Liebe Leser,
wie letzte Woche versprochen, ging gestern die neueste Version unserer Zoodatenbank online. Mit nunmehr
753 zoologischen Schaueinrichtungen in Deutschland haben wir einen
neuen Höchststand erreicht. Zugegeben, die meisten neuen Parks
sind
eher klein (es würde mich aber auch wurmen, sollte uns nach
über einem
Jahrzehnt Datenzusammentragen noch ein größerer Tierpark
verborgen
geblieben sein), wie das Aquarium
der Naturschutzstation Malchow oder das Tiergehege Spremberg.
Darunter sind aber sehr sehenswerte wie das Vivarium im
Naturkundemuseum Görlitz, es gibt Neueröffnungen wie die Falknerei Wunsiedel,
und wieder andere waren uns bereits bekannt, aber erst jetzt lagen
genügend Angaben für eine Veröffentlichung vor (Aquarium Scalare Fulda,
Erlebnistierpark
Pfullendorf, Tierpark
Wetten, Vogelpark
Darmstadt).
Mittlerweile haben wir auch fast alle Zoos mit den
Google-Maps-Luftbildern verknüpft. Dort ist die Auflösung oft
mittlerweile so hoch, daß man in manchen Gehegen die Tiere gut
erkennen
kann (hier die Elefanten
in Dresden), oder manchem Zoodirektor auf den Balkon
schauen (keine Sorge, es sind ja keine Livebilder...).
Für heute Abend ist in der ARD "das
große Tierquiz" angekündigt, um noch wieder ein neues
Format mit
Tieren auszuprobieren. Bei Idee und Moderation von Frank Elstner kann
da eigentlich nur eine recht trockene Angelegenheit herauskommen. Der
von mir (trotz seiner Strampelhosen-Babyschimpansen-Entgleisungen in
SternTV) geschätzte Günter Jauch ist wohl kaum der geeignete
Kandidat,
denn er hat oft genug in seinem eigenen Quiz bewiesen, daß er von
Tier
und Natur nun gar keine Ahnung hat. Vielleicht immer noch mehr als der
Moderator oder die zwei Schauspielerinnen, gegen die er antritt.
Schade ist auch, daß man zwar mal wieder "Tiere für Quote"
einsetzt,
aber die erspielten Gewinne nicht dem Artenschutz zu Gute kommen.
Vermutlich fällt der Begriff in zwei Stunden Sendezeit (inkl.
Elstner-Überziehung) erst gar nicht. Die ARD zeigt ja schon in
fast
allen ihren Dokusoaps wenig Interesse am Thema (eine weitere startet
übrigens in der nächsten Woche).
Also richte ich mich auf das Schlimmste ein, erwarte Quizfragen auf
Trivia-Niveau, die dennoch nicht beantwortet werden können, eine
bunte
Palette von Zirkus- und Filmschul-Tieren, die durchs "exotisch"
dekorierte Studio geschleift werden, lustig kommentierte
Einspieler-Filmchen ohne Nährwert, ein paar zoologische
Halbwahrheiten,
und nehme mir fest vor, mich zu freuen, wenn es nicht ganz so schlimm
eintritt.
Aber vermutlich ist das Räsonieren an dieser Stelle ohnehin
überflüssig, da Sie diese Ausgabe bestimmt wieder so
spät erhalten, daß
Sie die Sendung entweder schon gesehen, verpaßt oder absichtlich
ignoriert haben.
Dirk Petzold
Die dümmsten Überschriften dieser
Woche:
War
Knuddel-Knut böse?
Toter
Krokodiljäger wird Professor
|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
FR-online.de -
9.
Nov. 2007
Bedeutende Geschichte, noch ungeklärte Zukunft
Der
Frankfurter Zoo ist eine der wichtigsten Einrichtungen der Stadt. Er
ist nach
Berlin der zweitälteste Zoo Deutschlands und erreichte durch den
legendären
Tierarzt Bernhard Grzimek international hohes Ansehen. 2008 feiert der
Zoo
sein 150-jähriges Bestehen. Feierlaune herrschte in jüngster
Zeit aber
nicht. Im März war der bisherige Direktor Christian Schmidt "aus
persönlichen
Gründen" zurückgetreten, um sich bis zu seiner Pensionierung
im März
2008
seinen wissenschaftlichen Publikationen zu widmen. So harmlos das
klingt, so
skandalös waren die Vorgänge, die dazu führten: Offenbar
war die
Veterinärstation des Zoos verwahrlost. So etwas passiert nicht
über
Nacht,
sondern muss sich über einen längeren Zeitraum entwickelt
haben. Seit
30. März hat der
Magistrat den Direktor des Berner Zoos Dählhölzli, Bernd
Schildger, mit
der
Interims-Führung des Zoos beauftragt. Zoo-Mitarbeiter
befürchteten,
Schildger, der früher
Frankfurter Zoo-Veterinär war und sich mit Schmidt nicht
verstanden
haben soll,
werde nun zu seiner Nachfolge berufen. "Bernd Schildger hat sich gar
nicht
nicht beworben", sagt Dezernent Semmelroth. Die Ausschreibung endete am
27. Oktober. Gerüchte, dass in Fachkreisen wenig
Interesse an dem Job in Frankfurt bestünde, weist Semmelroth
zurück:
"Es
haben sich sehr interessante Kandidaten beworben." Stehe die neue
Leitung
fest, werde das Personal umgehend informiert. Und auch die
Öffentlichkeit.
FR-online.de - 9. Nov.
2007
Der Giftschrank ist fest verschlossen
Am
vergangenen Wochenende ist Bernd Matern wieder einmal bestürmt
worden.
Bei der
Arbeitstagung der Zootierärzte haben ihn die alten Kollegen
gelöchert,
was denn
da eigentlich los sei, bei ihm in Frankfurt. Matern hat viele Antworten
gegeben, so viele er eben konnte, obwohl es unangenehm war. Der
66-Jährige
liebt den Zoo, mehr als 30 Jahre lang hatte er dort seinen
Arbeitsplatz. Als er
Mittwochmorgen die Zeitung aufschlug, stand dort ein Bericht über
"Die
Apotheke des Todes" zu lesen. Gemeint war sein alter und neuer
Arbeitsplatz. Der ehemalige Kurator für die Säugetiere im Zoo
will
zeigen, dass die
unhaltbaren Zustände in der Veterinärstation der
Vergangenheit
angehören. Er
will durch Behandlungsräume und das Labor führen, will
beweisen, dass
hier
keine angebrochenen Infusionsbeutel mehr an Wäscheklammern von der
Decke baumeln
und es auch keine in Plastikwannen eingepferchten Schildkröten
mehr
gibt. Wegen
dieser im März aufgedeckten Missstände aus der Zeit des
ehemaligen
Zooveterinärs ist Matern aus dem Ruhestand zurückgekehrt.
Bernd Matern
macht keinen Hehl daraus, dass offenkundig schwere Fehler gemacht
wurden im Zoo. Er nennt es ein "großes Problem", dass immer
wieder
etwa am Flughafen beschlagnahmte Reptilien aufgenommen werden
müssten,
für die
es eigentlich keinen Platz gebe. Er sagt, grundsätzlich sei alles
denkbar, doch
was nun geschehe sei eine "Vorverurteilung" des ehemaligen
Veterinärs. Außerdem werde schlicht ignoriert, "dass etwas
passiert
ist,
dass die Politik gehandelt und der Zoo einen neuen Start gemacht hat."
FR-online.de -
12. Nov. 2007
Ex-Zoo-Chef weist Vorwürfe zurück
Der
ehemalige Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, wehrt sich
gegen
den Vorwurf, in seiner Amtszeit seien Tiere nicht angemessen gehalten
worden.
"Ich bin sehr traurig und verletzt, wenn Unwahrheiten über die
Tierhaltung
gesagt werden", sagte Schmidt der "Frankfurter Allgemeinen
Zeitung".
Anfang
der Woche war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft wegen
möglicher
Verstöße gegen das Tierschutzgesetz im Zoo ermittelt. Die
"Bild"-Zeitung hatte von jahrzehntelangen Missständen berichtet,
die
ein Gutachten von Experten der Münchner Universität aufliste.
So seien
etwa
Dutzende von Schildkröten in der Veterinärstation des Zoos in
stark
vernachlässigtem Zustand gefunden worden.
"Es
geht im Prinzip nur um die zwei toten Schildkröten aus der
Veterinärstation", sagte Schmidt. Er versicherte, er habe sofort
eingegriffen, nachdem ihn Mitarbeiter auf Verwesungsgeruch aus dem
Veterinärraum
aufmerksam gemacht hatten. Dennoch seien zwei Tiere gestorben.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 11. Nov. 2007
Chance für den Zoo
„Allem
Anfang wohnt ein Zauber inne“: In diesem Fall liegen Fluch und Segen
sehr nah
beieinander. Im Zoo tut sich etwas, und plötzlich scheint auch das
jahrelang
vorenthaltene Geld zu fließen. Dass nun eine ganze Stadt
aufwacht, um
sich
endlich um eine Perle zu kümmern, die von Bürgern für
Bürger geschaffen
wurde,
ist hohe Zeit. Nicht nur, weil der Zoologische Garten Frankfurt, wie er
mittlerweile ja wieder heißt, 2008 sein
hundertfünfzigjähriges Bestehen
feiert.
Bis dahin hat er hoffentlich auch einen neuen, hochmotivierten
Direktor.
Die
Berichte, die sich vom Boulevard aus verbreiteten, haben ein Zerrbild
des Zoos
geschaffen, das aus dem höchst bedauerlichen Versagen an einer
Stelle
eine
Gruselgeschichte machte. Auf der Veterinärstation ist offenbar
geschlampt
worden, mittlerweile ist die Abteilung ganz neu aufgebaut. Fest
steht allerdings schon jetzt, dass es weitaus mehr Opfer gegeben hat
als die
beiden verendeten Schildkröten: Alle Angestellten und Tierpfleger,
die
dafür
sorgen, dass es den rund 4800 Tieren des Zoos dort gut geht, haben
nicht
verdient, nun auf „Tierquälerei“ angesprochen zu werden oder
überhaupt
ihre
Berufsehre verteidigen zu müssen. Und der ehemalige Zoodirektor
Schmidt, der so
plötzlich kurz vor der Verrentung seinen Platz verlassen hat, mag
vielleicht
recht haben, wenn er zwischen wünschenswerter und erlaubter
Tierhaltung
unterscheidet und den Möglichkeiten, die er hatte. Dass er es als
Zoologe nicht
auf sich sitzen lassen will, Tiere falsch gehalten zu haben, ist
verständlich –
er hat lange geschwiegen.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 10. Nov. 2007
Frankfurter
Zoo Früherer Direktor: Die Tierhaltung war angemessen
Leipziger
Internet-Zeitung
- 14. Nov. 2007
Finale
für die Rhino-Kampagne: Zoobesucher spendeten 40.000 Euro ...
Leipzig.
Im Jahr 2006 startete die europäische Dachorganisation der Zoos,
EAZA
(European
Association of zoos and Aquaria), in der der Zoo Leipzig als Mitglied
fungiert,
eine große Kampagne zum Schutz der letzten wildlebenden
Nashörner. Nur
noch fünf
Nashornarten existieren in Afrika und Asien, die alle in ihrem
Überleben bedroht
sind. Neben der Information und Sensibilisierung der Zoobesucher
über
das Problem
war ein wichtiges Ziel, 13 konkrete Schutzprojekte in den
Heimatländern
der Tiere
finanziell zu unterstützen. Der Zoo Leipzig führte die
Kampagne in
einem eigens aufgestellten und afrikatypisch
dekorierten Container auch nach deren offiziellem Ende 2006 noch weiter
und schloss
die Ausstellung am Dienstag ab. Insgesamt konnten fast 40.000 Euro an
Spenden gesammelt
werden. Ein Teil davon durch den Verkauf von speziellen
Nashorn-Souvenirs, ein anderer
durch die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten des
Artenschutzes. Im Jahr 2008 wird sich der Zoo an der dann beginnenden
weltweiten Amphibienkampagne „Year of the frog 2008“ beteiligen und
hofft wieder
auf zahlreiche Spender zugunsten der Artenschutzprojekte.
Leipziger
Volkszeitung
- 13. Nov. 2007
Zoo
Leipzig sammelt fast
40.000 Euro für Rhino-Kampagne
Der Zoo
Leipzig beendete am Dienstag eine Kampagne zum Schutz der letzten
wildlebenden Nashörner,
nachdem er sie in einem eigens aufgestellten und afrikatypisch
dekorierten Container
auch nach deren offiziellem Ende 2006 noch weitergeführt hatte.
Insgesamt konnten
fast 40.000 Euro an Spenden gesammelt werden, teilte Zoodirektor
Jörg
Junhold mit.
Ein Teil davon durch den Verkauf von speziellen Nashorn-Souvenirs, ein
anderer durch
die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten des
Artenschutzes.
Mit dieser
Spendensumme war der Zoo Leipzig unter den über 130 teilnehmenden
Zoos
einer der
erfolgreichsten Spendensammler.
MVregio
- 12. Nov.
2007
Zweimillionster
Besucher
im NATUREUM
Am Freitag, dem 16. November, wird im NATUREUM Darßer Ort der
zweimillionste Besucher
seit seiner Gründung 1991 erwartet. Damals entstand im
Leuchtturmgehöft
am Darßer Ort, mitten im Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft, die erste Außenstelle des Deutschen
Meeresmuseums.
Mit seinen Ausstellungen und Meeresaquarien präsentiert sich das
im
Laufe der Jahre
beständig gewachsene NATUREUM heute als qualitätvolles
Naturkundemuseum
mitten in
der Natur. Diese bei den Touristen der Region
Fischland-Darß-Zingst
sehr populäre museale Einrichtung
gehört inzwischen zu den am meisten besuchten in
Mecklenburg-Vorpommern. Auch
im Winterhalbjahr bildet das NATUREUM ein beliebtes Ausflugsziel
für
Nationalparkbesucher,
die durch den Darßwald oder am Darßer Weststrand entlang
hierher
wandern.
Saarländischer
Rundfunk - 14. Nov. 2007
Saarbrücken:
"Ökozelle
Wald" im Zoo eröffnet
Im Saarbrücker
Zoo ist eine "Ökozelle Wald" eröffnet worden. Sie gehört
zum Projekt
"Klimaoasen",
das vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und weiteren
Partnern
getragen wird. Im Zoo soll das Ökosystem Wald mittels der
Ökozelle
visualisiert werden. Zoodirektor
Francke sagte, das Projekt sei wichtig für die Wissensvermittlung
über
die heimische
Flora und Fauna. Das Projekt wurde von der Deutschen Post mit 10 000
Euro unterstützt.
Planung und Bau
Ostseezeitung
- 11. Nov. 2007
Ozeaneum wird deutlich teurer
Stralsund. Ein provisorischer Schreibtisch, daneben Säcke voller
Fisch-Trockenfutter
und ein ohrenbetäubender Baulärm. Die Aquarienmitarbeiterin
Gitta
Spindler ist
eine der ersten, die auf der Baustelle des Ozeaneums ein gutes halbes
Jahr vor
Eröffnung bereits ihrer normalen Tätigkeit nachgeht. Die
Teamleiterin
ist
zuständig für die Fütterung und Pflege der Fische, die
vor kurzem von
Stralsunder und norwegischen Meeresbiologen auf einer Exkursion ins
Europäische
Nordmeer eingefangen und in die Hansestadt gebracht wurden. „Den Tieren
geht es
momentan besser als den Mitarbeitern“, sagt Projektleiter Andreas
Tanschus
angesichts der provisorischen Ausrüstung und des Gartenmobiliars
vor
den
nackten Betonwänden. Der neue Ausstellungskomplex des Deutschen
Meeresmuseums, der sich im Rohbau auf der Stralsunder Hafeninsel
erhebt, soll
aktuellen Angaben zufolge im Juni 2008 eröffnen. Doch der Bau wird
schätzungsweise bis zu zehn Millionen Euro und damit rund 20
Prozent
teurer als
ursprünglich geplant. Das Meeresmuseum, das derzeit noch keine
exakte
Summe
nennen kann, führt den Anstieg vor allem auf die explodierenden
Baukosten und
die Mehrwertsteuererhöhung von Anfang 2007 zurück. Die
von Haushaltsproblemen gebeutelte Stadt Stralsund hält sich mit
Aussagen über
eine zusätzliche Finanzspritze zurück. Dagegen sind Bund und
Land über
eine
Nachfinanzierung für den ursprünglich auf 50 Millionen Euro
veranschlagten Bau
im Gespräch, wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte.
Von
den bisher geplanten 50 Millionen Euro
stammen 42,6 Millionen aus öffentlichen Fördertöpfen.
Allein 25
Millionen Euro
der Fördersumme trägt der Bund. Hinter
den Kulissen der Ausstellungshallen mit den künftig 39
Großaquarien
installieren Baufirmen die Spezialtechnik, die - unsichtbar für
die
künftigen
Besucher - für Atlantikfeeling in den Schaubecken sorgen wird. Die
Anschlussleistung von 1,4 Megawatt lässt ahnen, welche
Energiemengen
künftig
notwendig sein werden, um die Lüftungs-, Kühl- und
Wärmetechnik zu
betreiben.
Rund eine Million Euro Energiekosten kommen pro Jahr auf das Ozeaneum
zu.
Allein das Polarbecken, in dem sich arktische Fische und Wirbellose
tummeln
werden, muss auf eine Temperatur um die null Grad heruntergekühlt
werden. Gegen
den allgemeinen Energiepreisanstieg hat sich das Ozeaneum eigenen
Angaben
zufolge mit einem 15-Jahres-Vertrag abgesichert. Mindestens
550 000 Besucher allein im Ozeaneum sind erforderlich, um die
Einrichtung
wirtschaftlich betreiben zu können. Für den Betrieb darf die
Stiftung
nicht auf
weitere staatliche Zuschüsse hoffen. Allein über die
Eintrittspreise,
die
ersten Kalkulationen zufolge zwischen zehn und 15 Euro für
Erwachsene
liegen,
soll die Finanzierung der Betriebskosten abgesichert werden.
innovations
report - 14. Nov. 2007
Greenpeace
zeigt die "Riesen der Meere" in Lebensgröße
Die faszinierende
Schönheit riesiger Meerestiere steht im Mittelpunkt des OZEANEUMs
in
Stralsund,
das im Frühjahr 2008 eröffnet wird. Die Ausstellung ist eine
Kooperation von Greenpeace
und dem Deutschen Meeresmuseum. In einem eigenen Ausstellungsteil,
einer 18 Meter
hohen Halle, zeigt Greenpeace die "Riesen der Meere". Der Blauwal, ist
mit rund 27 Metern das größte Tier der Erde und wird hier
als Modell in
voller Größe
zu sehen sein. Auch werden Modelle von anderen Walen, Riesenkalmaren,
Manta-Rochen und Mondfischen
in Lebensgröße gezeigt. Greenpeace erweitertet mit der
Ausstellung
seine weltweiten Aktivitäten
zum Schutz der Meere. In der Erlebnisausstellung können sich
Besucher
auf eine Unterwasserreise von der Ostsee bis in die Polarmeere begeben.
Interaktive
Exponate, Filme sowie Licht- und Toninszenierungen sollen die
Meeresgiganten und
deren Gefährdung erlebbar machen. Das OZEANEUM zeigt zudem rund
7.000
lebende Meerestiere aus Ostsee, Nordsee und
Nordatlantik. Bei der Auswahl und Haltung der Tiere haben sich
Greenpeace und das
Deutsche Meeresmuseum auf strenge ökologische Kriterien geeinigt.
Exoten und vom
Aussterben bedrohte Arten dürfen nicht gezeigt werden.
Umweltfreundliche Konzepte werden auch bei der Aquariumtechnik,
Energieversorgung
und der Auswahl von Baumaterialien eingesetzt. Für das OZEANEUM
werden
PVC-freie
Kabel, Rohre und Bodenbeläge sowie FSC-zertifizierte Hölzer,
H-FCKW und
FKW-freie
Kühlanlagen verwendet. Werbematerialien werden auf Recyclinpapier
gedruckt. Mit Gesamtinvestitionen von rund 50 Millionen Euro und einer
Nutzfläche von 8.700
Quadratmetern ist das OZEANEUM Norddeutschlands größter
Museumsneubau.
Greenpeace
leistet mit der Ausstellung "Riesen der Meere" einen Beitrag in
Höhe
von
1,45 Millionen Euro.
MVregio
- 8.
Nov. 2007
Zooverein
hilft
den
Elefanten - Außenanlage
wird erweitert
Neben dem großen Problem der Menschenaffenhaltung möchte und
muss der
Rostocker
Zoo auch in anderen Bereichen die Tierhaltung entscheidend verbessern.
Dazu gehört neben Huftier- und Bären- auch die
Elefantenhaltung.
Elefanten sind
äußerst beliebte Tiere, die im Rostocker Zoo eine lange
Tradition
haben. Seit Januar 2007 arbeitet eine Projektgruppe des Zoos an einem
Konzept zum Umbau
der Elefantenanlage auf Grundlage der europäischen
Haltungsrichtlinien.
Ziel der
Planungen ist es, die Bedingungen zunächst für die beiden
Elefantenkühe
zu verbessern.
