E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 394 vom 1. November 2007

Liebe Leser,

überraschende Meldung: Die tödliche und hochansteckende Chytridiomycose-Hautkrankheit, die mittlerweile fast weltweit die Amphibienzahlen drastisch reduziert, erweist sich ausgerechnet mit einem Breitband-Antibiotikum (das also gegen Bakterien, nicht Pilze wirken sollte) als komplett heilbar: mit dem überall und billig erhältlichen Chloramphenicol, eher unter Handelsnamen wie Enteromycetin oder Leukomycin bekannt. Wahrscheinlich haben Sie es als Augentropfen auch noch irgendwo stehen. Natürlich kann man damit nicht das Freiland komplett überziehen, aber es besteht nun die Hoffnung, Zootierbestände und Reservepopulationen gesundzuhalten und auch ohne extreme Quarantäne - und damit viel billiger - pflegen zu können.


Die schwachsinnige Nerz-Befreiungsaktion bei Magdeburg - und eine weitere in Dänemark - steht bei uns nicht etwa deshalb ebenfalls unter "Artenschutz", weil wir es mit Tierschutz verwechseln (letzteres ist es nämlich in keinem Fall). Entlarvender Kommentar eines dieser angeblichen Tierschützer: "Ist doch egal, ob sie verhungern, überfahren werden oder für den Pelz getötet". Mehr muß ich dazu nicht sagen, das übernimmt unten unser Chefkommentator.

Da ja üblicherweise Zeitungen keine Entwarnungen melden, übernahm das netterweise ein Leser, der sich gerade in Kalifornien aufhält: "Die Brände sind unter Kontrolle, auch in der Nähe des Wild Animal Park kehren die Leute in ihre Häuser zurück."

Die meisten von Ihnen lesen in der Zoopresseschau nur einige der Rubriken; das ist schon aus Zeitgründen mehr als verständlich. Sie sollten aber nicht darauf verzichten, den Rest wenigstens diagonal zu überfliegen. In der Niederlande-Rubrik erfahren Sie heute z.B. alles über die Planungen für den neuen Zoo Emmen, die diese Woche der Presse vorgestellt wurden.
Das älteste bekannte Tier ist über 400 Jahre alt. Was eine Benjeshecke ist, wissen zumindest die Mitarbeiter naturnah gestaltetet Zoos, ihren Namensgeber kannten weniger: Hermann Benjes ist letzte Woche verstorben.
Dirk Petzold


Wir gratulieren den ausgelosten Gewinnern je eines Begleitbuchs zum aktuellen Kinofilm "Königreich Arktis":
M. Bergmann, Duisburg
S. Becker, Göttingen
J. Rahn, München
H. Kapprell, Filderstadt
E. Kohl, Wien
Die Bücher werden in Kürze direkt von der Promotion-Agentur verschickt.

PS, da immer mal wieder nachgefragt wird: Wir geben (im Gegensatz zu den meisten anderen Gewinnspielen!) grundsätzlich keine Namen, E-Mail- und Postadressen unserer Leser an Dritte zu Werbezwecken oder ähnlichem weiter.

Zoos – Meldungen

Stuttgarter Wochenblatt - 31. Okt. 2007
Wilhelma mit Besucherrekord
Der zweimillionste Wilhelma-Besucher des Jahres 2007 ist schon im Oktober gekommen! Zum dritten Mal in ihrer Geschichte wird die Wilhelma mehr als zwei Millionen Besucher haben. Der zweimillionste Gast kam sogar noch früher als im Vorjahr. Um 14.40 Uhr vergangenen Freitag war es soweit: Wilhelma-Direktor Dieter Jauch konnte das Ehepaar Brigitte und Günther Haug mit den Worten begrüßen: "Herzlich willkommen in der Wilhelma. Wir freuen uns, Sie als Jubiläumsgast willkommen heißen zu dürfen." Die Enkel hatten ihre Freude am jetzt neu erhältlichen Steifftier "Mary zwo". Die wirkliche "Mary zwo" wächst derzeit im Jungtieraufzuchthaus auf. Man ist jetzt in der Wilhelma gespannt, ob der letztjährige Besucherrekord von rund 2,1 Millionen Gästen bis Ende Dezember geknackt werden kann. Das Ziel für 2007 sind 2,2 Millionen Besucher.


Ad-Hoc-News - 24. Okt. 2007
«Artgerecht ist nur das Meer»
In letzter Sekunde wollen Tierschützer noch den geplanten Ausbau des Delfinariums im Nürnberger Zoo verhindern. In einem offenen Brief haben sich der Deutsche Tierschutzbund und der Bundesverband Menschen für Tierrechte am Mittwoch an den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) gewandt: Er solle die «politische Reißleine» ziehen. Ihrer Meinung nach sind die Tiere in Gefangenschaft zum Tode verurteilt - in den vergangenen drei Jahren zählte der Nürnberger Zoo sieben tote Delfinbabys. Für Freitag wird eine Entscheidung des Stadtrats zum Ausbau erwartet. Doch auf die Hilfe des Oberbürgermeisters können die Tierschützer offenbar nicht zählen. Der Politiker ist verreist. Und der für den Tiergarten zuständige Bürgermeister Horst Förther (SPD) hat kaum Zweifel daran, dass der Antrag des Zoos durchkommt. Wenn der Kredit vom Kulturausschuss genehmigt werde, stehe dem Projekt nichts mehr im Weg. Auch Zoodirektor Dag Encke ist optimistisch: «Wir haben aus den großen Parteien positive Signale bekommen.» Rund 24 Millionen Euro will der Tiergarten in den Bau einer Außenanlage des Delfinariums investieren.


Der Bund - 26. Okt. 2007
Schildger darf Zoo beraten
«Duldet die rot-grüne Berner Regierung lukrative Nebenbeschäftigungen von städtischen Chefbeamten?» Dies fragte Stadtrat Erich Hess den Berner Gemeinderat. Obwohl der SVP-Politiker den Titel seiner kleinen Anfrage allgemein hielt, war sie auf eine Person ausgerichtet: Auf Tierparkdirektor Bernd Schildger. Dieser berät seit April und noch bis Ende Jahr den Frankfurter Zoo. Hess wollte vom Gemeinderat wissen, wie viele Tage im Monat Schildger für die Frankfurter arbeitet, ob er für diese Tätigkeit beurlaubt worden sei – und ob er sein Beratungshonorar in die Stadtkasse abliefere. Gemeinderat Stephan Hügli (fdp) stellte klar, dass Schildger die Beratertätigkeit mit seiner Vorgängerin, Barbara Hayoz (fdp), und ihm selber abgesprochen habe. Der Tierparkdirektor müsse sein Honorar nicht an die Stadt abliefern. Schildger, der von der Stadt Bern zu 90 Prozent angestellt sei, berate den Frankfurter Zoo an einem Tag in der Woche. Hügli betonte, dass die Anfrage «des grössten Zoos in Europa» für die Beratertätigkeit ein Kompliment für den Tierpark Dählhölzli sei. Im Übrigen würden Nebenbeschäftigungen im Personalreglement geregelt – und Schildger halte alle Vorschriften ein.

Frankfurter Neue Presse - 24. Okt. 2007
Keine Spur von Frankfurter Flamingo-Killer
Von den Unbekannten, die im Frankfurter Zoo vier Flamingos getötet haben, fehlte am Mittwoch jede Spur. Die toten Vögel seien zur Untersuchung sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Dienstagfrüh hatte ein Zoo-Mitarbeiter die getöteten Vögel im Flamingo-Gehege gefunden. Drei Tieren waren die Köpfe abgetrennt worden. Ein fünfter Flamingo sei verletzt worden, sagte die Sprecherin. Das Flamingo-Gehege, in dem die Tiere derzeit noch Tag und Nacht im Freien gehalten werden, liegt mitten auf dem Zoo-Gelände neben dem Nashornhaus. Ein Nachtwächter geht nachts regelmäßig Streife. Er hat aber in der Nacht zum Dienstag nichts Verdächtiges gehört.


FR-online.de - 30. Okt. 2007
Nebelparder bringt Nachwuchs um
Ein Nebelparder aus dem Frankfurter Zoo hat sein eigenes Junges getötet. Das Männchen habe in der Nacht zum Dienstag die Abtrennung durchgebissen, die ihn von dem Weibchen und den beiden im Juli geborenen Jungen trennte, teilte der Zoo mit. Dem zweiten Jungen sei nichts passiert. Als Ursache des Vorfalls nannte der Zoo einen Konstruktionsfehler des Abtrenngitters aus Edelstahlgeflecht. Der Kater wurde von den anderen Tieren getrennt.


Wiener Zeitung - 26. Okt. 2007
Fünfzig Jahre Haus des Meeres
Wien. Wer den Flakturm im Esterhazypark von der Ferne sieht, würde nicht auf die Idee kommen, dass der abschreckende Betonklotz ein buntes und lebendiges Innenleben besitzt. Auf sechs Geschossebenen tummeln sich insgesamt über 5.000 lebende Tiere, angefangen von tropischen Fischen, über Mittelmeertiere, Schlangen, Echsen und Krokodile bis hin zu bunten Vögeln und freilaufenden Äffchen, die sich im Tropenhaus völlig frei bewegen können. Außerdem beherbergt das Haus des Meeres Österreichs größtes Aquarium mit 300.000 Litern, indem sich Haie gemeinsam mit einer Meeresschildkröte tummeln. Projekte wie die erstmalige Öffnung der Flakturmterrasse für Publikum, das neue 300.000 Liter fassende Haibecken und der Bau eines zweiten Tropenhauses prägen das Jubiläumsjahr.
Für die kleinen Leos war die Sache mit Stress verbunden. Sie wurden wieder aus ihrem Gehege heraus getragen und mussten sich über 200 Besuchern zeigen. Angesichts der vielen Streicheleinheiten gab es da auch schon mal ein kräftiges Fauchen der jungen Leoparden.



Planung und Bau

Ostsee Netz - 26. Okt. 2007
Spatenstich für neue Nashornanlage im Zoo Schwerin
Mit dem Bau einer neuen Nashornanlage will der Zoo Schwerin seine Nashornhaltung auf eine zukunftssichere Basis stellen und die Voraussetzung für die Haltung von bis zu 6 Breitmaulnashörnern schaffen. Durch seine aktive Mitarbeit am EEP für Breitmaulnashörner will der Zoo Schwerin sich auf die Nachzucht von Breitmaulnashörnern spezialisieren und zum Erhalt dieser Tierart aktiv beitragen. Mit der Haltung und Zucht von Breitmaulnashörnern will sich der Zoo auch von seinen Mitbewerbern in Mecklenburg–Vorpommern abgrenzen, da in keinem weiteren Zoo Nashörner zu sehen sind. Die Dickhäuter sollen in der großzügigen, knapp 4500 m² großen Außenanlage wesentlich interessanter erlebt werden. Diesem Ziel dient auch die Besucherbrücke, die sich über einen Teil der Außenanlage spannt und Blicke in den Stall ermöglicht. Von diesem Steg bieten sich für Besucher unterschiedliche Ausblicke, vor allem in die große Geländemulde hinein, in der ein Wasserloch als Tränke für die Tiere die Hauptattraktion bilden soll. Weiterhin entsteht ein Besucherraum am Nashornstall, in dem die Gäste des Zoos verweilen können und einen direkten Zugang in den Nashornstall haben. Erstmals können Besucher dadurch auch in der kalten Jahreszeit in den Stall sehen. Voraussetzung für den Bau des knapp 1 Mio. ¤ teuren Projektes ist die Förderung durch das Wirtschaftsministeriums, da der Zoo Schwerin diese gigantische Summe nicht allein aufbringen kann.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 29. Okt. 2007
Bären kommen nach Weilburg
Eine neue Tierart wird bald im Wildpark Tiergarten Weilburg Einzug halten: Braunbären sollen sich in einem mehrere Hektar großen Gehege tummeln und von den Besuchern gut zu beobachten sein. Auf einem zunächst etwa einen Hektar umfassenden Gelände unweit des Eingangs soll die "Kerngröße" des Bärengeheges mit artgerechter Gestaltung angelegt werden: Unterschiedliche Böden, ein kleiner See mit der bei Bären beliebten Bademöglichkeit, ein Bärenhaus, Klettermöglichkeiten und mehr. Der Platz ist für bis zu fünf oder sechs Bären ausgelegt. 350000 Euro hält das Land für den Bau der neuen Attraktion im Haushalt bereit. Die sollen, wie der Weilburger Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) mitteilte, aus der slowakischen Partnerstadt Kezmarok nach Weilburg kommen, in deren Umgebung der Hohen Tatra Bären frei leben. Die Eröffnung etwa zu Ostern 2009 erscheint realistisch.

contator.net - 25. Okt. 2007
Aquazoo Schmiding
Der Tierpark Schmiding bei Wels in Oberösterreich wird um eine Attraktion reicher. Zwei Riesensalamander seien die ersten Bewohner des Aquazoos, vermeldet er Tiergarten. Und täglich kommen neue Tiere an und beziehen Quartier im Aquazoo. In einer Regenwaldlandschaft gibt es ein 'Meer' mit 12 Meter Korallenriff. Piranhas werden da genauso schwimmen wie Haie - diese kommen später dazu. Zweieinhalbtausend Quadratmeter groß wird der neue Bereich. Die Eröffnung ist noch für dieses Jahr geplant!

Liechtensteiner Volksblatt - 26. Okt. 2007
Alle fünf Einsprachen gegen Berner Bärenpark offenbar vom Tisch
Sollten die fünf Einsprachen tatsächlich vom Tisch sein, wäre das "ein genialer Tag" für die Bären und für die Stadt Bern, freute sich Hayoz. Der Anwalt der wohl gewichtigsten Einsprecherin, der Wohngenossenschaft "Laubsägelihaus", erklärte auf Anfrage, dass seine Mandanten auf einen Weiterzug verzichteten. Der Bärenpark soll ab 2009 das Berner Wahrzeichen, den Bärengraben, ergänzen und den Tieren ein artgerechtes Zuhause bieten. Am Aarehang, südlich der Nydeggbrücke, haben sie künftig Auslauf auf 6500 Quadratmetern in einer mit Bäumen, Sträuchern und Wiesen gestalteten Landschaft.




Aktionen

Münsterländische Volkszeitung - 28. Okt. 2007
Zoodirektor als Eule Hedwig unterwegs
Rheine. "Herr Johann, bitte zur Anprobe!" Diese Lautsprecherdurchsage hörte man in den vergangenen Wochen im Naturzoo des öfteren. Der Zoodirektor zur Anprobe? Am Samstagmorgen um 8 Uhr wurde das Geheimnis in der Buchhandlung Eckers gelüftet: Eine große Schneeeule verkaufte den siebten Band der Harry-Potter-Serie. Unter dem weißen Kostüm schwitzte Achim Johann. "Das Kostüm hat meine Kollegin Ina Jüksel gemacht", erzählte Achim "Hedwig" Johann. Die Hobbyschneiderin hatte viel Material aus dem Zoo verwandt, wie Filterwatte für die Aquarien oder Kaninchendraht. Die Familie Eckers hatte eine Patenschaft für eine Schneeeule finanziert. Unter allen Käuferinnen und Käufern wird jetzt in den nächsten Tagen der Gewinner ermittelt. Gewonnen hat auch der Naturzoo. Zwei Tierpatenschaften - eine für eine Eule, eine weitere über einen Papagei - wurden spontan von zwei Kunden übernommen.

Ad-Hoc-News - 25. Okt. 2007
Nachtfütterung im Zoo-Aquarium
Das Zoo-Aquarium Berlin bietet seinen Besuchern am Samstag (27. Oktober) zur «Langen Nacht des Shoppings» eine nächtliche Schaufütterung. Bei diesem besonderen Anlass erhalten die Gäste interessante Einblicke in das Verhalten der Tiere. Die Fütterung beginne bei den Rochen und den großen Fischen, ehe um 21.00 Uhr die Haie ihr Fressen erhalten.

Kronberger Bote - 24. Okt. 2007
Festwoche zehn Jahre Zoopädagogik 3.000 Besucher nutzten die Angebote
Zu den zehn Jahren Zoopädagogik im Opel-Zoo fand eine Jubiläumsfestwoche statt, in der die Zoopädagogen ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatten: Täglich wurden fachkundig kommentierte Schaufütterungen und Sonderführungen angeboten, am Wochenende kamen noch die Märchenstunden und das Fühlkino in der Zooschule hinzu und darüber hinaus konnten die Kinder auch bei einer Gewinnrallye mitmachen und tolle Preise gewinnen. Bei überwiegend schönem Wetter nutzten viele Familien das kostenfreie Angebot der Zoopädagogik und erfuhren so ein wenig mehr über die Tiere und ihre Haltung und Pflege. Insgesamt wurden in der Jubiläumswoche rund 3.000 Besucher durch die Zoopädagogen betreut.

Kronberger Bote - 24. Okt. 2007
Unterstützung für das Elefantenhaus
Kronberg. Zum zehnjährigen Bestehen der Zoopädagogik erhielt der Opel-Zoo tatkräftige Unterstützung: Pünktlich zur kalten Jahreszeit verkauften Mitarbeiter des Versicherers Canada Life Kaminholz an die Zoo-Besucher. Das Holz stammt vom Baumbestand des Zoogeländes. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent an den Opel-Zoo und sollen dem geplanten neuen Elefantenhaus zugute kommen. Rund 20 Mitarbeiter des in Köln und Neu-Isenburg ansässigen Versicherers hatten sich freiwillig für den Einsatz angemeldet. Besucher konnten sich außerdem mit Kaffee und Kuchen stärken sowie am Glücksrad einen von zahlreichen Gewinnen ergattern.

WELT ONLINE - 30. Okt. 2007
Berliner Schulklasse kümmert sich um Katzenhai-Eier
Fünf Eier von Katzenhaien hat das Aquarium Sea Life Berlin einer Schulklasse an diesem Dienstag zur Pflege anvertraut. Nach Angaben einer Sea-Life-Sprecherin werden sich die Schüler der Klasse 7a der Evangelischen Schule Berlin Zentrum sechs bis acht Wochen lang um die Eier kümmern. Die Kinder betreuen die insgesamt fünf Eier so lange, bis die kleinen Katzenhaie schlüpfen. Um die Teilnahme an den so genannten «Hai-Wochen» hatten sich über 100 Schulklassen aus Berlin und Brandenburg beworben. Bei der Bewerbung konnten die Kinder der Evangelischen Schule Berlin Zentrum durch einen extra gedrehten Hai-Trickfilm überzeugen.

20min.ch - 24. Okt. 2007
Kinder werben mit tierischen Grimassen für den Zolli
In der neuen Plakatkampagne des Zoo Basel imitieren Kinder die Mimik von Löwe, Katta, Schleim- und Kofferfisch. «Kinder lernen oft durch Nachmachen», sagt Tanja Dietrich vom Zolli. «Das wollten wir auf eine witzige Art zeigen.» Die Bilder kann man auf der Zolli-Homepage auch als Bildschirmschoner herunterladen.

Frankfurter Neue Presse - 29. Okt. 2007
Im Kobelt-Zoo erwachten die Toten
Schwanheim. Blutrünstige Vampire, schaurige Gespenster und schwarze Magie: Wer jetzt die Tiere im Wilhelm-Kobelt-Zoo in den Winter verabschieden wollte, durfte sich entweder nicht fürchten oder musste ein paar schlagkräftige Mittel zur Geistervertreibung parat haben. Am meisten Spaß machte es allerdings, sich dem Spuk einfach anzuschließen und der außergewöhnlichen Partygesellschaft selbst als Teufel oder Hexe verkleidet beizuwohnen. Schon vor Beginn der Veranstaltung war klar, dass auch die zweite Halloween-Feier des Kobelt-Zoos ein großer Erfolg werden würde.

Freizeit Ratgeber - 26. Okt. 2007
Saisonfinale im Safaripark: Am Sonntag zum Sonderpreis Pfebra ...
Der Zoo Hollywood- und Safaripark Stukenbrock geht in die Winterpause. Doch bevor sich das große Holztor bis zum nächsten Frühjahr schließt, bedankt sich der Tier- und Erlebnispark mit einem besonders günstigen Eintrittspreis: Am letzten Tag der Saison 2007, am 28. Oktober, zahlt jeder Besucher nur 13,50 Euro für das "volle Programm", Kids unter 4 Jahten kommen – wie immer – gratis rein.

PR-Inside.com - 28. Okt. 2007
Die letzte öffnetliche Bärenfütterung in diesem Jahr
Der 770. Geburtstag der Stadt Berlin wird heute am Bärenzwinger am Köllnischen Park gefeiert. Am Gehege der Stadtbären Schnute und Maxi trägt der Kinderchor «Marzahner Promenaden-Mischung» am Mittag Berlinlieder und Tänze vor, wie das Bezirksamt Mitte mitteilte. Anschließend erfolgt die letzte öffentliche Bärenfütterung in diesem Jahr. Danach gehen die beiden Bärinnen in Winterruhe.

WELT ONLINE - 25. Okt. 2007
Knut empfängt die zweimillionste Besucherin
Die dreijährige Leonie konnte den Rummel um sie kaum fassen: Als zweimillionste Besucherin von Eisbär Knut wurde sie am Mittwoch gleich selbst zum kleinen Medienstar. Zum ersten Mal besuchte sie den Berliner Zoo zusammen mit Mutter Katja Kowal. Auf dem Arm von Dominic Schmidt, dem Lebensgefährten der Mutter, schaute die Kleine mit großen Augen unter ihrer Wollmütze in die zahlreichen Fotoapparate und Kameras. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und der kaufmännische Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich begrüßten persönlich die Jubiläums-Gäste am Elefantentor mit einem großen Blumenstrauß und einem üppigem Präsentkorb. Die geschenkte Jahreskarte für den Zoo wollen die Drei jetzt häufig nutzen. Als besondere Überraschung bekamen sie neben zahlreichen Knut-Accessoires auch Premierenkarten für den ersten Kino-Film über den Publikumsliebling des Zoos. Eigentlich sollte der noch Ende des Jahres in den Kinos anlaufen. „Doch vielleicht wird es auch erst zur Berlinale etwas, das würde doch passen“, sagte Uhlich.

TIKonline - 24. Okt. 2007
Eisbär Knut Der zwei millionste Besucher im Berliner Zoo!
Tatsächlich hat heute der zwei millionste Besucher das Elefanten-Tor des Berliner Zoos durchschritten. Die kleine Leonie (3) war die Glückliche. Sie wurde durch den Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz und Zoovorstand Dr. Gerald R. Uhlich begrüßt und bekam gleich einen kleinen Plüsch-Knut dazu. Gemeinsam mit Mama und Begleiter Dominik wurde Leonie dann zu Knut gebracht, so dass sie den berühmten Bären dann endlich einmal live erleben konnte. Dazu gab es einen Geschenkekorb mit Knut-DVD und CD, Knut-Nostalgieschildern, Knut-Poster und Puzzle, einer Jahreskarte für den Zoo Berlin und zwei Karten für die Kinopremiere des Knutfilms.

PR-Inside.com - 24. Okt. 2007
Dank Knut begrüßt der Berliner Zoo den zweimillionsten Besucher
Dank der anhaltenden Euphorie um den Eisbären Knut hat der Berliner Zoo am Mittwoch den zweimillionsten Besucher in diesem Jahr begrüßt. Ein dreijähriges Mädchen aus Berlin wurde gegen Mittag an der Kasse in Empfang genommen, wie der Zoo mitteilte.


Neues Deutschland, 22. Okt. 2007 (offline)
Bengalische Beleuchtung ohne indischen Tiger
Für die Nacht der offenen Türen waren im Zoo "wilde Tiere in mystischem Licht" angekündigt
Nach zehn Minuten Wartezeit vor der Kasse war der gespannte Besucher drin und nach einer halben Stunde wieder draußen - mehr oder minder enttäuscht von dem, was für ihn am Samstagabend bei der Nacht der offenen Türen im Rahmen des "Festival of Lights" im Zoologischen Garten für sechs Euro Eintrittsgeld illuminiert wurde. "Wilde Tiere in mystischem Licht" waren im Programm angekündigt worden. Nun ist es einleuchtend, daß das Zootier nach Einbruch der Dunkelheit ruhen möchte, doch drei "Lichtinseln" empfanden die nächtlichen Zoobesucher bei einem "Festival of Lights" denn doch als ziemlich sparsam. Hinterm Elefantentor schimmerte in permanentem "mystischen Grün" der Brunnen, dann wurden die Gäste mit Hilfe von Absperrungen in Richtung Tiger-Terrain geleitet. Das steinige Zuhause von "Panthera tigris corbetti", dem hinterindischen Tiger, war in bengalisches Licht getaucht. Doch das Raubtier hatte sich zurückgezogen. Das Schwimmbecken der Robben leuchtete ebenfalls "mystisch". Die Robben waren untergetaucht. Der Weg führte vorbei am - selbstverständlich beleuchteten - Restaurant. Aber auch das ist bei den "Lichtspielen" im Programm mit angeführt, ebenso das mit normalem weißen Licht angestrahlte Pinguinhaus. ...




