Liebe Leser,
in der letzten Woche ging unsere umfangreich erweiterte und
aktualisierte Zoo-Datenbank
Frankreich fr.zoo-infos.org online, dank der
unermüdlichen
Recherchen von Jonas Livet mit jetzt über 130 Zoos. Nächste
Woche
finden Sie dann auch wieder eine neue Version der Deutschland-Version.
Übrigens würden wir uns sehr freuen, wenn der eine oder
andere Leser
Spaß daran hätte, an der Weiterentwicklung unserer
Datenbanken
mitzuhelfen. Sei es bei Übersetzungen (so brauchen wir noch
deutsche
Beschreibungstexte bei den meisten französischen Zoos), bei
weiteren
Länder-Versionen oder auch bei der Programmierung neuer Funktionen
usw.
- je nach Zeit, Lust und Interesse. Daß die Einnahmen dieses
non-Profit-Projektes direkt in Artenschutz-Projekte fließen,
brauche
ich an dieser Stelle sicher nicht erneut zu betonen.
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
WELT
ONLINE
- 7. Nov. 2007
Land
zahlt Zoo und Tierpark Millionenhilfen
Berlin garantiert
Zoo und Tierpark bis ins Jahr 2011 staatliche Zuschüsse in
Millionenhöhe. Allerdings
werden sie weiterhin jährlich im Schnitt um fünf Prozent
gesenkt. Der
zugrunde liegende
„Zuwendungsvertrag“ wird derzeit im Abgeordnetenhaus behandelt. „Wir
haben nichts
auszusetzen“, sagt SPD-Haushaltsexperte Stefan Zackenfels. Das Land
verpflichtet
sich, die Zuschüsse für den Zoo von 1,8 Millionen Euro im
Jahr 2008 auf
1,3 Millionen
in 2011 zu senken, analog im Tierpark von 6,7 auf 6,1 Millionen Euro.
„Beide Häuser
forschen mit universitären Einrichtungen und genießen
Weltruhm, was
Artenschutz
und Tierzucht angeht, von Knut im Zoo bis zu den Elefanten im
Tierpark.“ Gleichwohl haben die Politiker dem Zoo-Vorstand
zur Auflage gemacht, zu sparen und die Häuser konzeptionell zu
entwickeln. Er muss die Zusatzeinnahmen durch Eisbär Knut nicht
zum
Ausgleich des Defizits
einsetzen, auch wenn die FDP das nach Angaben ihres Sprechers
Björn
Jotzo befürwortet.
Das Geld, so argumentieren SPD, CDU und Grüne, könne Uhlich
für
Investitionen verwenden,
weil die durch das operative Geschäft nicht gedeckt würden.
Für das
laufende Jahr beläuft sich die Investitionssumme für Bauten
auf fast
zehn
Millionen Euro. „Wir nehmen keine Kredite auf“, betont Uhlich. Die
Ausgaben speisen
sich aus Eigenmitteln (sechs Mio. im Zoo) und Mitteln der Stiftung
Deutsche Klassenlotterie
(3,5 Mio. im Tierpark).
WELT
ONLINE - 7.
Nov.
2007
Der
Zoo ist die Nummer eins bei Besuchern
Der Zoo
Berlin ist der älteste und artenreichste Zoo Deutschlands – und
mit
Eisbären-Nachwuchs
Knut auch der populärste. Erstmals richtet das Haus am Wochenende
eine
Tagung für
40 kaufmännische Direktoren deutschsprachiger Zoos aus.
Darüber sprach
mit dem Gastgeber
Gerald R. Uhlich, Vorstand und kaufmännischer Direktor des
Berliner
Zoos, WELT ONLINE-Redakteurin
Tanja Laninger.
Frankfurter
Neue
Presse - 6. Nov. 2007
Staatsanwaltschaft
ermittelt wegen Tierquälerei im Frankfurter Zoo
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher
Verstöße gegen
das
Tierschutzgesetz im Frankfurter Zoo. Das städtische
Veterinäramt habe
im Juni
Anzeige erstattet, berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft,
Doris
Möller-Scheu, am Dienstag und bestätigte einen Bericht der
«Bild»-Zeitung. Die
Ermittlungen richteten sich gegen «Verantwortliche des
Zoos».
Ergebnisse gebe
es noch nicht. Im
März war der bisherige Zoodirektor Christian Schmidt von der
Leitung
entbunden
und bis zu seiner Pensionierung Anfang 2008 freigestellt worden. Gegen
Schmidt
sei damals Hausverbot erteilt worden, heißt es in einem Bericht
des
zuständigen
Kulturdezernats an den Magistrat von vergangener Woche. In einem
Dienstgespräch
hätten Hinweise auf Führungs- und Kommunikationsprobleme
sowie auf
mögliche
Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen nicht geklärt
werden können.
Unter anderem seien
Dutzende von Schildkröten in der Veterinärstation des Zoos in
einem
stark
vernachlässigten Zustand gefunden worden. Der
kommissarische Zoo-Direktor Schildger wollte sich zu den Vorwürfen
nicht
detailliert äußern. Er unterstrich jedoch, dass
ausschließlich die
Veterinärstation des Zoos betroffen sei, nicht jedoch die
Tierhaltung
im Zoo
insgesamt. Mit
rund 30 Millionen Euro will die Stadt Frankfurt den Zoo in den
nächsten
zehn
Jahren zu einem der führenden in Europa mit Bildungs- und
Erlebnisangeboten
machen. Schildger hatte dazu mit den 147 Zoo- Beschäftigten und
externen Beratern
eine «Vision» entwickelt. Eng eingebunden wird künftig
die Zoologische
Gesellschaft Frankfurt mit ihrer internationalen Naturschutzarbeit. Die
Stelle
des neuen Zoodirektors wurde inzwischen ausgeschrieben, nach Auskunft
der Stadt
ist die Resonanz groß. Schildger
steht nach
eigenen Worten nicht zur Verfügung.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung
- 2. Nov. 2007
Das
Schweigen der Lämmer
„Ein Platz
für Tiere und Menschen“ lautete früher das Motto des
Frankfurter Zoos.
Hinter den
Kulissen allerdings scheinen die Leute sich nicht wohl zu fühlen.
Vor
sieben Monaten
hatte Zoodirektor Christian Schmidt urplötzlich sein Amt
niedergelegt.
Er hat sich
nie zu den Gründen geäußert. Umso häufiger
allerdings, wie jüngst in
einem Magistratsbericht, ist seither von
„gravierenden Defiziten“ im Zoo die Rede gewesen – letzlich
Vorwürfe an
den Direktor.
Wie Mängel allerdings aussehen, die einen so raschen und
drastischen
Wechsel nötig
machten, wird weder vom Zoo, noch vom Dezernenten Felix Semmelroth
(CDU) gesagt,
so nötig die öffentlich genannten Veränderungen auch
sind. Weder die
Politik noch
zoo-nahe Institutionen geben Auskunft. Dass dieses offizielle Schweigen
von Gerüchten,
anonymen Briefen und Kommentaren im Internet begleitet wird,
verstärkt
den unguten
Eindruck. Jahrelang verständigte sich die Politik auf das Sparen
beim
einst legendären Zoo
– Schmidt hatte es immerhin geschafft, dennoch etliche artgerechte
Gehege finanziert
zu bekommen. Dass die Bevölkerung jetzt per E-Mail zur „Vision
Zoo“
beitragen durfte,
täuscht nicht darüber hinweg, dass die Entscheidungen an
Transparenz zu
wünschen
übrig lassen. So etwa wurde sehr schnell der vorige Zoo-Tierarzt
und
Berner Tiergartendirektor
Bernd Schildger als Berater berufen. Nach eigener Aussage will er nicht
Zoodirektor werden – seine Pressemitteilungen
aus Bern aber wurden über den Zoo Frankfurt versandt, was
keinerlei
Kommentar nach
sich zog.
Frankfurter Neue
Presse - 6. Nov. 2007
Der
Frankfurter Zoo: Zweitältester in Deutschland
Der Frankfurter Zoo wurde 1858 gegründet und ist damit nach
Berlin der
zweitälteste in Deutschland. Auf dem Areal in der Innenstadt
präsentiert er
mehr als 550 verschiedene Arten und rund 4800 Tiere. Rund 900 000
Besucher
wurden im vergangenen Jahr gezählt. Der
Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg war eng verbunden mit dem
legendären
Direktor Bernhard Grzimek (1909-1987). Weltruf
erlangte Frankfurt mit der erstmaligen Zucht aller vier
Menschenaffenarten in
einem Zoo. Derzeit wird für die Affen eine neue Anlage gebaut. An
die
Tradition
Grzimeks will die Stadt mit der Neugestaltung des Zoos anknüpfen,
der
im
nächsten Jahr sein 150- jähriges Bestehen feiert.
Lübecker
Nachrichten -
2. Nov. 2007
Lübecker
Forscher
wollen bedrohte
Tierarten retten
Wissenschaftler der Hansestadt haben erneut ein aufsehenerregendes
Projekt im
Visier. So soll im neuen Lübecker Fraunhofer-Institut "eine
Erbgut-Arche-Noah"
für Tierarten entstehen. Die Idee: In einer Art Datenbank werden
Stammzellen gestorbener
Zoo- und Wildtiere bei minus 180 Grad Celsius gelagert, um sie zu jedem
beliebigen
Zeitpunkt wieder lebensfähig auftauen zu können. Die
archivierten
Zellen sollen so dem Erhalt bedrohter Arten und der Erforschung
von Tierkrankheiten dienen. "Diese weltweit einmalige Einrichtung ist
eine
Fortschreibung der klassischen zoologischen Sammlungen mit modernsten
Mitteln",
sagte dazu der Leiter des Instituts, Privatdozent Dr. Charli Kruse. Der
"Grundstein" für die Stammzellsammlung wurde gestern im
Audienzsaal
des Lübecker Rathauses gelegt. Dort wurde die Kooperation der
Forscher
mit dem Zoologischen
Garten Rostock und dem Hamburger Tierpark Hagenbeck offiziell
besiegelt. Zukünftig
sollen weitere Zoos - auch international - mit einbezogen werden.
Die Lübecker Tier-Gen-Bibliothek ist eine Weiterentwicklung des
"Frozen
Zoo"
im kalifornischen San Diego. Dort sind Gewebeproben von 370 Tierarten
konserviert
worden, die vom Aussterben bedroht sind. Mit Hilfe von Genanalysen ist
es bereits
gelungen, beispielsweise das bedrohte Breitmaulnashorn und den
gefährdeten Kondor
nachzuzüchten. Das Lübecker Fraunhofer- Forscherteam, dessen
Stärke
sich zurzeit auf eine zehnköpfige
Arbeitsgruppe beschränkt, aber bis zum Jahr 2013 auf 200
Wissenschaftler anwachsen
soll, arbeitet vor allem mit erwachsenen Stammzellen aus
Drüsengewebe.
Diese Zellen
sind ethisch unbedenklich und nach bisherigen Erkenntnissen besonders
differenzierungsfähig;
aus ihnen können sich also verschiedene Gewebetypen entwickeln.
Ad-Hoc-News
- 2. Nov.
2007
Zoom-Erlebniswelt
begrüßt
In dem Gelsenkirchener
Tierpark Zoom-Erlebniswelt ist am Freitag der einmillionste Besucher in
diesem Jahr
begrüßt worden. Wie die Zoo-Leitung mitteilte, erhielt Petra
Wiechmann-Ley aus Ditzingen
bei Stuttgart als Jubiläumsgast ein Maskottchen des Tierparks
sowie
eine Jahreskarte.
Zugleich konnte der Zoo, der noch bis 2009 zur Zoom-Erlebniswelt
umgebaut wird,
einen neuen Rekord vermelden. Gegenüber 2004 stieg die
Besucherzahl um
rund 750
000. Laut einer Umfrage kommen die Zoo-Besucher vor allem aus der
Region sowie ganz NRW
und den Niederlanden.
Wochenspiegel - 6. Nov. 2007
100.000.
Besucher im Zoo
Ascherslebens
OB Andreas Michelmann und Zoo-Leiter Dietmar Reisky
begrüßten Susanne
Stief und
deren Tochter Celina (v.re.), die in diesem Jahr die 100.000.
Besucherin war.
Rückblickend auf die Entwicklung der
Besucherzahlen
informierte Zoo-Leiter Dietmar Reisky, dass seit der Eröffnung der
Einrichtung
am 1. Mai 1973 inzwischen rund 3,06 Millionen Gäste das Areal auf
der
Alten
Burg besuchten. Zu DDR-Zeiten wurde die 100.000-Besucher-Marke sechs
Mal
geknackt. Den Rekord hält seither das „Wende-Jahr“ 1989. Da waren
es
insgesamt
etwa 121.000 Gäste.
Zürichsee-Zeitung
- 3. Nov. 2007
Fuchs
und Biber sind die Stars
«Die
Biber- und Fischotteranlage an der Sihl hat sich erneut als
Publikumsmagnet
erwiesen», bestätigt Betriebsleiter Andreas Reifler, wobei
er allgemein
eine ausserordentlich
positive Bilanz der Saison des gesamten Wildparks Langenberg zieht. So
geht das
Ressort Grün Stadt Zürich, das den Wildpark betreibt, davon
aus, dass
dieses Jahr
rund 330 000 Personen oder gut zehn Prozent mehr als in den Jahren
zuvor die Anlage
besucht haben. Dass die geführten Besuche sich innert weniger
Jahre
gleich
verdreifacht haben,
untermauert, dass die Attraktivität des Wildparks ungebrochen ist.
