Liebe Leser,
die Eisbären-Saison ist eingeläutet, den Anfang macht Wien
mit einem
Zwillingswurf. Da dieser (hoffentlich) von der Bärin aufgezogen
wird,
dürfte sich wohl kein Knut-Hype entwickeln, und das ist gut so. Es
bekommt weder den Bären noch den Hype-Nährern auf Dauer
besonders.
Hoffen wir, daß es nun ebenfalls vorbei ist mit
Eisbär-Liebesbriefen
und anderen Medienködern und wieder seriös über
Bären berichtet wird, die noch als Wildtiere
verstanden werden.
Auch in Suhl geht nun die Ära der Bärenzwinger zu Ende.
Daß der
Deutsche Tierschutzbund den Transport der Bären in einen anderen
Zoo
bezahlt (der "Anholter Bärenwald" als Projekt von DTB + IBF ist ja
Teil
eines größeren Wildparks) ist ungewöhnlich und
erfreulich, während
deren Präsident weiterhin bei jeder Gelegenheit
grundsätzlich gegen Zoos wettert.
Für Parks, die Bären in den Bestand aufnehmen, empfehlen sich
Teilnahme
an einem gezielten Zuchtprogramm wie für die syrische Unterart
oder
Aufnahme von Tieren aus schlechter Haltung. Wer hingegen ohne
Abwägung
aller Alternativen etwa noch Bären aus Skandinavien für ein
neues
Gehege importiert oder auf Abgabe-Verdacht
Zoo-Unterarten-Mischlingsbären züchtet, handelt
verantwortungslos und
wirkt an der Schaffung neuer Probleme mit - und das gilt letztlich in
ähnlicher Weise auch für Löwen, Wölfe und viele
andere Arten.
PS Ja, dies ist heute die 400. Ausgabe, aber aufgrund einiger
Redaktions-Ausfälle (von Krankheit über Dienstreise bis
Geburt) und
wichtiger Projekte (z. B. Quantum-Verzeichnis) konnten wir leider weder
Rätsel noch sonstige Sonderaktionen starten. Wer dazu eine Idee
hat:
Auch Weihnachten oder Jahreswechsel wären dafür noch ein
guter Anlaß!
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
Berliner
Morgenpost - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo-Vorstand
wird
zum Knut-Opfer
Er
machte Knut zum Star und spülte Millionen in die Kasse. Jetzt hat
sich
der
Berliner Zoo vorzeitig von seinem Geschäftsführer getrennt.
Der
Hintergrund:
unüberwindliche Differenzen über die Führung des Zoos
und die
Vermarktung des
weltweit bekanntesten Eisbären. Der bisherige
Geschäftsführer Gerald R. Uhlich hat bereits sein Büro
am
Hardenbergplatz
geräumt, nachdem der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft am
Montagabend
gegen
eine Verlängerung von Uhlichs Anstellungsvertrags gestimmt hatte.
Jochen
Sievers, Vorsitzender des Aufsichtsrates, bestätigt den Vorgang:
"Der
Zoo
und Doktor Uhlich haben sich vorfristig getrennt." Uhlichs Aufgaben
werden
nun vorübergehend in Personalunion von Zoo-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz
übernommen. Uhlich verantwortete dreieinhalb Jahre die
finanziellen
Geschicke des
Unternehmens. Mit dem Aufsichtsrat ist er noch im Gespräch. Es
geht um
Geld -
Uhlichs Anstellungsvertrag endet erst zum 31. Dezember 2007. Zweites
Thema ist
Uhlichs Wohnsitz. Als Zoo-Mitarbeiter hatte er eine Dienstwohnung auf
dem
Betriebsgelände nutzen können. Uhlich war am Dienstag nicht
für eine
Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber dpa kommentierte
er die Entscheidung mit den Worten: "Ich habe mir wirklich nichts
vorzuwerfen." Auch Zoochef Blaszkiewitz wollte sich nicht
äußern.
Hintergrund der Trennung sollen massive Differenzen über
Führung und
Vermarktung
des artenreichsten Zoos der Welt sein. Ausschlaggebend war der Streit
über die
Vermarktung von Eisbär-Star Knut. So hat der 51-jährige
Uhlich es nicht
vermocht, sich mit Zoo-Direktor Blaszkiewitz auf eine gemeinsame Linie
zur
Präsentation und Vermarktung zu einigen. Zoologen war der
wochenlange
Medienrummel und Zuschauerandrang rund um den
Eisbären suspekt. Sie befürchteten eine Ausbeutung des Tieres
und
standen der
vermenschlichten Geschichte des von seiner Mutter Tosca
verstoßenen
Babys sowie
dem Personenkult um Knuts Pfleger skeptisch bis ablehnend
gegenüber. So
geriet
Uhlichs Medienoffensive in Widerspruch zu den zoologisch und
wissenschaftlich
ausgerichteten Interessen in der Zoo-Führung. Kritiker halten
Uhlich
vor, dass er sich nur auf Knut konzentrierte und die
anderen 14000 Tier im Zoo vernachlässigte. Denn Uhlich hatte die
Vermarktung
des Publikumslieblings energisch vorangetrieben. Er gründete die
Marke
"Respect Habitat.Knut", unter deren Dach Firmen Knut-Lizenzen kaufen
können. Dank Knut erhöhten sich die Einnahmen des Zoos im
laufenden
Jahr auf
geschätzte acht bis zehn Millionen Euro. Der Zoo wird im
Geschäftsjahr
2007
voraussichtlich schwarze Zahlen schreiben. Ärger gab es aber auch
ums
Konzept. Uhlich, früher Manager in der Metall- und
Textilindustrie, wollte den Zoo in einen "Businesspark" verwandeln.
Doch Detailpläne wurden bislang nicht vorgelegt - auch nicht
für das
stark
defizitäre Tochterunternehmen Tierpark. Doch nicht nur auf
Chefebene
stimmte die Chemie nicht. Mitarbeiter von Zoo und
Tierpark reagierten gestern eher mit Erleichterung auf die Entscheidung
des
Aufsichtsrates. Im Tierpark hatte man sich nicht beachtet, im Zoo vor
den Kopf
gestoßen gefühlt. So hatte Uhlich den Eindruck erweckt, vor
seinem
Amtsantritt
habe der Zoo in einer Art Dornröschenschlaf gelegen.
Verärgert war man
auch
über Uhlichs Angaben zur Besucherentwicklung. So soll wegen Knut
erstmals in
der 163-jährigen Geschichte des Zoos die Marke von drei Millionen
überschritten
werden. Doch den Rekord weist schon der Geschäftsbericht für
das
Nach-Wende-Jahr
1990 aus mit 3,87 Millionen Besuchern.
n-tv -
Dienstag,
11. Dezember 2007
Streit um Knut
Zoo-Doppelspitze
getrennt
Der
Berliner Zoo und sein kaufmännischer Direktor Gerald R. Uhlich
gehen
künftig
getrennte Wege. Uhlich gibt das Amt wegen massiver Differenzen
über
Führung und
Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt auf. Besonders Streit
über
die
Vermarktung von Eisbär-Star Knut, aber auch über die
zukünftige
finanzielle
Zoo-Strategie führten jetzt zum Rückzug von Uhlich. Er war im
Vorstand
gleichberechtigt mit Bernhard Blaszkiewitz, der seit 1. Februar dieses
Jahres
den Tierpark in Friedrichsfelde und den Zoo gemeinsam leitet. Offiziell
hieß
es, die Trennung erfolge einvernehmlich. Uhlich hatte
die kaufmännischen Bereiche der beiden Anlagen im West- und
Ostteil
Berlins
bereits 2006 zusammengeführt. Doch hinter den Kulissen stimmte die
Chemie in verschiedenen Spitzengremien
schon lange nicht. Am Rande der ersten Geburtstagsparty von Knut sagte
Uhlich
enttäuscht: "Mir würde sogar verschwiegen, wenn Knut von
Mutter Tosca
Geschwisterchen
bekommt." Uhlich verstand oft selbst nicht, warum ihm Steine bei der
dringend nötigen Modernisierung und kommerziellen Ausrichtung in
den
Weg gelegt
wurden. Das
Ziel Uhlichs, mit Hilfe der Medien und neuer Besucherschichten die
Eigenfinanzierung zu erhöhen, kollidierte oft mit den vorrangig
rein
zoologischen Interessen in der Zoo-Führung. Wie
der Vorgänger von Blaszkiewitz, Ex-Zoo-Chef Jürgen Lange,
wollte Uhlich
mehr
emotionale Tier-Storys. Vorstandspartner Blaszkiewitz zog hier jedoch
nicht wie erhofft mit. Bei einem
Redaktionsbesuch der dpa gab er zum Beispiel den TV- Doku-Soaps aus der
Tierwelt keine Zukunft: "Die sind bald ausgelutscht." Auch "das
Riesentheater um Knut" verstehe er bis heute nicht. Uhlich wollte genau
das Gegenteil, unterstützte den amerikanischen Bestseller-Autoren
Craig
Hartkoff
beim Knut-Buch, förderte das Projekt "Knut. Der Film" und brachte
zuletzt noch eine Knut-Dokumentation in das Programm der nächsten
Berlinale.
Berliner Zeitung, 12.12.2007
Knuts
Manager muss gehen
Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Direktor
von Zoologischem
Garten und Tierpark Berlin, hat seinen Job gestern mit sofortiger
Wirkung verloren. Uhlichs Gegenspieler: Bernhard Blaszkiewitz, der als
Direktor für die Tierhaltung und -zucht in beiden Einrichtungen
zuständig ist. Der 51 Jahre alte Uhlich, der für die Arbeit
in Zoo und
Tierpark 2004 aus dem Münsterland nach Berlin kam, hatte seinen
Job mit
dem Ziel angetreten, zumindest mit dem Zoologischen Garten über
kurz
oder lang schwarze Zahlen schreiben zu können. Uhlichs Strategie:
Für
ein Produkt die Verpackung zu suchen, die es noch besser verkaufen
lässt. Mit Eisbär Knut, das war Uhlich schnell klar, war
schließlich
das ideale Objekt gefunden. Noch bevor der Öffentlichkeit
überhaupt
bekannt gegeben wurde, dass im Zoo ein Eisbär geboren wurde,
schlug
Uhlich bereits vor, eine Merchandising-Linie aufzubauen - also den
Handel mit Knut-Devotionalien. Der übertraf schließlich alle
Erwartungen: Uhlich redete mit Sektfabrikanten, Auto- und
Spielzeugherstellern, und als der kleine Eisbär schließlich
im März
2007 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde,
drängelten
sich 500 Journalisten vor dem Eisbärengehege. Dass der Zoologe
Blaszkiewitz eine ganz andere Linie verfolgt als der Kaufmann Uhlich,
wurde bereits bei dessen Amtsantritt im Zoo Anfang 2007 klar.
Blaszkiewitz, der seit 1991 bereits den Tierpark leitet, geht es vor
allem um Haltung und Zucht der Tiere und nicht die Unterhaltung von
Menschen. "Ich will keine Spaßparks", hatte er im Januar 2007
erklärt,
"sonst können uns die Leute nicht von einem Rummelplatz
unterscheiden."
Mit Knut geriet der Zoo dann doch ein wenig zum Rummelplatz: Der kleine
Eisbär hatte Morddrohungen bekommen - also wurden Bodyguards
engagiert;
die Besucher drängelten sich stundenlang vor dem Bärengehege
und waren
empört, weil sie nichts sehen konnten - auf Betreiben Uhlichs
wurden
schließlich Absperrgitter organisiert, um das Publikum an Knut
vorbeizuschleusen. Blaszkiewitz hingegen hatte es abgelehnt, den
Zuschauerstrom zu steuern. Auf Kritik, die Devotionalien würden
nicht
reichen, erwiderte Blaskiewitz damals: "Wir sind kein Souvenirhandel,
sondern ein Zoo." Kurzum: Für Blaszkiewitz sind Tiergärten
zum Zeigen
von Tieren da, für Uhlich "moderne Einrichtungen des
Artenschutzes, die
mit ihren Angeboten weit über das Zeigen von Tieren hinaus gehen".
