachsamer Mutter, von denen einer im März nach Namibia
kommt.
Die Stiftung CCF züchtet die Hunde selbst, aber braucht
dringend
eine
neue Blutlinie. Und da wird nun von den Niederlanden aus dafür
gesorgt.
Am Samstag, dem 9. Februar, wird Simone Eckhardt, Vorsitzende der
Stiftung SPOTS, persönlich einen Welpen in der Stiftung CCF
abliefern.
Zwei Monate später folgt ein anderer Welpe. Das geht in
Zusammenarbeit
mit dem Tierpark Amersfoort, der selbst Geparden in seiner Sammlung hat
und für die Tickets für die Welpen sorgt. Die Welpen
kommen
von
Abdullah Cakir, einem Niederländer türkischer
Herkunft, der
den Kangal
in sein Herz geschlossen hat. Und das hat auch der Kangal dringend
nötig! Immer häufiger wird dieser Hund als Kampfhund
eingesetzt, obwohl
er dafür gar nicht gedacht ist. Daneben wollen immer mehr
Menschen
einen Kangal als Haustier halten. Das ist mühsam, ein Kangal
hat
nämlich unglaublich viel Raum und Freiheit nötig und
das
macht ihn als
Haustier viel weniger geeignet. Das sorgt wieder dafür,
daß
mehr und
mehr Kangals in das Tierheim gelangen. Über
die Stitung SPOTS
Am 16. März 2004 ist die Stiftung SPOTS in Etten-Leur
gegründet worden
und hat sich zum Ziel gestellt, sich einzusetzen für
gefährdete wilde
Großkatzen. Die höchste Priorität liegt nun
bei den
Geparden, da diese
wilde Katze ohne Hilfe in absehbarer Zeit nicht mehr gerettet werden
kann. Aufklärung gehört zu einer der Zielsetzungen
von SPOTS.
Parallel
wird durch Mittel von Sponsoren, "Adoptiveltern" und einmalige Spenden
Geld zusammengetragen für den Geparden. Dem liegt eine
Zusammenarbeit
mit der Stiftung CCF (Cheetah Conservation Fund) zugrunde. Daneben
unterstützt SPOTS auch Projekte in Iran und Botswana. Mehr
Informationen über die Aktivitäten von SPOTS siehe www.stichtingspots.nlwww.savethecheetah.nu.
Russische
Meldungen
ural.kp.ru - 9. Jan. 2008 Медведица
из
нюрнбергского
зоопарка съела
своих
новорожденных
малышей Eisbärin aus dem
Nürnberger Zoo fraß
ihre neugeborenen Jungen
Es ist auch möglich, daß der Direktor seine
Entscheidung
unter dem
Druck der empörten Öffentlichkeit änderte.
Ein Zoo ist
an sich bereits
eine Verletzung der Naturgesetze und wenn schon die kleinen
Bären
unter
unnatürlichen Lebensbedingungen geboren wurden, dann sollten
die
Menschen Verantwortung und menschliche Fürsorglichkeit zeigen,
um
ihnen
eine normale Entwicklung zu ermöglichen.
Lettland
vostokmedia.com - 9. Jan. 2008 Символы
Приморья
обживаются в
Риге Symbole der Region Primorje leben
sich in Riga ein
Wladiwostok -Die in den Zoo Riga gebrachten zwei Jahre alten Amurtiger
Pedro und Zorro leben sich allmählich in ihrem neuen Zuhause
ein.
Sie
wurden bereits den Besuchern gezeigt. Wie "Eho-DW" unter Berufung auf
die lettische Site "NovoNews" mitteilt, kamen die zwei
Tigermännchen im
Dezember aus dem tschechische Zoo Dvur Kralove nach Riga. Jetzt leben
im Rigaer Zoo drei Tiger - die zwei Neuankömmlinge und die
Alteingesessene Astra, die in diesem Jahr zehn Jahre alt wird.
Belorußland
belta.by - 3. Jan. 2008 В
Гродненском
зоопарке
появилась
двугорбая
верблюдица Zweihöckrige
Kamelstute für Zoo Grodno
Minsk. Der Zoo Grodno bekam eine zweihöckrige Kamelstute.
Darüber
informierte Zoodirektorin Zelina Pogerilo. Sie sagte, daß die
300
kg
schwere Stute aus dem Zoo Lipezk kommt, für 40.000 russische
Rubel. Im
Februar wird die Stute ein Jahr alt. Im Alter von drei Jahren wird sie
geschlechtsreif. Unter den Bedingungen menschlicher Obhut wird sie
mindestens 20 Jahre alt, meint Zelina Pogerilo. Im Zoo Grodno lebt
bereits einige Jahre die Dromedarstute Faja, die 600 kg schwer ist.
Europäisches Rußland
newsru.com - 9. Jan. 2008 Два
голубых
барана из
Польши
появились в зоопарке
Ростова-на-Дону Zwei Blauschafe aus Polen
für den Zoo Rostow-am-Don
Der Zoo Rostow-am-Don ist der erste städtische Zoo im
Süden
Rußlands,
der in seiner Sammlung zwei Blauschafe zeigen kann,
übermittelt
"Interfax". "Die Tiere im jugendlichen Alter haben eine
ungewöhnliche
hellblaue Schattierung des Fells. Das Männchen und das
Weibchen,
die
aus Polen kamen, haben sich gut genug angepaßt und
können
vielleicht
für Nachwuchs sorgen", teilte am Mittwoch der stellvertretende
Direktor
für Wissenschaft und internationale Beziehungen des Rostower
Zoos
Aleksandr Lipkowitsch mit.
pro-n.ru - 9. Jan. 2008 В
2009
году в Москве
на Поклонной
горе планируется
построить
крупнейший в
Восточной
Европе
океанариум Im Jahre 2009 soll in Moskau
auf dem Poklonnaja-Berg das
größte Ozeanarium in Osteuropa gebaut werden
Im Jahre 2009 soll in Moskau auf dem Poklonnaja-Berg das
größte
Ozeanarium Osteuropas mit einer Fläche von 24.000 qm gebaut
werden. Es
gehört zum jetzt auf dem Poklonnaja-Berg gebauten
Unterhaltungskomplex
"Poseidonpark". Im Ozeanarium werden mehr als 6.000 Fische und Tiere
leben, die unmittelbar vor dem Bauende hergebracht werden. Insgesamt
werden im Ozeanarium auf dem Poklonnaja-Park 60 ständige
Ausstellungen
vertreten sein, deren Arbeit garantiert wird von über 2.000
Spezialisten - Animatoren, Mikrobiologen, Sporttauchern und
Tierärzten.
Neben dem Ozeanarium wird es im Rahmen des Komplexes "Poseidonpark"
geben: ein Bildungszentrum für Kinder, einen
Vergnügungspark
für
Erwachsene, ein Kinokomplex mit zehn Sälen, ein
Bürozentrum,
ein Hotel
mit 250 Plätzen und eine unterirdische Tiefgarage mit 2.000
Plätzen.
Der Bau soll 2011 abgeschlossen sein. Die Fläche des gesamten
Komplexes
beträgt über 180.000 qm, von denen etwa 58.000
unterirdisch
sein
werden.
dni.ru - 9. Jan. 2008 Крупнейший
океанариум
появится в
Москве In Moskau wird das
größte Ozeanarium entstehen
Die Organisatoren des Projektes rechnen damit, daß im ersten
Jahr
nach
der Eröffnung des Ozeanariums dieses von etwa vier Millionen
Menschen
besucht wird, in den Jahren darauf wird mit jährlich 2,5
Millionen
Besuchern gerechnet. Der Eintritt in das Ozeanarium soll
höchstens
300
Rubel [etwa 8,35 Euro] kosten, für Kinder 150 Rubel.
Für
einige
Kategorien von Bürgern wird es ermäßigten
Eintritt
geben. Kinder aus
Kinderheimen, kinderreichen Familien und anderen sozial schwachen
Gruppen werden freien Eintritt haben.
gorod48.ru - 8. Jan. 2008 Рождество
в
берлоге Geburt im
Bären-Winterlager
Gestern gab es im Lipezker Zoo Zuwachs bei den Kragenbären.
Tagsüber
hörten Mitarbeiter des Lipezker Zoos gestern das
charakteristische
Fiepen von Neugeborenen im Kragenbärenkäfig.
Glückliche
Eltern sind die
17-jährige Bärin Alissa und der 16-jährige
Petz Jegor.
Nach den
vernommenen Lauten zu urteilen sind es zwei oder drei Jungtiere - die
genaue Zahl der neuen Pfleglinge erfahren die Pfleger erst im
März-April, wenn die Kleinen anfangen werden, gemeinsam mit
der
Mutter
das Winterlager zu verlassen. Wie der Direktor des Lipezker Zoos
Aleksandr Ossipow mitteilte, vermehren sich Kragenbären
ziemlich
selten
in Gefangenschaft. In unserem Zoo gelang es vor vier Jahren zum
erstenmal, Nachkommenschaft von diesen Tieren zu erhalten. Jetzt gab es
zum drittenmal Nachwuchs.
regions.ru - 8. Jan. 2008 УЧЕНЫЕ
БАШКОРТОСТАНА
НАМЕРЕНЫ
ВОССТАНОВИТЬ
ТАРПАНА Wissenschaftler Baschkortostans
haben die Absicht, den
Tarpan
wiederauferstehen zu lassen
Eine Legende der Steppen - der Tarpan. Kann man seine Eigenschaften
genetisch wiederherstellen in den Pferden der baschkirischen Rasse, die
den natürlichen Existenzbedingungen am nächsten
stehen? An
dieser
Aufgabe arbeiten Wissenschaftler der Republik Baschkortostan nicht das
erste Jahr. Es macht ihnen Hoffnung, daß es in einer Reihe
von
Wirtschaften Transuraliens völlig erfolgreich gelang,einen
reinblütigen
Bestand an Pferden der baschkirischen Rasse wiederherzustellen, die,
wie es schien, einige ihre wertvollen Eigenschaften unwiederbringlich
verloren hatten. Der Tarpan ist schon lange völlig
verschwunden.
Wie
"Baschinfom" mitteilt, ist der Tarpan eine ausgestorbene Unterart des
gewöhnlichen Pferdes. Es wird vermutet, daß dieser
Ahne der
Hauspferde
ein gewaltiges Areal besiedelte. Es ist noch gar nicht so lange her, in
den 1870er Jahren, da wurden die letzten Tarpane angetroffen in den
Grassteppen des europäischen Teils Rußlands und
Westsibiriens. Ein Paar
lebte sogar in einem polnischen Zoo. Die Wissenschaftler
Baschkortostans haben mit dem Bestand an Pferden der baschkirischen
Rasse hervorragendes biologisches Material in ihren Händen,
diese
Pferde sind fähig, unter den harten Bedingungen des Urals und
ohne
Hilfe des Menschen zu überleben.
tatar-inorm.ru - 3. Jan. 2008 Казанских
носух
назвали
арабскими
именами Kasaner Nasenbären
erhielten arabische Namen
Kasan. Heute fand im Kasaner Zoo das Neujahrsfest statt, in dessen
Rahmen die neuen Pfleglinge, die Nasenbären, Rufnamen
erhielten.
Im
Wettbewerb, der von den Zoomitarbeitern ausgerufen wurde, siegte
Familie Sainetdinow. Ismagil und Suleicha beschlossen, den Tieren
arabische Namen zu geben - das Männchen nannten sie Sulkarnai,
das
Weibchen Sulaila. Die Gewinner erhielten als Preis eine Einladung
für
einen
Zoobesuch für zwei Personen.
pnz.ru - 3. Jan. 2008 На
остановке
общественного
транспорта замерз
питон An einer Haltestelle des
öffentlichen Transports
erfror ein
Python
Am Dienstag abend entdeckten Pensaer Rettungskräfte auf einer
Straße
der Stadt einen Python. Die
Rettungskräfte fuhren in die Jegorowstraße und
entdeckten an
einer
Haltestelle des öffentlichen Transports eine im Schnee
liegende
große
gelbbraune Schlange. "Das Tier war etwa zwei Meter lang, bewegte
sich nicht und schien tot zu sein", erzählte die
Mitarbeiterin.
"Für
Wiederbelebungsversuche
brachten wir es in den Zoo." "Es stellte sich heraus, daß es
ein
Netzpython war", erklärte die stellvertretende Direktorin des
Zoos
Pensa Swetlana Dryga. "Leider starb er vor Kälte." Wenn die
zweitlängste Schlange der Welt am Leben gewesen wäre,
hätte sie für
Passanten gefährlich werden können. Bekanntlich
ernährt
sich ein Python
von großen Tieren bis hin zu Schweinen und Ziegen.
> ... insbesondere 2-Meter-Tiere...
pnz.ru - 3. Jan. 2008 Пензенскому
зоопарку
исполнилось
лет Zoo Pensa wird 27 Jahre alt
Am 1. Januar 1981 wurde in Pensa der Zoo eröffnet. Die ersten
Tiere
kamen aus dem Minizoo des Belinskij-Parks. Nach den Worten des
wissenschaftlichen Sekretärs des Zoos Olga Figowa ist
Braunbär Tichon
einer der Alteingesessenen. Er lebt schon seit der Gründung im
Zoo. Zur
Zeit schläft Tichon, wie es sich für einen
Bären
gehört. Der Zoo wurde
eingerichtet am Ort des ehemaligen bischöflichen Gartens, den
es
in
unserer Stadt seit dem 19. Jahrhundert gab. Der Ort wurde nicht
zufällig gewählt. Die äußersten
Stellen des
Zoogeländes haben einen
Höhenunterschied von 22 Metern. Das erlaubte es, im Zoo neun
verschiedene Landschaftsareale zu schaffen. Der Zoo Pensa ist einmalig:
bei uns gibt es Tiere, die man nur schwer in anderen Zoos des Landes
antrifft. Zum Beispiel zeigen nur zwei die Bengalkatze. Viele Tiere
gelangten aus den Wohnungen der Pensaer in die Zookäfige. Laut
Olga
Figowa schaffen sich wohlhabende Leute oft exotische Tiere an und
kommen dann nicht mit ihnen zurecht. Asiatisches
Rußland - Ural
che.best-city.ru - 4. Jan. 2008 В
Челябинске
проходит
выставка
экзотических
животных In Tscheljabinsk gibt es eine
Ausstellung exotischer
Reptilien
und Amphibien
Im Tscheljabinsker Zoo findet eine Ausstellung exotischer Reptilien und
Amphibien statt, in der eine Sammlung tropischer Tiere zu sehen ist -
Vertreter der Alten und der Neuen Welt. Unter allen Tieren sticht ein
riesiger Netzpython besonders hervor - mit einer Länge von
sieben
Metern und einem Gewicht von 100kg. In der Ausstellung kann man auch
Vertreter der heimischen Fauna sehen - Seefrosch, Wechselkröte
und
Wiesenotter. Der Europäische Verband der Zoos und Aquarien
widmet
das
Jahr 2008 der Erhaltung der Amphibien und nannte dieses Jahr "Jahr des
Frosches". Die in unserem Zoo durchgeführte Ausstellung gibt
den
Tscheljabinskern die Möglichkeit, die Welt der Reptilien und
Amphibien
besser kennenzulernen. Die Ausstellung wurde ausschließlich
mit
Sponsorengeldern finanziert. Ukraine
kp.ua - 9. Jan. 2008 Черновецкий
выписал
обезьянам 34
миллиона гривен Tschernowezkij stellt
für die Affen 34 Millionen
Griwna zur
Verfügung
Für dieses Geld werden für die Affen neue Volieren
zum
hundertjährigen
Bestehen des Zoos errichtet. Die Volieren werden links vom Haupteingang
gebaut und zehnmal so groß wie die früheren sein
(jetzt
leben die Affen
auf 40qm). Das teilte der kommissarische Generaldirektor des Kiewer
Zoos Aleksej Tolstouchow mit. "In den neuen Volieren werden sich die
Menschenaffen wie in Freiheit fühlen", erzählt
Aleksej
Anatoljewitsch
begeistert. "Dort wird es Sommer- und Winterunterkünfte geben,
eine
verglaste Kuppel. Und sogar Schaukeln und Leitern für die
Tiere.