Als
richtig hat
sich auch erwiesen, dass durch den Bau der Biberanlage der Wildpark
näher an den
Sihlwald «herangerückt» ist, was sich allgemein auch
auf das Echo aus
dem Publikum
überaus positiv niederschlägt. Und so fällt auch der
Rückblick des
wissenschaftlichen
Leiters des Wildparks, Christian Stauffer, erfreulich aus: «Eins
unserer Ziele war,
mit der Biberanlage das Publikum des Langenbergs aus dem Dorf Langnau
auch in den
Sihlwald zu locken, damit dieses mit dem Thema Wildnis ganz allgemein
besser vertraut
wird. Und dies ist uns auf diese Weise offensichtlich sehr gut
gelungen.» Mehr Besucherinnen und Besucher verbuchte innerhalb
des
Langenbergs die
Westseite
des Parks, wo die Przewalski-Pferde leben und wo seit vergangenem
Sommer eine mongolische
Jurte dem Publikum als Informationsstelle über das Auswildern
dieser
Tiere dient,
die Jahr für Jahr auch aus dem Sihltal in ihre Heimat, die
Wüste Gobi,
zurückkehren. Zur Westseite des Wildparks ist zu sagen, dass hier
das
neue
Fuchsgehege entstanden
ist, für das der Langenberg zurzeit noch immer Geld sammelt. In
rund
zwei Wochen, genauer am 15. November, führt der Wildpark zum
neuen Gehege
eine Presseinformation durch; am Sonntag, 18. November, weiht dieser
das Gehege
offiziell fürs Publikum ein.
ORF.at - 2. Nov.
2007
Besucherplus
im
Tierpark Herberstein
Der Tierpark
Herberstein hat heuer im Frühjahr erstmals als Landestiergarten
seine
Tore geöffnet.
Nach den Turbulenzen wurde eine neue Geschäftsführung
installiert. Und
deren erste
Bilanz fällt mit 20.000 Besuchern mehr erfreulich aus. "Das Ziel
ist
erreicht worden, es war ein tolles, ausgezeichnetes Jahr",
bringt es die Geschäftsführerin der Tierwelt Herberstein
Doris
Wolkner-Steinberger
auf den Punkt: "Ich bin sehr sehr zufrieden, wir werden unsere 160.000
Besucher schaffen,
man muss natürlich versuchen jetzt im zweiten Jahr noch mehr nach
vorne
zu gehen
noch mehr Besucher nach Herberstein zu bekommen. Mein Ziel ist für
das
nächste Jahr
180.000 Besucher". Und dieses Ziel soll mit neuen Attraktionen
erreicht werden, vorallem für die Kinder.
Ab April gibt es zwei Brillenbären: "Es ist ein
Brillenbärenpärchen,
das aus Berlin zu uns kommt. Darauf freuen
wir uns schon sehr. Weiters haben wir geplant, ein Kinderland zu
machen, das wir
thematisch zu den jeweiligen Gehegen vorbereiten; etwa bei den Bisons
das Thema
Nordamerika", so die Geschäftsführerin. Der Tierpark wird im
heurigen
Winter an Wochenenden und Feiertagen für Besucher
geöffnet sein. Auch das ist neu, im Vorjahr war wegen
Einsparungsmaßnahmen nämlich
Wintersperre.
WELT
ONLINE - 2.
Nov. 2007
Der
Affe, der sprechen konnte
Washoe,
eine Schimpansin, verständigte sich in der Gebärdensprache.
Jetzt ist
sie gestorben. "Washoe
war der erste Affe der Welt, der die Taubstummensprache beherrschte und
so ein Stück
eines uralten Menschheitstraums wahr werden ließ: den Vorhang zu
lüften
vor dem
unbekannten Seelenleben der Tiere. Davon ist nicht nur Roger Fouts,
Gründer des
Instituts für Kommunikation an der Universität Ellensburg im
US-Staat
Washington,
überzeugt, der der 1965 in Afrika geborenen Schimpansin die
Gebärdensprache ASL
beigebracht hatte. Etliche Verhaltensforscher glauben, dass Washoe 250
Wörter beherrschte,
dass sie ihren Adoptivsohn Loulis in der Gebärdensprache
unterrichtete
und sich
auch mit den anderen Schimpansen Moja, Dar und Tatu in dem Gehege der
Universität
per Zeichen verständigen konnte. Am 30. Oktober ist Washoe
gestorben.
Nach langer Krankheit, schreiben
ihre Freunde auf der eigens dem Schimpansenweibchen gewidmeten Website.
Und sie
bitten, bei der Trauerfeier auf Blumen zu verzichten und stattdessen
für Washoes
Familie zu spenden.
Hamburger
Abendblatt - 6. Nov. 2007
Trauer
bei Hagenbecks
Heike Hagenbeck ist tot. Die Mutter von Carl Claus Hagenbeck, der bis
2004 den
gleichnamigen Tierpark leitete, starb am 1. November im Alter von 89
Jahren. Im
Jahre 1938 hatte Heike Hagenbeck den Tierparkdirektor Carl-Heinrich
Hagenbeck
geheiratet, der 1977 starb. Heike Hagenbeck hinterlässt neben Sohn
Carl
Claus
die Töchter Katrin Duchow und Antje Isenberg sowie mehrere
Enkelkinder.
Express.de
- 5. Nov. 2007
Zoo-Chef
von Klapperschlange gebissen
Was für
ein Schock: Der Leiter eines Reptilienzoos im niederrheinischen
Rheinberg ist
beim Reinigen eines Terrariums von einer Giftschlange gebissen worden.
Der
Mann hatte Glück, denn der Düsseldorfer Aquazoo hielt das
entsprechende
Gegengift auf Vorrat, berichtete die Feuerwehr. Der Zoo-Chef hatte eine
Verletzung an seinem Finger bemerkt, diese aber zunächst nicht als
Biss
der
Klapperschlange erkannt. Mit
ersten Lähmungserscheinungen im Gesicht wurde der Reptilien-Kenner
in
ein
Krankenhaus gebracht. In der Zwischenzeit eilte die Düsseldorfer
Feuerwehr mit
dem Gegengift zur Klinik. Der Mann schwebte aber nicht in Lebensgefahr.
>
Gute Besserung!
Rheinische
Post - 5. Nov. 2007
Rettendes
Serum kam aus Düsseldorf Klapperschlange beißt Zooleiter
Wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilt, wurde der Leiter des
Terrazoos
am Sonntag bei Reinigungsarbeiten des Terrariums von einer
Prärieklapperschlange in den Finger gebissen. Als er eine tote
Maus aus
dem Terrarium holen wollte, habe er zunächst gedacht, dass er sich
am
Glas geschnitten hätte, dann entdeckte der Fachmann allerdings
Biss-Spuren..
WELT
ONLINE
- 1. Nov. 2007
Grüße
aus der "Knut-freien Zone"
Ja, er war's. Auch wenn Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz private
Postkarten "mit
herzlichen Grüßen aus der Knut-freien Zone" ungern in der
Presse
zitiert sieht.
Aber daran ist sein Kollege aus Stuttgart schuld. Dieter Jauch,
Direktor des Stuttgarter
Zoos Wilhelma, hat sich am Montag in einem Interview zum Artenschutz in
den "Stuttgarter
Nachrichten" dahingehend geäußert, dass nicht nur er keine
Freude an
dem Medienrummel
um den Eisbären Knut habe, sondern dass ihm der
Zoo-Direktorenkollege
aus Berlin
aus seinem Osterurlaub von den kanarischen Inseln eine Postkarte mit
besagter Unterschrift
geschickt hatte. "Mir tut der Bär leid, weil ihm ein Leben lang
die
Zeitungen
an den Tatzen kleben werden", so Jauch. Gleichzeitig sei zu
begrüßen,
dass
wegen Knut Hunderttausende Besucher mehr in den Berliner Zoo gepilgert
seien.
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 3. Nov. 2007
Absturz
einer Bären-Marke
Essen. Mit
Eisbär Knut ließ sich einst alles verkaufen. Nun ist er
für seine
Werbepartner uninteressant
geworden - jedenfalls auf deutschem Boden. In den USA dient er als
Aushängeschild
für ein neues Buch. Als Knut noch knuddelig war, da liefen die
Geschäfte mit den weißen Stoffen auch
in Duisburg gut. Die Weberei Schulte lieferte jenen Stoff, aus dem
wiederum die
Margarete Steiff GmbH Knut im Plüschtier-Format
zusammennähte. Im
Frühjahr kam Steiff
mit der Produktion kaum nach. Bis zu 800 solcher Bären verkaufte
der
Berliner Zoo
in den Hochzeiten täglich. Doch damit ist es nun vorbei. Seit aus
dem
süßen Bärchen
ein stattlicher Bär geworden ist, interessieren sich immer weniger
Menschen für
Knut. Damit ist er auch für die Wirtschaft kein interessanter
Werbepartner mehr.
Den Bären selbst wird das nachlassende Interesse wenig jucken. Den
Berliner Zoo
dagegen schon. Aus der Marke Knut hat der Zoo alles herausgepresst, was
ging. Weil in Deutschland immer weniger geht, werden schon
länger die internationalen Märkte ins Visier genommen, vor
allem die
USA. Am Donnerstag
erschien dort ein Knut-Buch in einer Auflage von 250 000 Stück.
Auch
ein Dokumentarfilm
über den Bären soll in den USA ab Februar noch einmal
Einnahmen
sichern. Mit der Knut-Marke ließ sich beinahe alles verkaufen.
Handy-Anbieter boten Knut-Logos,
Klingeltöne und Videos. Die Merchandising-Abteilung des Zoos rieb
sich
über Monate
die Hände, verkaufte Schlüsselbänder, Postkarten und
T-Shirts. Der
ausrangierte
Schlagersänger Frank Zander durfte nochmal seinen Einfallsreichtum
beweisen und
dichtete den Titel "Hier kommt Kurt" in "Hier kommt Knut" um.
In Gelsenkirchen allerdings denkt immer noch jemand an ihn. Die dort
untergebrachte
Eisbärendame Lara soll angeblich immer noch großes Interesse
an Knut
haben. Schließlich
hatten sich die Gelsenkirchener Zoo-Verantwortlichen schon kurz nach
Knuts Geburt
um die Verlagerung des Bärenmannes zu der einsamen Bärendame
bemüht.
Bislang ohne
Erfolg.
Tagesspiegel - 5. Nov. 2007
Dick
und
dreckig: Knut
in der Schmuddelphase
Handelsblatt - 5. Nov. 2007
Nur
Knut ist Sigmars Freund
Planung und Bau
Wochenanzeiger
Herford - 1.
Nov. 2007
Grünes
Licht aus Hannover für Takamanda
Osnabrück.
„Takamanda“, die afrikanische Erlebniswelt im Zoo Osnabrück kommt.
Einer Realisierung
steht nun nichts mehr im Wege. „Die niedersächsische
Landesregierung
stellt Landes-
und EU-Mittel in Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit“, sagte
Niedersachsens Ministerpräsident
Christian Wulff heute in Hannover. „Das Projekt wird eine Bereicherung
für die Region Osnabrück und weit
über diese
Grenzen hinaus sein. Der Zoo wird seine Position als touristischer
Leuchtturm mit
dem Ausbau nachhaltig sichern. Dieses Projekt wird Arbeitsplätze
schaffen, vor allem
aber die Wirtschafskraft und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Ich
freue
mich, dass
in meiner Heimatstadt mit der Umsetzung nun begonnen werden kann.“ Am
19. September hatte Niedersachsens Ministerpräsident bei seinem
Besuch im Zoo
Osnabrück den regionalwirtschaftlichen Nutzen des Vorhabens
betont.
Schon im Vorfeld
hatte er sich auf EU-Ebene für eine Fördermöglichkeit
derartiger
touristischer Großvorhaben
eingesetzt. In Frage stand noch die Co-Finanzierung mit EU-Mitteln aus
dem
Europäischen Fond
für regionale Entwicklung, die nun mit der Förderentscheidung
der
Landesregierung
vom 31.10.07 geklärt ist. Bis 2010 soll die afrikanische
Erlebniswelt
fertig gestellt
sein.
Walsroder Zeitung - 5. Nov. 2007
Freizeitparks schmieden Pläne für 2008
Während der Vogelpark Walsrode nur umgestellt hat zur
Wintersaison,
beginnt
heute im Serengeti-Park Hodenhagen die Winterpause. Der Heide-Park
Soltau
pausiert ebenfalls, lädt aber noch einmal im Dezember zum Besuch
ein.
Unter dem
Strich zeigen sich alle drei Freizeiteinrichtungen mit der Saison 2007
zufrieden. Und: Es gibt viele Pläne für das kommende Jahr.
An
fehlenden Neuheiten soll es nicht liegen: Der Serengeti-Park Hodenhagen
hat
rund 100 seltene Antilopen übernommen aus einem slowakischen Zoo,
der
schließen
musste. Die Tiere sollen in einer neuen Afrika-Anlage gezeigt werden.
Außerdem neu: Der Beach-Club Sambesi im afrikanischen Stil,
der mit
Liegen, Sonnenschirmen, Duschen und Ruderbooten am See zum Relaxen und
Abkühlen
einlädt. In den neu eröffnete
Serengeti-Safari-Lodges übernachteten etwa 14.000 Menschen.
Der Vogelpark
Walsrode bleibt über Winter geöffnet. Zu
ermäßigten Eintrittspreisen
können Besucher unter
anderem
in mehreren überdachten Einrichtungen Vögel aus aller Welt
genießen.
Indoor-Tiershows, Pinguinfütterung, Dämmerabend mit
Tierpflegerführungen und
andere Veranstaltungen sorgen auch in der kalten Jahreszeit für
ein
abwechslungsreiches Programm. „Bis Ende des Jahres legen wir fest,
welche
Investitionen für das kommende Jahr realisiert werde“,
erklärt
Geschäftsführer
Michael Hahnke.
Alb
Bote - 7.
Nov. 2007
Teure
Tochter der Stadt
Ulm. Auf diesen Nenner lässt sich der Umstand bringen, dass das
Donau-Aquarium, in dem
das Publikum schon bald in die Wasserwelt der Donau eintauchen kann,
mehr kostet
als erwartet. Verantwortlich: die Projektentwicklungsgesellschaft
(PEG), eine 100-prozentige
Tochter der Stadt. Gestern nun wurde im Fachausschuss für
Stadtentwicklung bekannt, dass die Kosten
davonlaufen. Und zwar gleich um 15 Prozent. Statt der genehmigten 1,3
Millionen
Euro soll die Erweiterung des Tiergartens in der Friedrichsau auf 1,54
Millionen
kommen. Aus der Drucksache ging nicht mehr hervor, als dass die
Mehrkosten zurückzuführen
seien auf "allgemeine Kostensteigerungen und die
Mehrwertsteuererhöhung
von
16 auf 19 Prozent". Die Stadträte mochte dies nicht zufrieden
stellen.
news.search.ch
-
7.
