E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 401 vom 20. Dezember 2007

Liebe Leser,

wie jedes Jahr zu Weihnachten beglückt uns die Gesellschaft für Deutsche Sprache mit dem Wort des Jahres; "Klimakatastrophe"
ist es diesmal. Die unerwartete Aufmerksamkeit der Politik für Umweltthemen ist ja prinzipiell zu begrüßen; es wäre nur schön, wenn Politiker nicht immer wieder versucht wären, Kalkül daraus zu ziehen, teils Panikmache, teils Beschwichtigungsformeln zu üben und darüber die Sachfragen und sinnvolles Handeln zu vergessen. So schlägt bei manchen
genervten Bürgern inklusive Journalisten das Pendel bereits in die Gegenrichtung aus; als Beispiel mag die ARD-Sendung "Hart aber Fair" dienen, die im Trailer verkündete: "Öko-Streber Deutschland: Wenn Joghurtbecherspüler ernst machen". Das ist zwar hart, aber der Sache ebensowenig angemessen wie fair (guter Spiegel-Kommentar), doch was Moderator Frank Plasberg so unter "fair" versteht, hatte er, fachlich überfordert, schon vor Jahren in einer unausgewogenen Zoo-Diskussion gezeigt.
"Alles wird Knut" ist übrigens auch in der Auswahl gewesen, schaffte es aber nur auf den letzten Platz. Trotzdem kommt zumindest der Anlaß für ein weiteres Wort des Jahres aus dem Zoo Berlin: "Bokitoproof" schaffte es in den Niederlanden auf Platz 1. Es bezeichnet einen Zoo, dessen Tiere ihre Gehege nicht ungefragt verlassen. Damit haben wir gleich einen neuen Fachbegriff für die Zooplanung.
Mal sehen, ob es auch ein Zoo-Thema in die Unwort-Liste schafft. Die wird im Januar veröffentlicht. Ich tippe eher auf "klimaneutral".
Angesichts abgeholzter Nadelbäume, Myriaden Lichterketten, Bergen von Geschenkverpackungen und überflüssiger Firmenweihnachtspost dürfte Weihnachten alles andere als klimaneutral sein. Aber lassen Sie sich die Stimmung dennoch nicht verderben. Das ganze Redaktionsteam wünscht unseren Lesern frohe und friedliche Festtage!
Dirk Petzold

Zoos – Meldungen

PR-Inside.com - 12. Dez. 2007
Warten auf Giraffenbaby, Elefantenzuwachs und Nashornbraut
Die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen Besucherzuwachs. Allein in Rostock und Schwerin schlenderten knapp 800 000 Gäste durch die weitläufigen Anlagen, zehn Prozent mehr als 2006. Zahlreiche Tierbabys zogen die Besucher ebenso an wie neue Anlagen, darunter der Baumwipfelpfad in Marlow, die Lemuren-Savanne in Ueckermünde oder die Voliere für Doppelhornvögel in Rostock. Jetzt wird vielerorts in große, teils auch begehbare Außengehege investiert, da viele Zoos auf neue Tiere warten. In Schwerin wird ein 4500 Quadratmeter großes Außengehege für Nashorn Limpopo gebaut. Zum geplanten Einzug im September 2008 wird der Bulle weibliche Gesellschaft bekommen. In Rostock wird derzeit das Elefantengehege erweitert. Sara und Dzomba könnten nach Abschluss der Bauarbeiten ein 1750 Quadratmeter großes Außengehege genießen, sagte Zoosprecherin Kerstin Haase. Auch sie bekommen Zuwachs. «Wir denken über einen neuen Elefanten nach», sagte Haase. Im Natur- und Umweltpark Güstrow wird an einer «Raubtier-WG» gearbeitet. «Eine große Wolfsanlage und einen Bärenwald haben wir schon, jetzt kommt ein Gehege für Luchse und Wildkatzen hinzu», sagte Parksprecherin Maren Gläser. «Wenn alles fertig ist, werden wir Luchse und Wolfe abwechselnd ins Bärengehege lassen.
Der Tierpark in Ueckermünde erwartet im kommenden Jahr neben einer Herde Dromedare auch Tarpane, eine Wildpferdart. Auf großes Interesse stieß hier in den vergangenen Monaten vor allem das neue Zoolarium, ein Umweltbildungszentrum, das mit Unterstützung polnischer Kollegen entstand. Der Vogelpark Marlow will seinen Bestand im kommenden Jahr um eine «Felltierart» erweitern. Damit komme man dem Wunsch vieler Besucher nach, hieß es in der Verwaltung. So werde es aller Voraussicht nach bald auch Affen im Park geben. Aber auch bei den Vogelarten gibt es Zuwachs. «Wir haben eine Gruppe von fünf Geiern, die erstmals im Frühjahr zu sehen sein werden», sagte eine Mitarbeiterin.


RP ONLINE - 13. Dez. 2007
Zoo kämpft ums Überleben
Die wirtschaftliche Lage des TerraZoo ist extrem angespannt. Insolvenz ist nicht auszuschließen. Die Stadt Rheinberg ist bereit, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu helfen. Der Druckauftrag für Rheinbergs neue Freizeitkarte wird nicht angehalten – obwohl darin auch für den TerraZoo hingewiesen wird. Und ob es den im nächsten Jahr noch (so) gibt, ist zurzeit nicht absehbar: Den Betreibern der in ganz Deutschland bekannten Einrichtung steht das Wasser wirtschaftlich gesehen bis zum Hals. Dabei leistet der TerraZoo anerkannt gute Arbeit. Das Zooteam besteht aus Experten. Die Einrichtung ist gut geführt. Es gibt viele attraktive Angebote für die Besucher. Was den TerraZoo drückt, sind die Kosten. Genauer: die fragile Einnahmeseite. „Wir haben Ideen. Wir könnten einiges tun und auch bewirken – aber dazu braucht man Geld, und das haben wir nicht“, bilanziert Bick. Der schlimmste Fall, die Insolvenz, brächte übrigens nicht zwangsläufig das Aus für den Zoo-Betrieb: Der Verwalter könnte ein neues Konzept finden, eventuell in einer Allianz mit einer anderen Einrichtung. Die Stadt Rheinberg steht „Gewehr bei Fuß“, unterstrichen Bürgermeister Mennicken und Kämmerer Löscher gestern.


People and Deals - 13. Dez. 2007
Finanzchef Uhlich verlässt Berliner Zoo
Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Direktor des Berliner Zoos, wird den Tierpark verlassen. Hintergrund für den plötzlichen Abgang des 51-Jährigen sind Streitigkeiten mit Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz über die Vermarktung des Eisbären Knut. Durch die Aufzucht des Eisbärenbabys durch Menschenhand zu Jahresbeginn 2007 erzielte der Berliner Zoo allein im Jahr 2007 Werbeeinnahmen in Höhe von rund 10 Millionen Euro. Das nahm der Finanzchef zum Anlass, um eine Erlebniswelt um den Eisbären herum aufzubauen. Dieser Vorschlag stieß auf den massiven Widerstand Balszkiewitz’. Über einen Nachfolger Uhlichs wurde bislang noch nichts bekannt.

Tagesspiegel - 15. Dez. 2007
Viel Zirkus um den Zoo
"Wenn es Knut nicht gäbe, würde ich nicht mehr herkommen": Konzepte und Gehege müssen erneuert werden, fordern Modernisierer. Andere halten an der traditionellen Ausrichtung fest. Das Plakat ist vielversprechend. „Be fascinated! Sie werden staunen“ – so wirbt der Zoo für sich selbst. Tatsächlich kommen viele Besucher aus dem Staunen nicht mehr heraus. Seitdem der Manager an der Zoo-Doppelspitze, Gerald R. Uhlich, den Vorstand verließ, wird über das Konzept einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt diskutiert. Der Zoo habe „ein gewaltiges Potenzial als Freizeitpark“, sagte Knut-Vermarkter Uhlich immer, „man könnte das Thema Artenschutz noch besser besetzen – und sollte Zoo und Tierpark modernisieren, sich mehr öffnen, transparenter sein.“ Uhlich hatte das neue Kassensystem eingeführt, Tierfütterungen vor Publikum – und wollte ein interaktives, elektronisches Leitsystem installieren. Zoo-Vorstand Bernhard Blaszkiewitz hingegen verweist auf die Besucher, die ihren Zoo so lieben, wie er sei. Erlebnisparks seien für Berlin kein Vorbild: „Den Tieren ist es wurscht, wie es drumherum aussieht.“ Es gebe hervorragende Zuchterfolge, viele modernisierte Gehege, und das Haus müsse sein wissenschaftliches Konzept behalten.

Tagesspiegel - 15. Dez. 2007
Soll der Zoo zum Erlebnispark werden?
PRO: Bitte, ja, natürlich soll er das! Denn was uns bisher für einen ziemlich deftigen Eintrittspreis geboten wird, ist – pardon! – so bieder-muffig wie der Charme des alten West-Berlin.
CONTRA: Wie einfach und treffend man den Sinn eines Zoos beschreiben kann: Der Zoo habe „Tiere auszustellen, denen es gut gehen soll, und Naturschutz zu betreiben“. So sagt es Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, und fast wundert man sich, dass es in den kommerzbesoffenen Zeiten, in denen wir leben, so schöne gerade Thesen noch gibt.

Kurier - 17. Dez. 2007
Safari-Park: "Bedingungen sind nicht fair"
Kommendes Jahr soll die Entscheidung darüber fallen, ob es eine Neuauflage des Safariparks in Gänserndorf geben geben soll. Bekanntlich möchte der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch-Wagram, der das Areal von der Stadtgemeinde Gänserndorf gepachtet hat, eine Art Naturerlebnispark schaffen und hat dafür auch ein entsprechendes Konzept vorgelegt, das unter anderem Investitionen von rund 1,1 Millionen Euro vorsieht. Die Landesgesellschaft Eco-Plus wurde um Fördermittel ersucht, will das Geld aber nur unter folgenden Bedingungen fließen lassen: Wenn Zoher und seine privaten Partner 500.000 Euro für den Park aufbringen und die Stadtgemeinde Gänserndorf 250.000 Euro, dann stellt Eco-Plus 382.000 Euro zur Verfügung. Und: Die Stadt muss sich mit 25 Prozent an der Betreibergesellschaft beteiligen und mindestens fünf Jahre lang den Park (mit-) betreiben. Laut Eco-Plus rechnet sich der Park, wenn mindestens 80.000 Besucher pro Jahr kommen.




Planung und Bau

RP ONLINE - 19. Dez. 2007
Aquazoo will oben mitschwimmen
Düsseldorf. Fürs nächste Jahr kündigte OB Erwin mehrere Vorhaben an: Unter anderem wird man bald mit dem Ausbau des Aquazoos beginnen. Aus dem in die Jahre gekommenen Riesenaquarium /-terrarium wird eine moderne Tier-Erlebniswelt. 30 Millionen Euro stehen bereit. Ein Umbau wurde daher bereits vor längerer Zeit beschlossen, doch erst jetzt steht fest, wie weit er gehen soll. Fazit: Nachher wird man den Aquazoo nicht mehr wiedererkennen. Denn seine Vorbilder sind künftig die großen Spektakel in US-Städten wie Atlanta oder Los Angeles. Was allerdings bleibt: Mensch und Tier werden auch künftig getrennt sein, meist wohl durch dicke Glasscheiben. Aber der Blick aufeinander wird ein anderer sein: So soll es ein begehbares Groß-Aquarium geben. Das heißt, die Besucher gehen - natürlich trockenen Fußes - durch gläserne Tunnel und fühlen sich wie bei einem Tauchgang auf dem Meeresboden. Weiter soll der neue Aquazoo einen Veranstaltungsraum für 250 bis 300 Leute bekommen, der an einer Seite statt einer üblichen Wand eine durchsichtige Mauer aus Glas haben wird. Dahinter und sozusagen als schillernd bunte Event-Deko: allerlei Meeresgetier. Auch ein öffentliches Restaurant soll zum Angebot gehören. Und das wird ebenfalls aus dem Rahmen fallen: Wer dort Fischfilet genießt, kann dabei den Pinguinen zusehen, wie sie sich an Heringen gütlich tun.

Augsburger Allgemeine - 18. Dez. 2007
Zoo kauft neue Nashörner in Afrika
Der Augsburger Zoo hat große Pläne. Er will neue Nashörner anschaffen, die direkt aus Afrika importiert werden. Zwei junge Nashornweibchen sind aus einem Schutzgebiet für Wildtiere in Südafrika zugesagt. Die aufwendigen Vorbereitungen für Kauf und Transport der Tiere laufen gerade auf vollen Touren. Bis zum Sommer sollen sie da sein, wenn das neue Nashornhaus im Zoo fertig ist. Am Afrika-Panorama wird gerade ein neues Haus für Nashörner und Watussi-Rinder gebaut, das Mitte 2008 fertig sein soll. Mit 900 000 Euro Kosten ist es das größte Bauprojekt seit Jahren. Den Grundstock der Zucht sollen die beiden jungen Weibchen aus dem südafrikanischen Schutzgebiet Mafunyane bilden. Dort werden immer wieder Tiere verkauft, um eine Überpopulation zu vermeiden. Über 70 000 Euro werden die beiden Prachtexemplare inklusive Transport und Papieren kosten. Weiter hofft Jantschke, einen jüngeren Bullen aus einem europäischen Zoo zu bekommen. Nicht zuletzt sucht der Zoo noch Sponsoren, die helfen, den Kauf und Transport zu finanzieren. Geplant ist eine "Rhino-Parade", bei der man bemalte (Kunststoff)-Nashörner kaufen kann. Die Aktion wird Anfang 2008 starten.

