E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 400 vom 13. Dezember 2007

Liebe Leser,

die Eisbären-Saison ist eingeläutet, den Anfang macht Wien mit einem Zwillingswurf. Da dieser (hoffentlich) von der Bärin aufgezogen wird, dürfte sich wohl kein Knut-Hype entwickeln, und das ist gut so. Es bekommt weder den Bären noch den Hype-Nährern auf Dauer besonders. Hoffen wir, daß es nun ebenfalls vorbei ist mit Eisbär-Liebesbriefen und anderen Medienködern und wieder seriös über Bären
berichtet wird, die noch als Wildtiere verstanden werden.
Auch in Suhl geht nun die Ära der Bärenzwinger zu Ende. Daß der Deutsche Tierschutzbund den Transport der Bären in einen anderen Zoo bezahlt (der "Anholter Bärenwald" als Projekt von DTB + IBF ist ja Teil eines größeren Wildparks) ist ungewöhnlich und erfreulich, während deren Präsident
weiterhin bei jeder Gelegenheit grundsätzlich gegen Zoos wettert.
Für Parks, die Bären in den Bestand aufnehmen, empfehlen sich Teilnahme an einem gezielten Zuchtprogramm wie für die syrische Unterart oder Aufnahme von Tieren aus schlechter Haltung. Wer hingegen ohne Abwägung aller Alternativen etwa noch Bären aus Skandinavien für ein neues Gehege importiert oder auf Abgabe-Verdacht Zoo-Unterarten-Mischlingsbären züchtet, handelt verantwortungslos und wirkt an der Schaffung neuer Probleme mit - und das gilt letztlich in ähnlicher Weise auch für Löwen, Wölfe und viele andere Arten.

PS Ja, dies ist heute die 400. Ausgabe, aber aufgrund einiger Redaktions-Ausfälle (von Krankheit über Dienstreise bis Geburt) und wichtiger Projekte (z. B. Quantum-Verzeichnis) konnten wir leider weder Rätsel noch sonstige Sonderaktionen starten. Wer dazu eine Idee hat: Auch Weihnachten oder Jahreswechsel wären dafür noch ein guter Anlaß!
Dirk Petzold


Zoos – Meldungen

Berliner Morgenpost - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo-Vorstand wird zum Knut-Opfer
Er machte Knut zum Star und spülte Millionen in die Kasse. Jetzt hat sich der Berliner Zoo vorzeitig von seinem Geschäftsführer getrennt. Der Hintergrund: unüberwindliche Differenzen über die Führung des Zoos und die Vermarktung des weltweit bekanntesten Eisbären. Der bisherige Geschäftsführer Gerald R. Uhlich hat bereits sein Büro am Hardenbergplatz geräumt, nachdem der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft am Montagabend gegen eine Verlängerung von Uhlichs Anstellungsvertrags gestimmt hatte. Jochen Sievers, Vorsitzender des Aufsichtsrates, bestätigt den Vorgang: "Der Zoo und Doktor Uhlich haben sich vorfristig getrennt." Uhlichs Aufgaben werden nun vorübergehend in Personalunion von Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz übernommen. Uhlich verantwortete dreieinhalb Jahre die finanziellen Geschicke des Unternehmens. Mit dem Aufsichtsrat ist er noch im Gespräch. Es geht um Geld - Uhlichs Anstellungsvertrag endet erst zum 31. Dezember 2007. Zweites Thema ist Uhlichs Wohnsitz. Als Zoo-Mitarbeiter hatte er eine Dienstwohnung auf dem Betriebsgelände nutzen können. Uhlich war am Dienstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber dpa kommentierte er die Entscheidung mit den Worten: "Ich habe mir wirklich nichts vorzuwerfen." Auch Zoochef Blaszkiewitz wollte sich nicht äußern. Hintergrund der Trennung sollen massive Differenzen über Führung und Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt sein. Ausschlaggebend war der Streit über die Vermarktung von Eisbär-Star Knut. So hat der 51-jährige Uhlich es nicht vermocht, sich mit Zoo-Direktor Blaszkiewitz auf eine gemeinsame Linie zur Präsentation und Vermarktung zu einigen. Zoologen war der wochenlange Medienrummel und Zuschauerandrang rund um den Eisbären suspekt. Sie befürchteten eine Ausbeutung des Tieres und standen der vermenschlichten Geschichte des von seiner Mutter Tosca verstoßenen Babys sowie dem Personenkult um Knuts Pfleger skeptisch bis ablehnend gegenüber. So geriet Uhlichs Medienoffensive in Widerspruch zu den zoologisch und wissenschaftlich ausgerichteten Interessen in der Zoo-Führung. Kritiker halten Uhlich vor, dass er sich nur auf Knut konzentrierte und die anderen 14000 Tier im Zoo vernachlässigte. Denn Uhlich hatte die Vermarktung des Publikumslieblings energisch vorangetrieben. Er gründete die Marke "Respect Habitat.Knut", unter deren Dach Firmen Knut-Lizenzen kaufen können. Dank Knut erhöhten sich die Einnahmen des Zoos im laufenden Jahr auf geschätzte acht bis zehn Millionen Euro. Der Zoo wird im Geschäftsjahr 2007 voraussichtlich schwarze Zahlen schreiben. Ärger gab es aber auch ums Konzept. Uhlich, früher Manager in der Metall- und Textilindustrie, wollte den Zoo in einen "Businesspark" verwandeln. Doch Detailpläne wurden bislang nicht vorgelegt - auch nicht für das stark defizitäre Tochterunternehmen Tierpark. Doch nicht nur auf Chefebene stimmte die Chemie nicht. Mitarbeiter von Zoo und Tierpark reagierten gestern eher mit Erleichterung auf die Entscheidung des Aufsichtsrates. Im Tierpark hatte man sich nicht beachtet, im Zoo vor den Kopf gestoßen gefühlt. So hatte Uhlich den Eindruck erweckt, vor seinem Amtsantritt habe der Zoo in einer Art Dornröschenschlaf gelegen. Verärgert war man auch über Uhlichs Angaben zur Besucherentwicklung. So soll wegen Knut erstmals in der 163-jährigen Geschichte des Zoos die Marke von drei Millionen überschritten werden. Doch den Rekord weist schon der Geschäftsbericht für das Nach-Wende-Jahr 1990 aus mit 3,87 Millionen Besuchern.

n-tv - Dienstag, 11. Dezember 2007
Streit um Knut Zoo-Doppelspitze getrennt
Der Berliner Zoo und sein kaufmännischer Direktor Gerald R. Uhlich gehen künftig getrennte Wege. Uhlich gibt das Amt wegen massiver Differenzen über Führung und Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt auf. Besonders Streit über die Vermarktung von Eisbär-Star Knut, aber auch über die zukünftige finanzielle Zoo-Strategie führten jetzt zum Rückzug von Uhlich. Er war im Vorstand gleichberechtigt mit Bernhard Blaszkiewitz, der seit 1. Februar dieses Jahres den Tierpark in Friedrichsfelde und den Zoo gemeinsam leitet. Offiziell hieß es, die Trennung erfolge einvernehmlich. Uhlich hatte die kaufmännischen Bereiche der beiden Anlagen im West- und Ostteil Berlins bereits 2006 zusammengeführt. Doch hinter den Kulissen stimmte die Chemie in verschiedenen Spitzengremien schon lange nicht. Am Rande der ersten Geburtstagsparty von Knut sagte Uhlich enttäuscht: "Mir würde sogar verschwiegen, wenn Knut von Mutter Tosca Geschwisterchen bekommt." Uhlich verstand oft selbst nicht, warum ihm Steine bei der dringend nötigen Modernisierung und kommerziellen Ausrichtung in den Weg gelegt wurden. Das Ziel Uhlichs, mit Hilfe der Medien und neuer Besucherschichten die Eigenfinanzierung zu erhöhen, kollidierte oft mit den vorrangig rein zoologischen Interessen in der Zoo-Führung. Wie der Vorgänger von Blaszkiewitz, Ex-Zoo-Chef Jürgen Lange, wollte Uhlich mehr emotionale Tier-Storys. Vorstandspartner Blaszkiewitz zog hier jedoch nicht wie erhofft mit. Bei einem Redaktionsbesuch der dpa gab er zum Beispiel den TV- Doku-Soaps aus der Tierwelt keine Zukunft: "Die sind bald ausgelutscht." Auch "das Riesentheater um Knut" verstehe er bis heute nicht. Uhlich wollte genau das Gegenteil, unterstützte den amerikanischen Bestseller-Autoren Craig Hartkoff beim Knut-Buch, förderte das Projekt "Knut. Der Film" und brachte zuletzt noch eine Knut-Dokumentation in das Programm der nächsten Berlinale.

Berliner Zeitung, 12.12.2007
Knuts Manager muss gehen
Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Direktor von Zoologischem Garten und Tierpark Berlin, hat seinen Job gestern mit sofortiger Wirkung verloren. Uhlichs Gegenspieler: Bernhard Blaszkiewitz, der als Direktor für die Tierhaltung und -zucht in beiden Einrichtungen zuständig ist. Der 51 Jahre alte Uhlich, der für die Arbeit in Zoo und Tierpark 2004 aus dem Münsterland nach Berlin kam, hatte seinen Job mit dem Ziel angetreten, zumindest mit dem Zoologischen Garten über kurz oder lang schwarze Zahlen schreiben zu können. Uhlichs Strategie: Für ein Produkt die Verpackung zu suchen, die es noch besser verkaufen lässt. Mit Eisbär Knut, das war Uhlich schnell klar, war schließlich das ideale Objekt gefunden. Noch bevor der Öffentlichkeit überhaupt bekannt gegeben wurde, dass im Zoo ein Eisbär geboren wurde, schlug Uhlich bereits vor, eine Merchandising-Linie aufzubauen - also den Handel mit Knut-Devotionalien. Der übertraf schließlich alle Erwartungen: Uhlich redete mit Sektfabrikanten, Auto- und Spielzeugherstellern, und als der kleine Eisbär schließlich im März 2007 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, drängelten sich 500 Journalisten vor dem Eisbärengehege. Dass der Zoologe Blaszkiewitz eine ganz andere Linie verfolgt als der Kaufmann Uhlich, wurde bereits bei dessen Amtsantritt im Zoo Anfang 2007 klar. Blaszkiewitz, der seit 1991 bereits den Tierpark leitet, geht es vor allem um Haltung und Zucht der Tiere und nicht die Unterhaltung von Menschen. "Ich will keine Spaßparks", hatte er im Januar 2007 erklärt, "sonst können uns die Leute nicht von einem Rummelplatz unterscheiden." Mit Knut geriet der Zoo dann doch ein wenig zum Rummelplatz: Der kleine Eisbär hatte Morddrohungen bekommen - also wurden Bodyguards engagiert; die Besucher drängelten sich stundenlang vor dem Bärengehege und waren empört, weil sie nichts sehen konnten - auf Betreiben Uhlichs wurden schließlich Absperrgitter organisiert, um das Publikum an Knut vorbeizuschleusen. Blaszkiewitz hingegen hatte es abgelehnt, den Zuschauerstrom zu steuern. Auf Kritik, die Devotionalien würden nicht reichen, erwiderte Blaskiewitz damals: "Wir sind kein Souvenirhandel, sondern ein Zoo." Kurzum: Für Blaszkiewitz sind Tiergärten zum Zeigen von Tieren da, für Uhlich "moderne Einrichtungen des Artenschutzes, die mit ihren Angeboten weit über das Zeigen von Tieren hinaus gehen".


Leipzig info - Montag, 10. Dezember 2007
Zoo Leipzig zieht positive Bilanz und kündigt neue Eintrittspreise an
Der Zoo Leipzig kann auch 2007 eine positive Jahresbilanz ziehen. Voraussichtlich mehr als 1,7 Millionen interessierte Zoofans werden in diesem Jahr auf Entdeckungstour durch den Zoo der Zukunft gegangen sein. Die Wiedereröffnung der neusanierten Zooschule, die bundesweite Auszeichnung zum "Ort im Land der Ideen" und der erste Spatenstich für die Riesentropenhalle "Gondwanaland" sind nur einige Höhepunkte des Jahres gewesen. 2007 war auch ein tierisch erfolgreiches Jahr für den Zoo: Abgesehen von den Geburten bei den Giraffen, Lippenbären, Anoas, Tigern, Schimpansen, Krauskopfpelikanen, Rotduckern und Hyänen konnten auch zwei Amurleoparde, ein Tigerweibchen, ein neuer Okapimann sowie viele andere Neuzugänge den Besuchern präsentiert werden. "Freud und Leid liegen oftmals eng beieinander. Leider mussten wir auch den Tod einer Giraffe, eines Lippenbären und eines Gorillaweibchens verkraften. Um so größer ist die Freude über die zahlreichen Jungtiere in diesem Jahr", so Junhold. Das kommende Jahr wird ganz im Zeichen des 130jährigen Zoojubiläums stehen. Auf zahlreichen Veranstaltungen können sich die Zoobesucher in die Zeit der Gründungsjahre zurückversetzten lassen und ein Stück Zoogeschichte mit erleben. Ein weiteres Schwerpunktthema 2008 wird die Umsetzung der weltweiten Kampagne "Jahr des Frosches" sein. Als einer der Hauptinitiatoren wird der Zoo Leipzig zusammen mit Zoos auf der ganzen Welt die Schutzbemühungen für die Amphibien ausweiten und versuchen, finanzielle Mittel, die direkt vor Ort zum Schutz der Arten eingesetzt werden, zu sammeln. Am 29. Februar 2008 findet der "Tag des Frosches" im Zoo Leipzig statt, an dem verschiedene Aktionen rund um die Problematik des Amphibiensterbens durchgeführt werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Zoobesucher für den Artenschutz zu sensibilisieren und über die Gefährdung der Tierwelt aufzuklären", so Junhold. Und auch tierisch geht es im nächsten Jahr zur Sache: Neben den zu erwartenden Geburten, zum Bespiel bei den Menschenaffen und Giraffen, werden der Okapiwald erweitert, die Nasenbärenanlage umgestaltet und die Schuppentierhaltung begonnen. Wie in der langfristigen Finanzplanung im Strategischen Unternehmenskonzept "Zoo der Zukunft" vorgesehen, wird es 2008 zu einer Erhöhung der Eintrittspreise kommen. Ab dem 01.01.2008 werden Tageskarten für Erwachsene 13 Euro (statt 11,50 Euro), für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren 9 Euro (statt 7,50 Euro) kosten.

nh24.de - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Den Tierpark im Herzen
Hofgeismar. „Ich hatte die schönste Aufgabe, die der Kreis zu bieten hat". Mit diesen Worten bilanzierte der Chef des Tierparks Sababurg Gerhard Briel seine über 46 Jahre dauernde berufliche Laufbahn in der Kreisverwaltung Kassel. Briel, der zum 31. Dezember 2007 mit Erreichen des 65. Lebensjahres in Pension geht, war zuletzt unter anderem Betriebsleiter für den Tierpark Sababurg unter dem Dach des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Landkreises Kassel. „Als Fachbereichsleiter Struktur-, Kultur- und Sportförderung war mein Büro in der Kreisaußenstelle im Kasinoweg in Hofgeismar - mit dem Herzen war ich jedoch im Tierpark", so Briel weiter. „In den fast 40 Jahren Arbeit im und für den Tierpark hat sich das Gesicht der besucherstärksten Fremdenverkehrseinrichtung im Landkreis Kassel gewaltig geändert", stellte Briel zurückblickend fest. Zum einen habe sich baulich im Tierpark viel getan, zum anderen sei auch die inhaltliche Ausrichtung verändert worden. Briel: „Von der Wiederherstellung der Tierparkmauer bis zum Aufbau der historischen Fachwerkgebäude im Eingangsbereich und zur Sanierung der Kulturscheune sind in den letzten Jahren immer wieder größere und kleinere Investitionen im Tierpark erfolgt". Ein besonderer Markstein sei der Kauf des Tierparks im Mai 2004 vom Land Hessen gewesen. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Tierparks lasse sich am besten an den beiden Beispielen „Vielfraßgehege" und „Schulbauernhof" festmachen. Das im Oktober 2005 eingeweihte Gehege für eine Vielfraßfamilie sei nach modernsten zoopädagogischen und tierpflegerischen Gesichtspunkten gestaltet und biete den Tieren optimale und dem natürlichen Lebensraum entsprechende Rahmenbedingungen sowie den Besuchern spannende Einblicke in das Verhalten der Vielfraße. „Der Tierpark wird auch in Zukunft darauf setzen, dass er Tiere zeigt, die in die Landschaft im Reinhardswald passen und dies so natürlich wie möglich", ist sich Briel sicher. Einen Blick auf bereits fast verschwundene alte Haustierrassen ermögliche der Schulbauernhof, der zu den größten Investitionsvorhaben des Kreises im Tierpark gehört. Im nach dem ehemaligen Tierparkzoologen Hans Georg Picker benannten „Pickers Hof" werde praktisch gezeigt, wie auf einem Bauernhof gearbeitet und gelebt wird. Briel: „Für viele Stadtkinder ist dies eine gute Möglichkeit, das Leben auf dem Bauernhof zu erfahren und zu lernen, wie Mensch und Tier zusammen leben".

Neue OZ Online - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Abschied von der Nashorn-Oma
Ein langes Nashornleben ist zu Ende gegangen: Der Osnabrücker Zoo hat das Breitmaulnashorn Bianca einschläfern lassen. 39 Jahre wurde das Tier alt. "Für Nashörner ist das ein gesegnetes Alter", sagt Zoodirektorin und Tierärztin Dr. Susanne Klomburg. Bianca hatte schon im Frühjahr gekränkelt. Aber mit Hilfe der Tierärztin hatte sie sich wieder berappelt und war scheinbar über dem Berg. Das Tier genoss die neue Besonnungsanlage im Nashornhaus und war auch an dem Neuankömmling interessiert: Wenige Wochen zuvor war das junge Nashornweibchen Lia in den Osnabrücker Zoo gezogen. Vor wenigen Tagen aber erlitt Bianca einen Zusammenbruch und konnte nicht mehr aufstehen. Daraufhin entschied sich der Zoo dafür, das Leiden des Nashorns zu verkürzen.

TLZ Sonntag, 9. Dezember 2007
Masterplan für den Zoo
Wenigstens der Munitionsbergungsdienst hat auf dem Gelände am Roten Berg nichts gefunden, so dass der Spiel- und Picknick-Platz im Frühjahr eingeweiht werden kann. Das Vorhaben der Zooparkfreunde, so Vorsitzender Dietmar Schumacher zur Weihnachtsfeier im Elefantenhaus, habe sich durch die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle nur ein wenig verzögert. Zündstoff allerdings gab es auch so genug im Zoopark dieses Jahr, was schließlich zum Wechsel an dessen Spitze führte. Und unter neuer Handschrift des neuen Zoodirektors Hans-Günter Collette müssen auch Pläne neu geschrieben werden, wie sich die Zooparkfreunde finanziell und mit Vorhaben im Zoo einbringen können. Dazu gehört auch die Flamingo-Anlage. Statt wie bisher die Flamingo-Flügel zu stutzen, damit diese nicht wegfliegen, hat die neue Zoo-Spitze beschlossen, ein Netz über der neuen Anlage anzubringen, die Gruppe von derzeit 30 auf 50 Tiere zu vergrößern und damit die ganze Anlage. Austritte aus dem Verein seien an einer Hand abzuzählen - darunter fast zwangsläufig auch der ehemalige Zoodirektor. Auch die Zahl der Tierpatenschaften sei vergleichbar zu Vorjahren geblieben. Wie es insgesamt weiter geht im Zoopark, das soll ein "Masterplan" vorgeben, der im Fall des Zoos nichts mit Abriss, sondern nur mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat. Im ersten Quartal 2008 soll dieser vorliegen. An erster Stelle, soviel ließe sich bereits sagen, stehe dabei das Elefantenhaus auf der Liste der notwendigen Änderungen. Ob dann der jetzige noch Zoo-Chef sein wird? Collette sagt, er wisse es nicht: Er arbeite dort, wo sein Chef ihn hinstelle - gern auch im Zoo, schmunzelt er.


Freies Wort - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Bärendamen verlassen Suhl im März
Suhl – Nach 37 Jahren müssen sich die Suhler von ihren Bären im Tierpark trennen. Einer EU-Zoorichtlinie zufolge ist das Gehege für die Tiere zu klein. „Diese Richtlinie wurde im Thüringer Umweltgesetz umgesetzt und weil die Stadt Suhl nicht genug Geld hat für eine Vergrößerung der Bärenanlage, müssen wir uns von den Tieren trennen“, sagt Michael Koch, der Leiter des Tierparks. Er betont jedoch, dass die Aufgabe der Bärenhaltung für ihn nur vorläufig ist und hofft, dass man die Zeit für einen Umbau nutzen kann und es später in Suhl wieder Bären geben wird. „Unser Konzept sieht die Haltung heimischer und nordeuropäischer Tierarten vor. Da gehören Bären ganz klar dazu.“ Als sich jetzt die gesetzliche Lage zur Bärenhaltung verschärfte, trat der Deutsche Tierschutzbund an die Suhler Einrichtung heran und bot an, dass die beiden Bärinnen ein neues Quartier beziehen können. Dafür bietet sich der Anholter Bärenwald an, der im Westen des Münsterlandes, direkt an der holländischen Grenze liegt. Dort leben auf 2,5 Hektar bereits mehrere Bären. Der Transport in die neue Heimat, den der Tierschutzbund finanziert, soll im März stattfinden. Erst dann beenden die Bärinnen ihre Winterruhe und sind transportfähig.




