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Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 397 vom 22. November 2007

Liebe Leser,

während ich diese Ausgabe zusammenstelle, läuft gerade die neueste Dokusoap an, mit dem einfallsreichen Titel "
Seehund, Puma & Co.". Es ist ja jedem Zoo zu gönnen, auch im November noch eine Doku zu bekommen, doch mit dem zehnten Abklatsch wird es nicht besser. Aus dem Off kommen vermenschlichende, alberne Kommentare aus der vorgeblichen Sicht der Tiere, die dürftige Information stammt ausschließlich aus dem Munde der Tierpfleger. Die sind auch nicht zu beneiden - war es früher noch so, daß die Kamera den Alltag mehr oder weniger nur begleitete, erfahre ich zunehmend, daß Szenen mehrfach gedreht und (nach)gestellt werden oder das Ganze gar noch auf Kosten der Tiere geschieht, wenn etwa eine Narkose länger dauert als nötig, damit noch eine schöne Szene mehr gedreht werden kann. Spätestens hier schlägt es von lächerlich in fragwürdig um. Durch den schnellen Schnitt auf nur die spektakulärsten Szenen entsteht zudem immer wieder mal der Eindruck, ein eben noch zum Verladen betäubtes Tier würde in diesem Zustand dann gleich transportiert (was natürlich tierschutzwidrig wäre).

Das steht in direkter Parallele zu ARTE, wo nächste Woche "Die faszinierende Welt der Tierlaute" startet, seit Tagen mit einem pseudolustig-kindischen Trailer angekündigt, dem jeglicher Respekt abgeht und der rein gar nichts über die Sendung aussagt.
3Sat verspricht uns für Sonntag auch in der Wiederholung Walhaie in Duisburg.

Was fließend zum Großen Tierquiz der ARD überleitet, bei dem ich letzte Woche ja das Schlimmste befürchtet hatte. Es sollte noch schlimmer kommen. Das Einreiten der Kandidaten auf Elefanten war die erste Entgleisung. Bei den oft unklaren Fragestellungen ging es selten um Wissen, mehr um "Absonderlichkeiten", und das auf einfachstem Niveau: Wer einige David-Attenborough-Filme gesehen hat, konnte die Fragen auch ohne einschlägige Vorbildung lösen - doch alle Kandidaten scheiterten fast durchgehend und erhielten Punkte allenfalls für die "schnellste falsche Antwort", obwohl die Alternativen meist so haarsträubend erfunden waren, daß schon das Ausschlußverfahren gereicht hätte. Dazu kam ein mißglücktes Tier-Betasten (wie kann man eine Agakröte für eine Eidechse, ein Meerschweinchen für einen Hamster halten?), ein naiv-hilfloser Frank Elstner, der "noch nie zuvor ein Faultier gesehen" hatte, und die ganze Show gespickt mit fachlichen Fehlern: Faultier-Zünsler vermehren sich nicht im Fell, sondern legen ihre Eier in Faultierkot ab; der Einspieler über die Lamageburt zeigte Guanakos, .. Aus der Sendung hätte man mehr machen können - so wird sie wohl zum Glück eine Eintagsfliege bleiben.

Besonders schade finde ich, daß es die öffentlich-rechtlichen Sender sind, die doch ihre Gebühren nicht zuletzt damit rechtfertigen, daß sie zahlreiche Fachredaktionen beschäftigen, um anspruchsvolles Programm zu machen. Was aber auch die "Privaten" nicht übermäßig loben soll, da VOX oder RTL ja (ebenso wie der WDR) regelmäßig auf den PR-Blödsinn über "Artenschutz-Zuchtprogramme für die seltenen weißen Löwen" und Ähnliches hereinfallen...

Dirk Petzold


Zoos  –  Meldungen

Pressrelations - 21. Nov. 2007
Klimaschutz - Umweltministerin Margit Conrad: "Zoo Landau gibt mit geplantem CO 2-freien Betrieb ein sehr gutes Beispiel"
Der Zoo Landau hat seine CO 2-Emissionen ermittelt und sich selbst das Ziel gesetzt, einen CO 2-freien Betrieb zu erreichen. Umweltministerin Margit Conrad weihte zur Vorstellung des Konzeptes in der Zooschule Landau eine Fotovoltaikanlage für den Zoo ein. "Der Landauer Zoo ist mit diesem Projekt  ein wichtiger und beispielgebender Partner", sagte Ministerin Conrad. Besonders stellte sie die Zusammenarbeit mit dem Forst heraus. "Wir brauchen Verbindungen von Akteuren, wie sie der Zoo Landau vorantreibt. Solche Initiativen zeigen, dass jeder und jede etwas in seinem Verantwortungsbereich tun kann. Die Summe und die Vielfalt bestimmen dann das Gesamtergebnis für Klimaschutz und Ressourcenverantwortung." In Kooperation mit verschiedenen Projektpartnern ist der Zoo Landau dabei, Konzepte zur mittel- und langfristigen CO2-Neutralität zu erarbeiten. Wie Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel erläutert, werden auch Aspekte wie die Nutzung regionaler Rohstoffe und Baumaterialien und die Auftragsvergabe an regionale Handwerksbetriebe beachtet. Beim laufenden Bau der neuen Pinguinanlage wurde auf den sonst so beliebten "Betonkunstfels" verzichtet. Naturfels aus dem nahe gelegenen Albersweiler Steinbruch erwies sich auch in Bezug auf die CO2-Bilanz günstiger. Neben der geplanten Nutzung weiterer Dachflächen für Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen wird die Umstellung des Betriebsfahrzeugs auf Pflanzenöltreibstoff untersucht. Neu ist auch, dass zukünftig Studierende der Universität Koblenz-Landau,  Fachbereich Umweltwissenschaften unter wissenschaftlicher Betreuung in die Beratungstätigkeit für den Zoo Landau und die Umsetzung weiterer Kompensationsmaßnahmen eingebunden werden.


Liechtensteiner Volksblatt - 21. Nov. 2007
Zoo Zürich informiert in Kampagne über bedrohte Amphibienarten
Er sieht ein bisschen aus wie ein Fabelwesen, weder Fisch noch Frosch. Auch sein Name klingt irgendwie ausserirdisch: Axolotl heisst der Beschriebene und er ist ein Molch. Der Zoo Zürich zeigt an seinem Beispiel, wie bedroht Amphibienarten sind. Der Axolotl sei eine der bedrohtesten Tierarten überhaupt, sagte Zoo-Kurator Samuel Furrer vor den Medien in Zürich. "In der freien Natur gibt es nur noch wenige hundert Tiere davon." Wild komme er nur in den Wasserkanalsystemen um Mexiko City vor. In Zoos, Labors und bei Privaten gebe es jedoch Hunderttausende davon. Unter dem Motto "Das Jahr des Frosches" wird 2008 weltweit eine Öffentlichkeitskampagne lanciert. Dabei dienen Zoos als Sprachrohr, um die Anliegen der Amphibien zu kommunizieren, wie Kurator Furrer sagte. So sollen weltweit zahlreiche Amphibienschutzprojekte durchgeführt werden.


Stuttgarter Nachrichten - 21. Nov. 2007
Freu(n)de in der Wilhelma: S'Maryle hat einen Spielkamerad
Gorillakind "Mary Zwo" hat einen neuen Spielgefährten: Auch das zehn Wochen alte Affenbaby "Monza" soll im Stuttgarter zoologisch-botanischen Garten Wilhelma aufwachsen. Am Mittwoch durften sich die beiden zum ersten Mal im Schaugehege des Gorilla-Aufzucht-Zentrums beschnuppern. "Monza" kam vor einer Woche aus dem französischen Zoo "La Palmyre" nach Stuttgart. Er wurde von seiner Familie getrennt, nachdem sein Vater ihn gleich nach der Geburt angegriffen und sein Bein schwer verletzt hatte. Zunächst sollen Besucher die Gorillakinder jeden Vormittag um 10 Uhr im Schaugehege beobachten können. Später soll es auch am Nachmittag einer Spielstunde geben. ""Monza" ist noch ganz erschlagen von allem Neuen. Schmerzen hat er aber keine mehr", sagte Pflegerin Marion Gogel. Sein Bein sei gut verheilt. Auch "Mary Zwo" habe sich inzwischen "wunderbar entwickelt".

RP Online - 20. Nov. 2007
Bärenkurator des Hauptstadt-Zoos
Eisbär Knut wird wohl nicht mehr lange in Berlins Zoo zu bestaunen sein. Ein Verbleib des berühmtesten Eisbären Berlins in der Stadt sei höchst unwahrscheinlich, sagte der Bärenkurator im Zoo Berlin, Heiner Klös. Zugleich dementierte er vehement Gerüchte, dass Knut in den Tierpark Friedrichsfelde umziehen werde. "Das ist alles erstunken und erlogen", sagte Klös. Von Beginn an sei klar gewesen, dass es in Berlin keinen Platz für drei Eisbärmännchen gebe. Im Zoo hat schon Knuts Papa Lars sein Revier, im Tierpark streift Troll durch das Gehege. Alleine aus Gründen der Arterhaltung mache ein Umzug Knuts in eine andere Stadt Sinn, erläuterte Klös. "Bis Knut geschlechtsreif ist, sind unsere Weibchen schon zu alt". Konkrete Pläne, wohin und wann Knut umziehen könnte, gibt es jedoch noch nicht.
 
SWR Nachrichten - 21. Nov. 2007
Arktisvogel in der Pfalz - Tier verendet
Ein aus der Nähe von Grönland oder Spitzbergen stammender Krabbentaucher ist vermutlich vom Sturm ins südpfälzische Landau verschlagen worden. Die weite Reise bekam dem Tier aber nicht gut - trotz intensiver Pflege im Landauer Zoo starb der Vogel. Nach Angaben des Tierparks hatte es zuletzt 1995 Funde von Krabbentauchern im Land gegeben. Wegen der Klima-Erwärmung und plötzlicher Witterungsumbrüche werde der Vogel in seiner Heimat jedoch immer seltener. Von Island seien die zur Familie der Alkenvögel gehörende Tiere bereits verschwunden, teilte der Landauer Zoo mit. Der in Landau gelandete Krabbentaucher war bereits am 10. November auf der Terrasse eines Seniorenheims entdeckt worden und konnte nicht mehr fliegen. Das Tier wurde nach seinem Ableben zur Präparation dem Naturkundemuseum Bad Dürkheim übergeben.




Planung und Bau 


Mitteldeutsche Zeitung - 20. Nov. 2007
1 500 Mäuse für die Wildkatzen
Im Dessauer Tierpark herrscht Umzugsfieber. Bei den Braunbären sind die Umzugskartons quasi schon gepackt, und die Wildkatzen können sich auf einen Quartierswechsel schon langsam vorbereiten. Ein bisschen müssen sich die beiden aber noch gedulden, doch ihr Umzug in ein neues Gehege ist fest eingeplant. Den finanziellen Grundstein für dieses Vorhaben legte am Dienstag die Stadtsparkasse Dessau. Die Wildkatzen wohnen derzeit in einem alten Gehege am Rand des Tierparks. "Das wollen wir umbauen und erweitern", erklärt Tierinspektor Oliver John. Zuvor aber werden die beiden Bärendamen Eika und Teddy in ihr neues Zuhause ziehen. "Wir machen erst die Bärenanlage fertig, dann kommen die Katzen dran", steckt Kilz einen Zeitplan. Die neue Bärenanlage indes ist schon weit gediehen. Das Bärenhaus steht, hier fehlt noch der "Innenausbau". Auch das große Badebecken ist noch nicht angelegt. Die 2 000 Quadratmeter große Anlage ist bereits eingezäunt. Die Gärtner haben die Außenanlage in den letzten Tagen bepflanzt. "Im Frühjahr werden wir das Becken bauen." Im kommenden Spätsommer, so ist es geplant, sollen Eika und Teddy ihr neues Reich in Besitz nehmen. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk zum 50-jährigen Bestehen des Tierparks, das 2008 gefeiert wird.

