E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 400 vom 13. Dezember 2007

Liebe Leser,

die Eisbären-Saison ist eingeläutet, den Anfang macht Wien mit einem Zwillingswurf. Da dieser (hoffentlich) von der Bärin aufgezogen wird, dürfte sich wohl kein Knut-Hype entwickeln, und das ist gut so. Es bekommt weder den Bären noch den Hype-Nährern auf Dauer besonders. Hoffen wir, daß es nun ebenfalls vorbei ist mit Eisbär-Liebesbriefen und anderen Medienködern und wieder seriös über Bären
berichtet wird, die noch als Wildtiere verstanden werden.
Auch in Suhl geht nun die Ära der Bärenzwinger zu Ende. Daß der Deutsche Tierschutzbund den Transport der Bären in einen anderen Zoo bezahlt (der "Anholter Bärenwald" als Projekt von DTB + IBF ist ja Teil eines größeren Wildparks) ist ungewöhnlich und erfreulich, während deren Präsident
weiterhin bei jeder Gelegenheit grundsätzlich gegen Zoos wettert.
Für Parks, die Bären in den Bestand aufnehmen, empfehlen sich Teilnahme an einem gezielten Zuchtprogramm wie für die syrische Unterart oder Aufnahme von Tieren aus schlechter Haltung. Wer hingegen ohne Abwägung aller Alternativen etwa noch Bären aus Skandinavien für ein neues Gehege importiert oder auf Abgabe-Verdacht Zoo-Unterarten-Mischlingsbären züchtet, handelt verantwortungslos und wirkt an der Schaffung neuer Probleme mit - und das gilt letztlich in ähnlicher Weise auch für Löwen, Wölfe und viele andere Arten.

PS Ja, dies ist heute die 400. Ausgabe, aber aufgrund einiger Redaktions-Ausfälle (von Krankheit über Dienstreise bis Geburt) und wichtiger Projekte (z. B. Quantum-Verzeichnis) konnten wir leider weder Rätsel noch sonstige Sonderaktionen starten. Wer dazu eine Idee hat: Auch Weihnachten oder Jahreswechsel wären dafür noch ein guter Anlaß!
Dirk Petzold


Zoos – Meldungen

Berliner Morgenpost - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo-Vorstand wird zum Knut-Opfer
Er machte Knut zum Star und spülte Millionen in die Kasse. Jetzt hat sich der Berliner Zoo vorzeitig von seinem Geschäftsführer getrennt. Der Hintergrund: unüberwindliche Differenzen über die Führung des Zoos und die Vermarktung des weltweit bekanntesten Eisbären. Der bisherige Geschäftsführer Gerald R. Uhlich hat bereits sein Büro am Hardenbergplatz geräumt, nachdem der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft am Montagabend gegen eine Verlängerung von Uhlichs Anstellungsvertrags gestimmt hatte. Jochen Sievers, Vorsitzender des Aufsichtsrates, bestätigt den Vorgang: "Der Zoo und Doktor Uhlich haben sich vorfristig getrennt." Uhlichs Aufgaben werden nun vorübergehend in Personalunion von Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz übernommen. Uhlich verantwortete dreieinhalb Jahre die finanziellen Geschicke des Unternehmens. Mit dem Aufsichtsrat ist er noch im Gespräch. Es geht um Geld - Uhlichs Anstellungsvertrag endet erst zum 31. Dezember 2007. Zweites Thema ist Uhlichs Wohnsitz. Als Zoo-Mitarbeiter hatte er eine Dienstwohnung auf dem Betriebsgelände nutzen können. Uhlich war am Dienstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber dpa kommentierte er die Entscheidung mit den Worten: "Ich habe mir wirklich nichts vorzuwerfen." Auch Zoochef Blaszkiewitz wollte sich nicht äußern. Hintergrund der Trennung sollen massive Differenzen über Führung und Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt sein. Ausschlaggebend war der Streit über die Vermarktung von Eisbär-Star Knut. So hat der 51-jährige Uhlich es nicht vermocht, sich mit Zoo-Direktor Blaszkiewitz auf eine gemeinsame Linie zur Präsentation und Vermarktung zu einigen. Zoologen war der wochenlange Medienrummel und Zuschauerandrang rund um den Eisbären suspekt. Sie befürchteten eine Ausbeutung des Tieres und standen der vermenschlichten Geschichte des von seiner Mutter Tosca verstoßenen Babys sowie dem Personenkult um Knuts Pfleger skeptisch bis ablehnend gegenüber. So geriet Uhlichs Medienoffensive in Widerspruch zu den zoologisch und wissenschaftlich ausgerichteten Interessen in der Zoo-Führung. Kritiker halten Uhlich vor, dass er sich nur auf Knut konzentrierte und die anderen 14000 Tier im Zoo vernachlässigte. Denn Uhlich hatte die Vermarktung des Publikumslieblings energisch vorangetrieben. Er gründete die Marke "Respect Habitat.Knut", unter deren Dach Firmen Knut-Lizenzen kaufen können. Dank Knut erhöhten sich die Einnahmen des Zoos im laufenden Jahr auf geschätzte acht bis zehn Millionen Euro. Der Zoo wird im Geschäftsjahr 2007 voraussichtlich schwarze Zahlen schreiben. Ärger gab es aber auch ums Konzept. Uhlich, früher Manager in der Metall- und Textilindustrie, wollte den Zoo in einen "Businesspark" verwandeln. Doch Detailpläne wurden bislang nicht vorgelegt - auch nicht für das stark defizitäre Tochterunternehmen Tierpark. Doch nicht nur auf Chefebene stimmte die Chemie nicht. Mitarbeiter von Zoo und Tierpark reagierten gestern eher mit Erleichterung auf die Entscheidung des Aufsichtsrates. Im Tierpark hatte man sich nicht beachtet, im Zoo vor den Kopf gestoßen gefühlt. So hatte Uhlich den Eindruck erweckt, vor seinem Amtsantritt habe der Zoo in einer Art Dornröschenschlaf gelegen. Verärgert war man auch über Uhlichs Angaben zur Besucherentwicklung. So soll wegen Knut erstmals in der 163-jährigen Geschichte des Zoos die Marke von drei Millionen überschritten werden. Doch den Rekord weist schon der Geschäftsbericht für das Nach-Wende-Jahr 1990 aus mit 3,87 Millionen Besuchern.

n-tv - Dienstag, 11. Dezember 2007
Streit um Knut Zoo-Doppelspitze getrennt
Der Berliner Zoo und sein kaufmännischer Direktor Gerald R. Uhlich gehen künftig getrennte Wege. Uhlich gibt das Amt wegen massiver Differenzen über Führung und Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt auf. Besonders Streit über die Vermarktung von Eisbär-Star Knut, aber auch über die zukünftige finanzielle Zoo-Strategie führten jetzt zum Rückzug von Uhlich. Er war im Vorstand gleichberechtigt mit Bernhard Blaszkiewitz, der seit 1. Februar dieses Jahres den Tierpark in Friedrichsfelde und den Zoo gemeinsam leitet. Offiziell hieß es, die Trennung erfolge einvernehmlich. Uhlich hatte die kaufmännischen Bereiche der beiden Anlagen im West- und Ostteil Berlins bereits 2006 zusammengeführt. Doch hinter den Kulissen stimmte die Chemie in verschiedenen Spitzengremien schon lange nicht. Am Rande der ersten Geburtstagsparty von Knut sagte Uhlich enttäuscht: "Mir würde sogar verschwiegen, wenn Knut von Mutter Tosca Geschwisterchen bekommt." Uhlich verstand oft selbst nicht, warum ihm Steine bei der dringend nötigen Modernisierung und kommerziellen Ausrichtung in den Weg gelegt wurden. Das Ziel Uhlichs, mit Hilfe der Medien und neuer Besucherschichten die Eigenfinanzierung zu erhöhen, kollidierte oft mit den vorrangig rein zoologischen Interessen in der Zoo-Führung. Wie der Vorgänger von Blaszkiewitz, Ex-Zoo-Chef Jürgen Lange, wollte Uhlich mehr emotionale Tier-Storys. Vorstandspartner Blaszkiewitz zog hier jedoch nicht wie erhofft mit. Bei einem Redaktionsbesuch der dpa gab er zum Beispiel den TV- Doku-Soaps aus der Tierwelt keine Zukunft: "Die sind bald ausgelutscht." Auch "das Riesentheater um Knut" verstehe er bis heute nicht. Uhlich wollte genau das Gegenteil, unterstützte den amerikanischen Bestseller-Autoren Craig Hartkoff beim Knut-Buch, förderte das Projekt "Knut. Der Film" und brachte zuletzt noch eine Knut-Dokumentation in das Programm der nächsten Berlinale.

Berliner Zeitung, 12.12.2007
Knuts Manager muss gehen
Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Direktor von Zoologischem Garten und Tierpark Berlin, hat seinen Job gestern mit sofortiger Wirkung verloren. Uhlichs Gegenspieler: Bernhard Blaszkiewitz, der als Direktor für die Tierhaltung und -zucht in beiden Einrichtungen zuständig ist. Der 51 Jahre alte Uhlich, der für die Arbeit in Zoo und Tierpark 2004 aus dem Münsterland nach Berlin kam, hatte seinen Job mit dem Ziel angetreten, zumindest mit dem Zoologischen Garten über kurz oder lang schwarze Zahlen schreiben zu können. Uhlichs Strategie: Für ein Produkt die Verpackung zu suchen, die es noch besser verkaufen lässt. Mit Eisbär Knut, das war Uhlich schnell klar, war schließlich das ideale Objekt gefunden. Noch bevor der Öffentlichkeit überhaupt bekannt gegeben wurde, dass im Zoo ein Eisbär geboren wurde, schlug Uhlich bereits vor, eine Merchandising-Linie aufzubauen - also den Handel mit Knut-Devotionalien. Der übertraf schließlich alle Erwartungen: Uhlich redete mit Sektfabrikanten, Auto- und Spielzeugherstellern, und als der kleine Eisbär schließlich im März 2007 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, drängelten sich 500 Journalisten vor dem Eisbärengehege. Dass der Zoologe Blaszkiewitz eine ganz andere Linie verfolgt als der Kaufmann Uhlich, wurde bereits bei dessen Amtsantritt im Zoo Anfang 2007 klar. Blaszkiewitz, der seit 1991 bereits den Tierpark leitet, geht es vor allem um Haltung und Zucht der Tiere und nicht die Unterhaltung von Menschen. "Ich will keine Spaßparks", hatte er im Januar 2007 erklärt, "sonst können uns die Leute nicht von einem Rummelplatz unterscheiden." Mit Knut geriet der Zoo dann doch ein wenig zum Rummelplatz: Der kleine Eisbär hatte Morddrohungen bekommen - also wurden Bodyguards engagiert; die Besucher drängelten sich stundenlang vor dem Bärengehege und waren empört, weil sie nichts sehen konnten - auf Betreiben Uhlichs wurden schließlich Absperrgitter organisiert, um das Publikum an Knut vorbeizuschleusen. Blaszkiewitz hingegen hatte es abgelehnt, den Zuschauerstrom zu steuern. Auf Kritik, die Devotionalien würden nicht reichen, erwiderte Blaskiewitz damals: "Wir sind kein Souvenirhandel, sondern ein Zoo." Kurzum: Für Blaszkiewitz sind Tiergärten zum Zeigen von Tieren da, für Uhlich "moderne Einrichtungen des Artenschutzes, die mit ihren Angeboten weit über das Zeigen von Tieren hinaus gehen".


