Liebe Leser,
während ich diese Ausgabe zusammenstelle, läuft gerade die
neueste
Dokusoap an, mit dem einfallsreichen Titel "Seehund, Puma & Co.".
Es ist ja jedem Zoo zu gönnen, auch im November noch eine Doku zu bekommen, doch mit dem zehnten Abklatsch
wird es nicht besser. Aus dem Off kommen vermenschlichende, alberne
Kommentare aus der vorgeblichen Sicht der Tiere, die dürftige
Information stammt ausschließlich aus dem Munde der Tierpfleger.
Die
sind auch nicht zu beneiden - war es früher noch so, daß die
Kamera den
Alltag mehr oder weniger nur begleitete, erfahre ich zunehmend,
daß
Szenen mehrfach gedreht und (nach)gestellt werden oder das Ganze gar
noch auf Kosten der Tiere geschieht, wenn etwa eine Narkose länger
dauert als nötig, damit noch eine schöne Szene mehr gedreht
werden
kann. Spätestens hier schlägt es von lächerlich in
fragwürdig um. Durch
den schnellen Schnitt auf nur die spektakulärsten Szenen entsteht
zudem
immer wieder mal der Eindruck, ein eben noch zum Verladen
betäubtes
Tier würde in diesem Zustand dann gleich transportiert (was
natürlich tierschutzwidrig wäre).
Das
steht in
direkter Parallele zu ARTE, wo nächste Woche "Die
faszinierende Welt der Tierlaute" startet, seit Tagen mit einem
pseudolustig-kindischen
Trailer angekündigt, dem jeglicher Respekt abgeht und
der rein gar nichts über die Sendung aussagt.
3Sat
verspricht uns für Sonntag auch in der Wiederholung Walhaie in
Duisburg.
Was
fließend zum Großen Tierquiz der ARD überleitet, bei
dem ich letzte
Woche ja das Schlimmste befürchtet hatte. Es sollte noch schlimmer
kommen. Das Einreiten der Kandidaten auf Elefanten war die erste
Entgleisung. Bei den oft unklaren Fragestellungen ging es selten um Wissen, mehr um
"Absonderlichkeiten", und das auf einfachstem Niveau: Wer einige
David-Attenborough-Filme gesehen hat, konnte die Fragen auch ohne
einschlägige Vorbildung lösen - doch alle Kandidaten
scheiterten fast durchgehend und erhielten Punkte allenfalls für die
"schnellste
falsche Antwort", obwohl die Alternativen meist so haarsträubend
erfunden waren, daß schon das Ausschlußverfahren gereicht
hätte. Dazu
kam ein mißglücktes Tier-Betasten (wie kann man eine
Agakröte für eine
Eidechse, ein Meerschweinchen für einen Hamster halten?), ein
naiv-hilfloser Frank Elstner, der "noch nie zuvor ein Faultier gesehen"
hatte, und die ganze Show gespickt mit fachlichen Fehlern:
Faultier-Zünsler vermehren sich nicht im Fell, sondern legen ihre
Eier
in Faultierkot ab; der Einspieler über die Lamageburt zeigte
Guanakos,
.. Aus der Sendung hätte man mehr machen können - so wird sie
wohl zum
Glück eine Eintagsfliege bleiben.
Besonders schade finde ich, daß es die
öffentlich-rechtlichen Sender
sind, die doch ihre Gebühren nicht zuletzt damit rechtfertigen,
daß sie
zahlreiche Fachredaktionen beschäftigen, um anspruchsvolles
Programm zu
machen. Was aber auch die "Privaten" nicht übermäßig
loben soll, da VOX
oder RTL ja (ebenso wie der WDR) regelmäßig auf den
PR-Blödsinn über
"Artenschutz-Zuchtprogramme für die seltenen weißen
Löwen" und
Ähnliches hereinfallen...
Dirk Petzold
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| Zoos
–
Meldungen |
Pressrelations
-
21. Nov. 2007
Klimaschutz
- Umweltministerin Margit Conrad: "Zoo Landau gibt mit geplantem CO
2-freien
Betrieb ein sehr gutes Beispiel"
Der Zoo
Landau hat seine CO 2-Emissionen ermittelt und sich selbst das Ziel
gesetzt, einen
CO 2-freien Betrieb zu erreichen. Umweltministerin Margit Conrad weihte
zur Vorstellung
des Konzeptes in der Zooschule Landau eine Fotovoltaikanlage für
den
Zoo ein. "Der Landauer Zoo ist mit diesem Projekt ein wichtiger
und
beispielgebender
Partner", sagte Ministerin Conrad. Besonders stellte sie die
Zusammenarbeit
mit dem Forst heraus. "Wir brauchen Verbindungen von Akteuren, wie sie
der
Zoo Landau vorantreibt. Solche Initiativen zeigen, dass jeder und jede
etwas in
seinem Verantwortungsbereich tun kann. Die Summe und die Vielfalt
bestimmen dann
das Gesamtergebnis für Klimaschutz und Ressourcenverantwortung."
In
Kooperation mit verschiedenen Projektpartnern ist der Zoo Landau dabei,
Konzepte
zur mittel- und langfristigen CO2-Neutralität zu erarbeiten. Wie
Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel erläutert, werden auch Aspekte wie
die Nutzung regionaler Rohstoffe und Baumaterialien und die
Auftragsvergabe an regionale
Handwerksbetriebe beachtet. Beim laufenden Bau der neuen Pinguinanlage
wurde auf den sonst so beliebten "Betonkunstfels"
verzichtet. Naturfels aus dem nahe gelegenen Albersweiler Steinbruch
erwies sich
auch in Bezug auf die CO2-Bilanz günstiger. Neben der geplanten
Nutzung
weiterer
Dachflächen für Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen wird die
Umstellung des Betriebsfahrzeugs
auf Pflanzenöltreibstoff untersucht. Neu ist auch, dass
zukünftig
Studierende der Universität Koblenz-Landau, Fachbereich
Umweltwissenschaften unter wissenschaftlicher Betreuung in die
Beratungstätigkeit
für den Zoo Landau und die Umsetzung weiterer
Kompensationsmaßnahmen
eingebunden
werden.
Liechtensteiner
Volksblatt
- 21. Nov. 2007
Zoo
Zürich informiert in Kampagne über bedrohte Amphibienarten
Er sieht
ein bisschen aus wie ein Fabelwesen, weder Fisch noch Frosch. Auch sein
Name klingt
irgendwie ausserirdisch: Axolotl heisst der Beschriebene und er ist ein
Molch. Der
Zoo Zürich zeigt an seinem Beispiel, wie bedroht Amphibienarten
sind.
Der Axolotl sei eine der bedrohtesten Tierarten überhaupt, sagte
Zoo-Kurator Samuel
Furrer vor den Medien in Zürich. "In der freien Natur gibt es nur
noch
wenige
hundert Tiere davon." Wild komme er nur in den Wasserkanalsystemen um
Mexiko
City vor. In Zoos, Labors und bei Privaten gebe es jedoch
Hunderttausende davon. Unter dem Motto "Das Jahr des Frosches" wird
2008 weltweit eine Öffentlichkeitskampagne
lanciert. Dabei dienen Zoos als Sprachrohr, um die Anliegen der
Amphibien zu kommunizieren,
wie Kurator Furrer sagte. So sollen weltweit zahlreiche
Amphibienschutzprojekte
durchgeführt werden.
Stuttgarter
Nachrichten - 21. Nov. 2007
Freu(n)de in der Wilhelma: S'Maryle hat einen
Spielkamerad
Gorillakind "Mary Zwo" hat einen neuen Spielgefährten: Auch
das zehn Wochen alte Affenbaby "Monza" soll im Stuttgarter
zoologisch-botanischen
Garten Wilhelma aufwachsen. Am Mittwoch durften sich die beiden zum
ersten Mal im
Schaugehege des Gorilla-Aufzucht-Zentrums beschnuppern. "Monza" kam vor
einer Woche aus dem französischen Zoo "La Palmyre" nach Stuttgart.
Er
wurde von seiner Familie getrennt, nachdem sein Vater ihn gleich nach
der Geburt
angegriffen und sein Bein schwer verletzt hatte. Zunächst sollen
Besucher die Gorillakinder jeden Vormittag um 10 Uhr im Schaugehege
beobachten können. Später soll es auch am Nachmittag einer
Spielstunde
geben. ""Monza"
ist noch ganz erschlagen von allem Neuen. Schmerzen hat er aber keine
mehr",
sagte Pflegerin Marion Gogel. Sein Bein sei gut verheilt. Auch "Mary
Zwo"
habe sich inzwischen "wunderbar entwickelt".
RP
Online - 20.
Nov. 2007
Bärenkurator
des Hauptstadt-Zoos
Eisbär Knut wird wohl nicht mehr lange in Berlins Zoo zu bestaunen
sein. Ein Verbleib
des berühmtesten Eisbären Berlins in der Stadt sei
höchst
unwahrscheinlich, sagte
der Bärenkurator im Zoo Berlin, Heiner Klös. Zugleich
dementierte er
vehement Gerüchte,
dass Knut in den Tierpark Friedrichsfelde umziehen werde. "Das ist
alles erstunken
und erlogen", sagte Klös. Von Beginn an sei
klar gewesen, dass es in Berlin keinen Platz für drei
Eisbärmännchen
gebe. Im Zoo
hat schon Knuts Papa Lars sein Revier, im Tierpark streift Troll durch
das Gehege. Alleine aus Gründen der Arterhaltung mache ein Umzug
Knuts
in eine andere Stadt
Sinn, erläuterte Klös. "Bis Knut geschlechtsreif ist, sind
unsere
Weibchen
schon zu alt". Konkrete Pläne, wohin und wann Knut umziehen
könnte,
gibt es jedoch noch nicht.
SWR
Nachrichten - 21. Nov. 2007
Arktisvogel
in der Pfalz - Tier verendet
Ein aus
der Nähe von Grönland oder Spitzbergen stammender
Krabbentaucher ist
vermutlich
vom Sturm ins südpfälzische Landau verschlagen worden. Die
weite Reise
bekam dem
Tier aber nicht gut - trotz intensiver Pflege im Landauer Zoo starb der
Vogel. Nach Angaben des Tierparks hatte es zuletzt 1995 Funde von
Krabbentauchern im Land
gegeben. Wegen der Klima-Erwärmung und plötzlicher
Witterungsumbrüche
werde
der Vogel in seiner Heimat jedoch immer seltener. Von Island seien die
zur Familie
der Alkenvögel gehörende Tiere bereits verschwunden, teilte
der
Landauer Zoo mit.
Der in Landau gelandete Krabbentaucher war bereits am 10. November auf
der Terrasse
eines Seniorenheims entdeckt worden und konnte nicht mehr fliegen. Das
Tier wurde nach seinem Ableben zur Präparation
dem Naturkundemuseum Bad Dürkheim übergeben.
Planung und Bau
Mitteldeutsche
Zeitung - 20. Nov. 2007
1
500 Mäuse für die Wildkatzen
Im Dessauer Tierpark herrscht Umzugsfieber. Bei den Braunbären
sind die
Umzugskartons
quasi schon gepackt, und die Wildkatzen können sich auf einen
Quartierswechsel schon
langsam vorbereiten. Ein bisschen müssen sich die beiden aber noch
gedulden, doch
ihr Umzug in ein neues Gehege ist fest eingeplant. Den finanziellen
Grundstein für dieses Vorhaben legte am Dienstag die
Stadtsparkasse
Dessau. Die Wildkatzen wohnen derzeit in einem alten Gehege am Rand des
Tierparks. "Das
wollen wir umbauen und erweitern", erklärt Tierinspektor Oliver
John.
Zuvor aber werden die beiden Bärendamen Eika und Teddy in ihr
neues
Zuhause ziehen.
"Wir machen erst die Bärenanlage fertig, dann kommen die Katzen
dran",
steckt Kilz einen Zeitplan. Die neue Bärenanlage indes ist schon
weit
gediehen.
Das Bärenhaus steht, hier fehlt noch der "Innenausbau". Auch das
große
Badebecken ist noch nicht angelegt. Die 2 000 Quadratmeter große
Anlage
ist bereits
eingezäunt. Die Gärtner haben die Außenanlage in den
letzten Tagen
bepflanzt. "Im
Frühjahr werden wir das Becken bauen." Im kommenden
Spätsommer, so ist
es geplant,
sollen Eika und Teddy ihr neues Reich in Besitz nehmen. Sozusagen als
Geburtstagsgeschenk
zum 50-jährigen Bestehen des Tierparks, das 2008 gefeiert wird.
Märkische
Allgemeine -
20. Nov. 2007
Nach
dem Winterschlaf
muss sich Meister Petz auf Mitbewohner einstellen
Perleberg.
Die Bären halten Winterschlaf, dennoch lohnt sich ein Blick in
deren
Freigehege.
Seit ein paar Tagen tummeln sich dort sieben Polarfüchse. Für
den Umzug
ins "Bärenland"
führt der Perleberger Tierparkleiter Wilhelm Lüdke gleich
mehrere
Gründe an. Eigentlich, so räumt er ein, passen
Polarfüchse und
Stachelschweine – denn in deren
Gehege befanden sie sich bislang – nicht zusammen. Anlass für den
Ortswechsel gaben
vor zwei Wochen fünf kleine Stachelschweine, die Wilhelm
Lüdke aus
Bernburg nach
Perleberg holte und die nun zusammen mit einem Alttier das Gehege
bevölkern. Für die Polarfüchse soll der Umzug aber
endgültig sein.
Künftig
werden sie gemeinsam mit den Bären zusammen wohnen. Bis Meister
Petz
seinen Winterschlaf
beendet, können sich die Füchse mit dem Gelände vertraut
machen und die
Rückzugsräume
erkunden für den Fall, dass die drei großen Braunen
auftauchen. Dass
Polarfüchse nicht immer weiß sind, werden
die Besucher schnell feststellen – von den sieben haben fünf ein
dunkles Fell. In diesem Jahr gab es im
Tierpark gleich zwölf Mal Nachwuchs. So viele Junge wurden noch in
keinem Jahr geboren.
Morgenweb
- 21.
Nov. 2007
Abdichtung
versagt an einigen Stellen
Das im Januar
eingeweihte und vier Wochen darauf wegen umfangreichen Wasserschadens
geschlossene
Haus der Naturpädagogik im Wildpark Rheingönheim ist
weiterhin
unzugänglich. Der vom Gericht bestellte Sachverständige war
dieser Tage
zum dritten
Ortstermin am Haus der Naturpädagogik. Zuvor war der Estrich auf
drei
Ebenen entfernt
worden. Der Gutachter hat die Abdichtungen überprüft und
dabei
festgestellt, dass
Wasser nicht nur - wie ursprünglich angenommen - über
Abdichtungsfehler
im Bereich
der vorderen Terrasse eingedrungen sein kann. Auch die Fuge zwischen
Bodenplatte
und Wand war seiner Meinung nach fehlerhaft. Der Sachverständige
kommt
zu dem Schluss,
dass die Abdichtung an einigen Stellen versagt hat. Aufgrund der neuen
Sachlage muss das Nachbesserungskonzept der Stadt geändert und
erweitert werden.
Spaniens
Allgemeine Zeitung - 19. Nov. 2007
Neues
Highlight in Valencia: größter Themenzoo Europas
Ende des Jahres wird in der Stadt Valencia Europas größter
Themenzoo
mit 4.000
tierischen Neubürgern eröffnet. Der neue Zoo im Westen der
Stadt nimmt
einige
100.000 Quadratmeter des Parque de Cabecera ein und beherbergt 250
verschiedene
Tierarten. Der Bioparc Valencia im alten Flussbett des Turia ist nach
dem
Oceanogràfico, dem größten Aquarium Europas, und dem
vor den Toren der
Stadt
gelegenen La Albufera Nationalpark ein weiterer Meilenstein in den
Bemühungen
Valencias um den Ökotourismus.
Das Konzept des Parks ist darauf
ausgelegt, den Tieren das natürliche Ambiente ihres
ursprünglichen
Lebensraumes
zu bieten. In der
ersten Phase steht Afrikas Fauna und Flora auf dem Eröffnungsplan,
danach
folgen Südostasien und die tropischen Regionen. Wer
den Zoo über die 145 Meter lange Fußgängerbrücke
betritt, sollte
genügend Zeit
einplanen: Für die umfassende Zoo-Erfahrung werden rund sechs
Stunden
veranschlagt.
Aktionen
Kölnische
Rundschau - 18. Nov. 2007
Einer Boa nah gekommen
Köln. Ein Tier bekam bei der langen Nacht im Aquarium im Zoo die
meiste
Aufmerksamkeit: Die weiße Hausratte. Im Wasser sind die Tiere
normalerweise
selten zu finden, außer sie werden Krokodilen zum Fraß
vorgeworfen.
„Keine
Angst, die Ratten sind schon tot“, stellte Biologiestudent Christian
Dienemann
klar, der die Krokodilsfütterung moderierte. So manchem Kind
entwich
ein
angeekeltes Kreischen, als Tierpfleger die Ratten aus einem Eimer zu
den
Krokodilen schütteten. Ängstlich wurde sich an Mama oder Papa
festgeklammert,
denn die sonst so ruhigen Tiere rissen sich heftig um die Beute.
Dienemann
reagierte kühl: „Wenn ihr euch mit euren Geschwistern um das
letzte
Stück
Schokoladen streitet, sieht das nicht viel anders aus.“
Dienemann,
der neben dem Studium im Zoo arbeitet, züchtet zu Hause Schaben.
Seine
Prachtexemplare hatte er mitgebracht, um sie im „Schabenrennen“
gegeneinander
antreten zu lassen. Bis
Mitternacht hatte das Aquarium geöffnet und zog bis zum Schluss
viele
Besucher
an.
inar.de - 19.
Nov. 2007
Kooperation
der Sea Life Aquarien mit kik Text il Diskont
Ab dem
21. November kooperieren die neun Sea Life Großaquarien mit dem
KiK
Textildiskont. Jeder Kunde, der für mindestens 15 Euro beim KiK
Textildiskont
einkauft, erhält einen Gutschein, mit dem zwei Personen zum Preis
von
einer
einen Ausflug in ein Sea Life Aquarium unternehmen kann. An der
Promotion
beteiligen sich bundesweit über 2.100 KiK-Filialen sowie die Sea
Life
Standorte
in Berlin, Dresden, Hannover, Königswinter, Konstanz,
München,
Oberhausen,
Speyer und Timmendorfer Strand.
Rhein Main Presse -
19. Nov. 2007
"Nicht
befugt zum Segnen" Glühweinfest im Tierpark mit Predigt und ...
Die fast schon traditionelle Segnung der Tiere im Tierpark Kastel, die
seit
Jahren stets im November mit einem Glühweinfest verbunden wird,
wartete
am
Samstag mit zwei Besonderheiten auf. Zum einen war es eine "Segnung
ohne
Segnung", und zum anderen wurde das Glühweinfest durch eine
Kunstaktion
ergänzt. Für ersteres zeichnete sich die ordinierte Theologin
Fredericke Voigt
verantwortlich, die noch im vergangenen Jahr die Tiere gesegnet hatte.
In
den Vortagen der Aktion hatte sich die Theologien mit der Tiersegnung
auseinandergesetzt und war zu dem Ergebnis gekommen, dass Menschen,
welche die
Schäden der Natur zu verantworten haben, kaum befugt sein
können, die
Tiere -
deren Lebensraum sie beschneiden oder zerstören - zu segnen. Der
Gedankengang wurde zur Basis der "kleinen Predigt" von Voigt am
Lagerfeuer, durch welche die Tiersegnung ersetzt wurde. Künstlerin
Annette Gut, welche in der Kunstaktion
"verbindungen-zusammenhänge",
die der Verein Klaerwerk im Rahmen der Kulturtage AKK veranstaltete,
ausgestellt hatte, kam, um den neuen Standort eines ihrer
"Sendemasten" zu begutachten. Ab
sofort ist der Tierpark eine der fünf Stationen im "Netzwerk der
Sendemasten".
lifepr.de
- 20.
Nov. 2007
Wildpark
Eekholt: Adventsbummel an den Adventssonntagen
Großenaspe.Advent – der Begriff steht für die Zeit der
Stille und
Einkehr und
die Freude auf ein großes Fest – Weihnachten. Entfliehen Sie
für einen
Nachmittag der Geschäftigkeit der Stadt und genießen einen
geruhsamen Spaziergang durch den Wildpark Eekholt. Für die Kinder
gibt
es noch eine Überraschung: Knecht Ruprecht kommt vorbei, um
schon einmal zahlreiche Tiere zu füttern, die vom Weihnachtsmann
aufgrund seiner
knappen Zeit am Heiligen Abend nicht so lange bedacht werden
können.
Alle Kinder
dürfen ihm dabei helfen! Ein großer Adventskranz
begrüßt alle Besucher,
und gemeinsam wird die Kerze für
den jeweiligen Adventssonntag angezündet. Glühwein und Punsch
gehören
natürlich zu einem winterlichen Spaziergang, und für
den kleinen Appetit werden Leckereien angeboten.
KWICK!
Community
Magazin - 19. Nov. 2007
Der
Tierpark Lycksele wird zum Weihnachtspark
Welches
Kind würde den Weihnachtsmann nicht gerne zu Hause besuchen? Dazu
haben
sie nun
vom 24. November bis Weihnachten 2007 im Tierpark Lycksele die
Gelegenheit.
Das
Haus des Weihnachtsmannes, liegt inmitten des Tierparks Lycksele, in
dem
ausschließlich nordische Säugetiere leben, beispielsweise
Wölfe,
Rentiere,
Bären und Elche, welche die Kinder auch im Winter in ihrer
natürlichen
Umgebung
erleben können. In
der Adventszeit wandelt sich der Tierpark zum Weihnachtspark – erhellt
durch
Fackeln und mehr als 100.000 Lichter. Die Besucher können hier
nicht
nur die
Tiere in ihrem Winterpelz bewundern, sondern auch die weihnachtliche
Stimmung
bei Pfefferkuchen und Glögg, bei einer Pferdeschlittenfahrt oder
in der
Weihnachts-Bastestube genießen. Zudem gibt es die
Möglichkeit, in der
Souvenirboutique nach Weihnachtsgeschenken zu stöbern.
Nachwuchs
lifepr.de
- 19. Nov. 2007
Neues
von den Krallenaffen im Tierpark Berlin
Ein charakteristisches Merkmal der Fortpflanzungsbiologie der
Rothandtamarine ist die Arbeitsaufteilung bei der
Jungtieraufzucht. Dieses Verhalten kann zur
Zeit besonders gut bei der Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks
beobachtet
werden. Das am 5.11.2007 geborene Jungtier wird intensiv von Mutter
"Martina", Vater "Pilsi" und seinen ebenfalls im Tierpark Berlin
geborenen Brüdern betreut. Auch
bei den Kaiserschnurrbarttamarinen gibt es
eine Veränderung im Bestand. Nachdem das Männchen "Moritz"
verstorben
war, konnte für unser Weibchen "Maja" schnell ein
neuer Partner besorgt werden. Der Neuankömmling "Sancho" wurde in
der
Wilhelma Stuttgart am 8.5.2006 geboren und bewohnt nun zusammen mit
"Maja" die neu gestaltete Landschaftsvitrine im Dickhäuterhaus.
oe24.at - 18. Nov. 2007
So
kuschelt Fu Long mit Mama
Die Tür
steht offen: Der Schönbrunner Baby-Panda kann jetzt jederzeit ins
Freigehege.
In vier Wochen ist es spätestens so weit. Der
knapp drei Monate alte Fu Long hat sich zu einem stattlichen Bären
gemausert,
ist mittlerweile 55 Zentimeter groß und fast vier Kilo schwer.
Noch
befindet
sich der Star aus Schönbrunn im Panda-Haus oder in der Wurfbox auf
dem
Bauch
seiner Mama Yang Yang. Das
Außengehege der Pandas wird gerade kindersicher gemacht. „Es gibt
zwei
Stellen
durch die ein Panda-Junges durchschlüpfen könnte. Davor wurde
jetzt
Plexiglas
montiert“, erklärt Zoologin Eveline Dungl. Einer
der drei Teiche im Panda-Gehege wurde ebenfalls gesperrt. „Dieser Teich
ist
besonders tief und hat keine guten Ausstiegsmöglichkeiten. Pandas
gehen
nicht
freiwillig schwimmen. Würde der Kleine hineinfallen, muss er
wieder aus
dem
Wasser krabbeln können“, erklärt Dungl.
Live-PR.com
(Pressemitteilung) - 19. Nov. 2007
Neues
von Pandababy Fu Long in "Panda-TV" am 18. November
Rauf
auf den Bauch der Mama, runter vom Bauch der Mama, Mama in die Nase
beißen,
durch die Arme wurschteln, nach hinten lehnen und hinunterfallen.
Vergangene
Woche diente Yang Yang Pandababy Fu Long als geduldige
Spielgefährtin.