Und
für die Besucher werden wir nebenan Bildschirme aufstellen,
auf
denen
Programme über diese Affen gezeigt werden." Die Bauarbeiten
sollen
im
Februar beginnen. Um bis zum 100. Jahrestag der Eröffnung des
Zoos
(das
Jubiläum ist festgelegt auf den Oktober diesen Jahres) alles
abschließen zu können. Für das neue
Affenhaus wurden
aus dem
städtischen Budget 34 Millionen Griwna zur Verfügung
gestellt. Bereits
im Herbst dieses Jahres werden ein Gorillamännchen und
fünf
Schimpansen
das Haus beziehen. Niedere Primaten, zu denen die Lemuren
zählen,
werden auch mit der Zeit mit neuem "Wohnraum" versehen.
Übrigens
plant
die Leitung des Zoos, noch einige Tierarten zu erwerben: Skunks,
Flamingos, Biber und Pinselohrschweine. Außerdem soll im
Zentrum
des
Zoos eine Ameisenstadt entstehen. Fünf bis sechs Ameisenhaufen
sollen
auf einer Insel Platz finden, die von Wasser umgeben ist (damit die
Insekten nicht auseinanderlaufen können durch das gesamt
Gelände).
Einer der Ameisenhaufen wird in einem Ausschnitt unter Glas gesetzt,
damit die Besucher sehen können, wie Insekten leben.
kpunews.com - 8. Jan. 2008 Киевский
«Превед,
медвед»
затянет на 34
миллиона
гривен Kiewer
"Bärenüberraschung" wird 34 Millionen
Ukrainische
Griwna [4.661.729 Euro] verschlingen
Für die Rekonstruktion des Pavillons "Tropische
Bären" ist im
Entwurf
des Programms der sozialökonomischen Entwicklung Kiews
für
das Jahr
2008 vorgesehen, mehr als 34 Millionen Griwna zur Verfügung zu
stellen.
Auch ist in diesem Jahr im Kiewer Zoo geplant, ein neues Affenhaus zu
bauen, in dem vor allem Gorillas und Schimpansen ein Zuhause finden
sollen.
ukranews.com - 8. Jan. 2008 Киевский
зоопарк
построит
павильон для обезьян
и
реконструирует
медвежатник Kiew baut Pavillon
für Affen und rekonstruiert
Bärenzwinger
Der städtische Betrieb "Kiewer Zoo" hat die Absicht, im Jahre
2008
ein
Menschenaffenhaus (Gorilla, Schimpanse) zu bauen und den
Bärenzwinger
zu einem Haus "Tropische Bären" zu rekonstruieren.
Für diesen
Zweck
sind im Entwurf des Programms der sozialökonomischen
Entwicklung
Kiews
in diesem Jahr 34 Millionen Griwna vorgesehen. Nach Meinung der
Stadtverwaltung erweitern die neuen Tierhäuser im Zoo dessen
Exposition
und verbessern die materiell-technische Basis. Der Kiewer Zoo
beschloß
2007 eine Generalreparatur des Elefantenstalls, des Vogelhauses und der
Außenanlagen der Huftiere. Im Juni 2006 empfahl der Kiewer
Rat
für
Stadtentwicklung dem Zoo, einen Generalplan seiner Rekonstruktion zu
erarbeiten. Die vollständige Reparatur von Objekten des Zoos
soll
2008
beendet werden, wenn der Zoo sein hundertjähriges Bestehen
begeht.
Im
Kiewer Zoo gibt es etwa 2.500 Tiere, darunter Anubis- und
Mantelpaviane, Japan- und Rhesusmakaken, Grüne und
Weißnasenmeerkatzen,
Schimpansen, Flachlandgorillas, Nachtaffe, Katta.
pk.kiev.ua - 4. Jan. 2008 Змея-единорог.
В
Киеве
появилась
пара
уникальных
рептилий,
считавшихся
вымершими Einhorn-Schlange. In Kiew
taucht ein Paar einzigartiger
Reptilien auf, die bereits für ausgestorben gehalten wurden
Bei weitem nicht jeder Zoo der Welt kann sich rühmen, die
Vietnamesische Langnasennatter (Rhynchophis boulengeri) in seinem
Bestand zu haben. Das Paar junger Langnasennattern brachte der
Mitarbeiter des Nationalen Ökologisch-Naturkundlichen Zentrums
Jaroslaw
Olejnik nach Kiew mit. Er erzählte: "Diese Schlange mit dem
exotischen
langen Schnauzenvorsatz zählte zu den ausgestorbenen Arten der
Fauna
Südchinas und Nordvietnams. Doch es zeigte sich, daß
sich
einzelne
Exemplare in der Natur erhalten haben, und im Jahre 1995 fand eine
gemeinsame russisch-vietnamesische Expedition Langnasennattern. Im
Tulaer Zooeksotarium, einem auf Kriechtiere spezialisierten Zoo, gelang
ihre Zucht. Und die faktisch ausgestorbene Art begann sich wieder zu
verbreiten, wenn auch bisher nur in den Terrarien. Nachkommen der von
den Wissenschaftlern geretteten Schlangen vermehren sich in der ganzen
Welt, und schließlich, vor drei Monaten, gelang es uns, sie
nach
Kiew
zu holen." |
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Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Tiergarten Nürnberg, 10.1.2008
Eisbär-Baby: Jungtier zeigt guten Appetit Das
Eisbär-Baby im
Nürnberger Tiergarten entwickelt sich prächtig:
Inzwischen verlangt es etwa alle drei Stunden nach seiner Milch, trinkt
jeweils 80 Milliliter und wiegt bereits 2 000 Gramm. Tierarzt Dr.
Bernhard Neurohr weist darauf hin, dass die Umstellung von Mutter- auf
Kunstmilch nicht unproblematisch ist, zeigt sich aber optimistisch.
Herztöne, Lungengeräusche sowie Magen- und
Darmgeräusche
sind völlig
normal, so Neurohr. Das Interesse von Medien und
Öffentlichkeit
ist
groß: Allein gestern abend griffen innerhalb der ersten
Stunde
nach der
Freischaltung des Films 40 000 Menschen auf das Bilderangebot im
Internet unter www.tiergarten.nuernberg.de
zu. Namenssuche
Telefone und Mailpostfächer der Stadtverwaltung quellen
bereits
über
mit Vorschlägen für einen Namen für das
Eisbärmädchen. Voraussichtlich
ab Freitagvormittag, 11. Januar 2008, wird es auf einer eigens
eingerichteten Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de
unter dem
Stichwort Eisbärname möglich sein, ein Mail mit einem
Vorschlag an die
Stadt Nürnberg zu senden. Wer keinen Internetzugang besitzt,
kann
eine
Postkarte (bitte keine Briefe in Kuverts) mit seinem Vorschlag senden
an: Stadt Nürnberg, Stichwort Eisbärname,
Fünferplatz 2,
90403 Nünberg
Die Vorschläge werden gesammelt und Favoriten, sobald
erkennbar,
veröffentlicht.
Tiergarten Nürnberg, 7.1.2008
Traurige Nachricht aus dem Tiergarten Nürnberg
Um 11:00 Uhr des heutigen Tages hat sich die Eisbärendame
Vilma
zum
ersten Mal seit der Geburt der vermutlich zwei Jungtiere in ihrer
Wurfbox akustisch bemerkbar gemacht. Sie kratzte mit ihren Tatzen am
Schieber der Box. Die Verantwortlichen des Tiergartens haben sofort
entschieden, dass durch einen vertrauten Tierpfleger nun der Moment
gekommen sei, den Innenstall zu betreten und zu kontrollieren. Die
erste Kontrolle war für das Ende der Woche vorgesehen, wenn
die 6
Wochen-Frist verstrichen wäre. Normalerweise wird
frühestens
nach 6
Wochen kontrolliert und gefüttert, aber auch dann nur, wenn
das
Muttertier sich unruhig zeigt. Wenn möglich wartet man sogar 8
Wochen.
Dies ist die aktuelle Empfehlung des Europäischen
Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Intern war seit der letzten Woche
festgelegt, dass sofort reagiert wird, wenn sich Vilma bemerkbar macht.
Dies war heute um 11:00 Uhr der Fall. Um 11:15 Uhr erkannte der
Tierpfleger, dass keine Jungtiere mehr vorhanden sind. Das Muttertier
ist nervös, gut im Futter, offensichtlich nicht hungrig. Wir
können
über die Todesursache bisher nur mutmaßen. Bis zum
heutigen
Morgen war
alles ruhig und vollkommen unauffällig. Offensichtlich hatten
die
Jungtiere keinen Hunger, da man dies anhand anhaltender Rufe
hören
könnte. Wir gehen davon aus, dass Vilma ihre Jungen bis
zuletzt
vorbildlich versorgt hat. Vermutlich ist eine Erkrankung der Jungtiere
Ursache für ihren Tod. Raubtiere sind bekannt dafür,
dass sie
ihren
Nachwuchs auffressen, wenn die Jungtiere nicht in Ordnung sind oder die
Umstände für die Mutter eine erfolgreiche Aufzucht
unwahrscheinlich
machen. Da es bisher noch nicht möglich war, die Wurfbox zu
betreten,
wissen wir noch nicht, ob die Jungen aufgefressen wurden oder sich
vielleicht noch unter dem Heulager befinden. Pressemitteilung Frank
Albrecht - 9. Jan. 2008
Verheimlicht
der Zoo Berlin neue Geschwister von KNUT?
Tierrechtler Frank Albrecht vermutet erneut Eisbärenbabys im
Zoo
Berlin. Nach seinen Rechercheergebnissen zufolge sind die Berliner
Bärendamen TOSCA, KATJUSCHA und NANCY mehr als
'überfällig'. So lag der
Zeitraum zwischenGeburt und Tod bei den drei Bärendamen bisher
(2001-2006) zwischen Ende Oktober und der ersten Dezemberwoche. 'Bei
meinem Besuch im Berliner Zoo (Ende Dezember), reagierte ein
Tierpfleger auffällig nervös und genervt, als ich
nach den
Damen fragte
und ihn dann mit meinem Insiderwissen konfrontierte', so Albrecht.
Albrecht sieht in der hohen Anzahl von Todesfällen und in der
ständigen
Geheimniskrämerei um Nachwuchs eine weitere
Bestätigung
dafür, dass in
der Bärenhaltung und -zucht noch mehr unlösbare
Probleme
vorherrschen,
als bekannt ist. Pressemitteilung Frank
Albrecht - 7.
Jan. 2008 Tierschützer: Tod der
Eisbärenbabys Folge der
Gefangenschaft
Den Tierschützer Frank Albrecht hat die Nachricht
über den
Tod der
zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten nicht
überrascht. «Die
Aufzucht von
Eisbären funktioniert in Gefangenschaft so gut wie
nie»,
sagte der
Experte am
Montag in Nürtingen im ddp-Interview. Es gebe nur sehr wenige
Ausnahmen. Natürlich würden Eisbären ihre
Babys auch in
freier Wildbahn
töten.
«Das kommt
aber selten vor», sagte der Tierschützer.
Pressemitteilung Frank
Albrecht
- 7.
Jan. 2008 Knut leidet bereits jetzt unter extremer
Fehlprägung
auf
Menschen
Nach mehreren aktuellen Besuchen des Zoo Berlins (Ende Dezember)
beurteilt der
Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht Knuts Handaufzucht,
aufgrund
seiner
erkennbaren erheblichen Fehlprägung auf den Menschen,
für
absolut
fehlgeschlagen. 'Kurz nach Zooöffnung (9.00 Uhr) hört
man
Knut,
bereits nach passieren
Zooeinganges, jämmerlich schreien und jammern. Sobald sich die
ersten
Menschen
dem Gehege nähern, hören Knuts leidvollen
Klageschreie
schlagartig
auf', so Albrecht.
'Ein eindeutiger Beweis dafür, dass Knut darunter leide, wenn
der
auf
ihn
(fehl-)geprägte Artgenosse 'Mensch' fehle.'
Bundesverband
Menschen für Tierrechte, 9.01.2008
Eisbärenbabys im Tiergarten Nürnberg
Die Frage lautet nicht: Handaufzucht ‚Ja oder Nein’
– sondern:
Eisbärenhaltung ‚Ja oder Nein’.
Eine der Eisbärenmütter hat ihre Jungen aufgefressen,
die
andere wollte
ihres retten und hat versucht, es sicher unterzubringen. Diese
Vorstellung kann bei fühlenden Menschen nur Wut und
Verzweiflung
hervorrufen. Da sucht ein eingesperrtes Muttertier nach einem sicheren
Versteck für ihr Baby, das es natürlich weder im
Käfig
noch im winzigen
Außenbereich finden kann. Das Junge wird daraufhin der Mutter
weggenommen und Tiergartenleitung sowie Teile der Presse schieben die
Schuld auf ein Fernsehteam als angeblichen Verursacher für den
Stress
der Polarbärin. Wenn schon eine solche Behauptung aufgestellt
wird: Das
Fernsehteam sowie die Schaulustigen werden sich kaum eingeschlichen
haben. In einem so sensiblen Bereich wäre eine Aufsicht die
mindeste
Vorsichtsmaßnahme gewesen. Dreister geht es wirklich nicht.
Die
Bevölkerung soll wieder einmal für dumm verkauft
werden.
In Nürnberg blieb nur die Wahl zwischen zwei problematischen
Verhaltensweisen: Eine Flaschenaufzucht wurde als nicht
tiergemäß
abgelehnt, weil sie zu späteren Verhaltensstörungen
hätte führen
können. Jungtiere ihrem Schicksal zu überlassen,
widerspricht
aber der
Verantwortung, die der TGN für die in seiner Anlage geborenen
Babys
trägt. Hinzu kommt, dass die Tiergartenleitung es
sträflicherweise
versäumt hat, Kameras in der Geburtshöhle zu
installieren.
Wenn sie
sich nun auf die bequeme Position zurückzieht, man
hätte der
"Natur
ihren Lauf lassen" wollen, dann kommt hierin vor allem die
Hilflosigkeit gegenüber einer ausweglosen Situation zum
Ausdruck.
Wal-
und Delfinschutz-Forum, 8.01.2008
Nürnberger
Eisbären-Drama soll personelle Konsequenzen haben
Nachdem die Eisbärenmutter im Nürnberger Tiergarten
ihre
beiden Babys
aufgefressen hat, fordert das Wal- und
Delfinschutz-Forum (WDSF)
umgehende
Konsequenzen. Das WDSF in Hagen/Westf. macht in einer Stellungnahme auf
die mangelnde artgerechte Haltung der Eisbären in Zoos
aufmerksam Deutscher
Tierschutzbund e.V. 7.01.2008
Tod
der
Eisbärenbabys im Tiergarten Nürnberg:
Unverantwortliches
Verhalten der
Betreuer
Offenbar sind zwei der im Tiergarten Nürnberg geborenen
Eisbärenbabys
tot. Noch ist unklar, ob die Tiere von der Mutter getötet und
gefressen
wurden oder noch tot in der Höhle liegen. Unklar ist auch die
Lage
in
der anderen Höhle, in der ebenfalls Eisbärennachwuchs
vermutet wird.
Tierpark Hagenbeck, 10.1.2008
Neue Heimat, der Liebe wegen: Eisbär-Dame Victoria
verlässt
Hamburg!
Heute Morgen machte sich Hagenbecks Eisbärin Victoria auf die
Reise.