Planung und Bau

espace.ch - Freitag, 7. Dezember 2007
Neue Gehege für Dählhölzli-Bewohner
Vor zwei Wochen sind die Schwestern Jenna und Elli ins Gehege für die Eisfüchse gezogen. Jenna und Elli sollen nächstes Jahr ein artgerechteres Revier bekommen, in dem sie beispielsweise auch selber Höhlen graben können. «Das Geld der Tierpatenschaften kommt zu 100 Prozent den Tieren zugute», betont Rosset. Er rechnet mit zirka 50000 Franken für den Umbau der Fuchsanlage. 2008 verändert sich auch das Gelände in der unmittelbaren Nachbarschaft der Eisfüchse. Für 700000 Franken wird das Gehege der Moschusochsen und Rentiere angepasst. Dieses war ursprünglich ein Gesamtprojekt mit dem Neubau für die Papageientaucher. «Aus Kostengründen müssen wir die Projekte nun etappenweise realisieren», sagte Tierparkdirektor Bernd Schildger gestern. Während der Tierpark für das Gehege der Moschusochsen selber als Bauherr auftritt, wird die Papageientaucheranlage von den Stadtbauten realisiert. Sie wird rund 3,6 Millionen kosten.

Franken TV - Montag, 10. Dezember 2007
1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune
Die umstrittene Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten kann mit finanzieller Förderung durch den Freistaat rechnen. Die Bayerische Landesstiftung habe einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt, teilte die Nürnberger CSU heute mit. Mit der Delfin-Lagune soll die bestehende Anlage für die schwimmenden Säuger erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal und Zuschauertribünen. Besucher können die Delfine dann auch unter Wasser beobachten. Tierschutz-Aktivisten wollen das 24 Millionen-Euro-Projekt verhindern und streben ein Bürgerbegehren an. Der Stadtrat steht jedoch mehrheitlich hinter dem Vorhaben. Die Förderungszusage der Landesstiftung sei ein klares Signal dafür, dass die Planungen für die Lagune überzeugend seien, erklärte der CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Frieser. Nach CSU-Angaben wird auch der Umbau des Raubtierhauses im Nürnberger Zoo von der Landesstiftung mit 120 000 Euro gefördert.

Tagblatt.ch Montag, 10. Dezember 2007
Engagierter Zoo mit grossen Plänen
Eichberg. Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto verfährt der Erlebniszoo seit langem – mit entsprechendem Erfolg. Zoo-Leiter Richard Spira sagt: «Für uns ist es schön zu sehen, wie der Zoo in der Bevölkerung immer mehr verankert ist.» Jetzt, in der Adventszeit, ist der Zoo fast schon allgegenwärtig. Dieser hat für das nächste Jahr nach Auskunft von Zoo-Leiter Richard Spira grosse Pläne. So soll ein (vom Lotteriefonds mit 15 000 Franken mitfinanziertes) stattliches Zoo-Haus gebaut sowie auf rund 3000 Quadratmetern ein Märli-Zoo eingerichtet werden, dessen Besuch auch ohne Anmeldung möglich sein wird. Die Infrastruktur wird also deutlich verbessert, auch über zeitgemässe sanitäre Anlagen wird der Zoo, der heute aus allen Nähten platzt, künftig verfügen. Das Zoo-Haus soll mit Tischen und Stühlen eingerichtet werden und 40 bis 50 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten.

Ostseezeitung (Abonnement) - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo verzeichnet 2007 Besucherplus
Der Zoo in Rostock verzeichnet für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen Besucherzuwachs. Der Zoo bereitet sich auf tierische Neuankömmlinge im kommenden Jahr vor: Derzeit wird das Elefantengehege erweitert. Sara und Dzomba werden nach Abschluss der Bauarbeiten ein 1750 Quadratmeter großes Außengehege haben, sagte Zoosprecherin Kerstin Haase. „Wir denken über einen neuen Elefanten nach“, ergänzte sie. Auf dem bisherigen Ententeich wird nach dessen Sanierung im Frühjahr eine Pelikanfamilie angesiedelt.

Ad-Hoc-News, 12. Dezember 2007
Rostocker und Schweriner Zoo
Die beiden landesweit größten Zoos in Rostock und Schwerin verzeichnen für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen Besucherzuwachs. In Schwerin wird ein 4500 Quadratmeter großes Außengehege für Nashorn Limpopo gebaut. Zum geplanten Einzug im September 2008 wird der Bulle weibliche Gesellschaft bekommen. Zusammen mit dem Dortmunder Zoo würden derzeit Verhandlungen mit einem afrikanischen Nationalpark geführt, sagte Verwaltungsleiterin Erika Hellmich. Beide Einrichtungen beteiligten sich am europäischen Zuchtprogramm. Hellmich zufolge liegt bereits ein erstes Kostenangebot über 30 000 Euro inklusiveTransport nach Schwerin vor.

NÖN Online - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Safaripark im Budget nicht vorgesehen: Streit
Gänserndorf. Die regierende SPÖ und die oppositionelle ÖVP liegen sich wieder einmal in den Haaren. Grund: Im Budget 2008, das diese Woche beschlossen wird, ist kein Posten für den Safaripark-Neu vorgesehen. Wie berichtet, soll sich die Gemeinde am Projekt mit 250.000 Euro beteiligen. Die VP greift an. Die SP kontert: Geld könne auch im Nachtragsbudget im März vergeben werden. ÖVP-Obmann Rudolf Stöger und sein Parteifreund Stadtrat René Lobner finden den fehlenden Budgetposten „eigenartig“. Die beiden betonen: „Wenn der Gemeinderat beschließt, dass sich die Gemeinde am Safaripark beteiligt, werden wir nächstes Jahr ein Finanzierungsproblem haben. Zu sagen, wir sind für das Safaripark-Projekt, haben aber kein Geld dafür, wäre wieder typisch Gänserndorf.“ SPÖ-Finanzstadtrat Ing. Ernst Escher kann die Aufregung nicht nachvollziehen: „Noch wissen wir ja gar nicht, ob wir uns am Projekt beteiligen. Solange das nicht spruchreif ist, brauchen wir im Budget auch kein Geld reservieren.“ Auf den Safaripark habe man natürlich nicht vergessen: „Die Summe können wir immer noch ins Nachtragsbudget im März hineinnehmen. Es gibt also keine verlorene Zeit.“



Aktionen

Aachener Zeitung, 11. Dezember 2007
Affendame Sita malt für einen neuen Gorillagarten im Krefelder Zoo
Krefeld. Die 26 Jahre alte Orang-Utan-Dame hockt in einem Haufen zerknüllter Zeichenblätter, wirkt versonnen und kaut auf ihren Wachsmalstiften herum. Sita ist «Malerin» im Krefelder Zoo, aber heute hat die Muse ganz vergessen sie zu küssen. An Tagen der Kreativität ist das anders. Dann spuckt Sita förmlich ein Kunstwerk nach dem anderen aus. Sie arbeitet schnell und präzise, und Heinz Hachel, ihr Internet- Galerist, ist hinterher freudig verblüfft über Sitas «schöne Farbwahl», ihre «kalligrafische Potenz» und die «ausgearbeitete Form» der Bilder. 200 Blätter hat das Affenweibchen schon produziert, 50 davon sind im Online-Verkauf und fünf haben bereits für insgesamt 1200 Euro Liebhaber gefunden. Sitas Künstlergage kommt zum größten Teil dem Zoo zugute. «Der Erlös der Bilder fließt in die Finanzplanung für einen Gorillagarten, der etwa eine Million Euro kosten wird», sagt Zoosprecherin Petra Schwinn.

lifepr.de - 7. Dez. 2007
Bauen für Zootiere
Augsburg, 07.12.2007 - Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden Dienstag Frank Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut. Denn dabei müssen viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden: zuerst die Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion muss zufrieden gestellt werden und natürlich auch die Besucher. Vortrag am 11. Dezember um 14 Uhr in der Zooschule.

Berliner Morgenpost - 9. Dezember 2007
Bescherung für Tiere im Wildpark Schorfheide
Für die 186 Tiere im Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck (Barnim) war am Sonntag schon Heiligabend. Rund 1300 Besucher erlebten, wie der Weihnachtsmann ganz besonders geschmückte Christbäume in den Gehegen verteilte

lifepr.de - 7. Dez. 2007
Lichterumzug durch den Neunkircher Zoo
Neunkirchen/Saar, 07.12.2007 - Am Freitag, dem 14. Dezember, veranstaltet der Neunkircher Zoo einen Lichterumzug durch den abendlichen, weihnachtlich beleuchteten Zoo und lädt danach zu einem gemütlichen Beisammensein mit vorweihnachtlicher Stimmung auf dem Festplatz an der Zooschule ein.

Tagesspiegel - 8. Dez. 2007
Paten für Elefanten
Die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. tritt für den weiteren Ausbau der Anlagen ein und fördert den Natur- und Artenschutz. Die Fördergemeinschaft besteht seit 1956 und ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer. Für ein Benefizkonzert im Sommer 2008 sucht der Verein etwa fünf Helfer für die Organisation und Gestaltung eines Plakats. Der Verein sucht außerdem eine Elefanten-Patenschaft und möchte eine Dokumentation über die Elefantenzucht im Zoo und Tierpark veröffentlichen.

Münsterländische Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Weihnachts-Pinguine von Zoofreunden
Rheine - Die Mitarbeiter des NaturZoos Rheine dürfen sich immer wieder über Anerkennungen für ihre Arbeit und die Zufriedenheit der Zoobesucher freuen: Neben Schreiben, E-Mails und persönliche ausgesprochenem Lob gibt es auch schon mal Süßigkeiten oder selbst gebackene Kuchen - eben das, was Mensch erfreut und für Tiere gesundheitlich nicht zuträglich ist. Eine ganz besondere Überraschung bereitete in diesem Jahr Familie Gausmann dem Zoo-Team. Die seit Jahren dem NaturZoo eng verbundenen Zoofreunde fuhren mit einem Bollerwagen vor, in dem sich 35 selbst gebastelte Pinguine befanden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 7. Dez. 2007
Das Glück der fünf Günther
Günther heißen alle fünf Stachelschweine im Wildpark Reuschenberg. „Die heißen einfach alle so, weil man sie schlecht unterscheiden kann“, erklärt Klaus Kretzschmar, der Leiter des Parks. Dass der fünffache Günther immer wieder drauflos buddeln kann, hat er unter anderem Sebastian (17), Christian und Serdar (beide 16) von der Gemeinschaftshauptschule Neucronenberg zu verdanken, die seit Oktober alle 14 Tage im Wildpark mit anpacken. Sie machen mit beim Projekt „Be Social“ („Sei sozial“), an dem sich Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse ehrenamtlich engagieren.

MVregio, 10. Dezember 2007
Weihnachtsspiel im Stralsunder Zoo
Stralsund/MVregio Inzwischen ist es zu einer kleinen Tradition geworden, dass im Stralsunder Tierpark zum dritten Advent ein kleines Weihnachtsspiel von Kindern für Kinder aufgeführt wird. Von 14.00 - 16.00 Uhr lädt die Zooschule zum Weihnachtsbasteln ein. Außerdem kann im Ackerbürgerhaus eine private Sammlung von 15 Weihnachtskrippen aus aller Welt besichtigt werden.

Oldenburgische Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Advent im Aquarium
Neugierig schwimmt ein Drückerfisch an der Weihnachtskrippe im Sealife-Aquarium in Speyer vorbei.




Nachwuchs

Leipziger Internet-Zeitung, 11. Dezember 2007
Nennt den Affen Nikolaus! Orang-Utan-Geburt im Leipziger Zoo
Einen Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im Leipziger Pongoland am vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen: Nicht in einem Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter Nachwuchs. In der Nacht auf den 7. Dezember hatte die betagte Orang-Utan-Dame (geboren 1973 in Berlin, seit April 1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, zur Welt gebracht.

Ad-Hoc-News, 10. Dezember 2007
Orang-Utan-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Leipzig (ddp-lsc). Die Orang-Utans Dunja und Bimbo sind in der Nacht zum Samstag Eltern geworden. Für die 34-jährige Mutter Dunja war es schon das sechste Kind, das sie in Leipzig zu Welt brachte, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das Geschlecht des neugeborenen Tieres sei noch nicht bekannt.

Ad-Hoc-News, 10. Dezember 2007
Giftnatter-Nachwuchs im Tierpark
Auf der Schlangenfarm im Tierpark Friedrichsfelde hat es am Montag Nachwuchs gegeben. Am Morgen schlüpften vier kleine Giftnattern, wie der Tierpark mitteilte. Die Nachzucht der sogenannten Roten Speikobras sei bereits mehrmals geglückt.




Morgenweb - 7. Dezember 2007
"Matze" und "Charly" feiern ihren 50.
Frankfurt. Zwei der ältesten Menschenaffen der Welt haben im Frankfurter Zoo gemeinsam ihren 50. Geburtstag gefeiert. Gorilla "Matze" und Orang Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Nach Angaben des Frankfurter Zoos ist laut internationaler Zuchtbücher "Matze" der älteste noch sexuell aktive Gorilla-Mann der Welt und "Charly" der weltweit dienstälteste Zucht-Orang-Utan.

Wiesbadener Kurier - 7. Dezember 2007
Quarktorten für die behaarten Jubilare
Gorilla "Matze" und Orang Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Beide wurden in freier Wildbahn geboren und haben einiges erlebt, bevor sie in den Frankfurter Zoo kamen. "Matze", in Zentralafrika zur Welt gekommen, reiste die ersten zwölf Jahres seines Lebens mit einer Schaustellerfamilie umher. Er lebte in einem Wohnwagen, der für seine damals 140 Kilo viel zu klein war. 1969 nahm ihn der Frankfurter Zoo auf, wo er in seiner Glanzzeit 220 Kilogramm auf die Waage brachte. "Charly" wurde in Sumatra geboren, 1958 kam er nach Stuttgart, wo er mehrere Monate in einem Gehege in einem Kaufhaus lebte - das Menschenaffenhaus im dortigen Zoo war noch im Bau. 1978 zog er nach Frankfurt um.

Badische Zeitung - 8. Dez. 2007
Winnipeg: Silbergibbon Bobby-Jean gestorben
Vom Aussterben bedroht: Im Zoo der kanadischen Stadt Winnipeg ist einer der letzten Silbergibbons der Welt gestorben. Das Weibchen Bobby-Jean war mit 50 Jahren der älteste in Gefangenschaft lebende Silbergibbon. 40 Silbergibbons leben weltweit in Zoos, darunter auch im Münchner Tierpark Hellabrunn.

Muenchen24.info - 7. Dez. 2007
Eine Million Besucher im Sealife Aquarium in München
Seit der Eröffnung des Sea Life im Olympiapark in München im April 2006 haben eine Million Besucher das Aquarium besucht. Am Nikolaus-Tag begrüßte das Sea-Life-Team Andrea Michel mit ihrem Partner Andy Enderling und den beiden 1 1/2-jährigen Zwillingen Lukas und Sophie. Seit der Eröffnung 2006 wurden für die 10.000 Meeresbewohner in 30 Aquarien rund 1.000 Millionen Liter Wasser umgewälzt, das entspricht einer Menge von etwa fünf Millionen randvollen Badewannen. Für die Aufbereitung des Wassers wurden 100 Tonnen Salz verbraucht und an die Meeresbewohner wurden etwa 12.000 Kilo Futter verfüttert. Die Besucherbetreuer haben zur Unterhaltung und Information der Gäste 72.100 Vorträge gehalten und es gab insgesamt 1.500 Schaufütterungen.

HL-live - 8. Dez. 2007
LINKE fordern Schließung des Tierpark
"Diese Form von Tierpark ist nicht mehr zeitgemäß," so die Kreisvorsitzende der Lübecker LINKEN, Antje Jansen. Jansen erläutert weiter: "Der Zoo ist für die Tiere ein künstlicher Lebensraum, der eine verhaltensgerechte Unterbringung, eine artgemäße Pflege und Ernährung und das Ausleben arteigener Verhaltensweisen ermöglichen muss. Diese Voraussetzungen erfüllen allenfalls die großen Zoos wie die in Hamburg oder Berlin. Im Kleinstzoo in Iraelsdorf führt die Aufbewahrung der Tiere zu Verhaltensstörungen, die Ausdruck erheblichen Leidens sind." Nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und aus ethischen Gründen sei dieser Zoo die Missachtung der Würde des Tieres.

wupperguide - 7. Dez. 2007
Ein Zooführer speziell für die jüngsten Besucher
Elberfeld. (red) Der Wuppertaler Zoo hält er auch besonders für Kinder zahlreiche interessante Erlebnisse parat. Was besonders für Kinder interessant sein könnte, das verrät ein neuer Kinder-Zooführer. Dieser wurde durch eine großzügige Spende der Hartmut und Lore Schuler-Stiftung nun ermöglicht, bei dem Pädagogen der Zooschule im Wuppertaler Zoo einen besonders auf Interessen und Bedürfnisse der jüngsten Besucher abgestimmten Führer zusammengestellt haben.

London, Nov 22
British zoo's work in Assam wins major wildlife award
An innovative Chester Zoo project that uses smoke bombs comprising chilli powder to ward off marauding elephants from human habitation and crops in Assam was awarded the field conservation award at this year's annual BIAZA awards on Wednesday evening. Charles Walker, MP, presented the prestigious conservation and wild life awards at the Marwell Zoological Park in Hampshire on behalf of the British and Irish Association of Zoos and Aquariums (BIAZA). BIAZA is a conservation, education and scientific wildlife charity organisation founded in 1966 out of a mutual desire within the zoo and aquarium community to see sound principles and practices of animal management widely adopted in the British Isles and Ireland. Called the Assam Haathi Project, Chester Zoo's work in Assam on elephant conservation helps to mitigate human-elephant conflict. This work supports the conservation of one of the last remaining large elephant populations in the area and also the local people. A BIAZA commendation went to Blackpool Zoo, also for elephant conservation, this time in Sri Lanka, involving habitat protection. Chester Zoo also received the best new enclosure award for their new forest area for Asian elephants. Miranda Stevenson, director of BIAZA, said: 'The award-winning programmes under the spotlight today demonstrate the huge investment of energy and resources made by our leading zoos to support habitat and species conservation. Conservation within zoos and aquariums is a vital part of the work to protect threatened species and to help change public behaviour and ensure the future of Planet Earth. These awards recognise and celebrate the vital contributions that our members are making to conservation and education each year. Equally, they are standard bearers for excellence in animal husbandry and welfare.' Chester Zoo teamed up with the Assam-based conservation organisation, EcoSystems-India, and developed the Assam Haathi Project. The project works closely with local people, monitoring elephant movements and gaining a better understanding of their habits and needs in order to design practical solutions for the crop-raiding problem. The project documents state that the overall aim is to facilitate the sustainable co-existence of elephants and people in the human-dominated landscape of Assam. The project hopes to achieve this through an integrated approach using community-based work and geographical and behavioural research. The project's paper states: 'Keeping an elephant out of one's backyard involves a combination of barriers, deterrents and early-warning systems. The type of mitigation method used depends on the circumstances at each site. 'We have begun to develop trials of non-lethal elephant control techniques such as tripwire alarms as an early warning device, and chilli smoke as a deterrent. These are low-cost methods that use locally available materials. 'Currently, we are also investigating the practicalities of temporary electric fencing for selective protection of homesteads during high-risk periods.'

Lausitzer Rundschau - 8. Dez. 2007
Tiergehege in Elsterstadt in Kritik
Elsterwerda. Die Bedingungen für die Wild-, Kamerun- und Barbados-Schafe sowie für die Zwergziegen im Tiergehege am Bergfriedhof Elsterwerda findet Frau Reiß aus Prösen bedenkenswert. «Beim besten Willen, das ist eine Zumutung für die Tiere und eine Verschandelung der Landschaft» , sagt sie. Sie beanstandet, dass nach dem Sturm Kyrill kein richtiger Stall mehr aufgestellt worden sei. Lediglich Holzhaufen mit schräg gestellten Plastikplatten müssten als Wetterschutz für die Tiere genügen. Davor lägen alte Plastikrohre und Eimer. Weiterhin kritisiert Frau Reiß, dass der Betreiber sich nicht ausreichend um die etwa 25 Tiere kümmern würde. Das Tiergehege in Elsterwerda gibt es seit dem Jahr 1999. «Damals war dort eine ungenutzte Mülldeponie. Die Stadt Elsterwerda suchte eine Bewirtschaftung dafür» , erzählt Görner. Also habe er sich bereit erklärt, auf dem Hügel ein Tiergehege zu errichten.

