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Ausgabe 403 vom 3.
Januar 2008 |
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Liebe Leser,
ein neues Jahr hat begonnen, eine
gute Gelegenheit, auch die Rubriken der Zoopresseschau neu zu sortieren
und das Inhaltsverzeichnis übersichtlicher zu gestalten. Wir
hoffen,
daß dies auch die Nutzung der noch immer wachsenden
Zoopresseschau für
Sie vereinfacht.
Nun ist es auch wieder an der Zeit, die
Bilanz für das Vorjahr zu ziehen, Besucherzahlen zu
veröffentlichen,
Inventur zu machen und die nicht-verkauften Weihnachtsbäume wie
jedes
Jahr an die Zootiere zu verfüttern... Gleichzeitig ist der
Jahreswechsel die Zeit, Ausblick auf die kommenden Monate zu geben,
Planungen und Baufortschritte kund zu tun und anstehende Aktionen
anzukündigen.
Was
also
bringt uns 2008? Ein umfangreicher Artikel, der die Widmungen
des Jahres 2008 auflistete (AOL.de -
30. Dez. 2007: Das
sind die wahren Stars des neuen Jahres), lieferte den Anlass, die
Recherche noch etwas auszudehnen:
-
2008 ist
im chinesischen Kalender das Jahr der Ratte - was in Moskau
dazu führte, dass es in Zoogeschäften Engpässe bei
Ratten,
Rattenzubehör und Rattenkleidung gab (auch wenn das chinesische
Neujahr
eigentlich erst am 7. Februar gefeiert wird...)!
-
Die UNESCO
rief 2008 als Internationales Jahr des Planeten Erde aus, mit dem die
Bedeutung und der Nutzen der modernen
Geowissenschaften für die Gesellschaft und für nachhaltige
Entwicklung
verdeutlicht werden sollen. Daneben wird von der UNESCO auch das
"Internationale Jahr der Sprachen", das "Internationale Jahr der
Kartoffel
" und das "Internationale Jahr der sanitären Grundversorgung"
gefeiert.
-
Das
Wissenschaftsjahr (eine Initiative vom BMBF) widmet sich in diesem Jahr
der Mathematik.
-
Vom 19.
bis 30 Mai findet die 9.
Vertragsstaatenkonferenz der CBD in Bonn statt, die bereits jetzt ihre
Schatten vorauswirft (u.a. mit Eisbär Knut als Maskottchen, der
nun
auch Hollywood erobern soll).
-
Vom 14.
Juni bis 14.
September findet die Expo in Saragossa statt - einer der drei
Themenpavillons soll ein Aquarium sein (s. Planungen und Bau).
Für
alle
Zoos, Tierparks, Aquarien und ihre Besucher sollte in diesem
Jahr jedoch das von der Weltnaturschutzunion (IUCN) und dem
Weltzooverband (WAZA) ausgerufene "Year of the Frog" im Vordergrund
stehen. Am Neujahrstag um 11 Uhr wurde die Kampagne weltweit offiziell
gestartet, auch wenn sich aufgrund dieses Termins nur wenige Zoos in
Europa beteiligten. Eigentlich wurde die Kampagne ja bereits im
September vergangenen Jahres eingeläutet, auch wenn sie wohl in den meisten Zoos
erst im Frühjahr starten wird. Die kommenden Monate werden dann
hoffentlich weitreichend dazu genutzt, das Thema in die
Öffentlichkeit
zu bringen und Spenden für den Amphibienschutz zu generieren.
Für alle, die noch eine Übersicht über die
"Natur-Widmungen" des Jahres
2008 suchen, folgt hier die Aufstellung mit ihren Auslobern (ohne
Anspruch auf Vollständigkeit):
- Wildtier
des Jahres: Wisent (Schutzgemeinschaft Deutsches
Wild)
- Vogel
des Jahres: Kuckuck (NABU)
- Lurch
des Jahres: Laubfrosch (DGHT)
- Fisch
des Jahres: Bitterling (Verband Deutscher Sportfischer)
- Insekt
des Jahres: Krainer
Widderchen
- Spinne
des Jahres: Große
Winkelspinne
- Baum
des Jahres: Echte Walnuss (Kuratorium Baum des Jahres)
- Staude
des Jahres: Sonnenbraut (Bund Deutscher Staudengärtner)
- Blume
des Jahres:
Nickende Distel (Stiftung Natur und Pflanzen)
- Orchidee
des Jahres: Übersehene
Knabenkraut (Arbeitskreise Heimische Orchideen)
- Heilpflanze
des Jahres: Echter
Lavendel (Naturheilverein Theophrastus)
- Arzneipflanze
des Jahres: Gewöhnliche
Rosskastanie (Studienkreis
Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen)
- Flechte
des Jahres: Wolfsflechte (Bryologisch-lichenologische
Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa)
- Moos
des Jahres: Goldhaarmoos (Bryologisch-lichenologische
Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa)
- Pilz
des Jahres: Bronzeröhrling
(Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Boden
des Jahres: Braunerde
Das Redaktionsteam wünscht
Ihnen
alles Gute für 2008!
Martina Raffel
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Aktualisierung von Zoo-Infos.de:
Alle neuen Daten bis zum Jahresende eingebaut, neue
Rubriken
"Tierpatenschaften" und "Fotografieren", 754 Zoos online. Bitte
überprüfen Sie die Angaben zu Ihrem Park, da diese Daten auch
die
Grundlage für das Quantum-Verzeichnis 2008 bilden, und melden Sie
Änderungen möglichst umgehend über das Formular von Zoo-Infos.de.
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| Zoos –
Meldungen deutschsprachig |
Stuttgarter
Nachrichten - 27.
Dez. 2007
Stuttgarter Zoo: Wieder Besucherrekord
Die Stuttgarter Wilhelma ist Anziehungspunkt für immer mehr
Zoofreunde: Knapp 2,2 Millionen Besucher im Jahr 2007 bedeuten eine
neue
Höchstmarke im zoologisch-botanischen Garten. Direktor Dieter
Jauch
zieht
deshalb durchweg positiv Bilanz am Ende eines weiteren Rekordjahrs.
Schon am 26.
Oktober durfte Direktor Jauch das Ehepaar Haug samt Enkel als die
zweimillionsten Besucher in Empfang nehmen. Da war schon absehbar, dass
die
Bestmarke aus dem Vorjahr übertroffen werden würde – und zwar
deutlicher, als
das der Wilhelma-Chef dereinst erhofft hatte. Als Grund
für den ungebrochenen Besucherzuspruch nennt Verwaltungsleiter
Fritz
Korherr
die Serie „Eisbär, Affe und Co.“. Die TV-Produktion habe schon
2006 für
einen
Popularitätsschub gesorgt „und wirkt immer noch nach“. Vor allem
aber
habe das
„spitzenmäßige Frühjahr“ die Besucherzahl hochschnellen
lassen. Auch
Gorilla-Baby Mary Zwo, das im Sommer krank und abgemagert in die
Wilhelma
gebracht wurde, „dürfte manche Besucher zusätzlich angelockt
haben“. Im
Trend
liegt dabei mehr denn je das Jahresticket, sagt Fritz Korherr. 2007
stieg die
Zahl verkaufter Dauerkarten um 2500 auf 22 000. Der
Verwaltungsleiter blickt angesichts dieser Werte gelassen auf sein
Zahlenwerk
2007: Mehr Besucher bedeuten auch mehr Einnahmen. Statt der
kalkulierten 11,7
Millionen spülte der Ansturm rund 13 Millionen Euro in die Kasse,
geschuldet
freilich auch der seit März 2007 im Schnitt 6,1 Prozent
höheren
Eintrittspreise, wie Korherr einräumt. „Rund 80 Prozent unseres
Etats
haben wir 2007 selbst
erwirtschaftet“, rechnet Korherr vor. Nach dessen Bekunden ein
Spitzenwert, im
Vergleich mit anderen Landeseinrichtungen wie auch gegenüber
anderen
Zoos. Die
Wilhelma, das wissen Jauch und Korherr, ist dennoch weiter auf Wachstum
angewiesen – auch angesichts der Projekte, die demnächst anstehen.
Die
Vorentwurfsplanungen für die 13 Millionen Euro teure neue
Menschenaffenanlage
sei abgeschlossen, so Jauch, „wir steuern nächstes Jahr den
Baubeginn
an“.
Ähnlich verhält es sich mit der Neuordnung des Haupteingangs
an der
Neckartalstraße: In der besucherärmeren Zeit zwischen
Sommerferien 2008
und
Frühjahr 2009 wird für 1,8 Millionen Euro der Engpass
Eingangsbereich
modernisiert. Zwar belasten beide Projekte nicht den laufenden Etat,
„allerdings sind kostenintensive vorbereitende Maßnahmen
notwendig“,
sagt
Korherr. So müssen hie und da bestehende Gehege verlegt oder
umgebaut
werden.
Trotzdem
bleiben die Besucher von teureren Eintrittkarten vorerst verschont.
„2009 müssen
wir die Preise voraussichtlich wieder erhöhen“, kündigt Fritz
Korherr
an.
Zuletzt wurde in der Wilhelma regelmäßig alle zwei Jahre ein
erhöhter
Obolus
verlangt.
Echo-muenster.de - 28.
Dez. 2007
Lena
ist
die millionste
Besucherin 2007 des Allwetterzoos
Im
vergangenen Jahr war der Allwetterzoo Münster stolz, weil er zum
ersten
Mal
seit 1977 mehr als eine Million Besucher begrüßen konnte. Im
laufenden
Jahr ist
es nicht anders: Die „Schallgrenze“ wird wiederum überschritten:
Den
Allwetterzoo werden zum Jahresende wieder mehr als eine Million
Menschen
besucht haben. Den
"Millionenbesucher" erwartete das Zoo-Team am vergangenen Samstag,
22. Dezember. Nach den Berechnungen des Zoo-Hauptkassierers Günter
Heinrich
sollte die oder der Glückliche etwa um 11 Uhr eintreffen.
Zoodirektor
Jörg
Adler, der die Gratulation persönlich aussprechen wollte, musste
nicht
lange
warten: Um 11.10 Uhr wollte Lena Brüggershemke aus Oelde eine
Eintrittskarte
lösen - doch das war nicht mehr nötig, denn außer
über einen Händedruck
konnte
sich das überraschte Mädchen über eine Jahreskarte und
damit über
freien
Eintritt in den Zoo freuen. Ihre Verwandten, Familie Achwlediani aus
Münster,
sowie Uta Schoof freuten sich mit Lena, die zudem noch Zoosouvenirs
entgegen
nehmen konnte. Den
Allwetterzoo, der am 2. Mai 1974 eröffnet wurde, also noch nicht
ganz
34 Jahre
alt ist, haben seit seinem Bestehen knapp 29.700.000 Menschen besucht.
Wenn in
den ersten vier Monaten des Jahres 2008 ähnlich viele Besucher
verzeichnet
werden wie im Vorjahr, könnte zum Zoogeburtstag der 30millonste
Gast
begrüßt
werden.
RNZ-Online
- 28. Dez.
2007
Der Winter im Zoo zeigt ganz neue Farben
Wer denkt, dass sich die Zoo-Tiere im Winter bei uns einen abfrieren,
der
täuscht sich. Bis auf den Hamster, der sich zum Winterschlaf ins
Heu
einbuddelt, und die nordamerikanischen Präriehunde, die sich unter
der
Erde in
ihrem Bau verkriechen, stehen sie alle da und lassen sich bewundern.
Die
Kamele, die auch in der Wüste Gobi Temperaturen zwischen 30 Grad
plus
und 30
Grad minus aushalten müssten, legten sich nur ein schönes
dickes Fell
zu.
"Über den Heidelberger Winter lachen sie nur", meint Zoodirektor
Dr.
Klaus Wünnemann. Empfindlich
sind eigentlich nur Tiere, die in Regenwäldern zuhause sind.
Flachland-Gorillas
und Orang-Utans bleiben also ganz sicher im warmen, feuchten Haus, wenn
draußen
die Temperaturen sinken. Die anderen passen sich dem Klima an, wie sie
es auch
in ihrer Heimat oft tun müssen. Das
krachende Silvester-Feuerwerk in Heidelberg stört die Tiere nach
seiner
Aussage
wenig: "Der Unterschied zwischen einer Silvesternacht und einem
heftigen
Gewitter ist für sie nicht so groß." Eine lange, laute
Partynacht im
Sommer in der Nachbarschaft mache die Tiere viel unruhiger.
Winter im
Zoo – das ist auch die Zeit, in die man leichter störende
Bauarbeiten
legen
kann. Kontinuierlich werden Dächer abgedichtet und
Unterstände, diesmal
für
Kängurus und Gayale, die asiatischen Rinder, verbessert. Das
ehemalige
denkmalgeschützte Restaurant wird derzeit für die Zooschule
umgebaut.
Im
Frühjahr soll es eine neue Voliere für die Riesenseeadler
geben, auch
mit dem
Bau des Elefantenhauses will man beginnen. Noch in diesem Winter soll
der
Bauantrag eingereicht werden.
Für einen
Spaziergang mit Aufwärmen zwischendurch in den Tierhäusern
ist der
Heidelberger
Zoo im Winter ideal. Der Dezember allerdings, weiß
Wünnemann, ist der
an
Besuchern ärmste Monat. Dennoch erwartet der Zoo-Chef auch
für 2007
wieder
eine Rekordzahl: 580 000 Besucher werden es wohl bis zum Jahresende
werden. Noch finden
sie kostenpflichtige Parkplätze, doch in den nächsten Jahren
wird dort
die
Frauenklinik entstehen. An Spitzen-Tagen braucht der Zoo, dessen
Einzugsgebiet
über die ganze Metropolregion reicht, aber tausend
Parkplätze. "Das
Thema
,Erweiterung des Zoos’ wird immer dringender", formuliert Klaus
Wünnemann.
