Liebe Leser,
bei der Produktion von Unterhaltungsserien nennt man es eine "Bottle
Episode", wenn mit geringstem (Geld-)Aufwand aus möglichst
vorhandenem
Material, oft in Rückblenden, eine neue Folge zusammengeschustert
wird.
Dieser Unsitte folgte der NDR für das Weihnachtsprogramm. Statt
wie
früher mit Neuproduktionen von "Expeditionen ins Tierreich" die
Feiertage anzureichern, reichte es dieses Jahr nicht einmal mehr
für
lieblos übersetzte BBC-Einkäufe. Aus teilweise Jahre alten
Sendungen
wurden "Die
schönsten Tiere der Welt" (verblüffte mit
Nasenbären auf
Platz 7) und "Die seltensten Tiere der Welt" fabriziert.
Vielleicht war die Redaktion inspiriert von "Die 10 ältesten Tiere
der
Welt", die der NDR 2004 noch von Nautilus Films produzieren ließ
und
die entsprechend gut recherchiert waren. Kein Vergleich dazu. Eher ist
es schon kein Zufall, daß die Titel den schlicht dämlichen
Sendungen
"Die dümmsten Tiere der Welt" und "Die lustigsten Tiere der Welt"
auf
Premiere bzw. Animal Planet ähneln.
Hier also die Liste der nach NDR-Ansicht seltensten Tiere der Welt:
10. Nordluchs
9. Japanmakak
8. Seeadler
7. Asiatischer Elefant
6. San-Joachim-Kittfuchs
5. Hyazinthara
4. Zwergseekuh
3. Fingertier
2. Pottwal
1. Flachlandgorilla
Zunächst
fällt mal auf, daß es merkwürdigerweise alles Tierarten
sind, die in
NDR-Filmen der letzten Jahre vorkamen. An Platz 10 stimmt nicht einmal,
daß der Luchs von allen aufgezählten Arten die
häufigste Art sei:
schätzungsweise 50.000 Tiere, davon etwa 6000 in Europa; laut IUCN
"gering gefährdet". Noch häufiger ist aber der
Flachlandgorilla (Platz
1...): bis zu 100.000 Tiere werden noch in Zentralafrika
geschätzt.
Verstehen Sie mich nicht falsch, der Luchs steht bei uns zu Recht unter
Schutz und seine Wiederverbreitung wird gefördert; Gorillas sind
wie
alle Menschenaffen durch Lebensraumverlust, Bushmeat-Handel und
Krankheiten bedroht. Sie aber auf eine solche, noch dazu so mies
recherchierte Liste zu setzen und einem Millionenpublikum zu
präsentieren, ist das völlig falsche Zeichen: Es
bestärkt die
Öffentlichkeit nur einmal mehr im Fehlglauben, Artenschutz
müsse sich
nur um Tiger, Elefant, Wal oder Panda kümmern.
Die Arten, für die es wirklich auf Messers Schneide steht, geraten
einmal mehr ins Hintertreffen. Und die Ausrede, dafür fehle es
eben an
Filmmaterial, kann auch nicht gelten: Es gibt hervorragende, auch
deutsche Dokumentationen über vietnamesische Goldkopf-Languren
(BR, 65 Tiere), indische Zwergwildschweine (ZDF, ca. 300
Tiere), La-Gomera-Rieseneidechsen (ORF+NDR(!), ca. 40 Tiere),
madagassische Ringelschwanzmungos und Alaotra-Halbmakis (MDR), um nur willkürlich einige zu
nennen. Diese Tiere sind auch nicht minder interessant oder
charismatisch, wenn man sich nur etwas Mühe bei ihrer Vorstellung
gibt.
Damit komme ich zu dem hier schon länge Zeit versprochenen Thema,
was
wir mit den Geldern machen, die wir mit Zoopresseschau, den
Zoodatenbanken und anderen Projekten einnehmen:
Die Seite auf der
Zoo-AG-Website, in der wir über unser Artenschutz-Engagement
ausführlicher berichten, wurde gerade wieder aktualisiert und
erläutert
Quellen und Umfang genauer, stellt Ihnen aber auch die drei bisher
geförderten Projekte und die betreffenden Tierarten vor - allesamt
übrigens hochgradig bedroht: Pakarana (Kolumbien), Andenhirsch
(Argentinien) und Wildchinchilla (Chile). Bislang haben wir über 9500
Euro
übergeben können! Und in diesen relativ kleinen
Schutzprojekten konnten unsere im Vergleich doch immer noch
bescheidenen Mittel auch wirklich etwas bewirken, statt in
Großprojekten oder Verwaltungskosten zu versickern.
Das alles ist natürlich nur möglich, weil es neben der
ehrenamtlichen
Arbeit so vieler fleißiger Mithelfer (das muß immer mal
wieder gesagt
werden!) vor allem auch Sie, unsere Leser, gibt, die es uns erst
ermöglichen, Anzeigen zu verkaufen oder an Klicks und
Amazon-Bestellungen zu "verdienen". Zoopresseschau und Webseiten
bleiben weiterhin kostenlos - spenden Sie, wenn Sie möchten,
stattdessen bitte für den Artenschutz.
Danke für Ihre Treue und auf in ein neues Jahr, in dem wir
hoffentlich
noch weitere Artenschutz-Projekte fördern können - das
Redaktionsteam
wünscht Ihren einen Guten Rutsch!
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
Merkur
Online - 20.
Dez. 2007
Ein
Schwimmbecken für die Elefanten in Hellabrunn
München. Die Elefanten im Tierpark Hellabrunn haben seit
Donnerstag
eine 500 000 Euro teure,
neue Außenanlage. Im großen Wasserbecken werden sie aber
erst im
Frühjahr baden
können. Das 3000 Quadratmeter große Areal vor dem
denkmalgeschützen
Elefantenhaus entsprach
nicht mehr den Anforderungen der modernen Tierhaltung. Eine plane
Fläche mit nur
wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten war hier. Und ein
Trockengraben zog
sich rund
um das Freigelände: "Der war statisch und zoologisch nicht mehr
tragbar",
sagt der Landschaftsarchitekt Wolfgang Ritz, der das Projekt leitete.
Nach vier
Monaten Bauzeit halten die Elefanten jetzt nur noch Seile und
sogenanntes Elektrogras
- an Pflanzen angebrachte elektrisch geladene Stangen - vom
Ausbüxen
ab. Auch
der bisherige Untergrund des Freigeländes war alles andere als
ideal
für die Elefanten.
Die Steine im Boden bargen nicht nur eine Verletzungsgefahr für
die
Tiere: "Wenn
ein Besucher etwas zu den Elefanten ins Gehege geworfen hat, haben die
schon mal
aus Frust mit einem Stein zurückgeworfen", weiß Ritz. Und
neben
dem 40 Zentimeter hoch aufgeschütteten, fußfreundlichen
- und
steinfreien - Spezialsand
gibt es nun auch eine Felsenanlage. Das Badebecken, das noch leer
bleiben muss, weil es im Winter vereisen würde,
ist das Highlight der neuen Anlage: 500 Quadratmeter groß, von
zwei
Seiten zugänglich,
mit zwei Wasserfällen, an der tiefsten Stelle 2,50 Meter tief. "Da
können alle
fünf Elefantenkühe gleichzeitig schwimmen", erklärt
Parkinspektor
Reinhard
Zenau. Zuvor hätten die Tiere nur einzeln in einem Kleinbecken
baden
können. An
Ostern sollen die grauen Riesen erstmals ins Wasser dürfen. "Wenn
es
warm genug
ist", sagt Zenau, "sonst erkälten sich die Tiere, das ist genau
wie
beim
Menschen."
Leipziger
Internet-Zeitung - 23. Dez. 2007
Exotischer
Neuzugang im Zoo: Europas erstes Ohrenschuppentier ...
Vorgestern Abend traf im Zoo Leipzig ein exotischer
Neuzugang ein: ein männliches Ohrenschuppentier. Das ausgewachsene
Tier
kommt
als Geschenk aus dem Zoo Taipeh. Alle Schuppentierarten werden aufgrund
ihrer
schwierigen Ernährungsweise nur sehr selten in Zoos gehalten. In
europäischen
Tiergärten werden derzeitig keine Schuppentiere gehalten. Auch
für
Leipzig ist
es der erste Vertreter dieser Art. Als Untermieter der grauen Riesen
wird es ein Gehege in der asiatischen
Tempelanlage „Ganesha Mandir“ beziehen. „Wir haben uns sehr lange
bemüht, diese
wertvolle Tierart bei uns halten zu können. Das Gehege ist
entsprechend
der
Vorgaben des Zoo Taipeh nach modernsten Haltungsbedingungen
eingerichtet
worden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zur Vorbereitung auf den
neuen Schützling verbrachte eine Tierpflegerin bereits
im letzten Jahr zwei Wochen im Zoo Taipeh, um von den dortigen Kollegen
vor
allem die Fütterung zu lernen und Erfahrungen im Umgang mit dem
Tier zu
sammeln. Bevor es für die Besucher erstmalig zu sehen sein
wird, erfolgt die Unterbringung des Tieres in einer vorgeschriebenen
Quarantäneeinrichtung. Nach einer mehrwöchigen
Eingewöhnungszeit, wird
es dann
in das vorgesehene Gehege gesetzt.
mephisto
97.6 - 24. Dez. 2007
Der Zoo hat ein Ohrenschuppentier geschenkt bekommen.
Das Männchen stammt aus der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh.
Für den
Zoo ist
es das erste Ohrenschuppentier. Vorerst muss es in einer
Quarantänestation
bleiben. Ohrenschuppentiere ernähren sich von Ameisen und Termiten
und
kommen
in den Wäldern von Nepal bis Südchina vor.
WELT
ONLINE – 26. Dez. 2007
Entlaufener
Tiger beißt Zoobesucher zu Tode
Im Zoo von San Francisco ist ein Tiger aus seinem Käfig
ausgebrochen
und hat
einen Tierparkbesucher angegriffen und getötet. Zwei weitere junge
Männer
wurden von dem Raubtier schwer verletzt, bevor es von Polizisten
erschossen
werden konnte. Es ist bereits die zweite Tigerattacke innerhalb von 12
Monaten.
Die
drei Opfer waren zwischen 20 und 30 Jahren alt. Die Verletzten befanden
sich in
kritischem, aber stabilem Zustand, wie das Krankenhaus mitteilte. Nach
Informationen der Zeitung „San Francisco Chronicle“ fiel das Raubtier
den Mann
in einem Zoocafé an und biss ihn zu Tode. Als sich eine Gruppe
Polizisten näherte, stürzte das Raubtier auf die Beamten zu,
sie
erschossen es
mit ihren Pistolen, wie die Polizei mitteilte. Der Tiger war aus
bislang
ungeklärter Ursache am Dienstagnachmittag (Ortszeit), als der Zoo
gerade seine
Pforten schloss, freigekommen. Die Behörden
hatten zunächst befürchtet, dass vier Tiger entlaufen waren,
stellten
dann aber
zu ihrer Erleichterung fest, dass die anderen drei den Käfig nicht
verlassen
hatten. Im vergangenen Dezember hatte ein knapp 160 Kilogramm schwerer
Tiger
einen Zoowärter während einer Fütterung vor den Augen
der Besucher in
den Arm
gebissen und ihn dabei schwer verletzt.
Tages-Anzeiger
Online - 26. Dez. 2007
Ausgebrochener
Tiger tötet Mann im Zoo in San Francisco
Ein junger Mann ist im Zoo von San Francisco von einem ausgebrochenen
Tiger
getötet worden. Nach Angaben eines lokalen Fernsehsenders wurden
ein
18- und
ein 19-Jähriger schwer verletzt ins Spital gebracht. Die
Polizei habe den gesamten Zoo evakuiert und die Besucher in Sicherheit
gebracht, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der Tiger war unter
zunächst
unklaren Umständen aus seinem Gehege ausgebrochen und dann in ein
Café
gelaufen. Der Tiger wurde erschossen. Unklar war zunächst, wie die
Raubkatze
entkommen konnte.
Tagesspiegel -
22. Dez. 2007
Die
tierischen Schlagzeilen aus 2007
In einer der großen politischen Debatten des Jahres 2007 - jener
um den Klimaschutz - mischte die Tierwelt kräftig mit. Der kleine
Eisbär Knut
wurde zur Symbolfigur der schmelzenden Polarkappen gekürt, die
Elche
dagegen
als Übeltäter geoutet. Jährlich hundert Kilo des
Treibhausgases Methan
stößt
nämlich ein erwachsenes Exemplar der Gattung mit seinen
Rülpsern aus,
wie der
norwegische Forscher Odd Harstad errechnete. Umgerechnet auf das
ebenfalls
klimaschädliche und bekanntere Kohlendioxid (CO2) und
hochgerechnet auf
die
Gesamtpopulation der norwegischen Elche entspreche dies 294.000 Tonnen
CO2 im
Jahr. Die schlechten Abgaswerte seien aber kein Grund, den Elch-Bestand
zu
dezimieren, warnt Harnstad: "Sie haben eine wichtige Funktion in der
Natur". Reichte es Fu Long
Long aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn noch, einfach nur ein
Panda-Baby zu
sein, musste Kakadu-Dame Pippa aus einem Tierpark im englischen
Warwickshire
für ihre Schlagzeile hart arbeiten und zwei Wochen lang
Schoko-Ostereier
ausbrüten. Eine ganz andere Wendung nahm in diesem Jahr die innige
Beziehung zwischen dem
Trauerschwan Petra aus Münster und seinem Tretboot. Nach langer
Liebe
wurde
Petra dem weißen Boot untreu und wandte sich einem Artgenossen
aus
Fleisch und
Blut zu: Ihr neuer Begleiter ist ein Höckerschwan.
Hagenbecks
Tierpark hat seine Besucherzahl in diesem Jahr massiv
steigern
können. Der überraschende Erfolg nach
schweren Jahren sei vor allem auf das neue Tropen-Aquarium
zurückzuführen. Der
Tierpark zählte bis Ende September 42 Prozent mehr Besucher. Und
der
Ansturm zum neuen
Tropen- Aquarium hält auch in der Kälte an.
Planung und Bau
Echo-muenster.de -
21. Dez. 2007
13
quirlige
Edrmännchen
bieten Nashorn-Nachbarn Unterhaltungsprogramm
„Sind das etwa die Erdmännchen, die so bellen?“ Der Besucher des
Allwetterzoos kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das, was die
Schleichkatzen
da von sich geben, klingt wirklich wie das Gekläff eines
Mini-Terriers.
