E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 396 vom 15. November 2007

Liebe Leser,

wie letzte Woche versprochen, ging gestern die neueste Version uns
erer Zoodatenbank online. Mit nunmehr 753 zoologischen Schaueinrichtungen in Deutschland haben wir einen neuen Höchststand erreicht. Zugegeben, die meisten neuen Parks sind eher klein (es würde mich aber auch wurmen, sollte uns nach über einem Jahrzehnt Datenzusammentragen noch ein größerer Tierpark verborgen geblieben sein), wie das Aquarium der Naturschutzstation Malchow oder das Tiergehege Spremberg. Darunter sind aber sehr sehenswerte wie das Vivarium im Naturkundemuseum Görlitz, es gibt Neueröffnungen wie die Falknerei Wunsiedel, und wieder andere waren uns bereits bekannt, aber erst jetzt lagen genügend Angaben für eine Veröffentlichung vor (Aquarium Scalare Fulda, Erlebnistierpark Pfullendorf, Tierpark Wetten, Vogelpark Darmstadt).
Mittlerweile haben wir auch fast alle Zoos mit den Google-Maps-Luftbildern verknüpft. Dort ist die Auflösung oft mittlerweile so hoch, daß man in manchen Gehegen die Tiere gut erkennen kann (hier die Elefanten in Dresden), oder manchem Zoodirektor auf den Balkon schauen (keine Sorge, es sind ja keine Livebilder...)
.

Für heute Abend ist in der ARD "das große Tierquiz" angekündigt, um noch wieder ein neues Format mit Tieren auszuprobieren. Bei Idee und Moderation von Frank Elstner kann da eigentlich nur eine recht trockene Angelegenheit herauskommen. Der von mir (trotz seiner Strampelhosen-Babyschimpansen-Entgleisungen in SternTV) geschätzte Günter Jauch ist wohl kaum der geeignete Kandidat, denn er hat oft genug in seinem eigenen Quiz bewiesen, daß er von Tier und Natur nun gar keine Ahnung hat. Vielleicht immer noch mehr als der Moderator oder die zwei Schauspielerinnen, gegen die er antritt.
Schade ist auch, daß man zwar mal wieder "Tiere für Quote" einsetzt, aber die erspielten Gewinne nicht dem Artenschutz zu Gute kommen. Vermutlich fällt der Begriff in zwei Stunden Sendezeit (inkl. Elstner-Überziehung) erst gar nicht. Die ARD zeigt ja schon in fast allen ihren Dokusoaps wenig Interesse am Thema (eine weitere startet übrigens in der nächsten Woche).
Also richte ich mich auf das Schlimmste ein, erwarte Quizfragen auf Trivia-Niveau, die dennoch nicht beantwortet werden können, eine bunte Palette von Zirkus- und Filmschul-Tieren, die durchs "exotisch" dekorierte Studio geschleift werden, lustig kommentierte Einspieler-Filmchen ohne Nährwert, ein paar zoologische Halbwahrheiten, und nehme mir fest vor, mich zu freuen, wenn es nicht ganz so schlimm eintritt.
Aber vermutlich ist das Räsonieren an dieser Stelle ohnehin überflüssig, da Sie diese Ausgabe bestimmt wieder so spät erhalten, daß Sie die Sendung entweder schon gesehen, verpaßt oder absichtlich ignoriert haben.

Dirk Petzold


Die dümmsten Überschriften dieser Woche:

War Knuddel-Knut böse?
Toter Krokodiljäger wird Professor

Zoos – Meldungen

FR-online.de - 9. Nov. 2007
Bedeutende Geschichte, noch ungeklärte Zukunft
Der Frankfurter Zoo ist eine der wichtigsten Einrichtungen der Stadt. Er ist nach Berlin der zweitälteste Zoo Deutschlands und erreichte durch den legendären Tierarzt Bernhard Grzimek international hohes Ansehen. 2008 feiert der Zoo sein 150-jähriges Bestehen. Feierlaune herrschte in jüngster Zeit aber nicht. Im März war der bisherige Direktor Christian Schmidt "aus persönlichen Gründen" zurückgetreten, um sich bis zu seiner Pensionierung im März 2008 seinen wissenschaftlichen Publikationen zu widmen. So harmlos das klingt, so skandalös waren die Vorgänge, die dazu führten: Offenbar war die Veterinärstation des Zoos verwahrlost. So etwas passiert nicht über Nacht, sondern muss sich über einen längeren Zeitraum entwickelt haben. Seit 30. März hat der Magistrat den Direktor des Berner Zoos Dählhölzli, Bernd Schildger, mit der Interims-Führung des Zoos beauftragt. Zoo-Mitarbeiter befürchteten, Schildger, der früher Frankfurter Zoo-Veterinär war und sich mit Schmidt nicht verstanden haben soll, werde nun zu seiner Nachfolge berufen. "Bernd Schildger hat sich gar nicht nicht beworben", sagt Dezernent Semmelroth. Die Ausschreibung endete am 27. Oktober. Gerüchte, dass in Fachkreisen wenig Interesse an dem Job in Frankfurt bestünde, weist Semmelroth zurück: "Es haben sich sehr interessante Kandidaten beworben." Stehe die neue Leitung fest, werde das Personal umgehend informiert. Und auch die Öffentlichkeit.

FR-online.de - 9. Nov. 2007
Der Giftschrank ist fest verschlossen
Am vergangenen Wochenende ist Bernd Matern wieder einmal bestürmt worden. Bei der Arbeitstagung der Zootierärzte haben ihn die alten Kollegen gelöchert, was denn da eigentlich los sei, bei ihm in Frankfurt. Matern hat viele Antworten gegeben, so viele er eben konnte, obwohl es unangenehm war. Der 66-Jährige liebt den Zoo, mehr als 30 Jahre lang hatte er dort seinen Arbeitsplatz. Als er Mittwochmorgen die Zeitung aufschlug, stand dort ein Bericht über "Die Apotheke des Todes" zu lesen. Gemeint war sein alter und neuer Arbeitsplatz. Der ehemalige Kurator für die Säugetiere im Zoo will zeigen, dass die unhaltbaren Zustände in der Veterinärstation der Vergangenheit angehören. Er will durch Behandlungsräume und das Labor führen, will beweisen, dass hier keine angebrochenen Infusionsbeutel mehr an Wäscheklammern von der Decke baumeln und es auch keine in Plastikwannen eingepferchten Schildkröten mehr gibt. Wegen dieser im März aufgedeckten Missstände aus der Zeit des ehemaligen Zooveterinärs ist Matern aus dem Ruhestand zurückgekehrt. Bernd Matern macht keinen Hehl daraus, dass offenkundig schwere Fehler gemacht wurden im Zoo. Er nennt es ein "großes Problem", dass immer wieder etwa am Flughafen beschlagnahmte Reptilien aufgenommen werden müssten, für die es eigentlich keinen Platz gebe. Er sagt, grundsätzlich sei alles denkbar, doch was nun geschehe sei eine "Vorverurteilung" des ehemaligen Veterinärs. Außerdem werde schlicht ignoriert, "dass etwas passiert ist, dass die Politik gehandelt und der Zoo einen neuen Start gemacht hat."

FR-online.de - 12. Nov. 2007
Ex-Zoo-Chef weist Vorwürfe zurück
Der ehemalige Direktor des Frankfurter Zoos, Christian Schmidt, wehrt sich gegen den Vorwurf, in seiner Amtszeit seien Tiere nicht angemessen gehalten worden. "Ich bin sehr traurig und verletzt, wenn Unwahrheiten über die Tierhaltung gesagt werden", sagte Schmidt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Anfang der Woche war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz im Zoo ermittelt. Die "Bild"-Zeitung hatte von jahrzehntelangen Missständen berichtet, die ein Gutachten von Experten der Münchner Universität aufliste. So seien etwa Dutzende von Schildkröten in der Veterinärstation des Zoos in stark vernachlässigtem Zustand gefunden worden. "Es geht im Prinzip nur um die zwei toten Schildkröten aus der Veterinärstation", sagte Schmidt. Er versicherte, er habe sofort eingegriffen, nachdem ihn Mitarbeiter auf Verwesungsgeruch aus dem Veterinärraum aufmerksam gemacht hatten. Dennoch seien zwei Tiere gestorben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 11. Nov. 2007
Chance für den Zoo
„Allem Anfang wohnt ein Zauber inne“: In diesem Fall liegen Fluch und Segen sehr nah beieinander. Im Zoo tut sich etwas, und plötzlich scheint auch das jahrelang vorenthaltene Geld zu fließen. Dass nun eine ganze Stadt aufwacht, um sich endlich um eine Perle zu kümmern, die von Bürgern für Bürger geschaffen wurde, ist hohe Zeit. Nicht nur, weil der Zoologische Garten Frankfurt, wie er mittlerweile ja wieder heißt, 2008 sein hundertfünfzigjähriges Bestehen feiert. Bis dahin hat er hoffentlich auch einen neuen, hochmotivierten Direktor. Die Berichte, die sich vom Boulevard aus verbreiteten, haben ein Zerrbild des Zoos geschaffen, das aus dem höchst bedauerlichen Versagen an einer Stelle eine Gruselgeschichte machte. Auf der Veterinärstation ist offenbar geschlampt worden, mittlerweile ist die Abteilung ganz neu aufgebaut. Fest steht allerdings schon jetzt, dass es weitaus mehr Opfer gegeben hat als die beiden verendeten Schildkröten: Alle Angestellten und Tierpfleger, die dafür sorgen, dass es den rund 4800 Tieren des Zoos dort gut geht, haben nicht verdient, nun auf „Tierquälerei“ angesprochen zu werden oder überhaupt ihre Berufsehre verteidigen zu müssen. Und der ehemalige Zoodirektor Schmidt, der so plötzlich kurz vor der Verrentung seinen Platz verlassen hat, mag vielleicht recht haben, wenn er zwischen wünschenswerter und erlaubter Tierhaltung unterscheidet und den Möglichkeiten, die er hatte. Dass er es als Zoologe nicht auf sich sitzen lassen will, Tiere falsch gehalten zu haben, ist verständlich – er hat lange geschwiegen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 10. Nov. 2007
Frankfurter Zoo Früherer Direktor: Die Tierhaltung war angemessen

Leipziger Internet-Zeitung - 14. Nov. 2007
Finale für die Rhino-Kampagne: Zoobesucher spendeten 40.000 Euro ...
Leipzig. Im Jahr 2006 startete die europäische Dachorganisation der Zoos, EAZA (European Association of zoos and Aquaria), in der der Zoo Leipzig als Mitglied fungiert, eine große Kampagne zum Schutz der letzten wildlebenden Nashörner. Nur noch fünf Nashornarten existieren in Afrika und Asien, die alle in ihrem Überleben bedroht sind. Neben der Information und Sensibilisierung der Zoobesucher über das Problem war ein wichtiges Ziel, 13 konkrete Schutzprojekte in den Heimatländern der Tiere finanziell zu unterstützen. Der Zoo Leipzig führte die Kampagne in einem eigens aufgestellten und afrikatypisch dekorierten Container auch nach deren offiziellem Ende 2006 noch weiter und schloss die Ausstellung am Dienstag ab. Insgesamt konnten fast 40.000 Euro an Spenden gesammelt werden. Ein Teil davon durch den Verkauf von speziellen Nashorn-Souvenirs, ein anderer durch die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten des Artenschutzes. Im Jahr 2008 wird sich der Zoo an der dann beginnenden weltweiten Amphibienkampagne „Year of the frog 2008“ beteiligen und hofft wieder auf zahlreiche Spender zugunsten der Artenschutzprojekte.

Leipziger Volkszeitung - 13. Nov. 2007
Zoo Leipzig sammelt fast 40.000 Euro für Rhino-Kampagne
Der Zoo Leipzig beendete am Dienstag eine Kampagne zum Schutz der letzten wildlebenden Nashörner, nachdem er sie in einem eigens aufgestellten und afrikatypisch dekorierten Container auch nach deren offiziellem Ende 2006 noch weitergeführt hatte. Insgesamt konnten fast 40.000 Euro an Spenden gesammelt werden, teilte Zoodirektor Jörg Junhold mit. Ein Teil davon durch den Verkauf von speziellen Nashorn-Souvenirs, ein anderer durch die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten des Artenschutzes. Mit dieser Spendensumme war der Zoo Leipzig unter den über 130 teilnehmenden Zoos einer der erfolgreichsten Spendensammler.

MVregio - 12. Nov. 2007
Zweimillionster Besucher im NATUREUM
Am Freitag, dem 16. November, wird im NATUREUM Darßer Ort der zweimillionste Besucher seit seiner Gründung 1991 erwartet. Damals entstand im Leuchtturmgehöft am Darßer Ort, mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, die erste Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums. Mit seinen Ausstellungen und Meeresaquarien präsentiert sich das im Laufe der Jahre beständig gewachsene NATUREUM heute als qualitätvolles Naturkundemuseum mitten in der Natur. Diese bei den Touristen der Region Fischland-Darß-Zingst sehr populäre museale Einrichtung gehört inzwischen zu den am meisten besuchten in Mecklenburg-Vorpommern. Auch im Winterhalbjahr bildet das NATUREUM ein beliebtes Ausflugsziel für Nationalparkbesucher, die durch den Darßwald oder am Darßer Weststrand entlang hierher wandern.

Saarländischer Rundfunk - 14. Nov. 2007
Saarbrücken: "Ökozelle Wald" im Zoo eröffnet
Im Saarbrücker Zoo ist eine "Ökozelle Wald" eröffnet worden. Sie gehört zum Projekt "Klimaoasen", das vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und weiteren Partnern getragen wird. Im Zoo soll das Ökosystem Wald mittels der Ökozelle visualisiert werden. Zoodirektor Francke sagte, das Projekt sei wichtig für die Wissensvermittlung über die heimische Flora und Fauna. Das Projekt wurde von der Deutschen Post mit 10 000 Euro unterstützt.



Planung und Bau

Ostseezeitung - 11. Nov. 2007
Ozeaneum wird deutlich teurer
Stralsund. Ein provisorischer Schreibtisch, daneben Säcke voller Fisch-Trockenfutter und ein ohrenbetäubender Baulärm. Die Aquarienmitarbeiterin Gitta Spindler ist eine der ersten, die auf der Baustelle des Ozeaneums ein gutes halbes Jahr vor Eröffnung bereits ihrer normalen Tätigkeit nachgeht. Die Teamleiterin ist zuständig für die Fütterung und Pflege der Fische, die vor kurzem von Stralsunder und norwegischen Meeresbiologen auf einer Exkursion ins Europäische Nordmeer eingefangen und in die Hansestadt gebracht wurden. „Den Tieren geht es momentan besser als den Mitarbeitern“, sagt Projektleiter Andreas Tanschus angesichts der provisorischen Ausrüstung und des Gartenmobiliars vor den nackten Betonwänden. Der neue Ausstellungskomplex des Deutschen Meeresmuseums, der sich im Rohbau auf der Stralsunder Hafeninsel erhebt, soll aktuellen Angaben zufolge im Juni 2008 eröffnen. Doch der Bau wird schätzungsweise bis zu zehn Millionen Euro und damit rund 20 Prozent teurer als ursprünglich geplant. Das Meeresmuseum, das derzeit noch keine exakte Summe nennen kann, führt den Anstieg vor allem auf die explodierenden Baukosten und die Mehrwertsteuererhöhung von Anfang 2007 zurück. Die von Haushaltsproblemen gebeutelte Stadt Stralsund hält sich mit Aussagen über eine zusätzliche Finanzspritze zurück. Dagegen sind Bund und Land über eine Nachfinanzierung für den ursprünglich auf 50 Millionen Euro veranschlagten Bau im Gespräch, wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte. Von den bisher geplanten 50 Millionen Euro stammen 42,6 Millionen aus öffentlichen Fördertöpfen. Allein 25 Millionen Euro der Fördersumme trägt der Bund. Hinter den Kulissen der Ausstellungshallen mit den künftig 39 Großaquarien installieren Baufirmen die Spezialtechnik, die - unsichtbar für die künftigen Besucher - für Atlantikfeeling in den Schaubecken sorgen wird. Die Anschlussleistung von 1,4 Megawatt lässt ahnen, welche Energiemengen künftig notwendig sein werden, um die Lüftungs-, Kühl- und Wärmetechnik zu betreiben. Rund eine Million Euro Energiekosten kommen pro Jahr auf das Ozeaneum zu. Allein das Polarbecken, in dem sich arktische Fische und Wirbellose tummeln werden, muss auf eine Temperatur um die null Grad heruntergekühlt werden. Gegen den allgemeinen Energiepreisanstieg hat sich das Ozeaneum eigenen Angaben zufolge mit einem 15-Jahres-Vertrag abgesichert. Mindestens 550 000 Besucher allein im Ozeaneum sind erforderlich, um die Einrichtung wirtschaftlich betreiben zu können. Für den Betrieb darf die Stiftung nicht auf weitere staatliche Zuschüsse hoffen. Allein über die Eintrittspreise, die ersten Kalkulationen zufolge zwischen zehn und 15 Euro für Erwachsene liegen, soll die Finanzierung der Betriebskosten abgesichert werden.

innovations report - 14. Nov. 2007
Greenpeace zeigt die "Riesen der Meere" in Lebensgröße
Die faszinierende Schönheit riesiger Meerestiere steht im Mittelpunkt des OZEANEUMs in Stralsund, das im Frühjahr 2008 eröffnet wird. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Greenpeace und dem Deutschen Meeresmuseum. In einem eigenen Ausstellungsteil, einer 18 Meter hohen Halle, zeigt Greenpeace die "Riesen der Meere". Der Blauwal, ist mit rund 27 Metern das größte Tier der Erde und wird hier als Modell in voller Größe zu sehen sein. Auch werden Modelle von anderen Walen, Riesenkalmaren, Manta-Rochen und Mondfischen in Lebensgröße gezeigt. Greenpeace erweitertet mit der Ausstellung seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere. In der Erlebnisausstellung können sich Besucher auf eine Unterwasserreise von der Ostsee bis in die Polarmeere begeben. Interaktive Exponate, Filme sowie Licht- und Toninszenierungen sollen die Meeresgiganten und deren Gefährdung erlebbar machen. Das OZEANEUM zeigt zudem rund 7.000 lebende Meerestiere aus Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Bei der Auswahl und Haltung der Tiere haben sich Greenpeace und das Deutsche Meeresmuseum auf strenge ökologische Kriterien geeinigt. Exoten und vom Aussterben bedrohte Arten dürfen nicht gezeigt werden. Umweltfreundliche Konzepte werden auch bei der Aquariumtechnik, Energieversorgung und der Auswahl von Baumaterialien eingesetzt. Für das OZEANEUM werden PVC-freie Kabel, Rohre und Bodenbeläge sowie FSC-zertifizierte Hölzer, H-FCKW und FKW-freie Kühlanlagen verwendet. Werbematerialien werden auf Recyclinpapier gedruckt. Mit Gesamtinvestitionen von rund 50 Millionen Euro und einer Nutzfläche von 8.700 Quadratmetern ist das OZEANEUM Norddeutschlands größter Museumsneubau. Greenpeace leistet mit der Ausstellung "Riesen der Meere" einen Beitrag in Höhe von 1,45 Millionen Euro.

MVregio - 8. Nov. 2007
Zooverein hilft den Elefanten - Außenanlage wird erweitert
Neben dem großen Problem der Menschenaffenhaltung möchte und muss der Rostocker Zoo auch in anderen Bereichen die Tierhaltung entscheidend verbessern. Dazu gehört neben Huftier- und Bären- auch die Elefantenhaltung. Elefanten sind äußerst beliebte Tiere, die im Rostocker Zoo eine lange Tradition haben. Seit Januar 2007 arbeitet eine Projektgruppe des Zoos an einem Konzept zum Umbau der Elefantenanlage auf Grundlage der europäischen Haltungsrichtlinien. Ziel der Planungen ist es, die Bedingungen zunächst für die beiden Elefantenkühe zu verbessern. Bei einer später folgenden Erweiterung könnte dann an die Vergrößerung des Tierbestandes gedacht werden. In diesem Zusammenhang gilt dem Förderverein des Zoologischen Garten Rostock ein großes Dankeschön. Er unterstütz das Vorhaben finanziell mit einer Spende von 10.000 ¤ und wird auch in den kommenden Jahren dieses Projekt begleiten. Im ersten Abschnitt wird die Außenanlage um ca. 750 m² erweitert, die Gesamtgröße nach Abschluss der Umbauarbeiten dann 1750 m² betragen. Durch die Erweiterung des Geheges haben die Elefantendamen Sara und Dzomba nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, es wird u. a. auch die Möglichkeit einer Trennung der Gesamtanlage geschaffen. Die entsprechende Fläche für die Anlagenerweiterung befindet sich im Bereich des ehemaligen Eselgeheges. Im nächsten Bauabschnitt ist vorgesehen, die alte Außenanlage mit dem tiefen Trockengraben umzugestalten.

