E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 398 vom 29. November 2007

Liebe Leser,

heut komm ich mal wieder in den Genuß, Ihnen die neueste Zoopresseschau zu präsentieren.
Neben der bunten Vielfalt, die uns die Zoo- und Tierwelt mit dieser Ausgabe bietet, habe ich aber noch ein weiteres Anliegen:
wir müssen uns outen....

Nein, nur keine Angst !!! Es geht "nur" um die Zookunft 2008 und ihre Begleiterscheinungen.

Das Quantum Verzeichnis wird ab der nächsten Ausgabe als Kooperation zwischen Quantum Conservation e.V. und der Zoo-AG Bielefeld erscheinen, wobei letztere den kompletten Zooteil übernehmen wird. Zusätzlich zur Buch- und CD-Version soll eine Onlineversion erscheinen, an deren Umsetzung noch gearbeitet wird.
Da die Menge der Zoodaten sicher nicht geringer wird, und um Ihnen auch zwischen den Zookunft-Veranstaltungen aktuelle Daten liefern zu können, haben wir uns entschlossen, sogenannte "Länderverantwortliche" einzuführen, die sich um die Datenpflege bestimmter Länder oder Regionen kümmern sollen. Diese werden dann mit eigener Emailadresse im Quantum Verzeichnis neben den Ländertiteln als Kontaktpersonen aufgeführt.
Somit bin ich auch beim eigentlichen Anliegen: da wir noch einige Länder/Regionen ohne "Betreuer" haben, suchen wir nach Freiwilligen, die solch eine Aufgabe übernehmen wollen, sei es aufgrund verschiedenster Sprach- oder Zookenntnisse, vorhandener Kontakte oder privatem Interesse an Zoos.
Weitere Infos, auch über den Ablauf bzw über die noch verfügbaren Länder und Regionen bekommen Sie bei mir, über die Emailadresse annette@quantum-verzeichnis.org .
Desweiteren wird in den nächsten Tagen unter http://www.quantum-verzeichnis.org eine vorerst einfache Onlineversion erscheinen. Auf diesen Seiten finden Sie neben einer Vorbestell-Möglichkeit auch ein Änderungsformular für Zoodaten. Schauen Sie also immer mal wieder vorbei.

Also: Freiwillige vor !

Ich verabschiede mich hiermit in`s erste Advent-Wochenende, feiern Sie schön,

Ihre Annette Schubert
Zoos  –  Meldungen

Ostseezeitung - 26. November 2007
Zoo schließt Abgabe von Großkatzen nach China aus
Der Rostocker Zoo hat nach eigenen Angaben keine Großkatzen nach China abgegeben. Nachwuchs, der nicht im Zoo bleibe, werde nach Möglichkeit in Zoos in Europa untergebracht, teilte die Einrichtung heute mit. Die Tierrechtsorganisation PETA wirft unter Bezug auf einen Fernsehbericht deutschen Zoos vor, Tiere an China geliefert zu haben, wo sie für Potenzmittel und andere Präparate der traditionellen chinesischen Medizin getötet würden. PETA hatte daher bei mehreren Zoos zu deren Praxis nachgefragt, Rostock hatte jedoch nicht geantwortet. Die Tierrechtler mutmaßten daraufhin, der Zoo habe möglicherweise etwas zu verbergen.

Dailynet - 27. November 2007
PM: Schockierende Zootierexporte nach China - Nur vier Zoos erlaubten PETA Akteneinsicht ins Zooregister
Haben die anderen Zoos und Tierparks etwas zu verbergen?
Wie die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. und das ARD-Magazin Report am 20. August 2007 berichteten, wurden in den letzten Jahren nachweislich 51 Großkatzen aus deutschen Zoos nach China geliefert und hier unter anderem zu „Medikamenten“ und „Potenzmitteln“ in der Traditionellen Chinesischen Medizin verarbeitet. Die Organisation schrieb Ende August knapp 50 Zoos in Deutschland, Österreich und in der Schweiz an und bat um eine Auflistung der Wildtiere, die in den letzten 10 Jahren abgegeben wurden, sowie um eine Auflistung von den im Zoo geborenen Jungtieren.
Drei Monate später wurden nun die Reaktionen der Zoos ausgewertet. Antwort erhielt PETA Deutschland e.V. von 14 Zoos: Stuttgart, Dresden, Hannover, Köln, Leipzig, Münster, Neunkirchen, Wuppertal, Braunschweig, Zoo in der Wingst, Tiergarten Delitzsch, Schönbrunn in Österreich, Zoo Basel und Zoo Zürich. ... Das bedeutet, dass sich dreißig Zoos komplett in Schweigen hüllen und der Tierrechtsorganisation jegliche Auskunft verweigerten. Darunter u.a. die großen Zoos in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Saarbrücken und Frankfurt. Soviel Geheimnisse und mangelnde Kooperation macht die Tierrechtsorganisation stutzig, denn schließlich sei es ja im eigenen Interesse der Zoos Transparenz zu zeigen und sich für das Wohl der Tiere einzusetzen.„Zoos benutzen Jungtiere als Kassenmagneten um ihren Umatz zu steigern. Erwachsene Tiere werden oft abgeschoben und verwahrloste Tiere im Zirkus können von den Behörden nicht beschlagnahmt werden, weil Zoos ihnen die Türen nicht öffnen,“ so Dr. Tanja Breining von PETA-Deutschland e.V.

PR-Inside.com - 23. November 2007
Proteste gegen Ausbau des Nürnberger Delfinariums
Mit einem «Trauerzug» haben Tierschützer am Donnerstag in Nürnberg gegen den geplanten Ausbau des Delfinariums im Zoo protestiert. Die rund 20 Demonstranten zogen mit einem fast zwei Meter langen «toten» Plastik-Delfin durch die Fußgängerzone zum Rathaus. Auch ein Transparent mit der Aufschrift «Ja zum Bürgerbegehren. Nein zum Delfinarium» war zu sehen. Langfristig solle die komplette Schließung des Delfinariums erreicht werden, sagte die Initiatorin des Bürgerbegehrens und Gründerin der Gruppe «Delfinbefreier», Kerstin Flagge, in einem ddp-Interview. Die Kritik der Tierschützer richtet sich gegen die Bedingungen, unter denen die Delfine gehalten werden.

WELT ONLINE - 23. November 2007
Zoo und Tierpark sollen fusionieren
Die Senatsverwaltung für Finanzen plant mittelfristig die wirtschaftliche Verschmelzung von Zoo und Tierpark. Die Zoo Aktiengesellschaft soll nach den Vorstellungen des von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) geführten Hauses mit der Tierpark GmbH zu einer Aktiengesellschaft zusammengeführt werden. "Die GmbH würde aufgelöst, Aktiva und Passiva beider Betriebe flössen in einer Bilanz zusammen", sagt Pressesprecherin Kristina Tschenett. Der Zoo erhalte alle Rechte - aber auch Pflichten. Kurz gesagt: Er würde das finanzielle Risiko für seine defizitäre Tochtergesellschaft komplett übernehmen.Zoo-Aufsichtsrat Jochen Sievers, seit Juli 2007 in dieser Position, sagt: "Da weiß die Senatsverwaltung mehr als wir." Er sieht den politischen Vorstoß entspannt: "So ein Beschluss ist ohne Vorstand, Aufsichtsrat sowie die Aktionäre des Zoos nicht zu machen." Der Senat ist im Aufsichtsrat vertreten, hält aber nur eine der insgesamt 4000 Zoo-Aktien - genauso wie Sievers.

FR-online.de - 22. November 2007
"Die ganze Institution Zoo wird beschädigt"
Der zurückgetretene Tierpark-Direktor Christian Schmidt äußert sich im Interview mit der Frankfurter Rundschau zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.
Sie mussten, kurz vor Ihrer Pensionierung im März 2008 vorzeitig Ihr Amt als Direktor ruhen lassen. Fühlen Sie sich entehrt?
Es sind unzutreffende Darstellungen in Umlauf gebracht worden. Damit wird nicht nur ein Mensch beschädigt, sondern auch eine ganze Institution mit allen ihren MitarbeiterInnen. Bei den anerkannten Fachleuten in aller Welt bin ich nach wie vor willkommen. Sie schätzen meine Leistung, was sich auch darin zeigt, dass ich den EAZA Award for Professional Excellence erhalten habe, einen europäischen Preis für vorzügliche berufliche Leistungen.
...
Die Vorwürfe gehen noch weiter. Unter Ihrer Leitung sollen die Flusspferde, die Totenkopfäffchen und die Strauße nicht korrekt gehalten worden sein.
Die Flusspferde wollte ich schon vor 13 Jahren durch Zwergflusspferde ersetzen. Die Anlage ist nur wenig größer, als die Mindestnorm verlangt. Das stellt keinen Zoodirektor zufrieden. Es gab allerdings damals eine Dienstanweisung, die mir das Weggeben der Flusspferde untersagt hat. Falsch aber ist der vermittelte Eindruck, die Haltung der Flusspferde sei im Sinne des Tierschutzes bedenklich. Auch die Straußen-Ställe entsprachen der Mindestnorm. Wir wollten sie dennoch durch neue Ställe im Ponyhaus ersetzen. Die Arbeiten hatten schon begonnen.
Wie zu hören ist, hat der Zoo jetzt gar keine Strauße mehr?
Da dürfen Sie nicht mich fragen. Was die Totenkopfäffchen betrifft: Diese waren vorübergehend in Gitterkäfigen, weil neue Tiere an die Gruppe gewöhnt wurden. Das ist für maximal sechs Wochen erlaubt, weil es die Eingewöhnung erleichtert. Wir haben 2004 eine Überprüfung des Zoos gehabt. Dort wurde bestätigt, dass wir die Mindestnormen erfüllen, bei den meisten Gehegen liegen wir um ein Vielfaches drüber. Ausnahme waren die Orang-Utans und Bonobos, aber da waren ja die neuen Gehege in Planung.
Das Bonoboland, das jetzt Borgoriwald heißt, ist nun aber umgeplant worden - auch wegen angeblicher Sicherheitsmängel.
Da wurde beispielsweise kritisiert, dass zwei Anlagen nach oben offen seien und somit die Sicherheit in Gefahr. Ich kann Ihnen 30 weitere Zoos nennen mit oben offenen Anlagen. Menschenaffen sind ein Schwerpunkt meiner Arbeit als Zoologe. Zudem gelte ich als Sicherheitsexperte.
...
Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Ich bin nach wie vor als Berater tätig, zum Beispiel für das Gorilla-Erhaltungszuchtprogramm und für das geplante Menschenaffenhaus in Rostock. Ich halte auch Vorträge. Ich bin weiterhin unter anderem im Vorstand der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und im Verwaltungsrat des Senckenberg-Forschungsinstituts und Museums. In absehbarer Zeit werden wir wohl in die Schweiz zurück kehren.



Planung und Bau 

Ad-Hoc-News - 27. November 2007
Spatenstich für neue Tropenhalle
Für die neue Tropenhalle «Gondwanaland» im Leipziger Zoo wird am Mittwoch der erste Spatenstich gesetzt. Neben Zoodirektor Jörg Junhold wird auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) erwartet, wie der Zoo mitteilte. Die neue Halle soll auf einer Fläche von rund 16 000 Quadratmeter Pflanzen- und Tierarten aus Asien, Afrika und Südamerika ein Zuhause bieten. Die neue Attraktion, die dann laut Zoo die größte Halle dieser Art in Europa sein wird, soll knapp 50 Millionen Euro kosten. Die Bauarbeiten beginnen erst im Frühjahr 2008, Ende 2009 soll die Halle dann fertig sein.

Tierwelt - 23. November 2007
Kleiner Park hat Grosses vor
Der Basler Tierpark «Lange Erlen» hat ehrgeizige Pläne: Weg von der «Hirschsammlung» hin zum «Fenster zur Natur der Region». Die geplante Parkerneuerung und -erweiterung erfolgt in mehreren Etappen über 15 bis 20 Jahre.
Begonnen hatte es 1871 mit dem Einzug von zwei schwarzen Schwänen: Karl Egon Fürst von Fürstenberg hatte sie dem neu gegründeten Park geschenkt. Nach und nach kamen weitere Tiere dazu, und bis heute ist der Tierpark «Lange Erlen» für seine Sammlung verschiedener und zum Teil seltener Hirsche bekannt. «Das passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert», meint Edwin Tschopp, Präsident des Erlen-Vereins, «wir mussten handeln.» Fachleute verschiedener Sparten haben ein neues Leitbild und einen Masterplan für die kommenden 15 bis 20 Jahre erarbeitet. Geplant sind ein radikaler Parkumbau und eine Erweiterung in mehreren Etappen.