Nov. 2007
Berner
Bären erhalten neuen Park
Berns Wappentiere
erhalten definitiv mehr Platz: Die Stadt verfügt nun über die
rechtsgültige Baubewilligung
für den neuen Bärenpark an der Aare. Die Bauarbeiten sollen
im Januar
beginnen.
Die 30-tägige Beschwerdefrist gegen die vom Kanton ausgestellte
Baubewilligung lief
ungenutzt aus. Zuvor hatte der Kanton fünf Einsprachen abgewiesen.
Damit erhalten
die Berner Bären ein 6500 Quadratmeter grosses Gehege, das sich am
Aarehang erstreckt.
Besucher können sie von der bisherigen Terrasse beim
Bärengraben und
vom Aareuferweg
aus beobachten.
NÖN
Online - 7.
Nov. 2007
Kameltheater
Kernhof in St. Aegyd wird ausgebaut
Das Kameltheater
Kernhof in St. Aegyd am Neuwalde, Bezirk Lilienfeld, ausgezeichnet mit
dem NÖ Tourismuspreis
2005, ist das "erste und einzige Kameltheater der Welt". Insgesamt
leben sieben Kamele und über vierzig andere Tierarten im Kernhofer
Tierpark. Um das Angebot zu erweitern und zu modernisieren, werden im
Kameltheater die Stallungen
erweitert und verbessert, ein Nasenbären-Zentrum errichtet, die
Besucherwege asphaltiert,
das Bärenhaus und Kleinbärengehege neu gebaut und
Maßnahmen zur
Hangsicherung gesetzt. Die Gesamtinvestitionskosten für diese
Ausbaustufe betragen rund 320.000 Euro, das
Land Niederösterreich unterstützt dieses Projekt aus Mitteln
der
ecoplus Regionalförderung.
Main-Rheiner
- 8. Nov. 2007
Alte Luchs-Dame lebt jetzt allein
Wie geht es weiter mit dem Luchs-Gehege in Gonsenheim? Wird irgendwann
eine größere, aber teure Anlage gebaut– oder wartet man ab,
bis sich
das „Problem“
von alleine löst? Seit einigen Wochen gibt es nämlich nur
noch einen
Luchs im Wildpark.
Schon seit Jahren wird über ein neues, größeres Gehege
für die Luchse
gesprochen - bislang scheiterte dieses am Geld. Und auch jetzt scheint
ein neues Luchs-Zuhause in weiter Ferne. Zu den finanziellen
müssen
auch bürokratische Hürden genommen werden. Die Stadt will
eine
Ausnahmegenehmigung beantragen, damit das neue Luchsgehege lediglich
800 bis 900 Quadratmeter groß werden muss.
Aktionen
Königsteiner
Woche - 7. Nov. 2007
Mit
den
Laternen zu Luchsen,
Füchsen und Uhus
Die traditionelle Laternenführung zu ausgewählten Tieren im
Opel-Zoo
findet am
Samstag, 10. November, um 16.30 Uhr statt. Treffpunkt ist auf der
Elefantenplattform
an der unteren Kasse. Die Kinder dürfen ihre Laterne mitbringen,
es
werden mit Musikbegleitung
Laternen- und Martinslieder gesungen und gemeinsam mit der
Zoopädagogin
Katja Follert
geht es zu den Luchsen, Füchsen und Uhus und zum Abschluss auch
noch in
den Streichelzoo.
Und wenn es dann langsam dunkel und kalt wird, lockt noch ein Besuch im
Zoorestaurant
Sambesi, das an diesem Abend nach der Laternenführung duftende
Waffeln
und heißen
Kinderpunsch, Kakao oder Glühwein bereit hält.
WELT
ONLINE - 7.
Nov.
2007
Schlafen
Fische nachts? Rundgang für Kinder im Zoo-Aquarium
Berlin. Den Fischen «Gute Nacht» wünschen - dazu
bittet der Zoologische
Garten junge Besucher
an diesem Donnerstag. Beim abendlichen Aquariumbesuch können die
Kinder
mit Taschenlampe
in Begleitung von Tierpflegern auf Entdeckungstour am Aquarium gehen.
Schlafen Fische nachts? Machen Spinnen die Augen zu? Die
Antworten auf solche Fragen können die Kinder selbst sehen. Beginn
des
Rundgangs,
der jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindet, ist um 18.15 Uhr.
Ostsee
Netz - 7.
Nov.
2007
Projekt
'Hai-Ei im Klassenzimmer' des Sea Life Timmendorfer Strand
Über 50
Schulklassen aus ganz Norddeutschland hatten sich für das Projekt
„Hai-Ei im Klassenzimmer“
des Sea Life Timmendorfer Strand beworben. Die beste Bewerbung hat die
Freiherr-von-Stein-Schule
aus Kiel eingereicht. Jetzt haben die 24 Kinder der Klasse 6c das
Aquarium mit zwölf
Katzenhai-Eiern bekommen. Die Schüler sind in den nächsten 3
bis 4
Wochen verantwortlich
für die Pflege des Nachwuchses.
Express.de
- 1. Nov. 2007
Köln-
begeisternd! Im Zoo war die Hölle los
Verzaubern
und verzaubert werden - das war das Motto in der langen Halloween-Nacht
im Kölner
Zoo. Feuerspucker, Horror-Schnecken und Riesen-Aliens lauerten auf die
Pänz: ein tierisches
Horror-Spektakel. 7000 vor allem kleine Besucher waren im wahrsten Sinn
des Wortes
begeistert. Die Hölle beginnt schon am Eingang: Zwei 3,50 Meter
große
Aliens machen mit ihren
Fangarmen Jagd auf die Pänz. Die kreischen - aber nicht aus Angst,
sondern vor Vergnügen.
MVregio - 1. Nov. 2007
OSPA
und
Zoo trainieren
gemeinsam
OSPA und
Zoo gemeinsam beim Tiertraining mit den Seehunden, ein Symbol auch
für
die enge
Verbundenheit beider Rostocker Einrichtungen. Das starke
Finanzunternehmen unterstützt
als Hauptpartner für Natur- und Artenschutz den Zoo seit 2004,
seit 13
Jahren bereits
als Tierpate. Die OSPA engagiert sich darüber hinaus bei den
großen
Zooveranstaltungen wie Sommernacht,
Zoofest und seit 1999 bei jeder Klassik-Nacht. Die diesjährige am
7.
September mit "Ungarischen Klängen" erbrachte mehr
als 20.000 Euro für ein neues Menschenaffenhaus. Damit ist der Zoo
seinem Etappenziel,
die 600.000 Euro - Spendenmarke bis Ende des Jahres zu erreichen, ein
ganzes Stück
näher gekommen.
20minuten - 2.
Nov. 2007
Geburtstagstorte
für Ruaha
Die Elefantendame
Ruaha durfte am 1. November bereits ihren 55. Geburtstag feiern.
20minuten.ch-User
Thomas Trächslin hat die Dickhäuterin dabei gefilmt, wie sie
genüsslich
ihre Geburtstagstorte
verspeiste. Der grosse Tag wurde bereits im Vorfeld angekündigt:
Die
weltweit älteste in einem
Zoo lebende afrikanische Elefantenkuh Ruaha feierte am Donnerstag
Geburtstag. 55
Karotten durfte das stattliche Tier genüsslich verspeisen.
OnlineReports
- 1. Nov. 2007
Ruaha,
Basels bekanntester Ilp, wurde der Wildnis entrissen
Sie heisst
Ruaha. Die Elefantin ist steinalt und hat ein bewegtes Leben hinter
sich. Vor 55
Jahren wurde sie in Afrika ihrer Mutter und der Wildnis entrissen.
Seither dient
sie dem Basler Zoo als Publikumsmagnet, in einem viel zu engen Gehege.
Hier die
seltsame Geschichte eines Tieres, das in Basel einst Ilp genannt wurde
und zeitweise
das Leben in der Stadt stark mitprägte.
RP Online - 5. Nov. 2007
Affendamen
malen Kunstwerke
Ganz
besondere Kunst entsteht im Krefelder Zoo. Die Orang-Utan-Damen Sita
und Sandra
malten bereits rund 100 Bilder, die für einen guten Zweck verkauft
werden. Das
Geld wird für den Gorillagarten verwendet. 2006
fing die „affige“ Kunst an. Das Orang-Utan-Weibchen Sandra, das
mittlerweile im
Zoo Schönbrunn lebt, ahmte damals eine Zeichnerin, die vor dem
Gehege
saß,
nach. Sandra schnappte sich einen Stock und malte im Rindenmulch der
Anlage.
Das sah die Beschäftigungsfachfrau des Zoos, Christine Peter, die
Sandra Papier
und Kindermalfarben brachte. Der Affe nahm das Material gerne an. Die
fertigen
Bilder gab sie den Pflegern aber nur im Tausch gegen kleine Leckereien.
Wenn
sie nichts erhielt, zerriss sie einfach ihre Kunstwerke.
Die
Kunstwerke von Sita und Sandra sind begehrt. Die Agentur Fundart 21
verkauft
sie auf ihrer Internetseite unter dem Namen „affenBrut“. Rund 45 Bilder
gibt es
zur Zeit zu kaufen. Der Verkaufswert von älteren Stücken lag
bei 180
bis 320
Euro. Der Reinerlös fließt in die Spendenkampagne „Ein
Garten für
Gorillas“.
Stern Shortnews - 5. Nov. 2007
Freizeit: Krefelder Zoo verkauft Kunststücke, die
ein
Orang
Utan gemalt hat
Über 300 Euro zahlen Kunstliebhaber für die Werke des
Krefelder Zoos.
Gemalt
hat sie aber kein Mensch, sondern Orang-Utan-Dame "Sita".
Die
Affendame begann ihre "Kunst-Karriere", indem sie einer älteren
Orang-Utan-Dame nacheiferte und mit Stöckchen im Rindenmulch
zeichnete.
Dann
stieg sie auf Stifte und Papier um.
Die
Kunstwerke gibt Sita später an die Pfleger ab, denn sie
weiß, dass sie
dafür
Leckereien bekommt. Seit 2006 sind auf diese Art rund 100
Affen-Kunstwerke
entstanden.
Osthessen News - 3.
Nov. 2007
"Gehirntraining":
Gedächtnislehrpfad ist neue Attraktion im ...
Der Wildpark
Gersfeld ist um eine Attraktion reicher. Eingeweiht wurde der
bundesweit erste Gedächtnislehrpfad,
welcher mit Konzentrations- und Gedächtnisaufgaben die Besucher
animiert, etwas
für ihre geistige Fitness zu tun. Der Lehrpfad entstand in
Zusammenarbeit mit dem
„Bundesverband Gedächtnistraining e.V.“ und der Memory-Klinik. Der
Lehrpfad besteht aus 17 Tafeln und zwei Edelstahlriechsäulen. Zur
Eröffnung des Lehrpfades war eine Reihe von Gästen in den
Wildpark
gekommen.
In einem gemeinsamen Rundgang konnten sich die Beteiligten und
Gäste
einen Eindruck
über das neue Angebot im Wildpark machen. Rechtzeitig zur
Eröffnung des
Lehrpfades wurde auch ein
Trainingsheft für Denksportaufgaben im Wildpark fertig.
Leipziger Volkszeitung
- 2. Nov. 2007
Mensch
und
Tier
als Lebenspartner
- Haustiere im Zoo
Der Zoo
Leipzig widmet seine Sonntagstouren im November dem Zusammenleben
zwischen Haustier
und Mensch. Im Zoo sind nicht nur exotische Tiere Zuhause, sondern
ebenso beliebte
Haustierarten wie Kaninchen, Wellensittiche oder Fische. Ihnen wird
meist aufgrund ihrer "Gewöhnlichkeit" weniger Aufmerksamkeit
gezollt - zu Unrecht! Ein wacher Blick
in die Gehege unserer scheinbar so bekannten Hausgenossen lohnt sich.
Besonders unter fachkundiger Führung unserer Zoolotsen, die Ihnen
bei
einem Rundgang,
der unter anderem zum Aquarium, den Papageienvolieren und den
Kleinsäugern im Giraffenhaus
führt, die Unterschiede zwischen wilden und domestizierten Arten
aufzeigen.
Nachwuchs
PR-Inside.com
- 1. Nov. 2007
Kahnschnabel-Aufzucht
im Berliner Zoo gelungen
Im Berliner Zoo ist die Aufzucht eines Kahnschnabels gelungen. Zwei im
September
gelegte Eier waren in einer waghalsigen Kletteraktion aus dem Baumnest
der Altvögel
entnommen und künstlich erbrütet worden, wie ein Zoo-Sprecher
am
Donnerstag mitteilte.
Die Aktion wurde durch den Schlupf eines Kükens am 7. Oktober
belohnt.
Der kleine Nestling mit grau-braunem Gefieder entwickelte sich nach
kurzer Schwächeperiode
zu einem gefräßigen Jungvogel. Auf einer Stange in der
Futterküche des
Reviers hockend,
bettelt der Reiher nun mit dem bootförmigen Schnabel nach kleinen
Sprotten, die
ihm von den Tierpflegern gereicht werden.
oe24.at - 6. Nov. 2007
Leguan-Nachwuchs
in Schönbrunn
Schon
wieder ein "besonderer" Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn.
Erstmals schlüpften die Fidschi-Leguane.
"Es
ist kein Makel an den Tieren", schwärmte Zoologe Anton
Weissenbacher.
Mit
edler Kopfform und mintblau leuchtender Farbe würden die bis zu 60
Zentimeter
großen Echsen beinahe unnatürlich wirken. Vergangene
Woche schlüpften drei Leguan-Babys aus fünf im Juni
abgelegten Eiern.
Die acht
bis 14 Gramm schweren und bisher 25 Zentimeter großen Reptilien
hätten
bereits
zu fressen begonnen, sagte Weissenbacher. Neben
dem Wiener Zoo gab es in diesem Jahr nur in einem Tiergarten in San
Diego
Echsen-Nachwuchs. Die Zucht sei schwierig, da das Klima und die
Gegebenheiten
des natürlichen Lebensraums genau nachempfunden werden
müssten, so
Weissenbacher.
derStandard.at - 6. Nov. 2007
Zuchterfolg
bei
prachtvollen Fidschi-Leguanen
im Zoo Schönbrunn
Über einen besonderen Zuchterfolg freut man sich derzeit im
Tiergarten
Schönbrunn: Erstmals schlüpften in dem Wiener Zoo
Fidschi-Leguane
(Brachylophus
fasciatus) - ihres Zeichens die "schönsten Reptilien der Welt".