Leipzig info -
Montag, 10. Dezember 2007
Zoo Leipzig zieht positive Bilanz und kündigt neue
Eintrittspreise an
Der
Zoo
Leipzig kann auch 2007 eine positive Jahresbilanz ziehen.
Voraussichtlich mehr
als 1,7 Millionen interessierte Zoofans werden in diesem Jahr auf
Entdeckungstour durch den Zoo der Zukunft gegangen sein. Die
Wiedereröffnung der neusanierten Zooschule, die bundesweite
Auszeichnung
zum "Ort im Land der Ideen" und der erste Spatenstich für die
Riesentropenhalle "Gondwanaland" sind nur einige Höhepunkte des
Jahres gewesen. 2007 war auch ein tierisch erfolgreiches Jahr für
den
Zoo: Abgesehen von den
Geburten bei den Giraffen, Lippenbären, Anoas, Tigern,
Schimpansen,
Krauskopfpelikanen, Rotduckern und Hyänen konnten auch zwei
Amurleoparde, ein
Tigerweibchen, ein neuer Okapimann sowie viele andere Neuzugänge
den
Besuchern
präsentiert werden. "Freud und Leid liegen oftmals eng
beieinander.
Leider
mussten wir auch den Tod einer Giraffe, eines Lippenbären und
eines
Gorillaweibchens verkraften. Um so größer ist die Freude
über die
zahlreichen
Jungtiere in diesem Jahr", so Junhold. Das kommende Jahr wird ganz im
Zeichen des 130jährigen Zoojubiläums stehen. Auf
zahlreichen Veranstaltungen können sich die Zoobesucher in die
Zeit der
Gründungsjahre zurückversetzten lassen und ein Stück
Zoogeschichte mit
erleben.
Ein weiteres Schwerpunktthema 2008 wird die Umsetzung der
weltweiten Kampagne "Jahr des Frosches" sein. Als einer der
Hauptinitiatoren wird der Zoo Leipzig zusammen mit Zoos auf der ganzen
Welt die
Schutzbemühungen für die Amphibien ausweiten und versuchen,
finanzielle
Mittel,
die direkt vor Ort zum Schutz der Arten eingesetzt werden, zu sammeln.
Am 29.
Februar 2008 findet der "Tag des Frosches" im Zoo Leipzig statt, an
dem verschiedene Aktionen rund um die Problematik des Amphibiensterbens
durchgeführt werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die
Zoobesucher
für den
Artenschutz zu sensibilisieren und über die Gefährdung der
Tierwelt
aufzuklären", so Junhold. Und auch tierisch geht es im
nächsten Jahr
zur
Sache: Neben den zu erwartenden Geburten, zum Bespiel bei den
Menschenaffen und
Giraffen, werden der Okapiwald erweitert, die Nasenbärenanlage
umgestaltet und
die Schuppentierhaltung begonnen. Wie in der langfristigen
Finanzplanung im Strategischen Unternehmenskonzept
"Zoo der Zukunft" vorgesehen, wird es 2008 zu einer Erhöhung der
Eintrittspreise kommen. Ab dem 01.01.2008 werden Tageskarten für
Erwachsene 13
Euro (statt 11,50 Euro), für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren 9
Euro
(statt 7,50
Euro) kosten.
nh24.de -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Den
Tierpark im Herzen
Hofgeismar.
„Ich hatte die schönste Aufgabe, die der Kreis zu bieten hat".
Mit diesen Worten bilanzierte der Chef des Tierparks Sababurg Gerhard
Briel
seine über 46 Jahre dauernde berufliche Laufbahn in der
Kreisverwaltung
Kassel. Briel, der zum 31. Dezember 2007 mit Erreichen des 65.
Lebensjahres in Pension
geht, war zuletzt unter anderem Betriebsleiter für den Tierpark
Sababurg unter
dem Dach des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen des
Landkreises
Kassel. „Als Fachbereichsleiter Struktur-, Kultur- und
Sportförderung
war mein
Büro in der Kreisaußenstelle im Kasinoweg in Hofgeismar -
mit dem
Herzen war
ich jedoch im Tierpark", so Briel weiter. „In den fast 40 Jahren Arbeit
im und für den Tierpark hat
sich das Gesicht der besucherstärksten Fremdenverkehrseinrichtung
im
Landkreis
Kassel gewaltig geändert", stellte Briel zurückblickend fest.
Zum einen
habe sich baulich im Tierpark viel getan, zum anderen sei auch die
inhaltliche
Ausrichtung verändert worden. Briel: „Von der Wiederherstellung
der
Tierparkmauer bis zum Aufbau der historischen Fachwerkgebäude im
Eingangsbereich und zur Sanierung der Kulturscheune sind in den letzten
Jahren
immer wieder größere und kleinere Investitionen im Tierpark
erfolgt".
Ein besonderer Markstein sei der Kauf des Tierparks im Mai 2004 vom
Land Hessen
gewesen. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Tierparks lasse sich am
besten an den
beiden Beispielen „Vielfraßgehege" und „Schulbauernhof"
festmachen.
Das im Oktober 2005 eingeweihte Gehege für eine
Vielfraßfamilie sei
nach
modernsten zoopädagogischen und tierpflegerischen Gesichtspunkten
gestaltet und
biete den Tieren optimale und dem natürlichen Lebensraum
entsprechende
Rahmenbedingungen
sowie den Besuchern spannende Einblicke in das Verhalten der
Vielfraße.
„Der
Tierpark wird auch in Zukunft darauf setzen, dass er Tiere zeigt, die
in die
Landschaft im Reinhardswald passen und dies so natürlich wie
möglich",
ist
sich Briel sicher. Einen Blick auf bereits fast verschwundene alte
Haustierrassen ermögliche der
Schulbauernhof, der zu den größten Investitionsvorhaben des
Kreises im
Tierpark
gehört. Im nach dem ehemaligen Tierparkzoologen Hans Georg Picker
benannten
„Pickers Hof" werde praktisch gezeigt, wie auf einem Bauernhof
gearbeitet
und gelebt wird. Briel: „Für viele Stadtkinder ist dies eine gute
Möglichkeit,
das Leben auf dem Bauernhof zu erfahren und zu lernen, wie Mensch und
Tier
zusammen leben".
Neue OZ Online -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Abschied von der Nashorn-Oma
Ein
langes Nashornleben ist zu Ende gegangen: Der Osnabrücker Zoo hat
das
Breitmaulnashorn Bianca einschläfern lassen. 39 Jahre wurde das
Tier
alt.
"Für Nashörner ist das ein gesegnetes Alter", sagt
Zoodirektorin und
Tierärztin Dr. Susanne Klomburg. Bianca hatte schon im
Frühjahr
gekränkelt. Aber mit Hilfe der Tierärztin hatte
sie sich wieder berappelt und war scheinbar über dem Berg. Das
Tier
genoss die
neue Besonnungsanlage im Nashornhaus und war auch an dem
Neuankömmling
interessiert: Wenige Wochen zuvor war das junge Nashornweibchen Lia in
den
Osnabrücker Zoo gezogen. Vor wenigen Tagen aber erlitt Bianca
einen
Zusammenbruch und konnte nicht mehr
aufstehen. Daraufhin entschied sich der Zoo dafür, das Leiden des
Nashorns zu
verkürzen.
TLZ Sonntag, 9. Dezember 2007
Masterplan für den Zoo
Wenigstens der Munitionsbergungsdienst hat auf dem Gelände am
Roten Berg nichts gefunden, so dass der Spiel- und Picknick-Platz im
Frühjahr
eingeweiht werden kann. Das Vorhaben der Zooparkfreunde, so
Vorsitzender
Dietmar Schumacher zur Weihnachtsfeier im Elefantenhaus, habe sich
durch die
gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle nur ein wenig verzögert.
Zündstoff
allerdings gab es auch so genug im Zoopark dieses Jahr, was
schließlich
zum
Wechsel an dessen Spitze führte. Und unter neuer
Handschrift des neuen Zoodirektors Hans-Günter Collette
müssen auch
Pläne neu
geschrieben werden, wie sich die Zooparkfreunde finanziell und mit
Vorhaben im
Zoo einbringen können. Dazu gehört auch die Flamingo-Anlage.
Statt wie
bisher
die Flamingo-Flügel zu stutzen, damit diese nicht wegfliegen, hat
die
neue
Zoo-Spitze beschlossen, ein Netz über der neuen Anlage
anzubringen, die
Gruppe
von derzeit 30 auf 50 Tiere zu vergrößern und damit die
ganze Anlage.
Austritte aus dem Verein seien an einer Hand
abzuzählen - darunter fast zwangsläufig auch der ehemalige
Zoodirektor.
Auch
die Zahl der Tierpatenschaften sei vergleichbar zu Vorjahren geblieben.
Wie es
insgesamt weiter geht im Zoopark, das soll ein "Masterplan" vorgeben,
der im Fall des Zoos nichts mit Abriss, sondern nur mit artgerechter
Tierhaltung zu tun hat. Im ersten Quartal 2008 soll dieser vorliegen.
An erster
Stelle, soviel ließe sich bereits sagen, stehe dabei das
Elefantenhaus
auf der
Liste der notwendigen Änderungen. Ob dann der jetzige noch
Zoo-Chef
sein wird?
Collette sagt, er wisse es nicht: Er arbeite dort, wo sein Chef ihn
hinstelle -
gern auch im Zoo, schmunzelt er.
Freies Wort -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Bärendamen verlassen Suhl im März
Suhl
–
Nach 37 Jahren müssen sich die Suhler von ihren Bären im
Tierpark
trennen.
Einer EU-Zoorichtlinie zufolge ist das Gehege für die Tiere zu
klein.
„Diese
Richtlinie wurde im Thüringer Umweltgesetz umgesetzt und weil die
Stadt
Suhl
nicht genug Geld hat für eine Vergrößerung der
Bärenanlage, müssen wir
uns von
den Tieren trennen“, sagt Michael Koch, der Leiter des Tierparks. Er
betont
jedoch, dass die Aufgabe der Bärenhaltung für ihn nur
vorläufig ist und
hofft,
dass man die Zeit für einen Umbau nutzen kann und es später
in Suhl
wieder
Bären geben wird. „Unser Konzept sieht die Haltung heimischer und
nordeuropäischer Tierarten vor. Da gehören Bären ganz
klar dazu.“ Als
sich jetzt die gesetzliche Lage zur Bärenhaltung verschärfte,
trat der
Deutsche Tierschutzbund an die Suhler Einrichtung heran und bot an,
dass die
beiden Bärinnen ein neues Quartier beziehen können.
Dafür bietet sich
der
Anholter Bärenwald an, der im Westen des Münsterlandes,
direkt an der
holländischen Grenze liegt. Dort leben auf 2,5 Hektar bereits
mehrere
Bären.
Der Transport in die neue Heimat, den der Tierschutzbund finanziert,
soll im
März stattfinden. Erst dann beenden die Bärinnen ihre
Winterruhe und
sind
transportfähig.
Planung und Bau
espace.ch -
Freitag, 7. Dezember 2007
Neue
Gehege für
Dählhölzli-Bewohner
Vor zwei
Wochen sind die Schwestern Jenna und Elli ins Gehege für
die Eisfüchse gezogen. Jenna und Elli sollen nächstes Jahr
ein
artgerechteres Revier bekommen, in dem
sie beispielsweise auch selber Höhlen graben können.
«Das Geld der
Tierpatenschaften
kommt zu 100 Prozent den Tieren zugute», betont Rosset. Er
rechnet mit
zirka
50000 Franken für den Umbau der Fuchsanlage. 2008 verändert
sich auch
das Gelände in der unmittelbaren Nachbarschaft der
Eisfüchse. Für 700000 Franken wird das Gehege der
Moschusochsen und
Rentiere
angepasst. Dieses war ursprünglich ein Gesamtprojekt mit dem
Neubau für
die
Papageientaucher. «Aus Kostengründen müssen wir die
Projekte nun
etappenweise
realisieren», sagte Tierparkdirektor Bernd Schildger gestern.
Während
der
Tierpark für das Gehege der Moschusochsen selber als Bauherr
auftritt,
wird die
Papageientaucheranlage von den Stadtbauten realisiert. Sie wird rund
3,6
Millionen kosten.