Nachwuchs

Leipziger Internet-Zeitung - 26. Okt. 2007
Premiere bei den Mini-Antilopen: Erstes Rotduckerbaby
In der Nacht auf den 25. Oktober geschah im Zoo Leipzig ein freudiges Ereignis: Das Rotduckerpärchen hat zum ersten Mal für Nachwuchs gesorgt. Das Jungtier kam in der eigens durch die Tierpfleger vorbereiteten Wurfbox im Stall zur Welt und erfreut sich bester Gesundheit. Die noch unerfahrene Mutter (geb. 10.04.2006 im Tierpark Nürnberg, seit 16.11.2006 in Leipzig) kümmert sich rührend um ihren Schützling. Erst seit knapp einem Jahr bewohnen das siebenjährige Männchen und das einjährige Weibchen ihr Gehege im Okapi- Wald. Rotducker werden in nur sieben Zoos in Europa gehalten, davon befinden sich sechs in Deutschland.

mephisto 97.6 - 26. Okt. 2007
Neues Antilopenbaby im Zoo
Wie der Zoo mitteilte, ist das Fohlen gestern zur Welt gekommen. Die einjährige Antilopenmutter hat das Baby angenommen und schon mehrfach gesäugt. Es ist der erste Nachwuchs bei den Rotducker- Antilopen in Leipzig. Sie sind seit einem Jahr im Zoo zu Hause.

Ad-Hoc-News - 25. Okt. 2007
Zoo präsentiert Jaguarbaby
Der Münchner Tierpark Hellabrunn stellt heute (26. Oktober) der Öffentlichkeit sein Jaguarbaby vor. Der Nachwuchs des Jaguarpärchens «Sally» und «Linus» ist laut Zoo mit seinen sieben Wochen alt genug, um aus seiner Wurfkiste rauszuklettern. Jetzt werde es Zeit, dass er das Gelände erkundet. Gemeinsam mit »Sally« sei das Jaguarbaby nun öfter im Gehege zu sehen, kündigte der Tierpark an. Vater »Linus« dagegen bleibe im Gehege nebenan, um Mutter und Kind nicht zu stören.

RP Online Montag - 26. Okt. 2007
Kreuzkrallenotter haben Nachwuchs bekommen - Baby-Otter erkunden das Gehege
Seit 1999 leben in der Tropenhalle des Düsseldorfer Aquazoos die Kurzkrallenotter, deren angestammte Heimat Asien ist. Bereits 2004 konnte über ersten Nachwuchs berichtet werden. Leider starb das damalige Zuchtweibchen und wurde durch "Julischka" aus dem Zoo Budapest ersetzt. Zusammen mit "August" aus Dortmund hat sie nun zum dritten Mal Junge. Vor zwei Monaten haben drei zierliche Weibchen und Männchen die Augen geöffnet und erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege. Die Eltern, aber auch die noch im Aquazoo lebenden drei Geschwister aus früheren Würfen passen höllisch auf, damit den Kleinen nichts passiert. "Star" der Truppe ist allerdings der zahme Otter "Nemo" (Jahrgang 2005), der bereits überall bekannt ist und sich vor der Präsentation der Kleinen einen Spaziergang an der Leine durch den Nordpark gönnte.
> es ist ein Kreuz mit den Redakteuren, die nicht richtig abtippen können...

RP-Online - 25. Okt. 2007
Baby-Otter tollen durchs Gehege
Die Kreuzkrallenotter im Aquazoo haben Nachwuchs bekommen. Sechs kleine Otter erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege.

Ad-Hoc-News - 30. Okt. 2007
Alpakababy im Chemnitzer Zoo geboren
Der Tierpark Chemnitz ist um eine kleine Attraktion reicher. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, wurde am Samstag ein Alpakababy geboren. Das dunkelbraune Weibchen wurde auf den Namen «Mokka» getauft. Sein im Juli geborener, hellerer Halbbruder heißt «Cappuchino».

News Networld
Giraffen-Nachwuchs in Oberösterreich
Über ein Riesenbaby freut man sich im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich

Kanal8 - 27. Okt. 2007
Kaori, Shira und Zita können schon kräftig fauchen
Limbach-Oberfrohna. Die drei kleinen Leopardenbabys im Tierpark sind richtige Wonneproppen und ein Besuchermagnet geworden. Jetzt erhielten die drei Leos auch ihre Namen. Sie wurden auf die Namen Kaori, Shira und Zita getauft. 62 Namensvorschläge gingen ein. Eine Jury wählte drei aus. Für die Namensgeber gab es kleine Präsente.




news.ch - 25. Okt. 2007
Zwergflusspferd Grebbo im Zoo Zürich gestorben
Zürich. Das älteste Zwergflusspferd Europas ist tot. Im Alter von 42 Jahren musste Grebbo eingeschläfert werden, wie der Zoo Zürich mitteilte. Jetzt schaut sich der Zoo nach einem neuen Zwergflusspferd-Paar um. Am 4. Juni 1967 hielt Grebbo als junger Flusspferdmann Einzug im Zoo, zusammen mit dem ein Jahr jüngeren Weibchen Wanna. Das Paar, ein Geschenk des damaligen Präsidenten von Liberia, zeugte 19 Junge, acht davon konnten laut Mitteilung aufgezogen werden. Im vergangenen Mai starb die Zwergflusspferd-Dame und der alte Grebbo blieb allein. Ihm ein neues Weibchen zuzuführen, wäre zu stressig für ihn, sagte damals Zoo-Kurator Robert Zingg. In den letzten Tagen habe sich an Grebbos Hals auch noch eine grosse Geschwulst entwickelt. Die Behandlung schlug nicht an, eine Operation - die noch dazu kaum Heilung gebracht hätte - wollte man dem hochbetagten Tier nicht mehr zumuten.

Stuttgarter Wochenblatt - 31. Okt. 2007
Zwei Schwergewichte feiern zusammen
Zella ist eine von vier Wilhelma-Elefantendamen. Die vier sind Vilja, die älteste, Pama, Molly und Zella. Zella feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Welcher Tag genau das ist, wissen die Tierpfleger nicht, weil Zella ein Wildfang ist. Das heißt, sie ist in ihrer Heimat Indien in freier Wildbahn gefangen und nach Europa gebracht worden. Auch die DIS AG feiert ihren 40. Geburtstag. Als bundesweit agierender Personaldienstleister ist sie Branchenriese in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften. Die fünf Niederlassungen in der Region Stuttgart haben sich etwas Besonderes überlegt. Die zwei Schwergewichte in ihrer Branche, DIS AG und Zella, feiern ihren Geburtstag zusammen. Das Geschenk für Zella ist die Übernahme einer Patenschaft für sie in Höhe von 10 000 Euro für ein Jahr. Das ist der höchste Betrag, der jemals für eine Patenschaft in der Wilhelma im Zeitraum von einem Jahr gespendet wurde.

inar.de - 31. Okt. 2007
Aus der Schweiz Partnerin für Kleinen Pandabären eingetroffen
Es tut sich einiges im Gemeinschaftsgehege für Kleine Pandas und Chinesische Muntjaks im Zoo Duisburg. Das junge Katzenbären-Männchen AYAKO war selbst vor nicht allzu langer Zeit aus einem niederländischen Zoo eingetroffen und gerade eben darf er sich über seine neue, ebenfalls sehr junge Partnerin freuen. PING kommt aus der Zoologischen Station Eichberg in der Schweiz und wurde in Abstimmung mit dem zuständigen Artkoordinator per Straßentransport nach Duisburg gebracht. Nach kurzer Eingewöhnungszeit durfte PING auch schon auf die Anlage und Kontakt aufnehmen. Vor den wachsamen Augen der zu den Zwerghirschen zählenden Chinesischen Muntjaks - sozusagen vom Erdgeschoß aus - kletterten die beiden Katzenbären geschickt im Geäst eine Etage höher.

H@ll Anzeiger - 26. Okt. 2007
Zoo-Kalender 2008 erschienen
Der Bergzoo Halle teilt mit, dass der Kalender für das Jahr 2008 erschienen ist. Der auf eine Auflage von 900 Stück limitierte Kalender im Din A2 Format (quer) widmet sich ausschließlich den im Zoo Halle zur Welt gekommenen Tierkindern. Der Kalender ist für 14 Euro im Zooladen am neuen Haupteingang ab sofort erhältlich.

20min.ch - 25. Okt. 2007
Im Zolli sind giftige Rochen zu bestaunen
Nach der Sanierung mehrerer Aquarien sind im Zolli Stechrochen zu bestaunen. Sie leben zusammen mit anderen brasilianischen Tierarten im Aquarium 26.

Berliner Morgenpost
Rot zeigt an, wo das Tier friert
Thermologen fotografieren Knut, Paul und andere Jungtiere in Zoo und Tierpark. Projektstudie für die FU

Stuttgarter Wochenblatt - 25. Okt. 2007
Hart: Die gemobbte "Hallensia" muss gehen
Die kuschelig wirkenden Eisbären in der Wilhelma gehören zu den Lieblingen der Besucher und sind doch unberechenbare Wesen: Sie kuscheln miteinander, und plötzlich fliegen die Fetzen. 2003 musste die Eisbärin "Larissa" nach zehn Jahren einträchtigen Zusammenlebens wegen unüberbrückbarer Differenzen mit "Anton" in den Zoo Karlsruhe umziehen. Nach wenigen weiteren Jahren friedlicher Dreisamkeit geriet nun "Hallensia" zunehmend unter Druck. Nachdem die Pfleger auch durch subtilste Umsperrmanöver nicht jeden dauerhaft zufrieden stellen konnten, trafen die Zoologen die schmerzliche Entscheidung: "Hallensia" als die von den beiden anderen "Gemobbte" muss gehen. Als neue Heimat bot sich der Zoo in Wien an, wo ein überaus umgänglicher, nicht dominanter Eisbärenmann mit jeder Menge Wiener Charme lebt.

Märkische Allgemeine - 25. Okt. 2007
Im Tierpark Kunsterspring ist Fischotterrüde Stummel gestorben
Für Tierparkleiter Peter Mancke war es kein einfacher Gang, als er am Montag das Fischottergehege betrat. Immerhin ahnte er schon, was ihn erwartete. Fischottermann Stummel war schon am Wochenende eher lethargisch. "Er wollte kaum noch fressen und hat sich auch wenig bewegt", sagt Mancke. Am Montag lag Stummel tot im Gehege. Stummel war einer der Publikumslieblinge in Kunsterspring. Klar: ein Fischotter mit Behinderung – das rührt die Besucher, erst recht, wenn es ein solch putziger Kerl ist. Entdeckt wurde er als Otterbaby im Winter nahe Boitzenburg. Ein Hinterlauf war auf einer Eisscholle festgefroren. Um Stummel zu retten, musste das Bein amputiert werden. Jetzt ist Frieda vorerst allein. Das ist aber nicht schlimm", sagt Mancke. "Fischotter sind eigentlich ohnehin Einzelgänger." Er will versuchen, einen anderen Rüden für die Otterdame zu finden.

Lausitzer Rundschau - 25. Okt. 2007
Gestohlenes Äffchen wieder im Tierpark
Nur einen Tag nach seinem Verschwinden ist das kleine Weißbüscheläffchen wieder zu Hause. Einbrecher hatten das Tier in der Nacht zum Dienstag aus dem Finsterwalder Tierpark gestohlen.

Kleine Zeitung - 31. Okt. 2007
Gesucht: Gefiederter Ausbrecher
Wer dieser Tage in den Wäldern um den Turnersee spaziert und von einer überdimensionalen Blaumeise mit einem krächzenden "Hallo" angequatscht wird, muss nicht befürchten, selbst einen Vogel zu haben: Es könnte sich bei dem höflich grüßenden Tier nämlich um den entflohenen Blaulatzara von Emanuel Zupanc handeln. Der Papagei ist vorige Woche aus dem Vogelpark am Turnersee ausgebüchst - und bewies mit seiner Flucht gleich seine Schläue. Zupanc: "Das Schloss, das normalerweise an der Käfigtür ist, wurde gerade geölt, die Tür derweil mit einer Klammer geschlossen gehalten. Der Ara hat mit dem Schnabel durch das Gitter gelangt, die Klammer angezogen und so die Tür geöffnet." Seine Partnerin ließ der freiheitsliebende Papagei zurück - für Zupanc ein Grund zur Hoffnung: "Wenn der Partner zurückbleibt, kehren die Papageien fast immer wieder zurück." Diesmal fürchtet er aber um das Leben des kostbaren Tieres, da es am Sonntag zwar auf einen "Kurzbesuch" im Vogelpark vorbeischaute, sich dann aber erneut vom Acker machte. Zupanc setzt für Hinweise, die zur Rückführung des Papageis führen, 300 Euro aus.

Tages-Anzeiger Online - 26. Okt. 2007
Entflogener Flamingo zurück im Kinderzoo
Er ist wieder da, der Flamingo, der vor vier Tagen aus dem Kinderzoo Rapperswil ausgerissen war: Er konnte am Donnerstagabend in Schmerikon am Obersee eingefangen werden. Der rosarote Vogel hat die Rettungsaktion nach Aussagen von Zoodirektor Benjamin Sinniger gut überstanden und befindet sich wieder in Gesellschaft seiner 37 Artgenossen in Rapperswil. Zuvor hatte der Flamingo nicht nur die Zoo-Mitarbeiter, sondern auch die Bevölkerung des Zürcher Oberlandes auf Trab gehalten. Verschiedene Fangaktionen rund um den Pfäffikersee scheiterten.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen



emmen.nl - 26. Okt. 2007
Unieke ontmoetingen in zes werelden van natuur en cultuur
Einzigartige Begegnungen von Natur und Kultur in sechs Welten
Am Mittwoch, dem 24. Oktober, fand ein Informationsabend statt für alle Einwohner von Emmen und Interessenten über die Pläne für den neuen Tierpark und das neue Theater. Wegen der erwarteten Interessenten wurde die Präsentation von Henk Hiddingh, Direktor des Tierparks Emmen, im letzten Moment verlegt von der "Grote Kerk" ins Hotel "De Giraf". Wer doch nach der "Grote Kerk" gegangen war, traf dort einen Pendelbus an, der zwischen der Kirche und "De Giraf" hin und her fuhr. Die Verlegung war kein überflüssiger Luxus: mehr als 350 Zuhörer lauschten Hiddinghs Darlegungen. "Jaap und Aleid Rensen legten die Grundlage für den Park, wie er jetzt ist. Mit viel Elan entwickelten sie ein erfolgreiches Zookonzept. Keine Gitter, große, naturgetreue Anlagen, viel Aufmerksamkeit für Bildung. Anno 2007 stehen wir wieder vor einer Neugestaltung. Das Konzept wird überall nachgeahmt, folglich haben es die Leute nicht mehr nötig, nach Emmen zu kommen. Auch Artis hat seit 2006 einen Schmetterlingsgarten! Also müssen wir ordentlich investieren, um uns weiter von anderen zu unterscheiden. Hier im Zentrum sind die Möglichkeiten dafür beschränkt. Die Grenzen unseres Geländes sind erreicht. Die Noordbarger Es bietet eine wunderbare Chance. Aber wir müssen den heutigen Park im Zentrum bis zum Schluß hegen und pflegen. Das muß sein!"
Gemeinsam genießen. "Ausgangspunkt unseres Planes ist, daß die Leute gemeinsam eine Zeit erleben wollen, die unterhaltsam und voller Überraschungen ist, sie bereichert. Die Betonung liegt auf gemeinsam genießen. Egal, ob als Familie, Ehepaar, Schule, Unternehmen. Die Betonung liegt auf 'gemeinsam'. Dabei wollen wir alle Sinnesorgane ansprechen. Es muß neu, spektakulär, bereichernd, voller Überraschungen, aber auch schön und toll sein. Es ist wesentlich, daß wir eine einzigartige, innovative und für sich selbst sprechende Attraktion auf die Beine stellen. Unsere Mission: wir bieten den Leuten eine einzigartige Begegnung mit Natur und Kultur, mit Respekt vor Mensch, Tier und Natur.
Klimazonen. "Der jetzige Park ist in Kontinente eingeteilt. Im neuen Park gehen wir von Klimazonen aus. Auf dieser Grundlage schaffen wir sechs ganz verschiedene Welten von Natur und Kultur. Eine davon ist das Theater. Die anderen fünf Welten kann man auf drei Art und Weisen erleben: mittels einer mehr abenteuerlicheren Route, mittels einer erholsamen Route oder mittels einer "Bereicherungsroute" [Bildungsroute?]. Man entscheidet sich für seine Route in die Raststätte, das Herz jeder Welt. Dort sind Gaststättenbetriebe, Toiletten und auch eine kleine Bühne. Für Leute, die nicht so lange laufen können oder wollen, ist ein bequemer Transport geregelt. Überall sind Zoolotsen anwesend."
Wohlbefinden der Tiere. Die Verlagerung des Tierparks ist in den Augen von Hiddingh eine einmalige Chance, die mit beiden Händen ergriffen werden muß. "Auf der Noordbarger Es [Feldflur] können wir Tiergehege einrichten, die den neuesten Erkenntnissen entsprechen. Tiere, die es nötig haben, erhalten geräumigere, noch naturgetreuere Anlagen, mehr Wahlmöglichkeiten, nachts nach draußen zu gehen oder drinnen zu bleiben, mehr Abwechslung usw. Die Elefanten zum Beispiel müßten viel mehr Platz haben, um auch nachts laufen zu können. Das gibt es jetzt nicht, aber auf dem neuen Gelände ist das möglich. Das ist ein enormer Gewinn, für die Tiere, aber auch für die Besucher. Denn Tiere, die sich wohl in ihrer Haut fühlen, die sich gesund verhalten, sind aktiv, und folglich schön und interessant, um Blicke auf sich zu ziehen."
Sechs Welten.
Welt der Begegnung. Im Tierparktheater beginnt und endet alles in der Welt der Begegnung: ein großer, öffentlich zugänglicher Platz, wo alles mögliche zu erleben ist. Es gibt Läden, Straßenmusikanten, kleine Vorstellungen, man kann einen Kaffee trinken und sich eine Karte für das Theater kaufen oder für eine der vier Welten des Tierparks. "Eigentlich bildet jede Welt eine Art Theater, in der Mensch und Tier sich in der Hauptrolle abwechseln, wobei Respekt voreinander an erster Stelle steht."
Welt des Theaters. Das ist das kreative Herz des Erlebnisparks. 365 Tage im Jahres sind hier reguläre Vorstellungen, aber auch Vorstellungen, die an das anschließen, was in den Welten des Tierparks zu erleben ist. Im Theater findet man allerlei Elemente der Welten des Tierparks wieder. In der Ausstattung der Säle zum Beispiel, aber auch, wenn man einen Kaffee trinkt und dabei auf die Alligatoren blickt. Es wird einen großen Saal geben für mindestens 800 Personen und einen kleinen Saal für wenigstens 300 Zuschauer. Mit Lichtstrahlen oder in einer anderen Weise sieht man an der Außenseite des Gebäudes etwas von dem, was sich im Theater erleben läßt. Das Gebäude ist so groß wie drei Fußballfelder und bildet eine logische Verbindung zwischen der mehr grauen Architektur des Zentrums und der grünen Welt des Tierparks.
Welt der tropischen Wärme. "Man läßt sich über eine Art megagroßen tropischen Regenwaldbaum hinab. Selbstverständlich gut zugänglich für Rollstuhl und Kinderwagen, es ist keine komplizierte Kletterroute. Unterwegs sind allerlei Tiere zu sehen, die hier zu Hause sind. Unten kommt man heraus bei den Krokodilen. Man steigt in ein Boot und fährt - mit Zoolotsen - zwischen allerlei Tieren durch die Landschaft hindurch. Man kommt bei den Elefanten heraus, dem Höhepunkt dieser Welt. Sie haben eine riesige Anlage zu ihrer Verfügung, mit ganz viel Wasser. Man kann darüber hinweg, aber man kann auch von einer Terrasse aus in einem Liegestuhl den Anblick dieser stattlichen Tiere genießen."
Welt des Wassers. Diese Welt beherbergt natürlich eine Anzahl riesiger Aquarien, unter anderen für Haie und große Meeressäugetiere, wie Walrosse oder Seelöwen. Dann geht man wieder aufwärts. Man steht Auge in Auge mit Meeressäugetieren an ihrem Strand. Es gibt ein großes Bassin mit einer Tribüne für Seelöwen-Shows. In das Bassin kann auch ein großes Floß gelegt werden für kleine Orchester und Vorstellungen. Die Pinguine bleiben, wo sie jetzt sind. Weiter sehen wir Flußpferde unter Wasser. Unglaublich, wie elegant diese schwerfälligen Tiere sich unter Wasser bewegen!"
Welt der heißen Trockenheit. "In dieser Welt ist es naturgemäß warm, aber erträglich warm. Besucher fahren mit einem Zug durch eine große Schlucht. Hier sind unter anderem Mantelpaviane und Mähnenschafe beheimatet. Dann kommt man entlang an den Känguruhs, Emus, Kamelen und südafrikanischen Löwen. An den Halteplätzen kann man kurz verschnaufen, mit Aussicht auf die Flußpferde, denn die gehören dort auch hin. Es gibt einen Streichelzoo zum Thema Trockenheit. Und auf die eine oder andere Art und Weise kann man hier fühlen, was es heißt, in einen Sandsturm zu geraten."
Welt der eisigen Kälte. "Die Kälte muß man nicht nur sehen, sondern auch mit anderen Sinnesorganen erleben, spüren, fühlen. Der Weg zu ihr ist spektakulär: man geht in die Höhe via Seilbahn. Es ist das Ziel, daß die Besucher auch einen Schneesturm miterleben. Natürlich sollen wir dann auch Polarkleidung austeilen! Tiere, auf die man hier stößt, sind zum Beispiel Eisbären, Königspinguine, Seeadler, Bartkäuze, Bisons, Elche und Wölfe. Ein Teil des Geländes ist felsig und kahl. Ein anderer Teil sieht aus wie eine Taiga, Flächen mit Nadelbäumen hier und da."

