E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 395 vom 8. November 2007

Liebe Leser,

in der letzten Woche ging unsere umfangreich erweiterte und aktualisierte Zoo-Datenbank Frankreich
fr.zoo-infos.org online, dank der unermüdlichen Recherchen von Jonas Livet mit jetzt über 130 Zoos. Nächste Woche finden Sie dann auch wieder eine neue Version der Deutschland-Version.

Übrigens würden wir uns sehr freuen, wenn der eine oder andere Leser Spaß daran hätte, an der Weiterentwicklung unserer Datenbanken mitzuhelfen. Sei es bei Übersetzungen (so brauchen wir noch deutsche Beschreibungstexte bei den meisten französischen Zoos), bei weiteren Länder-Versionen oder auch bei der Programmierung neuer Funktionen usw. - je nach Zeit, Lust und Interesse. Daß die Einnahmen dieses non-Profit-Projektes direkt in Artenschutz-Projekte fließen, brauche ich an dieser Stelle sicher nicht erneut zu betonen.
Dirk Petzold

Zoos – Meldungen

WELT ONLINE - 7. Nov. 2007
Land zahlt Zoo und Tierpark Millionenhilfen
Berlin garantiert Zoo und Tierpark bis ins Jahr 2011 staatliche Zuschüsse in Millionenhöhe. Allerdings werden sie weiterhin jährlich im Schnitt um fünf Prozent gesenkt. Der zugrunde liegende „Zuwendungsvertrag“ wird derzeit im Abgeordnetenhaus behandelt. „Wir haben nichts auszusetzen“, sagt SPD-Haushaltsexperte Stefan Zackenfels. Das Land verpflichtet sich, die Zuschüsse für den Zoo von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 1,3 Millionen in 2011 zu senken, analog im Tierpark von 6,7 auf 6,1 Millionen Euro. „Beide Häuser forschen mit universitären Einrichtungen und genießen Weltruhm, was Artenschutz und Tierzucht angeht, von Knut im Zoo bis zu den Elefanten im Tierpark.“ Gleichwohl haben die Politiker dem Zoo-Vorstand zur Auflage gemacht, zu sparen und die Häuser konzeptionell zu entwickeln. Er muss die Zusatzeinnahmen durch Eisbär Knut nicht zum Ausgleich des Defizits einsetzen, auch wenn die FDP das nach Angaben ihres Sprechers Björn Jotzo befürwortet. Das Geld, so argumentieren SPD, CDU und Grüne, könne Uhlich für Investitionen verwenden, weil die durch das operative Geschäft nicht gedeckt würden. Für das laufende Jahr beläuft sich die Investitionssumme für Bauten auf fast zehn Millionen Euro. „Wir nehmen keine Kredite auf“, betont Uhlich. Die Ausgaben speisen sich aus Eigenmitteln (sechs Mio. im Zoo) und Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie (3,5 Mio. im Tierpark).

WELT ONLINE - 7. Nov. 2007
Der Zoo ist die Nummer eins bei Besuchern
Der Zoo Berlin ist der älteste und artenreichste Zoo Deutschlands – und mit Eisbären-Nachwuchs Knut auch der populärste. Erstmals richtet das Haus am Wochenende eine Tagung für 40 kaufmännische Direktoren deutschsprachiger Zoos aus. Darüber sprach mit dem Gastgeber Gerald R. Uhlich, Vorstand und kaufmännischer Direktor des Berliner Zoos, WELT ONLINE-Redakteurin Tanja Laninger.


Frankfurter Neue Presse - 6. Nov. 2007
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierquälerei im Frankfurter Zoo
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz im Frankfurter Zoo. Das städtische Veterinäramt habe im Juni Anzeige erstattet, berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu, am Dienstag und bestätigte einen Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Ermittlungen richteten sich gegen «Verantwortliche des Zoos». Ergebnisse gebe es noch nicht. Im März war der bisherige Zoodirektor Christian Schmidt von der Leitung entbunden und bis zu seiner Pensionierung Anfang 2008 freigestellt worden. Gegen Schmidt sei damals Hausverbot erteilt worden, heißt es in einem Bericht des zuständigen Kulturdezernats an den Magistrat von vergangener Woche. In einem Dienstgespräch hätten Hinweise auf Führungs- und Kommunikationsprobleme sowie auf mögliche Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen nicht geklärt werden können. Unter anderem seien Dutzende von Schildkröten in der Veterinärstation des Zoos in einem stark vernachlässigten Zustand gefunden worden. Der kommissarische Zoo-Direktor Schildger wollte sich zu den Vorwürfen nicht detailliert äußern. Er unterstrich jedoch, dass ausschließlich die Veterinärstation des Zoos betroffen sei, nicht jedoch die Tierhaltung im Zoo insgesamt. Mit rund 30 Millionen Euro will die Stadt Frankfurt den Zoo in den nächsten zehn Jahren zu einem der führenden in Europa mit Bildungs- und Erlebnisangeboten machen. Schildger hatte dazu mit den 147 Zoo- Beschäftigten und externen Beratern eine «Vision» entwickelt. Eng eingebunden wird künftig die Zoologische Gesellschaft Frankfurt mit ihrer internationalen Naturschutzarbeit. Die Stelle des neuen Zoodirektors wurde inzwischen ausgeschrieben, nach Auskunft der Stadt ist die Resonanz groß. Schildger steht nach eigenen Worten nicht zur Verfügung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 2. Nov. 2007
Das Schweigen der Lämmer
„Ein Platz für Tiere und Menschen“ lautete früher das Motto des Frankfurter Zoos. Hinter den Kulissen allerdings scheinen die Leute sich nicht wohl zu fühlen. Vor sieben Monaten hatte Zoodirektor Christian Schmidt urplötzlich sein Amt niedergelegt. Er hat sich nie zu den Gründen geäußert. Umso häufiger allerdings, wie jüngst in einem Magistratsbericht, ist seither von „gravierenden Defiziten“ im Zoo die Rede gewesen – letzlich Vorwürfe an den Direktor. Wie Mängel allerdings aussehen, die einen so raschen und drastischen Wechsel nötig machten, wird weder vom Zoo, noch vom Dezernenten Felix Semmelroth (CDU) gesagt, so nötig die öffentlich genannten Veränderungen auch sind. Weder die Politik noch zoo-nahe Institutionen geben Auskunft. Dass dieses offizielle Schweigen von Gerüchten, anonymen Briefen und Kommentaren im Internet begleitet wird, verstärkt den unguten Eindruck. Jahrelang verständigte sich die Politik auf das Sparen beim einst legendären Zoo – Schmidt hatte es immerhin geschafft, dennoch etliche artgerechte Gehege finanziert zu bekommen. Dass die Bevölkerung jetzt per E-Mail zur „Vision Zoo“ beitragen durfte, täuscht nicht darüber hinweg, dass die Entscheidungen an Transparenz zu wünschen übrig lassen. So etwa wurde sehr schnell der vorige Zoo-Tierarzt und Berner Tiergartendirektor Bernd Schildger als Berater berufen. Nach eigener Aussage will er nicht Zoodirektor werden – seine Pressemitteilungen aus Bern aber wurden über den Zoo Frankfurt versandt, was keinerlei Kommentar nach sich zog.

Frankfurter Neue Presse - 6. Nov. 2007
Der Frankfurter Zoo: Zweitältester in Deutschland
Der Frankfurter Zoo wurde 1858 gegründet und ist damit nach Berlin der zweitälteste in Deutschland. Auf dem Areal in der Innenstadt präsentiert er mehr als 550 verschiedene Arten und rund 4800 Tiere. Rund 900 000 Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg war eng verbunden mit dem legendären Direktor Bernhard Grzimek (1909-1987). Weltruf erlangte Frankfurt mit der erstmaligen Zucht aller vier Menschenaffenarten in einem Zoo. Derzeit wird für die Affen eine neue Anlage gebaut. An die Tradition Grzimeks will die Stadt mit der Neugestaltung des Zoos anknüpfen, der im nächsten Jahr sein 150- jähriges Bestehen feiert.

Lübecker Nachrichten - 2. Nov. 2007
Lübecker Forscher wollen bedrohte Tierarten retten
Wissenschaftler der Hansestadt haben erneut ein aufsehenerregendes Projekt im Visier. So soll im neuen Lübecker Fraunhofer-Institut "eine Erbgut-Arche-Noah" für Tierarten entstehen. Die Idee: In einer Art Datenbank werden Stammzellen gestorbener Zoo- und Wildtiere bei minus 180 Grad Celsius gelagert, um sie zu jedem beliebigen Zeitpunkt wieder lebensfähig auftauen zu können. Die archivierten Zellen sollen so dem Erhalt bedrohter Arten und der Erforschung von Tierkrankheiten dienen. "Diese weltweit einmalige Einrichtung ist eine Fortschreibung der klassischen zoologischen Sammlungen mit modernsten Mitteln", sagte dazu der Leiter des Instituts, Privatdozent Dr. Charli Kruse. Der "Grundstein" für die Stammzellsammlung wurde gestern im Audienzsaal des Lübecker Rathauses gelegt. Dort wurde die Kooperation der Forscher mit dem Zoologischen Garten Rostock und dem Hamburger Tierpark Hagenbeck offiziell besiegelt. Zukünftig sollen weitere Zoos - auch international - mit einbezogen werden.
Die Lübecker Tier-Gen-Bibliothek ist eine Weiterentwicklung des "Frozen Zoo" im kalifornischen San Diego. Dort sind Gewebeproben von 370 Tierarten konserviert worden, die vom Aussterben bedroht sind. Mit Hilfe von Genanalysen ist es bereits gelungen, beispielsweise das bedrohte Breitmaulnashorn und den gefährdeten Kondor nachzuzüchten. Das Lübecker Fraunhofer- Forscherteam, dessen Stärke sich zurzeit auf eine zehnköpfige Arbeitsgruppe beschränkt, aber bis zum Jahr 2013 auf 200 Wissenschaftler anwachsen soll, arbeitet vor allem mit erwachsenen Stammzellen aus Drüsengewebe. Diese Zellen sind ethisch unbedenklich und nach bisherigen Erkenntnissen besonders differenzierungsfähig; aus ihnen können sich also verschiedene Gewebetypen entwickeln.

Ad-Hoc-News - 2. Nov. 2007
Zoom-Erlebniswelt begrüßt
In dem Gelsenkirchener Tierpark Zoom-Erlebniswelt ist am Freitag der einmillionste Besucher in diesem Jahr begrüßt worden. Wie die Zoo-Leitung mitteilte, erhielt Petra Wiechmann-Ley aus Ditzingen bei Stuttgart als Jubiläumsgast ein Maskottchen des Tierparks sowie eine Jahreskarte. Zugleich konnte der Zoo, der noch bis 2009 zur Zoom-Erlebniswelt umgebaut wird, einen neuen Rekord vermelden. Gegenüber 2004 stieg die Besucherzahl um rund 750 000. Laut einer Umfrage kommen die Zoo-Besucher vor allem aus der Region sowie ganz NRW und den Niederlanden.

Wochenspiegel - 6. Nov. 2007
100.000. Besucher im Zoo
Ascherslebens OB Andreas Michelmann und Zoo-Leiter Dietmar Reisky begrüßten Susanne Stief und deren Tochter Celina (v.re.), die in diesem Jahr die 100.000. Besucherin war. Rückblickend auf die Entwicklung der Besucherzahlen informierte Zoo-Leiter Dietmar Reisky, dass seit der Eröffnung der Einrichtung am 1. Mai 1973 inzwischen rund 3,06 Millionen Gäste das Areal auf der Alten Burg besuchten. Zu DDR-Zeiten wurde die 100.000-Besucher-Marke sechs Mal geknackt. Den Rekord hält seither das „Wende-Jahr“ 1989. Da waren es insgesamt etwa 121.000 Gäste.

Zürichsee-Zeitung - 3. Nov. 2007
Fuchs und Biber sind die Stars
«Die Biber- und Fischotteranlage an der Sihl hat sich erneut als Publikumsmagnet erwiesen», bestätigt Betriebsleiter Andreas Reifler, wobei er allgemein eine ausserordentlich positive Bilanz der Saison des gesamten Wildparks Langenberg zieht. So geht das Ressort Grün Stadt Zürich, das den Wildpark betreibt, davon aus, dass dieses Jahr rund 330 000 Personen oder gut zehn Prozent mehr als in den Jahren zuvor die Anlage besucht haben. Dass die geführten Besuche sich innert weniger Jahre gleich verdreifacht haben, untermauert, dass die Attraktivität des Wildparks ungebrochen ist. Als richtig hat sich auch erwiesen, dass durch den Bau der Biberanlage der Wildpark näher an den Sihlwald «herangerückt» ist, was sich allgemein auch auf das Echo aus dem Publikum überaus positiv niederschlägt. Und so fällt auch der Rückblick des wissenschaftlichen Leiters des Wildparks, Christian Stauffer, erfreulich aus: «Eins unserer Ziele war, mit der Biberanlage das Publikum des Langenbergs aus dem Dorf Langnau auch in den Sihlwald zu locken, damit dieses mit dem Thema Wildnis ganz allgemein besser vertraut wird. Und dies ist uns auf diese Weise offensichtlich sehr gut gelungen.» Mehr Besucherinnen und Besucher verbuchte innerhalb des Langenbergs die Westseite des Parks, wo die Przewalski-Pferde leben und wo seit vergangenem Sommer eine mongolische Jurte dem Publikum als Informationsstelle über das Auswildern dieser Tiere dient, die Jahr für Jahr auch aus dem Sihltal in ihre Heimat, die Wüste Gobi, zurückkehren. Zur Westseite des Wildparks ist zu sagen, dass hier das neue Fuchsgehege entstanden ist, für das der Langenberg zurzeit noch immer Geld sammelt. In rund zwei Wochen, genauer am 15. November, führt der Wildpark zum neuen Gehege eine Presseinformation durch; am Sonntag, 18. November, weiht dieser das Gehege offiziell fürs Publikum ein.