Kanal8 -
28. Dez. 2007
Positive
Bilanz des Chemnitzer Tierparkes
Auf ein erfolgreiches Jahr 2007 kann der Chemnitzer
Tierpark hinsichtlich der Besucherzahlen und des Nachwuchses zum
Jahresende blicken.
So wurden in diesem Jahr
mit 250 Geburten und 75
Neuzugängen und bis Anfang Dezember rund 212.000 Besucher in
Tierpark
und Wildgatter neue
Meilensteine gesetzt. Der grösste Teil der Jungtiere wurde im
Vivarium
geboren. Hier gab es u.a.
Nachwuchs bei Chinesischer Rotbauchunke, Kröten- und
Maskenlaubfrosch,
Goldbaumsteiger, Gelbgebändertem Baumsteiger sowie beim Axolotl.
Bei
den
Säugetieren kam 100xmal Nachwuchs auf die Welt.
Spektakulärstes
Geburtsereignis
2007 im Tierpark Chemnitz war aber die Geburt vom Zwergflusspferd
Chippo. Nach einem Jahr Bauzeit konnten zudem die beiden
Angola-Löwen
Malik und Kimba
im Juni ihr großzügiges Reich beziehen. 2007 begannen
außerdem die
Arbeiten zum
Neubau einer Nasenbärenanlage und einer Schwarzstorch-Voliere.
Letztere
wird
vom Förderverein des Tierparks finanziert und soll eine
Zucht bei
den seltenen Störchen ermöglichen. Die Fertigstellung beider
Anlagen
ist für
2008 geplant.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - 2. Jan. 2008
Chemnitzer Tierpark
zieht Bilanz
Freie
Presse -
28. Dez. 2007
Spektakulärste
Geburt: Chippo
Geburtenreich war das zu Ende gehende Jahr für den
Chemnitzer Tierpark: 250 Zwei- oder Vierbeiner erblickten in der 10
Hektar
großen Anlage 2007 das Licht der Welt.Die aufsehenerregendste und
eine
wohl im
doppelten Sinne schwere Geburt sorgte im Juni für Schlagzeilen:
Der
kleine
Zwergflusspferdbulle „Chippo“ – ein Zuchterfolg einer vom Aussterben
bedrohten
Tierart. 2007 gelang im Tierpark auch erstmals die Nachzucht bei
Goldenen Löwenäffchen, für Aufsehen sorgte ebenso die
Geburt eines
weiteren
weiblichen Prinz-Alfred-Hirsches.
WELT
ONLINE -
28. Dez. 2007
Lange
Schlangen bei Hagenbeck
Der 100 Jahre alte Traditionstierpark verzeichnet 2007 wegen dieser
und anderer Tiere einen Besucherrekord. Rund 1,4 Millionen Gäste
wurden
gezählt; 2006 waren es nur 900 000. Der Anstieg ist auf das neue
Tropen-Aquarium zurückzuführen, das Lebensraum für
immerhin 13 000
exotische
Tiere bietet. Für den Besuch von Tierpark und Tropen-Aquarium gibt
es
jetzt ein
Kombi-Ticket. Das kostet für Erwachsene 21 Euro, für Kinder
zwölf Euro.
Volksstimme -
28. Dez.
2007
Bilanz des Zoojahres 2007 Neue Giraffe, weiße Tiger
und
viele Gäste
Tierischer Nachwuchs und das durchwachsene Wetter haben das Jahr 2007
für die Zoos in Sachsen-Anhalt zum Volltreffer gemacht. " Immer
wenn es
den Freibädern schlecht geht, geht es den Zoos gut ", sagt der
Geschäftsführer des Zoos Halle, Andreas Jacob. Es sei nicht
zu lange zu
warm
gewesen, so dass viele Sachsen-Anhalter mit Kind und Kegel in die
Tierparks
gezogen sind. Die Besucherzahlen überstiegen zumeist die des
Vorjahres
mit
Fußball-WM und bestem Sommerwetter. "Wir werden in diesem Jahr
erstmals
seit 2002 wieder die 300
000er-Marke
knacken ", sagt der Direktor des Magdeburger Zoos, Kai Perret.
Dafür
hätten unter anderem Geburten bei den Löwen und Giraffen
gesorgt, die
kleine
Dramen mit sich brachten. So brachte Ende April die asiatische
Löwin
Kalindi
fünf kuschelige Raubkatzen auf die Welt. Zwei davon starben wenig
später.
Zittern
war auch nach der Geburt eines 1, 90 Meter großen Giraffenbabys
im
August
angesagt: Giraffenmutter Nelly wollte das Kleine nicht säugen. Der
Zoo
entschloss sich, das Mädchen von Hand aufzuziehen. Die Mission
glückte.
Im
Zoo Halle, der in diesem Jahr mit 330 000 Besuchern rund 25000 mehr als
2006
zählte, freuen sich die Pfleger besonders über einen kleinen
Ameisenbären, der
vor rund acht Wochen auf die Welt gekommen ist. Durchaus
gern im Rampenlicht stehen die zwei jungen weißen Tiger des Zoos
Aschersleben.
Zu der zwei Jahre alten Tigerdame Kiara gesellte sich im Juni der
anderthalbjährige weiße Bengaltiger Karim aus einem Tierpark
in
Nordrhein-Westfalen. Von Liebe auf den ersten Blick konnte Zoo-Chef
Dietmar
Reisky nicht berichten, Kiara versetze dem Neuzugang ab und zu eine
Backpfeife.
Über
Nachwuchs bei den Kattas hat sich der Zoo Dessau-Roßlau gefreut.
"Caro
wurde im März geboren", sagt Katrin Landes. Wenig später
stellten die
Pfleger
allerdings fest, das es sich eigentlich um einen "Carlo" handelt,
also um ein Männchen und kein Weibchen. " Auch
der Zoo in Halberstadt kann ein Besucherplus verzeichnen. Dafür
hätten
unter anderem
der neue Affenberg mit den Berberaffen und neue Laufvögel gesorgt.
Der
Halberstädter Zoo setzt nach dem Erfolg der TV-Serien auch auf die
Zusammenarbeit mit Filmteams und lässt sie beispielsweise den
Zootierarzt bei
seinen Visiten begleiten.
ORF.at -
31. Dez. 2007
Kräftiges
Besucherplus im Salzburger Zoo
280.000 Besucher haben heuer den Zoo in Hellbrunn besucht
- 20.000 mehr als im Jahr 2006. Zum Teil war das gute Wetter dafür
verwantwortlich. Doch auch die Investitionen in neue Gebäude
machen
sich
bezahlt. Der Zoo hat heuer 600.000 Euro investiert, um neue
Anlagen zu errichten. Den Löwenanteil hat dabei das Tropenhaus
verschlungen. Die Neubauten waren zum einen notwendig, um die Auflagen
des neuen Tierschutzgesetzes zu erfüllen. Zudem sollen manche
Tiere in
einer
neuen Anlage besser zur Geltung kommen - so wie die Flamingos. Es
wurden aber
auch Bereiche für bisher nicht gehaltene Tierarten errichtet.
Zurzeit
entsteht ein Streichelzoo für bedrohte Haustierarten, unter
anderem
werden Zwergseidenhühner hier einziehen. Auch ein neues Haus
für
Känguruhs ist
im Bau.
HNA.de -
27. Dez. 2007
Zoo unter schwerem Beschuss
Der Frankfurter Zoo, einst Vorzeigeobjekt unter den deutschen
Tiergärten, steht
unter schwerem Beschuss. Direktor Christian Schmidt, der bereits im
März
"aus persönlichen Gründen" zurücktrat und seitdem bei
vollem Gehalt
beurlaubt ist, soll dafür mitverantwortlich sein, dass Tiere nicht
artgerecht
gehalten worden seien. Nach Angaben der Mitarbeiter habe vor allem die
Haltung von
Flusspferden, Straußen und Totenkopfäffchen im Argen
gelegen. Auch die
Veterinärstation soll verwahrlost gewesen sein, und das über
einen
längeren
Zeitraum. Als Grund führten die Mitarbeiter mangelnde Fach- und
Dienstaufsicht
an. Schmidt
kritisierte, dass aus finanziellen Gründen bei der Tierhaltung im
Zoo
nur die
Mindestnormen eingehalten würden. Damit sei kein Zoodirektor
glücklich.
Viele
seiner Pläne, die Lage zu verbessern, seien aus Geldmangel
verworfen
worden. Auch
in der Politik herrscht mittlerweile Einigkeit darüber, dass der
Zoo
modernisiert werden müsse. In den nächsten zehn Jahren sollen
rund 30
Millionen
Euro in den Um- und Ausbau fließen. Auch die Deckelung des
Zoobudgets bei
rund neun Millionen Euro soll aufgehoben werden. Mittlerweile
wurde der Biologe Manfred Niekisch als Nachfolger Schmidts.
Oberhessische
Presse - 27. Dez. 2007
Nach dem Tiger-Ausbruch wird ermittelt
Eines
der Opfer des tödlichen Tiger-Angriffs im Zoo von San Francisco am
Mittwoch hat
dem Tier möglicherweise beim Ausbruch geholfen. Die Ermittler
hätten
Blut und
einen Schuh in dem Gehege von Tigerin Tatiana gefunden, berichtete der
„San
Francisco Chronicle“ am Donnerstag. Jetzt
werde untersucht, ob eines der späteren Opfer womöglich sein
Bein über
den
Graben rings um das Gehege hängen ließ und dem Tier so die
Gelegenheit
zum
Ausbruch gab. Die vierjährige Tatiana
wurde nach dem tödlichen Angriff von Polizisten
erschossen.
Berliner
Morgenpost - 28. Dez. 2007
Opfer womöglich mitschuldig an Tiger-Angriff in US-Zoo
Nach dem tödlichen Angriff eines Tigers im Zoo von San
Francisco untersuchen die Behörden, ob eines der drei Opfer
mitschuldig
an der
Attacke ist. Die Polizei prüfe die Möglichkeit, dass einer
der Männer
ein Bein
über einen Graben hinweg dem Tigerweibchen Tatiana entgegenhielt,
meldete der
«San Francisco Chronicle». Bei der Attacke vom Dienstag
waren ein
17-Jähriger
getötet und zwei 19 und 23 Jahre alte Freunde schwer verletzt
worden.
PR-Inside.com - 28.
Dez. 2007
Mauer für Tigergehege in San Francisco war niedriger
als
empfohlen
Nach dem tödlichen Angriff eines Tigers im Zoo von San Francisco
hat
der Zoodirektor eingeräumt, dass die Mauer der Anlage niedriger
war als
empfohlen. So hatte der Sibirische Tiger bei seinem Ausbruch am
Dienstag eine
Mauer von 3,80 Metern Höhe zu überwinden. Die Zoo-Vereinigung
der USA
(AZA)
schreibt in seinen Richtlinien aber mindestens fünf Meter vor.
Zoo-Direktor
Manuel Mollinedo sagte am Donnerstag, die Differenz von 1,20 Metern sei
bei den
Sicherheitsüberprüfungen der Anlage nie zur Sprache gekommen.
net-tribune.de - 1. Jan. 2008
Tiger-Attacke
in San Franciso: Zoobesucher kritisieren späte Hilfe
Nach dem Tigerangriff im Zoo von San Francisco mussten die beiden
verletzten Brüder nach Angaben ihres Anwalts mehr als eine halbe
Stunde
warten,
bis endlich Hilfe herbeigerufen wurde. Paul und Kulbir Dhaliwal seien
zunächst
270 Meter weit zu einem Zoo-Café gelaufen, während ihr
Freund Carlos
Sousa nach
dem Tigerangriff am 25. Dezember reglos am Boden lag. Das Café
war nach
Angaben von Anwalt Mark Geragos geschlossen. Die Brüder
hätten daraufhin eine Wärterin entdeckt, die aber
zurückhaltend auf
ihre
Angaben reagiert habe. Die Polizei wurde schließlich durch einen
Anruf
aus dem
Zoo-Café um 17.07 Uhr alarmiert - der Angriff ereignete sich
aber
bereits etwa
16.30 Uhr.
Yahoo! Nachrichten - 3. Jan. 2008
Zoodirektor lobt Reaktion von Mitarbeitern nach
Tigerangriff
Nach dem tödlichen Tigerangriff im Zoo von San Francisco hat
dessen
Direktor seine Mitarbeiter gegen Kritik verteidigt. Die Belegschaft
habe
angemessen reagiert, sagte Manuel Mollinedo auf einer Pressekonferenz.
«Ich bin
sehr stolz auf die Art und Weise, wie unser Personal gehandelt
hat.»
Der Zoo
sollte am Donnerstag wieder öffnen, das Tigergehege bleibt aber
bis
auf weiteres geschlossen. Mollinedo sagte am Mittwoch, einige
Mitarbeiter hätten regelrecht heldenhaft
reagiert. Wegen der noch laufenden polizeilichen Ermittlungen
äußerte
er sich
nicht konkreter. Der Sibirische Tiger sei dazu provoziert worden, sein
Gehege
zu verlassen, erklärte er erneut. Der Anwalt der bei den Angriff
verletzten Brüder hatte am Dienstag
kritisiert, die beiden hätten mehr als eine halbe Stunde warten
müssen,
bis
endlich Hilfe herbeigerufen worden sei.
Web.de - 1. Jan. 2008
Ältester
Orang-Utan der Welt gestorben
Der mit 55 Jahren möglicherweise älteste Sumatra-Orang-Utan
der Erde ist im Zoo von Miami (US-Bundesstaat Florida) gestorben.
