Liebe Leser,
überraschende Meldung: Die tödliche und hochansteckende
Chytridiomycose-Hautkrankheit, die mittlerweile fast weltweit die
Amphibienzahlen drastisch reduziert, erweist sich ausgerechnet mit
einem Breitband-Antibiotikum (das also gegen Bakterien, nicht Pilze
wirken sollte) als komplett heilbar: mit dem überall und billig
erhältlichen Chloramphenicol, eher unter Handelsnamen wie
Enteromycetin
oder Leukomycin bekannt. Wahrscheinlich haben Sie es als Augentropfen
auch noch irgendwo stehen. Natürlich kann man damit nicht das
Freiland
komplett überziehen, aber es besteht nun die Hoffnung,
Zootierbestände
und Reservepopulationen gesundzuhalten und auch ohne extreme
Quarantäne
- und damit viel billiger - pflegen zu können.
Die schwachsinnige Nerz-Befreiungsaktion bei Magdeburg - und eine
weitere in Dänemark - steht bei uns nicht etwa deshalb ebenfalls
unter
"Artenschutz", weil wir es mit Tierschutz verwechseln (letzteres ist es
nämlich in keinem Fall). Entlarvender Kommentar eines dieser
angeblichen Tierschützer: "Ist doch egal, ob sie verhungern,
überfahren
werden oder für den Pelz getötet". Mehr muß ich dazu
nicht sagen, das
übernimmt unten unser Chefkommentator.
Da ja üblicherweise Zeitungen keine Entwarnungen melden,
übernahm das
netterweise ein Leser, der sich gerade in Kalifornien aufhält:
"Die
Brände sind unter Kontrolle, auch in der Nähe des Wild Animal
Park
kehren die Leute in ihre Häuser zurück."
Die meisten von Ihnen lesen in der Zoopresseschau nur einige der
Rubriken; das ist schon aus Zeitgründen mehr als
verständlich. Sie
sollten aber nicht darauf verzichten, den Rest wenigstens diagonal zu
überfliegen. In der Niederlande-Rubrik erfahren Sie heute z.B.
alles
über die Planungen für den neuen Zoo Emmen, die diese Woche
der Presse
vorgestellt wurden. Das älteste bekannte Tier ist
über
400 Jahre alt. Was eine Benjeshecke ist, wissen
zumindest die Mitarbeiter naturnah gestaltetet Zoos, ihren Namensgeber
kannten weniger: Hermann Benjes ist letzte Woche verstorben.
Dirk Petzold
Wir
gratulieren den ausgelosten Gewinnern je eines Begleitbuchs zum
aktuellen Kinofilm "Königreich Arktis":
M. Bergmann, Duisburg
S. Becker, Göttingen
J. Rahn, München
H. Kapprell, Filderstadt
E. Kohl, Wien
Die Bücher werden in Kürze direkt von der Promotion-Agentur
verschickt.
PS, da immer mal wieder nachgefragt wird: Wir geben (im Gegensatz zu
den meisten anderen Gewinnspielen!) grundsätzlich keine Namen,
E-Mail-
und Postadressen unserer Leser an Dritte zu Werbezwecken oder
ähnlichem
weiter.
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| Zoos –
Meldungen |
Stuttgarter
Wochenblatt - 31. Okt. 2007
Wilhelma mit Besucherrekord
Der zweimillionste Wilhelma-Besucher des Jahres 2007 ist schon im
Oktober gekommen! Zum dritten Mal in ihrer Geschichte wird die Wilhelma
mehr
als zwei Millionen Besucher haben. Der zweimillionste Gast kam sogar
noch
früher als im Vorjahr. Um 14.40 Uhr vergangenen Freitag war es
soweit:
Wilhelma-Direktor Dieter Jauch konnte das Ehepaar Brigitte und
Günther
Haug mit
den Worten begrüßen: "Herzlich willkommen in der Wilhelma.
Wir freuen
uns,
Sie als Jubiläumsgast willkommen heißen zu dürfen."
Die
Enkel hatten ihre Freude am jetzt neu erhältlichen Steifftier
"Mary
zwo". Die wirkliche "Mary zwo" wächst derzeit im
Jungtieraufzuchthaus auf.
Man
ist jetzt in der Wilhelma gespannt, ob der letztjährige
Besucherrekord
von rund
2,1 Millionen Gästen bis Ende Dezember geknackt werden kann.
Das
Ziel für 2007 sind 2,2 Millionen Besucher.
Ad-Hoc-News
- 24. Okt.
2007
«Artgerecht ist nur das Meer»
In letzter Sekunde wollen Tierschützer noch den geplanten
Ausbau des
Delfinariums im Nürnberger Zoo verhindern. In einem offenen Brief
haben
sich
der Deutsche Tierschutzbund und der Bundesverband Menschen für
Tierrechte am
Mittwoch an den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly
(SPD) gewandt:
Er
solle die «politische Reißleine» ziehen. Ihrer
Meinung nach sind die Tiere in Gefangenschaft zum Tode verurteilt - in
den
vergangenen drei Jahren zählte der Nürnberger Zoo sieben tote
Delfinbabys. Für
Freitag wird eine Entscheidung des Stadtrats zum Ausbau erwartet.
Doch
auf die Hilfe des Oberbürgermeisters können die
Tierschützer offenbar
nicht
zählen. Der Politiker ist verreist. Und der für den
Tiergarten
zuständige
Bürgermeister Horst Förther (SPD) hat kaum Zweifel daran,
dass der
Antrag des
Zoos durchkommt. Wenn der Kredit vom Kulturausschuss genehmigt werde,
stehe dem
Projekt nichts mehr im Weg. Auch Zoodirektor Dag Encke ist
optimistisch: «Wir
haben aus den großen Parteien positive Signale bekommen.»
Rund
24 Millionen Euro will der Tiergarten in den Bau einer
Außenanlage des
Delfinariums investieren.
Der Bund - 26. Okt. 2007
Schildger
darf
Zoo beraten
«Duldet die rot-grüne Berner Regierung lukrative
Nebenbeschäftigungen
von
städtischen Chefbeamten?» Dies fragte Stadtrat Erich Hess
den Berner
Gemeinderat. Obwohl der SVP-Politiker den Titel seiner kleinen Anfrage
allgemein hielt, war sie auf eine Person ausgerichtet: Auf
Tierparkdirektor
Bernd Schildger. Dieser berät seit April und noch bis Ende Jahr
den
Frankfurter
Zoo. Hess wollte vom Gemeinderat wissen, wie
viele Tage
im Monat Schildger für die Frankfurter arbeitet, ob er für
diese
Tätigkeit
beurlaubt worden sei – und ob er sein Beratungshonorar in die
Stadtkasse
abliefere. Gemeinderat Stephan Hügli (fdp) stellte klar, dass
Schildger
die
Beratertätigkeit
mit seiner Vorgängerin, Barbara Hayoz (fdp), und ihm selber
abgesprochen habe.
Der Tierparkdirektor müsse sein Honorar nicht an die Stadt
abliefern.
Schildger, der von der Stadt Bern zu 90 Prozent angestellt sei, berate
den
Frankfurter Zoo an einem Tag in der Woche. Hügli betonte, dass die
Anfrage «des
grössten Zoos in Europa» für die Beratertätigkeit
ein Kompliment für
den
Tierpark Dählhölzli sei. Im Übrigen würden
Nebenbeschäftigungen im
Personalreglement geregelt – und Schildger halte alle Vorschriften ein.
Frankfurter Neue
Presse - 24. Okt. 2007
Keine Spur von Frankfurter Flamingo-Killer
Von den Unbekannten, die im Frankfurter Zoo vier Flamingos
getötet haben,
fehlte am Mittwoch jede Spur. Die toten Vögel seien zur
Untersuchung
sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Dienstagfrüh hatte
ein
Zoo-Mitarbeiter die getöteten Vögel im Flamingo-Gehege
gefunden. Drei
Tieren
waren die Köpfe abgetrennt worden. Ein fünfter Flamingo
sei
verletzt worden, sagte die Sprecherin. Das
Flamingo-Gehege, in dem die Tiere derzeit noch Tag und Nacht im Freien
gehalten
werden, liegt mitten auf dem Zoo-Gelände neben dem Nashornhaus.
Ein
Nachtwächter geht nachts regelmäßig Streife. Er hat
aber in der Nacht
zum
Dienstag nichts Verdächtiges gehört.
FR-online.de -
30. Okt. 2007
Nebelparder bringt Nachwuchs um
Ein Nebelparder aus dem Frankfurter Zoo hat sein eigenes Junges
getötet. Das
Männchen habe in der Nacht zum Dienstag die Abtrennung
durchgebissen,
die ihn
von dem Weibchen und den beiden im Juli geborenen Jungen trennte,
teilte der
Zoo mit. Dem
zweiten Jungen sei nichts passiert. Als
Ursache des Vorfalls nannte der Zoo einen Konstruktionsfehler des
Abtrenngitters
aus Edelstahlgeflecht. Der Kater wurde von den anderen Tieren getrennt.
Wiener
Zeitung - 26. Okt. 2007
Fünfzig
Jahre Haus des Meeres
Wien. Wer den
Flakturm im Esterhazypark von der Ferne sieht, würde nicht auf die
Idee
kommen,
dass der abschreckende Betonklotz ein buntes und lebendiges Innenleben
besitzt. Auf sechs Geschossebenen tummeln sich insgesamt über
5.000
lebende
Tiere,
angefangen von tropischen Fischen, über Mittelmeertiere,
Schlangen,
Echsen und
Krokodile bis hin zu bunten Vögeln und freilaufenden Äffchen,
die sich
im
Tropenhaus völlig frei bewegen können. Außerdem
beherbergt das Haus des
Meeres Österreichs größtes Aquarium
mit
300.000 Litern, indem sich Haie gemeinsam mit einer
Meeresschildkröte
tummeln. Projekte wie die erstmalige Öffnung der
Flakturmterrasse für Publikum, das neue 300.000 Liter fassende
Haibecken und
der Bau eines zweiten Tropenhauses prägen das Jubiläumsjahr.
Für
die kleinen Leos
war
die Sache
mit Stress verbunden. Sie wurden wieder aus ihrem Gehege heraus
getragen und
mussten sich über 200 Besuchern zeigen. Angesichts der vielen
Streicheleinheiten gab es da auch schon mal ein kräftiges Fauchen
der
jungen
Leoparden.
Planung und Bau
Ostsee
Netz - 26. Okt. 2007
Spatenstich
für neue Nashornanlage im Zoo Schwerin
Mit dem Bau einer neuen Nashornanlage will der Zoo Schwerin seine
Nashornhaltung auf eine zukunftssichere Basis stellen und die
Voraussetzung für
die Haltung von bis zu 6 Breitmaulnashörnern schaffen. Durch seine
aktive
Mitarbeit am EEP für Breitmaulnashörner will der Zoo Schwerin
sich auf
die
Nachzucht von Breitmaulnashörnern spezialisieren und zum Erhalt
dieser
Tierart
aktiv beitragen. Mit der Haltung und Zucht von Breitmaulnashörnern
will
sich der Zoo
auch von
seinen Mitbewerbern in Mecklenburg–Vorpommern abgrenzen, da in keinem
weiteren
Zoo Nashörner zu sehen sind. Die Dickhäuter sollen in der
großzügigen,
knapp 4500 m² großen
Außenanlage
wesentlich interessanter erlebt werden. Diesem Ziel dient auch die
Besucherbrücke, die sich über einen Teil der
Außenanlage spannt und
Blicke in
den Stall ermöglicht. Von diesem Steg bieten sich für
Besucher
unterschiedliche
Ausblicke, vor allem in die große Geländemulde hinein, in
der ein
Wasserloch
als Tränke für die Tiere die Hauptattraktion bilden soll.
Weiterhin
entsteht
ein Besucherraum am Nashornstall, in dem die Gäste des Zoos
verweilen
können
und einen direkten Zugang in den Nashornstall haben. Erstmals
können
Besucher dadurch
auch in der kalten Jahreszeit in den Stall sehen. Voraussetzung
für den
Bau
des knapp
1 Mio. ¤ teuren Projektes ist die Förderung durch das
Wirtschaftsministeriums,
da der Zoo Schwerin diese gigantische Summe nicht allein aufbringen
kann.
Zeitungsgruppe
Lahn-Dill - 29. Okt. 2007
Bären kommen nach Weilburg
Eine neue Tierart wird bald im Wildpark Tiergarten Weilburg
Einzug
halten: Braunbären sollen sich in einem mehrere Hektar
großen Gehege
tummeln
und von den Besuchern gut zu beobachten sein. Auf
einem
zunächst etwa einen Hektar umfassenden Gelände unweit des
Eingangs soll
die
"Kerngröße" des Bärengeheges mit artgerechter
Gestaltung angelegt
werden: Unterschiedliche Böden, ein kleiner See mit der bei
Bären
beliebten
Bademöglichkeit, ein Bärenhaus, Klettermöglichkeiten und
mehr. Der
Platz ist für bis zu fünf oder sechs Bären ausgelegt.
350000 Euro hält
das Land
für den Bau der neuen Attraktion im Haushalt bereit. Die sollen,
wie
der
Weilburger Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) mitteilte,
aus
der
slowakischen Partnerstadt Kezmarok nach Weilburg kommen, in deren
Umgebung der
Hohen Tatra Bären frei leben. Die
Eröffnung etwa zu Ostern 2009 erscheint realistisch.
contator.net -
25. Okt. 2007
Aquazoo
Schmiding
Der
Tierpark Schmiding bei Wels in Oberösterreich wird um eine
Attraktion
reicher.
Zwei
Riesensalamander seien die ersten Bewohner des Aquazoos, vermeldet er
Tiergarten. Und täglich kommen neue Tiere an und beziehen Quartier
im
Aquazoo. In
einer Regenwaldlandschaft gibt es ein 'Meer' mit 12 Meter Korallenriff.
Piranhas werden da genauso schwimmen wie Haie - diese kommen
später
dazu.
Zweieinhalbtausend Quadratmeter groß wird der neue Bereich. Die
Eröffnung ist
noch für dieses Jahr geplant!
Liechtensteiner
Volksblatt - 26. Okt. 2007
Alle
fünf
Einsprachen gegen Berner Bärenpark offenbar vom Tisch
Sollten die fünf
Einsprachen tatsächlich vom Tisch sein, wäre das "ein
genialer Tag"
für die Bären und für die Stadt Bern, freute sich Hayoz.
Der Anwalt der
wohl gewichtigsten Einsprecherin, der Wohngenossenschaft
"Laubsägelihaus", erklärte auf Anfrage, dass seine Mandanten
auf
einen Weiterzug verzichteten. Der Bärenpark soll ab 2009 das
Berner
Wahrzeichen, den Bärengraben,
ergänzen
und den Tieren ein artgerechtes Zuhause bieten. Am Aarehang,
südlich
der
Nydeggbrücke, haben sie künftig Auslauf auf 6500
Quadratmetern in einer
mit
Bäumen, Sträuchern und Wiesen gestalteten Landschaft.
Aktionen
Münsterländische
Volkszeitung - 28. Okt. 2007
Zoodirektor
als Eule Hedwig unterwegs
Rheine. "Herr Johann, bitte zur Anprobe!" Diese
Lautsprecherdurchsage hörte man in den vergangenen Wochen im
Naturzoo
des
öfteren. Der Zoodirektor zur Anprobe? Am Samstagmorgen um 8 Uhr
wurde
das Geheimnis in der Buchhandlung
Eckers
gelüftet: Eine große Schneeeule verkaufte den siebten Band
der
Harry-Potter-Serie. Unter dem weißen Kostüm schwitzte Achim
Johann.
"Das Kostüm hat meine Kollegin Ina Jüksel gemacht",
erzählte Achim
"Hedwig" Johann. Die Hobbyschneiderin hatte viel Material aus dem Zoo
verwandt, wie Filterwatte für die Aquarien oder Kaninchendraht.
Die
Familie Eckers hatte eine
Patenschaft für eine
Schneeeule finanziert. Unter allen Käuferinnen und Käufern
wird jetzt
in den
nächsten Tagen der Gewinner ermittelt. Gewonnen hat auch der
Naturzoo.
Zwei Tierpatenschaften - eine für eine
Eule,
eine weitere über einen Papagei - wurden spontan von zwei Kunden
übernommen.
Ad-Hoc-News - 25. Okt.
2007
Nachtfütterung
im Zoo-Aquarium
Das
Zoo-Aquarium Berlin bietet seinen Besuchern am Samstag (27. Oktober)
zur
«Langen Nacht des Shoppings» eine nächtliche
Schaufütterung. Bei diesem
besonderen Anlass erhalten die Gäste interessante Einblicke
in das
Verhalten der Tiere. Die Fütterung beginne bei den Rochen und den
großen Fischen, ehe um
21.00 Uhr
die Haie ihr Fressen erhalten.
Kronberger Bote - 24.
Okt. 2007
Festwoche
zehn Jahre Zoopädagogik 3.000 Besucher nutzten die Angebote
Zu den zehn Jahren Zoopädagogik im Opel-Zoo fand eine
Jubiläumsfestwoche statt, in der die Zoopädagogen ein
umfangreiches
Programm
auf die Beine gestellt hatten: Täglich wurden fachkundig
kommentierte
Schaufütterungen
und Sonderführungen angeboten, am Wochenende kamen noch die
Märchenstunden und
das Fühlkino in der Zooschule hinzu und darüber hinaus
konnten die
Kinder auch
bei einer Gewinnrallye mitmachen und tolle Preise gewinnen. Bei
überwiegend schönem Wetter nutzten viele Familien das
kostenfreie
Angebot der
Zoopädagogik und erfuhren so ein wenig mehr über die Tiere
und ihre
Haltung und
Pflege. Insgesamt wurden in der Jubiläumswoche rund 3.000 Besucher
durch die
Zoopädagogen betreut.
Kronberger Bote - 24.
Okt. 2007
Unterstützung
für das Elefantenhaus
Kronberg. Zum zehnjährigen Bestehen der Zoopädagogik erhielt
der
Opel-Zoo
tatkräftige Unterstützung: Pünktlich zur kalten
Jahreszeit verkauften
Mitarbeiter des Versicherers Canada Life Kaminholz an die Zoo-Besucher.
Das
Holz stammt vom Baumbestand des Zoogeländes. Die Einnahmen
fließen zu
100
Prozent an den Opel-Zoo und sollen dem geplanten neuen Elefantenhaus
zugute
kommen. Rund 20 Mitarbeiter des in Köln und Neu-Isenburg
ansässigen
Versicherers hatten sich freiwillig für den Einsatz angemeldet.
Besucher
konnten sich außerdem mit Kaffee und Kuchen stärken sowie am
Glücksrad
einen
von zahlreichen Gewinnen ergattern.
WELT
ONLINE - 30. Okt. 2007
Berliner Schulklasse kümmert sich um Katzenhai-Eier
Fünf Eier von Katzenhaien hat das Aquarium Sea Life Berlin einer
Schulklasse an diesem Dienstag zur Pflege anvertraut. Nach Angaben
einer
Sea-Life-Sprecherin werden sich die Schüler der Klasse 7a der
Evangelischen
Schule Berlin Zentrum sechs bis acht Wochen lang um die Eier
kümmern.
Die
Kinder betreuen die insgesamt fünf Eier so lange, bis die kleinen
Katzenhaie
schlüpfen. Um die Teilnahme an den so genannten
«Hai-Wochen» hatten
sich über
100 Schulklassen aus Berlin und Brandenburg beworben. Bei der Bewerbung
konnten
die Kinder der Evangelischen Schule Berlin Zentrum durch einen extra
gedrehten
Hai-Trickfilm überzeugen.
20min.ch
- 24.
Okt.
2007
Kinder
werben mit tierischen Grimassen für den Zolli
In der neuen Plakatkampagne des Zoo Basel imitieren Kinder die Mimik
von Löwe,
Katta, Schleim- und Kofferfisch.
«Kinder
lernen oft durch Nachmachen», sagt Tanja Dietrich vom Zolli.
«Das
wollten wir
auf eine witzige Art zeigen.» Die Bilder kann man auf der
Zolli-Homepage auch
als
Bildschirmschoner herunterladen.
Frankfurter Neue
Presse - 29. Okt. 2007
Im Kobelt-Zoo erwachten die Toten
Schwanheim.
Blutrünstige Vampire, schaurige Gespenster und schwarze Magie: Wer
jetzt die
Tiere im Wilhelm-Kobelt-Zoo in den Winter verabschieden wollte, durfte
sich
entweder nicht fürchten oder musste ein paar schlagkräftige
Mittel zur
Geistervertreibung parat haben. Am meisten Spaß machte es
allerdings,
sich dem
Spuk einfach anzuschließen und der außergewöhnlichen
Partygesellschaft
selbst
als Teufel oder Hexe verkleidet beizuwohnen. Schon vor Beginn der
Veranstaltung war klar, dass auch die zweite
Halloween-Feier des Kobelt-Zoos ein großer Erfolg werden
würde.
Freizeit Ratgeber -
26. Okt. 2007
Saisonfinale
im
Safaripark: Am
Sonntag zum Sonderpreis Pfebra ...
Der Zoo
Hollywood- und Safaripark Stukenbrock geht in die Winterpause. Doch
bevor sich
das große Holztor bis zum nächsten Frühjahr
schließt, bedankt sich der
Tier-
und Erlebnispark mit einem besonders günstigen Eintrittspreis: Am
letzten Tag
der Saison 2007, am 28. Oktober, zahlt jeder Besucher nur 13,50 Euro
für das
"volle Programm", Kids unter 4 Jahten kommen – wie immer – gratis
rein.
PR-Inside.com - 28.
Okt. 2007
Die
letzte öffnetliche Bärenfütterung in diesem Jahr
Der
770. Geburtstag der Stadt Berlin wird heute am Bärenzwinger am
Köllnischen Park
gefeiert. Am Gehege der Stadtbären Schnute und Maxi trägt der
Kinderchor
«Marzahner Promenaden-Mischung» am Mittag Berlinlieder und
Tänze vor,
wie das
Bezirksamt Mitte mitteilte. Anschließend erfolgt die letzte
öffentliche
Bärenfütterung in diesem Jahr. Danach gehen die beiden
Bärinnen in
Winterruhe.
WELT
ONLINE - 25.
Okt. 2007
Knut empfängt die zweimillionste Besucherin
Die
dreijährige Leonie konnte den Rummel um sie kaum fassen: Als
zweimillionste
Besucherin von Eisbär Knut wurde sie am Mittwoch gleich selbst zum
kleinen
Medienstar. Zum ersten Mal besuchte sie den Berliner Zoo zusammen mit
Mutter
Katja Kowal. Auf dem Arm von Dominic Schmidt, dem Lebensgefährten
der
Mutter,
schaute die Kleine mit großen Augen unter ihrer Wollmütze in
die
zahlreichen
Fotoapparate und Kameras. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und der
kaufmännische Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich begrüßten
persönlich die
Jubiläums-Gäste am Elefantentor mit einem großen
Blumenstrauß und einem
üppigem
Präsentkorb. Die geschenkte Jahreskarte für den Zoo wollen
die Drei
jetzt häufig
nutzen. Als besondere Überraschung bekamen sie neben zahlreichen
Knut-Accessoires auch Premierenkarten für den ersten Kino-Film
über den
Publikumsliebling des Zoos. Eigentlich sollte der noch Ende des Jahres
in den
Kinos anlaufen. „Doch vielleicht wird es auch erst zur Berlinale etwas,
das würde
doch passen“, sagte Uhlich.
TIKonline - 24. Okt.
2007
Eisbär Knut Der zwei millionste Besucher im Berliner
Zoo!
Tatsächlich
hat heute der zwei millionste Besucher das Elefanten-Tor des Berliner
Zoos
durchschritten. Die kleine Leonie (3) war die Glückliche. Sie
wurde
durch den
Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz und Zoovorstand Dr. Gerald R.
Uhlich
begrüßt und bekam gleich einen kleinen Plüsch-Knut
dazu. Gemeinsam
mit Mama und Begleiter Dominik wurde Leonie dann zu Knut gebracht, so
dass sie
den berühmten Bären dann endlich einmal live erleben konnte.
Dazu gab
es einen
Geschenkekorb mit Knut-DVD und CD, Knut-Nostalgieschildern, Knut-Poster
und
Puzzle, einer Jahreskarte für den Zoo Berlin und zwei Karten
für die
Kinopremiere des Knutfilms.
PR-Inside.com - 24.
Okt. 2007
Dank Knut begrüßt der Berliner Zoo den
zweimillionsten
Besucher
Dank der anhaltenden Euphorie um den Eisbären Knut hat der
Berliner
Zoo am Mittwoch den zweimillionsten Besucher in diesem Jahr
begrüßt.
Ein
dreijähriges Mädchen aus Berlin wurde gegen Mittag an der
Kasse in
Empfang
genommen, wie der Zoo mitteilte.
Neues
Deutschland, 22. Okt. 2007 (offline)
Bengalische Beleuchtung ohne indischen Tiger
Für die Nacht der offenen Türen waren im Zoo "wilde Tiere in
mystischem
Licht" angekündigt
Nach zehn Minuten Wartezeit vor der Kasse war der
gespannte Besucher drin und nach einer halben Stunde wieder
draußen -
mehr oder minder enttäuscht von dem, was für ihn am
Samstagabend bei
der Nacht der offenen Türen im Rahmen des "Festival of Lights" im
Zoologischen Garten für sechs Euro Eintrittsgeld illuminiert
wurde.
"Wilde Tiere in mystischem Licht" waren im Programm angekündigt
worden.