Gränzbote - 22. November 2007
räte schlucken mehrkosten für donau-aquarium
Ursprünglich war der Gemeinderat von Kosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro für den Bau des neuen Donau-Aquariums in der Friedrichsau ausgegangen. Jetzt flatterte den Räten eine Neuberechnung der Kosten auf den Tisch. Diese haben sich um 190 000 auf nunmehr 1,54 Millionen Euro erhöht. ... Die Bauarbeiten an dem neuen Aquarium kommen derweil rasch voran. Die begehbare Glasröhre, das Kernstück des Neubaus, ist schon eingesetzt. Demnächst wird das Becken befüllt - allerdings nicht mit Wasser aus der Donau. "Die Wasserqualität wird besser sein als in der Donau", verspricht Tierpark-Chef Dr. Peter Laipple. ... Wenn die Beleuchtung eingestellt ist, kommen die ersten Fische - voraussichtlich Forellen. Später kommen Hecht, Karpfen, Waller und andere Arten dazu. "Dann werden wir sehen, was wir noch für Raritäten bekommen", sagt Laipple. Auch ganze Schwärme mit kleinen Fischen sollen zu sehen sein. Die Tiere sollen alle aus Zuchtstationen in der Region kommen. Raub- und Friedfische werden zunächst durch ein Netz voneinander getrennt. In einem kleineren Becken ist Platz für Flusskrebse und Muscheln. Fertig gestellt werden soll das Donau-Aquarium, da s den Besuchern die Welt heimischer Fische näher bringen soll, noch im Dezember. Die offizielle Eröffnung ist für Januar oder Februar vorgesehen.

Zisch - 24. November 2007
Tierpark Goldau bringt Bär und Wolf zusammen
In Goldau haben Bären und Wölfe nichts zu befürchten und können sich ihr Revier ungestört teilen. Die neue Anlage für die beiden Raubtiere bildet das Herzstück der Erweiterung des Natur- und Tierparkes. Der Tierpark Goldau verdoppelt seine Fläche in den nächsten Jahren auf 34 Hektaren, wie es in einer Mitteilung heisst. Rund 30 Millionen Franken werden in diese Erweiterung investiert. Allein 6,8 Millionen Franken kostet die neue Gemeinschaftsanlage für Bären und Wölfe - das Herzstück des erweiterten Parkes. Am Morgen erfolgte in Goldau der Spatenstich für die Gemeinschaftsanlage. Sie gestattet es den beiden Tierarten, ihr natürliches Verhalten auszuleben.

Hamburger Abendblatt - 27. November 2007
Schwarze Berge: Spende für die Frettchen
Franka, Franzi, Frieda und Frechdachs bekommen ein neues Heim. Schon bald soll mit dem Bau eines Geheges für die vier Frettchen im Natur-Erlebnis-Zentrum (NEZ) im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge begonnen werden, in dem Kindern Natur nahegebracht wird. Unterstützt wird das Projekt von der Hamburger Sparkasse (Haspa), die dafür 3000 Euro spendiert.



Aktionen

wienweb.at - 27. November 2007
50 Jahre Haus des Meeres
Das Haus des Meeres feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Der Flakturm im Esterhazy-Park in Wien-Mariahilf ist für über 50.000 Tiere ein zu Hause. Auf sechs Etagen sind tropische Fische, Schlangen, Echsen bis hin zu Vögeln und freilaufende Äffchen zu finden. In Österreichs größtem Aquarium mit 300.000 Litern tummeln sich Haie gemeinsam mit Meeresschildkröten. Ab Mitte Dezember soll es einen "Krokopark" geben. Die offizielle Jubiläums-Feier findet am Donnerstag statt. Der Eintritt zur Ausstellung der Philatelisten ist frei. Weiters wird es eine Sondermarke geben. Die 55 Cent Marke zeigt einen Anemonenfisch - auch "Nemo" genannt. Sie kann im Sonderpostamt im Eingangsbereich des Haus des Meeres erstanden werden.

wien.at - 27. Nov. 2007
"Nemo" - Sondermarke zu "50 Jahre Haus des Meeres"
Am Donnerstag, 29. November, feiert das Haus des Meeres seinen 50. Geburtstag. Von 10:00 und 18:00 Uhr gibt es im Rahmen des Jubiläums ein Postamt im Eingangsbereich. Dort kann man neben Sondermarken, Ersttagsbriefen auch das Markenbuch "Meerestiere in 3D" kaufen. Zusätzlich gibt es bei freiem Eintritt eine Ausstellung der Philatelisten.

inar.de - 28. Nov. 2007
Zoo-Aquarium Berlin lädt zu romantischem Candle-Light Dinner vor ...
Auch in diesem Jahr präsentiert das Zoo-Aquarium Berlin gemeinsam mit dem Steigenberger Berlin die beliebten Candle-Light Dinner und lädt zu einem romantischen Abend in einer einzigartigen Unterwasserwelt. Umgeben von farbenprächtigen Doktorfische, unheimlichen Mantarochen und eindruckvollen Haien sowie zahlreichen anderen faszinierenden Meeresbewohnern bietet das Zoo-Aquarium Berlin seinen Gästen bei Kerzenschein ein unwiderstehliches, viergängiges Spezialitäten-Menü.

juelicht.de - 27. November 2007
Löwenstarke Barockmusik in Dortmund
Fast schon traditionell eröffnet das Ensemble für Alte Musik der Musikschule am Samstag, 1. Dezember, die Adventszeit im Dortmunder Zoo. Bei einem etwa einstündigen Konzert im Raubtierhaus werden vor allem besinnliche Melodien aus dem Barock zu hören sein. ... Das Konzert gefiel bislang auch stets den Tieren: Während die Tiger die Musik erfahrungsgemäß dösend genießen, schaltet sich bei den Gesangseinlagen gerne ein Löwe ein. Im Anschluss an das Konzert lädt der Zoo Dortmund zu einem kleinen Rundgang durch den nächtlichen Tierpark ein. Der Eintritt kostet 15 Euro pro Person; eine Anmeldung unter der Rufnummer 0231/50-28593 ist erforderlich.

MVregio - 27. November 2007
Zum Winterzauber und Weihnachtsmarkt mit der RSAG
Viele zusätzliche Attraktionen werden die Zoobesucher an Wochenenden vom 1.12.07 bis zum 17.02.08 begeistern.
Als eine Botschafterin in dieser Sache ist seit heute eine RSAG - Straßenbahn unterwegs, die mit Trafficboards für die winterliche Erlebniswelt wirbt. Gebührend begrüßt wurde die Bahn bereits direkt vor dem Zooeingang vom Rentier Rudolf, einer der ständigen Gäste auf dem Festplatz des Winterzauber-Dorfes. ... Den Rostocker Zoo und die RSAG verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Bereits 1881 gab es Pferdebahnen in den Barnstorfer Wald bis zur Trotzenburg, bevor vor 102 Jahren die erste elektrifizierte Strecke der Straßenbahn zum damaligen Tiergarten in den Barnstorfer Anlagen gebaut wurde. Auch die Jungferfahrt der Elektrischen Pfingsten 1904 führte zum Tiergarten. An der Straßenbahnhaltestelle Zoo-Eingang Trotzenburg zeugt ein betagter Fahrleitungsmast aus der Anfangszeit der Elektrifizierung noch heute davon. Bereits seit 2004 werben RSAG und Zoo unter dem Slogan "Direkt ins Abenteuer" gemeinsam, z.B. mit einer Straßenbahn, auf der der Gepard RASAG zu sehen ist, das Patentier der RSAG seit 1996.

Hamburger Abendblatt - 27. November 2007
Adventsbummel mit Überraschungen
Der Wildpark Eekholt lädt an allen Adventssonntagen zum Adventsbummel mit vielen Überraschungen ein (13 Uhr). So dürfen die Kinder dem Knecht Ruprecht bei der Fütterung von Wildtieren helfen. Am ersten und dritten Advent bauen Imker einen Stand auf, an dem die Kinder Kerzen drehen und die Erwachsenen Honig oder Met einkaufen können.

Thurgauer Zeitung - 23. Nov. 2007
Löwen-Saal wird eröffnet
Heute Samstag wird der Löwen-Saal im Restaurant Plättli-Zoo in Frauenfeld eröffnet. Von 13.30 bis 17.30 Uhr findet ein Eröffnungsapéro statt, an dem der neue Löwen-Saal erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.



Nachwuchs 

PR-Inside.com - 26. November 2007
Nachwuchs bei den Gorillas im Münsteraner Allwetterzoo
Im Allwetterzoo in Münster gibt es Nachwuchs bei den Gorillas. Die elfjährige Changa habe am Freitag problemlos ihr zweites Baby zur Welt gebracht, teilte eine Zoosprecherin erst am Montag mit. Das Geschlecht des jungen Gorillas sei noch nicht bekannt. Changa versorge ihren Nachwuchs «vorbildlich
und versteht es gut, Aufdringlichkeiten von Artgenossen abzuwehren». ... Changas erstes Baby war den Angaben zufolge im Alter von fünf Monaten im Herbst 2006 an Verletzungen gestorben, die ihm bei Rangeleien in der Gruppe zugefügt worden waren. Das Gorillamädchen Mary Zwo, am 18. Mai im Münsteraner Allwetterzoo geboren, lernte der Sprecherin zufolge in der vergangenen Woche in Stuttgart einen Artgenossen im passenden Alter kennen. Die kleine Ex-Münsteranerin lebt seit Juli im Affenkindergarten der Stuttgarter Wilhelma, weil ihre Mutter sich nicht ausreichend um sie gekümmert hatte.

Echo-muenster.de - 26. November 2007
Gorilla-Baby am Freitag im Allwetterzoo geboren
Mit gleich zwei erfreulichen Gorillanachrichten meldet sich der Allwetterzoo Münster: Gorilla „Mary Zwo“ traf in der Stuttgarter Wilhelma auf einen Spielgefährten im passenden Alter, und im Allwetterzoo wurde am letzten Freitag der dritte Gorilla geboren.

n-tv - 24. November 2007
Hoffnung im Zoo
Im Zoo von Brno (Brünn) in Tschechien sind innerhalb weniger Stunden zwei Eisbär-Babys geboren worden. Nun hoffen die Tierpfleger auf das Überleben der Kleinen. Eisbär-Mutter Cora und die Babys würden ständig beobachtet, berichtete die tschechische Nachrichtenagentur CTK. Zoosprecher Pavel Hrazdira sagte, offenbar kümmere sich die Eisbärin um ihre Jungen. Dies sei ein gutes Zeichen. In der Vergangenheit habe sie zwar mehrfach geworfen, sich aber nie um ihre Babys bemüht, so dass diese schnell gestorben seien. Hrazdira sagte, der Zoo bereite sich auf eine Aufzucht mit menschlicher Hilfe vor.

Krone.at - 24. November 2007
Doppelter Knut
Im Zoo der tschechischen Stadt Brünn haben die Tierpfleger innerhalb weniger Stunden die Geburt von zwei Eisbär-Babys registriert und hoffen nun auf das Überleben der Kleinen. Eisbär-Mutter Cora und die Jungen würden ständig beobachtet, berichtete die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Samstag. Zoosprecher Pavel Hrazdira sagte, offenbar kümmere sich die Eisbärin um ihren Nachwuchs. ... Hrazdira sagte, der Zoo bereite sich notfalls auf eine Aufzucht mit menschlicher Hilfe vor. ... Der Tierpark kontaktierte bereits den Zoologischen Garten in Berlin, wo der berühmt gewordene "Knut" im Dezember 2006 zur Welt kam. Das Überleben von Eisbär-Babys in Gefangenschaft gilt als selten.