Leipzig info - Montag, 10. Dezember 2007
Zoo Leipzig zieht positive Bilanz und kündigt neue Eintrittspreise an
Der Zoo Leipzig kann auch 2007 eine positive Jahresbilanz ziehen. Voraussichtlich mehr als 1,7 Millionen interessierte Zoofans werden in diesem Jahr auf Entdeckungstour durch den Zoo der Zukunft gegangen sein. Die Wiedereröffnung der neusanierten Zooschule, die bundesweite Auszeichnung zum "Ort im Land der Ideen" und der erste Spatenstich für die Riesentropenhalle "Gondwanaland" sind nur einige Höhepunkte des Jahres gewesen. 2007 war auch ein tierisch erfolgreiches Jahr für den Zoo: Abgesehen von den Geburten bei den Giraffen, Lippenbären, Anoas, Tigern, Schimpansen, Krauskopfpelikanen, Rotduckern und Hyänen konnten auch zwei Amurleoparde, ein Tigerweibchen, ein neuer Okapimann sowie viele andere Neuzugänge den Besuchern präsentiert werden. "Freud und Leid liegen oftmals eng beieinander. Leider mussten wir auch den Tod einer Giraffe, eines Lippenbären und eines Gorillaweibchens verkraften. Um so größer ist die Freude über die zahlreichen Jungtiere in diesem Jahr", so Junhold. Das kommende Jahr wird ganz im Zeichen des 130jährigen Zoojubiläums stehen. Auf zahlreichen Veranstaltungen können sich die Zoobesucher in die Zeit der Gründungsjahre zurückversetzten lassen und ein Stück Zoogeschichte mit erleben. Ein weiteres Schwerpunktthema 2008 wird die Umsetzung der weltweiten Kampagne "Jahr des Frosches" sein. Als einer der Hauptinitiatoren wird der Zoo Leipzig zusammen mit Zoos auf der ganzen Welt die Schutzbemühungen für die Amphibien ausweiten und versuchen, finanzielle Mittel, die direkt vor Ort zum Schutz der Arten eingesetzt werden, zu sammeln. Am 29. Februar 2008 findet der "Tag des Frosches" im Zoo Leipzig statt, an dem verschiedene Aktionen rund um die Problematik des Amphibiensterbens durchgeführt werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Zoobesucher für den Artenschutz zu sensibilisieren und über die Gefährdung der Tierwelt aufzuklären", so Junhold. Und auch tierisch geht es im nächsten Jahr zur Sache: Neben den zu erwartenden Geburten, zum Bespiel bei den Menschenaffen und Giraffen, werden der Okapiwald erweitert, die Nasenbärenanlage umgestaltet und die Schuppentierhaltung begonnen. Wie in der langfristigen Finanzplanung im Strategischen Unternehmenskonzept "Zoo der Zukunft" vorgesehen, wird es 2008 zu einer Erhöhung der Eintrittspreise kommen. Ab dem 01.01.2008 werden Tageskarten für Erwachsene 13 Euro (statt 11,50 Euro), für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren 9 Euro (statt 7,50 Euro) kosten.

nh24.de - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Den Tierpark im Herzen
Hofgeismar. „Ich hatte die schönste Aufgabe, die der Kreis zu bieten hat". Mit diesen Worten bilanzierte der Chef des Tierparks Sababurg Gerhard Briel seine über 46 Jahre dauernde berufliche Laufbahn in der Kreisverwaltung Kassel. Briel, der zum 31. Dezember 2007 mit Erreichen des 65. Lebensjahres in Pension geht, war zuletzt unter anderem Betriebsleiter für den Tierpark Sababurg unter dem Dach des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises Kassel. „Als Fachbereichsleiter Struktur-, Kultur- und Sportförderung war mein Büro in der Kreisaußenstelle im Kasinoweg in Hofgeismar - mit dem Herzen war ich jedoch im Tierpark", so Briel weiter. „In den fast 40 Jahren Arbeit im und für den Tierpark hat sich das Gesicht der besucherstärksten Fremdenverkehrseinrichtung im Landkreis Kassel gewaltig geändert", stellte Briel zurückblickend fest. Zum einen habe sich baulich im Tierpark viel getan, zum anderen sei auch die inhaltliche Ausrichtung verändert worden. Briel: „Von der Wiederherstellung der Tierparkmauer bis zum Aufbau der historischen Fachwerkgebäude im Eingangsbereich und zur Sanierung der Kulturscheune sind in den letzten Jahren immer wieder größere und kleinere Investitionen im Tierpark erfolgt". Ein besonderer Markstein sei der Kauf des Tierparks im Mai 2004 vom Land Hessen gewesen. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Tierparks lasse sich am besten an den beiden Beispielen „Vielfraßgehege" und „Schulbauernhof" festmachen. Das im Oktober 2005 eingeweihte Gehege für eine Vielfraßfamilie sei nach modernsten zoopädagogischen und tierpflegerischen Gesichtspunkten gestaltet und biete den Tieren optimale und dem natürlichen Lebensraum entsprechende Rahmenbedingungen sowie den Besuchern spannende Einblicke in das Verhalten der Vielfraße. „Der Tierpark wird auch in Zukunft darauf setzen, dass er Tiere zeigt, die in die Landschaft im Reinhardswald passen und dies so natürlich wie möglich", ist sich Briel sicher. Einen Blick auf bereits fast verschwundene alte Haustierrassen ermögliche der Schulbauernhof, der zu den größten Investitionsvorhaben des Kreises im Tierpark gehört. Im nach dem ehemaligen Tierparkzoologen Hans Georg Picker benannten „Pickers Hof" werde praktisch gezeigt, wie auf einem Bauernhof gearbeitet und gelebt wird. Briel: „Für viele Stadtkinder ist dies eine gute Möglichkeit, das Leben auf dem Bauernhof zu erfahren und zu lernen, wie Mensch und Tier zusammen leben".

Neue OZ Online - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Abschied von der Nashorn-Oma
Ein langes Nashornleben ist zu Ende gegangen: Der Osnabrücker Zoo hat das Breitmaulnashorn Bianca einschläfern lassen. 39 Jahre wurde das Tier alt. "Für Nashörner ist das ein gesegnetes Alter", sagt Zoodirektorin und Tierärztin Dr. Susanne Klomburg. Bianca hatte schon im Frühjahr gekränkelt. Aber mit Hilfe der Tierärztin hatte sie sich wieder berappelt und war scheinbar über dem Berg. Das Tier genoss die neue Besonnungsanlage im Nashornhaus und war auch an dem Neuankömmling interessiert: Wenige Wochen zuvor war das junge Nashornweibchen Lia in den Osnabrücker Zoo gezogen. Vor wenigen Tagen aber erlitt Bianca einen Zusammenbruch und konnte nicht mehr aufstehen. Daraufhin entschied sich der Zoo dafür, das Leiden des Nashorns zu verkürzen.

TLZ Sonntag, 9. Dezember 2007
Masterplan für den Zoo
Wenigstens der Munitionsbergungsdienst hat auf dem Gelände am Roten Berg nichts gefunden, so dass der Spiel- und Picknick-Platz im Frühjahr eingeweiht werden kann. Das Vorhaben der Zooparkfreunde, so Vorsitzender Dietmar Schumacher zur Weihnachtsfeier im Elefantenhaus, habe sich durch die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle nur ein wenig verzögert. Zündstoff allerdings gab es auch so genug im Zoopark dieses Jahr, was schließlich zum Wechsel an dessen Spitze führte. Und unter neuer Handschrift des neuen Zoodirektors Hans-Günter Collette müssen auch Pläne neu geschrieben werden, wie sich die Zooparkfreunde finanziell und mit Vorhaben im Zoo einbringen können. Dazu gehört auch die Flamingo-Anlage. Statt wie bisher die Flamingo-Flügel zu stutzen, damit diese nicht wegfliegen, hat die neue Zoo-Spitze beschlossen, ein Netz über der neuen Anlage anzubringen, die Gruppe von derzeit 30 auf 50 Tiere zu vergrößern und damit die ganze Anlage. Austritte aus dem Verein seien an einer Hand abzuzählen - darunter fast zwangsläufig auch der ehemalige Zoodirektor. Auch die Zahl der Tierpatenschaften sei vergleichbar zu Vorjahren geblieben. Wie es insgesamt weiter geht im Zoopark, das soll ein "Masterplan" vorgeben, der im Fall des Zoos nichts mit Abriss, sondern nur mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat. Im ersten Quartal 2008 soll dieser vorliegen. An erster Stelle, soviel ließe sich bereits sagen, stehe dabei das Elefantenhaus auf der Liste der notwendigen Änderungen. Ob dann der jetzige noch Zoo-Chef sein wird? Collette sagt, er wisse es nicht: Er arbeite dort, wo sein Chef ihn hinstelle - gern auch im Zoo, schmunzelt er.


Freies Wort - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Bärendamen verlassen Suhl im März
Suhl – Nach 37 Jahren müssen sich die Suhler von ihren Bären im Tierpark trennen. Einer EU-Zoorichtlinie zufolge ist das Gehege für die Tiere zu klein. „Diese Richtlinie wurde im Thüringer Umweltgesetz umgesetzt und weil die Stadt Suhl nicht genug Geld hat für eine Vergrößerung der Bärenanlage, müssen wir uns von den Tieren trennen“, sagt Michael Koch, der Leiter des Tierparks. Er betont jedoch, dass die Aufgabe der Bärenhaltung für ihn nur vorläufig ist und hofft, dass man die Zeit für einen Umbau nutzen kann und es später in Suhl wieder Bären geben wird. „Unser Konzept sieht die Haltung heimischer und nordeuropäischer Tierarten vor. Da gehören Bären ganz klar dazu.“ Als sich jetzt die gesetzliche Lage zur Bärenhaltung verschärfte, trat der Deutsche Tierschutzbund an die Suhler Einrichtung heran und bot an, dass die beiden Bärinnen ein neues Quartier beziehen können. Dafür bietet sich der Anholter Bärenwald an, der im Westen des Münsterlandes, direkt an der holländischen Grenze liegt. Dort leben auf 2,5 Hektar bereits mehrere Bären. Der Transport in die neue Heimat, den der Tierschutzbund finanziert, soll im März stattfinden. Erst dann beenden die Bärinnen ihre Winterruhe und sind transportfähig.




Planung und Bau

espace.ch - Freitag, 7. Dezember 2007
Neue Gehege für Dählhölzli-Bewohner
Vor zwei Wochen sind die Schwestern Jenna und Elli ins Gehege für die Eisfüchse gezogen. Jenna und Elli sollen nächstes Jahr ein artgerechteres Revier bekommen, in dem sie beispielsweise auch selber Höhlen graben können. «Das Geld der Tierpatenschaften kommt zu 100 Prozent den Tieren zugute», betont Rosset. Er rechnet mit zirka 50000 Franken für den Umbau der Fuchsanlage. 2008 verändert sich auch das Gelände in der unmittelbaren Nachbarschaft der Eisfüchse. Für 700000 Franken wird das Gehege der Moschusochsen und Rentiere angepasst. Dieses war ursprünglich ein Gesamtprojekt mit dem Neubau für die Papageientaucher. «Aus Kostengründen müssen wir die Projekte nun etappenweise realisieren», sagte Tierparkdirektor Bernd Schildger gestern. Während der Tierpark für das Gehege der Moschusochsen selber als Bauherr auftritt, wird die Papageientaucheranlage von den Stadtbauten realisiert. Sie wird rund 3,6 Millionen kosten.