Nun ist es einleuchtend, daß das Zootier
nach Einbruch der Dunkelheit ruhen möchte, doch drei "Lichtinseln"
empfanden die nächtlichen Zoobesucher bei einem "Festival of
Lights"
denn doch als ziemlich sparsam. Hinterm Elefantentor schimmerte in
permanentem "mystischen Grün" der Brunnen, dann wurden die
Gäste mit
Hilfe von Absperrungen in Richtung Tiger-Terrain geleitet. Das steinige
Zuhause von "Panthera tigris corbetti", dem
hinterindischen Tiger, war in bengalisches Licht getaucht. Doch das
Raubtier
hatte sich zurückgezogen. Das Schwimmbecken der Robben leuchtete
ebenfalls "mystisch".
Die Robben waren untergetaucht. Der Weg führte vorbei am -
selbstverständlich beleuchteten -
Restaurant. Aber auch das ist bei den "Lichtspielen" im Programm mit
angeführt, ebenso das mit normalem weißen Licht angestrahlte
Pinguinhaus. ...
Nachwuchs
Leipziger
Internet-Zeitung - 26. Okt. 2007
Premiere
bei den Mini-Antilopen: Erstes Rotduckerbaby
In der
Nacht auf den 25. Oktober geschah im Zoo Leipzig ein freudiges
Ereignis: Das
Rotduckerpärchen hat zum ersten Mal für Nachwuchs gesorgt.
Das Jungtier
kam in
der eigens durch die Tierpfleger vorbereiteten Wurfbox im Stall zur
Welt und
erfreut sich bester Gesundheit. Die noch unerfahrene Mutter (geb.
10.04.2006 im
Tierpark Nürnberg, seit 16.11.2006 in Leipzig) kümmert sich
rührend um
ihren
Schützling. Erst seit knapp einem Jahr bewohnen
das
siebenjährige Männchen und das einjährige Weibchen ihr
Gehege im Okapi-
Wald.
Rotducker werden in nur sieben Zoos in Europa gehalten, davon befinden
sich
sechs in Deutschland.
mephisto 97.6 - 26.
Okt. 2007
Neues
Antilopenbaby im Zoo
Wie der Zoo mitteilte, ist das Fohlen gestern zur Welt gekommen. Die
einjährige
Antilopenmutter hat das Baby angenommen und schon mehrfach
gesäugt. Es
ist der
erste Nachwuchs bei den Rotducker- Antilopen in Leipzig. Sie sind seit
einem
Jahr im Zoo zu Hause.
Ad-Hoc-News - 25. Okt.
2007
Zoo
präsentiert Jaguarbaby
Der
Münchner Tierpark Hellabrunn stellt heute (26. Oktober) der
Öffentlichkeit sein
Jaguarbaby vor. Der Nachwuchs des Jaguarpärchens
«Sally» und «Linus»
ist laut
Zoo mit seinen sieben Wochen alt genug, um aus seiner Wurfkiste
rauszuklettern.
Jetzt werde es Zeit, dass er das Gelände erkundet. Gemeinsam mit
»Sally« sei
das Jaguarbaby nun öfter im Gehege zu sehen, kündigte der
Tierpark an.
Vater
»Linus« dagegen bleibe im Gehege nebenan, um Mutter und
Kind nicht zu
stören.
RP Online Montag - 26.
Okt. 2007
Kreuzkrallenotter haben Nachwuchs bekommen -
Baby-Otter
erkunden das Gehege
Seit 1999 leben in der Tropenhalle des Düsseldorfer Aquazoos die
Kurzkrallenotter, deren angestammte Heimat Asien ist. Bereits 2004
konnte über
ersten Nachwuchs berichtet werden. Leider starb das damalige
Zuchtweibchen und
wurde durch "Julischka" aus dem Zoo Budapest ersetzt. Zusammen mit
"August" aus Dortmund hat sie nun zum dritten Mal Junge. Vor zwei
Monaten haben drei zierliche Weibchen und Männchen die Augen
geöffnet
und erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege. Die Eltern, aber auch
die
noch im Aquazoo lebenden drei Geschwister aus früheren Würfen
passen
höllisch
auf, damit den Kleinen nichts passiert. "Star" der Truppe ist
allerdings der zahme Otter "Nemo" (Jahrgang 2005), der bereits
überall bekannt ist und sich vor der Präsentation der Kleinen
einen
Spaziergang
an der Leine durch den Nordpark gönnte.
> es ist ein Kreuz mit den Redakteuren, die nicht richtig abtippen
können...
RP-Online
- 25. Okt.
2007
Baby-Otter tollen durchs Gehege
Die Kreuzkrallenotter im Aquazoo haben Nachwuchs bekommen. Sechs kleine
Otter
erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege.
Ad-Hoc-News
- 30. Okt. 2007
Alpakababy im Chemnitzer Zoo geboren
Der
Tierpark Chemnitz ist um eine kleine Attraktion reicher. Wie die
Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, wurde am Samstag ein Alpakababy
geboren. Das dunkelbraune Weibchen wurde auf den Namen
«Mokka»
getauft. Sein im Juli geborener, hellerer Halbbruder heißt
«Cappuchino».
News
Networld
Giraffen-Nachwuchs
in Oberösterreich
Über ein Riesenbaby freut man sich im Zoo Schmiding in Krenglbach
bei
Wels in Oberösterreich
Kanal8
- 27.
Okt. 2007
Kaori,
Shira
und Zita können schon kräftig fauchen
Limbach-Oberfrohna.
Die drei kleinen Leopardenbabys im Tierpark sind richtige Wonneproppen
und ein
Besuchermagnet geworden. Jetzt erhielten die drei Leos auch ihre Namen.
Sie wurden auf die Namen Kaori,
Shira und
Zita getauft. 62 Namensvorschläge gingen ein. Eine Jury
wählte drei
aus. Für die Namensgeber gab es kleine Präsente.
news.ch
- 25. Okt. 2007
Zwergflusspferd Grebbo im Zoo Zürich gestorben
Zürich. Das älteste Zwergflusspferd Europas ist tot. Im Alter
von 42
Jahren
musste Grebbo eingeschläfert werden, wie der Zoo Zürich
mitteilte.
Jetzt schaut
sich der Zoo nach einem neuen Zwergflusspferd-Paar um. Am 4. Juni 1967
hielt Grebbo als junger Flusspferdmann Einzug im Zoo,
zusammen
mit dem ein Jahr jüngeren Weibchen Wanna. Das Paar, ein Geschenk
des
damaligen
Präsidenten von Liberia, zeugte 19 Junge, acht davon konnten laut
Mitteilung
aufgezogen werden. Im
vergangenen
Mai starb die Zwergflusspferd-Dame und der alte Grebbo blieb allein.
Ihm ein
neues Weibchen zuzuführen, wäre zu stressig für ihn,
sagte damals
Zoo-Kurator
Robert Zingg. In den letzten Tagen habe sich an Grebbos Hals auch noch
eine
grosse
Geschwulst entwickelt. Die Behandlung schlug nicht an, eine Operation -
die
noch dazu kaum Heilung gebracht hätte - wollte man dem
hochbetagten
Tier nicht
mehr zumuten.
Stuttgarter
Wochenblatt - 31. Okt. 2007
Zwei Schwergewichte feiern zusammen
Zella
ist eine von vier Wilhelma-Elefantendamen. Die vier sind Vilja, die
älteste,
Pama, Molly und Zella. Zella feiert in diesem Jahr ihren 40.
Geburtstag.
Welcher
Tag genau das ist, wissen die Tierpfleger nicht, weil Zella ein
Wildfang ist.
Das heißt, sie ist in ihrer Heimat Indien in freier Wildbahn
gefangen
und nach
Europa gebracht worden. Auch
die DIS AG feiert ihren 40. Geburtstag. Als bundesweit agierender
Personaldienstleister ist sie Branchenriese in der Vermittlung von
Fach- und
Führungskräften. Die fünf Niederlassungen in der Region
Stuttgart haben
sich etwas
Besonderes überlegt. Die zwei Schwergewichte in ihrer Branche, DIS
AG
und
Zella, feiern ihren Geburtstag zusammen.
Das
Geschenk für Zella ist die Übernahme einer Patenschaft
für sie in Höhe
von 10
000 Euro für ein Jahr.
Das
ist der höchste Betrag, der jemals für eine Patenschaft in
der Wilhelma
im
Zeitraum von einem Jahr gespendet wurde.
inar.de
- 31.
Okt. 2007
Aus der Schweiz Partnerin für Kleinen Pandabären
eingetroffen
Es tut
sich einiges im Gemeinschaftsgehege für Kleine Pandas und
Chinesische
Muntjaks
im Zoo Duisburg. Das junge Katzenbären-Männchen AYAKO war
selbst vor
nicht
allzu langer Zeit aus einem niederländischen Zoo eingetroffen und
gerade eben
darf er sich über seine neue, ebenfalls sehr junge Partnerin
freuen.
PING
kommt aus der Zoologischen Station Eichberg in der Schweiz und wurde in
Abstimmung mit dem zuständigen Artkoordinator per
Straßentransport nach
Duisburg gebracht. Nach kurzer Eingewöhnungszeit durfte PING
auch schon auf die Anlage und Kontakt aufnehmen. Vor den wachsamen
Augen der zu
den Zwerghirschen zählenden Chinesischen Muntjaks - sozusagen vom
Erdgeschoß
aus - kletterten die beiden Katzenbären geschickt im Geäst
eine Etage
höher.
H@ll
Anzeiger - 26. Okt. 2007
Zoo-Kalender
2008 erschienen
Der
Bergzoo Halle teilt mit, dass der Kalender für das Jahr 2008
erschienen
ist.
Der auf eine Auflage von 900 Stück limitierte Kalender im Din A2
Format
(quer)
widmet sich ausschließlich den im Zoo Halle zur Welt gekommenen
Tierkindern. Der Kalender ist für 14 Euro im Zooladen am neuen
Haupteingang ab
sofort
erhältlich.
20min.ch
- 25. Okt.
2007
Im
Zolli
sind giftige Rochen zu bestaunen
Nach der Sanierung mehrerer Aquarien sind im Zolli Stechrochen zu
bestaunen. Sie leben zusammen mit anderen brasilianischen Tierarten im
Aquarium
26.
Berliner
Morgenpost
Rot
zeigt an, wo das Tier friert
Thermologen fotografieren Knut, Paul und andere Jungtiere in Zoo und
Tierpark. Projektstudie für die FU
Stuttgarter
Wochenblatt - 25. Okt. 2007
Hart: Die gemobbte "Hallensia" muss gehen
Die kuschelig wirkenden Eisbären in der Wilhelma gehören zu
den
Lieblingen der Besucher und sind doch unberechenbare Wesen: Sie
kuscheln miteinander, und plötzlich fliegen die Fetzen.
2003
musste die Eisbärin "Larissa" nach zehn Jahren einträchtigen
Zusammenlebens wegen unüberbrückbarer Differenzen mit "Anton"
in den
Zoo Karlsruhe umziehen. Nach wenigen weiteren Jahren friedlicher
Dreisamkeit
geriet nun "Hallensia" zunehmend unter Druck.
Nachdem
die Pfleger auch durch subtilste Umsperrmanöver nicht jeden
dauerhaft
zufrieden
stellen konnten, trafen die Zoologen die schmerzliche Entscheidung:
"Hallensia" als die von den beiden anderen "Gemobbte" muss
gehen.
Als
neue Heimat bot sich der Zoo in Wien an, wo ein überaus
umgänglicher,
nicht
dominanter Eisbärenmann mit jeder Menge Wiener Charme lebt.
Märkische
Allgemeine - 25. Okt. 2007
Im Tierpark Kunsterspring ist Fischotterrüde Stummel
gestorben
Für Tierparkleiter Peter Mancke war es kein einfacher Gang, als er
am
Montag
das Fischottergehege betrat. Immerhin ahnte er schon, was ihn
erwartete.
Fischottermann Stummel war schon am Wochenende eher lethargisch. "Er
wollte kaum noch fressen und hat sich auch wenig bewegt", sagt Mancke.
Am
Montag lag Stummel tot im Gehege.
Stummel
war einer der Publikumslieblinge in Kunsterspring. Klar: ein Fischotter
mit
Behinderung – das rührt die Besucher, erst recht, wenn es ein
solch
putziger
Kerl ist.
Entdeckt wurde er als
Otterbaby im Winter nahe Boitzenburg. Ein Hinterlauf war auf einer
Eisscholle festgefroren. Um Stummel zu
retten, musste das Bein amputiert werden. Jetzt
ist Frieda vorerst allein. Das ist aber nicht schlimm", sagt Mancke.
"Fischotter sind eigentlich ohnehin Einzelgänger." Er will
versuchen,
einen anderen Rüden für die Otterdame zu finden.
Lausitzer
Rundschau - 25. Okt. 2007
Gestohlenes Äffchen wieder im Tierpark
Nur
einen Tag nach seinem Verschwinden ist das kleine
Weißbüscheläffchen
wieder zu
Hause. Einbrecher hatten das Tier in der Nacht zum Dienstag aus dem
Finsterwalder Tierpark gestohlen.
Kleine
Zeitung -
31.
Okt. 2007
Gesucht: Gefiederter Ausbrecher
Wer dieser Tage in den Wäldern um den Turnersee spaziert und von
einer
überdimensionalen Blaumeise mit einem krächzenden "Hallo"
angequatscht wird, muss nicht befürchten, selbst einen Vogel zu
haben:
Es
könnte sich bei dem höflich grüßenden Tier
nämlich um den entflohenen
Blaulatzara von Emanuel Zupanc handeln. Der Papagei
ist vorige Woche aus dem Vogelpark am Turnersee ausgebüchst - und
bewies mit
seiner Flucht gleich seine Schläue. Zupanc: "Das Schloss, das
normalerweise an der Käfigtür ist, wurde gerade geölt,
die Tür derweil
mit
einer Klammer geschlossen gehalten. Der Ara hat mit dem Schnabel durch
das
Gitter gelangt, die Klammer angezogen und so die Tür
geöffnet." Seine
Partnerin ließ der freiheitsliebende Papagei zurück -
für Zupanc ein
Grund zur
Hoffnung: "Wenn der Partner zurückbleibt, kehren die Papageien
fast
immer
wieder zurück." Diesmal fürchtet er aber um das Leben des
kostbaren
Tieres, da es am Sonntag zwar auf einen "Kurzbesuch" im Vogelpark
vorbeischaute, sich dann aber erneut vom Acker machte. Zupanc setzt
für
Hinweise, die zur Rückführung des Papageis führen, 300
Euro
aus.
Tages-Anzeiger
Online
- 26. Okt. 2007
Entflogener
Flamingo
zurück im Kinderzoo
Er ist wieder da, der Flamingo, der vor vier Tagen aus dem Kinderzoo
Rapperswil ausgerissen war: Er konnte am Donnerstagabend in Schmerikon
am
Obersee eingefangen werden. Der rosarote Vogel hat die Rettungsaktion
nach
Aussagen von Zoodirektor Benjamin Sinniger gut überstanden und
befindet
sich
wieder in Gesellschaft seiner 37 Artgenossen in Rapperswil. Zuvor hatte
der Flamingo nicht nur die Zoo-Mitarbeiter, sondern auch
die
Bevölkerung des Zürcher Oberlandes auf Trab gehalten.
Verschiedene
Fangaktionen
rund um den Pfäffikersee scheiterten.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
emmen.nl - 26. Okt. 2007
Unieke ontmoetingen in zes werelden van natuur en
cultuur
Einzigartige Begegnungen von Natur und Kultur in
sechs Welten
Am Mittwoch, dem 24. Oktober, fand ein Informationsabend statt für
alle
Einwohner von Emmen und Interessenten über die Pläne für
den neuen
Tierpark und das neue Theater. Wegen der erwarteten Interessenten wurde
die Präsentation von Henk Hiddingh, Direktor des Tierparks Emmen,
im
letzten Moment verlegt von der "Grote Kerk" ins Hotel "De Giraf". Wer
doch nach der "Grote Kerk" gegangen war, traf dort einen Pendelbus an,
der zwischen der Kirche und "De Giraf" hin und her fuhr. Die Verlegung
war kein überflüssiger Luxus: mehr als 350 Zuhörer
lauschten Hiddinghs
Darlegungen. "Jaap und Aleid Rensen legten die Grundlage für den
Park,
wie er jetzt ist. Mit viel Elan entwickelten sie ein erfolgreiches
Zookonzept. Keine Gitter, große, naturgetreue Anlagen, viel
Aufmerksamkeit für Bildung. Anno 2007 stehen wir wieder vor einer
Neugestaltung. Das Konzept wird überall nachgeahmt, folglich haben
es
die Leute nicht mehr nötig, nach Emmen zu kommen. Auch Artis hat
seit
2006 einen Schmetterlingsgarten! Also müssen wir ordentlich
investieren, um uns weiter von anderen zu unterscheiden. Hier im
Zentrum sind die Möglichkeiten dafür beschränkt. Die
Grenzen unseres
Geländes sind erreicht. Die Noordbarger Es bietet eine wunderbare
Chance. Aber wir müssen den heutigen Park im Zentrum bis zum
Schluß
hegen und pflegen. Das muß sein!"
Gemeinsam genießen. "Ausgangspunkt unseres Planes ist, daß
die Leute
gemeinsam eine Zeit erleben wollen, die unterhaltsam und voller
Überraschungen ist, sie bereichert. Die Betonung liegt auf
gemeinsam
genießen. Egal, ob als Familie, Ehepaar, Schule, Unternehmen. Die
Betonung liegt auf 'gemeinsam'. Dabei wollen wir alle Sinnesorgane
ansprechen. Es muß neu, spektakulär, bereichernd, voller
Überraschungen, aber auch schön und toll sein. Es ist
wesentlich, daß
wir eine einzigartige, innovative und für sich selbst sprechende
Attraktion auf die Beine stellen. Unsere Mission: wir bieten den Leuten
eine einzigartige Begegnung mit Natur und Kultur, mit Respekt vor
Mensch, Tier und Natur.
Klimazonen. "Der jetzige Park ist in Kontinente eingeteilt. Im neuen
Park gehen wir von Klimazonen aus. Auf dieser Grundlage schaffen wir
sechs ganz verschiedene Welten von Natur und Kultur. Eine davon ist das
Theater. Die anderen fünf Welten kann man auf drei Art und Weisen
erleben: mittels einer mehr abenteuerlicheren Route, mittels einer
erholsamen Route oder mittels einer "Bereicherungsroute"
[Bildungsroute?]. Man entscheidet sich für seine Route in die
Raststätte, das Herz jeder Welt. Dort sind
Gaststättenbetriebe,
Toiletten und auch eine kleine Bühne. Für Leute, die nicht so
lange
laufen können oder wollen, ist ein bequemer Transport geregelt.
Überall
sind Zoolotsen anwesend."
Wohlbefinden der Tiere. Die Verlagerung des Tierparks ist in den Augen
von Hiddingh eine einmalige Chance, die mit beiden Händen
ergriffen
werden muß. "Auf der Noordbarger Es [Feldflur] können wir
Tiergehege
einrichten, die den neuesten Erkenntnissen entsprechen. Tiere, die es
nötig haben, erhalten geräumigere, noch naturgetreuere
Anlagen, mehr
Wahlmöglichkeiten, nachts nach draußen zu gehen oder drinnen
zu
bleiben, mehr Abwechslung usw. Die Elefanten zum Beispiel
müßten viel
mehr Platz haben, um auch nachts laufen zu können. Das gibt es
jetzt
nicht, aber auf dem neuen Gelände ist das möglich. Das ist
ein enormer
Gewinn, für die Tiere, aber auch für die Besucher. Denn
Tiere, die sich
wohl in ihrer Haut fühlen, die sich gesund verhalten, sind aktiv,
und
folglich schön und interessant, um Blicke auf sich zu ziehen."
Sechs Welten.
Welt der Begegnung. Im Tierparktheater beginnt und endet alles in der
Welt der Begegnung: ein großer, öffentlich zugänglicher
Platz, wo alles
mögliche zu erleben ist. Es gibt Läden,
Straßenmusikanten, kleine
Vorstellungen, man kann einen Kaffee trinken und sich eine Karte
für
das Theater kaufen oder für eine der vier Welten des Tierparks.
"Eigentlich bildet jede Welt eine Art Theater, in der Mensch und Tier
sich in der Hauptrolle abwechseln, wobei Respekt voreinander an erster
Stelle steht."
Welt des Theaters. Das ist das kreative Herz des Erlebnisparks. 365
Tage im Jahres sind hier reguläre Vorstellungen, aber auch
Vorstellungen, die an das anschließen, was in den Welten des
Tierparks
zu erleben ist. Im Theater findet man allerlei Elemente der Welten des
Tierparks wieder. In der Ausstattung der Säle zum Beispiel, aber
auch,
wenn man einen Kaffee trinkt und dabei auf die Alligatoren blickt. Es
wird einen großen Saal geben für mindestens 800 Personen und
einen
kleinen Saal für wenigstens 300 Zuschauer. Mit Lichtstrahlen oder
in
einer anderen Weise sieht man an der Außenseite des Gebäudes
etwas von
dem, was sich im Theater erleben läßt. Das Gebäude ist
so groß wie drei
Fußballfelder und bildet eine logische Verbindung zwischen der
mehr
grauen Architektur des Zentrums und der grünen Welt des Tierparks.
Welt der tropischen Wärme. "Man läßt sich über
eine Art megagroßen
tropischen Regenwaldbaum hinab. Selbstverständlich gut
zugänglich für
Rollstuhl und Kinderwagen, es ist keine komplizierte Kletterroute.
Unterwegs sind allerlei Tiere zu sehen, die hier zu Hause sind. Unten
kommt man heraus bei den Krokodilen. Man steigt in ein Boot und
fährt -
mit Zoolotsen - zwischen allerlei Tieren durch die Landschaft hindurch.
Man kommt bei den Elefanten heraus, dem Höhepunkt dieser Welt. Sie
haben eine riesige Anlage zu ihrer Verfügung, mit ganz viel
Wasser. Man
kann darüber hinweg, aber man kann auch von einer Terrasse aus in
einem
Liegestuhl den Anblick dieser stattlichen Tiere genießen."
Welt des Wassers. Diese Welt beherbergt natürlich eine Anzahl
riesiger
Aquarien, unter anderen für Haie und große
Meeressäugetiere, wie
Walrosse oder Seelöwen. Dann geht man wieder aufwärts. Man
steht Auge
in Auge mit Meeressäugetieren an ihrem Strand. Es gibt ein
großes
Bassin mit einer Tribüne für Seelöwen-Shows. In das
Bassin kann auch
ein großes Floß gelegt werden für kleine Orchester und
Vorstellungen.
Die Pinguine bleiben, wo sie jetzt sind. Weiter sehen wir
Flußpferde
unter Wasser. Unglaublich, wie elegant diese schwerfälligen Tiere
sich
unter Wasser bewegen!"
Welt der heißen Trockenheit. "In dieser Welt ist es
naturgemäß warm,
aber erträglich warm. Besucher fahren mit einem Zug durch eine
große
Schlucht. Hier sind unter anderem Mantelpaviane und Mähnenschafe
beheimatet. Dann kommt man entlang an den Känguruhs, Emus, Kamelen
und
südafrikanischen Löwen. An den Halteplätzen kann man
kurz verschnaufen,
mit Aussicht auf die Flußpferde, denn die gehören dort auch
hin. Es
gibt einen Streichelzoo zum Thema Trockenheit. Und auf die eine oder
andere Art und Weise kann man hier fühlen, was es heißt, in
einen
Sandsturm zu geraten."
Welt der eisigen Kälte. "Die Kälte muß man nicht nur
sehen, sondern
auch mit anderen Sinnesorganen erleben, spüren, fühlen. Der
Weg zu ihr
ist spektakulär: man geht in die Höhe via Seilbahn. Es ist
das Ziel,
daß die Besucher auch einen Schneesturm miterleben.
Natürlich sollen
wir dann auch Polarkleidung austeilen! Tiere, auf die man hier
stößt,
sind zum Beispiel Eisbären, Königspinguine, Seeadler,
Bartkäuze,
Bisons, Elche und Wölfe. Ein Teil des Geländes ist felsig und
kahl. Ein
anderer Teil sieht aus wie eine Taiga, Flächen mit
Nadelbäumen hier und
da."
Dagblad van het Noorden - 24. Okt. 2007
Het nieuwe dierenpark
Der neue Tierpark
So soll der neue Tierpark Emmen im Jahre 2014 aussehen (klicken Sie
hier, wenn Sie eine große Version des Bildes sehen möchten).
A) Welt der Begegnung. Dieser auffallend gestaltete, 30 m hohe Komplex
bietet unter anderem Platz für das neue Theater. Auf den
überdachten,
gratis zugänglichen Innenhof kommen die Kassen für Tierpark
und Theater
sowie ein Restaurant. Hier blicken die Besucher auch auf den Vorbau des
Theaters, der gestaltet wird als eine Wand mit Theaterlogen. Die Logen
gehen auf der Grenze zwischen Theater und Tierpark langsam über in
eine
Grottenwand. Die Besucher können vom Eingangsgebäude aus alle
"Welten"
des Parks betreten. Für die "Welt der feuchten Wärme" wird in
dem
Gebäude ein 30 m hohes gläsernes Gewächshaus gebaut, mit
einem riesigen
künstlichen Baum darin. Besucher können mit einem Aufzug bis
in den
Baumwipfel und über einen Gehweg die Äste entlang nach unten.
In dem
Gewächshaus leben Tiere wie Schlangen, Schmetterlinge und
Kolibris. Im
Erdgeschoß liegt ein Sumpf mit Alligatoren und Seekühen.
B) Welt des Theaters. Das Theater erhält einen großen Saal
(mindestens
800 Plätze) und einen kleinen Saal (300 bis 600 Plätze) und
kann auch
große Produktionen unterbringen. Die Ausstattung wird im Zoostil
sein,
z.B. durch Zebrabilder auf den Sitzen oder Balkone in der Form von
großen Blättern der Weißen Seerose.