RP ONLINE - 10. Dezember 2007
Zootiere werden „winterfest“
Bevor sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker Schneeschicht von seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die widrigen Umstände bereits eingestellt.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


fundsonline.nl - 12. Dezember 2007
Artis zet fondsenwerving in voor uitbreiding
Artis setzt Geldeinwerbung ein für Erweiterung
Ende November 2007 hat Artis-Direktor Haig Balian formal das Startssignal gegeben für die Geldeinwerbung zugunsten der Erneuerung und Erweiterung von Artis. Die Pläne sind erstellt im Artis Masterplan. Um das Geplante zustande zu bringen, werden 80 Millionen Euro benötigt.

demorgen.be - 12. Dezember 2007
Geboorte drie Indische leeuwenwelpen primeur voor Planckendael
Novum für Planckendael: Die Geburt von drei Indischen Löwen
Im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen wurden drei Indische Löwen geboren. Die Drillingsgeburt ist ein Novum für den Park. Es ist das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß bei den Indischen Löwen [gleich] drei Kätzchen das Licht der Welt erblickten. "Die Geburt ist sehr wichtig für das internationale Zuchtprogramm, an dem wir teilnehmen", sagt Ilse Segers, Sprecherin von Planckendael. "Diese Art ist schon seit Jahren stark gefährdet." Am Donnerstag können die Besucher um 13 Uhr den ersten Schritten und Streichen der kerngesunden Indischen Löwenjungen auf ihrer Außenanlage im "Asiatischen Kontinent" von Planckendael zuschauen.

dierenieuws.nl - 11. ez. 2007
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Das ist der Slogan der Wilderer von Tigern (und Pantern) in Indien. Für mich ist es der Slogan, um nun ein für allemal kurzen Prozeß zu machen mit den größten Gefährdungen des Tigers in Indien, dem Land, das immer als das Land mit der gesündesten Tigerpopulation gesehen wurde. Die Zeit tickt für dieses majestätische Tier. Der letzte Alarm ist geschlagen...
..nach einem Aufenthalt in Indien, wo ich viel mit Wildlife-Biologen gesprochen und selbst mit eigenen Augen gesehen habe, daß es immer weniger Tiger sind, und durch das Durchwälzen von vielen Nachschlagewerken von wirklichen Tigerexperten, wie "Tiger - The Ultimate Guide" von Valmik Thapar, weiß ich inzwischen, daß diese Art Berichte dafür gedacht sind, die Aufmerksamkeit zu lenken auf die Situation rund um die Tiger, die immer besorgniserregender wird. Die Zahlen sinken weiterhin und auf eine erschreckende Weise. Die jüngsten Statistiken wohlgemerkt verweisen auf eine Restzahl von höchstens 750 noch in der Wildnis lebende Bengaltiger.
Jeder dachte, daß es dem Bengaltiger nicht so schlecht ging. Die indische Regierung hielt diese Gedanken gern aufrecht, indem sie kontinuierlich fehlerhafte Ziffern angab, und jeder glaubte das. So konnte Indien weiter die letzte gesunde Tiger-Unterart vernichten.
Die größte Gefährdung ist, daß nichts ernsthaft unternommen wird gegen das Wildern von Tigern. Und das selbst in den Tigerreservaten, wo die Tiger angeblich geschützt werden sollen gegen diese Art Praktiken. Inkompetenz der Parkwächter und Korruption (das Wildern von Tigern in den Reservaten kann nur geschehen mit Kenntnis der [Verwaltung der] Nationalparks und der Regierung) haben bereits dazu geführt, daß einige Tigerreservate tigerlos geworden sind (Sariska und Rajasthan), es folgen bald noch mehr (u.a. Panna). Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl

dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Ga mee op Wintersafari in de Zodiac Zoos
Geh mit auf Wintersafari in die Zodiac Zoos
Der Winter steht wieder vor der Tür und deshalb werden die Besucher der Zodiac Zoos (Zoo Parc Overloon, Wissel Zoo en Aqua Zoo Friesland) eingeladen mitzugehen auf eine spannende Wintersafari: einen Rundgang an der frischen Luft, dabei erfahren sie etwas über Tiere im Winter und ihre Anpassung an das Wetter. Dieser spezielle Winterführung findet an verschiedenen Sonntagen im Dezember und im Januar statt. Die Wintersafari kostet 5 Euro pro Person, das ist exclusive Eintritt. Wegen beschränkter Teilnahme ist Reservierung erforderlich. Besucher können an der Wintersafari teilnehmen am 23. und 30. Dezember und am 13. und 27. Januar. Der Winterrundgang startet um 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Websites der Zodiac Zoos: Zoo Parc Overloon, www.overloonzoo.nl Aqua Zoo Friesland, www.frieslandzoo.nl Dierenpark Wissel, www.wisselzoo.nl

camera2go.nl - 10. Dez. 2007
Natuurfotofestival voor de vierde maal in februari
4. Naturfotofestival im Februar
Im Februar 2008 wird das 4. Internationale Naturfoto-Festival in Burgers' Zoo in Arnhem durchgeführt. Das Naturfoto-Festival steht im Zeichen des Naturschutzes und der Klimaveränderung. Zum erstenmal ist ein mehrtätiges Programm. Das Naturfoto-Festival ist für jeden zugänglich. Mitglieder von Verbänden, die dem NVN (Natuurfotografen Verbond Nederland) angeschlossen sind, zahlen ermäßigte Eintrittspreise. Das Naturfoto-Festival findet am 8, 9 und 10. Februar 2008 in Burgers' Zoo zu Arnhem statt. Mehr Informationen sind zu finden auf http://www.natuurfotofestival.nl

nos.nl - 10. Dez. 2007
3650 nieuwe woorden
3650 neue Wörter
Unsere niederländische Sprache hat in diesem Jahr 3650 neue Wörter dazubekommen. Das sagt das offizielle Niederländische Van Dale Wörterbuch. Bokitoproof ist eines der neuen Wörter, die unsere Sprache dazu bekommen hat. Es bedeutet einen Zoo, der gut gesichert ist gegen Tiere, die entkommen wollen. Dieses Jahr entkam der Gorilla Bokito aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp.

hartvannederland.nl - 10. Dez. 2007
Nieuwe bewoner voor Deltapark: zeehondje Jens
Neuer Bewohner für Deltapark: Seehund Jens
Deltapark Neeltje Jans hat einen neuen Bewohner: den sechs Monate alten Seehund Jens. Mit Jens leben dann vier Seehunde im Park. Die Seehundanlage wurde im Jahre 2000 dem Deltapark hinzugefügt. Der Seehund wurde am 7. Juni im deutschen Zoo Rheine geboren. Jens soll erst im Quarantänebassin untergebracht werden. Danach kann er sich an sein neues Gehege und die Mitbewohner gewöhnen. Es wird erwartet, daß es ungefähr ein halbes Jahr dauern wird, bis er an den Seehundvorführungen teilnimmt.

dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Nieuw in Aqua Zoo Friesland; rode vari's
Neu im Aqua Zoo Friesland: Rote Varis
Die drei rotbraunen Halbaffen werden den Kattas auf der Lemureninsel Gesellschaft leisten. Die Weibchen stammen von den Kanalinseln und einem Zoo in Deutschland. Ab morgen sind die Roten Varis tagsüber auf der Lemureninsel zu bewundern. In einigen Tagen sollen auch Rote Varis und Kattas einander kennenlernen. Dieses Miteinander-Bekanntmachen soll in der Innenanlage geschehen. Wenn alles gut geht, werden die Halbaffen die Insel gemeinsam bewohnen. Die Halbaffen auf der Lemureninsel im Aqua Zoo Friesland bewegen sich frei zwischen den Besuchern, die über eine Brücke die Insel betreten können. Website: www.frieslandzoo.nl.

volkskrant.nl - 8. Dez. 2007
Tijger doodt man in safaripark Bangladesh
Tiger tötet Mann in einem Safaripark in Bangladesh
Ein Bengaltiger in Bangladesh ist am Samstag im Safaripark Dulhazari aus seinem Käfig entwichen und hat einen Holzfäller getötet. Das teilte die Polizei mit. Dem Tiger gelang es, eine Umzäunung zu zerstören, wonach er sich auf eine Gruppe Holzfäller stürzte. Er packte einen der Männer im Genick. Der Mann war sofort tot. Dulhazari ist der einzige Safaripark in Bangladesh, in dem sich bengalische Königstiger befinden. Diese Art ist vom Aussterben bedroht. Laut einer letzten Zählung aus dem Jahre 2004 leben noch 500 Bengaltiger im Dschungel von Bangladesh. Weltweit leben nach Schätzungen noch 5.000 bis 6.000. Vor einem Jahrhundert waren es noch 100.000.

Algemeen Dagblad - 7. Dez. 2007
Drieling naar Blijdorp
Drillinge nach Blijdorp
Rotterdam - Der weltberühmte deutsche Eisbär Knut ist nicht willkommen im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp. Die im Bau befindliche Eisbärenanlage soll im nächsten Jahr durch drei Eisbären aus dem eigenen Land besiedelt werden. Es handelt sich um die Drillinge Ewa, Jelle und Henk, die vor zwei Jahren in Ouwehands Tierpark in Rhenen geboren wurden. Die drei Jungbären lebten bis vor kurzem gemeinsam mit ihrem Vater Victor und ihrer Mutter Freedom in Ouwehands. Vor ein paar Monaten sind sie ohne ihre Eltern in das Dierenrijk Europa umgezogen, um sich einstweilen daran zu gewöhnen, auf eigenen Beinen zu stehen. Die nagelneue Anlage in Rotterdam ist erwartungsgemäß im Frühjahr 2008 fertig. Blijdorp mußte einige Jahre ohne Eisbärenanlage auskommen. Dank einer Millionenspende der Blijdorpfreunde kann diese nun doch realisiert werden. Ein Blijdorp-Sprecher läßt wissen, daß der Tiergarten kein Interesse an Knut hat. Der Eisbär, der von seiner Mutter verstoßen und dadurch weltberühmt wurde, wird durch den Berliner Zoo präsentiert [Wörterbuch: in das Schaufenster gesetzt], damit er sich in anderen Zoos fortpflanzen kann. Bei Ouwehands sagen sie, daß Blijdorp eine prima Wahl getroffen hat, indem es sich für Produkte aus dem eigenen Land entschied. "Ewa, Jelle und Henk kommen aus einer guten Familie: sie wurden von ihrer Mutter ordentlich aufgezogen. Das kann man von Knut nicht sagen", so ein Sprecher.

bndestem.nl - 6. Dez. 2007
Deze tijd
Diese Zeit
Wird der West-Mensch wahrlich immer weicher oder ist es nur Verrücktheit? Millionen Menschen schauen gerührt nach einer Eisbärwaise, als ob sie etwas Wunderbares ist. Vermutlich ist das schon besser, als immerzu rastlos auf und ab zu gehen, weil es diesem Erdball so mäßig geht. Eigentlich müßten sich rund um Knut ein paar paranormale Erscheinungen zeigen. Wasser, daß auf unerklärliche Weise gefriert oder so. Oder ganz lokal begrenzter Schneefall. Dann wird der Zoo ein Wallfahrtsort und noch mehr Menschen werden von Knut in den Bann gezogen. Es hätte ein bißchen so sein können, daß ein Land, das einst durch die Knute regiert wurde, dann durch Knut gelenkt wird. Ein cleverer Reiseveranstalter kommt im folgenden Jahr mit einem Knut-Geburtstags-Ausflug nach Berlin. Erfolg garantiert.

volkskrant.nl - 7. Dez. 2007
Nederlandse miljoenen voor Indonesische oerbossen
Niederländische Millionen für indonesische Urwälder
Banda Aceh - Die Niederlande stellen "zunächst" 15 Millionen Euro zur Verfügung, um der Abholzung der Wälder in Ländern wie Indonesien entgegenzuwirken. Das hat der Minister für Entwicklungszusammenarbeit Bert Koenders am Freitag angekündigt. Der Erhalt der Urwälder steht für die Niederlande im Kampf gegen die Klimaveränderung auf einem vorderen Platz auf der Tagesordnung auf dem UN-Klimagipfel auf Bali. Koenders fliegt am Montag nach Bali. Dieser Tage ist er erst zu einem Arbeitsbesuch in Atjeh (Sumatra). Am Samstag fliegt er nach Kalimantan (Borneo). Auf dieser Insel, mehr als siebzehnmal so groß wie die Niederlande, ist die Entwaldung in den vergangenen Jahren schnell gegangen. Laut World Wide Fonds For Nature drohen die tropischen Regenwälder dadurch sogar vor 2020 völlig zu verschwinden.




Russische Meldungen

russian.xinhuanet.com - 9. Dez. 2007
Умерла самая старая в Китае самка южно-китайского тигра
Ältestes Weibchen des südchinesischen Tigers in China gestorben
Ein Weibchen des südchinesischen Tigers namens Hua Hua starb im Zoo der Stadt Luoyang (Provinz Henan). Hua Hua, die ein Alter von 22 Jahren erreichte, war die älteste unter den in China lebenden südchinesischen Tigern. Die Tigerin erblickte das Licht der Welt 1985 im Zoo der Stadt Guangzhou (Provinz Guangdong). Einige Monate nach der Geburt wurde sie in den Zoo Luoyang gegeben, wo sie insgesamt 11 Junge gebar, von denen 7 überlebten. Laut einer in diesen Tagen veröffentlichten Information werden gegenwärtig in chinesischen Zoos 72 südchinesische Tiger gehalten, von denen mehr als ein Drittel mit Hua Hua blutsverwandt ist.

vz.ru - 11. Dez. 2007
Пингвины могут исчезнуть
Pinguine können verschwinden
Der Vortrag "Die antarktischen Pinguine und die Klimaveränderung" wurde am Dienstag auf der internationalen Konferenz verlesen, die in diesen Tagen auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Die wesentliche Schlußfolgerung des Dokuments: die Pinguinpopulation in der Antarktis hat sich stark verringert aufgrund der globalen Erwärmung. Was Antarktika betrifft, so geht hier das Schmelzen des Eises in einem weit höherem Tempo voran, als in der übrigen Welt. Entsprechend werden die gewohnten Lebensräume der Pinguine vernichtet, ihre Nahrungsressourcen verringern sich. [UNO-Generalsekretär] Pan Gi Mun, der am 10. November in Antarktika weilte, versprach "dringende Maßnahmen in der entstandenen außerordentlichen Situation" zu ergreifen. Von der Gefahr des Aussterbens bedroht sind vier Arten der seltenen Vögel, die, nach den Worten des Vortragenden, "Symbole Antarktikas" sind: Kaiserpinguin, Eselspinguin, Adeliepinguin, aber auch Zügel- oder Kehlstreifpinguin.

wwf.ru - 11. Dez. 2007
Пингвинам угрожает изменение климата
Pinguine von Klimaveränderung bedroht
Die zahlenmäßige Größe von vier Pinguinpopulationen ist in den letzten Jahren stark gesunken - infolge des Anstiegs der Temperatur verringern sich das antarktische Eis und die im Meer vorhandenen Bioressourcen, von denen das Überleben der Pinguine abhängt.
[zum Inhalt der WWF-Veröffentlichung siehe Welt online 11. Dez. 2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen weg
Nusa Dua (dpa) - Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt das Eis unter den Füßen weg. Das macht vor allem Kaiserpinguinen und den Adéliepinguinen zu schaffen, berichtete die Umweltstiftung WWF am Dienstag bei der Weltklimakonferenz auf Bali.
Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit der Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine seien schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF.
Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds vom WWF Australien. "Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen Arten sich ausgebreitet haben."
Einige Regionen um die Antarktische Halbinsel erwärmen sich nach WWF-Angaben fünfmal so stark wie die Erde im Durchschnitt. Im Ozean seien die Temperaturen selbst in 3000 Metern Tiefe gestiegen. Dadurch sei das Meereis in den vergangenen 26 Jahren vor der Halbinsel der Westantarktis um 40 Prozent zurückgegangen, berichtete der WWF. Die Halbinsel bildet einen Zipfel der Westantarktis, der südlich von Südamerika weit ins Meer ragt. Während er sich stark erwärmt, wird es in großen Regionen der Antarktis trotz der globalen Erwärmung kühler.
Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das Nahrungsangebot für die Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse im Südpolarmeer, eines der Hauptnahrungsmittel für Esels- und Kehlstreifpinguine. "Das Leben der Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben für viele Tiere noch einmal härter", sagte Volker Homes vom WWF Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen ihre Jungen zudem auf immer dünnerem Eis großziehen. Die Eisflächen brechen öfter ab. "Je früher das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden von den Fluten verschlungen", sagte Homes.]

Baltische Staaten (Estland, Lettland)

rus.postimees.ee - 7. Dez. 2007
Таллинн продолжит ремонт зданий и сооружений сферы культуры
Tallinn setzt Erneuerung von Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fort
Im nächsten Jahr wird in Tallinn die umfangreiche Erneuerung von Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fortgesetzt, insbesondere die Entwicklung des Sängerfeldes, abgeschlossen wird die Renovierung des Kulturzentrums "Lindakiwi", die Elefantenanlage im Zoo wird zu Ende gebaut. Nach den Worten der Stellvertreterin des Oberbürgermeisters von Tallinn Kaja Jäppinen künden von der Vorbereitung auf das Jahr 2011, wenn Tallinn Kulturhauptstadt Europas wird, die für das nächste Jahr geplanten Investitionen im Kulturbereich, die 203 Millionen Kronen [ca. 13 Millionen Euro] betragen. Im Jahre 2008 wird auch der Bau der Elefantenanlage im Tallinner Zoo abgeschlossen, in den 19,7 Millionen Kronen [ca. 1,26 Millionen Euro] investiert werden. Pro Jahr besuchen den Tallinner Zoo mehr als 336.000 Menschen. Die Überführung aller Anlagen des Zoos auf modernes technisches Niveau und die Schaffung von Bedingungen für die Tierhaltung, die den EU-Normen entspricht, erfordern in den nächsten vier Jahren mehr als 380 Millionen Kronen [ca. 24,3 Millionen Euro]. In der Zeit von 2006 bis 2008 investierte die Stadt in den Zoo 108,4 Millionen Kronen [ca. 7 Millionen Euro], der Staat stellte in dieser Zeit 31,7 Millionen Kronen [ca. 2 Millionen Euro] zur Verfügung.

meetings.lv - 11. Dez. 2007
Бобры в городе!
Biber in der Stadt
Direkt im Zentrum von Riga haben sich im Stadtkanal Biber angesiedelt. Experten sagen, das sei ein gutes Zeichen, wenn Lebewesen auftauchen im Kanal und erst recht, wenn es sich um Biber handelt. Das bedeute, daß das Wasser in ihm relativ sauber sei. Doch die "Neubürger" bereiten sich aktiv auf den Winter vor und benagen Bäume, womit sie dem städtischen Unternehmen "Rigas darzi un parki" (Rigaer Gärten und Parks) nicht wenige Scherereien bereiten, teilt die Rundfunkstation SWH+ mit. Das Problem erwies sich als so ernst, daß das Umweltkomitee der Rigaer Duma beschloß, eine Beratung einzuberufen mit Beteiligung von Spezialisten des Rigaer Zoos und der Rigaer Forstwirtschaft, um eine Lösung für den Umgang mit den Bibern zu finden - denn bestrafen kann man die Nager nicht. Höchstwahrscheinlich wird das Unternehmen "Rigas darzi un parki" den Bibern helfen müssen, in der Stadt zu überwintern und deshalb - um die im Park wachsenden Bäume zu schützen - dafür sorgen, daß die Nagetiere einen Vorrat an freßbaren Zweigen vorfinden. Biberfamilien wurden auch in anderen Gewässern Rigas bemerkt.

Ukraine

from.ua - 10. Dez. 2007
Царица родила тройню
Löwin gebar Drillinge
Die Löwin Elsa, die in einem Privatzoo in der Umgebung von Lwow lebt, gebar Drillinge. Schon zum drittenmal hat die Königin der Tiere eine solch reiche Nachkommenschaft. Nach den Worten des Besitzers des Zoos in Sambor Iwan Bilak, sind Löwin und Löwenbabys wohlauf. Es ist geplant, sie einmal in große Zoos der Ukraine abzugeben, wie es auch mit dem vorhergehenden Nachwuchs geschah. Im vorigen Jahr hatte Elsa einen eigenen Rekord aufgestellt - sie gebar gleich vier Löwenbabys.