Ihr Ziel: Der Zoo am Meer in Bremerhaven. Dort wartet
Eisbär-Mann
Lloyd
schon auf seine neue Gefährtin. Doch warum verlässt
Victoria
ihre
Heimat? Warum kommt Lloyd nicht nach Hamburg? Zoo-Tierarzt Dr. Michael
Flügger: Victoria ist jetzt fünf Jahre alt und
geschlechtsreif. Deshalb
versteht sie sich auch nicht mehr so gut mit ihrer Mutter Fanny. Leider
ist unser Eisbärengehege zu klein, um die Tiere zu trennen und
auch
noch ein männliches Tier aufzunehmen. Victoria ist nicht nur
aufgrund
ihres Erbmaterials für die Eisbärenzucht wichtig,
sondern
auch weil
ihre Mutter sie ganz natürlich aufgezogen hat. Daher erhoffen
sich
die
Zoologen, dass Victoria, die am 15. Dezember 2002 hier in Hamburg
geboren wurde, viel von Fanny gelernt hat und ebenfalls eine
fürsorgliche Mutter sein wird. Glücklich sind wir
über
Victorias
Weggang nicht, sagt Direktor Joachim Weinlig-Hagenbeck, es
wäre
wesentlich besser für Hamburg, wenn wir eine moderne
Eisbären-Anlage
und damit die Möglichkeit hätten, Victoria und ein
Männchen
unterzubringen. Doch die Finanzierung eines neuen Eismeers ist noch
nicht gesichert, wir verhandeln mit der Stadt. Nur mit einem neuen
Eismeer wären wir in der Lage, einen Knut für Hamburg
zu
züchten. Ein
Trost für alle hanseatischen Eisbären-Fans: Victoria
bleibt
Hagenbeckerin! Wenn die Pläne umgesetzt werden
können, dann
kommt sie
hierher zurück und findet genug Platz für
Familienzuwachs vor.
Zoo Landau, 10.1.2008 Neue Gesichter im Zoo Landau
in der Pfalz
zwei neue Mitarbeiter nahmen Anfang Januar neu ihren Dienst im Zoo auf
Im Zoo Landau in der Pfalz haben zum Jahreswechsel zwei
neue
Mitarbeiter ihren Dienst in verantwortlichen Positionen aufgenommen.
Die Neubesetzungen waren unter anderem durch einen Stellenwechsel der
bisherigen Zooverwalterin im Zoo Landau, Diplombiologin Sandra Honigs,
zum 01.01.2008 als stellvertretende zoologische Leiterin an den Aquazoo
in Düsseldorf notwendig geworden, teilt Zoodirektor Dr.
Jens-Ove
Heckel
mit. Die Nachfolge als Zooverwalterin im Zoo Landau hat zu Beginn des
neuen Jahres Frau Diplombiologin Dr. Christina Schubert
übernommen. Die
gebürtige Frankfurterin studierte in Frankfurt und Marburg die
Schwerpunkte Zoologie und Tierphysiologie. Ebenfalls an der
Universität
Frankfurt und in Zusammenarbeit mit drei verschiedenen Zoos fertigte
sie eine verhaltensbiologische Dissertation über
Verbesserungen in
der
Haltung von Elchen in Menschenobhut an. Nach Abschuss ihrer Promotion
gesammelte Schubert im Frankfurter Zoo und im Zoo Dortmund als
Volontärassistentin weitere Zooerfahrungen. In Landau wird sie
Zoodirektor Dr. Heckel bei der wissenschaftlichen Leitung assistieren
und diverse Verwaltungsaufgaben übernehmen.
Zusätzlich konnte
auch die
neu geschaffene Stelle eines Revierinspektors im Zoo Landau besetzt
werden. Zootierpflegermeister Gregor Müller absolvierte
zunächst im Zoo
Karlsruhe die Ausbildung zum Zootierpfleger. Anschließend
wurde
er vier
Jahre als Technischer Leiter des Tierhauses am Max-Planck-Institut
für
Biologie in Tübingen und ab als 2001 Betriebsleiter im
Tiergarten
Ulm
tätig. Als Revierinspektor des Landauer Zoos wird er sich
zukünftig
verantwortlich mit dem Team der Zootierpflegerinnen und -pfleger
für
die Weiterführung einer modernen und tiergerechten
Zootierhaltung
einsetzen. Zudem wird Müller die Organisation praktischer
betrieblicher
Abläufe, die Ausbildung von Lehrlingen oder z.B. die Betreuung
von
zahlreichen Praktikanten im Zoo unterstützen. Wir freuen uns
sehr,
dass
wir für unseren Zoo zwei gut qualifizierte Kräfte
für
die
verantwortungsvollen Aufgaben gewinnen konnten, sagt Zoodirektor Dr.
Heckel. Heckel, dem als Tierarzt auch die Betreuung des gesamten
Zootierbestandes obliegt, hofft nun für sich
zusätzliche
Kapazitäten
u.a. für die wichtige betriebswirtschaftliche Führung
des
Zoos sowie
für weitere Marketingaktivitäten, die
Öffentlichkeitsarbeit und für
diverse anstehende Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Zoo zu
schaffen.
Zoo Duisburg, 10.1.2008
Mit Rüsselnase voll ins Leben
Eigentlich ist er putziger als Eisbär Knut und hat auch mehr
zu
bieten:
mit herabhängender Rüsselnase und im helldunkel
gescheckten
Jugendkleid
wärmt sich neuerdings ein junger Flachlandtapir im Zoo
Duisburg an
seiner Mutter. Oft als Schwein in Stromlinienform verkannt, handelt es
sich bei den Flachlandtapiren um südamerikanische Bewohner des
tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den
Pferden und Nashörnern am nächsten stehen. Mit einem
Körpergewicht von
bis zu 250 kg stellen sie die größten Vertreter der
südamerikanischen
Fauna dar. Die 7jährige Mutter JESSY wollte Anfang Dezember
ihre
Pfleger noch nicht in den verdienten Feierabend entlassen, als sie
komplikationslos ihr bereits viertes Jungtier gebar. Neugeborene wiegen
schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftüchtig; es vergehen
meist
keine 20 Minuten bis das Kleine steht! Mütter legen sich zum
Säugen auf
die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs
ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der
Geburt hängt dieser sich an die Zitze, für bis zu 15
Minuten.
Um vor
Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschützt zu
sein,
tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes
Fellkleid aus hellbraunen bis weißen Längsstreifen,
die zu
Flecken,
Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige
Monate
wird das
Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich
schließlich
umfärbt
und sich das Erwachsenen-Kleid zeigt: seriös einheitlich
braun. In
den
ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst
danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter
stundenweise schon auf die Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg
begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen.
Schließlich
wartet für bald anstehende, wärmere Zeiten noch ein
Pool auf
den
Nachwuchs, der sich bestens zum Plantschen, Schwimmen und Abtauchen
eignet. Behutsam müssen die Pfleger demnächst auch
bei der
Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn
neben
den
jetzt vier Tapiren nennen auch noch das Pärchen
Großer
Ameisenbären
sowie drei Wasserschweine das Außengehege ihr eigen.
Tierpark Görlitz, 10.1.2008
50 Jahre alt und trotzdem fit / Naturschutz-Tierpark Görlitz
zieht
erfolgreiche Bilanz für 2007
Dass es ein gutes Jubiläumsjahr wird, war bereits im Herbst
abzusehen.
Dass der 50jährige Görlitzer Tierpark aber 2007 auf
eine
solch große
Resonanz stößt, hatte keiner erwartet. Seit gestern
ist es
nun amtlich:
101.149 Besucher haben sich im vergangenen Jahr den Tierpark angesehen.
Das ist die Fortsetzung eines seit fünf Jahren anhaltenden
positiven
Trends und im Vergleich zu 2006 eine Steigerung um knapp 19%. Im Detail
verbergen sich dahinter unter anderem 20% mehr Jahreskarten, 35% mehr
polnische Besucher, 50% mehr Kindergeburtstage und 650% mehr
Lagerfeuer/Grillplatznutzungen. Übrigens wurde das erste Mal
seit
10
Jahren damit wieder die 100.000er Marke durchbrochen. Die Ursachen
für
dieses Ergebnis sind vielgestaltig. Die ungewöhnlichen und
zahlreichen
Aktivitäten zum 50. Geburtstag, die gute Werbung; das
(zumindest
bei
den Veranstaltungen) immer passende Wetter, die schönen
Zuchterfolge
und das neue Kamelhaus haben mehr Besucher als sonst angelockt. Hinzu
kam das außergewöhnlich große Engagement
einer
Vielzahl von
Tierpark-Liebhabern, -Kennern, -Bewohnern, -Mitarbeitern und
Förderern.
Nur durch deren Aktivitäten konnte das ganze
zurückliegende
Jahr mit
schönen und attraktiven Inhalten gefüllt werden. Als
Stichworte seien
nur die Storchinale, das Tibetdorf und der Rote Panda-Nachwuchs genannt
(siehe beigefügte Fotos). Ausführliche Informationen
dazu
kann jeder
bekommen, der den erstmals am 03. Januar publizierten
Tierpark-Newsletter CICONIA-NEWS abboniert . Mit Zuversicht und
Hoffnung, dass diese Tierpark-Nachrichten auch zukünftig mit
vielen
positiven Meldungen gefüllt werden können, schaut der
Tierpark in das
neue Jahr. Für 2008 sind wieder einige Neuerungen geplant.
Dazu
gibt es
in etwa 4 Wochen detaillierte Informationen.
Zoo Frankfurt, 10.1.2008
Zwei kleine Schneebälle zu Weihnachten und Silvester / Junge
Kikuyu-Guerezas im Zoo
Noch rechtzeitig zur jährlichen Inventur erblickten zwei
Kikuyu-Guerezas das Licht der Welt. Pünktlich zum
Weihnachtsfest
(24.12.) überraschte uns GASHI mit ihrem ersten Jungtier.
IRINGA,
welche bereits Mutter der einjährigen MOJA ist, ließ
nicht
lange auf
sich warten. So wurde das Männchen EMBU an Silvester innerhalb
einer
Woche zum zweiten Mal Vater. Im Gegensatz zu den adulten Tieren sind
die Jungtiere noch völlig weiß. Die typische
schwarzweiße Fellfärbung
entwickelt sich erst nach einigen Monaten. Wie bei allen Stummelaffen
ist auch bei den Blätter fressenden Guerezas der Daumen
rückgebildet,
was eine Anpassung an die Baum bewohnende Lebensweise darstellt. In
ihrer Heimat, den Galerie- und Nebelwäldern Ostafrikas, wurden
Guerezas
aufgrund ihrer Mantelhaare und des buschigen Schwanzes stark bejagt.
Bereits die Massais schmückten sich mit diesen
prächtigen
Affenfellen,
aber erst als Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Felle in Europa Mode
wurden, schrumpfte die Population dramatisch. Durch intensiven Schutz
haben sich inzwischen die Guerezabestände erfreulicherweise
wieder
erholt. Der Zoologische Garten Frankfurt begann seine Guerezahaltung
Mitte der Fünfzigerjahre und schon 1959 gelang die erste
erfolgreiche
Zucht. Weltweit werden in Zoos zurzeit ca. 200 Kikuyu-Guerezas
gehalten. Die auf sieben angewachsene Frankfurter Guerezagruppe wird im
Sommer den neugebauten Borgori-Wald beziehen und auch dort zum Erhalt
dieser attraktiven Affenart beitragen.
Zoo Köln, 10.1.2008
Sechs auf einen Streich !
Im Kampf der Impalamänner zeigt der Herausforderer seine helle
Bauchseite, gähnt, lässt die Zunge herausschnellen
und senkt
seinen
Kopf als Aufforderung zum Kampf. Dann stehen sich die beiden Rivalen
einander mit erhobenem Kopf gegenüber, rücken vor und
ziehen
sich
wieder zurück. Gibt nach dieser Demonstrationsphase noch
keines
der
Männchen auf, verkeilen die beiden Tiere die Hörner
ineinander und
schieben sich vor und zurück, trennen sich wieder und beginnen
mit
ihrem Schiebekampf wieder von vorne, bis eines der Tiere aufgibt. Das
alles hat unser Impalamann nicht nötig: Er ist Alleinherrscher
über
seinen Harem. Und ein recht produktiver dazu: Schon sechs Jungtiere
wurden in diesem Jahr geboren.
Tierpark Chemnitz, 9.1.2008
Zwergziegen sorgen für ersten Nachwuchs 2008
Die Zwergziegen im Streichelzoo des Tierparks Chemnitz haben
für
den
ersten Nachwuchs in diesem Jahr gesorgt, und das gleich sehr zahlreich!
Innerhalb von 24 Stunden haben alle fünf erwachsenen
Zwergziegenweibchen Jungtiere geboren. Insgesamt sieben Lämmer
sorgen
momentan für viel Bewegung in der Ziegenherde. Obwohl
für den
Betrachter schwer vorstellbar, haben die Ziegenmütter keine
Mühe, den
eigenen Nachwuchs herauszufinden, auch wenn manchmal ein Jungtier
versucht, bei einer fremden Mutter zu trinken. Wilde Huftiere, die ja
viele Feinde haben, bringen annähernd zur gleichen Zeit ihre
Jungen zur
Welt, um so die Überlebenschance für den Nachwuchs zu
erhöhen.
Wilhelma Stuttgart, 9.1.2008
Sich einfach mal hängen lassen ... ... hat bei
Familie
Faultier nichts mit Pubertät oder Lifestyle zu tun,
sondern ist einfach alltägliche Lebenseinstellung. Bei Mike
(1993
geboren im Zoo Zürich, seit 1994 in Stuttgart) und Marlies
(kam
2001
aus British-Guyana), den beiden Zweizehenfaultieren in der Wilhelma,
steht die Welt Tag und Nacht Kopf aber das bringt ein Faultier nicht
aus der Ruhe, denn für diese südamerikanischen
Gemütstiere ist das
normal. Die Meister im Abhängen verbringen den Tag Kopf unter
hängend
in Bäumen mit ihrem Lieblingsfutter, tragen ihr mit
algengrünen
Strähnchen versehenes Haar am Bauch gescheitelt, damit der
Regen
besser
abläuft, und begeben sich nur für sanitäre
Zwecke auf
den Boden.
Slowfood und Entschleunigung haben diese Tiere schon seit Urzeiten im
Programm und irgendwie schaffen sie es, bei der täglichen
Entdeckung
der Langsamkeit dennoch für den Erhalt der Art zu sorgen. Am
13.
Oktober vergangenen Jahres haben die beiden wieder ein kleines
Faultierchen zustande gebracht, für das die Welt aber noch
nicht
auf
dem Kopf steht: Es liegt gemütlich auf Mutters Bauch,
trägt
den
Scheitel noch auf dem Rücken, beguckt sich aus den kleinen
Äuglein in
aller Ruhe seine Umgebung und übt sich schon mal in
artspezifischer
Gelassenheit. In der Wilhelma bewohnen die Faultiere ein zwischen
Wintergarten und Kleinsäugerhaus gelegenes Gehege. Das noch
namenlose
Junge ist bereits die sechste hier gelungene Nachzucht. Die
Namensgebung ist nicht einfach, weil das Geschlecht noch nicht bekannt
ist - dessen Bestimmung aber ist keine einfache Sache bei Faultieren ...
Zoo Dresden, 8.1.2008
Die Zahlen müssen stimmen auch im Zoo! / Tierinventur im
Dresdner
Zoo
voll im Gange
Was wiegt ein Wüstenluchs? Wie geht`s Manolo? Wieviel Pinguine
schlüpften 2007? Das sind wichtige Fragen, die jetzt im Rahmen
der
Jahresinventur geklärt werden! Die ersten Wochen im Jahr sind
der
Zeitraum, in dem Tierpfleger mit Zettel und Stift bewaffnet vor
Aquarien stehen, und hoffen, dass auch der letzte
Zwergbärbling
zwischen den Wasserpflanzen hervorkommt. In der Tundravoliere ist schon
ein Fernglas nötig, um zu prüfen, ob auch keine
Gebirgsstelze
fehlt.
