E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 399 vom 6. Dezember 2007

Liebe Leser,

die lange erwartete Entscheidung ist gefallen. Neuer Zoodirektor in Frankfurt soll kein altgedienter Kurator, kein Direktor eines kleineren Zoos, kein "Wirtschaftler" und auch nicht der gern gesuchte eierlegende Wollmilch-Tierarzt-Betriebswirts-Zoologe werden, sondern - jawohl! - ein gestandener Professor für Naturschutz. Mal etwas anderes, und zugleich eine mutige wie richtungsweisende Entscheidung. In der ZGF ist Prof. Niekisch lange engagiert, und hatte da wohl schon einen Fuß in der Tür. Doch Einseitigkeit kann man ihm wohl kaum bescheinigen, war oder ist er doch bei TRAFFIC/WWF, OroVerde, DNR, Bruno-H.-Schubert-Stiftung, IUCN, gtö und vielen weiteren aktiv, und diese Vielfalt findet sich auch in seinen Forschungsprojekten. Über die Neuorientierung zum Naturschutzzoo war in den letzten Monaten viel zu lesen, nun beginne ich daran zu glauben. Das kann und soll Schule machen in der deutschen Zoolandschaft. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Sollten Sie noch nach Weihnachtsgeschenken suchen, finden Sie sicherlich etwas unter all den Büchen und anderen Medien, die wir im Laufe des Jahres in der Zoopresseschau vorgestellt haben. Sie müssen dafür nicht alle Ausgaben durchsehen, denn wir haben
die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen eigens zusammengestellt. Sofern Sie sie bei Amazon bestellen (natürlich auch jedes andere Buch oder auch CDs, Spiele usw.), erhalten wir eine kleine Provision. Verzeihen Sie diese Werbeunterbrechung; daß die Erlöse aus der Zoopresseschau für den Naturschutz verwendet werden, wissen Sie ja.

Nette Geschenke sind natürlich auch die diversen Tierpatenschaften der Zoos oder der diversen Artenschutz-Organisationen. Da sich Zootier- und Naturschutz-Patenschaften zweifellos etwas Konkurrenz machen, ist es um so erfreulicher, wenn auch Zoos aktiv für letztere werben, wie der Zoo Osnabrück mit seinen Baumpatenschaften (s.
Pressemitteilungen). Auch die Stiftung Artenschutz, hinter der ja mehr als 40 Zoos stehen, bietet erschwingliche Tierarten-Patenschaften an.
Dirk Petzold


Zoos – Meldungen

Frankfurter Neue Presse - 5. Dez. 2007
Naturschutz-Experte Niekisch wird neuer Frankfurter Zoodirektor
Der Naturschutz-Experte Prof. Manfred Niekisch soll neuer Direktor des Frankfurter Zoos werden. Kulturdezernent Felix Semmelroth werde dies dem Magistrat vorschlagen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Niekisch hat seit 1998 die Professur «Internationaler Naturschutz» an der Universität Greifswald inne. «Mit Manfred Niekisch haben wir uns für einen renommierten Artenschutzexperten ausgesprochen, der den Zoologischen Garten Frankfurt wieder deutlich international positionieren wird», sagte Semmelroth nach Mitteilung der Stadt. Niekisch sagte in einer ersten Reaktion, er freue sich auf die interessante Aufgabe. Der bisherige Direktor Christian Schmidt ist bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2008 beurlaubt. Eine Arbeitsgruppe entwickelte inzwischen ein neues Zoo-Konzept mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Bildung und Naturschutz. Die Stadt will dafür in den kommenden zehn Jahren 30 Millionen Euro bereitstellen. Im kommenden Jahr wird der Zoo in der Frankfurter Innenstadt 150 Jahre alt. Schon während der Bestandsaufnahme in diesem Sommer hatte Niekisch auf eine starke Rolle des Naturschutzes und der Umweltbildung im neuen Zoo-Konzept gedrungen. Frankfurter Forschungseinrichtungen wie die Universität, der Palmengarten oder das Senckenberg-Institut könnten viel enger als bisher eingebunden werden, sagte er damals.

FR-online.de - 5. Dez. 2007
"Ich will einen Naturschutz-Zoo"
Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth will den Naturschutz-Experten Manfred Niekisch zum Zoodirektor machen. Er ist seit 1998 Professor für "Internationalen Naturschutz" an der Universität Greifswald. Sein Vorgänger Christian Schmidt ist beurlaubt, seit gravierende Missstände bekanntgeworden waren. Niekisch drängt auf eine starke Rolle des Naturschutzes und der Umweltbildung im Zoo.
> ausführliches Interview


WELT ONLINE - 3. Dez. 2007
Streit um Delfine im Nürnberger Zoo
Nach dem rätselhaften Tod mehrerer Jungtiere wächst in der Frankenmetropole der Widerstand gegen die geplante Erweiterung des Delfinariums. Tierschützer streben jetzt ein Volksbegehren an. Der Zoodirektor hält dagegen an dem Zehn-Millionen-Euro-Projekt unbeirrt fest. Zimperlich waren sie nie, die "Delfinbefreier" von Nürnberg: Seit 1999 sammelt der gleichnamige Verein Unterschriften gegen die Erweiterung des Delfinariums im Nürnberger Zoo. Wer sich den Aktivisten im Delfinkostüm verweigerte, der kassierte schon mal Hiebe. Mit einem durch die Fußgängerzone geschobenen Sarg wollten die Tierschützer drastisch demonstrieren, dass die acht Großen Tümmler in dem 15 Meter langen Becken jämmerlich verkümmern würden.Trotz aller Theatralik dauerte es acht Jahre, bis sie die für ein Bürgerbegehren nötigen 18 000 Stimmen beisammen zu haben glaubten. Es hat trotzdem nicht gereicht: Schon nach einer ersten Stichprobe sonderte Stadtrechtsdirektor Hartmut Frommer Mitte November diverse ungültige Stimmen aus. "Wir haben uns verzählt", musste Initiatorin Kerstin Flagge eingestehen. Bis Mai 2008 wollen "Die Delfinbefreier" nun die fehlenden Unterschriften nachreichen. Allein in den letzten drei Jahren verendeten sieben Jungtiere unmittelbar nach der Geburt. Weil er selbst keine Erklärung für diese Häufung hat, reagiert Zoo-Chef Encke zunehmend gereizt, wenn er sich - wie zuletzt im Umweltausschuss - gegen unseriöse Studien zur Wehr setzen muss: Dort beriefen sich die Grünen auf das Stralsunder Museum für Meereskunde, das Delfinen in Gefangenschaft nur eine geringe Überlebensquote bescheinige. Encke darauf: "Dieses Gutachten strotzt vor Fehlern und Mängeln. Das Museum will lediglich eine Konkurrenzeinrichtung vor der eigenen Haustür verhindern." Derzeit nutzt Zoodirektor Encke seinen Jahresurlaub, um sich mit einem Zoo-Designer in den USA über die Delfin-Haltung zu informieren. Nur kurz nach seinem Amtsantritt hatte der Tiergarten-Direktor die Lagunen-Pläne für einen überdimensionalen Swimming Pool mit Zuschauertribüne verworfen und gemeinsam mit dem US-Architekten die Vision einer begehbaren Wasserlandschaft entworfen. Allein das 50 Meter lange, bis zu sechs Meter tiefe und 5,8 Millionen Liter Wasser fassende Becken sollte nebst Außenanlagen 10,3 Millionen Euro kosten. Die fertige Planung sieht inklusive Seekuh-Haus und Therapie-Einrichtungen nun sogar das Zweieinhalbfache vor. Ursprünglich geplant waren Ausgaben von 14 Millionen Mark. Auch diese Kostenexplosion führte dazu, dass sich nicht nur die anfänglich wohlmeinenden Grünen im Nürnberger Stadtrat von dem Lagunen-Projekt distanzierten. Nach Jahren der Diskussion soll im Herbst 2008 der erste Spatenstich erfolgen. Wenn "Die Delfinbefreier" dem Zoodirektor nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Live-PR.com - 5. Dez. 2007
Delfin-Einfuhrverbot für Deutschland?
Die Welt am Sonntag berichtete in ihrer letzten Ausgabe über den „Streit der Delfine im Nürnberger Zoo“. Seit Monaten schlagen dort die Wogen wegen des beabsichtigten Erweiterungsbaus für das Delfinarium hoch. Jetzt haben die Nürnberger Stadtratsfraktionen das 24-Millionen-Euro Projekt im Haushalt verabschiedet. Die Nürnberger Bevölkerung sieht das umstrittene Objekt bei einer Gesamtverschuldung von 1,7 Milliarden Euro mit gemischten Gefühlen. Wal- und Delfinschützer wollen die noch verbleibenden vier von vormals neun Delfinarien in Deutschland nun mit einem bundesweiten Politiker-Appell thematisieren. Auf Initiative von Andreas Morlok, bekannter Walschützer vom Bodensee, mit der Tierrechtsinitiative „Die Delfinbefreier“ aus Nürnberg und dem „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) mit seinen Vorsitzenden Jürgen Ortmüller und dem Ex-TV-Trainer von Flipper, Richard O’Barry, wenden sie sich in einem offenen Brief an Bundestagsmitglieder und an das Europaparlament, um ein Delfin-Einfuhrverbot in Deutschland zu bewirken. Im „UNO-Jahr des Delfins“ wollen die Tierschützer die Politiker auffordern, dass sie sich nicht nur fraktionsübergreifend wie bisher gegen den Walfang auf den Weltmeeren aussprechen, sondern auch im eigenen Land Zeichen setzen sollen. Am 2. März 2008 finden in Nürnberg die Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen statt. Nürnberger Parteien und Institutionen küren das umstrittene Delfinarium bereits jetzt schon zum Wahlkampfthema. Ein Bürgerbegehren der "Delfinbefreier" und ein neu gegründetes Aktionsbündnis gegen die Delfin-Lagune sollen den Wahlkampf begleiten.


lifepr.de - 29. Nov. 2007
Seltene Tanggänse - neue Kostbarkeit im Tierpark Berlin
Der artenreiche, erlesene Wasservogelbestand des Tierparks Berlin ist vor wenigen Tagen um eine Attraktion reicher geworden. Ein Paar der in Tiergärten äußerst seltenen Tanggänse präsentiert sich den Tierparkbesuchern in einem Gehege an der Cafeteria. Auffallend ist der markante Geschlechtsunterschied der Vögel. Das Männchen hat ein reinweißes Gefieder, von dem nur die Augen und der Schnabel schwarz abstechen. Beim Weibchen sind nur Hinterleib, Schwanz und Armschwingen weiß, das übrige Gefieder ist überwiegend schwarzbraun mit schmaler weißer Wellenzeichnung an Flanken und Bauch, der Schnabel ist orangegelb. Die zu den Halbgänsen zählenden Tanggänse bewohnen die Felsküsten der Südspitze Südamerikas und deren vorgelagerte Inseln einschließlich Feuerland und der Falklandinseln. Tanggänse gelangten bisher nur vereinzelt nach Europa, so auch bereits 1970 in den Tierpark Berlin. Die dauerhafte Haltung der Nahrungsspezialisten gelang damals jedoch nicht. 1999 wurden Eier der Tanggänse aus Südamerika nach Deutschland importiert. Die daraus geschlüpften Jungvögel wuchsen erfolgreich auf und sorgten für weiteren Nachwuchs. Diese Erfolge waren nur Dank der Entwicklung spezieller Futtermittel durch den bekannten deutschen Wasservogelzüchter Ludger Bremehr möglich, von dem der Tierpark Berlin die kostbaren Tanggänse erhielt.

Mitteldeutsche Zeitung - 30. Nov. 2007
Australier im Flatterparadies
Australien ist das Land der Vögel: Jeder kennt den Wellensittich und den Kakadu. Aber es gibt weit aus mehr Arten zu entdecken, jetzt auch im Bergzoo, im neuen begehbaren Australien-Gehege. Neben dem Haupteingang, dort wo einst der Anbau der Reilschen Villa stand, wurde für rund 180 000 Euro ein Flatterparadies für Spitzschopf- und Diamanttauben, Rosella-, Nymphen-, Sing-, Penant- und Wellensittiche gebaut. Obwohl die meisten der "Australier" von der Heimtierhaltung bekannt sind, "ist das Gehege ein Anziehungspunkt", sagt Tierpflegerin Petra Strecker.

Ad-Hoc-News - 29. Nov. 2007
Meeresaquarium «Sea Life» verlässt Dresden im Februar
Das mobile Meeresaquarium «Sea Life» verlässt im Februar die sächsische Landeshauptstadt. Der Plan zu einer dauerhaften Ausstellung in Dresden sei gescheitert, weil man sich mit der Stadt nicht auf einen Standort einigen konnte, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die im Frühjahr angebotenen Grundstücke seien «nicht attraktiv» gewesen, hieß es. Nach vier Jahren in Dresden werde die Ausstellung am 24. Februar geschlossen. Künftiger Standort des Aquariums, das Meerestiere wie Haie, Rochen und Muränen zeigt, sei Cuxhaven. In Dresden werden derzeit auf rund eintausend Quadratmetern 3000 Meerestiere in 30 Becken gezeigt. Die Ausstellung sollte bereits Ostern 2007 geschlossen werden, wurde jedoch wegen des großen Besucherinteresses verlängert.