Bei einer später folgenden Erweiterung könnte dann an die
Vergrößerung
des Tierbestandes
gedacht werden. In diesem Zusammenhang gilt dem Förderverein des
Zoologischen Garten Rostock ein
großes Dankeschön. Er unterstütz das Vorhaben
finanziell mit einer
Spende von 10.000
¤ und wird auch in den kommenden Jahren dieses Projekt
begleiten. Im
ersten Abschnitt
wird die Außenanlage um ca. 750 m² erweitert, die
Gesamtgröße nach
Abschluss der
Umbauarbeiten dann 1750 m² betragen. Durch die Erweiterung des
Geheges
haben die
Elefantendamen Sara und Dzomba nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, es
wird u. a. auch
die Möglichkeit einer Trennung der Gesamtanlage geschaffen. Die
entsprechende Fläche für die Anlagenerweiterung befindet sich
im
Bereich des
ehemaligen Eselgeheges. Im nächsten Bauabschnitt ist vorgesehen,
die
alte Außenanlage
mit dem tiefen Trockengraben umzugestalten.
Cuxhavener Nachrichten
- 7. Nov. 2007
Wisentgehege
im
Bau
Voraussichtlich noch in diesem Jahr bietet sich Naturfreunden in den
Cuxhavener
Küstenheiden eine weitere Attraktion: Aktuell wird mit Hochdruck
an der
Errichtung
des Wisentgeheges auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Altenwalde
zwischen dem
Berenscher Heideweg und der Kreisstraße 7 gearbeitet. „Wenn alles
nach
Plan läuft, können die ersten vier Wisente ihr neues Domizil
Ende
des Jahres in Besitz nehmen“, sagte Danny Wolff, der zuständige
Projektleiter des
NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,
Küsten-
und Naturschutz).
Im Rahmen des von der EU geförderten Life-Natur-Projektes sollen
die
Wisente dazu
beitragen, ein wertvolles, kleinräumiges Mosaik aus Heiden,
Magerrasen,
Tümpeln
und Wäldern zu erhalten und zu entwickeln. Die zukünftigen
Cuxhavener
Wisente leben derzeit noch im Wildpark Lüneburger Heide
und sind an die Gehegehaltung gewöhnt.
Südthüringer
Zeitung - 10. Nov. 2007
Im neuen Gehege der Präriehunde sind
Ausbruchsversuche
fast unmöglich
Die Schwarzschwanz-Präriehunde scheinen vor allem den
Untergrund ihres neuen Geheges im Bad Liebensteiner Tierpark sehr zu
mögen.
Zumindest lassen sich die putzigen Erdhörnchen beim offiziellen
Fototermin kein
einziges Mal an der Oberfläche blicken. Das neue
Domizil war nötig geworden, weil die alte Anlage dem
Freiheitsdrang der
Tiere
kaum etwas entgegensetzen konnte. Unermüdlich wühlten sie
tiefe Gänge
und
Schlafhöhlen in das Erdreich, berichtet Tierparkleiter Udo Bleske.
So
verzweigt, dass die trichterartigen Öffnungen schließlich
nicht nur
innerhalb
des Zaunes, sondern auch viele Meter außerhalb in angrenzenden
Gehegen
und
sogar auf einer an den Tierpark grenzenden Wiese auftauchten. Nun
konnten
die fünf Paare in die geräumige Anlage umziehen. Neben dem
Freigehege
gibt es
ein Haus, in dem die Tiere gefüttert werden. Die wirkliche
Neuerung
liegt
jedoch im Untergrund. Hier ist nämlich nach zwei Metern Schluss
für die
Präriehunde. Eine dicke Betondecke verhindert, dass sich die
Erdhörnchen erneut
auf große Entdeckungstour begeben.
Aktionen
WELT
ONLINE - 8. Nov. 2007
Knut
in Silber: Sondermünze mit dem Eisbär-Star
Erst war er weiß, nach dem Spiel oft schmutzig bräunlich,
und nun gibt
es ihn
in Silber: Eine Knut-Sondermünze ist von sofort an
erhältlich, wie der
Berliner
Zoo am Donnerstag mitteilte. Von den 10 Euro Kaufpreis sollen 2 Euro
als Spende
an den Zoo gehen. Die Münze in massivem Silber ist mit dem
Aufdruck
«Knut - Zoo
Berlin», einem Bärenbild und dem Geburtsdatum des
Eisbären versehen (5.
Dezember
2006). Die Maximalauflage der Sammlermünze liege bei 250 000
Stück und
kann bei
Hersteller «Deutsche Münze» bestellt werden.
WELT
ONLINE - 12. Nov. 2007
Besinnliche Adventsfeier am Haifischbecken
Das
wohl ungewöhnlichste Ambiente für die Weihnachtsfeier mit den
lieben
Kollegen
bietet Hagenbecks Tierpark. Im neuen Tropen-Aquarium, Heimat von 13 000
Tieren,
können Räume gemietet werden. Die besten Plätze stehen
direkt neben dem
Haifischbecken. Während Firmenmitarbeiter Gänsebraten
schmausen und
dazu
erlesene Rotweine genießen, schwimmt nebenan der 1,80 Meter lange
Zebra-Hai,
eskortiert von Schwarzspitzen-Riffhaien. Ein Abend für 50 Personen
inklusive Speisen, Getränke und Service kostet pro Gast 159 Euro.
wienweb.at
- 12.
Nov. 2007
Dinner
mit Piranha-Fütterung
Ab November
hat man im Tiergarten Schönbrunn die Möglichkeit neben
schwimmenden
Fischen fein
zu speisen. Inmitten des Aquarien-Hauses wird das exotische
Amazonas-Dinner serviert. Beim exquisiten, viergängigen Abendessen
(Kosten 89 Euro/Pers.) wartet ein Buffet
mit südamerikanischen Köstlichkeiten. Koriander-Huhn,
Orangen-Karottensuppe oder
Garnele mit Banane stehen auf dem Speiseplan. Den Gästen wird beim
Amazonas-Dinner mit einer Führung Einblick in die Aquarienwelt
gegeben. Als Highlight des Abends gilt ganz bestimmt die Fütterung
der
Piranhas.
Nächste Termine: 30. November und 25. Jänner.
Ostsee
Netz -
13. Nov.
2007
Familiensonntag
im Meeresmuseum Stralsund: Giftige Meeresbewohner
Das Deutsche
Meeresmuseum in Stralsund, ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel für
Ostsee-Urlauber,
veranstaltet auch das kommende Winterhalbjahr wieder
regelmäßig
Familiensonntage
mit speziellen Themen und günstigen Familieneintrittspreisen. Mehr
zu
dem spannenden Thema „Giftige Meerestiere“ kann man am 18. November
2007, dem ersten Familiensonntag der neuen Saison, im Meeresmuseum
erfahren. Um
14 Uhr und um 15 Uhr wird Sigrid Wewezer jeweils in einer kostenlosen
Führung die
giftigen Tiere in unserem Meeresaquarium vorstellen. Darüber
hinaus
wird Museumspädagogin Birgit Kadach von 14 bis 17 Uhr an einem
Informationsstand
auch über solche giftigen Meerestiere informieren, die nicht im
Stralsunder Meeresaquarium
leben.
Nachwuchs
SF
Tagesschau - 14. Nov. 2007
Grosser
Wurf im Basler «Zolli»
Ein grosser
Wurf ist im Basler «Zolli» zu bestaunen: Gepardenmutter
Msichana hat
fünf Junge
zur Welt gebracht. Die kleinen Raubkatzen mit langhaarigem Jugendfell
gedeihen gut,
wie Zoo-Verantwortliche vor den Medien ausführten. Msichana hat am
9.
September vier Männchen und ein Weibchen geboren. Vater ist
Survivor,
ein Gast-Kater aus dem Wiener Zoo. Die getupften Fellknäuel sind
nach
ersten Wochen
in einem abgeschirmten Gehege jetzt in die öffentlich einsehbare
Gepardenanlage
verlegt worden. Ihre Zeit im «Zolli» ist begrenzt, da
für fünf
erwachsene Geparden mehr kein Raum
vorhanden ist. Die vier Männchen werden laut Huber etwa
einjährig
weitergegeben;
das Weibchen wolle man behalten. Das Erhaltungszuchtprogramm habe eine
Warteliste.
news
- 14. Nov.
2007
Grosser
Wurf
im Basler «Zolli»
Ein grosser Wurf ist im Basler «Zolli» zu bestaunen:
Gepardenmutter
Msichana hat
fünf Junge zur Welt gebracht. Die kleinen Raubkatzen mit
langhaarigem
Jugendfell
gedeihen gut, wie Zoo-Verantwortliche vor den Medien ausführten.
Die
Zucht ist nicht nur verhaltensbedingt schwierig; Geparden haben auch
Inzucht-Probleme
mit Erbkrankheiten: Man vermutet, dass in der Eiszeit nur ein halbes
Dutzend Weibchen
überlebten, von denen die ganze heutige Weltpopulation abstammt.
Die
Sterblichkeit von Geparden liegt laut Huber im ersten Monat bei 23
Prozent und
steige dann auf einen Drittel.
WELT
ONLINE - 8. Nov. 2007
Serval-Katzenzwillinge
tapsig vor Publikum im Tierpark
Tierischer Nachwuchs im Zeichen der Wiedervereinigung: Die beiden
kleinen Serval-Katzen
Magadi und Seronera, die am Feiertag 3. Oktober im Tierpark
Friedrichsfelde zur
Welt kamen, stellen sich jetzt noch tapsig dem Publikum vor. Die
weiblichen Kätzchen
kletterten erstmals aus der Mutterbox in ihren Schaukäfig, wie der
Tierpark am Donnerstag
mitteilte.
WELT
ONLINE -
10. Nov. 2007
Konkurrenz für Knut
Berlin
hat weiteren tapsigen Nachwuchs: Die beiden Serval-Katzenbabys Magadi
und
Seronera kamen am Tag der Deutschen Einheit im Tierpark Friedrichsfelde
zur
Welt. Jetzt wurden die Damen, bei denen schon die typischen
großen
Ohren und
das gefleckte Fell zu erkennen ist, der Öffentlichkeit
vorgestellt.
lifepr.de - 8. Nov.
2007
Serval-Zwillinge
stellen sich im Tierpark Berlin vor
Fünf Wochen alt sind die zwei weiblichen Serval-Kätzchen, die
am 17.
Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands geboren wurden und jetzt
beginnen,
ihren Schaukäfig im Alfred-Brehm-Haus zu erkunden. Zwar war der
Schieber zur Mutterbox
schon immer geöffnet gewesen, denn Vater "Malo" (12) war bei der
Geburt
dabei und hatte auch später stets Zugang zu seinen Töchtern,
doch der
Nachwuchs
verbrachte die ersten Wochen für unsere Besucher nicht sichtbar in
der
Geborgenheit
der Mutterbox, bestens betreut und versorgt von der bewährten
Mutter
"Mara"
(11). Die zwei kleinen Weibchen "Magadi" und "Seronera" wiegen
jetzt schon mehr als 1,2 Kilogramm.
Naumburger Tageblatt -
8. Nov. 2007
Magdeburger Giraffen-Baby soll «Samira»
heißen
Gut drei Monate nach seiner Geburt wird das Giraffen-Baby aus dem
Magdeburger Zoo
auf den Namen «Samira» getauft. Am kommenden Freitag (16.
November)
soll es seinen
Namen erhalten, der arabischen Ursprungs ist und «die immer
Glückliche»
oder auch
«die Begleiterin» bedeutet, teilte der Zoo am Donnerstag
mit. Es waren
300 Namensvorschläge
eingereicht worden. Die kleine Giraffe war von ihrer Mutter nicht
gesäugt worden und
musste mit der Flasche von Hand aufgezogen werden.
Oberberg
Aktuell - 12. Nov. 2007
Nachwuchs bei der Erdmännchenfamilie
Mit
erhöhtem „Wuselfaktor" startet der Eckenhagener Affen- und
Vogelpark in
den Winter. Es gibt Nachwuchs bei der Gruppe der afrikanischen
Erdmännchen,
womit nun neben zwei männlichen und drei weiblichen Tieren noch
drei
Jungtiere
durch das Gehege wuseln. „Wahrscheinlich drei“, vermutet Parkbetreiber
Dr.
Werner Schmidt, denn es braucht etwas Geduld, die neuen
Erdenbürger bei
ihren
Ausflügen ins Außengehege zu Gesicht zu bekommen. Schmidt
freut sich über den schnellen Zuchterfolg, sind die Tiere doch
erst
letzten
Sommer aus ihrer afrikanischen Heimat gekommen.
lifepr.de
- 13.
Nov. 2007
Nach
91 Jahren wieder im Zoo Berlin: Schaufütterung eines Fingertiers
Bisher vom Medienrummel verschont wurde das neben Knut derzeit wohl
spektakulärste Zootier, das Aye Aye. Seit Ende Juni lebte das
erste
nach 91 Jahren
wieder in Berlin beheimatete Fingertier fast unbeachtet im neu
gestalteten Nachttierhaus;
und das, obwohl es wissenschaftlich sehr viel wertvoller ist als sein
bäriger Zoomitbewohner!
Bereits im April war der koboldähnliche "Halbaffe" als
Staatsgeschenk
der Republik Madagaskar im Zoo eingetroffen. Hier hatte ihn der
madagassische Premierminister
an den deutschen Bundespräsidenten übergeben. In neuer
Umgebung hat
sich das anfangs
scheue Tier mittlerweile zu einem Aktivposten entwickelt. Bei den
Fütterungen sieht der Zoobesucher wie der gespensterähnliche
Affenverwandte
seinen verlängerten, knöchrigen Mittelfinger zum Speisen
einsetzt. Aus
mit Leckerbissen
präparierten Bambusröhrchen, Kokosnüssen und dergleichen
stochert er
geschickt das
Fressbare hervor. Seit einiger Zeit hört das pfiffige Lebewesen
auf den
Namen "Mario",
den auch seine Hauptbezugsperson, Reviertierpfleger Mario
Grüßer,
trägt. Die im
Freiland äußerst bedrohte Tierart ist auch in Zoologischen
Gärten nur
sehr selten
zu sehen: innerhalb Europas nur noch im Frankfurter Zoo und in wenigen
Einrichtungen
Großbritanniens.
>> benannt ist es aber nach dem im Frühjahr verstorbenen früheren
Berliner
Tierpfleger Mario Perschke, der sich seit Jahren für den Schutz
der
Tierwelt Madagaskars einsetzte.
Topnews
- 14.
Nov. 2007
Eisbär
Knut spielt nicht mehr mit Pfleger
Der Eisbär
Knut aus dem Berliner Zoo hat vor einigen Monaten einen waren Hype in
Deutschland
ausgelöst und hunderttausende Menschen sind nur in den Zoo
gegangen um
den kleinen
Bären zu bewundern und darüber zu staunen, wie er mit seinem
Pfleger
Thomas Dörflein
herumtollt. Knut ist mittlerweile größer geworden und die
Zeiten haben
sich geändert. Der Bär
wiegt zwischenzeitlich etwa 107 Kilo und aus dem süßen
Eisbären ist ein
ausgewachsener
Bär geworden, der zudem ein gefährliches Raubtier ist. Aus
diesem Grund
hatte der
Direktor des Zoos dem Pfleger Dörflein ausdrücklich
untersagt,
weiterhin mit dem
Bären rumzutollen. Aber gerade das hat der Pfleger gemacht, wie
Fotos
jetzt belegen. Als die Bilder veröffentlicht wurden, reagiert der
Direktor verärgert. Er sagte
zu den Aufnahmen: „Was dort zu sehen ist, ist genau das, was ich Herrn
Dörflein
strikt verboten habe.” Um den Bären zu entwöhnen dürfe
Dörflein nur
noch hinter
den Kulissen leichten Kontakt zu dem Tier haben.
Mitteldeutsche
Zeitung
- 14. Nov. 2007
Berliner
Zoo Absolute Knut-Sperre für Pfleger
Der Berliner Eisbär Knut wird vermutlich nie mehr mit seinem
Pfleger
Thomas Dörflein
durch das Gehege tollen. Auf
die Frage, ob es für Dörflein demnächst ein
generelles Kontaktverbot geben wird, sagte Blaszkiewitz: «Davon
können
Sie ausgehen.»
Dörflein dürfe nur noch hinter den Kulissen leichten Kontakt
mit Knut
pflegen, um
ihn schrittweise zu entwöhnen. «Der Pfleger darf einfach
nicht mehr mit
Knut herumtoben
und schon gar nicht öffentlich», kritisierte Blaszkiewitz.
Der Berliner
Tierpfleger Raimon Opitz, der Menschenaffen aufgezogen hat, zeigte
Verständnis für seinen Kollegen. Ein Eisbär sei aber
gefährlich.
Dörflein müsse
nun durch die Zoo-Sicherheitsrichtlinien vor seinem eigenen
Zögling
geschützt werden.
Europolitan
-
14. Nov.
2007
War
Knuddel-Knut böse? Zoo-Direktor verbietet Eisbär Umgang mit
Pfleger
Der inzwischen
groß gewordene Eisbär Knut soll in Zukunft nicht mehr mit
seinem
Ziehvater und Pfleger
Thomas Dörflein im Gehege herumtollen. Mittlerweile wiegt er zwei
Zentner und ist
kein kleiner Teddybär mehr. Zoodirektor Bernhard Blazkiewietz
verteidigte das Spielverbot damit, dass dies nur
zum Schutz des Tierpflegers geschehe. Der Eisbär solle
entwöhnt werden
und
daher werde der körperliche Kontakt minimiert. Immerhin wird Knut
weiter von Dörflein gefüttert und ins Freie gelassen. Auch
wenn ab
jetzt nicht mehr im Gehege gespielt wird, der Popularität des
Eisbären
dürfte das keinen Abbruch tun. Ende Oktober wurde die
zweimillionste
Besucherin
im Zoo begrüßt und bis Ende des Jahres könnte sich die
Besucherzahl
noch auf drei
Millionen erhöhen. Das bedeutet eine Umsatzsteigerung von 20
Prozent im
Vergleich
zum Vorjahr.
presse-service.de
-
14. Nov. 2007
Braunbärin
Jule
ist angekommen
Bielefeld. Die neue Braunbärin Jule ist am Dienstag im
Heimat-Tierpark
Olderdissen angekommen.
Nun steht Jule vor der großen Aufgabe sich einzugewöhnen.
Sie muss die
Anlage als
ihr Zuhause akzeptieren und mit Bär Max eine vertrauliche
Partnerschaft
eingehen.
Eine solche gravierende Veränderung ist weder für Mensch noch
für Tier
einfach.
Dieses braucht Zeit und Geduld. Deshalb ist jeglicher weiterer Stress
für das Tier
zu vermeiden. Jule wird in den ersten Wochen für die
Tierparkbesucher
nicht zu sehen
sein, denn beide Bären, Jule und Max, werden vorerst getrennt in
den
Boxen gehalten.
Durch einen Gitterschieber werden sie sich sehen, riechen und leicht
berühren können.
Ein direkter Kontakt ist jedoch in dieser Zeit nicht vorgesehen. Untern
den Tierpflegern in Stralsund gilt Jule eher als etwas
schüchternes,
aber
nettes und nicht bösartiges Schleckermaul. Sie frisst gerne
Hühnchen
und zieht Schwarzbrot
dem Weißbrot vor. Die körperliche Größe ihrer
Vorgängerin Alma erreicht
Jule nicht. So wird die neue
Gefährtin neben Max recht klein wirken. Aber Fitness und Charakter
des
Tieres sind
bei der Auswahl maßgeblich. Der Tierpark Stralsund gibt Jule
nicht
gerne ab. Es ist dort jedoch beabsichtigt,
Syrische Braunbären zu halten, nachzuziehen und diese ins
Europäische
Erhaltungszucht-Programm
zu stellen.
Wochenanzeiger
Herford
- 13. Nov. 2007
Löwenmännchen
aus dem Wiener Tierpark jetzt in Osnabrück
Osnabrück.
Nicht lange mussten die Löwendamen im Zoo Osnabrück nach dem
Tod des
Männchens Jambo
auf neue männliche Gesellschaft warten. Jetzt kam das
Löwenmännchen
Nakuru aus dem
Wiener Tierpark Schönbrunn nach Osnabrück. Zurzeit
gewöhnt sich der
sechs Jahre
alte Löwe an die neue Umgebung. Am Samstag hatte er erstmals die
Gelegenheit, das
neue Außengehege zu erkunden. Der anstrengendste Teil der
Eingewöhnung
steht jedoch
noch bevor: die Zusammenführung mit seinen neuen Weibchen! Bisher
hatten das neue
Rudel nur über ein Kontaktgitter Gelegenheit, sich zu beschnuppern.
MVregio
- 7. Nov. 2007
Von
Marokko nach
Stralsund - Neuer Krake im Meeresmuseum
In Becken Nr. 34 im Aquarium des Stralsunder Meeresmuseums ist
wieder Leben eingekehrt, nachdem der letzte Bewohner leider an
Altersschwäche gestorben
war. Der unter seinen Museumskollegen auch als "Krakenpapa" bekannte
Gerd Bühring
hat von seinem Marokko-Urlaub einen Gewöhnlichen Kraken
mitgebracht,
der sich nun
in seinem neuen Zuhause einlebt.
Echo-online
-
14. Nov.
2007
Groß-Gerau:
Kängurumutter und Junges aus Tiergehege gestohlen
Die Polizei
in Groß-Gerau sucht eine Kängurumutter und deren
männliches Junges. Die
beiden Tiere
wurden zwischen Sonntagnachmittag (11.11.) und Montagmorgen (12.11.)
aus ihrem Gehege
im Tierpark „Fasanerie“ gestohlen. Die Verantwortlichen stehen vor
einem Rätsel,
wie die Tiere gestohlen werden konnten. Alle Sicherungseinrichtungen
und Zäune sind
unbeschädigt. Auch die Möglichkeit, dass sich die Tiere
selbstständig
gemacht haben,
kann ausgeschlossen werden. Die Polizei geht davon aus, dass das
Beuteltier mit
seinem Jungen mit einem Kleintransporter, eventuell mit Boxen,
weggebracht wurde.