Cuxhavener Nachrichten - 7. Nov. 2007
Wisentgehege im Bau
Voraussichtlich noch in diesem Jahr bietet sich Naturfreunden in den Cuxhavener Küstenheiden eine weitere Attraktion: Aktuell wird mit Hochdruck an der Errichtung des Wisentgeheges auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Altenwalde zwischen dem Berenscher Heideweg und der Kreisstraße 7 gearbeitet. „Wenn alles nach Plan läuft, können die ersten vier Wisente ihr neues Domizil Ende des Jahres in Besitz nehmen“, sagte Danny Wolff, der zuständige Projektleiter des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). Im Rahmen des von der EU geförderten Life-Natur-Projektes sollen die Wisente dazu beitragen, ein wertvolles, kleinräumiges Mosaik aus Heiden, Magerrasen, Tümpeln und Wäldern zu erhalten und zu entwickeln. Die zukünftigen Cuxhavener Wisente leben derzeit noch im Wildpark Lüneburger Heide und sind an die Gehegehaltung gewöhnt.

Südthüringer Zeitung - 10. Nov. 2007
Im neuen Gehege der Präriehunde sind Ausbruchsversuche fast unmöglich
Die Schwarzschwanz-Präriehunde scheinen vor allem den Untergrund ihres neuen Geheges im Bad Liebensteiner Tierpark sehr zu mögen. Zumindest lassen sich die putzigen Erdhörnchen beim offiziellen Fototermin kein einziges Mal an der Oberfläche blicken. Das neue Domizil war nötig geworden, weil die alte Anlage dem Freiheitsdrang der Tiere kaum etwas entgegensetzen konnte. Unermüdlich wühlten sie tiefe Gänge und Schlafhöhlen in das Erdreich, berichtet Tierparkleiter Udo Bleske. So verzweigt, dass die trichterartigen Öffnungen schließlich nicht nur innerhalb des Zaunes, sondern auch viele Meter außerhalb in angrenzenden Gehegen und sogar auf einer an den Tierpark grenzenden Wiese auftauchten. Nun konnten die fünf Paare in die geräumige Anlage umziehen. Neben dem Freigehege gibt es ein Haus, in dem die Tiere gefüttert werden. Die wirkliche Neuerung liegt jedoch im Untergrund. Hier ist nämlich nach zwei Metern Schluss für die Präriehunde. Eine dicke Betondecke verhindert, dass sich die Erdhörnchen erneut auf große Entdeckungstour begeben.



Aktionen

WELT ONLINE - 8. Nov. 2007
Knut in Silber: Sondermünze mit dem Eisbär-Star
Erst war er weiß, nach dem Spiel oft schmutzig bräunlich, und nun gibt es ihn in Silber: Eine Knut-Sondermünze ist von sofort an erhältlich, wie der Berliner Zoo am Donnerstag mitteilte. Von den 10 Euro Kaufpreis sollen 2 Euro als Spende an den Zoo gehen. Die Münze in massivem Silber ist mit dem Aufdruck «Knut - Zoo Berlin», einem Bärenbild und dem Geburtsdatum des Eisbären versehen (5. Dezember 2006). Die Maximalauflage der Sammlermünze liege bei 250 000 Stück und kann bei Hersteller «Deutsche Münze» bestellt werden.

WELT ONLINE - 12. Nov. 2007
Besinnliche Adventsfeier am Haifischbecken
Das wohl ungewöhnlichste Ambiente für die Weihnachtsfeier mit den lieben Kollegen bietet Hagenbecks Tierpark. Im neuen Tropen-Aquarium, Heimat von 13 000 Tieren, können Räume gemietet werden. Die besten Plätze stehen direkt neben dem Haifischbecken. Während Firmenmitarbeiter Gänsebraten schmausen und dazu erlesene Rotweine genießen, schwimmt nebenan der 1,80 Meter lange Zebra-Hai, eskortiert von Schwarzspitzen-Riffhaien. Ein Abend für 50 Personen inklusive Speisen, Getränke und Service kostet pro Gast 159 Euro.

wienweb.at - 12. Nov. 2007
Dinner mit Piranha-Fütterung
Ab November hat man im Tiergarten Schönbrunn die Möglichkeit neben schwimmenden Fischen fein zu speisen. Inmitten des Aquarien-Hauses wird das exotische Amazonas-Dinner serviert. Beim exquisiten, viergängigen Abendessen (Kosten 89 Euro/Pers.) wartet ein Buffet mit südamerikanischen Köstlichkeiten. Koriander-Huhn, Orangen-Karottensuppe oder Garnele mit Banane stehen auf dem Speiseplan. Den Gästen wird beim Amazonas-Dinner mit einer Führung Einblick in die Aquarienwelt gegeben. Als Highlight des Abends gilt ganz bestimmt die Fütterung der Piranhas. Nächste Termine: 30. November und 25. Jänner.

Ostsee Netz - 13. Nov. 2007
Familiensonntag im Meeresmuseum Stralsund: Giftige Meeresbewohner
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund, ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel für Ostsee-Urlauber, veranstaltet auch das kommende Winterhalbjahr wieder regelmäßig Familiensonntage mit speziellen Themen und günstigen Familieneintrittspreisen. Mehr zu dem spannenden Thema „Giftige Meerestiere“ kann man am 18. November 2007, dem ersten Familiensonntag der neuen Saison, im Meeresmuseum erfahren. Um 14 Uhr und um 15 Uhr wird Sigrid Wewezer jeweils in einer kostenlosen Führung die giftigen Tiere in unserem Meeresaquarium vorstellen. Darüber hinaus wird Museumspädagogin Birgit Kadach von 14 bis 17 Uhr an einem Informationsstand auch über solche giftigen Meerestiere informieren, die nicht im Stralsunder Meeresaquarium leben.



Nachwuchs


SF Tagesschau - 14. Nov. 2007
Grosser Wurf im Basler «Zolli»
Ein grosser Wurf ist im Basler «Zolli» zu bestaunen: Gepardenmutter Msichana hat fünf Junge zur Welt gebracht. Die kleinen Raubkatzen mit langhaarigem Jugendfell gedeihen gut, wie Zoo-Verantwortliche vor den Medien ausführten. Msichana hat am 9. September vier Männchen und ein Weibchen geboren. Vater ist Survivor, ein Gast-Kater aus dem Wiener Zoo. Die getupften Fellknäuel sind nach ersten Wochen in einem abgeschirmten Gehege jetzt in die öffentlich einsehbare Gepardenanlage verlegt worden. Ihre Zeit im «Zolli» ist begrenzt, da für fünf erwachsene Geparden mehr kein Raum vorhanden ist. Die vier Männchen werden laut Huber etwa einjährig weitergegeben; das Weibchen wolle man behalten. Das Erhaltungszuchtprogramm habe eine Warteliste.

news - 14. Nov. 2007
Grosser Wurf im Basler «Zolli»
Ein grosser Wurf ist im Basler «Zolli» zu bestaunen: Gepardenmutter Msichana hat fünf Junge zur Welt gebracht. Die kleinen Raubkatzen mit langhaarigem Jugendfell gedeihen gut, wie Zoo-Verantwortliche vor den Medien ausführten. Die Zucht ist nicht nur verhaltensbedingt schwierig; Geparden haben auch Inzucht-Probleme mit Erbkrankheiten: Man vermutet, dass in der Eiszeit nur ein halbes Dutzend Weibchen überlebten, von denen die ganze heutige Weltpopulation abstammt. Die Sterblichkeit von Geparden liegt laut Huber im ersten Monat bei 23 Prozent und steige dann auf einen Drittel.

WELT ONLINE - 8. Nov. 2007
Serval-Katzenzwillinge tapsig vor Publikum im Tierpark
Tierischer Nachwuchs im Zeichen der Wiedervereinigung: Die beiden kleinen Serval-Katzen Magadi und Seronera, die am Feiertag 3. Oktober im Tierpark Friedrichsfelde zur Welt kamen, stellen sich jetzt noch tapsig dem Publikum vor. Die weiblichen Kätzchen kletterten erstmals aus der Mutterbox in ihren Schaukäfig, wie der Tierpark am Donnerstag mitteilte.

WELT ONLINE - 10. Nov. 2007
Konkurrenz für Knut
Berlin hat weiteren tapsigen Nachwuchs: Die beiden Serval-Katzenbabys Magadi und Seronera kamen am Tag der Deutschen Einheit im Tierpark Friedrichsfelde zur Welt. Jetzt wurden die Damen, bei denen schon die typischen großen Ohren und das gefleckte Fell zu erkennen ist, der Öffentlichkeit vorgestellt.

lifepr.de - 8. Nov. 2007
Serval-Zwillinge stellen sich im Tierpark Berlin vor
Fünf Wochen alt sind die zwei weiblichen Serval-Kätzchen, die am 17. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands geboren wurden und jetzt beginnen, ihren Schaukäfig im Alfred-Brehm-Haus zu erkunden. Zwar war der Schieber zur Mutterbox schon immer geöffnet gewesen, denn Vater "Malo" (12) war bei der Geburt dabei und hatte auch später stets Zugang zu seinen Töchtern, doch der Nachwuchs verbrachte die ersten Wochen für unsere Besucher nicht sichtbar in der Geborgenheit der Mutterbox, bestens betreut und versorgt von der bewährten Mutter "Mara" (11). Die zwei kleinen Weibchen "Magadi" und "Seronera" wiegen jetzt schon mehr als 1,2 Kilogramm.

Naumburger Tageblatt - 8. Nov. 2007
Magdeburger Giraffen-Baby soll «Samira» heißen
Gut drei Monate nach seiner Geburt wird das Giraffen-Baby aus dem Magdeburger Zoo auf den Namen «Samira» getauft. Am kommenden Freitag (16. November) soll es seinen Namen erhalten, der arabischen Ursprungs ist und «die immer Glückliche» oder auch «die Begleiterin» bedeutet, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Es waren 300 Namensvorschläge eingereicht worden. Die kleine Giraffe war von ihrer Mutter nicht gesäugt worden und musste mit der Flasche von Hand aufgezogen werden.

Oberberg Aktuell - 12. Nov. 2007
Nachwuchs bei der Erdmännchenfamilie
Mit erhöhtem „Wuselfaktor" startet der Eckenhagener Affen- und Vogelpark in den Winter. Es gibt Nachwuchs bei der Gruppe der afrikanischen Erdmännchen, womit nun neben zwei männlichen und drei weiblichen Tieren noch drei Jungtiere durch das Gehege wuseln. „Wahrscheinlich drei“, vermutet Parkbetreiber Dr. Werner Schmidt, denn es braucht etwas Geduld, die neuen Erdenbürger bei ihren Ausflügen ins Außengehege zu Gesicht zu bekommen. Schmidt freut sich über den schnellen Zuchterfolg, sind die Tiere doch erst letzten Sommer aus ihrer afrikanischen Heimat gekommen.





lifepr.de - 13. Nov. 2007
Nach 91 Jahren wieder im Zoo Berlin: Schaufütterung eines Fingertiers
Bisher vom Medienrummel verschont wurde das neben Knut derzeit wohl spektakulärste Zootier, das Aye Aye. Seit Ende Juni lebte das erste nach 91 Jahren wieder in Berlin beheimatete Fingertier fast unbeachtet im neu gestalteten Nachttierhaus; und das, obwohl es wissenschaftlich sehr viel wertvoller ist als sein bäriger Zoomitbewohner! Bereits im April war der koboldähnliche "Halbaffe" als Staatsgeschenk der Republik Madagaskar im Zoo eingetroffen. Hier hatte ihn der madagassische Premierminister an den deutschen Bundespräsidenten übergeben. In neuer Umgebung hat sich das anfangs scheue Tier mittlerweile zu einem Aktivposten entwickelt. Bei den Fütterungen sieht der Zoobesucher wie der gespensterähnliche Affenverwandte seinen verlängerten, knöchrigen Mittelfinger zum Speisen einsetzt. Aus mit Leckerbissen präparierten Bambusröhrchen, Kokosnüssen und dergleichen stochert er geschickt das Fressbare hervor. Seit einiger Zeit hört das pfiffige Lebewesen auf den Namen "Mario", den auch seine Hauptbezugsperson, Reviertierpfleger Mario Grüßer, trägt. Die im Freiland äußerst bedrohte Tierart ist auch in Zoologischen Gärten nur sehr selten zu sehen: innerhalb Europas nur noch im Frankfurter Zoo und in wenigen Einrichtungen Großbritanniens.
>> benannt ist es aber nach dem
im Frühjahr verstorbenen früheren Berliner Tierpfleger Mario Perschke, der sich seit Jahren für den Schutz der Tierwelt Madagaskars einsetzte.

Topnews - 14. Nov. 2007
Eisbär Knut spielt nicht mehr mit Pfleger
Der Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo hat vor einigen Monaten einen waren Hype in Deutschland ausgelöst und hunderttausende Menschen sind nur in den Zoo gegangen um den kleinen Bären zu bewundern und darüber zu staunen, wie er mit seinem Pfleger Thomas Dörflein herumtollt. Knut ist mittlerweile größer geworden und die Zeiten haben sich geändert. Der Bär wiegt zwischenzeitlich etwa 107 Kilo und aus dem süßen Eisbären ist ein ausgewachsener Bär geworden, der zudem ein gefährliches Raubtier ist. Aus diesem Grund hatte der Direktor des Zoos dem Pfleger Dörflein ausdrücklich untersagt, weiterhin mit dem Bären rumzutollen. Aber gerade das hat der Pfleger gemacht, wie Fotos jetzt belegen. Als die Bilder veröffentlicht wurden, reagiert der Direktor verärgert. Er sagte zu den Aufnahmen: „Was dort zu sehen ist, ist genau das, was ich Herrn Dörflein strikt verboten habe.” Um den Bären zu entwöhnen dürfe Dörflein nur noch hinter den Kulissen leichten Kontakt zu dem Tier haben.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. Nov. 2007
Berliner Zoo Absolute Knut-Sperre für Pfleger
Der Berliner Eisbär Knut wird vermutlich nie mehr mit seinem Pfleger Thomas Dörflein durch das Gehege tollen. Auf die Frage, ob es für Dörflein demnächst ein generelles Kontaktverbot geben wird, sagte Blaszkiewitz: «Davon können Sie ausgehen.» Dörflein dürfe nur noch hinter den Kulissen leichten Kontakt mit Knut pflegen, um ihn schrittweise zu entwöhnen. «Der Pfleger darf einfach nicht mehr mit Knut herumtoben und schon gar nicht öffentlich», kritisierte Blaszkiewitz. Der Berliner Tierpfleger Raimon Opitz, der Menschenaffen aufgezogen hat, zeigte Verständnis für seinen Kollegen. Ein Eisbär sei aber gefährlich. Dörflein müsse nun durch die Zoo-Sicherheitsrichtlinien vor seinem eigenen Zögling geschützt werden.

Europolitan - 14. Nov. 2007
War Knuddel-Knut böse? Zoo-Direktor verbietet Eisbär Umgang mit Pfleger
Der inzwischen groß gewordene Eisbär Knut soll in Zukunft nicht mehr mit seinem Ziehvater und Pfleger Thomas Dörflein im Gehege herumtollen. Mittlerweile wiegt er zwei Zentner und ist kein kleiner Teddybär mehr. Zoodirektor Bernhard Blazkiewietz verteidigte das Spielverbot damit, dass dies nur zum Schutz des Tierpflegers geschehe. Der Eisbär solle entwöhnt werden und daher werde der körperliche Kontakt minimiert. Immerhin wird Knut weiter von Dörflein gefüttert und ins Freie gelassen. Auch wenn ab jetzt nicht mehr im Gehege gespielt wird, der Popularität des Eisbären dürfte das keinen Abbruch tun. Ende Oktober wurde die zweimillionste Besucherin im Zoo begrüßt und bis Ende des Jahres könnte sich die Besucherzahl noch auf drei Millionen erhöhen. Das bedeutet eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

presse-service.de - 14. Nov. 2007
Braunbärin Jule ist angekommen
Bielefeld. Die neue Braunbärin Jule ist am Dienstag im Heimat-Tierpark Olderdissen angekommen. Nun steht Jule vor der großen Aufgabe sich einzugewöhnen. Sie muss die Anlage als ihr Zuhause akzeptieren und mit Bär Max eine vertrauliche Partnerschaft eingehen. Eine solche gravierende Veränderung ist weder für Mensch noch für Tier einfach. Dieses braucht Zeit und Geduld. Deshalb ist jeglicher weiterer Stress für das Tier zu vermeiden. Jule wird in den ersten Wochen für die Tierparkbesucher nicht zu sehen sein, denn beide Bären, Jule und Max, werden vorerst getrennt in den Boxen gehalten. Durch einen Gitterschieber werden sie sich sehen, riechen und leicht berühren können. Ein direkter Kontakt ist jedoch in dieser Zeit nicht vorgesehen. Untern den Tierpflegern in Stralsund gilt Jule eher als etwas schüchternes, aber nettes und nicht bösartiges Schleckermaul. Sie frisst gerne Hühnchen und zieht Schwarzbrot dem Weißbrot vor. Die körperliche Größe ihrer Vorgängerin Alma erreicht Jule nicht. So wird die neue Gefährtin neben Max recht klein wirken. Aber Fitness und Charakter des Tieres sind bei der Auswahl maßgeblich. Der Tierpark Stralsund gibt Jule nicht gerne ab. Es ist dort jedoch beabsichtigt, Syrische Braunbären zu halten, nachzuziehen und diese ins Europäische Erhaltungszucht-Programm zu stellen.

Wochenanzeiger Herford - 13. Nov. 2007
Löwenmännchen aus dem Wiener Tierpark jetzt in Osnabrück
Osnabrück. Nicht lange mussten die Löwendamen im Zoo Osnabrück nach dem Tod des Männchens Jambo auf neue männliche Gesellschaft warten. Jetzt kam das Löwenmännchen Nakuru aus dem Wiener Tierpark Schönbrunn nach Osnabrück. Zurzeit gewöhnt sich der sechs Jahre alte Löwe an die neue Umgebung. Am Samstag hatte er erstmals die Gelegenheit, das neue Außengehege zu erkunden. Der anstrengendste Teil der Eingewöhnung steht jedoch noch bevor: die Zusammenführung mit seinen neuen Weibchen! Bisher hatten das neue Rudel nur über ein Kontaktgitter Gelegenheit, sich zu beschnuppern.

MVregio - 7. Nov. 2007
Von Marokko nach Stralsund - Neuer Krake im Meeresmuseum
In Becken Nr. 34 im Aquarium des Stralsunder Meeresmuseums ist wieder Leben eingekehrt, nachdem der letzte Bewohner leider an Altersschwäche gestorben war. Der unter seinen Museumskollegen auch als "Krakenpapa" bekannte Gerd Bühring hat von seinem Marokko-Urlaub einen Gewöhnlichen Kraken mitgebracht, der sich nun in seinem neuen Zuhause einlebt.

Echo-online - 14. Nov. 2007
Groß-Gerau: Kängurumutter und Junges aus Tiergehege gestohlen
Die Polizei in Groß-Gerau sucht eine Kängurumutter und deren männliches Junges. Die beiden Tiere wurden zwischen Sonntagnachmittag (11.11.) und Montagmorgen (12.11.) aus ihrem Gehege im Tierpark „Fasanerie“ gestohlen. Die Verantwortlichen stehen vor einem Rätsel, wie die Tiere gestohlen werden konnten. Alle Sicherungseinrichtungen und Zäune sind unbeschädigt. Auch die Möglichkeit, dass sich die Tiere selbstständig gemacht haben, kann ausgeschlossen werden. Die Polizei geht davon aus, dass das Beuteltier mit seinem Jungen mit einem Kleintransporter, eventuell mit Boxen, weggebracht wurde.