C) Welt der feuchten Wärme. Nach dem ansehnlichen Gewächshaus
kommen
Besucher zu einem großen Gewässer mit verschiedenen Inseln,
wo u.a.
Tiere wie Gibbons und Brüllaffen leben. Unter Leitung eines
Zoolotsen
kann eine Bootsfahrt entlang der Inseln gemacht werden, aber auch ein
Spaziergang ist möglich. Ein stattlicher Teil dieser Welt und der
benachbarten Welten wird mit einem Netz überspannt, wodurch die
größte
Freiflugvoliere der Welt entsteht. Auch die Elefanten haben ihr
Auskommen in diesem Parkteil: sie kriegen hier eine Anlage, die dreimal
so groß ist wie ihre jetzige.
D) Welt des Wassers
Vom Hauptgebäude aus beginnt eine unterirdische Route an einigen
riesigen Aquarien entlang. Von da aus spazieren die Besucher durch
einen gläsernen Tunnel unter einem Haibecken hindurch. Der Tunnel
führt
zu einem großen Becken für Meeressäugetiere (Inhalt: 15
Millionen Liter
Wasser). Dieses Bassin bietet auf jeden Fall Platz für
Kalifornische
Seelöwen. Auch hofft der Tierpark, mit der Zeit Walrosse und
Delphine
unterzubringen. An das Gewässer kommt eine natürlich
gestaltete Tribune
mit 600 Sitzplätzen, wo Besucher Demonstrationen des
natürlichen
Verhaltens der Tiere sehen können. Der Weg endet an einem Strand,
wo
Besucher mit ein bißchen Glück die Seelöwen zu Gesicht
bekommen.
E) Welt der heißen Trockenheit.
In diese Welt reisen die Besucher mit einem Zug durch eine schmale
Schlucht, in der u.a. Mantelpaviane leben. Durch die Schlucht hindurch
landen sie in einer Wüste, die langsam in eine Savanne
übergeht. Eine
große Attraktion werden die Löwen, die wieder Eingang in den
Tierpark
finden. Auch kommt ein großes Flußpferdbecken und am
Halteplatz ist ein
Streichelzoo geplant.
F) Welt der eisigen Kälte
Von der Savanne reisen die Besucher in die Welt der Tundra und des
Polarkreises. Das kann u.a. via Seilbahn geschehen, die die Besucher
dicht bei den Eisbären vorbei führt. Die Königspinguine
erhalten eine
frostige Innenanlage. Andere Tiere in dieser Welt sind Rentiere, Elche
und Polarfüchse. Außerdem entsteht auch hier eine feste
Voliere, in der
unter anderem Seeadler, Schneeeulen und Raben fliegen.
rtvnoord.nl - 25. Okt. 2007
Dierenpark Emmen wil beste ter wereld worden
Tierpark Emmen will der beste der Welt werden
In einem Augenblick fährt man in kurzen Hosen durch einen
tropischen
Urwald und im nächsten Moment gerät man in einen Schneesturm.
Im neuen
Tierpark Emmen sind sechs Welten mit verschiedenen Klimazonen zu
erleben. Das Theater De Muzeval zieht mit um nach der Es. Das
Gebäude
erhält einen großen Saal mit mehr als 800 Sitzplätzen
und einem Dach,
das bei Applaus aufleuchtet. Der Bau dieser einzigartigen Einrichtung
wird nach Schätzungen 200 Millionen Euro kosten. Laut Direktor
Hidding
vom Tierpark Emmen hat man dann nicht "etwas Gutes, sondern das Beste
der Welt". Außerdem bietet der Park Hunderte von
Arbeitsplätzen. Wenn
alles gut geht, werden die ersten Besucher ab 2014 willkommen
geheißen.
Dagblad van het Noorden - 24. Okt. 2007
Dierenpark Emmen verhuist in 2014
Tierpark Emmen zieht im Jahre 2014 um
Der Tierpark Emmen zieht spätestens im Jahre 2014 um nach den
Noordbargeres. In das Gelände außerhalb des Emmener
Stadtkerns will der
Park zwischen 150 und 200 Millionen Euro in einen kompletten neuen Zoo
investieren. Der neue Zoo nimmt über 27 ha ein. Zum Vergleich: der
heutige Park im Zentrum ist 11 ha groß. Im neuen Park entsteht
auch ein
neues Theater, das in ein auffällig gestaltetes
Eingangsgebäude
integriert wird.
emmen.nu - 24. Okt. 2007
Nieuw dierenpark met leeuwen, ijsberen, kamelen en
wolven
Neuer Tierpark mit löwen, Eisbären,
Kamelen und Wölfen
In der Großen Kirche präsentierte Direktor Henk Hiddingh am
Mittwochabend das Projekt des neuen Tierparks. Laut Wijbren Landman vom
Tierpark ist es ein sehr ehrgeiziger Plan, auf Weltniveau. "Wenn alles
realisiert wird, soll die ganze Welt staunen. Es wird dreimal so
groß
wie der heutige Tierpark." "Das Theater wird etwa 30 m hoch und bietet
800 bis 1.000 Sitzplätze. Es werden sechs verschiedene Welten
errichtet
mit den Themen Abenteuer, Spannung, Überraschung, Wissen,
Forschung und
Lernen. Aber auch die Tiere werden in die Nähe des Menschen
gebracht,
soweit das möglich ist. "Tiere muß man nicht nur sehen,
sondern auch
hören und riechen können. Alle Tierarten, die der Tierpark
jetzt hat,
bleiben. Dazu kommen neue Tierarten. Denkbar wären Afrikanische
Löwen,
Eisbären, Kamele und Wölfe. Aber was auch wichtig ist, das
Wohlbefinden
der Tiere steht im Vordergrund. Es gibt mehr Platz für die Tiere
und
die Gehege sind neu und zeitgemäßer." Der Park wird von
einem dermaßen
großen Umfang, daß an einem Tag nicht alles zu sehen ist.
"Wir haben
schon darüber nachgedacht, ein Hotel am Park zu errichten. Aber
wir
kümmern uns erst um die Realisierung des Parks. Und dann sehen wir
weiter. Das Ziel ist, im Jahre 2010 mit dem Bau des neuen Tierparks zu
beginnen, das Bestreben richtet sich darauf, den neuen Park 2014/2015
zu eröffnen. Nach Schätzungen wird es zwischen 150 und 200
Millionen
Euro kosten und es bringt etwa 200 zusätzliche Arbeitsplätze.
Das
Theater muß 2010 fertig sein."
Algemeen Dagblad - 24. Okt. 2007
Bokito's waterpokken raadsel
Rätsel um Bokitos Windpocken
Frage an den behandelnden Tierarzt Willem Schaftenaar, ob man sagen
kann, wie sich Bokito die Windpocken zugezogen hat. Antwort: "Das ist
schwer zu sagen. Während seiner Flucht? Das scheint mir
unmöglich. Es
besteht die Möglichkeit, daß es schon einen Träger in
der Affengruppe
gab oder gibt und das es nun erst ausbricht. Daß die Pfleger ihn
angesteckt haben könnten, erscheint mir unwahrscheinlich, jeder
wurde
‚verhört' und niemand hatte Windpocken und jeder sagt, niemand zu
kennen, der sie hat." Frage: "Es bleibt also ein Rätsel?" Antwort:
"Am
wahrscheinlichsten ist, daß jemand von den Besuchern das Tier
angesteckt hat. Da reicht es schon, wenn ein Kind mit Windpocken einen
Apfel ißt und das Kerngehäuse in das Außengehege
wirft. Es bleibt eine
Vermutung."
kidsweek.nl - 24. Okt. 2007
Bokito
onderuit door waterpokken
Windpocken haben Bokito umgeworfen
Windpocken sind eine Kinderkrankheit. Aber offensichtlich auch eine
Affenkrankheit. Denn Bokito, der böse Silberrücken-Gorilla
aus
Blijdorp, leidet jetzt darunter. Es fiel den Pflegern des
weltberühmten
Bokito auf, daß er schon ein paar Tage lustlos war. Als er auch
Fieber
zu haben schien, Bläschen und Pickel an seinem Leib entdeckt
wurden,
wurde klar, daß er Windpocken hat. Wahrscheinlich hat Bokito sich
die
Windpocken zugezogen über einen Zoobesucher. Es ist nämlich
eine
Krankheit, die vom Menschen stammt. Bokitos Pfleger lassen ihn
vorläufig bei seiner Familie im Innengehege. Es ist nicht
auszuschließen, daß Bokito die anderen Tiere mit den
Windpocken
ansteckt. Es kommt übrigens wohl des öfteren vor, daß
ein Gorilla
Windpocken kriegt.
hartvannederland.nl - 24. Okt. 2007
Bokito heeft waterpokken
Bokito hat Windpocken
Er fühlte sich schon ein Weilchen nicht so toll und jetzt ist
ersichtlich, weshalb: Bokito hat die Windpocken. Und wohl die
menschliche Variante davon. Der weltberühmte
Silberrücken-Gorilla aus
dem Tiergarten Blijdorp hat rote Bläschen auf seiner Haut und
Fieber.
Nein, das Virus hat er sich nicht geholt während seiner
berüchtigten
Flucht, sondern irgendwie in den letzten Wochen...Vorläufig
muß Bokito
drinnen bleiben und das gilt auch für seine Familie.
blikopnieuws.nl
- 31. Okt. 2007
Orang
oetan geboren in Ouwehands
Orang-Utan geboren in Ouwehands
Am Montag hat Orang-Utan-Mutter Jewel in Ouwehands Tierpark ein Junges
zur Welt gebracht. Mutter und Jungtier geht es ausgezeichnet. Jewel ist
bereits eine erfahrene Mutter, sie ist einst in Israel in Beschlag
genommen worden und über ein Zuchtprogramm in Ouwehands Tierpark
gelangt. Der Vater ist Bako, eines der Männchen von Ouwehands
Tierpark.
Bako wurde auch in Rhenen geboren. Das Junge hat den Namen Jingga
erhalten, was rot bedeutet. Die Orang-Utan-Gruppe in Ouwehand besteht
zur Zeit aus acht Tieren. Bako, der Vater, wurde 1996 geboren und ist
das Pflegekind von Jewel, weil seine eigene Mutter nicht für ihn
sorgen
konnte. Sibu ist das andere erwachsene Männchen der Gruppe.
Orang-Utans
sind eine ernsthaft bedrohte Tierart. Mittels EEP, Europäische
Zuchtprogramme, versuchen wir die Art zu erhalten. Mutter und Jungtier
sind zu sehen im Orihuis, dem Innengehege der Orang-Utans.
stadamersfoort.nl - 31. Okt. 2007
DierenPark Amersfoort krijgt Klimaatbosje
Tierpark Amersfoort erhält Klimawäldchen
Am Dienstag dem 6. November um 11 Uhr wird das 400. Klimawäldchen
der
Niederlande im Tierpark Amersfoort gepflanzt. Die Landschaftspflege der
Niederlande hat seit dem Start des Projektes "Klimawäldchen
für die
Zukunft" schon etwa 1.800 Walnußbäume in den Niederlanden
gepflanzt.
Jedes Klimawäldchen besteht aus mindestens drei
Walnußbäumen und
symbolisiert unsere individuelle Verantwortung für das Klima auf
der
Erde. Die Besucher sind herzlich willkommen, einen Besuch des Tierparks
zu kombinieren mit einer Teilnahme an der Anpflanzung des 400.
Klimawäldchens. Das findet statt am 6. November um 11 Uhr auf der
Rasenfläche in der Nähe der Kamelanlage.
burgerszoo.nl - 12. Okt. 2007
Vacatures Burgers' Zoo!
Stellenangebote Burger's Zoo
Suchen Sie einen Job? Dann haben wir jetzt verschiedene
Möglichkeiten
für Sie in der Gastronomie von Burger's Zoo!
In Burgers' Zoo finden Sie fünf verschiedene Restaurants, die alle
eine
eigene thematische Ausgestaltung haben und Küche kennen.
Außerdem
verfügt Burgers' Zoo mit dem "Safari Meeting Centre" über ein
sehr
modernes Geschäftszentrum.
Sind Sie neugierig geworden? Klicken Sie dann auf unterstehenden Link,
um die verschiedenen Stellenangebote zu sehen:
http://burgerszoo.nl.colo2.netmasters06.netmasters.nl/index.cfm?event=praktisch&subrubriek=30
burgerszoo.nl - 15 Okt. 2007
Haaiendating in Arnhem
Hai-Date in Arnheim
Am Donnerstagabend, 11. Okt., ist ein Leopardenhai von 1,6 m Länge
aus
Australien im Aquarium von Burgers' Zoo angekommen. Das Tier wird einem
Weibchen von über 2 m Länge Gesellschaft leisten. Das Paar
soll einen
Beitrag leisten im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms.
Burgers' Zoo
und das Aquarium in Hull, England, koordinieren das Programm. 21
öffentliche Aquarien nehmen an diesem Programm teil, doch es gibt
einen
großen Mangel an Männchen. Die Chemie zwischen den Tieren
ist nicht das
einzige, das wichtig ist für eine erfolgreiche Zucht.
Ernährung und
Pflege spielen eine ebenso wichtige Rolle. Die zusammenarbeitenden
Aquarien tauschen darüber dann auch viel Informationen aus. Diese
Daten, zusammen mit einer größeren Anzahl von Zuchtpaaren,
erhöht
wieder ein wenig die Chance, in Europa Erfolg zu haben. Nun bleibt nur
noch zu hoffen, daß es zwischen den Tieren funkt.
burgerszoo.nl - 26. Okt. 2007
Avondlezing Jane Goodall Foundation: Bescherming
chimpansees in Afrika
Abendvortrag der Jane Goodall Foundation:
Schimpansenschutz in
Afrika
Am Mittwoch, 31. Oktober 19.30 Uhr, ist Debby Cox zu Gast in Burgers'
Zoo, wo sie im neuen Auditorium im Auftrag der Jane Goodall Foundation
einen Vortrag hält über den Schutz der Schimpansen in Afrika.
Die
Schimpansen werden in den Gebieten, in denen sie leben, ernsthaft
bedroht. Ohne Hilfe wird die Population in 20 Jahren nicht mehr
lebensfähig sein. Die aus Australien stammende Debby Cox
gehört zu den
Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Schimpansen in Afrika widmen.
Ihre Arbeit begann mit dem Einrichten von Ngamba Island, dem
Auffangzentrum des Jane-Goodall-Instituts in Uganda. Aber Betreuung
allein reicht nicht, darum tun Debby Cox und ihr Team alles, um die
letzten wilden Schimpansengemeinschaften in Afrika zu schützen.
Zur
Zeit betreut Debby Cox vom Jane-Goodall-Institut aus die Auffangzentren
und Schimpansen-Schutzprojekte in Uganda, Kongo und in der
Demokratischen Republik Kongo. Ihr ganzheitliches Herangehen scheint
sehr effektiv zu sein und auf lange Sicht gute Resultate zu erzielen.
Eine intensive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung vor Ort ist
dabei
wesentlich. Debby Cox geht in ihrem Vortrag ein auf die vielen Aspekte
des Naturschutzes in Afrika.
omroepbrabant.nl - 28. Okt. 2007
Jane Goodall in Beekse Bergen
Die weltberühmte englische Affen-Expertin Jane Goodall war Sonntag
zu
Gast im Safaripark De Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Sie beobachtete
dort die Schimpansen auf ihrer neuen Anlage. Auch hielt sie einen
kurzen Vortrag und sprach mit begeisterten Besuchern. Goodall wollte
die Affen mit eigenen Augen sehen, weil sie aus dem Tierversuchszentrum
in Rijswijk stammen. Sie war froh zu sehen, daß es den
Schimpansen gut
geht. Zum letzten Mal sah Goodall die Tiere in Rijswijk. Damals sahen
sie schlecht und gestreßt aus.
ezpress.eu
- 26.
Okt. 2007
Huldiging winnaar van mooiste Madagaskar foto in
Apenheul
Siegerehrung für das schönste
Madagaskar-Foto in Apenheul
Am Freitag, dem 26. Oktober, empfing Tjerk Verhagen aus Nijmegen den
Preis für das schönste Madagaskar-Foto 2007. Er konnte den
Preis in
Empfang nehmen mitten unter frei herumlaufenden Affen in Apenheul in
Apeldoorn. Verhagen hat eine phantastische Pauschalreise nach der Insel
Madagaskar bei Afrika gewonnen, die durch Sawadee Reisen zur
Verfügung
gestellt wurde. Die niederländischen Zoos haben in dem
Kampagnejahr
neben Geldeinwerbung auch viel Zeit und Energie in
öffentlichkeitswirksame Kampagnen gesteckt. So wurde auch dieser
Fotowettbewerb ausgeschrieben. Es sind Hunderte Fotos eingesandt worden
und jeder Zoo hat auf eigene Weise die Fotos ausgestellt. Allein schon
in Apenheul wurden mehr als 170 Fotos eingesandt. Am 1. Oktober hat
Naturfotograf Jan Vermeer die Aufgabe auf sich genommen, die sieben
aussichtsreichsten Fotos für den landesweiten Hauptpreis
auszuwählen.
Die Jury, die u.a. bestand aus Vertretern der Tiergärten,
entschied
sich mit großer Mehrheit für das Foto des springenden
Sifakas von Tjerk
Verhagen. Das Siegerfoto ist zu sehen auf www.nvddierentuinen.nl.
fr4ever.nl - 26. Okt. 2007
Dierenliefhebber Hofland neemt kwast in de hand
Tierfreund Hofland nimmt den Pinsel in die Hand
Kevin Hofland machte sich Freitag nicht nur mit seinen Füßen
nützlich,
sondern auch mit seinen Händen. Der Verteidiger von Feyenoord half
vor
und nach dem Freitagtraining beim Bemalen eines Kunstelefanten. Der
Elefant ist ein Teil des Rotterdamer Kunstprojektes "Elefantenparade".
Als die Anfrage Feyenoord erreichte, ob ein Spieler zur Verfügung
sei,
um zu helfen, einen Elefanten für eine gute Sache zu bemalen,
konnte
schnell eine positive Antwort gegeben werden.
dierennieuws.nl - 26. Okt. 2007
Jaarlijks 4 miljoen nertsen achter tralies
grootgebracht
Jährlich vier Millionen Nerze hinter Gittern
aufgezogen
Vier Pfoten startet eine Kampagne gegen Pelztierzuchten. Nach einem
qualvollen Leben in winzig kleinen Käfigen wartet ein grauenvoller
Tod:
pro Jahr lassen Millionen Pelztiere auf der ganzen Welt das Leben
für
die Mode, sogar in den Niederlanden! Mit dieser Kampagne will Vier
Pfoten gegen das Leiden dieser Tiere kämpfen und sich dafür
einsetzen,
der Zucht dieser Tiere ihres Felles wegen ein Ende zu bereiten. Ein
paar Fakten und Zahlen: Die Niederlande haben 167 Nerzzüchtereien
im
Jahre 2007. Die meisten dieser Züchtereien befinden sich in
Noord-Brabant, Gelderland und Limburg. Dieses Jahr sollen in den
Niederlanden vier Millionen Nerze getötet werden! Die Produktion
von
Nerzpelzen hat zwischen Mai 2006 und Mai 2007 um zehn Prozent
zugenommen. Die Position von Vier Pfoten: Vier Pfoten lehnt es
prinzipiell ab, Tiere ihres Felles wegen zu töten. Sowohl das
Züchten
dieser Tiere, als auch das Fallenstellen wegen der Produktion von Mode-
und Luxusartikeln steht im Widerspruch zur Ethik des Tierschutzes. Vier
Pfoten fordert mit der Zeit ein EU-weites Verbot für Handel und
Import
aller Pelz- und Rauchwaren. Unterschreib die Online-Petition gegen die
Nerzzucht in den Niederlanden! Mit dieser Online-Petition wollen wir
die Mitglieder der Zweiten Kammer [des niederländischen
Parlaments]
ersuchen, dem unnötigen Vergasen von Millionen junger Nerze zum
Zwecke
des Pelzexports und der luxuriösen Mode-Industrie ein Ende zu
machen.
Unterstütze uns im Kampf gegen die Zucht von Nerzen! Website: www.vier-voeters.nl.
Russische
Meldungen
regions.ru - 31. Okt. 2007
НОВОСИБИРСКИЙ
ЗООПАРК
ВОШЕЛ В
СПИСОК «СЕМИ
ЧУДЕС
РОССИИ»
Zoo Nowosibirsk kam auf die Liste der "sieben
Wunder Rußlands"
Das Theater Globus und der Zoo Nowosibirsk wurden ausgewählt
für die
Teilnahme an der Aktion "Die sieben Wunder Rußlands", in deren
Verlauf
die Bewohner des Landes für Sehenswürdigkeiten stimmen
können, die in
sieben Föderationsbezirken liegen. Wie "NGS" mitteilt, von allen
Bewerbern, die den Sibirischen Föderationsbezirk vertreten,
erhielten
die meisten Stimmen das Naturschutzgebiet "Stolby", das bei Krasnojarsk
liegt (2964 Stimmen), und der Fluß Jenissej (2257 Stimmen), der
das
Territorium dreier Regionen durchströmt. Für den
Nowosibirsker Zoo
stimmten 378 Personen, für das Theater "Globus" wurden 160 Stimmen
abgegeben.
news.ngs.ru - 31. Okt. 2007
Zoo
Nowosibirsk auf der Liste der "Wunder Rußlands" - Kommentare
[Der Zoo ist natürlich gut, meint German, doch zu einem Wunder
reiche
es zur Zeit seiner Auffassung nach nicht. Asja dagegen meint:
"Nowosibirsker - unterstützen wir Unseren Zoo!!!" Sergej ist der
Ansicht, man möge doch zuerst jeden Mitarbeiter des Zoos fragen
(außer
die in der Verwaltung), in welchem "Wunder" sie arbeiten. "Sie werden
es euch erzählen. Zu den Menschen verhält man sich dort
schlechter als
zu den Tieren". Ein anderer gibt an, daß es besser wäre, die
Käfige für
die Bären zu erweitern, dann könnte man den Zoo auch zu den
Wundern
zählen. Ann schließlich ist dagegen, dem Zoo den Status
eines "Wunders"
zu verleihen. Erst sollten würdige Bedingungen für die Tiere
geschaffen
werden. Überhaupt hätte er in letzter Zeit viel zu viel Ehre
erfahren,
aber wie die Tiere dort leben, darauf "pfeifen" alle. Hauptsache, man
könne dort Schaschlyk essen... Ihn vergleichen mit dem alten Zoo
sei
schon komisch, man müsse ihn an besseren messen.]
ruschudo.ru - 31. Okt. 2007, Stand 19.30 Uhr MEZ
Сибирский
Федеральный
Округ
Sibirischer Föderationsbezirk
[Abstimmung über die "Wunder Rußlands" auf www.ruschudo.ru
am 31. Okt.
2007, 19.30 MEZ]
[1.] Naturschutzgebiet "Stolby - Millionen Jahre Sonne, Wind und Frost
meißelten bizarre Figuren in Stein. Und die Leute gaben ihnen
zutreffende Bezeichnungen - "Löwentor, "Großer Steinadler",
"Greif". -
3137 Stimmen. [2.] Nowosibirsker Zoo. Im Jahre 1947 wurde in
Nowosibirsk der erste Zoo in Sibirien eröffnet. Anfangs hatte er
nur
sehr wenige Tiere, doch jetzt hat die Zahl der Individuen 4.000
erreicht! Das ist der einzige Zoo in der Welt, in dem solche Tiere
leben wie Argali und Putorana-Schneeschaf. - 2508 Stimmen. [3.]
Jenissej. Teilt das Territorium unseres Landes praktisch in zwei
Hälften. Von Süd nach Nord durchfließt der Jenissej
vier Klimazonen. -
2316 Stimmen. [4.] Krasnojarsker Wasserkraftwerk. Zählt zu den
zehn
größten in der Welt und ist das zweitgrößte in
Rußland. - 1688 Stimmen.
.. [6.] der Baikalsee - 1101 Stimmen.
news.mail.ru - 31. Okt. 2007
В
красноярский
зоопарк
прилетел
самолет с
жирафами
и
зебрами
Flugzeug mit Giraffen und Zebras für den Zoo
Krasnojarsk
Endlich sind die Giraffen im Zoo Krasnojarsk eingetroffen. Fast ein
Jahr mußten die Krasnojarsker auf sie warten. Jetzt können
sie stolz
sein: ihr Zoo ist nach dem Moskauer der zweite Zoo in Rußland,
der
diese Tiere zeigen kann. Die Giraffen waren 22 Stunden unterwegs. Das
Flugzeug mußte zweimal zwischenlanden. Die Giraffen sind noch
sehr
jung, es sind drei männliche und drei weibliche Tiere. Der
Charterflug
aus Afrika brachte 68 Tiere nach Krasnojarsk. Außer den sechs
Giraffen
sechs Zebras und 15 Antilopen (drei Arten: Gnus, Kudus und
Orix-Antilopen), aber auch Katzen, Vögel und Schildkröten.
Alle sind
jetzt in Quarantäne. Die Besucher werden alle neuen Tiere in etwa
einem
Monat sehen können.
chel.kp.ru - 31. Okt. 2007
В
челябинский
зоопарк
привезли
броненосцев
и
харза
Gürteltiere und ein Buntmarder für den Zoo Tscheljabinsk
Zwei Gürteltiere gelangten innerhalb von drei Monaten aus
Argentinien
in den Tscheljabinsker Zoo: ein vielstündiger Überflug und
Quarantäne
im Zoll. Nach Tscheljabinsk kam noch ein ungewöhnliches Tier - ein
Buntmarder.
wwf.ru - 30 Okt. 2007
Береги
климат
смолоду
Schütze das Klima von klein auf!