Wiesbadener
Tagblatt - 12. Nov. 2007
Den Park als Allgemeingut erhalten
Die
Fasanerie eintrittsfrei zu erhalten - das war und ist eines der Ziele
des
Fördervereins Fasanerie Wiesbaden. Den Sanierungsarbeiten im Park
zu
Beginn
folgten in jüngster Zeit vor allen Dingen Verwaltungsaufgaben
für das
3,5
Millionen Euro teure Hofgut-Projekt.
Etwa
330 Mitglieder hat der Verein, zehn Prozent helfen tatkräftig mit.
In
zwölf Jahren ist einiges passiert, und wer die Fasanerie heute
nach
langer Zeit
betritt, wird vieles kaum wieder erkennen. Es begann mit der
Teichsanierung, es
folgten neue Gehege für Luchse, Wisente, Waschbären, Fasane
und Hühner,
Otter,
Wölfe und Bären. Packten die Vereinsmitglieder anfangs noch
kräftig
selbst mit
an, sind heute für viele Aufgaben Fachkräfte zur Planung und
Ausführung
notwendig. Die Sanierung des Hofguts ist und bleibt ein
Großprojekt.
Der
neue Jugendbauernhof soll eine weitere Möglichkeit bieten, den
Tierpark
als
Klassenzimmer zu verstehen. Das naturpädagogische Zentrum" soll
Kindergartenkindern und Schülern aller Schulformen zur
Verfügung
stehen. Der Jugendbauernhof soll Ende des Jahres an die Stadt
übergeben werden und die Gastronomie im Schloss wird laut Planung
im
nächsten
Jahr wieder eröffnen.
Rhein Main
Presse - 12. Nov. 2007
Endlich herrscht wieder Frieden Eigenes Gehege für
streitlustige ...
Worms.
So kann´s gehen: Weil sich die Äffchen in ihrer kleinen
Familien-Truppe
nicht
mehr grün waren, sich heftig stritten, mussten zwei der kleinen
Kerlchen im
Tiergarten in ein neues Gehege ziehen. Und: Die
Weißbüscheläffchen
haben es
dort schön bunt, denn ihr neues Zuhause wurde von Natascha Klumpp,
Lehrerin der
Westend-Realschule, farblich neu und ansprechend gestaltet. "Die
Tierpfleger
sorgten für tolle Versteck-, Kletter- und
Beschäftigungsmöglichkeiten
und schon
konnten die kleinen Kerle einziehen. Nun herrscht wieder Frieden bei
den
Affen", freute sich der stellvertretende Tiergartenleiter, Dieter
Wagner.
Aber
nicht nur die Affen-Rasselbande kann in bunten Farben schwelgen, auch
bei
anderen Tieren ist einiges los. Zwölf junge Sichler sind aus dem
Zoo
Heidelberg nach
Worms gezogen.
Main-Rheiner - 8. Nov.
2007
Alte Luchs-Dame lebt jetzt alleine
Die alte Luchsdame, die im Gonsenheimer Wildpark lebt, hat
vor einigen Wochen ihren Gefährten verloren. Der männliche
Luchs starb
an Altersschwäche,
teilte Ellen König von der städtischen Pressestelle auf
AZ-Anfrage mit.
Seit dem Tod ihres Partners habe sich das Luchsweibchen sehr
zurückgezogen. Dennoch
ist
derzeit nicht geplant, ihr neue Gesellschaft zu besorgen - für die
Anschaffung eines
neuen Luchses entspricht das jetzige Gehege nicht den Anforderungen.
Schon seit Jahren wird über ein neues, größeres Gehege
für die Luchse
gesprochen
- bislang scheiterte dieses am Geld. Und auch jetzt scheint ein neues
Luchs-Zuhause
in weiter Ferne. Zu den finanziellen müssen auch
bürokratische Hürden
genommen werden.
Cuxhavener
Nachrichten - 9. Nov. 2007
Strandgut-Bananen
an Zootiere verfüttert
An den
Stränden der Inseln Juist, Norderney, Baltrum und Langeoog ist mit
der
letzten
Flut Öl angeschwemmt worden. Einige der über Bord gegangenen
Bananen-Container
trieben am Strand von Terschelling an. Den Inhalt mochten die
Behörden
nicht
entsorgen. Die Südfrüchte wurden deshalb im Zoo von Trente
abgeliefert,
wo sie
an die Tiere verfüttert werden können.
RZ
online - 12. Nov. 2007
Riesenvogelspinne
beißt Saarbrücker - ab in den Zoo
Saarbrücken. Eine Riesenvogelspinne, die
am Wochenende ihr
„Herrchen”
gebissen hat, muss zur Strafe in den Zoo.
Lausitzer
Rundschau - 13. Nov. 2007
Wintereinzug auch im Tiergehege
Mit der kalten Jahreszeit wird es auch im Herzberger Tiergehege
wieder ruhiger. Weit weniger Gäste als im Sommer kommen in den
Tierpark. Ein
Besuch lohnt sich aber auch in dieser Jahreszeit.
«Wir haben
fast ausschließlich ’winterharte’ Tiere» , sagt die
Leiterin der
Einrichtung,
Diana Enigk. Geheizt wird nur das Warmhaus bei den Affen. «Doch
auch
die Affen
können jederzeit raus, und so lange noch kein Dauerfrost herrscht,
turnen sie
auch in ihrem Gehege umher» , sagt die Tierpflegerin.
Wiener
Zeitung
- 8. Nov. 2007
Gänserndorf:
Neues Heim für Safari-Löwen
Einst beliebtes
Ausflugsziel, ist der Safaripark Gänserndorf seit dem Konkurs zu
Jahresbeginn 2004
geschlossen. Nun hat die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", die sich
um die Löwen kümmerte, eine artgerechte Lösung für
die Tiere gefunden:
Das Rudel
kommt ins neue Großkatzenrefugium "Lionsrock" nach
Südafrika. In einer
Woche treten zehn der Tiere, die in Niederösterreich groß
geworden
sind,
die Reise in die Heimat ihrer Vorfahren an. Sie reisen per Flugzeug in
eigens angefertigten
Transportkisten, die ihnen für den langen Flug bestmögliche
Sicherheit
bieten. Am
Donnerstag wurden die Löwen in Anwesenheit von Landeshauptmann
Erwin
Pröll (ÖVP)
und Vier PfotenVertretern verabschiedet.
NÖN
Online - 14.
Nov. 2007
Löwen
verlassen jetzt die Stadt
Gänserndorf. Am Donnerstag gab es am Safaripark-Gelände ein
großes
Abschiedsfest für zehn Löwen.
Die Raubtiere werden diese Woche von der Stiftung „Vier Pfoten“ in die
südafrikanische
Großkatzen-Anlage „Lions Rock“ überstellt. Drei Löwen
können
aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht transportiert werden.
Beim
Abschiedsfest
gab sich die lokale und überregionale Prominenz ein Stelldichein.
VP-Landeshauptmann Erwin Pröll führte die Gästeschar an:
„Das Land
schießt 30.000
Euro für den Transport der Löwen zu. Mit dieser Aktion wird
ein Signal
gesetzt,
um Tieren eine artgerechte Zukunft zu bieten.“ Schönbrunn-Legende
Helmut Pechlaner
sparte nicht mit kritischen Worten: „Der Gänserndorfer Safaripark
war
alles andere
als tierfreundlich. Hier wurden die Vierbeiner von selbst ernannten
Tierschützern
nicht artgerecht behandelt.“
Express.de
- 13.
Nov. 2007
Tausende
Krokodile in Freiheit gespült
Kroko-Alarm in Vietnam: Nach einer plötzlichen Flut laufen in der
Küstenprovinz
Khanh Hoa bis zu 5000 Zucht-Kokodile frei herum. Sie wurden
buchstäblich aus ihrem
Gehege gespült. Derzeit sind mehrere hundert Wildhüter und
Bewohner auf
der Jagd nach den gefährlichen
Reptilien. Die wurden eigentlich zur Leder- und Fleischproduktion
gezüchtet - und
bedrohen jetzt die Bevölkerung. Immerhin 66 Tiere konnten bereits
wieder eingefangen werden. Verletzte durch Krokodil-Attacken gibt es
dem Vernehmen nach bisher nicht.
Max
Online - 8.
Nov.
2007
Toter
Krokodiljäger wird Professor
Dem vor
einem Jahr getöteten australischen Krokodiljäger Steve Irwin
soll jetzt
eine besondere
Auszeichnung zukommen: eine Professur an der Universität von
Queensland. Wie der Dozent Craig Franklin am Donnerstag mitteilte, war
Irwin bereits kurz vor
seinem Tod zum "außerordentlichen Professor" ernannt worden.
"Eine
schriftliche Benachrichtigung über die Auszeichnung erwartete
Steve in
seinem australischen
Zoo, aber traurigerweise kam er nie zurück, um von dieser guten
Nachricht zu erfahren",
sagte Franklin, der mit Irwin befreundet war. Trotz seines Todes solle
Irwins Beitrag
zur Erforschung von Tieren und zum Naturschutz gewürdigt werden.
Forbestraveller.com - 5. Nov. 2007
The world's best zoos
>From San Diego to Singapore, animals on parade
If you still equate the word zoo with cowed animals trapped behind
bars, then it may be time to update your mental image inventory. The
sad cages of menageries past have been replaced, by and large, with
zoos that provide evocative and realistic habitats for countless
creatures, in addition to offering visitors the appeal of getting up
close and personal with animals of all shapes and sizes.
While Charles Stovall of Walt Disney World admits, "We don't think of
it as just a zoo� it's a full fledged theme park," Animal Kingdom is
all about animals, all the time. The park has rides, parades, and
performances like any other Disney park, but visitors can also explore
a variety of walking trails and watch animals frolic in realistic
habitats. "Basically," Stovall explained, "throughout the park, there
are animal exhibits. The animals aren't limited to the specific, major
attractions."
On the West Coast, all of the lions at the San Diego Wild Animal Park's
Lion Camp, for instance, are associated with the Wildlife Trust, whose
conservation efforts target lions, African wild dogs, and cheetahs. The
park lets visitors to this branch of the San Diego Zoo view African
lions in all of their glory-glass panels are all that separate the
humans from the lions, as the big cats play in their savannah-like
home.
Zoos overseas have lots to offer, too. Perfect example: you're visiting
the chateaus of the Loire Valley,
going from one art-filled castle to the next, sipping fine wines-but
the kids are bored out of their minds. Why not take them to see white
tigers Gorby and Raisa at the Beauval Zoo? Why not go "where the wild
things are" and camp out overnight at the National Zoological Gardens
of South Africa? Or, if you really want a hands-on zoo experience, be a
zookeeper for a day at Chester Zoo in England and learn what it's like
to care for animals from nine to five, instead of leisurely perusing
zoo exhibits. Coo at the new,
undoubtedly adorable baby panda at Vienna's Schönbrunner Zoo, or
check
out the Water Seal Show at Sydney, Australia's legendary Taronga Zoo.
Most of the seals in Sydney have been rescued, so you can feel warm and
fuzzy not only because the seals are cute, but also because they're
much safer in their new home. The Singapore Zoo presents a unique
approach to wildlife. It's an "open
concept" zoo, which means that the animals are enclosed in natural
settings, with moats separating most of the creatures from visitors,
rather than bars. Of course, our list includes some
American classics, too. Having toured "well over 200" American zoos,
aquariums and animal parks, zoo expert Nyhuis emphasizes that some of
his favorite zoos are American: He cites the Bronx Zoo, and the
National Zoo in Washington D.C. as standouts.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
logistiek.nl - 13. Nov. 2007
Olifantentransport door Gefco
Elefantentransport durch Gefco
Die Kunstelefanten der Elephant Parade sind am Dienstag nach Beurs-WTC
Rotterdam gebracht worden durch den Logistik-Dienstleistungsunternehmer
GEFCO. Die 36 Elefanten haben zehn Wochen das Rotterdamer
Straßenbild
geschmückt - auf der Westersingel, der Koopgoot und rund um das
Hotel
New York. Das Verlagern der Kunstwerke erforderte Präzision und
Konzentration: pro Stück wiegen die Elefanten etwa 90 kg, und sie
sind
etwa anderthalb Meter hoch. Luc de Leeuw, Direktor von GEFCO Benelux:
"Es ist sicher keine Arbeit, die man alle Tage verrichtet und sie
müssen natürlich einwandfrei zu den Besichtigungstagen und
der Auktion
ankommen. Wir sind froh, daß wir mit unserem Sachverstand unser
Scherflein beitragen können zum Bau des Elefantenkrankenhauses."
"Dank
der Gratishilfe von GEFCO behalten wir bei der Auktion mehr übrig.
Sie
haben uns nicht nur geholfen mit dieser mühsamen Logistik, sondern
haben hiermit auch einen schönen Beitrag geleistet für den
Asiatischen
Elefanten", so Mike Spits, Initiator der Elefantenparade. Die Einnahmen
der Auktion gehen nach dem ersten Elefantenkrankenhaus der Welt in
Thailand und das Elefantenkorridorprojekt des Tiergartens Blijdorp.
Nach Rotterdam soll die Elephant Parade auch in anderen
Weltstädten zu
sehen sein.
planet.nl - 12. Nov. 2007
Rotterdamse kunstolifanten op transport
Rotterdamer Kunstelefanten auf dem Transport
Die fünfzig farbenprächtigen Kunstelefanten, die seit dem
Sommer das
Zentrum von Rotterdam und den Kop van Zuid zierten, gehen am Dienstag
auf Transport. Die populären, mannshohen Skulpturen wurden in
diesen
Tagen von ihren Sockel geholt und nach dem Beurs-World Trade Centre an
der Coolsingel gebracht. Dort werden sie drei Tage zur Schau gestellt,
so ein Sprecher am Montag. Am 17. November werden die Elefanten in den
Tiergarten Blijdorp gebracht, wo dann an diesem Samstag die Auktion
folgt. Die Einnahmen davon kommen Projekten zugute, die sich für
den
bedrohten Asiatischen Elefanten einsetzen. Die Elephant Parade ist eine
Initiative von Marc und Mike Spits. Die Skulpturen wurden bemalt von
thailändischen und niederländischen Künstlern und
bekannten
Niederländern. Aber nicht jeder genoß in den
zurückliegenden Monaten
auf dieselbe Art und Weise die Elefanten. Vandalen beschädigten
vier.
Diese wurden ausgebessert und machen einfach wieder mit bei der
Auktion. Nach dieser Rotterdamer Elephant Parade hört es nicht
auf. Die
Initiatoren wollen auch in anderen Städten, wie Antwerpen,
Elefanten
aufstellen. Weiter stehen sie in Verhandlung mit Schiphol.
nieuwsbank.nl - 12. Nov. 2007
Elephant Parade is klaar voor olifantenveiling - Heel
Nederland wil Aziatische dikhuiden helpen
Elephant Parade ist bereit für
Elefantenversteigerung - Ganz
Holland will den asiatischen Dickhäutern helfen
Die Rotterdamer Elephant Parade erreicht ihren Höhepunkt. Die
Kunstelefanten, die in den zurück liegenden Monaten die Innenstadt
von
Rotterdam aufheiterten, werden am kommenden Samstag versteigert durch
das Auktionshaus Christie's. Die drei Tage davor stehen alle Skulpturen
aufgestellt in Beurs-WTC. Die Organisation der Elefantenparade wurde
überrumpelt von dem Interesse an der Elefantenauktion. Mike Spits,
Initiator der Elephant Parade: "Aus dem ganzen Land kommen Angebote.
Eher versteigerte Elefanten erbrachten zwischen 7.500 und 30.000 Euro
pro Stück."
dierennieuws.nl - 12. Nov. 2007
'Groenonderwijs'-leerlingen helpen in Dierenrijk
Lehrlinge der Grünflächenbewirtschaftung
helfen im Dierenrijk
Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres der
Grünflächenbewirtschaftung von
Helicon Opleidingen in Helmond haben letzte Woche im Dierenrijk die
Ärmel hochgekrempelt. Die 55 Lehrlinge haben u.a. Tätigkeiten
verrichtet an den Anlagen für Biber und Berberaffen des Tierparks
in
Nuenen. Das Ausbildungszentrum und Dierenrijk arbeiten
regelmäßig
zusammen. Lehrlinge von Helicon Opleidingen haben von Montag, 5., bis
einschließlich Freitag, 9. November, mitgeholfen im Dierenrijk in
Nuenen. Parkmanager Martin van Hees: "Die Lehrlinge, die im Schnitt 16
Jahre alt sind, haben letzte Woche bewiesen, daß sie einen guten
Beitrag leisten können für das Wohl von Tier und Natur. Die
55
Lehrlinge haben u.a. einen Damm gebaut in der Biberanlage und das
Gebiet der Berberaffen erweitert mit Tauen, an denen die Affen klettern
können." Die Lehrlinge von Helicon Opleidingen besuchen im Rahmen
des
Naturunterrichts regelmäßig kostenlos das Dierenrijk. Als
"Gegenleistung" beschlossen sie, diese Woche selbst die Ärmel im
Park
hochzukrempeln. Website: www.dierenrijkeuropa.nl
blikopnieuws.nl - 12. Nov. 2007
Blijdorp
loopt voor zieke kinderen
Blijdorp läuft für kranke Kinder
Das RoPaRun-Team des Tiergartens Blijdorp aus Rotterdam hat einen
Sponsorenlauf organisiert, um Geld zu sammeln für die Stiftung
"Dreamnight at the Zoo". 22 Mitarbeiter des Zoos beteiligten sich an
einem Lauf über eine 250 km lange Strecke. Das Laufteam startete
letzten Donnerstag von Rotterdam aus und kam Samstag im Zoo von Chester
an. Am Sonntag im Ziel in Blijdorp konnten die Teilnehmer einen Scheck
über 11.111 Euro an den Vorstand der Stiftung überreichen.
"Dreamnight
at the Zoo" beabsichtigt, einen Abend pro Jahr, am liebsten den ersten
Freitag im Juni, die Pforten der Tierparks gratis zu öffnen
für
chronisch kranke und gehandicapte Kinder und ihre Angehörigen. Das
RoPaRun-Team nimmt 2008 zum zehntenmal am ROPARUN teil, einem 530 km
langen Staffellauf von Paris nach Rotterdam, um Geld zu sammeln
für die
nichtmedizinische Fürsorge für Menschen, die an Krebs
erkrankt sind.
[RoPaRun = RotterdamParisLauf]
woudenberger.nl - 11. Nov. 2007
Mantelzorgers in het zonnetje gezet
Ein paar freie Stunden im Zoo für Menschen,
die
hilfsbedürftige Angehörige betreuen
Mehr als 300 Menschen, die einen ihnen nahestehenden
Hilfsbedürftigen
betreuen [mantelzorgers] wurden am Samstag herzlich empfangen im
Tierpark Amersfoort. "Diese Menschen sorgen oft Tag und Nacht für
einen
anderen. Es ist prima, daß sie einmal einen Tag
herauskönnen", sagt
Yardena Vermaat, Koordinatorin des regionalen Stützpunkts
Mantelzorg
[wörtl. Nächstenliebe].
wisselzoo.nl - 8. Nov. 2007
Twee jonge mannen en een volwassen heer
Zwei junge Männer und ein erwachsener Herr
Die zwei Fuchsmangusten, die letzten Sommer im Tierpark Wissel geboren
wurden, erwiesen sich als zwei Männchen. Die Jungtiere sind nach
der
Geschlechtsbestimmung letzte Woche zugleich mit einem Chip versehen
worden. Die weiblichen Schnee-Eulen im Tierpark Wissel erhielten letzte
Woche Gesellschaft von einem Männchen. Dieser erwachsene Herr
stammt
aus Best Zoo.
dierenparkamersfoort.nl - 8. Nov. 2007
Kerstbrunch in DierenPark Amersfoort - Ongedwonen
genieten tussen de beren, sneeuwuilen en olifanten
Weihnachtsbrunch im Tierpark Amersfoort -
Ungezwungen genießen
zwischen Bären, Schnee-Eulen und Elefanten
Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag organisiert Tierpark
Amersfoort einen Weihnachtsbrunch im Parkrestaurant Elefant. Die
Gäste
genießen verschiedene warme, kalte, herzhafte und süße
Gerichte beim
Klang von Weihnachtsmusik live. Auch ist es möglich, einen Bummel
an
frischer Luft zu machen durch den winterlichen Tierpark und der
lebenden Weihnachtskrippe einen Besuch abzustatten. Der
Weihnachtsbrunch dauert von 11 bis 13 Uhr. Die Kosten betragen 47,50
Euro für Erwachsene (ab 13 Jahre und älter) und 42,50 Euro
für Kinder
im Alter von 3 bis einschließlich 12 Jahren. Für Kinder
unter drei
Jahren ist es gratis. Der Weihnachtsbrunch findet statt bei mindestens
50 Reservierungen. Mehr Informationen und Reservierungen auf www.dierenparkamersfoort.nl
burgerszoo.nl - 9. Nov. 2007
Avondlezing woensdag 28 november: De Hoge Veluwe
Abendvortrag am Mittwoch, dem 28. November: De
Hoge Veluwe
Am Mittwoch, dem 28. November, findet um 19.30 Uhr ein Abendvortrag von
Herrn Jakob Leidekker im Auftrag der Stiftung Nationalpark De Hoge
Veluwe im Auditorium von Burgers' Zoo statt. Jakob Leidekker ist
Parkverwalter im Nationalpark und sein Vortrag trägt den Titel
"Kunst,
Kultur und Natur: die Verwaltung des Nationalparks De Hoge Veluwe".
