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Ausgabe 404 vom 10. Januar 2008

Liebe Leser,

was diese Woche Zoo-Deutschland bewegte, brauchte ich Ihnen nicht zu sagen. Selbst wenn Sie erst vor einer Stunde von einer Fernreise wiedergekommen sind, irgendeine Nachrichtensendung oder Zeitungs-Titelseite haben Sie gesehen. Falls doch nicht, lesen Sie die Zoopresseschau von unten; die Artikel sind weitgehend chronologisch sortiert.

Meine Güte, junge Eisbären. Schöner Zuchterfolg, ja. Schade um die nicht gelungene natürliche Aufzucht. Es gab auch andere Jungtiere. Löwen, Nashörner, gar Menschenaffen? Egal. Wir sind Papst, wir wollen Knuts, die Medien beten es vor, die Bevölkerung klebt an den Empfängern. Wollen Sie wirklich stündlich wissen, wie viel Gramm das Kleine zugenommen hat und ob das Fläschchen auch leer ist? Natürlich nicht. Es gab ja weit über 50 andere Eisbärjungtiere in den letzten Jahrzehnten in Deutschland. Alle finden den Bärenrummel affig. Aber es schaut ja auch niemand "Ba(u)er sucht Frau", die Medien bilden sich das Interesse und die Quoten/Auflagen nur ein.

Drama im Zoo. Der Titel des "herzlosesten Zoodirektors" wird zum Wanderpokal. Irgendwer hatte aufgegabelt, daß neugeborene Eisbären "kaninchengroß" seien, Abschreiben geht schnell, seither spukten Bilder von 6-kg-Riesenschecken durch die Journailleköpfe - dabei hat das überlebende Jungtier jetzt erst, nach über vier Wochen, die Gewichtsgrenze für Zwergkaninchen überschritten. Den Eindruck unterstützen Sender, die unkommentiert Archivbilder von mehrere Monate alten Eisbären zeigten, und so hatte die halbe Öffentlichkeit ein Bild einer Rabenmutterbärin vor Auge, die ihren knutgroßen Plüschnachwuchs zerriß. Tatsächlich hätte ihn der Normalbürger - die meisten sich nun empörenden Tierschützer inbegriffen - noch kaum von weißen Futterratten unterscheiden können. Der Noch-Namenlose bleibt auch unverdrossen der "jüngste Zuwachs" des Zoos. Sicher, in einem Zoo dieser Größe wird vier Wochen lang kein anderes Tier geboren.

Da gibt es Fernsehmoderatoren, die es nicht einmal fertig bringen, sich vorab über den Titel des Interviewten zu informieren, aber dreimal fragen, ob denn nicht doch besser Herr Dörflein nach Nürnberg kommen solle. Zwanzig weiße Pixel auf einem Handyfoto gehen um die Welt - ich hoffe, die Dauerbesucherin hat sich die Verwertungsrechte teuer abkaufen lassen und übernimmt nun ein Dutzend Patenschaften. Sollte wirklich ein TV-Team über die Absperrung geklettert sein und das Scheitern der natürlichen Aufzucht mitverursacht haben, müßte der Schadensersatz gleich für ein paar neue Gehege reichen. Merkwürdig, daß dieser Zwischenfall in zahlreichen Zeitungen zu lesen war, aber in keinem einzigen Fernsehbericht auch nur erwähnt wurde...

Es gibt aber auch positive Ausnahmen, so in der Allgäuer Zeitung vom 8.1., die neben einem fundierten Artikel einen langen, sachlichen Kommentar von Karin Seibold bringt - leider nicht online -, der zum Thema gefressene Jungtiere mit dem Satz endet: "Dass der Zoo nicht eingegriffen hat, zeigt, dass es dort mehr um Tiere geht als um werbewirksame Fotos".

Wohl kein Zoodirektor, so er nicht schleunigst auf Dienstreise gegangen ist, konnte sich vor Interviews retten. Fast alle haben den Nürnbergern den Rücken gestärkt. Bis auf Tierpark-Querschläger, die alles ganz anders gemacht hätten. Vermutlich, weil sie selbst keinerlei Erfahrung mit Bärenaufzucht haben und ihre Anlage auch gar nicht dafür vorgesehen ist.

Tierschutzbündler - aus Bayern, Deutschland und Europa - überbieten sich mit den stets gleichen angestaubten, schon immer falschen Argumenten. Es gibt aber auch neue Facetten: Etwa Verschwörungstheorien, die verheimlichte Eisbären-Jungtiere in anderen Zoos vermuten. Nicht, daß das nicht denkbar wäre - nicht nur bei Bären gibt es in vielen Zoos eine Tradition, Jungtiere erst der Presse vorzustellen, wenn sie eine erste kritische Phase überwunden haben. Und wer wollte es verübeln, wenn man auch zum Schutz der Tiere auf einen solchen Rummel gerne verzichtet. Nein, lächerlich ist es deshalb, weil aus der gleichen Ecke ja sonst immer behauptet wird, die Jungtiere
dienten nur dem Kommerz und der Ankurbelung der Besucherzahlen. Das würde durch "Verheimlichen" nicht gerade einfacher...

Dummerweise wird das Thema in Nürnberg auch noch für Wahlkampfzwecke mißbraucht; der OB steht hinter dem Zoo, der Gegenkandidat muß folglich kritisieren; welch politischem Druck die Tiergartenleitung ausgesetzt ist, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Man hält sich weise zurück. Alles, was neue Schlagzeilen abseits vom Thema verursacht, schadet nur, und mit der Presse sollte sich lieber auch nicht anlegen, wer nicht in der beneidenswerten Position ist, von ihr nicht abhängig zu sein.

Ab Ende des Monats zeigt das ZDF "Nürnberger Schnauzen". Erwarten Sie keine knutigen Bilder, die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen. Das übernimmt weiterhin die ARD mit den erst jetzt ausgestrahlten Berliner Panda-Gorilla-und-Co-Folgen, gedreht vor neun Monaten. Hat man alles aber schon gesehen, der RBB bringt auf seinem Naturdoku-Platz seit Monaten eigentlich nur noch Knut in xter Wiederholung und immer neu zusammengeschnitten. Gähn.

Also, Anerkennung für die trotz aller Wirrungen klare, an biologischen Prinzipien orientierte Linie der Nürnberger Tiergarten-Crew, für die weiterhin deutlichen Worte auch bei unpopulären Themen, und viel Erfolg und Glück in den sicher nicht einfachen nächsten Tagen und Wochen.
Dirk Petzold
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Quantum-Verzeichnis: Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft. Auch die neue QV-Website ist nun online, hier können Sie nicht nur schnell noch geänderte Angaben zu Ihrem Park oder Ihrer Organisation mitteilen, sondern auch das QV bereits vorbestellen.


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Ostseezeitung - 10. Januar 2008
Das geliebte Raubtier
Eisbärin „Vilma“ biss in Nürnberg ihre beiden Jungen tot. Doch die in Rostock geborene Bärin folgte nur ihren Instinkten, wie Udo Nagel, Zoodirektor der Hansestadt meint. Das Rostocker Eisbären-Zuchtbuch ist weltweit einmalig. Ausgerechnet „Vilma“. Die Eisbär-Rabenmutter aus Nürnberg, die ihre beiden Jungen aufgefressen hat, stammt aus Rostock. „Hier wurde sie im Dezember 2002 geboren“, erinnert sich Bärenpfleger Hans-Joachim Nürnberg (57). „Sie war sozusagen mein Ziehkind.“ Auch wenn er „Vilma“ kaum berührt hat. Das gebietet die „natürliche Aufzucht“. So nennt man es in Zoos, wenn die Mutter das Junge selbst großzieht. „Ganz klar das Beste für jeden kleinen Eisbär.“ Zoodirektor Udo Nagel (53): „Bloß nicht vermenschlichen.“ Er sieht die Sache eher wissenschaftlich. „Nur ein Drittel aller geborenen Jungtiere wird erwachsen“, konstatiert er. 34 Eisbären-Babys wurden in Rostock seit 1960 groß. „Geburten hatten wir ungefähr doppelt so viele.“ Auch in Rostock kam es schon vor, dass Junge aufgefressen wurden. „Das ist ganz normal.“ Die Eisbärmutter handelt nie ohne Grund, wie Nagel ausführt. „Es kann sein, dass die Jungen krank sind, einen Gen-Defekt haben und deshalb von ihr getötet werden.“ So lange wie möglich müsse man der Mutter die Chance geben, das Kind selbst aufzuziehen. Nur von ihr kann es die richtigen Eisbär-Instinkte lernen. Sei das Mutter-Kind-Verhältnis erst gebrochen, gehe es ganz schnell mit dem Totbeißen. „Und vorher kann ja keiner ran.“ Einmal getrennt, immer getrennt.
Wie man es macht, ist es falsch, finden Tierschützer. „Eisbärhaltung in Zoos ist heute sowieso überhaupt nicht mehr zeitgemäß“, wettert Dietmar Bonny (62), Vorsitzender des Landesverbandes der deutschen Tierschutzvereine. Zoos sollten sich lieber ganz auf einheimische Tierrassen beschränken, ist seine Meinung. „Eisbären leiden in unserem Klima“ Auf die Zucht solle man folglich erst recht verzichten.


Volksstimme - 10. Januar 2008
Mensch und Eisbär Die "Natur" ist hart
von Kai Perret
Die Hysterie um die Eisbärenjungen in den Zoologischen Gärten zeigt plakativ, wie sehr sich die Menschen bereits von ihren naturgegebenen Wurzeln gelöst haben. Viele trauen sich bewusst oder unbewusst nicht aus der Ecke der traditionellen Ethik mit ihrem anthropozentrischen Ansatz heraus. Es darf bei einer vermenschlichten Betrachtungsweise nicht sein, dass kleine Tierbabys " einfach " sterben – schon gar nicht in einem Zoo. Jedoch birgt dieser Ansatz viele Gefahren und entfernt uns immer weiter von unseren Mitgeschöpfen dieser Erde.
Die " Natur " ist hart. Tatsache ist, dass nur in seltenen Fällen der erste Wurf einer jungen Bärin überlebt – im natürlichen Lebensraum ist die Wahrscheinlichkeit fast null. Tatsche ist auch, dass sie lernen muss, wie sie mit den Neugeborenen am besten umgeht. Beraubt man sie ihrer Erfahrung, ein ureigenes Verhalten auszuleben, wird sie es womöglich nie lernen. Andererseits wollen nicht nur wir Zoologen, sondern auch unsere Besucher, dass sich die Tiere in Zoologischen Gärten naturgemäß (" artgerecht ") verhalten können. Das Spannungsfeld ist programmiert und zeigt deutlich, dass Zoos eine außergewöhnliche Schnittstelle zwischen Wildnis und Kultur, von tierischem Leben und menschlichen Sichtweisen sind. Es wird auch keine pauschale Lösung geben, die besagt, ob eine Handaufzucht bei Eisbären richtig oder falsch ist.
Eines hätte ich fast außer Acht gelassen. Eisbären leben in der Arktis und sind wie viele Tiere von der Ausrottung bedroht. Ich wünsche mir ( und das Jahr ist noch jung genug dafür ), dass wir alle genauso viel Energie und Engagement für den Schutz der Eisbären im natürlichen Lebensraum aufbringen wie für die Eisbärenjungen im Zoo. Seien Sie gewiss : Alle Eisbären würden es uns danken ! ( Rund um die Welt )

Frankenpost Donnerstag, 10. Januar 2008
„Man sollte den Fachleuten vertrauen“
Einer, der die täglich neuen Meldungen interessiert verfolgt, ist der Hofer Zoo-Chef Janusz Gutkowski. "Es ist nun einmal so, dass Eisbären sehr empfindliche Tiere sind. Es kann durchaus sein, dass eine Mutter ihren Nachwuchs nicht großzieht. Man muss wissen, dass Eisbären-Babys in der Natur erst im Frühling die Höhle verlassen. Als Zooleiter in Hof bin ich sicher nicht befugt, den Experten aus dem größten Tierpark Deutschlands Ratschläge zu geben. Ich kann nur appellieren, den Fachleuten zu vertrauen. Das Baby wird jetzt zum Flaschenkind. Wenn das Junge durchkommt, wird es zu einer Attraktion wie Knut in Berlin. Ein Eisbär, der Junge bekommt – das ist für einen Tierpark wie ein Lottogewinn. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht.

Neue Westfälische 10.1.2008
"Wir hätten die kleinen Bären großgezogen"
In Bielefeld wären die kleinen Bären nicht gefressen worden, sagt Tierparkleiter Volker Brekenkamp. Da ein Zoo nicht die Natur sei, hätte sich Brekenkamp für eine Handaufzucht entschieden. "Gerade bei so kostbaren Tieren". Allerdings koste das auch viel Geld. "Mal so eben einen Tierpfleger für acht Monate abstellen, das ist teuer".

Hamburger Abendblatt - 9. Januar 2008
Nürnberger wollen keine "Knutomania"
Nach dem Drama mit zwei toten Jungtieren in den vergangenen Tagen, nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt im Tiergarten allmählich die Freude über das gerettete Baby, das tüchtig trinkt und sich allem Anschein nach gut entwickelt. Ein Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es - abgeschirmt von der Öffentlichkeit - mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass es sich ordentlich entwickelt, stehen gut, meinen die Verantwortlichen. „Es trinkt alle vier Stunden, und wir versuchen, ihm zwischendurch möglichst oft Körperkontakt zu geben“, erzählt Tiergartenchef Dag Encke. Ende März, um Ostern herum, könnte es soweit sein, dass das Bärchen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. „Wir wurden fürchterlich angegriffen“, sagt Encke, der dennoch sicher ist, richtig entschieden zu haben. „Wir würden beim nächsten Mal an keiner Stelle anders reagieren, als wir es diesmal getan haben.“ Jetzt will der Tiergarten-Chef nach vorne schauen: „Wir freuen uns über das große Interesse.“ Man wolle es auch nutzen, um die Leute über die Bärenaufzucht aufzuklären.


KWICK! Community Magazin - 9. Jan. 2008
Eisbären-Baby wird nun doch per Hand aufgezogen
„Wir haben uns zum Einschreiten entschlossen, da die Mutter offensichtlich keinen sicheren Platz mehr für das Junge gefunden hat und zunehmend nervös geworden ist", sagte Zoodirektor Dag Encke am Dienstag. Bislang hatten es die Verantwortlichen abgelehnt, in die Aufzucht einzugreifen. Das galt auch noch einen Tag nach dem Tod der beiden Babys des Eisbärenweibchens Vilma. Vermutlich waren beide Jungtiere krank und daraufhin von der Mutter aufgefressen worden. „Man könnte heulen, wenn man sieht, dass die Mutter die Aufzucht bisher ganz perfekt hingekriegt hat und man jetzt aufgeben muss", sagte Encke. Doch die zunehmende Nervosität der Bärenmutter habe die Tiergartenleitung zum Eingreifen bewogen. Nachdem Vera ihren Nachwuchs aus der Bruthöhle herausgeholt, durch ihr Gehege getragen und schließlich liegen gelassen hatte, habe man befürchtet, sie könne dem Kleinen etwas antun oder es im Stich lassen. Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Horst Förther (SPD) mutmaßt, der Medienrummel am Eisbärengehege könne Vera in Stress versetzt haben. Es gebe Filmaufnahmen, die bewiesen, dass sich Kamerateams dem Gehege weiter genähert hätten als erlaubt.

Derwesten.de - 9. Januar 2008
Artenschutz oder elende Tierquälerei?
Nicht die Politik oder der Fußball stehen derzeit im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, sondern die Frage: Ist die Handaufzucht von Raubtieren, deren Mütter sie ablehnen, praktizierter Artenschutz oder elende Tierquälerei? Der Tierschutzbund fordert, künftig auf die Haltung und Nachzucht von Eisbären zu verzichten. Knut-Fans heulen laut auf. „Eisbären führen ein sehr spezielles Leben mit einem großen Aktionsradius in einer speziellen Umwelt, die künstlich nicht nachgebildet werden kann”, sagt Stefan Beuys vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. „Wir sind nicht gegen Zoos, sie sind aber nur dann akzeptabel, wenn durch die Haltung bei den Tieren keine Leiden, Schmerzen und Krankheiten entstehen.” „Das Problem ist doch die Vermenschlichung der Tiere”, meint Stefan Beuys. Ein heikles Thema. „Aus Knut wurde eine Attraktion gemacht, aber gleichzeitig gab es ein verwaistes Lippenbär-Junges im Leipziger Zoo. Dafür interessierte sich kaum jemand, wahrscheinlich, weil Lippenbären nicht so teddymäßig aussehen.” Neben Bären sieht der Tierschutzbund Tiger, Löwen, Delfine, Wölfe, Elefanten und Papageien als Wildtiere an, die im Zoo nicht artgerecht gehalten werden können.
Die Zoos sind entrüstet. Zum Vorschlag, die Eisbären-Haltung in Deutschland ganz auslaufen zu lassen, sagt Wuppertals Zoochef Dr. Ulrich Schürer nur lapidar: „Solch einen Quatsch kommentiere ich nicht.” In Wuppertal sind die Eisbären eine große Attraktion. „Wir versuchen, das Beste zu machen - für Mensch und für Tier”, sagt Diana Wittmers vom Gelsenkirchener Zoom. „Die Entscheidung für eine Handaufzucht fällt individuell nach den jeweiligen Gegebenheiten.” Einer Vermenschlichung werde durch möglichst artgerechte Aufzucht entgegengewirkt. Zur Kritik an der Handaufzucht von Eisbären möchte sich André Schüle, Tierarzt im Berliner Zoo und „Leibarzt” von Eisbär Knut, für den Zoo nicht äußern. Eine persönliche Meinung hat der Veterinär, der übrigens aus Brilon kommt, aber schon: „Es gibt auch andere Beispiele. In Berlin-Friedrichsfelde wurde ein Eisbär von Hand aufgezogen, der ohne Probleme lebte und Nachwuchs hatte.”

Frankfurter Neue Presse - 9. Jan. 2008
Eisbären-Baby ist nach Trennung von der Mutter «putzmunter»
Das Eisbären-Baby im Nürnberger Tiergarten hat die Trennung von seiner Mutter bislang gut überstanden. Das kleine Bärenmädchen sei «putzmunter, kräftig und wohlgenährt», sagte der stellvertretende Tiergartenchef Helmut Mägdefrau am Mittwoch. Es trinke und schlafe gut. Das vier Wochen alte Jungtier wiegt 1700 Gramm und bekommt alle vier Stunden eine Flasche mit Kunstmilch. Das noch namenlose Baby war am Dienstag aus Sicherheitsgründen von seiner Mutter Vera getrennt worden und soll nun - wie der Berliner Eisbär Knut - mit der Hand aufgezogen werden. Einen Namen hat das Kleine noch nicht. Er soll in den nächsten Wochen in einem öffentlichen Wettbewerb gefunden werden - «aber erst, wenn wir wissen, dass es sicher durchkommt», unterstrich Bürgermeister Förther. Mägdefrau sagte: «Erst wenn es drei Monate alt ist und richtig läuft, kann man durchatmen.»
Unterdessen erneuerten Tierschutz-Organisationen ihre Angriffe. Nach Meinung des Deutschen Tierschutzbundes sollten Tiergärten in Deutschland auf die Haltung und Nachzucht von Eisbären verzichten. Selbst große Außengehege seien für die Tiere winzige Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem einschränkten. Deshalb zeigten sie oft Verhaltensstörungen. Der Verband Deutscher Zoodirektoren wies die Vorwürfe zurück. «Auch in der Natur sind Eisbären nicht frei», sagte Geschäftsführer Hubert Lücker in Dresden. Sie hätten auch in freier Wildbahn nicht besonders viel Platz. «Wenn die Haltung vernünftig ist, sind Eisbären für ein Leben im Zoo überhaupt nicht ungeeignet», meinte Lücker.

Frankfurter Neue Presse - 9. Jan. 2008
Tierschutzbund: Zoos sollen auf Haltung von Eisbären verzichten
Die Tiergärten in Deutschland sollten nach Ansicht des Deutschen Tierschutzbundes künftig auf die Haltung und Nachzucht von Eisbären verzichten. Diese Konsequenz müsse aus dem «Eisbärendrama» im Nürnberger Tiergarten gezogen werden, erklärte die Organisation am Mittwoch in Bonn. Selbst die größten Außengehege seien für die Tiere Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem einschränkten. Der Verband Deutscher Zoodirektoren wies die Vorwürfe zurück. «Auch in der Natur sind Eisbären nicht frei», sagte der Geschäftsführer Hubert Lücker in Dresden.

Stuttgarter Zeitung, 9. Januar 2008
„Die Tierschützer reden alles in den Zoos schlecht“
Die Wilhelma-Kuratorin Ulrike Rademacher über die Hysterie um zwei tote Eisbärenbabys in Nürnberg
Die ganze Debatte trägt inzwischen absurde Züge. Das Thema ist aus meiner Sicht völlig abgeglitten, und manche Berichterstattung in den Medien führt in die falsche Richtung. Da wird, wie jetzt in Nürnberg, künstlich ein "Eisbären-Drama im Zoo" herbeigeschrieben, obwohl es nichts Ungewöhnliches ist, weil viele Eisbärenbabys die ersten Tage nach ihrer Geburt nicht überleben. Ich halte mich lieber an allgemeine Fakten: In den Zoos sterben 30 Prozent aller Eisbärenbabys innerhalb der ersten 24 Stunden. Außerdem ist es völlig normal, dass eine Mutter ihre Jungtiere frisst oder verlässt, wenn sie merkt, dass diese organische Probleme oder Missbildungen haben. Wenn eine Eisbärin feststellt, dass ihr Junges keine Chance hat, zu überleben, frisst sie es auf. Dann investiert sie ihre Energie lieber in den nächsten Wurf. Das ist natürlich - schade, dass manche es so dramatisieren. Natürlich wollen wir - wie jeder andere Zoo auch - dass der Nachwuchs bei der Mutter bleibt. Bei uns sind die Türen zur Wurfbox für alle geschlossen. Dass der Wilhelma nichts an einer Neuauflage des großen Knut-Wirbels liegt, ist bekannt. Natürlich gibt es für die Fotografen und Kameraleute großartige Bilder, wenn ein kleiner Eisbär im Arm seines Pflegers am Fläschchen nuckelt. Die Medien profitieren davon, doch die Experten sehen darin auch Gefahren. Genau in dieser Zeit durchläuft der Nachwuchs seine wichtige Prägephase. Wenn er jetzt nur mit Menschen in Kontakt kommt, erlebt er nicht die Mimik und das Verhalten der anderen Eisbären. Ich habe Eindruck, dass die Tierschützer alles in den Zoos schlecht reden - egal was wir unternehmen. Außerdem ist die Debatte nur noch auf das Jungtier fixiert - alle schauen ausschließlich auf den süßen kleinen Eisbär. Dabei verlieren sie das Muttertier völlig aus den Augen. Experten argumentieren, dass die Mütter traumatisiert werden, wenn man ihnen den Nachwuchs wegnimmt. Uns liegen in der Wilhelma auch die erwachsenen Tiere am Herzen, mit denen wir langfristig eine Zucht aufbauen wollen.

FR-online.de - 9. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärbaby ist ein Weibchen
Das Nürnberger Eisbärbaby ist ein Mädchen. Eine Pflegerin habe das Geschlecht des vier Wochen alten Jungtieres beim Füttern bestimmt, sagte der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Nürnberg. Muttertier "Vera" hatte das vier Wochen alte Baby am Dienstag überraschend aus ihrer Wurfhöhle getragen und zu verstecken versucht. Dabei sei ihr das Tier mehrmals, bis aus einer Höhe von eineinhalb Metern, heruntergefallen. Die Gefahr einer Verletzung des Babys sei sehr groß gewesen, sagte Mägdefrau. "Deshalb haben wir uns entgegen unserer Überzeugung für eine Handaufzucht entschieden", erklärte er. Diese Entscheidung sei schmerzlich gewesen. Wieso "Vera" ihren Bau plötzlich als nicht mehr sicher für ihren Nachwuchs empfand, blieb weiter unklar. Möglicherweise sei sie von einem bisher aber nicht identifizierten Kamerateam gestört worden, das sich unerlaubterweise bis in die Nähe der Wurfhöhle Zugang verschafft hatte.
Damit das Jungtier so artgerecht wie möglich aufwachse, sucht der Zoo nun nach einem Spielgefährten. Denkbar sei ein Eisbärbaby ebenso wie ein junger Braunbär, erklärte Mägdefrau. "Das wäre für die Entwicklung des Tieres das Beste."

Ad-Hoc-News - 9. Jan. 2008
Das Eisbärenjunge ist ein Weibchen
Eine Wiederholung der «doofen Knut-Manie» wollte Nürnbergs Tiergarten unbedingt verhindern. Doch nach der Rettung des von der Mutter Vera verstoßenen Eisbärenbabys ist die Euphorie in Nürnberg nicht mehr zu bremsen. Selbst Zoo-Vizechef Helmut Mägdefrau musste grinsen, als er am Mittwoch auf einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz verkündete: «Eine Pflegerin hat die Genitalien ertastet. Das Junge ist weiblich!» Bürgermeister Horst Förther sortiert auf seinem Schreibtisch bereits die Namensvorschläge, will aber einen Wettbewerb veranstalten. Und der Tiergarten plant, zusätzliche Kassen- und Toilettenhäuschen aufzustellen, um dem zu erwartenden Ansturm gerecht zu werden. Zoo-Direktor Dag Encke sagte: «Unser positives Krisenszenario sieht so aus: Osterferien und der erste öffentliche Auftritt des Bären fallen zusammen.»

Berliner Kurier - 9. Jan. 2008
Zoo-Schicksal
Der Bürgermeister der Stadt Nürnberg hat die Entscheidung verteidigt, das Baby der Eisbärin "Vera" von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von Störungen nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die Handaufzucht entschieden. Die Experten des Nürnberger Zoos rätseln nach wie vor darüber, warum "Vera" den Umgang mit ihrem Baby so dramatisch veränderte. Vier Wochen lang habe sie sich "hervorragend gekümmert", sagte Mägdefrau. Auch als "Vera" untypischerweise ins Außengehege gegangen sei, habe dies zunächst keine Sorgen gemacht. Am Dienstag habe sie sich aber unerklärlicherweise plötzlich "völlig desorientiert" und traumatisiert gezeigt. Ein erster Verdacht, ein in den Schutzbereich eingedrungenes Kamerateam könne die Eisbärenmutter gestört haben, ließ sich zunächst nicht bestätigen.

Yahoo! Nachrichten - 9. Jan. 2008
Stadt Nürnberg wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Eisbärentods
Die Stadt Nürnberg hat personelle Konsequenzen beim Zoo der Stadt wegen des Tods der Babys von Eisbärin "Vilma" abgelehnt. "Das ist völliger Unsinn", sagte Bürgermeister Horst Förther (SPD) zu entsprechenden Forderungen. Die Stadt sei gerade stolz darauf, dass der Zoo die Tiere natürlich aufziehen wollte. Förther verteidigte auch die Entscheidung, das Baby der Eisbärin "Vera" von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von Störungen nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die Handaufzucht entschieden.
Derweil wurde bekannt, dass Eisbär "Knut" aus Berlin doch keine kleinen Geschwister bekommen. Entgegen der ersten Hoffnungen seien die drei Berliner Eisbärendamen "Nancy", "Katjuscha" und "Tosca" doch nicht schwanger gewesen, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Sie seien deshalb nach Wochen jetzt erstmals wieder ins Außengehege zu "Knuts" Papa "Lars" gelassen worden.

Basler Zeitung - 9. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärenbaby mit guten Überlebenschancen
Das von seiner Mutter getrennte Eisbärenbaby im Nürnberger Zoo hat gute Aussichten, in "Knuts" Fussstapfen treten zu können: Die Überlebenschancen seien "relativ günstig", sagte Vize-Zoodirektor Helmut Mägdefrau. Obwohl Mutter "Vera" ihr Kleines mehrfach aus grosser Höhe hatte fallen lassen, zeigten Röntgenbilder keine Verletzungen des noch namenslosen, 1700 Gramm schweren Bärenbabys. "Wir sind optimistisch", sagte Mägdefrau. Entwickle sich das Baby gut, so könnte es um Ostern erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Morgenweb - 9. Jan. 2008
Nürnberg will Knut-Rummel vermeiden
Es ist kaum größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt auf einer karierten Decke und nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte Eisbärenbaby ist schon jetzt der neue Star im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten Jungtieren in den vergangenen Tagen, nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt im Tiergarten allmählich die Freude über das gerettete Baby, das tüchtig trinkt und sich allem Anschein nach gut entwickelt. Doch einen Rummel, wie ihn Eisbär Knut im Berliner Tiergarten ausgelöst hat, möchte man in Nürnberg vermeiden. Ein Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es - abgeschirmt von der Öffentlichkeit - mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass es sich ordentlich entwickelt, stehen gut, meinen die Verantwortlichen.

Bild.de
Zoo rettet Mini-Knut
Doch als die Pfleger das Junge geholt hatten, spielten sich im Zoo dramatische Szenen ab. Die Eisbär-Mama tobte und wütete in ihrem Gehege

Focus Online
Nürnberger Zoo Knuts Ziehvater drückt die Daumen
Im Berliner Zoo mit seinem Eisbär-Jungstar Knut hofft Tierpfleger Dörflein auf eine gute Entwicklung des Eisbären-Babys im Nürnberger Tiergarten.

Ein Eisbär-Mädchen für Nürnberg
Netzeitung - national,Germany
Jetzt sucht der Zoo weltweit nach einem zweiten Bären-Baby, mit dem die kleine Eisbärin aufwachsen kann.

PR-Inside.com - 9. Jan. 2008
CSU hat keinen Namen für das Nürnberger Eisbärbaby
Die CSU will sich nicht in die Namenssuche für das Eisbärbaby im Nürnberger Zoo einschalten. «Über den Eisbären freuen wir uns sehr. Aber das sollen die im Zoo selber machen. Das ist Subsidiarität in Bayern», sagte der Parteivorsitzende Erwin Huber am Mittwoch in Wildbad Kreuth. Huber war gefragt worden, ob sich seine Partei dem Vorschlag der Grünen anschließen könne, den Eisbären «Edmund» oder «Eddi» zu nennen.

