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Ausgabe
404 vom 10.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
was diese Woche
Zoo-Deutschland
bewegte, brauchte ich Ihnen nicht zu sagen. Selbst wenn Sie erst vor
einer Stunde von einer Fernreise wiedergekommen sind, irgendeine
Nachrichtensendung oder Zeitungs-Titelseite haben Sie gesehen. Falls
doch nicht, lesen Sie die Zoopresseschau von unten; die Artikel sind
weitgehend chronologisch sortiert.
Meine
Güte, junge Eisbären. Schöner Zuchterfolg,
ja. Schade um
die nicht
gelungene natürliche Aufzucht. Es gab auch andere Jungtiere.
Löwen,
Nashörner, gar Menschenaffen? Egal. Wir sind Papst,
wir wollen
Knuts, die Medien beten es vor, die Bevölkerung klebt an den
Empfängern. Wollen Sie wirklich
stündlich
wissen, wie viel Gramm das Kleine zugenommen hat und ob das
Fläschchen
auch leer ist? Natürlich nicht. Es gab ja weit
über 50 andere
Eisbärjungtiere in den letzten Jahrzehnten in Deutschland. Alle finden den
Bärenrummel
affig.
Aber
es schaut ja auch niemand "Ba(u)er sucht Frau", die Medien bilden sich
das Interesse und die Quoten/Auflagen nur ein.
Drama
im
Zoo. Der
Titel des "herzlosesten Zoodirektors" wird zum Wanderpokal. Irgendwer hatte
aufgegabelt, daß neugeborene Eisbären
"kaninchengroß"
seien,
Abschreiben geht schnell,
seither spukten Bilder von 6-kg-Riesenschecken durch die
Journailleköpfe - dabei hat das
überlebende Jungtier jetzt erst, nach
über vier
Wochen,
die Gewichtsgrenze für Zwergkaninchen überschritten.
Den
Eindruck
unterstützen Sender,
die unkommentiert Archivbilder von mehrere Monate alten
Eisbären
zeigten, und so hatte die halbe Öffentlichkeit ein Bild einer
Rabenmutterbärin vor Auge, die ihren knutgroßen
Plüschnachwuchs zerriß.
Tatsächlich hätte ihn der Normalbürger - die
meisten
sich nun
empörenden Tierschützer inbegriffen - noch kaum von
weißen Futterratten
unterscheiden können. Der Noch-Namenlose
bleibt auch
unverdrossen der "jüngste
Zuwachs" des Zoos.
Sicher, in einem Zoo dieser Größe wird vier Wochen
lang kein
anderes
Tier geboren. Da
gibt es
Fernsehmoderatoren, die es nicht einmal fertig bringen, sich vorab
über
den Titel des Interviewten zu informieren, aber dreimal fragen, ob denn
nicht doch besser Herr Dörflein nach Nürnberg kommen
solle. Zwanzig weiße
Pixel
auf einem Handyfoto gehen um die Welt - ich hoffe, die Dauerbesucherin
hat sich die Verwertungsrechte teuer abkaufen lassen und
übernimmt
nun ein Dutzend Patenschaften. Sollte wirklich ein TV-Team
über
die Absperrung geklettert sein und das Scheitern der
natürlichen
Aufzucht mitverursacht haben, müßte der
Schadensersatz
gleich
für ein paar neue Gehege reichen. Merkwürdig,
daß
dieser Zwischenfall
in zahlreichen
Zeitungen zu lesen war, aber in keinem einzigen Fernsehbericht auch nur
erwähnt
wurde...
Es gibt aber auch positive Ausnahmen, so in der Allgäuer
Zeitung
vom
8.1., die neben einem fundierten Artikel einen langen, sachlichen
Kommentar von Karin Seibold bringt - leider nicht online -, der zum
Thema gefressene Jungtiere mit dem Satz endet: "Dass der Zoo nicht
eingegriffen hat, zeigt, dass es dort mehr um Tiere geht als um
werbewirksame Fotos". Wohl
kein
Zoodirektor, so er nicht schleunigst auf Dienstreise gegangen ist,
konnte sich vor Interviews retten. Fast alle haben den
Nürnbergern
den
Rücken gestärkt. Bis auf
Tierpark-Querschläger, die
alles
ganz anders gemacht hätten. Vermutlich, weil sie selbst
keinerlei
Erfahrung mit Bärenaufzucht haben und ihre Anlage auch gar
nicht
dafür
vorgesehen ist.
Tierschutzbündler - aus Bayern, Deutschland und Europa -
überbieten
sich mit den stets gleichen angestaubten, schon immer falschen
Argumenten. Es gibt aber auch neue Facetten: Etwa
Verschwörungstheorien, die verheimlichte
Eisbären-Jungtiere
in anderen
Zoos vermuten. Nicht, daß das nicht denkbar wäre -
nicht nur
bei Bären
gibt es in vielen Zoos eine Tradition, Jungtiere erst der Presse
vorzustellen, wenn sie eine erste kritische Phase überwunden
haben. Und
wer wollte es verübeln, wenn man auch zum Schutz der Tiere auf
einen
solchen Rummel gerne verzichtet. Nein, lächerlich ist es
deshalb,
weil
aus der gleichen Ecke ja sonst immer behauptet wird, die Jungtiere dienten nur dem Kommerz und der
Ankurbelung der Besucherzahlen. Das würde durch
"Verheimlichen"
nicht
gerade einfacher... Dummerweise
wird das
Thema in Nürnberg auch noch für Wahlkampfzwecke
mißbraucht; der OB
steht hinter dem Zoo, der Gegenkandidat muß folglich
kritisieren;
welch
politischem Druck die Tiergartenleitung ausgesetzt ist, möchte
ich
mir
lieber nicht vorstellen. Man hält sich
weise
zurück.
Alles, was neue Schlagzeilen abseits vom Thema verursacht, schadet nur,
und mit der Presse sollte sich lieber auch nicht anlegen, wer nicht in
der beneidenswerten Position ist, von ihr nicht abhängig zu
sein. Ab
Ende
des Monats zeigt das ZDF "Nürnberger Schnauzen". Erwarten Sie
keine
knutigen Bilder, die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen.
Das
übernimmt weiterhin die ARD mit den erst jetzt ausgestrahlten
Berliner
Panda-Gorilla-und-Co-Folgen, gedreht vor neun Monaten. Hat man alles
aber schon gesehen, der RBB bringt auf seinem Naturdoku-Platz seit
Monaten eigentlich nur noch Knut in xter Wiederholung und immer neu
zusammengeschnitten. Gähn.
Also,
Anerkennung für die trotz aller Wirrungen klare, an
biologischen
Prinzipien orientierte Linie der Nürnberger Tiergarten-Crew,
für die
weiterhin deutlichen Worte auch bei unpopulären Themen, und
viel
Erfolg
und Glück in den sicher nicht einfachen nächsten Tagen und Wochen.
Dirk
Petzold |
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo Natur-
und Artenschutz: Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Neu bei Zoo-Infos.de: Spezialkarten
mit Übersichten zu Fotografiererlaubnissen
und zur Hundemitnahme
in Zoos.
Quantum-Verzeichnis:
Die Endredaktion für die Ausgabe 2008 läuft.
Auch die neue QV-Website
ist nun online, hier können Sie nicht nur schnell noch
geänderte
Angaben zu Ihrem Park oder Ihrer Organisation mitteilen, sondern auch
das QV bereits vorbestellen.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Ostseezeitung
-
10. Januar 2008 Das geliebte Raubtier
Eisbärin
„Vilma“ biss in Nürnberg ihre beiden
Jungen tot. Doch die in
Rostock
geborene
Bärin folgte nur ihren Instinkten, wie Udo Nagel, Zoodirektor
der
Hansestadt
meint. Das Rostocker Eisbären-Zuchtbuch ist weltweit einmalig.
Ausgerechnet „Vilma“. Die
Eisbär-Rabenmutter aus Nürnberg,
die
ihre beiden Jungen aufgefressen hat, stammt aus Rostock.
„Hier wurde
sie im
Dezember 2002 geboren“, erinnert sich Bärenpfleger
Hans-Joachim
Nürnberg (57).
„Sie war sozusagen mein Ziehkind.“ Auch wenn er
„Vilma“ kaum
berührt
hat. Das
gebietet die „natürliche Aufzucht“. So
nennt man es in Zoos, wenn
die
Mutter
das Junge selbst großzieht. „Ganz klar das Beste
für jeden
kleinen
Eisbär.“
Zoodirektor Udo Nagel (53): „Bloß nicht
vermenschlichen.“ Er
sieht die
Sache eher
wissenschaftlich. „Nur ein Drittel aller geborenen Jungtiere
wird
erwachsen“,
konstatiert er. 34 Eisbären-Babys wurden in Rostock seit 1960
groß.
„Geburten
hatten wir ungefähr doppelt so viele.“ Auch in
Rostock kam es
schon
vor, dass
Junge aufgefressen wurden. „Das ist ganz normal.“
Die Eisbärmutter
handelt nie
ohne Grund, wie Nagel ausführt. „Es kann sein, dass
die Jungen
krank
sind,
einen Gen-Defekt haben und deshalb von ihr getötet
werden.“ So
lange wie möglich müsse man der Mutter die Chance
geben, das
Kind
selbst
aufzuziehen. Nur von ihr kann es die richtigen
Eisbär-Instinkte
lernen.
Sei das
Mutter-Kind-Verhältnis erst gebrochen, gehe es ganz schnell
mit
dem
Totbeißen.
„Und vorher kann ja keiner ran.“ Einmal getrennt,
immer getrennt.
Wie man es macht, ist es falsch, finden Tierschützer.
„Eisbärhaltung in
Zoos
ist heute sowieso überhaupt nicht mehr
zeitgemäß“,
wettert Dietmar
Bonny (62),
Vorsitzender des Landesverbandes der deutschen Tierschutzvereine. Zoos
sollten
sich lieber ganz auf einheimische Tierrassen beschränken, ist
seine
Meinung.
„Eisbären leiden in unserem Klima“ Auf die
Zucht solle man
folglich
erst recht verzichten.
Volksstimme - 10. Januar 2008 Mensch und Eisbär Die "Natur" ist hart
von Kai
Perret
Die Hysterie um die Eisbärenjungen in den Zoologischen
Gärten
zeigt
plakativ,
wie sehr sich die Menschen bereits von ihren naturgegebenen Wurzeln
gelöst
haben. Viele trauen sich bewusst oder unbewusst nicht aus der Ecke der
traditionellen Ethik mit ihrem anthropozentrischen Ansatz heraus. Es
darf bei
einer vermenschlichten Betrachtungsweise nicht sein, dass kleine
Tierbabys
" einfach " sterben – schon gar nicht in einem Zoo. Jedoch
birgt dieser
Ansatz viele Gefahren und entfernt uns immer weiter von
unseren Mitgeschöpfen dieser Erde.
Die " Natur " ist hart. Tatsache ist, dass nur in seltenen
Fällen
der
erste Wurf einer jungen Bärin überlebt – im
natürlichen
Lebensraum ist
die
Wahrscheinlichkeit fast null. Tatsche ist auch, dass sie lernen muss,
wie sie
mit den Neugeborenen am besten umgeht. Beraubt man sie ihrer Erfahrung,
ein
ureigenes Verhalten auszuleben, wird sie es womöglich nie
lernen.
Andererseits
wollen nicht nur wir Zoologen, sondern auch unsere Besucher, dass sich
die
Tiere in Zoologischen Gärten naturgemäß ("
artgerecht
") verhalten
können. Das Spannungsfeld ist programmiert und zeigt deutlich,
dass
Zoos eine
außergewöhnliche Schnittstelle zwischen Wildnis und
Kultur,
von
tierischem
Leben und menschlichen Sichtweisen sind. Es wird auch keine pauschale
Lösung
geben, die besagt, ob eine Handaufzucht bei Eisbären richtig
oder
falsch ist.
Eines hätte ich fast außer Acht gelassen.
Eisbären
leben in der Arktis
und sind
wie viele Tiere von der Ausrottung bedroht. Ich wünsche mir (
und
das
Jahr ist
noch jung genug dafür ), dass wir alle genauso viel Energie
und
Engagement für
den Schutz der Eisbären im natürlichen Lebensraum
aufbringen
wie für
die
Eisbärenjungen im Zoo. Seien Sie gewiss : Alle
Eisbären
würden es uns
danken !
( Rund um die Welt ) Frankenpost
Donnerstag, 10. Januar 2008 „Man sollte den Fachleuten
vertrauen“
Einer, der die täglich
neuen Meldungen interessiert verfolgt, ist der Hofer Zoo-Chef Janusz
Gutkowski. "Es ist nun einmal so, dass
Eisbären sehr empfindliche Tiere sind. Es kann durchaus sein,
dass
eine
Mutter
ihren Nachwuchs nicht großzieht. Man muss wissen, dass
Eisbären-Babys
in der
Natur erst im Frühling die Höhle verlassen. Als
Zooleiter in
Hof bin
ich sicher nicht befugt, den Experten
aus dem größten Tierpark Deutschlands
Ratschläge zu
geben. Ich kann nur
appellieren, den Fachleuten zu vertrauen. Das Baby wird jetzt zum
Flaschenkind.
Wenn das Junge durchkommt, wird es zu einer Attraktion wie Knut in
Berlin. Ein
Eisbär, der Junge bekommt – das ist für
einen Tierpark wie
ein
Lottogewinn. Die
Tierart ist vom Aussterben bedroht. Neue
Westfälische 10.1.2008 "Wir
hätten die kleinen Bären großgezogen"
In Bielefeld wären die kleinen Bären nicht gefressen
worden,
sagt
Tierparkleiter Volker Brekenkamp. Da ein Zoo nicht die Natur sei,
hätte
sich Brekenkamp für eine Handaufzucht entschieden. "Gerade bei
so
kostbaren Tieren". Allerdings koste das auch viel Geld. "Mal so eben
einen Tierpfleger für acht Monate abstellen, das ist teuer".
