E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 402 vom 27. Dezember 2007

Liebe Leser,

bei der Produktion von Unterhaltungsserien nennt man es eine "Bottle Episode", wenn mit geringstem (Geld-)Aufwand aus möglichst vorhandenem Material, oft in Rückblenden, eine neue Folge zusammengeschustert wird. Dieser Unsitte folgte der NDR für das Weihnachtsprogramm. Statt wie früher mit Neuproduktionen von "Expeditionen ins Tierreich" die Feiertage anzureichern, reichte es dieses Jahr nicht einmal mehr für lieblos übersetzte BBC-Einkäufe. Aus teilweise Jahre alten Sendungen wurden "
Die schönsten Tiere der Welt" (verblüffte mit Nasenbären auf Platz 7) und "Die seltensten Tiere der Welt" fabriziert.
Vielleicht war die Redaktion inspiriert von "Die 10 ältesten Tiere der Welt", die der NDR 2004 noch von Nautilus Films produzieren ließ und die entsprechend gut recherchiert waren. Kein Vergleich dazu. Eher ist es schon kein Zufall, daß die Titel den schlicht dämlichen Sendungen "Die dümmsten Tiere der Welt" und "Die lustigsten Tiere der Welt" auf Premiere bzw. Animal Planet ähneln.
Hier also die Liste der nach NDR-Ansicht seltensten Tiere der Welt:
10. Nordluchs
9. Japanmakak
8. Seeadler
7. Asiatischer Elefant
6. San-Joachim-Kittfuchs
5. Hyazinthara
4. Zwergseekuh
3. Fingertier
2. Pottwal
1. Flachlandgorilla

Zunächst fällt mal auf, daß es merkwürdigerweise alles Tierarten sind, die in NDR-Filmen der letzten Jahre vorkamen. An Platz 10 stimmt nicht einmal, daß der Luchs von allen aufgezählten Arten die häufigste Art sei: schätzungsweise 50.000 Tiere, davon etwa 6000 in Europa; laut IUCN "gering gefährdet". Noch häufiger ist aber der Flachlandgorilla (Platz 1...): bis zu 100.000 Tiere werden noch in Zentralafrika geschätzt.
Verstehen Sie mich nicht falsch, der Luchs steht bei uns zu Recht unter Schutz und seine Wiederverbreitung wird gefördert; Gorillas sind wie alle Menschenaffen durch Lebensraumverlust, Bushmeat-Handel und Krankheiten bedroht. Sie aber auf eine solche, noch dazu so mies recherchierte Liste zu setzen und einem Millionenpublikum zu präsentieren, ist das völlig falsche Zeichen: Es bestärkt die Öffentlichkeit nur einmal mehr im Fehlglauben, Artenschutz müsse sich nur um Tiger, Elefant, Wal oder Panda kümmern.
Die Arten, für die es wirklich auf Messers Schneide steht, geraten einmal mehr ins Hintertreffen. Und die Ausrede, dafür fehle es eben an Filmmaterial, kann auch nicht gelten: Es gibt hervorragende, auch deutsche Dokumentationen über
vietnamesische Goldkopf-Languren (BR, 65 Tiere), indische Zwergwildschweine (ZDF, ca. 300 Tiere), La-Gomera-Rieseneidechsen (ORF+NDR(!), ca. 40 Tiere), madagassische Ringelschwanzmungos und Alaotra-Halbmakis (MDR), um nur willkürlich einige zu nennen. Diese Tiere sind auch nicht minder interessant oder charismatisch, wenn man sich nur etwas Mühe bei ihrer Vorstellung gibt.

Damit komme ich zu dem hier schon länge Zeit versprochenen Thema, was wir mit den Geldern machen, die wir mit Zoopresseschau, den Zoodatenbanken und anderen Projekten einnehmen:
Die Seite auf der Zoo-AG-Website, in der wir über unser Artenschutz-Engagement ausführlicher berichten, wurde gerade wieder aktualisiert und erläutert Quellen und Umfang genauer, stellt Ihnen aber auch die drei bisher geförderten Projekte und die betreffenden Tierarten vor - allesamt übrigens hochgradig bedroht: Pakarana (Kolumbien), Andenhirsch (Argentinien) und Wildchinchilla (Chile).
Bislang haben wir über 9500 Euro übergeben können! Und in diesen relativ kleinen Schutzprojekten konnten unsere im Vergleich doch immer noch bescheidenen Mittel auch wirklich etwas bewirken, statt in Großprojekten oder Verwaltungskosten zu versickern.

Das alles ist natürlich nur möglich, weil es neben der ehrenamtlichen Arbeit so vieler fleißiger Mithelfer (das muß immer mal wieder gesagt werden!) vor allem auch Sie, unsere Leser, gibt, die es uns erst ermöglichen, Anzeigen zu verkaufen oder an Klicks und Amazon-Bestellungen zu "verdienen". Zoopresseschau und Webseiten bleiben weiterhin kostenlos - spenden Sie, wenn Sie möchten, stattdessen bitte für den Artenschutz.
Danke für Ihre Treue und auf in ein neues Jahr, in dem wir hoffentlich noch weitere Artenschutz-Projekte fördern können - das Redaktionsteam wünscht Ihren einen Guten Rutsch!

Dirk Petzold


Zoos – Meldungen

Merkur Online - 20. Dez. 2007
Ein Schwimmbecken für die Elefanten in Hellabrunn
München. Die Elefanten im Tierpark Hellabrunn haben seit Donnerstag eine 500 000 Euro teure, neue Außenanlage. Im großen Wasserbecken werden sie aber erst im Frühjahr baden können. Das 3000 Quadratmeter große Areal vor dem denkmalgeschützen Elefantenhaus entsprach nicht mehr den Anforderungen der modernen Tierhaltung. Eine plane Fläche mit nur wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten war hier. Und ein Trockengraben zog sich rund um das Freigelände: "Der war statisch und zoologisch nicht mehr tragbar", sagt der Landschaftsarchitekt Wolfgang Ritz, der das Projekt leitete. Nach vier Monaten Bauzeit halten die Elefanten jetzt nur noch Seile und sogenanntes Elektrogras -­ an Pflanzen angebrachte elektrisch geladene Stangen -­ vom Ausbüxen ab. Auch der bisherige Untergrund des Freigeländes war alles andere als ideal für die Elefanten. Die Steine im Boden bargen nicht nur eine Verletzungsgefahr für die Tiere: "Wenn ein Besucher etwas zu den Elefanten ins Gehege geworfen hat, haben die schon mal aus Frust mit einem Stein zurückgeworfen", weiß Ritz. Und neben dem 40 Zentimeter hoch aufgeschütteten, fußfreundlichen ­- und steinfreien ­- Spezialsand gibt es nun auch eine Felsenanlage. Das Badebecken, das noch leer bleiben muss, weil es im Winter vereisen würde, ist das Highlight der neuen Anlage: 500 Quadratmeter groß, von zwei Seiten zugänglich, mit zwei Wasserfällen, an der tiefsten Stelle 2,50 Meter tief. "Da können alle fünf Elefantenkühe gleichzeitig schwimmen", erklärt Parkinspektor Reinhard Zenau. Zuvor hätten die Tiere nur einzeln in einem Kleinbecken baden können. An Ostern sollen die grauen Riesen erstmals ins Wasser dürfen. "Wenn es warm genug ist", sagt Zenau, "sonst erkälten sich die Tiere, das ist genau wie beim Menschen."


Leipziger Internet-Zeitung - 23. Dez. 2007
Exotischer Neuzugang im Zoo: Europas erstes Ohrenschuppentier ...
Vorgestern Abend traf im Zoo Leipzig ein exotischer Neuzugang ein: ein männliches Ohrenschuppentier. Das ausgewachsene Tier kommt als Geschenk aus dem Zoo Taipeh. Alle Schuppentierarten werden aufgrund ihrer schwierigen Ernährungsweise nur sehr selten in Zoos gehalten. In europäischen Tiergärten werden derzeitig keine Schuppentiere gehalten. Auch für Leipzig ist es der erste Vertreter dieser Art. Als Untermieter der grauen Riesen wird es ein Gehege in der asiatischen Tempelanlage „Ganesha Mandir“ beziehen. „Wir haben uns sehr lange bemüht, diese wertvolle Tierart bei uns halten zu können. Das Gehege ist entsprechend der Vorgaben des Zoo Taipeh nach modernsten Haltungsbedingungen eingerichtet worden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zur Vorbereitung auf den neuen Schützling verbrachte eine Tierpflegerin bereits im letzten Jahr zwei Wochen im Zoo Taipeh, um von den dortigen Kollegen vor allem die Fütterung zu lernen und Erfahrungen im Umgang mit dem Tier zu sammeln. Bevor es für die Besucher erstmalig zu sehen sein wird, erfolgt die Unterbringung des Tieres in einer vorgeschriebenen Quarantäneeinrichtung. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungszeit, wird es dann in das vorgesehene Gehege gesetzt.


mephisto 97.6 - 24. Dez. 2007
Der Zoo hat ein Ohrenschuppentier geschenkt bekommen.
Das Männchen stammt aus der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Für den Zoo ist es das erste Ohrenschuppentier. Vorerst muss es in einer Quarantänestation bleiben. Ohrenschuppentiere ernähren sich von Ameisen und Termiten und kommen in den Wäldern von Nepal bis Südchina vor.

WELT ONLINE – 26. Dez. 2007
Entlaufener Tiger beißt Zoobesucher zu Tode
Im Zoo von San Francisco ist ein Tiger aus seinem Käfig ausgebrochen und hat einen Tierparkbesucher angegriffen und getötet. Zwei weitere junge Männer wurden von dem Raubtier schwer verletzt, bevor es von Polizisten erschossen werden konnte. Es ist bereits die zweite Tigerattacke innerhalb von 12 Monaten. Die drei Opfer waren zwischen 20 und 30 Jahren alt. Die Verletzten befanden sich in kritischem, aber stabilem Zustand, wie das Krankenhaus mitteilte. Nach Informationen der Zeitung „San Francisco Chronicle“ fiel das Raubtier den Mann in einem Zoocafé an und biss ihn zu Tode. Als sich eine Gruppe Polizisten näherte, stürzte das Raubtier auf die Beamten zu, sie erschossen es mit ihren Pistolen, wie die Polizei mitteilte. Der Tiger war aus bislang ungeklärter Ursache am Dienstagnachmittag (Ortszeit), als der Zoo gerade seine Pforten schloss, freigekommen. Die Behörden hatten zunächst befürchtet, dass vier Tiger entlaufen waren, stellten dann aber zu ihrer Erleichterung fest, dass die anderen drei den Käfig nicht verlassen hatten. Im vergangenen Dezember hatte ein knapp 160 Kilogramm schwerer Tiger einen Zoowärter während einer Fütterung vor den Augen der Besucher in den Arm gebissen und ihn dabei schwer verletzt.

Tages-Anzeiger Online - 26. Dez. 2007
Ausgebrochener Tiger tötet Mann im Zoo in San Francisco
Ein junger Mann ist im Zoo von San Francisco von einem ausgebrochenen Tiger getötet worden. Nach Angaben eines lokalen Fernsehsenders wurden ein 18- und ein 19-Jähriger schwer verletzt ins Spital gebracht. Die Polizei habe den gesamten Zoo evakuiert und die Besucher in Sicherheit gebracht, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der Tiger war unter zunächst unklaren Umständen aus seinem Gehege ausgebrochen und dann in ein Café gelaufen. Der Tiger wurde erschossen. Unklar war zunächst, wie die Raubkatze entkommen konnte.


Tagesspiegel - 22. Dez. 2007
Die tierischen Schlagzeilen aus 2007
In einer der großen politischen Debatten des Jahres 2007 - jener um den Klimaschutz - mischte die Tierwelt kräftig mit. Der kleine Eisbär Knut wurde zur Symbolfigur der schmelzenden Polarkappen gekürt, die Elche dagegen als Übeltäter geoutet. Jährlich hundert Kilo des Treibhausgases Methan stößt nämlich ein erwachsenes Exemplar der Gattung mit seinen Rülpsern aus, wie der norwegische Forscher Odd Harstad errechnete. Umgerechnet auf das ebenfalls klimaschädliche und bekanntere Kohlendioxid (CO2) und hochgerechnet auf die Gesamtpopulation der norwegischen Elche entspreche dies 294.000 Tonnen CO2 im Jahr. Die schlechten Abgaswerte seien aber kein Grund, den Elch-Bestand zu dezimieren, warnt Harnstad: "Sie haben eine wichtige Funktion in der Natur". Reichte es Fu Long Long aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn noch, einfach nur ein Panda-Baby zu sein, musste Kakadu-Dame Pippa aus einem Tierpark im englischen Warwickshire für ihre Schlagzeile hart arbeiten und zwei Wochen lang Schoko-Ostereier ausbrüten. Eine ganz andere Wendung nahm in diesem Jahr die innige Beziehung zwischen dem Trauerschwan Petra aus Münster und seinem Tretboot. Nach langer Liebe wurde Petra dem weißen Boot untreu und wandte sich einem Artgenossen aus Fleisch und Blut zu: Ihr neuer Begleiter ist ein Höckerschwan.


Hagenbecks Tierpark hat seine Besucherzahl in diesem Jahr massiv steigern können. Der überraschende Erfolg nach schweren Jahren sei vor allem auf das neue Tropen-Aquarium zurückzuführen. Der Tierpark zählte bis Ende September 42 Prozent mehr Besucher. Und der Ansturm zum neuen Tropen- Aquarium hält auch in der Kälte an.



Planung und Bau

Echo-muenster.de - 21. Dez. 2007
13 quirlige Edrmännchen bieten Nashorn-Nachbarn Unterhaltungsprogramm
„Sind das etwa die Erdmännchen, die so bellen?“ Der Besucher des Allwetterzoos kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das, was die Schleichkatzen da von sich geben, klingt wirklich wie das Gekläff eines Mini-Terriers. Der Grund der Aufregung ist auch nicht zu übersehen: Ein riesiger, grauer Schädel mit Horn drauf hat sich in unmittelbarer Nähe ins Sichtfeld geschoben. Dass eine Glasscheibe die Erdmännchen von den imposanten Nashörnern schützt, können die ewig wuselnden Tiere noch nicht wirklich glauben. Sie sind nämlich ganz neu hier. „Umzug ins neue Winterquartier“, lautete die Parole für Papa, Mama und elf Kinder unterschiedlichen Alters. 30 qm goldgelbe Sandfläche in der Nashornhalle, beschienen von einem Wärmestrahler und Sonne durch die Dachluken, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen, um sich darin zu verstecken. Das Beste: Das ganze Gehege ist durch bis zum Boden reichende, große Glasscheiben begrenzt, so dass man sich sogar den kleinen Menschennachwuchs einmal in Gänze anschauen kann. Oder war´s umgekehrt gedacht? Egal, erste Aufgabe der Erdmännchen: Umgestaltung der Anlage nach eigenen Vorstellungen. Spätestens in der Außenanlage unter freiem Himmel wird es sicher wieder Aufpasser geben. Bis zum Frühjahr wird noch daran gebaut. Ein Erdmännchen-Paradies auf 460 qm Fläche gilt es dann zu erobern. Mit etwas Glück könne Zoobesucher dann sehen, wie das „Erdweibchen“ seine Jungen aufzieht. Der Clou der neuen Außenanlage ist ein Besuchertunnel mit eingebautem Fenster, das einen Blick in die Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Diesen Komfort verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem Zoo-Verein, der sich am Neubau der Anlage mit 70 000 Euro beteiligt hat.

MVregio - 20. Dez. 2007
Richtfest im Rostocker Zoo
Ende Oktober begannen gegenüber vom Café Käfer die Bauarbeiten für einen modernen Shop im Zoo. Spätestens zu Saisonbeginn Ostern 2008 soll er eröffnet werden. Am Mittwoch, den 19.12.2007 erhielt der neue Zooladen, in dem u. a. Ökoprodukte aus der Region genau wie Bücher über Tier- und Pflanzenwelt verkauft werden, seine Richtkrone. Der neue Zoo-Shop hat eine Gesamtfläche von 138 Quadratmetern. Der Verkaufsraum umfasst 99,41 Quadratmeter.

Immobilien Zeitung - 20. Dez. 2007
Ozeaneum kostet deutlich mehr
Mitte 2008 wird in Stralsund das Ozeaneum, das größte Meeresmuseum Deutschlands, seine Eröffnung feiern. Beim Richtfest Mitte Dezember wurde bekannt, dass das Projekt statt 50 Mio. nun rund 60 Mio. Euro kosten wird. Als Gründe für den Kostenanstieg nennt Jens Oulwiger, Pressesprecher des als Bauherr fungierenden Deutschen Meeresmuseums Stralsund, in erster Linie die stark gestiegenen Baupreise (hauptsächlich beim Stahl) und die Mehrwertsteuererhöhung. Fehler seitens des Bauherrn seien nicht festgestellt worden. Zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund laufen laut Oulwiger derzeit Verhandlungen, wer die Mehrkosten übernehmen wird. Die ursprüngliche Kostenaufteilung sah vor, dass die Bundesrepublik Deutschland 25 Mio. Euro, das Land Mecklenburg-Vorpommern 12,5 Mio. Euro, die Stiftung Deutsches Meeresmuseum 7,4 Mio. Euro und die Stadt Stralsund 5,1 Mio. Euro bezahlen.

PR-Inside.com - 26. Dez. 2007
Auf Rügen soll Deutschlands fünftes Delfinarium entstehen
Leer und verlassen ist das Gelände der ehemaligen Küstenfunkstelle Rügen Radio in Glowe. Seit am 25. Januar 1997 auf Rügen der letzte wachhabende Funker den Sender abschaltete und den Dienst an Norddeich Radio übergab, liegt die 17 Hektar große Immobilie in bester Strandlage brach. Geht es nach dem Willen der Glower Gemeindevertreter, dann soll sich das im kommenden Jahr ändern. Ein Investor hat angekündigt, dort für 76,4 Millionen Euro Deutschlands fünftes Delfinarium zu errichten, inklusive eines Hotelkomplexes mit insgesamt bis zu 260 neuen Jobs. Das Projekt hat im «Jahr des Delfins 2007» für viel Aufregung auf Rügen gesorgt. Denn während vor allem viele Einheimische eine zügige Entscheidung zugunsten der Delfin-Schau fordern, lässt sich das Land Zeit mit der Genehmigung des im Sommer 2005 gestellten Antrags. Offiziell heißt es im Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, es fehlten noch baurechtliche Unterlagen und Investitionspläne. Zugleich jedoch wächst der Druck von Tierschützern, Politikern und Wissenschaftlern, dem Vorhaben die Zustimmung zu verweigern. In einem 16-seitigen Gutachten hat sich der wissenschaftliche Beirat des Stralsunder Meeresmuseums gegen jedwede Haltung von Delfinen ausgesprochen. Investor Berthold Blatecki hält dem entgegen, dass Landkreis, Tourismusverband und sogar das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) in Stralsund sein Projekt befürworteten. Er wirbt dafür, dass in Glowe Deutschlands führendes Zentrum für tiergestützte Therapie entstehen soll und zwar mit Angeboten, die preislich deutlich unter den derzeit üblichen Kosten von bis zu 10 000 Euro liegen würden. In einer Urlauberumfrage vor einem Jahr hatten sich immerhin 85 Prozent der Touristen gegen das Delfinarium ausgesprochen. Und skeptisch sind auch Vermieter von Ferienwohnungen im Ort, die in dem neuen Hotelkomplex unliebsame Konkurrenz sehen.