Ad-Hoc-News - 13. Dez. 2007
Richtfest für das Ozeaneum
Fast genau 15 Monate nach der Grundsteinlegung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Donnerstag auf der Stralsunder Hafeninsel Richtfest für das Ozeaneum gefeiert worden. Der Rohbau des rund 50 Millionen Euro kostenden Museumskomplexes werde Anfang Januar fertiggestellt, sagte der Direktor des Meeresmuseums Stralsund, Harald Benke. Die Ausstellung über die europäischen Kaltwassermeere, die unter anderem die Tier- und Pflanzenwelten von Ostsee, Nordsee, Atlantik und Polarmeer in 39 Großaquarien präsentiere, werde zum Start der Tourismussaison im kommenden Jahr eröffnet. Einen großen Teil der Ausstellung sollen museumspädagogische Projekte einnehmen. Inzwischen haben auch die ersten Bewohner Einzug in das Ozeaneum gehalten. Vom Baugeschehen scheinbar unbeeindruckt gehe es den rund 3000 Fischen ausgezeichnet, die im Herbst von einem Stralsunder Expeditionsteam vor der norwegischen Küste gefangen wurden, sagte Ozeaneums-Geschäftsführer Markus Bloching. In den Quarantänebecken würden die Fänge derzeit großgezogen, ehe sie im Frühjahr in die neuen Schaubecken eingesetzt werden. Weitere Fangreisen seien für Anfang kommenden Jahres vor Skandinavien in der Ost- und in der Nordsee geplant. Voraussichtlich im Januar sollen zudem die ersten, bis 2,5 Millionen Liter fassenden Aquarien befüllt und auf Dichtheit geprüft werden.

MVregio - 13. Dez. 2007
Richtfest für das Ozeaneum: "Unsere Zukunft ist maritim"
"Der Bau des neuen Ozeaneums für das Deutsche Meeresmuseum ist ein herausragende Anstrengung, diese Chancen zu nutzen. Unsere Zukunft ist maritim", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer (Foto), in seinem Grußwort anlässlich des Richtfestes auf der Baustelle des Ozeaneums in Stralsund. "Das Ozeaneum wird zu den bedeutendsten zehn Aquarien der Welt gehören und die Anziehungskraft des Deutschen Meeresmuseums - schon jetzt Besuchermagnet und eine der attraktivsten Kultureinrichtungen in Norddeutschland - weiter steigern."

Wiener Zeitung - 12. Dez. 2007
"Doppelknut" für Schönbrunn, Zoo-Ausbau dank Erbschaften
Tiergarten-Chefin Dagmar Schratter ist stolz. Denn nach dem Zuchterfolg mit dem kleinen Panda "Fu Long" kann der Tiergarten nun mit einer weiteren Attraktion aufwarten. Seit Montag fiept es in der Wurfbox in der Schönbrunner Eisbärenanlage – und zwar im Gegensatz zum Berliner "Knut" – gleich doppelt: Die Eisbärendame "Olinka" hat nämlich Zwillinge geboren. Die beiden Jungtiere sind gesund und munter, in etwa so groß wie ein Meerschweinchen und werden von der 15-jährigen Olinka gut versorgt. Gute Nachrichten gibt es auch bei den ehrgeizigen Ausbauplänen, die Schratter der "Wiener Zeitung" präsentiert hat. Der geplante, spektakuläre neue Eingang, bei dem man auf Stegen durch die Baumkronen vom Tirolerhof über dem Tiergarten den Berg hinunter wandert, ist ausfinanziert: "Wir können dank dreier großzügiger Erbschaften und der Unterstützung der Tiergarten-Freunde bereits Mitte 2008 mit dem Bau beginnen." Zwei Million Euro kostet das Projekt, das die Lebenswelt in den heimischen Wäldern vorstellen soll. Die neue Wasserwelt, die spektakuläre Einblicke in den heimischen Fischkosmos bieten soll, sowie das neue Ottergehege sind in Bau. Mehrere, ein Meter große Welse sind in Schönbrunn bereits angekommen. Die Fische werden, bis die Aquarien fertiggestellt sind, im Affenteich untergebracht. Auch die Großbaustelle bei den alten Filmstudios und der Orangerie, die in ein neues Besucherzentrum sowie ein großzügiges Orang-Utan-Gehege umgebaut werden, ist laut Schratter "voll im Plan". Die Eröffnung dieses mehrere Millionen Euro teuren Großprojekts ist für das Frühjahr 2009 geplant.

Die Presse - 18. Dez. 2007
Haus des Meeres: Aus der Frosch-Perspektive
Wien. Der neue „Krokipark“ im Haus des Meeres heißt so viel wie: Fische von unten, Affen (fast) zum Angreifen. Und Krokodile, nicht zum Angreifen. Das „Haus des Meeres“ residiert seit genau 50 Jahren im Flakturm in Wien-Mariahilf. Nach und nach erkannte man dann, dass die Bunker-Atmosphäre in dem „hässlichen Betonklotz“ (so Präsident Jörg Ott) nicht rasend charmant ist und hat in letzter Zeit (besonders im heurigen Jahr) massiv ausgebaut. Gestern, Dienstag, kam der „Krokipark“ (Baukosten: 2,5 Mio. ¤) dazu, ein 165 m großer, 12 Meter hoher Glas-Zubau an der Ost-Seite des Turms. Das Spektakulärste am Neubau sehen die Besucher gleich zu Beginn: Wer sich in der neuen (und längst notwendigen) Eingangshalle um sein Ticket anstellt, bekommt – gratis, weil vor der Kasse – einen sensationellen Blick auf einige „Haus des Meeres“-Bewohner: Denn in die Decke der Eingangshalle wurde eine zwölf Quadratmeter große Glasplatte eingezogen, die freie Sicht auf die im ersten Stock schwimmenden Fische (darunter Haiwelse), Schildkröten und (wenn man Glück hat) Krokodile ermöglicht. Zwei Stöcke weiter oben läuft nun auch ein Café mit bemüht-lustigen Wortspiel („Hai Society Inn“) im Probebetrieb (die Bewilligung steht noch aus), das den Besuchern einen sehr feinen Blick auf die Stadt liefert.

ORF.at - 18. Dez. 2007
"Krokipark" im Haus des Meeres eröffnet
Das Haus des Meeres hat einen neuen Zubau bekommen. Um 2,5 Mio. Euro wurden ein Krokodilterrarium, ein neuer Eingangsbereich, ein Cafe und ein VIP-Bereich errichtet. "Krokodile sind eigentlich fade Tiere, die oft wochenlang nur herumliegen", sagte Direktor Michael Mitic. Deshalb beherbergt der neue "Krokipark" nicht nur die Krokodile, sondern auch Schildkröten und mehrere Fischarten. Der Trockenbereich ist mit tropischen Pflanzen besetzt, Vögel fliegen frei herum. Auch eine Familie von Listäffchen bewegt sich frei in dem 165 Quadratmeter großen und zwölf Meter hohen Gehege. Die neue Stahl-Glas-Konstruktion ist nach dem im Jahr 2000 eröffneten Tropenhaus bereits der zweite Zubau für das Haus des Meeres im Flakturm im Esterhazypark in Wien-Margareten. Direkt unter dem "Krokipark" wurde die neue Eingangshalle angelegt. Eine in die Decke eingelassene Glasplatte, die gleichzeitig die Unterbegrenzung zum Krokodilterrarium bildet, bietet ungewöhnliche Einblicke.
Zusätzlich werden in Kürze ein Souvenirshop und ein Cafe mit Terrasse eröffnet. Auch einen eigenen VIP-Bereich gibt es nun im Haus des Meeres.

Europaticker
Saarbrücken investiert in Attraktivität des Zoos
Die Landeshauptstadt Saarbrücken investiert im kommenden Jahr in den Zoo, um den Tierpark attraktiver und zukunftsfähig zu machen. „Wir sind wieder finanziell in der Lage, unseren Zoo weiter zu entwickeln. Daher werden im neuen Jahr die ersten Maßnahmen angehen“, so Kulturdezernent Erik Schrader zu den Planungen im Saarbrücker Zoo. Konkret wird in 2008 und 2009 mit rund 600.000 ¤ in eine neue Seehundanlage, eine der Hauptattraktionen des Zoos, investiert. Der Neubau des Beckens, der im Spätsommer 2008 beginnen soll, ist im Bereich des jetzigen Kinderspielplatzes geplant. Das derzeitige Seehundbecken entspricht nicht den Standards eines modernen Zoos. Nach dem Neubau der Seehundanlage soll an der Stelle der Alten eine neue Pinguinanlage entstehen.

Gourmet Report - 12. Dez. 2007
Manila erwartet Besucher mit neuem Aquarium
Demnächst wird ein erstklassiger Marinepark in der Hauptstadt der Philippinen eröffnen. Der Komplex in der Innenstadt mit Blick auf die Manila Bay wird das größte Aquarium der Philippinen beherbergen. In dem Ozeanium wird die einzigartige marine Diversität, die für die Philippinen typisch ist, vorgestellt. Besucher haben die Möglichkeit die Meeresbewohner der heimischen Gewässer zu erleben und mehr über ihren Lebensraum zu lernen.

China Internet Information Center - 13. Dez. 2007
Koalabären in Beijinger Zoo zu sehen
Die Beijinger Bürger freuen sich auf Koalabären. Im kommenden Jahr werden die Koalas aus Australien in den Beijinger Zoo gebracht. Um die wertvollen Tiere gut pflegen zu können, baut der Beijinger Zoo eine spezielle Zone für sie. Das Bauprojekt läuft bereits auf Hochtouren. Im Mai kommenden Jahres soll die Zone für Besucher zugänglich gemacht werden. Außerdem sind im Zoo auch weitere wertvolle Tiere aus Australien zu sehen. Nach den Olympischen Spielen wird der Beijinger Zoo noch mehr Tiere aus Amerika und den Polarregionen einführen.




Aktionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 13. Dez. 2007
150 engagierte Freunde gesucht
Exakt 150 Freunde will der Zoo bis März gewinnen. Für mindestens 1000 Euro und Sachleistungen sollen von jetzt an Unternehmen den Ehrentitel „Zoofreund“ erwerben können. Damit soll auf das 2008 zu feiernde 150-Jahre-Jubiläum des Zoos aufmerksam gemacht werden. Die Aktion wird beendet, wenn 150 Beteiligte gefunden sind. Sollte der Zoo allerdings „von Freunden überwältigt werden“, finde sich eine Lösung, sagte Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU), der die Aktion am Donnerstag vorstellte. Die ersten Unternehmen haben sich auf einer Posterwand eingetragen, deren 150 Tiersymbole von den Firmen-Signets überdeckt werden sollen. Am Zoo-Eingang, auf der Internetseite www.150freun.de und in Werbekampagnen sollen die Unternehmen als Zoofreunde auftreten. Primär gehe es nicht um das Geld, mit dem weiteres Marketing des Zoos bezahlt werden soll, sondern um den symbolischen Akt, der an die Gründung des Zoos durch Bürger erinnern soll, hieß es. Die „150 Freunde“ erinnern nicht umsonst an den Fußballslogan „Elf Freunde“: Eintracht Frankfurt will bei den Jubiläumsfeiern als besonderer Unterstützer auftreten. Weitere Kampagnen, unter anderem Skulpturen in der Stadt und Aktionen mit Tierpflegern, sollen während des Jubiläumsjahrs Frankfurt zum „Großstadtdschungel“ machen. Den Auftakt bildet am 18. Januar ein Neujahrsempfang, ein Fest gibt es am 9. und 10. August. Am 8. August 1858 wurde der Zoo gegründet.