Dagblad van het Noorden - 9. Nov. 2007
Twijfel of apen Waddenbananen lusten
Zweifel, ob Affen Wattbananen mögen
Der größte Teil der Bananen, die an den Strand der
Wattinseln
angeschwemmt wurden, wurde am Freitag entsorgt. Eine kleine Menge wurde
Donnerstag auf einem Anhänger in den Zoo Emmen gebracht. Laut
Biologe
Wijbren Landman wurden 1.900 kg unreife Bananen im Tierpark
abgeliefert. Sie liegen nun auf unserem Speicher bei einer Temperatur
von 20 Grad, um zu reifen. Ob die Bananen noch zum Verzehr geeignet
sind, ist sehr zu bezweifeln, sagt Hans Borgers von der gleichnamigen
Firma in Veenoord, die auf die Reifung von Bananen spezialisiert ist.
Der Zoo wollte die Früchte zunächst bei der Firma in Veenoord
reifen
lassen. Laut Borgers hat das keinen Sinn. "Sie sind viel zu kalt
geworden". Bananenexperte Borgers findet es auch seltsam, daß der
Zoo
so erpicht ist auf die angeschwemmten Früchte. "Wenn wir mal etwas
übrig haben, wollen sie das nicht haben." Ob die Affen die
Terschellinger Bananen wohl mögen, fragt sich Borgers. "Ich kann
darauf
keine klare Antwort geben. Ich bin schließlich kein Affe."
tourpress.nl - 9. Nov. 2007
Dit weekend 700.000ste bezoeker Safari Beekse Bergen
700.000ster Besucher an diesem Wochenende im
Safaripark Beekse
Bergen erwartet
Der Safaripark Beekse Bergen erwartet, am kommenden Wochenende den
700.000sten Besucher im Jahre 2007 begrüßen zu können.
Damit bricht der
Park den Besucherrekord vom Vorjahr, als insgesamt 660.000 Besucher den
Eingang passierten. Der Safaripark investierte im letzten Jahr massiv
in die Thematisierung und fügte dem Park u.a. eine große
Schimpansenanlage hinzu. Auch eine größere Anzahl von
verkauften
Jahreskarten bescherte dem Park mehr Besucher. Nächstes Jahr
besteht
der Park 40 Jahre und es werden verschiedene Festivitäten geplant.
Internet: www.beeksebergen.nl
blikopnieuws.nl - 9. Nov. 2007
Blijdorp
krijgt zijn beroemde uitkijktoren terug
Blijdorp erhält seinen berühmten
Aussichtsturm zurück
Der Antrag, 4,5 Millionen Euro zu reservieren für den Wiederaufbau
des
1972 abgerissenen Turms und die Restaurierung der Tropenhalle
(Rivièrahal) wurde bewilligt. Der Rat der Stadt will dieses
"Geschenk"
dem Zoo machen, weil er dem Beitrag, den der Tiergarten Blijdorp
erbringt für den Tourismus und eine attraktive Stadt, große
Bedeutung
beimißt. Jahr für Jahr zieht er Millionen von Besuchern an.
Außerdem
investiert Blijdorp schon geraume Zeit in eine weitere Verbesserung des
Tiergartens. Und schließlich besteht er in diesem Jahr 150 Jahre.
Ratsmitglied Metin Çelik: "Die Tatsache, daß der Zoo
dieses Jahr 150
Jahre besteht, ist eine schöne Gelegenheit für ein solches
‚Geschenk'."
gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Dier van
de Maand: Przewalskipaard
Tier des Monats: Przewalskipferd
Przewalskipferde leben in den kargen Steppen der westlichen Mongolei,
Nordwestchinas und Ostkasachstans. Przewalskipferde sind Herdentiere.
Mehrere Stuten werden angeführt von einem Leithengst. Diesen
Sommer kam
ein neuer Hengst in den GaiaPark. Er ist noch jung, aber weil er nicht
verwandt ist mit den anderen Przewalskipferden im GaiaPark, ist seine
Ankunft interessant für das Europäische
Przewalskipferde-Zuchtprogramm.
Von jetzt an können wir nur noch warten, bis die Stuten
trächtig
werden. Seit 2004 arbeitet die
Chinesische Regierung mit dem Kölner Zoo zusammen (dem
gegenwärtigen
Koordinator des Przewalskipferd-EEP) und dem amerikanischen
Zuchtprogramm für das Przewalskipferd (SSP). Im Jahre 2005 Hat
GaiaPark
dieses Projekt schon einmal finanziell unterstützt, doch wir
wollen
mehr tun. Kommen Sie deshalb am 25. November zum Sinterklaasmarkt im
GaiaPark und helfen Sie mit! Kinder können einen eigenen Stand
reservieren und dort ihr altes Spielzeug verkaufen. Aber man kann
natürlich auch gemütlich vorbeikommen, um an den
verschiedenen Ständen
etwas zu kaufen. Die Einnahmen des Marktes fließen alle in das
mongolische Projekt zum Schutz des Przewalskipferdes!
gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Aankomst
en vertrek
Zugänge und Abgänge im GaiaPark Zoo
Kerkrade
In den letzten Wochen gab es wenig Veränderungen im Tierbestand
des
GaiaParks. Für die kommende Wintersaison sind allerdings schon
einige
Transporte von und nach GaiaPark geplant, wie einige
Totenkopfäffchen,
das junge Zwergflußpferd und natürlich das Breitmaulnashorn
zu Beginn
des nächsten Jahres. Ende Oktober trafen vier Geierperlhühner
aus dem
Prager Zoo ein. Nach ihrer Winterunterkunft im Vogelhaus sollen sie im
kommenden Frühjahr in der Palmgeiervoliere zu sehen sein. Mit
demselben
Transport aus Prag kamen ein Bartkauz und eine Gruppe Waldohreulen in
den GaiaPark. Diese werden nach einer medizinischen Untersuchung alle
in der Europa-Waldvoliere ihren Platz finden. Mitte September gingen
aus der Amazonas-Voliere zwei Rote Ibisse nach Zürch weg. Zwei
Tage
später wurden sie "ersetzt" durch vier Rote Ibisse aus
Zürich. Dieser
"Männertausch" fand statt, damit sowohl Zürich als auch
GaiaPark nun
wieder "frisches Blut" in der Ibisgruppe haben. In derselben Zeit starb
plötzlich eines der Erdmännchen. Es hatte am Morgen noch
gefressen,
aber gegen Mittag war es total ausgetrocknet. Auch eine der
Bucharahirsch-Damen kam ganz unerwartet an ihr Ende: während der
Brunftzeit stach ihr das Männchen mit dem spitzen Geweih in den
Bauch.
Die Verletzung war so schwer, daß eine Genesung nicht
möglich war. Ende
Oktober starb einer der Klippschliefer nach ein paar Tagen Schniefen.
Er wurde zur Untersuchung in die Universität von Utrecht gebracht.
Anfang Oktober ging der im vorigen Jahr geborene Luchs auf die Reise.
Die Katze hat eine neue Unterkunft gefunden im Zoo Minnesota (USA), wo
sie gemeinsam mit einem Männchen eine neue Zuchtgruppe bilden soll.
gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Op 25
november organiseert GaiaPark een gezellige Sinterklaasmarkt. Jij komt
toch ook?
Am 25. November organisiert GaiaPark einen
gemütlichen
Sinterklaasmarkt. Du kommst doch auch?
Der Sinterklaasmarkt von 2006 war ein großer Erfolg. Viele Kinder
genossen den gemütlichen Trödelmarkt und den Besuch von
Sinterklaas im
stimmungsvoll geschmückten Kreide-Keller. Insgesamt brachten die
Kinder
an ihren Ständen gut und gerne 1.300 Euro zusammen für den
bedrohten
Iberischen Wolf. Grund genug, diese Veranstaltung in diesem Jahr zu
wiederholen! Komm in diesem Jahr, um an einem eigenen Marktstand dein
altes Spielzeug oder selbstgemachte Sachen zu verkaufen. Oder kommst du
einfach gemütlich den Markt entlang, um schöne Sachen zu
kaufen, zu
basteln oder dich als Schwarzen Piet schminken zu lassen? Dieses Jahr
geben wir das Geld vom Markt für die Przewalskipferde in der
Mongolei.
Natürlich kommt Sinterklaas auch in diesem Jahr am Markt vorbei!
Datum:
25. November.
gaiapark.nl - 9. Nov. 2007
23,
30 dec. en 6 jan. - Afrikaanse kerstkunst
23., 30. Dez. und 6. Jan. - Afrikanische
Weihnachtskunst
In den Schutzhütten entlang der Savanne stellt Yaka African Arts
eine
Auswahl afrikanischer weihnachtlicher Kunst aus. Die Kunstwerke
können
zugleich gekauft werden. Wann: 23. und 30. Dezember; 6. Januar (von
10.00 bis 16.00 Uhr)
gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
GaiaPark
Werkt!
GaiaPark arbeitet!
Der Winter ist für einen Zoo eine Zeit, in der auf allerlei
Stellen im
Park gearbeitet wird. Diesen Winter ist das für GaiaPark allemal
der
Fall. Die Dinosafari, die am DinoKarussel startet und via Kreide-Keller
entlang der Dinowand und schließlich durch Namibia führt,
erhält diesen
Winter einen kräftigen Anstoß. Ende Oktober wurde schon
begonnen mit
dem Bau der Anlage für Breitmaulnashörner in und um die
ehemalige
Gepardenanlage. Drei von diesen Kolossen kommen im Frühjahr 2008
nach
Kerkrade und für ihre Ankunft muß ein großer Stall
gebaut und die ganze
Außenanlage neu gestaltet werden. Breitmaulnashörner stellen
immerhin
andere Anforderungen an ihre Anlage als Geparden. Die Geparden zogen
Ende Oktober um in einen neuen Stall und sind vorübergehend nicht
zu
sehen. Ihre neue Außenanlage (um das Areal von GaiaCamp)
muß nämlich
noch geschaffen werden. Schließlich kommt auch noch ein ganz
interessantes Raubtier in den GaiaPark: der Löffelhund. Dieser
kleine
Wildhund hat riesige Ohren, mit deren Hilfe er Insekten [im Text:
Ameisen und Termiten] jagt. Weiter freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu
können, daß in der Hochsaison im kommenden Jahr an den
Wochenden und in
den Ferien (Region Süd) wieder Raubvogel-Vorführungen
stattfinden
werden. Vögel sind die noch lebenden Verwandten der bereits vor
Millionen von Jahren ausgestorbenen Dinosaurier. Um auch diese
interessante Tiergruppe etwas besser auszuleuchten, wird im Park im
Kreide-Keller unter dem Restaurant Anfang 2008 ein richtiges DinoRama
erscheinen. Darin finden 15 Modelle von kleineren Dinosauriern einen
Platz in einem grünen und natürlichen Diorama.
artis.nl - Newsletter vom 8. Nov. 2007
Schorpioentjes in Insectarium
Kleine Skorpione im Artis-Insektarium
Die Mutter trägt die Jungen fürsorglich auf ihrem
Rücken. Im
Insektarium sind zum erstenmal seit Jahren wieder junge Kaiserskorpione
zu bestaunen.
hartvannederland.nl - 8. Nov. 2007
Feestmaal van bananen in dierenpark
Bananenfestmahl im Tierpark
Die Bananen, die vorgestern von einem Frachtschiff in die Nordsee
gefallen sind und gestern an Wattinseln angeschwemmt wurden, haben eine
ausgezeichnete Bestimmung erhalten: den Noorder Dierenpark in Emmen!
Die Elefanten, Giraffen und vor allem die Affen sind heilfroh über
die
Menge angeschwemmter Früchte. Und es ist soviel, daß die
Tiere Wochen
Freude daran haben werden!
Leidsch Dagblad - 7. Nov. 2007
Jora
Vision ontwerpt dierentuin in China
Jora Vision entwirft Zoo in China
Die Delphine des Delphinariums in Harderwijk schwimmen in einer Umwelt,
die von Jora Vision entworfen wurde. Wie die Besucher des
Vergnügungsparks Drievlit in Den Haag sich amüsieren in der
Achterbahn,
die von Mitarbeitern des Rijnburger Unternehmens erdacht wurde. Und
seit kurzem wissen dieselben Mitarbeiter, daß sie in China sich
an die
Arbeit machen müssen, um den Zoo in Wuhan einzurichten. Das
Kreieren
einer Erlebniswelt, das Arbeitsgebiet von Jora Vision, geschieht nun
ganz weit außerhalb der Landesgrenzen. Direktor Jan Maarten de
Raad
kann letzteres noch nicht ganz begreifen. Jora Vision wurde
ausgewählt
in einem internationalen Wettbewerb, an dem renommierte Unternehmen aus
Amerika, Frankreich, England und Japan beteiligt waren. Zugegeben,
daß
seine Frau eine Chinesin ist und mithalf bei der Präsentation des
Entwurfs, war unverkennbar ein "Plus". Der Entwurf war ebenso einfach
wie durchdacht. "Aber das ist es meistens", sagt De Raad. Das Konzept
erhielt den Namen "Wuhan Zoo, The Journey of Big Rivers". De Raad:
"Wuhan liegt an zwei Flüssen. So haben wir das bedacht."
goededoelen.nl - 8. Nov. 2007
WNF
en Center Parcs introduceren het Leven in Zee Bad
in De Kempervennen
WWF und Center Parcs gestalten lebende
Unterwasserwelt im
Schwimmbad
Der WWF und Center Parcs eröffnen am Samstag, dem 24. November, im
Center Parcs De Kempervennen ein edukatives Schwimmbad "Das Leben im
Seebad". In diesem Schwimmbad können Kinder und ihre Eltern durch
ihre
Taucherbrille die See sehen, wie jeder es wünschen sollte: eine
faszinierende Unterwasserwelt mit einem lebenden Korallenriff,
farbenprächtigen Fischen und seltsamen Pflanzenarten. Schnorchelnd
erhalten die Schwimmer einen Blick in eine Welt, die in Wirklichkeit
bedroht wird durch zahlreiche Gefahren in Gestalt von Verschmutzung,
Klimaveränderung, Zerstörung und Überfischung. Mit
diesem besonderen
Projekt wollen WWF und Center Parcs aufmerksam machen auf die Gefahren,
die die Weltmeere bedrohen. Beide Initiatoren rufen Kinder und deren
Eltern auf, sorgsam umzugehen mit dem Leben unter dem Meeresspiegel.
Nach einem Besuch von "Das Leben im Seebad" weiß jeder, wie er
einen
Beitrag leisten kann zum Schutz des Lebens unter Wasser. So ist in "Das
Leben im Seebad" zu sehen, daß es absolut verboten ist,
"Souvenirs"
mitzunehmen in Form von Korallenstückchen. Auch ist zu sehen, wie
der
Korallenstrand vor zwanzig Jahren war und wie er jetzt ist. Weiter
lenkt ein "Fischzeiger" Aufmerksamkeit auf sich, worauf zu sehen ist,
welche Fische in ihrem Bestand bedroht werden und welche nicht.
Russische
Meldungen
podrobnosti.ua - 12. Nov. 2007
Forbes назвал
лучшие
зоопарки
мира
Forbes nannte die besten Zoos der Welt
Zoos gehören zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten,
die nicht
nur Touristen mit Kindern anziehen, sondern auch erwachsene Reisende:
zum Beispiel besuchen Erwachsene ohne Kinder mit Vergnügen den
Berliner
Zoo. Die Zeitschrift Forbes Traveler stellt ihre Version einer
Aufstellung der besten Zoos der Welt vor. Der ersten Platz auf dieser
Liste fiel dem Animal Kingdom in Orlando (USA) zu. Der Disneypark ist
der größte der Welt. Er ist geteilt in sieben Themenbereiche
von Oase
bis Lebensbaum, einem künstlichen Baum mit einem 14-etagigem Haus
mit
Abbildungen von 325 Tieren, unter denen tatsächlich auch
Micky-Maus
ist. Der zweite Platz wurde dem schweizerischen Baseler Zoo gegeben,
der 1874 gegründet wurde. Die Einwohner Basels nennen den Park
einfach
Zolli. Hier leben etwa 6.000 Tiere in mehr als 600 verschiedenen Arten.
Als interessantester Ort im Zoo gilt zu recht das "Vivarium", wo man
die Evolution des Lebens auf der Erde verfolgen kann. Auf den dritten
Platz kam der französische Zoo de Beauval. Der Zoo in Beauval
wurde
1980 eröffnet und war ursprüngliche als Voliere für
Vögel bestimmt.
Erst zehn Jahre später tauchten im Park exotische Tiere auf,
solche wie
Giraffen und Affen, und jetzt sind es etwa 4.000 Zoobewohner. Hier sind
verschiedene Arten vertreten - von Tigern bis zu
Rundschwanzseekühen.
Auf dem vierten Platz liegt der Berliner Zoo, in dem die
größte Anzahl
an Tieren lebt: 13.900 Individuen in 1.400 verschiedenen Arten. Der
Berliner Zoo wurde 1844 gegründet und ist nicht nur eine
Sehenswürdigkeit der Hauptstadt Deutschlands, sondern auch Teil
seiner
Geschichte. Den fünften Platz belegte der New Yorker Bronx Zoo,
der
größte Zoo in den USA [der sich in einer Stadt befindet]. Er
beherbergt
4.000 Tiere, von denen viele zu seltenen Arten gehören, die am
Rande
des Aussterbens stehen. Hauptsächliche Sehenswürdigkeit des
Zoos wurde
die eingleisige Strecke "Wildes Asien", die den Besuchern erlaubt, alle
Vertreter der asiatischen Fauna genau zu betrachten, die im Zoo
gehalten werden. Außerdem sind in der "Dschungelwelt" Tiere und
Pflanzen aus den Tropen vertreten. Auf die Liste kamen auch: der
britische Chester Zoo, der tschechische Prager Zoo, der
südafrikanische
National Zoological Gardens of South Africa, der San Diego Zoo in den
USA, der österreichische Zoo Schönbrunn, der Zoo Singapur,
Smithsonian
National Zoological Park in Washington, Taronga and Western Plains Zoo
in Sydney, der kanadische Toronto Zoo und Ueno Zoological Gardens in
Tokio.
Lettland
rus.delfi.lv - 14. Nov. 2007
На новый
слоновник - 9
млн. латов
Neun Millionen Lati für die neue
Elefantenanlage
Die Kosten für den Bau der neuen Elefantenanlage im Rigaer Zoo
betragen
etwa 9 Millionen Lati, teilte heute der Zoodirektor den Abgeordneten
des Komitees für Finanz- und Verwaltungsangelegenheiten der Rigaer
Duma
mit. Für den Bau der Elefantenanlage ist geplant, Mittel zu
erhalten
aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung, die
Kofinanzierung
übernimmt die Rigaer Selbstverwaltung - in Höhe von 4,3
Millionen Lati
oder 47% der gesamten Kosten. Noch einmal 9% stellt der Staat zur
Verfügung. Die neue, moderne Elefantenanlage soll bis zum Jahre
2011
fertig sein. In ihr können fünf, sechs Tiere leben. Das
frühere
Elefantengehege wurde im Rigaer Tiergarten 1914 gebaut. In den letzten
Jahren lebten zwei Elefanten darin, Radsha und Rupu, doch nachdem 2003
Spezialisten das Elefantengehege für die Haltung der Tiere als
unzureichend ansahen, wurden die beiden Elefanten nach Holland
geschickt. Radsha kam im Zoo der Stadt Emmen unter und wurde seitdem
Vater von bereits drei Elefantenkälbern. Der Vertrag mit dem Zoo
Emmen
sieht vor, daß für Riga, wenn die neue Elefantenanlage
fertig ist, eine
Gruppe von vier, fünf jungen Tieren vorbereitet wird. Unter ihnen,
so
bemerkte der Leiter des Tiergartens, wird mindestens ein Nachkomme
Radshas sein.
Europäisches Rußland, Tatarstan
wwf.ru - 14. Nov. 2007
Координация
работ по
спасению
птиц на Тамани
поручена WWF
WWF mit Koordinierung der Arbeiten zur Rettung der
Vögel auf
der Taman-Halbinsel beauftragt
Auf Initiative der regionalen Abteilung Russischer Kaukasus des WWF
wurde gestern ein gesellschaftliches Koordinierungszentrum zur Rettung
der Wasservögel geschaffen, die infolge des Auslaufens von
Ölrückständen (Masut) in der Straße von Kertsch in
Not gerieten.