ORF.at - 2. Nov. 2007
Besucherplus im Tierpark Herberstein
Der Tierpark Herberstein hat heuer im Frühjahr erstmals als Landestiergarten seine Tore geöffnet. Nach den Turbulenzen wurde eine neue Geschäftsführung installiert. Und deren erste Bilanz fällt mit 20.000 Besuchern mehr erfreulich aus. "Das Ziel ist erreicht worden, es war ein tolles, ausgezeichnetes Jahr", bringt es die Geschäftsführerin der Tierwelt Herberstein Doris Wolkner-Steinberger auf den Punkt: "Ich bin sehr sehr zufrieden, wir werden unsere 160.000 Besucher schaffen, man muss natürlich versuchen jetzt im zweiten Jahr noch mehr nach vorne zu gehen noch mehr Besucher nach Herberstein zu bekommen. Mein Ziel ist für das nächste Jahr 180.000 Besucher". Und dieses Ziel soll mit neuen Attraktionen erreicht werden, vorallem für die Kinder. Ab April gibt es zwei Brillenbären: "Es ist ein Brillenbärenpärchen, das aus Berlin zu uns kommt. Darauf freuen wir uns schon sehr. Weiters haben wir geplant, ein Kinderland zu machen, das wir thematisch zu den jeweiligen Gehegen vorbereiten; etwa bei den Bisons das Thema Nordamerika", so die Geschäftsführerin. Der Tierpark wird im heurigen Winter an Wochenenden und Feiertagen für Besucher geöffnet sein. Auch das ist neu, im Vorjahr war wegen Einsparungsmaßnahmen nämlich Wintersperre.


WELT ONLINE - 2. Nov. 2007
Der Affe, der sprechen konnte
Washoe, eine Schimpansin, verständigte sich in der Gebärdensprache. Jetzt ist sie gestorben. "Washoe war der erste Affe der Welt, der die Taubstummensprache beherrschte und so ein Stück eines uralten Menschheitstraums wahr werden ließ: den Vorhang zu lüften vor dem unbekannten Seelenleben der Tiere. Davon ist nicht nur Roger Fouts, Gründer des Instituts für Kommunikation an der Universität Ellensburg im US-Staat Washington, überzeugt, der der 1965 in Afrika geborenen Schimpansin die Gebärdensprache ASL beigebracht hatte. Etliche Verhaltensforscher glauben, dass Washoe 250 Wörter beherrschte, dass sie ihren Adoptivsohn Loulis in der Gebärdensprache unterrichtete und sich auch mit den anderen Schimpansen Moja, Dar und Tatu in dem Gehege der Universität per Zeichen verständigen konnte. Am 30. Oktober ist Washoe gestorben. Nach langer Krankheit, schreiben ihre Freunde auf der eigens dem Schimpansenweibchen gewidmeten Website. Und sie bitten, bei der Trauerfeier auf Blumen zu verzichten und stattdessen für Washoes Familie zu spenden.

Hamburger Abendblatt - 6. Nov. 2007
Trauer bei Hagenbecks
Heike Hagenbeck ist tot. Die Mutter von Carl Claus Hagenbeck, der bis 2004 den gleichnamigen Tierpark leitete, starb am 1. November im Alter von 89 Jahren. Im Jahre 1938 hatte Heike Hagenbeck den Tierparkdirektor Carl-Heinrich Hagenbeck geheiratet, der 1977 starb. Heike Hagenbeck hinterlässt neben Sohn Carl Claus die Töchter Katrin Duchow und Antje Isenberg sowie mehrere Enkelkinder.


Express.de - 5. Nov. 2007
Zoo-Chef von Klapperschlange gebissen
Was für ein Schock: Der Leiter eines Reptilienzoos im niederrheinischen Rheinberg ist beim Reinigen eines Terrariums von einer Giftschlange gebissen worden. Der Mann hatte Glück, denn der Düsseldorfer Aquazoo hielt das entsprechende Gegengift auf Vorrat, berichtete die Feuerwehr. Der Zoo-Chef hatte eine Verletzung an seinem Finger bemerkt, diese aber zunächst nicht als Biss der Klapperschlange erkannt. Mit ersten Lähmungserscheinungen im Gesicht wurde der Reptilien-Kenner in ein Krankenhaus gebracht. In der Zwischenzeit eilte die Düsseldorfer Feuerwehr mit dem Gegengift zur Klinik. Der Mann schwebte aber nicht in Lebensgefahr.
> Gute Besserung!

Rheinische Post - 5. Nov. 2007
Rettendes Serum kam aus Düsseldorf Klapperschlange beißt Zooleiter
Wie die Feuerwehr Düsseldorf mitteilt, wurde der Leiter des Terrazoos am Sonntag bei Reinigungsarbeiten des Terrariums von einer Prärieklapperschlange in den Finger gebissen. Als er eine tote Maus aus dem Terrarium holen wollte, habe er zunächst gedacht, dass er sich am Glas geschnitten hätte, dann entdeckte der Fachmann allerdings Biss-Spuren..

WELT ONLINE - 1. Nov. 2007
Grüße aus der "Knut-freien Zone"
Ja, er war's. Auch wenn Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz private Postkarten "mit herzlichen Grüßen aus der Knut-freien Zone" ungern in der Presse zitiert sieht. Aber daran ist sein Kollege aus Stuttgart schuld. Dieter Jauch, Direktor des Stuttgarter Zoos Wilhelma, hat sich am Montag in einem Interview zum Artenschutz in den "Stuttgarter Nachrichten" dahingehend geäußert, dass nicht nur er keine Freude an dem Medienrummel um den Eisbären Knut habe, sondern dass ihm der Zoo-Direktorenkollege aus Berlin aus seinem Osterurlaub von den kanarischen Inseln eine Postkarte mit besagter Unterschrift geschickt hatte. "Mir tut der Bär leid, weil ihm ein Leben lang die Zeitungen an den Tatzen kleben werden", so Jauch. Gleichzeitig sei zu begrüßen, dass wegen Knut Hunderttausende Besucher mehr in den Berliner Zoo gepilgert seien.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 3. Nov. 2007
Absturz einer Bären-Marke
Essen. Mit Eisbär Knut ließ sich einst alles verkaufen. Nun ist er für seine Werbepartner uninteressant geworden - jedenfalls auf deutschem Boden. In den USA dient er als Aushängeschild für ein neues Buch. Als Knut noch knuddelig war, da liefen die Geschäfte mit den weißen Stoffen auch in Duisburg gut. Die Weberei Schulte lieferte jenen Stoff, aus dem wiederum die Margarete Steiff GmbH Knut im Plüschtier-Format zusammennähte. Im Frühjahr kam Steiff mit der Produktion kaum nach. Bis zu 800 solcher Bären verkaufte der Berliner Zoo in den Hochzeiten täglich. Doch damit ist es nun vorbei. Seit aus dem süßen Bärchen ein stattlicher Bär geworden ist, interessieren sich immer weniger Menschen für Knut. Damit ist er auch für die Wirtschaft kein interessanter Werbepartner mehr. Den Bären selbst wird das nachlassende Interesse wenig jucken. Den Berliner Zoo dagegen schon. Aus der Marke Knut hat der Zoo alles herausgepresst, was ging. Weil in Deutschland immer weniger geht, werden schon länger die internationalen Märkte ins Visier genommen, vor allem die USA. Am Donnerstag erschien dort ein Knut-Buch in einer Auflage von 250 000 Stück. Auch ein Dokumentarfilm über den Bären soll in den USA ab Februar noch einmal Einnahmen sichern. Mit der Knut-Marke ließ sich beinahe alles verkaufen. Handy-Anbieter boten Knut-Logos, Klingeltöne und Videos. Die Merchandising-Abteilung des Zoos rieb sich über Monate die Hände, verkaufte Schlüsselbänder, Postkarten und T-Shirts. Der ausrangierte Schlagersänger Frank Zander durfte nochmal seinen Einfallsreichtum beweisen und dichtete den Titel "Hier kommt Kurt" in "Hier kommt Knut" um.
In Gelsenkirchen allerdings denkt immer noch jemand an ihn. Die dort untergebrachte Eisbärendame Lara soll angeblich immer noch großes Interesse an Knut haben. Schließlich hatten sich die Gelsenkirchener Zoo-Verantwortlichen schon kurz nach Knuts Geburt um die Verlagerung des Bärenmannes zu der einsamen Bärendame bemüht. Bislang ohne Erfolg.

Tagesspiegel - 5. Nov. 2007
Dick und dreckig: Knut in der Schmuddelphase

Handelsblatt - 5. Nov. 2007
Nur Knut ist Sigmars Freund




Planung und Bau

Wochenanzeiger Herford - 1. Nov. 2007
Grünes Licht aus Hannover für Takamanda
Osnabrück. „Takamanda“, die afrikanische Erlebniswelt im Zoo Osnabrück kommt. Einer Realisierung steht nun nichts mehr im Wege. „Die niedersächsische Landesregierung stellt Landes- und EU-Mittel in Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff heute in Hannover. „Das Projekt wird eine Bereicherung für die Region Osnabrück und weit über diese Grenzen hinaus sein. Der Zoo wird seine Position als touristischer Leuchtturm mit dem Ausbau nachhaltig sichern. Dieses Projekt wird Arbeitsplätze schaffen, vor allem aber die Wirtschafskraft und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Ich freue mich, dass in meiner Heimatstadt mit der Umsetzung nun begonnen werden kann.“ Am 19. September hatte Niedersachsens Ministerpräsident bei seinem Besuch im Zoo Osnabrück den regionalwirtschaftlichen Nutzen des Vorhabens betont. Schon im Vorfeld hatte er sich auf EU-Ebene für eine Fördermöglichkeit derartiger touristischer Großvorhaben eingesetzt. In Frage stand noch die Co-Finanzierung mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung, die nun mit der Förderentscheidung der Landesregierung vom 31.10.07 geklärt ist. Bis 2010 soll die afrikanische Erlebniswelt fertig gestellt sein.

Walsroder Zeitung - 5. Nov. 2007
Freizeitparks schmieden Pläne für 2008
Während der Vogelpark Walsrode nur umgestellt hat zur Wintersaison, beginnt heute im Serengeti-Park Hodenhagen die Winterpause. Der Heide-Park Soltau pausiert ebenfalls, lädt aber noch einmal im Dezember zum Besuch ein. Unter dem Strich zeigen sich alle drei Freizeiteinrichtungen mit der Saison 2007 zufrieden. Und: Es gibt viele Pläne für das kommende Jahr.
An fehlenden Neuheiten soll es nicht liegen: Der Serengeti-Park Hodenhagen hat rund 100 seltene Antilopen übernommen aus einem slowakischen Zoo, der schließen musste. Die Tiere sollen in einer neuen Afrika-Anlage gezeigt werden. Außerdem neu: Der Beach-Club Sambesi im afrikanischen Stil, der mit Liegen, Sonnenschirmen, Duschen und Ruderbooten am See zum Relaxen und Abkühlen einlädt. In den neu eröffnete Serengeti-Safari-Lodges übernachteten etwa 14.000 Menschen.
Der Vogelpark Walsrode bleibt über Winter geöffnet. Zu ermäßigten Eintrittspreisen können Besucher unter anderem in mehreren überdachten Einrichtungen Vögel aus aller Welt genießen. Indoor-Tiershows, Pinguinfütterung, Dämmerabend mit Tierpflegerführungen und andere Veranstaltungen sorgen auch in der kalten Jahreszeit für ein abwechslungsreiches Programm. „Bis Ende des Jahres legen wir fest, welche Investitionen für das kommende Jahr realisiert werde“, erklärt Geschäftsführer Michael Hahnke.

Alb Bote - 7. Nov. 2007
Teure Tochter der Stadt
Ulm. Auf diesen Nenner lässt sich der Umstand bringen, dass das Donau-Aquarium, in dem das Publikum schon bald in die Wasserwelt der Donau eintauchen kann, mehr kostet als erwartet. Verantwortlich: die Projektentwicklungsgesellschaft (PEG), eine 100-prozentige Tochter der Stadt. Gestern nun wurde im Fachausschuss für Stadtentwicklung bekannt, dass die Kosten davonlaufen. Und zwar gleich um 15 Prozent. Statt der genehmigten 1,3 Millionen Euro soll die Erweiterung des Tiergartens in der Friedrichsau auf 1,54 Millionen kommen. Aus der Drucksache ging nicht mehr hervor, als dass die Mehrkosten zurückzuführen seien auf "allgemeine Kostensteigerungen und die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent". Die Stadträte mochte dies nicht zufrieden stellen.

news.search.ch - 7. Nov. 2007
Berner Bären erhalten neuen Park
Berns Wappentiere erhalten definitiv mehr Platz: Die Stadt verfügt nun über die rechtsgültige Baubewilligung für den neuen Bärenpark an der Aare. Die Bauarbeiten sollen im Januar beginnen. Die 30-tägige Beschwerdefrist gegen die vom Kanton ausgestellte Baubewilligung lief ungenutzt aus. Zuvor hatte der Kanton fünf Einsprachen abgewiesen. Damit erhalten die Berner Bären ein 6500 Quadratmeter grosses Gehege, das sich am Aarehang erstreckt. Besucher können sie von der bisherigen Terrasse beim Bärengraben und vom Aareuferweg aus beobachten.