Denn während die Art des gewöhnlichen Zoobesuchers
über
verkaufte
Karten leicht zu erfassen ist 623.000 kamen 2007 müssen
tierische
Zu-
und Abgänge genau abgeglichen werden. Zwar werden Geburten und
ähnliches täglich notiert, aber Aufzeichnung und
tatsächlicher
Tierbestand sind nicht immer eins. Was von 434 Jungtieren in 80 Arten
aus dem Jahr 2007 noch da ist, wird dieser Tage klar. Aber auch
für
spezielle Maßnahmen ist jetzt Zeit: Erstmals werden im Zoo
Dresden die
Gewichte der Wüstenluchse erfasst. Gewichtsangaben der scheuen
Kleinkatzen, auch Karakal genannt, sind selten. Die Inventur bietet
Gelegenheit, auch Vergleiche hinsichtlich der körperlichen
Entwicklung
einiger Pfleglinge vorzunehmen. So ist man bei Affenstar Manolo
gespannt, wie er sich entwickelt hat. Hand- und Naturaufzuchten weichen
oft voneinander ab. Bei Manolo war eigentlich beides gegeben; umso
bedeutsamer sind seine Wachstumsdaten. Zum Fototermin bei den
Karakalen, Kaiserschnurrbarttamarinen sowie Humboldtpinguinen laden wir
die Vertreter der Presse
Zoo Halle, 8.1.2008
Ausstellung Tiger in Gefahr macht Station im Bergzoo Halle
Die von Esso initierte und finanzierte Austellung Tiger in Gefahr macht
vom 11.01.2008 bis 31.03.2008 Station im Bergzoo Halle.
Die Ausstellung wendet sich an Schulkinder und interessierte
Erwachsene. Sie zeigt, wie weit die Verbreitung des Tigers in seinen
natürlichen Lebensräumen schon
zurückgegangen ist und
was getan wird um
seine Art zu erhalten. Esso gab bislang über 10 Millionen
Dollar
für
Forschungs- und Schutzprojekte in Asien aus. Mit Erfolg: So konnte
bereits der Bestand des Sibirischen Tigers seit 1990 von 250 Tieren auf
450 im Jahre 2000 anwachsen. Zu Beginn dieses Jahres schloss sich Esso
mit zwei weiteren Naturschutzorganisationen zusammen, die vor Ort
arbeiten. Sie wollen der Wilderei ein Ende setzen, die eine
große
Gefahr für den Bestand der Tiger darstellt. Am Tag der
Ausstellungseröffnung wird Esso einen symbolischen
Spendenscheck
in
Höhe von 10 000 für unseren Zoo überreichen.
Der Zoo
Halle engagiert
sich seit Jahren für den Schutz und die Arterhaltung von
Tigern
und
besitzt die weltweit größte Zuchtgruppen der erst
2004 neu
beschriebenen Unterart des Malaysischen Tigers (Panthera tigris
jacksoni) in Gefangenschaft. Bisher ging man davon aus, dass die auf
der Halbinsel Malaysia lebenden Raubkatzen zu den Indochinesischen
Tigern (Panthera tigris corbetti) zählen. Nach Ansicht
amerikanischer
Wissenschaftler, die 134 Tiere untersuchten, sind die genetischen
Unterschiede jedoch so groß, dass man von einer eigenen
Unterart
ausgehen muss.
Zoo Osnabrück, 8.1.2008
Sie werden nicht mitgezählt, die
freifliegenden
Graureiher im Zoo Osnabrück. Die schönen
Fischfresser haben in den letzten Jahren eine große Kolonie
am
Schölerberg gebildet und mästen sich, nicht immer zur
Freude
der
ebenfalls Fisch fressenden Pelikane, am Zoofutter. Alle anderen
Zootiere werden im Rahmen der jährlichen Inventur
gezählt,
einige
Schildkröten auch gewogen. Jungtiere, die ihr Geschlecht
bisher
nicht
preisgeben wollten, wie einige Kapuzineräffchen und
Krallenaffen,
werden genauer inspiziert. Einige Zahlen stehen schon fest: So
erblickten im Jahr 2007 im Zoo Osnabrück 102
Säugetiere und
39 Vögel
das Licht der Welt. Leider überlebten davon 21 Tiere die
ersten
Monate
nicht. Die Aufzuchtrate für die Säugetiere und
Vögel
betrug somit 85%.
Sie ist ein Parameter für die guten Haltungsbedingungen und
für die
gute tierpflegerische Arbeit. Eine Bilanz für das Zoojahr 2007
kann
aber erst nach abgeschlossener Inventur gezogen werden. Mit Hilfe aller
gewonnenen Daten ist es dem Zooteam dann möglich, ggf.
Maßnahmen zu
ergreifen, die Haltungsbedingungen und somit die Aufzuchtraten noch zu
verbessern.
Tierpark Berlin, 7.1.2007
Überraschung am Neujahrstag
Am Neujahrstag kam eine Besucherin des Berliner Tierparks ganz
aufgeregt aus dem Krokodilhaus, in dem sich auch große
Schildkrötenanlagen befinden, in die benachbarte Schlangenfarm
gelaufen
und berichtete den Tierpflegerinnen von zwei kleinen
Schildkröten,
die
vermutlich bald im Tränknapf der Riesenschildkröten
ertrinken
würden.
Die Nachschau erbrachte, daß offensichtlich zwei kleine
Bauchstreifen-Erdschildkröten im Nachbargehege in der
vorangegangenen
Nacht unbemerkt geschlüpft sein mußten sozusagen als
erste
Nachzucht
des Tierparks 2008. Die Elterntiere legen dort seit 2005 in
regelmäßigen Abständen ihre 3 bis 6 Eier
pro Gelege im
Bodengrund ab.
Zuletzt waren dort am 29. Oktober 2007 vier Eier aufgefunden und in den
Inkubator verbracht worden. Vermutlich wurden beim Ausgraben 2 Eier
übersehen. Der überraschende Schlupf auf der
Schildkrötenanlage zeigt
uns aber auch, daß die Bedingungen, die wir unseren
Schildkröten dort
bieten, offensichtlich auch für die Brut optimal sein
müssen.
Die 2
kleinen Erdschildkröten wachsen nun unter kontrollierten
Bedingungen im
Terrarium auf. Aus den 4 anderen Eiern wird nach unserer Erfahrung
wahrscheinlich nichts mehr schlüpfen. Die Zeitigungsdauer
beträgt bei
dieser Schildkrötenart 80 bis 104 Tage. Bisher konnten 9
Jungtiere
(4
schlüpften im November/Dezember 2006; 5 im Juni 2007) im
Tierpark
aufgezogen werden. Amerikanischen Erdschildkröten bewohnen die
verschiedensten Gewässertypen in den Tropen und Subtropen
Mexikos,
Mittel- und des nördlichen Südamerikas. Einige Arten,
zu
denen auch
Bauchstreifen-Erdschildkröten zählen, leben
überwiegend
aquatisch. Ihr
Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Río Coco (Grenzgebiet
Honduras-Nikaragua) über Kostarika bis nach Zentral-Panama
sowie
die
panameische Insel Bastimentos. Sie besitzt einen braunen bis schwarzen,
etwa 33 cm erreichenden Rückenpanzer mit einem
Längskiel. Die
Kopfoberseite ist dunkelbraun, Unterkiefer, Hals und Kehle gelb mit
dunklen Flecken und Streifen.
Zoo Berlin, 7.1.2008
Das erste, 2008 geborene Jungtier im Berliner Zoo: Ein Braunes
Kapuziner-Äffchen!
Als gutes Zeichen für künftige Zuchterfolge im gerade
begonnen Jahr
2008 wird die Geburt eines kleinen südamerikanischen
Kapuzineräffchen
in der Nacht vom 1. zum 2. Januar gewertet. Kapuzineräffchen
gehörten
in der Vergangenheit zu den Primaten, die in vielen Tiersammlungen
anzutreffen waren. Selbst die Berliner Leierkastenmänner
bedienten
sich
dieser gelehrigen Äffchen, um mit deren Hilfe
Geldstückchen
und
Zigaretten aufzusammeln, die ihnen aus den Fenstern der
Hinterhöfe
zugeworfen wurden. Heute allerdings sind diese kleinen Affen nur noch
selten anzutreffen. Auch in ihrer südamerikanischen Heimat
zählen sie
gebietsweise zu den bedrohten Tierarten. Der Berliner Zoo-Nachwuchs ist
noch ganz und gar auf die Fürsorge durch Mutter Bianca
angewiesen.
Das
Kleine hält sich ausschließlich im Fell seiner
Mutter auf.
Mit etwas
Geduld allerdings ist es ohne Schwierigkeit zu entdecken.
Zoo Landau, 7.1.2008
Landauer Zooführer ab sofort mit Lageplan ! außerdem
neu:
Tastspuren
von vielen Zootieren an den Gehegen
Ab sofort ist der Zooführer des Zoo Landau in der Pfalz mit
einem
Lageplan des Zoos erhältlich. Auf vielfachen Wunsch von
Zoobesuchern
wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro LechnerDesign, Neuss, ein
attraktiver und übersichtlicher Lageplan des Zoo Landau
erstellt.
Der
praktische Faltplan kann, ebenso wie die sonstige
Ergänzungsseiten
über
Tier- und Pflanzenarten im Zoo oder die Zoochronik, in den
Zooführer
eingeheftet werden. Wie die bisher erschienenen
Ergänzungsblätter ist
auch der neue Zooplan gegen Vorlage des bereits vorhandenen
Zooführers
an der Zookasse kostenlos erhältlich. Bei allen neu erworbenen
Zooführern (Einzelpreis 5,00 Euro) ist der aktuelle Plan
selbstverständlich bereits enthalten. Nicht nur für
sehbehinderte
Menschen oder Kinder werden die neu installierten Tastspuren an einigen
Gehegen der Zootiere im Zoo Landau ein spannendes Aha-Erlebnis sein.
Wer hätte schon gewusst, wie groß die
Fußspur eines
Bennett-Kängurus
wirklich ist, oder wie die Spur eines Stachelschweins aussieht!? Die
individuell erstellten Tastspuren sind sogenannte
Positiv-Abdrücke
der
original Fußspuren einiger Zootiere. Mit Hilfe von Gips
wurden
die
Fußspuren im Zoo Landau als Vorlage erstellt und in feste
Steinguttafeln übertragen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 7.1.2008
Gesundes Nashornbaby im Zoopark Erfurt geboren In der
Nacht zum Sonntag
erblickte das lang ersehnte Nashornbaby im
Zoopark das Licht der Welt. Die nun dreifache Mutter und damit
erfahrene Nashornkuh Numbi kümmert sich vorbildlich um ihren
weiblichen
Nachwuchs. Die Kleine trinkt inzwischen regelmäßig
und
hält sich noch
eng bei der Mutter. Zum Schutz für das Neugeborene blieb das
Nashornhaus am Sonntag und Montag geschlossen. Somit konnten sich beide
in Ruhe kennen lernen und von den Strapazen der Geburt erholen. Mit der
erfolgreichen Geburt hat der Zoopark einen weiteren Beitrag zum Erhalt
der bedrohten Breitmaulnashörner geleistet. Es ist inzwischen
die
fünfte Nashorngeburt in Erfurt. Wer Mutter und Kind im Zoopark
besuchen
möchte, kann dies am Dienstag ab 11 Uhr und von da an
täglich
ab 9 Uhr
tun.
Zoo Leipzig, 7.1.2008
Zoo Leipzig stellt 2007 erneut Besucherrekord auf! Auch für
2008
werden
zahlreiche Highlights erwartet
Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte auch 2007 die
Vorjahresbesucherzahl im Leipziger Zoo übertroffen werden: Mit
1.774.587 Gästen begaben sich rund 15.000 Zoointeressierte
mehr
auf
eine tierische Erkundungstour durch den Leipziger Zoo als noch im Jahr
2006 (1.759.963 Besucher). Diese neuerliche Steigerung zeugt von der
hohen Attraktivität des Zoos Leipzig, der als beliebteste
Freizeiteinrichtung der Umgebung längst auch Besucher aus ganz
Deutschland anzieht. Neben der fortlaufenden Umgestaltung des
traditionsreichen Tierparks zu einem Zoo der Zukunft verbunden mit
einer artgerechten Tierhaltung tragen auch die tierischen Erfolge, wie
die Nachzuchten von bedrohten Tierarten, das Artenschutzengagement,
dass stetig zunehmende Angebot an Entertainment sowie die beiden
Zooserien auf dem MDR und der ARD zum Erfolg bei.
Wir sind überglücklich über das sehr gute
Ergebnis.
Wieder einmal ist
es uns gelungen, mehr Besucher als in den Jahren zuvor zu uns zu locken
und von unserem zukunftsorientierten Konzept zu überzeugen.
Das
heißt
aber nicht, dass wir einen Gang zurückschalten
können, im
Gegenteil.
Auch in diesem Jahr werden wir alles daran setzen das hohe Niveau zu
halten und weitere potentielle Zoogäste auf uns aufmerksam zu
machen,
um sie auf eine Entdeckungsreise ins Reich der Tiere mitzunehmen und
sie für diese zu sensibilisieren. Aber auch die bereits
begonnenen
Projekte, wie der Bau der Riesentropenhalle, werden weiter
fortgeführt,
so Zoodirektor Dr. Junhold. Man darf also gespannt sein auf das Jahr
2008, in welchem der Leipziger Zoo auch seinen 130. Geburtstag feiert.
Ein Jubiläum, das sich in den stets beliebten Veranstaltungen
widerspiegeln wird, so auch in der mittlerweile zum zehnten Mal
stattfindenden Dschungelnacht. Außerdem wird das vorliegende
Jahr
ganz
im Zeichen des Frosches stehen. 2008 ist das Jahr des Frosches und auch
der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an der weltweiten
Artschutzkampagne und wird neben einen Froschtag am 29.2.2008, an dem
Spenden zur Unterstützung von Schutzprojekten vor Ort
gesammelt
werden,
die Zoogäste das ganze Jahr mit einer Ausstellung auf das
Thema
aufmerksam machen. Als kompetenter Gastgeber möchte sich der
Zoo
zudem
bei der Ausrichtung einer nationalen und einer internationalen
Fachtagung in 2008 erweisen. Darüber hinaus erwarten alle
Zoofreunde
natürlich auch zahlreiche Highlights in der artenreichen
Tierwelt
des
Zoos: das Aufwachsen des im Dezember geborenen Orang- Utan-
Mädchens,
die ersten Sichtkontakte mit dem neu eingetroffenen Ohrenschuppentier
und vieles mehr. Mit Spannung erwartet werden ebenfalls wieder einige
Tierkinder, so stehen den Gorillas sowie den Schimpansen im Pongoland
Nachwuchsfreuden bevor. Bei diesen Aussichten darf sicherlich auch 2008
darauf gehofft werden, weiterhin ein Besuchermagnet zu bleiben.
Zoo Hannover, 7.1.2008
Antilope Fiene begrüßte Neujahr in Tunesien / 22
Antilopen
in
Nordafrika ausgewildert / Ab in die Wüste!
Für
Addax-Antilope
Fiene
aus dem Erlebnis-Zoo Hannover war der Beginn des Jahres 2008 der Beginn
eines neuen Lebens. Fünf Jahre Arbeit, einen
Flugtag und sechseinhalb Stunden Fahrt durch die Wüste dauerte
es,
bis
Antilope Fiene aus Hannover und 21 weitere Addax und Oryx-Antilopen aus
Stuttgart, Prag, Dvur Kralove (Tschechien), Kolmaden (DK) und den USA
im wahrsten Sinne in die Wüste geschickt werden konnten. In
den
Weiten
der Sahara gibt es nur noch 200-500 wildlebende Addax. Nur dort, wo der
Mensch bislang nicht hinkommen konnte, haben die weißen
Antilopen
mit
den gewundenen Hörnern überlebt. Die Addax sind
beinah
ausgerottet,
nennt es Dr. Heiner Engel, Zoologischer Leiter in Hannover, Leiter des
internationalen Auswilderungsprojektes in Deutschland. 1932 wurden die
letzten Wüsten-Antilopen in Tunesien erjagt. Jetzt sind sie
wieder
da.
