Liebe Leser,
mal sehen, ob die heutige Ausgabe durchkommt, und das halbwegs
"zeitnah". Nachdem der Domeus-Support die ganze Woche schwieg, wurde
dann ausgerechnet heute der Knoten durchschlagen, so daß mancher
von
Ihnen die letzte Ausgabe dreifach erhielt. Hinzu kam, daß sie in
einigen Versionen von Outlook falsch - nämlich als
Bandwurmsätze -
angezeigt wurde. Nun ja, Firma Winzigweich muß sich ja nicht an
internationale Formatierungs-Übereinkünfte halten...
Gruselige Nachrichten diese Woche: Der San Diego Wildlife Park von
Feuerwalze bedroht, die Mitarbeiter evakuiert. Geköpfte Flamingos.
Zoodirektor erschießt Löwe nach tödlichem Unfall. Und
Bokito hat die
Pocken. Ich frage mich, warum am nächsten Wochenende noch
zusätzlich
Monster, Untote und anderer Horror in so manche Zoos geholt werden
müssen. Überleben Sie (und die Tiere) Halloween, wenn Sie es
nicht
umgehen können.
Dirk Petzold
Da wegen der Versandprobleme vielleicht nicht alle Leser teilnehmen
konnten, verlängern wir die Verlosung um eine weitere Woche:
Zum
Start des Kinofilms Königreich Arktis im Verleih Universum Film wurden
uns fünf
der Begleitbücher zur Verfügung gestellt,
die unter den Lesern der Zoopresseschau verlost werden.
Wenn Sie eines der Bücher erhalten möchten, schicken Sie
bitte ein
E-Mail (mit Namen und Postanschrift)
an die Redaktionsadresse redaktion@zoo-information.de. Wir wünschen viel
Glück!
Überleben
in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
Das Buch zum Film „Königreich Arktis“
Es erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder
oberhalb
des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten
Fotos
von „Nanu“, dem Eisbären, und „Seela“, dem Walross, in ihrem Reich
aus
Schnee und Eis. Der Weg vom behüteten Jungen zum erwachsenen
Raubtier
ist voller spannender und lustiger Erlebnisse. Die märchenhaft
schöne
Landschaft verleiht den Bildern dieser Tierdokumentation einen fast
schon poetischen Reiz. Doch droht eine neue Gefahr: Ihre eisige Heimat
beginnt zu schmelzen. Eine Herausforderung, die sie nur mit Hilfe all
ihrer Instinkte und vor allem mit ihrem Scharfsinn meistern
können. Das
Buch „Königreich Arktis“ zeigt 140 Farbfotos auf 160 Seiten. Es
kostet
22,95 und ist ab Oktober im Handel erhältlich.
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| Zoos –
Meldungen |
Berliner
Kurier -
24. Okt. 2007
Feuerwalze bedroht den Zoo von San Diego
San
Diego. Angefacht von heißem Wüstenwind legen Feuerwände
Südkalifornien
in
Schutt und Asche. 650 Häuser sind zerstört, hunderttausende
Menschen
auf der
Flucht. Die Flammen machen auch vor den Villen der Hollywood-Stars
nicht halt.
Im Wildpark von San Diego konnten sich die Mitarbeiter in letzter
Sekunde
retten. Alle Mitarbeiter wurden in einer Blitzaktion evakuiert. Doch
fast
alle der
3500 Tiere mussten sie ihrem Schicksal überlassen. "Es gelang uns
nur
noch, seltene Schlangen- und Vogelarten wie den kalifornischen Condor
im Veterinärs-Krankenhaus
in Sicherheit zu bringen", so Zoosprecherin Yadira Galindo. Gerade
für
diese seltenen Tierarten ist der Tierpark weltberühmt. Die
Löwen,
Nashörner und
Gnus im Safaripark mussten die Pfleger schweren Herzens
zurücklassen.
Galindo:
"Wir können nur hoffen und beten, dass unsere Feuerblockaden aus
Stein
und
Wassergräben die Flammen aufhalten."
Bayerischer
Rundfunk - 17. Okt. 2007
Tierpark Hellabrunn
Große
Trauer im Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Franzl ist bei einem Unfall
im
Wassergraben des Außengeheges ertrunken. Er war über den
Elektrozaun
gesprungen
- möglicherweise, weil er provoziert wurde und seine Familie
beschützen
wollte.
Franzl wurde in Hellabrunn geboren und aufgezogen. Der Schimpanse war
besonders
beliebt, weil er gerne mit Menschen kommunizierte.
"Viele
Leute standen drum herum und haben nichts unternommen. Eine Polizistin
ist dann
losgerannt und hat einen Tierpfleger geholt. Die Tierärztin hat
Franzl
dann
noch reanimiert", so Dr. Doris Schwarzer, Biologin und Pressesprecherin
des Tierparks Hellabrunn. Doch die Reanimation schlug fehl, Franzl
starb mit
nur 22 Jahren. Das ist kein Alter für einen Schimpansen, denn
diese
Menschaffen
können 40 bis 45 Jahre alt werden.
Franzl
war am 30. April 1985 in Hellabrunn geboren und mit der Hand aufgezogen
worden,
deswegen hatte er auch immer eine besonders enge Beziehung zu seinen
Pflegern.
Dr.
Schwarzer kann sich Franzls Sprung in den Wassergraben nur damit
erklären, dass
er von einem Besucher provoziert worden ist und seine Gruppe
verteidigen
wollte. Da
kein Zoo-Mitarbeiter den Unfall beobachtet hat, werden nun dringend
Augenzeugen
gesucht.
sueddeutsche.de - 19. Okt. 2007
Abschieb
vom Affen
Als vor gut zwei Jahren der kranke Gorilla Porgy im Tierpark Hellabrunn
eingeschläfert
werden musste, richtete sich die rituelle moralische Empörung
gegen
eine Frau, die
ihre Trauer über das Ableben ihres Lieblings per Todesanzeige in
der
Zeitung bekundet
hatte. Nun hat wieder ein Affe das Zeitliche gesegnet, der
22-jährige
Franzl,
ehedem Oberhaupt
des Hellabrunner Schimpansen-Clans. Das ist zwar kein Anlass, ein
Staatsbegräbnis
zu veranstalten, aber einem Nachruf an dieser Stelle steht schon
deshalb nichts
Wege, weil Franzl seine Pflichten als Münchens oberster Schimpanse
vorbildlich erfüllt
hat. Viermal ist
er Papa geworden,
und nebenher soll er mit üppig gestalteten Zoobesucherinnen
geflirtet
haben.
Laichinger Tagblatt - 20. Okt. 2007
Der
Seelöwe Arno ist tot
Pfleger
und viele Besucher trauern um einen der Stars des
zoologisch-botanischen Gartens
Wilhelma in Stuttgart. Seelöwe Arno ist tot! Arnos Tod traf
allesamt
aus heiterem Himmel. "Denn der Seelöwe war mit
sechs
Jahren fast noch ein Teenager", sagt Günther Schleussner,
wissenschaftlicher
Mitarbeiter in der Wilhelma. Über die Todesursache wird noch
gerätselt.
Die Tragödie ereignete sich während einer
Schaufütterung. Arno benahm
sich plötzlich
merkwürdig, schwamm kleine Kreise und sank auf den Beckengrund, wo
er
regungslos
liegen blieb. Ziemlich schnell war den Verantwortlichen klar: Arno ist
tot. Nach
kurzer Beratung entschloss man sich, das 150 Kilogramm schwere Tier
erst am Abend
zu bergen. Über die Todesursache steht noch gar nichts fest.
FR-online.de
Der
Zoo trauert um Makulla
Makulla war eine der ältesten je in einem Zoo gehaltenen Gorillas.
Wie der Zoo mitteilt, litt sie seit längerer Zeit an irreversiblen
Gelenkschäden
FR-online.de - 24. Okt. 2007
Flamingos im Zoo geköpft
Um 21
Uhr standen sie noch wohlbehalten und einbeinig auf ihrer Wiese im
Frankfurter
Zoo, am Dienstagmorgen waren sie tot. Einer oder mehrere Unbekannte
hatten in
der Nacht drei Flamingos geköpft. Ein weiterer der rosagefiederten
Vögel war
von dem oder den Tätern erdrosselt worden. "Die Hintergründe
sind noch
völlig unklar", sagt Franz Winkler,
Sprecher
der Polizei am Dienstagnachmittag. Erst nach der Autopsie durch den
Veterinär
könnten zumindest Angaben zu Tatwaffe und -hergang gemacht werden.
Eine
Merkwürdigkeit im Fall der getöteten Vögel fällt
dennoch auf: Die toten
Tiere
sind auf der Wiese "in ihrem Revier" gefunden worden, sagt Caroline
Liefke vom Zoologischen Garten Frankfurt. Das sei seltsam. "Denn wenn
man
die Wiese betritt, fliehen sie normalerweise panisch", sagt Liefke. Um
sieben Uhr morgens hatten Zoomitarbeiter die Kadaver der drei Chile-
und den
eines Cuba-Flamingos in ihren Gehegen gefunden. Der Nachtwächter
des
Zoos hatte
auf seinen Rundgängen nichts Außergewöhnliches bemerkt.
Und selbst die
verbliebenen 26 Flamingos zeigten keine Anzeichen von Stress oder
verändertem
Verhalten.
hr
online - 19. Okt. 2007
Wildpark trauert um zahlreiche Tiere
Die Blauzungenkrankheit hat die Tierbestände im Auheimer Wildpark
stark
dezimiert.
Zehn Wisente sind gestorben, eine weitere Wisent-Kuh ist schwer
angeschlagen. Auch
vier Mufflons starben an der Tierseuche, ein Rothirsch zeigt ebenfalls
Symptome.
Für den Menschen ist die Blauzungenkrankheit ungefährlich.
Wildpark-Biologin Dr.
Marion Ebel hofft, dass die Lage sich jetzt entspannt, weil es
kühler
geworden ist:
Die Mücken, die die Blauzungenkrankheit übertragen, fliegen
bei
Temperaturen unter
acht Grad nicht mehr.
Walsroder Zeitung - 23. Okt. 2007
Ein Stück natürlicher Zusammenarbeit
Der Vogelpark Walsrode und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) haben
am
Wochenende einen offiziellen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Die mit
420.000
Mitgliedern größte Naturschutzorganisation Deutschlands und
der im
Jahre 2003
gegründete Vogelpark Walsrode-Fonds verfolgen mit dem Arten- und
Naturschutz
das gleiche Ziel und wollen das ab sofort auch auf Informationstafeln
für
jedermann sichtbar demonstrieren. Simon Jensen, Zoologischer Leiter des
Vogelparks, und Malte
Siegert
vom Nabu, haben am vergangenen Freitag gemeinsam die Informationstafel
enthüllt, auf der für die Besucher künftig die
Kooperation für den
internationalen Arten- und Naturschutz verdeutlicht wird. „Zwei Wege,
ein Ziel“
lautet das Motto des Kooperationsprojektes. An fehlenden Aufgaben gibt
es keinen Mangel. Jüngstes Sorgenkind ist
die
Granadataube. Eine Insel, die den Lebensraum dieses seltenen Vogels
darstellt,
ist kürzlich an einen britischen Investor verkauft worden, der
dort
eine
riesige Ferienanlage bauen will. Mit Hilfe des Fonds soll versucht
werden,
Tiere aus Granada in den Vogelpark zu holen, um sie hier aufzuziehen.
Vienna Online - 19. Okt. 2007
Löwe
tötete zweiten Tierpfleger
In Frankreich
hat ein Löwe zum zweiten Mal einen Tierpfleger getötet - und
diesmal
hat er selbst
dafür mit dem Leben bezahlt. Der Löwe griff den
40-jährigen
Pfleger an, als dieser drei Wildkatzen in ihren Zwinger sperren wollte.
Ein Kollege des Mannes habe den Zoodirektor alarmiert, der den etwa elf
Jahre alten
Löwen und die beiden Löwinnen erschoss. Feuerwehrleute seien
dann in
den Zwinger
gestiegen und hätten den toten Pfleger geborgen. Der Tierpark
wurde
vorzeitig vor
Beginn der Winterpause geschlossen. Psychologen betreuten die rund 30
Mitarbeiter.
Der Löwe hatte schon 2001 in einem anderen französischen Zoo
einen
Pfleger getötet.
Die Presse - 19.
Okt. 2007
Löwe
in Frankreich tötete zum zweiten Mal einen Tierpfleger
Bereits
zum zweiten Mal hat ein Löwe in Frankreich einen Tierpfleger
angefallen
und getötet.
Der Löwe griff den 40-jährigen Pfleger an, als dieser drei
Wildkatzen
in ihren Zwinger
sperren wollte, wie der Tierpark in Obterre im Landesinneren am Freitag
mitteilte.
Schon 2001 tötete er einen Pfleger, daraufhin wurde das Tier in
einen
anderen Zoo
verlegt.
KU Aktuell - 18. Okt.
2007
Tiergarten bemüht sich um neue Elefanten und
sichereres
Gehege
Im Nürnberger Tiergarten soll es künftig wieder zwei
Elefanten geben.
Seit
Elefantenkuh Kiri im August eingeschläfert werden musste, lebt
ihre
Partnerin
Yvonne alleine im Gehege der Dickhäuter. Nachdem Versuche, eine
neue
Elefantin
nach Nürnberg zu holen, bisher fehlschlugen, spiele man jetzt mit
dem
Gedanken,
die 95-jährige Afrikanerin wegzugeben und stattdessen junge
Elefantenbullen zu
halten, sagte Tiergarten-Kurator Helmut Mägdefrau am Donnerstag.
Um
eine
sicherere und artgerechtere Haltung zu gewährleisten, solle das
Elefantengehege
umgebaut werden.
PR-Inside.com
- 19.
Okt. 2007
Spekulationen
über Knuts Abschied aus Berlin
Eisbär Knut
wird den Berliner Zoo voraussichtlich im nächsten Jahr verlassen.
Zwar
werde der
Bär «wahrscheinlich mindestens» bis Mai 2008 in Berlin
bleiben, was
dann passiere,
sei aber noch nicht entschieden, sagte Bären-Kurator Heiner
Klös am
Freitag. Er halte es für unwahrscheinlich, dass im Berliner Zoo
eine
dritte
Eisbärenanlage
gebaut werde - was die Voraussetzung für einen Verbleib des
mittlerweile zehn Monate
alten Tiers wäre. Die «Bild»-Zeitung hatte gemeldet,
der Zoo Hannover
wolle Knut in die
niedersächsische
Landeshauptstadt holen. 2010 solle die 22.000 Quadratmeter große
Polar-Welt eröffnet
werden. «Ein schöneres Zuhause als 'Yukon Bay' kann Knut
nicht kaum
bekommen», wird
Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens zitiert.
Berliner Morgenpost - 19. Okt. 2007
Zoo:
Umzug von Knut nach Hannover derzeit kein Thema
Der Berliner Zoo hat Spekulationen über einen Umzug des
Eisbärenjungen Knut in
eine neue «Polar-Welt» im Zoo von Hannover
zurückgewiesen. Der
Bären-Kurator des
Berliner Zoos, Heiner Klös, sagte am Freitag, das sei derzeit kein
Thema. «Wenn
es eine Anfrage gäbe, würden wir sie prüfen.» Knut
werde «mindestens
bis Mai 2008»
in Berlin bleiben. Die neue, knapp 32 Millionen Euro teure Polar-Welt
in Hannover
soll 2010 eröffnen. «Wir würden uns natürlich
freuen, Knut für 2010 zu
bekommen»,
sagte Sprecherin Simone Hagenmeyer. «Aber für die
Übergangszeit ist es
nicht möglich,
den beliebten Eisbär in Hannover unterzubringen.»
die-news.de - 20.