Cuxhavener Nachrichten - 2. Dez. 2007
Sea Life bis 24. Februar in Dresden
Personal wird schon gesucht, doch Genaues ist noch nicht bekannt. Ende vergangener Woche teilte „Sea Life“ Details mit: Bis 24. Februar ist das Aquarium noch in Dresden geöffnet, dann wird nach Cuxhaven umgezogen. Nach vier erfolgreichen Jahren in der sächsischen Metropole heißt es nun langsam Abschied nehmen von Haien, Rochen und Co. Im Dezember wartet das Meeresaquarium noch mit einer ganz besonderen Attraktion auf: Im 250 000 Liter fassenden Atlantikbecken wird am 5. Dezember um 11 Uhr der Weihnachtsmann versenkt.

Cuxhavener Nachrichten - 4. Dez. 2007
Sea Life Center in der Stadtmitte
Die Verhandlungen sind abgeschlossen: Das mobile Sea-Life-Meerwasseraquarium wird im nächsten Jahr von Dresden nach Cuxhaven umziehen. Bis zuletzt gab es ein Tauziehen um den Standort. Entschieden wurde: Die rund 1000 Quadratmeter großen Anlage soll nicht in Duhnen, sondern auf dem ehemalige Gaswerkgelände beim Karl-Olfers-Platz aufgebaut werden. Die Eröffnung ist dort bereits im Frühjahr angepeilt.

Leipziger Volkszeitung - 5. Dez. 2007
Leipziger Zoo erhöht 2008 die Eintrittspreise
Der Leipziger Zoo erhöht zum 1. Januar 2008 die Eintrittspreise. Tageskarten für Erwachsene kosten dann 13 statt derzeit 11,50 Euro, teilte der Zoo mit. Kinder zwischen vier und 14 Jahren zahlen dann neun statt derzeit 7,50 Euro. Der Preis für eine Eltern-Kind-Karte erhöht sich auf 34 Euro. Ermäßigte Tickets kosten elf statt bisher zehn Euro. Der Zoo begründet die Preiserhöhungen mit den gestiegenen Energiekosten und der Mehrwertsteuererhöhung. Zudem erforderten die Investitionen in die Anlage die Anpassung, so Zoodirektor Jörg Junhold.

Saarländischer Rundfunk - 1. Dez. 2007
Kurzmeldungen
Neunkirchen: Der Zoo erwartet in den kommenden Tagen den 250 000. Besuchter für 2007. Zoodirektor Fritsch sagte, der Jubiläumsbesucher bekomme als Geschenk eine Familienjahreskarte für 2008 und einen Erlebnistag im Zoo.

NÖN Online - 5. Dez. 2007
Safaripark: Studie fiel positiv aus
Durchaus zufriedene Gesichter gab es vergangenen Donnerstag im Rathaus. Grund: Das Institut „CIMA“ präsentierte seine Studie zum Thema Safaripark-Neu. Die Zahlen können sich sehen lassen. Laut Umfrageergebnis würden 91.000 Gäste pro Jahr den neuen Safaripark - er heißt dann Natur- und Erlebnispark - besuchen. Die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus ging in ihrem Gutachten von nur 65.000 Besuchern aus und prognostizierte damit ein Verlustgeschäft. Das Land würde das 1-Million-Euro-Projekt mit 382.000 Euro fördern, vorausgesetzt die Gemeinde beteiligt sich mit 25 Prozent an dem Unternehmen und haftet auch für etwaige Verluste. Die neue, etwa 10.000 Euro teure CIMA-Studie gaben Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher und die Stadtgemeinde in Auftrag. Bis zum Sommer soll die Entscheidung fallen. Wird zugestimmt, könnte der Park im Frühjahr 2009 eröffnen.

FinanzNachrichten.de - 3. Dez. 2007
VOGELGRIPPE/EU-Labor bestätigt H5N1-Virus in Polen
Bei dem Ausbruch der Vogelgrippe in Polen handelt es sich um den auch für Menschen gefährlichen Virustyp H5N1. Das hat das EU-Referenzlabor im britischen Weybridge am Montag bestätigt. Am Wochenende hatten die polnischen Behörden der EU-Kommission den Ausbruch der Seuche auf zwei Truthahn-Farmen im Bezirk Plock, nordwestlich von Warschau gemeldet. Nach den EU-Vorschriften wurden alle Tiere auf den beiden Höfen gekeult und um die Gehöfte eine Drei-Kilometer-Schutzzone und eine Zehn-Kilometer-Überwachungszone eingerichtet, wie die Kommission mitteilte. Das Gremium befürwortete den weiteren Angaben zufolge auch die Reaktionen der rumänischen Behörden, nachdem der H5N1-Virus in der vergangenen Woche in der Provinz Tulcea aufgetreten war. Es wurde eine Überwachungszone um das ganze Donau-Delta eingerichtet. Auch die in Großbritannien seit Mitte November geltenden Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zwischen Norfolk und Suffolk wurden bestätigt.




Planung und Bau

sz-online - 28. Nov. 2007
Leipzig baut sich ’nen eigenen Urwald
Baustart für das nächste Leipziger Großprojekt: Am Zoo der Messestadt haben gestern die Arbeiten an einer riesigen Tropenhalle begonnen. Bis 2009 entsteht im „Gondwanaland“ ein 16 000 Quadratmeter großes Stück Urwald. Die Besucher sollen in der 34 Meter hohen Halle die Tier- und Pflanzenwelt dieser Erdteile erkunden. Und das nicht nur auf verschlungenen Dschungelpfaden, sondern auch per Boot, in einem Erdgraben und über den Baumwipfeln. Mehr als 40 Tierarten will der Zoo hier ansiedeln, darunter Tapire, Riesenotter, Raubtiere, Nashörner und seltene Vogelarten. Auch längst ausgestorbene Urtiere wie die Dinosaurier sollen wiederauferstehen. Modernste Multimedia-Technik macht’s möglich. Die laut Zoo-Chef Junhold „europaweit einzigartige Tropenhalle“ ist mit Baukosten in Höhe von 49,5 Millionen Euro veranschlagt. Rund die Hälfte der Summe steuert das Land bei, die Stadt übernimmt 6,5 Millionen. Den Rest finanziert der Zoo über Kredite und Eigenmittel.

mephisto 97.6 - 29. Nov. 2007
Neuer Regenwald für den Zoo
"Gondwanaland" heißt die neue Heimat im für tropische Tiere im Leipziger Zoo. Etwa anderthalb Fußballfelder beträgt die Größe der Halle und spätestens 2010 sollen die Tiere einziehen können. Oberbürgermeister Burkhard Jung und Zoodirektor Jörg Junhold haben haben am Mittwoch den ersten Spatenstich gemacht. "Gondwanaland" heißt eigentlich der Urkontinenten, der nach und nach in Südamerika, Asien und Afrika zerfiel, also genau die Kontinente, auf denen heute tropische Zonen liegen. Passend dazu begleiteten Afrikanische Musiker mit Trommeln, Pfeifen und Gesang den Spatenstich. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen.

Echo-muenster.de - 4. Dez. 2007
Gute Aussichten für ein glückliches Nashornleben
Harry hat Stress mit Emmy und Vicky. Am liebsten würde er den beiden Damen aus dem Weg gehen. Das kann er bald, denn das Außengehege der Nashörner im Allwetterzoo Münster wird zurzeit vergrößert. "Wir verdoppeln die bisherige Fläche fast. Es wird eine riesige Anlage, die den Tieren deutlich mehr Bewegungsfreiheit bringt“, erzählen Zoo-Sprecherin Ilona Zühlke und Kurator Dr. Dirk Wewers. Auf 3500 Quadratmetern, aufgeteilt in drei Bereiche, können es sich die Breitmaulnashörner bald so richtig gut gehen lassen. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Auf die Schwergewichte warten dann auch ein überdachter Platz zum Ausruhen und eine größere Suhle. „In einem Bereich mit höherer Begrenzung können die Nashörner dann auch draußen schlafen. Im Sommer tun sie das bestimmt“, sagt Wewers. Aber auch der Zuschauer soll von der Investition profitieren. Eine Aussichtplattform und drei Besucherbuchten ermöglichen einen Blick auf die imposanten Tiere. Als Nachbarn im neuen Zuhause werden die Nashörner die Erdmännchen begrüßen können. Für sie, die sich bislang mit 32 Quadratmetern neben dem Tropenhaus begnügen mussten, entsteht zurzeit neben der Nashornhalle eine 500 Quadratmeter große Fläche. Auf einer eigens für sie angelegten „Autobahn“ können die Erdmännchen bei Bedarf vom Innenbereich nach draußen flitzen, wo Besucher sie auf einem abwärts führenden Weg auf Augenhöhe durch große Scheiben beobachten können. Die Kosten für Nashorn- und Erdmännchenanlage liegen bei 500 000 Euro.

Ad-Hoc-News - 5. Dez. 2007
Ozeaneum vor dem Richtfest
Fast genau 15 Monate nach der Grundsteinlegung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird kommende Woche auf der Stralsunder Hafeninsel der Baustelle des Ozeaneums die Richtkrone aufgesetzt. Der Rohbau des rund 50 Millionen Euro kostenden Museumskomplexes werde Anfang Januar fertiggestellt, sagte Ozenaeums-Geschäftsführer Markus Bloching am Mittwoch in Stralsund. Die weltweit größte Ausstellung über die europäischen Kaltwassermeere, die unter anderem die Tier- und Pflanzenwelten von Ostsee, Nordsee, Atlantik und Polarmeer in 39 Großaquarien präsentiere, werde im Juni kommenden Jahres eröffnet. Unterdessen haben Wissenschaftler und Techniker des Meeresmuseums mit der Gestaltung der fünf Ausstellungskomplexe begonnen. «Das Ozeaneum wird nicht nur dekorative Aquarien, sondern auch eine Vielzahl anspruchsvoller museumspädagogischer Projekte für Jung und Alt bieten», sagte Meeresbiologin Ines Podszuck. Inzwischen haben auch die ersten Bewohner Einzug in das Ozeaneum gehalten. Vom Baugeschehen scheinbar unbeeindruckt gehe es den rund 3000 Fischen, die im Herbst von einem Stralsunder Expeditionsteam vor der norwegischen Küste gefangen wurden, ausgezeichnet, sagte Bloching. In den Quarantänebecken würden die Fänge derzeit großgezogen, ehe sie im Frühjahr in die neuen Schaubecken eingesetzt werden. Weitere Fangreisen seien für Anfang kommenden Jahres vor Skandinavien in der Ost- und in der Nordsee geplant. Voraussichtlich im Januar sollen zudem die ersten, bis 2,5 Millionen Liter fassenden Aquarien befüllt und auf Dichtheit geprüft werden. Um die Kosten zu begrenzen, soll ein gechartertes Tankschiff das dafür erforderliche Wasser liefern. Anschließend werden die Dekorationen in den Aquarien installiert. Dafür hatte ein Taucherteam des Meeresmuseums im Sommer dieses Jahres unter anderem Baumstämme, Wurzeln, Gesteine und mehrere der als «Sassnitzer Blumentöpfe» bekannten riesigen Hühnergötter vor Rügens Küste geborgen.

WELT ONLINE - 3. Dez. 2007
Spatenstich für das höchste Aussichtsrad Europas
Es wird nach dem Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk Berlins sein und die Stadtsilhouette entscheidend prägen. Am Montag haben die Bauarbeiten für das 185 Meter hohe Riesenrad am Zoologischen Garten begonnen. In gemeinsamer Zeremonie begannen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz sowie der Geschäftsführer des Unternehmens Great Berlin Wheel, Michael Waiser, am Montag vor 200 Gästen offiziell die Arbeiten auf dem Areal an der Hertzallee und verliehen gleichzeitig ihrer Hoffnung Ausdruck, dass das „alte Zoo-Viertel“ wieder zu neuer Blüte gelangen werde. Die Great Wheel will in das 185 Meter hohe und damit größte Aussichtsrad Europas 120 Millionen Euro investieren. Dazu wurde ein Fonds aufgelegt, in den rund 10.000 Anleger eingezahlt haben. Waiser rechnet mit mindestens zwei Millionen Besuchern pro Jahr und will 100 Arbeitsplätze schaffen. Zoo-Direktor Blaszkiewitz betonte, dass das Vergnügungsrad den Tieren nicht schaden werde: „Es wird keine Musik abgespielt, kein Flackerlicht angestellt, sondern nur Kabinenbeleuchtung – und die ist nachts aus.“ Doch bevor das Aussichtsrad gebaut wird, entsteht auf dem 8000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Zoogärtnerei der neue Zoo-Wirtschaftshof für mehr als zehn Millionen Euro. Die Bauarbeiten haben am 1. November begonnen und sollen im Oktober 2008 enden. In dem zweistöckigen Gebäude, das vom Architekturbüro „schmucker und partner“ mit einer 16 Meter hohen Glasfassade entworfen wurde, werden die Futterküche, ein Tierspital mit Quarantänestation, ein Winterquartier für Vögel, Werkstätten sowie der Betriebsarzt untergebracht.