Tages-Anzeiger Online - 21. Dez. 2007
Ein Schwimmbad für die Elefanten
Der Zoo veranstaltet einen Architekturwettbewerb für einen Elefantenpark. Hauptattraktion wird ein grosses Wasserbecken sein. Der Elefantenpark wird sich auf der Wiese unterhalb des Restaurants Altes Klösterli befinden, angrenzend an den Wald. Die grosse Wiese unterhalb des heutigen Zoogeländes und der Siedlung Klösterli - Klosterfeld genannt - ist für den Ausbau des Zoos reserviert und soll neben den Elefanten dereinst auch Giraffen, Zebras, Nashörner, Antilopen und Strausse in einer Savanne beheimaten. Für die Indischen Elefanten sollen etwa 8000 Quadratmeter des Klosterfeldes so umgebaut werden, dass sie sich quasi wie zu Hause fühlen. Die Landschaft wird teilweise einem ausgetrockneten Flussbett am Rande des Dschungels ähneln - einem beliebten Aufenthaltsort frei lebender Elefanten. Die ganze Anlage muss möglichst naturnah gestaltet sein und darf keine sichtbaren europäischen Konstruktionselemente aufweisen. Im Zentrum des Elefantenparks, durch den die Besucher auf einem «edukativen Pfad» geführt werden, steht eine Lodge im Safaristil, von der aus die Elefanten drinnen wie draussen beobachtet werden können. Hauptattraktion wird ein grosses Wasserbecken sein mit teils verglasten Wänden, wo man den Elefanten beim Baden und Schwimmen zuschauen kann. Zwei Bullen, vier Kühe und stets drei bis fünf Jungtiere soll die Herde zählen. Derzeit sind es ein Bulle - der unermüdliche Maxi - , drei Kühe und drei Junge. Ziel sei, die beste Elefantenanlage in Europa zu haben, sagt Zoo-Direktor Alex Rübel. 32 Millionen Franken beträgt der Kostenrahmen. 2012 soll die neue Elefantenanlage eröffnet werden.

Limmattalonline.ch - 20. Dez. 2007
Tramlinienverlängerung zum Zoo abgelehnt
Zürich. Eine Verlängerung der Tramlinie von der heutigen Endhaltestelle bis zum Zoo ist unnötig und kommt zu teuer, findet der Regierungsrat. Er beantragt dem Kantonsrat, die entsprechende VCS-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Die Volksinitiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo» verlangt eine Verlängerung der Tramlinie von der heutigen Endstation Zoo bis zum tatsächlichen Zoo-Eingang beziehungsweise bis zur Masoala-Halle. Für die Realisierung soll ein Rahmenkredit von 14 Millionen Franken gesprochen werden. Das Begehren wurde im vergangenen Februar mit über 7000 Unterschriften eingereicht. Seine ablehnende Haltung begründet der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag erstens mit mangelnder Nachfrage, zweitens mit zu hohen Kosten und drittens mit Zweifeln daran, dass eine Tramlinienverlängerung tatsächlich viele Leute dazu brächte, mit dem Tram statt mit dem Auto zum Zoo zu fahren. Zudem käme eine Realisierung annähernd doppelt so teuer wie die verlangten 14 Millionen Franken, nämlich 27,2 Millionen. Die Initianten hätten bei ihren Berechnungen verschiedene Aufwendungen vergessen, so etwa die Verlegung von Werkleitungen und die Umlegung der heutigen Parkplätze.

Tagblatt.ch - 19. Dez. 2007
Zoo erhält 750 000 Franken
Der Gossauer Walter-Zoo erhält aus dem Lotteriefonds 750 000 Franken an den Bau der Raubtier-Anlagen. Mit diesem Geld können das Gebäude für die Tiger und Schulungsräume realisiert werden. Am 19. März reichte der Walter-Zoo das Gesuch um Unterstützung aus dem Lotteriefonds für den Neubau der Raubtier-Anlagen ein. «Wir sind überzeugt, dass der Zoo in der Region kulturelle Bedeutung hat», begründet Paul Scheiwiller, Verwaltungsratspräsident der Walter-Zoo AG, das Gesuch. Geplant sind nebst Stallungen für die Tiger auch Schulungsräume. Diese Lernorte können für naturwissenschaftliche Seminare und Tagungen genutzt werden. Am 14. Mai machte sich Enttäuschung breit. Das Amt für Kultur erteilte dem Walter-Zoo eine Absage. Es begründete diese unter anderem damit, dass mit Geldern aus dem Lotteriefonds nur gemeinnützige Vorhaben unterstützt würden. Was der Kanton nicht wusste: «Wir haben die Walter-Zoo AG in dieser Zeit umgewandelt in eine Aktiengesellschaft mit gemeinnützigem Charakter», erklärt Scheiwiller. Er habe also ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht – mit Erfolg. Die erste Tranche von 250 000 Franken wird noch vor Weihnachten ausbezahlt. «Ein Weihnachtsgeschenk», sagt Scheiwiller. Die Gesamtkosten für die neuen Raubtier-Anlagen belaufen sich auf 2,5 Millionen Franken. Mit dem Bau des 1200 Quadratmeter grossen Tigergeheges wurde diesen Herbst begonnen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 600 000 Franken. Sollte alles planmässig verlaufen und das Wetter mitspielen, könnte die neue Aussenanlage mit einer gedeckten Arena für die Zuschauer und einer Beschäftigungsecke für die Tiger oder Amur-Leoparden, Mitte März 2008 fertiggestellt sein. Danach ist geplant, mit den Stallungen für die Tiger zu beginnen, für die das Geld des Lotteriefonds verwendet werden soll. Ein Hindernis muss allerdings noch überwunden werden: «Die Baubewilligung liegt noch nicht vor», erklärt Paul Scheiwiller. Denn gegen den Überbauungsplan sei noch eine Einsprache hängig. Wann mit der dritten Etappe, dem Neubau der Löwen-Anlage, begonnen werden kann, steht derzeit noch nicht definitiv fest. Die mutmasslichen Kosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Franken. Erst wenn diese Anlage gebaut ist, werden die Löwen wieder in den Walter-Zoo zurückkehren können. Derzeit leben sie in Holland. Sind die verschiedenen Raubtier-Anlagen gebaut, sind bis ins Jahr 2016 gemäss Finanzplan keine weiteren Grossbauten mehr geplant.




Aktionen

lifepr.de - 20. Dez. 2007
Weihnachtsbesuch in Zoo und Tierpark
Berlin. Für Kinder vergehen die Stunden zwischen dem Morgen und dem Nachmittag des Heiligen Abend viel zu langsam. Das ungeduldige und bisweilen die Erwachsenen nervende Warten der Kleinen auf die große Bescherung lässt sich durch einen Besuch im weihnachtlichen Zoo und Tierpark ganz prima überbrücken. Schließlich gibt es in Zoo und Tierpark all die Tiere zu sehen, die so eng mit unserem Weihnachtsfest verbunden sind. Am 24. Dezember wollen Zoo und Tierpark ihren Besuchern eine besondere Freude machen: Kinder bis zum Alter von 15 Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt!

lifepr.de - 20. Dez. 2007
Heiligabend freier Zooeintritt für Kinder!
Eine schöne Bescherung gewährt der Augsburger Zoo am 24.12.2007 schon ab 9.00 Uhr mit der Öffnung seiner Pforten: Alle Kinder bis 15 Jahre haben dann freien Eintritt. Sie können vielleicht zusammen mit dem Vater oder den Großeltern den Zoo genießen, während zuhause die Vorbereitungen für das große Fest getroffen werden.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 22. Dez. 2007
Freier Eintritt in Zoo und Tierpark
Der Berliner Zoo und der Tierpark im Stadtteil Friedrichsfelde haben für ihre jüngsten Besucher ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Kinder bis zum 15. Lebensjahr haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen am Montag freien Eintritt. Allerdings öffnen Zoo und Tierpark am 24. Dezember nur von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Berliner Morgenpost - 26. Dez. 2007
Knut und Co. an Heiligabend gut besucht
Berlins Eisbär-Star Knut und die rund 14 000 anderen Bewohner des Zoologischen Gartens Berlin hatten auch am Heiligen Abend ihr Publikum. Die am Weihnachtstag zusätzlich angebotenen Führungen zu den «Tieren der Bibel» sind von den Tierfreunden ebenso gut angenommen worden wie der freie Eintritt für Kinder bis 15 Jahren. Zoologe Heiner Klös sagte am Dienstag, mehr als 1500 Menschen hätten an Weihnachten den Zoo besucht. Laut Klös «passt das Interesse sehr gut zum ganzen Jahr».

inar.de - 20. Dez. 2007
Schöne Bescherung im DELPHINARIUM
Heilig Abend ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus dem Haus zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen Vorbereitungen treffen kann.Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem Wetter dick eingepackt in den Zoo Duisburg zu gehen? Dort werden auch während der kalten Jahreszeit fast alle Tierarten gezeigt. Damit die nötige Wärme in den eigenen Körper zurückfließt, darf der Besuch der Delphin-Vorführung unter neuem Dach bestimmt nicht fehlen. Darüber hinaus werden die Heilig-Abend-Vorführungen zum einmaligen Event, denn die Plastikbälle, die die Duisburger Delphine gekonnt aus dem Wasserbecken schießen, haben es sozusagen „an sich". Wer schnell und geschickt genug ist, einen der anfliegenden Bälle zu fangen, kann diese sogleich gegen ein Präsent eintauschen. Kinder bis 13 Jahre haben am Heilig Abend freien Eintritt ins Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden.

Freie Presse - 20. Dez. 2007
Kleines Alpaka sucht einen Namen
Mütze und Schal sind für dieses Tierkind gestern bei seinem ersten Ausflug ins Freie angebracht gewesen: Denn das Alpaka erblickte erst vor drei Tagen im Auer „Zoo der Minis“ das Licht der Welt. Besuchen kann man den Neuling und alle anderen Bewohner des Tiergartens übrigens auch über Weihnachten. So hat der Zoo Heiligabend und Silvester jeweils von 9 bis 12 Uhr geöffnet, am ersten und zweiten Feiertag sowie Neujahr jeweils zwischen 9 und 16 Uhr. Für das Alpaka-Jungtier wird noch ein Name gesucht – nach Möglichkeit sollte er südamerikanischen Ursprung haben. Vorschläge werden per Post, E-Mail oder direkt im Tierpark entgegengenommen.

mt-online.de/ - 20. Dez. 2007
Weihnachtlicher Zirkus im Tierpark Ströhen
Ab dem 1. Weihnachtsfeiertag bis zum 6. Januar findet täglich um 15 Uhr der traditionelle Weihnachts-Zirkus in der festlich geschmückten Reithalle im Tierpark Ströhen statt. Tiertrainer Nino Frank und seine Familie haben wieder ein neues buntes Programm für Kinder und Erwachsene zusammengestellt. Mit von der Partie ist die Zirkus-Familie Heilig aus Lüchow-Dannenberg. Zum Auftritt gehört eine Elefantennummer, ein Fünferzug Vollblutaraber sowie der Hengst Zarak, ein biegsamer "Schlangenmensch", Akrobatik von Kindern, eine Jongleurnummer mit Reifen und eine Ziegendressur, bei der die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen sind. Die lustigen Clowns dürfen selbstverständlich nicht fehlen, sie versprechen beste Stimmung und Spaß für Groß und Klein. Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit zum Elefantenreiten. Übrigens, nach dem Ende der Schulferien läuft der Weihnachts-Zirkus weiterhin jedes Wochenende bis zum 29. Februar.

Wormser Zeitung - 21. Dez. 2007
Besucherrekord im Wildpark
Ludwigshafen. 77000 Tierfreunde besuchten den Wildpark Rheingönheim im Jahr 2007- ein neuer Rekord. Und seit 2004 haben 450 Paten rund 85000 Euro für die Tiere gespendet. Im neuen Programm für 2008 gibt es von März bis Dezember 45 naturpädagogische Angebote, bei denen Kinder Flora und Fauna erleben können. Jugendliche und Erwachsene dürfen sich erstmals auf einen Workshop freuen, bei dem die Teilnehmer mit der Digitalkamera Natur und Tiere im Wildpark sehen, erleben und dokumentieren lernen.

lifepr.de - 20. Dez. 2007
Spaziergang der Pinguine ? bald darf der Nachwuchs mit
Basel. Wenn ihre Eltern spazieren gehen, müssen die flauschigen, braunen Pinguin-Jungen Engu und Erika vorerst noch drinnen bleiben. Ab Anfang des nächsten Jahres wird das Mitspazieren eingeübt. Täglich um elf Uhr marschieren im Winter die Pinguine im Zoo Basel über die Brücke vor dem Vivarium. Bei Temperaturen unter zehn Grad öffnet der Tierpfleger um elf Uhr die Tür zum Innengehege und unternimmt mit den Vögeln einen kleinen Marsch über die Vivariumsbrücke.

ORF.at - 21. Dez. 2007
Aus dem Winterschlaf erwacht
Im Lainzer Tiergarten herrscht dieser Tage zwar Winterschlaf, allerdings sind während der Weihnachtsferien die Pforten geöffnet. Besucher haben bis zum 6. Jänner die Möglichkeit den "Urwald" am Rande der Stadt zu besuchen. Der Lainzer Tiergarten hat von 22. Dezember bis zum 6. Jänner geöffnet. Mit etwas Glück sind Wildschweine in freier Wildbahn zu sehen. Beim Lainzer Tor gibt es Gehege mit Auerochsen, Wisenten, Damhirschen und Mufflons.



Nachwuchs

KWICK! Community Magazin - 23. Dez. 2007
Wieder Gorilla-Nachwuchs im Allwetterzoo Münster
Das Gorillamädchen „Mary Zwo“, am 18. Mai im Allwetterzoo geboren, lernte Mitte November 2007 in Stuttgart einen Artgenossen im passenden Alter kennen. Die kleine Ex-Münsteranerin lebt seit Juli im Affenkindergarten der Stuttgarter „Wilhelma“, weil ihre Mutter „Gana“ sich nicht ausreichend um sie gekümmert hatte. Ihr neuer Spielgefährte „Monza“ traf Mitte November aus dem französischen Zoo „La Palmyre“ in Stuttgart ein. So sehr man sich in Münster für „Mary Zwo“ und „Monza“ freut, bietet ein anderes Ereignis noch mehr Grund zur Freude: Im Allwetterzoo wurde am 23. November erneut ein Gorilla geboren. Die elfjährige „Changa“ brachte problemlos ihr zweites Baby auf die Welt, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist. Sie versorgt es vorbildlich und versteht es gut, Aufdringlichkeiten von Artgenossen abzuwehren. So darf Vater „N’Kwango“ sich dem Neugeborenen nur sehr, sehr vorsichtig nähern. „Changas“ erstes Kind war im Alter von fünf Monaten im Herbst 2006 an Verletzungen gestorben, die ihm bei Rangeleien in der Gruppe zugefügt worden waren. In Münster hofft man nun, dass beim dritten Gorillanachwuchs alles gut geht.




Schwäbische Zeitung - 22. Dez. 2007
«Knut und seine Freunde» kommt 2008 in die Kinos
Berlins Eisbär-Star Knut soll nun auch die Fans im Kino begeistern. Für den 6. März kommenden Jahres sei der bundesweite Leinwandstart von «Knut und seine Freunde» geplant, teilte das Unternehmen «farbfilm verleih» (Berlin) am Freitag mit. Neben dem inzwischen in der ganzen Welt bekannten Eisbär-Nachwuchs zeigt der Film eine Eisbärenfamilie in der Arktis und zwei Braunbärenkinder aus Weißrussland. Der Mitteilung zufolge werden zahlreiche Bilder vom Aufwachsen Knuts gezeigt. Der Film sei eine Mischung aus Dokumentation und einer fiktionalen Geschichte.

Tages-Anzeiger Online - 21. Dez. 2007
Altersschwache Braunbärin Irma (28) eingeschläfert
Langnau a. A. Die Braunbärin Irma gehörte zu den beliebtesten und bekanntesten Tieren im Wildpark der Stadt Zürich. Sie galt als «grand old lady» des Wildparks, bewegte sich zuletzt aber nur noch selten ausserhalb ihrer Höhle und wirkte dabei laut Wildpark-Leiter Christian Stauffer «steif und langsam». Sie war bereits 28 Jahre alt. Dies ist für Bären laut Stauffer ein «sehr hohes Alter». Im Juni 2006 erlitt sie eine Infektion, von der sie sich noch gut erholte. Im Herbst 2007 fiel den Verantwortlichen des Tierparks eine zunehmende Steifheit im Gang auf. Anfang Winter machten sich die Beschwerden indessen wieder verstärkt bemerkbar, und als auch eine veterinärmedizinische Behandlung nichts brachte, entschlossen sich die Wildpark-Verantwortlichen am Donnerstag, die Bärin einzuschläfern. Irma hatte dem Langenberg mehrmals Nachwuchs beschert und lebte zuletzt zusammen mit ihrem neunjährigen Sohn Ursus in der Bärenanlage. Nach ihrem Tod bleibt Ursus nun allein im Langenberg zurück. Laut Stauffer dürfte er den Verlust seiner Mutter noch gar nicht bemerkt haben, da er sich zurzeit in der Winterruhe befindet und vorwiegend in seiner Höhle verharrt. Stauffer zeigte sich gestern Freitag aber zuversichtlich, dass Ursus schon bald wieder Gesellschaft erhält: Man sei mit mehreren anderen Zoos in Kontakt, um ein Braunbären-Weibchen nach Langnau zu holen. Damit soll es wieder möglich werden, Jungtiere aufzuziehen.

wienweb.at - 21. Dez. 2007
Eintrittspreis für die Jugend sinkt
Der Tiergarten Schönbrunn steuert heuer auf einen Besucherrekord zu. Mit Ende des ersten Amstsjahres der neuen Direktorin Dagmar Schratter werden 2,4 Millionen Gäste den Zoo besucht haben, lautet die Prognose. Und das obwohl die neuen Stars von Schönbrunn noch gar nicht zu sehen waren. Mit dem Panda-Jungen Fu Long und den Eisbärenbabys möchten man nächstes Jahr den Rekord noch übertreffen. Damit das gelingt senkt, der Zoo die Eintrittspreise für junge Besucher: Kinder bis sechs Jahre kommen gratis in den Tiergarten. Sechs- bis 18-Jährige zahlen fünf Euro Eintritt.

