Liebe Leser,
die Eisbären-Saison ist eingeläutet, den Anfang macht Wien
mit einem
Zwillingswurf. Da dieser (hoffentlich) von der Bärin aufgezogen
wird,
dürfte sich wohl kein Knut-Hype entwickeln, und das ist gut so. Es
bekommt weder den Bären noch den Hype-Nährern auf Dauer
besonders.
Hoffen wir, daß es nun ebenfalls vorbei ist mit
Eisbär-Liebesbriefen
und anderen Medienködern und wieder seriös über
Bären berichtet wird, die noch als Wildtiere
verstanden werden.
Auch in Suhl geht nun die Ära der Bärenzwinger zu Ende.
Daß der
Deutsche Tierschutzbund den Transport der Bären in einen anderen
Zoo
bezahlt (der "Anholter Bärenwald" als Projekt von DTB + IBF ist ja
Teil
eines größeren Wildparks) ist ungewöhnlich und
erfreulich, während
deren Präsident weiterhin bei jeder Gelegenheit
grundsätzlich gegen Zoos wettert.
Für Parks, die Bären in den Bestand aufnehmen, empfehlen sich
Teilnahme
an einem gezielten Zuchtprogramm wie für die syrische Unterart
oder
Aufnahme von Tieren aus schlechter Haltung. Wer hingegen ohne
Abwägung
aller Alternativen etwa noch Bären aus Skandinavien für ein
neues
Gehege importiert oder auf Abgabe-Verdacht
Zoo-Unterarten-Mischlingsbären züchtet, handelt
verantwortungslos und
wirkt an der Schaffung neuer Probleme mit - und das gilt letztlich in
ähnlicher Weise auch für Löwen, Wölfe und viele
andere Arten.
PS Ja, dies ist heute die 400. Ausgabe, aber aufgrund einiger
Redaktions-Ausfälle (von Krankheit über Dienstreise bis
Geburt) und
wichtiger Projekte (z. B. Quantum-Verzeichnis) konnten wir leider weder
Rätsel noch sonstige Sonderaktionen starten. Wer dazu eine Idee
hat:
Auch Weihnachten oder Jahreswechsel wären dafür noch ein
guter Anlaß!
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
Berliner
Morgenpost - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo-Vorstand
wird
zum Knut-Opfer
Er
machte Knut zum Star und spülte Millionen in die Kasse. Jetzt hat
sich
der
Berliner Zoo vorzeitig von seinem Geschäftsführer getrennt.
Der
Hintergrund:
unüberwindliche Differenzen über die Führung des Zoos
und die
Vermarktung des
weltweit bekanntesten Eisbären. Der bisherige
Geschäftsführer Gerald R. Uhlich hat bereits sein Büro
am
Hardenbergplatz
geräumt, nachdem der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft am
Montagabend
gegen
eine Verlängerung von Uhlichs Anstellungsvertrags gestimmt hatte.
Jochen
Sievers, Vorsitzender des Aufsichtsrates, bestätigt den Vorgang:
"Der
Zoo
und Doktor Uhlich haben sich vorfristig getrennt." Uhlichs Aufgaben
werden
nun vorübergehend in Personalunion von Zoo-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz
übernommen. Uhlich verantwortete dreieinhalb Jahre die
finanziellen
Geschicke des
Unternehmens. Mit dem Aufsichtsrat ist er noch im Gespräch. Es
geht um
Geld -
Uhlichs Anstellungsvertrag endet erst zum 31. Dezember 2007. Zweites
Thema ist
Uhlichs Wohnsitz. Als Zoo-Mitarbeiter hatte er eine Dienstwohnung auf
dem
Betriebsgelände nutzen können. Uhlich war am Dienstag nicht
für eine
Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber dpa kommentierte
er die Entscheidung mit den Worten: "Ich habe mir wirklich nichts
vorzuwerfen." Auch Zoochef Blaszkiewitz wollte sich nicht
äußern.
Hintergrund der Trennung sollen massive Differenzen über
Führung und
Vermarktung
des artenreichsten Zoos der Welt sein. Ausschlaggebend war der Streit
über die
Vermarktung von Eisbär-Star Knut. So hat der 51-jährige
Uhlich es nicht
vermocht, sich mit Zoo-Direktor Blaszkiewitz auf eine gemeinsame Linie
zur
Präsentation und Vermarktung zu einigen. Zoologen war der
wochenlange
Medienrummel und Zuschauerandrang rund um den
Eisbären suspekt. Sie befürchteten eine Ausbeutung des Tieres
und
standen der
vermenschlichten Geschichte des von seiner Mutter Tosca
verstoßenen
Babys sowie
dem Personenkult um Knuts Pfleger skeptisch bis ablehnend
gegenüber. So
geriet
Uhlichs Medienoffensive in Widerspruch zu den zoologisch und
wissenschaftlich
ausgerichteten Interessen in der Zoo-Führung. Kritiker halten
Uhlich
vor, dass er sich nur auf Knut konzentrierte und die
anderen 14000 Tier im Zoo vernachlässigte. Denn Uhlich hatte die
Vermarktung
des Publikumslieblings energisch vorangetrieben. Er gründete die
Marke
"Respect Habitat.Knut", unter deren Dach Firmen Knut-Lizenzen kaufen
können. Dank Knut erhöhten sich die Einnahmen des Zoos im
laufenden
Jahr auf
geschätzte acht bis zehn Millionen Euro. Der Zoo wird im
Geschäftsjahr
2007
voraussichtlich schwarze Zahlen schreiben. Ärger gab es aber auch
ums
Konzept. Uhlich, früher Manager in der Metall- und
Textilindustrie, wollte den Zoo in einen "Businesspark" verwandeln.
Doch Detailpläne wurden bislang nicht vorgelegt - auch nicht
für das
stark
defizitäre Tochterunternehmen Tierpark. Doch nicht nur auf
Chefebene
stimmte die Chemie nicht. Mitarbeiter von Zoo und
Tierpark reagierten gestern eher mit Erleichterung auf die Entscheidung
des
Aufsichtsrates. Im Tierpark hatte man sich nicht beachtet, im Zoo vor
den Kopf
gestoßen gefühlt. So hatte Uhlich den Eindruck erweckt, vor
seinem
Amtsantritt
habe der Zoo in einer Art Dornröschenschlaf gelegen.
Verärgert war man
auch
über Uhlichs Angaben zur Besucherentwicklung. So soll wegen Knut
erstmals in
der 163-jährigen Geschichte des Zoos die Marke von drei Millionen
überschritten
werden. Doch den Rekord weist schon der Geschäftsbericht für
das
Nach-Wende-Jahr
1990 aus mit 3,87 Millionen Besuchern.
n-tv -
Dienstag,
11. Dezember 2007
Streit um Knut
Zoo-Doppelspitze
getrennt
Der
Berliner Zoo und sein kaufmännischer Direktor Gerald R. Uhlich
gehen
künftig
getrennte Wege. Uhlich gibt das Amt wegen massiver Differenzen
über
Führung und
Vermarktung des artenreichsten Zoos der Welt auf. Besonders Streit
über
die
Vermarktung von Eisbär-Star Knut, aber auch über die
zukünftige
finanzielle
Zoo-Strategie führten jetzt zum Rückzug von Uhlich. Er war im
Vorstand
gleichberechtigt mit Bernhard Blaszkiewitz, der seit 1. Februar dieses
Jahres
den Tierpark in Friedrichsfelde und den Zoo gemeinsam leitet. Offiziell
hieß
es, die Trennung erfolge einvernehmlich. Uhlich hatte
die kaufmännischen Bereiche der beiden Anlagen im West- und
Ostteil
Berlins
bereits 2006 zusammengeführt. Doch hinter den Kulissen stimmte die
Chemie in verschiedenen Spitzengremien
schon lange nicht. Am Rande der ersten Geburtstagsparty von Knut sagte
Uhlich
enttäuscht: "Mir würde sogar verschwiegen, wenn Knut von
Mutter Tosca
Geschwisterchen
bekommt." Uhlich verstand oft selbst nicht, warum ihm Steine bei der
dringend nötigen Modernisierung und kommerziellen Ausrichtung in
den
Weg gelegt
wurden. Das
Ziel Uhlichs, mit Hilfe der Medien und neuer Besucherschichten die
Eigenfinanzierung zu erhöhen, kollidierte oft mit den vorrangig
rein
zoologischen Interessen in der Zoo-Führung. Wie
der Vorgänger von Blaszkiewitz, Ex-Zoo-Chef Jürgen Lange,
wollte Uhlich
mehr
emotionale Tier-Storys. Vorstandspartner Blaszkiewitz zog hier jedoch
nicht wie erhofft mit. Bei einem
Redaktionsbesuch der dpa gab er zum Beispiel den TV- Doku-Soaps aus der
Tierwelt keine Zukunft: "Die sind bald ausgelutscht." Auch "das
Riesentheater um Knut" verstehe er bis heute nicht. Uhlich wollte genau
das Gegenteil, unterstützte den amerikanischen Bestseller-Autoren
Craig
Hartkoff
beim Knut-Buch, förderte das Projekt "Knut. Der Film" und brachte
zuletzt noch eine Knut-Dokumentation in das Programm der nächsten
Berlinale.
Berliner Zeitung, 12.12.2007
Knuts
Manager muss gehen
Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Direktor
von Zoologischem
Garten und Tierpark Berlin, hat seinen Job gestern mit sofortiger
Wirkung verloren. Uhlichs Gegenspieler: Bernhard Blaszkiewitz, der als
Direktor für die Tierhaltung und -zucht in beiden Einrichtungen
zuständig ist. Der 51 Jahre alte Uhlich, der für die Arbeit
in Zoo und
Tierpark 2004 aus dem Münsterland nach Berlin kam, hatte seinen
Job mit
dem Ziel angetreten, zumindest mit dem Zoologischen Garten über
kurz
oder lang schwarze Zahlen schreiben zu können. Uhlichs Strategie:
Für
ein Produkt die Verpackung zu suchen, die es noch besser verkaufen
lässt. Mit Eisbär Knut, das war Uhlich schnell klar, war
schließlich
das ideale Objekt gefunden. Noch bevor der Öffentlichkeit
überhaupt
bekannt gegeben wurde, dass im Zoo ein Eisbär geboren wurde,
schlug
Uhlich bereits vor, eine Merchandising-Linie aufzubauen - also den
Handel mit Knut-Devotionalien. Der übertraf schließlich alle
Erwartungen: Uhlich redete mit Sektfabrikanten, Auto- und
Spielzeugherstellern, und als der kleine Eisbär schließlich
im März
2007 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde,
drängelten
sich 500 Journalisten vor dem Eisbärengehege. Dass der Zoologe
Blaszkiewitz eine ganz andere Linie verfolgt als der Kaufmann Uhlich,
wurde bereits bei dessen Amtsantritt im Zoo Anfang 2007 klar.
Blaszkiewitz, der seit 1991 bereits den Tierpark leitet, geht es vor
allem um Haltung und Zucht der Tiere und nicht die Unterhaltung von
Menschen. "Ich will keine Spaßparks", hatte er im Januar 2007
erklärt,
"sonst können uns die Leute nicht von einem Rummelplatz
unterscheiden."
Mit Knut geriet der Zoo dann doch ein wenig zum Rummelplatz: Der kleine
Eisbär hatte Morddrohungen bekommen - also wurden Bodyguards
engagiert;
die Besucher drängelten sich stundenlang vor dem Bärengehege
und waren
empört, weil sie nichts sehen konnten - auf Betreiben Uhlichs
wurden
schließlich Absperrgitter organisiert, um das Publikum an Knut
vorbeizuschleusen. Blaszkiewitz hingegen hatte es abgelehnt, den
Zuschauerstrom zu steuern. Auf Kritik, die Devotionalien würden
nicht
reichen, erwiderte Blaskiewitz damals: "Wir sind kein Souvenirhandel,
sondern ein Zoo." Kurzum: Für Blaszkiewitz sind Tiergärten
zum Zeigen
von Tieren da, für Uhlich "moderne Einrichtungen des
Artenschutzes, die
mit ihren Angeboten weit über das Zeigen von Tieren hinaus gehen".
Leipzig info -
Montag, 10. Dezember 2007
Zoo Leipzig zieht positive Bilanz und kündigt neue
Eintrittspreise an
Der
Zoo
Leipzig kann auch 2007 eine positive Jahresbilanz ziehen.
Voraussichtlich mehr
als 1,7 Millionen interessierte Zoofans werden in diesem Jahr auf
Entdeckungstour durch den Zoo der Zukunft gegangen sein. Die
Wiedereröffnung der neusanierten Zooschule, die bundesweite
Auszeichnung
zum "Ort im Land der Ideen" und der erste Spatenstich für die
Riesentropenhalle "Gondwanaland" sind nur einige Höhepunkte des
Jahres gewesen. 2007 war auch ein tierisch erfolgreiches Jahr für
den
Zoo: Abgesehen von den
Geburten bei den Giraffen, Lippenbären, Anoas, Tigern,
Schimpansen,
Krauskopfpelikanen, Rotduckern und Hyänen konnten auch zwei
Amurleoparde, ein
Tigerweibchen, ein neuer Okapimann sowie viele andere Neuzugänge
den
Besuchern
präsentiert werden. "Freud und Leid liegen oftmals eng
beieinander.
Leider
mussten wir auch den Tod einer Giraffe, eines Lippenbären und
eines
Gorillaweibchens verkraften. Um so größer ist die Freude
über die
zahlreichen
Jungtiere in diesem Jahr", so Junhold. Das kommende Jahr wird ganz im
Zeichen des 130jährigen Zoojubiläums stehen. Auf
zahlreichen Veranstaltungen können sich die Zoobesucher in die
Zeit der
Gründungsjahre zurückversetzten lassen und ein Stück
Zoogeschichte mit
erleben.
Ein weiteres Schwerpunktthema 2008 wird die Umsetzung der
weltweiten Kampagne "Jahr des Frosches" sein. Als einer der
Hauptinitiatoren wird der Zoo Leipzig zusammen mit Zoos auf der ganzen
Welt die
Schutzbemühungen für die Amphibien ausweiten und versuchen,
finanzielle
Mittel,
die direkt vor Ort zum Schutz der Arten eingesetzt werden, zu sammeln.
Am 29.
Februar 2008 findet der "Tag des Frosches" im Zoo Leipzig statt, an
dem verschiedene Aktionen rund um die Problematik des Amphibiensterbens
durchgeführt werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die
Zoobesucher
für den
Artenschutz zu sensibilisieren und über die Gefährdung der
Tierwelt
aufzuklären", so Junhold. Und auch tierisch geht es im
nächsten Jahr
zur
Sache: Neben den zu erwartenden Geburten, zum Bespiel bei den
Menschenaffen und
Giraffen, werden der Okapiwald erweitert, die Nasenbärenanlage
umgestaltet und
die Schuppentierhaltung begonnen. Wie in der langfristigen
Finanzplanung im Strategischen Unternehmenskonzept
"Zoo der Zukunft" vorgesehen, wird es 2008 zu einer Erhöhung der
Eintrittspreise kommen. Ab dem 01.01.2008 werden Tageskarten für
Erwachsene 13
Euro (statt 11,50 Euro), für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren 9
Euro
(statt 7,50
Euro) kosten.
nh24.de -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Den
Tierpark im Herzen
Hofgeismar.
„Ich hatte die schönste Aufgabe, die der Kreis zu bieten hat".
Mit diesen Worten bilanzierte der Chef des Tierparks Sababurg Gerhard
Briel
seine über 46 Jahre dauernde berufliche Laufbahn in der
Kreisverwaltung
Kassel. Briel, der zum 31. Dezember 2007 mit Erreichen des 65.
Lebensjahres in Pension
geht, war zuletzt unter anderem Betriebsleiter für den Tierpark
Sababurg unter
dem Dach des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen des
Landkreises
Kassel. „Als Fachbereichsleiter Struktur-, Kultur- und
Sportförderung
war mein
Büro in der Kreisaußenstelle im Kasinoweg in Hofgeismar -
mit dem
Herzen war
ich jedoch im Tierpark", so Briel weiter. „In den fast 40 Jahren Arbeit
im und für den Tierpark hat
sich das Gesicht der besucherstärksten Fremdenverkehrseinrichtung
im
Landkreis
Kassel gewaltig geändert", stellte Briel zurückblickend fest.
Zum einen
habe sich baulich im Tierpark viel getan, zum anderen sei auch die
inhaltliche
Ausrichtung verändert worden. Briel: „Von der Wiederherstellung
der
Tierparkmauer bis zum Aufbau der historischen Fachwerkgebäude im
Eingangsbereich und zur Sanierung der Kulturscheune sind in den letzten
Jahren
immer wieder größere und kleinere Investitionen im Tierpark
erfolgt".
Ein besonderer Markstein sei der Kauf des Tierparks im Mai 2004 vom
Land Hessen
gewesen. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Tierparks lasse sich am
besten an den
beiden Beispielen „Vielfraßgehege" und „Schulbauernhof"
festmachen.
Das im Oktober 2005 eingeweihte Gehege für eine
Vielfraßfamilie sei
nach
modernsten zoopädagogischen und tierpflegerischen Gesichtspunkten
gestaltet und
biete den Tieren optimale und dem natürlichen Lebensraum
entsprechende
Rahmenbedingungen
sowie den Besuchern spannende Einblicke in das Verhalten der
Vielfraße.
„Der
Tierpark wird auch in Zukunft darauf setzen, dass er Tiere zeigt, die
in die
Landschaft im Reinhardswald passen und dies so natürlich wie
möglich",
ist
sich Briel sicher. Einen Blick auf bereits fast verschwundene alte
Haustierrassen ermögliche der
Schulbauernhof, der zu den größten Investitionsvorhaben des
Kreises im
Tierpark
gehört. Im nach dem ehemaligen Tierparkzoologen Hans Georg Picker
benannten
„Pickers Hof" werde praktisch gezeigt, wie auf einem Bauernhof
gearbeitet
und gelebt wird. Briel: „Für viele Stadtkinder ist dies eine gute
Möglichkeit,
das Leben auf dem Bauernhof zu erfahren und zu lernen, wie Mensch und
Tier
zusammen leben".
Neue OZ Online -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Abschied von der Nashorn-Oma
Ein
langes Nashornleben ist zu Ende gegangen: Der Osnabrücker Zoo hat
das
Breitmaulnashorn Bianca einschläfern lassen. 39 Jahre wurde das
Tier
alt.
"Für Nashörner ist das ein gesegnetes Alter", sagt
Zoodirektorin und
Tierärztin Dr. Susanne Klomburg. Bianca hatte schon im
Frühjahr
gekränkelt. Aber mit Hilfe der Tierärztin hatte
sie sich wieder berappelt und war scheinbar über dem Berg. Das
Tier
genoss die
neue Besonnungsanlage im Nashornhaus und war auch an dem
Neuankömmling
interessiert: Wenige Wochen zuvor war das junge Nashornweibchen Lia in
den
Osnabrücker Zoo gezogen. Vor wenigen Tagen aber erlitt Bianca
einen
Zusammenbruch und konnte nicht mehr
aufstehen. Daraufhin entschied sich der Zoo dafür, das Leiden des
Nashorns zu
verkürzen.
TLZ Sonntag, 9. Dezember 2007
Masterplan für den Zoo
Wenigstens der Munitionsbergungsdienst hat auf dem Gelände am
Roten Berg nichts gefunden, so dass der Spiel- und Picknick-Platz im
Frühjahr
eingeweiht werden kann. Das Vorhaben der Zooparkfreunde, so
Vorsitzender
Dietmar Schumacher zur Weihnachtsfeier im Elefantenhaus, habe sich
durch die
gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle nur ein wenig verzögert.
Zündstoff
allerdings gab es auch so genug im Zoopark dieses Jahr, was
schließlich
zum
Wechsel an dessen Spitze führte. Und unter neuer
Handschrift des neuen Zoodirektors Hans-Günter Collette
müssen auch
Pläne neu
geschrieben werden, wie sich die Zooparkfreunde finanziell und mit
Vorhaben im
Zoo einbringen können. Dazu gehört auch die Flamingo-Anlage.
Statt wie
bisher
die Flamingo-Flügel zu stutzen, damit diese nicht wegfliegen, hat
die
neue
Zoo-Spitze beschlossen, ein Netz über der neuen Anlage
anzubringen, die
Gruppe
von derzeit 30 auf 50 Tiere zu vergrößern und damit die
ganze Anlage.
Austritte aus dem Verein seien an einer Hand
abzuzählen - darunter fast zwangsläufig auch der ehemalige
Zoodirektor.
Auch
die Zahl der Tierpatenschaften sei vergleichbar zu Vorjahren geblieben.
Wie es
insgesamt weiter geht im Zoopark, das soll ein "Masterplan" vorgeben,
der im Fall des Zoos nichts mit Abriss, sondern nur mit artgerechter
Tierhaltung zu tun hat. Im ersten Quartal 2008 soll dieser vorliegen.
An erster
Stelle, soviel ließe sich bereits sagen, stehe dabei das
Elefantenhaus
auf der
Liste der notwendigen Änderungen. Ob dann der jetzige noch
Zoo-Chef
sein wird?
Collette sagt, er wisse es nicht: Er arbeite dort, wo sein Chef ihn
hinstelle -
gern auch im Zoo, schmunzelt er.
Freies Wort -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Die Bärendamen verlassen Suhl im März
Suhl
–
Nach 37 Jahren müssen sich die Suhler von ihren Bären im
Tierpark
trennen.
Einer EU-Zoorichtlinie zufolge ist das Gehege für die Tiere zu
klein.
„Diese
Richtlinie wurde im Thüringer Umweltgesetz umgesetzt und weil die
Stadt
Suhl
nicht genug Geld hat für eine Vergrößerung der
Bärenanlage, müssen wir
uns von
den Tieren trennen“, sagt Michael Koch, der Leiter des Tierparks. Er
betont
jedoch, dass die Aufgabe der Bärenhaltung für ihn nur
vorläufig ist und
hofft,
dass man die Zeit für einen Umbau nutzen kann und es später
in Suhl
wieder
Bären geben wird. „Unser Konzept sieht die Haltung heimischer und
nordeuropäischer Tierarten vor. Da gehören Bären ganz
klar dazu.“ Als
sich jetzt die gesetzliche Lage zur Bärenhaltung verschärfte,
trat der
Deutsche Tierschutzbund an die Suhler Einrichtung heran und bot an,
dass die
beiden Bärinnen ein neues Quartier beziehen können.
Dafür bietet sich
der
Anholter Bärenwald an, der im Westen des Münsterlandes,
direkt an der
holländischen Grenze liegt. Dort leben auf 2,5 Hektar bereits
mehrere
Bären.