Das weibliche Tier namens "Nonja" hatte nach Angaben des
Zoosprechers am Samstag eine Hirnblutung erlitten. "Darauf ist sie in
Ohnmacht gefallen, fiel auf den Rücken und ist
später an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt", sagte der
Zoosprecher
Ron
Magill am Montag. "Nonja" wurde nach Angaben des Zoos im Jahr 1952 im
Urwald von
Sumatra (Indonesien) geboren, nach ihrer Gefangenschaft lebte sie
zunächst in
einen niederländischen Zoo. 1983 sei der Menschenaffe nach Miami
gekommen.
Express.de - 31. Dez. 2007
Ein
letzter Akt? Greisen-Sex mit
Todesrisiko
Die zwei Yangtze-Weichschildkröten in chinesischen Zoos sind
vermutlich die letzten ihrer Art. Nun sollen sie Nachkommen
zeugen, um
ihre
Art zu retten. Doch der Greisen-Sex könnte die beiden alten Tiere
umbringen…
Sie ist rund 80 Jahre alt. Er hat 100 Jahre auf dem Buckel. Erst in
diesem Jahr wurde das Weibchen entdeckt. Sie lebte Jahrzehnte
unbeachtet im Zoo in Changsa, Zentralchina. Mit der sensationellen
Entdeckung
Anfang des Jahres endete ihr Schattendasein. Die weibliche Hoffnung
für
ihre
Art hat jetzt einen eigenen Wärter, bekommt eine spezielle
Diät, ihren
Pool
sichert kugelsicheres Glas, eine Kamera überwacht jede Bewegung.
Doch
Zoologen warnen: Die Verkupplung könnte so stressig sein, dass sie
daran
zugrunde gehen. Weil eine künstliche Befruchtung keine
Erfolgsaussichten hat, muss die Greisin
im Sommer nach Suzhou reisen. Dort hat man zwei separate Teiche um die
Alten
nach dem Sex sofort zu trennen. Andernfalls könnten sie in Streit
geraten, sich
womöglich tödlich verletzen – und so die Rettung ihrer Art
zum
Scheitern
bringen.
Planung
und
Bau
Lausitzer
Rundschau - 3. Jan. 2008
Tierpark Cottbus vor
weiterem Baujahr
Rund 80 Zoofreunde haben sich an der traditionellen
Neujahrsführung des
Fördervereins des Cottbuser Tierparks beteiligt. Besonderes
Interesse
fand die Perspektive der Bauprojekte. «Wollen wir noch in das
Tapirhaus» , fragte Tierparkdirektor Jens
Kämmerling fast am Ende des Rundgangs. Das einstimmige Ja zeigt
das
große Interesse der Besucher, unter ihnen viele Mitglieder des
Fördervereins, an diesem Projekt. Als kleine Dschungellandschaft
präsentiert sich das fast fertige Gebäude im Inneren.
«Wir wollen die
Anlage noch im ersten Halbjahr in Betrieb nehmen» ,
sagt der Tierparkchef. Doch dafür müssen die 311
Vereinsmitglieder der
Einrichtung noch einmal finanziell unter die Arme greifen. Die
Planungen für den Schwimmteich des Tapiranlage sind fertig,
für die
Umsetzung fehlt noch Geld. Begeistert
wird die neue Rotluchsanlage besichtigt, an der Tierparkmitarbeiter in
den vergangenen Tagen intensiv gearbeitet haben. Inzwischen
überspannt
ein Netz die Anlage. Gitter und Besichtigungsmöglichkeiten wurden
weitgehend fertiggestellt. Eine große Scheibe muss noch
eingesetzt
werden, um von einer Empore in das Gehege blicken zu können. Auch
der
neue kleine Wassergrabenabschnitt
zwischen Malaienenten und Wildschweingehege und dem neuen
Winterkäfig
für die Gibbons wird wohlwollend gemustert. Noch keine Auskunft
kann
Jens Kämmerling geben, wann ein Gibbon-Mann einzieht. In eine
große Baustelle wird sich in diesem Jahr der Streichelzoo
verwandeln.
Das Areal wird umgestaltet, neue Gehege und Wege angelegt, die
Besuchertoiletten und das Häuschen des Tierparkvereins auf einen
neuen
Standort am Rande des Geländes verlegt. Neben den
Sanitäranlagen gibt
es dort dann Windelmöglichkeiten für Säuglinge und eine
Terrasse, auf
der Kaffee getrunken werden kann. Sattelschweine, eine seltene alte
Haustierrasse, kommen hinzu. Die Kinder sollen einen Teil der
Stallgebäude betreten können, um beispielsweise Ferkel unter
der
Heizlampe, die Gerüche und Quartieransprüche der einzelnen
Arten besser
kennen lernen zu können. Wenn die drei großen Bauprojekte
beendet
sind, wollen Tierparkdirektor und Förderverein über weitere
Vorhaben
nachdenken. Das Haustierhaus, von dem nur das Fundament zu sehen sind,
steht weit oben auf der Liste.
Südwest
Presse - 28. Dez. 2007
Bären streifen durch den Nordschwarzwald
Wenn alles glatt läuft, werden Ende nächsten Jahres
Bären den
Nordschwarzwald durchstreifen - allerdings nicht freilaufend, sondern
in einem
eingezäunten Gelände. Auf dieses Ziel arbeiten die 260
deutschen und
Schweizer
Mitglieder des Fördervereins "Alternativer Bärenpark
Schwarzwald" und
die "Stiftung für Bären" seit Jahren hin. Sie wollen
misshandelten,
gequälten und falsch gehaltenen Bären aus Zirkussen, Zoos und
Privatgehegen bei
Bad Rippoldsau-Schapbach (Kreis Freudenstadt) eine neue Heimat
schaffen,
"in der sie ihre natürlichen Triebe ausleben können", sagt
Stefan
Angermüller, der Vorsitzende des Fördervereins.
Seit
fast drei Jahren läuft eine Spendenaktion, über die
inzwischen mehr als
60 000
Euro zusammengekommen sind. Nach Auskunft von Angermüller liegen
auch
die
notwendigen Baugenehmigungen der Kommune vor, so dass im Frühjahr
mit
dem
Aufstellen der Zäune im Wolfstal zwischen Bad Rippoldsau und
Schapbach
begonnen
werden kann. Drei bis vier Hektar groß soll das Gebiet werden, in
dem
die Bären
umherstreifen können. Wieviele Tiere in dem Freigehege Platz
finden
werden,
steht noch nicht fest. Angefangen
werde mit zwei bis drei Tieren, die sich langsam aneinander
gewöhnen
sollen.
Das
Projekt finde in der Bevölkerung und bei Behörden breite
Zustimmung,
sagt
Angermüller. Er hofft, dass zum Bärenparkfest im September
das
Freigehege
eröffnet werden kann.
Lausitzer
Rundschau - 27. Dez. 2007
Zwergesel bekommen Mitbewohner
Weißwasser. Die geruhsamen Zeiten könnten für die vier
Zwergesel im Weißwasseraner
Tierpark
bald vorbei sein. Denn Anfang des Jahres bekommen sie Mitbewohner in
ihrem
Gehege. Voraussichtlich bis März sollen dort wieder Kamele
einziehen.
«Wir
stehen mit einigen Zoos in engem Kontakt deshalb» , berichtet
Tierparkchef Gert
Emmrich. Zumindest ein Kamel-Pärchen soll in Weißwasser
heimisch
werden.
«Vielleicht werden es aber auch drei Tiere» , sagt er.
«Unsere beiden
alten Trampeltierdamen sind
vor zwei Jahren gestorben» , so Emmrich. Um für neue Tiere
gute
Bedingungen zu schaffen, ist in diesem Jahr in das Gehege investiert
worden,
zusätzliche Felsen und Wurzeln in das Gehege gebracht worden. Auch
der
Stall
wurde vergrößert, damit die Tiere genug Platz haben. Auch
ist eine
Möglichkeit
geschaffen worden, den Hengst abzusperren.
Monsters
and Critics - 2. Jan. 2008
Expo in Saragossa präsentiert ein «Aquarium der
Rekorde»
Einer der drei Themenpavillons bei der
Weltausstellung Expo 2008 in Saragossa wird ein riesiges Aquarium sein.
Es gilt gleich in mehrfacher Hinsicht als rekordverdächtig, wie
das
spanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt mitteilt. So
soll es mit 9000 Quadratmetern Fläche das größte
Aquarium seiner Art in
Europa werden und sogar eines der drei größten weltweit. Es
wurde in
nur zwei Jahren gebaut und zeigt den Angaben zufolge «die
größte
biologische Vielfalt von Süßwasser-Ökosystemen».
Die 60
Becken des Expo-Aquariums verteilen sich über drei Geschosse und
können
zusammen etwa 1,8 Millionen Liter Wasser fassen. Nicht nur Fische
sollen zu sehen sein, sondern auch Amphibien und Reptilien. So folgen
die Besucher einem Weg, der zu fünf großen Flüssen der
Erde führt. Dazu
zählen der Nil, der Amazonas, der Mekong, der Darling -
Australiens
längster Fluss - und der Ebro, der wasserreichste Fluss Spaniens.
Aktionen
Leipziger
Internet-Zeitung - 1. Jan. 2008
Aktionsstart
im Zoo Leipzig: Mit
Froschsprung ins "Jahr des Frosches"
Mit einem Froschsprung sind gestern über 150 Kinder im
Leipziger Zoo ins „Jahr des Frosches“ gesprungen. Zeitgleich um 11 Uhr
wurde
die weltweite Amphibienkampagne zur Rettung der stark bedrohten
Amphibien in
allen Zoos gestartet. Auch der Zoo Leipzig beteiligte sich. Über
150
Kinder,
die freien Eintritt hatten, wagten den Froschsprung und bastelten zudem
zahlreiche Papierfrösche. Ziel dieser Aktion war es, dass
öffentliche
Bewusstsein für die Problematik der
Amphibien zu fördern. Mit der Kampagne werden Spendengelder
für
Schutzprojekte
vor Ort aber auch zur Haltung dieser wertvollen Tiere in Zoos, die
durch
Nachzucht den Erhalt der eigenen Art sichern sollen, gesammelt.
mephisto 97.6 - 31. Dez. 2007
Der Zoo beteiligt
sich an einer weltweiten Kampagne zur Rettung von stark bedrohten
Amphibien
Leipzig. Der Zoo informiert deshalb über die Kampagne
„Amphibien Arche“. Außerdem findet eine Bastelaktion für
Kinder statt.
Im
kommenden Jahr will der Zoo das öffentliche Bewusstsein für
den
Artenschutz
fördern und Spendengelder für Amphibien-Schutzprojekte
sammeln. Laut
Zoo sind
derzeit zwischen 30 und 50 Prozent der bekannten Amphibienarten
bedroht.
Hunderte Froscharten könnten im kommenden Jahr aussterben.
Ruhr
Nachrichten - 1. Jan. 2008
Sittich
ist ein Mathegenie
Dortmund. Mit Tieren muss man rechnen - nicht nur im Zoo.
Und weil 2008 das Jahr der Mathematik ist, hat Zoochef Dr. Frank
Brandstätter schon am Neujahrsmorgen seine Tiere auf Rechenbuch-
und
Formeltauglichkeit geprüft. Einen so großen Andrang gab es
bei der
Neujahrsführung noch nie. Brandstätter ist nicht nur Zoologe,
sondern
auch
Mathematiker, hat Mathe und Bio fürs Lehramt studiert.
Entsprechend
fundiert,
aber trotzdem auch für Mathemuffel gut verständlich, war
seine Führung.
Sie begann bei den Riesenschlangen, die wie eine 0 gekringelt im
Amazonashaus lagen - mit 0 Beinen, aber Reste von vier Füßen
seien am
Skelett
noch erkennbar, rechnete der Zoochef vor.
Geometrisch wurde es bei Leopard Cäsar, der mit 21 Jahren ein
mathematisches
und zoologisches Wunder ist. Warum er geflecktes Fell, aber einen
gestreiften
Schwanz hat, erklärte Brandstätter mit der
Ähnlichkeitstheorie und
einer
Fellfärbungs-Formel. Auch Tiere selbst sind Rechengenies. Die
Einsteins
im Zoo sitzen in der
Voliere: Wellensittiche zählten in Experimenten, in denen Futter
in ein
Punktesystem umgerechnet wurde, bis sechs. Menschen schafften es nur
bis fünf -
wie Tauben. Mengenlehre-Experten sind die Molche, und der Ohrwurm
empfiehlt
sich als Mathe-Ass, weil er 50 Eier fehlerfrei durchzählt und
merkt,
wenn drei
fehlen.
MVregio -
28. Dez. 2007
Weihnachtsbaum-Festessen
für Elefanten im Rostocker Zoo
Stadtwerke
Rostock AG ist seit 1998 Tierpate für die Elefantendame Sara.
Darüber
hinaus
unterstützt das Rostocker Unternehmen seit vier Jahren den Zoo als
Hautpartner
im Bündnis für Natur- und Artenschutz. Außerdem
haben die Rostocker Stadtwerke wesentlichen Anteil am Erfolg der
Klassik-Nacht
"Ungarische Klänge" zu Gunsten der Menschenaffen. In diesem Jahr
konnte ein Erlös von 30.000 Euro auf das Konto "Schaffen für
die
Affen" eingezahlt werden.
Dank
der großen Spendenbereitschaft von Firmen und Einrichtungen aus
der
Region
sowie vieler Zoobesucher ist das Spenden-Etappenziel von 600.000 Euro
erreicht
worden. Mit dieser Summe als Grundstein, soll in den nächsten
Jahren
der Bau
des neuen Menschenaffenhauses beginnen. Am
27. Dezember fand das nun schon traditionelle Weihnachtsbaum-Festessen
für das
Stadtwerke - Patentier und ihre Gefährtin statt.
nh24.de - 3. Jan. 2008
Winterattraktionen
im Wildpark Knüll
Mit zwei
Veranstaltungen und weiteren attraktiven Angeboten lockt der Wildpark
Knüll
auch im Winter Besucher an. So können am Mittwoch, den 9. Januar
Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14
Jahren auf die Suche nach dem Stein der Weisheit gehen. Bei der
gleichnamigen
Ferienaktion lädt die Erlebnispädagogin Susanne Baumann dazu
ein, als
kleine
Expeditionsgruppe verschiedene Herausforderungen zu bestehen, um den
wundersamen Stein im Wildpark wieder zu finden.