Franken TV - Montag, 10. Dezember 2007
1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune
Die umstrittene Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten kann mit finanzieller Förderung durch den Freistaat rechnen. Die Bayerische Landesstiftung habe einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt, teilte die Nürnberger CSU heute mit. Mit der Delfin-Lagune soll die bestehende Anlage für die schwimmenden Säuger erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal und Zuschauertribünen. Besucher können die Delfine dann auch unter Wasser beobachten. Tierschutz-Aktivisten wollen das 24 Millionen-Euro-Projekt verhindern und streben ein Bürgerbegehren an. Der Stadtrat steht jedoch mehrheitlich hinter dem Vorhaben. Die Förderungszusage der Landesstiftung sei ein klares Signal dafür, dass die Planungen für die Lagune überzeugend seien, erklärte der CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Frieser. Nach CSU-Angaben wird auch der Umbau des Raubtierhauses im Nürnberger Zoo von der Landesstiftung mit 120 000 Euro gefördert.

Tagblatt.ch Montag, 10. Dezember 2007
Engagierter Zoo mit grossen Plänen
Eichberg. Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto verfährt der Erlebniszoo seit langem – mit entsprechendem Erfolg. Zoo-Leiter Richard Spira sagt: «Für uns ist es schön zu sehen, wie der Zoo in der Bevölkerung immer mehr verankert ist.» Jetzt, in der Adventszeit, ist der Zoo fast schon allgegenwärtig. Dieser hat für das nächste Jahr nach Auskunft von Zoo-Leiter Richard Spira grosse Pläne. So soll ein (vom Lotteriefonds mit 15 000 Franken mitfinanziertes) stattliches Zoo-Haus gebaut sowie auf rund 3000 Quadratmetern ein Märli-Zoo eingerichtet werden, dessen Besuch auch ohne Anmeldung möglich sein wird. Die Infrastruktur wird also deutlich verbessert, auch über zeitgemässe sanitäre Anlagen wird der Zoo, der heute aus allen Nähten platzt, künftig verfügen. Das Zoo-Haus soll mit Tischen und Stühlen eingerichtet werden und 40 bis 50 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten.

Ostseezeitung (Abonnement) - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo verzeichnet 2007 Besucherplus
Der Zoo in Rostock verzeichnet für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen Besucherzuwachs. Der Zoo bereitet sich auf tierische Neuankömmlinge im kommenden Jahr vor: Derzeit wird das Elefantengehege erweitert. Sara und Dzomba werden nach Abschluss der Bauarbeiten ein 1750 Quadratmeter großes Außengehege haben, sagte Zoosprecherin Kerstin Haase. „Wir denken über einen neuen Elefanten nach“, ergänzte sie. Auf dem bisherigen Ententeich wird nach dessen Sanierung im Frühjahr eine Pelikanfamilie angesiedelt.

Ad-Hoc-News, 12. Dezember 2007
Rostocker und Schweriner Zoo
Die beiden landesweit größten Zoos in Rostock und Schwerin verzeichnen für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen Besucherzuwachs. In Schwerin wird ein 4500 Quadratmeter großes Außengehege für Nashorn Limpopo gebaut. Zum geplanten Einzug im September 2008 wird der Bulle weibliche Gesellschaft bekommen. Zusammen mit dem Dortmunder Zoo würden derzeit Verhandlungen mit einem afrikanischen Nationalpark geführt, sagte Verwaltungsleiterin Erika Hellmich. Beide Einrichtungen beteiligten sich am europäischen Zuchtprogramm. Hellmich zufolge liegt bereits ein erstes Kostenangebot über 30 000 Euro inklusiveTransport nach Schwerin vor.

NÖN Online - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Safaripark im Budget nicht vorgesehen: Streit
Gänserndorf. Die regierende SPÖ und die oppositionelle ÖVP liegen sich wieder einmal in den Haaren. Grund: Im Budget 2008, das diese Woche beschlossen wird, ist kein Posten für den Safaripark-Neu vorgesehen. Wie berichtet, soll sich die Gemeinde am Projekt mit 250.000 Euro beteiligen. Die VP greift an. Die SP kontert: Geld könne auch im Nachtragsbudget im März vergeben werden. ÖVP-Obmann Rudolf Stöger und sein Parteifreund Stadtrat René Lobner finden den fehlenden Budgetposten „eigenartig“. Die beiden betonen: „Wenn der Gemeinderat beschließt, dass sich die Gemeinde am Safaripark beteiligt, werden wir nächstes Jahr ein Finanzierungsproblem haben. Zu sagen, wir sind für das Safaripark-Projekt, haben aber kein Geld dafür, wäre wieder typisch Gänserndorf.“ SPÖ-Finanzstadtrat Ing. Ernst Escher kann die Aufregung nicht nachvollziehen: „Noch wissen wir ja gar nicht, ob wir uns am Projekt beteiligen. Solange das nicht spruchreif ist, brauchen wir im Budget auch kein Geld reservieren.“ Auf den Safaripark habe man natürlich nicht vergessen: „Die Summe können wir immer noch ins Nachtragsbudget im März hineinnehmen. Es gibt also keine verlorene Zeit.“



Aktionen

Aachener Zeitung, 11. Dezember 2007
Affendame Sita malt für einen neuen Gorillagarten im Krefelder Zoo
Krefeld. Die 26 Jahre alte Orang-Utan-Dame hockt in einem Haufen zerknüllter Zeichenblätter, wirkt versonnen und kaut auf ihren Wachsmalstiften herum. Sita ist «Malerin» im Krefelder Zoo, aber heute hat die Muse ganz vergessen sie zu küssen. An Tagen der Kreativität ist das anders. Dann spuckt Sita förmlich ein Kunstwerk nach dem anderen aus. Sie arbeitet schnell und präzise, und Heinz Hachel, ihr Internet- Galerist, ist hinterher freudig verblüfft über Sitas «schöne Farbwahl», ihre «kalligrafische Potenz» und die «ausgearbeitete Form» der Bilder. 200 Blätter hat das Affenweibchen schon produziert, 50 davon sind im Online-Verkauf und fünf haben bereits für insgesamt 1200 Euro Liebhaber gefunden. Sitas Künstlergage kommt zum größten Teil dem Zoo zugute. «Der Erlös der Bilder fließt in die Finanzplanung für einen Gorillagarten, der etwa eine Million Euro kosten wird», sagt Zoosprecherin Petra Schwinn.

lifepr.de - 7. Dez. 2007
Bauen für Zootiere
Augsburg, 07.12.2007 - Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden Dienstag Frank Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut. Denn dabei müssen viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden: zuerst die Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion muss zufrieden gestellt werden und natürlich auch die Besucher. Vortrag am 11. Dezember um 14 Uhr in der Zooschule.

Berliner Morgenpost - 9. Dezember 2007
Bescherung für Tiere im Wildpark Schorfheide
Für die 186 Tiere im Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck (Barnim) war am Sonntag schon Heiligabend. Rund 1300 Besucher erlebten, wie der Weihnachtsmann ganz besonders geschmückte Christbäume in den Gehegen verteilte

lifepr.de - 7. Dez. 2007
Lichterumzug durch den Neunkircher Zoo
Neunkirchen/Saar, 07.12.2007 - Am Freitag, dem 14. Dezember, veranstaltet der Neunkircher Zoo einen Lichterumzug durch den abendlichen, weihnachtlich beleuchteten Zoo und lädt danach zu einem gemütlichen Beisammensein mit vorweihnachtlicher Stimmung auf dem Festplatz an der Zooschule ein.

Tagesspiegel - 8. Dez. 2007
Paten für Elefanten
Die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. tritt für den weiteren Ausbau der Anlagen ein und fördert den Natur- und Artenschutz. Die Fördergemeinschaft besteht seit 1956 und ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer. Für ein Benefizkonzert im Sommer 2008 sucht der Verein etwa fünf Helfer für die Organisation und Gestaltung eines Plakats. Der Verein sucht außerdem eine Elefanten-Patenschaft und möchte eine Dokumentation über die Elefantenzucht im Zoo und Tierpark veröffentlichen.

Münsterländische Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Weihnachts-Pinguine von Zoofreunden
Rheine - Die Mitarbeiter des NaturZoos Rheine dürfen sich immer wieder über Anerkennungen für ihre Arbeit und die Zufriedenheit der Zoobesucher freuen: Neben Schreiben, E-Mails und persönliche ausgesprochenem Lob gibt es auch schon mal Süßigkeiten oder selbst gebackene Kuchen - eben das, was Mensch erfreut und für Tiere gesundheitlich nicht zuträglich ist. Eine ganz besondere Überraschung bereitete in diesem Jahr Familie Gausmann dem Zoo-Team. Die seit Jahren dem NaturZoo eng verbundenen Zoofreunde fuhren mit einem Bollerwagen vor, in dem sich 35 selbst gebastelte Pinguine befanden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Dez. 2007
Das Glück der fünf Günther
Günther heißen alle fünf Stachelschweine im Wildpark Reuschenberg. „Die heißen einfach alle so, weil man sie schlecht unterscheiden kann“, erklärt Klaus Kretzschmar, der Leiter des Parks. Dass der fünffache Günther immer wieder drauflos buddeln kann, hat er unter anderem Sebastian (17), Christian und Serdar (beide 16) von der Gemeinschaftshauptschule Neucronenberg zu verdanken, die seit Oktober alle 14 Tage im Wildpark mit anpacken. Sie machen mit beim Projekt „Be Social“ („Sei sozial“), an dem sich Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse ehrenamtlich engagieren.

MVregio, 10. Dezember 2007
Weihnachtsspiel im Stralsunder Zoo
Stralsund/MVregio Inzwischen ist es zu einer kleinen Tradition geworden, dass im Stralsunder Tierpark zum dritten Advent ein kleines Weihnachtsspiel von Kindern für Kinder aufgeführt wird. Von 14.00 - 16.00 Uhr lädt die Zooschule zum Weihnachtsbasteln ein. Außerdem kann im Ackerbürgerhaus eine private Sammlung von 15 Weihnachtskrippen aus aller Welt besichtigt werden.

Oldenburgische Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Advent im Aquarium
Neugierig schwimmt ein Drückerfisch an der Weihnachtskrippe im Sealife-Aquarium in Speyer vorbei.




Nachwuchs

Leipziger Internet-Zeitung, 11. Dezember 2007
Nennt den Affen Nikolaus! Orang-Utan-Geburt im Leipziger Zoo
Einen Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im Leipziger Pongoland am vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen: Nicht in einem Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter Nachwuchs. In der Nacht auf den 7. Dezember hatte die betagte Orang-Utan-Dame (geboren 1973 in Berlin, seit April 1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, zur Welt gebracht.

Ad-Hoc-News, 10. Dezember 2007
Orang-Utan-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Leipzig (ddp-lsc). Die Orang-Utans Dunja und Bimbo sind in der Nacht zum Samstag Eltern geworden. Für die 34-jährige Mutter Dunja war es schon das sechste Kind, das sie in Leipzig zu Welt brachte, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das Geschlecht des neugeborenen Tieres sei noch nicht bekannt.

Ad-Hoc-News, 10. Dezember 2007
Giftnatter-Nachwuchs im Tierpark
Auf der Schlangenfarm im Tierpark Friedrichsfelde hat es am Montag Nachwuchs gegeben. Am Morgen schlüpften vier kleine Giftnattern, wie der Tierpark mitteilte. Die Nachzucht der sogenannten Roten Speikobras sei bereits mehrmals geglückt.