NÖN Online - 7. Nov. 2007
Kameltheater Kernhof in St. Aegyd wird ausgebaut
Das Kameltheater Kernhof in St. Aegyd am Neuwalde, Bezirk Lilienfeld, ausgezeichnet mit dem NÖ Tourismuspreis 2005, ist das "erste und einzige Kameltheater der Welt". Insgesamt leben sieben Kamele und über vierzig andere Tierarten im Kernhofer Tierpark. Um das Angebot zu erweitern und zu modernisieren, werden im Kameltheater die Stallungen erweitert und verbessert, ein Nasenbären-Zentrum errichtet, die Besucherwege asphaltiert, das Bärenhaus und Kleinbärengehege neu gebaut und Maßnahmen zur Hangsicherung gesetzt. Die Gesamtinvestitionskosten für diese Ausbaustufe betragen rund 320.000 Euro, das Land Niederösterreich unterstützt dieses Projekt aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung.

Main-Rheiner - 8. Nov. 2007
Alte Luchs-Dame lebt jetzt allein
Wie geht es weiter mit dem Luchs-Gehege in Gonsenheim? Wird irgendwann eine größere, aber teure Anlage gebaut– oder wartet man ab, bis sich das „Problem“ von alleine löst? Seit einigen Wochen gibt es nämlich nur noch einen Luchs im Wildpark. Schon seit Jahren wird über ein neues, größeres Gehege für die Luchse gesprochen - bislang scheiterte dieses am Geld. Und auch jetzt scheint ein neues Luchs-Zuhause in weiter Ferne. Zu den finanziellen müssen auch bürokratische Hürden genommen werden. Die Stadt will eine Ausnahmegenehmigung beantragen, damit das neue Luchsgehege lediglich 800 bis 900 Quadratmeter groß werden muss.



Aktionen

Königsteiner Woche - 7. Nov. 2007
Mit den Laternen zu Luchsen, Füchsen und Uhus
Die traditionelle Laternenführung zu ausgewählten Tieren im Opel-Zoo findet am Samstag, 10. November, um 16.30 Uhr statt. Treffpunkt ist auf der Elefantenplattform an der unteren Kasse. Die Kinder dürfen ihre Laterne mitbringen, es werden mit Musikbegleitung Laternen- und Martinslieder gesungen und gemeinsam mit der Zoopädagogin Katja Follert geht es zu den Luchsen, Füchsen und Uhus und zum Abschluss auch noch in den Streichelzoo. Und wenn es dann langsam dunkel und kalt wird, lockt noch ein Besuch im Zoorestaurant Sambesi, das an diesem Abend nach der Laternenführung duftende Waffeln und heißen Kinderpunsch, Kakao oder Glühwein bereit hält.

WELT ONLINE - 7. Nov. 2007
Schlafen Fische nachts? Rundgang für Kinder im Zoo-Aquarium
Berlin. Den Fischen «Gute Nacht» wünschen - dazu bittet der Zoologische Garten junge Besucher an diesem Donnerstag. Beim abendlichen Aquariumbesuch können die Kinder mit Taschenlampe in Begleitung von Tierpflegern auf Entdeckungstour am Aquarium gehen. Schlafen Fische nachts? Machen Spinnen die Augen zu? Die Antworten auf solche Fragen können die Kinder selbst sehen. Beginn des Rundgangs, der jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindet, ist um 18.15 Uhr.

Ostsee Netz - 7. Nov. 2007
Projekt 'Hai-Ei im Klassenzimmer' des Sea Life Timmendorfer Strand
Über 50 Schulklassen aus ganz Norddeutschland hatten sich für das Projekt „Hai-Ei im Klassenzimmer“ des Sea Life Timmendorfer Strand beworben. Die beste Bewerbung hat die Freiherr-von-Stein-Schule aus Kiel eingereicht. Jetzt haben die 24 Kinder der Klasse 6c das Aquarium mit zwölf Katzenhai-Eiern bekommen. Die Schüler sind in den nächsten 3 bis 4 Wochen verantwortlich für die Pflege des Nachwuchses.

Express.de - 1. Nov. 2007
Köln- begeisternd! Im Zoo war die Hölle los
Verzaubern und verzaubert werden - das war das Motto in der langen Halloween-Nacht im Kölner Zoo. Feuerspucker, Horror-Schnecken und Riesen-Aliens lauerten auf die Pänz: ein tierisches Horror-Spektakel. 7000 vor allem kleine Besucher waren im wahrsten Sinn des Wortes begeistert. Die Hölle beginnt schon am Eingang: Zwei 3,50 Meter große Aliens machen mit ihren Fangarmen Jagd auf die Pänz. Die kreischen - aber nicht aus Angst, sondern vor Vergnügen.

MVregio - 1. Nov. 2007
OSPA und Zoo trainieren gemeinsam
OSPA und Zoo gemeinsam beim Tiertraining mit den Seehunden, ein Symbol auch für die enge Verbundenheit beider Rostocker Einrichtungen. Das starke Finanzunternehmen unterstützt als Hauptpartner für Natur- und Artenschutz den Zoo seit 2004, seit 13 Jahren bereits als Tierpate. Die OSPA engagiert sich darüber hinaus bei den großen Zooveranstaltungen wie Sommernacht, Zoofest und seit 1999 bei jeder Klassik-Nacht. Die diesjährige am 7. September mit "Ungarischen Klängen" erbrachte mehr als 20.000 Euro für ein neues Menschenaffenhaus. Damit ist der Zoo seinem Etappenziel, die 600.000 Euro - Spendenmarke bis Ende des Jahres zu erreichen, ein ganzes Stück näher gekommen.

20minuten - 2. Nov. 2007
Geburtstagstorte für Ruaha
Die Elefantendame Ruaha durfte am 1. November bereits ihren 55. Geburtstag feiern. 20minuten.ch-User Thomas Trächslin hat die Dickhäuterin dabei gefilmt, wie sie genüsslich ihre Geburtstagstorte verspeiste. Der grosse Tag wurde bereits im Vorfeld angekündigt: Die weltweit älteste in einem Zoo lebende afrikanische Elefantenkuh Ruaha feierte am Donnerstag Geburtstag. 55 Karotten durfte das stattliche Tier genüsslich verspeisen.

OnlineReports - 1. Nov. 2007
Ruaha, Basels bekanntester Ilp, wurde der Wildnis entrissen
Sie heisst Ruaha. Die Elefantin ist steinalt und hat ein bewegtes Leben hinter sich. Vor 55 Jahren wurde sie in Afrika ihrer Mutter und der Wildnis entrissen. Seither dient sie dem Basler Zoo als Publikumsmagnet, in einem viel zu engen Gehege. Hier die seltsame Geschichte eines Tieres, das in Basel einst Ilp genannt wurde und zeitweise das Leben in der Stadt stark mitprägte.

RP Online - 5. Nov. 2007
Affendamen malen Kunstwerke
Ganz besondere Kunst entsteht im Krefelder Zoo. Die Orang-Utan-Damen Sita und Sandra malten bereits rund 100 Bilder, die für einen guten Zweck verkauft werden. Das Geld wird für den Gorillagarten verwendet. 2006 fing die „affige“ Kunst an. Das Orang-Utan-Weibchen Sandra, das mittlerweile im Zoo Schönbrunn lebt, ahmte damals eine Zeichnerin, die vor dem Gehege saß, nach. Sandra schnappte sich einen Stock und malte im Rindenmulch der Anlage. Das sah die Beschäftigungsfachfrau des Zoos, Christine Peter, die Sandra Papier und Kindermalfarben brachte. Der Affe nahm das Material gerne an. Die fertigen Bilder gab sie den Pflegern aber nur im Tausch gegen kleine Leckereien. Wenn sie nichts erhielt, zerriss sie einfach ihre Kunstwerke. Die Kunstwerke von Sita und Sandra sind begehrt. Die Agentur Fundart 21 verkauft sie auf ihrer Internetseite unter dem Namen „affenBrut“. Rund 45 Bilder gibt es zur Zeit zu kaufen. Der Verkaufswert von älteren Stücken lag bei 180 bis 320 Euro. Der Reinerlös fließt in die Spendenkampagne „Ein Garten für Gorillas“.

Stern Shortnews - 5. Nov. 2007
Freizeit: Krefelder Zoo verkauft Kunststücke, die ein Orang Utan gemalt hat
Über 300 Euro zahlen Kunstliebhaber für die Werke des Krefelder Zoos. Gemalt hat sie aber kein Mensch, sondern Orang-Utan-Dame "Sita". Die Affendame begann ihre "Kunst-Karriere", indem sie einer älteren Orang-Utan-Dame nacheiferte und mit Stöckchen im Rindenmulch zeichnete. Dann stieg sie auf Stifte und Papier um. Die Kunstwerke gibt Sita später an die Pfleger ab, denn sie weiß, dass sie dafür Leckereien bekommt. Seit 2006 sind auf diese Art rund 100 Affen-Kunstwerke entstanden.

Osthessen News - 3. Nov. 2007
"Gehirntraining": Gedächtnislehrpfad ist neue Attraktion im ...
Der Wildpark Gersfeld ist um eine Attraktion reicher. Eingeweiht wurde der bundesweit erste Gedächtnislehrpfad, welcher mit Konzentrations- und Gedächtnisaufgaben die Besucher animiert, etwas für ihre geistige Fitness zu tun. Der Lehrpfad entstand in Zusammenarbeit mit dem „Bundesverband Gedächtnistraining e.V.“ und der Memory-Klinik. Der Lehrpfad besteht aus 17 Tafeln und zwei Edelstahlriechsäulen. Zur Eröffnung des Lehrpfades war eine Reihe von Gästen in den Wildpark gekommen. In einem gemeinsamen Rundgang konnten sich die Beteiligten und Gäste einen Eindruck über das neue Angebot im Wildpark machen. Rechtzeitig zur Eröffnung des Lehrpfades wurde auch ein Trainingsheft für Denksportaufgaben im Wildpark fertig.

Leipziger Volkszeitung - 2. Nov. 2007
Mensch und Tier als Lebenspartner - Haustiere im Zoo
Der Zoo Leipzig widmet seine Sonntagstouren im November dem Zusammenleben zwischen Haustier und Mensch. Im Zoo sind nicht nur exotische Tiere Zuhause, sondern ebenso beliebte Haustierarten wie Kaninchen, Wellensittiche oder Fische. Ihnen wird meist aufgrund ihrer "Gewöhnlichkeit" weniger Aufmerksamkeit gezollt - zu Unrecht! Ein wacher Blick in die Gehege unserer scheinbar so bekannten Hausgenossen lohnt sich. Besonders unter fachkundiger Führung unserer Zoolotsen, die Ihnen bei einem Rundgang, der unter anderem zum Aquarium, den Papageienvolieren und den Kleinsäugern im Giraffenhaus führt, die Unterschiede zwischen wilden und domestizierten Arten aufzeigen.



Nachwuchs

PR-Inside.com - 1. Nov. 2007
Kahnschnabel-Aufzucht im Berliner Zoo gelungen
Im Berliner Zoo ist die Aufzucht eines Kahnschnabels gelungen. Zwei im September gelegte Eier waren in einer waghalsigen Kletteraktion aus dem Baumnest der Altvögel entnommen und künstlich erbrütet worden, wie ein Zoo-Sprecher am Donnerstag mitteilte. Die Aktion wurde durch den Schlupf eines Kükens am 7. Oktober belohnt. Der kleine Nestling mit grau-braunem Gefieder entwickelte sich nach kurzer Schwächeperiode zu einem gefräßigen Jungvogel. Auf einer Stange in der Futterküche des Reviers hockend, bettelt der Reiher nun mit dem bootförmigen Schnabel nach kleinen Sprotten, die ihm von den Tierpflegern gereicht werden.

oe24.at - 6. Nov. 2007
Leguan-Nachwuchs in Schönbrunn
Schon wieder ein "besonderer" Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn. Erstmals schlüpften die Fidschi-Leguane. "Es ist kein Makel an den Tieren", schwärmte Zoologe Anton Weissenbacher. Mit edler Kopfform und mintblau leuchtender Farbe würden die bis zu 60 Zentimeter großen Echsen beinahe unnatürlich wirken. Vergangene Woche schlüpften drei Leguan-Babys aus fünf im Juni abgelegten Eiern. Die acht bis 14 Gramm schweren und bisher 25 Zentimeter großen Reptilien hätten bereits zu fressen begonnen, sagte Weissenbacher. Neben dem Wiener Zoo gab es in diesem Jahr nur in einem Tiergarten in San Diego Echsen-Nachwuchs. Die Zucht sei schwierig, da das Klima und die Gegebenheiten des natürlichen Lebensraums genau nachempfunden werden müssten, so Weissenbacher.

derStandard.at - 6. Nov. 2007
Zuchterfolg bei prachtvollen Fidschi-Leguanen im Zoo Schönbrunn
Über einen besonderen Zuchterfolg freut man sich derzeit im Tiergarten Schönbrunn: Erstmals schlüpften in dem Wiener Zoo Fidschi-Leguane (Brachylophus fasciatus) - ihres Zeichens die "schönsten Reptilien der Welt". Zoo-Besuchern bleiben die schönen Echsen bis auf weiteres verborgen. Sie werden, zumindest in der ersten Zeit, nicht in Schauvitrinen gehalten, damit ihr Aufwachsen besser beobachtet werden kann.