Franken
TV -
Montag, 10. Dezember 2007
1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune
Die
umstrittene Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten kann mit
finanzieller
Förderung durch den Freistaat rechnen. Die Bayerische
Landesstiftung
habe einen
Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt, teilte die
Nürnberger
CSU
heute mit. Mit der Delfin-Lagune soll die bestehende Anlage für
die
schwimmenden Säuger
erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal
und
Zuschauertribünen. Besucher können die Delfine dann auch
unter Wasser
beobachten. Tierschutz-Aktivisten wollen das 24 Millionen-Euro-Projekt
verhindern und
streben ein Bürgerbegehren an. Der Stadtrat steht jedoch
mehrheitlich
hinter dem Vorhaben. Die
Förderungszusage der Landesstiftung sei ein klares Signal
dafür, dass
die
Planungen für die Lagune überzeugend seien, erklärte der
CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Frieser. Nach CSU-Angaben wird auch
der Umbau des Raubtierhauses im Nürnberger Zoo von
der Landesstiftung mit 120 000 Euro gefördert.
Tagblatt.ch Montag,
10. Dezember 2007
Engagierter Zoo mit grossen Plänen
Eichberg. Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto
verfährt
der
Erlebniszoo seit langem – mit entsprechendem Erfolg. Zoo-Leiter Richard
Spira sagt: «Für uns ist es schön zu sehen, wie der Zoo
in
der Bevölkerung immer mehr verankert ist.» Jetzt, in der
Adventszeit,
ist der Zoo fast schon allgegenwärtig. Dieser hat für das
nächste Jahr
nach Auskunft von Zoo-Leiter Richard Spira
grosse Pläne. So soll ein (vom Lotteriefonds mit 15 000 Franken
mitfinanziertes) stattliches Zoo-Haus gebaut sowie auf rund 3000
Quadratmetern
ein Märli-Zoo eingerichtet werden, dessen Besuch auch ohne
Anmeldung
möglich
sein wird. Die Infrastruktur wird also deutlich verbessert, auch
über
zeitgemässe sanitäre
Anlagen wird der Zoo, der heute aus allen Nähten platzt,
künftig
verfügen. Das
Zoo-Haus soll mit Tischen und Stühlen eingerichtet werden und 40
bis 50
Besucherinnen und Besuchern Platz bieten.
Ostseezeitung
(Abonnement) - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo verzeichnet 2007 Besucherplus
Der Zoo
in Rostock verzeichnet für das zu Ende gehende Jahr einen
kräftigen
Besucherzuwachs. Der Zoo bereitet sich auf tierische
Neuankömmlinge im
kommenden Jahr vor:
Derzeit wird das Elefantengehege erweitert. Sara und Dzomba werden nach
Abschluss der Bauarbeiten ein 1750 Quadratmeter großes
Außengehege
haben, sagte
Zoosprecherin Kerstin Haase. „Wir denken über einen neuen
Elefanten
nach“,
ergänzte sie. Auf dem bisherigen Ententeich wird nach dessen
Sanierung
im Frühjahr
eine Pelikanfamilie angesiedelt.
Ad-Hoc-News,
12. Dezember 2007
Rostocker und Schweriner Zoo
Die
beiden landesweit größten Zoos in Rostock und Schwerin
verzeichnen für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen
Besucherzuwachs. In Schwerin wird ein 4500 Quadratmeter großes
Außengehege für Nashorn Limpopo
gebaut. Zum geplanten Einzug im September 2008 wird der Bulle weibliche
Gesellschaft bekommen. Zusammen mit dem Dortmunder Zoo würden
derzeit
Verhandlungen mit einem afrikanischen Nationalpark geführt, sagte
Verwaltungsleiterin Erika Hellmich. Beide Einrichtungen beteiligten
sich am
europäischen Zuchtprogramm. Hellmich zufolge liegt bereits ein
erstes
Kostenangebot über 30 000 Euro inklusiveTransport nach Schwerin
vor.
NÖN
Online -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Safaripark im Budget nicht vorgesehen: Streit
Gänserndorf.
Die
regierende SPÖ und die oppositionelle ÖVP liegen sich wieder
einmal in
den
Haaren. Grund: Im Budget 2008, das diese Woche beschlossen wird, ist
kein
Posten für den Safaripark-Neu vorgesehen. Wie berichtet, soll sich
die
Gemeinde
am Projekt mit 250.000 Euro beteiligen. Die VP greift an. Die SP
kontert: Geld
könne auch im Nachtragsbudget im März vergeben werden.
ÖVP-Obmann
Rudolf Stöger und sein Parteifreund Stadtrat René Lobner
finden den
fehlenden Budgetposten „eigenartig“. Die beiden betonen: „Wenn der
Gemeinderat
beschließt, dass sich die Gemeinde am Safaripark beteiligt,
werden wir
nächstes
Jahr ein Finanzierungsproblem haben. Zu sagen, wir sind für das
Safaripark-Projekt, haben aber kein Geld dafür, wäre wieder
typisch
Gänserndorf.“ SPÖ-Finanzstadtrat Ing. Ernst Escher kann die
Aufregung
nicht nachvollziehen:
„Noch wissen wir ja gar nicht, ob wir uns am Projekt beteiligen.
Solange das
nicht spruchreif ist, brauchen wir im Budget auch kein Geld
reservieren.“ Auf
den Safaripark habe man natürlich nicht vergessen: „Die Summe
können
wir immer
noch ins Nachtragsbudget im März hineinnehmen. Es gibt also keine
verlorene
Zeit.“
Aktionen
Aachener
Zeitung, 11. Dezember 2007
Affendame Sita malt für einen neuen Gorillagarten im
Krefelder Zoo
Krefeld.
Die 26 Jahre alte Orang-Utan-Dame hockt in einem Haufen
zerknüllter Zeichenblätter, wirkt versonnen und kaut auf
ihren
Wachsmalstiften
herum. Sita ist «Malerin» im Krefelder Zoo, aber heute hat
die Muse
ganz
vergessen sie zu küssen. An Tagen der Kreativität ist das
anders. Dann
spuckt Sita förmlich ein
Kunstwerk nach dem anderen aus. Sie arbeitet schnell und präzise,
und
Heinz
Hachel, ihr Internet- Galerist, ist hinterher freudig verblüfft
über
Sitas
«schöne Farbwahl», ihre «kalligrafische
Potenz» und die «ausgearbeitete
Form» der
Bilder. 200 Blätter hat das Affenweibchen schon produziert, 50
davon
sind im
Online-Verkauf und fünf haben bereits für insgesamt 1200 Euro
Liebhaber
gefunden. Sitas Künstlergage kommt zum größten Teil dem
Zoo zugute.
«Der Erlös
der Bilder fließt in die Finanzplanung für einen
Gorillagarten, der
etwa eine
Million Euro kosten wird», sagt Zoosprecherin Petra Schwinn.
lifepr.de
-
7. Dez.
2007
Bauen für Zootiere
Augsburg,
07.12.2007 - Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden
Dienstag
Frank
Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und
Schwierigkeiten,
mit denen
ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut. Denn
dabei
müssen
viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden:
zuerst die
Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion
muss
zufrieden
gestellt werden und natürlich auch die Besucher. Vortrag am 11.
Dezember um 14 Uhr in der Zooschule.
Berliner
Morgenpost - 9. Dezember 2007
Bescherung für Tiere im Wildpark Schorfheide
Für die 186 Tiere im Wildpark Schorfheide in Groß
Schönebeck
(Barnim) war am Sonntag schon Heiligabend. Rund 1300 Besucher erlebten,
wie der
Weihnachtsmann ganz besonders geschmückte Christbäume in den
Gehegen
verteilte
lifepr.de
-
7. Dez.
2007
Lichterumzug durch den Neunkircher Zoo
Neunkirchen/Saar,
07.12.2007 - Am Freitag, dem 14. Dezember, veranstaltet der Neunkircher
Zoo
einen Lichterumzug durch den abendlichen, weihnachtlich beleuchteten
Zoo und
lädt danach zu einem gemütlichen Beisammensein mit
vorweihnachtlicher
Stimmung
auf dem Festplatz an der Zooschule ein.
Tagesspiegel
-
8. Dez.
2007
Paten für
Elefanten
Die
Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V.
tritt
für den
weiteren Ausbau der Anlagen ein und fördert den Natur- und
Artenschutz.
Die
Fördergemeinschaft besteht seit 1956 und ist
Gründungsmitglied der
Gemeinschaft
Deutscher Zooförderer. Für ein Benefizkonzert im Sommer 2008
sucht der
Verein
etwa fünf Helfer für die Organisation und Gestaltung eines
Plakats. Der
Verein
sucht außerdem eine Elefanten-Patenschaft und möchte eine
Dokumentation
über
die Elefantenzucht im Zoo und Tierpark veröffentlichen.
Münsterländische
Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Weihnachts-Pinguine von Zoofreunden
Rheine
- Die Mitarbeiter des NaturZoos Rheine dürfen sich immer wieder
über
Anerkennungen für ihre Arbeit und die Zufriedenheit der
Zoobesucher
freuen:
Neben Schreiben, E-Mails und persönliche ausgesprochenem Lob gibt
es
auch schon
mal Süßigkeiten oder selbst gebackene Kuchen - eben das, was
Mensch
erfreut und
für Tiere gesundheitlich nicht zuträglich ist. Eine ganz
besondere
Überraschung bereitete in diesem Jahr Familie Gausmann dem
Zoo-Team. Die seit Jahren dem NaturZoo eng verbundenen Zoofreunde
fuhren mit
einem Bollerwagen vor, in dem sich 35 selbst gebastelte Pinguine
befanden.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 7. Dez.
2007
Das
Glück
der fünf Günther
Günther
heißen alle fünf Stachelschweine im Wildpark Reuschenberg.
„Die heißen
einfach
alle so, weil man sie schlecht unterscheiden kann“, erklärt Klaus
Kretzschmar,
der Leiter des Parks. Dass der fünffache Günther immer wieder
drauflos
buddeln kann, hat er unter
anderem Sebastian (17), Christian und Serdar (beide 16) von der
Gemeinschaftshauptschule Neucronenberg zu verdanken, die seit Oktober
alle 14
Tage im Wildpark mit anpacken. Sie machen mit beim Projekt „Be Social“
(„Sei
sozial“), an dem sich Schülerinnen und Schüler der zehnten
Klasse
ehrenamtlich
engagieren.
MVregio,
10. Dezember 2007
Weihnachtsspiel
im Stralsunder Zoo
Stralsund/MVregio
Inzwischen ist es zu einer kleinen Tradition geworden, dass im
Stralsunder
Tierpark zum dritten Advent ein kleines Weihnachtsspiel von Kindern
für
Kinder
aufgeführt wird. Von 14.00 - 16.00 Uhr lädt die Zooschule zum
Weihnachtsbasteln ein. Außerdem
kann im Ackerbürgerhaus eine private Sammlung von 15
Weihnachtskrippen
aus
aller Welt besichtigt werden.
Oldenburgische
Volkszeitung,
11. Dezember
2007
Advent im Aquarium
Neugierig schwimmt ein Drückerfisch an der
Weihnachtskrippe im Sealife-Aquarium in Speyer vorbei.
Nachwuchs
Leipziger
Internet-Zeitung, 11. Dezember 2007
Nennt den Affen Nikolaus! Orang-Utan-Geburt im Leipziger
Zoo
Einen
Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im Leipziger Pongoland
am
vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen: Nicht
in
einem
Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter
Nachwuchs.
In der Nacht auf den 7. Dezember hatte die betagte Orang-Utan-Dame
(geboren
1973 in Berlin, seit April 1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen
Geschlecht
noch unbekannt ist, zur Welt gebracht.
Ad-Hoc-News,
10. Dezember 2007
Orang-Utan-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Leipzig
(ddp-lsc). Die Orang-Utans Dunja und Bimbo sind in der Nacht zum
Samstag Eltern
geworden. Für die 34-jährige Mutter Dunja war es schon das
sechste
Kind, das
sie in Leipzig zu Welt brachte, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das
Geschlecht des neugeborenen Tieres sei noch nicht bekannt.