Morgenweb - 7. Dezember 2007
"Matze" und "Charly" feiern ihren 50.
Frankfurt. Zwei der ältesten Menschenaffen der Welt haben im Frankfurter Zoo gemeinsam ihren 50. Geburtstag gefeiert. Gorilla "Matze" und Orang Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Nach Angaben des Frankfurter Zoos ist laut internationaler Zuchtbücher "Matze" der älteste noch sexuell aktive Gorilla-Mann der Welt und "Charly" der weltweit dienstälteste Zucht-Orang-Utan.

Wiesbadener Kurier - 7. Dezember 2007
Quarktorten für die behaarten Jubilare
Gorilla "Matze" und Orang Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Beide wurden in freier Wildbahn geboren und haben einiges erlebt, bevor sie in den Frankfurter Zoo kamen. "Matze", in Zentralafrika zur Welt gekommen, reiste die ersten zwölf Jahres seines Lebens mit einer Schaustellerfamilie umher. Er lebte in einem Wohnwagen, der für seine damals 140 Kilo viel zu klein war. 1969 nahm ihn der Frankfurter Zoo auf, wo er in seiner Glanzzeit 220 Kilogramm auf die Waage brachte. "Charly" wurde in Sumatra geboren, 1958 kam er nach Stuttgart, wo er mehrere Monate in einem Gehege in einem Kaufhaus lebte - das Menschenaffenhaus im dortigen Zoo war noch im Bau. 1978 zog er nach Frankfurt um.

Badische Zeitung - 8. Dez. 2007
Winnipeg: Silbergibbon Bobby-Jean gestorben
Vom Aussterben bedroht: Im Zoo der kanadischen Stadt Winnipeg ist einer der letzten Silbergibbons der Welt gestorben. Das Weibchen Bobby-Jean war mit 50 Jahren der älteste in Gefangenschaft lebende Silbergibbon. 40 Silbergibbons leben weltweit in Zoos, darunter auch im Münchner Tierpark Hellabrunn.

Muenchen24.info - 7. Dez. 2007
Eine Million Besucher im Sealife Aquarium in München
Seit der Eröffnung des Sea Life im Olympiapark in München im April 2006 haben eine Million Besucher das Aquarium besucht. Am Nikolaus-Tag begrüßte das Sea-Life-Team Andrea Michel mit ihrem Partner Andy Enderling und den beiden 1 1/2-jährigen Zwillingen Lukas und Sophie. Seit der Eröffnung 2006 wurden für die 10.000 Meeresbewohner in 30 Aquarien rund 1.000 Millionen Liter Wasser umgewälzt, das entspricht einer Menge von etwa fünf Millionen randvollen Badewannen. Für die Aufbereitung des Wassers wurden 100 Tonnen Salz verbraucht und an die Meeresbewohner wurden etwa 12.000 Kilo Futter verfüttert. Die Besucherbetreuer haben zur Unterhaltung und Information der Gäste 72.100 Vorträge gehalten und es gab insgesamt 1.500 Schaufütterungen.

HL-live - 8. Dez. 2007
LINKE fordern Schließung des Tierpark
"Diese Form von Tierpark ist nicht mehr zeitgemäß," so die Kreisvorsitzende der Lübecker LINKEN, Antje Jansen. Jansen erläutert weiter: "Der Zoo ist für die Tiere ein künstlicher Lebensraum, der eine verhaltensgerechte Unterbringung, eine artgemäße Pflege und Ernährung und das Ausleben arteigener Verhaltensweisen ermöglichen muss. Diese Voraussetzungen erfüllen allenfalls die großen Zoos wie die in Hamburg oder Berlin. Im Kleinstzoo in Iraelsdorf führt die Aufbewahrung der Tiere zu Verhaltensstörungen, die Ausdruck erheblichen Leidens sind." Nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und aus ethischen Gründen sei dieser Zoo die Missachtung der Würde des Tieres.

wupperguide - 7. Dez. 2007
Ein Zooführer speziell für die jüngsten Besucher
Elberfeld. (red) Der Wuppertaler Zoo hält er auch besonders für Kinder zahlreiche interessante Erlebnisse parat. Was besonders für Kinder interessant sein könnte, das verrät ein neuer Kinder-Zooführer. Dieser wurde durch eine großzügige Spende der Hartmut und Lore Schuler-Stiftung nun ermöglicht, bei dem Pädagogen der Zooschule im Wuppertaler Zoo einen besonders auf Interessen und Bedürfnisse der jüngsten Besucher abgestimmten Führer zusammengestellt haben.

London, Nov 22
British zoo's work in Assam wins major wildlife award
An innovative Chester Zoo project that uses smoke bombs comprising chilli powder to ward off marauding elephants from human habitation and crops in Assam was awarded the field conservation award at this year's annual BIAZA awards on Wednesday evening. Charles Walker, MP, presented the prestigious conservation and wild life awards at the Marwell Zoological Park in Hampshire on behalf of the British and Irish Association of Zoos and Aquariums (BIAZA). BIAZA is a conservation, education and scientific wildlife charity organisation founded in 1966 out of a mutual desire within the zoo and aquarium community to see sound principles and practices of animal management widely adopted in the British Isles and Ireland. Called the Assam Haathi Project, Chester Zoo's work in Assam on elephant conservation helps to mitigate human-elephant conflict. This work supports the conservation of one of the last remaining large elephant populations in the area and also the local people. A BIAZA commendation went to Blackpool Zoo, also for elephant conservation, this time in Sri Lanka, involving habitat protection. Chester Zoo also received the best new enclosure award for their new forest area for Asian elephants. Miranda Stevenson, director of BIAZA, said: 'The award-winning programmes under the spotlight today demonstrate the huge investment of energy and resources made by our leading zoos to support habitat and species conservation. Conservation within zoos and aquariums is a vital part of the work to protect threatened species and to help change public behaviour and ensure the future of Planet Earth. These awards recognise and celebrate the vital contributions that our members are making to conservation and education each year. Equally, they are standard bearers for excellence in animal husbandry and welfare.' Chester Zoo teamed up with the Assam-based conservation organisation, EcoSystems-India, and developed the Assam Haathi Project. The project works closely with local people, monitoring elephant movements and gaining a better understanding of their habits and needs in order to design practical solutions for the crop-raiding problem. The project documents state that the overall aim is to facilitate the sustainable co-existence of elephants and people in the human-dominated landscape of Assam. The project hopes to achieve this through an integrated approach using community-based work and geographical and behavioural research. The project's paper states: 'Keeping an elephant out of one's backyard involves a combination of barriers, deterrents and early-warning systems. The type of mitigation method used depends on the circumstances at each site. 'We have begun to develop trials of non-lethal elephant control techniques such as tripwire alarms as an early warning device, and chilli smoke as a deterrent. These are low-cost methods that use locally available materials. 'Currently, we are also investigating the practicalities of temporary electric fencing for selective protection of homesteads during high-risk periods.'

Lausitzer Rundschau - 8. Dez. 2007
Tiergehege in Elsterstadt in Kritik
Elsterwerda. Die Bedingungen für die Wild-, Kamerun- und Barbados-Schafe sowie für die Zwergziegen im Tiergehege am Bergfriedhof Elsterwerda findet Frau Reiß aus Prösen bedenkenswert. «Beim besten Willen, das ist eine Zumutung für die Tiere und eine Verschandelung der Landschaft» , sagt sie. Sie beanstandet, dass nach dem Sturm Kyrill kein richtiger Stall mehr aufgestellt worden sei. Lediglich Holzhaufen mit schräg gestellten Plastikplatten müssten als Wetterschutz für die Tiere genügen. Davor lägen alte Plastikrohre und Eimer. Weiterhin kritisiert Frau Reiß, dass der Betreiber sich nicht ausreichend um die etwa 25 Tiere kümmern würde. Das Tiergehege in Elsterwerda gibt es seit dem Jahr 1999. «Damals war dort eine ungenutzte Mülldeponie. Die Stadt Elsterwerda suchte eine Bewirtschaftung dafür» , erzählt Görner. Also habe er sich bereit erklärt, auf dem Hügel ein Tiergehege zu errichten.

RP ONLINE - 10. Dezember 2007
Zootiere werden „winterfest“
Bevor sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker Schneeschicht von seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die widrigen Umstände bereits eingestellt.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


fundsonline.nl - 12. Dezember 2007
Artis zet fondsenwerving in voor uitbreiding
Artis setzt Geldeinwerbung ein für Erweiterung
Ende November 2007 hat Artis-Direktor Haig Balian formal das Startssignal gegeben für die Geldeinwerbung zugunsten der Erneuerung und Erweiterung von Artis. Die Pläne sind erstellt im Artis Masterplan. Um das Geplante zustande zu bringen, werden 80 Millionen Euro benötigt.

demorgen.be - 12. Dezember 2007
Geboorte drie Indische leeuwenwelpen primeur voor Planckendael
Novum für Planckendael: Die Geburt von drei Indischen Löwen
Im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen wurden drei Indische Löwen geboren. Die Drillingsgeburt ist ein Novum für den Park. Es ist das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß bei den Indischen Löwen [gleich] drei Kätzchen das Licht der Welt erblickten. "Die Geburt ist sehr wichtig für das internationale Zuchtprogramm, an dem wir teilnehmen", sagt Ilse Segers, Sprecherin von Planckendael. "Diese Art ist schon seit Jahren stark gefährdet." Am Donnerstag können die Besucher um 13 Uhr den ersten Schritten und Streichen der kerngesunden Indischen Löwenjungen auf ihrer Außenanlage im "Asiatischen Kontinent" von Planckendael zuschauen.

dierenieuws.nl - 11. ez. 2007
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Das ist der Slogan der Wilderer von Tigern (und Pantern) in Indien. Für mich ist es der Slogan, um nun ein für allemal kurzen Prozeß zu machen mit den größten Gefährdungen des Tigers in Indien, dem Land, das immer als das Land mit der gesündesten Tigerpopulation gesehen wurde. Die Zeit tickt für dieses majestätische Tier. Der letzte Alarm ist geschlagen...
..nach einem Aufenthalt in Indien, wo ich viel mit Wildlife-Biologen gesprochen und selbst mit eigenen Augen gesehen habe, daß es immer weniger Tiger sind, und durch das Durchwälzen von vielen Nachschlagewerken von wirklichen Tigerexperten, wie "Tiger - The Ultimate Guide" von Valmik Thapar, weiß ich inzwischen, daß diese Art Berichte dafür gedacht sind, die Aufmerksamkeit zu lenken auf die Situation rund um die Tiger, die immer besorgniserregender wird. Die Zahlen sinken weiterhin und auf eine erschreckende Weise. Die jüngsten Statistiken wohlgemerkt verweisen auf eine Restzahl von höchstens 750 noch in der Wildnis lebende Bengaltiger.
Jeder dachte, daß es dem Bengaltiger nicht so schlecht ging. Die indische Regierung hielt diese Gedanken gern aufrecht, indem sie kontinuierlich fehlerhafte Ziffern angab, und jeder glaubte das. So konnte Indien weiter die letzte gesunde Tiger-Unterart vernichten.
Die größte Gefährdung ist, daß nichts ernsthaft unternommen wird gegen das Wildern von Tigern. Und das selbst in den Tigerreservaten, wo die Tiger angeblich geschützt werden sollen gegen diese Art Praktiken. Inkompetenz der Parkwächter und Korruption (das Wildern von Tigern in den Reservaten kann nur geschehen mit Kenntnis der [Verwaltung der] Nationalparks und der Regierung) haben bereits dazu geführt, daß einige Tigerreservate tigerlos geworden sind (Sariska und Rajasthan), es folgen bald noch mehr (u.a. Panna). Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl

dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Ga mee op Wintersafari in de Zodiac Zoos
Geh mit auf Wintersafari in die Zodiac Zoos
Der Winter steht wieder vor der Tür und deshalb werden die Besucher der Zodiac Zoos (Zoo Parc Overloon, Wissel Zoo en Aqua Zoo Friesland) eingeladen mitzugehen auf eine spannende Wintersafari: einen Rundgang an der frischen Luft, dabei erfahren sie etwas über Tiere im Winter und ihre Anpassung an das Wetter. Dieser spezielle Winterführung findet an verschiedenen Sonntagen im Dezember und im Januar statt. Die Wintersafari kostet 5 Euro pro Person, das ist exclusive Eintritt. Wegen beschränkter Teilnahme ist Reservierung erforderlich. Besucher können an der Wintersafari teilnehmen am 23. und 30. Dezember und am 13. und 27. Januar. Der Winterrundgang startet um 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Websites der Zodiac Zoos: Zoo Parc Overloon, www.overloonzoo.nl Aqua Zoo Friesland, www.frieslandzoo.nl Dierenpark Wissel, www.wisselzoo.nl

camera2go.nl - 10. Dez. 2007
Natuurfotofestival voor de vierde maal in februari
4. Naturfotofestival im Februar
Im Februar 2008 wird das 4. Internationale Naturfoto-Festival in Burgers' Zoo in Arnhem durchgeführt. Das Naturfoto-Festival steht im Zeichen des Naturschutzes und der Klimaveränderung. Zum erstenmal ist ein mehrtätiges Programm. Das Naturfoto-Festival ist für jeden zugänglich. Mitglieder von Verbänden, die dem NVN (Natuurfotografen Verbond Nederland) angeschlossen sind, zahlen ermäßigte Eintrittspreise. Das Naturfoto-Festival findet am 8, 9 und 10. Februar 2008 in Burgers' Zoo zu Arnhem statt. Mehr Informationen sind zu finden auf http://www.natuurfotofestival.nl

nos.nl - 10. Dez. 2007
3650 nieuwe woorden
3650 neue Wörter
Unsere niederländische Sprache hat in diesem Jahr 3650 neue Wörter dazubekommen. Das sagt das offizielle Niederländische Van Dale Wörterbuch. Bokitoproof ist eines der neuen Wörter, die unsere Sprache dazu bekommen hat. Es bedeutet einen Zoo, der gut gesichert ist gegen Tiere, die entkommen wollen. Dieses Jahr entkam der Gorilla Bokito aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp.

hartvannederland.nl - 10. Dez. 2007
Nieuwe bewoner voor Deltapark: zeehondje Jens
Neuer Bewohner für Deltapark: Seehund Jens
Deltapark Neeltje Jans hat einen neuen Bewohner: den sechs Monate alten Seehund Jens. Mit Jens leben dann vier Seehunde im Park. Die Seehundanlage wurde im Jahre 2000 dem Deltapark hinzugefügt. Der Seehund wurde am 7. Juni im deutschen Zoo Rheine geboren. Jens soll erst im Quarantänebassin untergebracht werden. Danach kann er sich an sein neues Gehege und die Mitbewohner gewöhnen. Es wird erwartet, daß es ungefähr ein halbes Jahr dauern wird, bis er an den Seehundvorführungen teilnimmt.

dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Nieuw in Aqua Zoo Friesland; rode vari's
Neu im Aqua Zoo Friesland: Rote Varis
Die drei rotbraunen Halbaffen werden den Kattas auf der Lemureninsel Gesellschaft leisten. Die Weibchen stammen von den Kanalinseln und einem Zoo in Deutschland. Ab morgen sind die Roten Varis tagsüber auf der Lemureninsel zu bewundern. In einigen Tagen sollen auch Rote Varis und Kattas einander kennenlernen. Dieses Miteinander-Bekanntmachen soll in der Innenanlage geschehen. Wenn alles gut geht, werden die Halbaffen die Insel gemeinsam bewohnen. Die Halbaffen auf der Lemureninsel im Aqua Zoo Friesland bewegen sich frei zwischen den Besuchern, die über eine Brücke die Insel betreten können. Website: www.frieslandzoo.nl.

volkskrant.nl - 8. Dez. 2007
Tijger doodt man in safaripark Bangladesh
Tiger tötet Mann in einem Safaripark in Bangladesh
Ein Bengaltiger in Bangladesh ist am Samstag im Safaripark Dulhazari aus seinem Käfig entwichen und hat einen Holzfäller getötet. Das teilte die Polizei mit. Dem Tiger gelang es, eine Umzäunung zu zerstören, wonach er sich auf eine Gruppe Holzfäller stürzte. Er packte einen der Männer im Genick. Der Mann war sofort tot. Dulhazari ist der einzige Safaripark in Bangladesh, in dem sich bengalische Königstiger befinden. Diese Art ist vom Aussterben bedroht. Laut einer letzten Zählung aus dem Jahre 2004 leben noch 500 Bengaltiger im Dschungel von Bangladesh. Weltweit leben nach Schätzungen noch 5.000 bis 6.000. Vor einem Jahrhundert waren es noch 100.000.

Algemeen Dagblad - 7. Dez. 2007
Drieling naar Blijdorp
Drillinge nach Blijdorp
Rotterdam - Der weltberühmte deutsche Eisbär Knut ist nicht willkommen im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp. Die im Bau befindliche Eisbärenanlage soll im nächsten Jahr durch drei Eisbären aus dem eigenen Land besiedelt werden. Es handelt sich um die Drillinge Ewa, Jelle und Henk, die vor zwei Jahren in Ouwehands Tierpark in Rhenen geboren wurden. Die drei Jungbären lebten bis vor kurzem gemeinsam mit ihrem Vater Victor und ihrer Mutter Freedom in Ouwehands. Vor ein paar Monaten sind sie ohne ihre Eltern in das Dierenrijk Europa umgezogen, um sich einstweilen daran zu gewöhnen, auf eigenen Beinen zu stehen. Die nagelneue Anlage in Rotterdam ist erwartungsgemäß im Frühjahr 2008 fertig. Blijdorp mußte einige Jahre ohne Eisbärenanlage auskommen. Dank einer Millionenspende der Blijdorpfreunde kann diese nun doch realisiert werden. Ein Blijdorp-Sprecher läßt wissen, daß der Tiergarten kein Interesse an Knut hat. Der Eisbär, der von seiner Mutter verstoßen und dadurch weltberühmt wurde, wird durch den Berliner Zoo präsentiert [Wörterbuch: in das Schaufenster gesetzt], damit er sich in anderen Zoos fortpflanzen kann. Bei Ouwehands sagen sie, daß Blijdorp eine prima Wahl getroffen hat, indem es sich für Produkte aus dem eigenen Land entschied. "Ewa, Jelle und Henk kommen aus einer guten Familie: sie wurden von ihrer Mutter ordentlich aufgezogen. Das kann man von Knut nicht sagen", so ein Sprecher.

bndestem.nl - 6. Dez. 2007
Deze tijd
Diese Zeit
Wird der West-Mensch wahrlich immer weicher oder ist es nur Verrücktheit? Millionen Menschen schauen gerührt nach einer Eisbärwaise, als ob sie etwas Wunderbares ist. Vermutlich ist das schon besser, als immerzu rastlos auf und ab zu gehen, weil es diesem Erdball so mäßig geht. Eigentlich müßten sich rund um Knut ein paar paranormale Erscheinungen zeigen. Wasser, daß auf unerklärliche Weise gefriert oder so. Oder ganz lokal begrenzter Schneefall. Dann wird der Zoo ein Wallfahrtsort und noch mehr Menschen werden von Knut in den Bann gezogen. Es hätte ein bißchen so sein können, daß ein Land, das einst durch die Knute regiert wurde, dann durch Knut gelenkt wird. Ein cleverer Reiseveranstalter kommt im folgenden Jahr mit einem Knut-Geburtstags-Ausflug nach Berlin. Erfolg garantiert.

volkskrant.nl - 7. Dez. 2007
Nederlandse miljoenen voor Indonesische oerbossen
Niederländische Millionen für indonesische Urwälder
Banda Aceh - Die Niederlande stellen "zunächst" 15 Millionen Euro zur Verfügung, um der Abholzung der Wälder in Ländern wie Indonesien entgegenzuwirken. Das hat der Minister für Entwicklungszusammenarbeit Bert Koenders am Freitag angekündigt. Der Erhalt der Urwälder steht für die Niederlande im Kampf gegen die Klimaveränderung auf einem vorderen Platz auf der Tagesordnung auf dem UN-Klimagipfel auf Bali. Koenders fliegt am Montag nach Bali. Dieser Tage ist er erst zu einem Arbeitsbesuch in Atjeh (Sumatra). Am Samstag fliegt er nach Kalimantan (Borneo). Auf dieser Insel, mehr als siebzehnmal so groß wie die Niederlande, ist die Entwaldung in den vergangenen Jahren schnell gegangen. Laut World Wide Fonds For Nature drohen die tropischen Regenwälder dadurch sogar vor 2020 völlig zu verschwinden.




Russische Meldungen

russian.xinhuanet.com - 9. Dez. 2007
Умерла самая старая в Китае самка южно-китайского тигра
Ältestes Weibchen des südchinesischen Tigers in China gestorben
Ein Weibchen des südchinesischen Tigers namens Hua Hua starb im Zoo der Stadt Luoyang (Provinz Henan). Hua Hua, die ein Alter von 22 Jahren erreichte, war die älteste unter den in China lebenden südchinesischen Tigern. Die Tigerin erblickte das Licht der Welt 1985 im Zoo der Stadt Guangzhou (Provinz Guangdong). Einige Monate nach der Geburt wurde sie in den Zoo Luoyang gegeben, wo sie insgesamt 11 Junge gebar, von denen 7 überlebten. Laut einer in diesen Tagen veröffentlichten Information werden gegenwärtig in chinesischen Zoos 72 südchinesische Tiger gehalten, von denen mehr als ein Drittel mit Hua Hua blutsverwandt ist.

vz.ru - 11. Dez. 2007
Пингвины могут исчезнуть
Pinguine können verschwinden
Der Vortrag "Die antarktischen Pinguine und die Klimaveränderung" wurde am Dienstag auf der internationalen Konferenz verlesen, die in diesen Tagen auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Die wesentliche Schlußfolgerung des Dokuments: die Pinguinpopulation in der Antarktis hat sich stark verringert aufgrund der globalen Erwärmung. Was Antarktika betrifft, so geht hier das Schmelzen des Eises in einem weit höherem Tempo voran, als in der übrigen Welt. Entsprechend werden die gewohnten Lebensräume der Pinguine vernichtet, ihre Nahrungsressourcen verringern sich. [UNO-Generalsekretär] Pan Gi Mun, der am 10. November in Antarktika weilte, versprach "dringende Maßnahmen in der entstandenen außerordentlichen Situation" zu ergreifen. Von der Gefahr des Aussterbens bedroht sind vier Arten der seltenen Vögel, die, nach den Worten des Vortragenden, "Symbole Antarktikas" sind: Kaiserpinguin, Eselspinguin, Adeliepinguin, aber auch Zügel- oder Kehlstreifpinguin.