Der
Grund der Aufregung ist auch nicht zu übersehen: Ein riesiger,
grauer
Schädel mit Horn drauf hat sich in unmittelbarer Nähe ins
Sichtfeld geschoben. Dass eine Glasscheibe die Erdmännchen von den
imposanten
Nashörnern schützt, können die ewig wuselnden Tiere noch
nicht wirklich
glauben. Sie sind nämlich ganz neu hier. „Umzug ins neue
Winterquartier“, lautete die Parole für Papa, Mama und elf
Kinder unterschiedlichen Alters. 30 qm goldgelbe Sandfläche
in der Nashornhalle, beschienen von einem Wärmestrahler und Sonne
durch
die
Dachluken, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen,
um sich
darin zu
verstecken. Das Beste: Das ganze Gehege ist durch bis zum Boden
reichende,
große Glasscheiben begrenzt, so dass man sich sogar den kleinen
Menschennachwuchs einmal in Gänze anschauen kann. Oder war´s
umgekehrt
gedacht?
Egal, erste Aufgabe der Erdmännchen: Umgestaltung der Anlage nach
eigenen
Vorstellungen. Spätestens in der Außenanlage unter freiem
Himmel wird
es sicher wieder
Aufpasser geben. Bis zum Frühjahr wird noch daran gebaut. Ein
Erdmännchen-Paradies auf 460 qm Fläche gilt es dann zu
erobern. Mit
etwas Glück
könne Zoobesucher dann sehen, wie das „Erdweibchen“ seine Jungen
aufzieht. Der
Clou der neuen Außenanlage ist ein Besuchertunnel mit eingebautem
Fenster, das
einen Blick in die Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Diesen
Komfort
verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem Zoo-Verein, der
sich am
Neubau
der Anlage mit 70 000 Euro beteiligt hat.
MVregio
- 20.
Dez. 2007
Richtfest
im
Rostocker
Zoo
Ende Oktober begannen gegenüber vom Café Käfer die
Bauarbeiten für
einen modernen
Shop im Zoo. Spätestens zu Saisonbeginn Ostern 2008 soll er
eröffnet
werden. Am Mittwoch, den 19.12.2007 erhielt der neue Zooladen, in dem
u. a.
Ökoprodukte
aus der Region genau wie Bücher über Tier- und Pflanzenwelt
verkauft
werden, seine
Richtkrone. Der neue Zoo-Shop hat eine Gesamtfläche von 138
Quadratmetern. Der Verkaufsraum
umfasst 99,41 Quadratmeter.
Immobilien Zeitung -
20. Dez. 2007
Ozeaneum
kostet deutlich mehr
Mitte 2008
wird in Stralsund das Ozeaneum, das größte Meeresmuseum
Deutschlands,
seine Eröffnung
feiern. Beim Richtfest Mitte Dezember wurde bekannt, dass das Projekt
statt 50 Mio.
nun rund 60 Mio. Euro kosten wird. Als Gründe für den
Kostenanstieg
nennt Jens Oulwiger, Pressesprecher des als Bauherr
fungierenden Deutschen Meeresmuseums Stralsund, in erster Linie die
stark gestiegenen
Baupreise (hauptsächlich beim Stahl) und die
Mehrwertsteuererhöhung.
Fehler seitens
des Bauherrn seien nicht festgestellt worden. Zwischen dem Land
Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund laufen laut Oulwiger derzeit
Verhandlungen, wer die Mehrkosten übernehmen wird. Die
ursprüngliche
Kostenaufteilung
sah vor, dass die Bundesrepublik Deutschland 25 Mio. Euro, das Land
Mecklenburg-Vorpommern
12,5 Mio. Euro, die Stiftung Deutsches Meeresmuseum 7,4 Mio. Euro und
die Stadt
Stralsund 5,1 Mio. Euro bezahlen.
PR-Inside.com
- 26. Dez. 2007
Auf
Rügen soll Deutschlands fünftes Delfinarium entstehen
Leer und verlassen ist das Gelände der ehemaligen
Küstenfunkstelle Rügen Radio in Glowe. Seit am 25. Januar
1997 auf
Rügen der
letzte wachhabende Funker den Sender abschaltete und den Dienst an
Norddeich
Radio übergab, liegt die 17 Hektar große Immobilie in bester
Strandlage
brach. Geht
es nach dem Willen der Glower Gemeindevertreter, dann soll sich das im
kommenden Jahr ändern. Ein Investor hat angekündigt, dort
für 76,4
Millionen
Euro Deutschlands fünftes Delfinarium zu errichten, inklusive
eines
Hotelkomplexes mit insgesamt bis zu 260 neuen Jobs.
Das
Projekt hat im «Jahr des Delfins 2007» für viel
Aufregung auf Rügen
gesorgt.
Denn während vor allem viele Einheimische eine zügige
Entscheidung
zugunsten
der Delfin-Schau fordern, lässt sich das Land Zeit mit der
Genehmigung
des im
Sommer 2005 gestellten Antrags. Offiziell heißt es im
Wirtschaftsministerium
Mecklenburg-Vorpommern, es fehlten noch baurechtliche Unterlagen und
Investitionspläne. Zugleich jedoch wächst der Druck von
Tierschützern,
Politikern und Wissenschaftlern, dem Vorhaben die Zustimmung zu
verweigern.
In
einem 16-seitigen Gutachten hat sich der wissenschaftliche Beirat des
Stralsunder Meeresmuseums gegen jedwede Haltung von Delfinen
ausgesprochen.
Investor
Berthold Blatecki hält dem entgegen, dass Landkreis,
Tourismusverband
und sogar
das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) in Stralsund sein
Projekt
befürworteten. Er wirbt dafür, dass in Glowe Deutschlands
führendes
Zentrum für
tiergestützte Therapie entstehen soll und zwar mit Angeboten, die
preislich
deutlich unter den derzeit üblichen Kosten von bis zu 10 000 Euro
liegen
würden.
In
einer Urlauberumfrage vor einem Jahr hatten sich immerhin 85 Prozent
der
Touristen gegen das Delfinarium ausgesprochen. Und skeptisch sind auch
Vermieter von Ferienwohnungen im Ort, die in dem neuen Hotelkomplex
unliebsame
Konkurrenz sehen.
Tages-Anzeiger
Online -
21. Dez. 2007
Ein
Schwimmbad für die Elefanten
Der Zoo veranstaltet einen Architekturwettbewerb für einen
Elefantenpark.
Hauptattraktion wird ein grosses Wasserbecken sein. Der Elefantenpark
wird sich auf der Wiese unterhalb des Restaurants Altes
Klösterli befinden, angrenzend an den Wald. Die grosse Wiese
unterhalb
des heutigen
Zoogeländes und der Siedlung Klösterli - Klosterfeld genannt
- ist für
den
Ausbau des Zoos reserviert und soll neben den Elefanten dereinst auch
Giraffen,
Zebras, Nashörner, Antilopen und Strausse in einer Savanne
beheimaten.
Für die Indischen Elefanten sollen etwa 8000 Quadratmeter des
Klosterfeldes so
umgebaut werden, dass sie sich quasi wie zu Hause fühlen. Die
Landschaft wird
teilweise einem ausgetrockneten Flussbett am Rande des Dschungels
ähneln -
einem beliebten Aufenthaltsort frei lebender Elefanten. Die ganze
Anlage muss
möglichst naturnah gestaltet sein und darf keine sichtbaren
europäischen
Konstruktionselemente aufweisen. Im Zentrum des Elefantenparks, durch
den die Besucher auf einem «edukativen
Pfad» geführt werden, steht eine Lodge im Safaristil, von
der aus die
Elefanten
drinnen wie draussen beobachtet werden können. Hauptattraktion
wird ein
grosses
Wasserbecken sein mit teils verglasten Wänden, wo man den
Elefanten
beim Baden
und Schwimmen zuschauen kann. Zwei Bullen, vier Kühe und stets
drei bis
fünf
Jungtiere soll die Herde zählen. Derzeit sind es ein Bulle - der
unermüdliche
Maxi - , drei Kühe und drei Junge. Ziel sei, die beste
Elefantenanlage
in Europa zu haben, sagt Zoo-Direktor Alex
Rübel. 32 Millionen Franken
beträgt der Kostenrahmen. 2012 soll die neue Elefantenanlage
eröffnet
werden.
Limmattalonline.ch -
20. Dez. 2007
Tramlinienverlängerung
zum Zoo abgelehnt
Zürich. Eine Verlängerung
der Tramlinie von der heutigen Endhaltestelle bis zum Zoo ist
unnötig
und kommt
zu teuer, findet der Regierungsrat. Er beantragt dem Kantonsrat, die
entsprechende
VCS-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Die Volksinitiative
«Mit dem
Tram direkt zum Zoo» verlangt eine Verlängerung der
Tramlinie von der heutigen Endstation Zoo bis zum tatsächlichen
Zoo-Eingang beziehungsweise
bis zur Masoala-Halle. Für die Realisierung soll ein Rahmenkredit
von
14 Millionen
Franken gesprochen werden. Das Begehren wurde im vergangenen Februar
mit über 7000
Unterschriften eingereicht. Seine ablehnende Haltung begründet der
Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag
erstens mit mangelnder Nachfrage, zweitens mit zu hohen Kosten und
drittens mit
Zweifeln daran, dass eine Tramlinienverlängerung tatsächlich
viele
Leute dazu brächte,
mit dem Tram statt mit dem Auto zum Zoo zu fahren. Zudem käme eine
Realisierung annähernd doppelt so teuer wie die verlangten 14
Millionen
Franken, nämlich 27,2 Millionen. Die Initianten hätten bei
ihren
Berechnungen verschiedene
Aufwendungen vergessen, so etwa die Verlegung von Werkleitungen und die
Umlegung
der heutigen Parkplätze.
Tagblatt.ch
-
19. Dez.
2007
Zoo erhält 750 000 Franken
Der Gossauer Walter-Zoo erhält aus dem Lotteriefonds 750 000
Franken an
den Bau
der Raubtier-Anlagen. Mit diesem Geld können das Gebäude
für die Tiger
und Schulungsräume
realisiert werden. Am 19. März reichte der Walter-Zoo das Gesuch
um
Unterstützung aus dem Lotteriefonds
für den Neubau der Raubtier-Anlagen ein. «Wir sind
überzeugt, dass der
Zoo in der
Region kulturelle Bedeutung hat», begründet Paul
Scheiwiller,
Verwaltungsratspräsident
der Walter-Zoo AG, das Gesuch. Geplant sind nebst Stallungen für
die
Tiger auch
Schulungsräume. Diese Lernorte können für
naturwissenschaftliche
Seminare und Tagungen
genutzt werden. Am 14. Mai machte sich Enttäuschung breit. Das Amt
für
Kultur erteilte dem Walter-Zoo
eine Absage. Es begründete diese unter anderem damit, dass mit
Geldern
aus dem Lotteriefonds
nur gemeinnützige Vorhaben unterstützt würden. Was der
Kanton nicht
wusste: «Wir
haben die Walter-Zoo AG in dieser Zeit umgewandelt in eine
Aktiengesellschaft mit
gemeinnützigem Charakter», erklärt Scheiwiller. Er habe
also ein
Wiedererwägungsgesuch
eingereicht – mit Erfolg. Die erste Tranche von 250 000 Franken wird
noch vor Weihnachten
ausbezahlt. «Ein Weihnachtsgeschenk», sagt Scheiwiller. Die
Gesamtkosten für die neuen Raubtier-Anlagen belaufen sich auf 2,5
Millionen
Franken. Mit dem Bau des 1200 Quadratmeter grossen Tigergeheges wurde
diesen Herbst
begonnen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 600 000 Franken.
Sollte
alles planmässig
verlaufen und das Wetter mitspielen, könnte die neue Aussenanlage
mit
einer gedeckten
Arena für die Zuschauer und einer Beschäftigungsecke für
die Tiger oder
Amur-Leoparden,
Mitte März 2008 fertiggestellt sein. Danach ist geplant, mit den
Stallungen für die Tiger zu beginnen, für die das Geld
des Lotteriefonds verwendet werden soll. Ein Hindernis muss allerdings
noch überwunden
werden: «Die Baubewilligung liegt noch nicht vor»,
erklärt Paul
Scheiwiller. Denn
gegen den Überbauungsplan sei noch eine Einsprache hängig.
Wann mit der
dritten Etappe, dem Neubau der Löwen-Anlage, begonnen werden kann,
steht derzeit noch nicht definitiv fest. Die mutmasslichen Kosten
belaufen
sich auf 1,2 Millionen Franken. Erst wenn diese Anlage gebaut ist,
werden die Löwen
wieder in den Walter-Zoo zurückkehren können. Derzeit leben
sie in
Holland. Sind die verschiedenen Raubtier-Anlagen gebaut, sind bis ins
Jahr 2016 gemäss Finanzplan
keine weiteren Grossbauten mehr geplant.
Aktionen
lifepr.de
- 20. Dez. 2007
Weihnachtsbesuch
in Zoo und Tierpark
Berlin. Für Kinder vergehen die Stunden zwischen dem Morgen und
dem
Nachmittag
des Heiligen Abend viel zu langsam. Das ungeduldige und bisweilen die
Erwachsenen
nervende Warten der Kleinen auf die große Bescherung lässt
sich durch
einen Besuch
im weihnachtlichen Zoo und Tierpark ganz prima überbrücken.
Schließlich
gibt es
in Zoo und Tierpark all die Tiere zu sehen, die so eng mit unserem
Weihnachtsfest
verbunden sind. Am
24. Dezember wollen Zoo und Tierpark ihren Besuchern eine besondere
Freude machen:
Kinder bis zum Alter von 15 Jahren haben in Begleitung Erwachsener
freien Eintritt!
lifepr.de - 20. Dez.
2007
Heiligabend
freier Zooeintritt für Kinder!
Eine schöne Bescherung gewährt der Augsburger Zoo am
24.12.2007 schon
ab 9.00 Uhr mit der Öffnung seiner Pforten: Alle Kinder bis 15
Jahre
haben dann
freien Eintritt. Sie können vielleicht zusammen mit dem Vater oder
den
Großeltern
den Zoo genießen, während zuhause die Vorbereitungen
für das große Fest
getroffen
werden.