Der Transport in die neue Heimat, den der Tierschutzbund finanziert,
soll im
März stattfinden. Erst dann beenden die Bärinnen ihre
Winterruhe und
sind
transportfähig.
Planung und Bau
espace.ch -
Freitag, 7. Dezember 2007
Neue
Gehege für
Dählhölzli-Bewohner
Vor zwei
Wochen sind die Schwestern Jenna und Elli ins Gehege für
die Eisfüchse gezogen. Jenna und Elli sollen nächstes Jahr
ein
artgerechteres Revier bekommen, in dem
sie beispielsweise auch selber Höhlen graben können.
«Das Geld der
Tierpatenschaften
kommt zu 100 Prozent den Tieren zugute», betont Rosset. Er
rechnet mit
zirka
50000 Franken für den Umbau der Fuchsanlage. 2008 verändert
sich auch
das Gelände in der unmittelbaren Nachbarschaft der
Eisfüchse. Für 700000 Franken wird das Gehege der
Moschusochsen und
Rentiere
angepasst. Dieses war ursprünglich ein Gesamtprojekt mit dem
Neubau für
die
Papageientaucher. «Aus Kostengründen müssen wir die
Projekte nun
etappenweise
realisieren», sagte Tierparkdirektor Bernd Schildger gestern.
Während
der
Tierpark für das Gehege der Moschusochsen selber als Bauherr
auftritt,
wird die
Papageientaucheranlage von den Stadtbauten realisiert. Sie wird rund
3,6
Millionen kosten.
Franken
TV -
Montag, 10. Dezember 2007
1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune
Die
umstrittene Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten kann mit
finanzieller
Förderung durch den Freistaat rechnen. Die Bayerische
Landesstiftung
habe einen
Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt, teilte die
Nürnberger
CSU
heute mit. Mit der Delfin-Lagune soll die bestehende Anlage für
die
schwimmenden Säuger
erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal
und
Zuschauertribünen. Besucher können die Delfine dann auch
unter Wasser
beobachten. Tierschutz-Aktivisten wollen das 24 Millionen-Euro-Projekt
verhindern und
streben ein Bürgerbegehren an. Der Stadtrat steht jedoch
mehrheitlich
hinter dem Vorhaben. Die
Förderungszusage der Landesstiftung sei ein klares Signal
dafür, dass
die
Planungen für die Lagune überzeugend seien, erklärte der
CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Frieser. Nach CSU-Angaben wird auch
der Umbau des Raubtierhauses im Nürnberger Zoo von
der Landesstiftung mit 120 000 Euro gefördert.
Tagblatt.ch Montag,
10. Dezember 2007
Engagierter Zoo mit grossen Plänen
Eichberg. Steter Tropfen höhlt den Stein: Nach diesem Motto
verfährt
der
Erlebniszoo seit langem – mit entsprechendem Erfolg. Zoo-Leiter Richard
Spira sagt: «Für uns ist es schön zu sehen, wie der Zoo
in
der Bevölkerung immer mehr verankert ist.» Jetzt, in der
Adventszeit,
ist der Zoo fast schon allgegenwärtig. Dieser hat für das
nächste Jahr
nach Auskunft von Zoo-Leiter Richard Spira
grosse Pläne. So soll ein (vom Lotteriefonds mit 15 000 Franken
mitfinanziertes) stattliches Zoo-Haus gebaut sowie auf rund 3000
Quadratmetern
ein Märli-Zoo eingerichtet werden, dessen Besuch auch ohne
Anmeldung
möglich
sein wird. Die Infrastruktur wird also deutlich verbessert, auch
über
zeitgemässe sanitäre
Anlagen wird der Zoo, der heute aus allen Nähten platzt,
künftig
verfügen. Das
Zoo-Haus soll mit Tischen und Stühlen eingerichtet werden und 40
bis 50
Besucherinnen und Besuchern Platz bieten.
Ostseezeitung
(Abonnement) - Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zoo verzeichnet 2007 Besucherplus
Der Zoo
in Rostock verzeichnet für das zu Ende gehende Jahr einen
kräftigen
Besucherzuwachs. Der Zoo bereitet sich auf tierische
Neuankömmlinge im
kommenden Jahr vor:
Derzeit wird das Elefantengehege erweitert. Sara und Dzomba werden nach
Abschluss der Bauarbeiten ein 1750 Quadratmeter großes
Außengehege
haben, sagte
Zoosprecherin Kerstin Haase. „Wir denken über einen neuen
Elefanten
nach“,
ergänzte sie. Auf dem bisherigen Ententeich wird nach dessen
Sanierung
im Frühjahr
eine Pelikanfamilie angesiedelt.
Ad-Hoc-News,
12. Dezember 2007
Rostocker und Schweriner Zoo
Die
beiden landesweit größten Zoos in Rostock und Schwerin
verzeichnen für das zu Ende gehende Jahr einen kräftigen
Besucherzuwachs. In Schwerin wird ein 4500 Quadratmeter großes
Außengehege für Nashorn Limpopo
gebaut. Zum geplanten Einzug im September 2008 wird der Bulle weibliche
Gesellschaft bekommen. Zusammen mit dem Dortmunder Zoo würden
derzeit
Verhandlungen mit einem afrikanischen Nationalpark geführt, sagte
Verwaltungsleiterin Erika Hellmich. Beide Einrichtungen beteiligten
sich am
europäischen Zuchtprogramm. Hellmich zufolge liegt bereits ein
erstes
Kostenangebot über 30 000 Euro inklusiveTransport nach Schwerin
vor.
NÖN
Online -
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Safaripark im Budget nicht vorgesehen: Streit
Gänserndorf.
Die
regierende SPÖ und die oppositionelle ÖVP liegen sich wieder
einmal in
den
Haaren. Grund: Im Budget 2008, das diese Woche beschlossen wird, ist
kein
Posten für den Safaripark-Neu vorgesehen. Wie berichtet, soll sich
die
Gemeinde
am Projekt mit 250.000 Euro beteiligen. Die VP greift an. Die SP
kontert: Geld
könne auch im Nachtragsbudget im März vergeben werden.
ÖVP-Obmann
Rudolf Stöger und sein Parteifreund Stadtrat René Lobner
finden den
fehlenden Budgetposten „eigenartig“. Die beiden betonen: „Wenn der
Gemeinderat
beschließt, dass sich die Gemeinde am Safaripark beteiligt,
werden wir
nächstes
Jahr ein Finanzierungsproblem haben. Zu sagen, wir sind für das
Safaripark-Projekt, haben aber kein Geld dafür, wäre wieder
typisch
Gänserndorf.“ SPÖ-Finanzstadtrat Ing. Ernst Escher kann die
Aufregung
nicht nachvollziehen:
„Noch wissen wir ja gar nicht, ob wir uns am Projekt beteiligen.
Solange das
nicht spruchreif ist, brauchen wir im Budget auch kein Geld
reservieren.“ Auf
den Safaripark habe man natürlich nicht vergessen: „Die Summe
können
wir immer
noch ins Nachtragsbudget im März hineinnehmen. Es gibt also keine
verlorene
Zeit.“
Aktionen
Aachener
Zeitung, 11. Dezember 2007
Affendame Sita malt für einen neuen Gorillagarten im
Krefelder Zoo
Krefeld.
Die 26 Jahre alte Orang-Utan-Dame hockt in einem Haufen
zerknüllter Zeichenblätter, wirkt versonnen und kaut auf
ihren
Wachsmalstiften
herum. Sita ist «Malerin» im Krefelder Zoo, aber heute hat
die Muse
ganz
vergessen sie zu küssen. An Tagen der Kreativität ist das
anders. Dann
spuckt Sita förmlich ein
Kunstwerk nach dem anderen aus. Sie arbeitet schnell und präzise,
und
Heinz
Hachel, ihr Internet- Galerist, ist hinterher freudig verblüfft
über
Sitas
«schöne Farbwahl», ihre «kalligrafische
Potenz» und die «ausgearbeitete
Form» der
Bilder. 200 Blätter hat das Affenweibchen schon produziert, 50
davon
sind im
Online-Verkauf und fünf haben bereits für insgesamt 1200 Euro
Liebhaber
gefunden. Sitas Künstlergage kommt zum größten Teil dem
Zoo zugute.
«Der Erlös
der Bilder fließt in die Finanzplanung für einen
Gorillagarten, der
etwa eine
Million Euro kosten wird», sagt Zoosprecherin Petra Schwinn.
lifepr.de
-
7. Dez.
2007
Bauen für Zootiere
Augsburg,
07.12.2007 - Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden
Dienstag
Frank
Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und
Schwierigkeiten,
mit denen
ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut. Denn
dabei
müssen
viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden:
zuerst die
Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion
muss
zufrieden
gestellt werden und natürlich auch die Besucher. Vortrag am 11.
Dezember um 14 Uhr in der Zooschule.
Berliner
Morgenpost - 9. Dezember 2007
Bescherung für Tiere im Wildpark Schorfheide
Für die 186 Tiere im Wildpark Schorfheide in Groß
Schönebeck
(Barnim) war am Sonntag schon Heiligabend. Rund 1300 Besucher erlebten,
wie der
Weihnachtsmann ganz besonders geschmückte Christbäume in den
Gehegen
verteilte
lifepr.de
-
7. Dez.
2007
Lichterumzug durch den Neunkircher Zoo
Neunkirchen/Saar,
07.12.2007 - Am Freitag, dem 14. Dezember, veranstaltet der Neunkircher
Zoo
einen Lichterumzug durch den abendlichen, weihnachtlich beleuchteten
Zoo und
lädt danach zu einem gemütlichen Beisammensein mit
vorweihnachtlicher
Stimmung
auf dem Festplatz an der Zooschule ein.
Tagesspiegel
-
8. Dez.
2007
Paten für
Elefanten
Die
Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V.
tritt
für den
weiteren Ausbau der Anlagen ein und fördert den Natur- und
Artenschutz.
Die
Fördergemeinschaft besteht seit 1956 und ist
Gründungsmitglied der
Gemeinschaft
Deutscher Zooförderer. Für ein Benefizkonzert im Sommer 2008
sucht der
Verein
etwa fünf Helfer für die Organisation und Gestaltung eines
Plakats. Der
Verein
sucht außerdem eine Elefanten-Patenschaft und möchte eine
Dokumentation
über
die Elefantenzucht im Zoo und Tierpark veröffentlichen.
Münsterländische
Volkszeitung, 11. Dezember 2007
Weihnachts-Pinguine von Zoofreunden
Rheine
- Die Mitarbeiter des NaturZoos Rheine dürfen sich immer wieder
über
Anerkennungen für ihre Arbeit und die Zufriedenheit der
Zoobesucher
freuen:
Neben Schreiben, E-Mails und persönliche ausgesprochenem Lob gibt
es
auch schon
mal Süßigkeiten oder selbst gebackene Kuchen - eben das, was
Mensch
erfreut und
für Tiere gesundheitlich nicht zuträglich ist. Eine ganz
besondere
Überraschung bereitete in diesem Jahr Familie Gausmann dem
Zoo-Team. Die seit Jahren dem NaturZoo eng verbundenen Zoofreunde
fuhren mit
einem Bollerwagen vor, in dem sich 35 selbst gebastelte Pinguine
befanden.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 7. Dez.
2007
Das
Glück
der fünf Günther
Günther
heißen alle fünf Stachelschweine im Wildpark Reuschenberg.
„Die heißen
einfach
alle so, weil man sie schlecht unterscheiden kann“, erklärt Klaus
Kretzschmar,
der Leiter des Parks. Dass der fünffache Günther immer wieder
drauflos
buddeln kann, hat er unter
anderem Sebastian (17), Christian und Serdar (beide 16) von der
Gemeinschaftshauptschule Neucronenberg zu verdanken, die seit Oktober
alle 14
Tage im Wildpark mit anpacken. Sie machen mit beim Projekt „Be Social“
(„Sei
sozial“), an dem sich Schülerinnen und Schüler der zehnten
Klasse
ehrenamtlich
engagieren.
MVregio,
10. Dezember 2007
Weihnachtsspiel
im Stralsunder Zoo
Stralsund/MVregio
Inzwischen ist es zu einer kleinen Tradition geworden, dass im
Stralsunder
Tierpark zum dritten Advent ein kleines Weihnachtsspiel von Kindern
für
Kinder
aufgeführt wird. Von 14.00 - 16.00 Uhr lädt die Zooschule zum
Weihnachtsbasteln ein. Außerdem
kann im Ackerbürgerhaus eine private Sammlung von 15
Weihnachtskrippen
aus
aller Welt besichtigt werden.
Oldenburgische
Volkszeitung,
11. Dezember
2007
Advent im Aquarium
Neugierig schwimmt ein Drückerfisch an der
Weihnachtskrippe im Sealife-Aquarium in Speyer vorbei.
Nachwuchs
Leipziger
Internet-Zeitung, 11. Dezember 2007
Nennt den Affen Nikolaus! Orang-Utan-Geburt im Leipziger
Zoo
Einen
Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im Leipziger Pongoland
am
vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen: Nicht
in
einem
Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter
Nachwuchs.
In der Nacht auf den 7. Dezember hatte die betagte Orang-Utan-Dame
(geboren
1973 in Berlin, seit April 1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen
Geschlecht
noch unbekannt ist, zur Welt gebracht.
Ad-Hoc-News,
10. Dezember 2007
Orang-Utan-Nachwuchs im Leipziger Zoo
Leipzig
(ddp-lsc). Die Orang-Utans Dunja und Bimbo sind in der Nacht zum
Samstag Eltern
geworden. Für die 34-jährige Mutter Dunja war es schon das
sechste
Kind, das
sie in Leipzig zu Welt brachte, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das
Geschlecht des neugeborenen Tieres sei noch nicht bekannt.
Ad-Hoc-News,
10. Dezember 2007
Giftnatter-Nachwuchs im Tierpark
Auf
der
Schlangenfarm im Tierpark Friedrichsfelde hat es am Montag Nachwuchs
gegeben.
Am Morgen schlüpften vier kleine Giftnattern, wie der Tierpark
mitteilte. Die Nachzucht der sogenannten Roten Speikobras sei bereits
mehrmals geglückt.
Morgenweb -
7. Dezember 2007
"Matze" und "Charly" feiern ihren 50.
Frankfurt.
Zwei der ältesten Menschenaffen der Welt haben im Frankfurter Zoo
gemeinsam
ihren 50. Geburtstag gefeiert. Gorilla "Matze" und Orang Utan
"Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17 Kindern
und
mehrfache Großväter und Urgroßväter. Nach Angaben
des Frankfurter Zoos
ist laut
internationaler Zuchtbücher "Matze" der älteste noch sexuell
aktive
Gorilla-Mann der Welt und "Charly" der weltweit dienstälteste
Zucht-Orang-Utan.
Wiesbadener
Kurier - 7. Dezember 2007
Quarktorten für die behaarten Jubilare
Gorilla
"Matze" und Orang
Utan "Charly" sind beide Jahrgang 1957, Väter von jeweils 17
Kindern
und mehrfache Großväter und Urgroßväter. Beide
wurden
in freier Wildbahn geboren und haben einiges erlebt, bevor sie in den
Frankfurter Zoo kamen. "Matze", in Zentralafrika zur Welt gekommen,
reiste die ersten zwölf Jahres seines Lebens mit einer
Schaustellerfamilie
umher. Er lebte in einem Wohnwagen, der für seine damals 140 Kilo
viel
zu klein
war. 1969 nahm ihn der Frankfurter Zoo auf, wo er in seiner Glanzzeit
220
Kilogramm auf die Waage brachte. "Charly" wurde in Sumatra geboren,
1958 kam er nach Stuttgart, wo er mehrere Monate in einem Gehege in
einem Kaufhaus
lebte - das Menschenaffenhaus im dortigen Zoo war noch im Bau. 1978 zog
er nach
Frankfurt um.
Badische
Zeitung - 8. Dez.
2007
Winnipeg: Silbergibbon Bobby-Jean gestorben
Vom
Aussterben bedroht: Im Zoo der kanadischen Stadt Winnipeg ist einer der
letzten
Silbergibbons der Welt gestorben. Das Weibchen Bobby-Jean war mit 50
Jahren der
älteste in Gefangenschaft lebende Silbergibbon. 40 Silbergibbons
leben
weltweit in Zoos, darunter auch im Münchner
Tierpark Hellabrunn.
Muenchen24.info
-
7. Dez.
2007
Eine Million Besucher im Sealife Aquarium in München
Seit
der Eröffnung des Sea Life im Olympiapark in München im April
2006
haben eine
Million Besucher das Aquarium besucht. Am Nikolaus-Tag
begrüßte das
Sea-Life-Team Andrea Michel mit ihrem Partner Andy Enderling und den
beiden 1
1/2-jährigen Zwillingen Lukas und Sophie. Seit der Eröffnung
2006
wurden für die 10.000 Meeresbewohner in 30 Aquarien
rund 1.000 Millionen Liter Wasser umgewälzt, das entspricht einer
Menge
von
etwa fünf Millionen randvollen Badewannen. Für die
Aufbereitung des
Wassers
wurden 100 Tonnen Salz verbraucht und an die Meeresbewohner wurden etwa
12.000
Kilo Futter verfüttert. Die Besucherbetreuer haben zur
Unterhaltung und
Information der Gäste 72.100 Vorträge gehalten und es gab
insgesamt
1.500
Schaufütterungen.
HL-live
-
8. Dez.
2007
LINKE
fordern Schließung des Tierpark
"Diese
Form von Tierpark ist nicht mehr
zeitgemäß," so die Kreisvorsitzende der Lübecker
LINKEN, Antje Jansen.
Jansen erläutert weiter: "Der Zoo ist für die Tiere ein
künstlicher
Lebensraum, der eine verhaltensgerechte Unterbringung, eine
artgemäße
Pflege
und Ernährung und das Ausleben arteigener Verhaltensweisen
ermöglichen
muss.
Diese Voraussetzungen erfüllen allenfalls die großen Zoos
wie die in
Hamburg
oder Berlin. Im Kleinstzoo in Iraelsdorf führt die Aufbewahrung
der
Tiere zu
Verhaltensstörungen, die Ausdruck erheblichen Leidens sind." Nach
dem
heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und aus ethischen
Gründen
sei dieser Zoo die Missachtung der Würde des Tieres.
wupperguide
-
7. Dez.
2007
Ein Zooführer speziell für die jüngsten
Besucher
Elberfeld.
(red) Der Wuppertaler Zoo hält er auch besonders für
Kinder zahlreiche interessante Erlebnisse parat. Was besonders für
Kinder interessant sein könnte, das verrät ein neuer
Kinder-Zooführer. Dieser wurde durch eine großzügige
Spende der Hartmut
und
Lore Schuler-Stiftung nun ermöglicht, bei dem Pädagogen der
Zooschule
im
Wuppertaler Zoo einen besonders auf Interessen und Bedürfnisse der
jüngsten
Besucher abgestimmten Führer zusammengestellt haben.
London,
Nov 22
British
zoo's work in Assam wins major wildlife award
An innovative Chester Zoo project that uses smoke bombs comprising
chilli powder to ward off marauding elephants from human habitation and
crops in Assam was awarded the field conservation award at this year's
annual BIAZA awards on Wednesday evening. Charles Walker, MP, presented
the prestigious conservation and wild life awards at the Marwell
Zoological Park in Hampshire on behalf of the British and Irish
Association of Zoos and Aquariums (BIAZA). BIAZA is a conservation,
education and scientific wildlife charity organisation founded in 1966
out of a mutual desire within the zoo and aquarium community to see
sound principles and practices of animal management widely adopted in
the British Isles and Ireland. Called the Assam Haathi Project, Chester
Zoo's work in Assam on elephant conservation helps to mitigate
human-elephant conflict. This work supports the conservation of one of
the last remaining large elephant populations in the area and also the
local people. A BIAZA commendation went to Blackpool Zoo, also for
elephant conservation, this time in Sri Lanka, involving habitat
protection. Chester Zoo also received the best new enclosure award for
their new forest area for Asian elephants. Miranda Stevenson, director
of BIAZA, said: 'The award-winning programmes under the spotlight today
demonstrate the huge investment of energy and resources made by our
leading zoos to support habitat and species conservation. Conservation
within zoos and aquariums is a vital part of the work to protect
threatened species and to help change public behaviour and ensure the
future of Planet Earth. These awards recognise and celebrate the vital
contributions that our members are making to conservation and education
each year. Equally, they are standard bearers for excellence in animal
husbandry and welfare.' Chester Zoo teamed up with the Assam-based
conservation organisation, EcoSystems-India, and developed the Assam
Haathi Project. The project works closely with local people, monitoring
elephant movements and gaining a better understanding of their habits
and needs in order to design practical solutions for the crop-raiding
problem. The project documents state that the overall aim is to
facilitate the sustainable co-existence of elephants and people in the
human-dominated landscape of Assam. The project hopes to achieve this
through an integrated approach using community-based work and
geographical and behavioural research. The project's paper states:
'Keeping an elephant out of one's backyard involves a combination of
barriers, deterrents and early-warning systems. The type of mitigation
method used depends on the circumstances at each site. 'We have begun
to develop trials of non-lethal elephant control techniques such as
tripwire alarms as an early warning device, and chilli smoke as a
deterrent. These are low-cost methods that use locally available
materials. 'Currently, we are also investigating the practicalities of
temporary electric fencing for selective protection of homesteads
during high-risk periods.'
Lausitzer
Rundschau - 8. Dez.
2007
Tiergehege in Elsterstadt in Kritik
Elsterwerda.
Die Bedingungen für die Wild-, Kamerun- und Barbados-Schafe sowie
für
die
Zwergziegen im Tiergehege am Bergfriedhof Elsterwerda findet Frau
Reiß
aus
Prösen bedenkenswert. «Beim besten Willen, das ist eine
Zumutung für
die Tiere und eine
Verschandelung der Landschaft» , sagt sie. Sie beanstandet,
dass nach dem Sturm Kyrill kein richtiger Stall mehr aufgestellt worden
sei.
Lediglich Holzhaufen mit schräg gestellten Plastikplatten
müssten als
Wetterschutz für die Tiere genügen. Davor lägen alte
Plastikrohre und
Eimer. Weiterhin kritisiert Frau Reiß, dass der Betreiber sich
nicht
ausreichend um die etwa 25 Tiere kümmern würde. Das
Tiergehege in
Elsterwerda gibt es seit dem Jahr 1999. «Damals war dort eine
ungenutzte Mülldeponie. Die Stadt Elsterwerda suchte eine
Bewirtschaftung
dafür» , erzählt Görner. Also habe er sich bereit
erklärt, auf dem
Hügel ein
Tiergehege zu errichten.