Dagblad van het Noorden - 24. Okt. 2007
Het nieuwe dierenpark
Der neue Tierpark
So soll der neue Tierpark Emmen im Jahre 2014 aussehen (klicken Sie hier, wenn Sie eine große Version des Bildes sehen möchten).
A) Welt der Begegnung. Dieser auffallend gestaltete, 30 m hohe Komplex bietet unter anderem Platz für das neue Theater. Auf den überdachten, gratis zugänglichen Innenhof kommen die Kassen für Tierpark und Theater sowie ein Restaurant. Hier blicken die Besucher auch auf den Vorbau des Theaters, der gestaltet wird als eine Wand mit Theaterlogen. Die Logen gehen auf der Grenze zwischen Theater und Tierpark langsam über in eine Grottenwand. Die Besucher können vom Eingangsgebäude aus alle "Welten" des Parks betreten. Für die "Welt der feuchten Wärme" wird in dem Gebäude ein 30 m hohes gläsernes Gewächshaus gebaut, mit einem riesigen künstlichen Baum darin. Besucher können mit einem Aufzug bis in den Baumwipfel und über einen Gehweg die Äste entlang nach unten. In dem Gewächshaus leben Tiere wie Schlangen, Schmetterlinge und Kolibris. Im Erdgeschoß liegt ein Sumpf mit Alligatoren und Seekühen.
B) Welt des Theaters. Das Theater erhält einen großen Saal (mindestens 800 Plätze) und einen kleinen Saal (300 bis 600 Plätze) und kann auch große Produktionen unterbringen. Die Ausstattung wird im Zoostil sein, z.B. durch Zebrabilder auf den Sitzen oder Balkone in der Form von großen Blättern der Weißen Seerose.
C) Welt der feuchten Wärme. Nach dem ansehnlichen Gewächshaus kommen Besucher zu einem großen Gewässer mit verschiedenen Inseln, wo u.a. Tiere wie Gibbons und Brüllaffen leben. Unter Leitung eines Zoolotsen kann eine Bootsfahrt entlang der Inseln gemacht werden, aber auch ein Spaziergang ist möglich. Ein stattlicher Teil dieser Welt und der benachbarten Welten wird mit einem Netz überspannt, wodurch die größte Freiflugvoliere der Welt entsteht. Auch die Elefanten haben ihr Auskommen in diesem Parkteil: sie kriegen hier eine Anlage, die dreimal so groß ist wie ihre jetzige.
D) Welt des Wassers
Vom Hauptgebäude aus beginnt eine unterirdische Route an einigen riesigen Aquarien entlang. Von da aus spazieren die Besucher durch einen gläsernen Tunnel unter einem Haibecken hindurch. Der Tunnel führt zu einem großen Becken für Meeressäugetiere (Inhalt: 15 Millionen Liter Wasser). Dieses Bassin bietet auf jeden Fall Platz für Kalifornische Seelöwen. Auch hofft der Tierpark, mit der Zeit Walrosse und Delphine unterzubringen. An das Gewässer kommt eine natürlich gestaltete Tribune mit 600 Sitzplätzen, wo Besucher Demonstrationen des natürlichen Verhaltens der Tiere sehen können. Der Weg endet an einem Strand, wo Besucher mit ein bißchen Glück die Seelöwen zu Gesicht bekommen.
E) Welt der heißen Trockenheit.
In diese Welt reisen die Besucher mit einem Zug durch eine schmale Schlucht, in der u.a. Mantelpaviane leben. Durch die Schlucht hindurch landen sie in einer Wüste, die langsam in eine Savanne übergeht. Eine große Attraktion werden die Löwen, die wieder Eingang in den Tierpark finden. Auch kommt ein großes Flußpferdbecken und am Halteplatz ist ein Streichelzoo geplant.
F) Welt der eisigen Kälte
Von der Savanne reisen die Besucher in die Welt der Tundra und des Polarkreises. Das kann u.a. via Seilbahn geschehen, die die Besucher dicht bei den Eisbären vorbei führt. Die Königspinguine erhalten eine frostige Innenanlage. Andere Tiere in dieser Welt sind Rentiere, Elche und Polarfüchse. Außerdem entsteht auch hier eine feste Voliere, in der unter anderem Seeadler, Schneeeulen und Raben fliegen.

rtvnoord.nl - 25. Okt. 2007
Dierenpark Emmen wil beste ter wereld worden
Tierpark Emmen will der beste der Welt werden
In einem Augenblick fährt man in kurzen Hosen durch einen tropischen Urwald und im nächsten Moment gerät man in einen Schneesturm. Im neuen Tierpark Emmen sind sechs Welten mit verschiedenen Klimazonen zu erleben. Das Theater De Muzeval zieht mit um nach der Es. Das Gebäude erhält einen großen Saal mit mehr als 800 Sitzplätzen und einem Dach, das bei Applaus aufleuchtet. Der Bau dieser einzigartigen Einrichtung wird nach Schätzungen 200 Millionen Euro kosten. Laut Direktor Hidding vom Tierpark Emmen hat man dann nicht "etwas Gutes, sondern das Beste der Welt". Außerdem bietet der Park Hunderte von Arbeitsplätzen. Wenn alles gut geht, werden die ersten Besucher ab 2014 willkommen geheißen.

Dagblad van het Noorden - 24. Okt. 2007
Dierenpark Emmen verhuist in 2014
Tierpark Emmen zieht im Jahre 2014 um
Der Tierpark Emmen zieht spätestens im Jahre 2014 um nach den Noordbargeres. In das Gelände außerhalb des Emmener Stadtkerns will der Park zwischen 150 und 200 Millionen Euro in einen kompletten neuen Zoo investieren. Der neue Zoo nimmt über 27 ha ein. Zum Vergleich: der heutige Park im Zentrum ist 11 ha groß. Im neuen Park entsteht auch ein neues Theater, das in ein auffällig gestaltetes Eingangsgebäude integriert wird.

emmen.nu - 24. Okt. 2007
Nieuw dierenpark met leeuwen, ijsberen, kamelen en wolven
Neuer Tierpark mit löwen, Eisbären, Kamelen und Wölfen
In der Großen Kirche präsentierte Direktor Henk Hiddingh am Mittwochabend das Projekt des neuen Tierparks. Laut Wijbren Landman vom Tierpark ist es ein sehr ehrgeiziger Plan, auf Weltniveau. "Wenn alles realisiert wird, soll die ganze Welt staunen. Es wird dreimal so groß wie der heutige Tierpark." "Das Theater wird etwa 30 m hoch und bietet 800 bis 1.000 Sitzplätze. Es werden sechs verschiedene Welten errichtet mit den Themen Abenteuer, Spannung, Überraschung, Wissen, Forschung und Lernen. Aber auch die Tiere werden in die Nähe des Menschen gebracht, soweit das möglich ist. "Tiere muß man nicht nur sehen, sondern auch hören und riechen können. Alle Tierarten, die der Tierpark jetzt hat, bleiben. Dazu kommen neue Tierarten. Denkbar wären Afrikanische Löwen, Eisbären, Kamele und Wölfe. Aber was auch wichtig ist, das Wohlbefinden der Tiere steht im Vordergrund. Es gibt mehr Platz für die Tiere und die Gehege sind neu und zeitgemäßer." Der Park wird von einem dermaßen großen Umfang, daß an einem Tag nicht alles zu sehen ist. "Wir haben schon darüber nachgedacht, ein Hotel am Park zu errichten. Aber wir kümmern uns erst um die Realisierung des Parks. Und dann sehen wir weiter. Das Ziel ist, im Jahre 2010 mit dem Bau des neuen Tierparks zu beginnen, das Bestreben richtet sich darauf, den neuen Park 2014/2015 zu eröffnen. Nach Schätzungen wird es zwischen 150 und 200 Millionen Euro kosten und es bringt etwa 200 zusätzliche Arbeitsplätze. Das Theater muß 2010 fertig sein."

Algemeen Dagblad - 24. Okt. 2007
Bokito's waterpokken raadsel
Rätsel um Bokitos Windpocken
Frage an den behandelnden Tierarzt Willem Schaftenaar, ob man sagen kann, wie sich Bokito die Windpocken zugezogen hat. Antwort: "Das ist schwer zu sagen. Während seiner Flucht? Das scheint mir unmöglich. Es besteht die Möglichkeit, daß es schon einen Träger in der Affengruppe gab oder gibt und das es nun erst ausbricht. Daß die Pfleger ihn angesteckt haben könnten, erscheint mir unwahrscheinlich, jeder wurde ‚verhört' und niemand hatte Windpocken und jeder sagt, niemand zu kennen, der sie hat." Frage: "Es bleibt also ein Rätsel?" Antwort: "Am wahrscheinlichsten ist, daß jemand von den Besuchern das Tier angesteckt hat. Da reicht es schon, wenn ein Kind mit Windpocken einen Apfel ißt und das Kerngehäuse in das Außengehege wirft. Es bleibt eine Vermutung."

kidsweek.nl - 24. Okt. 2007
Bokito onderuit door waterpokken
Windpocken haben Bokito umgeworfen
Windpocken sind eine Kinderkrankheit. Aber offensichtlich auch eine Affenkrankheit. Denn Bokito, der böse Silberrücken-Gorilla aus Blijdorp, leidet jetzt darunter. Es fiel den Pflegern des weltberühmten Bokito auf, daß er schon ein paar Tage lustlos war. Als er auch Fieber zu haben schien, Bläschen und Pickel an seinem Leib entdeckt wurden, wurde klar, daß er Windpocken hat. Wahrscheinlich hat Bokito sich die Windpocken zugezogen über einen Zoobesucher. Es ist nämlich eine Krankheit, die vom Menschen stammt. Bokitos Pfleger lassen ihn vorläufig bei seiner Familie im Innengehege. Es ist nicht auszuschließen, daß Bokito die anderen Tiere mit den Windpocken ansteckt. Es kommt übrigens wohl des öfteren vor, daß ein Gorilla Windpocken kriegt.


hartvannederland.nl - 24. Okt. 2007
Bokito heeft waterpokken
Bokito hat Windpocken
Er fühlte sich schon ein Weilchen nicht so toll und jetzt ist ersichtlich, weshalb: Bokito hat die Windpocken. Und wohl die menschliche Variante davon. Der weltberühmte Silberrücken-Gorilla aus dem Tiergarten Blijdorp hat rote Bläschen auf seiner Haut und Fieber. Nein, das Virus hat er sich nicht geholt während seiner berüchtigten Flucht, sondern irgendwie in den letzten Wochen...Vorläufig muß Bokito drinnen bleiben und das gilt auch für seine Familie.

blikopnieuws.nl - 31. Okt. 2007
Orang oetan geboren in Ouwehands
Orang-Utan geboren in Ouwehands
Am Montag hat Orang-Utan-Mutter Jewel in Ouwehands Tierpark ein Junges zur Welt gebracht. Mutter und Jungtier geht es ausgezeichnet. Jewel ist bereits eine erfahrene Mutter, sie ist einst in Israel in Beschlag genommen worden und über ein Zuchtprogramm in Ouwehands Tierpark gelangt. Der Vater ist Bako, eines der Männchen von Ouwehands Tierpark. Bako wurde auch in Rhenen geboren. Das Junge hat den Namen Jingga erhalten, was rot bedeutet. Die Orang-Utan-Gruppe in Ouwehand besteht zur Zeit aus acht Tieren. Bako, der Vater, wurde 1996 geboren und ist das Pflegekind von Jewel, weil seine eigene Mutter nicht für ihn sorgen konnte. Sibu ist das andere erwachsene Männchen der Gruppe. Orang-Utans sind eine ernsthaft bedrohte Tierart. Mittels EEP, Europäische Zuchtprogramme, versuchen wir die Art zu erhalten. Mutter und Jungtier sind zu sehen im Orihuis, dem Innengehege der Orang-Utans.

stadamersfoort.nl - 31. Okt. 2007
DierenPark Amersfoort krijgt Klimaatbosje
Tierpark Amersfoort erhält Klimawäldchen
Am Dienstag dem 6. November um 11 Uhr wird das 400. Klimawäldchen der Niederlande im Tierpark Amersfoort gepflanzt. Die Landschaftspflege der Niederlande hat seit dem Start des Projektes "Klimawäldchen für die Zukunft" schon etwa 1.800 Walnußbäume in den Niederlanden gepflanzt. Jedes Klimawäldchen besteht aus mindestens drei Walnußbäumen und symbolisiert unsere individuelle Verantwortung für das Klima auf der Erde. Die Besucher sind herzlich willkommen, einen Besuch des Tierparks zu kombinieren mit einer Teilnahme an der Anpflanzung des 400. Klimawäldchens. Das findet statt am 6. November um 11 Uhr auf der Rasenfläche in der Nähe der Kamelanlage.

burgerszoo.nl - 12. Okt. 2007
Vacatures Burgers' Zoo!
Stellenangebote Burger's Zoo
Suchen Sie einen Job? Dann haben wir jetzt verschiedene Möglichkeiten für Sie in der Gastronomie von Burger's Zoo!
In Burgers' Zoo finden Sie fünf verschiedene Restaurants, die alle eine eigene thematische Ausgestaltung haben und Küche kennen. Außerdem verfügt Burgers' Zoo mit dem "Safari Meeting Centre" über ein sehr modernes Geschäftszentrum.
Sind Sie neugierig geworden? Klicken Sie dann auf unterstehenden Link, um die verschiedenen Stellenangebote zu sehen: http://burgerszoo.nl.colo2.netmasters06.netmasters.nl/index.cfm?event=praktisch&subrubriek=30

burgerszoo.nl - 15 Okt. 2007
Haaiendating in Arnhem
Hai-Date in Arnheim
Am Donnerstagabend, 11. Okt., ist ein Leopardenhai von 1,6 m Länge aus Australien im Aquarium von Burgers' Zoo angekommen. Das Tier wird einem Weibchen von über 2 m Länge Gesellschaft leisten. Das Paar soll einen Beitrag leisten im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms. Burgers' Zoo und das Aquarium in Hull, England, koordinieren das Programm. 21 öffentliche Aquarien nehmen an diesem Programm teil, doch es gibt einen großen Mangel an Männchen. Die Chemie zwischen den Tieren ist nicht das einzige, das wichtig ist für eine erfolgreiche Zucht. Ernährung und Pflege spielen eine ebenso wichtige Rolle. Die zusammenarbeitenden Aquarien tauschen darüber dann auch viel Informationen aus. Diese Daten, zusammen mit einer größeren Anzahl von Zuchtpaaren, erhöht wieder ein wenig die Chance, in Europa Erfolg zu haben. Nun bleibt nur noch zu hoffen, daß es zwischen den Tieren funkt.

burgerszoo.nl - 26. Okt. 2007
Avondlezing Jane Goodall Foundation: Bescherming chimpansees in Afrika
Abendvortrag der Jane Goodall Foundation: Schimpansenschutz in Afrika
Am Mittwoch, 31. Oktober 19.30 Uhr, ist Debby Cox zu Gast in Burgers' Zoo, wo sie im neuen Auditorium im Auftrag der Jane Goodall Foundation einen Vortrag hält über den Schutz der Schimpansen in Afrika. Die Schimpansen werden in den Gebieten, in denen sie leben, ernsthaft bedroht. Ohne Hilfe wird die Population in 20 Jahren nicht mehr lebensfähig sein. Die aus Australien stammende Debby Cox gehört zu den Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Schimpansen in Afrika widmen. Ihre Arbeit begann mit dem Einrichten von Ngamba Island, dem Auffangzentrum des Jane-Goodall-Instituts in Uganda. Aber Betreuung allein reicht nicht, darum tun Debby Cox und ihr Team alles, um die letzten wilden Schimpansengemeinschaften in Afrika zu schützen. Zur Zeit betreut Debby Cox vom Jane-Goodall-Institut aus die Auffangzentren und Schimpansen-Schutzprojekte in Uganda, Kongo und in der Demokratischen Republik Kongo. Ihr ganzheitliches Herangehen scheint sehr effektiv zu sein und auf lange Sicht gute Resultate zu erzielen. Eine intensive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung vor Ort ist dabei wesentlich. Debby Cox geht in ihrem Vortrag ein auf die vielen Aspekte des Naturschutzes in Afrika.

omroepbrabant.nl - 28. Okt. 2007
Jane Goodall in Beekse Bergen
Die weltberühmte englische Affen-Expertin Jane Goodall war Sonntag zu Gast im Safaripark De Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Sie beobachtete dort die Schimpansen auf ihrer neuen Anlage. Auch hielt sie einen kurzen Vortrag und sprach mit begeisterten Besuchern. Goodall wollte die Affen mit eigenen Augen sehen, weil sie aus dem Tierversuchszentrum in Rijswijk stammen. Sie war froh zu sehen, daß es den Schimpansen gut geht. Zum letzten Mal sah Goodall die Tiere in Rijswijk. Damals sahen sie schlecht und gestreßt aus.

ezpress.eu - 26. Okt. 2007
Huldiging winnaar van mooiste Madagaskar foto in Apenheul
Siegerehrung für das schönste Madagaskar-Foto in Apenheul
Am Freitag, dem 26. Oktober, empfing Tjerk Verhagen aus Nijmegen den Preis für das schönste Madagaskar-Foto 2007. Er konnte den Preis in Empfang nehmen mitten unter frei herumlaufenden Affen in Apenheul in Apeldoorn. Verhagen hat eine phantastische Pauschalreise nach der Insel Madagaskar bei Afrika gewonnen, die durch Sawadee Reisen zur Verfügung gestellt wurde. Die niederländischen Zoos haben in dem Kampagnejahr neben Geldeinwerbung auch viel Zeit und Energie in öffentlichkeitswirksame Kampagnen gesteckt. So wurde auch dieser Fotowettbewerb ausgeschrieben. Es sind Hunderte Fotos eingesandt worden und jeder Zoo hat auf eigene Weise die Fotos ausgestellt. Allein schon in Apenheul wurden mehr als 170 Fotos eingesandt. Am 1. Oktober hat Naturfotograf Jan Vermeer die Aufgabe auf sich genommen, die sieben aussichtsreichsten Fotos für den landesweiten Hauptpreis auszuwählen. Die Jury, die u.a. bestand aus Vertretern der Tiergärten, entschied sich mit großer Mehrheit für das Foto des springenden Sifakas von Tjerk Verhagen. Das Siegerfoto ist zu sehen auf www.nvddierentuinen.nl.

fr4ever.nl - 26. Okt. 2007
Dierenliefhebber Hofland neemt kwast in de hand
Tierfreund Hofland nimmt den Pinsel in die Hand
Kevin Hofland machte sich Freitag nicht nur mit seinen Füßen nützlich, sondern auch mit seinen Händen. Der Verteidiger von Feyenoord half vor und nach dem Freitagtraining beim Bemalen eines Kunstelefanten. Der Elefant ist ein Teil des Rotterdamer Kunstprojektes "Elefantenparade". Als die Anfrage Feyenoord erreichte, ob ein Spieler zur Verfügung sei, um zu helfen, einen Elefanten für eine gute Sache zu bemalen, konnte schnell eine positive Antwort gegeben werden.

dierennieuws.nl - 26. Okt. 2007
Jaarlijks 4 miljoen nertsen achter tralies grootgebracht
Jährlich vier Millionen Nerze hinter Gittern aufgezogen
Vier Pfoten startet eine Kampagne gegen Pelztierzuchten. Nach einem qualvollen Leben in winzig kleinen Käfigen wartet ein grauenvoller Tod: pro Jahr lassen Millionen Pelztiere auf der ganzen Welt das Leben für die Mode, sogar in den Niederlanden! Mit dieser Kampagne will Vier Pfoten gegen das Leiden dieser Tiere kämpfen und sich dafür einsetzen, der Zucht dieser Tiere ihres Felles wegen ein Ende zu bereiten. Ein paar Fakten und Zahlen: Die Niederlande haben 167 Nerzzüchtereien im Jahre 2007. Die meisten dieser Züchtereien befinden sich in Noord-Brabant, Gelderland und Limburg. Dieses Jahr sollen in den Niederlanden vier Millionen Nerze getötet werden! Die Produktion von Nerzpelzen hat zwischen Mai 2006 und Mai 2007 um zehn Prozent zugenommen. Die Position von Vier Pfoten: Vier Pfoten lehnt es prinzipiell ab, Tiere ihres Felles wegen zu töten. Sowohl das Züchten dieser Tiere, als auch das Fallenstellen wegen der Produktion von Mode- und Luxusartikeln steht im Widerspruch zur Ethik des Tierschutzes. Vier Pfoten fordert mit der Zeit ein EU-weites Verbot für Handel und Import aller Pelz- und Rauchwaren. Unterschreib die Online-Petition gegen die Nerzzucht in den Niederlanden! Mit dieser Online-Petition wollen wir die Mitglieder der Zweiten Kammer [des niederländischen Parlaments] ersuchen, dem unnötigen Vergasen von Millionen junger Nerze zum Zwecke des Pelzexports und der luxuriösen Mode-Industrie ein Ende zu machen. Unterstütze uns im Kampf gegen die Zucht von Nerzen! Website: www.vier-voeters.nl.




Russische Meldungen

regions.ru - 31. Okt. 2007
НОВОСИБИРСКИЙ ЗООПАРК ВОШЕЛ В СПИСОК «СЕМИ ЧУДЕС РОССИИ»
Zoo Nowosibirsk kam auf die Liste der "sieben Wunder Rußlands"
Das Theater Globus und der Zoo Nowosibirsk wurden ausgewählt für die Teilnahme an der Aktion "Die sieben Wunder Rußlands", in deren Verlauf die Bewohner des Landes für Sehenswürdigkeiten stimmen können, die in sieben Föderationsbezirken liegen. Wie "NGS" mitteilt, von allen Bewerbern, die den Sibirischen Föderationsbezirk vertreten, erhielten die meisten Stimmen das Naturschutzgebiet "Stolby", das bei Krasnojarsk liegt (2964 Stimmen), und der Fluß Jenissej (2257 Stimmen), der das Territorium dreier Regionen durchströmt. Für den Nowosibirsker Zoo stimmten 378 Personen, für das Theater "Globus" wurden 160 Stimmen abgegeben.

news.ngs.ru - 31. Okt. 2007
Zoo Nowosibirsk auf der Liste der "Wunder Rußlands" - Kommentare
[Der Zoo ist natürlich gut, meint German, doch zu einem Wunder reiche es zur Zeit seiner Auffassung nach nicht. Asja dagegen meint: "Nowosibirsker - unterstützen wir Unseren Zoo!!!" Sergej ist der Ansicht, man möge doch zuerst jeden Mitarbeiter des Zoos fragen (außer die in der Verwaltung), in welchem "Wunder" sie arbeiten. "Sie werden es euch erzählen. Zu den Menschen verhält man sich dort schlechter als zu den Tieren". Ein anderer gibt an, daß es besser wäre, die Käfige für die Bären zu erweitern, dann könnte man den Zoo auch zu den Wundern zählen. Ann schließlich ist dagegen, dem Zoo den Status eines "Wunders" zu verleihen. Erst sollten würdige Bedingungen für die Tiere geschaffen werden. Überhaupt hätte er in letzter Zeit viel zu viel Ehre erfahren, aber wie die Tiere dort leben, darauf "pfeifen" alle. Hauptsache, man könne dort Schaschlyk essen... Ihn vergleichen mit dem alten Zoo sei schon komisch, man müsse ihn an besseren messen.]

ruschudo.ru - 31. Okt. 2007, Stand 19.30 Uhr MEZ
Сибирский Федеральный Округ
Sibirischer Föderationsbezirk
[Abstimmung über die "Wunder Rußlands" auf www.ruschudo.ru am 31. Okt. 2007, 19.30 MEZ]
[1.] Naturschutzgebiet "Stolby - Millionen Jahre Sonne, Wind und Frost meißelten bizarre Figuren in Stein. Und die Leute gaben ihnen zutreffende Bezeichnungen - "Löwentor, "Großer Steinadler", "Greif". - 3137 Stimmen. [2.] Nowosibirsker Zoo. Im Jahre 1947 wurde in Nowosibirsk der erste Zoo in Sibirien eröffnet. Anfangs hatte er nur sehr wenige Tiere, doch jetzt hat die Zahl der Individuen 4.000 erreicht! Das ist der einzige Zoo in der Welt, in dem solche Tiere leben wie Argali und Putorana-Schneeschaf. - 2508 Stimmen. [3.] Jenissej. Teilt das Territorium unseres Landes praktisch in zwei Hälften. Von Süd nach Nord durchfließt der Jenissej vier Klimazonen. - 2316 Stimmen. [4.] Krasnojarsker Wasserkraftwerk. Zählt zu den zehn größten in der Welt und ist das zweitgrößte in Rußland. - 1688 Stimmen. .. [6.] der Baikalsee - 1101 Stimmen.

news.mail.ru - 31. Okt. 2007
В красноярский зоопарк прилетел самолет с жирафами и зебрами
Flugzeug mit Giraffen und Zebras für den Zoo Krasnojarsk
Endlich sind die Giraffen im Zoo Krasnojarsk eingetroffen. Fast ein Jahr mußten die Krasnojarsker auf sie warten. Jetzt können sie stolz sein: ihr Zoo ist nach dem Moskauer der zweite Zoo in Rußland, der diese Tiere zeigen kann. Die Giraffen waren 22 Stunden unterwegs. Das Flugzeug mußte zweimal zwischenlanden. Die Giraffen sind noch sehr jung, es sind drei männliche und drei weibliche Tiere. Der Charterflug aus Afrika brachte 68 Tiere nach Krasnojarsk. Außer den sechs Giraffen sechs Zebras und 15 Antilopen (drei Arten: Gnus, Kudus und Orix-Antilopen), aber auch Katzen, Vögel und Schildkröten. Alle sind jetzt in Quarantäne. Die Besucher werden alle neuen Tiere in etwa einem Monat sehen können.

chel.kp.ru - 31. Okt. 2007
В челябинский зоопарк привезли броненосцев и харза
Gürteltiere und ein Buntmarder für den Zoo Tscheljabinsk
Zwei Gürteltiere gelangten innerhalb von drei Monaten aus Argentinien in den Tscheljabinsker Zoo: ein vielstündiger Überflug und Quarantäne im Zoll. Nach Tscheljabinsk kam noch ein ungewöhnliches Tier - ein Buntmarder.