Rundfunk
Berlin-Brandenburg - 22. Dez. 2007
Freier
Eintritt in Zoo und Tierpark
Der Berliner Zoo und der Tierpark im Stadtteil Friedrichsfelde haben
für
ihre jüngsten Besucher ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Kinder
bis
zum 15.
Lebensjahr haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen am Montag
freien
Eintritt. Allerdings öffnen Zoo und Tierpark am 24. Dezember nur
von
9.00 bis 14.00 Uhr.
Berliner
Morgenpost - 26. Dez. 2007
Knut
und Co. an Heiligabend gut besucht
Berlins Eisbär-Star Knut und die rund 14 000 anderen Bewohner
des Zoologischen Gartens Berlin hatten auch am Heiligen Abend ihr
Publikum. Die
am Weihnachtstag zusätzlich angebotenen Führungen zu den
«Tieren der
Bibel»
sind von den Tierfreunden ebenso gut angenommen worden wie der freie
Eintritt
für Kinder bis 15 Jahren. Zoologe Heiner Klös sagte am
Dienstag, mehr
als 1500
Menschen hätten an Weihnachten den Zoo besucht. Laut Klös
«passt das
Interesse
sehr gut zum ganzen Jahr».
inar.de
- 20.
Dez. 2007
Schöne
Bescherung im DELPHINARIUM
Heilig Abend
ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus
dem Haus
zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen
Vorbereitungen
treffen kann.Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem
Wetter
dick eingepackt
in den Zoo Duisburg zu gehen? Dort werden auch während der kalten
Jahreszeit fast
alle Tierarten gezeigt. Damit die nötige Wärme in den eigenen
Körper
zurückfließt,
darf der Besuch der Delphin-Vorführung unter neuem Dach bestimmt
nicht
fehlen. Darüber hinaus werden die Heilig-Abend-Vorführungen
zum
einmaligen Event, denn die
Plastikbälle, die die Duisburger Delphine gekonnt aus dem
Wasserbecken
schießen,
haben es sozusagen „an sich". Wer schnell und geschickt genug ist,
einen der
anfliegenden Bälle zu fangen, kann diese sogleich gegen ein
Präsent
eintauschen.
Kinder bis 13 Jahre haben am Heilig Abend freien
Eintritt ins Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt
werden.
Freie Presse - 20.
Dez. 2007
Kleines
Alpaka sucht einen Namen
Mütze und
Schal sind für dieses Tierkind gestern bei seinem ersten Ausflug
ins
Freie angebracht
gewesen: Denn das Alpaka erblickte erst vor drei Tagen im Auer „Zoo der
Minis“ das
Licht der Welt. Besuchen kann man den Neuling und alle anderen Bewohner
des Tiergartens übrigens
auch über Weihnachten. So hat der Zoo Heiligabend und Silvester
jeweils
von 9 bis
12 Uhr geöffnet, am ersten und zweiten Feiertag sowie Neujahr
jeweils
zwischen 9
und 16 Uhr. Für das Alpaka-Jungtier wird noch ein Name gesucht –
nach
Möglichkeit
sollte er südamerikanischen Ursprung haben. Vorschläge werden
per Post,
E-Mail oder
direkt im Tierpark entgegengenommen.
mt-online.de/ - 20.
Dez. 2007
Weihnachtlicher
Zirkus im Tierpark Ströhen
Ab dem 1. Weihnachtsfeiertag bis zum 6. Januar findet täglich um
15 Uhr der traditionelle Weihnachts-Zirkus in der festlich
geschmückten
Reithalle
im Tierpark Ströhen statt. Tiertrainer Nino Frank und seine
Familie
haben wieder ein neues buntes Programm
für Kinder und Erwachsene zusammengestellt. Mit von der Partie ist
die
Zirkus-Familie
Heilig aus Lüchow-Dannenberg. Zum Auftritt gehört
eine Elefantennummer, ein Fünferzug Vollblutaraber sowie der
Hengst
Zarak, ein biegsamer
"Schlangenmensch", Akrobatik von Kindern, eine Jongleurnummer mit
Reifen
und eine Ziegendressur, bei der die kleinen Besucher zum Mitmachen
eingeladen sind.
Die lustigen Clowns dürfen selbstverständlich nicht fehlen,
sie
versprechen beste
Stimmung und Spaß für Groß und Klein. Nach der
Vorstellung besteht die
Möglichkeit zum Elefantenreiten. Übrigens, nach
dem Ende der Schulferien läuft der Weihnachts-Zirkus weiterhin
jedes
Wochenende
bis zum 29. Februar.
Wormser
Zeitung - 21. Dez. 2007
Besucherrekord
im Wildpark
Ludwigshafen. 77000 Tierfreunde besuchten den Wildpark
Rheingönheim im
Jahr
2007- ein neuer Rekord. Und seit 2004 haben 450 Paten rund 85000 Euro
für die Tiere gespendet. Im neuen Programm für 2008 gibt es
von März
bis Dezember 45 naturpädagogische
Angebote, bei denen Kinder Flora und Fauna erleben können.
Jugendliche
und
Erwachsene dürfen sich erstmals auf einen Workshop freuen, bei dem
die
Teilnehmer mit der Digitalkamera Natur und Tiere im Wildpark sehen,
erleben und
dokumentieren lernen.
lifepr.de
- 20.
Dez.
2007
Spaziergang
der Pinguine ? bald darf der Nachwuchs mit
Basel. Wenn ihre Eltern spazieren gehen, müssen die flauschigen,
braunen Pinguin-Jungen
Engu und Erika vorerst noch drinnen bleiben. Ab Anfang des
nächsten
Jahres wird
das Mitspazieren eingeübt. Täglich um elf Uhr marschieren im
Winter die
Pinguine
im Zoo Basel über die Brücke vor dem Vivarium. Bei
Temperaturen unter
zehn Grad öffnet
der Tierpfleger um elf Uhr die Tür zum Innengehege und unternimmt
mit
den Vögeln
einen kleinen Marsch über die Vivariumsbrücke.
ORF.at -
21. Dez. 2007
Aus dem
Winterschlaf
erwacht
Im Lainzer Tiergarten herrscht dieser Tage zwar Winterschlaf,
allerdings
sind während der Weihnachtsferien die Pforten geöffnet.
Besucher haben
bis zum
6. Jänner die Möglichkeit den "Urwald" am Rande der Stadt zu
besuchen. Der Lainzer Tiergarten hat von 22. Dezember bis zum 6.
Jänner
geöffnet. Mit etwas Glück sind Wildschweine in freier
Wildbahn zu
sehen. Beim Lainzer Tor
gibt es Gehege mit Auerochsen, Wisenten, Damhirschen und
Mufflons.
Nachwuchs
KWICK!
Community Magazin - 23. Dez. 2007
Wieder
Gorilla-Nachwuchs im Allwetterzoo Münster
Das Gorillamädchen „Mary Zwo“, am 18. Mai im Allwetterzoo geboren,
lernte
Mitte November 2007 in Stuttgart einen Artgenossen im passenden Alter
kennen.
Die kleine Ex-Münsteranerin lebt seit Juli im Affenkindergarten
der
Stuttgarter
„Wilhelma“, weil ihre Mutter „Gana“ sich nicht ausreichend um sie
gekümmert
hatte. Ihr neuer Spielgefährte „Monza“ traf Mitte November aus dem
französischen Zoo
„La Palmyre“ in Stuttgart ein. So sehr man sich in Münster
für „Mary
Zwo“ und „Monza“ freut, bietet ein
anderes Ereignis noch mehr Grund zur Freude: Im Allwetterzoo wurde am
23.
November erneut ein Gorilla geboren. Die elfjährige „Changa“
brachte
problemlos
ihr zweites Baby auf die Welt, dessen Geschlecht noch nicht bekannt
ist. Sie
versorgt es vorbildlich und versteht es gut, Aufdringlichkeiten von
Artgenossen
abzuwehren. So darf Vater „N’Kwango“ sich dem Neugeborenen nur sehr,
sehr
vorsichtig nähern. „Changas“ erstes Kind war im Alter von
fünf Monaten
im
Herbst 2006 an Verletzungen gestorben, die ihm bei Rangeleien in der
Gruppe
zugefügt worden waren. In Münster hofft man nun, dass beim
dritten
Gorillanachwuchs
alles gut geht.
Schwäbische
Zeitung - 22. Dez. 2007
«Knut
und
seine Freunde» kommt 2008 in die Kinos
Berlins Eisbär-Star Knut soll nun auch die Fans im Kino
begeistern. Für
den
6. März kommenden Jahres sei der bundesweite Leinwandstart von
«Knut
und seine
Freunde» geplant, teilte das Unternehmen «farbfilm
verleih» (Berlin) am
Freitag
mit. Neben dem inzwischen in der ganzen Welt bekannten
Eisbär-Nachwuchs
zeigt der
Film eine Eisbärenfamilie in der Arktis und zwei
Braunbärenkinder aus
Weißrussland. Der Mitteilung zufolge werden zahlreiche Bilder vom
Aufwachsen
Knuts gezeigt. Der Film sei eine Mischung aus Dokumentation und einer
fiktionalen Geschichte.
Tages-Anzeiger
Online -
21. Dez. 2007
Altersschwache
Braunbärin Irma (28) eingeschläfert
Langnau a. A. Die Braunbärin Irma gehörte zu den beliebtesten
und
bekanntesten Tieren im Wildpark der Stadt Zürich. Sie galt als
«grand
old lady»
des Wildparks, bewegte sich zuletzt aber nur noch selten ausserhalb
ihrer Höhle
und wirkte dabei laut Wildpark-Leiter Christian Stauffer «steif
und
langsam».
Sie war bereits 28 Jahre alt. Dies ist für Bären laut
Stauffer ein
«sehr hohes
Alter». Im Juni 2006
erlitt sie eine Infektion, von der sie sich noch gut erholte. Im Herbst
2007
fiel den Verantwortlichen des Tierparks eine zunehmende Steifheit im
Gang auf.
Anfang Winter machten sich die
Beschwerden indessen wieder verstärkt bemerkbar, und als auch eine
veterinärmedizinische Behandlung nichts brachte, entschlossen sich
die
Wildpark-Verantwortlichen am Donnerstag, die Bärin
einzuschläfern. Irma
hatte dem Langenberg mehrmals Nachwuchs beschert und lebte zuletzt
zusammen mit ihrem neunjährigen Sohn Ursus in der
Bärenanlage. Nach
ihrem Tod
bleibt Ursus nun allein im Langenberg zurück. Laut Stauffer
dürfte er
den
Verlust seiner Mutter noch gar nicht bemerkt haben, da er sich zurzeit
in der
Winterruhe befindet und vorwiegend in seiner Höhle verharrt.
Stauffer
zeigte
sich gestern Freitag aber zuversichtlich, dass Ursus schon bald wieder
Gesellschaft erhält: Man sei mit mehreren anderen Zoos in Kontakt,
um
ein
Braunbären-Weibchen nach Langnau zu holen. Damit soll es wieder
möglich
werden,
Jungtiere aufzuziehen.
wienweb.at
- 21.
Dez. 2007
Eintrittspreis
für die Jugend sinkt
Der Tiergarten Schönbrunn steuert heuer auf einen Besucherrekord
zu.
Mit
Ende des ersten Amstsjahres der neuen Direktorin Dagmar Schratter
werden 2,4
Millionen Gäste den Zoo besucht haben, lautet die Prognose. Und
das
obwohl die neuen Stars von Schönbrunn noch gar nicht zu sehen
waren.
Mit dem Panda-Jungen Fu Long und den Eisbärenbabys möchten
man nächstes
Jahr
den Rekord noch übertreffen. Damit das gelingt senkt, der Zoo die
Eintrittspreise für junge Besucher: Kinder
bis sechs Jahre kommen gratis in den Tiergarten. Sechs- bis
18-Jährige
zahlen
fünf Euro Eintritt.
Lausitzer
Rundschau - 20. Dez. 2007
Hannos
Manneskraft gegen das Aussterben
Weißwasser. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist Hanno ein
Hänfling. Mit gerade
zwei Zentnern
bringt er nicht mal ein Drittel von dessen Gewicht auf die Waage – auf
stolze sieben
Zentner brachte es der Vorgänger. Hanno ist ein Buntes Bentheimer
Schwein und lebt seit einem guten Monat im Weißwasseraner
Tierpark. Zusammen mit seinen beiden namenlosen Sauen, die noch etwas
zierlicher
als er sind, soll Hanno das seine zur Erhaltung seiner Art beitragen.
Denn das Bunte
Bentheimer Schwein ist als alte Haustierrasse vom Aussterben bedroht.
Seit vier
Jahren beteiligt sich der Tierpark Weißwasser deshalb an einem
Zuchtprogramm zur
Erhaltung der Rasse. Gut 30
Ferkel sind bislang im Tierpark geworfen worden. In diesem Jahr hat der
Tierpark
seinen Bestand erneuert, nachdem die alten Tiere gestorben waren.
Europaticker - 20.
Dez. 2007
Freiwillige
Vereinbarung
zum Schutz der Osterau unterzeichnet
Im Wildpark
Eekholt wurde heute die Freiwillige Vereinbarung zum Schutz der Osterau
unterzeichnet. "Der Wildpark Eekholt baut damit seinen schon
jahrelangen Einsatz
für eine intakte Natur auf besondere Weise weiter aus", betonte
Umweltminister
Dr. Christian von Boetticher, der die Vertragsunterzeichnung gemeinsam
mit Frau
Theda Hatlapa, Dr. h.c. Hans-Heinrich Hatlapa und Wolf-Gunthram
Freiherr von Schenck
vornahm. Ziel der Freiwilligen Vereinbarung ist der Erhalt und die
Verbesserung des naturnahen
Zustands der Osterauniederung und des guten ökologischen Zustands
der
angrenzenden
Flächen. Gleichzeitig werden dem Wildpark Eekholt sein Bestand und
auch
Entwicklungsmöglichkeiten
garantiert. Es sollen zudem das Biotop verbessernde Maßnahmen
durchgeführt werden,
wie der Rückbau von künstlichen Ufersicherungen im Bereich
des
Wildparks. Die Freiwillige
Vereinbarung dient damit vor allem selten gewordenen Moor- und
Heidelandschaften
in dem über 200 Hektar großen Gebiet, in dem so bedeutende
Arten wie
der Eisvogel,
der Kranich oder verschiedene Neunaugenarten zu Hause sind.