Augsburger Allgemeine - 9. Jan. 2008
Viel trinken, viel kuscheln - dem Eisbärbaby geht es gut
Es ist kaum größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt auf einer karierten Decke und nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte Eisbärenbaby ist schon jetzt der neue Star im Nürnberger Zoo.

Augsburger Allgemeine - 9. Jan. 2008
Zoo nimmt Mutter das Junge weg: Erste Nacht gut überstanden

WELT ONLINE - 9. Jan. 2008
Nürnberger Eisbären-Baby wird nun doch per Hand aufgezogen

Ruhr Nachrichten - 9. Jan. 2008
Nürnberger Eisbären-Baby darf weiterleben

Vienna Online - 9. Jan. 2008
Eisbären: Bei falschem "Feedback" wird der eigene Nachwuchs gefressen

Express.de
Tierisch herzloser Zoo-Direktor Ich würde kleine „Knuts“ sterben ...
Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil ihn das Knut-Fieber nervte.

Ad-Hoc-News - 8. Jan. 2008
Eisbär Edi von Mutter
Die Nürnberger Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn verstoßen. Der kleine Eisbär soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden. Den ursprünglichen Vorsatz, das Tier sterben zu lassen, sollte sich die Mutter nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern, brachte im Zoo dann doch niemand übers Herz. Für die Verantwortlichen im Tiergarten ist die Handaufzucht ein Horrorszenario. Noch vor einigen Tagen hatte Zoo-Vizechef Helmut Mägdefrau verkündet, nicht einzugreifen.

PR-Inside.com - 8. Jan. 2008
«Die Mutter hat das Kind rausgeschleppt und liegengelassen»
Die Nürnberger Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn verstoßen. Der kleine Eisbär soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden. «Ich hätte heulen können», sagte Zoodirektor Dag Encke am Dienstag im ddp-Gespräch. «Die Mutter hat das Kind rausgeschleppt und liegengelassen», berichtete er niedergeschlagen. Es war eine rabenschwarze Woche für ihn. Erst fraß Eisbärendame Vilma ihre beiden Babys auf, dann setzte die zweite Mutter Vera ihren Nachwuchs aus.

PR-Inside.com - 8. Jan. 2008
Nürnberger Eisbärbaby wird nun doch mit der Flasche aufgezogen ...
Wende im Drama um die Nürnberger Eisbärenbabys: Nach dem Tod zweier Jungtiere im Zoo der Stadt wird das dritte Eisbärenbaby nun doch mit der Flasche aufgezogen. Zu diesem Schritt habe man sich am Dienstag entschlossen, weil Eisbärweibchen «Vera» ihr Baby am Nachmittag überraschend aus der Wurfhöhle getragen und versucht habe, es auf dem Gelände zu verstecken, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau. Offensichtlich sei das Weibchen von einem Kamerateam gestört worden, das unerlaubterweise bis in die Nähe der Wurfhöhle vorgedrungen sei.

ddp-bay, 8.01.2008
Das blutige Ende der Ära Knut
Nach dem Tod von zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten fordert der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) ein generelles Haltungsverbot für Eisbären in deutschen Zoos. Der jüngste Vorfall markiere «das blutige Ende der Ära Knut», sagte ETN-Sprecherin Marion Steinel am Dienstag in Bonn. Denn eine artgerechte Haltung der Landraubtiere sei im Zoo grundsätzlich nicht möglich.

Badische Zeitung - 8. Jan. 2008
Fraß Mama die Bärenbabys?
"Ich bin sehr traurig, nachdem ich gestern noch optimistisch war" , beschrieb Zoo-Vize Helmut Mägdefrau seine Gefühle. Seine traurige Botschaft: Vermutlich sind beide Babys des Eisbärenweibchens Vilma im Nürnberger Tiergarten tot. Die Jungtiere seien nicht mehr auffindbar, erklärte Mägdefrau gestern. Wahrscheinlich wurden sie von der eigenen Mutter gefressen. "Mit dem Jungtier muss etwas nicht in Ordnung gewesen sein" , mutmaßt Tiergartenchef Dag Encke. Das Baby könne einen Infekt gehabt haben oder aus anderen Gründen geschwächt gewesen sein. Wenn die Mutter merke, dass eine Krankheit oder andere Umstände die Aufzucht unwahrscheinlich machten, fräßen Raubtiere ihren Nachwuchs häufig auf. Dass das Nicht-Eingreifen zum Tod der Welpen geführt haben könne, streitet Tiergarten-Kurator Mägdefrau ab: "Gerade bei Eisbären führt die geringste Störung dazu, dass sie ihre Aufzucht abbrechen und dann normalerweise auch ihre Jungtiere fressen."

sueddeutsche.de - 8. Jan. 2008
Eisbärenbabys offenbar von Mutter aufgefressen
Vor einigen Tagen verkündete der Zoo Nürnberg, seine kleinen Eisbären lieber sterben lassen zu wollen als sie mit der Flasche aufzuziehen. Das ist nun offenbar passiert.
Die neugeborenen Eisbären im Nürnberger Tiergarten sind vermutlich von ihrer eigenen Mutter aufgefressen worden. Der Nachwuchs von Eisbärmutter Vilma sei nicht auffindbar, teilte der Zoo am Montag mit. Vermutlich sei eine Erkrankung Ursache für den Tod der Babys, sagte Zoodirektor Dag Encke. Raubtiere seien bekannt dafür, dass sie ihren Nachwuchs auffressen, wenn die Jungtiere nicht gesund seien oder die Umstände eine erfolgreiche Aufzucht unwahrscheinlich machten. Dagegen könnte der Nachwuchs des Eisbärenweibchens Vera noch am Leben sein.

WELT ONLINE - 8. Jan. 2008
Schluss mit noch mehr Knuts?
Nachdem eine Eisbärmutter im Nürnberger Zoo ihre beiden Babys aufgefressen haben soll, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund, die Fürsorgepflicht sei verletzt worden. „Der Zoo hätte früher eingreifen müssen“, sagte Verbands-Geschäftsführer Thomas Schröder und stellte klar: „Grundsätzlich lehnen wir die Haltung und Nachzucht von Eisbären in Gefangenschaft strikt ab.“

sueddeutsche.de - 8. Jan. 2008
Verhaltensgestört in einer künstlichen Welt
Im Nürnberger Tierpark hat ein Eisbärenweibchen seine beiden Jungen gefressen. Aufgebrachte Tierschützer geben der Haltung im Zoo die Schuld. Der Tierschutzbund Bayern hat dem Nürnberger Zoo im Fall der toten Eisbären-Babys eine Verletzung der Fürsorgepflicht vorgeworfen. Der Tiergarten hatte es abgelehnt, in die Aufzucht der Jungen einzugreifen.

PR-Inside.com - 7. Jan. 2008
«Wahrscheinlich aufgefressen»
Ausgerechnet Vilma. Gerade um diese Eisbärenmutter hatten sich die Pfleger im Nürnberger Tiergarten am wenigsten Sorgen gemacht. Fünf Wochen lang verpflegte sie vorbildlich ihre Jungen, verließ nicht einmal ihre Wurfhöhle. Währenddessen musste sich Artgenossin Vera im Nachbargehege «Rabenmutter» über die Glaswand zurufen lassen, weil sie sich in der Sonne räkelte, während drinnen ihr Baby schrie. Doch am Montag schlug Vilma auf einmal aufgeregt gegen ihr Schiebetor. Als der Pfleger nachsah, fand er keines der Jungen mehr. «Wahrscheinlich hat sie sie aufgefressen», muss Tiergarten-Direktor Dag Encke am Mittag zerknirscht bekanntgeben.

SF Tagesschau - 7. Jan. 2008
Zwei Eisbärenbabys in Nürnberg vermutlich tot
Zwei der im Nürnberger Zoo geborenen Eisbärbabys sind vermutlich tot. Wie der Tiergarten mitteilte, wurde bei einer Kontrolle im Innenstall des Eisbärenweibchens «Vilma» keines der vermuteten zwei Babys gefunden. Als Todesursache wird eine Erkrankung der Tiere vermutet. Ein Pfleger habe lediglich den Stall durchsucht, nachdem das Eisbärweibchen am Montagvormittag erstmals seit der Geburt Ende November am Schieber der Wurfbox gekratzt hatte.

news aktuell - 7. Jan. 2008
Tod der Eisbärenbabys im Tiergarten Nürnberg: Unverantwortliches Verhalten der Betreuer
Offenbar sind zwei der im Tiergarten Nürnberg geborenen Eisbärenbabys tot. Noch ist unklar, ob die Tiere von der Mutter getötet und gefressen wurden oder noch tot in der Höhle liegen. Unklar ist auch die Lage in der anderen Höhle, in der ebenfalls Eisbärennachwuchs vermutet wird. Der Deutsche Tierschutzbund übt gemeinsam mit seinem Landesverband Bayern scharfe Kritik an dem unverantwortlichen Verhalten der Tiergarten-Leitung, die augenscheinlich mit Duldung des Oberbürgermeisters, den Tod der Tiere - wie schon angekündigt - billigend in Kauf genommen haben.

Bild.de - 6. Jan. 2008
Gedanken am Sonntag Über die Bären von Nürnberg und die Sehnsucht ...
Ich bin gespannt, wann die ersten dazu aufrufen, Nürnberger Lebkuchen zu boykottieren oder gleich die komplette Frankenmetropole von der Besuchsliste zu streichen. Ein Zoo-Boss wagt doch tatsächlich, uns die Fortsetzung einer kollektiven Lovestory kaputtzumachen! In den Höhlen des Nürnberger Tiergartens schlummern nämlich mindestens drei Eisbärenbabys, und der Herr Direktor erdreistet sich, der Öffentlichkeit kundzutun, er werde diese „Mini-Knuts“ lieber verhungern lassen, als sie von Menschenhand aufzuziehen. Ist der Mann denn von Sinnen? War der im vergangenen Jahr auf Tauchstation, als wir eine Nation von Bärenfreunden wurden und jedes Gramm, jeden Zentimeter von Fell-Knäuel-Knut bestaunten? Der Fehler ist, dass wir glauben, über der ganz großen Knut-Show zu ganz großen Eisbären-Experten geworden zu sein. Dieses Privileg haben nun mal die Zoologen, und die tun jetzt nichts anderes, als das, was wir Laien immer wieder einfordern, wenn wir eingesperrte Tiere bemitleiden: Der Natur ihren Lauf und den Tieren ihre Freiheit zu lassen. Zu dieser natürlichen Freiheit gehört nun mal, dass erstgebärende Eisbärinnen – wie in Nürnberg – ihre Jungen verstoßen oder totbeißen. So niedlich das alles war mit unserem Knut: Im Abstand lohnt eine nüchterne Bilanz, in der die Nürnberger Entscheidung umso mutiger aufscheint.

Stern - 5. Jan. 2008
Werden Knuts Nachfolger überleben?
Gesehen hat sie noch niemand, doch ihr Schmatzen ist schon zu hören - im Nürnberger Zoo kamen mindestens drei Eisbären-Babys zur Welt. Ob sie überleben, ist ungewiss. Der Tiergarten würde den Nachwuchs eher sterben lassen, als ihn mit der Flasche aufzuziehen. Die erste kritische Phase hätten die Babys überstanden. Allerdings bestehe noch bis zur sechsten Woche nach der Geburt die Gefahr, dass die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht akzeptierten. Sollten die Mütter ihren Nachwuchs jedoch verstoßen, würde der Tiergarten seine Eisbären-Babys eher sterben lassen, als sie mit der Flasche groß zu ziehen. Zwar habe man in Nürnberg bis in die 1970er Jahre insgesamt 20 Eisbären mit der Hand aufgezogen, sagt Encke. Dies entspreche aber nicht mehr den neuesten Erkenntnissen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Handaufzucht wie im Fall des Berliner Eisbären-Babys "Knut" ist laut Encke keine Garantie für das Überleben eines Jungtieres. Außerdem würden vom Menschen großgezogene Tiere ihren eigenen Nachwuchs "signifikant schlechter annehmen" als Naturaufzuchten.
Weil die Babys früher als erwartet auf die Welt kamen, war in den Bruthöhlen der Eisbärenweibchen keine Überwachungskamera installiert worden. Daher konnte der Tiergarten bisher weder konkrete Angaben über den Zustand und die Zahl der Babys machen noch der Öffentlichkeit Bilder vom Nachwuchs präsentieren. Daraufhin waren Vorwürfe laut geworden, der Tiergarten habe es versäumt, die Eisbären-Geburt werbewirksam einzusetzen. Um die Mütter nicht unnötigem Stress auszusetzen und dadurch die Aufzucht der Jungbären zu gefährden, verzichte der Zoo aber zunächst weiterhin auf den nachträglichen Einbau der Kameras, sagt Encke.

Focus Online - 4. Jan. 2008
Nürnberger Zoo Kleinen Knuts droht Hungertod
Noch hat das Wohlergehen der Eisbärbabys im Nürnberger Zoo Vorrang. Sollten die Mütter aber ihre Kleinen verstoßen, will der Tierpark nicht eingreifen. Artenschützer haben dafür „durchaus Verständnis“. In Nürnberg geht es nun um die Jungen der Eisbärenweibchen Vilma und Vera. Ende letzten Jahres brachten sie Babys zur Welt. Wie viele, lässt sich noch nicht sagen, meint Mägdefrau. „Es kann noch jede Menge schief laufen.“ Die Mütter könnten beispielsweise ihren Babys Nahrung verweigern, erläutert er. Dann könnte nur noch der Zoo die Kleinen vor dem Hungertod retten. Doch das scheidet in Nürnberg aus. „Wir greifen nicht ein“, stellt Mägdelein klar. „Wir sollten Vertrauen in die Tierwelt haben und akzeptieren, dass es bei Erstgebärenden manchmal eben nicht klappt.“ Das sieht auch Naturschützer Jörn Ehlers vom WWF so. Er verweist auf das Leben in der Natur, wo es die Eisbären ja auch nicht einfach hätten. 50 Prozent der Tiere stürben schon im ersten Lebensjahr, sagt Ehlers im Gespräch mit FOCUS Online. WWF-Experte Ehlers freut sich dagegen, dass mit dem Marketing-Erfolg bei Knut auch die öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimawandel gestiegen sei. Kritisch sieht er aber die „Verkitschung“ des Eisbärenthemas, wenn solche Tiere einen Namen bekämen. Denn Knut sei inzwischen kein Kuschelbär mehr, sagt Ehlers und fügt hinzu: „Ich würde heute jedenfalls nicht in sein Gehege gehen.“

N24 - 4. Jan. 2008
Kein neuer Knut in Nürnberg
Der Nürnberger Tiergarten würde seine Eisbären-Babys eher sterben lassen, als sie mit der Flasche groß zu ziehen. Zwar habe man in Nürnberg bis in die 1970er Jahre insgesamt 20 Eisbären mit der Hand aufgezogen, sagte Zoodirektor Dag Encke am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das entspreche aber nicht mehr den neuesten Erkenntnissen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Handaufzucht wie im Fall des Berliner Eisbären-Babys "Knut" ist laut Encke keine Garantie für das Überleben eines Jungtieres. Außerdem würden vom Menschen großgezogene Tiere ihren eigenen Nachwuchs signifikant schlechter annehmen als Naturaufzuchten.

Südtirol Online - 4. Jan. 2008
Nürnberger Zoo hofft auf „Knut-Flut“
Eisbär «Knut» hat ordentlich Konkurrenz bekommen: Der Nürnberger Tiergarten hofft auf eine wahre «Knut-Flut». In den Höhlen des Eisbärengeheges des Zoos schlummerten mindestens drei Eisbärenbabys, sagte Tiergartenleiter Dag Encke am Freitag. Möglich sei aber auch, dass noch mehr Tiere geboren wurden. Bisher seien die Rufe dreier verschiedener Jungtiere zu hören. Die erste kritische Phase hätten die Babys überstanden. Allerdings bestehe noch bis zur sechsten Woche nach der Geburt die Gefahr, dass die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht akzeptierten.

sueddeutsche.de - 4. Jan. 2008
Politik in der Höhle der Bären
Der Tiergarten hat Eisbären-Babys. Doch eine Vermarktung wie bei Knut soll es nicht geben. Auch keine Aufzucht mit der Flasche. Eher würde man sie sterben lassen. Wie Tiere zum Wahlkampfthema werden. Am Freitag hat sich Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) in die Debatte eingeschaltet. Der Nürnberger Tiergarten, der sich des weiten Auslaufs wegen höchst ungern als Zoo bezeichnen lässt, sei "definitiv kein Zirkus", legt sich der Rathauschef fest. Alle, die nun vorzeitig plüschbärigen Devotionalienhandel und Liveübertragungen mit jungen Eisbären in Gang bringen wollten, seien "völlig schief gewickelt". So sieht das auch die CSU, wirft der SPD aber dennoch vor, mit gespaltener Zunge zu sprechen. Schließlich habe der für den Tiergarten zuständige SPD-Referent, der Zweite Bürgermeister Horst Förther, die Tierparkleitung durch den Kakao gezogen. Förther hatte öffentlich gemacht, dass die Chefzoologen zwar Kameras im Bärenbau hatten anbringen wollen - diese aber nicht rechtzeitig zur Geburt installieren konnten.
Der stellvertretende Direktor des Tiergartens, Helmut Mägdefrau, hat ganz andere Probleme. Seit er bekanntgegeben hat, man werde in Nürnberg die jungen Bären notfalls sterben lassen, sollten diese von der Mutter verstoßen werden, wird der Zoologe mit Protesten förmlich bombardiert. Was er denn für ein herzloser Geselle sei, fragen die einen. Die anderen schimpfen ihn einen Puristen des Zoogewerbes, der offenbar immer noch nicht verstanden habe, dass man aus Kleinbären ganz großes Kino machen könne.

Bild.de - 4. Jan. 2008
Lässt sie die Baby-Knuts verhungern?
Sonnenbad. Faulenzen. Plantschen im Wasserbecken. Eisbär-Mutter Vera zeigt wenig Interesse an ihren Baby-Knuts. Oft bleibt sie stundenlang draußen, während die Kleinen in der Höhle liegen und nach ihrer Mama quieken. Viele Besucher machen sich große Sorgen um die Mini-Eisbären. Wird Vera ihre Kleinen doch noch verstoßen?
Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von Anfang an Zweifel, dass das Eisbären-Weibchen ihre Mutterpflichten erfüllen würde. Encke: „Erstgebärende Weibchen verstoßen ihre Jungen oft. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Nachzucht sind derzeit noch nicht abzuschätzen.“

Express.de - 4. Jan. 2008
Tierisch ser Zoo-Direktor Ich würde kleine „Knuts“ sterben ...
Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil ihn das Knut-Fieber nervte. Handaufzucht vom Menschen? Tierpark-Vizedirektor Dr. Helmut Mägdefrau denkt gar nicht dran: „Wenn sie ihre Kleinen sterben lassen wollen, dann müssen sie eben sterben.“ Hat der Mann ein Herz aus Eis? Nein, er ist genervt. Von der „doofen Knutmanie“ wie er sagt. „Was sich in Berlin abgespielt hat, war nicht normal. So eine Vermarktungsmaschinerie wollen wir nicht“, so der Tierpark-Vizechef. „Dass alle Welt denkt, Eisbären sind sooo süüüße Tierchen - darauf kann ich gern verzichten.“

Ruhr Nachrichten - 4. Jan. 2008
Zoodirektor verteidigt Handaufzucht von Knut
Die Entscheidung, Eisbärbaby Knut mit der Flasche aufzuziehen war richtig, sagt der Berliner Zoo-Direktor. Er reagiert damit auf die Äußerungen seines Nürnberger Kollegen, der von einer "doofen Knutomanie" gesprochen hatte. "Es handelt sich immer um eine Einzelfallentscheidung", sagt Blaszkiewitz. Sie hängt auch immer davon ab, in welcher Verfassung das verstoßene Jungtier ist. So war der Bruder von Knut gestorben, weil er zu schwach war. Knut mit Hand aufzuziehen war, wie man heute sieht, "die richtige Entscheidung".

PR-Inside.com - 8. Jan. 2008
Münchner Zoo verstärkt Bemühungen um Eisbären-Nachwuchs
Der Münchner Tierpark verstärkt seine Bemühungen um Eisbären-Nachwuchs. «Wir wollen die Anlage umbauen und in rund anderthalb Jahren zwei junge Mädels holen», sagte der Münchner Tierparkdirektor Henning Wiesner. Dafür brauche es jedoch noch grünes Licht vom Aufsichtsrat. Die Hoffnung auf eine Schwangerschaft von Eisbärendame Lisa hat der Direktor mittlerweile aufgegeben. Die Großmutter des Berliner Eisbären Knut sei mit ihren 30 Jahren zu alt, betonte Wiesner. Nicht einmal der seit Mitte Mai im Tierpark lebende Eisbär Yogli aus der Toskana konnte ihre Lust wecken. Der acht Jahre alte Bär kassiere stets eine «Backpfeife», wenn er Lisa zu nahe komme. Deshalb sollen die zwei jungen Damen Yogli in Zukunft bezirzen - und für Nachwuchs sorgen. Woher die Weibchen stammen, wollte der Direktor noch nicht verraten. Eines stehe für ihn jedoch fest: Möglicher Nachwuchs solle nicht per Hand aufgezogen werden. Am Montag hatte eine Eisbärin im Nürnberger Tiergarten vermutlich ihre zwei Jungen aufgefressen. Kritik am Vorgehen seiner Kollegen bezeichnet Wiesner als «großen Unsinn». Er selbst hätte genauso gehandelt, betonte er. «Das ist ein natürlicher Vorgang.»

oe24.at - 4. Jan. 2008
Eisbären-Nachwuchs auch im Nürnberger Zoo
Nicht nur in Wien gibt es Eisbären-Nachwuchs, sondern auch im Nürnberger Zoo. Dort ist dieser jedoch akut gefährdet. Eisbärmama Vera im Nürnberger Zoo kümmert sich derzeit nicht so liebevoll um den Nachwuchs, wie sie sollte. Im Gegensatz zur Eisbär-Dame Olinka, die sich von Anfang an rührend um ihre kleinen Zwillinge kümmerte, faulenzt Vera lieber stundenlang vor ihrer Höhle und reagiert nicht auf das zarte Quieken der Kleinen. Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von der Geburt an seine Zweifel bei Vera. "Wenn die Muttertiere ihre Kleinen sterben lassen wollen, dann müssen sie eben sterben." Der Zoo Nürnberg spricht sich komplett gegen eine Handaufzucht wie bei Knut aus.

n-tv - 7. Jan. 2008
Suri und Knut
Suri Cruise, Tochter von Katie Holmes (29) und Tom Cruise (45) wird nicht die Stimme von Eisbär Knut werden. "Tom und Katie haben keine Pläne für Suris baldige Schauspielkarriere", teilte ein Sprecher des Paares mit. Suri würde noch nicht einmal ganz Sätze herausbringen, bekräftigte ein Freund der Familie. Suri, die im April zwei Jahre alt wird, steht auf der Wunschliste des Filmproduzenten Ash R. Shah, der das Leben von Eisbär Knut als Zeichentrickfilm auf die Leinwand bringen will. Das Filmprojekt ist noch nicht unter Dach und Fach.

Bild.de - 9. Jan. 2008
Wie geht es jetzt mit unserem Berliner Kuschelbären weiter? Guck ...
Gestern Mittag im Zoo. Während sich in Nürnberg das Drama um die Eisbären-Babys zuspitzt, liegt Knut (1) faul auf seinem Schmuddel-Fell. Muss der berühmteste Eisbär der Welt (inzwischen 120 Kilo schwer) nun abdanken? Und was bedeutet die Konkurrenz in Nürnberg für den Berliner Zoo? Zieht Hollywood das Angebot jetzt zurück?
Berlins Zoo-Chef wollte sich gestern nicht zum Nürnberger Eisbären-Nachwuchs äußern. Auch Knuts Ziehvater Thomas Dörflein (44) lehnte Kommentare ab.

WELT ONLINE - 9. Jan. 2008
In diesem Winter kein Eisbär-Nachwuchs in Berlin
In diesem Winter wird es anders als im Nürnberger Zoo im Zoologischen Garten Berlin keinen Eisbär-Nachwuchs geben. Jungstar Knut bekommt zunächst keine Geschwisterchen. Das bestätigte am Mittwoch Knut-Tierpfleger Thomas Dörflein (44). Auf der Eisbären-Anlage tummelten sich erstmals neben Männchen Lars seit vielen Wochen wieder die weiblichen Tiere Tosca, Katjuscha und Nancy. Das von Lars pflichtgemäß gedeckte Bärinnen-Trio hatte sich längere Zeit in die Winterhöhlen zurückgezogen.

derStandard.at - 8. Jan. 2008
Wiener Eisbärenbabys: Mama Olinka ist entspannt
"Sowohl den Eisbären-Babys als auch Fu Long geht es Gott sei Dank sehr gut – und da ist viel Glück dabei", betont Harald Schwammer, stellvertretender Direktor vom Tiergarten Schönbrunn. Denn die Wiener Eisbärenzwillinge sind in etwa so alt wie jene im Nürnberger Zoo – diese sind allerdings am Montag offenbar von ihrer Mutter Vilma getötet worden. Was wieder einmal drastisch beweist, dass Eisbären eben keine Knuddel-Knuts sind, wie sie gern dargestellt werden – sondern Raubtiere. "Bei Eisbären ist der erste Wurf immer schwierig", weiß Schwammer, "und in Nürnberg hatten sie offenbar sehr viel Pech." Forderungen einiger Tierschützer, dass man öfter Nachschau hätte halten sollen, kann er jedenfalls nicht nachvollziehen: "In Wien sind wir da selbst sehr vorsichtig – denn auch das wäre ein großes Gefahrenpotenzial, wenn das Muttertier zu sehr gestört wird."



Leipzig-seiten - 8. Jan. 2008
Besucherrekord im Zoo Leipzig
Leipzig. Der Zoo der Messestadt ist weiter auf Erfolgskurs. Konnte der Tierpark seine Besucherzahlen bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern, wurde 2007 erneut ein Besucherrekord aufgestellt. Insgesamt besuchten im letzten Jahr 1.774.587 Gäste Elefant, Tiger & Co. Der Tierpark ist derweil weiter mit seiner Umgestaltung zum "Zoo der Zukunft" beschäftigt. In diesem Jahr feiert der Tierpark seinen 130. Geburtstag. Das Jubiläum soll mit zahlreichen Veranstaltungen würdig begangen werden. So ist unter anderem die zehnte Ausgabe der beliebten Dschungelnacht geplant. Außerdem wird das vorliegende Jahr ganz im Zeichen des Frosches stehen. 2008 ist das "Jahr des Frosches" und auch der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an der weltweiten Artschutzkampagne und wird neben einen "Froschtag" am 29.2.2008, an dem Spenden zur Unterstützung von Schutzprojekten vor Ort gesammelt werden, die Zoogäste das ganze Jahr mit einer Ausstellung auf das Thema aufmerksam machen.

Leipziger Internet-Zeitung - 8. Jan. 2008
Immer rein damit: Zoo Leipzig schafft 2007 den geplanten ..
Am Ende noch ein bisschen drücken und schieben und aufs Wetter fluchen. Aber es hat doch noch geklappt - der Leipziger Zoo hat - wie bereits in den vergangenen Jahren - die Vorjahresbesucherzahl übertroffen. "Wir sind überglücklich über das sehr gute Ergebnis", sagt Zoodirektor Jörg Junhold. Was auch sonst?

Ad-Hoc-News - 7. Jan. 2008
Über 1,7 Millionen Besucher im
Die Besucherzahlen des Leipziger Zoos pendeln sich auf hohem Niveau ein. Im vergangenen Jahr kamen 1,77 Millionen Gäste und damit 0,8 Prozent mehr als 2006 in den Tierpark. Das Jahr 2008 steht unter anderem im Zeichen des Baus der neuen, knapp 50 Millionen Euro teuren Tropenhalle, die 2009 fertig sein soll. In sein Konzept «Zoo der Zukunft» investiert der Tierpark bis 2014 rund 90 Millionen Euro.

Rhein-Neckar Zeitung - 7. Jan. 2008
Besucherrekord im Zoo
Exakt 585000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Heidelberger Zoo. Der Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten. "Während in den vergangenen Jahren 400000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis darstellten, haben wir seit dem letzten Jahr die Schallmauer der halben Million durchbrochen," freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war neben dem guten Zoowetter im Frühjahr die steigende Attraktivität des Zoos in den letzten Jahren. Den Besuchern wird in diesem Jahr im Zoo viel geboten: Auf der Wiese am Zooeingang wollen die Tierpfleger des Vogelreviers im Frühjahr faszinierende Tiere den Besuchern nahe bringen. Auch im Jahr 2008 macht sich der Heidelberger Zoo für den Natur- und Artenschutz stark. Neu im Programm ist der "Froschtag", der im Rahmen einer weltweiten Kampagne für die Rettung der stark bedrohten Amphibien werben wird.

Morgenweb - 5. Jan. 2008
Heidelberg: Rekord-Besucherzahl im Zoo
585 000 Menschen haben im vergangenen Jahr den Heidelberger Zoo besucht - so viel wie nie zuvor. Ausschlaggebend für die hohe Besucherzahl waren nach Einschätzung von Zoodirektor Klaus Wünnemann die neuen Attraktionen im Tiergarten. Die beiden Gorilla-Babys Banjoko und Kiki, aber auch die im Sommer geborenem Sumatra-Tiger Chandra und Tibor seien von den Besuchern begeistert aufgenommen worden.

Saarbrücker Zeitung - 7. Jan. 2008
Mehr Gäste im Neunkircher Zoo
Im Jahr 2007 haben mehr als 253.000 Menschen den Neunkircher Zoo besucht. Das sind Zoodirektor Norbert Fritsch zufolge 42.000 mehr als 2006. Der Anstieg sei vor allem der Geburt des Giraffen- und des Oran-Utan-Babys zu verdanken.