Die Oryx-Antilopen wurden in den Nationalpark Dghoumes, am Rande des
Tschad el Djerid gebracht, die Addax in den Nationalpark Djebil, am
Rande des großen, östlichen Erg. 150 000 Hektar
Wüstensand sind die
vorläufige neue Heimat der zoogeborenen Addax. Im
geschützten
Nationalpark werden die Antilopen zunächst an das Leben in der
Wüste
gewöhnt, bevor sie in einigen Jahren in die Sahara ziehen
dürfen. Die
traumhafte Wüstenkulisse und die hohen Temperaturen nahmen die
männlichen Tiere jedoch gar nicht wahr, als sie aus ihren
Kisten
in die
Freiheit entlassen wurden. Viel wichtiger war es, die Rangordnung
auszukämpfen Wüste hin oder her.
Schließlich stammen
die
Antilopenböcke aus unterschiedlichen Zoos und nur einer kann
der
Chef
sein. Fiene aus Hannover jedoch lief in den heißen Sand, sah
sich
in
aller Ruhe um und schloss bald Bekanntschaft mit dem scheuen Bill aus
St. Louis, der sich nicht an dem Kampf um die Führungsrolle
beteiligte.
Clever. Sie wird wohl als erste der zugereisten Antilopen echten
Wüstennachwuchs zur Welt bringen. Im Nationalpark Djebil
trafen
die
europäischen und amerikanischen Addax auf zwölf
Nachfahren
jener
Antilopen, die bereits 1970 aus Hannover und San Diego nach Tunesien
gebracht worden waren. Gemeinsam sollen die Tiere eine Herde bilden.
Fünf Jahre lang wurde die Auswilderung von 13 Addax und 9
Oryx-Antilopen vorbereitet. Das Projekt Wüstenantilope ist
eine
internationale Zusammenarbeit unter dem Dach der Vereinten Nationen
(Bonn Convention of Migratory Species), an dem sich Zoos weltweit
beteiligen. In Tunesien wird das Projekt vom Tunesischen Forst
durchgeführt, finanziert wird es von der Weltbank, diversen
Sponsoren,
Zoos und dem Sahara Conservation Fund. In zwei Jahren sollen wieder
zoogeborene Antilopen in einem weiteren Nationalpark ausgewildert
werden. Bis irgendwann Addax und Oryx-Antilopen wieder quer durch die
Sahara ziehen. Irgendwann.
Zoo Krefeld, 7.1.2008
Krefelder Zoo zählte 364 714 Besucher im Jahr 2007
Nach dem Besucherrekord im Jahr 2006 (rund 380 000) nach der Geburt von
Nashorn Davu, dem ersten lebend geborenen Spitzmaulnashorn in
Nordrhein-Westfalen, kann der Zoo Krefeld auch für das
vergangene
Jahr
2007 mit einer überdurchschnittlich hohen Besucherzahl
aufwarten:
Mit
364 714 zahlenden Gästen liegt der Zoo wieder weit
über dem
Zehnjahresdurchschnitt (rund 340 000). Zoodirektor Dr. Wolfgang
Dreßen
kann damit nach der Gründung der Zoo-gGmbH auch weiterhin eine
Besucherzahl präsentieren, die über der angepeilten
Zahl von
350 000
liegt und das Betriebsergebnis positiv verändert. Dazu
trägt
sicherlich
die stetige Verbesserung der Tiergehege bei, die nicht nur dem Wohl der
Tiere dient, sondern auch dem Blick der Besucher eine angenehme
Perspektive bietet. Dies gelang zuletzt wieder mit dem Umbau der
Mähnenwolfanlage zum neuen Quartier für die
Großen
Ameisenbären und der
Fertigstellung der Baumkänguru-Anlage, die nicht nur diese
seltene
Tierart artgerecht unterbringt, sondern auch einen neuen Hingucker
für
die Besucher abgibt. Dabei wird durch Einbau von Sichtfenstern immer
mehr darauf geachtet, dass die Besucher einen Einblick in das
Privatleben der Tiere bekommen können, ohne diese zu
Stören
oder zu
erschrecken. Krefelds Zootierarzt Dr. Martin Straube, der weiterhin
durch Serienbeiträge im Fernsehsender VOX bundesweit Werbung
für seinen
Zoo machte, trug ebenfalls zu diesem Erfolg bei.
Besucherstärkster
Monat im abgelaufenen Jahr war der April mit 55 915 Besuchern, dem
zweithöchsten Ergebnis eines Monats seit Beginn dieser
Statistik
im
Jahr 1990. Auch der Juli brachte mit 49 752 Besuchern eine gute
Resonanz. Erfreut war das Zooteam diesmal erneut über die
Zahlen
des
Dezembers, der sich wie im vergangenen Jahr noch einmal mit 10 415
Besuchern deutlich von den Dezemberergebnissen der Vorjahre abhebt.
Seit Jahren hatte der letzte Kalendermonat mit durchschnittlich nur
rund 6 000 Besuchern die Rote Laterne. Die Aktionen zu Nikolaus und
Weihnachten sowie der freie Eintritt für Kinder an Heiligabend
scheinen
den Dezember-Frust der Besucher zu zerstreuen. Wegen schlechten Wetters
enttäuschten letztes Jahr allerdings die Monate März,
August
und
September im Vergleich zum Vorjahr ein wenig. Positiv bemerkbar
für die
Besucherzahlen machten sich aber wieder die zahlreichen Aktionen des
Zooführerteams, die von individuell zu buchenden
Sonderführungen über
die regelmäßig angebotenen sonntäglichen
Zoo-Führungen, Nachtführungen
durchs Regenwaldhaus, speziellen Themenführungen,
Ferienführungen sowie
Ausstellungen und Vorträge in der Zooscheune reichten. Immer
mehr
Tierliebhaber nutzen diese Angebote und entdecken dabei die besondere
Gelegenheit, durch die Erklärungen und individuelle Fragen an
die
Zooführer mehr Hintergrundwissen zu erhalten. Durch
Weiterführung und
Ergänzung dieser Angebote und regelmäßige
Verbesserungen im Service und
an den Gehegen, die damit sowohl für die Tiere als auch
für
die
Betrachter attraktiver werden, hofft der Krefelder Zoo auch
für
dieses
Jahr wieder auf ein reges Besucheraufkommen. Schon bald werden mit dem
Umbau des Regenwaldhauses die nächsten Schritte in diese
Richtung
gesetzt. Außerdem wird es in diesem Jahr in der Zeit vom 8.
bis
10.
Februar erneut eine Orchideenschau im Zoo Krefeld geben, die neben den
Tierfreunden sicherlich auch wieder zahlreiche Freunde der edlen
Blüten
in den Zoo führen wird.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 7.1.2008 Fu
Long wird belauscht
Das Schönbrunner Pandababy Fu Long wird seit seinem ersten
Lebenstag
von Wissenschaftlern der Universität Wien belauscht. Im Rahmen
eines
dreijährigen Forschungsprojekts soll die Akustische
Kommunikation
beim
Großen Panda erforscht werden. In erster Linie geht es darum,
die
Gespräche zwischen Mutter und Kind zu entschlüsseln.
Wie
nehmen die
beiden über Laute miteinander Kontakt auf? Welche Laute sind
für die
Mutter-Kind-Beziehung besonders wichtig? Nachdem Pandababys blind zur
Welt kommen, dürften für sie anfangs Laute,
Gerüche und
Berührungen von
besonderer Bedeutung sein. Von erwachsenen Pandas weiß man,
dass
sie
zumindest elf verschiedene Laute in ihrem Repertoire haben; von
Jungtieren ist bis jetzt fast nichts bekannt. Fu Long wird 24 Stunden
am Tag mit Mikrofonen überwacht, jede einzelne
Lautäußerung wird von
Biologiestudent Harald Bruckner dokumentiert, mit gleichzeitig
aufgezeichneten Videoaufnahmen abgestimmt und danach das Verhalten der
Pandas analysiert. Bruckner wird von Univ. Prof. Dr. Helmut Kratochvil
und Dr. Angela Stöger-Horwath vom Department für
Evolutionsbiologie der
Universität Wien betreut. Die Pandalautstudie ist eines von
mehreren
Projekten zur Erforschung der Tiersprache, die von der Bioakustischen
Arbeitsgruppe (Mammal Communication Lab) der Universität Wien
gemeinsam
mit dem Tiergarten Schönbrunn realisiert werden.
Zoo Wuppertal, 7.1.2008
Löwennachwuchs im Wuppertaler Zoo
Um den Zoobesuchern das Warten auf das Elefantenbaby nicht allzu lang
werden zu lassen, präsentiert der Zoo die zwei
Löwenkinder
Aketi und
Aru. Die Löwin Malaika hat sie am 4. Oktober in den hinteren
Räumen der
neuen Löwenanlage zur Welt gebracht. Es sind ihre ersten. Der
Vater ist
Massai. Jetzt sind die jungen Löwen munter und groß
genug,
um sie den
Zoobesuchern für einige Stunden am Tag im neuen
Löwenhaus zu
zeigen.
Sie werden voraussichtlich täglich von 11 bis 15 Uhr zu sehen
sein.
Zoo Heidelberg, 5.1.2008
Besucherrekord im Heidelberger Zoo 585.000
Menschen besuchten
im vergangenen Jahr den Zoo Heidelberg. Der
Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten.
Während in
früheren Jahren 400.000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis
darstellten,
haben wir seit dem letzten Jahr die Schallmauer der halben Million
durchbrochen, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war
neben
dem
guten Zoowetter im Frühjahr die steigende
Attraktivität des
Zoos in
den letzten Jahren. 2007 zogen zwei Spezialisten der
Gemächlichkeit an
den Neckar: Faultier Wilma und Chamäleon Sandro haben sich gut
eingelebt. Die beiden Gorilla-Babies Banjoko und Kiki dürften
manche
Besucher zusätzlich angelockt haben. Auch die im Sommer
geborenen
Sumatra-Tiger Chandra und Tibor brachten den Besuchern viel Freude. Das
Ziel für die nächsten Jahre ist, uns auf diesem hohen
Niveau
zu
etablieren. Wenn das Elefantenhaus in diesem Jahr gebaut sein wird,
könnte es dann auch gerne weiterhin nach oben gehen,
umreißt
der
Zoodirektor seine Wünsche für die Zukunft. Im Trend
liegt
dabei mehr
denn je das Jahresticket, berichtet Wünnemann. Unter den
Besuchern
sind
mehr als 2.000 Familien der Region, die eine solche Dauerkarte erworben
haben. Der Verkauf der Tageskarten ist im letzten Jahr ebenfalls
gestiegen, was ein Indiz dafür ist, dass der Heidelberger
zahlreiche
neue Kunden gewinnen konnte. Den Besuchern wird in diesem Jahr im Zoo
viel geboten: Auf der Wiese am Zooeingang wollen die Tierpfleger des
Vogelreviers im Frühjahr faszinierende Tiere den Besuchern
nahe
bringen. Auch im Jahr 2008 macht sich der Heidelberger Zoo für
den
Natur- und Artenschutz stark. Neu im Programm ist der Froschtag, der im
Rahmen einer weltweiten Kampagne für die Rettung der stark
bedrohten
Amphibien werben wird. Was die meisten nicht wissen: Frösche
gehören zu
jenen Wirbeltieren, die von den Auswirkungen des Klimawandels ganz
besonders stark betroffen sind. Hunderte von Froscharten werden in den
nächsten Jahren aussterben, wenn nicht unverzüglich
gehandelt
wird. Die
Zooschule bietet Ferien- und Winterkurse, Führungen - auch
für
Erwachsene - , Kindergeburtstage im Zoo und vieles mehr. Neben diesen
zahlreichen Angeboten kommen auch Kunstfreunde wieder auf Ihre Kosten.
Die diesjährigen Ausstellungen reichen von Kunst- und
Fotoausstellungen
bis zu einer hoch interessanten Ausstellung über das Pantanal,
das
wegen seines Artenreichtums auch die Serengeti Südamerikas
genannt
wird. Im Sommer wird es wieder ein großes Fest zugunsten der
Elefanten
geben. Die Riesenseeadler erhalten eine neue Voliere. Und dann soll in
diesem Jahr auch der erste Spatenstich für das neue
Elefantenhaus
erfolgen. Es bleibt spannend im Zoo Heidelberg!
AZA January 4, 2008 On the San Francisco Tiger
Escape
Dear Colleagues:
I want to take this opportunity to briefly update you on the status of
AZA's involvement in the San Francisco Zoo tiger incident. Even
though this unfortunate incident took place during the holidays, AZA
senior staff and leadership fully mobilized our response efforts and
continue to do so.
I know you join me in extending our deepest sympathy to the family of
Carlos Sousa and to our friends and colleagues at the San Francisco Zoo
as they deal with the incredible anxiety and stress associated with
this horrible tragedy.
As you all know, the incident occurred on Christmas evening, Tuesday,
25 December, at approximately 5:00 PM, Pacific Time. Kris Vehrs and I
learned of the tiger escape less than two hours after it occurred
thanks to Mary Healy, Executive Director of the Sacramento Zoo and
Immediate Past- Chair of the Board, who saw a "breaking news"
announcement on a Sacramento TV station (approximately 9:30 PM eastern
time). A short time later Steve Feldman, AZA�s Senior Vice President
of Communications, received a call from the San Francisco Zoo staff
confirming the basic details of the incident.
The day after the accident, Chair of the Board Satch Krantz spoke with
The Today Show, CBS Evening News with Katie Couric, The Associated
Press, USA Today, The New York Times and NBC Nightly News. Mary Healy
also spoke with a number of reporters on behalf of AZA including one
from The Washington Post. As well, we coordinated messaging with Jack
Hanna, who conducted a number of high profile interviews. Steve Feldman
answered numerous media requests. Kris and I provided constant
guidance and answered phone calls and e-mails from members.
AZA issued its first press statement on this day that it provided to
the directors' list-serv and to the PR list- serv. It is available on
the AZA home page (www.aza.org).
On Thursday, 27 December, Satch conducted a Today Show interview. Kris,
Steve and I all continued to respond to phone calls and e-mails
from members and the media. In addition, AZA provided a heads-up
e-mail to the directors' list-serv and to the PR list-serv about a 1994
Tiger SSP Husbandry Manual that suggests a minimum wall height of 5
meters (16.4") for a tiger exhibit. This suggestion is not a standard
of accreditation. AZA's mandatory accreditation standards state: �All
animal exhibits and holding areas must be secured to prevent
unintentional animal egress.�
On Friday, 28 December, AZA issued its second press statement�also
provided to the directors� list-serv and to the PR list-serv and
available on the AZA home page.
On Monday, 31 December, the San Francisco Zoo asked to meet with AZA
senior leaders in San Francisco. Those leaders were prepared to visit
the Zoo on 8 January which date was not available to the local zoo
officials. Instead, AZA's independent Accreditation Commission has
put together a team that will be conducting a full review and
inspection of the Zoo's big cat management program and exhibit in the
very near future.
Manuel Mollinedo, the Director of the San Francisco Zoo, and his staff
have expressed their gratitude for the support given to them by the AZA
community.
We continue to answer media calls and member inquiries. AZA�s goals
are to provide assistance to the San Francisco Zoo and to all members
as they address local inquiries related to their exhibits and
collections. This was a very serious incident and AZA will continue to
communicate the value and importance of both the public safety of our
visitors and AZA accreditation standards.
As always, I am impressed by the professionalism of all our members. I
welcome your input as we move forward.