Von der
vielen Kletterei völlig verausgabt, ist diese Woche Schlafen seine
Hauptbeschäftigung. Die ausgedehnten Ruhephasen ihres Babys nutzt
Yang
Yang, um
sich im Gehege gleich neben der Wurfbox mit ihrem Gefährten Long
Hui zu
treffen. In trauter Eintracht sitzen sie im leichten Schneefall
nebeneinander
und fressen Bambus - zu sehen in "Panda-TV" am Sonntag, dem 18.
November 2007, um 15.40 Uhr in ORF 2.
Von
"Panda-TV" gibt es auch einen täglichen "Ableger" in der
Sendung "Herbstzeit": "Panda-TV: Das Videotagebuch" ist
jeweils Montag bis Freitag ab 17.40 Uhr in ORF 2 zu sehen. Auch online
berichtet der ORF ausführlich und multimedial über die
Entwicklung des
neuen
Bewohners im Schönbrunner Zoo: Das "Magazin" von wien.ORF.at
dokumentiert die Fortschritte des kleinen Pandabären ebenfalls in
einem
Videotagebuch.
MVregio
- 21.
Nov. 2007
Zoo
erhielt den Pro Rostock
Award 2007
Mit dem Pro Rostock Award 2007 wurde am Montagabend der Rostocker
Zoo ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt
der Marketingclub alle zwei Jahre herausragende Leistungen im
Marketing, die Mecklenburg-Vorpommern
über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen. Für das Finale
gab es ein
enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Hafenentwicklungsgesellschaft
Hero und dem Organisationsbüro des Windjammertreffens Hanse Sail.
Bisherige Preisträger
der alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung waren 2003 der FC Hansa
Rostock und
2005 die Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises.
Freie
Presse - 17. Nov. 2007
Kimba
macht Schnee nichts aus
Zwergflusspferde,
Papageien und Krallenäffchen leben gewöhnlich in
wärmeren Gefilden, als
sie das
Erzgebirgsvorland zu bieten hat. Deshalb bekommen die
kälteempfindliche
Tiere
im Chemnitzer Tierpark im Winter ein warmes Plätzchen, wie
Direktor
Hermann
Will erklärt. So können sich die Prinz-Alfred-Hirsche bei
Bedarf in den
Stall
verkriechen. Die
beiden Zwergflusspferde hingegen kommen gar nicht mehr ins Freie,
können aber
in der Tropenhalle beobachtet werden. Die Papageien bleiben ebenfalls
in ihrem
Häuschen.
Thüringische
Landeszeitung
- 20. Nov. 2007
Was
machen Giraffen im Winter?
Viele Tiere
im Zoo kommen aus Ländern, in denen es gar keinen Winter gibt.
Damit
sie es bei
den eisigen Temperaturen trotzdem lauschig warm haben, werden ihre
Gehege ordentlich
geheizt. Da haben es die Giraffen Etosha und Layla
im Tierpark Hagenbeck in Hamburg gut: Sie wohnen während der
kalten
Jahreszeit in
einem Haus, in dem es so warm wie in einem Wohnzimmer ist: 20 Grad
Celsius. »Giraffen
dürfen nicht frieren«, erklärt Tierpfleger Thomas
Günther. Die Tiere
stammen aus
der afrikanischen Savanne. Dort wird es nie so kalt wie bei uns im
Winter.
Wochenanzeiger
Herford
- 20. Nov. 2007
Hilfe
für Wildvögel in Not!
Dem Uhu ging es nicht gut, als er von Mitarbeitern des
Naturschutzzentrums Dammer
Berge im Zoo Osnabrück abgegeben wurde. Der Patient war
geschwächt,
mager, die Nasenlöcher
und der Schnabel waren verklebt und er war von Parasiten befallen. Der
Uhu kam in eigens
für solche Fälle errichtete Volieren hinter die Kulissen des
Zoos,
wurde tierärztlich
behandelt und mit Leckerbissen verwöhnt. Bereits nach kurzer Zeit
konnte er wieder
selbst fressen und verschlang Futtertiere in großer Menge. Die
nächste
Station auf
dem Weg zur vollständigen Genesung war die Versetzung in die
Flugvoliere, sozusagen
von der Intensivstation in den Reha-Bereich. Ab Anfang November war
klar, dass der Uhu fit für die Freiheit war. Mitarbeitern
des Naturschutzzentrums Dammer Berge nahmen den Uhu wieder in Empfang
und entließen ihn am Fundort in die Freiheit.
ORF.at
- 19.
Nov. 2007
Löwen
in Lionsrock
gut
angekommen
Der
Transport von zehn Löwen aus dem Safaripark Gänserndorf in
das „Vier
Pfoten“-
Großkatzenrefugium Lionsrock ist reibungslos verlaufen. Alle
Tiere sind
gesund
in ihrer neuen Heimat angekommen und genießen die warme Sonne
Südafrikas. Am
frühen Donnerstagmorgen der Vorwoche war das Rudel im ehemaligen
Safaripark in
eigens angefertigte Kisten gelockt und nach Frankfurt gebracht worden.
Von
dort flogen die Tiere gemeinsam mit ihrer Pflegerin Hildegard Pirker
und dem
Tierarzt Josef Zoher mit einem Cargo-Flugzeug nach Johannesburg, wo sie
von
einem internationalen „Vier Pfoten“-Team in Empfang genommen wurden.
Inzwischen
haben die Löwen ihr Gelände weiträumig erkundet und
ihren
Lieblingsplatz auf
den warmen Felsen des oberen Plateaus gefunden.
news
aktuell Schweiz
- 20. Nov. 2007
Perfekter
Start für VIER PFOTEN Projekt in Südafrika: Gänserndorf
...
Der Transport von zehn Löwen aus dem niederösterreichischen
Gänserndorf in das VIER PFOTEN Grosskatzenrefugium LIONSROCK ist
reibungslos verlaufen.
Alle Tiere sind gesund in ihrer neuen Heimat angekommen und
genießen
die warme Sonne
Südafrikas. Alle
haben ohne Verzögerung mit der Futteraufnahme begonnen und zeigen
alle
Anzeichen
eines glücklichen Löwenrudels, als hätten sie nie etwas
anderes
gekannt. Die erfolgreiche Übersiedelung der
Gänserndorf-Löwen markiert
den Startschuss
für das Grosskatzenprojekt der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN.
1250
Hektar Land
stehen für die artgerechte Versorgung von Löwen, Tigern und
anderen
Raubkatzen zur
Verfügung. Der Transport der leidgeprüften Tiere wurde auch
durch die
Unterstützung
des Landes Niederösterreich und des österreichischen
Gesundheitsministeriums, sowie
des Transportunternehmens Ludwig Riedler ermöglicht.
reporter77.de
-
17.
Nov. 2007
Tigeroase
-
Slowakei
Die
Tigeroase wurde 1999 von Yveta Irsova in der Slowakei gegründet
und
zusammen
mit dem Tigerman Ludwig Molnar zur Rettung der sibirischen Tiger
aufgebaut.
Unter liebevoller Leitung von Yveta und Ludwig werden die Tiger
artgerecht
gehalten und gepflegt. Die Tigeroase befindet sich ca. 30 Kilometer von
Bratislava entfernt, im schönen Örtchen Kostolna. 23 Tiger
leben zur
Zeit im Gehege der
Tigeroase.
Express.de - 19. Nov.
2007
Tiger
töten Tiger Kannibalen-Skandal in China-Zoo
Brutale Jagd-Szenen in einem Zoo in Schenjang in China. Dort sind drei
ausgewachsene Tiger über einen ihrer Artgenossen hergefallen. Im
Käfig zerissen die Angreifer den Tiger in zwei Teile -
anschließend
wurde das
Opfer zur Hälfte aufgefressen. Die Helfer bekamen von dem Vorfall
nichts mit -
erst am nächsten Morgen entdeckten die Mitarbeiter den Kadaver.
Tierschützer
fragen jetzt: Kriegen die Tiere in dem Zoo zu wenig Futter? Denn nur so
könne
man das aggressive Verhalten erklären. Der
Zoo will jetzt die genauen Umstände des Kannibalen-Skandals
untersuchen.
Krone
-
19. Nov.
2007
Hungrige Tiger in Zoo fressen Artgenossen
In einem chinesischen Zoo haben hungrige Tiger sich gegenseitig
angegriffen und
dabei einen Artgenossen zerfleischt, weil die Wärter sie nicht
ausreichend fütterten.
"Wir haben einfach kein Geld", sagte eine Mitarbeiterin der
Zoodirektion. Die Regierung unterstütze den
Shenyang-Bingchuan-Tierpark
im Norden des Landes mit etwa 1000 Yuan, das sind rund 92 Euro, im
Monat. Durch
Eintrittsgelder komme noch einmal die selbe Summe hinzu, sagte die
Mitarbeiterin.
Bei dem Vorfall am Wochenende waren vier hungrige Tiger aufeinander
losgegangen,
wobei einer von ihnen im Kampf starb. Die anderen drei Tiger
fraßen die
Innereien
des getöteten Artgenossen auf.
Motorsport-Total.com
-
21. Nov. 2007
A1GP:
Piloten adoptieren Affen
Im Vorfeld des A1GP von Malaysia in Sepang fuhren einige Piloten und
Teammitglieder
auf die Insel Borneo um das berühmte Orang Utan Gehege im
Shangri-La
Rasa Ria Resort
zu besichtigen und entschlossen sich das Projekt auf ungewöhnliche
Art
zu unterstützen. Auf einer geführten Tour in den Dschungel
Borneos
konnten die Piloten den Orang-Utans in ihrer natürlichen Umgebung
zusehen. Die Besucher
waren derart begeistert, dass sie sich spontan entschlossen jeder einen
Orang Utan
zu adoptieren und somit die Arbeit mit den artbedrohten Tieren
finanziell zu unterstützen.
die-news.de
-
20. Nov.
2007
BINDI
IRWIN erteilt Hollywood eine Absage
Bindi Irwin, die Tochter des verunglückten "Crocodile Hunters"
Steve
Irwin, hat Hollywood eine Absage erteilt. Seit dem Tod ihres Vaters im
November
2006 habe sie von verschiedenen Filmproduzenten eine Menge Angebote
erhalten, so
ihr Manager John Stainton. Aber
das komme gar nicht in Frage, fügte er hinzu, "ein Leben in
Hollywood
hätte
sicherlich keinen guten Einfluss auf sie". Die Achtjährige wird
weiterhin in
dem Zoo in Beerwah leben, den ihr Vater zu Lebzeiten gegründet
hatte.
Bindi Irwin hat bereits
eine eigene Modelinie für Kinder auf dem Markt. Mit dem Erlös
will
Bindi aber Naturschutzprogramme
in ihrer Heimat Australien unterstützen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
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Niederländische Meldungen
ad.nl - 20. Nov. 2007
Dierenpark loopt Rijswijk-chimps mis
Tierpark entgehen die Rijswijk-Schimpansen
Der Tierpark Amersfoort baut keine Affenanlage für 20
Versuchsschimpansen "außer Dienst" aus Rijswijk. Die Gruppe wird
dauerhaft betreut im Safaripark Beekse Bergen, weil der Tierpark die
Baugenehmigung nicht rechtzeitig erhielt. Die Direktion des Tierparks
Amersfoort ist sehr enttäuscht darüber, daß es mit dem
Affenhaus, das
völlig vom Staat finanziert werden sollte, schief ging. Für
die
["pensionierten"], aber noch gesunden Schimpansen aus dem
Versuchstierzentrum sollte ein supermodernes "Altersheim" für 2,5
Millionen Euro gebaut werden. Das Schimpansenhaus sollte im April
dieses Jahres fertig sein. Weil die Baugenehmigung noch fehlte,
gewährte das Ministerium ein Jahr Aufschub. Aber auch bis April
2008
wird laut Tierparkdirektion der Bau nicht geschafft. Tierparkdirektor
Peter Kuipers: "Der Antrag für das Schimpansenhaus konnte erst
gestellt
werden nach den Verfahren wegen des Dinowalds. Denn obwohl der Tierpark
sich erweitern durfte, war dieses Verfahren in dem Moment sicher gegen
uns gerichtet." Während sich die Dinofrage dahinschleppte, zogen
die
Schimpansen aus dem Versuchstierzentrum bereits in eine neue Anlage im
Safaripark. Die Affen fühlen sich inzwischen so wohl in Beekse
Bergen,
daß sie, wie Sachkundige meinen, besser an diesem Ort bleiben
sollten.
Der Tierpark teilt diese Meinung. Das Wohlbefinden der Tiere steht
schließlich über allem, sagt Kuipers. "Deshalb haben wir den
Weg frei
gemacht. Die Affen haben sich an ihre neue Umgebung gewöhnt. Es
würde
zuviel Streß für sie bedeuten, wenn sie erneut umziehen
müßten. Und so
ein schönes Leben haben sie ja auch nicht gehabt." Die Schimpansen
aus
Rijswijk wurden bis 2004 für medizinische Experimente benutzt,
variierend von Virusinfektion bis Organtransplantation. Versuche an
Menschenaffen sind seit drei Jahren in den Niederlanden verboten. Das
Laboratorium in Rijswijk führt noch immer Tests aus an kleineren
Arten
wie Rhesusaffen. In dem Moment, als das Verbot in Kraft trat,
zählte
das BPRC (Biomedical Primate Research Centre) 81 Schimpansen. Für
28
kranke Affen baute die Stiftung AAP eine spezielle Intensivstation
[Special Care Unit] in Almere.
ad.nl - 20. Nov. 2007
Mislopen attractie is 'ongelooflijk balen'
"Unglaublich die Nase voll" wegen entgangener
Attraktion
Amersfoort - Es hatte eine Affenanlage auf dem neuesten Stand der
Technik werden sollen. Ein luxuriöses Altenheim für die
geplagten
Versuchsschimpansen aus Rijswijk, mit zwei Innen- und
Außengehegen und
einem großen, beheizten Raum, der den Besuchern Einblicke
gewähren
sollte. Die Leitung des Tierparks Amersfoort strich in dieser Woche
eigenhändig diesen ehrgeizigen Plan. Bedrückt seufzt Direktor
Peter
Kuipers. "Wir haben unglaublich die Nase voll. Uns ist eine Attraktion
von Format entgangen. Außerdem eine, die uns keinen Cent gekostet
hätte." Natürlich hat und hält der Tierpark Amersfoort
seine Kolonie
von 20 Schimpansen, aber die Primaten aus dem Versuchstierzentrum waren
mehr als willkommen gewesen. Besucher hätten laut Kuipers ganz
schön
die Unterschiede zwischen den Affenfamilien beobachten können. Der
Tierpark gibt die Schuld indirekt den Naturschutzverbänden, die
lange
und heftig gegen das Anlegen des Dinowaldes in einem grünen
Streifen am
Rande des Zoos protestierten. Die Gegner verloren, der Dinowald kam,
aber der Antrag für die Schimpansenanlage blieb die ganze Zeit
liegen.
Kuipers erklärt, weshalb: "Wir mußten warten bis nach den
Verhandlungen
über den Dinowald, andernfalls wäre die Genehmigung für
die Affenanlage
unwiderruflich an der Sache beteiligt gewesen." Als Direktor eines "zum
Glück gut laufenden" Betriebs ist Kuipers tüchtig frustriert
von dem
ständigen Mitspracherecht. "Ich kann es nicht genau beziffern,
doch
selbstverständlich bedeutet der Verzicht auf das Affenhaus einen
erheblichen finanziellen Schaden. Das Publikum mag Menschenaffen, da
kommen sie gern her." Weil Kuipers und seine Kollegen vor ein oder zwei
Monaten schon vorhersahen, daß die strenge, vom Ministerium
vorgegebene
Frist nicht gehalten werden würde, wurde seitdem in aller Stille
gearbeitet an einem neuen Tierthema an der Stelle des Affenhauses.
"Innerhalb von zwei Monaten wird ein neuer Bauantrag gestellt. Was es
wird, halten wir noch ein Weilchen geheim."
nu.nl - 20. Nov. 2007
BPRC-chimpansees blijven in Beekse Bergen
BPRC-Schimpansen bleiben in Beekse Bergen
Hilvarenbeek - Die komplette Gruppe von 52 Schimpansen des
Forschungszentrums Biomedical Primate Research Centre (BPRC) in
Rijswijk bleibt im Safaripark Beekse Bergen. Anfänglich sollten 20
Tiere in der ersten Hälfte des Jahres 2008 in den Tierpark
Amersfoort
umziehen, aber der Tierpark teilte am Dienstag mit, daß alle
Affen in
Beekse Bergen bleiben. Durch Verzögerung beim Gewähren der
nötigen
Baugenehmigung ist die neue Anlage in Amersfoort nicht rechtzeitig
fertig. Nach Rücksprache mit den Ministerien für Bildung,
Kultur und
Wissenschaft (OCW) und für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport (VWS)
wurde
deshalb beschlossen, die 52 ehemaligen Versuchsaffen für immer in
den
zwei neuen, geräumigen Gehegen im Safaripark Beekse Bergen
unterzubringen. Das Kabinett beschloß vor ein paar Jahren,
daß
Menschenaffen nicht mehr als Versuchskaninchen dienen sollen. Laut
Matthieu de Sevaux, Manager von Beekse Bergen, fühlen die Affen
sich
wohl im Safaripark. "Nach Rücksprache mit dem Tierpark Amersfoort,
dem
BPRC, der Niederländischen Lebensmittel- und
Warenaufsichtsbehörde und
den Ministerien OCW und VWS sind wir deshalb zu diesem einmütigen
Beschluß gekommen. Alle an der Sache beteiligten Parteien
können sich
hervorragend finden, weil das Wohlbefinden der Schimpansen garantiert
ist."
tctubantia.nl - 19. Nov. 2007
Op de Robot Zoo is afblijven verboden
Im Roboter Zoo ist "nicht anfassen" verboten
Schon einmal ein Chamäleon die Farbe wechseln lassen? Ein
Schnabeltier
gebastelt oder den Kopf eines Nashorns hochgezogen? Im Robot Zoo in
Twents Techniekmuseum HEIM in Hengelo ist es erlaubt. Mit Hebeln,
Tasten und Riegeln können Besucher riesige Tiere steuern, als ob
es
Maschinen wären. Hier ist "Hände weg!" verboten. Am ersten
Besuchertag
kramten gestern auffallend viele Väter mit ihren Söhnen
herum. Beide
waren auf ihre eigene Art und Weise fasziniert. Für kleine Kinder
ist
die Ausstellung eine Art megatechnisches Lego, für die
älteren Kinder
wahrlich eine Lehrstunde in Biologie, die Väter schauen
interessiert,
wie die riesigen Kreaturen zusammengebastelt sind.
trouw.nl - 18. Nov. 2007
Veiling: kwart miljoen voor olifant
Versteigerung: Viertelmillion für Elefant
Eine Versteigerung von 44 Kunstelefanten hat im Rotterdamer Tiergarten
Blijdorp fast 250 Tausend Euro eingebracht für den vom Aussterben
bedrohten Asiatischen Elefanten. Die Einnahmen gehen u.a. an das erste
Elefantenkrankenhaus der Welt in Thailand. Die Kunstelefanten wurden
Samstag abend verkauft durch das Auktionshaus Christie's. Der
höchste
Betrag, den ein Kunstwerk erbrachte, betrug 16.000 Euro. Tausende
Menschen kamen an den drei Tagen vor der Auktion zu den
Besichtigungstagen im Beurs-WTC Rotterdam. Initiator Mike Spits sagt,
er sei überrascht von den Einnahmen. "Dieses Ergebnis hat alle
unsere
Erwartungen übertroffen. Die Niederlande haben sehen lassen,
wieviel
sie für diese bedrohte Tierart übrig haben."
telegraaf.nl - 17. Nov. 2007
Kunstolifanten geveild voor Aziatische 'familie'
Kunstelefanten versteigert für asiatische
"Familie"
Rotterdam. Die Versteigerung von 44 Kunstelefanten hat Samstag abend im
Tiergarten Blijdorp 248.500 Euro gebracht für den guten Zweck. Das
Interesse und die Zahl der Angebote waren groß. Schon seit der
Zeit,
als die farbenprächtigen, mannshohen Skulpturen diesen Sommer im
Zentrum von Rotterdam und rund um das Hotel New York auf dem
Wilhelminapier standen, waren die Elefanten populär. Das
zusammengetragene Geld geht an das erste Elefantenkrankenhaus in
Thailand und nach einem Blijdorp-Projekt für Dickhäuter in
Indien. Der
höchste Betrag, nämlich 16.000 Euro, erzielte der Elefant der
Stadt
Rotterdam, der im WTC-Gebäude stand. Dieser erhielt auch die
meisten
Angebote. Eine Anzahl Kunstelefanten ist von jetzt an woanders im Land
wiederzusehen. Die Stadt Winschoten kaufte zum Beispiel eine Skulptur,
weil sie die Kombination von Kunst und gutem Zweck ansprach.
Früher kam
diese Stadt in die Schlagzeilen, weil sie einem Zirkus mit echten
Dickhäutern [den Auftritt] verwehrte.
Dagblad van het Noorden - 16. Nov. 2007
Gemeenteraad Emmen positief over plannen dierenpark en
theater
Stadtrat Emmen positiv über die Pläne zu
Tierpark und Theater
Der Stadtrat von Emmen steht positiv zu den Plänen für den
neuen
Tierpark Emmen mit dem Theater. Das stellte sich am Donnerstag abend
heraus während einer speziellen Ausschußsitzung. Die Emmener
Ratsfraktionen äußerten sich zum erstenmal zu den
Plänen. Diese
umfassen das Anlegen eines neuen Tierparks mit einem neuen,
privatisierten Theater auf der Noordbargeres, die Neugestaltung des
jetzigen Tierparks im Zentrum von Emmen und das Anpacken des
Hondsrugweg im Herzen Emmens. Obwohl noch immer einige Randbemerkungen
angebracht wurden zu den Risiken des Megaprojekts, das eine Investition
von bestimmt 165 Millionen Euro erfordert, steht der Rat durch die Bank
positiv zu den Plänen. Der Magistrat erhält später in
diesem Monat dann
auch formell grünes Licht, um die Pläne weiter auszuarbeiten.
Russische
Meldungen
Tatarstan
tatar-inform.ru - 20. Nov. 2007
Медведи
Казанского
зооботсада
погрузились
в зимнюю спячку
Bären des Kasaner Zoologisch-Botanischen
Gartens versanken in
Winterruhe
Die Braunbären des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens legten
sich
aufs Ohr. Als erster begab sich der jüngste der Vertreter der
Petze,
Fomka, in seine Höhle, nach ihm verschwand Kutschum, der
Alteingesessene, in seine winterliche "Residenz". Das
Kragenbärenpaar
Tschita und Tema geht immer noch in seinem Käfig hin und her.
Morpheus
Träume haben sie noch nicht ergriffen.
e-vid.ru - 16. Nov. 2007
Стрекоза
и
Зилант
вдохновили
зодчих
Libelle und Geflügelte Schange [Zilant]
regten die Architekten
an
Einer der Autoren des Entwurfs, von Spezialisten schon jetzt als
"revolutionär" bezeichnet, wurde Tom Wright, der das berühmte
Burj Al
Arab Hotel in Dubai entwarf. Kurz gesagt, der Entwurf sieht vor eine
komplexe Rekonstruktion des zoologisch-botanischen Gartens, die
Erschließung des Geländes auf dem gegenüberliegenden
Ufer des
Botanischen Kanals des Kabansees [der Kabansee ist ein ganzes
Gewässersystem, das drei große miteinander verbundene Seen
umfaßt], den
Bau eines multifunktionalen Erholungs- und Unterhaltungszentrums
für
Familien. Wie Tom Wright erzählte, wurden die Architekten
inspiriert
von einer Libelle, die sie in Kasan gesehen haben, und dem Wappen
unserer Stadt - der phantastischen Schlange Silant. In der Tat, die
Skizze des künftigen zoologisch-botanischen Gartens erinnert an
eine
Libelle - die Flügel, das sind zwei Zonen, der Rumpf ist die
Brücke
zwischen ihnen. Was den Silant anbetrifft, so wird vorgeschlagen,
einige Objekte auf dem Areal des zukünftigen
zoologisch-botanischen
Gartens in Form seiner "Schuppen" fertigzustellen. Nach Meinung der
Autoren des Masterplans wird der Handels- und Unterhaltungskomplex
zusätzliche Besucher in den zoologisch-botanischen Garten locken.
Übrigens wird er auch vom Kamal-Theater aus zu sehen sein und kann
somit Touristen und Städter auf sich aufmerksam machen.
Natürlich
erhalten die Haupthelden des zoologisch-botanischen Gartens - die Tiere
und Pflanzen -neue komfortable Bedingungen. Im zoologisch-botanischen
Garten werden entstehen ein Gebirgsgarten und ein Heidegarten, ein
immerblühender Garten, Atrien, in denen sich eine Ausstellung
entfaltet, die erzählt von der Geschichte des Zoos, der
begründet wurde
von Karl Fuchs und mehr als 200 Jahre alt ist. Es wird hier auch ein
riesiges Meeresaquarium entstehen.