Am darauf folgenden Sonntag, den 13. Januar findet das traditionelle
Neujahrsfest für die Tiere statt. Alle Interessierten können
von 14 bis
16 Uhr
dabei sein, wenn Weihnachtsbäume an verschiedene Tiere des Parks
verfüttert
werden.
Am 10. Januar wäre eigentlich ein großes Geburtstagsfest
fällig: Balu,
der
Braunbär wird drei Jahre alt. Allerdings wird er keine
Glückwünsche und
keine
noch so leckeren Geburtstagsgeschenke entgegennehmen. Denn Balu hat
beschlossen, dieses Jahr zum ersten Mal wie es sich für einen
europäischen
Braunbären gehört, Winterruhe zu halten.
Merkur Online - 27.
Dez. 2007
Brunos "Erben" feiern am Freitag ihren ersten Geburtstag!
Maja, Mette und Molly, die drei knuffigen Braunbären im Wildpark
Poing,
werden
ein Jahr alt. Die drei Geschwister und ihre Mama Mia stammen aus
Schweden. Zum
Geburtstagsfest wird Josef Festl, Eigentümer und Chef des
Wildparks
Poing, den
drei Geburtstagskindern und ihrer Mutter etwas ganz Besonderes zum
Futtern
geben: Weißbrot, prall gefüllt mit Honig! Die
vier Bären leben in jenem Gehege, das eigentlich als Heimat
für den
Problembären Bruno gedacht war. Doch Bruno ist tot, dafür
sind die
schwedischen
Bären putzmunter! Und das, obwohl doch Winterschlafenszeit ist.
"Denen
ist
es noch zu warm hier", sagt Wildpark-Chef Josef Festl. Und wenn sie
doch
mal schlafen möchten, ist das kein Problem: Sie können sich
jederzeit
in das
Bärenhaus zurückziehen.
Laichinger Tagblatt - 3. Jan. 2008
Lama Henry freut sich auf Besuch
Der Göppinger Tierpark veranstaltet den diesjährigen
"Dreikönigstreff" zu Gunsten des Lamas Henry. Dem fast blinden
Tier
könnte durch den Erlös eine Augenoperation ermöglicht
werden. Henry
wurde nach seiner Geburt von seiner Mutter nicht
angenommen und deshalb im Oktober 2007 vom Göppinger Tierpark
aufgenommen.
Durch die Aufzucht mit der Flasche ist er besonders zahm und
kinderfreundlich.
Allerdings wurde bei ihm auf beiden Augen Grauer Star diagnostiziert.
Die Krankheit kann jedoch operativ behandelt werden. Am 6. Januar
lädt
der Tierpark Göppingen wieder zu
seinem traditionellen "Dreikönigstreff" ein. Der Eintritt ist
für
alle Besucher frei. Der Tierpark wird sich jedoch an diesem Tag
über
Spenden freuen.
Anders als in den vergangenen Jahren werden die gesamten Einnahmen
diesmal
zugunsten des Sorgenkindes Henry gesammelt.
Ostthüringer
Zeitung - 26. Dez. 2007
Reich gedeckter Gabentisch im Tiergehege
Zeulenroda. Zwar
konnte in diesem Jahr der Besucherrekord von 2006 nicht getoppt werden,
dennoch
war das Weihnachtsfest im Tiergehege des Fördervereins wiederum
ein
voller
Erfolg.
Davon
profitieren werden vor allem die Bewohner der Anlage, denn die
Gäste,
die sich
ab 10 Uhr im Wirtschaftshof einfanden, kamen in den seltensten
Fällen
mit
leeren Händen. Säckeweise Möhren wurden heran
geschleppt. Nüsse,
Kastanien,
Äpfel und ähnliches füllen nun die Futterkammern
für Hirsche, Ziegen
und
Schweine, Kängurus, Lamas und Waschbären. Auch Vogelfutter
wurde
abgegeben.
Die
Mitglieder des Fördervereins bewirteten traditionsgemäß
die großen und
kleinen
Freunde des Tiergeheges. Mit dampfenden Glühwein für die
Großen,
Bärenpunsch und
frisch gebackenen Waffeln für die Kleinen und reichlich Deftigem
vom
Grill
sorgten die Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl.
Zum
Weihnachtsfest im Tiergehege informierte der Verein unter anderem
über
zwei Projekte,
denen er sich nun verstärkt widmen will: Die etappenweise
Ausstattung
der
Gehege mit beheizbaren Tränken und dem Aufbau einer Igelstation.
Dafür
konnten
innerhalb der zwei Stunden am Vormittag des 24. Dezember bereits knapp
100 Euro
Spendengelder gesammelt werden. Außerdem fanden sich schon acht
Tierpaten, die
gegen einen kleinen Obolus für ein Jahr die Patenschaft über
einen
Bewohner des
Areals übernehmen.
newsclick.de - 2. Jan. 2008
Fütterung
im Gehege lockt zum
Familien-Ausflug
Bad Harzburg. Das ist der richtige
Tipp für eine Wanderung oder einen Spaziergang in den ersten Tagen
des
neuen
Jahres: Auf geht es zur Fütterung der Luchse am Luchsgehege
Rabenklippe
im
Harz.
Es ist ein Erlebnis für die ganze Familie,
für das es kein schlechtes Wetter gibt. Deshalb hat die
Nationalparkverwaltung
etliche Termine jeweils um 14 Uhr anberaumt, damit man die Luchse
Attila,
Pamina und Co. bei der Mahlzeit beobachten kann. Das sind die
nächsten
Termine:
Freitag, 4. Januar, Mittwoch, 9. Januar, Mittwoch, 16. Januar,
Mittwoch,
23. Januar und Mittwoch, 30. Januar.
Nachwuchs
Kölner
Stadt-Anzeiger - 1. Jan. 2008
Lauter
neue Knuts in Nürnberg
Im Nürnberger Tiergarten könnte bald ein neues „Knut“- Fieber
ausbrechen:
Die beiden Eisbären-Weibchen Vilma und Vera haben Nachwuchs
bekommen.
Dies
bestätigte Tiergarten-Direktor Dag Encke am Montag. Es
könnten vier
kleine
Bären in den Bruthöhlen liegen, mutmaßte er. Bislang
habe aber niemand
die
Babys gesehen. „Wir lassen die Bären absolut in Ruhe, niemand
stört
sie.“
Da erstgebärende Eisbärenweibchen ihre Jungen oft
verstoßen, seien die
Aussichten auf eine erfolgreiche Nachzucht derzeit noch nicht
abzuschätzen. Bei
der Bärin Vilma scheine die Lage immerhin stabil zu sein: „Man
hört
Schmatzen
und Rufen aus der Höhle.“ Bei Vera sei man etwas pessimistischer,
da
die Mutter
sich häufig von den Jungen wegbewege und sie viel alleinlasse.
Frühestens nach
sechs Wochen könne es ein Tierpfleger erstmals wagen, einen Blick
in
die Höhle
zu werfen, sagte der Zoodirektor. Seinen Angaben zufolge handelt es
sich um den
ersten Eisbären-Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten seit rund
15 Jahren.
Tagesspiegel - 1. Jan. 2008
Eisbären
in Nürnberg geboren
Morgenweb - 1. Jan. 2008
Nachwuchs bei Tiger und Bär
Zuwachs für die sibirische Tigerfamilie im Zirkus Althoff in
Lübeck:
Wie das Unternehmen gestern mitteilte, brachte Tigermutter Dunja am
Morgen ein
Jungtier zur Welt. "Es sieht ziemlich proper aus", sagte
Zirkusmanager Christoph Busch. Sibirische Tiger sind extrem selten,
nach
Angaben der Naturschutzorganisation WWF leben noch etwa 450 Tiere in
Freiheit.
Der Zirkus habe eine lange Tradition in der Zucht und Pflege der
Raubkatzen.
Im Nürnberger Tiergarten könnte bald das "Knut"-Fieber
ausbrechen:
Die beiden Eisbären-Weibchen Vilma und Vera haben Nachwuchs
bekommen.
Insgesamt
könnten vier kleine Bären in den Bruthöhlen liegen,
mutmaßte
Tiergarten-Direktor Dag Encke.
PR-Inside.com - 3. Jan.
2008
«Doofe Knutmanie» soll sich nicht wiederholen
Der Tiergarten Nürnberg will
nach der Geburt seiner Eisbären-Babys einen Rummel wie bei Knut im
Berliner Zoo
vermeiden. «Eins weiß ich: Wir werden alles dafür tun,
dass sich die
doofe Knutmanie
in Nürnberg nicht wiederholt», betonte Tiergarten-Vizechef
Helmut
Mägdefrau der
«Süddeutschen Zeitung» und fügte hinzu:
«Wir können so was
wirklich nicht brauchen.» Mägdefrau betonte, er habe zwar
«allergrößten
Respekt» vor der Leistung der
Berliner Kollegen: «Einen Eisbären per Handaufzucht vom
ersten Tag an
großzuziehen - da kann ich nur sagen: alle Achtung.» Aber
in Nürnberg
würde man
nicht eingreifen, falls die Jungen von ihren Müttern
verstoßen würden,
selbst
wenn das den Tod der Eisbärenbabys bedeuten würde. «Das
wäre ja ein
relativ
natürlicher Vorgang, die Bärinnen sind schließlich
Erstgebärende. Wenn
sie ihre
Kleinen sterben lassen wollen, dann müssen die eben
sterben.» Wie viele
Jungen die Eisbärendamen Vera und Vilma bekommen haben, ist
bislang
noch nicht bekannt.
Wochenanzeiger
Herford - 27. Dez. 2007
Osnabrücker Zoo ist Silvester geöffnet
Osnabrück.
Nachwuchs im gestreiften Anzug zieht die Augen der Zoobesucher im
Südamerikahaus auf sich. Der kleine Flachland-Tapir „Pablo“ ist
seit
vier
Wochen der Star im Revier. Seine Mutter „Elise“ brachte ihn nach
über
400 Tagen
Tragzeit zur Welt und zieht ihn vorbildlich auf.
Ad-Hoc-News - 27. Dez.
2007
Antilopenbaby an Heiligabend im Dortmunder Zoo geboren
Ein
Antilopenbaby ist an Heiligabend im Dortmunder Zoo zur Welt gekommen.
Wie die
Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, wurde eine weibliche
Nilgauantilope
geboren. Bei der aus Indien stammenden Tierart handelt es sich um eine
nur
selten in Zoos gehaltene Riesenantilope. Ein zweites Junges starb den
Angaben
zufolge bei der Zwillingsgeburt.
inar.de - 27. Dez. 2007
Glücksschweinchen zum Neuen Jahr in Zoo und Tierpark!
Berlin. Traditionell
gehören Glücksschweinchen zum Jahreswechsel. Im Zoo sind es
Ferkel der
südamerikanischen Weißbartpekaris und im Tierpark
chinesische
Maskenschweine,
die zum Jahreswechsel grüßen und allen Zoo- und
Tierparkfreunden einen
guten
Rutsch ins Jahr 2008 wünschen.
Vielleicht
werden bis Silvester sogar noch weitere Maskenschweinchen geboren - der
Leibesumfang der trächtigen Mutter verspricht einen kopfstarken
Wurf.
Hannoversche
Allgemeine - 27. Dez. 2007
Plötzlich
war Nachwuchs mit Stachel da
Fünf kleine
Rochen-Babys sind an den Weihnachtstagen im Sea Life Hannover geboren
worden.
Es handelt sich um Pfauenaugen-Stechrochen, so die genaue Bezeichnung,
wie das
Aquarium am Donnerstag mitteilte. Die Jungtiere sind etwa acht
Zentimeter groß.
Sie
werden in einem Extra-Becken aufgezogen und kehren erst in etwa
fünf
Monaten zu
ihren Eltern zurück. „Wir dachten die ganze Zeit,
unsere Rochen sind wohlgenährt. Mit einer Schwangerschaft haben
wir
noch nicht
gerechnet“, erklärte Aquarist Björn Eckardt.
Freie
Presse -
1. Jan. 2008
Zwei
Glücksschweine im Tierpark
geboren
Wer am Neujahrstag einen Spaziergang durch den Hirschfelder
Tierpark unternommen hat, konnte, wenn er Glück hatte, auch zwei
niedliche,
erst zwei Wochen alte Wollschweinferkel samt Mama und Papa erleben.
Vier Exemplare
jener Tierart, die den Ruf genießt, ein Symbol für das
Glück zu sein.
Freie Presse - 3. Jan. 2008
Zwei Glücksschweine im Hirschfelder Tierpark geboren
Liechtensteiner
Volksblatt - 27. Dez. 2007
Erneut Nachwuchs bei seltenen Somali-Wildeseln im Basler
Zolli
Zum
zweiten Mal innert eines Monats hat der Basler Zolli Nachwuchs bei
seinen
Somali-Wildeseln erhalten: Am 14. Dezember wurde das Hengstfohlen
Erasto
geboren. In freier Wildbahn ist die Tierart vom Aussterben bedroht.
Erasto
ist, zusammen mit drei weiteren Fohlen, bereits in der Aussenanlage des
Wildesel-Geheges zu sehen, wie der Zoo Basel mitteilte. Vor Erasto war
im Zolli
erst am 16. November das Stutenfohlen Essien zur Welt gekommen. Mutter
von Erasto ist Karaba, die erst 2006 im fortgeschrittenen Alter von 19
Jahren
ihr erstes Junges hatte und nun zum zweiten Mal ein Fohlen gebar. Vater
ist der
Hengst Lucas, der laut dem Zolli inzwischen an rund zehn Prozent der
Somali-Wildesel-Geburten in europäischen Zoos beteiligt war und
2008 in
Nürnberg sein Glück versuchen soll.