Ad-Hoc-News,
10. Dezember 2007
Giftnatter-Nachwuchs im Tierpark
Auf
der
Schlangenfarm im Tierpark Friedrichsfelde hat es am Montag Nachwuchs
gegeben.
Am Morgen schlüpften vier kleine Giftnattern, wie der Tierpark
mitteilte. Die Nachzucht der sogenannten Roten Speikobras sei bereits
mehrmals geglückt.
Morgenweb -
7. Dezember 2007
"Matze" und "Charly" feiern ihren 50.
Frankfurt.
Zwei der ältesten Menschenaffen der Welt haben im Frankfurter Zoo
gemeinsam
ihren 50. Geburtstag gefeiert. Gorilla "Matze" und Orang Utan
"Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern
und
mehrfache Großväter und Urgroßväter. Nach Angaben
des Frankfurter Zoos
ist laut
internationaler Zuchtbücher "Matze" der älteste noch sexuell
aktive
Gorilla-Mann der Welt und "Charly" der weltweit dienstälteste
Zucht-Orang-Utan.
Wiesbadener
Kurier - 7. Dezember 2007
Quarktorten für die behaarten Jubilare
Gorilla
"Matze" und Orang
Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17
Kindern
und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Beide
wurden
in freier Wildbahn geboren und haben einiges erlebt, bevor sie in den
Frankfurter Zoo kamen. "Matze", in Zentralafrika zur Welt gekommen,
reiste die ersten zwölf Jahres seines Lebens mit einer
Schaustellerfamilie
umher. Er lebte in einem Wohnwagen, der für seine damals 140 Kilo
viel
zu klein
war. 1969 nahm ihn der Frankfurter Zoo auf, wo er in seiner Glanzzeit
220
Kilogramm auf die Waage brachte. "Charly" wurde in Sumatra geboren,
1958 kam er nach Stuttgart, wo er mehrere Monate in einem Gehege in
einem Kaufhaus
lebte - das Menschenaffenhaus im dortigen Zoo war noch im Bau. 1978 zog
er nach
Frankfurt um.
Badische
Zeitung - 8. Dez.
2007
Winnipeg: Silbergibbon Bobby-Jean gestorben
Vom
Aussterben bedroht: Im Zoo der kanadischen Stadt Winnipeg ist einer der
letzten
Silbergibbons der Welt gestorben. Das Weibchen Bobby-Jean war mit 50
Jahren der
älteste in Gefangenschaft lebende Silbergibbon. 40 Silbergibbons
leben
weltweit in Zoos, darunter auch im Münchner
Tierpark Hellabrunn.
Muenchen24.info
-
7. Dez.
2007
Eine Million Besucher im Sealife Aquarium in München
Seit
der Eröffnung des Sea Life im Olympiapark in München im April
2006
haben eine
Million Besucher das Aquarium besucht. Am Nikolaus-Tag
begrüßte das
Sea-Life-Team Andrea Michel mit ihrem Partner Andy Enderling und den
beiden 1
1/2-jährigen Zwillingen Lukas und Sophie. Seit der Eröffnung
2006
wurden für die 10.000 Meeresbewohner in 30 Aquarien
rund 1.000 Millionen Liter Wasser umgewälzt, das entspricht einer
Menge
von
etwa fünf Millionen randvollen Badewannen. Für die
Aufbereitung des
Wassers
wurden 100 Tonnen Salz verbraucht und an die Meeresbewohner wurden etwa
12.000
Kilo Futter verfüttert. Die Besucherbetreuer haben zur
Unterhaltung und
Information der Gäste 72.100 Vorträge gehalten und es gab
insgesamt
1.500
Schaufütterungen.
HL-live
-
8. Dez.
2007
LINKE
fordern Schließung des Tierpark
"Diese
Form von Tierpark ist nicht mehr
zeitgemäß," so die Kreisvorsitzende der Lübecker
LINKEN, Antje Jansen.
Jansen erläutert weiter: "Der Zoo ist für die Tiere ein
künstlicher
Lebensraum, der eine verhaltensgerechte Unterbringung, eine
artgemäße
Pflege
und Ernährung und das Ausleben arteigener Verhaltensweisen
ermöglichen
muss.
Diese Voraussetzungen erfüllen allenfalls die großen Zoos
wie die in
Hamburg
oder Berlin. Im Kleinstzoo in Iraelsdorf führt die Aufbewahrung
der
Tiere zu
Verhaltensstörungen, die Ausdruck erheblichen Leidens sind." Nach
dem
heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und aus ethischen
Gründen
sei dieser Zoo die Missachtung der Würde des Tieres.
wupperguide
-
7. Dez.
2007
Ein Zooführer speziell für die jüngsten
Besucher
Elberfeld.
(red) Der Wuppertaler Zoo hält er auch besonders für
Kinder zahlreiche interessante Erlebnisse parat. Was besonders für
Kinder interessant sein könnte, das verrät ein neuer
Kinder-Zooführer. Dieser wurde durch eine großzügige
Spende der Hartmut
und
Lore Schuler-Stiftung nun ermöglicht, bei dem Pädagogen der
Zooschule
im
Wuppertaler Zoo einen besonders auf Interessen und Bedürfnisse der
jüngsten
Besucher abgestimmten Führer zusammengestellt haben.
London,
Nov 22
British
zoo's work in Assam wins major wildlife award
An innovative Chester Zoo project that uses smoke bombs comprising
chilli powder to ward off marauding elephants from human habitation and
crops in Assam was awarded the field conservation award at this year's
annual BIAZA awards on Wednesday evening. Charles Walker, MP, presented
the prestigious conservation and wild life awards at the Marwell
Zoological Park in Hampshire on behalf of the British and Irish
Association of Zoos and Aquariums (BIAZA). BIAZA is a conservation,
education and scientific wildlife charity organisation founded in 1966
out of a mutual desire within the zoo and aquarium community to see
sound principles and practices of animal management widely adopted in
the British Isles and Ireland. Called the Assam Haathi Project, Chester
Zoo's work in Assam on elephant conservation helps to mitigate
human-elephant conflict. This work supports the conservation of one of
the last remaining large elephant populations in the area and also the
local people. A BIAZA commendation went to Blackpool Zoo, also for
elephant conservation, this time in Sri Lanka, involving habitat
protection. Chester Zoo also received the best new enclosure award for
their new forest area for Asian elephants. Miranda Stevenson, director
of BIAZA, said: 'The award-winning programmes under the spotlight today
demonstrate the huge investment of energy and resources made by our
leading zoos to support habitat and species conservation. Conservation
within zoos and aquariums is a vital part of the work to protect
threatened species and to help change public behaviour and ensure the
future of Planet Earth. These awards recognise and celebrate the vital
contributions that our members are making to conservation and education
each year. Equally, they are standard bearers for excellence in animal
husbandry and welfare.' Chester Zoo teamed up with the Assam-based
conservation organisation, EcoSystems-India, and developed the Assam
Haathi Project. The project works closely with local people, monitoring
elephant movements and gaining a better understanding of their habits
and needs in order to design practical solutions for the crop-raiding
problem. The project documents state that the overall aim is to
facilitate the sustainable co-existence of elephants and people in the
human-dominated landscape of Assam. The project hopes to achieve this
through an integrated approach using community-based work and
geographical and behavioural research. The project's paper states:
'Keeping an elephant out of one's backyard involves a combination of
barriers, deterrents and early-warning systems. The type of mitigation
method used depends on the circumstances at each site. 'We have begun
to develop trials of non-lethal elephant control techniques such as
tripwire alarms as an early warning device, and chilli smoke as a
deterrent. These are low-cost methods that use locally available
materials. 'Currently, we are also investigating the practicalities of
temporary electric fencing for selective protection of homesteads
during high-risk periods.'
Lausitzer
Rundschau - 8. Dez.
2007
Tiergehege in Elsterstadt in Kritik
Elsterwerda.
Die Bedingungen für die Wild-, Kamerun- und Barbados-Schafe sowie
für
die
Zwergziegen im Tiergehege am Bergfriedhof Elsterwerda findet Frau
Reiß
aus
Prösen bedenkenswert. «Beim besten Willen, das ist eine
Zumutung für
die Tiere und eine
Verschandelung der Landschaft» , sagt sie. Sie beanstandet,
dass nach dem Sturm Kyrill kein richtiger Stall mehr aufgestellt worden
sei.
Lediglich Holzhaufen mit schräg gestellten Plastikplatten
müssten als
Wetterschutz für die Tiere genügen. Davor lägen alte
Plastikrohre und
Eimer. Weiterhin kritisiert Frau Reiß, dass der Betreiber sich
nicht
ausreichend um die etwa 25 Tiere kümmern würde. Das
Tiergehege in
Elsterwerda gibt es seit dem Jahr 1999. «Damals war dort eine
ungenutzte Mülldeponie. Die Stadt Elsterwerda suchte eine
Bewirtschaftung
dafür» , erzählt Görner. Also habe er sich bereit
erklärt, auf dem
Hügel ein
Tiergehege zu errichten.
RP
ONLINE - 10. Dezember 2007
Zootiere werden „winterfest“
Bevor
sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker
Schneeschicht
von
seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die
widrigen
Umstände bereits eingestellt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
fundsonline.nl - 12. Dezember 2007
Artis zet fondsenwerving in voor uitbreiding
Artis setzt Geldeinwerbung ein für Erweiterung
Ende November 2007 hat Artis-Direktor Haig Balian formal das
Startssignal gegeben für die Geldeinwerbung zugunsten der
Erneuerung
und Erweiterung von Artis. Die Pläne sind erstellt im Artis
Masterplan.
Um das Geplante zustande zu bringen, werden 80 Millionen Euro
benötigt.
demorgen.be - 12. Dezember 2007
Geboorte drie Indische leeuwenwelpen primeur voor
Planckendael
Novum für Planckendael: Die Geburt von drei
Indischen Löwen
Im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen wurden drei Indische
Löwen geboren. Die Drillingsgeburt ist ein Novum für den
Park. Es ist
das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß bei den
Indischen
Löwen [gleich] drei Kätzchen das Licht der Welt erblickten.
"Die Geburt
ist sehr wichtig für das internationale Zuchtprogramm, an dem wir
teilnehmen", sagt Ilse Segers, Sprecherin von Planckendael. "Diese Art
ist schon seit Jahren stark gefährdet." Am Donnerstag können
die
Besucher um 13 Uhr den ersten Schritten und Streichen der kerngesunden
Indischen Löwenjungen auf ihrer Außenanlage im "Asiatischen
Kontinent"
von Planckendael zuschauen.
dierenieuws.nl - 11. ez. 2007
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Das ist der Slogan der Wilderer von Tigern (und Pantern) in Indien.
Für mich ist es der Slogan, um nun ein für allemal kurzen
Prozeß zu
machen mit den größten Gefährdungen des Tigers in
Indien, dem Land, das
immer als das Land mit der gesündesten Tigerpopulation gesehen
wurde.
Die Zeit tickt für dieses majestätische Tier. Der letzte
Alarm ist
geschlagen...
..nach einem Aufenthalt in Indien, wo ich viel mit Wildlife-Biologen
gesprochen und selbst mit eigenen Augen gesehen habe, daß es
immer
weniger Tiger sind, und durch das Durchwälzen von vielen
Nachschlagewerken von wirklichen Tigerexperten, wie "Tiger - The
Ultimate Guide" von Valmik Thapar, weiß ich inzwischen, daß
diese Art
Berichte dafür gedacht sind, die Aufmerksamkeit zu lenken auf die
Situation rund um die Tiger, die immer besorgniserregender wird. Die
Zahlen sinken weiterhin und auf eine erschreckende Weise. Die
jüngsten
Statistiken wohlgemerkt verweisen auf eine Restzahl von höchstens
750
noch in der Wildnis lebende Bengaltiger.
Jeder dachte, daß es dem Bengaltiger nicht so schlecht ging. Die
indische Regierung hielt diese Gedanken gern aufrecht, indem sie
kontinuierlich fehlerhafte Ziffern angab, und jeder glaubte das. So
konnte Indien weiter die letzte gesunde Tiger-Unterart vernichten.