TLZ - 22. November 2007
Buckeliger und springender Nachwuchs im Zoopark Erfurt
Ein kleines Zwergzebu und einige Wüstenspringmäuse sind Neuankömmlinge im Erfurter Zoo. Das kleine Buckelrind kam gesund und munter auf die Welt. Es kann in den nächsten Tagen mit seiner Herde bewundert werden, wie der Zoopark am Donnerstag mitteilte. Im Terrarium der Großen Wüstenspringmäuse wurde schon Ende Oktober ein leises Piepsen bemerkt. Aus Sicherheitsgründen wurden die Tiere mit den Neugeborenen jedoch noch nicht gestört. Die stressanfällige junge Familie werde auch von Besuchern noch ferngehalten. Erst Anfang Oktober war Klammeraffen-Baby »Carlos« geboren worden.

Kurier - 23. November 2007
Panda-Baby: Es ist ein Bub
Die erste Untersuchung der Tierärztin des Tiergartens Schönbrunn, Hanna Vielgrade, hat Sicherheit gebracht: Panda-Baby Fu Long ist ein Bub, berichtete der ORF. Die Entwicklung des schwarz-weißen Fellknäuels geht in rasantem Tempo vor sich. Der kleine Glücksdrache hat bereits vier Zähne und bringt es auf stolze 3,9 Kilogramm. ... Anfang Dezember wird eine Delegation der "China Wildlife Conservation Association" und des chinesischen Forstministeriums anreisen, die dem Kleinen seinen offiziellen Namen verleihen wird. Zoo-Besucher werden das Junge spätestens Mitte Dezember live zu sehen bekommen, berichtet der Tiergarten auf seiner Homepage.

AFP - 27. November 2007
Baby-Panda im Zoo von San Diego hat endlich einen Namen
Das am 3. August im Zoo von San Diego geborene Panda-Weibchen hat endlich einen Namen: Das Bärenbaby heiße Zhen Zhen, teilte der Zoo im US-Bundesstaat Kalifornien mit. Traditionell werden Pandas erst frühestens 100 Tage nach ihrer Geburt getauft. Die Zucht der schwarz-weißen Bären in Gefangenschaft gilt als äußerst schwierig.

Lausitzer Rundschau - 26. November 2007
trauer und freude im dahmer tierpark
Eines der ältesten Tierparktiere, die Affendame Marlene, ist gestorben. Darüber informierte Ulrich Redlich, Vorsitzender der Dahmer Interessengemeinschaft (IG) Tierpark, während der vergangenen Mitgliederversammlung. Marlene, deren Alter auf etwa 40 Jahre geschätzt wird, war die Letzte ihrer Zunft in der Dahmer Einrichtung. ... Zugleich gebe es jedoch auch Erfreuliches zu berichten, fügte der IG-Vorsitzende an. Eseldame Peggy, die aus Herzberg in den Tierpark gekommen war, habe in Dahme die Liebe gefunden und sei im Oktober Mutter geworden. «Elly» haben die Tierpflegerinnen den Esel-Nachwuchs genannt.




Esslinger Zeitung - 22. November 2007
Mary Zwo hat neuen Spielgefährten
Was für ein Medienrummel! Ein halbes Dutzend Fotografen, mehrere Kamerateams, Radioleute mit Mikrofon und Redakteure mit Kuli und Block in den Händen schauen gespannt auf das Gehege im Menschenaffen-Aufzuchthaus der Wilhelma. Mary Zwo heißt die kleine Affendame, der seit Monaten das Interesse von Besuchern und Medien gilt. Doch diesmal geht es gar nicht um den sechs Monate alten Gorilla, der aus dem Zoo Münster nach Stuttgart kam. Der neue Star heißt Monza, trägt Windeln und sitzt schüchtern auf dem Arm seiner Pflegerin Marion Gogel. Zweieinhalb Monate alt ist das Affenbaby erst - und hat schon einiges durchgemacht. Ähnlich wie Mary Zwo wurde auch der am 2. September im Zoo „La Palmyre“ in Frankreich geborene Monza das Opfer angespannter Familienverhältnisse. Vater Bongo attackierte ihn gleich nach der Geburt, und Mutter Ybana konnte nicht verhindern, dass dabei sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Also musste er, um sein Leben zu retten und das Bein zu behandeln, in die Obhut von Pflegern und Ärzten. Wochenlang wurde sein Bein in einer Art Gipsschale fixiert, niemand wusste, ob der verletzte Muskel heilen würde. Aber dann kamen gute Nachrichten aus La Palmyre: Der Gips sei ab, das Bein wieder gut beweglich, Monza dürfe die ersten Krabbelversuche machen - nur in seine Familie konnte er nicht mehr zurück. Deshalb beschlossen die Verantwortlichen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Gorillas seine Übersiedlung in die Menschenaffen-Aufzuchtstation der Wilhelma.Mary Zwo und Monza hätten sich sicherlich viel zu erzählen über einen schweren Start ins Leben, Rabeneltern und die Heilkunst von Ärzten. Doch so richtig interessant ist Monza für die ältere Kameradin bisher nicht. ... Bald schon wird er mit Mary Zwo zusammen durchs Gehege tollen. So ein Spielkamerad ist wichtig. „Sonst besteht die Gefahr, dass die Tiere zu sehr vermenschlichen“, so die 29-jährige Tierpflegerin.

SWR.de Nachrichten - 23. November 2007
Affenbabys "Monza" und "Mary Zwo" in der Wilhelma
Endlich hat "Mary Zwo" (rechts) einen Spielgefährten bekommen: Seit dem 13. November 2007 geht auch der kleine "Monza" in den Affenkindergarten der Stuttgarter Wilhelma. Wie Mary hatte auch Monza keinen leichten Start ins Leben.

Berliner Morgenpost - 22. November 2007
Äußerst seltene Vögel im Berliner Zoo zu sehen
Äußerst seltene und scheue Vögel, die Zwergdommeln, sind seit Anfang November im Berliner Zoo zu sehen. Ein privater Züchter habe der Fasanerie ein Paar Zwergdommeln übergeben, teilte der Zoo am Donnerstag mit. In den 50er Jahren wurde der Brutbestand des Stelzvogels an der gesamten Havel noch auf rund vierzig Paare geschätzt. Die Vernichtung der Schilfbestände führte letztendlich zum Verschwinden dieses extrem vom Aussterben bedrohten Reihers.

lifepr.de - 22. November 2007
Zwergdommeln – äußerst seltene und scheue Neuankömmlinge im Zoo Berlin
Seit Anfang des Monats können aufmerksame Zoobesucher im Berliner Zoo wieder einen der seltensten Vögel Deutschlands entdecken. Über einen privaten Züchter erhielt die Fasanerie am 5. November ein Paar Zwergdommeln. Diese kleinsten mitteleuropäischen Reiher wurden in Berlin letztmals 1968 brütend festgestellt. Bis in die heutige Zeit werden Bruterfolge des scheuen Stelzvogels innerhalb Berlins Jahr für Jahr höchstens vermutet. In den 50iger Jahren wurde der Brutbestand der Zwergdommel an der gesamten Havel noch auf ca. 40 Brutpaare geschätzt. Die Vernichtung der Schilfbestände führte letztendlich zum Verschwinden dieses extrem vom Aussterben bedrohten Reihers. In gesamt Deutschland werden jährlich weniger als 500 Brutpaare registriert, und zu sehen bekommt diesen Vogel fast kein Mensch. So erklärt sich der besondere Stolz der Tierpfleger um den Revierchef Thomas Lenzner, zwei Rohrdommeln in seinem Bestand pflegen zu können.

inar.de - 27. November 2007
Prevost-Schönhörnchen: Neu eingelebt im Zoo Berlin
Schönhörnchen tragen ihren Namen zu Recht. Die asiatischen Baumhörnchen sind herrlich kontrastreich gefärbt. Fast in den Farben der deutschen Nationalflagge ist ihr Fell schwarz, gelblich weiß und rötlich gezeichnet. Erfreulicherweise konnte der Berliner Zoo kürzlich von einem Privathalter ein Nachzucht-Pärchen übernehmen. Seit dem 23. Oktober leben die beiden Kletterakrobaten im Affenhaus und fühlen sich mittlerweile hier auch heimisch. ... Prevost-Schönhörnchen sind als tagaktive Bewohner immergrüner tropischer Wälder über die Malyische Halbinsel bis nach Sumatra und Borneo verbreitet. Die Tiere sind geschickte Kletterer und können mühelos mit dem Kopf voran stammabwärts steigen. Die Orientierung im Geäst erfolgt hauptsächlich mit ihrem ausgesprochen guten Gesichtssinn. Anders als unsere heimischen Eichhörnchen halten Schönhörnchen keinen jahreszeitlichen "Ruheschlaf" und sammeln auch keine Vorräte.

WELT ONLINE - 28. Nov. 2007
Zoologischer Garten: Junge bei Schönhörnchen erwartet
Im Zoologischen Garten sind die Tierärzte guter Hoffnung, dass es bald Nachwuchs bei den Schönhörnchen gibt. Die asiatischen Kletterakrobaten haben damit begonnen, ihre Nesthöhle auszupolstern, teilte der Zoo mit. Das Pärchen war dem Zoo von einem Privathalter übergeben worden und hat sich im Affenhaus seit 23. Oktober gut eingelebt. Die possierlichen Tiere haben noch eine Besonderheit, die dem Publikum stets auffällt: Das Fell der Tiere leuchtet fast in den Farben der deutschen Flagge schwarz, gelblich weiß und rötlich.

Westdeutsche Zeitung - 26. November 2007
Zoo Gelsenkirchen: Die dicke Rosl ist ein stiller Star
Sie ist groß, dick, schwer und bereits erstaunliche 48 Jahre alt: Die Zwei-Tonnen-Dame Rosl ist ein eher stiller Star im Gelsenkirchener Tierpark „Zoom“. Der mittlerweile unter Arthrose leidende Koloss war nie so niedlich wie das Berliner Eisbärbaby Knut, noch so spektakulär wie die riesigen braunen Kodiakbären in einem der benachbarten Gehege. Rosl trägt jedoch einen ganz besonderen Ehrentitel: Sie ist das älteste deutsche Flusspferd. „Vermutlich ist Rosl sogar das älteste Tier ihrer Art weltweit“, sagt Tierpfleger Klaus Mette nicht ohne Stolz. Dabei streichelt der Pfleger sanft das Innere des weit aufgerissenen Mauls des Flusspferds mit den säbelartigen Eckzähnen. „Kraulen mag sie am liebsten“, sagt Mette. „Da ist sie wie ein Hund“. ... Zur Zucht wird die betagte Dickhäuterin nicht mehr eingesetzt. Rosl bekommt deshalb die Anti-Baby-Pille, eine brikettgroße Tablette. „Mit ihren fast 50 Jahren und nach 13 Kindern wollen wir ihr keine Schwangerschaft mehr zumuten“, sagt Zoo-Mitarbeiterin Sabine Haas. Rosl hätte sich einen ruhigen Lebensabend verdient. ... Erfahren hat der Gelsenkirchener Tierpark „Zoom Erlebniswelt“ von dem Ehrentitel seiner Tier-Veteranin als ältestes deutsches Flusspferd erst durch eine Mitteilung des offiziellen Flusspferde-Zuchtbuchs vor einigen Monaten. In der freien Natur werden Flusspferde meist nur etwa 30 Jahre alt. Titel-Vorgängerin Bulette war bereits am Silvestertag 2005 im Berliner Zoo im Alter von 53 Jahren wegen einer Beinerkrankung eingeschläfert worden.

sz-online - 27. November 2007
Nicht nur Knut tut gut
Kein anderes Tier in den etwa 750 deutschen Zoos ist so berühmt, wird so oft fotografiert und von so vielen Millionen Menschen besucht wie Knut im Zoologischen Garten Berlin. Der Eisbär ist der Super-Star des Tier-Jahres 2007. Doch Knut ist nicht allein. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) leben unter den rund zwei Millionen Zoo-Tieren viele Lieblinge, um die sich die Besucher manchmal große Sorgen machen und an denen sie ihre helle Freude haben. Als Faustregel für die Beliebtheit gilt: Entweder ganz jung, ganz alt oder ganz selten. Und spaßige Tricks ziehen auch. Da ist etwa der Seehundbulle Max, der im Tierpark Nordhorn Geburtstagskindern brav Küsschen gibt. Im Münsteraner Allwetterzoo bringt Orang-Utan-Baby Ito mit seiner punkigen Stehhaarfrisur die Fans zum Lachen. Die niedlichen Stars des Duisburger Tierparks sind die Koala-Bären, die einzigen ihrer Art in Deutschland. Viele Besucher bekommen bei ihrem Anblick Fernweh nach Australien.