Wiener Zeitung - 3. Jan. 2008
Die Wiener wollen das Kuschelmonster Fu Long sehen
Wann kommt Fu Long heraus? Das fragen sich die Besucher des Zoos,
die frierend vor dem Pandagehege stehen. Doch dem Kleinen ist
anscheinend noch
zu kalt und so bleibt er einstweilen in der Wurfbox. Seit Anfang
Dezember wartet der Tiergarten Schönbrunn darauf, dass sich das
Ende August geborene Panda-Baby erstmals den Zoo-Gästen
präsentiert.
"Wir machen uns keine Sorgen", erklärt die Pflegerin Eveline
Dungl. Die Entwicklung des bereits rund 70 Zentimeter großen
Pandas sei
völlig
normal. Möglicherweise fühle er sich in der geschützten
Anlage einfach
sicherer,
vermutet Dungl. Auch das winterliche Wetter könnte sich negativ
auf die
Wanderrouten des Panda-Babys auswirken. In Schönbrunn rechnet man
jedenfalls täglich damit, dass sich der kleine
Panda den Besuchern zeigt. Man werde weiterhin nicht eingreifen,
hieß
es aus dem Zoo. Eingerichtet wurde lediglich eine kleine Rampe, die dem
mittlerweile rund sechs Kilo schweren Panda-Baby das Klettern nach
draußen
erleichtern soll.
Vienna Online - 2. Jan. 2008
Fu Long will nicht hinaus - Panda-Baby lässt
Zoo-Besucher
warten
Fu Long wandert bereits fleißig um
die Wurfbox, ist alt genug, um die vor Besucherblicken geschützte
Anlage zu
verlassen und bleibt doch lieber in der Nähe der Nesthöhle.
Seit Anfang Dezember wartet der Tiergarten
Schönbrunn darauf, dass sich das Ende August geborene Panda-
Baby erstmals
den neugierigen Augen der Zoo-Gäste präsentiert. "Wir
haben uns
da
ein bisschen verschätzt", sagte Pflegerin Eveline Dungl.
Freie Presse - 3. Jan. 2008
Trauer im Tierpark:
Leopardenbaby gestorben
Eines der beiden Persischen Leopardenkinder, die erst im
Juni 2007 im Tierpark Chemnitz das Licht der Welt erblickten, ist Ende
des
vergangenen Jahres plötzlich verstorben. Als vorläufige
Todesursache
sei nach der Obduktion in
der Landesuntersuchungsanstalt akutes Herzversagen festgestellt worden.
Noch am
Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages habe es keinerlei
Krankheitszeichen bei
dem jungen, aber mittlerweile schon 16 Kilogramm schweren
Leopardenjungen Razan
gegeben.
DerWesten Duisburg -
2. Jan. 2008
Zickenalarm im
Gorillabusch
Seitdem der alte Chef der Truppe Catou und
seine langjährige Gefährtin Dorle, von Zoo-Chef Achim Winkler
auch gern
als
"Hausdrachen" bezeichnet, ihren Altersruhesitz im sonnigen Spanien
(Bioparc
Valencia) bezogen haben, fechten die am Kaiserberg verbliebenen drei
schwarzbepelzten Damen eine neue Rangordnung untereinander aus.
Das ist umso dringender für Safiri, Vizuri und Momo, als es ja
schließlich
darum geht, den neuen Herrn im Haus zu gewinnen. Der heißt
Mapema,
kommt aus
dem englischen Paignton, ist knapp zwölf Jahre alt und bringt
satte 150
Kilo
auf die Waage. Ein affenmäßiges Schwergewicht ist er damit
noch nicht.
Eher ein
Halbstarker, der sich seine silbernen Rückenhaare erst verdienen
muss.
Weshalb
denn das ältere Damen-Trio den Jungspund zunächst mal
versucht hat, mit
vereinter Frauen-Power in die Schranken zu weisen. Das hat der sich
allerdings
nicht lange bieten lassen und seinem neuen Harem was getrommelt. Nun
ist er der Chef im Ring und hat bei der Harems-Hierarchie wohl ein
entscheidendes Wörtchen mitzureden. Die Gunst des neuen Gatten
konnte
Safiri
als erste gewinnen. Mit ihr hat sich Mapema bereits in die Büsche
geschlagen.
Ob sie die Stellung als sein Lieblingsweibchen behält, wird die
Zukunft
weisen.
Ebenso, ob seine Bemühungen um Nachkommen Früchte tragen
werden.
Hamburger Abendblatt - 3. Jan. 2008
Wenn
Königskobra, Mamba oder Viper zubeißen . . .
Die Ausweise in den durchsichtigen Plastikhüllen hängen an
der
Rückseite jeder Tür. Passbild, Name und Herkunftsland,
darüber eine
Sicherheitsnadel. Doch die Dokumente warten nicht darauf, von
internationalen
Kongressteilnehmern an die Brust geheftet zu werden. Sie zeigen
Königskobra,
Grüne Mamba und Gabunviper - allesamt hochgiftige Schlangenarten,
die
in
Hagenbecks Tropen-Aquarium hinter den entsprechenden Türen
gehalten
werden. Die
Steckbriefe sollen im Notfall Helfern sagen, wer hier zugebissen hat.
Höchste
Sicherheitsvorkehrungen in exotischer Kulisse.
"Seit dem Zweiten Weltkrieg
haben wir keine Giftschlangen mehr gehabt, erst jetzt wieder im neuen
Tropen-Aquarium",
sagt Thomas Kölpin, Leiter der terrestrischen Abteilung des
Neubaus.
Und mit
Königskobra, Grüner Mamba sowie Gabunviper, Nashornviper,
Boomslang und
Seitenwinderklapperschlange haben auch besondere
Sicherheitsmaßnahmen
und
Notfallpläne Einzug ins Tropen-Aquarium gehalten.
In diese Pläne eingebunden sind die Bernhard-Nocht-Ambulanz
für
Tropenmedizin am Hafen und die Bernhard-Nocht-Klinik auf dem
Gelände
des
Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (von Claudia Sewig).
Mitteldeutsche
Zeitung - 1. Jan. 2008
Fußpflege
und Massage für Dickhäuter
Halle. Als hartgesotten erwiesen sich am Montagvormittag die
Neujahrsspaziergänger
im Zoo. Wer an dieser traditionellen Stipp-Visite teilnimmt, den
schrecken
weder frostige Temperaturen noch Schneeregen. So konnte Zoo-Direktor
Andreas
Jakob eine recht große Gruppe Neugieriger auf seinem
traditionellen
Spaziergang
durch "Brehms Tierleben" am Reilsberg mitnehmen.
PR-Inside.com - 27.
Dez. 2007
Rostocker Elefanten lassen sich Tannenbäume schmecken
Auf dem Speiseplan der Rostocker Elefanten stehen seit Donnerstag
Tannenbäume. Wie seit mehr als 20 Jahren, beliefern
Weihnachtsbaum-Händler nach
dem Fest den Zoo mit Restbeständen. Die Elefanten Sara und Dzomba
ließen sich
die ersten Tannen schmecken, in den kommenden Tagen werden auch Kamele
und
Dromedare mit den Nadelgehölzen versorgt. Insgesamt
300 Tannenbäume hat der Zoo in diesem Jahr erhalten. Rund 200
kommen
auf den
Speiseplan. Der Rest ist Dekoration und Spielzeug für die Tiere.
Thüringische
Landeszeitung - 27. Dez. 2007
Bei Weihnachtsbäumen sind Elefanten wählerisch
Die
Elefanten im Zoo in Rostock haben ein besonderes Nach-Weihnachtsessen
bekommen:
einen Haufen Weihnachtsbäume.
Lametta
oder Kugeln hingen natürlich nicht daran. Es waren Bäume, die
Händler
nicht
verkauft hatten. Für die Elefantendamen Sara und Dzomba waren die
Nadelbäume
eine nette Abwechslung. Denn im Winter bekommen sie nur wenig frisches
Grünzeug.
Am leckersten finden sie
Nordmanntannen mit zarten Nadeln.
Hamburger
Abendblatt - 28. Dez. 2007
Volkszählung
im Troparium
Abtauchen, Aufhalsen und Ausbuddeln - für die Pfleger im Tierpark
wurde
die
erste Inventur im neu eröffneten Haus zur körperlichen
Herausforderung.
Zackenbarsch Zorro gab Fersengeld.
Bei der ersten Inventur des im Mai eröffneten Hauses sollte er,
ebenso wie alle anderen der mehr als 14 300 tierischen Bewohner,
gezählt,
gemessen oder gewogen werden. Und so blieb Zorros Tierpflegern nichts
anderes
übrig, als dem Riesenfisch im acht Meter tiefen Becken so lange
mit dem
Zollstock hinterherzutauchen, bis Zorro schließlich doch
längsseits kam
- und
seine 1,10 Meter Körperlänge offenbarte.
Die Inventur, erklärte Dr. Thomas
Kölpin (39), Leiter des terrestrischen Teils des Tropen-Aquariums,
diene neben
der reinen Bestandsaufnahme auch der Bestimmung des Geschlechtes von
Jungtieren, um die Zuchtbücher des Tierparks zu aktualisieren.
Stuttgarter Wochenblatt - 3. Jan. 2008
Glücksbringer: Die "Mohrenköpfle" der Wilhelma
demonstrieren ein glückliches
Schweineleben
Schweine - normalerweise die Ausführung in rosa
Marzipan, in der Wilhelma jedoch die schwarz-rosa
"Schwäbisch-Hällischen"
- gelten traditionell als Glücksbringer zum Jahreswechsel.
Diese Rasse ist für die Rolle als Glücksschwein besonders
geeignet, hat
sie
doch selbst buchstäblich "Schwein gehabt": Entstanden vor
über 100
Jahren
zur Zeit Wilhelms I. und bis in die 50er-Jahre die häufigste Rasse
in
Baden-Württemberg, war sie um 1970 von den modernen mageren
Schweinerassen
vollständig verdrängt worden und galt als ausgestorben.
Liebhaber alter Haustierrassen bauten mit wenigen Tieren ein
Zuchtprogramm
auf und retteten diese robusten und friedlichen, auch
"Mohrenköpfle"
genannten Schweine sozusagen in letzter Minute.
Ruhr Nachrichten - 3. Jan. 2008
Pille für die Katz'
Dortmund. Familienplanung im Löwen-Gehege, damit müssen sich
im neuen
Jahr die
Mitarbeiter des Zoos auseinander setzen.
Der Grund: Die Drillinge Aslan, Ayla und Ana feiern in zehn Tagen ihren
ersten Geburtstag - und stehen damit kurz vor der Geschlechtsreife.
"Wir
suchen deshalb nach einem geeigneten Zoo in Deutschland oder auch im
Ausland,
an den wir ein oder mehrere Tiere vermitteln können", sagt Ilona
Schappert, stellvertretende Zoodirektorin. Sollte das im Laufe des
Jahres nicht
gelingen, "bekommen die Katzen erstmal die Pille", um Nachwuchs zu
verhindern.
Eine weitere Option: Sterilisation. Dann könnten die Geschwister
auch
langfristig in Dortmund bleiben - unter den wachsamen Augen von Mama
Moreni (7)
und Löwenvater Lukas (12).
Lausitzer
Rundschau Cottbus - 2. Jan. 2008
Der Chef und das
Kamel
Wenn im Tierpark ein Schlüsselbund
rasselt, wird es in den Käfigen und Gehegen lebendig. Der Chef
kommt
und mit ihm Futter, oder Abwechslung durch Umquartierung und Spiele.
Viele Tiere erkennen ihren Chef an Stimme und Gestalt,
begrüßen ihn
freundlich. Von diesem
Schlüsselbonus profitiert der Cottbuser Tierparkdirektor Jens
Kämmerling bei fast allen Bewohnern. Nicht so aber beim
Kamelbullen
Mulan. Erspäht dieser Jens Kämmerling, kommt er sofort fast
drohend
anmarschiert, um sein Revier und seine Herrscherwürde über
die Herde zu
verteidigen. Warum Mulan ihn so konsequent ablehnt, ist Jens
Kämmerling unklar. Bisher habe es kein unangenehmes
Zusammentreffen
gegeben.
Wiesbadener
Kurier -
30. Dez. 2007
Kuscheln
gegen die Kälte
Im Opel-Zoo leben Elche,
Eisfüchse, Elefanten, Erdmännchen und viele Tiere mehr im
Freigehege.
Bei
manchen sorgen die Tierpfleger für warme Füße und
Ohren, andere tun das
selbst.
"Der Winter ist eine harte Zeit für die Tiere", erklärt
Zoopädagoge
Dr. Martin Becker. Klar, dass die Fachleute im Zoo es vor allem auch
den
Tieren, die mit den kalten Temperaturen nicht so gut zurechtkommen,
möglichst
angenehm machen wollen. Damit die Tiere gut gestärkt in den Winter
starten, gibt´s
schon vom Herbst an besonders reichhaltiges Futter.
Lausitzer
Rundschau - 3. Jan. 2008
Wenn die Gibbons Stubenarrest bekommen
«Dünne» und «Dicke» lassen sich im Moment
nur selten blicken. Zu
ungemütlich ist es den Braunbärinnen im Moment an der
frischen Luft.
Nur wenn die Sonne scheint, kommen sie raus, um Wärme zu tanken.