Europäisches Rußland

pravda.ru - 11. Dez. 2007
В московском зоопарке медведи залегли в зимнюю спячку
Im Moskauer Zoo legten sich die Bären zur Winterruhe
Gegenwärtig leben im Zoo drei Braunbären, drei Ussuri-Kragenbären und einige Eisbären. "Auch die zwei Eisbärenweibchen haben sich zur Winterruhe gelegt. Das spricht davon, daß sie Nachwuchs erwarten", erzählte die Pressesekretärin des Zoos Natalja Istratowa.

news.ntv.ru - 11. Dez. 2007
В медвежьей семье - прибавление
Nachwuchs bei Familie Eisbär
Bald werden auch die Besucher des Leningrader Zoos direkte Videoübertragungen [aus der Eisbärenkinderstube] sehen: neben der Löwenanlage werden Monitore aufgestellt. Das Schicksal der neugeborenen Petze ist bereits klar. Anderthalb Jahre bleiben sie bei ihrer Mutter, dann wird der eine an den Moskauer Zoo abgegeben, der andere bleibt in Sankt Petersburg.

kaliningradka.ru - 11. Dez. 2007
Мартышкам строят новый дом
Für die Meerkatzen wird ein neues Haus gebaut
Die "Kaliningradskaja prawda" hatte schon im vorigen Monat über die zeitweilige Umsiedlung der vierbeinigen Bewohner des Kaliningrader Zoos nach Rostow-am-Don berichtet. Doch sobald die Rekonstruktion des Affenhauses abgeschlossen ist, werden sie, so die Direktorin des Tiergartens Ljudmila Anoka, nach Kaliningrad zurückkehren. Es besteht die Hoffnung, daß im neuen Affenhaus für die Tiere äußerst komfortable Bedingungen geschaffen werden. Die Gehege (das größte ist bereits "reserviert" für die Orang-Utan-Familie) werden mit einem Lüftungssystem versehen, das einen dreimal so hohen Luftaustausch gewährleistet. Bemerkenswert ist, daß im neuen Affenhaus nicht nur Affen untergebracht werden. Es ist vorgesehen, daß die Besucher dort auch Faultiere, Tukane, Papageien und andere Vertreter der Fauna sehen können. Die Übergabe des Objektes ist, wie zu erfahren war, für das Frühjahr 2009 vorgesehen.

ufa.kp.ru - 11. Dez. 2007
В Уфе семья усыновила двух уссурийских тигрят
In Ufa "adoptierte" eine Familie zwei kleine Ussuritiger
Zoo-Mitarbeiter "adoptierten" neugeborene Tigerjunge. Die Familie Aiwasjan, die in Ufa wohnt, nahm es auf sich, zwei neugeborene Tiger aufzuziehen, die von deren Mutter, einer Ussuritigerin, verstoßen wurden. Die zwei älteren Töchter der Familie Aiwasjan helfen ihrer Mutter gern, Pupsik und Pomidorka, wie sie die Kleinen nannten, zu pflegen. Die kleinen Tiger leben im Kinderzimmer. Alle drei Tage sieht ein Tierarzt nach ihnen. Den Winter müssen die kleinen Tiger in der Stadtwohnung verbringen. Im Frühjahr werden Pupsik und Pomidorka in eine Zirkustruppe gegeben.

fontanka.ru - 11. Dez. 2007
Услада родила двойню
Eisbärin Uslada brachte Zwillinge zur Welt
Das Eisbärenpaar des Leningrader Zoos Uslada und Menschikow hat wieder einmal Nachwuchs bekommen. Wie schon beim vorigen Mal, wurde die Geburt mit Hilfe zweier Videokameras, die in der Wurfhöhle angebracht waren, online verfolgt. Wie "IMA-press" berichtet, wurden die Nachkommen Nummer 11 und 12 der Eisbärin Uslada bereits am 27. November geboren, doch aus einer Reihe von Gründen wurde von diesem Ereignis nichts mitgeteilt. Die neugeborenen Bärchen wogen nicht mehr als 600 bis 700 Gramm, sie waren blind und taub. Erst in einem Monat, wenn sich Neujahr nähert, werden sich ihre Gehörgänge öffnen. Und erst drei Monate nach der Geburt führt die Bärin ihren Nachwuchs zum ersten Spaziergang ins Freie. Vor drei Jahren hatten Uslada und Menschikow den bisher letzten Nachwuchs - das Eisbärjunge wurde am 2. Dezember 2004 geboren. Ladogor, so wurde das zehnte Eisbärjunge genannt, lebt heute im Zoo der japanischen Stadt Sendai. Davor gebar Uslada Drillinge, diese kommen bei Eisbären sehr selten vor. Die Drillinge erhielten ihre Namen nach berühmten Polarforschern. Bering lebt jetzt im Zoo der chinesischen Stadt Dalian, Sedow im Zoo Krasnojarsk und Malygin im Moskauer Zoo. Insgesamt wurden in der Geschichte der Existenz des Leningrader Zoos dort mehr als hundert Eisbären geboren, viele von ihnen kamen später in Zoos Rußlands und des Auslands. Übrigens ist der Eisbär das Symbol des Leningrader Zoos.

birzhaplus.ru - 10. Dez. 2007
Город: Путешествие по Лимпопо
Wanderung durch den "Limpopo"
Allein im vergangenen Jahr waren 278.000 Besucher im Zoo, davon 182.000 gratis. Außer Tiergehegen gibt es hier Attraktionen für Große und Kleine, ein gemütliches Café. Auf dem "Limpopo"-Gelände finden ständig Kinderfeste und Wettbewerbe statt. Geplant ist die Schaffung eines Klubs "Junger Naturforscher" im Zoo. Im Sommer 2007 wurde "Limpopo" in die Euroasiatische Vereinigung der Zoos und Aquarien aufgenommen. Doch für die weitere Entwicklung des Zoos ist eine wesentliche Erweiterung des Areals erforderlich. Das Projekt des Zoos "Limpopo" im Park Sormowo ist Thema der Diplomarbeit der Absolventin der Fakultät für Architektur der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen in Nishnij Nowgorod Darja Darjenkowa. Der Projektlösung liegt die Idee der Erweiterung des Zooareals zugrunde.
In einer halben Stunde um die Welt: Tiergehege nehmen einen großen Teil des entworfenen Zoogeländes ein. Dieses ist in "Kontinente" unterteilt, von denen jeder durch seine Tierwelt vertreten sein wird. Mit verschiedenartigen Huftieren aus einer Gegend des Erdballs leben in Nachbarschaft Vögel und auch Raubtiere dieser Verbreitungsgebiete. Der Landschaftsstil erlaubt es, verschiedene Klimazonen der Erde zu entwerfen: sowohl Wüste, als auch Tropenwald mit seinen Bewohnern. Der Zoobesucher wird eine erstaunliche Wanderung nach "Afrika", "Australien", "Asien" unternehmen können. (Das vorhandene Territorium des Zoos bleibt unverändert, die Gehege sind hier schon individuell für jedes Tier eingerichtet.) Im Ostteil des Zoos würde "Asien" liegen, im Nordosten die "Polarwelt", im Westen "Nordamerika" und "Südamerika", im Nordwesten der "Dschungel" und im Norden die "Tierwelt Rußlands". Eine Kindereisenbahn ermöglicht eine Besichtigungsexkursion. Die Bahn fährt um die Zonen der Tiergehege herum und durchfährt in einem Tunnel einen "Felsen der Wunder". Der "Felsen der Wunder" ist eine Anlage auf drei Ebenen, die von außen mit Rasen bedeckt ist. Auf der ersten Ebene sind zwei Innen-Ausstellungen vorgesehen: "Tiere der Nacht" und ein "Aquarium". Die zweite Ebene ist eine Spaziergängerzone, die um den "Felsen der Wunder" herumführt. An dieser Spaziergängerzone entlang ist ein großes Alpinarium geplant. Auf der dritten Ebene, unter Felsvorsprüngen, wird ein Terrarium mit exotischen Reptilien untergebracht sein. Zwischen zwei Terrarium-Vorsprüngen wird ein Café seinen Platz finden. ...
Das Projekt ist gut, aber das Land geben sie nicht: Wie schätzt der Direktor und Gründer des "Limpopo" Wladimir Gerassitschkin das vorgeschlagene Projekt ein? "Das vorgeschlagene Projekt haben wir schon erörtert. Die Projektlösung, die Phantasien der Autorin waren für uns interessant und zum großen Teil verdienen sie eine Realisierung. Wir sind bereit, diesen Entwurf als Grundlage zu nehmen bei einer möglichen Erweiterung des Zoos. Die Frage ist nur, inwieweit diese Erweiterung möglich ist. Heute haben wir kein Land, es gibt das Territorium nicht, das die Autorin des Projektes meint. Einen Beschluß, dieses Gelände zur Verfügung zu stellen, gibt es bisher nicht."

rosculture.ru - 10. Dez. 2007
ЛИКИ ЖИВОЙ ПРИРОДЫ
Gesichter der lebenden Natur
Ausstellung von Tierdarstellungen in Skulptur und Graphik 1910-1950 aus der Sammlung der Moskauer Staatlichen Tretjakowgalerie vom 11. Dezember 2007 bis Mitte Januar 2008, Krymskij Wal, 10, Säle 21-22.
Die Ausstellung "Gesichter der lebenden Natur" macht bekannt mit bildhauerischen und graphischen Arbeiten von Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die ihr Schöpfertum der Darstellung von Tieren gewidmet haben. Die einzigartige Ausstellung von Werken, sowohl bekannter, als auch Besuchern erstmals gezeigter, stellt nur einen kleinen Teil der umfangreichen und vielgestaltigen Kollektion von Tierdarstellungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Tretjakowgalerie dar. Russische Künstler, die Tiere darstellten, erwiesen sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem Wesen nach als die ersten Ökologen, sie erfühlten als erste die Gefahr, die der Natur droht, und brachten das in ihrem Schaffen zum Ausdruck. E-mail: pr@tretyakov.ru

fontanka.ru - 10. Dez. 2007
Живые бабочки появятся в центре Петербурга под Новый год
Lebende Schmetterlinge im Zentrum von Sankt Petersburg vor dem Neuen Jahr
Am Vorabend der Neujahrsfeiertage ist im Exotarium des Leningrader Zoos die Eröffnung der Ausstellung lebender tropischer Schmetterlinge und anderer Insekten geplant. Wie "IMA-press" mitteilt, sind das die allen bekannten südamerikanischen wie Perlmutt schimmernden Morpho-Schmetterlinge, die imposanten schwarz-gelben und schwarz-roten Schwalbenschwänze, die giftigen mit einem ganzen Farbensatz bunt leuchtenden Passionsblumenfalter, die merkwürdigen Eulenfalter der Gattung Caligo. Die asiatischen Tropen werden vertreten sein durch orangefarbene wandernde Schmetterlinge Danaidae, Schwalbenschwänze und Pfauenaugen. Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem Tulaer Zooexotarium organisiert.
[Eine ausführliche Information findet sich auf der Homepage des Leningrader Zoos, Sankt Petersburg]

spbzoo.ru
Выставка живых насекомых
Ausstellung lebender Insekten
[Es gibt nicht nur lebende Schmetterlinge zu sehen]
Ein anderer Teil der Ausstellung wird eine umfangreiche Schmetterlingssammlung vorstellen. 105 Kästen, die eine entomologische Sammlung zeigen, die sich zusammensetzt aus den am meisten beeindruckenden und schönsten tropischen und einheimischen Schmetterlingen, veranschaulichen eine bestimmte Thematik: "Geheimnisse des Regenbogens" zeigt das tief bewegende Zusammenspiel der Farben auf den Flügeln, "Riesen und Zwerge" erlaubt einen Vergleich der größten mit den kleinsten Vertretern der Schuppenflügler; Schutzfarben in der Welt der Schmetterlinge (giftige und diese nachahmende ungiftige Arten); "Sich verstecken, erschrecken, täuschen" zeigt einfallsreiche Anpassungen der Insekten, die von ihnen genutzt werden, um in der Natur unbemerkt zu bleiben; vom Ei bis zum ausgewachsenen Schmetterling - anschaulich werden alle Entwicklungsstadien eines Schmetterlings gezeigt; Schmetterlinge, die ungewöhnliche und bemerkenswerte Namen erhielten (die des Luzifers und des Satans, die antiker Helden und Götter: des Paris, Hektors, der schönen Hellena, des Menelaos u.a., von Herrschern und Regierenden, Wissenschaftlern und Reisenden, andere amüsante Bezeichnungen). Hier kann man eine "Weltkarte der Verbreitung der Schmetterlinge" sehen, eine Karte, die anschaulich zeigt, wo auf der Erde verschiedene Schmetterlinge vorkommen.

mosinform.ru - 10. Dez. 2007
Понаблюдать за питомцами зоопарка зимой можно не выходя из дома
Zootiere kann man im Winter beobachten ohne aus dem Haus zu gehen
Der Film "Winter im Moskauer Zoo" auf DVD wird an den Kassen des Moskauer Zoos verkauft. "Der Film erzählt davon, wie unsere Pfleglinge im Winter leben. Auf der DVD sind alle Tierhäuser zu sehen und man kann die Tiere aus der Nähe betrachten", erklärte Natalja Istratowa vom Zoo-Pressedienst.

regnum.ru - 7. Dez. 2007
В Калининградском зоопарке началось строительство нового зимнего сада
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens mit exotischen südländischen Gewächsen. Wie der Pressedienst der Stadtverwaltung Kaliningrads mitteilt, werden im Wintergarten mit einer Fläche von mehr als 400 qm Volieren für die Haltung von Affen und Säle für seltene Arten der Flora und Fauna errichtet. Für die Rekonstruktion des Zoos sind etwa 300 Millionen Rubel aus den Budgets von Föderation [Bund], Gebiet und Stadt geplant. Im neuen Affenhaus werden 40 Individuen der Arten Schimpanse, Orang-Utan, Meerkatzen, schwarzweiße Stummelaffen, Vari, Japanmakak ihren Platz finden. Im Wintergarten werden untergebracht Pazifische Rotfeuerfische, Barsche, Muränen, Korallenriffe, Faultiere, Tukane, Papageien. Außerdem entstehen im Zoo vier Meeresaquarien, ein Bassin mit Taucher, zwei offene Aquasysteme, zwei Insektarien, Klimavolieren, künstliche Felsen. Die Übergabe des Objekts zur Nutzung ist für Frühjahr 2009 vorgesehen.

tatar-inform.ru - 6. Dez. 2007
На портале мэрии Казани появился раздел о реконструкции зоопарка
Portal der Stadtverwaltung Kasan informiert über Rekonstruktion des Zoos
Kasan - Auf dem offiziellen Portal der Kasaner Stadtverwaltung gibt es einen Abschnitt über die Rekonstruktion des Zoos. Dort findet man Informationen nicht nur über die Architekten und die Business-Konzeption des zoologisch-botanischen Gartens, sondern auch über die Neuerungen, die es im Aussehen des Komplexes geben wird. Außerdem werden im Portal vorgestellt der Generalplan der Bebauung und Fotografien mit den Modellen der geplanten Gebäude. Internet-Adresse: http://www.kzn.ru/kazan/zoo.

novostispb.ru - 6. Dez. 2007
Когда слоны получат «ордер на квартиру?
Wann erhalten die Elefanten eine "Wohnungszuweisung"?
Es gibt Gerüchte, denen zufolge der neue Zoo in Juntolowo nicht gebaut wird. Ökologen und Spezialisten aus dem Bereich der Naturwissenschaften treten aktiv gegen dieses Projekt auf. Ihrer Meinung nach bekommt das sumpfige Areal in der Nähe des Naturschutzgebietes den Tieren nicht, die dort ständig leben müssen. Im Zoo spricht man heute nicht sehr gern über das neue Projekt, da davon ausgegangen wird, daß die Frage des Baus längst beschlossen ist. Die Gouverneurin der Stadt Walentina Matwijenko erklärte, daß der neue Zoo im Jahre 2011 funktionieren wird, und die Elefanten, von deren Anblick die Kinder von Petersburg schon so lange träumen, warten schon voller Ungeduld darauf, daß ihnen ein eigenes Heim eingerichtet wird. [Denn im alten Zoo ist für die grauen Riesen kein Platz.]

telecom.compulente.ru - 6. Dez. 2007
МГТС модернизирует АТС и АТС
[Telefonnummer des Moskauer Zoos ändert sich]
Die Modernisierung der Automatischen Telefonstation ATS-205 geschieht vom 3. bis 26. Dezember. Die analoge ATS-205 wird ersetzt durch die digitale ATS-605. Infolgedessen verändern sich bei 10.000 Telefonnutzern, die an diese Station angeschlossen sind, die erste Ziffer der Telefonnummer: aus (495) 205-xx-xx wird (495) 605-xx-xx. [Zu den bekannten Betrieben, in denen sich im Dezember die Telefonnummern in dieser Form ändern, gehört auch der Moskauer Zoo.]

7info.ru - 6. Dez. 2007
Рязанские автолюбители взяли шефство над московскими енотами
Automobilklub aus Rjasan übernahm Patenschaft über Moskauer Waschbären
Nach der Rekonstruktion entstanden im Moskauer Zoo moderne Gehege für die Tiere, eine aktive wissenschaftliche Arbeit begann. Doch das Geld, so zeigte sich, reicht selbst in der reichen Hauptstadt nicht für alles. Das Programm "Übernimm eine Tierpatenschaft" rief dazu auf, den Tieren zu helfen, damit sie im kalten Winter nicht hungern müssen. Einige hundert Menschen in ganz Rußland nehmen bereits daran teil. "Der Waschbär ist Emblem und Talisman unseres Klubs", erzählte Denis Kusmenko, Vertreter des Klubs der Liebhaber des Nissan Note in Rjasan. "So entstand auch die Idee, eine Patenschaft zu übernehmen."

kazved.ru - 11. Dez 2007
Сибирская невеста для Тамерлана
Eine sibirische Braut für Tamerlan
Im Zoo Kasan entstand eine weitere Familie. Zu unserem Schneeleoparden Tamerlan kam die Braut Elsa aus Nowosibirsk geflogen. Übrigens werden jetzt Gespräche geführt, um ein weiteres Schneeleopardenweibchen für den Kasaner Zoo zu erwerben. Diese perspektivische Braut für den prächtigen Tamerlan lebt im sonnigen Italien.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Hoher Norden, Ferner Osten)

wwf.ru - 10. Dez. 2007
Медвежий патруль проводит совместный рейд
Bärenpatrouille führt gemeinsame Streife durch
Am 8. und 9. Dezember führten die Bärenpatrouillen des WWF ihr Treffen in der Siedlung Ryrkaipij durch. Die Patrouillen aus den Siedlungen Wankarem, Nutelpelmen, Ryrkaipij und Mys Schmidt erörterten gemeinsam mit Kollegen aus Moskau und Schweden Fragen der Erhaltung des Eisbären. In diesem Jahr hat es der Eisbär nicht leicht - die Tschuktschensee ist bis jetzt nicht von Eis bedeckt und die massenweise Ankunft des Bären verzögert sich fast um drei Wochen. Man muß darauf vorbereitet sein, wenn die Tiere an die Siedlungen herankommen, und darf konfliktreiche Begegnungen zwischen Mensch und Bär nicht zulassen. Das Treffen wurde mit einer großen gemeinsamen Streife entlang der arktischen Küste abgeschlossen. Die Patrouillen kontrollierten Wilderer-Standorte, probierten das System der Funkverbindung aus, führten eine Bärenzählung durch. "Es ist offensichtlich, daß die Bären weniger werden", kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Die Aufgabe der Patrouillen besteht darin, jeden Bären vor Wilderern zu schützen."

nsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
В Новосибирске горел зоопарк
Brand im Nowosibirsker Zoo
Ein Brand im Zoo beendete das Leben von 20 Kaninchen. Sie waren die Verpflegungsration der Nowosibirsker Raubtiere für zwei Wochen. Ein kleines Häuschen, in dem die Zootechniker Kaninchen hielten, geriet am Sonntag in der neunten Abendstunde in Brand. Zu dieser Zeit war schon fast niemand mehr im Park - die Besucher waren längst gegangen, die Wächter wollten gerade nach Hause gehen. Das Häuschen aus Balken wurde schnell vom Feuer erfaßt, dieses ging aber auch schnell zu löschen. An der Brandstätte fanden die Feuerwehrleute 20 leblose Kaninchen. "Die vorläufige Brandursache ist ein ohne Aufsicht gelassener Ölradiator", lautet ein zurückhaltender Kommentar in der Verwaltung des Gebiets Nowosibirsk des Ministeriums für Katastrophenschutz. "Wir verstehen nicht, wie der Heizkörper in das Kaninchengehege kommt, dort ist es auch ohne diesen immer warm", wundern sich die Zoomitarbeiter. Die wirkliche Ursache des Brandes werden die Ermittler der Feuerwehr in den kommenden zwei Wochen verkünden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Radiator sich als unbeteiligt erweist an der Vernichtung des Tigerproviants.

krsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
Красноярцам покажут иглистых тенреков
Kleine Igeltanreks im Zoo Krasnojarsk
Die Krasnojarsker können erstmals die exotischen Tiere aus Südafrikas sehen, die am 6. Dezember gemeinsam mit Giraffen und Zebras hierher gebracht wurden (und sich bisher in Quarantäne befanden). Wie wir im Pressedienst des Zoos erfuhren, haben drei Tierarten die Quarantäne bereits erfolgreich hinter sich gebracht und fühlen sich wohl. Den Krasnojarskern werden Kleinfleck-Ginsterkatzen gezeigt, herrliche Tiere, die großen Katzen ähnlich sehen. In Afrika werden sie oft in Häusern gehalten. Den Besuchern wird auch ein belustigendes Tierchen gezeigt - der Kleine Igeltanrek. Er sieht aus wie ein kleiner Igel (er wird auch Kleiner Madagaskar-Igel genannt). Im Unterschied zu seinen Igel-Verwandten klettert er hervorragend auf Bäumen und sogar auf Felsen! Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Paar Fuchsmangusten. Aber die wichtigste neue Errungenschaft, die Giraffen, werden die Krasnojarsker in den Neujahrsferien zu sehen bekommen.