Okt. 2007
Eisbär
KNUT: Steht ein Umzug an?
Eisbär Knut soll ein neues zuhause bekommen. Schon nächstes
Jahr soll
der Liebling
der Berliner Zoobesucher nach Hannover umziehen. Zumindest wenn es nach
Zoo-Direktor
Klaus-Michael Machens geht. Laut der "Bild"-Zeitung sagte der Leiter
des
Zoos in Hannover, man wolle dort ein Polar-Paradis eröffnen, es
werde
ein Badebecken,
Naturböden und viel Auslauf geben. Der Zoo Berlin will sich
allerdings
noch nicht
festlegen. Es heißt, Knut soll auf jeden Fall bis Mai 2008 in der
Hauptstadt bleiben,
was danach passiert, stehe noch nicht fest.
Übrigens: Eisbär Knut soll auf einer Münze verewigt
werden. Auf einem
"Silberling"
soll das Konterfei von Knut zu sehen sein. Angeboten wird das Souvenir
vom Berliner
Zoo für schlappe zehn Euro.
sz-online - 21. Okt. 2007
Knut
sprengt alle
Bilanzen
Knut sprengt
alle bisher bekannten Zoo-Bilanzen. In dieser Woche erwartet der
Zoologische Garten
Berlin bei seinem Eisbär-Star den zweimillionsten Besucher seit
der
Premiere von
„Knuddel-Knut“ am 23. März. Bis Silvester wird der Zoo deshalb
erstmals
in seiner 163-jährigen
Geschichte im
Gesamtjahr die Marke von drei Millionen Gästen deutlich
überschreiten.
Bei gutem
Wetter sind noch einige hunderttausend Besucher mehr drin, sagte der
kaufmännische
Direktor Gerald R. Uhlich. Im Vorjahr
war mit 2,5
Millionen Menschen ein beachtlicher Rekord erzielt worden. Knut schuf
jetzt wirtschaftliche
Sicherheit. „Die Einnahmen haben uns schon weit nach vorn gebracht. Wir
können
jetzt einige
seit langem geplante Projekte auch für andere Tiere starten“,
kündigte
Uhlich an.
Der Boom um Knut hat letztlich auch die vor einiger Zeit unter Berliner
Finanzpolitikern
aufgeflammte Debatte um die politische Millionenförderung von Zoo
und
Tierpark in
Berlin erstickt. Nachdem Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) einmal
spöttisch den
Sinn von Giraffen in beiden Anlagen angezweifelt hatte, ist jetzt aus
seinem Hause
zu vernehmen, dass Zoo und Tierpark die Förderung von derzeit rund
8
Millionen Euro
im Jahr trotz der günstigen Knut- Kassenlage nicht gekürzt
werde.
Zusammen kommen Zoo
und Tierpark
in diesem Jahr voraussichtlich auf deutlich über vier Millionen
Besucher. Der Tierpark
hofft, auch ohne Knut die Millionen-Marke zu knacken.
Berliner Kurier - 21. Okt. 2007
Schon
zwei Millionen Fans
Bärenstarker
Knut: In sieben Wochen (5. Dezember) wird er ein Jahr alt.
100 Kilo
ist der Eisbär schwer, er sieht schon lange nicht mehr sooo
niedlich
aus. Und trotzdem
strömen Menschen aus aller Welt in den Zoo – nur um Knut zu sehen.
In
den nächsten
Tagen wird der zweimillionste Besucher erwartet. Vorm Gehege
drängten
sich gestern wieder die Menschen. Viele sind sogar bereit, auf die
Straße zu gehen, falls der Zoo Knut
wirklich im
Mai 2008 an einen anderen Zoo abgeben will. Es wäre aber auch
wirklich
undankbar,
Knut wegzuschicken. Denn mit ihm wird aller Voraussicht nach sogar der
Besucherrekord
von 2006 (2,5 Millionen kamen da) gebrochen. Nicht zu vergessen die
Millionen Euros,
die er als Plüschtier, mit Büchern und DVDs dem Zoo bringen
wird.
PR-Inside.com
- 21. Okt. 2007
Knut
zieht drei Millionen Menschen in Berlins Zoo
Der Eisbär
und Medienpreisträger Knut beschert dem Berliner Zoo in diesem
Jahr mit
drei Millionen
die höchste Besucherzahl in seiner 163-jährigen Geschichte.
Im August
hatte der
inzwischen zehn Monate alte Publikumsliebling nach Zoo-Angaben mit
400.000 Menschen
mehr Besucher innerhalb eines Monats angelockt, als je zuvor. Bereits
in dieser
Woche wird laut «Bild am Sonntag» der zweimillionste
Besucher in diesem
Jahr erwartet. Zoo-Vorstand Gerald Uhlich sah als Ursache für den
Ansturm auch eine gesteigerte internationale Präsenz der
Berliner Anlage. Erst am Freitag hatte Knut zusammen mit Show-Legende
Joachim Fuchsberger und Tatort-Kommissar
Miroslav Nemec die Medientrophäe «Brisant Brillant»
als «Shooting Star
2007» erhalten.
Das ARD-Boulevardmagazin hatte zur Preisverleihung in die
Bavaria-Studios in München
eingeladen. Inzwischen kursieren Spekulationen über den Weggang
Knuts
voraussichtlich im kommenden
Jahr. Zwar werde der Bär «wahrscheinlich mindestens»
bis Mai 2008 in
Berlin bleiben,
was dann passiere, sei aber noch nicht entschieden, sagte
Bären-Kurator
Heiner Klös. Er halte es für unwahrscheinlich, dass im
Berliner Zoo
eine dritte Eisbärenanlage
gebaut werde - was die Voraussetzung für einen Verbleib des Stars
wäre.
Stern - 22. Okt. 2007
Besucherrekord: Wie ein Eisbär zum
Wirtschaftsfaktor
wurde
Als sich Eisbär Knut am 23. März erstmals der
Öffentlichkeit
präsentierte, eroberte
er im Sturm die Herzen seiner Betrachter. Massen von Fans pilgerten zu
seinem Gehege
- und brachen dabei alle Rekorde. Knut ist längst ein
Wirtschaftsfaktor. Trotzdem
muss er vielleicht schon bald sein Zuhause verlassen. Knuddel-Knut ist
für den Zoologische Garten Berlin zum Besuchermagnet des Jahres
geworden. In dieser Woche erwartet
der Zoo den zweimillionsten Besucher seit der Premiere von
"Knuddel-Knut".
Bis Silvester wird der Zoo deshalb erstmals in seiner 163-jährigen
Geschichte im
Gesamtjahr die Marke von drei Millionen Gästen deutlich
überschreiten.
Bei gutem
Wetter sind noch einige hunderttausend Besucher mehr drin, sagte
Uhlich. Im Vorjahr
war beretis mit 2,5 Millionen Menschen ein beachtlicher Rekord erzielt
worden.
WELT
ONLINE - 23. Okt. 2007
«Guter Fresser» Knut: Von 810 Gramm zum
Zwei-Zentner-Männchen
Berlins
Eisbär-Star Knut wiegt knapp elf Monate nach seiner Geburt 100
Kilo.
«Er ist
aber nicht dick, er ist kräftig und gut beieinander»,
beschreibt
Zoo-Direktor
Bernhard Blaszkiewitz den «guten Fresser», der bei seiner
Geburt 810
Gramm wog.
In seinen Kindertagen tollte der Jungbär drollig und putzig in der
Knut-Show
mit Ziehvater Thomas Dörflein herum. «Ist der
niedlich», riefen die
Fans. Heute
heißt es am Gehege: «Ist der mollig.» Der
Eisbär-Teenager ist so gut
entwickelt, «dass wir ihn nicht mehr wiegen können»,
sagte Zoologe
Heiner Klös.
Berliner Kurier - 23.
Okt. 2007
Schwere Vorwürfe
Er war dagegen, dass Knut im Zoo von Thomas Dörflein aufgezogen
wird.
Jetzt
erhebt Tierschützer Frank Albrecht schwere Vorwürfe gegen den
Tierpark.
Es geht um Kragenbären. Mehrere Tiere wurden im Sommer 1991 an die
Firma Ruhe
abgegeben. Das bestätigt Zoo- und Tierpark-Chef Dr. Bernhard
Blaszkiewitz. Der
Vorwurf von Albrecht: "Die Bären wurden von Ruhe an einen
belgischen
Zootierschlachter weitergegeben. Dafür habe ich Beweise!" Die
wollte er
aber gestern nicht präsentieren. Erst im August war der Tierpark
in den
Schlagzeilen, weil Raubkatzen nach China
gegangen waren. Dort könnten sie zu Potenzmitteln verarbeitet
worden
sein, so
die Tierschutzorganisation Peta. Beweise gab es aber nicht.
Ad-Hoc-News - 24. Okt. 2007
Berliner Zoo erwartet zweimillionsten
Der
Berliner Zoo erwartet heute seinen zweimillionsten Besucher in diesem
Jahr.
Damit verdoppelte das Haus innerhalb von drei Monaten die im Juli
gemeldete Rekordbesucherzahl von einer Million Gäste, wie ein
Sprecher
mitteilte.
Das enorme Interesse an dem weltbekannten Eisbären Knut halte
weiter
an, hieß
es zur Begründung. Der Jubiläumsgast werde vom Zoo-Vorstand
empfangen
und erhalte einen
Korb
voller Knut-Souvenirs. Darüber hinaus bekommt der zweimillionste
Besucher noch
eine «besondere Überraschung". Nach Einschätzung des
Zoos wird der
Ehrengast gegen 13.00 Uhr erwartet.
Heidenheimer Neue
Presse - 24. Okt. 2007
Aus dem putzigen Knut ist ein Kraftprotz geworden
Eisbär-Star Knut wiegt knapp elf Monate nach seiner Geburt 100
Kilo.
"Er
ist aber nicht dick, er ist kräftig und gut beieinander",
beschreibt
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz den "guten Fresser", der bei
seiner Geburt 810 Gramm wog. "Er ist so groß geworden", sagte
spontan
Craig Hatkoff, der
amerikanische Bestseller-Autor des Knut-Buches beim Besuch im Berliner
Zoo. Um
ein "richtiger" Eisbär zu werden, muss Knut, der am 5. Dezember
ein
Jahr alt wird, aber noch viel verdrücken.
Planung und Bau
WELT
ONLINE - 22. Okt. 2007
Das Riesenrad am Zoo kann gebaut werden
Der
Bezirk Mitte hat den Bau eines Riesenrades am Zoologischen Garten
genehmigt.
Bis 2009 soll das 120-Millionen-Euro- Projekt auf dem ehemaligen
Wirtschaftshof
des Zoologischen Gartens realisiert werden. Die Betreiber setzen hohe
Erwartungen in das Projekt. Mit 185 Metern Höhe soll es das
größte
Aussichtsrad
Europas werden. Ein „Flug“ mit einer der 36 „Kapseln“ soll 35 Minuten
dauern und elf Euro
kosten. Die Betreiber erwarten bis zu zwei Millionen Gäste im
Jahr.
Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende 2008 geplant. Zu
Verzögerungen kam
es, weil nach Angaben der Betreiber nicht alle Baumaßnahmen,
speziell
auf dem
bisherigen Gelände des Zoo- Wirtschaftshofs, gleichzeitig
hätten
erfolgen
können.
Lübecker Nachrichten -
19. Okt. 2007
Neues Umweltbildungszentrum: Zoo eröffnet
"ZOOlarium"
am Haff
Nach einjähriger Bauzeit wird im Tierpark Ueckermünde heute
ein neues
Umweltbildungszentrum für die deutsch-polnische Küstenregion
- das
ZOOlarium - eröffnet.
Es zeigt unter anderem anhand von Installationen, wie die Region am
Stettiner Haff
mit der Insel Usedom und der heute polnischen Insel Wollin entstanden
sind. In dem
370 000 Euro teuren Bau können Besucher unter anderem den Mahlzahn
eines Mammuts
sehen. Zudem wird erläutert, wie Solarenergie in der Natur genutzt
wird, so bei
der Photosynthese der Pflanzen oder bei Eidechsen, die Sonnenwärme
für
den Energiehaushalt
nutzen.
MVregio - 18. Okt. 2007
EURAWASSER
saniert
internes Trinkwassernetz
im Rostocker Zoo
Der im März unterzeichnete Sponsoringvertrag zwischen dem
Zoologischen
Garten Rostock
und der EURAWASSER Nord GmbH beinhaltet Sanierungsmaßnahmen an
insgesamt 15 Objekten
des internen Trinkwassernetzes im Zoo. Dazu zählen neben Bau- und
Koordinierungsleistungen
die Installation von Wasserzählern, der Einbau von Kessel- und
MAEC-Schächten zum
Nachfüllen von Wassergräben, die Umsetzung eines
Löschwasserhydranten
an der Robbenanlage,
die Auswechselung eines Schieberkreuzes inklusive
Oberflächenwiederherstellung sowie
die Neuverlegung einer Versorgungsleitung. Die größte
Aktivität - die
kürzlich abgeschlossene Neuverlegung einer
220 Meter
langen Trinkwasserleitung ausgehend von der Brücke bis zum
Südamerika-Haus -- nahm
ca. die Hälfte der Sponsorleistungen in Anspruch. So sind bislang
95
Prozent der
Baumaßnahmen bereits abgeschlossen. Udo Nagel resümiert:
"Durch diese
Sanierungsmaßnahmen einschließlich
aller
Ein- bzw. Umbauten ist der Rostocker Zoo zukünftig in der Lage,
den
Wasserverbrauch
zu kontrollieren und entsprechend zu beeinflussen. Demzufolge erzielen
wir nun eine
Senkung der Betriebskosten." Udo Nagel drückt seine
Wertschätzung
gegenüber
dem Geschäftsführer des Unternehmens, Pierre Bütz, aus
und dankt
insbesondere den
Mitarbeitern des Unternehmens für ihre Arbeit. Mit Vergnügen
nimmt
Pierre Bütz den Vorschlag des Zoodirektors an, das
am 19. Mai
2007 geborene Seebärenkind auf den Namen "Pierre" zu taufen.
Wochenspiegel - 23. Okt. 2007
Erdmännchen kriegen keine kalten Füße mehr
Wittenberg. In den vergangenen Jahren hat sich rund um die frühere
Kasematte,
in der
sich übrigens Sachsen-Anhalts einziges Kaltwasser-Aquarium
befindet,
jede Menge
getan. „In diesem Jahr wurden in verschiedene Maßnahmen insgesamt
60.000 Euro
investiert, davon entfallen 17.000 Euro auf Lotto-Toto-Mittel und
10.000 Euro
auf die Stadt“, berichtet Tierarzt Dr. Peter Nopper, Vorsitzender des
1999
gegründeten Tierpark-Vereins. Die restlichen Gelder wurden als
Eigenmittel
sowie Spenden aufgebracht. Eine ganze Reihe von Maßnahmen konnte
bis
Mitte Oktober im Tierpark
realisiert
werden: Da ist das neue 1.160 Euro teure Innengehege für die Aras,
das
auch
über eine Heizung verfügt, sodass die aus dem Amazonas
stammenden Vögel
im
Winter nicht mehr umgesetzt werden müssen. Für circa 10.000
Euro wurde
die
sogenannte Scheune im Außenbereich des Tierparkes errichtet, hier
werden die
Futtermittel für die Tiere gelagert. Einer Forderung der unteren
Naturschutzbehörde nachkommend, wurde für die
Erdmännchen eine 20
Quadratmeter
große Innenanlage mit Fußbodenheizung geschaffen. Direkt an
der
Kasematte wurden zwei neue Gehege
angelegt:
Eines wird europäischen Nerzen als Domizil dienen. Da der Tierpark
an
einem
Programm zum Erhalt der Pelztiere teilnimmt, werden die hier geborenen
Jungtiere später ausgewildert. Im zweiten Gehege werden zwei bis
drei
mittelamerikanische Nasenbären untergebracht. Nerze und
Nasenbären
sollen in
den nächsten zwei bis drei Wochen in Wittenberg ihre neue Heimat
finden.