Bild.T-Online.de - 22. November 2007
Knut bekommt zu Weihnachten kleine Eisbären-Geschwister
Eisbär Knut soll noch vor Weihnachten kleine Eisbären-Geschwister bekommen. Die Berliner Eisbär-Damen Nancy, Katjuscha und auch Knuts Mutter Tosca sind schwanger. Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs zur Berliner „BZ“: „Unsere Eisbär-Damen sind schwanger. Sie wurden alle von Eisbär Lars gedeckt. Nachwuchs könnte es in den nächsten vier Wochen geben.“

PR-Inside.com - 23. November 2007
Rätselraten um neue Eisbärbabys im Berliner Zoo
Rätselraten im Berliner Zoo: Möglicherweise sind die Eisbärdamen Nancy, Katjuscha und Tosca hochschwanger und könnten schon in den nächsten Wochen kleine «Geschwister» für den weltbekannten Knut gebären. Eine sichere Bestätigung gibt es dafür aber nicht, wie Zootierarzt André Schüle der AP am Freitag sagte. Möglich sei dies aber schon, weil alle Weibchen im Frühjahr von Eisbärmann Lars gedeckt wurden. Den Dreien wurde deshalb jüngst je eine Höhle als Rückzugs- und Gebärraum gebaut. «Ob sie schwanger sind oder nicht, kann man nicht sagen», erläuterte Schüle. Weil die Jungen so klein geboren würden, bekämen Eisbären keinen dicken Bauch, und auch ein Urin-Schwangerschaftstest sei nicht möglich. «Erst, wenn sich die Eisbärdamen auf Dauer in ihre Höhlen zurückziehen würden, könnte dies ein Zeichen für eine Schwangerschaft sein», sagte er. Dies sei aber aktuell nicht der Fall.

WELT ONLINE - 24. November 2007
Rätselraten um neue Eisbärbabys im Berliner Zoo
Rätselraten im Berliner Zoo: Möglicherweise sind die Eisbärdamen Nancy, Katjuscha und Tosca hochschwanger und könnten schon in den nächsten Wochen kleine "Geschwister" für den weltbekannten Knut gebären. Eine sichere Bestätigung gibt es dafür aber nicht, wie Zootierarzt André Schüle gestern sagte. Möglich sei dies aber schon, weil alle Weibchen im Frühjahr von Eisbärmann Lars gedeckt wurden. Den Dreien wurde deshalb jüngst je eine Höhle als Rückzugs- und Gebärraum gebaut. ... "Erst, wenn sich die Eisbärdamen auf Dauer in ihre Höhlen zurückziehen würden, könnte dies ein Zeichen für eine Schwangerschaft sein", sagte er. ... Trächtige Weibchen beziehen etwa einen Monat vor der Geburt eine Geburtshöhle, die sie mit ihren Jungen erst vier Monate später verlassen. Eisbärbabys sind kaninchengroß und zunächst blind und taub.

shz - 28. Nov. 2007
Knut: Ich gehöre nach Neumünster
Knut, der berühmteste Berliner der Neuzeit, hat Wurzeln mitten in Schleswig-Holstein. Der Eisbär, der am 5. Dezember ein Jahr alt wird, gehört dem Tierpark Neumünster. Das ist vertraglich besiegelt - doch in den Norden kommt er wohl nicht. Grund: Knuts Papa Lars ist ebenfalls Neumünsteraner. 1999 wurde er nach Berlin ausgeliehen. "Im damals geschlossenen Vertrag steht, dass das erste lebende Junge unser ist - und das war eben Knut", sagt Neumünsters Tierpark-Direktor Peter Drüwa. Auch auf das dritte, fünfte, siebte und die weiteren "ungeraden" Bärenbabys von Lars hat der Tierpark Neumünster Anspruch. Die Berliner können damit nicht alleine über die Zukunft ihres Lieblings entscheiden. Das letzte Wort hat immer Neumünster. Und Direktor Drüwa hat auch schon konkrete Vorstellungen: "Knut soll in die Zucht, um selbst Papa zu werden." Um Ostern kommenden Jahres will er sich mit seinem Berliner Kollegen Bernhard Blaszkiewitz treffen. Mit am Tisch wird dann auch Karin Linke, Führerin des Zuchtbuches der Eisbären vom Rostocker Zoo, sein, um nach einer geeigneten Partnerin für Knut zu suchen: Zwischen einem und drei Jahre alt sollte die Herzensdame sein, "lieber an der oberen Altersgrenze, denn ein wenig Dominanz tut Knut ganz gut", wie Drüwa über den jetzt im Flegelalter befindlichen Bären bemerkt. Ihn nach Schleswig-Holstein holen, in seinen eigenen Tierpark, lehnt Drüwa bislang ab: "Wir besitzen mit Kap bereits ein Männchen, das gerade das fortpflanzungsfähige Alter erreicht hat." Zudem müsste auch Eisbärin Meika ausgetauscht werden, da sie mit ihren 22 Jahren nicht mehr in die gewünschten Alterskategorie fällt.

Topnews - 28. Nov. 2007
Eisbär Knut kommt nicht aus Berlin
Eisbär Knut wird ein Jahr und jetzt wurde bekannt, dass Knut gar kein Berliner ist. Der Eisbär kommt eigentlich aus dem in Schleswig-Holstein liegenden Neumünster und gehört dem dortigen Zoo. Dies bestätigten die beiden Direktoren des Berliners und des Neumünsteraner Zoo, Bernhard Blaszkiewitz und Peter Drüwa. Die Zoobesucher in Berlin können aber beruhigt sein. Berichten zur Folge ist es nicht geplant, dass Knut demnächst nach Schleswig-Holstein umziehen wird. Im Zoo in Neumünster gibt es bereits einen Eisbär.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 28. Nov. 2007
Zoos streiten sich um Eisbären Knatsch um Knut
Am 5. Dezember wird Eisbär Knut ein Jahr alt. Jetzt ist ein Streit um den wohl berühmtesten Eisbären der Welt entbrannt. Der Tierpark Neumünster meldet Besitzrechte an Knut an. "Knut soll in die Zucht, um selbst Papa zu werden", schlug Drüwa vor. Zusammen mit seinem Berliner Kollegen Bernhard Blaszkiewitz und Karin Linke, Führerin des Zuchtbuches der Eisbären vom Rostocker Zoo, werde er im Frühjahr nach einer geeigneten Partnerin für Knut suchen. Der Berliner Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz habe die Existenz des Vertrages bestätigt und seine Einhaltung zugesichert.

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 28. Nov. 2007
Tierpark Germendorf will Knut
Die Zukunft von Eisbär Knut liegt möglicherweise in Brandenburg. Der Tierpark in Germendorf, einem Stadtteil von Oranienburg (Oberhavel), würde ihn gern aufnehmen. Der Tierpark hat sich nach eigenen Angaben vom Mittwoch bereits an den Berliner Zoo gewandt. In Germendorf würde für Knut eine vom Wasser umspülte, 2000 Quadratmeter große, mit Kiefern bewachsene Halbinsel hergerichtet werden. Dafür seien 1,4 Millionen Euro an Investitionen erforderlich, hieß es.

Bild.T-Online.de - 24. November 2007
Mein verrücktes Jahr mit Knut
Thomas Dörflein: Trotz seiner Medienscheu wurde der Tierpfleger selbst zum Star, bekommt stapelweise Fanpost
BILD am SONNTAG: Werden Sie Knut zu seinem Geburtstag am 5. Dezember besonders verwöhnen?
Thomas Dörflein: Er wird das bekommen, was er am liebsten isst: Weintrauben, Fische, gekochte Kartoffeln. Ansonsten wird das für ihn und für mich ein Tag wie jeder andere auch. ...
Aus Sicherheitsgründen dürfen Sie auch nicht mehr zu Knut ins Außengehege. Wer vermisst wen stärker: Sie ihn oder er Sie?
Er mich – auf jeden Fall. Wenn ich am Morgen nicht als Allererstes zu ihm gehe, fängt er an zu schreien, richtig doll laut.
Hinter den Kulissen haben Sie also weiter Kontakt?
Klar, drei Stunden täglich. Knut ist ja noch ein Kind, obwohl er jetzt 110 Kilo wiegt. Richtig erwachsen sind Eisbären erst mit 6 oder 7. Er braucht mich noch. ...Im Rückblick auf ein turbulentes Jahr: Was war Ihr berührendster Moment mit Knut?
Zum einen, als er nach einigen Wochen die Augen aufgemacht hat. Zum anderen, als er sehr krank war. Sein Bruder ist ja nach kurzer Zeit gestorben. Und auch Knut war einmal fast tot, lag in meiner Hand wie Gummi. Das kann wahnsinnig schnell gehen bei Eisbärbabys. Einmal ist Knuts Körpertemperatur innerhalb einer halben Stunde von 36 auf 42 Grad gestiegen.
... Was wünschen Sie Knut für die Zukunft?
Dass er in einen schönen Zoo kommt mit viel Platz und dem passenden Partner. In welcher Stadt der Zoo ist, spielt nicht die entscheidende Rolle.
Wollen Sie Knut denn nicht regelmäßig besuchen?
Davon hat mir eine Frau aus der Schweiz, die selbst einmal ein Eisbärbaby aufgezogen hat, dringend abgeraten. Als sie ihn in seiner neuen Heimat besucht hat, hat der Eisbär danach wochenlang geschrien. Das will ich vermeiden. Mir war ja von vornherein klar, dass eines Tages die Trennung kommt. Dass ein Zoo Tiere abgibt, ist der Normalfall. Ich bin da nicht so rührselig. ...

PR-Inside.com - 28. Nov. 2007
Tierpflegerin wird als «Ehrenamtler des Monats» geehrt
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) überreicht erstmals persönlich einem «Ehrenamtler des Monats» die neue brandenburgische Anerkennung. Er zeichnet am Mittwoch Gabriele Brate vom Förderverein des Heimattiergartens Fürstenwalde aus, wie die Staatskanzlei mitteilte. Die 53-jährige Arbeitslose, die wegen ihres Alters kaum mehr Chancen auf eine reguläre Anstellung habe, werde damit für ihren hohen persönlichen Einsatz für den Tierpark geehrt. Seit Jahren sei Brate ehrenamtlich im Heimattiergarten tätig, pflege dort Tiere und säubere Gehege, hieß es weiter. Sie wolle über das Ehrenamt den Kontakt zu den Menschen halten. Platzeck übergibt in Fürstenwalde auch einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro für eine geplante Otteranlage, für deren Bau seit zwei Jahren gesammelt wird. Die Landesregierung ehrt seit September monatlich Brandenburger für ihre ehrenamtliche Arbeit. Sie erhalten eine Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten und einen Füller mit dem Aufdruck «Engagiert für Brandenburg».

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 27. Nov. 2007
Dahmer Tierfreunde feiern wieder solo
Das Tierparkfest soll im Jahr 2008 nicht mehr gemeinsam mit dem Heimatfest ausgerichtet werden. Das hat Ulrich Redlich, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Tierpark, während der vergangenen Mitgliederversammlung angekündigt. In diesem Jahr habe das Tierparkfest mit rund 1800 Euro nur etwa die Hälfte des gewohnten Erlöses für die Tiere eingebracht, sagte er. Zum einen sei das sicherlich dem schlechten Wetter geschuldet, so Redlich. Doch auch in der Fest-Dopplung sehe er Gründe. Geld, dass beispielsweise auf dem Rummel ausgegeben wurde, fehle in der Tierparkkasse. Das 12. Tierparkfest, erläuterte Vorstandsmitglied Thomas Pietsch, wird wieder wie früher als buntes Familienfest am Pfingstsonntag stattfinden.