Die größte Gefährdung ist, daß nichts ernsthaft
unternommen wird gegen
das Wildern von Tigern. Und das selbst in den Tigerreservaten, wo die
Tiger angeblich geschützt werden sollen gegen diese Art Praktiken.
Inkompetenz der Parkwächter und Korruption (das Wildern von Tigern
in
den Reservaten kann nur geschehen mit Kenntnis der [Verwaltung der]
Nationalparks und der Regierung) haben bereits dazu geführt,
daß einige
Tigerreservate tigerlos geworden sind (Sariska und Rajasthan), es
folgen bald noch mehr (u.a. Panna). Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Ga mee op Wintersafari in de Zodiac Zoos
Geh mit auf Wintersafari in die Zodiac Zoos
Der Winter steht wieder vor der Tür und deshalb werden die
Besucher der
Zodiac Zoos (Zoo Parc Overloon, Wissel Zoo en Aqua Zoo Friesland)
eingeladen mitzugehen auf eine spannende Wintersafari: einen Rundgang
an der frischen Luft, dabei erfahren sie etwas über Tiere im
Winter und
ihre Anpassung an das Wetter. Dieser spezielle Winterführung
findet an
verschiedenen Sonntagen im Dezember und im Januar statt. Die
Wintersafari kostet 5 Euro pro Person, das ist exclusive Eintritt.
Wegen beschränkter Teilnahme ist Reservierung erforderlich.
Besucher
können an der Wintersafari teilnehmen am 23. und 30. Dezember und
am
13. und 27. Januar. Der Winterrundgang startet um 13.30 Uhr und dauert
anderthalb Stunden. Websites der Zodiac Zoos: Zoo Parc Overloon, www.overloonzoo.nl
Aqua Zoo Friesland, www.frieslandzoo.nl Dierenpark Wissel, www.wisselzoo.nl
camera2go.nl - 10. Dez. 2007
Natuurfotofestival
voor de vierde maal in februari
4. Naturfotofestival im Februar
Im Februar 2008 wird das 4. Internationale Naturfoto-Festival in
Burgers' Zoo in Arnhem durchgeführt. Das Naturfoto-Festival steht
im
Zeichen des Naturschutzes und der Klimaveränderung. Zum erstenmal
ist
ein mehrtätiges Programm. Das Naturfoto-Festival ist für
jeden
zugänglich. Mitglieder von Verbänden, die dem NVN
(Natuurfotografen
Verbond Nederland) angeschlossen sind, zahlen ermäßigte
Eintrittspreise. Das Naturfoto-Festival findet am 8, 9 und 10. Februar
2008 in Burgers' Zoo zu Arnhem statt. Mehr Informationen sind zu finden
auf http://www.natuurfotofestival.nl
nos.nl - 10. Dez. 2007
3650 nieuwe woorden
3650 neue Wörter
Unsere niederländische Sprache hat in diesem Jahr 3650 neue
Wörter
dazubekommen. Das sagt das offizielle Niederländische Van Dale
Wörterbuch. Bokitoproof ist eines der neuen Wörter, die
unsere Sprache
dazu bekommen hat. Es bedeutet einen Zoo, der gut gesichert ist gegen
Tiere, die entkommen wollen. Dieses Jahr entkam der Gorilla Bokito aus
seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp.
hartvannederland.nl - 10. Dez. 2007
Nieuwe bewoner voor Deltapark: zeehondje Jens
Neuer Bewohner für Deltapark: Seehund Jens
Deltapark Neeltje Jans hat einen neuen Bewohner: den sechs Monate alten
Seehund Jens. Mit Jens leben dann vier Seehunde im Park. Die
Seehundanlage wurde im Jahre 2000 dem Deltapark hinzugefügt. Der
Seehund wurde am 7. Juni im deutschen Zoo Rheine geboren. Jens soll
erst im Quarantänebassin untergebracht werden. Danach kann er sich
an
sein neues Gehege und die Mitbewohner gewöhnen. Es wird erwartet,
daß
es ungefähr ein halbes Jahr dauern wird, bis er an den
Seehundvorführungen teilnimmt.
dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Nieuw in Aqua Zoo Friesland; rode vari's
Neu im Aqua Zoo Friesland: Rote Varis
Die drei rotbraunen Halbaffen werden den Kattas auf der Lemureninsel
Gesellschaft leisten. Die Weibchen stammen von den Kanalinseln und
einem Zoo in Deutschland. Ab morgen sind die Roten Varis tagsüber
auf
der Lemureninsel zu bewundern. In einigen Tagen sollen auch Rote Varis
und Kattas einander kennenlernen. Dieses Miteinander-Bekanntmachen soll
in der Innenanlage geschehen. Wenn alles gut geht, werden die Halbaffen
die Insel gemeinsam bewohnen. Die Halbaffen auf der Lemureninsel im
Aqua Zoo Friesland bewegen sich frei zwischen den Besuchern, die
über
eine Brücke die Insel betreten können. Website: www.frieslandzoo.nl.
volkskrant.nl - 8. Dez. 2007
Tijger doodt man in safaripark Bangladesh
Tiger tötet Mann in einem Safaripark in
Bangladesh
Ein Bengaltiger in Bangladesh ist am Samstag im Safaripark Dulhazari
aus seinem Käfig entwichen und hat einen Holzfäller
getötet. Das teilte
die Polizei mit. Dem Tiger gelang es, eine Umzäunung zu
zerstören,
wonach er sich auf eine Gruppe Holzfäller stürzte. Er packte
einen der
Männer im Genick. Der Mann war sofort tot. Dulhazari ist der
einzige
Safaripark in Bangladesh, in dem sich bengalische Königstiger
befinden.
Diese Art ist vom Aussterben bedroht. Laut einer letzten Zählung
aus
dem Jahre 2004 leben noch 500 Bengaltiger im Dschungel von Bangladesh.
Weltweit leben nach Schätzungen noch 5.000 bis 6.000. Vor einem
Jahrhundert waren es noch 100.000.
Algemeen Dagblad - 7. Dez. 2007
Drieling
naar Blijdorp
Drillinge nach Blijdorp
Rotterdam - Der weltberühmte deutsche Eisbär Knut ist nicht
willkommen
im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp. Die im Bau befindliche
Eisbärenanlage soll im nächsten Jahr durch drei Eisbären
aus dem
eigenen Land besiedelt werden. Es handelt sich um die Drillinge Ewa,
Jelle und Henk, die vor zwei Jahren in Ouwehands Tierpark in Rhenen
geboren wurden. Die drei Jungbären lebten bis vor kurzem gemeinsam
mit
ihrem Vater Victor und ihrer Mutter Freedom in Ouwehands. Vor ein paar
Monaten sind sie ohne ihre Eltern in das Dierenrijk Europa umgezogen,
um sich einstweilen daran zu gewöhnen, auf eigenen Beinen zu
stehen.
Die nagelneue Anlage in Rotterdam ist erwartungsgemäß im
Frühjahr 2008
fertig. Blijdorp mußte einige Jahre ohne Eisbärenanlage
auskommen. Dank
einer Millionenspende der Blijdorpfreunde kann diese nun doch
realisiert werden. Ein Blijdorp-Sprecher läßt wissen,
daß der
Tiergarten kein Interesse an Knut hat. Der Eisbär, der von seiner
Mutter verstoßen und dadurch weltberühmt wurde, wird durch
den Berliner
Zoo präsentiert [Wörterbuch: in das Schaufenster gesetzt],
damit er
sich in anderen Zoos fortpflanzen kann. Bei Ouwehands sagen sie,
daß
Blijdorp eine prima Wahl getroffen hat, indem es sich für Produkte
aus
dem eigenen Land entschied. "Ewa, Jelle und Henk kommen aus einer guten
Familie: sie wurden von ihrer Mutter ordentlich aufgezogen. Das kann
man von Knut nicht sagen", so ein Sprecher.
bndestem.nl - 6. Dez. 2007
Deze tijd
Diese Zeit
Wird der West-Mensch wahrlich immer weicher oder ist es nur
Verrücktheit? Millionen Menschen schauen gerührt nach einer
Eisbärwaise, als ob sie etwas Wunderbares ist. Vermutlich ist das
schon
besser, als immerzu rastlos auf und ab zu gehen, weil es diesem Erdball
so mäßig geht. Eigentlich müßten sich rund um
Knut ein paar paranormale
Erscheinungen zeigen. Wasser, daß auf unerklärliche Weise
gefriert oder
so. Oder ganz lokal begrenzter Schneefall. Dann wird der Zoo ein
Wallfahrtsort und noch mehr Menschen werden von Knut in den Bann
gezogen. Es hätte ein bißchen so sein können, daß
ein Land, das einst
durch die Knute regiert wurde, dann durch Knut gelenkt wird. Ein
cleverer Reiseveranstalter kommt im folgenden Jahr mit einem
Knut-Geburtstags-Ausflug nach Berlin. Erfolg garantiert.
volkskrant.nl - 7. Dez. 2007
Nederlandse miljoenen voor Indonesische oerbossen
Niederländische Millionen für
indonesische Urwälder
Banda Aceh - Die Niederlande stellen "zunächst" 15 Millionen Euro
zur
Verfügung, um der Abholzung der Wälder in Ländern wie
Indonesien
entgegenzuwirken. Das hat der Minister für
Entwicklungszusammenarbeit
Bert Koenders am Freitag angekündigt. Der Erhalt der Urwälder
steht für
die Niederlande im Kampf gegen die Klimaveränderung auf einem
vorderen
Platz auf der Tagesordnung auf dem UN-Klimagipfel auf Bali. Koenders
fliegt am Montag nach Bali. Dieser Tage ist er erst zu einem
Arbeitsbesuch in Atjeh (Sumatra). Am Samstag fliegt er nach Kalimantan
(Borneo). Auf dieser Insel, mehr als siebzehnmal so groß wie die
Niederlande, ist die Entwaldung in den vergangenen Jahren schnell
gegangen. Laut World Wide Fonds For Nature drohen die tropischen
Regenwälder dadurch sogar vor 2020 völlig zu verschwinden.
Russische
Meldungen
russian.xinhuanet.com - 9. Dez. 2007
Умерла
самая
старая
в
Китае
самка
южно-китайского
тигра
Ältestes Weibchen des südchinesischen
Tigers in China gestorben
Ein Weibchen des südchinesischen Tigers namens Hua Hua starb im
Zoo der
Stadt Luoyang (Provinz Henan). Hua Hua, die ein Alter von 22 Jahren
erreichte, war die älteste unter den in China lebenden
südchinesischen
Tigern. Die Tigerin erblickte das Licht der Welt 1985 im Zoo der Stadt
Guangzhou (Provinz Guangdong). Einige Monate nach der Geburt wurde sie
in den Zoo Luoyang gegeben, wo sie insgesamt 11 Junge gebar, von denen
7 überlebten. Laut einer in diesen Tagen veröffentlichten
Information
werden gegenwärtig in chinesischen Zoos 72 südchinesische
Tiger
gehalten, von denen mehr als ein Drittel mit Hua Hua blutsverwandt ist.
vz.ru - 11. Dez. 2007
Пингвины
могут
исчезнуть
Pinguine können verschwinden
Der Vortrag "Die antarktischen Pinguine und die Klimaveränderung"
wurde
am Dienstag auf der internationalen Konferenz verlesen, die in diesen
Tagen auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Die wesentliche
Schlußfolgerung des Dokuments: die Pinguinpopulation in der
Antarktis
hat sich stark verringert aufgrund der globalen Erwärmung. Was
Antarktika betrifft, so geht hier das Schmelzen des Eises in einem weit
höherem Tempo voran, als in der übrigen Welt. Entsprechend
werden die
gewohnten Lebensräume der Pinguine vernichtet, ihre
Nahrungsressourcen
verringern sich. [UNO-Generalsekretär] Pan Gi Mun, der am 10.