Damit der Tierpark attraktiv bleibt, werden 2008 verschiedene
Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt, außerdem zwei
alte Volieren durch
neue
ersetzt.
Landeszeitung (Lüneburg) - 18. Okt. 2007
Studie setzt auf Zuwachs Aquarium und Biberbiotop sollen
mehr
Besucher ins Elbschloss Bleckede locken
Das
Elbschloss Bleckede ist ein touristischer Leuchtturm in der Elbestadt.
Da ist
sich Bürgermeister Jens Böther sicher. Doch damit der
Leuchtturm auch
künftig
ordentlich strahlt, seien Investitionen unumgänglich. Die Stadt
hat
eine Studie
in Auftrag gegeben: Ein Aquarium und ein Biberbiotop könnten neue
Anreize
schaffen.
Wie
berichtet, gibt es diese Pläne schon länger. Bisher war
jedoch unklar,
ob sich
die Umsetzung der Ideen auch auszahlen würde. "Mit Aquarium und
Biotop
können wir laut Studie bei einem
überschaubaren Investitionsvolumen eine sehr deutliche Steigerung
der
Besucherzahl erreichen", sagt Böther.
Zurzeit
liege die Besucherzahl bei rund 20 000, im Gespräch ist eine
Verdoppelung.
"Die Studie sagt klar, dass der sogenannte Neugiereffekt bei den Leuten
in
unserem Einzugsgebiet bis Hamburg nachlässt", sagt Böther.
Nach
mittlerweile fünf Jahren sei es an der Zeit, zusätzliche
attraktive
Angebote zu
schaffen, um für einen neuen Schub zu sorgen.
Kocherbote
- 19.
Okt. 2007
Premierenfieber
im Ulmer Aquarium
Die Wasserprobe
ist bestanden, das Becken mit der Tunnelröhre für Besucher
hat dicht
gehalten. Im Neubau fürs Ulmer Aquarium sieht es derzeit aus wie
im
Malersaal der
Ulmer Theaterwerkstätten.
Große Styroporblöcke liegen bereit zurechtgeschnitten zu
werden. Was
dort entsteht,
ist das Bühnenbild fürs Donauaquarium, größtes
künstliches
Süßwasserbecken weit
und breit und zumindest bundesweit. So wird gerade eine Flusslandschaft
nach Ulmer Art gebaut. Ein
Brückenbogen ist
schon modelliert, Wehr und Fischtreppe folgen ebenso wie ein
Uferbereich mit Böschungen
und unterspülten Grotten. Unterdessen steht die Besetzungsliste,
die
Hauptdarsteller sind bei
einer Fischzucht
in Mindelaltheim hinter Günzburg bestellt. Darunter sind
ausgefallene
Donaufische wie Huchen und Nasen, aber
beileibe nicht
alle 30 in Frage kommenden Arten: "Viele sind recht selten." Eine
tragende
Rolle im Donauaquarium
dürfte der imposante Karpfen aus dem bisherigen großen
Kaltwasserbecken
spielen.
Er ist schon 17 Jahre im Ulmer Aquarium dabei.
Geislinger Zeitung -
20. Okt. 2007
Wildgehe
in Balzheim
44
000 Quadratmeter groß, eine Fläche von sechs
Fußballplätzen, soll
ein Wildgehege
in Balzheim werden. Der Gemeinderat stimmte dem Plan eines Bauherrn zu,
im "Langen
Ried" und in der "Gehrnhalde" auf Gemarkung Unterbalzheim eine
Umzäunung
für Wild zu bauen. Dazu muss teilweise ein Feldweg gesperrt
werden. Das
Rotwild im Gehege pflege auch den Waldanteil der Fläche mit. "Die
Veränderungen
für das Gelände wären nur ein Zaun von zwei Meter
Höhe, drei Tore und
ein Futterplatz",
heißt es im Bauantrag. Die Balzheimer Verwaltung
befürwortete den
Antrag.
Aktionen
Morgenweb -
23. Okt. 2007
"Chandra" und "Timor" werden morgen getauft
Es
knistert im Bambus, auf leisen Pfoten schleichen die gestreiften Katzen
durchs
Gelände: Der Außenbereich des Raubtierhauses ist eines der
schönsten
Gehege des
Heidelberger Zoos. Hinter einer dicken Glasscheibe kommt man den
Reißzähnen
atemberaubend nahe. Mit etwas Glück können Besucher dort
jetzt bei
schönem
Wetter besonders tapsige Katzen entdecken: Die im Juli geborenen
Tigerbabys
dürfen nun Ausflüge an der frischen Luft machen. Morgen
bekommen die
beiden
Sumatratiger außerdem ganz offiziell ihre Namen. "Chandra" und
"Timor"
heißen die jungen Samtpfoten. Zur
Taufzeremonie sind am Mittwochnachmittag zehn Personen eingeladen, die
beim
Namensfindungs-Wettbewerb Vorschläge eingereicht haben. Eine Jury
aus
Journalisten, dem Raubtierpfleger sowie dem Zoodirektor wählte aus
insgesamt
rund 1500 Vorschlägen die Namen aus.
lifepr.de -
18. Okt. 2007
Seehundtaufe
mit Kreispräsident Helmut Wree und über 1000 Gästen
Im
Beisein von Nordfrieslands Kreispräsidenten Helmut Wree haben mehr
als
1000
Gäste im Westküstenpark in St. Peter-Ording die Taufe des
kleinen
Seehunds
"Nora" gefeiert. Der Rundfunksender Radio NORA und seine über
55.000
Hörer hatten die Patenschaft für das Seehundbaby
übernommen. Blauer
Himmel und strahlender Sonnenschein
machten das Fest in einem der größten Tierparks
Schleswig-Holsteins für
alle
Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die
Seehunde, die im Westküstenpark gepflegt werden, fühlen sich
dort so
wohl, dass
Parkleiter Peter Marke und sein Team sich in diesem Sommer gleich
zweimal über
niedlichen Nachwuchs freuen konnten. Vor "Nora" war "Oelk"
mit seinen prominenten Paten, der plattdeutschen Band Torfrock,
heimlicher Star
der mehr als 800 Tiere des Westküstenparks.
Freizeit Ratgeber - 19. Okt. 2007
Hexenlachen
und
Wolfsgeheul: Halloween-Party
in der ZOOM Erlebniswelt
Nicht nur
Freizeitparks wollen mit speziellen Halloween-Parties Gäste
anlocken.
Auch in der
ZOOM-Erlebniswelt Gelsenkirchen wird das Gruselfest gefeiert. Am 31.
Oktober steigt auf dem gesamten Zoogleände eine Geister- und
Hexenparty.
Mit passenden Dekorationen, schummriger Beleuchtung, künstlichem
Nebel
und einer
Furcht einflößenden Geräuschkulisse aus Hexenlachen und
Wolfsgeheul
wird die Halloween-Nacht
zelebriert. Außerdem sorgen allerlei Hexen- und
Gespenstergestalten,
die durch das
gesamte Zoogelände
huschen, für die eine oder andere Überraschung. In der
Gastronomie des
Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska
Diner werden
wieder passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten
serviert.
MVregio - 18. Okt. 2007
Halloween-Spuk
im Tierpark
Am 31.
Oktober werden alle kleinen und großen Geister zu einem
geführten
Halloween-
Rundgang durch den gespenstisch ausstaffierten Stralsunder Zoo
erwartet. Beginn
ist um 17.00 Uhr, letzter Einlass ist um 18.00 Uhr! Der Rundgang klingt
bis
20.30 Uhr mit einem Lagerfeuer auf der Festwiese aus. Möglichst
viele
Besucher
sollten Lampions mitbringen. Bitte keine Taschenlampen oder andere
grelle
Leuchtmittel verwenden, da sie die Tiere verängstigen
könnten!
Bereits
am 30. Oktober vormittags findet ein großer Umzug der
Schülerinnen und
Schüler
der Karsten-Sarnow-Schule statt.
Hamburger Abendblatt - 18. Okt. 2007
Im
Wildpark im Dunkeln munkeln
Der Wildpark Eekholt veranstaltet dieses Jahr wieder die
"Dunkel-Munkel-Nächte". Wegen der großen Nachfrage gibt es
mehrere
Termine: Am Sonnabend, 27. Oktober, von 18.30 bis 21 Uhr, ist das Thema
"Sterne und Laterne". Das Motto am Sonnabend, 3. November, ist der
Wildpark von 17.30 bis 21 Uhr "Feuer und Flamme", und am Sonnabend,
10. November, geht es von 17 bis 21 Uhr um "Hexen und Feen".
MVregio - 18. Okt. 2007
Wieder
"Tage des Meeres" während der Oktoberferien
"Unter
Wasser" - so heißt die aktuelle Fotoausstellung im Stralsunder
Meeresmuseum mit fantastischen Aufnahmen des Amerikaners Bill
Curtsinger. Unter
diesem Motto stehen auch die diesjährigen "Tage des Meeres" vom
22.
bis 25. Oktober mit vielfältigen Veranstaltungen.
Am
Montag, dem 22. Oktober, heißt es "Das Meer in XXS", denn im
Vergleich zu den Wassermassen in einem "richtigen Meer", sind die
650.000 Liter im Aquarium des Meeresmuseums eher gering. "Und
der Haifisch, der hat Zähne" heißt es am Dienstag, dem 23.
Oktober, und
das nicht nur im Maul. Am
Mittwoch, dem 24. Oktober, stehen die "Meeresschildkröten - ein
Erfolgsmodell der Evolution" im Mittelpunkt. Die
Taucher kommen am Donnerstag, dem 25. Oktober, zu Wort. An
allen Tagen wird das Programm jeweils von 10.00 - 15.00 Uhr mit
vielfältigen
Betätigungsmöglichkeiten für Groß und Klein
komplettiert.
koeln.de - 17. Okt.
2007
Neue Service-Hotline für den Kölner Zoo
Die
neue Kooperation des Kölner Zoos mit KölnTicket beschert den
Freunden
des Zoos
eine serviceorientierte Neuerung: Seit dem 1. Oktober steht unter der
Hotline
01805 / 28 01 01 (14 Ct/min aus dem deutschen Festnetz) das
Informations- und
Beratungstelefon zu allen Fragen und Informationen rund um den
Kölner
Zoo zur
Verfügung.
Mit
dem neuen Service reagiert der Zoo auf ein gestiegenes Interesse und
den
höheren Informationsbedarf der Besucher. Egal ob Fragen zu
Öffnungs-
oder
Fütterungszeiten, Infos zu Spezialveranstaltungen oder
Sonderfunktionen
wie
z.B. Print@Home (mehr Informationen): Der Zoo ist ab sofort an sieben
Tagen in
der Woche, über die regulären Öffnungszeiten hinaus,
erreichbar. Auch
die beliebten Tageskarten oder Tickets für Sonderveranstaltungen
in Zoo
und
Flora sind telefonisch buchbar.
presse-service.de
- 22. Okt. 2007
Bär
und Rothirsch
auf dem "Stundenplan"
Die Sonntagsschule
im Heimat-Tierpark lädt alle Schulkinder bis zum Alter von
zwölf Jahren
ein, sich
am Sonntag, 28. Oktober, mit dem Thema „Bären und Rothirsche“ zu
befassen.
affolternonline.ch -24. Okt. 2007
Saisonstart der Pinguinparade im Zoo
Nun
sind die Pinguine im Zoo Zürich wieder unterwegs: Seit Mittwoch
findet
während
des Winters täglich um 13.30 Uhr die Pinguinparade statt.
Bedingungen
für den Spaziergang sind Temperaturen unter 10 Grad und
dass die
Königspinguine Lust dazu haben. Die Parade ist nämlich laut
Medienmitteilung
vom Mittwoch freiwillig für die Tiere. Ihre Durchführung
lasse sich
deshalb nicht mit absoluter Sicherheit
vorhersagen.
Nachwuchs
inar.de
- 17. Okt. 2007
Farbenprächtiger
Nachwuchs bei den Dianameerkatzen
Meerkatzen
werden in Zoologischen Gärten immer seltener gehalten, weil sie
schwierig zu
pflegen sind. Nicht so im Zoo Duisburg. Hier tummeln sich sogar drei
verschiedene Arten im Affenhaus: Große Weißnasen-, Brazza-
und
Dianameerkatzen.
Bei letzteren trägt Mutter DOLLY ihren jüngsten Spross seit
ein paar
Wochen
fürsorglich umher. Die 10jährige DOLLY ist selbst in Duisburg
geboren
und hat
bereits erfolgreich Nachwuchs groß gezogen. Vater ist GWEEK, der
erst
zum Ende
des letzten Jahres aus dem englischen Zoo Twycross kam und sich als
Zuchtmann
bestens eingelebt hat.
Mittlerweile
wächst das noch namenlose Jungtier prächtig heran und wird
immer
agiler. Von
der Mutter weicht sie noch nicht allzu oft, klammert sich gerne an ihr
fest und
lässt sich umhertragen.
Neue Ruhr
Zeitung - 22. Okt. 2007
"Dolly" ist der neue Liebling
Duisburg.
Delphinjungtier "Dolly", zurzeit bekanntester tierischer Nachwuchs in
der Region, ist "cool", um es in der Sprache der Kids
auszudrücken.
Das ist die einstimmige Meinung von der Zooleitung über die
Pfleger bis
hin zu
den Abertausenden von Besuchern, die es sich in den letzten Wochen
nicht
entgehen ließen, einen Blick auf Mutter "Delphi" und ihren
Nachwuchs
zu erhaschen. Dieser Blick war bislang noch etwas eingeschränkt,
weil
beide Delphine
im
rückwärtigen Abtrennbecken gehalten wurden. Anfang dieser
Woche hieß es
nun
"Schieber auf!" und endlich war der Weg frei zum großen
Hauptbecken.
Dort wartete bereits Delphinweibchen "Daisy", die sie durch die
Sichtschieber
zwischen den einzelnen Becken bereits als Artgenossin kennengelernt
hatte. Während "Dolly" zum neuen Publikumsliebling des Zoos
avanciert
ist,
verbleibt das zweite Jungtier von Mutter "Pepina" - sich ebenfalls
prächtig entwickelnd - vorläufig noch im strikt abgetrennten
Quarantänebereich.
Über Großbildschirme ist "Pepina" mit ihrem erst wenige
Wochen alten
Jungtier in Unterwasseraufnahmen zu sehen.
Stuttgarter
Wochenblatt - 18. Okt. 2007
Ganz
die Mutter!