[Kamal-Theater: Tatarisches Staatliches Akademisches "Galiaskar
Kamal"-Theater; G. Kamal lebte 1879-1933, einer der Begründer der
tatarischen Dramaturgie und des tatarischen Theaters]
tatcenter.ru - 16. Nov. 2007
В
мире
инвестиций
и
животных
In der Welt der Investitionen und Tiere
Am 15. November fand im Rathaus der Stadt Kasan die Präsentation
des
Projekts "Kasaner Zoologisch-Botanischer Garten" statt. Die Direktorin
des Projekts, die Architektin des "Atkins"-Instituts Valerie Evans, und
das Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen Gesellschaft Brian
Bertram stellten dem Ministerpräsidenten der Republik Tatarstan
Rustam
Minnichanow und dem Stadtoberhaupt Kasans Ilsur Metschin das Projekt
vor, an dem die Architektengruppe ein ganzes Jahr gearbeitet hatte.
Valerie Evans, Direktorin des Projekts, Architektin des
"Atkins"-Instituts:
Der architektonische Entwurf des Zoos erinnert in der Form an eine
Libelle, die Module gleichen Typs des aus Stahl und Glas bestehenden
Unterhaltungskomplexes an die Schuppen des mythologischen Wesens
"Silant". Einer der Vorzüge des vorliegenden Entwurfs ist auch die
Erhaltung der alten Orangerie des botanischen Gartens, dessen erste
Palmen im Jahre 1829 angepflanzt und 1931 im Zusammenhang mit dem Umzug
des zoologischen Gartens umgepflanzt wurden."
Die Spezialisten des Projektierungsinstituts "Atkins" orientierten sich
an den Erfahrungen des Londoner Zoos und schlugen dem Kasaner Zoo vor,
neue Tiere zu erwerben und auf dem Territorium des Zoos Themenbereiche
einzurichten - für kältebeständige, für
wärmeliebende und an mittlere
Breiten angepaßte Tiere. Auf der Grundlage der vorgeschlagenen
thematischen Einteilung baut auf der Entwurf der Rekonstruktion des
Zoos und seiner botanischen Gestaltung. Zum Beispiel wird
vorgeschlagen, den Bereich mit kältebeständigen Tieren mit
Gebirgspflanzen zu ergänzen. Im Bereich mit exotischen Tieren
sollen
entsprechend Bambus und tropische Pflanzen angepflanzt werden.
Brian Bertram, Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen
Gesellschaft:"Im rekonstruierten Zoo wird es zweimal so viele
Säugetiere und Vögel
geben als jetzt. Der Kasaner zoologisch-botanische Garten versicherte
sich der Unterstützung des Europäischen Verbandes der Zoos
und Aquarien
(EAZA), dessen Mitglied er seit 1996 als einer von drei
rußländischen
Zoos ist. Der Verband wird dem Kasaner Zoo auch bei der Erweiterung
seines Tierbestands helfen. Die Anzahl der Besucher des Zoos soll eine
Million Menschen im Jahr betragen, deshalb wäre es wichtig,
daß die
Tiere sich wohl fühlen und die Menschen sicher. Alle Tiere werden
auf
Bereiche aufgeteilt, die ihrem Lebensraum entsprechen. Dabei werden die
kältebeständigen Arten sich befinden im nördlichen Teil
des Zoos, die
wärmeliebenden im Zentrum. Im Entwurf ist vorgesehen ein Pavillon
"Tiere der Nacht", wo die Besucher Tiere und Vögel sehen
können, die
nachtaktiv sind. Im neuen Zoo werden keine Gitter verwendet, die die
Besucher beim Beobachten der Tiere stören, die Wände der
Tierunterkünfte sollen aus Glas angefertigt werden, für die
Sicherheit
der Menschen wird ein elektrisches System verwendet. Der neue Kasaner
Zoo wird das ganze Jahr über geöffnet sein." Der Vorschlag
beinhaltet,
daß beide Gebäude des
Familien-Unterhaltungszentrums große verglaste Innenhöfe
haben werden,
in denen sich Ausstellungen entfalten werden, die etwas über den
Zoo
und seine Geschichte erzählen, eine Bühne für Kinder und
ein riesiges
Meeresaquarium sollen errichtet werden. Die Gebäude des Komplexes,
so
ist vorgesehen, werden drei Etagen haben - zwei Etagen mit
Geschäften
und eine dritte mit einem Unterhaltungsbereich.
rt-online.ru - 16. Nov. 2007
Казанский
зооботсад
станет
огромной стрекозой
Kasaner Zoologisch-Botanischer Garten wird riesige
Libelle
Das architektonische Ensemble, in dem der erneuerte Kasaner
Zoologisch-Botanische Garten seinen Platz finden wird, wird seiner Form
nach an eine Libelle erinnern. Gerade dieses Insekt inspirierte den
Autor des Entwurfs, den bekannten britischen Architekten Tom Wright.
Gestern fand im Rathaus der Stadt eine Präsentation des Entwurfs
statt
- unter Teilnahme des Ministerpräsidenten Rustam Minnichanow und
des
Kasaner Oberbürgermeisters Ilsur Metschin. Die Arbeit am Entwurf
dauerte etwa ein Jahr, die ganze Zeit analysierten die Spezialisten der
großen weltweit agierenden Projektionsgesellschaft "Atkins" die
territorialen, architektonischen, kulturellen und anderen
Besonderheiten der Stadt. Sie orientierten sich an den Erfahrungen des
Londoner Zoos, die Vertreter der englischen Gesellschaft schlugen den
Kasanern vor, neue Tiere zu erwerben und auf dem Gelände
Themenbereiche
einzurichten wie z.B. "Dschungel", "Arktis", "Savanne", "Tiere der
Nacht" und andere. In den neuen Gehegen werden Bedingungen geschaffen,
die ähnlich sind dem natürlichen Lebensraum der Tiere, aber
spezielle
Anlagen erlauben es, sich nicht nur im Sommer an ihrem Anblick zu
ergötzen, sondern auch im Winter. Somit wird angenommen, daß
der Strom
der Besucher sich hier erhöht bis auf eine Million im Jahr. Neben
dem
Hauptprojekt legten die englischen Architekten zur Betrachtung vor
einen Plan zur Errichtung eines Savannenparks am Ufer des Sees
Mittlerer Kaban - hinter der Eisenbahnstrecke. Ihrer Meinung nach werde
er eine Fortsetzung des zoologisch-botanischen Gartens sein, der
Kasaner Zoo werde einer der besten nicht nur in Rußland, sondern
auch
in Europa.
kommersant.ru - 16. Nov. 2007
Звериный
размах -
Казань
планирует
отдать диким
животным берега
озера Кабан
Kasan plant, den wilden Tieren die Ufer des
Kabansees zu
überlasen
Der Entwurf der Modernisierung des Kasaner Zoos wurde gestern
vorgestellt vom Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen
Gesellschaft Brian Bertram. Nach den Ideen der Autoren wird der Zoo in
seinen Umrissen an eine Libelle erinnern: der Handels- und
Unterhaltungskomplex für Familien in Form zweier ovaler drei
Etagen
hoher Gebäude, die geplant sind an der Stelle des heutigen Zoos zu
bauen sind die Flügel, aber die leichte metallische verglaste
Brücke,
die die beiden gegenüberliegenden Ufer des Kabansees verbindet
sind der
Rumpf. Der Entwurf sieht vor, die Fläche des Zoos von 6,7 auf 31
ha zu
vergrößern. Herr Bertram schlug vor, diese Fläche in
thematische
Bereiche einzuteilen: "Arktis, "Dschungel", "Savanne", "Teich",
"Unterwasserwelt" und "Tiere der Nacht". Im Norden und Süden wird
geplant, die Kälte vertragenden Tiere anzusiedeln und dieses
Gelände
mit Gebirgspflanzen zu gestalten. Näher zum Zentrum sollen Platz
finden
die Unterkünfte der wärmeliebenden Tiere mit einem
Bambusgarten, aber
auch ein Warmhaus mit [einem künstlichen] feuchten Klima mit
tropischen
Blüten - ein "Tropenhaus". Herr Bertram versicherte, daß der
Kasaner
zoologisch-botanische Garten "standardgebend für andere Zoos" wird
und
er versprach den Kasanern, ihnen einige exotische Tiere zu schenken.
Die Anzahl der Besucher wird sich seinen Worten nach von 150.000
Besuchern auf eine Million im Jahr erhöhen.
tatar-inform.ru - 15. Nov. 2007
Правительство
республики
одобрило
проект
реконструкции
и расширения
Казанского
зооботсада
Regierung der Republik befürwortete Projekt
der Rekonstruktion
des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens
Heute fand im Kasaner Rathaus die Präsentation des Entwurfs der
Rekonstruktion und Erweiterung des Kasaner zoologisch-botanischen
Gartens statt. Die geschätzten Kosten des Projekts betragen mehr
als
100 Millionen Dollar. Bevor sie mit der Ausarbeitung des Entwurfs
begannen, studierten die Mitarbeiter des Unternehmens die Vorzüge
und
Mängel der Areale, auf denen der neue zoologisch-botanische Garten
seinen Platz finden wird, und seine 200-jährige Geschichte. Sie
berücksichtigten die Transportströme, die neben der
Einrichtung
verlaufen, und trugen ihre Korrekturen in den Plan. Aus der
Vogelperspektive wird der neue Kasaner zoologisch-botanische Garten
aussehen wie eine Libelle. Ideengeber des Entwurfs waren eine Libelle
und das mythische Wesen Silant. Bei der Schaffung des Projektes des
zoologisch-botanischen Gartens entlehnten die Architekten bei diesen
beiden Wesen einige "Körperteile", bekannten die Autoren.
Europäisches Rußland (ohneTatarstan)
rian.ru - 21. Nov. 2007
Число
гибнущих
в
Керченском
проливе
птиц
будет
расти
Die Anzahl der in der Straße von Kertsch
verendeten Vögel wird
sich erhöhen
Moskau - Die Zahl der Vögel, die in der Straße von Kertsch
durch
Erdölrückstände ums Leben kamen, wird noch wachsen. Das
teilte der
Cheftierarzt des Moskauer Zoos Walentin Koslitin mit, der aus der
Unglückszone zurückkehrte, wo er zu einer Gruppe von
Volontären des WWF
gehörte. Das Tankerunglück in der Straße von Kertsch am
11. November
führte zum Auslaufen von etwa 2.000 t Masut in das Asowsche und
das
Schwarze Meer. Infolge der Katastrophe starben Tausende Vögel,
darunter
solche, die auf der Roten Liste stehen. "Die Menge an Vögeln, die
verenden, wird noch größer werden", erklärte Koslitin.
"Höchstwahrscheinlich ist ein Großteil der Vögel, deren
Schicksal es
ist zu verenden, noch nicht tot, weil der Zug der Vögel, die vom
Norden
nach Süden fliegen, um dort zu überwintern, noch anhält,
und es werden
immer mehr Vögel hierher kommen, die sich auch auf dem Meer
niederlassen und dann "in der Tinte sitzen", erklärte er. "Die
Vögel,
die bereits ins Öl gefallen sind, haben praktisch keine Chance zu
überleben, wenn sich niemand mit ihnen beschäftigt",
ergänzte der
Tierarzt. Laut Koslitin "gibt es gerade jetzt noch die Chance, vielen
Vögeln zu helfen, die erst noch dorthin fliegen". Zugleich, so
fügte er
hinzu, beschäftigte sich und beschäftigt sich niemand mit den
Vögeln in
der Katastrophenzone - insgesamt gesehen. "Die Behörden
organisieren
überhaupt keine Rettung der Vögel, das Gegenteil ist der
Fall: auf jede
mögliche Art und Weise schränken sie die Arbeit der wenigen
Volontäre
ein und erschweren sie", sagte Koslitin. Nach den Angaben des
Tierarztes verenden die Vögel in erster Linie, weil ihrem
Körper
Feuchtigkeit entzogen wird, sie entkräften und werden
unterkühlt. Der
Vogelschutzbund Rußlands erklärte bereits, daß die
verschmutzten Vögel
mit beliebigen Waschmitteln von Ölrückständen
gesäubert werden müssen,
anschließend müssen sie sich unbedingt aufwärmen
können.
israelinfo.ru - 20. Nov. 2007
Россия
импортирует
израильских
бегемотов
Rußland importiert israelische
Flußpferde
Vier junge Flußpferddamen, die im Safarizoo Ramat Gan
heranwuchsen,
wurden mit dem Flugzeug nach Rußland geschickt. Jetzt werden sie
in der
Region Krasnodar leben: im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen
Spiele 2014 wird dort ein Safaripark gebaut und erweitert, die
Administration wandte sich an Ramat Gan mit der Bitte, ihr einige
Flußpferde zu überlassen. Im Safarizoo Ramat Gan ist die
Flußpferdherde
schon auf 40 Köpfe angewachsen, die Tiere vermehren sich hier sehr
schnell, deshalb wurde die Bitte der russischen Seite mit
Vergnügen
erfüllt. Die komplizierte Operation des Transports und des
Verladens
der vier Schönheiten an Bord des Flugzeuges, in jeder stecken
zwischen
500 kg und einer Tonne Lebendgewicht, nahm vier Tage in Anspruch. Am
Dienstag, dem 20. November, wurden die Flußpferddamen mit einer
Chartermaschine nach Krasnodar geflogen. Für die Vorbereitung auf
die
22. Olympischen Winterspiele und die 11. Paraolympischen Winterspiele
2014 wurden aus dem Budget Rußlands schon 12 Milliarden Dollar
bereit
gestellt, der Umfang der privaten Investitionen in olympische Projekte
übersteigt nach Schätzungen 20 Milliarden Dollar. Wieviel
Rußland
bezahlt hat für die Flußpferde aus Ramat Gan, teilt der
Pressedienst
des Safarizoos nicht mit.
regnum.ru - 21. Nov. 2007
В
Сочинском
аквариуме
впервые
появились гиппопотамы
Im Aquarium der Stadt Sotschi sind erstmals
Flußpferde zu sehen
In der Nacht zum 21. November kamen aus Israel vier
Flußpferdweibchen
mit dem Flugzeug in Sotschi an. Die Tiere wurde dem Aquarium in Sotschi
im Rahmen des Tauschprogramms zwischen den Zoos übergeben. Die
Besucher
des Aquariums können die neuen Bewohner nach der Quarantäne
und der
Anpassung an das Klima in Sotschi zu Gesicht bekommen. Die
Flußpferde
lebten in einem israelischen Safaripark unter naturnahen Bedingungen
und haben bisher keine Erfahrungen des Umgangs mit Menschen. "Die
Verhandlungen über die Flußpferde für Sotschi wurden
ein Jahr lang
geführt. Wir rechneten damit, daß die Tiere ein Gewicht bis
200 kg
haben, doch die ausgewählten Exemplare waren viel
größer. Ihr Gewicht
beträgt 500 bis 800 kg. Die vorbereiteten Gehege konnten Tiere von
solcher Größe nicht aufnehmen, deshalb sind die
Flußpferde zur Zeit in
den Gehegen des Zirkus Sotschi untergebracht", erzählte der Leiter
des
Aquariums Sotschi Sergej Sraitschikow.
rian.ru - 20. Nov. 2007
Израиль
отправил в
Россию
четырех
бегемотов
Israel schickte vier Flußpferde nach
Rußland
Tel Aviv - Ein Quartett israelischer Flußpferde flog am Dienstag
zu
einem ständigen Aufenthaltsort in Rußland - in die
vorolympische Stadt
Sotschi, teilte ein Vertreter des größten Safariparks in
Israel
Journalisten mit. Vier Weibchen mit einem Gewicht von je einer halben
Tonne wurden zu einem gewichtigen Beitrag der Stadt Ramat Gan zum
Programm des Tieraustausches zwischen den Zoos der ganzen Welt.
"Irgendwo existiert ein Überschuß an Tieren, irgendwo ein
Defizit. Die
Kollegen aus Sotschi nannten ihre Bedürfnisse - sie brauchten
Flußpferde. Die entsprechenden internationalen Organisationen
haben uns
in Verbindung gebracht", erzählte ein Vertreter des Parks.
pnz.ru - 17. Nov. 2007
Денежная
кошка
принесла
приплод
Bengalkatze sorgte für Nachwuchs
In europäischen Zoos sind Bengalkatzen (oder Leopardkatzen) selten
anzutreffen. Doch in Pensa sind es schon drei. Die 9-jährige Kati
wurde
vor kurzem Mutter, sie gebar zwei Kätzchen. Laut Zoopädagogin
Olga
Figanowa vom Zoo Pensa ist das der dritte Nachwuchs der Katzenmutter.
Die zwei vorhergehenden Würfe haben nicht überlebt.
Ural
uralpolit.ru - 20. Nov. 2007
Глава
Перми
мечтает
перенести
зоопарк с кладбища
в лес
Stadtoberhaupt von Perm träumt von der
Verlegung des Zoos vom
Friedhof in den Wald
Heute, am 20. November, erklärte das Stadtoberhaupt von Perm Igor
Schubin während eines Briefings, daß bereits im Dezember die
Stadtverwaltung sich des Problems der Verlegung des Zoos in den
Waldpark "Tschernjajewskij les" annehmen wird. ...das Problem der
Verlegung des Zoos aus dem Stadtzentrum ist schon lange einer der
"wunden Punkte" der Administration von Perm. Die Fläche des Zoos
ist zu
klein für ein normales Unterbringen aller Tiere, außerdem
befindet sich
der Zoo heute auf einem alten Friedhof. Die Administration hat mehrmals
Varianten der Verlegung des Zoos auf verschiedene andere Areale
geprüft. So wurde im Juli 2007 von der Administration der Stadt
Perm
ein Areal im Tal der Kama in Augenschein genommen, in dem geplant wird,
auch einen Mikrorayon zu errichten. Dennoch schien der Tschernjajewskij
les den Stadtoberen die am meisten rationale Variante zu sein. Igor
Schubin hat schon ein geeignetes Stück Wald "ausfindig gemacht"-
"eine
dreieckige ausgebrannte Lichtung, auf der nichts wächst". An einer
Seite grenzt das Dreieck an die Chaussee der Kosmonauten, an den
anderen Seiten ist es von Wald umgeben. Da es die Tiere (von denen es
zum heutigen Tag im Zoo Perm mehr als 300 Individuen gibt) im Wald
bequemer haben werden und auch die Einwohner von Perm den Zoo leicht
erreichen können, wählte Igor Schubin gerade dieses Areal aus.
[Perm ist laut de.wikipedia eine Stadt mit 993.319 Einwohnern
(1.1.2006). Die Stadt liegt 1.385 km östlich von Moskau, in der
Nähe
des Uralgebirges; seit 2007 ist sie Partnerstadt von Duisburg]
justmedia.ru - 20. Nov. 2007
Белый
тигр в екатеринбургском
зоопарке
больше всех животных
рад обилию
снега
Weißer Tiger im Zoo Jekaterinburg freut sich
mehr als die
anderen Tiere über Schneereichtum
Der weiße Tiger namens Radshhan, freute sich zum Erstaunen der
Mitarbeiter des Zoos mehr als alle anderen Bewohner des Jekaterinburger
Zoos über den Winterbeginn. "Der weiße Tiger spaziert
täglich durch die
Außenanlage und ihn können das Frostwetter und der dichte
Schneefall
nicht abschrecken. Im Gegenteil, das gefällt ihm sehr",
erzählte die
Leiterin des Wissenschafts- und Bildungszentrums des Jekaterinburger
Zoos Swetlana Polenz.
apiural.ru - 19. Nov. 2007
Бурые
медведи в
Екатеринбургском
зоопарке
залегли
спячку
Braunbären im Jekaterinburger Zoo legten sich
zur Winterruhe
Die Braunbären im Zoo Jekaterinburg befinden sich bereits zwei
Tage in
ihrer Winterruhe. Wie die Leiterin der Abteilung für Wissenschaft
und
Bildung Swetlana Polenz mitteilte, befinden sich diese Tiere in
Gebäuden und sind für die Zoobesucher nicht zu sehen. In den
Wintergehegen des Jekaterinburger Zoos bleiben die
[kälteunempfindlichen Tiere, die in nördlichen Regionen oder
im
Hochgebirge beheimatet sind] - Schneeleoparden, Hasen, Wölfe,
Eichhörnchen, Marder, aber auch einige Raubvögel.
Außerdem sind die
Eisbären munter.
Sibirien
yarsk.ru - 20. Nov. 2007
Красноярские
депутаты
проголосовали
за выделение
дополнительных
средств
«Роеву ручью»
Krasnojarsker Abgeordnete stimmten für die
Bereitstellung
zusätzlicher Mittel für "Rojow rutschej"
Auf einer Sitzung des Stadtrates beschlossen heute die Abgeordneten,
die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von 22
Millionen Rubel
aus dem Stadtbudget für die Einrichtung und Erhaltung der Gehege
im
Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" zu unterstützen. Es sei
daran
erinnert, daß zur Zeit im städtischen Park schon sechs
Zebras, 12
Antilopen und sechs Giraffen untergebracht sind. Doch müssen
Gehege für
68 exotische Tiere eingerichtet werden. Die Mittel aus dem Budget der
Stadt werden verwendet, um das Auslegen beheizbarer Fußböden
in den
Gehegen zu vollenden, bakterizide Entkeimer anzubringen und
Videobeobachtung zu gewährleisten, aber auch um Leitungssysteme,
Umzäunung und Kanalisation zu errichten. Angemerkt sei, daß
alle
exotischen Tiere im "Rojew rutschej" mit Sponsorengeldern erworben
wurden.
knews.ru - 20. Nov. 2007
Зоопарк
"Роев ручей"
получит из
бюджета Красноярска
22 млн. рублей
на теплые
вольеры
Zoo "Rojow rutschej" erhält aus dem Budget
der Stadt
Krasnojarsk 22 Millionen Rubel für warme Gehege
Während der Erörterung der Frage äußerte sich ein
Teil der Abgeordneten
negativ über die Bereitstellung finanzieller Mittel für den
Park. Nach
den Worten Nadeshda Safronowas "muß man klare Prioritäten
setzen - Geld
brauchen nicht die Giraffen, sondern arme Familien". Der Abgeordnete
Wladimir Shukowskij bemerkte, daß die Einrichtung des Zoos in
erster
Linie für die Kinder geschieht. "Man darf das Geld nicht an den
Kindern
sparen. Es ist notwendig, eine auswärtige Kommission im Park zu
versammeln und dann werden wir alle sehen, daß die Budgetgelder
nicht
in den Sand gesetzt werden", teilte er mit. Der Abgeordnete Wladimir
Tschaschtschin bemerkte, daß im laufenden Jahr "Rojow rutschej"
25
Millionen Rubel an Eintrittsgeldern einnahm. Nach dem Wortgefecht
wurden die Korrektur des Budgets und die Bereitstellung
zusätzlicher
Mittel für den Park beschlossen.
news.mail.ru - 16. Nov. 2007
В
Красноярске
замерзают
жирафы за
13 миллионов рублей! -
Специально
выстроенный
для
гостей
из
Африки
жирафятник
оказался не
готов
к
сибирским
морозам
In Krasnojarsk erstarren vor Kälte die
Giraffen - für 13
Millionen
Rubel. Extra für die Gäste aus Afrika gebautes Giraffenhaus
erwies sich
als nicht tauglich für die sibirischen Fröste
Es erwies sich, daß das Giraffenhaus im "Rojow rutschej", das
fast ein
Jahr lang gebaut wurde, nicht warm genug ist für die exotischen
Tiere.
Erinnern wir uns: sechs Giraffen wurden vor drei Wochen aus einem
südafrikanischen Zoo hierher gebracht. Oberbürgermeister
Pjotr
Pimaschkow persönlich hat die Langhälse empfangen. Mit dem
Auftreten
der ersten Fröste in Krasnojarsk sank die Temperatur in den
Innenställen auf unter 16 Grad herab und hörte auf, den
Normen zu
entsprechen. Es stellte sich heraus, daß das große Gehege
noch zu Ende
gebaut werden mußte. Das Giraffenhaus ist noch nicht ganz fertig,
übergeben wurde nur der erste Bauabschnitt, erklärte
Zoodirektor
Nikolai Kulakow. "Und der erste Teil der Arbeit, so hat sich gezeigt,
wurde mangelhaft ausgeführt. Noch gibt es keine speziellen
Umzäunungen,
Flächen für den Auslauf in der wärmeren Jahreszeit, es
fehlt noch viel
.. Die Anlage sollte bereits Mitte August vollständig errichtet
sein,
doch das gelang nicht aufgrund einer Reihe von Ursachen. Zuerst
verspäteten sich die Projektanten mit der Vorlage des Entwurfs,
dann
konnten die Bauleute den Termin nicht einhalten. Aber verzichten auf
den Kauf der Giraffen oder diesen verschieben konnten wir schon nicht
mehr - die Verhandlungen zogen sich ein halbes Jahr hin, und wir
befürchteten bis zuletzt, daß das Geschäft platzt." Die
Leitung des
Zoos bat die städtische Verwaltung um 30 Millionen Rubel für
alle
abschließenden Arbeiten (erinnern wir uns, die Giraffen selbst
haben 13
Millionen Rubel gekostet, sie wurden mit Sponsorengeldern gekauft).