Wiesbadener Tagblatt - 12. Nov. 2007
Den Park als Allgemeingut erhalten
Die Fasanerie eintrittsfrei zu erhalten - das war und ist eines der Ziele des Fördervereins Fasanerie Wiesbaden. Den Sanierungsarbeiten im Park zu Beginn folgten in jüngster Zeit vor allen Dingen Verwaltungsaufgaben für das 3,5 Millionen Euro teure Hofgut-Projekt. Etwa 330 Mitglieder hat der Verein, zehn Prozent helfen tatkräftig mit. In zwölf Jahren ist einiges passiert, und wer die Fasanerie heute nach langer Zeit betritt, wird vieles kaum wieder erkennen. Es begann mit der Teichsanierung, es folgten neue Gehege für Luchse, Wisente, Waschbären, Fasane und Hühner, Otter, Wölfe und Bären. Packten die Vereinsmitglieder anfangs noch kräftig selbst mit an, sind heute für viele Aufgaben Fachkräfte zur Planung und Ausführung notwendig. Die Sanierung des Hofguts ist und bleibt ein Großprojekt. Der neue Jugendbauernhof soll eine weitere Möglichkeit bieten, den Tierpark als Klassenzimmer zu verstehen. Das naturpädagogische Zentrum" soll Kindergartenkindern und Schülern aller Schulformen zur Verfügung stehen. Der Jugendbauernhof soll Ende des Jahres an die Stadt übergeben werden und die Gastronomie im Schloss wird laut Planung im nächsten Jahr wieder eröffnen.

Rhein Main Presse - 12. Nov. 2007
Endlich herrscht wieder Frieden Eigenes Gehege für streitlustige ...
Worms. So kann´s gehen: Weil sich die Äffchen in ihrer kleinen Familien-Truppe nicht mehr grün waren, sich heftig stritten, mussten zwei der kleinen Kerlchen im Tiergarten in ein neues Gehege ziehen. Und: Die Weißbüscheläffchen haben es dort schön bunt, denn ihr neues Zuhause wurde von Natascha Klumpp, Lehrerin der Westend-Realschule, farblich neu und ansprechend gestaltet. "Die Tierpfleger sorgten für tolle Versteck-, Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten und schon konnten die kleinen Kerle einziehen. Nun herrscht wieder Frieden bei den Affen", freute sich der stellvertretende Tiergartenleiter, Dieter Wagner. Aber nicht nur die Affen-Rasselbande kann in bunten Farben schwelgen, auch bei anderen Tieren ist einiges los. Zwölf junge Sichler sind aus dem Zoo Heidelberg nach Worms gezogen.

Main-Rheiner - 8. Nov. 2007
Alte Luchs-Dame lebt jetzt alleine
Die alte Luchsdame, die im Gonsenheimer Wildpark lebt, hat vor einigen Wochen ihren Gefährten verloren. Der männliche Luchs starb an Altersschwäche, teilte Ellen König von der städtischen Pressestelle auf AZ-Anfrage mit. Seit dem Tod ihres Partners habe sich das Luchsweibchen sehr zurückgezogen. Dennoch ist derzeit nicht geplant, ihr neue Gesellschaft zu besorgen - für die Anschaffung eines neuen Luchses entspricht das jetzige Gehege nicht den Anforderungen. Schon seit Jahren wird über ein neues, größeres Gehege für die Luchse gesprochen - bislang scheiterte dieses am Geld. Und auch jetzt scheint ein neues Luchs-Zuhause in weiter Ferne. Zu den finanziellen müssen auch bürokratische Hürden genommen werden.

Cuxhavener Nachrichten - 9. Nov. 2007
Strandgut-Bananen an Zootiere verfüttert
An den Stränden der Inseln Juist, Norderney, Baltrum und Langeoog ist mit der letzten Flut Öl angeschwemmt worden. Einige der über Bord gegangenen Bananen-Container trieben am Strand von Terschelling an. Den Inhalt mochten die Behörden nicht entsorgen. Die Südfrüchte wurden deshalb im Zoo von Trente abgeliefert, wo sie an die Tiere verfüttert werden können.

RZ online - 12. Nov. 2007
Riesenvogelspinne beißt Saarbrücker - ab in den Zoo
Saar­brü­cken. Eine Rie­sen­vogel­spinne, die am Woche­nende ihr „Herr­chen” gebis­sen hat, muss zur Strafe in den Zoo.

Lausitzer Rundschau - 13. Nov. 2007
Wintereinzug auch im Tiergehege
Mit der kalten Jahreszeit wird es auch im Herzberger Tiergehege wieder ruhiger. Weit weniger Gäste als im Sommer kommen in den Tierpark. Ein Besuch lohnt sich aber auch in dieser Jahreszeit. «Wir haben fast ausschließlich ’winterharte’ Tiere» , sagt die Leiterin der Einrichtung, Diana Enigk. Geheizt wird nur das Warmhaus bei den Affen. «Doch auch die Affen können jederzeit raus, und so lange noch kein Dauerfrost herrscht, turnen sie auch in ihrem Gehege umher» , sagt die Tierpflegerin.

Wiener Zeitung - 8. Nov. 2007
Gänserndorf: Neues Heim für Safari-Löwen
Einst beliebtes Ausflugsziel, ist der Safaripark Gänserndorf seit dem Konkurs zu Jahresbeginn 2004 geschlossen. Nun hat die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", die sich um die Löwen kümmerte, eine artgerechte Lösung für die Tiere gefunden: Das Rudel kommt ins neue Großkatzenrefugium "Lionsrock" nach Südafrika. In einer Woche treten zehn der Tiere, die in Niederösterreich groß geworden sind, die Reise in die Heimat ihrer Vorfahren an. Sie reisen per Flugzeug in eigens angefertigten Transportkisten, die ihnen für den langen Flug bestmögliche Sicherheit bieten. Am Donnerstag wurden die Löwen in Anwesenheit von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) und Vier PfotenVertretern verabschiedet.

NÖN Online - 14. Nov. 2007
Löwen verlassen jetzt die Stadt
Gänserndorf. Am Donnerstag gab es am Safaripark-Gelände ein großes Abschiedsfest für zehn Löwen. Die Raubtiere werden diese Woche von der Stiftung „Vier Pfoten“ in die südafrikanische Großkatzen-Anlage „Lions Rock“ überstellt. Drei Löwen können aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht transportiert werden. Beim Abschiedsfest gab sich die lokale und überregionale Prominenz ein Stelldichein. VP-Landeshauptmann Erwin Pröll führte die Gästeschar an: „Das Land schießt 30.000 Euro für den Transport der Löwen zu. Mit dieser Aktion wird ein Signal gesetzt, um Tieren eine artgerechte Zukunft zu bieten.“ Schönbrunn-Legende Helmut Pechlaner sparte nicht mit kritischen Worten: „Der Gänserndorfer Safaripark war alles andere als tierfreundlich. Hier wurden die Vierbeiner von selbst ernannten Tierschützern nicht artgerecht behandelt.“

Express.de - 13. Nov. 2007
Tausende Krokodile in Freiheit gespült
Kroko-Alarm in Vietnam: Nach einer plötzlichen Flut laufen in der Küstenprovinz Khanh Hoa bis zu 5000 Zucht-Kokodile frei herum. Sie wurden buchstäblich aus ihrem Gehege gespült. Derzeit sind mehrere hundert Wildhüter und Bewohner auf der Jagd nach den gefährlichen Reptilien. Die wurden eigentlich zur Leder- und Fleischproduktion gezüchtet - und bedrohen jetzt die Bevölkerung. Immerhin 66 Tiere konnten bereits wieder eingefangen werden. Verletzte durch Krokodil-Attacken gibt es dem Vernehmen nach bisher nicht.

Max Online - 8. Nov. 2007
Toter Krokodiljäger wird Professor
Dem vor einem Jahr getöteten australischen Krokodiljäger Steve Irwin soll jetzt eine besondere Auszeichnung zukommen: eine Professur an der Universität von Queensland. Wie der Dozent Craig Franklin am Donnerstag mitteilte, war Irwin bereits kurz vor seinem Tod zum "außerordentlichen Professor" ernannt worden. "Eine schriftliche Benachrichtigung über die Auszeichnung erwartete Steve in seinem australischen Zoo, aber traurigerweise kam er nie zurück, um von dieser guten Nachricht zu erfahren", sagte Franklin, der mit Irwin befreundet war. Trotz seines Todes solle Irwins Beitrag zur Erforschung von Tieren und zum Naturschutz gewürdigt werden.


Forbestraveller.com - 5. Nov. 2007
The world's best zoos
>From San Diego to Singapore, animals on parade
If you still equate the word zoo with cowed animals trapped behind bars, then it may be time to update your mental image inventory. The sad cages of menageries past have been replaced, by and large, with zoos that provide evocative and realistic habitats for countless creatures, in addition to offering visitors the appeal of getting up close and personal with animals of all shapes and sizes.
While Charles Stovall of Walt Disney World admits, "We don't think of it as just a zoo� it's a full fledged theme park," Animal Kingdom is all about animals, all the time. The park has rides, parades, and performances like any other Disney park, but visitors can also explore a variety of walking trails and watch animals frolic in realistic habitats. "Basically," Stovall explained, "throughout the park, there are animal exhibits. The animals aren't limited to the specific, major attractions."
On the West Coast, all of the lions at the San Diego Wild Animal Park's Lion Camp, for instance, are associated with the Wildlife Trust, whose conservation efforts target lions, African wild dogs, and cheetahs. The park lets visitors to this branch of the San Diego Zoo view African lions in all of their glory-glass panels are all that separate the humans from the lions, as the big cats play in their savannah-like home.
Zoos overseas have lots to offer, too. Perfect example: you're visiting the chateaus of the Loire Valley, going from one art-filled castle to the next, sipping fine wines-but the kids are bored out of their minds. Why not take them to see white tigers Gorby and Raisa at the Beauval Zoo? Why not go "where the wild things are" and camp out overnight at the National Zoological Gardens of South Africa? Or, if you really want a hands-on zoo experience, be a zookeeper for a day at Chester Zoo in England and learn what it's like to care for animals from nine to five, instead of leisurely perusing zoo exhibits. Coo at the new, undoubtedly adorable baby panda at Vienna's Schönbrunner Zoo, or check out the Water Seal Show at Sydney, Australia's legendary Taronga Zoo. Most of the seals in Sydney have been rescued, so you can feel warm and fuzzy not only because the seals are cute, but also because they're much safer in their new home. The Singapore Zoo presents a unique approach to wildlife. It's an "open concept" zoo, which means that the animals are enclosed in natural settings, with moats separating most of the creatures from visitors, rather than bars. Of course, our list includes some American classics, too. Having toured "well over 200" American zoos, aquariums and animal parks, zoo expert Nyhuis emphasizes that some of his favorite zoos are American: He cites the Bronx Zoo, and the National Zoo in Washington D.C. as standouts.


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Niederländische Meldungen


logistiek.nl - 13. Nov. 2007
Olifantentransport door Gefco
Elefantentransport durch Gefco
Die Kunstelefanten der Elephant Parade sind am Dienstag nach Beurs-WTC Rotterdam gebracht worden durch den Logistik-Dienstleistungsunternehmer GEFCO. Die 36 Elefanten haben zehn Wochen das Rotterdamer Straßenbild geschmückt - auf der Westersingel, der Koopgoot und rund um das Hotel New York. Das Verlagern der Kunstwerke erforderte Präzision und Konzentration: pro Stück wiegen die Elefanten etwa 90 kg, und sie sind etwa anderthalb Meter hoch. Luc de Leeuw, Direktor von GEFCO Benelux: "Es ist sicher keine Arbeit, die man alle Tage verrichtet und sie müssen natürlich einwandfrei zu den Besichtigungstagen und der Auktion ankommen. Wir sind froh, daß wir mit unserem Sachverstand unser Scherflein beitragen können zum Bau des Elefantenkrankenhauses." "Dank der Gratishilfe von GEFCO behalten wir bei der Auktion mehr übrig. Sie haben uns nicht nur geholfen mit dieser mühsamen Logistik, sondern haben hiermit auch einen schönen Beitrag geleistet für den Asiatischen Elefanten", so Mike Spits, Initiator der Elefantenparade. Die Einnahmen der Auktion gehen nach dem ersten Elefantenkrankenhaus der Welt in Thailand und das Elefantenkorridorprojekt des Tiergartens Blijdorp. Nach Rotterdam soll die Elephant Parade auch in anderen Weltstädten zu sehen sein.

planet.nl - 12. Nov. 2007
Rotterdamse kunstolifanten op transport
Rotterdamer Kunstelefanten auf dem Transport
Die fünfzig farbenprächtigen Kunstelefanten, die seit dem Sommer das Zentrum von Rotterdam und den Kop van Zuid zierten, gehen am Dienstag auf Transport. Die populären, mannshohen Skulpturen wurden in diesen Tagen von ihren Sockel geholt und nach dem Beurs-World Trade Centre an der Coolsingel gebracht. Dort werden sie drei Tage zur Schau gestellt, so ein Sprecher am Montag. Am 17. November werden die Elefanten in den Tiergarten Blijdorp gebracht, wo dann an diesem Samstag die Auktion folgt. Die Einnahmen davon kommen Projekten zugute, die sich für den bedrohten Asiatischen Elefanten einsetzen. Die Elephant Parade ist eine Initiative von Marc und Mike Spits. Die Skulpturen wurden bemalt von thailändischen und niederländischen Künstlern und bekannten Niederländern. Aber nicht jeder genoß in den zurückliegenden Monaten auf dieselbe Art und Weise die Elefanten. Vandalen beschädigten vier. Diese wurden ausgebessert und machen einfach wieder mit bei der Auktion. Nach dieser Rotterdamer Elephant Parade hört es nicht auf. Die Initiatoren wollen auch in anderen Städten, wie Antwerpen, Elefanten aufstellen. Weiter stehen sie in Verhandlung mit Schiphol.

nieuwsbank.nl - 12. Nov. 2007
Elephant Parade is klaar voor olifantenveiling - Heel Nederland wil Aziatische dikhuiden helpen
Elephant Parade ist bereit für Elefantenversteigerung - Ganz Holland will den asiatischen Dickhäutern helfen
Die Rotterdamer Elephant Parade erreicht ihren Höhepunkt. Die Kunstelefanten, die in den zurück liegenden Monaten die Innenstadt von Rotterdam aufheiterten, werden am kommenden Samstag versteigert durch das Auktionshaus Christie's. Die drei Tage davor stehen alle Skulpturen aufgestellt in Beurs-WTC. Die Organisation der Elefantenparade wurde überrumpelt von dem Interesse an der Elefantenauktion. Mike Spits, Initiator der Elephant Parade: "Aus dem ganzen Land kommen Angebote. Eher versteigerte Elefanten erbrachten zwischen 7.500 und 30.000 Euro pro Stück."

dierennieuws.nl - 12. Nov. 2007
'Groenonderwijs'-leerlingen helpen in Dierenrijk
Lehrlinge der Grünflächenbewirtschaftung helfen im Dierenrijk
Lehrlinge des 1. Ausbildungsjahres der Grünflächenbewirtschaftung von Helicon Opleidingen in Helmond haben letzte Woche im Dierenrijk die Ärmel hochgekrempelt. Die 55 Lehrlinge haben u.a. Tätigkeiten verrichtet an den Anlagen für Biber und Berberaffen des Tierparks in Nuenen. Das Ausbildungszentrum und Dierenrijk arbeiten regelmäßig zusammen. Lehrlinge von Helicon Opleidingen haben von Montag, 5., bis einschließlich Freitag, 9. November, mitgeholfen im Dierenrijk in Nuenen. Parkmanager Martin van Hees: "Die Lehrlinge, die im Schnitt 16 Jahre alt sind, haben letzte Woche bewiesen, daß sie einen guten Beitrag leisten können für das Wohl von Tier und Natur. Die 55 Lehrlinge haben u.a. einen Damm gebaut in der Biberanlage und das Gebiet der Berberaffen erweitert mit Tauen, an denen die Affen klettern können." Die Lehrlinge von Helicon Opleidingen besuchen im Rahmen des Naturunterrichts regelmäßig kostenlos das Dierenrijk. Als "Gegenleistung" beschlossen sie, diese Woche selbst die Ärmel im Park hochzukrempeln. Website: www.dierenrijkeuropa.nl

blikopnieuws.nl - 12. Nov. 2007
Blijdorp loopt voor zieke kinderen
Blijdorp läuft für kranke Kinder
Das RoPaRun-Team des Tiergartens Blijdorp aus Rotterdam hat einen Sponsorenlauf organisiert, um Geld zu sammeln für die Stiftung "Dreamnight at the Zoo". 22 Mitarbeiter des Zoos beteiligten sich an einem Lauf über eine 250 km lange Strecke. Das Laufteam startete letzten Donnerstag von Rotterdam aus und kam Samstag im Zoo von Chester an. Am Sonntag im Ziel in Blijdorp konnten die Teilnehmer einen Scheck über 11.111 Euro an den Vorstand der Stiftung überreichen. "Dreamnight at the Zoo" beabsichtigt, einen Abend pro Jahr, am liebsten den ersten Freitag im Juni, die Pforten der Tierparks gratis zu öffnen für chronisch kranke und gehandicapte Kinder und ihre Angehörigen. Das RoPaRun-Team nimmt 2008 zum zehntenmal am ROPARUN teil, einem 530 km langen Staffellauf von Paris nach Rotterdam, um Geld zu sammeln für die nichtmedizinische Fürsorge für Menschen, die an Krebs erkrankt sind. [RoPaRun = RotterdamParisLauf]

woudenberger.nl - 11. Nov. 2007
Mantelzorgers in het zonnetje gezet
Ein paar freie Stunden im Zoo für Menschen, die hilfsbedürftige Angehörige betreuen
Mehr als 300 Menschen, die einen ihnen nahestehenden Hilfsbedürftigen betreuen [mantelzorgers] wurden am Samstag herzlich empfangen im Tierpark Amersfoort. "Diese Menschen sorgen oft Tag und Nacht für einen anderen. Es ist prima, daß sie einmal einen Tag herauskönnen", sagt Yardena Vermaat, Koordinatorin des regionalen Stützpunkts Mantelzorg [wörtl. Nächstenliebe].

wisselzoo.nl - 8. Nov. 2007
Twee jonge mannen en een volwassen heer
Zwei junge Männer und ein erwachsener Herr
Die zwei Fuchsmangusten, die letzten Sommer im Tierpark Wissel geboren wurden, erwiesen sich als zwei Männchen. Die Jungtiere sind nach der Geschlechtsbestimmung letzte Woche zugleich mit einem Chip versehen worden. Die weiblichen Schnee-Eulen im Tierpark Wissel erhielten letzte Woche Gesellschaft von einem Männchen. Dieser erwachsene Herr stammt aus Best Zoo.

dierenparkamersfoort.nl - 8. Nov. 2007
Kerstbrunch in DierenPark Amersfoort - Ongedwonen genieten tussen de beren, sneeuwuilen en olifanten
Weihnachtsbrunch im Tierpark Amersfoort - Ungezwungen genießen zwischen Bären, Schnee-Eulen und Elefanten
Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag organisiert Tierpark Amersfoort einen Weihnachtsbrunch im Parkrestaurant Elefant. Die Gäste genießen verschiedene warme, kalte, herzhafte und süße Gerichte beim Klang von Weihnachtsmusik live. Auch ist es möglich, einen Bummel an frischer Luft zu machen durch den winterlichen Tierpark und der lebenden Weihnachtskrippe einen Besuch abzustatten. Der Weihnachtsbrunch dauert von 11 bis 13 Uhr. Die Kosten betragen 47,50 Euro für Erwachsene (ab 13 Jahre und älter) und 42,50 Euro für Kinder im Alter von 3 bis einschließlich 12 Jahren. Für Kinder unter drei Jahren ist es gratis. Der Weihnachtsbrunch findet statt bei mindestens 50 Reservierungen. Mehr Informationen und Reservierungen auf www.dierenparkamersfoort.nl

burgerszoo.nl - 9. Nov. 2007
Avondlezing woensdag 28 november: De Hoge Veluwe
Abendvortrag am Mittwoch, dem 28. November: De Hoge Veluwe
Am Mittwoch, dem 28. November, findet um 19.30 Uhr ein Abendvortrag von Herrn Jakob Leidekker im Auftrag der Stiftung Nationalpark De Hoge Veluwe im Auditorium von Burgers' Zoo statt. Jakob Leidekker ist Parkverwalter im Nationalpark und sein Vortrag trägt den Titel "Kunst, Kultur und Natur: die Verwaltung des Nationalparks De Hoge Veluwe".