Ganz die Mutter! Dieser Satz würde wohl keinem rausrutschen, wenn
er Blessbockmutter Emine und ihre nun zwei Monate alte Tochter Ela in
der
Wilhelma sieht.
Bei
dieser Antilopenart nehmen die Kälber erst im Alter von rund acht
Monaten die
endgültige Fellfärbung der erwachsenen Tiere an. Bis dahin
sind sie
schlicht
beige. Der
Zuchtbock André lebt in der Wilhelma mit sechs erwachsenen
Weibchen und
der
jungen Ela.
Sein
einjähriger Sohn Lukas ist bereits erwachsen, von der Herde
getrennt
und hofft
nun auf seinen eigenen Harem.
inar.de
- 19. Okt. 2007
Schweinsaffen
im Doppelpack
Am 30.9.
und 1.10.2007 wurden zwei Schweinsaffen im Tierpark Berlin geboren.
Vater beider
Jungtiere ist „Alec" und die Mütter „Evi" und „Mona". Alle
Elterntiere
stammen bereits aus der
erfolgreichen
Zucht des Tierparks Berlin. Die Schweinsaffengruppe ist nun auf
stattliche 25 Tiere
angewachsen. Das natürliche Verbreitungsgebiet der im Tierpark
gehaltenen Unterart
erstreckt sich von Süd-Thailand über die Malaiische Halbinsel
bis nach
Sumatra. Obwohl Schweinsaffen sehr attraktiv und
leicht
zu halten sind, trifft man sie heute nur noch in wenigen Zoologischen
Gärten an.
Der Tierpark Berlin ist einer der wenigen Zoos in Deutschland, der
diese Makakenart
hält. 2007 konnten zwei Weibchen, die im Tierpark geboren wurden,
an
den Tierpark
Hamm zum Aufbau einer neuen Zuchtgruppe vermittelt werden.
PR-Inside.com
- 22. Okt. 2007
Nachwuchs
bei den Kapuzineraffen im Berliner Zoo
Im Berliner
Zoo gibt es Nachwuchs bei den Kapuzineraffen. Diese Tiere seien selbst
in Tiergärten
nur noch selten anzutreffen, teilte ein Sprecher am Montag mit. Das am
6. September
geborene Jungtier wachse unter der Aufsicht seiner Mutter heran. Sein
Lieblingsplatz
sei der mütterliche Rücken, auf dem es sich bevorzugt
umhertragen lasse.
20min.ch
- 22. Okt. 2007
Die
achtjährige Rotschild-Giraffenkuh Luana hat am Sonntag im
Kinderzoo
Rapperswil
ein Junges zur Welt gebracht.
«Die Geburt verlief reibungslos, das Giraffenmädchen ist
wohlauf»,
freut sich
Christian Hartmann, Revierchef Giraffen. Einen Namen für die
Kleine
habe man
aber noch nicht. Stolz sei man vor allem auch auf den Jungbullen Uwe
aus
Gelsenkirchen, der zum ersten Mal Vater geworden ist. Mit der
Giraffendame
Mara, der Schwester von Luana, hat er ebenfalls angebandelt. Diese ist
nämlich
hochträchtig und wird in den nächsten Tagen auch ein
«Giräffli» zur
Welt
bringen.
Deutsche
Wochen-Zeitung - 17. Okt. 2007
Eine
Arche
Noah für Frösche Interview mit Dr. Kevin Zippel ...
Weltweit
sterben Amphibien in einer Schnelligkeit aus, die der Wissenschaft
viele Rätsel
aufgibt. Während in der BDR keine Amphibienarten im Sinne der
Weltnaturschutzunion (IUCN) gefährdet sind, gilt in
Österreich der
Donau-Kammmolch als potenziell gefährdet und ist in der Schweiz
der
Italienische
Springfrosch vom Aussterben bedroht. Die Amphibien-Arche, ein aus der
CBSG
(Conservation Breeding Specialist Group), der WAZA (Weltverband der
Zoos und
Aquarien) und der IUCN/ASG (Amphibien-Expertengruppe) geformtes
Steuerungsorgan, hat sich nun zum Ziel gesetzt, weltweit mindestens 500
Arten
vor dem Aussterben zu retten. Der Programmbeauftragte der
Amphibien-Arche, Dr.
Kevin Zippel, sprach mit Erhard Düvel von der National-Zeitung
über die
großen
Herausforderungen.
Süddeutsche Zeitung - 24. Okt. 2007
Proteste
gegen Ausbau des Definariums
Tierschützer protestieren gegen den geplanten Ausbau des
Delfinariums
im
Nürnberger Tiergarten. In einem offenen Brief forderten der
Deutsche
Tierschutzbund und der Bundesverband Menschen für Tierrechte den
Nürnberger
Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) auf, die "politische
Reißleine"
zu ziehen. Mit Blick auf die bevorstehende Entscheidung des Stadtrats
am Freitag
solle der
Politiker dem Ausbau "eine klare Absage" erteilen. Die Haltung von
Delfinen in Nürnberg seit mehr als drei Jahrzehnten sei
geprägt
von hohen Tierverlusten und gescheiterten Nachzuchten, sagten die
Tierschützer.
MVregio - 17. Okt. 2007
Braunbärin
Jule zieht um
Gegenwärtig
werden mit dem Heimattierpark Olderdissen in Bielefeld Verhandlungen
geführt ob
"Jule" die geeignete Partnerin für den dort lebenden 15 Jahre
alten
Braunbärenmann "Max" ist.
Für
die vor zwei Jahren fertiggestellte Bärenanlage im Stralsunder Zoo
sind
zwei
Syrische Braunbären vorgesehen. Diese Unterart des
Europäischen
Braunbären ist
relativ klein und fällt durch die sehr helle, goldbraune
Färbung auf.
Syrische
Braunbären sind in ihrem Bestand stark bedroht und werden deshalb
in
einem
europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführt. Sofern alle
Verhandlungen
positiv
verlaufen, wartet auf "Jule" eine sehr großzügige, neu
errichtete
Bärenanlage und ein vom Alter her passender Braunbär.
Der
Bärentransport soll durch eine darauf spezialisierte Fachfirma
erfolgen. Um die
Aufregung für die sensiblen Tiere nicht noch zu verstärken,
ist der
Transport
ohne jegliche Öffentlichkeit geplant.
Hamburger
Abendblatt - 22. Okt. 2007
Sieben
fantastische
Tage Hagenbeck
Wenn sie eines in Erinnerung behalten werden, dann sicherlich den
vergangenen Mittwoch.
Acht Tonnen Heu mussten die sechs Teilnehmer von "7 Tage Hagenbeck" im
Tierpark abladen. Und als ob das nicht genug wäre, stand hinterher
noch
das Reinigen
des abgelassenen Tigergrabens an (inklusive des Heraussammelns von 400
Fischen und
Zusammenschippens von Schlick). Und das auch noch im strömenden
Regen.
Das Resümee
der Hamburger Hobbytierpfleger konnte dieser Tag trotzdem nicht
verhageln: Alle
schwärmten zum Abschluss der NDR-90,3-Aktion von einer
fantastischen
Woche voller
toller Erfahrungen. Für einen der sechs könnte die
Schnupperwoche der
Einstieg ins Berufsleben gewesen
sein: Robin Petzold (18), der Tierpfleger werden möchte, bekam von
Walter Wolters
die Aussicht auf eine Lehrstelle.
Hamburger Abendblatt -
22. Okt. 2007
"Ich
plumpste
in den Tigergraben"
"Ich
hatte vorher ja keine Vorstellung, wie viel Mist Kamele an einem Tag
produzieren!"
Xiao-Shu Zhu (27), Unternehmensberaterin, lernte nach eigenen Angaben
eine Menge
in der Woche im Tierpark dazu. "Zum Beispiel kann ich jetzt Laub
harken. Ich
habe zwei Tage gebraucht, bis ich das raushatte", gibt sie unumwunden
zu. "Und
besser putzen kann ich jetzt auch", sagte sie zum Abschluss der Woche -
und
lachte.
Hamburger Abendblatt -
22. Okt. 2007
Besonders
die Aras brachten Spaß
Nach einer Woche fühlte sich Holger Theissen absolut heimisch im
Tierpark. Und so
erklärte er den Besuchern bei der Schaufütterung der Pelikane
auch
selbstverständlich,
dass die Schwungfedern der Vögel beschnitten seien, damit die
Tiere
"uns"
nicht abhauen. Für den 38 Jahre alten Verkäufer war die Woche
"sogar
noch besser", als
er es erwartet hatte. "Ich bin traurig, dass es keinen achten Tag
gibt."
Theissen hofft nun, dass er einmal wiederkommen darf: "Zum
Helfen, am Wochenende, wenn sie mich brauchen."
inar.de
- 18. Okt. 2007
25
Jahre Zooschule im Zoo Duisburg
Die
Zooschule im Zoo Duisburg kann mit Stolz in dieser Woche ihr
25-jähriges
Bestehen feiern. Sie wurde am 18.10.1982 eröffnet.
Alljährlich wird sie
von ca.
10.000 Schülern besucht. Seit Bestehen haben bereits mehr als
200.000
Schüler
und Schülerinnen, Studenten und Lehramtsanwärter aus dem
Großraum
Duisburg und
den umliegenden Städten das Angebot der Zooschule wahrgenommen.
Nach
wie vor
ist die Nachfrage nach Terminen vor allem im Grundschulbereich sehr
hoch, und
daher sind nahezu alle Termine schon 6-8 Wochen nach dem Beginn des
neuen
Schuljahres ausgebucht.
Zurzeit
bieten 6 FachlehrerInnen Schülern jeder Altersstufe und Schulform
die
Möglichkeit, im Beisein ihrer Klassenlehrer Natur und Tiere im
forschend-entdeckenden Biologieunterricht im Zoo zu erleben und zu
„be-greifen".
MVregio - 19. Okt.
2007
Festveranstaltung
zu
50 Jahren Wisentzucht
Mit einer Festveranstaltung begeht das Wisentgehege auf der Halbinsel
Damerower
Werder bei Waren heute sein 50-jähriges Bestehen. Auf einer Tagung
wollen Wisentexperten dabei auch darüber beraten, wie
die Zucht
der Wildrinder verbessert und neue Gehege in Deutschland aufgebaut
werden können. Das Gehege mit 39 Tieren ist ein Besuchermagnet und
die
größte
Gen-Reserve der Wisentzucht
in Deutschland. 1957 waren die ersten beiden Wisente aus Polen für
die
Zucht auf
der 320 Hektar großen Halbinsel eingetroffen. 1977 wurde das
erste
Schaugehege eröffnet,
seither kamen mehr als eine Million Gäste.
Lausitzer
Rundschau - 24. Okt. 2007
Auf der Suche nach dem gestohlenen
Weißbüscheläffchen
In der
Nacht zu gestern ist im Finsterwalder Tierpark ein kleines
Weißbüscheläffchen
gestohlen worden. Das wärmeliebende Tier gehört seit vielen
Jahren zu
den Stammbewohnern
des Tierparks an der Bürgerheide und war der Liebling vor allem
vieler
Kinder.
Volksstimme - 23. Okt. 2007
Wolfs-Quartett im Halberstädter Tiergarten getauft
Fähen
halten ...
Die vier jungen Wölfe, die Mitte September im Halberstädter
Tiergarten
ein neues Zuhause gefunden haben, sind nicht
mehr
namen los. Sie heißen Sunny, Danni, Anni und Fanny. Getauft
wurden sie
in ihrem
Gehege von Katharina Jerosch und deren Freund Michael Klinter.
Letzterer ist
seit dem 1. August Zivildienstleistender in der
Naherholungseinrichtung. Das nun wieder Leben in das verwaiste Gehege
einzog, ist einer
langjährigen
guten Zusammenarbeit mit dem Stendaler Tiergarten zu verdanken. Dort
waren am
24. Mai vier weibliche Wölfe geboren worden. Und schnell stand
fest,
dass diese
für Halberstadt bestimmt sind. " Unsere Freude war groß, als
wir davon
erfuhren ", erzählt Michael Bussenius. Doch nicht nur darüber
freute er
sich, sondern auch, dass die Tiere der Stadt keinen Cent gekostet
haben. "
Dafür treten wir mit unserer tiergarteneigenen Show 2008 im
Stendaler
Tiergarten auf. " Eine Zucht werde es nicht geben, war vom Tierpfleger
zu erfahren. Zu
den vier
weiblichen Jungtieren, die sich kennen, soll kein männlicher Wolf
hinzukommen.
Freie Presse - 22. Okt. 2007
Zahl der Besucher seit 2004 schon verdoppelt
Waschleithe.
„Im kommenden Jahr tritt zwischen der Stadt und dem regionalen
Fernseh-Anbieter
ein Wartungsvertrag in Kraft“, erklärt Joachim Rudler,
Bürgermeister
von
Grünhain-Beierfeld, in dessen Verwaltungsgebiet sich der Tierpark
mit
einheimischen und vom Aussterben bedrohten Tierrassen befindet. Der
Vertrag
gelte vorerst für einen Zeitraum von fünf Jahren. Er
beinhaltet laut
Rudler
unter anderem die technische Wartung der Anlagen im Tierpark, die
Vertragsgebühren für den Internetbetreiber sowie den
Internet-Auftritt
der
Stadt selbst und einzelne Fernsehproduktionen des Kabel-Journals.
Dafür
plane man jährlich etwa 10.000 Euro im Haushalt der Stadt ein.
Das wäre,
so der Bürgermeister, schon in die Kalkulation eingeflossen, als
die
Stadt die
Fördermittel beantragt habe. Das Vorhaben war mit zirka 80 Prozent
gefördert
worden. Spätestens bis 2010 sollen die Ausgaben wieder eingespielt
sein. Glaubt man den
nüchternen
Zahlen der Statistik, dann hat sich zwischen 2004 und dem aktuellen
Stand die
Besucherzahl verdoppelt. Eine große Hilfe beim Vermarkten des
Tierparks
ist der Förderverein.
Dessen
Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden.
Mitteldeutsche Zeitung - 19. Okt. 2007
Jeder
hat einen kleinen Vogel
Halle/MZ.
Vorsicht, sind alle Taschen zu, alle Reißverschlüsse? Die
Warnung von
Tierpfleger
Sven Zeidler überrascht. Was darf man von den Trompetervögeln
erwarten?
Sind es
gefiederte Räuber? Schnell wird klar, wen der 27-Jährige
damit meint:
Die
Totenkopfäffchen. Denn
die quirligen Kletterlinge leben mit den südamerikanischen
Trompetervögeln im gleichen
Gehege. "Bei dieser Vergesellschaftung haben wir
uns direkt
am natürlichen Lebensraum der Tiere orientiert", sagt der
Vogelfreund.
Denn
in freier Wildbahn sind die Trompetervögel, die zur Familie der
Kraniche zählen,
regelrechte Waldstaubsauger. "Sie ernähren sich am Boden von den
Früchten,
welche die Affen von den Bäumen fallen lassen."
Freie Presse - 19. Okt. 2007
Limbach-Oberfrohna
im Leo-Fieber
Das Leofieber geht in Limbach-Oberfrohna um. In der Stadt sind viele
Kinder zu sehen,
die sich schon „angesteckt“ haben: Viele verlassen das Haus nicht mehr
ohne ihren
(Plüsch-)Leo. Sie tragen das Kuscheltier auf dem Arm oder haben es
auf
den
Gepäckträger ihres
Fahrrades geklemmt. Und wohl fast alle Steppkes aus Limbach-Oberfrohna
waren schon
im Tierpark.