Hamburger
Abendblatt - 9. Januar 2008 Nürnberger
wollen keine "Knutomania"
Nach
dem Drama mit zwei toten Jungtieren in den vergangenen Tagen, nach
heftiger
Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt im Tiergarten
allmählich die
Freude über das gerettete Baby, das tüchtig trinkt
und sich
allem
Anschein nach
gut entwickelt. Ein Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es -
abgeschirmt von der
Öffentlichkeit - mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass
es
sich
ordentlich entwickelt, stehen gut, meinen die Verantwortlichen.
„Es
trinkt alle
vier Stunden, und wir versuchen, ihm zwischendurch möglichst
oft
Körperkontakt
zu geben“, erzählt Tiergartenchef Dag Encke. Ende
März, um
Ostern
herum, könnte es soweit sein, dass das Bärchen
erstmals
der Öffentlichkeit präsentiert wird. „Wir
wurden
fürchterlich
angegriffen“, sagt Encke, der dennoch sicher ist,
richtig entschieden zu haben. „Wir würden beim
nächsten Mal
an keiner
Stelle
anders reagieren, als wir es diesmal getan haben.“ Jetzt will
der
Tiergarten-Chef
nach vorne schauen: „Wir freuen uns über das
große
Interesse.“ Man
wolle es
auch nutzen, um die Leute über die Bärenaufzucht
aufzuklären. KWICK!
Community Magazin
- 9. Jan. 2008 Eisbären-Baby wird nun doch per Hand
aufgezogen
„Wir haben uns zum Einschreiten entschlossen, da die Mutter
offensichtlich keinen
sicheren Platz mehr für das Junge gefunden hat und zunehmend
nervös
geworden ist",
sagte Zoodirektor Dag Encke am Dienstag. Bislang hatten es die
Verantwortlichen
abgelehnt, in die Aufzucht einzugreifen. Das galt auch noch einen Tag
nach dem Tod
der beiden Babys des Eisbärenweibchens Vilma. Vermutlich waren
beide
Jungtiere krank
und daraufhin von der Mutter aufgefressen worden. „Man
könnte
heulen,
wenn man sieht, dass die Mutter die Aufzucht bisher ganz perfekt
hingekriegt hat und man jetzt aufgeben muss", sagte Encke. Doch die
zunehmende
Nervosität der Bärenmutter habe die Tiergartenleitung
zum
Eingreifen
bewogen. Nachdem
Vera ihren Nachwuchs aus der Bruthöhle herausgeholt, durch ihr
Gehege
getragen und
schließlich liegen gelassen hatte, habe man
befürchtet, sie
könne dem
Kleinen etwas
antun oder es im Stich lassen. Nürnbergs Zweiter
Bürgermeister Horst
Förther (SPD) mutmaßt, der Medienrummel am
Eisbärengehege könne Vera in Stress versetzt haben.
Es gebe
Filmaufnahmen, die bewiesen,
dass sich Kamerateams dem Gehege weiter genähert
hätten als
erlaubt. Derwesten.de
-
9. Januar 2008 Artenschutz oder elende Tierquälerei?
Nicht die Politik oder der Fußball stehen derzeit im
Mittelpunkt
des
öffentlichen Interesses, sondern die Frage: Ist die
Handaufzucht
von
Raubtieren,
deren Mütter sie ablehnen, praktizierter Artenschutz oder
elende
Tierquälerei?
Der Tierschutzbund fordert, künftig auf die Haltung und
Nachzucht
von
Eisbären
zu verzichten. Knut-Fans heulen laut auf. „Eisbären
führen
ein sehr spezielles Leben mit einem großen Aktionsradius in
einer
speziellen
Umwelt, die künstlich nicht nachgebildet werden
kann”, sagt Stefan
Beuys vom
Deutschen Tierschutzbund in Bonn. „Wir sind nicht gegen Zoos,
sie sind
aber nur
dann akzeptabel, wenn durch die Haltung bei den Tieren keine Leiden,
Schmerzen
und Krankheiten entstehen.” „Das Problem ist doch
die
Vermenschlichung der Tiere”, meint Stefan Beuys. Ein heikles
Thema.
„Aus Knut
wurde eine Attraktion gemacht, aber gleichzeitig gab es ein verwaistes
Lippenbär-Junges im Leipziger Zoo. Dafür
interessierte sich
kaum
jemand,
wahrscheinlich, weil Lippenbären nicht so
teddymäßig
aussehen.” Neben
Bären
sieht der Tierschutzbund Tiger, Löwen, Delfine,
Wölfe,
Elefanten und
Papageien
als Wildtiere an, die im Zoo nicht artgerecht gehalten werden
können.
Die Zoos sind entrüstet. Zum Vorschlag, die
Eisbären-Haltung
in
Deutschland
ganz auslaufen zu lassen, sagt Wuppertals Zoochef Dr. Ulrich
Schürer
nur
lapidar: „Solch einen Quatsch kommentiere ich
nicht.” In Wuppertal sind
die
Eisbären eine große Attraktion. „Wir
versuchen, das Beste zu
machen -
für Mensch
und für Tier”, sagt Diana Wittmers vom
Gelsenkirchener Zoom. „Die
Entscheidung
für eine Handaufzucht fällt individuell nach den
jeweiligen
Gegebenheiten.”
Einer Vermenschlichung werde durch möglichst artgerechte
Aufzucht
entgegengewirkt. Zur Kritik an der Handaufzucht von Eisbären
möchte
sich André Schüle, Tierarzt
im Berliner Zoo und „Leibarzt” von Eisbär
Knut, für den Zoo
nicht
äußern. Eine
persönliche Meinung hat der Veterinär, der
übrigens aus
Brilon kommt,
aber
schon: „Es gibt auch andere Beispiele. In
Berlin-Friedrichsfelde wurde
ein
Eisbär von Hand aufgezogen, der ohne Probleme lebte und
Nachwuchs
hatte.” Frankfurter
Neue
Presse
- 9. Jan. 2008 Eisbären-Baby ist nach Trennung von der
Mutter
«putzmunter»
Das Eisbären-Baby im Nürnberger Tiergarten hat die
Trennung
von seiner
Mutter
bislang gut überstanden. Das kleine
Bärenmädchen sei
«putzmunter,
kräftig und wohlgenährt», sagte der
stellvertretende
Tiergartenchef Helmut Mägdefrau am Mittwoch. Es trinke und
schlafe
gut.
Das vier
Wochen alte Jungtier wiegt 1700 Gramm und bekommt alle vier Stunden
eine Flasche
mit Kunstmilch. Das noch namenlose Baby war am Dienstag aus
Sicherheitsgründen von
seiner Mutter Vera getrennt worden und soll nun - wie der Berliner
Eisbär Knut -
mit der Hand aufgezogen werden. Einen Namen hat das Kleine
noch nicht. Er soll in den nächsten Wochen in einem
öffentlichen
Wettbewerb gefunden
werden - «aber erst, wenn wir wissen, dass es sicher
durchkommt»,
unterstrich Bürgermeister
Förther. Mägdefrau sagte: «Erst wenn es
drei Monate alt
ist und richtig
läuft, kann
man durchatmen.»
Unterdessen erneuerten Tierschutz-Organisationen ihre Angriffe. Nach
Meinung des
Deutschen Tierschutzbundes sollten Tiergärten in Deutschland
auf
die
Haltung und
Nachzucht von Eisbären verzichten. Selbst große
Außengehege seien für
die Tiere
winzige Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem
einschränkten.
Deshalb zeigten
sie oft Verhaltensstörungen. Der Verband Deutscher
Zoodirektoren
wies
die Vorwürfe
zurück. «Auch in der Natur sind Eisbären
nicht
frei», sagte
Geschäftsführer Hubert
Lücker in Dresden. Sie hätten auch in freier Wildbahn
nicht
besonders
viel Platz.
«Wenn die Haltung vernünftig ist, sind
Eisbären
für ein Leben im Zoo
überhaupt nicht
ungeeignet», meinte Lücker.
Frankfurter
Neue
Presse
- 9. Jan. 2008 Tierschutzbund: Zoos sollen auf Haltung von
Eisbären
verzichten
Die Tiergärten in Deutschland sollten nach Ansicht des
Deutschen
Tierschutzbundes
künftig auf die Haltung und Nachzucht von Eisbären
verzichten. Diese
Konsequenz
müsse aus dem «Eisbärendrama» im
Nürnberger
Tiergarten gezogen werden,
erklärte
die Organisation am Mittwoch in Bonn. Selbst die
größten
Außengehege
seien für die
Tiere Gefängnisse, die ihren Bewegungsdrang extrem
einschränkten. Der
Verband Deutscher
Zoodirektoren wies die Vorwürfe zurück.
«Auch in der
Natur sind
Eisbären nicht frei»,
sagte der Geschäftsführer Hubert Lücker in
Dresden. Stuttgarter
Zeitung, 9. Januar 2008 „Die Tierschützer reden
alles in den Zoos
schlecht“
Die Wilhelma-Kuratorin Ulrike Rademacher über die Hysterie um
zwei
tote
Eisbärenbabys in Nürnberg
Die ganze Debatte trägt inzwischen absurde Züge. Das
Thema
ist aus
meiner Sicht
völlig abgeglitten, und manche Berichterstattung in den Medien
führt in
die
falsche Richtung. Da wird, wie jetzt in Nürnberg,
künstlich
ein
"Eisbären-Drama im Zoo" herbeigeschrieben, obwohl es nichts
Ungewöhnliches ist, weil viele Eisbärenbabys die
ersten Tage
nach ihrer
Geburt
nicht überleben. Ich halte mich lieber an
allgemeine Fakten: In den Zoos sterben 30 Prozent aller
Eisbärenbabys
innerhalb
der ersten 24 Stunden. Außerdem ist es völlig
normal, dass
eine Mutter
ihre
Jungtiere frisst oder verlässt, wenn sie merkt, dass diese
organische
Probleme
oder Missbildungen haben. Wenn eine Eisbärin
feststellt, dass ihr Junges keine Chance hat, zu überleben,
frisst
sie
es auf.
Dann investiert sie ihre Energie lieber in den nächsten Wurf.
Das
ist
natürlich
- schade, dass manche es so dramatisieren. Natürlich wollen
wir -
wie
jeder andere Zoo auch - dass der Nachwuchs bei der Mutter bleibt. Bei
uns sind
die Türen zur Wurfbox für alle geschlossen. Dass der
Wilhelma
nichts an
einer
Neuauflage des großen Knut-Wirbels liegt, ist bekannt.
Natürlich gibt
es für die Fotografen und Kameraleute
großartige Bilder, wenn ein kleiner Eisbär im Arm
seines
Pflegers am
Fläschchen
nuckelt. Die Medien profitieren davon, doch die Experten sehen darin
auch
Gefahren. Genau in dieser Zeit durchläuft der Nachwuchs seine
wichtige Prägephase. Wenn er jetzt nur mit Menschen in Kontakt
kommt,
erlebt er
nicht die Mimik und das Verhalten der anderen Eisbären. Ich
habe
Eindruck, dass die Tierschützer alles in den Zoos schlecht
reden -
egal was wir unternehmen. Außerdem ist die Debatte nur noch
auf
das
Jungtier
fixiert - alle schauen ausschließlich auf den
süßen
kleinen Eisbär.
Dabei
verlieren sie das Muttertier völlig aus den Augen. Experten
argumentieren, dass
die Mütter traumatisiert werden, wenn man ihnen den Nachwuchs
wegnimmt.
Uns
liegen in der Wilhelma auch die erwachsenen Tiere am Herzen, mit denen
wir
langfristig eine Zucht aufbauen wollen. FR-online.de
- 9. Jan.
2008 Nürnberger Eisbärbaby ist ein
Weibchen
Das Nürnberger Eisbärbaby ist ein Mädchen.
Eine
Pflegerin habe das
Geschlecht
des vier Wochen alten Jungtieres beim Füttern bestimmt, sagte
der
stellvertretende
Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Mittwoch auf einer
Pressekonferenz
in
Nürnberg.
Muttertier "Vera" hatte das vier Wochen alte Baby am Dienstag
überraschend
aus ihrer Wurfhöhle getragen und zu verstecken versucht. Dabei
sei
ihr
das Tier
mehrmals, bis aus einer Höhe von eineinhalb Metern,
heruntergefallen.
Die Gefahr
einer Verletzung des Babys sei sehr groß gewesen, sagte
Mägdefrau.
"Deshalb
haben wir uns entgegen unserer Überzeugung für eine
Handaufzucht
entschieden",
erklärte er. Diese Entscheidung sei schmerzlich gewesen. Wieso
"Vera"
ihren Bau plötzlich als nicht mehr sicher für ihren
Nachwuchs
empfand, blieb weiter unklar. Möglicherweise sei sie von einem
bisher
aber nicht
identifizierten Kamerateam gestört worden, das sich
unerlaubterweise
bis in die
Nähe der Wurfhöhle Zugang verschafft hatte. Damit das Jungtier so
artgerecht
wie möglich aufwachse, sucht der Zoo
nun nach einem Spielgefährten. Denkbar sei ein
Eisbärbaby
ebenso wie
ein junger
Braunbär, erklärte Mägdefrau. "Das
wäre für
die Entwicklung des Tieres
das
Beste." Ad-Hoc-News
- 9. Jan.
2008 Das Eisbärenjunge ist ein Weibchen
Eine Wiederholung
der «doofen Knut-Manie» wollte Nürnbergs
Tiergarten
unbedingt
verhindern. Doch nach
der Rettung des von der Mutter Vera verstoßenen
Eisbärenbabys ist die
Euphorie in
Nürnberg nicht mehr zu bremsen. Selbst Zoo-Vizechef Helmut
Mägdefrau
musste grinsen,
als er am Mittwoch auf einer live im Fernsehen übertragenen
Pressekonferenz verkündete:
«Eine Pflegerin hat die Genitalien ertastet. Das Junge ist
weiblich!»