Leipziger Volkszeitung - 6. Nov. 2007
Tüpfelhyänen bringen im Zoo zwei Jungtiere zur Welt
Leipzig. Nachwuchs bei den Leipziger Tüpfelhyänen: Das Weibchen Lubanga brachte am Freitag zwei Jungtiere zur Welt. Nachdem Lubangas Wurf vom 20. Juni dieses Jahres nicht überlebt hatte, war sie kurz darauf wieder trächtig geworden. Stolzer Vater der Sprösslinge ist Kitano. Für das Leipziger Elternpaar ist es der fünfte Wurf. Im Moment werden die Jungtiere noch von ihrer Mutter im Stall versorgt. Es sei jedoch nicht unwahrscheinlich, dass sich die Kleinen innerhalb der nächsten zwei Wochen erstmals ins Freie wagen und für die Besucher zu sehen sind.

KWICK! Community Magazin - 3. Nov. 2007
Wiener Pandababy heißt "Glücklicher Drache
Das Wiener Panda-Baby hat nach zwei Monaten endlich einen richtigen Namen. Bei einer Internetabstimmung des Tiergartens Schönbrunn sprachen sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer für den chinesischen Namen Fu Long aus, was soviel heißt wie „Glücklicher Drache". Offiziell soll der kleine Wuschelbär im Dezember von einer chinesischen Delegation „getauft" werden. Dann soll der Kleine auch erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Fu Long, offenbar ein männliches Bärenjunges, war in diesem Frühjahr - erstmals in Europa - auf natürliche Weise von seinen Eltern gezeugt worden und am 23. August zur großen Freude der Wiener Zoologen nach 127 Tagen geboren werden. Bei der über mehrere Wochen auf der Homepage des Zoos laufenden Namensabstimmung hatten die Panda-Fans die Wahl zwischen vier chinesischen Namen.

derStandard.at - 1. Nov. 2007
Kopf des Tages: Ein kleiner glücklicher Knuddel-Drache
Seine Pfleger und Pflegerinnen im Tiergarten Schönbrunn nennen den kleinen Panda liebevoll "Krümel". Aber seit mittlerweile aus dem nackten rosa Würmchen ein schwarz-weißer Wuschelbär geworden ist, könnte man beim Auftauchen jedes neuen Bildes meinen, das Pandababy trage den Namen "Istderabersüüüüüß!" Und tatsächlich ist der Kleine an Kindchenschema-Niedlichkeit kaum zu überbieten. Welch Medienstar der kleine Pandabär mit seinen rund zwei Monaten bereits ist, zeigt sich allein darin, dass immerhin 26.000 Menschen am Namensvoting teilgenommen haben. Knut, der Berliner Eisbär, kann sich schon einmal warm anziehen, wenn Fu Long demnächst ins Gehege tapst. Drei Kilo ist das kleine Männchen derzeit schwer und zirka 45 Zentimeter groß.

affolternonline.ch - 1. Nov. 2007
Wiener Panda-Nachwuchs getauft
Das zwei Monate alte Panda-Baby im Wiener Tiergarten Schönbrunn soll künftig auf den Namen Fu Long (glücklicher Drache) hören. Das ergab eine Internetabstimmung über einen Namen für den Liebling der Zoobesucher. Fu Long war bei seiner Geburt gerade einmal 100 Gramm schwer. Mittlerweile ist dem kleinen Panda bereits das typische weiss-schwarz gemusterte Fell gewachsen.

China Internet Information Center - 1. Nov. 2007
Österreicher geben Panda-Baby den Namen “Fu Long"
Der Wiener Tiergarten Schönbrunn hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass das österreichische Volk nach einer Publikumsabstimmung im Internet dem im August dieses Jahres im Tiergarten Schönbrunn geborenen Panda-Baby den schönen Namen "Fu Long", was soviel wie "Glücklicher Drache" bedeutet, gegeben hat.

oe24.at - 4. Nov. 2007
Baby im Zoo Panda-Mama hungert für Baby
Es nuckelt und es quiekt, schläft und isst: Das Panda-Baby von Schönbrunn hält seine Mutter ganz schön auf Trab. Und die junge Mama Yang Yang macht ihre Sache gut. So gut, dass sie sogar auf sich selbst vergisst: Seit der Geburt am 23. August liegt sie in ihrer Wurfbox und lässt ihr Kleines nicht aus den Augen. In dieser Zeit hat das Bärenweibchen weder gegessen noch getrunken, auch hat sie kein einziges Mal ihre Notdurft verrichtet. Am Dienstag war es aber so weit: Yang Yang nahm ihren winzigen Nachwuchs sanft in den Mund – und verließ erstmals seit einer Woche die Wurfbox. Nur fünf Minuten dauerte der Ausflug: Yang Yang trank schnell etwas Wasser, ihr Baby hielt sie inzwischen mit einer Pfote. Dann trottete sie wieder zurück in die künstliche Höhle.
Und auch bei den Koalabären im Schönbrunner Zoo stehen alle Zeichen auf Nachwuchs. Wie die Direktorin des Wiener Tiergartens, Dagmar Schratter verriet, dürfte das Koala-Weibchen Mirali schwanger sein. Das siebenjährige Tier hatte sich in den vergangenen Monaten drei Mal mit dem aus Schottland herbeigeholten Koala-Mann Chumbee gepaart. Ihr bisheriger Partner Bilyarra (9) hatte kein sexuelles Interesse gezeigt.

lifepr.de - 5. Nov. 2007
Doppelter Nachwuchs bei den imposanten Elenantilopen
Berlin. Im Abstand von nur wenigen Tagen kalbten gleich zwei Elenantilopen. So hat jedes der beiden Ende Oktober geborenen Weibchen eine fast gleichaltrige Spielgefährtin. Aber dies ist nicht der einzige Vorteil. Die Elenantilopen leben im Berliner Zoo auf einer Gemeinschaftsanlage zusammen mit Böhm-Steppenzebras sowie einem Straußenhahn, und die Zusammenführung der Mütter mit ihren Kälbern und den übrigen Tieren ist immer eine aufregende Angelegenheit. Aber diesmal verteilte sich das zuweilen doch störende Interesse der Mitbewohner gleich auf zwei Neuankömmlinge und so verlief die Aktion vollkommen unkompliziert. Seit dieser Woche zeigt sich nun die komplette Tiergemeinschaft in trauter Eintracht den Zoobesuchern.

Augsburger Allgemeine - 6. Nov. 2007
Geburten-Wunder bei den Ziegen im Zoo
Eine Art Geburten-Wunder sorgt im Augsburger Zoo für Verwirrung. Bei den Ziegen im Streichelgehege gibt es jede Menge Nachwuchs. Das dürfte eigentlich gar nicht sein. Denn alle Ziegenböcke sind kastriert. Zoodirektorin Barbara Jantschke steht vor einem Rätsel. In der Fachliteratur werde empfohlen, den Eingriff bei Ziegen frühestens mit einem halben Jahr zu machen, also noch vor der Geschlechtsreife, sagt Jantschke. Und keiner der jungen Böcke sei älter als sechs Monate gewesen, als der Tierarzt einschritt. Die Mannschaft im Zoo wähnte sich auf der sicheren Seite. Umso größer war die Überraschung, als kürzlich der nächste Schub Zicklein zur Welt kam. Die Herde ist nun um fünf weitere Jungtiere gewachsen, weitere Geburten werden erwartet. Bei den Recherchen zum Zeugungstermin kam Jantschke dann doch ins Stauenen. Die Böcke waren damals erst fünf Monate alt, und die jüngste der trächtigen Ziegen auch nicht älter. Jetzt bleibt der Zoochefin nur eine Erklärung: "Die Tiere müssen sehr frühreif gewesen sein."

WELT ONLINE - 2. Nov. 2007
Weißes Kängurubaby begeistert Zoobesucher
Im Zoo von Buenos Aires wurde den Besuchern der neuste Bewohner präsentiert: Ein noch namenloses Albinokänguru, das die ersten Blicke aus dem Beutel der Mutter wagt. Nur eines von 10.000 Kängurus wird ein Albino. Die Eltern des noch namenlosen Albinos, ein Paar Roter Kängurus, waren im Juli 2004 aus Australien in die südamerikanische Metropole gekommen. Sie brachten Zwillinge zur Welt. Das Geschwisterchen trägt jedoch das gewöhnliche, graue Fell.





Wochenanzeiger Herford - 1. Nov. 2007
Nashornweibchen Lia ist ein Neuankömmling im Osnabrücker Zoo
Osnabrück. Zurzeit ist noch offen, wer das Rennen um den Titel des beliebtesten tierischen Neuankömmlings bei den Zoomitarbeitern macht. Die Entscheidung fällt schwer. Zum einem ist da das fünfjährige Nashornweibchen Lia, das am 11. Oktober die neuen umgebauten Innengehege im "Tal der grauen Riesen" bezogen hat. Auf ihre Artgenossen Bianca und Floris reagiert sie noch sehr zurückhaltend und schüchtern, dafür ist sie aber gegenüber ihren Tierpflegern zutraulich. Angeschlossen an das "Tal der grauen Riesen" ist die "Wüstenbaude". Dort leben seit Ende September weitere afrikanische Tiere: zwei Sandkatzen und zwei Kurzohrrüsselspringer. Besucher und Zoomitarbeiter sind ganz begeistert von den aktiven, anmutigen, kleinen Katzen. Das zwei Jahre alte Weibchen und das vier Jahre alte Männchen wurden im Al Wabra Wildlife Preservation in Qatar geboren und müssen nun langsam von dem heißen arabischen Sommer an das ungemütliche nasskalte westeuropäische Herbstwetter gewöhnt werden.

Rhein Main Presse - 2. Nov. 2007
Herberge für den Winter Tiergarten übernimmt Feldhamster aus Zoo ...
Der Feldhamster ist in seinem Bestand stark bedroht und zählt zu den streng per Gesetz geschützten Arten. Für die Nager wurde ein Zucht- und Schutzprogramm ins Leben gerufen, an welchen sich der Zoo Heidelberg und auch der Tiergarten Worms beteiligen. Zwei Hamster sind seit August ständige Gäste in Worms, nun holten Tiergartenleiter Ernst Jockers und Jörg Jebram weitere 28 Feldhamster aus der Zuchtstation des Heidelberger Zoos - zum Überwintern in Worms. "Die Heidelberger hatten uns gefragt, ob wir einen Teil ihrer Tiere zur Überwinterung holen können, weil bei ihnen aufgrund ausgezeichneter Nachzuchtergebnisse akuter Platzmangel herrscht", erläuterte Jebram. Die Feldhamster, die nun im Tiergarten Worms ihr Winterquartier bezogen haben, sollen im nächsten Frühjahr zur weiteren Zucht eingesetzt, aber auch in ausgesuchten Arealen wieder in freier Natur angesiedelt werden.

Kocherbote - 3. Nov. 2007
Dies und das
Die Elefantendame "Zella", die zusammen mit drei anderen in der Stuttgarter Wilhelma zuhause ist, hat jetzt eine Patentante aus Reutlingen. "Zella freut sich aber nicht allein", heißt es in einer Pressemitteilung der Firma DIS AG, die für die einjährige Patenschaft 10 000 Euro zahlt. Die Wilhelma kann mit dem Geschenk der Patentante auch Projekte angehen. Vielleicht sogar das Gehege größer und schöner machen. Oder das geplante Elefantenhaus mitfinanzieren.

Nordwest Zeitung - 7. Nov. 2007
Seidenäffchen in neues Zuhause umgezogen
Ein Pärchen der kleinsten Affen der Welt ist im Tierpark Jaderpark im niedersächsischen Jaderberg in sein neues Domizil eingezogen und tollt auf den Bäumen eines Urwaldbiotops. Die 15 Zentimeter großen und 150 Gramm schweren Seidenäffchen sind nach Angaben des Tierparks vom Mittwoch vor einer Woche in das neue Zuhause umgezogen und zeigen nun ungestört ihre Kletterüberungen. Die Verantwortlichen hoffen auf schnellen Nachwuchs des Pärchens. Die Tiere seien wegen der komplizierten Haltung selten in Zoos zu sehen.

Wochenanzeiger Herford - 7. Nov. 2007
Erdmännchen zum Anfassen
Osnabrück. Direkt neben dem Erdmännchen-Gehege im Osnabrücker Zoo stehen sechs Erdmännchen. Wie es für diese Mangustenart typisch ist, hocken sie auf den Hinterbeinen und beobachtenaufmerksam ihre Umgebung. Im Unterschied zu ihren Artgenossen im Gehege nebenan kann man sie anfassen und auf ihnen herumklettern. Sie sind nämlich aus Holz und mit einer Kettensäge aus einem Pappelbaumstamm herausgearbeitet. Edgar Pehle fertigte die Erdmännchen-Gruppe an und stellte sie dem Zoo zur Verfügung. Damit die Skulptur nicht verwittert, wurde sie mit einer farbigen Lasur behandelt.

RZ online - 3. Nov. 2007
Löwenbaby oder Senior - Bär: Zoos an Rhein und Saar mit Tierstars
Super­star Knut tobt zwar mehr als 600 Kilo­meter ent­fernt durch sein Ber­liner Eis­bär­gehege - dennoch gibt es auch in den Zoos in Rhein­land-Pfalz und im Saar­land kusche­lige Pub­likums­lieb­linge. Neben den süßen Tier­babys stehen unter anderem Bären, Affen und See­hunde bei den Zoo­besu­chern hoch in der Gunst, wie eine dpa-Umfrage ergab.