Zoo-Besuchern
bleiben die schönen Echsen bis auf weiteres verborgen. Sie werden,
zumindest in
der ersten Zeit, nicht in Schauvitrinen gehalten, damit ihr Aufwachsen
besser
beobachtet werden kann.
Leipziger
Volkszeitung - 6. Nov. 2007
Tüpfelhyänen
bringen
im Zoo zwei Jungtiere zur Welt
Leipzig.
Nachwuchs bei den Leipziger Tüpfelhyänen: Das Weibchen
Lubanga brachte
am
Freitag zwei Jungtiere zur Welt. Nachdem
Lubangas Wurf vom 20. Juni dieses Jahres nicht überlebt hatte, war
sie
kurz
darauf wieder trächtig geworden. Stolzer Vater der
Sprösslinge ist
Kitano.
Für das
Leipziger Elternpaar ist es der fünfte Wurf. Im
Moment werden die Jungtiere noch von ihrer Mutter im Stall versorgt. Es
sei
jedoch nicht unwahrscheinlich, dass sich die Kleinen innerhalb der
nächsten
zwei Wochen erstmals ins Freie wagen und für die Besucher zu sehen
sind.
KWICK! Community
Magazin
- 3. Nov. 2007
Wiener
Pandababy heißt "Glücklicher Drache
Das Wiener
Panda-Baby hat nach zwei Monaten endlich einen richtigen Namen. Bei
einer Internetabstimmung
des Tiergartens Schönbrunn sprachen sich mehr als die Hälfte
der
Teilnehmer für
den chinesischen Namen Fu Long aus, was soviel heißt wie
„Glücklicher
Drache". Offiziell soll der kleine Wuschelbär im Dezember von
einer
chinesischen
Delegation „getauft" werden. Dann soll der Kleine auch erstmals der
Öffentlichkeit
gezeigt werden. Fu Long, offenbar ein männliches Bärenjunges,
war in
diesem Frühjahr - erstmals
in Europa - auf natürliche Weise von seinen Eltern gezeugt worden
und
am 23. August
zur großen Freude der Wiener Zoologen nach 127 Tagen geboren
werden.
Bei der über mehrere Wochen auf der Homepage des Zoos laufenden
Namensabstimmung
hatten die Panda-Fans die Wahl zwischen vier chinesischen Namen.
derStandard.at
- 1. Nov. 2007
Kopf des
Tages: Ein
kleiner
glücklicher
Knuddel-Drache
Seine Pfleger
und Pflegerinnen im Tiergarten Schönbrunn nennen den kleinen Panda
liebevoll "Krümel".
Aber seit mittlerweile aus dem nackten rosa Würmchen ein
schwarz-weißer
Wuschelbär
geworden ist, könnte man beim Auftauchen jedes neuen Bildes
meinen, das
Pandababy
trage den Namen "Istderabersüüüüüß!" Und
tatsächlich ist der Kleine an
Kindchenschema-Niedlichkeit kaum zu überbieten. Welch Medienstar
der
kleine Pandabär mit seinen rund zwei Monaten
bereits ist, zeigt
sich allein darin, dass immerhin 26.000 Menschen am Namensvoting
teilgenommen haben.
Knut, der Berliner Eisbär, kann sich schon einmal warm anziehen,
wenn
Fu Long demnächst
ins Gehege tapst. Drei Kilo ist das kleine Männchen derzeit schwer
und
zirka 45
Zentimeter groß.
affolternonline.ch
- 1. Nov. 2007
Wiener
Panda-Nachwuchs getauft
Das zwei
Monate alte Panda-Baby im Wiener Tiergarten Schönbrunn soll
künftig auf
den Namen
Fu Long (glücklicher Drache) hören. Das ergab eine
Internetabstimmung
über einen
Namen für den Liebling der Zoobesucher. Fu Long war bei seiner
Geburt
gerade einmal 100 Gramm schwer. Mittlerweile ist dem
kleinen Panda bereits das typische weiss-schwarz gemusterte Fell
gewachsen.
China Internet
Information Center - 1. Nov. 2007
Österreicher
geben Panda-Baby den Namen “Fu Long"
Der Wiener
Tiergarten Schönbrunn hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass das
österreichische
Volk nach einer Publikumsabstimmung im Internet dem im August dieses
Jahres im Tiergarten
Schönbrunn geborenen Panda-Baby den schönen Namen "Fu Long",
was soviel
wie "Glücklicher Drache" bedeutet, gegeben hat.
oe24.at - 4. Nov.
2007
Baby
im
Zoo Panda-Mama
hungert für Baby
Es nuckelt
und es quiekt, schläft und isst: Das Panda-Baby von
Schönbrunn hält
seine Mutter
ganz schön auf Trab. Und die junge Mama Yang Yang macht ihre Sache
gut.
So gut,
dass sie sogar auf sich selbst vergisst: Seit der Geburt am 23. August
liegt sie
in ihrer Wurfbox und lässt ihr Kleines nicht aus den Augen. In
dieser
Zeit hat das
Bärenweibchen weder gegessen noch getrunken, auch hat sie kein
einziges
Mal ihre
Notdurft verrichtet. Am Dienstag war es aber so weit: Yang Yang nahm
ihren winzigen Nachwuchs sanft in
den Mund – und verließ erstmals seit einer Woche die Wurfbox. Nur
fünf
Minuten dauerte
der Ausflug: Yang Yang trank schnell etwas Wasser, ihr Baby hielt sie
inzwischen
mit einer Pfote. Dann trottete sie wieder zurück in die
künstliche
Höhle.
Und auch bei den Koalabären im Schönbrunner Zoo stehen alle
Zeichen auf
Nachwuchs.
Wie die Direktorin des Wiener Tiergartens, Dagmar Schratter verriet,
dürfte das
Koala-Weibchen Mirali schwanger sein. Das siebenjährige Tier hatte
sich
in den vergangenen
Monaten drei Mal mit dem aus Schottland herbeigeholten Koala-Mann
Chumbee gepaart.
Ihr bisheriger Partner Bilyarra (9) hatte kein sexuelles Interesse
gezeigt.
lifepr.de - 5. Nov. 2007
Doppelter
Nachwuchs bei den imposanten Elenantilopen
Berlin. Im Abstand von nur wenigen Tagen kalbten gleich zwei
Elenantilopen. So hat jedes der beiden Ende Oktober geborenen Weibchen
eine
fast gleichaltrige Spielgefährtin. Aber dies ist nicht der einzige
Vorteil. Die
Elenantilopen leben im Berliner Zoo auf einer Gemeinschaftsanlage
zusammen mit
Böhm-Steppenzebras sowie einem Straußenhahn, und die
Zusammenführung
der Mütter
mit ihren Kälbern und den übrigen Tieren ist immer eine
aufregende
Angelegenheit. Aber diesmal verteilte sich das zuweilen doch
störende
Interesse
der Mitbewohner gleich auf zwei Neuankömmlinge und so verlief die
Aktion
vollkommen unkompliziert. Seit dieser Woche zeigt sich nun die
komplette
Tiergemeinschaft in trauter Eintracht den Zoobesuchern.
Augsburger Allgemeine
- 6. Nov. 2007
Geburten-Wunder
bei den Ziegen im Zoo
Eine
Art Geburten-Wunder sorgt im Augsburger Zoo für Verwirrung. Bei
den
Ziegen im
Streichelgehege gibt es jede Menge Nachwuchs. Das dürfte
eigentlich gar
nicht
sein. Denn alle Ziegenböcke sind kastriert. Zoodirektorin Barbara
Jantschke
steht vor einem Rätsel.
In
der Fachliteratur werde empfohlen, den Eingriff bei Ziegen
frühestens
mit einem
halben Jahr zu machen, also noch vor der Geschlechtsreife, sagt
Jantschke. Und
keiner der jungen Böcke sei älter als sechs Monate gewesen,
als der
Tierarzt
einschritt.
Die
Mannschaft im Zoo wähnte sich auf der sicheren Seite. Umso
größer war die Überraschung, als kürzlich der
nächste Schub Zicklein
zur Welt
kam. Die Herde ist nun um fünf weitere Jungtiere gewachsen,
weitere
Geburten
werden erwartet. Bei den Recherchen zum Zeugungstermin kam Jantschke
dann doch
ins Stauenen. Die Böcke waren damals erst fünf Monate alt,
und die
jüngste der
trächtigen Ziegen auch nicht älter. Jetzt bleibt der
Zoochefin nur eine
Erklärung: "Die Tiere müssen sehr frühreif gewesen sein."
WELT ONLINE - 2.
Nov. 2007
Weißes
Kängurubaby begeistert Zoobesucher
Im Zoo von
Buenos Aires wurde den Besuchern der neuste Bewohner präsentiert:
Ein
noch namenloses
Albinokänguru, das die ersten Blicke aus dem Beutel der Mutter
wagt.
Nur eines von
10.000 Kängurus wird ein Albino. Die Eltern
des noch namenlosen Albinos, ein Paar Roter Kängurus, waren im
Juli
2004 aus Australien
in die südamerikanische Metropole gekommen. Sie brachten Zwillinge
zur
Welt. Das
Geschwisterchen trägt jedoch das gewöhnliche, graue Fell.
Wochenanzeiger
Herford - 1.
Nov. 2007
Nashornweibchen
Lia ist ein Neuankömmling im Osnabrücker Zoo
Osnabrück.
Zurzeit ist noch offen, wer das Rennen um den Titel des beliebtesten
tierischen
Neuankömmlings bei den Zoomitarbeitern macht. Die Entscheidung
fällt
schwer. Zum
einem ist da das fünfjährige Nashornweibchen Lia, das am 11.
Oktober
die neuen umgebauten
Innengehege im "Tal der grauen Riesen" bezogen hat. Auf ihre
Artgenossen Bianca und Floris reagiert
sie noch sehr
zurückhaltend und schüchtern, dafür ist sie aber
gegenüber ihren
Tierpflegern zutraulich.
Angeschlossen an das "Tal der grauen Riesen" ist die
"Wüstenbaude".
Dort leben seit Ende September weitere afrikanische Tiere: zwei
Sandkatzen und zwei
Kurzohrrüsselspringer. Besucher
und Zoomitarbeiter
sind ganz begeistert von den aktiven, anmutigen, kleinen Katzen. Das
zwei Jahre
alte Weibchen und das vier Jahre alte Männchen wurden im Al Wabra
Wildlife Preservation
in Qatar geboren und müssen nun langsam von dem heißen
arabischen
Sommer an das
ungemütliche nasskalte westeuropäische Herbstwetter
gewöhnt werden.
Rhein
Main Presse - 2. Nov. 2007
Herberge
für den Winter Tiergarten übernimmt Feldhamster aus Zoo ...
Der Feldhamster
ist in seinem Bestand stark bedroht und zählt zu den streng per
Gesetz
geschützten
Arten. Für die Nager wurde ein Zucht- und Schutzprogramm ins Leben
gerufen, an welchen
sich der Zoo Heidelberg und auch der Tiergarten Worms beteiligen. Zwei
Hamster sind
seit August ständige Gäste in Worms, nun holten
Tiergartenleiter Ernst
Jockers und
Jörg Jebram weitere 28 Feldhamster aus der Zuchtstation des
Heidelberger Zoos -
zum Überwintern in Worms. "Die Heidelberger hatten uns gefragt, ob
wir
einen
Teil ihrer Tiere zur Überwinterung holen können, weil bei
ihnen
aufgrund ausgezeichneter
Nachzuchtergebnisse akuter Platzmangel herrscht", erläuterte
Jebram.
Die Feldhamster, die nun im Tiergarten Worms ihr Winterquartier bezogen
haben, sollen
im nächsten Frühjahr zur weiteren Zucht eingesetzt, aber auch
in
ausgesuchten Arealen
wieder in freier Natur angesiedelt werden.
Kocherbote - 3.
Nov. 2007
Dies
und das
Die Elefantendame
"Zella", die zusammen mit drei anderen in der Stuttgarter Wilhelma
zuhause
ist, hat jetzt eine Patentante aus Reutlingen. "Zella freut sich aber
nicht allein", heißt es in einer Pressemitteilung
der Firma DIS AG, die für die einjährige Patenschaft 10 000
Euro zahlt.
Die Wilhelma
kann mit dem Geschenk der Patentante auch Projekte angehen. Vielleicht
sogar das
Gehege größer und schöner machen. Oder das geplante
Elefantenhaus
mitfinanzieren.
Nordwest
Zeitung - 7. Nov. 2007
Seidenäffchen in neues Zuhause umgezogen
Ein Pärchen der kleinsten Affen der Welt ist im Tierpark Jaderpark
im
niedersächsischen Jaderberg in sein neues Domizil eingezogen und
tollt
auf den Bäumen
eines Urwaldbiotops. Die 15 Zentimeter großen und 150 Gramm
schweren
Seidenäffchen
sind nach Angaben des Tierparks vom Mittwoch vor einer Woche in das
neue Zuhause
umgezogen und zeigen nun ungestört ihre Kletterüberungen. Die
Verantwortlichen hoffen
auf schnellen Nachwuchs des Pärchens. Die Tiere seien wegen der
komplizierten Haltung
selten in Zoos zu sehen.
Wochenanzeiger
Herford - 7. Nov. 2007
Erdmännchen
zum Anfassen
Osnabrück.
Direkt neben dem Erdmännchen-Gehege im Osnabrücker Zoo stehen
sechs
Erdmännchen.
Wie es für diese Mangustenart typisch ist, hocken sie auf den
Hinterbeinen und beobachtenaufmerksam
ihre Umgebung. Im Unterschied zu ihren Artgenossen im Gehege nebenan
kann man sie
anfassen und auf ihnen herumklettern. Sie sind nämlich aus Holz
und mit
einer Kettensäge
aus einem Pappelbaumstamm herausgearbeitet. Edgar Pehle fertigte die
Erdmännchen-Gruppe
an und stellte sie dem Zoo zur Verfügung. Damit die Skulptur nicht
verwittert, wurde
sie mit einer farbigen Lasur behandelt.
RZ
online - 3.
Nov.