Märkische Oderzeitung
Eberswalde - 20. Dez.
2007
Backen für die neue Tigeranlage im Zoo
"Ich arbeite seit 24 Jahren im Zoo, aber so eine Geschichte habe ich
noch nie
erlebt. Ich bin einfach begeistert. Dass sich ein Kind in der
Vorweihnachtszeit
um andere Gedanken macht, ist einfach großartig", zeigte sich
Siegfried
Dombrowski,
stellvertretender Tierparkchef, sichtlich gerührt. Am
Dienstagmittag
war er in die
Grundschule Mitte gekommen, um sich dort mit Lara Bredow zu treffen.
Die Neunjährige hatte sich an einem Sonnabendnachmittag mit ihren
Freundinnen Julia,
Paula und Marie getroffen. Unter fachmännischer Anleitung ihrer
Mutti
Kathleen wurde
fleißig gebacken. Die dabei entstandenen Kekse sollten an zwei
Tagen
jeweils in
den größeren Pausen in der Grundschule verkauft werden. Der
Erlös, so
stand von
Anfang an fest, soll der neuen Tigeranlage im Zoo zugute kommen. 70
Tütchen mit
sechs bis sieben Weihnachtsplätzchen waren zusammengekommen und
schon
am ersten
Tag restlos verkauft. 35 Euro, meist in Centstücken, haben die
Freundinnen zusammengetragen.
MVregio -
23. Dez. 2007
Letzte
Amtshandlung Schildkrötenwiegen
Stralsund. Fast 20 Jahre lang bestimmten Menschenaffen,
Raubkatzen, Wölfe und viele andere Zootiere das Berufsleben der
Zootierpfleger-Meisterin Kristina Schmitz im Stralsunder Zoo. Nach
ihrer Ausbildung und Tätigkeiten im Erfurter und im Dresdener Zoo
sowie
im
Tropenhaus Bansin nahm die erfahrene Menschenaffenpflegerin 1987 ihre
Tätigkeit
im Tierpark Stralsund auf. Dort zählte das Raubtier- und
Affenrevier zu
ihren
Hauptbetätigungsfeldern. Darüber hinaus konnten zahlreiche
Zootierpfleger-Lehrlinge und Praktikanten von ihrem reichhaltigen
Erfahrungsschatz profitieren. Frau Schmitz wird dem Stralsunder Zoo
auch als Pensionärin erhalten bleiben.
Einerseits wird sie weiterhin ehrenamtlich tätig sein,
andererseits
wird sie
eine Tierpatenschaft für die afrikanischen
Pantherschildkröten
übernehmen.
net-tribune.de
-
20.
Dez. 2007
Jahrespaten
für kleine Tauchakrobaten
gesucht
Die Seehundstation Friedrichskoog e.V. sucht Paten für ihre
Dauergäste.
Der Unterhalt
einer einzelnen Robbe, die dauerhaft in der Station lebt, kostet 2.555
Euro im Jahr. Die Kosten fallen hauptsächlich für das Futter
und die
ärztliche Versorgung des
Tieres an. Acht solcher Dauergäste beherbergt die Seehundstation
aktuell – dazu
kommen noch Tiere, die nur kurzzeitig in der Station gepflegt werden.
Tages-Anzeiger Online
- 20. Dez. 2007
Wie
man sich eine
Milchkuh, einen Seehund oder einen Stern schenkt
Wer sich
ein Patenkind wünscht, kann sich – oder jemand anderem – eine
Patenschaft zum Weihnachtsgeschenk
machen. Das funktioniert im Zürcher Zoo nicht nur mit dem Seehund
(3000
Fr./Jahr), sondern
auch mit bescheideneren Tieren wie der Rothalsgans (150 Fr.), der
Madagaskar-Hundskopfboa
(300 Fr.) oder dem Tomatenfrosch (100 Fr.). Wenns etwas mehr kosten
darf, kommt
vielleicht ein Steppenzebra (1000 Fr.), ein Flachlandgorilla (6000 Fr.)
oder ein
Elefant (12'000 Fr.) in Frage. In der Masoalahalle suchen zudem
tropische Pflanzen
Paten: Pfeffer, Vanille, Kaffee, Cola oder Kokos zum Beispiel (ab 100
Fr.).
oe24.at -
23. Dez. 2007
Gefragtes
Heilmittel Unbekannte köpften Tiger in chinesischem Zoo
Unbekannte haben in einem Zoo in Zentralchina einen Sibirischen Tiger
geköpft und gehäutet. Das tote Tier wurde am Donnerstagmorgen
im
Wildtierpark
Dreischluchtenwald in der Stadt Yichang in der Provinz Hubei entdeckt.
Kopf, Beine und Fell
des Tigerweibchens fehlten. Die Schlösser der Käfigtür
waren
aufgebrochen, die Polizei fand vier
selbstgebaute Betäubungsgewehre in der Nähe.
AFP
- 25. Dez.
2007
Tiger
in chinesischem Zoo brutal getötet
Der Tod von drei Tigern in einem Zoo in Zentralchina hat das
Misstrauen der Behörden geweckt. Wie die amtliche
Nachrichtenagentur
Xinhua
meldete, entdeckten Behördenvertreter in einem Tierpark in der
Provinz
Hubei
die verstümmelte Leiche eines Sibirischen Tigers sowie die Leichen
zweier neugeborener
Bengalischer Tiger. Demnach hatten Unbekannte dem sechsjährigen
Sibirischen
Tigerweibchen das Fell abgezogen und ihm Kopf und Beine abgetrennt. Bei
Ermittlungen seien später die Babyleichen in einem
Kühlschrank des Zoos
entdeckt worden. Nach Angaben der Verwaltung handelte es sich um zwei
Totgeburten. Der
Fund der beiden toten Tigerbabys heizte Spekulationen an, der Zoo
könnte die
Tiere möglicherweise selbst getötet haben, um sie zu
verkaufen. Ein
Zoomitarbeiter berichtete, der Zoo mache seit einiger Zeit nur noch
Verluste.
epochtimes.de - 23.12.2007
Sibirischer Tiger in chinesischem Zoo getötet
Unbekannte haben in einem Zoo in Zentralchina einen Sibirischen Tiger
geköpft und gehäutet. Das tote Tier wurde am Donnerstagmorgen
im
Wildtierpark Dreischluchtenwald in der Stadt Yichang in der Provinz
Hubei entdeckt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag
berichtete. Kopf, Beine und Fell des Tigerweibchens fehlten. Die
Schlösser der Käfigtür waren aufgebrochen, die Polizei
fand vier
selbstgebaute Betäubungsgewehre in der Nähe. Tigerfelle
werden in China
auf dem Schwarzen Markt angeboten, andere Teile der Tiere werden in der
traditionellen Medizin verwendet.
Merkur
Online - 20. Dez. 2007
Giraffen-Weihnacht
Als Teil der Weihnachtsvorbereitungen bekommt eine Giraffe im Zoo von
Sydney Äpfel
auf Holzstäbchen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
hartvannederland.nl - 23. Dez. 2007
Giraffen krijgen muziek
Musik für Giraffen
Die Giraffen des Tierparks Amersfoort bekommen in der folgenden Woche
Musik in ihre Nachtunterkunft. Das meldet RTV Utrecht. Sie werden damit
auf das Feuerwerk in der Neujahrsnacht vorbereitet. Giraffen reagieren
laut Tierpfleger sensibel auf unerwartete Geräusche und
dürfen deshalb
Radio 2 hören. Ab zweitem Weihnachtsfeiertag soll die Musik jeden
Tag
etwas lauter gestellt werden. Die übrigen Tiere im Park haben kaum
Probleme mit Feuerwerk.
gelderlander.nl - 21. Dez. 2007
IJsbeertje van derde generatie in Ouwehand
Kleiner Eisbär der dritten Generation in
Ouwehand
Rhenen - Eisbärin Freedom in Ouwehands Tierpark hat ein Junges
geboren.
Mit fünf jungen Eisbären innerhalb von sieben Jahren
läuft das
Zuchtprogramm in Rhenen überdurchschnittlich gut. Seit dem vorigen
Jahr
ist der Eisbär eine geschützte Tierart. Züchten in
Gefangenschaft ist
schwierig. Vor zwei Jahren gebar Huggies, die auch die Mutter von
Freedom ist, Eisbärendrillinge. Im Jahre 2003 gebar Eisbärin
Vera das
Jungtier Rocky. Mutter Freedom zog sich vor einigen Wochen zurück
in
die Geburtshöhle der Eisbärenanlage von Rhenen. Letzte Woche
entdeckten
die Tierpfleger auf Videoaufnahmen zwei Junge. Eins davon ist
inzwischen verstorben.
dierennieuws.nl - 21. Dez. 2007
IJsbeer geboren in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Eisbär geboren in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Vorige Woche am Donnerstag war es soweit. In aller Stille, nachdem
Ouwehands Tierpark geschlossen war, hat Eisbärin Freedom zwei
Junge
gekriegt. Sonntagvormittag bemerkten die Tierpfleger ein Junges auf
Videoaufnahmen. Zu dieser Zeit sahen sie nur noch ein Junges. Demnach
ist eines der beiden Jungen inzwischen gestorben. Seit ein paar Wochen
hat Freedom sich zurückgezogen in die Geburtshöhle, so
daß sie sich in
aller Ruhe vorbereiten konnte auf die Geburt ihrer Jungen. Die
kommenden Monate bleiben spannend, denn dieses Junge ist das erste von
Eisbärin Freedom. Freedom ist im März 2002 mit ihrer Mutter
Huggies in
Ouwehands Tierpark gekommen. Der Transport war ein besonderes Ereignis,
weil Freedom selbst erst drei Monate alt war. Noch nie zuvor wurde ein
Eisbärjunges in diesem Alter transportiert. Wenn alles gut
verläuft,
dann werden Freedom und ihr Junges in drei Monaten auf der
Eisbärenanlage zu sehen sein - "Nase an Nase". Bis dahin
können Mutter
und Jungtier auf einem Monitor im Tierpark bewundert werden. Die
Eisbärengruppe des Tierparks Ouwehand besteht zur Zeit aus drei
Eisbären. Victor, ein erwachsenes Männchen, Huggies, die
Mutter von
Freedom, und die sechsjährige Freedom mit ihrem Jungen. Seit einem
Jahr
steht der Eisbär auf der Liste der stark bedrohten Tierarten. Der
Eisbär ist vor allem wegen der Klimaveränderung auf diese
Liste
geraten. Die Geburt dieses Jungen ist also sehr wichtig für die
Erhaltung dieser bedrohten Tierart. Website: www.ouwehand.nl.
telegraaf.nl - 21. Dez. 2007
Artis heeft nieuwe bewoner
Artis hat einen neuen Bewohner
Amsterdam - Artis hat einen neuen Bewohner. Das Ameisenbärweibchen
Potay leistet in Kürze Ramon und Pjuskebuk Gesellschaft, die
bereits im
Amsterdamer Tiergarten leben. Das teilte Artis am Freitag mit. Die
zweijährige Potay läuft nun ab und zu schon über die
Pampa. Wenn sie
sich an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, soll sie mit den anderen
zwei
Ameisenbären zusammentreffen. Artis hofft, daß es schnell
"funkt"
zwischen dem Neuzugang und einem der Männchen, so daß der
Zoo demnächst
ein Ameisenbärbaby bekommt.
artis.nl - 21. Dez. 2007
Nieuwe miereneter in Artis
Neuer Ameisenbär in Artis
Seit 2004 arbeitet Artis mit dem argentinischen Tiergarten
Zoológico de
Florencio Varela zusammen beim Schutz des Großen
Ameisenbären in dessen
natürlicher Umgebung. Das macht Artis nicht allein: Fonds,
Unternehmen
und Privatpersonen unterstützen gemeinsam mit Artis de Partis [ein
undefinierbares Wesen, eine Art Maskottchen des Tiergartens] den
Ameisenbären. Dank dieses Projekts ist es nicht nur zu einem
Auffangzentrum in Buenos Aires für Ameisenbären gekommen,
sondern hat
auch Artis seit kurzem einen neuen Ameisenbären. Die zeitlich
begrenzte
Ausstellung im Planetarium bietet mehr Informationen zu diesem Projekt.
Neuer Ameisenbär Potay in Artis
Artis hat einen neuen Ameisenbären. Das zweijährige Weibchen
Potay ist
auf der Südamerika-Pampa angekommen. Die erste Zeit muß es
sich noch an
die neue Umgebung gewöhnen und wird durchgängig draußen
auf der Pampa
zu sehen sein. So schnell wie das möglich ist, soll Potay
Bekanntschaft
schließen mit den zwei anderen Ameisenbären von Artis, den
Männchen
Ramon und Pjuskebusk. Hoffentlich "funkt" es mit einem dieser Herren
und es kommt in Artis so schnell wie möglich ein argentinisches
Liebesbaby. Innerhalb des Zuchtprogramms der europäischen Zoos ist
frisches genetisches Material nämlich dringend nötig, um
Inzucht zu
vermeiden. Potay wurde im argentinischen Zoo Florencio Varela in der
Nähe von Buenos Aires geboren. Hoffentlich trägt
Ameisenbärin Potay
bald zum Erhalt dieser prächtigen Tierart bei!
Artis unterstützt
Ameisenbär-Auffangzentrum
In Buenos Aires gibt es seit 2007 ein Auffangzentrum für
Ameisenbären,
die sich verirrt haben, verwaist sind, beschlagnahmt oder Opfer eines
Verkehrsunfalls wurden. Inzwischen haben sich die ersten
Ameisenbären
so erholt, daß sie in ein großes Landschaftsschutzgebiet in
Argentinien
ausgesetzt werden konnten. Das ist ein wichtiger Schritt zu einem
besseren Schutz des Großen Ameisenbären, der in Argentinien
ernsthaft
bedroht ist - vor allem durch Jagd und Zerstörung seines Biotops.
Artis
hat einen beträchtlichen Anteil gehabt an der Finanzierung des
Baus
dieses Auffangszentrums. So spendet Artis fünf Euro von jedem
verkauften Artis de Partis an das Ameisenbär-Projekt. Artis ist
zugleich sehr dankbar für die Unterstützung, die Fonds,
Unternehmen und
Privatpersonen diesem Projekt gewährten.