Echo-muenster.de - 14. Dez. 2007
Zoo-Wettbewerb für Kinder: Malt Erdmännchen oder schreibt eine ...
Erdmännchen sind äußerst beliebte Zootiere. Selbst Erwachsene sind entzückt, wenn sie die kleinen Raubtiere im Allwetterzoo entdecken. Die derzeit 17 Erdmänner und -frauen bewohnen seit vielen Jahren eine Anlage neben dem Tropenhaus, doch schon bald ziehen sie um: Am und im Nashornhaus entsteht eine neue Anlage, die Erdmännchen und Zoobesucher begeistern wird. Damit die Tiere schöner wohnen können, haben die Mitglieder des Zoo-Vereins Münster sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie führten Tombolas und andere Spendenaktionen durch und sammelten so 70 000 Euro. Das Geld übergab der Verein dem Zoo als Baukostenzuschuss. Zum Abschluss der Aktionen zugunsten der Erdmännchen veranstaltet der Zoo-Verein gemeinsam mit dem Allwetterzoo einen Mal- und Schreibwettbewerb. Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind aufgefordert, eine Geschichte zum Thema Erdmännchen zu schreiben oder ein Bild zu malen. Im Frühjahr entscheidet eine Jury über die besten Arbeiten und vergibt attraktive Preise, beispielsweise Familienjahreskarten für den Zoo oder Zelten im Zoo mit Freund oder Freundin.

inar.de - 18. Dez. 2007
Büstenenthüllung vor dem Zoo-Aquarium:Zum 100sten Geburtstag von ...
Berlin. Der 100ste Geburtstag des unvergessenen Aquariumsdirektor Werner Schröder am Mittwoch, dem 19. Dezember, ist Anlass, zu Füßen des Iguanodons am Aquarium eine vom Bildhauer Heinz Spilker geschaffene Büste aufzustellen. Damit soll des Mannes gedacht werden, dem es gelang, das im Kriege fast völlig zerstörte und mit wenig Mitteln wiedereröffnete Zoo-Aquarium erneut zur Weltgeltung zu führen. Neben seiner tiergärtnerischen Tätigkeit spielte er als launige Persönlichkeit im Berliner Gesellschaftsleben eine bedeutende Rolle. Besonders freut sich der Zoo, dass Werner Schröders Witwe, Frau Inge Schröder, bei der Feststunde anwesend sein wird. Bei der anschließenden Kaffeestunde im Zoo-Restaurant wird der bekannte Journalist und Schriftsteller Goetz Kronburger aus Werner Schröders Memoiren „Zum Abschied ein Krokodil" sowie aus dem eigenen Werk „Aquarium Berlin - Die schönsten Geschichten" lesen.

lifepr.de - 19. Dez. 2007
Tiere der Bibel
Berlin. Das erste Buch Mose erzählt von der Schöpfungsgeschichte, in der Gott die Tiere vor den Menschen erschaffen hat. Doch Tiere spielen nicht nur in der Entstehungsgeschichte eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Geburt von Jesus Christus: Der Sohn Gottes wurde in einem Stall zwischen Ochse und Esel geboren. Deshalb möchte der Zoo das Weihnachtsfest zum Anlass nehmen, den großen und kleinen Besuchern die "Tiere der Bibel" in einer Sonderführung näher zu bringen. Beim Rundgang begegnen Sie Löwen, Wölfen, Bären und Schlangen und lernen die Vögel als Symbole der göttlichen Ordnung kennen. Auch Flusspferde, als Meisterwerke der Schöpfung, Steinböcke und Schweine sind dabei. Und natürlich dürfen bei dem biblischen Rundgang die Tiere der Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Esel, Schafe und Ziegen können im Kinderzoo gefüttert und die Dromedare, auf denen die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe ritten, können in ihren Stallungen besucht werden.

Bild.T-Online.de - 19. Dez. 2007
Die große Weihnachtssafari im Berliner Zoo
Sie wollen zu Weihnachten nicht nur drinnen hocken, aber beim normalen Gottesdienst jagt Ihnen schon der erste Orgel-Ton die Müdigkeit in die Knochen? Dann haben wir was für Sie. Eine Safari durch den Berliner Zoo und durch das alte und neue Testament. Vivian Kreft, Sprecherin des Berliner Zoos: „Es ist eine wunderbare Safari, eine Reise durch die Vergangenheit, die Bibel und unseren Zoo! Ein Riesen Weihnachtsspaß für Groß und Klein.“

lifepr.de - 13. Dez. 2007
Mit Thabo-Umasai und Jago auf Heiligabend warten!
Der Dresdner Zoo möchte allen Kindern die Wartezeit verkürzen und lädt am 23. Dezember von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr recht herzlich zum Weihnachtsfest ein. Gestartet wird um 10.00 Uhr mit einer Kinderweihnachtsshow des Kinderzirkus Fantastikus. Die phantasievolle und gleichzeitig bezaubernde Show "Weihnachtswunderland" verspricht jede Menge Spaß für kleine und große Leute. 14.00 Uhr gibt es für jeden der fünf Zoo-Elefanten einen bunt geschmückten Weihnachtsbaum zum Vernaschen. Diese müssen natürlich erst mit allerhand leckeren Dingen behangen werden. Dazu sind die Kinder ab 10.00 Uhr recht herzlich eingeladen. Selbst der Zookasper gibt sich die Ehre und begrüßt seine kleinen Freunde zu drei Sondervorstellungen im Afrikahaus. Und das Beste an allem: Kinder zahlen nur 1,00 Euro Eintritt.

Echo-muenster.de - 19. Dez. 2007
Auf in den Zoo an Weihnachten und Co
Auch in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel ist der Allwetterzoo täglich ab 9 Uhr geöffnet. In den Weihnachtsferien laden wir darüber hinaus zu Zooführungen für Kinder und Erwachsene ein. Für kleine Zoobesucher gibt es in den Ferien jeweils dienstags und donnerstags ab 10.30 Uhr spezielle Führungen. Erwachsenen sind die Freitagsführungen vorbehalten, sie beginnen im Dezember um 14 Uhr. Die Teilnahme ist mit einer Zooeintrittskarte kostenfrei.

Hamburger Abendblatt - 19. Dez. 2007
Hagenbeck auch am Fest geöffnet
Wer dem Feiertagstrubel entgehen und zwischen exotischen Tieren ein wenig verschnaufen möchte oder wem lebendige Flamingos lieber sind als gebratene Gänse, der kann auch an den Festtagen Hagenbecks Tierpark besuchen. Heiligabend und Silvester sind der Tierpark und das Tropen-Aquarium von 9 bis 13 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen gelten die normalen Winter-Eintrittszeiten.

lifepr.de - 14. Dez. 2007
„Wildweihnacht“ -mit den Eekholter Tieren am 24. Dezember 2007 von ...
Auch in diesem Jahr denkt der mit Geschenken beladene Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Wildtiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp in Eekholt zieht er zusammen mit seinen Eseln Sammy, Susi und Sarah zu den Wildparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihn beim Füttern der Hirsche, Fischotter, Wildschweine und Wölfe unterstützen. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann auch für die Kinder süße Naschereien dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch!

Hamburger Abendblatt - 18. Dez. 2007
Der Weihnachtsmann besucht die Tiere in Eekholt
Bevor der Weihnachtsmann seine Gaben an die Kinder verteilt, denkt er an die Tiere. An Heiligabend macht er um 10.30 Uhr Station im Wildpark Eekholt. Die Esel Sammy, Susi und Sarah ziehen den Schlitten des Gabenboten bis 13 Uhr durch den Park. Kinder und Eltern können miterleben, wie Hirsche, Fischotter, Wildschweine und Wölfe gefüttert werden. Sie bekommen zum Fest eine Extraportion Futter und Leckerlis.

HNA.de - 19. Dez. 2007
Leckerli für Tiere
Heiligabend veranstaltet der Tierpark Sababurg eine "Tierweihnacht". Bevor der Weihnachtsmann seine Gaben an die Kinder verteilt, hält er mit seinem Rentier "Sonne" im Tierpark, um den Tieren eine Extraportion Futter und Leckerli zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern unterstützen. Wenn die Tiere versorgt sind, erzählen der Weihnachtsmann und Knecht Rup-recht in gemütlicher Runde Weihnachtsmärchen und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den Menschenkindern. Für die Kinder gibt es Süßigkeiten, für die Erwachsenen einen herzhaften Punsch.

swex.de - 13. Dez. 2007
Waldweihnacht: Im Wildpark wird´s am Sonntag stimmungsvoll
Schweinfurt. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember findet wieder die von der Stadt Schweinfurt und dem Bürgerverein Deutschhof organisierte Waldweihnacht im Wildpark an den Eichen statt. Beginn der Veranstaltung ist um 16:00 Uhr. In stimmungsvoller Umgebung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl mit Glühwein, Kinderpunsch, Würstchen und Lebkuchen bestens gesorgt.

Wochenspiegel - 12. Dez. 2007
Aschersleber Zoo lädt ein
Tierpflegerin Marion Schmidt und Zoo-Leiter Dietmar Reisky befreiten das kleine Lama von den Sicherungsbinden. Am 13. Dezember nämlich findet der große Kinderweihnachtsmarkt statt. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm wartet ab 11 Uhr auf die kleinen Besucher. Den ganzen Tag über können die Gäste an unterschiedlichen Fütterungen teilnehmen. „Advent im Zoo“ heißt es am kommenden Sonntag. Um 10 Uhr gibt es einen Vorweihnachtsspaß mit Überraschungen.

Frankfurt-Live.com - 14. Dez. 2007
Weihnachtsmarkt im Kobelt-Zoo am 15. und 16. Dezember
Zum Besuch des kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkts im Kobel-Zoo (Schwanheimer Bahnstraße o. Nr.) sind Gäste herzlich willkommen: Samstag, 15. Dezember, ab 15.00 Uhr, und Sonntag, 16. Dezember, ab 11.00 Uhr. Es werden wieder köstliche selbstgackene Plätzchen zum Verkauf angeboten. Darüber hinaus gibt noch kleine Geschenke zu kaufen. Eine gutbestückte Tombola ist ebenfalls vorhanden.

Frankfurter Neue Presse - 17. Dez. 2007
Schwanheimer Kobelt-Zoo will Erlös des Adventsbasars für Bauprojekte nutzen
Schwanheim. Noch ein letztes Mal hatten die Fans des 1916 eröffneten Kobelt-Zoos anlässlich des Weihnachtsmarktes am Wochenende die Gelegenheit, ihre Lieblinge zu besuchen und sich von ihnen zu verabschieden. Bis zum 1. Mai werden die Pforten des Schwanheimer Zoos nun geschlossen bleiben. An Winterschlaf ist jedoch auf dem 1,7 Hektar großen Gelände an der Schwanheimer Bahnstraße nicht zu denken. „Wir haben uns eine ganze Menge vorgenommen“, sagt Pressesprecherin Monika Greitzke. „Wir werden eine neue Voliere bekommen, das Reptilienhaus wird umgebaut, und für uns Mitarbeiter soll endlich auch das seit sieben Jahren brach liegende Vereinshaus saniert werden.“

lifepr.de - 18. Dez. 2007
Einmaliges Weihnachtserlebnis
Weihnachtsüberraschungen für die Schimpansen und eine lebendige Krippe laden Gross und Klein zur Einstimmung auf Weihnachten in den Walter Zoo Gossau ein. Am 24. Dezember erhalten auch die Schimpansen ihre Weihnachtsgeschenke. Die erste Gruppe darf ihre Überraschungen schon um 11.30 Uhr auspacken. Um 15 Uhr erhalten die Schimpansen dann einen grossen mit allerlei Leckereien und Päckchen geschmückten Weihnachtsbaum. Um 14 Uhr bekommt das jüngste der vier Schimpansenbabys seinen Namen. Zur Weihnachtszeit steht neben dem Schimpansenhaus im Walter Zoo eine Krippe mit verschiedenen Tieren, die auch gestreichelt werden dürfen. Am 24. und 25. Dezember erhält die Krippe Besuch von Maria und Josef. Jeweils um 13 und 14.30 Uhr erzählt Marie in der Krippe dann die Weihnachtsgeschichte.



Nachwuchs

inar.de - 17. Dez. 2007
Zwergflusspferd-Nachwuchs AYOKA freut sich über Paten
Die Zwergflusspferde LEAR und QUIRLY sind seit über 30 Jahren ein eingespieltes Paar und haben den Zoo Duisburg am 17.07.2007 mit einem weiteren Jungtier beschenkt. Das Weibchen hört auf den Namen AYOKA („eine, die Freude über einen bringt"). Die Freude wird deshalb noch größer, weil sich die Stritzel Dampftechnik GmbH dazu bereit erklärt hat, eine Patenschaft in Höhe von stolzen ¤ 2600 zu übernehmen. Sicher darf sich AYOKA beim morgigen Treffen mit ihren neuen Paten über eine Sonderration Futter freuen!

mephisto 97.6 - 18. Dez. 2007
Im Zoo können die Besucher jetzt den neuen Orang-Utan-Nachwuchs sehen.
Wie der Zoo mitteilte, hat sich das noch namenlose Tierbaby seit seiner Geburt vor etwa zehn Tagen gut entwickelt. Die 34 Jahre alte Orang-Utan Mutter Dunja kümmere sich rührend um ihren Nachwuchs. Sie lebt schon seit 31 Jahren im Leipziger Zoo. Es ist bereits ihre sechste Geburt.