Der WWf hat ein Lehrmaterial vorbereitet für Schüler und
Studenten der
subarktischen Regionen Rußlands, die sich für Probleme der
Ökologie und
der Klimaveränderung, aber auch für Meteorologie und
Energetik
interessieren.
wwf.ru - 31. Okt. 2007
Bukhara
deer population in Uzbekistan is gradually
recovering
A group of bukhara deer was released from pens in the Zarafshan nature
reserve, Uzbekistan . The release of this endangered species into the
wild is an important milestone on the WWF bukhara deer project in
Central Asia.
The project aimed at reintroducing these graceful animals in the
Zarafshan reserve began in 1995, when pens were constructed and deer
were brought here from two other nature reserves, where they had not
yet disappeared altogether.
This is the second group of the deer to be set free. The scientists of
the reserve have observed that the first one - released in 2005 - has
already adopted to the new life in the wild nature of the reserve.
Scientists have seen newborns, deer paths and signs. Another positive
trend is that the deer are cautious with people - it is important that
the animals do not get used to people when they live in pens.
"The number of the deer in pens is increasing, and once again we have
opened the gates to set free our endangered friends", says Yury Chikin,
WWF coordinator in Uzbekistan. "This even is a logical and important
result of a complex and meticulous work of a large group of the project
implementers, staff of the pens and reserve management".
"The newly released animals are going to join the wildlings, which will
allow them to inhabit a big territory and breed more actively", says
Olga Pereladova, head of WWF Central Asia Programme. "And the animals
in the pens will have more space now".
In the frame of the WWF project, Bukhara deer are reintroduced in three
areas (two in Kazakhstan and one in Uzbekistan), which they inhabited
before mid 20th century. Before the project was launched in 1999, only
350-400 deer inhabited the whole of Central Asia. Now according to the
census conducted in 2006, there are about 1000 of them.
wwf.ru - 25. Okt. 2007
Иванов
разводит
леопардов
Iwanow kümmert sich um Leoparden
Die fernöstlichen wilden Katzen belegen eine
Schlüsselposition im
UNESCO-Projekt zur Schaffung eines grenzüberschreitenden besonders
geschützten Naturterritoriums. Neben einem
rußländischen
Naturschutzgebiet ist geplant, grenznahe Taigagebiete Chinas und
Nordkoreas einzubeziehen. Doch alle diese Pläne können
scheitern. Denn
die Population dieser sehr seltenen Tiere stand in den letzten Jahren
am Rande des Aussterbens. Wilderer schießen die Leoparden
unkontrolliert ab, ihr Verbreitungsgebiet wird durch Waldbrände
ständig
eingeengt. Und dann fügen die Beamten noch ein Problem hinzu, die
überhaupt nicht herausfinden können, wer von ihnen für
die
Unversehrtheit dieser einzigartigen Naturgegend und ihrer Bewohner
verantwortlich ist. Weil sie die Hoffnung verloren haben, daß die
Behörden des Fernen Ostens sich des Schutzes der Leoparden
annehmen,
begannen Wissenschaftler und Ökologen Briefe an die Regierung zu
schreiben. Eines dieser Schreiben adressierte der Direktor des WWF, das
Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften und
Mitglied
der Gesellschaftlichen Kammer Rußlands I.E. Tschestin an den
ersten
Vizepremier Sergej Iwanow. Für Rußland ist das leider ein
zur
Gewohnheit gewordenes Bild: damit sich eine Sache von einem toten Punkt
bewegt, muß sich damit einer der ganz großen Chefs
beschäftigen.
saint-petersburg.ru - 30. Okt. 2007
В
Петербурге
никак не
могут
открыть детский
зоопарк
In Petersburg schaffen sie es einfach nicht, den
Kinderzoo zu
eröffnen
Die Leitung des Leningrader Zoos gibt der ausführenden Firma die
Schuld. Den Kinderzoo auf dem Gelände des Leningrader Zoos zu
eröffnen
war für den Juni vorgesehen. Doch bis heute ist er nicht
eröffnet. Die
Eröffnung findet bestenfalls im nächsten Jahr statt.
mukola.net - 29. Okt. 2007
Трое
новорожденных
львят
впервые
вышли из
вольера
Drei neugeborene Löwen zum erstenmal auf
Außenanlage
Im Zoo Nikolajew erschienen am 27. Oktober die drei kleinen Löwen,
die
vor einem Monat das Licht der Welt erblickten, zum erstenmal auf der
Außenanlage.
life.trend.az - 29. Okt. 2007
В
Азербайджане
обнаружено 13
леопардов
In Aserbaidshan 13 Leoparden entdeckt
Wie der Koordinator des Projektes für die Erhaltung der Leoparden
aus
Aserbaidshan Elschad Askerow mitteilte, werden heute die Grenzen des
Kaukasus im weiteren Sinne gesehen. Zum Kaukasus gehören auch ein
Teil
der nördlichen Türkei und ein Teil Irans, Territorien an den
Becken der
Flüsse Kura, Araks, Tschorochi. Wie Elschard Askerow
erzählte, besteht
eine der Richtungen des Projektes des Schutzes der Biodiversität
in der
Erhaltung der Leoparden. Das Projekt startete im Mai 2002. Die
Gesamtzahl dieser graziösen Tiere im Kaukasus beträgt 20 bis
25. Von
ihnen leben 13 in Aserbaidshan. Wie E. Askerow bemerkte, stehen die
Leoparden im Kaukasus zwar auf der Roten Liste, doch wurden spezielle
Forschungen zu ihnen hier nicht durchgeführt. In Aserbaidshan
fehlen
leider für die letzten Jahrzehnte Daten über Begegnungen mit
ihnen.
Angriffe von Leoparden auf Menschen sind offiziell nirgends fixiert.
Doch nach Augenzeugenberichten gab es solche Fälle und schuld an
den
Angriffen war der Mensch selbst, der als erster auf den Leoparden
schoß. Obwohl die Leopardenjagd seit 1969 verboten ist. Es ist zu
vermerken, daß infolge intensiv betriebener Wilderei auf Huftiere
und
Kriegshandlungen an der Grenze in den Verbreitungsgebieten der
Leoparden, ihre Nahrungsbasis in Nachitschewan sich merklich verringert
hat. Und deshalb häuften sich in dieser Gegend die Fälle von
Angriffen
der Leoparden auf Hausvieh, was seinerzeit die Farmer provozierte, die
Raubkatzen zu vernichten. Es gibt hier auch eine zielgerichtete Jagd,
um das sehr wertvolle Fell zu erbeuten, das dann von Aufkäufern
aus dem
Iran und der Türkei für 600 bis 1.000 Dollar verkauft wird.
Wie in
anderen Ländern sollte auch in Aserbaidshan, so meint E. Askerow,
die
Population der Leoparden vergrößert werden. Auf dem
Territorium der
Talyschberge ist es möglich, die Anzahl der Leoparden bis auf 70
Tiere
zu vergrößern.
interfax.ru - 27. Okt. 2007
Неуживчивый
африканский
страус
выселен из
монастыря в
Ивановский
зоопарк
Unverträglicher afrikanischer Strauß
aus Kloster in den
Tierpark Iwanowo ausgewiesen
Ein Kloster schenkte dem Zoo Iwanowo einen afrikanischen Strauß.
Laut
Kurator Maxim Koslow lebten im Kloster zwei Jahre lang zwei
Straußenmännchen, "doch der eine erwies sich gegenüber
dem anderen als
unverträglich, deshalb wurde beschlossen, einen Strauß dem
Zoo zu
schenken." "Deshalb kommen in unseren Zoo zu dem überreichten
Männchen
in naher Zukunft einige Weibchen. Das ist bereits abgesprochen mit dem
Vogelpark �Worobji' aus dem Gebiet Kaluga", bemerkte M. Koslow.
uralpress.ru - 26. Okt. 2007
Скоро
челябинский
зоопарк
презентует
«Ночной
мир»
Bald präsentiert der Zoo Tscheljabinsk "Tiere
der Nacht"
Im Zoo Tscheljabinsk entsteht ein neuer Pavillon für "Tiere der
Nacht".
Dafür wurden bereits zwei Gürteltiere gekauft. Geplant ist
auch die
Anschaffung von Langohrigeln und Nachtaffen. In der neuen Ausstellung
wird es auch eine Abteilung für Fledertiere geben.
Informationsagentur API - 25. Okt. 2007
Обитателю
Екатеринбургского
зоопарка
льву
Шерри
послезавтра
исполнится
лет
Löwe Scherri, Bewohner des Zoos
Jekaterinburg, wird übermorgen
17 Jahre alt
Der Geburtstag des Löwen, der Vater von 35 kleinen Löwen
wurde, wird an
diesem Wochenende im Zoo Jekaterinburg begangen. Doch finden keinerlei
Veranstaltungen aus diesem Anlaß statt. Wie API im Bereich
für
Wissenschaft und Bildung des Zoos Jekaterinburg erfuhr, lebt der
Löwe
Scherri bereits 12 Jahre hier. Seit 1998 wurde gemeinsam mit ihm die
Löwin Simba gehalten. In dieser Zeit wurden dem Paar 35
Löwenjunge
geboren. Und gegenwärtig befindet sich Scherri in der Blüte
seiner
Jahre. Die Besucher können am Geburtstag den Löwen Scherri
sehen in ...
Informationsagentur API - 26. Okt. 2007
В
информации
АПИ о
мероприятиях
Екатеринбургского
зоопарка
случайно
допущена
ошибка
In der API-Information über Veranstaltungen
des Zoos
Jekaterinburg wurde zufällig ein Fehler zugelassen
Infolge eines Fehlers des verantwortlichen Redakteurs geriet unter die
Nachrichten der IA API zufällig eine Mitteilung über die
Feier des
Geburtstages des Löwen Scherri im Zoo Jekaterinburg. Es wurde
herausgegeben die Vorjahrsnachricht über die Feier des Geburtstags
des
Löwen Scherri. Nach den Worten von Fachleuten des Bereiches
für
Wissenschaft und Bildung des Zoos ist Scherri leider verstorben,
deshalb wird es natürlich keinerlei Feierlichkeiten geben. Wir
entschuldigen uns bei allen Abonnenten für die zufällige
Desinformation.
[beide Meldungen waren am 27. Okt. 2007 nur noch in Google.News zu
lesen]
smena.ru - 26. Okt. 2007
Приходи
к
нему
лечиться и
мартышка, и
ослица
Laßt euch von ihm kurieren, ob Meerkatze,
oder Eselin
Am Wochenende wird im Leningrader Zoo der Tag des Dr. Aibolit begangen
[ai=au, bolit= tut weh; angelehnt an Dr. Doolittle]. Der Feiertag ist
allen Tierärzten gewidmet, die nicht nur auf die Gesundheit der
Zoobewohner achten, sondern auch den Petersburgern helfen, für
ihre
Pfleglinge zu sorgen. Die Ärzte weisen niemand ab - auch nicht
Schnecken, Schildkröten und Krokodile.
online.vedomosti.ee - 25. Okt. 2007
700 млн
крон
для
Таллиннского
зоопарка
700 Millionen Kronen für den Zoo Tallinn
Internationale Organisationen sind beunruhigt von dem Zustand des Zoos
Tallinn, aber auch von den Lebensbedingungen seiner Bewohner. Der
Direktor des Zoos Tallinn Mati Kaal richtete ein Gesuch an das
Riigikogu [Parlament], Mittel zur Verfügung zu stellen für
die
Verbesserung der Bedingungen für die Tiere. "Eis- und
Braunbären leben
in kleinen Betonkäfigen, die 10m mal 6 m groß sind. Die
Gehege sind
völlig leer. Innerhalb eines jeden befindet sich lediglich ein
kleines
Bassin mit trübem Wasser", schreibt Caroline Senior, Born
Free-Erforscherin der Orte, an denen Tiere gehalten werden, schreibt
Eesti Ekspress. "Vielen kostbaren Tieren aus unserer Sammlung ist es
unmöglich, unter solchen Bedingungen zu leben", schreibt Mati Kaal
in
der vor einem Monat an das Riigikogu gesandten Erklärung, in der
er um
700 Millionen Kronen bittet für die Verbesserung der
Lebensbedingungen
der Tiere im Zoo Tallinn."
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo Basel, 31.10.2007
Ehrung einer alten Dame
Ruaha, so heisst die alte Dame, nach ihrer Heimat, einer Ebene in
Tansania. Am 1. November 1952, also genau vor 55 Jahren, kam sie
zusammen mit vier weiteren jungen Elefanten nach Basel. Vom damaligen
Zootierarzt und späteren Direktor Dr. Ernst Lang waren die vier
kleinen Rüsseltiere in Afrika gefangen und per Schiff und Zug in
den Zolli gebracht worden. Ruaha ist heute die weltweit älteste in
einem Zoo lebende Afrikanische Elefantenkuh. Zur Feier des 55.
Jahrestages ihrer Ankunft erhält Ruaha morgen, Donnerstag, um 13
Uhr eine Jubiläumstorte. Zoobesucherinnen und Zoobesucher sind
herzlich eingeladen, ihr beim Elefantenhaus dabei die Ehre zu erweisen.
Während ihrer langen Zeit im Zoo Basel schrieb Ruaha mit an einem
eindrücklichen Stück Zolligeschichte. Im März 1953
konnte sie zusammen mit ihren vier Kindheitsfreunden das neu erstellte
Elefantenhaus mit Aussen-Anlage eröffnen. Die fünf
Jungelefanten erhielten vom damaligen Pfleger W. Behrens eine intensive
Schulung. Bald gehörten Elefantenspaziergänge im
Allschwilerwald oder zum Wägen in die Markthalle ins
alltägliche Stadtbild. Ruaha, die als Kind eher scheu war,
entwickelte in späteren Jahren eine starke Persönlichkeit und
wurde zur unangefochtenen Chefin der Gruppe. Ihre stabilisierende
soziale Rolle ermöglichte dann in den Neunzigerjahren die
Umstellung auf Freilaufhaltung. In einem ersten Schritt wurde den
Tieren während des Sommers nachts der Zugang zur Aussen-Anlage
ermöglicht, später verzichtete man auch im Stall während
des ganzen Jahres auf Ankettung. Heute werden die Tiere nur noch zur
täglichen Pflegeroutine für ca. eine halbe Stunde an die
Kette genommen. Wie bei betagten Menschen auch, ist bei Ruaha das hohe
Alter deutlich sichtbar. Der einst mächtige Körper ist etwas
zusammengefallen und das Gesicht eingesunken. Die Greisin steht gerne
etwas dösend abseits der Gruppe. Ruaha legt sich zum Schlafen
nicht hin, sondern lehnt sich einfach an einen Baum und entlastet
abwechslungsweise eines der Beine. Man schätzt, dass die alte Dame
nun gegen zwanzig Jahre so stehend verbringt. Ruahas Runzeln allerdings
sind kein Alterszeichen, sondern die Folge einer angeborenen
Überproduktion der Hornschicht in der Haut. Morgen, Donnerstag den
1. November um 13 Uhr, feiert der Zolli den 55. Jahrestag von Ruahas
Ankunft. Ihre Jubiläumstorte wird aus einem grossen Ringbrot mit
55 �Rüebli� bestehen. Es ist damit zu rechnen, dass sie von Ruaha
nach Manier der Chefin allein verspeist wird.
Thüringer Zoopark Erfurt, 31.10.2007
Tag der offenen Tür und Halloween im Thüringer Zoopark - Am
31.10. kostenlos den Zoopark besuchen
Am 31.10. findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen
Tür statt. Für jeden Besucher, ob Jung ob Alt, ist der
Eintritt an diesem Tag frei. Von 10 � 16 Uhr hat der Zoopark seinen
Besuchern spannende Aktivitäten anzubieten. Neben Hüpfburg,
künstlichem Kuhmelken, exotischem Streichelzoo u. v. m. kann man
aber auch noch Halloween feiern. In DustyŽs Indian Camp �fliegen�
nämlich die Erfurter Kräuterweiber ein. Sie erzählen
gruselige Geschichten, bringen Gruselpunsch mit und bei Dämmerung
gehen sie mit ganz mutigen Besuchern durch den Zoopark. Außerdem
berichten sie Interessantes über das Halloweenfest, welche
Ursprünge es hat und warum es heute noch bzw. wieder gefeiert
wird. Zwischendurch kann man sich am Kuchenbuffett mit süßen
oder herzhaften Leckereien stärken. Unsere kleinen Gäste
können gern kostümiert und vielleicht auch mit Lampions
ausgestattet zu uns kommen. Viel Spaß beim Gruseln!
Zoo Osnabrück, 31.10.2007
Grünes Licht aus Hannover für �Takamanda�
�Takamanda�, die afrikanische Erlebniswelt im Zoo Osnabrück kommt.
Einer Realisierung steht nun nichts mehr im Wege. �Die
niedersächsische Landesregierung stellt Landes- und EU-Mittel in
Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit�, sagte Niedersachsens
Ministerpräsident Christian Wulff heute in Hannover. �Das Projekt
wird eine Bereicherung für die Region Osnabrück und weit
über diese Grenzen hinaus sein. Der Zoo wird seine Position als
touristischer Leuchtturm mit dem Ausbau nachhaltig sichern. Dieses
Projekt wird Arbeitsplätze schaffen, vor allem aber die
Wirtschafskraft und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Ich freue mich,
dass in meiner Heimatstadt mit der Umsetzung nun begonnen werden kann.�
Am 19. September hatte Niedersachsens Ministerpräsident bei seinem
Besuch im Zoo Osnabrück den regionalwirtschaftlichen Nutzen des
Vorhabens betont. Schon im Vorfeld hatte er sich auf EU-Ebene für
eine Fördermöglichkeit derartiger touristischer
Großvorhaben eingesetzt. Das Konzept der Projektplaner basierte
auf einer soliden Finanzierung. In Frage stand noch die Co-Finanzierung
mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale
Entwicklung, die nun mit der Förderentscheidung der
Landesregierung vom 31.10.07 geklärt ist. Bis 2010 soll die
afrikanische Erlebniswelt fertig gestellt sein. �Wir sind dem
Ministerpräsidenten zu großem Dank verpflichtet�, betonten
Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Zoo-Geschäftsführer
Andreas Busemann unisono. �Ohne die Unterstützung durch Christian
Wulff hätte der Zoo keinerlei Chancen auf eine Förderung in
dieser Größenordnung gehabt und hätte Takamanda nicht
realisieren können. Jetzt freut sich unser gesamtes Team auf eine
Entwicklung, die wir alle selbst nicht für möglich gehalten
haben!�
Zoo Heidelberg, 31.10.2007
Spende vom Audizentrum Heidelberg
Am Freitag, den 02. November 2007 um 10.00 Uhr wird das Audizentrum
Heidelberg eine Spende von über 1000,- Euro an den Tiergarten
Heidelberg für das neue Elefantenhaus übergeben. Im Rahmen
des Service Days zum 10-jährigen Bestehen des Audizentrums wurde
Essen und Getränke zu gunsten des geplanten Dickhäuterhauses
verkauft, die Zooschule war mit einem Infostand und mit lebenden Tieren
dabei.
Zoo Osnabrück, 31.10.2007
Vortrag zum Thema Wolf
Am Sonntag, den 4. November um 11.00 Uhr wird Herr Dr. Utz Anhalt einen
Vortrag im Rahmen der Sonntagsmatineen der Zoogesellschaft
Osnabrück e.V. halten, zum Thema: Werwölfe - die gemeinsame
Geschichte von Wolf und Mensch Nicht erst seit Harry Potter sind
Werwölfe bekannt als Menschen, die sich bei Vollmond in rasende
Bestien verwandeln. Herr Anhalt klärt auf über den
gesellschaftlichen und historischen Hintergrund des Stereotyps vom
"bösen Wolf" und plädiert für ein vernünftiges
Verhältnis zu unserem ältesten tierischen Partner und
Konkurrenten. Der Vortrag findet im Museum für Natur und Umwelt
statt. Der Eintritt ist frei.
Tiergarten Worms, 31.10.2007
Feldhamsterhotel im Tiergarten Worms - Winterschlaf ist angesagt
Am Mittwoch 24. Oktober holte Tiergartenleiter Ernst Jockers zusammen
mit seinem Mitarbeiter Jörg Jebram 28 Feldhamster aus der
Zuchtstation des Heidelberger Zoos in den Tiergarten Worms. �Die
Heidelberger kamen auf uns zu und fragten, ob wir einen Teil ihrer
Tiere zur Überwinterung nach Worms holen können, weil bei
ihnen aufgrund ausgezeichneter Nachzuchtergebnisse akuter Platzmangel
herrscht�, erläutert Jebram, der die gesamten Vorbereitungen
für die Übernahme der Tiere organisierte. Der
Europäische Feldhamster ist ein strikter Einzelgänger. Daher
muss jedes Tier einzeln untergebracht werden, was wiederum jede Menge
Platz erfordert. �Wir haben eigens einen extra Raum für die Tiere
hergerichtet um sie optimal über den Winter zu bringen�,
erzählt der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner
begeistert und erklärt weiter: �Besonders weil der Feldhamster
früher in der Wormser Gegend einen Verbreitungsschwerpunkt hatte,
liegen uns diese mittlerweile stark bedrohten Tiere sehr am Herzen. Da
war es für uns keine Frage das von Dr. Weinhold wissenschaftlich
geleitete Schutzprogramm der Heidelberger Kollegen zu
unterstützen.� Die Feldhamster, die nun im Tiergarten Worms ihr
Winterquartier bezogen haben, sollen im nächsten Frühjahr zum
Teil zur weiteren Zucht eingesetzt, zum Teil aber auch in
sorgfältig ausgesuchten Arealen wieder in freier Natur angesiedelt
werden. Der Feldhamster zieht sich im Spätherbst in seinen
unterirdischen Bau zurück und fällt langsam in einen
Winterschlaf. Zunächst wacht er noch täglich auf und labt
sich an seinem mühsam über die Sommermonate angesammelten
Futtervorräten. Im Laufe des Winters werden die Schlafphasen aber
immer länger. Damit die Feldhamster in Worms ungestört und
stressfrei schlafen können, ist das Winterquartier für die
Zoobesucher nicht zugänglich. �Natürlich ist es etwas schade,
dass unsere treuen Zoobesucher die Tiere nicht sehen können. Aber
ein ungestörter Winterschlaf ist enorm wichtig, damit die Tiere im
nächsten Frühjahr wieder topfit für die dann beginnende
Paarungszeit erwachen�, schmunzelt Dieter Wagner und fügt an: �Wir
sind wirklich stolz, dass der Wormser Tiergarten sich auf diese Weise
am Feldhamster Schutzprogramm beteiligen kann und einen wertvollen
Beitrag zum regionalen Natur- und Artenschutz leistet!�
Tiergarten Schönbrunn, 30.10.2007
Glücksdrache?!
Mittwoch, der 31. Oktober ist der letzte Tag, um den Namen des kleinen
Panda mitzubestimmen. Auf der Website des Tiergartens haben schon knapp
25.000 Menschen (= 25.000 verschiedene IP-Adressen) ihre Wahl getroffen
- unangefochten in Führung liegt �Fu Long�, der
�Glücksdrache�. Pandamutter und Kind sind in der Nacht von 28. auf
29. Oktober in einen Raum neben der bisher bewohnten Wurfbox
übersiedelt, die den beiden zu eng geworden sein dürfte. Die
neue Behausung liegt nach wie vor außerhalb des von den Besuchern
eingesehenen Bereichs und wurde von den Tierpflegerinnen schon vor
einiger Zeit mit Heu ausgelegt.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 30.10.2007
Wenn die Nebel wallen ...
... über den mittlerweile etwas morbide aussehenden Lotus- und
Seerosenblättern, wenn die Bäume buntes Laub tragen und die
Sonne die maurischen Sandsteinmauern nur noch mühsam erwärmt
� dann ist Herbst in der Wilhelma. Es ist die Zeit der stillen
Genießer, die abseits von vorgezogenem Weihnachtsgetümmel
und schrillem Halloween Kult die herbstliche Farbenpracht in
königlicher Umgebung schätzen und sich ebenso wie manche
Wilhelmatiere die letzten Sonnenstrahlen auf den Pelz brennen lassen.
Noch kann man stille Stunden auf den Bänken genießen und den
Gärtnern beim Bestücken der Beete mit Winterflor zuschauen.
Angepasst an die kürzeren Tage gilt schon jetzt der günstige
Wintertarif � ein echtes Schnäppchen, denn die Öffnungszeiten
sind zwar kürzer, aber dafür stehen die Besucher bei fast
allen Tieren in der ersten Reihe. Gibbons singen, Papageien kreischen
und Seelöwen bellen auch, wenn weniger Besucher im Park sind. Der
Tiger- und Waldhundnachwuchs spielt nicht nur vor ausverkauftem Haus,
und die Menschenaffen schätzen nun jeden Besucher als Teil ihres
Unterhaltungsprogramms. Noch gibt es keinen Kältehausarrest �
lediglich die Reptilien aus dem Freiland sind bereits in der
Winterruhe, und die Braunbären ziehen sich zeitweise zu einem
Schläfchen zurück. Alle anderen haben noch
uneingeschränkt Ausgang � und auch die heimische Fauna lässt
sich gut beobachten, denn rechtzeitig zur kühlen Jahreszeit zieht
es sie an die Fleischtöpfe der Wilhelma. Für die Besucher
bedeutet der maurische Herbst ein Wechselbad zwischen buntem Freiland
und tropischem Grün � eine herrliche Jahreszeit, die man sich in
der Wilhelma auf keinen Fall entgehen lassen sollte!