eho-dv.com - 7. Dez. 2007
Ослабленный российский журавль перезимует в Китае
Geschwächter russischer Kranich überwintert in China
Wladiwostok - Ein Mandschurenkranich, der im chinesischen Naturreservat "Maolangou" in der Provinz Heilongjiang entdeckt wurde, kam in den Zoo der Stadt Harbin. "Eho-dv" beruft sich auf die Site "Partnery" und teilt mit, daß am 8. November ein Wächter des Naturreservats "Maolangou" auf seinem Gelände einen Mandschurenkranich entdeckte, der in den letzten Zügen lag. Später stellten Spezialisten fest, daß dieser Vogel beringt wurde von Mitarbeitern des rußländischen Naturreservats "Chingan" in der Oblast Amur. Weil der aufgefundene Kranich sehr schwach war und den Ort nicht verlassen konnte, beschloß das Komitee für den Schutz wilder Tiere und wildwachsender Pflanzen der Provinz Heilongjiang, daß der Vogel im Zoo Harbin überwintern wird. In diesen Tagen wurde der Vogel nach Harbin gebracht, in die Freiheit wird er im Frühjahr nächsten Jahres entlassen.

news.mail.ru - 7. Dez. 2007
В Новосибирском зоопарке поселится кенгуру
Zoo Nowosibirsk erhält [Bennett] Känguruhs
Im Zoo wartet man auf den nächsten Zuwachs aus exotischen Ländern: bald erhält der Zoo Nowosibirsk fünf australische Känguruhs und eine Diana-Meerkatze aus Afrika. "Die Känguruhs kommen aus dem deutschen Zoo Halle", erzählte die Zootechnikerin Galina Drosdowa. "Sie kommen zu uns auf der Grundlage des Programms des Tieraustausches."

wwf.ru - 7. Dez. 2007
Новый поджог в Новой Москве
Erneut Brandstiftung in Nowaja Moskwa
Die Waldmafia im Rayon Schkotowo der Region Primorje bedroht weiter die Naturschützer: in der Nacht des 6. Dezember gab es im Dorf Nowaja Moskwa erneut eine Brandstiftung auf dem Grundstück des Mitarbeiters des WWF Rußlands Jurij Bersenjew. Das ist in diesem Jahr bereits der zweite Brandanschlag auf den Wohnsitz Jurij Bersenjews, des Koordinators der Projekte der besonders geschützten Naturterritorien der Amur-Filiale des WWF Rußlands. In einer Situation, in der die Behörden "ein Auge zudrücken" bei den vorhandenen Verstößen gegen die Naturschutzgesetzgebung, hat die Waldmafia jedem den offenen Krieg erklärt, der auch nur irgendwie versucht, den Holzeinschlag aufzuhalten: Naturschützern, einheimischen Bewohnern, Journalisten.

wwf.ru - 7. Dez. 2007
Дети рисуют Умку
Kinder zeichnen Umka
Während draußen ein Schneesturm tobte, fand in der Mittelschule der Tschuktschensiedlung Ryrkaipij ein Zeichenwettbewerb um den Preis der "Bärenpatrouille" statt. Die Aufgabe war einfach: in 45 Minuten war ein Umka (Eisbär) zu zeichnen. Eine internationale Jury aus Experten des WWF Rußlands und Schwedens begutachtete mehr als 25 Zeichnungen.

Tadshikistan

akipress.org - 10. Dez. 2007
Душанбинский зоопарк налаживает сотрудничество с зоопарком США
Zoo Duschanbe organisiert Zusammenarbeit mit Zoo aus den USA
Duschanbe - Die Begeisterung, die aufkam bei den Brieffreunden aus Tadshikistan und dem Staat Indiana in den USA, führte zur Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Duschanbe und dem Zoo Black Pine Animal Park der Stadt Fort Wayne im USA-Staat Indiana. Nach einem Unglücksfall im Zoo Duschanbe 2006, als ein Bär einer Schülerin die Hand abbiß, erarbeiteten Schüler, Brieffreunde aus der Stadt Duschanbe und der Stadt Fort Wayne, ein Projekt zur Verbesserung der Sicherheit im Zoo und der Lebensräume der Tiere sowie zur Schaffung gesellschaftlicher Bildungsprogramme. Die Schüler fanden kompetente Mentoren und Sponsor-Organisationen, die ihnen halfen, ein Programm aufzustellen mit dem Ziel, Unglücksfälle in Zukunft zu verhindern, um so den Zoo zu einem ungefährlichen Kulturort für die Erholung der Besucher zu machen.

[Siehe zu diesem Thema auch
www.blackpineanimalpark.com
Promoting Volunteerism in Dushanbe
Dushanbe Zoo, Dushanbe, Tajikistan Black Pine Animal Park, Albion, Indiana
Black Pine selected as fiscal agent to oversee $75,000 grant awarded to help improve zoo safety, animal housing, and guest services at Dushanbe Zoo in Tajikistan. See how Black Pine will help develop an international cultural exchange and help animals!
Students at three Fort Wayne-area schools, who have enjoyed a pen-pal relationship with students in Dushanbe, Tajikistan for several years, were shocked when one of their Tajik pen-pals was injured while visiting the local zoo. They had to act, and so the project Promoting Volunteerism to Improve Zoo Safety, Education, and Animal Care project was conceived. The students found mentors and sponsoring organizations with whom they could work to achieve their goals of preventing future accidents and providing a more family-friendly zoo experience for the people of Dushanbe. With funding from MCCA, the Black Pine Animal Park, The Dushanbe Zoo, and schoolchildren in both nations will work together to develop educational materials for visitors and to promote community involvement in the zoos through volunteerism.
The project centers around the development of educational materials and signage in the native Tajik language for the Dushanbe Zoo. Since the dissolution of the Soviet Union in 1991, little funding has been available to invest in the Dushanbe Zoo. Educational materials and signage are scarce and are mainly in Russian rather than Tajik. Working with the staff of Black Pine Animal Park in Albion, Indiana, schoolchildren and zoo professionals will jointly design new educational programs and improved signs for the zoo. Pen pals in both countries will be involved researching the animals for which the signs will be made. Black Pine has developed extensive programming for schoolchildren, and the project will use this material as a starting point to develop new educational resources in both Tajik and Russian for Dushanbe. While working with Tajik participants to adapt the materials, US participants will learn about Tajik cultural norms.
The Black Pine Animal Park has only three paid staff members but is able to operate on a professional level with extensive volunteer assistance. Transferring this expertise in recruiting, organizing, and motivating volunteers will be a second goal of the project. There are many interested individuals willing to volunteer their time to improve the zoo facilities in Tajikistan, but because there is little history of organized volunteerism, they need guidance on how to organize a well-run volunteer organization. BPAP staff will train staff members at the Dushanbe Zoo on running a strong volunteer program, and the volunteers will then work to install the signs designed and produced by the students and to create a picnic area to make the zoo more family-friendly.
Siehe auch die Homepage der USA-Botschaft in Duschanbe
http://dushanbe.usembassy.gov/pr_12072007a.html - 7. Dez. 2007]

Turkmenistan

rosbalt.ru - 11. Dez. 2007
В Туркмении построят национальный музей живой природы
In Turkmenistan wird ein nationales Museum der lebenden Natur errichtet
Aschchabad - In Turkmenien, im Gebirgsvorland des Kopetdag, wird ein neues Nationales Museum der lebenden Natur errichtet. Das berichtet der Pressedienst des Naturschutz-Ministeriums Turkmenistans. Im Nationalen Museum der lebenden Natur werden die Tiere unter Gehegebedingungen gehalten, die den natürlichen oder halbfreien Bedingungen maximal angenähert sind - mit einem großen Lebensraum. An die Arbeit zur Schaffung solcher Bedingungen sind auch ausländische Spezialisten herangezogen, die große Erfahrungen in der Zucht von Tieren in Zoos haben. Es ist vorgesehen, daß Tiere, die aus dem alten Zoo hierhergebracht werden, das Nationale Museum der lebenden Natur bewohnen werden, aber auch noch 350 Arten exotischer Tiere, die herangeschafft werden sollen aus China, Thailand, Türkei, Indien, Japan, Afghanistan. Im neuen Zoo werden Elefanten, Tiger, Löwen, Nashörner, Giraffen, Orang-Utans, Krokodile, Flußpferde, Pythons angesiedelt. Das Territorium - das sind 40.000 qm - ist unter Berücksichtigung des Wirkens der "Windrose" in Zonen eingeteilt. Es werden auch Pufferzonen mit Grünanlagen genutzt. Raubtiere und Grasfresser werden in speziellen Zonen untergebracht. Es ist auch der Bau eines Aquaparks geplant, der 20 Fischarten vorstellen wird. Der Bau des neuen Zoos ist der türkischen Firma "Shahturkmen" anvertraut, die sich in Turkmenistan ausgezeichnet bewährt hat. Die Eröffnung des Nationalen Museums der lebenden Natur ist für 2008 geplant.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Schönbrunn Wien, 12.12.2007
Eisbären Zwillinge
Die 15-jährige Eisbärin „Olinka“ hat im Tiergarten Schönbrunn Zwillinge zur Welt gebracht. Die beiden Jungen befinden sich mit ihrer Mutter in einer abgeschirmten Wurfhöhle im Inneren der Anlage, wo äußerste Ruhe herrscht und nur die zuständigen Tierpfleger Zutritt haben. Der Tiergarten Schönbrunn zieht seit 1960 erfolgreich Eisbären auf – was international keine Selbstverständlichkeit ist. Eisbären, die in Schönbrunn zur Welt gekommen sind, findet man in den Zoos von Gelsenkirchen, Karlsruhe, Bremerhaven, Nürnberg und Novosibirsk. Eine gesicherte Nachzucht von Eisbären in menschlicher Haltung wird angesichts neuer Studien zur globalen Klimaerwärmung immer wichtiger. Die im Herbst veröffentlichte Arbeit des „US Geologic Survey“ prophezeit, das bis 2050 zwei Drittel der frei lebenden Eisbären verschwunden sein werden. Das Weibchen „Olinka“ ist 1992 im Kölner Zoo geboren worden, hat in Schönbrunn bereits drei Junge aufgezogen und allesamt perfekt gesäugt und intensiv umsorgt. Eisbärbabys sind bei der Geburt etwa meerschweinchengroß und hilflos. Nach drei bis vier Wochen öffnen sie die Augen und nach etwa sechs Wochen unternehmen sie die ersten Gehversuche. Der Vater, der 14-jährige „Eric“, ist von der jungen Mutter getrennt. Die Anwesenheit eines Männchens würde für die Jungtiere eine Gefahr darstellen. Sein Interesse gilt jetzt der zweiten Eisbärin „Hallensia“, die diesen Oktober im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus Stuttgart nach Wien gekommen ist und sich im kommenden Frühjahr mit Eric hoffentlich paaren wird.

Zoo Berlin, 12.12.2007
Schon fast eine feste Tradition: Berliner Wasserbetriebe übernehmen Patenschaft für Flusspferd NINO!
Es ist schon fast eine Tradition, dass die Berliner Wasserbetriebe ihre Verbundenheit mit den Flusspferden des Berliner Zoos und insbesondere mit dem dreijährigen Jungbullen NINO durch einen Patenschaftsscheck ausdrücken. Diesmal werden Dr. Ulrich Bammert, Vorstand Technik der Berliner Wasserbetriebe und Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation Stephan Natz den Scheck in Höhe von 3.500 Euro am Mittwoch, dem 12. Dezember um 8.30 Uhr an Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz im Flusspferdhaus übergeben, wozu die Pressevertreter herzlich eingeladen sind.

Tiergarten Worms, 12.12.2007
Gewinnspiel zum Jahresende im Tiergarten / Eseljunges heißt „Finja“
Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte der Tiergarten, der kurz davor steht seinen 200.000ten Besucher zu begrüßen, noch mal als Dankeschön an seine zahlreichen Besucher in diesem Jahr ein paar Gewinne verteilen. „Aber die Gewinne wollen wir nicht einfach so ausgeben. Ein bisschen Gegenleistung müssen wir schon erwarten.“, erklärt Tiergartenleiter Ernst Jockers. An der Kasse liegt bis 31.12.2007 für jeden Besucher ein kleiner Fragebogen aus. Das Quiz mit acht Fragen beschäftigt sich mit dem Thema „Tiere im Winter“ und kann während des Rundgangs ausgefüllt werden. „Wenn es all zu schwer wird, kann man auch gern eine/n Tierpfleger/in fragen, die/der kann dann bestimmt weiterhelfen.“, ergänzt Zoopädagogin Tamara Kalmbach, die den Fragebogen kreiert hat. Am Ende des Besuches wird dann der Fragebogen einfach mit der vollständigen Adresse an der Kasse abgegeben. „Anfang Januar ziehen wir dann aus den richtig ausgefüllten Fragebögen die Gewinner.“, verdeutlicht der Tiergartenleiter das weitere Vorgehen. „Für den ersten Platz verlosen wir einen „Schnupperkurs beim Tierpfleger“ im Wert von 80 ¤. Der zweite Platz bekommt eine Dauerkarte für den Tiergarten im Wert von max. 50 ¤ und der Drittplatzierte erhält einen Gutschein über zehn Besuche im Tiergarten.“, ergänzt Ernst Jockers. Alle genannten Preise kann man übrigens auch als Gutschein für Weihnachten an der Kasse erwerben. Aber nicht nur gerätselt werden kann im Tiergarten. Seit Anfang letzter Woche gibt es Nachwuchs bei den Thüringer Waldeseln. Mittlerweile hat die Mutter „Bella“ erste Kontakte der Tierpfleger zum Eseljungen zugelassen. „Es ist alles in Ordnung und es gedeiht ganz prächtig.“, so der zuständige Revierleiter Oliver Rathmacher. Auf den Namen „Finja“ haben die Tierpfleger/innen die noch junge Eseldame liebvoll getauft. Mit ihrem schwarzen Fell hebt sie sich ganz deutlich von ihrer Mutter ab und ist nicht nur dadurch für alle Besucher, ob Klein oder Groß ein absoluter Blickfang. Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild vom Nachwuchs bei den Eseln und besuchen Sie den Tiergarten Worms, der noch zahlreiche andere Highlights auch zu dieser Jahreszeit zu bieten hat.

Wilhelma Stuttgart, 12.12.2007
Von wegen „Dumme Pute“!
Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma sind ein Puter und zwei Puten eingezogen. Nein, nicht in kulinarischer Vorbereitung auf die Feiertage, sondern als geflügelte Vertreter bedrohter Nutztierrassen. Die Bronzepute trägt gar den Titel „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2008“ – zu Recht, denn bundesweit gibt es kaum 800 dieser Tiere. Bronzeputen sehen ihrem Urahn, dem Truthahn der Prärien und Wälder von Kanada bis Mittelamerika, recht ähnlich. Truthähne und –hühner sind gesellig, leben vorwiegend am Boden, können zwar mehr schlecht als recht fliegen, tun es aber nicht gerne. Schon die Azteken fanden diese großen Vögel schmackhaft und domestizierten sie. Erst im 16. Jahrhundert kamen Puten von Mexiko nach Europa und begannen ihren Siegeszug durch die hiesigen Küchen. Um noch mehr Fleisch pro Pute zu erhalten, verwandelten Züchter die mit bis zu 15 Kilo noch schlanke und gesunde Bronzepute in heute meist weiße, doppelt so schwere und recht anfällige Mastputen, die kaum mehr laufen können, geschweige denn zum Schlafen auf einen Baum fliegen. Damit die ehemalige Vielfalt der Nutzgeflügelrassen nicht unwiderruflich den Bedürfnissen der Lebensmittelindustrie zum Opfer fällt, versuchen engagierte Bauern, Kleintierzüchter, Zoos und die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.), die alten Rassen als Hort der biologischen Vielfalt und wertvollen Genpool zu erhalten. Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma tummeln sich die Bronzeputen nun in der illustren Nachbarschaft von Lachshühnern, Altsteirern, Sundheimern, Westfälischen Totlegern und Bergischen Krähern. So können sich die Besucher mit eigenen Augen davon überzeugen, wie bunt und vielfältig die Auswahl beim Nutzgeflügel sein kann ... wenn Preis und Masse nicht über alles gestellt wird.

Zoo Magdeburg, 12.12.2007
Neuzugang im Magdeburger Zoo: „Valo“ heißt der neue Schneeleopard
Der 1 ˝ jährige Schneeleopard „Valo“ aus dem Zoo Ahtäri/Finnland, der sehnsüchtig von der Schneeleopardin „Dina“ erwartet wurde, hat sich in den ersten Tagen gut in der Elbestadt eingelebt. Ob der Neu-Magdeburger das verschneite Finnland vermisst?

Zoo Duisburg, 12.12.2007
Zoo-Verwaltung erhält Telefonanlage von der Duisburg-CityCom GmbH
Ein in seinen Aufgabenbereichen so überaus vielfältiger Betrieb eines Zoologischen Gartens funktioniert auch nur dann reibungslos, wenn entsprechende Kommunikationstechnik installiert ist. Die in die Jahre gekommene Telefonanlage der Zoo-Verwaltung läuft im sprichwörtlichen Sinne „auf letzter Rille“ und so schneit zum richtigen Zeitpunkt eine vorweihnachtliche Überraschung ins Haus. Herr Wolfram Reutlinger, Geschäftsführer der DVV-Tochter Duisburg-CityCom GmbH (DCC), setzt seiner herzlichen Beziehung zum Zoo Duisburg als dessen ehemaliger kaufmännischer Vorstand ein Zeichen und spendet dem Zoo eine komplette Telefonanlage der Marke SIEMENS HiPath 3800.

Tierpark Hellabrunn München, 12.12.2007
Ein besonderes Weihnachtsgeschenk für blinde Kinder!
Dank der Stiftung der Wiesnwirte können wir im Tierpark Hellabrunn für dieses Weihnachtsfest ein besonderes Angebot machen: Im Rahmen einer Hufkorrektur eines Zebras, das zu diesem Zweck ins Reich der Träume geschickt wird, haben die Schülerinnen und Schüler des Sehbehinderten- und Blindenzentrums Unterschleißheim, die Möglichkeit, einmal ein Zebra direkt zu streicheln. Eine solche originale Begegnung ist besonders für sehbehinderte und blinde Kinder von grundlegender Bedeutung.

Zoo Osnabrück, 11.12.2007
Nashorn „Bianca“ wurde 39 Jahre alt
In der letzten Woche verstarb das alte weibliche Breitmaulnashorn „Bianca“ im Osnabrücker Zoo. Das Tier hatte schon im Frühjahr angefangen zu kränkeln. Nach intensiver tierärztlicher Behandlung erholte sich der Dickhäuter und schien im Sommer über den Berg. „Bianca“ genoss die Wärme der Besonnungs-Anlage im neuen Nashornhaus und interessierte sich für den Neuankömmling, das junge Nashornweibchen „Lia“ aus Hodenhagen. Vor wenigen Tagen erlitt sie einen Zusammenbruch und musste eingeschläfert werden. Das Nashorn war vor 39 Jahren in Afrika geboren und über den Tierpark Beekse Bergen nach Osnabrück gekommen. Auch nach ihrem Tod wird Bianca der Wissenschaft dienen: das Institut für Wildtierforschung in Berlin holte den Tierkörper ab, um die Forschung über Breitmaulnashörner zu vertiefen.

Zoo Hannover, 11.12.2007
Konzert „Karneval der Tiere“ im Erlebnis-Zoo Hannover / Wie klingt eigentlich der Elefant?
Wie klingen eigentlich Löwe, Hühner, Gazellen und Elefanten – musikalisch gesehen? Camille Saint-Saens hat es heraus gefunden und mit dem „Karneval der Tiere“ ein sowohl tierisches als auch ungewöhnliches Konzerterlebnis geschaffen, das garantiert unter die Haut geht. Mit der Wahl der Instrumente und wechselnden Klangfarben, mit Phantasie, Temperament und jeder Menge Gefühl holen die Musiker des „tonkunst ensemble hannover“ am 16. Dezember allerlei Tiere musikalisch in den Prunksaal des Maharadschas im Dschungelpalast. Unterstützt wird das besondere Konzert zugunsten der Zoostiftung von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hannover. Präsentiert in der einzigartigen Kulisse des indischen Prunksaals (mit einem Tiger als Zuhörer), entführt das Ensemble große und kleine Zuhörer in eine ganz andere Tierwelt. Mit gefühlvollen Interpretationen und tierischem Humor werden kurzweilige Geschichten in einer Sprache erzählt, die jeden berührt – der Musik. Gemeinsam mit dem Moderator Volker Thies werden die Musiker des „tonkunst ensemble hannover“ unter der Leitung von Thomas Hennig zudem die Geschichte vom frechen Affen Fridolin erzählen, und wie er am heiligen Abend alle Tiere des Zoos... doch mehr wird nicht verraten. Das Konzert zugunsten der Zoostiftung ist für die Zoobesucher kostenlos. Pro Aufführung stehen 300 Plätze zur Verfügung. Termin: Sonntag, 16. Dezember, 10.30 Uhr und 12 Uhr Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, Prunksaal des Maharadscha (Dschungelpalast)

Zoo Landau, 11.12.2007
Adventskinderbuchkino und Basteln in der Zooschule, sowie Ponyreiten als besondere Attraktion
Am 3. Adventssonntag, also am 16. Dezember, jeweils zwischen 13 Uhr und 16 Uhr findet in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz kostenlos das beliebte Basteln und jeweils um 14 Uhr und um 15 Uhr das gemütliche Adventskinderbuchkino für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter statt. Bei jeder dieser Veranstaltungen wird ein besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dazu auf einer Leinwand präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt und gebastelt. Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört, dass bei trockenem Wetter zwischen 11 Uhr und 16 Uhr stattfindende Ponyreiten. Vier Ponys der Ponyranch aus Neuhofen erwarten die Kinder zum Streicheln und Striegeln. Gegen Entrichtung eines kleinen Unkostenbeitrages darf auf den Ponys auch geritten werden. Während der Winterzeit ist die Zookasse täglich (auch an den Feiertagen) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr geöffnet.