Für
dieses Geld beabsichtigt man, beheizbare Fußböden zu legen,
aber auch
Durchgänge zu bauen, damit die Tiere während der
Säuberung der Gehege
[ihre "Abteile" wechseln können]. Krasnojarsk kann stolz sein auf
seine
Giraffen! Nur an wenigen Orten in Rußland gibt es diese sehr
exotischen
Tiere. Wir haben einfach kein Recht, sie erfrieren zu lassen, meint der
Abgeordnete des Stadtrats Wladislaw Shukowskij. "Natürlich, gleich
30
Millionen aus dem Stadtbudget stellen wir nicht zur Verfügung.
Höchstwahrscheinlich werden wir es nach und nach herausgeben.
Für den
Kauf der Giraffen wurde keine einzige Kopeke aus dem Budget verwandt,
sie wurden der Stadt geschenkt! So daß ich keinen besonderen
Kriminalfall darin sehe, diese Summe zur Verfügung zu stellen, um
ihr
Haus fertig einzurichten. Um so mehr, da wir nicht den Gürtel
enger
schnallen müssen: das Jahr geht zu Ende, aber im Budget der Stadt
blieben mehr Mittel, als wir gerechnet hatten." In der kommenden Woche
ist eine Sitzung des Stadtrats geplant. Auf ihr wird die genaue Summe
bekannt, die "Rojow rutschej" zur Verfügung gestellt wird. Im Zoo
sagt
man, daß sich die Giraffen zur Zeit normal fühlen. Sie
begannen sogar,
sich gütlich zu tun an Möhren und Rüben. Doch die
sibirischen Fröste
sind nicht allzu fern.
Rußland - Hoher Norden (Tschukotka, Murmansk)
wwf.ru - 19. Nov. 2007
К
Чукотке
приближаются
льды, белые
медведи и
эксперты WWF
Eisfelder, Eisbären und WWF-Experten
nähern sich Tschukotka
wwf.ru - 19. Nov. 2007
Sea ice, polar bears and WWF experts are approaching
Chukotka
Today a group of experts of WWF Russia and WWF Sweden are going to
Chukotka. They will join "Polar Bear Patrols" of Chukotka to monitor
migrating polar bears.
Arctic winter is covering the Chukchi Sea by ice. Soon polar bears will
come on the Chukotka mainland coast. They are coming with ice advancing
from north, from Wrangel Island.
According to expert estimate Chukchi-Alaskan population of polar bears
is about 2000 (this population is shared by Alaska and Chukotka).
Coastal monitoring performed by WWF "Polar bear Patrol" last winter
allows speculating that about 300-400 polar bears appear on the arctic
coast of Chukotka in late autumn and early winter. In summer observers
registered just few bears near villages of Aion, Ryrkaipiy and
Nutepelmen.
"Polar Bear Patrols" get ready for appearance of polar bears: carcasses
of walruses that died on coastal haulouts were used to form six
"feeding spots" to correct the polar bear distribution on the coast so
that they do not enter villages. However like last year patrols
experience lack of special bear means for scaring bears away from
settlements.
WWF experts will start their work from Shmidtovskiy district of
Chukotka. It is planned to use satellite communication technology for
online reports about migration of polar bears. News will be posted on
the polar Bear Patrol"
website.
'To work out appropriate measures for polar bear conservation it is
very important to know their seasonal distribution - says Viktor
Nikiforov Director of Regional Programs WWF Russia. - Apparently this
year majority of "coastal" bears will appear between Pevek and Cape
Shmidt. It is also important to pay special attention to protection of
coastal haulouts of pacific walruses and areas where polar bear females
make maternity dens".
wwf.ru - 16. Nov. 2007
Нефтяники
игнорируют
проблемы
живой природы
Заполярья
Besitzer von Erdölbetrieben ignorieren die
Probleme der
lebenden Natur jenseits des Polarkreises
Ökologen des Gebiets Murmansk führten eine Konferenz durch,
die dem
Transport von Erdöl und Erdgas und der gesellschaftlichen
ökologischen
Kontrolle gewidmet war. Keine der eingeladenen Erdölgesellschaften
der
Region nahm an der Konferenz teil. An der zweitätigen Diskussion,
die
in der Stadt Apatity stattfand, nahmen neben Ökologen Vertreter
von
Munizipalitäten, Staatsorganen, wissenschaftlichen Instituten und
Naturschutzgebieten teil. "Das Treffen war sehr produktiv", zog Oleg
Sutkaitkis, Leiter des Barentsee-Projektbüros des WWF
Rußlands, eine
Bilanz. "Es hatten sich zahlreiche interessierte Personen eingefunden,
insbesondere Vertreter von Munizipalitäten. Schade ist nur,
daß die
Erdölgesellschaften die Konferenz ignoriert haben und kein
Bestreben
zeigten nach einem Dialog und einer gemeinsamen Lösung der in der
Region herangereiften Probleme." Zu den Ergebnissen der Konferenz fand
in Murmansk eine Pressekonferenz statt, auf der die Ökologen eine
ausgearbeitete Resolution übergaben an die Regierung des Gebiets
Murmansk und die Assoziation der Lieferanten der Erdöl- und
Erdgasindustrie "Murmanshelf" [Association of suppliers for oil and gas
industry Murmanshelf].
Ostasiatisches Rußland - Region Primorje
eho-dv.com - 20. Nov. 2007
Дети
Германии
хотят спасти
дальневосточного
леопарда
Kinder aus Deutschland wollen den Amurleoparden
retten
Morgen, am 21. November, findet in Wladiwostok eine Pressekonferenz
"Kinder der Welt retten den Leoparden" statt. Wie der Agentur "eho-dv"
in der Amurfiliale des WWF Rußlands mitgeteilt wurde, sind der
Anlaß
für diese Pressekonferenz das Eintreffen von Kinderzeichnungen aus
Deutschland in Wladiwostok, die dem Thema der Erhaltung des
Amurleoparden gewidmet sind. Deutsche Schüler haben sie
angefertigt im
Verlaufe eines Wettbewerbs, der dieses Jahr vom World Wide Fund for
Nature (WWF) Deutschlands organisiert wurde. Am Wettbewerb nahmen mehr
als 2.000 Einsendungen teil. Ein Teil der Zeichnungen wurde, begleitet
von einem Appell der deutschen Kinder an den Präsidenten
Rußlands mit
der Bitte, den Amurleoparden zu retten, dem Botschafter Rußlands
in
Deutschland Ende Oktober ausgehändigt für die Übergabe
an Wladimir
Putin. Sechzig Arbeiten wurden jetzt in die Region Primorje gebracht,
in der der Amurleopard vorkommt. An der Pressekonferenz werden Frank
Marschall, Koordinator der Projekte des WWF Deutschlands in
Rußland,
und Swetlana Titowa, Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit
der
Amurfiliale des WWF Rußlands, teilnehmen.
beta.tvc.ru - 21. Nov. 2007
Леопардов
будут
спасать всем
миром
Leoparden werden von der ganzen Welt gerettet
Von Jahr zu Jahr werden es weniger Amurleoparden; ernsthafte Sorgen um
das Schicksal dieser Tiere macht man sich auch in Deutschland. Deutsche
Schüler fanden eine ungewöhnliche Art, ihre Solidarität
mit den
Ökologen auszudrücken. Mehr als dreitausend Zeichnungen mit
diesen
bezaubernden Katzen übergaben sie der Botschaft Rußlands in
der BRD.
Die Diplomaten schickten diese Arbeiten in die Region Primorje. Die
dortigen Ökologen beschlossen gemeinsam mit ausländischen
Kollegen, die
Zeichnungen russischen Schülern zu zeigen.
Frank Marschall, Ökologe: "Unsere Kinder haben sich große
Mühe gegeben.
Die Zeichnungen kamen buchstäblich aus allen Ecken Deutschlands.
Wir
hoffen, daß sie helfen werden, die Leopardenpopulation zu
erhalten."
Die Ausstellung mit den Zeichnungen der deutschen Kinder war schon im
Rayon Chassan zu sehen, wo auch die seltenen Tiere vorkommen. Jetzt
lernen Schüler aus Wladiwostok und anderen Städten der Region
Primorje
diese Zeichnungen kennen. Nach Meinung von Spezialisten kann man die
Leoparden heute wirklich nur noch, wie es heißt, mit Hilfe der
ganzen
Welt retten.
Jurij Darman, Ökologe: "Das Verbreitungsgebiet des Leoparden ist
in 40
Jahren vierzigmal kleiner geworden. Alles, was blieb, ist die
südwestliche Pazifikregion. Und einige Areale in China und Korea.
35
bis 40 Individuen sind es noch, wie die Zählung ergab. Sehr
wenige. Und
insgesamt nur fünf bis sechs Weibchen, die fähig sind,
Nachwuchs zur
Welt zu bringen. Deshalb sind unsere Aufgaben, diese Population zu
erhalten und eine "Reserve" zu schaffen - aus Individuen in Zoos. Und
sie dann freizulassen im Naturschutzgebiet Lasowskij." Das Sorge der
Öffentlichkeit um das Schicksal der Bewohner der Primorje-Taiga
brachte
schon erste Ergebnisse. Auf Initiative der Regierung begann ein
Prozeß
der Reorganisation der fernöstlichen Naturschutzgebiete, um das
Areal
zu erweitern, in dem die Leoparden vorkommen.
wwf.ru - 15. Nov. 2007
Диким
кабанам
может
понадобиться
помощь
Wildschweine könnten Hilfe brauchen
Der WWF Rußlands befürchtet den Ausbruch der klassischen
Schweinepest
auf dem Territorium der Region Primorje. Zu ihrer Entstehung kann ein
Nahrungsdefizit im Wald führen sowie Erkrankungen unter Haustieren
im
Südosten der Region. Epidemien der klassischen Schweinepest sind
sehr
gefährlich und können ein Massensterben von Wildschweinen
bewirken,
manchmal bis zu 70 % des Bestandes einzelner Populationen hinwegraffen,
was wesentliche Auswirkungen auf die Nahrungsbasis des Amurtigers hat.
In der Region Primorje werden lokale Ausbrüche dieser Krankheit
alle
zehn Jahre registriert, manchmal häufiger, eine der
größten Ausbrüche
der Schweinepest vollzog sich in der zweiten Hälfte der 80er Jahre
des
XX. Jahrhunderts. In diesem Jahr, so meinen die Experten des WWF, ist
die wesentlich den Winterspeck fördernde Nahrung auf dem
Territorium
des südlichen Sichote-Alin sehr ungleichmäßig verteilt,
das wird
insgesamt bei einem niedrigen Ernteertrag zu einer höheren
Bestandsdichte von Wildschweinen führen. Hinzu kommt nach
Mitteilung
der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde für die Region
Primorje,
daß auf einer Schweinefarm in der Siedlung Smoljaninowo im
Oktober ein
Ausbruch der Schweinepest festgestellt wurde, in dessen Folge 90 Tiere
starben, weitere 127 Tiere wurden getötet und verbrannt. Die
übrigen
Tiere wurden isoliert in ein separates Gebäude und geimpft.
Ursache des
Ausbruchs der Krankheit waren Nichtbeachtung
veterinärmedizinischer
Anforderungen bei Zufuhr und Haltung von Schweinen, die Quellen der
Infektion Waldnagetiere. "Es ist nicht das erste Jahr, daß sich
auf
einzelnen Territorien der Region Primorje eine für Huftiere
ungünstige
Situation ergibt in Bezug auf die Nahrung für den Winter",
kommentiert
Sergej Aramiljew, Koordinator des Programms zur Erhaltung der
Biodiversität der Amurfiliale des WWF Rußlands. "In einigen
Modell-Forstwirtschaften der Region führt der WWF schon zwei Jahre
eine
Impfung der Wildscheine durch. Natürlich ist das kein
Allheilmittel,
doch es erlaubt, eine Zone zu schaffen mit einer hohen Immunbarriere
und im Falle eines Ausbruchs der Epidemie deren Verbreitung wesentlich
einzugrenzen. Wir rechnen damit, daß unsere Methoden der Rettung
der
Wildschweine zu einem Vorbild werden für die übrigen
Forstnutzer der
Region Primorje."
Kirgisistan
news.mail.ru - 20. Nov. 2007
Наконец
у
Кыргызстана
появилась
собственная
Красная
книга - Под
особую
защиту
государства
попало 20
видов
растений и
животных
Endlich erschien in Kirgisistan eine eigene Rote
Liste - Unter
besonderen staatlichen Schutz fielen 20 Tier- und Pflanzenarten
Die Verantwortung für die Vernichtung seltener Arten von Pflanzen
und
Tieren lastet immer schwerer. Die staatliche Agentur für
Umweltschutz
und Forstwirtschaft bei der Regierung der Kirgisischen Republik hat
schon ihren Vorschlag zu diesem Problem vorbereitet. Eine solche
Veränderung in der gesetzgebenden Grundlage soll unabdingbare
Ergänzung
der gerade herausgegebenen zweiten Auflage der Roten Liste der
Kirgisischen Republik werden. Die Ausgabe, die die aussterbenden
Vertreter unserer Flora und Fauna auflistet, wurde bereits 2005
vorbereitet, doch der Staat hatte wie immer keine Mittel, um sie
drucken zu lassen, so erschien die Rote Liste erst jetzt und das auch
nur dank der Hilfe der Vereinten Nationen. Übrigens arbeitete das
Redaktionskollektiv, bestehend aus Mitarbeitern der Staatlichen Agentur
und Wissenschaftlern des Biologisch-Bodenkundlichen Instituts der
Nationalen Akademie der Wissenschaften, an der Liste ehrenamtlich - als
Honorar erhält jeder ein Exemplar der Roten Liste. Übrigens
beträgt die
Höhe der Auflage nur 500 Exemplare, der Preis eines jeden etwa
1.000
kirgisische Som [etwa 19,62 Euro]. Ungeachtet dessen kommt die Ausgabe
der Roten Liste gerade zur rechten Zeit: bis zum heutigen Tag hat
Kirgisistan schon Populationen einer Vielzahl von Tier- und
Pflanzenarten verloren. "Am Rande des Aussterbens befinden sich jetzt
bei uns Kropfgazellen, Schneeleoparden, Marco-Polo-Schafe, Marale, die
Fisch-Arten Issyk-kul-Marinka [Schizothorax pseudoaksaiensis
issykkuli], Issyk-kul-Osman [Dyptichus dybowskii], Issyk-kul-Rotauge
[Leuciscus schmidti, Tschebak], Tschebatschok [Leuciscus bergi; engl.:
Issyk-kul dace]. Von den Bäumen sind praktisch nicht mehr
vorhanden
Echte Walnuß, Wacholder, echte Pistazien und Mandelbäume",
erläuterte
der Direktor der Staatsagentur für Umweltschutz und
Forstwirtschaft
Arstanbek Dawletkeldijew. In die erschienene Rote Liste wurden
aufgenommen 57 Vogelarten, 23 Säugetierarten, 17 Insektenarten,
acht
Reptilienarten, sieben Fischarten und eine Spinnentierart. Was die
Flora betrifft, so sind von deren Vertretern in der Ausgabe 4 Pilzarten
und 83 Arten höherer Pflanzen enthalten. "Die Rote Liste zeigt den
Zustand der belebten Natur, die die Basisbedingungen für die
Existenz
des Lebens des Menschen auf der Erde gewährleistet. Je mehr Tier-
und
Pflanzenarten verschwinden, um so mehr Gefahr droht der Menschheit als
Ganzes", betonte der Chefredakteur der Ausgabe Prof. Emil Schukurow.
[Wer zuläßt, das Jäger aus Westeuropa "erfolgreich
weidwerken", darf
sich nicht wundern, wenn die Marale und Marco-Polo-Schafe weniger
werden - siehe http://www.lannach.at/ninaus/angebot/kasachstan.html#KOMBI;
http://hubertus.org/asien/kirgisien.htm,
http://www.versch-jagdreisen.de/pages/jagdlaender/asien/kirgisien/land.php;
http://www.lannach.at/ninaus/angebot/kirgisien.html;
siehe auch
Schneeleoparden-Artenschutzprojekt des NABU http://www.nabu.de/m01/m01_06/]
centrasia.ru - 19. Nov. 2007
В
Киргизии
вышло второе
за годы
независимости
издание
«Красной
книги»
Im unabhängigen Kirgisien erschien zweite
Auflage der "Roten
Liste"
"In der Natur vollziehen sich von Zeit zu Zeit Veränderungen und
wir
müssen die noch vorhandenen und stark vom Aussterben bedrohten
diese
oder jenen Arten der Flora und Fauna hinzufügen", bemerkte beim
Vorstellen der Ausgabe der Direktor der Staatsagentur Arstanbek
Dawletkeldijew. Die Rote Liste der Kirgisischen Republik wurde in drei
Sprachen herausgegeben: russisch, kirgisisch und englisch, die
Höhe der
Auflage beträgt 500 Exemplare.
kg.akipress.org - 20. Nov. 2007
Труд
ученых
авторов 1-ой
Красной
книги Кыргызстана
не был
оплачен
Die Arbeit der Wissenschaftler, die erste Rote
Liste
Kirgisistans verfaßten, wurde nicht bezahlt
Bischkek - "In diesen Tagen wurde in Kirgisistan die 2. Auflage der
Roten Liste in drei Sprachen herausgegeben, ihr Erscheinen wurde
finanziert von der Welternährungsorganisation der UNO (FAO), die
Höhe
der Auflage beträgt 500 Exemplare" - das teilte gestern, am 19.
November, auf einer Pressekonferenz der Direktor der Staatlichen
Agentur für Umwelt und Forstwirtschaft Arstanbek Dawletkeldijew
mit.
"Wir wurden für unsere Arbeit nicht bezahlt, obwohl wir nicht nur
ein
Jahr an diesem Buch gearbeitet haben, auch die Arbeit der
Übersetzer
wurde nicht bezahlt. Der einzige Mensch, der bezahlt wurde, war die
Künstlerin, die die Pflanzen gezeichnet hatte, die Tierzeichnungen
fertigten wir selbst an", bemerkte einer der Wissenschaftler, der an
der Herausgabe der Roten Liste beteiligt war. "Die Arbeit der
Wissenschaftler, die an der Herausgabe der Roten Liste Kirgisistans
beteiligt waren, wurde nicht bezahlt, aber als Entschädigung
schenken
wir ihnen das herausgegebene Buch, das nicht weniger als 1.000 Som
kostet, und wir werden nochmals den Vertrag über die Bezahlung
ihrer
Arbeit überprüfen", bemerkte der Direktor der Staatsagentur.
Das
vorliegende Buch ist das erste in der Geschichte des unabhängigen
Kirgisistans. Die erste Auflage erschien im Jahre 1985 und bis heute,
bis in die Gegenwart hinein, wurde die Rote Liste nicht wieder
aufgelegt. "An der Herausgabe des Roten Buches Kirgisistans beteiligten
sich 28 Wissenschaftler der Nationalen Akademie der Wissenschaften
Kirgisistans", teilte A. Dawletkeldijew mit.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Wilhelma Stuttgart, 21.11.2007
Der Spielgefährte für „Mary Zwo“ heißt „Monza“
Erste Begegnung der beiden Affenbabys vor Publikum
Endlich hat Gorillamädchen
„Mary
Zwo“ im Affenkindergarten
der Wilhelma einen Kumpel in ihrem Alter: Am 13. November traf aus dem
Zoo „La Palmyre“ in Frankreich und auf Empfehlung der EEP-Artkommission
der kleine „Monza“ ein. Diese beiden Gorillakinder sind nicht nur Art-,
sondern auch Schicksalsgenossen und hätten sich viel zu
erzählen über
einen schweren Start ins Leben, Rabeneltern und die Heilkunst von
Ärzten. Wie Mary so wurde auch der am 2. September geborene Monza
Opfer
angespannter Familienverhältnisse: Vater „Bongo“ attackierte ihn
gleich
nach der Geburt, und Mutter „Ybana“ konnte nicht verhindern, dass dabei
sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Also musste er, um sein Leben
zu retten und das Bein zu behandeln, in die Obhut von Pflegern und
Ärzten. Wochenlang wurde sein Bein in einer Art Gipsschale
fixiert,
niemand wusste, ob der verletzte Muskel heilen würde. Aber dann
kamen
gute Nachrichten aus La Palmyre: Der Gips sei ab, das Bein wieder gut
beweglich, Monza dürfe die ersten Krabbelversuche machen – nur in
seine
Familie konnte er nicht mehr zurück. Deshalb beschloss das
Gorilla-EEP
(EEP= Europäisches Erhaltungszuchtprogramm)* seine
Übersiedlung in die
Menschenaffen-Aufzuchtstation der Wilhelma. In Begleitung seiner
Pfleger kam er nach 12-stündiger Autofahrt in Stuttgart an – und
lachte
seiner neuen Pflegerin gleich ins Gesicht! Auch mit der
Flaschenfütterung klappt es prima, und nachdem der Tierarzt die
Quarantänezeit für beendet erklärt hat, steht einem
ersten Rendezvous
mit Mary nichts mehr im Wege. Die erste Begegnung im Schaugehege des
Jungtieraufzuchthauses konnte am Mittwoch im Beisein von
Pressevertretern stattfinden. Die beiden Tierpflegerinnen, Margot
Federer und Marion Gogel, hatten alle Hände voll zu tun. Sie
überwachten die ersten Annäherungsversuche, hielten den
kleinen Monza
fest im Arm und holten Mary von ihren Erkundigungsgängen sanft auf
die
Krabbeldecke zurück. Monza braucht allerdings – genau wie Mary
nach
ihrer Ankunft aus dem Zoo Münster – zunächst noch viel Schlaf
und ist
daher nicht immer für die Besucher zu sehen. Im Vergleich zu Mary
muss
er noch einiges aufholen: Die läuft und klettert nämlich
schon fleißig,
ist ihm aber auch immerhin vier Lebensmonate und bei über vier
Kilogramm ein ganzes Kilo Körpergewicht voraus. Für die
Besucher sind
Mary und Monza zusammen mit großer Wahrscheinlichkeit vormittags
ab 10
Uhr im Jungtieraufzuchthaus zu sehen und mit etwas geringerer
Wahrscheinlichkeit auch nachmittags ab 14 Uhr. Allerdings kann für
keine Zeit eine Garantie gegeben werden, da in der
Eingewöhnungsphase
sich feste Schau-Zeiten erst finden müssen.
SeaLife, 21.11.2007
Sea Life Aquarien machen mobil gegen japanische Walfänger in der
Antarktis
Die neun Sea Life Aquarien setzen ein Zeichen gegen den Walfang im
Namen der "Forschung" und rufen zum Boykott japanischer Produkte auf
Es gibt insgesamt 25 Sea Life Aquarien in acht europäischen
Ländern,
und sie alle haben gemeinsam beschlossen ein Zeichen im Kampf gegen den
Walfang zu setzen. Alle japanischen Produkte werden ab sofort aus den
Souvenirshops genommen. Alle Kinder, die am 1. und 2. Dezember einen
Wunschzettel an den Weihnachtsmann schicken und ihn bitten, ihnen keine
Geschenke zu bringen, die in Japan gefertigt wurden, erhalten an diesen
beiden Tagen freien Eintritt in die Sea Life Aquarien. Außerdem
wurde
ein Schulprojekt für Grundschulklassen initiiert: Die Klasse, die
das
beste Poster zum Thema "Stoppt den Walfang" gestaltet, wird zu einem
Ausflug in ein Sea Life Aquarium eingeladen. Anschließend wird in
jedem
Sea Life eine große Collage erstellt, die die besten Einsendungen
zeigt, damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät. Hintergrund
der
Aktionen ist, dass Japan trotz Walfangverbots und internationaler
Proteste eine Walfangflotte in die Antarktis entsendet hat. Bis Mitte
April sollen unter dem Deckmantel der Forschung 850 Zwergwale und
jeweils 50 der stark bedrohten Finn- und Buckelwale getötet
werden.
Finnwale sind die zweitgrößten Tiere, die jemals auf der
Erde gelebt
haben. Sie können bis zu 80 Tonnen wiegen und eine Länge von
knapp 30
Metern erreichen. Einen Finnwal zu töten dauert bis zu zwölf
Stunden
und ist extrem qualvoll für das Tier. Seit Beginn des
Walfangverbots im
Jahr 1986 haben japanische Walfänger bereits 30.000 Tiere
getötet.
"Japan nutzt eine Gesetzeslücke, indem der Walfang als
Forschungsprojekt deklariert wird. Dieses wurde entworfen, bevor
es
möglich war, wissenschaftliche Daten über die Tiere mit nicht
tödlichen
Forschungsmethoden zu erhalten", erklärt Johannes Peschke, Kurator
im
Sea Life Oberhausen. "Wir selbst können zwar nur einen kleinen
Teil
dazu beitragen, den Druck auf die japanische Regierung zu erhöhen.