Dagblad van het Noorden - 9. Nov. 2007
Twijfel of apen Waddenbananen lusten
Zweifel, ob Affen Wattbananen mögen
Der größte Teil der Bananen, die an den Strand der Wattinseln angeschwemmt wurden, wurde am Freitag entsorgt. Eine kleine Menge wurde Donnerstag auf einem Anhänger in den Zoo Emmen gebracht. Laut Biologe Wijbren Landman wurden 1.900 kg unreife Bananen im Tierpark abgeliefert. Sie liegen nun auf unserem Speicher bei einer Temperatur von 20 Grad, um zu reifen. Ob die Bananen noch zum Verzehr geeignet sind, ist sehr zu bezweifeln, sagt Hans Borgers von der gleichnamigen Firma in Veenoord, die auf die Reifung von Bananen spezialisiert ist. Der Zoo wollte die Früchte zunächst bei der Firma in Veenoord reifen lassen. Laut Borgers hat das keinen Sinn. "Sie sind viel zu kalt geworden". Bananenexperte Borgers findet es auch seltsam, daß der Zoo so erpicht ist auf die angeschwemmten Früchte. "Wenn wir mal etwas übrig haben, wollen sie das nicht haben." Ob die Affen die Terschellinger Bananen wohl mögen, fragt sich Borgers. "Ich kann darauf keine klare Antwort geben. Ich bin schließlich kein Affe."

tourpress.nl - 9. Nov. 2007
Dit weekend 700.000ste bezoeker Safari Beekse Bergen
700.000ster Besucher an diesem Wochenende im Safaripark Beekse Bergen erwartet
Der Safaripark Beekse Bergen erwartet, am kommenden Wochenende den 700.000sten Besucher im Jahre 2007 begrüßen zu können. Damit bricht der Park den Besucherrekord vom Vorjahr, als insgesamt 660.000 Besucher den Eingang passierten. Der Safaripark investierte im letzten Jahr massiv in die Thematisierung und fügte dem Park u.a. eine große Schimpansenanlage hinzu. Auch eine größere Anzahl von verkauften Jahreskarten bescherte dem Park mehr Besucher. Nächstes Jahr besteht der Park 40 Jahre und es werden verschiedene Festivitäten geplant. Internet: www.beeksebergen.nl

blikopnieuws.nl - 9. Nov. 2007
Blijdorp krijgt zijn beroemde uitkijktoren terug
Blijdorp erhält seinen berühmten Aussichtsturm zurück
Der Antrag, 4,5 Millionen Euro zu reservieren für den Wiederaufbau des 1972 abgerissenen Turms und die Restaurierung der Tropenhalle (Rivièrahal) wurde bewilligt. Der Rat der Stadt will dieses "Geschenk" dem Zoo machen, weil er dem Beitrag, den der Tiergarten Blijdorp erbringt für den Tourismus und eine attraktive Stadt, große Bedeutung beimißt. Jahr für Jahr zieht er Millionen von Besuchern an. Außerdem investiert Blijdorp schon geraume Zeit in eine weitere Verbesserung des Tiergartens. Und schließlich besteht er in diesem Jahr 150 Jahre. Ratsmitglied Metin Çelik: "Die Tatsache, daß der Zoo dieses Jahr 150 Jahre besteht, ist eine schöne Gelegenheit für ein solches ‚Geschenk'."

gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Dier van de Maand: Przewalskipaard
Tier des Monats: Przewalskipferd
Przewalskipferde leben in den kargen Steppen der westlichen Mongolei, Nordwestchinas und Ostkasachstans. Przewalskipferde sind Herdentiere. Mehrere Stuten werden angeführt von einem Leithengst. Diesen Sommer kam ein neuer Hengst in den GaiaPark. Er ist noch jung, aber weil er nicht verwandt ist mit den anderen Przewalskipferden im GaiaPark, ist seine Ankunft interessant für das Europäische Przewalskipferde-Zuchtprogramm. Von jetzt an können wir nur noch warten, bis die Stuten trächtig werden. Seit 2004 arbeitet die Chinesische Regierung mit dem Kölner Zoo zusammen (dem gegenwärtigen Koordinator des Przewalskipferd-EEP) und dem amerikanischen Zuchtprogramm für das Przewalskipferd (SSP). Im Jahre 2005 Hat GaiaPark dieses Projekt schon einmal finanziell unterstützt, doch wir wollen mehr tun. Kommen Sie deshalb am 25. November zum Sinterklaasmarkt im GaiaPark und helfen Sie mit! Kinder können einen eigenen Stand reservieren und dort ihr altes Spielzeug verkaufen. Aber man kann natürlich auch gemütlich vorbeikommen, um an den verschiedenen Ständen etwas zu kaufen. Die Einnahmen des Marktes fließen alle in das mongolische Projekt zum Schutz des Przewalskipferdes!

gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Aankomst en vertrek
Zugänge und Abgänge im GaiaPark Zoo Kerkrade
In den letzten Wochen gab es wenig Veränderungen im Tierbestand des GaiaParks. Für die kommende Wintersaison sind allerdings schon einige Transporte von und nach GaiaPark geplant, wie einige Totenkopfäffchen, das junge Zwergflußpferd und natürlich das Breitmaulnashorn zu Beginn des nächsten Jahres. Ende Oktober trafen vier Geierperlhühner aus dem Prager Zoo ein. Nach ihrer Winterunterkunft im Vogelhaus sollen sie im kommenden Frühjahr in der Palmgeiervoliere zu sehen sein. Mit demselben Transport aus Prag kamen ein Bartkauz und eine Gruppe Waldohreulen in den GaiaPark. Diese werden nach einer medizinischen Untersuchung alle in der Europa-Waldvoliere ihren Platz finden. Mitte September gingen aus der Amazonas-Voliere zwei Rote Ibisse nach Zürch weg. Zwei Tage später wurden sie "ersetzt" durch vier Rote Ibisse aus Zürich. Dieser "Männertausch" fand statt, damit sowohl Zürich als auch GaiaPark nun wieder "frisches Blut" in der Ibisgruppe haben. In derselben Zeit starb plötzlich eines der Erdmännchen. Es hatte am Morgen noch gefressen, aber gegen Mittag war es total ausgetrocknet. Auch eine der Bucharahirsch-Damen kam ganz unerwartet an ihr Ende: während der Brunftzeit stach ihr das Männchen mit dem spitzen Geweih in den Bauch. Die Verletzung war so schwer, daß eine Genesung nicht möglich war. Ende Oktober starb einer der Klippschliefer nach ein paar Tagen Schniefen. Er wurde zur Untersuchung in die Universität von Utrecht gebracht. Anfang Oktober ging der im vorigen Jahr geborene Luchs auf die Reise. Die Katze hat eine neue Unterkunft gefunden im Zoo Minnesota (USA), wo sie gemeinsam mit einem Männchen eine neue Zuchtgruppe bilden soll.

gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
Op 25 november organiseert GaiaPark een gezellige Sinterklaasmarkt. Jij komt toch ook?
Am 25. November organisiert GaiaPark einen gemütlichen Sinterklaasmarkt. Du kommst doch auch?
Der Sinterklaasmarkt von 2006 war ein großer Erfolg. Viele Kinder genossen den gemütlichen Trödelmarkt und den Besuch von Sinterklaas im stimmungsvoll geschmückten Kreide-Keller. Insgesamt brachten die Kinder an ihren Ständen gut und gerne 1.300 Euro zusammen für den bedrohten Iberischen Wolf. Grund genug, diese Veranstaltung in diesem Jahr zu wiederholen! Komm in diesem Jahr, um an einem eigenen Marktstand dein altes Spielzeug oder selbstgemachte Sachen zu verkaufen. Oder kommst du einfach gemütlich den Markt entlang, um schöne Sachen zu kaufen, zu basteln oder dich als Schwarzen Piet schminken zu lassen? Dieses Jahr geben wir das Geld vom Markt für die Przewalskipferde in der Mongolei. Natürlich kommt Sinterklaas auch in diesem Jahr am Markt vorbei! Datum: 25. November.

gaiapark.nl - 9. Nov. 2007
23, 30 dec. en 6 jan. - Afrikaanse kerstkunst
23., 30. Dez. und 6. Jan. - Afrikanische Weihnachtskunst
In den Schutzhütten entlang der Savanne stellt Yaka African Arts eine Auswahl afrikanischer weihnachtlicher Kunst aus. Die Kunstwerke können zugleich gekauft werden. Wann: 23. und 30. Dezember; 6. Januar (von 10.00 bis 16.00 Uhr)

gaiapark.nl - Newsletter vom 9. Nov. 2007
GaiaPark Werkt!
GaiaPark arbeitet!
Der Winter ist für einen Zoo eine Zeit, in der auf allerlei Stellen im Park gearbeitet wird. Diesen Winter ist das für GaiaPark allemal der Fall. Die Dinosafari, die am DinoKarussel startet und via Kreide-Keller entlang der Dinowand und schließlich durch Namibia führt, erhält diesen Winter einen kräftigen Anstoß. Ende Oktober wurde schon begonnen mit dem Bau der Anlage für Breitmaulnashörner in und um die ehemalige Gepardenanlage. Drei von diesen Kolossen kommen im Frühjahr 2008 nach Kerkrade und für ihre Ankunft muß ein großer Stall gebaut und die ganze Außenanlage neu gestaltet werden. Breitmaulnashörner stellen immerhin andere Anforderungen an ihre Anlage als Geparden. Die Geparden zogen Ende Oktober um in einen neuen Stall und sind vorübergehend nicht zu sehen. Ihre neue Außenanlage (um das Areal von GaiaCamp) muß nämlich noch geschaffen werden. Schließlich kommt auch noch ein ganz interessantes Raubtier in den GaiaPark: der Löffelhund. Dieser kleine Wildhund hat riesige Ohren, mit deren Hilfe er Insekten [im Text: Ameisen und Termiten] jagt. Weiter freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, daß in der Hochsaison im kommenden Jahr an den Wochenden und in den Ferien (Region Süd) wieder Raubvogel-Vorführungen stattfinden werden. Vögel sind die noch lebenden Verwandten der bereits vor Millionen von Jahren ausgestorbenen Dinosaurier. Um auch diese interessante Tiergruppe etwas besser auszuleuchten, wird im Park im Kreide-Keller unter dem Restaurant Anfang 2008 ein richtiges DinoRama erscheinen. Darin finden 15 Modelle von kleineren Dinosauriern einen Platz in einem grünen und natürlichen Diorama.

artis.nl - Newsletter vom 8. Nov. 2007
Schorpioentjes in Insectarium
Kleine Skorpione im Artis-Insektarium
Die Mutter trägt die Jungen fürsorglich auf ihrem Rücken. Im Insektarium sind zum erstenmal seit Jahren wieder junge Kaiserskorpione zu bestaunen.

hartvannederland.nl - 8. Nov. 2007
Feestmaal van bananen in dierenpark
Bananenfestmahl im Tierpark
Die Bananen, die vorgestern von einem Frachtschiff in die Nordsee gefallen sind und gestern an Wattinseln angeschwemmt wurden, haben eine ausgezeichnete Bestimmung erhalten: den Noorder Dierenpark in Emmen! Die Elefanten, Giraffen und vor allem die Affen sind heilfroh über die Menge angeschwemmter Früchte. Und es ist soviel, daß die Tiere Wochen Freude daran haben werden!

Leidsch Dagblad - 7. Nov. 2007
Jora Vision ontwerpt dierentuin in China
Jora Vision entwirft Zoo in China
Die Delphine des Delphinariums in Harderwijk schwimmen in einer Umwelt, die von Jora Vision entworfen wurde. Wie die Besucher des Vergnügungsparks Drievlit in Den Haag sich amüsieren in der Achterbahn, die von Mitarbeitern des Rijnburger Unternehmens erdacht wurde. Und seit kurzem wissen dieselben Mitarbeiter, daß sie in China sich an die Arbeit machen müssen, um den Zoo in Wuhan einzurichten. Das Kreieren einer Erlebniswelt, das Arbeitsgebiet von Jora Vision, geschieht nun ganz weit außerhalb der Landesgrenzen. Direktor Jan Maarten de Raad kann letzteres noch nicht ganz begreifen. Jora Vision wurde ausgewählt in einem internationalen Wettbewerb, an dem renommierte Unternehmen aus Amerika, Frankreich, England und Japan beteiligt waren. Zugegeben, daß seine Frau eine Chinesin ist und mithalf bei der Präsentation des Entwurfs, war unverkennbar ein "Plus". Der Entwurf war ebenso einfach wie durchdacht. "Aber das ist es meistens", sagt De Raad. Das Konzept erhielt den Namen "Wuhan Zoo, The Journey of Big Rivers". De Raad: "Wuhan liegt an zwei Flüssen. So haben wir das bedacht."

goededoelen.nl - 8. Nov. 2007
WNF en Center Parcs introduceren het Leven in Zee Bad in De Kempervennen
WWF und Center Parcs gestalten lebende Unterwasserwelt im Schwimmbad
Der WWF und Center Parcs eröffnen am Samstag, dem 24. November, im Center Parcs De Kempervennen ein edukatives Schwimmbad "Das Leben im Seebad". In diesem Schwimmbad können Kinder und ihre Eltern durch ihre Taucherbrille die See sehen, wie jeder es wünschen sollte: eine faszinierende Unterwasserwelt mit einem lebenden Korallenriff, farbenprächtigen Fischen und seltsamen Pflanzenarten. Schnorchelnd erhalten die Schwimmer einen Blick in eine Welt, die in Wirklichkeit bedroht wird durch zahlreiche Gefahren in Gestalt von Verschmutzung, Klimaveränderung, Zerstörung und Überfischung. Mit diesem besonderen Projekt wollen WWF und Center Parcs aufmerksam machen auf die Gefahren, die die Weltmeere bedrohen. Beide Initiatoren rufen Kinder und deren Eltern auf, sorgsam umzugehen mit dem Leben unter dem Meeresspiegel. Nach einem Besuch von "Das Leben im Seebad" weiß jeder, wie er einen Beitrag leisten kann zum Schutz des Lebens unter Wasser. So ist in "Das Leben im Seebad" zu sehen, daß es absolut verboten ist, "Souvenirs" mitzunehmen in Form von Korallenstückchen. Auch ist zu sehen, wie der Korallenstrand vor zwanzig Jahren war und wie er jetzt ist. Weiter lenkt ein "Fischzeiger" Aufmerksamkeit auf sich, worauf zu sehen ist, welche Fische in ihrem Bestand bedroht werden und welche nicht.




Russische Meldungen
podrobnosti.ua - 12. Nov. 2007
Forbes назвал лучшие зоопарки мира
Forbes nannte die besten Zoos der Welt
Zoos gehören zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten, die nicht nur Touristen mit Kindern anziehen, sondern auch erwachsene Reisende: zum Beispiel besuchen Erwachsene ohne Kinder mit Vergnügen den Berliner Zoo. Die Zeitschrift Forbes Traveler stellt ihre Version einer Aufstellung der besten Zoos der Welt vor. Der ersten Platz auf dieser Liste fiel dem Animal Kingdom in Orlando (USA) zu. Der Disneypark ist der größte der Welt. Er ist geteilt in sieben Themenbereiche von Oase bis Lebensbaum, einem künstlichen Baum mit einem 14-etagigem Haus mit Abbildungen von 325 Tieren, unter denen tatsächlich auch Micky-Maus ist. Der zweite Platz wurde dem schweizerischen Baseler Zoo gegeben, der 1874 gegründet wurde. Die Einwohner Basels nennen den Park einfach Zolli. Hier leben etwa 6.000 Tiere in mehr als 600 verschiedenen Arten. Als interessantester Ort im Zoo gilt zu recht das "Vivarium", wo man die Evolution des Lebens auf der Erde verfolgen kann. Auf den dritten Platz kam der französische Zoo de Beauval. Der Zoo in Beauval wurde 1980 eröffnet und war ursprüngliche als Voliere für Vögel bestimmt. Erst zehn Jahre später tauchten im Park exotische Tiere auf, solche wie Giraffen und Affen, und jetzt sind es etwa 4.000 Zoobewohner. Hier sind verschiedene Arten vertreten - von Tigern bis zu Rundschwanzseekühen. Auf dem vierten Platz liegt der Berliner Zoo, in dem die größte Anzahl an Tieren lebt: 13.900 Individuen in 1.400 verschiedenen Arten. Der Berliner Zoo wurde 1844 gegründet und ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit der Hauptstadt Deutschlands, sondern auch Teil seiner Geschichte. Den fünften Platz belegte der New Yorker Bronx Zoo, der größte Zoo in den USA [der sich in einer Stadt befindet]. Er beherbergt 4.000 Tiere, von denen viele zu seltenen Arten gehören, die am Rande des Aussterbens stehen. Hauptsächliche Sehenswürdigkeit des Zoos wurde die eingleisige Strecke "Wildes Asien", die den Besuchern erlaubt, alle Vertreter der asiatischen Fauna genau zu betrachten, die im Zoo gehalten werden. Außerdem sind in der "Dschungelwelt" Tiere und Pflanzen aus den Tropen vertreten. Auf die Liste kamen auch: der britische Chester Zoo, der tschechische Prager Zoo, der südafrikanische National Zoological Gardens of South Africa, der San Diego Zoo in den USA, der österreichische Zoo Schönbrunn, der Zoo Singapur, Smithsonian National Zoological Park in Washington, Taronga and Western Plains Zoo in Sydney, der kanadische Toronto Zoo und Ueno Zoological Gardens in Tokio.

Lettland

rus.delfi.lv - 14. Nov. 2007
На новый слоновник - 9 млн. латов
Neun Millionen Lati für die neue Elefantenanlage
Die Kosten für den Bau der neuen Elefantenanlage im Rigaer Zoo betragen etwa 9 Millionen Lati, teilte heute der Zoodirektor den Abgeordneten des Komitees für Finanz- und Verwaltungsangelegenheiten der Rigaer Duma mit. Für den Bau der Elefantenanlage ist geplant, Mittel zu erhalten aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung, die Kofinanzierung übernimmt die Rigaer Selbstverwaltung - in Höhe von 4,3 Millionen Lati oder 47% der gesamten Kosten. Noch einmal 9% stellt der Staat zur Verfügung. Die neue, moderne Elefantenanlage soll bis zum Jahre 2011 fertig sein. In ihr können fünf, sechs Tiere leben. Das frühere Elefantengehege wurde im Rigaer Tiergarten 1914 gebaut. In den letzten Jahren lebten zwei Elefanten darin, Radsha und Rupu, doch nachdem 2003 Spezialisten das Elefantengehege für die Haltung der Tiere als unzureichend ansahen, wurden die beiden Elefanten nach Holland geschickt. Radsha kam im Zoo der Stadt Emmen unter und wurde seitdem Vater von bereits drei Elefantenkälbern. Der Vertrag mit dem Zoo Emmen sieht vor, daß für Riga, wenn die neue Elefantenanlage fertig ist, eine Gruppe von vier, fünf jungen Tieren vorbereitet wird. Unter ihnen, so bemerkte der Leiter des Tiergartens, wird mindestens ein Nachkomme Radshas sein.