wwf.ru - 30 Okt. 2007
Береги климат смолоду
Schütze das Klima von klein auf!
Der WWf hat ein Lehrmaterial vorbereitet für Schüler und Studenten der subarktischen Regionen Rußlands, die sich für Probleme der Ökologie und der Klimaveränderung, aber auch für Meteorologie und Energetik interessieren.

wwf.ru - 31. Okt. 2007
Bukhara deer population in Uzbekistan is gradually recovering
A group of bukhara deer was released from pens in the Zarafshan nature reserve, Uzbekistan . The release of this endangered species into the wild is an important milestone on the WWF bukhara deer project in Central Asia.
The project aimed at reintroducing these graceful animals in the Zarafshan reserve began in 1995, when pens were constructed and deer were brought here from two other nature reserves, where they had not yet disappeared altogether.
This is the second group of the deer to be set free. The scientists of the reserve have observed that the first one - released in 2005 - has already adopted to the new life in the wild nature of the reserve. Scientists have seen newborns, deer paths and signs. Another positive trend is that the deer are cautious with people - it is important that the animals do not get used to people when they live in pens.
"The number of the deer in pens is increasing, and once again we have opened the gates to set free our endangered friends", says Yury Chikin, WWF coordinator in Uzbekistan. "This even is a logical and important result of a complex and meticulous work of a large group of the project implementers, staff of the pens and reserve management".
"The newly released animals are going to join the wildlings, which will allow them to inhabit a big territory and breed more actively", says Olga Pereladova, head of WWF Central Asia Programme. "And the animals in the pens will have more space now".
In the frame of the WWF project, Bukhara deer are reintroduced in three areas (two in Kazakhstan and one in Uzbekistan), which they inhabited before mid 20th century. Before the project was launched in 1999, only 350-400 deer inhabited the whole of Central Asia. Now according to the census conducted in 2006, there are about 1000 of them.

wwf.ru - 25. Okt. 2007
Иванов разводит леопардов
Iwanow kümmert sich um Leoparden
Die fernöstlichen wilden Katzen belegen eine Schlüsselposition im UNESCO-Projekt zur Schaffung eines grenzüberschreitenden besonders geschützten Naturterritoriums. Neben einem rußländischen Naturschutzgebiet ist geplant, grenznahe Taigagebiete Chinas und Nordkoreas einzubeziehen. Doch alle diese Pläne können scheitern. Denn die Population dieser sehr seltenen Tiere stand in den letzten Jahren am Rande des Aussterbens. Wilderer schießen die Leoparden unkontrolliert ab, ihr Verbreitungsgebiet wird durch Waldbrände ständig eingeengt. Und dann fügen die Beamten noch ein Problem hinzu, die überhaupt nicht herausfinden können, wer von ihnen für die Unversehrtheit dieser einzigartigen Naturgegend und ihrer Bewohner verantwortlich ist. Weil sie die Hoffnung verloren haben, daß die Behörden des Fernen Ostens sich des Schutzes der Leoparden annehmen, begannen Wissenschaftler und Ökologen Briefe an die Regierung zu schreiben. Eines dieser Schreiben adressierte der Direktor des WWF, das Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften und Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer Rußlands I.E. Tschestin an den ersten Vizepremier Sergej Iwanow. Für Rußland ist das leider ein zur Gewohnheit gewordenes Bild: damit sich eine Sache von einem toten Punkt bewegt, muß sich damit einer der ganz großen Chefs beschäftigen.

saint-petersburg.ru - 30. Okt. 2007
В Петербурге никак не могут открыть детский зоопарк
In Petersburg schaffen sie es einfach nicht, den Kinderzoo zu eröffnen
Die Leitung des Leningrader Zoos gibt der ausführenden Firma die Schuld. Den Kinderzoo auf dem Gelände des Leningrader Zoos zu eröffnen war für den Juni vorgesehen. Doch bis heute ist er nicht eröffnet. Die Eröffnung findet bestenfalls im nächsten Jahr statt.

mukola.net - 29. Okt. 2007
Трое новорожденных львят впервые вышли из вольера
Drei neugeborene Löwen zum erstenmal auf Außenanlage
Im Zoo Nikolajew erschienen am 27. Oktober die drei kleinen Löwen, die vor einem Monat das Licht der Welt erblickten, zum erstenmal auf der Außenanlage.

life.trend.az - 29. Okt. 2007
В Азербайджане обнаружено 13 леопардов
In Aserbaidshan 13 Leoparden entdeckt
Wie der Koordinator des Projektes für die Erhaltung der Leoparden aus Aserbaidshan Elschad Askerow mitteilte, werden heute die Grenzen des Kaukasus im weiteren Sinne gesehen. Zum Kaukasus gehören auch ein Teil der nördlichen Türkei und ein Teil Irans, Territorien an den Becken der Flüsse Kura, Araks, Tschorochi. Wie Elschard Askerow erzählte, besteht eine der Richtungen des Projektes des Schutzes der Biodiversität in der Erhaltung der Leoparden. Das Projekt startete im Mai 2002. Die Gesamtzahl dieser graziösen Tiere im Kaukasus beträgt 20 bis 25. Von ihnen leben 13 in Aserbaidshan. Wie E. Askerow bemerkte, stehen die Leoparden im Kaukasus zwar auf der Roten Liste, doch wurden spezielle Forschungen zu ihnen hier nicht durchgeführt. In Aserbaidshan fehlen leider für die letzten Jahrzehnte Daten über Begegnungen mit ihnen. Angriffe von Leoparden auf Menschen sind offiziell nirgends fixiert. Doch nach Augenzeugenberichten gab es solche Fälle und schuld an den Angriffen war der Mensch selbst, der als erster auf den Leoparden schoß. Obwohl die Leopardenjagd seit 1969 verboten ist. Es ist zu vermerken, daß infolge intensiv betriebener Wilderei auf Huftiere und Kriegshandlungen an der Grenze in den Verbreitungsgebieten der Leoparden, ihre Nahrungsbasis in Nachitschewan sich merklich verringert hat. Und deshalb häuften sich in dieser Gegend die Fälle von Angriffen der Leoparden auf Hausvieh, was seinerzeit die Farmer provozierte, die Raubkatzen zu vernichten. Es gibt hier auch eine zielgerichtete Jagd, um das sehr wertvolle Fell zu erbeuten, das dann von Aufkäufern aus dem Iran und der Türkei für 600 bis 1.000 Dollar verkauft wird. Wie in anderen Ländern sollte auch in Aserbaidshan, so meint E. Askerow, die Population der Leoparden vergrößert werden. Auf dem Territorium der Talyschberge ist es möglich, die Anzahl der Leoparden bis auf 70 Tiere zu vergrößern.

interfax.ru - 27. Okt. 2007
Неуживчивый африканский страус выселен из монастыря в Ивановский зоопарк
Unverträglicher afrikanischer Strauß aus Kloster in den Tierpark Iwanowo ausgewiesen
Ein Kloster schenkte dem Zoo Iwanowo einen afrikanischen Strauß. Laut Kurator Maxim Koslow lebten im Kloster zwei Jahre lang zwei Straußenmännchen, "doch der eine erwies sich gegenüber dem anderen als unverträglich, deshalb wurde beschlossen, einen Strauß dem Zoo zu schenken." "Deshalb kommen in unseren Zoo zu dem überreichten Männchen in naher Zukunft einige Weibchen. Das ist bereits abgesprochen mit dem Vogelpark �Worobji' aus dem Gebiet Kaluga", bemerkte M. Koslow.

uralpress.ru - 26. Okt. 2007
Скоро челябинский зоопарк презентует «Ночной мир»
Bald präsentiert der Zoo Tscheljabinsk "Tiere der Nacht"
Im Zoo Tscheljabinsk entsteht ein neuer Pavillon für "Tiere der Nacht". Dafür wurden bereits zwei Gürteltiere gekauft. Geplant ist auch die Anschaffung von Langohrigeln und Nachtaffen. In der neuen Ausstellung wird es auch eine Abteilung für Fledertiere geben.

Informationsagentur API - 25. Okt. 2007
Обитателю Екатеринбургского зоопарка льву Шерри послезавтра исполнится лет
Löwe Scherri, Bewohner des Zoos Jekaterinburg, wird übermorgen 17 Jahre alt
Der Geburtstag des Löwen, der Vater von 35 kleinen Löwen wurde, wird an diesem Wochenende im Zoo Jekaterinburg begangen. Doch finden keinerlei Veranstaltungen aus diesem Anlaß statt. Wie API im Bereich für Wissenschaft und Bildung des Zoos Jekaterinburg erfuhr, lebt der Löwe Scherri bereits 12 Jahre hier. Seit 1998 wurde gemeinsam mit ihm die Löwin Simba gehalten. In dieser Zeit wurden dem Paar 35 Löwenjunge geboren. Und gegenwärtig befindet sich Scherri in der Blüte seiner Jahre. Die Besucher können am Geburtstag den Löwen Scherri sehen in ...

Informationsagentur API - 26. Okt. 2007
В информации АПИ о мероприятиях Екатеринбургского зоопарка случайно допущена ошибка
In der API-Information über Veranstaltungen des Zoos Jekaterinburg wurde zufällig ein Fehler zugelassen
Infolge eines Fehlers des verantwortlichen Redakteurs geriet unter die Nachrichten der IA API zufällig eine Mitteilung über die Feier des Geburtstages des Löwen Scherri im Zoo Jekaterinburg. Es wurde herausgegeben die Vorjahrsnachricht über die Feier des Geburtstags des Löwen Scherri. Nach den Worten von Fachleuten des Bereiches für Wissenschaft und Bildung des Zoos ist Scherri leider verstorben, deshalb wird es natürlich keinerlei Feierlichkeiten geben. Wir entschuldigen uns bei allen Abonnenten für die zufällige Desinformation.
[beide Meldungen waren am 27. Okt. 2007 nur noch in Google.News zu lesen]

smena.ru - 26. Okt. 2007
Приходи к нему лечиться и мартышка, и ослица
Laßt euch von ihm kurieren, ob Meerkatze, oder Eselin
Am Wochenende wird im Leningrader Zoo der Tag des Dr. Aibolit begangen [ai=au, bolit= tut weh; angelehnt an Dr. Doolittle]. Der Feiertag ist allen Tierärzten gewidmet, die nicht nur auf die Gesundheit der Zoobewohner achten, sondern auch den Petersburgern helfen, für ihre Pfleglinge zu sorgen. Die Ärzte weisen niemand ab - auch nicht Schnecken, Schildkröten und Krokodile.

online.vedomosti.ee - 25. Okt. 2007
700 млн крон для Таллиннского зоопарка
700 Millionen Kronen für den Zoo Tallinn
Internationale Organisationen sind beunruhigt von dem Zustand des Zoos Tallinn, aber auch von den Lebensbedingungen seiner Bewohner. Der Direktor des Zoos Tallinn Mati Kaal richtete ein Gesuch an das Riigikogu [Parlament], Mittel zur Verfügung zu stellen für die Verbesserung der Bedingungen für die Tiere. "Eis- und Braunbären leben in kleinen Betonkäfigen, die 10m mal 6 m groß sind. Die Gehege sind völlig leer. Innerhalb eines jeden befindet sich lediglich ein kleines Bassin mit trübem Wasser", schreibt Caroline Senior, Born Free-Erforscherin der Orte, an denen Tiere gehalten werden, schreibt Eesti Ekspress. "Vielen kostbaren Tieren aus unserer Sammlung ist es unmöglich, unter solchen Bedingungen zu leben", schreibt Mati Kaal in der vor einem Monat an das Riigikogu gesandten Erklärung, in der er um 700 Millionen Kronen bittet für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere im Zoo Tallinn."


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Basel, 31.10.2007
Ehrung einer alten Dame
Ruaha, so heisst die alte Dame, nach ihrer Heimat, einer Ebene in Tansania. Am 1. November 1952, also genau vor 55 Jahren, kam sie zusammen mit vier weiteren jungen Elefanten nach Basel. Vom damaligen Zootierarzt und späteren Direktor Dr. Ernst Lang waren die vier kleinen Rüsseltiere in Afrika gefangen und per Schiff und Zug in den Zolli gebracht worden. Ruaha ist heute die weltweit älteste in einem Zoo lebende Afrikanische Elefantenkuh. Zur Feier des 55. Jahrestages ihrer Ankunft erhält Ruaha morgen, Donnerstag, um 13 Uhr eine Jubiläumstorte. Zoobesucherinnen und Zoobesucher sind herzlich eingeladen, ihr beim Elefantenhaus dabei die Ehre zu erweisen. Während ihrer langen Zeit im Zoo Basel schrieb Ruaha mit an einem eindrücklichen Stück Zolligeschichte. Im März 1953 konnte sie zusammen mit ihren vier Kindheitsfreunden das neu erstellte Elefantenhaus mit Aussen-Anlage eröffnen. Die fünf Jungelefanten erhielten vom damaligen Pfleger W. Behrens eine intensive Schulung. Bald gehörten Elefantenspaziergänge im Allschwilerwald oder zum Wägen in die Markthalle ins alltägliche Stadtbild. Ruaha, die als Kind eher scheu war, entwickelte in späteren Jahren eine starke Persönlichkeit und wurde zur unangefochtenen Chefin der Gruppe. Ihre stabilisierende soziale Rolle ermöglichte dann in den Neunzigerjahren die Umstellung auf Freilaufhaltung. In einem ersten Schritt wurde den Tieren während des Sommers nachts der Zugang zur Aussen-Anlage ermöglicht, später verzichtete man auch im Stall während des ganzen Jahres auf Ankettung. Heute werden die Tiere nur noch zur täglichen Pflegeroutine für ca. eine halbe Stunde an die Kette genommen. Wie bei betagten Menschen auch, ist bei Ruaha das hohe Alter deutlich sichtbar. Der einst mächtige Körper ist etwas zusammengefallen und das Gesicht eingesunken. Die Greisin steht gerne etwas dösend abseits der Gruppe. Ruaha legt sich zum Schlafen nicht hin, sondern lehnt sich einfach an einen Baum und entlastet abwechslungsweise eines der Beine. Man schätzt, dass die alte Dame nun gegen zwanzig Jahre so stehend verbringt. Ruahas Runzeln allerdings sind kein Alterszeichen, sondern die Folge einer angeborenen Überproduktion der Hornschicht in der Haut. Morgen, Donnerstag den 1. November um 13 Uhr, feiert der Zolli den 55. Jahrestag von Ruahas Ankunft. Ihre Jubiläumstorte wird aus einem grossen Ringbrot mit 55 �Rüebli� bestehen. Es ist damit zu rechnen, dass sie von Ruaha nach Manier der Chefin allein verspeist wird.

Thüringer Zoopark Erfurt, 31.10.2007
Tag der offenen Tür und Halloween im Thüringer Zoopark - Am 31.10. kostenlos den Zoopark besuchen
Am 31.10. findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen Tür statt. Für jeden Besucher, ob Jung ob Alt, ist der Eintritt an diesem Tag frei. Von 10 � 16 Uhr hat der Zoopark seinen Besuchern spannende Aktivitäten anzubieten. Neben Hüpfburg, künstlichem Kuhmelken, exotischem Streichelzoo u. v. m. kann man aber auch noch Halloween feiern. In DustyŽs Indian Camp �fliegen� nämlich die Erfurter Kräuterweiber ein. Sie erzählen gruselige Geschichten, bringen Gruselpunsch mit und bei Dämmerung gehen sie mit ganz mutigen Besuchern durch den Zoopark. Außerdem berichten sie Interessantes über das Halloweenfest, welche Ursprünge es hat und warum es heute noch bzw. wieder gefeiert wird. Zwischendurch kann man sich am Kuchenbuffett mit süßen oder herzhaften Leckereien stärken. Unsere kleinen Gäste können gern kostümiert und vielleicht auch mit Lampions ausgestattet zu uns kommen. Viel Spaß beim Gruseln!

Zoo Osnabrück, 31.10.2007
Grünes Licht aus Hannover für �Takamanda�
�Takamanda�, die afrikanische Erlebniswelt im Zoo Osnabrück kommt. Einer Realisierung steht nun nichts mehr im Wege. �Die niedersächsische Landesregierung stellt Landes- und EU-Mittel in Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit�, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff heute in Hannover. �Das Projekt wird eine Bereicherung für die Region Osnabrück und weit über diese Grenzen hinaus sein. Der Zoo wird seine Position als touristischer Leuchtturm mit dem Ausbau nachhaltig sichern. Dieses Projekt wird Arbeitsplätze schaffen, vor allem aber die Wirtschafskraft und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Ich freue mich, dass in meiner Heimatstadt mit der Umsetzung nun begonnen werden kann.� Am 19. September hatte Niedersachsens Ministerpräsident bei seinem Besuch im Zoo Osnabrück den regionalwirtschaftlichen Nutzen des Vorhabens betont. Schon im Vorfeld hatte er sich auf EU-Ebene für eine Fördermöglichkeit derartiger touristischer Großvorhaben eingesetzt. Das Konzept der Projektplaner basierte auf einer soliden Finanzierung. In Frage stand noch die Co-Finanzierung mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung, die nun mit der Förderentscheidung der Landesregierung vom 31.10.07 geklärt ist. Bis 2010 soll die afrikanische Erlebniswelt fertig gestellt sein. �Wir sind dem Ministerpräsidenten zu großem Dank verpflichtet�, betonten Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann unisono. �Ohne die Unterstützung durch Christian Wulff hätte der Zoo keinerlei Chancen auf eine Förderung in dieser Größenordnung gehabt und hätte Takamanda nicht realisieren können. Jetzt freut sich unser gesamtes Team auf eine Entwicklung, die wir alle selbst nicht für möglich gehalten haben!�

Zoo Heidelberg, 31.10.2007
Spende vom Audizentrum Heidelberg
Am Freitag, den 02. November 2007 um 10.00 Uhr wird das Audizentrum Heidelberg eine Spende von über 1000,- Euro an den Tiergarten Heidelberg für das neue Elefantenhaus übergeben. Im Rahmen des Service Days zum 10-jährigen Bestehen des Audizentrums wurde Essen und Getränke zu gunsten des geplanten Dickhäuterhauses verkauft, die Zooschule war mit einem Infostand und mit lebenden Tieren dabei.

Zoo Osnabrück, 31.10.2007
Vortrag zum Thema Wolf
Am Sonntag, den 4. November um 11.00 Uhr wird Herr Dr. Utz Anhalt einen Vortrag im Rahmen der Sonntagsmatineen der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. halten, zum Thema: Werwölfe - die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch Nicht erst seit Harry Potter sind Werwölfe bekannt als Menschen, die sich bei Vollmond in rasende Bestien verwandeln. Herr Anhalt klärt auf über den gesellschaftlichen und historischen Hintergrund des Stereotyps vom "bösen Wolf" und plädiert für ein vernünftiges
Verhältnis zu unserem ältesten tierischen Partner und Konkurrenten. Der Vortrag findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Der Eintritt ist frei.

Tiergarten Worms, 31.10.2007
Feldhamsterhotel im Tiergarten Worms - Winterschlaf ist angesagt
Am Mittwoch 24. Oktober holte Tiergartenleiter Ernst Jockers zusammen mit seinem Mitarbeiter Jörg Jebram 28 Feldhamster aus der Zuchtstation des Heidelberger Zoos in den Tiergarten Worms. �Die Heidelberger kamen auf uns zu und fragten, ob wir einen Teil ihrer Tiere zur Überwinterung nach Worms holen können, weil bei ihnen aufgrund ausgezeichneter Nachzuchtergebnisse akuter Platzmangel herrscht�, erläutert Jebram, der die gesamten Vorbereitungen für die Übernahme der Tiere organisierte. Der Europäische Feldhamster ist ein strikter Einzelgänger. Daher muss jedes Tier einzeln untergebracht werden, was wiederum jede Menge Platz erfordert. �Wir haben eigens einen extra Raum für die Tiere hergerichtet um sie optimal über den Winter zu bringen�, erzählt der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner begeistert und erklärt weiter: �Besonders weil der Feldhamster früher in der Wormser Gegend einen Verbreitungsschwerpunkt hatte, liegen uns diese mittlerweile stark bedrohten Tiere sehr am Herzen. Da war es für uns keine Frage das von Dr. Weinhold wissenschaftlich geleitete Schutzprogramm der Heidelberger Kollegen zu unterstützen.� Die Feldhamster, die nun im Tiergarten Worms ihr Winterquartier bezogen haben, sollen im nächsten Frühjahr zum Teil zur weiteren Zucht eingesetzt, zum Teil aber auch in sorgfältig ausgesuchten Arealen wieder in freier Natur angesiedelt werden. Der Feldhamster zieht sich im Spätherbst in seinen unterirdischen Bau zurück und fällt langsam in einen Winterschlaf. Zunächst wacht er noch täglich auf und labt sich an seinem mühsam über die Sommermonate angesammelten Futtervorräten. Im Laufe des Winters werden die Schlafphasen aber immer länger. Damit die Feldhamster in Worms ungestört und stressfrei schlafen können, ist das Winterquartier für die Zoobesucher nicht zugänglich. �Natürlich ist es etwas schade, dass unsere treuen Zoobesucher die Tiere nicht sehen können. Aber ein ungestörter Winterschlaf ist enorm wichtig, damit die Tiere im nächsten Frühjahr wieder topfit für die dann beginnende Paarungszeit erwachen�, schmunzelt Dieter Wagner und fügt an: �Wir sind wirklich stolz, dass der Wormser Tiergarten sich auf diese Weise am Feldhamster Schutzprogramm beteiligen kann und einen wertvollen Beitrag zum regionalen Natur- und Artenschutz leistet!�

Tiergarten Schönbrunn, 30.10.2007
Glücksdrache?!
Mittwoch, der 31. Oktober ist der letzte Tag, um den Namen des kleinen Panda mitzubestimmen. Auf der Website des Tiergartens haben schon knapp 25.000 Menschen (= 25.000 verschiedene IP-Adressen) ihre Wahl getroffen - unangefochten in Führung liegt �Fu Long�, der �Glücksdrache�. Pandamutter und Kind sind in der Nacht von 28. auf 29. Oktober in einen Raum neben der bisher bewohnten Wurfbox übersiedelt, die den beiden zu eng geworden sein dürfte. Die neue Behausung liegt nach wie vor außerhalb des von den Besuchern eingesehenen Bereichs und wurde von den Tierpflegerinnen schon vor einiger Zeit mit Heu ausgelegt.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 30.10.2007
Wenn die Nebel wallen ...
... über den mittlerweile etwas morbide aussehenden Lotus- und Seerosenblättern, wenn die Bäume buntes Laub tragen und die Sonne die maurischen Sandsteinmauern nur noch mühsam erwärmt � dann ist Herbst in der Wilhelma. Es ist die Zeit der stillen Genießer, die abseits von vorgezogenem Weihnachtsgetümmel und schrillem Halloween Kult die herbstliche Farbenpracht in königlicher Umgebung schätzen und sich ebenso wie manche Wilhelmatiere die letzten Sonnenstrahlen auf den Pelz brennen lassen. Noch kann man stille Stunden auf den Bänken genießen und den Gärtnern beim Bestücken der Beete mit Winterflor zuschauen. Angepasst an die kürzeren Tage gilt schon jetzt der günstige Wintertarif � ein echtes Schnäppchen, denn die Öffnungszeiten sind zwar kürzer, aber dafür stehen die Besucher bei fast allen Tieren in der ersten Reihe. Gibbons singen, Papageien kreischen und Seelöwen bellen auch, wenn weniger Besucher im Park sind. Der Tiger- und Waldhundnachwuchs spielt nicht nur vor ausverkauftem Haus, und die Menschenaffen schätzen nun jeden Besucher als Teil ihres Unterhaltungsprogramms. Noch gibt es keinen Kältehausarrest � lediglich die Reptilien aus dem Freiland sind bereits in der Winterruhe, und die Braunbären ziehen sich zeitweise zu einem Schläfchen zurück. Alle anderen haben noch uneingeschränkt Ausgang � und auch die heimische Fauna lässt sich gut beobachten, denn rechtzeitig zur kühlen Jahreszeit zieht es sie an die Fleischtöpfe der Wilhelma. Für die Besucher bedeutet der maurische Herbst ein Wechselbad zwischen buntem Freiland und tropischem Grün � eine herrliche Jahreszeit, die man sich in der Wilhelma auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Sea Life Oberhausen, 30.10.2007
333. Katzenhaibaby geschlüpft
Heute ist im Sea Life Oberhausen das 333. Katzenhaibaby geschlüpft, damit sind in den letzten drei Jahren in Oberhausen mehr Katzenhaibabys geschlüpft als in jedem anderen Sea Life Aquarium. Die Katzenhaibabys sind außerdem noch außergewöhnlich schön gezeichnet. Ein Teil des Nachwuchses zieht in Oberhausen seine Bahnen, ein Großteil ist bereits an andere Aquarien abgegeben worden. "Es wirkt sich positiv aus, dass wir die Katzenhaie sehr verwöhnen. Sie werden mit ihrem Lieblingsfutter Tintenfisch versorgt, der mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert wird. Die hohe Zahl an Katzenhaibabys zeigt, wie wohl sich die Katzenhaie bei uns fühlen" erklärt Aquariumsleiter Robert Donoso (43) den Zuchterfolg. "Besonders stolz sind wir darauf, dass die Katzenhaibabys außergewöhnlich schön gezeichnet sind. Das haben uns auch schon mehrere Aquariumsleiter von den anderen Standorten bestätigt" erläutert er weiter. Im Sea Life Oberhausen leben zurzeit dreizehn ausgewachsene kleingefleckte Katzenhaie aus englischen Nachzuchten, die zur Eröffnung nach Oberhausen gekommen waren. Die zwölf "Teenies", die in etwa sechs Monaten geschlechtsreif werden, sind genauso wie die 50 Jungtiere bereits in Oberhausen geschlüpft. Rund 270 Katzenhaibabys wurden unterdessen an andere Aquarien abgegeben, unter anderem auch in englische Sea Life Standorte.Das Sea Life Oberhausen hat täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen (nur Heiligabend geschlossen).