Tagesspiegel - 5. Dez. 2007
TU will Riesenrad verhindern
Die Technische Universität sieht eigene Interessen durch den Bau eines Aussichtsrads am Zoo gefährdet. Jetzt hat sie Widerspruch gegen den Bau eingelegt.

Kantone Online - 3. Dez. 2007
Naturpark Zürich soll entstehen
Die Stadt Zürich ist seit über 500 Jahren Eigentümerin des rund zehn Quadratkilometer grossen Sihlwalds. 1986 wurde ein grösseres Waldareal aus der traditionellen forstlichen Nutzung entlassen, seit 2000 steht der Sihlwald unter Vollschutz. Auf Holznutzungen wird verzichtet und die Natur sich selbst überlassen. In der Nähe des Sihlwalds betreibt die Stadt Zürich zudem seit 1869 den Wildpark Langenberg mit einheimischen Wildtieren. Zusammen mit den Gemeinden des Bezirks Horgen, dem Kanton Zürich und Pro Natura Zürich will die Stadt Zürich den Sihlwald und den Wildpark nun in einen Naturerlebnispark überführen und von der zu gründenden Stiftung "Naturpark Zürich" betreiben lassen. Der Gemeinderat muss ausserdem über die Zusammenführung von Sihlwald und Wildpark und die Übertragung der bisher städtischen Aufgaben per 1.1.2009 an die Stiftung Naturpark Zürich entscheiden sowie einen einmaligen städtischen Investitionsbeitrag von 3,5 Millionen Franken genehmigen.

Neue OZ Online - 3. Dez. 2007
Bären und Elche im Bourtanger Moor
Mehr als 90 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in ein einzigartiges touristisches Projekt am Rand des internationalen Naturparks Bourtanger Moor/Bargerveen investiert werden. Der WildLiveParkResort Europe in Emmen soll als Wildpark und Freizeitanlage jährlich rund 300000 Besucher anziehen. Standort ist das Amsterdamsche Veld, eine ehemalige Torfabbaufläche, die sich mit zwei bis drei Kilometer Breite über mehr als zehn Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze bei Schöninghsdorf bis Nieuw Amsterdam erstreckt. 200 Hektar sollen für das Wildgehege genutzt werden, in dem man den Besuchern in Zusammenarbeit mit dem Zoo Emmen Nordeuropäische Wildtiere in einer natürlichen Umgebung präsentieren will. Gedacht wird dabei unter anderem an Elche, Bären, Wölfe, Luchse und Biber. Dabei werde auf die Sicherheit für Mensch und Tier besonders geachtet, versichern die Initiatoren. Geplant ist eine autofreie Erschließung über gesicherte Wanderwege und künstliche Wasserläufe. Seit Dezember 2003 läuft der Austausch zwischen der Griendtsveen-Geschäftsführung und der Zooleitung über die Machbarkeit. Daneben will man mit 525 Ferienwohnungen und einem Campingplatz, der 200 Stellplätze aufweisen soll, dazu Restaurants, Geschäften und Erholungsmöglichkeiten Gäste aus ganz Nordwesteuropa anlocken. Die Investoren rechnen mit 300 neuen Arbeitsplätzen, die in der Freizeitanlage entstehen, und bis zu 300 weiteren bei Firmen in der Region, die indirekt vom Park profitieren. Die Einweihung ist für 2010 vorgesehen.




Aktionen

Wochenanzeiger Herford - 5. Dez. 2007
Osnabrücker Zoo vermittelt Baumpatenschaften
Osnabrück. Im Osten Ecuadors mitten im Amazonischen Regenwald liegt die Gemeinde Sarayacu. Die 2000 Einwohner zählende Dorfgemeinschaft geht sehr sorgsam mit ihren Naturschätzen um. Seit 2003 errichteten sie mit Hilfe des Osnabrücker Zoos und der Stiftung Pro Kreatur Wildreservate, damit die Tiere des Regenwaldes dort vor der Jagd geschützt sind. Um auch nach außen zu signalisieren, dass dieser einzigartige Lebensraum unter besonderem Schutz steht, hat die Gemeinde das Projekt "Lebensbaumgrenze" initiiert. Die 500 Kilometer lange Grenze soll mit bunt blühenden Bäumen markiert werden und signalisieren, dass hier weder Ölforderung noch Abholzung gestattet ist. Die Grenze wird zunächst durch einen Pfad markiert und dann Setzlinge von blühenden und Früchte tragenden Bäumen an bestimmte Punkte entlang der Grenze angepflanzt. Die Vorbereitung und Bepflanzung der "Lebensbaumgrenze" wird im Rahmen von Expeditionen durchgeführt. Das Projekt ist für einen Zeitraum von zehn Jahren geplant und soll auch auf die immer schneller fortschreitende Zerstörung des tropischen Regenwaldes aufmerksam machen. In Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vermittelt der Zoo seit einem Jahr für 5 Euro Baumpatenschaften in Sarayacu. Mit dieser Spende kann man das Projekt Lebensbaumgrenze unterstützen und die symbolische Patenschaft für einen Baum übernehmen. Im vergangen Jahr haben sich bereits mehr als 170 Baumpaten gefunden (darunter auch das Trampeltier Soraya!), die insgesamt über 1200 Euro für dieses Projekt spendeten. Alle Spender sind auf den websites des Osnabrücker Zoos zum Teil auch mit Foto aufgelistet. Mit Hilfe dieser Gelder wird eine Baumschule finanziert, sowie die für die Durchführung des Projektes erforderliche Ausrüstung, wie Funkgeräte, oder GPS-Geräte zur Bestimmung der Grenzen.

Osnabrücker Nachrichten.de - 5. Dez. 2007
Exklusive Zoo-Fackelführung für OSKAR
In diesem Jahr bietet der Zoo Osnabrück in Kooperation mit der ON an zwei Samstagen (15./22. 12.) abendliche Führungen, bei denen können die Besucher erleben, ob wirklich alle Katzen nachts grau sind oder ob Elefanten beim Schlafen stehen oder doch eher liegen. Expeditionsleiter werden bereits ab 19 Uhr bis gegen 20.30 Uhr die Besucher mit Fackeln in Empfang nehmen und diese in kleinen Gruppen (maximal 20 Pers.) auf eine faszinierende Safari durch den Zoo entführen. Die Hälfte der Eintrittsentgelte - Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder 8 Euro - werden der ON-Weihnachtsaktion zugunsten "OSKAR - Junges Theater für Stadt und Land Osnabrück" zur Verfügung gestellt.

lifepr.de - 29. Nov. 2007
Per Mausklick in den Zoo Berlin
Seit heute bietet der Zoo Berlin Besuchern auf seiner Internetseite die Möglichkeit, Eintrittskarten für den artenreichsten Zoo der Welt bequem von zu Hause aus zu bestellen. "Damit wollen wir unseren Besuchern die Möglichkeit geben, die Tickets bereits im Vorfeld zu erwerben und ein Schlangestehen an den Zookassen zu vermeiden", erläutert Dr. Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Vorstand im Zoo Berlin. "Gerade im Hinblick auf Knuts Geburtstag am 5. Dezember 2007 kann das viel Wert sein." Die Online-Tickets für den Zoo Berlin können am heimischen PC unter www.zoo-berlin.de/shop erworben und nach dem Kaufvorgang einfach gespeichert und ausgedruckt werden. Die Tickets entsprechen den Preisen an den Zookassen. "Nicht nur Tickets bieten wir künftig online an, sondern wir planen, den Online-Shop um unsere beliebten Zoo-Souvenirs zu erweitern", verrät Dr. Gerald R. Uhlich. Außerdem werde mit Hochdruck daran gearbeitet, dass auch Eintrittskarten für den Tierpark bald online erworben werden können.

T3N - Magazin für Open Source & Web - 3. Dez. 2007
Berliner Zoo mit Ticket-System auf Basis von TYPO3
Seit Ende letzten Monats verfügt der Berliner Zoo über ein TYPO3-basiertes Online-Ticket-System, mit dem Interessierte über www.zoo-berlin.de ihren Besuch planen, buchen und sich das generierte Ticket anschließend ausdrucken können. In nur wenigen Schritten können die Karten über das die Website bestellt werden. Nach der Bestellung kann das Ticket als PDF gespeichert und ausgedruckt werden. Der auf dem Ticket generierte Barcode wird vor Ort eingescannt. Damit soll der Eintritt in den Zoo ohne Wartezeit an der Kasse möglich sein.

Hamburger Abendblatt - 5. Dez. 2007
Biblische Führung bei Hagenbeck
Dass Ochs und Esel biblische Tiere sind, weiß jedes Kind. Und dass eine listige Schlange Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hat, ist auch bekannt. Aber welche Rolle spielt der Pelikan in der Bibel? Und was hat der Löwe mit dem Evangelium zu tun? Antworten auf diese Fragen gibt in diesem Jahr erstmalig ein Pilotprojekt von Kirche und Tierpark. An den drei letzten Adventssonntagen (9., 16. und 23. Dezember) veranstalten der Kirchenkreis Alt-Hamburg und Hagenbeck biblische Zooführungen. Sie werden jeweils eineinhalb Stunden dauern und zu den Tieren führen, die in der Bibel erwähnt werden - die Schlange darf sogar unter Aufsicht eines Pflegers angefasst werden. Ein Pastor und ein Mitarbeiter der Zooschule werden auf den Führungen in kindgerechter Sprache auf theologische und biologisch-zoologische Aspekte eingehen.

Leipzig-seiten - 1. Dez. 2007
Zoo Leipzig stellt sich auf die Weihnachtszeit ein
Leipzig. In der Weihnachtszeit wartet der Zoo mit einem besonderen Programm auf. An jedem Adventssamstag können Kinder ab vier Jahren im Entdeckerhaus Arche Weihnachtsdekoration und -geschenke anfertigen, teilte der Zoo mit. In der Zeit zwischen 13 und 17 Uhr können die kleinen dort Teelichter mit lustigen Zootieren, selbst bemalte Spanschachteln sowie Strohsterne und Tieranhänger für den Weihnachtsbaum basteln. Weiterhin kann hier der eigene Wunschzettel selbst gestaltet und sogar abgestempelt werden. Am 6. Dezember erwartet der Zoo den Nikolaus. Dieser wird die Besucher um 15:00 Uhr persönlich mit Lama Horst am Haupteingang empfangen. und Geschenke an die kleinen verteilen.

Bad Vilbel Online - 30. Nov. 2007
Vorweihnachtszeit im Zoo
Es weihnachtet im Zoologischen Garten Frankfurt. Ab heute erstrahlt auf dem Balkon des Zoo-Gesellschaftshauses ein stattlicher Weihnachtsbaum. Der Zoologische Garten Frankfurt bietet auch in diesem Jahr neben den herkömmlichen Tierpatenschaften zu Weihnachten wieder die Möglichkeit an, Teil-Tierpatenschaften abzuschließen.
Flusspferde, Giraffen, Nashörner, Kiwis und Gorillas gehören zu den beliebten Zootieren. Immer wieder wird nachgefragt, was denn eine Patenschaft für diese Tiere kostet. Da eine Patenschaft für eine Giraffe, ein Nashorn und für ein Gorilla 5.000,- ¤, für ein Flusspferd 3.500,- ¤ und für einen Kiwi 2.000,- ¤ kostet, wundert es nicht, dass es gewöhnlich bei der Frage bleibt. Daher bietet der Zoo im Rahmen einer Weihnachtsaktion Sonderkonditionen für diese beliebten Tiere an.

ka-news.de - 30. Nov. 2007
Krippe im Zoo
Karlsruhe. In der Advents- und Weihnachtszeit ist es für viele Besucher zur Tradition geworden, die Weihnachtskrippe im Zoo zu besuchen. Sie wird seit vielen Jahren von den Zoomitarbeitern im Kinderzoo aufgebaut und zum 1. Advent am morgigen Samstag, 1. Dezember, eröffnet. Untermalt von besinnlicher Musik und beim Licht Hunderter von Kerzen auf den umgebenden Tannenbäumen zeigt sich das christliche Weihnachtsgeschehen in einer dafür freigemachten Tierstallung. Zur Märchenstunde lädt der Zoo am 2. Advent ins neu gestaltete Weihnachtshaus an der Zookasse Ost (Augartenstraße) ein. Im Raubtierhaus wartet von 1. bis 12. Dezember ein Wunschzettelbaum darauf, bestückt zu werden. Jungen und Mädchen dürfen ihre Wünsche für die Tiere im Zoo und natürlich auch ihre eigenen zu Papier bringen. 20 Spielartikel sowie 20 Gutscheine für eine spannende Entdeckungsreise zu den Zoo-Tieren werden ausgelost. Die Preisverleihung findet am Freitag, 21. Dezember, um 13 Uhr im Raubtierhaus statt.

Kanal8 - 5. Dez. 2007
Weihnachten bei Sea Life
Für Sea Life haben die letzten drei Monate in Dresden begonnen. Im Februar bricht das Meeresaquarium seine Zelte auf der Cockerwiese ab. Doch vorerst wird es nochmal weihnachtlich im Aquarium. Aquarist André Weiland versenkte heute einen Weihnachtsmann im Atlantikbecken.