November
in Antarktika weilte, versprach "dringende Maßnahmen in der
entstandenen außerordentlichen Situation" zu ergreifen. Von der
Gefahr
des Aussterbens bedroht sind vier Arten der seltenen Vögel, die,
nach
den Worten des Vortragenden, "Symbole Antarktikas" sind: Kaiserpinguin,
Eselspinguin, Adeliepinguin, aber auch Zügel- oder
Kehlstreifpinguin.
wwf.ru - 11. Dez. 2007
Пингвинам
угрожает
изменение
климата
Pinguine von Klimaveränderung bedroht
Die zahlenmäßige Größe von vier
Pinguinpopulationen ist in den letzten
Jahren stark gesunken - infolge des Anstiegs der Temperatur verringern
sich das antarktische Eis und die im Meer vorhandenen Bioressourcen,
von denen das Überleben der Pinguine abhängt.
[zum Inhalt der WWF-Veröffentlichung siehe
Welt online 11. Dez. 2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen
weg
Nusa Dua (dpa) - Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt
das Eis unter den Füßen weg. Das macht vor allem
Kaiserpinguinen und
den Adéliepinguinen zu schaffen, berichtete die Umweltstiftung
WWF am
Dienstag bei der Weltklimakonferenz auf Bali.
Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit der
Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine seien
schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF.
Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds
vom WWF
Australien. "Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten
zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen
Arten sich ausgebreitet haben."
Einige Regionen um die Antarktische Halbinsel erwärmen sich nach
WWF-Angaben fünfmal so stark wie die Erde im Durchschnitt. Im
Ozean
seien die Temperaturen selbst in 3000 Metern Tiefe gestiegen. Dadurch
sei das Meereis in den vergangenen 26 Jahren vor der Halbinsel der
Westantarktis um 40 Prozent zurückgegangen, berichtete der WWF.
Die
Halbinsel bildet einen Zipfel der Westantarktis, der südlich von
Südamerika weit ins Meer ragt. Während er sich stark
erwärmt, wird es
in großen Regionen der Antarktis trotz der globalen
Erwärmung kühler.
Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das Nahrungsangebot
für die
Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse im Südpolarmeer, eines
der
Hauptnahrungsmittel für Esels- und Kehlstreifpinguine. "Das Leben
der
Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben
für
viele Tiere noch einmal härter", sagte Volker Homes vom WWF
Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen ihre Jungen zudem auf immer
dünnerem Eis großziehen. Die Eisflächen brechen
öfter ab. "Je früher
das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden
von den Fluten verschlungen", sagte Homes.]
Baltische Staaten (Estland, Lettland)
rus.postimees.ee - 7. Dez. 2007
Таллинн
продолжит
ремонт
зданий и
сооружений
сферы
культуры
Tallinn setzt Erneuerung von Gebäuden und
Anlagen im
Kulturbereich fort
Im nächsten Jahr wird in Tallinn die umfangreiche Erneuerung von
Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fortgesetzt, insbesondere
die
Entwicklung des Sängerfeldes, abgeschlossen wird die Renovierung
des
Kulturzentrums "Lindakiwi", die Elefantenanlage im Zoo wird zu Ende
gebaut. Nach den Worten der Stellvertreterin des
Oberbürgermeisters von
Tallinn Kaja Jäppinen künden von der Vorbereitung auf das
Jahr 2011,
wenn Tallinn Kulturhauptstadt Europas wird, die für das
nächste Jahr
geplanten Investitionen im Kulturbereich, die 203 Millionen Kronen [ca.
13 Millionen Euro] betragen. Im Jahre 2008 wird auch der Bau der
Elefantenanlage im Tallinner Zoo abgeschlossen, in den 19,7 Millionen
Kronen [ca. 1,26 Millionen Euro] investiert werden. Pro Jahr besuchen
den Tallinner Zoo mehr als 336.000 Menschen. Die Überführung
aller
Anlagen des Zoos auf modernes technisches Niveau und die Schaffung von
Bedingungen für die Tierhaltung, die den EU-Normen entspricht,
erfordern in den nächsten vier Jahren mehr als 380 Millionen
Kronen
[ca. 24,3 Millionen Euro]. In der Zeit von 2006 bis 2008 investierte
die Stadt in den Zoo 108,4 Millionen Kronen [ca. 7 Millionen Euro], der
Staat stellte in dieser Zeit 31,7 Millionen Kronen [ca. 2 Millionen
Euro] zur Verfügung.
meetings.lv - 11. Dez. 2007
Бобры
в
городе!
Biber in der Stadt
Direkt im Zentrum von Riga haben sich im Stadtkanal Biber angesiedelt.
Experten sagen, das sei ein gutes Zeichen, wenn Lebewesen auftauchen im
Kanal und erst recht, wenn es sich um Biber handelt. Das bedeute,
daß
das Wasser in ihm relativ sauber sei. Doch die "Neubürger"
bereiten
sich aktiv auf den Winter vor und benagen Bäume, womit sie dem
städtischen Unternehmen "Rigas darzi un parki" (Rigaer Gärten
und
Parks) nicht wenige Scherereien bereiten, teilt die Rundfunkstation
SWH+ mit. Das Problem erwies sich als so ernst, daß das
Umweltkomitee
der Rigaer Duma beschloß, eine Beratung einzuberufen mit
Beteiligung
von Spezialisten des Rigaer Zoos und der Rigaer Forstwirtschaft, um
eine Lösung für den Umgang mit den Bibern zu finden - denn
bestrafen
kann man die Nager nicht. Höchstwahrscheinlich wird das
Unternehmen
"Rigas darzi un parki" den Bibern helfen müssen, in der Stadt zu
überwintern und deshalb - um die im Park wachsenden Bäume zu
schützen -
dafür sorgen, daß die Nagetiere einen Vorrat an
freßbaren Zweigen
vorfinden. Biberfamilien wurden auch in anderen Gewässern Rigas
bemerkt.
Ukraine
from.ua - 10. Dez. 2007
Царица
родила
тройню
Löwin gebar Drillinge
Die Löwin Elsa, die in einem Privatzoo in der Umgebung von Lwow
lebt,
gebar Drillinge. Schon zum drittenmal hat die Königin der Tiere
eine
solch reiche Nachkommenschaft. Nach den Worten des Besitzers des Zoos
in Sambor Iwan Bilak, sind Löwin und Löwenbabys wohlauf. Es
ist
geplant, sie einmal in große Zoos der Ukraine abzugeben, wie es
auch
mit dem vorhergehenden Nachwuchs geschah. Im vorigen Jahr hatte Elsa
einen eigenen Rekord aufgestellt - sie gebar gleich vier
Löwenbabys.
Europäisches Rußland
pravda.ru - 11. Dez. 2007
В
московском
зоопарке
медведи
залегли в зимнюю
спячку
Im Moskauer Zoo legten sich die Bären zur
Winterruhe
Gegenwärtig leben im Zoo drei Braunbären, drei
Ussuri-Kragenbären und
einige Eisbären. "Auch die zwei Eisbärenweibchen haben sich
zur
Winterruhe gelegt. Das spricht davon, daß sie Nachwuchs
erwarten",
erzählte die Pressesekretärin des Zoos Natalja Istratowa.
news.ntv.ru - 11. Dez. 2007
В
медвежьей
семье -
прибавление
Nachwuchs bei Familie Eisbär
Bald werden auch die Besucher des Leningrader Zoos direkte
Videoübertragungen [aus der Eisbärenkinderstube] sehen: neben
der
Löwenanlage werden Monitore aufgestellt. Das Schicksal der
neugeborenen
Petze ist bereits klar. Anderthalb Jahre bleiben sie bei ihrer Mutter,
dann wird der eine an den Moskauer Zoo abgegeben, der andere bleibt in
Sankt Petersburg.
kaliningradka.ru - 11. Dez. 2007
Мартышкам
строят новый
дом
Für die Meerkatzen wird ein neues Haus gebaut
Die "Kaliningradskaja prawda" hatte schon im vorigen Monat über
die
zeitweilige Umsiedlung der vierbeinigen Bewohner des Kaliningrader Zoos
nach Rostow-am-Don berichtet. Doch sobald die Rekonstruktion des
Affenhauses abgeschlossen ist, werden sie, so die Direktorin des
Tiergartens Ljudmila Anoka, nach Kaliningrad zurückkehren. Es
besteht
die Hoffnung, daß im neuen Affenhaus für die Tiere
äußerst komfortable
Bedingungen geschaffen werden. Die Gehege (das größte ist
bereits
"reserviert" für die Orang-Utan-Familie) werden mit einem
Lüftungssystem versehen, das einen dreimal so hohen Luftaustausch
gewährleistet. Bemerkenswert ist, daß im neuen Affenhaus
nicht nur
Affen untergebracht werden. Es ist vorgesehen, daß die Besucher
dort
auch Faultiere, Tukane, Papageien und andere Vertreter der Fauna sehen
können. Die Übergabe des Objektes ist, wie zu erfahren war,
für das
Frühjahr 2009 vorgesehen.
ufa.kp.ru - 11. Dez. 2007
В
Уфе семья
усыновила
двух
уссурийских
тигрят
In Ufa "adoptierte" eine Familie zwei kleine
Ussuritiger
Zoo-Mitarbeiter "adoptierten" neugeborene Tigerjunge. Die Familie
Aiwasjan, die in Ufa wohnt, nahm es auf sich, zwei neugeborene Tiger
aufzuziehen, die von deren Mutter, einer Ussuritigerin, verstoßen
wurden. Die zwei älteren Töchter der Familie Aiwasjan helfen
ihrer
Mutter gern, Pupsik und Pomidorka, wie sie die Kleinen nannten, zu
pflegen. Die kleinen Tiger leben im Kinderzimmer. Alle drei Tage sieht
ein Tierarzt nach ihnen. Den Winter müssen die kleinen Tiger in
der
Stadtwohnung verbringen. Im Frühjahr werden Pupsik und Pomidorka
in
eine Zirkustruppe gegeben.
fontanka.ru - 11. Dez. 2007
Услада
родила
двойню
Eisbärin Uslada brachte Zwillinge zur Welt
Das Eisbärenpaar des Leningrader Zoos Uslada und Menschikow hat
wieder
einmal Nachwuchs bekommen. Wie schon beim vorigen Mal, wurde die Geburt
mit Hilfe zweier Videokameras, die in der Wurfhöhle angebracht
waren,
online verfolgt. Wie "IMA-press" berichtet, wurden die Nachkommen
Nummer 11 und 12 der Eisbärin Uslada bereits am 27. November
geboren,
doch aus einer Reihe von Gründen wurde von diesem Ereignis nichts
mitgeteilt. Die neugeborenen Bärchen wogen nicht mehr als 600 bis
700
Gramm, sie waren blind und taub. Erst in einem Monat, wenn sich Neujahr
nähert, werden sich ihre Gehörgänge öffnen. Und
erst drei Monate nach
der Geburt führt die Bärin ihren Nachwuchs zum ersten
Spaziergang ins
Freie. Vor drei Jahren hatten Uslada und Menschikow den bisher letzten
Nachwuchs - das Eisbärjunge wurde am 2. Dezember 2004 geboren.
Ladogor,
so wurde das zehnte Eisbärjunge genannt, lebt heute im Zoo der
japanischen Stadt Sendai. Davor gebar Uslada Drillinge, diese kommen
bei Eisbären sehr selten vor. Die Drillinge erhielten ihre Namen
nach
berühmten Polarforschern. Bering lebt jetzt im Zoo der
chinesischen
Stadt Dalian, Sedow im Zoo Krasnojarsk und Malygin im Moskauer Zoo.
Insgesamt wurden in der Geschichte der Existenz des Leningrader Zoos
dort mehr als hundert Eisbären geboren, viele von ihnen kamen
später in
Zoos Rußlands und des Auslands. Übrigens ist der Eisbär
das Symbol des
Leningrader Zoos.
birzhaplus.ru - 10. Dez. 2007
Город:
Путешествие
по
Лимпопо
Wanderung durch den "Limpopo"
Allein im vergangenen Jahr waren 278.000 Besucher im Zoo, davon 182.000
gratis. Außer Tiergehegen gibt es hier Attraktionen für
Große und
Kleine, ein gemütliches Café. Auf dem
"Limpopo"-Gelände finden ständig
Kinderfeste und Wettbewerbe statt. Geplant ist die Schaffung eines
Klubs "Junger Naturforscher" im Zoo. Im Sommer 2007 wurde "Limpopo" in
die Euroasiatische Vereinigung der Zoos und Aquarien aufgenommen. Doch
für die weitere Entwicklung des Zoos ist eine wesentliche
Erweiterung
des Areals erforderlich. Das Projekt des Zoos "Limpopo" im Park Sormowo
ist Thema der Diplomarbeit der Absolventin der Fakultät für
Architektur
der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen in
Nishnij
Nowgorod Darja Darjenkowa. Der Projektlösung liegt die Idee der
Erweiterung des Zooareals zugrunde.