Märkische Allgemeine - 20. Nov. 2007
Nach dem Winterschlaf muss sich Meister Petz auf Mitbewohner einstellen
Perleberg. Die Bären halten Winterschlaf, dennoch lohnt sich ein Blick in deren Freigehege. Seit ein paar Tagen tummeln sich dort sieben Polarfüchse. Für den Umzug ins "Bärenland" führt der Perleberger Tierparkleiter Wilhelm Lüdke gleich mehrere Gründe an. Eigentlich, so räumt er ein, passen Polarfüchse und Stachelschweine – denn in deren Gehege befanden sie sich bislang – nicht zusammen. Anlass für den Ortswechsel gaben vor zwei Wochen fünf kleine Stachelschweine, die Wilhelm Lüdke aus Bernburg nach Perleberg holte und die nun zusammen mit einem Alttier das Gehege bevölkern. Für die Polarfüchse soll der Umzug aber endgültig sein. Künftig werden sie gemeinsam mit den Bären zusammen wohnen. Bis Meister Petz seinen Winterschlaf beendet, können sich die Füchse mit dem Gelände vertraut machen und die Rückzugsräume erkunden für den Fall, dass die drei großen Braunen auftauchen. Dass Polarfüchse nicht immer weiß sind, werden die Besucher schnell feststellen – von den sieben haben fünf ein dunkles Fell. In diesem Jahr gab es im Tierpark gleich zwölf Mal Nachwuchs. So viele Junge wurden noch in keinem Jahr geboren.

Morgenweb - 21. Nov. 2007
Abdichtung versagt an einigen Stellen
Das im Januar eingeweihte und vier Wochen darauf wegen umfangreichen Wasserschadens geschlossene Haus der Naturpädagogik im Wildpark Rheingönheim ist weiterhin unzugänglich. Der vom Gericht bestellte Sachverständige war dieser Tage zum dritten Ortstermin am Haus der Naturpädagogik. Zuvor war der Estrich auf drei Ebenen entfernt worden. Der Gutachter hat die Abdichtungen überprüft und dabei festgestellt, dass Wasser nicht nur - wie ursprünglich angenommen - über Abdichtungsfehler im Bereich der vorderen Terrasse eingedrungen sein kann. Auch die Fuge zwischen Bodenplatte und Wand war seiner Meinung nach fehlerhaft. Der Sachverständige kommt zu dem Schluss, dass die Abdichtung an einigen Stellen versagt hat. Aufgrund der neuen Sachlage muss das Nachbesserungskonzept der Stadt geändert und erweitert werden.

Spaniens Allgemeine Zeitung - 19. Nov. 2007
Neues Highlight in Valencia: größter Themenzoo Europas
Ende des Jahres wird in der Stadt Valencia Europas größter Themenzoo mit 4.000 tierischen Neubürgern eröffnet. Der neue Zoo im Westen der Stadt nimmt einige 100.000 Quadratmeter des Parque de Cabecera ein und beherbergt 250 verschiedene Tierarten. Der Bioparc Valencia im alten Flussbett des Turia ist nach dem Oceanogràfico, dem größten Aquarium Europas, und dem vor den Toren der Stadt gelegenen La Albufera Nationalpark ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen Valencias um den Ökotourismus. Das Konzept des Parks ist darauf ausgelegt, den Tieren das natürliche Ambiente ihres ursprünglichen Lebensraumes zu bieten. In der ersten Phase steht Afrikas Fauna und Flora auf dem Eröffnungsplan, danach folgen Südostasien und die tropischen Regionen. Wer den Zoo über die 145 Meter lange Fußgängerbrücke betritt, sollte genügend Zeit einplanen: Für die umfassende Zoo-Erfahrung werden rund sechs Stunden veranschlagt.



Aktionen

Kölnische Rundschau - 18. Nov. 2007
Einer Boa nah gekommen
Köln. Ein Tier bekam bei der langen Nacht im Aquarium im Zoo die meiste Aufmerksamkeit: Die weiße Hausratte. Im Wasser sind die Tiere normalerweise selten zu finden, außer sie werden Krokodilen zum Fraß vorgeworfen. „Keine Angst, die Ratten sind schon tot“, stellte Biologiestudent Christian Dienemann klar, der die Krokodilsfütterung moderierte. So manchem Kind entwich ein angeekeltes Kreischen, als Tierpfleger die Ratten aus einem Eimer zu den Krokodilen schütteten. Ängstlich wurde sich an Mama oder Papa festgeklammert, denn die sonst so ruhigen Tiere rissen sich heftig um die Beute. Dienemann reagierte kühl: „Wenn ihr euch mit euren Geschwistern um das letzte Stück Schokoladen streitet, sieht das nicht viel anders aus.“ Dienemann, der neben dem Studium im Zoo arbeitet, züchtet zu Hause Schaben. Seine Prachtexemplare hatte er mitgebracht, um sie im „Schabenrennen“ gegeneinander antreten zu lassen. Bis Mitternacht hatte das Aquarium geöffnet und zog bis zum Schluss viele Besucher an. 

inar.de - 19. Nov. 2007
Kooperation der Sea Life Aquarien mit kik Text il Diskont
Ab dem 21. November kooperieren die neun Sea Life Großaquarien mit dem KiK Textildiskont. Jeder Kunde, der für mindestens 15 Euro beim KiK Textildiskont einkauft, erhält einen Gutschein, mit dem zwei Personen zum Preis von einer einen Ausflug in ein Sea Life Aquarium unternehmen kann. An der Promotion beteiligen sich bundesweit über 2.100 KiK-Filialen sowie die Sea Life Standorte in Berlin, Dresden, Hannover, Königswinter, Konstanz, München, Oberhausen, Speyer und Timmendorfer Strand.

Rhein Main Presse - 19. Nov. 2007
"Nicht befugt zum Segnen" Glühweinfest im Tierpark mit Predigt und ...
Die fast schon traditionelle Segnung der Tiere im Tierpark Kastel, die seit Jahren stets im November mit einem Glühweinfest verbunden wird, wartete am Samstag mit zwei Besonderheiten auf. Zum einen war es eine "Segnung ohne Segnung", und zum anderen wurde das Glühweinfest durch eine Kunstaktion ergänzt. Für ersteres zeichnete sich die ordinierte Theologin Fredericke Voigt verantwortlich, die noch im vergangenen Jahr die Tiere gesegnet hatte. In den Vortagen der Aktion hatte sich die Theologien mit der Tiersegnung auseinandergesetzt und war zu dem Ergebnis gekommen, dass Menschen, welche die Schäden der Natur zu verantworten haben, kaum befugt sein können, die Tiere - deren Lebensraum sie beschneiden oder zerstören - zu segnen. Der Gedankengang wurde zur Basis der "kleinen Predigt" von Voigt am Lagerfeuer, durch welche die Tiersegnung ersetzt wurde. Künstlerin Annette Gut, welche in der Kunstaktion "verbindungen-zusammenhänge", die der Verein Klaerwerk im Rahmen der Kulturtage AKK veranstaltete, ausgestellt hatte, kam, um den neuen Standort eines ihrer "Sendemasten" zu begutachten. Ab sofort ist der Tierpark eine der fünf Stationen im "Netzwerk der Sendemasten".

lifepr.de - 20. Nov. 2007
Wildpark Eekholt: Adventsbummel an den Adventssonntagen
Großenaspe.Advent – der Begriff steht für die Zeit der Stille und Einkehr und die Freude auf ein großes Fest – Weihnachten. Entfliehen Sie für einen Nachmittag der Geschäftigkeit der Stadt und genießen einen geruhsamen Spaziergang durch den Wildpark Eekholt. Für die Kinder gibt es noch eine Überraschung: Knecht Ruprecht kommt vorbei, um schon einmal zahlreiche Tiere zu füttern, die vom Weihnachtsmann aufgrund seiner knappen Zeit am Heiligen Abend nicht so lange bedacht werden können. Alle Kinder dürfen ihm dabei helfen! Ein großer Adventskranz begrüßt alle Besucher, und gemeinsam wird die Kerze für den jeweiligen Adventssonntag angezündet. Glühwein und Punsch gehören natürlich zu einem winterlichen Spaziergang, und für den kleinen Appetit werden Leckereien angeboten.

KWICK! Community Magazin - 19. Nov. 2007
Der Tierpark Lycksele wird zum Weihnachtspark
Welches Kind würde den Weihnachtsmann nicht gerne zu Hause besuchen? Dazu haben sie nun vom 24. November bis Weihnachten 2007 im Tierpark Lycksele die Gelegenheit. Das Haus des Weihnachtsmannes, liegt inmitten des Tierparks Lycksele, in dem ausschließlich nordische Säugetiere leben, beispielsweise Wölfe, Rentiere, Bären und Elche, welche die Kinder auch im Winter in ihrer natürlichen Umgebung erleben können. In der Adventszeit wandelt sich der Tierpark zum Weihnachtspark – erhellt durch Fackeln und mehr als 100.000 Lichter. Die Besucher können hier nicht nur die Tiere in ihrem Winterpelz bewundern, sondern auch die weihnachtliche Stimmung bei Pfefferkuchen und Glögg, bei einer Pferdeschlittenfahrt oder in der Weihnachts-Bastestube genießen. Zudem gibt es die Möglichkeit, in der Souvenirboutique nach Weihnachtsgeschenken zu stöbern.



Nachwuchs 

lifepr.de - 19. Nov. 2007
Neues von den Krallenaffen im Tierpark Berlin
Ein charakteristisches Merkmal der Fortpflanzungsbiologie der Rothandtamarine ist die Arbeitsaufteilung bei der Jungtieraufzucht. Dieses Verhalten kann zur Zeit besonders gut bei der Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks beobachtet werden. Das am 5.11.2007 geborene Jungtier wird intensiv von Mutter "Martina", Vater "Pilsi" und seinen ebenfalls im Tierpark Berlin geborenen Brüdern betreut. Auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen gibt es eine Veränderung im Bestand. Nachdem das Männchen "Moritz" verstorben war, konnte für unser Weibchen "Maja" schnell ein neuer Partner besorgt werden. Der Neuankömmling "Sancho" wurde in der Wilhelma Stuttgart am 8.5.2006 geboren und bewohnt nun zusammen mit "Maja" die neu gestaltete Landschaftsvitrine im Dickhäuterhaus.

oe24.at - 18. Nov. 2007
So kuschelt Fu Long mit Mama
Die Tür steht offen: Der Schönbrunner Baby-Panda kann jetzt jederzeit ins Freigehege. In vier Wochen ist es spätestens so weit. Der knapp drei Monate alte Fu Long hat sich zu einem stattlichen Bären gemausert, ist mittlerweile 55 Zentimeter groß und fast vier Kilo schwer. Noch befindet sich der Star aus Schönbrunn im Panda-Haus oder in der Wurfbox auf dem Bauch seiner Mama Yang Yang. Das Außengehege der Pandas wird gerade kindersicher gemacht. „Es gibt zwei Stellen durch die ein Panda-Junges durchschlüpfen könnte. Davor wurde jetzt Plexiglas montiert“, erklärt Zoologin Eveline Dungl. Einer der drei Teiche im Panda-Gehege wurde ebenfalls gesperrt. „Dieser Teich ist besonders tief und hat keine guten Ausstiegsmöglichkeiten. Pandas gehen nicht freiwillig schwimmen. Würde der Kleine hineinfallen, muss er wieder aus dem Wasser krabbeln können“, erklärt Dungl.

Live-PR.com (Pressemitteilung) - 19. Nov. 2007
Neues von Pandababy Fu Long in "Panda-TV" am 18. November
Rauf auf den Bauch der Mama, runter vom Bauch der Mama, Mama in die Nase beißen, durch die Arme wurschteln, nach hinten lehnen und hinunterfallen. Vergangene Woche diente Yang Yang Pandababy Fu Long als geduldige Spielgefährtin. Von der vielen Kletterei völlig verausgabt, ist diese Woche Schlafen seine Hauptbeschäftigung. Die ausgedehnten Ruhephasen ihres Babys nutzt Yang Yang, um sich im Gehege gleich neben der Wurfbox mit ihrem Gefährten Long Hui zu treffen. In trauter Eintracht sitzen sie im leichten Schneefall nebeneinander und fressen Bambus - zu sehen in "Panda-TV" am Sonntag, dem 18. November 2007, um 15.40 Uhr in ORF 2. Von "Panda-TV" gibt es auch einen täglichen "Ableger" in der Sendung "Herbstzeit": "Panda-TV: Das Videotagebuch" ist jeweils Montag bis Freitag ab 17.40 Uhr in ORF 2 zu sehen. Auch online berichtet der ORF ausführlich und multimedial über die Entwicklung des neuen Bewohners im Schönbrunner Zoo: Das "Magazin" von wien.ORF.at dokumentiert die Fortschritte des kleinen Pandabären ebenfalls in einem Videotagebuch.




MVregio - 21. Nov. 2007
Zoo erhielt den Pro Rostock Award 2007
Mit dem Pro Rostock Award 2007 wurde am Montagabend der Rostocker Zoo ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt der Marketingclub alle zwei Jahre herausragende Leistungen im Marketing, die Mecklenburg-Vorpommern über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen. Für das Finale gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Hafenentwicklungsgesellschaft Hero und dem Organisationsbüro des Windjammertreffens Hanse Sail. Bisherige Preisträger der alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung waren 2003 der FC Hansa Rostock und 2005 die Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises.