Lausitzer Rundschau - 20. Dez. 2007
Hannos Manneskraft gegen das Aussterben
Weißwasser. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist Hanno ein Hänfling. Mit gerade zwei Zentnern bringt er nicht mal ein Drittel von dessen Gewicht auf die Waage – auf stolze sieben Zentner brachte es der Vorgänger. Hanno ist ein Buntes Bentheimer Schwein und lebt seit einem guten Monat im Weißwasseraner Tierpark. Zusammen mit seinen beiden namenlosen Sauen, die noch etwas zierlicher als er sind, soll Hanno das seine zur Erhaltung seiner Art beitragen. Denn das Bunte Bentheimer Schwein ist als alte Haustierrasse vom Aussterben bedroht. Seit vier Jahren beteiligt sich der Tierpark Weißwasser deshalb an einem Zuchtprogramm zur Erhaltung der Rasse. Gut 30 Ferkel sind bislang im Tierpark geworfen worden. In diesem Jahr hat der Tierpark seinen Bestand erneuert, nachdem die alten Tiere gestorben waren.

Europaticker - 20. Dez. 2007
Freiwillige Vereinbarung zum Schutz der Osterau unterzeichnet
Im Wildpark Eekholt wurde heute die Freiwillige Vereinbarung zum Schutz der Osterau unterzeichnet. "Der Wildpark Eekholt baut damit seinen schon jahrelangen Einsatz für eine intakte Natur auf besondere Weise weiter aus", betonte Umweltminister Dr. Christian von Boetticher, der die Vertragsunterzeichnung gemeinsam mit Frau Theda Hatlapa, Dr. h.c. Hans-Heinrich Hatlapa und Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck vornahm. Ziel der Freiwilligen Vereinbarung ist der Erhalt und die Verbesserung des naturnahen Zustands der Osterauniederung und des guten ökologischen Zustands der angrenzenden Flächen. Gleichzeitig werden dem Wildpark Eekholt sein Bestand und auch Entwicklungsmöglichkeiten garantiert. Es sollen zudem das Biotop verbessernde Maßnahmen durchgeführt werden, wie der Rückbau von künstlichen Ufersicherungen im Bereich des Wildparks. Die Freiwillige Vereinbarung dient damit vor allem selten gewordenen Moor- und Heidelandschaften in dem über 200 Hektar großen Gebiet, in dem so bedeutende Arten wie der Eisvogel, der Kranich oder verschiedene Neunaugenarten zu Hause sind.

Märkische Oderzeitung Eberswalde - 20. Dez. 2007
Backen für die neue Tigeranlage im Zoo
"Ich arbeite seit 24 Jahren im Zoo, aber so eine Geschichte habe ich noch nie erlebt. Ich bin einfach begeistert. Dass sich ein Kind in der Vorweihnachtszeit um andere Gedanken macht, ist einfach großartig", zeigte sich Siegfried Dombrowski, stellvertretender Tierparkchef, sichtlich gerührt. Am Dienstagmittag war er in die Grundschule Mitte gekommen, um sich dort mit Lara Bredow zu treffen. Die Neunjährige hatte sich an einem Sonnabendnachmittag mit ihren Freundinnen Julia, Paula und Marie getroffen. Unter fachmännischer Anleitung ihrer Mutti Kathleen wurde fleißig gebacken. Die dabei entstandenen Kekse sollten an zwei Tagen jeweils in den größeren Pausen in der Grundschule verkauft werden. Der Erlös, so stand von Anfang an fest, soll der neuen Tigeranlage im Zoo zugute kommen. 70 Tütchen mit sechs bis sieben Weihnachtsplätzchen waren zusammengekommen und schon am ersten Tag restlos verkauft. 35 Euro, meist in Centstücken, haben die Freundinnen zusammengetragen.

MVregio - 23. Dez. 2007
Letzte Amtshandlung Schildkrötenwiegen
Stralsund. Fast 20 Jahre lang bestimmten Menschenaffen, Raubkatzen, Wölfe und viele andere Zootiere das Berufsleben der Zootierpfleger-Meisterin Kristina Schmitz im Stralsunder Zoo. Nach ihrer Ausbildung und Tätigkeiten im Erfurter und im Dresdener Zoo sowie im Tropenhaus Bansin nahm die erfahrene Menschenaffenpflegerin 1987 ihre Tätigkeit im Tierpark Stralsund auf. Dort zählte das Raubtier- und Affenrevier zu ihren Hauptbetätigungsfeldern. Darüber hinaus konnten zahlreiche Zootierpfleger-Lehrlinge und Praktikanten von ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz profitieren. Frau Schmitz wird dem Stralsunder Zoo auch als Pensionärin erhalten bleiben. Einerseits wird sie weiterhin ehrenamtlich tätig sein, andererseits wird sie eine Tierpatenschaft für die afrikanischen Pantherschildkröten übernehmen.

net-tribune.de - 20. Dez. 2007
Jahrespaten für kleine Tauchakrobaten gesucht
Die Seehundstation Friedrichskoog e.V. sucht Paten für ihre Dauergäste. Der Unterhalt einer einzelnen Robbe, die dauerhaft in der Station lebt, kostet 2.555 Euro im Jahr. Die Kosten fallen hauptsächlich für das Futter und die ärztliche Versorgung des Tieres an. Acht solcher Dauergäste beherbergt die Seehundstation aktuell – dazu kommen noch Tiere, die nur kurzzeitig in der Station gepflegt werden.

Tages-Anzeiger Online - 20. Dez. 2007
Wie man sich eine Milchkuh, einen Seehund oder einen Stern schenkt
Wer sich ein Patenkind wünscht, kann sich – oder jemand anderem – eine Patenschaft zum Weihnachtsgeschenk machen. Das funktioniert im Zürcher Zoo nicht nur mit dem Seehund (3000 Fr./Jahr), sondern auch mit bescheideneren Tieren wie der Rothalsgans (150 Fr.), der Madagaskar-Hundskopfboa (300 Fr.) oder dem Tomatenfrosch (100 Fr.). Wenns etwas mehr kosten darf, kommt vielleicht ein Steppenzebra (1000 Fr.), ein Flachlandgorilla (6000 Fr.) oder ein Elefant (12'000 Fr.) in Frage. In der Masoalahalle suchen zudem tropische Pflanzen Paten: Pfeffer, Vanille, Kaffee, Cola oder Kokos zum Beispiel (ab 100 Fr.).

oe24.at - 23. Dez. 2007
Gefragtes Heilmittel Unbekannte köpften Tiger in chinesischem Zoo
Unbekannte haben in einem Zoo in Zentralchina einen Sibirischen Tiger geköpft und gehäutet. Das tote Tier wurde am Donnerstagmorgen im Wildtierpark Dreischluchtenwald in der Stadt Yichang in der Provinz Hubei entdeckt. Kopf, Beine und Fell des Tigerweibchens fehlten. Die Schlösser der Käfigtür waren aufgebrochen, die Polizei fand vier selbstgebaute Betäubungsgewehre in der Nähe.

AFP - 25. Dez. 2007
Tiger in chinesischem Zoo brutal getötet
Der Tod von drei Tigern in einem Zoo in Zentralchina hat das Misstrauen der Behörden geweckt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, entdeckten Behördenvertreter in einem Tierpark in der Provinz Hubei die verstümmelte Leiche eines Sibirischen Tigers sowie die Leichen zweier neugeborener Bengalischer Tiger. Demnach hatten Unbekannte dem sechsjährigen Sibirischen Tigerweibchen das Fell abgezogen und ihm Kopf und Beine abgetrennt. Bei Ermittlungen seien später die Babyleichen in einem Kühlschrank des Zoos entdeckt worden. Nach Angaben der Verwaltung handelte es sich um zwei Totgeburten. Der Fund der beiden toten Tigerbabys heizte Spekulationen an, der Zoo könnte die Tiere möglicherweise selbst getötet haben, um sie zu verkaufen. Ein Zoomitarbeiter berichtete, der Zoo mache seit einiger Zeit nur noch Verluste.

epochtimes.de - 23.12.2007
Sibirischer Tiger in chinesischem Zoo getötet
Unbekannte haben in einem Zoo in Zentralchina einen Sibirischen Tiger geköpft und gehäutet. Das tote Tier wurde am Donnerstagmorgen im Wildtierpark Dreischluchtenwald in der Stadt Yichang in der Provinz Hubei entdeckt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete. Kopf, Beine und Fell des Tigerweibchens fehlten. Die Schlösser der Käfigtür waren aufgebrochen, die Polizei fand vier selbstgebaute Betäubungsgewehre in der Nähe. Tigerfelle werden in China auf dem Schwarzen Markt angeboten, andere Teile der Tiere werden in der traditionellen Medizin verwendet.

Merkur Online - 20. Dez. 2007
Giraffen-Weihnacht
Als Teil der Weihnachtsvorbereitungen bekommt eine Giraffe im Zoo von Sydney Äpfel auf Holzstäbchen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen



hartvannederland.nl - 23. Dez. 2007
Giraffen krijgen muziek
Musik für Giraffen
Die Giraffen des Tierparks Amersfoort bekommen in der folgenden Woche Musik in ihre Nachtunterkunft. Das meldet RTV Utrecht. Sie werden damit auf das Feuerwerk in der Neujahrsnacht vorbereitet. Giraffen reagieren laut Tierpfleger sensibel auf unerwartete Geräusche und dürfen deshalb Radio 2 hören. Ab zweitem Weihnachtsfeiertag soll die Musik jeden Tag etwas lauter gestellt werden. Die übrigen Tiere im Park haben kaum Probleme mit Feuerwerk.

gelderlander.nl - 21. Dez. 2007
IJsbeertje van derde generatie in Ouwehand
Kleiner Eisbär der dritten Generation in Ouwehand
Rhenen - Eisbärin Freedom in Ouwehands Tierpark hat ein Junges geboren. Mit fünf jungen Eisbären innerhalb von sieben Jahren läuft das Zuchtprogramm in Rhenen überdurchschnittlich gut. Seit dem vorigen Jahr ist der Eisbär eine geschützte Tierart. Züchten in Gefangenschaft ist schwierig. Vor zwei Jahren gebar Huggies, die auch die Mutter von Freedom ist, Eisbärendrillinge. Im Jahre 2003 gebar Eisbärin Vera das Jungtier Rocky. Mutter Freedom zog sich vor einigen Wochen zurück in die Geburtshöhle der Eisbärenanlage von Rhenen. Letzte Woche entdeckten die Tierpfleger auf Videoaufnahmen zwei Junge. Eins davon ist inzwischen verstorben.

dierennieuws.nl - 21. Dez. 2007
IJsbeer geboren in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Eisbär geboren in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Vorige Woche am Donnerstag war es soweit. In aller Stille, nachdem Ouwehands Tierpark geschlossen war, hat Eisbärin Freedom zwei Junge gekriegt. Sonntagvormittag bemerkten die Tierpfleger ein Junges auf Videoaufnahmen. Zu dieser Zeit sahen sie nur noch ein Junges. Demnach ist eines der beiden Jungen inzwischen gestorben. Seit ein paar Wochen hat Freedom sich zurückgezogen in die Geburtshöhle, so daß sie sich in aller Ruhe vorbereiten konnte auf die Geburt ihrer Jungen. Die kommenden Monate bleiben spannend, denn dieses Junge ist das erste von Eisbärin Freedom. Freedom ist im März 2002 mit ihrer Mutter Huggies in Ouwehands Tierpark gekommen. Der Transport war ein besonderes Ereignis, weil Freedom selbst erst drei Monate alt war. Noch nie zuvor wurde ein Eisbärjunges in diesem Alter transportiert. Wenn alles gut verläuft, dann werden Freedom und ihr Junges in drei Monaten auf der Eisbärenanlage zu sehen sein - "Nase an Nase". Bis dahin können Mutter und Jungtier auf einem Monitor im Tierpark bewundert werden. Die Eisbärengruppe des Tierparks Ouwehand besteht zur Zeit aus drei Eisbären. Victor, ein erwachsenes Männchen, Huggies, die Mutter von Freedom, und die sechsjährige Freedom mit ihrem Jungen. Seit einem Jahr steht der Eisbär auf der Liste der stark bedrohten Tierarten. Der Eisbär ist vor allem wegen der Klimaveränderung auf diese Liste geraten. Die Geburt dieses Jungen ist also sehr wichtig für die Erhaltung dieser bedrohten Tierart. Website: www.ouwehand.nl.

telegraaf.nl - 21. Dez. 2007
Artis heeft nieuwe bewoner
Artis hat einen neuen Bewohner
Amsterdam - Artis hat einen neuen Bewohner. Das Ameisenbärweibchen Potay leistet in Kürze Ramon und Pjuskebuk Gesellschaft, die bereits im Amsterdamer Tiergarten leben. Das teilte Artis am Freitag mit. Die zweijährige Potay läuft nun ab und zu schon über die Pampa. Wenn sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, soll sie mit den anderen zwei Ameisenbären zusammentreffen. Artis hofft, daß es schnell "funkt" zwischen dem Neuzugang und einem der Männchen, so daß der Zoo demnächst ein Ameisenbärbaby bekommt.

artis.nl - 21. Dez. 2007
Nieuwe miereneter in Artis
Neuer Ameisenbär in Artis
Seit 2004 arbeitet Artis mit dem argentinischen Tiergarten Zoológico de Florencio Varela zusammen beim Schutz des Großen Ameisenbären in dessen natürlicher Umgebung. Das macht Artis nicht allein: Fonds, Unternehmen und Privatpersonen unterstützen gemeinsam mit Artis de Partis [ein undefinierbares Wesen, eine Art Maskottchen des Tiergartens] den Ameisenbären. Dank dieses Projekts ist es nicht nur zu einem Auffangzentrum in Buenos Aires für Ameisenbären gekommen, sondern hat auch Artis seit kurzem einen neuen Ameisenbären. Die zeitlich begrenzte Ausstellung im Planetarium bietet mehr Informationen zu diesem Projekt.
Neuer Ameisenbär Potay in Artis
Artis hat einen neuen Ameisenbären. Das zweijährige Weibchen Potay ist auf der Südamerika-Pampa angekommen. Die erste Zeit muß es sich noch an die neue Umgebung gewöhnen und wird durchgängig draußen auf der Pampa zu sehen sein. So schnell wie das möglich ist, soll Potay Bekanntschaft schließen mit den zwei anderen Ameisenbären von Artis, den Männchen Ramon und Pjuskebusk. Hoffentlich "funkt" es mit einem dieser Herren und es kommt in Artis so schnell wie möglich ein argentinisches Liebesbaby. Innerhalb des Zuchtprogramms der europäischen Zoos ist frisches genetisches Material nämlich dringend nötig, um Inzucht zu vermeiden. Potay wurde im argentinischen Zoo Florencio Varela in der Nähe von Buenos Aires geboren. Hoffentlich trägt Ameisenbärin Potay bald zum Erhalt dieser prächtigen Tierart bei!
Artis unterstützt Ameisenbär-Auffangzentrum
In Buenos Aires gibt es seit 2007 ein Auffangzentrum für Ameisenbären, die sich verirrt haben, verwaist sind, beschlagnahmt oder Opfer eines Verkehrsunfalls wurden. Inzwischen haben sich die ersten Ameisenbären so erholt, daß sie in ein großes Landschaftsschutzgebiet in Argentinien ausgesetzt werden konnten. Das ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Schutz des Großen Ameisenbären, der in Argentinien ernsthaft bedroht ist - vor allem durch Jagd und Zerstörung seines Biotops. Artis hat einen beträchtlichen Anteil gehabt an der Finanzierung des Baus dieses Auffangszentrums. So spendet Artis fünf Euro von jedem verkauften Artis de Partis an das Ameisenbär-Projekt. Artis ist zugleich sehr dankbar für die Unterstützung, die Fonds, Unternehmen und Privatpersonen diesem Projekt gewährten.
Sonderausstellung und Quiz über Ameisenbär
Im Planetarium ist eine Ausstellung gestaltet über das Ameisenbären-Projekt in Argentinien und die Rolle von Artis in diesem Projekt. Am Verkaufsschalter im Planetarium ist ein Ameisenbärquiz gratis erhältlich. Wenn man den ausgefüllten Vordruck im Planetarium abgibt, erhält man eine nette Aufmerksamkeit (solange der Vorrat reicht). Jeden Monat verlosen wir außerdem unter den richtigen Einsendungen drei Exemplare von Artis de Partis, gekleidet in ein unikales Ameisenbärenhemdchen.

Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 20. Dez. 2007
Help de Amoerpanter: stem op Sophie
Hilf dem Amurleoparden - stimm für Sophie
Sophie Jacques aus Rotterdam (8 Jahre alt) wurde gewählt zum neuen "Kinder-Zoodierekteur" des Tiergartens Blijdorp. Sie setzt sich speziell für den Schutz des Amurleoparden ein. Von diesen wunderschönen Tieren gibt es nur noch einige Dutzend im Amurgebiet. Jeder Dierekteur hat ein Naturschutzprojekt unter seiner/ihrer Obhut bekommen, wofür "Fans" gewonnen werden müssen. Hiermit werden sie um Aufmerksamkeit gebeten für das Problem um diese Tierart und außerdem erhält das Projekt mit den meisten Fans einen Geldbetrag für den guten Zweck. Hast du deine Stimme noch nicht abgegeben? Stimm dann hier für Sophies Projekt, den Amurleoparden. Laß den Amurleoparden nicht in der Kälte stehen!

dierennieuws.nl - 20. Dez 2007
Afsluiting succesvolle Madagaskar Campagne
Abschluß der erfolgreichen Madagaskar-Kampagne
Das wichtigste Ziel der Kampagne bestand darin, möglichst vielen Zoobesuchern die Probleme auf Madagaskar bewußt zu machen. Die Kampagne lenkte u.a. die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig die Erhaltung der Biodiversität auf dieser phantastischen Insel ist. Zahllose Aktivitäten wurden organisiert in den fünfzehn NVD-Zoos und es gab auch eine Anzahl gemeinschaftlicher Veranstaltungen, darunter der "Maki-Marathon" und ein Madagaskar-Fotowettbewerb. Parallel dazu war die Kampagne darauf gerichtet, Geld zu sammeln für zwanzig verschiedene Projekte zum Schutz der Natur auf Madagaskar. Die NVD-Zoos brachten mit Hilfe von freigebigen Zoobesuchern einen Betrag zusammen von ungefähr 80.000 Euro! Die Madagaskar-Kampagne der NVD war ein Teil der Madagaskar-Kampagne des Europäischen Verbands der Zoos und Aquarien (EAZA). Mehr als 300 Zoos in 34 Ländern sind gegenwärtig Mitglied der EAZA. In ganz Europa kamen 450.635,81 Euro zusammen, gesammelt von 133 Zoos. Website: www.nvddierentuinen.nl.
[NVD = Nederlandse Vereniging van Dierentuinen]

wereldomroep.nl - 20. Dez. 2007
Woorden komen en gaan. Bokitoproof woord van het jaar 2007
Wörter kommen und gehen. Bokitoproof Wort des Jahres 2007
Laut Ton den Boon, Chefredakteur des Van Dale Wörterbuch, ist bokitoproof ein ulkiges Wort. "Es bezieht sich auf ein Phänomen, daß die Medien eben sehr beschäftigt hat." Im Mai 2007 sprang ein riesiger Silberrücken-Gorilla namens Bokito über eine Absperrung und einen Graben im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam und entkam so aus seinem Gehege, um anschließend eine Besucherin zu verletzen. Das Ereignis erhielt in den Medien in In- und Ausland viel Aufmerksamkeit. Bokito wurde ein Hype. Ein neues Wort kommt nicht sofort in den Dicken Van Dale, wie Van Dales Großes Wörterbuch auch genannt wird. Das Wort muß haften bleiben. "Wenn belegt ist, daß es wirklich in der Umgangssprache gebraucht wird. Wir gehen davon aus, daß Wörter, die so nachgewiesen werden, wenn sie ein Jahr oder drei in Zeitungen, Zeitschriften oder Radio und Fernsehen in der Umgangssprache gebraucht werden", weiß der Chefredakteur des Großen Wörterbuchs. Und es ist nur noch die Frage, ob bokitoproof es schaffen wird. Das Wort basiert weiter auf einem Hype. Und hype ist Englisch für große Mode [rage]. Genau wie das Wort proof - von bokitoproof - Englisch ist für Nachweis, oder ausbruchsicher, wenn es um Bokito geht. Hypes sind meist von kurzer Dauer. Und wenn es um bokitoproof geht, ist zu hoffen, daß das Wort schnell in Vergessenheit gerät.