Münsterländische
Volkszeitung - 22. Okt. 2007
Ein
Profi unter den Profis
Rheine -
Noch liegt ein sanfter Dunst über dem Naturzoo an diesem
frühen
Freitagmorgen. Kein
einziger Besucher ist im Zoo, während Kerstin Klus ihren
Schützlingen
das Frühstück
zubereitet. Es ist eine Mischung aus Hauswirtschafterin, Köchin
und
Mutter, den die 27-Jährige
hier bewältigt. Schon seit zwölf Jahren ist Kerstin Klus im
Naturzoo
Rheine. Mit
damals 15 Jahren begann sie hier ihre Ausbildung und blieb dabei: "Ich
bin
auf einem Bauernhof aufgewachsen, hier gibt es aber eben nicht die
normalen Tiere",
sagt sie.
Augsburger
Allgemeine - 23. Okt. 2007
Das Töten von Tieren gehört dazu
In
diesen Tagen sind wieder hunderte junger Menschen in der Region in die
Ausbildung gestartet. In einer Serie lässt die IZ Firmen aus der
Region
und
ihre Lehrlinge zu Wort kommen, damit vor allem auch unsere jungen Leser
die
Vielfalt der Berufe besser kennenlernen. Gerne können sich
Betriebe,
die
besondere Ausbildungsberufe anbieten, bei der IZ melden, um in der
Serie
aufgenommen zu werden. Heute stellen wir den Beruf des Tierpflegers
vor. Dreck und Gestank gehören zum Alltag eines Tierpflegers. Und
doch
ist
der Beruf
seit vielen Jahren sehr beliebt: Auf die letzte Ausschreibung des
Tiergartens
Ulm für zwei Lehrstellen gingen rund 350 Bewerbungen ein.
newsclick.de - 24. Okt. 2007
Marcel
Pfeiffer ist einen Tag Tierpfleger im Magdeburger Zoo – Für ...
Magdeburg.
Marcel ist elf Jahre alt. Schon jetzt weiß er genau, was er
später
einmal
werden will: "Zoodirektor", sagt er wie aus der Pistole geschossen.
Einen Tag ist der Schüler aus Mascherode Tierpfleger im
Magdeburger Zoo
– als
Gewinner unserer Leser-Träume. Der Schüler aus Mascherode
liebt Tiere
und
will
später Tiermedizin studieren, dann als Zoodirektor arbeiten.
"Dafür
habe
ich in der Schule extra Latein gewählt", erklärt er seine
clevere
Taktik.
Tirol
Online
Europas
ältestes Zwergflusspferd in Zürcher Zoo eingeschläfert
"Grebbo" sah zuletzt fast nichts mehr, fand sich aber in seiner
ihm vertrauten Umgebung gut zurecht. In den letzten Tagen entwickelte
sich
an seiner linken Halsseite jedoch eine große Geschwulst, deren
Entwicklung nicht beeinflusst werden konnte. Da ein operativer Eingriff
wegen der Belastung für das betagte Tier und
der Heilungschancen nicht mehr zur Diskussion stand, wurde das
Männchen
eingeschläfert.
NÖN
Online - 18. Okt. 2007
Stadtpark-Bär
Ali ist krank
„Der
Bär dürfte schwer verletzt sein, er kann nicht einmal mehr
ordentlich
zur
Wasserstelle gehen“, erzählt ein besorgter Neustädter den
WNN. Bei
einem
sonntägigen Familien-Spaziergang durch den Park ist ihm
aufgefallen,
dass einer
der beiden Bären große Probleme hat, wenn er sich bewegt.
„Ein Mann,
der beim
Gehege gestanden ist, hat uns erzählt, dass sich der Bär den
Rücken
gebrochen
hat“, ist der Anrufer besorgt.
„Den
Rücken hat er sich nicht gebrochen“, gibt Stadtgarten-Direktor
Norbert
Dallinger Entwarnung, „doch Ali hat schon seit längerem ein
Hüftleiden,
das ihn
bei Bewegungen stört. Das wird aber tierärztlich behandelt.“
Die
Folgen des hohen Alters der beiden Bären – seit mittlerweile 28
Jahren
begeistert das tierische Duo die Besucher des Stadtparks. Das
bärige Pärchen wird laut Dallinger vermutlich auch das letzte
im Gehege
im
Stadtpark sein.
NÖN
Online - 24. Okt. 2007
Kragenbär Ali musste eingeschläfert werden
Vor
einer Woche berichteten wir noch über seine Krankheit, nun hat
sich
eine tragische
Wendung ergeben. Seit 1981 erfreuten die Kragenbären Ali und Berba
die
Besucher des
Wiener
Neustädter Stadtparks, besonders für Kinder war das
Pärchen eine
besondere
Attraktion und wichtigste Station bei einem Aufenthalt im Stadtpark.
Leider war
Ali, das Männchen, schon seit längerer Zeit krank. Durch
Abnützungen in
der
Hüfte konnte er seine Hinterpfoten kaum noch bewegen und hat diese
nur
noch
nachgeschleift. Da Ali trotz tierärztlicher Behandlung und
Verabreichung von
Schmerzmitteln
seine Schlafhöhle in der letzten Zeit kaum noch verlassen konnte,
hat
man sich
nun schweren Herzens entschieden, ihn von seinem offensichtlichen
Leiden zu
erlösen und ihn heute Mittwoch, den 24. Oktober, einschläfern
lassen.
Die sterblichen Überreste von Ali kommen in das anatomische
Institut
der
Universität für Veterinärmedizin, sein Skelett wird in
einem Museum
ausgestellt
werden. Für Berba, das Kragenbärenweibchen, wird nun intensiv
versucht,
einen
Platz in
einem anderen Tierpark zu bekommen, wo sie vielleicht noch in eine
andere
Bärengruppe integriert werden kann.
espace.ch - 24. Okt. 2007
Biel,
Tierpark Zwei
Tiere starben an Überfütterung
Tierpfleger
Peter Zimmermann fand einen Sikahirsch und eine Steingeiss tot und mit
gestreckten Beinen im Gehege liegen. Die Kadaver brachte er zur
Untersuchung
der Todesursache ins Tierspital Bern. Seit gestern liegt der Befund
vor: Die
beiden Tiere starben an einem Schock. Ausgelöst durch eine
Überfütterung mit
Kohlenhydraten, sprich stärkehaltiger Nahrung. Nadia Robert,
Oberassistentin
der Tierpathologie am Tierspital Bern: «Im Magen beider Tiere
fanden
sich viele
Bestandteile von Kastanien.» «Es ist
nicht
auszuschliessen, dass die Kastanien zum Tod der Tiere geführt
haben»,
sagt
Tierärztin Robert. Im Tierpark Biel wie im Dählhölzli
sind an den
Gehegen Plakate
angebracht. Sie
weisen die Besucher darauf hin, die Tiere nicht zu füttern.
«Man kann
machen,
was man will», sagt Hanspeter Habegger, der Präsident des
Tierparks
Biel, «es
nützt nichts.» Der Tierpark Biel hat sich eine Erfolg
versprechende
Taktik
zurechtgelegt: «Wir haben vor, Futterwürfel aus Heu in
kleine Säckchen
abzufüllen
und an die Besucher zu verkaufen», sagt Hanspeter Habegger. Diese
würden den
Tieren nicht schaden.
20minuten - 24. Okt. 2007
Papiliorama
rettet zwei Wollschweine
Happyend
für Rudi und Rüsseline: Statt auf die Schlachtbank kommen die
beiden
Wollschweine nach Kerzers ins Papiliorama. «Zum Glück werden
unsere
Säuli gerettet», freut sich Maira Nett (11).
Mit ihren
Kameradinnen von der Berner Rudolf-Steiner-Schule hatte sie verzweifelt
ein
neues Heim für ihre Lieblinge gesucht. Weil im Schulgehege kein
Platz
für
Nachwuchs ist, war der Termin beim Metzger eigentlich schon reserviert.
«Auf natürliche Weise verhindern die Wollschweine, dass
unser Areal
völlig
überwuchert wird», sagt Bijleveld. Er hofft, dass im Gehege
auch
seltene
Schmetterlinge und Vogelarten Halt machen. Das klappt aber nur, wenn
Rudi und
Rüsseline fleissig wühlen und fressen, damit die Vegetation
nicht zu
dicht
wird.
Markenpost.de - 24. Okt. 2007
Nashörner in Dänemark
Es ist
nicht unbedingt Dänemark, wo man exotische Savannen und dichten
Dschungel
erwartet. Doch in dem kleinen skandinavischen Land kann man
tatsächlich
auf
große Safari gehen. Auf der Insel Lolland befindet sich der nach
eigenen
Angaben größte Tier- und Landschaftspark Nordeuropas. Dort
laufen
Zebras,
Nashörner, Gazellen, Emus und andere wilde Tiere aus fernen
Kontinenten
frei
herum. Knuthenborg Park und Safari liegt nahe der Kleinstadt Maribo und
ist
von
Kopenhagen aus in anderthalb Stunden mit dem Auto erreichbar.
Die Welt - 17. Okt. 2007
Kinderleiche in Krokodil gefunden
In einem
erschossenen Krokodil sind in China die Überreste eines vermissten
neunjährigen
Kindes entdeckt worden. Das Krokodil wurde nach einem Bericht der
amtlichen
Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag von Ermittlern, die nach dem Kind
suchten,
in einem Park in der Stadt Beihai getötet. Die Ermittler
hätten
bestätigt, dass
es sich bei den menschlichen Überresten um die des Kindes handele.
Der
Schüler
verschwand am Freitag, nachdem er und drei Spielkameraden an einem
Teich über
einen Zaun geklettert waren. Die Kinder hätten mit Steinschleudern
auf
die Tiere gezielt und sie mit
Stöcken
geschlagen. Eines der bedrängten Krokodile habe
schließlich
in die Kleidung des Neunjährigen gebissen und ihn ins Wasser
gezogen,
wo er
gefressen worden sei.
Web.de -
23. Okt. 2007
Panda greift jungen Besucher an
Er ist
die Hauptattraktion des Pekinger Zoos, doch seine Anfälle von
Übellaunigkeit
haben böse Folgen: Schon zum zweiten Mal ist Panda Gu Gu über
einen
Zoobesucher
hergefallen. Ein 15-Jähriger Junge war in das Gehege des
achtjährigen
Bären
gesprungen und
wurde daraufhin von dem Tier angegriffen, wie örtliche Zeitungen
berichten. Der
110 Kilogramm schwere Bär habe beide Beine des Kindes bis auf die
Knochen
zerfleischt. Die Polizei gab an dem Zwischenfall den Berichten zufolge
dem Jungen
die
Schuld. Der 15-Jährige sei nicht nur in den Käfig gesprungen,
sondern
habe auch
durch einen Satz über die Außenmauer den Kauf einer
Eintrittskarte
umgangen. Der Panda hatte bereits im September einen Mann angegriffen,
der
betrunken in
den Käfig gesprungen war, um mit dem Tier zu kuscheln. Gu Gu hatte
dem
ungebetenen Besucher ein großes Stück Fleisch aus dem Bein
gerissen.
PR-Inside.com - 23.
Okt. 2007
Pandabär «Gu Gu» beißt neugierigen
Jugendlichen
Im Zoo
von Peking hat ein Panda einen ungebetenen Besucher mit Bissen aus
seinem
Gehege vertrieben. Ein 15-jähriger Junge kletterte über den
Zaun, als
die
Pandas am Montagnachmittag gerade gefüttert wurden. Besonders
gestört
fühlte
sich der acht Jahre alte «Gu Gu», der den Jugendlichen in
beide Beine
biss und
ihn schwer verletzte. Zoodirektor Zhan erklärte, der Angriff des
110
Kilogramm schweren
Tieres habe
zwei bis drei Minuten gedauert.
China Nachrichten vom
China-Blog - 22. Okt. 2007
China: erfolgreicher Tierschutz in Shanghai
Morgen
werden 4 Meeresschildkröten gesund und stark wieder ins Meer
zurückgebracht. Die ehemals kranken Schildkröten wurden seit
letzem
November im
Shanghai Ocean
Aquarium gepflegt, nachdem sie versehentlich in Gefangenschaft geraten
waren. Besonders beschädigt waren die Panzer der Tiere. Diese sind
nun
geheilt
und die
Tiere haben im letzen Jahr stattlich an Gewicht zugelegt. Die Nachricht
von dem erfolgreichen Aufpeppeln der Schildkröten,
bewegte einen
Shanghaier dazu, eine Pärchen Blattschildkröten beim Shanghai
Zoo
abzugeben, da
er sich zeitlich nicht mehr in der Lage fühle, sich um seine
Haustiere
zu
kümmern. Der Zoo bedankte sich sehr herzlich, befürchtet nun
aber
weitere
Übergaben
unerwünschter Tiere und wies darauf hin, dass der Besitz
artengeschützter Tiere
illegal ist.
Südtirol
Online
- 18. Okt. 2007
Bärin
Jurka sterilisiert
Bärin Jurka
wurde in ihrem Gehege in St. Romedius am vergangenen Wochenende
sterilisiert. Angeblich
sollte damit nicht nur verhindert werden, dass die Bärin weitere
Junge
in die Welt
setzt, sondern auch, dass männliche Bären während Jurkas
fruchtbarer
Zeit Zäune
einreißen. Gegen die Sterilisation der Bärin hat es vor
allem unter
Trentiner
Tierschützern
Proteste gegeben. Das Ganze sei heimlich über die Bühne
gegangen, auch
wollten die
Vertreter der Provinz den Eingriff mehrere Tage lang nicht
bestätigen.
Inzwischen
wird nicht mehr dementiert, es heißt: Jurka geht es gut. Indes
wird
nach einer neuen
Bleibe für Jurka gesucht. In Betracht gezogen wird ein
Gelände bei
Casteller südlich
von Trient, aber noch gibt es keine Entscheidung.
derstandard.at - 23.10.2007
Größte
Amphibienart der Welt zieht in Aquazoo Schmiding ein
Chinesische Riesensalamander gehören zu den ersten Tieren, die in
den
neu errichteten Aquazoo des Tiergartens Schmiding in Krenglbach bei
Wels in Oberösterreich eingezogen sind. Die 2.500 Quadratmeter
große
Anlage, die noch heuer eröffnet werden soll, führt die
Besucher auf
eine Zeitreise vom Urknall bis in die Gegenwart. Zahlreiche
spektakuläre Lebensräume kann man in Schmiding demnächst
hautnah
erleben: Neben einem zwölf Meter langen Korallenriff wurde auch
eine
Amazonas-Regenwaldlandschaft angelegt. Piranhas, Anakondas und kleine
Äffchen werden unter anderen das Biotop bevölkern. In einem
320.000
Liter fassenden Aquarium sollen sich Riffhaie tummeln. Wer einen Blick
in die ferne Vergangenheit werfen will, kann durch eine urzeitliche
Landschaft mit Sauriermodellen streifen.
the Leicestershire Times 20 October 2007
TRIBUTES TO WORLD ZOO LEGEND AS MOLLY DIES
Molly Badham, the inspired animal lover who co-founded Twycross Zoo and
turned it into one of Britain's best-loved attractions, has died.
Together with business partner and long-time friend Nathalie Evans,
they eventually turned their love of exotic animals into the largest
collection of primates in the world. It is now also known as the World
Primate Centre in recognition of its collection of monkeys and apes.