2007
Löwenbaby
oder Senior - Bär: Zoos an Rhein und Saar mit Tierstars
Superstar Knut tobt zwar mehr
als 600
Kilometer entfernt durch sein Berliner
Eisbärgehege - dennoch gibt
es auch
in den Zoos in Rheinland-Pfalz und im Saarland
kuschelige
Publikumslieblinge.
Neben den süßen Tierbabys stehen unter anderem
Bären, Affen und
Seehunde bei den
Zoobesuchern hoch in der Gunst, wie eine dpa-Umfrage ergab.
HNA.de - 4. Nov. 2007
Wildpark
Knüll: Bärin Dunja eingeschläfert
Traurige Nachricht aus dem Wildpark Knüll bei Homberg: Einer der
beiden
Braunbären,
die 26 Jahre alte Dunja, musste eingeschläfert werden. Sie litt
nach
Auskunft von
Parkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich unter einen schweren Arthrose.
Zuletzt
sei das
Tier nicht mehr aufgestanden und habe sich nur noch robbend fortbewegt,
berichtete
Fröhlich. Dunja war
im Februar 2007 aus dem Tierpark Eisenberg (Thüringen) in den
Wildpark
Knüll gekommen.
In Eisenberg lebte sie etwa 25 Jahre in einem Bärenzwinger mit nur
90
Quadratmetern
auf Betonboden mit einem kleinen Schwimmbecken. Der zweite Bär des
Wildparks,
der dreijährige Balu, soll aber nicht alleine bleiben. Bis Februar
werde er hoffentlich
schon eine neue Partnerin haben, berichtete Fröhlich. Eine
ebenfalls
dreijährige
Bärin aus Finnland wird eventuell zu Balu ziehen, und dann
vielleicht
auch für Nachwuchs
sorgen.
HNA.de - 6. Nov. 2007
Waschbär
Hans ist tot
Südkurier Konstanz - 3. Nov. 2007
Kein
Platz
mehr im Aquarium
Konstanz.
Es kommt schon mal vor, dass sich ein einst kuscheliges Tierbaby
ausgewachsen als
Riesentier erweist. Besitzer, die sich nicht richtig informiert hatten,
sind dann
mehr oder weniger überrascht. Doch was Sven Forßbohm erlebt
hat, kommt
nicht alle
Tage vor: Er hat zuhause einen Hai groß gezogen. Das Tier ist in
den
vergangenen
Jahren kräftig gewachsen - nun ist das Aquarium einfach zu klein
geworden. Der Tierliebaber
hat in seiner Not den Bambushai Nikki ins Sea Life auf Klein Venedig
gebracht. Der Hai wird sich demnächst zu den beiden Grünen
Meeresschildkröten
Clementine und
Amadeus im Rote-Meer-Becken gesellen, wie Catrin Burth von Sea Life
berichtet. Dort
tummeln sich außerdem Schwarzspitzenriffhaie, Muränen,
Brassen und
andere Meeresbewohner.
Mit Nikki zieht nun eine neue Art im 320000-Liter-Aquarium ein. Es ist
zwar der erste Bambushai im großen Becken, doch vier seiner
Artgenossen tummeln
sich bereits in der Sonderausstellung "Haischule".
Volksstimme - 1. Nov.
2007
Seit 25 Jahren Reptilien und Fische zum Anfassen
Vor 25 Jahren hat das Schauaquarium in der Triftstraße in
Oschersleben
erstmals
seine Pforten geöffnet. Heute ist es noch genauso beliebt wie zu
den
Anfangszeiten.
Über 500 Tiere 80 unterschiedlicher Arten gibt es in über 30
Aquarien
und Terrarien
zu bestaunen. Seit 1982 gibt es das Schauaquarium in Oschersleben und
seit elf Jahren
wird es
von Andreas Dietel betreut und mit Leben erfüllt. Und das in jeder
Hinsicht. "Ganz neu haben wir diese Leuchtaugenfische", erklärt
Dietel,
"eigentlich
wollten wir wieder Seepferdchen bekommen, aber es ist sehr schwer,
welche zu kriegen,
da es für diese Tiere Sonderbestimmungen gibt."
Mitteldeutsche Zeitung
- 2. Nov. 2007
Frauen
haben die Hosen an
Sie kennen
keine Ruhe, ihr Puls rast ständig. Sie klettern hinauf, springen
von
Ast zu Ast,
stürzen hinab, schreien, schneiden Grimassen und sind wahnsinnig
neugierig.
Just in diesem Moment möchte man die Totenkopfäffchen wie ein
Plüschtier knuddeln,
zumal sie mit ihren frechen großen Kulleraugen unwiderstehlich
lieb
ausschauen.
Doch spätestens wenn Revierleiterin Cornelia Hofmann erklärt,
dass sich
ihre kleinen
Lieblinge das Fell und die Handflächen ordentlich mit ihrem Urin
einreiben, um ihr
Revier zu kennzeichnen, macht man beim Streicheln mindestens genauso
große Kulleraugen.
Seit 1994 sind die Totenkopfaffen im Bergzoo Halle zu Hause. "Im
Englischen
werden sie oft Eichhörnchenäffchen (Squirrel Monkeys)
genannt, da sie
sich sehr
flink auf den Ästen der Bäume bewegen können",
erzählt Zoo-Sprecher
Gunter
Bigl, der momentan
eine Doktorarbeit über das "soziale Lernen" der Tiere schreibt.
"Es
geht darum, wie sich das Wissen innerhalb der Gruppe fortpflanzt".
Fuldaer Zeitung - 3. Nov. 2007
Wildschwein Borsti kommt wie gerufen
Die neue Attraktion im Gersfelder Wildpark ist drei Monate
alt, ein richtiger
Wirbelwind und hat borstiges Haar. Es ist ein zahmes männliches
Wildschwein, ein
Keiler, mit dem Namen Borsti, das keinem Besucher mehr von der Seite
weicht. Seine
Geschichte ist genauso lustig wie das Tier selbst. Ein Ehepaar aus
Schmalnau, das
in der Nähe vom Wald lebt, hatte seiner Katze Auslauf
gewährt. Als sie
den Stubentiger
riefen, um ihn wieder mit ins Haus zu nehmen, kam statt der Katze ein
kleines Wildschwein
aus dem Wald auf sie zu. Der junge, vielleicht zwei Wochen alte
Frischling, wurde Borsti
genannt, gesund
gepflegt und hauste die nächsten Wochen in der Wohnung des
Ehepaars.
Als der Vermieter
davon Wind bekam, wurde es ihm zu bunt, und das
außergewöhnliche
Haustier musste
weg. Nun sorgt es im Wildpark für Belustigung und die ehemaligen
Besitzer finanzieren
durch eine Partnerschaft sein Futter.
lifepr.de
- 5.
Nov.
2007
Kranke
Blutbuche im Zoo Basel muss weichen
Sie gehörte seit Jahrzehnten zum Zoo Basel und es wird
wahrscheinlich trotzdem vielen erst auffallen, wenn sie nicht mehr da
ist.
Unter der Krone der mächtigen Blutbuche sind Generationen von
Zoobesucherinnen
und -besuchern zum Zoorestaurant spaziert. Durch einen schweren
Pilzbefall ist
die Buche heute vom willkommenen Schattenspender zu einer Gefahr
geworden und
nach 100 Jahren muss der sterbende Baum gefällt werden.
espace.ch
- 1. Nov. 2007
Geschwisterzwist
im
Tierpark
Die beiden
Bärinnen haben keine Lust mehr, zusammen im Gehege zu sein. Um
Streit
zu verhindern,
haben die Verantwortlichen die beiden rund fünfjährigen
Schwestern
getrennt. Jetzt
kann jede nur noch für die Hälfte des Tages ins Freigehege.
«Das ist
normales Verhalten in diesem Alter», sagt Bernd Schildger vom
Tierpark
auf Anfrage gegenüber espace.ch. Man habe versucht, eine der
Bärinnen
in einen andere
Zoo zu geben, jedoch ohne Erfolg. Die getrennten Ausgänge der
pelzigen
Damen werden noch bis zur Fertigstellung des
Bärenparks andauern. Dann darf eine der beiden umziehen.
DCRS ONLINE - 2.
Nov. 2007
25jährige
Elfantenkuh darf nach Jahren im Eis endlich ins Warme
Seit Jahren
hat sich die Tierschutzorganisation PETA für eine 25jährige
Elefanten-
Dame in Alaska
eingesetzt. Maggie wurde 1983 von Südafrika nach Alaska
verfrachtet und
fristete
dort zunächst zusammen mit der Elefantenkuh „Annabelle“ ihr kaltes
Dasein. Als „Annabell“
im Dezember 1997 starb entbrannte eine wilde Diskussion um die Zukunft
von Maggie.
Die Tierschutz-Organisation PETA prangerte 2004 Maggies "trauriges
Leben in
Einzelhaft in einer frostigen Umgebung" an. Der Zoo baute später
eine
spezielle
Elefantenlaufanlage, um die übergewichtige Dame ins Schwitzen zu
bringen und ihr
Gewicht zu senken. Nun wurde sie endlich von ihrem einsamen Dasein
erlöst, durfte eine Frachtmaschine
der US-Luftwaffe besteigen und wird in Kürze ein neues Domizil
umgesiedelt.
WELT ONLINE
- 1. Nov. 2007
Alaskas
einziger Elefant zieht nach Kalifornien um
Eine Elefantendame im Zoo von Anchorage in Alaska wird bald ein
wärmeres
Klima genießen. Maggie, der einzige Elefant im nördlichsten
Bundesstaat
der USA,
befindet sich auf dem Weg nach Kalifornien. Wie die «Anchorage
Daily
News» berichtete,
war der Dickhäuter in einem Spezialkäfig ohne
Zwischenfälle an Bord
eines Frachtflugzeugs
der US-Luftwaffe gehievt worden.
SF Tagesschau
- 1. Nov. 2007
Tierische
Liebe in japanischem Zoo
Nach acht
Jahren hat es in einem japanischen Zoo zwischen zwei Kleinen Pandas
gefunkt: Die
beiden sonst scheuen Tiere haben die Kunst des Küssens entdeckt
und
können nicht
mehr voneinander lassen.
WELT ONLINE - 4.
Nov. 2007
Das
große Krabbeln - Ameisen für 200 Euro
Eine Zoohandlung
in Steglitz verkauft Insekten als Haustiere - und hat damit
großen
Erfolg. Die Ameise ist im Kommen, in der Wissenschaft,
im Film, aber auch als Haustier. "Es gibt Leute, die haben
sämtliche
Zimmer
ihrer Wohnung mit Schläuchen durchzogen, durch die dann die
Ameisen
wandern können",
sagt Martin Sebesta. Der 32-Jährige muss es wissen, denn er ist
Berlins
bekanntester
Fachhändler und Experte für Ameisen.Als der gelernte
Informatiker vor
vier Jahren
in Steglitz einen kleinen Laden für Ameisen eröffnete, gab es
nicht
wenige Zweifler.
Ein Antstore, was ist denn das? Das
Geschäft mit den Ameisen brummt, vorwiegend inzwischen über
das
Internet. Bis zu
sechs Mitarbeiter hat Sebesta auf der Gehaltsliste. Sie stellen die
Lieferungen
zusammen: vom einfachen "Starterset" - einer Königin mit ein paar
Arbeiterinnen
im Glasröhrchen - bis hin zur großen Ameisen-Kolonie im
waschkorbgroßen
Formicarium.
> beliefert übrigens auch das Berliner Zoo-Aquarium
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
Algemeen
Dagblad - 6. Nov. 2007
Utrechts
Landschap wil parkeerterrein Ouwehands
Dierenpark terug
Stiftung Utrechts Landschaft will
Parkplatzgelände von
Ouwehands Tierpark zurück
Die Stiftung Utrechts Landschaft will den Pachtvertrag für das
Parkplatzgelände von Ouwehands Tierpark kündigen. Der Zoo in
Rhenen
fürchtet um seine Zukunft. Ouwehands pachtete das 18.000 qm
große
Gelände schon seit 1964. Seit 1989 wurde der Pachtvertrag immer um
fünf
Jahre verlängert. Laut Ron Blom von Utrechts Landschaft endet der
Vertrag 2009. "Wir haben das Gelände einst als ein Stück
Natur zum
Verwalten erhalten. Es ist jetzt ein Parkplatz. Das war nicht die
Absicht gewesen. Es ist ein großer Wunsch von uns, es wieder
Natur
werden zu lassen. Wir denken an einen schönen Getreideacker, das
paßt
in die Umgebung." Blom sagt, in den Vertrag mit Ouwehands wurde
aufgenommen, daß das Gelände zu gegebener Zeit wieder Natur
wird.
Direktor Robin de Lange von Ouwehands Tierpark sagt, der Verlust des
Parkplatzes für 700 Autos bedrohe den Fortbestand seines
Betriebes.
Insgesamt hat der Zoo 1.400 Parkplätze. "Die brauchen wir. Wir
haben
jetzt schon Parkplatzprobleme in den Ferien und an den Wochenenden", so
De Lange. Voriges Jahr hatte Ouwehands 860.000 Besucher. Direktor De
Lange stellt fest, daß beim Verschwinden von Parkplätzen
mehr auf dem
Spiel steht, als die Zukunft von einem Betrieb. Auch die
internationalen Zuchtprogramme, an denen sich der Zoo beteiligt und die
Vermittlung von Wissen über die Natur an Tausende Kinder stehen
auf dem
Spiel.
theagenda.nl - 6. Nov. 2007
Sinterklaas in DierenPark Amersfoort
Sinterklaas im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, dem 25. November, ist es soweit. Dann macht Sinterklaas
seinen alljährlichen Besuch im Tierpark Amersfoort. Und
Sinterklaas
kommt niemals allein. Er bringt dieses Jahr wohl 60 Pieten [Peter,
seine Helfer] mit. Wenn das kein grandioses Fest wird...! Der Heilige
Nikolaus kommt bereits 11 Uhr am Park an. Er heißt jeden erst
herzlich
willkommen auf dem Knuffelplein [Knuddelplatz]. Danach geht es,
begleitet von fröhlichen Klängen der Pietenband, in den Park
hinein.