Sonderausstellung und Quiz über
Ameisenbär
Im Planetarium ist eine Ausstellung gestaltet über das
Ameisenbären-Projekt in Argentinien und die Rolle von Artis in
diesem
Projekt. Am Verkaufsschalter im Planetarium ist ein Ameisenbärquiz
gratis erhältlich. Wenn man den ausgefüllten Vordruck im
Planetarium
abgibt, erhält man eine nette Aufmerksamkeit (solange der Vorrat
reicht). Jeden Monat verlosen wir außerdem unter den richtigen
Einsendungen drei Exemplare von Artis de Partis, gekleidet in ein
unikales Ameisenbärenhemdchen.
Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 20. Dez. 2007
Help de Amoerpanter: stem op Sophie
Hilf dem Amurleoparden - stimm für Sophie
Sophie Jacques aus Rotterdam (8 Jahre alt) wurde gewählt zum neuen
"Kinder-Zoodierekteur" des Tiergartens Blijdorp. Sie setzt sich
speziell für den Schutz des Amurleoparden ein. Von diesen
wunderschönen
Tieren gibt es nur noch einige Dutzend im Amurgebiet. Jeder Dierekteur
hat ein Naturschutzprojekt unter seiner/ihrer Obhut bekommen,
wofür
"Fans" gewonnen werden müssen. Hiermit werden sie um
Aufmerksamkeit
gebeten für das Problem um diese Tierart und außerdem
erhält das
Projekt mit den meisten Fans einen Geldbetrag für den guten Zweck.
Hast
du deine Stimme noch nicht abgegeben? Stimm dann hier für Sophies Projekt, den Amurleoparden.
Laß
den Amurleoparden nicht in der Kälte stehen!
dierennieuws.nl - 20. Dez 2007
Afsluiting succesvolle Madagaskar Campagne
Abschluß der erfolgreichen
Madagaskar-Kampagne
Das wichtigste Ziel der Kampagne bestand darin, möglichst vielen
Zoobesuchern die Probleme auf Madagaskar bewußt zu machen. Die
Kampagne
lenkte u.a. die Aufmerksamkeit darauf, wie wichtig die Erhaltung der
Biodiversität auf dieser phantastischen Insel ist. Zahllose
Aktivitäten
wurden organisiert in den fünfzehn NVD-Zoos und es gab auch eine
Anzahl
gemeinschaftlicher Veranstaltungen, darunter der "Maki-Marathon" und
ein Madagaskar-Fotowettbewerb. Parallel dazu war die Kampagne darauf
gerichtet, Geld zu sammeln für zwanzig verschiedene Projekte zum
Schutz
der Natur auf Madagaskar. Die NVD-Zoos brachten mit Hilfe von
freigebigen Zoobesuchern einen Betrag zusammen von ungefähr 80.000
Euro! Die Madagaskar-Kampagne der NVD war ein Teil der
Madagaskar-Kampagne des Europäischen Verbands der Zoos und
Aquarien
(EAZA). Mehr als 300 Zoos in 34 Ländern sind gegenwärtig
Mitglied der
EAZA. In ganz Europa kamen 450.635,81 Euro zusammen, gesammelt von 133
Zoos. Website: www.nvddierentuinen.nl.
[NVD = Nederlandse Vereniging van Dierentuinen]
wereldomroep.nl - 20. Dez. 2007
Woorden komen en gaan. Bokitoproof woord van het jaar
2007
Wörter kommen und gehen. Bokitoproof Wort des
Jahres 2007
Laut Ton den Boon, Chefredakteur des Van Dale Wörterbuch, ist
bokitoproof ein ulkiges Wort. "Es bezieht sich auf ein Phänomen,
daß
die Medien eben sehr beschäftigt hat." Im Mai 2007 sprang ein
riesiger
Silberrücken-Gorilla namens Bokito über eine Absperrung und
einen
Graben im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam und entkam so aus seinem
Gehege, um anschließend eine Besucherin zu verletzen. Das
Ereignis
erhielt in den Medien in In- und Ausland viel Aufmerksamkeit. Bokito
wurde ein Hype. Ein neues Wort kommt nicht sofort in den Dicken Van
Dale, wie Van Dales Großes Wörterbuch auch genannt wird. Das
Wort muß
haften bleiben. "Wenn belegt ist, daß es wirklich in der
Umgangssprache
gebraucht wird. Wir gehen davon aus, daß Wörter, die so
nachgewiesen
werden, wenn sie ein Jahr oder drei in Zeitungen, Zeitschriften oder
Radio und Fernsehen in der Umgangssprache gebraucht werden", weiß
der
Chefredakteur des Großen Wörterbuchs. Und es ist nur noch
die Frage, ob
bokitoproof es schaffen wird. Das Wort basiert weiter auf einem Hype.
Und hype ist Englisch für große Mode [rage]. Genau wie das
Wort proof -
von bokitoproof - Englisch ist für Nachweis, oder ausbruchsicher,
wenn
es um Bokito geht. Hypes sind meist von kurzer Dauer. Und wenn es um
bokitoproof geht, ist zu hoffen, daß das Wort schnell in
Vergessenheit
gerät.
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
fontanka.ru - 24. Dez. 2007
Ленинградский
зоопарк
может
потерять право
на
управление
зоосадом в
Юнтолово
Leningrader Zoo kann Verwaltungsrecht in bezug auf
den
Tiergarten in Juntolowo verlieren
Der Leningrader Zoo riskiert, das Recht auf die Verwaltung des zu
bauenden Zoos in Juntolowo zu verlieren. Wegen
Meinungsverschiedenheiten unter Bürokraten verzögert sich das
Projekt.
"Es hat nie jemand davon gesprochen, dass der neue Zoo eine Fortsetzung
des alten ist. Wenn man von der Lebensdauer der Tiere ausgeht, dann
schafft es einfach niemand, aus dem alten Zoo in den neuen
umzusiedeln", meint der ehemalige Direktor des Leningrader Zoos Iwan
Kornejew. Er tritt jetzt als Konsultant des Komitees für
Stadtentwicklung und Architektur [KSA] Sankt Petersburgs auf bei der
Erarbeitung einer Entwicklungskonzeption für den neuen Zoo,
schreibt
dp.ru. Die Arbeitsdokumentation für den Zoo in Juntolowo sollte
bereits
bis zum 15. Dezember 2007 fertig sein. Doch der Prozeß
verzögerte sich
wegen der Unvereinbarkeit der vom KSA unter Beteiligung von Iwan
Kornejew ausgearbeiteten Konzeption und der Auflistung der Tiere, die
die Leitung des alten Zoos vornahm. Nach den Worten der Autorin des
Juntolowo-Projektes, der Mitarbeiterin der Staatlichen Einrichtung "
Wissenschaftliches Forschungs- und Projektierungszentrum des
Generalplans Sankt Petersburgs" Irina Sadikowa, wird jetzt die
Ausarbeitung der Arbeitsdokumentation nicht vor Mitte Februar 2008
abgeschlossen sein. Iwan Kornejew meint, bevor dem Staatlichen
Unternehmen "Leningrader Zoo" neue Territorien übergeben werden,
sollte
die Stadt zuerst klären, ob man die Vollmachten dieser
Organisation
vergrößern soll oder ob es zweckmäßiger
wäre, eine gesonderte
staatliche Kultureinrichtung zu schaffen und den neuen Zoo in ihre
Zuständigkeit zu legen. Iwan Kornejew verneint, dass er die
Absicht
habe, Generaldirektor dieser Staatlichen Einrichtung zu werden: "Doch
wenn man es mir vorschlagen sollte, dann werde ich nachdenken". "Iwan
möge nicht gehässig sein, den neuen Zoo wird er sowieso nicht
bekommen.
Strukturell wird er eine Unterabteilung des alten Zoos", sagt der
Vorsitzende des Komitees für Kultur der Stadt Sankt Petersburg
Nikolai
Burow. Die Bürokraten können sich untereinander nicht einig
werden und
insbesondere entscheiden, wo die Elefanten besser untergebracht werden:
auf dem Gelände des alten Zoos oder in Juntolowo. Übrigens
gibt es
jetzt im Leningrader Zoo keine Elefanten. Unlängst hat die
Gouverneurin
Sankt Petersburgs, Walentina Matwijenko, verkündet, sie wolle im
Mai
2011 zur Eröffnung des neuen Tiergartens in diesem einen Elefanten
sehen. Die Bürokraten versprachen als Antwort darauf nicht einen,
sondern gleich fünf. Wie Iwan Kornejew behauptet, "sollte
wenigstens
ein solches Tier besser auf dem Gelände des alten Zoos bleiben".
Die
jetzige Leitung des Leningrader Zoos hält das für
unzulässig. "Das ist
eine völlig absurde Idee. Auf 7,4 ha [die Fläche des
gegenwärtigen
Zoos] ist es unmöglich, solche großen Tiere unterzubringen.
Allein ein
einziger Elefant braucht als Minimum 1 ha", erklärt man im
Staatlichen
Unternehmen "Leningrader Zoo".
wwf.ru - 24. Dez. 2007
Морские
птицы
вновь
под
угрозой
Meeresvögel erneut in Gefahr
In der Nähe der zum Naturschutzgebiet gehörenden Inseln in
der
Barentssee ist infolge einer Schiffskatastrophe Öl ausgelaufen.
Das
Motorschiff "Wassilij Korjakin", Baujahr 1969, erlitt Schiffbruch am
Kap Lasar der Halbinsel Rybatschij. Vorläufige Ursache der
außerordentlichen Situation: ein orkanartiger Wind, der das
Schiff, das
Schnittholz aus Archangelsk in den französischen Hafen Saint Malo
bringen sollte, in eine Untiefe trieb. Die Havarie passierte etwa 40 km
von den berühmten Ajnow-Inseln entfernt, die Teil des staatlichen
Naturschutzgebietes Kandalakscha sind. Auf den Inseln wurden etwa 160
Vogelarten registriert. Eine der hauptsächlichen Kostbarkeiten der
Insel ist die Eiderente (die auf der Roten Liste steht). Auch trifft
man hier Küstenseeschwalben, die hier nisten und Junge aufziehen,
Papageitaucher, die "Papageien des Nordens" genannt werden und viele
andere. Es gibt noch keine Angaben darüber, ob der Ölteppich
die Inseln
erreicht hat und ob es Opfer unter den Vögeln gibt. "An Bord waren
78
Tonnen Dieseltreibstoff", teilte Wassili Korenjew mit, der
Generaldirektor des Havarie- und Rettungsdienstes des Murmansker
Beckens (MBASU). "Es gelang uns, 119 Kubikmeter Wasser mit Treibstoff
aus den Tanks des Schiffes abzupumpen." In der MBASU dementierten sie
die Information einiger Massenmedien, es habe von Bord des
Motorschiffes "Wiktor Korjakin" einen großen Abfluß von
Erdölprodukten
gegeben. "Man sollte sich an die kürzliche Havarie in der
Straße von
Kertsch erinnern: schade, dass fremde Erfahrungen die Schiffsbesitzer
unseres Landes nichts lehren", kommentiert die Situation Wadim
Krasnopolskij, Koordinator der Projekte Erdöl und Erdgas des
Barentssee-Projektbüros des WWF Russlands. "Wenn ein unverkennbar
altes
Schiff der Klasse �Fluß-Meer' eine etwa einwöchige Reise in
dieser
Jahreszeit durch Barentssee und Europäisches Nordmeer unternimmt -
entlang der Küsten Nordeuropas! - ist das Ergebnis, leider,
gesetzmäßig".
nauka i shizn - 22. Dez. 2007
Оживший
Дарвин
Darwin lebt auf
In Moskau entstand das erste interaktive naturwissenschaftliche Museum.
Wo kann der Stadtbewohner wilde Tiere sehen, erst recht jene, die in
Gegenden vorkommen, die weit entfernt sind von den Orten des
"Vorkommens" des Stadtmenschen selbst? Vielleicht im Zoo und im Zirkus.
Außerdem kann man ihre Balgs in Museen sehen. Doch ein Tier
hinter
Gittern ist nicht ganz das gleiche, wie seine frei lebenden
Artgenossen. Ganz zu schweigen von den ausgestopften Tieren. Wie
verhalten sich Tiere in der Natur, wie sieht ihr Lebensraum aus, welche
Töne geben sie von sich unter natürlichen Bedingungen?
Schließlich: wie
fühlen sich altertümliche Weichtiere an? Alles das kann man
jetzt
erfahren, wenn man in das Staatliche Darwin-Museum geht. Letzte Neuheit
und Stolz des Museums - "lebende Etikette". So wurden kleine Monitore
genannt, die sich hinter dem Glas der Ausstellungsvitrinen im Saal
"Zoogeographie" befinden. Diese digitalen Geräte nannten die
Mitarbeiter des Museums Fenster in die Welt der lebenden Natur. Die
kurzen Videofragmente zeigen, wie die in der Exposition vorgestellten
Tiere sich in natürlicher Umgebung verhalten. Wenn er etwas
näher an
den Bildschirm herangeht, taucht der Besucher ein in die Welt der Laute
der afrikanischen Savanne, der Tiefen der Ozeane, der
undurchdringlichen Dschungel, der glühendheißen Wüste.
Ein kurzer Text
erklärt das Gesehene und Gehörte. Insgesamt sind 24 Monitore
im Saal
aufgestellt, die vom Leben der Erdenbewohner erzählen. Die
Multimediaprojekte "Hinter sieben Siegeln", "Der Fluß der Zeit",
"Leben
im Erdboden", videomusikalisches Programm über die Entstehung und
Entwicklung des Lebens auf der Erde "Der lebende Planet" - alles das
hat das Museum bereits realisiert. Zu den nächsten Plänen
gehört die
Schaffung eines Multimediakomplexes über den Begründer der
Evolutionstheorie Charles Darwin. Ich denke, der Alte wäre
zufrieden.
Website: www.nkj.ru.