A spokesman for the zoo said: "Miss Molly Badham was loved by both the
animals and staff of the zoo, and its many visitors. She will be very
much missed. Her legacy is long-lasting and profound and we all send
our deepest sympathies to her long-time friend and partner Nathalie
Evans."
Molly and Nathalie met while working in separate pet shops, in Sutton
Coldfield, in the early 1950s. Molly was already looking after unwanted
chimpanzees and it was their shared love of these primates which
brought them even closer together. After years of hard work, Twycross
Zoo was born in 1963. Some 85,000 visitors passed through the gates
during its first 12 months - now the zoo is home to more than 1,000
animals and attracts more than 500,000 children and adults every year.
Twycross is the only British zoo to exhibit all four species of great
ape, including the UK's only group of breeding bonobos. The Molly
Badham Chimpanzee Fund has now been set up in recognition of her years
of service.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
Algemeen Dagblad - 18. Okt. 2007
Verblijf Bokito met ramen
Bokitos Gehege mit Glasscheiben
Es scheint schon wieder lange her zu sein, als Silberrücken Bokito
im
Tiergarten Blijdorp aus seinem Gehege entkam. Am 18. Mai sprang der
Gorilla über den Wassergraben, der das Außengehege umgab,
und verletzte
eine Besucherin ernsthaft. Seitdem ist alles anders: Dieser Teil des
Zoos wurde rigoros umgebaut, u.a. wurde eine meterhohe Betonmauer um
das Gehege herum gesetzt. Seit kurzem verfügt diese robuste Grenze
des
Geheges über große Glasscheiben, so daß die Besucher
die Gorillagruppe
gut sehen können. Jetzt noch etwas Bepflanzung, und das Gehege ist
fertig.
Algemeen Dagblad - 18. Okt. 2007
Onderzoek dood leeuwin duurt nog weken
Untersuchung der toten Löwin dauert noch
Wochen
Die Untersuchung nach dem Tod der Asiatischen Löwin Mika dauert
noch
einige Wochen. Das Tier wurde vor einem Monat leblos angetroffen im
Wassergraben an der Löwenanlage im Tiergarten Blijdorp. "Wir
wissen
noch immer nicht, woran das Jungtier gestorben ist", sagt eine
Sprecherin. Eine Virusuntersuchung kann möglicherweise
Aufschluß geben.
Mutter und Schwester von Mika, die ebenfalls Krankheitserscheinungen
zeigten, geht es schon etwas besser.
fz.nl - 18. Okt. 2007
Burgers' Zoo opent nieuw congrescentrum
Burger's Zoo eröffnet neues
Kongreßzentrum
Am Freitag, dem 19. Oktober, eröffnet der Königliche
Kommissar der
Provinz Gelderland Cornielje in Burgers' Zoo die erneuerte
Savannenlandschaft, den neuen Giraffenstall und das neue
Kongreßzentrum
‚Safari Meeting Centre'. Das ‚Safari Meeting Centre' ist ein modernes
Kongreßzentrum, das besteht aus dem Foyer (550 Personen), dem
Auditorium (450 Personen), dem Safari Restaurant (550 Personen) und
fünf angrenzenden luxuriösen Tagungsorten (variierend von 50
bis 100
Personen). Das Foyer ist ein stimmungsvoller Raum, in dem maximal 550
Personen empfangen werden können. Hier befindet sich die
Longneckbar,
die ihren Namen einem stilvollen Giraffenbild und der Tatsache
verdankt, daß warme und kalte Getränke ausschließlich
in "longneck"
Bechern, Gläsern und Flaschen serviert werden. Das Auditorium
bietet
Platz für 450 Gäste und ist bestückt mit sehr
komfortablen Stühlen mit
extra Platz für die Beine. Die afrikanische Atmosphäre wird
verstärkt
durch eine lebensgroße Wiedergabe von Tausenden Gnus, die einen
reißenden Fluß überqueren. Weiter ist das Auditorium
versehen mit
modernen audiovisuellen Geräten und professioneller technischer
Unterstützung. Direkt angrenzend an das Auditorium kann im Safari
Restaurant getafelt werden, das ist in der Form einer originellen
afrikanischen Lodge gestaltet. Es gibt Platz für maximal 550
Gäste, die
spezielle afrikanische Gerichte und Weine genießen. Das
Restaurant
befindet sich auf einer für die Landschaft von Süd- und
Ostafrika
typischen Felsformation. Vor dem Restaurant finden Sie weitläufige
Terrassen mit einer bezaubernden Aussicht auf die Savanne von Burgers'
Zoo. Das Safari Meeting Centre ist ausgestattet mit fünf
angrenzenden
Tagungsorten, den luxuriösen Mount Kenia Lodge, Kilimanjaro Lodge,
Canopy Lodge, Tree Tops Lodge und Knoefsaal. Information und
Reservation: telefonisch (026 - 353 72 01) oder per e-Mail oder auf burgerszoo.nl
jeugdjournaal - 18. Okt. 2007
Witte leeuw geboren
Weißer Löwe geboren
Eine besondere Geburt in einem Zoo in Belgien! Gestern wurde dort ein
weißer Löwe geboren. Und so etwas geschieht fast nie.
Weiße Löwen
kommen in freier Natur nicht mehr vor. Sie leben nur noch in Zoos. Da
versuchen sie dafür zu sorgen, daß das Tier nicht ausstirbt.
Dieser
kleine weiße Löwe wurde geboren im Zoo von Olmen, Belgien.
Sie sind
dort sehr stolz auf das Löwenjunge. Es ist noch nicht bekannt, ob
es
ein Männchen oder ein Weibchen ist. Die Pfleger werden das erst in
ein
paar Wochen sehen können. Einen Namen hat das Tier also noch
nicht,
aber der Zoo hat schon mitgeteilt, daß der Name auf jeden Fall
mit
einem I beginnen soll.
metrotime.be
- 23. Okt. 2007
Zeldzame witte leeuwenwelp gestorven in Olmense zoo
Seltener weißer Löwe im Olmener Zoo
gestorben
Das weiße Löwenjunge, das Mitte Oktober das Licht der Welt
im Olmener
Zoo erblickte, ist gestorben. Das teilt der Kempener Tierpark auf
seiner Website mit. Die Geburt war ein seltenes Ereignis, da die Tiere
nicht mehr in freier Natur vorkommen und es in Belgien keinen anderen
Zoo gibt, der die Löwenart hält. Woran das Löwenjunge
vorige Woche
Donnerstag gestorben ist, ist laut Park noch unbekannt. Mutter Ashanti
und Vater Apollo suchen laut Zoo unterdessen wieder einer die
Gesellschaft des anderen. "Wir schauen darum auch wieder voller
Hoffnung in die Zukunft", so der Tierpark. Weiße Löwen,
ursprünglich
eine wilde Variante des gewöhnlichen Löwen, kommen in der
Wildnis nicht
mehr vor. Laut Olmener Zoo ist es dann auch überaus wichtig,
daß Zoos
durch Mittel von Zuchtprogrammen die Art erhalten können."
>daß das mit der "seltenen Löwenart" bzw. deren
"Arterhalt" Unfug ist, dürfte
hinlänglich
bekannt sein...
megastadfm.nl
- 23. Okt. 2007
Weer kunstolifant vernield
Wieder Kunstelefant zerstört
In den letzten Tagen ist wieder einer der Kunstelefanten der
Rotterdamer Elephant Parade zerstört worden. Der spiegelnde
Elefant
‚Transitions' stand auf dem Treppenabsatz des Beurs-WTC-Gebäudes.
Es
ist das viertemal, daß ein Elefantenkunstwerk von Vandalen
beschädigt
wurde. Inzwischen wurde bei der Rotterdamer Polizei Anzeige erstattet.
atv.be - 23. Okt. 2007
Dimitri Leue fluistert 's nachts in de Zoo
Dimitri Leue flüstert nachts im Zoo
Zwischen 31. Okt. und 4. Nov. kann man die Tiere im Antwerpener Zoo
auch abends besuchen. Zum erstenmal in dreizehn Jahren bleibt der Zoo
dann geöffnet zwischen 18.30 und 20.30 Uhr.
dierennieuws.nl - 23. Okt. 2007
Herfstactiviteiten in Zoo Parc Overloon
Herbstaktivitäten im Zoo Parc Overloon
Mitmachen bei tierisch schönen Aktivitäten, dabei sein bei
einer
Greifvogelschau, den in herbstliche Farben gehüllten Botanischen
Garten
besuchen - das kann man alles während der Herbstferien, vom 20.
bis
einschließlich 28. Okt. im Zoo Parc Overloon! Ein
abwechslungsreiches
Aktivitätenpogramm steht auf der Tagesordnung und während der
verschiedenen Zoozeiten treffen die Besucher die Bewohner des Parks auf
eine ganz besondere Art und Weise. In den Herbstferien finden die
Raubvogelvorführungen Sonntag, Dienstag und Donnerstag um 13.00,
14.30
und 16.00 Uhr statt. Website: www.overloonzoo.nl
dierennieuws.nl - 23. Okt. 2007
Herfstvakantie en nieuwe diersoort in Dierenpark Wissel
Herbstferien und neue Tierart im Tierpark Wissel
Mitmachen bei tierisch schönen Aktivitäten, neue Tierarten
bestaunen
und den spielenden neugeborenen Kleinen Pandas zuschauen, das kann man
alles während der Herbstferien. Vom 20. bis einschließlich
28. Okt.
steht ein abwechslungsreiches Aktivitätenprogramm auf der
Tagesordnung
und während der verschiedenen Zoozeiten treffen die Besucher die
Parkbewohner auf eine ganz besondere Art und Weise. Der Park zeigt sich
zur Zeit in herbstlicher Farbenpracht der Bäume und
Sträucher. Am
Zoomobil "Lauter nette Tiere" (Beestenboel) können Besucher
allerlei
tierische Materialien beschauen und Fragen stellen. So können sie
selbst fühlen, wie weich das Fell eines Yaks ist, einen
Schildkrötenpanzer von innen beschauen und hören, wodurch
sich Ara- und
Emufedern voneinander unterscheiden. Das Zoomobil steht während
der
Herbstferien regelmäßig von 13.30 bis 16.00 im Park. Neue
Tierart:
Gerade angekommen im Tierpark Wissel sind zwei Kaninchenkänguruhs.
Diese seltenen Beuteltiere leben in Australien und werden auch
Känguruhratten genannt. Die zwei Männchen sind noch kein Jahr
alt und
stammen aus einem Zoo in Polen. In den nächsten Tagen sollen sie
vorsichtig ihre neue Umgebung erkunden und Bekanntschaft
schließen mit
ihren "Hausgenossen", den grellgefärbten Gebirgsloris. Den kleinen
Roten Pandas, die im Juli geboren wurden, geht es ausgezeichnet. In den
ersten Wochen verbrachten sie viel Zeit in ihrem Innengehege, setzen
aber nun ihre ersten Schritte in das Außengehege. Sie wachsen
schnell
und lassen sich immer mehr sehen. Website: www.wisselzoo.nl
vakantie.paginablog.nl - 21. Okt. 2007
JungleBook Festival in Gaia Park
Dschungelbuch-Festival im Gaia-Park
Wer während der Herbstferien etwas Schönes mit den Kindern
tun will,
kann das ab morgen (22. Oktober) bis einschließlich 28. Oktober
im Zoo
Gaia Park in Kerkrade (Limburg). Speziell für die Herbstferien
wird
hier das Disney Dschungelbuch-Festival stattfinden, wobei es 15
besondere Disney-Aktivitäten über den ganzen Park verteilt zu
sehen und
zu tun gibt. Hier sehen Sie genau, was es während dieser Tage
zu
tun gibt. Der Park ist täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr.
oradio.be - 20. Okt. 2007
Antwerpse Zoo opent 's avonds de deuren
Antwerpener Zoo abends geöffnet
Von Mittwoch, 31. Oktober bis einschließlich Sonntag, 4.
November,
öffnet der Antwerpener Zoo abends seine Pforten. Man kann an einem
geführten Rundgang teilnehmen unter einer stimmungsvollen
Beleuchtung
und dabei den Zoo von einer anderen Seite kennenlernen. Die
Rundgänge
starten zwischen 18.30 und 20.30 und dauern etwa ein und eine halbe
Stunde. Eintrittskarten kosten 22 Euro an der Kasse und 18 Euro im
Vorverkauf. Jahreskartenbesitzer und Kinder erhalten
Ermäßigung.
Auskünfte und Reservierungen auf http://www.zooantwerpen.be
oder per Telefon 070 23
33 54.
dierennieuws.nl - 19. Okt. 2007
Varkensfluisteraar is boos...
Schweineflüsterer ist böse...
Schweineliebhaber machen sich große Sorgen um den Rummel, der die
Minischweine aus England umgibt. Es gibt inzwischen eine Warteliste von
einem Jahr für die kleinen Grunzer, die auf eine Handfläche
passen, es
wird ein Paris-Hilton-Trend befürchtet. Die berühmte
Hotelerbin
verstand es, einen weltweiten Ansturm zu schaffen auf Chihuahuas,
welche sie benutzte als nettes Zubehör, wenn sie über den
roten Teppich
schritt. Schweineflüsterin Dafne Westerhof befürchtet nun,
daß den
kleinen Schweinchen das gleiche Schicksal widerfahren könnte.
"Aber
dann gibt es Ärger! Dann werde ich schrecklich böse sein",
erklärt sie.
"Diese Schweinchen bleiben nämlich nicht so klein. O.k., sie
werden
vielleicht nicht so groß wie ein normales Fleischschwein, aber so
klein
und süß wie sie jetzt sind, bleiben sie wirklich nicht. Es
sind Babys.
Das Beloofde Varkensland (Gelobte Schweineland) hat 15 von den
ausgedienten Minischweinen aufgenommen. Sie sind alle rund 70 kg schwer
geworden..., so Westerhof, die in Kürze nach England reist, um
sich
persönlich ein Bild zu machen.
enschede.tctubantia.nl
- 17. Okt. 2007
Op bres voor Peruaanse pinguïns
In die Bresche für die Humboldtpinguine
Er wurde vor zwei Wochen mit einer weißen Limousine abgeholt zu
einer
"Kindertierektorenberatung". Dort sprach Bram ten Haken (9),
"Kindertierektor" des Zoos in Emmen, mit 14 Kollegen. Seit dieser
freundschaftlich verlaufenen Beratung ist er in einem heftigen Kampf
verwickelt mit seinen Mit-Kindertierektoren. Derjenige, der die meisten
Stimmen erwirbt, erhält 2.500 Euro für ein Tierprojekt. Bram
macht sich
stark für Pinguine in Peru. In Peru ist ein Lastwagen umgebaut zu
einem
Pinguinbus, ein mobiles Lernzentrum, um die peruanischen Kinder
über
die Humboldtpinguine zu informieren. Bram erklärt, warum das
nötig ist:
"Die Kinder in Peru verstehen nicht, daß sie die Pinguinnester
nicht
anfassen dürfen. Wenn das Nest nach Mensch riecht, kommen die
Eltern
nicht mehr zurück. Manchmal zerstören die Kinder sogar die
Eier." Ein
anderes Problem ist die Überfischung der peruanischen
Küstengewässer.
Wenn Bram den Wettbewerb gewinnt, erhält der Pinguinbus in Peru
Geld.