ZOOM Gelsenkirchen, 11.12.2007
Zu Weihnachten einen Eisbär verschenken
Fehlt Ihnen noch ein wirklich ausgefallenes Weihnachtsgeschenk, mit dem Sie außerdem noch einen guten Zweck erfüllen? Dann verschenken Sie doch zur Abwechslung mal einen Flamingo, einen Polarfuchs oder gar einen Eisbären! Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen macht es möglich. Natürlich werden keine Tiere abgegeben, aber schon für 30 Euro pro Jahr kann jeder eine Tierpatenschaft übernehmen. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Tiere aus fernen Ländern haben oftmals Bedürfnisse, die hierzulande nur mit hohem finanziellen und personellen Aufwand sicherzustellen sind. Neben dem großen Nutzen für das Tier schafft unsere Tierpatenschaft eine ganz besondere, emotionale Bindung zu diesem Lebewesen. Man beobachtet sein Wachsen, sein Verhalten, seine äußerlichen Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten mit ganz anderen Augen.“ Eine Patenschaft ist ein originelles und sinnvolles Geschenk für eine nahe stehende Person. Aber es gibt auch zweckmäßige Gründe, sich für eine Tierpatenschaft zu entscheiden. So erhalten alle Paten eine personifizierte Urkunde über die Patenschaftsübernahme und werden namentlich im Internet genannt. Desweiteren gibt es anlässlich der Übergabe der Urkunde noch ein detailliertes Infoblatt über das Patentier. Und ab einer Zuwendung von 120 Euro erhalten die Paten zusätzlich zwei Freikarten; ab einer Zuwendung von 1.000 Euro werden sie zusätzlich auf der Patentafel im Eingangsbereich dargestellt und erhalten eine Jahreskarte. Schon zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, Firmen und Institutionen aus dem Ruhrgebiet kümmern sich mittlerweile in Patenschaften um diverse Tiere aus der Erlebniswelt. Die Möglichkeiten sind breit gefächert: Für 30 Euro ist die Patenschaft für Kormoran, Schellente, Spießente oder Schildkröte zu haben. Für 120 Euro pro Jahr kann man sich um einen Marabu, Flamingo, Kanadischen Biber, Waschbär oder Stachelschwein kümmern. Für ein Zebra, eine Rappenantilope, ein Watussi-Rind oder Rentier sind 600 Euro pro Jahr fällig und für 1.500 Euro pro Jahr kann man sich sogar stolzer Pate von Schimpanse, Flusspferd, Nashorn, Eisbär oder Elch nennen. Nähere Infos erhalten Sie unter Telefon 02 09 – 954 50 oder unter www.zoom-erlebniswelt.de.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 10.12.2007
Vier kleine rote Giftspeier
Bereits frisch aus den Eiern geschlüpft, fauchen die kleinen, ziegelroten Schlangen mit dem hübschen, dunklen Halsband den Betrachter an. Man muß vorsichtig sein, denn bereits die kleinen Roten Speikobras verfügen über das tödliche Gift der Eltern und spucken es vermeintlichen Feinden nach Kobraart entgegen. Das könnte Verätzungen an den Augen ergeben, daher ist beim Umgang mit ihnen das Tragen einer Schutzbrille Pflicht. Am Morgen des 10. Dezember sind die 4 Giftnattern nach einer Zeitigungsdauer von 71 Tagen aus ihren Eiern geschlüpft. Am 1. Oktober waren 6 Eier im Terrarium abgelegt und von den Tierpflegerinnen in einen Inkubator überführt worden. Die Bebrütung erfolgte feuchtwarm nahe 30 °C in Vermiculit, einem Isolierstoff aus der Flugzeugindustrie. 2 Eier erwiesen sich als unbefruchtet und wurden entfernt. Die Nachzucht von Roten Speikobras gelang in der Schlangenfarm des Tierparks bereits zum wiederholten Male in mehrfacher Generation, denn die Eltern wurden bereits im Januar 2004 wie ihre Eltern zuvor bei uns geboren. Die Heimat dieser 1,50 m erreichenden Speikobra ist Zentralafrika, wo sie bevorzugt in der Ebene an felsigen Flußufern, in Felsspalten oder unter aufgegebenen Termitenhügeln und Baumstämmen lebt. Ihre Nahrung besteht aus Kröten, Eidechsen, kleinen Schlangen und Nagetieren. Bei uns wird sie mit Mäusen gefüttert.

Zoo Leipzig, 10.12.2007
Orang- Utan- Geburt im Leipziger Zoo!
Einen Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im Leipziger Pongoland am vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen: Nicht in einem Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter Nachwuchs. In der Nacht auf den 07. Dezember hatte die betagte Orang- Utan- Dame (* 19. 04. 1973 in Berlin, seit 13. 04. 1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, zur Welt gebracht. Stolzer Vater ist Bimbo (* 20. 09. 1980 in Duisburg, seit 22. 10. 2000 in Leipzig). Für Dunja war es die nunmehr sechste Geburt, ihr erstes Baby hatte 1984 ebenfalls in Leipzig das Licht der Welt erblickt. Die erfahrene Mutter kümmert sich bisher fürsorglich um das Kleine. Gegenwärtig hat bereits die Zusammenführung mit den anderen Orang-Utans begonnen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, wann Dunja mit ihrem Schützling für die Besucher zu sehen ist, das ist von der Integration in die bestehende Gruppe abhängig. „Wir freuen uns sehr über das vorfristige Weihnachtsgeschenk. Die letzte Geburt ist schon wieder vier Jahre her. Wir hoffen sehr, daß sich das Jungtier gut entwickelt und gemeinsam mit seiner Mutter in die Gruppe integriert“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zoo Halle, 10.12.2007
Laternenumzug zum Advent mit Esel Carolin
Der erste Frost liegt in der Luft und im halleschen Bergzoo herrscht Weihnachtsstimmung. Mit einem feierlichen Laternenumzug durch den Zoo, der am 15.12.07 um 16 Uhr statt findet, können sich Kinder, Familien und andere Interessierte auf den dritten Advent einstimmen. Besonders die Kinder werden begeistert sein, dass Esel Carolin den Zug anführt und sich darauf freut, von vielen Händen gestreichelt zu werden. Während des Umzugs warten an verschiedenen Lichterstationen stimmungsvolle Überraschungen auf die kleinen Besucher. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Haupteingang in der Reilstraße. Bitte Laternen mitbringen! Die Teilnahme am Laternenumzug ist kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben.

Zoo Duisburg, 10.12.2007
Kleine Panda-Dame MAPI erhält Paten
Seit fast genau sechs Jahren lebt die aus dem französischen Zoo La Palmyre stammende Kleine Panda-Dame MAPI im Zoo Duisburg. Am morgigen Dienstag darf sich das leicht betagte Weibchen dieser in ihren Beständen hoch bedrohten Art über eine ordentliche Extra-Ration an Bambus, ihrem Lieblingsfutter, freuen. Dann nämlich darf der Zoo Duisburg die Übernahme einer Patenschaft für MAPI durch die Deutsch-Französische Gesellschaft feiern.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 10.12.2007
Silvester im Tiergarten
Mitten im Wald, nur wenige Schritte vom Tiroler Bauernhof des Tiergarten Schönbrunn entfernt, liegt das urige Gasthaus Tirolergarten. Am 31. Dezember findet hier zum ersten Mal seit vielen Jahren ein öffentliches Silvesterfest statt - mit einer nächtlichen Führung durch den Tiergarten, mit Musik, Punsch, Maroni und Sekt. Das Gasthaus Tirolergarten gehört seit 2007 wirtschaftlich zum Tiergarten Schönbrunn und wurde heuer komplett saniert. Obwohl es sich im Zentrum des 13. Wiener Bezirks befindet, erweckt es den Eindruck einer Oase: Wald, Dunkelheit, kein Straßenverkehr, und mit etwas Glück kann man sogar die Sterne sehen. Das Silvesterfest beginnt um 17.30 Uhr mit Punsch und Maroni, danach werden die Gäste durch den nächtlichen Tiergarten geführt. Ein sechsgängiges Menü mit Weinbegleitung setzt den Abend fort. Um Mitternacht dann Sekt und ein Spaziergang, zum Abschluss eine Gulaschsuppe. Für die musikalische Unterhaltung sorgt „Steirerbua Gerry“ – ein Entertainer, Sänger und gelernter Kapellmeister. Package-Preis: ¤ 160 pro Person (inkl. aller Getränke, ausgenommen Spirituosen)

Zoo Berlin, 8.12.2007
Zweifacher Nachwuchs beim König der Tiere!
Löwenbabys gehören zu den absoluten Lieblingen der Zoobesucher. Zum einen entsprechen sie mit den runden Gesichtern und den großen Augen ganz gar dem von Nobelpreisträger Konrad Lorenz entwickelten „Kindchenschema“, zum anderen beeindrucken sie uns durch ihr mitunter tollpatschig und den erwachsenen Rudelmitgliedern gegenüber respektlos erscheinenden Verhalten. Genauso nett finden wir die Geduld der erwachsenen Löwen, die schier stoisch alle bisweilen übermütigen Spielereien der Löwenkinder ertragen. All diese hübschen Bilder aus dem Familienleben der stolzen Löwen können jetzt im Raubtierhaus des Berliner Zoos beobachtet werden. Die beiden am 31. Oktober geborenen männlichen Löwenkinder verbrachten die ersten Lebenswochen in der schützenden Wurfbox, die sie jetzt freiwillig zeitweise verlassen. Mutter ist die gut dreijährige Amira, die bei der Erziehung des bisweilen übermütigen Nachwuchses von ihrer gleichaltrigen Schwester Jazira unterstützt wird. Der direkte Kontakt zu Vater Paul wird zu gegebener Zeit ermöglicht werden.

Tierpark Nordhorn, 7.12.2007
Altes Leben auf dem historischen Vechtehof im Tierpark Nordhorn / Bauer Harm zieht ein
Schon lange ist es ein Traum der Tierparkleitung des Nordhorner Familienzoos – der „lebendige Vechtebauernhof“. Etliche alte, zum Teil bedrohte Haustierrassen leben bereits seit der Hoferöffnung im Jahr 2001 auf ihrem Vechtehof. Nun zieht dort auch endlich der Bauer ein! Möglich wurde der Traum durch die spontane Bereitstellung einer ABM der Agentur für Arbeit in Nordhorn. Die Idee zu dem Projekt kam von Tierparkleiter Thomas Berling, der „Bauer Harm“, alias Ludger Seybering, bereits seit einigen Jahren kennt. „Ein paar Telefonate wurden geführt und eine der schnellsten AB-Maßnahmen in der Geschichte der Agentur für Arbeit konnte eingerichtet werden,“ so Herbert Hilkenbach, Pressesprecher der Agentur in Nordhorn. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins der Grafschaft Bentheim, Gerolf Küpers, wurde der zukünftige Bauer mit Tracht ausstaffiert und altes Werkzeug beschafft bzw. gebaut. Am Freitag, den 07. Dezember konnte der Bauer bereits offiziell einziehen, um den Vechtehof mit weiterem Leben zu füllen. Begrüßt wurde Harm von seiner Tante Sofie, alias Anni Semlow, vom Grafschafter Plattproaterkring. In ihrer feinsten Tracht nahm sie ihren „Neffen“ in Empfang, der mit bepackter Holzkarre und Schaf am Vechtehof ankam. In der kommenden Woche wird sie Bauer Harm an einigen Tagen besuchen und interessierten Kindern und Erwachsenen Geschichten vorlesen (am 11., 14. und 15. Dezember jeweils von 15:30 – 16:30 Uhr). Mit von der Partie ist Onkel Jan, der die Kunst der Seilerei vorführt. Alle Interessierten Besucher sind eingeladen Bauer Harm in seiner ersten Woche auf dem Hof zu besuchen und bei der Arbeit zu bestaunen. In seiner Kennenlern-Woche von Montag, den 10.12. bis Sonntag, den 16.12. ist er in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bei seinen täglichen Arbeiten wie Ställe misten, Eier aufholen, Esel putzen, Diele fegen und vielen weiteren interessanten Tätigkeiten zu erleben.

Zoo Augsburg, 7.12.2007
Bauen für Zootiere / Vortrag am 11. Dezember um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden Dienstag Frank Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut. Denn dabei müssen viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden: zuerst die Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion muss zufrieden gestellt werden und natürlich auch die Besucher. In Deutschland gibt es nicht viele Architekten, die sich auf das Bauen im Zoo spezialisiert haben. Einer davon ist Herr Kirsten. Er hat für Augsburg die Erweiterung des Elefantenhauses geplant und ist derzeit mit dem Nashorn- und Watussistall beschäftigt. In seinem Bericht wird er auf die Besonderheiten eingehen, die das Bauen für Tiere, insbesondere exotische Wildtiere betreffen.
Jeder Interessierte ist dazu eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Thüringer Zoopark Erfurt, 7.12.2007
Geänderte Öffnungszeiten im Aquarium
Im Aquarium des Thüringer Zooparks Erfurt gelten an folgenden Tagen veränderte Öffnungszeiten: am 24. Dezember sowie am 31. Dezember hat das Aquarium nur von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Thüringer Zoopark Erfurt, 7.12.2007
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 16.12.2007 findet zum letzten Mal in diesem Jahr die Fisch- und Wasserpflanzenbörse im Aquarium des Thüringer Zooparks statt. In Zusammenarbeit mit den Erfurter Aquarienfreunden e.V. kann man sich von 9 – 12 Uhr über die Haltung von Zierfischen informieren, sich Tipps und Tricks von Fachleuten holen und natürlich auch Fische und Wasserpflanzen erwerben. Veranstaltungsort: Aquarium des Thüringer Zooparks, Nettelbeckufer 28a, 99089 Erfurt, www.zoopark-erfurt.de.

Wildpark Lüneburger Heide, 6.12.2007
Prominenter Besuch bei Elchbaby Svenja / Marc Terenzi im Wildpark Lüneburger Heide
Pünktlich zum Nikolaustag ist das Elchbaby Svenja aus dem Wildpark Lüneburger Heide, sechs Monate alt geworden. Zu diesem feierlichen Anlass ist Marc Terenzi gekommen um Svenja persönlich zu gratulieren. Als besondere Überraschung gibt der prominente Gast der zutrauliche Svenja die Flasche mit Aufzugsmilch. Das jetzt schon 1,5 m große Elchkind fasst sofort Vertrauen zu dem Gratulanten. Auch der Ehemann der Pop-Sängerin Sarah Connor kann sich kaum von seiner “Neuen Freundin“ trennen. Marc Terenzi war Gitarristen der Band Natural und ist seit 2005 sehr erfolgreich als Solokünstler aktiv, dass er auch sehr tierlieb ist, merkt Svenja sofort. Sie wurde von ihrer Mutter Steffi (3), nach ihrer Geburt verstoßen und wird seit dem von ihrem “Ziehvater“, dem Tierpfleger Jens Pradel mit viel Liebe per Hand aufgezogen.

Zoo Duisburg, 6.12.2007
Französischer Pascha unter 11 schwarz-weiß gestreiften Zicken
Die Voraussetzungen könnten eigentlich nicht besser sein: als Hengst fühlt man sich erst inmitten einer Herde von Stuten wohl. Und so sieht sich der knapp dreijährige Damara-Zebrahengst DOUCEUR aus dem französischen Zoo La Palmyre seit ein paar Wochen den 11 im Zoo Duisburg gehaltenen Stuten gegenüber. Dabei soll er in die Hufstapfen des prächtigen Zuchthengstes HOFRAT treten, der die in langer Tradition stehende Duisburger Zucht um etliche Jungtiere bereichert hatte. Mit dem neuen Hengst dürfte in den kommenden Jahren die Schallmauer von 200 Nachzuchten zu durchbrechen sein! Allerdings darf sein Name (übersetzt Milde, Sanftheit) nicht Programm sein, denn der im Vergleich zu den ausgewachsenen Stuten noch etwas schmächtige Neuankömmling muss zum Leithengst avancieren und sich entsprechend durchsetzen. Ohne Tritte und Bisse verläuft eine derartige Integration nie und so setzen ihm die Stuten auf der Außenanlage entsprechend zu. Sie fordern ihn heraus, um auch für sich festzustellen, ob der Neue überhaupt etwas „taugt“. Trotz der riesigen Ausmaße der Afrika-Savanne im Zoo Duisburg hat auch diese ihre Grenzen, die der Hengst gerade auch vor dem Hintergrund rasanter Treibjagden kennen muss. Die Besucher blicken daher im Moment auf ein dünnes, um die Anlage gespanntes Flatterband in rot-weiß, welches dem Hengst die Gehegeabgrenzungen signalisiert. Die Zusammengewöhnung ist im vollen Gang und der Hengst klettert in der Hierarchie weiter nach oben. Eine Zusammenführung der im wahrsten Sinne des Wortes ganz anderen Art steht DOUCEUR in der nächsten Zeit bevor. Dann nämlich hat er es mit den beiden Breitmaulnashörnern zu tun, die generell zwar ruhig und gemütlich über die Anlage ziehen. Doch stellen sich die Zebras allzu kühn in den Weg oder halten sich an Lieblingsplätzen der Schwergewichte auf, machen die Nashörner ihren Mitbewohnern ihr Unbehagen unmissverständlich deutlich und verjagen sie.

Wisentgehege Springe, 6.12.2007
Wilde Sachen tierisch günstig!
Das Wisentgehege Springe bietet bis zu 28 Prozent Rabatt auf die Jahreskarte. Erstmals gibt’s die Tiere des Wisentgeheges als hochwertigen DIN A3 Bildkalender. 365 Tage Wisentgehege im Jahr inklusive aller öffentlichen Sonderveranstaltungen. Die Jahreskarte gibt es in der Weihnachtsaktion zum Schenken und Selbstschenken zu deutlich reduzierten Preisen. Bis zum 24. Dezember 12.00 Uhr läuft das Angebot. Erwachsene zahlen 25,- statt 35,- Euro, Kinder, Azubi, Schwerbehinderte zahlen 15,- statt 20,- Euro, Familien (2 Erwachsene mit Kindern bis 14 Jahren) zahlen 80,- statt 100,- Euro, Ein tolles Geschenk für Natur- und Tierliebhaber ist der Bildkalender. Für das Jahr 2008 bietet er phantastische Aufnahmen aus dem Wisentgehege Springe, in denen sich die einzigartige Faszination der Wildtiere inmitten einer urwüchsigen Natur widerspiegelt. Das Fotografenteam Dagmar Growe-Lodzig, Reinhard Lodzig und Thomas Hennig als Leiter des Wisentgeheges haben Fotos zusammengestellt, die eindrucksvoll Kraft und Anmut der Tiere auf Zelluloid bannen. Ein Muss für jeden Naturliebhaber! Der Kalender ist im Format DIN A3, hochglänzend produziert. Erhältlich ist er im Shop des Wisentgeheges. Der Preis beträgt 14,90 Euro.