Freie Presse - 17. Nov. 2007
Kimba macht Schnee nichts aus
Zwergflusspferde, Papageien und Krallenäffchen leben gewöhnlich in wärmeren Gefilden, als sie das Erzgebirgsvorland zu bieten hat. Deshalb bekommen die kälteempfindliche Tiere im Chemnitzer Tierpark im Winter ein warmes Plätzchen, wie Direktor Hermann Will erklärt. So können sich die Prinz-Alfred-Hirsche bei Bedarf in den Stall verkriechen. Die beiden Zwergflusspferde hingegen kommen gar nicht mehr ins Freie, können aber in der Tropenhalle beobachtet werden. Die Papageien bleiben ebenfalls in ihrem Häuschen.

Thüringische Landeszeitung - 20. Nov. 2007
Was machen Giraffen im Winter?
Viele Tiere im Zoo kommen aus Ländern, in denen es gar keinen Winter gibt. Damit sie es bei den eisigen Temperaturen trotzdem lauschig warm haben, werden ihre Gehege ordentlich geheizt. Da haben es die Giraffen Etosha und Layla im Tierpark Hagenbeck in Hamburg gut: Sie wohnen während der kalten Jahreszeit in einem Haus, in dem es so warm wie in einem Wohnzimmer ist: 20 Grad Celsius. »Giraffen dürfen nicht frieren«, erklärt Tierpfleger Thomas Günther. Die Tiere stammen aus der afrikanischen Savanne. Dort wird es nie so kalt wie bei uns im Winter.

Wochenanzeiger Herford - 20. Nov. 2007
Hilfe für Wildvögel in Not!
Dem Uhu ging es nicht gut, als er  von Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Dammer Berge im Zoo Osnabrück abgegeben wurde. Der Patient war geschwächt, mager, die Nasenlöcher und der Schnabel waren verklebt und er war von Parasiten befallen. Der Uhu kam in eigens für solche Fälle errichtete Volieren hinter die Kulissen des Zoos, wurde tierärztlich behandelt und mit Leckerbissen verwöhnt. Bereits nach kurzer Zeit konnte er wieder selbst fressen und verschlang Futtertiere in großer Menge. Die nächste Station auf dem Weg zur vollständigen Genesung war die Versetzung in die Flugvoliere, sozusagen von der Intensivstation in den Reha-Bereich. Ab Anfang November war klar, dass der Uhu fit für die Freiheit war. Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Dammer Berge nahmen den Uhu wieder in Empfang und entließen ihn am Fundort in die Freiheit.

ORF.at - 19. Nov. 2007
Löwen in Lionsrock gut angekommen
Der Transport von zehn Löwen aus dem Safaripark Gänserndorf in das „Vier Pfoten“- Großkatzenrefugium Lionsrock ist reibungslos verlaufen. Alle Tiere sind gesund in ihrer neuen Heimat angekommen und genießen die warme Sonne Südafrikas. Am frühen Donnerstagmorgen der Vorwoche war das Rudel im ehemaligen Safaripark in eigens angefertigte Kisten gelockt und nach Frankfurt gebracht worden. Von dort flogen die Tiere gemeinsam mit ihrer Pflegerin Hildegard Pirker und dem Tierarzt Josef Zoher mit einem Cargo-Flugzeug nach Johannesburg, wo sie von einem internationalen „Vier Pfoten“-Team in Empfang genommen wurden. Inzwischen haben die Löwen ihr Gelände weiträumig erkundet und ihren Lieblingsplatz auf den warmen Felsen des oberen Plateaus gefunden.

news aktuell Schweiz - 20. Nov. 2007
Perfekter Start für VIER PFOTEN Projekt in Südafrika: Gänserndorf ...
Der Transport von zehn Löwen aus dem niederösterreichischen Gänserndorf in das VIER PFOTEN Grosskatzenrefugium LIONSROCK ist reibungslos verlaufen. Alle Tiere sind gesund in ihrer neuen Heimat angekommen und genießen die warme Sonne Südafrikas. Alle haben ohne Verzögerung mit der Futteraufnahme begonnen und zeigen alle Anzeichen eines glücklichen Löwenrudels, als hätten sie nie etwas anderes gekannt. Die erfolgreiche Übersiedelung der Gänserndorf-Löwen markiert den Startschuss für das Grosskatzenprojekt der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. 1250 Hektar Land stehen für die artgerechte Versorgung von Löwen, Tigern und anderen Raubkatzen zur Verfügung. Der Transport der leidgeprüften Tiere wurde auch durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich und des österreichischen Gesundheitsministeriums, sowie des Transportunternehmens Ludwig Riedler ermöglicht.

reporter77.de - 17. Nov. 2007
Tigeroase - Slowakei
Die Tigeroase wurde 1999 von Yveta Irsova in der Slowakei gegründet und zusammen mit dem Tigerman Ludwig Molnar zur Rettung der sibirischen Tiger aufgebaut. Unter liebevoller Leitung von Yveta und Ludwig werden die Tiger artgerecht gehalten und gepflegt. Die Tigeroase befindet sich ca. 30 Kilometer von Bratislava entfernt, im schönen Örtchen Kostolna. 23 Tiger leben zur Zeit im Gehege der Tigeroase.

Express.de - 19. Nov. 2007
Tiger töten Tiger Kannibalen-Skandal in China-Zoo
Brutale Jagd-Szenen in einem Zoo in Schenjang in China. Dort sind drei ausgewachsene Tiger über einen ihrer Artgenossen hergefallen. Im Käfig zerissen die Angreifer den Tiger in zwei Teile - anschließend wurde das Opfer zur Hälfte aufgefressen. Die Helfer bekamen von dem Vorfall nichts mit - erst am nächsten Morgen entdeckten die Mitarbeiter den Kadaver. Tierschützer fragen jetzt: Kriegen die Tiere in dem Zoo zu wenig Futter? Denn nur so könne man das aggressive Verhalten erklären. Der Zoo will jetzt die genauen Umstände des Kannibalen-Skandals untersuchen.

Krone - 19. Nov. 2007
Hungrige Tiger in Zoo fressen Artgenossen
In einem chinesischen Zoo haben hungrige Tiger sich gegenseitig angegriffen und dabei einen Artgenossen zerfleischt, weil die Wärter sie nicht ausreichend fütterten. "Wir haben einfach kein Geld", sagte eine Mitarbeiterin der Zoodirektion. Die Regierung unterstütze den Shenyang-Bingchuan-Tierpark im Norden des Landes mit etwa 1000 Yuan, das sind rund 92 Euro, im Monat. Durch Eintrittsgelder komme noch einmal die selbe Summe hinzu, sagte die Mitarbeiterin. Bei dem Vorfall am Wochenende waren vier hungrige Tiger aufeinander losgegangen, wobei einer von ihnen im Kampf starb. Die anderen drei Tiger fraßen die Innereien des getöteten Artgenossen auf.

Motorsport-Total.com - 21. Nov. 2007
A1GP: Piloten adoptieren Affen
Im Vorfeld des A1GP von Malaysia in Sepang fuhren einige Piloten und Teammitglieder auf die Insel Borneo um das berühmte Orang Utan Gehege im Shangri-La Rasa Ria Resort zu besichtigen und entschlossen sich das Projekt auf ungewöhnliche Art zu unterstützen. Auf einer geführten Tour in den Dschungel Borneos konnten die Piloten den Orang-Utans in ihrer natürlichen Umgebung zusehen. Die Besucher waren derart begeistert, dass sie sich spontan entschlossen jeder einen Orang Utan zu adoptieren und somit die Arbeit mit den artbedrohten Tieren finanziell zu unterstützen.

die-news.de - 20. Nov. 2007
BINDI IRWIN erteilt Hollywood eine Absage
Bindi Irwin, die Tochter des verunglückten "Crocodile Hunters" Steve Irwin, hat Hollywood eine Absage erteilt. Seit dem Tod ihres Vaters im November 2006 habe sie von verschiedenen Filmproduzenten eine Menge Angebote erhalten, so ihr Manager John Stainton. Aber das komme gar nicht in Frage, fügte er hinzu, "ein Leben in Hollywood hätte sicherlich keinen guten Einfluss auf sie". Die Achtjährige wird weiterhin in dem Zoo in Beerwah leben, den ihr Vater zu Lebzeiten gegründet hatte. Bindi Irwin hat bereits eine eigene Modelinie für Kinder auf dem Markt. Mit dem Erlös will Bindi aber Naturschutzprogramme in ihrer Heimat Australien unterstützen.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


ad.nl - 20. Nov. 2007
Dierenpark loopt Rijswijk-chimps mis
Tierpark entgehen die Rijswijk-Schimpansen
Der Tierpark Amersfoort baut keine Affenanlage für 20 Versuchsschimpansen "außer Dienst" aus Rijswijk. Die Gruppe wird dauerhaft betreut im Safaripark Beekse Bergen, weil der Tierpark die Baugenehmigung nicht rechtzeitig erhielt. Die Direktion des Tierparks Amersfoort ist sehr enttäuscht darüber, daß es mit dem Affenhaus, das völlig vom Staat finanziert werden sollte, schief ging. Für die ["pensionierten"], aber noch gesunden Schimpansen aus dem Versuchstierzentrum sollte ein supermodernes "Altersheim" für 2,5 Millionen Euro gebaut werden. Das Schimpansenhaus sollte im April dieses Jahres fertig sein. Weil die Baugenehmigung noch fehlte, gewährte das Ministerium ein Jahr Aufschub. Aber auch bis April 2008 wird laut Tierparkdirektion der Bau nicht geschafft. Tierparkdirektor Peter Kuipers: "Der Antrag für das Schimpansenhaus konnte erst gestellt werden nach den Verfahren wegen des Dinowalds. Denn obwohl der Tierpark sich erweitern durfte, war dieses Verfahren in dem Moment sicher gegen uns gerichtet." Während sich die Dinofrage dahinschleppte, zogen die Schimpansen aus dem Versuchstierzentrum bereits in eine neue Anlage im Safaripark. Die Affen fühlen sich inzwischen so wohl in Beekse Bergen, daß sie, wie Sachkundige meinen, besser an diesem Ort bleiben sollten. Der Tierpark teilt diese Meinung. Das Wohlbefinden der Tiere steht schließlich über allem, sagt Kuipers. "Deshalb haben wir den Weg frei gemacht. Die Affen haben sich an ihre neue Umgebung gewöhnt. Es würde zuviel Streß für sie bedeuten, wenn sie erneut umziehen müßten. Und so ein schönes Leben haben sie ja auch nicht gehabt." Die Schimpansen aus Rijswijk wurden bis 2004 für medizinische Experimente benutzt, variierend von Virusinfektion bis Organtransplantation. Versuche an Menschenaffen sind seit drei Jahren in den Niederlanden verboten. Das Laboratorium in Rijswijk führt noch immer Tests aus an kleineren Arten wie Rhesusaffen. In dem Moment, als das Verbot in Kraft trat, zählte das BPRC (Biomedical Primate Research Centre) 81 Schimpansen. Für 28 kranke Affen baute die Stiftung AAP eine spezielle Intensivstation [Special Care Unit] in Almere.

ad.nl - 20. Nov. 2007
Mislopen attractie is 'ongelooflijk balen'
"Unglaublich die Nase voll" wegen entgangener Attraktion
Amersfoort - Es hatte eine Affenanlage auf dem neuesten Stand der Technik werden sollen. Ein luxuriöses Altenheim für die geplagten Versuchsschimpansen aus Rijswijk, mit zwei Innen- und Außengehegen und einem großen, beheizten Raum, der den Besuchern Einblicke gewähren sollte. Die Leitung des Tierparks Amersfoort strich in dieser Woche eigenhändig diesen ehrgeizigen Plan. Bedrückt seufzt Direktor Peter Kuipers. "Wir haben unglaublich die Nase voll. Uns ist eine Attraktion von Format entgangen. Außerdem eine, die uns keinen Cent gekostet hätte." Natürlich hat und hält der Tierpark Amersfoort seine Kolonie von 20 Schimpansen, aber die Primaten aus dem Versuchstierzentrum waren mehr als willkommen gewesen. Besucher hätten laut Kuipers ganz schön die Unterschiede zwischen den Affenfamilien beobachten können. Der Tierpark gibt die Schuld indirekt den Naturschutzverbänden, die lange und heftig gegen das Anlegen des Dinowaldes in einem grünen Streifen am Rande des Zoos protestierten. Die Gegner verloren, der Dinowald kam, aber der Antrag für die Schimpansenanlage blieb die ganze Zeit liegen. Kuipers erklärt, weshalb: "Wir mußten warten bis nach den Verhandlungen über den Dinowald, andernfalls wäre die Genehmigung für die Affenanlage unwiderruflich an der Sache beteiligt gewesen." Als Direktor eines "zum Glück gut laufenden" Betriebs ist Kuipers tüchtig frustriert von dem ständigen Mitspracherecht. "Ich kann es nicht genau beziffern, doch selbstverständlich bedeutet der Verzicht auf das Affenhaus einen erheblichen finanziellen Schaden. Das Publikum mag Menschenaffen, da kommen sie gern her." Weil Kuipers und seine Kollegen vor ein oder zwei Monaten schon vorhersahen, daß die strenge, vom Ministerium vorgegebene Frist nicht gehalten werden würde, wurde seitdem in aller Stille gearbeitet an einem neuen Tierthema an der Stelle des Affenhauses. "Innerhalb von zwei Monaten wird ein neuer Bauantrag gestellt. Was es wird, halten wir noch ein Weilchen geheim."