Sea Life Oberhausen, 30.10.2007
333. Katzenhaibaby geschlüpft
Heute ist im Sea Life Oberhausen das 333. Katzenhaibaby
geschlüpft, damit sind in den letzten drei Jahren in Oberhausen
mehr Katzenhaibabys geschlüpft als in jedem anderen Sea Life
Aquarium. Die Katzenhaibabys sind außerdem noch
außergewöhnlich schön gezeichnet. Ein Teil des
Nachwuchses zieht in Oberhausen seine Bahnen, ein Großteil ist
bereits an andere Aquarien abgegeben worden. "Es wirkt sich positiv
aus, dass wir die Katzenhaie sehr verwöhnen. Sie werden mit ihrem
Lieblingsfutter Tintenfisch versorgt, der mit Vitaminen und
Mineralstoffen angereichert wird. Die hohe Zahl an Katzenhaibabys
zeigt, wie wohl sich die Katzenhaie bei uns fühlen" erklärt
Aquariumsleiter Robert Donoso (43) den Zuchterfolg. "Besonders stolz
sind wir darauf, dass die Katzenhaibabys außergewöhnlich
schön gezeichnet sind. Das haben uns auch schon mehrere
Aquariumsleiter von den anderen Standorten bestätigt"
erläutert er weiter. Im Sea Life Oberhausen leben zurzeit dreizehn
ausgewachsene kleingefleckte Katzenhaie aus englischen Nachzuchten, die
zur Eröffnung nach Oberhausen gekommen waren. Die zwölf
"Teenies", die in etwa sechs Monaten geschlechtsreif werden, sind
genauso wie die 50 Jungtiere bereits in Oberhausen geschlüpft.
Rund 270 Katzenhaibabys wurden unterdessen an andere Aquarien
abgegeben, unter anderem auch in englische Sea Life Standorte.Das Sea
Life Oberhausen hat täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen
Feiertagen (nur Heiligabend geschlossen).
Zoo Köln, 30.10.2007
�Tierisch Kölsch� jetzt in Wort und Bild
Passend zur ZDF-Dokusoap-Serie �Tierisch Kölsch� ist jetzt ein
Begleitbuch unter gleichem Titel erschienen. Was geschieht mit
Elefantenwaisen � im Zoo und in freier Wildbahn? Diese und andere
Fragen werden Ihnen in der Serie und im Buch aus erster Hand, von den
Tierpflegern des Kölner Zoos beantwortet. Persönliche
Erlebnisse, die tägliche Arbeit, das Engagement der Mitarbeiter,
sind Inhalt dieses Werkes, das dem Leser einen Blick hinter die
Kulissen gewährt. Eine Auswahl von Tierpflegern aus der
Fernseh-Serie werden in dem Buch mit ihren Pfleglingen portraitiert und
vorgestellt. Unter Kapiteln wie �Milch für die Wasserratte� oder
�Die Eleganz behaarter Beine� stecken unterhaltsame und informative
Geschichten.
Zoo Osnabrück, 30.10.2007
Neue Tiere im "Tal der grauen Riesen"
Zurzeit ist noch offen, wer das Rennen um den Titel des beliebtesten
tierischen Neuankömmlings bei den Zoomitarbeitern macht. Die
Entscheidung fällt schwer. Zum einem ist da das
fünfjährige Nashornweibchen Lia, das am 11. Oktober die neuen
umgebauten Innengehege im "Tal der grauen Riesen" bezogen hat. Lia ist
ein besonders sensibler Dickhäuter. Auf ihre Artgenossen Bianca
und Floris reagiert sie noch sehr zurückhaltend und
schüchtern, dafür ist sie aber gegenüber ihren
Tierpflegern zutraulich.
Angeschlossen an das "Tal der grauen Riesen" ist die
"Wüstenbaude". Dort leben seit Ende September weitere afrikanische
Tiere: zwei Sandkatzen und zwei Kurzohrrüsselspringer. Die
Sandkatzen sind ungefähr hauskatzengroß, sandfarben mit
leichter Musterung an Beinen und Schwanz und absolut niedlich. Besucher
und Zoomitarbeiter sind ganz begeistert von den aktiven, anmutigen,
kleinen Katzen. Das zwei Jahre alte Weibchen und das vier Jahre alte
Männchen wurden im Al Wabra Wildlife Preservation in Qatar geboren
und müssen nun langsam von dem heißen arabischen Sommer an
das ungemütliche nasskalte westeuropäische Herbstwetter
gewöhnt werden. Daher halten sie sich zurzeit nur in den beiden
Innengehegen auf. Bei den Kurzohrrüsselspringern handelt es sich
um Tiere mit einem besonders interessanten Aussehen: sie sind
mausgroß, haben dünne Beine und eine lange
rüsselförmige Nase, die permanent in Bewegung ist. Obwohl
Rüsselspringer fast wie Mäuse aussehen, gehören sie
nicht zu den Nagetieren, sondern bilden eine eigene Ordnung innerhalb
der Säugetiere. Alles in allem außergewöhnliche Tiere
und es macht einfach Spaß, die agilen Tiere zu beobachten. Wie
gut, dass man sich nicht wirklich für ein Tier entscheiden muss,
sondern sich jeden Tag aufs Neue von alten und neuen Zoobewohner
faszinieren lassen kann.
Zoo Duisburg, 30.10.2007
Aus der Schweiz Partnerin für Kleinen Pandabären eingetroffen
Es tut sich einiges im Gemeinschaftsgehege für Kleine Pandas und
Chinesische Muntjaks im Zoo Duisburg. Das junge
Katzenbären-Männchen AYAKO war selbst vor nicht allzu langer
Zeit aus einem niederländischen Zoo eingetroffen und gerade eben
darf er sich über seine neue, ebenfalls sehr junge Partnerin
freuen. PING kommt aus der Zoologischen Station Eichberg in der Schweiz
und wurde in Abstimmung mit dem zuständigen Artkoordinator per
Straßentransport nach Duisburg gebracht. Der Kleine Panda ist in
seiner zentralasiatischen Heimat leider vom Aussterben bedroht. Vor
allem die Abholzung von immer größeren Waldgebieten nimmt
ihm den Lebensraum. Aber auch Wilderer machen trotz Verbot noch immer
Jagd auf sein Fell. Der Arterhaltung in menschlicher Obhut kommt daher
eine immer größere Bedeutung zu. Mit AYAKO und seiner neuen
Partnerin PING ist somit der Grundstein gelegt für eine
erfolgreiche Zucht im Zoo Duisburg. Nach kurzer Eingewöhnungszeit
durfte PING auch schon auf die Anlage und Kontakt aufnehmen. Vor den
wachsamen Augen der zu den Zwerghirschen zählenden Chinesischen
Muntjaks � sozusagen vom Erdgeschoß aus � kletterten die beiden
Katzenbären geschickt im Geäst eine Etage höher. Man
hätte beherzte Annäherungsversuche eher seitens des
Männchens erwartet, doch PING übernahm die Initiative und
fast hatte man den Eindruck, dass ihm das Weibchen eher zu aufdringlich
wurde. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Haltung
dieser Raubtiere ist unzweifelhaft in der ständigen Bereithaltung
ausreichender Mengen an Bambus, ihrer Lieblingsspeise, zu sehen. Davon
hat der Zoo Duisburg im ganzen Zoo reichlich. Zudem erhalten die Tiere
eine Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie
gelegentlich Mäuse, Tauben und Hühnchen.
Zoo Augsburg, 30.10.2007
�Beagle� im Augsburger Zoo
Seit neuestem hat die �Beagle� auf dem Spielplatz des Augsburger Zoos
Einzug gehalten.
Dabei handelt es sich um ein hübsches Holzschiff zum Klettern und
Toben für die kleinen Besucher. Da das alte Schiff aus Erfahrung
sehr beliebt war, dann aber langsam baufällig wurde und eine
Restauration sich nicht mehr lohnte, freuen wir uns jetzt einen
würdigen Ersatz anbieten zu können. Gesponsert wurde es
großzügigerweise von der R & S Gastronomie GmbH, die
auch die Zoogaststätte gepachtet hat.Der Name erinnert an das
gleichnamige Schiff des britischen Naturforschers Charles Darwin, der
mit seiner �Beagle� die Reise über die Weltmeere unternahm. Wir
bitten um genauso fleißige Nutzung wie des alten Schiffes!
Tierpark Arche Warder, 30.10.2007
Laternenumzug im Tierpark Arche Warder am 3.11.07 - St. Martin reitet
auf stattlichem Pferd voran.
Am Samstag, den 3. November 2007, lädt der Tierpark Arche Warder
Kinder und Erwachsene zu einem Laternenumzug ein. Angeführt von
Sankt Martin hoch zu Ross wird sich der Lichterzug um 17.00 Uhr zu
einem kleinen Rundgang durch den Park in Bewegung setzen. Im
nachtdunklen Gelände werden die Laternen wirklich den Weg leuchten
müssen bis hin zum großen Martinsfeuer. Dort wird es dann
gemütlich warm bei Punsch/Kinderpunsch, Grillwürstchen und
Gesang. Der Eintritt ist frei. Treffen und Sammeln beginnt um 16.30
Uhr.
Tiergarten Nürnberg, 30.10.2007
Die Million ist voll
Am Dienstag, den 30.10.2007 wurde gegen 11:00 Uhr der millionste
Besucher des Jahres 2007 begrüßt. Damit hat der Tiergarten
der Stadt Nürnberg zum neunten Mal in seiner Geschichte die
Millionengrenze überschritten. 1972, ein Jahr nach der
Eröffnung des Delphinariums, konnte die Millionengrenze erstmals
überschritten werden. Dies gelang erst 1999 wieder und nun zum
siebten Mal in Folge. Das Ergebnis vom Vorjahr mit 1.101.716 Besuchern
wird in diesem Jahr nicht erreicht werden können. Die Auslagerung
der Löwen und Tiger für den Umbau des Raubtierhauses und der
witterungsmäßig ungünstige September haben die extrem
guten Besucherzahlen vom Frühjahr relativiert. Die insgesamt sehr
guten Besucherzahlen zeugen von der großen Akzeptanz des
Tiergartens der Stadt Nürnberg unter den Bürgern der Stadt
und den Besuchern aus der ganzen Region. Der Tiergarten gehört
damit zu den besucherstärksten Einrichtungen in Nordbayern.
Jubiläumsgast war Familie Schmidt, Vater Harald (52), Mutter
Sabine (36) mit ihren zwei Töchtern Maria (16) und Anna (9) aus
Kronach. Sie wurde vom stellvertretenden Direktor des Tiergartens Dr.
Helmut Mägdefrau mit einem Geschenkkorb überrascht. Dazu
gehörten neben einem Blumenstrauß, einigen Andenken an den
Tiergarten Nürnberg wie T-Shirt, Poster, CD-ROM auch eine
Jahreskarte für den Tiergarten mit Delphinarium
Tierpark Berlin, 29.10.2007
Hirschkälber im Herbst: Leierhirsch-Nachwuchs im Tierpark Berlin
Vier muntere Kälber � zweieinhalb bis viereinhalb Wochen alt -
tummeln sich im Gehege der Leierhirsche unweit der Cafeteria im
Tierpark Berlin. Neugeborene Hirsche im Herbst sind ein ungewohnter
Anblick, so etwas erwartet man im Frühjahr. In dieser Jahreszeit
bringen die Hirsche der gemäßigten Klimazonen, also auch
unsere einheimischen, ihren Nachwuchs zur Welt. Nicht so die tropischen
Hirsche. Bei ihnen gibt es dank immergrüner Vegetation in ihrer
Heimat rund ums Jahr Geburten. Bei manchen jedoch bedingt der Wechsel
von Regen- und Trockenzeit begrenzte Wurfzeiten. Nur ist die in der
Heimat vorteilhafte Wurfsaison oft keine günstige Zeit in unseren
Breiten. Das erleben wir alljährlich bei den seltenen
Burma-Leierhirschen aus Hinterindien. Erstmalig in diesem Jahr gab es
die früheste Geburt der Saison schon am 28. September. Alle
übrigen seit 1969 im Tierpark Berlin geborenen Kälber kamen
in den kalten Monaten Oktober bis April zur Welt, die meisten im
November und Dezember. Ein warmer Stall für die Nacht ist deshalb
unbedingt nötig für ihr Wohlbefinden. Tagsüber hält
sich das muntere Quartett aber gern im Freien auf. Alle Tiere der
nunmehr zehnköpfigen Leierhirsch-Herde wurden schon im Tierpark
Berlin geboren. Leierhirsch nennt man diese Tiere wegen des
lyraförmig geschwungenen Geweihs der Männchen. Das sieht man
bei unserem jetzt erst zweijährigen Hirsch noch nicht. Sein
kürzlich abgeworfenes erstes Geweih bestand nur aus zwei kurzen
Spießen. Aber daß er bei der Zeugung dieses reichlichen
Nachwuchses erst 15 Monate alt war, das ist bemerkenswert!
Tierpark Nordhorn, 29.10.2007
Rekord im Tierpark Nordhorn - Gratis Kaffee für alle Besucher
�Es ist ein Jubiläum, auf dass man Stolz sein kann�, so Thomas
Berling, der Geschäftsführer des Nordhorner Tierparks.
Bereits zum 10. Mal in den vergangenen 13 Jahren seit dem Konkurs
feiert der Zoo einen Besucherrekord. Die Schallgrenze von 278.000
Besuchern aus dem Jahr 2005 wurde am heutigen Montag, den 29. Oktober
geknackt. �Bei schönem Herbstwetter können wir vielleicht
sogar erstmalig den 300.000 Besucher in Nordhorn begrüßen�,
so Berling weiter. Das Konzept des Tierparks mit niedrigen
Eintrittspreisen, begehbaren Gehegen, einem großen
Erlebnisspielplatz, der generellen Familienfreundlichkeit und mit der
ständigen Weiterentwicklung in punkto Servicequalität scheint
sich auszuzahlen. Dass die Besucher die positive Entwicklung
honorieren, spiegelt sich vor allen Dingen in den steigenden Zahlen der
Jahreskarteninhaber wieder. �Nur wer wirklich zufrieden ist und sich
wohl fühlt, wird zum Wiederholungstäter und besucht ein und
die selbe Einrichtung mehrfach�, so Sandra Büter, Leiterin des
Bereiches Kasse und Zooshop. Im Nordhorner Zoo sind insbesondere die
Familienjahreskarten sehr beliebt. Niederländische und Deutsche
Familien nutzen das günstige Angebot den Zoo ein ganzes Jahr lang
mit den eigenen Kindern für nur 48 Euro so oft wie sie mögen
besuchen zu können. Eingeschlossen sind hier auch die zahlreichen
Sonderveranstaltungen, die der Zoo fast monatlich ausrichtet. Viele
haben erkannt, dass eine Jahreskarte oder auch eine Tierpatenschaft
schöne Geschenke sind, über die sich Tierfreunde zu
Weihnachten oder zum Geburtstag freuen. In Nordhorn ist man auf die
Besucherentwicklung besonders stolz, da hier echte
�Quantensprünge� zu verzeichnen sind. Im Jahr nach dem Konkurs
(1994) fanden lediglich 79.000 Besucher den Weg in den Familienzoo.
Damit hat der Zoo es geschafft seine Zahlen in gut einem Jahrzehnt fast
zu vervierfachen, was in der Branche wirklich eine Seltenheit ist. Der
Zoo möchte seinen Besuchern als besondere Überraschung in
diesem Jahr etwas zurückgeben. So dürfen sich alle
Erwachsenen am morgigen Dienstag, den 30. Oktober einen Tag lang
über Gratis-Kaffee in der Zoogastronomie freuen, während die
Kinder ein Gratis-Eis bekommen.
Zoo Dresden, 29.10.2007
Kinder zahlen nur 1 Euro Eintritt im Dresdner Zoo
Der Winter steht vor der Tür und bevor Riesenschildkröten und
Wasservögel in die Winterquartiere wechseln, lädt der
Dresdner Zoo noch einmal alle Kinder recht herzlich ein, ihre
großen und kleinen tierischen Lieblinge zu besuchen. Am Mittwoch,
dem 31. Oktober können Kinder im Alter von 3 � 16 Jahren für
nur 1 Euro Eintritt in den Dresdener Zoo. Kinder unter 3 Jahren haben
generell kostenfreien Eintritt.
Zoo Halle, 29.10.2007
Geburtstag feiern im Winter: Kindergeburtstag im Zoo Halle
Eine Geburtstagsfeier mit Tieren ist ein ganz besonderes Erlebnis, zu
dem der hallesche Bergzoo Kinder und ihre Eltern einlädt. Dank der
zahlreichen Warmhäuser, in denen viele aufregende Tiere wohnen,
kommt auch bei ungemütlichem Wetter Geburtstagslaune bei den
Gästen auf. Das erlebnisreiche Geburtstagsprogramm umfasst zwei
verschiedene Themen, die auf das Alter der Kinder abgestimmt sind. Bei
der �Spurensuche� lernen die Kinder auf spielerische Weise und unter
Einbezug aller Sinne verschiedene Tiere, deren Lebensräume und
Besonderheiten kennen. Dabei nehmen sie auch Kontakt zum Tier und
seinem Pfleger auf oder werfen mal einen Blick hinter die Kulissen. Als
Streicheltiere besonders beliebt sind die Alpakas, deren kuscheliges
Fell sich noch weicher anfühlt, als es sich Kinder und Eltern
vorgestellt haben. Auch die Pinguine und Äffchen gehören zu
den Stars der Geburtstagsgäste. Außerdem ist die �Zoosafari�
im Programm, bei der es auf einer Rallye durch den Bergzoo
unterschiedliche Aufgaben zu lösen gilt. Dabei sind
Gemeinschaftssinn, Beobachtungsgabe und detektivischer Spürsinn
gefragt. So gilt es z. B. zu erforschen, welche abenteuerlichen
Geräusche im Regenwald zu hören sind. Mit viel Spaß
können die Kinder u. a. testen, ob sie so schnell wie ein
Totenkopfäffchen klettern können. Auch herauszufinden, welche
Laute Krokodilbabies von sich geben, wenn sie schlüpfen, ist
spannend. Bei der Zoosafari können die Kinder außerdem ein
Tier füttern und / oder streicheln und dem Tierpfleger jede Menge
Fragen über seine Schützlinge stellen.
Tierpark Ueckermünde, 29.10.2007
Jahrestagung der Zoodirektoren im Tierpark
Am Dienstag, den 30.10.2007 findet die Jahrestagung der IG
Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns im Tierpark Ueckermünde
statt. Angesagt hat sich neben den Tierpark- und Zoodirektoren sowie
Zoopädagogen Mecklenburg-Vorpommerns auch weiterer hochrangiger
Besuch aus dem Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem
Landesamt für Umwelt und Natur sowie die Ueckermünder
Bürgermeisterin Heidi Michaelis. Um 9.30 Uhr möchte Sie der
Vorstand der IG Tiergärten zu einem Pressegespräch im
Eingangsgebäude des Tierparks einladen. Anschließend findet
eine offene Geschäftssitzung mit Grußworten des Ministeriums
bzw. der Ueckermünder Bürgermeisterin statt.
Zoo Dresden, 29.10.2007
Ortsbeirat Altstadt unterstützt Dresdner Zooschule
Der Ortsbeirat Dresden-Altstadt informierte sich auf einer
Beiratssitzung umfassend über das Baugeschehen im Zoologischen
Garten Dresden. Besonders fand die Arbeit der Dresdner Zooschule, die
im Jahr 1969 gegründet worden ist und jährlich bis zu 25.000
Schulkinder im Dresdner Zoo betreut, besondere Anerkennung der
Ortsbeiräte. Aus persönlichen Mitteln unterstützten die
Ortsbeiräte die Dresdner Zooschule mit einem Betrag von 300,00 �.
Dieses Geld wird eingesetzt, um ein großes Terrarium zur
Veranschaulichung des Unterrichts im Zoo für die Dresdner
Schulkinder anzuschaffen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.10.2007
Neuer Besucherrekord:
Der zweimillionste Wilhelma-Besucher des Jahres 2007 ist schon im
Oktober gekommen!
Zum dritten Mal in ihrer Geschichte wird die Wilhelma im Jahr 2007 mehr
als zwei Millionen Besucher haben. Der zweimillionste Gast in diesem
Jahr kam sogar noch früher als im Vorjahr! Heute um 14.40 Uhr war
es soweit: Wilhelma-Direktor, Prof. Dr. Dieter Jauch, konnte Ehepaar
Brigitte und Günther Haug mit den Worten begrüßen:
�Herzlich willkommen in der Wilhelma. Wir freuen uns, Sie als
Jubiläumsgast willkommen heißen zu dürfen,� Haugs kamen
mit zwei Enkeln �weil am Freitagnachmittag wohl eher weniger Besucher
da seien und man seine Ruhe habe�. Weitgefehlt! Der 2 Millionste
Besucher wurde überrascht mit einem Wilhelma-Blumenstrauß
und einer Familien-Jahreskarte. Haugs haben alle schon Jahreskarten und
freuen darüber, dass sie auch weiterhin unbegrenzt in die Wilhelma
kommen können. Die Enkel hatten ihre Freude am jetzt neu
erhältlichen Steifftier �Mary zwo�. Die wirkliche �Mary zwo�, die
eigentlich aus Münster in Westfalen stammt, wächst derzeit im
Jungtieraufzuchthaus auf.
Im Anschluss an die Begrüßung durfte Familie Haug noch als
besonderes Erlebnis unter Anleitung der Tierpfleger Volker Scholl und
Markus Koch die Flusspferd-Schwergewichte �Rosi� und �Mike�
füttern . Man ist jetzt in der Wilhelma gespannt, ob der
letztjährige Besucherrekord von ca. 2,1 Mio. Gästen bis Ende
Dezember geknackt werden kann. Das Ziel für 2007: 2.2 Mio.!
Prof. Dr. Jauch meinte: �Wir freuen uns, dass die seit Jahren
steigenden Besucherzahlen zeigen: Die Wilhelma hat sich einen Platz in
den Herzen von immer mehr Menschen erobert. Dafür sind wir sehr
dankbar!�
Zoo Köln, 26.10.2007
Kürbis-Riesen für Halloween und phantastische Gestalten
Das Programm unseres diesjährigen Halloween-Festes hält viele
neue Überraschungen sowohl im Zoo als auch im Aquarium bereit. Der
Vorplatz des Giraffenhauses verwandelt sich in einen Hexenplatz, am
Nebeneingang geht es tierisch gruselig zu und an der Wiese am
Nashornhaus dreht sich alles ums Feuer. In der Ausstellungshalle gibt
sich Ritter Rost die Ehre. Hinter Büschen und an den Wegen lauern
phantastische Gestalten, die die Besucher in fremde Phantasiewelten
entführen. Zahlreiche geschnitzte Kürbisse und riesige
Kürbishaufen zieren die Wege.
Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck, 26.10.2007
Etwas �Süßes� gibt �Saures Saures�!
Sind ein riesiger Haufen buntes Herbstlaub und dicke
Halloween-Kürbisse ein tolles Spielzeug für unser
süßes Elefanten-Baby �Shila�? Der erst ein halbes Jahr junge
Dickhäuter erforscht seine Umwelt mit großer Neugier und
überschäumenden Temperament. Was wird �Shila� wohl mit
unserer Herbst-Dekoration anstellen? Seien Sie dabei, wenn der �kleine
graue Riese� zum ersten Mal in seinem Leben zu Halloween ordentlich
�Saures� gibt.
Zoo Leipzig, 26.10.2007
Ein besonderer Tag!
Erstes Rotduckerbaby im Leipziger Zoo geboren
In der Nacht auf den 25. Oktober 2007 geschah im Zoo Leipzig ein
freudiges Ereignis: Das Rotduckerpärchen hat zum ersten Mal
für Nachwuchs gesorgt. Das Jungtier kam in der eigens durch die
Tierpfleger vorbereiteten Wurfbox im Stall zur Welt und erfreut sich
bester Gesundheit. Die noch unerfahrene Mutter (geb. 10.04.2006 im
Tierpark Nürnberg, seit 16.11.2006 in Leipzig) kümmert sich
rührend um ihren Schützling. Sie hat es bereits mehrfach
gesäugt und auch der Vater (geb. 01.12.2006 im Zoo Berlin, seit
29.11.2006 in Leipzig) hat schon den ersten Kontakt zu dem Kleinen
aufgenommen und es beschnüffelt. Erst seit knapp einem Jahr
bewohnen das siebenjährige Männchen und das einjährige
Weibchen ihr Gehege im Okapi- Wald. Es handelt sich um die ersten Tiere
dieser Art im Zoo Leipzig überhaupt, umso mehr Freude ruft nun die
so rasch gelungene Nachzucht hervor. Rotducker werden in nur sieben
Zoos in Europa gehalten, davon befinden sich sechs in Deutschland. In
freier Natur kommt diese kleine Antilopenart (die Schulterhöhe
beträgt nur etwa 40 cm) hauptsächlich in den tropischen
Regenwäldern West- und Zentralafrikas vor, wo sie im dichten
Buschwerk Schutz suchen. Bestimmte Unterarten der Ducker sind
gebietsweise von der IUCN als bedroht eingestuft. Die nachtaktiven
Fluchttiere sind sehr scheu und durch ihre winzigen, nach hinten
gerichteten Hörner nicht besonders wehrhaft. Ihr schreckhaftes
Verhalten hat auch zur Namensgebung geführt, denn das Wort
�duiker� aus der Sprache Afrikaans bedeutet �Taucher�.