Bürgermeister Horst Förther sortiert
auf seinem Schreibtisch bereits die Namensvorschläge, will
aber
einen
Wettbewerb
veranstalten. Und der Tiergarten plant, zusätzliche Kassen-
und
Toilettenhäuschen aufzustellen,
um dem zu erwartenden Ansturm gerecht zu werden. Zoo-Direktor Dag Encke
sagte: «Unser
positives Krisenszenario sieht so aus: Osterferien und der erste
öffentliche Auftritt
des Bären fallen zusammen.»
Berliner
Kurier
- 9.
Jan. 2008 Zoo-Schicksal
Der Bürgermeister
der Stadt Nürnberg hat die Entscheidung verteidigt, das Baby
der
Eisbärin "Vera"
von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von
Störungen
nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die
Handaufzucht
entschieden. Die Experten des Nürnberger Zoos rätseln
nach
wie vor
darüber, warum "Vera"
den Umgang mit ihrem Baby so dramatisch veränderte. Vier
Wochen
lang
habe sie sich
"hervorragend gekümmert", sagte Mägdefrau. Auch als
"Vera"
untypischerweise
ins Außengehege gegangen sei, habe dies zunächst
keine
Sorgen gemacht.
Am Dienstag
habe sie sich aber unerklärlicherweise plötzlich
"völlig
desorientiert"
und traumatisiert gezeigt. Ein erster Verdacht, ein in den
Schutzbereich eingedrungenes
Kamerateam könne die Eisbärenmutter gestört
haben,
ließ sich zunächst
nicht bestätigen.
Yahoo!
Nachrichten -
9. Jan. 2008 Stadt Nürnberg wehrt sich gegen
Vorwürfe wegen
Eisbärentods
Die Stadt Nürnberg hat personelle Konsequenzen beim Zoo der
Stadt
wegen
des Tods der Babys von Eisbärin "Vilma" abgelehnt. "Das ist
völliger
Unsinn", sagte Bürgermeister Horst Förther (SPD) zu
entsprechenden
Forderungen. Die Stadt sei gerade stolz darauf, dass der Zoo die Tiere
natürlich
aufziehen wollte. Förther verteidigte auch die Entscheidung,
das
Baby
der Eisbärin "Vera"
von seiner Mutter zu trennen. Nachdem "Vera" vermutlich aufgrund von
Störungen
nervös geworden sei, habe sich die Zooleitung für die
Handaufzucht
entschieden.
Derweil wurde bekannt, dass Eisbär "Knut" aus Berlin doch
keine
kleinen
Geschwister bekommen. Entgegen der ersten Hoffnungen seien die drei
Berliner Eisbärendamen
"Nancy", "Katjuscha" und "Tosca" doch nicht schwanger
gewesen, sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Sie seien
deshalb
nach Wochen
jetzt erstmals
wieder ins Außengehege zu "Knuts" Papa "Lars" gelassen worden.
Basler
Zeitung -
9.
Jan. 2008 Nürnberger Eisbärenbaby mit
guten
Überlebenschancen
Das von seiner Mutter getrennte Eisbärenbaby im
Nürnberger
Zoo hat gute
Aussichten,
in "Knuts" Fussstapfen treten zu können: Die
Überlebenschancen seien
"relativ
günstig", sagte Vize-Zoodirektor Helmut Mägdefrau.
Obwohl
Mutter "Vera"
ihr Kleines mehrfach aus grosser Höhe hatte fallen
lassen, zeigten Röntgenbilder keine Verletzungen des noch
namenslosen,
1700 Gramm
schweren Bärenbabys. "Wir sind optimistisch", sagte
Mägdefrau.
Entwickle
sich das Baby gut, so könnte es um Ostern erstmals der
Öffentlichkeit
gezeigt werden. Morgenweb
- 9.
Jan. 2008 Nürnberg will Knut-Rummel vermeiden
Es ist kaum
größer als die Hand eines Erwachsenen, liegt auf
einer
karierten Decke
und nuckelt
am Fläschchen - das vier Wochen alte Eisbärenbaby ist
schon
jetzt der
neue Star
im Nürnberger Zoo. Nach dem Drama mit zwei toten Jungtieren in
den
vergangenen Tagen,
nach heftiger Kritik und aufreibenden Diskussionen, überwiegt
im
Tiergarten allmählich
die Freude über das gerettete Baby, das tüchtig
trinkt und
sich allem
Anschein nach
gut entwickelt. Doch einen Rummel, wie ihn Eisbär Knut im
Berliner
Tiergarten ausgelöst
hat, möchte man in Nürnberg vermeiden. Ein
Team von zwei bis vier Tierpflegern wird es - abgeschirmt von der
Öffentlichkeit
- mit der Flasche aufziehen. Die Chancen, dass es sich ordentlich
entwickelt, stehen
gut, meinen die Verantwortlichen.
Bild.de
Zoo
rettet Mini-Knut
Doch als die Pfleger das Junge geholt hatten, spielten sich im Zoo
dramatische Szenen ab. Die Eisbär-Mama tobte und
wütete in
ihrem Gehege Focus
Online Nürnberger
Zoo Knuts Ziehvater drückt die Daumen
Im Berliner Zoo mit seinem Eisbär-Jungstar Knut hofft
Tierpfleger
Dörflein auf eine gute Entwicklung des Eisbären-Babys
im
Nürnberger
Tiergarten. Ein
Eisbär-Mädchen für Nürnberg
Netzeitung - national,Germany
Jetzt sucht der Zoo weltweit nach einem zweiten Bären-Baby,
mit
dem
die kleine Eisbärin aufwachsen kann. PR-Inside.com
- 9.
Jan. 2008 CSU hat keinen Namen für das
Nürnberger
Eisbärbaby
Die CSU will sich nicht in die Namenssuche für das
Eisbärbaby
im
Nürnberger Zoo
einschalten. «Über den Eisbären freuen wir
uns sehr.
Aber das sollen
die im Zoo
selber machen. Das ist Subsidiarität in Bayern»,
sagte der
Parteivorsitzende Erwin
Huber am Mittwoch in Wildbad Kreuth. Huber war gefragt worden, ob sich
seine Partei
dem Vorschlag der Grünen anschließen könne,
den
Eisbären «Edmund» oder
«Eddi» zu
nennen. Augsburger
Allgemeine
- 9. Jan. 2008 Viel trinken, viel kuscheln - dem
Eisbärbaby geht es
gut
Es ist kaum größer als die Hand eines Erwachsenen,
liegt auf
einer
karierten
Decke und nuckelt am Fläschchen - das vier Wochen alte
Eisbärenbaby ist
schon jetzt
der neue Star im Nürnberger Zoo. Augsburger
Allgemeine - 9. Jan. 2008 Zoo nimmt Mutter das Junge weg: Erste Nacht gut
überstanden WELT
ONLINE - 9. Jan. 2008 Nürnberger Eisbären-Baby wird
nun doch per Hand
aufgezogen Ruhr
Nachrichten
- 9.
Jan. 2008 Nürnberger Eisbären-Baby darf
weiterleben Vienna
Online -
9.
Jan. 2008 Eisbären: Bei falschem "Feedback" wird
der eigene
Nachwuchs
gefressen Express.de
Tierisch
herzloser Zoo-Direktor Ich würde kleine
„Knuts“ sterben ...
Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil
ihn
das Knut-Fieber nervte. Ad-Hoc-News
- 8. Jan.
2008 Eisbär Edi von Mutter
Die Nürnberger
Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn
verstoßen. Der
kleine Eisbär
soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden.
Den
ursprünglichen Vorsatz,
das Tier sterben zu lassen, sollte sich die Mutter nicht mehr um ihren
Nachwuchs
kümmern, brachte im Zoo dann doch niemand übers Herz.
Für die
Verantwortlichen im Tiergarten ist die Handaufzucht ein Horrorszenario.
Noch vor einigen Tagen hatte Zoo-Vizechef Helmut Mägdefrau
verkündet,
nicht einzugreifen.
PR-Inside.com - 8. Jan. 2008 «Die Mutter hat das Kind
rausgeschleppt und
liegengelassen»
Die
Nürnberger
Eisbärendame Vera hat ihren fünf Wochen alten Sohn
verstoßen. Der
kleine Eisbär
soll nun von Pflegern mit der Flasche groß gezogen werden.
«Ich hätte
heulen können», sagte Zoodirektor Dag Encke am
Dienstag im
ddp-Gespräch.
«Die Mutter hat das Kind rausgeschleppt und
liegengelassen», berichtete
er niedergeschlagen.
Es war eine rabenschwarze Woche für ihn. Erst fraß
Eisbärendame Vilma
ihre beiden
Babys auf, dann setzte die zweite Mutter Vera ihren Nachwuchs aus.
PR-Inside.com - 8. Jan. 2008 Nürnberger Eisbärbaby wird nun
doch mit der
Flasche
aufgezogen ...
Wende im Drama um die Nürnberger Eisbärenbabys: Nach
dem Tod
zweier
Jungtiere
im Zoo der Stadt wird das dritte Eisbärenbaby nun doch mit der
Flasche
aufgezogen.
Zu diesem Schritt habe man sich am Dienstag entschlossen, weil
Eisbärweibchen «Vera»
ihr Baby am Nachmittag überraschend aus der Wurfhöhle
getragen und
versucht habe,
es auf dem Gelände zu verstecken, sagte der stellvertretende
Tiergartendirektor
Helmut Mägdefrau. Offensichtlich sei das Weibchen von einem
Kamerateam
gestört worden, das unerlaubterweise
bis in die Nähe der Wurfhöhle vorgedrungen sei.
ddp-bay, 8.01.2008 Das
blutige Ende der Ära Knut
Nach dem
Tod von zwei Eisbärenbabys im Nürnberger Tiergarten
fordert
der
Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) ein generelles
Haltungsverbot
für Eisbären in deutschen Zoos. Der jüngste
Vorfall
markiere «das
blutige Ende der Ära Knut», sagte ETN-Sprecherin
Marion
Steinel am
Dienstag in Bonn. Denn eine artgerechte Haltung der
Landraubtiere sei im Zoo grundsätzlich nicht möglich.
Badische
Zeitung
- 8.
Jan. 2008 Fraß Mama die Bärenbabys?
"Ich bin sehr traurig, nachdem ich gestern noch optimistisch
war" , beschrieb Zoo-Vize Helmut Mägdefrau seine
Gefühle.
Seine
traurige
Botschaft: Vermutlich sind beide Babys des Eisbärenweibchens
Vilma
im
Nürnberger Tiergarten tot. Die Jungtiere seien nicht mehr
auffindbar,
erklärte
Mägdefrau gestern. Wahrscheinlich wurden sie von der eigenen
Mutter
gefressen. "Mit dem Jungtier muss etwas nicht in Ordnung gewesen sein"
, mutmaßt
Tiergartenchef Dag Encke. Das Baby könne einen Infekt gehabt
haben
oder
aus
anderen Gründen geschwächt gewesen sein. Wenn die
Mutter
merke, dass
eine
Krankheit oder andere Umstände die Aufzucht unwahrscheinlich
machten,
fräßen
Raubtiere ihren Nachwuchs häufig auf. Dass das
Nicht-Eingreifen
zum Tod
der Welpen geführt haben könne,
streitet
Tiergarten-Kurator Mägdefrau ab: "Gerade bei Eisbären
führt die
geringste
Störung dazu, dass sie ihre Aufzucht abbrechen und dann
normalerweise
auch ihre
Jungtiere fressen." sueddeutsche.de
-
8. Jan. 2008 Eisbärenbabys
offenbar von Mutter aufgefressen
Vor
einigen Tagen verkündete der Zoo Nürnberg, seine
kleinen
Eisbären
lieber
sterben lassen zu wollen als sie mit der Flasche aufzuziehen. Das ist
nun
offenbar passiert.
Die neugeborenen Eisbären im Nürnberger Tiergarten
sind
vermutlich von
ihrer
eigenen Mutter aufgefressen worden. Der Nachwuchs von
Eisbärmutter
Vilma sei
nicht auffindbar, teilte der Zoo am Montag mit. Vermutlich sei eine
Erkrankung Ursache für den Tod der Babys, sagte Zoodirektor
Dag Encke. Raubtiere seien bekannt dafür, dass sie ihren
Nachwuchs
auffressen,
wenn die Jungtiere nicht gesund seien oder die Umstände eine
erfolgreiche
Aufzucht unwahrscheinlich machten. Dagegen könnte der
Nachwuchs
des
Eisbärenweibchens Vera noch am Leben sein.
WELT
ONLINE - 8.
Jan.
2008 Schluss mit noch mehr Knuts?
Nachdem
eine Eisbärmutter im Nürnberger Zoo ihre beiden Babys
aufgefressen
haben soll,
kritisiert der Deutsche Tierschutzbund, die Fürsorgepflicht
sei
verletzt
worden. „Der Zoo hätte früher eingreifen
müssen“, sagte
Verbands-Geschäftsführer Thomas Schröder und
stellte
klar:
„Grundsätzlich
lehnen wir die Haltung und Nachzucht von Eisbären in
Gefangenschaft
strikt ab.“
sueddeutsche.de
-
8.
Jan. 2008 Verhaltensgestört
in einer künstlichen Welt
Im
Nürnberger Tierpark hat ein Eisbärenweibchen seine
beiden
Jungen
gefressen.
Aufgebrachte Tierschützer geben der Haltung im Zoo die Schuld.
Der
Tierschutzbund Bayern hat dem Nürnberger Zoo im Fall der toten
Eisbären-Babys eine Verletzung der Fürsorgepflicht
vorgeworfen. Der
Tiergarten hatte es abgelehnt, in die Aufzucht der Jungen einzugreifen.
PR-Inside.com
-
7.
Jan. 2008 «Wahrscheinlich aufgefressen»
Ausgerechnet Vilma. Gerade um diese Eisbärenmutter hatten
sich die
Pfleger im Nürnberger Tiergarten am wenigsten Sorgen gemacht.