nu.nl - 20. Nov. 2007
BPRC-chimpansees blijven in Beekse Bergen
BPRC-Schimpansen bleiben in Beekse Bergen
Hilvarenbeek - Die komplette Gruppe von 52 Schimpansen des Forschungszentrums Biomedical Primate Research Centre (BPRC) in Rijswijk bleibt im Safaripark Beekse Bergen. Anfänglich sollten 20 Tiere in der ersten Hälfte des Jahres 2008 in den Tierpark Amersfoort umziehen, aber der Tierpark teilte am Dienstag mit, daß alle Affen in Beekse Bergen bleiben. Durch Verzögerung beim Gewähren der nötigen Baugenehmigung ist die neue Anlage in Amersfoort nicht rechtzeitig fertig. Nach Rücksprache mit den Ministerien für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) und für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport (VWS) wurde deshalb beschlossen, die 52 ehemaligen Versuchsaffen für immer in den zwei neuen, geräumigen Gehegen im Safaripark Beekse Bergen unterzubringen. Das Kabinett beschloß vor ein paar Jahren, daß Menschenaffen nicht mehr als Versuchskaninchen dienen sollen. Laut Matthieu de Sevaux, Manager von Beekse Bergen, fühlen die Affen sich wohl im Safaripark. "Nach Rücksprache mit dem Tierpark Amersfoort, dem BPRC, der Niederländischen Lebensmittel- und Warenaufsichtsbehörde und den Ministerien OCW und VWS sind wir deshalb zu diesem einmütigen Beschluß gekommen. Alle an der Sache beteiligten Parteien können sich hervorragend finden, weil das Wohlbefinden der Schimpansen garantiert ist."

tctubantia.nl - 19. Nov. 2007
Op de Robot Zoo is afblijven verboden
Im Roboter Zoo ist "nicht anfassen" verboten
Schon einmal ein Chamäleon die Farbe wechseln lassen? Ein Schnabeltier gebastelt oder den Kopf eines Nashorns hochgezogen? Im Robot Zoo in Twents Techniekmuseum HEIM in Hengelo ist es erlaubt. Mit Hebeln, Tasten und Riegeln können Besucher riesige Tiere steuern, als ob es Maschinen wären. Hier ist "Hände weg!" verboten. Am ersten Besuchertag kramten gestern auffallend viele Väter mit ihren Söhnen herum. Beide waren auf ihre eigene Art und Weise fasziniert. Für kleine Kinder ist die Ausstellung eine Art megatechnisches Lego, für die älteren Kinder wahrlich eine Lehrstunde in Biologie, die Väter schauen interessiert, wie die riesigen Kreaturen zusammengebastelt sind.

trouw.nl - 18. Nov. 2007
Veiling: kwart miljoen voor olifant
Versteigerung: Viertelmillion für Elefant
Eine Versteigerung von 44 Kunstelefanten hat im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp fast 250 Tausend Euro eingebracht für den vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten. Die Einnahmen gehen u.a. an das erste Elefantenkrankenhaus der Welt in Thailand. Die Kunstelefanten wurden Samstag abend verkauft durch das Auktionshaus Christie's. Der höchste Betrag, den ein Kunstwerk erbrachte, betrug 16.000 Euro. Tausende Menschen kamen an den drei Tagen vor der Auktion zu den Besichtigungstagen im Beurs-WTC Rotterdam. Initiator Mike Spits sagt, er sei überrascht von den Einnahmen. "Dieses Ergebnis hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Die Niederlande haben sehen lassen, wieviel sie für diese bedrohte Tierart übrig haben."

telegraaf.nl - 17. Nov. 2007
Kunstolifanten geveild voor Aziatische 'familie'
Kunstelefanten versteigert für asiatische "Familie"
Rotterdam. Die Versteigerung von 44 Kunstelefanten hat Samstag abend im Tiergarten Blijdorp 248.500 Euro gebracht für den guten Zweck. Das Interesse und die Zahl der Angebote waren groß. Schon seit der Zeit, als die farbenprächtigen, mannshohen Skulpturen diesen Sommer im Zentrum von Rotterdam und rund um das Hotel New York auf dem Wilhelminapier standen, waren die Elefanten populär. Das zusammengetragene Geld geht an das erste Elefantenkrankenhaus in Thailand und nach einem Blijdorp-Projekt für Dickhäuter in Indien. Der höchste Betrag, nämlich 16.000 Euro, erzielte der Elefant der Stadt Rotterdam, der im WTC-Gebäude stand. Dieser erhielt auch die meisten Angebote. Eine Anzahl Kunstelefanten ist von jetzt an woanders im Land wiederzusehen. Die Stadt Winschoten kaufte zum Beispiel eine Skulptur, weil sie die Kombination von Kunst und gutem Zweck ansprach. Früher kam diese Stadt in die Schlagzeilen, weil sie einem Zirkus mit echten Dickhäutern [den Auftritt] verwehrte.

Dagblad van het Noorden - 16. Nov. 2007
Gemeenteraad Emmen positief over plannen dierenpark en theater
Stadtrat Emmen positiv über die Pläne zu Tierpark und Theater
Der Stadtrat von Emmen steht positiv zu den Plänen für den neuen Tierpark Emmen mit dem Theater. Das stellte sich am Donnerstag abend heraus während einer speziellen Ausschußsitzung. Die Emmener Ratsfraktionen äußerten sich zum erstenmal zu den Plänen. Diese umfassen das Anlegen eines neuen Tierparks mit einem neuen, privatisierten Theater auf der Noordbargeres, die Neugestaltung des jetzigen Tierparks im Zentrum von Emmen und das Anpacken des Hondsrugweg im Herzen Emmens. Obwohl noch immer einige Randbemerkungen angebracht wurden zu den Risiken des Megaprojekts, das eine Investition von bestimmt 165 Millionen Euro erfordert, steht der Rat durch die Bank positiv zu den Plänen. Der Magistrat erhält später in diesem Monat dann auch formell grünes Licht, um die Pläne weiter auszuarbeiten.




Russische Meldungen

Tatarstan

tatar-inform.ru - 20. Nov. 2007
Медведи Казанского зооботсада погрузились в зимнюю спячку
Bären des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens versanken in Winterruhe
Die Braunbären des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens legten sich aufs Ohr. Als erster begab sich der jüngste der Vertreter der Petze, Fomka, in seine Höhle, nach ihm verschwand Kutschum, der Alteingesessene, in seine winterliche "Residenz". Das Kragenbärenpaar Tschita und Tema geht immer noch in seinem Käfig hin und her. Morpheus Träume haben sie noch nicht ergriffen.

e-vid.ru - 16. Nov. 2007
Стрекоза и Зилант вдохновили зодчих
Libelle und Geflügelte Schange [Zilant] regten die Architekten an
Einer der Autoren des Entwurfs, von Spezialisten schon jetzt als "revolutionär" bezeichnet, wurde Tom Wright, der das berühmte Burj Al Arab Hotel in Dubai entwarf. Kurz gesagt, der Entwurf sieht vor eine komplexe Rekonstruktion des zoologisch-botanischen Gartens, die Erschließung des Geländes auf dem gegenüberliegenden Ufer des Botanischen Kanals des Kabansees [der Kabansee ist ein ganzes Gewässersystem, das drei große miteinander verbundene Seen umfaßt], den Bau eines multifunktionalen Erholungs- und Unterhaltungszentrums für Familien. Wie Tom Wright erzählte, wurden die Architekten inspiriert von einer Libelle, die sie in Kasan gesehen haben, und dem Wappen unserer Stadt - der phantastischen Schlange Silant. In der Tat, die Skizze des künftigen zoologisch-botanischen Gartens erinnert an eine Libelle - die Flügel, das sind zwei Zonen, der Rumpf ist die Brücke zwischen ihnen. Was den Silant anbetrifft, so wird vorgeschlagen, einige Objekte auf dem Areal des zukünftigen zoologisch-botanischen Gartens in Form seiner "Schuppen" fertigzustellen. Nach Meinung der Autoren des Masterplans wird der Handels- und Unterhaltungskomplex zusätzliche Besucher in den zoologisch-botanischen Garten locken. Übrigens wird er auch vom Kamal-Theater aus zu sehen sein und kann somit Touristen und Städter auf sich aufmerksam machen. Natürlich erhalten die Haupthelden des zoologisch-botanischen Gartens - die Tiere und Pflanzen -neue komfortable Bedingungen. Im zoologisch-botanischen Garten werden entstehen ein Gebirgsgarten und ein Heidegarten, ein immerblühender Garten, Atrien, in denen sich eine Ausstellung entfaltet, die erzählt von der Geschichte des Zoos, der begründet wurde von Karl Fuchs und mehr als 200 Jahre alt ist. Es wird hier auch ein riesiges Meeresaquarium entstehen.
[Kamal-Theater: Tatarisches Staatliches Akademisches "Galiaskar Kamal"-Theater; G. Kamal lebte 1879-1933, einer der Begründer der tatarischen Dramaturgie und des tatarischen Theaters]

tatcenter.ru - 16. Nov. 2007
В мире инвестиций и животных
In der Welt der Investitionen und Tiere
Am 15. November fand im Rathaus der Stadt Kasan die Präsentation des Projekts "Kasaner Zoologisch-Botanischer Garten" statt. Die Direktorin des Projekts, die Architektin des "Atkins"-Instituts Valerie Evans, und das Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen Gesellschaft Brian Bertram stellten dem Ministerpräsidenten der Republik Tatarstan Rustam Minnichanow und dem Stadtoberhaupt Kasans Ilsur Metschin das Projekt vor, an dem die Architektengruppe ein ganzes Jahr gearbeitet hatte.
Valerie Evans, Direktorin des Projekts, Architektin des "Atkins"-Instituts:
Der architektonische Entwurf des Zoos erinnert in der Form an eine Libelle, die Module gleichen Typs des aus Stahl und Glas bestehenden Unterhaltungskomplexes an die Schuppen des mythologischen Wesens "Silant". Einer der Vorzüge des vorliegenden Entwurfs ist auch die Erhaltung der alten Orangerie des botanischen Gartens, dessen erste Palmen im Jahre 1829 angepflanzt und 1931 im Zusammenhang mit dem Umzug des zoologischen Gartens umgepflanzt wurden."
Die Spezialisten des Projektierungsinstituts "Atkins" orientierten sich an den Erfahrungen des Londoner Zoos und schlugen dem Kasaner Zoo vor, neue Tiere zu erwerben und auf dem Territorium des Zoos Themenbereiche einzurichten - für kältebeständige, für wärmeliebende und an mittlere Breiten angepaßte Tiere. Auf der Grundlage der vorgeschlagenen thematischen Einteilung baut auf der Entwurf der Rekonstruktion des Zoos und seiner botanischen Gestaltung. Zum Beispiel wird vorgeschlagen, den Bereich mit kältebeständigen Tieren mit Gebirgspflanzen zu ergänzen. Im Bereich mit exotischen Tieren sollen entsprechend Bambus und tropische Pflanzen angepflanzt werden.
Brian Bertram, Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen Gesellschaft:"Im rekonstruierten Zoo wird es zweimal so viele Säugetiere und Vögel geben als jetzt. Der Kasaner zoologisch-botanische Garten versicherte sich der Unterstützung des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA), dessen Mitglied er seit 1996 als einer von drei rußländischen Zoos ist. Der Verband wird dem Kasaner Zoo auch bei der Erweiterung seines Tierbestands helfen. Die Anzahl der Besucher des Zoos soll eine Million Menschen im Jahr betragen, deshalb wäre es wichtig, daß die Tiere sich wohl fühlen und die Menschen sicher. Alle Tiere werden auf Bereiche aufgeteilt, die ihrem Lebensraum entsprechen. Dabei werden die kältebeständigen Arten sich befinden im nördlichen Teil des Zoos, die wärmeliebenden im Zentrum. Im Entwurf ist vorgesehen ein Pavillon "Tiere der Nacht", wo die Besucher Tiere und Vögel sehen können, die nachtaktiv sind. Im neuen Zoo werden keine Gitter verwendet, die die Besucher beim Beobachten der Tiere stören, die Wände der Tierunterkünfte sollen aus Glas angefertigt werden, für die Sicherheit der Menschen wird ein elektrisches System verwendet. Der neue Kasaner Zoo wird das ganze Jahr über geöffnet sein." Der Vorschlag beinhaltet, daß beide Gebäude des Familien-Unterhaltungszentrums große verglaste Innenhöfe haben werden, in denen sich Ausstellungen entfalten werden, die etwas über den Zoo und seine Geschichte erzählen, eine Bühne für Kinder und ein riesiges Meeresaquarium sollen errichtet werden. Die Gebäude des Komplexes, so ist vorgesehen, werden drei Etagen haben - zwei Etagen mit Geschäften und eine dritte mit einem Unterhaltungsbereich.