"Das ist doch ganz wichtig, denn sie müssen natürlich auch
Benzin und
so bezahlen" Bram kann noch einige Stimmen gebrauchen. Er will bis zum
Ende des Wettbewerbs im Juni 2008 viertausend Stimmen erhalten.
Einstweilen hat er 400, damit belegt er den achten Platz. Bram: "Der
Vorjahrsgewinner hatte 3.500, ich will ein paar mehr
24 oktober 2007
Bokito heeft
waterpokken
Bokito
hat Windpocken
De
wereldberoemde gorilla Bokito in Diergaarde Blijdorp heeft waterpokken.
Zijn verzorgers vonden het mannetje de afgelopen dagen wat hangerig en
kwamen er achter dat hij de ziekte heeft, zo vertelde woensdag een
woordvoerster van de Rotterdamse dierentuin. De dierentuin vermoedt dat
hij de waterpokken heeft opgelopen via bezoekers. De gorilla kan zijn
andere familieleden besmetten, maar er is volgens de woordvoerster geen
reden tot zorg.
Russische
Meldungen
uralpress.ru
-
24. Okt. 2007
Учителям
расскажут об
особенностях
экологического
просвещения
младших
школьников
Die Lehrer erfahren etwas über die
Besonderheiten der
ökologischen Bildung jüngerer Schüler
Am Dienstag, dem 30. Oktober, findet im Zoo Tscheljabinsk ein Seminar
"Besonderheiten der ökologischen Erziehung und Bildung
jüngerer
Schüler" statt. Zu diesem Seminar sind die Biologielehrer der
Schulen
der Stadt und des Gebietes Tscheljabinsk eingeladen.
annews.ru 24. Okt. 2007
В
Ярославле строят
уникальный зоопарк
In Jaroslawl wird ein einzigartiger Zoo gebaut
Die Idee, den Jaroslawler Zoos "Lesnaja poljana" ["Waldlichtung"] zu
errichten, äußerte Stadtoberhaupt Wiktor Wolontschunas. Der
ehemalige
Direktor des Zoos Tbilissi, der Kandidat der biologischen
Wissenschaften Tejmuras Barataschwili, half die praktische Realisierung
des Projektes zu beginnen. Unter der Leitung von Barataschwili begann
in Tbilissi ein totaler Umbau des Zoos - innerhalb von acht Monaten
wurden 70% aller Gehege und Käfige erneuert. Noch ein wenig Zeit
hätte
er gebraucht - und der Zoo wäre auf Weltniveau gewesen, doch dem
stellten sich die politischen Ereignisse der letzten Jahre in den Weg.
So kam Tajmuras Barataschwili nach Rußland. Und als er von der
Idee des
Oberbürgermeisters erfuhr, bot er seine Hilfe an, um diese Idee zu
realisieren. "Ein Zoo ist weit mehr als nur eine Sammlung von Tieren",
erzählte er. "Tatsächlich ist ein Zoo in erster Linie ein
mächtiger
Mechanismus für die Erziehung der heranwachsenden Generation, eine
der
Inselchen, wo die Kinder menschlicher werden." In den Plänen der
Direktion steht der Erwerb solcher exotischen Tiere wie der
Baikalrobbe, die es zur Zeit in keinem Zoo der Welt gibt, von
Capybaras, dieser Großnager des Amazonasbeckens, und Alpakas, wie
der
amerikanische Verwandte des Kamels heißt. Weiter sollen kommen
Przewalskipferd, Schraubenziege, vietnamesisches Hängebauschwein,
Zebra
und Lama. Die bereits vorhandene Fläche von 27 ha soll mit der
Zeit bis
auf 300 ha erweitert werden. Insgesamt soll es hier bis zum
Stadtjubiläum etwa 2.000 Säugetiere, Vögel und Fische
geben. "Auf dem
Territorium der ehemaligen UdSSR kann man solche Projekte an den
Fingern abzählen", betont der Direktor. Wiktor Wolontschunas
ergötzt
sich an dem Gedanken, daß man im Zoo ständig
Naturkundeunterricht
durchführen kann, wenn man den Zoo der Schulverwaltung der Stadt
übergibt.
[Das mit den Baikalrobben scheint wohl nicht ganz zu stimmen. "Als
einziger Zoo außerhalb Russlands hält der Zoo Leipzig zwei
weibliche
Baikalrobben (Phoca Sibirica)". Stand: 7. Aug. 2007. Quellen:
Wikipedia, Zoo Leipzig; siehe
http://www.superleipzig.de/index.php?option=com_content&task=view&id=70&Itemid=33;
"Baikalrobben werden nur in sieben japanischen Haltungen, Zoos,
Aquarien gehalten, in zwei Haltungen in Russland und im Zoo Leipzig".
Siehe http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4313622.html.
Stand: 19. Juli
2007]
molsib.info - 24. Okt. 2007
Зоопарк
обленился
Zoo wird faul
Zum erstenmal, solange der Zoo existiert, kamen Faultiere dorthin. Ein
junges Paar Zweifinger-Faultiere wurde aus Moskau nach Nowosibirsk
gebracht. Heute leben Faultiere nur in einigen Zoos des Landes, doch im
Nowosibirsker Zoo hofft man, daß das exotische Pärchen sich
nicht nur
einlebt, sondern auch Nachwuchs haben wird.
chas-daily.com - 23. Okt. 2007
Американки
- хозяйки
наших болот
Amerikanerinnen - Herrinnen unserer Sümpfe
In Lettland erhielten die Sumpfschildkröten grausame Feinde -
amerikanische Gelbwangen-Schmuckschildkröten. Der Direktor des
Lettgallischen Zoos [in der Stadt Daugavpils, Lettland] Michail
Pupinsch erzählte, daß die Sumpfschildkröten sich in
Lettland ohnehin
am Rande des Aussterbens befinden. Hier verläuft die Grenze ihres
Verbreitungsgebietes. Der kurze und kalte Sommer, intensive
Melioration, der Bau von Verkehrswegen, die dem Transport von Personen
dienen und die langsame Wanderung der Reptilien in den benachbarten
Sumpf behindern... Aber in den letzten Jahren kam noch eins hinzu - der
Einfall
überseeischer Gäste. Gelbwangen-Schmuckschildkröten sind
aggressiver
als unsere ruhigen
Sumpfbewohner. Und wie M. Puninsch betonte können sie Krankheiten
übertragen, die nicht charakteristisch sind für die lettische
Fauna.
Sie sind so populär, daß sie in den
USA in speziellen Farmen gezüchtet und dann bis zu 10 Millionen
dieser
Tiere verkauft werden. Auch viele Einwohner Lettlands haben sie
erworben. Und wenn die lebenden Spielzeuge ihren Besitzern lästig
werden, setzen diese sie, ohne lange nachzudenken, im nächsten See
oder
Sumpf aus. Biologen haben schon in verschiedenen Ecken Lettlands
Gruppen von Gelbwangen-Schmuckschildkröten entdeckt, die sich
völlig
eingelebt haben unter den neuen Bedingungen. Zum Beispiel lebt im See
Nitaure eine kleine amerikanische Familie, zu der fünf Weibchen
und ein
Männchen gehören. Zum Glück können die
Zugewanderten unter unseren
Bedingungen sich noch nicht fortpflanzen. Doch haben sie eine lange
Lebenszeit, so daß sie es schaffen, die einheimischen
Sumpfschildkröten
zu verdrängen.
wwf.ru - 23. Okt. 2007
Kamby-Lama of Tuva is ready to help in snow leopard
conservation
Jampel Lodoi, Kamby-Lama of Tuva, met with Chaizu Kyrgys, WWF Russia
Altai-Sayan project leader, and expressed his commitment to contribute
to the conservation of tuvinian unique nature and rare species. The
meeting took place in the Kamby-Lama residence. Taking into account
a specific role of religious leaders in nature conservation advocacy,
WWF appealed to the spiritual leader of Tuva Buddhists with the
suggestion of cooperation and combination of efforts for environmental
protection. Jampel Lodoi entirely supported this suggestion and
mentioned that WWF was the only organisation came out with such
initiative. Parts discussed possible ways of cooperation and concrete
actions that
could be done in the near future. In particular it was decided to meet
with Mongun-Taiga residents to discuss some questions about rare
species - snow leopard and wild mountaine sheep - conservation. The
publication of Buddhist calendar with Kamby-Lama appeal to Tuva people
was also coordinated. Besides Chaizu Kyrgys and Jampel Lodoi discussed
a possibility of suburgan building with WWF's support (suburgan is a
Buddhist stupa with Buddha image and sutras with welfare wishes
inside).Snow leopard, or irbis, is listed in the IUCN Red Data Book as
"threatened to extinction". The snow leopard is comparatively less
studied. Irbis is the only big cat species that permanently lives at
high altitudes and symbolizes the majestic, mysterious and rigorous
world of Central Asian Mountains. According to expert estimates there
are 150 to 200 snow leopards in Russia, all - on the territory of
Altai-Sayan Ecoregion.
m3m.ru - 23. Okt. 2007
Татфондбанк
начал
продажу
новых монет ЦБ
России серии
"Красная
книга
Tatfondbank begann den Verkauf neuer Münzen
der Zentralbank
Rußlands der Serie "Rote Liste"
Die Handelsbank "Tatfondbank" ging an den Verkauf neuer Münzen der
Zentralbank der russischen Föderation. Das sind Silbermünzen
im Wert
von einem Rubel der Serie "Rote Liste", auf denen Eismeer-Ringelrobbe,
Steppenweihe und Großzahnnatter abgebildet sind.
rg.ru - 19. Okt. 2007
Медвежий
угол.
Супруги-пенсионеры
ищут хозяина
для своих
топтыгиных
Bärenwinkel. Rentnerehepaar sucht neuen
Besitzer für seine
Petze
Jagdwirt Iwan Leschtschenko und seine Frau aus der Siedlung Dubowyj
Kljutsch übernahmen vor zweieinhalb Jahren die obdachlosen
Raubtiere in
ihre Obhut. Sie dachten, es sei nur für eine gewisse Zeit, doch
erwies
sich, daß außer der Rentnerfamilie niemand die
Jungbären braucht.
40 Jahre lang arbeitete Iwan Grigorjewitsch als
Jagdwirt in der Abteilung der Staatlichen Jagdaufsichtsbehörde in
den
Rayons Ussurijsk und Oktjabrskij. Nach der Liquidierung des Betriebes
wurde der Käfig mit den Wildtieren der Willkür des Schicksals
überlassen. Wenn es Iwan Grigorjewitsch und seine Gattin nicht
gegeben
hätte, den Bären wäre es schlecht ergangen. Doch sich
mit neun Bären
abgeben ist für die bejahrten Leute eine Last, die ihre
Kräfte
übersteigt. Die Leschtschenkos haben versucht, ihre Pfleglinge in
einem
Zirkus oder einem Zoo unterzubringen, doch von überallher
erhielten sie
eine Absage. Kragenbären lassen sich schlecht dressieren, von den
Zoos
blieben nur einzelne. Aber mit der Zeit wird die Bärenfamilie
regelmäßig größer. Die Leute haben längst
mitbekommen, daß es diesen
Bärenzwinger gibt, deshalb werden verwaiste junge Bären
direkt zu den
Leschtschenkos gebracht, wenn man die Petze in der Taiga findet. Und
den beiden Rentnern bleibt nichts anderes übrig, als die
Alteingesessenen enger rücken zu lassen und die Neuen aufzunehmen.
Es
gab Fälle, da die Kleinen den Leschtschenkos einfach
untergeschoben
wurden. Die Rentner kamen früh aus dem Haus und stolperten fast
über
den Käfig mit dem nächsten Bären. Das kann man doch
nicht wegwerfen...
Doch die Ehegatten verlieren den Mut nicht und verzichten nicht auf
ihre Schützlinge. Und abgeben wollen sie diese nur in
zuverlässige
Hände. Die zottigen Pfleglinge antworten auf eine solche Sorge
fast mit
einer Ergebenheit, wie sie Hunden eigen ist. Iwan Grigorjewitsch und
seine Gattin gehen ohne Angst in den Käfig mit den Raubtieren, und
die
Petze gehorchen ihnen widerspruchslos. Doch wird dieses Idyll noch
lange andauern? Hinzu kommt, daß die Familie Leschtschenko
Familienzuwachs erwartet - zwei Bärinnen sollen im Winter
gebären...
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teilweise gekürzt |
Aquazoo Düsseldorf, 24.10.2007
Abermals Otternachwuchs im Aquazoo -
Seit 1999 leben in der Tropenhalle des
Düsseldorfer Aquazoos
die possierlichen Kurzkrallenotter, deren angestammte Heimat Asien ist.
Bereits 2004 konnte über ersten Nachwuchs berichtet werden. Leider
starb das damalige Zuchtweibchen und wurde durch "Julischka" aus dem
Zoo Budapest ersetzt. Zusammen mit "August" aus Dortmund hat sie nun
zum dritten Mal Junge. Die je drei zierlichen Männchen und
Weibchen
haben gerade die Augen geöffnet und erkunden auf noch tapsigen
Beinen
ihr Gehege. Die Eltern sowie die noch im Aquazoo lebenden drei
Geschwister aus früheren Würfen passen höllisch auf,
damit den Kleinen
nichts passiert. Also ist es kein "kleines Ding" für die
Tierpflegerinnen und Tierpfleger, zu der Gruppe für Fütterung
und
Reinigungsarbeiten in das Gehege zu gehen."Julischka" zieht ihren
dritten Wurf auf.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 24.10.2007
Zwei Schwergewichte feiern zusammen
DIS AG übernimmt Patenschaft für die Elefantendame Zella
Zella ist eine von vier Wilhelma-Elefantendamen. Die vier sind Vilja,
die älteste, Pama, Molly und Zella. Zella feiert in diesem Jahr
ihren
40. Geburtstag. Welcher Tag genau das ist – wissen die Tierpfleger
nicht, weil Zella ein Wildfang ist, das heißt, sie ist in ihrer
Heimat
Indien in freier Wildbahn gefangen und nach Europa gebracht worden.
Elefanten sind die größten noch lebenden Landtiere. Zella
wiegt rund
3900 Kilogramm. Auch die DIS AG feiert ihren 40. Geburtstag. Als
bundesweit agierender Personaldienstleister ist sie Branchenriese in
der Vermittlung von Fach- und Führungskräften. Die fünf
Niederlassungen
in der Region Stuttgart – in Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg,
Reutlingen und Stuttgart – haben sich für das Jubiläum etwas
Besonderes
überlegt.Die zwei Schwergewichte in ihrer Branche, DIS AG und
Zella,
feiern ihren Geburtstag zusammen. Das Geschenk für Zella ist die
Übernahme einer Patenschaft für sie in Höhe von 10.000,-
Euro für ein
Jahr. Das ist der höchste Betrag, der jemals für eine
Patenschaft in
der Wilhelma im Zeitraum von einem Jahr gespendet wurde. Zella freut
sich nicht allein. Die Wilhelma kann mit den Patenschaftsgeldern
Projekte finanzieren, die Zella und den anderen Tieren zu gute kommen,
etwa ein größeres und schöneres Gehege. Ob das Geld in
den geplanten
Neubau eines Elefantenhauses fließt, ist noch nicht sicher. Denn
der
Neubau muss wegen des geplanten Rosensteintunnels noch einige Jahre
verschoben werden.
Bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde bedankte sich
Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch herzlich bei den Leitern der
DIS AG Niederlassungen in Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg,
Reutlingen
und Stuttgart.