Derwesten.de - 12. Dez. 2007
Eisbären-Nachwuchs im Wiener Tierpark Schönbrunn
Vorweihnachtliche Bescherung im Wiener Tierpark Schönbrunn: Eisbärenmutter Olinka hat vor einigen Tagen Zwillinge zur Welt gebracht und damit für neue Publikumslieblinge in dem Zoo gesorgt. Die Tiere seien «wutzelrund und gesund», sagte Vize-Zoodirektor Harald Schwammer am Mittwoch. Da Olinka ihren Nachwuchs aber noch sicher in den Tatzen halte und die Pfleger nicht stören wollten, sei das Geschlecht der Babys noch unklar. «Die positive Nachricht ist, dass es kein Knut ist», sagte Schwammer. Die erfahrene Eisbärenmutter kümmere sich im Gegensatz zur Mutter berühmten Berliner Exemplars sehr liebevoll um ihren bereits dritten Wurf.

derStandard.at - 12. Dez. 2007
Eisbären-Zwillinge in Schönbrunn geboren
Die 15-jährige Eisbärin "Olinka" hat im Tiergarten Schönbrunn Zwillinge zur Welt gebracht. Die kleinen Eisbären befinden sich mit ihrer Mutter in einer abgeschirmten Wurfhöhle im Inneren der Anlage, wo äußerste Ruhe herrscht und nur die zuständigen Tierpfleger Zutritt haben. Der Vater, der 14-jährige "Eric", ist von der jungen Mutter getrennt. Die Anwesenheit eines Männchens würde für die Jungtiere eine Gefahr darstellen. Sein Interesse gilt jetzt der zweiten Eisbärin "Hallensia", die diesen Oktober im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus Stuttgart nach Wien gekommen ist und sich im kommenden Frühjahr mit Eric hoffentlich paaren wird.

Die Presse - 12. Dez. 2007
Zoo Schönbrunn freut sich über Eisbärenzwillinge
Im Gegensatz zum deutschen Medienstar Knut werden die beiden Wiener Eisbären-Babys liebevoll von ihrer Mutter betreut. Ins Freie dürften sie sich erstmals im Februar wagen.

wienweb.at - 14. Dez. 2007
Zwei Knuts ohne Kapperl und T-Shirt
Bärendame Olinka hat diese Woche Zwillinge geboren, und die Welt der Wiener Tierfreunde steht wieder einmal Kopf. Bisher kann man die kleinen Eisbären nur auf Fotos und Videos aus der Wurfhöhle bewundern. Dorthin hat sich die zweifache stolze Mutter zurückgezogen. Einen ähnlichen Rummel wie um den kleinen Eisbären Knut im Berliner Zoo möchte man in Wien nicht haben, erklärt Schwammer: "Wir machen das immer unter dem Artenschutz-Aspekt und nicht als Vermarktungsaktion mit T-Shirts und Kapperl." Mit einem so großen Ansturm rechnet der zoologische Leiter ohnehin nicht. Auch dem Pandababy Fu Long, der im August in Schönbrunn geboren wurde, werden die beiden kleinen Eisbären den Rang nicht ablaufen, glaubt Pflegerin Hofmann.

Tages-Anzeiger Online - 19. Dez. 2007
Nachwuchs im Zoo Zürich
Orang-Utan Xira hat am Wochenende ein Junges auf die Welt gebracht – zur Freude des Zoos und der Besucher. Laut Zoo-Kurator Robert Zingg ist das Baby mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Männchen. Für den Zoo Zürich ist der Kleine ein Geschenk – es heisst denn auch Hadiah, malaysisch für Geschenk. Hadiah ist nach einer Totgeburt vor zwei Jahren das zweite Junge von Xira und der erste Nachwuchs von Djarius. Der mittlerweile 13-jährige Djarius ist seit Mitte 2006 in der Gruppe, die mit Hadiah nun zehn Tiere umfasst.

lifepr.de - 18. Dez. 2007
Vierte Schimpansengeburt
Am 5. Dezember kam im Walter Zoo Gossau das vierte Schimpansenbaby in diesem Jahr zur Welt. Der aussergewöhnliche Nachwuchssegen erfreut Zuschauer und Pflegepersonal gleichermassen. Es handelt sich um ein Männchen und erfreut sind bester Gesundheit. Das junge Schimpansenmännchen wird, wie alle Jungtiere, die dieses Jahr im Abenteuerland Walter Zoo zur Welt kamen, einen Namen mit dem Buchstaben "M" erhalten. Die Taufe findet im Rahmen der Weihnachtsaktivitäten am 24. Dezember um 14 Uhr statt. Dann erhält auch die ganze Schimpansengruppe ihre Weihnachtsgeschenke.

affolternonline.ch - 12. Dez. 2007
Basler Zoo mit Somali-Wildesel-Nachwuchs
Essien heisst der jüngste Spross bei den Somali-Wildeseln im Zoo Basel. In freier Wildbahn ist die Tierart vom Aussterben bedroht. Mit seinen Nachzuchten trägt der Zolli zur Erhaltung bei. Essien kam am 16. November zur Welt. Das Wildesel-Mädchen ist das 35. Fohlen, das im Zoo Basel seit 1970 geboren wurde.




WELT ONLINE - 17. Dez. 2007
Tapir-Männchen zeigt sich im Berliner Tierpark
Erstmals in seiner mehr als 50-jährigen Geschichte zeigt der Berliner Tierpark einen Mittelamerikanischen Tapir. Das knapp zwei Jahre alte, männliche Tier «Chico» kam im September aus dem Zoo Wuppertal nach Berlin, teilte der Tierpark am Montag mit. «Chico» bewohnt eine große Anlage im Elefantenhaus. Dort kann sich das Tier, das anfangs sehr scheu war, den Besuchern zeigen oder auch verstecken.

inar.de - 13. Dez. 2007
Gorilla MAPEMA neuer Zuchtmann in Duisburg
Umgänglich, mit knapp 12 Jahren im besten Alter, mit 150kg gewichtsmäßig noch „ausbaufähig", doch dabei sehr flink. Die Rede ist vom neuen Gorilla-Zuchtmann MAPEMA, der vor kurzem aus dem englischen Paignton an den Kaiserberg kam. Das Jahr 2007 war sicherlich das Gorilla-Jahr schlechthin im Zoo Duisburg. Vor dem Hintergrund einer zukünftigen und nachhaltigen Gorillazucht im Zoo Duisburg gab es nicht weniger als drei herausragende Transportereignisse im abgelaufenen Jahr. Die fast 12jährige SAFIRI aus dem Zoo Adelaide trat ihre Reise Mitte des Jahres an und integrierte sich problemlos in die bis dahin vom alternden Silberrückenmann CATOU dominierte Gruppe. Gemäß den Empfehlungen des Zuchtkoordinators wanderten CATOU und seine langjährige Spielgefährtin DORLE in den neuen Bioparc Valencia ins sonnige Spanien aus und erhielten dort ihren Altersruhesitz. Beide haben sich bestens dort eingelebt. Als logischer Schritt folgte in kurzem Abstand darauf, MAPEMA als neuen Zuchtmann nach Duisburg zu holen. Der Gorillamann lebte in den letzten Jahren mit vier weiteren Junggesellen zusammen und erhält nun die Möglichkeit, Chef seines eigenen Harems zu werden.

Naumburger Tageblatt - 12. Dez. 2007
Magdeburger Zoo mit neuem Schneeleoparden-Männchen
Im Magdeburger Zoo hat Schneeleopardin «Dina» männliche Begleitung bekommen. Vor wenigen Tagen wurde der eineinhalbjährige «Valo» aus dem finnischen Zoo Ahtäri an die Elbe geholt. Er habe sich gut eingelebt, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Besucher können den Neuzugang allerdings erst in ein paar Tagen sehen. Zur Eingewöhnung bleibt er zunächst im hinteren Bereich.

WELT ONLINE - 17. Dez. 2007
Berliner Zoo will chinesische Wasserrehe anschaffen
Der Berliner Zoo will im kommenden Jahr eine seltene chinesische Hirschart in sein Schutzprogramm aufnehmen. Wie die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin am Montag mitteilte, sollen Kauf und Transport von chinesischen Wasserrehen durch eine Spende von 25 000 Euro ermöglicht werden. Eine erste Rate von 5000 Euro werde an diesem Mittwoch (14.30 Uhr) im Zoo-Aquarium überreicht.

lifepr.de - 13. Dez. 2007
Einst recht häufig und wenig beachtet – heute schon fast eine Rarität: Reisfinken aus Java!
Früher gehörten die spatzengroßen Reisfinken zu denjenigen Vögeln, die in jeder Tierhandlung für wenig Geld zu erhalten waren. So mancher Vogelliebhaber machte erste Erfahrungen in der Vogelhaltung mit diesen unempfindlichen und dabei sehr hübschen Vögelchen, die sich schnell eingewöhnten und zudem auch leicht zu züchten waren. Heute gehören diese Körnerfresser schon fast zu den Raritäten, die kaum noch selbst in Zoologischen Gärten zu sehen sind, denn die amtlichen Vorschriften erlauben den Import nicht mehr, obwohl Reisfinken auf Java auch heute noch häufig anzutreffen sind. Der Berliner Zoo griff sofort zu, als ihm die traditionsreiche Tierhandlung Fröhlich in Spandau eine zehnköpfige, von einem Liebhaber nachgezogene Gruppe dieser Finken anbot. Im Zoo bezogen die Vögel eine Landschaftsvoliere, in der sie durch eine große Scheibe sehr gut zu beobachten sind.

Spiegel Online
Zoo in Hanoi - Schaf im Giraffenkäfig
Schon mal ein Binturong gesehen? Oder Plumploris? Der Zoo von Hanoi beherbergt Tiere, die es kaum in deutschen Gehegen gibt. Auch sonst sind Zoos in Entwicklungsländern einfach anders. Wo Europa längst auf artgerechte Tierhaltung setzt, dominiert in Entwicklungsländern noch immer die Idee, Tiere auszustellen und die Besucher möglichst nah heran zu lassen. So auch in Vietnam. Die Käfige sind umringt von Karussells, Essensbuden oder Spielplätzen. Allerdings weist ein großes Schild am Tigerkäfig gleich auf die jüngsten Erfolge hin: Die vier Jungtiger sind bereits die zweite Generation von im Zoo geborenen Tigern. Auch andere Tiere wie Affen werden hier erfolgreich gezüchtet. Bedeutet das nicht, dass der Zoo etwas richtig macht? "Bei Affen sagt es erstmal nicht viel aus", sagt Elke Schwierz. "Da kann es auch einfach bedeuten, dass denen langweilig war." Die 33-Jährige arbeitet seit fünf Jahren im Affenzentrum eines Nationalparks südlich von der vietnamesischen Hauptstadt. Schwierz könnte stundenlang über Tiere und Zoos sprechen, wenn man sie ließe. Und sie sagt: "Der Zoo in Hanoi ist gar nicht so schlecht."
Ein Zoo in einem Entwicklungsland hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen als ein deutscher Zoo. Er ist immer auch Anlaufstelle für beschlagnahmte, illegal gehandelte Tiere. Und der illegale Tierhandel in Vietnam ist ein Riesengeschäft. Eine Beschlagnahmung ist auch der Hauptgrund für den heutigen Besuch der Tierpflegerin. Sie hat gehört, dass zehn Loris an den Zoo geliefert worden seien. Zehn Plumploris, das wäre bei diesen bedrohten Tieren, von denen niemand weiß, wie viele es noch gibt, eine kleine Sensation.
Im Hanoier Zoo finden sich fast ausschließlich einheimische Tiere. Darunter manche Arten, die man kaum oder gar nicht in europäischen Zoos findet, weil sie zu selten sind. Der Vietnamesische Sika-Hirsch zum Beispiel, der in freier Wildbahn als ausgestorben gilt. Schwierz ist unterdessen kritisch vor dem Gibbon-Käfig stehen geblieben. Der ist nicht klein, aber ziemlich leer. "Affen brauchen Äste", sagt die Deutsche. Im Cuc-Phuong-Nationalpark, wo sie arbeitet, haben die Käfige drei Ebenen und jede Menge Grünzeug. Ein Problem des Hanoier Zoos ist typisch für Vietnam: Es fehlt an Ausbildung. In Deutschland ist der Tierpfleger ein Ausbildungsberuf und für manche ein Traumberuf dazu, mit mehreren hundert Bewerbungen pro Stelle. Hier in Vietnam ist es schlicht ein Job. Die Pfleger gehen auf keine Schule, sie haben keine Spezialausbildung. Auch der Cuc-Phuong-Nationalpark, wo einige der seltensten und wertvollsten Affenarten der Welt aufgepäppelt werden, muss Tierpfleger anlernen, die zuvor im Reisfeld arbeiteten.
> noch sehr viel ausfühlicherer Artikel, der noch besser wäre, wenn uns der Autor nicht unnötigerweise weismachen wollte, Binturongs und Vietnamsikas seien in Europa eine absolute Rarität...

ORF.at - 17. Dez. 2007
Rote Pandas: Große Liebe im Zoo?
Rote Pandas sind bei weitem nicht so bekannt, wie ihre schwarz-weißen Namensvetter. Daher weiß auch kaum jemand, dass sie ebenfalls vom Aussterben bedroht sind. Der Zoo Hellbrunn setzt sich nun für ihre Arterhaltung ein. Deshalb hat das Panda-Männchen, das schon seit geraumer Zeit in Salzburg lebt, jetzt Gesellschaft von einem Weibchen aus Frankreich bekommen. Das neue Weibchen dürfte es tatsächlich geschafft haben das Interesse des ansonsten trägen Männchens zu wecken. An seiner verstorbenen Gefährtin hat es nämlich kaum Gefallen gefunden. Dieser Pandadame allerdings macht es sehr engagiert den Hof.