RP
ONLINE - 10. Dezember 2007
Zootiere werden „winterfest“
Bevor
sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker
Schneeschicht
von
seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die
widrigen
Umstände bereits eingestellt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
fundsonline.nl - 12. Dezember 2007
Artis zet fondsenwerving in voor uitbreiding
Artis setzt Geldeinwerbung ein für Erweiterung
Ende November 2007 hat Artis-Direktor Haig Balian formal das
Startssignal gegeben für die Geldeinwerbung zugunsten der
Erneuerung
und Erweiterung von Artis. Die Pläne sind erstellt im Artis
Masterplan.
Um das Geplante zustande zu bringen, werden 80 Millionen Euro
benötigt.
demorgen.be - 12. Dezember 2007
Geboorte drie Indische leeuwenwelpen primeur voor
Planckendael
Novum für Planckendael: Die Geburt von drei
Indischen Löwen
Im Tierpark Planckendael in Muizen bei Mechelen wurden drei Indische
Löwen geboren. Die Drillingsgeburt ist ein Novum für den
Park. Es ist
das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß bei den
Indischen
Löwen [gleich] drei Kätzchen das Licht der Welt erblickten.
"Die Geburt
ist sehr wichtig für das internationale Zuchtprogramm, an dem wir
teilnehmen", sagt Ilse Segers, Sprecherin von Planckendael. "Diese Art
ist schon seit Jahren stark gefährdet." Am Donnerstag können
die
Besucher um 13 Uhr den ersten Schritten und Streichen der kerngesunden
Indischen Löwenjungen auf ihrer Außenanlage im "Asiatischen
Kontinent"
von Planckendael zuschauen.
dierenieuws.nl - 11. ez. 2007
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Wanted Alive ... maar liever Dead!
Das ist der Slogan der Wilderer von Tigern (und Pantern) in Indien.
Für mich ist es der Slogan, um nun ein für allemal kurzen
Prozeß zu
machen mit den größten Gefährdungen des Tigers in
Indien, dem Land, das
immer als das Land mit der gesündesten Tigerpopulation gesehen
wurde.
Die Zeit tickt für dieses majestätische Tier. Der letzte
Alarm ist
geschlagen...
..nach einem Aufenthalt in Indien, wo ich viel mit Wildlife-Biologen
gesprochen und selbst mit eigenen Augen gesehen habe, daß es
immer
weniger Tiger sind, und durch das Durchwälzen von vielen
Nachschlagewerken von wirklichen Tigerexperten, wie "Tiger - The
Ultimate Guide" von Valmik Thapar, weiß ich inzwischen, daß
diese Art
Berichte dafür gedacht sind, die Aufmerksamkeit zu lenken auf die
Situation rund um die Tiger, die immer besorgniserregender wird. Die
Zahlen sinken weiterhin und auf eine erschreckende Weise. Die
jüngsten
Statistiken wohlgemerkt verweisen auf eine Restzahl von höchstens
750
noch in der Wildnis lebende Bengaltiger.
Jeder dachte, daß es dem Bengaltiger nicht so schlecht ging. Die
indische Regierung hielt diese Gedanken gern aufrecht, indem sie
kontinuierlich fehlerhafte Ziffern angab, und jeder glaubte das. So
konnte Indien weiter die letzte gesunde Tiger-Unterart vernichten.
Die größte Gefährdung ist, daß nichts ernsthaft
unternommen wird gegen
das Wildern von Tigern. Und das selbst in den Tigerreservaten, wo die
Tiger angeblich geschützt werden sollen gegen diese Art Praktiken.
Inkompetenz der Parkwächter und Korruption (das Wildern von Tigern
in
den Reservaten kann nur geschehen mit Kenntnis der [Verwaltung der]
Nationalparks und der Regierung) haben bereits dazu geführt,
daß einige
Tigerreservate tigerlos geworden sind (Sariska und Rajasthan), es
folgen bald noch mehr (u.a. Panna). Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl
dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Ga mee op Wintersafari in de Zodiac Zoos
Geh mit auf Wintersafari in die Zodiac Zoos
Der Winter steht wieder vor der Tür und deshalb werden die
Besucher der
Zodiac Zoos (Zoo Parc Overloon, Wissel Zoo en Aqua Zoo Friesland)
eingeladen mitzugehen auf eine spannende Wintersafari: einen Rundgang
an der frischen Luft, dabei erfahren sie etwas über Tiere im
Winter und
ihre Anpassung an das Wetter. Dieser spezielle Winterführung
findet an
verschiedenen Sonntagen im Dezember und im Januar statt. Die
Wintersafari kostet 5 Euro pro Person, das ist exclusive Eintritt.
Wegen beschränkter Teilnahme ist Reservierung erforderlich.
Besucher
können an der Wintersafari teilnehmen am 23. und 30. Dezember und
am
13. und 27. Januar. Der Winterrundgang startet um 13.30 Uhr und dauert
anderthalb Stunden. Websites der Zodiac Zoos: Zoo Parc Overloon, www.overloonzoo.nl
Aqua Zoo Friesland, www.frieslandzoo.nl Dierenpark Wissel, www.wisselzoo.nl
camera2go.nl - 10. Dez. 2007
Natuurfotofestival
voor de vierde maal in februari
4. Naturfotofestival im Februar
Im Februar 2008 wird das 4. Internationale Naturfoto-Festival in
Burgers' Zoo in Arnhem durchgeführt. Das Naturfoto-Festival steht
im
Zeichen des Naturschutzes und der Klimaveränderung. Zum erstenmal
ist
ein mehrtätiges Programm. Das Naturfoto-Festival ist für
jeden
zugänglich. Mitglieder von Verbänden, die dem NVN
(Natuurfotografen
Verbond Nederland) angeschlossen sind, zahlen ermäßigte
Eintrittspreise. Das Naturfoto-Festival findet am 8, 9 und 10. Februar
2008 in Burgers' Zoo zu Arnhem statt. Mehr Informationen sind zu finden
auf http://www.natuurfotofestival.nl
nos.nl - 10. Dez. 2007
3650 nieuwe woorden
3650 neue Wörter
Unsere niederländische Sprache hat in diesem Jahr 3650 neue
Wörter
dazubekommen. Das sagt das offizielle Niederländische Van Dale
Wörterbuch. Bokitoproof ist eines der neuen Wörter, die
unsere Sprache
dazu bekommen hat. Es bedeutet einen Zoo, der gut gesichert ist gegen
Tiere, die entkommen wollen. Dieses Jahr entkam der Gorilla Bokito aus
seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp.
hartvannederland.nl - 10. Dez. 2007
Nieuwe bewoner voor Deltapark: zeehondje Jens
Neuer Bewohner für Deltapark: Seehund Jens
Deltapark Neeltje Jans hat einen neuen Bewohner: den sechs Monate alten
Seehund Jens. Mit Jens leben dann vier Seehunde im Park. Die
Seehundanlage wurde im Jahre 2000 dem Deltapark hinzugefügt. Der
Seehund wurde am 7. Juni im deutschen Zoo Rheine geboren. Jens soll
erst im Quarantänebassin untergebracht werden. Danach kann er sich
an
sein neues Gehege und die Mitbewohner gewöhnen. Es wird erwartet,
daß
es ungefähr ein halbes Jahr dauern wird, bis er an den
Seehundvorführungen teilnimmt.
dierennieuws.nl - 10. Dez. 2007
Nieuw in Aqua Zoo Friesland; rode vari's
Neu im Aqua Zoo Friesland: Rote Varis
Die drei rotbraunen Halbaffen werden den Kattas auf der Lemureninsel
Gesellschaft leisten. Die Weibchen stammen von den Kanalinseln und
einem Zoo in Deutschland. Ab morgen sind die Roten Varis tagsüber
auf
der Lemureninsel zu bewundern. In einigen Tagen sollen auch Rote Varis
und Kattas einander kennenlernen. Dieses Miteinander-Bekanntmachen soll
in der Innenanlage geschehen. Wenn alles gut geht, werden die Halbaffen
die Insel gemeinsam bewohnen. Die Halbaffen auf der Lemureninsel im
Aqua Zoo Friesland bewegen sich frei zwischen den Besuchern, die
über
eine Brücke die Insel betreten können. Website: www.frieslandzoo.nl.
volkskrant.nl - 8. Dez. 2007
Tijger doodt man in safaripark Bangladesh
Tiger tötet Mann in einem Safaripark in
Bangladesh
Ein Bengaltiger in Bangladesh ist am Samstag im Safaripark Dulhazari
aus seinem Käfig entwichen und hat einen Holzfäller
getötet. Das teilte
die Polizei mit. Dem Tiger gelang es, eine Umzäunung zu
zerstören,
wonach er sich auf eine Gruppe Holzfäller stürzte. Er packte
einen der
Männer im Genick. Der Mann war sofort tot. Dulhazari ist der
einzige
Safaripark in Bangladesh, in dem sich bengalische Königstiger
befinden.
Diese Art ist vom Aussterben bedroht. Laut einer letzten Zählung
aus
dem Jahre 2004 leben noch 500 Bengaltiger im Dschungel von Bangladesh.
Weltweit leben nach Schätzungen noch 5.000 bis 6.000. Vor einem
Jahrhundert waren es noch 100.000.
Algemeen Dagblad - 7. Dez. 2007
Drieling
naar Blijdorp
Drillinge nach Blijdorp
Rotterdam - Der weltberühmte deutsche Eisbär Knut ist nicht
willkommen
im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp. Die im Bau befindliche
Eisbärenanlage soll im nächsten Jahr durch drei Eisbären
aus dem
eigenen Land besiedelt werden. Es handelt sich um die Drillinge Ewa,
Jelle und Henk, die vor zwei Jahren in Ouwehands Tierpark in Rhenen
geboren wurden. Die drei Jungbären lebten bis vor kurzem gemeinsam
mit
ihrem Vater Victor und ihrer Mutter Freedom in Ouwehands. Vor ein paar
Monaten sind sie ohne ihre Eltern in das Dierenrijk Europa umgezogen,
um sich einstweilen daran zu gewöhnen, auf eigenen Beinen zu
stehen.
Die nagelneue Anlage in Rotterdam ist erwartungsgemäß im
Frühjahr 2008
fertig. Blijdorp mußte einige Jahre ohne Eisbärenanlage
auskommen. Dank
einer Millionenspende der Blijdorpfreunde kann diese nun doch
realisiert werden. Ein Blijdorp-Sprecher läßt wissen,
daß der
Tiergarten kein Interesse an Knut hat. Der Eisbär, der von seiner
Mutter verstoßen und dadurch weltberühmt wurde, wird durch
den Berliner
Zoo präsentiert [Wörterbuch: in das Schaufenster gesetzt],
damit er
sich in anderen Zoos fortpflanzen kann. Bei Ouwehands sagen sie,
daß
Blijdorp eine prima Wahl getroffen hat, indem es sich für Produkte
aus
dem eigenen Land entschied. "Ewa, Jelle und Henk kommen aus einer guten
Familie: sie wurden von ihrer Mutter ordentlich aufgezogen. Das kann
man von Knut nicht sagen", so ein Sprecher.
bndestem.nl - 6. Dez. 2007
Deze tijd
Diese Zeit
Wird der West-Mensch wahrlich immer weicher oder ist es nur
Verrücktheit? Millionen Menschen schauen gerührt nach einer
Eisbärwaise, als ob sie etwas Wunderbares ist. Vermutlich ist das
schon
besser, als immerzu rastlos auf und ab zu gehen, weil es diesem Erdball
so mäßig geht. Eigentlich müßten sich rund um
Knut ein paar paranormale
Erscheinungen zeigen. Wasser, daß auf unerklärliche Weise
gefriert oder
so. Oder ganz lokal begrenzter Schneefall. Dann wird der Zoo ein
Wallfahrtsort und noch mehr Menschen werden von Knut in den Bann
gezogen. Es hätte ein bißchen so sein können, daß
ein Land, das einst
durch die Knute regiert wurde, dann durch Knut gelenkt wird. Ein
cleverer Reiseveranstalter kommt im folgenden Jahr mit einem
Knut-Geburtstags-Ausflug nach Berlin. Erfolg garantiert.
volkskrant.nl - 7. Dez. 2007
Nederlandse miljoenen voor Indonesische oerbossen
Niederländische Millionen für
indonesische Urwälder
Banda Aceh - Die Niederlande stellen "zunächst" 15 Millionen Euro
zur
Verfügung, um der Abholzung der Wälder in Ländern wie
Indonesien
entgegenzuwirken. Das hat der Minister für
Entwicklungszusammenarbeit
Bert Koenders am Freitag angekündigt. Der Erhalt der Urwälder
steht für
die Niederlande im Kampf gegen die Klimaveränderung auf einem
vorderen
Platz auf der Tagesordnung auf dem UN-Klimagipfel auf Bali. Koenders
fliegt am Montag nach Bali. Dieser Tage ist er erst zu einem
Arbeitsbesuch in Atjeh (Sumatra). Am Samstag fliegt er nach Kalimantan
(Borneo). Auf dieser Insel, mehr als siebzehnmal so groß wie die
Niederlande, ist die Entwaldung in den vergangenen Jahren schnell
gegangen. Laut World Wide Fonds For Nature drohen die tropischen
Regenwälder dadurch sogar vor 2020 völlig zu verschwinden.
Russische
Meldungen
russian.xinhuanet.com - 9. Dez. 2007
Умерла
самая
старая
в
Китае
самка
южно-китайского
тигра
Ältestes Weibchen des südchinesischen
Tigers in China gestorben
Ein Weibchen des südchinesischen Tigers namens Hua Hua starb im
Zoo der
Stadt Luoyang (Provinz Henan). Hua Hua, die ein Alter von 22 Jahren
erreichte, war die älteste unter den in China lebenden
südchinesischen
Tigern. Die Tigerin erblickte das Licht der Welt 1985 im Zoo der Stadt
Guangzhou (Provinz Guangdong). Einige Monate nach der Geburt wurde sie
in den Zoo Luoyang gegeben, wo sie insgesamt 11 Junge gebar, von denen
7 überlebten. Laut einer in diesen Tagen veröffentlichten
Information
werden gegenwärtig in chinesischen Zoos 72 südchinesische
Tiger
gehalten, von denen mehr als ein Drittel mit Hua Hua blutsverwandt ist.
vz.ru - 11. Dez. 2007
Пингвины
могут
исчезнуть
Pinguine können verschwinden
Der Vortrag "Die antarktischen Pinguine und die Klimaveränderung"
wurde
am Dienstag auf der internationalen Konferenz verlesen, die in diesen
Tagen auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Die wesentliche
Schlußfolgerung des Dokuments: die Pinguinpopulation in der
Antarktis
hat sich stark verringert aufgrund der globalen Erwärmung. Was
Antarktika betrifft, so geht hier das Schmelzen des Eises in einem weit
höherem Tempo voran, als in der übrigen Welt. Entsprechend
werden die
gewohnten Lebensräume der Pinguine vernichtet, ihre
Nahrungsressourcen
verringern sich. [UNO-Generalsekretär] Pan Gi Mun, der am 10.
November
in Antarktika weilte, versprach "dringende Maßnahmen in der
entstandenen außerordentlichen Situation" zu ergreifen. Von der
Gefahr
des Aussterbens bedroht sind vier Arten der seltenen Vögel, die,
nach
den Worten des Vortragenden, "Symbole Antarktikas" sind: Kaiserpinguin,
Eselspinguin, Adeliepinguin, aber auch Zügel- oder
Kehlstreifpinguin.
wwf.ru - 11. Dez. 2007
Пингвинам
угрожает
изменение
климата
Pinguine von Klimaveränderung bedroht
Die zahlenmäßige Größe von vier
Pinguinpopulationen ist in den letzten
Jahren stark gesunken - infolge des Anstiegs der Temperatur verringern
sich das antarktische Eis und die im Meer vorhandenen Bioressourcen,
von denen das Überleben der Pinguine abhängt.
[zum Inhalt der WWF-Veröffentlichung siehe
Welt online 11. Dez. 2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen
weg
Nusa Dua (dpa) - Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt
das Eis unter den Füßen weg. Das macht vor allem
Kaiserpinguinen und
den Adéliepinguinen zu schaffen, berichtete die Umweltstiftung
WWF am
Dienstag bei der Weltklimakonferenz auf Bali.
Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit der
Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine seien
schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF.
Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds
vom WWF
Australien. "Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten
zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen
Arten sich ausgebreitet haben."
Einige Regionen um die Antarktische Halbinsel erwärmen sich nach
WWF-Angaben fünfmal so stark wie die Erde im Durchschnitt. Im
Ozean
seien die Temperaturen selbst in 3000 Metern Tiefe gestiegen. Dadurch
sei das Meereis in den vergangenen 26 Jahren vor der Halbinsel der
Westantarktis um 40 Prozent zurückgegangen, berichtete der WWF.
Die
Halbinsel bildet einen Zipfel der Westantarktis, der südlich von
Südamerika weit ins Meer ragt. Während er sich stark
erwärmt, wird es
in großen Regionen der Antarktis trotz der globalen
Erwärmung kühler.
Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das Nahrungsangebot
für die
Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse im Südpolarmeer, eines
der
Hauptnahrungsmittel für Esels- und Kehlstreifpinguine. "Das Leben
der
Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben
für
viele Tiere noch einmal härter", sagte Volker Homes vom WWF
Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen ihre Jungen zudem auf immer
dünnerem Eis großziehen. Die Eisflächen brechen
öfter ab. "Je früher
das winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden
von den Fluten verschlungen", sagte Homes.]
Baltische Staaten (Estland, Lettland)
rus.postimees.ee - 7. Dez. 2007
Таллинн
продолжит
ремонт
зданий и
сооружений
сферы
культуры
Tallinn setzt Erneuerung von Gebäuden und
Anlagen im
Kulturbereich fort
Im nächsten Jahr wird in Tallinn die umfangreiche Erneuerung von
Gebäuden und Anlagen im Kulturbereich fortgesetzt, insbesondere
die
Entwicklung des Sängerfeldes, abgeschlossen wird die Renovierung
des
Kulturzentrums "Lindakiwi", die Elefantenanlage im Zoo wird zu Ende
gebaut. Nach den Worten der Stellvertreterin des
Oberbürgermeisters von
Tallinn Kaja Jäppinen künden von der Vorbereitung auf das
Jahr 2011,
wenn Tallinn Kulturhauptstadt Europas wird, die für das
nächste Jahr
geplanten Investitionen im Kulturbereich, die 203 Millionen Kronen [ca.
13 Millionen Euro] betragen. Im Jahre 2008 wird auch der Bau der
Elefantenanlage im Tallinner Zoo abgeschlossen, in den 19,7 Millionen
Kronen [ca. 1,26 Millionen Euro] investiert werden. Pro Jahr besuchen
den Tallinner Zoo mehr als 336.000 Menschen. Die Überführung
aller
Anlagen des Zoos auf modernes technisches Niveau und die Schaffung von
Bedingungen für die Tierhaltung, die den EU-Normen entspricht,
erfordern in den nächsten vier Jahren mehr als 380 Millionen
Kronen
[ca. 24,3 Millionen Euro]. In der Zeit von 2006 bis 2008 investierte
die Stadt in den Zoo 108,4 Millionen Kronen [ca. 7 Millionen Euro], der
Staat stellte in dieser Zeit 31,7 Millionen Kronen [ca. 2 Millionen
Euro] zur Verfügung.
meetings.lv - 11. Dez. 2007
Бобры
в
городе!
Biber in der Stadt
Direkt im Zentrum von Riga haben sich im Stadtkanal Biber angesiedelt.
Experten sagen, das sei ein gutes Zeichen, wenn Lebewesen auftauchen im
Kanal und erst recht, wenn es sich um Biber handelt. Das bedeute,
daß
das Wasser in ihm relativ sauber sei. Doch die "Neubürger"
bereiten
sich aktiv auf den Winter vor und benagen Bäume, womit sie dem
städtischen Unternehmen "Rigas darzi un parki" (Rigaer Gärten
und
Parks) nicht wenige Scherereien bereiten, teilt die Rundfunkstation
SWH+ mit. Das Problem erwies sich als so ernst, daß das
Umweltkomitee
der Rigaer Duma beschloß, eine Beratung einzuberufen mit
Beteiligung
von Spezialisten des Rigaer Zoos und der Rigaer Forstwirtschaft, um
eine Lösung für den Umgang mit den Bibern zu finden - denn
bestrafen
kann man die Nager nicht. Höchstwahrscheinlich wird das
Unternehmen
"Rigas darzi un parki" den Bibern helfen müssen, in der Stadt zu
überwintern und deshalb - um die im Park wachsenden Bäume zu
schützen -
dafür sorgen, daß die Nagetiere einen Vorrat an
freßbaren Zweigen
vorfinden. Biberfamilien wurden auch in anderen Gewässern Rigas
bemerkt.
Ukraine
from.ua - 10. Dez. 2007
Царица
родила
тройню
Löwin gebar Drillinge
Die Löwin Elsa, die in einem Privatzoo in der Umgebung von Lwow
lebt,
gebar Drillinge. Schon zum drittenmal hat die Königin der Tiere
eine
solch reiche Nachkommenschaft. Nach den Worten des Besitzers des Zoos
in Sambor Iwan Bilak, sind Löwin und Löwenbabys wohlauf. Es
ist
geplant, sie einmal in große Zoos der Ukraine abzugeben, wie es
auch
mit dem vorhergehenden Nachwuchs geschah. Im vorigen Jahr hatte Elsa
einen eigenen Rekord aufgestellt - sie gebar gleich vier
Löwenbabys.