rt-online.ru - 16. Nov. 2007
Казанский зооботсад станет огромной стрекозой
Kasaner Zoologisch-Botanischer Garten wird riesige Libelle
Das architektonische Ensemble, in dem der erneuerte Kasaner Zoologisch-Botanische Garten seinen Platz finden wird, wird seiner Form nach an eine Libelle erinnern. Gerade dieses Insekt inspirierte den Autor des Entwurfs, den bekannten britischen Architekten Tom Wright. Gestern fand im Rathaus der Stadt eine Präsentation des Entwurfs statt - unter Teilnahme des Ministerpräsidenten Rustam Minnichanow und des Kasaner Oberbürgermeisters Ilsur Metschin. Die Arbeit am Entwurf dauerte etwa ein Jahr, die ganze Zeit analysierten die Spezialisten der großen weltweit agierenden Projektionsgesellschaft "Atkins" die territorialen, architektonischen, kulturellen und anderen Besonderheiten der Stadt. Sie orientierten sich an den Erfahrungen des Londoner Zoos, die Vertreter der englischen Gesellschaft schlugen den Kasanern vor, neue Tiere zu erwerben und auf dem Gelände Themenbereiche einzurichten wie z.B. "Dschungel", "Arktis", "Savanne", "Tiere der Nacht" und andere. In den neuen Gehegen werden Bedingungen geschaffen, die ähnlich sind dem natürlichen Lebensraum der Tiere, aber spezielle Anlagen erlauben es, sich nicht nur im Sommer an ihrem Anblick zu ergötzen, sondern auch im Winter. Somit wird angenommen, daß der Strom der Besucher sich hier erhöht bis auf eine Million im Jahr. Neben dem Hauptprojekt legten die englischen Architekten zur Betrachtung vor einen Plan zur Errichtung eines Savannenparks am Ufer des Sees Mittlerer Kaban - hinter der Eisenbahnstrecke. Ihrer Meinung nach werde er eine Fortsetzung des zoologisch-botanischen Gartens sein, der Kasaner Zoo werde einer der besten nicht nur in Rußland, sondern auch in Europa.

kommersant.ru - 16. Nov. 2007
Звериный размах - Казань планирует отдать диким животным берега озера Кабан
Kasan plant, den wilden Tieren die Ufer des Kabansees zu überlasen
Der Entwurf der Modernisierung des Kasaner Zoos wurde gestern vorgestellt vom Mitglied der Leitung der Londoner Zoologischen Gesellschaft Brian Bertram. Nach den Ideen der Autoren wird der Zoo in seinen Umrissen an eine Libelle erinnern: der Handels- und Unterhaltungskomplex für Familien in Form zweier ovaler drei Etagen hoher Gebäude, die geplant sind an der Stelle des heutigen Zoos zu bauen sind die Flügel, aber die leichte metallische verglaste Brücke, die die beiden gegenüberliegenden Ufer des Kabansees verbindet sind der Rumpf. Der Entwurf sieht vor, die Fläche des Zoos von 6,7 auf 31 ha zu vergrößern. Herr Bertram schlug vor, diese Fläche in thematische Bereiche einzuteilen: "Arktis, "Dschungel", "Savanne", "Teich", "Unterwasserwelt" und "Tiere der Nacht". Im Norden und Süden wird geplant, die Kälte vertragenden Tiere anzusiedeln und dieses Gelände mit Gebirgspflanzen zu gestalten. Näher zum Zentrum sollen Platz finden die Unterkünfte der wärmeliebenden Tiere mit einem Bambusgarten, aber auch ein Warmhaus mit [einem künstlichen] feuchten Klima mit tropischen Blüten - ein "Tropenhaus". Herr Bertram versicherte, daß der Kasaner zoologisch-botanische Garten "standardgebend für andere Zoos" wird und er versprach den Kasanern, ihnen einige exotische Tiere zu schenken. Die Anzahl der Besucher wird sich seinen Worten nach von 150.000 Besuchern auf eine Million im Jahr erhöhen.

tatar-inform.ru - 15. Nov. 2007
Правительство республики одобрило проект реконструкции и расширения Казанского зооботсада
Regierung der Republik befürwortete Projekt der Rekonstruktion des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens
Heute fand im Kasaner Rathaus die Präsentation des Entwurfs der Rekonstruktion und Erweiterung des Kasaner zoologisch-botanischen Gartens statt. Die geschätzten Kosten des Projekts betragen mehr als 100 Millionen Dollar. Bevor sie mit der Ausarbeitung des Entwurfs begannen, studierten die Mitarbeiter des Unternehmens die Vorzüge und Mängel der Areale, auf denen der neue zoologisch-botanische Garten seinen Platz finden wird, und seine 200-jährige Geschichte. Sie berücksichtigten die Transportströme, die neben der Einrichtung verlaufen, und trugen ihre Korrekturen in den Plan. Aus der Vogelperspektive wird der neue Kasaner zoologisch-botanische Garten aussehen wie eine Libelle. Ideengeber des Entwurfs waren eine Libelle und das mythische Wesen Silant. Bei der Schaffung des Projektes des zoologisch-botanischen Gartens entlehnten die Architekten bei diesen beiden Wesen einige "Körperteile", bekannten die Autoren.

Europäisches Rußland (ohneTatarstan)

rian.ru - 21. Nov. 2007
Число гибнущих в Керченском проливе птиц будет расти
Die Anzahl der in der Straße von Kertsch verendeten Vögel wird sich erhöhen
Moskau - Die Zahl der Vögel, die in der Straße von Kertsch durch Erdölrückstände ums Leben kamen, wird noch wachsen. Das teilte der Cheftierarzt des Moskauer Zoos Walentin Koslitin mit, der aus der Unglückszone zurückkehrte, wo er zu einer Gruppe von Volontären des WWF gehörte. Das Tankerunglück in der Straße von Kertsch am 11. November führte zum Auslaufen von etwa 2.000 t Masut in das Asowsche und das Schwarze Meer. Infolge der Katastrophe starben Tausende Vögel, darunter solche, die auf der Roten Liste stehen. "Die Menge an Vögeln, die verenden, wird noch größer werden", erklärte Koslitin. "Höchstwahrscheinlich ist ein Großteil der Vögel, deren Schicksal es ist zu verenden, noch nicht tot, weil der Zug der Vögel, die vom Norden nach Süden fliegen, um dort zu überwintern, noch anhält, und es werden immer mehr Vögel hierher kommen, die sich auch auf dem Meer niederlassen und dann "in der Tinte sitzen", erklärte er. "Die Vögel, die bereits ins Öl gefallen sind, haben praktisch keine Chance zu überleben, wenn sich niemand mit ihnen beschäftigt", ergänzte der Tierarzt. Laut Koslitin "gibt es gerade jetzt noch die Chance, vielen Vögeln zu helfen, die erst noch dorthin fliegen". Zugleich, so fügte er hinzu, beschäftigte sich und beschäftigt sich niemand mit den Vögeln in der Katastrophenzone - insgesamt gesehen. "Die Behörden organisieren überhaupt keine Rettung der Vögel, das Gegenteil ist der Fall: auf jede mögliche Art und Weise schränken sie die Arbeit der wenigen Volontäre ein und erschweren sie", sagte Koslitin. Nach den Angaben des Tierarztes verenden die Vögel in erster Linie, weil ihrem Körper Feuchtigkeit entzogen wird, sie entkräften und werden unterkühlt. Der Vogelschutzbund Rußlands erklärte bereits, daß die verschmutzten Vögel mit beliebigen Waschmitteln von Ölrückständen gesäubert werden müssen, anschließend müssen sie sich unbedingt aufwärmen können.

israelinfo.ru - 20. Nov. 2007
Россия импортирует израильских бегемотов
Rußland importiert israelische Flußpferde
Vier junge Flußpferddamen, die im Safarizoo Ramat Gan heranwuchsen, wurden mit dem Flugzeug nach Rußland geschickt. Jetzt werden sie in der Region Krasnodar leben: im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2014 wird dort ein Safaripark gebaut und erweitert, die Administration wandte sich an Ramat Gan mit der Bitte, ihr einige Flußpferde zu überlassen. Im Safarizoo Ramat Gan ist die Flußpferdherde schon auf 40 Köpfe angewachsen, die Tiere vermehren sich hier sehr schnell, deshalb wurde die Bitte der russischen Seite mit Vergnügen erfüllt. Die komplizierte Operation des Transports und des Verladens der vier Schönheiten an Bord des Flugzeuges, in jeder stecken zwischen 500 kg und einer Tonne Lebendgewicht, nahm vier Tage in Anspruch. Am Dienstag, dem 20. November, wurden die Flußpferddamen mit einer Chartermaschine nach Krasnodar geflogen. Für die Vorbereitung auf die 22. Olympischen Winterspiele und die 11. Paraolympischen Winterspiele 2014 wurden aus dem Budget Rußlands schon 12 Milliarden Dollar bereit gestellt, der Umfang der privaten Investitionen in olympische Projekte übersteigt nach Schätzungen 20 Milliarden Dollar. Wieviel Rußland bezahlt hat für die Flußpferde aus Ramat Gan, teilt der Pressedienst des Safarizoos nicht mit.

regnum.ru - 21. Nov. 2007
В Сочинском аквариуме впервые появились гиппопотамы
Im Aquarium der Stadt Sotschi sind erstmals Flußpferde zu sehen
In der Nacht zum 21. November kamen aus Israel vier Flußpferdweibchen mit dem Flugzeug in Sotschi an. Die Tiere wurde dem Aquarium in Sotschi im Rahmen des Tauschprogramms zwischen den Zoos übergeben. Die Besucher des Aquariums können die neuen Bewohner nach der Quarantäne und der Anpassung an das Klima in Sotschi zu Gesicht bekommen. Die Flußpferde lebten in einem israelischen Safaripark unter naturnahen Bedingungen und haben bisher keine Erfahrungen des Umgangs mit Menschen. "Die Verhandlungen über die Flußpferde für Sotschi wurden ein Jahr lang geführt. Wir rechneten damit, daß die Tiere ein Gewicht bis 200 kg haben, doch die ausgewählten Exemplare waren viel größer. Ihr Gewicht beträgt 500 bis 800 kg. Die vorbereiteten Gehege konnten Tiere von solcher Größe nicht aufnehmen, deshalb sind die Flußpferde zur Zeit in den Gehegen des Zirkus Sotschi untergebracht", erzählte der Leiter des Aquariums Sotschi Sergej Sraitschikow.

rian.ru - 20. Nov. 2007
Израиль отправил в Россию четырех бегемотов
Israel schickte vier Flußpferde nach Rußland
Tel Aviv - Ein Quartett israelischer Flußpferde flog am Dienstag zu einem ständigen Aufenthaltsort in Rußland - in die vorolympische Stadt Sotschi, teilte ein Vertreter des größten Safariparks in Israel Journalisten mit. Vier Weibchen mit einem Gewicht von je einer halben Tonne wurden zu einem gewichtigen Beitrag der Stadt Ramat Gan zum Programm des Tieraustausches zwischen den Zoos der ganzen Welt. "Irgendwo existiert ein Überschuß an Tieren, irgendwo ein Defizit. Die Kollegen aus Sotschi nannten ihre Bedürfnisse - sie brauchten Flußpferde. Die entsprechenden internationalen Organisationen haben uns in Verbindung gebracht", erzählte ein Vertreter des Parks.

pnz.ru - 17. Nov. 2007
Денежная кошка принесла приплод
Bengalkatze sorgte für Nachwuchs
In europäischen Zoos sind Bengalkatzen (oder Leopardkatzen) selten anzutreffen. Doch in Pensa sind es schon drei. Die 9-jährige Kati wurde vor kurzem Mutter, sie gebar zwei Kätzchen. Laut Zoopädagogin Olga Figanowa vom Zoo Pensa ist das der dritte Nachwuchs der Katzenmutter. Die zwei vorhergehenden Würfe haben nicht überlebt.