HNA.de - 4. Nov. 2007
Wildpark Knüll: Bärin Dunja eingeschläfert
Traurige Nachricht aus dem Wildpark Knüll bei Homberg: Einer der beiden Braunbären, die 26 Jahre alte Dunja, musste eingeschläfert werden. Sie litt nach Auskunft von Parkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich unter einen schweren Arthrose. Zuletzt sei das Tier nicht mehr aufgestanden und habe sich nur noch robbend fortbewegt, berichtete Fröhlich. Dunja war im Februar 2007 aus dem Tierpark Eisenberg (Thüringen) in den Wildpark Knüll gekommen. In Eisenberg lebte sie etwa 25 Jahre in einem Bärenzwinger mit nur 90 Quadratmetern auf Betonboden mit einem kleinen Schwimmbecken. Der zweite Bär des Wildparks, der dreijährige Balu, soll aber nicht alleine bleiben. Bis Februar werde er hoffentlich schon eine neue Partnerin haben, berichtete Fröhlich. Eine ebenfalls dreijährige Bärin aus Finnland wird eventuell zu Balu ziehen, und dann vielleicht auch für Nachwuchs sorgen.

HNA.de - 6. Nov. 2007
Waschbär Hans ist tot

Südkurier Konstanz - 3. Nov. 2007
Kein Platz mehr im Aquarium
Konstanz. Es kommt schon mal vor, dass sich ein einst kuscheliges Tierbaby ausgewachsen als Riesentier erweist. Besitzer, die sich nicht richtig informiert hatten, sind dann mehr oder weniger überrascht. Doch was Sven Forßbohm erlebt hat, kommt nicht alle Tage vor: Er hat zuhause einen Hai groß gezogen. Das Tier ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen - nun ist das Aquarium einfach zu klein geworden. Der Tierliebaber hat in seiner Not den Bambushai Nikki ins Sea Life auf Klein Venedig gebracht. Der Hai wird sich demnächst zu den beiden Grünen Meeresschildkröten Clementine und Amadeus im Rote-Meer-Becken gesellen, wie Catrin Burth von Sea Life berichtet. Dort tummeln sich außerdem Schwarzspitzenriffhaie, Muränen, Brassen und andere Meeresbewohner. Mit Nikki zieht nun eine neue Art im 320000-Liter-Aquarium ein. Es ist zwar der erste Bambushai im großen Becken, doch vier seiner Artgenossen tummeln sich bereits in der Sonderausstellung "Haischule".

Volksstimme - 1. Nov. 2007
Seit 25 Jahren Reptilien und Fische zum Anfassen
Vor 25 Jahren hat das Schauaquarium in der Triftstraße in Oschersleben erstmals seine Pforten geöffnet. Heute ist es noch genauso beliebt wie zu den Anfangszeiten. Über 500 Tiere 80 unterschiedlicher Arten gibt es in über 30 Aquarien und Terrarien zu bestaunen. Seit 1982 gibt es das Schauaquarium in Oschersleben und seit elf Jahren wird es von Andreas Dietel betreut und mit Leben erfüllt. Und das in jeder Hinsicht. "Ganz neu haben wir diese Leuchtaugenfische", erklärt Dietel, "eigentlich wollten wir wieder Seepferdchen bekommen, aber es ist sehr schwer, welche zu kriegen, da es für diese Tiere Sonderbestimmungen gibt."

Mitteldeutsche Zeitung - 2. Nov. 2007
Frauen haben die Hosen an
Sie kennen keine Ruhe, ihr Puls rast ständig. Sie klettern hinauf, springen von Ast zu Ast, stürzen hinab, schreien, schneiden Grimassen und sind wahnsinnig neugierig.
Just in diesem Moment möchte man die Totenkopfäffchen wie ein Plüschtier knuddeln, zumal sie mit ihren frechen großen Kulleraugen unwiderstehlich lieb ausschauen. Doch spätestens wenn Revierleiterin Cornelia Hofmann erklärt, dass sich ihre kleinen Lieblinge das Fell und die Handflächen ordentlich mit ihrem Urin einreiben, um ihr Revier zu kennzeichnen, macht man beim Streicheln mindestens genauso große Kulleraugen. Seit 1994 sind die Totenkopfaffen im Bergzoo Halle zu Hause. "Im Englischen werden sie oft Eichhörnchenäffchen (Squirrel Monkeys) genannt, da sie sich sehr flink auf den Ästen der Bäume bewegen können", erzählt Zoo-Sprecher Gunter Bigl, der momentan eine Doktorarbeit über das "soziale Lernen" der Tiere schreibt. "Es geht darum, wie sich das Wissen innerhalb der Gruppe fortpflanzt".

Fuldaer Zeitung - 3. Nov. 2007
Wildschwein Borsti kommt wie gerufen
Die neue Attraktion im Gersfelder Wildpark ist drei Monate alt, ein richtiger Wirbelwind und hat borstiges Haar. Es ist ein zahmes männliches Wildschwein, ein Keiler, mit dem Namen Borsti, das keinem Besucher mehr von der Seite weicht. Seine Geschichte ist genauso lustig wie das Tier selbst. Ein Ehepaar aus Schmalnau, das in der Nähe vom Wald lebt, hatte seiner Katze Auslauf gewährt. Als sie den Stubentiger riefen, um ihn wieder mit ins Haus zu nehmen, kam statt der Katze ein kleines Wildschwein aus dem Wald auf sie zu. Der junge, vielleicht zwei Wochen alte Frischling, wurde Borsti genannt, gesund gepflegt und hauste die nächsten Wochen in der Wohnung des Ehepaars. Als der Vermieter davon Wind bekam, wurde es ihm zu bunt, und das außergewöhnliche Haustier musste weg. Nun sorgt es im Wildpark für Belustigung und die ehemaligen Besitzer finanzieren durch eine Partnerschaft sein Futter.

lifepr.de - 5. Nov. 2007
Kranke Blutbuche im Zoo Basel muss weichen
Sie gehörte seit Jahrzehnten zum Zoo Basel und es wird wahrscheinlich trotzdem vielen erst auffallen, wenn sie nicht mehr da ist. Unter der Krone der mächtigen Blutbuche sind Generationen von Zoobesucherinnen und -besuchern zum Zoorestaurant spaziert. Durch einen schweren Pilzbefall ist die Buche heute vom willkommenen Schattenspender zu einer Gefahr geworden und nach 100 Jahren muss der sterbende Baum gefällt werden.

espace.ch - 1. Nov. 2007
Geschwisterzwist im Tierpark
Die beiden Bärinnen haben keine Lust mehr, zusammen im Gehege zu sein. Um Streit zu verhindern, haben die Verantwortlichen die beiden rund fünfjährigen Schwestern getrennt. Jetzt kann jede nur noch für die Hälfte des Tages ins Freigehege. «Das ist normales Verhalten in diesem Alter», sagt Bernd Schildger vom Tierpark auf Anfrage gegenüber espace.ch. Man habe versucht, eine der Bärinnen in einen andere Zoo zu geben, jedoch ohne Erfolg. Die getrennten Ausgänge der pelzigen Damen werden noch bis zur Fertigstellung des Bärenparks andauern. Dann darf eine der beiden umziehen.

DCRS ONLINE - 2. Nov. 2007
25jährige Elfantenkuh darf nach Jahren im Eis endlich ins Warme
Seit Jahren hat sich die Tierschutzorganisation PETA für eine 25jährige Elefanten- Dame in Alaska eingesetzt. Maggie wurde 1983 von Südafrika nach Alaska verfrachtet und fristete dort zunächst zusammen mit der Elefantenkuh „Annabelle“ ihr kaltes Dasein. Als „Annabell“ im Dezember 1997 starb entbrannte eine wilde Diskussion um die Zukunft von Maggie. Die Tierschutz-Organisation PETA prangerte 2004 Maggies "trauriges Leben in Einzelhaft in einer frostigen Umgebung" an. Der Zoo baute später eine spezielle Elefantenlaufanlage, um die übergewichtige Dame ins Schwitzen zu bringen und ihr Gewicht zu senken. Nun wurde sie endlich von ihrem einsamen Dasein erlöst, durfte eine Frachtmaschine der US-Luftwaffe besteigen und wird in Kürze ein neues Domizil umgesiedelt.

WELT ONLINE - 1. Nov. 2007
Alaskas einziger Elefant zieht nach Kalifornien um
Eine Elefantendame im Zoo von Anchorage in Alaska wird bald ein wärmeres Klima genießen. Maggie, der einzige Elefant im nördlichsten Bundesstaat der USA, befindet sich auf dem Weg nach Kalifornien. Wie die «Anchorage Daily News» berichtete, war der Dickhäuter in einem Spezialkäfig ohne Zwischenfälle an Bord eines Frachtflugzeugs der US-Luftwaffe gehievt worden.

SF Tagesschau - 1. Nov. 2007
Tierische Liebe in japanischem Zoo
Nach acht Jahren hat es in einem japanischen Zoo zwischen zwei Kleinen Pandas gefunkt: Die beiden sonst scheuen Tiere haben die Kunst des Küssens entdeckt und können nicht mehr voneinander lassen.

WELT ONLINE - 4. Nov. 2007
Das große Krabbeln - Ameisen für 200 Euro
Eine Zoohandlung in Steglitz verkauft Insekten als Haustiere - und hat damit großen Erfolg. Die Ameise ist im Kommen, in der Wissenschaft, im Film, aber auch als Haustier. "Es gibt Leute, die haben sämtliche Zimmer ihrer Wohnung mit Schläuchen durchzogen, durch die dann die Ameisen wandern können", sagt Martin Sebesta. Der 32-Jährige muss es wissen, denn er ist Berlins bekanntester Fachhändler und Experte für Ameisen.Als der gelernte Informatiker vor vier Jahren in Steglitz einen kleinen Laden für Ameisen eröffnete, gab es nicht wenige Zweifler. Ein Antstore, was ist denn das? Das Geschäft mit den Ameisen brummt, vorwiegend inzwischen über das Internet. Bis zu sechs Mitarbeiter hat Sebesta auf der Gehaltsliste. Sie stellen die Lieferungen zusammen: vom einfachen "Starterset" - einer Königin mit ein paar Arbeiterinnen im Glasröhrchen - bis hin zur großen Ameisen-Kolonie im waschkorbgroßen Formicarium.
> beliefert übrigens auch das Berliner Zoo-Aquarium


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Niederländische Meldungen


Algemeen Dagblad - 6. Nov. 2007
Utrechts Landschap wil parkeerterrein Ouwehands Dierenpark terug
Stiftung Utrechts Landschaft will Parkplatzgelände von Ouwehands Tierpark zurück
Die Stiftung Utrechts Landschaft will den Pachtvertrag für das Parkplatzgelände von Ouwehands Tierpark kündigen. Der Zoo in Rhenen fürchtet um seine Zukunft. Ouwehands pachtete das 18.000 qm große Gelände schon seit 1964. Seit 1989 wurde der Pachtvertrag immer um fünf Jahre verlängert. Laut Ron Blom von Utrechts Landschaft endet der Vertrag 2009. "Wir haben das Gelände einst als ein Stück Natur zum Verwalten erhalten. Es ist jetzt ein Parkplatz. Das war nicht die Absicht gewesen. Es ist ein großer Wunsch von uns, es wieder Natur werden zu lassen. Wir denken an einen schönen Getreideacker, das paßt in die Umgebung." Blom sagt, in den Vertrag mit Ouwehands wurde aufgenommen, daß das Gelände zu gegebener Zeit wieder Natur wird. Direktor Robin de Lange von Ouwehands Tierpark sagt, der Verlust des Parkplatzes für 700 Autos bedrohe den Fortbestand seines Betriebes. Insgesamt hat der Zoo 1.400 Parkplätze. "Die brauchen wir. Wir haben jetzt schon Parkplatzprobleme in den Ferien und an den Wochenenden", so De Lange. Voriges Jahr hatte Ouwehands 860.000 Besucher. Direktor De Lange stellt fest, daß beim Verschwinden von Parkplätzen mehr auf dem Spiel steht, als die Zukunft von einem Betrieb. Auch die internationalen Zuchtprogramme, an denen sich der Zoo beteiligt und die Vermittlung von Wissen über die Natur an Tausende Kinder stehen auf dem Spiel.

theagenda.nl - 6. Nov. 2007
Sinterklaas in DierenPark Amersfoort
Sinterklaas im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, dem 25. November, ist es soweit. Dann macht Sinterklaas seinen alljährlichen Besuch im Tierpark Amersfoort. Und Sinterklaas kommt niemals allein. Er bringt dieses Jahr wohl 60 Pieten [Peter, seine Helfer] mit. Wenn das kein grandioses Fest wird...! Der Heilige Nikolaus kommt bereits 11 Uhr am Park an. Er heißt jeden erst herzlich willkommen auf dem Knuffelplein [Knuddelplatz]. Danach geht es, begleitet von fröhlichen Klängen der Pietenband, in den Park hinein. Jeder kann Sinterklaas seine Hand geben, eine Zeichnung überreichen oder vielleicht kurz den Wunschzettel durchgehen. Ist Sinterklaas eben mal nicht in der Nähe, dann sind noch 60 tolle, musikalische und Tierparkpieten da, die Pfeffernüsse austeilen und allerlei ausgelassene Sinterklaaslieder singen. Um 16 Uhr verabschiedet sich Sinterklaas auf dem Knuffelplein von allen Menschen und Tieren im Tierpark.