In einer halben Stunde um die Welt: Tiergehege nehmen einen
großen Teil
des entworfenen Zoogeländes ein. Dieses ist in "Kontinente"
unterteilt,
von denen jeder durch seine Tierwelt vertreten sein wird. Mit
verschiedenartigen Huftieren aus einer Gegend des Erdballs leben in
Nachbarschaft Vögel und auch Raubtiere dieser Verbreitungsgebiete.
Der
Landschaftsstil erlaubt es, verschiedene Klimazonen der Erde zu
entwerfen: sowohl Wüste, als auch Tropenwald mit seinen Bewohnern.
Der
Zoobesucher wird eine erstaunliche Wanderung nach "Afrika",
"Australien", "Asien" unternehmen können. (Das vorhandene
Territorium
des Zoos bleibt unverändert, die Gehege sind hier schon
individuell für
jedes Tier eingerichtet.) Im Ostteil des Zoos würde "Asien"
liegen, im
Nordosten die "Polarwelt", im Westen "Nordamerika" und
"Südamerika", im
Nordwesten der "Dschungel" und im Norden die "Tierwelt Rußlands".
Eine
Kindereisenbahn ermöglicht eine Besichtigungsexkursion. Die Bahn
fährt
um die Zonen der Tiergehege herum und durchfährt in einem Tunnel
einen
"Felsen der Wunder". Der "Felsen der Wunder" ist eine Anlage auf drei
Ebenen, die von außen mit Rasen bedeckt ist. Auf der ersten Ebene
sind
zwei Innen-Ausstellungen vorgesehen: "Tiere der Nacht" und ein
"Aquarium". Die zweite Ebene ist eine Spaziergängerzone, die um
den
"Felsen der Wunder" herumführt. An dieser Spaziergängerzone
entlang ist
ein großes Alpinarium geplant. Auf der dritten Ebene, unter
Felsvorsprüngen, wird ein Terrarium mit exotischen Reptilien
untergebracht sein. Zwischen zwei Terrarium-Vorsprüngen wird ein
Café
seinen Platz finden. ...
Das Projekt ist gut, aber das Land geben sie nicht: Wie schätzt
der
Direktor und Gründer des "Limpopo" Wladimir Gerassitschkin das
vorgeschlagene Projekt ein? "Das vorgeschlagene Projekt haben wir schon
erörtert. Die Projektlösung, die Phantasien der Autorin waren
für uns
interessant und zum großen Teil verdienen sie eine Realisierung.
Wir
sind bereit, diesen Entwurf als Grundlage zu nehmen bei einer
möglichen
Erweiterung des Zoos. Die Frage ist nur, inwieweit diese Erweiterung
möglich ist. Heute haben wir kein Land, es gibt das Territorium
nicht,
das die Autorin des Projektes meint. Einen Beschluß, dieses
Gelände zur
Verfügung zu stellen, gibt es bisher nicht."
rosculture.ru - 10. Dez. 2007
ЛИКИ
ЖИВОЙ
ПРИРОДЫ
Gesichter der lebenden Natur
Ausstellung von Tierdarstellungen in Skulptur und Graphik 1910-1950 aus
der Sammlung der Moskauer Staatlichen Tretjakowgalerie vom 11. Dezember
2007 bis Mitte Januar 2008, Krymskij Wal, 10, Säle 21-22.
Die Ausstellung "Gesichter der lebenden Natur" macht bekannt mit
bildhauerischen und graphischen Arbeiten von Künstlern der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts, die ihr Schöpfertum der
Darstellung von
Tieren gewidmet haben. Die einzigartige Ausstellung von Werken, sowohl
bekannter, als auch Besuchern erstmals gezeigter, stellt nur einen
kleinen Teil der umfangreichen und vielgestaltigen Kollektion von
Tierdarstellungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung
der Tretjakowgalerie dar. Russische Künstler, die Tiere
darstellten,
erwiesen sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem Wesen nach als
die ersten Ökologen, sie erfühlten als erste die Gefahr, die
der Natur
droht, und brachten das in ihrem Schaffen zum Ausdruck. E-mail:
pr@tretyakov.ru
fontanka.ru - 10. Dez. 2007
Живые
бабочки
появятся в
центре
Петербурга
под Новый
год
Lebende Schmetterlinge im Zentrum von Sankt
Petersburg vor dem
Neuen Jahr
Am Vorabend der Neujahrsfeiertage ist im Exotarium des Leningrader Zoos
die Eröffnung der Ausstellung lebender tropischer Schmetterlinge
und
anderer Insekten geplant. Wie "IMA-press" mitteilt, sind das die allen
bekannten südamerikanischen wie Perlmutt schimmernden
Morpho-Schmetterlinge, die imposanten schwarz-gelben und schwarz-roten
Schwalbenschwänze, die giftigen mit einem ganzen Farbensatz bunt
leuchtenden Passionsblumenfalter, die merkwürdigen Eulenfalter der
Gattung Caligo. Die asiatischen Tropen werden vertreten sein durch
orangefarbene wandernde Schmetterlinge Danaidae, Schwalbenschwänze
und
Pfauenaugen. Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem Tulaer Zooexotarium
organisiert.
[Eine ausführliche Information findet sich auf der Homepage des
Leningrader Zoos, Sankt Petersburg]
spbzoo.ru
Выставка
живых насекомых
Ausstellung lebender Insekten
[Es gibt nicht nur lebende Schmetterlinge zu sehen]
Ein anderer Teil der Ausstellung wird eine umfangreiche
Schmetterlingssammlung vorstellen. 105 Kästen, die eine
entomologische
Sammlung zeigen, die sich zusammensetzt aus den am meisten
beeindruckenden und schönsten tropischen und einheimischen
Schmetterlingen, veranschaulichen eine bestimmte Thematik: "Geheimnisse
des Regenbogens" zeigt das tief bewegende Zusammenspiel der Farben auf
den Flügeln, "Riesen und Zwerge" erlaubt einen Vergleich der
größten
mit den kleinsten Vertretern der Schuppenflügler; Schutzfarben in
der
Welt der Schmetterlinge (giftige und diese nachahmende ungiftige
Arten); "Sich verstecken, erschrecken, täuschen" zeigt
einfallsreiche
Anpassungen der Insekten, die von ihnen genutzt werden, um in der Natur
unbemerkt zu bleiben; vom Ei bis zum ausgewachsenen Schmetterling -
anschaulich werden alle Entwicklungsstadien eines Schmetterlings
gezeigt; Schmetterlinge, die ungewöhnliche und bemerkenswerte
Namen
erhielten (die des Luzifers und des Satans, die antiker Helden und
Götter: des Paris, Hektors, der schönen Hellena, des Menelaos
u.a., von
Herrschern und Regierenden, Wissenschaftlern und Reisenden, andere
amüsante Bezeichnungen). Hier kann man eine "Weltkarte der
Verbreitung
der Schmetterlinge" sehen, eine Karte, die anschaulich zeigt, wo auf
der Erde verschiedene Schmetterlinge vorkommen.
mosinform.ru - 10. Dez. 2007
Понаблюдать
за питомцами
зоопарка
зимой можно
не выходя из
дома
Zootiere kann man im Winter beobachten ohne aus
dem Haus zu
gehen
Der Film "Winter im Moskauer Zoo" auf DVD wird an den Kassen des
Moskauer Zoos verkauft. "Der Film erzählt davon, wie unsere
Pfleglinge
im Winter leben. Auf der DVD sind alle Tierhäuser zu sehen und man
kann
die Tiere aus der Nähe betrachten", erklärte Natalja
Istratowa vom
Zoo-Pressedienst.
regnum.ru - 7. Dez. 2007
В
Калининградском
зоопарке
началось строительство
нового
зимнего
сада
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen
Wintergartens
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens mit
exotischen südländischen Gewächsen. Wie der Pressedienst
der
Stadtverwaltung Kaliningrads mitteilt, werden im Wintergarten mit einer
Fläche von mehr als 400 qm Volieren für die Haltung von Affen
und Säle
für seltene Arten der Flora und Fauna errichtet. Für die
Rekonstruktion
des Zoos sind etwa 300 Millionen Rubel aus den Budgets von
Föderation
[Bund], Gebiet und Stadt geplant. Im neuen Affenhaus werden 40
Individuen der Arten Schimpanse, Orang-Utan, Meerkatzen,
schwarzweiße
Stummelaffen, Vari, Japanmakak ihren Platz finden. Im Wintergarten
werden untergebracht Pazifische Rotfeuerfische, Barsche, Muränen,
Korallenriffe, Faultiere, Tukane, Papageien. Außerdem entstehen
im Zoo
vier Meeresaquarien, ein Bassin mit Taucher, zwei offene Aquasysteme,
zwei Insektarien, Klimavolieren, künstliche Felsen. Die
Übergabe des
Objekts zur Nutzung ist für Frühjahr 2009 vorgesehen.
tatar-inform.ru - 6. Dez. 2007
На
портале
мэрии Казани
появился
раздел о
реконструкции
зоопарка
Portal der Stadtverwaltung Kasan informiert
über
Rekonstruktion des Zoos
Kasan - Auf dem offiziellen Portal der Kasaner Stadtverwaltung gibt es
einen Abschnitt über die Rekonstruktion des Zoos. Dort findet man
Informationen nicht nur über die Architekten und die
Business-Konzeption des zoologisch-botanischen Gartens, sondern auch
über die Neuerungen, die es im Aussehen des Komplexes geben wird.
Außerdem werden im Portal vorgestellt der Generalplan der
Bebauung und
Fotografien mit den Modellen der geplanten Gebäude.
Internet-Adresse: http://www.kzn.ru/kazan/zoo.
novostispb.ru - 6. Dez. 2007
Когда
слоны
получат
«ордер на
квартиру?
Wann erhalten die Elefanten eine
"Wohnungszuweisung"?
Es gibt Gerüchte, denen zufolge der neue Zoo in Juntolowo nicht
gebaut
wird. Ökologen und Spezialisten aus dem Bereich der
Naturwissenschaften
treten aktiv gegen dieses Projekt auf. Ihrer Meinung nach bekommt das
sumpfige Areal in der Nähe des Naturschutzgebietes den Tieren
nicht,
die dort ständig leben müssen. Im Zoo spricht man heute nicht
sehr gern
über das neue Projekt, da davon ausgegangen wird, daß die
Frage des
Baus längst beschlossen ist. Die Gouverneurin der Stadt Walentina
Matwijenko erklärte, daß der neue Zoo im Jahre 2011
funktionieren wird,
und die Elefanten, von deren Anblick die Kinder von Petersburg schon so
lange träumen, warten schon voller Ungeduld darauf, daß
ihnen ein
eigenes Heim eingerichtet wird. [Denn im alten Zoo ist für die
grauen
Riesen kein Platz.]
telecom.compulente.ru - 6. Dez. 2007
МГТС
модернизирует
АТС
и
АТС
[Telefonnummer des Moskauer Zoos ändert sich]
Die Modernisierung der Automatischen Telefonstation ATS-205 geschieht
vom 3. bis 26. Dezember. Die analoge ATS-205 wird ersetzt durch die
digitale ATS-605. Infolgedessen verändern sich bei 10.000
Telefonnutzern, die an diese Station angeschlossen sind, die erste
Ziffer der Telefonnummer: aus (495) 205-xx-xx wird (495) 605-xx-xx. [Zu
den bekannten Betrieben, in denen sich im Dezember die Telefonnummern
in dieser Form ändern, gehört auch der Moskauer Zoo.]