Russische Meldungen

Europäisches Rußland

fontanka.ru - 24. Dez. 2007
Ленинградский зоопарк может потерять право на управление зоосадом в Юнтолово
Leningrader Zoo kann Verwaltungsrecht in bezug auf den Tiergarten in Juntolowo verlieren
Der Leningrader Zoo riskiert, das Recht auf die Verwaltung des zu bauenden Zoos in Juntolowo zu verlieren. Wegen Meinungsverschiedenheiten unter Bürokraten verzögert sich das Projekt. "Es hat nie jemand davon gesprochen, dass der neue Zoo eine Fortsetzung des alten ist. Wenn man von der Lebensdauer der Tiere ausgeht, dann schafft es einfach niemand, aus dem alten Zoo in den neuen umzusiedeln", meint der ehemalige Direktor des Leningrader Zoos Iwan Kornejew. Er tritt jetzt als Konsultant des Komitees für Stadtentwicklung und Architektur [KSA] Sankt Petersburgs auf bei der Erarbeitung einer Entwicklungskonzeption für den neuen Zoo, schreibt dp.ru. Die Arbeitsdokumentation für den Zoo in Juntolowo sollte bereits bis zum 15. Dezember 2007 fertig sein. Doch der Prozeß verzögerte sich wegen der Unvereinbarkeit der vom KSA unter Beteiligung von Iwan Kornejew ausgearbeiteten Konzeption und der Auflistung der Tiere, die die Leitung des alten Zoos vornahm. Nach den Worten der Autorin des Juntolowo-Projektes, der Mitarbeiterin der Staatlichen Einrichtung " Wissenschaftliches Forschungs- und Projektierungszentrum des Generalplans Sankt Petersburgs" Irina Sadikowa, wird jetzt die Ausarbeitung der Arbeitsdokumentation nicht vor Mitte Februar 2008 abgeschlossen sein. Iwan Kornejew meint, bevor dem Staatlichen Unternehmen "Leningrader Zoo" neue Territorien übergeben werden, sollte die Stadt zuerst klären, ob man die Vollmachten dieser Organisation vergrößern soll oder ob es zweckmäßiger wäre, eine gesonderte staatliche Kultureinrichtung zu schaffen und den neuen Zoo in ihre Zuständigkeit zu legen. Iwan Kornejew verneint, dass er die Absicht habe, Generaldirektor dieser Staatlichen Einrichtung zu werden: "Doch wenn man es mir vorschlagen sollte, dann werde ich nachdenken". "Iwan möge nicht gehässig sein, den neuen Zoo wird er sowieso nicht bekommen. Strukturell wird er eine Unterabteilung des alten Zoos", sagt der Vorsitzende des Komitees für Kultur der Stadt Sankt Petersburg Nikolai Burow. Die Bürokraten können sich untereinander nicht einig werden und insbesondere entscheiden, wo die Elefanten besser untergebracht werden: auf dem Gelände des alten Zoos oder in Juntolowo. Übrigens gibt es jetzt im Leningrader Zoo keine Elefanten. Unlängst hat die Gouverneurin Sankt Petersburgs, Walentina Matwijenko, verkündet, sie wolle im Mai 2011 zur Eröffnung des neuen Tiergartens in diesem einen Elefanten sehen. Die Bürokraten versprachen als Antwort darauf nicht einen, sondern gleich fünf. Wie Iwan Kornejew behauptet, "sollte wenigstens ein solches Tier besser auf dem Gelände des alten Zoos bleiben". Die jetzige Leitung des Leningrader Zoos hält das für unzulässig. "Das ist eine völlig absurde Idee. Auf 7,4 ha [die Fläche des gegenwärtigen Zoos] ist es unmöglich, solche großen Tiere unterzubringen. Allein ein einziger Elefant braucht als Minimum 1 ha", erklärt man im Staatlichen Unternehmen "Leningrader Zoo".

wwf.ru - 24. Dez. 2007
Морские птицы вновь под угрозой
Meeresvögel erneut in Gefahr
In der Nähe der zum Naturschutzgebiet gehörenden Inseln in der Barentssee ist infolge einer Schiffskatastrophe Öl ausgelaufen. Das Motorschiff "Wassilij Korjakin", Baujahr 1969, erlitt Schiffbruch am Kap Lasar der Halbinsel Rybatschij. Vorläufige Ursache der außerordentlichen Situation: ein orkanartiger Wind, der das Schiff, das Schnittholz aus Archangelsk in den französischen Hafen Saint Malo bringen sollte, in eine Untiefe trieb. Die Havarie passierte etwa 40 km von den berühmten Ajnow-Inseln entfernt, die Teil des staatlichen Naturschutzgebietes Kandalakscha sind. Auf den Inseln wurden etwa 160 Vogelarten registriert. Eine der hauptsächlichen Kostbarkeiten der Insel ist die Eiderente (die auf der Roten Liste steht). Auch trifft man hier Küstenseeschwalben, die hier nisten und Junge aufziehen, Papageitaucher, die "Papageien des Nordens" genannt werden und viele andere. Es gibt noch keine Angaben darüber, ob der Ölteppich die Inseln erreicht hat und ob es Opfer unter den Vögeln gibt. "An Bord waren 78 Tonnen Dieseltreibstoff", teilte Wassili Korenjew mit, der Generaldirektor des Havarie- und Rettungsdienstes des Murmansker Beckens (MBASU). "Es gelang uns, 119 Kubikmeter Wasser mit Treibstoff aus den Tanks des Schiffes abzupumpen." In der MBASU dementierten sie die Information einiger Massenmedien, es habe von Bord des Motorschiffes "Wiktor Korjakin" einen großen Abfluß von Erdölprodukten gegeben. "Man sollte sich an die kürzliche Havarie in der Straße von Kertsch erinnern: schade, dass fremde Erfahrungen die Schiffsbesitzer unseres Landes nichts lehren", kommentiert die Situation Wadim Krasnopolskij, Koordinator der Projekte Erdöl und Erdgas des Barentssee-Projektbüros des WWF Russlands. "Wenn ein unverkennbar altes Schiff der Klasse �Fluß-Meer' eine etwa einwöchige Reise in dieser Jahreszeit durch Barentssee und Europäisches Nordmeer unternimmt - entlang der Küsten Nordeuropas! - ist das Ergebnis, leider, gesetzmäßig".

nauka i shizn - 22. Dez. 2007
Оживший Дарвин
Darwin lebt auf
In Moskau entstand das erste interaktive naturwissenschaftliche Museum. Wo kann der Stadtbewohner wilde Tiere sehen, erst recht jene, die in Gegenden vorkommen, die weit entfernt sind von den Orten des "Vorkommens" des Stadtmenschen selbst? Vielleicht im Zoo und im Zirkus. Außerdem kann man ihre Balgs in Museen sehen. Doch ein Tier hinter Gittern ist nicht ganz das gleiche, wie seine frei lebenden Artgenossen. Ganz zu schweigen von den ausgestopften Tieren. Wie verhalten sich Tiere in der Natur, wie sieht ihr Lebensraum aus, welche Töne geben sie von sich unter natürlichen Bedingungen? Schließlich: wie fühlen sich altertümliche Weichtiere an? Alles das kann man jetzt erfahren, wenn man in das Staatliche Darwin-Museum geht. Letzte Neuheit und Stolz des Museums - "lebende Etikette". So wurden kleine Monitore genannt, die sich hinter dem Glas der Ausstellungsvitrinen im Saal "Zoogeographie" befinden. Diese digitalen Geräte nannten die Mitarbeiter des Museums Fenster in die Welt der lebenden Natur. Die kurzen Videofragmente zeigen, wie die in der Exposition vorgestellten Tiere sich in natürlicher Umgebung verhalten. Wenn er etwas näher an den Bildschirm herangeht, taucht der Besucher ein in die Welt der Laute der afrikanischen Savanne, der Tiefen der Ozeane, der undurchdringlichen Dschungel, der glühendheißen Wüste. Ein kurzer Text erklärt das Gesehene und Gehörte. Insgesamt sind 24 Monitore im Saal aufgestellt, die vom Leben der Erdenbewohner erzählen. Die Multimediaprojekte "Hinter sieben Siegeln", "Der Fluß der Zeit", "Leben im Erdboden", videomusikalisches Programm über die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde "Der lebende Planet" - alles das hat das Museum bereits realisiert. Zu den nächsten Plänen gehört die Schaffung eines Multimediakomplexes über den Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin. Ich denke, der Alte wäre zufrieden. Website: www.nkj.ru.

Asiatisches Rußland

wwf.ru - 24. Dez. 2007
Крупнейшая в России популяция снежного барса будет взята под охрану
Größte Schneeleoparden-Population in Russland wird unter Schutz gestellt
Der WWF Rußlands wird die Ausarbeitung einer ökologisch-ökonomischen Begründung eines Territoriums für die Schaffung des dritten Naturreservats in der Republik Altai - "Sailjugem" -finanzieren". Am 12. Dezember fand in der Stadt Gorno-Altaisk im Rayon Kosch-Agatsch der Republik Altai die erste Sitzung der Kommission für die Organisation dieses besonders geschützten Naturareals statt. An der Arbeit der Kommission nahmen teil Vertreter des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands, der Regierung der Republik Altai, wissenschaftlicher Forschungsinstitute und Naturschutzorganisationen, darunter auch der WWF Russlands. Die Vorbereitung der ökologisch-ökonomischen Begründung der Schaffung des Naturreservats soll bis zum August 2008 abgeschlossen sein. Entsprechend der internationalen Bedeutung dieses Territoriums ist geplant, das Naturreservat aufzunehmen in das weltweite Netz der Biosphärenreservate der UNESCO, aber auch ein grenzüberschreitendes russisch-mongolisches besonders geschütztes Naturterritoriums zu schaffen, das von einer Anordnung der Regierung der Russischen Föderation vom 03.07.2003 Nr. 907-r "Über die Bestätigung der Liste von Maßnahmen zur Realisierung der Konzeption der Entwicklung der Zusammenarbeit in grenznahen Gebieten der Russischen Föderation" vorgesehen wurde. "Die Schaffung des Naturreservats 'Sailjugem" wurde von Spezialisten bereits in der 1980er Jahren vorgeschlagen und wir sind froh, dass nun endlich damit begonnen wird, diese Vorschläge in die Tat umzusetzen", sagt Wladimir Krewer, Koordinator des Programms des WWF Rußlands zur Erhaltung der Biodiversität. "Das Naturreservat wird die größte Population des Schneeleoparden (30 bis 40 Exemplare) in unserem Lande unter Schutz nehmen, aber auch eine große Gruppe von Argali und Steinbock. Jetzt werden bereits 22% des Territoriums der Republik Altai (deren Fläche 92,6 Tausend qkm beträgt) von besonders geschützten Territorien eingenommen. Fünf von ihnen sind von der UNESCO zu Objekten des Weltnaturerbes erklärt worden.

regnum.ru - 21. Dez. 2007
Директор на час
Direktorin für eine Stunde
Es fand ein Treffen statt von zwei Zoodirektoren - des ehemaligen und des jetzigen. Bis dahin kannten sich Galina Tjutina und Wladimir Bogomolow nicht persönlich. Sie zeigten sich beide zufrieden mit dem Gespräch und erörterten sogar Perspektiven des Tscheljabinsker Zoos. Galina Tjutina bestätigte, dass das Gespräch mit Wladimir Bogomolow in einer fast herzlichen Atmosphäre verlief. Beide Seiten besprachen die entstandene Situation und berührten sogar Themen der weiteren Entwicklung des Zoos. Die ehemalige Direktorin ist bereit, Varianten der Zusammenarbeit zu prüfen.

Turkmenistan

regions.ru - 21. Dez. 2007
В ТУРКМЕНИСТАНЕ ОТЛОВЯТ НЕСКОЛЬКИХ ЛЕОПАРДОВ И ОТПРАВЯТ НА КАВКАЗ
In Turkmenistan werden einige Leoparden gefangen und in den Kaukasus gebracht
Das Naturschutzministerium Turkmenistans wird über den Fang einiger Exemplare des Vorderasiatischen Leoparden für die Wiederherstellung der Population dieses Tieres im Kaukasus beraten. Das wird in einem Brief des Ministers Machtumkuli Akmuradow mitgeteilt, der an die Adresse des Leiters der Rußländischen Naturaufsichtsbehörde Oleg Mitwol gerichtet ist. Mitwol hatte sich vorher an das Naturschutzministerium Turkmenistans gewandt mit einer Anfrage, die Teilnahme am Programm der Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus betreffend. Im einzelnen fragte er im November nach, ob es möglich sei, einige Exemplare auf dem Territorium Turkmenistans zu fangen, um diese in die Region Krasnodar zu transportieren, damit sie sich dort im Leopardenzuchtzentrum vermehren. Es sei daran erinnert, dass im Mai 2007 im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu einer dauerhaften Entwicklung" die Naturaufsichtsbehörde Russlands, der Sotschi-Nationalpark, das staatliche Kaukasus-Biosphärennaturreservat, das "A.N. Sewerzow"-Institut für Probleme der Ökologie und Evolution der Rußländischen Akademie der Wissenschaften und der World Wide Fonds For Nature (WWF) die Vereinbarung "Über die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus" unterzeichneten. Deren Ziel: die Schaffung einer lebensfähigen Population des Vorderasiatischen Leoparden im Rahmen der Realisierung des vom Ministerium für Naturressourcen Rußlands gebilligten Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus. Gegenwärtig wird auf dem Territorium des Kaukasus diese Unterart des Leoparden praktisch nicht angetroffen. In der Vereinbarung ist die Schaffung einer freilebenden, sich selbst reproduzierenden Leopardenpopulation vorgesehen - etwa 30 Exemplare, und später eine stabile Population bis zu 50 Exemplaren. Leoparden sollen aus Iran, Turkmenistan und den Zoos anderer Länder eingeführt werden. In der ersten Etappe geschieht die Zucht in einem Gehege - im Zucht- und Rehabilitationszentrum - mit dem Ziel, sie an das Leben in der Wildnis anzupassen. In Zukunft ist geplant, die Leoparden für die Schaffung einer freilebenden Population in die Natur zu entlassen. "Der Naturschutzminister Turkmenistans interessierte sich für das Programm, das auf die Wiederherstellung einer Population des Vorderasiatischen Leoparden gerichtet ist, er verhielt sich positiv zu unserem Vorschlag und teilte mit, dass gegenwärtig seine Behörde darüber berät", erklärte Oleg Mitwol.

Ukraine

pravda.ru - 21. Dez. 2007
В зоопарке обезьяна прокусила ребенку палец
In einem Zoo wurde Kind vom Affen in den Finger gebissen
In der ukrainischen Stadt Krementschug, Gebiet Poltawa, biß ein Affe aus einem Wanderzoo einem 12jährigen in den Finger, teilte der Chef des Tiermedizinischen Dienstes in Kremenschug, Jurij Sliwka, Journalisten mit. "Das verletzte Kind wurde, nachdem die Wunde genäht war, nach Hause geschickt", teilten die Ärzte des dritten städtischen Krankenhauses mit. "Wir haben die Meerkatze untersucht. Das ist ein gesundes Tier. Doch wir haben sie unter Kontrolle genommen. Außerdem legte ihr Besitzer alle Dokumente bezüglich notwendiger Impfungen vor", teilte der Chef des Tiermedizinischen Dienstes der Stadt laut "Interfax" mit. Der Chef des Tiermedizinischen Dienstes bemerkte, der Zoo würde nicht geschlossen. "Der Zoo trägt keine Schuld an dem, was passiert ist. Ein Erwachsener, der mit dem Jungen gekommen war, hat einfach das Kind ohne Aufsicht gelassen", sagte er.

mediaport.info - 21. Dez. 2007
Харьковские уссурийские тигры стали одесситами
Charkower Ussuri-Tiger wurden Odessiten
Tajger und Natalie, zwei Ussuri-Tiger aus Charkow wurden Odessiten. In den Odessaer Zoo kamen sie vor einigen Wochen. Einen Monat werden die einjährigen Tiger in Quarantäne bleiben. Das Männchen und das Weibchen wurden in menschlicher Obhut geboren - im Charkower Zoo. In Charkow gibt es noch zwei Paare Ussuri-Tiger - zwei Männchen und zwei Weibchen. Wie der zoologische Leiter Wiktor Scheweljew erzählte, vermehren sich diese Raubkatzen, die auf der Roten Liste stehen, gut in Menschenobhut.