Meistens halten sich die Damen jedoch in ihrem Bau in ihrem Gehege im
Weißwasseraner Tierpark auf. «Sie ruhen, machen aber keinen
Winterschlaf wie in der freien Natur» , erklärt Tierparkchef
Gert
Emmrich. «Vermutlich ist die Höhle, die sie hier bei uns im
Tierpark
haben, zu groß dafür» , sagt er. In der Natur suchen
sich die Tiere
kleine und engere Höhlen, die sie mit Laub ausstaffieren und auch
mit
ihrer eigenen Körperwärme aufheizen.
HNA.de -
3. Jan. 2008
Der Herr des Tierparks ist
gegangen
Der Chef des Tierparks Sababurg,
Gerhard Briel (65), kann mit beeindruckenden Zahlen aufwarten.
Über 46
Jahre
stand er in Diensten der Kreisverwaltung Kassel. Fast 40 Jahre
gehörte
der
Tierpark zu seinem unmittelbaren Tätigkeitsfeld. Und unter
fünf
Landräten
arbeitete Briel, der nun in den Ruhestand gewechselt ist. Schnupperte
der Berufsanfänger Briel anfangs auch noch in andere
Abteilungen wie Jugend- und Rechnungsprüfungsamt hinein, ist sein
Name
mittlerweile untrennbar mit dem Tierpark Sababurg verbunden. Den sieht
der
Helmarshäuser auf einem guten Weg. So sollte der
pädagogische Bereich weiter ausgebaut werden, am Wasserhaus
bestehe
dringender
Sanierungsbedarf, auch einige neue Tierrassen sähe Briel gern im
Tierpark.
Beispielhaft nennt er Biber und Bär, die gut in den Bestand passen
würden. Doch
das sei Sache seiner Nachfolger. Natürlich wird Briel trotz
Pensionierung dem
Tierpark eng verbunden bleiben.
Freies
Wort -
28. Dez. 2007
„2008
wird uns weiter in Atem halten“
Suhl. Oberbürgermeister Jens Triebel zu Fragen des Haushaltes und
den
Aufgaben für das neue Jahr: Wir werden am Konzept für die
Neugestaltung
des Tierparks arbeiten,
Kräfte mobilisieren, um Fördermöglichkeiten und andere
Finanzquellen zu
erschließen, denn im Haushalt haben wir zurzeit dafür keine
Mittel. Wir
müssen sehen, wie wir den Zuschuss der Stadt für den Tierpark
senken
können. Das geht nur über die Steigerung der Einnahmen, die
wiederum
von der Attraktivität des Tierparks abhängen.
WELT
ONLINE - 28. Dez. 2007
Wie heißkalt ist dies Tätzchen
Menschen
und Eisbären: Die Geschichte von Knut erzählt auch von der
Sehnsucht
nach
Frieden zwischen fernen Brüdern. Am
5. Dezember feierte Knut seinen ersten Geburtstag mit einer
Gemüsetorte. Er
wiegt jetzt mehr als zwei Zentner. Zwar hat er noch Milchzähne,
ein
niedliches
Baby ist er aber nicht mehr, sondern ein Halbwüchsiger in der
Frühpubertät,
dessen Bedürfnis nach Körperkontakt beim menschlichen Partner
ernste
Blessuren
hinterlassen kann. Dem Direktor ging der Rummel um Knut nicht nur zu
weit, sondern
fundamental gegen den Strich. Der Zoologe Blaszkiewitz sah durch den
vom
kaufmännischen Leiter Gerald Uhlich angeheizten Knut-Hype die
Seriosität des
Zoos als Stätte der Wissenschaft, der Volksbildung und des
Artenschutzes
bedroht. Der Zoo sei kein Spaßpark, sagte er. Kurz nach Knuts
erstem
Geburtstag
musste der Verwaltungsdirektor gehen. Das ist ein Zeichen dafür,
dass
der
Zoologische Garten den Weg der kulturellen Regression zum
Jahrmarktspektakel
nicht gehen will. Ernsthaftigkeit zieht wieder ein. Und auf Knut warten
die
Schmerzen des Zahnwechsels und eisbärgemäße Einsamkeit.
Berliner Kurier - 28.
Dez. 2007
Der Winkewinke-Knut
Tag für Tag ist Audienz bei unserem Knut, jubeln die Besucher dem
wahren
König der Tiere im Zoo zu. Und jetzt grüßt Knut I.
sogar zurück, winkt
mit der
Tatze huldvoll seinen Bewunderern zu! „Knut! Knuuuuut!“ Zu Dutzenden
drängeln
sich die Besucher vor seinem Gehege, rufen, winken. Und
da passiert’s! Knut setzt sich auf seinen dicken Hintern, hebt
lässig
eine
Pfote. Aber
ist Knut wirklich ein Winke-Winke-Bär? Schüle: „Wenn man
lange vorm
Gehege
steht, hebt er auch mal die Pfote, scheint zu winken. Tatsächlich
passiert das
aber zufällig beim Spielen. Er reagiert nicht auf das Winken der
Besucher.“
König Knut I. ist schließlich kein Grüß-August!
Bild.de - 29. Dez. 2007
5-Millionen-Angebot
Hollywood will Eisbär
Knut!
Der berühmteste Eisbär der Welt wird „Hollywood-Star“! In
einem
US-Kinofilm soll Eisbär Knut die Hauptrolle bekommen! Das
berichtet die
B.Z.
aus Berlin. Es scheint als kenne die Knuti-Manie keine Grenzen…
Hinter der Filmidee steckt der Filmproduzent Ash R. Shah. Der
US-Amerikaner
bietet dem Zoologischen Garten in Berlin dafür die Wahnsinnsgage
von 5
Millionen Dollar (etwa 3,8 Euro) an Lizenzgebühren aus dem
Filmeinnahmen.
Als Sofort-Zahlung soll der Zoo 100 000 Dollar (etwa
68 000
Euro) bekommen! Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz bestätige die
Verhandlungen: „Ja
wir stehen in Verhandlungen!“ Und weiter: „Wir freuen uns sehr
über das
Interesse aus Hollywood. Unklar ist noch, wann wir die Verträge
unterzeichnen.
Einige Details müssen noch geklärt werden!“ Der Knut-Streifen
soll ein
animierter Film werden – im Stil der Kassenschlager „Findet Nemo“ und
„Shrek“!
Tagesspiegel -
31. Dez. 2007
Kino-King
Knut
Was muss in Filmproduzenten aus Los Angeles gefahren sein, wenn sie
solche Dinge tun? Derzeit verhandeln einige mit dem Berliner Zoo, um
sich die Filmrechte an Knuts Leben zu sichern. Es geht um
beträchtliche
Summen. Ein Problem wird sich stellen, wenn Knut bald in aller Welt als
Filmstar über die Leinwand flimmert: das der "Meet and Greets",
der
Autogrammstunden und -karten. Hätte irgendjemand
vermutet, dass renommierte Filmproduzenten aus Los Angeles ihre
Anwälte
dafür bezahlen, sich die Rechte für einen Eisbären aus
dem Berliner Zoo
zu sichern? Die einen schlagen jetzt die Hände vor den Kopf: Nicht
auch
das noch!
Jetzt reicht es aber mit dem Wirbel um dieses Zootier. Es nervt! Mit
diesem Teil der Menschheit kann Bernhard Blaszkiewitz, derzeit
alleiniger Vorstand von Zoo und Tierpark, durchaus sympathisieren.
Die Chance, die weltweite Bekanntheit des
handaufgezogenen Klimaschutz-Symboltiers imagemäßig sowie
finanziell
für sein Haus auszunutzen, lässt er sich dennoch nicht
entgehen. In
einem Fax an den Zoo soll der Hollywood-Produzent geschrieben haben,
dass er dem Zoo allein in den ersten beiden Jahren nach Filmstart
fünf
Millionen Dollar Gewinn aus Lizenzeinnahmen in Aussicht stellt - und
auch gleich die Kontonummer des Zoos haben will. Inzwischen liegt dem
Zoo auch der unterschriftsreife Vertrag vor. Möglicherweise
drängeln
die Filmeraus L.A deshalb so, weil sich zu
ihnen herumgesprochen hat, dass ihnen ihr bisheriger Marketing-Mann
als Ansprechpartner abhanden kommt, und sie jetzt um ihr Projekt
fürchten. Die Vorarbeit leistete nämlich nicht Zoochef
Blaskiewitz,
sondern sein früherer Vorstands-Kompagnon Gerald Uhlich, der das
Merchandising um Knut sowie den Klimaschutzgedanken über die Marke
"Respect Habitats. Knut" langfristig etablieren wollte, damit im Zoo
aber nicht weit kam. Für den computeranimierten Film über
Knut soll im
Vertrag sogar jeder
Charakterzug des Helden ausgehandelt worden sein: etwa, dass der
Bär
ein Lieber ist und bleibt. Das Drehbuch soll vorliegen, doch es ist
geheim. Nur so viel: Der Film soll im Berliner Zoo spielen, auch
Pfleger Dörflein wird zur Trickfilmfigur. Natürlich spielt
das
Schicksal von Knuts Artgenossen in der Arktis angesichts der
Erderwärmung eine Rolle. Die Produktion so eines
Animationsstreifens
dauert bis zu 18 Monate, vorher müssen Finanziers gefunden werden.
Kinostart ist frühestens im August 2009. Sollte der Zoo wider
Erwarten
ablehnen, bleibt noch das Angebot aus New
York. Craig Hatkoff, der Autor des Knut-Kinderbuchs, möchte mit
seiner
Ehefrau Jane Rosenthal eine Eisbären-Komödie drehen.
Rosenthal wiederum
besitzt gemeinsam mit Robert de Niro die Produktionsfirma Tribeca
Films. Einen Knut-Film gibt es übrigens schon. Ab März kann
man im Kino
die
Naturdokumentation "Knut und seine Freunde" mit unveröffentlichten
Aufnahmen aus dem Zoo sehen.
Energy -
3. Jan.
2008
Suri wird Knut!
Fünf Millionen Dollar soll der Berliner Zoo für den Verkauf
der
Rechte an der Knut-Geschichte bekommen. Und keine Geringere als Suri
Cruise
soll dem Eisbären ihre Stimme leihen!
Bei diesen beiden kann man sich kaum entscheiden, wer süßer
ist: Als
die 14
Monate alte Suri im vergangenen Jahr Eisbärbaby Knut im Berliner
Zoo
besuchte,
entstanden wunderschöne Bilder. Grund genug für Produzent Ash
R. Shah,
Suri zu
Knuts Stimme zu machen. Im geplanten animierten Film über den
süßen
Eisbären
soll die Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes Knut synchronisieren.
Noch hat der Berliner Zoo jedoch nicht zugestimmt - und
auch Suris berühmte Eltern haben sich noch nicht
geäußert. Ob sie sich
aber
dieses bärige Angebot entgehen lassen?
Berliner
Kurier -
30. Dez. 2007
Keiner
streichelt ihn ins neue Jahr
Da liegt unser Knut und ist gaaaanz allein. Und das zu
Silvester! Armer, armer Teddy.
Und keiner wird kommen, um ihn zu trösten.
Vergangenes Silvester durfte Knut noch als winziges Eisbär- Baby
in
Papa
Dörfleins Armen liegen, wurde geknuddelt, gestreichelt,
gehätschelt.
Und heute? Teenie Knut
sitzt allein in seinem Zoo- Gehege und Papa Dörflein weit weg bei
sich
zu
Hause.
St.
Galler Tagblatt - 30. Dez. 2007
2007
– ein tierisches Jahr
Nein,
kein Wort von Knut. Und bloss ein Satz zu Problembär JJ3: der
Wunsch
nämlich,
er möge den Winterschlaf in seiner Albulahöhle geniessen,
dort etwas
südlich
von Felsberg und Ems, wo diesen Dezember ganz andere bärenstarke
Dinge
vor sich
gegangen sind. Noch
ein paar Täler südlicher liegt das Val Cama, «finis
terrae» der
Schweiz. Dort
ist im November ein Einhorn gesichtet und gefilmt worden. Abertausende
haben
sich im Internet am seltenen Tier auf dem unscharfen Filmchen erfreut
und ihre
Mutmassungen dazu abgegeben. Das Video wurde eine Viertelmillion Mal
heruntergeladen, auch in Asien und den USA, wo zufällig Chocolat
Frey
ihre
künftigen Märkte sieht. Diese gab schliesslich zu, das Tier
sei ein
Werbegag,
per Bluescreen in die Landschaft appliziert. Das Horn war aus Pappe,
wir waren
die Gehörnten und die Medienwelt ist um eine nicht ganz neue
Erfahrung
reicher:
Der Mensch glaubt, was er glauben will.
Thüringer
Allgemeine - 27. Dez. 2007
Auf »Biodive« Tier- und Landschaftsaufnahmen
veröffentlichen
Tier- und Landschaftsaufnahmen können Hobbyfotografen und -filmer
auf einer neuen Webseite veröffentlichen. Schon jetzt sind unter www.biodive.de
Bilder von tanzenden Möwen oder glotzenden Schafen zu finden.
Auch
ein Video von Affen aus dem Zoo in Irlands Hauptstadt Dublin ist zu
sehen. Mit
der Zeit soll das von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) aus Radolfzell
gepflegte
Multimedia-Archiv immer größer werden. Hinter
der Webseite steht der Gedanke, die durchaus bedrohte »Vielfalt
des
Lebens« -
so die Übersetzung des hier zu »Biodive«
verkürzten Begriffs
»Biodiversität« -
auf der Erde darzustellen. Jeden Monat gibt es für das beste Foto
und den spannendsten Film zudem einen Preis.
China Internet Information Center - 3. Jan. 2008
Löwe und Tiger verlieben sich im romantischen Hainan
Ein Tigermännchen und eine Löwin, beide mehr als zwei Jahre
alt,
haben sich im Safari Park in Chinas tropischer Insel Hainan verliebt.