7info.ru - 6. Dez. 2007
Рязанские
автолюбители
взяли
шефство над
московскими
енотами
Automobilklub aus Rjasan übernahm Patenschaft
über Moskauer
Waschbären
Nach der Rekonstruktion entstanden im Moskauer Zoo moderne Gehege
für
die Tiere, eine aktive wissenschaftliche Arbeit begann. Doch das Geld,
so zeigte sich, reicht selbst in der reichen Hauptstadt nicht für
alles. Das Programm "Übernimm eine Tierpatenschaft" rief dazu auf,
den
Tieren zu helfen, damit sie im kalten Winter nicht hungern müssen.
Einige hundert Menschen in ganz Rußland nehmen bereits daran
teil. "Der
Waschbär ist Emblem und Talisman unseres Klubs", erzählte
Denis
Kusmenko, Vertreter des Klubs der Liebhaber des Nissan Note in Rjasan.
"So entstand auch die Idee, eine Patenschaft zu übernehmen."
kazved.ru - 11. Dez 2007
Сибирская
невеста для
Тамерлана
Eine sibirische Braut für Tamerlan
Im Zoo Kasan entstand eine weitere Familie. Zu unserem Schneeleoparden
Tamerlan kam die Braut Elsa aus Nowosibirsk geflogen. Übrigens
werden
jetzt Gespräche geführt, um ein weiteres
Schneeleopardenweibchen für
den Kasaner Zoo zu erwerben. Diese perspektivische Braut für den
prächtigen Tamerlan lebt im sonnigen Italien.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Hoher
Norden, Ferner
Osten)
wwf.ru - 10. Dez. 2007
Медвежий
патруль
проводит
совместный
рейд
Bärenpatrouille führt gemeinsame Streife
durch
Am 8. und 9. Dezember führten die Bärenpatrouillen des WWF
ihr Treffen
in der Siedlung Ryrkaipij durch. Die Patrouillen aus den Siedlungen
Wankarem, Nutelpelmen, Ryrkaipij und Mys Schmidt erörterten
gemeinsam
mit Kollegen aus Moskau und Schweden Fragen der Erhaltung des
Eisbären.
In diesem Jahr hat es der Eisbär nicht leicht - die
Tschuktschensee ist
bis jetzt nicht von Eis bedeckt und die massenweise Ankunft des
Bären
verzögert sich fast um drei Wochen. Man muß darauf
vorbereitet sein,
wenn die Tiere an die Siedlungen herankommen, und darf konfliktreiche
Begegnungen zwischen Mensch und Bär nicht zulassen. Das Treffen
wurde
mit einer großen gemeinsamen Streife entlang der arktischen
Küste
abgeschlossen. Die Patrouillen kontrollierten Wilderer-Standorte,
probierten das System der Funkverbindung aus, führten eine
Bärenzählung
durch. "Es ist offensichtlich, daß die Bären weniger
werden",
kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF
Rußlands. "Die Aufgabe der Patrouillen besteht darin, jeden
Bären vor
Wilderern zu schützen."
nsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
В
Новосибирске
горел
зоопарк
Brand im Nowosibirsker Zoo
Ein Brand im Zoo beendete das Leben von 20 Kaninchen. Sie waren die
Verpflegungsration der Nowosibirsker Raubtiere für zwei Wochen.
Ein
kleines Häuschen, in dem die Zootechniker Kaninchen hielten,
geriet am
Sonntag in der neunten Abendstunde in Brand. Zu dieser Zeit war schon
fast niemand mehr im Park - die Besucher waren längst gegangen,
die
Wächter wollten gerade nach Hause gehen. Das Häuschen aus
Balken wurde
schnell vom Feuer erfaßt, dieses ging aber auch schnell zu
löschen. An
der Brandstätte fanden die Feuerwehrleute 20 leblose Kaninchen.
"Die
vorläufige Brandursache ist ein ohne Aufsicht gelassener
Ölradiator",
lautet ein zurückhaltender Kommentar in der Verwaltung des Gebiets
Nowosibirsk des Ministeriums für Katastrophenschutz. "Wir
verstehen
nicht, wie der Heizkörper in das Kaninchengehege kommt, dort ist
es
auch ohne diesen immer warm", wundern sich die Zoomitarbeiter. Die
wirkliche Ursache des Brandes werden die Ermittler der Feuerwehr in den
kommenden zwei Wochen verkünden. Es ist nicht ausgeschlossen,
daß der
Radiator sich als unbeteiligt erweist an der Vernichtung des
Tigerproviants.
krsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
Красноярцам
покажут
иглистых
тенреков
Kleine Igeltanreks im Zoo Krasnojarsk
Die Krasnojarsker können erstmals die exotischen Tiere aus
Südafrikas
sehen, die am 6. Dezember gemeinsam mit Giraffen und Zebras hierher
gebracht wurden (und sich bisher in Quarantäne befanden). Wie wir
im
Pressedienst des Zoos erfuhren, haben drei Tierarten die
Quarantäne
bereits erfolgreich hinter sich gebracht und fühlen sich wohl. Den
Krasnojarskern werden Kleinfleck-Ginsterkatzen gezeigt, herrliche
Tiere, die großen Katzen ähnlich sehen. In Afrika werden sie
oft in
Häusern gehalten. Den Besuchern wird auch ein belustigendes
Tierchen
gezeigt - der Kleine Igeltanrek. Er sieht aus wie ein kleiner Igel (er
wird auch Kleiner Madagaskar-Igel genannt). Im Unterschied zu seinen
Igel-Verwandten klettert er hervorragend auf Bäumen und sogar auf
Felsen! Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Paar
Fuchsmangusten.
Aber die wichtigste neue Errungenschaft, die Giraffen, werden die
Krasnojarsker in den Neujahrsferien zu sehen bekommen.
eho-dv.com - 7. Dez. 2007
Ослабленный
российский
журавль
перезимует в
Китае
Geschwächter russischer Kranich
überwintert in China
Wladiwostok - Ein Mandschurenkranich, der im chinesischen Naturreservat
"Maolangou" in der Provinz Heilongjiang entdeckt wurde, kam in den Zoo
der Stadt Harbin. "Eho-dv" beruft sich auf die Site "Partnery" und
teilt mit, daß am 8. November ein Wächter des Naturreservats
"Maolangou" auf seinem Gelände einen Mandschurenkranich entdeckte,
der
in den letzten Zügen lag. Später stellten Spezialisten fest,
daß dieser
Vogel beringt wurde von Mitarbeitern des rußländischen
Naturreservats
"Chingan" in der Oblast Amur. Weil der aufgefundene Kranich sehr
schwach war und den Ort nicht verlassen konnte, beschloß das
Komitee
für den Schutz wilder Tiere und wildwachsender Pflanzen der
Provinz
Heilongjiang, daß der Vogel im Zoo Harbin überwintern wird.
In diesen
Tagen wurde der Vogel nach Harbin gebracht, in die Freiheit wird er im
Frühjahr nächsten Jahres entlassen.
news.mail.ru - 7. Dez. 2007
В
Новосибирском
зоопарке
поселится
кенгуру
Zoo Nowosibirsk erhält [Bennett]
Känguruhs
Im Zoo wartet man auf den nächsten Zuwachs aus exotischen
Ländern: bald
erhält der Zoo Nowosibirsk fünf australische Känguruhs
und eine
Diana-Meerkatze aus Afrika. "Die Känguruhs kommen aus dem
deutschen Zoo
Halle", erzählte die Zootechnikerin Galina Drosdowa. "Sie kommen
zu uns
auf der Grundlage des Programms des Tieraustausches."
wwf.ru - 7. Dez. 2007
Новый
поджог
в Новой
Москве
Erneut Brandstiftung in Nowaja Moskwa
Die Waldmafia im Rayon Schkotowo der Region Primorje bedroht weiter die
Naturschützer: in der Nacht des 6. Dezember gab es im Dorf Nowaja
Moskwa erneut eine Brandstiftung auf dem Grundstück des
Mitarbeiters
des WWF Rußlands Jurij Bersenjew. Das ist in diesem Jahr bereits
der
zweite Brandanschlag auf den Wohnsitz Jurij Bersenjews, des
Koordinators der Projekte der besonders geschützten
Naturterritorien
der Amur-Filiale des WWF Rußlands. In einer Situation, in der die
Behörden "ein Auge zudrücken" bei den vorhandenen
Verstößen gegen die
Naturschutzgesetzgebung, hat die Waldmafia jedem den offenen Krieg
erklärt, der auch nur irgendwie versucht, den Holzeinschlag
aufzuhalten: Naturschützern, einheimischen Bewohnern, Journalisten.
wwf.ru - 7. Dez. 2007
Дети
рисуют
Умку
Kinder zeichnen Umka
Während draußen ein Schneesturm tobte, fand in der
Mittelschule der
Tschuktschensiedlung Ryrkaipij ein Zeichenwettbewerb um den Preis der
"Bärenpatrouille" statt. Die Aufgabe war einfach: in 45 Minuten
war ein
Umka (Eisbär) zu zeichnen. Eine internationale Jury aus Experten
des
WWF Rußlands und Schwedens begutachtete mehr als 25 Zeichnungen.
Tadshikistan
akipress.org - 10. Dez. 2007
Душанбинский
зоопарк
налаживает
сотрудничество
с зоопарком
США
Zoo Duschanbe organisiert Zusammenarbeit mit Zoo
aus den USA
Duschanbe - Die Begeisterung, die aufkam bei den Brieffreunden aus
Tadshikistan und dem Staat Indiana in den USA, führte zur
Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Duschanbe und dem Zoo Black Pine Animal
Park der Stadt Fort Wayne im USA-Staat Indiana. Nach einem
Unglücksfall
im Zoo Duschanbe 2006, als ein Bär einer Schülerin die Hand
abbiß,
erarbeiteten Schüler, Brieffreunde aus der Stadt Duschanbe und der
Stadt Fort Wayne, ein Projekt zur Verbesserung der Sicherheit im Zoo
und der Lebensräume der Tiere sowie zur Schaffung
gesellschaftlicher
Bildungsprogramme. Die Schüler fanden kompetente Mentoren und
Sponsor-Organisationen, die ihnen halfen, ein Programm aufzustellen mit
dem Ziel, Unglücksfälle in Zukunft zu verhindern, um so den
Zoo zu
einem ungefährlichen Kulturort für die Erholung der Besucher
zu machen.
[Siehe zu diesem Thema auch
www.blackpineanimalpark.com
Promoting Volunteerism in Dushanbe
Dushanbe Zoo, Dushanbe, Tajikistan Black Pine
Animal Park,
Albion, Indiana
Black Pine selected as fiscal agent to oversee $75,000 grant awarded to
help improve zoo safety, animal housing, and guest services at Dushanbe
Zoo in Tajikistan. See how Black Pine will help develop an
international cultural exchange and help animals!
Students at three Fort Wayne-area schools, who have enjoyed a pen-pal
relationship with students in Dushanbe, Tajikistan for several years,
were shocked when one of their Tajik pen-pals was injured while
visiting the local zoo. They had to act, and so the project Promoting
Volunteerism to Improve Zoo Safety, Education, and Animal Care project
was conceived. The students found mentors and sponsoring organizations
with whom they could work to achieve their goals of preventing future
accidents and providing a more family-friendly zoo experience for the
people of Dushanbe. With funding from MCCA, the Black Pine Animal Park,
The Dushanbe Zoo, and schoolchildren in both nations will work together
to develop educational materials for visitors and to promote community
involvement in the zoos through volunteerism.
The project centers around the development of educational materials and
signage in the native Tajik language for the Dushanbe Zoo. Since the
dissolution of the Soviet Union in 1991, little funding has been
available to invest in the Dushanbe Zoo. Educational materials and
signage are scarce and are mainly in Russian rather than Tajik. Working
with the staff of Black Pine Animal Park in Albion, Indiana,
schoolchildren and zoo professionals will jointly design new
educational programs and improved signs for the zoo. Pen pals in both
countries will be involved researching the animals for which the signs
will be made. Black Pine has developed extensive programming for
schoolchildren, and the project will use this material as a starting
point to develop new educational resources in both Tajik and Russian
for Dushanbe. While working with Tajik participants to adapt the
materials, US participants will learn about Tajik cultural norms.
The Black Pine Animal Park has only three paid staff members but is
able to operate on a professional level with extensive volunteer
assistance. Transferring this expertise in recruiting, organizing, and
motivating volunteers will be a second goal of the project | |