Asiatisches Rußland
wwf.ru - 24. Dez. 2007
Крупнейшая
в России
популяция
снежного барса
будет взята
под охрану
Größte Schneeleoparden-Population in
Russland wird unter
Schutz gestellt
Der WWF Rußlands wird die Ausarbeitung einer
ökologisch-ökonomischen
Begründung eines Territoriums für die Schaffung des dritten
Naturreservats in der Republik Altai - "Sailjugem" -finanzieren". Am
12. Dezember fand in der Stadt Gorno-Altaisk im Rayon Kosch-Agatsch der
Republik Altai die erste Sitzung der Kommission für die
Organisation
dieses besonders geschützten Naturareals statt. An der Arbeit der
Kommission nahmen teil Vertreter des Ministeriums für
Naturressourcen
Rußlands, der Regierung der Republik Altai, wissenschaftlicher
Forschungsinstitute und Naturschutzorganisationen, darunter auch der
WWF Russlands. Die Vorbereitung der ökologisch-ökonomischen
Begründung
der Schaffung des Naturreservats soll bis zum August 2008 abgeschlossen
sein. Entsprechend der internationalen Bedeutung dieses Territoriums
ist geplant, das Naturreservat aufzunehmen in das weltweite Netz der
Biosphärenreservate der UNESCO, aber auch ein
grenzüberschreitendes
russisch-mongolisches besonders geschütztes Naturterritoriums zu
schaffen, das von einer Anordnung der Regierung der Russischen
Föderation vom 03.07.2003 Nr. 907-r "Über die
Bestätigung der Liste von
Maßnahmen zur Realisierung der Konzeption der Entwicklung der
Zusammenarbeit in grenznahen Gebieten der Russischen Föderation"
vorgesehen wurde. "Die Schaffung des Naturreservats 'Sailjugem" wurde
von Spezialisten bereits in der 1980er Jahren vorgeschlagen und wir
sind froh, dass nun endlich damit begonnen wird, diese Vorschläge
in
die Tat umzusetzen", sagt Wladimir Krewer, Koordinator des Programms
des WWF Rußlands zur Erhaltung der Biodiversität. "Das
Naturreservat
wird die größte Population des Schneeleoparden (30 bis 40
Exemplare) in
unserem Lande unter Schutz nehmen, aber auch eine große Gruppe
von
Argali und Steinbock. Jetzt werden bereits 22% des Territoriums der
Republik Altai (deren Fläche 92,6 Tausend qkm beträgt) von
besonders
geschützten Territorien eingenommen. Fünf von ihnen sind von
der UNESCO
zu Objekten des Weltnaturerbes erklärt worden.
regnum.ru - 21. Dez. 2007
Директор
на час
Direktorin für eine Stunde
Es fand ein Treffen statt von zwei Zoodirektoren - des ehemaligen und
des jetzigen. Bis dahin kannten sich Galina Tjutina und Wladimir
Bogomolow nicht persönlich. Sie zeigten sich beide zufrieden mit
dem
Gespräch und erörterten sogar Perspektiven des
Tscheljabinsker Zoos.
Galina Tjutina bestätigte, dass das Gespräch mit Wladimir
Bogomolow in
einer fast herzlichen Atmosphäre verlief. Beide Seiten besprachen
die
entstandene Situation und berührten sogar Themen der weiteren
Entwicklung des Zoos. Die ehemalige Direktorin ist bereit, Varianten
der Zusammenarbeit zu prüfen.
Turkmenistan
regions.ru - 21. Dez. 2007
В
ТУРКМЕНИСТАНЕ
ОТЛОВЯТ
НЕСКОЛЬКИХ
ЛЕОПАРДОВ И
ОТПРАВЯТ НА
КАВКАЗ
In Turkmenistan werden einige Leoparden gefangen
und in den
Kaukasus gebracht
Das Naturschutzministerium Turkmenistans wird über den Fang
einiger
Exemplare des Vorderasiatischen Leoparden für die
Wiederherstellung der
Population dieses Tieres im Kaukasus beraten. Das wird in einem Brief
des Ministers Machtumkuli Akmuradow mitgeteilt, der an die Adresse des
Leiters der Rußländischen Naturaufsichtsbehörde Oleg
Mitwol gerichtet
ist. Mitwol hatte sich vorher an das Naturschutzministerium
Turkmenistans gewandt mit einer Anfrage, die Teilnahme am Programm der
Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus
betreffend. Im einzelnen fragte er im November nach, ob es möglich
sei,
einige Exemplare auf dem Territorium Turkmenistans zu fangen, um diese
in die Region Krasnodar zu transportieren, damit sie sich dort im
Leopardenzuchtzentrum vermehren. Es sei daran erinnert, dass im Mai
2007 im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu einer
dauerhaften Entwicklung" die Naturaufsichtsbehörde Russlands, der
Sotschi-Nationalpark, das staatliche
Kaukasus-Biosphärennaturreservat,
das "A.N. Sewerzow"-Institut für Probleme der Ökologie und
Evolution
der Rußländischen Akademie der Wissenschaften und der World
Wide Fonds
For Nature (WWF) die Vereinbarung "Über die gemeinsame
Realisierung des
Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im
Nordkaukasus" unterzeichneten. Deren Ziel: die Schaffung einer
lebensfähigen Population des Vorderasiatischen Leoparden im Rahmen
der
Realisierung des vom Ministerium für Naturressourcen
Rußlands
gebilligten Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen
Leoparden im Nordkaukasus. Gegenwärtig wird auf dem Territorium
des
Kaukasus diese Unterart des Leoparden praktisch nicht angetroffen. In
der Vereinbarung ist die Schaffung einer freilebenden, sich selbst
reproduzierenden Leopardenpopulation vorgesehen - etwa 30 Exemplare,
und später eine stabile Population bis zu 50 Exemplaren. Leoparden
sollen aus Iran, Turkmenistan und den Zoos anderer Länder
eingeführt
werden. In der ersten Etappe geschieht die Zucht in einem Gehege - im
Zucht- und Rehabilitationszentrum - mit dem Ziel, sie an das Leben in
der Wildnis anzupassen. In Zukunft ist geplant, die Leoparden für
die
Schaffung einer freilebenden Population in die Natur zu entlassen. "Der
Naturschutzminister Turkmenistans interessierte sich für das
Programm,
das auf die Wiederherstellung einer Population des Vorderasiatischen
Leoparden gerichtet ist, er verhielt sich positiv zu unserem Vorschlag
und teilte mit, dass gegenwärtig seine Behörde darüber
berät", erklärte
Oleg Mitwol.
Ukraine
pravda.ru - 21. Dez. 2007
В зоопарке
обезьяна
прокусила
ребенку палец
In einem Zoo wurde Kind vom Affen in den Finger
gebissen
In der ukrainischen Stadt Krementschug, Gebiet Poltawa, biß ein
Affe
aus einem Wanderzoo einem 12jährigen in den Finger, teilte der
Chef des
Tiermedizinischen Dienstes in Kremenschug, Jurij Sliwka, Journalisten
mit. "Das verletzte Kind wurde, nachdem die Wunde genäht war, nach
Hause geschickt", teilten die Ärzte des dritten städtischen
Krankenhauses mit. "Wir haben die Meerkatze untersucht. Das ist ein
gesundes Tier. Doch wir haben sie unter Kontrolle genommen.
Außerdem
legte ihr Besitzer alle Dokumente bezüglich notwendiger Impfungen
vor",
teilte der Chef des Tiermedizinischen Dienstes der Stadt laut
"Interfax" mit. Der Chef des Tiermedizinischen Dienstes bemerkte, der
Zoo würde nicht geschlossen. "Der Zoo trägt keine Schuld an
dem, was
passiert ist. Ein Erwachsener, der mit dem Jungen gekommen war, hat
einfach das Kind ohne Aufsicht gelassen", sagte er.
mediaport.info - 21. Dez. 2007
Харьковские
уссурийские
тигры
стали
одесситами
Charkower Ussuri-Tiger wurden Odessiten
Tajger und Natalie, zwei Ussuri-Tiger aus Charkow wurden Odessiten. In
den Odessaer Zoo kamen sie vor einigen Wochen. Einen Monat werden die
einjährigen Tiger in Quarantäne bleiben. Das Männchen
und das Weibchen
wurden in menschlicher Obhut geboren - im Charkower Zoo. In Charkow
gibt es noch zwei Paare Ussuri-Tiger - zwei Männchen und zwei
Weibchen.
Wie der zoologische Leiter Wiktor Scheweljew erzählte, vermehren
sich
diese Raubkatzen, die auf der Roten Liste stehen, gut in Menschenobhut.
China
utro.ru - 23. Dez. 2007
Неизвестный
мясник снял
шкуру с тигра
в китайском
зоопарке
In einem chinesischem Zoo zog unbekannter
Fleischer einem
Tiger das Fell ab
Im Zoo der chinesischen Stadt Yichang wurde ein enthaupteter und
abgehäuteter Kadaver eines Amurtigers gefunden. Die Polizei
stellte
fest, dass die unbekannten Täter, welche die Tigerin töteten,
selbstgebastelte Gewehre mit Betäubungs-Geschossen benutzten. Am
Ort
des Geschehens wurde eine Waffe entdeckt, wie auch die aufgebrochenen
Schlösser des Käfigs. Nach Meinung von Experten war an der
Ausübung des
Verbrechens ein Fleischer beteiligt, der der Raubkatze professionell
das Fell abzog. Erinnern wir uns: Amurtiger gehören zu den
seltensten
Säugetierarten. Auf der ganzen Welt werden noch ungefähr 400
Exemplare
dieser Art gezählt, in China nur zehn. Amurtiger werden
geschätzt als
Rohstoffquelle für Präparate der traditionellen chinesischen
Medizin.
Verschiedene Körperteile der Raubkatze werden praktisch für
die Heilung
aller Krankheiten genutzt - von Hautkrankheiten bis zu Malaria und
Rheumatismus. Besonders geschätzt werden Knochen und Krallen der
Tiere.
russian.china.org.cn - 23. Dez. 2007
В
зоопарке в
центрально-китайской
провинции
Хубэй убит
маньчжурский
тигр
Im Zoo in der zentralchinesischen Provinz Hubei
wurde ein
Mandschurischer Tiger getötet
Yichang - Die Polizei der Stadt Yichang und einheimische interessierte
Behörden ermitteln in der Strafsache, die verbunden ist mit der
Tötung
eines Mandschurischen Tigers, der im einheimischen Zoo lebte.
Demjenigen, der Hinweise zu diesem Vorfall geben kann, wurde eine
finanzielle Belohnung versprochen. Wie der Vizechef der Yichanger
Verwaltung der Forstwirtschaft mitteilte, wurde der Kadaver des
Mandschutigerweibchens in der Aufzuchtstation für wildlebende
Waldtiere
Sansja (Drei Bergschluchten) am 20. Dezember entdeckt, gegen 7.30 Uhr.
Kopf, Extremitäten und Fell des Tieres waren geraubt. "Die
Wahrscheinlchkeit ist groß, dass der oder die Täter in die
Räumlichkeit
eindrangen, den Tiger betäubten, ihn aus dem Raum herausschleppten
und
dann töteten", wurde dem Korrespondenten unter den Bedingungen der
Anonymität mitgeteilt, - "das ist ein grausamer und
professioneller
Mord, das Fell des Tigers war völlig abgezogen und die
Extremitäten
waren bis an die Knie abgeschnitten." Wie der Vizechef der Yichanger
Verwaltung der Forstwirtschaft sagte, wurden die Überreste des
Tigers,
dessen Alter 6 bis 7 Jahre betrug, von einem Mitarbeiter entdeckt, der
am Morgen den Weg innerhalb des Zoos säuberte. Die Verwaltung des
Zoos
informierte unverzüglich die Polizei und die Verwaltung der
Forstwirtschaft über das Vorgefallene. Der Mandschurische Tiger
steht
auf der Liste der Tiere, die unter dem verstärkten Schutz des
Staates
stehen. Nach Materialen der Agentur Sinchua.
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teilweise gekürzt |
Zoo Salzburg, 23.12.2007
Alpaka-Nachwuchs im Zoo Salzburg
Ein verfrühtes Christkind gab
es
im Zoo Salzburg. Vor wenigen Tagen hat ein junges Alpaka das Licht der
Welt erblickt. Der kleine Alpaka-Hengst wog bei seiner Geburt rund
sechs Kilogramm. Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner „Wir
freuen uns
sehr über unseren jüngsten Nachwuchs im
Südamerika-Bereich des Zoo.
Nach rund 11 ˝ Monaten Tragzeit brachte unsere Stute Tequila ihr Junges
mitten in der Herde zur Welt. Faszinierend ist wie die Alpakas
miteinander umgehen. Die ganze Herde hat ihr jüngstes Mitglied
sofort
freundlich aufgenommen. Alpakas sind sanfte Wesen, die auch gerne auf
Menschen zugehen. Sicherlich ist dies auch der Grund, weshalb sie bei
unseren Besuchern so beliebt sind.“ Der noch namenlose Alpaka-Nachwuchs
im Zoo Salzburg wird nun sechs bis acht Monate von seiner Mutter
gesäugt. Im Alter von ein bis zwei Jahren wird er dann
geschlechtsreif.
Alpaka-Wolle ist seit über 3.000 Jahren sehr begehrt. Alpakas sind
eine
Kamelart aus der Andenregion und werden schon über 3.000 Jahre von
Menschen wegen ihrer feinen Wolle gezüchtet. Die Farbe ihres Fells
ist
ganz unterschiedlich. Bis zu 22 Farben und rund 60 Farbschattierungen
sind bekannt. Die Wollhaare der Alpakas werden bis zu einem halben
Meter lang und sind innen hohl. Dies wirkt extrem wärmeisolierend
und
macht ihre Wolle so begehrt.
Zoo Leipzig, 22.12.2007
Exotischer Neuzugang im Zoo Leipzig!
Ankunft eines Ohrenschuppentieres
Gestern Abend traf im Zoo Leipzig ein exotischer Neuzugang ein: ein
männliches Ohrenschuppentier. Das ausgewachsene Tier kommt als
Geschenk
aus dem Zoo Taipeh. Alle Schuppentierarten werden aufgrund ihrer
schwierigen Ernährungsweise nur sehr selten in Zoos gehalten. In
europäischen Tiergärten werden derzeitig keine Schuppentiere
gehalten.