Die
Webseite "Photobase" berichtet, dass der Hainan Tropical Wildlife
Park and Botanical Garden die beiden unterschiedlichen Tiere bewusst ab
einem
Alter von zwei Monaten zusammen in einem Käfig leben ließen,
damit
diese einen
gemischten Wurf hervorbringen.
Das Experiment laufe gut, aber ob sich die beiden
am Ende tatsächlich paaren und ein Baby gebären, sei noch
nicht
bekannt. Dem Park ist es bereits zuvor einmal gelungen, ein
Löwenmännchen mit einer Tigerfrau zu paaren. Dabei sind neun
gemischte
Jungen
geboren worden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
Algemeen Dagblad - 2. Jan.
2008
Als olifanten konden huilen, zou Irma het doen
Wenn Elefanten weinen könnten, würde Irma es
tun
Rotterdam - Elefantenkuh Irma war am vergangenen Wochenende ein
Koloß
von Traurigkeit. Die Fruchtblase war geplatzt, es gab die Öffnung,
alles schien klar für die Geburt ihres sechsten
Sprößlings. Aber es
geschah nichts. Wenn Elefanten weinen könnten, so hätte sie
es dann
getan. Jetzt, ein paar Tage später, schaukelt sie noch immer etwas
unsicher auf ihren Beinen, um so das Gewicht ihres Körpers
verlagern zu
können. Gut 3.500 kg, inklusive das - so gut wie sicher tote -
Kalb in
ihrer Gebärmutter. Das Elefantenbaby, das vorsichtig schon
Noël getauft
wurde, aber das Licht der Welt niemals erblicken soll. Eine Besucherin,
die die Szene in Taman Indah im Tiergarten Blijdorp betrachtet, trauert
mit Irma mit. "Was finde ich das bedauerlich für sie", sagt sie,
"Tiere
haben schließlich auch Gefühl. Wie schade. Können Sie
die Wehen nicht
anregen?" Das ist schon geschehen, antwortet Tierarzt Willem
Schaftenaar, Stütze und Halt von Irma in dieser schweren Zeit.
"Das
haben wir Freitag und Samstag getan. Es wirkte wunderbar. Sie stand
gestreckt, das Maul offen. Nur das Kalb tat nichts. Das kann zweierlei
bedeuten. Entweder die Gebärmutter von Irma ist nicht in Ordnung,
oder
das Kalb selbst." Ein Kaiserschnitt als letztes Rettungsmittel,
könnte
der Laie denken. Schaftenaar: "Das geht nicht bei Elefanten. Das
führt
in allen Fällen zum Tod der Mutter. Die Eingeweide sind so schwer,
daß
die Nähte reißen würden. Keine Option." Jetzt ist
warten angesagt. Bis
der tote Dickhäuter doch noch geboren wird, was Wochen und Monate
dauern kann. "Das Tier mumifiziert. Der Körper kann in Teile
auseinanderfallen und Stück für Stück herauskommen."
Oder nicht. Nota
bene: die Mutter von Irma hatte das gleiche Übel bei der Geburt
ihres
sechsten Kalbs, sie hat das ungeborene Kalb dreieinhalb Jahre mit sich
herumgetragen. "Zufall oder nicht? Auch bei Irma betrifft es ihren
sechsten Nachkömmling. Da braucht sie selbst übrigens
überhaupt keine
Beschwerden davon zu haben. Es geht ihr jetzt wieder gut." Und wie
weiter. Elefantenkuh Douanita ist trächtig und als Geburtstermin
2009
errechnet. Bei Elefanten kann die Geburt einen Monat später
stattfinden, aber auch einen Monat früher. Es könnte dann
doch noch in
Blijdorp den so sehnlich gewünschten Weihnachtselefanten geben.
Schaftenaar: "Das Leben geht weiter. So ist es."
hartvannederland - 2. Jan. 2008
Ongeboren jong olifant Irma waarschijnlijk overleden
Ungeborenes Elefantenkalb wahrscheinlich gestorben
Das ungeborene Junge von Elefant Irma ist sehr wahrscheinlich nicht
mehr am Leben. Der Tiergarten Blijdorp rechnete um die Feiertage herum
mit der Geburt des Elefanten, aber das ist leider nicht geschehen.
Letzten Freitag platzte die Fruchtblase bei Irma, aber sie hat bis
heute keine Wehen gehabt. Selbst nicht, nachdem der Tierarzt Reizmittel
verabreicht hatte. Pfleger des Zoos gehen davon aus, daß das Kalb
nicht
mehr am Leben ist. Irma brachte früher ohne Probleme fünf
Kälber zur
Welt und hat selbst schon einen Enkel von Bernhardine, ihrer
ältesten
Tochter. Bernhardine war 1984 der erste Elefant, der in einem
niederländischen Zoo geboren wurde. In diesem Jahr zog sie in den
Dubliner Zoo um. Die Elefantenanlage Taman Indah ist noch
geöffnet, so
daß Irma und die übrigen Mitglieder der Gruppe für die
Besucher von
Blijdorp zu sehen sind. Wenn Komplikationen auftreten, wird die Anlage
geschlossen.
telegraaf.nl - 2. Jan. 2008
Ongeboren olifantje is waarschijnlijk dood
Ungeborenes Elefantenkalb ist wahrscheinlich tot
Rotterdam - Das ungeborene Kalb von Elefantenmutter Irma im Tiergarten
Blijdorp lebt sehr wahrscheinlich nicht mehr. Pfleger des Tiergartens
in Rotterdam rechneten um die Feiertage mit einer Elefantengeburt, aber
sie gehen jetzt davon aus, daß das Kalb inzwischen gestorben ist,
teilte ein Sprecher von Blijdorp am Mittwoch mit. Am vergangenen
Freitag platzte die Fruchtblase bei Irma. Normalerweise setzt dann die
Geburt ein und das Junge wird innerhalb von 48 Stunden geboren. Die
Wehen kamen jedoch nicht in Gang, auch nicht, nachdem der Tierarzt
Reizmittel verabreicht und den Geburtskanal massiert hatte, um den
Prozeß zu stimulieren.
depers.nl - 1. Jan. 2008
Moederaap weigert dood jong af te staan
Affenmutter weigert sich, totes Junges abzugeben
Eine Affenmutter im Gaiapark Kerkrade weigert sich, ihr totes Junges
abzugeben. Schon tagelang hält die Mutter das tote Äffchen in
ihren
Armen. Das Äffchen wurde am 18. Dezember geboren und starb
fünf Tage
später. Der Tierpfleger wartet, bis die Mutter selbst ihr Junges
losläßt.
kerkrade.nieuws.nl - 31. Dez. 2007
Aap in Gaiapark houdt dood jong bij zich
Affe in Gaiapark läßt totes Junges nicht los
Eine Affenmutter im Gaiapark in Kerkrade hält schon tagelang ein
totes
Jungtier in ihren Armen. Die Mutter kann ihr Junges nicht loslassen.
Die Schopfmangabe brachte am 18. Dezember ein gesundes Junges zur Welt.
Fünf Tage später starb das Äffchen. Das Bei-sich-Tragen
des toten
Jungtiers ist für die Mutter eine Art Trauerprozeß. Die
Tierpfleger
warten dann auch, bis die Mutter das Jungtier selbst
losläßt, bevor sie
es wegholen aus dem Gehege.
blikopnieuws.nl - 29. Dez. 2007
Confrontatie
Bokito en slachtoffer verzonnen
Konfrontation von Bokito und Opfer erfunden
Rotterdam - Direktor Ton Dorresteyn vom Tiergarten Blijdorp sagt, er
sei erstaunt über den Bericht in einem landesweiten Morgenblatt,
der
verkünde, Gorilla Bokito sei ausgerastet, als er mit seinem Opfer,
Yvonne De Horde, konfrontiert wurde. Laut Dorresteyn ist De Horde nach
dem Angriff im Mai wohl zweimal im Tiergarten gewesen. Einmal wurde im
Büro mit ihr gesprochen und das zweitemal wurde sie zum Affenhaus
gebracht. Bokito war damals allerdings nicht dort, so der Direktor von
Blijdorp. De Telegraaf berichtet am Samstag, daß De Horde nach
dem
Angriff wohl bei Bokito gewesen ist und der Affe völlig
ausrastete, als
er sein Opfer sah. Die Frau wurde im Mai mehr als hundertmal gebissen
durch den Affen, nachdem er aus seinem Gehege entkommen war. Ob die
"Lügengeschichte" von der Zeitung oder vom Gatten der Frau De
Horde
kommt, weiß Dorresteyn nicht, sie sei jedenfalls entschieden
nicht
zutreffend.
telegraaf.nl - 30. Dez. 2007
'Bokito zou het zo weer doen'
"Bokito würde es wieder so tun"
Rotterdam - Wenn Bokito die Chance hat, würde er sein Opfer Yvonne
de
Horde bei ihrem ersten Wiedersehen erneut zu "seiner" Ordnung rufen.
Laut Jan van Hooff, Primatologe und ehemals Professor an der
Universität Utrecht, müssen auch bei dem Silberrücken
die Emotionen
tief sitzen. "Bokito sah sie nach all den Monaten wieder und die
Aufregung vom vorigen Mal kam zweifellos direkt wieder hoch. Es war
damals die Rede von starker Frustration, die sich auf eine sehr
außer
Kontrolle geratene Weise entlud. Wenn er die Möglichkeit
bekäme, würde
er ihr bestimmt erneut eine Lektion erteilen und [ihr zeigen],
daß sie
ihm gehört, daß sie ihm gehorchen muß", so der
Verhaltensbiologe. Laut
Van Hooff war es vorauszusehen, daß das Wiedersehen eine starke
Reaktion wecken würde bei dem Silberrücken. "Vielleicht haben
die
Ärzte, die ihr geraten haben, Bokito wieder zu sehen, nicht daran
gedacht, wie der Gorilla darauf reagieren würde. Ich war nicht
dabei,
also kann ich nicht sagen, ob er richtig aggressiv war oder sie
überrumpeln wollte mit Imponierverhalten, aber sicher ist,
daß es eine
heftige Reaktion gewesen ist. Und ich kann mir vorstellen, daß es
für
Frau De Horde auch sehr konfrontierend war." Jeffrey Wijnberg,
Hauspsychologe der Zeitung De Telegraaf, fragt sich dann auch, ob eine
erneute Begegnung zwischen Bokito und Opfer Yvonne de Horde wohl
wünschenswert war. Verschiedene Ärzte haben ihr geraten, aus
Gründen
der Verarbeitung des Traumas Bokito wieder zu besuchen, ähnlich
wie
Menschen, die einen Autounfall hatten, geraten wird, so schnell wie
möglich wieder in das Auto zu steigen. "Der Gedanke, daß
eine erneute
Konfrontation gut ist für die Verarbeitung des Traumas und so die
Angst
vor etwas abklingt, ist eine falsche Meinung. Es ist eine einseitige
Betrachtungsweise des Phänomens Traumabewältigung. Sie ist zu
ihm
zurückgekehrt, aber die Gefährdung war noch nicht gewichen.
Ihre Angst,
daß er noch einmal entkommen könnte und sie wieder angreift,
ist sicher
keine wirklichkeitsferne Angst." Laut Wijnberg ist es die Frage, ob die
Frau aus Zoetermeer jemals aus ihrem Trauma herausfindet und ob das
überhaupt nötig ist. "Sie hat nach dem gräßlichen
Angriff Bokitos einen
ganz starken Reflex entwickelt, um nicht in die Nähe von
gefährlichen
Tieren zu kommen und kein Risiko mehr auf sich zu nehmen. Sie sollte
Zoos fortan meiden und sich ein neues Hobby suchen."
Algemeen Dagblad - 29. Dez. 2007
Blijdorp: Bokito-verhaal is broodje aap
Blijdorp: Was über Bokito erzählt wird ist
eine Legende
Rotterdam - Bokito ist nicht "ausgerastet" bei einer späteren
Konfrontation mit Yvonne de Horde, die beim Ausbruch des Gorillas am
18.Mai schwer verletzt wurde. Das sagt Blijdorp-Direktor Ton
Dorresteijn. Ihm zufolge haben der Affe und die Frau einander nicht in
die Augen geschaut seit dem Ausbruch. "Es kann wohl sein, daß die
Frau
den Affen ganz kurz von hinten gesehen hat, aber Bokito hat sie sicher
nicht gesehen und ist schon gar nicht ausgerastet", reagiert der
Tiergarten-Chef bestürzt auf einen Bericht in De Telegraaf, der
Silberrücken sei geschockt gewesen, nachdem Frau De Horde ihn
besucht
hatte. Auch Tochter Vanessa de Horde streitet ab, der Gorilla sei
"ausgerastet", als die Familie den Rotterdamer Tiergarten besuchte.