Innerhalb von drei Tagen, die seit der Katastrophe vergangen sind,
gelang es den Havariediensten nicht, die Folgen des Auslaufens der
Erdölprodukte zu beseitigen. Wegen unaufhörlicher starker
Stürme auf
dem Meer und starken Windes bewegen sich nach wie vor Tausende Tonnen
von Ölrückständen an der Meeresoberfläche, das
stellt eine große Gefahr
dar für die hier überwinternden Zugvögel. Nach
vorläufigen offiziellen
Schätzungen starben mehr als 30.000 Vögel in dieser Gegend
und ungefähr
noch einmal so viele können verenden, wenn nicht sofort
Maßnahmen
ergriffen werden zu ihrer Säuberung und Rehabilitierung.
de.rian.ru - 13. Nov. 2007
Ölpest in der Straße von Kertsch: Russlands
Premier
ordnet Säuberungsarbeiten an
KAWKAS (Region Krasnodar), 13. November (RIA Novosti). Russlands
Premier Viktor Subkow hat die zuständigen Ministerien und
Behörden
beauftragt, die Folgen der Ölkatastrophe in der Straße von
Kertsch
(zwischen dem Asowschen und dem Schwarzen Meer) zu beseitigen. Wie
Subkow am Dienstag nach einer Krisenberatung im Hafen Kawkas zu
Journalisten sagte, sollen "große Masutmengen
(Ölrückstände) im
Küstengebiet innerhalb einer Woche entfernt werden". Da Masut noch
einige Zeit aus dem Meereswasser austreten werde, würde für
die
Entsorgung der neuen Ölmengen ständig Personal eingesetzt,
damit in 40
bis 45 Tagen wieder Ordnung geschaffen werden könne. Beim Sturm in
der
Straße von Kertsch am Sonntag war ein Tankschiff in zwei Teile
zerbrochen , wobei mehr als 1000 Tonnen Masut ins Wasser ausgelaufen
waren.
evening-kazan.ru - 14. Nov. 2007
Где
будут
жить
моржи
и
жирафы?
Wo werden Walrosse und Giraffen leben?
Morgen findet in Kasan eine Präsentation des Projektes der
Rekonstruktion und Erweiterung des zoologisch-botanischen Gartens
statt, das erarbeitet wurde von Mitarbeitern des
Projektierungsinstituts "Atkins" (Großbritannien) unter
Beteiligung von
Experten der Zoologischen Gesellschaft London. Geschätzte Kosten
des
Projekts: mehr als 100 Millionen Dollar. Ob das Projekt realisiert
wird, entscheiden die Behörden der Republik. Erwartet wurde,
daß der
Präsident der Republik Tatarstan die Arbeit der Ausländer
abnehmen
wird, doch später wurde diese Mission auf den Premierminister
Rustam
Minnichanow übertragen. Bereits 1998 wurden vom Institut
"Kazgrashdanprojekt" die technischen und ökonomischen
Begründungen
ausgearbeitet für die Rekonstruktion und Erweiterung des Kasaner
Zoologisch-Botanischen Gartens. Insbesondere wurde vorgeschlagen, das
Areal von 6,7 ha bis auf 45 ha zu vergrößern und an den
besten Zoos der
Welt zu messen, wenn es um Bedingungen der Tierhaltung und die
Präsentation der Sammlungen geht. Die Engländer haben die
Ausarbeitungen der Kasaner berücksichtigt und schlugen für
den Anfang
vor, Käfige, Terrarien und Pavillons zu verlegen an das andere
Ufer des
Kaban-Sees. Und auf dem frei gewordenen Platz einen
Vergnügungskomplex
für Familien zu bauen - mit Restaurants, Cafés und einer
Veranda mit
Blick auf den Zoo. Der Bau des Familienerholungszentrums soll zugleich
zwei Aufgaben lösen: Investoren heranziehen und die Zahl der
Besucher
erhöhen von 140.000 auf zwei Millionen im Jahr. Die zwei Ufer zu
verbinden ist mit einer kleinen Brücke geplant. Und idealerweise
soll
der Spaziergang in den Zoo ein Kulturspaziergang werden, der sich den
ganzen Tag hinzieht: man war auf Exkursion, hat Tiere gefüttert,
im
Café einen kleinen Imbiß eingenommen, gespielt, einen Film
gesehen, den
Bewohnern des Zoos gute Nacht gesagt und sich wieder auf den Weg nach
Hause gemacht. "Über die Rekonstruktion reden wir schon viele
Jahre
(der Zoo wurde 1806 gegründet - I.P.), doch zum erstenmal
erörtern wir
ein realistisches Projekt", sagte der Direktor des Kasaner
Zoologisch-Botanischen Gartens Albert Mudarissow der Korrespondentin
der "Wetschernij Kasan" ["Kasan am Abend"]. "Das ist mein Traum, und
wenn alles klappt, dann werden in den neuen Tierunterkünften
Temperaturbedingungen geschaffen sowohl für afrikanische Giraffen
und
Elefanten, als auch für Tiere der Antarktis - Pinguine und
Walrosse [so
zitiert die Korrespondentin den Zoodirektor]. Früher gab es die
bei uns
nicht." Im August trafen sich der Vorsitzende des Exekutivkomitees der
Stadt Kasan, Marat Sagidullow, und die Direktorin für Design und
Engineering des Instituts "Atkins" Valerie Evans und erörterten
drei
Etappen der Projektrealisierung: Rekonstruktion und Verlegung des Zoos
(30 Millionen Dollar), den Bau des Familienzentrums (80 Millionen
Dollar), die Errichtung des Savannenparks am Ufer des Sees Srednij
Kaban hinter der Eisenbahnstrecke (endgültige Kosten nicht
bestimmt).
In der morgigen Präsentation sollen die englischen Architekten
unter
Berücksichtigung der Wünsche der Kasaner Verwaltung in ihr
Projekt
einschließen eine nächtliche Beleuchtung des
zoologisch-botanischen
Gartens, eine Parkgelegenheit mit mehreren Etagen, ein Hotel und die
bestmögliche Gestaltung des daran angrenzenden Territoriums. Nach
den
mutigsten Prognosen braucht man für eine solche
Maßstäbe setzenden
Revolution im Zoo nicht weniger als vier, fünf Jahre.
Sibirien
amic.ru - 9. Nov. 2007
Среди
экзотических
животных
красноярского
зоопарка
появилась
пантера
Zu den exotischen Tieren des Krasnojarsker Zoos
kam ein
Panther hinzu
Im Zoo Krasnojarsk gibt es einen neuen exotischen Bewohner, einen
schwarzen Panther. Er kam aus dem Zoo Karaganda (Kasachstan).
irk.kp.ru - 8. Nov. 2007
Войдет
ли Байкал в
список чудес
России?
Пока наше
озеро
уступает
горе Белуха и
Новосибирскому
зоопарку
Schafft es der Baikal auf die Liste der Wunder
Rußlands? Noch
liegt unser See hinter dem Berg Belucha und dem Nowosibirker Zoo
Die Abstimmung für die Liste der sieben Winder Rußlands auf
der Site
http://www.ruschudo.ru/ wird
fortgesetzt. Ende vergangener Woche fingen
die Irkutsker an, in allen Foren Alarm zu schlagen - der Baikal kommt
mit Mühe und Not unter die sechs Wunder Sibiriens! Wenn das so
weiter
geht, kommt der "erhabene See" nicht auf die Liste der sieben Wunder
Rußlands. Jetzt hat der Baikal vor allem dank der Stimmen der
Internetnutzer aus Burjatien und Irkutsk "Punkte gesammelt" und sich in
der Wertung innerhalb Sibiriens auf den dritten Platz geschoben.
Dennoch fanden sich im Netz doppelt so viele Bewunderer der
Schönheiten
des berühmten altaiischen Berges Belucha. Vor dem Baikal liegt
nicht
nur die Schönheit Belucha, sondern auch ein solches "Wunder" wie
der
Nowosibirsker Zoo. Und das alles deshalb, weil Nowosibirsk und Barnaul
aktiver im Netz sind.
Hoher Norden
wwf.ru - 12. Nov. 2007
Подведены
итоги
работы
медвежьих
патрулей WWF в
сезоне 2006-2007
Bilanz der Arbeit der "Bärenpatrouillen" des
WWF in der Saison
2006-2007 gezogen
Der Eisbär wird an der arktischen Küste Rußlands nicht
überleben ohne
Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der WWF hat beschlossen,
die
Freunde des Projektes zur Erhaltung des Eisbären mit Ehrendiplomen
und
-geschenken auszuzeichnen. Gute Freunde der "Bärenpatrouille"
wurden
die Einwohner der tschuktschischen Siedlungen Wankarem und Nutepelmen,
die Kinder aus dem Klub der Freunde des WWF der Siedlung Ugolnyje Kopi,
die Rundfunkstation "Radio Purga", die Regierung des Nationalen Kreises
der Tschuktschen, das Naturschutzministerium der Republik Sacha
(Jakutien). "Wir wollen den Mitarbeitern des Ministeriums des Innern
danken, die Wilderer im Rayon Schmidtowskij auf Tschukotka festnahmen,
allen Jägern, Inspektoren der Reservate, den Fernfahrern, die
operative
Informationen über die Migration der Eisbären liefern", sagt
Wiktor
Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Wir
hoffen, daß neue �Bärenpatrouillen' geschaffen werden auf
Taymyr
(Siedlung Dikson), im Autonomen Kreis der Nenzen und auf Nowaja Semlja.
Nur alle gemeinsam werden wir dem Eisbären helfen können zu
überleben."
Ostasiatisches Rußland - Kamtschatka,
Primorje, Sachalin
wwf.ru - 12. Nov. 2007
Kamchatka poachers caught with bear paws and gall
bladders in a strictly protected area
State rangers patrolling the South Kamchatka Sanctuary apprehended a
group of poachers, who barbarically killed a she-bear and her three
cubs in a federal strictly protected area.
The ranger service of the Kronotsky Nature Reserve, which oversees
protection of the South Kamchatka Sanctuary on the southern tip of the
Kamchatka Peninsula in the Russian Far East, detained two illegal
hunters in the federal preserve. During a search of their jeep, the
rangers found 12 bear paws, bear fat, a bear skin with head and paws
intact, three rifles, and 85 bullets.
Several hours later the rangers discovered the mutilated bodies of a
female bear and three cubs ten miles within the borders of the
sanctuary. The horrendous sight affected even the most hardened of
rangers, who have been fighting poaching areas for more than a decade.
"We had seen these bears earlier during our raids," recalls Sergei
Shurunov of Kronotsky Zapovednik, a senior ranger involved in the raid.
"The female bear was not aggressive, and we had observed the bear
family at play, never expecting that the next time we would see them
would be like this."The South Kamchatka Sanctuary is a federal-level
protected area of
regional and international significance, included in the "Volcanoes of
Kamchatka" World Heritage Site. Kuril Lake, with the largest spawning
ground for sockeye salmon in Eurasia, is protected within its borders.
The sanctuary is also a cradle for brown bears on Kamchatka, with one
of the largest concentrations of bears on the peninsula. Poaching of
bears for paws and gall bladders is a growing problem on
Kamchatka. According to unofficial estimates, in the spring of 2007
more than 100 bears were killed in the South Kamchatka Sanctuary alone.
With government salaries for a ranger only $200 a month, the nature
reserve is hard-pressed to hold onto qualified staff. Paws and gall
bladders are bought up by middlemen, who then illegally send the
derivatives to East Asia where they fetch high prices. But Kamchatka
poachers earn little for their efforts, and are thus motivated to kill
more and more bears.
Meanwhile, bear viewing is gaining popularity on Kamchatka. More and
more visitors are willing to pay for observing bears in their natural
environment, taking home only photos as trophies. Experience in other
countries has shown that one live bear can bring in up to $100,000 in
profits to a community during its lifetime. "The killing of these four
bears affects not only natural ecosystems,
but the Kamchatka economy as well," says Laura Williams, WWF s
representative on Kamchatka. "The brown bear is the symbol and pride of
Kamchatka, the symbol of Russia, and the emblem of Russia s strongest
political party "United Russia." As representatives of the public and
the Kamchatka community, we call upon the government to strengthen
protection of this valuable resource and create acceptable conditions
for rangers in protected areas ," adds Williams.
Williams also notes that this is an international problem, requiring
joint efforts with Asian governments and NGOs, such as TRAFFIC, to
fight illegal trade of wildlife parts across borders and reduce demand
for such derivatives in Asian countries.
In the past month alone, rangers in the South Kamchatka Sanctuary have
found and destroyed 12 poacher hideouts and over a half mile of illegal
fishing nets. Three weeks ago, the rangers apprehended a group of
poachers with nearly 400 kilograms of illegal salmon roe. The patrol
raids are being carried out with support from WWF.
izvestia.ru - 14. Nov. 2007
В
Приморье
амурский
тигр взял в
"заложники"
сборщиков
кедровых
шишек
In der Region Primorje nahm Amurtiger Einwohner
des Rayons
Krasnoarmejski als "Geisel"
Ganze 24 Stunden nahm ein Amurtigers eine Gruppe von Bewohnern des
Rayons Krasnoarmejski der Region Primorje als "Geisel". Wie der
Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin erzählte,
machten sich die Leute in die Taiga auf, um Zirbelkiefernzapfen zu
sammeln, und beschlossen, in einer Winterhütte zu
übernachten. Am
Morgen entdeckten sie, daß vor der Tür ein Tiger liegt, der
keine
Anstalten machte, sie herauszulassen. Das Raubtier warf sich gegen die
Tür und schlug mit den Tatzen nach ihr. Die Leute konnten sich
erst
nach etwa 24 Stunden befreien, als ein Auto nach ihnen gefahren kam.
Vom Lärm des Motors erschreckt, verbarg sich das Tier in der
Taiga. Ein
solches Verhalten eines Tigers, der gewöhnlich eine Begegnung mit
Menschen im Wald vermeidet, läßt die Ökologen ganz Ohr
sein.
Höchstwahrscheinlich war das Tier verletzt worden und [nun
wütend auf]
Menschen. Einheimische bestätigen, daß einige Tage vor
diesem Vorfall
der Fahrer eines Holztransporters in dieser Gegend einen Tiger verletzt
hat - teilt ITAR-TASS mit. Gegenwärtig leben in den Regionen
Primorje
und Chabarowsk nicht mehr als 500 Amurtiger und "Konflikt"-Situationen
zwischen Raubtieren und Mensch entstehen oft. In diesem Jahr waren mehr
als 10 gefährliche Situationen registriert worden. In der Mehrzahl
der
Fälle hingen sie damit zusammen, daß Tiger Dörfern in
den Rayons
Kirowskij, Tschernigowskij und Dalneretschenskij einen "Besuch"
abstatteten. Hierhin führt sie ihr "gastronomisches Interesse" -
Hofhunde werden für sie zu einer leichten Beute. So gewöhnten
sich die
Tiger im Rayon Tschernigowskij an, Dörfer zu besuchen, nachdem
Wilderer
in den Wäldern den Bestand an Wildschweinen und Rehen vernichtet
hatten.
eho-dv.com - 13. Nov. 2007
Сахалин
ждет
голубых
баранов
Sachalin erwartet Blauschafe
Zwei Hausyaks kommen am Donnerstag per Flug nach Sachalin. Die
Paarhufer erhielt der Zoo Sachalin von den Krasnojarsker Kollegen aus
dem "Rojow rutschej". In diesem Jahr erhielt der Sachaliner
Zoobotanische Park bereits einige neue Bewohner: Dachse,
Kragenbären,
eine Wölfin und einige Fasane. Wenn alles klappt, werden in einem
Monat
neue Gäste erwarten. Nach Sachalin kommt ein Paar Blauschafe. "In
Rußland gibt es diese Tiere zur Zeit nur in Moskau. Vor kurzem
rief uns
der Direktor des Moskauer Zoos Walerij Spirin an und schlug uns vor,
ein Paar Blauschafe zu erwerben. Die Haltung der Schafe ist kompliziert
genug, doch die klimatischen Bedingungen auf Sachalin sind für sie
geeignet", erzählte Vizedirektorin Swetlana Jastrebzowa.
deita.ru - 13. Nov. 2007
Американское
Правительство
обеспокоено
сохранением
леопарда на
Дальнем
Востоке
Amerikanische Regierung besorgt um die Erhaltung
des Leoparden
im Fernen Osten
WWF Rußlands wurde auf Einladung des Generalkonsulats der USA
einer der
Teilnehmer eines Runden Tisches, der dem Schicksal des Amurleoparden
gewidmet war. Wie in der Fernost-Abteilung des WWF mitgeteilt wurde,
leben nach den Ergebnissen der Zählung 2007 im Südwesten der
Region
Primorje, dem letzten Zufluchtsort des Amurleoparden, kaum mehr als 30
Individuen dieses Tieres. Und wenn keine Maßnahmen ergriffen
werden zur
Erhaltung nicht nur einfach der Population, sondern jedes ihrer in der
freien Natur noch verbliebenen Exemplares, kann der Amurleopard von der
Erde verschwinden. An der Veranstaltung im Arsenjew-Museum, organisiert
vom Generalkonsulat der USA und der Vertretung der amerikanischen
Gesellschaft zur Erhaltung wilder Tiere (Wildlife Conservation Society,
WCS) in Wladiwostok, nahmen praktisch alle Amurleoparden-Spezialisten
der Fernostabteilung der Rußländischen Akademie der
Wissenschaften,
gesellschaftlicher und staatlicher Naturschutzorganisationen teil, aber
auch Vertreter der Gesetzgebenden Versammlung und der Verwaltung der
Primorje-Region. Aber das Hauptereignis wurde die Premiere des neuen
Dokumentarfilms über den Amurleoparden "Brosiwschije wysow" [etwa:
"die, die herausfordern"], aufgenommen von der rußländischen
Naturschutzorganisation "Sow taigi" [Ruf der Taiga] mit
Unterstützung
des ECS, des WWF Rußlands, der Stiftung "Feniks" ["Phönix"].
Der Film
ruft die Behörden Rußlands und der Region Primorje dazu auf,
ihre
Aufmerksamkeit auf diese schöne Katze zu richten und ihr die
Chance zum
Überleben zu geben. Vor allem sollen die Barrieren zwischen den
Ämtern
fallen und ein einheitliches geschütztes Naturterritorium auf der
Basis
der Reservate "Barsowyj", "Borisowskoje Plato" und des
Naturschutzgebietes "Kedrowaja Padj" geschaffen werden. Die
amerikanische Tierärztin Melody Roelke aus dem National Institute
of
Health stellte auf dem Treffen Ergebnisse ihrer Arbeit in der Region
Primorje zu medizinischen Untersuchungen des Amurleoparden vor. Um die
Überprüfung "im Feld" durchführen zu können,
mußte sie eine Ausstattung
mit einem Gesamtgewicht von 500 kg aus den USA mitbringen. "Im Verlaufe
von zwei Jahren gelang es uns, drei Tiere zu überprüfen, die
Ergebnisse
sind unerfreulich: Herzgeräusche, Verringerung der reproduktiven
Funktion, niedriges Niveau der genetischen Vielfalt", erzählte M.
Roehlke. Ihren Worten nach sollte die medizinisch-biologische
Erforschung des Amurleoparden fortgesetzt werden. Es ist nicht
ausgeschlossen, daß für die Erhaltung der Population
Maßnahmen
ergriffen werden müssen, ähnlich denen, die in den USA
angewandt wurden
zur Rettung des Florida-Pumas.
[Anm.: Das könnte evtl. bedeuten, einige Individuen der
nächstverwandten Leoparden-Unterart zur Rettung des Amurleoparden
einzusetzen]
eho-dv.com - 8. Nov. 2007
Директор
камчатского
зоопарка
объявлен почетным
жителем
Елизовского
района
Direktor des Zoos auf Kamtschatka Ehrenbürger
des Rayons
Jelissowo
Auf Beschluß der Duma des munizipalen Kreises Jelissowo wurde
Anatolij
Schewljagin, Initiator der Gründung und ständiger Direktor
des Zoos
Ehrenbürger des Kreises Jelissowo. Am 10. Dezember 2006 feierte
Anatolij Alexandrowitsch seinen 70. Geburtstag. Um diesem
weichherzigen, an Großväterchen Frost erinnernden Menschen
zu
gratulieren, kamen nicht nur zahlreiche Einwohner unserer Halbinsel,
sondern auch Zoodirektoren aus Moskau, Krasnojarks, Prag und Brno sowie
Kollegen aus der Ukraine angereist. Der einzige Zoos auf Kamtschatka,
der übrigens der erste im Fernen Osten war und Mitglied des
Weltzooverbandes ist, wurde 1983 eröffnet.
vladnews.ru - 9. Nov. 2007
Пихта - не елка!
Школьники
спасают
реликтовые
деревья
Mandschurische Tanne ist kein Weihnachtsbaum!
Schüler retten
Reliktbäume
"Ne rubitje pichtu tschornuju!" ["Fällt keine Mandschurische
Tanne"] -
solche Täfelchen tauchten im Wald in der Umgebung der Siedlung
Barabasch auf. Schüler der Landschule Nr. 1 nahmen diesen wohl
wertvollsten Baum Rußlands unter ihren Schutz, der erbarmungslos
unter
die Axt gerät wie eine Weihnachtstanne. Die Winterfeiertage sind
nicht
mehr fern. Bald werden die Frauen ihre Ehegatten wieder in den Wald
jagen nach einer Tanne. Doch diese fällen keineswegs eine
gewöhnliche
Tanne, sondern eine Mandschurische Tanne. Das ist der höchste Baum
Rußlands. Gerade unter Mandschurischen Tannen lebt der
Amurleopard.
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teilweise gekürzt |
Zoo Leipzig, 14.11.2007
EAZA Rhino-Kampagne erfolgreich beendet - Zoo Leipzig sammelte fast
40.000.- € an Spenden
Im Jahr 2006 startete die europäische Dachorganisation der Zoos,
EAZA
(European Association of zoos and Aquaria), in der der Zoo Leipzig als
Mitglied fungiert, eine große Kampagne zum Schutz der letzten
wildlebenden Nashörner.Nur noch fünf Nashornarten existieren
in Afrika
und Asien, die alle in ihrem Überleben bedroht sind. Neben der
Information und Sensibilisierung der Zoobesucher über das Problem
war
ein wichtiges Ziel, 13 konkrete Schutzprojekte in den
Heimatländern der
Tiere finanziell zu unterstützen. Dabei geht es u.a. um
Rangerkontrollen, Forschung, Aufklärung der Bevölkerung und
die
Umsiedlung von Nashörnern aus übervölkerten
Schutzgebieten in andere
Nationalparks. Der Zoo Leipzig führte die Kampagne in einem eigens
aufgestellten und afrikatypisch dekorierten Container auch nach deren
offiziellem Ende 2006 noch weiter und schließt die Ausstellung
heute
ab. Insgesamt konnten fast 40.000.- � an Spenden gesammelt werden. Ein
Teil davon durch den Verkauf von speziellen Nashorn-Souvenirs, ein
anderer durch die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten
des
Artenschutzes. Mit dieser Spendensumme war der Zoo Leipzig unter den
über 130 teilnehmenden Zoos einer der erfolgreichsten
Spendensammler.