China

utro.ru - 23. Dez. 2007
Неизвестный мясник снял шкуру с тигра в китайском зоопарке
In einem chinesischem Zoo zog unbekannter Fleischer einem Tiger das Fell ab
Im Zoo der chinesischen Stadt Yichang wurde ein enthaupteter und abgehäuteter Kadaver eines Amurtigers gefunden. Die Polizei stellte fest, dass die unbekannten Täter, welche die Tigerin töteten, selbstgebastelte Gewehre mit Betäubungs-Geschossen benutzten. Am Ort des Geschehens wurde eine Waffe entdeckt, wie auch die aufgebrochenen Schlösser des Käfigs. Nach Meinung von Experten war an der Ausübung des Verbrechens ein Fleischer beteiligt, der der Raubkatze professionell das Fell abzog. Erinnern wir uns: Amurtiger gehören zu den seltensten Säugetierarten. Auf der ganzen Welt werden noch ungefähr 400 Exemplare dieser Art gezählt, in China nur zehn. Amurtiger werden geschätzt als Rohstoffquelle für Präparate der traditionellen chinesischen Medizin. Verschiedene Körperteile der Raubkatze werden praktisch für die Heilung aller Krankheiten genutzt - von Hautkrankheiten bis zu Malaria und Rheumatismus. Besonders geschätzt werden Knochen und Krallen der Tiere.

russian.china.org.cn - 23. Dez. 2007
В зоопарке в центрально-китайской провинции Хубэй убит маньчжурский тигр
Im Zoo in der zentralchinesischen Provinz Hubei wurde ein Mandschurischer Tiger getötet
Yichang - Die Polizei der Stadt Yichang und einheimische interessierte Behörden ermitteln in der Strafsache, die verbunden ist mit der Tötung eines Mandschurischen Tigers, der im einheimischen Zoo lebte. Demjenigen, der Hinweise zu diesem Vorfall geben kann, wurde eine finanzielle Belohnung versprochen. Wie der Vizechef der Yichanger Verwaltung der Forstwirtschaft mitteilte, wurde der Kadaver des Mandschutigerweibchens in der Aufzuchtstation für wildlebende Waldtiere Sansja (Drei Bergschluchten) am 20. Dezember entdeckt, gegen 7.30 Uhr. Kopf, Extremitäten und Fell des Tieres waren geraubt. "Die Wahrscheinlchkeit ist groß, dass der oder die Täter in die Räumlichkeit eindrangen, den Tiger betäubten, ihn aus dem Raum herausschleppten und dann töteten", wurde dem Korrespondenten unter den Bedingungen der Anonymität mitgeteilt, - "das ist ein grausamer und professioneller Mord, das Fell des Tigers war völlig abgezogen und die Extremitäten waren bis an die Knie abgeschnitten." Wie der Vizechef der Yichanger Verwaltung der Forstwirtschaft sagte, wurden die Überreste des Tigers, dessen Alter 6 bis 7 Jahre betrug, von einem Mitarbeiter entdeckt, der am Morgen den Weg innerhalb des Zoos säuberte. Die Verwaltung des Zoos informierte unverzüglich die Polizei und die Verwaltung der Forstwirtschaft über das Vorgefallene. Der Mandschurische Tiger steht auf der Liste der Tiere, die unter dem verstärkten Schutz des Staates stehen. Nach Materialen der Agentur Sinchua.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Salzburg, 23.12.2007
Alpaka-Nachwuchs im Zoo Salzburg

Ein verfrühtes Christkind gab es im Zoo Salzburg. Vor wenigen Tagen hat ein junges Alpaka das Licht der Welt erblickt. Der kleine Alpaka-Hengst wog bei seiner Geburt rund sechs Kilogramm. Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner „Wir freuen uns sehr über unseren jüngsten Nachwuchs im Südamerika-Bereich des Zoo. Nach rund 11 ˝ Monaten Tragzeit brachte unsere Stute Tequila ihr Junges mitten in der Herde zur Welt. Faszinierend ist wie die Alpakas miteinander umgehen. Die ganze Herde hat ihr jüngstes Mitglied sofort freundlich aufgenommen. Alpakas sind sanfte Wesen, die auch gerne auf Menschen zugehen. Sicherlich ist dies auch der Grund, weshalb sie bei unseren Besuchern so beliebt sind.“ Der noch namenlose Alpaka-Nachwuchs im Zoo Salzburg wird nun sechs bis acht Monate von seiner Mutter gesäugt. Im Alter von ein bis zwei Jahren wird er dann geschlechtsreif. Alpaka-Wolle ist seit über 3.000 Jahren sehr begehrt. Alpakas sind eine Kamelart aus der Andenregion und werden schon über 3.000 Jahre von Menschen wegen ihrer feinen Wolle gezüchtet. Die Farbe ihres Fells ist ganz unterschiedlich. Bis zu 22 Farben und rund 60 Farbschattierungen sind bekannt. Die Wollhaare der Alpakas werden bis zu einem halben Meter lang und sind innen hohl. Dies wirkt extrem wärmeisolierend und macht ihre Wolle so begehrt.

Zoo Leipzig, 22.12.2007
Exotischer Neuzugang im Zoo Leipzig!

Ankunft eines Ohrenschuppentieres Gestern Abend traf im Zoo Leipzig ein exotischer Neuzugang ein: ein männliches Ohrenschuppentier. Das ausgewachsene Tier kommt als Geschenk aus dem Zoo Taipeh. Alle Schuppentierarten werden aufgrund ihrer schwierigen Ernährungsweise nur sehr selten in Zoos gehalten. In europäischen Tiergärten werden derzeitig keine Schuppentiere gehalten. Auch für Leipzig ist es der erste Vertreter dieser Art. Als Untermieter der grauen Riesen wird es ein Gehege in der asiatischen Tempelanlage „Ganesha Mandir“ beziehen. „Wir haben uns sehr lange bemüht, diese wertvolle Tierart bei uns halten zu können. Das Gehege ist entsprechend der Vorgaben des Zoo Taipeh nach modernsten Haltungsbedingungen eingerichtet worden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zur Vorbereitung auf den neuen Schützling verbrachte eine Tierpflegerin bereits im letzten Jahr zwei Wochen im Zoo Taipeh, um von den dortigen Kollegen vor allem die Fütterung zu lernen und Erfahrungen im Umgang mit dem Tier zu sammeln. Selbstverständlich wurde es auch von den Tierpflegern, die es betreuen werden, persönlich abgeholt. Bevor es für die Besucher erstmalig zu sehen sein wird, erfolgt die Unterbringung des Tieres in einer vorgeschriebenen Quarantäneeinrichtung. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungszeit, wird es dann in das vorgesehene Gehege gesetzt. Das Ohrenschuppentier ist in den Wäldern von Nepal bis Südchina sowie auf den Inseln Taiwan und Hainan beheimatet. Diese Art lebt überwiegend am Boden, ist aber auch ein sehr guter Kletterer. Die lange Zunge und die Zahnlosigkeit weisen diese Säugetiere als spezialisierte Insektenfresser aus. Es ist außerdem durch zahlreiche außergewöhnliche Eigenschaften gekennzeichnet, so zieht es seine überlange Zunge bis in die Brusthöhle ein, da diese im Maul nicht genügend Platz findet. Charakteristisch und namensgebend ist sein dachziegelartig angeordnetes Schuppenkleid, welches sich beim Zusammenrollen in einen für Feinde fast undurchdringlichen Schutzpanzer verwandelt. Ferner leben Ohrenschuppentiere einzelgängerisch und ernähren sich von Ameisen und Termiten, welche sie mit der Zunge aufnehmen und in ihrem mit verhornten Wänden ausgestatteten Kaumagen zermahlen. Bei akuter Bedrohung richtet sich der Vierbeiner auf und ergreift auf den Hinterbeinen rennend die Flucht. Die drei asiatischen Schuppentierarten sind in ihren freilebenden Beständen bedroht. Vor allem der Handel mit den Schuppen für medizinische Zwecke, der Haut und dem Fleisch führt zum verstärkten Jagddruck auf diese wehrlosen Säugetiere. Dazu kommt noch der zunehmende Verlust des Lebens-raumes. Um den Handel mit den asiatischen Arten zu kontrollieren, sind diese seit 1975 im Cites-Anhang II aufgeführt. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) sind alle Schuppentierarten derzeit noch in der Kategorie „geringes Risiko, aber mit zunehmender Gefährdung“ aufgelistet. In der Zukunft ist mit wachsendem Jagdruck und Bedrohung zu rechen, so dass auch die Etablierung dieser Tiere in den Zoologischen Gärten von wichtiger Bedeutung ist. Aber nicht nur das Ohrenschuppentier kann als neue Tierart kurz vor Weihnachten im Zoo Leipzig begrüßt werden. Am vergangenen Donnerstag kamen zwei Weißbauchzwergseidenäffchen, ein junges Paar, im Zoo an. Ihr neues Zuhause wird ein Gehege im Neuen Vogelhaus sein. Bisher wurden in Leipzig die Westlichen Zwergseidenäffchen gehalten. Diese wurden an einen anderen Zoo abgegeben.

Tierpark Hagenbeck Hamburg, 21.12.2007
Zählen, messen, wiegen…

Erste Inventur in Hamburgs Tropen Im Mai öffnete Hamburgs neuste Attraktion, das Tropen-Aquarium Hagenbeck, seine Pforten. Und seitdem ist viel passiert: Immer neue Tiere bezogen ihre Biotop-Anlagen, andere fühlten sich gleich so wohl, dass sie mit der Fortpflanzung begannen. Wie viele Tiere welcher Arten haben denn nun in Hamburg eine Heimat gefunden? Wie groß und wie schwer sind sie? Die Beantwortung dieser Fragen kann bei Riesenschlangen schon eine Herausforderung sein. Mut brauchen auch unsere beiden Taucher, die nicht nur Riffhaie zählen, sondern auch den Zebrahai vermessen wollen. Auch die Schildkröten lassen sich zur Geschlechtsbestimmung nur ungern unter den Panzer gucken und können empfindlich beißen… Doch eine wahre Sisyphus-Aufgabe wird es sein, herumwuselnde Zwerg-Mangusten oder die Mitglieder des Neonfisch-Schwarms in einem der größten Südamerika-Becken Norddeutschlands zu zählen. Wird es gelingen?

Zoo Magdeburg, 21.12.2007
Weihnachtlicher Zoospaziergang

Am Heiligen Abend geht es um 10.30 Uhr auf einem weihnachtlichen Zoospaziergang mit dem Zoodirektor, Dr. Kai Perret (Treffpunkt Zookasse). Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr mit dem Schlittenhunde-Gespann! In der TIERISCH NAH Arena erwartet er die jüngsten Zoobesucher mit süßen Überraschungen. Aber auch an den anderen Festtagen können die Zoobesucher einen gesunden Weihnachtsspaziergang unternehmen. Viele Tiere haben jetzt ihr schönstes Kleid: Luchs und Sibirischer Tiger zeigen in ihrem dichten Fell keine Spur vom Frösteln und die Alpakas sehen wie ganz dicke Wollkissen aus. Quirlig herumtobende Tierkinder bei den Krallenaffen, Erdmännchen, Lamas und das TIERISCH NAH Programm laden zu einem besonderen Spaziergang in den Magdeburger Zoo ein. Der Zoologische Garten Magdeburg hat an allen Feiertagen geöffnet. Am Heiligen Abend und zu Silvester schließt der Zoo um 14 Uhr seine Pforten. Zwischen den Feiertagen und am Neujahrstag ist der Zoo bis um 16 Uhr geöffnet.

Allwetterzoo Münster, 21.12.2007
Erdmännchen im Glück:

Die beliebten Tiere wohnen jetzt bei den Breitmaulnashörnern im Allwetterzoo Münster Erdmännchen und Zoobesucher in Münster können gleichermaßen glücklich sein: Die kleinen Publikumslieblinge sind in ein komfortables neues Domizil in der mollig warmen Nashornhalle umgezogen. Und die Menschen müssen nicht mehr in Regen oder Kälte stehen, wollen sie die quirligen „Scharrtiere“ beobachten. Zwar haben die 13 kleinen Räuber in ihrer neuen Innenanlage keinen Himmel über sich, doch Sonnenlicht scheint durch große Dachluken und ein Strahler verbreitet wohltuende Wärme. Das knapp 30 m˛ große Winterquartier der Erdmännchen befindet sich unmittelbar neben der Innenanlage der Nashörner. Es ist fast so groß wie die gesamte alte Anlage am Tropenhaus. Über die großen, bis zum Boden reichenden Glasscheiben werden sich besonders Kinder freuen. Und die Erdmännchen haben hier jede Menge Sand zum Buddeln, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen, um sich zu verstecken. Letztere nutzten die Tiere auch prompt nach dem Umzug. Doch schon am Tag darauf hatten sich die „Unsichtbaren“ in hin und her wuselnde Erdmännchen verwandelt. Besonders lebhaft sind sie, wenn Revierleiter Reinhold Evels Grillen serviert - einen besonderen Leckerbissen. Die Tiere scheinen die Anlage zu akzeptieren - und schon ihren Wünschen entsprechend „umzugestalten“. Sie buddeln an allen erdenklichen Stellen Löcher und bringen Sandklumpen, Steine oder auch mal eine Schraube zu Tage. Einen „Fluchtweg“ werden sie bei aller Mühe aber nicht finden, denn unter der etwa 60 cm tiefen Sandschicht hält sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Noch sind die Tiere in der Eingewöhnungsphase, in der sich eventuell auch die Sozialstruktur ändern kann. Es sind nämlich nicht alle Tiere umgezogen, vier junge Erdmänner bewohnen noch ihre alte Anlage. Sie werden im Januar an den Tiergarten Straubing abgegeben. Die übrige Familie, Vater, Mutter und elf unterschiedlich alte Kinder, wurden in Transportkisten ins neue Zuhause getragen. In die Kisten lockten die Tierpfleger sie mit Mehlwürmern, ihrer Leibspeise. Der Großteil der Erdmännchen fiel auf den Trick herein. Nur drei ganz Clevere haben die Sache durchschaut und mussten mit dem Käscher eingefangen werden. Sie wussten ja nicht, was sie erwartet! Im Außenbereich der Nashornhalle wird derweil kräftig weiter gebaut. Neben einer großen Freianlage für Erdmänner und -frauen entsteht ein weiteres Außengehege für die Nashörner. Wenn die Erdmännchen im Frühling nach draußen dürfen, werden sie auf sagenhaften 460 m˛ Fläche buddeln dürfen! Und Zoobesucher können dann vielleicht hautnah sehen, wie das Erdmännchen-Weibchen Junge aufzieht. Der Clou der neuen Außenanlage ist ein Besuchertunnel mit eingebautem Fenster, das einen Blick in die Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Den Komfort der neuen Anlage verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem münsterschen Zoo-Verein, der sich am Neubau der Anlage mit 70.000 Euro beteiligt hat.

Zoo Berlin / Tierpark Berlin, 20.12.2007
Weihnachtsbesuch in Zoo und Tierpark

Für Kinder vergehen die Stunden zwischen dem Morgen und dem Nachmittag des Heiligen Abend viel zu langsam. Das ungeduldige und bisweilen die Erwachsenen nervende Warten der Kleinen auf die große Bescherung lässt sich durch einen Besuch im weihnachtlichen Zoo und Tierpark ganz prima überbrücken. Schließlich gibt es in Zoo und Tierpark all die Tiere zu sehen, die so eng mit unserem Weihnachtsfest verbunden sind: die Esel, die Maria bis zur Krippe getragen haben, die Schafe und Kühe, die dort das gerade geborene Jesuskind begrüßten, und auch die Kamele, auf denen die drei Heiligen Könige nach Bethlehem ins Heilige Land kamen. Sogar die getreuen Helfer von Knecht Ruprecht, die Rentiere, können in Zoo und Tierpark bestaunt werden. Ob allerdings Rudolf, der Rotnäsige, dabei ist, müssen die Kinder selbst herausfinden. Es gibt noch jede Menge weitere Weihnachtstiere zu bestaunen. So etwa die fetten Gänse, die im Zoo und Tierpark auch nach Weihnachten weiterhin schnattern dürfen, und die wohlschmeckenden Karpfen, die hier die Feiertage überleben werden. Kurzum: Zu Weihnachten ist in Zoo und Tierpark viel zu erleben! Zu beachten sind die besonderen Öffnungszeiten am 24. Dezember: Zoo und Tierpark öffnen an diesem Tage um 9.00 Uhr und schließen um 14.00 Uhr. Der Zoo kann am Heiligen Abend nur über den Eingang am Löwentor am Hardenbergplatz sowie über das Zoo-Aquarium an der Budapester Straße betreten werden.. Mit einer einfachen Eintrittskarte können an diesem besonderen Tag sowohl der Zoo als auch das Aquarium besicht werden. Am 24. Dezember wollen Zoo und Tierpark ihren Besuchern eine besondere Freude machen: Kinder bis zum Alter von 15 Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt! Während der Feiertage am 25. und 26. Dezember gelten die normalen Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Wir wünschen allen Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Vogelpark Walsrode, 20.12.2007
Ein Jahr im Zeichen des Kagus
Äußerst zufrieden überprüft Simon Jensen, Zoologischer Direktor im VogelPark Walsrode, die Gewichtszunahme des jungen Niklas, bei dem es sich um einen kleinen Kagu handelt. Wie sein Name schon andeutet – das Licht der Welt erblickte der Kleine am 06.12.2007 im Vogelpark. „Es ist die vierte erfolgreiche Nachzucht dieser Art in diesem Jahr“, verrät Jensen und fügt hinzu, dass der Schlupf eines weiteren Vertreters dieser flugunfähigen Art noch vor Weihnachten erwartet wird. In seiner ursprünglichen Heimat Neukaledonien steht es um den Kagu nicht gut. Die Besiedlung der ehemals raubtierfreien, pazifischen Insel durch den Menschen und seine „Haustiere“, hatte tragische Folgen für zahlreiche flugunfähige Vogelarten. Die plötzliche Anwesenheit von Feinden, die in den natürlichen Lebensraum dieser Arten eindrangen, zog wenig später auch die zunehmende Vernichtung der Wälder nach sich. Lebensraumzerstörung und Bejagung sind selbst heute noch maßgeblich für die starke Bedrohung dieser einzigartigen Vertreter der Vogelwelt verantwortlich. Ganz anders bewertet Simon Jensen hingegen die Situation im VogelPark Walsrode. „Wir sind der einzige zoologische Garten in Europa, der Kagus züchtet und mit Niklas und seinen Artgenossen werden wir auch weiterhin den Schutz dieser faszinierenden Tiere in ihrer Heimat unterstützen.“ Zum Schutz der Kagus vor Ort unterstützt der VogelPark Walsrode Fonds e. V. schon seit einiger Zeit erfolgreich Hilfsprogramme in Neukaledonien und zählt bei diesen Projekten international mit zu den größten Förderern.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 20.12.2007
2008 alles für die Kinder
Der Tiergarten Schönbrunn hat eine Initiative für seine jüngsten Fans gestartet: ein Kinderclub samt Zeitschrift und Gratiseintritt bis zum Alter von sechs Jahren! KINDERCLUB Als Mitglied des neuen Tiergarten-Kinderclubs erhält man einen eleganten Ausweis, vier Mal im Jahr per Post das Magazin „Kathis Naturbox“ und im Tiergarten wird es Sonderaktivitäten für die Clubmitglieder geben. GRATIS BIS SECHS JAHRE Ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk: Ab sofort haben alle Kinder bis zum 6. Geburtstag freien Eintritt! (bisher nur bis zum 3. Geburtstag) Somit ist der Besuch des Tiergartens für alle Kindergartengruppen gratis. Für Schulklassen wird bei rechtzeitiger Anmeldung zwar kein Gratiseintritt, aber eine kostenlose Führung angeboten. NEUE KINDERZEITSCHRIFT Im Club-Magazin „Kathis Naturbox“ führt die Tierpflegerin „Kathi“ durch die Welt der Tiere und der Tierarzt „Dr. Flavio Flamingo“ gibt Tipps für Heimtiere, zum Beispiel, wie man selber Hundekekse backen kann. Jedes Heft hat einen Schwerpunkt und bietet jede Menge Spiel- und Bastelanleitungen. Die Mitgliedschaft für den Kinderclub kostet für 13 Monate ¤ 15.00 (für Jahreskartenbesitzer nur ¤ 10.00). Man kann sie im Infocenter des Tiergartens erwerben. Das Mitgliedsjahr beginnt mit dem Kaufdatum. VEREINFACHTE TARIFE Die ab 1.1.2008 geltenden Eintrittspreise wurden über die neuen Kindertarife hinaus deutlich vereinfacht: Der ermäßigte Preis für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren beträgt ¤ 5.00 (bisher nur für Schüler) Für alle Erwachsenen (über 18 Jahre) gilt ein einheitlicher Preis von ¤ 12.00 (Ausnahme: 5.00 Euro für Senioren mit Mindestpension.) Zum häufigen Besuch des Tiergartens eignet sich nach wie vor am besten die Jahreskarte, deren Tarife unverändert bleiben.