Zoo Köln, 30.10.2007
�Tierisch Kölsch� jetzt in Wort und Bild
Passend zur ZDF-Dokusoap-Serie �Tierisch Kölsch� ist jetzt ein Begleitbuch unter gleichem Titel erschienen. Was geschieht mit Elefantenwaisen � im Zoo und in freier Wildbahn? Diese und andere Fragen werden Ihnen in der Serie und im Buch aus erster Hand, von den Tierpflegern des Kölner Zoos beantwortet. Persönliche Erlebnisse, die tägliche Arbeit, das Engagement der Mitarbeiter, sind Inhalt dieses Werkes, das dem Leser einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Eine Auswahl von Tierpflegern aus der Fernseh-Serie werden in dem Buch mit ihren Pfleglingen portraitiert und vorgestellt. Unter Kapiteln wie �Milch für die Wasserratte� oder �Die Eleganz behaarter Beine� stecken unterhaltsame und informative Geschichten.

Zoo Osnabrück, 30.10.2007
Neue Tiere im "Tal der grauen Riesen"
Zurzeit ist noch offen, wer das Rennen um den Titel des beliebtesten tierischen Neuankömmlings bei den Zoomitarbeitern macht. Die Entscheidung fällt schwer. Zum einem ist da das fünfjährige Nashornweibchen Lia, das am 11. Oktober die neuen umgebauten Innengehege im "Tal der grauen Riesen" bezogen hat. Lia ist ein besonders sensibler Dickhäuter. Auf ihre Artgenossen Bianca und Floris reagiert sie noch sehr zurückhaltend und schüchtern, dafür ist sie aber gegenüber ihren Tierpflegern zutraulich.
Angeschlossen an das "Tal der grauen Riesen" ist die "Wüstenbaude". Dort leben seit Ende September weitere afrikanische Tiere: zwei Sandkatzen und zwei Kurzohrrüsselspringer. Die Sandkatzen sind ungefähr hauskatzengroß, sandfarben mit leichter Musterung an Beinen und Schwanz und absolut niedlich. Besucher und Zoomitarbeiter sind ganz begeistert von den aktiven, anmutigen, kleinen Katzen. Das zwei Jahre alte Weibchen und das vier Jahre alte Männchen wurden im Al Wabra Wildlife Preservation in Qatar geboren und müssen nun langsam von dem heißen arabischen Sommer an das ungemütliche nasskalte westeuropäische Herbstwetter gewöhnt werden. Daher halten sie sich zurzeit nur in den beiden Innengehegen auf. Bei den Kurzohrrüsselspringern handelt es sich um Tiere mit einem besonders interessanten Aussehen: sie sind mausgroß, haben dünne Beine und eine lange rüsselförmige Nase, die permanent in Bewegung ist. Obwohl Rüsselspringer fast wie Mäuse aussehen, gehören sie nicht zu den Nagetieren, sondern bilden eine eigene Ordnung innerhalb der Säugetiere. Alles in allem außergewöhnliche Tiere und es macht einfach Spaß, die agilen Tiere zu beobachten. Wie gut, dass man sich nicht wirklich für ein Tier entscheiden muss, sondern sich jeden Tag aufs Neue von alten und neuen Zoobewohner faszinieren lassen kann.

Zoo Duisburg, 30.10.2007
Aus der Schweiz Partnerin für Kleinen Pandabären eingetroffen
Es tut sich einiges im Gemeinschaftsgehege für Kleine Pandas und Chinesische Muntjaks im Zoo Duisburg. Das junge Katzenbären-Männchen AYAKO war selbst vor nicht allzu langer Zeit aus einem niederländischen Zoo eingetroffen und gerade eben darf er sich über seine neue, ebenfalls sehr junge Partnerin freuen. PING kommt aus der Zoologischen Station Eichberg in der Schweiz und wurde in Abstimmung mit dem zuständigen Artkoordinator per Straßentransport nach Duisburg gebracht. Der Kleine Panda ist in seiner zentralasiatischen Heimat leider vom Aussterben bedroht. Vor allem die Abholzung von immer größeren Waldgebieten nimmt ihm den Lebensraum. Aber auch Wilderer machen trotz Verbot noch immer Jagd auf sein Fell. Der Arterhaltung in menschlicher Obhut kommt daher eine immer größere Bedeutung zu. Mit AYAKO und seiner neuen Partnerin PING ist somit der Grundstein gelegt für eine erfolgreiche Zucht im Zoo Duisburg. Nach kurzer Eingewöhnungszeit durfte PING auch schon auf die Anlage und Kontakt aufnehmen. Vor den wachsamen Augen der zu den Zwerghirschen zählenden Chinesischen Muntjaks � sozusagen vom Erdgeschoß aus � kletterten die beiden Katzenbären geschickt im Geäst eine Etage höher. Man hätte beherzte Annäherungsversuche eher seitens des Männchens erwartet, doch PING übernahm die Initiative und fast hatte man den Eindruck, dass ihm das Weibchen eher zu aufdringlich wurde. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Haltung dieser Raubtiere ist unzweifelhaft in der ständigen Bereithaltung ausreichender Mengen an Bambus, ihrer Lieblingsspeise, zu sehen. Davon hat der Zoo Duisburg im ganzen Zoo reichlich. Zudem erhalten die Tiere eine Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie gelegentlich Mäuse, Tauben und Hühnchen.

Zoo Augsburg, 30.10.2007
�Beagle� im Augsburger Zoo
Seit neuestem hat die �Beagle� auf dem Spielplatz des Augsburger Zoos Einzug gehalten.
Dabei handelt es sich um ein hübsches Holzschiff zum Klettern und Toben für die kleinen Besucher. Da das alte Schiff aus Erfahrung sehr beliebt war, dann aber langsam baufällig wurde und eine Restauration sich nicht mehr lohnte, freuen wir uns jetzt einen würdigen Ersatz anbieten zu können. Gesponsert wurde es großzügigerweise von der R & S Gastronomie GmbH, die auch die Zoogaststätte gepachtet hat.Der Name erinnert an das gleichnamige Schiff des britischen Naturforschers Charles Darwin, der mit seiner �Beagle� die Reise über die Weltmeere unternahm. Wir bitten um genauso fleißige Nutzung wie des alten Schiffes!

Tierpark Arche Warder, 30.10.2007
Laternenumzug im Tierpark Arche Warder am 3.11.07 - St. Martin reitet auf stattlichem Pferd voran.
Am Samstag, den 3. November 2007, lädt der Tierpark Arche Warder Kinder und Erwachsene zu einem Laternenumzug ein. Angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross wird sich der Lichterzug um 17.00 Uhr zu einem kleinen Rundgang durch den Park in Bewegung setzen. Im nachtdunklen Gelände werden die Laternen wirklich den Weg leuchten müssen bis hin zum großen Martinsfeuer. Dort wird es dann gemütlich warm bei Punsch/Kinderpunsch, Grillwürstchen und Gesang. Der Eintritt ist frei. Treffen und Sammeln beginnt um 16.30 Uhr.

Tiergarten Nürnberg, 30.10.2007
Die Million ist voll
Am Dienstag, den 30.10.2007 wurde gegen 11:00 Uhr der millionste Besucher des Jahres 2007 begrüßt. Damit hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg zum neunten Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze überschritten. 1972, ein Jahr nach der Eröffnung des Delphinariums, konnte die Millionengrenze erstmals überschritten werden. Dies gelang erst 1999 wieder und nun zum siebten Mal in Folge. Das Ergebnis vom Vorjahr mit 1.101.716 Besuchern wird in diesem Jahr nicht erreicht werden können. Die Auslagerung der Löwen und Tiger für den Umbau des Raubtierhauses und der witterungsmäßig ungünstige September haben die extrem guten Besucherzahlen vom Frühjahr relativiert. Die insgesamt sehr guten Besucherzahlen zeugen von der großen Akzeptanz des Tiergartens der Stadt Nürnberg unter den Bürgern der Stadt und den Besuchern aus der ganzen Region. Der Tiergarten gehört damit zu den besucherstärksten Einrichtungen in Nordbayern. Jubiläumsgast war Familie Schmidt, Vater Harald (52), Mutter Sabine (36) mit ihren zwei Töchtern Maria (16) und Anna (9) aus Kronach. Sie wurde vom stellvertretenden Direktor des Tiergartens Dr. Helmut Mägdefrau mit einem Geschenkkorb überrascht. Dazu gehörten neben einem Blumenstrauß, einigen Andenken an den Tiergarten Nürnberg wie T-Shirt, Poster, CD-ROM auch eine Jahreskarte für den Tiergarten mit Delphinarium

Tierpark Berlin, 29.10.2007
Hirschkälber im Herbst: Leierhirsch-Nachwuchs im Tierpark Berlin
Vier muntere Kälber � zweieinhalb bis viereinhalb Wochen alt - tummeln sich im Gehege der Leierhirsche unweit der Cafeteria im Tierpark Berlin. Neugeborene Hirsche im Herbst sind ein ungewohnter Anblick, so etwas erwartet man im Frühjahr. In dieser Jahreszeit bringen die Hirsche der gemäßigten Klimazonen, also auch unsere einheimischen, ihren Nachwuchs zur Welt. Nicht so die tropischen Hirsche. Bei ihnen gibt es dank immergrüner Vegetation in ihrer Heimat rund ums Jahr Geburten. Bei manchen jedoch bedingt der Wechsel von Regen- und Trockenzeit begrenzte Wurfzeiten. Nur ist die in der Heimat vorteilhafte Wurfsaison oft keine günstige Zeit in unseren Breiten. Das erleben wir alljährlich bei den seltenen Burma-Leierhirschen aus Hinterindien. Erstmalig in diesem Jahr gab es die früheste Geburt der Saison schon am 28. September. Alle übrigen seit 1969 im Tierpark Berlin geborenen Kälber kamen in den kalten Monaten Oktober bis April zur Welt, die meisten im November und Dezember. Ein warmer Stall für die Nacht ist deshalb unbedingt nötig für ihr Wohlbefinden. Tagsüber hält sich das muntere Quartett aber gern im Freien auf. Alle Tiere der nunmehr zehnköpfigen Leierhirsch-Herde wurden schon im Tierpark Berlin geboren. Leierhirsch nennt man diese Tiere wegen des lyraförmig geschwungenen Geweihs der Männchen. Das sieht man bei unserem jetzt erst zweijährigen Hirsch noch nicht. Sein kürzlich abgeworfenes erstes Geweih bestand nur aus zwei kurzen Spießen. Aber daß er bei der Zeugung dieses reichlichen Nachwuchses erst 15 Monate alt war, das ist bemerkenswert!

Tierpark Nordhorn, 29.10.2007
Rekord im Tierpark Nordhorn - Gratis Kaffee für alle Besucher
�Es ist ein Jubiläum, auf dass man Stolz sein kann�, so Thomas Berling, der Geschäftsführer des Nordhorner Tierparks. Bereits zum 10. Mal in den vergangenen 13 Jahren seit dem Konkurs feiert der Zoo einen Besucherrekord. Die Schallgrenze von 278.000 Besuchern aus dem Jahr 2005 wurde am heutigen Montag, den 29. Oktober geknackt. �Bei schönem Herbstwetter können wir vielleicht sogar erstmalig den 300.000 Besucher in Nordhorn begrüßen�, so Berling weiter. Das Konzept des Tierparks mit niedrigen Eintrittspreisen, begehbaren Gehegen, einem großen Erlebnisspielplatz, der generellen Familienfreundlichkeit und mit der ständigen Weiterentwicklung in punkto Servicequalität scheint sich auszuzahlen. Dass die Besucher die positive Entwicklung honorieren, spiegelt sich vor allen Dingen in den steigenden Zahlen der Jahreskarteninhaber wieder. �Nur wer wirklich zufrieden ist und sich wohl fühlt, wird zum Wiederholungstäter und besucht ein und die selbe Einrichtung mehrfach�, so Sandra Büter, Leiterin des Bereiches Kasse und Zooshop. Im Nordhorner Zoo sind insbesondere die Familienjahreskarten sehr beliebt. Niederländische und Deutsche Familien nutzen das günstige Angebot den Zoo ein ganzes Jahr lang mit den eigenen Kindern für nur 48 Euro so oft wie sie mögen besuchen zu können. Eingeschlossen sind hier auch die zahlreichen Sonderveranstaltungen, die der Zoo fast monatlich ausrichtet. Viele haben erkannt, dass eine Jahreskarte oder auch eine Tierpatenschaft schöne Geschenke sind, über die sich Tierfreunde zu Weihnachten oder zum Geburtstag freuen. In Nordhorn ist man auf die Besucherentwicklung besonders stolz, da hier echte �Quantensprünge� zu verzeichnen sind. Im Jahr nach dem Konkurs (1994) fanden lediglich 79.000 Besucher den Weg in den Familienzoo. Damit hat der Zoo es geschafft seine Zahlen in gut einem Jahrzehnt fast zu vervierfachen, was in der Branche wirklich eine Seltenheit ist. Der Zoo möchte seinen Besuchern als besondere Überraschung in diesem Jahr etwas zurückgeben. So dürfen sich alle Erwachsenen am morgigen Dienstag, den 30. Oktober einen Tag lang über Gratis-Kaffee in der Zoogastronomie freuen, während die Kinder ein Gratis-Eis bekommen.

Zoo Dresden, 29.10.2007
Kinder zahlen nur 1 Euro Eintritt im Dresdner Zoo
Der Winter steht vor der Tür und bevor Riesenschildkröten und Wasservögel in die Winterquartiere wechseln, lädt der Dresdner Zoo noch einmal alle Kinder recht herzlich ein, ihre großen und kleinen tierischen Lieblinge zu besuchen. Am Mittwoch, dem 31. Oktober können Kinder im Alter von 3 � 16 Jahren für nur 1 Euro Eintritt in den Dresdener Zoo. Kinder unter 3 Jahren haben generell kostenfreien Eintritt.

Zoo Halle, 29.10.2007
Geburtstag feiern im Winter: Kindergeburtstag im Zoo Halle
Eine Geburtstagsfeier mit Tieren ist ein ganz besonderes Erlebnis, zu dem der hallesche Bergzoo Kinder und ihre Eltern einlädt. Dank der zahlreichen Warmhäuser, in denen viele aufregende Tiere wohnen, kommt auch bei ungemütlichem Wetter Geburtstagslaune bei den Gästen auf. Das erlebnisreiche Geburtstagsprogramm umfasst zwei verschiedene Themen, die auf das Alter der Kinder abgestimmt sind. Bei der �Spurensuche� lernen die Kinder auf spielerische Weise und unter Einbezug aller Sinne verschiedene Tiere, deren Lebensräume und Besonderheiten kennen. Dabei nehmen sie auch Kontakt zum Tier und seinem Pfleger auf oder werfen mal einen Blick hinter die Kulissen. Als Streicheltiere besonders beliebt sind die Alpakas, deren kuscheliges Fell sich noch weicher anfühlt, als es sich Kinder und Eltern vorgestellt haben. Auch die Pinguine und Äffchen gehören zu den Stars der Geburtstagsgäste. Außerdem ist die �Zoosafari� im Programm, bei der es auf einer Rallye durch den Bergzoo unterschiedliche Aufgaben zu lösen gilt. Dabei sind Gemeinschaftssinn, Beobachtungsgabe und detektivischer Spürsinn gefragt. So gilt es z. B. zu erforschen, welche abenteuerlichen Geräusche im Regenwald zu hören sind. Mit viel Spaß können die Kinder u. a. testen, ob sie so schnell wie ein Totenkopfäffchen klettern können. Auch herauszufinden, welche Laute Krokodilbabies von sich geben, wenn sie schlüpfen, ist spannend. Bei der Zoosafari können die Kinder außerdem ein Tier füttern und / oder streicheln und dem Tierpfleger jede Menge Fragen über seine Schützlinge stellen.

Tierpark Ueckermünde, 29.10.2007
Jahrestagung der Zoodirektoren im Tierpark
Am Dienstag, den 30.10.2007 findet die Jahrestagung der IG Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns im Tierpark Ueckermünde statt. Angesagt hat sich neben den Tierpark- und Zoodirektoren sowie Zoopädagogen Mecklenburg-Vorpommerns auch weiterer hochrangiger Besuch aus dem Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem Landesamt für Umwelt und Natur sowie die Ueckermünder Bürgermeisterin Heidi Michaelis. Um 9.30 Uhr möchte Sie der Vorstand der IG Tiergärten zu einem Pressegespräch im Eingangsgebäude des Tierparks einladen. Anschließend findet eine offene Geschäftssitzung mit Grußworten des Ministeriums bzw. der Ueckermünder Bürgermeisterin statt.

Zoo Dresden, 29.10.2007
Ortsbeirat Altstadt unterstützt Dresdner Zooschule
Der Ortsbeirat Dresden-Altstadt informierte sich auf einer Beiratssitzung umfassend über das Baugeschehen im Zoologischen Garten Dresden. Besonders fand die Arbeit der Dresdner Zooschule, die im Jahr 1969 gegründet worden ist und jährlich bis zu 25.000 Schulkinder im Dresdner Zoo betreut, besondere Anerkennung der Ortsbeiräte. Aus persönlichen Mitteln unterstützten die Ortsbeiräte die Dresdner Zooschule mit einem Betrag von 300,00 �. Dieses Geld wird eingesetzt, um ein großes Terrarium zur Veranschaulichung des Unterrichts im Zoo für die Dresdner Schulkinder anzuschaffen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.10.2007
Neuer Besucherrekord:
Der zweimillionste Wilhelma-Besucher des Jahres 2007 ist schon im Oktober gekommen!
Zum dritten Mal in ihrer Geschichte wird die Wilhelma im Jahr 2007 mehr als zwei Millionen Besucher haben. Der zweimillionste Gast in diesem Jahr kam sogar noch früher als im Vorjahr! Heute um 14.40 Uhr war es soweit: Wilhelma-Direktor, Prof. Dr. Dieter Jauch, konnte Ehepaar Brigitte und Günther Haug mit den Worten begrüßen: �Herzlich willkommen in der Wilhelma. Wir freuen uns, Sie als Jubiläumsgast willkommen heißen zu dürfen,� Haugs kamen mit zwei Enkeln �weil am Freitagnachmittag wohl eher weniger Besucher da seien und man seine Ruhe habe�. Weitgefehlt! Der 2 Millionste Besucher wurde überrascht mit einem Wilhelma-Blumenstrauß und einer Familien-Jahreskarte. Haugs haben alle schon Jahreskarten und freuen darüber, dass sie auch weiterhin unbegrenzt in die Wilhelma kommen können. Die Enkel hatten ihre Freude am jetzt neu erhältlichen Steifftier �Mary zwo�. Die wirkliche �Mary zwo�, die eigentlich aus Münster in Westfalen stammt, wächst derzeit im Jungtieraufzuchthaus auf.
Im Anschluss an die Begrüßung durfte Familie Haug noch als besonderes Erlebnis unter Anleitung der Tierpfleger Volker Scholl und Markus Koch die Flusspferd-Schwergewichte �Rosi� und �Mike� füttern . Man ist jetzt in der Wilhelma gespannt, ob der letztjährige Besucherrekord von ca. 2,1 Mio. Gästen bis Ende Dezember geknackt werden kann. Das Ziel für 2007: 2.2 Mio.!
Prof. Dr. Jauch meinte: �Wir freuen uns, dass die seit Jahren steigenden Besucherzahlen zeigen: Die Wilhelma hat sich einen Platz in den Herzen von immer mehr Menschen erobert. Dafür sind wir sehr dankbar!�

Zoo Köln, 26.10.2007
Kürbis-Riesen für Halloween und phantastische Gestalten
Das Programm unseres diesjährigen Halloween-Festes hält viele neue Überraschungen sowohl im Zoo als auch im Aquarium bereit. Der Vorplatz des Giraffenhauses verwandelt sich in einen Hexenplatz, am Nebeneingang geht es tierisch gruselig zu und an der Wiese am Nashornhaus dreht sich alles ums Feuer. In der Ausstellungshalle gibt sich Ritter Rost die Ehre. Hinter Büschen und an den Wegen lauern phantastische Gestalten, die die Besucher in fremde Phantasiewelten entführen. Zahlreiche geschnitzte Kürbisse und riesige Kürbishaufen zieren die Wege.

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck, 26.10.2007
Etwas �Süßes� gibt �Saures Saures�!
Sind ein riesiger Haufen buntes Herbstlaub und dicke Halloween-Kürbisse ein tolles Spielzeug für unser süßes Elefanten-Baby �Shila�? Der erst ein halbes Jahr junge Dickhäuter erforscht seine Umwelt mit großer Neugier und überschäumenden Temperament. Was wird �Shila� wohl mit unserer Herbst-Dekoration anstellen? Seien Sie dabei, wenn der �kleine graue Riese� zum ersten Mal in seinem Leben zu Halloween ordentlich �Saures� gibt.

Zoo Leipzig, 26.10.2007
Ein besonderer Tag!
Erstes Rotduckerbaby im Leipziger Zoo geboren
In der Nacht auf den 25. Oktober 2007 geschah im Zoo Leipzig ein freudiges Ereignis: Das Rotduckerpärchen hat zum ersten Mal für Nachwuchs gesorgt. Das Jungtier kam in der eigens durch die Tierpfleger vorbereiteten Wurfbox im Stall zur Welt und erfreut sich bester Gesundheit. Die noch unerfahrene Mutter (geb. 10.04.2006 im Tierpark Nürnberg, seit 16.11.2006 in Leipzig) kümmert sich rührend um ihren Schützling. Sie hat es bereits mehrfach gesäugt und auch der Vater (geb. 01.12.2006 im Zoo Berlin, seit 29.11.2006 in Leipzig) hat schon den ersten Kontakt zu dem Kleinen aufgenommen und es beschnüffelt. Erst seit knapp einem Jahr bewohnen das siebenjährige Männchen und das einjährige Weibchen ihr Gehege im Okapi- Wald. Es handelt sich um die ersten Tiere dieser Art im Zoo Leipzig überhaupt, umso mehr Freude ruft nun die so rasch gelungene Nachzucht hervor. Rotducker werden in nur sieben Zoos in Europa gehalten, davon befinden sich sechs in Deutschland. In freier Natur kommt diese kleine Antilopenart (die Schulterhöhe beträgt nur etwa 40 cm) hauptsächlich in den tropischen Regenwäldern West- und Zentralafrikas vor, wo sie im dichten Buschwerk Schutz suchen. Bestimmte Unterarten der Ducker sind gebietsweise von der IUCN als bedroht eingestuft. Die nachtaktiven Fluchttiere sind sehr scheu und durch ihre winzigen, nach hinten gerichteten Hörner nicht besonders wehrhaft. Ihr schreckhaftes Verhalten hat auch zur Namensgebung geführt, denn das Wort �duiker� aus der Sprache Afrikaans bedeutet �Taucher�.