Aber
je mehr Menschen einen Boykott japanischer Produkte unterstützen,
desto
größer werden die Auswirkungen", so Peschke weiter. "Man
bedenke, wie
viele Produkte, die unser tägliches Leben bestimmen, aus Japan
kommen:
Handys, Computerspiele und jede Menge Elektroartikel. Gerade jetzt,
wenn die Vorweihnachtszeit beginnt, kann jeder mithelfen. Eine Minute
länger überlegen, welche Geschenke man seinen Lieben macht,
ist nur
eine Kleinigkeit, kann aber eine große Wirkung haben." Das Sea
Life
Netzwerk erstreckt sich über Deutschland, Finnland, Holland,
Belgien,
Frankreich, Spanien, England und Irland. Gemeinsam machen sich die
Aquarien stark für den Schutz der Meere und deren Bewohner. In der
Vergangenheit wurden bereits EU Petitionen gegen Überfischung, das
so
genannte Shark Finning oder für den Schutz bedrohter
Meeresschildkröten
eingereicht, immer unter Mithilfe Hundertausender Besucher. "Diese
Aktion unterscheidet sich jedoch von den bisherigen Sea Life SOS
Kampagnen", sagt Johannes Peschke. "Wir müssen den Menschen nicht
erst
erklären, dass diese Jagd, die Population der Wale drastisch
reduzieren
und sogar zu ihrer Ausrottung führen wird."
Zoo Magdeburg, 21.11.2007
Ausstellung „Mein Lieblingszootier“
Ab 24.11.2007 präsentiert das MDR-Landesfunkhaus die Ausstellung
„Mein
Lieblingszootier“ im Magdeburger Zoo. 8000 Zeichnungen gingen beim
MDR-Malwettbwerb ein. Schüler der 1. Klassen Sachsen-Anhalts
hatten
sich am diesjährigen Malwettbewerb beteiligt. Die Ausstellung, die
im
Dickhäuterhaus und im Giraffenhaus aufgebaut wurde, zeigt 200
besonders
originelle Tierzeichnungen der Kinder. Zu den beliebtesten
Tiermotiven
gehörten die Giraffen, Löwen und Elefanten. Da gerade in
diesem Jahr
die drei asiatischen Löwenbabys und das Giraffenkalb im
Magdeburger Zoo
für Furore sorgten, ist diese Motivwahl nicht verwunderlich.
ZOOM Gelsenkirchen, 21.11.2007
ZOOM Erlebniswelt bekommt mächtigen Zuwachs: Eisbärbulle
Felix kommt
aus Nürnberg
Zur Winterzeit bekommt die ZOOM Erlebniswelt mächtigen Zuwachs:
Morgen
trifft der sechsjährige Eisbär Felix in Gelsenkirchen ein.
Der 450
Kilogramm schwere Großbär wird in einer Transportkiste auf
einem LKW
vom Zoo Nürnberg aus seine Umzugsreise antreten. In der
Erlebniswelt
Alaska soll Felix nach einer mehrwöchigen Quarantäne ein
1.500 m²
großes Revier beziehen und in unmittelbarer Nachbarschaft mit der
bisher vierköpfigen Eisbärengruppe leben.
Felix kann bis zu zwei Jahre in seiner neuen Heimat bleiben. Im Zoo
Nürnberg wurde die Umzugsmaßnahme durch den zu erwartenden
Nachwuchs
und das dadurch begrenzte Raumangebot erforderlich. In der Erlebniswelt
Alaska wird Felix Eisbärdame Lara Gesellschaft leisten und sich in
seinem großzügigen neuen Lebensraum sicher wohl fühlen.
In wenigen
Wochen wird er die Quarantänestation verlassen und sein neues
Territorium erobern.
Zoo Wuppertal, 21.11.2007
Nachwuchs bei asiatischen Tieren im Affenhaus: goldiger Brillenlangur
und kleiner Bartaffe geboren
Am 15. November wurde nach vierjähriger Pause wieder ein Jungtier
bei
den Brillenlanguren geboren. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen
ihren auffallenden weißen Augenringen. Diese
blätterfressende
Schlankaffenart aus den Regenwäldern Malaysias bringt nach
7-monatiger
Tragzeit ein goldgelbes Jungtier zur Welt. Es sieht damit ganz anders
als die Erwachsenen aus, die ein grau-schwarzes Fell tragen. Das
Jungtier hat mit seiner Farbe eine äußerst anziehende
Wirkung und wird
vom ersten Tag an von allen Gruppenmitgliedern abwechselnd
herumgetragen. In Europa sind diese interessanten und schwierig zu
ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In
ihrem
Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder
weiter vorran
und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit
diesem Nachwuchs ist unsere Brillenlanguren Gruppe auf zehn Tiere
angewachsen und bildet zu der momentan kalten Jahreszeit einen
besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame
Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten. Eine
weitere
Kostbarkeit aus Asien ist der Bartaffe. Mit seinem runzligen
rosafarbenen Gesicht, das noch kein Anzeichen des späteren bei
Männchen
und Weibchen prächtigen Bartwuchses erahnen lässt, steht das
am
18.Oktober geborene Jungtier im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit seiner 9
Mitglieder umfassenden Gruppe. Bartaffen gehören zu den Makaken
und
kommen mit nur noch ca. 3000 Tieren in den Regenwäldern des
Nilgirigebirges in Südwestindien vor. Der Zoo Wuppertal
gehört zu den
erfolgreichsten Haltern und Züchtern dieser schönen Art – in
europäischen Zoos leben ca. 220 Tiere.
Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 20.11.2007
Neues von den Krallenaffen im Tierpark Berlin
Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen vor allem Bergwälder
nördlich
des Amazonas bis nach Guyana. Ein charakteristisches Merkmal der
Fortpflanzungsbiologie dieser kleinen Neuweltprimaten ist die
Arbeitsaufteilung bei der Jungtieraufzucht. So beteiligt sich nicht nur
die Mutter beim Tragen der Jungtiere, sondern insbesondere der Vater
und ältere Geschwister. Die Jungen werden der Mutter meist nur zum
Säugen übergeben. Dieses Verhalten kann zur Zeit besonders
gut bei der
Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks beobachtet werden. Das am 5.11.2007
geborene Jungtier wird intensiv von Mutter „Martina“ (geb. am 9.8.1999
im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi“ (geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen)
und seinen ebenfalls im Tierpark Berlin geborenen Brüdern betreut.
Auch
bei den Kaiserschnurrbarttamarinen (Saguinus imperator subgrisescens)
gibt es eine Veränderung im Bestand. Nachdem das Männchen
„Moritz“
verstorben war, konnte für unser Weibchen „Maja“ (geb. am
6.5.2003)
schnell ein neuer Partner besorgt werden. Der Neuankömmling
„Sancho“
wurde in der Wilhelma Stuttgart am 8.5.2006 geboren und bewohnt nun
zusammen mit „Maja“ die neu gestaltete Landschaftsvitrine im
Dickhäuterhaus. „Sancho“ ist ein Geschenk der Wilhelma, wofür
ihrem
Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch gedankt sei. Kaiserschnurrbartttamarine
bewohnen die Regenwälder Südwest-Brasiliens und Ost-Perus.
Sie wurden
erst 1907 entdeckt. Zu dieser Zeit gelangten auch die ersten Bälge
nach
Europa. Ihr deutscher Name lässt sich auf den markanten Bart
zurückführen, der fälschlicherweise von
Museumspräparatoren in
typischer Kaiser-Wilhelm-Form nach oben gezwirbelt wurde.
Tierpark Arche Warder, 20.11.2007
Der Gnutzer „Wiehnachtsmarkt“ zieht um in den Tierpark Arche Warder
Vorweihnachtszeit, schönste Zeit. Wer in den letzten Jahren einen
stimmungsvollen Einstieg in die Adventszeit haben wollte,
besuchte den
Gnutzer „Wiehnachtsmarkt“ auf dem Valentiner Hof-Heuboden, der
sich
über die Jahre den Ruf erarbeitet hat, der größte und
weihnachtlichste
„Wiehnachtsmarkt“ am ersten Adventswochenende in der Region zu sein.
Der Gnuzer Wiehnachtsmarkt zieht um und wird in einer neuen
schönen
Atmosphäre an einem neuen Ort in der Region weitergeführt: im
Tierpark
Arche Warder.
Rund 30 weihnachtlich geschmückte Stände werden am
ersten
Adventswochenende im großen Tierschauhaus und im Streichelhof
aufgebaut
sein. Die Auswahl ist groß: schöne Gestecke und
Adventskränze,
handgefertigte Unikate vom Goldschmied, Holzfiguren, Skulpturen aus
Stein, handgearbeitete Kerzen, Geschenkkästchen,
Perlenschmuck,
Schafswolle zum Spinnen und Filzen, duftende Bio-Seifen, geschmackvolle
Keramik uvm. – und das Ganze mitten unter den Tieren.
Überhaupt
spielen die Tiere der Arche Warder in dem bunten Programm eine
große
Rolle. Im Streichelhof sind sie die Hauptdarsteller einer lebendigen
Weihnachtskrippe. Der Weihnachtsmarkt findet am 1. und 2. Dezember
2007 jeweils von 10-18 h statt.
Zoo Hannover, 20.11.2007
Willkommen im Reich der Schneekönige
Auf ins Winter-Wunderland: Am 1. Dezember öffnet der Winter-Zoo
seine
Pforten. Größer denn je, mit vielen neuen Attraktionen!
Ein zugefrorener Dorfteich zwischen idyllischen Fachwerkhäusern,
erhellt von einem romantischen Lichterzauber, der Duft von gebrannten
Mandeln, Weihnachtsstimmung – nirgends ist der Winter schöner als
im
Erlebnis-Zoo Hannover! Vom 1. Dezember bis zum 13. Januar
präsentiert
sich der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON
Avacon
wieder als tierisches Winter-Wunderland – mit Rodelrampe und
Schlittschuhbahn, mit Winterdorf und Schlittenhunden, mit
Glühweingarten und Weihnachtsmann und einem leuchtenden
Lichtermeer! In
diesem Jahr ist die Winterwelt noch größer und erstreckt
sich über
Meyers Hof und das neue Kinderland Mullewapp.
Opel-Zoo Kronberg, 20.11.2007
Neu im Opel-Zoo: Roter Panda
Auch der „Kleine Pandabär“ gehört zu den gefährdeten
Arten
Der Opel-Zoo ist um eine
Attraktion reicher: Früher als geplant traf
Mitte November ein junges Weibchen der Art Roter oder auch Kleiner
Pandabär genannt in Kronberg ein. Eigentlich sollte es erst im
Frühjahr
2008 kommen, aber da es in seinem bisherigen Domizil im Zoo La
Boissiere in Frankreich kein adäquates Gehege hatte, beschloss der
Rotterdamer Koordinator dieser stark gefährdeten Tierart den
sofortigen
Umzug in den Opel-Zoo. Und so ist das im Juni 2006 in Madrid geborene
Tier im Opel-Zoo bis zur Fertigstellung seines neuen Geheges – eben wie
geplant im Frühjahr 2008 – zunächst vorübergehend in der
ehemaligen
Waschbäranlage gegenüber dem Elefantenhaus untergebracht. In
freier
Wildbahn vermutet man nur noch wenige Exemplare dieser Kleinbären
im
Himalayagebiet bis Südchina. Im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) wird dem weiblichen Tier im Opel-Zoo in
Zukunft ein Männchen zugesellt werden, so dass das Kronberger
Freigehege dann hoffentlich mit der Zucht zum Erhalt dieser
interessanten Tierart beiträgt. Zunächst jedoch verzaubert
die Kleine
Pandabärin mit ihrer jugendlichen Neugierde die Pfleger und
Besucher.
Bisher jedenfalls ist keine Rede davon, dass sie – wie ihre Artgenossen
– auch tagsüber viel schläft. Sie nimmt interessiert Kontakt
mit ihrer
Umwelt auf. Sehr possierlich wirkt es, wenn sie beim Fressen die
Bambustriebe mit den Vorderpfoten nimmt und mit dem Maul die
Blätter
abbeißt. Und mit ihren vielfältigen
Lautäußerungen vom Quieken über
Grunzen, Zwitschern und quakendem Schnauben bis hin zum Klappern mit
dem Kiefer weiß sie sich sehr gut in Szene zu setzen. Es ist fast
so
als wüsste sie, dass sie eine neue Attraktion im Opel-Zoo ist.
Zoo Landau, 20.11.2007
Seltener Vogelfund in Landau – Zoo Landau in der Pfalz versucht
arktischen Krabbentaucher zu retten
In der vergangenen Woche
überraschte der Fund eines ganz besonderen
Vogels in Landau die Mitarbeiter des Zoo Landau in der Pfalz und
weitere Fachleute. Am Nachmittag des 10. November wurde von Gerhard
Doll ein kleiner schwarz-weißer Vogel mit kurzem Schwanz auf der
Terrasse eines Seniorenheims am Busenberg aufgefunden. Der Vogel war
nicht mehr in der Lage zu fliegen und der vogelkundige Finder erkannte
sofort, dass er keinen einheimischen Vogel vor sich hatte. Dieser
entpuppte sich als Krabbentaucher (wissenschaftlich: Alle alle). Die
nur bis zu 21 cm kleinen Vögel gehören zur Familie der
Alkenvögel und
brüten auf arktischen Inseln. Das Fundtier stammte demnach aus der
Umgebung von Spitzbergen und Grönland und wurde wahrscheinlich mit
dem
Sturm des vergangenen Wochenendes in die Pfalz verdriftet. Zur weiteren
Pflege wurde der abgemagerte Vogel in den Zoo Landau in der Pfalz
gebracht, wo er jedoch aufgrund seines stark geschwächten
Zustandes
trotz intensiver Pflege verstarb. Durch die Klimaerwärmung und
plötzliche Witterungsumbrüche wird diese possierliche
Vogelart in ihrer
Heimat leider immer seltener. Von Island, wo die Tiere bis vor kurzem
noch vorkamen, sind sie bereits verschwunden.
Zoo Osnabrück, 20.11.2007
Hilfe für Wildvögel in Not!
Dem Uhu ging es nicht gut, als er am 11. Oktober von Mitarbeitern des
Naturschutzzentrums Dammer Berge im Zoo Osnabrück abgegeben wurde.
Der
Patient war geschwächt, mager, die Nasenlöcher und der
Schnabel waren
verklebt und er war von Parasiten befallen. Ohne menschliche Hilfe
hätte er in der Natur vermutlich nicht lange überlebt. Der
Uhu kam in
eigens für solche Fälle errichtete Volieren hinter die
Kulissen des
Zoos, wurde tierärztlich behandelt und mit Leckerbissen
verwöhnt.
Bereits nach kurzer Zeit konnte er wieder selbst fressen und verschlang
Futtertiere in großer Menge. Die nächste Station auf dem Weg
zur
vollständigen Genesung war die Versetzung in die Flugvoliere,
sozusagen
von der Intensivstation in den Reha-Bereich. Dort erprobte der Uhu
seine Flugkünste und die Zoomitarbeiter konnten sehen, wie sicher
er
sich in der Luft bewegt. Denn nur 100%ige Bewegungskoordination erlaubt
es den Greifvögeln, Beute zu schlagen und in der Natur zu
überleben. Ab
Anfang November war klar, dass der Uhu fit für die Freiheit war.
Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Dammer Berge nahmen am 14.
November den Uhu wieder in Empfang und entließen ihn am Fundort
in die
Freiheit. Der Zoo ist Auffangstation für verletzte Wild- und
Greifvögel. Nicht jede Krankengeschichte endet mit einem Happy
End,
aber es ist für die Zoomitarbeiter immer wieder ein schönes
Erlebnis zu
sehen, wenn die Bemühungen von Erfolg gekrönt sind.
SeaLife, 19.11.2007
Abtauchen in die Sea Life Aquarien mit KiK
Ab dem 21. November kooperieren die neun Sea Life Großaquarien
mit dem
KiK Textildiskont. Jeder Kunde, der für mindestens 15 Euro
beim KiK
Textildiskont einkauft, erhält einen Gutschein, mit dem zwei
Personen
zum Preis von einer einen Ausflug in ein Sea Life Aquarium unternehmen
kann. An der Promotion beteiligen sich bundesweit über 2.100
KiK-Filialen sowie die Sea Life Standorte in Berlin, Dresden, Hannover,
Königswinter, Konstanz, München, Oberhausen, Speyer und
Timmendorfer
Strand. "Mit KiK haben wir einen starken Kooperations-Partner für
die
Sea Life Aquarien gewonnen. Jetzt sind wir gespannt, wie die Promotion
beim Endverbraucher ankommt und hoffen auf eine hohe
Rücklaufquote",
sagt Kerstin Heimann, Marketing Managerin von Merlin Entertainments
Deutschland, dem Betreiber der Sea Life Aquarien."Mit dem Gutschein
für
Sea Life bedanken wir uns bei unseren treuen Kunden. Die Aquarien
zeigen anschaulich die spektakuläre Artenvielfalt der Meere und
sind
ein Erlebnis für jung und alt", so Aniko Nadine Kalle, KiK-
Pressesprecherin.In den Sea Life Aquarien erleben die Besucher die
Faszination der heimischen und tropischen Unterwasserwelt. Sie lernen
zum Beispiel die tierischen Bewohner der Nord- und Ostsee, des Atlantik
oder der Karibischen Meers kennen. "Hai-Light" jeder Anlage ist das
Ozeanbecken, durch das ein begehbarer Tunnel aus Acrylglas führt.
Aquazoo Düsseldorf, 19.11.2007
Fischotter „Nemo“ feiert Geburtstag. Der „Botschafter der Otter“ gibt
sich am 22.11. die Ehre
Seit zwei Jahren lebt der junge Kurzkrallenotter „Nemo“ in
unmittelbarer Menschenobhut. Im November 2005 wurde er als eines von
sieben Jungtieren geboren und hatte geringe Überlebenschancen, da
seine
Mutter „Julischka“ im ersten Wurf derart viele Welpen nicht aufziehen
konnte. So wurde er vom Zoochef persönlich in Handaufzucht
genommen und
begleitet seit dieser Zeit täglich Arbeits- und Privatleben. Bei
Vorstellungen im Aquazoo Düsseldorf, aber auch auf Veranstaltungen
außerhalb ist er der „Türöffner“ zum Interesse des
Publikums aller
Bevölkerungsschichten und Altersstufen. Sogar auf Reisen im In-
und
Ausland vermittelt „Nemo“ als „Botschafter der Otter“ Kenntnisse
über
das Leben und die Gefährdung der Wassermarder, wie die Otter auch
genannt werden, und sorgt regelmäßig z.B. als frei laufendes
Tier am
Meeresstrand für eine riesige Interessentengruppe. Über ihn
berichteten
bereits zahllose Tageszeitungen sowie Journale und mehr als 25 Mal war
er Hauptdarsteller in Fernsehbeiträgen. Auch über die
Suchmaschinen im
Internet ist viel über den kleinen Sympathieträger des
Aquazoos zu
erfahren.
Am Donnerstag, den 22.11.2007 wird „Nemo“ in aller Öffentlichkeit
seinen zweiten Geburtstag feiern. Im Aquazoo wird sein „Gabentisch“
vorbereitet und die Besucherinnen und Besucher dürfen ihn in der
Zeit
von 14:30 Uhr bis 17 Uhr ganz nah beim Fressen beobachten, ihn
streicheln oder – wer katzengestählte Hände hat – auch mit
ihm sein
Lieblingsspiel treiben: kämpfen! Darüber hinaus gibt es an
einem
Info-Tisch viel über die dreizehn verschiedenen Otterarten, die
auf der
Erde wohnen, zu erfahren. Ganz besonders werden sich die Gäste aus
Stadt und Kreis Neuss mit der Autonummer NE-MO freuen, sie haben
nämlich an Nemos Geburtstag freien Eintritt in den Zoo – also:
Findet
NEMO!
ZOOM Gelsenkirchen, 19.11.2007
ZOOM Erlebniswelt gehört zu den Siegern beim
Wettbewerb
„Deutschland – Land der Ideen“ / Zoologische Erlebniswelt ist einer von
kreativen 365 Orten in denen 2008 Deutschlands Zukunft vermittelt wird
/ Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst
Köhler prämiert visionäres Projekt und den „Zukunftstag“
am 20. April
2008
Die Sieger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ für 2008
stehen
fest. Unter mehr als 1.500 Bewerbern wurden Initiativen und
Institutionen prämiert, in denen Innovationen entwickelt und Ideen
kreiert werden. Die ZOOM Erlebniswelt zählt seit heute offiziell
zu
diesen Orten, in denen Zukunft gestaltet und ein positives Bild von
Deutschland vermittelt wird. „Wir sind stolz darauf, dass wir neben der
Anerkennung durch unsere begeisterten Besucher auch offizielle
Auszeichnungen für dieses zukunftsweisende Freizeitprojekt
erhalten“,
kommentiert Dr. Rainer von Courbiére, Geschäftsführer
der
Trägergesellschaft GEW (Gesellschaft für Energie und
Wirtschaft) die
erneute Prämierung. Vor wenigen Monaten war die ZOOM Erlebniswelt
bereits von rund 30.000 Usern des europaweit führenden
Freizeit-Internetportals Parkscout.de auf den zweiten Platz des
Wettbewerbes „Zoo des Jahres“ gewählt worden. Und vor Wochenfrist
erreichte die ZOOM Erlebniswelt die Rekordbesuchermarke von einer
Million Gästen seit Januar2007. Für Gelsenkirchens
Oberbürgermeister
Frank Baranowski ist die Auszeichnung ein weiterer Beleg für die
hohe
Ausstrahlungskraft der ZOOM Erlebniswelt: „Es freut mich besonders,
dass die wegweisende Bedeutung als Impulsgeber für eine ganze
Region
und über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus durch das
Ergebnis des
Wettbewerbes offenbar wird.“ „Ausgewählter Ort 2008“ ist die ZOOM
Erlebniswelt Teil einer einzigartigen Reihe von Institutionen, die im
kommenden Jahr unter dem Dach der Initiative Deutschland als das Land
der Ideen repräsentieren.
Allwetterzoo Münster, 16.11.2007
Großbaustelle im Allwetterzoo Münster: Für
Erdmännchen und Nashörner
wird fleißig gebuddelt!
Die Erdmännchen im Allwetterzoo können sich freuen:
Spätestens im
nächsten Frühjahr sind sie Nachbarn der Nashörner!
Direkt neben der
Nashornhalle wird derzeit eine 460 m² große Fläche
für die kleinen
afrikanischen Raubtiere völlig neu gestaltet. In der Halle
entsteht ein
warmes Winterquartier, in das die Erdmännchen demnächst
unterirdisch
wechseln können, wenn es ihnen draußen zu kalt wird. Das ist
ebenso neu
wie ein Besucherweg, der mitten durch die Erdmännchen-Anlage
führt, so
dass man die Tiere direkt vor der Nase haben wird. Der Weg beginnt am
Allwettergang vor der Nashornhalle. Es führt leicht abwärts,
links und
rechts wird man durch große Scheiben in die Anlage der
Erdmännchen
sehen können. Schließlich gelangt man in einen
überdachten Bereich mit
eingebautem Fenster, durch das man in eine Schlafhöhle der
Erdmännchen
schauen kann. Gleich nebenan wird noch mehr gebuddelt, denn hier
entsteht eine zusätzliche Freianlage für die
Breitmaulnashörner.
Tiergarten Worms, 16.11.2007
Ein Drache für den Tiergarten / Geschwister-Scholl-Schule bemalt
Lissy
Bald ist es soweit: Die kleine Drachenfamilie aus Waranen und Leguanen
im Tiergarten Worms erhält Zuwachs. Etwas größer und
farbenfroher kommt
die neue Schwester daher. Der Drache, der von den Schülern der
Geschwister-Scholl-Schule liebevoll auf den Namen „Lissy“ getauft
wurde, wird auf dem Dach der Tiergartenkasse sein neues Zuhause finden.
Aber bis dahin, müssen sich alle noch etwas gedulden. Am
Donnerstag,
15. November 2007, war erster Besichtigungstermin des neuen Drachen und
alle Beteiligten konnten sich ein Bild von den Arbeiten der
Schüler der
Klasse 9/10 b der Geschwister-Scholl-Schule machen.„Ich freue mich,
dass wir für die Bemalung des Drachens die
Geschwister-Scholl-Schule
gewinnen konnten. Die Freizeitbetriebe wollen sich mit dem Kauf des
Drachens an dem sozialen Projekt des Lions Clubs für die
Notfallseelsorge beteiligen und vom Thema her passt Lissy ja ideal in
unseren Tiergarten“, berichtet Dieter Haag Geschäftsführer
der
Freizeitbetriebe. Denn nicht nur im Exotenhaus ist der ein oder andere
kleine „Drache“ zu finden, auch im neuen Logo des Tiergarten Worms
erstrahlt das Fabeltier an oberster Stelle und im Leitbild des
Tiergartens ist die spätere Entstehung des Drachenlandes im
Tiergarten
festgehalten. Grund genug um das Thema Drache weiter auszubauen.