Sincerely, Jim Maddy
Executive director of the AZA |
| |
| Advertorial
Grün
im Zoo
Von Reiner Winkendick -
Der
Zoolieferant |
Bepflanzung von
störenden
Gehegekonstruktionen Gehegekonstruktionen lassen
sich mit
Kletterpflanzen
hervorragend
optisch auflösen. Sind Grenzen als solche nicht zu erkennen,
wirkt
das
Gelände oder das Gehege großzügiger. Eine
preiswerte
Umsetzung ist mit
gestäbten Efeupflanzen möglich. Nimmt man die
Stäbe
heraus können auch
Spundwände oder Brüstungen mit diesem Material
verdeckt
werden.
Anforderungen und Eigenschaften von Efeu (Hedera
helix Hibernica): * Boden: anspruchslos
*
Pflanzenbedarf: 2 Stück pro Meter
*
Standort: Sonne bis Schatten *
nicht
für Pflanzenfresser geeignet
*
Wuchsbreite: 80 - 140 cm *
Wuchsgeschwindigkeit: 30 - 60 cm/Jahr
*
Besonderheiten: keine Kletterhilfe nötig da Haftwurzler
Unser
Angebot solange der Vorrat reicht:
Efeu ( Hedera helix Hibernica):
im
3L-Topf, Höhe 200/+ cm, Preis
8,80 ¤
Die Anlieferung wird zum Selbstkostenpreis berechnet. Pflanzenhandel
&
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de winkendick@online.de
0172 23 25 305 | 
Beispiel
für gestäbten Efeu
| |
| |
Natur- und Artenschutz – Meldungen |
Feuertragödie auf der
Känguru-
Insel
Waldbrände haben auf einer australischen Insel ein Drama
ausgelöst:
Mehrere große Naturschutzgebiete, die bedrohte Tierarten wie
den
Koala
und das Derby-Wallaby beherbergen, sind nahezu vollständig
abgebrannt.
Ein Satellitenbild zeigt das Ausmaß der Zerstörung.
Neue OZ
Online - 7. Jan. 2008 Reale Tierkrimis voller schockierender Fakten
Sie
gilt als teuerste Vorspeise der Welt. Dabei ist ihr wichtigster
Bestandteil
völlig geschmacklos. Rund 70 Euro muss man für einen
Teller
Haifischflossensuppe zahlen. Doch das perfide Geschäft mit der
exotischen
Speise ist nicht nur profitabel, sondern zumeist auch illegal. Bevor
die angebliche Delikatesse in den Kochtopf kommt, findet ein
brutales
Gemetzel statt - das in fast allen Ländern der Erde verbotene
"Finning". Bei lebendigem Leib werden dem Knorpelfisch die Flossen
abgeschnitten, der Rest des Körpers wandert zurück
ins Meer.
Zentrum
des Flossen-Handels ist Taiwan, größter
Umschlagplatz
Taipeh.
Doch in
dieser Region werden kaum Haie gefangen. Die Recherchen der
Tierschützer führen
in den mittelamerikanischen Raum. In Costa Rica und El Salvador werden
die Haie
gejagt, zerlegt und die Flossen für den Transport nach Asien
präpariert. PR-Inside.com
-
9.
Jan. 2008 Zwei Vietnamesen wegen illegalen Tiger-Handels
verhaftet
Wegen
illegalen Handels mit Tigern sind in Vietnam ein Mann und eine Frau
verhaftet
worden. Die Polizei entdeckte auf dem Rücksitz ihres Fahrzeugs
zwei
lebende betäubte
Raubkatzen, wie die staatlichen Medien am Mittwoch berichteten. Bei der
Durchsuchung
des Hauses des festgenommenen Mannes wurden dann vier weitere
tiefgefrorene Tiger
gefunden. Sie sollten alle zu traditioneller Medizin verarbeitet
werden, von der
sich viele Asiaten Heilung für eine Reihe verschiedener
Krankheiten
versprechen. Der Mann erklärte den Berichten zufolge, er habe
die
getöteten Tiger von einem Zoo
in Hanoi erworben. Südthüringer
Zeitung -
4. Jan. 2008 Wildkatze
schleicht durch Wälder
Nach mehr als 50 Jahren wurde das Vorkommen der Wildkatze in der
Rhön
erstmals wieder bestätigt. Wie der Verein
„RhönNatur“
zur Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Artenschutz im
Biosphärenreservat
Rhön in
Kaltensundheim bekanntgab, wurde die seltene Art nach wiederholtem
Verdacht nun
eindeutig bestätigt. Ob die Wildkatze auch durch die
thüringische Rhön
schleicht, muss noch abgewartet werden.
Nachgewiesen
werden konnte die scheue Waldbewohnerin mittels DNA-Analyse gesammelter
Katzenhaare. Die Haare wurden an speziellen, mit Baldrian als Lockstoff
präparierten Holzstäben gesammelt, die an
verschiedenen
potenziellen
Wildkatzenlebensräumen im Biosphärenreservat
Rhön
ausgebracht wurden. Ostseezeitung
-
9.
Jan. 2008 Wölfe rissen mehrere Schafe
Wölfe sollen im Landkreis Ludwigslust erneut Schafe gerissen
haben. Wie
Agrarminister
Till Backhaus (SPD) heute mitteilte, stammten die Schafe aus einem
Zuchtbetrieb
in Woosmer. Wie schon im April 2007, als der Halter vier Mutterschafe
und acht Lämmer
verlor, habe sich der Vorfall in einem Pferch an dem Flüsschen
Rögnitz
ereignet. In der Nacht zu heute seien ein Mutterschaf und etwa zehn
Jungtiere gerissen oder
verletzt worden. Nachrichten.ch
-
8.
Jan. 2008 Gebänderte
Prachtlibelle
ist Tier des Jahres 2008
Bern. Die
Gebänderte Prachtlibelle ist das Tier des Jahres 2008. Die
etwa 5
cm
lange Libelle
fällt durch ihre auffällige Flügelbemalung
auf, wie Pro
Natura
mitteilte. Nicht
selten werde sie darum mit einem Schmetterling verwechselt. Mit der
Wahl der farbenprächtigen Flugkünstlerin zum Tier
des Jahres möchte Pro Natura auf den Stellenwert der
natürlichen
Flusslandschaften
aufmerksam machen. Die Gebänderte Prachtlibelle sei zwar noch
nicht
gefährdet, doch
nehme das Verschwinden seinen Anfang. Pro Natura sorge mit ihrer
Kampagne «Befreit unsere Flüsse»
für diesen
natürlichen
Lebensraum, schreibt die Umweltschutzorganisation.
Hamburger
Abendblatt -
9. Jan. 2008 Anerkennung
für Hamburger Zoologin
Für das
US-Magazin "Time" zählt die Forschung zur biologischen
Artenvielfalt in
der Antarktis zu den Top Ten der wissenschaftlichen Entdeckungen im
Jahr 2007. Das
Magazin stellt die Ergebnisse, die im Mai 2007 unter
Federführung
von
Professorin
Angelika Brandt von der Universität Hamburg im britischen
Wissenschaftsjournal "Nature"
publiziert wurden, auf Platz vier. Die Forscher fanden auf dem
Meeresboden des Weddell-Meeres
der Antarktis in einer Tiefe von bis zu 6000 Metern über 700
neue
Organismen, darunter
verschiedene Krebse, fleischfressende Schwämme und
Riesen-Seespinnen. Krone.at -
9.
Jan. 2008 90 Schlangen
in verlassener Hütte entdeckt
In einer
Hütte in Südschweden haben Unbekannte dutzende
Schlangen sich
selbst
überlassen.
Die schwedische Tierschutzbehörde entdeckte am Montag
insgesamt 90
tote
und lebende
Pythons in der Hütte in Gnesta, 60 Kilometer südlich
von
Stockholm. Da
der Stockholmer Zoo nicht alle Schlangen aufnehmen kann, sollen einige
der Tiere
auch an ausländische Tierparks verteilt werden.
IUCN
Species
Survival
Commission e-Bulletin December
2007 Encyclopedia
of Life
A presentation on the Encyclopedia of Life (EOL)
initiative was given at IUCN headquarters this month by Dr. Jim
Edwards. He
demonstrated what the online encyclopedia will look like with a video
that you
can see on the website at: http://www.eol.org/home.html
EOL is a collaborative
effort between a number of different organizations and as such IUCN
will be
contributing species conservation status information to it in the
coming months and years. The first 30,000
pages are scheduled to be broadcast in February of 2008.
BirdLife Surveys
reveal riches of San Rafael - 7.1.2008 Satellite
imagery paints picture of New Britain’s disappearing forest
birds -
9.1.2008 PlanetArk 2008
to be in Top 10 Warmest Years
Say Forecasters - 4.1.2008
2008 will be slightly cooler than recent years globally but will still
be among the top 10 warmest years on record since 1850 and should not
be seen
as a sign global warming was on the wane, British forecasters said.
US
Delays Decision on Polar Bears
and Global Warming - 8.1.2008
A U.S. decision on whether global warming threatens
polar bears will be delayed as much as a month, the federal Fish and
Wildlife
Service said on Monday, prompting ire from environmental groups.
Florida
Manatee Deaths Decreased in
2007 - 9. 1.2008
The number of endangered manatees that
died in Florida waters last year dropped by 24 percent, according to
preliminary report issued on Monday by the state's Fish and Wildlife
Conservation Commission.
ENN First-ever
study to
link increased mortality specifically to carbon
dioxide emissions - 4.1.2008
A
Stanford scientist has spelled out for the first time the direct links
between
increased levels of carbon dioxide in the atmosphere and increases in
human
mortality, using a state-of-the-art computer model of the atmosphere
that
incorporates scores of physical and chemical environmental processes.
McDonald's
seeks
improved animal welfare in UK - 4.1.2008
Animal welfare will become of growing
importance for British consumers and restaurant chain McDonald's wants
improved
standards from its suppliers, the head of the company's UK business
said on
Friday. Corn...
fuel...
fire! U.S. corn subsidies promote Amazon
deforestation -
8.1.2008
Amazon deforestation and fires are
being aggravated by US farm subsidies, claims STRI’s staff
scientist
William
Laurance. According to Laurance, whose findings are reported this week
in
Science, a recent spike in Amazonian fires is being promoted by
massive US subsidies that promote American corn production for ethanol.
The
ethanol is being blended with gasoline as an automobile fuel.
Humans
have
caused
profound changes in Caribbean coral reefs -
8.1.2008
Coral reefs in the Caribbean have suffered
significant changes due to the proximal effects of a growing human
population,
reports a study published in the Proceedings of the Royal Society of
London, B. Illegal
logging and
road building threatens tigers and tribes of the
Heart of Sumatra - 8.1.2008
Field investigations in central Sumatra have
found that the home of two tribes of indigenous people and endangered
elephants, tigers and orang-utans faces “being split in
half”� by the
construction of “a legally questionable highway”�
for logging trucks
servicing one of the world’s largest paper
companies. Administration
Will
Miss Deadline for Polar Bear Endangered Species -
8.1.2008
The administration is required by law to make
its decision on the polar bear by Wednesday, but they have already
postponed
the announcement this week and we may not hear from them for up to
another
month. A government statement said analysis of scientific data and
public
comment will take more time.
telegraaf.nl
-
8. Jan. 2008 'Indonesische papiergigant kapt illegaal'
"Indonesischer Papiergigant holzt illegal ab"
Jakarta - Seltene Elefanten, Tiger und Orang-Utans werden bedroht durch
illegales Abholzen auf der indonesischen Insel Sumatra.
Darüber
informierte eine Koalition von fünf Umweltorganisationen am
Dienstag.
[dazu ausführlich in der deutschsprachigen Presse:
http://linkszeitung.de/content/view/157715/45/
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/wwf-deutschland/boxid-28038.html
http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=94474&more=1
http://www.wwf.de/presse/details/news/papiergigant_zerstoert_regenwald_auf_sumatra/
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/13544.php]
| |
|
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
BUND - 3.1.2008
BUND
hält
am
Widerstand gegen Zwangsräumung fest
- RWE mit Blockade
gegen Obstwiesen-Besetzung
Mit
einer Blockade der Obstwiese
versucht die RWE
Power AG seit dem frühen Donnerstagabend, die Besetzung der
Obstwiese im
Tagebaugebiet Garzweiler durch Mitglieder des Bund für Umwelt
und Naturschutz
Deutschland zu beenden. „Damit wird offenbar das Ziel
verfolgt, uns vom
Lebensmittelnachschub abzuschneiden und so zum Aufgeben zu
zwingen“, sagt Dirk
Jansen Geschäftsleiter des BUND. Die BUND-Aktivisten
lassen sich
hingegen von dieser Einkesselung nicht einschüchtern und
halten
an der Besetzung
fest. Ebenfalls
am
Donnerstag hat die RWE Power AG den BUND schriftlich
aufgefordert, das
Grundstück unverzüglich zu räumen, damit mit
den so
genannten „Vorfeldmaßnahmen“ zur
Vorbereitung der Abbaggerung
für den
Tagebau Garzweiler
begonnen werden könne. Zu diesen
„Vorfeldmaßnahmen“
gehört zuvorderst
die Fällung der 87 Obstbäume des BUND. Der
BUND hat das
Ansinnen zurück gewiesen und hält seine
Obstwiesenbesetzung
weiterhin für ein
legitimes Mittel zur Verteidigung seiner grundgesetzlich
garantierten
Eigentumsrechte. Ungeachtet der angekündigten
Zwangsräumung
bleibe der BUND bis
zum Abschluss der Klageverfahren Eigentümer der 1 Hektar
großen Wiese. Dass
das RWE jetzt versuche, Fakten zu schaffen, hält der BUND
für einen „dem
anachronistischen Bergrecht geschuldeten Skandal“. Dieses
bevorzuge unter
Missachtung des Allgemeinwohls einseitig die Interessen des
Energiemultis RWE
und gehöre deshalb abgeschafft. Der
BUND hält die
Grundabtretung (Zwangsenteignung) ebenso wie die so
genannte
„vorzeitige Besitzeinweisung“
(Zwangsräumung) weiterhin für
rechtswidrig, da
sie nicht dem Allgemeinwohl dienen. Gegen beide sind Klagen
des BUND
anhängig. Bei der Realisierung von
Garzweiler II und der
Verstromung der
dort gewonnenen Braunkohle würden unweigerlich1,3 Milliarden
Tonnen des
Klimakillers Kohlendioxid freigesetzt. Der Tagebau sei zudem ein
Super-GAU für
Mensch, Natur, Landschaft und Grundwasser.
WWF
- 3.1.2008 WWF
fordert: UNESCO-Blockade aufgeben
Die
Glaubwürdigkeit des Hamburger Senats steht auf dem Spiel. Der
WWF
fordert Bürgermeister Ole von Beust und den Hamburger Senat
auf,
die
geplante Anmeldung des Wattenmeers als Weltnaturerbe nicht zu
blockieren. Noch im laufenden Monat müsse der Antrag bei der
UNESCO in
Paris gestellt werden. "Die Zeit wird knapp, weil der Senat ohne Not
einen lange gereiften Plan blockiert", sagte
WWF-Geschäftsführer
Eberhard Brandes. "Hamburg darf diese historische Chance nicht
verspielen. Kurz vor der Landtagswahl steht die
Glaubwürdigkeit
des
Senats auf dem Spiel." Auch der hamburgische Wattenmeer-Nationalpark
mit den Inseln Neuwerk und Scharhörn werde seine Chance auf
den
UNESCO-Titel verlieren, warnt der WWF. Wenige Tage vor
Weihnachten wurde
bekannt, dass der Hamburger Senat auf
Betreiben von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall die Zustimmung zum
UNESCO-Antrag zurückziehen will. Die Hansestadt hatte bereits
2001
als
erstes Bundesland ihr Ja zum Welterbe-Titel für das Wattenmeer
bekundet. Auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und die Niederlande
stimmten den Plänen zu. Hamburg schere jetzt völlig
überraschend aus
diesem internationalen Bündnis aus, so der WWF. Laut Medienberichten
will der
Senat die UNESCO-Anmeldung von der
Genehmigung der Elbvertiefung abhängig machen. "Offenbar
sollen
Niedersachsen und Schleswig-Holstein wegen ihrer kritischen Fragen zur
Elbvertiefung unter Druck gesetzt werden", so Brandes. "Das Wattenmeer hat
glänzende
Chancen, den begehrten und attraktiven
Weltnaturerbe-Titel zu bekommen", betont der
WWF-Geschäftsführer. Es
wäre nach der Grube Messel mit ihren bedeutenden Fossilien das
zweite
deutsche Weltnaturerbe-Gebiet. Die renommierte UNESCO-Anerkennung mache
das Wattenmeer auch für den
Tourismus
noch
attraktiver und könne so die Wirtschaft der
Küstenregion
stärken. IUCN / SSC
Crocodile Specialist Group -
4.1.2008 Artenschützer
als Zoodirektor ein Gewinn Sehr
zufrieden und erwartungsvoll äusserte sich Ralf Sommerlad, der
europäische Vize-Vorsitzende für Europa der IUCN-SSC
Crocodile
Specialist Group, zum Amtsantritt von Zoodirektor Manfred Niekisch im
Zoologischen Garten Frankfurt. Es sei ein gutes Signal, dass ein im
Artenschutz ausserordentlich renommierter Experte die Leitung des
traditionsreichen Zoos übernehme. Niekisch könne sich
dabei
auf ein
erstklassiges Team von Wissenschaftlern und Tierpflegern
stützen,
wobei
besonders auch letztere hochqualifizierte Spezialisten seien. Die
Crocodile Specialist Group der Artenschutzkommission der
Weltnaturschutzorganisation IUCN erwartet durch die Arbeit von Prof.