WELT ONLINE - 30. Nov. 2007
Adventsbummel im Wildpark Eekholt - «Knecht Ruprecht» füttert Tiere
Zu einem gemütlichen Bummel an allen Adventssonntagen im Dezember hat der Wildpark Eekholt eingeladen. Eine Überraschung für eine Schulklasse gab es schon am Freitagvormittag: «Knecht Ruprecht» - der Gehilfe des Nikolaus - kam in den Park und fütterte in einem Freigehege einen Waschbären. Am 1. und 3. Adventssonntag bauen zudem Imker einen Stand auf. Dort können Kinder unter Anleitung Kerzen drehen; Erwachsene dürfen Honig und Met probieren.

Echo-online - 5. Dez. 2007
Darmstadt: Der Nikolaus kommt ins Vivarium
Morgen (6.) sind alle Kinder herzlich eingeladen, mit dem Nikolaus einen Rundgang durch den Tierpark zu unternehmen. Die Esel werden vielleicht – sofern sie möchten - als tierische Begleiter mitgehen. Da es schon früh dunkel wird, werden die Kinder gebeten, ihre Martinslaternen noch einmal heraus zu räumen und mitzubringen. Der Nikolausspaziergang durch den abendlichen Tierpark wird durch Weihnachtsgeschichten und Lieder begleitet, am Ende wartet auf alle Kinder eine kleine vorweihnachtliche Überraschung.

Gera.de - 30. Nov. 2007
Weihnachtsüberraschungen im Tierpark
Auch in diesem Jahr kommt der Weihnachtsmann wieder in den Geraer Tierpark im Martinsgrund. Märchenbilder werden dort ab dem ersten Advent im gesamten Park zu bestaunen sein. Eine weihnachtliche Atmosphäre soll dazu beitragen, dass die Wartezeit auf den Weihnachtstag nicht zu lang ausfällt. Am 1. Adventssonntag, 2. Dezember, kommt der Weihnachtsmann am Nachmittag das erste Mal in diesem Jahr mit kleinen Überraschungen in den Tierpark. Auch am 2. Adventssonntag, 9. Dezember, und am 3. Adventssonntag, 16. Dezember, ist er dort zu Gast. An allen drei Sonntagen finden in der Zeit von 12 bis 16 Uhr kleine Weihnachtsbasteleien in der geheizten Naturlehrstube im Tierpark statt.

Schwerin-NEWS.de - 3. Dez. 2007
Am 7. Dezember ist Schnuppertag im Zoo
Zoobesucher zahlen nur den halben Eintritt. An diesem Tag dreht sich alles um unsere Wildschweinfamilie. Obwohl Wildschweine bevorzugt in der Dämmerung aktiv sind, können unsere Besucher die Tiere auch tagsüber sehr gut beobachten und erfahren viel Interessante über diese Tierart.

Direkt Bielefeld - 3. Dez. 2007
Vogel-Futterstellen im Tierpark basteln
Bielefeld. Futterstellen für heimische Vögel basteln Kinder am kommenden Sonntag, 9. Dezember, von 10 bis 11 Uhr in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Der Förderkreis ´Lernort Natur` lädt alle Schulkinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren dazu ein.

wienweb.at - 29. Nov. 2007
Panda-Taufe am Dienstag
Der Panda-Nachwuchs in Schönbrunn wird am Dienstag offiziell getauft - auf den Namen "Fu Long", über den eine Internet-Wahl entschied. Der Panda wird aber weiterhin nur über Monitore zu beobachten sein. Er verlässt die Höhle im Gehege noch nicht. Erst Mitte Dezember rechnen die Tierpfleger mit dem ersten Live-Kontakt zu den Besuchern. Der chinesische Botschafter wird jedenfalls bei der Feier am Dienstag dabei sein. Laut ORF will Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) die Patenschaft übernehmen.

Salzburger Nachrichten - 3. Dez. 2007
Christkind bringt Besuchern Panda-Baby
Montagmittag in Schönbrunn: Das weiße Festzelt gleich neben dem Panda-Gehege steht. Die Böden sind verlegt, was fehlt, sind noch Heizkanonen. Immerhin soll es die chinesische Delegation wohlig warm haben, wenn sie heute, Dienstag, zur hochoffiziellen Namensgebung des kleinen Panda Fu Long schreitet. Fast so warm, wie es der Star des Tages in seinem Kinderzimmer hat. Das wird er auch nicht verlassen. „Seine wackeligen Beine wollen den dicken Bauch noch nicht tragen. Also bleibt Fu Long bis er laufen kann dort“, verrät Zoologin Regina Pfistermüller. Und so heißt es für die Zoo-Besucher weiter warten, ehe sie einen Blick auf Fu Long werfen können. „Etwa um Weihnachten müsste er aus seiner Box kommen“, sagt Pfistermüller.

Wiener Zeitung - 4. Dez. 2007
„Fu Long“
Eigentlich hatte in Schönbrunn schon niemand mehr damit gerechnet, dass die Paarungen der beiden Pandas ein plüschiges Resultat bringen würden. Doch am 23. August 2007 war es dann soweit: Ein kaum hörbares Fiepen im Käfig bestätigte eine echte Weltsensation: Das Wiener Panda-Baby ist nämlich der erste in Europa auf natürlichem Weg geborene Panda. Mittlerweile hat Wiens Panda-Baby "Fu Long" (Glücklicher Drache) gut drei Kilo und ist 45 Zentimeter groß. Noch gut ein Jahr lang wird Fu Long noch von seiner Mutter gesäugt, dann gewöhnt er sich an Bambus, die Leibspeise der Pandas. Nun warten alle auf den ersten Spaziergang des kleinen Panda-Buben im geräumigen Schönbrunner Gehege. Doch das wird noch etwas dauern.

Die Presse - 4. Dez. 2007
Tiergarten: Schönbrunn: Langes Warten auf das Panda-Baby
Das Schönbrunner Panda-Baby heißt seit gestern, Dienstag, also offiziell Fu Long. Der Name ist zwar längst bekannt, doch eine chinesische Tradition will es, dass Panda-Babys von einer chinesischen Delegation offiziell getauft werden, sobald sie 100 Tage alt sind. Und mit Traditionen bricht man nicht – selbst, wenn die Zeremonie dann ohne den eigentlichen Star stattfinden muss, denn Fu Long hat seine Wurfbox noch nicht verlassen und fehlte bei der Tauf-Zeremonie. Was vielleicht auch besser so war. Die vielen Gäste und TV-Teams aus China und Österreich im voll besetzen Festzelt, Blitzlichtgewitter und Simultan-Übersetzer inklusive, hätten das kleine Tier wohl ziemlich verschreckt.

Kleine Zeitung - 4. Dez. 2007
Schönbrunner Panda-Baby verschlief Namensgebung
Friedlich schlummerte der kleine Panda Fu Long am Dienstag in der Ecke seiner Wurfbox, während sich in einem Festzelt im Schönbrunner Tiergarten Medienvertreter und Prominenz versammelten, um bei der Namensgebung des Bären dabei zu sein. Der chinesische Botschafter Wu Ken hat dem Kleinen offiziell den Namen Fu Long ("glücklicher Drache") verpasst, Patin ist Außenministerin Plassnik.




Nachwuchs

WELT ONLINE - 30. Nov. 2007
Kathis viertes Kind
Nachwuchs bei den Gorillas im Zoo Hannover: Gorilladame Kathi hat ein viertes Kind zur Welt gebracht. Der noch namenlose Winzling wiege rund 2000 Gramm, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die stolze Mutter halte das Kleine eng an den Körper gedrückt. Deshalb war es noch nicht möglich festzustellen, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

inar.de - 29. Nov. 2007
Baby-Gibbon in blond
Es gibt Tier-Ehen im Zoo Duisburg, die besonders lange halten und aus denen über die Jahre hinweg regelmäßig Jungtiere hervorgingen. Ein solches Paar ist das Schopfgibbon-Weibchen SOPHIE zusammen mit ihrem Partner CHARLY, die es Anfang des Monats auf ihr neuntes Jungtier brachten! Das bei der Geburt nur wenige hundert Gramm schwere Jungtier wird grundsätzlich mit hellem Fellkleid geboren, das bei männlichen Jungtieren mit zunehmendem Alter in ein sattes Schwarz übergeht. Im Moment lässt sich das Geschlecht allerdings noch nicht bestimmen, da das Fellknäuel in den ersten Lebenswochen ständig an Mutters Brust hängt.

Mitteldeutsche Zeitung - 30. Nov. 2007
Mit Babysan aus der Flasche
Von zarter Körpergröße, die Vorder- und Hinterbeine zur Seite gegrätscht, so fanden die Tierpfleger im Ascherslebener Zoo vor einer Woche ein kleines Lamababy mit der Mutter im Stall. Vermutlich ein Frühchen.

ON Nachrichten - 29. Nov. 2007
"Doppeltem Knut" geht's gut
Die von tschechischen Medien "doppelter Knut" getauften zwei Eisbärbabys aus dem Zoo von Brno (Brünn) sind knapp eine Woche nach ihrer Geburt wohlauf. "Die Mutter nimmt ihren Nachwuchs an und hat anscheinend genügend Milch für beide", teilte der Tierpark am Donnerstag mit. Ob die offiziell noch namenlosen Tiere sicher überleben, werde man aber erst nach zwei Monaten wissen. Falls Mutter Cora sich abwende oder Probleme bei der Fütterung zeige, wolle man versuchen, die Babys mit Menschenhilfe aufzuziehen. Schon jetzt hat der Zoo eine Webcam eingerichtet.

ORF.at - 3. Dez. 2007
Erster Ausflug der Puma-Mädchen in Hellbrunn
Die drei Monate alten Puma-Mädchen Valentina und Viktoria durften heute zum ersten Mal ihr Freigehege im Salzburger Zoo erkunden. Immer an ihrer Seite blieb dabei die wachsame Mama "Winnie".

oe24.at - 4. Dez. 2007
Tigerweibchen zieht kleine Ferkel groß
In Bangkok zieht ein Tigerweibchen Ferkel groß. Kurios: Nur wenige Meter davon entfernt säugt eine Sau zwei Tiberbabys. Damit das Tigerweibchen die kleinen Schweinchen annimmt, aber auch gegen die Kälte im Gehege, tragen die Ferkel "Tigermäntel". Allerdings ist Salmai, so der Name des Tigerweibchens, daran gewöhnt Ferkel aufzuziehen - sie macht das bereits seit ihrem zweiten Lebensjahr. Besonders kurios: nur wenige Meter gegenüber vom Tigergehege liegt eine Sau, die zwei Ferkel und zwei Tigerbabys großzieht. Sie muss die Kleinen säugen. Das Ganze geht allerdings nur zwei Monate lang gut, dann werden die Zähne der kleinen Tiger zu scharf für die Sau.

Kleine Zeitung - 3. Dez. 2007
Tiger zieht Ferkel auf
Heiße Experimente gibt es im Sriracha Tiger Zoo in der Nähe von Bangkok: Ein Tigerweibchen zieht dort Ferkel auf. Seit ihrem zweiten Lebensjahr ist die Tigerlady daran gewöhnt, junge Schweinchen wie ihre Eigenen zu behandeln.




Knut hat Geburtstag...

Märkische Allgemeine - 5. Dez. 2007
Eisbär Knut "feiert" mit hunderten Gästen
Hunderte Besucher, eine Gemüsetorte und eine Ansprache: Der weltweit bekannte Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo hat am Mittwoch seinen ersten Geburtstag gefeiert. Knut zeigte sich dabei als lässiger Medienstar - er räkelte sich mit leicht erdfarbenem Fell und posierte in die Kameras. "Der Bär hat ein ganz gesundes Selbstbewusstsein", sagte Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz vor dem Gehege. Nach Angaben einer Sprecherin hat Knut an seinem Geburtstag wieder einen "guten Zuwachs" an Besuchern gebracht. Es seien doppelt so viele Menschen wie am Vortag gekommen. Der Zoo bot ein Programm mit Gewinnspielen und Multivisionsshow. Vorgestellt wurde auch eine weitere Gedenkmünze mit Knut und seinem Ziehvater Thomas Dörflein. Ein Teil des Verkaufserlöses der Silbermünze im Wert von 10 Euro soll Projekten im Zoo zugutekommen.

WELT ONLINE - 5. Dez. 2007
Torte für den Berliner Weltstar Knut
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist heute ein Jahr alt geworden. Ziehvater und Pfleger Thomas Dörflein servierte zur Feier des Tages eine Spezialtorte aus Eis, Obst und Gemüse. Den Zoo-Besuchern wurde ein spezielles Backwerk angedient – ein Kuchen von gigantischen Ausmaßen. Der Eisbär ist nicht nur für den Zoo zum Wirtschaftsfaktor geworden. Knut gibt es als Original-Plüschtier, als Schaumzucker-Schleckerei und auf Postkarten, Postern und DVDs. Natürlich wurde er auch besungen. Darüber hinaus ist er in Videospielen Hauptdarsteller. Das Knut-Buch wurde in kürzester Zeit zum Bestseller: In nur drei Wochen war die erste Auflage von „Knut, der kleine Eisbärenjunge“ mit 50.000 Exemplaren ausverkauft. Einen Medienpreis hat Knut auch bekommen.