Im Jahr 2008 wird sich der Zoo an der dann beginnenden weltweiten
Amphibienkampagne �Year of the frog 2008� beteiligen und hofft wieder
auf zahlreiche Spender zugunsten der Artenschutzprojekte.
Zoo Basel, 14.11.2007
Seltene Nachzucht von fünf jungen Geparden im Zoo Basel
Lange musste man bei den Geparden im Zoo Basel auf Nachwuchs warten. Am
8. September hat nun die schon ältere Dame Msichana (8) nach einer
Tragzeit von 92 Tagen einen Wurf mit fünf Jungen zur Welt
gebracht.
Vater ist der aus Wien stammende Kater Survivor (6). Die zwei Monate
jungen flaumigen Flitzer können in diesen Tagen auf der
Geparden-Anlage
beim Etoscha-Haus bestaunt werden. Sind fünf junge Geparde
fünf neue
Patienten für den Zootierarzt? Das möchte man nicht hoffen
und bis
jetzt entwickeln sich die Jungtiere sehr erfreulich. Vom Zootierarzt
wurden sie bereits dreimal kurz untersucht. Dabei wurde ihr Geschlecht
bestimmt und eine individuelle Markierung in Form eines
Mikrochip-Transponders unter die Haut eingepflanzt. Zur
Jungtierprophylaxe gehört auch das Entwurmen und die zweimalige
Grundimpfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche (feline
Panleukämie).
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 14.11.2007
Wilhelma bei der Landesspitze dabei!
Viele Jugendliche träumen
davon,
nicht nur Tiere zu halten, sondern ihre Tierliebe zum Beruf zu machen.
Für 4 - 5 Jugendliche wird dieser Traum jährlich wahr: Sie
erhalten
einen der begehrten Ausbildungsplätze zum Tierpfleger in der
Wilhelma.
Und ob sie nun später zu den Elefanten oder zu den Zwergziegen
wollen -
ihr Alltag ist fürderhin gefüllt mit frühem Aufstehen,
schwerer
körperlicher Arbeit für Tiere, mit denen man meist nicht
schmusen kann,
und viel Lernerei in Berufsschule und innerbetrieblichem
Zusatzunterricht. Die dreijährige Ausbildung endet mit einer
Prüfung
vor der IHK zum staatlich geprüften Tierpfleger � und für die
besten
Auszubildenden im Ländle dieses Jahr erstmals mit einer Ehrung
durch
die IHK in Anwesenheit von Ministerpräsident Günther
Oettinger. So
geschehen am 12.11. auch für Stefanie Kuckartz, die ihre Lehre
2007 mit
Bestnoten abschloss. Eine solche Ehrung ist nicht nur Lohn und Ansporn
für die hervorragenden Leistungen der Auszubildenden, sondern auch
ein
Lob für die Ausbildungsbetriebe. Die Wilhelma freut sich daher
besonders, mit einer Auszubildenden in diesen Reihen vertreten zu sein.
Frau Kuckartz wurde nach der Ausbildung selbstverständlich
übernommen
und ist heute im Revier �Bären/Südamerikaanlage� tätig.
NiederRheinPark Plantaria, 14.11.2007
Nachwuchs im NiederRheinPark Plantaria
Braune Knopfaugen, kleine Ohren und weiches Fell. So niedlich
präsentieren sich die beiden Weißbüscheläffchen
den Besuchern des
NiederRheinPark Plantaria. Am letzten Wochenende sind
überraschenderweise Zwillinge zur Welt gekommen. Die Eltern leben
seit
2005 im Park. Bei den beiden funkte es sofort und so kamen in den
beiden folgenden Jahren jeweils Zwillinge zur Welt. Alle helfen
fleißig
bei der Aufzucht der neuen Geschwister. Zur Freude der Tierpfleger und
des restlichen Plantaria-Teams sind alle wohlauf. Noch sind die kleinen
Weißbüscheläffchen namenlos. Deswegen startet der
NiederRheinPark
Plantaria bis zum 10. Dezember 2007 einen Namensaufruf.
Ursprünglich
sind diese Krallenaffenarten in Südamerika verbreitet. Deswegen
sollten
es wohlklingende südamerikanische Namen sein, die sich leicht
merken
lassen. Wer einen originellen Vorschlag hat, sollte diesen
schnellstmöglich an plantaria@t-online.de senden.
Für diejenigen, deren Namen ausgewählt werden, gibt es ein
kleines
Dankeschön. Auch bei den Minischweinen sind am Wochenende drei
Jungtiere zur Welt gekommen. Angekuschelt an die Mutter haben sie gute
Chancen den Winter zu überstehen. Für jeden, der sich die
Jungtiere und
alle anderen Tiere anschauen möchte, ist der NiederRheinPark
Plantaria
von November bis März täglich von 10 bis 16 geöffnet.
Zoo Heidelberg, 14.11.2007
Aktive Wintertage
Was machen einheimische Tiere in der kalten Jahreszeit, wie
überstehen
die exotischen Tiere im Zoo den Winter? Welche Gefahren birgt der
Winter außer Kälte und Nahrungsmangel und welche Schutz- und
Anpassungsstrategien sind im Tierreich zu finden? Über zwei Tage
werden
sich die Teilnehmer der �Aktiven Wintertage� mit diesen Fragen intensiv
beschäftigen. Darüber hinaus werden sich die Kinder aktiv bei
der
Winterhaltung einiger Zootiere einsetzen und auch für einheimische
Tiere geeignete Nist- und Überwinterungshilfen herstellen. �Die
Aktiven
Wintertage stellen das erste Ganztagsangebot der Heidelberger Zooschule
dar�, meint dazu der Zoopädagoge Dr. Arndt Löwenberg.
�Bereits in
diesem Frühjahr haben wir das Angebot im kleinen Maßstab
erprobt. Die
Kinder, aber auch wir als Betreuer fanden es toll, im winterlichen Zoo
mit der Gruppe beschäftigt zu sein und zwischendurch in der warmen
Zooschule oder in der Zoogastronomie gemeinsam zu essen.�
Zoo Berlin, 13.11.2007
Nach 91 Jahren wieder im Zoo Berlin: Schaufütterung eines
Fingertieres!
Bisher vom Medienrummel verschont wurde das neben Knut derzeit wohl
spektakulärste Zootier, das Aye Aye. Seit Ende Juni lebte das
erste
nach 91 Jahren wieder in Berlin beheimatete Fingertier fast unbeachtet
im neu gestalteten Nachttierhaus; und das, obwohl es wissenschaftlich
sehr viel wertvoller ist als sein bäriger Zoomitbewohner! Bereits
im
April war der koboldähnliche �Halbaffe� als Staatsgeschenk der
Republik
Madagaskar im Zoo eingetroffen. Hier hatte ihn der madagassische
Premierminister an den deutschen Bundespräsidenten übergeben.
Anschließend zog der am 26.2.2001 in Antananarivo geborene
Neuankömmling zunächst in die Quarantänestation. Dort
ließ sich das
streng nachaktive Männchen nur ungern sehen und versteckte sich
selbst
vor seinen Betreuern in der Schlafkiste. In neuer Umgebung aber hat
sich das anfangs scheue Tier mittlerweile zu einem Aktivposten
entwickelt. In mondhellem Dämmerlicht klettert und springt es im
Geäst
seiner Behausung derart wild umher, dass man fast geneigt ist, Angst um
seine dünnen Finger zu haben, denen das Tier seinen Namen
verdankt. Bei
den Fütterungen sieht der Zoobesucher wie der
gespensterähnliche
Affenverwandte seinen verlängerten, knöchrigen Mittelfinger
zum Speisen
einsetzt. Aus mit Leckerbissen präparierten Bambusröhrchen,
Kokosnüssen
und dergleichen stochert er geschickt das Fressbare hervor. Seit
einiger Zeit hört das pfiffige Lebewesen auf den Namen �Mario�,
den
auch seine Hauptbezugsperson, Reviertierpfleger Mario
Grüßer, trägt.
Die im Freiland äußerst bedrohte Tierart ist auch in
Zoologischen
Gärten nur sehr selten zu sehen: innerhalb Europas nur noch im
Frankfurter Zoo und in wenigen Einrichtungen Großbritanniens.
Zoo Köln, 13.11.2007
Naturschutzprojekt in Vietnam
Im Rahmen unserer Naturschutzarbeit in Phon Nha � Ke Bang, Provinz
Quang Binh (Vietnam) hat der Kölner Zoo zur Zeit sechs Vietnamesen
zu
Gast. Die Gruppe wird angeführt von Herrn Phan Lam Phuong, dem
Vorsitzenden der Provinz (Chairman of the Provincial People�e
Committee) und dem Direktor des Nationalparks in Phong Nha � Ke Bang,
Herrn Nguyen Tan Hiep.Seit 1999 engagiert sich der Kölner Zoo in
Phong
Nha � Ke Bang. Am Anfang der Arbeit war das Gebiet nur ein
Naturreservat. Heute handelt es sich um einen Nationalpark, der vor
vier Jahren sogar zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Dazu haben der
Kölner Zoo und seine Mitarbeiter maßgeblich beigetragen.
Biologische
Erhebungen führten zu zahlreichen Neubeschreibungen von Arten, die
bis
dahin der Wissenschaft gar nicht bekannt waren, so ein Gecko, der nach
dem Gebiet benannt wurde: Gecko phongnhakebangensis. Seit 2 Jahren hat
der Kölner Zoo Mitarbeiter vor Ort, eine Auffangstation für
beschlagnahmte Tiere errichtet und arbeitet bei einem
Primaten-Ausbürgerungsprojekt mit der Frankfurter Zoologischen
Gesellschaft zusammen
Zoo Osnabrück, 13.11.2007
Nakuru, der neue König der Löwen
Nicht lange mussten die
Löwendamen
im Zoo Osnabrück nach dem Tod des Männchens Jambo auf neue
männliche
Gesellschaft warten. Am Donnerstag vergangener Woche kam das
Löwenmännchen Nakuru aus dem Wiener Tierpark Schönbrunn
nach Osnabrück.
Zurzeit gewöhnt sich der sechs Jahre alte Löwe an die neue
Umgebung. Am
Samstag hatte er erstmals die Gelegenheit, das neue
Außengehege zu erkunden. Der König der Tiere traute sich
allerdings
nicht hinaus und begutachtete sein neues Reich nur durch eine Schleuse,
die Innen- und Außenanlage verbindet. Einen Tag später
fühlte er sich
anscheinend sicherer, suchte sich auf der Außenanlage einen
bequemen
Liegeplatz und ließ sich nur mit Leckerbissen wieder in das
Innengehege
locken. Der anstrengendste Teil der Eingewöhnung steht jedoch noch
bevor: die Zusammenführung mit seinen neuen Weibchen! Bisher
hatten das
neue Rudel nur über ein Kontaktgitter Gelegenheit, sich zu
beschnuppern. Wir hoffen, dass die Löwendamen ihn freundlich
empfangen
werden und Nakuru sich im Zoo Osnabrück wie ein Hahn im Korb
fühlen
wird. In Wien musste er sich nämlich ein Weibchen mit einem
männlichen
Artgenossen teilen.
Tierpark Hagenbeck, 13.11.2007
Elefanten Elefanten-Forschung für den Artenschutz
Im Tierpark Hagenbeck findet seit 2003 jährlich die �First
European
Eleph Elephant Management School� statt. Hagenbeck hat sich dadurch zu
einer Ausbildungsstätte für Elefantenpfleger aus aller Welt
entwickelt.
Die Teilnehmer stammen aus 15 Nationen. Zum fünfjährigen
Jubiläum
dieses neuntägigen Intensiv-Kurses, stehen Ihnen nun einige
Experten
Rede und Antwort.
�Wie sieht die Zukunft der grauen Riesen aus?�, �Welche Ergebnisse
bringt die jüngste Forschung?�, �Wo besteht dringender
Handlungsbedarf?� � diese und andere, speziell Ihre, Fragen sind Inhalt
des Pressegesprächs. Mit derzeit elf Asiatischen Elefanten
zählt die
Hagenbeck�sche Herde zu einer der größten Europas. Die Tiere
sind
Botschafter einer hochgradig von der Ausrottung bedrohten Art. Nach
Schätzungen des WWF leben nur noch zirka 20.000 bis 30.000 dieser
Tiere
im Freiland. Hagenbeck hat eine mehr als 100- jährige Erfahrung im
Umgang mit Elefanten. Heute setzt sich der Tierpark für die
Haltung des
Asiatischen Elefanten in Obhut des Menschen und für seinen Schutz
in
den Herkunftsländern ein. Hagenbeck gilt seit den 1990er-Jahren
als
eine der erfolgreichsten Zuchtstätten für Dickhäuter.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 13.11.2007
Hellabrunn: Trotz Kälte immer einen Besuch wert
Auch wenn das Frühjahr allgemein als die hohe Zeit der Geburten
gilt,
können sich unsere Besucher in der kalten Jahreszeit am
Herumtollen
unserer Jungtiere erfreuen. So gab es bei den Wisenten kurz
hintereinander gleich zwei Geburten. Am 08.10.07 brachte Kuh �Henola�
das männliche Kalb �Herbert� auf die Welt und am 27.10.07 die Kuh
�Hedonia� das männliche Kalb �Helmut�.
Direkt in der Nachbarschaft vergrößerte sich unsere
schöne
Przewalski-Herde am 04.11.07 um ein weibliches Jungtier. Diese Geburten
sind besonders schön, da sowohl Wisente als auch
Przewalski-Urwildpferde kurz vor dem Aussterben standen und durch
Erhaltungszucht davor bewahrt worden sind. Erst im Juli 2007 hat
Hellabrunn zusammen mit dem Nürnberger Tierpark sechs
Przewalski-Urwildpferde wieder nach Kasachstan gebracht.
NiederRheinPark Plantaria, 12.11.2007
Greife fliegen wieder im NiederRheinPark Plantaria
Am 18. November 2007 wird die Greifvogelstation des Kreises Kleve
wieder im NiederRheinPark Plantaria zu Gast sein. Wilhelm Schnabel
hält
jeweils um 13:00 und 15:00 Uhr eine Flugschau mit seinen Greifen ab.
Mit dabei sein werden unter anderem ein Rotschwanzbussard, Sakerfalken,
Harrisfords, Wanderfalken und ein Uhu. Bei schlechtem Wetter findet die
Veranstaltung in der großen Halle statt. Fachkundige Mitarbeiter
der
Greifvogelstation freuen sich auf alle interessierten Besucher und
werden natürlich auch alle Fragen zum Thema Greifvögel gerne
beantworten. Aber auch alle anderen Tiere des Parks freuen sich auf
Ihren Besuch.
Zoo Halle, 12.11.2007
Vorverkauf für Advents-Special: „Jazz & Zoo“ läuft -
Jazzkonzert
„Sing your story“
Wie wäre es mit einem gemütlichen Adventsspaziergang im Zoo,
um dann im
Anschluss bei einem Glas Wein Jazz zu genießen? Die Gelegenheit
dazu
bietet das Advents-Special „Jazz & Zoo“ am 2.12.07. Um 15 Uhr
beginnt das Jazz-Konzert „Sing your story“ im „Lux. Kino am Zoo“. Da
die Konzertkarte an diesem Tag auch zu kostenlosem Eintritt in den Zoo
berechtigt, bietet sich ein Advents-Spaziergang im vorweihnachtlichen
Zoo vor dem Konzert regelrecht an. Unter dem Motto „Sing your story“
interpretieren dann junge Solisten der Gesangsklasse Berger-Brandt
(Musikschule allègro, Konservatorium Halle, Musikschule
Querfurt)
Jazz-Highlights von Cole Porter, Nat King Cole, Horace Silver, Duke
Ellington, Norah Jones, Oleta Adams u.a.. Für die Live-Begleitung
sorgen Christoph Schmidt (piano), Christian Bergmann (bass), Matthias
Klapperstück (drums), Alexander Seher (guitar). Das
abwechslungsreiche
Musikprogramm bietet Raum für die individuelle Auseinandersetzung
der
jungen Musiker(innen) mit authentischer Musik. Dabei wird manch „eigene
Geschichte“ durchscheinen.
Wildpark Lüneburger Heide, 11.11.2007
Wintereinbruch im Wildpark Lüneburger Heide
Die Braunbären im Wildpark
staunen
nicht schlecht, als sie ihre Nasen heute Morgen rausstreckten. Eine
willkommene Abwechslung für Meister Petz der sich erstmal
übermütig im
Schnee vergnügt. Im Gegensatz zu uns Menschen friert er in seinem
warmen Pelz nicht. Die Kodiak- und Europäischen Braunbären
aus dem
Wildpark Lüneburger Heide füttern sich jetzt richtig Fett an.
Während
der Winterruhe zähren die Bären von ihren angefressenen
Fettpolstern,
ihr Stoffwechsel läuft dann auf Sparflamme, dass ist in der Natur
überlebenswichtig. Allerdings bekommen die Bären im Wildpark
auch im
Winter Futter, nur ihr Appetit ist kleiner. Im Frühjahr wird dann
alles
nachgeholt, Beeren, Obst, Wurzeln und geringe Mengen Fleisch steht auf
ihren Speiseplan. Besonders aktiv werden die putzigen Riesen allerdings
wenn die Tierpfleger sie mit ihrer Leibspeise Rosinenbrot mit Honig
füttern. Für das spezielle Bärenfutter, das es im
Wildpark zu kaufen
gibt, macht Meister Petz für die Besucher auch schon mal
Männchen.
Zoo Augsburg, 10.11.2007
Bali – Der lange Weg ins 21.Jahrhundert - Vortrag am 13. November um 14
Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe präsentiert Herr Arno Wehrmann vom
Autoteile und Servicecenter Wehrmann einen Film, den er anlässlich
einer Reise auf die Insel Bali gedreht hat. Dabei gibt es Impressionen
der faszinierenden Insel, gleichzeitig wird auch über die
Schwierigkeiten berichtet, den Weg in ein modernes Zeitalter zu finden.
Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos,
es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um
14 Uhr in die Zooschule.
Zoo Dresden, 09.11.2007
Fische schwimmen jetzt hinter den Kulissen
Anfang 2008 soll im Dresdner Zoo mit dem Bau der neuen Giraffenanlage
begonnen werden. Um den Baustart nicht zu verzögern, ist es
bereits
jetzt notwendig, einige alte Zooanlagen abzureißen. Neben der
Futtermeisterei, für die gegenwärtig ein neues Gebäude
hinter der
Pinguinanlage gebaut wird, muss auch das Aquarium von seinem
angestammten Platz weichen. Die meisten Fische werden in den
nächsten
Wochen ihre Aquarien hinter den Zoo-Kulissen beziehen und leider nicht
mehr für die Besucher zu sehen sein. Das Aquarium bleibt darum ab
dem
12. November für die Besucher geschlossen. Das Terrarium mit
seinem
bekanntesten Bewohner, dem 4,50 Meter großen Leistenkrokodil Max
bleibt
selbstverständlich auch weiterhin geöffnet.
Vogelpark Herborn, 09.11.2007
Am Wochenende locken Martini-Markt und Vogelpark ins traditionsreiche
mittelhessische Herborn
Natur- und Tierfreunde, die den
Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Jahr noch nicht
besucht haben, oder die „Kakadu „Coco“ und Co. nochmals einen Besuch
abstatten wollen, haben zu einem Besuch des familienfreundlichen,
unmittelbar an der Herborner Zuwegung zum Rothaarsteig und dem neuen
Westerwaldsteig gelegenen Naturerlebniszentrums auch jetzt noch
Gelegenheit. Denn der Vogelpark wird seine Pforten erst nach
Wintereinbruch mit Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke
schließen.
Somit haben sowohl Wanderfreunde als auch die Tierfreunde, die die
milden Herbsttage noch einmal nutzen wollen, um sich von den
Wachstumsfortschritten der diesjährigen Jungvögel, wie der
seltenen
Rotbrust-Krontaube und der Gelbbrustaras ein Bild zu machen, oder die
die vier munteren Lisztäffchen in ihrem Warmhaus besuchen wollen,
noch
Gelegenheit, das beliebte Herborner Naturerlebniszentrum aufzusuchen.
Pfiffige Ausflügler haben an diesem Wochenende die Gelegenheit
einen
Besuch des beliebten, in der traditionsreichen Herborner Innenstadt
stattfindenden Martinimarkts mit einem Abstecher nach Uckersdorf zu
verbinden. In diesem Jahr bedankt sich das Team des Vogelparks bei fast
43.000 Besuchern aus nah und fern für den besten Zuspruch seit
Gründung
des familienfreundlichen Naturerlebniszentrums. Wie
Geschäftsführer
Jörg Kring mitteilt, waren die Monate April sowie September und
Oktober
bei zumeist nahezu optimaler Witterung „einsame Spitze“.