Niekisch nicht nur die Fortsetzung der hervorragenden Zuchtarbeit des
Frankfurter Zoos, die schon viele Jahre besonders auf bedrohte Arten
konzentriert sei, sondern auch eine Konzentration auf die
Bildungsarbeit des Zoos: So seien heute mehr Tierarten als jemals zuvor
durch Zerstörung ihrer Lebensräume, aber auch den
boomenden
illegalen
Handel mit Lebendtieren und Tierprodukten in ihrer Existenz bedroht. Die IUCN/SSC Crocodile
Specialist
Group unterstütze den Schutz
bedrohter Wildtiere unter anderem durch das Prinzip der nachhaltigen
Nutzung, mithin zum Beispiel durch den legalen Handel mit
Krokodilprodukten, die aus Farmbetrieben stammten und die illegale Jagd
auf Krokodile unrentabel machten, so Sommerlad. Dies habe dazu
geführt,
dass etliche einst bedrohte Krokodilarten heute wieder in sicheren
Beständen in freier Wildbahn existierten. "Es ist auch Aufgabe
eines
Zoos, der nicht mehr Menagerie ist sondern sich als Artenschutz-Zentrum
versteht, auf solche Teilerfolge hinzuweisen und die
vielfältigen
Methoden im internationalen Artenschutz zu erläutern."
Sommerlad,
der
dem Frankfurter Zoo seit Jahrzehnten selbst eng verbunden ist,
fügt
hinzu: "Es ist Zeit, dass der Frankfurter Zoo aus den
Negativschlagzeilen wieder herauskommt, besonders natürlich im
bevorstehenden Jahr des150-jährigen Jubiläums. Der
Zoo und
seine
Mitarbeiter haben diese zum Teil vollkommen unberechtigte Kritik nicht
verdient und jeder einzelne der Frankfurter Zoodirektoren der letzten
150 Jahre hat seine eigenen grossen Verdienste um die Entwicklung des
Zoos, der Tiergärtnerei und nicht zuletzt um den Natur - und
Artenschutz." Ralf
Sommerlad,
Regional Vice Chair (Europe), IUCN/SSC Crocodile
Specialist Group WWF -
7.1.2008 Welterbe
Wattenmeer: WWF fordert Spitzengespräch. Blamage Deutschlands
vor
der
UNESCO
verhindern. Vor der
entscheidenden
Sitzung des Hamburger Senats am Dienstag fordert der WWF ein
Spitzengespräch
der norddeutschen Regierungschefs und des Bundesumweltministers, um den
Antrag
für die Anmeldung des Wattenmeeres als UNESCO-Welterbe zu
retten.
Sprecher des
Hamburger Senats hatten angekündigt, aus dem internationalen
Welterbe-Bündnis,
dem auch die Niederlande angehören, aussteigen zu wollen.
Damit
würde
jedoch
die lange vorbereitete Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe
insgesamt
blockiert. "Dies
wäre ein Wortbruch Hamburgs und
ein Affront gegen die anderen Bundesländer, die Niederlande
und
die
UNESCO.
Deutschland droht eine internationale Blamage. Noch ist Zeit,
umzuschwenken.
Dafür sollten sich Peter-Harry Carstensen, Christian Wulff und
Sigmar
Gabriel
umgehend mit Ole von Beust zusammensetzen, um die
unverständlichen
Bedenken
Hamburgs zu entkräften", appelliert
WWF-Geschäftsführer
Eberhard
Brandes.
Um die fristgerechte Abgabe zu gewährleisten, müssen
die
Regierungschefs
spätestens bis Mitte Januar ihre Unterschrift unter den
gemeinsamen
Welterbe-Antrag von Deutschland und den Niederlanden setzen. Denn
für
diesen
Antrag besteht nur ein kurzes Zeitfenster. Eine zweite Chance werde es
so
schnell nicht geben, vielleicht sogar nie wieder, fürchtet der
WWF. WWF -
8.1.2008 Papiergigant
zerstört Regenwald auf Sumatra
Der
Papierriese
Asia Pulp and Paper (APP) und seine Subunternehmer
sind dabei, teilweise illegal mitten durch einen der wichtigsten
zusammenhängenden Regenwälder Sumatras eine breite
Straße zu bauen. Zu
diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des WWF gemeinsam mit
anderen Organisationen. Die tiefe Schneise zerteilt den Regenwaldblock und
droht
eines der letzten großen Waldgebiete
der
indonesischen Insel zu zerstören. Die Straße im
Waldgebiet
Bukit
Tigapuluh in Zentralsumatra führt durch das Land zweier
indigener
Völker und zerschneidet die Lebensräume bedrohter
Elefanten,
Tiger und
Orang-Utans. Schätzungsweise 20.000 Hektar
ursprünglichen
Regenwalds
sind der Säge bereits zum Opfer gefallen, darunter ein
geplantes
Schutzgebiet für Orang-Utans, so die Studie. APP zählt zu
den
größten
Zellstoff- und Papierherstellern der Welt und
liefert auch nach Europa. Der Konzern mit Sitz in Singapur ist bereits
mehrfach wegen drastischer Umweltverstöße
aufgefallen,
zuletzt in der
indonesischen Provinz Riau, wo die Polizei die APP-Arbeiten wegen des
Verdachts auf illegalen Holzeinschlag stoppte. Das betroffene Gebiet
ist eines von weltweit 20 verbliebenen natürlichen
Lebensräumen, die
sich für den Schutz der letzten wilden Tiger eignen. Zudem ist
es
Schauplatz eines bisher erfolgreichen Projekts zur Wiederansiedlung von
Orang-Utans. Der WWF verlangt den sofortigen Stopp der Abholzung der
wertvollen Regenwälder. Außerdem müsse auch
der Verkauf
des illegalen
Holzes sofort unterbleiben.
WWF
-
8.1.2008 WWF
und
MyVideo: Mit Musik und Videos den
Regenwald
schützen MyVideo
unterstützt eine neue Spendenaktion des WWF, der in
Deutschlands größter Videocommunity auf die
bedrohliche Lage
der
Regenwälder aufmerksam macht. Mit einem eigenen WWF- Channel
wird
auf
MyVideo ab sofort das Thema Naturschutz ganz groß
geschrieben.
Neben
Aktionen mit UNICEF und Aktion Deutschland Hilft folgt nun die erste
Kooperation, die sich mit Naturschutz auseinandersetzt. Ein lustiger
Clip auf MyVideo.de greift das ernste Thema nun auf: Unter MyVideo.de
lernt man die "Lumberjerks" Carlos Sawtana und Forest Dump kennen, die
sich völlig planlos durch den Regenwald sägen. Unter
dem
Motto "Music
Saves Trees" kann man sich ab sofort den Spot ansehen und als Beitrag
einen Klingelton herunterladen.
Mit dieser Spende können die MyVideo-User den WWF
unterstützen, den
Regenwald zu schützen, unser Klima zu retten und viele
wichtige
Naturschutz-Projekte voranzutreiben. "Wir würden uns freuen,
wenn
der
animierte Clip und der dazugehörige Klingelton durch diese
multimediale
Aktion und die viralen Verbreitungsmöglichkeiten auf
MyVideo.de
Kultstatus erreichen. Wir halten es für einen idealen Weg,
eine
große
Menge an Usern auf die Thematik aufmerksam zu machen. Neben einer
Spende kann man somit jedes Mal, wenn das Handy läutet, Farbe
zu
seinem
Engagement bekennen", so Dirk Reinsberg, Leiter Marketingkommunikation
beim WWF. Greenpeace-Energy -
6.1.2007 Pauschalverdacht
gegen Ökostrom falsch
Gegen den Eindruck, alle Ökostromanbieter würden
Etikettenschwindel
betreiben,
wehrt sich Robert Werner von Greenpeace Energy. "Es gibt sehr wohl
Unternehmen, die den Schmu mit so genannten RECS-Zertifikaten nicht
mitmachen
und solche Praktiken grundsätzlich ablehnen", betont Werner.
RECS-Zertifikate waren durch Berichte ins Gerede geraten, dass
Atomstrom mit
ihrer Hilfe als Ökostrom vermarktet werde. Die Kritik an RECS
teilt der
Greenpeace-Energy-Geschäftsführer jedoch
ausdrücklich:
"Das System ist
eine Mogelpackung", so Werner: "Die Kunden glauben, dass sie
für
saubere Energie aus erneuerbaren Quellen zahlen. Tatsächlich
landet ihr
Geld
größtenteils bei den Betreibern von Kohle- und
Atomkraftwerken."
|
| |
 Das
Fotoportal www.Fototreff24.de
veranstaltet einen Fotowettbewerb
zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die
Stiftung
bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.
|
Weitere Infos |
La Serena, 4. Januar 2008 Artenschutz- und
Umweltkatastrophe in der Region
Coquimbo,
NordChile
In der Kommune La Higuera (Region Coquimbo, Nord-Chile) droht eine
Umweltkatastrophe durch den Bau von insgesamt 4
Wärmekraftwerken.
In
der durch den Bau betroffenen Meeresregion lebt u.a. der
größte Teil
der Freilandpopulation des Humboldt-Pinguin. Für diese vom
Aussterben
bedrohte Pinguinart könnte die Realisierung der Kraftwerke
u.U.
das
Ende bedeuten. Wir bitten Sie, die regionale Protestbewegung Movimiento
en Defensa del Medio Ambiente - MODEMA – (www.despertarambiental.org)
zu unterstützen, um den Bau zu verhindern.
Protestschreiben in spanischer Sprache mit Übersetzung und
Hintergründen erhalten Sie bei Gabriele und Werner Knauf
(gwknauf@online
.
de).
Wenn Sie über nützliches Wissen und Erfahrungen (z.B.
bzgl.
alternativer Energien beim Bau von Kraftwerken oder rechtlicher Art)
verfügen, dann stellen Sie diese bitte der MODEMA zur
Verfügung.
Nachrichten.ch - 9.
Jan. 2008 Fluoreszierendes
Schwein
gebärt leuchtende Ferkel
Peking -
Ein genetisch verändertes Schwein, das im Dunkeln
grün
leuchtet, hat in
China nun
selbst fluoreszierende Ferkel zur Welt gebracht. Die von einem normalen
Eber befruchtete
Sau gebar elf Ferkel, von denen zwei die Eigenschaft geerbt haben.
Chinesische Forscher hatten der Sau
und zwei anderen Schweinen im Dezember 2006 kurz vor ihrer Geburt ein
fluoreszierendes
Protein gespritzt. Bei den nun geborenen Ferkeln leuchten der
Rüssel,
das Maul und die Zunge grün,
wenn sie ultravioletten Strahlen ausgesetzt sind, wie Liu Zhonghua von
der landwirtschaftlichen
Universität Nordost in Harbin sagte.
Hallo ZooLex-Fans, NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION Richard van Sluis
und Maite Eikelenboom waren Studenten
an
der van Hall
Larenstein Universität in den Niederlanden. Teil ihrer
Abschlussarbeit
waren Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery.
Wir danken
ihrer
Betreuerin, Dr. Tine Griede, und dem Direktor des GaiaPark Kerkrade
Zoo, Wim Verberkmoes, für diese großartige
Initiative und
hoffen, dass
andere Zoos diesem Beispiel folgen werden.
Das Thema des GaiaPark Kerkrade Zoo in den Niederlanden ist die
Gaiatheorie, die die komplexen ökologischen
Zusammenhänge und
Abhängigkeiten aller Elemente des Planeten Erde thematisiert.
Eine
Anlage für Zwergflusspferde ist Teil des Themenbereichs Kongo.
Die
Anlage ist für Zuchtzwecke und für ein besonderes
Besuchererlebnis
gestaltet. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=892
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können
wir
spanische
Übersetzungen von ZooLex-Präsentationen zweier
Eisbären-Anlagen
anbieten:
Parque zoológico de Toledo, USA, Encuentro en el
Ártico.
Instalación
para Osos Polares: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=967
Instituto Zoológico de Detroit, USA, El Anillo de Vida del
Ártico: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=968
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als
gemeinnütziger
Verein registriert (ZVR-Zahl 933849053). ZooLex betreibt eine
wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen
und die Kontaktadresse finden Sie
hier: http://www.zoolex.org/about.html |
| |
Veröffentlichungen
Ihre
Veröffentlichung in
dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an
die Redaktionsadresse
| "Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo 550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich
und Schweiz Dirk
Petzold + Silke Sorge ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall
erhältlich, z. B. über Amazon und
sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden
Sie sich
bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an
den
Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden
Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
| | |
Veranstaltungen
Amphibian
Conservation Husbandry (ACH) 2008
"Training the trainers": A course for amphibian keepers and captive
population managers (25th Feb- 7th March 2008). Amphibian
Conservation Husbandry (ACH) is
a 12
day
course designed by Durrell and Chester Zoo staff for keepers/animal
managers concerned with amphibian conservation.
The aim is to expose participants to the latest theory and practice of
amphibian conservation husbandry and equip them with the skills
necessary to manage their own populations to the highest standards.
This first iteration is designed to also equip participants with the
skills and material to be able to run further training courses/seminars
on their return home.
ACH is designed primarily for curators, keepers and veterinarians
involved in the captive management of amphibian populations within
European zoological institutions. Educators concerned with raising
awareness and understanding of amphibian conservation issues will also
be welcome.
The ACH course will be launched at The Durrell Wildlife Conservation
Trust, Jersey, British Channel Islands at Durrell's International
Training Centre (ITC).
The course will be facilitated by Durrell and Chester Zoo staff with
lectures and practical sessions run by senior animal personnel and
experienced trainers. Guest lectures will be given by world class
amphibian experts from the fields of disease management, captive
breeding and re-introduction.
Due to generous financial support from Chester Zoo the course will cost
participants £1000; this will include course fee &
accommodation
(full-board for 14 nights).
Download application form & deadline details at www.durrellwildlife.org.
Seminar:
Projektplanung und
–management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei
der
Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren
Auslagerung
von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes
Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit
Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an
Bedeutung.
Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der
wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft
lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen,
die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und
Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern
bereits
Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und
dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die
Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines
erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen
sowie
eine
Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden
Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen.
Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und
durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse,
Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und
der
Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 15.01. und 16.01.2008 in der Natur- und
Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung
finden
Sie auf der Website www.archeprojekt.de.