Zoo Duisburg, 26.10.2007
Lehrgang über heimische Säugetiere
Zu einem Seminar über heimische Säugetiere lädt Peter
ALLENSCHLÄGER, Naturschutzbeauftragter des Zoos, alle
Interessierten an den Kaiserberg. Neben umfassenden Informationen
über die Geweihentwicklung bei Rehen und Rothirschen wird viel
Wissenswertes über Füchse, Wildschweine, Baummarder, Ratten
und Igel und deren Spuren erarbeitet. Darüber hinaus werden
Krankheiten wie Tollwut und Fuchsbandwurm näher erläutert.
Zoo Landau, 26.10.2007
�Regardez les dromadaires� Nicht nur für unsere Nachbarn im
Elsass: Zooführung in französischer Sprache
Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden
Frankreich
bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 4.11.2007 um 14 Uhr
wie jedes Jahr unsere beliebte Zooführung in französischer
Sprache an. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und
Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie
ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant
ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit
französischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen
aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die
Führung an sich ist kostenlos.
Tierpark Ueckermünde, 26.10.2007
Jahrestagung der Zoodirektoren im Tierpark
Am Dienstag, den 30.10.2007 findet die Jahrestagung der IG
Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns im Tierpark Ueckermünde
statt. Angesagt hat sich neben den Tierpark- und Zoodirektoren sowie
Zoopädagogen Mecklenburg-Vorpommerns auch weiterer hochrangiger
Besuch aus dem Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem
Ministerium für Bildung, dem Landesamt für Umwelt und Natur
sowie die Ueckermünder Bürgermeisterin Heidi Michaelis. Um
9.30 Uhr möchte Sie der Vorstand der IG Tiergärten zu einem
Pressegespräch im Eingangsgebäude des Tierparks einladen.
Anschließend findet eine offene Geschäftssitzung mit
Grußworten des Ministeriums bzw. der Ueckermünder
Bürgermeisterin statt.
Tierpark Berlin, 25.10.2007
Schweinsaffen im Doppelpack
Am 30.9. und 1.10.2007 wurden zwei Schweinsaffen im Tierpark Berlin
geboren. Vater beider Jungtiere ist �Alec� (geb. 25.7.1993) und die
Mütter �Evi� (geb. 27.9.2001) und �Mona� (geb. 7.5.1998). Alle
Elterntiere stammen bereits aus der erfolgreichen Zucht des Tierparks
Berlin. Die Schweinsaffengruppe ist nun auf stattliche 25 Tiere
angewachsen. Das natürliche Verbreitungsgebiet der im Tierpark
gehaltenen Unterart erstreckt sich von Süd-Thailand über die
Malaiische Halbinsel bis nach Sumatra. Die zu den Makaken
zählenden Schweinsaffen leben vorwiegend am Boden in Gruppen von
durchschnittlich 40 Tieren. Die Nahrung besteht aus Früchten,
Gemüse, Blättern und tierischer Nahrung (Insekten, Reptilien,
Kleinsäuger). Die männlichen Tiere erreichen ein Gewicht von
ca. 15 kg. Eigentümlich ist das Begrüßungsverhalten der
Schweinsaffen, das sie auch gegenüber ihnen vertrauten Personen
wie dem Tierpfleger zeigen. Dabei strecken die Tiere den Kopf nach
vorne und ziehen eine Schnute. Weibchen und junge Männchen werden
vor allem auf Sumatra als Helfer bei der Kokosnussernte eingesetzt. Der
deutsche Name leitet sich übrigens von dem kurzen, geringelten
Schwanz (�Schweineschwänzchen�) ab. Obwohl Schweinsaffen sehr
attraktiv und leicht zu halten sind, trifft man sie heute nur noch in
wenigen Zoologischen Gärten an. Der Tierpark Berlin ist einer der
wenigen Zoos in Deutschland, der diese Makakenart hält. 2007
konnten zwei Weibchen, die im Tierpark geboren wurden, an den Tierpark
Hamm zum Aufbau einer neuen Zuchtgruppe vermittelt werden.
Zoo Halle, 25.10.2007
Zoo-Kalender 2008 erschienen
Der hochwertige und auf eine Auflage von 900 Stück limitierte
Kalender im Din A2 Format (quer ) widmet sich ausschließlich den
im Zoo Halle zur Welt gekommenen Tierkindern. So zeigt er hübsche
Porträts unserer Löwen- und Tigerbabys, Totenkopfäffchen
und Springtamarine. Aber auch �Alex�, der Nachwuchs des ehemals
verschwundenen Rothandtamarins �Ulli�, sowie ein Kitz des kleinsten
Hirsches der Welt, dem Süd-Pudu, sind zusehen. Das praktische und
großzügige Kalendarium zeigt Kalenderwochen und Wochentage
und erlaubt es auch, persönliche Termine einzutragen. Der Kalender
eignet sich daher bestens als Organisationszentrale für die ganze
Familie an einem gut einsehbaren Platz in jeder Wohnung. Der Kalender
ist für 14,- � im Zooladen am neuen Haupteingang ab sofort
erhältlich.
Zoo Berlin, 25.10.2007
Knut begrüßt zwei millionsten Besucher - Zoo Berlin steigert
Besucherzahlen um zwanzig Prozent - Jubiläumsgast erhält
besonderes Geschenk
Der Zoo Berlin erlebt in diesem Jahr einen wahren Besucheransturm.
Inzwischen zu einem stattlichen Eisbären herangewachsen,
gehört vor allem Knut zu den Publikumslieblingen im artenreichsten
Zoo der Welt. �Dank des anhaltenden Interesses an Knut können wir
in diesem Jahr mit bis zu drei Millionen Besuchern rechnen � dies
entspricht im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von zwanzig
Prozent�, so Dr. Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Vorstand der
Zoologischen Garten AG. Am 23. März 2007 wurde Knut erstmalig der
Öffentlichkeit vorgestellt und eroberte schnell die Herzen der
Berliner und ihrer Gäste. Zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt
wollten den kleinen Eisbären und seinen Pfleger sehen. Der Andrang
war so enorm, dass bereits zur Jahreshälfte die Rekordmarke von
einer Million Besuchern erreicht werden konnte. Auch sieben Monate
später ist das Interesse an Knut ungebrochen, so dass heute
bereits der zwei millionste Besucher am Elefantentor erwartet wurde.
Kurz nach 13.00 Uhr war es dann soweit: Die dreijährige Leonie aus
Berlin ist Knut-Besucher Nummer 2.000.000! Mit einem kleinen
Plüsch-Knut wurde sie von Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz
und kaufmännischem Zoo-Vorstand Dr. Gerald R. Uhlich
begrüßt. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Begleiter Dominik
Schmidt ging es für Leonie dann zu Knuts Gehege, wo die
Dreijährige Eisbär Knut endlich mit eigenen Augen sehen
konnte. Bei einem Fototermin wurde der Familie als besondere
Überraschung ein voll gefüllter Geschenkkorb mit den besten
Knut-Eindrücken in Form einer DVD, einer CD, eines Posters;
Knut-Nostalgieschildern und Knut-Puzzles sowie eine Jahreskarte
für den Zoo Berlin und zwei Karten für die baldige Premiere
des Knut-Kinofilms überreicht. Katja Kowal, die Mutter der kleinen
Jubiläumsbesucherin, zeigte sich begeistert: �Für Leonie ist
es heute der erste Besuch im Zoo Berlin und auch Knut hat sie vorher
noch nie live gesehen. Dies wollten wir heute ändern � dass der
Tag jedoch so einmalig wird, hätten wir nie im Leben gedacht.�
Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2007
Tag der offenen Tür und Halloween im Thüringer Zoopark - Am
31.10. kostenlos den Zoopark besuchen
Am 31.10. findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen
Tür statt. Für jeden Besucher, ob Jung ob Alt, ist der
Eintritt an diesem Tag frei. Von 10 � 16 Uhr hat der Zoopark seinen
Besuchern spannende Aktivitäten anzubieten. Neben Hüpfburg,
künstlichem Kuhmelken, exotischem Streichelzoo u. v. m. kann man
aber auch noch Halloween feiern. In DustyŽs Indian Camp �fliegen�
nämlich die Erfurter Kräuterweiber ein. Sie erzählen
gruselige Geschichten, bringen Gruselpunsch mit und bei Dämmerung
gehen sie mit ganz mutigen Besuchern durch den Zoopark. Außerdem
berichten sie Interessantes über das Halloweenfest, welche
Ursprünge es hat und warum es heute noch bzw. wieder gefeiert
wird. Zwischendurch kann man sich am Kuchenbuffett mit süßen
oder herzhaften Leckereien stärken. Unsere kleinen Gäste
können gern kostümiert und vielleicht auch mit Lampions
ausgestattet zu uns kommen. Viel Spaß beim Gruseln!
Zoo Magdeburg, 25.10.2007
Veränderte Öffnungszeiten im Zoologischen Garten Magdeburg
Mit der Herbst-Wintersaison ändern sich im Zoologischen Garten
Magdeburg die Öffnungs-zeiten. Ab dem 29.10.2007 ist der Zoo
täglich, auch an den Sonn- und Feiertagen, von 9 Uhr bis 16 Uhr
geöffnet. Der Zoopark hat gerade jetzt sein
farbenprächtigstes Herbstkleid angelegt und lädt zum
Naturspaziergang ein. Vorbeischauen sollten die Zoobesucher unbedingt
bei dem Giraffenbaby. Der �kleine� Langhals bekommt sechs Mal
täglich seine Flaschenmahl-zeiten. Auch die drei Asiatischen
Löwenkinder sind mit der Löwenmutter �Kalindi� beim
ausgiebigen Herumtoben auf der Außenanlage zu beobachten. Das
Zoo-Team präsentiert täglich das TIERISCH NAH-Programm. Um
14.30 Uhr können die Besucher die beiden Elefantendamen �Birma�
und �Mwana� mit leckerem Futter ver-wöhnen. Um 15 Uhr
präsentieren die Zootier-pfleger die �schwarzen Frackträger�
� unsere Humboldt-Pinguine. An den Wochenenden gibt es um 14 Uhr die
Möglichkeit, in die Kochtöpfe für die Zootiere zu
schauen (Besuch der Futterküche).
Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2007
Klammeraffe �Carlos� macht Fortschritte
Seit seiner Geburt am 11. Oktober hat sich der kleine Klammeraffe gut
entwickelt. �Carlos� hat inzwischen sein Milchfläschchen
schätzen gelernt.Da die Affenmutter �Monique� nach dem
Kaiserschnitt nicht in der Lage war, für ihren jüngsten Sohn
selbst zu sorgen, hat Revierleiterin Karola Walter die Mutterrolle
übernommen. Ersatzmama Walter und �Carlos� sind nun ein
eingespieltes Team. 10 bis 12mal am Tag gibt es
Säuglingsersatznahrung. Immerhin schon 54 g hat der
Sprössling zugelegt und bringt nun stolze 664 g auf die Waage. Wie
alle Neugeborenen nimmt er jeweils nur wenig Milch zu sich: bei ihm
sind es ca. 15-20 ml. Statt sich also am Abend den Bauch zu füllen
und durchzuschlafen, macht das Affenkind die Nacht zum Tag. So muss die
Ersatzmama nachts alle 2 bis 3 Stunden aufstehen und das
Fläschchen zubereiten. Und am Tag ist sie natürlich nicht nur
bei �Carlos� gefragt. Denn auch Guerezas, Berberaffen und
Zwergseidenäffchen wollen im Affenhaus versorgt sein.
�Mutterschaftsurlaub� für Mama Walter sieht die Dienstordnung
nämlich nicht vor. Dafür darf das Kleinkind natürlich
mit auf Arbeit� Inzwischen fängt �Carlos� an, seine Welt
wortwörtlich zu begreifen. Klammern wie ein Klammeraffe kann er
schon. Nun lernt er, gezielt zu greifen und sich hochzuziehen. Noch ist
der gepolsterte Korb ein ausreichendes Affenbett. Doch spätestens
wenn �Carlos� die ersten Krabbelversuche unternimmt, wird ein
affenspezifischer Lauf- und Kletterstall nötig.
Zoo Köln, 25.10.2007
Flusspferde freuen sich auf Halloween
Auch in diesem Jahr feiert der Kölner Zoo wieder Halloween.
Zwischen gespenstischen Überraschungen und gruseliger Dekoration
werden sich die nachtaktiven Tiere den Besuchern in stimmungsvollem
Licht präsentieren. Sonderfütterungen gibt es bei unseren
Pinguinen, Seelöwen, Pavianen, Waschbären, Piranhas und
Krokodilen. Eulen, Schlangen und Vogelspinnen präsentieren sich
den Besuchern hautnah und Schaben geben beim traditionellen
Schabenrennen ihr Bestes.
Zoo Leipzig, 25.10.2007
Entspannung pur in der Natur
Sparwoche im Leipziger Zoo
Im November ist der Trubel der Sommermonate vorbei und die Natur begibt
sich allmählich zur Ruhe. Die Sparwoche vom 05. bis zum 11.
November 2007 bietet unseren Besuchern die Möglichkeit, sich zu
günstigeren Preisen in entspannter Atmosphäre an der
artenreichen Tierwelt des Zoos zu erfreuen. Beobachten Sie bei einem
gemütlichen Spaziergang, wie sich die Tiere in den letzten
Strahlen der Herbstsonne wärmen und die friedliche Stimmung
genießen. Erwachsene zahlen nur 9,50 statt 11,50 Euro, für
Kinder kostet die Tageskarte anstatt 7,50 nur 6,00 Euro. Familien
erwartet für nur 25 statt der üblichen 30 Euro ein
interessanter Ausflug in die Weiten Afrikas, die Exotik Asiens und das
Dschungelflair von Pongoland. Schließlich gibt es auch in der
kühleren Jahreszeit viel zu entdecken. Die inzwischen vier Monate
alten Tigerdrillinge erkunden tapsig ihr Außengehege, stets gut
bewacht von ihrer Mutter �Taiga�. Auch die Gruppe der Roten
Riesenkängurus hat Zuwachs bekommen, der Neuankömmling aus
dem Zoo Hannover gewöhnt sich gerade an seine neue Umgebung. Oder
besuchen Sie doch einmal das Giraffenhaus, vielleicht haben Sie
Glück und erhaschen einen Blick auf die gerade geborenen
Graumulle? In jedem Fall verspricht die Zoosparwoche eine preiswerte
Möglichkeit, sich ein erholsames Naturerlebnis zu gönnen.
Denn wo ließe sich der Alltagsstress leichter vergessen als bei
einem beschaulichen Rundgang auf den baumgesäumten Wegen oder bei
einem Kaffee in der sonnendurchfluteten Kiwara- Lodge mit Blick auf die
Savanne?
Zoo Berlin, 25.10.2007
Nächtliche Schaufütterungen im Zoo-Aquarium
Am 27. Oktober 2007, zur 15. Langen Nacht des Shoppings, bietet das
Zoo-Aquarium seinen Besuchern ein abendliches Sonderprogramm mit
aufregenden Schaufütterungen. Von 19:00 bis 24:00 Uhr öffnet
das größte Aquarium Deutschlands seine Pforten für all
jene, die trockenen Fußes eine Reise vom Korallenriff über
den Malawisee zum tropischen Regenwald machen wollen. Auf drei Etagen
präsentieren sich zahllose Fische, Reptilien und Insekten in den
schönsten und außergewöhnlichsten Farben und Formen.
Los geht es mit der Fütterung der Rochen um 20:00 Uhr. Weiter geht
es zu den großen Fischen in den aufwendig gestalteten
Landschaftsbecken, die kurz darauf ihr Futter bekommen. Das Highlight
des Abends ist die spektakuläre Schaufütterung der Haie um
21:00 Uhr. Aufgrund ihres ausgesprochen gut entwickelten Geruchsorgans
ist es Haien möglich Blut schon in milliardenfacher
Verdünnung im Wasser wahrzunehmen und ihre Beute schon aus weiter
Ferne zu wittern. Durch die typische Kopfbewegung, bei der der Kopf hin
und her pendelt, folgt der Hai einer Geruchsspur bis ans Ziel. Diese
besondere Begegnung, die interessante Einblicke in das Verhalten
beeindruckender Tiere ermöglicht, sollten Sie sich nicht entgehen
lassen!
Zoo Basel, 25.10.2007
Flach, giftig und schön: Stechrochen im Vivarium
Nach der Sanierung mehrerer Aquarien sind im Zolli Stechrochen zu
bestaunen. Die giftigen Fische verursachen in Südamerika zwar
häufig schmerzhafte Giftunfälle, die aber nur ausnahmsweise
lebensbedrohlich verlaufen. Die wunderschönen Tiere leben zusammen
mit weiteren Tierarten aus brasilianischen Flüssen im Aquarium 26.
Die Süßwasserstechrochen leben ausnahmslos in tropischen
Flüssen Südamerikas, die in den Atlantik oder in die Karibik
münden. Sie sind die einzigen Knorpelfische, die
ausschließlich im Süßwasser vorkommen, denn sie
stammen von Stechrochen ab, die im Mündungsgebiet des Ur-Amazonas
lebten, als dieser vor 60 Millionen Jahren - noch in umgekehrter
Richtung - in den Pazifik abfloss. Durch die Auffaltung der Anden und
der Umkehr der Fliessrichtung des Amazonas wurden sie von ihrem
bisherigen Lebensraum abgeschnitten und haben sich seither perfekt an
das Süßwasser angepasst. Süßwasserstechrochen
sind fast kreisrund und haben einen peitschenförmig ausgezogenen,
langen Schwanz. Dieser besitzt einen giftigen, mit Widerhaken
versehenen Stachel, der von einer dünnen Haut umhüllt ist und
auf seiner Unterseite Giftdrüsen enthält. Alle paar Monate
wächst ein neuer Stachel nach. In Südamerika verursachen die
Stechrochen häufig schmerzhafte Verletzungen und Vergiftungen vor
allem bei Badenden oder barfuss im Wasser stehenden Fischern. Tritt man
auf einen Rochen, so schnellt dessen Schwanz reflexartig nach vorn. Der
Stachel bohrt sich meist in den Unterschenkel des Opfers und verursacht
schmerzhafte und oft tiefe Wunden, die schlecht abheilen. Wie die
meisten Rochen legen die Süßwasserrochen keine Eier, sondern
bringen fertig entwickelte Junge zur Welt. Meist werden nur wenige
Jungfische aufs Mal geboren, die aber sofort nach der Geburt schon
selbständig sind und keine weitere Brutpflege mehr benötigen.
Alternativer Bärenpark Worbis, 25.10.2007
Skandalös: 13-jähriger Zirkusjunge ließ Bärin
tanzen.Nicht erstaunlich, jetzt hat der Bär zurückgeschlagen.
Der Zirkus "Universal Renz" richtet Bären ab und da scheint auch
Kinderarbeit, die sonst so harsch kritisiert wird, obligatorisch. Ein
13-jähriger Zirkusjunge trainiert bei Renz drei Braunbären,
die zum Gaudi der Zirkusbesucher alsbald auftreten sollen. Nun ist der
Teenager von der Bärin Katja verletzt worden und erholt sich von
seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die STIFTUNG FÜR BÄREN
fordert die Behörden auf, konsequent vorzugehen und die Bären
zu konfiszieren. Die Zurschaustellung von Bären mit Maulkorb ist
eine üble Tierquälerei und Entwürdigung der Wildtiere.
Tiergarten Schönbrunn, 25.10.2007
�Auf den Spuren des Zauberlehrlings�
Der Tiergarten bietet seit vielen Jahren Kinder-Geburtstagspartys an,
seit heuer mit inszeniertem Spielprogramm zu verschiedenen Themen.
Neuestes Angebot ab 27. Oktober: die Geburtstagsparty �Auf den Spuren
des Zauberlehrlings�.Die Geburtstagskinder und ihre Freunde ziehen mit
einer Betreuerin zu den mythischen Tieren aus dem Zauberreich: zur
Riesenschlange, zum Drachen in Gestalt eines Nashornleguans, zum Zebra,
das dem Einhorn in manchen Dingen recht nahe kommt, zu den Wölfen
und den Schnee-Eulen. Bei den Tieren heißt es dann Rätsel zu
lösen, seine Sinne zu schärfen und zu spielen. Die
Schnellsten, Schlauesten und Geschicktesten erhalten jeweils eine
Murmel, am Ende erhält das Kind mit den meisten Murmeln eine
Belohnung, danach geht es zur Jause in das Gasthaus Tirolergarten.
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BBC
News, 29 Oct 2007
Frog
killer fungus 'breakthrough'
New Zealand scientists have found what appears to be a cure for the
disease that is responsible for wiping out many of the world's frog
populations. Chloramphenicol, currently used as an eye ointment for
humans, may be a lifesaver for the amphibians, they say. The
researchers found frogs bathed in the solution became resistant to the
killer disease, chytridiomycosis. The fungal disease has been blamed
for the extinction of one-third of the 120 species lost since 1980.
They tested the chloramphenicol candidate on two species introduced to
New Zealand from Australia: the brown tree frog (Litoria ewingii) and
the southern bell frog (L. raniformis). "We found that we could cure
them completely of chytrids," said Phil Bishop from the University of
Otago. "And even when they were really sick in the control group, we
managed to bring them back almost from the dead." But the Zoological
Society of London (ZSL) expressed caution at the news. Wildlife
epidemiologist Dr Trent Garner said there would be reluctance to take
up chloramphenicol as a solution, certainly in Europe and North
America, because of the chemical's link to harmful side-effects in
humans. "You don't usually expect antibiotics to do anything to fungi
at all. And it does. We don't understand why it does, but it does,"
said Russell Poulter. Since 1980, more than 120 amphibian species have
disappeared; and according to the World Association of Zoos and
Aquariums, in the near future many more species are in danger of
vanishing. The researchers believe that zoos now will have more
options, either to be able to control an outbreak or to rescue infected
frogs from the wild, knowing that they can be cured. The next challenge
the research team has set itself is to find a treatment that will work
in the wild.
Wildlife
Extra, 01.11.07
Cure
found for killer 'Frog Fungus'
Leipziger Volkszeitung
- 27. Okt. 2007
Suchaktion
nach tausenden
Nerzen - 3000 Tiere eingefangen
Das
Einfangen von tausenden illegal freigelassener Nerze aus einer
Zuchtfarm im
Jerichower Land gestaltet sich weiter schwierig. Am Samstag wurden die
Suchtrupps durch eine Wildschweinjagd behindert. Unbekannte hatten in
der Nacht
zu Freitag die Käfige der Nerze aufgebrochen. Etwa 15 000 Tiere
waren
in
Freiheit gelangt. Die Polizei in Stendal geht von einer Aktion von
Tierschützern aus und ermittelt wegen Hausfriedensbruchs. Bislang
seien
den Helfern 3000 Nerze wieder ins Netz gegangen. Ein Großteil der
Nerze
halte sich noch im Umkreis der Zuchtfarm
in
Pietzpuhl in der Nähe von Magdeburg auf. „Was allerdings
übers
Wochenende nicht
gefangen wird, ist weg. Die Nerze werden immer aktiver.“ Etwa 25
Freiwillige helfen dabei, die Tiere mit Falle und Käscher
wieder
einzufangen, sagte Dähne weiter. Ein Teil der Farmtiere wird nach
Einschätzung von Fachleuten
verhungern, da sie
nicht an die selbstständige Nahrungssuche gewöhnt sind. Die
übrigen
Nerze
könnten in freier Wildbahn Niederwild wie Hasen oder
Eichhörnchen
anfallen.
Scienceticker
Freigelassene
Nerze aus Pelzfarmen können Ökosysteme ernsthaft bedrohen
Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums
für
Umweltforschung (UFZ) auf der chilenischen Insel Navarino. Dort
bedrohen Amerikanische Nerze, die aus argentinischen Farmen fliehen
konnten, die Vogelwelt. Die Nerze haben sich entlang von
Wasserläufen
auf der ganzen Insel verbreitet. Sie werden jetzt gejagt, um am Boden
brütende Vogelarten vor dem Aussterben zu bewahren. In Deutschland
verdrängt der Amerikanische Nerz zunehmend den Europäischen
Nerz, der
inzwischen zu den bedrohtesten Säugetierarten Europas zählt.
Die
unkontrollierte Massenfreilassung von Zuchtnerzen habe dazu
beigetragen, so die Forscher.
Berliner
Kurier 27.10.2007
10
000 Nerze aus Pelzfarm freigelassen
Mehr als 10.000 Nerze sind von Unbekannten aus einer Zuchtanlage bei
Grabow (Landkreis Jerichower Land) freigelassen worden.
PR-Inside.com
- 25. Okt. 2007
Bundestag beschließt Novelle des Naturschutzgesetzes
Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalitionsmehrheit hat der
Bundestag
am Mittwochabend die umstrittene Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes
verabschiedet, mit der Vorgaben aus einem Urteil des Europäischen
Gerichtshofes
(EuGH) umgesetzt werden sollen. Der Gerichtshof hatte im Januar 2006
entschieden, dass Deutschland gegen Verpflichtungen aus der so
genannten
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen
Lebensräume sowie
der wildlebenden Tiere und Pflanzen verstoßen habe.
Hätte
der
Bundestag die Umsetzung des EuGh-Urteil nicht bis Ende Oktober
beschlossen,
hätten Deutschland möglicherweise hohe Strafzahlungen
gedroht. Unter
anderem
hatte das Gericht beanstandet, dass das Bundesnaturschutzgesetz
Emissionen in
bestimmte Schutzgebiete unabhängig davon zulässt, ob sie
diese
«erheblich
beeinträchtigen» können. Auch nehme das Gesetz
bestimmte unabsichtliche
Beeinträchtigungen geschützter Tiere aus dem Geltungsbereich
der
Artenschutzbestimmungen aus.
Glocalist - 28. Okt.
2007
15.
Deutsche Umweltpreis der DBU vergeben
Der
Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist zum
15. Male
vergeben. Den mit 500.000 Euro höchst dotierten Umweltpreis
Europas
teilen sich
der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK),
Prof. Dr.