wwf.ru - 11. Dez. 2007
Пингвинам угрожает изменение климата
Pinguine von Klimaveränderung bedroht
Die zahlenmäßige Größe von vier Pinguinpopulationen ist in den letzten Jahren stark gesunken - infolge des Anstiegs der Temperatur verringern sich das antarktische Eis und die im Meer vorhandenen Bioressourcen, von denen das Überleben der Pinguine abhängt.
[zum Inhalt der WWF-Veröffentlichung siehe Welt online 11. Dez. 2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen weg
Nusa Dua (dpa) - Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt das Eis unter den Füßen weg. Das macht vor allem Kaiserpinguinen und den Adéliepinguinen zu schaffen, berichtete die Umweltstiftung WWF am Dienstag bei der Weltklimakonferenz auf Bali.
Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit der Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine seien schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF.
Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds vom WWF Australien. "Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen Arten sich ausgebreitet haben."
Einige Regionen um die Antarktische Halbinsel erwärmen sich nach WWF-Angaben fünfmal so stark wie die Erde im Durchschnitt. Im Ozean seien die Temperaturen selbst in 3000 Metern Tiefe gestiegen. Dadurch sei das Meereis in den vergangenen 26 Jahren vor der Halbinsel der Westantarktis um 40 Prozent zurückgegangen, berichtete der WWF. Die Halbinsel bildet einen Zipfel der Westantarktis, der südlich von Südamerika weit ins Meer ragt. Während er sich stark erwärmt, wird es in großen Regionen der Antarktis trotz der globalen Erwärmung kühler.
Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das Nahrungsangebot für die Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse im Südpolarmeer, eines der Hauptnahrungsmittel für Esels- und Kehlstreifpinguine. "Das Leben der Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben für viele Tiere noch einmal härter", sagte Volker Homes vom WWF Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen ihre Jungen zudem auf immer dünnerem Eis großziehen. Die Eisflächen brechen öfter ab. "Je früher das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden von den Fluten verschlungen", sagte Homes.]

Baltische Staaten (Estland, Lettland)

rus.postimees.ee - 7. Dez. 2007
Таллинн продолжит ремонт зданий и сооружений сферы культуры
Tallinn setzt Erneuerung von Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fort
Im nächsten Jahr wird in Tallinn die umfangreiche Erneuerung von Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fortgesetzt, insbesondere die Entwicklung des Sängerfeldes, abgeschlossen wird die Renovierung des Kulturzentrums "Lindakiwi", die Elefantenanlage im Zoo wird zu Ende gebaut. Nach den Worten der Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Tallinn Kaja Jäppinen künden von der Vorbereitung auf das Jahr 2011, wenn Tallinn Kulturhauptstadt Europas wird, die für das nächste Jahr geplanten Investitionen im Kulturbereich, die 203 Millionen Kronen [ca. 13 Millionen Euro] betragen. Im Jahre 2008 wird auch der Bau der Elefantenanlage im Tallinner Zoo abgeschlossen, in den 19,7 Millionen Kronen [ca. 1,26 Millionen Euro] investiert werden. Pro Jahr besuchen den Tallinner Zoo mehr als 336.000 Menschen. Die Überführung aller Anlagen des Zoos auf modernes technisches Niveau und die Schaffung von Bedingungen für die Tierhaltung, die den EU-Normen entspricht, erfordern in den nächsten vier Jahren mehr als 380 Millionen Kronen [ca. 24,3 Millionen Euro]. In der Zeit von 2006 bis 2008 investierte die Stadt in den Zoo 108,4 Millionen Kronen [ca. 7 Millionen Euro], der Staat stellte in dieser Zeit 31,7 Millionen Kronen [ca. 2 Millionen Euro] zur Verfügung.

meetings.lv - 11. Dez. 2007
Бобры в городе!
Biber in der Stadt
Direkt im Zentrum von Riga haben sich im Stadtkanal Biber angesiedelt. Experten sagen, das sei ein gutes Zeichen, wenn Lebewesen auftauchen im Kanal und erst recht, wenn es sich um Biber handelt. Das bedeute, daß das Wasser in ihm relativ sauber sei. Doch die "Neubürger" bereiten sich aktiv auf den Winter vor und benagen Bäume, womit sie dem städtischen Unternehmen "Rigas darzi un parki" (Rigaer Gärten und Parks) nicht wenige Scherereien bereiten, teilt die Rundfunkstation SWH+ mit. Das Problem erwies sich als so ernst, daß das Umweltkomitee der Rigaer Duma beschloß, eine Beratung einzuberufen mit Beteiligung von Spezialisten des Rigaer Zoos und der Rigaer Forstwirtschaft, um eine Lösung für den Umgang mit den Bibern zu finden - denn bestrafen kann man die Nager nicht. Höchstwahrscheinlich wird das Unternehmen "Rigas darzi un parki" den Bibern helfen müssen, in der Stadt zu überwintern und deshalb - um die im Park wachsenden Bäume zu schützen - dafür sorgen, daß die Nagetiere einen Vorrat an freßbaren Zweigen vorfinden. Biberfamilien wurden auch in anderen Gewässern Rigas bemerkt.

Ukraine

from.ua - 10. Dez. 2007
Царица родила тройню
Löwin gebar Drillinge
Die Löwin Elsa, die in einem Privatzoo in der Umgebung von Lwow lebt, gebar Drillinge. Schon zum drittenmal hat die Königin der Tiere eine solch reiche Nachkommenschaft. Nach den Worten des Besitzers des Zoos in Sambor Iwan Bilak, sind Löwin und Löwenbabys wohlauf. Es ist geplant, sie einmal in große Zoos der Ukraine abzugeben, wie es auch mit dem vorhergehenden Nachwuchs geschah. Im vorigen Jahr hatte Elsa einen eigenen Rekord aufgestellt - sie gebar gleich vier Löwenbabys.


Europäisches Rußland

pravda.ru - 11. Dez. 2007
В московском зоопарке медведи залегли в зимнюю спячку
Im Moskauer Zoo legten sich die Bären zur Winterruhe
Gegenwärtig leben im Zoo drei Braunbären, drei Ussuri-Kragenbären und einige Eisbären. "Auch die zwei Eisbärenweibchen haben sich zur Winterruhe gelegt. Das spricht davon, daß sie Nachwuchs erwarten", erzählte die Pressesekretärin des Zoos Natalja Istratowa.

news.ntv.ru - 11. Dez. 2007
В медвежьей семье - прибавление
Nachwuchs bei Familie Eisbär
Bald werden auch die Besucher des Leningrader Zoos direkte Videoübertragungen [aus der Eisbärenkinderstube] sehen: neben der Löwenanlage werden Monitore aufgestellt. Das Schicksal der neugeborenen Petze ist bereits klar. Anderthalb Jahre bleiben sie bei ihrer Mutter, dann wird der eine an den Moskauer Zoo abgegeben, der andere bleibt in Sankt Petersburg.

kaliningradka.ru - 11. Dez. 2007
Мартышкам строят новый дом
Für die Meerkatzen wird ein neues Haus gebaut
Die "Kaliningradskaja prawda" hatte schon im vorigen Monat über die zeitweilige Umsiedlung der vierbeinigen Bewohner des Kaliningrader Zoos nach Rostow-am-Don berichtet. Doch sobald die Rekonstruktion des Affenhauses abgeschlossen ist, werden sie, so die Direktorin des Tiergartens Ljudmila Anoka, nach Kaliningrad zurückkehren. Es besteht die Hoffnung, daß im neuen Affenhaus für die Tiere äußerst komfortable Bedingungen geschaffen werden. Die Gehege (das größte ist bereits "reserviert" für die Orang-Utan-Familie) werden mit einem Lüftungssystem versehen, das einen dreimal so hohen Luftaustausch gewährleistet. Bemerkenswert ist, daß im neuen Affenhaus nicht nur Affen untergebracht werden. Es ist vorgesehen, daß die Besucher dort auch Faultiere, Tukane, Papageien und andere Vertreter der Fauna sehen können. Die Übergabe des Objektes ist, wie zu erfahren war, für das Frühjahr 2009 vorgesehen.

ufa.kp.ru - 11. Dez. 2007
В Уфе семья усыновила двух уссурийских тигрят
In Ufa "adoptierte" eine Familie zwei kleine Ussuritiger
Zoo-Mitarbeiter "adoptierten" neugeborene Tigerjunge. Die Familie Aiwasjan, die in Ufa wohnt, nahm es auf sich, zwei neugeborene Tiger aufzuziehen, die von deren Mutter, einer Ussuritigerin, verstoßen wurden. Die zwei älteren Töchter der Familie Aiwasjan helfen ihrer Mutter gern, Pupsik und Pomidorka, wie sie die Kleinen nannten, zu pflegen. Die kleinen Tiger leben im Kinderzimmer. Alle drei Tage sieht ein Tierarzt nach ihnen. Den Winter müssen die kleinen Tiger in der Stadtwohnung verbringen. Im Frühjahr werden Pupsik und Pomidorka in eine Zirkustruppe gegeben.

fontanka.ru - 11. Dez. 2007
Услада родила двойню
Eisbärin Uslada brachte Zwillinge zur Welt
Das Eisbärenpaar des Leningrader Zoos Uslada und Menschikow hat wieder einmal Nachwuchs bekommen. Wie schon beim vorigen Mal, wurde die Geburt mit Hilfe zweier Videokameras, die in der Wurfhöhle angebracht waren, online verfolgt. Wie "IMA-press" berichtet, wurden die Nachkommen Nummer 11 und 12 der Eisbärin Uslada bereits am 27. November geboren, doch aus einer Reihe von Gründen wurde von diesem Ereignis nichts mitgeteilt. Die neugeborenen Bärchen wogen nicht mehr als 600 bis 700 Gramm, sie waren blind und taub. Erst in einem Monat, wenn sich Neujahr nähert, werden sich ihre Gehörgänge öffnen. Und erst drei Monate nach der Geburt führt die Bärin ihren Nachwuchs zum ersten Spaziergang ins Freie. Vor drei Jahren hatten Uslada und Menschikow den bisher letzten Nachwuchs - das Eisbärjunge wurde am 2. Dezember 2004 geboren. Ladogor, so wurde das zehnte Eisbärjunge genannt, lebt heute im Zoo der japanischen Stadt Sendai. Davor gebar Uslada Drillinge, diese kommen bei Eisbären sehr selten vor. Die Drillinge erhielten ihre Namen nach berühmten Polarforschern. Bering lebt jetzt im Zoo der chinesischen Stadt Dalian, Sedow im Zoo Krasnojarsk und Malygin im Moskauer Zoo. Insgesamt wurden in der Geschichte der Existenz des Leningrader Zoos dort mehr als hundert Eisbären geboren, viele von ihnen kamen später in Zoos Rußlands und des Auslands. Übrigens ist der Eisbär das Symbol des Leningrader Zoos.