Europäisches Rußland
pravda.ru - 11. Dez. 2007
В
московском
зоопарке
медведи
залегли в зимнюю
спячку
Im Moskauer Zoo legten sich die Bären zur
Winterruhe
Gegenwärtig leben im Zoo drei Braunbären, drei
Ussuri-Kragenbären und
einige Eisbären. "Auch die zwei Eisbärenweibchen haben sich
zur
Winterruhe gelegt. Das spricht davon, daß sie Nachwuchs
erwarten",
erzählte die Pressesekretärin des Zoos Natalja Istratowa.
news.ntv.ru - 11. Dez. 2007
В
медвежьей
семье -
прибавление
Nachwuchs bei Familie Eisbär
Bald werden auch die Besucher des Leningrader Zoos direkte
Videoübertragungen [aus der Eisbärenkinderstube] sehen: neben
der
Löwenanlage werden Monitore aufgestellt. Das Schicksal der
neugeborenen
Petze ist bereits klar. Anderthalb Jahre bleiben sie bei ihrer Mutter,
dann wird der eine an den Moskauer Zoo abgegeben, der andere bleibt in
Sankt Petersburg.
kaliningradka.ru - 11. Dez. 2007
Мартышкам
строят новый
дом
Für die Meerkatzen wird ein neues Haus gebaut
Die "Kaliningradskaja prawda" hatte schon im vorigen Monat über
die
zeitweilige Umsiedlung der vierbeinigen Bewohner des Kaliningrader Zoos
nach Rostow-am-Don berichtet. Doch sobald die Rekonstruktion des
Affenhauses abgeschlossen ist, werden sie, so die Direktorin des
Tiergartens Ljudmila Anoka, nach Kaliningrad zurückkehren. Es
besteht
die Hoffnung, daß im neuen Affenhaus für die Tiere
äußerst komfortable
Bedingungen geschaffen werden. Die Gehege (das größte ist
bereits
"reserviert" für die Orang-Utan-Familie) werden mit einem
Lüftungssystem versehen, das einen dreimal so hohen Luftaustausch
gewährleistet. Bemerkenswert ist, daß im neuen Affenhaus
nicht nur
Affen untergebracht werden. Es ist vorgesehen, daß die Besucher
dort
auch Faultiere, Tukane, Papageien und andere Vertreter der Fauna sehen
können. Die Übergabe des Objektes ist, wie zu erfahren war,
für das
Frühjahr 2009 vorgesehen.
ufa.kp.ru - 11. Dez. 2007
В
Уфе семья
усыновила
двух
уссурийских
тигрят
In Ufa "adoptierte" eine Familie zwei kleine
Ussuritiger
Zoo-Mitarbeiter "adoptierten" neugeborene Tigerjunge. Die Familie
Aiwasjan, die in Ufa wohnt, nahm es auf sich, zwei neugeborene Tiger
aufzuziehen, die von deren Mutter, einer Ussuritigerin, verstoßen
wurden. Die zwei älteren Töchter der Familie Aiwasjan helfen
ihrer
Mutter gern, Pupsik und Pomidorka, wie sie die Kleinen nannten, zu
pflegen. Die kleinen Tiger leben im Kinderzimmer. Alle drei Tage sieht
ein Tierarzt nach ihnen. Den Winter müssen die kleinen Tiger in
der
Stadtwohnung verbringen. Im Frühjahr werden Pupsik und Pomidorka
in
eine Zirkustruppe gegeben.
fontanka.ru - 11. Dez. 2007
Услада
родила
двойню
Eisbärin Uslada brachte Zwillinge zur Welt
Das Eisbärenpaar des Leningrader Zoos Uslada und Menschikow hat
wieder
einmal Nachwuchs bekommen. Wie schon beim vorigen Mal, wurde die Geburt
mit Hilfe zweier Videokameras, die in der Wurfhöhle angebracht
waren,
online verfolgt. Wie "IMA-press" berichtet, wurden die Nachkommen
Nummer 11 und 12 der Eisbärin Uslada bereits am 27. November
geboren,
doch aus einer Reihe von Gründen wurde von diesem Ereignis nichts
mitgeteilt. Die neugeborenen Bärchen wogen nicht mehr als 600 bis
700
Gramm, sie waren blind und taub. Erst in einem Monat, wenn sich Neujahr
nähert, werden sich ihre Gehörgänge öffnen. Und
erst drei Monate nach
der Geburt führt die Bärin ihren Nachwuchs zum ersten
Spaziergang ins
Freie. Vor drei Jahren hatten Uslada und Menschikow den bisher letzten
Nachwuchs - das Eisbärjunge wurde am 2. Dezember 2004 geboren.
Ladogor,
so wurde das zehnte Eisbärjunge genannt, lebt heute im Zoo der
japanischen Stadt Sendai. Davor gebar Uslada Drillinge, diese kommen
bei Eisbären sehr selten vor. Die Drillinge erhielten ihre Namen
nach
berühmten Polarforschern. Bering lebt jetzt im Zoo der
chinesischen
Stadt Dalian, Sedow im Zoo Krasnojarsk und Malygin im Moskauer Zoo.
Insgesamt wurden in der Geschichte der Existenz des Leningrader Zoos
dort mehr als hundert Eisbären geboren, viele von ihnen kamen
später in
Zoos Rußlands und des Auslands. Übrigens ist der Eisbär
das Symbol des
Leningrader Zoos.
birzhaplus.ru - 10. Dez. 2007
Город:
Путешествие
по
Лимпопо
Wanderung durch den "Limpopo"
Allein im vergangenen Jahr waren 278.000 Besucher im Zoo, davon 182.000
gratis. Außer Tiergehegen gibt es hier Attraktionen für
Große und
Kleine, ein gemütliches Café. Auf dem
"Limpopo"-Gelände finden ständig
Kinderfeste und Wettbewerbe statt. Geplant ist die Schaffung eines
Klubs "Junger Naturforscher" im Zoo. Im Sommer 2007 wurde "Limpopo" in
die Euroasiatische Vereinigung der Zoos und Aquarien aufgenommen. Doch
für die weitere Entwicklung des Zoos ist eine wesentliche
Erweiterung
des Areals erforderlich. Das Projekt des Zoos "Limpopo" im Park Sormowo
ist Thema der Diplomarbeit der Absolventin der Fakultät für
Architektur
der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen in
Nishnij
Nowgorod Darja Darjenkowa. Der Projektlösung liegt die Idee der
Erweiterung des Zooareals zugrunde.
In einer halben Stunde um die Welt: Tiergehege nehmen einen
großen Teil
des entworfenen Zoogeländes ein. Dieses ist in "Kontinente"
unterteilt,
von denen jeder durch seine Tierwelt vertreten sein wird. Mit
verschiedenartigen Huftieren aus einer Gegend des Erdballs leben in
Nachbarschaft Vögel und auch Raubtiere dieser Verbreitungsgebiete.
Der
Landschaftsstil erlaubt es, verschiedene Klimazonen der Erde zu
entwerfen: sowohl Wüste, als auch Tropenwald mit seinen Bewohnern.
Der
Zoobesucher wird eine erstaunliche Wanderung nach "Afrika",
"Australien", "Asien" unternehmen können. (Das vorhandene
Territorium
des Zoos bleibt unverändert, die Gehege sind hier schon
individuell für
jedes Tier eingerichtet.) Im Ostteil des Zoos würde "Asien"
liegen, im
Nordosten die "Polarwelt", im Westen "Nordamerika" und
"Südamerika", im
Nordwesten der "Dschungel" und im Norden die "Tierwelt Rußlands".
Eine
Kindereisenbahn ermöglicht eine Besichtigungsexkursion. Die Bahn
fährt
um die Zonen der Tiergehege herum und durchfährt in einem Tunnel
einen
"Felsen der Wunder". Der "Felsen der Wunder" ist eine Anlage auf drei
Ebenen, die von außen mit Rasen bedeckt ist. Auf der ersten Ebene
sind
zwei Innen-Ausstellungen vorgesehen: "Tiere der Nacht" und ein
"Aquarium". Die zweite Ebene ist eine Spaziergängerzone, die um
den
"Felsen der Wunder" herumführt. An dieser Spaziergängerzone
entlang ist
ein großes Alpinarium geplant. Auf der dritten Ebene, unter
Felsvorsprüngen, wird ein Terrarium mit exotischen Reptilien
untergebracht sein. Zwischen zwei Terrarium-Vorsprüngen wird ein
Café
seinen Platz finden. ...
Das Projekt ist gut, aber das Land geben sie nicht: Wie schätzt
der
Direktor und Gründer des "Limpopo" Wladimir Gerassitschkin das
vorgeschlagene Projekt ein? "Das vorgeschlagene Projekt haben wir schon
erörtert. Die Projektlösung, die Phantasien der Autorin waren
für uns
interessant und zum großen Teil verdienen sie eine Realisierung.
Wir
sind bereit, diesen Entwurf als Grundlage zu nehmen bei einer
möglichen
Erweiterung des Zoos. Die Frage ist nur, inwieweit diese Erweiterung
möglich ist. Heute haben wir kein Land, es gibt das Territorium
nicht,
das die Autorin des Projektes meint. Einen Beschluß, dieses
Gelände zur
Verfügung zu stellen, gibt es bisher nicht."
rosculture.ru - 10. Dez. 2007
ЛИКИ
ЖИВОЙ
ПРИРОДЫ
Gesichter der lebenden Natur
Ausstellung von Tierdarstellungen in Skulptur und Graphik 1910-1950 aus
der Sammlung der Moskauer Staatlichen Tretjakowgalerie vom 11. Dezember
2007 bis Mitte Januar 2008, Krymskij Wal, 10, Säle 21-22.
Die Ausstellung "Gesichter der lebenden Natur" macht bekannt mit
bildhauerischen und graphischen Arbeiten von Künstlern der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts, die ihr Schöpfertum der
Darstellung von
Tieren gewidmet haben. Die einzigartige Ausstellung von Werken, sowohl
bekannter, als auch Besuchern erstmals gezeigter, stellt nur einen
kleinen Teil der umfangreichen und vielgestaltigen Kollektion von
Tierdarstellungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung
der Tretjakowgalerie dar. Russische Künstler, die Tiere
darstellten,
erwiesen sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem Wesen nach als
die ersten Ökologen, sie erfühlten als erste die Gefahr, die
der Natur
droht, und brachten das in ihrem Schaffen zum Ausdruck. E-mail:
pr@tretyakov.ru
fontanka.ru - 10. Dez. 2007
Живые
бабочки
появятся в
центре
Петербурга
под Новый
год
Lebende Schmetterlinge im Zentrum von Sankt
Petersburg vor dem
Neuen Jahr
Am Vorabend der Neujahrsfeiertage ist im Exotarium des Leningrader Zoos
die Eröffnung der Ausstellung lebender tropischer Schmetterlinge
und
anderer Insekten geplant. Wie "IMA-press" mitteilt, sind das die allen
bekannten südamerikanischen wie Perlmutt schimmernden
Morpho-Schmetterlinge, die imposanten schwarz-gelben und schwarz-roten
Schwalbenschwänze, die giftigen mit einem ganzen Farbensatz bunt
leuchtenden Passionsblumenfalter, die merkwürdigen Eulenfalter der
Gattung Caligo. Die asiatischen Tropen werden vertreten sein durch
orangefarbene wandernde Schmetterlinge Danaidae, Schwalbenschwänze
und
Pfauenaugen. Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem Tulaer Zooexotarium
organisiert.
[Eine ausführliche Information findet sich auf der Homepage des
Leningrader Zoos, Sankt Petersburg]
spbzoo.ru
Выставка
живых насекомых
Ausstellung lebender Insekten
[Es gibt nicht nur lebende Schmetterlinge zu sehen]
Ein anderer Teil der Ausstellung wird eine umfangreiche
Schmetterlingssammlung vorstellen. 105 Kästen, die eine
entomologische
Sammlung zeigen, die sich zusammensetzt aus den am meisten
beeindruckenden und schönsten tropischen und einheimischen
Schmetterlingen, veranschaulichen eine bestimmte Thematik: "Geheimnisse
des Regenbogens" zeigt das tief bewegende Zusammenspiel der Farben auf
den Flügeln, "Riesen und Zwerge" erlaubt einen Vergleich der
größten
mit den kleinsten Vertretern der Schuppenflügler; Schutzfarben in
der
Welt der Schmetterlinge (giftige und diese nachahmende ungiftige
Arten); "Sich verstecken, erschrecken, täuschen" zeigt
einfallsreiche
Anpassungen der Insekten, die von ihnen genutzt werden, um in der Natur
unbemerkt zu bleiben; vom Ei bis zum ausgewachsenen Schmetterling -
anschaulich werden alle Entwicklungsstadien eines Schmetterlings
gezeigt; Schmetterlinge, die ungewöhnliche und bemerkenswerte
Namen
erhielten (die des Luzifers und des Satans, die antiker Helden und
Götter: des Paris, Hektors, der schönen Hellena, des Menelaos
u.a., von
Herrschern und Regierenden, Wissenschaftlern und Reisenden, andere
amüsante Bezeichnungen). Hier kann man eine "Weltkarte der
Verbreitung
der Schmetterlinge" sehen, eine Karte, die anschaulich zeigt, wo auf
der Erde verschiedene Schmetterlinge vorkommen.
mosinform.ru - 10. Dez. 2007
Понаблюдать
за питомцами
зоопарка
зимой можно
не выходя из
дома
Zootiere kann man im Winter beobachten ohne aus
dem Haus zu
gehen
Der Film "Winter im Moskauer Zoo" auf DVD wird an den Kassen des
Moskauer Zoos verkauft. "Der Film erzählt davon, wie unsere
Pfleglinge
im Winter leben. Auf der DVD sind alle Tierhäuser zu sehen und man
kann
die Tiere aus der Nähe betrachten", erklärte Natalja
Istratowa vom
Zoo-Pressedienst.
regnum.ru - 7. Dez. 2007
В
Калининградском
зоопарке
началось строительство
нового
зимнего
сада
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen
Wintergartens
Im Kaliningrader Zoo begann der Bau eines neuen Wintergartens mit
exotischen südländischen Gewächsen. Wie der Pressedienst
der
Stadtverwaltung Kaliningrads mitteilt, werden im Wintergarten mit einer
Fläche von mehr als 400 qm Volieren für die Haltung von Affen
und Säle
für seltene Arten der Flora und Fauna errichtet. Für die
Rekonstruktion
des Zoos sind etwa 300 Millionen Rubel aus den Budgets von
Föderation
[Bund], Gebiet und Stadt geplant. Im neuen Affenhaus werden 40
Individuen der Arten Schimpanse, Orang-Utan, Meerkatzen,
schwarzweiße
Stummelaffen, Vari, Japanmakak ihren Platz finden. Im Wintergarten
werden untergebracht Pazifische Rotfeuerfische, Barsche, Muränen,
Korallenriffe, Faultiere, Tukane, Papageien. Außerdem entstehen
im Zoo
vier Meeresaquarien, ein Bassin mit Taucher, zwei offene Aquasysteme,
zwei Insektarien, Klimavolieren, künstliche Felsen. Die
Übergabe des
Objekts zur Nutzung ist für Frühjahr 2009 vorgesehen.
tatar-inform.ru - 6. Dez. 2007
На
портале
мэрии Казани
появился
раздел о
реконструкции
зоопарка
Portal der Stadtverwaltung Kasan informiert
über
Rekonstruktion des Zoos
Kasan - Auf dem offiziellen Portal der Kasaner Stadtverwaltung gibt es
einen Abschnitt über die Rekonstruktion des Zoos. Dort findet man
Informationen nicht nur über die Architekten und die
Business-Konzeption des zoologisch-botanischen Gartens, sondern auch
über die Neuerungen, die es im Aussehen des Komplexes geben wird.
Außerdem werden im Portal vorgestellt der Generalplan der
Bebauung und
Fotografien mit den Modellen der geplanten Gebäude.
Internet-Adresse: http://www.kzn.ru/kazan/zoo.
novostispb.ru - 6. Dez. 2007
Когда
слоны
получат
«ордер на
квартиру?
Wann erhalten die Elefanten eine
"Wohnungszuweisung"?
Es gibt Gerüchte, denen zufolge der neue Zoo in Juntolowo nicht
gebaut
wird. Ökologen und Spezialisten aus dem Bereich der
Naturwissenschaften
treten aktiv gegen dieses Projekt auf. Ihrer Meinung nach bekommt das
sumpfige Areal in der Nähe des Naturschutzgebietes den Tieren
nicht,
die dort ständig leben müssen. Im Zoo spricht man heute nicht
sehr gern
über das neue Projekt, da davon ausgegangen wird, daß die
Frage des
Baus längst beschlossen ist. Die Gouverneurin der Stadt Walentina
Matwijenko erklärte, daß der neue Zoo im Jahre 2011
funktionieren wird,
und die Elefanten, von deren Anblick die Kinder von Petersburg schon so
lange träumen, warten schon voller Ungeduld darauf, daß
ihnen ein
eigenes Heim eingerichtet wird. [Denn im alten Zoo ist für die
grauen
Riesen kein Platz.]
telecom.compulente.ru - 6. Dez. 2007
МГТС
модернизирует
АТС
и
АТС
[Telefonnummer des Moskauer Zoos ändert sich]
Die Modernisierung der Automatischen Telefonstation ATS-205 geschieht
vom 3. bis 26. Dezember. Die analoge ATS-205 wird ersetzt durch die
digitale ATS-605. Infolgedessen verändern sich bei 10.000
Telefonnutzern, die an diese Station angeschlossen sind, die erste
Ziffer der Telefonnummer: aus (495) 205-xx-xx wird (495) 605-xx-xx. [Zu
den bekannten Betrieben, in denen sich im Dezember die Telefonnummern
in dieser Form ändern, gehört auch der Moskauer Zoo.]
7info.ru - 6. Dez. 2007
Рязанские
автолюбители
взяли
шефство над
московскими
енотами
Automobilklub aus Rjasan übernahm Patenschaft
über Moskauer
Waschbären
Nach der Rekonstruktion entstanden im Moskauer Zoo moderne Gehege
für
die Tiere, eine aktive wissenschaftliche Arbeit begann. Doch das Geld,
so zeigte sich, reicht selbst in der reichen Hauptstadt nicht für
alles. Das Programm "Übernimm eine Tierpatenschaft" rief dazu auf,
den
Tieren zu helfen, damit sie im kalten Winter nicht hungern müssen.
Einige hundert Menschen in ganz Rußland nehmen bereits daran
teil. "Der
Waschbär ist Emblem und Talisman unseres Klubs", erzählte
Denis
Kusmenko, Vertreter des Klubs der Liebhaber des Nissan Note in Rjasan.
"So entstand auch die Idee, eine Patenschaft zu übernehmen."
kazved.ru - 11. Dez 2007
Сибирская
невеста для
Тамерлана
Eine sibirische Braut für Tamerlan
Im Zoo Kasan entstand eine weitere Familie. Zu unserem Schneeleoparden
Tamerlan kam die Braut Elsa aus Nowosibirsk geflogen. Übrigens
werden
jetzt Gespräche geführt, um ein weiteres
Schneeleopardenweibchen für
den Kasaner Zoo zu erwerben. Diese perspektivische Braut für den
prächtigen Tamerlan lebt im sonnigen Italien.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Hoher
Norden, Ferner
Osten)
wwf.ru - 10. Dez. 2007
Медвежий
патруль
проводит
совместный
рейд
Bärenpatrouille führt gemeinsame Streife
durch
Am 8. und 9. Dezember führten die Bärenpatrouillen des WWF
ihr Treffen
in der Siedlung Ryrkaipij durch. Die Patrouillen aus den Siedlungen
Wankarem, Nutelpelmen, Ryrkaipij und Mys Schmidt erörterten
gemeinsam
mit Kollegen aus Moskau und Schweden Fragen der Erhaltung des
Eisbären.
In diesem Jahr hat es der Eisbär nicht leicht - die
Tschuktschensee ist
bis jetzt nicht von Eis bedeckt und die massenweise Ankunft des
Bären
verzögert sich fast um drei Wochen. Man muß darauf
vorbereitet sein,
wenn die Tiere an die Siedlungen herankommen, und darf konfliktreiche
Begegnungen zwischen Mensch und Bär nicht zulassen. Das Treffen
wurde
mit einer großen gemeinsamen Streife entlang der arktischen
Küste
abgeschlossen. Die Patrouillen kontrollierten Wilderer-Standorte,
probierten das System der Funkverbindung aus, führten eine
Bärenzählung
durch. "Es ist offensichtlich, daß die Bären weniger
werden",
kommentiert Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF
Rußlands. "Die Aufgabe der Patrouillen besteht darin, jeden
Bären vor
Wilderern zu schützen."
nsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
В
Новосибирске
горел
зоопарк
Brand im Nowosibirsker Zoo
Ein Brand im Zoo beendete das Leben von 20 Kaninchen. Sie waren die
Verpflegungsration der Nowosibirsker Raubtiere für zwei Wochen.
Ein
kleines Häuschen, in dem die Zootechniker Kaninchen hielten,
geriet am
Sonntag in der neunten Abendstunde in Brand. Zu dieser Zeit war schon
fast niemand mehr im Park - die Besucher waren längst gegangen,
die
Wächter wollten gerade nach Hause gehen. Das Häuschen aus
Balken wurde
schnell vom Feuer erfaßt, dieses ging aber auch schnell zu
löschen. An
der Brandstätte fanden die Feuerwehrleute 20 leblose Kaninchen.
"Die
vorläufige Brandursache ist ein ohne Aufsicht gelassener
Ölradiator",
lautet ein zurückhaltender Kommentar in der Verwaltung des Gebiets
Nowosibirsk des Ministeriums für Katastrophenschutz. "Wir
verstehen
nicht, wie der Heizkörper in das Kaninchengehege kommt, dort ist
es
auch ohne diesen immer warm", wundern sich die Zoomitarbeiter. Die
wirkliche Ursache des Brandes werden die Ermittler der Feuerwehr in den
kommenden zwei Wochen verkünden. Es ist nicht ausgeschlossen,
daß der
Radiator sich als unbeteiligt erweist an der Vernichtung des
Tigerproviants.
krsk.kp.ru - 10. Dez. 2007
Красноярцам
покажут
иглистых
тенреков
Kleine Igeltanreks im Zoo Krasnojarsk
Die Krasnojarsker können erstmals die exotischen Tiere aus
Südafrikas
sehen, die am 6. Dezember gemeinsam mit Giraffen und Zebras hierher
gebracht wurden (und sich bisher in Quarantäne befanden). Wie wir
im
Pressedienst des Zoos erfuhren, haben drei Tierarten die
Quarantäne
bereits erfolgreich hinter sich gebracht und fühlen sich wohl. Den
Krasnojarskern werden Kleinfleck-Ginsterkatzen gezeigt, herrliche
Tiere, die großen Katzen ähnlich sehen. In Afrika werden sie
oft in
Häusern gehalten. Den Besuchern wird auch ein belustigendes
Tierchen
gezeigt - der Kleine Igeltanrek. Er sieht aus wie ein kleiner Igel (er
wird auch Kleiner Madagaskar-Igel genannt). Im Unterschied zu seinen
Igel-Verwandten klettert er hervorragend auf Bäumen und sogar auf
Felsen! Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Paar
Fuchsmangusten.