Naumburger Tageblatt - 7. Jan. 2008
Besucherrekord im Zoo Aschersleben
Den Zoo in Aschersleben haben im abgelaufenen Jahr so viele Menschen besucht wie noch nie seit der Wende. «106 000 Besucher bedeuten einen Nachwenderekord», sagte Zoo- Leiter Dietmar Reisky. Großen Anteil am stark wachsenden Besucherinteresse haben nach Einschätzung Reiskys die beiden weißen bengalischen Tiger - die einzigen Exemplare ihrer Art in Ostdeutschland. Bis 2010 soll im Tierpark eine neue Anlage für das Raubkatzenpaar entstehen, bei dem die Zoo-Verantwortlichen in den kommenden Jahren auf Nachwuchs hoffen. Die Planungen für das Projekt seien angelaufen, sagte Reisky.


PR-Inside.com - 6. Jan. 2008
Tierisch warm unterm Infrarotstrahler
Matibi, Goni, Sabi und Tutume, die vier afrikanischen Elefanten im Osnabrücker Zoo, kennen die Wohlfühlplätze genau. Sie zieht´s im Afrikahaus zu den Infrarotstrahlern, unter denen sie mit ihren großen Köpfen wackeln und die Wärme genießen. «Wir haben die Strahler im acht Meter hohen Elefantenhaus punktuell tiefer gehängt«, sagt Frank Hanneken, Energieexperte des Zoos. Das spare Energie, da der Raum gezielter aufgeheizt werde. Das Ganze ist Bestandteil eines großangelegten Energiesparprogramms. Die Energiekosten verschlingen immerhin 15 Prozent des Haushalts, wie Zoochef Andreas Busemann sagt. Die Tendenz sei steigend. Deshalb habe man sich vor einiger Zeit entschlossen, den Energieverbrauch des Zoos genauer unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit der in Osnabrück ansässigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Stadtwerken sei das Energiesparprogramm erarbeitet worden. Es solle in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden und dann auch als Modell für andere Zoos und Tiergärten in Deutschland gelten. Im Verband der Zoodirektoren schaut man mit Interesse auf das Projekt. Am Thema Energieverbrauch komme schließlich mittlerweile kein Zoo mehr vorbei, sagt Verbandsvorsitzender Hubert Lücker. Mit den jetzt in Angriff genommenen Sanierungsprojekten, die von den Stadtwerken mit 80 000 und der Bundesstiftung Umwelt mit 125 000 Euro gefördert werden, sollen künftig jährlich knapp eine Million Kilowattstunden Energie eingespart werden. Die Erfahrungen wolle man anderen Tiergärten zur Verfügung stellen, sagt Hannecken. Vor allem Zoos, die in den 70er Jahren gebaut und seither kaum saniert worden seien, könnten davon profitieren.

Lausitzer Rundschau - 7. Jan. 2008
Alte Bekannte und viel Nachwuchs im Tierpark
Im Cottbuser Tierpark hat es im gesamten Jahr 2007 ständig Neues zu sehen gegeben. Auf etwa 1150 Exemplare in 180 Formen ist die Bewohnerschar angewachsen. Trotz der Bauarbeiten besuchten etwa so viele Gäste wie im Vorjahr die Einrichtung. Die Rotluchsfamilie zieht in ein geräumiges Quartier um. Noch auf der Suche nach einigen der sehr seltenen Tapire für die neue Anlage ist mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Cottbuser Tierpark. Viele Tierkinder belebten die Gehege und zogen die Blicke von Eltern wie Kindern auf sich. Die afrikanischen Marabus erwiesen sich erneut als zuverlässige Zuchtpaare und sorgten für zunächst putzigen und später schon sehr würdig auftretenden Nachwuchs. In den nächsten Tagen sollen wieder Küken schlüpfen. Ob dies auch bei ihren Nachbarn, den Sunda-Marabus, so sein wird, ist noch offen.

Schwerin-NEWS.de - 4. Jan. 2008
“Tierische Vergnügen”: Der Tierpark Wismar und der Zoo Schwerin
Im zurückliegenden Jahr war Nashornbulle “Limpopo” der “Star” im Zoo Schwerin. Dieser muß sich noch sein “Quartier” mit den Zwergziegen teilen. Doch seit Oktober 2007 wird eifrig an einer großflächigen neuen Nashorn-Anlage gearbeitet, die im Herbst des neuen Jahres fertiggestellt wird. Dort wird “Limpopo” dann mit weiblicher Gesellschaft - mit “Nashorn-Dame” Clara - einziehen, um für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen. Fast 70 Firmen und ebenfalls eine Familie aus Schwerin unterstützt die Werbe-Aktion “Claramanie”, in welcher Nashorn-Modelle an Interessierte verkauft werden, um das Projekt “Neue Nashorn-Anlage im Zoo Schwerin” finanziell erfolgreich zu meistern. Die BUGA 2009 erhält auch Unterstützung durch den Zoo Schwerin. So wurde diesbezüglich bereits im November 2007 eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

Ad-Hoc-News - 9. Jan. 2008
Panorama-Park wechselt Besitzer
Der Panorama-Park im sauerländischen Kirchhundem wechselt den Besitzer und damit auch die Ausrichtung. Ein heimischer Investor habe dem bisherigen Betreiber Grévin Deutschland GmbH ein «interessantes Angebot für die Übernahme» des Parks gemacht. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Unter dem neuen Besitzer wird der Panorama-Park seinen Betrieb als Freizeitpark einstellen und nur noch als Wildpark betrieben. Bereits jetzt gibt es dort einen Wildpark, in dem nun noch weitere Tierarten angesiedelt werden sollen. Der rund 60 Hektar große Panorama-Park soll künftig mit dem Zusatz «Wild- und Erlebnispark» firmieren. In den kommenden Wochen sollen die rund 15 Fahrgeschäfte in dem Park abgebaut werden und in andere Parks von Grévin umsiedeln.

news.search.ch - 6. Jan. 2008
Zürcher Gorillafamilie auf Kurve
Eine aus Versehen nicht gesicherte Klappe hat der Familie von Gorillamann N'Gola im Zürcher Zoo einen ungewöhnlichen Sonntagsausflug ermöglicht. Mehrere Tiere verliessen ihr Gehege für einen Gang in den Futterraum, wie der Zoo mitteilte. Silberrücken N'Gola und mehrere Mitglieder seiner Familie hätten sich auf ihrem Ausflug interessiert umgesehen, beobachtet von den Zoobesuchern, hiess es weiter. Die Tierpfleger konnten die Gorillas in ihr Gehege zurücklocken.


Tages-Anzeiger Online - 8. Jan. 2008
Gorilla N'Gola hat seine Familie im Griff
Mürrisch schaut das Gorillamännchen N'Gola in die Welt, die für ihn nicht der tropische Regenwald in Zentralafrika, sondern das Affenhaus im Zoo Zürich ist. Am Sonntag machte er sich mit seiner elfköpfigen Familie auf und davon, weil eine Klappe im Deckenbereich versehentlich offen blieb. Doch kamen sie nur bis in den abgesperrten Futterraum oberhalb ihres Geheges. Robert Zingg, Kurator des Zo0s Zürichs, ist erstaunt, wie ruhig sich die FlachlandGorillagruppe nach dieser Aufregung verhält. Der Gorillaausflug vom Sonntag wurde entdeckt, weil die Orang Utans unruhig wurden. Dies fiel einer Pflegerin auf. Sie suchte die Ursache für die Unruhe und sah oberhalb des Orang-Utan-Geheges einen Gorilla neugierig reinschauen.

PR-Inside.com - 4. Jan. 2008
Zoo von San Francisco nach Tiger-Angriff wieder geöffnet
Neun Tage nach dem tödlichen Tigerangriff ist der Zoo von San Francisco wieder für Besucher geöffnet worden. Neu eingeführt wurden verbesserte Sicherheitsvorkehrungen und mehr Hinweise, den Tieren nicht zu nahe zu kommen und sie zu provozieren. Viele Besucher erklärten am Donnerstag, sie wollten den Zoo unterstützen.



Planung und Bau

Thüringische Landeszeitung - 6. Jan. 2008
Starterlaubnis für die Flamingos
Erfurt. Den "turbulenten Ereignissen" gab Dietmar Schumacher die Schuld, dass im vergangenen Jahr nur ein Bruchteil der Ziele erreicht wurde, die sich der Verein der Zooparkfreunde vor einem Jahr gestellt hatte. Wenigstens der Picknickplatz, so der Vereinsvorsitzende, konnte zum Großteil fertiggestellten - trotz der Verzögerungen, die eine Munitionsbergung mit sich brachte. Absolut nichts bewegt habe sich 2007 beim jüngsten Großprojekt des Vereins, der neuen Flamingo-Anlage, die am neuen Zooeingang gebaut werden soll. Weil die von der abgelösten Zooleitung vorgelegte Planung vollkommen über den Haufen geworfen wurde. Die Anlage soll jetzt nicht nur größer werden, sondern auch so gestaltet, dass die Flamingos darin fliegen können. Nicht nur die 18 derzeit auf dem Plateau lebenden Flamingos sollen noch in diesem Jahren dorthin umziehen, für bis zu 50 Tiere wird Platz sein, für eine Größenordnung, die jetzt auch eine Zucht der Tiere ermöglicht. Die zusätzlichen 35000 Euro, die das Netz kosten wird, will der Zoo selbst übernehmen, der Rest der Anlage wird komplett vom Verein der Zooparkfreunde finanziert. Mit mehr als 124000 Euro wird das Flamingo-Domizil damit das größte Projekt, das sich der Verein je auf die Fahnen geschrieben hat.
Und vor Veränderungen: Denn in diesem Jahr soll nicht nur die Stelle des Zoodirektors neu besetzt werden, auch die Richtung im Zoo wird neu definiert. Man habe die Bitten der Zooparkfreunde durchaus erhört und denke über eine neue Eigentumsform nach. Aus dem städtischen Unternehmen könnte eine gemeinnützige GmbH werden - alle großen Zoos in Deutschland hätten diesen Schritt bereits getan, mit Erfolg.

koeln.de - 5. Jan. 2008
Zoo erwartet im Mai das nächste Elefantenbaby
2007 war das Jahr der Elefantenkinder im Kölner Zoo. "Ming Jung" und "Maha Kumari" sorgten für "pfundige" Freuden bei den Besuchern. Ab Mai soll sich nun das nächste Geschwisterchen dazu gesellen. Elefantendame Shu Thu Zar, zu deutsch "Schönheitskönigin", wird die stolze Mama sein.
Aber der Storch kam auch in viele andere Gehege, nicht nur deshalb plant der Zoo einige Ausbauten und Neuerungen, denn im Jahr 2010 feiert er sein 150-jähriges Jubiläum. Bereits im alten Jahr hatte sich schon einiges getan. So findet sich im Eingangsbereich des Tropenhauses eine neue Abteilung für nachtaktive Tierarten aus dem Regenwald, und die Außenanlage des Orang-Utan-Geheges wurde übernetzt. Jetzt wird fleißig weiter gewerkelt. Bis zum Jubiläumsjahr soll ein neues Restaurant am Nebeneingang an der Riehler Straße entstehen. Laut Zoodirektor Theo Pagel liegen bereits sechs Modell-Vorschläge vor, die auch einen einzigartigen Blick auf den Elefantenpark ermöglichen würden. Die gemütlichen Flusspferde zusammen mit den Nilkrokodilen dürfen sich derweil auf ein neues "Hippodrom" freuen, das naturgetreu eine südafrikanische Flusslandschaft mit wilden Vegetationen beherbergen wird. Auch für die Zoobesucher wird die neue Anlage ein echtes Highlight, weil an riesigen Glasbecken den Tieren beim Schwimmen zugeschaut werden kann. Der Beginn der Bauarbeiten ist für den Sommer geplant. Dann werden wohl auch die Bewohner des Südamerikahauses übergangsweise umquartiert, da dieses gründlich saniert wird.

Berliner Kurier - 4. Jan. 2008
Neues Affenhaus, Aquarium wird saniert
Berlin. Ein kleiner Eisbär, der ein Goldesel ist. Unser Knut brachte dem Zoo vergangenes Jahr eine halbe Million zusätzliche Besucher und vier Millionen Euro Einnahmen mehr. Nun kann der Zoo 2008 ausbauen. Affenstark finden Schimpanse Pedro und seine Kumpels Kalle, Guste, Lilly und Soko den Plan, ein neues Gehege für sie im Affenhaus zu bauen. Die Arbeiten sind bereits in vollem Gange. Im Frühsommer soll alles fertig sein. Dann hat die Schimpansenherde innen doppelt so viel Platz wie bisher. Und im Außengehege kann sie sich mit Kletterbäumen, Felsen und sogar einem Bach so richtig austoben. Dank Knut wird’s auch bei den Antilopen schicker. Die Halle bekommt ein neues Dach, eine neue Kuppel und auch ein neues Lüftungssystem. Künftig sollen die Besucher dann auch dichter an die anmutigen Tiere herankommen, um sie besser beobachten zu können. Die Bauarbeiter und Maler werden auch im Aquarium des Zoologischen Gartens anrücken.

PR-Inside.com - 4. Jan. 2008
Zoo baut Anlagen für Affen und Antilopen aus
Berlin. Eisbär Knut hat dem Zoo im vergangenen Jahr 500 000 zusätzliche Besucher aus aller Welt und über vier Millionen Euro Mehreinnahmen verschafft. Dieses Jahr steckt der Zoo einiges Geld in Ausbauten und Sanierungen: So erhalten Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen neue Käfige und Anlagen. Zudem wird die Antilopenhalle ausgebaut - und das Aquarium bekommt eine frische Fassade. Die Arbeiten laufen dem Bericht zufolge bereits, am weitesten fortgeschritten sei der Bau der neuen Schimpansenanlage. Die Affen bekommen einen großen Käfig, mit Naturboden und Wasserlauf. Aus Platzgründen gebe es keinen Graben zu den Besuchern hin, sondern ein feinmaschiges Gitter, durch das man einen sehr guten Blick haben soll. Die neue Gorillaanlage wird künftig dreimal so groß sein, sie soll möglichst natürlich aussehen. Allein das Investitionsvolumen dafür beträgt rund eine halbe Million Euro.

Kieler Nachrichten - 9. Jan. 2008
2009 sollen die ersten Pinguine auftauchen
Der Tierpark Neumünster setzt auf eine neue Attraktion: In diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für eine Pinguin-Anlage beginnen. Voraussichtlich zu Ostern 2009 werden die ersten Humboldt-Pinguine durch die rund 300000 Euro teuren Tieftauch- und Paddelbecken schwimmen, kündigte Tierparkleiter Peter Drüwa an. Zwischen Bilanz und Ausblick beschäftigt auch ihn der Tod der beiden Eisbärjungen im Nürnberger Tiergarten.

sz-online - 4. Jan. 2008
Dresdner Zoo zählte 623.000 Besucher
Im Dresdner Zoo wurden 2007 rund 623.000 Besucher gezählt. 2006 strömten etwa 650 000 Gäste in die Anlagen im Großen Garten. Vermeldet wurde zudem großer Zuwachs beim Tierbestand, wobei das Löwenpaar Jago und Layla aus Aalborg und Amsterdam die spektakulärsten Neuzugänge darstellten. Sie sind nach dem Tod des greisen Löwenmannes „Aaron“ am Jahresbeginn der Grundstein für ein neues Rudel in der neuen Anlage. 2008 ist der nächste Zuwachs fest eingeplant. Bis August entsteht für rund 3,5 Millionen Euro ein neues Giraffen- und Zebrahaus mit Außengehege. Dann soll es auch wieder Langhälse in dem 1861 gegründeten Tierpark geben.

PR-Inside.com - 5. Jan. 2008
Im Zoo Halle soll Giftschlangenzentrum entstehen
Der Bergzoo Halle will bis 2013 rund 25 bis 30 Millionen Euro investieren. Wie die in Halle erscheinende «Mitteldeutsche Zeitung» (Samstagausgabe) berichtet, soll ein Giftschlangenzentrum entstehen, das als Forschungs- und Demonstrationszentrum errichtet werden soll. Geplant sei auch eine neue Menschenaffenanlage. Der Zoo strebt langfristig eine halbe Million Gäste an. Seit 1995 sind bereits 35 Millionen Euro in den Zoo geflossen, unter anderem in eine neue Elefantenanlage.

Güstrower Anzeiger - 7. Jan. 2008
"Raubtier-WG" als neue Attraktion
Mit mehr als 150000 Gästen erzielte der Güstrower Natur- und Umweltpark 2007 einen absoluten Besucherrekord. "Das bisher beste Jahr für uns", so NUP-Leiter Klaus Tuscher. Der Park ist zu einem der wichtigsten Anziehungspunkte der Barlachstadt geworden. Doch Tuscher will noch mehr. In der SVZ verrät er die Vorhaben 2008. Noch dieses Jahr sollen die Arbeiten für ein sieben Hektar großes Gehege mit Wölfen, Bären, Luchsen und Wildkatzen beginnen. Außer den Wildkatzen sollen die Tiere zwischen den Gehegen wechseln können. Diese Art der Haltung mit einem Informationszentrum in der Mitte ist bundesweit neu. Bei den Luchsen und Wildkatzen soll man zukünftig auf Stegen durch die Baumwipfel und durch Wandelgänge am Boden gehen können.

espace.ch - 8. Jan. 2008
Bern, Tierpark Wisent-Anlage wird gebaut
Der Verein hat für den Bau 2,1 Millionen Franken zusammengetragen. Die Bauaufträge seien bereits vergeben, die Arbeiten würden «in Kürze» beginnen, schreibt der Verein weiter. Bereits im Herbst 2008 sollen die Wisente in ihre neue Umgebung ziehen. Diese im Wald vor dem Vivarium gelegene Anlage wird fünfzig Mal grösser sein als das bisherige, nicht artgerechte Wisent-Gehege am Aareufer.

RIA Novosti - 9. Jan. 2008
Größtes Ozeanarium Osteuropas eröffnet 2009 in Moskau
Im kommenden Jahr eröffnet das größte Ozeanarium Osteuropas auf dem Poklonnaja-Berg in Moskau, sagte die Marketingdirektorin der dafür zuständigen Gesellschaft Marine Gardens, Marija Kirillowa, RIA Novosti. Ihr zufolge ist das Meerwasseraquarium Teil des dort im Bau befindlichen Freizeitzentrums „Poseidon Park“. „Der Komplex erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 180 000 Quadratmetern, darunter circa 58 000 Quadratmeter unter der Erde. Die Perle des Parks wird zweifellos die Zone des Ozeanariums, das sich über eine Fläche von 24 000 Quadratmetern erstreckt“, führte sie aus. Ihr zufolge wird das Aquarium mehr als 6000 Fische und andere Tiere beheimaten. In drei Jahren eröffnen im „Poseidon Park“ ihr zufolge zudem ein Bildungszentrum für Kinder, ein Vergnügungspark, ein Kinokomplex, Restaurants, Kaffeehäuser und Bars.



Aktionen

MVregio - 7. Jan. 2008
"Winterzauber" verzaubert Zoobesucher
Mit dem "Winterzauber" bis zum 17. Februar 2008 erwartet die Zoobesucher ein stimmungsvolles Veranstaltungsangebot abseits von Stress und Hektik des Alltags. Immer sonnabends und sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr sind im "Winterdorf" auf dem Veranstaltungsplatz Bastel-, Kerzen- und Märchenstübchen aufgebaut, zeigen Handwerker ihr Können. Gastronomie, Musik und Streicheltiere vervollständigen das vielfältige Wochenendprogramm für die ganze Familie. Der absolute Höhepunkt aber ist ein Feuerwerk an jedem Wochenende um 17.30 Uhr.

@haus online - 7. Jan. 2008
Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine weitere abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo Münster startet am kommenden Samstag, 12. Januar 2008 um 17.00 Uhr wieder mit der Biologischen Station Zwillbrock. Zu ungewöhnlicher Stunde können u.a. Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner kennen gelernt werden – nach Dienstschluss und ganz privat!




Nachwuchs

Thüringer Allgemeine - 9. Jan. 2008
Ein Sonntagskind: Nashornnachwuchs im Zoo
Erfurt. Das Sonntagskind ist noch keine vier Tage alt und erkundet doch schon mutig auf riesengroßen Füßen den Stall. Die Mutter Numbi hat ihr Kleines im Blick und ist die Ruhe in Person. "Das war mein erstes Nashornbaby", strahlt Hans-Günter Collette, der amtierende Zoodirektor. Seine Mitarbeiter haben ihm da einiges voraus. Denn die kleine Nashorndame ist bereits Baby Nr. 5 im Thüringer Zoopark und bringt dem Tiergarten erneut internationale Meriten beim Erhalt der weltweit bedrohten Breitmaulnashörner. Unbemerkt kam das Baby am zeitigen Sonntagmorgen auf die Welt. Als der Pfleger gegen 7 Uhr den Stall betrat, stand das etwa 40 Kilo schwere Kälbchen bereits recht fidel neben seiner Mutter.

Walsroder Zeitung - 7. Jan. 2008
Ein Jahr im Zeichen des Kagus
Zufrieden überprüft Simon Jensen, Zoologischer Direktor im Vogelpark Walsrode, die Gewichtszunahme des jungen Niklas, einem kleinen Kagu. Wie der Name des Tierbabys schon andeutet, erblickte der Vogelnachwuchs das Licht der Welt am 6. Dezember, am Nikolaustag. „Es ist die vierte erfolgreiche Nachzucht dieser Art in diesem Jahr“, berichtet Jensen und fügt mit Stolz hinzu, dass der Schlupf eines weiteren Vertreters dieser flugunfähigen Art ebenfalls erwartet wird. „Wir sind der einzige zoologische Garten in Europa, der Kagus züchtet und mit Niklas und seinen Artgenossen werden wir auch weiterhin den Schutz dieser faszinierenden Tiere in ihrer Heimat unterstützen.“ Zum Schutz der Kagus vor Ort unterstützt der „VogelPark Walsrode Fonds e. V.“ schon seit einiger Zeit erfolgreich Hilfsprogramme in Neukaledonien und zählt bei diesen Projekten international mit zu den größten Förderern.

Ruhrnachrichten - 5. Jan. 2008
Nachwuchs bei den Orang-Utans im Zoo
Dortmund. Der Zoo startet gleich mit einer guten Nachricht ins neue Jahr: die beiden Orang-Utans „Walther“ und „Toba“ sind Eltern geworden. Wie am Freitag mitgeteilt wurde, erblickte am 30. Dezember die kleine „Eirina“ das Licht der Welt. Sie ist das insgesamt fünfte Orang-Utan-Baby, das in Dortmund geboren wurde (die letzte Geburt ereignete sich am 12. Februar 1996) und der erste Nachwuchs, den die Orang-Utans nach Umzug in das Regenwaldhaus gezeugt haben.

WELT ONLINE - 6. Jan. 2008
Affennachwuchs im Berliner Zoo
Es war die erste Geburt im Berliner Zoo im neuen Jahr: In der Nacht vom 1. auf den 2. Januar ist ein Kapuzineräffchen zur Welt gekommen. Bislang steht nur der Anfangsbuchstabe seines Namens fest: ein B - ganz nach Papa Billy (17 Jahre) und Mama Bianca (6). "Das Geschlecht des Äffchens lässt sich erst in ein paar Monaten bestimmen, wenn das Kleine nicht mehr am Fell seiner Mutter hängt", sagt Zoo-Kurator Heiner Klös.

RP ONLINE - 9. Jan. 2008
Löwen-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im Wuppertaler Zoo sehen aus wie Stofftiere, können aber schon kräftig zubeißen. Mutter Malaika hat die beiden Wildfänge fest im Griff. Drei Monate sind Aru und Aketi jetzt alt, das Löwen-Zwillingspärchen im Wuppertaler Zoo, das gestern der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seit zwei Wochen bekommen Aru und Aketi neben der Muttermilch regelmäßig Rindfleisch. Ab sofort kann man die Löwenkinder in ihrem Gehege bewundern, wenn sie nicht gerade Siesta halten.

RP ONLINE
Löwen-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im Wuppertaler Zoo sehen aus wie Stofftiere, können aber schon kräftig zubeißen

Berliner Morgenpost - 6. Jan. 2008
Max und Moritz spielen Löwe
Löwen halten eng zusammen. Max und Moritz, die gut zwei Monate alten Löwenbabys im Berliner Zoo, spielen viel miteinander, tragen erste kleine Kämpfe aus und schlafen dann eng aneinandergekuschelt ein. Noch bleiben sie dicht bei ihrer Mutter Amira. Geboren wurden Max und Moritz am 31. Oktober, und die Löwenmutter muss die Erziehung ihrer Kinder nicht allein übernehmen. Schon in den ersten Wochen nach der Geburt half Amiras Schwester Jazira bei der Aufzucht. Noch ungefähr ein Vierteljahr lang werden die beiden von der Mutter gesäugt, wahrend Vater Paul Besuchsverbot hat. Max und Moritz sind der erste Löwen-Nachwuchs im Zoo seit 1998.

inar.de - 8. Jan. 2008
Zoo Berlin: Überraschung am Neujahrstag
Am Neujahrstag kam eine Besucherin des Berliner Tierparks ganz aufgeregt aus dem Krokodilhaus, in dem sich auch große Schildkrötenanlagen befinden, in die benachbarte „Schlangenfarm" gelaufen und berichtete den Tierpflegerinnen von zwei kleinen Schildkröten, die vermutlich bald im Tränknapf der Riesenschildkröten ertrinken würden. Die Nachschau erbrachte, daß offensichtlich zwei kleine Bauchstreifen-Erdschildkröten im Nachbargehege in der vorangegangenen Nacht unbemerkt geschlüpft sein mußten - sozusagen als erste Nachzucht des Tierparks 2008. Zuletzt waren dort am 29. Oktober 2007 vier Eier aufgefunden und in den Inkubator verbracht worden. Vermutlich wurden beim Ausgraben 2 Eier übersehen. Die 2 kleinen Erdschildkröten wachsen nun unter kontrollierten Bedingungen im Terrarium auf.

Berliner Morgenpost - 7. Jan. 2008
Besucherin rettete Schildkrötennachwuchs
Die erste Nachzucht des Berliner Tierparks Friedrichsfelde im neuen Jahr ist dank einer aufmerksamen Besucherin knapp vor dem Ertrinken gerettet worden. Am Neujahrstag schlüpften unbemerkt zwei Bauchstreifen-Erdschildkröten. Ihnen drohte kurz nach dem Schritt ins Leben der schnelle Tod im Tränknapf der Riesenschildkröten. Tierpfleger brachten den Nachwuchs in Sicherheit, teilte der Tierpark am Montag mit.

Osnabrücker Nachrichten.de - 6. Jan. 2008
Niedlich: So viel Glück ist kaum zu fassen
Osnabrück. 13 kleine Schweinekinder wurden zum Jahreswechsel im Zoo geboren - so viel Glück ist von Menschenhand kaum zu fassen. Ihre Mütter, die Minischweine "Margarete" und "Martha", sind liebevoll um ihren Nachwuchs besorgt und zeigen sich dabei den Menschen gegenüber durchaus misstrauisch.

Freie Presse - 9. Jan. 2008
Kleines Lama heißt ab sofort Lorenzo
Richtig wohl ist es dem eigentlichen Star der gestrigen Taufe im Falkensteiner Tierpark nicht gewesen: Das kleine Lamahengst-Fohlen wich keinen Moment von der Seite seiner Mutti Sophie und kuschelte sich ängstlich an ihr Fell.




Münsterländische Volkszeitung - 8. Jan. 2008
Attjak sollte nicht länger leiden
Rheine. Die Mitarbeiter des Naturzoos und viele Zoobesucher sind traurig: Der Tiger Attjak musste am Montag zur Verhinderung von Schmerzleiden eingeschläfert werden.
Seit längerer Zeit wies schon ein Schild am Gehege darauf hin, dass Attjak aufgrund einer altersbedingten Arthrose hinkte. Der Zustand verschlechterte sich zunehmend, so dass die Entscheidung zum Einschläfern des Tigers getroffen wurde. Mit weit über 19 Jahren gehörte Attjak zu den ältesten im Zuchtbuch registrierten Sumatra-Tigern.

Münstersche Zeitung - 5. Jan. 2008
Inventur im Zoo: Das große Suchen
Dr. Dirk Wewers wird nicht beantworten können, wie viele Pagodenstare im Tropenhaus des Allwetterzoos leben. Hat er vier gezählt, verschwinden gleich wieder drei zwischen den Ästen. Zwei tauchen wieder auf, und man fragt sich: Waren das die von gerade oder andere? Wie jeder Supermarkt am Jahresende dokumentiert, was noch in den Regalen steht, zählt der Zoo seine Tiere. Dirk Wewers organisiert das. Dirk Wewers selbst muss kaum zählen, obwohl es ihm nichts ausmachen würde. An seinen freien Tagen fährt er manchmal in die Rieselfelder, dann zählt er Vögel für den Naturschutzbund. Im Zoo übernehmen das die Leiter der elf Reviere und die Pfleger. Wewers bekommt am Ende Zettel mit den Ergebnissen auf den Schreibtisch. Der Zoo wird das Ergebnis der Inventur im Januar veröffentlichen.

inar.de - 9. Jan. 2008
Inventurzahlen 2007 Zoo und Tierpark
Den Tierbestand auf Freiflächen und Teichen, in Flugvolieren und Aquariumsbecken exakt zu erfassen, ist nicht immer einfach. Doch nun sind alle Zählungen abgeschlossen und der Abgleich mit den täglichen An- und Abmeldungen erfolgt. Alle Zoo- und Tierparkmitarbeiter sind froh und zufrieden, dass diese aufwendige Arbeit so gut und schnell fertig wurde. Das Ergebnis überwältigend, denn nach wie vor biete keine andere Stadt eine ähnlich umfangreiche Auswahl verschiedenster Faunenvertreter unserer Erde.

Hamburger Abendblatt - 8. Jan. 2008
Nindorf: Die Messung mit der Maus
Zu jedem Jahreswechsel zählt der Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf alle seine Tiere. Mehrere Tage wird gezählt, gemessen und gewogen. Für die Tierpfleger eine nicht immer leichte Aufgabe, denn nicht jedes Tier verhält sich kooperativ.