birzhaplus.ru - 10. Dez. 2007
Город: Путешествие по Лимпопо
Wanderung durch den "Limpopo"
Allein im vergangenen Jahr waren 278.000 Besucher im Zoo, davon 182.000 gratis. Außer Tiergehegen gibt es hier Attraktionen für Große und Kleine, ein gemütliches Café. Auf dem "Limpopo"-Gelände finden ständig Kinderfeste und Wettbewerbe statt. Geplant ist die Schaffung eines Klubs "Junger Naturforscher" im Zoo. Im Sommer 2007 wurde "Limpopo" in die Euroasiatische Vereinigung der Zoos und Aquarien aufgenommen. Doch für die weitere Entwicklung des Zoos ist eine wesentliche Erweiterung des Areals erforderlich. Das Projekt des Zoos "Limpopo" im Park Sormowo ist Thema der Diplomarbeit der Absolventin der Fakultät für Architektur der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen in Nishnij Nowgorod Darja Darjenkowa. Der Projektlösung liegt die Idee der Erweiterung des Zooareals zugrunde.
In einer halben Stunde um die Welt: Tiergehege nehmen einen großen Teil des entworfenen Zoogeländes ein. Dieses ist in "Kontinente" unterteilt, von denen jeder durch seine Tierwelt vertreten sein wird. Mit verschiedenartigen Huftieren aus einer Gegend des Erdballs leben in Nachbarschaft Vögel und auch Raubtiere dieser Verbreitungsgebiete. Der Landschaftsstil erlaubt es, verschiedene Klimazonen der Erde zu entwerfen: sowohl Wüste, als auch Tropenwald mit seinen Bewohnern. Der Zoobesucher wird eine erstaunliche Wanderung nach "Afrika", "Australien", "Asien" unternehmen können. (Das vorhandene Territorium des Zoos bleibt unverändert, die Gehege sind hier schon individuell für jedes Tier eingerichtet.) Im Ostteil des Zoos würde "Asien" liegen, im Nordosten die "Polarwelt", im Westen "Nordamerika" und "Südamerika", im Nordwesten der "Dschungel" und im Norden die "Tierwelt Rußlands". Eine Kindereisenbahn ermöglicht eine Besichtigungsexkursion. Die Bahn fährt um die Zonen der Tiergehege herum und durchfährt in einem Tunnel einen "Felsen der Wunder". Der "Felsen der Wunder" ist eine Anlage auf drei Ebenen, die von außen mit Rasen bedeckt ist. Auf der ersten Ebene sind zwei Innen-Ausstellungen vorgesehen: "Tiere der Nacht" und ein "Aquarium". Die zweite Ebene ist eine Spaziergängerzone, die um den "Felsen der Wunder" herumführt. An dieser Spaziergängerzone entlang ist ein großes Alpinarium geplant. Auf der dritten Ebene, unter Felsvorsprüngen, wird ein Terrarium mit exotischen Reptilien untergebracht sein. Zwischen zwei Terrarium-Vorsprüngen wird ein Café seinen Platz finden. ...
Das Projekt ist gut, aber das Land geben sie nicht: Wie schätzt der Direktor und Gründer des "Limpopo" Wladimir Gerassitschkin das vorgeschlagene Projekt ein? "Das vorgeschlagene Projekt haben wir schon erörtert. Die Projektlösung, die Phantasien der Autorin waren für uns interessant und zum großen Teil verdienen sie eine Realisierung. Wir sind bereit, diesen Entwurf als Grundlage zu nehmen bei einer möglichen Erweiterung des Zoos. Die Frage ist nur, inwieweit diese Erweiterung möglich ist. Heute haben wir kein Land, es gibt das Territorium nicht, das die Autorin des Projektes meint. Einen Beschluß, dieses Gelände zur Verfügung zu stellen, gibt es bisher nicht."

rosculture.ru - 10. Dez. 2007
ЛИКИ ЖИВОЙ ПРИРОДЫ
Gesichter der lebenden Natur
Ausstellung von Tierdarstellungen in Skulptur und Graphik 1910-1950 aus der Sammlung der Moskauer Staatlichen Tretjakowgalerie vom 11. Dezember 2007 bis Mitte Januar 2008, Krymskij Wal, 10, Säle 21-22.
Die Ausstellung "Gesichter der lebenden Natur" macht bekannt mit bildhauerischen und graphischen Arbeiten von Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die ihr Schöpfertum der Darstellung von Tieren gewidmet haben. Die einzigartige Ausstellung von Werken, sowohl bekannter, als auch Besuchern erstmals gezeigter, stellt nur einen kleinen Teil der umfangreichen und vielgestaltigen Kollektion von Tierdarstellungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Tretjakowgalerie dar. Russische Künstler, die Tiere darstellten, erwiesen sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem Wesen nach als die ersten Ökologen, sie erfühlten als erste die Gefahr, die der Natur droht, und brachten das in ihrem Schaffen zum Ausdruck. E-mail: pr@tretyakov.ru

fontanka.ru - 10. Dez. 2007
Живые бабочки появятся в центре Петербурга под Новый год
Lebende Schmetterlinge im Zentrum von Sankt Petersburg vor dem Neuen Jahr
Am Vorabend der Neujahrsfeiertage ist im Exotarium des Leningrader Zoos die Eröffnung der Ausstellung lebender tropischer Schmetterlinge und anderer Insekten geplant. Wie "IMA-press" mitteilt, sind das die allen bekannten südamerikanischen wie Perlmutt schimmernden Morpho-Schmetterlinge, die imposanten schwarz-gelben und schwarz-roten Schwalbenschwänze, die giftigen mit einem ganzen Farbensatz bunt leuchtenden Passionsblumenfalter, die merkwürdigen Eulenfalter der Gattung Caligo. Die asiatischen Tropen werden vertreten sein durch orangefarbene wandernde Schmetterlinge Danaidae, Schwalbenschwänze und Pfauenaugen. Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem Tulaer Zooexotarium organisiert.
[Eine ausführliche Information findet sich auf der Homepage des Leningrader Zoos, Sankt Petersburg]

spbzoo.ru
Выставка живых насекомых
Ausstellung lebender Insekten
[Es gibt nicht nur lebende Schmetterlinge zu sehen]
Ein anderer Teil der Ausstellung wird eine umfangreiche Schmetterlingssammlung vorstellen. 105 Kästen, die eine entomologische Sammlung zeigen, die sich zusammensetzt aus den am meisten beeindruckenden und schönsten tropischen und einheimischen Schmetterlingen, veranschaulichen eine bestimmte Thematik: "Geheimnisse des Regenbogens" zeigt das tief bewegende Zusammenspiel der Farben auf den Flügeln, "Riesen und Zwerge" erlaubt einen Vergleich der größten mit den kleinsten Vertretern der Schuppenflügler; Schutzfarben in der Welt der Schmetterlinge (giftige und diese nachahmende ungiftige Arten); "Sich verstecken, erschrecken, täuschen" zeigt einfallsreiche Anpassungen der Insekten, die von ihnen genutzt werden, um in der Natur unbemerkt zu bleiben; vom Ei bis zum ausgewachsenen Schmetterling - anschaulich werden alle Entwicklungsstadien eines Schmetterlings gezeigt; Schmetterlinge, die ungewöhnliche und bemerkenswerte Namen erhielten (die des Luzifers und des Satans, die antiker Helden und Götter: des Paris, Hektors, der schönen Hellena, des Menelaos u.a., von Herrschern und Regierenden, Wissenschaftlern und Reisenden, andere amüsante Bezeichnungen). Hier kann man eine "Weltkarte der Verbreitung der Schmetterlinge" sehen, eine Karte, die anschaulich zeigt, wo auf der Erde verschiedene Schmetterlinge vorkommen.

mosinform.ru - 10. Dez. 2007
Понаблюдать за питомцами зоопарка зимой можно не выходя из дома
Zootiere kann man im Winter beobachten ohne aus dem Haus zu gehen
Der Film "Winter im Moskauer Zoo" auf DVD wird an den Kassen des Moskauer Zoos verkauft. "Der Film erzählt davon, wie unsere Pfleglinge im Winter leben. Auf der DVD sind alle Tierhäuser zu sehen und man kann die Tiere aus der Nähe betrachten", erklärte Natalja Istratowa vom Zoo-Pressedienst.

regnum.ru - 7. Dez. 2007
В Калининградском зоопарке началось строительство нового зимнего сада
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens mit exotischen südländischen Gewächsen. Wie der Pressedienst der Stadtverwaltung Kaliningrads mitteilt, werden im Wintergarten mit einer Fläche von mehr als 400 qm Volieren für die Haltung von Affen und Säle für seltene Arten der Flora und Fauna errichtet. Für die Rekonstruktion des Zoos sind etwa 300 Millionen Rubel aus den Budgets von Föderation [Bund], Gebiet und Stadt geplant. Im neuen Affenhaus werden 40 Individuen der Arten Schimpanse, Orang-Utan, Meerkatzen, schwarzweiße Stummelaffen, Vari, Japanmakak ihren Platz finden. Im Wintergarten werden untergebracht Pazifische Rotfeuerfische, Barsche, Muränen, Korallenriffe, Faultiere, Tukane, Papageien. Außerdem entstehen im Zoo vier Meeresaquarien, ein Bassin mit Taucher, zwei offene Aquasysteme, zwei Insektarien, Klimavolieren, künstliche Felsen. Die Übergabe des Objekts zur Nutzung ist für Frühjahr 2009 vorgesehen.

tatar-inform.ru - 6. Dez. 2007
На портале мэрии Казани появился раздел о реконструкции зоопарка
Portal der Stadtverwaltung Kasan informiert über Rekonstruktion des Zoos
Kasan - Auf dem offiziellen Portal der Kasaner Stadtverwaltung gibt es einen Abschnitt über die Rekonstruktion des Zoos. Dort findet man Informationen nicht nur über die Architekten und die Business-Konzeption des zoologisch-botanischen Gartens, sondern auch über die Neuerungen, die es im Aussehen des Komplexes geben wird. Außerdem werden im Portal vorgestellt der Generalplan der Bebauung und Fotografien mit den Modellen der geplanten Gebäude. Internet-Adresse: http://www.kzn.ru/kazan/zoo.

novostispb.ru - 6. Dez. 2007
Когда слоны получат «ордер на квартиру?
Wann erhalten die Elefanten eine "Wohnungszuweisung"?
Es gibt Gerüchte, denen zufolge der neue Zoo in Juntolowo nicht gebaut wird. Ökologen und Spezialisten aus dem Bereich der Naturwissenschaften treten aktiv gegen dieses Projekt auf. Ihrer Meinung nach bekommt das sumpfige Areal in der Nähe des Naturschutzgebietes den Tieren nicht, die dort ständig leben müssen. Im Zoo spricht man heute nicht sehr gern über das neue Projekt, da davon ausgegangen wird, daß die Frage des Baus längst beschlossen ist. Die Gouverneurin der Stadt Walentina Matwijenko erklärte, daß der neue Zoo im Jahre 2011 funktionieren wird, und die Elefanten, von deren Anblick die Kinder von Petersburg schon so lange träumen, warten schon voller Ungeduld darauf, daß ihnen ein eigenes Heim eingerichtet wird. [Denn im alten Zoo ist für die grauen Riesen kein Platz.]

telecom.compulente.ru - 6. Dez. 2007
МГТС модернизирует АТС и АТС
[Telefonnummer des Moskauer Zoos ändert sich]
Die Modernisierung der Automatischen Telefonstation ATS-205 geschieht vom 3. bis 26. Dezember. Die analoge ATS-205 wird ersetzt durch die digitale ATS-605. Infolgedessen verändern sich bei 10.000 Telefonnutzern, die an diese Station angeschlossen sind, die erste Ziffer der Telefonnummer: aus (495) 205-xx-xx wird (495) 605-xx-xx. [Zu den bekannten Betrieben, in denen sich im Dezember die Telefonnummern in dieser Form ändern, gehört auch der Moskauer Zoo.]