NZZ Online - 5. Dez. 2007
Eine Kerze für Knut
Die Attraktion des Berliner Zoos feiert am Mittwoch Geburtstag: Eisbär Knut ist 1-jährig geworden. Aus dem einstigen putzigen Pelztier ist mittlerweile ein stattliches Tier geworden, das 115 Kilo auf die Waage bringt. Nun wird in einem anderen Zoo ein neues Zuhause für Knut gesucht. ... Serviert wurde der Geburtstagskuchen von Knuts Tierpfleger Thomas Dörflein. Wie der Bären-Kurator des Berliner Zoos, Heiner Klös, im rbb-Inforadio sagte, wird Knut Berlin auf keinen Fall vor Mai verlassen. Danach werde sich der Zoo in ganz Europa umsehen, «wo ein geeignetes Plätzchen ist». Der Rummel um Knut könnte schon bald zu Ende sein: Womöglich sind die von Knuts Papa Lars im Frühjahr gedeckten drei Berliner Eisbärinnen Nancy, Katjuscha und Tosca schwanger. Ihr Verhalten deutet darauf hin - Gewissheit gibt es aber noch nicht, da bei Eisbärinnen weder ein wachsender Bauch noch ein Urintest eine Schwangerschaft belegen.

PR-Inside.com - 5. Dez. 2007
"Bald können wir sein Gewicht nur noch schätzen"
Tierpfleger Thomas Dörflein wünscht sich für Eisbär Knut zum Geburtstag eine Waage. «Die Kollegen aus dem Elefantenhaus wollen uns ihre nicht mehr ausleihen, weil Knut sie immer kaputt macht. Bald können wir sein Gewicht nur noch schätzen», sagte der 44-Jährige der «Bild»-Zeitung. Von seinen vielen Fans habe sein Zögling in den vergangenen Tagen viele Präsente, vor allem Plastikspielzeug und Quietschbälle, bekommen. So etwas dürfe Knut aber nicht haben. Er wollte dem Eisbären zu seinem ersten Geburtstag am Mittwoch «einen Klaps weniger auf seinen dicken Arsch» verpassen.

Spiegel Online - 5. Dez. 2007
Eine Offenbarung namens Knut
Auch wenn er heute erst ein Jahr alt wird: Der berühmteste Eisbär der Welt hat bereits seine Mission erfüllt. Er schenkte der Welt eine Offenbarung - wer an ihn glaubt, wird selig.

augsburger-allgemeine.de - 3. Dez. 2007
Ein Gespräch mit dem Zoodirektor
Knut tut gut. Immer noch. Immer wieder. Seit nun fast einem Jahr. Morgen feiert der bekannteste Eisbär der Welt seinen ersten Geburtstag. Aus dem täppisch-trotteligen Bärchen ist ein beachtlicher Bursche geworden. Und vor allem das ist ein Grund zu feiern, sagt der Berliner Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz.

inar.de - 3. Dez. 2007
Knut wird 1 Jahr alt und Berlin feiert mit!
Knut der Eisbär feiert seinen Geburtstag - und der Zoo Berlin lädt die Welt zu seiner Geburtstagsfeier. Seinen Ehrentag möchte Knut vor allem mit den Menschen feiern, die ihn besonders ins Herz geschlossen haben - die Kinder. Daher lädt der Zoo Berlin alle Kinder bis einschließlich 15 Jahre herzlich ein, am 5. Dezember 2007 ab 9.00 Uhr kostenlos in den artenreichsten Zoo der Welt zu kommen. Ein Höhepunkt der Geburtstagsfeier sind jedoch nicht nur faszinierende Einblicke in die Artenvielfalt unserer Erde, sondern die Arktis- und Kanada-Multivisionsshows des bekannten Fotografen und Buchautors Hans-Gerhard Pfaff. Seit über 28 Jahren ist der Reisejournalist mit seiner Frau Elvira in Kanada mit der Kamera unterwegs. Das Ergebnis seiner intensiven Befassung mit Kanada präsentiert er zu Knuts Geburtstag in einer live moderierten Arktis- und Kanada-Multivisionsshow mit Fotos und Filmen auf einer übergroßen Panoramaleinwand.

Gadebusch-Rehnaer Zeitung - 30. Nov. 2007
Knatsch um Knut
Knut, der berühmte Berliner Eisbär, wog bei seiner Geburt ganze 810 Gramm und war oft dem Tode näher als dem Leben. Doch zu seinem ersten Geburtstag strotzt er vor Gesundheit und wiegt zwei Zentner. Mehr als 2,5 Millionen Menschen haben den Publikumsliebling im ältesten deutschen Zoo in der Hauptstadt schon besucht, viele Millionen sahen die TV-Filme vom putzigen Spiel mit "Knuddel-Knut" und seinem Ziehvater Thomas Dörflein. Der "Milliobär" brachte dem Berliner Zoo nach Schätzungen schon zwischen 8 und 10 Millionen Euro ein. Doch der Eisbär gehört dem Tierpark Neumünster. Grund: Knuts Papa Lars ist ebenfalls Neumünsteraner. 1999 wurde er nach Berlin ausgeliehen. Geld verdienen durch einen möglichen Verkauf von Knut will der Tierpark Neumünster ebenfalls nicht. Drüwa: "Da lassen wir mal die Kirche im Dorf. Aber ein bisschen mehr Medieninteresse wünschen wir uns schon. Schließlich ist es unser Bär."

WELT ONLINE - 30. Nov. 2007
Knut bleibt noch längere Zeit Berliner
Eisbär Knut bleibt auf jeden Fall noch längere Zeit Berliner. Knapp eine Woche vor dem ersten Geburtstag des Medienstars im Zoologischen Garten Berlin bestätigen Sprecher Ragnar Kühne und Tierarzt André Schüle zwar Medienberichte über eine Vereinbarung, wonach der Tierpark Neumünster als ehemaliger Besitzer von Knut-Vater Lars gewisse Mitspracherechte über dessen Nachwuchs habe. „Dies hat aber für Knut und seiner Fans im Zoo zunächst noch nichts zu bedeuten“, sagte Kühne. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz stehe zu diesem Thema schon in der Vergangenheit im guten Kontakt zu seinem Kollegen Peter Drüwa in Neumünster. Der Zoo Berlin will wie bisher geplant, frühestens Mitte 2008 endgültig über Knuts Zukunft entscheiden. Entschieden abgelehnt hat der Zoo bereits Anfragen des Tierparks im brandenburgischen Germendorf. Auch Hannover und Gelsenkirchen bekundeten Interesse an Knut, der Zoo in Gelsenkirchen sogar mit einem offiziellen „Liebesbrief“ der dortigen Eisbärin an Knut. Außerdem bewarben sich zahlreiche europäische Zoos um Knut.

Tagesspiegel - 3. Dez. 2007
„Ich sehe ihm an, wenn er was ausheckt“
Knut wird Mittwoch ein Jahr alt und darf immernoch im Bett von Pfleger Thomas Dörflein schlafen. Der hat ihn aufgezogen, steht aber schon bereit für neuen Nachwuchs.
Vor einem Jahr hätte niemand für möglich gehalten, dass einmal ein Eisbär aus dem Zoo und ein Pfleger zu den bekanntesten und beliebtesten Berlinern in aller Welt gehören würden. Doch dann kamen Knut und Thomas Dörflein. Morgen wird der Bär ein Jahr alt – wir haben uns mit seinem Ziehvater unterhalten.

WELT ONLINE - 30. Nov. 2007
Kinodebüt für "Knut und seine Freunde"
Er hat es längst auf das Cover einer Ausgabe des Magazins "Vanity Fair" geschafft. Er war im japanischen, chinesischen, australischen, in Dutzenden ausländischen Fernsehstationen zu sehen. Jetzt erobert Knut die Kino-Leinwand. Am 6. März 2008 startet der Film "Knut und seine Freunde" bundesweit in den Lichtspieltheatern. Die 90-minütige Dokumentation mit fiktionalen Elementen zeigt bisher unveröffentlichtes Bildmaterial. Die Produktionsfirma Dokfilm aus Potsdam hat den kleinen Eisbären monatelang mit hochauflösenden HD-Kameras verfolgt. Zugleich thematisiert der Film das Leben junger Eis- und Braunbären in freier Wildbahn. Die neuen Aufnahmen aus der Arktis lieferte die NDR Naturfilm Redaktion von Studio Hamburg. Die Bilder sollen belegen, dass Knut im Zoo Berlin trotz der Handaufzucht die gleiche Entwicklung durchlebt, wie seine wild lebenden Artgenossen. Der Film beschäftigt sich auch mit dem Klimawandel und der Veränderung von Lebensräumen in der Natur und greift so die Initiative "respect habitats.Knut" des Zoo Berlin auf.

derStandard.at - 29. Nov. 2007
Elvis-Songs zum Happy Bärsday
Der Berliner Zoo bereitet sich derzeit auf seinen höchsten Jubel- und Festtag des Jahres vor: Am 5. Dezember wird Medienstar Knut ein Jahr alt, und das soll gebührend gefeiert werden. Schließlich hat der Eisbär dem Zoo zu einem finanziellen Zubrot verholfen wie zuvor noch kein anderes Tier in dessen 163-jähriger Geschichte. Finanziell vergleichsweise bescheiden wird das Geburtstagsgeschenk für den mittlerweile 110 Kilogramm schweren Jubilar ausfallen: eine "Torte" aus Weintrauben, Fischen und Kartoffeln; selbstverständlich serviert von Pfleger Thomas Dörflein, der phasenweise genauso viel Fanpost bekam wie sein Schützling. Beim Geburtstagsständchen hat Knut eindeutige Präferenzen: etwas von Elvis Presley. Denn, wie erst jetzt bekannt wurde, hat Dörflein dem von seiner Mutter Tosca verstoßenen Knut in den ersten Monaten abends häufig Elvis-Songs auf der Gitarre vorgespielt.

Frankfurter Neue Presse - 29. Nov. 2007
Knut pubertiert
Knut war so winzig. Die Handvoll Eisbär mit einem Geburtsgewicht von 810 Gramm war Tage und Wochen dem Tode oft näher als dem Leben. Doch kurz vor seinem ersten Geburtstag am 5. Dezember ist der weltweit bekannte Eisbär aus dem Berliner Zoo mit seinen gut 110 Kilo ein molliger Prachtbursche. Zum Geburtstag wird Pfleger Dörflein eine Spezialtorte aus Eis, Obst und Gemüse servieren. Zum Nachtisch bekommt Knut Buttercroissants und Weintrauben, seine Lieblingsspeise. Längst hat hinter den Kulissen ein Zoo-Poker um Knut begonnen. Der Zoo Berlin teilte gestern erst einmal mit, dass Knut noch längere Zeit Hauptstädter bleibt.

Schwäbische Zeitung - 1. Dez. 2007
"Die Eisbären sind die Haupt-Leidtragenden"
Hans-Gerhard Pfaff, Reisejournalist, Buchautor und Kanada-Kenner, kommt am 7. Dezember, 20 Uhr, in die Dürbheimer Turn- und Festhalle zu einer Multivisionsshow über das Land. Pfaff hat auch dokumentiert, wie sich der Klimawandel im kanadischen Eismeer auswirkt. Am 5. Dezember gestaltet er eine Präsentation zum ersten Geburtstag von Knut im Berliner Zoo über dessen frei lebende Verwandten.

Berliner Morgenpost - 1. Dez. 2007
Knut - Berlins Weltstar feiert Geburtstag
Tom Cruise und Leonardo DiCaprio waren dort, auch Sarah Connor und Thomas Gottschalk erwiesen ihm neben Millionen Besuchern die Referenz: Knut. Am kommenden Mittwoch wird der berühmte Eisbär ein Jahr alt.

WELT ONLINE - 3. Dez. 2007
Warum der Zoodirektor andere Tiere lieber mag als Knut
Alle finden Knut süß - Bernhard Blaszkiewitz aber versteht "das Riesentheater" um den ehemals kleinen Eisbären "bis heute nicht". Der Direktor von Zoo und Tierpark Berlin hat andere Favoriten. Er mag es etwas größer und massiger. „Wenn Sie mich fragen, ich finde das Spitzmaulnashorn allemal hübscher als den kleinen Eisbär. Oft würden in den Sendungen die Tiere zu menschlich dargestellt. Zudem werde über die Pfleger und deren Arbeit oft ein falsches Bild entworfen. Auch Eisbär Knut könne nicht auf Dauer Stoff bieten. „Knut als 25-Jähriger geht nicht mehr“, sagt der Zoo-Chef, der keine große Zukunft für TV-Doku-Soaps aus der Tierwelt sieht. „Die sind bald ausgelutscht, das Material geht aus“, meint der Zoologe. Die Menschen würden die vielen TV-Sendungen aus deutschen Zoos allerdings sehr gern sehen, 90 Prozent dieser Beiträge auch uneingeschränkt positiv aufnehmen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 4. Dez. 2007
Keine traumatisierte Kindheit, bitte
Herzlichen Glückwunsch, Knut!