Zoo Duisburg, 26.10.2007
Lehrgang über heimische Säugetiere
Zu einem Seminar über heimische Säugetiere lädt Peter ALLENSCHLÄGER, Naturschutzbeauftragter des Zoos, alle Interessierten an den Kaiserberg. Neben umfassenden Informationen über die Geweihentwicklung bei Rehen und Rothirschen wird viel Wissenswertes über Füchse, Wildschweine, Baummarder, Ratten und Igel und deren Spuren erarbeitet. Darüber hinaus werden Krankheiten wie Tollwut und Fuchsbandwurm näher erläutert.

Zoo Landau, 26.10.2007
�Regardez les dromadaires� Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache
Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich
bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 4.11.2007 um 14 Uhr wie jedes Jahr unsere beliebte Zooführung in französischer Sprache an. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos.

Tierpark Ueckermünde, 26.10.2007
Jahrestagung der Zoodirektoren im Tierpark
Am Dienstag, den 30.10.2007 findet die Jahrestagung der IG Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns im Tierpark Ueckermünde statt. Angesagt hat sich neben den Tierpark- und Zoodirektoren sowie Zoopädagogen Mecklenburg-Vorpommerns auch weiterer hochrangiger Besuch aus dem Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem Ministerium für Bildung, dem Landesamt für Umwelt und Natur sowie die Ueckermünder Bürgermeisterin Heidi Michaelis. Um 9.30 Uhr möchte Sie der Vorstand der IG Tiergärten zu einem
Pressegespräch im Eingangsgebäude des Tierparks einladen. Anschließend findet eine offene Geschäftssitzung mit Grußworten des Ministeriums bzw. der Ueckermünder Bürgermeisterin statt.

Tierpark Berlin, 25.10.2007
Schweinsaffen im Doppelpack
Am 30.9. und 1.10.2007 wurden zwei Schweinsaffen im Tierpark Berlin geboren. Vater beider Jungtiere ist �Alec� (geb. 25.7.1993) und die Mütter �Evi� (geb. 27.9.2001) und �Mona� (geb. 7.5.1998). Alle Elterntiere stammen bereits aus der erfolgreichen Zucht des Tierparks Berlin. Die Schweinsaffengruppe ist nun auf stattliche 25 Tiere angewachsen. Das natürliche Verbreitungsgebiet der im Tierpark gehaltenen Unterart erstreckt sich von Süd-Thailand über die Malaiische Halbinsel bis nach Sumatra. Die zu den Makaken zählenden Schweinsaffen leben vorwiegend am Boden in Gruppen von durchschnittlich 40 Tieren. Die Nahrung besteht aus Früchten, Gemüse, Blättern und tierischer Nahrung (Insekten, Reptilien, Kleinsäuger). Die männlichen Tiere erreichen ein Gewicht von ca. 15 kg. Eigentümlich ist das Begrüßungsverhalten der Schweinsaffen, das sie auch gegenüber ihnen vertrauten Personen wie dem Tierpfleger zeigen. Dabei strecken die Tiere den Kopf nach vorne und ziehen eine Schnute. Weibchen und junge Männchen werden vor allem auf Sumatra als Helfer bei der Kokosnussernte eingesetzt. Der deutsche Name leitet sich übrigens von dem kurzen, geringelten Schwanz (�Schweineschwänzchen�) ab. Obwohl Schweinsaffen sehr attraktiv und leicht zu halten sind, trifft man sie heute nur noch in wenigen Zoologischen Gärten an. Der Tierpark Berlin ist einer der wenigen Zoos in Deutschland, der diese Makakenart hält. 2007 konnten zwei Weibchen, die im Tierpark geboren wurden, an den Tierpark Hamm zum Aufbau einer neuen Zuchtgruppe vermittelt werden.

Zoo Halle, 25.10.2007
Zoo-Kalender 2008 erschienen
Der hochwertige und auf eine Auflage von 900 Stück limitierte Kalender im Din A2 Format (quer ) widmet sich ausschließlich den im Zoo Halle zur Welt gekommenen Tierkindern. So zeigt er hübsche Porträts unserer Löwen- und Tigerbabys, Totenkopfäffchen und Springtamarine. Aber auch �Alex�, der Nachwuchs des ehemals verschwundenen Rothandtamarins �Ulli�, sowie ein Kitz des kleinsten Hirsches der Welt, dem Süd-Pudu, sind zusehen. Das praktische und großzügige Kalendarium zeigt Kalenderwochen und Wochentage und erlaubt es auch, persönliche Termine einzutragen. Der Kalender eignet sich daher bestens als Organisationszentrale für die ganze Familie an einem gut einsehbaren Platz in jeder Wohnung. Der Kalender ist für 14,- � im Zooladen am neuen Haupteingang ab sofort erhältlich.

Zoo Berlin, 25.10.2007
Knut begrüßt zwei millionsten Besucher - Zoo Berlin steigert Besucherzahlen um zwanzig Prozent - Jubiläumsgast erhält besonderes Geschenk
Der Zoo Berlin erlebt in diesem Jahr einen wahren Besucheransturm. Inzwischen zu einem stattlichen Eisbären herangewachsen, gehört vor allem Knut zu den Publikumslieblingen im artenreichsten Zoo der Welt. �Dank des anhaltenden Interesses an Knut können wir in diesem Jahr mit bis zu drei Millionen Besuchern rechnen � dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von zwanzig Prozent�, so Dr. Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Vorstand der Zoologischen Garten AG. Am 23. März 2007 wurde Knut erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt und eroberte schnell die Herzen der Berliner und ihrer Gäste. Zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt wollten den kleinen Eisbären und seinen Pfleger sehen. Der Andrang war so enorm, dass bereits zur Jahreshälfte die Rekordmarke von einer Million Besuchern erreicht werden konnte. Auch sieben Monate später ist das Interesse an Knut ungebrochen, so dass heute bereits der zwei millionste Besucher am Elefantentor erwartet wurde. Kurz nach 13.00 Uhr war es dann soweit: Die dreijährige Leonie aus Berlin ist Knut-Besucher Nummer 2.000.000! Mit einem kleinen Plüsch-Knut wurde sie von Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz und kaufmännischem Zoo-Vorstand Dr. Gerald R. Uhlich begrüßt. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Begleiter Dominik Schmidt ging es für Leonie dann zu Knuts Gehege, wo die Dreijährige Eisbär Knut endlich mit eigenen Augen sehen konnte. Bei einem Fototermin wurde der Familie als besondere Überraschung ein voll gefüllter Geschenkkorb mit den besten Knut-Eindrücken in Form einer DVD, einer CD, eines Posters; Knut-Nostalgieschildern und Knut-Puzzles sowie eine Jahreskarte für den Zoo Berlin und zwei Karten für die baldige Premiere des Knut-Kinofilms überreicht. Katja Kowal, die Mutter der kleinen Jubiläumsbesucherin, zeigte sich begeistert: �Für Leonie ist es heute der erste Besuch im Zoo Berlin und auch Knut hat sie vorher noch nie live gesehen. Dies wollten wir heute ändern � dass der Tag jedoch so einmalig wird, hätten wir nie im Leben gedacht.�

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2007
Tag der offenen Tür und Halloween im Thüringer Zoopark - Am 31.10. kostenlos den Zoopark besuchen
Am 31.10. findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen Tür statt. Für jeden Besucher, ob Jung ob Alt, ist der Eintritt an diesem Tag frei. Von 10 � 16 Uhr hat der Zoopark seinen Besuchern spannende Aktivitäten anzubieten. Neben Hüpfburg, künstlichem Kuhmelken, exotischem Streichelzoo u. v. m. kann man aber auch noch Halloween feiern. In DustyŽs Indian Camp �fliegen� nämlich die Erfurter Kräuterweiber ein. Sie erzählen gruselige Geschichten, bringen Gruselpunsch mit und bei Dämmerung gehen sie mit ganz mutigen Besuchern durch den Zoopark. Außerdem berichten sie Interessantes über das Halloweenfest, welche Ursprünge es hat und warum es heute noch bzw. wieder gefeiert wird. Zwischendurch kann man sich am Kuchenbuffett mit süßen oder herzhaften Leckereien stärken. Unsere kleinen Gäste können gern kostümiert und vielleicht auch mit Lampions ausgestattet zu uns kommen. Viel Spaß beim Gruseln!

Zoo Magdeburg, 25.10.2007
Veränderte Öffnungszeiten im Zoologischen Garten Magdeburg
Mit der Herbst-Wintersaison ändern sich im Zoologischen Garten Magdeburg die Öffnungs-zeiten. Ab dem 29.10.2007 ist der Zoo täglich, auch an den Sonn- und Feiertagen, von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Der Zoopark hat gerade jetzt sein farbenprächtigstes Herbstkleid angelegt und lädt zum Naturspaziergang ein. Vorbeischauen sollten die Zoobesucher unbedingt bei dem Giraffenbaby. Der �kleine� Langhals bekommt sechs Mal täglich seine Flaschenmahl-zeiten. Auch die drei Asiatischen Löwenkinder sind mit der Löwenmutter �Kalindi� beim ausgiebigen Herumtoben auf der Außenanlage zu beobachten. Das Zoo-Team präsentiert täglich das TIERISCH NAH-Programm. Um 14.30 Uhr können die Besucher die beiden Elefantendamen �Birma� und �Mwana� mit leckerem Futter ver-wöhnen. Um 15 Uhr präsentieren die Zootier-pfleger die �schwarzen Frackträger� � unsere Humboldt-Pinguine. An den Wochenenden gibt es um 14 Uhr die Möglichkeit, in die Kochtöpfe für die Zootiere zu schauen (Besuch der Futterküche).

Thüringer Zoopark Erfurt, 25.10.2007
Klammeraffe �Carlos� macht Fortschritte
Seit seiner Geburt am 11. Oktober hat sich der kleine Klammeraffe gut entwickelt. �Carlos� hat inzwischen sein Milchfläschchen schätzen gelernt.Da die Affenmutter �Monique� nach dem Kaiserschnitt nicht in der Lage war, für ihren jüngsten Sohn selbst zu sorgen, hat Revierleiterin Karola Walter die Mutterrolle übernommen. Ersatzmama Walter und �Carlos� sind nun ein eingespieltes Team. 10 bis 12mal am Tag gibt es Säuglingsersatznahrung. Immerhin schon 54 g hat der Sprössling zugelegt und bringt nun stolze 664 g auf die Waage. Wie alle Neugeborenen nimmt er jeweils nur wenig Milch zu sich: bei ihm sind es ca. 15-20 ml. Statt sich also am Abend den Bauch zu füllen und durchzuschlafen, macht das Affenkind die Nacht zum Tag. So muss die Ersatzmama nachts alle 2 bis 3 Stunden aufstehen und das Fläschchen zubereiten. Und am Tag ist sie natürlich nicht nur bei �Carlos� gefragt. Denn auch Guerezas, Berberaffen und Zwergseidenäffchen wollen im Affenhaus versorgt sein. �Mutterschaftsurlaub� für Mama Walter sieht die Dienstordnung nämlich nicht vor. Dafür darf das Kleinkind natürlich mit auf Arbeit� Inzwischen fängt �Carlos� an, seine Welt wortwörtlich zu begreifen. Klammern wie ein Klammeraffe kann er schon. Nun lernt er, gezielt zu greifen und sich hochzuziehen. Noch ist der gepolsterte Korb ein ausreichendes Affenbett. Doch spätestens wenn �Carlos� die ersten Krabbelversuche unternimmt, wird ein affenspezifischer Lauf- und Kletterstall nötig.

Zoo Köln, 25.10.2007
Flusspferde freuen sich auf Halloween
Auch in diesem Jahr feiert der Kölner Zoo wieder Halloween. Zwischen gespenstischen Überraschungen und gruseliger Dekoration werden sich die nachtaktiven Tiere den Besuchern in stimmungsvollem Licht präsentieren. Sonderfütterungen gibt es bei unseren Pinguinen, Seelöwen, Pavianen, Waschbären, Piranhas und Krokodilen. Eulen, Schlangen und Vogelspinnen präsentieren sich den Besuchern hautnah und Schaben geben beim traditionellen Schabenrennen ihr Bestes.

Zoo Leipzig, 25.10.2007
Entspannung pur in der Natur
Sparwoche im Leipziger Zoo
Im November ist der Trubel der Sommermonate vorbei und die Natur begibt sich allmählich zur Ruhe. Die Sparwoche vom 05. bis zum 11. November 2007 bietet unseren Besuchern die Möglichkeit, sich zu günstigeren Preisen in entspannter Atmosphäre an der artenreichen Tierwelt des Zoos zu erfreuen. Beobachten Sie bei einem gemütlichen Spaziergang, wie sich die Tiere in den letzten Strahlen der Herbstsonne wärmen und die friedliche Stimmung genießen. Erwachsene zahlen nur 9,50 statt 11,50 Euro, für Kinder kostet die Tageskarte anstatt 7,50 nur 6,00 Euro. Familien erwartet für nur 25 statt der üblichen 30 Euro ein interessanter Ausflug in die Weiten Afrikas, die Exotik Asiens und das Dschungelflair von Pongoland. Schließlich gibt es auch in der kühleren Jahreszeit viel zu entdecken. Die inzwischen vier Monate alten Tigerdrillinge erkunden tapsig ihr Außengehege, stets gut bewacht von ihrer Mutter �Taiga�. Auch die Gruppe der Roten Riesenkängurus hat Zuwachs bekommen, der Neuankömmling aus dem Zoo Hannover gewöhnt sich gerade an seine neue Umgebung. Oder besuchen Sie doch einmal das Giraffenhaus, vielleicht haben Sie Glück und erhaschen einen Blick auf die gerade geborenen Graumulle? In jedem Fall verspricht die Zoosparwoche eine preiswerte Möglichkeit, sich ein erholsames Naturerlebnis zu gönnen. Denn wo ließe sich der Alltagsstress leichter vergessen als bei einem beschaulichen Rundgang auf den baumgesäumten Wegen oder bei einem Kaffee in der sonnendurchfluteten Kiwara- Lodge mit Blick auf die Savanne?

Zoo Berlin, 25.10.2007
Nächtliche Schaufütterungen im Zoo-Aquarium
Am 27. Oktober 2007, zur 15. Langen Nacht des Shoppings, bietet das Zoo-Aquarium seinen Besuchern ein abendliches Sonderprogramm mit aufregenden Schaufütterungen. Von 19:00 bis 24:00 Uhr öffnet das größte Aquarium Deutschlands seine Pforten für all jene, die trockenen Fußes eine Reise vom Korallenriff über den Malawisee zum tropischen Regenwald machen wollen. Auf drei Etagen präsentieren sich zahllose Fische, Reptilien und Insekten in den schönsten und außergewöhnlichsten Farben und Formen. Los geht es mit der Fütterung der Rochen um 20:00 Uhr. Weiter geht es zu den großen Fischen in den aufwendig gestalteten Landschaftsbecken, die kurz darauf ihr Futter bekommen. Das Highlight des Abends ist die spektakuläre Schaufütterung der Haie um 21:00 Uhr. Aufgrund ihres ausgesprochen gut entwickelten Geruchsorgans ist es Haien möglich Blut schon in milliardenfacher Verdünnung im Wasser wahrzunehmen und ihre Beute schon aus weiter Ferne zu wittern. Durch die typische Kopfbewegung, bei der der Kopf hin und her pendelt, folgt der Hai einer Geruchsspur bis ans Ziel. Diese besondere Begegnung, die interessante Einblicke in das Verhalten beeindruckender Tiere ermöglicht, sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Zoo Basel, 25.10.2007
Flach, giftig und schön: Stechrochen im Vivarium
Nach der Sanierung mehrerer Aquarien sind im Zolli Stechrochen zu bestaunen. Die giftigen Fische verursachen in Südamerika zwar häufig schmerzhafte Giftunfälle, die aber nur ausnahmsweise lebensbedrohlich verlaufen. Die wunderschönen Tiere leben zusammen mit weiteren Tierarten aus brasilianischen Flüssen im Aquarium 26. Die Süßwasserstechrochen leben ausnahmslos in tropischen Flüssen Südamerikas, die in den Atlantik oder in die Karibik münden. Sie sind die einzigen Knorpelfische, die ausschließlich im Süßwasser vorkommen, denn sie stammen von Stechrochen ab, die im Mündungsgebiet des Ur-Amazonas lebten, als dieser vor 60 Millionen Jahren - noch in umgekehrter Richtung - in den Pazifik abfloss. Durch die Auffaltung der Anden und der Umkehr der Fliessrichtung des Amazonas wurden sie von ihrem bisherigen Lebensraum abgeschnitten und haben sich seither perfekt an das Süßwasser angepasst. Süßwasserstechrochen sind fast kreisrund und haben einen peitschenförmig ausgezogenen, langen Schwanz. Dieser besitzt einen giftigen, mit Widerhaken versehenen Stachel, der von einer dünnen Haut umhüllt ist und auf seiner Unterseite Giftdrüsen enthält. Alle paar Monate wächst ein neuer Stachel nach. In Südamerika verursachen die Stechrochen häufig schmerzhafte Verletzungen und Vergiftungen vor allem bei Badenden oder barfuss im Wasser stehenden Fischern. Tritt man auf einen Rochen, so schnellt dessen Schwanz reflexartig nach vorn. Der Stachel bohrt sich meist in den Unterschenkel des Opfers und verursacht schmerzhafte und oft tiefe Wunden, die schlecht abheilen. Wie die meisten Rochen legen die Süßwasserrochen keine Eier, sondern bringen fertig entwickelte Junge zur Welt. Meist werden nur wenige Jungfische aufs Mal geboren, die aber sofort nach der Geburt schon selbständig sind und keine weitere Brutpflege mehr benötigen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 25.10.2007
Skandalös: 13-jähriger Zirkusjunge ließ Bärin tanzen.Nicht erstaunlich, jetzt hat der Bär zurückgeschlagen.
Der Zirkus "Universal Renz" richtet Bären ab und da scheint auch Kinderarbeit, die sonst so harsch kritisiert wird, obligatorisch. Ein 13-jähriger Zirkusjunge trainiert bei Renz drei Braunbären, die zum Gaudi der Zirkusbesucher alsbald auftreten sollen. Nun ist der Teenager von der Bärin Katja verletzt worden und erholt sich von seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die STIFTUNG FÜR BÄREN fordert die Behörden auf, konsequent vorzugehen und die Bären zu konfiszieren. Die Zurschaustellung von Bären mit Maulkorb ist eine üble Tierquälerei und Entwürdigung der Wildtiere.

Tiergarten Schönbrunn, 25.10.2007
�Auf den Spuren des Zauberlehrlings�
Der Tiergarten bietet seit vielen Jahren Kinder-Geburtstagspartys an, seit heuer mit inszeniertem Spielprogramm zu verschiedenen Themen. Neuestes Angebot ab 27. Oktober: die Geburtstagsparty �Auf den Spuren des Zauberlehrlings�.Die Geburtstagskinder und ihre Freunde ziehen mit einer Betreuerin zu den mythischen Tieren aus dem Zauberreich: zur Riesenschlange, zum Drachen in Gestalt eines Nashornleguans, zum Zebra, das dem Einhorn in manchen Dingen recht nahe kommt, zu den Wölfen und den Schnee-Eulen. Bei den Tieren heißt es dann Rätsel zu lösen, seine Sinne zu schärfen und zu spielen. Die Schnellsten, Schlauesten und Geschicktesten erhalten jeweils eine Murmel, am Ende erhält das Kind mit den meisten Murmeln eine Belohnung, danach geht es zur Jause in das Gasthaus Tirolergarten.


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Natur- und Artenschutz – Meldungen

BBC News, 29 Oct 2007
Frog killer fungus 'breakthrough'
New Zealand scientists have found what appears to be a cure for the disease that is responsible for wiping out many of the world's frog populations. Chloramphenicol, currently used as an eye ointment for humans, may be a lifesaver for the amphibians, they say. The researchers found frogs bathed in the solution became resistant to the killer disease, chytridiomycosis. The fungal disease has been blamed for the extinction of one-third of the 120 species lost since 1980. They tested the chloramphenicol candidate on two species introduced to New Zealand from Australia: the brown tree frog (Litoria ewingii) and the southern bell frog (L. raniformis). "We found that we could cure them completely of chytrids," said Phil Bishop from the University of Otago. "And even when they were really sick in the control group, we managed to bring them back almost from the dead." But the Zoological Society of London (ZSL) expressed caution at the news. Wildlife epidemiologist Dr Trent Garner said there would be reluctance to take up chloramphenicol as a solution, certainly in Europe and North America, because of the chemical's link to harmful side-effects in humans. "You don't usually expect antibiotics to do anything to fungi at all. And it does. We don't understand why it does, but it does," said Russell Poulter. Since 1980, more than 120 amphibian species have disappeared; and according to the World Association of Zoos and Aquariums, in the near future many more species are in danger of vanishing. The researchers believe that zoos now will have more options, either to be able to control an outbreak or to rescue infected frogs from the wild, knowing that they can be cured. The next challenge the research team has set itself is to find a treatment that will work in the wild.

Wildlife Extra, 01.11.07
Cure found for killer 'Frog Fungus'

Leipziger Volkszeitung - 27. Okt. 2007
Suchaktion nach tausenden Nerzen - 3000 Tiere eingefangen
Das Einfangen von tausenden illegal freigelassener Nerze aus einer Zuchtfarm im Jerichower Land gestaltet sich weiter schwierig. Am Samstag wurden die Suchtrupps durch eine Wildschweinjagd behindert. Unbekannte hatten in der Nacht zu Freitag die Käfige der Nerze aufgebrochen. Etwa 15 000 Tiere waren in Freiheit gelangt. Die Polizei in Stendal geht von einer Aktion von Tierschützern aus und ermittelt wegen Hausfriedensbruchs. Bislang seien den Helfern 3000 Nerze wieder ins Netz gegangen. Ein Großteil der Nerze halte sich noch im Umkreis der Zuchtfarm in Pietzpuhl in der Nähe von Magdeburg auf. „Was allerdings übers Wochenende nicht gefangen wird, ist weg. Die Nerze werden immer aktiver.“ Etwa 25 Freiwillige helfen dabei, die Tiere mit Falle und Käscher wieder einzufangen, sagte Dähne weiter. Ein Teil der Farmtiere wird nach Einschätzung von Fachleuten verhungern, da sie nicht an die selbstständige Nahrungssuche gewöhnt sind. Die übrigen Nerze könnten in freier Wildbahn Niederwild wie Hasen oder Eichhörnchen anfallen.

Scienceticker
Freigelassene Nerze aus Pelzfarmen können Ökosysteme ernsthaft bedrohen
Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) auf der chilenischen Insel Navarino. Dort bedrohen Amerikanische Nerze, die aus argentinischen Farmen fliehen konnten, die Vogelwelt. Die Nerze haben sich entlang von Wasserläufen auf der ganzen Insel verbreitet. Sie werden jetzt gejagt, um am Boden brütende Vogelarten vor dem Aussterben zu bewahren. In Deutschland verdrängt der Amerikanische Nerz zunehmend den Europäischen Nerz, der inzwischen zu den bedrohtesten Säugetierarten Europas zählt. Die unkontrollierte Massenfreilassung von Zuchtnerzen habe dazu beigetragen, so die Forscher.

Berliner Kurier 27.10.2007
10 000 Nerze aus Pelzfarm freigelassen
Mehr als 10.000 Nerze sind von Unbekannten aus einer Zuchtanlage bei Grabow (Landkreis Jerichower Land) freigelassen worden.


PR-Inside.com - 25. Okt. 2007
Bundestag beschließt Novelle des Naturschutzgesetzes
Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalitionsmehrheit hat der Bundestag am Mittwochabend die umstrittene Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes verabschiedet, mit der Vorgaben aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) umgesetzt werden sollen. Der Gerichtshof hatte im Januar 2006 entschieden, dass Deutschland gegen Verpflichtungen aus der so genannten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen verstoßen habe. Hätte der Bundestag die Umsetzung des EuGh-Urteil nicht bis Ende Oktober beschlossen, hätten Deutschland möglicherweise hohe Strafzahlungen gedroht. Unter anderem hatte das Gericht beanstandet, dass das Bundesnaturschutzgesetz Emissionen in bestimmte Schutzgebiete unabhängig davon zulässt, ob sie diese «erheblich beeinträchtigen» können. Auch nehme das Gesetz bestimmte unabsichtliche Beeinträchtigungen geschützter Tiere aus dem Geltungsbereich der Artenschutzbestimmungen aus.