Lausitzer Rundschau - 26. Nov. 2007
trauer und freude im dahmer tierpark
Eines der ältesten Tierparktiere, die Affendame Marlene, ist gestorben. Marlene, deren Alter auf etwa 40 Jahre geschätzt wird, war die Letzte ihrer Zunft in der Dahmer Einrichtung. Um sich nicht einsam zu fühlen, war sie in ein neues, warmes Quartier neben dem Wirtschaftshof umgezogen. Nun sei Marlene dort friedlich eingeschlafen, sagte Tierpflegerin Evelyn Fahr. Zugleich gebe es jedoch auch Erfreuliches zu berichten, fügte der IG-Vorsitzende an. Eseldame Peggy, die aus Herzberg in den Tierpark gekommen war, habe in Dahme die Liebe gefunden und sei im Oktober Mutter geworden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Algemeen Dagblad - 28. Nov. 2007
Blijdorp hoopt op een 'kerstolifantje'
Blijdorp hofft auf einen "Weihnachtselefanten"
Rotterdam - Die hochträchtige Elefantin Irma hat es schwer. Mit ihren 3.500 kg schlurft sie durch die Außenanlage, alles scheint ihr Mühe zu bereiten. Sie schreitet etwas wackelig, der enorme Bauch quillt an allen Seiten hervor. Jeder im Tiergarten zählt nervös die Tage. Zwischen jetzt und in zwei Monaten kann die erfahrene Kuh - bereits Großmutter und Mutter von fünf Jungtieren - gebären. Es könnte also, philosophiert der Direktor, sehr wohl ein kleiner "Weihnachtselefant" werden. "Der errechnete Geburtstermin ist der 26. Dezember. Das könnte ein prächtiger Abschluß des Jubiläumsjahres sein." Doch bleibt Wachsamkeit geboten. So gibt es den verspielten Jungelefanten Sibu, drei Jahre alt und unberechenbar. "... Einer, den man nicht aus der Ferne lenken kann. Ein Faktor, den man in Rechnung stellen muß." Nach der Geburt wird vermutlich Bangka, das älteste Jungtier, die Funktion der helfenden Tante übernehmen.

evenementnieuws.nl - 28. Nov. 2007
Misschien kerstkind voor Diergaarde Blijdorp
Vielleicht ein Christkind für den Tiergarten Blijdorp
Wann die Geburt genau stattfinden wird, bleibt schwer zu bestimmen. Es gibt verschiedene Decktermine und die Tragzeit dauert bei Elefanten relativ lange, nämlich zwischen 22 und 24 Monaten. Anhand einer Hormonuntersuchung kann der Tierarzt den Progesterongehalt bestimmen, um festzustellen, wie die Trächtigkeit sich entwickelt. Weiter ist es eine Frage des Abwartens... Die Pfleger gehen davon aus, daß die Geburt im Prinzip zwischen jetzt und den kommenden zwei Monaten stattfinden kann. Es wird auch mit einem möglichen Christkind gerechnet! Wenn das geschehen sollte, wäre die Geburt auch noch ein feierlicher Abschluß des Tiergarten-Jubiläumsjahrs.

telegraaf.nl - 28. Nov. 2007
Blijdorp verwacht 'kerstkindje'
Blijdorp erwartet "Christkind"
Rotterdam. Elefantin Irma aus dem Rotterdamer Tiergarten Blijdorp wird wahrscheinlich um Weihnachten herum Mutter. Nach ca. zwei Jahren Schwangerschaft, was bei Elefanten üblich ist, ist ihr hängender Bauch sichtbar gewölbt. Es ist zum erstenmal seit vier Jahren, daß im Tiergarten ein Elefantenbaby erwartet wird. Laut Direktor Ton Dorresteijn wird es spannend, denn wer wird die neue Tante? Eine "Beistands-Tante" ist für ein Elefantenbaby unentbehrlich. Die Rolle ist vorgesehen für eine Vertraute der Mutter. Bisher stand Irmas Tochter Bernadine die Rolle als "helfende Hand" zu, aber die lebt jetzt in einem Zoo in Dublin. Es bleibt abzuwarten, wer diese Rolle diesmal spontan auf sich nehmen wird. Im Tierpark Amersfoort tötete eine Elefantenmutter im April ihr neugeborenes Kalb. Weil Irma eine erfahrene Mutter ist, macht sich Blijdorp keine Sorgen. Sie bringt zum sechsten Male ein Baby zur Welt und ist inzwischen auch schon Oma. Die Pfleger der schwangeren Elefantenkuh behalten sie immer im Blick, auch über eine Webcam. Es ist wahrscheinlich, daß in Kürze jeder der Elefantin über die Website des Zoos auf diese Art und Weise folgen kann.

megastadfm.nl - 28. Nov. 2007
Bokito is verkouden
Bokito ist erkältet
Der Gorilla, der dieses Jahr weltberühmt wurde durch seinen Ausbruch im Tiergarten Blijdorp, bei dem einige Menschen verletzt wurden, ist zusammen mit seinen Familienmitgliedern krank. Er war gerade erst wiederhergestellt von den Windpocken. Die Krankheit hatte er sich wahrscheinlich über einen indirekten Kontakt mit jemand zugezogen, der mit dem Virus infiziert war. Er hat niemand in seiner Familie angesteckt. Weil die erkälteten Gorillas jetzt vor allem drinnen bleiben, hat der Tiergarten Blijdorp die Außenanlage der Tiere extra in Angriff nehmen können.

dierennieuws.nl - 28. Nov. 2007
Grootste strohalsibisgroep ter wereld in Zoo Parc Overloon
Größte Strohhalsibisgruppe der Welt im Zoo Park Overloon
Im Zoo Park Overloon wurden in der zurückliegenden Woche acht Ibisse eingeführt, vier Scharlach- und vier Strohhalsibisse. Mit der Ankunft dieser Neuen leben in der großen Ibisvoliere 24 Scharlach- und 28 Strohhalsibisse. Zoo Park Overloon beherbergt nun die größte Gruppe von Strohhalsibissen, die es in einem Zoo der Welt gibt! Website: www.overloonzoo.nl

dierennieuws.nl - 28. Nov. 2007
Nieuwe bewoners in Dierenpark Wissel
Neue Bewohner im Tierpark Wissel
Zurückgekehrt in den Tierpark Wissel sind Weißbüscheläffchen. Seit 2005 waren die Zwergaffen nicht im Bestand der Sammlung des Tierparks Wissel. Die Familiengruppe Weißbüscheläffchen stammt aus dem Aqua Zoo Friesland und besteht aus zwei erwachsenen Tieren und ihren zwei Jungen, die beide in diesem Jahr im Aqua Zoo Friesland zur Welt kamen. Website: www.wisselzoo.nl

Algemeen Dagblad - 27. Nov. 2007
Weer oorlog om natuurproject
Erneut Streitereien wegen Naturprojekt
Leeuwarden - Naturverwalter, Wissenschaftler und Tierschützer liegen nach wie vor einander in den Haaren bei der Wiederansiedlung ausgestorbener Arten in der niederländischen Natur. Der Zoff zwischen Hoge Veluwe und Faunaschutz wegen der Auswilderung von Birkhühnern hat sich kaum gelegt, als sich ein neuer Zankapfel ankündigt: das Aussetzen eines zahmen Otters im friesischen Naturschutzgebiet Rottige Meenthe. Die streitenden Parteien sind diesmal die Stiftung Otterstation der Niederlande (SON) aus Leeuwarden und die staatliche Forstverwaltung. Beide Instanzen standen einander immerhin schon mißtrauisch gegenüber, seit SON-Mitarbeiter einen Otterknirps - rechtmäßiges Eigentum der staatlichen Forstverwaltung - auf eigene Faust aus dem Feld mitgenommen haben für eine Untersuchung. Das Aussetzen von Ottern ist Tiermißhandlung, sagt SON-Direktor Addy de Jong. So ein zahmes Tier kann sich ihm zufolge nicht retten in der Natur. Er erstattete Anzeige beim Agraraufsichtsamt. Die staatliche Forstverwaltung versucht die Otter seit 2002 wiederanzusiedeln - in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Alterra und im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umweltschutz und Lebensmittelqualität. Im Jahre 1988 starb das Tier aus in den Niederlanden. Es sind in fünf Jahren schon etwa zwanzig Otter in den Niederlanden ausgesetzt, die meisten stammen aus Osteuropa.

vroegevogels.vara.nl - 26. Nov. 2007
Staatsbosbeheer mishandelt otter
Staatliche Forstverwaltung mißhandelt Otter
Die Stiftung Otterstation Nederland (SON) in Leeuwarden hat am Montag Anzeige erstattet gegen die staatliche Forstverwaltung wegen Mißhandlung eines Otters. Das hat die Organisation mitgeteilt. Die staatliche Forstverwaltung hat am Freitag im friesischen Naturschutzgebiet Rottige Meenthe einen zahmen Otter aus Schweden ausgesetzt. Laut Direktor Addy de Jong von SON ist ein zahmer Otter nicht gewöhnt, in der freien Natur zu leben. Deshalb ist von Tiermißhandlung die Rede, so sagte er am Montag. In den Niederlanden wurden die Otter 1988 als ausgestorben betrachtet. Seit 2002 versuchen staatliche Forstverwaltung, Alterra und das Ministerium für LNV den Otter in den Niederlanden wieder anzusiedeln. Laut einem Sprecher der staatlichen Forstverwaltung können die zahmen Otter prima überleben, weil sie schnell verwildern. In den Niederlanden sind in Rottige Meenthe und den Weerribben (Overijssel) 30 Otter ausgesetzt, 18 wilde und 12 zahme. Die wilden Otter kommen aus Osteuropa. Aber weil die Länder, in denen die Otter gefangen wurden, Mitglieder der Europäischen Union geworden sind, sind die Regeln für das Fangen viel strenger geworden. Deshalb holt die staatliche Forstverwaltung jetzt zahme Otter aus Tierparks.

leeuwardercourant.nl - 26. Nov. 2007
Kijkkelder zeeleeuwen in Aqua Zoo
Unterwasserscheiben im Aqua Zoo
Leeuwarden - Besucher des Tierparks Aqua Zoo bei Leeuwarden können künftig Seehunde und Seelöwen hinter Glas unter Wasser betrachten. Der Zoo richtet hierfür einen bestehenden Keller neu ein, der in der Vergangenheit einen Ausblick bot auf die Otteranlage. Der Keller muß anschließen an einen neuen überdachten Raum von ein paar hundert Quadratmetern. Hier hinein kommen Gastronomie und neue Lebensräume für kleine Tiere. Der Vorbau des "Naturama" soll entstehen östlich des bestehenden Hauptgebäudes. Zur Zeit ist das noch Wandergebiet. Der Neubau soll in einem bis anderthalb Jahren beginnen. Es dauert etwa vier Jahre, bis das Projekt fertig ist, erwartet Sprecher Bernou Wagenaar vom Aqua Zoo. "Es ist wichtig, Möglichkeiten zu haben, die auch bei schlechtem Wetter genutzt werden können", sagt Wagenaar.

midlandfm.nl - 24. Nov. 2007
Giraffen geëvacueerd om rookgranaat
Giraffen wegen Rauchgranate evakuiert
Die Giraffen des Tierparks Ouwehand in Rhenen wurden am Donnerstag evakuiert, weil eine Granate gefunden wurde. Handwerker stießen bei Erdarbeiten am Haupteingang auf die Granate. Die Giraffen wurden in ein anderen Teil des Zoos gebracht, die Besucher konnten den Zoo nur durch einen Seiteneingang betreten. Die Gefahr war letzten Ende weniger groß als erwartet. Die Granate erwies sich als eine harmlose englische Rauchgranate.

blikopnieuws.nl - 23. Nov. 2007
Artis presenteert Masterplan
Artis stellt Masterplan vor
Amsterdam - Am Donnerstag, dem 22. November, wurden die neuesten Artis-Pläne vorgestellt. Der Tierpark will sich erweitern und mit diesem Masterplan kommt zusätzlicher Platz hinzu für Tierunterkünfte. Dafür wurden die Parkplätze gebraucht, Artis wird eine Tiefgarage bauen. Bildung ist einer der Bestandteile, die in der Vision des Tiergartens eine Rolle spielt. Der Eingang des ältesten Tiergartens der Niederlande wird nun auch in Angriff genommen. Im Jahre 2008 ist dieser würdige Eingang wiederhergestellt.