Fünf
Wochen lang
verpflegte sie vorbildlich ihre Jungen, verließ nicht einmal
ihre
Wurfhöhle.
Währenddessen musste sich Artgenossin Vera im Nachbargehege
«Rabenmutter» über
die Glaswand zurufen lassen, weil sie sich in der Sonne
räkelte,
während drinnen ihr Baby schrie.
Doch am
Montag schlug Vilma auf einmal aufgeregt gegen ihr Schiebetor. Als der
Pfleger
nachsah, fand er keines der Jungen mehr. «Wahrscheinlich hat
sie
sie
aufgefressen», muss Tiergarten-Direktor Dag Encke am Mittag
zerknirscht
bekanntgeben. SF
Tagesschau -
7. Jan. 2008 Zwei Eisbärenbabys in Nürnberg
vermutlich tot
Zwei
der im Nürnberger Zoo geborenen Eisbärbabys sind
vermutlich
tot. Wie
der
Tiergarten mitteilte, wurde bei einer Kontrolle im Innenstall des
Eisbärenweibchens «Vilma» keines der
vermuteten zwei
Babys gefunden.
Als
Todesursache wird eine Erkrankung der Tiere vermutet. Ein Pfleger habe
lediglich den Stall durchsucht, nachdem das
Eisbärweibchen am
Montagvormittag erstmals seit der Geburt Ende November am Schieber der
Wurfbox
gekratzt hatte. news
aktuell -
7. Jan.
2008 Tod der Eisbärenbabys im Tiergarten
Nürnberg:
Unverantwortliches
Verhalten der Betreuer
Offenbar sind zwei der im Tiergarten Nürnberg geborenen
Eisbärenbabys
tot. Noch ist unklar, ob die Tiere von der Mutter getötet und
gefressen
wurden
oder noch tot in der Höhle liegen. Unklar ist auch die Lage in
der
anderen
Höhle, in der ebenfalls Eisbärennachwuchs vermutet
wird. Der
Deutsche
Tierschutzbund übt gemeinsam mit seinem Landesverband Bayern
scharfe
Kritik an
dem unverantwortlichen Verhalten der Tiergarten-Leitung, die
augenscheinlich
mit Duldung des Oberbürgermeisters, den Tod der Tiere - wie
schon
angekündigt -
billigend in Kauf genommen haben.
Bild.de
-
6.
Jan.
2008 Gedanken
am Sonntag Über die Bären von Nürnberg und
die Sehnsucht
...
Ich bin
gespannt, wann die ersten dazu aufrufen, Nürnberger Lebkuchen
zu
boykottieren oder
gleich die komplette Frankenmetropole von der Besuchsliste zu
streichen. Ein Zoo-Boss
wagt doch tatsächlich, uns die Fortsetzung einer kollektiven
Lovestory
kaputtzumachen! In den Höhlen des Nürnberger
Tiergartens
schlummern
nämlich mindestens drei Eisbärenbabys,
und der Herr Direktor erdreistet sich, der Öffentlichkeit
kundzutun, er
werde diese
„Mini-Knuts“ lieber verhungern lassen, als sie von
Menschenhand
aufzuziehen. Ist der Mann denn von Sinnen? War der im vergangenen Jahr
auf Tauchstation, als
wir eine Nation von Bärenfreunden wurden und jedes Gramm,
jeden
Zentimeter von Fell-Knäuel-Knut
bestaunten? Der Fehler ist, dass wir glauben, über der ganz
großen
Knut-Show zu ganz großen
Eisbären-Experten geworden zu sein. Dieses Privileg haben nun
mal
die
Zoologen,
und die tun jetzt nichts anderes, als das, was wir Laien immer wieder
einfordern,
wenn wir eingesperrte Tiere bemitleiden: Der Natur ihren Lauf und den
Tieren ihre
Freiheit zu lassen. Zu dieser natürlichen Freiheit
gehört nun
mal, dass
erstgebärende Eisbärinnen –
wie in Nürnberg – ihre Jungen verstoßen
oder
totbeißen. So niedlich das
alles war mit unserem Knut: Im Abstand lohnt eine nüchterne
Bilanz,
in der die Nürnberger Entscheidung umso mutiger aufscheint.
Stern - 5.
Jan.
2008 Werden
Knuts Nachfolger überleben?
Gesehen
hat sie noch niemand, doch ihr Schmatzen ist schon zu hören -
im
Nürnberger Zoo
kamen mindestens drei Eisbären-Babys zur Welt. Ob sie
überleben, ist
ungewiss. Der
Tiergarten würde den Nachwuchs eher sterben lassen, als ihn
mit
der
Flasche aufzuziehen. Die
erste kritische Phase hätten die Babys überstanden.
Allerdings bestehe
noch bis zur sechsten Woche nach der Geburt die Gefahr, dass
die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht akzeptierten. Sollten die
Mütter
ihren Nachwuchs jedoch verstoßen, würde der
Tiergarten seine
Eisbären-Babys eher sterben lassen, als sie mit der Flasche
groß zu
ziehen. Zwar
habe man in Nürnberg bis in die 1970er Jahre insgesamt 20
Eisbären mit
der Hand
aufgezogen, sagt Encke. Dies entspreche aber nicht mehr den neuesten
Erkenntnissen
des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Handaufzucht
wie
im
Fall des Berliner
Eisbären-Babys "Knut" ist laut Encke keine Garantie
für das
Überleben
eines Jungtieres. Außerdem würden vom Menschen
großgezogene Tiere ihren
eigenen
Nachwuchs "signifikant schlechter annehmen" als Naturaufzuchten.
Weil die Babys früher als erwartet auf die Welt kamen, war in
den
Bruthöhlen der
Eisbärenweibchen keine Überwachungskamera installiert
worden.
Daher
konnte der Tiergarten
bisher weder konkrete Angaben über den Zustand und die Zahl
der
Babys
machen noch
der Öffentlichkeit Bilder vom Nachwuchs präsentieren.
Daraufhin waren
Vorwürfe laut
geworden, der Tiergarten habe es versäumt, die
Eisbären-Geburt
werbewirksam einzusetzen.
Um die Mütter nicht unnötigem Stress auszusetzen und
dadurch
die
Aufzucht der Jungbären
zu gefährden, verzichte der Zoo aber zunächst
weiterhin auf
den
nachträglichen Einbau
der Kameras, sagt Encke.
Focus
Online - 4. Jan. 2008 Nürnberger
Zoo Kleinen Knuts droht Hungertod
Noch hat
das Wohlergehen der Eisbärbabys im Nürnberger Zoo
Vorrang.
Sollten die
Mütter aber
ihre Kleinen verstoßen, will der Tierpark nicht eingreifen.
Artenschützer haben
dafür „durchaus Verständnis“. In
Nürnberg geht es nun um
die Jungen der
Eisbärenweibchen Vilma und Vera. Ende
letzten Jahres brachten sie Babys zur Welt. Wie viele, lässt
sich
noch
nicht sagen,
meint Mägdefrau. „Es kann noch jede Menge schief
laufen.“
Die Mütter könnten beispielsweise ihren Babys Nahrung
verweigern,
erläutert er.
Dann könnte nur noch der Zoo die Kleinen vor dem Hungertod
retten.
Doch
das scheidet
in Nürnberg aus. „Wir greifen nicht ein“,
stellt Mägdelein
klar. „Wir
sollten Vertrauen
in die Tierwelt haben und akzeptieren, dass es bei
Erstgebärenden
manchmal eben
nicht klappt.“ Das sieht auch Naturschützer
Jörn Ehlers vom
WWF so. Er
verweist auf das Leben in
der Natur, wo es die Eisbären ja auch nicht einfach
hätten.
50 Prozent
der Tiere
stürben schon im ersten Lebensjahr, sagt Ehlers im
Gespräch
mit FOCUS
Online. WWF-Experte Ehlers freut sich dagegen, dass mit dem
Marketing-Erfolg bei Knut auch
die öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimawandel
gestiegen
sei.
Kritisch sieht
er aber die „Verkitschung“ des
Eisbärenthemas, wenn solche Tiere
einen
Namen bekämen.
Denn Knut sei inzwischen kein Kuschelbär mehr, sagt Ehlers und
fügt
hinzu: „Ich
würde heute jedenfalls nicht in sein Gehege gehen.“
N24 - 4.
Jan.
2008 Kein
neuer Knut in Nürnberg
Der Nürnberger
Tiergarten würde seine Eisbären-Babys eher sterben
lassen,
als sie mit
der Flasche
groß zu ziehen. Zwar habe man in Nürnberg bis in die
1970er
Jahre
insgesamt 20 Eisbären
mit der Hand aufgezogen, sagte Zoodirektor Dag Encke am Freitag der
Deutschen Presse-Agentur.
Das entspreche aber nicht mehr den neuesten Erkenntnissen des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms
(EEP). Handaufzucht wie im Fall des Berliner Eisbären-Babys
"Knut"
ist
laut Encke
keine Garantie für das Überleben eines Jungtieres.
Außerdem würden vom
Menschen
großgezogene Tiere ihren eigenen Nachwuchs signifikant
schlechter
annehmen als Naturaufzuchten.
Südtirol
Online
- 4.
Jan. 2008 Nürnberger
Zoo hofft auf „Knut-Flut“
Eisbär «Knut» hat ordentlich Konkurrenz
bekommen: Der
Nürnberger
Tiergarten
hofft auf eine wahre «Knut-Flut». In den
Höhlen des
Eisbärengeheges des
Zoos schlummerten
mindestens drei Eisbärenbabys, sagte Tiergartenleiter Dag
Encke am
Freitag. Möglich
sei aber auch, dass noch mehr Tiere geboren wurden. Bisher seien die
Rufe dreier
verschiedener Jungtiere zu hören. Die erste kritische
Phase hätten die Babys überstanden. Allerdings
bestehe noch
bis zur
sechsten Woche
nach der Geburt die Gefahr, dass die Muttertiere ihren Nachwuchs nicht
akzeptierten. sueddeutsche.de
- 4.
Jan. 2008 Politik
in der Höhle
der Bären
Der Tiergarten
hat Eisbären-Babys. Doch eine Vermarktung wie bei Knut soll es
nicht
geben. Auch
keine Aufzucht mit der Flasche. Eher würde man sie sterben
lassen.
Wie
Tiere zum
Wahlkampfthema werden. Am Freitag hat sich Oberbürgermeister
Ulrich
Maly (SPD) in die Debatte eingeschaltet.
Der Nürnberger Tiergarten, der sich des weiten Auslaufs wegen
höchst
ungern als
Zoo bezeichnen lässt, sei "definitiv kein Zirkus", legt sich
der
Rathauschef
fest. Alle, die nun vorzeitig plüschbärigen
Devotionalienhandel und
Liveübertragungen
mit jungen Eisbären in Gang bringen wollten, seien
"völlig
schief
gewickelt".
So sieht das auch die CSU, wirft der SPD aber dennoch vor, mit
gespaltener Zunge
zu sprechen. Schließlich habe der für den Tiergarten
zuständige
SPD-Referent, der
Zweite Bürgermeister Horst Förther, die
Tierparkleitung durch
den Kakao
gezogen.
Förther hatte öffentlich gemacht, dass die
Chefzoologen zwar
Kameras im
Bärenbau
hatten anbringen wollen - diese aber nicht rechtzeitig zur Geburt
installieren konnten.
Der stellvertretende Direktor des Tiergartens, Helmut
Mägdefrau,
hat
ganz andere
Probleme. Seit er bekanntgegeben hat, man werde in Nürnberg
die
jungen
Bären notfalls
sterben lassen, sollten diese von der Mutter verstoßen
werden,
wird der
Zoologe
mit Protesten förmlich bombardiert. Was er denn für
ein
herzloser
Geselle sei, fragen die einen. Die anderen schimpfen
ihn einen Puristen des Zoogewerbes, der offenbar immer noch nicht
verstanden habe,
dass man aus Kleinbären ganz großes Kino machen
könne. Bild.de -
4.
Jan.
2008 Lässt
sie die Baby-Knuts verhungern?
Sonnenbad. Faulenzen. Plantschen im Wasserbecken.
Eisbär-Mutter
Vera
zeigt wenig
Interesse an ihren Baby-Knuts. Oft bleibt sie stundenlang
draußen,
während die Kleinen
in der Höhle liegen und nach ihrer Mama quieken. Viele
Besucher
machen
sich große Sorgen um die Mini-Eisbären. Wird Vera
ihre Kleinen
doch noch verstoßen?
Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von Anfang an Zweifel, dass das
Eisbären-Weibchen
ihre Mutterpflichten erfüllen würde. Encke:
„Erstgebärende Weibchen
verstoßen ihre
Jungen oft. Die Aussichten auf eine erfolgreiche Nachzucht sind derzeit
noch nicht
abzuschätzen.“
Express.de
- 4.
Jan. 2008 Tierisch
ser Zoo-Direktor Ich würde kleine „Knuts“
sterben ...
Zoo-Direktor
Helmut Mägdefrau will sie im Stich lassen - weil ihn das
Knut-Fieber
nervte. Handaufzucht vom Menschen? Tierpark-Vizedirektor Dr. Helmut
Mägdefrau
denkt gar
nicht dran: „Wenn sie ihre Kleinen sterben lassen wollen,
dann
müssen
sie eben sterben.“
Hat der Mann ein Herz aus Eis? Nein, er ist genervt. Von der
„doofen
Knutmanie“
wie er sagt. „Was sich in Berlin abgespielt hat, war nicht
normal. So
eine Vermarktungsmaschinerie
wollen wir nicht“, so der Tierpark-Vizechef. „Dass
alle Welt denkt,
Eisbären sind
sooo süüüße Tierchen - darauf kann
ich gern
verzichten.“
Ruhr
Nachrichten
- 4.