Europäisches Rußland, Tatarstan

wwf.ru - 14. Nov. 2007
Координация работ по спасению птиц на Тамани поручена WWF
WWF mit Koordinierung der Arbeiten zur Rettung der Vögel auf der Taman-Halbinsel beauftragt
Auf Initiative der regionalen Abteilung Russischer Kaukasus des WWF wurde gestern ein gesellschaftliches Koordinierungszentrum zur Rettung der Wasservögel geschaffen, die infolge des Auslaufens von Ölrückständen (Masut) in der Straße von Kertsch in Not gerieten. Innerhalb von drei Tagen, die seit der Katastrophe vergangen sind, gelang es den Havariediensten nicht, die Folgen des Auslaufens der Erdölprodukte zu beseitigen. Wegen unaufhörlicher starker Stürme auf dem Meer und starken Windes bewegen sich nach wie vor Tausende Tonnen von Ölrückständen an der Meeresoberfläche, das stellt eine große Gefahr dar für die hier überwinternden Zugvögel. Nach vorläufigen offiziellen Schätzungen starben mehr als 30.000 Vögel in dieser Gegend und ungefähr noch einmal so viele können verenden, wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen werden zu ihrer Säuberung und Rehabilitierung.

de.rian.ru - 13. Nov. 2007
Ölpest in der Straße von Kertsch: Russlands Premier ordnet Säuberungsarbeiten an
KAWKAS (Region Krasnodar), 13. November (RIA Novosti). Russlands Premier Viktor Subkow hat die zuständigen Ministerien und Behörden beauftragt, die Folgen der Ölkatastrophe in der Straße von Kertsch (zwischen dem Asowschen und dem Schwarzen Meer) zu beseitigen. Wie Subkow am Dienstag nach einer Krisenberatung im Hafen Kawkas zu Journalisten sagte, sollen "große Masutmengen (Ölrückstände) im Küstengebiet innerhalb einer Woche entfernt werden". Da Masut noch einige Zeit aus dem Meereswasser austreten werde, würde für die Entsorgung der neuen Ölmengen ständig Personal eingesetzt, damit in 40 bis 45 Tagen wieder Ordnung geschaffen werden könne. Beim Sturm in der Straße von Kertsch am Sonntag war ein Tankschiff in zwei Teile zerbrochen , wobei mehr als 1000 Tonnen Masut ins Wasser ausgelaufen waren.

evening-kazan.ru - 14. Nov. 2007
Где будут жить моржи и жирафы?
Wo werden Walrosse und Giraffen leben?
Morgen findet in Kasan eine Präsentation des Projektes der Rekonstruktion und Erweiterung des zoologisch-botanischen Gartens statt, das erarbeitet wurde von Mitarbeitern des Projektierungsinstituts "Atkins" (Großbritannien) unter Beteiligung von Experten der Zoologischen Gesellschaft London. Geschätzte Kosten des Projekts: mehr als 100 Millionen Dollar. Ob das Projekt realisiert wird, entscheiden die Behörden der Republik. Erwartet wurde, daß der Präsident der Republik Tatarstan die Arbeit der Ausländer abnehmen wird, doch später wurde diese Mission auf den Premierminister Rustam Minnichanow übertragen. Bereits 1998 wurden vom Institut "Kazgrashdanprojekt" die technischen und ökonomischen Begründungen ausgearbeitet für die Rekonstruktion und Erweiterung des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens. Insbesondere wurde vorgeschlagen, das Areal von 6,7 ha bis auf 45 ha zu vergrößern und an den besten Zoos der Welt zu messen, wenn es um Bedingungen der Tierhaltung und die Präsentation der Sammlungen geht. Die Engländer haben die Ausarbeitungen der Kasaner berücksichtigt und schlugen für den Anfang vor, Käfige, Terrarien und Pavillons zu verlegen an das andere Ufer des Kaban-Sees. Und auf dem frei gewordenen Platz einen Vergnügungskomplex für Familien zu bauen - mit Restaurants, Cafés und einer Veranda mit Blick auf den Zoo. Der Bau des Familienerholungszentrums soll zugleich zwei Aufgaben lösen: Investoren heranziehen und die Zahl der Besucher erhöhen von 140.000 auf zwei Millionen im Jahr. Die zwei Ufer zu verbinden ist mit einer kleinen Brücke geplant. Und idealerweise soll der Spaziergang in den Zoo ein Kulturspaziergang werden, der sich den ganzen Tag hinzieht: man war auf Exkursion, hat Tiere gefüttert, im Café einen kleinen Imbiß eingenommen, gespielt, einen Film gesehen, den Bewohnern des Zoos gute Nacht gesagt und sich wieder auf den Weg nach Hause gemacht. "Über die Rekonstruktion reden wir schon viele Jahre (der Zoo wurde 1806 gegründet - I.P.), doch zum erstenmal erörtern wir ein realistisches Projekt", sagte der Direktor des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens Albert Mudarissow der Korrespondentin der "Wetschernij Kasan" ["Kasan am Abend"]. "Das ist mein Traum, und wenn alles klappt, dann werden in den neuen Tierunterkünften Temperaturbedingungen geschaffen sowohl für afrikanische Giraffen und Elefanten, als auch für Tiere der Antarktis - Pinguine und Walrosse [so zitiert die Korrespondentin den Zoodirektor]. Früher gab es die bei uns nicht." Im August trafen sich der Vorsitzende des Exekutivkomitees der Stadt Kasan, Marat Sagidullow, und die Direktorin für Design und Engineering des Instituts "Atkins" Valerie Evans und erörterten drei Etappen der Projektrealisierung: Rekonstruktion und Verlegung des Zoos (30 Millionen Dollar), den Bau des Familienzentrums (80 Millionen Dollar), die Errichtung des Savannenparks am Ufer des Sees Srednij Kaban hinter der Eisenbahnstrecke (endgültige Kosten nicht bestimmt). In der morgigen Präsentation sollen die englischen Architekten unter Berücksichtigung der Wünsche der Kasaner Verwaltung in ihr Projekt einschließen eine nächtliche Beleuchtung des zoologisch-botanischen Gartens, eine Parkgelegenheit mit mehreren Etagen, ein Hotel und die bestmögliche Gestaltung des daran angrenzenden Territoriums. Nach den mutigsten Prognosen braucht man für eine solche Maßstäbe setzenden Revolution im Zoo nicht weniger als vier, fünf Jahre.

Sibirien

amic.ru - 9. Nov. 2007
Среди экзотических животных красноярского зоопарка появилась пантера
Zu den exotischen Tieren des Krasnojarsker Zoos kam ein Panther hinzu
Im Zoo Krasnojarsk gibt es einen neuen exotischen Bewohner, einen schwarzen Panther. Er kam aus dem Zoo Karaganda (Kasachstan).

irk.kp.ru - 8. Nov. 2007
Войдет ли Байкал в список чудес России? Пока наше озеро уступает горе Белуха и Новосибирскому зоопарку
Schafft es der Baikal auf die Liste der Wunder Rußlands? Noch liegt unser See hinter dem Berg Belucha und dem Nowosibirker Zoo
Die Abstimmung für die Liste der sieben Winder Rußlands auf der Site http://www.ruschudo.ru/ wird fortgesetzt. Ende vergangener Woche fingen die Irkutsker an, in allen Foren Alarm zu schlagen - der Baikal kommt mit Mühe und Not unter die sechs Wunder Sibiriens! Wenn das so weiter geht, kommt der "erhabene See" nicht auf die Liste der sieben Wunder Rußlands. Jetzt hat der Baikal vor allem dank der Stimmen der Internetnutzer aus Burjatien und Irkutsk "Punkte gesammelt" und sich in der Wertung innerhalb Sibiriens auf den dritten Platz geschoben. Dennoch fanden sich im Netz doppelt so viele Bewunderer der Schönheiten des berühmten altaiischen Berges Belucha. Vor dem Baikal liegt nicht nur die Schönheit Belucha, sondern auch ein solches "Wunder" wie der Nowosibirsker Zoo. Und das alles deshalb, weil Nowosibirsk und Barnaul aktiver im Netz sind.

Hoher Norden

wwf.ru - 12. Nov. 2007
Подведены итоги работы медвежьих патрулей WWF в сезоне 2006-2007
Bilanz der Arbeit der "Bärenpatrouillen" des WWF in der Saison 2006-2007 gezogen
Der Eisbär wird an der arktischen Küste Rußlands nicht überleben ohne Unterstützung seitens der Gesellschaft. Der WWF hat beschlossen, die Freunde des Projektes zur Erhaltung des Eisbären mit Ehrendiplomen und -geschenken auszuzeichnen. Gute Freunde der "Bärenpatrouille" wurden die Einwohner der tschuktschischen Siedlungen Wankarem und Nutepelmen, die Kinder aus dem Klub der Freunde des WWF der Siedlung Ugolnyje Kopi, die Rundfunkstation "Radio Purga", die Regierung des Nationalen Kreises der Tschuktschen, das Naturschutzministerium der Republik Sacha (Jakutien). "Wir wollen den Mitarbeitern des Ministeriums des Innern danken, die Wilderer im Rayon Schmidtowskij auf Tschukotka festnahmen, allen Jägern, Inspektoren der Reservate, den Fernfahrern, die operative Informationen über die Migration der Eisbären liefern", sagt Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Wir hoffen, daß neue �Bärenpatrouillen' geschaffen werden auf Taymyr (Siedlung Dikson), im Autonomen Kreis der Nenzen und auf Nowaja Semlja. Nur alle gemeinsam werden wir dem Eisbären helfen können zu überleben."

Ostasiatisches Rußland - Kamtschatka, Primorje, Sachalin

wwf.ru - 12. Nov. 2007
Kamchatka poachers caught with bear paws and gall bladders in a strictly protected area
State rangers patrolling the South Kamchatka Sanctuary apprehended a group of poachers, who barbarically killed a she-bear and her three cubs in a federal strictly protected area.
The ranger service of the Kronotsky Nature Reserve, which oversees protection of the South Kamchatka Sanctuary on the southern tip of the Kamchatka Peninsula in the Russian Far East, detained two illegal hunters in the federal preserve. During a search of their jeep, the rangers found 12 bear paws, bear fat, a bear skin with head and paws intact, three rifles, and 85 bullets.
Several hours later the rangers discovered the mutilated bodies of a female bear and three cubs ten miles within the borders of the sanctuary. The horrendous sight affected even the most hardened of rangers, who have been fighting poaching areas for more than a decade. "We had seen these bears earlier during our raids," recalls Sergei Shurunov of Kronotsky Zapovednik, a senior ranger involved in the raid. "The female bear was not aggressive, and we had observed the bear family at play, never expecting that the next time we would see them would be like this."The South Kamchatka Sanctuary is a federal-level protected area of regional and international significance, included in the "Volcanoes of Kamchatka" World Heritage Site. Kuril Lake, with the largest spawning ground for sockeye salmon in Eurasia, is protected within its borders. The sanctuary is also a cradle for brown bears on Kamchatka, with one of the largest concentrations of bears on the peninsula. Poaching of bears for paws and gall bladders is a growing problem on Kamchatka. According to unofficial estimates, in the spring of 2007 more than 100 bears were killed in the South Kamchatka Sanctuary alone. With government salaries for a ranger only $200 a month, the nature reserve is hard-pressed to hold onto qualified staff. Paws and gall bladders are bought up by middlemen, who then illegally send the derivatives to East Asia where they fetch high prices. But Kamchatka poachers earn little for their efforts, and are thus motivated to kill more and more bears.
Meanwhile, bear viewing is gaining popularity on Kamchatka. More and more visitors are willing to pay for observing bears in their natural environment, taking home only photos as trophies. Experience in other countries has shown that one live bear can bring in up to $100,000 in profits to a community during its lifetime. "The killing of these four bears affects not only natural ecosystems, but the Kamchatka economy as well," says Laura Williams, WWF s representative on Kamchatka. "The brown bear is the symbol and pride of Kamchatka, the symbol of Russia, and the emblem of Russia s strongest political party "United Russia." As representatives of the public and the Kamchatka community, we call upon the government to strengthen protection of this valuable resource and create acceptable conditions for rangers in protected areas ," adds Williams.
Williams also notes that this is an international problem, requiring joint efforts with Asian governments and NGOs, such as TRAFFIC, to fight illegal trade of wildlife parts across borders and reduce demand for such derivatives in Asian countries.
In the past month alone, rangers in the South Kamchatka Sanctuary have found and destroyed 12 poacher hideouts and over a half mile of illegal fishing nets. Three weeks ago, the rangers apprehended a group of poachers with nearly 400 kilograms of illegal salmon roe. The patrol raids are being carried out with support from WWF.

izvestia.ru - 14. Nov. 2007
В Приморье амурский тигр взял в "заложники" сборщиков кедровых шишек
In der Region Primorje nahm Amurtiger Einwohner des Rayons Krasnoarmejski als "Geisel"
Ganze 24 Stunden nahm ein Amurtigers eine Gruppe von Bewohnern des Rayons Krasnoarmejski der Region Primorje als "Geisel". Wie der Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin erzählte, machten sich die Leute in die Taiga auf, um Zirbelkiefernzapfen zu sammeln, und beschlossen, in einer Winterhütte zu übernachten. Am Morgen entdeckten sie, daß vor der Tür ein Tiger liegt, der keine Anstalten machte, sie herauszulassen. Das Raubtier warf sich gegen die Tür und schlug mit den Tatzen nach ihr. Die Leute konnten sich erst nach etwa 24 Stunden befreien, als ein Auto nach ihnen gefahren kam. Vom Lärm des Motors erschreckt, verbarg sich das Tier in der Taiga. Ein solches Verhalten eines Tigers, der gewöhnlich eine Begegnung mit Menschen im Wald vermeidet, läßt die Ökologen ganz Ohr sein. Höchstwahrscheinlich war das Tier verletzt worden und [nun wütend auf] Menschen. Einheimische bestätigen, daß einige Tage vor diesem Vorfall der Fahrer eines Holztransporters in dieser Gegend einen Tiger verletzt hat - teilt ITAR-TASS mit. Gegenwärtig leben in den Regionen Primorje und Chabarowsk nicht mehr als 500 Amurtiger und "Konflikt"-Situationen zwischen Raubtieren und Mensch entstehen oft. In diesem Jahr waren mehr als 10 gefährliche Situationen registriert worden. In der Mehrzahl der Fälle hingen sie damit zusammen, daß Tiger Dörfern in den Rayons Kirowskij, Tschernigowskij und Dalneretschenskij einen "Besuch" abstatteten. Hierhin führt sie ihr "gastronomisches Interesse" - Hofhunde werden für sie zu einer leichten Beute. So gewöhnten sich die Tiger im Rayon Tschernigowskij an, Dörfer zu besuchen, nachdem Wilderer in den Wäldern den Bestand an Wildschweinen und Rehen vernichtet hatten.

eho-dv.com - 13. Nov. 2007
Сахалин ждет голубых баранов
Sachalin erwartet Blauschafe
Zwei Hausyaks kommen am Donnerstag per Flug nach Sachalin. Die Paarhufer erhielt der Zoo Sachalin von den Krasnojarsker Kollegen aus dem "Rojow rutschej". In diesem Jahr erhielt der Sachaliner Zoobotanische Park bereits einige neue Bewohner: Dachse, Kragenbären, eine Wölfin und einige Fasane. Wenn alles klappt, werden in einem Monat neue Gäste erwarten. Nach Sachalin kommt ein Paar Blauschafe. "In Rußland gibt es diese Tiere zur Zeit nur in Moskau. Vor kurzem rief uns der Direktor des Moskauer Zoos Walerij Spirin an und schlug uns vor, ein Paar Blauschafe zu erwerben. Die Haltung der Schafe ist kompliziert genug, doch die klimatischen Bedingungen auf Sachalin sind für sie geeignet", erzählte Vizedirektorin Swetlana Jastrebzowa.

deita.ru - 13. Nov. 2007
Американское Правительство обеспокоено сохранением леопарда на Дальнем Востоке
Amerikanische Regierung besorgt um die Erhaltung des Leoparden im Fernen Osten
WWF Rußlands wurde auf Einladung des Generalkonsulats der USA einer der Teilnehmer eines Runden Tisches, der dem Schicksal des Amurleoparden gewidmet war. Wie in der Fernost-Abteilung des WWF mitgeteilt wurde, leben nach den Ergebnissen der Zählung 2007 im Südwesten der Region Primorje, dem letzten Zufluchtsort des Amurleoparden, kaum mehr als 30 Individuen dieses Tieres. Und wenn keine Maßnahmen ergriffen werden zur Erhaltung nicht nur einfach der Population, sondern jedes ihrer in der freien Natur noch verbliebenen Exemplares, kann der Amurleopard von der Erde verschwinden. An der Veranstaltung im Arsenjew-Museum, organisiert vom Generalkonsulat der USA und der Vertretung der amerikanischen Gesellschaft zur Erhaltung wilder Tiere (Wildlife Conservation Society, WCS) in Wladiwostok, nahmen praktisch alle Amurleoparden-Spezialisten der Fernostabteilung der Rußländischen Akademie der Wissenschaften, gesellschaftlicher und staatlicher Naturschutzorganisationen teil, aber auch Vertreter der Gesetzgebenden Versammlung und der Verwaltung der Primorje-Region. Aber das Hauptereignis wurde die Premiere des neuen Dokumentarfilms über den Amurleoparden "Brosiwschije wysow" [etwa: "die, die herausfordern"], aufgenommen von der rußländischen Naturschutzorganisation "Sow taigi" [Ruf der Taiga] mit Unterstützung des ECS, des WWF Rußlands, der Stiftung "Feniks" ["Phönix"]. Der Film ruft die Behörden Rußlands und der Region Primorje dazu auf, ihre Aufmerksamkeit auf diese schöne Katze zu richten und ihr die Chance zum Überleben zu geben. Vor allem sollen die Barrieren zwischen den Ämtern fallen und ein einheitliches geschütztes Naturterritorium auf der Basis der Reservate "Barsowyj", "Borisowskoje Plato" und des Naturschutzgebietes "Kedrowaja Padj" geschaffen werden. Die amerikanische Tierärztin Melody Roelke aus dem National Institute of Health stellte auf dem Treffen Ergebnisse ihrer Arbeit in der Region Primorje zu medizinischen Untersuchungen des Amurleoparden vor. Um die Überprüfung "im Feld" durchführen zu können, mußte sie eine Ausstattung mit einem Gesamtgewicht von 500 kg aus den USA mitbringen. "Im Verlaufe von zwei Jahren gelang es uns, drei Tiere zu überprüfen, die Ergebnisse sind unerfreulich: Herzgeräusche, Verringerung der reproduktiven Funktion, niedriges Niveau der genetischen Vielfalt", erzählte M. Roehlke. Ihren Worten nach sollte die medizinisch-biologische Erforschung des Amurleoparden fortgesetzt werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß für die Erhaltung der Population Maßnahmen ergriffen werden müssen, ähnlich denen, die in den USA angewandt wurden zur Rettung des Florida-Pumas.
[Anm.: Das könnte evtl. bedeuten, einige Individuen der nächstverwandten Leoparden-Unterart zur Rettung des Amurleoparden einzusetzen]

eho-dv.com - 8. Nov. 2007
Директор камчатского зоопарка объявлен почетным жителем Елизовского района
Direktor des Zoos auf Kamtschatka Ehrenbürger des Rayons Jelissowo
Auf Beschluß der Duma des munizipalen Kreises Jelissowo wurde Anatolij Schewljagin, Initiator der Gründung und ständiger Direktor des Zoos Ehrenbürger des Kreises Jelissowo. Am 10. Dezember 2006 feierte Anatolij Alexandrowitsch seinen 70. Geburtstag. Um diesem weichherzigen, an Großväterchen Frost erinnernden Menschen zu gratulieren, kamen nicht nur zahlreiche Einwohner unserer Halbinsel, sondern auch Zoodirektoren aus Moskau, Krasnojarks, Prag und Brno sowie Kollegen aus der Ukraine angereist. Der einzige Zoos auf Kamtschatka, der übrigens der erste im Fernen Osten war und Mitglied des Weltzooverbandes ist, wurde 1983 eröffnet.

vladnews.ru - 9. Nov. 2007
Пихта - не елка! Школьники спасают реликтовые деревья
Mandschurische Tanne ist kein Weihnachtsbaum! Schüler retten Reliktbäume
"Ne rubitje pichtu tschornuju!" ["Fällt keine Mandschurische Tanne"] - solche Täfelchen tauchten im Wald in der Umgebung der Siedlung Barabasch auf. Schüler der Landschule Nr. 1 nahmen diesen wohl wertvollsten Baum Rußlands unter ihren Schutz, der erbarmungslos unter die Axt gerät wie eine Weihnachtstanne. Die Winterfeiertage sind nicht mehr fern. Bald werden die Frauen ihre Ehegatten wieder in den Wald jagen nach einer Tanne. Doch diese fällen keineswegs eine gewöhnliche Tanne, sondern eine Mandschurische Tanne. Das ist der höchste Baum Rußlands. Gerade unter Mandschurischen Tannen lebt der Amurleopard.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 14.11.2007
EAZA Rhino-Kampagne erfolgreich beendet - Zoo Leipzig sammelte fast 40.000.- € an Spenden

Im Jahr 2006 startete die europäische Dachorganisation der Zoos, EAZA (European Association of zoos and Aquaria), in der der Zoo Leipzig als Mitglied fungiert, eine große Kampagne zum Schutz der letzten wildlebenden Nashörner.Nur noch fünf Nashornarten existieren in Afrika und Asien, die alle in ihrem Überleben bedroht sind. Neben der Information und Sensibilisierung der Zoobesucher über das Problem war ein wichtiges Ziel, 13 konkrete Schutzprojekte in den Heimatländern der Tiere finanziell zu unterstützen. Dabei geht es u.a. um Rangerkontrollen, Forschung, Aufklärung der Bevölkerung und die Umsiedlung von Nashörnern aus übervölkerten Schutzgebieten in andere Nationalparks. Der Zoo Leipzig führte die Kampagne in einem eigens aufgestellten und afrikatypisch dekorierten Container auch nach deren offiziellem Ende 2006 noch weiter und schließt die Ausstellung heute ab. Insgesamt konnten fast 40.000.- � an Spenden gesammelt werden. Ein Teil davon durch den Verkauf von speziellen Nashorn-Souvenirs, ein anderer durch die Summe aus einem Vermächtnis an den Zoo zugunsten des Artenschutzes. Mit dieser Spendensumme war der Zoo Leipzig unter den über 130 teilnehmenden Zoos einer der erfolgreichsten Spendensammler. Im Jahr 2008 wird sich der Zoo an der dann beginnenden weltweiten Amphibienkampagne �Year of the frog 2008� beteiligen und hofft wieder auf zahlreiche Spender zugunsten der Artenschutzprojekte.