WELT ONLINE - 30. Nov. 2007
Fördergemeinschaft Tierpark Berlin schlägt Kombiticket vor
Die Fördergemeinschaft Tierpark Berlin will mit einem Kombiticket für Riesenrad und Berliner Zoo mehr Besucher vor die Tiergehege locken. «Der Bau des Riesenrads ist eine Chance für den Berliner Zoo, wenn es gelingt, die Touristen länger in der City- West zu halten», sagte Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft, am Freitag. Dieser Effekt könne nur eintreten, wenn nicht gegenseitig Besucher abgezogen werden. Ein Kombiticket für Riesenrad und Zoo wäre eine Lösung. Erster Spatenstich mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist für diesen Montag geplant.

Die Welt - 1. Dez. 2007
Der Zoo ist die Nummer eins bei Besuchern
Der Zoo Berlin ist der älteste und artenreichste Zoo Deutschlands – und mit Eisbären-Nachwuchs Knut auch der populärste. Erstmals richtet das Haus eine Tagung für kaufmännische Direktoren deutschsprachiger Zoos aus. Darüber sprach mit dem Gastgeber Gerald R. Uhlich, Vorstand und kaufmännischer Direktor des Berliner Zoos, WELT ONLINE-Redakteurin Tanja Laninger.

Naumburger Tageblatt - 30. Nov. 2007
Neuer Schneeleopard für Magdeburger Zoo - Reise nach Finnland
Der Magdeburger Zoo bekommt einen Schneeleoparden. Zoo-Direktor Kai Perret wird an diesem Samstag nach Ähtäri in Finnland reisen, um den jungen Kater abzuholen. Er wurde dem Zoo vom Zuchtbuchführer zugesprochen. Der Zoo Magdeburg hat vom Zoo Krefeld eine junge Katze erhalten, die sich bereits hervorragend eingelebt hat. Beide Schneeleoparden, deren Art bedroht ist, sollen später für Nachwuchs sorgen. Der Zoodirektor werde Mitte nächster Woche mit dem Tier erwartet.

MVregio - 4. Dez. 2007
Bärin erforscht neue Heimat
Die vor kurzem eingetroffenen syrische Braunbärin Clara hat sich inzwischen bestens im Stralsunder Zoo eingelebt. Nachdem Sie mit den Örtlichkeiten ihrer näheren Umgebung vertraut gemacht wurde, darf die ehemalige Gothaerin inzwischen auch die große Außenanlage erkunden. Dort hat sie schon mit den beiden Steppenfüchsen, welche ebenfalls die Bärenanlage bewohnen, Bekanntschaft gemacht. Möglicherweise noch in diesem Jahr wird ein passender Partner für Clara aus einem französischen Zoo eintreffen.

Hamburger Abendblatt - 3. Dez. 2007
Kolibakterien: Hagenbecks Giraffenbulle Jou Jou ist tot
Sein Tod kam für alle überraschend. Hagenbecks größtes Tier, Giraffenbulle Jou Jou, ist gestorben. Der 5,10 Meter große, fast 1000 Kilogramm schwere und doch so sanfte Koloss wurde nur 16 Jahre alt. "Für eine Giraffe war er im besten Alter", sagt Hagenbeck-Tierärztin Adriane Prahl (26). Sie hatte die traurige Aufgabe, Jou Jou von seinem Leiden zu erlösen. Bei der Obduktion konnte zunächst nichts Auffälliges gefunden werden. Tests im Labor ergaben Kolibakterien im Magen-Darm-Trakt. Prahl: "Das hat zu einer schnellen Vergiftung geführt." Da in Hamburg zurzeit Maßnahmen wegen der Blauzungenkrankheit greifen, wurde die Amtstierärztin in den Tierpark gerufen.

Westfälische Nachrichten Münster - 30. Nov. 2007
Petra zieht ins Winterquartier
Am 5. Dezember ist es soweit. Petra, die Schwarze Schwänin, und ihr geliebtes Tretboot ziehen um in den Allwetterzoo. Bereits im letzten Jahr hatte die Trauerschwänin im Zooteich neben dem Elefantengehege überwintert. Dort konnte dank einer Spende des Zoo-Vereins Münster eine schwanengerechte Hütte gebaut werden, in der das romantischste Wahrzeichen Münsters den Winter verbringen kann. Immer in ihrer Nähe: das weiße Plastikboot, das im Teich verankert und bei Frostgefahr notfalls an Land gebracht wird. Zoodirektor Jörg Adler und der Inhaber des Tretboots, Peter Overschmidt, werden an dessen gleichnamiger Segelschule am Mittwoch um 11 Uhr mit Petra in einem Motorboot ablegen und über den Aasee in Richtung Zookanal schippern - das Tretboot natürlich im Schlepptau.

FR-online.de - 5. Dez. 2007
"Petra" zieht ins Winterquartier
Weder Körnerfutter noch einige Blättchen Eisbergsalat halfen, auch kein gutes Zureden. Gut eine halbe Stunde stockte die Operation Winterquartier, dann griff Zoo-Direktor Jörg Adler beherzt zu, hievte Trauerschwänin "Petra" ins Motorboot und brachte sie gemeinsam mit Segelschulbetreiber Peter Overschmidt in den nahen Münsteraner Zoo.
Weil ihr Plastikpartner beim Zufrieren des innerstädtischen Aasees, dem angestammten Revier des ungleichen Paares, Schaden nehmen könnte, wurde die neuerliche Umsiedlung nötig. Den Kritikern, die den Wirbel immer mal wieder für übertrieben und wenig artgerecht halten, nehmen die Organisatoren gleich den Wind aus den Segeln: "Eine Trennung - Tretboot in der Halle, "Petra" auf dem See - hätte uns nur Proteste eingebracht." Dennoch soll der zweite Winter im Zoo eine Notlösung bleiben. Im nächsten Frühjahr bekomme das Paar ein eigenes kleines Haus am Aasee, verspricht Tretbootbesitzer Overschmidt.

Berliner Morgenpost - 1. Dez. 2007
Zoo-Chef Blaszkiewitz: «TV-Doku-Soaps sind bald ausgelutscht»
Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz sieht keine große Zukunft für TV-Doku-Soaps aus der Tierwelt. «Die sind bald ausgelutscht, das Material geht aus», sagte der Zoologe bei einem Redaktionsbesuch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Er wünsche sich schon länger «mehr Dokumentation und weniger Soaps».

n-tv - 30. Nov. 2007
Nachwuchs wird geplant Pille für Rosi
Das Flusspferd bekommt die Anti-Baby-Pille, die Eisbärendame Privaträume, und für den Waldhund wird die große Liebe gesucht: Die Stuttgarter Wilhelma, der größte zoologisch-botanische Garten Deutschlands, unternimmt alle Anstrengungen, damit sich die Tiere zum richtigen Zeitpunkt vermehren. Denn wie bei Menschen will auch bei Zootieren der Termin für Nachwuchs gut durchdacht sein.

FR-online.de - 29. Nov. 2007
Ersatzmutter für Luchswaisen gefunden
Von Dienstag auf Mittwoch hat Wildbiologin Marion Ebel eine gute Nacht gehabt. Die neue Luchs-Dame im Wildpark Alte Fasanerie Klein-Auheim hat die Reise aus dem niedersächsischen Wildpark Neuhaus gut überstanden. "Momo ging nach dem Fang ohne Narkose in den Transportkäfig", erzählt Ebel. Problemlos auch die Fahrt, das Tier habe sich "verdächtig ruhig" verhalten. Die ungefähr 20 Kilogramm schwere und rund 50 Zentimeter große Luchsin soll zum Wiederaufbau des Großkatzenbestands in der Fasanerie beitragen. Deren Luchs-Familie wurde in den vergangenen Wochen nach mehreren kurz aufeinander folgenden Todesfällen stark dezimiert.

Freie Presse - 5. Dez. 2007
Zita – die Erste auf der Waage
Eine moderne elektronische Waage gehört unter anderem zur neuen Quarantänestation, die gestern Nachmittag im Limbacher Tierpark übergeben worden ist. Das ist beispielsweise wichtig, um vor einer Operation zu wissen, wie viel Narkose wir geben müssen“, betonte Uwe Dempewolf, Leiter des Tierparks.

Lausitzer Rundschau - 1. Dez. 2007
Männerrunde im Affenhaus
Das kleine Weißbüscheläffchen im Finsterwalder Tierpark, das unlängst gestohlen, von einer LR-Leserin aber schnell entdeckt und wieder in den heimatlichen Verschlag gebracht werden konnte, hat seit dieser Woche einen weiteren Grund zur Freude. Das bisher einsam lebende Tier hat «Nachwuchs» bekommen. Seit dieser Woche kann man die Neu-Bewohner im Finsterwalder Affenzwinger bewundern – den Winter über allerdings nur hinter der Glasscheibe.

Lübecker Nachrichten - 29. Nov. 2007
Knalltüten-Protest und mehr: Heute wird's eng in der City
Lübeck. Die Schaltzentrale der Macht in der Breiten Straße ist eine feste Adresse für alle Unzufriedenen. Aber heute kommt es ganz dicke: Gleich fünf Protestveranstaltungen begleiten die Sitzung des Stadtparlaments. Die Gegner des Tierparks demonstrieren unter dem Motto "Mitleid ist nicht genug - Tierpark schließen", obwohl das Thema gar nicht auf der Tagesordnung der Bürgerschaft steht. Die kleine Gruppe steht regelmäßig zu Sitzungen vor dem Rathaus. Angemeldet sind fünf Personen.

HL-live - 2. Dez. 2007
Stadt bescheinigt Tierpark: Alles in Ordnung
Den Tieren geht es im Lübecker Tierpark gut. Das bestätigte Lübecks zuständiger Senator Thorsten Geißler am Donnerstag in der Lübecker Bürgerschaft. Eine Gruppe von Tierschützern hatte mit einer Protestaktion die Schließung des Parks gefordert. Aus der schriftlichen Antwort von Senator Geißler auf eine Anfrage zur Haltung des Bären Bruno geht hervor, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass der Bär eine ausreichende Behandlung und Pflege durch den Tierhalter sowie durch den behandelnden Tierarzt erhält. Der Lübecker Tierpark entspricht den seit 2005 gültigen EU-Richtlinien. Das Ziel der Stadt ist es, in Israelsdorf einen großen Naherholungsbereich zu schaffen. Im Tierpark sollen dafür einheimische Tiere untergebracht werden. Exotische Tiere dürfen schon seit längerer Zeit nicht mehr nach Lübeck ziehen.

Lübecker Nachrichten - 5. Dez. 2007
Senator: Den Tieren geht es gut
Der Tierpark Israelsdorf war auch Thema auf der letzten Sitzung der Bürgerschaft. Lilo von Holt (Grüne) hatte sich bei Umweltsenator Thorsten Geißler über den Zustand von Braunbär "Bruno" und Leopard "Shorty" erkundigt, nachdem Bürger deren offenbar schlechte Gesundheit beklagt hatten. Geißler konnte das Plenum jedoch beruhigen. "Braunbär B.", heißt es in der Vorlage, "ist mittlerweile 30 Jahre alt und befindet sich in einem guten Ernährungs- und Pflegezustand." Wegen seines hohen Alters und einer "Rückenhinterhandschwäche" seien die Bewegungen dies Tieres jedoch verlangsamt. Auch "Leopard S." gehe es für sein Alter (20 Jahre) verhältnismäßig gut. S. leide zwar an einer gutartigen Tumorgeschwulst, die zwar kein schöner Anblick sei, das Tier aber nicht beeinträchtige.

Lübecker Nachrichten - 5. Dez. 2007
Was wird aus dem Tierpark?
Dem Lübecker Tierpark steht eine entscheidende Weichenstellung bevor: Das Kieler Umweltministerium wird in Kürze ein Gutachten herausgeben, in dem genau festgeschrieben wird, welche Auflagen der Tierpark erfüllen muss, um als Zoo im Sinne einer neuen EU-Richtlinie anerkannt zu werden. „Wir warten bereits seit Jahren auf dieses Gutachten“, sagt Amtstierarzt Andreas Müller-Buder. Bereits im Jahr 2004 sei der Israelsdorfer Tierpark von einer Kommission geprüft worden. „Und seither herrscht Schweigen im Walde“, so Müller-Buder. Das Gutachten sei jedoch notwendig, um endlich Planungssicherheit für die Zukunft des Tierparks zu haben. Noch bis zum Jahresende soll es damit aber so weit sein, wie Thomas Gall, Artenschutzreferent im Umweltministerium, den LN versicherte. Über die genauen Inhalte schwieg sich Gall zwar noch aus, „es sieht alles in allem aber nicht schlecht aus für den Lübecker Tierpark.“ In einigen Punkten bestehe gewiss Verbesserungsbedarf, aber grobe Verstöße gegen die EU-Zoo-Richtlinie bestünden nicht. Eine Schließung des Tierparks, wie sie Lübecker Tierrechtler bereits seit Jahren fordern, stehe aber überhaupt nicht zur Debatte. Grundsätzlich sei die Stadt aber an dem Fortbestand des Tierparks interessiert. „Wir wollen aber einen Zoo mit heimischen Tierarten, in dem es Jung und Alt möglich ist, sich zu erholen und über Tiere zu informieren“, sagt Geißler.