Jan. 2008 Zoodirektor
verteidigt Handaufzucht von Knut
Die
Entscheidung, Eisbärbaby Knut mit der Flasche aufzuziehen war
richtig,
sagt der
Berliner Zoo-Direktor. Er reagiert damit auf die
Äußerungen
seines
Nürnberger
Kollegen, der von einer "doofen Knutomanie" gesprochen hatte. "Es
handelt sich immer um eine
Einzelfallentscheidung", sagt Blaszkiewitz. Sie hängt auch
immer
davon
ab,
in welcher Verfassung das verstoßene Jungtier ist. So war der
Bruder
von Knut
gestorben, weil er zu schwach war. Knut mit Hand aufzuziehen war, wie
man heute
sieht, "die richtige Entscheidung".
PR-Inside.com
-
8.
Jan. 2008 Münchner Zoo verstärkt
Bemühungen um
Eisbären-Nachwuchs
Der
Münchner Tierpark verstärkt seine Bemühungen
um
Eisbären-Nachwuchs.
«Wir wollen
die Anlage umbauen und in rund anderthalb Jahren zwei junge
Mädels
holen»,
sagte der Münchner Tierparkdirektor Henning Wiesner.
Dafür
brauche es
jedoch noch grünes Licht vom Aufsichtsrat. Die
Hoffnung auf eine Schwangerschaft von Eisbärendame Lisa hat
der
Direktor mittlerweile
aufgegeben. Die Großmutter des Berliner Eisbären
Knut sei
mit ihren 30
Jahren
zu alt, betonte Wiesner. Nicht einmal der seit Mitte Mai im Tierpark
lebende Eisbär Yogli aus der
Toskana konnte ihre Lust wecken. Der acht Jahre alte Bär
kassiere
stets
eine «Backpfeife», wenn er Lisa zu nahe komme.
Deshalb
sollen die zwei
jungen
Damen Yogli in Zukunft bezirzen - und für Nachwuchs sorgen.
Woher
die
Weibchen
stammen, wollte der Direktor noch nicht verraten. Eines stehe
für
ihn
jedoch
fest: Möglicher Nachwuchs solle nicht per Hand aufgezogen
werden.
Am
Montag hatte eine Eisbärin im Nürnberger Tiergarten
vermutlich ihre
zwei Jungen aufgefressen. Kritik am Vorgehen seiner Kollegen bezeichnet
Wiesner
als «großen Unsinn». Er selbst
hätte genauso
gehandelt, betonte er.
«Das ist
ein natürlicher Vorgang.»
oe24.at
-
4.
Jan.
2008 Eisbären-Nachwuchs
auch im Nürnberger Zoo
Nicht nur
in Wien gibt es Eisbären-Nachwuchs, sondern auch im
Nürnberger Zoo.
Dort ist dieser
jedoch akut gefährdet. Eisbärmama Vera im
Nürnberger Zoo
kümmert sich
derzeit nicht so liebevoll um den
Nachwuchs, wie sie sollte. Im Gegensatz zur Eisbär-Dame
Olinka,
die
sich von Anfang
an rührend um ihre kleinen Zwillinge kümmerte,
faulenzt Vera
lieber
stundenlang
vor ihrer Höhle und reagiert nicht auf das zarte Quieken der
Kleinen.
Tiergarten-Chef Dag Encke hatte von der Geburt an seine Zweifel bei
Vera. "Wenn die Muttertiere ihre Kleinen
sterben lassen wollen, dann müssen sie eben sterben." Der Zoo
Nürnberg
spricht
sich komplett gegen eine Handaufzucht wie bei Knut aus.
n-tv
- 7.
Jan.
2008 Suri
und Knut
Suri
Cruise, Tochter von Katie Holmes (29) und Tom Cruise (45) wird nicht
die Stimme
von Eisbär Knut werden. "Tom und Katie haben keine
Pläne
für Suris
baldige
Schauspielkarriere", teilte ein Sprecher des Paares mit. Suri
würde
noch nicht einmal ganz Sätze herausbringen,
bekräftigte ein
Freund
der Familie. Suri, die im April zwei Jahre alt wird, steht auf der
Wunschliste
des Filmproduzenten Ash R. Shah, der das Leben von Eisbär Knut
als
Zeichentrickfilm auf die Leinwand bringen will. Das Filmprojekt ist
noch nicht unter Dach und Fach.
Bild.de
-
9.
Jan.
2008 Wie geht es jetzt mit unserem Berliner
Kuschelbären
weiter? Guck ...
Gestern
Mittag im Zoo. Während sich in Nürnberg das Drama um
die
Eisbären-Babys
zuspitzt,
liegt Knut (1) faul auf seinem Schmuddel-Fell. Muss der
berühmteste
Eisbär der Welt (inzwischen 120 Kilo schwer) nun abdanken?
Und was bedeutet die Konkurrenz in Nürnberg für den
Berliner
Zoo? Zieht
Hollywood das Angebot jetzt zurück?
Berlins Zoo-Chef wollte sich gestern nicht zum Nürnberger
Eisbären-Nachwuchs äußern.
Auch Knuts Ziehvater Thomas Dörflein (44) lehnte Kommentare ab.
WELT
ONLINE - 9.
Jan.
2008 In diesem Winter kein Eisbär-Nachwuchs
in Berlin
In
diesem Winter wird es anders als im Nürnberger Zoo im
Zoologischen
Garten Berlin
keinen Eisbär-Nachwuchs geben. Jungstar Knut bekommt
zunächst
keine
Geschwisterchen.
Das bestätigte am Mittwoch Knut-Tierpfleger Thomas
Dörflein
(44). Auf
der Eisbären-Anlage tummelten sich erstmals neben
Männchen
Lars seit
vielen Wochen wieder die weiblichen Tiere Tosca, Katjuscha und Nancy.
Das von Lars
pflichtgemäß gedeckte Bärinnen-Trio hatte
sich
längere Zeit in die
Winterhöhlen
zurückgezogen.
derStandard.at
-
8.
Jan. 2008 Wiener
Eisbärenbabys: Mama Olinka
ist entspannt
"Sowohl
den Eisbären-Babys als auch Fu Long geht es Gott sei Dank sehr
gut
–
und da ist
viel Glück dabei", betont Harald Schwammer, stellvertretender
Direktor
vom
Tiergarten Schönbrunn. Denn die Wiener
Eisbärenzwillinge sind
in etwa
so alt wie
jene im Nürnberger Zoo – diese sind allerdings am
Montag offenbar
von
ihrer Mutter
Vilma getötet worden. Was wieder einmal drastisch beweist,
dass
Eisbären eben keine Knuddel-Knuts sind,
wie sie gern dargestellt werden – sondern Raubtiere. "Bei
Eisbären
ist
der erste Wurf immer schwierig", weiß Schwammer, "und
in Nürnberg hatten sie offenbar sehr viel Pech." Forderungen
einiger
Tierschützer,
dass man öfter Nachschau hätte halten sollen, kann er
jedenfalls nicht
nachvollziehen:
"In Wien sind wir da selbst sehr vorsichtig – denn auch das
wäre
ein
großes
Gefahrenpotenzial, wenn das Muttertier zu sehr gestört wird."
Leipzig-seiten -
8.
Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo Leipzig
Leipzig.
Der Zoo der Messestadt ist weiter auf Erfolgskurs. Konnte der Tierpark
seine
Besucherzahlen bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich
steigern, wurde
2007 erneut ein Besucherrekord aufgestellt. Insgesamt besuchten im
letzten Jahr
1.774.587 Gäste Elefant, Tiger & Co. Der Tierpark ist
derweil
weiter mit seiner Umgestaltung zum "Zoo der
Zukunft" beschäftigt. In diesem Jahr feiert der Tierpark
seinen
130.
Geburtstag. Das Jubiläum soll
mit zahlreichen Veranstaltungen würdig begangen werden. So ist
unter
anderem
die zehnte Ausgabe der beliebten Dschungelnacht geplant.
Außerdem
wird
das
vorliegende Jahr ganz im Zeichen des Frosches stehen. 2008 ist das
"Jahr
des Frosches" und auch der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an der
weltweiten Artschutzkampagne und wird neben einen "Froschtag" am
29.2.2008, an dem Spenden zur Unterstützung von
Schutzprojekten
vor Ort
gesammelt werden, die Zoogäste das ganze Jahr mit einer
Ausstellung auf
das
Thema aufmerksam machen.
Leipziger
Internet-Zeitung - 8. Jan. 2008 Immer rein damit: Zoo Leipzig schafft 2007 den
geplanten
..
Am Ende
noch ein bisschen drücken und schieben und aufs Wetter
fluchen.
Aber es
hat
doch noch geklappt - der Leipziger Zoo hat - wie bereits in den
vergangenen
Jahren - die Vorjahresbesucherzahl übertroffen. "Wir sind
überglücklich
über das sehr gute Ergebnis", sagt
Zoodirektor Jörg Junhold. Was auch sonst?
Ad-Hoc-News
- 7.
Jan.
2008 Über 1,7 Millionen Besucher im
Die Besucherzahlen des Leipziger Zoos pendeln sich auf hohem
Niveau
ein. Im vergangenen Jahr kamen 1,77 Millionen Gäste und damit
0,8
Prozent mehr
als 2006 in den Tierpark. Das Jahr 2008 steht unter anderem im
Zeichen
des Baus der neuen, knapp 50 Millionen Euro teuren Tropenhalle, die
2009 fertig
sein soll. In sein Konzept «Zoo der Zukunft»
investiert der
Tierpark
bis 2014
rund 90 Millionen Euro.
Rhein-Neckar
Zeitung - 7. Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo
Exakt 585000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den Heidelberger
Zoo. Der
Besucherrekord bedeutet eine neue Höchstmarke im Tiergarten.
"Während
in
den vergangenen Jahren 400000 Besucher ein sehr gutes Ergebnis
darstellten,
haben wir seit dem letzten Jahr die Schallmauer der halben Million
durchbrochen," freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Ausschlaggebend für den ungebrochenen Besucherzuspruch war
neben
dem
guten
Zoowetter im Frühjahr die steigende Attraktivität des
Zoos in
den
letzten
Jahren. Den Besuchern wird in diesem Jahr im Zoo viel geboten: Auf der
Wiese am
Zooeingang wollen die Tierpfleger des Vogelreviers im Frühjahr
faszinierende
Tiere den Besuchern nahe bringen. Auch im Jahr 2008 macht sich der
Heidelberger Zoo für den Natur- und
Artenschutz stark. Neu im Programm ist der "Froschtag", der im Rahmen
einer weltweiten Kampagne für die Rettung der stark bedrohten
Amphibien
werben
wird. Morgenweb
- 5.
Jan.
2008 Heidelberg: Rekord-Besucherzahl im Zoo
585 000 Menschen haben im vergangenen Jahr den Heidelberger
Zoo besucht
- so viel wie nie zuvor. Ausschlaggebend für die hohe
Besucherzahl
waren nach Einschätzung
von Zoodirektor Klaus Wünnemann die neuen Attraktionen im
Tiergarten.
Die beiden
Gorilla-Babys Banjoko und Kiki, aber auch die im Sommer geborenem
Sumatra-Tiger
Chandra und Tibor seien von den Besuchern begeistert aufgenommen
worden. Saarbrücker
Zeitung - 7. Jan. 2008 Mehr
Gäste im Neunkircher Zoo
Im Jahr 2007 haben mehr als 253.000 Menschen den Neunkircher Zoo
besucht. Das
sind Zoodirektor Norbert Fritsch zufolge 42.000 mehr als 2006. Der
Anstieg sei
vor allem der Geburt des Giraffen- und des Oran-Utan-Babys zu verdanken.
Naumburger
Tageblatt -
7. Jan. 2008 Besucherrekord im Zoo Aschersleben
Den Zoo in Aschersleben haben im abgelaufenen Jahr so viele Menschen
besucht
wie noch nie seit der Wende. «106 000 Besucher bedeuten einen
Nachwenderekord»,
sagte Zoo- Leiter Dietmar Reisky. Großen Anteil am stark
wachsenden
Besucherinteresse haben nach
Einschätzung
Reiskys die beiden weißen bengalischen Tiger - die einzigen
Exemplare
ihrer Art
in Ostdeutschland. Bis 2010 soll im Tierpark eine neue Anlage
für
das
Raubkatzenpaar entstehen, bei dem die Zoo-Verantwortlichen in den
kommenden
Jahren auf Nachwuchs hoffen. Die Planungen für das Projekt
seien
angelaufen,
sagte Reisky. PR-Inside.com
- 6. Jan. 2008 Tierisch
warm unterm Infrarotstrahler
Matibi, Goni, Sabi und Tutume, die vier afrikanischen Elefanten im
Osnabrücker
Zoo, kennen die Wohlfühlplätze genau. Sie
zieht´s im
Afrikahaus zu den
Infrarotstrahlern,
unter denen sie mit ihren großen Köpfen wackeln und
die
Wärme genießen.
«Wir haben
die Strahler im acht Meter hohen Elefantenhaus punktuell tiefer
gehängt«, sagt Frank Hanneken, Energieexperte des
Zoos. Das
spare
Energie, da der Raum gezielter aufgeheizt werde. Das Ganze ist
Bestandteil eines
großangelegten Energiesparprogramms. Die Energiekosten
verschlingen
immerhin 15 Prozent des Haushalts, wie Zoochef Andreas
Busemann sagt. Die Tendenz sei steigend. Deshalb habe man sich vor
einiger Zeit
entschlossen, den Energieverbrauch des Zoos genauer unter die Lupe zu
nehmen. Gemeinsam
mit der in Osnabrück ansässigen Deutschen
Bundesstiftung
Umwelt (DBU)
und den Stadtwerken
sei das Energiesparprogramm erarbeitet worden. Es solle in den
kommenden zwei Jahren
umgesetzt werden und dann auch als Modell für andere Zoos und
Tiergärten in Deutschland
gelten. Im Verband der Zoodirektoren schaut man mit Interesse auf das
Projekt. Am Thema
Energieverbrauch komme schließlich mittlerweile kein Zoo mehr
vorbei,
sagt Verbandsvorsitzender
Hubert Lücker. Mit den jetzt in Angriff genommenen
Sanierungsprojekten,
die von den Stadtwerken
mit 80 000 und der Bundesstiftung Umwelt mit 125 000 Euro
gefördert
werden, sollen
künftig jährlich knapp eine Million Kilowattstunden
Energie
eingespart
werden. Die
Erfahrungen wolle man anderen Tiergärten zur
Verfügung
stellen, sagt
Hannecken.