Walsroder Zeitung - 8. Jan. 2008
Wenn Hahn Oskar nicht auf die Waage will
Jedes Jahr zählt der Wildpark Lüneburger Heide alle seine Tiere. Das Ergebnis der tierischen Inventur: Im Wildpark Lüneburger Heide leben 758 Tiere von insgesamt 124 Arten. Über mehrere Tage wird, gezählt, gemessen und gewogen.

Main-Rheiner - 8. Jan. 2008
Luchsdame nun auch tot
Der noch verbliebene Luchs im Gonsenheimer Wildpark musste in der vorigen Woche eingeschläfert werden. Wie die Stadt gestern mitteilte, hatte das fast 19 Jahre alte Luchsweibchen Krebs und musste in den vergangenen zwei Jahren fünf Mal wegen Geschwüren operiert werden. Vor Weihnachten hatte sich der Gesundheitszustand des Tiers so drastisch verschlechtert, dass der Tierarzt die Luchsdame einschläfern musste. Ihr langjähriger Weggefährte, ein Luchs-Männchen, war im Herbst an Altersschwäche gestorben. Ins vorhandene Gehege, das für Luchse eigentlich zu klein ist, sollen nun Wildkatzen ziehen. Mittelfristig will die Stadt versuchen, ein neues Gehege für Luchse zu planen und durch Sponsoren zu finanzieren.

Bild.de - 9. Jan. 2008
Wer hat dem Nashorn bloß das Horn geklaut?
Das Nashorn heißt ja Nashorn, weil es auf dem Kopf ein schönes Horn trägt. Doch Bulle Nikolaus (20) stapft gestutzt durch sein Gehege im Münchner Tierpark Hellabrunn.
Wer hat dem Nashorn bloß sein Horn geklaut? Beatrix Köhler (50), Biologin im Tierpark, erklärt: „Nikolaus scheuert sich das Horn an Steinen und Stall-Wänden ab. Warum, wissen wir nicht.“

RP ONLINE - 9. Jan. 2008
Dem Vogelpark ist der Vorstand ausgeflogen
Nach Unstimmigkeiten sind zum 31. Dezember Schriftführer Klaus-Dieter Schönberger und Kassenwartin Irene Schönberger aus dem
Trägerverein des Ohligser Tier- und Vogelparks ausgetreten. Damit ist von dem ehemals dreiköpfigen Vorstand nur noch Uwe Eck als Vorsitzender übrig geblieben. Jetzt soll ein neues Team des Trägervereins gewählt werden. Der Termin steht noch nicht fest. Die Versammlung der Mitglieder soll jedoch möglichst in Kürze stattfinden. Mit 25 000 Euro ist die Bilanz des Ohligser Tier- und Vogelparks im Minus. Steigende Energie- und Futterkosten sowie hohe Wasserkosten wegen Rohrbrüchen hätten das Defizit ausgelöst, heißt es.

Freie Presse - 4. Jan. 2008
„Rudolf“ fühlt sich wohl im Tierpark
Knapp 30.000 Gäste haben im vergangenen Jahr den Natur- und Wildpark Waschleithe besucht. Damit hat sich die Besucherzahl seit 2004 mehr als verdoppelt. Jüngstes Mosaiksteinchen, um die Anlage noch attraktiver zu gestalten, ist ein begehbares Rentiergehege auf einer Fläche von etwa 15.000 Quadratmetern. Die Anlage war im Rahmen des Projektes „Tiere und Teenies“ Ende vorigen Jahres fertiggestellt worden.

Mitteldeutsche Zeitung - 4. Jan. 2008
In den Zoos muss kein Tier frieren
In Sachsen-Anhalts zoologischen Gärten muss auch bei Minusgraden kein Tier frieren. Wie jedes Jahr haben die Einrichtungen Vorkehrungen getroffen, damit tropische Tiere wie Flamingos oder Affen sich auch bei Eiseskälte wohlfühlen. Für andere Arten sind solche Vorkehrungen nicht nötig: Huskies, Sibirische Tiger, Schneeleoparden, Luchse oder Schnee-Eulen blühen bei kaltem Wetter erst richtig auf.

Kleine Zeitung - 7. Jan. 2008
Kälte und Glatteis: Zootiere in Berlin müssen drinnenbleiben
Nicht nur die Menschen, auch die Tiere im Zoo und Tierpark müssen sich aufgrund der derzeit in Berlin herrschenden Kälte und der Glätte einschränken. Besonders Huftiere wie Elefanten, Zebras und Giraffen seien bei Glatteis gefährdet und blieben in den Innenanlagen, teilte der Berliner Tierpark mit. Auch im Zoologischen Garten gibt es Einschränkungen. Affen und tropische Vögel blieben aufgrund der Temperaturen drinnen, teilte ein Sprecher mit. Elefanten und Nashörner dürften nur für kurze Zeit nach draußen. "Die sind wie kleine Kinder und merken nicht, wenn ihnen Ohren oder Schwänze abfrieren."

Wiesbadener Tagblatt - 8. Jan. 2008
Frostgefahr für Elefantenohren
Ganz schön frostig draußen - bleibt für die Menschen nur, sich warm einzupacken oder gleich im Warmen zu bleiben. Aber was machen die Tiere im Zoo eigentlich im Winter?

SF Tagesschau
Massaker im Streichelzoo
Die Verantwortlichen des Plätli-Zoos in Frauenfeld (TG) haben am Morgen einen grausigen Fund gemacht. Die beiden Zoo-Kängurus wurden über Nacht totgebissen


Märkische Allgemeine - 9. Jan. 2008
Ziegen des Tierparks Kunsterspring standen einem Klavier gestern ...
Ohne die vielen Kameras und die Aufregung um einen schwarzen Kasten im Schnee wäre im Tierpark Kunsterspring gestern alles gewesen wie immer. Doch dann spielten die Ziegen Klavier. Ein paar Minuten guckt sich Michael Otto das stille Schauspiel an. Eigentlich wollte der Berliner Kunststudent, der für seine Diplomarbeit an einer Komposition mit tierischen Improvisationspassagen arbeitet, nur das Instrument hinstellen und der Natur der Dinge ihren Lauf lassen. Als er den Test im Tierpark plante, hat der 27-Jährige mit allem gerechnet. Nur nicht damit, dass nichts passiert.

Tauber-Zeitung - 8. Jan. 2008
Henry kann bald wieder sehen
Das Schicksal des fast blinden Lamas Henry lockte am Sonntag vieler Besucher zum "Dreikönigstreff" in den Göppinger Tierpark. Dank zahlreicher Spenden und eines Zuschusses vom Tierschutzverein kann das Lama nun definitiv operiert werden.

derStandard.at - 4. Jan. 2008
Fu Long dürfte schon, traut sich aber noch nicht
Alles im grünen Bereich, beruhigt der Tiergarten Schönbrunn in einer Aussendung zum Pandababy Fu Long. Das will nämlich nach wie vor nicht in die große Innenanlage hinaus und lässt die neugierige Öffentlichkeit warten. Zwar dürfte Fu Long die Stufe zwischen dem Raum, in dem sich die Wurfbox befindet und dem Bereich, der für die Besucher einzusehen ist, überschreiten. Allein der kleine Panda will noch nicht so recht.

oe24.at - 4. Jan. 2008
Anstellsystem für Pandabesucher
Fu Long könnte sich jetzt bald aus seinem sicheren Nest heraustrauen. Schönbrunn rüstet sich bereits für den Besucheransturm. Den ersten Schritt hat Fu Long schon gemacht. Er kletterete schon aus der Wurfbox in den Extraraum, der allerdings noch nicht von Besuchern einsehbar ist. Der Tiergarten rüstet sich jetzt für den bevorstehenden Besucheransturm, denn der kleine Panda wird dann der Zoo-Liebling. Riesen-Schlangen rund ums Panda-Gehege werden erwartet. Deswegen wird jetzt ein eigenes System eingerichtet, welches das Schlangestehen der Besucher erleichtern soll. Beim Warten auf den ersten Blick werden die Besucher mit Videos und Infos von Fu Long auf zahlreichen Bildschirmen zu sehen sein. Das Schlangestehen soll dadurch erleichtert werden.

Krone.at - 9. Jan. 2008
Laute des kleinen Fu Long werden erforscht
Im Schönbrunner Tiergarten sind Zoologen der „Sprache“ der Pandabären auf der Spur. Anhand der Kommunikation zwischen Panda-Baby Fu Long und seiner Mutter wollen sie zu neuen Erkenntnissen gelangen. Die Zoologen zeichnen seit der Geburt des ersten auf natürliche Weise gezeugten Pandas Europas dessen Lautäußerungen auf. Ziel dieses Projektes ist, anhand der parallel dazu entstehenden Videoaufnahmen sowie Vergleichen mit den Lauten eines Panda-Babys aus dem Zoo von San Diego (USA), Aufschlüsse über „Die akustische Kommunkation beim Großen Panda“ – also eine Art „Panda-Sprache“ – zu erhalten.

wienweb.at - 7. Jan. 2008
Christbaum erfreut Nashörner und Elefanten
"Christbaum fällt!" heißt es am Montag im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn. Die 18 Meter hohe Fichte aus dem Forstrevier Gaming am Fuße des Ötschers wird ihrer neuen Bestimmung zugeführt. Ein Schwertransporter bringt den Baum in den Tiergarten Schönbrunn. Dort warten schon die Nashörner und Elefanten auf ihr neues Spielzeug.

TV Südbaden - 4. Jan. 2008
Rentier im Basler Zoo ausgerissen
Ein Rentier des Basler Zoos hat die Minusgrade um Weihnachten für einen Ausflug genutzt. Wie die Basler Zeitung heute berichtet, spazierte es über einen zugefrorenen Graben auf einen Besucherweg. Doch über seine unverhoffte Begegnung mit Zoobesuchern war es selbst so erschrocken, dass es sich leicht wieder in sein Gehege zurücktreiben ließ. Jetzt montieren die Pfleger einen Zaun vor dem Wassergraben. Beim Löwengehege ließ man vorsichtshalber das Wasser ganz ab.

Zisch - 7. Jan. 2008
Die Bärin Fränzy wird 25 Jahre alt
Der Natur- und Tierpark Goldau feiert den 25. Geburtstag von «Old Bärenlady Fränzi». Unter den harten Bedingungen in der Natur wäre die syrische Braunbärendame bereits eine Greisin und wohl kaum noch am Leben. Zur Feier des Tages bekommt die Bärenjubilarin eine grosse Torte – mit 25 Rüebli-Kerzen. Nächstes Jahr wird die altersfrische Dame in die neue Anlage für Bär und Wolf im Erweiterungsgebiet des Natur- und Tierparks Goldau umgesiedelt.

Die Presse - 7. Jan. 2008
Tirol: Liebestoller Gamsbock bekommt Gummis
Die kalte Jahreszeit heizt den Gemütern der tierischen Bewohnern im Tiroler Alpenzoo ordentlich ein. Je bunter das Treiben, desto eher darf sich der Zoo im Frühjahr über Nachwuchs freuen. Besonders engagiert ist der Gamsbock Martin. Weil sein Liebeswerben so ungestüm ausfiel, mussten seine spitzen Hörner jetzt sogar mit einem Gummischlauch entschärft werden.

20minuten - 4. Jan. 2008
Sieben Albino-Alligatoren gestohlen
Ungewöhnlicher Diebstahl in Brasilien: Sieben junge Albino-Alligatoren sind seit Neujahr aus einem Zoo in der westlichen Provinz Mato Grosso verschwunden. Die seltenen Tiere befanden sich gemäss einem Bericht von BBC News im Zoo der Universität von Mato Grosso. Letztmals wurden sie während der Fütterung an Silvester gesehen. Als sie am Mittwoch erneut gefüttert werden sollten, wurde ihr Verschwinden bemerkt. Nach Polizeiangaben gibt es keine Anzeichen für einen Einbruch. Es habe sich um Jungtiere mit einem durchschnittlichen Alter von zwei Jahren gehandelt, liess der Zoo verlauten. Jeder der sieben Alligatoren soll einen Wert von rund 10.000 Dollar haben.

Die Presse - 9. Jan. 2008
Drogensüchtiger klaut Baby-Krokodile und Affen
Um seine Marihuana-Sucht zu finanzieren, hat ein 19-jähriger Australier aus einem Zoo zwei Baby-Krokodile und einen Krallenaffen gestohlen. Er fand allerdings keinen Käufer. Die Entscheidung für den Diebstahl begründete er mit seinem regelmäßige Marihuana-Konsum. Er habe sich inzwischen einem Entzugsprogramm unterzogen und bei dem Zoo entschuldigt, in den die Tiere unversehrt zurückgebracht wurden. Das Gericht verurteilte den jungen Mann zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe auf Bewährung.

NZZ Online - 9. Jan. 2008
Picknicken im Zoo von Bagdad
Bis vor ein paar Monaten führte der Zoo von Bagdad ein Schattendasein. Seit sich die Sicherheitslage verbessert hat, ist der Zawra-Park wieder ein beliebtes Ausflugsziel. Familien und Jugendliche können hier ein paar unbeschwerte Stunden verbringen.

shz - 5. Jan. 2008
Die Monsterkrabbe - neuer Blickfang im Sylt Aquarium
Seit rund zwei Wochen hat das Sylter Aquarium eine neue Attraktion. "Walter" - benannt nach einem Sylter Fischhändler. Der rettete ihm das Leben. In Kanada ging "Walter" Fischern ins Netz. Statt auf dem Teller zu landen, rief ein Fischhändler den Geschäftsführer des Sylt Aquariums, Dr. Dennis Warneke, an. Der zeigte sich begeistert von der Idee, die Königskrabbe aufzunehmen: "So etwas hatten wir hier noch nie." Nach eingehender Untersuchung, "um Krankheiten auszuschließen", lebt "Walter" nun mit Steinbutt und Knurrhahn in dem 25 000-Liter-Becken. Mit seinen rund sieben Kilogramm und einer Beinspannweite von 1,30 Metern sieht er "gar nicht so ekelhaft" aus, findet die achtjährige Chiara Celine Bühler.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

nos.nl - 9. Jan. 2008
Tweede Knut
Zweiter Knut
In Deutschland ist wieder ein kleiner Eisbär geboren worden, der von seiner Mutter verstoßen wurde. Der Tiergarten hat beschlossen, das Tier, so wie es bei Knut geschah, per Hand aufzuziehen. Es ist eine besondere Entscheidung, denn vorher ließ derselbe Tiergarten zwei andere neugeborene Eisbären sterben. Die Bärchen wurden auch verstoßen, aber der Park wollte der Natur ihren Lauf lassen. Niemand griff deshalb ein. Die zwei kleinen Bären wurden krank und sind danach wahrscheinlich von ihrer Mutter aufgefressen worden.

nieuwnieuws.nl - 9. Jan. 2008
PvdD wil dolfinarium sluiten
PvdD will Delphinarium schließen
Die Partei für die Tiere will strengere Regeln für Tiergärten und andere Einrichtungen, in denen große Säugetiere gehalten werden. "Ich schließe nicht aus, daß in naher Zukunft das Halten von dieser Art Tieren der Vergangenheit angehört", sagt Marianne Thieme von der PvdD gegenüber Algemeen Dagblad. Thieme stellte eine parlamentarische Anfrage aus Anlaß eines Zwischenfalls mit einem Delphin bei der Dolphin Academy auf Curaçao. Hinreichender Beweis für Thieme: "Es ist ein gefährliches und unverantwortliches Vergnügen." Und setzt fort: "Auf Zeit ist es unhaltbar und ethisch nicht mehr vertretbar, große Säugetiere wie Affen und Delphine in Gefangenschaft zu halten. Delphine haben ein Lächeln auf ihrem Gesicht, aber sie bleiben Raubtiere."

destentor.nl - 9. Jan. 2008
Dierenpark blij met 'boomkangoeroe'
Tierpark erfreut über "Baumkänguruh"
Epe - Dikdiks, Langschnauzen-Kaninchenkänguruhs, Loris ... Diese und mehr besondere Tiere wurden voriges Jahr im Tierpark Wissel untergebracht. Dieses Jahr kommen wieder neue Tierarten hinzu: Baumkänguruh und Flinkes Känguruh. Beide Arten - ursprünglich aus Australien stammend - sind sehr schön und besonders - laut Ellis van den Rosenberg (31). Sie ist Obertierpflegerin im Park. "Ich glaube, daß es nur acht Baumkänguruhs in europäischen Zoos gibt", erzählt sie. "Sie haben ganz große Krallen an ihren Hinterpfoten. Sie laufen auch am Boden, aber leben doch vorwiegend auf Bäumen. Es ist zur Zeit in jedem Fall ein Tier vorhanden, aber wir versuchen, zwei zu bekommen." Die ehemalige Rohrkatzen-Anlage wird nun umgebaut und zu einem Lebensraum für die Tammar-Wallabys gestaltet. Dann können die Flinken Känguruhs gleich dazu. Neue Tiere müssen sich oft erst an den neuen Ort gewöhnen. Aber Van den Rosenberg kann sich nicht erinnern, daß es einmal schief gelaufen wäre. Der kleine Zoo am Woesterbergweg bei Epe hat weder Elefanten noch Giraffen, aber Kleine Pandas, Flamingos und Zwergflußpferde. Voriges Jahr kamen mehr als 160.000 Besucher in den Park. Es geht gut mit dem Zoo. Doch hält die Direktion des Parks Ausschau nach einem anderen Ort, einem Gelände von 18 ha in Vemde Horsthoek, Richtung Heerde. Der Park wird sich aber weiter entwickeln auf dem jetzigen Areal. "Es kann noch fünf Jahre dauern, bevor wir tatsächlich umziehen werden. Besondere Tierarten sind nicht immer verfügbar. Doch wenn sie es sind, muß man auch nicht warten. Und manche Anlagen müssen einfach erneuert werden." Manche Besucher finden es durchaus schade, daß der Park umziehen wird. Er war immerhin schon jahrelang in Wissel und das Kleinformat hat auch seinen Charme. "Für ältere Menschen und Behinderte ist es gerade schön, daß der Park nicht so groß ist. Aber andererseits ist es herrlich für manche Tiere, bald mehr Auslauf zu haben", so Van den Rosenberg.

omroepbrabant.nl - 7. Jan. 2008
Goed jaar voor Zoo Parc Overloon
Gutes Jahr für Zoo Parc Overloon
Overloon -Der Zoo Parc Overloon hat ein gutes Jahr hinter sich. Das berichtet der Zoo in seiner eigenen Jahresübersicht. Es kamen 240.000 Besucher. Das Jahr 2007 war auch ein fruchtbares Jahr. Der Zoo Parc erhielt neue Tierarten wie einen Flachlandtapir, Parmakänguruhs, Sudanhornraben, Japanische Seraus und Rote Varis.


Algemeen Dagblad - 5. Jan. 2007
Dikhuidje leeft misschien toch nog
Kleiner Dickhäuter vielleicht doch noch am Leben
Rotterdam - Der Tiergarten Blijdorp rechnet ernsthaft damit, daß das tot geglaubte Elefantenbaby doch noch quicklebendig zur Welt kommt. Das sagte Willem Schaftenaar, der Leibtierarzt der hochträchtigen Elefantenkuh Irma. Laut führenden internationalen Experten auf dem Gebiet von Elefantengeburten ist es theoretisch durchaus möglich, daß das Elefantenbaby jetzt oder in ein paar Tagen das Licht der Welt erblickt. "In einem europäischen Zoo ist es mal vorgekommen, daß ein ebenfalls aufgegebenes Kalb doch noch gesund geboren wurde. Auch wir hoffen weiterhin auf ein kleines Wunder." Schaftenaar stützt seine ungewöhnliche Vorhersage auf Unklarheiten, die Ende voriger Woche entstanden. Irmas Häute brachen, aber die Frage ist, welche das genau waren. "Es kann auch der Harnbeutel des Kalbs gewesen sein, der gerissen ist. Das bedeutet, daß der Beutel mit Fruchtwasser, worin das Elefantenkalb sitzt, noch intakt ist. Wir wissen nicht, welche Flüssigkeit aus der Mutter gelaufen ist." Den Inhalt der Gebärmutter kontrollieren ist bei einem Dickhäuter unmöglich, weil dieses Organ zu tief im Körper sitzt und daher unerreichbar ist für eine Untersuchung durch den Tierarzt. Schaftenaar hält Irma ständig haargenau im Zaum. "Sie verliert Blut, das kann auf das Loslassen der Plazenta schließen lassen. Aber auch das ist nicht hundert Prozent sicher." Wenn das Kalb Ende der folgenden Woche sich immer noch nicht gemeldet hat, ist die Chance, daß es noch lebt, gleich Null. Der Mutter geht es zur Zeit gut. Sie ist am Ende ihres Lateins, weil die extrem schwere Kuh schon beinahe ein halbes Jahr nicht gelegen hat. Laut Schaftenaar ist das Letzte nichts besonderes. "Blijdorp hat einmal einen Elefanten gehabt, der zwanzig Jahre nur auf seinen Füßen stand."

bndestem.nl - 5. Jan. 2008
Zoo trekt meer dan twee miljoen bezoekers
Zoo zog mehr als zwei Millionen Besucher an
Antwerpen - Der Antwerpener Zoo und der Tierpark Planckendael haben im vorigen Jahr mehr als zwei Millionen Besucher gehabt. Das sind 16% mehr als 2006. Die Mitgliederzahl der Königlichen Gesellschaft für Zoologie in Antwerpen, der Dachorganisation für u.a. Zoo und Planckendael, stieg um sechs Prozent. Fast 42.000 Familien sind Mitglied der KMDA (Koninklijke Maatschappij voor Dierkunde van Antwerpen). In diesem Jahr werden etwa vierzehn Millionen Euro ausgegeben für die Erneuerung von Zoo und Planckendael. In Antwerpen wird investiert in das Aquarium, eine neue Löwenanlage und die Gestaltung eines Erweiterungsgeländes. Im Jahre 2007 wurden 31 Häuser abgerissen, wodurch der Zoo zehn Prozent größer wurde. In Planckendael werden unter anderem die Giraffen- und Elefantenanlage in Angriff genommen.

showbizzsite.be - 4. Jan. 2008
Uitstekend jaar voor Zoo en Planckendael
Hervorragendes Jahr für Zoo und Planckendael
Weiterer Anstieg der Besucherzahlen bis auf mehr als zwei Millionen. Fast 14 Millionen Euro neue Investitionen im Jahre 2008. Das vergangene Jahr 2007 war hervorragend für Zoo Antwerpen, Planckendael, Koningin Elisabethzaal [Flanderns Kongreß- und Konzert-Zentrum] und das Naturreservat De Zegge in Geel, die zusammen die Königliche Gesellschaft für Zoologie in Antwerpen (KMDA) bilden. Mehr als 2.000.000 Menschen fanden im Jahre 2007 ihren Weg in den Zoo oder nach Planckendael - das sind 16% mehr als 2006. Nach einem spektakulären Anstieg um 14% im Jahre 2006 stieg die Zahl der Mitglieder im Jahre 2007 weiter um sechs Prozent. Fast 42.000 Familien oder 150.000 Personen waren 2007 Mitglied der KMDA. Der Sälekomplex rund um Koningin Elisabethzaal profitierte von der Vollendung des Koningin Astridplein und begrüßte mehr als 400.000 Gäste. Sowohl im Zoo als auch in Planckendael wurden 2007, ähnlich wie in den vergangenen Jahren, umfangreiche Investitionen vorgenommen (zehn Millionen Euro). Im Zoo wurde gearbeitet am Abriß von 31 Häusern, wodurch der Zoo 2008 um zehn Prozent größer wird, das Restaurant Flamingo wurde vollständig erneuert. Das neue Reptiliengebäude wurde eröffnet und an der Erneuerung des Aquariums und der Yakanlage wird noch gearbeitet. In Planckendael wurden ein völlig neuer Eingang und ein Shop eröffnet und mehrere Tierunterkünfte gründlich renoviert. Die Ankunft von Giraffen im Jahre 2008 wurde vorbereitet. Die Jahr für Jahr steigenden Einkünfte erlauben es, für 2008 fast 14 Millionen Euro an neuen Investitionen zu veranschlagen. Blickfänger sind hierbei die Vollendung der Giraffenanlage, der Start der Elefantenanlage und der Bau einer Veranstaltungshalle in Planckendael. Im Zoo Antwerpen wird 2008 in das Aquarium, eine neue Löwenanlage und die Gestaltung des Erweiterungsgeländes investiert. Die großen Investitionen der vergangenen Jahre verfehlen ihren Zweck nicht und werden immer sichtbarer. Darum wird 2008 ein weiterer Anstieg der Besucherzahlen erwartet.
>> ... und natürlich soll alles zur EAZA-Konferenz fertig sein!

knack.be - 4. Jan. 2008
Ruim 2 miljoen bezoekers voor Zoo en Planckendael in 2007
Über zwei Millionen Besucher für Zoo und Planckendael im Jahre 2007
Mehr als zwei Millionen Besucher haben 2007 den Antwerpener Zoo und den Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen besucht. Das ist ein Anstieg um 16% gegenüber dem Vorjahr. Die großen Investitionen der vergangenen Jahre sollten eine mögliche Erklärung sein für das Anwachsen. Auch 2008 werden fast 14 Millionen Euro bereitgestellt für neue Tieranlagen und eine Veranstaltungshalle.

elsevier.nl - 4. Jan. 2008
Hot Spot: Vergaderen in het wild. Safari Meeting Centre - Arnhem
Hot Spot: Eine Sitzung abhalten in freier Natur. Safari Meeting Centre - Arnheim
Mitten in Burgers' Zoo ist ein professionelles Kongreßzentrum aufgestellt worden. Der Eingang des Safari Meeting Centre liegt im überdachten tropischen Regenwald, so daß Kongreßbesucher die besondere Atmosphäre direkt spüren können. Farbenprächtige Vögel schwirren durch die Blätter und Flughunde hangeln sich von Ast zu Ast. Im Restaurant, gebaut als eine afrikanische Lodge, ist die Speisekarte angepaßt an die Lokation. Einmal am Tisch, nach einer Erfrischung an der Langhalsbar, wähnen sich die Gäste in Kenia. Durch das Fenster sehen sie Zebras, Giraffen, Nashörner und Antilopen umherwandern in einer ostafrikanischen Savannenlandschaft. Von dem kleineren (bis hundert Personen), als Luxusblockhütten eingerichteten Tagungsräumen, bieten zwei eine spektakuläre Sicht auf dieselbe Savanne und die Wasserstelle, wohin die Tiere ihren Durst löschen kommen. Die anderen bieten einen Ausblick auf die Baumkronen des "Busches". Man kann auch frische Luft schnappen auf dem Balkon. Das überdachte Aquarium ist zu Fuß erreichbar, ebenso wie die Wüste. Schöner kann man keine Sitzung abhalten.

gelderlander.nl - 4. Jan. 2008
'Matige zomer' goed voor Ouwehand
"Mäßiger Sommer" gut für Ouwehand
Rhenen - Im vorigen Jahr passierten 895.000 Besucher die Pforten von Ouwehands Tierpark in Rhenen, 15.000 mehr als im Jahr zuvor. Damit hält im Zoo das Anwachsen der Besucherzahl an. "Wir hatten ein gutes Jahr. Das kam teils durch das gute Tierparkwetter, das wir hatten", sagt Direktor Robin de Lange, auf das Ausbleiben von Hitzewellen anspielend. Bei zu warmem Wetter gewinnt der Strand häufig vor dem Tierpark als Ausflugsziel. Seit Marcel Boekhoorn den Zoo im Jahre 2000 übernahm, ist die Besucherzahl ständig gestiegen -von 650.000 auf jetzt fast 900.000. De Lange erklärt das Anwachsen durch bleibende Investitionen im Park. "Die Qualität nimmt auch immer zu. Wir haben immer mehr Veranstaltungen, Feste und Partys. Auch machen wir den Park immer noch anziehender." In diesem Jahr wird der Haupteingang erneuert und mit einem Vogelplatz erweitert. Auch kriegen die Pinguine und die Seychellenschildkröten eine neue Unterkunft. Sie erhalten einen Platz in der Nähe der Eisbärenanlage, die auch vergrößert wird. Auch steht eine neue Version des Musicals "Apie" auf dem Programm. Das Musical, das in einem Zirkuszelt gespielt wird, zog im vergangenen Jahr viele Extra-Besucher an. Ouwehand setzt sich in diesem Jahr mit der Gemeinde Rhenen, der Provinz Utrecht und der Stiftung Utrechts Landschap an einen Tisch wegen der Verlängerung der Erbpacht für das Parkplatzgelände des Zoos.