Aber die wichtigste neue Errungenschaft, die Giraffen, werden die
Krasnojarsker in den Neujahrsferien zu sehen bekommen.
eho-dv.com - 7. Dez. 2007
Ослабленный
российский
журавль
перезимует в
Китае
Geschwächter russischer Kranich
überwintert in China
Wladiwostok - Ein Mandschurenkranich, der im chinesischen Naturreservat
"Maolangou" in der Provinz Heilongjiang entdeckt wurde, kam in den Zoo
der Stadt Harbin. "Eho-dv" beruft sich auf die Site "Partnery" und
teilt mit, daß am 8. November ein Wächter des Naturreservats
"Maolangou" auf seinem Gelände einen Mandschurenkranich entdeckte,
der
in den letzten Zügen lag. Später stellten Spezialisten fest,
daß dieser
Vogel beringt wurde von Mitarbeitern des rußländischen
Naturreservats
"Chingan" in der Oblast Amur. Weil der aufgefundene Kranich sehr
schwach war und den Ort nicht verlassen konnte, beschloß das
Komitee
für den Schutz wilder Tiere und wildwachsender Pflanzen der
Provinz
Heilongjiang, daß der Vogel im Zoo Harbin überwintern wird.
In diesen
Tagen wurde der Vogel nach Harbin gebracht, in die Freiheit wird er im
Frühjahr nächsten Jahres entlassen.
news.mail.ru - 7. Dez. 2007
В
Новосибирском
зоопарке
поселится
кенгуру
Zoo Nowosibirsk erhält [Bennett]
Känguruhs
Im Zoo wartet man auf den nächsten Zuwachs aus exotischen
Ländern: bald
erhält der Zoo Nowosibirsk fünf australische Känguruhs
und eine
Diana-Meerkatze aus Afrika. "Die Känguruhs kommen aus dem
deutschen Zoo
Halle", erzählte die Zootechnikerin Galina Drosdowa. "Sie kommen
zu uns
auf der Grundlage des Programms des Tieraustausches."
wwf.ru - 7. Dez. 2007
Новый
поджог
в Новой
Москве
Erneut Brandstiftung in Nowaja Moskwa
Die Waldmafia im Rayon Schkotowo der Region Primorje bedroht weiter die
Naturschützer: in der Nacht des 6. Dezember gab es im Dorf Nowaja
Moskwa erneut eine Brandstiftung auf dem Grundstück des
Mitarbeiters
des WWF Rußlands Jurij Bersenjew. Das ist in diesem Jahr bereits
der
zweite Brandanschlag auf den Wohnsitz Jurij Bersenjews, des
Koordinators der Projekte der besonders geschützten
Naturterritorien
der Amur-Filiale des WWF Rußlands. In einer Situation, in der die
Behörden "ein Auge zudrücken" bei den vorhandenen
Verstößen gegen die
Naturschutzgesetzgebung, hat die Waldmafia jedem den offenen Krieg
erklärt, der auch nur irgendwie versucht, den Holzeinschlag
aufzuhalten: Naturschützern, einheimischen Bewohnern, Journalisten.
wwf.ru - 7. Dez. 2007
Дети
рисуют
Умку
Kinder zeichnen Umka
Während draußen ein Schneesturm tobte, fand in der
Mittelschule der
Tschuktschensiedlung Ryrkaipij ein Zeichenwettbewerb um den Preis der
"Bärenpatrouille" statt. Die Aufgabe war einfach: in 45 Minuten
war ein
Umka (Eisbär) zu zeichnen. Eine internationale Jury aus Experten
des
WWF Rußlands und Schwedens begutachtete mehr als 25 Zeichnungen.
Tadshikistan
akipress.org - 10. Dez. 2007
Душанбинский
зоопарк
налаживает
сотрудничество
с зоопарком
США
Zoo Duschanbe organisiert Zusammenarbeit mit Zoo
aus den USA
Duschanbe - Die Begeisterung, die aufkam bei den Brieffreunden aus
Tadshikistan und dem Staat Indiana in den USA, führte zur
Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Duschanbe und dem Zoo Black Pine Animal
Park der Stadt Fort Wayne im USA-Staat Indiana. Nach einem
Unglücksfall
im Zoo Duschanbe 2006, als ein Bär einer Schülerin die Hand
abbiß,
erarbeiteten Schüler, Brieffreunde aus der Stadt Duschanbe und der
Stadt Fort Wayne, ein Projekt zur Verbesserung der Sicherheit im Zoo
und der Lebensräume der Tiere sowie zur Schaffung
gesellschaftlicher
Bildungsprogramme. Die Schüler fanden kompetente Mentoren und
Sponsor-Organisationen, die ihnen halfen, ein Programm aufzustellen mit
dem Ziel, Unglücksfälle in Zukunft zu verhindern, um so den
Zoo zu
einem ungefährlichen Kulturort für die Erholung der Besucher
zu machen.
[Siehe zu diesem Thema auch
www.blackpineanimalpark.com
Promoting Volunteerism in Dushanbe
Dushanbe Zoo, Dushanbe, Tajikistan Black Pine
Animal Park,
Albion, Indiana
Black Pine selected as fiscal agent to oversee $75,000 grant awarded to
help improve zoo safety, animal housing, and guest services at Dushanbe
Zoo in Tajikistan. See how Black Pine will help develop an
international cultural exchange and help animals!
Students at three Fort Wayne-area schools, who have enjoyed a pen-pal
relationship with students in Dushanbe, Tajikistan for several years,
were shocked when one of their Tajik pen-pals was injured while
visiting the local zoo. They had to act, and so the project Promoting
Volunteerism to Improve Zoo Safety, Education, and Animal Care project
was conceived. The students found mentors and sponsoring organizations
with whom they could work to achieve their goals of preventing future
accidents and providing a more family-friendly zoo experience for the
people of Dushanbe. With funding from MCCA, the Black Pine Animal Park,
The Dushanbe Zoo, and schoolchildren in both nations will work together
to develop educational materials for visitors and to promote community
involvement in the zoos through volunteerism.
The project centers around the development of educational materials and
signage in the native Tajik language for the Dushanbe Zoo. Since the
dissolution of the Soviet Union in 1991, little funding has been
available to invest in the Dushanbe Zoo. Educational materials and
signage are scarce and are mainly in Russian rather than Tajik. Working
with the staff of Black Pine Animal Park in Albion, Indiana,
schoolchildren and zoo professionals will jointly design new
educational programs and improved signs for the zoo. Pen pals in both
countries will be involved researching the animals for which the signs
will be made. Black Pine has developed extensive programming for
schoolchildren, and the project will use this material as a starting
point to develop new educational resources in both Tajik and Russian
for Dushanbe. While working with Tajik participants to adapt the
materials, US participants will learn about Tajik cultural norms.
The Black Pine Animal Park has only three paid staff members but is
able to operate on a professional level with extensive volunteer
assistance. Transferring this expertise in recruiting, organizing, and
motivating volunteers will be a second goal of the project. There are
many interested individuals willing to volunteer their time to improve
the zoo facilities in Tajikistan, but because there is little history
of organized volunteerism, they need guidance on how to organize a
well-run volunteer organization. BPAP staff will train staff members at
the Dushanbe Zoo on running a strong volunteer program, and the
volunteers will then work to install the signs designed and produced by
the students and to create a picnic area to make the zoo more
family-friendly.
Siehe auch die Homepage der USA-Botschaft in Duschanbe
http://dushanbe.usembassy.gov/pr_12072007a.html
- 7.
Dez. 2007]
Turkmenistan
rosbalt.ru - 11. Dez. 2007
В
Туркмении
построят
национальный
музей живой
природы
In Turkmenistan wird ein nationales Museum der
lebenden Natur
errichtet
Aschchabad - In Turkmenien, im Gebirgsvorland des Kopetdag, wird ein
neues Nationales Museum der lebenden Natur errichtet. Das berichtet der
Pressedienst des Naturschutz-Ministeriums Turkmenistans. Im Nationalen
Museum der lebenden Natur werden die Tiere unter Gehegebedingungen
gehalten, die den natürlichen oder halbfreien Bedingungen maximal
angenähert sind - mit einem großen Lebensraum. An die Arbeit
zur
Schaffung solcher Bedingungen sind auch ausländische Spezialisten
herangezogen, die große Erfahrungen in der Zucht von Tieren in
Zoos
haben. Es ist vorgesehen, daß Tiere, die aus dem alten Zoo
hierhergebracht werden, das Nationale Museum der lebenden Natur
bewohnen werden, aber auch noch 350 Arten exotischer Tiere, die
herangeschafft werden sollen aus China, Thailand, Türkei, Indien,
Japan, Afghanistan. Im neuen Zoo werden Elefanten, Tiger, Löwen,
Nashörner, Giraffen, Orang-Utans, Krokodile, Flußpferde,
Pythons
angesiedelt. Das Territorium - das sind 40.000 qm - ist unter
Berücksichtigung des Wirkens der "Windrose" in Zonen eingeteilt.
Es
werden auch Pufferzonen mit Grünanlagen genutzt. Raubtiere und
Grasfresser werden in speziellen Zonen untergebracht. Es ist auch der
Bau eines Aquaparks geplant, der 20 Fischarten vorstellen wird. Der Bau
des neuen Zoos ist der türkischen Firma "Shahturkmen" anvertraut,
die
sich in Turkmenistan ausgezeichnet bewährt hat. Die Eröffnung
des
Nationalen Museums der lebenden Natur ist für 2008 geplant.
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Tiergarten Schönbrunn Wien, 12.12.2007
Eisbären Zwillinge
Die 15-jährige Eisbärin „Olinka“
hat im Tiergarten Schönbrunn Zwillinge zur Welt gebracht. Die
beiden
Jungen
befinden sich mit ihrer Mutter in einer abgeschirmten Wurfhöhle im
Inneren der
Anlage, wo äußerste Ruhe herrscht und nur die
zuständigen Tierpfleger
Zutritt
haben.
Der Tiergarten Schönbrunn zieht seit 1960 erfolgreich
Eisbären auf – was international keine Selbstverständlichkeit
ist.
Eisbären,
die in Schönbrunn zur Welt gekommen sind, findet man in den Zoos
von
Gelsenkirchen, Karlsruhe, Bremerhaven, Nürnberg und Novosibirsk.
Eine gesicherte Nachzucht von Eisbären in menschlicher
Haltung wird angesichts neuer Studien zur globalen Klimaerwärmung
immer
wichtiger. Die im Herbst veröffentlichte Arbeit des „US Geologic Survey“
prophezeit, das bis 2050 zwei
Drittel der
frei lebenden Eisbären verschwunden sein werden.
Das Weibchen „Olinka“ ist 1992 im
Kölner Zoo geboren worden, hat in Schönbrunn bereits drei
Junge
aufgezogen und
allesamt perfekt gesäugt und intensiv umsorgt. Eisbärbabys
sind bei der Geburt etwa meerschweinchengroß und hilflos. Nach
drei bis
vier
Wochen öffnen sie die Augen und nach etwa sechs Wochen unternehmen
sie
die
ersten Gehversuche.
Der Vater, der 14-jährige „Eric“, ist von der jungen Mutter
getrennt. Die Anwesenheit eines Männchens würde für die
Jungtiere eine
Gefahr
darstellen. Sein Interesse gilt jetzt der zweiten Eisbärin „Hallensia“,
die diesen Oktober im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms
aus
Stuttgart nach Wien gekommen ist und sich im kommenden Frühjahr
mit
Eric
hoffentlich paaren wird.
Zoo Berlin, 12.12.2007
Schon fast eine feste
Tradition: Berliner Wasserbetriebe übernehmen Patenschaft für
Flusspferd NINO!
Es ist schon fast eine Tradition, dass die Berliner Wasserbetriebe
ihre Verbundenheit mit den Flusspferden des Berliner Zoos und
insbesondere mit
dem dreijährigen Jungbullen NINO durch einen Patenschaftsscheck
ausdrücken.
Diesmal werden Dr. Ulrich Bammert,
Vorstand
Technik der Berliner Wasserbetriebe und Pressesprecher und Leiter
Unternehmenskommunikation Stephan Natz den
Scheck in
Höhe von 3.500 Euro am Mittwoch, dem 12. Dezember um 8.30 Uhr an
Zoodirektor
Dr. Bernhard Blaszkiewitz im
Flusspferdhaus
übergeben, wozu die Pressevertreter herzlich eingeladen sind.
Tiergarten Worms, 12.12.2007
Gewinnspiel zum
Jahresende im Tiergarten / Eseljunges heißt „Finja“
Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte der Tiergarten, der kurz
davor steht seinen 200.000ten Besucher zu begrüßen, noch mal
als
Dankeschön an
seine zahlreichen Besucher in diesem Jahr ein paar Gewinne verteilen.
„Aber die
Gewinne wollen wir nicht einfach so ausgeben. Ein bisschen
Gegenleistung müssen
wir schon erwarten.“, erklärt Tiergartenleiter Ernst Jockers.
An der Kasse liegt bis 31.12.2007 für jeden Besucher ein kleiner
Fragebogen
aus. Das Quiz mit acht Fragen beschäftigt sich mit dem Thema
„Tiere im
Winter“
und kann während des Rundgangs ausgefüllt werden. „Wenn es
all zu
schwer wird,
kann man auch gern eine/n Tierpfleger/in fragen, die/der kann dann
bestimmt
weiterhelfen.“, ergänzt Zoopädagogin Tamara Kalmbach,
die den Fragebogen kreiert hat. Am Ende des Besuches wird dann der
Fragebogen
einfach mit der vollständigen Adresse an der Kasse abgegeben.
„Anfang
Januar
ziehen wir dann aus den richtig ausgefüllten Fragebögen die
Gewinner.“,
verdeutlicht der Tiergartenleiter das weitere Vorgehen. „Für den
ersten
Platz
verlosen wir einen „Schnupperkurs beim Tierpfleger“ im Wert von 80
¤.
Der
zweite Platz bekommt eine Dauerkarte für den Tiergarten im Wert
von
max. 50 ¤
und der Drittplatzierte erhält einen Gutschein über zehn
Besuche im
Tiergarten.“, ergänzt Ernst Jockers.
Alle genannten Preise kann man übrigens auch als Gutschein
für Weihnachten an der Kasse erwerben.
Aber nicht nur gerätselt werden kann im Tiergarten. Seit
Anfang letzter Woche gibt es Nachwuchs bei den Thüringer
Waldeseln.
Mittlerweile hat die Mutter „Bella“ erste Kontakte der Tierpfleger zum
Eseljungen zugelassen. „Es ist alles in Ordnung und es gedeiht ganz
prächtig.“,
so der zuständige Revierleiter Oliver Rathmacher. Auf den Namen
„Finja“
haben die Tierpfleger/innen die noch
junge Eseldame liebvoll getauft. Mit ihrem schwarzen Fell hebt sie sich
ganz
deutlich von ihrer Mutter ab und ist nicht nur dadurch für alle
Besucher, ob
Klein oder Groß ein absoluter Blickfang.
Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild vom Nachwuchs bei
den Eseln und besuchen Sie den Tiergarten Worms, der noch zahlreiche
andere
Highlights auch zu dieser Jahreszeit zu bieten hat.
Wilhelma Stuttgart, 12.12.2007
Von wegen „Dumme
Pute“!
Auf dem Schaubauernhof der
Wilhelma sind ein Puter und zwei
Puten eingezogen. Nein, nicht in kulinarischer Vorbereitung auf die
Feiertage,
sondern als geflügelte Vertreter bedrohter Nutztierrassen. Die
Bronzepute trägt
gar den Titel „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2008“ – zu
Recht,
denn
bundesweit gibt es kaum 800 dieser Tiere.
Bronzeputen sehen ihrem Urahn, dem Truthahn der Prärien und
Wälder von Kanada bis Mittelamerika, recht ähnlich.
Truthähne und –hühner sind
gesellig, leben vorwiegend am Boden,
können
zwar mehr schlecht als recht fliegen, tun es aber nicht gerne. Schon
die
Azteken fanden diese großen Vögel schmackhaft und
domestizierten sie.
Erst im
16. Jahrhundert kamen Puten von Mexiko nach Europa und begannen ihren
Siegeszug
durch die hiesigen Küchen. Um noch mehr Fleisch pro Pute zu
erhalten,
verwandelten Züchter die mit bis zu 15 Kilo noch schlanke und
gesunde
Bronzepute in heute meist weiße, doppelt so schwere und recht
anfällige
Mastputen, die kaum mehr laufen können, geschweige denn zum
Schlafen
auf einen
Baum fliegen.
Damit die ehemalige Vielfalt der Nutzgeflügelrassen nicht
unwiderruflich den Bedürfnissen der Lebensmittelindustrie zum
Opfer
fällt,
versuchen engagierte Bauern, Kleintierzüchter, Zoos und die GEH
(Gesellschaft
zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.), die
alten
Rassen als
Hort der biologischen Vielfalt und wertvollen Genpool zu erhalten. Auf
dem
Schaubauernhof der Wilhelma tummeln sich die Bronzeputen nun in der
illustren
Nachbarschaft von Lachshühnern, Altsteirern, Sundheimern,
Westfälischen Totlegern und
Bergischen Krähern.
So können sich die Besucher mit eigenen Augen davon
überzeugen, wie
bunt und
vielfältig die Auswahl beim Nutzgeflügel sein kann ... wenn
Preis und
Masse
nicht über alles gestellt wird.
Zoo Magdeburg, 12.12.2007
Neuzugang im
Magdeburger Zoo: „Valo“ heißt der
neue
Schneeleopard
Der 1 ˝ jährige Schneeleopard „Valo“
aus dem Zoo Ahtäri/Finnland, der
sehnsüchtig von der Schneeleopardin
„Dina“
erwartet wurde, hat sich in den
ersten Tagen gut in der Elbestadt eingelebt. Ob der Neu-Magdeburger das
verschneite Finnland vermisst?
Zoo Duisburg, 12.12.2007
Zoo-Verwaltung erhält
Telefonanlage von der Duisburg-CityCom GmbH
Ein in seinen Aufgabenbereichen so überaus vielfältiger
Betrieb eines Zoologischen Gartens funktioniert auch nur dann
reibungslos, wenn
entsprechende Kommunikationstechnik installiert ist. Die in die Jahre
gekommene
Telefonanlage der Zoo-Verwaltung läuft im sprichwörtlichen
Sinne „auf
letzter
Rille“ und so schneit zum richtigen Zeitpunkt eine vorweihnachtliche
Überraschung ins Haus.
Herr Wolfram Reutlinger, Geschäftsführer der DVV-Tochter Duisburg-CityCom GmbH (DCC), setzt seiner
herzlichen
Beziehung zum Zoo Duisburg als dessen ehemaliger kaufmännischer
Vorstand ein
Zeichen und spendet dem Zoo eine komplette Telefonanlage der Marke
SIEMENS HiPath 3800.
Tierpark Hellabrunn München,
12.12.2007
Ein besonderes
Weihnachtsgeschenk für blinde Kinder!
Dank der Stiftung der Wiesnwirte können wir im Tierpark Hellabrunn für dieses Weihnachtsfest ein
besonderes Angebot
machen: Im Rahmen einer Hufkorrektur eines Zebras, das zu diesem Zweck
ins
Reich der Träume geschickt wird, haben die Schülerinnen und
Schüler des
Sehbehinderten- und Blindenzentrums Unterschleißheim, die
Möglichkeit,
einmal ein
Zebra direkt zu streicheln. Eine solche originale Begegnung ist
besonders für
sehbehinderte und blinde Kinder von grundlegender Bedeutung.
Zoo Osnabrück, 11.12.2007
Nashorn „Bianca“
wurde 39 Jahre alt
In der letzten Woche verstarb das
alte weibliche Breitmaulnashorn
„Bianca“ im Osnabrücker Zoo. Das Tier hatte schon im Frühjahr
angefangen zu
kränkeln. Nach intensiver tierärztlicher Behandlung erholte
sich der
Dickhäuter
und schien im Sommer über den Berg. „Bianca“ genoss die Wärme
der
Besonnungs-Anlage im neuen Nashornhaus und interessierte sich für
den
Neuankömmling, das junge Nashornweibchen „Lia“ aus Hodenhagen. Vor
wenigen
Tagen erlitt sie einen Zusammenbruch und musste eingeschläfert
werden.
Das
Nashorn war vor 39 Jahren in Afrika geboren und über den Tierpark Beekse Bergen nach Osnabrück gekommen. Auch
nach
ihrem Tod
wird Bianca der Wissenschaft dienen: das Institut für
Wildtierforschung
in
Berlin holte den Tierkörper ab, um die Forschung über
Breitmaulnashörner zu
vertiefen.
Zoo Hannover, 11.12.2007
Konzert „Karneval der
Tiere“ im Erlebnis-Zoo Hannover / Wie klingt eigentlich der
Elefant?
Wie klingen eigentlich Löwe, Hühner, Gazellen und Elefanten
– musikalisch gesehen? Camille Saint-Saens
hat es heraus gefunden und mit dem
„Karneval der Tiere“ ein sowohl
tierisches als auch ungewöhnliches Konzerterlebnis geschaffen, das
garantiert
unter die Haut geht.
Mit der Wahl der Instrumente und wechselnden Klangfarben,
mit Phantasie, Temperament und jeder Menge Gefühl holen die
Musiker des
„tonkunst ensemble
hannover“ am 16. Dezember
allerlei
Tiere musikalisch in den
Prunksaal des Maharadschas im Dschungelpalast. Unterstützt wird
das
besondere
Konzert zugunsten der Zoostiftung von der Niedersächsischen
Sparkassenstiftung
und der Sparkasse Hannover.
Präsentiert in der einzigartigen Kulisse des indischen
Prunksaals (mit einem Tiger als Zuhörer), entführt das
Ensemble große
und
kleine Zuhörer in eine ganz andere Tierwelt. Mit gefühlvollen
Interpretationen
und tierischem Humor werden kurzweilige Geschichten in einer Sprache
erzählt,
die jeden berührt – der Musik.
Gemeinsam mit dem Moderator Volker Thies
werden die Musiker des „tonkunst ensemble hannover“
unter der Leitung von
Thomas Hennig zudem
die Geschichte vom frechen Affen Fridolin erzählen, und wie er am
heiligen
Abend alle Tiere des Zoos... doch mehr wird nicht verraten.
Das Konzert zugunsten der Zoostiftung ist für die
Zoobesucher kostenlos. Pro Aufführung stehen 300 Plätze zur
Verfügung.
Termin: Sonntag, 16. Dezember, 10.30 Uhr und 12 Uhr
Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, Prunksaal des Maharadscha
(Dschungelpalast)
Zoo Landau, 11.12.2007
Adventskinderbuchkino
und Basteln in der Zooschule, sowie Ponyreiten als besondere Attraktion
Am 3. Adventssonntag, also am 16. Dezember, jeweils zwischen
13 Uhr und 16 Uhr findet in der Zooschule
des Zoo Landau in der Pfalz
kostenlos das beliebte Basteln und jeweils um 14 Uhr und um 15 Uhr das gemütliche Adventskinderbuchkino für
Kinder
im Vorschul- und Grundschulalter statt. Bei jeder dieser
Veranstaltungen wird
ein besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dazu auf einer
Leinwand
präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt und
gebastelt.
Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört,
dass bei trockenem Wetter zwischen 11 Uhr und 16 Uhr stattfindende
Ponyreiten.
Vier Ponys der Ponyranch
aus Neuhofen erwarten die Kinder
zum Streicheln und Striegeln. Gegen
Entrichtung eines kleinen Unkostenbeitrages darf auf den Ponys auch
geritten
werden.
Während der Winterzeit ist die Zookasse täglich (auch an den
Feiertagen) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr geöffnet.
ZOOM Gelsenkirchen, 11.12.2007
Zu Weihnachten einen
Eisbär
verschenken
Fehlt
Ihnen noch ein wirklich ausgefallenes Weihnachtsgeschenk, mit dem Sie
außerdem
noch einen guten Zweck erfüllen? Dann verschenken Sie doch zur
Abwechslung mal
einen Flamingo, einen Polarfuchs oder gar einen Eisbären!
Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen macht es möglich.
Natürlich werden keine Tiere abgegeben, aber schon für 30
Euro pro Jahr
kann
jeder eine Tierpatenschaft übernehmen. Dazu Dipl.-Biologin Sabine
Haas,
Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: „Tiere aus fernen
Ländern
haben oftmals Bedürfnisse, die hierzulande nur mit hohem
finanziellen
und
personellen Aufwand sicherzustellen sind. Neben dem großen Nutzen
für
das Tier
schafft unsere Tierpatenschaft eine ganz besondere, emotionale Bindung
zu
diesem Lebewesen. Man beobachtet sein Wachsen, sein Verhalten, seine
äußerlichen Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten mit
ganz anderen
Augen.“
Eine Patenschaft ist ein originelles und sinnvolles Geschenk
für eine nahe stehende Person. Aber es gibt auch
zweckmäßige Gründe,
sich für
eine Tierpatenschaft zu entscheiden. So erhalten alle Paten eine
personifizierte Urkunde über die Patenschaftsübernahme und
werden
namentlich im
Internet genannt. Desweiteren gibt es
anlässlich der
Übergabe der Urkunde noch ein detailliertes Infoblatt über
das
Patentier. Und
ab einer Zuwendung von 120 Euro erhalten die Paten zusätzlich zwei
Freikarten;
ab einer Zuwendung von 1.000 Euro werden sie zusätzlich auf der
Patentafel im
Eingangsbereich dargestellt und erhalten eine Jahreskarte. Schon
zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, Firmen und Institutionen aus
dem
Ruhrgebiet kümmern sich mittlerweile in Patenschaften um diverse
Tiere
aus der
Erlebniswelt. Die Möglichkeiten sind breit gefächert:
Für 30 Euro ist
die
Patenschaft für Kormoran, Schellente, Spießente oder
Schildkröte zu
haben. Für
120 Euro pro Jahr kann man sich um einen Marabu, Flamingo, Kanadischen
Biber,
Waschbär oder Stachelschwein kümmern. Für ein Zebra,
eine
Rappenantilope, ein Watussi-Rind oder
Rentier sind 600 Euro pro Jahr fällig und
für 1.500 Euro pro Jahr kann man sich sogar stolzer Pate von
Schimpanse,
Flusspferd, Nashorn, Eisbär oder Elch nennen. Nähere Infos
erhalten Sie
unter
Telefon 02 09 – 954 50 oder unter www.zoom-erlebniswelt.de.
Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 10.12.2007
Vier kleine rote Giftspeier
Bereits frisch aus den Eiern geschlüpft, fauchen die
kleinen, ziegelroten Schlangen mit dem hübschen, dunklen Halsband
den
Betrachter an. Man muß vorsichtig
sein,
denn bereits
die kleinen Roten Speikobras verfügen über das tödliche
Gift der Eltern
und
spucken es vermeintlichen Feinden nach Kobraart entgegen. Das
könnte
Verätzungen an den Augen ergeben, daher ist beim Umgang mit ihnen
das
Tragen
einer Schutzbrille Pflicht. Am Morgen des 10. Dezember sind die 4
Giftnattern nach einer
Zeitigungsdauer von 71 Tagen aus ihren Eiern geschlüpft. Am 1.
Oktober
waren 6
Eier im Terrarium abgelegt und von den Tierpflegerinnen in einen
Inkubator
überführt worden. Die Bebrütung erfolgte feuchtwarm nahe
30 °C in Vermiculit, einem
Isolierstoff aus der
Flugzeugindustrie. 2
Eier erwiesen sich als unbefruchtet und wurden entfernt.
Die Nachzucht von Roten Speikobras gelang in der
Schlangenfarm des Tierparks bereits zum wiederholten Male in mehrfacher
Generation, denn die Eltern wurden bereits im Januar 2004 wie ihre
Eltern zuvor
bei uns geboren. Die Heimat dieser 1,50 m erreichenden Speikobra ist
Zentralafrika, wo sie bevorzugt in der Ebene an felsigen Flußufern,
in Felsspalten oder unter aufgegebenen Termitenhügeln und
Baumstämmen
lebt.
Ihre Nahrung besteht aus Kröten, Eidechsen, kleinen Schlangen und
Nagetieren.
Bei uns wird sie mit Mäusen gefüttert.
Zoo Leipzig, 10.12.2007
Orang- Utan- Geburt im
Leipziger Zoo!
Einen Tag nach Nikolaus konnten sich die Tierpfleger im
Leipziger Pongoland
am vergangenen Freitagmorgen über ein weiteres Geschenk freuen:
Nicht
in einem
Stiefel, sondern in den Armen von Mutter Dunja lag deren erwarteter
Nachwuchs.
In der Nacht auf den 07. Dezember hatte die betagte Orang- Utan- Dame
(* 19. 04. 1973 in Berlin,
seit 13. 04.
1976 in Leipzig) ihr Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist,
zur Welt
gebracht. Stolzer Vater ist Bimbo (* 20.
09. 1980 in
Duisburg, seit 22. 10. 2000 in Leipzig). Für Dunja war es die
nunmehr
sechste Geburt, ihr erstes Baby
hatte 1984 ebenfalls in Leipzig das Licht der Welt erblickt. Die
erfahrene
Mutter kümmert sich bisher fürsorglich um das Kleine.
Gegenwärtig hat
bereits
die Zusammenführung mit den anderen Orang-Utans begonnen. Zum
jetzigen
Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, wann Dunja mit ihrem Schützling
für
die
Besucher zu sehen ist, das ist von der Integration in die bestehende
Gruppe
abhängig.
„Wir freuen uns sehr über das vorfristige
Weihnachtsgeschenk. Die letzte Geburt ist schon wieder vier Jahre her.
Wir
hoffen sehr, daß sich das Jungtier
gut
entwickelt und
gemeinsam mit seiner Mutter in die Gruppe integriert“, so Zoodirektor
Dr. Jörg Junhold.
Zoo Halle, 10.12.2007
Laternenumzug zum
Advent mit Esel Carolin
Der erste Frost liegt in der Luft und im halleschen Bergzoo
herrscht Weihnachtsstimmung. Mit einem feierlichen Laternenumzug durch
den Zoo, der am
15.12.07 um 16 Uhr statt findet,
können
sich Kinder,
Familien und andere Interessierte auf den dritten Advent einstimmen.
Besonders die Kinder werden begeistert sein, dass Esel
Carolin den Zug anführt und sich darauf freut, von vielen
Händen
gestreichelt
zu werden. Während des Umzugs warten an verschiedenen Lichterstationen
stimmungsvolle Überraschungen auf die kleinen Besucher. Treffpunkt
ist
um 16 Uhr am Haupteingang in der Reilstraße.
Bitte Laternen mitbringen!
Die Teilnahme am Laternenumzug ist kostenlos, es wird nur
der Zooeintritt erhoben.
Zoo Duisburg, 10.12.2007
Kleine Panda-Dame
MAPI erhält Paten
Seit fast genau sechs Jahren lebt die aus dem französischen
Zoo La Palmyre stammende Kleine Panda-Dame
MAPI im
Zoo Duisburg. Am morgigen Dienstag darf sich das leicht betagte
Weibchen dieser
in ihren Beständen hoch bedrohten Art über eine ordentliche
Extra-Ration an
Bambus, ihrem Lieblingsfutter, freuen. Dann nämlich darf der Zoo
Duisburg die Übernahme einer
Patenschaft für MAPI durch die Deutsch-Französische
Gesellschaft feiern.
Tiergarten Schönbrunn Wien, 10.12.2007
Silvester im
Tiergarten
Mitten im Wald, nur wenige Schritte vom Tiroler Bauernhof
des Tiergarten Schönbrunn entfernt,
liegt
das urige
Gasthaus Tirolergarten. Am 31. Dezember findet hier zum ersten Mal seit
vielen
Jahren ein öffentliches Silvesterfest statt - mit einer
nächtlichen
Führung
durch den Tiergarten, mit Musik, Punsch, Maroni und Sekt.
Das Gasthaus Tirolergarten gehört seit 2007 wirtschaftlich
zum Tiergarten Schönbrunn und wurde heuer komplett saniert. Obwohl
es
sich im
Zentrum des 13. Wiener Bezirks befindet, erweckt es den Eindruck einer
Oase:
Wald, Dunkelheit, kein Straßenverkehr, und mit etwas Glück
kann man
sogar die
Sterne sehen.
Das Silvesterfest beginnt um 17.30 Uhr mit Punsch und
Maroni, danach werden die Gäste durch den nächtlichen
Tiergarten
geführt. Ein
sechsgängiges Menü mit Weinbegleitung setzt den Abend fort.
Um
Mitternacht dann
Sekt und ein Spaziergang, zum Abschluss eine Gulaschsuppe.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt „Steirerbua
Gerry“ – ein Entertainer, Sänger und gelernter Kapellmeister.
Package-Preis: ¤
160 pro Person
(inkl. aller Getränke, ausgenommen Spirituosen)
Zoo Berlin, 8.12.2007
Zweifacher Nachwuchs
beim König der Tiere!
Löwenbabys gehören zu den absoluten Lieblingen der
Zoobesucher. Zum einen entsprechen sie mit den runden Gesichtern und
den großen
Augen ganz gar dem von Nobelpreisträger Konrad Lorenz entwickelten
„Kindchenschema“, zum anderen beeindrucken sie uns durch ihr mitunter
tollpatschig und den erwachsenen Rudelmitgliedern gegenüber
respektlos
erscheinenden Verhalten. Genauso nett finden wir die Geduld der
erwachsenen
Löwen, die schier stoisch alle bisweilen übermütigen
Spielereien der
Löwenkinder ertragen.
All diese hübschen Bilder aus dem Familienleben der stolzen
Löwen können jetzt im Raubtierhaus des Berliner Zoos
beobachtet werden.
Die
beiden am 31. Oktober geborenen männlichen Löwenkinder
verbrachten die
ersten Lebenswochen in der schützenden Wurfbox, die sie jetzt
freiwillig
zeitweise verlassen. Mutter ist die gut dreijährige Amira,
die bei der Erziehung des bisweilen übermütigen Nachwuchses
von ihrer
gleichaltrigen Schwester Jazira
unterstützt wird. Der
direkte Kontakt zu Vater Paul wird zu gegebener Zeit ermöglicht
werden.
Tierpark Nordhorn, 7.12.2007
Altes Leben auf dem
historischen Vechtehof im Tierpark Nordhorn / Bauer Harm zieht ein
Schon lange ist es ein Traum der
Tierparkleitung des Nordhorner
Familienzoos – der „lebendige Vechtebauernhof“.
Etliche alte, zum Teil bedrohte Haustierrassen leben bereits seit der
Hoferöffnung im Jahr 2001 auf ihrem Vechtehof. Nun zieht dort auch
endlich der
Bauer ein! Möglich wurde der Traum durch die spontane
Bereitstellung
einer ABM der Agentur für Arbeit in Nordhorn. Die Idee zu dem
Projekt
kam von
Tierparkleiter Thomas Berling, der „Bauer Harm“, alias Ludger Seybering, bereits seit einigen Jahren kennt.
„Ein paar
Telefonate wurden geführt und eine der schnellsten
AB-Maßnahmen in der
Geschichte der Agentur für Arbeit konnte eingerichtet werden,“
so Herbert Hilkenbach, Pressesprecher der
Agentur in
Nordhorn. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des
Heimatvereins der
Grafschaft Bentheim, Gerolf Küpers,
wurde
der
zukünftige Bauer mit Tracht ausstaffiert und altes Werkzeug
beschafft
bzw.
gebaut.
Am Freitag, den 07. Dezember konnte der Bauer bereits
offiziell einziehen, um den Vechtehof mit weiterem Leben zu
füllen.
Begrüßt
wurde Harm von seiner Tante Sofie, alias Anni Semlow, vom Grafschafter Plattproaterkring.
In ihrer feinsten
Tracht nahm sie
ihren „Neffen“ in Empfang, der mit bepackter Holzkarre und Schaf am
Vechtehof
ankam. In der kommenden Woche wird sie Bauer Harm an einigen Tagen
besuchen und
interessierten Kindern und Erwachsenen Geschichten vorlesen (am 11.,
14. und
15. Dezember jeweils von 15:30 – 16:30 Uhr). Mit von der Partie ist
Onkel Jan,
der die Kunst der Seilerei vorführt. Alle Interessierten Besucher
sind
eingeladen Bauer Harm in
seiner ersten Woche auf dem Hof zu besuchen und bei der Arbeit zu
bestaunen. In
seiner Kennenlern-Woche von Montag, den
10.12. bis
Sonntag, den 16.12. ist er in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bei seinen
täglichen
Arbeiten wie Ställe misten, Eier aufholen, Esel putzen, Diele
fegen und
vielen
weiteren interessanten Tätigkeiten zu erleben.
Zoo Augsburg, 7.12.2007
Bauen für Zootiere / Vortrag
am 11. Dezember um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen der Vortragsreihe erzählt am kommenden Dienstag
Frank Kirsten aus Schwerin über die Herausforderungen und
Schwierigkeiten, mit
denen ein Architekt konfrontiert wird, wenn er für Zootiere baut.
Denn
dabei
müssen viele Meinungen und Wünsche unter einen Hut gebracht
werden:
zuerst die
Bedürfnisse der Tiere, dann die der Tierpfleger, die Direktion
muss
zufrieden
gestellt werden und natürlich auch die Besucher. In
Deutschland gibt es nicht viele Architekten, die sich auf
das Bauen im Zoo spezialisiert haben. Einer davon ist Herr Kirsten. Er
hat für
Augsburg die Erweiterung des Elefantenhauses geplant und ist derzeit
mit dem
Nashorn- und Watussistall
beschäftigt. In
seinem Bericht wird er auf die Besonderheiten eingehen,
die das Bauen für Tiere, insbesondere exotische Wildtiere
betreffen.
Jeder Interessierte ist dazu eingeladen. Die Teilnahme ist
kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie
einfach
um 14 Uhr in die Zooschule.
Thüringer Zoopark Erfurt, 7.12.2007
Geänderte Öffnungszeiten
im Aquarium
Im Aquarium des Thüringer Zooparks Erfurt gelten an
folgenden Tagen veränderte Öffnungszeiten: am
24. Dezember sowie am 31. Dezember hat das Aquarium nur
von 10 bis 14
Uhr geöffnet.
Thüringer Zoopark Erfurt, 7.12.2007
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Am 16.12.2007 findet zum letzten Mal in diesem Jahr die
Fisch- und Wasserpflanzenbörse im Aquarium des Thüringer
Zooparks statt.
In Zusammenarbeit mit den Erfurter Aquarienfreunden e.V.
kann man sich von 9 – 12 Uhr über die Haltung von Zierfischen
informieren, sich
Tipps und Tricks von Fachleuten holen und natürlich auch Fische
und
Wasserpflanzen erwerben.
Veranstaltungsort: Aquarium des Thüringer Zooparks,
Nettelbeckufer 28a, 99089 Erfurt, www.zoopark-erfurt.de.
Wildpark Lüneburger Heide, 6.12.2007
Prominenter Besuch
bei Elchbaby Svenja / Marc Terenzi
im Wildpark Lüneburger Heide
Pünktlich zum Nikolaustag ist
das Elchbaby
Svenja aus dem Wildpark Lüneburger Heide, sechs Monate alt
geworden. Zu
diesem
feierlichen Anlass ist Marc Terenzi
gekommen um
Svenja persönlich zu gratulieren. Als besondere Überraschung
gibt der
prominente Gast der zutrauliche Svenja die Flasche mit Aufzugsmilch.
Das jetzt
schon 1,5 m große Elchkind fasst
sofort
Vertrauen zu
dem Gratulanten. Auch der Ehemann der Pop-Sängerin Sarah Connor
kann
sich kaum
von seiner “Neuen Freundin“ trennen.
Marc Terenzi war Gitarristen der
Band Natural und ist seit 2005 sehr
erfolgreich als
Solokünstler aktiv, dass er auch sehr tierlieb ist, merkt Svenja
sofort. Sie
wurde von ihrer Mutter Steffi (3), nach ihrer Geburt verstoßen
und wird
seit
dem von ihrem “Ziehvater“, dem Tierpfleger Jens Pradel
mit viel Liebe per Hand aufgezogen.
Zoo Duisburg, 6.12.2007
Französischer Pascha
unter 11 schwarz-weiß gestreiften Zicken
Die Voraussetzungen könnten eigentlich nicht besser sein:
als Hengst fühlt man sich erst inmitten einer Herde von Stuten
wohl.
Und so
sieht sich der knapp dreijährige Damara-Zebrahengst
DOUCEUR aus dem französischen Zoo La Palmyre
seit ein
paar Wochen den 11 im Zoo Duisburg gehaltenen Stuten gegenüber.
Dabei
soll er
in die Hufstapfen des prächtigen Zuchthengstes HOFRAT treten, der
die
in langer
Tradition stehende Duisburger Zucht um etliche Jungtiere bereichert
hatte. Mit
dem neuen Hengst dürfte in den kommenden Jahren die Schallmauer
von 200
Nachzuchten zu durchbrechen sein!
Allerdings darf sein Name (übersetzt Milde, Sanftheit) nicht
Programm sein, denn der im Vergleich zu den ausgewachsenen Stuten noch
etwas
schmächtige Neuankömmling muss zum Leithengst avancieren und
sich
entsprechend
durchsetzen. Ohne Tritte und Bisse verläuft eine derartige
Integration
nie und
so setzen ihm die Stuten auf der Außenanlage entsprechend zu. Sie
fordern ihn
heraus, um auch für sich festzustellen, ob der Neue überhaupt
etwas
„taugt“. Trotz der riesigen Ausmaße der
Afrika-Savanne
im Zoo Duisburg hat auch diese ihre Grenzen, die der Hengst gerade auch
vor dem
Hintergrund rasanter Treibjagden kennen muss. Die Besucher blicken
daher im
Moment auf ein dünnes, um die Anlage gespanntes Flatterband in
rot-weiß,
welches dem Hengst die Gehegeabgrenzungen signalisiert.
Die Zusammengewöhnung ist im vollen Gang und der Hengst
klettert in der Hierarchie weiter nach oben. Eine Zusammenführung
der
im
wahrsten Sinne des Wortes ganz anderen Art steht DOUCEUR in der
nächsten Zeit
bevor. Dann nämlich hat er es mit den beiden
Breitmaulnashörnern zu
tun, die
generell zwar ruhig und gemütlich über die Anlage ziehen.
Doch stellen
sich die
Zebras allzu kühn in den Weg oder halten sich an
Lieblingsplätzen der
Schwergewichte auf, machen die Nashörner ihren Mitbewohnern ihr
Unbehagen
unmissverständlich deutlich und verjagen sie.
Wisentgehege Springe, 6.12.2007
Wilde Sachen tierisch
günstig!
Das Wisentgehege Springe bietet
bis zu 28 Prozent Rabatt auf
die Jahreskarte. Erstmals gibt’s die
Tiere des Wisentgeheges als hochwertigen
DIN A3
Bildkalender. 365 Tage Wisentgehege im Jahr inklusive aller
öffentlichen
Sonderveranstaltungen. Die Jahreskarte gibt es in der Weihnachtsaktion
zum
Schenken und Selbstschenken zu deutlich reduzierten Preisen. Bis zum
24.
Dezember 12.00 Uhr läuft das Angebot. Erwachsene zahlen 25,- statt
35,-
Euro, Kinder, Azubi, Schwerbehinderte zahlen 15,- statt 20,-
Euro, Familien (2 Erwachsene mit Kindern bis 14 Jahren)
zahlen
80,- statt 100,- Euro, Ein tolles Geschenk für Natur-
und
Tierliebhaber ist der
Bildkalender. Für das Jahr 2008 bietet er phantastische Aufnahmen
aus
dem
Wisentgehege Springe, in denen sich die einzigartige Faszination der
Wildtiere
inmitten einer urwüchsigen Natur widerspiegelt. Das Fotografenteam
Dagmar Growe-Lodzig, Reinhard
Lodzig
und Thomas Hennig als Leiter des
Wisentgeheges
haben Fotos zusammengestellt, die eindrucksvoll Kraft und Anmut der
Tiere auf
Zelluloid bannen. Ein Muss für jeden Naturliebhaber!
Der Kalender ist im Format DIN A3, hochglänzend produziert.
Erhältlich ist er im Shop des Wisentgeheges. Der Preis
beträgt 14,90
Euro.
Niederrheinpark Plantaria
Kevelaer, 6.12.2007
Weihnachtsmarkt und
Adventskonzert am 8. und 9. Dezember
Am 8. und 9. Dezember laden wir Sie recht herzlich zu
unserem Weihnachtsmarkt und "Tag der offenen Tür" ein. In
gemütlicher
Atmosphäre präsentieren sich verschiedene
Weihnachtsstände.
Wunderschöne, nach
Wunsch gefertigte Teddybären, Schmuck,
Holzspielzeug, Keramikartikel, Töpferwaren, Kerzen, kulinarische
Leckerbissen
aus Mallorca, bis hin zu außergewöhnlichen handgefertigten
Seidenartikeln,
Lampen und Geschenkartikeln können erworben werden. Natürlich
wird auch
für Ihr
leibliches Wohl gut gesorgt sein. Die „Jäger der Nacht“ werden am
8.
Dezember ab 19:00 Uhr von
Wilhelm Schnabel in der Veranstaltungshalle vorgestellt. Eulen im
Freiflug und
was Sie schon immer über Eulen wissen wollten - wir freuen uns auf
diesen
interessanten Abend. Am 9. Dezember lädt der Musikverein Twisteden
und der befreundete Musikverein Wanssum
aus den
Niederlanden von 15:30 - 17:00 Uhr zu einem stimmungsvollen
Adventskonzert ein
und wir werden den Nikolaus mit seinem Gehilfen bei uns
begrüßen.