Zoo Augsburg, 20.12.2007
Heiligabend freier Zooeintritt für Kinder!

Eine schöne Bescherung gewährt der Augsburger Zoo am 24.12.2007 schon ab 9.00 Uhr mit der Öffnung seiner Pforten: Alle Kinder bis 15 Jahre haben dann freien Eintritt. Sie können vielleicht zusammen mit dem Vater oder den Großeltern den Zoo genießen, während zuhause die Vorbereitungen für das große Fest getroffen werden. Ein Besuch lohnt sich: im Löwenhaus wartet wieder die exotische Tierkrippe, am Kinderspielplatz wurde erst das neue Streichelgehege eröffnet – die jungen Besucher können zu den Zwergziegen auf die Anlage – und im Giraffenhaus warten die neu eingezogenen Erdmännchen auf viele Besucher. Der Zoo ist im Jahr 2008 an 366 ! Tagen im Jahr ab 9.00 Uhr geöffnet – im Winter immer bis 16.30 Uhr.

Tierpark Ueckermünde, 20.12.2007
Anteil Besucher aus Polen
Seit 1997 arbeitet der Tierpark Ueckermünde mit zahlreichen polnischen Partnern zusammen, z.B. dem Dendrologischen Garten Przelewice, dem Forstbildungszentrum Kliniska, dem Schloss Szczecin, dem Nationalpark Wolin, der Stadt Szczecin und dem Kurier Szczecinski. In diesem Jahr kam die Stadt Police als neuer Partner dazu. Weitere wichtige Partner waren die Kommunalgemeinschaft Pomerania und die Deutsch-Polnische Gesellschaft. Vor 1997 kamen etwa 0,3 % der Gäste aus dem Nachbarland Polen. Im Jahr 2007 stieg der Anteil auf etwa 14 % im Jahresdurchschnitt. Der Tierpark Ueckermünde geht davon aus, dass mit dem Wegfall der Passkontrollen der Zustrom polnischer Gäste weiter steigen wird.

Tierpark Nordhorn, 20.12.2007
Weihnachtsferien mit Bauer Harm / Aktionen am Vechtebauernhof im Tierpark Nordhorn

Seit kurzem wohnt Bauer Harm auf dem Vechtehof im Tierpark Nordhorn. Er hat sich bereits gut eingelebt und auch die Tiere wie Kuh „Leni“ haben sich an den großen Mann in alter Tracht gewöhnt und fressen ihm inzwischen förmlich aus der Hand. Vom 2. Weihnachtsfeiertag bis einschließlich Sonntag, den 30. Dezember freut sich der Bauer wieder besonders über Besuch. An 2 Tagen kommt sogar Tante Sofie wieder in Nordhorn vorbei. Große und vor allen Dingen kleine Zoobesucher können Harm bei folgenden Tätigkeiten beobachten oder ihm sogar behilflich sein: Jeden Morgen um 9:30 Uhr kümmert er sich liebevoll um Kuh „Leni“. Der Stall muss gemistet und die Kuh gestriegelt werden. Nach soviel harter Arbeit gibt es um 11 Uhr erst einmal eine „Klönstunde“. Da setzt sich Harm an die warme Kochmaschine, isst ein Bütterken und beantwortet Fragen zum Hofleben oder zu den Tieren. Zuviel Pause ist auch nicht gut und so wird um 13 Uhr Sprickelholz (Anmachholz) gemacht und die „Pötte und Pannen“ gescheuert. Auch die Kunst der Seilerei beherrscht der Bauer, so dass man ihm um 15 Uhr bei dieser Tätigkeit zuschauen kann – mithelfen ist auch hier erwünscht. Am 26. und 30. Dezember verwöhnen die Waffelbackerinnen die Besucher im Vechtehof wieder mit ihren leckeren Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Besuch von Tante Sofie erwartet Bauer Harm dagegen am 27. und 28. Dezember. Und da das neue Jahr vor der Tür steht, müssen auch noch die Neujahrskuchen gebacken werden. Die alte Tradition wird an beiden Tagen von Mitarbeiterinnen des Tierparks vorgeführt (mit neuzeitlichen Eisen). Probiert werden dürfen die „Piepkuchen“ am prasselnden Feuer sicherlich auch und sogar ihr jeweiliges Rezept verraten Sigrid Nöst und Bärbel Kramer. Derweil liest Tante Sofie in der guten Stube Geschichten vor. Und wer mag, kann sogar einen Kaffe zum Neujahrskuchen trinken – oder vielleicht hat Harm ja zwischendurch Zeit für einen leckeren Muckefuck? Es wird auf alle Fälle richtig gemütlich zwischen den Jahren im Vechtehof im Tierpark Nordhorn. Als Höhepunkt der Aktionswoche findet am Samstag, den 29.12. von 14 – 21 Uhr das traditionelle Schuhsohlenbacken statt.

Zoo Basel, 20.12.2007
Spaziergang der Pinguine – bald darf der Nachwuchs mit

Wenn ihre Eltern spazieren gehen, müssen die flauschigen, braunen Pinguin-Jungen Engu und Erika vorerst noch drinnen bleiben. Ab Anfang des nächsten Jahres wird das Mitspazieren eingeübt. Täglich um elf Uhr marschieren im Winter die Pinguine im Zoo Basel über die Brücke vor dem Vivarium. Wenn es draussen kälter und kälter wird, freut das die Pinguine im Zoo Basel, denn sie dürfen jetzt wieder spazieren gehen. Bei Temperaturen unter zehn Grad öffnet der Tierpfleger um elf Uhr die Tür zum Innengehege und unternimmt mit den Vögeln einen kleinen Marsch über die Vivariumsbrücke. Die beiden im August geborenen Jungen Engu und Erika müssen vorerst noch drinnen bleiben. Sie sollen lernen, dass Mama und Papa nicht rund um die Uhr für sie da sind. In der Natur wird im Winter das Futter knapp und die Eltern finden manchmal mehrere Wochen oder sogar Monate kein Futter für ihren Nachwuchs. Im Zoo Basel gönnt man den Eltern mit den Spazierausflügen und dem anschliessenden Aufenthalt auf der Halbinsel vor dem Vivarium etwas Ruhe vor den ewig bettelnden Jungen; denn das Füttern von einem solchen ’Riesen-Küken’ kann ganz schön anstrengend werden. Mit ihrem flauschigen, braunen Daunenkleid sehen die ewig hungrigen ’Kleinen’ nicht nur dicker aus als die Erwachsenen, wenn reichlich Nahrung vorhanden ist, bringen sie auch tatsächlich mehr Gewicht auf die Waage als ihre Eltern. Ab Anfang des nächsten Jahres dürfen auch Engu und Erika ab und zu erste Ausflüge nach draussen unternehmen. Dann werden ihre Eltern für einmal im Innengehege bleiben und in Ruhe ein Bad nehmen können.

Wildpark Lüneburger Heide, 19.12.2007
Englische Schönheit im Wildpark Lüneburger Heide

Große, neugierige Katzenaugen schauen aus dem Transportkäfig. Georg Müller (64), Betreuer der Schneeleoparden, betrachtet den Neuankömmling aufmerksam. Vishnu, so heisst der stattliche, zweijährige Schneeleopard hat die lange Reise von England sehr gut überstanden. Aufgewachsen ist er in Marwell, zoological Park bei Winchester und hat nun sein neues Zuhause im Wildpark Lüneburger Heide gefunden. Die siebenjährige Schneeleopardenkatze Churl und ihre einjährigen Töchter Kiera und Unda sind jetzt seine neue Familie. Neugierig betrachten die Katzendamen die Englische Schönheit durch die Gehegeabtrennung. Churl signalisiert Vishnu deutlich, dass sie nicht abgeneigt ist, ihn näher Kennzulernen. Georg Müller ist zufrieden und sagt: „Große Sympathie ist auf beiden Seiten vorhanden, sodass die Zusammenführung der vier Großkatzen in den nächsten Tagen problemlos verlaufen wird“. Weltweit gibt es nur etwa 5000 Schneeleoparden. Davon leben vier im Wildpark Lüneburger Heide, der sich seit Jahren erfolgreich am Erhaltungszuchtprogramm dieser bedrohten Tierart beteiligt.

Zoo Berlin / Tierpark Berlin, 19.12.2007
Ferienprogramm in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die heiß ersehnten Ferien. In der Zeit rund um die Festtage bieten Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin sowohl Kindern als auch Erwachsenen ein besonderes Programm. In der Bibel spielen Tiere eine wichtige Rolle, so beispielsweise bei der Geburt von Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde in einem Stall zwischen Ochse und Esel geboren. Der Zoo nimmt das Weihnachtsfest zum Anlass, den großen und kleinen Besuchern die „Tiere der Bibel“ in einer Sonderführung näher zu bringen. Dabei erwarten Besucher einige Überraschungen, wieviele Tierarten in der Bibel vorkommen. Beim Rundgang begegnet man Löwen, Wölfen, Bären und Schlangen und lernt die Vögel als Symbole der göttlichen Ordnung kennen. Auch Flusspferde als Meisterwerke der Schöpfung, sowie Steinböcke und Schweine sind dabei, ebenso die Tiere der Weihnachtsgeschichte. Esel, Schafe und Ziegen werden im Tierkinderzoo gefüttert, und die Dromedare, auf denen die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe ritten, werden in ihren Stallungen besucht. Bei den Rätseltouren im Aquarium können Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene ab sieben 7 Jahren zeigen, was sie über Zoo- und Wildtiere wissen und erfahren gleichzeitig viel Neues und Spannendes. Die Touren finden in Teams statt, die Wissensfragen beantworten und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen müssen, um auf die drei Siegerplätze zu kommen. Nach der Siegerehrung gibt es für alle zum Abschluss eine Tierfütterung. Im Januar bietet der Tierpark Berlin seinen Besuchern eine öffentliche Spezialführung zum Thema „Exotische Haustiere im Winter“. Der Rundgang bietet Einblicke bei all jenen Tieren, die in verschiedenen Regionen der Welt im Dienste des Menschen domestiziert wurden, wie beispielsweise die Elefanten, Lamas, Wasserbüffel, Kamele und Trampeltiere.

Zoo Berlin, 19.12.2007
Tiere der Bibel
Das erste Buch Mose erzählt von der Schöpfungsgeschichte, in der Gott die Tiere vor den Menschen erschaffen hat. Nach den Fischen und Vögeln am fünften Tag, folgten am sechsten Tag die Säugetiere und Menschen, die die Verantwortung für die Tiere übertragen bekamen. Leider ist durch die Entwicklung der Menschen und der modernen Zivilisation der natürliche Lebensraum der Tiere zunehmend bedroht. Als Folge haben viele Tierarten heute nur noch in Zoos und in Naturschutzgebieten eine Chance zum Überleben. Jede Tierart ist jedoch Teil des natürlichen Erbes der Menschheit. Gleich einer „Arche Noah“ versuchen die Zoologischen Gärten dieses Erbe weltweit zu erhalten. Doch Tiere spielen nicht nur in der Entstehungsgeschichte eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Geburt von Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde in einem Stall zwischen Ochse und Esel geboren. Deshalb möchte der Zoo das Weihnachtsfest zum Anlass nehmen, den großen und kleinen Besuchern die „Tiere der Bibel“ in einer Sonderführung näher zu bringen. Dabei erwarten unsere kleinen und großen Besucher einige Überraschungen, welche Tierarten so alles in der Bibel vorkommen. Beim Rundgang begegnen Sie Löwen, Wölfen, Bären und Schlangen und lernen die Vögel als Symbole der göttlichen Ordnung kennen. Auch Flusspferde, als Meisterwerke der Schöpfung, Steinböcke und Schweine sind dabei. Und natürlich dürfen bei dem biblischen Rundgang die Tiere der Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Esel, Schafe und Ziegen können im Kinderzoo gefüttert und die Dromedare, auf denen die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe ritten, können in ihren Stallungen besucht werden.

Tiergarten Worms, 19.12.2007
Erste Baufortschritte bei der neuen Erdmännchenanlage / Jungtiere bei den Fernandez-Ziegen / Im Tiergarten wird gerätselt
Nach dem die Tierpfleger erste Vorbereitungen für den Neubau der Erdmännchenanlage getroffen hatten, kamen zu Beginn der letzten Woche die Bauarbeiter. Trotz der kalten Temperaturen konnte schon das Fundament für das spätere Haus in dem sich eine Kinderschauhöhle, das Wärmehaus und ein Vorbereitungsraum für die Tierpfleger befindet, gegossen werden. „Die Rohbauarbeiten schreiten planmäßig voran.“, resümiert der stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner. Im Frühjahr soll die Anlage fertiggestellt sein. „Auf einer Fläche von ca. 200 m˛ erhalten die vier Erdmännchen auf drei Ebenen ihr neues Zuhause im Tiergarten. Nächstes Jahr erhoffen wir uns dann Nachwuchs auf der größeren und naturnah gestalteten Anlage.“, berichtet der stellv. Tiergartenleiter. Die neue Erdmännchenanlage erweitert in Verbindung mit dem bereits neugebauten Pavianhaus den Themenbereich „Afrika“ im Tiergarten, welcher im Leitbild festgelegt wurde. „Die Erdmännchen, die zu den beliebtesten Tieren in zoologischen Einrichtungen zählen, werden mit dieser Anlage, in welche die Besucher durch großzügige Verwendung von Glasbauten viele Einblicke in das Leben der Tiere erhalten, ein Attraktivitätsgewinn für den Tiergarten darstellen.“, erhofft sich Dieter Wagner. Aber nicht nur auf der Baustelle tut sich was. Immer wieder sieht man Besucher mit einem blauen Zettel in der Hand und runzelnder Stirn. Sie nehmen an dem Quiz teil, der noch bis zum Ende des Jahres im Tiergarten läuft. Zu gewinnen gibt es einen Schnupperkurs beim Tierpfleger, eine Dauerkarte für den Tiergarten und ein Gutschein über zehn Besuche. „Wir möchten uns auf diesem Weg einfach auch bei den Besuchern bedanken, die dieses Jahr so zahlreich in den Tiergarten gekommen sind.“, verdeutlicht der stellv. Tiergartenleiter. Finja, die junge Eseldame und inzwischen Besucherliebling gedeiht prächtig. Mittlerweile ist Finja auch nicht mehr der einzige Nachwuchs im Tiergarten im Monat Dezember. Am 18.12.07 wurden kleine Zwillinge bei den Juan-Fernandez-Ziegen geboren. Juan-Fernandez-Ziegen werden in Deutschland außer im Tiergarten Worms nur noch im Haustierpark Arche Warder gehalten. Der Tiergarten hat über die Feiertage am 24.12. und 31.12. von 9 bis 14 Uhr und die anderen Tage regulär von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Einlass ist bis eine Stunde vor Schließung. Wer immer noch kein Geschenk für Weihnachten hat, kann an der Kasse Gutscheine für Tiergartenbesuche oder Schnupperkurse käuflich erwerben.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 20.12.2007
Korridor für den Elefantenschutz
Ein Korridor zwischen zwei Naturschutzgebieten Indiens soll den bedrohten Elefanten des Landes Bewegungsfreiheit und damit bessere Überlebenschancen geben. Wie die Forstverwaltung im Bundesstaat Karnataka am Donnerstag mitteilte, sollen rund tausend Elefanten von dem geschützten Übergang zwischen den Gebieten von Edayargalli und Doddasampige profitieren. In Indien leben rund 25.000 Elefanten in freier Wildbahn, doch ihre Zahl nimmt wegen Wilderei und des schrumpfenden Lebensraumes dramatisch ab. "Solche Korridore sind die einzige langfristige Lösung für den Konflikt zwischen Menschen und Elefanten", sagte der Naturschützer Vivek Manon.

derstandard.at - 23.12.2007
Giraffen vom Aussterben bedroht
Biologen aus Kenia und den USA schlagen Alarm: Die Giraffen in Afrika sind gefährdeter als gemeinhin angenommen, warnt eine in der Fachzeitschrift "BMC Biology" veröffentlichte Studie. Ohne besondere Schutzmaßnahmen seien mindestens sechs der acht Unterarten der Giraffe (Giraffa camelopardalis) vom Aussterben bedroht - neben diesen Unterarten gibt es nur noch eine einzige weitere Spezies in der Familie der Giraffenartigen, das Okapi (Okapia johnstoni). Die Forscher warnten davor, die verschiedenen Camelopardalis-Unterarten als eine einzige Spezies zu sehen: Ihre unterschiedlichen Gene widerlegten eindeutig diese These.

spiegel.de - 23.12.2007
Forscher stufen Giraffen als hochgefährdet ein
Die Zahlen sind alarmierend: Einer Studie zufolge, die in der Fachzeitschrift "BMC Biology Journal" veröffentlicht wurde, gibt es insgesamt noch rund 110.000 Giraffen auf dem afrikanischen Kontinent - einige der Gruppen jedoch seien inzwischen auf wenige hundert geschrumpft. So habe die Zahl der Netzgiraffen in Somalia, Äthiopien und Kenia wegen der bewaffneten Konflikte oder durch Wilderer von 27.000 in den 1990er Jahren auf heute weniger als 3000 abgenommen. Noch gefährdeter sei die Westafrikanische Giraffe, von der heute nur noch rund 100 Exemplare in einem einzigen Gebiet des Niger lebten. Von der Nigerianischen Giraffe (Giraffa camelopardalis peralta) gebe es inzwischen nur noch etwa 160 Tiere, von der Rothschild-Giraffe nur noch wenige hundert, die in isolierten Gebieten von Kenia und Uganda lebten.