Zoo Salzburg, 16.11.2007
Ada und Ida, die jungen
Schneeleoparden-Mädchen, sind vom
ersten Schnee sichtlich begeistert
Die beiden
Schneeleoparden-Teenager, die Ende Mai dieses
Jahres im Zoo Salzburg das Licht der Welt erblickt haben, erleben nun
den ersten Schnee ihres Lebens.„Wir waren sehr gespannt, wie Ada und
Ida auf den ersten Schnee reagieren.“, erzählt Mag. Sabine
Grebner, die
Geschäftsführerin des Zoo Salzburg. „Die weiße Pracht
hat die beiden
gleich in ihren Bann gezogen. Ada und Ida sind nun in ihrem Element –
sie spielen sehr ausgiebig und scheinen zeitweise den Schnee vor Freude
zu umarmen. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, das sich nun dem
Beobachter bei den Schneeleoparden bietet.“ Schneeleoparden zählen
zu
den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer
Erde. Die
Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraumes gefährden das
Überleben
dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen
von
Experten leben heute nur noch 4.500 bis 7.500 Tiere in den
Hochgebirgsregionen Zentralasiens.Nachwuchs bei den Schneeleoparden ist
in Zoos äußerst selten. International wurde deshalb die
Nachricht vom
Nachwuchs im Zoo Salzburg als Sensation aufgenommen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 16.11.2007
Schildkröteninventur - Zoomitarbeiter fischten im Schlamm
Jedes Jahr wenn es kälter wird, ziehen sich die
Wasserschildkröten im
Steppenrindergraben des Zooparks in den Bodenschlamm zurück. Wie
alle
Reptilien sind sie wechselwarme Tiere. Sinken die
Außentemperaturen und
damit die Wassertemperatur, werden die Schildkröten träge.
Sie fressen
nichts mehr, graben sich im Teichboden ein und überstehen den
Winter
geschützt unter eine Wasser- und Schlammschicht. Dies
vermögen jedoch
nur nicht-tropische Schmuckschildkröten wie beispielsweise Rot-
oder
Gelbwangen. Leider setzen immer wieder Zoobesucher ihre eigenen
Schildkröten im Zoopark aus. Die Tiere werden als niedliche Babys
gekauft. Leider wachsen die Wasserschildkröten sehr schnell. Sie
erreichen bis zu 30 cm Panzerlänge! Bald ist das Terrarium zu
klein und
die Pflege zu aufwändig. Im Handel werden zunehmend tropische
Schildkröten angeboten – und deshalb auch zunehmend ausgesetzt.
Einige
der Tiere landen dann illegal in den heimischen Gewässern oder
auch im
Zoopark.Den Winter überleben diese tropischen Tiere aber nicht.
Deshalb
wird einmal im Jahr im Herbst der gesamte Steppenrindergraben
abgelassen. So auch am Montag, wie es live im ARD Morgenmagazin zu
sehen war. Die tropischen Schildkröten werden heraussortiert und
kurzfristig bis zur Vermittlung im Elefantenhaus untergebracht. Alle
anderen Schmuckschildkröten werden, wenn sie gesund sind, wieder
in die
Zooparkteiche zum Überwintern gesetzt. Bei der diesjährigen
Aktion
wurden zehn Tiere mehr als im Vorjahr gezählt. Davon waren nur
zwei
bekannte Fundtiere, die vom Zoopark selbst angenommen worden waren.
Alles andere, waren ausgesetzte Privattiere.
Zoo Berlin, 15.11.2007
Ameisenboom im Zoo-Aquarium Berlin
In Zusammenarbeit mit Antstore, einer Berliner Firma , die sich
ausschließlich mit der Zucht und dem Handel von Ameisen widmet,
konnten
in den letzten Wochen verschiedene Ameisenvölker im Insektarium
des
Zoo-Aquarium einziehen. So bewohnen z.B. Rote Weberameisen einen Baum
in einer von Glas umgebenen Freianlage und können von den
Besuchern
allseitig betrachtet werden. Diese Anlage wurde 2007 neu errichtet. Die
ca. 1,5 bis 2 cm großen Roten Weberameisen bewohnen ein aus
zusammen
gewobenen Blättern bestehendes Nest. Da diese Ameisen schmerzhaft
beißen und gleichzeitig Ameisensäure in die Wunde spritzen,
sollte man
den angebrachten Warnhinweis „nicht anfassen“ auf jeden Fall
beherzigen. Die Schwarze Weberameisen hingegen, im benachbarten
Terrarium, bauen ihre Nester in Baumhöhlen oder unter Steinen.
Auch die
Asiatische Papierameise mit ihrem Wespennest ähnlichen Bau und
Blattschneiderameisen mit ihrer Pilzkultur in ihrem Bau können
beobachtet werden.
Zoo Köln, 15.11.2007
Lange Nacht im Aquarium
Am Samstag, den 17. November 2007 findet wieder die „Lange Nacht im
Aquarium“ statt. Von 19:00 Uhr bis 24:00 Uhr besteht wieder reichlich
Gelegenheit, die Aquarien- und Terrarienbewohner bei Ihren
nächtlichen
Aktivitäten zu beobachten. Zahlreiche Sonderfütterungen und
Aktionen
machen den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Allwetterzoo Münster, 15.11.2007
„Petra“ überwintert im Zoo! Im Dezember
werden Schwan und
Tretboot von Münsters Aasee in den Allwetterzoo umziehen
Würde man „Petra“ fragen können, bliebe
Münsters berühmte
Schwarze Schwänin mit Sicherheit lieber am Aasee. Hier kennt sie
sich
aus, hier wird sie bewundert, gestreichelt und gefüttert. Doch der
Winter steht vor der Tür und der Aasee könnte zufrieren. Eis
würde aber
„Petras“ Partner, dem weißen Schwanentretboot,
beträchtlichen Schaden
zufügen. Das Boot müsste vor dem großen Frost in eine
Halle gebracht
werden. Doch was würde dann aus „Petra“? Die Ideallösung
wäre eine
winterfeste Unterbringung des echten und des Plastikschwans im Bereich
der Yachtschule Overschmidt, wie vom Zoo schon vor geraumer Zeit
vorgeschlagen. Eine solche Möglichkeit soll im Zuge des Neubaus
der
Aasee-Terrassen auch geschaffen werden, kann jedoch aus technischen
Gründen frühestens bis Februar 2008 realisiert werden.
Deshalb hat der
Zoo sich kurzfristig bereit erklärt, die bereits angedachte
„Notlösung“
umzusetzen und beide Schwäne im Zoo überwintern zu lassen.
Zum Glück
fand der Zoo sofort Unterstützung: Der münstersche Zoo-Verein
finanziert mit einer Spende das Winterquartier für „Petra“. Im
Bereich
des Zooteiches, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter
lebte, wird eine schwanengerechte Hütte gebaut. So müssen die
Pelikane
nicht wieder ihr Haus für den Schwan räumen. Das Tretboot
wird im Teich
verankert. Auf diese Weise können beide Schwäne sicher und
gut versorgt
den Winter überstehen. Der Umzug von „Petra“ mitsamt Tretboot wird
am
Mittwoch, 5. Dezember, stattfinden.
Zoo Duisburg, 15.11.2007
Tiere im Winter
Bevor sich der Winter mit nasser Kälte, eisigem Wind und dicker
Schneeschicht von seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele
Zootiere auf die widrigen Umstände bereits eingestellt. Ob Milu,
Luchs
oder Eisfuchs, sie alle wechselten in den vergangenen Wochen von
Sommer- auf Winterfell und profitieren von der isolierenden Eigenschaft
der dicht stehenden Unterwolle. Andere Tiere im Zoo bedürfen etwas
der
Nachhilfe, um sie winterfest zu machen. Den riesigen Elefanten mit
ihrer dicken Haut macht die Kälte nicht viel aus, möchte man
meinen.
Schließlich gibt die Physik vor, dass große Körper
wesentlich langsamer
auskühlen als kleine. Doch bei ihnen finden sich
Körperstellen, die
trockener Kälte nicht unbedingt gewachsen sind. Die Tierpfleger
kontrollieren vor allem Hautpartien an den Zehennägeln sowie um
die
Augen. Abhilfe schafft eine fettige Creme, die auf die empfindsamen
Stellen am Tier aufgetragen wird. Wird es zu kalt, verbleiben die
Elefanten nur eine überschaubare Zeit am Tag auf ihren
Außenanlagen,
ansonsten in der beheizten, den Besuchern zugänglichen
Innenanlage Im
Winter ist der Zoo Duisburg also mitnichten leer, sondern
präsentiert
seinen Besuchern mit wenigen Ausnahmen den gesamten Tierbestand.
Zoo Leipzig, 15.11.2007
Die Lehrlinge des Forstbezirkes Leipzig
übergaben ihr auf der
Messe „Jagd und Angeln“ gebautes Holzkrokodil an den Leipziger Zoo
Anlässlich der Messe „Jagd und Angeln“
bauten die Lehrlinge
des Staatsbetriebes Sachsenforst – Forstbezirk Leipzig - in diesem Jahr
ein lebensgroßes Krokodil aus Holz. Dieses wurde gestern dem Zoo
Leipzig durch die Lehrlinge offiziell übergeben. Sein neues
Zuhause
bekam das „Kroko“ im Tierkindergarten. Von nun an können die
Kleinsten
mit dem Krokodil Freundschaft schließen. Projektmanager Frank
Oberwemmer vom Zoo und Andreas Padberg, Leiter des Forstbezirkes
Leipzig, dankten den Lehrlingen der Lehrausbildung in Colditz und ihrem
Meister Herr Schwientek für das gelungene grasgrüne Krokodil.
Der Zoo
organisierte nach der Übergabe als Dankeschön für die
Jugendlichen
einen geführten Rundgang.
Tiergarten Heidelberg, 15.11.2007
Der Zoo steht zur Metropolregion
Der Zoo Heidelberg ist der größte Zoo der Metropolregion.
Die
Besucherzahlen belegen das eindrucksvoll: Über 550.000 Besucher
sind in
diesem Jahr bereits in die Tiergartenstrasse gekommen, die meisten
davon aus Mannheim, Weinheim, Wiesloch, Ludwigshafen, Ketsch,
Schwetzingen, Speyer, Eberbach und all den anderen Städten und
Gemeinden der Metropolregion. Was liegt da näher, als dass der Zoo
auch
Mitglied des Vereins „Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V.“ wird.
Mit den Worten "Wir freuen uns mit dem Zoo Heidelberg eine wichtige
Einrichtung in unseren Reihen zu begrüßen, die Wissenschaft,
Bildung
und sinnvolle Freizeitgestaltung verbindet," begrüßt Regina
Pfriem,
Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion
Rhein-Neckar e.V.
den Zoo in den Reihen der Förderer der Region. Zoodirektor
Dr. Klaus
Wünnemann erläutert, welche Bedeutung der Zoo Heidelberg
für die
Metropolregion hat: „Zu einer der führenden Wissenschaftsregionen
Europas gehört auch ein erstklassiger wissenschaftlich
geführter Zoo.
Die Menschen müssen in der Region einen Platz haben, wo sie
faszinierenden Tiere wie Gorillas, Elefanten und Tiger begegnen und
gleichzeitig über den Schutz der Natur und der Biodiversität
lernen
können. Wir stehen mit anderen Regionen im Wettbewerb um die
besten
Köpfe, um junge engagierte Menschen. Für junge Familien ist
ein
erstklassiger Zoo ein mindestens ebenso wichtiger Standortfaktor wie
Museen, Theater oder das Sportangebot.“ In diesem Jahr werden über
2000
Familien aus der Region eine Jahreskarte vom Zoo Heidelberg
erwerben.
Familien besuchen den Zoo oft gemeinsam, kommen an und zwischen den
Gehegen ins Gespräch – dadurch erfüllt der Zoo auch eine
wichtige
soziale Funktion. Überdurchschnittlich ist die Nutzung des Zoos
durch
die vielen Menschen der Region, deren Muttersprache nicht deutsch ist.
Ähnlich wie Musik sind Tiere international, eine Gorillamutter mit
Kind
zu beobachten, die Eleganz eines Flamingos zu bewundern gelingt ganz
ohne Worte. Die Angebote von Zoo und Zoo-Schule sind auf die Region
ausgerichtet. So fördert die Adam-Stiftung den Zoobesuch für
Förderschulen in der Region – inklusive Anreise mit dem VRN.
„Die
Metropolregion ist unsere Heimat und unsere Zukunft, deshalb sind wir
mit Überzeugung im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar
dabei,“
fasst Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann zusammen.
Zoo Berlin, 15.11.2007
Nach 91 Jahren wieder im Zoo Berlin: Schaufütterung eines
Fingertieres!
Bisher vom Medienrummel verschont wurde das neben Knut derzeit wohl
spektakulärste Zootier, das Aye Aye. Seit Ende Juni lebte das
erste
nach 91 Jahren wieder in Berlin beheimatete Fingertier fast unbeachtet
im neu gestalteten Nachttierhaus; und das, obwohl es wissenschaftlich
sehr viel wertvoller ist als sein bäriger Zoomitbewohner! Bereits
im
April war der koboldähnliche „Halbaffe“ als Staatsgeschenk der
Republik
Madagaskar im Zoo eingetroffen. Hier hatte ihn der madagassische
Premierminister an den deutschen Bundespräsidenten übergeben.
Anschließend zog der am 26.2.2001 in Antananarivo geborene
Neuankömmling zunächst in die Quarantänestation. Dort
ließ sich das
streng nachaktive Männchen nur ungern sehen und versteckte sich
selbst
vor seinen Betreuern in der Schlafkiste. In neuer Umgebung aber hat
sich das anfangs scheue Tier mittlerweile zu einem Aktivposten
entwickelt. In mondhellem Dämmerlicht klettert und springt es im
Geäst
seiner Behausung derart wild umher, dass man fast geneigt ist, Angst um
seine dünnen Finger zu haben, denen das Tier seinen Namen
verdankt. Bei
den Fütterungen sieht der Zoobesucher wie der
gespensterähnliche
Affenverwandte seinen verlängerten, knöchrigen Mittelfinger
zum Speisen
einsetzt. Aus mit Leckerbissen präparierten Bambusröhrchen,
Kokosnüssen
und dergleichen stochert er geschickt das Fressbare hervor. Seit
einiger Zeit hört das pfiffige Lebewesen auf den Namen „Mario“,
den
auch seine Hauptbezugsperson, Reviertierpfleger Mario
Grüßer, trägt.
Die im Freiland äußerst bedrohte Tierart ist auch in
Zoologischen
Gärten nur sehr selten zu sehen: innerhalb Europas nur noch im
Frankfurter Zoo und in wenigen Einrichtungen Großbritanniens.
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Die
Zeit - 18. Nov. 2007
Artenschutz:
Japan
jagt wieder Wale zu "Forschungszwecken"
Japan
nimmt nach über 40 Jahren die Jagd auf Buckelwale wieder auf.
Ungeachtet
scharfer internationaler Proteste ist eine japanische Walfangflotte
heute in
die Antarktis gestartet. Bis
Mitte April sollen etwa 850 Zwergwale sowie jeweils 50 Finn- und
Buckelwale
"zu Forschungszwecken" getötet werden. Die Flotte besteht aus dem
8044-Tonnen-Mutterschiff
Nisshin Maru und fünf Begleitschiffen. Sie sollen unter anderem
Daten
zum
Mageninhalt der Meeressäuger und zu ihrem Alter sammeln. Nach der
Rückkehr der
Fangflotte Mitte September wird das Fleisch auf Fischmärkten
verkauft -
nach
Angaben Japans, um damit künftige Fangflotten zu finanzieren.
Ungeachtet
eines 1986 verhängten Stopps für den kommerziellen Walfang
umgeht Japan
dieses
Moratorium trotz internationaler Proteste unter dem Deckmantel des
"wissenschaftlichen" Fangs. Greenpeace kündigte eine Kampagne
gegen die
Jagd an. Ursprünglich
sollte die Flotte bereits am Freitag in See stechen. Doch war die
Abfahrt nach
Angaben von Greenpeace verschoben worden, um den japanischen
Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda nicht in Verlegenheit zu bringen,
da
er sich
an dem Tag mit US-Präsident George W. Bush traf.
dieneueepoche.com - 17.11.2007
Japan
nimmt nach 44 Jahren Jagd auf Buckelwale wieder auf -
Fischereiministerium bestätigt Ende des Moratoriums –
Walfangflotte
nimmt am Sonntag Kurs zum Südpazifik
Japan nutzt eine
Ausnahmebestimmung, die eine begrenzte Jagd der Meeressäuger zu
wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Naturschützer kritisieren dies
als
reine Schutzbehauptung. Die Walfangflotte soll bis zu 50 Buckelwale
(Megaptera novaeangliae), bis zu 50 Finnwale (Balaenoptera physalus)
und bis zu 935 Südliche Zwergwale (Balaenoptera bonaerensis)
töten. Das
ist das größte Jagdprogramm seit Beginn der
Schutzmaßnahmen der
Internationalen Walfangkommission (IWC). Vor allem die geplante Jagd
auf Buckelwale stößt auf heftige Proteste von
Naturschützern. „Diese
Wale dürfen nicht sterben“, sagte Greenpeace-Sprecher Junichi
Sato.
„Buckelwale sind sehr sensibel und leben in engen
Gruppenverbänden.
Deswegen kann schon ein einziger Todesfall äußerst
schädlich sein.“ Die
Jagd solle Meeresbiologen dabei
helfen, die inneren Organe der Buckelwale zu studieren. Der
größte Teil
der aus wissenschaftlichen Gründen getöteten Wale wird
schließlich an
Restaurants verkauft, was die Bestimmungen des IWC nicht untersagen.
spiegel.de - 17.11.2007
Japan startet Großjagd auf Buckelwale - die
erste seit
44 Jahren
Ende der Schonzeit: Zum ersten Mal seit 44 Jahren startet eine
japanische Flotte zur Großjagd auf Buckelwale.
netzzeitung.de - 17.11.2007
Japan macht wieder Jagd auf Buckelwale
Eine japanische Flotte sticht am Wochenende in See, um aus
«wissenschaftlichen Gründen» auf Walfang zu gehen.
derstandard.at - 19.11.2007
Australien
und Neuseeland auf Konfrontationskurs mit Japan
Dass eine japanische Flotte ausgelaufen ist, um in antarktischen
Gewässern nicht nur Zwerg-, sondern auch Finn- und Buckelwale "zu
Forschungszwecken" zu töten, stößt Australien und
Neuseeland sauer auf:
Die Regierungschefs der beiden Staaten sparten nicht mit deutlichen
Worten: "Wir mögen es überhaupt nicht, dass die japanische
Walflotte
dort unterwegs ist", sagte die neuseeländische Premierministerin
Helen
Clark. Er sei mit der Entscheidung der Regierung in Tokio "absolut
nicht einverstanden", erklärte der australische Premierminister
John
Howard. Australiens Außenminister Alexander Downer sagte
indessen, der
diplomatische Beauftragte Japans in Canberra sei einbestellt worden, um
ihm die Einwände deutlich zu machen.
Howard wies allerdings einen Vorschlag der oppositionellen Labor-Partei
zurück, die Regierung solle die japanische Walfangflotte
militärisch
überwachen.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat
indessen
angekündigt, sie wolle "die Walfänger bis in die Antarktis
verfolgen,
um sie mit friedlichen Mitteln vom Vorhaben der Waljagd abzubringen.
Wir werden so viele Wale wie möglich vor den Harpunen retten", so
Antje
Helms, Meeresbiologin von Greenpeace. Das Schiff "Esperanza" habe
bereits die Verfolgung der Fangflotte aufgenommen. Greenpeace hat
außerdem die Webseite www.greenpeace.at/reise_der_buckelwale
eingerichtet, auf der sich der Weg der Wale sowie der japanischen
Walfangflotte mitverfolgen lässt. "Erstmals muss man nicht an Bord
eines Greenpeace-Schiffes sein, um die Walfänger verfolgen zu
können.
Denn auf der Greenpeace-Homepage im Internet kann man sowohl die Route
der Walfänger als auch jene der Buckelwale von daheim oder vom
Büro aus
mitverfolgen", so Helms.
dieneueepoche.com - 20.11.2007
Washington ruft Japan zu Stopp von Walfang in der
Antarktis auf
Die USA haben Japan aufgefordert, seine am Sonntag begonnene Jagd auf
Wale in der Antarktis zu beenden. Zur von Japan vorgebrachten
Begründung, die Jagd diene wissenschaftlichen Zwecken, sagte
Außenamtssprecher Sean McCormack am Montag, es gebe andere
Methoden, um
diese Ziele zu erreichen. Vor allem sollten keine geschützten
Buckel-
und Finnwale erlegt werden, erklärte McCormack.
erstandard.at
-
15.11.2007
USA:
Schutz für die Karettschildkröte
Jährlich fallen zehntausende Karettschildkröten an der
US-Atlantikküste
der Umweltverschmutzung und dem kommerziellen Fischfang zum Opfer.
Deshalb wollen die zwei Umweltschutzorganisationen Oceana und das
Zentrum für biologische Vielfalt beim Innenministerium beantragen,
dass
die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) als "akut bedroht"
eingestuft wird und sie so unter den Schutz des Gesetzes für
gefährdete
Arten steht. "Karettschildkröten im Westatlantik sind in ernster
Gefahr", heißt es in dem Antrag. "Ihre Zahl ist auf einen
historischen
Tiefstand zurückgegangen." Die Meeresbiologin Elizabeth Griffin
von
Oceana sagte, die Hauptbedrohung gehe vom Fischfang aus, da die
Schildkröten massenhaft in Netzen gefangen würden.
Verhängnisvoll sei
auch die Müllbelastung der Küsten, denn viele
Schildkröten verendeten
aufgrund von Kunststoffpartikeln, welche mit der Nahrung aufgenommen
werden.
spektrumdirekt - 20.11.2007
Nächster
Kleinwal vor dem Aus?
Mit dem Vaquita (Phocoena sinus)
- einer Kleinwalart aus dem Golf von Kalifornien - droht innerhalb
kürzester Zeit einer weiteren Wal-Spezies die Ausrottung. Erst vor
kurzem wurde der Jangtse-Flussdelfin oder Baiji (Lipotes vexillifer)
als funktionell ausgestorben deklariert. Bei einem geschätzten
Bestand
von maximal noch 150 Individuen würden sich jährlich
etwa vierzig Tiere
in Fischernetzen verfangen und ertrinken, warnen Biologen um Armando
Jaramillo-Legorreta vom Instituto Nacional de Ecología im
mexikanischen
Tijuana. Ihrer Meinung nach blieben nur noch zwei Jahre, um die Art vor
dem Verschwinden zu bewahren. Sie lebt nur im oberen Golf von Mexiko -
einer Region, in der sich in den letzten Jahren die Fischerei erheblich
ausgeweitet hat, weshalb der Bestand der Kleinwale von maximal
570 Tieren 1999 auf den heutigen Tiefstand gesunken ist. Bisher
versuchten Behörden und Naturschützer, Schutzzonen ohne
Fischerei
einzurichten und Boote wie Netze aufzukaufen, um Druck von der
verbliebenen Population zu nehmen: erfolglos, denn die Gelder flossen
zugleich in den Kauf neuer Boote und Motoren. Nun soll ein neues,
10 Millionen Dollar umfassendes Konzept neue Hoffnung bringen:
Wiederum
werden zuvorderst Boote und Netze erworben, aber gleichzeitig
alternative Einkunftsmöglichkeiten für die Fischer aufgebaut
- etwa im
Tourismus. Zudem sollen schonendere Fischfangtechniken erprobt und
eingeführt werden.
BerlinerZeitung - 22.11.2007
Fliegende Schwergewichte - In Sambia waren
Nashörner
ausgerottet. Jetzt werden sie mit deutscher Hilfe wieder angesiedelt
Gemeinsam mit den Naturschutzbehörden von Sambia und
Südafrika versuchen Mitarbeiter der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt
am Main (ZGF), das Spitzmaulnashorn in Luangwa wieder anzusiedeln. Noch
Anfang der Siebzigerjahre soll es in Sambia um die zehntausend
Nashörner gegeben haben; allein durch das Luangwatal trotteten
etwa
fünftausend der grauen Riesen. Der Frankfurter Zoo besaß
zwar
Spitzmaulnashörner der für Sambia typischen Unterart Diceros
bicornis
minor. "Aber man kann Nashörner aus einem Zoo nur sehr schwer an
ein
Leben in Freiheit gewöhnen", sagt ZGF-Mitarbeiterin Dagmar
Andres-Brümmer. Zudem kann der Zoo auch nur im Abstand von
mehreren
Jahren einzelne Nashörner zur Verfügung stellen. Im
Nördlichen
Luangwa-Nationalpark aber sollte gleich eine ganze Gruppe angesiedelt
werden. Für ein solches Unterfangen konnte nur Südafrika
ausreichend
viele frei lebende Dickhäuter liefern. Mit 350 bis 400
Spitzmaulnashörnern besitzt das Land als einziges in Afrika eine
genügend große Population, um Tiere an andere Regionen
abtreten zu
können. Und so kam es zu einem komplizierten, vom ZGF
organisierten
Nashornaustausch. Die im Frankfurter Zoo geborenen Rhinozerosse Akura,
Dzimba und Hama reisten bereits in den vergangenen Jahren aus Hessen
nach Südafrika, um dort Zuchtprogramme zu verstärken. "Die
Südafrikaner
hatten großes Interesse an diesen Tieren", sagt Dagmar
Andres-Brümmer.