Zoo Basel, 14.11.2007
Seltene Nachzucht von fünf jungen Geparden im Zoo Basel

Lange musste man bei den Geparden im Zoo Basel auf Nachwuchs warten. Am 8. September hat nun die schon ältere Dame Msichana (8) nach einer Tragzeit von 92 Tagen einen Wurf mit fünf Jungen zur Welt gebracht. Vater ist der aus Wien stammende Kater Survivor (6). Die zwei Monate jungen flaumigen Flitzer können in diesen Tagen auf der Geparden-Anlage beim Etoscha-Haus bestaunt werden. Sind fünf junge Geparde fünf neue Patienten für den Zootierarzt? Das möchte man nicht hoffen und bis jetzt entwickeln sich die Jungtiere sehr erfreulich. Vom Zootierarzt wurden sie bereits dreimal kurz untersucht. Dabei wurde ihr Geschlecht bestimmt und eine individuelle Markierung in Form eines Mikrochip-Transponders unter die Haut eingepflanzt. Zur Jungtierprophylaxe gehört auch das Entwurmen und die zweimalige Grundimpfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche (feline Panleukämie).

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 14.11.2007
Wilhelma bei der Landesspitze dabei!
Viele Jugendliche träumen davon, nicht nur Tiere zu halten, sondern ihre Tierliebe zum Beruf zu machen. Für 4 - 5 Jugendliche wird dieser Traum jährlich wahr: Sie erhalten einen der begehrten Ausbildungsplätze zum Tierpfleger in der Wilhelma. Und ob sie nun später zu den Elefanten oder zu den Zwergziegen wollen - ihr Alltag ist fürderhin gefüllt mit frühem Aufstehen, schwerer körperlicher Arbeit für Tiere, mit denen man meist nicht schmusen kann, und viel Lernerei in Berufsschule und innerbetrieblichem Zusatzunterricht. Die dreijährige Ausbildung endet mit einer Prüfung vor der IHK zum staatlich geprüften Tierpfleger � und für die besten Auszubildenden im Ländle dieses Jahr erstmals mit einer Ehrung durch die IHK in Anwesenheit von Ministerpräsident Günther Oettinger. So geschehen am 12.11. auch für Stefanie Kuckartz, die ihre Lehre 2007 mit Bestnoten abschloss. Eine solche Ehrung ist nicht nur Lohn und Ansporn für die hervorragenden Leistungen der Auszubildenden, sondern auch ein Lob für die Ausbildungsbetriebe. Die Wilhelma freut sich daher besonders, mit einer Auszubildenden in diesen Reihen vertreten zu sein. Frau Kuckartz wurde nach der Ausbildung selbstverständlich übernommen und ist heute im Revier �Bären/Südamerikaanlage� tätig.

NiederRheinPark Plantaria, 14.11.2007
Nachwuchs im NiederRheinPark Plantaria

Braune Knopfaugen, kleine Ohren und weiches Fell. So niedlich präsentieren sich die beiden Weißbüscheläffchen den Besuchern des NiederRheinPark Plantaria. Am letzten Wochenende sind überraschenderweise Zwillinge zur Welt gekommen. Die Eltern leben seit 2005 im Park. Bei den beiden funkte es sofort und so kamen in den beiden folgenden Jahren jeweils Zwillinge zur Welt. Alle helfen fleißig bei der Aufzucht der neuen Geschwister. Zur Freude der Tierpfleger und des restlichen Plantaria-Teams sind alle wohlauf. Noch sind die kleinen Weißbüscheläffchen namenlos. Deswegen startet der NiederRheinPark Plantaria bis zum 10. Dezember 2007 einen Namensaufruf. Ursprünglich sind diese Krallenaffenarten in Südamerika verbreitet. Deswegen sollten es wohlklingende südamerikanische Namen sein, die sich leicht merken lassen. Wer einen originellen Vorschlag hat, sollte diesen schnellstmöglich an plantaria@t-online.de senden. Für diejenigen, deren Namen ausgewählt werden, gibt es ein kleines Dankeschön. Auch bei den Minischweinen sind am Wochenende drei Jungtiere zur Welt gekommen. Angekuschelt an die Mutter haben sie gute Chancen den Winter zu überstehen. Für jeden, der sich die Jungtiere und alle anderen Tiere anschauen möchte, ist der NiederRheinPark Plantaria von November bis März täglich von 10 bis 16 geöffnet.

Zoo Heidelberg, 14.11.2007
Aktive Wintertage
Was machen einheimische Tiere in der kalten Jahreszeit, wie überstehen die exotischen Tiere im Zoo den Winter? Welche Gefahren birgt der Winter außer Kälte und Nahrungsmangel und welche Schutz- und Anpassungsstrategien sind im Tierreich zu finden? Über zwei Tage werden sich die Teilnehmer der �Aktiven Wintertage� mit diesen Fragen intensiv beschäftigen. Darüber hinaus werden sich die Kinder aktiv bei der Winterhaltung einiger Zootiere einsetzen und auch für einheimische Tiere geeignete Nist- und Überwinterungshilfen herstellen. �Die Aktiven Wintertage stellen das erste Ganztagsangebot der Heidelberger Zooschule dar�, meint dazu der Zoopädagoge Dr. Arndt Löwenberg. �Bereits in diesem Frühjahr haben wir das Angebot im kleinen Maßstab erprobt. Die Kinder, aber auch wir als Betreuer fanden es toll, im winterlichen Zoo mit der Gruppe beschäftigt zu sein und zwischendurch in der warmen Zooschule oder in der Zoogastronomie gemeinsam zu essen.�

Zoo Berlin, 13.11.2007
Nach 91 Jahren wieder im Zoo Berlin: Schaufütterung eines Fingertieres!

Bisher vom Medienrummel verschont wurde das neben Knut derzeit wohl spektakulärste Zootier, das Aye Aye. Seit Ende Juni lebte das erste nach 91 Jahren wieder in Berlin beheimatete Fingertier fast unbeachtet im neu gestalteten Nachttierhaus; und das, obwohl es wissenschaftlich sehr viel wertvoller ist als sein bäriger Zoomitbewohner! Bereits im April war der koboldähnliche �Halbaffe� als Staatsgeschenk der Republik Madagaskar im Zoo eingetroffen. Hier hatte ihn der madagassische Premierminister an den deutschen Bundespräsidenten übergeben. Anschließend zog der am 26.2.2001 in Antananarivo geborene Neuankömmling zunächst in die Quarantänestation. Dort ließ sich das streng nachaktive Männchen nur ungern sehen und versteckte sich selbst vor seinen Betreuern in der Schlafkiste. In neuer Umgebung aber hat sich das anfangs scheue Tier mittlerweile zu einem Aktivposten entwickelt. In mondhellem Dämmerlicht klettert und springt es im Geäst seiner Behausung derart wild umher, dass man fast geneigt ist, Angst um seine dünnen Finger zu haben, denen das Tier seinen Namen verdankt. Bei den Fütterungen sieht der Zoobesucher wie der gespensterähnliche Affenverwandte seinen verlängerten, knöchrigen Mittelfinger zum Speisen einsetzt. Aus mit Leckerbissen präparierten Bambusröhrchen, Kokosnüssen und dergleichen stochert er geschickt das Fressbare hervor. Seit einiger Zeit hört das pfiffige Lebewesen auf den Namen �Mario�, den auch seine Hauptbezugsperson, Reviertierpfleger Mario Grüßer, trägt. Die im Freiland äußerst bedrohte Tierart ist auch in Zoologischen Gärten nur sehr selten zu sehen: innerhalb Europas nur noch im Frankfurter Zoo und in wenigen Einrichtungen Großbritanniens.

Zoo Köln, 13.11.2007
Naturschutzprojekt in Vietnam

Im Rahmen unserer Naturschutzarbeit in Phon Nha � Ke Bang, Provinz Quang Binh (Vietnam) hat der Kölner Zoo zur Zeit sechs Vietnamesen zu Gast. Die Gruppe wird angeführt von Herrn Phan Lam Phuong, dem Vorsitzenden der Provinz (Chairman of the Provincial People�e Committee) und dem Direktor des Nationalparks in Phong Nha � Ke Bang, Herrn Nguyen Tan Hiep.Seit 1999 engagiert sich der Kölner Zoo in Phong Nha � Ke Bang. Am Anfang der Arbeit war das Gebiet nur ein Naturreservat. Heute handelt es sich um einen Nationalpark, der vor vier Jahren sogar zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Dazu haben der Kölner Zoo und seine Mitarbeiter maßgeblich beigetragen. Biologische Erhebungen führten zu zahlreichen Neubeschreibungen von Arten, die bis dahin der Wissenschaft gar nicht bekannt waren, so ein Gecko, der nach dem Gebiet benannt wurde: Gecko phongnhakebangensis. Seit 2 Jahren hat der Kölner Zoo Mitarbeiter vor Ort, eine Auffangstation für beschlagnahmte Tiere errichtet und arbeitet bei einem Primaten-Ausbürgerungsprojekt mit der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft zusammen

Zoo Osnabrück, 13.11.2007
Nakuru, der neue König der Löwen

Nicht lange mussten die Löwendamen im Zoo Osnabrück nach dem Tod des Männchens Jambo auf neue männliche Gesellschaft warten. Am Donnerstag vergangener Woche kam das Löwenmännchen Nakuru aus dem Wiener Tierpark Schönbrunn nach Osnabrück. Zurzeit gewöhnt sich der sechs Jahre alte Löwe an die neue Umgebung. Am Samstag hatte er erstmals die Gelegenheit, das neue
Außengehege zu erkunden. Der König der Tiere traute sich allerdings nicht hinaus und begutachtete sein neues Reich nur durch eine Schleuse, die Innen- und Außenanlage verbindet. Einen Tag später fühlte er sich anscheinend sicherer, suchte sich auf der Außenanlage einen bequemen Liegeplatz und ließ sich nur mit Leckerbissen wieder in das Innengehege locken. Der anstrengendste Teil der Eingewöhnung steht jedoch noch bevor: die Zusammenführung mit seinen neuen Weibchen! Bisher hatten das neue Rudel nur über ein Kontaktgitter Gelegenheit, sich zu beschnuppern. Wir hoffen, dass die Löwendamen ihn freundlich empfangen werden und Nakuru sich im Zoo Osnabrück wie ein Hahn im Korb fühlen wird. In Wien musste er sich nämlich ein Weibchen mit einem männlichen Artgenossen teilen.

Tierpark Hagenbeck, 13.11.2007
Elefanten Elefanten-Forschung für den Artenschutz

Im Tierpark Hagenbeck findet seit 2003 jährlich die �First European Eleph Elephant Management School� statt. Hagenbeck hat sich dadurch zu einer Ausbildungsstätte für Elefantenpfleger aus aller Welt entwickelt. Die Teilnehmer stammen aus 15 Nationen. Zum fünfjährigen Jubiläum dieses neuntägigen Intensiv-Kurses, stehen Ihnen nun einige Experten Rede und Antwort.
�Wie sieht die Zukunft der grauen Riesen aus?�, �Welche Ergebnisse bringt die jüngste Forschung?�, �Wo besteht dringender Handlungsbedarf?� � diese und andere, speziell Ihre, Fragen sind Inhalt des Pressegesprächs. Mit derzeit elf Asiatischen Elefanten zählt die Hagenbeck�sche Herde zu einer der größten Europas. Die Tiere sind Botschafter einer hochgradig von der Ausrottung bedrohten Art. Nach Schätzungen des WWF leben nur noch zirka 20.000 bis 30.000 dieser Tiere im Freiland. Hagenbeck hat eine mehr als 100- jährige Erfahrung im Umgang mit Elefanten. Heute setzt sich der Tierpark für die Haltung des Asiatischen Elefanten in Obhut des Menschen und für seinen Schutz in den Herkunftsländern ein. Hagenbeck gilt seit den 1990er-Jahren als eine der erfolgreichsten Zuchtstätten für Dickhäuter.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 13.11.2007
Hellabrunn: Trotz Kälte immer einen Besuch wert

Auch wenn das Frühjahr allgemein als die hohe Zeit der Geburten gilt, können sich unsere Besucher in der kalten Jahreszeit am Herumtollen unserer Jungtiere erfreuen. So gab es bei den Wisenten kurz hintereinander gleich zwei Geburten. Am 08.10.07 brachte Kuh �Henola� das männliche Kalb �Herbert� auf die Welt und am 27.10.07 die Kuh �Hedonia� das männliche Kalb �Helmut�.
Direkt in der Nachbarschaft vergrößerte sich unsere schöne Przewalski-Herde am 04.11.07 um ein weibliches Jungtier. Diese Geburten sind besonders schön, da sowohl Wisente als auch Przewalski-Urwildpferde kurz vor dem Aussterben standen und durch Erhaltungszucht davor bewahrt worden sind. Erst im Juli 2007 hat Hellabrunn zusammen mit dem Nürnberger Tierpark sechs
Przewalski-Urwildpferde wieder nach Kasachstan gebracht.

NiederRheinPark Plantaria, 12.11.2007
Greife fliegen wieder im NiederRheinPark Plantaria

Am 18. November 2007 wird die Greifvogelstation des Kreises Kleve wieder im NiederRheinPark Plantaria zu Gast sein. Wilhelm Schnabel hält jeweils um 13:00 und 15:00 Uhr eine Flugschau mit seinen Greifen ab. Mit dabei sein werden unter anderem ein Rotschwanzbussard, Sakerfalken, Harrisfords, Wanderfalken und ein Uhu. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der großen Halle statt. Fachkundige Mitarbeiter der Greifvogelstation freuen sich auf alle interessierten Besucher und werden natürlich auch alle Fragen zum Thema Greifvögel gerne beantworten. Aber auch alle anderen Tiere des Parks freuen sich auf Ihren Besuch.

Zoo Halle, 12.11.2007
Vorverkauf für Advents-Special: „Jazz & Zoo“ läuft - Jazzkonzert „Sing your story“

Wie wäre es mit einem gemütlichen Adventsspaziergang im Zoo, um dann im Anschluss bei einem Glas Wein Jazz zu genießen? Die Gelegenheit dazu bietet das Advents-Special „Jazz & Zoo“ am 2.12.07. Um 15 Uhr beginnt das Jazz-Konzert „Sing your story“ im „Lux. Kino am Zoo“. Da die Konzertkarte an diesem Tag auch zu kostenlosem Eintritt in den Zoo berechtigt, bietet sich ein Advents-Spaziergang im vorweihnachtlichen Zoo vor dem Konzert regelrecht an. Unter dem Motto „Sing your story“ interpretieren dann junge Solisten der Gesangsklasse Berger-Brandt (Musikschule allègro, Konservatorium Halle, Musikschule Querfurt) Jazz-Highlights von Cole Porter, Nat King Cole, Horace Silver, Duke Ellington, Norah Jones, Oleta Adams u.a.. Für die Live-Begleitung sorgen Christoph Schmidt (piano), Christian Bergmann (bass), Matthias Klapperstück (drums), Alexander Seher (guitar). Das abwechslungsreiche Musikprogramm bietet Raum für die individuelle Auseinandersetzung der jungen Musiker(innen) mit authentischer Musik. Dabei wird manch „eigene Geschichte“ durchscheinen.

Wildpark Lüneburger Heide, 11.11.2007
Wintereinbruch im Wildpark Lüneburger Heide

Die Braunbären im Wildpark staunen nicht schlecht, als sie ihre Nasen heute Morgen rausstreckten. Eine willkommene Abwechslung für Meister Petz der sich erstmal übermütig im Schnee vergnügt. Im Gegensatz zu uns Menschen friert er in seinem warmen Pelz nicht. Die Kodiak- und Europäischen Braunbären aus dem Wildpark Lüneburger Heide füttern sich jetzt richtig Fett an. Während der Winterruhe zähren die Bären von ihren angefressenen Fettpolstern, ihr Stoffwechsel läuft dann auf Sparflamme, dass ist in der Natur überlebenswichtig. Allerdings bekommen die Bären im Wildpark auch im Winter Futter, nur ihr Appetit ist kleiner. Im Frühjahr wird dann alles nachgeholt, Beeren, Obst, Wurzeln und geringe Mengen Fleisch steht auf ihren Speiseplan. Besonders aktiv werden die putzigen Riesen allerdings wenn die Tierpfleger sie mit ihrer Leibspeise Rosinenbrot mit Honig füttern. Für das spezielle Bärenfutter, das es im Wildpark zu kaufen gibt, macht Meister Petz für die Besucher auch schon mal Männchen.

Zoo Augsburg, 10.11.2007
Bali – Der lange Weg ins 21.Jahrhundert - Vortrag am 13. November um 14 Uhr in der Zooschule

Im Rahmen unserer Vortragsreihe präsentiert Herr Arno Wehrmann vom Autoteile und Servicecenter Wehrmann einen Film, den er anlässlich einer Reise auf die Insel Bali gedreht hat. Dabei gibt es Impressionen der faszinierenden Insel, gleichzeitig wird auch über die Schwierigkeiten berichtet, den Weg in ein modernes Zeitalter zu finden. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Zoo Dresden, 09.11.2007
Fische schwimmen jetzt hinter den Kulissen

Anfang 2008 soll im Dresdner Zoo mit dem Bau der neuen Giraffenanlage begonnen werden. Um den Baustart nicht zu verzögern, ist es bereits jetzt notwendig, einige alte Zooanlagen abzureißen. Neben der Futtermeisterei, für die gegenwärtig ein neues Gebäude hinter der Pinguinanlage gebaut wird, muss auch das Aquarium von seinem angestammten Platz weichen. Die meisten Fische werden in den nächsten Wochen ihre Aquarien hinter den Zoo-Kulissen beziehen und leider nicht mehr für die Besucher zu sehen sein. Das Aquarium bleibt darum ab dem 12. November für die Besucher geschlossen. Das Terrarium mit seinem bekanntesten Bewohner, dem 4,50 Meter großen Leistenkrokodil Max bleibt selbstverständlich auch weiterhin geöffnet.

Vogelpark Herborn, 09.11.2007
Am Wochenende locken Martini-Markt und Vogelpark ins traditionsreiche mittelhessische Herborn

Natur- und Tierfreunde, die den Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Jahr noch nicht besucht haben, oder die „Kakadu „Coco“ und Co. nochmals einen Besuch abstatten wollen, haben zu einem Besuch des familienfreundlichen, unmittelbar an der Herborner Zuwegung zum Rothaarsteig und dem neuen Westerwaldsteig gelegenen Naturerlebniszentrums auch jetzt noch Gelegenheit. Denn der Vogelpark wird seine Pforten erst nach Wintereinbruch mit Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke schließen. Somit haben sowohl Wanderfreunde als auch die Tierfreunde, die die milden Herbsttage noch einmal nutzen wollen, um sich von den Wachstumsfortschritten der diesjährigen Jungvögel, wie der seltenen Rotbrust-Krontaube und der Gelbbrustaras ein Bild zu machen, oder die die vier munteren Lisztäffchen in ihrem Warmhaus besuchen wollen, noch Gelegenheit, das beliebte Herborner Naturerlebniszentrum aufzusuchen. Pfiffige Ausflügler haben an diesem Wochenende die Gelegenheit einen Besuch des beliebten, in der traditionsreichen Herborner Innenstadt stattfindenden Martinimarkts mit einem Abstecher nach Uckersdorf zu verbinden. In diesem Jahr bedankt sich das Team des Vogelparks bei fast 43.000 Besuchern aus nah und fern für den besten Zuspruch seit Gründung des familienfreundlichen Naturerlebniszentrums. Wie Geschäftsführer Jörg Kring mitteilt, waren die Monate April sowie September und Oktober bei zumeist nahezu optimaler Witterung „einsame Spitze“.