Vor allem Zoos, die in den 70er Jahren gebaut und seither kaum saniert
worden seien,
könnten davon profitieren. Lausitzer
Rundschau - 7. Jan. 2008 Alte Bekannte und viel Nachwuchs im Tierpark
Im Cottbuser
Tierpark hat es im gesamten Jahr 2007 ständig Neues zu sehen
gegeben.
Auf etwa
1150 Exemplare in 180 Formen ist die Bewohnerschar angewachsen. Trotz
der
Bauarbeiten besuchten etwa so viele Gäste wie im Vorjahr die
Einrichtung. Die Rotluchsfamilie zieht in ein geräumiges
Quartier
um.
Noch auf der Suche nach
einigen
der sehr seltenen Tapire für die neue Anlage ist mit
finanzieller
Unterstützung
des Fördervereins der Cottbuser Tierpark. Viele Tierkinder
belebten die
Gehege und zogen die Blicke von Eltern
wie
Kindern auf sich. Die afrikanischen Marabus erwiesen sich
erneut als
zuverlässige Zuchtpaare und sorgten für
zunächst
putzigen und später
schon sehr
würdig auftretenden Nachwuchs. In den nächsten Tagen
sollen
wieder
Küken
schlüpfen. Ob dies auch bei ihren Nachbarn, den Sunda-Marabus,
so
sein
wird,
ist noch offen. Schwerin-NEWS.de
- 4.
Jan. 2008 “Tierische
Vergnügen”: Der Tierpark Wismar und
der Zoo
Schwerin
Im
zurückliegenden Jahr war Nashornbulle
“Limpopo” der “Star” im Zoo
Schwerin. Dieser
muß sich noch sein “Quartier” mit den
Zwergziegen teilen. Doch
seit
Oktober 2007 wird eifrig an einer großflächigen
neuen
Nashorn-Anlage gearbeitet,
die im Herbst des neuen Jahres fertiggestellt wird. Dort wird
“Limpopo”
dann mit weiblicher Gesellschaft - mit
“Nashorn-Dame” Clara
- einziehen, um für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen. Fast
70 Firmen und ebenfalls eine Familie aus Schwerin unterstützt
die
Werbe-Aktion “Claramanie”,
in welcher Nashorn-Modelle an Interessierte verkauft werden, um das
Projekt “Neue
Nashorn-Anlage im Zoo Schwerin” finanziell erfolgreich zu
meistern. Die
BUGA 2009 erhält auch Unterstützung durch den Zoo
Schwerin.
So
wurde diesbezüglich
bereits im November 2007 eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.
Ad-Hoc-News
- 9. Jan.
2008 Panorama-Park wechselt Besitzer
Der Panorama-Park
im sauerländischen Kirchhundem wechselt den Besitzer und damit
auch die
Ausrichtung.
Ein heimischer Investor habe dem bisherigen Betreiber Grévin
Deutschland GmbH ein
«interessantes Angebot für die
Übernahme» des
Parks gemacht. Zum
Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Unter dem neuen Besitzer wird
der Panorama-Park seinen Betrieb als Freizeitpark
einstellen und nur noch als Wildpark betrieben. Bereits jetzt gibt es
dort einen
Wildpark, in dem nun noch weitere Tierarten angesiedelt werden sollen.
Der rund 60 Hektar große Panorama-Park soll künftig
mit dem
Zusatz
«Wild- und Erlebnispark»
firmieren. In den kommenden Wochen sollen die rund 15
Fahrgeschäfte in
dem Park
abgebaut werden und in andere Parks von Grévin umsiedeln.
news.search.ch
-
6.
Jan. 2008 Zürcher Gorillafamilie auf Kurve
Eine
aus Versehen nicht gesicherte Klappe hat der Familie von Gorillamann
N'Gola im
Zürcher Zoo einen ungewöhnlichen Sonntagsausflug
ermöglicht. Mehrere
Tiere
verliessen ihr Gehege für einen Gang in den Futterraum, wie
der
Zoo
mitteilte.
Silberrücken N'Gola und mehrere Mitglieder seiner Familie
hätten sich
auf ihrem
Ausflug interessiert umgesehen, beobachtet von den Zoobesuchern, hiess
es
weiter. Die Tierpfleger konnten die Gorillas in ihr Gehege
zurücklocken. Tages-Anzeiger
Online - 8. Jan. 2008 Gorilla
N'Gola hat seine Familie im Griff
Mürrisch
schaut das Gorillamännchen N'Gola in die Welt, die
für ihn
nicht der
tropische
Regenwald in Zentralafrika, sondern das Affenhaus im Zoo
Zürich
ist. Am
Sonntag
machte er sich mit seiner elfköpfigen Familie auf und davon,
weil
eine
Klappe
im Deckenbereich versehentlich offen blieb. Doch kamen sie nur bis in
den
abgesperrten Futterraum oberhalb ihres Geheges. Robert Zingg, Kurator
des Zo0s Zürichs, ist erstaunt, wie ruhig sich
die
FlachlandGorillagruppe nach dieser Aufregung verhält. Der
Gorillaausflug vom Sonntag wurde entdeckt, weil die Orang Utans
unruhig
wurden. Dies fiel einer Pflegerin auf. Sie suchte die Ursache
für
die
Unruhe
und sah oberhalb des Orang-Utan-Geheges einen Gorilla neugierig
reinschauen. PR-Inside.com
-
4.
Jan. 2008 Zoo
von San Francisco nach Tiger-Angriff wieder geöffnet
Neun Tage nach dem tödlichen Tigerangriff ist der Zoo von San
Francisco wieder
für Besucher geöffnet worden. Neu eingeführt
wurden
verbesserte
Sicherheitsvorkehrungen
und mehr Hinweise, den Tieren nicht zu nahe zu kommen und sie zu
provozieren. Viele
Besucher erklärten am Donnerstag, sie wollten den Zoo
unterstützen.
Planung
und
Bau
Thüringische
Landeszeitung - 6. Jan. 2008 Starterlaubnis für die Flamingos
Erfurt.
Den "turbulenten Ereignissen" gab Dietmar Schumacher die
Schuld, dass im vergangenen Jahr nur ein Bruchteil der Ziele erreicht
wurde,
die sich der Verein der Zooparkfreunde vor einem Jahr gestellt hatte.
Wenigstens der Picknickplatz, so der Vereinsvorsitzende, konnte zum
Großteil
fertiggestellten - trotz der Verzögerungen, die eine
Munitionsbergung
mit sich
brachte. Absolut nichts bewegt habe sich 2007 beim jüngsten
Großprojekt
des
Vereins, der neuen Flamingo-Anlage, die am neuen Zooeingang gebaut
werden soll.
Weil die von der abgelösten Zooleitung vorgelegte Planung
vollkommen
über den
Haufen geworfen wurde. Die Anlage soll jetzt nicht nur
größer werden,
sondern
auch so gestaltet, dass die Flamingos darin fliegen können.
Nicht
nur
die 18 derzeit auf dem Plateau lebenden Flamingos sollen noch
in
diesem Jahren dorthin umziehen, für bis zu 50 Tiere wird Platz
sein,
für eine
Größenordnung, die jetzt auch eine Zucht der Tiere
ermöglicht. Die
zusätzlichen 35000 Euro, die das Netz kosten wird, will
der Zoo
selbst übernehmen, der Rest der Anlage wird komplett vom
Verein
der
Zooparkfreunde finanziert. Mit mehr als 124000 Euro wird das
Flamingo-Domizil
damit das größte Projekt, das sich der Verein je auf
die
Fahnen
geschrieben
hat.
Und vor Veränderungen: Denn in diesem Jahr soll nicht nur die
Stelle
des
Zoodirektors neu besetzt werden, auch die Richtung im Zoo wird neu
definiert.
Man habe die Bitten der Zooparkfreunde durchaus erhört und
denke
über
eine neue
Eigentumsform nach. Aus dem städtischen Unternehmen
könnte
eine
gemeinnützige
GmbH werden - alle großen Zoos in Deutschland hätten
diesen
Schritt
bereits
getan, mit Erfolg. koeln.de
- 5. Jan.
2008 Zoo
erwartet im Mai das nächste Elefantenbaby
2007 war
das Jahr der Elefantenkinder im Kölner Zoo. "Ming Jung" und
"Maha
Kumari" sorgten für "pfundige" Freuden bei den Besuchern. Ab
Mai
soll sich nun das nächste Geschwisterchen dazu gesellen.
Elefantendame
Shu Thu Zar,
zu deutsch "Schönheitskönigin", wird die stolze Mama
sein.
Aber der Storch kam auch in viele andere Gehege, nicht nur deshalb
plant der Zoo einige Ausbauten und Neuerungen, denn
im Jahr 2010 feiert er sein 150-jähriges Jubiläum.
Bereits im
alten
Jahr hatte sich schon einiges getan. So findet sich im Eingangsbereich
des Tropenhauses eine neue Abteilung für nachtaktive Tierarten
aus
dem
Regenwald,
und die Außenanlage des Orang-Utan-Geheges wurde
übernetzt.
Jetzt wird
fleißig weiter
gewerkelt. Bis zum Jubiläumsjahr soll ein neues Restaurant am
Nebeneingang an der
Riehler Straße entstehen. Laut Zoodirektor Theo Pagel liegen
bereits
sechs Modell-Vorschläge
vor, die auch einen einzigartigen Blick auf den Elefantenpark
ermöglichen würden. Die gemütlichen
Flusspferde zusammen
mit den
Nilkrokodilen dürfen sich derweil auf
ein neues "Hippodrom" freuen, das naturgetreu eine
südafrikanische
Flusslandschaft
mit wilden Vegetationen beherbergen wird. Auch für die
Zoobesucher
wird
die neue
Anlage ein echtes Highlight, weil an riesigen Glasbecken den Tieren
beim Schwimmen
zugeschaut werden kann. Der Beginn der Bauarbeiten ist für den
Sommer
geplant. Dann
werden wohl auch die Bewohner des Südamerikahauses
übergangsweise
umquartiert, da
dieses gründlich saniert wird.
Berliner
Kurier
- 4.
Jan. 2008 Neues
Affenhaus, Aquarium wird saniert
Berlin. Ein kleiner Eisbär, der ein Goldesel ist. Unser Knut
brachte
dem Zoo vergangenes
Jahr eine halbe Million zusätzliche Besucher und vier
Millionen
Euro
Einnahmen mehr.
Nun kann der Zoo 2008 ausbauen. Affenstark finden Schimpanse Pedro und
seine Kumpels Kalle, Guste, Lilly und Soko
den Plan, ein neues Gehege für sie im Affenhaus zu bauen. Die
Arbeiten
sind bereits
in vollem Gange. Im Frühsommer soll alles fertig sein. Dann
hat
die
Schimpansenherde
innen doppelt so viel Platz wie bisher. Und im Außengehege
kann
sie
sich mit Kletterbäumen,
Felsen und sogar einem Bach so richtig austoben. Dank Knut
wird’s auch
bei den Antilopen schicker. Die Halle bekommt ein neues Dach,
eine neue Kuppel und auch ein neues Lüftungssystem.
Künftig
sollen die
Besucher
dann auch dichter an die anmutigen Tiere herankommen, um sie besser
beobachten zu
können. Die Bauarbeiter und Maler werden auch im Aquarium des
Zoologischen Gartens anrücken.
PR-Inside.com
-
4.
Jan. 2008 Zoo
baut Anlagen für Affen und Antilopen aus
Berlin.
Eisbär Knut hat dem Zoo im vergangenen Jahr 500 000
zusätzliche
Besucher aus aller
Welt und über vier Millionen Euro Mehreinnahmen verschafft.
Dieses
Jahr
steckt der
Zoo einiges Geld in Ausbauten und Sanierungen: So erhalten Gorillas,
Orang-Utans
und Schimpansen neue Käfige und Anlagen. Zudem wird die
Antilopenhalle
ausgebaut - und das Aquarium bekommt eine
frische Fassade. Die Arbeiten laufen dem Bericht zufolge bereits, am
weitesten
fortgeschritten sei
der Bau der neuen Schimpansenanlage. Die Affen bekommen einen
großen
Käfig, mit
Naturboden und Wasserlauf. Aus Platzgründen gebe es keinen
Graben
zu
den Besuchern
hin, sondern ein feinmaschiges Gitter, durch das man einen sehr guten
Blick haben
soll. Die neue Gorillaanlage wird künftig dreimal so
groß
sein, sie
soll möglichst
natürlich aussehen. Allein das Investitionsvolumen
dafür
beträgt rund
eine halbe
Million Euro. Kieler
Nachrichten -
9. Jan. 2008 2009
sollen die ersten Pinguine auftauchen
Der Tierpark Neumünster setzt auf eine neue Attraktion: In
diesem
Jahr
sollen
die Bauarbeiten für eine Pinguin-Anlage beginnen.
Voraussichtlich
zu
Ostern 2009
werden die ersten Humboldt-Pinguine durch die rund 300000 Euro teuren
Tieftauch-
und Paddelbecken schwimmen, kündigte Tierparkleiter Peter
Drüwa an.
Zwischen Bilanz
und Ausblick beschäftigt auch ihn der Tod der beiden
Eisbärjungen im
Nürnberger
Tiergarten. sz-online
- 4.
Jan.
2008 Dresdner Zoo zählte 623.000 Besucher
Im Dresdner Zoo wurden 2007 rund 623.000 Besucher gezählt.
2006 strömten
etwa 650 000 Gäste in die Anlagen im Großen Garten.