Natürlich
freut sich der Nikolaus schon auf die vielen schönen Gedichte, die
ihm
vorgetragen werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
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| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at - 10.12.2007
Endlich
ein umfangreiches Schutzprogramm für Orang-Utans
Orang-Utans, die sanften Menschenaffen der südostasiatischen
Regenwälder, waren einst im indonesischen Archipel und sogar auf
dem
asiatischen Festland verbreitet. Heute sind lediglich zwei Inseln ihre
letzten Rückzugsgebiete: Borneo und Sumatra - letztere gehört
ganz,
Borneo zum größten Teil zum Staat Indonesien, und der hat
nun bei der
Weltklimakonferenz auf Bali ein umfangreiches Schutzprogramm für
Orang-Utans angekündigt. Die gefährdeten Menschenaffen und
ihr
Lebensraum sollen nachhaltig und langfristig geschützt werden,
sagte
Präsident Susilo Bambang Yudhoyono in Nusa Dua auf Bali. "Das
Schlüsselelement ist, den Orang-Utan zu retten. Dafür
müssen wir den
Wald schützen und damit leisten wir auch unseren Beitrag zur
Reduzierung der Treibhausgase", sagte der Präsident.
Krone.at - Freitag, 7. Dezember 2007
Nashorn-Dung
für den guten Zweck zu ersteigern
Ob sich der Beschenkte wirklich freut, wenn er dieses Paket unter dem
Weihnachtsbaum findet, ist fraglich: Die Internationale
Nashorn-Stiftung versteigert vier Stück Nashorn-Dung. Beworben
werden
die getrockneten Hinterlassenschaften übrigens mit dem Slogan "Sie
suchen ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat?".
Hintergrund
der ungewöhnlichen Auktion ist die akute Gefährdung der
Nashörner, der
Erlös der Aktion kommt dem Artenschutz der Riesen zugute. Vor
Geruchsentwicklung und dem Aggregatzustand der
Nashorn-Hinterlassenschaften müssen sich die Käufer keine
Sorgen
machen: Jedes Stück wurde getrocknet und wartet in einem
Glasbehälter
auf interessierte Betrachter. Derzeit stehen die Gebote für die
vier
außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenke zwischen umgerechnet
etwa 200 bis
340 Euro. Link
zur Versteigerung
Märkische
Allgemeine - 7. Dez. 2007
Graue Räuber wandern bis ins Schlaubetal Natur /
Lausitzer
Wölfe ...
BEESKOW
- Friedrich Hesse ist vorsichtig geworden. Wenn er mit seinem Jagdhund
im
Dunkeln durchs Revier im Naturpark Schlaubetal nahe
Eisenhüttenstadt
streift,
achtet er darauf, dass sein Jack-Russel-Terrier dicht bei ihm bleibt.
„Diese
Hunde-Rasse ist nicht sehr groß und wäre ein gefundenes
Fressen für
Wölfe“,
sagt der Jäger und weist gleichzeitig jegliche Panikmache weit von
sich.
Hund und Wolf sind laut Hesse „Nahrungskonkurrenten“, können sich
sozusagen
nicht riechen. „In der Oberlausitz hielt sich lange das Gerücht,
dass
Hunde auf
rätselhafte Weise verschwinden“, ergänzt Matthias Fochtmann
von der
unteren
Jagdbehörde des Landkreises Oder-Spree. Die Ursache scheint
gefunden,
seit der
Hund eines Forstamtsleiters nachweislich von einem Wolf getötet
worden
war.
Inzwischen haben sich die Wölfe im Land Brandenburg von der
Lausitz aus
fächerförmig nach Norden ausgebreitet. Ein Wolfs-Pärchen
wurde anhand
von aufgestellten Fotofallen im Frühjahr am
Nordrand des Spreewaldes ausgemacht, ein vierköpfiges Rudel lebt
seit
diesem
Jahr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, beweisen
DNA-Analysen aus
Kotproben. Etwa 40000 Hektar braucht ein Rudel als Lebensraum, sagen
Experten. Die rote
Zone auf dem Ex-Truppenübungsplatz umfasst gerade mal 7500 Hektar.
So
ist es
nicht verwunderlich, dass Jäger der angrenzenden Hegegemeinschaft
Schlaubetal
schon mehrfach Wölfe in ihrem Revier bei Henzendorf oder Treppeln
gesehen haben
– selbst am helllichten Tag. Auch sogenannte Risse – von Wölfen
erbeutetes,
aber nicht aufgefressenes Wild – wurden wiederholt in der Region
entdeckt. „Es
ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wölfe hier richtig
etablieren“,
glaubt Fochtmann. Spätestens wenn ihre Nahrungsquelle auf dem
einstigen
Militärgelände versiegt, würden die Tiere weiterwandern.
Leichte Beute
für die
grauen Räuber ist das Muffelwild. Ursprünglich in
Gebirgslandschaften
zu Hause,
wurde die kleinste Unterart des Wildschafes zu DDR-Zeiten aufgrund
ihres
schmackhaften Fleisches in den Staatsjagdgebieten angesiedelt.
„Muffelwild
kennt den Wolf nicht als natürlichen Feind und ist für das
Raubtier
viel zu
langsam“, erläutert Fochtmann. So wurde die Mufflonpopulation in
der
sächsischen Lausitz binnen kürzester Zeit von den Wölfen
ausgerottet,
gleiches
droht den etwa 500 Exemplaren im Schlaubetal. „Wir haben einen
Artenreichtum, der kaputt geht, wenn der Wolf hier tun und
lassen kann, was er will“, sagt Jäger Hesse, Sprecher der
Hegegemeinschaft
Schlaubetal. Statt eines übertriebenen Vollschutzes, wie bisher in
Brandenburg
betrieben, müsse der Wolf in einem vernünftigen
Verhältnis zu anderen
Tierarten
gehalten werden. Hesse spricht aus, was Waidmännern, Schäfern
und
Landwirten
auf der Seele brennt. Niemand von ihnen habe etwas gegen die
Wiederansiedlung
des Wolfes, jedoch müsse die wachsende Zahl reguliert werden, sagt
Hartmut
Staar vom Gut Hirschaue bei Beeskow. „Es kann nicht sein, dass sich der
Wolf
ungehindert ausbreitet und alles andere niedermacht.“ Staar ist sich
dessen bewusst, dass der zwei Meter hohe Weidezaun um seine
Gehege mit Dam- und Rotwild sowie Mufflons Wölfe nicht aufhalten
wird.
> mal wieder eine mit verzerrten Fakten
geschmückte
Anti-Wolfs-Geschichte, in der "die Jäger" u. a. den Begriff
Artenreichtum mißbrauchen, indem sie ihn auf ausgesetzte, fremde
Tierarten ausdehnen, und sich auch noch ein Wildparkbetreiber und
Ökolandbauer (www.gut-hirschaue.de) vor
diesen Karren spannen läßt.
Lausitzer
Rundschau, 12. Dezember 2007
Litze soll Wolf abschrecken
Wölfe
dringen in Schafherden ein, obwohl diese – wie empfohlen – durch
Elektrozäune
geschützt sind. Isegrim sorgt erneut für Diskussionen in der
Öffentlichkeit.
Bürger wie beispielsweise Manfred Alltag aus Klitten glauben, dass
die
von den
Wölfen verursachten Probleme durch die Wolfsbeauftragten
verharmlost
werden. "Es wird langsam Zeit, korrekte Zahlen zu nennen, um zu
erfahren, wieviel Tonnen Wild – und damit höchstwertige
menschliche
Nahrung – an die Wölfe ,verfüttert’ werden."
spiegel.de - 07.12.2007
Bizarre Wesen in eisiger Finsternis
Es war alles voller Leben: Muschelbänke von mehr als 30 Metern
Durchmesser, dicht an dicht besetzt mit Tausenden weißer Krabben.
Was
die Forscher des Marum-Forschungszentrums Ozeanränder der
Universität
Bremen im Scheinwerferkegel ihres Tauchroboters "Quest" zu sehen
bekamen, widerlegte die gängige wissenschaftliche Lehrmeinung: In
Tiefen von 550 bis 3000 Metern entdeckten die Wissenschaftler um
Gerhard Bohrmann, dass es auch an kalten untermeerischen Quellen vor
Leben nur so wimmelt. Das Team hatte an Bord eines Forschungsschiffes
vier Wochen lang den pakistanischen Kontinentalrand untersucht.
welt.de - 11.12.2007
Pinguinen schmilzt das Eis unter den Füßen
weg
Den Pinguinen auf der Antarktischen Halbinsel schmilzt das Eis
unter den Füßen weg. Einige Kolonien sind bereits um 60
Prozent
geschrumpft. An manchen Stellen in der Antarktis erwärmt sich die
Erde
fünfmal so stark wie im Durchschnitt des Planeten. Selbst in 3000
Metern tiefe wird's wärmer. Das macht vor allem
Kaiserpinguinen und den Adéliepinguinen zu
schaffen, berichtete die Umweltstiftung WWF bei der Weltklimakonferenz
auf Bali. Esels- und Kehlstreifpinguine haben immer mehr Probleme mit
der Nahrungsmittelbeschaffung. Einige Kolonien der Kehlstreifpinguine
seien schon um bis zu 60 Prozent geschrumpft, berichtete der WWF.
Andere Arten hätten sich zwar ausgebreitet, sagte Anna Reynolds
vom WWF
Australien. „Es gibt aber keine Nettokalkulation. Wenn von vier Arten
zwei verschwinden ist das ein herber Verlust, auch wenn die anderen
Arten sich ausgebreitet haben.“ Einige Regionen um die Antarktische
Halbinsel erwärmen sich nach WWF-Angaben fünfmal so stark wie
die Erde
im Durchschnitt. ... Mit den Veränderungen im Eis sinkt auch das
Nahrungsangebot für die Pinguine. So gibt es weniger Kleinkrebse
im
Südpolarmeer, eines der Hauptnahrungsmittel für Esels- und
Kehlstreifpinguine. „Das Leben der Pinguine ist ohnehin hart. Mit dem
Klimawandel wird das Überleben für viele Tiere noch einmal
härter“,
sagte Volker Homes vom WWF Deutschland. Die Kaiserpinguine müssen
ihre
Jungen zudem auf immer dünnerem Eis großziehen. Die
Eisflächen brechen
öfter ab. „Je früher das winterliche Packeis aufbricht, desto
mehr Eier
und Jungtiere werden von den Fluten verschlungen“, sagte Homes.
scinexx.de - 13.12.2007
Pinguinen
schmilzt das Eis unter den Füßen weg - Steigende
Temperaturen auf der
antarktischen Halbinsel sorgen für erste Probleme
Pinguine,
die um
die antarktische Halbinsel brüten, bekommen
zunehmend Probleme mit dem Klimawandel. Die Umweltorganisation WWF
berichtet, dass vor allem den Kaiserpinguinen und den Adeliepinguinen
das Eis unter den Füßen weg schmilzt. Esels- und
Kehlstreifpinguine
macht hingegen vor allem das schlechtere Nahrungsangebot zu schaffen. Vor allem die Region um die
antarktische Halbinsel erwärmt sich
schneller als andere Erdteile, das zeigen die Messungen der letzten
Jahrzehnte. In einigen Regionen wurde ein fünf Mal so schneller
Anstieg
der Temperaturen beobachtet wie im weltweiten Durchschnitt. Die
Erwärmung des Wassers reicht bis zu einer Tiefe von 3.000 Meter.
Auch
das Packeis ist auf dem Rückzug: Um 40 Prozent ist das Meereis um
die
antarktische Halbinsel in den vergangen 26 Jahren zurückgegangen.
spiegel.de - 11.12.2007
Aus Fischern werden Wasser-Bauern
Sein ganzes Leben hat Hvsin Fische aus dem Meer gezogen. Wenn der
50-Jährige heute in seinem winzigen Holzboot auf das Wasser
zwischen
den indonesischen Inseln Bali und Java hinaustuckert, wuchtet er statt
schuppiger Meeresbewohner Grünpflanzen an Bord: Meeresalgen, die
an
Seilen im Wasser dümpeln und langsam heranreifen. Später
werden die
Algen getrocknet und zu allerlei Essbarem verarbeitet, von Tee
über
Suppen bis hin zu seltsamen Süßigkeiten. Die Touristen, die
in die
Gegend kommen, nehmen den einsetzenden Klimawandel allenfalls beim
Tauchen in Form angenehm warmen Wassers wahr. Doch für die
Menschen in
Hvsins Dorf Sumber Kima im Nationalpark Bali Barat ist die
Erwärmung
mehr als nur eine abstrakte Vorstellung von Katastrophen in ferner
Zukunft. Wird das Wasser im Durchschnitt nur um ein bis zwei Grad
wärmer, beginnen die Korallen zu sterben. Damit bleiben auch die
Fische
aus. "Das Meer gibt uns immer weniger", sagt Hvsin. Das hat freilich
nicht nur mit der globalen Erwärmung und dem
Treibhausgas-Ausstoß
ferner Länder zu tun. Bis heute betreiben Fischer Raubbau an den
Korallenriffen Indonesiens: Sie zünden Sprengladungen unter
Wasser, um
die Fische nur noch einsammeln zu müssen. Wollen sie Zierfische
fangen
und verkaufen, tauchen sie zu den Korallen hinab und betäuben die
farbenfrohen Meeresbewohner mit Zyanid. Das Gift tötet nebenbei
auch
die Korallen.
dieneueepoche.com - 12.12.2007
Tiere
und Pflanzen regieren auf den Klimawandel - Forscher verzeichnen
Wanderungsbewegungen – „Viele Arten sind in Schwierigkeiten“
Während auf der UN-Klimakonferenz noch diskutiert wird, bekommen
Tiere
und Pflanzen die globale Erwärmung schon zu spüren: In
Australien
fielen tausende Fledermäuse während einer Hitzewelle tot aus
den
Bäumen, in den Alpen sterben Schmetterlinge aus, während
Eisbären und
Pinguinen der Lebensraum wegschmilzt. Betroffen sind die meisten Arten
und der Wandel kommt zu schnell für sie, als dass sie sich darauf
einstellen könnten. „Viele Arten sind in Schwierigkeiten“, sagt
der
Direktor des Zentrums für Tropische Artenvielfalt und Klimawandel
an
der James-Cook-Universität in Australien, Stephen Williams. „Ich
glaube
nicht, dass irgendein Zweifel besteht, dass wir ein Artensterben
erleben werden.“ ... Weltweit könnten 30 Prozent der Arten
verschwinden, wenn die Temperaturen um 2,5 Grad Celsius steigen. Bei
einem Anstieg um 3,5 Grad wären es sogar 70 Prozent, wie die
UN-Klimawissenschaftler im vergangenen Monat erklärten. Es
wäre nicht
das erste Mal in der Geschichte der Erde. In den vergangenen 520
Millionen Jahren gab es nach Einschätzung der Forscher fünf
große
Perioden des Artensterbens, vier davon werden mit höheren
Temperaturen
in Verbindung gebracht. Am schwersten betroffen sind Pflanzen und Tiere
in kälteren Regionen oder in höheren Lagen sowie solche mit
einem
begrenzten Lebensraum oder einer geringen Toleranz gegenüber
Temperaturschwankungen, wie die Biologin Wendy Foden von der World
Conservation Union erklärte. Die Treibhausgase lassen aber auch
das
Wasser der Meere saurer werden – das Todesurteil für Korallenriffe
und
Planktonarten, von denen wiederum Blauwale und andere Meeressäuger
abhängig sind. „Langfristig wird jede Art betroffen sein“, sagte
Foden.
Nur wenige Arten könnten nach Einschätzung der
Wissenschaftler vom
Klimawandel profitieren. Dazu zählen solche, die sich rasch
vermehren,
schon jetzt in verschiedenen Klimaregionen überleben und sich
schnell
anpassen können: Kakerlaken, Tauben und sogenanntes Unkraut.
derstandard.at - 11.12.2007
Ecuador:
Naturpark mit einmaliger Artenvielfalt oder Ölfeld?
Ein tropisches Biosphärenreservat mit weltweit einzigartiger
Artenvielfalt könnte in absehbarer Zeit dem Hunger nach Öl
geopfert
werden. Ecuador will in einem halben Jahr die Ausschreibung zur
Erschließung eines Ölfelds starten, das in einem einmaligen
Naturschutzgebiet liegt. Die Regierung will nur dann auf das Projekt
verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft einen Ausgleich
für
den Verzicht auf die Ölförderung zahlt. Das Ölfeld
Ishpingo-Tiputini-Tambococha liegt im Yasuni-Nationalpark, der von der
Weltkulturorganisation UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt
wurde. Im
Dschungelboden werden rund eine Milliarde Barrel Rohlöl (1 Barrel
= 159
Liter) vermutet. Die Region birgt jedoch eine weltweit einmalige
Artenvielfalt. Einige Naturschützer sagen, dass es im Yasuni mehr
Pflanzenarten gibt als in den USA und Kanada zusammen.
scienceticker
30. November 2007
Seefrosch
bedroht Wasserfrosch
Einheimische europäische Wasserfrösche könnten durch
eingewanderte oder
importierte Seefrösche verdrängt werden. Das befürchten
französische
und deutsche Wissenschaftler, die Frösche in Frankreich und
Nord-Spanien untersucht haben. Der ursprünglich nur in Osteuropa
vorkommende Seefrosch (Rana ridibunda) ist heue von Zentralasien bis
nach Frankreich und Spanien anzutreffen. Einheimische
Wasserfrösche
seien dem osteuropäischen Seefrosch unterlegen, weil dieser
länger lebe
und schneller wachse. Inzwischen habe sich die Frosch-Fauna entlang von
grösseren Flussauen in Frankreich und Spanien deutlich zu Gunsten
der
neuen Froschart verändert. “Wir mussten feststellen, dass der
zugewanderte Seefrosch besonders in sauerstoffreichem und salzarmen
Frischwasser ein hohes Konkurrenzpotential hat. Unter diesen
Bedingungen haben die einheimischen Frösche kaum eine Chance”,
sagt
Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Es komme
auch
zu Paarungen des Seefrosches mit Wasserfröschen, wobei durch eine
spezielle Fortpflanzung - die Hybridogenese -, die es in dieser Form
nur bei Wasserfröschen gebe, Seefrosch-Nachkommen produziert
würden.
Alles das könne zum Aussterben der einheimischen Wasserfroscharten
führen.
Nachrichten.ch,
11. Dezember 2007
Längste
Speikobra
der Welt entdeckt
Kenianische
und britische Forscher haben die grösste Speikobra der
Welt entdeckt: Die Ashe Speikobra (Naja ashei) kann bis zu 2,7 Meter
lang
werden und beim Beissen mehr Gift injizieren als jede andere
Kobra-Spezies,
berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic. Das
äusserst
aggressive Reptil wurde von den Forschern in Kenia nahe einer
Schlangenfarm entdeckt. Zunächst nahmen die Wissenschaftler an,
dass es
sich
lediglich um eine Subspezies der bekannten braunen Speikobra handelt.
Genetische Untersuchungen wiesen das Tier jedoch als eigene Spezies
aus. Das
Reptil wurde nach James «Jimmy» Ashe, einem prominenten
Herpetologen,
der die
Bio-Ken Schlangenfarm in Watamu/Kenia gegründet hat, benannt.
Über die
Entdeckung der Schlange wurde bereits im Frühjahr 2007 im
Wissenschaftsmagazin
Zootaxa berichtet. Nun wurde seitens der Nonprofit-Umweltorganisation
WildlifeDirect die offizielle Namensgebung vollzogen.
BirdLife
The future of forest conservation - 03.12.2007
Indonesia’s forests have shrunk dramatically in the past few decades.
They have been cut with increasing speed for their timber, and to clear
land for agriculture and development. Lowland forest areas have
disappeared with particular speed because they are most accessible.
They are also among the most commercially attractive forests:
Indonesia’s lowland forests contain a large percentage of Dipterocarps,
hardwood trees whose timber fetches high prices on international
markets.
Rainforest park sets the bar for Bali talks -
07-12-2007
A huge rainforest in one of Africa's poorest countries has won
indefinite government protection and is heralded as one of the first
examples of forest conservation to cut carbon emissions.
Rospuda Wetland road in difficulty as Polish court
cancels environmental consent - 10.12.2007
BirdLife International and the CEE Bankwatch Network welcome the
decision of the Regional Administrative Court in Warsaw to cancel the
environmental consent for the entire Augustow Bypass in north-east
Poland. The decision places the development of the road in serious
doubt, as it should not be implemented without the due environmental
clearance.
PlanetArk
Record-Size Spitting Cobra Found in Kenya -
10.12.2007
A new species of giant spitting cobra, measuring nearly nine feet and
possessing enough venom to kill at least 15 people, has been discovered
in Kenya, a conservation group said on Friday.
At Risk in Arctic, "Polar Bears" Thrive in Bali -
10.12.2007
Under threat from a thaw of Arctic sea ice, polar bears seem to be
having a population explosion at UN climate talks on the tropical
island of Bali.
Indonesia Vows to Protect Endangered Orangutans -
11.12.2007
Indonesia launched a programme on Monday to save its dwindling
orangutan population, the last of Asia's great apes, from the brink of
extinction by protecting its vast tropical rain forests.
Knocking Out Top Predator May Not Save Prey - Study
- 11.12.2007
Removing what appears to be a predator at the top of the food chain may
not necessarily save an endangered prey, a study in New Zealand has
shown.
Singapore Elephants Get Boots to Relieve Jumbo Pain
- 13.12.2007
Sexy Manolos or Jimmy Choos may top the wishlist of many women this
Christmas, but huge waterproof boots were the ideal festive gift for
two jumbo females at Singapore's zoo.
Seychelles Promises to Protect its Sharks -
13.12.2007
The Seychelles will protect its rapidly declining shark population, the
government said on Wednesday, after a Taiwanese fishing boat was caught
in its waters with an illegal load of fins.
ENN
World's
most endangered gorilla fights back - 06.12.2007
In the wake of a study that documented for the first time the use of
weaponry by Cross River gorillas to ward off threats by humans, the
Wildlife Conservation Society announced today new field surveys to
better protect this most endangered great ape. The study, published
earlier this year in the Journal of Primatology, found several
instances of gorillas throwing sticks and clumps of grass when
threatened by people. Gorillas usually flee and rarely charge when
encountered by humans.
Florida's Manatees Almost Not Endangered -
10.12.2007
In an incredible breaking news story it has been revealed that manatees
are still on the Florida endangered species list.
The decision to not change their status was not taken lightly.
The Florida manatees’ numbers have more than doubled since the initial
1991 survey. The 1991 survey recorded only 1,300 manatees in Florida
waters, although even this was an improvement on estimated lows before
the 1979 inclusion of the animal on the endangered species list. The
current manatee population in Florida is estimated at about 2,800
animals. Their population has raised questions about their status as
endangered.