engineeringnow.nl - 23. Nov. 2007
Grote uitbreiding GaiaPark
Große Erweiterung des GaiaParks
Der Tierpark Gaiapark wird sich stark erweitern. Diese Erweiterung der Tiersammlung - die Ausstattung für Kongresse, ein Theatersaal, Catering und Spieleinrichtungen - wird sechs Millionen Euro kosten, teilte der Gaiapark am Donnerstag mit. Im Frühjahr 2008 kommen drei Breitmaulnashörner an. Weiter wird GaiaPark als einziger niederländischer Zoo Löffelhunde erhalten, besondere afrikanische Raubtiere, die sich vor allem von Insekten ernähren. Auch investiert GaiaPark in bereits seit Millionen Jahren ausgestorbene Tiere. So kommt ein naturgetreuer Brachiosaurus, mit einer Höhe von fast 14 m und einem Gewicht von 50.000 kg einer der größten Riesen, die jemals auf unserer Erde herumgestreunt sind. Kinder können in dem sogenannten "Dinodom" diesen Giganten über ein Kletternetz besteigen und über eine Rutsche wieder "abseilen".

stadamersfoort.nl - 23. Nov. 2007
Winteravondwandelingen in DierenPark Amersfoort
Winterabendspaziergänge im Tierpark Amersfoort
Kamele in ihrem beeindruckenden Winterfell, herumwatschelnde Pinguine und Japanmakaken, die sich gut amüsieren in der Kälte. Es ist Winter und deshalb ist der Tierpark Amersfoort am 27., 28. und 29. Dezember bis 21 Uhr geöffnet. Es gibt kostenlose Führungen, der DinoWald ist schön beleuchtet und es werden Glühwein und warme Schokomilch serviert. Während der Winterabendspaziergänge an der frischen Luft zeigt sich der Tierpark von einer ganz anderen Seite. Neben den Feuerkörben sorgen zehntausende Lämpchen dafür, daß der Tierpark in ein warmes Licht gehüllt ist. ... Die Winterabendgäste können an einer kostenlosen Führung teilnehmen. ... Unter Begleitung eines Geschichtenerzählers wird diese informative Tour u.a. an den Nashörnern und den Hyänen vorbei führen sowie durch das Nachttierhaus, wo Galagos und Faultiere zu finden sind. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung ist erforderlich.

atv.be - 23. Nov. 2007
Darmflora luiaard in orde dankzij baard
Faultiers Darmflora dank Bart in Ordnung
Ein fünf Monate altes Faultierbaby sorgt für viele Sorgen im Antwerpener Zoo. Dem Tierchen geht es im allgemeinen gut, aber sein Bedürfnis will es nur verrichten, wenn es sich dabei an den Bart seines Lieblingspflegers schmiegen kann. Erscheint dieser eine Pfleger nicht, dann sind die Därme des Faultieres blockiert.

gelderlander.nl - 23. Nov. 2007
Extra leefgebied voor cheeta's en kamelen
Zusätzlich Lebensraum für Geparden und Kamele
Mitte 2008 wird der Zoo Park Overloon doch noch erweitert mit zwei extra Lebensräumen für Geparden und eine Steppe, in der u.a. Kamele und Rentiere leben werden.

gelderlander.nl - 23. Nov. 2007
Burgers' Zoo tevreden over bezoekersaantallen
Burgers' Zoo mit Besucherzahlen zufrieden
Arnhem - Burgers' Zoo ist hochzufrieden mit den Besucherzahlen. Nachdem jetzt die Sommersaison abgeschlossen ist, sieht es danach aus, als würden 2007 ebensoviele Menschen die Pforten passieren wie 2005. Damals kamen 1.505.000 Besucher.

volkskrant.nl - 23. Nov. 2007
Artis voor 80 miljoen verbouwd
Artis für 80 Millionen umgebaut
Amsterdam - Umbau und Erweiterung des Artis Zoo in Amsterdam beginnen im nächsten Jahr und müssen spätestens 2014 fertig sein. Das sagte Direktor Haig Balian am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Artis teilte bereits im zurückliegenden Sommer mit, daß das Projekt 80 Millionen Euro kosten wird und die Stadt Amsterdam hiervon 15 Millionen Euro auf sich nimmt. Mit Hilfe bekannter Niederländer hofft der Zoo die restlichen Mittel anwerben zu können in der Wirtschaft und anderen Behörden. Bestandteil des Umbaus sind eine Tiefgarage und ein "MicroZoo", in dem Schimmel, Bakterien und Viren zu sehen sind. Die Artis-Stiftung, die ungefähr 80.000 Mitglieder hat, besteht seit 1838. Der Zoo lockt mehr als 1,2 Millionen Besucher pro Jahr an.

volkskrant.nl - 22. Nov. 2007
Grootschalige verbouwing Artis in 2014 klaar
Großangelegter Umbau von Artis im Jahre 2014 fertig
Der sogenannte Lenkungsausschuß Artis Masterplan wird versuchen, das restliche Geld bei Wirtschaft und Behörden zusammenzukriegen. Unter anderem sitzt die Schauspielerin Monique van de Ven in diesem Ausschuß. Am Donnerstag begann die offizielle Geldeinwerbung. Bestandteil des Umbaus ist das Verlegen des Artis Parkplatzes unter die Erde. Hierdurch erhält der Zoo 1,7 ha für Grünflächen und Tieranlagen. So werden die Raubtier-Gehege etwas größer. Außerdem sollen nicht Gitter, sondern ein Wasserstreifen diese nachher von den Besuchern trennen. Weiter erhält Artis einen sogenannten Kennisplein [Platz des Wissens], der übrigens ein öffentlicher Platz wird, der für jeden gratis zugänglich ist. An diesen Platz kommt u.a. der noch zu bauende MicroZoo. Das wird der erste Zoo der Welt, der Schimmel, Bakterien und Viren zeigt. Ein Teil der Millioneninvestition geht an das Reparieren und Aufpolieren der Zoogebäude aus dem 19. Jahrhundert. So wird das Große Biodiversität-Museum [Zoologisches Museum?] renoviert. Auch das Instandhalten und Erweitern der Baumsammlung kostet Geld.

blikopnieuws.nl - 22. Nov. 2007
Bom onschadelijk gemaakt bij dierentuin
Bombe im Zoo unschädlich gemacht
Rhenen - Die Bombe, die Donnerstag vormittag bei Grabungsarbeiten beim Eingang von Ouwehands Tierpark gefunden wurde, wurde vom Kampfmittelräumdienst (EOD) unschädlich gemacht. Die Untersuchung von EOD ergab, daß es sich um eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu handeln scheint. Die Bombe wurde anderswo zur Explosion gebracht. Die Zoobesucher konnten einen anderen Ein- und Ausgang benutzen. Die Tiere, deren Gehege sich direkt am Haupteingang befindet, mußten ihre Innengehege verlassen.

nos.nl - 22. Nov. 2007
Artis voor 80 miljoen op de schop
Artis für 80 Millionen im Umbruch
Artis wird sich ab Mitte des nächsten Jahres erweitern. Es wird einen interirdischen Parkplatz geben und das Parkplatzgelände wird an den Zoo gehen. Dorthin kommen die Anlagen für Menschenaffen, Elefanten und Raubtiere. Affen- und Vogelhaus werden renoviert und es wird mehr Grün geben. Wie sich bei der Präsentation der Pläne herausstellte, kostet der Umbau 80 Millionen Euro. Davon stellt die Stadt Amsterdam 15 Millionen zur Verfügung. Für den Rest müssen Fonds angeworben werden. Artis spricht darüber mit der Provinz Nordholland, der Regierung der Niederlande und mit einzelnen Unternehmen. Im Jahre 2014 muß die Arbeit fertig sein.

telegraaf.nl - 22. Nov. 2007
Bom Ouwehands Dierenpark onschadelijk gemaakt
Bombe in Ouwehands Tierpark unschädlich gemacht
Der Zoo-Haupteingang ist wieder freigegeben. Der Manager der Tierpfleger Dirk-Jan van der Kolk ist froh, daß alles vorüber ist. "Die Tiere, die direkt am Haupteingang untergebracht sind, mußten wir vorsorglich herauslassen." Bei einer eventuellen Explosion können Tiere und Menschen die Druckunterschiede, die entstehen, besser draußen als drinnen verkraften. "Die Giraffen, Impalas, Kronenkraniche und Zebras können jetzt wieder zurück in ein Innengehege."

binnenland.nieuws.nl - 22. Nov. 2007
Mortiergranaat bij ingang dierenpark Ouwehands
Mörsergranate am Eingang des Tierparks Ouwehand
Der Kampfmittelräumdienst war ungefähr um 12 Uhr vor Ort und stellte fest, daß es sich um eine Rauchgranate handelt. Das Geschoß war bereits abgebrannt, wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg. Der Haupteingang wurde zeitweilig außer Betrieb gesetzt, aber ungefähr 12.15 Uhr wieder freigegeben. Besucher konnten den Zoo durch einen anderen Eingang betreten und verlassen. Der Zoo liegt auf dem Grebbeberg, wo im Krieg heftige Kämpfe stattfanden.

parool.nl - 22. Nov. 2007
Artis zoekt kapitaal
Artis sucht Kapital
Amsterdam - Artis braucht 80 Millionen Euro für den großen Umbau und die Erweiterung. Der Zoo hat heute eine große Sammlungsaktion begonnen. Um das Kapital zusammenzubekommen, hat Artis bekannte Niederländer herangezogen wie die Schauspielerin Monique van de Ven und den ehemaligen Präsidenten der Universität Amsterdam Sijbolt Noorda. Auch gehören Prominente aus der Wirtschaft dem Lenkungsausschuß Artis Masterplan an, die den Zoo auch beraten sollen bei der Erneuerung. Die Stadt hat 15 Millionen Euro zugesagt. Finanziell ist die Sache noch nicht unter Dach und Fach. "Artis ist eine gesunde Stiftung", sagt Direktor Haig Balian. "Aber das kann Artis nicht allein realisieren." Er hat auch hohe Erwartungen an Unternehmen, aber es sollen keine Werbeschilder in den Tiergarten kommen.

goededoelen.nl - 23. Nov. 2007
Sotheby's veilt juwelen ten bate van het Wereld Natuur Fonds
Sotheby's versteigert Juwelen zugunsten des World Wide Fonds for Nature
Am Dienstag, dem 4. Dezember, versteigert Sotheby's in Amsterdam eine hochkarätige private Juwelensammlung. Die Einnahmen der Auktion kommt zugute an einen durch den Sammler begründeten Fonds auf den Namen des World Wide Fonds For Nature. Der WWF fördert Projekte, die in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung wirken an der Wiederherstellung und Erweiterung der Lebensräume von Riesenpanda und Asiatischer Elefant. Beide Tiere werden bedroht durch Verkleinerung, Zersplitterung und Zerstörung ihres Lebensraumes und durch Wilderei. Waldgebiete werden miteinander verbunden und Parkwächter und -manager werden trainiert. Daneben wird gesucht nach alternativen Einkommensquellen, die die lokale Bevölkerung weniger abhängig machen soll vom Wald, wie Ökotourismus.