RNZ-Online - 18. Dez. 2007
Mama klaute Sohn die Geburtstagstorte
Zaghaft schnuppert Banjoko an dem seltsamen Gebilde in seinem Gehege. So richtig scheint das Gorillababy nicht zu wissen,was es mit der Sellerie-Kohlrabi-Torte an Magerquark mit Karottenkerze anfangen soll. Der Heidelberger Zoo wollte seinen Schützling an dessen erstem Geburtstag mit der Delikatesse überraschen. Doch Banjokos Mutter Zsa-Zsa war schneller. Unter den Buhrufen der vielen Besucher, die das süße Affenkind nicht aus den Augen ließen, aß sie ihrem Sohn das Geburtstagsgeschenk vor der Nase weg. Lediglich ein kleines Stück Sellerie blieb noch für Banjoko übrig.

lifepr.de
250.000ster Besucher im Zoo begrüßt!
Am vergangenen Samstag konnte der Neunkircher Zoo den 250.000sten Besucher für 2007 begrüßen.


Landeszeitung - 14. Dez. 2007
Das Ende einer großen Liebe
Zwei Sommer hielt die Liebe, nun steht sie vor dem Aus: Münsters berühmte Schwanendame "Petra" hat ihrem treuen Gefährten, einem Plastiktretboot in Schwanengestalt, den Rücken gekehrt und sich einem echten Federvieh zugewandt. Seit einigen Tagen turtelt die Trauerschwänin innig mit ihrer neuen Liebe, einem jungen weißen Höckerschwan. Damit endete zwar die seit dem Frühjahr 2006 weit über Deutschland hinaus bekanntgewordene tragische Liaison zwischen Tretboot und Schwan. Aber die Partnersuche der "Schwarzen Petra" ging sogleich in eine neue Runde. So neu scheint der Auserwählte aber gar nicht zu sein. "Er ist 'Petra' wohl vom Aasee gefolgt, tauchte plötzlich auf dem tierparknahen Seitenkanal und kurz darauf an ihrer Seite auf", sagte Adler. Die Ahnungen einiger Jogger am Aasee und von Tretbootbesitzer und Yachtschulbetreiber Peter Overschmidt schienen sich zu bewahrheiten: "Petra" war zuletzt immer mal wieder für einige Stunden aus der Nähe des Tretboots verschwunden.

net-tribune.de - 17. Dez. 2007
Petra wird ihrem Tretboot untreu
Seit eineinhalb Jahren verzaubert der Münsteraner Trauerschwan Petra mit seiner Liebe zu einem Tretboot die Herzen vieler Romantiker. Doch jetzt scheint die Schwanendame ihrer - im wahrsten Sinne des Wortes - großen Liebe untreu zu werden. Seit dem vergangenen Wochenende habe ein weißer Höckerschwan der Schwanendame den Hof gemacht und sei dabei offensichtlich zumindest auf ein gewisses Maß an Gegenliebe gestoßen, berichtete der Münsteraner Zoodirektor Jörg Adler. Das Tretboot habe keine große Rolle mehr gespielt. Das sei bemerkenswert, denn auf dem Aasee habe Petra andere Schwäne, die ihr zu nahe gekommen seien, regelmäßig abgewehrt. Der weiße Höckerschwan war am vergangenen Wochenende im Zoo aufgetaucht. Woher er stammt, ist unklar. Allerdings wurde die junge Beziehung am Freitag schon auf eine erst Bewährungsprobe gestellt. Denn am Mittag machte sich der Höckerschwan auf eine Erkundungstour durch den Zoo und landete am Ende auf einem anderen Teich im Zoogelände. Unklar war, ob er von dort den Rückweg zu Petra finden würde und ob er das überhaupt wollte.

Münsterländische Volkszeitung - 16. Dez. 2007
US-Forscher reiste zum Ausmessen von Affenzähnen an
Rheine. Für Affenzähne um die halbe Welt: Eine Reise, die Bill Hylander, emeritierter Professor der Duke Universtiy, North Carolina in den USA, jetzt auf sich nahm. Er kam nach Rheine, um an fünf Dscheladas des Naturzoos Messungen für seine Forschungen durchzuführen. Seine Fragen: Warum haben manche Affen-Männer solch enorm langen Eckzähne und können ihren Mund so viel weiter aufreißen als die Weibchen? Warum gibt es diesen auffälligen Unterschied der Geschlechter nicht bei allen Affenarten? Um darüber Theorien zu entwickeln, bedarf es entsprechender Daten von vielen Primaten-Arten und von jeweils einer größeren Anzahl erwachsener Individuen. Neun Dscheladas oder Blutbrustpaviane des Naturzoos waren zur Gründung einer Zuchtgruppe im Zoo Edinburgh in Schottland bestimmt worden. Dies war für Hylander die Chance, zum Transportbeginn die von ihm so begehrten Daten zu erhalten.

Dailynet - 14. Dez. 2007
Gedenktafel für Carl Hagenbeck
In diesem Jahr ist der Tierpark Hagenbeck in Hamburg-Stellingen 100 Jahre alt geworden. Der Arbeitskreis Stadtentwicklung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 ehrt mit einer Gedenktafel für Carl Hagenbeck (1810 – 1887) den Gründer des Tierparks. Hagenbecks Geburtshaus stand in der Lincolnstraße 33 auf St. Pauli. Das Gebäude musste 2004 abgebrochen werden. Auf dem Gelände errichtete SAGA GWG inzwischen einen Neubau. Die Enthüllung der Gedenktafel findet im Rahmen einer Veranstaltung der SAGA GWG statt am Dienstag, 18. Dezember 2007. Mit der Geschichte von Carl Hagenbeck hat sich der Hamburger Künstler Markus Lohmann intensiv auseinandergesetzt und dazu vier Objekte geschaffen. Diese originellen Kunstobjekte wurden im Auftrag von SAGA GWG dauerhaft an der Fassade angebracht. Damit möchte das Unternehmen an Carl Hagenbeck, seine beruflichen Anfänge und an sein beeindruckendes Lebenswerk erinnern.

Stadtnetz Wuppertal - 15. Dez. 2007
Die Schuler-Stiftung schenkt dem Zoo einen Kinder-Zooführer
Durch eine großzügige Spende der Hartmut und Lore Schuler- Stiftung war es den Pädagogen der Zooschule im Wuppertaler Zoo möglich, einen ganz auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmten Zooführer zu schreiben. Es entstand ein interessantes Büchlein, das Kinder durch den Zoo führt, auf viele Besonderheiten der Tiere aufmerksam macht und dazu anleitet, genau hinzuschauen und zu verstehen. Illustriert wurde der Kinderzooführer von der Künstlerin Barbara Klotz. Er ist ab sofort im Shop des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. am Eingang des Zoos erhältlich.

Berliner Kurier - 15. Dez. 2007
Tierischer Stress
Am Nachmittag kommt kaum jemand an ihnen vorbei: an den Pflegern und ihr liebes Vieh ? Zoo-Dokus. Den TV-Sendern bringen sie Traum-Quoten. Für Veterinäre grenzen die Zoo-Soaps an Tierquälerei. "Beim Start hätten wir nie gedacht, dass wir einmal auf die stolze Zahl von 500 Folgen kommen würden", sagt ARD-Koordinator Gerhard Fuchs. Der Blick hinter die Kulissen des Zoos hat den Nerv der Zuschauer getroffen. Angefangen hat alles mit "Elefant, Tiger und Co." (MDR) und dem legendären Lama Horst im April 2003. Nutznießer sind auch die Zoos in Münster, Berlin, Stuttgart, Frankfurt, München, Hamburg, Bremerhaven. Jedoch sehen so manche Tierärzte die tierischen Geschichten von Geburten, Liebe, Krankheiten auch skeptisch. "Durch die vielen Wiederholungen bestimmter Szenen dauern OP-Eingriffe oft länger", sagt Olaf Behlert, seit 20 Jahren Tierarzt im Kölner Zoo. Dabei heißt es über "Zoogeschichten im Ersten" von offizieller Seite: "Nichts wird gestellt, nichts nachgedreht." Andere Erfahrungen machte auch Tierärztin Sandra Silinski aus dem Münsteraner Zoo. "Wenn ich eine Injektion gebe, kann es vorkommen, dass das Drehteam nachträglich filmen möchte, wie ich die Spritze aufziehe, und dabei gern das Tier im Hintergrund und die Spritze Richtung Kameraobjektiv gerichtet hätte."

inar.de - 12. Dez. 2007
Zoo-Verwaltung erhält Telefonanlage von der Duisburg-CityCom GmbH
Ein in seinen Aufgabenbereichen so überaus vielfältiger Betrieb eines Zoologischen Gartens funktioniert auch nur dann reibungslos, wenn entsprechende Kommunikationstechnik installiert ist. Die in die Jahre gekommene Telefonanlage der Zoo-Verwaltung läuft im sprichwörtlichen Sinne „auf letzter Rille" und so schneit zum richtigen Zeitpunkt eine vorweihnachtliche Überraschung ins Haus. Herr Wolfram Reutlinger, Geschäftsführer der DVV-Tochter Duisburg-CityCom GmbH (DCC), setzt seiner herzlichen Beziehung zum Zoo Duisburg als dessen ehemaliger kaufmännischer Vorstand ein Zeichen und spendet dem Zoo eine komplette Telefonanlage der Marke SIEMENS HiPath 3800.

WELT ONLINE - 17. Dez. 2007
Wohnungsgenossenschaft Merkur fördert Zoo und Tierpark
Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Merkur hat ihre Tierliebe entdeckt. Das Unternehmen sei in den Förderverein von Zoo und Tierpark aufgenommen worden, teilte die Fördergemeinschaft am Montag mit. Die Genossenschaft ist laut Förderverein nunmehr 900. Mitglied. Merkur-Geschäftsführer Jörg Lehmann sagte, die Firma wolle zum Ausgleich der gekürzten Zuschüsse für die beiden Tieranlagen in der Hauptstadt beitragen.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 18. Dez. 2007
Künftig Kostenloser Eintritt im Naturparkhaus
Das Nationalparkhaus im Unteren Odertal kann künftig kostenlos besucht werden. Von 2008 an ist der Eintritt in das Informationszentrum des Nationalparks in Criewen (Uckermark) frei. Das Haus solle mit seiner Ausstellung allen Besuchern offen stehen, teilte die Nationalparkverwaltung am Dienstag mit. Zudem werde es in diesem Winterhalbjahr an allen Brandenburger Ferientagen zusätzlich geöffnet sein. Besucher können sich in der Ausstellung über Tiere und Pflanzen in Brandenburgs einzigem Nationalpark informieren. Anziehungspunkt ist ein großes Aquarium mit einheimischen Fischen.

Freie Presse - 18. Dez. 2007
Ungleicher Tausch: Bartkäuze für Wisente
Hirschfeld. Zwei Wisente haben den Tierpark Hirschfeld verlassen, und zwei Bartkäuze sind neu eingezogen. Den Umzug verdanken die Rinder und die Eulenvögel einem Tauschgeschäft.

Kanal8 - 15. Dez. 2007
Quarantäne kann jetzt genutzt werden
Eine neue Quarantänestation steht jetzt dem Limbacher Tierpark zur Verfügung. Zwei kleine Leoparden waren die ersten Gäste. Rund 130.000 Euro investierte die Stadt in den Bau einer neuen Quarantänestation mit Behandlungsraum für die Tiere im Tierpark. Der Station werden nicht nur neue oder abzugebende Tiere kurzzeitig untergebracht, sondern auch kranke Tierparktiere. Im modernen Behandlungsraum können auch Routineuntersuchungen durchgeführt werden. Wie Oberbürgermeister Hans-Christian Rickauer sagte begannen die Bauarbeiten im Mai. Ende November sei der Bau fertig gewesen. Nach Worten von Uwe Dempewolf, Leiter des Limbacher Tierparks stehen nun Ställe für die Raubtiere und auch für die Huftiere in der Quarantänestation zur Verfügung.

HL-live - 15. Dez. 2007
Lübecker sorgen für trockene Füße im Vogelhaus
Auch wenn sie es sich nicht anmerken ließen, ganz geheuer war den Marmorreihern, Löfflern, Abdimstörchen und anderen gefiederten Bewohnern angesichts des Wassers in ihrem Haus im Vogelpark Niendorf vermutlich nicht. In einem der großen Gehege steht als Rückzugsraum und Übernachtungsplatz ein rund acht mal vier Meter großes Reetdachhaus. Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Wochen war eines der Gehege für die rund 3.000 Vögel im Vogelpark leider auch im Gebäudebereich überschwemmt worden. Damit es nicht zu dauerhaften Schäden durch die bevorstehende Frostperiode kommt war technische Hilfe gefragt. Für die ausschließlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) in Lübeck eine Herausforderung, die sie nicht zuletzt zu Fortbildungszwecken gerne annahmen.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 14. Dez. 2007
Warmes Plätzchen für kalte Tage
Chemnitz. Es ist kalt geworden. Darum war es nun Zeit für die Wasserschweine des Tierparks, in ihr warmes Wintergehege ins Tropenhaus zu ziehen. Den Sommer und Herbst verbringen sie zusammen mit Nandus und Alpakas auf der Südamerikaanlage. Kurz vor dem Umzug trat ein im April im Tierpark geborenes Wasserschwein die Reise in einen schwedischen Zoo an. Die übrige Gruppe, zwei Weibchen und ein Männchen, ist ab jetzt im Winterquartier zu sehen.