Jeder kann Sinterklaas seine Hand geben, eine Zeichnung
überreichen
oder vielleicht kurz den Wunschzettel durchgehen. Ist Sinterklaas eben
mal nicht in der Nähe, dann sind noch 60 tolle, musikalische und
Tierparkpieten da, die Pfeffernüsse austeilen und allerlei
ausgelassene
Sinterklaaslieder singen. Um 16 Uhr verabschiedet sich Sinterklaas auf
dem Knuffelplein von allen Menschen und Tieren im Tierpark.
rtvutrecht.nl - 6. Nov. 2007
Ouwehands
bezorgd over parkeerterrein
Ouwehands besorgt über Parkplatz
Direktor De Lange von Ouwehands Tierpark macht sich große Sorgen
über
die Zukunft seines Zoos. Nach 2014 läuft der Mietvertrag über
den
Parkplatz mit der Stiftung Die Utrechter Landschaft ab. Der
Eigentümer
Die Utrechter Landschaft will das Gelände dann der Natur
zurückgeben.
Die Parkplätze sind laut Zoo dringend nötig, um mehr Besucher
anzuziehen. Die Schließung des Parkplatzes würde das Ende
von Ouwehands
bedeuten und einen massiven Rückgang von Arbeitsmöglichkeiten
in
Rhenen, stellt De Lange fest. Die Gemeinde Rhenen will mit beiden
Parteien nach einer Lösung suchen. Als erste Geste hat der
Gemeinderat
der Verlegung des Zooeingangs an den Grebbeweg zugestimmt.
veenendaalsekrant.nl - 5.Nov. 2007
Ouwehands krijgt nieuwe entree
Ouwehands erhält neuen Eingang
Ouwehands Tierpark in Rhenen wird den Eingang neu gestalten und
läßt
auch eine neue Voliere für Tukane u.a. bauen. Die Direktion von
Ouwehands Tierpark wird den Eingangsbereich neu gliedern, etwa 274 qm
Gebäude werden abgerissen, um Platz zu machen für ein neues
Äußeres.
Ouwehands teilt mit, daß in den letzten Jahren im Eingangsbereich
alles
mögliche hingebaut und angebracht wurde, wodurch es ein
zusammenhangloses Ganzes geworden ist. Der neue Eingang wird ein
stimmungsvoller Platz, liegt in der Verlängerung des derzeitigen
Eintrittstors des Zoos und ist vom Grebbeweg aus zu erreichen.
Beigeordneter Ad van Hees ist sichtlich hocherfreut über die
Pläne von
Ouwehands. "Es ist eine architektonische Verbesserung in bezug auf die
bestehende Situation". Ouwehands Tierpark teilt mit, daß auf dem
Platz
ein Blickfang stehen wird in Gestalt eines südamerikanischen
Kapokbaumes (Ceiba) - mit seinen "Luftwurzeln" ein natürlicher
Lebensraum für Tukane. Die derzeitige Anlage für Tukane ist
veraltet
und darum ist eine neue Unterkunft für die Vögel mit dem
"großen
Schnabel" unumgänglich. Dottertukane, Weißbrusttukane
(Rotschnabeltukane) und Riesentukane sowie Hyazintharas aus
Südamerika,
Nashornvögel aus Asien und eine noch näher festzulegende
afrikanische
Art werden die Sammlung in der neuen Voliere am neuen Eingang
vervollständigen. Der Gemeinderat von Rhenen ist froh über
die
Neuerungen im Tierpark. Van Hees: "Ouwehands ist ungeheuer wichtig
für
die Wirtschaft von Rhenen und wir sind deshalb auch voller Lob und
riesig erfreut, daß die Pläne realisiert werden
können." Ouwehands
Tierpark hat den Parkplatz von der Stiftung Die Utrechter Landschaft
gepachtet, doch diese hat zu verstehen gegeben, 2014 den Pachtvertrag
nicht verlängern zu wollen. Van Hees: "Wenn das wirklich
geschieht,
entsteht ein gigantisches Parkplatzproblem an Ouwehands Tierpark."
Beigeordnete Betty van den Bosch hat die Initiative ergriffen, um
nächstens mit Ouwehands Tierpark und Die Utrechter Landschaft an
einem
Tisch zu sitzen, um jetzt schnell diese Problematik zu besprechen. Van
Hees erwartet, daß auch Die Utrechter Landschaft eine Lösung
anstrebt.
"Mit allem Respekt vor der Natur, aber der Zoo muß in Rhenen
bleiben!"
bndestem.nl - 6. Nov. 2007
Olifanten maken Renate Pannevis gelukkig
Elefanten machen Renate Pannevis glücklich
Daß hier eine fanatische Sammlerin wohnt, merkt man beim Betreten
der
Wohnung. Das Wohnzimmer steht voll, aber auch Küche, Toilette,
Treppe
und Obergeschoß. "Es ist eigentlich lächerlich", sagt Renate
Pannevis
lachend. Die ihrer Herkunft nach Deutsche sammelt bereits 25 Jahre
Elefanten. "Dann und wann kaufte ich mal einen. Als wir nach Ijzendijke
zogen, habe ich sie gezeigt. Von diesem Moment an bekam ich auch
Elefanten als Geschenk von Freunden." Inzwischen kommen sogar
Wildfremde an die Tür mit Exemplaren. So hing vor einiger Zeit
eine
Tüte an der Tür mit neun hölzernen Elefanten. "Von wem
ich sie bekommen
habe? Ich habe keine Ahnung, das würde ich schon selbst gerne
wissen,
so daß ich mich bei ihm oder ihr bedanken kann." Pannevis hat
entsetzlich viel Zeug. Das variiert von Kuscheltieren, Bildern,
Schmuckstücken bis hin zu Münzen, Briefmarken und Sammelalben
voller
Fotos, Zettel und Zeitungsausschnitte. Sie findet es schwierig, ein
Lieblingsstück zu nennen. Pannevis hat schon überlegt, was
nach ihrem
Tod mit ihrer Sammlung geschehen soll. "Ich will meine Sammlung einem
Zoo schenken, so daß sie mein Zeug verkaufen können an
andere
Tierfreunde. Die Einnahmen können dann der Elefantenpflege zugute
kommen."
telegraaf.nl - 3. Nov. 2007
Hertjes weken vast op Turks vliegveld
Hirsche inzwischen Wochen auf türkischem
Flughafen
In der Türkei entstand große Aufregung hinsichtlich des
Schicksals von
fünf kleinen holländischen Damhirschen, die schon fast einen
Monat in
einer Holzkiste auf dem Flughafen von Istanbul biwakieren. Ursache sind
bürokratische Scherereien zwischen den türkischen und
niederländischen
Behörden. Die fünf Damhirsche - in der Türkei
weltberühmt - wurden am
8. Oktober durch den Kurierdienstleister DHL von Schiphol aus nach
Istanbul geflogen. Sie sollten untergebracht werden im Zoo des Badeorts
Sile. Die in den Niederlanden gesetzlich geschützten Bambis kamen
allerdings nicht weiter als bis in einen Schuppen im Niemandsland des
Flughafens. Die Türken weigern sich, die fünf Tiere ins Land
zu lassen,
weil sie befürchten, daß die Hirsche infiziert sind mit BSE.
Die
Niederlande sind ihnen zufolge ein Risikoland. Zoodirektor Halit Sumbul
wollte die Hirsche daraufhin zurückschicken, bekam dafür aber
keine
Erlaubnis von den niederländischen Behörden. Laut
EU-Vorschriften
dürfen keine Tiere von der Türkei aus importiert werden im
Zusammenhang
mit der Maul- und Klauenseuche. "Die Tiere wurden jeglichem
Gesundheitstest unterzogen und verfügen über alle Papiere.
Aber kein
Land will sie haben", so Sumbul, der angekündigt hat, alles tun zu
wollen, um zu verhindern, daß die Hirsche getötet werden.
"Sie siechen
dahin. Ich mag Tiere. Wenn ich das gewußt hätte, hätte
ich sie niemals
in die Türkei geholt." Sumbul befürchtet, daß seine
Bambis getötet
werden. "Ich werde alles tun, um das zu verhindern. Ich werde notfalls
bei ihnen schlafen. Getötet werden sie nicht." Mitarbeiter von DHL
haben sich inzwischen der Tiere erbarmt. So haben sie einen etwas
größeren Verschlag gezimmert aus ausgedienten Paletten. Das
Unternehmen
hofft auf eine schnelle Lösung, weil die Hirsche professionelle
Pflege
brauchen. Die türkischen Medien berichten ausführlich
über ihr
Schicksal. Viele Türken fühlen mit und hoffen, daß die
Tiere nicht im
Schlachthaus enden. Die Niederländische Lebensmittel- und
Warenaufsichtsbehörde, die die Ausfuhr genehmigte, sagt, der
Exporteur
sei verantwortlich. "Sie dürfen nicht zurück in die
Niederlande, weil
keine Tiere von der Türkei aus eingeführt werden dürfen.
So sind die
EU-Vorschriften", sagt ein Gewährsmann. Die einzige
Möglichkeit sei,
die Tiere in ein anderes Land zu bringen oder sie zu töten.
stadamersfoort.nl - 3. Nov. 2007
Sinterklaas in DierenPark Amersfoort
Sinterklaas im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, dem 25. November, macht Sinterklaas von 11 bis 16 Uhr wie
alle Jahre seinen Besuch im Tierpark Amersfoort. Nach dem festlichen
Empfang fährt er gemeinsam mit dem HoofdPiet [Haupt-Peter] und dem
NavigatiePiet [Navigations-Peter] durch den Tierpark. Alle Kinder haben
dann die Gelegenheit, ihm die Hand zu geben oder eine schöne
Zeichnung
auszuhändigen.
dierennieuws.nl - 2. Nov. 2007
Werken voor de wilde katten
Wirken für die wilden Katzen
Interview von B. de Jonge mit Simone Eckhardt, Vorsitzende der Stiftung
SPOTS
..1. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Stiftung einzurichten?
.. ich bin immer schon ein Tierfan gewesen und besonders faszinierten
mich Katzen. Ich habe einige Jahre als Reiseleiter gearbeitet. In
Afrika sah ich Geparden und war gleich von ihrer Schönheit
beeindruckt.
Daneben hatten sie in meinen Augen eine etwas traurige Ausstrahlung.
Wahrscheinlich verursacht durch ihre "Tränenstreifen". Dann
hörte ich,
daß es den Geparden nicht gut ging. Aber es war erst Jahre
später, daß
wirklich die Idee bei mir entstand, etwas tun zu wollen für die
Geparden. Im Jahre 2004 habe ich die Stiftung begonnen. Auch deshalb,
weil es in den Niederlanden keine Stiftung gibt, die sich im einzelnen
für dieses Tier einsetzt. ...
3. Wieso wird nun vor allem der Gepard so hervorgehoben?
Vielen Menschen sind die Großkatzen bekannt. Tiger und Löwe
sind die
bekanntesten. Aber der Gepard (Jagdleopard) wird noch oft verwechselt
mit dem Leoparden. Unbekannt macht sich unbeliebt, scheint es mitunter.
Oft ist das einzige, was die Menschen über den Geparden wissen,
seine
Schnelligkeit. Und dann sieht es so aus, als ob man der Meinung ist,
daß er dann wohl auch gut für sich sorgen kann (er kann doch
schnell
rennen). Doch weil er sich auf Schnelligkeit spezialisierte, hat der
Gepard viel Körperkraft einbüßen müssen, deshalb
ist er oft stärkeren
Raubtieren wie Löwen und Hyänen unterlegen. Diese schnappen
den
Geparden die Beute weg, wodurch diese immer öfter ausweichen in
Gebiete
außerhalb der Nationalparks. Und hier kommen sie in
Berührung mit dem
Menschen, der in ihnen oft nur schädliche Raubtiere sieht. Viele
Geparden werden dann auch vorbeugend totgeschossen. Es ist also wenig
bekannt, daß es so schlecht steht um den Geparden. Es sind nur
noch
etwa 12.000 Geparden weltweit! Und doch gibt es eigentlich keine
Organisation, die sich für dieses Tier einsetzt. ...Geparden sind
einfach nicht bekannt als bedrohte Tierart. Daher orientiert sich SPOTS
(das sich offiziell auf alle Katzenartigen ausrichtet) zur Zeit vor
allem auf den Geparden...
emmen.nu - 2. Nov. 2007
Plannen Dierenpark niet overtuigend
Tierpark-Pläne nicht überzeugend
Vorige Woche präsentierte Henk Hiddingh vom Tierpark Emmen die
Pläne
für den neuen Zoo und das Theater. Etwa 500 Besucher waren bei der
Präsentation vorige Woche dabei und hörten aufmerksam zu.
Emmen.nu ging
auf die Straße und fragte Passanten nach ihrer Meinung zu den
Plänen.
Der Deutsche Arthur Pauli war zusammen mit seiner Familie im Park: "Ich
finde, das ist ein wunderschöner Park und überhaupt nicht old
fashion.
Wenn man es vergleicht mit Deutschland, so hat der Park hier so viel
Platz in einer schönen natürlichen Umgebung, das muß
man nicht
wegmachen." Gerhardus Doeve, der in Emmen wohnt: "Es ist ein schlechter
Plan, vor allem weil der Standort an der Es [Feldflur] nicht
populär
ist. Der Park im Zentrum ist schön gelegen. Wenn ich in der Stadt
bin,
gehe ich manchmal schnell mal vorbei. Das kann ich bald nicht mehr tun,
zu weit weg.""Ich finde es toll", sagt Will Deiman vom Tierpark Emmen.
"Es bietet eine schöne Perspektive in der Zukunft. Man muß
innovativ
sein, sonst sind wir bald ein veredelter Hirschpark."
stadamersfoort.nl - 2. Nov. 2007
Veiling voor olifant Sam
Auktion für Elefant Sam
Die Pflegedienste Zorgaccent Amersfoort haben eine Zusammenarbeit
angefangen mit ihrem direkten Nachbarn Tierpark Amersfoort. Die
Kooperationsaktivitäten richten sich auf die Elefantenherde dort
und
insbesondere auf Sam, einen großen Elefantenbullen. Zur Zeit ist
Sam
ausgeliehen an den Tiergarten Blijdorp in Rotterdam, aber die
Aktivitäten verlaufen so wie geplant. Die ersten zwei Wochen im
November stehen für Zorgaccent Amersfoort wieder im Zeichen des
Elefanten. In der Vorhalle einer der Standorte von Zorgaccent
Amersfoort, dem Pflegezentrum Birkhoven, können Interessenten eine
Ausstellung mit bezug auf den Asiatischen Elefanten bewundern und
insbesondere natürlich die Herde des Tierparks Amersfoort.