7info.ru - 6. Dez. 2007
Рязанские автолюбители взяли шефство над московскими енотами
Automobilklub aus Rjasan übernahm Patenschaft über Moskauer Waschbären
Nach der Rekonstruktion entstanden im Moskauer Zoo moderne Gehege für die Tiere, eine aktive wissenschaftliche Arbeit begann. Doch das Geld, so zeigte sich, reicht selbst in der reichen Hauptstadt nicht für alles. Das Programm "Übernimm eine Tierpatenschaft" rief dazu auf, den Tieren zu helfen, damit sie im kalten Winter nicht hungern müssen. Einige hundert Menschen in ganz Rußland nehmen bereits daran teil. "Der Waschbär ist Emblem und Talisman unseres Klubs", erzählte Denis Kusmenko, Vertreter des Klubs der Liebhaber des Nissan Note in Rjasan. "So entstand auch die Idee, eine Patenschaft zu übernehmen."

kazved.ru - 11. Dez 2007
Сибирская невеста для Тамерлана
Eine sibirische Braut für Tamerlan
Im Zoo Kasan entstand eine weitere Familie. Zu unserem Schneeleoparden Tamerlan kam die Braut Elsa aus Nowosibirsk geflogen. Übrigens werden jetzt Gespräche geführt, um ein weiteres Schneeleopardenweibchen für den Kasaner Zoo zu erwerben. Diese perspektivische Braut für den prächtigen Tamerlan lebt im sonnigen Italien.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Hoher Norden, Ferner Osten)

wwf.ru - 10. Dez. 2007
Медвежий патруль проводит совместный рейд
Bärenpatrouille führt gemeinsame Streife durch
Am 8. und 9. Dezember führten die Bärenpatrouillen des WWF ihr Treffen in der Siedlung Ryrkaipij durch. Die Patrouillen aus den Siedlungen Wankarem, Nutelpelmen, Ryrkaipij und Mys Schmidt erörterten gemeinsam mit Kollegen aus Moskau und Schweden Fragen der Erhaltung des Eisbären. In diesem Jahr hat es der Eisbär nicht leicht - die Tschuktschensee ist bis jetzt nicht von Eis bedeckt und die massenweise Ankunft des Bären verzögert sich fast um drei Wochen. Man muß darauf vorbereitet sein, wenn die Tiere an die Siedlungen herankommen, und darf konfliktreiche Begegnungen zwischen Mensch und Bär nicht zulassen. Das Treffen wurde mit einer großen gemeinsamen Streife entlang der arktischen Küste abgeschlossen. Die Patrouillen kontrollierten Wilderer-Standorte, probierten das System der Funkverbindung aus, führten eine Bärenzählung durch. "Es ist offensichtlich, daß die Bären weniger werden", kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Die Aufgabe der Patrouillen besteht darin, jeden Bären vor Wilderern zu schützen."

nsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
В Новосибирске горел зоопарк
Brand im Nowosibirsker Zoo
Ein Brand im Zoo beendete das Leben von 20 Kaninchen. Sie waren die Verpflegungsration der Nowosibirsker Raubtiere für zwei Wochen. Ein kleines Häuschen, in dem die Zootechniker Kaninchen hielten, geriet am Sonntag in der neunten Abendstunde in Brand. Zu dieser Zeit war schon fast niemand mehr im Park - die Besucher waren längst gegangen, die Wächter wollten gerade nach Hause gehen. Das Häuschen aus Balken wurde schnell vom Feuer erfaßt, dieses ging aber auch schnell zu löschen. An der Brandstätte fanden die Feuerwehrleute 20 leblose Kaninchen. "Die vorläufige Brandursache ist ein ohne Aufsicht gelassener Ölradiator", lautet ein zurückhaltender Kommentar in der Verwaltung des Gebiets Nowosibirsk des Ministeriums für Katastrophenschutz. "Wir verstehen nicht, wie der Heizkörper in das Kaninchengehege kommt, dort ist es auch ohne diesen immer warm", wundern sich die Zoomitarbeiter. Die wirkliche Ursache des Brandes werden die Ermittler der Feuerwehr in den kommenden zwei Wochen verkünden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Radiator sich als unbeteiligt erweist an der Vernichtung des Tigerproviants.

krsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
Красноярцам покажут иглистых тенреков
Kleine Igeltanreks im Zoo Krasnojarsk
Die Krasnojarsker können erstmals die exotischen Tiere aus Südafrikas sehen, die am 6. Dezember gemeinsam mit Giraffen und Zebras hierher gebracht wurden (und sich bisher in Quarantäne befanden). Wie wir im Pressedienst des Zoos erfuhren, haben drei Tierarten die Quarantäne bereits erfolgreich hinter sich gebracht und fühlen sich wohl. Den Krasnojarskern werden Kleinfleck-Ginsterkatzen gezeigt, herrliche Tiere, die großen Katzen ähnlich sehen. In Afrika werden sie oft in Häusern gehalten. Den Besuchern wird auch ein belustigendes Tierchen gezeigt - der Kleine Igeltanrek. Er sieht aus wie ein kleiner Igel (er wird auch Kleiner Madagaskar-Igel genannt). Im Unterschied zu seinen Igel-Verwandten klettert er hervorragend auf Bäumen und sogar auf Felsen! Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Paar Fuchsmangusten. Aber die wichtigste neue Errungenschaft, die Giraffen, werden die Krasnojarsker in den Neujahrsferien zu sehen bekommen.

eho-dv.com - 7. Dez. 2007
Ослабленный российский журавль перезимует в Китае
Geschwächter russischer Kranich überwintert in China
Wladiwostok - Ein Mandschurenkranich, der im chinesischen Naturreservat "Maolangou" in der Provinz Heilongjiang entdeckt wurde, kam in den Zoo der Stadt Harbin. "Eho-dv" beruft sich auf die Site "Partnery" und teilt mit, daß am 8. November ein Wächter des Naturreservats "Maolangou" auf seinem Gelände einen Mandschurenkranich entdeckte, der in den letzten Zügen lag. Später stellten Spezialisten fest, daß dieser Vogel beringt wurde von Mitarbeitern des rußländischen Naturreservats "Chingan" in der Oblast Amur. Weil der aufgefundene Kranich sehr schwach war und den Ort nicht verlassen konnte, beschloß das Komitee für den Schutz wilder Tiere und wildwachsender Pflanzen der Provinz Heilongjiang, daß der Vogel im Zoo Harbin überwintern wird. In diesen Tagen wurde der Vogel nach Harbin gebracht, in die Freiheit wird er im Frühjahr nächsten Jahres entlassen.

news.mail.ru - 7. Dez. 2007
В Новосибирском зоопарке поселится кенгуру
Zoo Nowosibirsk erhält [Bennett] Känguruhs
Im Zoo wartet man auf den nächsten Zuwachs aus exotischen Ländern: bald erhält der Zoo Nowosibirsk fünf australische Känguruhs und eine Diana-Meerkatze aus Afrika. "Die Känguruhs kommen aus dem deutschen Zoo Halle", erzählte die Zootechnikerin Galina Drosdowa. "Sie kommen zu uns auf der Grundlage des Programms des Tieraustausches."

wwf.ru - 7. Dez. 2007
Новый поджог в Новой Москве
Erneut Brandstiftung in Nowaja Moskwa
Die Waldmafia im Rayon Schkotowo der Region Primorje bedroht weiter die Naturschützer: in der Nacht des 6. Dezember gab es im Dorf Nowaja Moskwa erneut eine Brandstiftung auf dem Grundstück des Mitarbeiters des WWF Rußlands Jurij Bersenjew. Das ist in diesem Jahr bereits der zweite Brandanschlag auf den Wohnsitz Jurij Bersenjews, des Koordinators der Projekte der besonders geschützten Naturterritorien der Amur-Filiale des WWF Rußlands. In einer Situation, in der die Behörden "ein Auge zudrücken" bei den vorhandenen Verstößen gegen die Naturschutzgesetzgebung, hat die Waldmafia jedem den offenen Krieg erklärt, der auch nur irgendwie versucht, den Holzeinschlag aufzuhalten: Naturschützern, einheimischen Bewohnern, Journalisten.

wwf.ru - 7. Dez. 2007
Дети рисуют Умку
Kinder zeichnen Umka
Während draußen ein Schneesturm tobte, fand in der Mittelschule der Tschuktschensiedlung Ryrkaipij ein Zeichenwettbewerb um den Preis der "Bärenpatrouille" statt. Die Aufgabe war einfach: in 45 Minuten war ein Umka (Eisbär) zu zeichnen. Eine internationale Jury aus Experten des WWF Rußlands und Schwedens begutachtete mehr als 25 Zeichnungen.

Tadshikistan

akipress.org - 10. Dez. 2007
Душанбинский зоопарк налаживает сотрудничество с зоопарком США
Zoo Duschanbe organisiert Zusammenarbeit mit Zoo aus den USA
Duschanbe - Die Begeisterung, die aufkam bei den Brieffreunden aus Tadshikistan und dem Staat Indiana in den USA, führte zur Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Duschanbe und dem Zoo Black Pine Animal Park der Stadt Fort Wayne im USA-Staat Indiana. Nach einem Unglücksfall im Zoo Duschanbe 2006, als ein Bär einer Schülerin die Hand abbiß, erarbeiteten Schüler, Brieffreunde aus der Stadt Duschanbe und der Stadt Fort Wayne, ein Projekt zur Verbesserung der Sicherheit im Zoo und der Lebensräume der Tiere sowie zur Schaffung gesellschaftlicher Bildungsprogramme. Die Schüler fanden kompetente Mentoren und Sponsor-Organisationen, die ihnen halfen, ein Programm aufzustellen mit dem Ziel, Unglücksfälle in Zukunft zu verhindern, um so den Zoo zu einem ungefährlichen Kulturort für die Erholung der Besucher zu machen.

[Siehe zu diesem Thema auch
www.blackpineanimalpark.com
Promoting Volunteerism in Dushanbe
Dushanbe Zoo, Dushanbe, Tajikistan Black Pine Animal Park, Albion, Indiana
Black Pine selected as fiscal agent to oversee $75,000 grant awarded to help improve zoo safety, animal housing, and guest services at Dushanbe Zoo in Tajikistan. See how Black Pine will help develop an international cultural exchange and help animals!
Students at three Fort Wayne-area schools, who have enjoyed a pen-pal relationship with students in Dushanbe, Tajikistan for several years, were shocked when one of their Tajik pen-pals was injured while visiting the local zoo. They had to act, and so the project Promoting Volunteerism to Improve Zoo Safety, Education, and Animal Care project was conceived. The students found mentors and sponsoring organizations with whom they could work to achieve their goals of preventing future accidents and providing a more family-friendly zoo experience for the people of Dushanbe. With funding from MCCA, the Black Pine Animal Park, The Dushanbe Zoo, and schoolchildren in both nations will work together to develop educational materials for visitors and to promote community involvement in the zoos through volunteerism.
The project centers around the development of educational materials and signage in the native Tajik language for the Dushanbe Zoo. Since the dissolution of the Soviet Union in 1991, little funding has been available to invest in the Dushanbe Zoo. Educational materials and signage are scarce and are mainly in Russian rather than Tajik. Working with the staff of Black Pine Animal Park in Albion, Indiana, schoolchildren and zoo professionals will jointly design new educational programs and improved signs for the zoo. Pen pals in both countries will be involved researching the animals for which the signs will be made. Black Pine has developed extensive programming for schoolchildren, and the project will use this material as a starting point to develop new educational resources in both Tajik and Russian for Dushanbe. While working with Tajik participants to adapt the materials, US participants will learn about Tajik cultural norms.
The Black Pine Animal Park has only three paid staff members but is able to operate on a professional level with extensive volunteer assistance. Transferring this expertise in recruiting, organizing, and motivating volunteers will be a second goal of the project