Niederrheinpark Plantaria Kevelaer, 6.12.2007
Weihnachtsmarkt und Adventskonzert am 8. und 9. Dezember
Am 8. und 9. Dezember laden wir Sie recht herzlich zu unserem Weihnachtsmarkt und "Tag der offenen Tür" ein. In gemütlicher Atmosphäre präsentieren sich verschiedene Weihnachtsstände. Wunderschöne, nach Wunsch gefertigte Teddybären, Schmuck, Holzspielzeug, Keramikartikel, Töpferwaren, Kerzen, kulinarische Leckerbissen aus Mallorca, bis hin zu außergewöhnlichen handgefertigten Seidenartikeln, Lampen und Geschenkartikeln können erworben werden. Natürlich wird auch für Ihr leibliches Wohl gut gesorgt sein. Die „Jäger der Nacht“ werden am 8. Dezember ab 19:00 Uhr von Wilhelm Schnabel in der Veranstaltungshalle vorgestellt. Eulen im Freiflug und was Sie schon immer über Eulen wissen wollten - wir freuen uns auf diesen interessanten Abend. Am 9. Dezember lädt der Musikverein Twisteden und der befreundete Musikverein Wanssum aus den Niederlanden von 15:30 - 17:00 Uhr zu einem stimmungsvollen Adventskonzert ein und wir werden den Nikolaus mit seinem Gehilfen bei uns begrüßen. Natürlich freut sich der Nikolaus schon auf die vielen schönen Gedichte, die ihm vorgetragen werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 10.12.2007
Endlich ein umfangreiches Schutzprogramm für Orang-Utans
Orang-Utans, die sanften Menschenaffen der südostasiatischen Regenwälder, waren einst im indonesischen Archipel und sogar auf dem asiatischen Festland verbreitet. Heute sind lediglich zwei Inseln ihre letzten Rückzugsgebiete: Borneo und Sumatra - letztere gehört ganz, Borneo zum größten Teil zum Staat Indonesien, und der hat nun bei der Weltklimakonferenz auf Bali ein umfangreiches Schutzprogramm für Orang-Utans angekündigt. Die gefährdeten Menschenaffen und ihr Lebensraum sollen nachhaltig und langfristig geschützt werden, sagte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono in Nusa Dua auf Bali. "Das Schlüsselelement ist, den Orang-Utan zu retten. Dafür müssen wir den Wald schützen und damit leisten wir auch unseren Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase", sagte der Präsident.

Krone.at - Freitag, 7. Dezember 2007
Nashorn-Dung für den guten Zweck zu ersteigern
Ob sich der Beschenkte wirklich freut, wenn er dieses Paket unter dem Weihnachtsbaum findet, ist fraglich: Die Internationale Nashorn-Stiftung versteigert vier Stück Nashorn-Dung. Beworben werden die getrockneten Hinterlassenschaften übrigens mit dem Slogan "Sie suchen ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat?". Hintergrund der ungewöhnlichen Auktion ist die akute Gefährdung der Nashörner, der Erlös der Aktion kommt dem Artenschutz der Riesen zugute. Vor Geruchsentwicklung und dem Aggregatzustand der Nashorn-Hinterlassenschaften müssen sich die Käufer keine Sorgen machen: Jedes Stück wurde getrocknet und wartet in einem Glasbehälter auf interessierte Betrachter. Derzeit stehen die Gebote für die vier außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenke zwischen umgerechnet etwa 200 bis 340 Euro. Link zur Versteigerung

Märkische Allgemeine - 7. Dez. 2007
Graue Räuber wandern bis ins Schlaubetal Natur / Lausitzer Wölfe ...
BEESKOW - Friedrich Hesse ist vorsichtig geworden. Wenn er mit seinem Jagdhund im Dunkeln durchs Revier im Naturpark Schlaubetal nahe Eisenhüttenstadt streift, achtet er darauf, dass sein Jack-Russel-Terrier dicht bei ihm bleibt. „Diese Hunde-Rasse ist nicht sehr groß und wäre ein gefundenes Fressen für Wölfe“, sagt der Jäger und weist gleichzeitig jegliche Panikmache weit von sich.
Hund und Wolf sind laut Hesse „Nahrungskonkurrenten“, können sich sozusagen nicht riechen. „In der Oberlausitz hielt sich lange das Gerücht, dass Hunde auf rätselhafte Weise verschwinden“, ergänzt Matthias Fochtmann von der unteren Jagdbehörde des Landkreises Oder-Spree. Die Ursache scheint gefunden, seit der Hund eines Forstamtsleiters nachweislich von einem Wolf getötet worden war. Inzwischen haben sich die Wölfe im Land Brandenburg von der Lausitz aus fächerförmig nach Norden ausgebreitet. Ein Wolfs-Pärchen wurde anhand von aufgestellten Fotofallen im Frühjahr am Nordrand des Spreewaldes ausgemacht, ein vierköpfiges Rudel lebt seit diesem Jahr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, beweisen DNA-Analysen aus Kotproben. Etwa 40000 Hektar braucht ein Rudel als Lebensraum, sagen Experten. Die rote Zone auf dem Ex-Truppenübungsplatz umfasst gerade mal 7500 Hektar. So ist es nicht verwunderlich, dass Jäger der angrenzenden Hegegemeinschaft Schlaubetal schon mehrfach Wölfe in ihrem Revier bei Henzendorf oder Treppeln gesehen haben – selbst am helllichten Tag. Auch sogenannte Risse – von Wölfen erbeutetes, aber nicht aufgefressenes Wild – wurden wiederholt in der Region entdeckt. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wölfe hier richtig etablieren“, glaubt Fochtmann. Spätestens wenn ihre Nahrungsquelle auf dem einstigen Militärgelände versiegt, würden die Tiere weiterwandern. Leichte Beute für die grauen Räuber ist das Muffelwild. Ursprünglich in Gebirgslandschaften zu Hause, wurde die kleinste Unterart des Wildschafes zu DDR-Zeiten aufgrund ihres schmackhaften Fleisches in den Staatsjagdgebieten angesiedelt. „Muffelwild kennt den Wolf nicht als natürlichen Feind und ist für das Raubtier viel zu langsam“, erläutert Fochtmann. So wurde die Mufflonpopulation in der sächsischen Lausitz binnen kürzester Zeit von den Wölfen ausgerottet, gleiches droht den etwa 500 Exemplaren im Schlaubetal. „Wir haben einen Artenreichtum, der kaputt geht, wenn der Wolf hier tun und lassen kann, was er will“, sagt Jäger Hesse, Sprecher der Hegegemeinschaft Schlaubetal. Statt eines übertriebenen Vollschutzes, wie bisher in Brandenburg betrieben, müsse der Wolf in einem vernünftigen Verhältnis zu anderen Tierarten gehalten werden. Hesse spricht aus, was Waidmännern, Schäfern und Landwirten auf der Seele brennt. Niemand von ihnen habe etwas gegen die Wiederansiedlung des Wolfes, jedoch müsse die wachsende Zahl reguliert werden, sagt Hartmut Staar vom Gut Hirschaue bei Beeskow. „Es kann nicht sein, dass sich der Wolf ungehindert ausbreitet und alles andere niedermacht.“ Staar ist sich dessen bewusst, dass der zwei Meter hohe Weidezaun um seine Gehege mit Dam- und Rotwild sowie Mufflons Wölfe nicht aufhalten wird.
> mal wieder eine mit verzerrten Fakten geschmückte Anti-Wolfs-Geschichte, in der "die Jäger" u. a. den Begriff Artenreichtum mißbrauchen, indem sie ihn auf ausgesetzte, fremde Tierarten ausdehnen, und sich auch noch ein Wildparkbetreiber und Ökolandbauer (www.gut-hirschaue.de) vor diesen Karren spannen läßt.

Lausitzer Rundschau, 12. Dezember 2007
Litze soll Wolf abschrecken
Wölfe dringen in Schafherden ein, obwohl diese – wie empfohlen – durch Elektrozäune geschützt sind. Isegrim sorgt erneut für Diskussionen in der Öffentlichkeit. Bürger wie beispielsweise Manfred Alltag aus Klitten glauben, dass die von den Wölfen verursachten Probleme durch die Wolfsbeauftragten verharmlost werden. "Es wird langsam Zeit, korrekte Zahlen zu nennen, um zu erfahren, wieviel Tonnen Wild – und damit höchstwertige menschliche Nahrung – an die Wölfe ,verfüttert’ werden."

spiegel.de - 07.12.2007
Bizarre Wesen in eisiger Finsternis
Es war alles voller Leben: Muschelbänke von mehr als 30 Metern Durchmesser, dicht an dicht besetzt mit Tausenden weißer Krabben. Was die Forscher des Marum-Forschungszentrums Ozeanränder der Universität Bremen im Scheinwerferkegel ihres Tauchroboters "Quest" zu sehen bekamen, widerlegte die gängige wissenschaftliche Lehrmeinung: In Tiefen von 550 bis 3000 Metern entdeckten die Wissenschaftler um Gerhard Bohrmann, dass es auch an kalten untermeerischen Quellen vor Leben nur so wimmelt. Das Team hatte an Bord eines Forschungsschiffes vier Wochen lang den pakistanischen Kontinentalrand untersucht.

welt.de - 11.12.2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen weg

Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt das Eis unter den Füßen weg. Einige Kolonien sind bereits um 60 Prozent geschrumpft. An manchen Stellen in der Antarktis erwärmt sich die Erde fünfmal so stark wie im Durchschnitt des Planeten. Selbst in 3000 Metern tiefe wird's wärmer.
Das macht vor allem Kaiserpinguinen und den Adéliepinguinen zu schaffen, berichtete die Umweltstiftung WWF bei der Weltklimakonferenz auf Bali. Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit der Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine seien schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF. Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds vom WWF Australien. „Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen Arten sich ausgebreitet haben.“ Einige Regionen um die Antarktische Halbinsel erwärmen sich nach WWF-Angaben fünfmal so stark wie die Erde im Durchschnitt. ... Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das Nahrungsangebot für die Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse im Südpolarmeer, eines der Hauptnahrungsmittel für Esels- und Kehlstreifpinguine. „Das Leben der Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben für viele Tiere noch einmal härter“, sagte Volker Homes vom WWF Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen ihre Jungen zudem auf immer dünnerem Eis großziehen. Die Eisflächen brechen öfter ab. „Je früher das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden von den Fluten verschlungen“, sagte Homes.

scinexx.de - 13.12.2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen weg - Steigende Temperaturen auf der antarktischen Halbinsel sorgen für erste Probleme
Pinguine, die um die antarktische Halbinsel brüten, bekommen zunehmend Probleme mit dem Klimawandel. Die Umweltorganisation WWF berichtet, dass vor allem den Kaiserpinguinen und den Adeliepinguinen das Eis unter den Füßen weg schmilzt. Esels- und Kehlstreifpinguine macht hingegen vor allem das schlechtere Nahrungsangebot zu schaffen.
Vor allem die Region um die antarktische Halbinsel erwärmt sich schneller als andere Erdteile, das zeigen die Messungen der letzten Jahrzehnte. In einigen Regionen wurde ein fünf Mal so schneller Anstieg der Temperaturen beobachtet wie im weltweiten Durchschnitt. Die Erwärmung des Wassers reicht bis zu einer Tiefe von 3.000 Meter. Auch das Packeis ist auf dem Rückzug: Um 40 Prozent ist das Meereis um die antarktische Halbinsel in den vergangen 26 Jahren zurückgegangen.

spiegel.de - 11.12.2007
Aus Fischern werden Wasser-Bauern
Sein ganzes Leben hat Hvsin Fische aus dem Meer gezogen. Wenn der 50-Jährige heute in seinem winzigen Holzboot auf das Wasser zwischen den indonesischen Inseln Bali und Java hinaustuckert, wuchtet er statt schuppiger Meeresbewohner Grünpflanzen an Bord: Meeresalgen, die an Seilen im Wasser dümpeln und langsam heranreifen. Später werden die Algen getrocknet und zu allerlei Essbarem verarbeitet, von Tee über Suppen bis hin zu seltsamen Süßigkeiten. Die Touristen, die in die Gegend kommen, nehmen den einsetzenden Klimawandel allenfalls beim Tauchen in Form angenehm warmen Wassers wahr. Doch für die Menschen in Hvsins Dorf Sumber Kima im Nationalpark Bali Barat ist die Erwärmung mehr als nur eine abstrakte Vorstellung von Katastrophen in ferner Zukunft. Wird das Wasser im Durchschnitt nur um ein bis zwei Grad wärmer, beginnen die Korallen zu sterben. Damit bleiben auch die Fische aus. "Das Meer gibt uns immer weniger", sagt Hvsin. Das hat freilich nicht nur mit der globalen Erwärmung und dem Treibhausgas-Ausstoß ferner Länder zu tun. Bis heute betreiben Fischer Raubbau an den Korallenriffen Indonesiens: Sie zünden Sprengladungen unter Wasser, um die Fische nur noch einsammeln zu müssen. Wollen sie Zierfische fangen und verkaufen, tauchen sie zu den Korallen hinab und betäuben die farbenfrohen Meeresbewohner mit Zyanid. Das Gift tötet nebenbei auch die Korallen.

dieneueepoche.com - 12.12.2007
Tiere und Pflanzen regieren auf den Klimawandel - Forscher verzeichnen Wanderungsbewegungen – „Viele Arten sind in Schwierigkeiten“
Während auf der UN-Klimakonferenz noch diskutiert wird, bekommen Tiere und Pflanzen die globale Erwärmung schon zu spüren: In Australien fielen tausende Fledermäuse während einer Hitzewelle tot aus den Bäumen, in den Alpen sterben Schmetterlinge aus, während Eisbären und Pinguinen der Lebensraum wegschmilzt. Betroffen sind die meisten Arten und der Wandel kommt zu schnell für sie, als dass sie sich darauf einstellen könnten. „Viele Arten sind in Schwierigkeiten“, sagt der Direktor des Zentrums für Tropische Artenvielfalt und Klimawandel an der James-Cook-Universität in Australien, Stephen Williams. „Ich glaube nicht, dass irgendein Zweifel besteht, dass wir ein Artensterben erleben werden.“ ... Weltweit könnten 30 Prozent der Arten verschwinden, wenn die Temperaturen um 2,5 Grad Celsius steigen. Bei einem Anstieg um 3,5 Grad wären es sogar 70 Prozent, wie die UN-Klimawissenschaftler im vergangenen Monat erklärten. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte der Erde. In den vergangenen 520 Millionen Jahren gab es nach Einschätzung der Forscher fünf große Perioden des Artensterbens, vier davon werden mit höheren Temperaturen in Verbindung gebracht. Am schwersten betroffen sind Pflanzen und Tiere in kälteren Regionen oder in höheren Lagen sowie solche mit einem begrenzten Lebensraum oder einer geringen Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen, wie die Biologin Wendy Foden von der World Conservation Union erklärte. Die Treibhausgase lassen aber auch das Wasser der Meere saurer werden – das Todesurteil für Korallenriffe und Planktonarten, von denen wiederum Blauwale und andere Meeressäuger abhängig sind. „Langfristig wird jede Art betroffen sein“, sagte Foden. Nur wenige Arten könnten nach Einschätzung der Wissenschaftler vom Klimawandel profitieren. Dazu zählen solche, die sich rasch vermehren, schon jetzt in verschiedenen Klimaregionen überleben und sich schnell anpassen können: Kakerlaken, Tauben und sogenanntes Unkraut.

derstandard.at - 11.12.2007
Ecuador: Naturpark mit einmaliger Artenvielfalt oder Ölfeld?
Ein tropisches Biosphärenreservat mit weltweit einzigartiger Artenvielfalt könnte in absehbarer Zeit dem Hunger nach Öl geopfert werden. Ecuador will in einem halben Jahr die Ausschreibung zur Erschließung eines Ölfelds starten, das in einem einmaligen Naturschutzgebiet liegt. Die Regierung will nur dann auf das Projekt verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft einen Ausgleich für den Verzicht auf die Ölförderung zahlt. Das Ölfeld Ishpingo-Tiputini-Tambococha liegt im Yasuni-Nationalpark, der von der Weltkulturorganisation UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Im Dschungelboden werden rund eine Milliarde Barrel Rohlöl (1 Barrel = 159 Liter) vermutet. Die Region birgt jedoch eine weltweit einmalige Artenvielfalt. Einige Naturschützer sagen, dass es im Yasuni mehr Pflanzenarten gibt als in den USA und Kanada zusammen.

scienceticker 30. November 2007
Seefrosch bedroht Wasserfrosch
Einheimische europäische Wasserfrösche könnten durch eingewanderte oder importierte Seefrösche verdrängt werden. Das befürchten französische und deutsche Wissenschaftler, die Frösche in Frankreich und Nord-Spanien untersucht haben. Der ursprünglich nur in Osteuropa vorkommende Seefrosch (Rana ridibunda) ist heue von Zentralasien bis nach Frankreich und Spanien anzutreffen. Einheimische Wasserfrösche seien dem osteuropäischen Seefrosch unterlegen, weil dieser länger lebe und schneller wachse. Inzwischen habe sich die Frosch-Fauna entlang von grösseren Flussauen in Frankreich und Spanien deutlich zu Gunsten der neuen Froschart verändert. “Wir mussten feststellen, dass der zugewanderte Seefrosch besonders in sauerstoffreichem und salzarmen Frischwasser ein hohes Konkurrenzpotential hat. Unter diesen Bedingungen haben die einheimischen Frösche kaum eine Chance”, sagt Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Es komme auch zu Paarungen des Seefrosches mit Wasserfröschen, wobei durch eine spezielle Fortpflanzung - die Hybridogenese -, die es in dieser Form nur bei Wasserfröschen gebe, Seefrosch-Nachkommen produziert würden. Alles das könne zum Aussterben der einheimischen Wasserfroscharten führen.

Nachrichten.ch, 11. Dezember 2007
Längste Speikobra der Welt entdeckt
Kenianische und britische Forscher haben die grösste Speikobra der Welt entdeckt: Die Ashe Speikobra (Naja ashei) kann bis zu 2,7 Meter lang werden und beim Beissen mehr Gift injizieren als jede andere Kobra-Spezies, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic. Das äusserst aggressive Reptil wurde von den Forschern in Kenia nahe einer Schlangenfarm entdeckt. Zunächst nahmen die Wissenschaftler an, dass es sich lediglich um eine Subspezies der bekannten braunen Speikobra handelt. Genetische Untersuchungen wiesen das Tier jedoch als eigene Spezies aus. Das Reptil wurde nach James «Jimmy» Ashe, einem prominenten Herpetologen, der die Bio-Ken Schlangenfarm in Watamu/Kenia gegründet hat, benannt. Über die Entdeckung der Schlange wurde bereits im Frühjahr 2007 im Wissenschaftsmagazin Zootaxa berichtet. Nun wurde seitens der Nonprofit-Umweltorganisation WildlifeDirect die offizielle Namensgebung vollzogen.

BirdLife

The future of forest conservation - 03.12.2007
Indonesia’s forests have shrunk dramatically in the past few decades. They have been cut with increasing speed for their timber, and to clear land for agriculture and development. Lowland forest areas have disappeared with particular speed because they are most accessible. They are also among the most commercially attractive forests: Indonesia’s lowland forests contain a large percentage of Dipterocarps, hardwood trees whose timber fetches high prices on international markets.
Rainforest park sets the bar for Bali talks - 07-12-2007
A huge rainforest in one of Africa's poorest countries has won indefinite government protection and is heralded as one of the first examples of forest conservation to cut carbon emissions.
Rospuda Wetland road in difficulty as Polish court cancels environmental consent - 10.12.2007
BirdLife International and the CEE Bankwatch Network welcome the decision of the Regional Administrative Court in Warsaw to cancel the environmental consent for the entire Augustow Bypass in north-east Poland. The decision places the development of the road in serious doubt, as it should not be implemented without the due environmental clearance.

PlanetArk


Record-Size Spitting Cobra Found in Kenya - 10.12.2007
A new species of giant spitting cobra, measuring nearly nine feet and possessing enough venom to kill at least 15 people, has been discovered in Kenya, a conservation group said on Friday.
At Risk in Arctic, "Polar Bears" Thrive in Bali - 10.12.2007
Under threat from a thaw of Arctic sea ice, polar bears seem to be having a population explosion at UN climate talks on the tropical island of Bali.
Indonesia Vows to Protect Endangered Orangutans - 11.12.2007
Indonesia launched a programme on Monday to save its dwindling orangutan population, the last of Asia's great apes, from the brink of extinction by protecting its vast tropical rain forests.
Knocking Out Top Predator May Not Save Prey - Study - 11.12.2007
Removing what appears to be a predator at the top of the food chain may not necessarily save an endangered prey, a study in New Zealand has shown.
Singapore Elephants Get Boots to Relieve Jumbo Pain - 13.12.2007
Sexy Manolos or Jimmy Choos may top the wishlist of many women this Christmas, but huge waterproof boots were the ideal festive gift for two jumbo females at Singapore's zoo.
Seychelles Promises to Protect its Sharks - 13.12.2007
The Seychelles will protect its rapidly declining shark population, the government said on Wednesday, after a Taiwanese fishing boat was caught in its waters with an illegal load of fins.