Kanal8 - 13. Dez. 2007
Besondere Weihnachtsgeschenke
Der Dessauer Tierpark gibt Tipps für besondere Weihnachtsgeschenke. Ab sofort sind die Jahreskarten 2008 an der Tierparkkasse erhältlich, die für einen Preis von 24 Euro bzw. für Kinder 8 Euro 12 Monate freien Eintritt in die Anlage ermöglichen. Auch Tierpaten werden nach wie vor gesucht: Patenschaften können für jeden Tierparkbewohner übernommen werden und dauern ein Jahr, die Preise richten sich nach den Futterkosten der Tiere.

Ad-Hoc-News - 15. Dez. 2007
Flamingo unter dem Weihnachtsbaum
Ihre Manieren sind nicht immer die besten. Mal drehen sie Besuchern den Rücken zu, dann wieder brüllen sie los oder schmatzen vernehmlich beim Essen.
Doch ihre Paten lassen sich davon nicht abschrecken - im Gegenteil. Immer mehr Menschen übernehmen eine Patenschaft für ein Tier in einem der nordrhein-westfälischen Zoos. Die absoluten Favoriten bei den Paten sind jedoch unangefochten die Erdmännchen. Für Ilona Zühlke vom Allwetterzoo in Münster ist der Grund klar: «Sie sind so klein und so putzig», sagt die Sprecherin und lacht. Der Ansturm auf die derzeit 17 Erdmännchen im Münsteraner Zoo ist so groß, dass der Tierpark potenziellen Paten sogar dazu rät, sich anderer Tier anzunehmen. Die Gesamtzahl der Paten steigt im Münsteraner Zoo von Jahr zu Jahr. Derzeit sind es über 300, etwa jeder sechste hat ein Erdmännchen als «Patenkind». Beliebt seien die Tierpatenschaften unter anderem als Weihnachtsgeschenk.

Morgenweb - 19. Dez. 2007
Freude über Rekordandrang im Wildpark
Immer beliebter wird der Wildpark in Rheingönheim. In diesem Jahr strömten bereits über 77 000 Gäste in das idyllische Wäldchen, in dem 30 Tierarten heimisch sind. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung der Besucherzahlen um fast 12 000. "Im nächsten Jahr wollen wir die 80 000er Marke knacken", gab Beigeordneter Ernst Merkel gestern das Ziel aus. Dabei helfen soll ein umfangreiches naturpädagogisches Programm mit 45 Aktionen.

Oldenburgische Volkszeitung - 19. Dez. 2007
Hoffentlich hält die Scheibe ...
Eisbär Jogli zeigt im Tierpark Hellabrunn in München seine Zähne.

Merkur Online - 17. Dez. 2007
Hellabrunn: Kinder kuscheln mit schlafender Zebra-Dame
Blinde und sehbehinderte Schulkinder kuscheln im Münchner Tierpark Hellabrunn mit einem Zebra. Und entdecken, dass man Streifen fühlen kann. Das Streifentier wurde narkotisiert, um ihm dann die Hufe zu schneiden. Der Direktor des Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, geht zur aufgeregten Gruppe: ,,Ihr müsst jetzt ganz leise sein", sagt er zu den Schülern, ,,sonst wacht das Zebra zu früh auf!"

FR-online.de - 19. Dez. 2007
Gips-Tiger muntert kranke Kinder auf
Eine lebensgroße Tiger-Figur aus Gips und Altpapier soll die Patienten des Kinderherzzentrums in der Gießener Uniklinik aufmuntern. Am Mittwoch ging die Figur aus dem Frankfurter Zoo auf die Reise nach Gießen. Wie der Zoo berichtete, hatten mehr als 100 Kinder den Tiger während der Zootage Ende September gebastelt und bemalt.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 14. Dez. 2007
Elefanten sind seine Lieblinge
Schon als 19-Jähriger betreute er Elefanten und pflegte Eisbären in seiner Wohnung - Günter Hansen ist Tierinspektor und der älteste Mitarbeiter im Rostocker Zoo. Morgen nimmt er nach 48 Jahren Abschied. Mit dem Gepardentransport in den dänischen Zoo Ebeltoft nimmt er in diesen Tagen seine letzte Aufgabe wahr. Von dort wird er ein Männchen mitbringen. Günter Hansen bleibt der Rostocker Einrichtung erhalten. In Zukunft wird er für Besucher Filme über den Zoo drehen.

SF Tagesschau - 19. Dez. 2007
Massaker im Streichelzoo
Die Verantwortlichen des Plätli-Zoos in Frauenfeld (TG) haben am Morgen einen grausigen Fund gemacht. Die beiden Zoo-Kängurus wurden über Nacht totgebissen. Abklärungen haben ergeben, dass vermutlich Füchse in das Gehege eingedrungen sind und die blutige Tat begangen haben. Die Verantwortlichen können sich jedoch nicht erklären, wie die Füchse über den 1,80 Meter grosse Absperrung geklettert sein sollen. Laut Medienberichten wurden keine Löcher in der Nähe der Zäune gegraben. Für den Chef des Plättli-Zoos, Walter Mauerhofe, ist der Verlust besonders tragisch, weil eines der Tiere trächtig war.

be24 - 13. Dez. 2007
(Fu) Long-Position bei Uniqa
Diese Woche überreichte UNIQA Vorstand Dr. Johannes Hajek an Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter die neue Polizze mit der Erweiterung des Versicherungsschutzes für das Pandababy. Seit Anfang 2003 war der Versicherungsschutz rund um die Pandabären eine ganz spezielle Herausforderung. Die Kooperation von UNIQA mit dem Tiergarten zum Schutz der Pandas startete schon mit einer maßgeschneiderten Transportversicherung für die Überstellung der beiden Tiere aus ihrer Heimat nach Wien. Die Volksrepublik China – der eigentliche Besitzer der beiden großen Pandas - hat auch für den Aufenthalt der Tiere diverse Garantien vertraglich festgesetzt. Daher galt es für eine Art Haftpflichtversicherung für das Schönbrunner Pflegepersonal einen Versicherer zu finden, der die ganz individuellen Bedürfnisse berücksichtigt.

oe24.at - 19. Dez. 2007
Zoobesucher von Tiger in Stücke gerissen
Eine der größten Attraktionen des indischen Guwahati Zoo sind neben der Himalaya-Bären und asiatischen Löwen vor allem die bengalischen Tiger. Jedes Jahr staunen Tausende Besucher über die majestätischen Tiere. Für einen Besucher wurde am Dienstag das Staunen zum Verhängnis. Der Inder kam zu Nahe an das Gehege des Raubtieres. Er achtete weder auf die Warnhinweise noch auf die gefährlich weiten Gitterstäbe. Als er sich zum Gitter vorbeugte, um ein Foto zu machen, sprangen die Raubkatzen blitzartig auf. Mit einem Schwung der Riesen-Tatze packte eine den Zoobesucher und zog ihn näher an das Gitter. Dann bissen sich die Königstiger in den Arm des Mannes fest, als sei er eine Antelope in der Wildnis. Mit der gewaltigen Kraft der Kiefern biss eine der Raubkatzen dem Inder die Hand ab. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er starb vor dem Gitter am enormen Blutverlust, den seine zahlreichen Wunden verursacht hatten.

n-tv - 13. Dez. 2007
Tierische Schmerzen
In einem Wildpark des arabischen Emirates Abu Dhabi mussten einer jungen Löwin 14 Zähne gezogen werden. Wie eine Zeitung aus Dubai berichtet, dauerte der aufwändige Eingriff acht Stunden. Obwohl die afrikanische Löwin erst zwei Jahre alt ist, seien ihre Zähne schon in einem so schlechten Zustand gewesen, dass der eigens aus Südafrika angereiste Tierarzt während der Operation 14 ihrer insgesamt 30 Zähne habe ziehen müssen. Vier weitere Zähne wurden operiert. An mehreren der scharfen Löwenzähne war zudem eine Wurzelbehandlung erforderlich. Einen neuen Namen gab's für Löwin "Tandi" obendrauf: Die Tierwärter tauften sie nach ihrer Operation kurzerhand auf den Namen "Roots" (Wurzeln) um.

Frankfurter Neue Presse - 13. Dez. 2007
Acht Stunden Zahn-OP für Löwin
Im Wildpark des arabischen Emirates Abu Dhabi ist eine junge Löwin acht Stunden lang an den Zähnen operiert worden. Obwohl die afrikanische Löwin erst zwei Jahre alt ist, seien ihre Zähne schon in einem so schlechten Zustand gewesen, dass der eigens aus Südafrika angereiste Tierarzt während der Operation am Mittwoch 14 ihrer insgesamt 30 Zähne habe ziehen müssen. Nach Angaben des Arztes Gerhard Steenkamp kann «Roots» auch ohne ihre 14 Zähne noch gut kauen. Denn die meisten Zähne seien ihr vorn entfernt worden. Zum Kauen benötige sie aber vor allem die Backenzähne.

Express.de - 13. Dez. 2007
Dickhäuter auf großem Fuß Designer-Schuhe für kranke Elefantendamen
Dass auch Tiere ein Gespür für Mode haben, zeigen diese beiden Elefanten-Damen im Zoo von Singapur: Sie bekommen zu Weihnachten tatsächlich handgefertigte Designer-Stiefel – und haben sichtlich Freude an ihrer neusten Erungenschaft.... Der Grund für die wasserdichten Gore-Tex-Stiefel, die an Moonboots erinnern, ist allerdings ein medizinischer: Die beiden Elefantenkühe Jamilah und Tun leiden seit längerem an chronischen Fußerkrankungen. Außerdem hat die 20-jährige Tun ein kürzeres Vorderbein.

Spiegel Online - 13. Dez. 2007
ZOO IN HANOI Schaf im Giraffenkäfig
Schon mal ein Binturong gesehen? Oder Plumploris? Der Zoo von Hanoi beherbergt Tiere, die es kaum in deutschen Gehegen gibt. Auch sonst sind Zoos in Entwicklungsländern einfach anders. Rundgang mit einer deutschen Tierpflegerin. Elke Schwierz war bereits ein Dutzend Mal im Hanoier Zoo. Die 33-Jährige arbeitet seit fünf Jahren im Affenzentrum eines Nationalparks südlich von der vietnamesischen Hauptstadt. Sie spricht mittlerweile fließend Vietnamesisch ("Ich hatte keine Wahl, ich sprach ja auch kein Englisch, als ich hierher kam"). Im Cuc-Phuong-Nationalpark, wo sie arbeitet, haben die Käfige drei Ebenen und jede Menge Grünzeug. In dem großen, leeren Käfig im Hanoier Zoo dagegen kommen die Gibbons die ganze Zeit aus ihrem Steinverhau im hinteren Teil nicht heraus. Ein Problem des Hanoier Zoos ist typisch für Vietnam: Es fehlt an Ausbildung.

Stern - 16. Dez. 2007
Naturwunder: Aal lässt Bäumchen leuchten
In einem japanischen Aquarium werden zur Adventszeit neue Wege der Energiegewinnung beschritten: Ein Zitteraal bringt in der Präfektur Kanagawa den Weihnachtsbaum zum Leuchten.

Spiegel - 16. Dez. 2007
Augenblick: Wet Christmas
Richtig glücklich schauen diese beiden Beluga-Wale nicht drein. Dabei sind sie eine der großen Attraktionen im Hakkeijima Meeresparadies-Aquarium im japanischen Yokohama. Dort begannen am Sonntag die Weihnachts-Events. Mit besonderen Shows sollen über die Feiertage viele Besucher in den Tierpark gelockt werden.

openPR.de - 19. Dez. 2007
Delfin mit Flossen-Prothese als Vorbild für behinderte Kinder
Das Clearwater Marine Aquarium in Florida zieht mit Delfin Winter immer mehr Besucher in den Bann. Der Meeressäuger unterscheidet sich maßgeblich von seinen Artgenossen: er hat keine Schwanzflosse mehr! Durch ein Krabbenfangnetz verletzt, in dem sie sich verheddert hatte, strandete das damals drei Monate alte Delfinweibchen an der Küste Floridas und wurde ins Clearwater Marine Aquarium gebracht. Eine neuartige Prothese ermöglicht dem behinderten Delfin eine nahezu uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, die er gerne in Sprüngen zur Schau stellt. Von dieser Geschichte angezogen, haben mittlerweile viele Behinderte den Kontakt zu Winter gesucht. Mit ihrer Freude über die Prothese schenkt Winter Menschen mit ähnlichem Schicksal nicht nur Hoffnung – Teile der dabei eingesetzten Technologie könnten in Zukunft auch Menschen mit Amputationen helfen.