Denn in den Achtzigerjahren hatten auch im Land am Kap Wilderer die
Zahl der Nashörner beträchtlich dezimiert. Die heutigen
Zuchttiere
stammen alle von wenigen Überlebenden ab und sind daher eng
miteinander
verwandt. Frisches
Blut war also für die südafrikanischen Zuchtprogramme
dringend gefragt.
Und das konnten die Frankfurter Tiere liefern, deren Vorfahren nicht
aus Südafrika, sondern aus Simbabwe stammten. Die hessischen
Dickhäuter
fanden eine neue Heimat in einem großen, umzäunten
Gelände im
Marakele-Nationalpark, in dem auch ehemalige Zoobewohner problemlos
zurechtkommen. Denn dort stehen sie unter ständiger Beobachtung
von
Tierärzten und können bei Bedarf gepflegt werden. Etwa zur
gleichen
Zeit wurden im Krüger-Nationalpark
und anderen südafrikanischen Schutzgebieten frei lebende
Nashörner
gefangen, in Transportkisten verpackt und per Frachtflugzeug zum
Nördlichen Luangwa-Nationalpark geflogen. Im Mai 2003 landete in
Sambia
die erste schwere Maschine mit fünf Dickhäutern auf der
staubigen Piste
mitten in der Savanne, weitere zehn Tiere folgten im Juni des
vergangenen Jahres. Nach ein paar Wochen in Quarantäne wurden die
sambischen Neubürger in drei eingezäunten Gebieten
freigelassen, die
insgesamt gut zweihundert Quadratkilometer Fläche umfassen. Ein
mit
Solarstrom gespeister Elektrozaun soll die Tiere in den ersten Jahren
ein wenig zusammen halten. Dadurch können die Naturschützer
sie besser
überwachen - und die Nashörner haben auf dem relativ engem
Raum bessere
Chancen, Partner zu finden. Nicht immer kommen die Scouts mit positiven
Nachrichten
aus dem Busch zurück. Zwar gibt es im Park heute gut ausgebildete
Antiwilderer-Patrouillen, die den Nördlichen Luangwa-Nationalpark
zum
sichersten Schutzgebiet Sambias machen. Die Wilderei haben die
Naturschützer weitgehend im Griff. Vor anderen Risiken aber
können sie
die Tiere kaum schützen. So konnte sich eines der 2006
eingeführten
Weibchen nicht an seine neue Umgebung gewöhnen. Es fraß
nicht, litt an
Parasiten und starb einen Monat nach seiner Freilassung. Ein zweites
Tier fiel der Schlafkrankheit zum Opfer. Aber es gibt auch positive
Nachrichten. So wurden seit 2003 auch bereits drei kleine
Nashörner im
Nationalpark geboren. Die Menschen aus den umliegenden Dörfern
reagierten begeistert. Vor allem bei den Schulkindern sind die kleinen
Rhinos sehr populär. Im Unterricht informieren Projektmitarbeiter
immer
wieder über den Naturschutz und die Rückkehr der
Dickhäuter. Für jedes
neu geborene Kalb wird von den Kindern ein Name gesucht. Frank Hajek
ist optimistisch, dass
die Dickhäuter den Nationalpark dauerhaft zurückerobern.
derstandard.at - 16.11.2007
Greenpeace-Aktion
gegen Regenwaldzerstörung
Aus Protest gegen die Zerstörung des Regenwalds auf der
indonesischen
Insel Sumatra blockieren Greenpeace-Aktivisten die Verschiffung von
Palmöl. Ihr Aktionsschiff "Rainbow Warrior" ging direkt vor einem
Frachter vor Anker, der 33.000 Tonnen Palmöl für Indien an
Bord hat,
teilte die Organisation am Freitag mit. Die Aktivisten hissten ein
Transparent mit der Aufschrift "Palmöl tötet Wälder und
das Klima".
Die Aktion im Hafen von Dumai begann bereits am Donnerstag, die Polizei
schritt zumindest bis Freitag nicht ein. Greenpeace beschuldigt die
Palmöl-Produzenten, Wälder zu roden, um Platz für die
Anpflanzung von
Palmen zu schaffen. Bei der Brandrodung würden Millionen Tonnen
Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt, sagte
Greenpeace-Koordinatorin Sue Connor am Freitag. "Deshalb sind wir
hier." Greenpeace beschuldigt die Exportfirma Permata Hijau Sawit,
Geschäfte mit Unternehmen zu machen, die an der Zerstörung
des
Regenwalds beteiligt sind. Indonesien will in diesem Jahr 17 Millionen
Tonnen Palmöl ausführen. Die Nachfrage steigt, weil aus
Palmöl auch
Biokraftstoffe hergestellt werden, mit denen die Industriestaaten ihre
Abhängigkeit von Erdöl verringern wollen. Mehrere
wissenschaftliche
Studien hatten bereits ergeben, dass Biotreibstoffe die Artenvielfalt
bedrohen und dass sich das, was an Treibhausgasen eingespart werden
könnte, in der landwirtschaftlichen Ökobilanz negativ zu
Buche schlägt.
Taucher@Net
-
20. Nov.
2007
Der
Bitterling
- Fisch des Jahres 2008
Der Verband
Deutscher Sporttaucher (VDST) hat erstmals gemeinsam mit dem Verband
Deutscher Sportfischer
(VDSF) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und
Gewässerschutz (ÖKF)
den Fisch des Jahres 2008 gewählt. Auch das Bundesamt für
Naturschutz
(BfN) hat
sich erstmalig beteiligt. Die Wahl des Bitterlings soll auf dessen
starken Rückgang
in unseren heimischen Gewässern aufmerksam machen. „Durch das
Verschwinden der Fluss- und Teichmuscheln in vielen unseren heimischen
Gewässern ist auch der Bitterling sehr selten geworden“,
erklärt Dr.
Ralph O. Schill,
Fachbereichsleiter Umwelt und Wissenschaften im Verband Deutscher
Sporttaucher e.V.
(VDST). „Dies zeigt besonders deutlich, wie wichtig der Erhalt der
Biodiversität
in unseren Gewässern ist.“
Fehmarnsches
Tageblatt
- 21. Nov. 2007
Stiftung
feiert ihr Zehnjähriges
Vor zehn Jahren wurde die Klara Samariter-Stiftung (KSS)
in Heiligenhafen gegründet. Seit dieser Zeit hat sie ihrem
satzungsgemäßigen Auftrag
– die Förderung des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der
Landschaftspflege
sowie die Förderung des Tierschutzes, insbesondere des Schutzes
bedrohter Tierarten
– genüge tun können. Anhand der Projektliste demonstrierte
Andreas
Klötzing der Heiligenhafener Post,
wo die Klara Samariter-Stiftung hilfreiche Fördermaßnahmen
durchführt.
Im Heiligenhafener Gebiet wurden das EU-Life-Projekt
„Kalktrockenrasenregeneration
an der Steilküste“, die Wanderausstellung „Kunst und Natur“ von
Klaus
Dürkop, die
Baumbepflanzungen im Stadtpark, der Küstenschutz für
Heiligenhafen und
der Bau des
Beobachtungsturmes im Naturschutzgebiet Graswarder durch die Stiftung
gefördert.
Finanzielle Unterstützung gab es auch für den Verein „Tiere
in Not
Heiligenhafen/Fehmarn“. Aber nicht nur Projekte in und um Heiligenhafen
werden von der Stiftung unterstützt.
derstandard.at - 17.11.2007
Neue
Schmetterlingsart in Vorarlberg entdeckt
Eine neue Kleinschmetterlingsart, nun "Deschkas Faltenminierer"
(Phyllonorycter deschkai) genannt, wurde in Vorarlberg entdeckt. Das
Insekt ist etwa acht Millimeter groß, braun-weiß
gefärbt und
nachtaktiv. Der Schmetterling wurde am Känzele bei Feldkirch, im
Vorarlberger Brandnertal, aber auch in Tirol und Oberösterreich
sowie
vereinzelt in Norditalien nachgewiesen, informierte das Dornbirner
Naturkundemuseum "inatura" in einer Aussendung.
welt.de - 21.11.2007
Fische aus dem Mittelmeer erobern die Ostsee
Ein Forscherteam vom Leibniz-Institut
für
Ostseeforschung Warnemünde
(IOW) und von der Technischen Universität Dänemark in
Kopenhagen
wollten herausfinden warum typische Mittelmeerfische immer
häufiger in
den nördlichen Gewässern anzutreffen sind. Die
Wissenschaftler werteten
dazu Temperaturdaten aus den vergangenen 140 Jahren aus. Ihre
Ergebnisse sind prekär: Der Anstieg der Wassertemperatur ist
dreimal
höher ist wie im UNO-Klimabericht prognostiziert."In der Zeit
von 1985 bis 2000 ist der Mittelwert der Wassertemperatur in den
Monaten Juli bis September um insgesamt 1,4 Grad gestiegen",
erklärt
die Forscherin. In den
kommenden hundert Jahren prognostiziert der Weltklimarat eine
Veränderung mit bis zu sechs Grad. Da rechnen die Biologen mit
einer
deutlich veränderten Artenzusammensetzung in der Ostsee.
"Dafür spricht
schon jetzt die Zunahme von Fischen aus wärmeren Gefilden im Fang".
vdbiol.de - 15.11.2007
Die grossen Spinnen kommen
In den letzten 150 Jahren wurden
87 Spinnenarten unbeabsichtigt nach Europa eingeführt. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie von Prof. Wolfgang Nentwig und dem
Doktoranden Manuel Kobelt vom Zoologischen Institut der
Universität
Bern. Aus Südamerika stammen nur drei der 87 eingeschleppten
Arten, aus Australien deren vier. Darunter könnten auch
vermehrt giftige Arten zu finden sein. Für den Menschen ist das
insofern gefährlich, als fast drei Viertel der eingeschleppten
Spinnen
in urbanen Gebieten und in Gebäuden leben. Die Einflüsse, die
der neue
Artenreichtum auf das Ökosystem haben könnte, sind noch
weitgehend
unbekannt.
derstandard.at - 20.11.2007
Winkelspinne
wird "Spinne des Jahres 2008"
Der Winkelspinne wird heuer besondere Ehre zuteil. Sie wurde von der
der deutschen Arachnologischen Gesellschaft zur "Spinne des Jahres
2008" erhoben. "Um Spinnen und die meist
unberechtigten Vorurteile vor den
Achtbeinern zu thematisieren, hätte die Jury keine bessere
Kandidatin
auswählen können", sagte Jäger, der am Frankfurter
Senckenberg-Institut
tätig ist.
welt.de - 20.11.2007
Die Winkelspinne ist etwas ganz Besonderes
scinexx.de - 21.11.2007
Große Winkelspinne Spinne des Jahres 2008 -
Arachnologische Gesellschaft kürt Tegenaria atrica
derstandard.de - 20.11.2007
Im
Nationalpark Neusiedler See bleiben die Wintergänse aus
Wo es im Vorjahr noch von Bläss- und Graugänsen wimmelte,
schaut es
heuer im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel vorerst zumindest
verhältnismäßig schlecht aus. Bei der Zählung
Mitte November wurden nur
rund 6.000 Tiere, großteils Blässgänse, erhoben. Zum
Vergleichszeitpunkt 2006 waren es noch fünfmal so viele
Gänse. Harald
Grabenhofer vom Nationalpark sieht den Rückgang nicht allzu
tragisch:
"Größere Bestandseinbrüche sind nicht zu erwarten. Es
kann sein, dass
der Großteil der Gänse einfach noch nicht angekommen ist und
beispielsweise in Tschechien Halt macht." Im
Frühjahr
2008 erscheint der Forschungsbericht des
Nationalparks Neusiedler See. Erst dann können die Wissenschaftler
fundierte Aussagen über die Zahl der Wintergänse und den
Grund
eventueller Rückgänge treffen.
derstandard.at - 21.11.2007
Einziger
Braunbär Oberösterreichs im Winterschlaf
Oberösterreichs vermutlich einziger lebender Braunbär
dürfte inzwischen
den Winterschlaf angetreten haben. Von "Moritz'" seit Beginn des
Wiederansiedlungsprojektes 1989 nach und nach "verschwundenen"
Artgenossen fehlt trotz Ermittlungen des Bundeskriminalamts weiter jede
Spur. Der WWF forderte die Aufklärung und das Beheben der Ursachen
für
das Verschwinden der Bären im Bereich Nördliche Kalkalpen. Der
Status quo in Österreich laut WWF: In den Nördlichen
Kalkalpen/Ötschergebiet seien nur noch drei bis vier von etwa 20
Bären
übrig. Der Aufenthaltsort des siebenjährigen "Moritz" liege
im Bereich
Gosau. Wegen des frühen Wintereinbruchs dürfte sich der
"Salzkammergut-Bär" bereits eine Höhle gesucht haben. Die
übrigen
bekannten Bären halten sich im Grenzgebiet Niederösterreich
und
Steiermark auf. Im Trentino
sind laut WWF seit dem Beginn des Life Ursus Projekts, der
Wiederansiedelung mit slowenischen Bären, 1999 vier erwachsene
Tiere
von insgesamt 25 verschwunden. In der Schweiz gebe es derzeit zwei
jugendliche Trentino-Bären, "JJ3", der einen Sender trägt,
und "MJ4".
BirdLife
Baltic Sea Action Plan overlooks oil pollution -
15.11.2007
Ministers from Europe’s Baltic countries will
today approve an action plan for
conservation measures in the Baltic Sea region. Yet conservationists from BirdLife Finland have raised concern
that oil pollution –a threat that kills hundreds of thousands of birds
each year- has been overlooked.
PlanetArk
Russian Oil Spill Killing Dolphins, Says Watchdog
- 16.11.2007
A fuel oil spill from a Russian tanker into the Black Sea is killing
dolphins and the nearby Sea of Azov may suffer heavy pollution if
urgent measures are not taken, Russia's environment watchdog said on
Thursday.
China Zoo Tigers Turn on Each Other in Hunger -
20.11.2007
Tigers in a north China zoo that was too poor to properly feed them
turned on each other, killing and eating one, zoo authorities said on
Monday.
Big-Eye Tuna Stocks Near Collapse, Report Warns -
21.11.2007
Worldwide stocks of bigeye tuna, a prime source for Japanese
restaurants serving sushi and sashimi around the world, are on the
verge of collapse from overfishing, a report released on Wednesday said.
South Korea Land Grab Hurting Shore Birds - Study
- 21.11.2007
Land reclamation in South Korea is taking a heavy toll on shore birds
by destroying the habitat that once served as a main source of food to
sustain their global migration, a study released on Tuesday said.
Minke Whale Dies in Brazil's Amazon Forest -
22.11.2007
A 12-tonne whale was found dead in the heart of Brazil's Amazon region,
after swimming aimlessly along numerous tributaries, a government
biologist said on Tuesday.
|
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WWF World Wide Fund For Nature -
15.11.2007
Der
Patient muss warten. WWF: Umwelt-Aktionsplan der Ostseeschutz-Konferenz
HELCOM in Krakau (13.-15.11.2007) fällt weiter hinter die
ursprünglichen Ziele zurück.
Der WWF zeigt sich enttäuscht von
den Ergebnissen der heute beendeten Ostseeschutz-Konferenz der
Helsinki-Konvention ("HELCOM"). Die Regierungsvertreter der neun
Ostseestaaten und der EU haben in Krakau beschlossen, ab 2016 die
Einleitung von Nährstoffen in die Ostsee zu verringern. Das Ziel
sind
weniger Algenblüten und eine Bekämpfung der Sauerstoffarmut.
Der
Umweltstiftung geht der Beschluss jedoch nicht weit genug.
WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp bilanziert: "Der Kampf gegen die
sauerstoffarmen Todeszonen in der Ostsee wird vertagt. Das ist
untragbar. Die HELCOM-Staaten wollen bis 2021 eine gesunde Ostsee
erreichen. Dieses Ziel wird mit dem heute beschlossen Aktionsplan
verfehlt. Es reicht nicht, den schwerkranken Patienten zu
vertrösten,
um ihn dann in der Zukunft ein paar Pflaster aufzukleben. Was wir
brauchen, ist eine Totaloperation - sofort. Dafür fehlt allen
Beteiligten, auch Deutschland, die Einsicht und der Mut." Jährlich
werden vor allem durch die Überdüngung in der Landwirtschaft
eine
Million Tonnen Stickstoff und 35.000 Tonnen Phosphor in die Ostsee
eingeleitet. Diese Mengen sollen, so die HELCOM-Staaten, ab 2016 um 13
Prozent (Stickstoff) beziehungsweise um 43 Prozent (Phosphor) gesenkt
werden. Jedem Land wird dabei ein Reduktionsziel zugewiesen. "Die
Richtung stimmt. Um die Ostsee zu retten, muss die
Überdüngung jedoch
deutlich drastischer und deutlich schneller verringert werden", so
WWF-Sprecher Lamp. Zudem seien die beschlossenen Reduktionsziele
unverbindlich. Schon heute leidet ein Sechstel des Meeresbodens in
Folge von Überdüngung und Algenblüten an
Sauerstoffmangel. Diese
sogenannten "Todeszonen" machen eine Fläche von 70.000
Quadratkilometern aus. Auch in weiteren Punkten falle der
verabschiedete Plan hinter die ursprünglichen Ziele zurück.
Der längst
überfällige Schutz des Ostsee-Dorsches wurde zwar auf den Weg
gebracht
- die Maßnahmen greifen aber erst in 10 Jahren. Als Fortschritt
bewertet der WWF hingegen, dass bis 2010 ein Verbot der Einleitung von
Quecksilber aus Produkten und Anlagen geprüft werden soll. Davon
wären
auch neue Kohlekraftwerke an der Ostsee - wie das geplante Werk in
Lubmin - betroffen, die große Mengen Quecksilber ausstoßen.
Enttäuscht
zeigte sich der WWF über das Fernbleiben der Umweltminister
Deutschlands, Dänemarks und Lettlands. "Manchmal wundert man sich
über
die Prioritäten von Herrn Gabriel. Für seichte Medientermine
mit Eisbär
Knut hat er offenbar mehr Zeit als für den Schutz der Ostsee",
kritisiert Lamp.
WWF - 15.11.2007
Schlaue Netze schützen Wal und Kabeljau - WWF
verleiht
internationalen Preis für intelligente Fischerei-Methoden
Der WWF hat heute in Seattle die Gewinner seines internationalen
Wettbewerbs für „Schlaue Netze“ bekannt gegeben. Die
Umweltorganisation
fördert damit neue Methoden, die die Umweltzerstörung und die
unerwünschten Beifänge in der Fischerei verringern. Der mit
30.000
US-Dollar dotierte erste Preis geht in diesem Jahr an den
amerikanischen Fischer James O’Gardy und sein Team. Sie haben ein
neuartiges Schleppnetz für den Fang von Schellfisch entwickelt.
Mit dem
Netz – von den Erfindern „The Eliminator“ getauft – wird der ungewollte
Beifang von Kabeljau und Butt um 80 bis 95 Prozent verringert. Die
Maschenweiten des neuartigen Schleppnetzes sind im unteren Teil
deutlich größer als im oberen Teil. Die Erfinder nutzen die
Angewohnheit des Schellfisches – auf den es die Fischer abgesehen haben
– in einem Netz nach oben zu schwimmen, während Kabeljau und Butt
sich
nach unten orientieren und so durch die größeren Maschen
entkommen
können. „Bei den heutigen Fischerei-Methoden gehen Jahr für
Jahr
Millionen Tonnen Fisch und andere Meerestiere ins Netz, auf die es die
Fischer überhaupt nicht abgesehen haben. Sie verenden oft qualvoll
und
werden wieder über Bord geworfen. Der WWF fördert darum die
Entwicklung
intelligenter Netze, um die Beifänge drastisch zu reduzieren“,
erläutert WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Schätzungen
gehen von
jährlich bis zu 30 Millionen Tonnen Beifängen in der globalen
Fischerei
aus. „Beifänge sind nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern sie
tragen auch zum Artensterben in den Meeren bei.“ Der mit 5.000
US-Dollar honorierte Spezialpreis des WWF-Wettbewerbs geht an die
englische Aquatec Group. Das Unternehmen hat kleine Reflektoren
entwickelt, die die Schallwellen der Schweinswale reflektieren und sie
so von Stellnetzen fernhalten. Die Reflektoren ergänzen die schon
seit
langem bekannten „Pinger“, die selbst Töne erzeugen, um die Wale
vor
den Netzen zu warnen. „Die Kombination der teuren Pinger mit den
preiswerten Reflektoren macht den Schweinswal-Schutz für die
Fischer
bezahlbar“, hofft Schacht. Zwei weitere Preise im Wert von je 10.000
US-Dollar gingen an Erfindungen zur Rettung von Seevögeln in der
Schleppnetzfischerei und für weniger Beifang in der
Krabbenfischerei.
Für den Wettbewerb „Schlaue Netze“, den der WWF seit 2004
durchführt,
hatten 70 Teilnehmer aus 22 Ländern Vorschläge eingereicht.
Die
Gewinner hat eine unabhängige Jury von Wissenschaftlern, Fischern,
Ingenieuren, Vertretern der Fischereiindustrie und der
Umweltverbände
ausgewählt.
WWF - 16.11.2007
Abgang der Bären
Das Aussterben der Bären beschleunigt sich. Nachdem die
Weltnaturschutzunion IUCN auch die kleinste aller Bärenspezies,
den
Malaienbär (Helarctos malayanus), als vom Aussterben bedroht
eingestuft
hat, stehen nun sechs der acht Großbärenarten weltweit
offiziell vor
dem Aus. Am düstersten sind die Perspektiven für den
Großen Panda, von
dem nur noch 1.600 Tiere in freier Wildbahn leben. Die besten
Zukunftschancen haben derzeit der Nordamerikanische
Schwärzbär mit gut
900.000 Exemplaren und der Europäische Braunbär mit
geschätzten 200.000
Tieren. „Allerdings sieht es auch für unsere Braunbären in
vielen
Gegenden schlecht aus“, schränkt WWF-Experte Stefan Ziegler ein.
„In
Europa leben über zwei Drittel der Tiere in Russland, wo sie
einigermaßen gute Lebensbedingungen finden. In der EU dagegen,
einem
einstigen Kerngebiet der Braunbären, gibt es gerade noch 4.000
Tiere.“
Ob Großer Panda, Malaienbär, Brillenbär, Eisbär,
Lippen- oder Kragenbär
– die Schwierigkeiten, vor denen die verschiedenen
Bärenarten stehen,
sind überall auf der Welt die gleichen: Das Verschwinden ihres
Lebensraums, Wilderei und Umweltverschmutzung. Der jüngste
Neuzugang
auf der Roten Liste, der Malaienbär, verliert beispielsweise nicht
nur
immer mehr seines Lebensraums an Siedlungs- und Straßenbau,
sondern
landet auch illegal als angebliches Heilmittel in traditioneller
asiatischer Medizin. „Sogar in Schutzgebieten werden immer wieder
Wilderer aufgegriffen“, sagt WWF-Experte Ziegler. „Solange die
Nachfrage nach Bärentatzen und -galle besteht, wird sich daran
auch
kaum etwas ändern.“ Inzwischen würden vor allem in
Südostasien immer
mehr Bären getötet, weil sie sich zu nah an menschliche
Siedlungen
wagen, dabei Vieh reißen oder Felder verwüsten. Den
Gesamtbestand aller
acht Bärenarten schätzt der WWF auf höchstens 1,2
Millionen Tiere. „Wie
wenig erwünscht Bären sind, lässt sich derzeit in den
österreichischen
Alpen beobachten“, sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. „Trotz eines
Wiederansiedlungsprojekts des WWF und obwohl die Bären in den
Alpen
gute Lebensbedingungen vorfinden, nimmt der Bestand in Österreich
stetig ab. Die Jungtiere verschwinden einfach. Wir würden gerne
glauben, dass sie abwandern, müssen aber davon ausgehen, dass
mindestens ein Teil von ihnen illegal geschossen wird.“
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 18.11.2007
Japanische
Walfangflotte geht auf Jagd
Heute Morgen stach die japanische Walfangflotte in See. In dieser
Walfangsaison, die bis Sommer 2008 andauern wird, wollen sie über
1400
Wale töten, angeblich für wissenschaftliche Zwecke. Darunter
sind
erstmals auch 50 Buckelwale, die in der Roten Liste der
Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft sind. "Es ist
dramatisch, dass die Welt diese Farce weiter hinnimmt," kommentiert Dr.