Ural

uralpolit.ru - 20. Nov. 2007
Глава Перми мечтает перенести зоопарк с кладбища в лес
Stadtoberhaupt von Perm träumt von der Verlegung des Zoos vom Friedhof in den Wald
Heute, am 20. November, erklärte das Stadtoberhaupt von Perm Igor Schubin während eines Briefings, daß bereits im Dezember die Stadtverwaltung sich des Problems der Verlegung des Zoos in den Waldpark "Tschernjajewskij les" annehmen wird. ...das Problem der Verlegung des Zoos aus dem Stadtzentrum ist schon lange einer der "wunden Punkte" der Administration von Perm. Die Fläche des Zoos ist zu klein für ein normales Unterbringen aller Tiere, außerdem befindet sich der Zoo heute auf einem alten Friedhof. Die Administration hat mehrmals Varianten der Verlegung des Zoos auf verschiedene andere Areale geprüft. So wurde im Juli 2007 von der Administration der Stadt Perm ein Areal im Tal der Kama in Augenschein genommen, in dem geplant wird, auch einen Mikrorayon zu errichten. Dennoch schien der Tschernjajewskij les den Stadtoberen die am meisten rationale Variante zu sein. Igor Schubin hat schon ein geeignetes Stück Wald "ausfindig gemacht"- "eine dreieckige ausgebrannte Lichtung, auf der nichts wächst". An einer Seite grenzt das Dreieck an die Chaussee der Kosmonauten, an den anderen Seiten ist es von Wald umgeben. Da es die Tiere (von denen es zum heutigen Tag im Zoo Perm mehr als 300 Individuen gibt) im Wald bequemer haben werden und auch die Einwohner von Perm den Zoo leicht erreichen können, wählte Igor Schubin gerade dieses Areal aus.
[Perm ist laut de.wikipedia eine Stadt mit 993.319 Einwohnern (1.1.2006). Die Stadt liegt 1.385 km östlich von Moskau, in der Nähe des Uralgebirges; seit 2007 ist sie Partnerstadt von Duisburg]

justmedia.ru - 20. Nov. 2007
Белый тигр в екатеринбургском зоопарке больше всех животных рад обилию снега
Weißer Tiger im Zoo Jekaterinburg freut sich mehr als die anderen Tiere über Schneereichtum
Der weiße Tiger namens Radshhan, freute sich zum Erstaunen der Mitarbeiter des Zoos mehr als alle anderen Bewohner des Jekaterinburger Zoos über den Winterbeginn. "Der weiße Tiger spaziert täglich durch die Außenanlage und ihn können das Frostwetter und der dichte Schneefall nicht abschrecken. Im Gegenteil, das gefällt ihm sehr", erzählte die Leiterin des Wissenschafts- und Bildungszentrums des Jekaterinburger Zoos Swetlana Polenz.

apiural.ru - 19. Nov. 2007
Бурые медведи в Екатеринбургском зоопарке залегли спячку
Braunbären im Jekaterinburger Zoo legten sich zur Winterruhe
Die Braunbären im Zoo Jekaterinburg befinden sich bereits zwei Tage in ihrer Winterruhe. Wie die Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Bildung Swetlana Polenz mitteilte, befinden sich diese Tiere in Gebäuden und sind für die Zoobesucher nicht zu sehen. In den Wintergehegen des Jekaterinburger Zoos bleiben die [kälteunempfindlichen Tiere, die in nördlichen Regionen oder im Hochgebirge beheimatet sind] - Schneeleoparden, Hasen, Wölfe, Eichhörnchen, Marder, aber auch einige Raubvögel. Außerdem sind die Eisbären munter.

Sibirien

yarsk.ru - 20. Nov. 2007
Красноярские депутаты проголосовали за выделение дополнительных средств «Роеву ручью»
Krasnojarsker Abgeordnete stimmten für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für "Rojow rutschej"
Auf einer Sitzung des Stadtrates beschlossen heute die Abgeordneten, die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von 22 Millionen Rubel aus dem Stadtbudget für die Einrichtung und Erhaltung der Gehege im Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" zu unterstützen. Es sei daran erinnert, daß zur Zeit im städtischen Park schon sechs Zebras, 12 Antilopen und sechs Giraffen untergebracht sind. Doch müssen Gehege für 68 exotische Tiere eingerichtet werden. Die Mittel aus dem Budget der Stadt werden verwendet, um das Auslegen beheizbarer Fußböden in den Gehegen zu vollenden, bakterizide Entkeimer anzubringen und Videobeobachtung zu gewährleisten, aber auch um Leitungssysteme, Umzäunung und Kanalisation zu errichten. Angemerkt sei, daß alle exotischen Tiere im "Rojew rutschej" mit Sponsorengeldern erworben wurden.

knews.ru - 20. Nov. 2007
Зоопарк "Роев ручей" получит из бюджета Красноярска 22 млн. рублей на теплые вольеры
Zoo "Rojow rutschej" erhält aus dem Budget der Stadt Krasnojarsk 22 Millionen Rubel für warme Gehege
Während der Erörterung der Frage äußerte sich ein Teil der Abgeordneten negativ über die Bereitstellung finanzieller Mittel für den Park. Nach den Worten Nadeshda Safronowas "muß man klare Prioritäten setzen - Geld brauchen nicht die Giraffen, sondern arme Familien". Der Abgeordnete Wladimir Shukowskij bemerkte, daß die Einrichtung des Zoos in erster Linie für die Kinder geschieht. "Man darf das Geld nicht an den Kindern sparen. Es ist notwendig, eine auswärtige Kommission im Park zu versammeln und dann werden wir alle sehen, daß die Budgetgelder nicht in den Sand gesetzt werden", teilte er mit. Der Abgeordnete Wladimir Tschaschtschin bemerkte, daß im laufenden Jahr "Rojow rutschej" 25 Millionen Rubel an Eintrittsgeldern einnahm. Nach dem Wortgefecht wurden die Korrektur des Budgets und die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Park beschlossen.

news.mail.ru - 16. Nov. 2007
В Красноярске замерзают жирафы за 13 миллионов рублей! - Специально выстроенный для гостей из Африки жирафятник оказался не готов к сибирским морозам
In Krasnojarsk erstarren vor Kälte die Giraffen - für 13 Millionen Rubel. Extra für die Gäste aus Afrika gebautes Giraffenhaus erwies sich als nicht tauglich für die sibirischen Fröste
Es erwies sich, daß das Giraffenhaus im "Rojow rutschej", das fast ein Jahr lang gebaut wurde, nicht warm genug ist für die exotischen Tiere. Erinnern wir uns: sechs Giraffen wurden vor drei Wochen aus einem südafrikanischen Zoo hierher gebracht. Oberbürgermeister Pjotr Pimaschkow persönlich hat die Langhälse empfangen. Mit dem Auftreten der ersten Fröste in Krasnojarsk sank die Temperatur in den Innenställen auf unter 16 Grad herab und hörte auf, den Normen zu entsprechen. Es stellte sich heraus, daß das große Gehege noch zu Ende gebaut werden mußte. Das Giraffenhaus ist noch nicht ganz fertig, übergeben wurde nur der erste Bauabschnitt, erklärte Zoodirektor Nikolai Kulakow. "Und der erste Teil der Arbeit, so hat sich gezeigt, wurde mangelhaft ausgeführt. Noch gibt es keine speziellen Umzäunungen, Flächen für den Auslauf in der wärmeren Jahreszeit, es fehlt noch viel .. Die Anlage sollte bereits Mitte August vollständig errichtet sein, doch das gelang nicht aufgrund einer Reihe von Ursachen. Zuerst verspäteten sich die Projektanten mit der Vorlage des Entwurfs, dann konnten die Bauleute den Termin nicht einhalten. Aber verzichten auf den Kauf der Giraffen oder diesen verschieben konnten wir schon nicht mehr - die Verhandlungen zogen sich ein halbes Jahr hin, und wir befürchteten bis zuletzt, daß das Geschäft platzt." Die Leitung des Zoos bat die städtische Verwaltung um 30 Millionen Rubel für alle abschließenden Arbeiten (erinnern wir uns, die Giraffen selbst haben 13 Millionen Rubel gekostet, sie wurden mit Sponsorengeldern gekauft). Für dieses Geld beabsichtigt man, beheizbare Fußböden zu legen, aber auch Durchgänge zu bauen, damit die Tiere während der Säuberung der Gehege [ihre "Abteile" wechseln können]. Krasnojarsk kann stolz sein auf seine Giraffen! Nur an wenigen Orten in Rußland gibt es diese sehr exotischen Tiere. Wir haben einfach kein Recht, sie erfrieren zu lassen, meint der Abgeordnete des Stadtrats Wladislaw Shukowskij. "Natürlich, gleich 30 Millionen aus dem Stadtbudget stellen wir nicht zur Verfügung. Höchstwahrscheinlich werden wir es nach und nach herausgeben. Für den Kauf der Giraffen wurde keine einzige Kopeke aus dem Budget verwandt, sie wurden der Stadt geschenkt! So daß ich keinen besonderen Kriminalfall darin sehe, diese Summe zur Verfügung zu stellen, um ihr Haus fertig einzurichten. Um so mehr, da wir nicht den Gürtel enger schnallen müssen: das Jahr geht zu Ende, aber im Budget der Stadt blieben mehr Mittel, als wir gerechnet hatten." In der kommenden Woche ist eine Sitzung des Stadtrats geplant. Auf ihr wird die genaue Summe bekannt, die "Rojow rutschej" zur Verfügung gestellt wird. Im Zoo sagt man, daß sich die Giraffen zur Zeit normal fühlen. Sie begannen sogar, sich gütlich zu tun an Möhren und Rüben. Doch die sibirischen Fröste sind nicht allzu fern.

Rußland - Hoher Norden (Tschukotka, Murmansk)

wwf.ru - 19. Nov. 2007
К Чукотке приближаются льды, белые медведи и эксперты WWF
Eisfelder, Eisbären und WWF-Experten nähern sich Tschukotka

wwf.ru - 19. Nov. 2007
Sea ice, polar bears and WWF experts are approaching Chukotka
Today a group of experts of WWF Russia and WWF Sweden are going to Chukotka. They will join "Polar Bear Patrols" of Chukotka to monitor migrating polar bears.
Arctic winter is covering the Chukchi Sea by ice. Soon polar bears will come on the Chukotka mainland coast. They are coming with ice advancing from north, from Wrangel Island.
According to expert estimate Chukchi-Alaskan population of polar bears is about 2000 (this population is shared by Alaska and Chukotka). Coastal monitoring performed by WWF "Polar bear Patrol" last winter allows speculating that about 300-400 polar bears appear on the arctic coast of Chukotka in late autumn and early winter. In summer observers registered just few bears near villages of Aion, Ryrkaipiy and Nutepelmen.
"Polar Bear Patrols" get ready for appearance of polar bears: carcasses of walruses that died on coastal haulouts were used to form six "feeding spots" to correct the polar bear distribution on the coast so that they do not enter villages. However like last year patrols experience lack of special bear means for scaring bears away from settlements.
WWF experts will start their work from Shmidtovskiy district of Chukotka. It is planned to use satellite communication technology for online reports about migration of polar bears. News will be posted on the polar Bear Patrol" website.
'To work out appropriate measures for polar bear conservation it is very important to know their seasonal distribution - says Viktor Nikiforov Director of Regional Programs WWF Russia. - Apparently this year majority of "coastal" bears will appear between Pevek and Cape Shmidt. It is also important to pay special attention to protection of coastal haulouts of pacific walruses and areas where polar bear females make maternity dens".

wwf.ru - 16. Nov. 2007
Нефтяники игнорируют проблемы живой природы Заполярья
Besitzer von Erdölbetrieben ignorieren die Probleme der lebenden Natur jenseits des Polarkreises
Ökologen des Gebiets Murmansk führten eine Konferenz durch, die dem Transport von Erdöl und Erdgas und der gesellschaftlichen ökologischen Kontrolle gewidmet war. Keine der eingeladenen Erdölgesellschaften der Region nahm an der Konferenz teil. An der zweitätigen Diskussion, die in der Stadt Apatity stattfand, nahmen neben Ökologen Vertreter von Munizipalitäten, Staatsorganen, wissenschaftlichen Instituten und Naturschutzgebieten teil. "Das Treffen war sehr produktiv", zog Oleg Sutkaitkis, Leiter des Barentsee-Projektbüros des WWF Rußlands, eine Bilanz. "Es hatten sich zahlreiche interessierte Personen eingefunden, insbesondere Vertreter von Munizipalitäten. Schade ist nur, daß die Erdölgesellschaften die Konferenz ignoriert haben und kein Bestreben zeigten nach einem Dialog und einer gemeinsamen Lösung der in der Region herangereiften Probleme." Zu den Ergebnissen der Konferenz fand in Murmansk eine Pressekonferenz statt, auf der die Ökologen eine ausgearbeitete Resolution übergaben an die Regierung des Gebiets Murmansk und die Assoziation der Lieferanten der Erdöl- und Erdgasindustrie "Murmanshelf" [Association of suppliers for oil and gas industry Murmanshelf].