Die Presse - 14. Dez. 2007
Meeresbiologie: Kann man Riffe aufforsten?
Forscher wollen es, aber die Reproduktion der Korallen ist kompliziert. 12.000 Korallenlarven fischte Michael Henley im August bei Puerto Rico, er brachte sie nach Washington in den Zoo. Er sorgte gut für sie, simulierte die Karibik – bis zu Lampen, die das Wasser bestrahlen wie die Tropensonne –, gab den Larven passendes Futter und Symbionten, Algen, ohne die Korallen nicht leben können. Aber nach einem Monat hatte er nur noch 158 Individuen, nach zweien zwei. Ganz so dramatisch ist es in der Natur noch nicht, aber 20 Prozent der Korallen sind verloren, vor allem durch Zerstörung der Küsten, Überfischung und die Erwärmung, die Korallenbleichen gebracht hat. Manche Forscher, unter ihnen Henley, richten sich darauf ein, dass den Korallen nur noch mit künstlicher Vermehrung zu helfen ist. Sie haben ein Konsortium gegründet – SECORE, Sexual Coral Reproduction –, und Aliza Smant, Meeresbiologin an der University of North Carolina, erklärt das Ziel: „Wir haben die Vision, für Korallen das zu machen, was andere für Wälder machen“, Setzlinge ziehen, mit denen im Meer wieder aufgeforstet werden kann. Aber erst muss man herausfinden, wie die Tiere sich reproduzieren.

scienceticker.info - Mittwoch, 19. Dezember 2007
Mausmakis wählen heimlich
Weibliche Mausmakis sind in einer einzigen Nacht im Jahr empfängnisbereit - und dann entsprechend umlagert von Männchen. Unter diesen Umständen scheinen die Weibchen eine “heimliche” Auswahl zu treffen, haben deutsche Forscherinnen ermittelt. Welcher der vielen Geschlechtspartner letztlich Vater wird, bleibt nicht dem Zufall überlassen, sondern hängt auch von der jeweiligen Genausstattung ab. Demnach beeinflussen die Körper, wessen Spermien bei der Befruchtung zum Zuge kommen. Der Vorzug dieser nachträglichen Art der Partnerwahl könnte in einer Abwägung von Kosten und Nutzen liegen, erläutert Simone Sommer vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin: “Vermutlich ist es für die Weibchen zu kräftezehrend, mehrere Paarungswillige abzuwehren.” Sommer und ihre Doktorandin Nina Schwensow studierten Graue Mausmakis (Microcebus murinus) in den Trockenwäldern im Westen Madagaskars.

123recht.net - 19. Dez. 2007
Sieben Monate Prozessieren um das Sorgerecht für einen Affen
Sieben Monate hat eine Frau in den USA mit den Behörden prozessiert, um das "Sorgerecht" für ihr Kapuzineräffchen zu erstreiten. Das Tier war im Mai von den Behörden beschlagnahmt worden, da seine Haltung in der Region Montgomery nahe der Hauptstadt Washington, wo Elyse Gazewitz lebt, verboten ist. In der vergangenen Woche ordnete ein Richter schließlich die Rückkehr des Affens zu seiner Besitzerin an. Das Urteil ist nach Einschätzung von Gazewitz' Anwältin ein Meilenstein für die US-Gesellschaft, da es die Besonderheit der Beziehung zwischen Mensch und Tier anerkenne.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen



Algemeen Dagblad - 19. Dez. 2007
Monument Blijdorp kan gaan oogsten
Denkmal Blijdorp wird einheimsen können
Rotterdam - Der Tiergarten Blijdorp ist Staats-Denkmal geworden. Das bedeutet, daß die Chancen gestiegen sind, die Pläne zu verwirklichen, die der Tiergarten hat mit der großzügigen Erneuerung der Rivièrahal und dem Wiederaufbau des Aussichtsturms. Das Projekt ist veranschlagt auf 15 Millionen Euro. Die Stadt Rotterdam hat bereits 4,5 Millionen Euro zugesagt. "Daß der Zoo nun Denkmal ist, hat steuerliche Vorteile und macht das Erlangen von Subventionen leichter. Dafür gibt es verschiedene Töpfe. Auch wenn für Veränderungen jedesmal eine Genehmigung beantragt werden muß", sagt Sprecher Ben de Vries vom Staatlichen Amt für Archäologie, Kulturlandschaft und Denkmäler [Rijksdienst voor Archeologie, Cultuurlandschap en Monumenten, RACM]. Er betont, daß der ganze "alte" Tiergarten - eine Kreation des Architekten Sybold van Ravestejn - jetzt unter dem Denkmalschutz des Staates steht. "Wegen des kulturhistorischen Werts und des architekturhistorischen Werts. Außerdem ist die Lage ganz bildbestimmend."

depers.nl - 19. Dez. 2007
Mooiste nieuwe woord van het jaar 2007
Schönstes neues Word des Jahres 2007
Bokitoproof wurde zum Wort des Jahres 2007 gewählt. An der Wahl, die von De Pers, Van Dale und Genootschap Onze Taal organisiert wurde, beteiligten sich mehr als zehntausend Menschen. Mit 18,5 % der Stimmen ließ bokitoproof die Wörter comadrinken (15,4%) und klimaatneutraal (12,4%) deutlich hinter sich. Im Tiergarten Blijdorp hört man erst ein "o jeh", aber schließlich traut man sich, den Titel als "leuk" [nett, lustig, hübsch] zu qualifizieren. Der eigentliche Medienrummel um Bokito ist vorüber, meint Sprecher Jan Klapwijk. Besucher, die von der Kasse aus schnurstraks zum Gorillagehege rasen, sieht er immer weniger. Aber Hinweisen auf das Tier und seinen Ausbruch vom 18. Mai begegnet er noch jeden Tag. Klapwijk wird von seinen Kollegen als derjenige angesehen, der das Word des Jahres 2007 eingeführt hat. "Ich habe schon ziemlich schnell gesagt, daß wir es hier bokitoproof machen müßten. Aber ob ich es auch wirklich bedacht habe? Das wage ich nicht zu beanspruchen." Abgestimmt hat er sicher nicht. "Wir halten uns aus dem Medienrummel heraus. Wir wollen nicht, daß uns jemals vorgeworfen werden kann, wir würden den Vorfall mit Bokito ausschlachten." Der Blijdorpsprecher hat wegen eines anderen Grundes gemischte Gefühle bei diesem Wort. "Ich meinte mit bokitoproof: stark genug, um selbst Bokito drinnen zu behalten. Es scheint nun ein Synonym zu werden für �hufterproof' [bedeutet soviel wie "widerstandsfähig gegen unsachgemäße Behandlung durch Trottel" oder "widerstandsfähig gegen Vandalismus" - siehe nl.Wikipedia]. Für uns ist Bokito aber ein Tier, das Respekt verdient." Ob bokitoproof - "widerstandsfähig gegen (die Folgen von) gewalttätigen Verhalten (von Tieren) und Vandalismus (von Menschen)" auch in den Großen Van Dal kommt, wagte Chefredakteur Ton de Boon nicht zu sagen. Dann muß das Wort sich erst ein paar Jahre nachweisen lassen.

blankenberge-online.be - 19. Dez. 2007
Eerste grijze zeehond opgevangen in het Sea Life Center Blankenberge
Erste Kegelrobbe aufgefangen im Sea Life Center Blankenberge
Die erste Kegelrobbe dieser Saison wird zur Zeit aufgefangen im Sea Life Center zu Blankenberge. Die Weihnachtsferien sind traditionell eine aufregende Zeit für den Auffang von Kegelrobben, in Anbetracht der Tatsache, daß die Jungtiere dieser Art im Monat November geboren werden. Die Kegelrobbenjungen können noch nicht jagen und sind von der Mutter abhängig. Wenn sie die Mutter verlieren, riskieren sie Unterernährung und Erschöpfung. Am Dienstag, dem 18. Dezember, erhielt das Sea Life Center eine Mitteilung des französischen Tierschutzes, daß man ein Kegelrobbenjunges gefunden hatte in Graveline in Nordfranlreich. Was den Robbenauffang betrifft, nimmt das Sea Life Rettungscenter die ganze belgische Küste und den Nordteil der französischen Küste auf sich. Das Sea Life Rettungsteam ist Tag und Nacht erreichbar, um Robben aufzufangen.


refdag.nl - 19. Dez. 2007
Ara's zijn niet zomaar verliefd
Aras sind nicht einfach so verliebt
Haarsteeg - Einst kamen ganze Busse voll mit Menschen, die seine Vögel sehen wollten. Aber davon ist Michel Souiri (1947) abgekommen. Seine Papageien ließen ihre Eier im Käfig liegen, sobald die Neugierigen auftauchten - und Souris angehende Krummschnäbel sind zu kostbar, um sie mir nichts, dir nichts absterben zu lassen. Er läuft entlang der Käfige, die aus der Distanz aussehen wie Zwingerreihen in einem Tierheim. "Kragensittiche", sagt Souiri. "Gelbnackenamazone. Doppelgelbkopfamazone. Goldsittiche aus Brasilien. Tukane aus Surinam. Nasenkakadus. Nacktaugenkakadus. Rotohraras. Weißhaubenkakadu." Hier, hinter einem ehemaligen Bauernhof in Haarsteeg bei Den Bosch, leben 150 bis 160 Papageienpaare. Zehn Ara-Arten, die größte Papageienart, zwanzig Amazonen-Varianten, Graupapageien und 15 verschiedene Kakadus. Die Außenkäfige stehen an einer Scheune, wo früher Ziegen lebten. Souri ist ein professioneller Züchter. Er hat Vögel an Zoos verkauft und beliefert gegenwärtig vor allem Tierhandlungen in Frankreich (40 bis 45 %), Spanien und Italien (je 10 %). Inclusive CITES-Zertifikat: das Landwirtschaftsministerium handhabt strenge Regeln für den Import und Export von Vögeln. Souri hat Kontakte mit Sammlern aus der ganzen Welt. Ohne Geduld, Zuwendung und Liebe kommt ein Arazüchter nicht weit. "Es dauert manchmal acht Jahre, bis ein Arapärchen aneinander gewöhnt ist und zu brüten beginnt." Für das nächste Frühjahr hofft Souiri auf Jungvögel von dem Hyazinthara-Pärchen, das in einer der Volieren friedlich zusammenlebt.

brabantsdagblad.nl - 19. Dez. 2007
Onderzoek drie dode duiven moet uitsluitsel geven over ziekte in park
Die Untersuchung von drei toten Tauben muß Aufschluß geben über die Krankheit im Park
Den Bosch - Tierarzt Antoon van Nistelrooij erwartet heute eine Information über die Todesursache von einigen Dutzend Tauben, die im kleinen Tierpark im Prins Hendrik Park (Ijzeren Vrouw) gefunden wurden. Untersucht wird, ob sie der Krankheit Trichomonas gallinea erlagen.

telegraaf.nl - 18. Dez. 2007
Bescherm de kwetsbare kiwi
Schützen Sie den verletzlichen Kiwi
Amsterdam - Neuseeland begrüßt alljährlich unzählige Touristen, die speziell in den Inselstaat kommen, sie sind auf der Suche nach besonderen Vögeln wie Schwarzer Stelzenläufer (Kaki), Kakapo, Zwergpinguin und natürlich den seltenen Kiwi. Dieses nationale Maskottchen wird allerdings ernsthaft vom Aussterben bedroht. Deshalb hat der Auckland Zoo ein Projekt gestartet, um die Schuljugend beim Schutz des verletzlichen Kiwis einzubeziehen. Die Botschaft, die sie verbreiten sollen in der Familie und unter Freunden: schützen Sie den Kiwi, haltet euer Haustier unter Kontrolle. Wenn nichts getan wird, wird der kleine Laufvogel in 30 Jahren ausgestorben sein. Die so gut wie raubtierfreien Urwälder, in denen der Kiwi Jahrhunderte lang sicher leben konnte, wandeln sich und verschwinden nämlich. Alljährlich sinkt die Zahl der Kiwis (heute geschätzt auf 70.000) mit fünf Prozent pro Jahr. Hunde, Hauskatzen, Hermeline und Frettchen erweisen sich als die wichtigsten Feinde. Siebzig Prozent der Küken werden nicht älter als sechs Monate. Die endlos ausgedehnte Küstenlinie und kleine Inseln vor der Küste bilden die Brutplätze für 85 verschiedene Arten von Wasservögeln, die ausschließlich in diesem Gebiet vorkommen. Außerdem bieten sie Rastplätze für noch weitere ungezählte Vögel, die während des Jahres einen Zwischenstop einlegen. Das alles macht Neuseeland zu dem Ziel, von dem Vogelliebhaber ihr Leben lang träumen.