Vermeldet wurde
zudem großer
Zuwachs beim Tierbestand, wobei das Löwenpaar Jago und Layla
aus
Aalborg und Amsterdam
die spektakulärsten Neuzugänge darstellten. Sie sind
nach dem
Tod des
greisen Löwenmannes
„Aaron“ am Jahresbeginn der Grundstein für
ein neues Rudel in der
neuen
Anlage. 2008 ist der nächste Zuwachs fest eingeplant. Bis
August
entsteht für
rund 3,5 Millionen
Euro ein neues Giraffen- und Zebrahaus mit Außengehege. Dann
soll
es
auch wieder
Langhälse in dem 1861 gegründeten Tierpark geben.
PR-Inside.com
-
5.
Jan. 2008 Im
Zoo Halle soll Giftschlangenzentrum entstehen
Der Bergzoo Halle will bis 2013 rund 25 bis 30 Millionen Euro
investieren. Wie die
in Halle erscheinende «Mitteldeutsche Zeitung»
(Samstagausgabe)
berichtet, soll
ein Giftschlangenzentrum entstehen, das als Forschungs- und
Demonstrationszentrum
errichtet werden soll. Geplant sei auch eine neue Menschenaffenanlage.
Der Zoo strebt langfristig eine halbe Million Gäste an. Seit
1995
sind bereits 35 Millionen Euro in den Zoo geflossen, unter anderem in
eine neue
Elefantenanlage. Güstrower
Anzeiger - 7. Jan. 2008 "Raubtier-WG" als neue Attraktion
Mit
mehr als 150000 Gästen erzielte der Güstrower Natur-
und
Umweltpark
2007 einen
absoluten Besucherrekord. "Das bisher beste Jahr für uns", so
NUP-Leiter Klaus Tuscher. Der Park ist zu einem der wichtigsten
Anziehungspunkte der Barlachstadt geworden. Doch Tuscher will noch
mehr. In der
SVZ verrät er die Vorhaben 2008. Noch dieses Jahr sollen die
Arbeiten
für ein
sieben Hektar großes Gehege mit Wölfen,
Bären, Luchsen
und Wildkatzen
beginnen.
Außer den Wildkatzen sollen die Tiere zwischen den Gehegen
wechseln
können.
Diese Art der Haltung mit einem Informationszentrum in der Mitte ist
bundesweit
neu. Bei den Luchsen und
Wildkatzen soll
man zukünftig auf Stegen durch die Baumwipfel und durch
Wandelgänge am
Boden
gehen können.
espace.ch
-
8. Jan. 2008 Bern,
Tierpark
Wisent-Anlage wird gebaut
Der
Verein hat für den Bau 2,1 Millionen Franken zusammengetragen.
Die
Bauaufträge
seien bereits vergeben, die Arbeiten würden «in
Kürze» beginnen,
schreibt der
Verein weiter. Bereits im Herbst 2008 sollen die Wisente in ihre neue
Umgebung
ziehen. Diese im Wald vor dem Vivarium gelegene Anlage wird
fünfzig Mal
grösser
sein als das bisherige, nicht artgerechte Wisent-Gehege am Aareufer.
RIA
Novosti - 9.
Jan.
2008 Größtes
Ozeanarium
Osteuropas eröffnet 2009 in Moskau
Im
kommenden Jahr eröffnet das größte
Ozeanarium
Osteuropas
auf dem Poklonnaja-Berg in Moskau, sagte die Marketingdirektorin der
dafür zuständigen
Gesellschaft Marine Gardens, Marija Kirillowa, RIA Novosti. Ihr zufolge
ist das Meerwasseraquarium Teil des dort im Bau befindlichen
Freizeitzentrums
„Poseidon Park“. „Der Komplex erstreckt
sich über eine
Gesamtfläche von
mehr als 180 000 Quadratmetern,
darunter circa 58 000 Quadratmeter unter der Erde. Die Perle des Parks
wird zweifellos
die Zone des Ozeanariums, das sich über eine Fläche
von 24
000
Quadratmetern erstreckt“,
führte sie aus. Ihr zufolge wird das Aquarium mehr als 6000
Fische
und
andere Tiere beheimaten. In drei Jahren eröffnen im
„Poseidon
Park“ ihr
zufolge zudem ein Bildungszentrum
für Kinder, ein Vergnügungspark, ein Kinokomplex,
Restaurants,
Kaffeehäuser und
Bars.
Aktionen
MVregio -
7. Jan. 2008 "Winterzauber"
verzaubert Zoobesucher
Mit dem "Winterzauber" bis zum 17. Februar 2008 erwartet die
Zoobesucher ein stimmungsvolles Veranstaltungsangebot abseits von
Stress und
Hektik des Alltags. Immer sonnabends und sonntags von 14.00 bis 18.00
Uhr sind im
"Winterdorf" auf dem Veranstaltungsplatz Bastel-, Kerzen- und
Märchenstübchen aufgebaut, zeigen Handwerker ihr
Können.
Gastronomie,
Musik und
Streicheltiere vervollständigen das vielfältige
Wochenendprogramm für
die ganze
Familie. Der absolute Höhepunkt aber ist ein Feuerwerk an
jedem
Wochenende um
17.30 Uhr. @haus
online - 7. Jan. 2008 Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine weitere abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo
Münster startet am kommenden Samstag, 12. Januar 2008 um 17.00
Uhr
wieder mit
der Biologischen Station Zwillbrock. Zu ungewöhnlicher Stunde
können
u.a.
Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner
kennen
gelernt
werden
– nach Dienstschluss und ganz privat!
Nachwuchs
Thüringer
Allgemeine - 9. Jan. 2008 Ein Sonntagskind: Nashornnachwuchs im Zoo
Erfurt.
Das Sonntagskind ist noch keine vier Tage alt und erkundet doch schon
mutig auf
riesengroßen Füßen den Stall. Die Mutter
Numbi hat ihr
Kleines im Blick
und ist
die Ruhe in Person. "Das war mein erstes Nashornbaby", strahlt
Hans-Günter Collette, der amtierende
Zoodirektor. Seine Mitarbeiter haben ihm da einiges voraus. Denn die
kleine Nashorndame
ist bereits Baby Nr. 5 im Thüringer Zoopark und bringt dem
Tiergarten
erneut internationale
Meriten beim Erhalt der weltweit bedrohten Breitmaulnashörner.
Unbemerkt kam das Baby am zeitigen Sonntagmorgen auf die Welt. Als der
Pfleger gegen
7 Uhr den Stall betrat, stand das etwa 40 Kilo schwere
Kälbchen
bereits
recht fidel
neben seiner Mutter.
Walsroder
Zeitung - 7. Jan. 2008 Ein Jahr im Zeichen des Kagus
Zufrieden überprüft Simon Jensen, Zoologischer
Direktor im
Vogelpark
Walsrode,
die Gewichtszunahme des jungen Niklas, einem kleinen Kagu. Wie der Name
des
Tierbabys schon andeutet, erblickte der Vogelnachwuchs das Licht der
Welt am 6.
Dezember, am Nikolaustag. „Es ist die vierte erfolgreiche
Nachzucht
dieser Art
in diesem Jahr“, berichtet Jensen und fügt mit Stolz
hinzu, dass
der
Schlupf
eines weiteren Vertreters dieser flugunfähigen Art ebenfalls
erwartet
wird. „Wir sind der einzige zoologische Garten in Europa, der
Kagus
züchtet
und mit
Niklas und seinen Artgenossen werden wir auch weiterhin den Schutz
dieser
faszinierenden Tiere in ihrer Heimat unterstützen.“
Zum Schutz der
Kagus vor
Ort unterstützt der „VogelPark Walsrode Fonds e.
V.“ schon seit
einiger
Zeit
erfolgreich Hilfsprogramme in Neukaledonien und zählt bei
diesen
Projekten
international mit zu den größten Förderern.
Ruhrnachrichten
- 5.
Jan. 2008 Nachwuchs
bei den Orang-Utans im Zoo
Dortmund. Der Zoo startet gleich mit einer guten Nachricht ins neue
Jahr: die
beiden Orang-Utans „Walther“ und
„Toba“ sind Eltern geworden. Wie am
Freitag
mitgeteilt wurde, erblickte am 30. Dezember die kleine
„Eirina“ das
Licht der
Welt. Sie ist das
insgesamt fünfte Orang-Utan-Baby, das in Dortmund geboren
wurde
(die
letzte
Geburt ereignete sich am 12. Februar 1996) und der erste Nachwuchs, den
die
Orang-Utans nach Umzug in das Regenwaldhaus gezeugt haben.
WELT
ONLINE - 6.
Jan. 2008 Affennachwuchs
im Berliner Zoo
Es war die
erste Geburt im Berliner Zoo im neuen Jahr: In der Nacht vom 1. auf den
2. Januar
ist ein Kapuzineräffchen zur Welt gekommen. Bislang steht nur
der
Anfangsbuchstabe
seines Namens fest: ein B - ganz nach Papa Billy (17 Jahre) und Mama
Bianca (6).
"Das Geschlecht des Äffchens lässt sich erst in ein
paar
Monaten
bestimmen,
wenn das Kleine nicht mehr am Fell seiner Mutter hängt", sagt
Zoo-Kurator Heiner
Klös. RP ONLINE
- 9.
Jan. 2008 Löwen-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im Wuppertaler Zoo sehen aus
wie
Stofftiere,
können aber schon kräftig zubeißen. Mutter
Malaika hat
die beiden
Wildfänge fest
im Griff. Drei Monate sind Aru und Aketi jetzt
alt, das Löwen-Zwillingspärchen im Wuppertaler Zoo,
das
gestern der
Öffentlichkeit
vorgestellt wurde. Seit zwei Wochen bekommen Aru und Aketi neben der
Muttermilch regelmäßig Rindfleisch.
Ab sofort kann man die Löwenkinder in ihrem
Gehege bewundern, wenn sie nicht gerade Siesta halten.
RP
ONLINE Löwen-Nachwuchs
im Wuppertaler Zoo
Die drei Monate alten Löwen-Babys im
Wuppertaler Zoo sehen aus wie Stofftiere, können aber schon
kräftig zubeißen Berliner
Morgenpost -
6. Jan. 2008 Max und Moritz spielen Löwe
Löwen halten eng zusammen. Max und Moritz, die gut zwei Monate
alten
Löwenbabys
im Berliner Zoo, spielen viel miteinander, tragen erste kleine
Kämpfe
aus und
schlafen dann eng aneinandergekuschelt ein. Noch bleiben sie dicht bei
ihrer
Mutter Amira. Geboren wurden Max
und Moritz
am 31. Oktober, und die Löwenmutter muss die Erziehung ihrer
Kinder
nicht
allein übernehmen. Schon in den ersten Wochen nach der Geburt
half
Amiras
Schwester Jazira bei der Aufzucht. Noch ungefähr ein
Vierteljahr
lang
werden
die beiden von der Mutter gesäugt, wahrend Vater Paul
Besuchsverbot
hat. Max
und Moritz sind der erste Löwen-Nachwuchs im Zoo seit 1998.
inar.de -
8.
Jan. 2008 Zoo Berlin: Überraschung am Neujahrstag
Am
Neujahrstag kam eine Besucherin des Berliner Tierparks ganz aufgeregt
aus dem
Krokodilhaus, in dem sich auch große
Schildkrötenanlagen
befinden, in
die
benachbarte „Schlangenfarm" gelaufen und berichtete den
Tierpflegerinnen
von zwei kleinen Schildkröten, die vermutlich bald im
Tränknapf der
Riesenschildkröten ertrinken würden. Die Nachschau
erbrachte,
daß
offensichtlich zwei kleine Bauchstreifen-Erdschildkröten im
Nachbargehege in
der vorangegangenen Nacht unbemerkt geschlüpft sein
mußten -
sozusagen
als
erste Nachzucht des Tierparks 2008. Zuletzt waren dort am 29. Oktober
2007 vier
Eier aufgefunden und in den Inkubator verbracht worden. Vermutlich
wurden beim
Ausgraben 2 Eier übersehen. Die 2 kleinen
Erdschildkröten wachsen nun unter kontrollierten Bedingungen
im
Terrarium auf. Berliner
Morgenpost - 7. Jan. 2008 Besucherin rettete Schildkrötennachwuchs
Die erste Nachzucht des Berliner Tierparks Friedrichsfelde
im neuen
Jahr ist dank einer aufmerksamen Besucherin knapp vor dem Ertrinken
gerettet
worden. Am Neujahrstag schlüpften unbemerkt zwei
Bauchstreifen-Erdschildkröten.
Ihnen drohte kurz nach dem Schritt ins Leben der schnelle Tod im
Tränknapf der Riesenschildkröten. Tierpfleger
brachten den
Nachwuchs in
Sicherheit,
teilte
der Tierpark am Montag mit.
Osnabrücker
Nachrichten.de - 6. Jan. 2008 Niedlich: So viel Glück ist kaum zu
fassen
Osnabrück. 13 kleine Schweinekinder wurden zum Jahreswechsel
im
Zoo geboren
- so viel Glück ist von Menschenhand kaum zu fassen. Ihre
Mütter, die
Minischweine
"Margarete" und "Martha", sind liebevoll um ihren Nachwuchs
besorgt und zeigen sich dabei den Menschen gegenüber durchaus
misstrauisch. Freie
Presse -
9. Jan.
2008 Kleines Lama heißt ab sofort Lorenzo
Richtig wohl ist es dem eigentlichen Star der gestrigen Taufe
im Falkensteiner Tierpark nicht gewesen: Das kleine Lamahengst-Fohlen
wich keinen
Moment von der Seite seiner Mutti Sophie und kuschelte sich
ängstlich
an ihr Fell.
Münsterländische
Volkszeitung
- 8. Jan. 2008 Attjak sollte nicht länger leiden
Rheine. Die Mitarbeiter des Naturzoos und viele Zoobesucher sind
traurig: Der Tiger Attjak
musste am Montag zur Verhinderung von Schmerzleiden
eingeschläfert
werden.