Hans Joachim Schellnhuber (57), der Gründer der
Schwalmstädter Firma
Konvekta,
Carl H. Schmitt (76), gemeinsam mit seinem langjährigen
Entwicklungsleiter und
heutigen Direktor des Instituts für Thermodynamik der Technischen
Universität
(TU) Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köhler (53), sowie
die
langjährige
Oberbürgermeisterin Heidelbergs, Beate Weber (63). Anlässlich
der
Preisverleihung
betonte Bundespräsident Horst Köhler die enorme Bedeutung des
Klimaschutzes für
die Menschheit: "Beim Klimawandel zeigt sich besonders deutlich, dass
die
Nationen der Welt eine Schicksalsgemeinschaft sind. Jetzt sehe ich die
große
Chance, dass sie endlich auch zur Verantwortungs- und zur
Lerngemeinschaft
werden."
derstandard.de
- 26.10.2007
Die
Primaten verschwinden
Es steht schlecht um den Fortbestand der Menschenaffenarten. Einem
aktuellen Bericht der US-Umweltorganisation "Conservation
International" zufolge steht fast ein Drittel aller Spezies kurz vor
dem Aussterben. ... Von einigen seltenen Gibbon- und Languren-Affen
gebe es nur noch wenige Dutzend Tiere, hieß es in dem am Freitag
bei
der International Primatological Society (IPS) auf der chinesischen
Insel Hainanveröffentlichten Bericht, der sich auf die
Untersuchung der
25 am stärksten bedrohte Primatenarten beschränkt. Eine
Stummelaffen-Art sei möglicherweise bereits ausgelöscht. ...
Zum
Verhängnis werde den Primaten, dass ihr Lebensraum wegen der
Abholzung
durch den Menschen immer kleiner werde. Zudem würden sie als
Haustiere
und Delikatessen gejagt oder in manchen Ländern zur Herstellung
traditioneller Medikamente verwendet.
arcor.de,
31.10.2007
Prinz Harry soll
geschützte Raubvögel
erschossen haben
London (dpa) - Der
britische Prinz
Harry steht im Verdacht, mit einem Freund zwei gesetzlich
geschützte
Raubvögel abgeschossen zu haben. Beide bestritten, etwas mit der
Tötung
der in England äußerst seltenen Kornweihen zu tun zu haben.
Allerdings
seien der Prinz und sein Freund in der fraglichen Zeit die Einzigen
gewesen, die auf dem betroffenen Gut auf die Jagd gegangen seien,
berichtete die Zeitung «The Guardian». Auf die Tötung
von Kornweihen
stehen in England bis zu sechs Monate Gefängnis oder rund 7500
Euro
Geldstrafe.
derstandard.at
- 29.10.2007
Mögliches
Zukunftsszenario: Ein Mittelmeer ohne Delfine
Dreieinhalb Jahrtausende sind die Delfin-Darstellungen im kretischen
Palast von Knossos alt - seit der Mensch das Mittelmeer befährt,
sind
Delfine seine ständigen Begleiter. Diese historische Koexistenz
könnte
jedoch bald vor dem Aus stehen: Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis),
einst die am weitesten verbreitete Delfinart im Mittelmeer,
verschwindet aus immer mehr Regionen. ... Im gesamten östlichen
Mittelmeer sei der Fortbestand des Gemeinen Delfins bedroht - schuld
sei vor allem Überfischung und die damit verbundene
Nahrungsknappheit
für die Delfine. Im westlichen Mittelmeer ertrinken zudem tausende
Delfine pro Jahr in illegalen Treibnetzen. Zwar gebe es ein
hervorragendes Abkommen zum Schutz von Meeressäugetieren in
Mittel- und
Schwarzem Meer (ACCOBAMS). Davon sei jedoch bisher kaum etwas
umgesetzt, kritisierte Nicolas Entrup, Sprecher der Whale and Dolphin
Conservation Society (WDCS).
derstandard.at - 27.10.2007
Erstmals
seit 30 Jahren wieder Wildkatze im Thayatal aufgetaucht
Eine "kleine Sensation" hat der Nationalpark Thayatal am
Nationalfeiertag vermeldet: Demnach ist erstmals seit mehr als 30
Jahren das Vorkommen der Wildkatze im Osten Österreichs eindeutig
nachgewiesen worden. Mindestens zwei Individuen des extrem scheuen
Raubtieres seien in den vergangenen Monaten im Thayatal identifiziert
worden. ... Wahrscheinlich seien einzelne Tiere zeitweise im
Waldviertel vorhanden gewesen. "Mit dem aktuellen Ergebnis können
wir
das Vorkommen aber erstmals wissenschaftlich nachweisen."
derstandard.at - 25.10.2007
Bitterling
ist Fisch des Jahres 2008
Er ist nur sechs bis neun Zentimeter klein und sticht auch mit seinem
Aussehen nicht besonders aus der Masse heraus: Der Bitterling (Rhodeus
amarus).
Das Österreichische Kuratorium für Fischerei und
Gewässerschutz (ÖKF)
und der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) haben den kleinsten
Vertreter der Karpfenartigen dennoch zum Fisch des Jahres 2008
gewählt.
Der Unterwasserbewohner steht seit geraumer Zeit auf der Roten Liste
der vom Aussterben bedrohten Tiere. Der Bitterling heißt so, weil
sein
Fleisch sehr bitter schmeckt. Er kommt in fast ganz Mittel- und
Osteuropa nördlich der Alpen vor, jedoch nicht auf den Britischen
Inseln, Skandinavien sowie südlich der Alpen und Pyrenäen.
derstandard.at - 26.10.2007
Wohin
die Buckelwale schwimmen...
Bequem von daheim aus ist es nun möglich Dank Internet und
moderner
Satellitentechnik die Reiseroute von Walen mitzuverfolgen. Buckelwale
stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere.
"Wissenschaftlicher Walfang wie es Japan betreibt, ist
gefährlich",
warnte die Meeres-Expertin Antje Helms. Das Projekt "Die Reise der
Buckelwale" solle zeigen, dass der Einblick in das Leben der
Säugetiere
auch ohne Tötung möglich sei. Im Web kann nun jeder den
Alltag der
Unterwasserbewohner mitverfolgen und sozusagen als deren Reisebegleiter
fungieren.
Nachdem Ende September 20 Walen auf den neuseeländischen
Cookinseln und
in den Gewässern Neukaledoniens westlich von Australien
Positions-Sender eingesetzt wurden, begann die Reise. Via Satellit
können Internet-User nun ihre Lieblinge orten. "Die Sender wurden
den
Tieren in den Walspeck, dem so genannten Blubber, geschoben. Die Wale
spürten das kaum. Das ist ungefähr so wie Akupunktur",
erklärte Helms.
derstandard.at - 26.10.2007
Waschmittelrückstände
bringen Fischschwärme in Auflösung
Nonylphenol, ein häufig vorkommendes Umweltgift, steht im Verdacht
das
soziale Verhalten von Fischen empfindlich zu stören. Bereits
geringe
Konzentrationen der Substanz reichen aus, um die chemischen Duftnoten
von Fischen aus dem Gleichgewicht zu bringen, berichten die
Ökologen um
Ashley Ward von der University of Sydney und Suzanne Currie in der
Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B". Dadurch schwimmen
die Fische in größeren Abständen zueinander und
können so auch
schneller zur Beute von Fressfeinden werden. "Der Verlust des
'kohäsiven' Verhaltens ist ein gewaltiger Nachteil für die
Tiere, da es
eine defensive Strategie gegen Feinde darstellt", erklärt Ward.
... Die
chemische Substanz stört den Geruchssinn der Fische nicht, denn
Nahrung
fanden sie dennoch recht schnell - offensichtlich veränderte die
Substanz aber den Eigengeruch der Tiere. "Nonylphenole werden
hauptsächlich als Kunstharze - so genannte
Nonylphenol-Formaldehydharze), als Tenside in Wasch- und Putzmitteln,
in der Textilindustrie als Weichmacher, in der Lederindustrie aber auch
in Farben, Lacken und Pestiziden verwendet", so der Chemieexperte
Herwig Schuster von Greenpeace-Österreich.
spiegel.de - 30.10.2007
Nur noch 600 Schweinswale übrig
Derzeit leben zwischen Rügen und Finnland nur noch etwa 600
Schweinswale, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Naturschutz
am
Montag zum Auftakt einer internationalen Walschutz-Fachtagung in
Stralsund. Demgegenüber gebe es in der Nordsee etwa 23.000 der
auch als
Kleine Tümmler bekannten Kleinwale. Weitere 23.000 Tiere lebten im
Kattegat und der Beltsee. Bedroht seien die sensiblen Schweinswale vor
allem durch die Fischerei, schnell fahrende Schiffe und zunehmenden
Unterwasserlärm, sagte der Sprecher. Die Wissenschaftler forderten
unter anderem den Ausbau von Schutzprojekten sowie die Umsetzung eines
2002 beschlossenen Rettungsplans für Schweinswale.
derstandard.at - 30.10.2007
Über
1.000 Wildtiere ziehen um
Wenn in anderen Regionen des südlichen Afrikas ein Mangel an
Wildtieren
herrscht, dann ist es oft Südafrikas bekanntestes Tierparadies,
der
Krüger-Nationalpark, der wegen seines Tierreichtums aushilft. So
kann
sich nun auch das angrenzende Mosambik über Fauna-Zuwachs freuen.
Im
kommenden Jahr sollen mehr als 1.000 Tiere ins Nachbarland umsiedeln
und dort im Limpopo-Nationalpark die Bestände auffüllen,
erklärte der
dortige Parkmitarbeiter Zinho Marcelino im nationalen Rundfunk.
Während
des 16-jährigen Bürgerkriegs in Mosambik, der 1992 beendet
wurde, waren
in dem Park zahlreiche Tiere getötet worden. In den vergangenen
fünf
Jahren wurden bereits Elefanten, Antilopen oder Zebras aus
Südafrika
ins Nachbarland gebracht. Der Transfer kostete umgerechnet rund eine
Million Euro.
derstandard.at - 30.10.2007
Ältestes
lebendes Tier: Über 400 Jahre alte Island-Muschel gefunden
Ein Forscherteam der britischen Bangor University hat vor der
Küste
Islands ein Exemplar der Island Muschel Arctica islandica
gefunden, die zwischen 405 und 410 Jahre alt war. Damit ist die nun
gefundene Muschel nicht nur deutlich älter als jenes Exemplar, das
von
US-Forschern 1982 vor der amerikanischen Küste geborgen wurde,
sondern
möglicherweise das älteste lebenede Tier überhaupt.
Unter
Wissenschaftlern ist bekannt, dass diese Spezies zu den langlebigsten
Tierarten der Welt gehört. Der US-Fund von 1982 war mit einem
Alter von
220 Jahren als langlebigstes Tier im Guinness-Buch-der-Rekorde
eingetragen.
Mitteldeutsche
Zeitung
- 28. Okt. 2007
Seehunden
und Alpenböcken geht es gut
Trotz erster Erfolge beim Naturschutz ist das Überleben vieler
Tiere,
Pflanzen
und Lebensräume in Deutschland nach einer Expertenstudie noch
immer
stark
gefährdet. Dies geht nach einem Bericht der «Berliner
Zeitung» aus dem
Entwurf
des ersten FFH-Berichts (Fauna-Flora-Habitat) der Bundesregierung
hervor. Der
Studie zufolge ist mehr als die Hälfte der untersuchten hiesigen
Tier-
und
Pflanzenarten in schlechtem oder unzureichendem Erhaltungszustand. Dies
betrifft zum Beispiel die Sumpfschildkröte, den Lachs oder den
Wolf. Bei
knapp 20 Prozent der Arten sei der Zustand dagegen günstig, etwa
beim
Seehund
in der Nordsee oder beim Alpenbock. Bei den untersuchten
Lebensräumen
ist die
Experten-Bilanz schlechter: Rund 70 Prozent der Wälder,
Dünen, Moore
oder Seen
sind demnach in einem schlechten oder unzureichendem Zustand. Dazu
gehören
beispielsweise die Gletscherregionen in den bayerischen Alpen. Für
ein
Viertel
der Lebensräume gibt der Bericht dagegen grünes Licht.
Darunter
befinden sich
die Buchenwälder des Landes. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
(SPD)
wertete die Ergebnisse als
ersten
Erfolg und Ansporn zugleich: «Wir sind auf dem richtigen
Weg.»
Lausitzer
Rundschau - 29. Okt. 2007
Sachsen
fordert Jäger zur Beteiligung am Wolfsmanagement auf
Der
Freistaat Sachsen lädt die Jägerschaft ein, sich aktiv am
Wolfsmanagement zu
beteiligen. In den Regionen, wo der Wolf wieder heimisch ist, sorgt er
für Pro und
Kontra. „Die Grundstrukturen stehen fest, wir sind aber jederzeit
offen,
weitere
Interessengruppen einzubeziehen“, sagte er. Gleichzeitig kündigte
Dankert an,
dass die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Brandenburg
und Polen
ausgebaut
werden soll. Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit werde auf der
Forschungstätigkeit liegen – so sollen sechs Jungwölfe mit
Sendern
ausgestattet
werden, um ihren Aktionsradius und Wanderbewegungen genauer bestimmen
zu
können.
FR-online.de - 25.
Okt. 2007
Lieber böser Fuchs
In
Märchen und Sagen ergeht es dem Fuchs wie viele Jahre lang Horst
Tappert: Er
ist fast rettungslos auf eine Rolle festgelegt. Doch
ist der Ruf erst ruiniert, lebt auch der Rotfuchs ungeniert. Zunehmend
besiedelt er Städte - ob Stuttgart, München oder Berlin. In
der
Bundeshauptstadt zum Beispiel "streift er durch Gärten,
Wohngebiete,
lungert auf Schulhöfen herum oder durchstöbert die
Mülltonnen von
Fast-Food-Restaurants nach Speiseresten", vermeldet die Stiftung
Naturschutz Berlin. In
Wald, Feld und Flur hingegen muss das sieben bis neun Kilo schwere
Raubtier
ganzjährig die Kugeln der Jäger fürchten - ausgenommen
während der
Aufzucht
seiner Brut. In der Jagdsaison 2005/2006 wurden mehr als 600000
Rotfüchse
erlegt. Dabei gebe es für Jäger "nur noch wenig Anreize,
Füchse zu
jagen", sagt Torsten Reinwald von Deutschen Jagdschutz-Verband in Bonn.
Ihre Felle seien nur noch sehr wenig wert. Die hohen Abschusszahlen
zeigten
deshalb, wie stark sich Füchse in der Kulturlandschaft vermehrt
hätten
- sie
laufen den Jägern sehr oft vor die Flinte.
Bisweilen
freut das die Vogelschützer. Füchse spielten eine "bedeutende
Rolle im
Ökosystem", sagt Reinwald. "Sie dezimieren nicht nur Mäuse,
sondern
können sehr stark auf die Bestände von Bodenbrütern
einwirken" - zum
Beispiel auf selten gewordene Arten wie Kiebitze, Flussregenpfeifer
oder
Uferschnepfen. Aus manchen Schutzgebieten wie dem Nationalpark
Vorpommersche
Boddenlandschaft seien schon Hilferufe an die Jäger ergangen, doch
bitte mehr
Füchse zu erlegen, damit Wiesenvogel-Schutzprogramme nicht ins
Leere
liefen.
Doch
leider macht das meist einzeln jagende Raubtier auch vor
Tiergärten
nicht halt.
In der Stuttgarter Wilhelma riss ein Rotfuchs vor einigen Jahren "in
einer
einzigen Nacht dreizehn Flamingos", wie Zoo-Sprecherin Anja Paumen
berichtet. Inzwischen schützen verbreiterte Wassergräben und
ein
elektrischer
Zaun die rosafarbenen Vögel.
Freies Wort - 25. Okt.
2007
Vier Uhu-Küken bringen keine Trendwende
Bubo Bobo hat Nachwuchs bekommen: Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
sind in
diesem Jahr vier Uhu-Küken geschlüpft. Auch wenn der Welt
größte Eule
wieder so
häufig wie seit Jahrzehnten nicht durch die heimischen
Fichtenwälder
gleitet,
ist sie kein Allerweltsvogel. Gerade fünf Paare brüten im
Landkreis.
agrigate.ch
- 25. Okt.
2007
Tierwelt-Preis
2007 für Franz Weber
Der
Tierwelt-Preis 2007 im Betrag von 20'000 Franken geht an den Umwelt-
und
Tierschützer Franz Weber aus Montreux VD. Dies gab der
Jury-Präsident
Prof. Dr. Richard Hoop vom
Veterinärbakteriologischen
Institut der Universität Zürich am 25. Oktober bekannt. Der
Verband
Kleintiere
Schweiz, Donator des Tierwelt-Preises, würdigt damit das
Lebenswerk des
eben
80-jährig gewordenen streitbaren Umweltschützers. Franz Weber
habe
einen über
40 Jahre dauernden unerschütterlichen Kampf für die Natur im
In- und
Ausland
hinter sich und engagiere sich weiter für die Natur und die
Tierwelt.
Der Förderpreis von Kleintiere Schweiz im Betrag von 5'000 Franken
geht
an
Johns kleine Farm in Kallnach. Dieser sehr kleine Tierpark hält -
trotz
der nur
beschränkten Möglichkeiten - seine Tiere gemäss einer
kürzlichen
Prüfung durch
den Schweizer Tierschutz STS "grundsätzlich gut". Er hat sich
darauf
spezialisiert, Tiere den Sehbehinderten (Blindenschrift, Touch-Boxen)
näherzubringen.
Echo-online - 29. Okt.
2007
Bickenbach: Hermann Benjes ist tot
Der
frühere Bickenbacher Kommunalpolitiker, Umweltaktivist und
Schriftsteller
Hermann Benjes ist am 24. Oktober in seinem
niedersächsischen
Wohnort Asendorf im Alter von 70 Jahren verstorben. Benjes wurde zu
Beginn der
achtziger Jahre bundesweit bekannt, als er ein Konzept zur Flurbelebung
durch
Feldhecken – die nach ihm benannte Benjeshecke – entwickelte und in
einem Buch
vorstellte. Bundesweit stellte er sein erfolgreiches Artenschutz-Modell
in
Diavorträgen vor und schaffte damit viele Rückzugsgebiete
für bedrohte
Tierarten.
BirdLife
Fijian seabird isles to be “de-ratted” - 25.10.2007
Invasive predators such as cats
and rats are
to be
eradicated from some of Fiji’s most important seabird islands, as part
of a project undertaken by BirdLife International’s Fiji programme,
with the support of landowners, and funding from the David & Lucile
Packard Foundation.
States “must keep up momentum” to save threatened
migratory birds of prey - 25.10.2007
Conservationists have today called
for states
to
redouble their efforts to save threatened migratory birds of prey from
continuing habitat destruction and grisly fates such as poisoning and
electrocution.
Greece guilty of infringing European conservation law
- 25.10.2007
BirdLife International welcomes today’s decision of the European Court
of Justice which found Greece guilty of
breaching European nature conservation law. According to the European
Court, Greece failed to designate a sufficient number
and area of Special Protection Areas (SPAs) for birds as
required by the EU Birds Directive.
BirdLife’s urgent call to Think Pink - 26.10.2007
Today sees the launch of BirdLife’s Think Pink campaign, a response to
the growing and urgent threat facing a crucial breeding site for
Africa’s Lesser Flamingos.
BirdLife Partners applaud Uganda’s decision to drop
Mabira Forest give-away - 29.10.2007
Conservationists across the BirdLife Partnership are welcoming news
that the Ugandan government has dropped its plan to give away a third
of Mabira Forest Reserve to provide land for sugarcane plantations.
Vulture-killing drug now on sale in Africa -
30.10.2007
BirdLife's Council for the African
Partnership
has
warned African BirdLife Partners that they need to be on high alert,
following the discovery of the drug Diclofenac on sale at a veterinary
practice in Tanzania. A survey by WCST (WildLife Conservation Society
in Tanzania, BirdLife in Tanzania) is underway to establish the full
facts.
PlanetArk
Monkeys, Apes Teetering on Brink of Extinction -
26.10.2007
Mankind's closest relatives are teetering on the brink of their first
extinctions in more than a century, hunted by humans for food and
medicine and squeezed from forest homes, a report on endangered
primates said on Friday.
China Arrests Man Over Smuggling of Bears' Paws -
26.10.2007
China's police have arrested a man on suspicion of smuggling 64 bears'
paws -- often for consumption in the country as a delicacy or
traditional medicine, the Xinhua news agency reported on Thursday.
China Bans Hunting on "Extinct" Tiger Land -
29.10.2007
All hunting has been banned in an area in North China where an
endangered tiger was apparently sighted and a team of experts will
investigate whether the big cat really still exists there, the Xinhua
news agency said on Saturday.
Parrotfish on Menu Puts Caribbean Coral at Risk -
01.11.2007
The delicate balance of the Caribbean's coral reefs is in jeopardy as
more parrotfish end up on dinner plates, international scientists said
on Wednesday.
ENN
Government
to Capture Endangered Mexican Gray Wolves: Could Reduce Wild Wolf
Population's Genetic Viability - 30.10.2007
The U.S. Fish and Wildlife Service authorized
the trapping
Monday of
two genetically vital endangered Mexican gray wolves from the wild in
the Gila National Forest of New Mexico.
Rare
Three-Foot Long, Spitting Earthworm Denied Legal Protection;
Conservation Groups to File Suit - 31.10.2007
In response to a decision by the U.S. Fish
and Wildlife
Service that the giant Palouse earthworm (Driloleirus americanus)
does not warrant protection as an endangered species under the
Endangered Species Act, the Center for Biological Diversity, Palouse
Prairie Foundation, Palouse Audubon, Friends of the Clearwater, and
individuals Steve Paulson and Lynne Nelson have formally notified the
agency that they will sue to ensure the vanishing giant earthworm
receives the protection it deserves.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
WWF -
25.10.2007
Bislang unbekannte Population des hoch bedrohten iberischen Luchses
aufgetaucht
In Spanien ist eine neue Population des vom Aussterben bedrohten
Iberischen Luchses entdeckt worden. Spanische Behörden
bestätigten den
Fund, schwiegen sich jedoch über den Ort und die Größe
der Gruppe
zunächst aus. Es scheint, dass die auch als "europäischer
Tiger"
bezeichneten Tiere im dünn besiedelten zentralspanischen La Mancha
aufgetaucht sind. Der Iberische Luchs gilt als die am stärksten
bedrohte Raubkatze der Welt. Wissenschaftlich bestätigt sind
derzeit
rund 110 ausgewachsene Tiere, die in zwei getrennten Populationen in
Südspanien leben. "Ob sich die neue Population genetisch von der
südlichen unterscheidet, können wir klären, sobald wir
den genauen
Fundort kennen", sagt WWF-Experte Volker Homes. "In jedem Fall bedeutet
dieser Bestand neue Hoffnung für den Iberischen Luchs." Das
Überleben
des Iberischen Luchses steht auf der Kippe. Viele der Tiere sterben,
weil sie in ihren schrumpfenden Lebensräumen nicht mehr genug
Beute
machen können. Iberische Luchse leben hauptsächlich von
Wildkaninchen,
die unter Landwirtschaft und Krankheiten leiden. "Ein großes
Problem
ist der auch von der Europäischen Union subventionierte
Straßenbau, der
die Reviere zerschneidet. Immer wieder werden Luchse von Autos
angefahren und schwer verletzt oder getötet", erläutert
WWF-Experte
Homes. Auch die Landwirtschaft verdrängt die Luchse von den
lichten
Waldflächen und dem Buschland, das sie brauchen. Hinzu kommt, dass
Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter Mangelware sind - weniger
als
25 sind noch in der Lage, Junge zu bekommen. Der WWF fordert, dass
alle Luchs-Lebensräume unter den stärksten Schutz gestellt
werden, den
die EU zu bieten hat: das "Natura 2000"-Programm. "Bislang ist diese
Forderung von den spanischen Behörden geflissentlich
überhört worden",
kritisiert Volker Homes vom WWF. "Hoffentlich hilft die jetzt entdeckte
Luchs-Population dabei, dass Europa endlich Verantwortung für
seine vom
Aussterben bedrohte Raubkatze übernimmt."
Whale and Dolphin Conservation Society - 25.10.2007
Weckruf:
Artenschützer appellieren an die Regierungen der Mittelmeer- und
Schwarzmeer-Anrainerstaaten zur Umsetzung der getroffenen
Beschlüsse
Heute, am vierten und gleichzeitig letzten Tag der
Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im
Mittelmeer und im Schwarzen Meer (ACCOBAMS), richteten
Artenschützer
einen dringlichen Appell an die Regierungen der Anrainerstaaten. Ihrer
Ansicht nach haben es die Vertragsstaaten bis zum heutigen Tag
versäumt, das ambitionierte Schutzabkommen und die von den Staaten
selbst getroffenen Beschlüsse umzusetzen. "Was helfen den Tieren
die
besten Schutzmaßnahmen, wenn diese lediglich am Papier
existieren? Dies
ist kein für die Region des Mittelmeeres und Schwarzen Meeres
spezifisches Problem, sondern ein Manko des internationalen
Artenschutzes im Allgemeinen", kritisiert Nicolas Entrup, Sprecher der
internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, vor Ort die
Inaktivität der meisten Regierungen. ... Die wichtigsten
Beschlüsse der
Konferenz: - Verbot aller Treibnetze, unerheblich welcher Länge -
Umsetzung des Erhaltungsmaßnahmenplanes für den Gemeinen
Delfin im
Mittelmeer - Einleitung der Implementierung eines Erhaltungsplanes
für
die drei im Schwarzen Meer lebenden Kleinwalarten - Empfehlung zur
Einrichtung zahlreicher Meeresschutzgebiete für Wale und Delfine
in der
Abkommensregion - verstärkter Fokus auf die Reduktion von
Schiffskollisionen und der Unterwasserlärmverschmutzung - Die
Absage an
Interaktionsprogramme mit Delfinen in freier Wildbahn - Der Aufruf an
Staaten, aufklärend über die Fehlinformation zur
"Delfintherapie"
(Dolphin Assisted Therapy, kurz DAT) tätig zu werden, und Importe
von
wild gefangenen Delfinen für Showzecke zu unterbinden -
Umfassendes
Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2008 - 2010 mit dem Schwerpunkt
auf
der Einrichtung von Meeresschutzgebieten
Müritz Nationalpark - 25.10.2007
Gute
Saison für Adler
Von den 14 nachgewiesenen Seeadler-Paaren im Müritz-Nationalpark
brüteten in diesem Jahr 12 Paare erfolgreich und damit 4 mehr als
2006.