Russische Meldungen

rus.postimees.ee - 22. Nov. 2007
Любитель животных намерен подать в суд на директора Таллиннского зоопарка
Tierliebhaberin hat die Absicht, den Direktor des Zoos Tallinn gerichtlich zu verklagen
Olena Wool, die auf der Insel Saarema einen Tierpark errichten will, wandte sich gestern an einen Anwalt mit der Absicht, den Direktor des Tallinner Zoos Mati Kaal gerichtlich zu verklagen. Die Privatunternehmerin Olena Wool meint, daß Mati Kaal, der in den Massenmedien ihren Plan der Errichtung eines Zoos mit exotischen Tieren kommentierte, sie in ihrer Würde herabsetzte und tödlich beleidigte, als er ihre Pläne utopisch und unrealistisch nannte, sie aber eine Dame mit einer hochfliegenden Phantasie. ... Der Direktor des Tallinner Zoos verhält sich ruhig zu diesem Thema und versichert, alles von ihm Gesagte sei wahr. Seinen Worten nach habe er niemandem Schaden zugefügt, sondern nur das gesagt, was in Wirklichkeit ist.

krd.best-city.ru - 27. Nov. 2007
В зоопарке проснулась медведица
Bärin im Zoo Krasnodar aufgeweckt
Im Zoo "Safaripark" Krasnodar unterbrach infolge des für Ende November ungewöhnlichen warmen Wetters eine Bärin ihre Winterruhe. Die Bärin Soja hatte sich vor etwa zwei Wochen zur Winterruhe zurückgezogen, als die Lufttemperatur in der Stadt sich um den Gefrierpunkt hielt. "Der unerwartete Temperaturumschwung, am Wochenende waren es bis zu 18 Grad, hat Soja ‚aufgeweckt'. Das kann ihrer Gesundheit schaden. Es ist durchaus möglich, daß wir uns an die Tierärzte um Hilfe wenden müssen", sagte ein Vertreter des Zoos.

cpv.ru - 27. Nov. 2007
Москва построит Деду Морозу зоопарк
Moskau errichtet für Großväterchen Frost einen Tierpark
100 Millionen Rubel werden aus dem Budget der Stadt Moskau zur Verfügung gestellt für den Bau eines Zoos auf dem Anwesen von Großväterchen Frost [in der nordrussischen Stadt Welikij Ustjug, 950 km von Moskau entfernt]. Die Arbeiten beginnen bereits in diesem Jahr, 2008 sollen schon die ersten Touristen den Zoo besuchen.

spbzoo.ru - 21. Nov. 2007
На втором этаже экзотариума вскоре можно будет увидеть новых животных
Neuzugänge im Exotarium des Leningrader Zoos
In der zweiten Etage des Exotariums werden bald neue Tiere zu sehen sein. Die Sammlung wurde ergänzt durch einige Amphibienarten wie Moosfrösche (Theloderma corticale), Tomatenfrösche (Discophus guineti), Schmuck-Hornfrösche (Ceratophrys cornuta) und Aga-Kröten (Bufo marinus) sowie Reptilien wie Vietnamesische Langnasennattern (Rhynchophis boulengeri), Kröten- oder Froschkopfschildkröten (Phrynops nasutus) und Siebenrock-Schlangenhalsschildkröten (Chelodina siebenrocki). Alle diese Tiere werden ausgestellt, wenn sie die Quarantäne durchlaufen haben.

smena.ru - 28. Nov. 2007
Питер люблю - зоопарк нет
"Pieter mag ich, den Zoo nicht"
"Sie waren Initiatorin der Kampagne gegen grausamen Umgang mit Tieren. In Ihrem Internet-Tagebuch kann man Berichte finden über Besuche in vielen europäischen Zoos und wie Sie deren Arbeit einschätzen. Was denken Sie über unseren Zoo?
Ich war im Zoo von Pieter und ich habe von ihm einen sehr bedrückenden Eindruck. Besonders von der Raubtier-Abteilung. Das ist schon schrecklich: sie haben winzige Käfige, sie können sich nirgends vor fremden Augen verstecken, infolgedessen sind sie den ganzen Tag den Blicken der Besucher ausgesetzt. [West]Europäische Zoos sind in dieser Hinsicht bei weitem mehr durchdacht: die Tiere haben große Gehege, in denen nur 40% für die Besucher sichtbar bleiben, das übrige aber ist "persönliches" Territorium des Tiers, wo es sich wohl fühlen kann. Aber wenn ich in den Zoo von Pieter gehe, tut es mir weh, wenn ich die Schneeleopardin Gulja sehe, die in einem kleinen Käfig sitzt und mit irgendeinem Plüschbären spielt. Gut, daß sich für sie Sponsoren gefunden haben, die ihr helfen, irgendwie die Bedingungen zu verbessern, unter denen sie lebt. Doch das ist eine Lösung nur für ein Tier, nebenan z.B. sitzen Leoparden in einem winzigen betonierten kleinen Gehege.
[Aus einem Interview mit Natalia "Hellawes" O'Shea, Leiterin und Sängerin der russischen Neo-Folk Rock Band "Melniza" anläßlich eines Auftritts in Sankt Petersburg; Pieter = so wird Sankt Petersburg oft kurz genannt, ursprünglich hieß die von Peter dem Großen gegründete Festung kurze Zeit Sankt Pieterburch]

news.ntv.ru - 23. Nov. 2007
Медведей обманул осенний мороз
Herbstfrost täuschte die Bären
Im Zoo Tambow fielen die Braunbären einen Monat früher als gewöhnlich in die Winterruhe. Doch der Novemberfrost "schläferte" nicht alle ein. Jungbär Malysch und seine Mutter Mascha legten sich in einzelne Höhlen. Doch den Familienvater Michail hat der Schlaf noch nicht übermannt. Er läuft im Käfig umher und sieht zu, wie die Zimmerleute im Nachbarkäfig eine Schlafhöhle extra für ihn bauen. Anfang dieses Jahres war alles genau umgekehrt. Das einjährige Bärenjunge weckte bereits im Februar die für den Winter eingeschlafenen Eltern, die aufgrund des anormalen warmen Winters bis zum Januar nicht einschliefen.

gorod48.ru - 28. Nov. 2007
В Липецком зоопарке открывается зубрятник
Im Lipezker Zoo wird Wisenthaus eröffnet
Am 30. November ziehen die Wisente im Zoos Lipezk in ein neues fertig gebautes Gebäude. Wie Zoodirektor Alexandr Ossipow mitteilte, wurde das geräumige Gebäude für die Wisente auf einem Betonfundament errichtet, das sich 40 cm über dem Erdboden erhebt. Jetzt brauchen die Tiere keine Angst mehr zu haben vor der Frühjahrsüberschwemmung. Im neuen Haus wird die Wisentfamilie untergebracht - der Bulle Merkas, die Kuh Muputa und ein Kalb, das noch keinen Monat alt ist. Das Gebäude für die Wisente wurde in zweieinhalb Monaten errichtet. Der Zoo gab für den Bau des Wisenthauses 1,5 Millionen Rubel aus eigenen Mitteln aus.

mk.ru - 21. Nov. 2007
Вернется ли барс на Кавказ
Kehrt der Leopard in den Kaukasus zurück?
Die Systematiker unter den Zoologen sind sich bis heute nicht einig, wie viele Unterarten der Art Pantera pardus - Leopard es gibt. Der bekannte Erforscher der Kaukasusfauna Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts Konstantin Alexejewitsch Satunin schrieb in seiner Arbeit "Mlekopitajuschtschije Kawkaskogo kraja"["Säugetiere der Kaukasusregion"], herausgegeben in Tbilissi 1915: "Für mich besteht kein Zweifel, daß vor allem die afrikanischen Vertreter ‚Felis pardus L.' zu einer anderen Art oder Arten gehören, als die asiatischen. Weiter, so meine ich, gibt es allein in Indien mindestens zwei Formen, die wahrscheinlich unterschiedliche Arten, nicht nur Unterarten darstellen. Den Panther ganz Mittelasiens vom Kaukasus und Kleinasien bis zum Ochotskischen Meer zähle ich einstweilen zur Art Leopardus pardus L. Und unterscheide unter ihnen vier Unterarten..." Unter diesen Unterarten befindet sich der von K.A. Satunin beschriebene Kaukasusleopard Leopardus pardus ciscaucasicus Satun. Oder in der modernen Systematik: Pantera pardus ciscaucasica Satunin, 1914. Zumindest ist das Tier unter dieser Bezeichnung in die Rote Liste der Subjekte der Russischen Föderation im Kaukasus eingetragen. Der Leiter des internationalen Programms zur Erhaltung des Persischen Leoparden in Tiergärten, ein deutscher Zoologe, der im Allwetterzoo in Münster arbeitet, ist der Auffassung, das die kaukasischen Leoparden zur Unterart "Persischer Leopard" Pantera pardus saxicolor gehören. K.A. Satunin meinte übrigens, daß "der Leopard der nordwestlichen Ecke der Kaukasischen Gebirgskette (in der Gegend des Kuban) sich durch die fast völlig fehlende rötlichgelbe oder rot-rötlichbraune Schattierung unterscheidet, die so charakteristisch ist für die anderen Formen..." K.A. Satunin beschrieb ausführlich das Verbreitungsgebiet dieser Unterart und schrieb: "Ich verweise noch einmal darauf... deshalb, weil wahrscheinlich sehr bald diese Form vom Antlitz der Erde verschwinden wird, und diese Zeilen und nicht viele Exemplare in den Museen die einzige Erinnerung an dieses Tier bleiben werden." Die Vorhersage des Zoologen wurde fast Realität. ... Warum sollte man in Details der zoologischen Systematik eindringen? In den letzten Jahren ist immer beharrlicher die Rede von der Realisierung eines Projekts zur Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus. Der World Wide Fonds For Nature (WWF) erklärte sich bereit, dieses Projekt zu finanzieren. Und wenn es schon zu praktischem Aktionen kommt, ist es notwendig zu wissen, welcher Leopard wiederangesiedelt werden soll in den Bergen des Kaukasischen Biosphärenreservats und des Sotschi-Nationalparks. ...
Das Projekt zur Wiederansiedlung der Population und der Vermehrung der Leoparden im Kaukasus ist bisher ohne Beispiel in Rußland. Bis dahin gab es keinerlei Maßnahmen für die Wiederansiedlung von Großraubtieren, die in der Lage sind, das Leben eines Menschen in Gefahr zu bringen. Der Leopard ist ein solches Tier. Nach Aussage des bereits erwähnten K.A. Satunin sind "Fälle des Überfalls des Leoparden auf Menschen ... nicht selten; sehr häufig sind Fälle des Überfalls des Leoparden auf Menschen ohne ersichtlichen Grund (aus der Sicht des Menschen). Offensichtlich jagt der Leopard in diesen Fällen Menschen genauso wie jedes andere Wild. Der verwundete Leopard wirft sich immer auf den Jäger, deshalb wird er sehr gefürchtet und der Jäger ist bemüht, ihn mit einem gezielten Schuß zu treffen. ... Die Ansiedlung eines gefährlichen Raubtiers in den ökologischen Systemen des Westkaukasus, die sich traditionell Touristen zu eigen machen, kann zu tragischen Folgen führen. Die Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Mensch und großen Raubtieren zeigt, daß letztere unter ständigem Jagddruck stehen sollten, sonst fangen sie unvermeidlich an, die Menschen als potentielle Beute zu betrachten. Nur die Angst vor dem Menschen, die sich bei Generationen der Raubkatzen herausgebildet hat, veranlaßt die Tiere, dem Menschen aus dem Wege zu gehen. In Naturschutzgebieten, in denen die Raubtiere diese Angst verlieren, kommt es früher oder später zu Tragödien. Auf dem Gebiet der Wiederansiedlung der Leoparden vollzieht sich eine explosive Entwicklung der Infrastruktur des Tourismus, das bedeutet, vorgesehen ist, die Zahl der Touristen, die die jetzt noch ruhigen Ecken sowohl des Nationalparks, als auch des Naturschutzgebiets besuchen, um ein Vielfaches zu erhöhen. Das ist direkt verbunden mit der Perspektive der Durchführung der olympischen Winterspiele 2014 in Krasnaja Poljana. Der Autor hatte im Verlaufe des Jahres 2006 im gesperrten Gebiet "Laura" des Kaukasus-Biosphärenreservats zu arbeiten. Der Zustand auf diesem Territorium ist weit vom Ideal entfernt - im Sinne der Beachtung der Naturschutzgesetze. Im Verlaufe der gesamten wärmeren Jahreszeit durchqueren unzählige Gruppen sowohl angemeldeter als auch spontaner, nichtgemeldeter Touristen die geschützten Territorien. Mit dem Anwachsen der Popularität und der Besucherzahlen des Gebietes wird dieser Faktor unvermeidlich zunehmen. ... Kehren wir zum Projekt der Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus zurück. Der Zoologe Wiktor Lukarjewskij, Kurator des Projekts und Experte des WWF, war beteiligt an der Spurensuche in den Gebieten Westdagestans und Inguschetiens im Jahre 2004. Nach seiner Behauptung wurden zweifelsfreie Spuren der Anwesenheit des Leoparden entdeckt in Dagestan - in der Schlucht Awarskoje Koisu. Doch die Hauptfrage - wie viele Leoparden jetzt in diesem Gebiet leben - blieb unbeantwortet. Die Ursache dafür sieht W. Lukarjewskij darin, daß das Zentrum des Gebiets des vermuteten Vorkommens der Leoparden im Süden Tschetscheniens liegt. Dort sind gegenwärtig Forschungen unmöglich. Hoffnung wird dadurch genährt, daß dieses Gebiet praktisch menschenleer ist, das bedeutet, die gefleckte Geisel des Tschetschenienkonfliktes kann dort leben, bis bessere Zeiten anbrechen. Was die Meinungsverschiedenheiten unter den Zoologen in der Systematik angeht, vertritt W. Lukarjewski eine eigene Meinung. Er ist der Auffassung, wenn man die Neigung der Leopardenmännchen zu langen Wanderungen berücksichtigt, könne man nicht daran zweifeln, daß noch vor anderthalb bis zwei Jahrhunderten alle Populationen des Vorderasiatischen Leoparden eine einheitliche Unterart bildeten. Einwände gegen die Auswilderung der Tiere im Kaukasus, die aus europäischen Zoos stammen, verzögert die Arbeit. Und die Zeit vergeht.
Der Leopard im Kaukaus hat sich also erhalten, wenn auch in einer äußerst geringen Anzahl von Individuen. Mit Hilfe des Menschen kann dieses Tier erneut ein öfter anzutreffender Bewohner der Gebirgsschluchten werden. Die Territorien der Naturschutzgebiete reichen in der Regel nicht aus für ein ständiges Vorkommen der Leoparden, infolgedessen werden sich die Tiere unvermeidlich aus dem Reservat herausbegeben auf von Menschen in Besitz genommenes Land, wo sie in Konflikt geraten mit den Interessen der einheimischen Bevölkerung. ... Man kann damit rechnen, daß es reale Voraussetzungen dafür gibt, daß das Tier auf dem Wappen der Republik Nordossetien (Alanija) nicht nur einen schönen Anblick bietet auf Nationalflaggen, sondern zurückkehrt in die Schluchten der kaukasischen Berge. Doch die Frage, wie ungefährlich das für die Menschen sein wird, die in den Bergen des Westkaukasus auf Touristenpfaden ihren Urlaub verbringen- bleibt ohne Antwort.
[Verfasser des Artikels: A.D. Lipkowitsch, Kandidat der biologischen Wissenschaften]