Auch für Leipzig ist es der erste Vertreter dieser Art. Als
Untermieter
der grauen Riesen wird es ein Gehege in der asiatischen Tempelanlage
„Ganesha Mandir“ beziehen. „Wir haben uns sehr lange bemüht, diese
wertvolle Tierart bei uns halten zu können. Das Gehege ist
entsprechend
der Vorgaben des Zoo Taipeh nach modernsten Haltungsbedingungen
eingerichtet worden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Zur
Vorbereitung
auf den neuen Schützling verbrachte eine Tierpflegerin bereits im
letzten Jahr zwei Wochen im Zoo Taipeh, um von den dortigen Kollegen
vor allem die Fütterung zu lernen und Erfahrungen im Umgang mit
dem
Tier zu sammeln. Selbstverständlich wurde es auch von den
Tierpflegern,
die es betreuen werden, persönlich abgeholt. Bevor es für die
Besucher
erstmalig zu sehen sein wird, erfolgt die Unterbringung des Tieres in
einer vorgeschriebenen Quarantäneeinrichtung. Nach einer
mehrwöchigen
Eingewöhnungszeit, wird es dann in das vorgesehene Gehege gesetzt.
Das
Ohrenschuppentier ist in den Wäldern von Nepal bis Südchina
sowie auf
den Inseln Taiwan und Hainan beheimatet. Diese Art lebt
überwiegend am
Boden, ist aber auch ein sehr guter Kletterer. Die lange Zunge und die
Zahnlosigkeit weisen diese Säugetiere als spezialisierte
Insektenfresser aus. Es ist außerdem durch zahlreiche
außergewöhnliche
Eigenschaften gekennzeichnet, so zieht es seine überlange Zunge
bis in
die Brusthöhle ein, da diese im Maul nicht genügend Platz
findet.
Charakteristisch und namensgebend ist sein dachziegelartig angeordnetes
Schuppenkleid, welches sich beim Zusammenrollen in einen für
Feinde
fast undurchdringlichen Schutzpanzer verwandelt. Ferner leben
Ohrenschuppentiere einzelgängerisch und ernähren sich von
Ameisen und
Termiten, welche sie mit der Zunge aufnehmen und in ihrem mit
verhornten Wänden ausgestatteten Kaumagen zermahlen. Bei akuter
Bedrohung richtet sich der Vierbeiner auf und ergreift auf den
Hinterbeinen rennend die Flucht. Die drei asiatischen Schuppentierarten
sind in ihren freilebenden Beständen bedroht. Vor allem der Handel
mit
den Schuppen für medizinische Zwecke, der Haut und dem Fleisch
führt
zum verstärkten Jagddruck auf diese wehrlosen Säugetiere.
Dazu kommt
noch der zunehmende Verlust des Lebens-raumes. Um den Handel mit den
asiatischen Arten zu kontrollieren, sind diese seit 1975 im
Cites-Anhang II aufgeführt. Auf der Roten Liste der
Weltnaturschutzunion (IUCN) sind alle Schuppentierarten derzeit noch in
der Kategorie „geringes Risiko, aber mit zunehmender Gefährdung“
aufgelistet. In der Zukunft ist mit wachsendem Jagdruck und Bedrohung
zu rechen, so dass auch die Etablierung dieser Tiere in den
Zoologischen Gärten von wichtiger Bedeutung ist. Aber nicht nur
das
Ohrenschuppentier kann als neue Tierart kurz vor Weihnachten im Zoo
Leipzig begrüßt werden. Am vergangenen Donnerstag kamen zwei
Weißbauchzwergseidenäffchen, ein junges Paar, im Zoo an. Ihr
neues
Zuhause wird ein Gehege im Neuen Vogelhaus sein. Bisher wurden in
Leipzig die Westlichen Zwergseidenäffchen gehalten. Diese wurden
an
einen anderen Zoo abgegeben.
Tierpark Hagenbeck Hamburg, 21.12.2007
Zählen, messen, wiegen…
Erste Inventur in Hamburgs Tropen Im Mai öffnete Hamburgs neuste
Attraktion, das Tropen-Aquarium Hagenbeck, seine Pforten. Und seitdem
ist viel passiert: Immer neue Tiere bezogen ihre Biotop-Anlagen, andere
fühlten sich gleich so wohl, dass sie mit der Fortpflanzung
begannen.
Wie viele Tiere welcher Arten haben denn nun in Hamburg eine Heimat
gefunden? Wie groß und wie schwer sind sie? Die Beantwortung
dieser
Fragen kann bei Riesenschlangen schon eine Herausforderung sein. Mut
brauchen auch unsere beiden Taucher, die nicht nur Riffhaie
zählen,
sondern auch den Zebrahai vermessen wollen. Auch die Schildkröten
lassen sich zur Geschlechtsbestimmung nur ungern unter den Panzer
gucken und können empfindlich beißen… Doch eine wahre
Sisyphus-Aufgabe
wird es sein, herumwuselnde Zwerg-Mangusten oder die Mitglieder des
Neonfisch-Schwarms in einem der größten
Südamerika-Becken
Norddeutschlands zu zählen. Wird es gelingen?
Zoo Magdeburg, 21.12.2007
Weihnachtlicher Zoospaziergang
Am Heiligen Abend geht es um 10.30 Uhr auf einem weihnachtlichen
Zoospaziergang mit dem Zoodirektor, Dr. Kai Perret (Treffpunkt
Zookasse). Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr mit dem
Schlittenhunde-Gespann! In der TIERISCH NAH Arena erwartet er die
jüngsten Zoobesucher mit süßen Überraschungen.
Aber auch an den anderen
Festtagen können die Zoobesucher einen gesunden
Weihnachtsspaziergang
unternehmen. Viele Tiere haben jetzt ihr schönstes Kleid: Luchs
und
Sibirischer Tiger zeigen in ihrem dichten Fell keine Spur vom
Frösteln
und die Alpakas sehen wie ganz dicke Wollkissen aus. Quirlig
herumtobende Tierkinder bei den Krallenaffen, Erdmännchen, Lamas
und
das TIERISCH NAH Programm laden zu einem besonderen Spaziergang in den
Magdeburger Zoo ein. Der Zoologische Garten Magdeburg hat an allen
Feiertagen geöffnet. Am Heiligen Abend und zu Silvester
schließt der
Zoo um 14 Uhr seine Pforten. Zwischen den Feiertagen und am Neujahrstag
ist der Zoo bis um 16 Uhr geöffnet.
Allwetterzoo Münster, 21.12.2007
Erdmännchen im Glück:
Die beliebten Tiere wohnen jetzt
bei den Breitmaulnashörnern im Allwetterzoo Münster
Erdmännchen und
Zoobesucher in Münster können gleichermaßen
glücklich sein: Die kleinen
Publikumslieblinge sind in ein komfortables neues Domizil in der mollig
warmen Nashornhalle umgezogen. Und die Menschen müssen nicht mehr
in
Regen oder Kälte stehen, wollen sie die quirligen „Scharrtiere“
beobachten. Zwar haben die 13 kleinen Räuber in ihrer neuen
Innenanlage
keinen Himmel über sich, doch Sonnenlicht scheint durch
große Dachluken
und ein Strahler verbreitet wohltuende Wärme. Das knapp 30 m˛
große
Winterquartier der Erdmännchen befindet sich unmittelbar neben der
Innenanlage der Nashörner. Es ist fast so groß wie die
gesamte alte
Anlage am Tropenhaus. Über die großen, bis zum Boden
reichenden
Glasscheiben werden sich besonders Kinder freuen. Und die
Erdmännchen
haben hier jede Menge Sand zum Buddeln, Stämme und Steine zum
Klettern
und warme Höhlen, um sich zu verstecken. Letztere nutzten die
Tiere
auch prompt nach dem Umzug. Doch schon am Tag darauf hatten sich die
„Unsichtbaren“ in hin und her wuselnde Erdmännchen verwandelt.
Besonders lebhaft sind sie, wenn Revierleiter Reinhold Evels Grillen
serviert - einen besonderen Leckerbissen. Die Tiere scheinen die Anlage
zu akzeptieren - und schon ihren Wünschen entsprechend
„umzugestalten“.
Sie buddeln an allen erdenklichen Stellen Löcher und bringen
Sandklumpen, Steine oder auch mal eine Schraube zu Tage. Einen
„Fluchtweg“ werden sie bei aller Mühe aber nicht finden, denn
unter der
etwa 60 cm tiefen Sandschicht hält sie ein eigens eingebauter
Grabschutz auf. Noch sind die Tiere in der Eingewöhnungsphase, in
der
sich eventuell auch die Sozialstruktur ändern kann. Es sind
nämlich
nicht alle Tiere umgezogen, vier junge Erdmänner bewohnen noch
ihre
alte Anlage. Sie werden im Januar an den Tiergarten Straubing
abgegeben. Die übrige Familie, Vater, Mutter und elf
unterschiedlich
alte Kinder, wurden in Transportkisten ins neue Zuhause getragen. In
die Kisten lockten die Tierpfleger sie mit Mehlwürmern, ihrer
Leibspeise. Der Großteil der Erdmännchen fiel auf den Trick
herein. Nur
drei ganz Clevere haben die Sache durchschaut und mussten mit dem
Käscher eingefangen werden. Sie wussten ja nicht, was sie
erwartet! Im
Außenbereich der Nashornhalle wird derweil kräftig weiter
gebaut. Neben
einer großen Freianlage für Erdmänner und -frauen
entsteht ein weiteres
Außengehege für die Nashörner. Wenn die
Erdmännchen im Frühling nach
draußen dürfen, werden sie auf sagenhaften 460 m˛
Fläche buddeln
dürfen! Und Zoobesucher können dann vielleicht hautnah sehen,
wie das
Erdmännchen-Weibchen Junge aufzieht. Der Clou der neuen
Außenanlage ist
ein Besuchertunnel mit eingebautem Fenster, das einen Blick in die
Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Den Komfort der neuen Anlage
verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem münsterschen
Zoo-Verein, der sich am Neubau der Anlage mit 70.000 Euro beteiligt hat.
Zoo Berlin / Tierpark Berlin, 20.12.2007
Weihnachtsbesuch in Zoo und Tierpark
Für Kinder vergehen die Stunden zwischen dem Morgen und dem
Nachmittag
des Heiligen Abend viel zu langsam. Das ungeduldige und bisweilen die
Erwachsenen nervende Warten der Kleinen auf die große Bescherung
lässt
sich durch einen Besuch im weihnachtlichen Zoo und Tierpark ganz prima
überbrücken. Schließlich gibt es in Zoo und Tierpark
all die Tiere zu
sehen, die so eng mit unserem Weihnachtsfest verbunden sind: die Esel,
die Maria bis zur Krippe getragen haben, die Schafe und Kühe, die
dort
das gerade geborene Jesuskind begrüßten, und auch die
Kamele, auf denen
die drei Heiligen Könige nach Bethlehem ins Heilige Land kamen.
Sogar
die getreuen Helfer von Knecht Ruprecht, die Rentiere, können in
Zoo
und Tierpark bestaunt werden. Ob allerdings Rudolf, der Rotnäsige,
dabei ist, müssen die Kinder selbst herausfinden. Es gibt noch
jede
Menge weitere Weihnachtstiere zu bestaunen. So etwa die fetten
Gänse,
die im Zoo und Tierpark auch nach Weihnachten weiterhin schnattern
dürfen, und die wohlschmeckenden Karpfen, die hier die Feiertage
überleben werden. Kurzum: Zu Weihnachten ist in Zoo und Tierpark
viel
zu erleben! Zu beachten sind die besonderen Öffnungszeiten am 24.
Dezember: Zoo und Tierpark öffnen an diesem Tage um 9.00 Uhr und
schließen um 14.00 Uhr. Der Zoo kann am Heiligen Abend nur
über den
Eingang am Löwentor am Hardenbergplatz sowie über das
Zoo-Aquarium an
der Budapester Straße betreten werden.. Mit einer einfachen
Eintrittskarte können an diesem besonderen Tag sowohl der Zoo als
auch
das Aquarium besicht werden. Am 24. Dezember wollen Zoo und Tierpark
ihren Besuchern eine besondere Freude machen: Kinder bis zum Alter von
15 Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt! Während
der
Feiertage am 25. und 26. Dezember gelten die normalen
Öffnungszeiten
und Eintrittspreise. Wir wünschen allen Freunden ein gesegnetes
Weihnachtsfest!
Vogelpark Walsrode, 20.12.2007
Ein Jahr im Zeichen des Kagus
Äußerst zufrieden
überprüft Simon
Jensen, Zoologischer Direktor im VogelPark Walsrode, die
Gewichtszunahme des jungen Niklas, bei dem es sich um einen kleinen
Kagu handelt. Wie sein Name schon andeutet – das Licht der Welt
erblickte der Kleine am 06.12.2007 im Vogelpark. „Es ist die vierte
erfolgreiche Nachzucht dieser Art in diesem Jahr“, verrät Jensen
und
fügt hinzu, dass der Schlupf eines weiteren Vertreters dieser
flugunfähigen Art noch vor Weihnachten erwartet wird. In seiner
ursprünglichen Heimat Neukaledonien steht es um den Kagu nicht
gut. Die
Besiedlung der ehemals raubtierfreien, pazifischen Insel durch den
Menschen und seine „Haustiere“, hatte tragische Folgen für
zahlreiche
flugunfähige Vogelarten. Die plötzliche Anwesenheit von
Feinden, die in
den natürlichen Lebensraum dieser Arten eindrangen, zog wenig
später
auch die zunehmende Vernichtung der Wälder nach sich.
Lebensraumzerstörung und Bejagung sind selbst heute noch
maßgeblich für
die starke Bedrohung dieser einzigartigen Vertreter der Vogelwelt
verantwortlich. Ganz anders bewertet Simon Jensen hingegen die
Situation im VogelPark Walsrode. „Wir sind der einzige zoologische
Garten in Europa, der Kagus züchtet und mit Niklas und seinen
Artgenossen werden wir auch weiterhin den Schutz dieser faszinierenden
Tiere in ihrer Heimat unterstützen.“ Zum Schutz der Kagus vor Ort
unterstützt der VogelPark Walsrode Fonds e. V. schon seit einiger
Zeit
erfolgreich Hilfsprogramme in Neukaledonien und zählt bei diesen
Projekten international mit zu den größten Förderern.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 20.12.2007
2008 alles für die Kinder
Der Tiergarten Schönbrunn hat eine Initiative für seine
jüngsten Fans
gestartet: ein Kinderclub samt Zeitschrift und Gratiseintritt bis zum
Alter von sechs Jahren! KINDERCLUB Als Mitglied des neuen
Tiergarten-Kinderclubs erhält man einen eleganten Ausweis, vier
Mal im
Jahr per Post das Magazin „Kathis Naturbox“ und im Tiergarten wird es
Sonderaktivitäten für die Clubmitglieder geben. GRATIS BIS
SECHS JAHRE
Ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk: Ab sofort haben alle Kinder
bis
zum 6. Geburtstag freien Eintritt! (bisher nur bis zum 3. Geburtstag)
Somit ist der Besuch des Tiergartens für alle Kindergartengruppen
gratis. Für Schulklassen wird bei rechtzeitiger Anmeldung zwar
kein
Gratiseintritt, aber eine kostenlose Führung angeboten. NEUE
KINDERZEITSCHRIFT Im Club-Magazin „Kathis Naturbox“ führt die
Tierpflegerin „Kathi“ durch die Welt der Tiere und der Tierarzt „Dr.