Ostasiatisches Rußland - Region Primorje

eho-dv.com - 20. Nov. 2007
Дети Германии хотят спасти дальневосточного леопарда
Kinder aus Deutschland wollen den Amurleoparden retten
Morgen, am 21. November, findet in Wladiwostok eine Pressekonferenz "Kinder der Welt retten den Leoparden" statt. Wie der Agentur "eho-dv" in der Amurfiliale des WWF Rußlands mitgeteilt wurde, sind der Anlaß für diese Pressekonferenz das Eintreffen von Kinderzeichnungen aus Deutschland in Wladiwostok, die dem Thema der Erhaltung des Amurleoparden gewidmet sind. Deutsche Schüler haben sie angefertigt im Verlaufe eines Wettbewerbs, der dieses Jahr vom World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschlands organisiert wurde. Am Wettbewerb nahmen mehr als 2.000 Einsendungen teil. Ein Teil der Zeichnungen wurde, begleitet von einem Appell der deutschen Kinder an den Präsidenten Rußlands mit der Bitte, den Amurleoparden zu retten, dem Botschafter Rußlands in Deutschland Ende Oktober ausgehändigt für die Übergabe an Wladimir Putin. Sechzig Arbeiten wurden jetzt in die Region Primorje gebracht, in der der Amurleopard vorkommt. An der Pressekonferenz werden Frank Marschall, Koordinator der Projekte des WWF Deutschlands in Rußland, und Swetlana Titowa, Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit der Amurfiliale des WWF Rußlands, teilnehmen.

beta.tvc.ru - 21. Nov. 2007
Леопардов будут спасать всем миром
Leoparden werden von der ganzen Welt gerettet
Von Jahr zu Jahr werden es weniger Amurleoparden; ernsthafte Sorgen um das Schicksal dieser Tiere macht man sich auch in Deutschland. Deutsche Schüler fanden eine ungewöhnliche Art, ihre Solidarität mit den Ökologen auszudrücken. Mehr als dreitausend Zeichnungen mit diesen bezaubernden Katzen übergaben sie der Botschaft Rußlands in der BRD. Die Diplomaten schickten diese Arbeiten in die Region Primorje. Die dortigen Ökologen beschlossen gemeinsam mit ausländischen Kollegen, die Zeichnungen russischen Schülern zu zeigen.
Frank Marschall, Ökologe: "Unsere Kinder haben sich große Mühe gegeben. Die Zeichnungen kamen buchstäblich aus allen Ecken Deutschlands. Wir hoffen, daß sie helfen werden, die Leopardenpopulation zu erhalten." Die Ausstellung mit den Zeichnungen der deutschen Kinder war schon im Rayon Chassan zu sehen, wo auch die seltenen Tiere vorkommen. Jetzt lernen Schüler aus Wladiwostok und anderen Städten der Region Primorje diese Zeichnungen kennen. Nach Meinung von Spezialisten kann man die Leoparden heute wirklich nur noch, wie es heißt, mit Hilfe der ganzen Welt retten.
Jurij Darman, Ökologe: "Das Verbreitungsgebiet des Leoparden ist in 40 Jahren vierzigmal kleiner geworden. Alles, was blieb, ist die südwestliche Pazifikregion. Und einige Areale in China und Korea. 35 bis 40 Individuen sind es noch, wie die Zählung ergab. Sehr wenige. Und insgesamt nur fünf bis sechs Weibchen, die fähig sind, Nachwuchs zur Welt zu bringen. Deshalb sind unsere Aufgaben, diese Population zu erhalten und eine "Reserve" zu schaffen - aus Individuen in Zoos. Und sie dann freizulassen im Naturschutzgebiet Lasowskij." Das Sorge der Öffentlichkeit um das Schicksal der Bewohner der Primorje-Taiga brachte schon erste Ergebnisse. Auf Initiative der Regierung begann ein Prozeß der Reorganisation der fernöstlichen Naturschutzgebiete, um das Areal zu erweitern, in dem die Leoparden vorkommen.

wwf.ru - 15. Nov. 2007
Диким кабанам может понадобиться помощь
Wildschweine könnten Hilfe brauchen
Der WWF Rußlands befürchtet den Ausbruch der klassischen Schweinepest auf dem Territorium der Region Primorje. Zu ihrer Entstehung kann ein Nahrungsdefizit im Wald führen sowie Erkrankungen unter Haustieren im Südosten der Region. Epidemien der klassischen Schweinepest sind sehr gefährlich und können ein Massensterben von Wildschweinen bewirken, manchmal bis zu 70 % des Bestandes einzelner Populationen hinwegraffen, was wesentliche Auswirkungen auf die Nahrungsbasis des Amurtigers hat. In der Region Primorje werden lokale Ausbrüche dieser Krankheit alle zehn Jahre registriert, manchmal häufiger, eine der größten Ausbrüche der Schweinepest vollzog sich in der zweiten Hälfte der 80er Jahre des XX. Jahrhunderts. In diesem Jahr, so meinen die Experten des WWF, ist die wesentlich den Winterspeck fördernde Nahrung auf dem Territorium des südlichen Sichote-Alin sehr ungleichmäßig verteilt, das wird insgesamt bei einem niedrigen Ernteertrag zu einer höheren Bestandsdichte von Wildschweinen führen. Hinzu kommt nach Mitteilung der Russischen Landwirtschaftsaufsichtsbehörde für die Region Primorje, daß auf einer Schweinefarm in der Siedlung Smoljaninowo im Oktober ein Ausbruch der Schweinepest festgestellt wurde, in dessen Folge 90 Tiere starben, weitere 127 Tiere wurden getötet und verbrannt. Die übrigen Tiere wurden isoliert in ein separates Gebäude und geimpft. Ursache des Ausbruchs der Krankheit waren Nichtbeachtung veterinärmedizinischer Anforderungen bei Zufuhr und Haltung von Schweinen, die Quellen der Infektion Waldnagetiere. "Es ist nicht das erste Jahr, daß sich auf einzelnen Territorien der Region Primorje eine für Huftiere ungünstige Situation ergibt in Bezug auf die Nahrung für den Winter", kommentiert Sergej Aramiljew, Koordinator des Programms zur Erhaltung der Biodiversität der Amurfiliale des WWF Rußlands. "In einigen Modell-Forstwirtschaften der Region führt der WWF schon zwei Jahre eine Impfung der Wildscheine durch. Natürlich ist das kein Allheilmittel, doch es erlaubt, eine Zone zu schaffen mit einer hohen Immunbarriere und im Falle eines Ausbruchs der Epidemie deren Verbreitung wesentlich einzugrenzen. Wir rechnen damit, daß unsere Methoden der Rettung der Wildschweine zu einem Vorbild werden für die übrigen Forstnutzer der Region Primorje."

Kirgisistan

news.mail.ru - 20. Nov. 2007
Наконец у Кыргызстана появилась собственная Красная книга - Под особую защиту государства попало 20 видов растений и животных
Endlich erschien in Kirgisistan eine eigene Rote Liste - Unter besonderen staatlichen Schutz fielen 20 Tier- und Pflanzenarten
Die Verantwortung für die Vernichtung seltener Arten von Pflanzen und Tieren lastet immer schwerer. Die staatliche Agentur für Umweltschutz und Forstwirtschaft bei der Regierung der Kirgisischen Republik hat schon ihren Vorschlag zu diesem Problem vorbereitet. Eine solche Veränderung in der gesetzgebenden Grundlage soll unabdingbare Ergänzung der gerade herausgegebenen zweiten Auflage der Roten Liste der Kirgisischen Republik werden. Die Ausgabe, die die aussterbenden Vertreter unserer Flora und Fauna auflistet, wurde bereits 2005 vorbereitet, doch der Staat hatte wie immer keine Mittel, um sie drucken zu lassen, so erschien die Rote Liste erst jetzt und das auch nur dank der Hilfe der Vereinten Nationen. Übrigens arbeitete das Redaktionskollektiv, bestehend aus Mitarbeitern der Staatlichen Agentur und Wissenschaftlern des Biologisch-Bodenkundlichen Instituts der Nationalen Akademie der Wissenschaften, an der Liste ehrenamtlich - als Honorar erhält jeder ein Exemplar der Roten Liste. Übrigens beträgt die Höhe der Auflage nur 500 Exemplare, der Preis eines jeden etwa 1.000 kirgisische Som [etwa 19,62 Euro]. Ungeachtet dessen kommt die Ausgabe der Roten Liste gerade zur rechten Zeit: bis zum heutigen Tag hat Kirgisistan schon Populationen einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten verloren. "Am Rande des Aussterbens befinden sich jetzt bei uns Kropfgazellen, Schneeleoparden, Marco-Polo-Schafe, Marale, die Fisch-Arten Issyk-kul-Marinka [Schizothorax pseudoaksaiensis issykkuli], Issyk-kul-Osman [Dyptichus dybowskii], Issyk-kul-Rotauge [Leuciscus schmidti, Tschebak], Tschebatschok [Leuciscus bergi; engl.: Issyk-kul dace]. Von den Bäumen sind praktisch nicht mehr vorhanden Echte Walnuß, Wacholder, echte Pistazien und Mandelbäume", erläuterte der Direktor der Staatsagentur für Umweltschutz und Forstwirtschaft Arstanbek Dawletkeldijew. In die erschienene Rote Liste wurden aufgenommen 57 Vogelarten, 23 Säugetierarten, 17 Insektenarten, acht Reptilienarten, sieben Fischarten und eine Spinnentierart. Was die Flora betrifft, so sind von deren Vertretern in der Ausgabe 4 Pilzarten und 83 Arten höherer Pflanzen enthalten. "Die Rote Liste zeigt den Zustand der belebten Natur, die die Basisbedingungen für die Existenz des Lebens des Menschen auf der Erde gewährleistet. Je mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden, um so mehr Gefahr droht der Menschheit als Ganzes", betonte der Chefredakteur der Ausgabe Prof. Emil Schukurow.
[Wer zuläßt, das Jäger aus Westeuropa "erfolgreich weidwerken", darf sich nicht wundern, wenn die Marale und Marco-Polo-Schafe weniger werden - siehe http://www.lannach.at/ninaus/angebot/kasachstan.html#KOMBI; http://hubertus.org/asien/kirgisien.htm, http://www.versch-jagdreisen.de/pages/jagdlaender/asien/kirgisien/land.php; http://www.lannach.at/ninaus/angebot/kirgisien.html; siehe auch Schneeleoparden-Artenschutzprojekt des NABU http://www.nabu.de/m01/m01_06/]

centrasia.ru - 19. Nov. 2007
В Киргизии вышло второе за годы независимости издание «Красной книги»
Im unabhängigen Kirgisien erschien zweite Auflage der "Roten Liste"
"In der Natur vollziehen sich von Zeit zu Zeit Veränderungen und wir müssen die noch vorhandenen und stark vom Aussterben bedrohten diese oder jenen Arten der Flora und Fauna hinzufügen", bemerkte beim Vorstellen der Ausgabe der Direktor der Staatsagentur Arstanbek Dawletkeldijew. Die Rote Liste der Kirgisischen Republik wurde in drei Sprachen herausgegeben: russisch, kirgisisch und englisch, die Höhe der Auflage beträgt 500 Exemplare.