Spiegel Online - 3. Dez. 2007
Die Tragik der Dicken
Das Tier an sich ist unberechenbar. Das wusste schon Professor Dr. Bernhard Grzimek. Selbst bei der Steinlaus, die für das menschliche Auge kaum sichtbar ist, konnte man immer mit Überraschungen rechnen. Wie sehr muss das erst für den Elephas maximus bengalensis gelten. Gerade war der Direktor des Zoologischen Gartens Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, am Donnerstag dieser Woche dabei, die Unterschiede zwischen dem Asiatischen und dem Afrikanischen Elefanten zu erläutern, da passierte es: In einer Lautstärke von geschätzten sechzig Dezibel platterte ein faustdicker Strahl unüberhörbar auf den Steinboden im Elefantenhaus. Selten erlebt man derart kreatürlich ungezwungene Verhaltensweisen bei einer Pressekonferenz, auf der ein neues Buch vorgestellt wird. Doch Natur ist überall schön, sagt Loriot, und der Zwischenfall passte zum Thema: Es ist genau 150 Jahre her, dass der erste Elefant das Berliner Zoo-Gelände betrat und sich gleich häuslich einrichtete.

Hallertauer Zeitung - 4. Dez. 2007
Winter im Tiergarten Straubing: Kängurus, Löwen & Kamelen macht ...
Blitzschnell hüpfen die Pinguine aus dem Wasserbecken. Sie haben ihre Tierpflegerin entdeckt. Frische Fische! Sie brauchen ein bisschen Winterspeck. Auch die anderen Bewohner des Straubinger Tiergartens müssen sich auf den Winter einstellen. Manche kriegen dickes Fell, andere wollen kaum noch aus ihrem Haus raus und wieder andere fallen Tiefschlaf.

lifepr.de - 29. Nov. 2007
Frühlingsgefühle im Winter
Auch im November läuft im Zolli einiges. Ungeachtet der nasskalten Witterung und der kürzer werdenden Tage, treffen viele Tierarten im Spätherbst ihre Vorbereitungen für die nächste Saison. Die Afrikanische Straussenhenne legt jetzt die Eier, aus denen in einigen Wochen die Küken schlüpfen, die im nächsten Frühjahr um die Wette rennen werden. Noch ist ungewiss, aus wie vielen Eiern Küken schlüpfen werden.

NÖN Online - 5. Dez. 2007
Kragenbärdame Ali bleibt in Wiener Neustadt
Trotz des Todes ihres tierischen Partners "Berba" wird die Kragenbärdame "Ali" ihren Lebensabend im Wiener Neustädter Stadtpark verbringen. Dies sei das Ergebnis der Beratungen der Stadtverwaltung mit der Tierschutz-Organisation "Vier Pfoten" und dem "Österreichischen Tierschutzverein". Kurzfristig war eine Übersiedlung in ein anderes Gehege in Österreich angedacht, dies wäre aber mit "zu großem Stress für das Tier verbunden gewesen", teilte die Stadt in einer Aussendung mit.

Thurgauer Zeitung - 1. Dez. 2007
Neues aus dem Thurgau
Kreuzlingen. Das Zoohüsli hat sein Domizil von der Hauptstrasse 28 zur Hauptstrasse 23 verlegt. Der kleine Zoo ist mit Liebe eingerichtet. Mit Staunen können die Leute feststellen, das es noch Menschen gibt, die gerechte Tierhaltung pflegen. Dem Laien diese Tiere mit einer schönen Präsentation zu zeigen, ist für den Inhaber sehr positiv. Im Zoohüsli gibt es derzeit wieder viele Jungtiere, vor allem Ratten, Goldhamster, Zwerghasen, Rennmäuse, Kornnatter und Stabheuschrecken usw. Diese Tiere stammen aus heimischer Zucht und werden von Bruno Engler aufgezogen. Für Schulen bietet das Zoohüsli interessante Krokodilführungen an.

RIA Novosti - 5. Dez. 2007
Mischehe: Elefantenweibchen aus Russland feiert Hochzeit in Armenien
Im Tiergarten der armenischen Hauptstadt Jerewan findet am 16. Dezember die Heirat zwischen dem armenischen Elefantenmännchen Grantik und seiner Moskauer Braut Mascha vom Natalija Durowa-Tiertheater statt. Das berichtete der armenische Unternehmer Grant Wardanjan auf einer Pressekonferenz. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Novosti Armenia betonte der Geschäftsmann, die Hochzeit werde nach traditionellem armenischem Brauch verlaufen, bei dem die Braut während der Zeremonie einen neuen Namen erhält. Mascha soll auf den Namen Candy umgetauft werden. Im kommenden Jahr werde für das Pärchen ein eigenes Gehege gebaut, sagte der Zoodirektor Saak Abowjan. Mit Nachwuchs sei in den kommenden zwei bis drei Jahren zu rechnen, fügte er hinzu.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


volkskrant.nl - 5. Dez. 2007
Dik honderd kilo ijsbeer is niet meer zo schattig
Dicker 100kg-Eisbär ist nicht mehr so niedlich
Berlin - Ein Jahr nach der Knuts Geburt begreift Bernhard Blaszkiewitz, Direktor des Berliner Zoos immer noch nicht die Popularität, die der Eisbär genießt. In deutschen Tiergärten sind seit 1980 immerhin mehr als 70 Artgenossen erzeugt worden. Und die Geburt von anderen Tieren, wie niedlich sie auch sind, bleibt nahezu unbeachtet. ... Knut bediente des Bedürfnis nach guten Nachrichten. Er verkörperte den Optimismus, der kurz in Deutschland war. Aber inzwischen hat sich die Ernüchterung angekündigt. Die Inflation steigt an. Die Konsumtion stagniert. Und Knut ist nicht mehr niedlich.

blikopnieuws.nl - 5. Dez. 2007
Juwelenveiling WNF brengt 647.800 euro op
Juwelenversteigerung des WWF erbrachte 647.000 Euro
Amsterdam - Die drei Stunden dauernde Auktion erbrachte 647.800 Euro. Das Geld kommt WWF-Projekten zugute, die sich richten auf die Erhaltung des Riesenpandas und des Asiatischen Elefanten.

nos.nl - 1. Dez. 2007
Apen overleden
Affen gestorben
In einem Zoo in Brabant sind zwölf Affen gestorben, nachdem sie Rauch eingeatmet hatten. Das Unglück geschah im Tiergarten BestZoo. Der Rauch war entstanden, weil ein Sack Holzspäne zu dicht an einem Gasofen stand. Das Holz begann zu glimmen und so entstand der Rauch in der Affenunterkunft. "Die Holzspäne wurden gebraucht, um den Boden der Unterkunft zu bedecken", sagt der Direktor des Zoos. "Als wir am Morgen in das Gehege gingen, stellte sich heraus, daß alle Affen tot waren." Die Tiere wurden weggeholt und ihre Käfige sind wieder angestrichen. Ob neue Affen kommen, weiß der Direktor noch nicht. Auch ist nicht bekannt, ob es ein Denkmal geben wird, um der gestorbenen Affen zu gedenken.

Brabants Dagblad - 1. Dez. 2007
Twaalf apen gestikt in dierentuin in Best
Zwölf Affen im Zoo Best erstickt
Best - Im Best Zoo hat sich in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag ein Drama abgespielt. Zwölf Affen sind erstickt, weil ein Sack mit Holzspänen in ihrer Nachtunterkunft glühte, weil er zu dicht an einen Gasofen gestellt wurde. Die neun Mantelpaviane und drei Schweinsaffen sind am Donnerstagmorgen während der täglichen Inspektionsrunde tot angetroffen worden. "So ein Ende wünscht man den Affen nicht. Schrecklich", stellt der zoologische Direktor M. Damen fest. "Und dann unsere Tierpfleger. Die sind fertig davon. Sie hatten eine ganz enge Bindung zu den Tieren. Am Donnerstag haben wir hier ausführlich mit unserem Personal darüber gesprochen." Normalerweise erwarteten die Affen morgens die Pfleger mit Begeisterung. Nun blieb es ruhig, als diese sich dem Gebäude näherten. Die Pfleger sahen sofort, daß etwas nicht stimmte. Damen: "Die Anlage war mit Rauch gefüllt. Unsere Pfleger konnten nicht einmal nach innen sehen." Das Innere des Gebäudes ist ausgeführt mit Platten. Die sahen pechrabenschwarz aus. Ein Brand ist übrigens nicht ausgebrochen im Affenhaus. "Das Gebäude ist in Zukunft wahrscheinlich wieder benutzbar." Aber vorläufig bleibt es verwaist, betont Damen. "Wir werden das erst ruhig verkraften und auswerten." Damen bestätigt, daß von einem menschlichen Fehler die Rede ist. "Aber Sie werden begreifen, daß ich hier niemand darauf ansprechen werde. Vor allem für unsere Pfleger ist dieses Ereignis schon dramatisch genug." Die Affen in Best Zoo wurden jede Nacht wegen Kälte und Sicherheit eingesperrt. Ihr Innengehege wurde durch einen Gasofen erwärmt.

tourpress.nl - 30. Nov. 2007
'Kerst in Afrika' in Safaripark Beekse Bergen
"Weihnachten in Afrika" im Safaripark Beekse Bergen
In den Weihnachtsferien - vom 22. Dezember bis einschließlich 6. Januar - feiert der Safaripark Beekse Bergen "Weihnachten in Afrika". Im größten afrikanischen Wildpark der Niederlande stehen die Weihnachtsbäume mit funkelnden Lichtern und sind die Safaribusse geschmückt. Auch wird das Feiern von Weihnachten in Afrika nachfühlbar gemacht. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag kriegen verschiedene Tiere ein umfangreiches Weihnachtsmenu vorgesetzt. Im Safaribus erzählt ein Ranger über Weihnachten in Afrika und wie die afrikanischen Tiere wie Löwen, Zebras und Affen auch in unserem Klima gut leben können. In den Weihnachtsferien gilt der ermäßigte Wintertarif von 11,50 ¤ pro Erwachsener, Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren zahlen 10,95 ¤.

refdag.nl - 30. Nov. 2007
Rhenen viert jubileum in 2008
Rhenen feiert 2008 Jubiläum
Rhenen - Die Gemeinde Rhenen wird im nächsten Jahr dem 750-jährigen Bestehen der Stadt umfassende Beachtung schenken. Die Jubiläumsfeierlichkeit beginnt am 10. Januar in Ouwehands Tierpark. Das Alter des Rheinstädtchens ist übrigens nicht unumstritten. Das angenommene Alter beruht darauf, daß das älteste verfügbare Dokument auf die erworbenen Stadtrechte im Mai 1258 verweist.

evenementnieuws.nl - 30. Nov. 2007
Kerstvakantie bij Diergaarde Blijdorp : MidwinterZOO
Weihnachtsferien im Tiergarten Blijdorp: Mittwinterzoo
Während der Frost eine dünne Eisschicht auf die Teiche zaubert, kann man sich im Tiergarten Blijdorp herrlich aufwärmen in diesen Weihnachtsferien. Es gibt alles mögliche zu erleben im MittwinterZoo. Am Samstag, dem 22. Dezember 2007, wird der MittwinterZoo mit einem Tag der Geschichtenerzähler feierlich eröffnet. Es gibt von 12 bis 15 Uhr im Tiergarten extra Erzähler, die spannende Geschichten vortragen. Am 22. und 23. Dezember kann man auch die Voraufführungen der besonderen Insektenoper Help! besuchen. Während der Weihnachtsferien gibt es jeden Tag eine Menge Aktivitäten. Jeden Tag kann man Puppentheater sehen, eigene Lampions basteln, Erzählungen lauschen und noch vieles mehr! Wenn die Dämmerung beginnt, kann man am Lampionumzug durch den dunklen Tiergarten teilnehmen. Natürlich ist der Garten prächtig ausgeschmückt und, um die Atmosphäre komplett zu machen, bietet Blijdorp einen herrlichen Winterimbiß an; man kann sich aufwärmen mit einer warmen Schokomilch.

diergaardeblijdorp.nl - 29. Nov. 2007
Zeldzame bamboemaki-tweeling geboren: een vrolijke bende in het Apenhuis
Zwillinge bei seltenen Alaotra-Halbmakis geboren: eine fröhliche Bande im Affenhaus
Bereits etwa neun Jahre sind in Blijdorp Alaotra-Halbmakis aus Madagaskar zu sehen und zum erstenmal zieht der Zoo nun Zwillinge auf von diesen sehr seltenen Halbaffen. In diesem Jahr wurde schon ein Jungtier geboren. Die Geburten waren ziemlich unerwartet, weil Mutter Simone und Vater Mihanta nicht mehr die Jüngsten sind. Die Besucher können reichlich das verspielte Trio Halbmaki-Kinder im Menschenaffenhaus von Blijdorp genießen. Die europaweite Population Alaotra-Halbmakis beträgt knapp 70 Tiere, die ein "Fangnetz" bilden für den Fall, daß es auf Madagaskar mit der Art zu Ende geht. Im Jahre 1998 empfing Blijdorp aus dem Zoo Jersey eine kleine Gruppe von vier Alaotra-Halbmakis. Es dauerte bis 2004, bis der erste in Blijdorp geborene Alaotra-Halbmaki aufgezogen werden konnte. Auch 2005 gab es eine Familienvergrößerung und 2007 setzt dem ganzen die Krone auf mit den drei neuen "Zuwächsen". Das erstgeborene Jungtier ist ein Weibchen und von den Zwillingen ist das Geschlecht noch nicht bekannt.