Glocalist - 28. Okt. 2007
15. Deutsche Umweltpreis der DBU vergeben
Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist zum 15. Male vergeben. Den mit 500.000 Euro höchst dotierten Umweltpreis Europas teilen sich der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (57), der Gründer der Schwalmstädter Firma Konvekta, Carl H. Schmitt (76), gemeinsam mit seinem langjährigen Entwicklungsleiter und heutigen Direktor des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität (TU) Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köhler (53), sowie die langjährige Oberbürgermeisterin Heidelbergs, Beate Weber (63). Anlässlich der Preisverleihung betonte Bundespräsident Horst Köhler die enorme Bedeutung des Klimaschutzes für die Menschheit: "Beim Klimawandel zeigt sich besonders deutlich, dass die Nationen der Welt eine Schicksalsgemeinschaft sind. Jetzt sehe ich die große Chance, dass sie endlich auch zur Verantwortungs- und zur Lerngemeinschaft werden."

derstandard.de - 26.10.2007
Die Primaten verschwinden
Es steht schlecht um den Fortbestand der Menschenaffenarten. Einem aktuellen Bericht der US-Umweltorganisation "Conservation International" zufolge steht fast ein Drittel aller Spezies kurz vor dem Aussterben. ... Von einigen seltenen Gibbon- und Languren-Affen gebe es nur noch wenige Dutzend Tiere, hieß es in dem am Freitag bei der International Primatological Society (IPS) auf der chinesischen Insel Hainanveröffentlichten Bericht, der sich auf die Untersuchung der 25 am stärksten bedrohte Primatenarten beschränkt. Eine Stummelaffen-Art sei möglicherweise bereits ausgelöscht. ... Zum Verhängnis werde den Primaten, dass ihr Lebensraum wegen der Abholzung durch den Menschen immer kleiner werde. Zudem würden sie als Haustiere und Delikatessen gejagt oder in manchen Ländern zur Herstellung traditioneller Medikamente verwendet.

arcor.de, 31.10.2007
Prinz Harry soll geschützte Raubvögel erschossen haben
London (dpa) - Der britische Prinz Harry steht im Verdacht, mit einem Freund zwei gesetzlich geschützte Raubvögel abgeschossen zu haben. Beide bestritten, etwas mit der Tötung der in England äußerst seltenen Kornweihen zu tun zu haben. Allerdings seien der Prinz und sein Freund in der fraglichen Zeit die Einzigen gewesen, die auf dem betroffenen Gut auf die Jagd gegangen seien, berichtete die Zeitung «The Guardian». Auf die Tötung von Kornweihen stehen in England bis zu sechs Monate Gefängnis oder rund 7500 Euro Geldstrafe.

derstandard.at - 29.10.2007
Mögliches Zukunftsszenario: Ein Mittelmeer ohne Delfine
Dreieinhalb Jahrtausende sind die Delfin-Darstellungen im kretischen Palast von Knossos alt - seit der Mensch das Mittelmeer befährt, sind Delfine seine ständigen Begleiter. Diese historische Koexistenz könnte jedoch bald vor dem Aus stehen: Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis), einst die am weitesten verbreitete Delfinart im Mittelmeer, verschwindet aus immer mehr Regionen. ... Im gesamten östlichen Mittelmeer sei der Fortbestand des Gemeinen Delfins bedroht - schuld sei vor allem Überfischung und die damit verbundene Nahrungsknappheit für die Delfine. Im westlichen Mittelmeer ertrinken zudem tausende Delfine pro Jahr in illegalen Treibnetzen. Zwar gebe es ein hervorragendes Abkommen zum Schutz von Meeressäugetieren in Mittel- und Schwarzem Meer (ACCOBAMS). Davon sei jedoch bisher kaum etwas umgesetzt, kritisierte Nicolas Entrup, Sprecher der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS).

derstandard.at - 27.10.2007
Erstmals seit 30 Jahren wieder Wildkatze im Thayatal aufgetaucht
Eine "kleine Sensation" hat der Nationalpark Thayatal am Nationalfeiertag vermeldet: Demnach ist erstmals seit mehr als 30 Jahren das Vorkommen der Wildkatze im Osten Österreichs eindeutig nachgewiesen worden. Mindestens zwei Individuen des extrem scheuen Raubtieres seien in den vergangenen Monaten im Thayatal identifiziert worden. ... Wahrscheinlich seien einzelne Tiere zeitweise im Waldviertel vorhanden gewesen. "Mit dem aktuellen Ergebnis können wir das Vorkommen aber erstmals wissenschaftlich nachweisen."

derstandard.at - 25.10.2007
Bitterling ist Fisch des Jahres 2008
Er ist nur sechs bis neun Zentimeter klein und sticht auch mit seinem Aussehen nicht besonders aus der Masse heraus: Der Bitterling (Rhodeus amarus). Das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) und der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) haben den kleinsten Vertreter der Karpfenartigen dennoch zum Fisch des Jahres 2008 gewählt. Der Unterwasserbewohner steht seit geraumer Zeit auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Der Bitterling heißt so, weil sein Fleisch sehr bitter schmeckt. Er kommt in fast ganz Mittel- und Osteuropa nördlich der Alpen vor, jedoch nicht auf den Britischen Inseln, Skandinavien sowie südlich der Alpen und Pyrenäen.

derstandard.at - 26.10.2007
Wohin die Buckelwale schwimmen...
Bequem von daheim aus ist es nun möglich Dank Internet und moderner Satellitentechnik die Reiseroute von Walen mitzuverfolgen. Buckelwale stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. "Wissenschaftlicher Walfang wie es Japan betreibt, ist gefährlich", warnte die Meeres-Expertin Antje Helms. Das Projekt "Die Reise der Buckelwale" solle zeigen, dass der Einblick in das Leben der Säugetiere auch ohne Tötung möglich sei. Im Web kann nun jeder den Alltag der Unterwasserbewohner mitverfolgen und sozusagen als deren Reisebegleiter fungieren. Nachdem Ende September 20 Walen auf den neuseeländischen Cookinseln und in den Gewässern Neukaledoniens westlich von Australien Positions-Sender eingesetzt wurden, begann die Reise. Via Satellit können Internet-User nun ihre Lieblinge orten. "Die Sender wurden den Tieren in den Walspeck, dem so genannten Blubber, geschoben. Die Wale spürten das kaum. Das ist ungefähr so wie Akupunktur", erklärte Helms.

derstandard.at - 26.10.2007
Waschmittelrückstände bringen Fischschwärme in Auflösung
Nonylphenol, ein häufig vorkommendes Umweltgift, steht im Verdacht das soziale Verhalten von Fischen empfindlich zu stören. Bereits geringe Konzentrationen der Substanz reichen aus, um die chemischen Duftnoten von Fischen aus dem Gleichgewicht zu bringen, berichten die Ökologen um Ashley Ward von der University of Sydney und Suzanne Currie in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B". Dadurch schwimmen die Fische in größeren Abständen zueinander und können so auch schneller zur Beute von Fressfeinden werden. "Der Verlust des 'kohäsiven' Verhaltens ist ein gewaltiger Nachteil für die Tiere, da es eine defensive Strategie gegen Feinde darstellt", erklärt Ward. ... Die chemische Substanz stört den Geruchssinn der Fische nicht, denn Nahrung fanden sie dennoch recht schnell - offensichtlich veränderte die Substanz aber den Eigengeruch der Tiere. "Nonylphenole werden hauptsächlich als Kunstharze - so genannte Nonylphenol-Formaldehydharze), als Tenside in Wasch- und Putzmitteln, in der Textilindustrie als Weichmacher, in der Lederindustrie aber auch in Farben, Lacken und Pestiziden verwendet", so der Chemieexperte Herwig Schuster von Greenpeace-Österreich.

spiegel.de - 30.10.2007
Nur noch 600 Schweinswale übrig
Derzeit leben zwischen Rügen und Finnland nur noch etwa 600 Schweinswale, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Naturschutz am Montag zum Auftakt einer internationalen Walschutz-Fachtagung in Stralsund. Demgegenüber gebe es in der Nordsee etwa 23.000 der auch als Kleine Tümmler bekannten Kleinwale. Weitere 23.000 Tiere lebten im Kattegat und der Beltsee. Bedroht seien die sensiblen Schweinswale vor allem durch die Fischerei, schnell fahrende Schiffe und zunehmenden Unterwasserlärm, sagte der Sprecher. Die Wissenschaftler forderten unter anderem den Ausbau von Schutzprojekten sowie die Umsetzung eines 2002 beschlossenen Rettungsplans für Schweinswale.

derstandard.at - 30.10.2007
Über 1.000 Wildtiere ziehen um
Wenn in anderen Regionen des südlichen Afrikas ein Mangel an Wildtieren herrscht, dann ist es oft Südafrikas bekanntestes Tierparadies, der Krüger-Nationalpark, der wegen seines Tierreichtums aushilft. So kann sich nun auch das angrenzende Mosambik über Fauna-Zuwachs freuen. Im kommenden Jahr sollen mehr als 1.000 Tiere ins Nachbarland umsiedeln und dort im Limpopo-Nationalpark die Bestände auffüllen, erklärte der dortige Parkmitarbeiter Zinho Marcelino im nationalen Rundfunk. Während des 16-jährigen Bürgerkriegs in Mosambik, der 1992 beendet wurde, waren in dem Park zahlreiche Tiere getötet worden. In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits Elefanten, Antilopen oder Zebras aus Südafrika ins Nachbarland gebracht. Der Transfer kostete umgerechnet rund eine Million Euro.

derstandard.at - 30.10.2007
Ältestes lebendes Tier: Über 400 Jahre alte Island-Muschel gefunden
Ein Forscherteam der britischen Bangor University hat vor der Küste Islands ein Exemplar der Island Muschel Arctica islandica gefunden, die zwischen 405 und 410 Jahre alt war. Damit ist die nun gefundene Muschel nicht nur deutlich älter als jenes Exemplar, das von US-Forschern 1982 vor der amerikanischen Küste geborgen wurde, sondern möglicherweise das älteste lebenede Tier überhaupt. Unter Wissenschaftlern ist bekannt, dass diese Spezies zu den langlebigsten Tierarten der Welt gehört. Der US-Fund von 1982 war mit einem Alter von 220 Jahren als langlebigstes Tier im Guinness-Buch-der-Rekorde eingetragen.

Mitteldeutsche Zeitung - 28. Okt. 2007
Seehunden und Alpenböcken geht es gut
Trotz erster Erfolge beim Naturschutz ist das Überleben vieler Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Deutschland nach einer Expertenstudie noch immer stark gefährdet. Dies geht nach einem Bericht der «Berliner Zeitung» aus dem Entwurf des ersten FFH-Berichts (Fauna-Flora-Habitat) der Bundesregierung hervor. Der Studie zufolge ist mehr als die Hälfte der untersuchten hiesigen Tier- und Pflanzenarten in schlechtem oder unzureichendem Erhaltungszustand. Dies betrifft zum Beispiel die Sumpfschildkröte, den Lachs oder den Wolf. Bei knapp 20 Prozent der Arten sei der Zustand dagegen günstig, etwa beim Seehund in der Nordsee oder beim Alpenbock. Bei den untersuchten Lebensräumen ist die Experten-Bilanz schlechter: Rund 70 Prozent der Wälder, Dünen, Moore oder Seen sind demnach in einem schlechten oder unzureichendem Zustand. Dazu gehören beispielsweise die Gletscherregionen in den bayerischen Alpen. Für ein Viertel der Lebensräume gibt der Bericht dagegen grünes Licht. Darunter befinden sich die Buchenwälder des Landes. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) wertete die Ergebnisse als ersten Erfolg und Ansporn zugleich: «Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Lausitzer Rundschau - 29. Okt. 2007
Sachsen fordert Jäger zur Beteiligung am Wolfsmanagement auf
Der Freistaat Sachsen lädt die Jägerschaft ein, sich aktiv am Wolfsmanagement zu beteiligen. In den Regionen, wo der Wolf wieder heimisch ist, sorgt er für Pro und Kontra. „Die Grundstrukturen stehen fest, wir sind aber jederzeit offen, weitere Interessengruppen einzubeziehen“, sagte er. Gleichzeitig kündigte Dankert an, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Brandenburg und Polen ausgebaut werden soll. Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit werde auf der Forschungstätigkeit liegen – so sollen sechs Jungwölfe mit Sendern ausgestattet werden, um ihren Aktionsradius und Wanderbewegungen genauer bestimmen zu können.

FR-online.de - 25. Okt. 2007
Lieber böser Fuchs
In Märchen und Sagen ergeht es dem Fuchs wie viele Jahre lang Horst Tappert: Er ist fast rettungslos auf eine Rolle festgelegt. Doch ist der Ruf erst ruiniert, lebt auch der Rotfuchs ungeniert. Zunehmend besiedelt er Städte - ob Stuttgart, München oder Berlin. In der Bundeshauptstadt zum Beispiel "streift er durch Gärten, Wohngebiete, lungert auf Schulhöfen herum oder durchstöbert die Mülltonnen von Fast-Food-Restaurants nach Speiseresten", vermeldet die Stiftung Naturschutz Berlin. In Wald, Feld und Flur hingegen muss das sieben bis neun Kilo schwere Raubtier ganzjährig die Kugeln der Jäger fürchten - ausgenommen während der Aufzucht seiner Brut. In der Jagdsaison 2005/2006 wurden mehr als 600000 Rotfüchse erlegt. Dabei gebe es für Jäger "nur noch wenig Anreize, Füchse zu jagen", sagt Torsten Reinwald von Deutschen Jagdschutz-Verband in Bonn. Ihre Felle seien nur noch sehr wenig wert. Die hohen Abschusszahlen zeigten deshalb, wie stark sich Füchse in der Kulturlandschaft vermehrt hätten - sie laufen den Jägern sehr oft vor die Flinte. Bisweilen freut das die Vogelschützer. Füchse spielten eine "bedeutende Rolle im Ökosystem", sagt Reinwald. "Sie dezimieren nicht nur Mäuse, sondern können sehr stark auf die Bestände von Bodenbrütern einwirken" - zum Beispiel auf selten gewordene Arten wie Kiebitze, Flussregenpfeifer oder Uferschnepfen. Aus manchen Schutzgebieten wie dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft seien schon Hilferufe an die Jäger ergangen, doch bitte mehr Füchse zu erlegen, damit Wiesenvogel-Schutzprogramme nicht ins Leere liefen. Doch leider macht das meist einzeln jagende Raubtier auch vor Tiergärten nicht halt. In der Stuttgarter Wilhelma riss ein Rotfuchs vor einigen Jahren "in einer einzigen Nacht dreizehn Flamingos", wie Zoo-Sprecherin Anja Paumen berichtet. Inzwischen schützen verbreiterte Wassergräben und ein elektrischer Zaun die rosafarbenen Vögel.

Freies Wort - 25. Okt. 2007
Vier Uhu-Küken bringen keine Trendwende
Bubo Bobo hat Nachwuchs bekommen: Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind in diesem Jahr vier Uhu-Küken geschlüpft. Auch wenn der Welt größte Eule wieder so häufig wie seit Jahrzehnten nicht durch die heimischen Fichtenwälder gleitet, ist sie kein Allerweltsvogel. Gerade fünf Paare brüten im Landkreis.

agrigate.ch - 25. Okt. 2007
Tierwelt-Preis 2007 für Franz Weber
Der Tierwelt-Preis 2007 im Betrag von 20'000 Franken geht an den Umwelt- und Tierschützer Franz Weber aus Montreux VD. Dies gab der Jury-Präsident Prof. Dr. Richard Hoop vom Veterinärbakteriologischen Institut der Universität Zürich am 25. Oktober bekannt. Der Verband Kleintiere Schweiz, Donator des Tierwelt-Preises, würdigt damit das Lebenswerk des eben 80-jährig gewordenen streitbaren Umweltschützers. Franz Weber habe einen über 40 Jahre dauernden unerschütterlichen Kampf für die Natur im In- und Ausland hinter sich und engagiere sich weiter für die Natur und die Tierwelt. Der Förderpreis von Kleintiere Schweiz im Betrag von 5'000 Franken geht an Johns kleine Farm in Kallnach. Dieser sehr kleine Tierpark hält - trotz der nur beschränkten Möglichkeiten - seine Tiere gemäss einer kürzlichen Prüfung durch den Schweizer Tierschutz STS "grundsätzlich gut". Er hat sich darauf spezialisiert, Tiere den Sehbehinderten (Blindenschrift, Touch-Boxen) näherzubringen.

Echo-online - 29. Okt. 2007
Bickenbach: Hermann Benjes ist tot
Der frühere Bickenbacher Kommunalpolitiker, Umweltaktivist und Schriftsteller Hermann Benjes ist am 24. Oktober in seinem niedersächsischen Wohnort Asendorf im Alter von 70 Jahren verstorben. Benjes wurde zu Beginn der achtziger Jahre bundesweit bekannt, als er ein Konzept zur Flurbelebung durch Feldhecken – die nach ihm benannte Benjeshecke – entwickelte und in einem Buch vorstellte. Bundesweit stellte er sein erfolgreiches Artenschutz-Modell in Diavorträgen vor und schaffte damit viele Rückzugsgebiete für bedrohte Tierarten.


BirdLife

Fijian seabird isles to be “de-ratted” - 25.10.2007
Invasive predators such as cats and rats are to be eradicated from some of Fiji’s most important seabird islands, as part of a project undertaken by BirdLife International’s Fiji programme, with the support of landowners, and funding from the David & Lucile Packard Foundation.
States “must keep up momentum” to save threatened migratory birds of prey - 25.10.2007
Conservationists have today called for states to redouble their efforts to save threatened migratory birds of prey from continuing habitat destruction and grisly fates such as poisoning and electrocution.
Greece guilty of infringing European conservation law - 25.10.2007
BirdLife International welcomes today’s decision of the European Court of Justice which found Greece guilty of breaching European nature conservation law. According to the European Court, Greece failed to designate a sufficient number and area of Special Protection Areas (SPAs) for birds as required by the EU Birds Directive.
BirdLife’s urgent call to Think Pink - 26.10.2007
Today sees the launch of BirdLife’s Think Pink campaign, a response to the growing and urgent threat facing a crucial breeding site for Africa’s Lesser Flamingos.
BirdLife Partners applaud Uganda’s decision to drop Mabira Forest give-away - 29.10.2007
Conservationists across the BirdLife Partnership are welcoming news that the Ugandan government has dropped its plan to give away a third of Mabira Forest Reserve to provide land for sugarcane plantations.
Vulture-killing drug now on sale in Africa - 30.10.2007
BirdLife's Council for the African Partnership has warned African BirdLife Partners that they need to be on high alert, following the discovery of the drug Diclofenac on sale at a veterinary practice in Tanzania. A survey by WCST (WildLife Conservation Society in Tanzania, BirdLife in Tanzania) is underway to establish the full facts.

PlanetArk


Monkeys, Apes Teetering on Brink of Extinction - 26.10.2007
Mankind's closest relatives are teetering on the brink of their first extinctions in more than a century, hunted by humans for food and medicine and squeezed from forest homes, a report on endangered primates said on Friday.
China Arrests Man Over Smuggling of Bears' Paws - 26.10.2007
China's police have arrested a man on suspicion of smuggling 64 bears' paws -- often for consumption in the country as a delicacy or traditional medicine, the Xinhua news agency reported on Thursday.
China Bans Hunting on "Extinct" Tiger Land - 29.10.2007
All hunting has been banned in an area in North China where an endangered tiger was apparently sighted and a team of experts will investigate whether the big cat really still exists there, the Xinhua news agency said on Saturday.
Parrotfish on Menu Puts Caribbean Coral at Risk - 01.11.2007
The delicate balance of the Caribbean's coral reefs is in jeopardy as more parrotfish end up on dinner plates, international scientists said on Wednesday.

ENN

Government to Capture Endangered Mexican Gray Wolves: Could Reduce Wild Wolf Population's Genetic Viability - 30.10.2007
The U.S. Fish and Wildlife Service authorized the trapping Monday of two genetically vital endangered Mexican gray wolves from the wild in the Gila National Forest of New Mexico.
Rare Three-Foot Long, Spitting Earthworm Denied Legal Protection; Conservation Groups to File Suit - 31.10.2007
In response to a decision by the U.S. Fish and Wildlife Service that the giant Palouse earthworm (Driloleirus americanus) does not warrant protection as an endangered species under the Endangered Species Act, the Center for Biological Diversity, Palouse Prairie Foundation, Palouse Audubon, Friends of the Clearwater, and individuals Steve Paulson and Lynne Nelson have formally notified the agency that they will sue to ensure the vanishing giant earthworm receives the protection it deserves.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF - 25.10.2007
Bislang unbekannte Population des hoch bedrohten iberischen Luchses aufgetaucht

In Spanien ist eine neue Population des vom Aussterben bedrohten Iberischen Luchses entdeckt worden. Spanische Behörden bestätigten den Fund, schwiegen sich jedoch über den Ort und die Größe der Gruppe zunächst aus. Es scheint, dass die auch als "europäischer Tiger" bezeichneten Tiere im dünn besiedelten zentralspanischen La Mancha aufgetaucht sind. Der Iberische Luchs gilt als die am stärksten bedrohte Raubkatze der Welt. Wissenschaftlich bestätigt sind derzeit rund 110 ausgewachsene Tiere, die in zwei getrennten Populationen in Südspanien leben. "Ob sich die neue Population genetisch von der südlichen unterscheidet, können wir klären, sobald wir den genauen Fundort kennen", sagt WWF-Experte Volker Homes. "In jedem Fall bedeutet dieser Bestand neue Hoffnung für den Iberischen Luchs." Das Überleben des Iberischen Luchses steht auf der Kippe. Viele der Tiere sterben, weil sie in ihren schrumpfenden Lebensräumen nicht mehr genug Beute machen können. Iberische Luchse leben hauptsächlich von Wildkaninchen, die unter Landwirtschaft und Krankheiten leiden. "Ein großes Problem ist der auch von der Europäischen Union subventionierte Straßenbau, der die Reviere zerschneidet. Immer wieder werden Luchse von Autos angefahren und schwer verletzt oder getötet", erläutert WWF-Experte Homes. Auch die Landwirtschaft verdrängt die Luchse von den lichten Waldflächen und dem Buschland, das sie brauchen. Hinzu kommt, dass Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter Mangelware sind - weniger als 25 sind noch in der Lage, Junge zu bekommen. Der WWF fordert, dass alle Luchs-Lebensräume unter den stärksten Schutz gestellt werden, den die EU zu bieten hat: das "Natura 2000"-Programm. "Bislang ist diese Forderung von den spanischen Behörden geflissentlich überhört worden", kritisiert Volker Homes vom WWF. "Hoffentlich hilft die jetzt entdeckte Luchs-Population dabei, dass Europa endlich Verantwortung für seine vom Aussterben bedrohte Raubkatze übernimmt."