rtvutrecht.nl - 6. Nov. 2007
Ouwehands bezorgd over parkeerterrein
Ouwehands besorgt über Parkplatz
Direktor De Lange von Ouwehands Tierpark macht sich große Sorgen über die Zukunft seines Zoos. Nach 2014 läuft der Mietvertrag über den Parkplatz mit der Stiftung Die Utrechter Landschaft ab. Der Eigentümer Die Utrechter Landschaft will das Gelände dann der Natur zurückgeben. Die Parkplätze sind laut Zoo dringend nötig, um mehr Besucher anzuziehen. Die Schließung des Parkplatzes würde das Ende von Ouwehands bedeuten und einen massiven Rückgang von Arbeitsmöglichkeiten in Rhenen, stellt De Lange fest. Die Gemeinde Rhenen will mit beiden Parteien nach einer Lösung suchen. Als erste Geste hat der Gemeinderat der Verlegung des Zooeingangs an den Grebbeweg zugestimmt.

veenendaalsekrant.nl - 5.Nov. 2007
Ouwehands krijgt nieuwe entree
Ouwehands erhält neuen Eingang
Ouwehands Tierpark in Rhenen wird den Eingang neu gestalten und läßt auch eine neue Voliere für Tukane u.a. bauen. Die Direktion von Ouwehands Tierpark wird den Eingangsbereich neu gliedern, etwa 274 qm Gebäude werden abgerissen, um Platz zu machen für ein neues Äußeres. Ouwehands teilt mit, daß in den letzten Jahren im Eingangsbereich alles mögliche hingebaut und angebracht wurde, wodurch es ein zusammenhangloses Ganzes geworden ist. Der neue Eingang wird ein stimmungsvoller Platz, liegt in der Verlängerung des derzeitigen Eintrittstors des Zoos und ist vom Grebbeweg aus zu erreichen. Beigeordneter Ad van Hees ist sichtlich hocherfreut über die Pläne von Ouwehands. "Es ist eine architektonische Verbesserung in bezug auf die bestehende Situation". Ouwehands Tierpark teilt mit, daß auf dem Platz ein Blickfang stehen wird in Gestalt eines südamerikanischen Kapokbaumes (Ceiba) - mit seinen "Luftwurzeln" ein natürlicher Lebensraum für Tukane. Die derzeitige Anlage für Tukane ist veraltet und darum ist eine neue Unterkunft für die Vögel mit dem "großen Schnabel" unumgänglich. Dottertukane, Weißbrusttukane (Rotschnabeltukane) und Riesentukane sowie Hyazintharas aus Südamerika, Nashornvögel aus Asien und eine noch näher festzulegende afrikanische Art werden die Sammlung in der neuen Voliere am neuen Eingang vervollständigen. Der Gemeinderat von Rhenen ist froh über die Neuerungen im Tierpark. Van Hees: "Ouwehands ist ungeheuer wichtig für die Wirtschaft von Rhenen und wir sind deshalb auch voller Lob und riesig erfreut, daß die Pläne realisiert werden können." Ouwehands Tierpark hat den Parkplatz von der Stiftung Die Utrechter Landschaft gepachtet, doch diese hat zu verstehen gegeben, 2014 den Pachtvertrag nicht verlängern zu wollen. Van Hees: "Wenn das wirklich geschieht, entsteht ein gigantisches Parkplatzproblem an Ouwehands Tierpark." Beigeordnete Betty van den Bosch hat die Initiative ergriffen, um nächstens mit Ouwehands Tierpark und Die Utrechter Landschaft an einem Tisch zu sitzen, um jetzt schnell diese Problematik zu besprechen. Van Hees erwartet, daß auch Die Utrechter Landschaft eine Lösung anstrebt. "Mit allem Respekt vor der Natur, aber der Zoo muß in Rhenen bleiben!"

bndestem.nl - 6. Nov. 2007
Olifanten maken Renate Pannevis gelukkig
Elefanten machen Renate Pannevis glücklich
Daß hier eine fanatische Sammlerin wohnt, merkt man beim Betreten der Wohnung. Das Wohnzimmer steht voll, aber auch Küche, Toilette, Treppe und Obergeschoß. "Es ist eigentlich lächerlich", sagt Renate Pannevis lachend. Die ihrer Herkunft nach Deutsche sammelt bereits 25 Jahre Elefanten. "Dann und wann kaufte ich mal einen. Als wir nach Ijzendijke zogen, habe ich sie gezeigt. Von diesem Moment an bekam ich auch Elefanten als Geschenk von Freunden." Inzwischen kommen sogar Wildfremde an die Tür mit Exemplaren. So hing vor einiger Zeit eine Tüte an der Tür mit neun hölzernen Elefanten. "Von wem ich sie bekommen habe? Ich habe keine Ahnung, das würde ich schon selbst gerne wissen, so daß ich mich bei ihm oder ihr bedanken kann." Pannevis hat entsetzlich viel Zeug. Das variiert von Kuscheltieren, Bildern, Schmuckstücken bis hin zu Münzen, Briefmarken und Sammelalben voller Fotos, Zettel und Zeitungsausschnitte. Sie findet es schwierig, ein Lieblingsstück zu nennen. Pannevis hat schon überlegt, was nach ihrem Tod mit ihrer Sammlung geschehen soll. "Ich will meine Sammlung einem Zoo schenken, so daß sie mein Zeug verkaufen können an andere Tierfreunde. Die Einnahmen können dann der Elefantenpflege zugute kommen."

telegraaf.nl - 3. Nov. 2007
Hertjes weken vast op Turks vliegveld
Hirsche inzwischen Wochen auf türkischem Flughafen
In der Türkei entstand große Aufregung hinsichtlich des Schicksals von fünf kleinen holländischen Damhirschen, die schon fast einen Monat in einer Holzkiste auf dem Flughafen von Istanbul biwakieren. Ursache sind bürokratische Scherereien zwischen den türkischen und niederländischen Behörden. Die fünf Damhirsche - in der Türkei weltberühmt - wurden am 8. Oktober durch den Kurierdienstleister DHL von Schiphol aus nach Istanbul geflogen. Sie sollten untergebracht werden im Zoo des Badeorts Sile. Die in den Niederlanden gesetzlich geschützten Bambis kamen allerdings nicht weiter als bis in einen Schuppen im Niemandsland des Flughafens. Die Türken weigern sich, die fünf Tiere ins Land zu lassen, weil sie befürchten, daß die Hirsche infiziert sind mit BSE. Die Niederlande sind ihnen zufolge ein Risikoland. Zoodirektor Halit Sumbul wollte die Hirsche daraufhin zurückschicken, bekam dafür aber keine Erlaubnis von den niederländischen Behörden. Laut EU-Vorschriften dürfen keine Tiere von der Türkei aus importiert werden im Zusammenhang mit der Maul- und Klauenseuche. "Die Tiere wurden jeglichem Gesundheitstest unterzogen und verfügen über alle Papiere. Aber kein Land will sie haben", so Sumbul, der angekündigt hat, alles tun zu wollen, um zu verhindern, daß die Hirsche getötet werden. "Sie siechen dahin. Ich mag Tiere. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich sie niemals in die Türkei geholt." Sumbul befürchtet, daß seine Bambis getötet werden. "Ich werde alles tun, um das zu verhindern. Ich werde notfalls bei ihnen schlafen. Getötet werden sie nicht." Mitarbeiter von DHL haben sich inzwischen der Tiere erbarmt. So haben sie einen etwas größeren Verschlag gezimmert aus ausgedienten Paletten. Das Unternehmen hofft auf eine schnelle Lösung, weil die Hirsche professionelle Pflege brauchen. Die türkischen Medien berichten ausführlich über ihr Schicksal. Viele Türken fühlen mit und hoffen, daß die Tiere nicht im Schlachthaus enden. Die Niederländische Lebensmittel- und Warenaufsichtsbehörde, die die Ausfuhr genehmigte, sagt, der Exporteur sei verantwortlich. "Sie dürfen nicht zurück in die Niederlande, weil keine Tiere von der Türkei aus eingeführt werden dürfen. So sind die EU-Vorschriften", sagt ein Gewährsmann. Die einzige Möglichkeit sei, die Tiere in ein anderes Land zu bringen oder sie zu töten.

stadamersfoort.nl - 3. Nov. 2007
Sinterklaas in DierenPark Amersfoort
Sinterklaas im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, dem 25. November, macht Sinterklaas von 11 bis 16 Uhr wie alle Jahre seinen Besuch im Tierpark Amersfoort. Nach dem festlichen Empfang fährt er gemeinsam mit dem HoofdPiet [Haupt-Peter] und dem NavigatiePiet [Navigations-Peter] durch den Tierpark. Alle Kinder haben dann die Gelegenheit, ihm die Hand zu geben oder eine schöne Zeichnung auszuhändigen.

dierennieuws.nl - 2. Nov. 2007
Werken voor de wilde katten
Wirken für die wilden Katzen
Interview von B. de Jonge mit Simone Eckhardt, Vorsitzende der Stiftung SPOTS
..1. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Stiftung einzurichten?
.. ich bin immer schon ein Tierfan gewesen und besonders faszinierten mich Katzen. Ich habe einige Jahre als Reiseleiter gearbeitet. In Afrika sah ich Geparden und war gleich von ihrer Schönheit beeindruckt. Daneben hatten sie in meinen Augen eine etwas traurige Ausstrahlung. Wahrscheinlich verursacht durch ihre "Tränenstreifen". Dann hörte ich, daß es den Geparden nicht gut ging. Aber es war erst Jahre später, daß wirklich die Idee bei mir entstand, etwas tun zu wollen für die Geparden. Im Jahre 2004 habe ich die Stiftung begonnen. Auch deshalb, weil es in den Niederlanden keine Stiftung gibt, die sich im einzelnen für dieses Tier einsetzt. ...
3. Wieso wird nun vor allem der Gepard so hervorgehoben?
Vielen Menschen sind die Großkatzen bekannt. Tiger und Löwe sind die bekanntesten. Aber der Gepard (Jagdleopard) wird noch oft verwechselt mit dem Leoparden. Unbekannt macht sich unbeliebt, scheint es mitunter. Oft ist das einzige, was die Menschen über den Geparden wissen, seine Schnelligkeit. Und dann sieht es so aus, als ob man der Meinung ist, daß er dann wohl auch gut für sich sorgen kann (er kann doch schnell rennen). Doch weil er sich auf Schnelligkeit spezialisierte, hat der Gepard viel Körperkraft einbüßen müssen, deshalb ist er oft stärkeren Raubtieren wie Löwen und Hyänen unterlegen. Diese schnappen den Geparden die Beute weg, wodurch diese immer öfter ausweichen in Gebiete außerhalb der Nationalparks. Und hier kommen sie in Berührung mit dem Menschen, der in ihnen oft nur schädliche Raubtiere sieht. Viele Geparden werden dann auch vorbeugend totgeschossen. Es ist also wenig bekannt, daß es so schlecht steht um den Geparden. Es sind nur noch etwa 12.000 Geparden weltweit! Und doch gibt es eigentlich keine Organisation, die sich für dieses Tier einsetzt. ...Geparden sind einfach nicht bekannt als bedrohte Tierart. Daher orientiert sich SPOTS (das sich offiziell auf alle Katzenartigen ausrichtet) zur Zeit vor allem auf den Geparden...

emmen.nu - 2. Nov. 2007
Plannen Dierenpark niet overtuigend
Tierpark-Pläne nicht überzeugend
Vorige Woche präsentierte Henk Hiddingh vom Tierpark Emmen die Pläne für den neuen Zoo und das Theater. Etwa 500 Besucher waren bei der Präsentation vorige Woche dabei und hörten aufmerksam zu. Emmen.nu ging auf die Straße und fragte Passanten nach ihrer Meinung zu den Plänen. Der Deutsche Arthur Pauli war zusammen mit seiner Familie im Park: "Ich finde, das ist ein wunderschöner Park und überhaupt nicht old fashion. Wenn man es vergleicht mit Deutschland, so hat der Park hier so viel Platz in einer schönen natürlichen Umgebung, das muß man nicht wegmachen." Gerhardus Doeve, der in Emmen wohnt: "Es ist ein schlechter Plan, vor allem weil der Standort an der Es [Feldflur] nicht populär ist. Der Park im Zentrum ist schön gelegen. Wenn ich in der Stadt bin, gehe ich manchmal schnell mal vorbei. Das kann ich bald nicht mehr tun, zu weit weg.""Ich finde es toll", sagt Will Deiman vom Tierpark Emmen. "Es bietet eine schöne Perspektive in der Zukunft. Man muß innovativ sein, sonst sind wir bald ein veredelter Hirschpark."

stadamersfoort.nl - 2. Nov. 2007
Veiling voor olifant Sam
Auktion für Elefant Sam
Die Pflegedienste Zorgaccent Amersfoort haben eine Zusammenarbeit angefangen mit ihrem direkten Nachbarn Tierpark Amersfoort. Die Kooperationsaktivitäten richten sich auf die Elefantenherde dort und insbesondere auf Sam, einen großen Elefantenbullen. Zur Zeit ist Sam ausgeliehen an den Tiergarten Blijdorp in Rotterdam, aber die Aktivitäten verlaufen so wie geplant. Die ersten zwei Wochen im November stehen für Zorgaccent Amersfoort wieder im Zeichen des Elefanten. In der Vorhalle einer der Standorte von Zorgaccent Amersfoort, dem Pflegezentrum Birkhoven, können Interessenten eine Ausstellung mit bezug auf den Asiatischen Elefanten bewundern und insbesondere natürlich die Herde des Tierparks Amersfoort.