Algemeen Dagblad - 4. Jan. 2008
Snelle operatie van olifant Irma is niet overwogen
Schnelle Operation von Elefant Irma ist nicht in Erwägung gezogen worden
Rotterdam - Eine schnelle Operation der hochträchtigen Elefantenkuh Irma ist im Tiergarten Blijdorp nicht in Erwägung gezogen worden. Die Wahl ist auch nicht gewesen, stellt Zootierarzt Willem Schaftenaar fest. Blijdorp machte bereits diese Woche bekannt, daß das Elefantenjunge, das noch im Körper von Irma sitzt, wahrscheinlich tot ist. "Theoretisch könnte das bedeuten, daß man die Mutter tötet und das Kalb blitzschnell herauszieht mit Hilfe eines Kaiserschnitts. Das ist faktisch allerdings unmöglich, weil das Kalb wahrscheinlich schon tot ist, ehe man es ergriffen hat. Und das andere ist ein mutterloser Elefant, wofür die Überlebenschancen viel kleiner sind als im Normalfall. Ein Kaiserschnitt ist außerdem ausgeschlossen, weil der Druck der Eingeweide zu groß ist für die Bauchwunde. Das Leben der Mutter steht immer an erster Stelle." Der Tierarzt und die Pfleger haben in den letzten Wochen die Schwangerschaft von Mutter Irma verfolgt. Letzten Freitag brachen die Häute, etwas war erst am Ende des Tages festgestellt worden auf Aufnahmen, die mit der Kamera im Gehege gemacht wurden. "Irma ist tatsächlich 24 Stunden am Tag auf dem Monitor. Das will nicht sagen, daß immer jemand nach dem Tier sieht. Das ist auch unmöglich." Das ganze Wochenende ist versucht worden, die stagnierende Geburt wieder in Gang zu bringen. "Ich hatte am Freitagmorgen ein Viertel nach acht noch ein Ultraschall gemacht. Ich sah darauf, daß der Gebärmutterhals sich entspannt hatte. Von Blasensprung oder Fruchtwasser keine Spur. Ich war dann auch überrascht, daß weniger als eine Stunde später die Häute brachen." Er erwartete, daß das Tier innerhalb von zwei Tagen zur Welt kommen sollte. "Aber so schnell kann es offensichtlich gehen, wenn die Geburt einmal im Gange ist." Die Elefantenkuh scheint keine Behinderung zu finden durch das tote Kalb in ihrem Körper. Das kann Wochen oder sogar Monate später doch noch geboren werden. Es ist sogar nicht ausgeschlossen, daß sie es für den Rest ihres Lebens bei sich tragen muß. "An Irma ist zur Zeit nichts Abnormes zu bemerken", so Schaftenaar.

elsevier.nl - 3. Jan. 2008
Kerstcapibara's in Artis
Weihnachts-Capybaras im Artis Zoo
Artis wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag beglückt mit der Geburt von zwei Capybaras. Einen Tag später setzte Capybaramutter Bernadette noch einen Nachzügler in die Welt.

dierennieuws.nl - 3. Jan. 2008
Nederlands intiatief helpt ernstig bedreigde cheetah
Niederländische Initiative hilft den ernsthaft gefährdeten Geparden
Ein gefährliches Raubtier wie der Gepard, das schließlich von einem Kangal, einem Hirtenhund, geschützt wird. Das kann im südlichen Afrika geschehen, nämlich in Namibia. Diesmal mit niederländischer Hilfe. Die größte Gefahr droht von den Bauern, die in allen Raubtieren, also auch in den Geparden, eine Bedrohung für ihr Vieh sehen und sie deshalb vorsorglich erschießen. Nach Schätzung leben nur noch ca. 12.000 Geparden weltweit.
Die mögliche Lösung ... der Einsatz von Kangals
In Namibia hat der Cheetah Conservation Fund (CCF), von den Niederlanden aus unterstützt durch die Stiftung SPOTS, vor einigen Jahren begonnen mit dem Programm "Anatolian Shepherd". Die korrekte Bezeichnung für diesen Hund ist jedoch Kangal. Dieser Hund wird in der Türkei schon Hunderte von Jahren eingesetzt, um das Vieh zu schützen. Eine seiner wesentlichen Eigenschaften ist nämlich, daß dieser Hund sich identifiziert mit seiner Aufgabe, dem Schutz des Viehs, er fühlt sich als ein Teil der Herde. Alles, was sich "seinem Rudel" zu sehr nähert, wird weggejagt. Es sind viele kuriose Berichte bekannt geworden, wonach Flußpferde, Wölfe, Leoparden und auch Geparden durch diesen Hund weggejagt wurden. Diese Hunde wurden durch die Stiftung CCF gezüchtet und anschließend kostenlos bei den Bauern eingesetzt. Ein positiver Nebeneffekt dieses Projektes ist, daß die Bauern nun weniger dazu neigen, Geparden zu erschießen. Ihr Vieh wird immerhin in Ruhe gelassen. Sicher durch den Geparden, denn obwohl ein Raubtier, ist er von Natur aus nicht aggressiv. Der Gepard beherrscht nämlich nur eine Sache gut: schnell rennen. Die geringste Verletzung führt dazu, daß er nicht mehr jagen kann und folglich den Hungertod stirbt. Instinktiv weiß der Gepard das und er wird jeder Konfrontation aus dem Weg gehen. Sicher der mit so einem "Gewaltigen" wie einem Kangal, denn wir haben es hier nicht mit einem Schoßhündchen zu tun. Indirekt sorgt der Kangal daher auch für den Schutz gefährdeter Tierarten.
Niederländisch-türkischer Einsatz für den Geparden und Welpen mit wachsamer Mutter, von denen einer im März nach Namibia kommt.
Die Stiftung CCF züchtet die Hunde selbst, aber braucht dringend eine neue Blutlinie. Und da wird nun von den Niederlanden aus dafür gesorgt. Am Samstag, dem 9. Februar, wird Simone Eckhardt, Vorsitzende der Stiftung SPOTS, persönlich einen Welpen in der Stiftung CCF abliefern. Zwei Monate später folgt ein anderer Welpe. Das geht in Zusammenarbeit mit dem Tierpark Amersfoort, der selbst Geparden in seiner Sammlung hat und für die Tickets für die Welpen sorgt. Die Welpen kommen von Abdullah Cakir, einem Niederländer türkischer Herkunft, der den Kangal in sein Herz geschlossen hat. Und das hat auch der Kangal dringend nötig! Immer häufiger wird dieser Hund als Kampfhund eingesetzt, obwohl er dafür gar nicht gedacht ist. Daneben wollen immer mehr Menschen einen Kangal als Haustier halten. Das ist mühsam, ein Kangal hat nämlich unglaublich viel Raum und Freiheit nötig und das macht ihn als Haustier viel weniger geeignet. Das sorgt wieder dafür, daß mehr und mehr Kangals in das Tierheim gelangen.
Über die Stitung SPOTS
Am 16. März 2004 ist die Stiftung SPOTS in Etten-Leur gegründet worden und hat sich zum Ziel gestellt, sich einzusetzen für gefährdete wilde Großkatzen. Die höchste Priorität liegt nun bei den Geparden, da diese wilde Katze ohne Hilfe in absehbarer Zeit nicht mehr gerettet werden kann. Aufklärung gehört zu einer der Zielsetzungen von SPOTS. Parallel wird durch Mittel von Sponsoren, "Adoptiveltern" und einmalige Spenden Geld zusammengetragen für den Geparden. Dem liegt eine Zusammenarbeit mit der Stiftung CCF (Cheetah Conservation Fund) zugrunde. Daneben unterstützt SPOTS auch Projekte in Iran und Botswana. Mehr Informationen über die Aktivitäten von SPOTS siehe www.stichtingspots.nlwww.savethecheetah.nu.



Russische Meldungen

ural.kp.ru - 9. Jan. 2008
Медведица из нюрнбергского зоопарка съела своих новорожденных малышей
Eisbärin aus dem Nürnberger Zoo fraß ihre neugeborenen Jungen
Es ist auch möglich, daß der Direktor seine Entscheidung unter dem Druck der empörten Öffentlichkeit änderte. Ein Zoo ist an sich bereits eine Verletzung der Naturgesetze und wenn schon die kleinen Bären unter unnatürlichen Lebensbedingungen geboren wurden, dann sollten die Menschen Verantwortung und menschliche Fürsorglichkeit zeigen, um ihnen eine normale Entwicklung zu ermöglichen.

Lettland

vostokmedia.com - 9. Jan. 2008
Символы Приморья обживаются в Риге
Symbole der Region Primorje leben sich in Riga ein
Wladiwostok -Die in den Zoo Riga gebrachten zwei Jahre alten Amurtiger Pedro und Zorro leben sich allmählich in ihrem neuen Zuhause ein. Sie wurden bereits den Besuchern gezeigt. Wie "Eho-DW" unter Berufung auf die lettische Site "NovoNews" mitteilt, kamen die zwei Tigermännchen im Dezember aus dem tschechische Zoo Dvur Kralove nach Riga. Jetzt leben im Rigaer Zoo drei Tiger - die zwei Neuankömmlinge und die Alteingesessene Astra, die in diesem Jahr zehn Jahre alt wird.

Belorußland

belta.by - 3. Jan. 2008
В Гродненском зоопарке появилась двугорбая верблюдица
Zweihöckrige Kamelstute für Zoo Grodno
Minsk. Der Zoo Grodno bekam eine zweihöckrige Kamelstute. Darüber informierte Zoodirektorin Zelina Pogerilo. Sie sagte, daß die 300 kg schwere Stute aus dem Zoo Lipezk kommt, für 40.000 russische Rubel. Im Februar wird die Stute ein Jahr alt. Im Alter von drei Jahren wird sie geschlechtsreif. Unter den Bedingungen menschlicher Obhut wird sie mindestens 20 Jahre alt, meint Zelina Pogerilo. Im Zoo Grodno lebt bereits einige Jahre die Dromedarstute Faja, die 600 kg schwer ist.

Europäisches Rußland

newsru.com - 9. Jan. 2008
Два голубых барана из Польши появились в зоопарке Ростова-на-Дону
Zwei Blauschafe aus Polen für den Zoo Rostow-am-Don
Der Zoo Rostow-am-Don ist der erste städtische Zoo im Süden Rußlands, der in seiner Sammlung zwei Blauschafe zeigen kann, übermittelt "Interfax". "Die Tiere im jugendlichen Alter haben eine ungewöhnliche hellblaue Schattierung des Fells. Das Männchen und das Weibchen, die aus Polen kamen, haben sich gut genug angepaßt und können vielleicht für Nachwuchs sorgen", teilte am Mittwoch der stellvertretende Direktor für Wissenschaft und internationale Beziehungen des Rostower Zoos Aleksandr Lipkowitsch mit.

pro-n.ru - 9. Jan. 2008
В 2009 году в Москве на Поклонной горе планируется построить крупнейший в Восточной Европе океанариум
Im Jahre 2009 soll in Moskau auf dem Poklonnaja-Berg das größte Ozeanarium in Osteuropa gebaut werden
Im Jahre 2009 soll in Moskau auf dem Poklonnaja-Berg das größte Ozeanarium Osteuropas mit einer Fläche von 24.000 qm gebaut werden. Es gehört zum jetzt auf dem Poklonnaja-Berg gebauten Unterhaltungskomplex "Poseidonpark". Im Ozeanarium werden mehr als 6.000 Fische und Tiere leben, die unmittelbar vor dem Bauende hergebracht werden. Insgesamt werden im Ozeanarium auf dem Poklonnaja-Park 60 ständige Ausstellungen vertreten sein, deren Arbeit garantiert wird von über 2.000 Spezialisten - Animatoren, Mikrobiologen, Sporttauchern und Tierärzten. Neben dem Ozeanarium wird es im Rahmen des Komplexes "Poseidonpark" geben: ein Bildungszentrum für Kinder, einen Vergnügungspark für Erwachsene, ein Kinokomplex mit zehn Sälen, ein Bürozentrum, ein Hotel mit 250 Plätzen und eine unterirdische Tiefgarage mit 2.000 Plätzen. Der Bau soll 2011 abgeschlossen sein. Die Fläche des gesamten Komplexes beträgt über 180.000 qm, von denen etwa 58.000 unterirdisch sein werden.

dni.ru - 9. Jan. 2008
Крупнейший океанариум появится в Москве
In Moskau wird das größte Ozeanarium entstehen
Die Organisatoren des Projektes rechnen damit, daß im ersten Jahr nach der Eröffnung des Ozeanariums dieses von etwa vier Millionen Menschen besucht wird, in den Jahren darauf wird mit jährlich 2,5 Millionen Besuchern gerechnet. Der Eintritt in das Ozeanarium soll höchstens 300 Rubel [etwa 8,35 Euro] kosten, für Kinder 150 Rubel. Für einige Kategorien von Bürgern wird es ermäßigten Eintritt geben. Kinder aus Kinderheimen, kinderreichen Familien und anderen sozial schwachen Gruppen werden freien Eintritt haben.

gorod48.ru - 8. Jan. 2008
Рождество в берлоге
Geburt im Bären-Winterlager
Gestern gab es im Lipezker Zoo Zuwachs bei den Kragenbären. Tagsüber hörten Mitarbeiter des Lipezker Zoos gestern das charakteristische Fiepen von Neugeborenen im Kragenbärenkäfig. Glückliche Eltern sind die 17-jährige Bärin Alissa und der 16-jährige Petz Jegor. Nach den vernommenen Lauten zu urteilen sind es zwei oder drei Jungtiere - die genaue Zahl der neuen Pfleglinge erfahren die Pfleger erst im März-April, wenn die Kleinen anfangen werden, gemeinsam mit der Mutter das Winterlager zu verlassen. Wie der Direktor des Lipezker Zoos Aleksandr Ossipow mitteilte, vermehren sich Kragenbären ziemlich selten in Gefangenschaft. In unserem Zoo gelang es vor vier Jahren zum erstenmal, Nachkommenschaft von diesen Tieren zu erhalten. Jetzt gab es zum drittenmal Nachwuchs.

regions.ru - 8. Jan. 2008
УЧЕНЫЕ БАШКОРТОСТАНА НАМЕРЕНЫ ВОССТАНОВИТЬ ТАРПАНА
Wissenschaftler Baschkortostans haben die Absicht, den Tarpan wiederauferstehen zu lassen
Eine Legende der Steppen - der Tarpan. Kann man seine Eigenschaften genetisch wiederherstellen in den Pferden der baschkirischen Rasse, die den natürlichen Existenzbedingungen am nächsten stehen? An dieser Aufgabe arbeiten Wissenschaftler der Republik Baschkortostan nicht das erste Jahr. Es macht ihnen Hoffnung, daß es in einer Reihe von Wirtschaften Transuraliens völlig erfolgreich gelang,einen reinblütigen Bestand an Pferden der baschkirischen Rasse wiederherzustellen, die, wie es schien, einige ihre wertvollen Eigenschaften unwiederbringlich verloren hatten. Der Tarpan ist schon lange völlig verschwunden. Wie "Baschinfom" mitteilt, ist der Tarpan eine ausgestorbene Unterart des gewöhnlichen Pferdes. Es wird vermutet, daß dieser Ahne der Hauspferde ein gewaltiges Areal besiedelte. Es ist noch gar nicht so lange her, in den 1870er Jahren, da wurden die letzten Tarpane angetroffen in den Grassteppen des europäischen Teils Rußlands und Westsibiriens. Ein Paar lebte sogar in einem polnischen Zoo. Die Wissenschaftler Baschkortostans haben mit dem Bestand an Pferden der baschkirischen Rasse hervorragendes biologisches Material in ihren Händen, diese Pferde sind fähig, unter den harten Bedingungen des Urals und ohne Hilfe des Menschen zu überleben.

tatar-inorm.ru - 3. Jan. 2008
Казанских носух назвали арабскими именами
Kasaner Nasenbären erhielten arabische Namen
Kasan. Heute fand im Kasaner Zoo das Neujahrsfest statt, in dessen Rahmen die neuen Pfleglinge, die Nasenbären, Rufnamen erhielten. Im Wettbewerb, der von den Zoomitarbeitern ausgerufen wurde, siegte Familie Sainetdinow. Ismagil und Suleicha beschlossen, den Tieren arabische Namen zu geben - das Männchen nannten sie Sulkarnai, das Weibchen Sulaila. Die Gewinner erhielten als Preis eine Einladung für einen Zoobesuch für zwei Personen.

pnz.ru - 3. Jan. 2008
На остановке общественного транспорта замерз питон
An einer Haltestelle des öffentlichen Transports erfror ein Python
Am Dienstag abend entdeckten Pensaer Rettungskräfte auf einer Straße der Stadt einen Python. Die Rettungskräfte fuhren in die Jegorowstraße und entdeckten an einer Haltestelle des öffentlichen Transports eine im Schnee liegende große gelbbraune Schlange. "Das Tier war etwa zwei Meter lang, bewegte sich nicht und schien tot zu sein", erzählte die Mitarbeiterin. "Für Wiederbelebungsversuche brachten wir es in den Zoo." "Es stellte sich heraus, daß es ein Netzpython war", erklärte die stellvertretende Direktorin des Zoos Pensa Swetlana Dryga. "Leider starb er vor Kälte." Wenn die zweitlängste Schlange der Welt am Leben gewesen wäre, hätte sie für Passanten gefährlich werden können. Bekanntlich ernährt sich ein Python von großen Tieren bis hin zu Schweinen und Ziegen.
> ... insbesondere 2-Meter-Tiere...

pnz.ru - 3. Jan. 2008
Пензенскому зоопарку исполнилось лет
Zoo Pensa wird 27 Jahre alt
Am 1. Januar 1981 wurde in Pensa der Zoo eröffnet. Die ersten Tiere kamen aus dem Minizoo des Belinskij-Parks. Nach den Worten des wissenschaftlichen Sekretärs des Zoos Olga Figowa ist Braunbär Tichon einer der Alteingesessenen. Er lebt schon seit der Gründung im Zoo. Zur Zeit schläft Tichon, wie es sich für einen Bären gehört. Der Zoo wurde eingerichtet am Ort des ehemaligen bischöflichen Gartens, den es in unserer Stadt seit dem 19. Jahrhundert gab. Der Ort wurde nicht zufällig gewählt. Die äußersten Stellen des Zoogeländes haben einen Höhenunterschied von 22 Metern. Das erlaubte es, im Zoo neun verschiedene Landschaftsareale zu schaffen. Der Zoo Pensa ist einmalig: bei uns gibt es Tiere, die man nur schwer in anderen Zoos des Landes antrifft. Zum Beispiel zeigen nur zwei die Bengalkatze. Viele Tiere gelangten aus den Wohnungen der Pensaer in die Zookäfige. Laut Olga Figowa schaffen sich wohlhabende Leute oft exotische Tiere an und kommen dann nicht mit ihnen zurecht.

Asiatisches Rußland - Ural


che.best-city.ru - 4. Jan. 2008
В Челябинске проходит выставка экзотических животных
In Tscheljabinsk gibt es eine Ausstellung exotischer Reptilien und Amphibien
Im Tscheljabinsker Zoo findet eine Ausstellung exotischer Reptilien und Amphibien statt, in der eine Sammlung tropischer Tiere zu sehen ist - Vertreter der Alten und der Neuen Welt. Unter allen Tieren sticht ein riesiger Netzpython besonders hervor - mit einer Länge von sieben Metern und einem Gewicht von 100kg. In der Ausstellung kann man auch Vertreter der heimischen Fauna sehen - Seefrosch, Wechselkröte und Wiesenotter. Der Europäische Verband der Zoos und Aquarien widmet das Jahr 2008 der Erhaltung der Amphibien und nannte dieses Jahr "Jahr des Frosches". Die in unserem Zoo durchgeführte Ausstellung gibt den Tscheljabinskern die Möglichkeit, die Welt der Reptilien und Amphibien besser kennenzulernen. Die Ausstellung wurde ausschließlich mit Sponsorengeldern finanziert.

Ukraine


kp.ua - 9. Jan. 2008
Черновецкий выписал обезьянам 34 миллиона гривен
Tschernowezkij stellt für die Affen 34 Millionen Griwna zur Verfügung
Für dieses Geld werden für die Affen neue Volieren zum hundertjährigen Bestehen des Zoos errichtet. Die Volieren werden links vom Haupteingang gebaut und zehnmal so groß wie die früheren sein (jetzt leben die Affen auf 40qm). Das teilte der kommissarische Generaldirektor des Kiewer Zoos Aleksej Tolstouchow mit. "In den neuen Volieren werden sich die Menschenaffen wie in Freiheit fühlen", erzählt Aleksej Anatoljewitsch begeistert. "Dort wird es Sommer- und Winterunterkünfte geben, eine verglaste Kuppel. Und sogar Schaukeln und Leitern für die Tiere. Und für die Besucher werden wir nebenan Bildschirme aufstellen, auf denen Programme über diese Affen gezeigt werden." Die Bauarbeiten sollen im Februar beginnen. Um bis zum 100. Jahrestag der Eröffnung des Zoos (das Jubiläum ist festgelegt auf den Oktober diesen Jahres) alles abschließen zu können. Für das neue Affenhaus wurden aus dem städtischen Budget 34 Millionen Griwna zur Verfügung gestellt. Bereits im Herbst dieses Jahres werden ein Gorillamännchen und fünf Schimpansen das Haus beziehen. Niedere Primaten, zu denen die Lemuren zählen, werden auch mit der Zeit mit neuem "Wohnraum" versehen. Übrigens plant die Leitung des Zoos, noch einige Tierarten zu erwerben: Skunks, Flamingos, Biber und Pinselohrschweine. Außerdem soll im Zentrum des Zoos eine Ameisenstadt entstehen. Fünf bis sechs Ameisenhaufen sollen auf einer Insel Platz finden, die von Wasser umgeben ist (damit die Insekten nicht auseinanderlaufen können durch das gesamt Gelände). Einer der Ameisenhaufen wird in einem Ausschnitt unter Glas gesetzt, damit die Besucher sehen können, wie Insekten leben.

kpunews.com - 8. Jan. 2008
Киевский «Превед, медвед» затянет на 34 миллиона гривен
Kiewer "Bärenüberraschung" wird 34 Millionen Ukrainische Griwna [4.661.729 Euro] verschlingen
Für die Rekonstruktion des Pavillons "Tropische Bären" ist im Entwurf des Programms der sozialökonomischen Entwicklung Kiews für das Jahr 2008 vorgesehen, mehr als 34 Millionen Griwna zur Verfügung zu stellen. Auch ist in diesem Jahr im Kiewer Zoo geplant, ein neues Affenhaus zu bauen, in dem vor allem Gorillas und Schimpansen ein Zuhause finden sollen.

ukranews.com - 8. Jan. 2008
Киевский зоопарк построит павильон для обезьян и реконструирует медвежатник
Kiew baut Pavillon für Affen und rekonstruiert Bärenzwinger
Der städtische Betrieb "Kiewer Zoo" hat die Absicht, im Jahre 2008 ein Menschenaffenhaus (Gorilla, Schimpanse) zu bauen und den Bärenzwinger zu einem Haus "Tropische Bären" zu rekonstruieren. Für diesen Zweck sind im Entwurf des Programms der sozialökonomischen Entwicklung Kiews in diesem Jahr 34 Millionen Griwna vorgesehen. Nach Meinung der Stadtverwaltung erweitern die neuen Tierhäuser im Zoo dessen Exposition und verbessern die materiell-technische Basis. Der Kiewer Zoo beschloß 2007 eine Generalreparatur des Elefantenstalls, des Vogelhauses und der Außenanlagen der Huftiere. Im Juni 2006 empfahl der Kiewer Rat für Stadtentwicklung dem Zoo, einen Generalplan seiner Rekonstruktion zu erarbeiten. Die vollständige Reparatur von Objekten des Zoos soll 2008 beendet werden, wenn der Zoo sein hundertjähriges Bestehen begeht. Im Kiewer Zoo gibt es etwa 2.500 Tiere, darunter Anubis- und Mantelpaviane, Japan- und Rhesusmakaken, Grüne und Weißnasenmeerkatzen, Schimpansen, Flachlandgorillas, Nachtaffe, Katta.

pk.kiev.ua - 4. Jan. 2008
Змея-единорог. В Киеве появилась пара уникальных рептилий, считавшихся вымершими
Einhorn-Schlange. In Kiew taucht ein Paar einzigartiger Reptilien auf, die bereits für ausgestorben gehalten wurden
Bei weitem nicht jeder Zoo der Welt kann sich rühmen, die Vietnamesische Langnasennatter (Rhynchophis boulengeri) in seinem Bestand zu haben. Das Paar junger Langnasennattern brachte der Mitarbeiter des Nationalen Ökologisch-Naturkundlichen Zentrums Jaroslaw Olejnik nach Kiew mit. Er erzählte: "Diese Schlange mit dem exotischen langen Schnauzenvorsatz zählte zu den ausgestorbenen Arten der Fauna Südchinas und Nordvietnams. Doch es zeigte sich, daß sich einzelne Exemplare in der Natur erhalten haben, und im Jahre 1995 fand eine gemeinsame russisch-vietnamesische Expedition Langnasennattern. Im Tulaer Zooeksotarium, einem auf Kriechtiere spezialisierten Zoo, gelang ihre Zucht. Und die faktisch ausgestorbene Art begann sich wieder zu verbreiten, wenn auch bisher nur in den Terrarien. Nachkommen der von den Wissenschaftlern geretteten Schlangen vermehren sich in der ganzen Welt, und schließlich, vor drei Monaten, gelang es uns, sie nach Kiew zu holen."



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Nürnberg, 10.1.2008
Eisbär-Baby: Jungtier zeigt guten Appetit

Das Eisbär-Baby im Nürnberger Tiergarten entwickelt sich prächtig: Inzwischen verlangt es etwa alle drei Stunden nach seiner Milch, trinkt jeweils 80 Milliliter und wiegt bereits 2 000 Gramm. Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr weist darauf hin, dass die Umstellung von Mutter- auf Kunstmilch nicht unproblematisch ist, zeigt sich aber optimistisch. Herztöne, Lungengeräusche sowie Magen- und Darmgeräusche sind völlig normal, so Neurohr. Das Interesse von Medien und Öffentlichkeit ist groß: Allein gestern abend griffen innerhalb der ersten Stunde nach der Freischaltung des Films 40 000 Menschen auf das Bilderangebot im Internet unter www.tiergarten.nuernberg.de zu.
Namenssuche
Telefone und Mailpostfächer der Stadtverwaltung quellen bereits über mit Vorschlägen für einen Namen für das Eisbärmädchen. Voraussichtlich ab Freitagvormittag, 11. Januar 2008, wird es auf einer eigens eingerichteten Internetseite www.eisbaer.nuernberg.de unter dem Stichwort Eisbärname möglich sein, ein Mail mit einem Vorschlag an die Stadt Nürnberg zu senden. Wer keinen Internetzugang besitzt, kann eine Postkarte (bitte keine Briefe in Kuverts) mit seinem Vorschlag senden an: Stadt Nürnberg, Stichwort Eisbärname, Fünferplatz 2, 90403 Nünberg Die Vorschläge werden gesammelt und Favoriten, sobald erkennbar, veröffentlicht.

Tiergarten Nürnberg, 7.1.2008
Traurige Nachricht aus dem Tiergarten Nürnberg

Um 11:00 Uhr des heutigen Tages hat sich die Eisbärendame Vilma zum ersten Mal seit der Geburt der vermutlich zwei Jungtiere in ihrer Wurfbox akustisch bemerkbar gemacht. Sie kratzte mit ihren Tatzen am Schieber der Box. Die Verantwortlichen des Tiergartens haben sofort entschieden, dass durch einen vertrauten Tierpfleger nun der Moment gekommen sei, den Innenstall zu betreten und zu kontrollieren. Die erste Kontrolle war für das Ende der Woche vorgesehen, wenn die 6 Wochen-Frist verstrichen wäre. Normalerweise wird frühestens nach 6 Wochen kontrolliert und gefüttert, aber auch dann nur, wenn das Muttertier sich unruhig zeigt. Wenn möglich wartet man sogar 8 Wochen. Dies ist die aktuelle Empfehlung des Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Intern war seit der letzten Woche festgelegt, dass sofort reagiert wird, wenn sich Vilma bemerkbar macht. Dies war heute um 11:00 Uhr der Fall. Um 11:15 Uhr erkannte der Tierpfleger, dass keine Jungtiere mehr vorhanden sind. Das Muttertier ist nervös, gut im Futter, offensichtlich nicht hungrig. Wir können über die Todesursache bisher nur mutmaßen. Bis zum heutigen Morgen war alles ruhig und vollkommen unauffällig. Offensichtlich hatten die Jungtiere keinen Hunger, da man dies anhand anhaltender Rufe hören könnte. Wir gehen davon aus, dass Vilma ihre Jungen bis zuletzt vorbildlich versorgt hat. Vermutlich ist eine Erkrankung der Jungtiere Ursache für ihren Tod. Raubtiere sind bekannt dafür, dass sie ihren Nachwuchs auffressen, wenn die Jungtiere nicht in Ordnung sind oder die Umstände für die Mutter eine erfolgreiche Aufzucht unwahrscheinlich machen. Da es bisher noch nicht möglich war, die Wurfbox zu betreten, wissen wir noch nicht, ob die Jungen aufgefressen wurden oder sich vielleicht noch unter dem Heulager befinden.

Pressemitteilung Frank Albrecht - 9. Jan. 2008
Verheimlicht der Zoo Berlin neue Geschwister von KNUT?
Tierrechtler Frank Albrecht vermutet erneut Eisbärenbabys im Zoo Berlin. Nach seinen Rechercheergebnissen zufolge sind die Berliner Bärendamen TOSCA, KATJUSCHA und NANCY mehr als 'überfällig'. So lag der Zeitraum zwischenGeburt und Tod bei den drei Bärendamen bisher (2001-2006) zwischen Ende Oktober und der ersten Dezemberwoche. 'Bei meinem Besuch im Berliner Zoo (Ende Dezember), reagierte ein Tierpfleger auffällig nervös und genervt, als ich nach den Damen fragte und ihn dann mit meinem Insiderwissen konfrontierte', so Albrecht. Albrecht sieht in der hohen Anzahl von Todesfällen und in der ständigen Geheimniskrämerei um Nachwuchs eine weitere Bestätigung dafür, dass in der Bärenhaltung und -zucht noch mehr unlösbare Probleme vorherrschen, als bekannt ist.

Pressemitteilung Frank Albrecht - 7. Jan. 2008
Tierschützer: Tod der Eisbärenbabys Folge der Gefangenschaft
Den Tierschützer Frank Albrecht hat die Nachricht über den Tod der zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten nicht überrascht. «Die Aufzucht von Eisbären funktioniert in Gefangenschaft so gut wie nie», sagte der Experte am Montag in Nürtingen im ddp-Interview. Es gebe nur sehr wenige Ausnahmen. Natürlich würden Eisbären ihre Babys auch in freier Wildbahn töten. «Das kommt aber selten vor», sagte der Tierschützer.

Pressemitteilung Frank Albrecht - 7. Jan. 2008
Knut leidet bereits jetzt unter extremer Fehlprägung auf Menschen
Nach mehreren aktuellen Besuchen des Zoo Berlins (Ende Dezember) beurteilt der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht Knuts Handaufzucht, aufgrund seiner erkennbaren erheblichen Fehlprägung auf den Menschen, für absolut fehlgeschlagen. 'Kurz nach Zooöffnung (9.00 Uhr) hört man Knut, bereits nach passieren Zooeinganges, jämmerlich schreien und jammern. Sobald sich die ersten Menschen dem Gehege nähern, hören Knuts leidvollen Klageschreie schlagartig auf', so Albrecht. 'Ein eindeutiger Beweis dafür, dass Knut darunter leide, wenn der auf ihn (fehl-)geprägte Artgenosse 'Mensch' fehle.'