Seit längerer Zeit wies schon ein Schild am Gehege darauf hin,
dass
Attjak aufgrund
einer altersbedingten Arthrose hinkte. Der Zustand verschlechterte sich
zunehmend,
so dass die Entscheidung zum Einschläfern des Tigers getroffen
wurde.
Mit weit über 19 Jahren gehörte Attjak zu den
ältesten
im Zuchtbuch
registrierten
Sumatra-Tigern. Münstersche
Zeitung - 5. Jan. 2008 Inventur im Zoo: Das große Suchen
Dr. Dirk Wewers wird nicht beantworten können, wie viele
Pagodenstare
im Tropenhaus des Allwetterzoos leben. Hat er vier gezählt,
verschwinden gleich
wieder drei zwischen den Ästen. Zwei tauchen wieder auf, und
man
fragt
sich:
Waren das die von gerade oder andere? Wie jeder Supermarkt am
Jahresende
dokumentiert,
was noch in den Regalen steht, zählt der Zoo seine Tiere. Dirk
Wewers
organisiert das. Dirk Wewers selbst muss kaum
zählen,
obwohl es ihm nichts ausmachen würde. An seinen freien Tagen
fährt er
manchmal
in die Rieselfelder, dann zählt er Vögel für
den
Naturschutzbund. Im
Zoo
übernehmen das die Leiter der elf Reviere und die Pfleger.
Wewers
bekommt am
Ende Zettel mit den Ergebnissen auf den Schreibtisch.
Der Zoo
wird das Ergebnis der Inventur im Januar veröffentlichen.
inar.de -
9.
Jan. 2008 Inventurzahlen 2007 Zoo und Tierpark
Den Tierbestand
auf Freiflächen und Teichen, in Flugvolieren und
Aquariumsbecken
exakt
zu erfassen,
ist nicht immer einfach. Doch nun sind alle Zählungen
abgeschlossen und
der Abgleich
mit den täglichen An- und Abmeldungen erfolgt. Alle Zoo- und
Tierparkmitarbeiter
sind froh und zufrieden, dass diese aufwendige Arbeit so gut und
schnell fertig
wurde. Das Ergebnis überwältigend, denn nach wie vor
biete
keine andere
Stadt eine
ähnlich umfangreiche Auswahl verschiedenster Faunenvertreter
unserer
Erde. Hamburger
Abendblatt -
8. Jan. 2008 Nindorf:
Die Messung mit der Maus
Zu jedem Jahreswechsel zählt der Wildpark Lüneburger
Heide in
Nindorf
alle
seine Tiere. Mehrere Tage wird gezählt, gemessen und gewogen.
Für die
Tierpfleger eine nicht immer leichte Aufgabe, denn nicht jedes Tier
verhält
sich kooperativ. Walsroder
Zeitung - 8.
Jan. 2008 Wenn Hahn Oskar nicht auf die Waage will
Jedes Jahr zählt der Wildpark Lüneburger Heide alle
seine
Tiere. Das
Ergebnis
der tierischen Inventur: Im Wildpark Lüneburger Heide leben
758
Tiere
von
insgesamt 124 Arten. Über mehrere Tage wird, gezählt,
gemessen und
gewogen. Main-Rheiner
-
8. Jan.
2008 Luchsdame nun auch tot
Der noch verbliebene Luchs im Gonsenheimer Wildpark musste in der
vorigen Woche
eingeschläfert werden. Wie die Stadt gestern mitteilte, hatte
das
fast
19 Jahre
alte Luchsweibchen Krebs und musste in den vergangenen zwei Jahren
fünf
Mal
wegen Geschwüren operiert werden. Vor Weihnachten hatte sich
der
Gesundheitszustand des Tiers so drastisch verschlechtert, dass der
Tierarzt die
Luchsdame einschläfern musste. Ihr langjähriger
Weggefährte, ein
Luchs-Männchen, war im Herbst an Altersschwäche
gestorben.
Ins
vorhandene
Gehege, das für Luchse eigentlich zu klein ist, sollen nun
Wildkatzen
ziehen.
Mittelfristig will die Stadt versuchen, ein neues Gehege für
Luchse zu
planen
und durch Sponsoren zu finanzieren.
Bild.de
-
9.
Jan.
2008 Wer hat dem Nashorn bloß das Horn
geklaut?
Das Nashorn
heißt ja Nashorn, weil es auf dem Kopf ein schönes
Horn
trägt. Doch
Bulle Nikolaus
(20) stapft gestutzt durch sein Gehege im Münchner Tierpark
Hellabrunn.
Wer hat dem Nashorn bloß sein Horn geklaut? Beatrix
Köhler
(50),
Biologin im Tierpark, erklärt: „Nikolaus scheuert
sich das
Horn an Steinen und Stall-Wänden ab. Warum, wissen wir
nicht.“ RP ONLINE
- 9.
Jan. 2008 Dem Vogelpark ist der Vorstand ausgeflogen
Nach Unstimmigkeiten sind zum 31. Dezember Schriftführer
Klaus-Dieter
Schönberger
und Kassenwartin Irene Schönberger aus dem Trägerverein
des Ohligser
Tier-
und Vogelparks
ausgetreten. Damit ist von
dem ehemals dreiköpfigen Vorstand nur noch Uwe Eck als
Vorsitzender
übrig geblieben.
Jetzt soll ein neues Team des Trägervereins gewählt
werden.
Der Termin
steht noch
nicht fest. Die Versammlung der Mitglieder soll jedoch
möglichst
in
Kürze stattfinden. Mit 25 000 Euro ist die Bilanz des Ohligser
Tier-
und Vogelparks im Minus. Steigende
Energie- und Futterkosten sowie hohe Wasserkosten wegen
Rohrbrüchen
hätten das Defizit
ausgelöst, heißt es.
Freie
Presse -
4. Jan.
2008 „Rudolf“
fühlt sich wohl im Tierpark
Knapp 30.000 Gäste haben im vergangenen Jahr den
Natur- und Wildpark
Waschleithe besucht. Damit hat sich die Besucherzahl seit 2004 mehr als
verdoppelt.
Jüngstes Mosaiksteinchen, um die Anlage noch attraktiver zu
gestalten,
ist ein begehbares
Rentiergehege auf einer Fläche von etwa 15.000 Quadratmetern.
Die
Anlage war im Rahmen des Projektes „Tiere und
Teenies“
Ende vorigen Jahres fertiggestellt worden.
Mitteldeutsche
Zeitung - 4. Jan. 2008 In
den Zoos muss kein Tier frieren
In Sachsen-Anhalts zoologischen Gärten muss auch bei
Minusgraden
kein
Tier frieren.
Wie jedes Jahr haben die Einrichtungen Vorkehrungen getroffen, damit
tropische Tiere
wie Flamingos oder Affen sich auch bei Eiseskälte
wohlfühlen.
Für
andere Arten sind solche Vorkehrungen
nicht nötig: Huskies, Sibirische Tiger, Schneeleoparden,
Luchse
oder
Schnee-Eulen
blühen bei kaltem Wetter erst richtig auf.
Kleine
Zeitung -
7. Jan. 2008 Kälte und Glatteis: Zootiere in Berlin
müssen
drinnenbleiben
Nicht nur
die Menschen, auch die Tiere im Zoo und Tierpark müssen sich
aufgrund
der
derzeit in Berlin herrschenden Kälte und der Glätte
einschränken.
Besonders Huftiere wie Elefanten, Zebras und Giraffen seien bei
Glatteis
gefährdet und blieben in den Innenanlagen, teilte der Berliner
Tierpark
mit. Auch im Zoologischen Garten gibt es
Einschränkungen. Affen und tropische Vögel blieben
aufgrund
der
Temperaturen
drinnen, teilte ein Sprecher mit. Elefanten und Nashörner
dürften nur
für kurze
Zeit nach draußen. "Die sind wie kleine Kinder und merken
nicht,
wenn
ihnen Ohren oder Schwänze abfrieren."
Wiesbadener
Tagblatt - 8. Jan. 2008 Frostgefahr für Elefantenohren
Ganz schön frostig draußen - bleibt für die
Menschen
nur, sich warm
einzupacken
oder gleich im Warmen zu bleiben. Aber was machen die Tiere im Zoo
eigentlich
im Winter? SF
Tagesschau Massaker
im Streichelzoo
Die Verantwortlichen des Plätli-Zoos in Frauenfeld (TG) haben
am
Morgen einen grausigen Fund gemacht. Die beiden Zoo-Kängurus
wurden
über Nacht totgebissen
Märkische
Allgemeine -
9. Jan. 2008 Ziegen des Tierparks Kunsterspring standen einem
Klavier
gestern ...
Ohne die vielen Kameras und die Aufregung um einen schwarzen Kasten im
Schnee
wäre im Tierpark Kunsterspring gestern alles gewesen wie
immer.
Doch
dann spielten
die Ziegen Klavier. Ein paar Minuten guckt sich Michael Otto das stille
Schauspiel an. Eigentlich wollte
der Berliner Kunststudent, der für seine Diplomarbeit an einer
Komposition mit tierischen
Improvisationspassagen arbeitet, nur das Instrument hinstellen und der
Natur der
Dinge ihren Lauf lassen. Als er den Test im Tierpark plante, hat der
27-Jährige
mit allem gerechnet. Nur nicht damit, dass nichts passiert.
Tauber-Zeitung
-
8. Jan. 2008 Henry kann bald wieder sehen
Das
Schicksal des fast blinden Lamas Henry lockte am Sonntag vieler
Besucher zum
"Dreikönigstreff" in den Göppinger Tierpark. Dank
zahlreicher
Spenden
und eines Zuschusses vom Tierschutzverein kann das Lama nun definitiv
operiert
werden. derStandard.at
- 4. Jan. 2008 Fu
Long
dürfte schon,
traut
sich aber noch
nicht
Alles
im grünen Bereich, beruhigt der Tiergarten Schönbrunn
in
einer
Aussendung zum Pandababy
Fu Long. Das will nämlich nach wie vor nicht in die
große
Innenanlage
hinaus und
lässt die neugierige Öffentlichkeit warten. Zwar
dürfte
Fu Long die
Stufe zwischen
dem Raum, in dem sich die Wurfbox befindet und dem Bereich, der
für die
Besucher
einzusehen ist, überschreiten. Allein der kleine Panda will
noch
nicht
so recht. oe24.at
- 4. Jan.
2008 Anstellsystem
für Pandabesucher
Fu Long
könnte sich jetzt bald aus seinem sicheren Nest heraustrauen.
Schönbrunn rüstet
sich bereits für den Besucheransturm. Den ersten Schritt hat
Fu
Long
schon gemacht. Er kletterete schon aus
der Wurfbox
in den Extraraum, der allerdings noch nicht von Besuchern einsehbar
ist. Der Tiergarten rüstet sich jetzt für den
bevorstehenden
Besucheransturm, denn der
kleine Panda wird dann der Zoo-Liebling. Riesen-Schlangen rund ums
Panda-Gehege
werden erwartet. Deswegen wird jetzt ein eigenes System eingerichtet,
welches das
Schlangestehen der Besucher erleichtern soll. Beim Warten auf den
ersten Blick werden
die Besucher mit Videos und Infos von Fu Long auf zahlreichen
Bildschirmen zu sehen
sein. Das Schlangestehen soll dadurch erleichtert werden.
Krone.at
-
9.
Jan. 2008 Laute des
kleinen Fu Long werden erforscht
Im Schönbrunner
Tiergarten sind Zoologen der „Sprache“ der
Pandabären auf der
Spur.
Anhand der Kommunikation
zwischen Panda-Baby Fu Long und seiner Mutter wollen sie zu neuen
Erkenntnissen
gelangen. Die Zoologen zeichnen seit der
Geburt des ersten auf natürliche Weise gezeugten Pandas
Europas
dessen
Lautäußerungen
auf. Ziel dieses Projektes ist, anhand der parallel dazu entstehenden
Videoaufnahmen
sowie Vergleichen mit den Lauten eines Panda-Babys aus dem Zoo von San
Diego (USA),
Aufschlüsse über „Die akustische
Kommunkation beim
Großen Panda“ – also
eine Art
„Panda-Sprache“ – zu erhalten.
wienweb.at
- 7.
Jan.
2008 Christbaum
erfreut Nashörner und Elefanten
"Christbaum
fällt!" heißt es am Montag im Ehrenhof von Schloss
Schönbrunn. Die 18
Meter
hohe Fichte aus dem Forstrevier Gaming am Fuße des
Ötschers
wird ihrer
neuen
Bestimmung zugeführt. Ein Schwertransporter bringt den Baum in
den
Tiergarten
Schönbrunn. Dort
warten schon die Nashörner und Elefanten auf ihr neues
Spielzeug. TV
Südbaden - 4.
Jan. 2008 Rentier
im Basler Zoo ausgerissen
Ein Rentier
des Basler Zoos hat die Minusgrade um Weihnachten für einen
Ausflug
genutzt. Wie
die Basler Zeitung heute berichtet, spazierte es über einen
zugefrorenen Graben
auf einen Besucherweg. Doch über seine unverhoffte Begegnung
mit
Zoobesuchern war
es selbst so erschrocken, dass es sich leicht wieder in sein Gehege
zurücktreiben
ließ. Jetzt montieren die Pfleger einen Zaun vor dem
Wassergraben. Beim
Löwengehege
ließ man vorsichtshalber das Wasser ganz ab.
Zisch
- 7.
Jan. 2008 Die Bärin Fränzy wird 25 Jahre
alt
Der
Natur- und Tierpark Goldau feiert den 25. Geburtstag von «Old
Bärenlady
Fränzi». Unter den harten Bedingungen in der Natur
wäre
die syrische
Braunbärendame bereits eine Greisin und wohl kaum noch am
Leben.
Zur
Feier des Tages bekommt die Bärenjubilarin eine grosse
Torte –
mit 25 Rüebli-Kerzen. Nächstes Jahr wird die
altersfrische
Dame in
die neue Anlage für Bär und Wolf im
Erweiterungsgebiet des
Natur- und
Ti | |