ENN

World's most endangered gorilla fights back - 06.12.2007
In the wake of a study that documented for the first time the use of weaponry by Cross River gorillas to ward off threats by humans, the Wildlife Conservation Society announced today new field surveys to better protect this most endangered great ape. The study, published earlier this year in the Journal of Primatology, found several instances of gorillas throwing sticks and clumps of grass when threatened by people. Gorillas usually flee and rarely charge when encountered by humans.
Florida's Manatees Almost Not Endangered - 10.12.2007
In an incredible breaking news story it has been revealed that manatees are still on the Florida endangered species list. The decision to not change their status was not taken lightly. The Florida manatees’ numbers have more than doubled since the initial 1991 survey. The 1991 survey recorded only 1,300 manatees in Florida waters, although even this was an improvement on estimated lows before the 1979 inclusion of the animal on the endangered species list. The current manatee population in Florida is estimated at about 2,800 animals. Their population has raised questions about their status as endangered.
Threatened birds may be rarer than geographic range maps suggest - 10.12.2007
Geographic range maps that allow conservationists to estimate the distribution of birds may vastly underestimate the actual population size of threatened species and those with specific habitats, according to a study published online this week in the journal Conservation Biology.
Conservation Group Joins Suit to Protect Gray Wolf in Great Lakes - 11.12.2007
By: the Center for Biological Diversity
On December 4, the District of Columbia U.S. District Court granted the Center for Biological Diversity's motion to participate as an amicus curiae party in a case seeking to retain protection for gray wolves under the Endangered Species Act. The lawsuit challenges the Bush administration's most recent attempt to weaken and remove protection for the gray wolf in the lower 48 states.
Seychelles promises to protect its sharks - 12.12.2007
The Seychelles will protect its rapidly declining shark population, the government said on Wednesday, after a Taiwanese fishing boat was caught in its waters with an illegal load of fins.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 07.12.2007
BUND und NABU: Berichte bestätigen Bedrohung von Arten und Lebensräumen
Nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) sind die für heute vom Bundesumweltministerium angekündigten Berichte über den Zustand der durch die europäische Naturschutz (FFH-) Richtlinie geschützten Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten alarmierend. Die beiden Verbände sehen die für den Naturschutz zuständigen Länder nun um so mehr in der Pflicht, vermehrte Anstrengungen zur Rettung des europäischen Naturerbes zu unternehmen. Mit den vorliegenden Berichten erfüllt Deutschland erstmals seine Verpflichtungen, konkret nachzuweisen, wie es um die europaweit geschützten Arten- und Lebensräumen steht und ob die zu ihrem Erhalt getroffenen Maßnahmen auch greifen. Das Ergebnis ist ernüchternd: von 91 in Deutschland vorkommenden europaweit bedeutsamen Lebensraumtypen befinden sich drei Viertel (69 Lebensraumtypen) in einem schlechten oder unzureichenden Zustand. Von 230 zu schützenden Arten trifft dies auf zwei Drittel der Arten (147) zu. Besonders betroffen sind dabei Lebensräume wie Bäche, Moore oder extensiv genutztes Grünland, aber auch frühere Allerweltsarten wie die Gemeine Flussmuschel oder der Lachs. Auch Wildkatze und Luchs sowie zahlreiche Schmetterlingsarten sehen weiterhin in eine düstere Zukunft.

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. - 07.12.2007
Delfinprojekt 2007: Delfin- und Walpatenschaften als Weihnachtsgeschenk
Sie heißen „Bodo“, „Munja“ oder „Mysterio“ und leben weit entfernt voneinander in den Gewässern vor Peru, Kroatien und vor der Karibikinsel Dominica. Die Großen Tümmler „Bodo“ und „Munja“ oder das riesige Pottwalweibchen „Mysterio“ werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre Artgenossen nicht überleben. Für die bedrohten Tiere bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unter www.delfinprojekt.de Delfin- und Walpatenschaften an. Mit einer Patenschaft kann man sich direkt für den Schutz der Meeressäuger einsetzen und mit einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk seine Liebsten überraschen. Alle Paten erhalten eine Urkunde, ein Foto "ihres" Delfins oder Pottwals, Informationen zum jeweiligen Schutzprojekt sowie vierteljährlich das GRD-Magazin „Delphinpost“. Eine Patenschaft kostet 50 Euro im Jahr. Mit den Einnahmen finanziert die GRD Schutzprojekte in Kroatien, Peru und Dominica.

PR-Inside.com, 6. Dezember 2007
Das Krokodil in der Badewanne
Thüringen prüft ein generelles Haltungsverbot für gefährliche Tiere. Ziel des Gesetzesentwurfs könnte sein, soweit vorhanden Risiken für Menschen, aber auch Tiere auszuschließen, sagt ein Ministeriumssprecher. Der Vorsitzende des Landestierschutzvereins, Gerd Fischer, begrüßt die Initiative: Es bestehe nicht nur eine immense Gefahr für die Halter und das Umfeld. Vor wenigen Wochen hatte Hessen als erstes Bundesland ein Verbot gefährlicher Tiere beschlossen. Künftig sollen dort unter anderem Krokodile, Gorillas, Skorpione, Vogelspinnen oder Giftschlangen nicht mehr als Haustiere erlaubt sein. Nach Schätzung der Organisation «Pro Wildlife» leben in Deutschland rund 250 000 Riesen- und 100 000 Giftschlangen. Fischer fordert hier ein grundsätzliches Verbot, doch will er Ausnahmen zulassen, wenn Liebhaber vorher nachweisen, dass sie die Tiere artgerecht halten können. Laut Rudolf Giersch vom Landesverband der Zoologischen Fachbetriebe (ZFF) wird dies schon jetzt von den Händlern überprüft. Giersch verweist jedoch auf große Terraristikmessen, auf denen die Tiere rasch zu erwerben seien. «Da herrschen katastrophale Zustände», klagt er. Giersch hat für ein Verbot nach hessischem Vorbild «definitiv nichts» übrig. Er prophezeit Thüringen einen blühenden Schwarzmarkt.

WWF - 11.12.2007
Frackträger im Klimastress - WWF: Steigende Temperaturen gefährden Antarktische Pinguine
Pinguine, die um die antarktische Halbinsel brüten, bekommen zunehmend Probleme mit dem Klimawandel. Der WWF berichtet, dass vor allem den Kaiserpinguinen und den Adeliepinguinen das Eis unter den Füßen weg schmilzt. Sie sind die echten Antarktisbewohner unter den Frackträgern. Esels- und Kehlstreifpinguine macht hingegen vor allem das schlechtere Nahrungsangebot zu schaffen. Sie ernähren sich überwiegend von Krill. Klimawandel und Überfischung haben dafür gesorgt, dass immer weniger dieser Kleinkrebse im Südpolarmeer zu finden sind. Vor allem die Region um die antarktische Halbinsel erwärmt sich schneller als andere Erdteile. In einigen Regionen wurde ein fünf Mal so schneller Anstieg der Temperaturen beobachtet wie im weltweiten Durchschnitt. Die Erwärmung des Wassers reicht bis zu einer Tiefe von 3.000 Meter. Auch das Packeis ist auf dem Rückzug: Um 40 Prozent ist das Meereis um die antarktische Halbinsel in den vergangen 26 Jahren zurückgegangen. Wärmere Winter, stärkere Winde und dünneres Eis stellen insbesondere die Kaiserpinguine vor Probleme. „Je früher das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden von den Fluten verschlungen“, berichtet Volker Homes, Artenschützer vom WWF Deutschland. Die klimatischen Veränderungen der Antarktis beinträchtigen zudem das Nahrungsangebot. „Das Leben der Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben für viele Tiere noch einmal härter“, so Volker Homes. Bei einigen Kolonien von Kehlstreifpinguinen habe die Zahl der Tiere um über 60 Prozent abgenommen. Wegen der schlechten Nahrungssituation werde es für die Vögel zunehmend schwieriger, ihre Jungen durchzubringen. Einige Tiere suchen sich neue Jagdreviere. Genau das macht Esels- und Kehlstreifpinguine wiederum zu Konkurrenten für Adeliepinguine, die jetzt mit ihren Verwandten um das ohnehin immer knappere Nahrungsangebot konkurrieren. Auch die Kolonien der Adeliepinguine sind in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Das Beispiel zeigt, dass oft schon geringe Temperaturschwankungen eine Kaskade von Folgewirkungen auslösen könne. Der WWF nimmt den Report zum Anlass, bei den Industrieländern deutliche Einschnitte bei ihren Treibhausgasemissionen einzufordern.


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Weitere Infos

Aufruf / Hilferuf der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft
Anlässlich der geplanten Änderung der Jagdzeiten auf die rastenden arktischen Gänse in Niedersachsen durch das Niedersächsiche Landwirtschaftsministerium hat das Vogelschutz-Komitee e.V. stellvertretend für eine breite Initiative aus Vogel- und Naturschutzgruppen zum Schutz der Wildgänse eine Online-Petitionsseite eingerichtet. Hier gibt es auch mehr Informationen zu diesem Thema.
http://www.gaensefreunde.de
Auch aufgrund der beschlossenen gemeinsamen Positionen (s.u.) des DDA (Dachverband Dt. Avifaunisten), des DRV (Deutscher Rat f. Vogelschutz), der DO-G (Deutsche Ornithologen-Gesellschaft) und des NABU (Naturschutzbund Deutschland) bitten wir im Namen der PG um rege Teilnahme.

Fulda, 28.10.2007
Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) , der Deutsche Rat für Vogelschutz (DRV), die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G), Projektgruppe Gänseökologie, und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) vertreten gemeinsam über 450.000 ehrenamtliche und professionelle Vogelkundler in Deutschland. Angesichts der zunehmenden Ausweitung der Jagd auf bei uns rastende Gänsearten haben wir folgende Erklärung beschlossen:
Gemeinsame Position zur Gänsejagd in Deutschland
Die Bestände der Wildgänse haben sich nach einem historischen Bestandstief in den 1950er Jahren durch umfangreichen Schutz in Europa und in den Brutgebieten erholt. Obwohl sie vermutlich noch nicht die Höhe der Bestände des 19. Jahrhundert erreicht haben, prägen die rastenden Scharen der Gänse heute wieder die Landschaften Norddeutschlands. Dies ist ein großer Erfolg des Naturschutzes. Seit 10 Jahren nimmt die Mehrzahl der überwinternden Populationen nicht mehr zu, die Bestände einiger Arten (Ringel-, Waldsaat- und Zwerggans) gehen sogar deutlich zurück. Angesichts der fortschreitenden Ausweitung der Jagdzeiten auf Gänse in mehreren Bundesländern rufen wir die Bundesländer auf, bestehende Jagdzeiten für Wildgänse und Schwäne aufzuheben und keine neuen Jagdzeiten festzusetzen, weil
• erhebliche Schäden durch Gänse im Sinne von §43 BNatSchG nicht nachgewiesen sind;
• Jagd als Mittel zur Schadensverhütung unwirksam ist und Schäden in der Landwirtschaft
sogar steigern kann;
• bei der Gänsejagd die Erlegung von Individuen geschützter und z.T. stark bedrohter Arten
nicht ausgeschlossen werden kann;
• die Populationen von Wildgänsen nicht unbegrenzt zunehmen, sondern dichtereguliert sind;
• für eine „nachhaltige Nutzung“ grenzüberschreitend wandernder Gänsepopulationen die
Grundlagen fehlen;
• bei der Jagd eine große Zahl von Vögeln nur verletzt wird und später qualvoll stirbt;
• durch die Zerstörung der Familienverbände das arttypische Verhalten schwer beeinträchtigt
wird;
• durch die Störwirkung der Gänsejagd viele andere Vogelarten in denselben Lebensräumen
ebenfalls betroffen sind.
Anstelle einer Bejagung muss Konfliktlösungen zwischen Vogelschutz und Landwirtschaft Vorrang gegeben werden. Hier haben einige Bundesländer bereits erfolgreiche Wege beschritten, die Vorbildcharakter haben.




Australische Zoopresseschau: Australasian_Zoo_Keeping

Seit einigen Wochen bedient Geoff Underwood, Webmaster von http://www.australasianzookeeping.org und nicht erst seit der Organisation des Internationalen Zootierpflegerkongresses auch bei uns vielen bekannt, die australische Leserschaft mit einem Yahoogroups-Newsletter, in dem er einige Dutzend Zeitungsmeldungen zitiert.
Anders als bei der Zoopresseschau sind die Ausgaben online auch nur für Abonnenten lesbar:
http://groups.yahoo.com/group/Australasian_Zoo_Keeping/
To subscribe to the list serve, send a blank e-mail to: Australasian_Zoo_Keeping-subscribe@yahoogroups.com
To unsubscribe from the list serve, send a blank e-mail to: Australasian_Zoo_Keeping-unsubscribe@yahoogroups.com



Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbandes und animal public vom 30.11.2007
Zirkusregister soll Tierleid mindern - Tierrechtler fordern Folgemaßnahmen zum heutigen Bundesratsbeschluss
Der Bundesrat hat heute eine Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen und so den Weg zur Einführung eines Zirkusregisters geebnet. Das Zirkusregister soll zukünftig den Vollzugsbehörden ermöglichen, Informationen über die reisenden Betriebe leichter auszutauschen und somit Verstöße gegen das Tierschutzgesetz effektiver zu bekämpfen. Tierdramen, wie jenes der Elefantenkuh Maja, können damit in Zukunft verhindert werden. Die Tierrechtsorganisationen animal public und der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßen daher die Gesetzesänderung. Gleichzeitig fordern sie, die Haltung bestimmter Tierarten im Zirkus zu verbieten. http://www.tierrechte.de/p77001007×1303.html

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Neue Veröffentlichungen

Meso 2/2007
Opelzoo
Neuer Träger: Von Opel Hessische Zoostiftung
10. Giraffengeburt
Förderverei gegründet
Eingewöhnung der Tiere in Afrika-Savanne
Planung Freiflugvoliere


Artgerechte Haltung.
Texte 2003-2005
von Heinz R. Kunze

Der Liedermacher verwendet den Begriff zwar ganz anders als in Zoo-Kreisen üblich, dennoch durchaus ein würdiger Lese-Tipp für diese Rubrik, nicht zuletzt aufgrund seiner schneidend-bösen Medienkritiken vor allem zum Fernsehen:

Kai Schmidt, tip:
Nicht etwa eine Sammlung von Songtexten bietet das neue Buch des eher als intelligenter Deutschrocker berüchtigten Germanisten Heinz Rudolf Kunze, sondern Prosaminiaturen und prosaische Lyrik-Petitessen höchster sprachlicher Brillanz, einzig Political Correctness ist ein Fremdwort für diesen boshaft-humorvollen Verdammer der deutschen Gesellschaft. (...) Auf der beigelegten CD wird die Empörung des wortgewandten Niedermachers über Dummheit in Alltag und Fernsehen, Ost und West so richtig deutlich und gewinnt in engagierter Performance eine zusätzliche emotionale Qualität.

Gebunden, 206 Seiten, Verlag: Links
24,90 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Lesung aus "Umgeben von Stinktieren" und "Abenteuer Zoo"
mit Carsten Schöne und Silke Sorge
Sonntag, 16. Dezember, 15:00 Uhr im Aquazoo Düsseldorf
Eintritt: für Zoobesucher frei

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"

im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße 10, 76133 Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
Für Ausstellungsmöglichkeiten bitte bei annette@zookunft.info melden


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung


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Ausstellungen

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.





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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 24. November geht es den Mundenhof in Freiburg.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 09:25 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (30 neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus dem Norden
Mo-Fr, 16:50 ARTE, Mythos Tier
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Gelsenkirchen
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)

Abenteuer Zoo:
Do, 20.12.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Ab ins Wasser!, Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock

Einzelsendungen:
Do, 13.12.2007, 18:30 Phoenix, MareTV: Nordsee
Fr, 14.12.2007, 11:30 NDR, Tropenwelt Karibik
Fr, 14.12.2007, 14:15 HR, Die Artenjäger vom Amazonas
Fr, 14.12.2007, 15:15 ZDF Info, Arche Noah, Afrika mal anders (Zoom Gelsenkirchen) - wird laufend wiederholt
Fr, 14.12.2007, 16:30 3sat, Termiten zum Frühstück, Südamerikas Ameisenbären
Fr, 14.12.2007, 16:50 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 14.12.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 14.12.2007, 21:00 RBB, Finnland: Bären, Elche, Riesenmarder
Sa, 15.12.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti!
Sa, 15.12.2007, 11:30 Phoenix, Alaska schmilzt
Sa, 15.12.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere, Ein erfolgreiches Modell
Sa, 15.12.2007, 15:00 NDR, Tiergeschichten aus NRW (u.a. Elefantenumzug von Thailand nach Köln) (Wh2006)
Sa, 15.12.2007, 18:32 RBB, Wer hat Angst vorm bösen Wolf?, Über die Rückkehr eines geschützten Raubtiers
Sa, 15.12.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv, Baiji - der letzte weiße Delfin
So, 16.12.2007, 09:45 VOX, BBC Exklusiv: Tagebuch der Elefant (Neue Staffel)
So, 16.12.2007, 13.30 ProSieben: Zoorangers in Africa (der erste Spielfilm, der aus der NL-Kult-Kinderserie entstand, die in Ouwehands Tierpark, Rhenen, spielt)
So, 16.12.2007, 13:15 MDR, Die weite Welt der Rene
So, 16.12.2007, 14:40 WDR, Die Krabbenflut
So, 16.12.2007, 19:15 Phoenix, Paradies am Polarkreis (Muddus Nationalpark, Schweden)
Mo, 17.12.2007, 14:15 HR, Die Nordsee
Mo, 17.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Lüneburger Heide
Mo, 17.12.2007, 22:05 RBB, Der
Herr der Wölfe
Di, 18.12.2007, 11:30 NDR, Ostseeparadies Rügen
Di, 18.12.2007, 13:15 MDR, Die letzten Paradiese, Wildnis am Kilimandscharo
Di, 18.12.2007, 14:15 HR, Leben im ewigen Eis, Der Moschusochse
Di, 18.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Di, 18.12.2007, 20:15 RBB, D
ie Rockies (1)
Mi, 19.12.2007, 14:15 HR, Der Siegeszug der Wölfe
Mi, 19.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Der Harz
Mi, 19.12.2007, 20:15 NDR, Der Luchs - die wilde Katze aus den dunklen Wäldern
Do, 20.12.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Ab ins Wasser!, Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock
Do, 20.12.2007, 14:15 HR, Leben im arktischen Eis: Wale, Eisbären, Schlittenhunde
Do, 20.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Das Wattenmeer
Do, 20.12.2007, 19:00 ARTE, Der Schwarze Kaiman, Leben in den Sümpfen Guyanas
Do, 20.12.2007, 20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Der Jahresrückblick 2007
Fr, 21.12.2007, 11:35 NDR, Die frechen Spatzen von Berlin (im Zoo)
Fr, 21.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Die Elbe
Fr, 21.12.2007, 19:00 ARTE, Ameisen - die heimliche Weltmacht
Fr, 21.12.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.


1Festival sendete 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online verfügbar.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Vorweihnachtliche Gedankenschwere

Es gab Zeiten in Deutschland, in denen war das Vorhandensein eines Doktortitels das Hauptkriterium, nach dem Zoodirektoren ausgewählt wurden.
Danach gab es Zeiten, da setzte sich mancherorts die Erkenntnis durch, daß ein Doktortitel allein noch keinen guten Zoodirektor macht. In diesen Zeiten ließen auch andere, eher praxisbezogene Qualifikationen die Einnahme einer solchen Führungsposition zu, was allerdings manchen Inhaber eines solchen Amtes dazu brachte, mit einem mittleren Minderwertigkeitskomplex beladen durch die Gegend zu schleichen.
Heute ist man in unserem schwerfälligen Deutschland immer häufiger und in immer mehr Branchen bereit, eine gewisse zupackende Hemdsärmeligkeit, der krawattentragenden Borniertheit gegenüber zu bevorzugen. Dennoch schwelt in Zookreisen weiterhin der Streit, wer denn nun eigentlich der einzig wahre Heilsbringer an der Spitze sein kann. Der Veterinär? Der Biologe? Promoviert oder unpromoviert? Der Betriebswirtschafter mit Zooerfahrung oder gar der Manager ohne jeglichen Tierbezug?
Eigentlich ist das völlig schnurz, denn Führungsposten werden ohnehin überbewertet. Die Basisarbeiter, die ihre Arbeit professionell ernst nehmen, die machen ihre Arbeit ohnehin, da können die da oben sich abstrampeln wie sie wollen, eigentlich werden sie nicht gebraucht. Nur leider, leider sind natürlich Menschen so verschieden wie ihre Interessen und deshalb bedarf es im Interesse eines einvernehmlichen Miteinanders doch so manches Mal einer ordnenden Hand und dummerweise gibt es auch noch die Zeitgenossen, die ohne klare Hierarchie überhaupt nicht funktionieren. Führung wird also gebraucht, doch das muß man erst mal können: Manch Einer braucht die Kandare, manch Einer die lange Leine. Manch Einer darf gar nicht merken, daß er geführt wird und wieder Andere brauchen nichts anderes, als gelegentliches Lob oder im Steigerungsfall regelmäßige Belohnung. Das zu erkennen und den Geführten das zu geben, was sie benötigen, um das Beste aus sich rauszuholen, das ist die Kunst und dafür hilft nur eines: Führungsfähigkeiten besitzen! Teilweise kann man diese erlernen, wenn man aber talentlos ist, wird alles nur Stückwerk bleiben.
Wenn aber alles stimmt und die perfekte Führungskraft an der Spitze steht, dann gibt es noch eine klitzekleine Kleinigkeit, die bedacht sein will: Das gemeinsame, möglichst sinnvolle Ziel!

Viel Spaß beim Suchen
wünscht

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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