Dorresteijn: "Die Familie von Frau De Horde ist tatsächlich
zweimal bei
uns zu Besuch gewesen. Das erstemal haben wir uns das Innengehege der
Gorillas angesehen, doch in diesem Augenblick war Bokito gerade
draußen. Sie kann ihn höchstens kurz gesehen haben, als sie
nach
draußen ging und der Affe nach drinnen, aber selbst das kann ich
mir
nicht vorstellen. Sie haben bestimmt nicht Auge in Auge gestanden." Der
Direktor sagt, am Samstag alle Video-Aufzeichungen daraufhin
durchgesehen zu haben. "Die Gorillas und ihr Gehege stehen seit dem
Ausbruch unter Video-Überwachung. Sie sind bestimmt nicht
miteinander
konfrontiert worden, daß weiß ich 100% sicher." Der
Blijdorp-Direktor
beklagt die Berichterstattung des Telegraaf. "Sehr schade. Das ist
wirklich eine Zeitungsente, eine regelrechte Legende. Schade, daß
sie
auch uns nicht kurz angerufen haben, um nachzufragen."
transport-online.nl - 29. Dez. 2007
Confrontatie Bokito: broodje aap verhaal
Konfrontation mit Bokito: eine Legende
Amsterdam - Bokito ist seit seinem Ausbruch im Mai nicht mehr
konfrontiert worden mit seinem Opfer. Das sagt der Direktor von
Blijdorp als Reaktion auf einen Bericht des De Telegraaf. Der Gatte
Yvonne de Hordes, die im Mai durch den Gorilla aus dem Tiergarten
Blijdorp angefallen wurde, teilt mit, daß der Gorilla erneut
"ausgerastet" sei nach einer Konfrontation mit ihr. Auf Radio 1 nannte
Direktor Ton Dorresteyn dies eine erfundene Geschichte. De Horde soll,
laut Artikel im Telegraaf, den Gorilla zweimal besucht haben auf Rat
der sie behandelnden Ärzte. Das sollte gut sein für die
Bewältigung
ihrer Ängste. Beim ersten "Treffen" soll Bokito wieder völlig
ausgerastet sein. Nach diesem Besuch wurde laut Telegraaf spezielle
Folie angebracht an den Glasscheiben des Geheges von Bokito, wodurch er
beim zweiten Treffen sein Opfer nicht sehen konnte. Der Direktor sagt,
"einigermaßen baff" zu sein durch die Berichterstattung in De
Telegraaf. "Es ist mir unerklärlich, wie man auf so etwas kommt.
Die
Frau ist wohl zweimal in Blijdorp gewesen, aber nur um im Büro zu
sprechen. Ein Besuch bei Bokito stand allerdings nicht zur Debatte.
Einmal ist die Frau zum Gorillagehege gebracht worden, allerdings war
Bokito nicht in seinem Gehege anwesend." Yvonne de Horde hat heute
morgen gegenüber ANP [Algemeen Nederlands Persbureau]
erklärt, daß die
Geschichte in De Telegraaf sehr wohl stimmt. Sie hat den Gorilla auf
Rat ihres Psychologen gesehen. Das erste Mal, vor drei Monaten, durch
einen Teil der Glasscheibe, der noch nicht durch Folie abgedeckt war.
Bokito kam damals in ihre Richtung gerannt und spurtete
anschließend
auf die Außenanlage. Das zweite Mal war vor einem Monat. Da war
an
allen Scheiben der Innenanlage Folie angebracht und der Affe konnte sie
nicht sehen.
telegraaf.nl - 29. Dez. 2007
Blijdorp neemt loopje met waarheid
Blijdorp schlägt Wahrheit ein Schnippchen
Amsterdam - In einer Reaktion auf die Mitteilung ließ Blijdorps
Direktor Ton Dorresteijn wissen, daß Bokito seit seinem Ausbruch
im Mai
überhaupt nicht mehr konfrontiert wurde mit seinem Opfer. Er
betitelte
es als "einen erfundenen Bericht" und gab an, "einigermaßen baff"
zu
sein. Sein Sprecher teilte später mit, daß die Familie sehr
wohl mit
einem Pfleger am Gorillagehege gewesen war. Ob sie Bokito gesehen
hatten, wollte er nicht bestätigen. Übrigens hat Dorresteijn
schon
früher der Wahrheit ein Schnippchen geschlagen. So verkündete
er nach
dem Ausbruch Bokitos Mitte Mai, daß glücklicherweise alles
halb so
schlimm sei mit den Opfern, während er schon im Bilde darüber
war, daß
Yvonne de Horde schwer verletzt aufgenommen wurde im Krankenhaus.
telegraaf.nl - 29. Dez. 2007
Bokito door het lint bij weerzien met slachtoffer
Bokito rastet aus beim Wiedersehen mit Opfer
Rotterdam - Gorilla Bokito ist erneut ausgerastet, als er sein Opfer
Yvonne de Horde zum erstenmal nach seinem Ausbruch im Rotterdamer
Tiergarten Blijdorp im Mai wieder sah. Die Frau aus Zoetermeer hat
inzwischen zwei Begegnungen gehabt mit dem Silberrücken. Die
emotional
verlaufenen Besuche geschahen auf Rat ihrer Ärzte vom Erasmus
Medisch
Centrum. Ihr erstes Wiedersehen mit Bokito war ihrem Mann Gerrit
zufolge "ganz konfrontierend". "Meine Frau stand hinter einer Mauer in
der Innenhalle der Gorillaanlage. Sie schaute gerade über die
Mauer, um
ein kleines bißchen von ihm zu erhaschen. Er sah sie auch und
rastete
völlig aus. Er rannte auf die Außenanlage und Yvonne war in
totaler
Panik. Sie war zu Tode verängstigt, daß er sie erneut
anfallen könnte.
Sie wollte nur eins und zwar so schnell als möglich aus dem Zoo
fliehen. Mit ihren gebrochenen Fingern kniff sie kräftig in meine
Hand,
durch das Adrenalin fühlte sie nicht einmal den Schmerz." Der
zweite
Besuch fand statt, nachdem der Rotterdamer Zoo in der Innenunterkunft
Folie angebracht hatte. Nach einem Gespräch mit dem Direktor Ton
Dorresteijn ging sie erneut zum Innengehege von Bokito. Obwohl sie sich
"sicherer" fühlte, da sie der Gorilla jetzt nicht mehr sehen
konnte,
gab es für Yvonne erneut ein Angstgefühl. "Sie hat kein
einziges
Bedürfnis, ihn zu sehen, aber die Ärzte fanden es gut
für die
Bewältigung ihres Traumas. Der Psychologe fand es im Nachhinein
betrachtet nicht klug. Die Todesängste sitzen ganz tief", so
Gerrit de
Horde. Jetzt, am Ende des Jahres 2007, wird auf die Ereignisse im Mai
dieses Jahres zurückgeblickt, da kommt auch der Ausbruch von
Bokito
wieder vollauf in die Schlagzeilen. Dies zum großen Verdruß
von Familie
De Horde. Die 57jährige Yvonne findet es ihrem Mann zufolge "sehr
schmerzlich", wieder damit konfrontiert zu werden. "Es ist jetzt
überall wieder in den Nachrichten und es wird oft negativ
darüber
gesprochen. Die Leute machen Witze darüber, auch Kabarettist Jan
Jaap
van der Wal hat angekündigt, es zu tun während seiner
Silvestersendung.
Manche sagen auch in aller Seelenruhe, es sei ihre eigene Schuld, das
tut ihr schrecklich weh. Gelegentlich werden auch Geschichten erdacht,
so wie in der Dezembernummer der Zeitschrift Linda. Die Leute haben
keine Ahnung, was sie an Schrecklichem durchgestanden hat."
nieuwnieuws.nl - 29. Dez. 2007
Bokito draait door
Bokito dreht durch
Gorilla Bokito rastete aus, als er sein Opfer Yvonne de Horde
unlängst
wieder sah. Letztgenannte wurde zum erstenmal seit Bokitos Ausbruch im
Mai mit dem Silberrücken konfrontiert.
Panik. Das Opfer besuchte den Affen auf Rat von
Ärzten und
Psychologen des Erasmus Medisch Centrum. Als der Gorilla Yvonne sah,
begann er zu brüllen und wie ein Verrückter durch seine
Anlage zu
rennen. Die Frau geriet völlig in Panik und dachte, sie würde
erneut
angegriffen. Während eines zweiten Besuchs wurde Folie benutzt,
wodurch
Bokito Yvonne nicht sehen konnte. Erneut kriegte es Letztgenannte mit
der Angst zu tun und wollte aus dem Tierpark fliehen.
Trauma. Einige Psychologen und Ärzte rieten zu
einer
Konfrontation mit dem Affen. "Im Nachhinein war es vielleicht nicht so
eine gute Idee. Todesangst und Trauma sitzen ganz tief", so einer der
Berater. Yvonne wird im nächsten Monat das neunte und zehnte Mal
in
Rotterdam operiert. Diesmal sind ihre Hände an der Reihe, die
übrigens
nie mehr wie gehabt funktionieren werden. Sie muß zur Zeit im
Durchschnitt viermal pro Woche ins Krankenhaus.
Witze. Das Opfer des ausgeflippten Gorillas hat es
schwer
in
diesen Tagen. Der Ausbruch des Tieres kommt in nahezu jedem
Jahresrückblick vor, wodurch Yvonne erneut im Blickpunkt steht.
"Außerdem machen Menschen Witze darüber. Kabarettist Jan
Jaap van der
Wal hat zum Beispiel angekündigt, Bokito in seiner
Silvestersendung zu
erwähnen", so der Partner von Yvonne.
Algemeen Dagblad - 29. Dez. 2007
Slachtoffer ziet Bokito weer
Opfer sieht Bokito wieder
Rotterdam - Die Frau, die im Mai im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp von
Bokito angegriffen wurde, hat das Tier nach seinem Ausbruch wieder
zweimal gesehen. Sie betrachtete das Gehege der Gorillas auf den Rat
ihres Psychologen, so bestätigte sie am Samstag einen Bericht in
De
Telegraaf. Yvonne de Horde sagt, daß vor allem die erste
Begegnung vor
drei Monaten sie enttäuschte. Sie stand mit ihrem Mann und einem
Pfleger etwas verdeckt. "Als Bokito mich sah durch ein Teil der
Glasscheibe, die noch nicht durch Folie abgedeckt war, kam er auf uns
zugerannt, um anschließend auf die Außenanlage zu spurten.
Ich geriet
in Panik und kniff mit meiner schmerzenden, operierten Hand derb die
Hand meines Mannes." Das zweite Mal war vor einem Monat. Damals war an
allen Glasscheiben der Innenanlage Folie angebracht und der Affe konnte
die Frau nicht sehen. Doch sie kriegte es wieder mit der Angst zu tun.
bndestem.nl - 2. Jan. 2008
Hét woord van vorig jaar
Das Wort des Jahres 2007
Im Oktober 2007 schrieb die Dichterin Ingrid van den Bergh aus
Oosterhout ein Gedicht über den inzwischen berühmt gewordenen
Silberrücken-Gorilla Bokito. Das Gedicht erzählt über
den Ausbruch des
Tieres, im Mai 2007 in Blijdorp, und endet mit dem Wort "Bokitoproof".
Das Wort ist von Sprach-Fans zum Wort des Jahres 2007 gewählt
worden.
Algemeen Dagblad - 30. Dez. 2007
Attracties deden het goed in 2007
Das Jahr 2007 war erfolgreich für Attraktionen
Rotterdam - das Jahr 2007 war für die Rotterdamer Attraktionen
zwar
kein Spitzenjahr, aber auch kein schlechtes. Der Tiergarten Blijdorp,
eine der Topattraktionen in den Niederlanden, zog 1,5 Millionen
Besucher an, 200.000 Besucher weniger als im Rekordjahr 2002, als es
1,7 Millionen Besucher waren - es war das Jahr, als das gerade
eröffnete Oceanium erstmals auf vollen Touren lief. Blijorp
profitierte
vom warmen Frühjahr, in dem der Garten ebenso wie im
Spätsommer viele
Besucher anzog. Das Jubiläumsjahr 2007 - Blijdorp bestand 150
Jahre -
sollte durch den Ausbruch Bokitos doch eher in die Geschichte eingehen
als das Jahr von Bokito. Der Ausbruch des Menschenaffen hielt die Leute
nicht davon ab, in den Zoo zu gehen.
Algemeen Dagblad - 28. Dez. 2007
750.000 betalende bezoekers van dierenpark
750.000 bezahlende Besucher im Tierpark Amersfoort
Amersfoort - Trotz etlicher Verzögerungen bei der Eröffnung
des
DinoWaldes und des Todes eines Elefantenbabys begrüßte der
Tierpark
Amersfoort im Jahre 2007 eine Rekordzahl von Besuchern. Der Zoo am Rand
von Amersfoort empfing 750.000 bezahlende Gäste, 60.000 mehr als
im
Spitzenjahr 2006. Laut Tierpark-Direktion ist der Anstieg zu einem
beträchtlichen Teil dem DinoWald zu verdanken. Der Themenpark mit
50
lebensnahen Dinosaurier-Nachbildungen ist vor allem bei jungen Kindern
und ihren Eltern beliebt, sagt Direktor Peter Kuipers. Ein
Rückschlag
in diesem Jahr war der Verzicht auf ein zweites Affenhaus, das gedacht
war für ausgediente Schimpansen aus dem Versuchstierzentrum
Rijswijk.
opmerkelijk.nieuws.nl - 31. Dez. 2007
Dierentuin sluit jaar af met twee nieuwe bewoners
Zoo schließt das Jahr mit zwei neuen Bewohnern ab
Im Gaiapark in Kerkrade wurden vorige Woche ein Großer Kudu- und
ein
Auerochsenkalb geboren. Der Limburger Zoo begrüßte den
jungen
Auerochsen am 21. Dezember, ein Tag später wurde der Kudu geboren.
Es
ist der erste, der in Kerkrade geboren wurde. In zwei Monaten wird eine
weitere Kudugeburt erwartet. Ein Auerochse ist eine robuste Rinderart.
Die Rinder sind in der freien Natur ausgestorben. In Zoos leben
Nachkommen der originalen Art. Nur der kleine Auerochse kann in den
folgenden Tagen im Zoo, der täglich geöffnet ist, bestaunt
werden. Weil
die Kudus die Kälte nicht gut vertragen, bleiben Mutter und Kind
hinter
den Kulissen.
Algemeen Dagblad - 27. Dez. 2007
Giraffen luisteren trouw naar de Top 2000
Giraffen hören treu Top 2000
Amersfoort - Die Giraffen im Tierpark Amersfoort gehören zu den
treuesten Hörern von Top 2000. Hit auf Hit schallt durch den
Giraffenstall, jeden Tag ein bißchen lauter. Die Pfl | |