Algemeen Dagblad - 14. Dez. 2007
Speelse hummels zijn moordmachines
Die verspielten Kleinen sind die gefährlichsten Landraubtiere der Welt
Rotterdam - Noch ein paar Monate warten, dann ist es soweit: dann hat der Tiergarten Blijdorp seine ihm vertrauten Eisbären wieder. Drei Exemplare, um genau zu sein, "Jugendliche", die jetzt noch im Dierenrijk in Nuenen umsorgt werden. Aber sobald die neue Unterkunft Arctica fertig ist, sollen sie im Rotterdamer Tiergarten zu bewundern sein. Gelegentlich schauen auch einmal einige Rotterdamer im malerischen Dierenrijk im Brabanter Nuenen vorbei. Die Städter besuchen dann, während der Ferien oder auf einem Wochenendausflug, auch einmal einen etwas kleineren Zoo, um zu schauen, was der so an lebenden Tieren zu bieten hat. Nun, Eisbären zum Beispiel: drei stramme erwachsene Tiere und eben soviel verspielte Kleine, die gerade zwei Jahre alt sind. Und auch noch Drillinge! Das wird noch ein paar Monate dauern. Denn es wird in der Maasstadt in vollen Zügen gearbeitet an der zukünftigen Unterkunft der Eisbären, einem Teil der nagelneuen Attraktion Arctica, die gleich neben dem Ozeanium emporragt. Ebenda, wo unter anderem auch Lemminge, Polarfüchse und Schnee-Eulen untergebracht werden, andere Bewohner des Hohen Nordens. Erwartungsgemäß im April 2008 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und Blijdorp hat einen Publikumsmagneten von Format. Der Grund dafür, daß die putzigen Arktis-Bewohner in dieses stimmungsvolle Stückchen Brabant geraten sind, ist ein besonderer, hört man. "Diese jungen Eisbären sind geboren und aufgezogen in Ouwehands Tierpark in Rhenen." Sie sollten bereits eher nach Rotterdam übersiedeln, aber durch die Flucht Bokitos hat sich das verzögert. Erst einmal mußte die Außenanlage der Gorillas umgebaut werden. Bei ihrer Mutter Huggies konnten sie nicht bleiben, weil Vater Victor wieder anfing, sich mit ihr zu paaren. Und das könnte für die Kleinen gefährlich werden. Eine vorübergehende Lösung wurde gesucht und gefunden: Dierenrijk. Der Nachwuchs wurde betäubt und in spezielle Transportkisten gesteckt, wonach er auf den Weg nach Nuenen ging. "Ouwehands war ihre Welt", heißt es, "und auf einmal waren sie bei ihrer Mutter weg. Zum Glück sind sie so nahe beieinander, sie lehnen sich richtig aneinander. Kuscheln auch ganz viel." Es bedeutete für das Trio ein neues Abenteuer, eine neue Anlage, neue Nachbarn. Wie der Braunbär Kubo, der das närrische Treiben von Jelle, Henk und Ewa träge von unten betrachtet. An ihnen wird Blijdorp noch eine Menge Spaß erleben, sagt Tops voraus. "Sie sind noch vollauf beschäftigt, alles zu entdecken. Und darin stimulieren wir sie. Denn sie bleiben Raubtiere. Wir lassen das Fleisch antauen - Hundekekse in kleinen Gefäßen - oder legen mit Blut Duftspuren an." Es ist, faßt sie zusammen, ein entsetzlich geselliges Grüppchen. "Wirklich eine Einheit. Sie finden alles interessant, sind sehr sozial. Auch in bezug auf Menschen. Man könnte manchmal vergessen, daß Eisbären wahre Mordmaschinen sind. Die allergefährlichsten Raubtiere der Welt." Doch davon ist in ihrem Gehege in Nuenen wenig zu merken. Sie drehen brav ihre Runden entlang des künstlichen Sees, stehen auf den Hintertatzen, um Futter aufzufangen oder rutschen auf ihrem Hintern von einem Hügel herab. Weibchen Ewa scheint das am schönsten zu finden, ihr Pelz ist ganz dreckig. "Sie ist vielleicht die Kleinste, aber sie ist die Chefin. Wenn es ums Fressen geht, kann sie ihre Brüder regelrecht anranzen."

Algemeen Dagblad - 14. Dez. 2007
'Vrienden' spaarden 1,2 miljoen euro voor ijsberenverblijf
"Blijdorp-Freunde" sparten 1,2 Millionen Euro für Eisbärenanlage
Wer zur Zeit an der Seite des Ozeaniums den Tiergarten betritt, kann es nicht übersehen. Den Bau des imponierenden polaren Geheges Arctica, Blijdorps neueste Attraktion mit reichlich Platz für die Eisbären, die bestimmt die Publikumsmagneten des Jahres 2008 sein werden. Es sieht einstweilen aus wie eine Baugrube, wie so viele in Rotterdam zu finden sind, aber wer gut hinschaut, bemerkt bereits einige Details. Zum Beispiel die robusten Ersatzfelsen, die die Wände dieses Bauwerks bilden. Die Entstehung dieser Unterkunft für diese markanten arktischen Raubtiere ist den Blijdorp-Freunden zu danken, die gut 1,2 Millionen Euro für dieses Projekt zusammen bekamen. "Wir saßen in der sogenannten Eisbären-"Aktivgruppe" [duwgroep, duw = de Dienst Uitvoering Werken = der Dienst für ausführende Arbeiten] von Blijdorp, sagt Vorsitzende Tineke Groenhorst von den Freunden. "Es gab eigentlich zwei Gründe, daß wir diese Tiere gerne zurück haben wollten: weil sie in ihrer natürlichen Umgebung so ins Gedränge gerieten und weil die Nachfrage so groß war." Um den Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen, sparten die Mitglieder. Einnahmen, unter anderem aus den zwei kleinen Läden im Zoo, wurden beiseite gelegt - so wuchs das Budget jedes Jahr ein stattliches Stück an. "Weil wir nur mit Freiwilligen arbeiten, haben wir selbst wenig Kosten. Das macht natürlich etwas aus." Wenn im nächsten Frühjahr Arctica übergeben wird, gibt es bestimmt einen großen Besucherandrang. "Auch wenn diese Eisbären nicht ewig in Blijdorp bleiben. Sie sind schließlich aus einer Familie. Wenn wir züchten wollen, dann muß die Zusammenstellung der Gruppe verändert werden. Aber vorläufig sind sie hier."

Algemeen Dagblad - 14. Dez. 2007
Jsberen waren in Diergaarde Blijdorp altijd al succesnummers
Eisbären waren im Tiergarten Blijdorp schon immer Publikumsmagneten
Jahrelang waren sie zu finden schräg unter der hübschen Laufbrücke im Herzen des alten Teils des Tiergartens Blijdorp. Die Eisbären als direkte Nachbarn der Kalifornischen Seelöwen und Seebären. Es war immer viel Hin und Her vor diesen prächtigen Raubtieren, die hier viel Platz hatten. Inseln waren es eigentlich - mit einer Art Schwimmbad daneben; umherrennen, graben oder klettern - alles das war verpönt. Aber die Besucher des Zoos fanden die Eisbären zu toll, allemal wenn Jungtiere im Gehege zu bewundern waren. So wie Ende 1986, als zwei zur Welt kamen, Eski und Moni. Sie wurden der Hit von 1987. Im Jahre 1988 folgte die Geburt der Eisbärin Laska, noch so eine Erfolgsnummer. Die Mütter Mien und Katrien waren auf den Geschmack gekommen, denn 1990 wurden drei Junge willkommen geheißen, die Stars von 1991: Larissa, Katinka und Tania. Taco und Winner erblickten 1997 das Licht der Welt, die Popularität der Eisbären kennt keine Grenzen. Im Jahre 2000 ist es freilich aus mit dem Vergnügen: die Anlage entspricht nicht mehr den Anforderungen dieser Zeit; und Mien und Katrien reisen ab nach Karlsruhe, um dort ihre alten Tage zu genießen. Inzwischen sind beide nicht mehr am Leben.

robnet.be - 13. Dez. 2007
DRIE JONGE INDISCHE LEEUWENWELPEN IN DIERENPARK PLANCKENDAEL
Drei junge Indische Löwen im Tierpark Planckendael
Der Tierpark Planckendael hat drei neue Bewohner. Erstmals in der Geschichte des Parks wurden Jungtiere geboren bei den Indischen Löwen. Nach einer Tragzeit von 110 Tagen kriegte die Löwin Kolya im September drei Junge, zwei Männchen und ein Weibchen. Itar, Iblis und Ishara sind inzwischen zwölf Wochen alt und wiegen jeder schon etwa 15 kg. Die Geburt der Junglöwen ist ein Novum. Denn noch nie wurden früher in Belgien Indische Löwen geboren. Wenn die kleinen Löwen einmal erwachsen sind, werden sie in einem Internationalen Zuchtprogramm eingesetzt. Aber die ersten 18 Monate bleiben sie bei ihrer Mutter in Planckendael. Itar, Ibis und Ishara sind von den Weihnachtsferien an jeden Nachmittag im Asiatischen Teil von Planckendael zu sehen.

Algemeen Dagblad - 12. Dez. 2007
Irma regisseert haar eigen bevalling
Irma führt Regie bei ihrer eigenen Entbindung
Rotterdam - Kurz schien es vor ein paar Tagen, als würde es kommen. Der Progesterongehalt im Blut der hochträchtigen Elefantenkuh Irma setzte stark ab, das Zeichen dafür, daß jeden Moment ein kleiner Elefant geboren werden konnte. Aber leider geschah nichts - Alarmstufe eins konnte wieder aufgehoben werden.



Russische Meldungen

svobodnaya-gruzia.com - 16. Dez. 2007
Патагонский заяц может умереть от страха
Rußlands ökologische Paradoxien
.. Die Biodiversität kann man den günstigsten Bereich im Spektrum der Naturschutzprobleme Rußlands nennen. Der Genfond des Landes enthält mehr als 12.500 Arten wildwachsender Pflanzen, mehr als 2.200 Arten Moosgewächse, ungefähr 3.000 Arten Flechten. In den Böden und Gewässern Rußlands werden 7.000 Arten von Algen gezählt, die Zahl der Pilzorganismen beträgt einige zehntausend. Interessant sind auch die Daten, die sich auf die Wirbeltierfauna beziehen, die 1.513 Arten umfaßt (Säugetiere 320, Vögel 732, Süßwasserfische 343 u.a.) Außerdem trifft man in den Meeren, die Rußland umgeben, etwa 1.500 Arten von Meeresfischen an. Mehr als 400 Tierarten und 676 Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste der Rußländischen Föderation. Das Ministerium für Naturressourcen unternimmt einen ganzen Komplex von Maßnahmen zur Erhaltung und Vermehrung der Individuen, die am Rande des Aussterbens stehen. In den letzten Jahren gelang es den Biologen, die Population des am Rande des Aussterbens balancierenden Amurtigers zu stabilisieren (450 Individuen). Charakteristisch ist auch das Schicksal des wilden Wisents, der in der Natur noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgerottet wurde. Dank 12 Exemplaren, die sich in Zoos erhalten hatten, gelang es Spezialisten, die natürliche Population dieses Tieres wiederherzustellen. Gegenwärtig leben in Rußland 350 reinblütige Wisente. ..

Europäisches Rußland

regnum.ru - 18. Dez. 2007
В зоопарке Саранска появился степной орел
Neu im Zoo Saransk: ein Steppenadler
Der Saransker Zoo hat einen neuen Pflegling - einen Steppenadler. Der männliche Greifvogel, der einer Art angehört, die vom Aussterben bedroht ist, wurde aus Lipezk hierher gebracht. Vom Transport gestreßt, befindet er sich gegenwärtig in Quarantäne und läßt keinen Mitarbeiter des Zoos in seine Voliere. Im Pressedienst des Zoos wird darauf verwiesen, daß der Erwerb einer solch seltenen Greifvogelart ein großer Erfolg für den Stadtzoo ist. Doch jetzt steht vor diesem das nächste Problem: ein Weibchen für den Neuankömmling zu suchen.

vesti.ru - 17. Dez. 2007
Московский зоопарк будет работать без выходных
Moskauer Zoo ohne Schließtage
Der Moskauer Zoos bleibt in den Winterferien an allen Tagen für Besucher geöffnet. Der Zoo, der sonst montags geschlossen ist, wird am 31. Dezember 2007 und am 7. Januar 2008 [Weihnachten nach dem julianischen Kalender] für Besucher geöffnet sein. Am 31. Dezember bis 15 Uhr, am 1. Januar und zu Weihnachten bis 17 Uhr. Wie ein Mitarbeiter des Pressedienstes bemerkte, ist am 1. Januar freier Eintritt in den Zoo.

tatar-inform.ru - 14. Dez. 2007
Крысы спасли ценности зоопарка
Ratten retteten wertvolle Gegenstände des Zoos
An der Schwelle zum Jahr der Ratte retteten diese Tiere den Zoo Wladikawkas vor Plünderern. Die Wasserratte lebt noch gar nicht so lange im Terrarium. Über Nacht wurde sie untergebracht in einem PC-Karton. Die in den Zoo eingedrungenen Diebe schickten sich an, Technik und Telefone wegzutragen und wurden auf den Karton aufmerksam. Sie vermuteten dort ein neues Notebook. Doch als die Diebe ihre Hände dort lässig hineinsteckten, wurden sie von den tapferen grauen Ratten gebissen. Die Diebe, erschrocken von der unerwarteten Abwehr, stürzten zur Tür. Das Signalsystem schaltete sich ein und die erbärmlichen Plünderer mußten vom Ort ihrer Straftat wegrennen. "Einerseits ist das eine sehr lustige Geschichte", sagt der Direktor des Zoos Aslan Pagajew, "aber andererseits - wenn es den Dieben gelungen wäre, mit unserer Technik wegzulaufen, wäre die Verwaltung gar nicht froh darüber gewesen. Denn unser Zoo ist auch so nicht reich. Was hätten wir tun sollen ohne Compute