Threatened birds may be rarer than geographic range
maps suggest - 10.12.2007
Geographic range maps that allow conservationists to estimate the
distribution of birds may vastly underestimate the actual population
size of threatened species and those with specific habitats, according
to a study published online this week in the journal Conservation
Biology.
Conservation
Group Joins Suit to Protect Gray Wolf in Great Lakes - 11.12.2007
By: the Center for Biological Diversity
On December 4, the District of Columbia U.S. District Court granted the
Center for Biological Diversity's motion to participate as an amicus
curiae
party in a case seeking to retain protection for gray wolves under the
Endangered Species Act. The lawsuit challenges the Bush
administration's most recent attempt to weaken and remove protection
for the gray wolf in the lower 48 states.
Seychelles promises to protect its sharks -
12.12.2007
The Seychelles will protect its rapidly declining shark population, the
government said on Wednesday, after a Taiwanese fishing boat was caught
in its waters with an illegal load of fins.
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teilweise gekürzt |
NABU - 07.12.2007
BUND
und NABU: Berichte bestätigen Bedrohung von Arten
und Lebensräumen
Nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND)
und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) sind die für heute
vom
Bundesumweltministerium angekündigten Berichte über den
Zustand der
durch die europäische Naturschutz (FFH-) Richtlinie
geschützten
Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten alarmierend. Die beiden
Verbände sehen die für den Naturschutz zuständigen
Länder nun um so
mehr in der Pflicht, vermehrte Anstrengungen zur Rettung des
europäischen Naturerbes zu unternehmen. Mit den vorliegenden
Berichten
erfüllt Deutschland erstmals seine Verpflichtungen, konkret
nachzuweisen, wie es um die europaweit geschützten Arten- und
Lebensräumen steht und ob die zu ihrem Erhalt getroffenen
Maßnahmen
auch greifen. Das Ergebnis ist ernüchternd: von 91 in Deutschland
vorkommenden europaweit bedeutsamen Lebensraumtypen befinden sich drei
Viertel (69 Lebensraumtypen) in einem schlechten oder unzureichenden
Zustand. Von 230 zu schützenden Arten trifft dies auf zwei Drittel
der
Arten (147) zu. Besonders betroffen sind dabei Lebensräume wie
Bäche,
Moore oder extensiv genutztes Grünland, aber auch frühere
Allerweltsarten wie die Gemeine Flussmuschel oder der Lachs. Auch
Wildkatze und Luchs sowie zahlreiche Schmetterlingsarten sehen
weiterhin in eine düstere Zukunft.
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. - 07.12.2007
Delfinprojekt
2007: Delfin- und Walpatenschaften als Weihnachtsgeschenk
Sie heißen „Bodo“, „Munja“ oder „Mysterio“ und leben weit
entfernt
voneinander in den Gewässern vor Peru, Kroatien und vor der
Karibikinsel Dominica. Die Großen Tümmler „Bodo“ und „Munja“
oder das
riesige Pottwalweibchen „Mysterio“ werden einander nie begegnen und
teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen
werden
sie und ihre Artgenossen nicht überleben. Für die bedrohten
Tiere
bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unter www.delfinprojekt.de
Delfin- und Walpatenschaften an. Mit einer Patenschaft kann man sich
direkt für den Schutz der Meeressäuger einsetzen und mit
einem
außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk seine Liebsten
überraschen. Alle
Paten erhalten eine Urkunde, ein Foto "ihres" Delfins oder Pottwals,
Informationen zum jeweiligen Schutzprojekt sowie vierteljährlich
das
GRD-Magazin „Delphinpost“. Eine Patenschaft kostet 50 Euro im Jahr. Mit
den Einnahmen finanziert die GRD Schutzprojekte in Kroatien, Peru und
Dominica.
PR-Inside.com, 6.
Dezember 2007
Das Krokodil in der Badewanne
Thüringen
prüft ein generelles Haltungsverbot für gefährliche
Tiere.
Ziel des Gesetzesentwurfs könnte sein, soweit vorhanden Risiken
für
Menschen,
aber auch Tiere auszuschließen, sagt ein Ministeriumssprecher.
Der
Vorsitzende
des Landestierschutzvereins, Gerd Fischer, begrüßt die
Initiative: Es
bestehe
nicht nur eine immense Gefahr für die Halter und das Umfeld. Vor
wenigen Wochen hatte Hessen als erstes Bundesland ein Verbot
gefährlicher
Tiere beschlossen. Künftig sollen dort unter anderem Krokodile,
Gorillas,
Skorpione, Vogelspinnen oder Giftschlangen nicht mehr als Haustiere
erlaubt
sein. Nach Schätzung der Organisation «Pro Wildlife»
leben in
Deutschland rund 250
000 Riesen- und 100 000 Giftschlangen. Fischer fordert hier ein
grundsätzliches Verbot, doch will er
Ausnahmen zulassen, wenn Liebhaber vorher nachweisen, dass sie die
Tiere
artgerecht halten können. Laut Rudolf Giersch vom Landesverband
der
Zoologischen Fachbetriebe (ZFF) wird dies schon jetzt von den
Händlern
überprüft. Giersch verweist jedoch auf große
Terraristikmessen, auf
denen die
Tiere rasch zu erwerben seien. «Da herrschen katastrophale
Zustände»,
klagt er. Giersch hat für ein Verbot nach hessischem Vorbild
«definitiv
nichts» übrig. Er
prophezeit Thüringen einen blühenden Schwarzmarkt.
WWF - 11.12.2007
Frackträger im Klimastress - WWF: Steigende
Temperaturen gefährden Antarktische Pinguine
Pinguine, die um die antarktische Halbinsel brüten, bekommen
zunehmend
Probleme mit dem Klimawandel. Der WWF berichtet, dass vor allem den
Kaiserpinguinen und den Adeliepinguinen das Eis unter den
Füßen weg
schmilzt. Sie sind die echten Antarktisbewohner unter den
Frackträgern.
Esels- und Kehlstreifpinguine macht hingegen vor allem das schlechtere
Nahrungsangebot zu schaffen. Sie ernähren sich überwiegend
von Krill.
Klimawandel und Überfischung haben dafür gesorgt, dass immer
weniger
dieser Kleinkrebse im Südpolarmeer zu finden sind. Vor allem die
Region
um die antarktische Halbinsel erwärmt sich schneller als andere
Erdteile. In einigen Regionen wurde ein fünf Mal so schneller
Anstieg
der Temperaturen beobachtet wie im weltweiten Durchschnitt. Die
Erwärmung des Wassers reicht bis zu einer Tiefe von 3.000 Meter.
Auch
das Packeis ist auf dem Rückzug: Um 40 Prozent ist das Meereis um
die
antarktische Halbinsel in den vergangen 26 Jahren
zurückgegangen. Wärmere Winter, stärkere Winde und
dünneres Eis stellen
insbesondere die Kaiserpinguine vor Probleme. „Je früher das
winterliche Packeis aufbricht, desto mehr Eier und Jungtiere werden von
den Fluten verschlungen“, berichtet Volker Homes, Artenschützer
vom WWF
Deutschland. Die klimatischen Veränderungen der Antarktis
beinträchtigen zudem das Nahrungsangebot. „Das Leben der Pinguine
ist
ohnehin hart. Mit dem Klimawandel wird das Überleben für
viele Tiere
noch einmal härter“, so Volker Homes. Bei einigen Kolonien von
Kehlstreifpinguinen habe die Zahl der Tiere um über 60 Prozent
abgenommen. Wegen der schlechten Nahrungssituation werde es für
die
Vögel zunehmend schwieriger, ihre Jungen durchzubringen. Einige
Tiere
suchen sich neue Jagdreviere. Genau das macht Esels- und
Kehlstreifpinguine wiederum zu Konkurrenten für Adeliepinguine,
die
jetzt mit ihren Verwandten um das ohnehin immer knappere
Nahrungsangebot konkurrieren. Auch die Kolonien der Adeliepinguine sind
in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Das Beispiel zeigt,
dass oft schon geringe Temperaturschwankungen eine Kaskade von
Folgewirkungen auslösen könne. Der WWF nimmt den Report zum
Anlass, bei
den Industrieländern deutliche Einschnitte bei ihren
Treibhausgasemissionen einzufordern.
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Aufruf / Hilferuf der Deutschen
Ornithologen-Gesellschaft
Anlässlich der geplanten Änderung der
Jagdzeiten auf die
rastenden arktischen Gänse in Niedersachsen durch das
Niedersächsiche
Landwirtschaftsministerium hat das Vogelschutz-Komitee e.V.
stellvertretend für eine breite Initiative aus Vogel- und
Naturschutzgruppen zum Schutz der Wildgänse eine
Online-Petitionsseite
eingerichtet. Hier gibt es auch mehr Informationen zu diesem Thema.
http://www.gaensefreunde.de
Auch aufgrund der beschlossenen gemeinsamen Positionen (s.u.) des DDA
(Dachverband Dt. Avifaunisten), des DRV (Deutscher Rat f. Vogelschutz),
der DO-G (Deutsche Ornithologen-Gesellschaft) und des NABU
(Naturschutzbund Deutschland) bitten wir im Namen der PG um rege
Teilnahme.
Fulda, 28.10.2007
Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) , der Deutsche Rat
für
Vogelschutz (DRV), die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G),
Projektgruppe Gänseökologie, und der Naturschutzbund
Deutschland (NABU)
vertreten gemeinsam über 450.000 ehrenamtliche und professionelle
Vogelkundler in Deutschland. Angesichts der zunehmenden Ausweitung der
Jagd auf bei uns rastende Gänsearten haben wir folgende
Erklärung
beschlossen:
Gemeinsame Position zur Gänsejagd in
Deutschland
Die Bestände der Wildgänse haben sich
nach einem historischen
Bestandstief in den 1950er Jahren durch umfangreichen Schutz in Europa
und in den Brutgebieten erholt. Obwohl sie vermutlich noch nicht die
Höhe der Bestände des 19. Jahrhundert erreicht haben,
prägen die
rastenden Scharen der Gänse heute wieder die Landschaften
Norddeutschlands. Dies ist ein großer Erfolg des Naturschutzes.
Seit 10
Jahren nimmt die Mehrzahl der überwinternden Populationen nicht
mehr
zu, die Bestände einiger Arten (Ringel-, Waldsaat- und Zwerggans)
gehen
sogar deutlich zurück. Angesichts der fortschreitenden Ausweitung
der
Jagdzeiten auf Gänse in mehreren Bundesländern rufen wir die
Bundesländer auf, bestehende Jagdzeiten für Wildgänse
und Schwäne
aufzuheben und keine neuen Jagdzeiten festzusetzen, weil
• erhebliche Schäden durch Gänse im Sinne von §43
BNatSchG nicht
nachgewiesen sind;
• Jagd als Mittel zur Schadensverhütung unwirksam ist und
Schäden in
der Landwirtschaft
sogar steigern kann;
• bei der Gänsejagd die Erlegung von Individuen geschützter
und z.T.
stark bedrohter Arten
nicht ausgeschlossen werden kann;
• die Populationen von Wildgänsen nicht unbegrenzt zunehmen,
sondern
dichtereguliert sind;
• für eine „nachhaltige Nutzung“ grenzüberschreitend
wandernder
Gänsepopulationen die
Grundlagen fehlen;
• bei der Jagd eine große Zahl von Vögeln nur verletzt wird
und später
qualvoll stirbt;
• durch die Zerstörung der Familienverbände das arttypische
Verhalten
schwer beeinträchtigt
wird;
• durch die Störwirkung der Gänsejagd viele andere Vogelarten
in
denselben Lebensräumen
ebenfalls betroffen sind.
Anstelle einer Bejagung muss Konfliktlösungen zwischen Vogelschutz
und
Landwirtschaft Vorrang gegeben werden. Hier haben einige
Bundesländer
bereits erfolgreiche Wege beschritten, die Vorbildcharakter haben.
Australische Zoopresseschau: Australasian_Zoo_Keeping
Seit einigen Wochen bedient Geoff Underwood, Webmaster von
http://www.australasianzookeeping.org
und nicht erst seit der
Organisation des Internationalen Zootierpflegerkongresses auch bei uns
vielen bekannt, die australische Leserschaft mit einem
Yahoogroups-Newsletter, in dem er einige Dutzend Zeitungsmeldungen
zitiert.
Anders als bei der Zoopresseschau sind die Ausgaben online auch nur
für
Abonnenten lesbar:
http://groups.yahoo.com/group/Australasian_Zoo_Keeping/
To subscribe to the list serve, send a blank e-mail to:
Australasian_Zoo_Keeping-subscribe@yahoogroups.com
To unsubscribe from the list serve, send a blank e-mail to:
Australasian_Zoo_Keeping-unsubscribe@yahoogroups.com
Gemeinsame
Pressemitteilung des Bundesverbandes und animal public vom 30.11.2007
Zirkusregister
soll Tierleid mindern - Tierrechtler fordern Folgemaßnahmen zum
heutigen Bundesratsbeschluss
Der
Bundesrat hat heute eine Änderung des Tierschutzgesetzes
beschlossen
und so den Weg zur Einführung eines Zirkusregisters geebnet. Das
Zirkusregister soll zukünftig den Vollzugsbehörden
ermöglichen,
Informationen über die reisenden Betriebe leichter auszutauschen
und
somit Verstöße gegen das Tierschutzgesetz effektiver zu
bekämpfen.
Tierdramen, wie jenes der Elefantenkuh Maja, können damit in
Zukunft
verhindert werden. Die Tierrechtsorganisationen animal public und der
Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßen daher
die
Gesetzesänderung. Gleichzeitig fordern sie, die Haltung bestimmter
Tierarten im Zirkus zu verbieten.
http://www.tierrechte.de/p77001007×1303.html
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Meso 2/2007
Opelzoo
Neuer Träger: Von Opel Hessische Zoostiftung
10. Giraffengeburt
Förderverei gegründet
Eingewöhnung der Tiere in Afrika-Savanne
Planung Freiflugvoliere
Artgerechte Haltung.
Texte 2003-2005
von Heinz R. Kunze
Der Liedermacher verwendet den Begriff zwar ganz anders als in
Zoo-Kreisen üblich, dennoch durchaus ein würdiger Lese-Tipp
für diese
Rubrik, nicht zuletzt aufgrund seiner schneidend-bösen
Medienkritiken
vor allem zum Fernsehen:
Kai Schmidt, tip:
Nicht etwa eine Sammlung von Songtexten bietet das neue Buch des eher
als intelligenter Deutschrocker berüchtigten Germanisten Heinz
Rudolf
Kunze, sondern Prosaminiaturen und prosaische Lyrik-Petitessen
höchster
sprachlicher Brillanz, einzig Political Correctness ist ein Fremdwort
für diesen boshaft-humorvollen Verdammer der deutschen
Gesellschaft.
(...) Auf der beigelegten CD wird die Empörung des wortgewandten
Niedermachers über Dummheit in Alltag und Fernsehen, Ost und West
so
richtig deutlich und gewinnt in engagierter Performance eine
zusätzliche emotionale Qualität.
Gebunden, 206 Seiten, Verlag: Links
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Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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und
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in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Lesung aus "Umgeben von Stinktieren" und
"Abenteuer Zoo"
mit Carsten Schöne und Silke Sorge
Sonntag, 16. Dezember, 15:00 Uhr im Aquazoo Düsseldorf
Eintritt: für Zoobesucher frei
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema "Bauen im Zoo"
im Bürgersaal, Rathaus am Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße
10, 76133
Karlsruhe
Programm und Anmeldung:
http://www.zookunft.info/2008/Programm2008.htm
Für Ausstellungsmöglichkeiten bitte bei annette@zookunft.info
melden
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung
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Ausstellungen
Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Das Herzog Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 24. November geht es
den Mundenhof in Freiburg.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 09:25 VOX, Wildes Kinderzimmer
(Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (30 neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus dem Norden
Mo-Fr, 16:50 ARTE, Mythos Tier
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Gelsenkirchen
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Abenteuer
Zoo:
Do,
20.12.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Ab ins Wasser!, Seebären,
Pinguine und Flamingos in Rostock
Einzelsendungen:
Do,
13.12.2007, 18:30 Phoenix, MareTV: Nordsee
Fr, 14.12.2007, 11:30 NDR, Tropenwelt Karibik
Fr, 14.12.2007, 14:15 HR, Die Artenjäger vom Amazonas
Fr, 14.12.2007, 15:15 ZDF Info, Arche Noah, Afrika mal anders (Zoom
Gelsenkirchen) - wird laufend wiederholt
Fr, 14.12.2007, 16:30 3sat, Termiten zum Frühstück,
Südamerikas
Ameisenbären
Fr, 14.12.2007, 16:50 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 14.12.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 14.12.2007, 21:00 RBB, Finnland: Bären,
Elche,
Riesenmarder
Sa, 15.12.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti!
Sa, 15.12.2007, 11:30 Phoenix, Alaska schmilzt
Sa, 15.12.2007, 13:15 RBB, Das Leben der Säugetiere, Ein
erfolgreiches
Modell
Sa, 15.12.2007, 15:00 NDR, Tiergeschichten aus NRW (u.a. Elefantenumzug
von Thailand nach Köln) (Wh2006)
Sa, 15.12.2007, 18:32 RBB, Wer hat Angst vorm bösen Wolf?,
Über die
Rückkehr eines geschützten Raubtiers
Sa, 15.12.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv, Baiji -
der letzte
weiße Delfin
So,
16.12.2007, 09:45
VOX, BBC Exklusiv: Tagebuch der Elefant (Neue Staffel)
So,
16.12.2007, 13.30
ProSieben: Zoorangers in Africa (der erste Spielfilm, der aus der
NL-Kult-Kinderserie entstand, die in Ouwehands Tierpark, Rhenen, spielt)
So, 16.12.2007, 13:15 MDR, Die weite Welt der Rene
So, 16.12.2007, 14:40 WDR, Die Krabbenflut
So, 16.12.2007, 19:15 Phoenix, Paradies am Polarkreis (Muddus
Nationalpark, Schweden)
Mo, 17.12.2007, 14:15 HR, Die Nordsee
Mo, 17.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Lüneburger
Heide
Mo, 17.12.2007, 22:05 RBB, Der Herr der Wölfe
Di,
18.12.2007,
11:30 NDR, Ostseeparadies Rügen
Di, 18.12.2007, 13:15 MDR, Die letzten Paradiese, Wildnis am
Kilimandscharo
Di, 18.12.2007, 14:15 HR, Leben im ewigen Eis, Der Moschusochse
Di, 18.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Nationalpark
Vorpommersche Boddenlandschaft
Di, 18.12.2007, 20:15 RBB, Die Rockies (1)
Mi, 19.12.2007, 14:15 HR, Der Siegeszug der Wölfe
Mi, 19.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Der Harz
Mi, 19.12.2007, 20:15 NDR, Der Luchs - die wilde Katze aus den dunklen
Wäldern
Do, 20.12.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Ab ins
Wasser!,
Seebären, Pinguine und Flamingos in Rostock
Do, 20.12.2007, 14:15 HR, Leben im arktischen
Eis: Wale,
Eisbären, Schlittenhunde
Do, 20.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Das Wattenmeer
Do, 20.12.2007, 19:00 ARTE, Der Schwarze Kaiman, Leben in den
Sümpfen
Guyanas
Do, 20.12.2007, 20:15 MDR, Elefant, Tiger &
Co. - Der
Jahresrückblick 2007
Fr, 21.12.2007, 11:35 NDR, Die frechen Spatzen von Berlin (im Zoo)
Fr, 21.12.2007, 16:10 NDR, Landschaften des Nordens, Die Elbe
Fr, 21.12.2007, 19:00 ARTE, Ameisen - die heimliche Weltmacht
Fr, 21.12.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
1Festival
sendete 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online
verfügbar.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Vorweihnachtliche Gedankenschwere
Es gab Zeiten in Deutschland, in denen war das Vorhandensein eines
Doktortitels das Hauptkriterium, nach dem Zoodirektoren ausgewählt
wurden.
Danach gab es Zeiten, da setzte sich mancherorts die Erkenntnis durch,
daß ein Doktortitel allein noch keinen guten Zoodirektor macht.
In
diesen Zeiten ließen auch andere, eher praxisbezogene
Qualifikationen
die Einnahme einer solchen Führungsposition zu, was allerdings
manchen
Inhaber eines solchen Amtes dazu brachte, mit einem mittleren
Minderwertigkeitskomplex beladen durch die Gegend zu schleichen.
Heute ist man in unserem schwerfälligen Deutschland immer
häufiger und
in immer mehr Branchen bereit, eine gewisse zupackende
Hemdsärmeligkeit, der krawattentragenden Borniertheit
gegenüber zu
bevorzugen. Dennoch schwelt in Zookreisen weiterhin der Streit, wer
denn nun eigentlich der einzig wahre Heilsbringer an der Spitze sein
kann. Der Veterinär? Der Biologe? Promoviert oder unpromoviert?
Der
Betriebswirtschafter mit Zooerfahrung oder gar der Manager ohne
jeglichen Tierbezug?
Eigentlich ist das völlig schnurz, denn Führungsposten werden
ohnehin
überbewertet. Die Basisarbeiter, die ihre Arbeit professionell
ernst
nehmen, die machen ihre Arbeit ohnehin, da können die da oben sich
abstrampeln wie sie wollen, eigentlich werden sie nicht gebraucht. Nur
leider, leider sind natürlich Menschen so verschieden wie ihre
Interessen und deshalb bedarf es im Interesse eines einvernehmlichen
Miteinanders doch so manches Mal einer ordnenden Hand und dummerweise
gibt es auch noch die Zeitgenossen, die ohne klare Hierarchie
überhaupt
nicht funktionieren. Führung wird also gebraucht, doch das
muß man erst
mal können: Manch Einer braucht die Kandare, manch Einer die lange
Leine. Manch Einer darf gar nicht merken, daß er geführt
wird und
wieder Andere brauchen nichts anderes, als gelegentliches Lob oder im
Steigerungsfall regelmäßige Belohnung. Das zu erkennen und
den
Geführten das zu geben, was sie benötigen, um das Beste aus
sich
rauszuholen, das ist die Kunst und dafür hilft nur eines:
Führungsfähigkeiten besitzen! Teilweise kann man diese
erlernen, wenn
man aber talentlos ist, wird alles nur Stückwerk bleiben.
Wenn aber alles stimmt und die perfekte Führungskraft an der
Spitze
steht, dann gibt es noch eine klitzekleine Kleinigkeit, die bedacht
sein will: Das gemeinsame, möglichst sinnvolle Ziel!
Viel Spaß beim Suchen
wünscht
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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