Bundesverband Menschen für Tierrechte, 9.01.2008
Eisbärenbabys im Tiergarten Nürnberg
Die Frage lautet nicht: Handaufzucht ‚Ja oder Nein’ – sondern: Eisbärenhaltung ‚Ja oder Nein’.
Eine der Eisbärenmütter hat ihre Jungen aufgefressen, die andere wollte ihres retten und hat versucht, es sicher unterzubringen. Diese Vorstellung kann bei fühlenden Menschen nur Wut und Verzweiflung hervorrufen. Da sucht ein eingesperrtes Muttertier nach einem sicheren Versteck für ihr Baby, das es natürlich weder im Käfig noch im winzigen Außenbereich finden kann. Das Junge wird daraufhin der Mutter weggenommen und Tiergartenleitung sowie Teile der Presse schieben die Schuld auf ein Fernsehteam als angeblichen Verursacher für den Stress der Polarbärin. Wenn schon eine solche Behauptung aufgestellt wird: Das Fernsehteam sowie die Schaulustigen werden sich kaum eingeschlichen haben. In einem so sensiblen Bereich wäre eine Aufsicht die mindeste Vorsichtsmaßnahme gewesen. Dreister geht es wirklich nicht. Die Bevölkerung soll wieder einmal für dumm verkauft werden.
In Nürnberg blieb nur die Wahl zwischen zwei problematischen Verhaltensweisen: Eine Flaschenaufzucht wurde als nicht tiergemäß abgelehnt, weil sie zu späteren Verhaltensstörungen hätte führen können. Jungtiere ihrem Schicksal zu überlassen, widerspricht aber der Verantwortung, die der TGN für die in seiner Anlage geborenen Babys trägt. Hinzu kommt, dass die Tiergartenleitung es sträflicherweise versäumt hat, Kameras in der Geburtshöhle zu installieren. Wenn sie sich nun auf die bequeme Position zurückzieht, man hätte der "Natur ihren Lauf lassen" wollen, dann kommt hierin vor allem die Hilflosigkeit gegenüber einer ausweglosen Situation zum Ausdruck.


Wal- und Delfinschutz-Forum, 8.01.2008
Nürnberger Eisbären-Drama soll personelle Konsequenzen haben
Nachdem die Eisbärenmutter im Nürnberger Tiergarten ihre beiden Babys aufgefressen hat, fordert das
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) umgehende Konsequenzen. Das WDSF in Hagen/Westf. macht in einer Stellungnahme auf die mangelnde artgerechte Haltung der Eisbären in Zoos aufmerksam

Deutscher Tierschutzbund e.V. 7.01.2008
Tod der Eisbärenbabys im Tiergarten Nürnberg: Unverantwortliches Verhalten der Betreuer
Offenbar sind zwei der im Tiergarten Nürnberg geborenen Eisbärenbabys tot. Noch ist unklar, ob die Tiere von der Mutter getötet und gefressen wurden oder noch tot in der Höhle liegen. Unklar ist auch die Lage in der anderen Höhle, in der ebenfalls Eisbärennachwuchs vermutet wird.



Tierpark Hagenbeck, 10.1.2008
Neue Heimat, der Liebe wegen: Eisbär-Dame Victoria verlässt Hamburg!

Heute Morgen machte sich Hagenbecks Eisbärin Victoria auf die Reise. Ihr Ziel: Der Zoo am Meer in Bremerhaven. Dort wartet Eisbär-Mann Lloyd schon auf seine neue Gefährtin. Doch warum verlässt Victoria ihre Heimat? Warum kommt Lloyd nicht nach Hamburg? Zoo-Tierarzt Dr. Michael Flügger: Victoria ist jetzt fünf Jahre alt und geschlechtsreif. Deshalb versteht sie sich auch nicht mehr so gut mit ihrer Mutter Fanny. Leider ist unser Eisbärengehege zu klein, um die Tiere zu trennen und auch noch ein männliches Tier aufzunehmen. Victoria ist nicht nur aufgrund ihres Erbmaterials für die Eisbärenzucht wichtig, sondern auch weil ihre Mutter sie ganz natürlich aufgezogen hat. Daher erhoffen sich die Zoologen, dass Victoria, die am 15. Dezember 2002 hier in Hamburg geboren wurde, viel von Fanny gelernt hat und ebenfalls eine fürsorgliche Mutter sein wird. Glücklich sind wir über Victorias Weggang nicht, sagt Direktor Joachim Weinlig-Hagenbeck, es wäre wesentlich besser für Hamburg, wenn wir eine moderne Eisbären-Anlage und damit die Möglichkeit hätten, Victoria und ein Männchen unterzubringen. Doch die Finanzierung eines neuen Eismeers ist noch nicht gesichert, wir verhandeln mit der Stadt. Nur mit einem neuen Eismeer wären wir in der Lage, einen Knut für Hamburg zu züchten. Ein Trost für alle hanseatischen Eisbären-Fans: Victoria bleibt Hagenbeckerin! Wenn die Pläne umgesetzt werden können, dann kommt sie hierher zurück und findet genug Platz für
Familienzuwachs vor.

Zoo Landau, 10.1.2008
Neue Gesichter im Zoo Landau in der Pfalz
zwei neue Mitarbeiter nahmen Anfang Januar neu ihren Dienst im Zoo auf
Im Zoo Landau in der Pfalz haben zum Jahreswechsel zwei neue Mitarbeiter ihren Dienst in verantwortlichen Positionen aufgenommen. Die Neubesetzungen waren unter anderem durch einen Stellenwechsel der bisherigen Zooverwalterin im Zoo Landau, Diplombiologin Sandra Honigs, zum 01.01.2008 als stellvertretende zoologische Leiterin an den Aquazoo in Düsseldorf notwendig geworden, teilt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel mit. Die Nachfolge als Zooverwalterin im Zoo Landau hat zu Beginn des neuen Jahres Frau Diplombiologin Dr. Christina Schubert übernommen. Die gebürtige Frankfurterin studierte in Frankfurt und Marburg die Schwerpunkte Zoologie und Tierphysiologie. Ebenfalls an der Universität Frankfurt und in Zusammenarbeit mit drei verschiedenen Zoos fertigte sie eine verhaltensbiologische Dissertation über Verbesserungen in der Haltung von Elchen in Menschenobhut an. Nach Abschuss ihrer Promotion gesammelte Schubert im Frankfurter Zoo und im Zoo Dortmund als Volontärassistentin weitere Zooerfahrungen. In Landau wird sie Zoodirektor Dr. Heckel bei der wissenschaftlichen Leitung assistieren und diverse Verwaltungsaufgaben übernehmen. Zusätzlich konnte auch die neu geschaffene Stelle eines Revierinspektors im Zoo Landau besetzt werden. Zootierpflegermeister Gregor Müller absolvierte zunächst im Zoo Karlsruhe die Ausbildung zum Zootierpfleger. Anschließend wurde er vier Jahre als Technischer Leiter des Tierhauses am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen und ab als 2001 Betriebsleiter im Tiergarten Ulm tätig. Als Revierinspektor des Landauer Zoos wird er sich zukünftig verantwortlich mit dem Team der Zootierpflegerinnen und -pfleger für die Weiterführung einer modernen und tiergerechten Zootierhaltung einsetzen. Zudem wird Müller die Organisation praktischer betrieblicher Abläufe, die Ausbildung von Lehrlingen oder z.B. die Betreuung von zahlreichen Praktikanten im Zoo unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass wir für unseren Zoo zwei gut qualifizierte Kräfte für die verantwortungsvollen Aufgaben gewinnen konnten, sagt Zoodirektor Dr. Heckel. Heckel, dem als Tierarzt auch die Betreuung des gesamten Zootierbestandes obliegt, hofft nun für sich zusätzliche Kapazitäten u.a. für die wichtige betriebswirtschaftliche Führung des Zoos sowie für weitere Marketingaktivitäten, die Öffentlichkeitsarbeit und für diverse anstehende Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Zoo zu schaffen.

Zoo Duisburg, 10.1.2008
Mit Rüsselnase voll ins Leben

Eigentlich ist er putziger als Eisbär Knut und hat auch mehr zu bieten: mit herabhängender Rüsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wärmt sich neuerdings ein junger Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als Schwein in Stromlinienform verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um südamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nächsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die größten Vertreter der südamerikanischen Fauna dar. Die 7jährige Mutter JESSY wollte Anfang Dezember ihre Pfleger noch nicht in den verdienten Feierabend entlassen, als sie komplikationslos ihr bereits viertes Jungtier gebar. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftüchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten bis das Kleine steht! Mütter legen sich zum Säugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt hängt dieser sich an die Zitze, für bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschützt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen Längsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfärbt und sich das Erwachsenen-Kleid zeigt: seriös einheitlich braun. In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Schließlich wartet für bald anstehende, wärmere Zeiten noch ein Pool auf den Nachwuchs, der sich bestens zum Plantschen, Schwimmen und Abtauchen eignet. Behutsam müssen die Pfleger demnächst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den jetzt vier Tapiren nennen auch noch das Pärchen Großer Ameisenbären sowie drei Wasserschweine das Außengehege ihr eigen.

Tierpark Görlitz, 10.1.2008
50 Jahre alt und trotzdem fit / Naturschutz-Tierpark Görlitz zieht erfolgreiche Bilanz für 2007

Dass es ein gutes Jubiläumsjahr wird, war bereits im Herbst abzusehen. Dass der 50jährige Görlitzer Tierpark aber 2007 auf eine solch große Resonanz stößt, hatte keiner erwartet. Seit gestern ist es nun amtlich: 101.149 Besucher haben sich im vergangenen Jahr den Tierpark angesehen. Das ist die Fortsetzung eines seit fünf Jahren anhaltenden positiven Trends und im Vergleich zu 2006 eine Steigerung um knapp 19%. Im Detail verbergen sich dahinter unter anderem 20% mehr Jahreskarten, 35% mehr polnische Besucher, 50% mehr Kindergeburtstage und 650% mehr Lagerfeuer/Grillplatznutzungen. Übrigens wurde das erste Mal seit 10 Jahren damit wieder die 100.000er Marke durchbrochen. Die Ursachen für dieses Ergebnis sind vielgestaltig. Die ungewöhnlichen und zahlreichen Aktivitäten zum 50. Geburtstag, die gute Werbung; das (zumindest bei den Veranstaltungen) immer passende Wetter, die schönen Zuchterfolge und das neue Kamelhaus haben mehr Besucher als sonst angelockt. Hinzu kam das außergewöhnlich große Engagement einer Vielzahl von Tierpark-Liebhabern, -Kennern, -Bewohnern, -Mitarbeitern und Förderern. Nur durch deren Aktivitäten konnte das ganze zurückliegende Jahr mit schönen und attraktiven Inhalten gefüllt werden. Als Stichworte seien nur die Storchinale, das Tibetdorf und der Rote Panda-Nachwuchs genannt (siehe beigefügte Fotos). Ausführliche Informationen dazu kann jeder bekommen, der den erstmals am 03. Januar publizierten Tierpark-Newsletter CICONIA-NEWS abboniert . Mit Zuversicht und Hoffnung, dass diese Tierpark-Nachrichten auch zukünftig mit vielen positiven Meldungen gefüllt werden können, schaut der Tierpark in das neue Jahr. Für 2008 sind wieder einige Neuerungen geplant. Dazu gibt es in etwa 4 Wochen detaillierte Informationen.

Zoo Frankfurt, 10.1.2008
Zwei kleine Schneebälle zu Weihnachten und Silvester / Junge Kikuyu-Guerezas im Zoo

Noch rechtzeitig zur jährlichen Inventur erblickten zwei Kikuyu-Guerezas das Licht der Welt. Pünktlich zum Weihnachtsfest (24.12.) überraschte uns GASHI mit ihrem ersten Jungtier. IRINGA, welche bereits Mutter der einjährigen MOJA ist, ließ nicht lange auf sich warten. So wurde das Männchen EMBU an Silvester innerhalb einer Woche zum zweiten Mal Vater. Im Gegensatz zu den adulten Tieren sind die Jungtiere noch völlig weiß. Die typische schwarzweiße Fellfärbung entwickelt sich erst nach einigen Monaten. Wie bei allen Stummelaffen ist auch bei den Blätter fressenden Guerezas der Daumen rückgebildet, was eine Anpassung an die Baum bewohnende Lebensweise darstellt. In ihrer Heimat, den Galerie- und Nebelwäldern Ostafrikas, wurden Guerezas aufgrund ihrer Mantelhaare und des buschigen Schwanzes stark bejagt. Bereits die Massais schmückten sich mit diesen prächtigen Affenfellen, aber erst als Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Felle in Europa Mode wurden, schrumpfte die Population dramatisch. Durch intensiven Schutz haben sich inzwischen die Guerezabestände erfreulicherweise wieder erholt. Der Zoologische Garten Frankfurt begann seine Guerezahaltung Mitte der Fünfzigerjahre und schon 1959 gelang die erste erfolgreiche Zucht. Weltweit werden in Zoos zurzeit ca. 200 Kikuyu-Guerezas gehalten. Die auf sieben angewachsene Frankfurter Guerezagruppe wird im Sommer den neugebauten Borgori-Wald beziehen und auch dort zum Erhalt dieser attraktiven Affenart beitragen.

Zoo Köln, 10.1.2008
Sechs auf einen Streich !

Im Kampf der Impalamänner zeigt der Herausforderer seine helle Bauchseite, gähnt, lässt die Zunge herausschnellen und senkt seinen Kopf als Aufforderung zum Kampf. Dann stehen sich die beiden Rivalen einander mit erhobenem Kopf gegenüber, rücken vor und ziehen sich wieder zurück. Gibt nach dieser Demonstrationsphase noch keines der Männchen auf, verkeilen die beiden Tiere die Hörner ineinander und schieben sich vor und zurück, trennen sich wieder und beginnen mit ihrem Schiebekampf wieder von vorne, bis eines der Tiere aufgibt. Das alles hat unser Impalamann nicht nötig: Er ist Alleinherrscher über seinen Harem. Und ein recht produktiver dazu: Schon sechs Jungtiere wurden in diesem Jahr geboren.

Tierpark Chemnitz, 9.1.2008
Zwergziegen sorgen für ersten Nachwuchs 2008

Die Zwergziegen im Streichelzoo des Tierparks Chemnitz haben für den ersten Nachwuchs in diesem Jahr gesorgt, und das gleich sehr zahlreich! Innerhalb von 24 Stunden haben alle fünf erwachsenen Zwergziegenweibchen Jungtiere geboren. Insgesamt sieben Lämmer sorgen momentan für viel Bewegung in der Ziegenherde. Obwohl für den Betrachter schwer vorstellbar, haben die Ziegenmütter keine Mühe, den eigenen Nachwuchs herauszufinden, auch wenn manchmal ein Jungtier versucht, bei einer fremden Mutter zu trinken. Wilde Huftiere, die ja viele Feinde haben, bringen annähernd zur gleichen Zeit ihre Jungen zur Welt, um so die Überlebenschance für den Nachwuchs zu erhöhen.

Wilhelma Stuttgart, 9.1.2008
Sich einfach mal hängen lassen ...

... hat bei Familie Faultier nichts mit Pubertät oder Lifestyle zu tun, sondern ist einfach alltägliche Lebenseinstellung. Bei Mike (1993 geboren im Zoo Zürich, seit 1994 in Stuttgart) und Marlies (kam 2001 aus British-Guyana), den beiden Zweizehenfaultieren in der Wilhelma, steht die Welt Tag und Nacht Kopf aber das bringt ein Faultier nicht aus der Ruhe, denn für diese südamerikanischen Gemütstiere ist das normal. Die Meister im Abhängen verbringen den Tag Kopf unter hängend in Bäumen mit ihrem Lieblingsfutter, tragen ihr mit algengrünen Strähnchen versehenes Haar am Bauch gescheitelt, damit der Regen besser abläuft, und begeben sich nur für sanitäre Zwecke auf den Boden. Slowfood und Entschleunigung haben diese Tiere schon seit Urzeiten im Programm und irgendwie schaffen sie es, bei der täglichen Entdeckung der Langsamkeit dennoch für den Erhalt der Art zu sorgen. Am 13. Oktober vergangenen Jahres haben die beiden wieder ein kleines Faultierchen zustande gebracht, für das die Welt aber noch nicht auf dem Kopf steht: Es liegt gemütlich auf Mutters Bauch, trägt den Scheitel noch auf dem Rücken, beguckt sich aus den kleinen Äuglein in aller Ruhe seine Umgebung und übt sich schon mal in artspezifischer Gelassenheit. In der Wilhelma bewohnen die Faultiere ein zwischen Wintergarten und Kleinsäugerhaus gelegenes Gehege. Das noch namenlose Junge ist bereits die sechste hier gelungene Nachzucht. Die Namensgebung ist nicht einfach, weil das Geschlecht noch nicht bekannt ist - dessen Bestimmung aber ist keine einfache Sache bei Faultieren ...

Zoo Dresden, 8.1.2008
Die Zahlen müssen stimmen auch im Zoo! / Tierinventur im Dresdner Zoo voll im Gange

Was wiegt ein Wüstenluchs? Wie geht`s Manolo? Wieviel Pinguine schlüpften 2007? Das sind wichtige Fragen, die jetzt im Rahmen der Jahresinventur geklärt werden! Die ersten Wochen im Jahr sind der Zeitraum, in dem Tierpfleger mit Zettel und Stift bewaffnet vor Aquarien stehen, und hoffen, dass auch der letzte Zwergbärbling zwischen den Wasserpflanzen hervorkommt. In der Tundravoliere ist schon ein Fernglas nötig, um zu prüfen, ob auch keine Gebirgsstelze fehlt. Denn während die Art des gewöhnlichen Zoobesuchers über verkaufte Karten leicht zu erfassen ist 623.000 kamen 2007 müssen tierische Zu- und Abgänge genau abgeglichen werden. Zwar werden Geburten und ähnliches täglich notiert, aber Aufzeichnung und tatsächlicher Tierbestand sind nicht immer eins. Was von 434 Jungtieren in 80 Arten aus dem Jahr 2007 noch da ist, wird dieser Tage klar. Aber auch für spezielle Maßnahmen ist jetzt Zeit: Erstmals werden im Zoo Dresden die Gewichte der Wüstenluchse erfasst. Gewichtsangaben der scheuen Kleinkatzen, auch Karakal genannt, sind selten. Die Inventur bietet Gelegenheit, auch Vergleiche hinsichtlich der körperlichen Entwicklung einiger Pfleglinge vorzunehmen. So ist man bei Affenstar Manolo gespannt, wie er sich entwickelt hat. Hand- und Naturaufzuchten weichen oft voneinander ab. Bei Manolo war eigentlich beides gegeben; umso bedeutsamer sind seine Wachstumsdaten. Zum Fototermin bei den Karakalen, Kaiserschnurrbarttamarinen sowie Humboldtpinguinen laden wir die Vertreter der Presse

Zoo Halle, 8.1.2008
Ausstellung Tiger in Gefahr macht Station im Bergzoo Halle

Die von Esso initierte und finanzierte Austellung Tiger in Gefahr macht vom 11.01.2008 bis 31.03.2008 Station im Bergzoo Halle.
Die Ausstellung wendet sich an Schulkinder und interessierte Erwachsene. Sie zeigt, wie weit die Verbreitung des Tigers in seinen natürlichen Lebensräumen schon zurückgegangen ist und was getan wird um seine Art zu erhalten. Esso gab bislang über 10 Millionen Dollar für Forschungs- und Schutzprojekte in Asien aus. Mit Erfolg: So konnte bereits der Bestand des Sibirischen Tigers seit 1990 von 250 Tieren auf 450 im Jahre 2000 anwachsen. Zu Beginn dieses Jahres schloss sich Esso mit zwei weiteren Naturschutzorganisationen zusammen, die vor Ort arbeiten. Sie wollen der Wilderei ein Ende setzen, die eine große Gefahr für den Bestand der Tiger darstellt. Am Tag der Ausstellungseröffnung wird Esso einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 10 000 für unseren Zoo überreichen. Der Zoo Halle engagiert sich seit Jahren für den Schutz und die Arterhaltung von Tigern und besitzt die weltweit größte Zuchtgruppen der erst 2004 neu beschriebenen Unterart des Malaysischen Tigers (Panthera tigris jacksoni) in Gefangenschaft. Bisher ging man davon aus, dass die auf der Halbinsel Malaysia lebenden Raubkatzen zu den Indochinesischen Tigern (Panthera tigris corbetti) zählen. Nach Ansicht amerikanischer Wissenschaftler, die 134 Tiere untersuchten, sind die genetischen Unterschiede jedoch so groß, dass man von einer eigenen Unterart ausgehen muss.

Zoo Osnabrück, 8.1.2008
Sie werden nicht mitgezählt,

die freifliegenden Graureiher im Zoo Osnabrück. Die schönen Fischfresser haben in den letzten Jahren eine große Kolonie am Schölerberg gebildet und mästen sich, nicht immer zur Freude der ebenfalls Fisch fressenden Pelikane, am Zoofutter. Alle anderen Zootiere werden im Rahmen der jährlichen Inventur gezählt, einige Schildkröten auch gewogen. Jungtiere, die ihr Geschlecht bisher nicht preisgeben wollten, wie einige Kapuzineräffchen und Krallenaffen, werden genauer inspiziert. Einige Zahlen stehen schon fest: So erblickten im Jahr 2007 im Zoo Osnabrück 102 Säugetiere und 39 Vögel das Licht der Welt. Leider überlebten davon 21 Tiere die ersten Monate nicht. Die Aufzuchtrate für die Säugetiere und Vögel betrug somit 85%. Sie ist ein Parameter für die guten Haltungsbedingungen und für die gute tierpflegerische Arbeit. Eine Bilanz für das Zoojahr 2007 kann aber erst nach abgeschlossener Inventur gezogen werden. Mit Hilfe aller gewonnenen Daten ist es dem Zooteam dann möglich, ggf. Maßnahmen zu ergreifen, die Haltungsbedingungen und somit die Aufzuchtraten noch zu verbessern.

Tierpark Berlin, 7.1.2007
Überraschung am Neujahrstag

Am Neujahrstag kam eine Besucherin des Berliner Tierparks ganz aufgeregt aus dem Krokodilhaus, in dem sich auch große Schildkrötenanlagen befinden, in die benachbarte Schlangenfarm gelaufen und berichtete den Tierpflegerinnen von zwei kleinen Schildkröten, die vermutlich bald im Tränknapf der Riesenschildkröten ertrinken würden. Die Nachschau erbrachte, daß offensichtlich zwei kleine Bauchstreifen-Erdschildkröten im Nachbargehege in der vorangegangenen Nacht unbemerkt geschlüpft sein mußten sozusagen als erste Nachzucht des Tierparks 2008. Die Elterntiere legen dort seit 2005 in regelmäßigen Abständen ihre 3 bis 6 Eier pro Gelege im Bodengrund ab. Zuletzt waren dort am 29. Oktober 2007 vier Eier aufgefunden und in den Inkubator verbracht worden. Vermutlich wurden beim Ausgraben 2 Eier übersehen. Der überraschende Schlupf auf der Schildkrötenanlage zeigt uns aber auch, daß die Bedingungen, die wir unseren Schildkröten dort bieten, offensichtlich auch für die Brut optimal sein müssen. Die 2 kleinen Erdschildkröten wachsen nun unter kontrollierten Bedingungen im Terrarium auf. Aus den 4 anderen Eiern wird nach unserer Erfahrung wahrscheinlich nichts mehr schlüpfen. Die Zeitigungsdauer beträgt bei dieser Schildkrötenart 80 bis 104 Tage. Bisher konnten 9 Jungtiere (4 schlüpften im November/Dezember 2006; 5 im Juni 2007) im Tierpark aufgezogen werden. Amerikanischen Erdschildkröten bewohnen die verschiedensten Gewässertypen in den Tropen und Subtropen Mexikos, Mittel- und des nördlichen Südamerikas. Einige Arten, zu denen auch Bauchstreifen-Erdschildkröten zählen, leben überwiegend aquatisch. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Río Coco (Grenzgebiet Honduras-Nikaragua) über Kostarika bis nach Zentral-Panama sowie die panameische Insel Bastimentos. Sie besitzt einen braunen bis schwarzen, etwa 33 cm erreichenden Rückenpanzer mit einem Längskiel. Die Kopfoberseite ist dunkelbraun, Unterkiefer, Hals und Kehle gelb mit dunklen Flecken und Streifen.

Zoo Berlin, 7.1.2008
Das erste, 2008 geborene Jungtier im Berliner Zoo: Ein Braunes Kapuziner-Äffchen!

Als gutes Zeichen für künftige Zuchterfolge im gerade begonnen Jahr 2008 wird die Geburt eines kleinen südamerikanischen Kapuzineräffchen in der Nacht vom 1. zum 2. Januar gewertet. Kapuzineräffchen gehörten in der Vergangenheit zu den Primaten, die in vielen Tiersammlungen anzutreffen waren. Selbst die Berliner Leierkastenmänner bedienten sich dieser gelehrigen Äffchen, um mit deren Hilfe Geldstückchen und Zigaretten aufzusammeln, die ihnen aus den Fenstern der Hinterhöfe zugeworfen wurden. Heute allerdings sind diese kleinen Affen nur noch selten anzutreffen. Auch in ihrer südamerikanischen Heimat zählen sie gebietsweise zu den bedrohten Tierarten. Der Berliner Zoo-Nachwuchs ist noch ganz und gar auf die Fürsorge durch Mutter Bianca angewiesen. Das Kleine hält sich ausschließlich im Fell seiner Mutter auf. Mit etwas Geduld allerdings ist es ohne Schwierigkeit zu entdecken.

Zoo Landau, 7.1.2008
Landauer Zooführer ab sofort mit Lageplan ! außerdem neu: Tastspuren von vielen Zootieren an den Gehegen

Ab sofort ist der Zooführer des Zoo Landau in der Pfalz mit einem Lageplan des Zoos erhältlich. Auf vielfachen Wunsch von Zoobesuchern wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro LechnerDesign, Neuss, ein attraktiver und übersichtlicher Lageplan des Zoo Landau erstellt. Der praktische Faltplan kann, ebenso wie die sonstige Ergänzungsseiten über Tier- und Pflanzenarten im Zoo oder die Zoochronik, in den Zooführer eingeheftet werden. Wie die bisher erschienenen Ergänzungsblätter ist auch der neue Zooplan gegen Vorlage des bereits vorhandenen Zooführers an der Zookasse kostenlos erhältlich. Bei allen neu erworbenen Zooführern (Einzelpreis 5,00 Euro) ist der aktuelle Plan selbstverständlich bereits enthalten. Nicht nur für sehbehinderte Menschen oder Kinder werden die neu installierten Tastspuren an einigen Gehegen der Zootiere im Zoo Landau ein spannendes Aha-Erlebnis sein. Wer hätte schon gewusst, wie groß die Fußspur eines Bennett-Kängurus wirklich ist, oder wie die Spur eines Stachelschweins aussieht!? Die individuell erstellten Tastspuren sind sogenannte Positiv-Abdrücke der original Fußspuren einiger Zootiere. Mit Hilfe von Gips wurden die Fußspuren im Zoo Landau als Vorlage erstellt und in feste Steinguttafeln übertragen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 7.1.2008
Gesundes Nashornbaby im Zoopark Erfurt geboren

In der Nacht zum Sonntag erblickte das lang ersehnte Nashornbaby im Zoopark das Licht der Welt. Die nun dreifache Mutter und damit erfahrene Nashornkuh Numbi kümmert sich vorbildlich um ihren weiblichen Nachwuchs. Die Kleine trinkt inzwischen regelmäßig und hält sich noch eng bei der Mutter. Zum Schutz für das Neugeborene blieb das Nashornhaus am Sonntag und Montag geschlossen. Somit konnten sich beide in Ruhe kennen lernen und von den Strapazen der Geburt erholen. Mit der erfolgreichen Geburt hat der Zoopark einen weiteren Beitrag zum Erhalt der bedrohten Breitmaulnashörner geleistet. Es ist inzwischen die fünfte Nashorngeburt in Erfurt. Wer Mutter und Kind im Zoopark besuchen möchte, kann dies am Dienstag ab 11 Uhr und von da an täglich ab 9 Uhr tun.

Zoo Leipzig, 7.1.2008
Zoo Leipzig stellt 2007 erneut Besucherrekord auf! Auch für 2008 werden zahlreiche Highlights erwartet

Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte auch 2007 die Vorjahresbesucherzahl im Leipziger Zoo übertroffen werden: Mit 1.774.587 Gästen begaben sich rund 15.000 Zoointeressierte mehr auf eine tierische Erkundungstour durch den Leipziger Zoo als noch im Jahr 2006 (1.759.963 Besucher). Diese neuerliche Steigerung zeugt von der hohen Attraktivität des Zoos Leipzig, der als beliebteste Freizeiteinrichtung der Umgebung längst auch Besucher aus ganz Deutschland anzieht. Neben der fortlaufenden Umgestaltung des traditionsreichen Tierparks zu einem Zoo der Zukunft verbunden mit einer artgerechten Tierhaltung tragen auch die tierischen Erfolge, wie die Nachzuchten von bedrohten Tierarten, das Artenschutzengagement, dass stetig zunehmende Angebot an Entertainment sowie die beiden Zooserien auf dem MDR und der ARD zum Erfolg bei.
Wir sind überglücklich über das sehr gute Ergebnis. Wieder einmal ist es uns gelungen, mehr Besucher als in den Jahren zuvor zu uns zu locken und von unserem zukunftsorientierten Konzept zu überzeugen. Das heißt aber nicht, dass wir einen Gang zurückschalten können, im Gegenteil. Auch in diesem Jahr werden wir alles daran setzen das hohe Niveau zu halten und weitere potentielle Zoogäste auf uns aufmerksam zu machen, um sie auf eine Entdeckungsreise ins Reich der Tiere mitzunehmen und sie für diese zu sensibilisieren. Aber auch die bereits begonnenen Projekte, wie der Bau der Riesentropenhalle, werden weiter fortgeführt, so Zoodirektor Dr. Junhold. Man darf also gespannt sein auf das Jahr 2008, in welchem der Leipziger Zoo auch seinen 130. Geburtstag feiert. Ein Jubiläum, das sich in den stets beliebten Veranstaltungen widerspiegeln wird, so auch in der mittlerweile zum zehnten Mal stattfindenden Dschungelnacht. Außerdem wird das vorliegende Jahr ganz im Zeichen des Frosches stehen. 2008 ist das Jahr des Frosches und auch der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an der weltweiten Artschutzkampagne und wird neben einen Froschtag am 29.2.2008, an dem Spenden zur Unterstützung von Schutzprojekten vor Ort gesammelt werden, die Zoogäste das ganze Jahr mit einer Ausstellung auf das Thema aufmerksam machen. Als kompetenter Gastgeber möchte sich der Zoo zudem bei der Ausrichtung einer nationalen und einer internationalen Fachtagung in 2008 erweisen. Darüber hinaus erwarten alle Zoofreunde natürlich auch zahlreiche Highlights in der artenreichen Tierwelt des Zoos: das Aufwachsen des im Dezember geborenen Orang- Utan- Mädchens, die ersten Sichtkontakte mit dem neu eingetroffenen Ohrenschuppentier und vieles mehr. Mit Spannung erwartet werden ebenfalls wieder einige Tierkinder, so stehen den Gorillas sowie den Schimpansen im Pongoland Nachwuchsfreuden bevor. Bei diesen Aussichten darf sicherlich auch 2008 darauf gehofft werden, weiterhin ein Besuchermagnet zu bleiben.