Tiergarten Schönbrunn, 09.11.2007
Fu Long auf der Waage!
Der kleine Panda wurde heute
erstmals gemessen und gewogen. Er wiegt knapp über drei Kilogramm
- bei
einer Körpergröße von etwa 45 bis 50 Zentimeter. Eine
genauere Messung
war leider unmöglich, weil das Junge natürlich nicht still
gehalten
hat. Wie es dabei im Detail zugegangen ist und wie Fu Long und die
Pflegerinnen dieses Ereignis erlebt haben, ist am Sonntag um 15.40 Uhr
im ORF-„Panda-TV“ zu sehen.
Zoo Magdeburg, 08.11.2007
Giraffenbaby heißt „Samira“
Das Magdeburger Giraffenkalb hat jetzt einen Namen! Aus 300
Namensvorschlägen wählte eine Jury den Namen „Samira“ aus.
„Wir freuen
uns sehr, dass unser einstiges Sorgenkind sich so prächtig
entwickelt
hat, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten“, erklärt der
Zoodirektor
Dr. Kai Perret. Das Giraffenkalb gehöre daher zum besonderen
Zuchterfolg des Jahres 2007. „Samira“ heißt jetzt auch das
Maskottchen
des künftigen Zoo-Kindergartens. Der Name ist arabischen Ursprungs
und
bedeutet „die immer Glückliche“ oder auch „die Begleiterin“. Ein
passender Name für den „kleinen“ Langhals und für das
Maskott-chen des
Zoo-Kindergartens! Am 16.11.2007 findet im Giraffenhaus um 15 Uhr die
Namenstaufe statt. Der Holz-und Baufach-handel der Dr. Sporkenbach GmbH
übernimmt zur Taufe die Tierpatenschaft über „Samira“. Mit
Landtagspräsident Dieter Steinecke wird auch ein ganz besonderer
Taufgast erwartet. Von ihm erhält das Giraffenbaby einen gut
gefüllten
Futterkorb. Die Namensgeber, die aus Magdeburg und Rathenow kommen,
freuen sich bereits riesig auf die bevorstehende Giraffen-Taufe. Die
Zootier-pfleger werden vom Zoo-Kindergarten das Giraffen-Maskottchen
überreicht bekommen. Die Zoobesucher sind herzlich zur Taufe des
Giraffenkalbes eingeladen.
Tiergarten Worms, 08.11.2007
Der Herbst bringt Farbe in den Tiergarten Worms - Bei den Affen kehrt
Ruhe ein
Nicht nur die bunten Blätter des schönen Baumbestandes im
Tiergarten
sorgen im Herbst für eine ganz besondere Stimmung. Auch bei den
Tieren
ist einiges los. So gab es bei den Roten Sichlern vor kurzem Zuwachs.
Zwölf junge Sichler sind aus dem Zoo Heidelberg nach Worms
gezogen.
Tragen sie momentan noch ihr bräunliches Jugendkleid, werden sie
im
nächsten Jahr mit ihrem schillernd-roten Gefieder wahre Farbtupfer
in
der Flugvoliere sein. Mit ihren langen Beinen und dem
sichelförmigen
Schnabel sind sie häufig bei ihrer eifrigen Nahrungssuche im
Wasser zu
beobachten. Neben allerlei Wirbellosen fressen diese Ibisvögel vor
allem kleine Krebse und Fische. Damit sie auch im Tiergarten ihre
natürliche Färbung behalten, muss darauf geachtet werden,
dass das
Futter die notwendigen Farbstoffe enthält. Rote Sichler nutzen
ähnlich
wie die Flamingos rötliche Nahrungsbestandteile um ihr Gefieder in
leuchtendem Rot erstrahlen zu lassen. „Die Heidelberger Tiere haben
sich schnell bei uns eingewöhnt und inzwischen sind sie gemeinsam
mit
den Alttieren in ihrem neuen Zuhause unterwegs.“, erzählt
Auszubildender Alexander Kriha. Aber nicht nur in der Vogelvoliere wird
es bunter. In der Nachbarschaft toben inzwischen kleine
Weißbüscheläffchen durch ihr neues Quartier. Auf Grund
von
Streitigkeiten in der Affengruppe, die im kleinen Affenhaus lebt,
mussten zwei Tiere von den anderen getrennt werden. Das neue Zuhause
der niedlichen Krallenaffen wurde von Natascha Klumpp, Lehrerin der
Westend-Realschule, farblich neu und ansprechend gestaltet. „Die
Tierpfleger sorgten für tolle Versteck-, Kletter- und
Beschäftigungsmöglichkeiten und schon konnten die kleinen
Kerle
einziehen. Nun herrscht wieder Frieden bei den Affen.“, ergänzt
der
stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner.
Tierpark Berlin, 08.11.2007
Serval-Zwillinge stellen sich im Tierpark Berlin vor
Fünf Wochen alt sind die zwei weiblichen Serval-Kätzchen, die
am 17.
Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands geboren wurden und jetzt
beginnen, ihren Schaukäfig im Alfred-Brehm-Haus zu erkunden. Zwar
war
der Schieber zur Mutterbox schon immer geöffnet gewesen, denn
Vater
„Malo“ (12) war bei der Geburt dabei und hatte auch später stets
Zugang
zu seinen Töchtern, doch der Nachwuchs verbrachte die ersten
Wochen für
unsere Besucher nicht sichtbar in der Geborgenheit der Mutterbox,
bestens betreut und versorgt von der bewährten Mutter „Mara“ (11).
Die
zwei kleinen Weibchen „Magadi“ und „Seronera“ wiegen jetzt schon mehr
als 1,2 Kilogramm. Bei der Geburt brachte jede lediglich rund 300 Gramm
auf die Waage. Servale sind Kleinkatzen, die in den afrikanischen
Steppengebieten zu Hause sind. Mit ihren langen Beinen, dem gelben,
gefleckten Fell und besonders den großen Ohren gehören sie
zu den
attraktivsten Vertretern der Katzenfamilie. Die Partner unseres
erfolgreichen Serval-Elternpaares sind Zugereiste. Mutter „Mara“ kam
vor 10 Jahren aus dem Ruhr-Zoo Gelsenkirchen zu uns, Vater „Malo“ vor 8
Jahren aus dem Zoo Krefeld.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
spiegel.de - 12.11.2007
Panda-Bären droht Hungertod
Es klingt zunächst wie eine gute Nachricht: In der chinesischen
Provinz
Sichuan blühen 24.000 Hektar Bambuswald. Doch für die dort
lebenden
Großen Pandas ist die Blütenpracht eine große Gefahr.
Denn
Bambuspflanzen sterben nach der Blüte ab - und somit wird auch das
Hauptnahrungsmittel der vom Aussterben bedrohten Tiere knapp. Yang
Xuyu, Leiter der Wild Animal Preservation Station Sichuans, warnte am
Sonntag auf einem Treffen von Tierschützern in der
Provinzhauptstadt
Chengdu, dass Tiere verhungern könnten. In der Provinz leben nach
seinen Angaben 1206 Pandas - das sind fast 80 Prozent aller noch frei
lebenden Bären. ... Nach Yangs Angaben kommt es etwa alle 60 Jahre
zu
einem größeren Bambussterben. Die Pflanzen blühen,
produzieren Samen
und gehen dann ein. Früher konnten die Tiere den Lebensraum
wechseln -
und so dem drohenden Hungertod entkommen. Heute sei dies schwieriger,
sagte Yang. Durch den Menschen seien die üblichen Migrationspfade
zwischen verschiedenen Bambuswäldern blockiert.
dieneueepoche.com
- 12.11.2007
Über 30.000 Vögel wegen Ölpest im
Schwarzen Meer
verendet
Die Ölpest im Schwarzen Meer nach der Havarie eines russischen
Öltankers hat bereits zum Tod von 30.000 Vögeln geführt.
Unzählige
andere Vögel saßen am Montag ölverschmiert,
geschwächt und hilflos an
den Ufern herum. Wie groß der Schaden an den Fischbeständen
ist, könne
noch nicht ermessen werden, sagte der Gouverneur der Region Krasnodar,
Alexander Tkaschew, der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Er
sprach von einer „ökologischen Katastrophe.“
dieneueepoche.com - 13.11.2007
Aufräumarbeiten
im Schwarzen Meer behindert - Lang anhaltende Schäden
befürchtet –
Umweltschützer in Kalifornien fordern Verbot von Schweröl
Stürmischer Wind hat am Dienstag die Aufräumarbeiten nach dem
Auseinanderbrechen eines Öltankers im Schwarzen Meer behindert.
Die
Ölpest kostete bereits mehr als 30.000 Vögel das Leben. Da
das Öl wegen
des schlechten Wetters nicht abgesaugt werden kann, sinkt immer mehr
teerige Substanz auf den Meeresboden. Die russischen
Umweltbehörden
befürchten langanhaltende Schäden für die Meereswelt in
der Region. ...
Bei dem Unglück am Sonntag waren aus dem Tanker „Wolganeft-139“
2.000
Tonnen Öl ausgetreten, außerdem gingen bis zu zehn weitere
Schiffe in
stürmischer See unter. ... Umweltschützer forderten
unterdessen ein
Verbot des bei dem Unglück ausgetretenen Schweröls. Dabei
handele es
sich um einen ökologischen Albtraum, erklärte die
Organisation Friends
of the Earth. Das Schweröl enthalte zahlreiche Schadstoffe und
löse
sich nur langsam auf. „Es ist der dreckigste Treibstoff auf dem
Planeten“, sagte Teri Shore von der Organisation, die sich beim
US-Kongress für ein Verbot des Schweröls einsetzt. Das
Öl ist ein
Abfallstoff aus Raffinerien und wird wegen seines vergleichsweise
niedrigen Preises bevorzugt als Treibstoff für Schiffe eingesetzt.
Tagesspiegel -
10. Nov. 2007
In
Angst vor Isegrimm
Für die einen sind sie willkommene Rückkehrer, für
andere
unberechenbare
Räuber: Frei lebende Wölfe bewegen die Gemüter im
Süden Brandenburgs.
In Bagenz
bei Spremberg beklagen die Betreiber einer Straußenfarm, dass ein
Wolf
am
hellen Tag eines ihrer Tiere gerissen habe. Angeblich hatte er „lange
zwischen
den Bäumen gelauert, dann den hohen Zaun übersprungen und dem
1,20
Meter großen
Strauß die Kehle durchgebissen“.
Gesa
Kluth vom Wildbiologischen Labor Lupus in Spreewitz hält das
für
abwegig:
„Wölfe lauern nicht am Tage unter Bäumen“, sagt die
Wissenschaftlerin,
die seit
Jahren die Rückkehr der Wölfe in die sächsische und
brandenburgische
Lausitz begleitet.
„Dem toten Strauß fehlte der Kopf, das lässt eher auf einen
Fuchs
schließen.“
Aufschluss,
welches Tier den Straußenvogel tötete, soll nun eine
Untersuchung im
Institut
für Zoo- und Wildtierforschung Berlin bringen. Hier wird momentan
auch
der
Kadaver eines Tieres begutachtet, das vor fünf Tagen in Peitz
überfahren wurde.
Ein Jäger hatte es als „älteren Wolf“ identifiziert,
später teilte das
Umweltministerium mit, es handele sich um einen Hund oder um eine
gezüchtete
Kreuzung aus Wolf und Hund. Um
gewerbsmäßige Tierhalter wie Schäfer vor Schäden
durch Wölfe zu
schützen,
fördert das Land die Anschaffung von Herdenschutzhunden und die
Errichtung
spezieller Zäune, sagt der Sprecher des Umweltministeriums,
Jens-Uwe
Schade.
derstandard.at
- 14.11.2007
Japan:
Der Kaiser selbst ließ einen Eroberer ein
Seit den 60er Jahren breitet sich in japanischen Seen und Flüssen
ein
Bio-Invasor aus, verdrängt heimische Fischarten und hat sich zur
ökologischen Plage ausgewachsen: Lepomis macrochirus, der Blaue
Sonnenbarsch. Und schuld daran ist der heutige japanische Kaiser
höchstselbst, der in dieser Woche ein ungewöhnliches
Geständnis
ablegte. "Ich habe den Blauen Sonnenbarsch vor rund 50 Jahren aus den
USA mitgebracht und einem Forschungsinstitut der Fischereibehörde
gestiftet", sagte Kaiser Akihito in einer Rede in der Stadt Otsu am
Sonntag. "Damals hatten wir große Hoffnung, ihn als
Nahrungsmittel zu
züchten, und ich bin sehr besorgt darüber, wie sich alles
entwickelt
hat."
Spiegel
online
Die
blutige Jagd nach dem Einhorn
Seit Jahrhunderten wird der Narwal gejagt. Im Mittelalter hielt man
seinen Zahn für das zauberkräftige Einhorn und auch heute
noch ist sein
Elfenbein begehrt. Nun droht der ganzen Art die Ausrottung - durch
Jäger der Inuit.
dieneueepoche.com
- 12.11.2007
Feldlerche und Kiebitz auf dem Rückzug - Viele
Vogelarten werden in Deutschland seltener
Viele Vogelarten vom Haussperling bis zum Kiebitz werden in Deutschland
immer seltener. Das geht aus einer am Montag vom Bundesamt für
Naturschutz vorgestellten Studie über Bestand und Entwicklung der
Vogelwelt in der Bundesrepublik hervor. Mehr als ein Drittel der 64
untersuchten Brutvogelarten sind danach in ihren Beständen
rückläufig.
Besonders betroffen sind der Studie zufolge Arten, die auf Äckern
und
Wiesen am Boden brüten. Feldlerche, Brachvogel und Kiebitz seien
durch
intensive Landwirtschaft, Verlust von naturnahen Feuchtwiesen und die
Umwandlung von Brachflächen in Äcker zur Gewinnung von
Bioenergie
bedroht. Doch auch eine so verbreitete Art wie der Haussperling sei auf
dem Rückzug. Doch gibt es auch gute Nachrichten. Bedrohte
Vogelarten
wie Kranich, Wiesenweihe oder Schwarzstorch sind wieder deutlich
häufiger am deutschen Himmel zu sehen, seit dem es für sie
spezielle
Schutzmaßnahmen gibt. Dies zeige die Wirkung von Naturschutz,
betonte
das Bundesamt.
scinexx.de - 13.11.2007
Schlechte Karten für Spatz & Co - Neue Studie
warnt vor Abnahme der Vogelbestände in Deutschland
Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN),
Professorin
Beate Jessel, stellte die neue Studie gestern zusammen mit Vertretern
des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) und der
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) vor. Sie
gibt
einen aktuellen Überblick über den Zustand der Brutvogelarten
Deutschlands sowie der im Winterhalbjahr hier in großer Zahl
rastenden
Wasservögel. „Viele der Ergebnisse lassen aufhorchen, selbst
häufige
Vogelarten wie der Haussperling sind auf dem Rückzug. Von den 64
untersuchten häufigen Brutvogelarten sind 23 Arten, in ihren
Beständen
rückläufig", sagte Jessel. „Die Beobachtungsergebnisse sind
hier
erstmals in einer komprimierten Form so aufbereitet und dargestellt,
dass die Naturschutzpolitik und die Öffentlichkeit damit gezielt
informiert werden können", ergänzte der Vorsitzende des DDA,
Stefan
Fischer.
derstandard.at - 12.11.2007
Forscher
melden Erfolge bei Entschlüsselung von Wal-Kommunikation
Der komplexen akustischen Kommunikation zwischen Buckelwalen (--->
Live-Hörbeispiele finden Sie unten über den "Whalesong"-Link)
haben
sich australische Forscher verschrieben. Und sie sind sich sicher,
einige Lautfolgen bereits bestimmten sozialen Interaktionen zuordnen zu
können. Am Projekt "Humpback Whale Acoustic Research
Collaboration"
(HARC) beteiligte Wissenschafter studierten über einen Zeitraum
von
drei Jahren hinweg Buckelwale, die an der australischen Ostküste
entlangwandern. Sie zeichneten mit Bojen die Wal-Laute auf und
beobachteten parallel dazu die Interaktionen der Tiere, um
Zusammenhänge zwischen den Lautäußerungen und den
sozialen Situationen,
in denen sich diese ereigneten, herstellen zu können. Insgesamt
wurden
so 660 verschiedene Klänge von 61 Walschulen registriert: neben
den
bekannten strophenartig aufgebauten "Gesängen" verfügen
Buckelwale auch
über ein breites Repertoire anderer Laute. Das aufgezeichnete
Soundmaterial ordneten die Forscher um Rebecca Dunlop von der
University of Queensland 34 verschiedenen Typen von
Lautäußerungen zu.
Uetersener
Nachrichten - 11. Nov. 2007
Der
Nabu schlägt
Alarm
Sind
Taubenzüchter am Rückgang der Greifvögelpopulation
schuld? Der Vorstand
des
Naturschutzbundes (Nabu) ist besorgt. Es gibt immer weniger Sperber,
Falken und
insbesondere Habichte. Der Verdacht der Naturschützer: „schwarze
Schafe“ unter
den Taubenzüchtern fangen die Raubvögel ein und töten
sie.
Bieler
Tagblatt - 8. Nov. 2007
Konzept
zum
Umgang mit dem
Biber
Die Biber
sind im Kanton Bern auf dem Vormarsch. Deshalb haben das
Jagdinspektorat des Kantons
Bern und Pro Natura Kanton Bern das Konzept Biber Kanton Bern
erarbeitet. Nachdem der Biber einst in der ganzen Schweiz weit
verbreitet war, wurde er im 19.
Jahrhundert fast vollständig ausgerottet. Ab 1950 wurde er wieder
angesiedelt und steht seit 1962
unter Schutz. Zwischen 1963 und 1974 wurden auch in den Nachbarkantonen
Neuenburg
und Waadt wieder Biber ausgesetzt. Ein Teil davon eroberte nach und
nach Lebensräume
im Kanton Bern. Anfang des neuen Jahrtausends hat sich das seit 1962 in
der Schweiz
geschützte Tier im Bernbiet auch entlang grösserer
Flüsse etabliert.
Wegen der Ausbreitung des Bibers braucht es Massnahmen für einen
nachhaltigen Umgang
mit dieser Tierart. Das Konzept
Biber Bern ist ein Instrument, um das Zusammenleben von Menschen und
geschützten
Tieren in den dicht besiedelten Gebieten des Kantons Bern zu
ermöglichen.
pressetext
deutschland - 12. Nov. 2007
Plankton:
Klimaschutzhilfe
mit erheblichen Risken
Die Simulation des Ozeans der Zukunft sieht trotz der erheblichen
CO2-Bindung
alles andere als rosig aus. Eine internationale Forschergruppe unter
Leitung des
Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel
hat
entdeckt, dass das Meeresplankton eine bis zu 39 Prozent erhöhte
CO2-Aufnahme
schafft. Allerdings ist diese unerwartete Hilfe im Klimaschutz mit
erheblichen Risiken
und Nebenwirkungen für die marinen Ökosysteme verbunden, wie
das
Forscherteam um
den Biogeochemiker und Meeresbiologe Ulf Riebesell festgestellt hat.
Die
Wissenschaftler berichten darüber in der jüngsten Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins
"Nature". Das Plankton - die mikroskopisch kleinen Organismen im Meer -
erhöht
seine CO2-Aufnahme
mit steigenden Konzentrationen des Gases und trägt somit dazu bei,
den
Treibhauseffekt
zu vermindern. "Eine verstärkte CO2-Aufnahme durch das
Meeresplankton
beschleunigt
die Versauerung der tiefen Ozeane, führt dort zu verstärkter
Sauerstoffzehrung und
könnte die Qualität des Planktons als Grundlage im marinen
Nahrungsnetz
verschlechtern",
so Riebesell. Die Folgen für die Ozeane
und ihre Biodiversität könne man nicht abschätzen,
subsumiert der
Forscher. "Die von uns erzielten Erkenntnisse sind in dieser Hinsicht
vermutlich erst
die Spitze des Eisberges", erklärt Riebesell, der damit rechnet,
dass
Forscher
bald auf weitere biologisch getriebene Rückkopplungsprozesse
stoßen
werden, die
den Ozean und seine Rolle im zukünftigen Klimageschehen nachhaltig
beeinflussen
könnten.
Marl
Aktuell/Sonntagsblatt
- 14. Nov. 2007
Beschlagnahme
von
Schildkröten rechtmäßig
Der Besitz
und das Halten von nach EU-Recht geschützten Tierarten ist in
Deutschland nur ausnahmsweise
erlaubt. Der Tierhalter muss jederzeit seine Besitzberechtigung
nachweisen können.
Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen (Az. 4 A 182/05) im Falle
eines Göttinger
Reptilienliebhabers bekräftigt. Vom Landkreis Göttingen
wurden zwei
unter Natur- und Artenschutz stehende Schildkröten
des passionierten Terrarianers beschlagnahmt. Der Reptilienfreund hielt
dies für
rechtswidrig. Schließlich besitze er die geforderte
Besitzberechtigung.
Dass er
die Spornschildkröte auf einer Reptilienbörse
rechtmäßig erworben habe,
könne er
anhand der Quittung beweisen. Und für die
Aldabra-Riesenschildkröte,
die er von
einer korsischen Firma stammt, habe er sogar vier Bescheinigungen
vorzuweisen. Es gehe hier aber nicht um Quantitäten sondern um die
Qualität, erklärten die Göttinger
Richter dem verdutzten Mann. „Ein einfacher Kaufbeleg beweist nur den
Erwerb der
Spornschildkröte in der EU, nicht aber, wo sie gezüchtet
wurde und
aufgewachsen
ist”, erklärt Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold. Der Besitzer
des Tieres
habe dagegen
nachzuweisen, dass auch die Elterntiere rechtmäßig erworben
worden
sind. Dies sei
ihm in beiden Fällen jedoch nicht gelungen.