Algemeen Dagblad - 1. Nov. 2007
Herbouw toren 'kers op de taart'
Wiederaufbau des Turms ist das "Sahnehäubchen"
Der Zahn der Zeit nagt in der Tat am Bauwerk des Architekten Sybold van Ravesteyn. Eine Erneuerung steht bevor, aber wie das geschehen muß, das ist noch die Frage. Daß einst einmal ein Aussichtsturm hinter der Tropenhalle [Rivièrahal] gestanden hat, ist auch jetzt noch zu sehen. "Wenn man im Restaurant ist und in die Höhe schaut, dann sieht man eine gläserne Kuppel", sagt Pressesprecher Jan Klapwijk vom Tiergarten Blijdorp. "Das ist exakt die Stelle, an der einst der Turm stand. Und wo dieser möglicherweise in der Zukunft wieder gebaut wird." Die Betonung liegt auf möglicherweise. Denn auch mit 4,5 Millionen Euro von der Gemeinde Rotterdam bleibt noch die Frage, ob dieses markante Bauwerk irgendwann zurückkehrt. "Es soll das Sahnehäubchen sein", betont Klapwijk. "Natürlich hat das einen nostalgischen Wert. Aber es muß realisierbar bleiben. Und Nostalgie von damals muß nicht unbedingt jetzt noch wirken. Wenn man früher auf dem Turm stand, sah man den Grundriß des Zoos. Jetzt sieht man nur noch Baumwipfel."

Algemeen Dagblad - 1. Nov. 2007
Uitkijktoren was een van de grote attracties
Aussichtsturm war eine der großen Attraktionen
Selbstverständlich stehen Tiere in einem Zoo im Mittelpunkt, aber der Tiergarten Blijdorp hat - für den, der ein Auge dafür hat - nichtsdestotrotz eine zusätzliche Attraktion: die elegante Architektur von Sybold van Ravesteyn. Der Entwurf aus dem Jahre 1940 ist durch allerlei Erweiterungen und Umbauten und schlechte Instandhaltung bereits schwer angegriffen. Doch ist auch jetzt noch zu sehen, mit wieviel Liebe der alte Teil des Gartens gestaltet wurde. Mit einem feierlichen schmiedeeisernen Zugangstor, exotischen Gebäuden, Tiergehegen mit geschwungenen Formen, klassische Säulenreihen mit Tierfiguren, barocken Bildern und Ornamenten. Der Rotterdamer Architekt, der Blijdorp als sein Lebenswerk betrachtete, entwarf tatsächlich einen kompletten Park mit geschwungenen Wegen, anmutigen Weihern, besonderer Bepflanzung, hellen Gebäuden und leichten Pavillons. Die Symmetrie des Tierparks war bis in die siebziger Jahre vor allem gut zu sehen vom 47 m hohen Aussichtsturm aus, in den fünfziger Jahren eine der größten Attraktionen von Blijdorp. Der Turm hatte getrennte Treppen für hinaufsteigende und herabkommende Besucher sowie einen Fahrstuhl. Im Jahre 1940 war Blijdorp ein fortschrittliches Institut. Die Tiere saßen nicht in Käfigen, sondern in Gehegen, die durch Wassergräben von den Besuchern getrennt waren. Zum Unglück für Van Ravesteyn veränderten sich später die Auffassungen über Tiergärten, wodurch seine Architektur in den Hintergrund geriet.

evenementnieuws.nl - 31. Okt. 2007
Dierentuin Artis vernieuwd
Zoo Artis erneuert
Dem regelmäßigen Besucher kann es nicht entgangen sein. Der Eingang von Artis, eine Allee, links die Kamele, rechts der Streichelzoo, ist aufgebrochen. Beabsichtigt ist, die Allee - das historische Bild vor Augen - zu erneuern. Bald sollen Krallenäffchen, die sich frei in den Bäumen entlang der Allee bewegen können, die Besucher begrüßen. Diese Erneuerung paßt in die heutige Philosophie von Artis, dort, wo es möglich ist, die ursprünglichen Baufluchten und Durchblicke herzustellen. Der Besucher soll beim Eintritt wieder die räumliche Erfahrung haben vom königlichen Eintritt, wie er früher einmal war. Die Neuanlage soll erwartungsgemäß Ende des Jahres abgeschlossen sein. Im Jahre 2008 können Sie dann einen geräumigen, stattlichen Eingang genießen, der eines jeden Besuchers würdig ist.

dierennieuws.nl - 31. Okt. 2007
Indrukwekkend schouwspel boven Zoo Parc Overloon
Beeindruckendes Schauspiel über dem Zoo Park Overloon
Seit einigen Tagen findet über dem Zoopark Overloon ein spektakuläres Schauspiel statt. Gegen Mittag versammeln sich Tausende von Staren, um unter lautem Gezwitscher massenhaft hochzufliegen. Sie bereiten sich vor auf den alljährlichen großen Zug in den wärmeren Süden. Wahrscheinlich haben die Stare den Park ausgewählt als ungestörte Vorbereitung auf die große Reise - im Zusammenhang mit dem vielen dort vorhandenen Bambus. Für die Stare ist das dichtgewachsene Gestrüpp ideal, um die Nacht dort zu verbringen. Es wird erwartet, daß die Stare noch etwa zwei Wochen bleiben, um in der Umgebung des Zooparks Overloon ihre Reserven aufzubauen, ehe sie ihren großen Zug beginnen.




Russische Meldungen

Europäisches Rußland, Tatarstan

tatar-inform.ru - 3. Nov. 2007
Росомаха из Казанского зоопарка эмигрировала в Чехию
Vielfraß aus dem Kasaner Zoo "emigrierte" nach Tschechien
Der Kasaner Zoologisch-Botanische Garten schenkte den Kollegen der Stadt Brno (Tschechien) eine für Zoos seltene Art - einen Vielfraß. Das teilte Direktor Albert Mudarissow mit. "Mit dem Zoo in Brno arbeiten wir schon einige Jahre zusammen. Vor drei Jahren schenkten uns die tschechischen Kollegen ein Zebra, Krokodile und einige Känguruhs und baten dafür um zwei Vielfraße. Wir haben unser Versprechen erfüllt. Praskowja ist die erste, die die Besucher des Zoos Brno sehen werden", sagte er. Der Vielfraß soll einen würdigen Platz einnehmen im neuen Anlagenkomplex "Hoher Norden", der in dem tschechischen Zoo geschaffen wird. "Dieses Tier soll eines der wichtigsten in diesem Zooteil sein", bemerkte A.Mudarissow. Doch die Kasaner haben schon vorher mit den tschechischen Kollegen vereinbart, daß ein kleiner Vielfraß, von der ersten Nachzucht, in den Kasaner Zoo geschickt wird. Jetzt wird hier eine spezielle Anlage vorbereitet für die Haltung dieses ungewöhnlichen Tieres. Wir erinnern daran, daß der Vielfraß auf Anforderung des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens von Jägern im Gebiet Tjumen gefangen wurde. In der Hauptstadt Tatarstans verbrachte das Tier nur einige Monate.

tatar-inform.ru - 2. Nov. 2007
В Казанском зоопарке поселилась харза
Kasaner Zoo erhielt Buntmarder
Die Sammlung des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens wurde durch einen neuen Pflegling ergänzt. Seit kurzem wird eine der Anlagen von einem Buntmarder bewohnt. Das Tier aus der Familie der Marder kam aus dem Jekaterinburger Zoo mit dem Zug nach Kasan, durchlief die Quarantäne und ist jetzt dabei, sich in seinem neuen Zuhause einzuleben. Zoodirektor Albert Mudarissow bekannte heute gegenüber Journalisten, daß er seit 1998 davon träumte, dieses Tier zu erwerben, seit er es zum erstenmal im Leningrader Zoo gesehen hatte. Der Zoo hat vor, noch ein weibliches Tier zu erwerben. "Wir beteiligen uns an vielen europäischen Erhaltungszucht-Programmen und ich denke, daß es nicht zweckmäßig wäre, das Tier allein zu halten. Wenn wir für dieses eine Gefährtin finden, wird dem Tier nicht langweilig und unsere Sammlung größer werden", sagte Mudarissow. Buntmarder sind sehr selten. In Rußland werden sie nur in fünf Zoos gezeigt: in Moskau, Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Nowosibirsk und jetzt in Kasan. Hinzu kommt, daß diese Tiere gar nicht billig sind, den Kasaner Zoo hat es fast 30.000 Rubel gekostet [etwa 840 Euro].

dontr.ru - 2. Nov. 2007
У амурского тигра Зевса в Ростовском зоопарке появился новый вольер
Amurtiger Zeus im Zoo Rostow erhielt neues Gehege
Zeus, so heißt die große gestreifte Katze, scheint das geräumige moderne Gehege zu gefallen. Und die Leitung des Zoos hofft, nach der Verbesserung der Wohnverhältnisse auch die familiäre Situation des Tigers Zeus zu verändern. Auf der neuen Tigeranlage schaut Zeus schon etwas verlegen aus: eine große Fläche und, die Hauptsache, keine Gitter. Von den Zoobesuchern durch dickes Glas getrennt. Das ist das erste Gehege der neuen Tigeranlage. Gebaut wurde es im wesentlichen mit eigenen Mitteln des Zoos. Ein von der Stadt bestätigtes Entwicklungsprogramm für einen der größten Zoos Europas gibt es bisher nicht. "Perspektivisch möchten wir, daß eine Tigerin mit Jungen den großen Auslauf beziehen wird. Wir hoffen, daß das irgendwann Realität wird", vertraut uns Alexandr Lipkowitsch die Pläne an.

Sibirien

sgzt.com - 7. Nov. 2007
Обойдите хоть полсвета - длинношеее нет секстета
Auch wenn ihr die halbe Welt umrundet - langhälsiger findet ihr kein Sextett
Oberbürgermeister Pjotr Iwanowitsch Pimaschkow versprach schon vor anderthalb Jahren den Städtern, daß es in Krasnojarsk Giraffen geben wird... Und nun sind sie da! Probleme mußten wahrlich nicht wenige gelöst werden. Die Hauptaufgabe bestand natürlich darin, den Ort zu finden, woher man sie hierher bringen konnte. Dieser Ort wurde gefunden. Eine afrikanische Farm, ein kleines bißchen südlich der Sahara. Dann stand die Frage: womit und für wieviel sollten diese Giraffen gekauft werden? "Ein HALBES JAHR verhandelten wir über Preis und Transport", erzählte Pjotr Pimaschkow. "Die ganze Stadt hat Geld gesammelt. Schließlich kam eine Summe zusammen, die sich sehen lassen kann - 13 Millionen Rubel, was völlig ausreichend war, um die Idee zu realisieren, es blieb sogar noch etwas übrig für die bestmögliche Gestaltung des Parks selbst." Die vor kurzem eingetroffenen Tiere werden niemandem gezeigt - Quarantäne und Anpassung an die gastfreundliche sibirische Erde sollen in Ruhe vor sich gehen. Ohne Aufsehen. Wann trotzdem die afrikanische Exotik sich in ihrer ganzen Schönheit den Besuchern zeigt, kann man im Park nicht genau sagen, alles hängt vom Zustand der Tiere ab. Doch im nächsten Monat wird das ganz bestimmt nicht sein. Dann wird man die neuen Pfleglinge begaffen können, aber nur im Haus, denn im Freien beginnt überhaupt kein "Giraffenwetter". Bei minus fünf Grad können sie natürlich noch nach draußen gehen, doch sie wählen Pfade, die schneefrei sind. Aber bei minus 25 ... Für die Giraffen wurde im Park extra ein Haus gebaut mit einer Fläche von 1.200 qm und einer Höhe von 11 m. Anders wäre es für diese hochgewachsenen Tiere, die bis zu sieben Meter hoch werden können, völlig unkomfortabel. Aber so hat das langhalsige "Sextett" (es sind sechs Giraffen!) sogar etwas, wo es nicht nur herumspazieren, sondern auch herumlaufen kann. Im Sinne von eine Zeitlang umherlaufen. Die Anzahl wurde übrigens auch nicht zufällig ausgewählt. Nach Meinung von Wissenschaftlern fühlen sich Giraffen gerade in einer solchen Zusammensetzung am wohlsten. Ungeachtet dessen, daß sie noch ganz klein sind, jede ist erst zwei Jahre alt, fressen sie je 60 Ahornzweige am Tag. Die Wahl zugunsten des Ahorns trafen die Neubewohner selbst aus dem ihnen von den Zoologen und dem Personal des Parks angebotenen Menu. Jene Vorräte, die gemeinsam mit den Giraffen aus Afrika mitgebracht wurden, wurden auf dem Flughafen von den Zollbeamten beschlagnahmt und vernichtet. Wie P.I. Pimaschkow versprach, werden den gefleckten Bewohnern bald auch noch Pinguine folgen. Und eine Giraffe, scherzte Pjotr Iwanowitsch, kann man gegen einen Elefanten tauschen oder drei Flußpferde. Nein, die Giraffe ist unsere. Für einen Elefanten oder ein Flußpferd muß man einfach Geld ansammeln. Wohin eilt man dann?