Whale and Dolphin Conservation Society - 25.10.2007
Weckruf: Artenschützer appellieren an die Regierungen der Mittelmeer- und Schwarzmeer-Anrainerstaaten zur Umsetzung der getroffenen Beschlüsse
Heute, am vierten und gleichzeitig letzten Tag der Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer (ACCOBAMS), richteten Artenschützer einen dringlichen Appell an die Regierungen der Anrainerstaaten. Ihrer Ansicht nach haben es die Vertragsstaaten bis zum heutigen Tag versäumt, das ambitionierte Schutzabkommen und die von den Staaten selbst getroffenen Beschlüsse umzusetzen. "Was helfen den Tieren die besten Schutzmaßnahmen, wenn diese lediglich am Papier existieren? Dies ist kein für die Region des Mittelmeeres und Schwarzen Meeres spezifisches Problem, sondern ein Manko des internationalen Artenschutzes im Allgemeinen", kritisiert Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, vor Ort die Inaktivität der meisten Regierungen. ... Die wichtigsten Beschlüsse der Konferenz: - Verbot aller Treibnetze, unerheblich welcher Länge - Umsetzung des Erhaltungsmaßnahmenplanes für den Gemeinen Delfin im Mittelmeer - Einleitung der Implementierung eines Erhaltungsplanes für die drei im Schwarzen Meer lebenden Kleinwalarten - Empfehlung zur Einrichtung zahlreicher Meeresschutzgebiete für Wale und Delfine in der Abkommensregion - verstärkter Fokus auf die Reduktion von Schiffskollisionen und der Unterwasserlärmverschmutzung - Die Absage an Interaktionsprogramme mit Delfinen in freier Wildbahn - Der Aufruf an Staaten, aufklärend über die Fehlinformation zur "Delfintherapie" (Dolphin Assisted Therapy, kurz DAT) tätig zu werden, und Importe von wild gefangenen Delfinen für Showzecke zu unterbinden - Umfassendes Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2008 - 2010 mit dem Schwerpunkt auf der Einrichtung von Meeresschutzgebieten

Müritz Nationalpark - 25.10.2007
Gute Saison für Adler
Von den 14 nachgewiesenen Seeadler-Paaren im Müritz-Nationalpark brüteten in diesem Jahr 12 Paare erfolgreich und damit 4 mehr als 2006. Sie konnten zusammen 15 Junge aufziehen. Von 16 Brutpaaren des Fischadlers waren 12 erfolgreich und es wurden 22 Junge großgezogen. Außerdem wurden erneut zwei Brutpaare des Wanderfalken im Nationalpark beobachtet. Eines der Paare zog 2 Junge groß. Damit war 2007 erneut eine gute Saison für die imposanten Greifvögel. ... Der Nationalpark ist mit den vielen erfolgreichen Bruten ein wichtiger Ausgangsort für die Wiederausbreitung von See- und Fischadler in Deutschland und Europa. Die Horstplätze der Tiere werden regelmäßig von der Nationalpark-Verwaltung und von ehrenamtlichen Betreuern kontrolliert.

WWF - 26.10.2007
Amazonien: Straßen der Zerstörung - WWF informierte heute in Hamburg über seine Rettungsinitiative für den größten Regenwaldblock der Erde
Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden in Amazonien pro Minute mindestens 4,5 Fußballfelder Regenwald gerodet. WWF-Aktivisten warnten heute bei einer Aktion im Hamburger Hafen davor, dass in Brasilien bis zum Jahr 2050 die Hälfte der jetzt noch vorhandenen Regenwälder unwiederbringlich verloren sein wird, wenn die Zerstörung so weitergeht wie bisher. Voraussetzung dafür ist der Straßenbau: Denn mehr als 80 Prozent der Regenwaldvernichtung finden im Umkreis von fünf Kilometern entlang von legalen und illegalen Straßen statt. Dies belegt die aktuelle WWF-Studie „Straßen der Zerstörung“, in der die Mechanismen der Regenwaldzerstörung im Amazonasgebiet dargelegt werden. ... „Jeder Baum, den wir vor den Baggern, vor illegaler Holzfällerei und vor dem Vormarsch der Soja-, Zucker- und Rindfleischindustrie retten, zählt: Denn wenn die Regenwälder Amazoniens vernichtet werden, verliert die Welt nicht nur eine einzigartige Schatzkammer der Artenvielfalt, sondern auch eine der gigantischsten natürlichen Klimaanlagen“, warnte WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes heute in Hamburg. WWF-Kollegen aus aller Welt engagieren sich derzeit in Amazonien für ein ganzes Netz aus einzelnen Schutzgebieten, das den noch vorhandenen Regenwald wie ein Schutzgürtel vor der heranrückenden Entwaldungsfront bewahren soll. Der WWF Deutschland hat 2006 die Verantwortung für den Nationalpark Juruena im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso übernommen.

Deutsche Wildtier Stiftung - 28.10.2007
Der wilde Rabe geht an ...! / Deutsche Wildtier Stiftung und GEO verleihen Journalistenpreis "Der wilde Rabe"
Die Deutsche Wildtier Stiftung verleiht heute in Kooperation mit GEO erstmalig den Journalistenpreis "Der wilde Rabe". Carsten Jasner erhält die Auszeichnung für seinen Artikel im Greenpeace Magazin "Das Wunder von Barsbek" - einen Beitrag über einen Seeadlerhorst und seine Beschützer. ... "Die Einsendungen haben gezeigt, dass es überraschend vielen Journalisten gelingt, in deutschsprachigen Medien Berichte aus der heimischen Tierwelt unterzubringen. Und zwar nicht nur über Prominente wie Wolf, Bär oder Luchs, sondern auch über den Aal, die Kornweihe oder die Wildbiene", sagt Martin Meister, Geschäftsführender Redakteur von GEO. "Der Journalistenpreis "Der wilde Rabe" würdigt das Können und Engagement von Autoren, die das Leserinteresse für einheimische Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür wecken wollen", erklärt Radow.

BMU - 29.10.2007
Deutschland und China vereinbaren engere Zusammenarbeit im Naturschutz - Kooperationsschwerpunkte: UN-Naturschutzkonferenz in Bonn sowie Artenschutz-Vollzug
Deutschland und China wollen auf dem Gebiet des Naturschutzes enger zusammenarbeiten. Während einer Delegationsreise nach Peking und Guangzhou haben die beiden zuständigen Abteilungsleiter Jochen Flasbarth und Wan Bentai vereinbart, die Kooperation in Hinsicht auf die UN-Naturschutzkonferenz zu verstärken, die im kommenden Jahr in Bonn stattfindet. Beide Länder wollen gemeinsam für ein weltweites Netz von Schutzgebieten eintreten, das den Schutz der biologischen Vielfalt garantieren soll. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Ökosystemen liegen, die sehr gut Kohlenstoff speichern. Dies sind beispielsweise Wälder, Moore und Feuchtgebiete. .. Es wurde vereinbart, dass China Gebiete ermittelt, in denen ein besserer Schutz sowohl dem Klima- als auch dem Naturschutz dient. ... Ein weiterer Schwerpunkt wird die Durchsetzung internationaler Artenschutzbestimmungen sein. So wurde eine intensive Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Tieren und Pflanzen vereinbart. ... Es wurde deshalb ein Programm zur gemeinsamen Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren und Wildpflanzen vereinbart. Es soll auf EU-Ebene verwirklicht werden.

Greenpeace e.V. - 29.10.2007
Greenpeace: Aktion im indonesischen Wald gegen illegale Zerstörung / Urwaldzerstörung für Palmöl-Plantagen heizt Klimawandel an
60 Greenpeace-Aktivisten und indonesische Umweltschützer halten heute auf Sumatra die Zerstörung des indonesischen Urwaldes auf. Mit dem Bau eines Dammes stoppen sie die illegale Entwässerung des Urwaldes für Palmöl-Plantagen in der Provinz Riau. Palmöl-Firmen brechen indonesische Forstgesetze, in dem sie Torf-Wälder trocken legen, brandroden und für den Anbau von Palmöl nutzen. ... "Wenn die indonesische Regierung als Gastgeberin für die nächste UN-Klimakonferenz ernst genommen werden will, muss sie ein Moratorium für Einschläge in Moorwäldern verhängen und Greenpeace helfen, die Waldzerstörung effektiv zu bekämpfen. Der indonesische Urwald als CO2-Speicher muss geschützt werden." Schneller als jedes andere Land verliert Indonesien derzeit Waldflächen. Rund 51 Quadratkilometer Wald werden jeden Tag zerstört, das sind mehr als 300 Fußballfelder pro Stunde. ... Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Jahr 2010 bei ungebremster Entwaldung kein Urwald mehr auf Sumatra existiert.

vdbiol.de - 30.10.2007
Waran ist nicht gleich Waran: Bonner Biologe entdeckt unerwartete Vielfalt in Indonesien
Sensationelle Entdeckungen gelingen Zoologen heutzutage nicht nur bei den kleinen oder im Verborgenen lebenden Organismen, sondern auch bei so spektakulären Tieren wie den beeindruckenden Waranen. Zu diesen gehört auch die größte Echse der Welt - der bekannte Komodowaran. André Koch, Doktorand des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK), war mehrfach in Indonesien unterwegs, um spannende Forschungsergebnisse zusammen zutragen. So fand er eine unerwartete Vielfalt unter den Waranen von Sulawesi (ehemals Celebes). ... Seine systematischen Untersuchungen inmitten des Indonesischen Archipels ergaben, daß alleine in dem Gebiet um Sulawesi mindestens fünf verschiedene Formen von Bindenwaranen vorkommen (siehe Abb. unten). Sie alle waren der Wissenschaft bisher nicht bekannt. Das besondere an den Funden ist, dass nicht nur auf den kleinen vorgelagerten Inseln, sondern auch auf Sulawesi selbst mehrere unterschiedliche Warane leben, die sich in ihren Verbreitungsgebieten jedoch nicht zu überlappen scheinen.
"Ein klares Beispiel von allopatrischer Artbildung, bei der die geographische Trennung von Populationen eine entscheidende Rolle spielt", so der angehende Wissenschaftler.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 30.10.2007
Chemnitz beschließt Auftrittsverbot für Wildtiere im Zirkus / VIER PFOTEN: Bundesweites Wildtier-Verbot überfällig
Am 24. Oktober 2007 beschloss der Chemnitzer Stadtrat, in Zukunft bestimmte Wildtiere bei Gastauftritten von Zirkussen auszuschließen. Für Menschenaffen, Tümmler, Delfine, Greifvögel, Flamingos, Pinguine, Wölfe, Giraffen, Nashörner und Elefantenbullen ist damit in Chemnitz kein Platz mehr in der Zirkusmanege. Der Beschluss setzt bestehende Empfehlungen zum Tierschutz konsequent um. ... "Wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen bestätigen, dass Wildtiere im Zirkus kein artgemäßes Leben führen können. Deshalb fordert VIER PFOTEN ein generelles Haltungsverbot für Wildtiere im Zirkus", erläutert Pietsch. Österreich, Ungarn, Schweden, Finnland und die Tschechische Republik haben die Mitführung von Wildtieren im Zirkus bereits verboten oder eingeschränkt, in Großbritannien steht ein Verbot kurz vor der Verabschiedung. "Diese Beispiele zeigen, dass Deutschland beim Schutz von Wildtieren im Zirkus erheblichen Nachholbedarf hat". Selbst die aus Tierschutzsicht unzureichenden Mindestanforderungen an Gehegegröße und -struktur erfüllen viele Wanderzirkusse nicht. Verhaltensstörungen und Haltungsmängel sind an der Tagesordnung. Viele Zirkustiere sind krank, da es an Geld und Sachkunde fehlt.

WWF - 31.10.2007
Große Natur für die Kleinsten - WWF-Programm „LiLu Panda“ startet: Alles über Tiere für Kinder von 3 bis 6 Jahren
Wie viel Bambus frisst ein Panda? Wie schnell schwimmt ein Delfin? Warum heißt das Faultier Faultier? Kinder wollen alles über Tiere erfahren. LiLu Pandas wissen ab sofort mehr. Am 1. November startet die Umweltstiftung WWF das neue Kinderprogramm „LiLu Panda“ für die Drei- bis Sechsjährigen. LiLu Panda bietet spannende Unterhaltung für kleine Tierfreunde, indem auf spielerische und unkomplizierte Weise die Welt von Panda, Tiger und Co. vorgestellt wird. ... Jedes LiLu Panda-Mitglied unterstützt das WWF-Projekt zum Schutz des Großen Pandas in China. ... „Kinder können gar nicht früh genug lernen, wie wichtig Tiere und ihr Lebensraum sind. Denn nur was man kennt, kann man später auch achten und schützen!“ ... Der WWF hat natürlich auch etwas für die älteren Tier- und Naturfreunde: Bei Young Panda, dem großen Bruder von LiLu Panda, erfahren Kinder von 7 bis 13 Jahren alles über bedrohte Tiere und ihren Lebensraum, über die Naturschutzarbeit des WWF und wie sie sich selbst aktiv für unsere Umwelt engagieren können. Jedes Young Panda-Mitglied erhält monatlich das Young Panda Aktuell mit tollen Mitmachaktionen, exklusive Einladungen zu Natur- und Erlebniscamps und vieles mehr. Kyra Bickelhaupt: „Wer für Kinder ein sinnvolles Geschenk sucht, das Spaß macht und gut ankommt, hat mit den WWF-Kindergeschenkmitgliedschaften LiLu Panda und Young Panda genau das Richtige gefunden.“

Deutsche Wildtier Stiftung - 31.10.2007
Kürzere Jagdzeiten, Nachtjagdverbot und Wildruhezonen für den Rothirsch! / Forderungen der Deutschen Wildtier Stiftung zum Hubertustag 2007
Die Jagd auf den Rothirsch im Herbst gehört für viele Jäger zum Höhepunkt des Jagdjahres. Anlässlich des Hubertustages am 3. November 2007 fordert die Deutsche Wildtier Stiftung ein Umdenken bei der Bejagung von Rotwild. Denn der Rothirsch, die größte einheimische Säugetierart, hat in Deutschland inzwischen einen schweren Stand. Rothirsche wurden aus dem Offenland in die Wälder zurückgedrängt. Aber auch dort werden sie als "Rindenfresser" intensiv bejagt. Zusätzlich wird der Lebensraum des Rothirsches durch Straßen und Siedlungen immer kleiner. "Neben Landnutzung und Straßenbau muss auch die Jagd Weitblick entwickeln und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse des Rotwildes nehmen", erklärt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Deshalb fordert die Deutsche Wildtier Stiftung: Jagdzeit auf Rotwild verkürzen, das Nachtjagdverbot strikt einhalten und Wildruhezonen ausweiten. ... Gemeinsam mit Grundbesitzern, Landwirten, Förstern, Jägern und Naturschützern hat die Deutsche Wildtier Stiftung das "Leitbild Rotwild - Wege für ein fortschrittliches Management" erarbeitet, das Forderungen und konkrete Maßnahmen für den Schutz des Rotwildes und seiner Lebensräume in Deutschland zusammenfasst.

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Weitere Infos

Der Berufsverband der Zootierpfleger sucht für die Übersetzung der Fennek-Haltungsrichtlinien
Bilder von Fenneks
Kontakt: herzig @zootierpflege.de



Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
"Schildkröten Riesen" ist eine Anlage im Odense Zoo in Dänemark, in der Aldabra Riesenschildkröten gezüchtet werden. Dies erfordert ähnliche Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit wie auf ihrer Heimatinsel Aldabra sowie deren saisonale Änderungen. Das Innenraumklima der Anlage wird dem entsprechend gesteuert. Außerdem bietet die Anlage ausführliche Information zur Biologie und zum Schutz von Schildkröten.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=886
~°v°~
PUBLIKATION ÜBER "ENVIRONMENT ENRICHMENT" (Lebensraumbereicherung)
Monika Fiby hielt einen Vortrag auf der Internationalen Konferenz zu Environmental Enrichment, die im August 2007 in Wien stattfand:
"Environment enrichment incorporated into masterplanning. Examples from Paris Zoo or How to make anteaters happy". Hier ist eine Zusammenfassung:
http://www.zoolex.org/publication/fiby/vienna07/icee.html
Der Konferenzbericht wird Ende dieses Jahres bei Shape of Enrichment erhältlich sein:
http://www.enrichment.org
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung.


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Neue Veröffentlichungen

EAZA eNews 8, EAZA Executive Office, Amsterdam, October 2007
e-Newsletter of the European Association of Zoos and Aquaria
EAZA Annual Conference review
Six new EAZA members
New EAZA Marketing Committee chair to continue new focus
EAZA in situ Conservation Database now on-line!



Geschichten aus dem Kölner Zoo
von Iris Benner

Über fünfhundert Tierarten leben im drittältesten Zoo Deutschlands – und sie lieferten und liefern Stoff genug für das soeben erschienene Buch. Die Kölner Autorin hat mit Hilfe des Zooarchivars Wilhelm Spieß intensiv recherchiert und dabei amüsante, skurrile, abenteuerliche, aber auch tragische Geschichten der letzten 146 Jahre Zoohistorie aufgedeckt und zusammengetragen. Sie erzählt von dramatischen Eisbärenkämpfen und entlaufenen Zebras, von Hochwasser und Elefantennachwuchs. Die einzigartigen historischen und zeitgenössischen Fotos lassen Geschichte und Geschichten des Domstadtzoos »tierisch« lebendig werden. Das Buch von Iris Benner erlaubt, nicht nur die Entwicklung des Kölner Zoos von der Menagerie bis hin zum Naturschutzzentrum abzulesen, sondern vielmehr auch einen Blick in die Geschichte dieses traditionsreichen Zoos zu werfen.

Gebundene Ausgabe, 160 Seiten. Emons 2007
14,80 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Zoobiologischer Workshop
(ehemals Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus


6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung


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Ausstellungen

Freie Presse - 25. Okt. 2007
Weidenkätzchen verwandeln sich in Eulen
Im Ausstellungsraum des Auer Tiergartens „Zoo der Minis“ ist noch bis zum 6. November eine Präsentation mit Bildern der Blütengestalterin Christiane Schlüssel aus der „Zipfelhaus“-Werkstatt in Auerbach/Erzgebirge zu sehen. Aus kleinsten Blüten und Moosen gestaltet die Künstlerin Tierbilder.

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen. Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 27. Oktober ging es in den Leintalzoo Schwaigern.

Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:

Sa, So, Mo, Mi ca. 04:35 RTL 2, Jeff Corwins tierische Abenteuer
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo, Di, Do, Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:00 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, neue Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Wolf, Bär & Co. (Wh)

Einzelsendungen:

Fr, 02.11.2007, 0:10 Kabel1
Doku: Ozean hinter Panzerglas - Hinter den Kulissen des größten Aquariums der Welt (Georgia)
Fr, 02.11.2007, 14:15 HR, Mittelmeer am Oberrhein, Zwischen Kaiserstuhl und Vogesen
Fr, 02.11.2007, 15:15 RBB, Masuren
Fr, 02.11.2007, 16:30 3sat, Tropenfieber (1/3): Die Eroberung des Amazonas, Geschichte und Gegenwart der Tropen
Fr, 02.11.2007, 16:50 ARTE, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna rund um die Kokosinsel
Fr, 02.11.2007, 18:30 Phoenix, Wildes Allgäu
Fr, 02.11.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 02.11.2007, 21:00 RBB, Die Nordsee
Sa, 03.11.2007, 09:45 ARTE, Mein Leben mit Löwen
Sa, 03.11.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Die letzten Geheimnisse des Regenwalds
Sa, 03.11.2007, 10:25 ARTE, Die Bestie und das Schmusetier, Tierfilmgeschichten aus 100 Jahren
Sa, 03.11.2007, 10:30 Phoenix, Müritz Nationalpark
Sa, 03.11.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Nationalpark Elbtalaue
Sa, 03.11.2007, 11:45 VOX, Tierzeit, Abenteuer Dschungeldach
Sa, 03.11.2007, 13:15 RBB, Die Nordsee
Sa, 03.11.2007, 15:00 NDR, Tiergeschichten, Tamina Kallert im Safaripark Stukenbrock
Sa, 03.11.2007, 19:00 BR, Natur exclusiv, Die Reise der Monarchfalter
So, 04.11.2007, 15:00 3sat, Der Ozean - Wiege des Lebens
So, 04.11.2007, 15:15 3sat, Die Kalahari
So, 04.11.2007, 15:30 SWR, Bulgarien - durch den wilden Balkan
So, 04.11.2007, 17:00 3sat, Geliebt und gejagt - Die Tiere Tobagos
So, 04.11.2007, 20:15 WDR, Tiergeschichten von Frechdachs und Vielfraß (Tierpark Olderdissen und Naturzoo Rheine)
So, 04.11.2007, 21:45 WDR, Der Herr der Affen von Gibraltar
Mo, 05.11.2007, 11:30 NDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Eifel
Mo, 05.11.2007, 14:15 HR, Wildnis vor der Haustür - von Rohrsängern, Bart- und Beutelmeisen
Mo, 05.11.2007, 22:05 RBB, Linumer Glücksvögel - Kraniche im Luch
Di, 06.11.2007, 14:15 HR, Von Neuguinea nach Neuseeland
Di, 06.11.2007, 20:15 WDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Mi, 07.11.2007, 14:15 HR, Der König der Koalas
Do, 08.11.2007, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize
Do, 08.11.2007, 14:15 HR, Naturwelten - Im Land des Eukalyptus
Do, 08.11.2007, 14:15 WDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Do, 08.11.2007, 16:35 MDR, Zoogeschichten, Andreas Fritsch als Tierpfleger im Erfurter Zoo

Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer Bremerhaven, Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe, Erdmännchen und Co.

1Festival sendete in den letztn Monaten 25 historischen Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online verfügbar.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ausgenerzt

Circa 17.000 Nerze wurden in Sachsen-Anhalt in die Natur entlassen. Diejenigen, die so etwas tun sind keine Tierschützer, sondern Idioten!
Doch bevor Sie, liebe Tierschützer, jetzt hektisch nach Luft schnappend einen Beinaheinfarkt erleiden, lesen Sie noch einmal jedes Wort ganz langsam, einzeln, jeweils für sich und dann im Kontext. Nein, nicht jeder Tierschützer ist ein Idiot, das hat niemand behauptet und es hat auch niemand behauptet, daß jemand, der Nerze aus einer Pelztierfarm herausholt, ein Idiot ist. Ganz nebenbei ist natürlich jeder, der Nerze zu fetten Pelzlieferanten hochzüchtet, ein Idiot und Der- oder Diejenige, die Produkte aus derartig tierquälerischer Tierhaltung kaufen, sind freilich ebensolche. Aber bei „freilich“ sind wir dann beim Thema: Es gibt keine Freiheit für Farmnerze in Mitteleuropa. Mitteleuropa ist Nerzland - ja, aber das gehört dem Europäischen Nerz und der ist, was Sie, liebe regelmäßige Leser der Zoopresseschau natürlich wissen, aber Sie, liebe„Nerzbefreier“ scheinbar nicht, eine eigenständige, extrem vom Aussterben bedrohte Tierart, die dem Amerikanischen Nerz, bis auf den Namen, eher fern, als nahe steht und ihm in direkter Konkurrenz aufgrund seiner schmächtigeren Statur und höherer Lebensraumansprüche hoffnungslos unterlegen ist. Jeder durch Mitteleuropa schwadronierende Mink, so sollte man den Amerikaner zwecks deutlicherer Unterscheidung zum Europäer besser betiteln, ist ein weiterer Sargnagel für den, doch wohl ebenso lebensberechtigten, kleineren Verwandten. Da ich irgendwie den Verdacht hege, daß Sie, liebe „Nerzrauslasser“, auch Globalisierungsgegner sind, kann das doch nicht in Ihrem Sinne sein!?
Wenn Sie also Minks aus diesen Farmen herausholen wollen, was ich durchaus nachvollziehen kann - Hausfriedensbruch hin oder her - dann sorgen Sie verflucht noch mal dafür, daß Sie diese Tiere nicht ihrem und dem Schicksal des Europäischen Nerzes überlassen, sondern, sie anschließend vernünftig unterbringen! Nun dürfte Ihnen das bei 17.000 Tieren schwerfallen, also bitte, befreien Sie nur einzelne Tiere - meinetwegen als Mahnung - nehmen Sie sie mit (Hoffen wir mal, daß die nicht individuell gekennzeichnet sind!), sterilisieren Sie sie, damit sie nicht, wenn sie aus irgend einem Grund entkommen, doch noch Nachwuchs zeugen und geben Sie Ihnen ein schönes Gehege und damit ein schönes Restleben! Jeder der einen aktiven, lebensfrohen Mink in einem, seinen Ansprüchen gerecht werdenden Gehege erlebt hat, wird dessen Käfighaltung nicht länger dulden wollen, so er kein emotional verrohter Idiot ist. Damit können Sie auf Dauer mehr bewegen, als durch diesen faunenverfälschenden Blödsinn.
Ach, und sollte der RaubtierPark eines Tages real existierend sein, ich würde Ihnen sogar, obwohl mein Hauptaugenmerk dem Artenschutz gilt, zwei bis drei Gehege anbieten, für ein paar dieser geschundenen Geschöpfe, auf daß sie dort vergnüglich leben und Sympathisanten finden mögen, aber lassen Sie den Scheiß*, diese Tiere in unsere Wälder, Wiesen, Weiden oder wo auch immer hin zu entlassen!

Ihr
Carsten Schöne

* Das zweite Fäkalwort in der Zoopresseschau, innerhalb von 14 Tagen, wo soll das noch hinführen - auch das also ein guter Grund, die Nerze mitzunehmen, anstatt sie auszusetzen!

www.schoenes-tierleben.de


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