Flavio Flamingo“ gibt Tipps für Heimtiere, zum Beispiel, wie man
selber
Hundekekse backen kann. Jedes Heft hat einen Schwerpunkt und bietet
jede Menge Spiel- und Bastelanleitungen. Die Mitgliedschaft für
den
Kinderclub kostet für 13 Monate ¤ 15.00 (für
Jahreskartenbesitzer nur ¤
10.00). Man kann sie im Infocenter des Tiergartens erwerben. Das
Mitgliedsjahr beginnt mit dem Kaufdatum. VEREINFACHTE TARIFE Die ab
1.1.2008 geltenden Eintrittspreise wurden über die neuen
Kindertarife
hinaus deutlich vereinfacht: Der ermäßigte Preis für
Kinder und
Jugendliche von 6 bis 18 Jahren beträgt ¤ 5.00 (bisher nur
für Schüler)
Für alle Erwachsenen (über 18 Jahre) gilt ein einheitlicher
Preis von ¤
12.00 (Ausnahme: 5.00 Euro für Senioren mit Mindestpension.) Zum
häufigen Besuch des Tiergartens eignet sich nach wie vor am besten
die
Jahreskarte, deren Tarife unverändert bleiben.
Zoo Augsburg, 20.12.2007
Heiligabend freier Zooeintritt für Kinder!
Eine schöne Bescherung gewährt der Augsburger Zoo am
24.12.2007 schon
ab 9.00 Uhr mit der Öffnung seiner Pforten: Alle Kinder bis 15
Jahre
haben dann freien Eintritt. Sie können vielleicht zusammen mit dem
Vater oder den Großeltern den Zoo genießen, während
zuhause die
Vorbereitungen für das große Fest getroffen werden. Ein
Besuch lohnt
sich: im Löwenhaus wartet wieder die exotische Tierkrippe, am
Kinderspielplatz wurde erst das neue Streichelgehege eröffnet –
die
jungen Besucher können zu den Zwergziegen auf die Anlage – und im
Giraffenhaus warten die neu eingezogenen Erdmännchen auf viele
Besucher. Der Zoo ist im Jahr 2008 an 366 ! Tagen im Jahr ab 9.00 Uhr
geöffnet – im Winter immer bis 16.30 Uhr.
Tierpark Ueckermünde, 20.12.2007
Anteil Besucher aus Polen
Seit 1997 arbeitet der Tierpark Ueckermünde mit zahlreichen
polnischen
Partnern zusammen, z.B. dem Dendrologischen Garten Przelewice, dem
Forstbildungszentrum Kliniska, dem Schloss Szczecin, dem Nationalpark
Wolin, der Stadt Szczecin und dem Kurier Szczecinski. In diesem Jahr
kam die Stadt Police als neuer Partner dazu. Weitere wichtige Partner
waren die Kommunalgemeinschaft Pomerania und die Deutsch-Polnische
Gesellschaft. Vor 1997 kamen etwa 0,3 % der Gäste aus dem
Nachbarland
Polen. Im Jahr 2007 stieg der Anteil auf etwa 14 % im
Jahresdurchschnitt. Der Tierpark Ueckermünde geht davon aus, dass
mit
dem Wegfall der Passkontrollen der Zustrom polnischer Gäste weiter
steigen wird.
Tierpark Nordhorn, 20.12.2007
Weihnachtsferien mit Bauer Harm / Aktionen am Vechtebauernhof im
Tierpark Nordhorn
Seit kurzem wohnt Bauer Harm auf
dem Vechtehof im Tierpark Nordhorn. Er hat sich bereits gut eingelebt
und auch die Tiere wie Kuh „Leni“ haben sich an den großen Mann
in
alter Tracht gewöhnt und fressen ihm inzwischen förmlich aus
der Hand.
Vom 2. Weihnachtsfeiertag bis einschließlich Sonntag, den 30.
Dezember
freut sich der Bauer wieder besonders über Besuch. An 2 Tagen
kommt
sogar Tante Sofie wieder in Nordhorn vorbei. Große und vor allen
Dingen
kleine Zoobesucher können Harm bei folgenden Tätigkeiten
beobachten
oder ihm sogar behilflich sein: Jeden Morgen um 9:30 Uhr kümmert
er
sich liebevoll um Kuh „Leni“. Der Stall muss gemistet und die Kuh
gestriegelt werden. Nach soviel harter Arbeit gibt es um 11 Uhr erst
einmal eine „Klönstunde“. Da setzt sich Harm an die warme
Kochmaschine,
isst ein Bütterken und beantwortet Fragen zum Hofleben oder zu den
Tieren. Zuviel Pause ist auch nicht gut und so wird um 13 Uhr
Sprickelholz (Anmachholz) gemacht und die „Pötte und Pannen“
gescheuert. Auch die Kunst der Seilerei beherrscht der Bauer, so dass
man ihm um 15 Uhr bei dieser Tätigkeit zuschauen kann – mithelfen
ist
auch hier erwünscht. Am 26. und 30. Dezember verwöhnen die
Waffelbackerinnen die Besucher im Vechtehof wieder mit ihren leckeren
Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Besuch von Tante Sofie
erwartet
Bauer Harm dagegen am 27. und 28. Dezember. Und da das neue Jahr vor
der Tür steht, müssen auch noch die Neujahrskuchen gebacken
werden. Die
alte Tradition wird an beiden Tagen von Mitarbeiterinnen des Tierparks
vorgeführt (mit neuzeitlichen Eisen). Probiert werden dürfen
die
„Piepkuchen“ am prasselnden Feuer sicherlich auch und sogar ihr
jeweiliges Rezept verraten Sigrid Nöst und Bärbel Kramer.
Derweil liest
Tante Sofie in der guten Stube Geschichten vor. Und wer mag, kann sogar
einen Kaffe zum Neujahrskuchen trinken – oder vielleicht hat Harm ja
zwischendurch Zeit für einen leckeren Muckefuck? Es wird auf alle
Fälle
richtig gemütlich zwischen den Jahren im Vechtehof im Tierpark
Nordhorn. Als Höhepunkt der Aktionswoche findet am Samstag, den
29.12.
von 14 – 21 Uhr das traditionelle Schuhsohlenbacken statt.
Zoo Basel, 20.12.2007
Spaziergang der Pinguine – bald darf der Nachwuchs mit
Wenn ihre Eltern spazieren gehen, müssen die flauschigen, braunen
Pinguin-Jungen Engu und Erika vorerst noch drinnen bleiben. Ab Anfang
des nächsten Jahres wird das Mitspazieren eingeübt.
Täglich um elf Uhr
marschieren im Winter die Pinguine im Zoo Basel über die
Brücke vor dem
Vivarium. Wenn es draussen kälter und kälter wird, freut das
die
Pinguine im Zoo Basel, denn sie dürfen jetzt wieder spazieren
gehen.
Bei Temperaturen unter zehn Grad öffnet der Tierpfleger um elf Uhr
die
Tür zum Innengehege und unternimmt mit den Vögeln einen
kleinen Marsch
über die Vivariumsbrücke. Die beiden im August geborenen
Jungen Engu
und Erika müssen vorerst noch drinnen bleiben. Sie sollen lernen,
dass
Mama und Papa nicht rund um die Uhr für sie da sind. In der Natur
wird
im Winter das Futter knapp und die Eltern finden manchmal mehrere
Wochen oder sogar Monate kein Futter für ihren Nachwuchs. Im Zoo
Basel
gönnt man den Eltern mit den Spazierausflügen und dem
anschliessenden
Aufenthalt auf der Halbinsel vor dem Vivarium etwas Ruhe vor den ewig
bettelnden Jungen; denn das Füttern von einem solchen
’Riesen-Küken’
kann ganz schön anstrengend werden. Mit ihrem flauschigen, braunen
Daunenkleid sehen die ewig hungrigen ’Kleinen’ nicht nur dicker aus als
die Erwachsenen, wenn reichlich Nahrung vorhanden ist, bringen sie auch
tatsächlich mehr Gewicht auf die Waage als ihre Eltern. Ab Anfang
des nächsten Jahres dürfen auch Engu und Erika ab und zu
erste
Ausflüge nach draussen unternehmen. Dann werden ihre Eltern
für einmal
im Innengehege bleiben und in Ruhe ein Bad nehmen können.
Wildpark Lüneburger Heide, 19.12.2007
Englische Schönheit im Wildpark Lüneburger Heide
Große, neugierige
Katzenaugen
schauen aus dem Transportkäfig. Georg Müller (64), Betreuer
der
Schneeleoparden, betrachtet den Neuankömmling aufmerksam. Vishnu,
so
heisst der stattliche, zweijährige Schneeleopard hat die lange
Reise
von England sehr gut überstanden. Aufgewachsen ist er in Marwell,
zoological Park bei Winchester und hat nun sein neues Zuhause im
Wildpark Lüneburger Heide gefunden. Die siebenjährige
Schneeleopardenkatze Churl und ihre einjährigen Töchter Kiera
und Unda
sind jetzt seine neue Familie. Neugierig betrachten die Katzendamen die
Englische Schönheit durch die Gehegeabtrennung. Churl signalisiert
Vishnu deutlich, dass sie nicht abgeneigt ist, ihn näher
Kennzulernen.
Georg Müller ist zufrieden und sagt: „Große Sympathie ist
auf beiden
Seiten vorhanden, sodass die Zusammenführung der vier
Großkatzen in den
nächsten Tagen problemlos verlaufen wird“. Weltweit gibt es nur
etwa
5000 Schneeleoparden. Davon leben vier im Wildpark Lüneburger
Heide,
der sich seit Jahren erfolgreich am Erhaltungszuchtprogramm dieser
bedrohten Tierart beteiligt.
Zoo Berlin / Tierpark Berlin, 19.12.2007
Ferienprogramm in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin
Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die heiß
ersehnten Ferien.
In der Zeit rund um die Festtage bieten Zoo, Tierpark und Aquarium
Berlin sowohl Kindern als auch Erwachsenen ein besonderes Programm. In
der Bibel spielen Tiere eine wichtige Rolle, so beispielsweise bei der
Geburt von Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde in einem Stall
zwischen Ochse und Esel geboren. Der Zoo nimmt das Weihnachtsfest zum
Anlass, den großen und kleinen Besuchern die „Tiere der Bibel“ in
einer
Sonderführung näher zu bringen. Dabei erwarten Besucher
einige
Überraschungen, wieviele Tierarten in der Bibel vorkommen. Beim
Rundgang begegnet man Löwen, Wölfen, Bären und Schlangen
und lernt die
Vögel als Symbole der göttlichen Ordnung kennen. Auch
Flusspferde als
Meisterwerke der Schöpfung, sowie Steinböcke und Schweine
sind dabei,
ebenso die Tiere der Weihnachtsgeschichte. Esel, Schafe und Ziegen
werden im Tierkinderzoo gefüttert, und die Dromedare, auf denen
die
Weisen aus dem Morgenland zur Krippe ritten, werden in ihren Stallungen
besucht. Bei den Rätseltouren im Aquarium können Kinder,
Jugendliche
und jung gebliebene Erwachsene ab sieben 7 Jahren zeigen, was sie
über
Zoo- und Wildtiere wissen und erfahren gleichzeitig viel Neues und
Spannendes. Die Touren finden in Teams statt, die Wissensfragen
beantworten und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen müssen,
um
auf die drei Siegerplätze zu kommen. Nach der Siegerehrung gibt es
für
alle zum Abschluss eine Tierfütterung. Im Januar bietet der
Tierpark
Berlin seinen Besuchern eine öffentliche Spezialführung zum
Thema
„Exotische Haustiere im Winter“. Der Rundgang bietet Einblicke bei all
jenen Tieren, die in verschiedenen Regionen der Welt im Dienste des
Menschen domestiziert wurden, wie beispielsweise die Elefanten, Lamas,
Wasserbüffel, Kamele und Trampeltiere.
Zoo Berlin, 19.12.2007
Tiere der Bibel
Das erste Buch Mose erzählt von der Schöpfungsgeschichte, in
der Gott
die Tiere vor den Menschen erschaffen hat. Nach den Fischen und
Vögeln
am fünften Tag, folgten am sechsten Tag die Säugetiere und
Menschen,
die die Verantwortung für die Tiere übertragen bekamen.
Leider ist
durch die Entwicklung der Menschen und der modernen Zivilisation der
natürliche Lebensraum der Tiere zunehmend bedroht. Als Folge haben
viele Tierarten heute nur noch in Zoos und in Naturschutzgebieten eine
Chance zum Überleben. Jede Tierart ist jedoch Teil des
natürlichen
Erbes der Menschheit. Gleich einer „Arche Noah“ versuchen die
Zoologischen Gärten dieses Erbe weltweit zu erhalten. Doch Tiere
spielen nicht nur in der Entstehungsgeschichte eine wichtige Rolle,
sondern auch bei der Geburt von Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde
in einem Stall zwischen Ochse und Esel geboren. Deshalb möchte der
Zoo
das Weihnachtsfest zum Anlass nehmen, den großen und kleinen
Besuchern
die „Tiere der Bibel“ in einer Sonderführung näher zu
bringen. Dabei
erwarten unsere kleinen und großen Besucher einige
Überraschungen,
welche Tierarten so alles in der Bibel vorkommen. Beim Rundgang
begegnen Sie Löwen, Wölfen, Bären und Schlangen und
lernen die Vögel
als Symbole der göttlichen Ordnung kennen. Auch Flusspferde, als
Meisterwerke der Schöpfung, Steinböcke und Schweine sind
dabei. Und
natürlich dürfen bei dem biblischen Rundgang die Tiere der
Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Esel, Schafe und Ziegen können
im
Kinderzoo gefüttert und die Dr | |