Juraforum.de
-
14.
Nov. 2007
Schwangerschaftstreffpunkt
für Fledermäuse
"Salzlecken" im tropischen Regenwald ziehen trächtige und
säugende
Fledermäuse
magisch an. Die Tiere decken dort ihren erhöhten Mineralienbedarf.
Da
früchtefressende
Fledermäuse in tropischen Regenwäldern eine wichtige Rolle
bei der
Verbreitung von
Samen spielen, kommt den "Salzlecken" - Wasserstellen mit besonders
mineralstoffreichem
Wasser oder Salzablagerungen - eine große Bedeutung für die
pflanzliche
Artenvielfalt
zu. Das zeigt eine Studie von Dr.
Christian Voigt und Kollegen in Ecuador. Das Team um den
Wissenschaftler aus dem
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung zieht aus dem
Ergebnis
weit reichende
Schlüsse. Die Wissenschaftler folgern, dass die Fledermäuse
gezielt
mineralstoffreiches
Wasser oder Lehm zu sich nehmen, um die eigene Milchproduktion zu
erhöhen und das
Knochenwachstum der Jungen zu fördern. In den Regenwäldern
des
Amazonasgebietes
in Südamerika sind die Böden generell mineralstoffarm,
Pflanzenfresser
haben es
daher besonders schwer, die nötigen Spurenelemente wie
beispielsweise
Kalzium zu
sich zu nehmen. Übrigens sind auch Menschen auf die Idee gekommen,
ihren Mineralienbedarf
so zu decken.
BirdLife
Runway success for La Mercy swallows - 10.11.2007
As five million Barn Swallows migrate
from across
Europe to roost in South Africa’s Mt Moreland Reedbed, they will be
greeted by more than just birdwatchers. In future air traffic
controllers at La Mercy Airport will be among those watching the birds
come in, if necessary informing pilots of the swallow flocks when
coming into land so that collisions can be avoided.
Thousands of birds die in Black Sea oil spill -
13.11.2007
Thousands of birds and fish have
been killed
as oil
spills from a stricken tanker in the northern Black Sea. At least
30,000 birds have died, and thousands more are covered in oil and face
death in the coming days. The main species reported to be affected are
Great Cormorant Phalacrocorax carbo, Common Coot Fulica
atra, Great Crested Grebe Podiceps cristatus and
Black-necked Grebe Podiceps nigricollis. So far, 50km of
Russian coastline is affected by the oil spills.
Several new Special Protection Areas designated in
Cyprus - 14.11.2007
The BirdLife Partner in Cyprus has welcomed the decision that another
twelve Special Protection Areas (SPAs) have been designated on the
island, covering key habitats for Bonelli’s Eagle Hieraaetus
fasciatus, Long-legged Buzzard Buteo rufinus, European
Roller Coracias garrulus and seven other priority species.
PlanetArk
Six of 8 Bear Species at Risk of Extinction -
13.11.2007
Six of the world's eight bear species are under threat of extinction
after the addition on Monday of the sun bear, the world's smallest type
of bear, to a "Red List" which says China's panda is most at risk.
Rescued From Smugglers, Rare Russian Birds Freed -
14.11.2007
A bird of prey with coal-black eyes hangs briefly in the air then flaps
it wings and soars into the Siberian sky as a cluster of
conservationists on the ground breathe a collective sigh of relief.
Hard-To-Swallow Hooks Save Turtles in Latin America
- 15.11.2007
Endangered sea turtles accidentally caught by fishermen off Latin
American coasts usually die but innovative hooks that are too big to
swallow are increasingly saving the reptiles' lives.
ENN
Queen
Charlotte Goshawk Granted Protection as Endangered Species in Canada,
But Not Alaska
- 09.11.2007
In response to a petition first filed by the
Center for
Biological
Diversity and other groups in 1994 and multiple court orders since that
time, the U.S. Fish and Wildlife Service determined Wednesday that the
Queen Charlotte goshawk warrants protection as an endangered species in
Canada, but not in Alaska. The Service determined that logging has
eliminated roughly half the goshawk's habitat rangewide and that
habitat is expected to continue to decline, at least in the short-term,
but claimed that the Tongass Land Management Plan - which is in the
process of being revised and likely weakened - provided sufficient
protection to ensure the goshawk's survival.
Fishing ban needed for Mediterranean bluefin tuna
- 09.11.2007
Members of the international body responsible for the management of
bluefin tuna in the Mediterranean Sea must agree to a moratorium on
fishing for this imperilled species or risk the end of a valuable
fishery.
|
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teilweise gekürzt |
WWF World Wide Fund For Nature - 08.11.2007
Giftiges
Öl im Nationalpark. WWF fordert Verbot von
Schweröl. Verursacher sollen für Umweltschäden aufkommen.
Die Ölverschmutzung im Nationalpark Wattenmeer ist nach Ansicht
des WWF
schwerwiegender, als zunächst angenommen. An mindestens fünf
ostfriesischen Inseln - Wangerooge, Norderney, Baltrum, Juist und
Langeoog - wurde bislang Öl angeschwemmt. Zahlreiche verölte
Vögel sind
gestorben. Das Öl stammt vermutlich von dem am Dienstagabend
havarierten Frachter "Duncan Island". ... Der WWF fordert, das Öl
an
den ostfriesischen Inseln so schnell wie möglich einzusammeln. Das
Havariekommando in Cuxhaven müsse jetzt zeigen, dass es die heute
angelaufenen Aufräumarbeiten gemeinsam mit der
Nationalparkverwaltung
sowie den örtlichen Behörden und Gemeinden schnell und
effektiv
koordinieren könne, bevor das Öl noch mehr Schaden anrichte.
Die
Schäden an der Natur müssten dokumentiert und
anschließend den
Verursachern in Rechnung gestellt werden.
WWF - 09.11.2007
WWF fordert Tunfisch-Moratorium - Roter Tunfisch vor
dem Kollaps. Fangquoten 2007 erneut deutlich überschritten
Der WWF fordert ein mindestens dreijähriges Fischereiverbot
für den
begehrten Roten Tunfisch im Mittelmeer. Nach Angaben der Umweltstiftung
haben Spanien und Frankreich ihre Fangquoten in diesem Jahr erneut
deutlich überschritten. „Trotz jahrelanger Warnungen geht das
Drama um
den Roten Tunfisch ungehindert weiter. Die Politik hat versagt. Der
Bestand des wohl majestätischsten Fisches der Weltmeere steht vor
dem
Kollaps. Jetzt hilft nur noch ein Moratorium“, erklärte Dr. Sergi
Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden
Tunfisch-Konferenz im türkischen Ferienort Antalya. Dort tagen bis
zum
18. November die 45 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des
Atlantischen Tunfischs (ICCAT). Roter Tunfisch (auch Atlantischer,
Großer oder Blauflossen Tun genannt) ist vor allem in Japan, aber
auch
in europäischen Ländern ein beliebter Speisefisch für
Sushi-Gerichte.
Der Druck auf die wertvollen Fische nimmt seit Jahren zu. Zu hohe
Fangquoten, wachsende Mastanlagen und eine enorme illegale Fischerei
haben die Bestände des Roten Tuns massiv reduziert.
WWF World Wide Fund For Nature - 14.11.2007
Europas
Beutezug vor Afrikas Küsten. Afrikareise des
Bundespräsidenten: WWF fordert faire Fischereiabkommen.
Die verantwortungslose Ausbeutung der afrikanischen Gewässer durch
europäische Fischtrawler muss gestoppt werden. Dies fordert der
WWF
anlässlich der Afrikareise von Bundespräsident Horst
Köhler, die ihn ab
heute nach Mauretanien führt. Derzeit zahlt die Europäische
Union
allein 145 Millionen Euro an westafrikanische Staaten wie Mauretanien
oder Guinea, um vor deren Küsten fischen zu dürfen. Diese
sogenannten
Drittlandabkommen haben in der Regel mehrere Jahre Gültigkeit. Die
Abkommen legen meist nur die Anzahl der lizenzierten EU-Schiffe, nicht
aber die Fangmengen fest, kritisiert der WWF. "Das ist eine
unverantwortliche Lizenz zum Plündern" sagt WWF Fischereiexpertin
Karoline Schacht.
WWF - 14.11.2007
Russisches Lachs-Roulette - Moskau verkauft mehr
Lachs, als es offiziell fängt – dank Zahlenkosmetik und illegaler
Fischerei
Ostasiatische Länder importieren im Jahr zwischen 50 und 90
Prozent
mehr russischen Roten Lachs, als Russland nach offizieller Auskunft
überhaupt fängt. Dies hat eine Analyse der offiziellen
Import- und
Fangzahlen der Jahre 2003 bis 2005 ergeben. Die Studie von WWF und
TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der
Weltnaturschutzunion IUCN, beziffert den Überschuss auf 8.000 bis
15.000 Tonnen jährlich. Dies entspricht in etwa einem Marktwert
von
27,5 bis 52 Millionen Euro. „Die Zahlen wollen nicht zueinander passen.
Die Widersprüche zeigen, dass russische Fischer und die Regierung
die
Fangzahlen schlampig festhalten oder bewusst beschönigen. Hinzu
kommt,
dass der illegale Lachsfang kaum bekämpft wird“, sagt WWF- und
TRAFFIC-Experte Volker Homes. Moskau spiele russisches Roulette mit
seinem Lachsbestand.
Greenpeace e.V. - 14.11.2007
Greenpeace
zeigt die "Riesen der Meere" in Lebensgröße - Deutsches
Meeresmuseum
und Greenpeace präsentieren einzigartige Ausstellung in Stralsund
Die faszinierende Schönheit riesiger Meerestiere steht im
Mittelpunkt
des OZEANEUMs in Stralsund, das im Frühjahr 2008 eröffnet
wird. Die
Ausstellung ist eine Kooperation von Greenpeace und dem Deutschen
Meeresmuseum. In einem eigenen Ausstellungsteil, einer 18 Meter hohen
Halle, zeigt Greenpeace die "Riesen der Meere". Der Blauwal, ist mit
rund 27 Metern das größte Tier der Erde und wird hier als
Modell in
voller Größe zu sehen sein. Auch werden Modelle von anderen
Walen,
Riesenkalmaren, Manta-Rochen und Mondfischen in Lebensgröße
gezeigt.
Der Besucher bekommt die Möglichkeit auf Liegen unterhalb der
Exponate
die Dimensionen der "Riesen der Meere" mit allen Sinnen zu erfahren.
Greenpeace erweitertet mit der Ausstellung seine weltweiten
Aktivitäten
zum Schutz der Meere. "Wir möchten die Besucher des OZEANEUMs
für die
Giganten der Meere begeistern und zum Handeln motivieren", sagt
Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace
Deutschland. ... In
der Erlebnisausstellung können sich Besucher auf eine
Unterwasserreise
von der Ostsee bis in die Polarmeere begeben. Interaktive Exponate,
Filme sowie Licht- und Toninszenierungen sollen die Meeresgiganten und
deren Gefährdung erlebbar machen. Das OZEANEUM zeigt zudem rund
7.000
lebende Meerestiere aus Ostsee, Nordsee und Nordatlantik.
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Leszoosdanslemonde.com
November 2007
Descriptifs du Shanghai Ocean Aquarium, de Selwo Aventura,
de l'Exhibition of the Rare Aquatic Animals et de Shanghai Wild Animal Park
http://fr.zoo-infos.org
Base de données sur les zoos français mise à jour
octobre 2007 en
collaboration avec http://www.zoo-ag.org/
The 6th
International Zoo Marketing Conference has
been a
great success. For the
first time we have placed (almost) all presentations as pps or pdf
files on the WAZA web. Please go to www.waza.org
à EDUCATION
& MARKETING à MARKETING à Marketing Conference
Pretoria, South Africa , where you will find not only the technical paper and
key note presentations, but also background material used at the
workshops, Conference Memories, Wildlife Impressions and the official
Conference photograph.
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| Neue Veröffentlichungen |
Tier
International 4/07
der Stiftung Tierpark Hagenbeck
u.a.:
Der Luchs ist wieder da
Knoblauchkröte
Steinkorallen
Tropenaquarium Hagenbeck
G.Schuster / W.Smits / J.Ullal
Die Denker des Dschungels (Gebundene Ausgabe)
"Jeder kennt diese
hochintelligenten beeindruckenden Tiere -
Orangutans. Aber nur sehr wenige Menschen wissen, wie sie leben und was
ihre Gewohnheiten sind. Jährlich sterben rund 6000 dieser Tiere;
Sie
gehören zu den besonders vom Aussterben bedrohten Tierarten!
Dieses
Buch präsentiert die ungeschönte Wahrheit, und die
Tragödie, die
sich im Dschungel von Borneo und Sumatra abspielt, wird jedem
ersichtlich. Aufwühlende und wunderbare Fotografien bewirken
starke
Emotionen beim Betrachter." (bol.de)
29,95 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
bisherigen Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen
haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau
und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und
sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich
bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den
Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Zoobiologischer Workshop
(ehemals
Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung
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Ausstellungen
newsclick.de
- 8. Nov. 2007
Der
Tanz transparenter
Körper im Universum
Er bezeichnet sich als einen ambitionierten Amateurfotografen auf der
Suche nach
reizvollen Themen und fotografischen Herausforderungen: Der
Wolfenbütteler Ansgar
Marx (52) scheint inzwischen das Thema gefunden zu haben, das ihn
besonders reizt. Seine Quallen-Aufnahmen, die nicht nur im Oceanario in
Lissabon. sondern auch im
Zoo-Aquarium in Berlin sowie im Two Oceans Aquarium in Kapstadt
entstanden sind,
zeigen den Tanz transparenter Körper im Universum. Der Faszination
der
Quallen kann
man sich nicht entziehen, wenn diese Nesseltiere quasi schwerelos mit
pulsierenden
Bewegungen durch einen scheinbar endlosen Ozean gleiten und dabei ihre
Tentakel
wie einen Schleier nach sich ziehen. Nun startet er einen Neuanfang in
Wolfenbüttel. Beim Blende-Wettbewerb unserer Zeitung
hat der Vater von zwei Kindern bereits eine Silbermedaille gewonnen.
Und seine Quallenfotos sind noch bis zum 21. November im
Gemeinschaftshaus Weststadt
in Braunschweig zu sehen.
ka-news.de
Karlsruher
Zoo präsentiert Ausstellung
Während der Wintersaison präsentiert der Karlsruher
Zoo im Raubtierhaus eine Fotoausstellung mit Arbeiten von Markus
Zindl.
Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum
nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog
Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution
ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.
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Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 24. November geht es
den Mundenhof in Freiburg.
Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer
(Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (neue Folgen)
Mo-Mi, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, neue
Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Schwerin
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger
Heide, Wh)
Abenteuer
Zoo:
Do., 23.11.2007, 10:35 MDR Vorstoß in die Tiefe
-
Aquarien Genua & Monaco
Do., 30.11.2007, 10:35 MDR ¡Hola Teneriffa! -
Pinguine, Papageien und Gorillas im Loro Parque
Do., 6.12.2007, 10:35 MDR Spaziergänger in
Eberswalde - Löwen, Kattas und Präriehunde
Einzelsendungen:
Do,
15.11.2007, 20:00 SF1, Netznatur, Die bösen Tiere
Do, 15.11.2007, 20:15 3sat, Aline und die
Saiga-Antilope
Do, 15.11.2007, 20:15 Phoenix, Zeitbomben im
Meer, Ostsee in
Gefahr
Fr, 16.11.2007, 14:15 HR, Riesenseeadler über Taiga und Eismeer
Fr, 16.11.2007, 14:30 NDR, Bilderbuch Deutschland, Zwischen Rotenburg
und Fischerhude
Fr, 16.11.2007, 19:00 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 16.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 16.11.2007, 20:15 RBB, Die Elefantastischen
Vier
(Elefanten-Jungtiere im Tierpark)
Fr, 16.11.2007, 21:00 RBB, Gesichter im Urwald - Muriqui
Sa, 17.11.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Rhinos in Not
Sa, 17.11.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere
Sa, 17.11.2007, 12:45 RBB, Gesichter im Urwald - Muriqui
Sa, 17.11.2007, 17:30 NDR, NDR Zoogeschichten
(Vogelpark
Walsrode)
Sa, 17.11.2007, 18:30 Phoenix, Gequältes
Paradies, Das
Naturreservat Bosawas in Nicaragua
Sa, 17.11.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Tierische
Bergsteiger
So, 18.11.2007, 11:25 RBB, Die Elefantastischen Vier
So, 18.11.2007, 13:15 MDR, Im Land des Eukalyptus
So, 18.11.2007, 17:00 3sat, Herbst der Hirsche
Mo, 19.11.2007, 11:30 NDR, Die Fantastische Reise mit dem Golfstrom 1.
Mo, 19.11.2007, 14:15 HR, Die Zeit der Eiderenten
Di, 20.11.2007, 11:30 NDR, Die Fantastische Reise mit dem Golfstrom 2.
Di, 20.11.2007, 14:15 HR, Giraffen - Die Riesen mit den Sanften Augen
Di, 20.11.2007, 20:15 ORF 2, Waldrapp - Ein Vogel
im Aufwind
Di, 20.11.2007, 20:15 WDR, Big Sur - Kaliforniens
wilde Küste
Mi, 21.11.2007, 11:30 NDR, Luchse, Tiger und Sirenen
Mi, 21.11.2007, 19:00 ARTE, Die Elfen des Amazonas
Mi, 21.11.2007, 21:00 SWR, Wald der Meere
Do, 22.11.2007, 14:15 HR, Die Rückkehr der Bisons
Do, 22.11.2007, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co.
(Zoo am
Meer Bremerhaven, Tierpark Jaderberg, Seehund-Aufzuchtstation
Friedrichskoog) NEU
Do, 22.11.2007, 19:00 ARTE, Amazonien: Im grünen Rausch
Fr, 23.11.2007, 14:15 HR, Wombatjäger - Auf der Spur eines Riesen
Fr, 23.11.2007, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus
dem Norden
Fr, 23.11.2007, 16:50 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 23.11.2007, 19:00 ARTE, Einsatz im Dschungel,
In den
Baumkronen des Regenwaldes
Fr, 23.11.2007, 21:00 RBB, Leoparden in Sibirien
Serien-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer
Folgen
samstags 13:30 im NDR und 14:25 Uhr im MDR, sowie montags Wh der
aktuellen Folge 16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab
15:10 Uhr im SWR, sonntags 12:10 im RBB und wochentäglich 10:05 im
BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen
wochentäglich 17:10
im HR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird wochentäglich um 11:10
im
SWR, jeweils freitags 20:15 und sonntags vormittags (Specials) im RBB
wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Neue Folgen
wochentäglich 16:10
in der ARD, alte Folgen wochentäglich 17:05 auf RBB und samstags
gegen
15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Tierisch Kölsch" aus Köln: vereinzelt im ZDF-Info-Kanal
"Ruhrpottschnauzen" aus Duisburg: täglich 15:15 im ZDF, Wh am
Folgetag
im ZDF-Dokukanal
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach
produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR:
Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide)
oder
Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme
(RBB, SWR, HR).
Geplant:
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe,
Erdmännchen und Co.
1Festival
sendete in den letzten Monaten 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online
verfügbar.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Das Meer, das Geld und ein paar
Zweifel
Es wird schlappe 10 Mio Euro teurer, als erwartet. Von den bislang ge-
und verplanten 50 Millionen Euro stammen 42,6 Millionen aus
öffentlichen Fördertöpfen.
Nach seiner Fertigstellung werden mindestens 550 000 Besucher für
die
Deckung der Betriebskosten sorgen.
Die Tiere die dort gezeigt werden sollen, wurden kürzlich im
offenen
Meer gefangen. Greenpeace will, wie in grauer Vorzeit bei Sealife,
mittels einer Zusammenarbeit dafür sorgen, daß die
gehaltenen Tiere
weder bedrohten Arten angehören, noch Exoten sind und alle beim
Bau
verwendete Materialien sind nach ökologischen Gesichtspunkten
ausgewählt worden.
Ich kann mir nicht helfen, eigentlich klingt das doch alles ganz schick
und dennoch gefällt mir irgendetwas an diesem Ozeaneum, das da in
Stralsund entsteht, nicht so richtig.
Sind es die Exoten, von denen ich nicht weiß, was für ein
merkwürdiges
Ausschlußkriterium sie sein sollen?
Sind es meine Steuergelder, die ich vielleicht lieber woanders gesehen
hätte?
Ist es der pure Neid? Das glaube ich nicht, denn das Meeresmuseum hat
es verdient, neue Räumlichkeiten zu erhalten.
Was mich umtreibt, ist so ein latent ungutes Gefühl, die
Artenschutzrelevanz von Groß- und Schauaquarien betreffend, mit
dem ich
schon seit geraumer Zeit durch die Gegend schleiche.
Klar, sie machen Werbung für den Lebensraum unseres Planeten, den
wir
am allerwenigsten kennen, das ist gut, wichtig und richtig und es gibt
natürlich kein besseres „Medium“ eine Botschaft an den
geschätzten
Konsumenten zu bringen, als das lebende Tier, aber ...aber ...
aber ich habe meinen Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen,
deshalb muß ich Sie jetzt an dieser Stelle leider zunächst
mit meinen
und dann mit Ihren Gedanken allein lassen. Sollte Sie vor mir zu
vorzeigbaren Ergebnissen kommen, sagen Sie mir bitte Bescheid.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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