Zoo Hannover, 7.1.2008
Antilope Fiene begrüßte Neujahr in Tunesien / 22 Antilopen in Nordafrika ausgewildert / Ab in die Wüste!

Für Addax-Antilope Fiene aus dem Erlebnis-Zoo Hannover war der Beginn des Jahres 2008 der Beginn eines neuen Lebens. Fünf Jahre Arbeit, einen Flugtag und sechseinhalb Stunden Fahrt durch die Wüste dauerte es, bis Antilope Fiene aus Hannover und 21 weitere Addax und Oryx-Antilopen aus Stuttgart, Prag, Dvur Kralove (Tschechien), Kolmaden (DK) und den USA im wahrsten Sinne in die Wüste geschickt werden konnten. In den Weiten der Sahara gibt es nur noch 200-500 wildlebende Addax. Nur dort, wo der Mensch bislang nicht hinkommen konnte, haben die weißen Antilopen mit den gewundenen Hörnern überlebt. Die Addax sind beinah ausgerottet, nennt es Dr. Heiner Engel, Zoologischer Leiter in Hannover, Leiter des internationalen Auswilderungsprojektes in Deutschland. 1932 wurden die letzten Wüsten-Antilopen in Tunesien erjagt. Jetzt sind sie wieder da. Die Oryx-Antilopen wurden in den Nationalpark Dghoumes, am Rande des Tschad el Djerid gebracht, die Addax in den Nationalpark Djebil, am Rande des großen, östlichen Erg. 150 000 Hektar Wüstensand sind die vorläufige neue Heimat der zoogeborenen Addax. Im geschützten Nationalpark werden die Antilopen zunächst an das Leben in der Wüste gewöhnt, bevor sie in einigen Jahren in die Sahara ziehen dürfen. Die traumhafte Wüstenkulisse und die hohen Temperaturen nahmen die männlichen Tiere jedoch gar nicht wahr, als sie aus ihren Kisten in die Freiheit entlassen wurden. Viel wichtiger war es, die Rangordnung auszukämpfen Wüste hin oder her. Schließlich stammen die Antilopenböcke aus unterschiedlichen Zoos und nur einer kann der Chef sein. Fiene aus Hannover jedoch lief in den heißen Sand, sah sich in aller Ruhe um und schloss bald Bekanntschaft mit dem scheuen Bill aus St. Louis, der sich nicht an dem Kampf um die Führungsrolle beteiligte. Clever. Sie wird wohl als erste der zugereisten Antilopen echten Wüstennachwuchs zur Welt bringen. Im Nationalpark Djebil trafen die europäischen und amerikanischen Addax auf zwölf Nachfahren jener Antilopen, die bereits 1970 aus Hannover und San Diego nach Tunesien gebracht worden waren. Gemeinsam sollen die Tiere eine Herde bilden. Fünf Jahre lang wurde die Auswilderung von 13 Addax und 9 Oryx-Antilopen vorbereitet. Das Projekt Wüstenantilope ist eine internationale Zusammenarbeit unter dem Dach der Vereinten Nationen (Bonn Convention of Migratory Species), an dem sich Zoos weltweit beteiligen. In Tunesien wird das Projekt vom Tunesischen Forst durchgeführt, finanziert wird es von der Weltbank, diversen Sponsoren, Zoos und dem Sahara Conservation Fund. In zwei Jahren sollen wieder zoogeborene Antilopen in einem weiteren Nationalpark ausgewildert werden. Bis irgendwann Addax und Oryx-Antilopen wieder quer durch die Sahara ziehen. Irgendwann.

Zoo Krefeld, 7.1.2008
Krefelder Zoo zählte 364 714 Besucher im Jahr 2007

Nach dem Besucherrekord im Jahr 2006 (rund 380 000) nach der Geburt von Nashorn Davu, dem ersten lebend geborenen Spitzmaulnashorn in Nordrhein-Westfalen, kann der Zoo Krefeld auch für das vergangene Jahr 2007 mit einer überdurchschnittlich hohen Besucherzahl aufwarten: Mit 364 714 zahlenden Gästen liegt der Zoo wieder weit über dem Zehnjahresdurchschnitt (rund 340 000). Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen kann damit nach der Gründung der Zoo-gGmbH auch weiterhin eine Besucherzahl präsentieren, die über der angepeilten Zahl von 350 000 liegt und das Betriebsergebnis positiv verändert. Dazu trägt sicherlich die stetige Verbesserung der Tiergehege bei, die nicht nur dem Wohl der Tiere dient, sondern auch dem Blick der Besucher eine angenehme Perspektive bietet. Dies gelang zuletzt wieder mit dem Umbau der Mähnenwolfanlage zum neuen Quartier für die Großen Ameisenbären und der Fertigstellung der Baumkänguru-Anlage, die nicht nur diese seltene Tierart artgerecht unterbringt, sondern auch einen neuen Hingucker für die Besucher abgibt. Dabei wird durch Einbau von Sichtfenstern immer mehr darauf geachtet, dass die Besucher einen Einblick in das Privatleben der Tiere bekommen können, ohne diese zu Stören oder zu erschrecken. Krefelds Zootierarzt Dr. Martin Straube, der weiterhin durch Serienbeiträge im Fernsehsender VOX bundesweit Werbung für seinen Zoo machte, trug ebenfalls zu diesem Erfolg bei. Besucherstärkster Monat im abgelaufenen Jahr war der April mit 55 915 Besuchern, dem zweithöchsten Ergebnis eines Monats seit Beginn dieser Statistik im Jahr 1990. Auch der Juli brachte mit 49 752 Besuchern eine gute Resonanz. Erfreut war das Zooteam diesmal erneut über die Zahlen des Dezembers, der sich wie im vergangenen Jahr noch einmal mit 10 415 Besuchern deutlich von den Dezemberergebnissen der Vorjahre abhebt. Seit Jahren hatte der letzte Kalendermonat mit durchschnittlich nur rund 6 000 Besuchern die Rote Laterne. Die Aktionen zu Nikolaus und Weihnachten sowie der freie Eintritt für Kinder an Heiligabend scheinen den Dezember-Frust der Besucher zu zerstreuen. Wegen schlechten Wetters enttäuschten letztes Jahr allerdings die Monate März, August und September im Vergleich zum Vorjahr ein wenig. Positiv bemerkbar für die Besucherzahlen machten sich aber wieder die zahlreichen Aktionen des Zooführerteams, die von individuell zu buchenden Sonderführungen über die regelmäßig angebotenen sonntäglichen Zoo-Führungen, Nachtführungen durchs Regenwaldhaus, speziellen Themenführungen, Ferienführungen sowie Ausstellungen und Vorträge in der Zooscheune reichten. Immer mehr Tierliebhaber nutzen diese Angebote und entdecken dabei die besondere Gelegenheit, durch die Erklärungen und individuelle Fragen an die Zooführer mehr Hintergrundwissen zu erhalten. Durch Weiterführung und Ergänzung dieser Angebote und regelmäßige Verbesserungen im Service und an den Gehegen, die damit sowohl für die Tiere als auch für die Betrachter attraktiver werden, hofft der Krefelder Zoo auch für dieses Jahr wieder auf ein reges Besucheraufkommen. Schon bald werden mit dem Umbau des Regenwaldhauses die nächsten Schritte in diese Richtung gesetzt. Außerdem wird es in diesem Jahr in der Zeit vom 8. bis 10. Februar erneut eine Orchideenschau im Zoo Krefeld geben, die neben den Tierfreunden sicherlich auch wieder zahlreiche Freunde der edlen Blüten in den Zoo führen wird.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 7.1.2008
Fu Long wird belauscht
Das Schönbrunner Pandababy Fu Long wird seit seinem ersten Lebenstag von Wissenschaftlern der Universität Wien belauscht. Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts soll die Akustische Kommunikation beim Großen Panda erforscht werden. In erster Linie geht es darum, die Gespräche zwischen Mutter und Kind zu entschlüsseln. Wie nehmen die beiden über Laute miteinander Kontakt auf? Welche Laute sind für die Mutter-Kind-Beziehung besonders wichtig? Nachdem Pandababys blind zur Welt kommen, dürften für sie anfangs Laute, Gerüche und Berührungen von besonderer Bedeutung sein. Von erwachsenen Pandas weiß man, dass sie zumindest elf verschiedene Laute in ihrem Repertoire haben; von Jungtieren ist bis jetzt fast nichts bekannt. Fu Long wird 24 Stunden am Tag mit Mikrofonen überwacht, jede einzelne Lautäußerung wird von Biologiestudent Harald Bruckner dokumentiert, mit gleichzeitig aufgezeichneten Videoaufnahmen abgestimmt und danach das Verhalten der Pandas analysiert. Bruckner wird von Univ. Prof. Dr. Helmut Kratochvil und Dr. Angela Stöger-Horwath vom Department für Evolutionsbiologie der Universität Wien betreut. Die Pandalautstudie ist eines von mehreren Projekten zur Erforschung der Tiersprache, die von der Bioakustischen Arbeitsgruppe (Mammal Communication Lab) der Universität Wien gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn realisiert werden.

Zoo Wuppertal, 7.1.2008
Löwennachwuchs im Wuppertaler Zoo

Um den Zoobesuchern das Warten auf das Elefantenbaby nicht allzu lang werden zu lassen, präsentiert der Zoo die zwei Löwenkinder Aketi und Aru. Die Löwin Malaika hat sie am 4. Oktober in den hinteren Räumen der neuen Löwenanlage zur Welt gebracht. Es sind ihre ersten. Der Vater ist Massai. Jetzt sind die jungen Löwen munter und groß genug, um sie den Zoobesuchern für einige Stunden am Tag im neuen Löwenhaus zu zeigen. Sie werden voraussichtlich täglich von 11 bis 15 Uhr zu sehen sein.

Zoo Heidelberg, 5.1.2008
Besucherrekord im Heidelberger Zoo

585.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Zoo Heidelberg. Der Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten. Während in früheren Jahren 400.000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis darstellten, haben wir seit dem letzten Jahr die Schallmauer der halben Million durchbrochen, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war neben dem guten Zoowetter im Frühjahr die steigende Attraktivität des Zoos in den letzten Jahren. 2007 zogen zwei Spezialisten der Gemächlichkeit an den Neckar: Faultier Wilma und Chamäleon Sandro haben sich gut eingelebt. Die beiden Gorilla-Babies Banjoko und Kiki dürften manche Besucher zusätzlich angelockt haben. Auch die im Sommer geborenen Sumatra-Tiger Chandra und Tibor brachten den Besuchern viel Freude. Das Ziel für die nächsten Jahre ist, uns auf diesem hohen Niveau zu etablieren. Wenn das Elefantenhaus in diesem Jahr gebaut sein wird, könnte es dann auch gerne weiterhin nach oben gehen, umreißt der Zoodirektor seine Wünsche für die Zukunft. Im Trend liegt dabei mehr denn je das Jahresticket, berichtet Wünnemann. Unter den Besuchern sind mehr als 2.000 Familien der Region, die eine solche Dauerkarte erworben haben. Der Verkauf der Tageskarten ist im letzten Jahr ebenfalls gestiegen, was ein Indiz dafür ist, dass der Heidelberger zahlreiche neue Kunden gewinnen konnte. Den Besuchern wird in diesem Jahr im Zoo viel geboten: Auf der Wiese am Zooeingang wollen die Tierpfleger des Vogelreviers im Frühjahr faszinierende Tiere den Besuchern nahe bringen. Auch im Jahr 2008 macht sich der Heidelberger Zoo für den Natur- und Artenschutz stark. Neu im Programm ist der Froschtag, der im Rahmen einer weltweiten Kampagne für die Rettung der stark bedrohten Amphibien werben wird. Was die meisten nicht wissen: Frösche gehören zu jenen Wirbeltieren, die von den Auswirkungen des Klimawandels ganz besonders stark betroffen sind. Hunderte von Froscharten werden in den nächsten Jahren aussterben, wenn nicht unverzüglich gehandelt wird. Die Zooschule bietet Ferien- und Winterkurse, Führungen - auch für Erwachsene - , Kindergeburtstage im Zoo und vieles mehr. Neben diesen zahlreichen Angeboten kommen auch Kunstfreunde wieder auf Ihre Kosten. Die diesjährigen Ausstellungen reichen von Kunst- und Fotoausstellungen bis zu einer hoch interessanten Ausstellung über das Pantanal, das wegen seines Artenreichtums auch die Serengeti Südamerikas genannt wird. Im Sommer wird es wieder ein großes Fest zugunsten der Elefanten geben. Die Riesenseeadler erhalten eine neue Voliere. Und dann soll in diesem Jahr auch der erste Spatenstich für das neue Elefantenhaus erfolgen. Es bleibt spannend im Zoo Heidelberg!



AZA January 4, 2008
On the San Francisco Tiger Escape
Dear Colleagues:
I want to take this opportunity to briefly update you on the status of AZA's involvement in the San Francisco Zoo tiger incident. Even though this unfortunate incident took place during the holidays, AZA senior staff and leadership fully mobilized our response efforts and continue to do so.
I know you join me in extending our deepest sympathy to the family of Carlos Sousa and to our friends and colleagues at the San Francisco Zoo as they deal with the incredible anxiety and stress associated with this horrible tragedy.
As you all know, the incident occurred on Christmas evening, Tuesday, 25 December, at approximately 5:00 PM, Pacific Time. Kris Vehrs and I learned of the tiger escape less than two hours after it occurred thanks to Mary Healy, Executive Director of the Sacramento Zoo and Immediate Past- Chair of the Board, who saw a "breaking news" announcement on a Sacramento TV station (approximately 9:30 PM eastern time). A short time later Steve Feldman, AZA�s Senior Vice President of Communications, received a call from the San Francisco Zoo staff confirming the basic details of the incident.
The day after the accident, Chair of the Board Satch Krantz spoke with The Today Show, CBS Evening News with Katie Couric, The Associated Press, USA Today, The New York Times and NBC Nightly News. Mary Healy also spoke with a number of reporters on behalf of AZA including one from The Washington Post. As well, we coordinated messaging with Jack Hanna, who conducted a number of high profile interviews. Steve Feldman answered numerous media requests. Kris and I provided constant guidance and answered phone calls and e-mails from members.
AZA issued its first press statement on this day that it provided to the directors' list-serv and to the PR list- serv. It is available on the AZA home page (www.aza.org).
On Thursday, 27 December, Satch conducted a Today Show interview. Kris, Steve and I all continued to respond to phone calls and e-mails from members and the media. In addition, AZA provided a heads-up e-mail to the directors' list-serv and to the PR list-serv about a 1994 Tiger SSP Husbandry Manual that suggests a minimum wall height of 5 meters (16.4") for a tiger exhibit. This suggestion is not a standard of accreditation. AZA's mandatory accreditation standards state: �All animal exhibits and holding areas must be secured to prevent unintentional animal egress.�
On Friday, 28 December, AZA issued its second press statement�also provided to the directors� list-serv and to the PR list-serv and available on the AZA home page.
On Monday, 31 December, the San Francisco Zoo asked to meet with AZA senior leaders in San Francisco. Those leaders were prepared to visit the Zoo on 8 January which date was not available to the local zoo officials. Instead, AZA's independent Accreditation Commission has put together a team that will be conducting a full review and inspection of the Zoo's big cat management program and exhibit in the very near future.
Manuel Mollinedo, the Director of the San Francisco Zoo, and his staff have expressed their gratitude for the support given to them by the AZA community.
We continue to answer media calls and member inquiries. AZA�s goals are to provide assistance to the San Francisco Zoo and to all members as they address local inquiries related to their exhibits and collections. This was a very serious incident and AZA will continue to communicate the value and importance of both the public safety of our visitors and AZA accreditation standards.
As always, I am impressed by the professionalism of all our members. I welcome your input as we move forward.
Sincerely, Jim Maddy
Executive director of the AZA

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant
Bepflanzung von störenden Gehegekonstruktionen
Gehegekonstruktionen lassen sich mit Kletterpflanzen hervorragend optisch auflösen. Sind Grenzen als solche nicht zu erkennen, wirkt das Gelände oder das Gehege großzügiger. Eine preiswerte Umsetzung ist mit gestäbten Efeupflanzen möglich. Nimmt man die Stäbe heraus können auch Spundwände oder Brüstungen mit diesem Material verdeckt werden.
Anforderungen und Eigenschaften von Efeu (Hedera helix Hibernica):
* Boden: anspruchslos
* Pflanzenbedarf: 2 Stück pro Meter
* Standort: Sonne bis Schatten
* nicht für Pflanzenfresser geeignet
* Wuchsbreite: 80 - 140 cm
* Wuchsgeschwindigkeit: 30 - 60 cm/Jahr
* Besonderheiten: keine Kletterhilfe nötig da Haftwurzler
Unser Angebot solange der Vorrat reicht:
Efeu ( Hedera helix Hibernica):

im 3L-Topf, Höhe 200/+ cm, Preis 8,80 ¤
Die Anlieferung wird zum Selbstkostenpreis berechnet.
Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
0172 23 25 305

Beispiel für gestäbten Efeu


Natur- und Artenschutz – Meldungen

Feuertragödie auf der Känguru- Insel

Waldbrände haben auf einer australischen Insel ein Drama ausgelöst: Mehrere große Naturschutzgebiete, die bedrohte Tierarten wie den Koala und das Derby-Wallaby beherbergen, sind nahezu vollständig abgebrannt. Ein Satellitenbild zeigt das Ausmaß der Zerstörung.

Neue OZ Online - 7. Jan. 2008
Reale Tierkrimis voller schockierender Fakten
Sie gilt als teuerste Vorspeise der Welt. Dabei ist ihr wichtigster Bestandteil völlig geschmacklos. Rund 70 Euro muss man für einen Teller Haifischflossensuppe zahlen. Doch das perfide Geschäft mit der exotischen Speise ist nicht nur profitabel, sondern zumeist auch illegal. Bevor die angebliche Delikatesse in den Kochtopf kommt, findet ein brutales Gemetzel statt - das in fast allen Ländern der Erde verbotene "Finning". Bei lebendigem Leib werden dem Knorpelfisch die Flossen abgeschnitten, der Rest des Körpers wandert zurück ins Meer. Zentrum des Flossen-Handels ist Taiwan, größter Umschlagplatz Taipeh. Doch in dieser Region werden kaum Haie gefangen. Die Recherchen der Tierschützer führen in den mittelamerikanischen Raum. In Costa Rica und El Salvador werden die Haie gejagt, zerlegt und die Flossen für den Transport nach Asien präpariert.

PR-Inside.com - 9. Jan. 2008
Zwei Vietnamesen wegen illegalen Tiger-Handels verhaftet
Wegen illegalen Handels mit Tigern sind in Vietnam ein Mann und eine Frau verhaftet worden. Die Polizei entdeckte auf dem Rücksitz ihres Fahrzeugs zwei lebende betäubte Raubkatzen, wie die staatlichen Medien am Mittwoch berichteten. Bei der Durchsuchung des Hauses des festgenommenen Mannes wurden dann vier weitere tiefgefrorene Tiger gefunden. Sie sollten alle zu traditioneller Medizin verarbeitet werden, von der sich viele Asiaten Heilung für eine Reihe verschiedener Krankheiten versprechen. Der Mann erklärte den Berichten zufolge, er habe die getöteten Tiger von einem Zoo in Hanoi erworben.

Südthüringer Zeitung - 4. Jan. 2008
Wildkatze schleicht durch Wälder
Nach mehr als 50 Jahren wurde das Vorkommen der Wildkatze in der Rhön erstmals wieder bestätigt. Wie der Verein „RhönNatur“ zur Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Artenschutz im Biosphärenreservat Rhön in Kaltensundheim bekanntgab, wurde die seltene Art nach wiederholtem Verdacht nun eindeutig bestätigt. Ob die Wildkatze auch durch die thüringische Rhön schleicht, muss noch abgewartet werden. Nachgewiesen werden konnte die scheue Waldbewohnerin mittels DNA-Analyse gesammelter Katzenhaare. Die Haare wurden an speziellen, mit Baldrian als Lockstoff präparierten Holzstäben gesammelt, die an verschiedenen potenziellen Wildkatzenlebensräumen im Biosphärenreservat Rhön ausgebracht wurden.

Ostseezeitung - 9. Jan. 2008
Wölfe rissen mehrere Schafe
Wölfe sollen im Landkreis Ludwigslust erneut Schafe gerissen haben. Wie Agrarminister Till Backhaus (SPD) heute mitteilte, stammten die Schafe aus einem Zuchtbetrieb in Woosmer. Wie schon im April 2007, als der Halter vier Mutterschafe und acht Lämmer verlor, habe sich der Vorfall in einem Pferch an dem Flüsschen Rögnitz ereignet. In der Nacht zu heute seien ein Mutterschaf und etwa zehn Jungtiere gerissen oder verletzt worden.

Nachrichten.ch - 8. Jan. 2008
Gebänderte Prachtlibelle ist Tier des Jahres 2008
Bern. Die Gebänderte Prachtlibelle ist das Tier des Jahres 2008. Die etwa 5 cm lange Libelle fällt durch ihre auffällige Flügelbemalung auf, wie Pro Natura mitteilte. Nicht selten werde sie darum mit einem Schmetterling verwechselt. Mit der Wahl der farbenprächtigen Flugkünstlerin zum Tier des Jahres möchte Pro Natura auf den Stellenwert der natürlichen Flusslandschaften aufmerksam machen. Die Gebänderte Prachtlibelle sei zwar noch nicht gefährdet, doch nehme das Verschwinden seinen Anfang. Pro Natura sorge mit ihrer Kampagne «Befreit unsere Flüsse» für diesen natürlichen Lebensraum, schreibt die Umweltschutzorganisation.

Hamburger Abendblatt - 9. Jan. 2008
Anerkennung für Hamburger Zoologin
Für das US-Magazin "Time" zählt die Forschung zur biologischen Artenvielfalt in der Antarktis zu den Top Ten der wissenschaftlichen Entdeckungen im Jahr 2007. Das Magazin stellt die Ergebnisse, die im Mai 2007 unter Federführung von Professorin Angelika Brandt von der Universität Hamburg im britischen Wissenschaftsjournal "Nature" publiziert wurden, auf Platz vier. Die Forscher fanden auf dem Meeresboden des Weddell-Meeres der Antarktis in einer Tiefe von bis zu 6000 Metern über 700 neue Organismen, darunter verschiedene Krebse, fleischfressende Schwämme und Riesen-Seespinnen.

Krone.at - 9. Jan. 2008
90 Schlangen in verlassener Hütte entdeckt
In einer Hütte in Südschweden haben Unbekannte dutzende Schlangen sich selbst überlassen. Die schwedische Tierschutzbehörde entdeckte am Montag insgesamt 90 tote und lebende Pythons in der Hütte in Gnesta, 60 Kilometer südlich von Stockholm. Da der Stockholmer Zoo nicht alle Schlangen aufnehmen kann, sollen einige der Tiere auch an ausländische Tierparks verteilt werden.


IUCN Species Survival Commission e-Bulletin December 2007
Encyclopedia of Life
A presentation on the Encyclopedia of Life (EOL) initiative was given at IUCN headquarters this month by Dr. Jim Edwards. He demonstrated what the online encyclopedia will look like with a video that you can see on the website at: http://www.eol.org/home.html EOL is a collaborative effort between a number of different organizations and as such IUCN will be contributing species conservation status information to it in the coming months and years. The first 30,000 pages are scheduled to be broadcast in February of 2008.


BirdLife


Surveys reveal riches of San Rafael - 7.1.2008
Satellite imagery paints picture of New Britain’s disappearing forest birds - 9.1.2008

PlanetArk

2008 to be in Top 10 Warmest Years Say Forecasters - 4.1.2008
2008 will be slightly cooler than recent years globally but will still be among the top 10 warmest years on record since 1850 and should not be seen as a sign global warming was on the wane, British forecasters said.
US Delays Decision on Polar Bears and Global Warming - 8.1.2008
A U.S. decision on whether global warming threatens polar bears will be delayed as much as a month, the federal Fish and Wildlife Service said on Monday, prompting ire from environmental groups.
Florida Manatee Deaths Decreased in 2007 - 9. 1.2008
The number of endangered manatees that died in Florida waters last year dropped by 24 percent, according to preliminary report issued on Monday by the state's Fish and Wildlife Conservation Commission.

ENN


First-ever study to link increased mortality specifically to carbon dioxide emissions - 4.1.2008
A Stanford scientist has spelled out for the first time the direct links between increased levels of carbon dioxide in the atmosphere and increases in human mortality, using a state-of-the-art computer model of the atmosphere that incorporates scores of physical and chemical environmental processes.
McDonald's seeks improved animal welfare in UK - 4.1.2008
Animal welfare will become of growing importance for British consumers and restaurant chain McDonald's wants improved standards from its suppliers, the head of the company's UK business said on Friday.
Corn... fuel... fire! U.S. corn subsidies promote Amazon deforestation - 8.1.2008
Amazon deforestation and fires are being aggravated by US farm subsidies, claims STRI’s staff scientist William Laurance. According to Laurance, whose findings are reported this week in Science, a recent spike in Amazonian fires is being promoted by massive US subsidies that promote American corn production for ethanol. The ethanol is being blended with gasoline as an automobile fuel.
Humans have caused profound changes in Caribbean coral reefs - 8.1.2008
Coral reefs in the Caribbean have suffered significant changes due to the proximal effects of a growing human population, reports a study published in the Proceedings of the Royal Society of London, B.
Illegal logging and road building threatens tigers and tribes of the Heart of Sumatra - 8.1.2008
Field investigations in central Sumatra have found that the home of two tribes of indigenous people and endangered elephants, tigers and orang-utans faces “being split in half”� by the construction of “a legally questionable highway”� for logging trucks servicing one of the world’s largest paper companies.
Administration Will Miss Deadline for Polar Bear Endangered Species - 8.1.2008
The administration is required by law to make its decision on the polar bear by Wednesday, but they have already postponed the announcement this week and we may not hear from them for up to another month. A government statement said analysis of scientific data and public comment will take more time.


telegraaf.nl - 8. Jan. 2008
'Indonesische papiergigant kapt illegaal'
"Indonesischer Papiergigant holzt illegal ab"
Jakarta - Seltene Elefanten, Tiger und Orang-Utans werden bedroht durch illegales Abholzen auf der indonesischen Insel Sumatra. Darüber informierte eine Koalition von fünf Umweltorganisationen am Dienstag.
[dazu ausführlich in der deutschsprachigen Presse:
http://linkszeitung.de/content/view/157715/45/
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/wwf-deutschland/boxid-28038.html
http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=94474&more=1
http://www.wwf.de/presse/details/news/papiergigant_zerstoert_regenwald_auf_sumatra/
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/13544.php]



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

BUND - 3.1.2008
BUND hält am Widerstand gegen Zwangsräumung fest - RWE mit Blockade gegen Obstwiesen-Besetzung
Mit einer Blockade der Obstwiese versucht die RWE Power AG seit dem frühen Donnerstagabend, die Besetzung der Obstwiese im Tagebaugebiet Garzweiler durch Mitglieder des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland zu beenden. „Damit wird offenbar das Ziel verfolgt, uns vom Lebensmittelnachschub abzuschneiden und so zum Aufgeben zu zwingen“, sagt Dirk Jansen Geschäftsleiter des BUND. Die BUND-Aktivisten lassen sich hingegen von dieser Einkesselung nicht einschüchtern und halten an der Besetzung fest. Ebenfalls am Donnerstag hat die RWE Power AG den BUND schriftlich aufgefordert, das Grundstück unverzüglich zu räumen, damit mit den so genannten „Vorfeldmaßnahmen“ zur Vorbereitung der Abbaggerung für den Tagebau Garzweiler begonnen werden könne. Zu diesen „Vorfeldmaßnahmen“ gehört zuvorderst die Fällung der 87 Obstbäume des BUND. Der BUND hat das Ansinnen zurück gewiesen und hält seine Obstwiesenbesetzung weiterhin für ein legitimes Mittel zur Verteidigung seiner grundgesetzlich garantierten Eigentumsrechte. Ungeachtet der angekündigten Zwangsräumung bleibe der BUND bis zum Abschluss der Klageverfahren Eigentümer der 1 Hektar großen Wiese. Dass das RWE jetzt versuche, Fakten zu schaffen, hält der BUND für einen „dem anachronistischen Bergrecht geschuldeten Skandal“. Dieses bevorzuge unter Missachtung des Allgemeinwohls einseitig die Interessen des Energiemultis RWE und gehöre deshalb abgeschafft. Der BUND hält die Grundabtretung (Zwangsenteignung) ebenso wie die so genannte „vorzeitige Besitzeinweisung“ (Zwangsräumung) weiterhin für rechtswidrig, da sie nicht dem Allgemeinwohl dienen. Gegen beide sind Klagen des BUND anhängig. Bei der Realisierung von Garzweiler II und der Verstromung der dort gewonnenen Braunkohle würden unweigerlich1,3 Milliarden Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid freigesetzt. Der Tagebau sei zudem ein Super-GAU für Mensch, Natur, Landschaft und Grundwasser.