Nachrichten.ch - 23. Dez. 2007
Forscher stufen Giraffen als hochgefährdet ein
Biologen aus Kenia und den USA schlagen Alarm: Die Giraffen in Afrika sind gefährdeter als gemeinhin angenommen. Ohne besondere Schutzmassnahmen seien mindestens sechs verschiedene Arten vom Aussterben bedroht. Davor warnte eine am Samstag in der Fachzeitschrift «BMC Biology Journal» veröffentlichte Studie. Nach ihren Schätzungen gibt es insgesamt noch rund 110'000 Giraffen auf dem afrikanischen Kontinent. Einige der Gruppen jedoch seien inzwischen auf wenige hundert geschrumpft. So habe die Zahl der Netzgiraffen in Somalia, Äthiopien und Kenia wegen der bewaffneten Konflikte oder durch Wilderer von 27'000 in den 1990er Jahren auf heute weniger als 3000 abgenommen. Noch gefährdeter sei die Westafrikanische Giraffe, von der heute nur noch rund 100 Exemplare in einem einzigen Gebiet des Niger lebten. Von der Nigerianischen Giraffe (Giraffa camelopardalis peralta) gebe es inzwischen nur noch etwa 160 Tiere, von der Rothschild-Giraffe nur noch wenige Hundert, die in isolierten Gebieten von Kenia und Uganda lebten. Die Forscher warnten davor, die verschiedenen Giraffenarten als eine einzige Gattung zu sehen.

DCRS ONLINE - 24. Dez. 2007
Riesenrattenart im Dschungel Indonesiens entdeckt
Indonesische Forscher glauben, eine bisher unbekannte Spezies einer riesigen Ratte im indonesischen Dschungel entdeckt zu haben. Die indonesischen Forscher fanden die Riesenratten in einer abgelegenen Bergregion im unangetasteten indonesischen Dschungel. Die von den Forschern entdeckten Riesenratten sind ungefähr fünf Mal so gross wie eine normale Ratte, so Kristofer Helgen vom amerikanischen Smithsonian Institute in Washington DC, der mit den indonesischen Forschern zusammenarbeitete. Der Ort, an dem die Ratten gefunden wurden, ist der wohl letzte vollständig unangetastete Regenwald der Welt.

Hamburger Abendblatt - 23. Dez. 2007
"Storchenvater" Wulf hört auf
Mehr als drei Jahrzehnte war Hermann Wulf (82) ehrenamtlicher Gebietsbetreuer für den Weißstorchschutz in Stormarn. Er hat im Frühjahr die Zahl der ankommenden Tiere dokumentiert, im Sommer ihre Jungen, er hat die Horste kontrolliert, und er war zur Stelle, wenn ein Storch Hilfe brauchte. Verletzte Vögel brachte er auf die Pflegestation im Wildpark Eekholt. Hermann Wulf war der "Storchenvater". Jetzt hat sich der Oldesloer aus Altersgründen vom aktiven Dienst zurückgezogen.


derstandard.at - 24.12.2007
Rebhuhn und Kiebitz: Einst weit verbreitet, heute bedroht
Viele in Europa ehemals weit verbreitete Vögel sind auf dem Rückzug: Die Analyse von 124 Vogelarten über eine Zeitspanne von 26 Jahren zeige, dass sich bei 45 Prozent von ihnen (56 Arten) die Bestandszahlen verringert hatten, berichtet die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB). Dieser Trend zeige sich in 20 europäischen Ländern. Mark Avery, Artenschutz-Chef der RSPB, hob das Rebhuhn, die Turteltaube und den Kiebitz hervor: Deren verringerte Bestandszahlen seien Grund für "tiefe Besorgnis". Verantwortlich für den allgemeinen Rückgang der Bestände sei die intensive Landwirtschaft, der Verlust naturnaher Feuchtwiesen sowie neuerdings die Nutzung von Brachflächen zum Anbau nachwachsender Rohstoffe.

netzzeitung.de - 24.12.2007
So viele Seeadler in Deutschland wie noch nie
Die Seeadler in Deutschland sind 2007 weiter im Aufwind. Nach neuesten Zählungen lebten in der Bundesrepublik derzeit 575 Paare des vor 100 Jahren fast ausgerotteten Greifvogels, sagte der Schweriner Seeadler-Betreuer Peter Hauff der Deutschen Presse-Agentur. Hauff erfasst die Seeadler und ihre Bruterfolge landes- und bundesweit. So viele Seeadler wie heute gab es laut Hauff in Deutschland wahrscheinlich noch nie. ... Dass es den Seeadlern so gut gehe, habe denselben Grund wie das Anwachsen der Kormoranbestände, sagte Hauff: «Nahrung, insbesondere Fisch, gibt es in Hülle und Fülle.» Beide Arten würden vor allem von Weißfischen leben, die nicht auf der Fangliste der Fischer stünden.

welt.de - 25.12.2007
2007 – das Jahr der neuen Tiere
„Über 1100 Tierarten wurden 2007 neu entdeckt“, sagte der Artenschutzexperte Stefan Ziegler vom WWF (World Wide Fund for Nature). Ökologen der Universität Frankfurt am Main gehen sogar von bis zu 20.000 neuen Tierarten aus. Forscherteams stießen in Afrika und Asien vor allem auf neue Insektenarten, Schnecken und Würmer. Niedere Tiere gehen den Entdeckern in jedem Jahr zuhauf in ihre Fangnetze. Aber in diesem Jahr fanden die Wissenschaftler sogar bisher unbekannte Säugetiere. Unbekannte Säugetiere erscheinen vielen schon deshalb spektakulärer, weil sie größer und dem Menschen näher verwandt sind als Gliedertiere oder Würmer. So freuten sich die Teilnehmer einer Expedition der Umweltorganisation Conservation International (CI), die sie in die abgelegenen Foja-Berge von Papua (Indonesien) führte, umso mehr, als sie im Juni eine neue Possumart beobachten konnten. Das Possum gehöre nach Angaben von CI zu den kleinsten Beuteltieren weltweit. Zudem fingen sie eine Riesenratte, die etwa fünfmal so groß sei wie eine Hausratte und sich überdies für ein Wildtier noch „recht zutraulich“ verhalten hätte. Auch in Afrika wurden viele Tiere entdeckt. „Wir kommen gar nicht mehr hinterher mit der Beschreibung neuer Fledermaus- und Flughundarten“, so Jakob Fahr von der Uni Ulm. .. Im Mai und Juni dieses Jahres erkundeten die Biologen Kai Schütte (Uni Hamburg) und Thomas Wesener (Museum Koenig, Bonn) die Wildnis Südostmadagaskars. Dabei entdeckten sie viele unbekannte Tiere: 29 Tausendfüßerarten, sechs Stabschrecken- und vier Libellenarten sowie eine Gottesanbeterin. „Wir haben nicht mit so vielen neuen Arten gerechnet“, sagt Schütte. Nicht nur die Urwälder, auch die Ozeane sind Heimat noch unbekannter Tiere. Wissenschaftler protokollierten im November 2007 eine neue Krebsart an Bord des deutschen Forschungsschiffes „Polarstern“, das im südlichen Atlantik unterwegs war. „Nach der Auswertung der Funde aus 5000 Meter Tiefe kommen aber sicherlich noch viele weitere neue Arten hinzu“, sagt Sigrid Schiel vom Alfred-Wegener-Institut. Ob Tiefsee oder Tropen – wie lange die neu entdeckten Arten noch überleben können, ist ungewiss. „Viele Wälder Madagaskars werden in zehn Jahren verschwunden sein“, sagt Kai Schütte. Die Zerstörung ungeschützter Waldgebiete schreitet nicht nur auf Madagaskar rasend schnell voran. „Es ist deshalb extrem schwierig abzuschätzen, wie viele Arten pro Jahr aussterben“, sagte Stefan Ziegler vom WWF. Durch die Lebensraumzerstörung würden Arten aussterben, die der Menschheit noch nicht einmal bekannt gewesen wären. Die Tropenökologin Elisabeth Kalko von der Uni Ulm schätzt, dass in Zukunft jährlich etwa zehn neue Säugerarten entdeckt werden. Hochrechnungen gehen davon aus, dass noch etwa ein Drittel der Säugetiere unbekannt ist.

derstandard.at - 21.12.2007
EU-Behörde stellt "unmenschliches Töten von Robben" fest
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geht davon aus, dass einige vom Menschen gejagte Robben nicht ordnungsgemäß getötet werden und daher noch die Schnitte spüren, mit denen ihnen die Jäger das Fell vom Leib lösen. Das geht aus einer in Parma veröffentlichten Stellungnahme der EFSA zum Robbentöten hervor. Deren Fachgruppe für Tiergesundheit hatte auf Anfrage der EU Informationen über die Todesarten der Tiere gesammelt und ausgewertet. Jährlich würden weltweit rund 750.000 Tiere getötet, rund 60 Prozent davon in Kanada, Grönland und Namibia, heißt es in dem Dokument. Weil nicht sichergestellt sei, dass jede Robbe vor dem Ausbluten tot oder bewusstlos sei, würden einige Tiere die Schnitte zu ihrer Enthäutung spüren, bevor sie bewusstlos würden. Einige Methoden zum Töten von Robben seien "inhuman" und sollten nicht angewandt werden, zum Beispiel das Ertränken der Tiere. Das Zusammentreiben der Robben vor dem Abschlachten kann die Tiere nach dem Urteil der Fachgruppe ängstigen und weiteres Leid bringen.

derstandard.at - 21.12.2007
Kanaren: Sonarstille für Wale
Auf den zu Spanien gehördenden Kanarischen Inseln vor der Nordwestküste Afrikas war es in der Vergangenheit immer wieder zu unnatürlichen Massenstrandungen von Walen gekommen. Nun ist der Einsatz von leistungsstarken militärischen Sonaranlagen in den Gewässern verboten worden, die internationalen Walschutzorganisationen WDCS und OceanCare am Freitag bekanntgaben. ... Obwohl Militärs vielfach beteuern, dass die Geräte nicht eingesetzt werden, wenn Wale in der Umgebung sind, kam es immer wieder zu unnatürlichen Massenstrandungen.

derstandard.at - 21.12.2007
Japan hat bei Buckelwalen ein Einsehen
Japan stellt die Jagd auf Buckelwale ein und beugt sich damit internationalem Druck. Die Regierung begründete den Schritt am Freitag mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen mit der Internationalen Walfangkommission (IWC). Regierungssprecher Nobutaka Machimura sagte, Japan verzichte für ein bis zwei Jahre auf die Buckelwal-Jagd, "während die Gespräche zur Normalisierung der IWC laufen". Australien, ein strikter Gegner der Waljagd, begrüßte die japanische Entscheidung. Es gebe keine Rechtfertigung, irgendeine Art von Walen zu jagen, sagte Außenminister Stephen Smith. Die Entscheidung Japans wurde auch von Greenpeace begrüßt: "Das ist definitiv eine gute Nachricht vor Weihnachten, aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein, keine Großwale zu jagen, die auf der Liste bedrohter Tierarten stehen", kommentierte Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms. Greenpeace forderte, dass der so genannte "Forschungs-Walfang" im Südpolarmeer endgültig beendet wird, denn dieser produziere nur Daten, die niemand brauche und Walfleisch, das keiner essen wolle.

spiegel.de - 21.12.2007
Japan verzichtet auf Buckelwal-Jagd
Vor allem Australien und Neuseeland hatten in der Vergangenheit scharfe Kritik an Japan geübt. "Ich hoffe, dass sich unsere Beziehungen zu Australien verbessern", sagte Regierungssprecher Nobutaka Machimura heute nach der Entscheidung in Tokio. Die Regierung begründete den Schritt, die Buckelwal-Jagd für bis zu zwei Jahre auszusetzen, mit den laufenden Verhandlungen innerhalb der Internationalen Walfangkommission (IWC). Der Entscheidung vorausgegangen waren Beratungen mit den USA, dem gegenwärtigen Vorsitzenden der Walfangkommission. ... Unabhängig von der vorübergehenden Aussetzung der Jagd auf Buckelwale hält Japan an der geplanten Tötung von bis zu 935 Zwergwalen und bis zu 50 Finnwalen fest. "An unserer Haltung bezüglich der Jagd zu Forschungszwecken hat sich nichts geändert", sagte Machimura.

welt.de - 21.12.2007
Japan sagt Jagd auf Buckelwale ab
Der Buckelwal wird durch japanische Walfänger bedroht: Charakteristisch für den bis zu 19 Meter langen und 30 Tonnen schweren Riesen sind seine langen Flossen. Buckelwale ernähren sich von Krill und Schwarmfischen und bewohnen alle Ozeane bis zur Packeisgrenze. Vor allem Australien habe scharfe Kritik geäußert. „Ich hoffe, dass sich unsere Beziehungen zu Australien dadurch verbessern“, sagte Regierungssprecher Nobutaka Machimura. Japan hatte im November nach mehr als 40 Jahren die Jagd auf die seltenen Buckelwale wieder aufgenommen. Machimura verwies auf die kulturellen Unterschiede zwischen Australien und Japan beim Thema Walfang. „Australier sehen Wale als liebevolle Wesen an, was ich nicht verstehen kann“, sagte er. „Anscheinend geben sie jedem Wal einen Namen. Die Öffentlichkeit hat dort sehr starke Gefühle.“ Australiens neuer Ministerpräsident Kevin Rudd hatte seit seinem Amtsantritt Ende November den Druck auf Japan erhöht und ein Beobachtungsschiff sowie mehrere Flugzeuge in die Gewässer der Antarktis entsandt, um die Walfänger zu verfolgen. Auch die Regierung von Neuseeland hatte Japan scharf kritisiert.

netzzeitung.de - 21.12.2007
Japan verzichtet auf Buckelwal-Jagd
Japan stellt die Jagd auf Buckelwale ein und beugt sich damit internationalem Druck. Die Regierung begründete den Schritt am Freitag mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen mit der Internationalen Walfangkommission (IWC). Die Jagd auf Zwerg- und Finnwale soll aber weitergehen. Erst Mitte November war eine japanische Walfangflotte Richtung Antarktis ausgelaufen. Mit der ursprünglich geplanten Jagd auf Buckelwale hätte Japan nach 44 Jahren das Fangmoratorium für die einst vom Aussterben bedrohte Tierart beendet. Bislang seien noch keine Buckelwale erlegt worden, hieß es am Freitag. Regierungssprecher Nobutaka Machimura sagte, Japan verzichte für ein bis zwei Jahre auf die Buckelwal-Jagd, «während die Gespräche zur Normalisierung der IWC laufen». ... Australien, ein strikter Gegner der Waljagd, begrüßte die japanische Entscheidung, die Jagd auf Buckelwale abzublasen. Es gebe keine Rechtfertigung, irgendeine Art von Walen zu jagen, sagte Außenminister Stephen Smith. Auch Greenpeace-Expeditionsleiter Karli Thomas sprach von guten Nachrichten, forderte aber zugleich die Einstellung der gesamten Waljagd in den Gewässern rund um die Antarktis.


BirdLife

Lost World revisited - 19.12.2007
A return trip to the Foja Mountains of western New Guinea (Irian Jaya), Indonesia has yielded two new species of mammal as well as more glimpses and photos of some of the region’s stunning bird species.
Common bird study reveals further decline of Europe's farmland birds - 21.12.2007
An analysis of 124 of Europe’s common birds has revealed that over a 26-year period 56 species (45 per cent) have declined across 20 European countries. This alarming rate of decline has fuelled fears for the future of many of the continent’s birds, including the Grey Partridge.
Autumn 2007: the worst for illegal bird trapping in Cyprus in four years - 21.12.2007
Field data gathered under a continuing BirdLife surveillance programme showed that autumn 2007 was the worst autumn for illegal bird trapping in Cyprus for four years. An additional cause for concern is the overwhelming evidence of widespread availability of trapped birds (ambelopoulia) in local restaurants, selling for up to £3 (¤5) per bird.
Two men charged with Cyprus falcon massacre - 23.12.2007
Two men have been charged in connection with the October 5 massacre of 52 Red-footed Falcons Falco vespertinus in the Phasouri area of Cypus, within the Akrotiri British Sovereign Base Area (SBA).

PlanetArk


Malaysian Boars Flee Floods, Get Dished Up Instead - 20.12.2007
Two wild boars fleeing for dry ground after torrential downpours in southern Malaysia ended up in cooking pots, a local newspaper reported on Wednesday.
Whales May Have Evolved From Racoon-Sized Creature - 21.12.2007
In the search for a missing evolutionary link to modern whales, scientists have come up with an unlikely land cousin -- a racoon-sized creature with the body of a small deer.
Environmental Groups Sue to Protect Alaskan Bird - 21.12.2007
Three environmental groups filed a lawsuit on Wednesday seeking protections for a rare bird that breeds in Alaska tundra that is being eyed for new oil production.
Songbird Killings in Cyprus Rise - 21.12.2007
Up to half a million migrating songbirds, mainly warblers and robins, were killed in Cyprus this year to end up pickled or fried as an illegal restaurant delicacy, a conservation group said on Thursday.
Chinese Police Dog May Teach Pandas to Fight - 24.12.2007
Scientists in China may use a police dog to teach pandas to fight after the first artificially bred panda released into the wild was apparently killed after a battle with other animals, local media reported on Saturday.
Fun is Serious for Asian Elephants' Struggle to Survive - 27.12.2007
Sucking up sugarcane with their trunks and circling busy traffic roundabouts, the elephants that roam Thai towns at festival time seem as much at home in the city as in the forest.