Ralf Sonntag, Meeresbiologe und Leiter des IFAW-Deutschland. "Der
vermeintlich wissenschaftliche Walfang trägt nichts zu unserem
Wissen
über Wale bei. Die nun ins Visier genommenen Buckelwale sind die
am
besten untersuchte Walart. Die Japaner wollen angeblich ihre
Nahrungsökologie untersuchen, aber die ist uns weitestgehend
bekannt."
Seit 1986 töteten japanische Walfänger über 10.500 Wale
unter dem
Deckmantel der Wissenschaft. Während der diesjährigen Tagung
der
Internationalen Walfangkommission (IWC) stellte die wissenschaftliche
Kommission fest, dass das nun seit 18 Jahren andauernde japanische
wissenschaftliche Walfangprogramm (JARPA) keine wertvollen
Beiträge zum
Wissen über Wale hinzugefügt hat. Auch nicht über die am
intensivsten
bejagten Walart, den Zwergwalen, von denen bisher knapp 10.000 durch
japanische Harpunen starben.
WWF World Wide Fund For Nature - 19.11.2007
Nächster
Akt der Tunfisch-Tragödie. WWF kritisiert hohe Fangquote für
Roten Tun
und fürchtet Kollaps der Bestände
Der WWF kritisiert die anhaltend hohe Fangquote für den stark
bedrohten
Roten Tunfisch. Etwa 29.500 Tonnen des begehrten Speisefisches
dürfen
in der kommenden Saison im Mittelmeer und im Ost-Atlantik gefangen
werden. Damit liegt die Quote für 2008 genauso hoch wie in diesem
Jahr.
Dies hatten die 45 Staaten der der Kommission zum Schutz des
Atlantischen Tunfischs (ICCAT) bei ihrer am Sonntag beendeten
zehntägigen Konferenz in Antalya bestätigt. Der WWF fordert
hingegen
ein mindestens dreijähriges Fangverbot für den Roten
Tunfisch. Auch die
ICCAT eigenen Wissenschaftler warnen vor dem Zusammenbruch der
Fischbestände. "Dies ist ein neuer Akt in einer seit Jahren
andauernden
Tragödie, an deren Ende der Kollaps des Roten Tunfisch stehen
könnte.
Die Konferenz glänzte durch Inkompetenz. ICCAT ist unfähig,
ein
nachhaltiges Fischerei-Management zu etablieren", erklärte Dr.
Sergi
Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande des Treffens in Antalya.
Neben den seit Jahren zu hohen Fangquoten setzt vor allem die illegale
Fischerei dem Roten Tunfisch zu. Eine entscheidende Rolle spielt dabei
die EU-Flotte, allen voran Spanien, Frankreich und Italien. Die EU
hatte die Fangflotten im September wegen der Überschreitung der
Quoten
gestoppt. Schätzungen gehen davon aus, dass die tatsächliche
Fangemenge
aller Staaten bei über 50.000 Tonnen im Jahr liegt. Einen
Hoffnungsschimmer sieht der WWF in dem Beschluss, die Fänge
künftig
besser zu dokumentieren und ihren Weg vom Schiff bis in den Supermarkt
zu verfolgen. So soll die illegale Fischerei eingedämmt werden.
Allerdings fürchten die Umweltschützer, dass diese
Maßnahme zu spät
kommt. Roter Tunfisch (auch Atlantischer, Großer oder Blauflossen
Tun
genannt) ist vor allem in Japan, aber auch in europäischen
Ländern ein
beliebter Speisefisch für Sushi-Gerichte. Der Druck auf die
Vorkommen
des wertvollen Fisches nimmt seit Jahren zu. Weltweit gehen
Wissenschaftler von einem Rückgang der Tunfischbestände um
etwa 90
Prozent aus.
Journal Society GmbH - 19.11.2007
WDSF
fordert Boykott wegen japanischem Walfang/Sea
Shepherd will Walfangschiffe rammen
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) mit Kapitän Paul Watson von
Sea
Shepherd als Berater und Jürgen Ortmüller (Gründer und
Vorsitzender des
WDSF, Steuerberater aus Hagen/Westf.), ruft zum Weihnachts-Boykott
japanischer Produkte auf. Seit gestern ist die japanische Walfangflotte
wieder auf dem Weg in die Antarktis, um bis zu 935 Zwergwale und
zusätzlich 50 Buckelwale und 50 Finnwale zu töten. Die
japanische
Regierung zeigte sich bisher von den internationalen Protesten gegen
den von der Internationalen Walfangkommission (IWC) seit 1963
verbotenen Fang der Buckelwale und dem Walfang-Moratorium von 1986
unbeeindruckt. Der Bestand der Zwergwale im Südpolarmeer
beläuft sich
auf ca. 312.000 Exemplaren. Die Anzahl der Buckelwale wird auf heute
nur noch 12.000 geschätzt (Quelle Greenpeace). "Wir müssen
den Japanern
den Wurstzipfel weit vor die Nase hängen. Nur wenn sie
spüren, dass die
Weltengemeinschaft ihr Land und ihre Produkte boykottiert, kommen sie
möglicherweise zur Besinnung und befolgen das Walfang-Moratorium
der
IWC. Die japanische Bevölkerung weiß überwiegend nichts
von den
Greueltaten der japanischen Walfänger. Deshalb müssen wir
auch das
japanische Volk auf unserer Seite haben. Das geht nur durch Diplomatie,
persönliche Gespräche und spektakuläre Maßnahmen,
die nicht der
japanischen Bevölkerung schaden", so der WDSF-Vorsitzende. Der
Handelsbilanzüberschuss japanischer Export-Firmen wie Nissan,
Toyota,
Toshiba, Hitachi, Sony und Panasonic von rund 40 Milliarden Euro
müsse
empfindlich gestört werden, meint der Steuerfachmann
Ortmüller. Alle
Elektro-Großmärkte wurden vom WDSF aufgefordert, sich an dem
Boykott zu
beteiligen. Kapitän Paul Watson von Sea Shepherd ( www.seashepherd.org
), der für seine spektakulären Aktionen bekannt ist, hat
angekündigt,
die japanische Walfangflotte in der Antarktis mit seinen Schiffen zu
stören. "Wir werden die japanische Walfangflotte stoppen, und wenn
wir
sie rammen müssen", so Watson, der allerdings bei seinen Aktionen
keine
Menschenleben gefährden will.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 19.11.2007
Perfekter
Start für VIER PFOTEN Projekt in Südafrika /
Gänserndorf-Löwen sicher und glücklich in LIONSROCK
angekommen
Der Transport von zehn Löwen aus dem niederösterreichischen
Gänserndorf
in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK ist reibungslos
verlaufen. Alle Tiere sind gesund in ihrer neuen Heimat angekommen und
genießen die warme Sonne Südafrikas. Am 15. November 2007
war das Rudel
am frühen morgen im ehemaligen Safaripark in eigens angefertigte
Kisten
gelockt und nach Frankfurt gebracht worden. Von dort flogen die Tiere
gemeinsam mit ihrer Pflegerin Hildegard Pirker und dem Tierarzt Josef
Zoher mit einem Cargo-Flugzeug nach Johannesburg, wo sie von einem
internationalen VIER PFOTEN Team in Empfang genommen wurden. Nach
Abfertigung der Zollformalitäten mussten sie noch 290
Straßenkilometer
zurücklegen bis ihr neues Leben beginnen konnte. Bei Sonnenaufgang
wurden die Löwen am vergangenen Samstag einzeln über eine
Schleuse in
ihr 45.000 Quadratmeter großes Gebiet entlassen. Die meisten von
ihnen
sprangen ohne zu zögern in die Freiheit. Inzwischen haben sie ihr
Gelände weiträumig erkundet und ihren Lieblingsplatz auf den
warmen
Felsen des oberen Plateaus gefunden. Alle haben ohne Verzögerung
mit
der Futteraufnahme begonnen und zeigen alle Anzeichen eines
glücklichen
Löwenrudels. Die erfolgreiche Übersiedelung der
Gänserndorf-Löwen
markiert den Startschuss für das Großkatzenprojekt der
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. 1250 Hektar Land stehen für
die
artgerechte Versorgung von Löwen, Tigern und anderen Raubkatzen
zur
Verfügung. Der Transport der leidgeprüften Tiere wurde auch
durch die
Unterstützung des Landes Niederösterreich und des
österreichischen
Gesundheitsministeriums, sowie des Transportunternehmens Ludwig Riedler
ermöglicht.
WWF World Wide Fund For Nature - 20.11.2007
Bagger
im Schweinswal-Paradies. Umweltverbände wollen
Sand- und Kiesförderung in der Nordsee stoppen
WWF, BUND und NABU wollen den großflächigen Sand- und
Kiesabbau in
einem kürzlich von der Europäischen Union bestätigten
Schutzgebiet in
der Nordsee stoppen. Die Umweltverbände haben eine entsprechende
Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Über mehrere
Jahrzehnte
wäre eine Abbaufläche von 1.300 Quadratkilometern betroffen.
Die
Förderschiffe saugen den Meeresboden ab und zerstören so
Schritt für
Schritt die Kinderstube der Schweinswale. Auch Seehunde, Kegelrobben,
Kabeljau und Vögel wie der Seetaucher sind betroffen. "Es ist ein
Skandal, dass deutsche Behörden immer neue Genehmigungen in
Gebieten
erteilen, die schon vor Jahren als Schutzgebiete nach Brüssel
gemeldet
wurden. Der Naturschutz wird mit Füßen getreten", so
WWF-Experte Uwe
Johannsen. Die deutsche Genehmigungspraxis verstoße gegen die
europäischen Umweltgesetze. Darüber berichtete gestern Abend
auch die
ARD in der Sendung Report Mainz. Seit 2002 wird im Gebiet "Sylter
Außenriff" westlich der Insel Sylt Sand und Kies gefördert.
Im Zentrum
der Kritik steht das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
in
Clausthal-Zellerfeld. In allen bisherigen Genehmigungsverfahren seien
die Einwände von Naturschutzbehörden und Umweltschützern
ignoriert
worden, kritisieren WWF, BUND und NABU. Allein in den bislang
genehmigten Teilgebieten dürfen bis zu 280 Millionen Tonnen Sand
und
Kies von den Saugbaggern gefördert werden. Dabei ziehen sie auch
besonders artenreiche Steinriffe in Mitleidenschaft. Deren Lage im
Abbaugebiet sei bislang nicht vollständig erforscht worden,
kritisieren
die Umweltverbände. Beim Kiesabbau wird überflüssiges
Material wieder
ins Meer geschüttet. Dadurch bildet sich am Meeresboden eine dicke
Schlammschlicht, unter der Tiere und Pflanzen ersticken. So verlieren
Schweinswale und Seevögel ihre Nahrungsgrundlage. Weiterhin
stört der
Lärm während der Baggerarbeiten die auf ihr feines Gehör
angewiesenen
Wale erheblich. Baggerspuren im Bereich von Steinfeldern zeugten davon,
dass bereits ökologisch wertvolle Riffgebiete zerstört
wurden, heißt es
in der Beschwerde. Zudem habe die fördernde Firma OAM-DEME
Mineralien
GmbH aus Hamburg in der Vergangenheit gegen Auflagen zum
Umweltmonitoring verstoßen. Sand und Kies aus der deutschen
Nordsee
wird von OAM-DEME auch in den Benelux-Ländern vertrieben. Das
Unternehmen begründet dies in seinem Genehmigungsantrag damit,
dass
dortige Sandvorkommen in Naturschutzgebieten lägen. Dass in
Deutschland
die Zerstörung wertvoller Meeresgebiete in Kauf genommen werden
soll,
während das in anderen EU-Ländern verboten ist, ist nach
Ansicht der
Umweltverbände nicht akzeptabel.
WWF - 21.11.2007
Letzte Winterruhe für die Alpenbären? - WWF
warnt vor
einer erneuten Ausrottung der Braunbären
Dieser Tage bereiten sich die Bären im Alpenraum auf ihre
Winterruhe
vor. Die kalte Jahreszeit verbringen sie meist in Höhlen, die sie
zwischendurch immer wieder für kleine Ausflüge verlassen. Am
Ende des
Bärenjahres 2007 zieht der WWF Bilanz. „Wir freuen uns, dass 2007
wieder mehrere Braunbären aus dem italienischen Trentino
nordwärts bis
an die Grenze von Tirol, nach Südtirol und in die Schweiz
gewandert
sind“, begrüßt Volker Homes, WWF-Artenschutzexperte die
Bären-Migration. „Allerdings sind wir darüber besorgt, dass
in den
vergangenen Jahren im Trentino und in Österreich etliche
Bären spurlos
verwunden sind“, so Homes weiter. Man habe noch keine Hinweise auf den
Verbleib dieser Tiere und könne deshalb auch illegale
Abschüsse nicht
ausschließen. Auch die hinterhältigen Giftanschläge auf
drei Bären im
italienischen Nationalpark Abruzzen in diesem Jahr zeigen, dass noch
viel für die Akzeptanz von Bären getan werden müsse. „Es
ist fünf vor
zwölf: Wenn sich jetzt nicht alle Alpenländer gemeinsam
tatkräftig für
den Bärenschutz einsetzen, sind die Bären der Alpen bald ein
zweites
Mal ausgerottet“, mahnt Homes eindringlich. Nur noch 38 Tiere gibt es
derzeit in den Ostalpen – für ein langfristiges Überleben zu
wenig. Ein
vom WWF 2007 vorgelegter Statusbericht zeigt aber, dass für die
Bären
in Österreich, Bayern, Italien, sowie in Teilen der Schweiz und
Sloweniens genügend geeigneter Lebensraum vorhanden wäre. Zur
Aufklärung des ungeklärten Bärenschwundes wurde 2007 in
Österreich
erstmals auch das Bundeskriminalamt (BKA) aktiv. Außerdem sollen
die
wenigen verbliebenen Bären in den Nördlichen Kalkalpen mit
einem
Sendehalsband ausgestattet werden. Auf diese Weise könnten die
Bärenanwälte ihre Schützlinge besser erforschen und
überwachen, so der
WWF. Bedingung für einen gesunden Bestand an Braunbären ist
es
außerdem, die natürlichen Wanderbewegungen der Trentiner
Bären nach
Norden zu fördern. Des Weiteren gilt es, die mit 300 bis 700
Tieren
vergleichsweise hohe Population in den südlich der Alpen gelegenen
Gebieten Sloweniens zu sichern. Denn auch diese Tiere wandern und
stützen die Bestände in Italien und Österreich. In
Bayern wurde im
April 2007 erstmals ein Managementplan für den Umgang mit dem
Wildtier
Bär vorgestellt. Er dient den Behörden als Leitfaden und
Informationsquelle für den möglichen Besuch von Bären.
Laut WWF ist
auch Bayern als Heimat für Bären geeignet. Und sie wären
auch
willkommen: In einer WWF-Umfrage gaben mehr als die Hälfte der
bayerischen Bürger an, eine Rückkehr von Meister Petz zu
begrüßen.
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EAZA
News 60/2007
Aquarium Special
u.a.:
A climatic-neutral conference
The EUAC and nature conservation
Marine turtle conservation
Sustainable acquisition in aquariums
Brehms Tierleben
als Hörbücher, gesprochen von
Roger Willemsen
Roger Willemsens Auswahl beruht
auf den Originaltexten der legendären
zweiten Auflage von 1882 - 1887.
„Brehms Blick auf die Tierwelt ist der eines Enthusiasten. Er
weiß
unendlich viel, hat in Afrika wie in der Arktis Tiere in Freiheit
beobachtet, viele davon zum ersten Mal nicht eingesperrt, nicht
ausgestopft, nicht als Präparat, sondern in ihrem eigenen
Lebensraum
beobachtet, er hat die Forschung bereichert, und bei alledem ist ihm
die Qualität des Staunens nie abhanden gekommen. Sein Blick ist
immer
noch grundiert von einer Anteilnahme, einer neugierigen, manchmal
fassungslosen Aufmerksamkeit, die genau so zuerst bei Kindern
beobachtet werden kann, zutraulich, doch respektvoll, innig, doch
wissbegierig …
Und was für ein Werk, nicht nur im Umfang, in der
Vielfalt, in der Ausbreitung und Deutung der Quellen! Auch in seinen
sprachlichen Mitteln steht dieser Naturforscher turmhoch über
Vorläufern und Zeitgenossen. Ja, er ist einzigartig in der gesamten
Wissenschaftsprosa. Wie er Natur erfahrbar macht, das hat hohen
literarischen Eigenwert, und der poetische Reiz, den diese Natur im
Text besitzt, hat große Autoren und ein großes Publikum
gleichermaßen
fasziniert … Kein Wunder, gibt es doch kein schöneres
Dokument der
Tierliebe als dieses Werk.“ (Auszug aus dem Geleitwort zur Buchausgabe
von Roger Willemsen.) Mit eigens für das Hörbuch komponierten
und
eingespielten Piano-Miniaturen von Frank Chastenier und einem
umfangreichen Booklet mit Illustrationen von Klaus Ensikat zu jedem
Tier."
Heimische
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Der
Fuchs, unser Hausschwein, der Maulwurf, unser Reh, der Delfin, die
Hunde, unser Igel, die Ratte, das Walross.
Exotische
Säugetiere, 2 Audio-CDs, 16,89 Euro über Amazon.de
Der Löwe, die Affen, das Känguru, die Elefanten, das Nashorn,
die
Bären, die Hyäne.
Vögel,
2 Audio-CDs, 16,89
Euro über Amazon.de
Die Nachtigallen, die Araras, der
Strauß, der Wellensittich, die Pinguine, der Steinadler, der
Kuckuck,
der Hausstorch, die Tauben, der Schmutzgeier, unser Rotkehlchen.
Kriechtiere,
Lurche, Fische, Insekten, niedere Tiere, 2 Audio-CDs, 16,89 Euro über Amazon.de
Die
Smaragdeidechse, die Ameisen, der Menschenhai, unser Laubfrosch, die
Suppenschildkröte, der Hering, die Schlangen, unsere Stubenfliege,
der
Zitteraal, die Schmetterlinge, die Heuschrecken, die Skorpione, der
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Veranstaltungen
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung
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Ausstellungen
Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum
nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog
Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution
ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.
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Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 24. November geht es
den Mundenhof in Freiburg.
Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Mo-Fr, 09:25 VOX, Wildes Kinderzimmer
(Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus dem
Norden
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Magdeburg
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger
Heide, Wh)
Mo-Mi, 19:00 ARTE, Die faszinierende Welt der Tierlaute (nicht vom
peinlichen Trailer abschrecken lassen!)
Abenteuer
Zoo:
Do.,
30.11.2007, 10:35 MDR ¡Hola Teneriffa! -
Pinguine, Papageien und Gorillas im Loro Parque
Do., 6.12.2007, 10:35 MDR Spaziergänger in
Eberswalde
- Löwen, Kattas und Präriehunde
Einzelsendungen:
Fr,
23.11.2007, 11:30 NDR, Wildnis vor den Toren der Millionenstadt
(Hamburg)
Fr, 23.11.2007, 14:15 HR, Wombatjäger - Auf der Spur eines Riesen
Fr, 23.11.2007, 16:50 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 23.11.2007, 19:00 ARTE, Einsatz im Dschungel, In den Baumkronen des
Regenwaldes
Fr, 23.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 23.11.2007, 21:00 RBB, Leoparden in Sibirien
Sa, 24.11.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti!
Sa, 24.11.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Eifel
Sa, 24.11.2007, 15:00 NDR, NDR Tiergarten (Zoo
Osnabrück)
Sa, 24.11.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet
Erde,
Wasserwelten
Sa, 24.11.2007, 21:35 ARTE, 360° - GEO-Reportage, Peru: Delfine in
Gefahr
So, 25.11.2007, 14:50 ARTE, 360° - GEO-Reportage, Peru: Delfine in
Gefahr
So, 25.11.2007, 17:00 3sat, Die Räuber vom Hwange-Nationalpark,
Hyänen,
Löwen und Hyänenhunde
So,
25.11.2007, 17:30 3sat, Arche Noah, Mystische Meeressäuger - Aus
dem
Zoo Duisburg mit großen Tümmlern, Walhaien und anderen
Meeresbewohnern (den
Walhai hat 3Sat
erfunden...) Wh06
So, 25.11.2007, 20:15 3sat, Amba - im Angesicht
des Tigers
Mo, 26.11.2007, 14:15 HR, Affen auf Krabbenfang
Mi, 28.11.2007, 11:30 NDR, Gesäuse - Wildes Wasser, blanker Fels,
Nationalpark Gesäuse
Mi, 28.11.2007, 20:15 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Abenteuer Yukon
(1/2)
Mi, 28.11.2007, 22:30 SWR, Die Biosprit-Falle -
Indonesiens
Wald in Gefahr
Do, 29.11.2007, 18:30 Phoenix, Mississippi -
Fluss der Träume
Do, 29.11.2007, 20:15 Phoenix, Spurensuche - der Weiße Hai im
Mittelmeer
Fr, 30.11.2007, 14:15 HR, Vietnams letzte
Nashörner
Fr, 30.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
1Festival
sendete in den letzten Monaten 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online
verfügbar.
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| Schöne Zoowelt
Reflexionen von
Carsten Schöne |
Die Landauer Klima-Story
Das kann doch kein Zufall sein! Der Landauer Zoo begibt sich auf den
Weg zum CO2-neutralen Zoo und ein Abgesandter der
„Bevölkerungsgruppe“,
die davon am meisten betrof-fen sein könnte, macht sich
seinerseits auf
den Weg, um nahezu zeitgleich zur Einweihung einer Fotovoltaikanlage
durch die Umweltministerin in Landau einzutreffen. Er kam zur
Verkündigung einer Grußbotschaft, deren Verbreitung aber
bisher
verhindert wurde. Ich kenne diese Grußbotschaft und scheue mich
nicht,
sie hier wiederzugeben:
„Sehr geehrte Menschen, liebe Landauer und Landauerinnen,
Ich, ein Alk, habe die Ehre, den Vorderteil einer beliebten
menschlichen Droge als Familien-namen tragen zu dürfen und Ihre
Wissenschaftler waren dann auch noch so reizend, den dazu unglaublich
passenden Artnamen Alle alle zu kreieren. Da muß aber schon
reichlich
von dem betreffenden Zeug geflossen sein, um auf eine solch brilliante
Idee zu kommen! Nun, wir Alle, die Lummen, Lunde und Taucher, wir
möchten Dank sagen, nicht nur dafür, daß wir diese
tollen Namen tragen
dürfen, sondern auch dafür, daß Sie uns diesen
peinlichen Verwandten
vom Hals geschafft haben, der nicht fliegen konnte! Stellen Sie sich
das doch bitte mal vor, ein Alk, der glaubt ein nordischer Pinguin zu
sein, das ist doch pervers, sehen Sie mich an, ich bin auf eigenen
Flügeln hierher geflogen und das ist es doch bitte schön, was
man von
einem Vogel erwarten darf, daß er fliegt und nicht so
dämlich auf zwei
Beinen herumlatscht .. ääh.... also ...wir sind sehr
glücklich über die
Beseitigung des Riesenalk, der schließlich eigentlich nur ein
Riesentölpel war - jetzt nicht zoologisch, sondern charakterlich
und
intelligenzmäßig betrachtet.
Als Irrtum betrachten wir es allerdings, daß Sie, die Sie so
gnädig
waren, in dieser lästigen Familienangelegenheit helfend
einzugreifen,
in manchen Ihrer Gefriertruhen Papageientaucher aufbewahren - soweit
uns bekannt ist, und dank unserer nordischen Herkunft glauben wir uns
damit recht gut auszukennen, lassen sich eingefrorene Lebewesen bislang
nicht wieder reanimieren. Aber Sie werden Ihre Gründe haben, wie
Sie
sicherlich auch aus ausschließlich uneigennützigen
Beweggründen seit
geraumer Zeit versuchen, die eisigen Temperaturen in unseren
Wohngebieten stetig ansteigen zu lassen. Das ist sehr freundlich von
Ihnen und auch für die Bereitschaft, unsere Lebensbedingungen
derartig
zu verbessern, möchte ich Ihnen Dank sagen und damit nun zum
eigentlichen Grund kommen, weshalb ich hier bin: Mein Auftrag ist es,
zu verhindern, daß hier und heute dieser einmal eingeschlagene
Weg zur
Erwärmung unserer Heimatgefilde rückgängig gemacht
wird...“
An dieser Stelle endete die Rede des Botschafters wegen seines
spontanen Exitus. Eine Verschwörung der Solar-Industrie, des BND
und
einiger Verbände, die sich Umweltschutzorganisationen nennen, kann
hier
nicht ausgeschlossen werden!
Seien sie wachsam
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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