WWF - 3.1.2008
WWF fordert: UNESCO-Blockade aufgeben
Die Glaubwürdigkeit des Hamburger Senats steht auf dem Spiel. Der WWF fordert Bürgermeister Ole von Beust und den Hamburger Senat auf, die geplante Anmeldung des Wattenmeers als Weltnaturerbe nicht zu blockieren. Noch im laufenden Monat müsse der Antrag bei der UNESCO in Paris gestellt werden. "Die Zeit wird knapp, weil der Senat ohne Not einen lange gereiften Plan blockiert", sagte WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. "Hamburg darf diese historische Chance nicht verspielen. Kurz vor der Landtagswahl steht die Glaubwürdigkeit des Senats auf dem Spiel." Auch der hamburgische Wattenmeer-Nationalpark mit den Inseln Neuwerk und Scharhörn werde seine Chance auf den UNESCO-Titel verlieren, warnt der WWF. Wenige Tage vor Weihnachten wurde bekannt, dass der Hamburger Senat auf Betreiben von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall die Zustimmung zum UNESCO-Antrag zurückziehen will. Die Hansestadt hatte bereits 2001 als erstes Bundesland ihr Ja zum Welterbe-Titel für das Wattenmeer bekundet. Auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und die Niederlande stimmten den Plänen zu. Hamburg schere jetzt völlig überraschend aus diesem internationalen Bündnis aus, so der WWF. Laut Medienberichten will der Senat die UNESCO-Anmeldung von der Genehmigung der Elbvertiefung abhängig machen. "Offenbar sollen Niedersachsen und Schleswig-Holstein wegen ihrer kritischen Fragen zur Elbvertiefung unter Druck gesetzt werden", so Brandes. "Das Wattenmeer hat glänzende Chancen, den begehrten und attraktiven Weltnaturerbe-Titel zu bekommen", betont der WWF-Geschäftsführer. Es wäre nach der Grube Messel mit ihren bedeutenden Fossilien das zweite deutsche Weltnaturerbe-Gebiet. Die renommierte UNESCO-Anerkennung mache das Wattenmeer auch für den
Tourismus noch attraktiver und könne so die Wirtschaft der Küstenregion stärken.

IUCN / SSC Crocodile Specialist Group - 4.1.2008
Artenschützer als Zoodirektor ein Gewinn
Sehr zufrieden und erwartungsvoll äusserte sich Ralf Sommerlad, der europäische Vize-Vorsitzende für Europa der IUCN-SSC Crocodile Specialist Group, zum Amtsantritt von Zoodirektor Manfred Niekisch im Zoologischen Garten Frankfurt. Es sei ein gutes Signal, dass ein im Artenschutz ausserordentlich renommierter Experte die Leitung des traditionsreichen Zoos übernehme. Niekisch könne sich dabei auf ein erstklassiges Team von Wissenschaftlern und Tierpflegern stützen, wobei besonders auch letztere hochqualifizierte Spezialisten seien. Die Crocodile Specialist Group der Artenschutzkommission der Weltnaturschutzorganisation IUCN erwartet durch die Arbeit von Prof. Niekisch nicht nur die Fortsetzung der hervorragenden Zuchtarbeit des Frankfurter Zoos, die schon viele Jahre besonders auf bedrohte Arten konzentriert sei, sondern auch eine Konzentration auf die Bildungsarbeit des Zoos: So seien heute mehr Tierarten als jemals zuvor durch Zerstörung ihrer Lebensräume, aber auch den boomenden illegalen Handel mit Lebendtieren und Tierprodukten in ihrer Existenz bedroht. Die IUCN/SSC Crocodile Specialist Group unterstütze den Schutz bedrohter Wildtiere unter anderem durch das Prinzip der nachhaltigen Nutzung, mithin zum Beispiel durch den legalen Handel mit Krokodilprodukten, die aus Farmbetrieben stammten und die illegale Jagd auf Krokodile unrentabel machten, so Sommerlad. Dies habe dazu geführt, dass etliche einst bedrohte Krokodilarten heute wieder in sicheren Beständen in freier Wildbahn existierten. "Es ist auch Aufgabe eines Zoos, der nicht mehr Menagerie ist sondern sich als Artenschutz-Zentrum versteht, auf solche Teilerfolge hinzuweisen und die vielfältigen Methoden im internationalen Artenschutz zu erläutern." Sommerlad, der dem Frankfurter Zoo seit Jahrzehnten selbst eng verbunden ist, fügt hinzu: "Es ist Zeit, dass der Frankfurter Zoo aus den Negativschlagzeilen wieder herauskommt, besonders natürlich im bevorstehenden Jahr des150-jährigen Jubiläums. Der Zoo und seine Mitarbeiter haben diese zum Teil vollkommen unberechtigte Kritik nicht verdient und jeder einzelne der Frankfurter Zoodirektoren der letzten 150 Jahre hat seine eigenen grossen Verdienste um die Entwicklung des Zoos, der Tiergärtnerei und nicht zuletzt um den Natur - und Artenschutz."
Ralf Sommerlad, Regional Vice Chair (Europe), IUCN/SSC Crocodile Specialist Group

WWF - 7.1.2008
Welterbe Wattenmeer: WWF fordert Spitzengespräch. Blamage Deutschlands vor der UNESCO verhindern.
Vor der entscheidenden Sitzung des Hamburger Senats am Dienstag fordert der WWF ein Spitzengespräch der norddeutschen Regierungschefs und des Bundesumweltministers, um den Antrag für die Anmeldung des Wattenmeeres als UNESCO-Welterbe zu retten. Sprecher des Hamburger Senats hatten angekündigt, aus dem internationalen Welterbe-Bündnis, dem auch die Niederlande angehören, aussteigen zu wollen. Damit würde jedoch die lange vorbereitete Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe insgesamt blockiert. "Dies wäre ein Wortbruch Hamburgs und ein Affront gegen die anderen Bundesländer, die Niederlande und die UNESCO. Deutschland droht eine internationale Blamage. Noch ist Zeit, umzuschwenken. Dafür sollten sich Peter-Harry Carstensen, Christian Wulff und Sigmar Gabriel umgehend mit Ole von Beust zusammensetzen, um die unverständlichen Bedenken Hamburgs zu entkräften", appelliert WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. Um die fristgerechte Abgabe zu gewährleisten, müssen die Regierungschefs spätestens bis Mitte Januar ihre Unterschrift unter den gemeinsamen Welterbe-Antrag von Deutschland und den Niederlanden setzen. Denn für diesen Antrag besteht nur ein kurzes Zeitfenster. Eine zweite Chance werde es so schnell nicht geben, vielleicht sogar nie wieder, fürchtet der WWF.

WWF - 8.1.2008
Papiergigant zerstört Regenwald auf Sumatra
Der Papierriese Asia Pulp and Paper (APP) und seine Subunternehmer sind dabei, teilweise illegal mitten durch einen der wichtigsten zusammenhängenden Regenwälder Sumatras eine breite Straße zu bauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des WWF gemeinsam mit anderen Organisationen. Die tiefe Schneise zerteilt den Regenwaldblock und droht eines der letzten großen Waldgebiete der indonesischen Insel zu zerstören. Die Straße im Waldgebiet Bukit Tigapuluh in Zentralsumatra führt durch das Land zweier indigener Völker und zerschneidet die Lebensräume bedrohter Elefanten, Tiger und Orang-Utans. Schätzungsweise 20.000 Hektar ursprünglichen Regenwalds sind der Säge bereits zum Opfer gefallen, darunter ein geplantes Schutzgebiet für Orang-Utans, so die Studie. APP zählt zu den größten Zellstoff- und Papierherstellern der Welt und liefert auch nach Europa. Der Konzern mit Sitz in Singapur ist bereits mehrfach wegen drastischer Umweltverstöße aufgefallen, zuletzt in der indonesischen Provinz Riau, wo die Polizei die APP-Arbeiten wegen des Verdachts auf illegalen Holzeinschlag stoppte. Das betroffene Gebiet ist eines von weltweit 20 verbliebenen natürlichen Lebensräumen, die sich für den Schutz der letzten wilden Tiger eignen. Zudem ist es Schauplatz eines bisher erfolgreichen Projekts zur Wiederansiedlung von Orang-Utans. Der WWF verlangt den sofortigen Stopp der Abholzung der wertvollen Regenwälder. Außerdem müsse auch der Verkauf des illegalen Holzes sofort unterbleiben.

WWF - 8.1.2008
WWF und MyVideo: Mit Musik und Videos den Regenwald schützen
MyVideo unterstützt eine neue Spendenaktion des WWF, der in Deutschlands größter Videocommunity auf die bedrohliche Lage der Regenwälder aufmerksam macht. Mit einem eigenen WWF- Channel wird auf MyVideo ab sofort das Thema Naturschutz ganz groß geschrieben. Neben Aktionen mit UNICEF und Aktion Deutschland Hilft folgt nun die erste Kooperation, die sich mit Naturschutz auseinandersetzt. Ein lustiger Clip auf MyVideo.de greift das ernste Thema nun auf: Unter MyVideo.de lernt man die "Lumberjerks" Carlos Sawtana und Forest Dump kennen, die sich völlig planlos durch den Regenwald sägen. Unter dem Motto "Music Saves Trees" kann man sich ab sofort den Spot ansehen und als Beitrag einen Klingelton herunterladen. Mit dieser Spende können die MyVideo-User den WWF unterstützen, den Regenwald zu schützen, unser Klima zu retten und viele wichtige Naturschutz-Projekte voranzutreiben. "Wir würden uns freuen, wenn der animierte Clip und der dazugehörige Klingelton durch diese multimediale Aktion und die viralen Verbreitungsmöglichkeiten auf MyVideo.de Kultstatus erreichen. Wir halten es für einen idealen Weg, eine große Menge an Usern auf die Thematik aufmerksam zu machen. Neben einer Spende kann man somit jedes Mal, wenn das Handy läutet, Farbe zu seinem Engagement bekennen", so Dirk Reinsberg, Leiter Marketingkommunikation beim WWF.

Greenpeace-Energy - 6.1.2007
Pauschalverdacht gegen Ökostrom falsch
Gegen den Eindruck, alle Ökostromanbieter würden Etikettenschwindel betreiben, wehrt sich Robert Werner von Greenpeace Energy. "Es gibt sehr wohl Unternehmen, die den Schmu mit so genannten RECS-Zertifikaten nicht mitmachen und solche Praktiken grundsätzlich ablehnen", betont Werner. RECS-Zertifikate waren durch Berichte ins Gerede geraten, dass Atomstrom mit ihrer Hilfe als Ökostrom vermarktet werde. Die Kritik an RECS teilt der Greenpeace-Energy-Geschäftsführer jedoch ausdrücklich: "Das System ist eine Mogelpackung", so Werner: "Die Kunden glauben, dass sie für saubere Energie aus erneuerbaren Quellen zahlen. Tatsächlich landet ihr Geld größtenteils bei den Betreibern von Kohle- und Atomkraftwerken."


Das Fotoportal www.Fototreff24.de veranstaltet einen
Fotowettbewerb zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die Stiftung bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.


Weitere Infos

La Serena, 4. Januar 2008
Artenschutz- und Umweltkatastrophe in der Region Coquimbo, NordChile
In der Kommune La Higuera (Region Coquimbo, Nord-Chile) droht eine Umweltkatastrophe durch den Bau von insgesamt 4 Wärmekraftwerken. In der durch den Bau betroffenen Meeresregion lebt u.a. der größte Teil der Freilandpopulation des Humboldt-Pinguin. Für diese vom Aussterben bedrohte Pinguinart könnte die Realisierung der Kraftwerke u.U. das Ende bedeuten. Wir bitten Sie, die regionale Protestbewegung Movimiento en Defensa del Medio Ambiente - MODEMA – (www.despertarambiental.org) zu unterstützen, um den Bau zu verhindern.
Protestschreiben in spanischer Sprache mit Übersetzung und Hintergründen erhalten Sie bei Gabriele und Werner Knauf (gwknauf@online . de). Wenn Sie über nützliches Wissen und Erfahrungen (z.B. bzgl. alternativer Energien beim Bau von Kraftwerken oder rechtlicher Art) verfügen, dann stellen Sie diese bitte der MODEMA zur Verfügung.




Nachrichten.ch - 9. Jan. 2008
Fluoreszierendes Schwein gebärt leuchtende Ferkel
Peking - Ein genetisch verändertes Schwein, das im Dunkeln grün leuchtet, hat in China nun selbst fluoreszierende Ferkel zur Welt gebracht. Die von einem normalen Eber befruchtete Sau gebar elf Ferkel, von denen zwei die Eigenschaft geerbt haben. Chinesische Forscher hatten der Sau und zwei anderen Schweinen im Dezember 2006 kurz vor ihrer Geburt ein fluoreszierendes Protein gespritzt. Bei den nun geborenen Ferkeln leuchten der Rüssel, das Maul und die Zunge grün, wenn sie ultravioletten Strahlen ausgesetzt sind, wie Liu Zhonghua von der landwirtschaftlichen Universität Nordost in Harbin sagte.



Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Richard van Sluis und Maite Eikelenboom waren Studenten an der van Hall Larenstein Universität in den Niederlanden. Teil ihrer Abschlussarbeit waren Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery. Wir danken ihrer Betreuerin, Dr. Tine Griede, und dem Direktor des GaiaPark Kerkrade Zoo, Wim Verberkmoes, für diese großartige Initiative und hoffen, dass andere Zoos diesem Beispiel folgen werden.
Das Thema des GaiaPark Kerkrade Zoo in den Niederlanden ist die Gaiatheorie, die die komplexen ökologischen Zusammenhänge und Abhängigkeiten aller Elemente des Planeten Erde thematisiert. Eine Anlage für Zwergflusspferde ist Teil des Themenbereichs Kongo. Die Anlage ist für Zuchtzwecke und für ein besonderes Besuchererlebnis gestaltet.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=892
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir spanische Übersetzungen von ZooLex-Präsentationen zweier Eisbären-Anlagen anbieten:
Parque zoológico de Toledo, USA, Encuentro en el Ártico. Instalación para Osos Polares:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=967
Instituto Zoológico de Detroit, USA, El Anillo de Vida del Ártico:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=968
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl 933849053). ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie
hier: http://www.zoolex.org/about.html



Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Amphibian Conservation Husbandry (ACH) 2008
"Training the trainers": A course for amphibian keepers and captive population managers (25th Feb- 7th March 2008).
Amphibian Conservation Husbandry (ACH) is a 12 day course designed by Durrell and Chester Zoo staff for keepers/animal managers concerned with amphibian conservation.
The aim is to expose participants to the latest theory and practice of amphibian conservation husbandry and equip them with the skills necessary to manage their own populations to the highest standards. This first iteration is designed to also equip participants with the skills and material to be able to run further training courses/seminars on their return home.
ACH is designed primarily for curators, keepers and veterinarians involved in the captive management of amphibian populations within European zoological institutions. Educators concerned with raising awareness and understanding of amphibian conservation issues will also be welcome.
The ACH course will be launched at The Durrell Wildlife Conservation Trust, Jersey, British Channel Islands at Durrell's International Training Centre (ITC).
The course will be facilitated by Durrell and Chester Zoo staff with lectures and practical sessions run by senior animal personnel and experienced trainers. Guest lectures will be given by world class amphibian experts from the fields of disease management, captive breeding and re-introduction.
Due to generous financial support from Chester Zoo the course will cost participants £1000; this will include course fee & accommodation (full-board for 14 nights).
Download application form & deadline details at www.durrellwildlife.org.

Seminar: Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung. Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen, die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen. Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse, Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 15.01. und 16.01.2008 in der Natur- und Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden Sie auf der Website www.archeprojekt.de. Unter der Telefonnummer 02361/21358 oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de können Sie ebenfalls weitere Informationen erfragen.

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"

im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
Für Ausstellungsmöglichkeiten bitte bei annette@zookunft.info melden


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Durrell Wildlife Conservation Trust
Endangered Species Recovery
7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures will be given by world class conservationists. Practical activities and behind the scenes experiences in Durrell's animal collection will provide participants with first-hand exposure to the realities of endangered species recovery. On completion participants will be equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal conservation and an ability to develop their personal or professional interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org (get involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Closing date for applications: 28th February 2008

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.



Ausstellungen

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.



Stellenanzeigen

Allwetterzoo Münster
Tiere "begreifen" - das ist einer der Inhalte unseres Leitbildes. Um diesen Aspekt unserer tiergärtnerischen Arbeit weiter zu entwickeln und das hohe Niveau in Tierhaltung und Tierpflege auch künftig zu gewährleisten, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n erfahrene/n Tierpfleger/in mit Interesse an der Elefantenhaltung. Die Stelle ist unbefristet.
Wir halten im „hands on“ -System sechs Asiatische Elefantenkühe und einen Bullen. Wenn Sie fertig ausgebildeter Zootierpfleger/in sind und im Umgang mit Elefanten bereits Erfahrung haben, bieten wir Ihnen die Chance, Ihre Fähigkeiten bei uns weiter zu entwickeln. Möchten Sie Menschen für Tiere begeistern? Sind Sie bereit, sich in ein bestehendes Team zu integrieren? Schätzen Sie neben der physischen auch die psychische Herausforderung? Haben Sie Lust, das Erscheinungsbild eines Zoos mit interessanter Zukunft und unkonventionellen Ideen mitzugestalten?
Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 31.1.2008 an: Allwetterzoo Münster, Zoologisches Sekretariat, Sentruper Straße 315, 48161 Münster

Der NaturZoo Rheine
sucht zum 1. April 2008
eine/n Tierpfleger/-in
Einsatz schwerpunktmäßig im Affen- und im Vogel-Revier
Die Stelle (Vollzeit) ist auf zwei Jahre befristet (mit Möglichkeit einer anschließenden Weiterbeschäftigung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis).
Erwartet wird
eine abgeschlossene Berufsausbildung als Tierpfleger,
Erfahrungen in der Pflege von Primaten und Vögeln,
Flexibilität, ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit sowie die Bereitschaft zur
Kommunikation mit dem Zoopublikum.
Bitte senden Sie ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
bis zum 8. Februar 2008 an:
NaturZoo Rheine
Salinenstraße 150
48432 Rheine
Telefon: 05971 / 161480

Die Zoo Duisburg AG sucht zum Frühjahr 2008
eine/n Tierarzt/ärztin
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
- Approbation als Veterinär/in
- Mehrjährige tiergärtnerische Erfahrung mit Zoo- und Wildtierkrankheiten
- Interesse an Forschung und der Veröffentlichung von wissenschaftlichen und po-pulärwissenschaftlichen Texten
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Aufgaben
- Veterinärmedizinische Versorgung des gesamten Tierbestandes des Zoos, inklu-sive seltenen in Zoos gehaltener Tierarten, wie z.B. Delphine und Koalas
- Laborarbeiten (Parasitologie, Hämatologie, Serumchemie etc.)
- Überwachung von Prophylaxe und Diagnostikprogrammen
- Führung der veterinärmedizinischen Tierdaten über EDV
- Zusammenarbeit mit der öffentlichen Veterinärverwaltung
- Kurative tiergärtnerische Tätigkeiten
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten Qualifika-tionen.
Die Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

In der Zoologischen Abteilung des Zoo Duisburg ist zum Frühjahr 2008 die Stelle
einer/s Wissenschaftliche/n Assistenten/in
neu zu besetzen.
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie
- Grundkenntnisse der Tiergartenbiologie
- Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten
- Belastbarkeit und hohe Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit und Kreativität
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- PC-Grundkenntnisse
Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die tarifliche Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden bis zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

allegoededoelen.nl - 4. Jan. 2008
Vacature Jane Goodall Nederland: Vrijwillige Gedragsobservator Chimpanseekolonie Burgers' Zoo, Arnhem ChimpanZoo
Stellenausschreibung Jane Goodall Nederland: Freiwillige Verhaltensbeobachter Schimpansenkolonie Burgers' Zoo, Arnheim, ChimpanZoo
Das Jane-Goodall-Institut organisiert ein Forschungsprojekt, wobei Schimpansen in Gefangenschaft erforscht werden, das Projekt heißt ChimpanZoo. In etwa 20 Zoos weltweit werden durch Freiwillige auf einheitliche Weise Verhaltensdaten gesammelt
Tätigkeitsbeschreibung
Jane Goodall Nederland ist auf der Suche nach motivierten Freiwilligen, die nach einer internen Ausbildung und nach Bewährung drei Stunden nacheinander mit Hilfe eines Laptops und eines Datenbankprogramms das Verhalten eines Schimpansen beobachten. März und April sind geplant für theoretisches und praktisches Training und im Mai 2008 hoffen wir, mit der Datensammlung beginnen zu können.
Anforderungsprofile
- Mindestens ein halber Tag pro Woche verfügbar sein für eine Beobachtungssession von drei Stunden
- Verpflichtung für eine Zeitdauer von sechs Monaten als Minimum
- Teamfähigkeit
- Bereitschaft, die Belange von Zoos und ChimpanZoo zu vertreten
- Fähigkeit, Englisch zu lesen und zu verstehen
- Mindestalter 21 Jahre
Bist du begeistert? Dann sehen wir deinem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf gern vor dem 31. Januar 2008 per E-Mail entgegen. Wir erfahren gern, wann und wieviel Zeit du zur Verfügung hast. Bewerbungsgespräche finden im Februar statt. Deine Bewerbung empfangen wir am liebsten per Mail: lindadevries@planet.nl. Siehe auch www.janegoodall.nl.



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Dezember ging es in das Wildparadies Cleebronn.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Fr, 11:30 NDR, Das Leben der Säugetiere
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Tatort Wildnis
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Magdeburg (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (30 neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, neue Staffel)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Karlsruhe
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgarter Wilhelma, WH)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)

Einzelsendungen:
Do, 10.01.2007, 20:05 SF 1, Der grosse Trek - Die Gnus der Serengeti
Do, 10.01.2007, 20:15 3sat, Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Do, 10.01.2007, 20:15 ARTE, Tatort Wildnis - Das lange Leiden der Kragenbären
Fr, 11.01.2007, 10:45 3sat, Safari im Reich der Geister
Fr, 11.01.2007, 13:00 NDR, Möwen, Moore und Motoren
Fr, 11.01.2007, 13:15 3sat, Im Land der fliegenden Fresser - Flora und Fauna in Mauretanien
Fr, 11.01.2007, 14:15 NL2 Ivo, de ongeautoriseerde biografie van een gorilla
Fr, 11.01.2007, 14:15 HR, Göttervögel - Galgenvögel
Fr, 11.01.2007, 15:15 NDR, Usedom - Wellen, Sand und Storchenmeer
Fr, 11.01.2007, 15:25 3sat, Kenia - Das wilde Herz Afrikas
Fr, 11.01.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 11.01.2008, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 11.01.2007, 20:15 ARTE, Tatort Wildnis - Sterben für den Luxus
Fr, 11.01.2007, 21:00 RBB, Galapagos - Die Invasion der Aliens
Sa, 12.01.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere - Al Maha - Im Visier des Falken
Sa, 12.01.2007, 11:40 MDR, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Sa, 12.01.2007, 12:10 SF 1, Tagebuch der Orang-Utans
Sa, 12.01.2007, 12:15 VOX, Tierzeit - Dirk und die Leoparden
Sa, 12.01.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere
Sa, 12.01.2007, 15:00 NDR, Das NDR Tiermagazin
Sa, 12.01.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde - Eiswelten
So, 13.01.2007, 13:15 MDR, Die Oder
So, 13.01.2007, 15:40 SF 1, Grizzlys - Riesenbären in Nordamerika
So, 13.01.2007, 17:00 3sat, Ganz schön wild - Alltag im Tiergarten Schönbrunn (Wh.)
So, 13.01.2007, 17:15 SWR, Borneo - Insel in den Wolken
So, 13.01.2007, 20:15 3sat, Untersberg - Sagenreiche Natur
So, 13.01.2007, 21:15 3sat, Von Rußseeschwalben und Riesenschildkröten
Mo, 14.01.2007, 10:55 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Mo, 14.01.2007, 14:15 HR, Das Versteck der Nashörner
Di, 15.01.2007, 14:15 HR, Der Sieg der Geparden
Di, 15.01.2007, 15:45 3sat, T
ropenparadies Kuba - Unter Krokodilen und Riesenschlangen
Di, 15.01.2007, 20:15 WDR, Unter Weißen Haien
Mi, 16.01.2007, 14:15 HR, Der Weg der Elefanten
Mi, 16.01.2007, 16:50 ARTE, Der Berg der Haie
Mi, 16.01.2007, 19:00 ARTE, Die unglaublichen Abenteuer des Gorillas Mabeke - Experiment einer Auswilderung
Mi, 16.01.2007, 21:00 3sat, Martin Borner - Ein Leben für die Serengeti
Mi, 16.01.2007, 22:15 NDR, Abenteuer Nordsee
Do, 17.01.2007, 09:20 WDR, ARD-Exclusiv: Das ganz große Gefühl zum Anfassen - Tierpf
leger und ihre Schützlinge (München, 2002)
Do, 17.01.2007, 10:35 MDR,
Abenteuer Zoo Die Könige vom Kaiserberg - Koalas, Gürteltiere und Delfine in Duisburg
Do, 17.01.2007, 14:15 HR, Heimkehr der Biber
Do, 17.01.2007, 14:15 WDR, Unter Weißen Haien
Fr, 18.01.2007, 09:05 ARD, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 18.01.2007, 10:20 SWR, Nashorn, Zebra & Co.
Fr, 18.01.2007, 11:00 HR, Die Stunde der Falken (Greifvogelstation Wesel)
Fr, 18.01.2007, 14:15 HR, Wo die Götter wohnen - Auf den Tafelbergen Venezuelas
Fr, 18.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 18.01.2007, 20:15 ARTE, Lord Howe Island - Paradies am Ende der Welt
Fr, 18.01.2007, 21:00 RBB,
Abenteuer Zoo: Ab Ins Wasser! - Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock
Fr, 18.01.2007, 22:50 Phoenix, Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean

Ab Ende Januar: "Nürnberger Schnauzen" im ZDF

tv-visie.nl - 6. Jan. 2008
'NCRV Dokument': Ivo, biografie van een gorilla
"NCRV-Dokument": Ivo, der Lebenslauf eines Gorillas
In "NCRV-Dokument: Ivo", der nichtautorisierten Biographie eines Gorillas von Regisseurin Annick van Wijk ein tragikomisches Porträt des Westlichen Flachlandgorillas Ivo, der Erfolg hat beim Publikum, aber seine wirkliche Lebensaufgabe, Gorillababys zu machen, nicht erfüllt. Was ist mit Ivo los? Ivo wurde 1988 im Münchener Zoo geboren. Tierpflegerin Bärbel war damals Ivos "Menschenmutter". Sie hat das zwei Tage alte Gorillababy Ivo, als dieses von seiner Mutter verstoßen wurde, aus dem Zoo geholt und es zuhause mit der Flasche aufgezogen. Gorillas, die von Menschen großgezogen werden, entwickeln sich anders als Tiere in der freien Natur. Wie zum Beispiel Bärbel sagt: "Sie sind vermenschlicht." Aber welche Wahl hatte der Zoo? Nach einem Aufenthalt im Zoo auf der Insel Teneriffa wurde Ivo 2002 in den Artis Zoo nach Amsterdam gebracht. Liesbeth und Annecke, zwei waschechte Amsterdamer Frauen, bauten damals während des Aufenthalts in Artis eine besondere Bindung zu dem Silberrücken auf. So küßt Ivo Annecke - an die Glasscheibe. Da nun der Gorilla nicht mehr in Artis ist, sondern schon ein Jahr im Berliner Zoo, beschlossen sie, Ivo zu besuchen. Ob der Gorilla sie nach all der Zeit noch erkennt? Inzwischen macht sich Obertierpfleger Reimon Opitz in Berlin große Sorgen. Ivo ist bereits ein Jahr in dem deutschen Zoo, aber sorgt hier, genau wie in Artis, nicht für Nachwuchs. Nachkömmlinge von Ivo sollten die Krone in der Arbeit des Obertierpflegers sein. Aber bis heute sucht Ivo nur Kontakt mit Besucherinnen und negiert die Weibchen in seiner Gruppe. Wenn Ivo nicht für Nachwuchs sorgt, droht ihm eine neue Umsiedlung. Besucherin Angela aus Berlin steht schon auf den Barrikaden. Der Zoo wußte immerhin, wen er sich mit Ivo ins Haus holte. "NCRV Dokument: Ivo", die nichtautorisierte Biographie eines Gorillas wurde produziert von NATZAND in Zusammenarbeit mit NCRV. Der Plan für den Dokumentarfilm wurde entwickelt im IDFA-Szenarienworkshop. "NCRV-Dokument: Ivo", Biographie eines Gorillas, Montag, 7. Januar 22.50 auf Niederlande 2.
[http://www.natzand.nl/Home.html; NCRV = Nederlandse Christelijke Radio Vereniging = Niederländische Christliche Radio-Vereinigung (protestantisch); IDFA = International Dokumentary Film Festival Amsterdam]



Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ich bin ein Opfer

Habe ich mich doch letzte Woche verleiten lassen, mich erneut zum Thema Eisbärenhaltung zu äußern, obwohl doch schon alles gesagt worden ist! Damit bin ich ganz klar ein Opfer des neuerdings in Zusammenhang mit Eisbärennachwuchs sofort eintretenden GAMeReVs* geworden. Und weil nun ohnehin alles im Eimer ist, halte ich es heute mit einem ostfriesischen Komiker, dessen Name ein Palindrom ist - „Einen habe ich noch:“

Es gibt etwas in der Ursprungsheimat des Eisbären, das für dessen Vermehrung tatsächlich auch im Zoo essentiell ist: Auf, neben und vor Eisbärenhöhlen rennen keine Kamerateams herum!

Möge künftig Ruhe herrschen rund um werdende Eisbärenmütter.

Ihr
Carsten Schöne

* Größter Anzunehmender Medialer Realitätsverlust / War unter anderem auch auf N-TV zu beobachten.

www.schoenes-tierleben.de


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