ENN

Suit Filed to Protect 13 Species in Four States, Millions of Acres of Habitat - 20.12.2007
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity and other groups filed lawsuits Wednesday challenging the U.S. Fish and Wildlife Service's refusal to properly designate and protect critical habitat areas for 13 endangered species in Oregon, California, New Mexico, and North Carolina. The suits are part of a broader effort by the Center to challenge political corruption harming 55 endangered species and cutting more than 8.5 million acres of wildlife habitat. The group filed simultaneous lawsuits challenging six other decisions in November.
Climate Change Affects Top Predators in Ocean Ecosystems - 21.12.2007
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
Scientists from the University of Hawaii joined more than 150 colleagues at the First Climate Impacts on Oceanic Top Predators (CLIOTOP) Symposium, hosted by the Centro Interdisciplinario de Ciencias Marinas and the Centro de Investigaciones Biologicas del Noroeste, December 3-7, 2007, at La Paz, Baja California Sur, Mexico.
Federal Protection Sought for Bering Sea Ice Seal Threatened by Global Warming - 21.12.2007
By: the Center for Biological Diversity
Thursday the Center for Biological Diversity filed a scientific petition with the National Marine Fisheries Service to protect the ribbon seal under the federal Endangered Species Act due to threats from global warming. "The Arctic is in a crisis state from global warming," said Shaye Wolf, a biologist with the Center for Biological Diversity and lead author of the petition. "An entire ecosystem is rapidly melting away and the ribbon seal is poised to become the first victim of our failure to address global warming."
Scientists Publish Good News for Green Turtles Long-Term Nesting Beach Protection Works - 24.12.2007
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
This week in Global Ecology and Biogeography, encouraging news has emerged for one of the world's largest marine herbivores, the green turtle (Chelonia mydas). A new study shows that long-term protection of the sea turtles' nesting beaches is successful in achieving increases in the green turtle populations.
Photo-monitoring whale sharks - 26.12.2007
Up to 20 meters long and weighing as much as 20 tons, its enormous size gives the whale shark (Rhincodon typus) its name. Known as the ”˜gentle giant’ for its non-predatory behavior, this fish, with its broad, flattened head and minute teeth, eats tiny zooplankton, sieving them through a fine mesh of gill-rakers. Listed as a rare species, relatively little is known about whale sharks, which live in tropical and warm seas, including the western Atlantic and southern Pacific. However, a new study combines computer-assisted photographic identification with ecotourism to study the rare species and suggests whale shark populations in Ningaloo, Western Australia are healthy. The study appears in the Ecological Society of America’s January issue of Ecological Applications.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 20.12.2007
Europäisches Gutachten bestätigt Grausamkeit der kanadischen Robbenjagd
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte gestern einen wissenschaftlichen Bericht über die Tierschutzstandards bei Robbenjagden. Sie kam zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für Kanadas Behauptung gibt, die Robbenjagd werde "human" durchgeführt. Das bestätigt die Einschätzung des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds), dass die kanadische Robbenjagd Tierschutzstandards nicht genügt. Die kanadische Regierung behauptet, 98 Prozent der Robben werden möglichst schmerzlos getötet. Der EFSA-Bericht bezeichnet das als nicht haltbar. Die Experten bestätigen, dass die Robben Angst und Schmerz erleiden und häufig nicht "effektiv" getötet werden. Robbenjäger hielten sich häufig nicht an vorgeschriebene Methoden, den Tod eines Tieres vor dem Häuten sicherzustellen, außerdem solle die Robbenjagd für unabhängige Beobachter zugänglich gemacht werden. Zusammenfassend empfiehlt der Bericht, Robben sollten als empfindungsfähige Meeressäuger angesehen werden, die Schmerz, Stress und Angst erleiden können. Die kanadische Fischereibehörde klassifiziert Robben als Fische.

Miramonte Mining AG - 20.12.2007
Miramonte Mining AG startet Green Earth Projekt mit der Aufforstung des Regenwaldes in Ecuador
Die Miramonte Mining AG (ISIN CH0028351796 / WKN A0MMH6) hat mit der Initiierung des Green Earth Projektes konkrete Aktionen zur Aufforstung des Regenwaldes in Ecuador begonnen. Das Green Earth Projekt zielt darauf ab, den Lebensraum der Menschen sowie der Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig zu schützen und langfristig zu bewahren. "Wir sind verpflichtet, für den Bestand der Waldgebiete, die unsere Minen umgeben, zu sorgen und somit die Biodiversität in unseren Abbaugebieten zu erhalten", erklärt Alberto Fierro, Geschäftsführer der Miramonte Mining AG. ... Übergeordnetes Ziel des Green Earth Projektes ist es, den globalen Fußabdruck durch Aufforstung der Gebiete um die Minen der Miramonte Mining AG zu reduzieren. Fundiertes Wissen zur heimischen Pflanzenwelt in Ecuador bildet die Basis für die Durchführung der einzelnen Aktionen zum Schutz der Natur.

BUND - 20.12.2007
Argusbläuling ist Schmetterling des Jahres 2008
Der Argusbläuling (Plebeius argus) ist Schmetterling des Jahres 2008. Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wählten ihn aus, weil er an bedrohte und seltener werdende Heidelandschaften, Hochmoore und Magerrasen angepasst ist. Der Argusbläuling, auch Geißkleebläuling genannt, gilt nach der Roten Liste in Deutschland als gefährdet. Der Name des Falters leitet sich von seinen "Argusaugen" her. Das sind schwarz-orange-blaue Flecken an den Flügelunterseiten. ... Bedroht ist der Argusbläuling in Deutschland durch die Zerstörung seiner Lebensräume. Moore und Feuchtwiesen werden trockengelegt, Heideland und Magerrasen wachsen nach Aufgabe der traditionellen Nutzung mit Büschen und Bäumen zu. Um den Argusbläuling dauerhaft zu erhalten, übernehmen Landschaftspfleger und Naturschützer oft die frühere Rolle der Bauern. Sie mähen, entfernen den Gehölzaufwuchs und sorgen für Beweidung und offene Bodenstellen. Das Verhalten der Raupen des Argusbläulings ist besonders interessant. So gehen sie mit Ameisen eine Symbiose ein. Während Ameisen normalerweise Schmetterlingsraupen fressen, beschützen sie die Raupen des Argusbläulings vor feindlichen Insekten und Spinnen. Im Gegenzug scheiden die Raupen, wenn sie von Ameisenfühlern stimuliert werden, zuckerhaltige Sekrete aus, die die Ameisen dann aufnehmen.

Whale and Dolphin Conservation Society - 21.12.2007
Stille Nacht auf den Kanaren auch für Wale
Der Einsatz von leistungsstarken militärischen Sonaranlagen in den Gewässern der Kanarischen Inseln ist nunmehr verboten. Dort war es in der Vergangenheit immer wieder zu unnatürlichen Massenstrandungen von Walen gekommen. In einer gemeinsamen Stellungnahme des spanischen Umwelt- und Verteidigungsministeriums sowie der lokalen Regierung der Kanarischen Inseln wurde festgelegt, dass in einem Umkreis von 50 Seemeilen (ca. 90km) der Einsatz von leistungsstarken Sonaren durch das Militär verboten ist. Sonare finden vor allem beim Aufspüren von leisen U-Booten Verwendung. Obwohl Militärs vielfach beteuern, dass die Geräte nicht engesetzt werden, wenn Wale in der Umgebung sind, kam es in den Gewässer der Kanaren immer wieder zu unnatürlichen Massenstrandungen. Das Verbot des Einsatzes dieser Geräte trägt diesem Zusammenhang nun Rechnung und wird von den internationalen Walschutzorganisationen WDCS und OceanCare begrüßt.


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Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION

Asia Trail ist einer der Themenbereiche im National Zoological Park in Washington D.C., mit Anlagen für sieben asiatische Tierarten und ausführlicher Interpretation. Dank des Einsatzes von Kara Blond, Exhibit Developer im National Zoological Park und den ZooLex-Redakteuren Peter Kunert und Monika Fiby, können wir den gesamten Themenbereich von Asia Trail mit allen sieben Anlagen auf einmal präsentieren. Jede Tieranlage wird separat vorgestellt, mit detailierter artenspezifischer Information und der gemeinsamen allgemeinen Information über das Thema Asia Trail. Diese Vorgehensweise berücksichtigt ZooLex-Nutzer, die in der Datenbank nach Informationen zu einer bestimmten Tierart suchen, aber auch Hintergrundinformation zu dieser Tieranlage bekommen sollen.
Asia-Trail-Anlage für Lippenbären:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=927
Asia-Trail-Anlage für Nebelparder:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=961
Asia-Trail-Anlage für Fischkatzen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=962
Asia-Trail-Anlage für Otter:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=963
Asia-Trail-Anlage für Rote Pandas:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=965
Asia-Trail-Anlage für Salamander:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=966
Asia-Trail-Anlage für Große Pandas:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=964
~°v°~
JAHRESRÜCKBLICK 2006
ZooLex Gallery:
Wir danken all jenen, die sich Zeit genommen haben, Informationen für Gehegepräsentationen zusammenzustellen und einzureichen. Mit ihrer Unterstützung konnten wir bisher 157 Präsentationen (inklusive Übersetzungen) von 103 Gehegen aus 62 Zoos in 15 Ländern in der ZooLex-Gallery veröffentlichen. 2007 wurde die Hälfte der Präsentationen mit dem ZooLex Formular (template) und online eingereicht: http://www.zoolex.org/service.html
Artikel in ZooLex:
Neben Präsentationen in der Gallery publiziert ZooLex Artikel online in unter Research. Wir danken Monica Post, Jon Coe, and Monika Fiby für ihre Artikel: http://www.zoolex.org/research.html
Kooperation mit ARAZPA:
Dank einer Vereinbarung mit der Australasian Regional Association of Zoological Parks and Aquaria (ARAZPA) hoffen wir, Ihnen künftig mehr Gehegepräsentationen aus Zoos der Australasiatischen Region vorzustellen. Künftig werden Einreichungen für die jährlichen ARAZPA Gehege-Auszeichnungen im Anschluss an die Preisverleihung auch für Publikationen in ZooLex genutzt.
Kooperation mit WAZA:
Die World Association of Zoos and Aquariums bietet auf www.waza.org einen Link auf die ZooLex-Gallery an. Der dauerhafte Zugang zur ZooLex Gallery ist durch ein Archiv im WAZA Büro sichergestellt: http://www.zoolex.org/archive.html
~°v°~
AUSBLICK AUF 2008
Zoo Design Workshops:
Für 2008 planen wir wieder Workshops zu den Themen Masterplan, Zooplanung und Gestaltung für informelles Lernen. Wenn Sie Interesse daran haben, einen ZooLex-Workshop zu veranstalten, kontaktieren Sie uns bitte: zoolex@zoolex.org. Information: http://www.zoolex.org/workshop.html
~°v°~
Wir wünschen erholsame Weihnachtsfeiertage und ein gutes Neues Jahr!
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl 933849053). ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/about.html


www.leszoosdanslemonde.com
22 décembre 2007
Nouveau: Descriptifs du Changfeng Ocean World, du Zoo de Castellar et du Fuengirola Zoo



Stellenanzeigen

Die Zoo Duisburg AG sucht zum Frühjahr 2008
eine/n Tierarzt/ärztin
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
- Approbation als Veterinär/in
- Mehrjährige tiergärtnerische Erfahrung mit Zoo- und Wildtierkrankheiten
- Interesse an Forschung und der Veröffentlichung von wissenschaftlichen und po-pulärwissenschaftlichen Texten
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Aufgaben
- Veterinärmedizinische Versorgung des gesamten Tierbestandes des Zoos, inklu-sive seltenen in Zoos gehaltener Tierarten, wie z.B. Delphine und Koalas
- Laborarbeiten (Parasitologie, Hämatologie, Serumchemie etc.)
- Überwachung von Prophylaxe und Diagnostikprogrammen
- Führung der veterinärmedizinischen Tierdaten über EDV
- Zusammenarbeit mit der öffentlichen Veterinärverwaltung
- Kurative tiergärtnerische Tätigkeiten
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten Qualifika-tionen.
Die Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

In der Zoologischen Abteilung des Zoo Duisburg ist zum Frühjahr 2008 die Stelle
einer/s Wissenschaftliche/n Assistenten/in
neu zu besetzen.
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie
- Grundkenntnisse der Tiergartenbiologie
- Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten
- Belastbarkeit und hohe Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit und Kreativität
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
- PC-Grundkenntnisse
Frauen und Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die tarifliche Vergütung richtet sich nach TVöD.
Bewerbungen werden bis zum 20. Januar 2008 erbeten an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

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Neue Veröffentlichungen

International Journal of Heritage Studies
Year:2008 Volume:14 issue:1
Special issue: "Zoos as heritage"
Edited by Cornelius Holtorf
3-9 Zoos as Heritage: An Archaeological Perspective
10-29 Competing Natural and Historical Heritage: The Penguin Pool at London Zoo
30-42 Reading the Zoo Map: Cultural Heritage Insights from Popular Cartography
43-59 Constructed Landscapes in Zoos and Heritage
60-73 Regarding the Zoo: On the Deployment of a Metaphor
74-90 Endangerment and Conservation Ethos in Natural and Cultural Heritage: The Case of Zoos and Archaeological Sites
ABSTRACTS available free of charge here:
http://www.informaworld.com/smpp/title~content=g787691448~db=all


Tierisch Kölsch. Das Buch zur großen ZDF-Serie

von Renate Marel
Die Fernseh-Sendung Tierisch Kölsch verdankt ihren gewaltigen Erfolg zum größten Teil den persönlichen Erlebnissen der Tierpfleger mit ihren Schützlingen. Die Pfleger zeigen und erzählen, was sie von ihren Lieblingstieren wissen und wie sie deren Leben in guten und schlechten Zeiten begleiten.Mit dem Buch gewinnt der Serien-Fan über die Sendung hinaus tiefere Einblicke in die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Zusätzlich erfährt er von Anekdoten und Ereignissen, die sich hinter der Kamera abgespielt haben: Wie ein Gorillachef den Umgang mit Scheinwerfern lernt oder wie sich eine Schmetterlingsgeburt fernsehgerecht planen lässt. Geschichten aus dem Zoo - wie sie das Tierleben schreibt.
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten, 1. Auflage 2007, be.bra verlag
17,90 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Seminar: Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung. Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen, die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen. Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse, Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 15.01. und 16.01.2008 in der Natur- und Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden Sie auf der Website www.archeprojekt.de. Unter der Telefonnummer 02361/21358 oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de können Sie ebenfalls weitere Informationen erfragen.

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"

im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
Für Ausstellungsmöglichkeiten bitte bei annette@zookunft.info melden


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.


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Ausstellungen

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 24. November ging es den Mundenhof in Freiburg.

Wochentägliche Sendungen:
Mo, Di, 07:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. -Spezial (Berlin, Wh)
Mi, Do, 09:25 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mi-Fr, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 11:00 HR, Bei uns im Zoo (Zoo Frankfurt, Wh)
Mi-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mi-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mi-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (30 neue Folgen)
Mi-So, 15:15 SWR, Das Leben der Säugetiere
Do, Fr, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, neue Staffel)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque auf Teneriffa
Mi-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mi-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)

Einzelsendungen:
Do, 27.12.2007,
16:30 NDR, 7 Tage Hagenbecks Tierpark: Einmal im Leben Tierpfleger (2)
Do, 27.12.2007, 15:15 WDR, Reise ins Ungewisse, Fünf thailändische Elefanten auf ihrem Weg nach Köln
Do, 27.12.2007, 19:00 BR, Die letzten Paradiese
Do, 27.12.2007, 22:00 WDR, Die Rockies
Fr, 28.12.2007, 11:30 NDR, Die schönsten Tiere der Welt
Fr, 28.12.2007, 11:35 ARTE, Der findige Tintenfisch
Fr, 28.12.2007, 16:30 NDR, 7 Tage Hagenbecks Tierpark: Einmal im Leben Tierpfleger (3)
Fr, 28.12.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Sa, 29.12.2007, 11:00 ARD, Weiches Fell und scharfe Krallen
Sa, 29.12.2007, 12:20 VOX, Faszination Tiger
Sa, 29.12.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere
Sa, 29.12.2007, 16:00 NDR, Das NDR Tiermagazin
Sa, 29.12.2007, 16:00 SWR, Das Leben der Säugetiere
So, 30.12.2007, 09:15 HR, Die heiligen Tiere der Pharaonen
Sa, 29.12.2007 9:25 ORF1 Panda-TV Schönbrunner Zoogeschichten
Sa, 29.12.2007 14:50 ORF2 Panda-TV Schönbrunner Zoogeschichten
So, 30.12.2007, 11:30 NDR, Nashorn Heini und andere Tierkinder (Hodenhagen)
So, 30.12.2007, 13:05 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Der Jahresrückblick
So, 30.12.2007, 16:00 SWR, Das Leben der Säugetiere
Mo, 31.12.2007, 10:10 SWR, Panda, Gorilla & Co.
Mo, 31.12.2007, 12:10 ARD, Verrückt nach Knut
Mo, 31.12.2007, 12:30 SWR, Labrador - Kanadas vergessene Wildnis
Di, 01.01.2007, 10:45 ARD, Verrückt nach Knut
Di, 01.01.2007, 16:15 NDR, Knut! Ein Eisbär entdeckt die Welt
Di, 01.01.2007, 20:15 RBB, Verrückt nach Knut - Ein Eisbär erobert die Welt
Mi, 02.01.2007, 10:30 ZDF, Tierisch Kölsch
Mi, 02.01.2007, 11:00 RBB, Verrückt nach Knut - Ein Eisbär erobert die Welt
Mi, 02.01.2007, 11:30 NDR, Das Leben der Säugetiere, Ein erfolgreiches Modell
Mi, 02.01.2007, 12:00 HR, Im Land der Schneeaffen
Mi, 02.01.2007, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus dem Norden
Mi, 02.01.2007, 19:00 BR, Die letzten Paradiese - Wüste Namib
Mi, 02.01.2007, 23:00 ARD, Der Amazonas (1/2)
Do, 03.01.2007, 17:30 3sat, Ur-Amazonas - Fluß aus der Wüste
Do, 03.01.2007, 18:15 3sat, Ecuador - Von den Anden an die Küste
Do, 03.01.2007, 19:00 BR, Die letzten Paradiese - Südafrika
Do, 03.01.2007, 23:00 ARD, Der Amazonas (2/2)
Fr, 04.01.2007, 09:05 ARD, Panda, Gorilla & Co.
Fr, 04.01.2007, 16:10 ARD, Panda, Gorilla & Co. (neue Staffel)
Fr, 04.01.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 04.01.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. (neue Staffel)

1Festival sendete 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online verfügbar.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Die ultimative Jahresendkolumne

Liebe Leser der Zoopresseschau,

trotz der griffigen Überschrift sollten Sie besser nicht zuviel erwarten, mein Hirn ist noch derartig benebelt vom süffig-gehaltvollen Weihnachtsbier, daß ich unmöglich in der Lage bin, heute irgendwelche, aus meiner Sicht intelligenten Dinge von mir zu geben. Ob das, was ich hier übers Jahr von mir gegeben habe, sich aus Ihrer Sicht davon erkennbar unterscheidet, bleibt natürlich fraglich. Tatsache ist, daß die „Schöne Zoowelt“ mit dem Jahr 2008 in ihr drittes Erscheinungsjahr schlittert. Gesammelt und mit den dazu passenden Pressemitteilungen auf Papier gedruckt, ergeben die bisherigen Ausgaben ein hübsches, nach Auskunft mir nahe stehender Menschen (bei denen man allerdings nie weiß, ob sie einen hinsichtlich der Qualität der gelieferten Arbeit nicht, aus falscher Rücksichtnahme, nach Strich und Faden belügen) höchst lesenwertes Buch. (Ob das von eventuell noch folgenden Texten auch zu behaupten sein wird, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt.)
Also liebe Verleger, ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr: Das Werk liegt bereits vor, Sie brauchen es nur noch lektorieren und drucken!

Sollten Sie im kommenden Jahr nicht in die Verlegenheit geraten, ein Verleger zu sein, wünsche ich Ihnen natürlich trotzdem einen angenehmen Jahreswechsel und ein Jahr 2008, wie es aus Ihrer Sicht nicht besser laufen könnte, es sei denn Ihre Sicht widerspricht meiner Sicht, und die Ihrige Sicht ist im Vergleich zu meiner ... äh ... nun ... also .. na ...

.. alles Gute!

Ihr
Carsten Schöne


www.schoenes-tierleben.de


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