Algemeen Dagblad - 1. Nov. 2007
Herbouw toren 'kers op de taart'
Wiederaufbau des Turms ist das "Sahnehäubchen"
Der Zahn der Zeit nagt in der Tat am Bauwerk des Architekten Sybold van
Ravesteyn. Eine Erneuerung steht bevor, aber wie das geschehen
muß, das
ist noch die Frage. Daß einst einmal ein Aussichtsturm hinter der
Tropenhalle [Rivièrahal] gestanden hat, ist auch jetzt noch zu
sehen.
"Wenn man im Restaurant ist und in die Höhe schaut, dann sieht man
eine
gläserne Kuppel", sagt Pressesprecher Jan Klapwijk vom Tiergarten
Blijdorp. "Das ist exakt die Stelle, an der einst der Turm stand. Und
wo dieser möglicherweise in der Zukunft wieder gebaut wird." Die
Betonung liegt auf möglicherweise. Denn auch mit 4,5 Millionen
Euro von
der Gemeinde Rotterdam bleibt noch die Frage, ob dieses markante
Bauwerk irgendwann zurückkehrt. "Es soll das Sahnehäubchen
sein",
betont Klapwijk. "Natürlich hat das einen nostalgischen Wert. Aber
es
muß realisierbar bleiben. Und Nostalgie von damals muß
nicht unbedingt
jetzt noch wirken. Wenn man früher auf dem Turm stand, sah man den
Grundriß des Zoos. Jetzt sieht man nur noch Baumwipfel."
Algemeen Dagblad - 1. Nov. 2007
Uitkijktoren was een van de grote attracties
Aussichtsturm war eine der großen
Attraktionen
Selbstverständlich stehen Tiere in einem Zoo im Mittelpunkt, aber
der
Tiergarten Blijdorp hat - für den, der ein Auge dafür hat -
nichtsdestotrotz eine zusätzliche Attraktion: die elegante
Architektur
von Sybold van Ravesteyn. Der Entwurf aus dem Jahre 1940 ist durch
allerlei Erweiterungen und Umbauten und schlechte Instandhaltung
bereits schwer angegriffen. Doch ist auch jetzt noch zu sehen, mit
wieviel Liebe der alte Teil des Gartens gestaltet wurde. Mit einem
feierlichen schmiedeeisernen Zugangstor, exotischen Gebäuden,
Tiergehegen mit geschwungenen Formen, klassische Säulenreihen mit
Tierfiguren, barocken Bildern und Ornamenten. Der Rotterdamer
Architekt, der Blijdorp als sein Lebenswerk betrachtete, entwarf
tatsächlich einen kompletten Park mit geschwungenen Wegen,
anmutigen
Weihern, besonderer Bepflanzung, hellen Gebäuden und leichten
Pavillons. Die Symmetrie des Tierparks war bis in die siebziger Jahre
vor allem gut zu sehen vom 47 m hohen Aussichtsturm aus, in den
fünfziger Jahren eine der größten Attraktionen von
Blijdorp. Der Turm
hatte getrennte Treppen für hinaufsteigende und herabkommende
Besucher
sowie einen Fahrstuhl. Im Jahre 1940 war Blijdorp ein fortschrittliches
Institut. Die Tiere saßen nicht in Käfigen, sondern in
Gehegen, die
durch Wassergräben von den Besuchern getrennt waren. Zum
Unglück für
Van Ravesteyn veränderten sich später die Auffassungen
über Tiergärten,
wodurch seine Architektur in den Hintergrund geriet.
evenementnieuws.nl - 31. Okt. 2007
Dierentuin Artis vernieuwd
Zoo Artis erneuert
Dem regelmäßigen Besucher kann es nicht entgangen sein. Der
Eingang von
Artis, eine Allee, links die Kamele, rechts der Streichelzoo, ist
aufgebrochen. Beabsichtigt ist, die Allee - das historische Bild vor
Augen - zu erneuern. Bald sollen Krallenäffchen, die sich frei in
den
Bäumen entlang der Allee bewegen können, die Besucher
begrüßen. Diese
Erneuerung paßt in die heutige Philosophie von Artis, dort, wo es
möglich ist, die ursprünglichen Baufluchten und Durchblicke
herzustellen. Der Besucher soll beim Eintritt wieder die räumliche
Erfahrung haben vom königlichen Eintritt, wie er früher
einmal war. Die
Neuanlage soll erwartungsgemäß Ende des Jahres abgeschlossen
sein. Im
Jahre 2008 können Sie dann einen geräumigen, stattlichen
Eingang
genießen, der eines jeden Besuchers würdig ist.
dierennieuws.nl - 31. Okt. 2007
Indrukwekkend schouwspel boven Zoo Parc Overloon
Beeindruckendes Schauspiel über dem Zoo Park
Overloon
Seit einigen Tagen findet über dem Zoopark Overloon ein
spektakuläres
Schauspiel statt. Gegen Mittag versammeln sich Tausende von Staren, um
unter lautem Gezwitscher massenhaft hochzufliegen. Sie bereiten sich
vor auf den alljährlichen großen Zug in den wärmeren
Süden.
Wahrscheinlich haben die Stare den Park ausgewählt als
ungestörte
Vorbereitung auf die große Reise - im Zusammenhang mit dem vielen
dort
vorhandenen Bambus. Für die Stare ist das dichtgewachsene
Gestrüpp
ideal, um die Nacht dort zu verbringen. Es wird erwartet, daß die
Stare
noch etwa zwei Wochen bleiben, um in der Umgebung des Zooparks Overloon
ihre Reserven aufzubauen, ehe sie ihren großen Zug beginnen.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland, Tatarstan
tatar-inform.ru - 3. Nov. 2007
Росомаха
из
Казанского
зоопарка
эмигрировала
в
Чехию
Vielfraß aus dem Kasaner Zoo "emigrierte"
nach Tschechien
Der Kasaner Zoologisch-Botanische Garten schenkte den Kollegen der
Stadt Brno (Tschechien) eine für Zoos seltene Art - einen
Vielfraß. Das
teilte Direktor Albert Mudarissow mit. "Mit dem Zoo in Brno arbeiten
wir schon einige Jahre zusammen. Vor drei Jahren schenkten uns die
tschechischen Kollegen ein Zebra, Krokodile und einige Känguruhs
und
baten dafür um zwei Vielfraße. Wir haben unser Versprechen
erfüllt.
Praskowja ist die erste, die die Besucher des Zoos Brno sehen werden",
sagte er. Der Vielfraß soll einen würdigen Platz einnehmen
im neuen
Anlagenkomplex "Hoher Norden", der in dem tschechischen Zoo geschaffen
wird. "Dieses Tier soll eines der wichtigsten in diesem Zooteil sein",
bemerkte A.Mudarissow. Doch die Kasaner haben schon vorher mit den
tschechischen Kollegen vereinbart, daß ein kleiner
Vielfraß, von der
ersten Nachzucht, in den Kasaner Zoo geschickt wird. Jetzt wird hier
eine spezielle Anlage vorbereitet für die Haltung dieses
ungewöhnlichen
Tieres. Wir erinnern daran, daß der Vielfraß auf
Anforderung des
Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens von Jägern im Gebiet Tjumen
gefangen wurde. In der Hauptstadt Tatarstans verbrachte das Tier nur
einige Monate.
tatar-inform.ru - 2. Nov. 2007
В
Казанском
зоопарке
поселилась
харза
Kasaner Zoo erhielt Buntmarder
Die Sammlung des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens wurde durch
einen neuen Pflegling ergänzt. Seit kurzem wird eine der Anlagen
von
einem Buntmarder bewohnt. Das Tier aus der Familie der Marder kam aus
dem Jekaterinburger Zoo mit dem Zug nach Kasan, durchlief die
Quarantäne und ist jetzt dabei, sich in seinem neuen Zuhause
einzuleben. Zoodirektor Albert Mudarissow bekannte heute gegenüber
Journalisten, daß er seit 1998 davon träumte, dieses Tier zu
erwerben,
seit er es zum erstenmal im Leningrader Zoo gesehen hatte. Der Zoo hat
vor, noch ein weibliches Tier zu erwerben. "Wir beteiligen uns an
vielen europäischen Erhaltungszucht-Programmen und ich denke,
daß es
nicht zweckmäßig wäre, das Tier allein zu halten. Wenn
wir für dieses
eine Gefährtin finden, wird dem Tier nicht langweilig und unsere
Sammlung größer werden", sagte Mudarissow. Buntmarder sind
sehr selten.
In Rußland werden sie nur in fünf Zoos gezeigt: in Moskau,
Sankt
Petersburg, Jekaterinburg, Nowosibirsk und jetzt in Kasan. Hinzu kommt,
daß diese Tiere gar nicht billig sind, den Kasaner Zoo hat es
fast
30.000 Rubel gekostet [etwa 840 Euro].
dontr.ru - 2. Nov. 2007
У
амурского
тигра Зевса в
Ростовском
зоопарке
появился
новый
вольер
Amurtiger Zeus im Zoo Rostow erhielt neues Gehege
Zeus, so heißt die große gestreifte Katze, scheint das
geräumige
moderne Gehege zu gefallen. Und die Leitung des Zoos hofft, nach der
Verbesserung der Wohnverhältnisse auch die familiäre
Situation des
Tigers Zeus zu verändern. Auf der neuen Tigeranlage schaut Zeus
schon
etwas verlegen aus: eine große Fläche und, die Hauptsache,
keine
Gitter. Von den Zoobesuchern durch dickes Glas getrennt. Das ist das
erste Gehege der neuen Tigeranlage. Gebaut wurde es im wesentlichen mit
eigenen Mitteln des Zoos. Ein von der Stadt bestätigtes
Entwicklungsprogramm für einen der größten Zoos Europas
gibt es bisher
nicht. "Perspektivisch möchten wir, daß eine Tigerin mit
Jungen den
großen Auslauf beziehen wird. Wir hoffen, daß das
irgendwann Realität
wird", vertraut uns Alexandr Lipkowitsch die Pläne an.
Sibirien
sgzt.com - 7. Nov. 2007
Обойдите
хоть
полсвета -
длинношеее
нет секстета
Auch wenn ihr die halbe Welt umrundet -
langhälsiger findet
ihr kein Sextett
Oberbürgermeister Pjotr Iwanowitsch Pimaschkow versprach schon vor
anderthalb Jahren den Städtern, daß es in Krasnojarsk
Giraffen geben
wird... Und nun sind sie da! Probleme mußten wahrlich nicht
wenige
gelöst werden. Die Hauptaufgabe bestand natürlich darin, den
Ort zu
finden, woher man sie hierher bringen konnte. Dieser Ort wurde
gefunden. Eine afrikanische Farm, ein kleines bißchen
südlich der
Sahara. Dann stand die Frage: womit und für wieviel sollten diese
Giraffen gekauft werden? "Ein HALBES JAHR verhandelten wir über
Preis
und Transport", erzählte Pjotr Pimaschkow. "Die ganze Stadt hat
Geld
gesammelt. Schließlich kam eine Summe zusammen, die sich sehen
lassen
kann - 13 Millionen Rubel, was völlig ausreichend war, um die Idee
zu
realisieren, es blieb sogar noch etwas übrig für die
bestmögliche
Gestaltung des Parks selbst." Die vor kurzem eingetroffenen Tiere
werden niemandem gezeigt - Quarantäne und Anpassung an die
gastfreundliche sibirische Erde sollen in Ruhe vor sich gehen. Ohne
Aufsehen. Wann trotzdem die afrikanische Exotik sich in ihrer ganzen
Schönheit den Besuchern zeigt, kann man im Park nicht genau sagen,
alles hängt vom Zustand der Tiere ab. Doch im nächsten Monat
wird das
ganz bestimmt nicht sein. Dann wird man die neuen Pfleglinge begaffen
können, aber nur im Haus, denn im Freien beginnt überhaupt
kein
"Giraffenwetter". Bei minus fünf Grad können sie
natürlich noch nach
draußen gehen, doch sie wählen Pfade, die schneefrei sind.
Aber bei
minus 25 ... Für die Giraffen wurde im Park extra ein Haus gebaut
mit
einer Fläche von 1.200 qm und einer Höhe von 11 m. Anders
wäre es für
diese hochgewachsenen Tiere, die bis zu sieben Meter hoch werden
können, völlig unkomfortabel. Aber so hat das langhalsige
"Sextett" (es
sind sechs Giraffen!) sogar etwas, wo es nicht nur herumspazieren,
sondern auch herumlaufen kann. Im Sinne von eine Zeitlang umherlaufen.
Die Anzahl wurde übrigens auch nicht zufällig
ausgewählt. Nach Meinung
von Wissenschaftlern fühlen sich Giraffen gerade in einer solchen
Zusammensetzung am wohlsten. Ungeachtet dessen, daß sie noch ganz
klein
sind, jede ist erst zwei Jahre alt, fressen sie je 60 Ahornzweige am
Tag. Die Wahl zugunsten des Ahorns trafen die Neubewohner selbst aus
dem ihnen von den Zoologen und dem Personal des Parks angebotenen Menu.
Jene Vorräte, die gemeinsam mit den Giraffen aus Afrika
mitgebracht
wurden, wurden auf dem Flughafen von den Zollbeamten beschlagnahmt und
vernichtet. Wie P.I. Pimaschkow versprach, werden den gefleckten
Bewohnern bald auch noch Pinguine folgen. Und eine Giraffe, scherzte
Pjotr Iwanowitsch, kann man gegen einen Elefanten tauschen oder drei
Flußpferde. Nein, die Giraffe ist unsere. Für einen
Elefanten oder ein
Flußpferd muß man einfach Geld ansammeln. Wohin eilt man
dann?
regnum.ru - 2. Nov. 2007
В
"Роевом
ручье"
появились
африканские
животные
Afrikanische Tiere für Krasnojarsker Park der
Flora und Fauna
Im Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" [etwa: Kette
von Bächen] gab es Neuzugänge aus Afrika: Giraffen, Zebras,
Gnus,
Oryxantilopen, Kudus und viele andere. Am 29 Oktober kamen sie mit
einem Charterflug aus der Republik Südafrika. Zur Zeit kann man
Giraffen und Zebras sehen, in einem Monat werden den Besuchern die
übrigen Tiere gezeigt. Die Mittel für den Kauf und die
Lieferung der
afrikanischen Tiere halfen Krasnojarsker Geschäftsleute zu
sammeln.