Tiergarten Schönbrunn, 09.11.2007
Fu Long auf der Waage!
Der kleine Panda wurde heute erstmals gemessen und gewogen. Er wiegt knapp über drei Kilogramm - bei einer Körpergröße von etwa 45 bis 50 Zentimeter. Eine genauere Messung war leider unmöglich, weil das Junge natürlich nicht still gehalten hat. Wie es dabei im Detail zugegangen ist und wie Fu Long und die Pflegerinnen dieses Ereignis erlebt haben, ist am Sonntag um 15.40 Uhr im ORF-„Panda-TV“ zu sehen.


Zoo Magdeburg, 08.11.2007
Giraffenbaby heißt „Samira“

Das Magdeburger Giraffenkalb hat jetzt einen Namen! Aus 300 Namensvorschlägen wählte eine Jury den Namen „Samira“ aus. „Wir freuen uns sehr, dass unser einstiges Sorgenkind sich so prächtig entwickelt hat, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten“, erklärt der Zoodirektor Dr. Kai Perret. Das Giraffenkalb gehöre daher zum besonderen Zuchterfolg des Jahres 2007. „Samira“ heißt jetzt auch das Maskottchen des künftigen Zoo-Kindergartens. Der Name ist arabischen Ursprungs und bedeutet „die immer Glückliche“ oder auch „die Begleiterin“. Ein passender Name für den „kleinen“ Langhals und für das Maskott-chen des Zoo-Kindergartens! Am 16.11.2007 findet im Giraffenhaus um 15 Uhr die Namenstaufe statt. Der Holz-und Baufach-handel der Dr. Sporkenbach GmbH übernimmt zur Taufe die Tierpatenschaft über „Samira“. Mit Landtagspräsident Dieter Steinecke wird auch ein ganz besonderer Taufgast erwartet. Von ihm erhält das Giraffenbaby einen gut gefüllten Futterkorb. Die Namensgeber, die aus Magdeburg und Rathenow kommen, freuen sich bereits riesig auf die bevorstehende Giraffen-Taufe. Die Zootier-pfleger werden vom Zoo-Kindergarten das Giraffen-Maskottchen überreicht bekommen. Die Zoobesucher sind herzlich zur Taufe des Giraffenkalbes eingeladen.

Tiergarten Worms, 08.11.2007
Der Herbst bringt Farbe in den Tiergarten Worms - Bei den Affen kehrt Ruhe ein

Nicht nur die bunten Blätter des schönen Baumbestandes im Tiergarten sorgen im Herbst für eine ganz besondere Stimmung. Auch bei den Tieren ist einiges los. So gab es bei den Roten Sichlern vor kurzem Zuwachs. Zwölf junge Sichler sind aus dem Zoo Heidelberg nach Worms gezogen. Tragen sie momentan noch ihr bräunliches Jugendkleid, werden sie im nächsten Jahr mit ihrem schillernd-roten Gefieder wahre Farbtupfer in der Flugvoliere sein. Mit ihren langen Beinen und dem sichelförmigen Schnabel sind sie häufig bei ihrer eifrigen Nahrungssuche im Wasser zu beobachten. Neben allerlei Wirbellosen fressen diese Ibisvögel vor allem kleine Krebse und Fische. Damit sie auch im Tiergarten ihre natürliche Färbung behalten, muss darauf geachtet werden, dass das Futter die notwendigen Farbstoffe enthält. Rote Sichler nutzen ähnlich wie die Flamingos rötliche Nahrungsbestandteile um ihr Gefieder in leuchtendem Rot erstrahlen zu lassen. „Die Heidelberger Tiere haben sich schnell bei uns eingewöhnt und inzwischen sind sie gemeinsam mit den Alttieren in ihrem neuen Zuhause unterwegs.“, erzählt Auszubildender Alexander Kriha. Aber nicht nur in der Vogelvoliere wird es bunter. In der Nachbarschaft toben inzwischen kleine Weißbüscheläffchen durch ihr neues Quartier. Auf Grund von Streitigkeiten in der Affengruppe, die im kleinen Affenhaus lebt, mussten zwei Tiere von den anderen getrennt werden. Das neue Zuhause der niedlichen Krallenaffen wurde von Natascha Klumpp, Lehrerin der Westend-Realschule, farblich neu und ansprechend gestaltet. „Die Tierpfleger sorgten für tolle Versteck-, Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten und schon konnten die kleinen Kerle einziehen. Nun herrscht wieder Frieden bei den Affen.“, ergänzt der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner.

Tierpark Berlin, 08.11.2007
Serval-Zwillinge stellen sich im Tierpark Berlin vor

Fünf Wochen alt sind die zwei weiblichen Serval-Kätzchen, die am 17. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands geboren wurden und jetzt beginnen, ihren Schaukäfig im Alfred-Brehm-Haus zu erkunden. Zwar war der Schieber zur Mutterbox schon immer geöffnet gewesen, denn Vater „Malo“ (12) war bei der Geburt dabei und hatte auch später stets Zugang zu seinen Töchtern, doch der Nachwuchs verbrachte die ersten Wochen für unsere Besucher nicht sichtbar in der Geborgenheit der Mutterbox, bestens betreut und versorgt von der bewährten Mutter „Mara“ (11). Die zwei kleinen Weibchen „Magadi“ und „Seronera“ wiegen jetzt schon mehr als 1,2 Kilogramm. Bei der Geburt brachte jede lediglich rund 300 Gramm auf die Waage. Servale sind Kleinkatzen, die in den afrikanischen Steppengebieten zu Hause sind. Mit ihren langen Beinen, dem gelben, gefleckten Fell und besonders den großen Ohren gehören sie zu den attraktivsten Vertretern der Katzenfamilie. Die Partner unseres erfolgreichen Serval-Elternpaares sind Zugereiste. Mutter „Mara“ kam vor 10 Jahren aus dem Ruhr-Zoo Gelsenkirchen zu uns, Vater „Malo“ vor 8 Jahren aus dem Zoo Krefeld.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

spiegel.de - 12.11.2007
Panda-Bären droht Hungertod
Es klingt zunächst wie eine gute Nachricht: In der chinesischen Provinz Sichuan blühen 24.000 Hektar Bambuswald. Doch für die dort lebenden Großen Pandas ist die Blütenpracht eine große Gefahr. Denn Bambuspflanzen sterben nach der Blüte ab - und somit wird auch das Hauptnahrungsmittel der vom Aussterben bedrohten Tiere knapp. Yang Xuyu, Leiter der Wild Animal Preservation Station Sichuans, warnte am Sonntag auf einem Treffen von Tierschützern in der Provinzhauptstadt Chengdu, dass Tiere verhungern könnten. In der Provinz leben nach seinen Angaben 1206 Pandas - das sind fast 80 Prozent aller noch frei lebenden Bären. ... Nach Yangs Angaben kommt es etwa alle 60 Jahre zu einem größeren Bambussterben. Die Pflanzen blühen, produzieren Samen und gehen dann ein. Früher konnten die Tiere den Lebensraum wechseln - und so dem drohenden Hungertod entkommen. Heute sei dies schwieriger, sagte Yang. Durch den Menschen seien die üblichen Migrationspfade zwischen verschiedenen Bambuswäldern blockiert.

dieneueepoche.com - 12.11.2007
Über 30.000 Vögel wegen Ölpest im Schwarzen Meer verendet
Die Ölpest im Schwarzen Meer nach der Havarie eines russischen Öltankers hat bereits zum Tod von 30.000 Vögeln geführt. Unzählige andere Vögel saßen am Montag ölverschmiert, geschwächt und hilflos an den Ufern herum. Wie groß der Schaden an den Fischbeständen ist, könne noch nicht ermessen werden, sagte der Gouverneur der Region Krasnodar, Alexander Tkaschew, der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Er sprach von einer „ökologischen Katastrophe.“

dieneueepoche.com - 13.11.2007
Aufräumarbeiten im Schwarzen Meer behindert - Lang anhaltende Schäden befürchtet – Umweltschützer in Kalifornien fordern Verbot von Schweröl
Stürmischer Wind hat am Dienstag die Aufräumarbeiten nach dem Auseinanderbrechen eines Öltankers im Schwarzen Meer behindert. Die Ölpest kostete bereits mehr als 30.000 Vögel das Leben. Da das Öl wegen des schlechten Wetters nicht abgesaugt werden kann, sinkt immer mehr teerige Substanz auf den Meeresboden. Die russischen Umweltbehörden befürchten langanhaltende Schäden für die Meereswelt in der Region. ... Bei dem Unglück am Sonntag waren aus dem Tanker „Wolganeft-139“ 2.000 Tonnen Öl ausgetreten, außerdem gingen bis zu zehn weitere Schiffe in stürmischer See unter. ... Umweltschützer forderten unterdessen ein Verbot des bei dem Unglück ausgetretenen Schweröls. Dabei handele es sich um einen ökologischen Albtraum, erklärte die Organisation Friends of the Earth. Das Schweröl enthalte zahlreiche Schadstoffe und löse sich nur langsam auf. „Es ist der dreckigste Treibstoff auf dem Planeten“, sagte Teri Shore von der Organisation, die sich beim US-Kongress für ein Verbot des Schweröls einsetzt. Das Öl ist ein Abfallstoff aus Raffinerien und wird wegen seines vergleichsweise niedrigen Preises bevorzugt als Treibstoff für Schiffe eingesetzt.

Tagesspiegel - 10. Nov. 2007
In Angst vor Isegrimm
Für die einen sind sie willkommene Rückkehrer, für andere unberechenbare Räuber: Frei lebende Wölfe bewegen die Gemüter im Süden Brandenburgs. In Bagenz bei Spremberg beklagen die Betreiber einer Straußenfarm, dass ein Wolf am hellen Tag eines ihrer Tiere gerissen habe. Angeblich hatte er „lange zwischen den Bäumen gelauert, dann den hohen Zaun übersprungen und dem 1,20 Meter großen Strauß die Kehle durchgebissen“. Gesa Kluth vom Wildbiologischen Labor Lupus in Spreewitz hält das für abwegig: „Wölfe lauern nicht am Tage unter Bäumen“, sagt die Wissenschaftlerin, die seit Jahren die Rückkehr der Wölfe in die sächsische und brandenburgische Lausitz begleitet. „Dem toten Strauß fehlte der Kopf, das lässt eher auf einen Fuchs schließen.“ Aufschluss, welches Tier den Straußenvogel tötete, soll nun eine Untersuchung im Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin bringen. Hier wird momentan auch der Kadaver eines Tieres begutachtet, das vor fünf Tagen in Peitz überfahren wurde. Ein Jäger hatte es als „älteren Wolf“ identifiziert, später teilte das Umweltministerium mit, es handele sich um einen Hund oder um eine gezüchtete Kreuzung aus Wolf und Hund. Um gewerbsmäßige Tierhalter wie Schäfer vor Schäden durch Wölfe zu schützen, fördert das Land die Anschaffung von Herdenschutzhunden und die Errichtung spezieller Zäune, sagt der Sprecher des Umweltministeriums, Jens-Uwe Schade.

derstandard.at - 14.11.2007
Japan: Der Kaiser selbst ließ einen Eroberer ein
Seit den 60er Jahren breitet sich in japanischen Seen und Flüssen ein Bio-Invasor aus, verdrängt heimische Fischarten und hat sich zur ökologischen Plage ausgewachsen: Lepomis macrochirus, der Blaue Sonnenbarsch. Und schuld daran ist der heutige japanische Kaiser höchstselbst, der in dieser Woche ein ungewöhnliches Geständnis ablegte. "Ich habe den Blauen Sonnenbarsch vor rund 50 Jahren aus den USA mitgebracht und einem Forschungsinstitut der Fischereibehörde gestiftet", sagte Kaiser Akihito in einer Rede in der Stadt Otsu am Sonntag. "Damals hatten wir große Hoffnung, ihn als Nahrungsmittel zu züchten, und ich bin sehr besorgt darüber, wie sich alles entwickelt hat."

Spiegel online
Die blutige Jagd nach dem Einhorn
Seit Jahrhunderten wird der Narwal gejagt. Im Mittelalter hielt man seinen Zahn für das zauberkräftige Einhorn und auch heute noch ist sein Elfenbein begehrt. Nun droht der ganzen Art die Ausrottung - durch Jäger der Inuit.

dieneueepoche.com - 12.11.2007
Feldlerche und Kiebitz auf dem Rückzug - Viele Vogelarten werden in Deutschland seltener
Viele Vogelarten vom Haussperling bis zum Kiebitz werden in Deutschland immer seltener. Das geht aus einer am Montag vom Bundesamt für Naturschutz vorgestellten Studie über Bestand und Entwicklung der Vogelwelt in der Bundesrepublik hervor. Mehr als ein Drittel der 64 untersuchten Brutvogelarten sind danach in ihren Beständen rückläufig. Besonders betroffen sind der Studie zufolge Arten, die auf Äckern und Wiesen am Boden brüten. Feldlerche, Brachvogel und Kiebitz seien durch intensive Landwirtschaft, Verlust von naturnahen Feuchtwiesen und die Umwandlung von Brachflächen in Äcker zur Gewinnung von Bioenergie bedroht. Doch auch eine so verbreitete Art wie der Haussperling sei auf dem Rückzug. Doch gibt es auch gute Nachrichten. Bedrohte Vogelarten wie Kranich, Wiesenweihe oder Schwarzstorch sind wieder deutlich häufiger am deutschen Himmel zu sehen, seit dem es für sie spezielle Schutzmaßnahmen gibt. Dies zeige die Wirkung von Naturschutz, betonte das Bundesamt.

scinexx.de - 13.11.2007
Schlechte Karten für Spatz & Co - Neue Studie warnt vor Abnahme der Vogelbestände in Deutschland
Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professorin Beate Jessel, stellte die neue Studie gestern zusammen mit Vertretern des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) vor. Sie gibt einen aktuellen Überblick über den Zustand der Brutvogelarten Deutschlands sowie der im Winterhalbjahr hier in großer Zahl rastenden Wasservögel. „Viele der Ergebnisse lassen aufhorchen, selbst häufige Vogelarten wie der Haussperling sind auf dem Rückzug. Von den 64 untersuchten häufigen Brutvogelarten sind 23 Arten, in ihren Beständen rückläufig", sagte Jessel. „Die Beobachtungsergebnisse sind hier erstmals in einer komprimierten Form so aufbereitet und dargestellt, dass die Naturschutzpolitik und die Öffentlichkeit damit gezielt informiert werden können", ergänzte der Vorsitzende des DDA, Stefan Fischer.

derstandard.at - 12.11.2007
Forscher melden Erfolge bei Entschlüsselung von Wal-Kommunikation
Der komplexen akustischen Kommunikation zwischen Buckelwalen (---> Live-Hörbeispiele finden Sie unten über den "Whalesong"-Link) haben sich australische Forscher verschrieben. Und sie sind sich sicher, einige Lautfolgen bereits bestimmten sozialen Interaktionen zuordnen zu können. Am Projekt "Humpback Whale Acoustic Research Collaboration" (HARC) beteiligte Wissenschafter studierten über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg Buckelwale, die an der australischen Ostküste entlangwandern. Sie zeichneten mit Bojen die Wal-Laute auf und beobachteten parallel dazu die Interaktionen der Tiere, um Zusammenhänge zwischen den Lautäußerungen und den sozialen Situationen, in denen sich diese ereigneten, herstellen zu können. Insgesamt wurden so 660 verschiedene Klänge von 61 Walschulen registriert: neben den bekannten strophenartig aufgebauten "Gesängen" verfügen Buckelwale auch über ein breites Repertoire anderer Laute. Das aufgezeichnete Soundmaterial ordneten die Forscher um Rebecca Dunlop von der University of Queensland 34 verschiedenen Typen von Lautäußerungen zu.

Uetersener Nachrichten - 11. Nov. 2007
Der Nabu schlägt Alarm
Sind Taubenzüchter am Rückgang der Greifvögelpopulation schuld? Der Vorstand des Naturschutzbundes (Nabu) ist besorgt. Es gibt immer weniger Sperber, Falken und insbesondere Habichte. Der Verdacht der Naturschützer: „schwarze Schafe“ unter den Taubenzüchtern fangen die Raubvögel ein und töten sie.

Bieler Tagblatt - 8. Nov. 2007
Konzept zum Umgang mit dem Biber
Die Biber sind im Kanton Bern auf dem Vormarsch. Deshalb haben das Jagdinspektorat des Kantons Bern und Pro Natura Kanton Bern das Konzept Biber Kanton Bern erarbeitet. Nachdem der Biber einst in der ganzen Schweiz weit verbreitet war, wurde er im 19. Jahrhundert fast vollständig ausgerottet. Ab 1950 wurde er wieder angesiedelt und steht seit 1962 unter Schutz. Zwischen 1963 und 1974 wurden auch in den Nachbarkantonen Neuenburg und Waadt wieder Biber ausgesetzt. Ein Teil davon eroberte nach und nach Lebensräume im Kanton Bern. Anfang des neuen Jahrtausends hat sich das seit 1962 in der Schweiz geschützte Tier im Bernbiet auch entlang grösserer Flüsse etabliert. Wegen der Ausbreitung des Bibers braucht es Massnahmen für einen nachhaltigen Umgang mit dieser Tierart. Das Konzept Biber Bern ist ein Instrument, um das Zusammenleben von Menschen und geschützten Tieren in den dicht besiedelten Gebieten des Kantons Bern zu ermöglichen.

pressetext deutschland - 12. Nov. 2007
Plankton: Klimaschutzhilfe mit erheblichen Risken
Die Simulation des Ozeans der Zukunft sieht trotz der erheblichen CO2-Bindung alles andere als rosig aus. Eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel hat entdeckt, dass das Meeresplankton eine bis zu 39 Prozent erhöhte CO2-Aufnahme schafft. Allerdings ist diese unerwartete Hilfe im Klimaschutz mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die marinen Ökosysteme verbunden, wie das Forscherteam um den Biogeochemiker und Meeresbiologe Ulf Riebesell festgestellt hat. Die Wissenschaftler berichten darüber in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature". Das Plankton - die mikroskopisch kleinen Organismen im Meer - erhöht seine CO2-Aufnahme mit steigenden Konzentrationen des Gases und trägt somit dazu bei, den Treibhauseffekt zu vermindern. "Eine verstärkte CO2-Aufnahme durch das Meeresplankton beschleunigt die Versauerung der tiefen Ozeane, führt dort zu verstärkter Sauerstoffzehrung und könnte die Qualität des Planktons als Grundlage im marinen Nahrungsnetz verschlechtern", so Riebesell. Die Folgen für die Ozeane und ihre Biodiversität könne man nicht abschätzen, subsumiert der Forscher. "Die von uns erzielten Erkenntnisse sind in dieser Hinsicht vermutlich erst die Spitze des Eisberges", erklärt Riebesell, der damit rechnet, dass Forscher bald auf weitere biologisch getriebene Rückkopplungsprozesse stoßen werden, die den Ozean und seine Rolle im zukünftigen Klimageschehen nachhaltig beeinflussen könnten.

Marl Aktuell/Sonntagsblatt - 14. Nov. 2007
Beschlagnahme von Schildkröten rechtmäßig
Der Besitz und das Halten von nach EU-Recht geschützten Tierarten ist in Deutschland nur ausnahmsweise erlaubt. Der Tierhalter muss jederzeit seine Besitzberechtigung nachweisen können. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen (Az. 4 A 182/05) im Falle eines Göttinger Reptilienliebhabers bekräftigt. Vom Landkreis Göttingen wurden zwei unter Natur- und Artenschutz stehende Schildkröten des passionierten Terrarianers beschlagnahmt. Der Reptilienfreund hielt dies für rechtswidrig. Schließlich besitze er die geforderte Besitzberechtigung. Dass er die Spornschildkröte auf einer Reptilienbörse rechtmäßig erworben habe, könne er anhand der Quittung beweisen. Und für die Aldabra-Riesenschildkröte, die er von einer korsischen Firma stammt, habe er sogar vier Bescheinigungen vorzuweisen. Es gehe hier aber nicht um Quantitäten sondern um die Qualität, erklärten die Göttinger Richter dem verdutzten Mann. „Ein einfacher Kaufbeleg beweist nur den Erwerb der Spornschildkröte in der EU, nicht aber, wo sie gezüchtet wurde und aufgewachsen ist”, erklärt Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold. Der Besitzer des Tieres habe dagegen nachzuweisen, dass auch die Elterntiere rechtmäßig erworben worden sind. Dies sei ihm in beiden Fällen jedoch nicht gelungen.