regnum.ru - 2. Nov. 2007
В "Роевом ручье" появились африканские животные
Afrikanische Tiere für Krasnojarsker Park der Flora und Fauna
Im Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" [etwa: Kette von Bächen] gab es Neuzugänge aus Afrika: Giraffen, Zebras, Gnus, Oryxantilopen, Kudus und viele andere. Am 29 Oktober kamen sie mit einem Charterflug aus der Republik Südafrika. Zur Zeit kann man Giraffen und Zebras sehen, in einem Monat werden den Besuchern die übrigen Tiere gezeigt. Die Mittel für den Kauf und die Lieferung der afrikanischen Tiere halfen Krasnojarsker Geschäftsleute zu sammeln. Insgesamt kamen etwa 13 Millionen Rubel zusammen. Stadtoberhaupt Pjotr Pimaschkow dankte den Sponsoren. "Keine einzige Kopeke aus dem Budget wurde für diese Operation ausgegeben", betonte Pjotr Pimaschkow. Zuerst sollten die Giraffen aus Tschechien geholt werden, doch das gelang nicht, weil "Rojow Rutschej" nicht dem Europäischen Zooverband EAZA angehört. Erfolgreich endeten ein halbes Jahr dauernde Verhandlungen mit der Republik Südafrika, in der die sanitäre Situation von allen afrikanischen Ländern am günstigsten ist. In Rußland wurde "Rojow rutschej" zum zweiten Zoo nach dem Moskauer, in dem die Besucher eine solch große Gruppe von Giraffen sehen können. Nach Krasnojarsk wurden sechs zweijährige Exemplare gebracht, nach Meinung von Fachleuten ist diese Anzahl optimal, weil Giraffen Herdentiere sind. "Schließlich ist eine Giraffe ein Tier, das man tauschen kann gegen einen Elefanten oder drei Nashörner", sagte Pjotr Pimaschkow. Für die Giraffen wurde eine neue Anlage gebaut, sie ist 11 m hoch, ihre Fläche beträgt 1.200 qm. Bald wird ein Wettbewerb ausgerufen, um Namen für die neuen Pfleglinge zu finden, teilte der Direktor des Parks Nikolai Kulakow mit.

yarsk.ru - 2. Nov. 2007
Пимашков рассказал красноярцам про жирафов все
Pimaschkow erzählte den Einwohnern von Krasnojarsk alles über die Giraffen
Heute präsentierte Oberbürgermeister Pjotr Pimaschkow im Krasnojarsker Zoo "Rojow rutschej" für die Stadt neue, exotische Tiere - Giraffen. Sie wurden am 29. Oktober mit dem Flugzeug aus der Republik Südafrika gebracht. Es sind insgesamt sechs Giraffen. Wie im "Rojow rutschej" mitgeteilt wurde, ist der Krasnojarsker Zoo in Rußland der zweite nach dem Moskauer, in dem es eine solche große Gruppe Giraffen gibt. Pjotr Pimaschkow stellte die neuen Bewohner vor und erklärte: "Das Ereignis ist ein sehr bedeutsames. Wir haben ungeduldig auf die Ankunft der Giraffen in der Stadt gewartet. Das ist wichtig für uns alle, doch besonders - für die kleinen Kinder. Vor anderthalb Jahren habe ich dem Gouverneur öffentlich versprochen, daß sie unbedingt hierher gebracht werden. Doch am Anfang mußten zwei Probleme gelöst werden: wo sind diese herrlichen, graziösen Tiere zu finden und woher nehmen wir das Geld", erzählte Pimaschkow. Seinen Worten nach war das erste Problem noch komplizierter zu lösen als das zweite, das finanzielle. Zuerst führte Krasnojarsk Gespräche über die Lieferung von Tieren aus Tschechien. Doch dieses Projekt zu realisieren gelang nicht, weil "Rojow rutschej" kein Mitglied des internationalen Zooverbandes ist. Es folgten Gespräche mit Alma-Ata, doch, nach Information des Oberbürgermeisters, begannen in diesem Zoo irgendwelche unangenehmen Ereignisse, Pimaschkow hat nicht genauer formuliert, welche. Erst danach kam man auf die Republik Südafrika. "Ein halbes Jahr zogen sich die Verhandlungen hin - die Kosten wurden genauer bestimmt, die Art des Transports. Es gab Schwierigkeiten. Doch haben wir stets die Unterstützung der Regierung der Republik Südafrika sowie der Kollegen aus Moskau verspürt. Wir waren stets über den Gang der Ereignisse informiert. Alles verlief bemerkenswert. Und am 29. empfingen wir in Krasnojarsk das Flugzeug, das voll beladen war mit exotischen Tieren, die es in vielen Zoos Rußlands nicht gibt", bemerkte der Oberbürgermeister. Was die Finanzierung betrifft, so versicherte Pjotr Pimaschkow, wurde aus dem Budget nicht eine einzige Kopeke für den Kauf der exotischen Tiere ausgegeben. "Wir wandten uns an Geschäftsleute, an Industrielle. Ich möchte ihnen Worte der Dankbarkeit aussprechen. Es gelang, 13 Millionen Rubel zu sammeln. Dieses Geld reichte nicht nur für Erwerb und Transport der neuen Bewohner des ‚Rojow rutschej', sondern auch dafür, weiter Probleme zu lösen, die mit dem Zoo zusammenhängen", erzählte das Stadtoberhaupt. Der Oberbürgermeister erklärte auch, warum gerade sechs Giraffen nach Krasnojarsk gebracht wurden. "Es gibt verschiedene Meinungen", sagte Pimaschkow, "eine davon: wozu so viele. Man sagt: Sicher wußten sie nicht, wohin mit dem Geld! Vor dem Kauf haben wir uns mit Fachleuten beraten. Und wir haben verstanden: Giraffen sind Herdentiere. Wenn es sechs sind, fühlen sie sich maximal sicher. Ich hoffe, daß wir von ihnen Nachwuchs erhalten werden. Andererseits ist eine Giraffe ein Tier, das man sogar gegen einen Elefanten tauschen kann oder gegen zwei Nashörner! Ja, die Haltung solcher Tiere ist aufwendig. Doch ist es besser, einen Zoo zu errichten, in dem Kinder verkehren, als irgend etwas anderes zu bauen!", resümierte Pimaschkow. Erörtert wurden auf der Präsentation auch die künftigen Namen der Giraffen. Nach den Worten des Direktors des "Rojow rutschej" haben sie noch keine Rufnamen, nur Ohrennummern. Und Pjotr Pimaschkow schlug vor, einen Wettbewerb auszurufen, um Namen für die Tiere zu finden. "Ich denke, daß die Giraffen unsere, russische, Namen haben werden!", teilte das Stadtoberhaupt mit.

itartass.ur.ru - 1. Nov. 2007
Жирафы и зебры стали пассажирами необычного рейса уральской авиакомпании
Giraffen und Zebras als Passagiere eines ungewöhnlichen Fluges der Ural-Fluggesellschaft
"Die Tiere erhielten spezielle Injektionen über die Nahrung und ein Schlafmittel eingespritzt. Deshalb verhielten sie sich ruhig. Die Tiere befanden sich in Spezialbehältern. An Bord des Flugzeuges hielten wir ein für sie ideales Klima aufrecht - 18 bis 20 Grad Wärme, dafür betrug bei der Ankunft in Krasnojarsk die Lufttemperatur im Freien minus fünf Grad", erzählte Flugkapitän Awwakim Nersessow. Er sagte auch, daß sich die Tiere insgesamt 16 Stunden an Bord befanden. Früher haben die Piloten der "Aviacon Zitotrans" schon Eisbären, Pferde, Elefanten, Schafe und andere Tiere transportiert. Die Frachtflugzeuge IL-76, die für den Transport von Tieren genutzt werden, schaffen bis zu 50 t Last.

irk.kp.ru - 7. Nov. 2007
Рысь из Иркутской зоогалереи выдали замуж в Краснодар
Luchsin aus der Irkutsker Zoogalerie zur Hochzeit nach Krasnodar
Nicht irgend einem soll sie Pfote und Herz anvertrauen, sondern dem heißblütigen Männchen am Kuban. Dieses Glück wurde der Luchsin Lada aus der Irkutsker Zoogalerie zuteil. Die Mitarbeiter beschlossen: es ist an der Zeit, die "Jungfrau" zwecks Heirat abzugeben. Und da tauchte am Horizont schon ein Bräutigam auf. Aus Krasnodar, wo das Klima für die Gefleckte wesentlich besser ist als in Sibirien. Jetzt lebt die Luchsin schon einen Monat im neuen Gehege. Und der Bräutigam vom Kuban wohnt nebenan, im Nachbarkäfig. Er wartet, bis sich Lada an die neue "Wohnung" gewöhnt hat, und auch an ihn. Das Pärchen zueinander lassen wollen die Mitarbeiter des Zoos noch nicht. Lada wurde im Zirkus erzogen. Bisher hatte sie noch keinen Bräutigam. Sie braucht Zeit, um sich an ihren neuen Nachbarn zu gewöhnen. Doch wenn der Frühling anbricht und die Paarungsinstinkte sie beide in Erregung versetzen, dann kommt das Paar auch zusammen in einen Käfig.

wwf.ru - 6. Nov. 2007
Медвежьи патрули готовятся к приходу медведя
Bärenpatrouillen bereiten sich auf Eintreffen der Bären vor
Mit dem Beginn der Herbstfröste kommen die Eisfelder allmählich vom Norden an die arktische Küste Rußlands heran. Die "Bärenpatrouillen" des WWF bereiten sich auf das Eintreffen des Eisbären vor. Nach Angaben vom 6. November hat sich eine Eisdecke um die Halbinsel Taimyr und an der arktischen Küste Jakutiens gebildet sowie die Grenzen Tschukotkas erreicht. Über die Eisbrücke erreichen die Bären den Küstenstreifen und beginnen ihre Wanderung nach Osten. An der Mündung der Kolyma hat bereits die jakutische Bärenpatrouille ihren Dienst angetreten - die zwei Naturschutz-Inspektoren Wjatscheslaw und Ruslan Slepzow patrouillieren das Territorium zwischen den Reservaten "Kurdino-Krestowaja" und "Medweshji ostrowa" ["Bäreninseln"] ab; gegenwärtig befinden sich hier neun erwachsene Eisbären, doch das Eintreffen der "Hauptkräfte" wird in sieben bis zehn Tagen erwartet. Abgeschlossen ist die Vorbereitung auch an der Küste Tschukotkas: mit den Kräften der Patrouillierenden wurden zwei "Futterstellen" mit toten Walrossen im Gebiet der Siedlung Ryrkajpij und drei in der Nähe der Siedlung Wankarem geschaffen, wohin fast 115 tote Walrosse gebracht wurden. Die toten Walrosse ziehen die Eisbären an und erlauben es, diese für längere Zeit an einem Ort zu konzentrieren. Die im Vorjahr 10 km von der Siedlung Wankarem gemachte Erfahrung zeigte, daß eine "Futterstelle" erlaubt, die Eisbären von Ortschaften abzulenken und vor Wilderen zu schützen. Die Entstehung eines neuen großen Landlagerplatzes der Walrosse im Westen der arktischen Küste Tschukotkas wird ohne Zweifel zu Veränderungen führen im Charakter der Herbstwanderung der Eisbären. Die Bärenpatrouille stellt Prognosen für die Situation auf und bereitet sich auf operatives Eingreifen vor. "Es gibt Grund zu der Annahme, daß im Vergleich zum Vorjahr in diesem Herbst die Verteilung der Eisbären an der Arktisküste Tschukotkas sich verändern wird: ein großer Teil der Tiere bleibt in der Gegend des Kaps Schmidt, wo sich eine bedeutende Menge toter Walrosse angehäuft hat", bemerkt Andrej Boltunow, wissenschaftlicher Leiter des Projekts "Bärenpatrouille". "Wir erwarten die Wiederholung der vorjährigen ‚Wankaremer' Situation, nur 200 km nord-westlicher." "Bei Beibehaltung einer solchen Tendenz in der Veränderung des Klimas in den nächstfolgenden Jahren muß man für die Erhaltung der Eisbärenpopulation dem Westteil des arktischen Küstenstreifens Tschukotkas und den benachbarten Gebieten Jakutiens eine besondere Aufmerksamkeit widmen", unterstrich Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands.

amic.ru - 5. Nov. 2007
Гора Белуха может стать одним из семи чудес России
Berg Belucha kann eines der sieben Wunder Rußlands werden
Jetzt hat die höchste Anzahl von Stimmen unter allen Bewerbern des Föderationsbezirks Sibirien der Berg Belucha (12.505 Stimmen), er erhielt doppelt so viel wie der Nowosibirsker Zoo, der jetzt an zweiter Stelle liegt, und der Baikalsee, der den dritten Platz belegt. Die Stimmen für die Sehenswürdigkeiten Sibiriens können auf der Website http://www.ruschudo.ru/ abgegeben werden. Die Ergebnisse der Abstimmung werden am 12. Juni 2008 verkündet. Der Berg Belucha ist einer der größten Berggipfel Rußlands, der höchste Gipfel Sibiriens mit 4506 m über dem Meeresspiegel. Im Jahre 1998 aufgenommen in eine Liste von Objekten des Weltnaturerbes der UNESCO "Altai - Goldene Berge".

news.mail.ru - 2. Nov. 2007
Белые тигры отказались размножаться в Сибири
Weiße Tiger in Sibirien verweigern Fortpflanzung
Im Nowosibirsker Zoo wurde ein Experiment beschlossen -zwei weiße gestreifte Schönheiten sollten zusammengebracht werden, um Nachwuchs zu bekommen von diesen seltenen Katzen. Es klappte nicht ... Das Pärchen wurde wieder getrennt und das Experiment auf unbestimmte Zeit verschoben. Solange, bis irgendein "Quergestreifter" das Herz der widerspenstigen Tigerin erobert.

Ural

apiural.ru - 1. Nov. 2007
Екатеринб