Insgesamt kamen etwa 13 Millionen Rubel zusammen. Stadtoberhaupt Pjotr
Pimaschkow dankte den Sponsoren. "Keine einzige Kopeke aus dem Budget
wurde für diese Operation ausgegeben", betonte Pjotr Pimaschkow.
Zuerst
sollten die Giraffen aus Tschechien geholt werden, doch das gelang
nicht, weil "Rojow Rutschej" nicht dem Europäischen Zooverband
EAZA
angehört. Erfolgreich endeten ein halbes Jahr dauernde
Verhandlungen
mit der Republik Südafrika, in der die sanitäre Situation von
allen
afrikanischen Ländern am günstigsten ist. In Rußland
wurde "Rojow
rutschej" zum zweiten Zoo nach dem Moskauer, in dem die Besucher eine
solch große Gruppe von Giraffen sehen können. Nach
Krasnojarsk wurden
sechs zweijährige Exemplare gebracht, nach Meinung von Fachleuten
ist
diese Anzahl optimal, weil Giraffen Herdentiere sind.
"Schließlich ist
eine Giraffe ein Tier, das man tauschen kann gegen einen Elefanten oder
drei Nashörner", sagte Pjotr Pimaschkow. Für die Giraffen
wurde eine
neue Anlage gebaut, sie ist 11 m hoch, ihre Fläche beträgt
1.200 qm.
Bald wird ein Wettbewerb ausgerufen, um Namen für die neuen
Pfleglinge
zu finden, teilte der Direktor des Parks Nikolai Kulakow mit.
yarsk.ru - 2. Nov. 2007
Пимашков
рассказал
красноярцам
про жирафов
все
Pimaschkow erzählte den Einwohnern von
Krasnojarsk alles über
die Giraffen
Heute präsentierte Oberbürgermeister Pjotr Pimaschkow im
Krasnojarsker
Zoo "Rojow rutschej" für die Stadt neue, exotische Tiere -
Giraffen.
Sie wurden am 29. Oktober mit dem Flugzeug aus der Republik
Südafrika
gebracht. Es sind insgesamt sechs Giraffen. Wie im "Rojow rutschej"
mitgeteilt wurde, ist der Krasnojarsker Zoo in Rußland der zweite
nach
dem Moskauer, in dem es eine solche große Gruppe Giraffen gibt.
Pjotr
Pimaschkow stellte die neuen Bewohner vor und erklärte: "Das
Ereignis
ist ein sehr bedeutsames. Wir haben ungeduldig auf die Ankunft der
Giraffen in der Stadt gewartet. Das ist wichtig für uns alle, doch
besonders - für die kleinen Kinder. Vor anderthalb Jahren habe ich
dem
Gouverneur öffentlich versprochen, daß sie unbedingt hierher
gebracht
werden. Doch am Anfang mußten zwei Probleme gelöst werden:
wo sind
diese herrlichen, graziösen Tiere zu finden und woher nehmen wir
das
Geld", erzählte Pimaschkow. Seinen Worten nach war das erste
Problem
noch komplizierter zu lösen als das zweite, das finanzielle.
Zuerst
führte Krasnojarsk Gespräche über die Lieferung von
Tieren aus
Tschechien. Doch dieses Projekt zu realisieren gelang nicht, weil
"Rojow rutschej" kein Mitglied des internationalen Zooverbandes ist. Es
folgten Gespräche mit Alma-Ata, doch, nach Information des
Oberbürgermeisters, begannen in diesem Zoo irgendwelche
unangenehmen
Ereignisse, Pimaschkow hat nicht genauer formuliert, welche. Erst
danach kam man auf die Republik Südafrika. "Ein halbes Jahr zogen
sich
die Verhandlungen hin - die Kosten wurden genauer bestimmt, die Art des
Transports. Es gab Schwierigkeiten. Doch haben wir stets die
Unterstützung der Regierung der Republik Südafrika sowie der
Kollegen
aus Moskau verspürt. Wir waren stets über den Gang der
Ereignisse
informiert. Alles verlief bemerkenswert. Und am 29. empfingen wir in
Krasnojarsk das Flugzeug, das voll beladen war mit exotischen Tieren,
die es in vielen Zoos Rußlands nicht gibt", bemerkte der
Oberbürgermeister. Was die Finanzierung betrifft, so versicherte
Pjotr
Pimaschkow, wurde aus dem Budget nicht eine einzige Kopeke für den
Kauf
der exotischen Tiere ausgegeben. "Wir wandten uns an
Geschäftsleute, an
Industrielle. Ich möchte ihnen Worte der Dankbarkeit aussprechen.
Es
gelang, 13 Millionen Rubel zu sammeln. Dieses Geld reichte nicht nur
für Erwerb und Transport der neuen Bewohner des ‚Rojow rutschej',
sondern auch dafür, weiter Probleme zu lösen, die mit dem Zoo
zusammenhängen", erzählte das Stadtoberhaupt. Der
Oberbürgermeister
erklärte auch, warum gerade sechs Giraffen nach Krasnojarsk
gebracht
wurden. "Es gibt verschiedene Meinungen", sagte Pimaschkow, "eine
davon: wozu so viele. Man sagt: Sicher wußten sie nicht, wohin
mit dem
Geld! Vor dem Kauf haben wir uns mit Fachleuten beraten. Und wir haben
verstanden: Giraffen sind Herdentiere. Wenn es sechs sind, fühlen
sie
sich maximal sicher. Ich hoffe, daß wir von ihnen Nachwuchs
erhalten
werden. Andererseits ist eine Giraffe ein Tier, das man sogar gegen
einen Elefanten tauschen kann oder gegen zwei Nashörner! Ja, die
Haltung solcher Tiere ist aufwendig. Doch ist es besser, einen Zoo zu
errichten, in dem Kinder verkehren, als irgend etwas anderes zu
bauen!", resümierte Pimaschkow. Erörtert wurden auf der
Präsentation
auch die künftigen Namen der Giraffen. Nach den Worten des
Direktors
des "Rojow rutschej" haben sie noch keine Rufnamen, nur Ohrennummern.
Und Pjotr Pimaschkow schlug vor, einen Wettbewerb auszurufen, um Namen
für die Tiere zu finden. "Ich denke, daß die Giraffen
unsere,
russische, Namen haben werden!", teilte das Stadtoberhaupt mit.
itartass.ur.ru - 1. Nov. 2007
Жирафы
и зебры стали
пассажирами
необычного
рейса
уральской
авиакомпании
Giraffen und Zebras als Passagiere eines
ungewöhnlichen Fluges
der Ural-Fluggesellschaft
"Die Tiere erhielten spezielle Injektionen über die Nahrung und
ein
Schlafmittel eingespritzt. Deshalb verhielten sie sich ruhig. Die Tiere
befanden sich in Spezialbehältern. An Bord des Flugzeuges hielten
wir
ein für sie ideales Klima aufrecht - 18 bis 20 Grad Wärme,
dafür betrug
bei der Ankunft in Krasnojarsk die Lufttemperatur im Freien minus
fünf
Grad", erzählte Flugkapitän Awwakim Nersessow. Er sagte auch,
daß sich
die Tiere insgesamt 16 Stunden an Bord befanden. Früher haben die
Piloten der "Aviacon Zitotrans" schon Eisbären, Pferde, Elefanten,
Schafe und andere Tiere transportiert. Die Frachtflugzeuge IL-76, die
für den Transport von Tieren genutzt werden, schaffen bis zu 50 t
Last.
irk.kp.ru - 7. Nov. 2007
Рысь
из
Иркутской
зоогалереи
выдали
замуж
в
Краснодар
Luchsin aus der Irkutsker Zoogalerie zur Hochzeit
nach
Krasnodar
Nicht irgend einem soll sie Pfote und Herz anvertrauen, sondern dem
heißblütigen Männchen am Kuban. Dieses Glück wurde
der Luchsin Lada aus
der Irkutsker Zoogalerie zuteil. Die Mitarbeiter beschlossen: es ist an
der Zeit, die "Jungfrau" zwecks Heirat abzugeben. Und da tauchte am
Horizont schon ein Bräutigam auf. Aus Krasnodar, wo das Klima
für die
Gefleckte wesentlich besser ist als in Sibirien. Jetzt lebt die Luchsin
schon einen Monat im neuen Gehege. Und der Bräutigam vom Kuban
wohnt
nebenan, im Nachbarkäfig. Er wartet, bis sich Lada an die neue
"Wohnung" gewöhnt hat, und auch an ihn. Das Pärchen
zueinander lassen
wollen die Mitarbeiter des Zoos noch nicht. Lada wurde im Zirkus
erzogen. Bisher hatte sie noch keinen Bräutigam. Sie braucht Zeit,
um
sich an ihren neuen Nachbarn zu gewöhnen. Doch wenn der
Frühling
anbricht und die Paarungsinstinkte sie beide in Erregung versetzen,
dann kommt das Paar auch zusammen in einen Käfig.
wwf.ru - 6. Nov. 2007
Медвежьи
патрули
готовятся
к
приходу
медведя
Bärenpatrouillen bereiten sich auf Eintreffen
der Bären vor
Mit dem Beginn der Herbstfröste kommen die Eisfelder
allmählich vom
Norden an die arktische Küste Rußlands heran. Die
"Bärenpatrouillen"
des WWF bereiten sich auf das Eintreffen des Eisbären vor. Nach
Angaben
vom 6. November hat sich eine Eisdecke um die Halbinsel Taimyr und an
der arktischen Küste Jakutiens gebildet sowie die Grenzen
Tschukotkas
erreicht. Über die Eisbrücke erreichen die Bären den
Küstenstreifen und
beginnen ihre Wanderung nach Osten. An der Mündung der Kolyma hat
bereits die jakutische Bärenpatrouille ihren Dienst angetreten -
die
zwei Naturschutz-Inspektoren Wjatscheslaw und Ruslan Slepzow
patrouillieren das Territorium zwischen den Reservaten
"Kurdino-Krestowaja" und "Medweshji ostrowa" ["Bäreninseln"] ab;
gegenwärtig befinden sich hier neun erwachsene Eisbären, doch
das
Eintreffen der "Hauptkräfte" wird in sieben bis zehn Tagen
erwartet.
Abgeschlossen ist die Vorbereitung auch an der Küste Tschukotkas:
mit
den Kräften der Patrouillierenden wurden zwei "Futterstellen" mit
toten
Walrossen im Gebiet der Siedlung Ryrkajpij und drei in der Nähe
der
Siedlung Wankarem geschaffen, wohin fast 115 tote Walrosse gebracht
wurden. Die toten Walrosse ziehen die Eisbären an und erlauben es,
diese für längere Zeit an einem Ort zu konzentrieren. Die im
Vorjahr 10
km von der Siedlung Wankarem gemachte Erfahrung zeigte, daß eine
"Futterstelle" erlaubt, die Eisbären von Ortschaften abzulenken
und vor
Wilderen zu schützen. Die Entstehung eines neuen großen
Landlagerplatzes der Walrosse im Westen der arktischen Küste
Tschukotkas wird ohne Zweifel zu Veränderungen führen im
Charakter der
Herbstwanderung der Eisbären. Die Bärenpatrouille stellt
Prognosen für
die Situation auf und bereitet sich auf operatives Eingreifen vor. "Es
gibt Grund zu der Annahme, daß im Vergleich zum Vorjahr in diesem
Herbst die Verteilung der Eisbären an der Arktisküste
Tschukotkas sich
verändern wird: ein großer Teil der Tiere bleibt in der
Gegend des Kaps
Schmidt, wo sich eine bedeutende Menge toter Walrosse angehäuft
hat",
bemerkt Andrej Boltunow, wissenschaftlicher Leiter des Projekts
"Bärenpatrouille". "Wir erwarten die Wiederholung der
vorjährigen
‚Wankaremer' Situation, nur 200 km nord-westlicher." "Bei Beibehaltung
einer solchen Tendenz in der Veränderung des Klimas in den
nächstfolgenden Jahren muß man für die Erhaltung der
Eisbärenpopulation
dem Westteil des arktischen Küstenstreifens Tschukotkas und den
benachbarten Gebieten Jakutiens eine besondere Aufmerksamkeit widmen",
unterstrich Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF
Rußlands.
amic.ru - 5. Nov. 2007
Гора
Белуха может
стать одним
из семи чудес
России
Berg Belucha kann eines der sieben Wunder
Rußlands werden
Jetzt hat die höchste Anzahl von Stimmen unter allen Bewerbern des
Föderationsbezirks Sibirien der Berg Belucha (12.505 Stimmen), er
erhielt doppelt so viel wie der Nowosibirsker Zoo, der jetzt an zweiter
Stelle liegt, und der Baikalsee, der den dritten Platz belegt. Die
Stimmen für die Sehenswürdigkeiten Sibiriens können auf
der Website
http://www.ruschudo.ru/ abgegeben
werden. Die Ergebnisse der Abstimmung
werden am 12. Juni 2008 verkündet. Der Berg Belucha ist einer der
größten Berggipfel Rußlands, der höchste Gipfel
Sibiriens mit 4506 m
über dem Meeresspiegel. Im Jahre 1998 aufgenommen in eine Liste
von
Objekten des Weltnaturerbes der UNESCO "Altai - Goldene Berge".
news.mail.ru - 2. Nov. 2007
Белые
тигры
отказались
размножаться
в
Сибири
Weiße Tiger in Sibirien verweigern
Fortpflanzung
Im Nowosibirsker Zoo wurde ein Experiment beschlossen -zwei weiße
gestreifte Schönheiten sollten zusammengebracht werden, um
Nachwuchs zu
bekommen von diesen seltenen Katzen. Es klappte nicht ... Das
Pärchen
wurde wieder getrennt und das Experiment auf unbestimmte Zeit
verschoben. Solange, bis irgendein "Quergestreifter" das Herz der
widerspenstigen Tigerin erobert.
Ural
apiural.ru - 1. Nov. 2007
Екатеринб
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