Juraforum.de - 14. Nov. 2007
Schwangerschaftstreffpunkt für Fledermäuse
"Salzlecken" im tropischen Regenwald ziehen trächtige und säugende Fledermäuse magisch an. Die Tiere decken dort ihren erhöhten Mineralienbedarf. Da früchtefressende Fledermäuse in tropischen Regenwäldern eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Samen spielen, kommt den "Salzlecken" - Wasserstellen mit besonders mineralstoffreichem Wasser oder Salzablagerungen - eine große Bedeutung für die pflanzliche Artenvielfalt zu. Das zeigt eine Studie von Dr. Christian Voigt und Kollegen in Ecuador. Das Team um den Wissenschaftler aus dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung zieht aus dem Ergebnis weit reichende Schlüsse. Die Wissenschaftler folgern, dass die Fledermäuse gezielt mineralstoffreiches Wasser oder Lehm zu sich nehmen, um die eigene Milchproduktion zu erhöhen und das Knochenwachstum der Jungen zu fördern. In den Regenwäldern des Amazonasgebietes in Südamerika sind die Böden generell mineralstoffarm, Pflanzenfresser haben es daher besonders schwer, die nötigen Spurenelemente wie beispielsweise Kalzium zu sich zu nehmen. Übrigens sind auch Menschen auf die Idee gekommen, ihren Mineralienbedarf so zu decken.

BirdLife

Runway success for La Mercy swallows - 10.11.2007
As five million Barn Swallows migrate from across Europe to roost in South Africa’s Mt Moreland Reedbed, they will be greeted by more than just birdwatchers. In future air traffic controllers at La Mercy Airport will be among those watching the birds come in, if necessary informing pilots of the swallow flocks when coming into land so that collisions can be avoided.
Thousands of birds die in Black Sea oil spill - 13.11.2007
Thousands of birds and fish have been killed as oil spills from a stricken tanker in the northern Black Sea. At least 30,000 birds have died, and thousands more are covered in oil and face death in the coming days. The main species reported to be affected are Great Cormorant Phalacrocorax carbo, Common Coot Fulica atra, Great Crested Grebe Podiceps cristatus and Black-necked Grebe Podiceps nigricollis. So far, 50km of Russian coastline is affected by the oil spills.
Several new Special Protection Areas designated in Cyprus - 14.11.2007
The BirdLife Partner in Cyprus has welcomed the decision that another twelve Special Protection Areas (SPAs) have been designated on the island, covering key habitats for Bonelli’s Eagle Hieraaetus fasciatus, Long-legged Buzzard Buteo rufinus, European Roller Coracias garrulus and seven other priority species.

PlanetArk

Six of 8 Bear Species at Risk of Extinction - 13.11.2007
Six of the world's eight bear species are under threat of extinction after the addition on Monday of the sun bear, the world's smallest type of bear, to a "Red List" which says China's panda is most at risk.
Rescued From Smugglers, Rare Russian Birds Freed - 14.11.2007
A bird of prey with coal-black eyes hangs briefly in the air then flaps it wings and soars into the Siberian sky as a cluster of conservationists on the ground breathe a collective sigh of relief.
Hard-To-Swallow Hooks Save Turtles in Latin America - 15.11.2007
Endangered sea turtles accidentally caught by fishermen off Latin American coasts usually die but innovative hooks that are too big to swallow are increasingly saving the reptiles' lives.

ENN
Queen Charlotte Goshawk Granted Protection as Endangered Species in Canada, But Not Alaska - 09.11.2007
In response to a petition first filed by the Center for Biological Diversity and other groups in 1994 and multiple court orders since that time, the U.S. Fish and Wildlife Service determined Wednesday that the Queen Charlotte goshawk warrants protection as an endangered species in Canada, but not in Alaska. The Service determined that logging has eliminated roughly half the goshawk's habitat rangewide and that habitat is expected to continue to decline, at least in the short-term, but claimed that the Tongass Land Management Plan - which is in the process of being revised and likely weakened - provided sufficient protection to ensure the goshawk's survival.
Fishing ban needed for Mediterranean bluefin tuna - 09.11.2007
Members of the international body responsible for the management of bluefin tuna in the Mediterranean Sea must agree to a moratorium on fishing for this imperilled species or risk the end of a valuable fishery.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt


WWF World Wide Fund For Nature - 08.11.2007
Giftiges Öl im Nationalpark. WWF fordert Verbot von Schweröl. Verursacher sollen für Umweltschäden aufkommen.
Die Ölverschmutzung im Nationalpark Wattenmeer ist nach Ansicht des WWF schwerwiegender, als zunächst angenommen. An mindestens fünf ostfriesischen Inseln - Wangerooge, Norderney, Baltrum, Juist und Langeoog - wurde bislang Öl angeschwemmt. Zahlreiche verölte Vögel sind gestorben. Das Öl stammt vermutlich von dem am Dienstagabend havarierten Frachter "Duncan Island". ... Der WWF fordert, das Öl an den ostfriesischen Inseln so schnell wie möglich einzusammeln. Das Havariekommando in Cuxhaven müsse jetzt zeigen, dass es die heute angelaufenen Aufräumarbeiten gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung sowie den örtlichen Behörden und Gemeinden schnell und effektiv koordinieren könne, bevor das Öl noch mehr Schaden anrichte. Die Schäden an der Natur müssten dokumentiert und anschließend den Verursachern in Rechnung gestellt werden.

WWF - 09.11.2007
WWF fordert Tunfisch-Moratorium - Roter Tunfisch vor dem Kollaps. Fangquoten 2007 erneut deutlich überschritten
Der WWF fordert ein mindestens dreijähriges Fischereiverbot für den begehrten Roten Tunfisch im Mittelmeer. Nach Angaben der Umweltstiftung haben Spanien und Frankreich ihre Fangquoten in diesem Jahr erneut deutlich überschritten. „Trotz jahrelanger Warnungen geht das Drama um den Roten Tunfisch ungehindert weiter. Die Politik hat versagt. Der Bestand des wohl majestätischsten Fisches der Weltmeere steht vor dem Kollaps. Jetzt hilft nur noch ein Moratorium“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz im türkischen Ferienort Antalya. Dort tagen bis zum 18. November die 45 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT). Roter Tunfisch (auch Atlantischer, Großer oder Blauflossen Tun genannt) ist vor allem in Japan, aber auch in europäischen Ländern ein beliebter Speisefisch für Sushi-Gerichte. Der Druck auf die wertvollen Fische nimmt seit Jahren zu. Zu hohe Fangquoten, wachsende Mastanlagen und eine enorme illegale Fischerei haben die Bestände des Roten Tuns massiv reduziert.

WWF World Wide Fund For Nature - 14.11.2007
Europas Beutezug vor Afrikas Küsten. Afrikareise des Bundespräsidenten: WWF fordert faire Fischereiabkommen.
Die verantwortungslose Ausbeutung der afrikanischen Gewässer durch europäische Fischtrawler muss gestoppt werden. Dies fordert der WWF anlässlich der Afrikareise von Bundespräsident Horst Köhler, die ihn ab heute nach Mauretanien führt. Derzeit zahlt die Europäische Union allein 145 Millionen Euro an westafrikanische Staaten wie Mauretanien oder Guinea, um vor deren Küsten fischen zu dürfen. Diese sogenannten Drittlandabkommen haben in der Regel mehrere Jahre Gültigkeit. Die Abkommen legen meist nur die Anzahl der lizenzierten EU-Schiffe, nicht aber die Fangmengen fest, kritisiert der WWF. "Das ist eine unverantwortliche Lizenz zum Plündern" sagt WWF Fischereiexpertin Karoline Schacht.

WWF - 14.11.2007
Russisches Lachs-Roulette - Moskau verkauft mehr Lachs, als es offiziell fängt – dank Zahlenkosmetik und illegaler Fischerei
Ostasiatische Länder importieren im Jahr zwischen 50 und 90 Prozent mehr russischen Roten Lachs, als Russland nach offizieller Auskunft überhaupt fängt. Dies hat eine Analyse der offiziellen Import- und Fangzahlen der Jahre 2003 bis 2005 ergeben. Die Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, beziffert den Überschuss auf 8.000 bis 15.000 Tonnen jährlich. Dies entspricht in etwa einem Marktwert von 27,5 bis 52 Millionen Euro. „Die Zahlen wollen nicht zueinander passen. Die Widersprüche zeigen, dass russische Fischer und die Regierung die Fangzahlen schlampig festhalten oder bewusst beschönigen. Hinzu kommt, dass der illegale Lachsfang kaum bekämpft wird“, sagt WWF- und TRAFFIC-Experte Volker Homes. Moskau spiele russisches Roulette mit seinem Lachsbestand.

Greenpeace e.V. - 14.11.2007
Greenpeace zeigt die "Riesen der Meere" in Lebensgröße - Deutsches Meeresmuseum und Greenpeace präsentieren einzigartige Ausstellung in Stralsund
Die faszinierende Schönheit riesiger Meerestiere steht im Mittelpunkt des OZEANEUMs in Stralsund, das im Frühjahr 2008 eröffnet wird. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Greenpeace und dem Deutschen Meeresmuseum. In einem eigenen Ausstellungsteil, einer 18 Meter hohen Halle, zeigt Greenpeace die "Riesen der Meere". Der Blauwal, ist mit rund 27 Metern das größte Tier der Erde und wird hier als Modell in voller Größe zu sehen sein. Auch werden Modelle von anderen Walen, Riesenkalmaren, Manta-Rochen und Mondfischen in Lebensgröße gezeigt. Der Besucher bekommt die Möglichkeit auf Liegen unterhalb der Exponate die Dimensionen der "Riesen der Meere" mit allen Sinnen zu erfahren. Greenpeace erweitertet mit der Ausstellung seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere. "Wir möchten die Besucher des OZEANEUMs für die Giganten der Meere begeistern und zum Handeln motivieren", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. ... In der Erlebnisausstellung können sich Besucher auf eine Unterwasserreise von der Ostsee bis in die Polarmeere begeben. Interaktive Exponate, Filme sowie Licht- und Toninszenierungen sollen die Meeresgiganten und deren Gefährdung erlebbar machen. Das OZEANEUM zeigt zudem rund 7.000 lebende Meerestiere aus Ostsee, Nordsee und Nordatlantik.


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Weitere Infos

Leszoosdanslemonde.com November 2007
Descriptifs du Shanghai Ocean Aquarium, de Selwo Aventura,
de l'Exhibition of the Rare Aquatic Animals et de Shanghai Wild Animal Park

http://fr.zoo-infos.org Base de données sur les zoos français mise à jour octobre 2007 en collaboration avec http://www.zoo-ag.org/


The 6th International Zoo Marketing Conference has been a great success. For the first time we have placed (almost) all presentations as pps or pdf files on the WAZA web. Please go to www.waza.org à EDUCATION & MARKETING à MARKETING à Marketing Conference Pretoria, South Africa , where you will find not only the technical paper and key note presentations, but also background material used at the workshops, Conference Memories, Wildlife Impressions and the official Conference photograph.

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Neue Veröffentlichungen

Tier International 4/07
der Stiftung Tierpark Hagenbeck
u.a.:
Der Luchs ist wieder da
Knoblauchkröte
Steinkorallen
Tropenaquarium Hagenbeck



G.Schuster / W.Smits / J.Ullal
Die Denker des Dschungels (Gebundene Ausgabe)
"Jeder kennt diese hochintelligenten beeindruckenden Tiere - Orangutans. Aber nur sehr wenige Menschen wissen, wie sie leben und was ihre Gewohnheiten sind. Jährlich sterben rund 6000 dieser Tiere; Sie gehören zu den besonders vom Aussterben bedrohten Tierarten! Dieses Buch präsentiert die ungeschönte Wahrheit, und die Tragödie, die sich im Dschungel von Borneo und Sumatra abspielt, wird jedem ersichtlich. Aufwühlende und wunderbare Fotografien bewirken starke Emotionen beim Betrachter." (bol.de)

29,95 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Zoobiologischer Workshop
(ehemals Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus


6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung


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Ausstellungen

newsclick.de - 8. Nov. 2007
Der Tanz transparenter Körper im Universum
Er bezeichnet sich als einen ambitionierten Amateurfotografen auf der Suche nach reizvollen Themen und fotografischen Herausforderungen: Der Wolfenbütteler Ansgar Marx (52) scheint inzwischen das Thema gefunden zu haben, das ihn besonders reizt. Seine Quallen-Aufnahmen, die nicht nur im Oceanario in Lissabon. sondern auch im Zoo-Aquarium in Berlin sowie im Two Oceans Aquarium in Kapstadt entstanden sind, zeigen den Tanz transparenter Körper im Universum. Der Faszination der Quallen kann man sich nicht entziehen, wenn diese Nesseltiere quasi schwerelos mit pulsierenden Bewegungen durch einen scheinbar endlosen Ozean gleiten und dabei ihre Tentakel wie einen Schleier nach sich ziehen. Nun startet er einen Neuanfang in Wolfenbüttel. Beim Blende-Wettbewerb unserer Zeitung hat der Vater von zwei Kindern bereits eine Silbermedaille gewonnen. Und seine Quallenfotos sind noch bis zum 21. November im Gemeinschaftshaus Weststadt in Braunschweig zu sehen.

ka-news.de
Karlsruher Zoo präsentiert Ausstellung
Während der Wintersaison präsentiert der Karlsruher Zoo im Raubtierhaus eine Fotoausstellung mit Arbeiten von Markus Zindl.


Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen. Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 24. November geht es den Mundenhof in Freiburg.

Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 13:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:05 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (neue Folgen)
Mo-Mi, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, neue Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Schwerin
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh)

Abenteuer Zoo:
Do., 23.11.2007, 10:35
MDR Vorstoß in die Tiefe - Aquarien Genua & Monaco
Do., 30.11.2007, 10:35
MDR ¡Hola Teneriffa! - Pinguine, Papageien und Gorillas im Loro Parque
Do., 6.12.2007, 10:35
MDR
Spaziergänger in Eberswalde - Löwen, Kattas und Präriehunde

Einzelsendungen:
Do, 15.11.2007, 20:00 SF1, Netznatur, Die bösen Tiere
Do, 15.11.2007, 20:15 3sat, Aline und die Saiga-Antilope
Do, 15.11.2007, 20:15 Phoenix, Zeitbomben im Meer, Ostsee in Gefahr
Fr, 16.11.2007, 14:15 HR, Riesenseeadler über Taiga und Eismeer
Fr, 16.11.2007, 14:30 NDR, Bilderbuch Deutschland, Zwischen Rotenburg und Fischerhude
Fr, 16.11.2007, 19:00 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 16.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 16.11.2007, 20:15 RBB, Die Elefantastischen Vier (Elefanten-Jungtiere im Tierpark)
Fr, 16.11.2007, 21:00 RBB, Gesichter im Urwald - Muriqui
Sa, 17.11.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Rhinos in Not
Sa, 17.11.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere
Sa, 17.11.2007, 12:45 RBB, Gesichter im Urwald - Muriqui
Sa, 17.11.2007, 17:30 NDR, NDR Zoogeschichten (Vogelpark Walsrode)
Sa, 17.11.2007, 18:30 Phoenix, Gequältes Paradies, Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua
Sa, 17.11.2007, 19:00 BR, Natur Exclusiv: Planet Erde, Tierische Bergsteiger
So, 18.11.2007, 11:25 RBB, Die Elefantastischen Vier
So, 18.11.2007, 13:15 MDR, Im Land des Eukalyptus
So, 18.11.2007, 17:00 3sat, Herbst der Hirsche
Mo, 19.11.2007, 11:30 NDR, Die Fantastische Reise mit dem Golfstrom 1.
Mo, 19.11.2007, 14:15 HR, Die Zeit der Eiderenten
Di, 20.11.2007, 11:30 NDR, Die Fantastische Reise mit dem Golfstrom 2.
Di, 20.11.2007, 14:15 HR, Giraffen - Die Riesen mit den Sanften Augen
Di, 20.11.2007, 20:15 ORF 2, Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Di, 20.11.2007, 20:15 WDR, Big Sur - Kaliforniens wilde Küste
Mi, 21.11.2007, 11:30 NDR, Luchse, Tiger und Sirenen
Mi, 21.11.2007, 19:00 ARTE, Die Elfen des Amazonas
Mi, 21.11.2007, 21:00 SWR, Wald der Meere
Do, 22.11.2007, 14:15 HR, Die Rückkehr der Bisons
Do, 22.11.2007, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven, Tierpark Jaderberg, Seehund-Aufzuchtstation Friedrichskoog) NEU
Do, 22.11.2007, 19:00 ARTE, Amazonien: Im grünen Rausch
Fr, 23.11.2007, 14:15 HR, Wombatjäger - Auf der Spur eines Riesen
Fr, 23.11.2007, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co., Zoogeschichten aus dem Norden
Fr, 23.11.2007, 16:50 ARTE, In den Fängen des Riesenkalmars
Fr, 23.11.2007, 19:00 ARTE, Einsatz im Dschungel, In den Baumkronen des Regenwaldes
Fr, 23.11.2007, 21:00 RBB, Leoparden in Sibirien

Serien-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 13:30 im NDR und 14:25 Uhr im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 15:10 Uhr im SWR, sonntags 12:10 im RBB und wochentäglich 10:05 im BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen wochentäglich 17:10 im HR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird wochentäglich um 11:10 im SWR, jeweils freitags 20:15 und sonntags vormittags (Specials) im RBB wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Neue Folgen wochentäglich 16:10 in der ARD, alte Folgen wochentäglich 17:05 auf RBB und samstags gegen 15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Tierisch Kölsch" aus Köln: vereinzelt im ZDF-Info-Kanal
"Ruhrpottschnauzen" aus Duisburg: täglich 15:15 im ZDF, Wh am Folgetag im ZDF-Dokukanal
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).

Geplant:
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe, Erdmännchen und Co.

1Festival sendete in den letzten Monaten 25 historische Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online verfügbar.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Das Meer, das Geld und ein paar Zweifel

Es wird schlappe 10 Mio Euro teurer, als erwartet. Von den bislang ge- und verplanten 50 Millionen Euro stammen 42,6 Millionen aus öffentlichen Fördertöpfen.
Nach seiner Fertigstellung werden mindestens 550 000 Besucher für die Deckung der Betriebskosten sorgen.
Die Tiere die dort gezeigt werden sollen, wurden kürzlich im offenen Meer gefangen. Greenpeace will, wie in grauer Vorzeit bei Sealife, mittels einer Zusammenarbeit dafür sorgen, daß die gehaltenen Tiere weder bedrohten Arten angehören, noch Exoten sind und alle beim Bau verwendete Materialien sind nach ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt worden.
Ich kann mir nicht helfen, eigentlich klingt das doch alles ganz schick und dennoch gefällt mir irgendetwas an diesem Ozeaneum, das da in Stralsund entsteht, nicht so richtig.
Sind es die Exoten, von denen ich nicht weiß, was für ein merkwürdiges Ausschlußkriterium sie sein sollen?
Sind es meine Steuergelder, die ich vielleicht lieber woanders gesehen hätte?
Ist es der pure Neid? Das glaube ich nicht, denn das Meeresmuseum hat es verdient, neue Räumlichkeiten zu erhalten.
Was mich umtreibt, ist so ein latent ungutes Gefühl, die Artenschutzrelevanz von Groß- und Schauaquarien betreffend, mit dem ich schon seit geraumer Zeit durch die Gegend schleiche.
Klar, sie machen Werbung für den Lebensraum unseres Planeten, den wir am allerwenigsten kennen, das ist gut, wichtig und richtig und es gibt natürlich kein besseres „Medium“ eine Botschaft an den geschätzten Konsumenten zu bringen, als das lebende Tier, aber ...aber ...
aber ich habe meinen Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen, deshalb muß ich Sie jetzt an dieser Stelle leider zunächst mit meinen und dann mit Ihren Gedanken allein lassen. Sollte Sie vor mir zu vorzeigbaren Ergebnissen kommen, sagen Sie mir bitte Bescheid.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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