Unter der Telefonnummer 02361/21358 oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de
können Sie ebenfalls weitere
Informationen erfragen. ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe
statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"
im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz,
Karl-Friedrich-Straße
10, 76133
Karlsruhe
Programm und Anmeldung: http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
Für Ausstellungsmöglichkeiten bitte bei annette@zookunft.info
melden ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung
Durrell
Wildlife Conservation Trust Endangered
Species Recovery 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal
conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures
will be given by world class conservationists. Practical activities
and behind the scenes experiences in Durrell's animal collection will
provide participants with first-hand exposure to the realities of
endangered species recovery. On completion participants will be
equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal
conservation and an ability to develop their personal or professional
interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org
(get involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Closing date for applications: 28th February 2008
Gesellschaft für Tropenornithologie e.V. XXIX.
Tagung über tropische Vögel 11.
bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main
stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
Ausstellungen Schlangen
und Drachen. Kunst und Natur Herzog Anton
Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
| |
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Stellenanzeigen
Allwetterzoo
Münster
Tiere
"begreifen" - das ist einer der Inhalte unseres Leitbildes. Um diesen
Aspekt unserer tiergärtnerischen Arbeit weiter zu entwickeln
und
das
hohe
Niveau in Tierhaltung und Tierpflege auch künftig zu
gewährleisten,
suchen wir
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
erfahrene/n
Tierpfleger/in mit
Interesse
an der Elefantenhaltung. Die Stelle ist unbefristet.
Wir
halten im „hands on“ -System sechs Asiatische
Elefantenkühe und
einen Bullen. Wenn Sie fertig ausgebildeter Zootierpfleger/in sind und
im
Umgang mit Elefanten bereits Erfahrung haben, bieten wir Ihnen die
Chance, Ihre
Fähigkeiten bei uns weiter zu entwickeln. Möchten Sie
Menschen für
Tiere begeistern?
Sind Sie bereit, sich in ein bestehendes Team zu integrieren?
Schätzen
Sie neben der physischen auch die psychische Herausforderung? Haben Sie
Lust, das Erscheinungsbild eines Zoos mit interessanter Zukunft und
unkonventionellen Ideen mitzugestalten?
Dann
senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 31.1.2008 an: Allwetterzoo
Münster, Zoologisches Sekretariat, Sentruper Straße
315,
48161 Münster Der
NaturZoo Rheine sucht zum 1. April 2008 eine/n
Tierpfleger/-in Einsatz
schwerpunktmäßig im Affen- und im
Vogel-Revier
Die Stelle (Vollzeit) ist auf zwei Jahre befristet (mit
Möglichkeit
einer anschließenden Weiterbeschäftigung in einem
unbefristeten
Arbeitsverhältnis).
Erwartet wird
eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger,
Erfahrungen in der Pflege von Primaten und Vögeln,
Flexibilität, ein hohes Maß an Eigenverantwortung
und
Selbständigkeit
sowie die Bereitschaft zur
Kommunikation mit dem Zoopublikum.
Bitte senden Sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
bis zum 8. Februar 2008 an:
NaturZoo Rheine
Salinenstraße 150
48432 Rheine
Telefon: 05971 / 161480 Die
Zoo Duisburg AG sucht zum Frühjahr 2008 eine/n
Tierarzt/ärztin Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
- Approbation als Veterinär/in
- Mehrjährige tiergärtnerische Erfahrung mit Zoo- und
Wildtierkrankheiten
- Interesse an Forschung und der Veröffentlichung von
wissenschaftlichen und po-pulärwissenschaftlichen Texten
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Aufgaben
- Veterinärmedizinische Versorgung des gesamten Tierbestandes
des
Zoos,
inklu-sive seltenen in Zoos gehaltener Tierarten, wie z.B. Delphine und
Koalas
- Laborarbeiten (Parasitologie, Hämatologie, Serumchemie etc.)
- Überwachung von Prophylaxe und Diagnostikprogrammen
- Führung der veterinärmedizinischen Tierdaten
über EDV
- Zusammenarbeit mit der öffentlichen
Veterinärverwaltung
- Kurative tiergärtnerische Tätigkeiten
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten
Qualifika-tionen.
Die Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H.
Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273,
47058 Duisburg.
In der Zoologischen Abteilung des Zoo Duisburg ist zum
Frühjahr
2008
die Stelle einer/s Wissenschaftliche/n
Assistenten/in neu zu besetzen.
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie
- Grundkenntnisse der Tiergartenbiologie
- Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen
Arbeiten
- Belastbarkeit und hohe Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit und Kreativität
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- PC-Grundkenntnisse
Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt.
Die tarifliche Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden bis zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG,
z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße
273, 47058
Duisburg. allegoededoelen.nl
- 4. Jan. 2008 Vacature Jane Goodall Nederland: Vrijwillige
Gedragsobservator Chimpanseekolonie Burgers' Zoo, Arnhem ChimpanZoo
Stellenausschreibung Jane Goodall Nederland: Freiwillige
Verhaltensbeobachter Schimpansenkolonie Burgers' Zoo, Arnheim,
ChimpanZoo
Das Jane-Goodall-Institut organisiert ein Forschungsprojekt, wobei
Schimpansen in Gefangenschaft erforscht werden, das Projekt
heißt
ChimpanZoo. In etwa 20 Zoos weltweit werden durch Freiwillige auf
einheitliche Weise Verhaltensdaten gesammelt Tätigkeitsbeschreibung
Jane Goodall Nederland ist auf der Suche nach motivierten Freiwilligen,
die nach einer internen Ausbildung und nach Bewährung drei
Stunden
nacheinander mit Hilfe eines Laptops und eines Datenbankprogramms das
Verhalten eines Schimpansen beobachten. März und April sind
geplant für
theoretisches und praktisches
Training und im Mai 2008 hoffen wir, mit der Datensammlung beginnen zu
können. Anforderungsprofile
- Mindestens ein halber Tag pro Woche verfügbar sein
für eine
Beobachtungssession von drei Stunden
- Verpflichtung für eine Zeitdauer von sechs Monaten als
Minimum
- Teamfähigkeit
- Bereitschaft, die Belange von Zoos und ChimpanZoo zu vertreten
- Fähigkeit, Englisch zu lesen und zu verstehen
- Mindestalter 21 Jahre
Bist du begeistert? Dann sehen wir deinem Bewerbungsschreiben und
Lebenslauf gern vor dem 31. Januar 2008 per E-Mail entgegen. Wir
erfahren gern, wann und wieviel Zeit du zur Verfügung hast.
Bewerbungsgespräche finden im Februar statt. Deine
Bewerbung empfangen wir am liebsten per Mail: lindadevries@planet.nl.
Siehe auch www.janegoodall.nl.
| |
|
TV-Tipps Tierdokus
und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm |
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende
Dezember ging es
in das Wildparadies Cleebronn. Wochentägliche
Sendungen: Mo-Fr,
10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn
München, Wh)
Mo-Fr, 11:30 NDR, Das Leben der Säugetiere
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Tatort Wildnis
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche
u.a.
im Zoo Magdeburg (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (30 neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, neue Staffel)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche
u.a.
im Zoo Karlsruhe
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter
Wilhelma, WH)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh) Einzelsendungen: Do, 10.01.2007, 20:05 SF
1, Der
grosse Trek - Die Gnus der Serengeti
Do, 10.01.2007, 20:15 3sat, Der Harz - Dunkler Wald und lichte
Höhen
Do, 10.01.2007, 20:15 ARTE, Tatort Wildnis - Das lange Leiden der
Kragenbären
Fr, 11.01.2007, 10:45 3sat, Safari im Reich der Geister
Fr, 11.01.2007, 13:00 NDR, Möwen, Moore und Motoren Fr, 11.01.2007, 13:15
3sat, Im
Land der fliegenden Fresser - Flora und Fauna in Mauretanien Fr,
11.01.2007, 14:15
NL2 Ivo,
de ongeautoriseerde biografie van een gorilla
Fr,
11.01.2007, 14:15 HR,
Göttervögel -
Galgenvögel
Fr, 11.01.2007, 15:15 NDR, Usedom - Wellen, Sand und Storchenmeer
Fr, 11.01.2007, 15:25 3sat, Kenia - Das wilde Herz Afrikas Fr,
11.01.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. Fr,
11.01.2008, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 11.01.2007, 20:15 ARTE, Tatort Wildnis - Sterben für den
Luxus
Fr, 11.01.2007, 21:00 RBB, Galapagos - Die Invasion der Aliens
Sa, 12.01.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere - Al Maha - Im Visier
des Falken
Sa, 12.01.2007, 11:40 MDR, Der Nationalpark Kiskunság in
Ungarn
Sa, 12.01.2007, 12:10 SF 1, Tagebuch der Orang-Utans
Sa, 12.01.2007, 12:15 VOX, Tierzeit - Dirk und die Leoparden
Sa, 12.01.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere
Sa, 12.01.2007, 15:00 NDR, Das NDR Tiermagazin
Sa, 12.01.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde - Eiswelten
So, 13.01.2007, 13:15 MDR, Die Oder
So, 13.01.2007, 15:40 SF 1, Grizzlys - Riesenbären in
Nordamerika So, 13.01.2007, 17:00 3sat, Ganz
schön wild -
Alltag im
Tiergarten Schönbrunn (Wh.) So,
13.01.2007, 17:15 SWR, Borneo - Insel in den Wolken
So, 13.01.2007, 20:15 3sat, Untersberg - Sagenreiche Natur
So, 13.01.2007, 21:15 3sat, Von Rußseeschwalben und
Riesenschildkröten
Mo, 14.01.2007, 10:55 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Mo, 14.01.2007, 14:15 HR, Das Versteck der Nashörner
Di, 15.01.2007, 14:15 HR, Der Sieg der Geparden
Di, 15.01.2007, 15:45 3sat, Tropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und
Riesenschlangen
Di, 15.01.2007, 20:15 WDR, Unter Weißen Haien
Mi, 16.01.2007, 14:15 HR, Der Weg der Elefanten
Mi, 16.01.2007, 16:50 ARTE, Der Berg der Haie Mi,
16.01.2007, 19:00 ARTE, Die unglaublichen Abenteuer
des
Gorillas Mabeke - Experiment einer Auswilderung
Mi, 16.01.2007, 21:00 3sat, Martin Borner - Ein Leben für die
Serengeti Mi, 16.01.2007, 22:15 NDR, Abenteuer
Nordsee
Do, 17.01.2007, 09:20 WDR, ARD-Exclusiv: Das ganz große
Gefühl zum
Anfassen - Tierpfleger und ihre
Schützlinge
(München, 2002) Do, 17.01.2007, 10:35
MDR, Abenteuer Zoo Die
Könige vom Kaiserberg
-
Koalas, Gürteltiere und Delfine in Duisburg Do,
17.01.2007, 14:15 HR, Heimkehr der Biber
Do, 17.01.2007, 14:15 WDR, Unter Weißen Haien
Fr, 18.01.2007, 09:05 ARD, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 18.01.2007, 10:20 SWR, Nashorn, Zebra & Co.
Fr, 18.01.2007, 11:00 HR, Die Stunde der Falken (Greifvogelstation
Wesel)
Fr, 18.01.2007, 14:15 HR, Wo die Götter wohnen - Auf den
Tafelbergen
Venezuelas Fr, 18.01.2007, 19:50 MDR, Elefant,
Tiger & Co.
Fr, 18.01.2007, 20:15 ARTE, Lord Howe Island - Paradies am Ende der Welt
Fr, 18.01.2007, 21:00 RBB, Abenteuer Zoo: Ab Ins
Wasser! -
Seebären,
Pinguine und Flamingos in Rostock
Fr, 18.01.2007, 22:50 Phoenix, Madagaskar - Naturparadies im Indischen
Ozean
Ab Ende Januar: "Nürnberger Schnauzen" im
ZDF
tv-visie.nl - 6. Jan. 2008 'NCRV Dokument': Ivo, biografie van een
gorilla "NCRV-Dokument": Ivo, der
Lebenslauf eines Gorillas
In "NCRV-Dokument: Ivo", der nichtautorisierten Biographie eines
Gorillas von Regisseurin Annick van Wijk ein tragikomisches
Porträt des
Westlichen Flachlandgorillas Ivo, der Erfolg hat beim Publikum, aber
seine wirkliche Lebensaufgabe, Gorillababys zu machen, nicht
erfüllt.
Was ist mit Ivo los? Ivo wurde 1988 im Münchener Zoo geboren.
Tierpflegerin Bärbel war damals Ivos "Menschenmutter". Sie hat
das
zwei
Tage alte Gorillababy Ivo, als dieses von seiner Mutter
verstoßen
wurde, aus dem Zoo geholt und es zuhause mit der Flasche aufgezogen.
Gorillas, die von Menschen großgezogen werden, entwickeln
sich
anders
als Tiere in der freien Natur. Wie zum Beispiel Bärbel sagt:
"Sie
sind
vermenschlicht." Aber welche Wahl hatte der Zoo? Nach einem Aufenthalt
im Zoo auf der Insel Teneriffa wurde Ivo 2002 in den Artis Zoo nach
Amsterdam gebracht. Liesbeth und Annecke, zwei waschechte Amsterdamer
Frauen, bauten damals während des Aufenthalts in Artis eine
besondere
Bindung zu dem Silberrücken auf. So küßt
Ivo Annecke -
an die
Glasscheibe. Da nun der Gorilla nicht mehr in Artis ist, sondern schon
ein Jahr im Berliner Zoo, beschlossen sie, Ivo zu besuchen. Ob der
Gorilla sie nach all der Zeit noch erkennt? Inzwischen macht sich
Obertierpfleger Reimon Opitz in Berlin große Sorgen. Ivo ist
bereits
ein Jahr in dem deutschen Zoo, aber sorgt hier, genau wie in Artis,
nicht für Nachwuchs. Nachkömmlinge von Ivo sollten
die Krone
in der
Arbeit des Obertierpflegers sein. Aber bis heute sucht Ivo nur Kontakt
mit Besucherinnen und negiert die Weibchen in seiner Gruppe. Wenn Ivo
nicht für Nachwuchs sorgt, droht ihm eine neue Umsiedlung.
Besucherin
Angela aus Berlin steht schon auf den Barrikaden. Der Zoo
wußte
immerhin, wen er sich mit Ivo ins Haus holte. "NCRV Dokument: Ivo", die
nichtautorisierte Biographie eines Gorillas wurde produziert von
NATZAND in Zusammenarbeit mit NCRV. Der Plan für den
Dokumentarfilm
wurde entwickelt im IDFA-Szenarienworkshop. "NCRV-Dokument: Ivo",
Biographie eines Gorillas, Montag, 7. Januar 22.50 auf Niederlande 2.
[http://www.natzand.nl/Home.html;
NCRV = Nederlandse Christelijke Radio
Vereniging = Niederländische Christliche Radio-Vereinigung
(protestantisch); IDFA = International Dokumentary Film Festival
Amsterdam]
| Sender nicht zu
empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im
Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man
die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann) |
| Schöne
Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ich bin ein Opfer
Habe ich mich doch letzte Woche verleiten lassen, mich erneut zum Thema
Eisbärenhaltung zu äußern, obwohl doch
schon alles
gesagt worden ist!
Damit bin ich ganz klar ein Opfer des neuerdings in Zusammenhang mit
Eisbärennachwuchs sofort eintretenden GAMeReVs* geworden. Und
weil
nun
ohnehin alles im Eimer ist, halte ich es heute mit einem ostfriesischen
Komiker, dessen Name ein Palindrom ist - „Einen habe ich
noch:“
Es gibt etwas in der Ursprungsheimat des Eisbären, das
für
dessen
Vermehrung tatsächlich auch im Zoo essentiell ist: Auf, neben
und
vor
Eisbärenhöhlen rennen keine Kamerateams herum!
Möge künftig Ruhe herrschen rund um werdende
Eisbärenmütter.
Ihr
Carsten Schöne
* Größter Anzunehmender Medialer
Realitätsverlust / War
unter anderem
auch auf N-TV zu beobachten.
www.schoenes-tierleben.de
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