dierennieuws.nl - 29. Nov. 2007
Nieuws uit Blijdorp
Neues aus Blijdorp
Elefantin Irma ist hochträchtig: vielleicht doch ein Christkind?
.. Die Pfleger sind schon rundherum vorbereitet auf die Ankunft des ‚Kleinen'. Es wurden kleine Anpassungen vorgenommen an der Elefantenanlage und es ist eine Webcam installiert, so daß die Pfleger über eine spezielle Webverbindung die Elefanten Tag und Nacht unter Kontrolle haben. Es bleibt doch immer spannend, ob alles gut geht, auch wenn Irma schon eine erfahrene Mutter und Großmutter ist, die bereits fünf Kälber zur Welt gebracht hat. ...
Einnahmen der Auktion der Elephant Parade für den Schutz der Natur
Blijdorp koordiniert bereits viele Jahre das Zuchtprogramm für den Asiatischen Elefanten in Europa und unterstützt Naturschutzprojekte für Elefanten in Indien. Dank der jüngsten Versteigerung von Kunstelefanten in Blijdorp (anläßlich der Elephant Parade) kann ein Betrag von ca. 50.000 Euro aufgewandt werden für den Ankauf eines grünen Korridors zwischen Brahmagiri und Tirunelli in Südindien. Dieser Korridor verbindet zwei verbliebene Waldgebiete miteinander, so daß die Elefanten mehr Lebensraum erhalten. Mit Zustimmung der Bewohner sollen einige Dörfer in diesem Korridor verlegt und der Korridor selbst zum Schutzgebiet ausgerufen werden.
Seltene Halbmaki-Zwillinge geboren: eine fröhliche Bande im Affenhaus
.. Es ist also eine fröhliche 'Bande' und die Familie ist sich sicher nicht bewußt, wie schwer es ihre Artgenossen auf Madagaskar zur Zeit haben. Auf der Insel Madagaskar leben viele verschiedene Arten von Halbaffen. Leider werden viele davon ernsthaft in ihrer Fortexistenz bedroht, weil die Natur auf der Insel in hohem Tempo verschwindet. Eine der bedrohten Arten ist der Alaotra-Halbmaki, ein Nahrungsspezialist, der nur in den Papyrus- und Schilfgebieten rund um den Alaotra-See im Osten Madagaskars vorkommt. Es ist die einzige Primatenart der Welt, die in einem sogenannten "nassen" Biotop lebt. Obwohl die Art offiziell geschützt ist, wird der Alaotra-Halbmaki wegen seines Fleisches gejagt. Um sich das Fleisch auf eine bequeme Art und Weise zu schnappen, werden die Schilfränder in Brand gesteckt, wodurch die Halbmakis erst recht in Todesangst unter die Knüppel ihrer Belagerer flüchten. Außerdem wird die Nahrung der übrigen Makis hierdurch vernichtet. Im Jahre 1990 brachte der Durrell Wildlife Conservation Trust in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden auf Madagaskar zum erstenmal einige Tiere nach Jersey, um mit ihnen ein Zuchtprogramm zu starten. Mittlerweile ist dieses zu einem offiziellen Europäischen Zuchtprogramm (EEP) ausgewachsen, das selbstverständlich von Jersey aus koordiniert wird und woran jetzt 18 (vor allem britische) Zoos beteiligt sind. Die europäische Population von Alaotra-Halbmakis zählt zur Zeit knapp 70 Tiere, die ein "Fangnetz" bilden für den Fall, daß es auf Madagaskar mit der Art zu Ende geht. Website: www.diergaardeblijdorp.nl

Dagblad van het Noorden - 29. Nov. 2007
Raad Emmen geeft groen licht voor dierenpark-plannen
Rat Emmen gibt grünes Licht für Tierparkpläne
Emmen - Bürgermeister und Beigeordnete von Emmen können weiter an den Plänen für einen neuen Tierpark mit Theater auf der Nordbargeres arbeiten. Der Stadtrat gab am Donnerstag einmütig grünes Licht für die weitere Ausarbeitung der Projekte im nächsten Jahr.

blikopnieuws.nl - 29. Nov. 2007
Pas op! Overstekende pinguïns
Aufgepaßt! Pinguine überqueren den Weg
Emmen - Für die Humboldtpinguine des Tierparks Emmen ist wieder Brutzeit, einige Paare sitzen schon auf ihren Eiern, während andere noch rege damit beschäftigt sind, eine geeignete Bruthöhle zu ergattern. Auf dem Kiesstrand lassen die Pinguine ihre typischen Trompetenlaute hören und im Brutgebiet wird auf zahlreichen Plätzen gepaart. Kurzum, es ist viel los in der Kolonie. Besucher, die auf dem Pfad durch ihr Brutgebiet laufen, begegnen da allemal Pinguinen, die ihren Weg kreuzen. Der eine Vogel trabt so schnell wie möglich auf die andere Site, der andere kümmert sich nicht um die Menschen und zwängt sich ruhig zwischen den Menschengruppen an den Kinderwagen vorbei, um die andere Seite zu erreichen. Er braucht sich auch keine Sorgen zu machen, Pinguine haben nun einmal stets Vorfahrt. Die Besucher genießen es, denn es ist schon ein schönes Erlebnis, den Tieren so nahe kommen zu können.

gelderlander.nl - 29. Nov. 2007
Grensgrazers: de lilliputters van Merlijn
Weidetiere an der Grenze: die Lilliputaner von Merlijn
Grafwegen - Die Zwergrinder von Hendrik-Jan Janssen sind Vollblut-Nachfahren der vom Aussterben bedrohten afrikanischen Dahomey-Rinderrasse. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gerieten die ersten Zwergrinder aus dem afrikanischen Königreich Dahomey (gegenwärtig Benin) in den Zoo von Antwerpen. Vor 20 Jahren kaufte der in Groesbeek geborene Hendrik-Jan Janssen einen Dahomey-Stier und zwei Kühe aus dem Zoo. Gegenwärtig grasen zwölf Zwerge über Janssens Weideland an der Grenze von Groesbeek und dem deutschen Weiler Grafwegen. Die Dahomeys sind eine seltene Erscheinung. Janssen schätzt, daß es noch höchstens 400 Exemplare in ganz Europa gibt, wovon noch lediglich 150 Tiere als tatsächlich reinrassig zu Buche stehen. Hendrik-Jan Janssen bemüht sich gemeinsam mit dem niederländisch-deutschen Verband der Züchter und Freunde des Europäischen Dahomey-Zwergrindes, das reinrassige afrikanische Zwergrind für die Zukunft zu erhalten. Die Vereinigung versucht auch, die Dahomey-Rinder auf die Internationale Liste der geschützten (Haus)Tierarten zu bekommen.




Russische Meldungen

Belarus

minsk.kp.ru - 5. Dez. 2007
В Минске появится океанариум - дельфинарий
In Minsk wird es ein Ozeanarium-Delphinarium geben. Die Zeitung "Komsomolskaja prawda w Belorussii" warf einen Blick auf die Zukunft des Hauptstadt-Zoos.
Der Zoo in Minsk entstand 1984. Doch ungeachtet seines jugendlichen Alters sieht er sehr trostlos aus. Baufällige Pavillons und einfache Volieren... Und da, endlich, beschlossen die Behörden, daß ein solches Objekt, wie ein Hauptstadt-Zoo, solider aussehen, und wenn möglich, eine neue nationale Sehenswürdigkeit werden soll. Nach allen Abänderungen wird sich das Areal des Zoos auf das Sechsfache vergrößern. Kann es sein, daß sie sich einfach in die Lage der armen Tierchen versetzt haben? Der Bau der Pavillons für Affen und Jungtiere und des Tropen-Exotariums sind bereits in vollem Gange. In letzterem werden Vertreter der Fauna Südamerikas leben - Anakondas, Kaimane, Boas und Piranhas. Neue Pavillons und Volieren sind so gedacht, daß die Tiere in ihnen von verschiedenen Seiten und sogar Etagen betrachtet werden können. Für die Tiere werden auch Außenanlagen gebaut. Aber noch im Innern des Exotariums wird es einen neun Meter hohen Wasserfall und einen kleinen See geben. Neben dem Exotarium wird ein Aviarium seinen Platz finden - ein Lebensraum für Vögel. Ein riesiges Netz erhebt sich wie ein Wolkenkratzer. Die Leute können das Aviarium betreten und sich an den Vögeln erfreuen. Die gefiederten Bewohner aber werden sich auf einem solch großen Territorium nicht wie gefangen fühlen. Im neuen Zoo wird es ein Ozeanarium-Delphinarium geben. Das Dach des Pavillons, gebaut im High-Tech-Stil, werden gläserne Riffe schmücken - eine direkte Andeutung von Meeresstimmung. Zu einem Hai-Erlebnis wird dem Zoobesucher ein Aquariumtunnel helfen, der sich an das Ozeanarium anschließt. Von der einzigartigen Ozeanwelt wird den Betrachter ein 5 bis 8 cm starkes Spezialglas trennen. Innerhalb des Gebäudes können sich gleichzeitig tausend Menschen aufhalten. Der Pavillon "Tiere der Nacht" wird geschaffen für Tiere, die nachts aktiv sind. Die Gehege werden hier ausgefüllt sein mit Infrarotlicht. So werden sich die Tiere nicht aufregen, denn sie werden die sie betrachtenden Menschen nicht sehen. Das Zentrum des Pavillons ist eine Kuppel, in der Raubvögel angesiedelt werden. Ein Mensch, der in diese Kuppel gelangt, wird sich wie in einem Käfig vorkommen, über dem Raubvögel fliegen. Der Pavillon "Tiere der Nacht" erinnert im Stil an die Architektur eines mittelalterlichen Schlosses. ... Es ist geplant, den Aufbau des Minsker Zoos zum Jahre 2010 abzuschließen.
[In der Minsker Zeitung sind abgebildet die Entwürfe von: Ozeanarium, Delphinarium und Orangerie; Pavillon "Tiere der Nacht"; Tropen-Exotarium ]

Rußland

rian-ru - 4. Dez. 2007
Зима в зоопарке: медведей сажают на диету, а обезьян потчуют кагором
Winter im Zoo: die Bären sind auf Diät gesetzt, die Affen werden mit Kagor traktiert
.. Es gibt Tiere, die das ganze Jahr über im Freien sind. Im Nowosibirsker Zoo z.B., wo im Winter nicht selten starke Fröste auftreten, bleiben afrikanische Löwen, Tiger, Leoparden, die junge Ligerin und viele andere Tiere, die in der Natur in einem sehr viel milderen Klima leben, im Freien. Nach den Worten des Direktors des Nowosibirsker Zoos Rostislaw Schilo, veränderten der strenge Winter des Jahres 2006 mit Frösten bis zu 40 Grad minus lediglich die Futtermenge und die Fütterungszeiten: alle Tiere erhielten täglich eine doppelte Verpflegungsration. Im Moskauer Zoo gibt es beim Eintreten der starken Fröste die meisten Scherereien mit den Vögeln, die den Teich bevölkern. Ihnen wird Heu ausgelegt, damit die Füße nicht am Eis festfrieren, große Platten werden hingestellt, die vor dem Wind schützen. Wenn nötig, schlagen die Mitarbeiter des Zoos ein Loch in das Eis, neben dem die Vögel leben. "Im Eisloch arbeiten spezielle Kompressoren, die dafür sorgen, daß das Wasser nicht zufriert. Bei 35 Grad Frost schaffen es die Kompressoren nicht mehr", sagte ein Mitarbeiter des Pressedienstes. Aus den Innengehegen, in denen eine angenehme Temperatur aufrecht gehalten wird, werden die Tiere ins Freie gelassen. "Die Japanmakaken haben keine Angst vor der Kälte und bewegen sich selbst bei 25 Grad Frost im Freien. An der frischen Luft bewegen sich Guanako, Schneeziegen, das Eisbärenmännchen", heißt es im Zoo. Die Mitarbeiter einiger russischer Zoos geben den Tieren Alkohol, wenn es kalt ist. Jedes Tier hat seine Norm. Für den Wisent - 150 Gramm Wodka, für einen Makaken - fünf Löffel Kagor. Die Zoodirektoren sagen, sie zwingen niemand mit Gewalt, Alkohol zu trinken. "Die Tiere aufzuwärmen mit Hilfe von Alkohol ist nötig für die Blutverdünnung", meint der Direktor des privaten Zoos "Limpopo" in Nishnij Nowgorod Wladimir Gerasitschkin. "Wein und Wodka zu reichen - das ist schon die äußerste Maßnahme. Doch eine kalorienreichere Ernährung reicht den Tieren nicht." Im Moskauer Zoo gibt man den Tieren bei Frostwetter keine Getränke, die Alkohol enthalten, und empfiehlt auch nicht, dies in anderen Zoos zu tun. Nach den Worten der Pressesekretärin des Zoos Natalja Istratowa wirkt sich Alkohol im Organismus von Tieren, die dem Frost ausgesetzt sind, nur negativ aus: der Wärmeaustausch wird gestört und die Tiere frieren noch mehr.
[Kagor = Likörwein]

mr-spb.ru - 4. Dez. 2007
В Ленинградский зоопарк едут бабочк