Sie konnten zusammen 15 Junge aufziehen. Von 16 Brutpaaren des
Fischadlers waren 12 erfolgreich und es wurden 22 Junge
großgezogen.
Außerdem wurden erneut zwei Brutpaare des Wanderfalken im
Nationalpark
beobachtet. Eines der Paare zog 2 Junge groß. Damit war 2007
erneut
eine gute Saison für die imposanten Greifvögel. ... Der
Nationalpark
ist mit den vielen erfolgreichen Bruten ein wichtiger Ausgangsort
für
die Wiederausbreitung von See- und Fischadler in Deutschland und
Europa.
Die Horstplätze der Tiere werden regelmäßig von der
Nationalpark-Verwaltung und von ehrenamtlichen Betreuern kontrolliert.
WWF - 26.10.2007
Amazonien:
Straßen der Zerstörung - WWF informierte heute in Hamburg
über seine
Rettungsinitiative für den größten Regenwaldblock der
Erde
Im
Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden in Amazonien pro Minute
mindestens 4,5 Fußballfelder Regenwald gerodet. WWF-Aktivisten
warnten
heute bei einer Aktion im Hamburger Hafen davor, dass in Brasilien bis
zum Jahr 2050 die Hälfte der jetzt noch vorhandenen
Regenwälder
unwiederbringlich verloren sein wird, wenn die Zerstörung so
weitergeht
wie bisher. Voraussetzung dafür ist der Straßenbau: Denn
mehr als 80
Prozent der Regenwaldvernichtung finden im Umkreis von fünf
Kilometern
entlang von legalen und illegalen Straßen statt. Dies belegt die
aktuelle WWF-Studie „Straßen der Zerstörung“, in der die
Mechanismen
der Regenwaldzerstörung im Amazonasgebiet dargelegt werden. ...
„Jeder
Baum, den wir vor den Baggern, vor illegaler Holzfällerei und vor
dem
Vormarsch der Soja-, Zucker- und Rindfleischindustrie retten,
zählt:
Denn wenn die Regenwälder Amazoniens vernichtet werden, verliert
die
Welt nicht nur eine einzigartige Schatzkammer der Artenvielfalt,
sondern auch eine der gigantischsten natürlichen Klimaanlagen“,
warnte
WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes heute in Hamburg.
WWF-Kollegen aus
aller Welt engagieren sich derzeit in Amazonien für ein ganzes
Netz aus
einzelnen Schutzgebieten, das den noch vorhandenen Regenwald wie ein
Schutzgürtel vor der heranrückenden Entwaldungsfront bewahren
soll. Der
WWF Deutschland hat 2006 die Verantwortung für den Nationalpark
Juruena
im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso übernommen.
Deutsche Wildtier Stiftung - 28.10.2007
Der wilde Rabe geht an ...! / Deutsche Wildtier
Stiftung und GEO verleihen Journalistenpreis "Der wilde Rabe"
Die Deutsche Wildtier Stiftung verleiht heute in Kooperation mit GEO
erstmalig den Journalistenpreis "Der wilde Rabe". Carsten Jasner
erhält
die Auszeichnung für seinen Artikel im Greenpeace Magazin "Das
Wunder
von Barsbek" - einen Beitrag über einen Seeadlerhorst und seine
Beschützer. ... "Die Einsendungen haben gezeigt, dass es
überraschend
vielen Journalisten gelingt, in deutschsprachigen Medien Berichte aus
der heimischen Tierwelt unterzubringen. Und zwar nicht nur über
Prominente wie Wolf, Bär oder Luchs, sondern auch über den
Aal, die
Kornweihe oder die Wildbiene", sagt Martin Meister,
Geschäftsführender
Redakteur von GEO. "Der Journalistenpreis "Der wilde Rabe" würdigt
das
Können und Engagement von Autoren, die das Leserinteresse für
einheimische Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür
wecken
wollen", erklärt Radow.
BMU - 29.10.2007
Deutschland und China vereinbaren engere
Zusammenarbeit im Naturschutz - Kooperationsschwerpunkte: UN-Naturschutzkonferenz
in Bonn sowie Artenschutz-Vollzug
Deutschland und China wollen auf dem Gebiet des Naturschutzes enger
zusammenarbeiten. Während einer Delegationsreise nach Peking und
Guangzhou haben die beiden zuständigen Abteilungsleiter Jochen
Flasbarth und Wan Bentai vereinbart, die Kooperation in Hinsicht auf
die UN-Naturschutzkonferenz
zu verstärken, die im kommenden Jahr in Bonn stattfindet. Beide
Länder
wollen gemeinsam für ein weltweites Netz von Schutzgebieten
eintreten,
das den Schutz der biologischen Vielfalt garantieren soll. Besonderes
Augenmerk soll dabei auf Ökosystemen liegen, die sehr gut
Kohlenstoff
speichern. Dies sind beispielsweise Wälder, Moore und
Feuchtgebiete.
.. Es wurde vereinbart, dass China Gebiete ermittelt, in denen ein
besserer Schutz sowohl dem Klima- als auch dem Naturschutz dient. ...
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Durchsetzung internationaler
Artenschutzbestimmungen sein. So wurde eine intensive Zusammenarbeit
bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Tieren und Pflanzen
vereinbart. ... Es wurde deshalb ein Programm zur gemeinsamen
Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren und Wildpflanzen
vereinbart. Es soll auf EU-Ebene
verwirklicht werden.
Greenpeace e.V. - 29.10.2007
Greenpeace:
Aktion im indonesischen Wald gegen illegale Zerstörung /
Urwaldzerstörung für Palmöl-Plantagen heizt Klimawandel
an
60 Greenpeace-Aktivisten und indonesische Umweltschützer halten
heute
auf Sumatra die Zerstörung des indonesischen Urwaldes auf. Mit dem
Bau
eines Dammes stoppen sie die illegale Entwässerung des Urwaldes
für
Palmöl-Plantagen in der Provinz Riau. Palmöl-Firmen brechen
indonesische Forstgesetze, in dem sie Torf-Wälder trocken legen,
brandroden und für den Anbau von Palmöl nutzen. ... "Wenn die
indonesische Regierung als Gastgeberin für die nächste
UN-Klimakonferenz ernst genommen werden will, muss sie ein Moratorium
für Einschläge in Moorwäldern verhängen und
Greenpeace helfen, die
Waldzerstörung effektiv zu bekämpfen. Der indonesische Urwald
als
CO2-Speicher muss geschützt werden." Schneller als jedes andere
Land
verliert Indonesien derzeit Waldflächen. Rund 51 Quadratkilometer
Wald
werden jeden Tag zerstört, das sind mehr als 300
Fußballfelder pro
Stunde. ... Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Jahr 2010 bei
ungebremster Entwaldung kein Urwald mehr auf Sumatra existiert.
vdbiol.de - 30.10.2007
Waran ist nicht gleich Waran: Bonner Biologe entdeckt
unerwartete Vielfalt in Indonesien
Sensationelle Entdeckungen gelingen Zoologen heutzutage nicht nur bei
den kleinen oder im Verborgenen lebenden Organismen, sondern auch bei
so spektakulären Tieren wie den beeindruckenden Waranen. Zu diesen
gehört auch die größte Echse der Welt - der bekannte
Komodowaran. André
Koch, Doktorand des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig
(ZFMK), war mehrfach in Indonesien unterwegs, um spannende
Forschungsergebnisse zusammen zutragen. So fand er eine unerwartete
Vielfalt unter den Waranen von Sulawesi (ehemals Celebes). ... Seine
systematischen Untersuchungen inmitten des Indonesischen Archipels
ergaben, daß alleine in dem Gebiet um Sulawesi mindestens
fünf
verschiedene Formen von Bindenwaranen vorkommen (siehe Abb. unten). Sie
alle waren der Wissenschaft bisher nicht bekannt. Das besondere an den
Funden ist, dass nicht nur auf den kleinen vorgelagerten Inseln,
sondern auch auf Sulawesi selbst mehrere unterschiedliche Warane leben,
die sich in ihren Verbreitungsgebieten jedoch nicht zu überlappen
scheinen.
"Ein klares Beispiel von allopatrischer Artbildung, bei der die
geographische Trennung von Populationen eine entscheidende Rolle
spielt", so der angehende Wissenschaftler.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 30.10.2007
Chemnitz
beschließt Auftrittsverbot für Wildtiere im
Zirkus / VIER PFOTEN: Bundesweites Wildtier-Verbot überfällig
Am 24. Oktober 2007 beschloss der Chemnitzer Stadtrat, in Zukunft
bestimmte Wildtiere bei Gastauftritten von Zirkussen
auszuschließen.
Für Menschenaffen, Tümmler, Delfine, Greifvögel,
Flamingos, Pinguine,
Wölfe, Giraffen, Nashörner und Elefantenbullen ist damit in
Chemnitz
kein Platz mehr in der Zirkusmanege. Der Beschluss setzt bestehende
Empfehlungen zum Tierschutz konsequent um. ... "Wissenschaftliche
Gutachten und Stellungnahmen bestätigen, dass Wildtiere im Zirkus
kein
artgemäßes Leben führen können. Deshalb fordert
VIER PFOTEN ein
generelles Haltungsverbot für Wildtiere im Zirkus", erläutert
Pietsch.
Österreich, Ungarn, Schweden, Finnland und die Tschechische
Republik
haben die Mitführung von Wildtieren im Zirkus bereits verboten
oder
eingeschränkt, in Großbritannien steht ein Verbot kurz vor
der
Verabschiedung. "Diese Beispiele zeigen, dass Deutschland beim Schutz
von Wildtieren im Zirkus erheblichen Nachholbedarf hat". Selbst die aus
Tierschutzsicht unzureichenden Mindestanforderungen an
Gehegegröße und
-struktur erfüllen viele Wanderzirkusse nicht.
Verhaltensstörungen und
Haltungsmängel sind an der Tagesordnung. Viele Zirkustiere sind
krank,
da es an Geld und Sachkunde fehlt.
WWF - 31.10.2007
Große Natur für die Kleinsten -
WWF-Programm „LiLu
Panda“ startet: Alles über Tiere für Kinder von 3 bis 6
Jahren
Wie viel Bambus frisst ein Panda? Wie schnell schwimmt ein Delfin?
Warum heißt das Faultier Faultier? Kinder wollen alles über
Tiere
erfahren. LiLu Pandas wissen ab sofort mehr. Am 1. November startet die
Umweltstiftung WWF das neue Kinderprogramm „LiLu Panda“ für die
Drei-
bis Sechsjährigen. LiLu Panda bietet spannende Unterhaltung
für kleine
Tierfreunde, indem auf spielerische und unkomplizierte Weise die Welt
von Panda, Tiger und Co. vorgestellt wird. ... Jedes LiLu
Panda-Mitglied unterstützt das WWF-Projekt zum Schutz des
Großen Pandas
in China. ... „Kinder können gar nicht früh genug lernen, wie
wichtig
Tiere und ihr Lebensraum sind. Denn nur was man kennt, kann man
später
auch achten und schützen!“ ... Der WWF hat natürlich auch
etwas für die
älteren Tier- und Naturfreunde: Bei Young Panda, dem großen
Bruder von
LiLu Panda, erfahren Kinder von 7 bis 13 Jahren alles über
bedrohte
Tiere und ihren Lebensraum, über die Naturschutzarbeit des WWF und
wie
sie sich selbst aktiv für unsere Umwelt engagieren können.
Jedes Young
Panda-Mitglied erhält monatlich das Young Panda Aktuell mit tollen
Mitmachaktionen, exklusive Einladungen zu Natur- und Erlebniscamps und
vieles mehr. Kyra Bickelhaupt: „Wer für Kinder ein sinnvolles
Geschenk
sucht, das Spaß macht und gut ankommt, hat mit den
WWF-Kindergeschenkmitgliedschaften LiLu Panda und Young Panda genau das
Richtige gefunden.“
Deutsche Wildtier Stiftung - 31.10.2007
Kürzere
Jagdzeiten, Nachtjagdverbot und Wildruhezonen für den Rothirsch! /
Forderungen der Deutschen Wildtier Stiftung zum Hubertustag 2007
Die Jagd auf den Rothirsch im Herbst gehört für viele
Jäger zum
Höhepunkt des Jagdjahres. Anlässlich des Hubertustages am 3.
November
2007 fordert die Deutsche Wildtier Stiftung ein Umdenken bei der
Bejagung von Rotwild. Denn der Rothirsch, die größte
einheimische
Säugetierart, hat in Deutschland inzwischen einen schweren Stand.
Rothirsche wurden aus dem Offenland in die Wälder
zurückgedrängt. Aber
auch dort werden sie als "Rindenfresser" intensiv bejagt.
Zusätzlich
wird der Lebensraum des Rothirsches durch Straßen und Siedlungen
immer
kleiner. "Neben Landnutzung und Straßenbau muss auch die Jagd
Weitblick
entwickeln und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse des
Rotwildes
nehmen", erklärt Hilmar Freiherr von Münchhausen,
Geschäftsführer der
Deutschen Wildtier Stiftung. Deshalb fordert die Deutsche Wildtier
Stiftung: Jagdzeit auf Rotwild verkürzen, das Nachtjagdverbot
strikt
einhalten und Wildruhezonen ausweiten. ... Gemeinsam mit
Grundbesitzern, Landwirten, Förstern, Jägern und
Naturschützern hat die
Deutsche Wildtier Stiftung das "Leitbild Rotwild - Wege für ein
fortschrittliches Management" erarbeitet, das Forderungen und konkrete
Maßnahmen für den Schutz des Rotwildes und seiner
Lebensräume in
Deutschland zusammenfasst.
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| Weitere Infos |
Der Berufsverband der Zootierpfleger sucht für die
Übersetzung der
Fennek-Haltungsrichtlinien
Bilder von Fenneks
Kontakt: herzig @zootierpflege.de
Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
"Schildkröten Riesen" ist eine Anlage im Odense Zoo in
Dänemark, in der
Aldabra Riesenschildkröten gezüchtet werden. Dies erfordert
ähnliche
Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit wie auf ihrer Heimatinsel
Aldabra sowie deren saisonale Änderungen. Das Innenraumklima der
Anlage
wird dem entsprechend gesteuert. Außerdem bietet die Anlage
ausführliche Information zur Biologie und zum Schutz von
Schildkröten.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=886
~°v°~
PUBLIKATION ÜBER "ENVIRONMENT ENRICHMENT" (Lebensraumbereicherung)
Monika Fiby hielt einen Vortrag auf der Internationalen Konferenz zu
Environmental Enrichment, die im August 2007 in Wien stattfand:
"Environment enrichment incorporated into masterplanning. Examples from
Paris Zoo or How to make anteaters happy". Hier ist eine
Zusammenfassung:
http://www.zoolex.org/publication/fiby/vienna07/icee.html
Der Konferenzbericht wird Ende dieses Jahres bei
Shape of
Enrichment erhältlich sein:
http://www.enrichment.org
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als
gemeinnütziger
Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung.
|
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| Neue Veröffentlichungen |
EAZA
eNews 8, EAZA Executive Office, Amsterdam, October 2007
e-Newsletter
of the European Association of Zoos and Aquaria
EAZA
Annual Conference review
Six new EAZA members
New EAZA Marketing Committee chair to continue new focus
EAZA in situ Conservation Database now on-line!
Geschichten
aus dem Kölner Zoo
von Iris Benner
Über fünfhundert
Tierarten leben
im drittältesten Zoo Deutschlands – und sie lieferten und liefern
Stoff
genug für das soeben erschienene Buch. Die Kölner Autorin hat
mit Hilfe
des Zooarchivars Wilhelm Spieß intensiv recherchiert und dabei
amüsante, skurrile, abenteuerliche, aber auch tragische
Geschichten der
letzten 146 Jahre Zoohistorie aufgedeckt und zusammengetragen. Sie
erzählt von dramatischen Eisbärenkämpfen und entlaufenen
Zebras, von
Hochwasser und Elefantennachwuchs. Die einzigartigen historischen und
zeitgenössischen Fotos lassen Geschichte und Geschichten des
Domstadtzoos »tierisch« lebendig werden. Das Buch von Iris
Benner
erlaubt, nicht nur die Entwicklung des Kölner Zoos von der
Menagerie
bis hin zum Naturschutzzentrum abzulesen, sondern vielmehr auch einen
Blick in die Geschichte dieses traditionsreichen Zoos zu werfen.
Gebundene Ausgabe, 160 Seiten. Emons 2007
14,80 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau
und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
|
"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer
Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und
sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich
bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Zoobiologischer Workshop
(ehemals
Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung
|
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Ausstellungen
Freie
Presse - 25. Okt. 2007
Weidenkätzchen verwandeln sich in Eulen
Im
Ausstellungsraum des Auer Tiergartens „Zoo der Minis“ ist noch bis zum
6.
November eine Präsentation mit Bildern der Blütengestalterin
Christiane
Schlüssel aus der „Zipfelhaus“-Werkstatt in Auerbach/Erzgebirge zu
sehen. Aus
kleinsten Blüten und Moosen gestaltet die Künstlerin
Tierbilder.
Schlangen
und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum
nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog
Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution
ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 27. Oktober ging es in
den Leintalzoo Schwaigern.
Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Sa, So, Mo, Mi ca. 04:35 RTL 2, Jeff Corwins
tierische
Abenteuer
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo, Di, Do, Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma
Stuttgart,
Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:00 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, neue
Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Krefeld
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Wolf, Bär & Co. (Wh)
Einzelsendungen:
Fr, 02.11.2007, 0:10 Kabel1 Doku: Ozean hinter
Panzerglas - Hinter den Kulissen des größten Aquariums der
Welt
(Georgia)
Fr,
02.11.2007, 14:15 HR, Mittelmeer am Oberrhein, Zwischen Kaiserstuhl und
Vogesen
Fr,
02.11.2007, 15:15 RBB, Masuren
Fr, 02.11.2007, 16:30 3sat, Tropenfieber (1/3): Die Eroberung des
Amazonas, Geschichte und Gegenwart der Tropen
Fr, 02.11.2007, 16:50 ARTE, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna
rund um die Kokosinsel
Fr, 02.11.2007, 18:30 Phoenix, Wildes Allgäu
Fr, 02.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 02.11.2007, 21:00 RBB, Die Nordsee
Sa, 03.11.2007, 09:45 ARTE, Mein Leben mit Löwen
Sa, 03.11.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Die letzten Geheimnisse
des Regenwalds
Sa, 03.11.2007, 10:25 ARTE, Die Bestie und das Schmusetier,
Tierfilmgeschichten aus 100 Jahren
Sa, 03.11.2007, 10:30 Phoenix, Müritz Nationalpark
Sa, 03.11.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Nationalpark
Elbtalaue
Sa, 03.11.2007, 11:45 VOX, Tierzeit, Abenteuer Dschungeldach
Sa, 03.11.2007, 13:15 RBB, Die Nordsee
Sa, 03.11.2007, 15:00 NDR, Tiergeschichten, Tamina Kallert im
Safaripark Stukenbrock
Sa, 03.11.2007, 19:00 BR, Natur exclusiv, Die Reise der Monarchfalter
So, 04.11.2007, 15:00 3sat, Der Ozean - Wiege des Lebens
So, 04.11.2007, 15:15 3sat, Die Kalahari
So, 04.11.2007, 15:30 SWR, Bulgarien - durch den wilden Balkan
So, 04.11.2007, 17:00 3sat, Geliebt und gejagt - Die Tiere Tobagos
So, 04.11.2007, 20:15 WDR, Tiergeschichten von
Frechdachs und
Vielfraß (Tierpark Olderdissen und Naturzoo Rheine)
So, 04.11.2007, 21:45 WDR, Der Herr der Affen von
Gibraltar
Mo, 05.11.2007, 11:30 NDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Eifel
Mo, 05.11.2007, 14:15 HR, Wildnis vor der Haustür - von
Rohrsängern,
Bart- und Beutelmeisen
Mo, 05.11.2007, 22:05 RBB, Linumer Glücksvögel - Kraniche im
Luch
Di, 06.11.2007, 14:15 HR, Von Neuguinea nach Neuseeland
Di, 06.11.2007, 20:15 WDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Mi, 07.11.2007, 14:15 HR, Der König der Koalas
Do, 08.11.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo,
Karibisches
Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in
Belize
Do, 08.11.2007, 14:15 HR, Naturwelten - Im Land
des Eukalyptus
Do, 08.11.2007, 14:15 WDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Do, 08.11.2007, 16:35 MDR, Zoogeschichten, Andreas Fritsch als
Tierpfleger im Erfurter Zoo
Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer
Bremerhaven,
Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio
Bremen TV, 25
Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe,
Erdmännchen und Co.
1Festival
sendete in den letztn Monaten 25 historischen Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online
verfügbar.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ausgenerzt
Circa 17.000 Nerze wurden in Sachsen-Anhalt in die Natur entlassen.
Diejenigen, die so etwas tun sind keine Tierschützer, sondern
Idioten!
Doch bevor Sie, liebe Tierschützer, jetzt hektisch nach Luft
schnappend
einen Beinaheinfarkt erleiden, lesen Sie noch einmal jedes Wort ganz
langsam, einzeln, jeweils für sich und dann im Kontext. Nein,
nicht
jeder Tierschützer ist ein Idiot, das hat niemand behauptet und es
hat
auch niemand behauptet, daß jemand, der Nerze aus einer
Pelztierfarm
herausholt, ein Idiot ist. Ganz nebenbei ist natürlich jeder, der
Nerze
zu fetten Pelzlieferanten hochzüchtet, ein Idiot und Der- oder
Diejenige, die Produkte aus derartig tierquälerischer Tierhaltung
kaufen, sind freilich ebensolche. Aber bei „freilich“ sind wir dann
beim Thema: Es gibt keine Freiheit für Farmnerze in Mitteleuropa.
Mitteleuropa ist Nerzland - ja, aber das gehört dem
Europäischen Nerz
und der ist, was Sie, liebe regelmäßige Leser der
Zoopresseschau
natürlich wissen, aber Sie, liebe„Nerzbefreier“ scheinbar nicht,
eine
eigenständige, extrem vom Aussterben bedrohte Tierart, die dem
Amerikanischen Nerz, bis auf den Namen, eher fern, als nahe steht und
ihm in direkter Konkurrenz aufgrund seiner schmächtigeren Statur
und
höherer Lebensraumansprüche hoffnungslos unterlegen ist.
Jeder durch
Mitteleuropa schwadronierende Mink, so sollte man den Amerikaner zwecks
deutlicherer Unterscheidung zum Europäer besser betiteln, ist ein
weiterer Sargnagel für den, doch wohl ebenso lebensberechtigten,
kleineren Verwandten. Da ich irgendwie den Verdacht hege, daß
Sie,
liebe „Nerzrauslasser“, auch Globalisierungsgegner sind, kann das doch
nicht in Ihrem Sinne sein!?
Wenn Sie also Minks aus diesen Farmen herausholen wollen, was ich
durchaus nachvollziehen kann - Hausfriedensbruch hin oder her - dann
sorgen Sie verflucht noch mal dafür, daß Sie diese Tiere
nicht ihrem
und dem Schicksal des Europäischen Nerzes überlassen,
sondern, sie
anschließend vernünftig unterbringen! Nun dürfte Ihnen
das bei 17.000
Tieren schwerfallen, also bitte, befreien Sie nur einzelne Tiere -
meinetwegen als Mahnung - nehmen Sie sie mit (Hoffen wir mal, daß
die
nicht individuell gekennzeichnet sind!), sterilisieren Sie sie, damit
sie nicht, wenn sie aus irgend einem Grund entkommen, doch noch
Nachwuchs zeugen und geben Sie Ihnen ein schönes Gehege und damit
ein
schönes Restleben! Jeder der einen aktiven, lebensfrohen Mink in
einem,
seinen Ansprüchen gerecht werdenden Gehege erlebt hat, wird dessen
Käfighaltung nicht länger dulden wollen, so er kein emotional
verrohter
Idiot ist. Damit können Sie auf Dauer mehr bewegen, als durch
diesen
faunenverfälschenden Blödsinn.
Ach, und sollte der RaubtierPark eines Tages real existierend sein, ich
würde Ihnen sogar, obwohl mein Hauptaugenmerk dem Artenschutz
gilt,
zwei bis drei Gehege anbieten, für ein paar dieser geschundenen
Geschöpfe, auf daß sie dort vergnüglich leben und
Sympathisanten finden
mögen, aber lassen Sie den Scheiß*, diese Tiere in unsere
Wälder,
Wiesen, Weiden oder wo auch immer hin zu entlassen!
Ihr
Carsten Schöne
* Das zweite Fäkalwort in der Zoopresseschau, innerhalb von 14
Tagen,
wo soll das noch hinführen - auch das also ein guter Grund, die
Nerze
mitzunehmen, anstatt sie auszusetzen!
www.schoenes-tierleben.de
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