kg.akipress.org - 20. Nov. 2007
Труд ученых авторов 1-ой Красной книги Кыргызстана не был оплачен
Die Arbeit der Wissenschaftler, die erste Rote Liste Kirgisistans verfaßten, wurde nicht bezahlt
Bischkek - "In diesen Tagen wurde in Kirgisistan die 2. Auflage der Roten Liste in drei Sprachen herausgegeben, ihr Erscheinen wurde finanziert von der Welternährungsorganisation der UNO (FAO), die Höhe der Auflage beträgt 500 Exemplare" - das teilte gestern, am 19. November, auf einer Pressekonferenz der Direktor der Staatlichen Agentur für Umwelt und Forstwirtschaft Arstanbek Dawletkeldijew mit. "Wir wurden für unsere Arbeit nicht bezahlt, obwohl wir nicht nur ein Jahr an diesem Buch gearbeitet haben, auch die Arbeit der Übersetzer wurde nicht bezahlt. Der einzige Mensch, der bezahlt wurde, war die Künstlerin, die die Pflanzen gezeichnet hatte, die Tierzeichnungen fertigten wir selbst an", bemerkte einer der Wissenschaftler, der an der Herausgabe der Roten Liste beteiligt war. "Die Arbeit der Wissenschaftler, die an der Herausgabe der Roten Liste Kirgisistans beteiligt waren, wurde nicht bezahlt, aber als Entschädigung schenken wir ihnen das herausgegebene Buch, das nicht weniger als 1.000 Som kostet, und wir werden nochmals den Vertrag über die Bezahlung ihrer Arbeit überprüfen", bemerkte der Direktor der Staatsagentur. Das vorliegende Buch ist das erste in der Geschichte des unabhängigen Kirgisistans. Die erste Auflage erschien im Jahre 1985 und bis heute, bis in die Gegenwart hinein, wurde die Rote Liste nicht wieder aufgelegt. "An der Herausgabe des Roten Buches Kirgisistans beteiligten sich 28 Wissenschaftler der Nationalen Akademie der Wissenschaften Kirgisistans", teilte A. Dawletkeldijew mit.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Stuttgart, 21.11.2007
Der Spielgefährte für „Mary Zwo“ heißt „Monza“
Erste Begegnung der beiden Affenbabys vor Publikum
Endlich hat Gorillamädchen „Mary Zwo“ im Affenkindergarten der Wilhelma einen Kumpel in ihrem Alter: Am 13. November traf aus dem Zoo „La Palmyre“ in Frankreich und auf Empfehlung der EEP-Artkommission der kleine „Monza“ ein. Diese beiden Gorillakinder sind nicht nur Art-, sondern auch Schicksalsgenossen und hätten sich viel zu erzählen über einen schweren Start ins Leben, Rabeneltern und die Heilkunst von Ärzten. Wie Mary so wurde auch der am 2. September geborene Monza Opfer angespannter Familienverhältnisse: Vater „Bongo“ attackierte ihn gleich nach der Geburt, und Mutter „Ybana“ konnte nicht verhindern, dass dabei sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Also musste er, um sein Leben zu retten und das Bein zu behandeln, in die Obhut von Pflegern und Ärzten. Wochenlang wurde sein Bein in einer Art Gipsschale fixiert, niemand wusste, ob der verletzte Muskel heilen würde. Aber dann kamen gute Nachrichten aus La Palmyre: Der Gips sei ab, das Bein wieder gut beweglich, Monza dürfe die ersten Krabbelversuche machen – nur in seine Familie konnte er nicht mehr zurück. Deshalb beschloss das Gorilla-EEP (EEP= Europäisches Erhaltungszuchtprogramm)* seine Übersiedlung in die Menschenaffen-Aufzuchtstation der Wilhelma. In Begleitung seiner Pfleger kam er nach 12-stündiger Autofahrt in Stuttgart an – und lachte seiner neuen Pflegerin gleich ins Gesicht! Auch mit der Flaschenfütterung klappt es prima, und nachdem der Tierarzt die Quarantänezeit für beendet erklärt hat, steht einem ersten Rendezvous mit Mary nichts mehr im Wege. Die erste Begegnung im Schaugehege des Jungtieraufzuchthauses konnte am Mittwoch im Beisein von Pressevertretern stattfinden. Die beiden Tierpflegerinnen, Margot Federer und Marion Gogel, hatten alle Hände voll zu tun. Sie überwachten die ersten Annäherungsversuche, hielten den kleinen Monza fest im Arm und holten Mary von ihren Erkundigungsgängen sanft auf die Krabbeldecke zurück. Monza braucht allerdings – genau wie Mary nach ihrer Ankunft aus dem Zoo Münster – zunächst noch viel Schlaf und ist daher nicht immer für die Besucher zu sehen. Im Vergleich zu Mary muss er noch einiges aufholen: Die läuft und klettert nämlich schon fleißig, ist ihm aber auch immerhin vier Lebensmonate und bei über vier Kilogramm ein ganzes Kilo Körpergewicht voraus. Für die Besucher sind Mary und Monza zusammen mit großer Wahrscheinlichkeit vormittags ab 10 Uhr im Jungtieraufzuchthaus zu sehen und mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit auch nachmittags ab 14 Uhr. Allerdings kann für keine Zeit eine Garantie gegeben werden, da in der Eingewöhnungsphase sich feste Schau-Zeiten erst finden müssen.

SeaLife, 21.11.2007
Sea Life Aquarien machen mobil gegen japanische Walfänger in der Antarktis
Die neun Sea Life Aquarien setzen ein Zeichen gegen den Walfang im Namen der "Forschung" und rufen zum Boykott japanischer Produkte auf

Es gibt insgesamt 25 Sea Life Aquarien in acht europäischen Ländern, und sie alle haben gemeinsam beschlossen ein Zeichen im Kampf gegen den Walfang zu setzen. Alle japanischen Produkte werden ab sofort aus den Souvenirshops genommen. Alle Kinder, die am 1. und 2. Dezember einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann schicken und ihn bitten, ihnen keine Geschenke zu bringen, die in Japan gefertigt wurden, erhalten an diesen beiden Tagen freien Eintritt in die Sea Life Aquarien. Außerdem wurde ein Schulprojekt für Grundschulklassen initiiert: Die Klasse, die das beste Poster zum Thema "Stoppt den Walfang" gestaltet, wird zu einem Ausflug in ein Sea Life Aquarium eingeladen. Anschließend wird in jedem Sea Life eine große Collage erstellt, die die besten Einsendungen zeigt, damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät. Hintergrund der Aktionen ist, dass Japan trotz Walfangverbots und internationaler Proteste eine Walfangflotte in die Antarktis entsendet hat. Bis Mitte April sollen unter dem Deckmantel der Forschung 850 Zwergwale und jeweils 50 der stark bedrohten Finn- und Buckelwale getötet werden. Finnwale sind die zweitgrößten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben. Sie können bis zu 80 Tonnen wiegen und eine Länge von knapp 30 Metern erreichen. Einen Finnwal zu töten dauert bis zu zwölf Stunden und ist extrem qualvoll für das Tier. Seit Beginn des Walfangverbots im Jahr 1986 haben japanische Walfänger bereits 30.000 Tiere getötet. "Japan nutzt eine Gesetzeslücke, indem der Walfang als Forschungsprojekt deklariert wird.  Dieses wurde entworfen, bevor es möglich war, wissenschaftliche Daten über die Tiere mit nicht tödlichen Forschungsmethoden zu erhalten", erklärt Johannes Peschke, Kurator im Sea Life Oberhausen. "Wir selbst können zwar nur einen kleinen Teil dazu beitragen, den Druck auf die japanische Regierung zu erhöhen. Aber je mehr Menschen einen Boykott japanischer Produkte unterstützen, desto größer werden die Auswirkungen", so Peschke weiter. "Man bedenke, wie viele Produkte, die unser tägliches Leben bestimmen, aus Japan kommen: Handys, Computerspiele und jede Menge Elektroartikel. Gerade jetzt, wenn die Vorweihnachtszeit beginnt, kann jeder mithelfen. Eine Minute länger überlegen, welche Geschenke man seinen Lieben macht, ist nur eine Kleinigkeit, kann aber eine große Wirkung haben." Das Sea Life Netzwerk erstreckt sich über Deutschland, Finnland, Holland, Belgien, Frankreich, Spanien, England und Irland. Gemeinsam machen sich die Aquarien stark für den Schutz der Meere und deren Bewohner. In der Vergangenheit wurden bereits EU Petitionen gegen Überfischung, das so genannte Shark Finning oder für den Schutz bedrohter Meeresschildkröten eingereicht, immer unter Mithilfe Hundertausender Besucher. "Diese Aktion unterscheidet sich jedoch von den bisherigen Sea Life SOS Kampagnen", sagt Johannes Peschke. "Wir müssen den Menschen nicht erst erklären, dass diese Jagd, die Population der Wale drastisch reduzieren und sogar zu ihrer Ausrottung führen wird."

Zoo Magdeburg, 21.11.2007
Ausstellung „Mein Lieblingszootier“

Ab 24.11.2007 präsentiert das MDR-Landesfunkhaus die Ausstellung „Mein Lieblingszootier“ im Magdeburger Zoo. 8000 Zeichnungen gingen beim MDR-Malwettbwerb ein. Schüler der 1. Klassen Sachsen-Anhalts hatten sich am diesjährigen Malwettbewerb beteiligt. Die Ausstellung, die im Dickhäuterhaus und im Giraffenhaus aufgebaut wurde, zeigt 200 besonders originelle Tierzeichnungen der Kinder.  Zu den beliebtesten Tiermotiven gehörten die Giraffen, Löwen und Elefanten. Da gerade in diesem Jahr die drei asiatischen Löwenbabys und das Giraffenkalb im Magdeburger Zoo für Furore sorgten, ist diese Motivwahl nicht verwunderlich.

ZOOM Gelsenkirchen, 21.11.2007
ZOOM Erlebniswelt bekommt mächtigen Zuwachs: Eisbärbulle Felix kommt aus Nürnberg

Zur Winterzeit bekommt die ZOOM Erlebniswelt mächtigen Zuwachs: Morgen trifft der sechsjährige Eisbär Felix in Gelsenkirchen ein. Der 450 Kilogramm schwere Großbär wird in einer Transportkiste auf einem LKW vom Zoo Nürnberg aus seine Umzugsreise antreten. In der Erlebniswelt Alaska soll Felix nach einer mehrwöchigen Quarantäne ein 1.500 m² großes Revier beziehen und in unmittelbarer Nachbarschaft mit der bisher vierköpfigen Eisbärengruppe leben.
Felix kann bis zu zwei Jahre in seiner neuen Heimat bleiben. Im Zoo Nürnberg wurde die Umzugsmaßnahme durch den zu erwartenden Nachwuchs und das dadurch begrenzte Raumangebot erforderlich. In der Erlebniswelt Alaska wird Felix Eisbärdame Lara Gesellschaft leisten und sich in seinem großzügigen neuen Lebensraum sicher wohl fühlen. In wenigen Wochen wird er die Quarantänestation verlassen und sein neues Territorium erobern.

Zoo Wuppertal, 21.11.2007
Nachwuchs bei asiatischen Tieren im Affenhaus: goldiger Brillenlangur und kleiner Bartaffe geboren

Am 15. November wurde nach vierjähriger Pause wieder ein Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. Diese blätterfressende Schlankaffenart aus den Regenwäldern Malaysias bringt nach 7-monatiger Tragzeit ein goldgelbes Jungtier zur Welt. Es sieht damit ganz anders als die Erwachsenen aus, die ein grau-schwarzes Fell tragen. Das Jungtier hat mit seiner Farbe eine äußerst anziehende Wirkung und wird vom ersten Tag an von allen Gruppenmitgliedern abwechselnd herumgetragen. In Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter vorran und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Brillenlanguren Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet zu der momentan kalten Jahreszeit einen besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten. Eine weitere Kostbarkeit aus Asien ist der Bartaffe. Mit seinem runzligen rosafarbenen Gesicht, das noch kein Anzeichen des späteren bei Männchen und Weibchen prächtigen Bartwuchses erahnen lässt, steht das am 18.Oktober geborene Jungtier im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit seiner 9 Mitglieder umfassenden Gruppe. Bartaffen gehören zu den Makaken und kommen mit nur noch ca. 3000 Tieren in den Regenwäldern des Nilgirigebirges in Südwestindien vor. Der Zoo Wuppertal gehört zu den erfolgreichsten Haltern und Züchtern dieser schönen Art – in europäischen Zoos leben ca. 220 Tiere.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 20.11.2007
Neues von den Krallenaffen im Tierpark Berlin

Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen vor allem Bergwälder nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Ein charakteristisches Merkmal der Fortpflanzungsbiologie dieser kleinen Neuweltprimaten ist die Arbeitsaufteilung bei der Jungtieraufzucht. So beteiligt sich nicht nur die Mutter beim Tragen der Jungtiere, sondern insbesondere der Vater und ältere Geschwister. Die Jungen werden der Mutter meist nur zum Säugen übergeben. Dieses Verhalten kann zur Zeit besonders gut bei der Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks beobachtet werden. Das am 5.11.2007 geborene Jungtier wird intensiv von Mutter „Martina“ (geb. am 9.8.1999 im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi“ (geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen) und sein