obozrevatel.com - 23. Nov. 2007
В зоопарке животные умирают от голода
Im Zoo sterben die Tiere vor Hunger
Im Zoo [der ukrainischen Stadt] Tscherkassy fingen die Tiere an, vor Hunger zu sterben. Eine Kontrolle der Staatsanwaltschaft zeigte, daß die Tiere nicht nur kein Futter, sondern auch keine Medikamente bekamen. In kalten Unterkünften frieren die Affen. Entsprechend einer Information des ICTV sind die Bewohner des Zoos Tscherkassy äußerst erschöpft vor Hunger und Kälte. Die Mitarbeiter, die diese Tiere pflegen, wissen nicht, womit sie ihre Pfleglinge füttern sollen. Das Kollektiv der Mitarbeiter des Zoos wandte sich an die städtischen Behörden mit einer Erklärung, in der sie ihrem Direktor das Mißtrauen aussprachen. Im ZooTscherkassy leben auf einer Fläche von 4 ha fast 70 Säugetier- und 700 Vogelarten. Die meisten stehen auf der Roten Liste. Der am 1. Mai 1979 gegründete Zoo wird in zwei Jahren sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Es sei daran erinnert, daß im Frühjahr dieses Jahres über eine ähnliche Situation im Kiewer Zoo informiert wurde. Nach offiziellen Angaben starben im Zoo Tiere in Massen. Doch altersbedingt starben im Jahre 2006 insgesamt 3 Individuen von 127. Dutzende Tiere starben an Lungenentzündung. Der Entzündungsprozeß wurde häufig hervorgerufen, weil die Käfige feucht waren, in denen die Tiere gehalten werden. Im Jahre 2008 wird der Kiewer Zoo 100 Jahre alt, doch auf das Jubiläum ist auch dieser Zoo absolut nicht vorbereitet.
[ICTV = "der erste nichtstaatliche gesamtnationale Fernsehkanal der Ukraine" siehe http://ictv.ua/rus/news_channel.php]

pk.kiev.ua - 28. Nov. 2007
Чиновники объедают уже и зверей - Руководство Черкасского зоопарка обвиняется в разворовывании денег, предназначенных на домики львам и обезьянам
Bürokraten lassen Unterernährung der Zootiere zu - Die Leitung des Zoos Tscherkassy wird beschuldigt, Gelder für die Häuser der Löwen und Affen entwendet zu haben
"Im Zoo Tscherkassy krepieren Tiger und in den Käfigen frieren die Affen, bei einem kürzlich geborenen Pony lautete die Diagnose ‚Rachitis'!" - solche Nachrichten erschienen in diesen Tagen im Internet. "Gazeta" erfuhr, daß die Gerüchte gar nicht so weit von der Realität entfernt sind: die Leitung des Zoos hat finanzielle Mittel "beiseite" geschafft, die für die Tiere gedacht waren. Über Probleme mit der Leitung des Zoos informierten seine Mitarbeiter. Die Stimme der Zoomitarbeiter wurde gehört - die Behörden der Stadt Tscherkassy schickten Kontrolleure der Stadtverwaltung für den Kampf gegen Wirtschaftsverbrechen in den Zoo. Der Oberbürgermeister der Stadt Tscherkassy Sergej Odaritsch schrieb sogar in seinem Internet-Tagebuch über die Ergebnisse der durchgeführten Kontrolle. "Säugetiere und Vögel erhielten keine Vitamine und Dokumente, obwohl Geld aus dem Stadtbudget bereit gestellt wurde", bekräftigte gegenüber "Gazeta" der Mitarbeiter des Pressedienstes des Stadtrates in Tscherkassy Jurij Sas. "Wegen Unterernährung sind die Tiere ständig krank. Schon einige Jahre gab es im Zoo keine Ausbesserungsarbeiten an Tierkäfigen und Wirtschaftsgebäuden. Bereits drei Jahre wird ein Löwenkäfig gebaut, doch dieser Käfig entspricht nicht den Anforderungen an die Haltung dieser Tiere. Baumaterialien wurden in großen Mengen eingekauft, wohin sie kamen, ist unbekannt..." Es zeigte sich auch, daß im Zoo vier zusätzliche Mitarbeiter arbeiteten, die nicht fest angestellt waren, aber Gehalt bezogen. Viele der Tatsachen des Mißbrauchs werden sicher schwer zu beweisen sein: aus dem Safe der Zooverwaltung verschwanden die Unterlagen aus der Buchhaltung. Und der Leiter des Betriebes Witalij Turskij "flüchtete" in den Urlaub, wie im Stadtrat mitgeteilt wurde; nach allem zu urteilen, wird er seines Amtes enthoben. Was nun aber das "massenweise Verenden" der Tiger betrifft, so erwiesen sich hier die Gerüchte doch ein wenig übertrieben: einer der Mitarbeiter des Zoos, den die "Gazeta" erreichen konnte, teilte mit, daß tatsächlich eine Tigerin starb, doch das geschah vor drei Jahren und aufgrund ihres Alters. Und die Rachitis bei einem Pony ist nach seinen Worten gar nicht so selten.

news.mediaport.info - 26. Nov. 2007
«Рыбная коллекция» в Харькове - 2 000 скатов, акул, осетров из пены
"Fischsammlung" in Charkow - 2.000 Rochen, Haie, Störe aus Schaum
Afrikanischer Lungenfisch, Südamerikanischer Lungenfisch, Stör, Sternhausen - ungewöhnliche Fische - und jene, die man auf den Ladentischen der Geschäfte sehen kann. Mehr als 2.000 Arten. Im Charkower Naturmuseum wurde eine neue Ausstellung eröffnet - Fische, die einige Jahrzehnte lang gesammelt wurden. Geschenke von Zoos, Seeleuten und einfach von Aquarianern. Die Fische, erzählt der Vizedirektor des Naturmuseums Iwan Skljar, wurden viele Jahre hierhergebracht. Z.B. die Haie - von ihnen gibt es im Museum einige Arten - noch zu Zeiten der Sowjetunion brachte man sie aus Sewastopol nach Charkow, wohin die Räuber aus dem Indischen und Atlantischen Ozean gelangten. Den Kopf eines gewaltigen Welses schenkte ein Fischer - das am besten schmeckende, scherzt der Vizedirektor des Museums, hat er für sich behalten. Das komplizierteste ist die Anfertigung des Balgs. Die Menschen, die einfach einen toten Fisch in ein Exponat verwandeln, Fischpräparatoren, gibt es in Charkow nur vereinzelt.

zakon.kz - 26. Nov. 2007
На российско-казахстанской границе задержаны питоны, пауки и мыши
An der Grenze zwischen Rußland und Kasachstan Pythons, Spinnen und Mäuse beschlagnahmt
Exotische Geschöpfe brachte die Schaffnerin des Zuges Moskau-Astana mit nach Kasachstan. Sechs Königspythons, sieben Vogelspinnen und zwei afrikanische Vielstreifengrasmäuse wurden unfreiwillig zu "Schwarzfahrern". Die Tscheljabinsker Zöllner fanden sie im Platzkartenwagen, in Metallkästen neben dem Schaffnerabteil. Die Spinnen und Mäuse waren "sorgfältig" in Pappschachteln verteilt, doch die Pythonkinder (die jeweils 30 bis 50 cm lang waren) fuhren nach Astana alle in einem Sack. Wie man uns im Zentrum für exotische Tiere in Almaty sagte, überleben nur 10 Prozent der Schlangen und Spinnen, die transportiert werden, ohne zu beachten, daß diese eine spezielle Temperatur benötigen. Auf dem "Schwarzmarkt" der südlichen Hauptstadt hätte die Schaffnerin nicht mehr als 2.000 Dollar erhalten. Im Zoo Tscheljabinsk wurde mitgeteilt, daß die ihm übergebenen kleinen Pythons sich nicht sehr gut fühlen, da sie unterwegs gefroren haben (draußen waren an die 20 Grad Frost). Jetzt kommen sie zu sich, aber man kann noch nicht sagen, daß alle überleben.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

netzzeitung.de - 22.11.2007
Brunos Erben droht in den Alpen Ausrottung
Ob Problem- oder Schadbär, das Pelztier ist aus den Alpen fast verdrängt. Nur noch 38 Bären leben in der Gebirgsregion.
Die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) hat die Alpenländer aufgerufen, sich gemeinsam für den Schutz von Braunbären einzusetzen, deren Bestand in mehreren Gebieten abnimmt. Der WWF sieht die Bären nach wie vor stark unter Druck, die Population im Alpenraum mit 38 Tieren sei zu klein, um langfristig zu überleben. Entscheidend für den nachhaltigen genetischen Austausch der noch vorhandenen Bärenpopulationen im Alpenraum ist laut WWF die Vernetzung ihrer Lebensräume. Nur wenn sich die Alpenländer gemeinsam für den Bärenschutz einsetzten, werde der Bär nicht ein zweites Mal von der Ausrottung bedroht.

spektrumdirekt - 28.11.2007
Hitzewellen töten Flughunde
Australische Flughunde der Gattung Pteropus reagieren offensichtlich sehr empfindlich auf extreme Hitze, die sie in Massen sterben lässt. Justin Welbergen von der Universität Cambridge und seine Kollegen befürchten deshalb, dass die entsprechenden Arten durch den Klimawandel zunehmend gefährdet sein könnten.
Nach den Beobachtungen der Wissenschaftler nimmt die Sterblichkeit der Flughunde drastisch zu, wenn die Temperaturen an ihren Ruheplätzen auf mehr als 42 Grad Celsius steigen. So verendeten am 12. Januar 2002 in neun Kolonien in New South Wales über 3500 Tiere durch die Hitze - an jenem Tag lagen