Zoo Salzburg, 24.10.2007
„HoffungsträgerInnen & VerliererInnen“ – eine Ausstellung der
besonderen Art im Zoo Salzburg / Die Plattform der
entwicklungspolitischen Gruppen und Organisationen Salzburgs freut sich
über die innovative Kooperation mit dem Zoo Salzburg.
„Die Vielfalt der Tierwelt, auf die unsere Besucher und Besucherinnen
im Salzburger Zoo treffen, ist ein Beispiel für den Reichtum
unseres
Planeten. Im Rahmen der Kooperation mit der Plattform wird dieser
Reichtum mit den unterschiedlichen Lebenswelten von Menschen rund um
den Globus verknüpft. Eine Ausstellung der etwas anderen Art
begleitet
nun unsere BesucherInnen bis Ende November bei ihrem Zoospaziergang.“
berichtet Mag. Sabine Grebner, Zoogeschäftsführerin. Die
lebensgroße
Holzfiguren stehen zum einem für jene, die oft keine Stimme haben
und
zu den VerliererInnen unseres Wirtschaftssystems zählen. Zum
anderen
trifft man aber auch auf HoffnungsträgerInnen, die durch ihr
Handeln in
den verschiedensten Lebensbereichen unsere Welt ein Stück weit zum
Positiven verändern. „Es braucht noch viele dieser
HoffnungsträgerInnen, damit die Erde für alle Menschen und
Tiere ein
lebenswerter Ort wird und auch die nachfolgenden Generation diesen
einzigartigen Lebensraum in seiner Vielfalt erfahren können,“
erklärt
Gerd Haslinger von der entwicklungspolitischen Plattform. „Die
Zusammenarbeit mit dem Zoo Salzburg soll dazu beitragen, dass weitere
Menschen dazu angeregt werden, in diesem Sinne zu handeln.“ Die
entwicklungspolitische Plattform hat folgende Mitglieder:
Afro-asiatisches Institut Salzburg, A3W-Aktion3.Welt/EZA Fairer Handel,
DKWE – Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklung,
INTERSOL,
Südwind Entwicklungspolitik Salzburg.
Sea Life Oberhausen, 24.10.2007
333. Katzenhaibaby geschlüpft
Seit über drei Jahren gibt es das Sea Life
Oberhausen jetzt
schon und in dieser Zeit hat es schon reichlich Nachwuchs gegeben.
Besonders gut läuft die Nachzucht der kleingefleckten Katzenhaie,
denn
mittlerweile ist das 333. Katzenhaibaby in Oberhausen geschlüpft.
Zoo Osnabrück, 23.10.2007
Löwe Jambo wurde 19 Jahre alt
Vor zwei Wochen musste der
Löwe
Jambo wegen Altersschwäche eingeschläfert werden. Für
die
Zoomitarbeiter kam dieser traurige Schritt nicht überraschend.
Bereits
seit drei Wochen war Jambo zu schwach, um mit den Löwinnen den Tag
auf
der Außenanlage zu verbringen. Er fraß und trank nicht mehr
und es war
offensichtlich, dass ihm sein Alter zu schaffen machte. Trotz
intensiver Bemühungen von Tierpflegern und Zootierärztin
besserte sich
sein Zustand nicht, so dass schweren Herzens die Entscheidung getroffen
wurde, dem Leiden ein Ende zu machen. Jambo wurde 19 Jahre alt und
damit älter als jeder seiner Artgenossen in freier Wildbahn, die
bestenfalls 10 Jahre leben. Bei der Sektion in der Tierärztlichen
Hochschule in Hannover wurden altersbedingte Leber- und
Nierenveränderungen sowie starker Verschleiß der Gelenke
festgestellt.
Jambos Uhr war einfach abgelaufen. Langfristig sollen die
Löwendamen
wieder männliche Gesellschaft bekommen. Aussichtsreichster
Kandidat ist
ein sechs Jahre altes Löwenmännchen aus Wien.
Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck, 23.10.2007
Ein „verlorenes Ei“ lernt das Fliegen!
Wie bringt man seinem Nachwuchs etwas bei, das
man selbst
nicht beherrscht? Vor dem Problem steht Tierpflegerin Ina Gooßen.
Denn
sie ist die „Ersatz-Mama“ eines kleinen Grünflügel-Aras. Und
das kam
so: Auf dem Boden des Arahauses lag ein „verlorenes Ei“. Weit und breit
kein „Erziehungsberechtigter“ zu sehen. Also ab in den Brutkasten – und
nach 30 Tagen schlüpfte der kleine Vogel, der rund um die Uhr von
seiner menschlichen Mutter betreut werden musste. Dank des Spezialbreis
hat sich aus dem flauschigen Küken ein stolzer Papagei entwickelt,
der
schon kräftig mit den Flügeln schlägt. Ina Gooßen:
„Zum Glück weiß er
instinktiv, was er zu tun hat.“ Der noch namenlose kleine Kerl, dessen
Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, wird also bald das tun,
was seiner Natur entspricht: Fliegen! Seine zwei Kollegen, die von
ihren Eltern aufgezogen wurden, sind da schon etwas weiter. Zwar noch
ein wenig flatterhaft – aber bald werden sie genauso elegant wie die
Erwachsenen durch eine der
weltweit größten Ara-Volieren mit fast 4.000 Kubikmetern
Flugraum
schweben. Bis es so weit ist, heißt es für alle: „Üben,
üben, üben.“
Doch dafür kann die „kleine Handaufzucht“ etwas, was seine
„wilden“
Artgenossen nicht können: Sprechen! „Er sagt ‚hallo’ und ‚was ist
los’,
wenn ich zu ihm gehe“, lacht Ina Gooßen.
Zoo Magdeburg, 23.10.2007
Neuer Service im Internetauftritt des Magdeburger Zoos
Ab sofort ist die Neuauflage der Besucherzeitschrift FELIS NEWS nicht
nur im Zooshop erhältlich, sondern es gibt sie zum Herunterladen
im
Internet unter www.zoo-magdeburg.de. In der
FELIS NEWS beschreibt der
Zoodirektor Dr. Kai Perret die aktuellen Zooprojekte der nächsten
Jahre
sehr anschaulich. Freuen kann sich der Leser über spannende
Magdeburger
„Zootiergeschichten“. Der Jahresbericht FELIS, der die
Veränderungen im
Tierbestand sowie wichtige Daten und Fakten des Zoos enthält, ist
jetzt
ebenfalls zum Herunterladen unter www.zoo-magdeburg.de
eingerichtet.
Wer sich für eine Tierpatenschaft, einen Kindergeburtstag oder
eine
Führung anmelden möchte, der findet einfache
Anmeldungsformulare auf
der Homepage des Zoos. Hier kann auch der kostenfreie Zoo-Newsletter
bestellt werden, der aktuell über die wichtigsten Zooereignisse
informiert. Die Aktivitäten des Magdeburger Zoos im Artenschutz
sind
in einer eigenen Rubrik übersichtlich dargestellt. Hilfreiche
Links zu
tangierenden Umweltorganisationen- und verbänden erweitern das
Informationsangebot. Täglich können sich die Internetnutzer
über das
Wohlbefinden des Giraffenkalbes im „Giraffen-Tagebuch“ informieren oder
wertvolle Tipps für den nächsten Zoobesuch finden.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.10.2007
Nachwuchs bei Familie Jaguar!
Am 2. September brachte unser Jaguarweibchen
„Sally“ (geb.
1993) nach einer Tragezeit von ca. 100 Tagen ein Jungtier auf die Welt.
Nachdem der kleine Jaguar die ersten sechs Wochen seine Wurfkiste nicht
verlassen hat, ist er nun immer öfter zusammen mit seiner Mutter
im
Gehege zu sehen. Jaguar „Linus“ (geb. 1992) ist im Gehege nebenan, um
Mutter und Kind nicht zu stören.
In Südamerika wird der Jaguar von der spanisch sprechenden
Bevölkerung
„il tigre“ genannt, was seine ähnliche ökologische Rolle zum
Tiger in
Asien zum Ausdruck bringt. Der Jaguar hat für seine
Größe eine
außerordentliche Kraftentfaltung. Sein breiter Schädel mit
dem
gewaltigen Kiefer kann z. B. den Schädel eines Wasserschweins wie
eine
Nuss knacken. In seinem gesamten Verbreitungsgebiet ist der Jaguar aufs
äußerste bedroht. Zusammen mit Pro Fauna/Venezuela
führen wir ein
Schutzprojekt für den Jaguar durch. Die Tiere werden auf Farmen,
wo sie
von Farmern abgeschossen werden, weil sie ihre Rinder
fressen, in wildreiche Gebiete umgesiedelt. Ein vom BR Projekt
begleitend gedrehter Film „Die Jaguar Jäger“ ist in unserem
Filmsaal
des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums zu sehen.
Opel-Zoo Kronberg, 23.10.2007
Festwoche 10 Jahre Zoopädagogik im Opel-Zoo - Landtagsabgeordnete
Frau
Brigitte Kölsch zieht Gewinner der Rallye
10 Jahre Zoopädagogik – Zu diesem Jubiläum im Opel-Zoo fand
eine
Festwoche vom 13. bis 21. Oktober statt, in der die Zoopädagogen
ein
umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatten: Täglich
wurden
fachkundig kommentierte Schaufütterungen und Sonderführungen
angeboten,
am Wochenende kamen noch die Märchenstunden und das Fühlkino
in der
Zooschule hinzu und darüber hinaus konnten die Kinder auch bei
einer
Gewinnrallye mitmachen und tolle Preise gewinnen. Bei überwiegend
schönem Wetter nutzten viele Familien das kostenfreie Angebot der
Zoopädagogik und erfuhren so ein wenig mehr über die Tiere
und ihre
Haltung und Pflege. Die Beobachtung der eifrig Grillen fangenden
Erdmännchen, der genüsslich Äpfel und Zwiebeln
schmatzenden
Stachelschweine oder der geschickt Äste zerkleinernden Elefanten
begeisterten Jung und Alt. Und wenn nach dem Zoobesuch dann die
Gewinnrallye, die die Kinder mit ihren Fragen von der Anlage Afrika
Savanne über den Terrarienbereich, das Waldrevier, den
Hardtweiher, die
Flusspferde, Affen und Erdmännchen durch den gesamten Zoo
führte, in
die vorbereitete Box eingeworfen wurde, haben die Kinder nicht nur
spielerisch Wissen aufgenommen, sondern konnten auch noch die Chance
auf einen der zehn Preise wahren. Insgesamt wurden in dieser Zeit rund
3.000 Besucher durch die Zoopädagogen betreut. Nach der
Jubiläumswoche
wurde dann die riesige Menge der abgegebenen Rallyes gut durchgemischt.
Die Landtagsabgeordnete Frau Brigitte Kölsch, der die
Zoopädagogik im
Opel-Zoo als wichtigem außerschulischen Lernort sehr am Herzen
liegt,
zog aus den abgegebenen Rallyes die zehn Gewinner, die nun
benachrichtigt werden und sich auf Tageskarten, Jahreskarten,
verschiedene Führungen inkl. Eintritt und als Hauptgewinn eine
Geburtstagsfeier mit zoopädagogischer Betreuung im Opel-Zoo freuen
können. „Bei der Ziehung der Gewinner war es für mich sehr
interessant
festzustellen, dass die Besucher nicht nur aus den umliegenden
Ortschaften kommen, sondern dass der Opel-Zoo offensichtlich ein
beliebter Ausflugsort für ganz Hessen ist.“, so Frau Kölsch
bei der
Ziehung. „Wir haben bei den Rallyes Postleitzahlen von Pfungstadt bis
Kassel gesehen und auch die Adressen der Gewinner zeigen die
große
Varianz der Herkunftsorte: Alle 10 kommen aus unterschiedlichen Orten,
verstreut in ganz Hessen.“
Tiergarten Schönbrunn, 23.10.2007
DREI MAL WELTKULTURERBE IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Am Nationalfeiertag präsentieren sich im Tiergarten
Schönbrunn jene
drei österreichischen Attraktionen, die vor zehn Jahren als erste
des
Landes von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt
wurden:·Die Altstadt
von Salzburg ·Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut
·Schloß und
Tiergarten Schönbrunn Die Stadt Salzburg begrüßt die
Besucher mit
Echten Salzburger Mozartkugeln von Mirabell und mit einer Nachbildung
des „Germaul“, der originellsten Sehenswürdigkeit von Schloss
Hellbrunn. Das Germaul ist die Karikatur eines männlichen Gesichts
mit
riesigen Ohren, das mit Hilfe eines Wasserzuflusses die Augen rollen
und die Zunge herausstrecken kann. Die Region
Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut bietet ein buntes Kinderprogramm mit
Höhlentrekking, Salzsteine klopfen, sowie Malen und Basteln nach
hallstattzeitlichen Motiven. Dabei wird ein ausgebildeter
Höhlenführer
alle jungen Gäste mit Helm und Stirnlampe ausrüsten und so
manch
verborgenen Weg im Tiergarten erforschen. Dass für alle Bibi
Blocksberg
- Fans die Hexe "Rabia von Katzenstein" den blauen Eulenstaub
mitbringt, ist noch ein wohl gehütetes Geheimnis! Ab 13 Uhr
Volksmusik
mit der Geigenmusik "B-Garni-Dur" Das Schloß Schönbrunn
präsentiert
sein Kindermuseum „Schloß Schönbrunn erleben“ mit einem
Thron für
Kinder, mit den Geheimnissen des Hofzeremoniells und jenen der
Fächersprache. Der Tiergarten bietet im Rahmen seines Programms
„Goldener Herbst“ Vergnügungen für Kinder – wie
Kürbisschnitzen und
Teelichterbasteln – und ein üppiges Sortiment seltener, alter
Obstsorten, die zum Teil auch in den Verkauf gelangen. Wie gewohnt
erzählen Zoomitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr bei den jeweiligen
Tiergehegen live über Neuigkeiten, Forschungsprojekte und das
Geschehen
hinter den Kulissen.
Müritzeum, 23.10.2007
Das Müritzeum hat eröffnet
Der eine oder andere Besucher wird
sicherlich öfter hinsehen müssen, wenn er das neue
Naturerlebniszentrum
in Waren (Müritz) so anschaut. Die einzigartige Architektur, zum
Teil
im Wasser, ist allerdings auch sehr imposant und in Verbindung mit der
interessanten und vielfältigen Ausstellung ein wahres Erlebnis. In
einer 2.000 qm großen Erlebnisausstellung dreht sich alles rund
um die
Natur, die Geschichte und die vielen verschiedenen Facetten unserer
wunderschönen Müritz Region. Erleben Sie Deutschlands
wasserreichste
Landschaft in einer völlig neuen Dimension. Erkunden Sie den
Müritz-Nationalpark aus der Vogelperspektive, begegnen Sie
1000-jährigen Baumriesen, entreißen Sie dem Moor so manches
Geheimnis
und in einer außergewöhnlichen Multivisionsshow können
Sie eine Reise
von der Eiszeit bis zur Gegenwart mitverfolgen. Mittelpunkt unserer
Ausstellung ist eine einmalige Aquarienlandschaft, die neben 25
großen
und kleinen Aquarien und einer einzigartig nachgebildeten
Flusslandschaft ein besonderes Highlight bietet. 6 Meter mal 6 Meter
misst das größte Süßwasseraquarium für
heimische Fische, das über 2
Etagen reicht. 100.000 Liter Fassungsvermögen hat dieses
Aquarienbecken
in dem sich ein Schwarm Maränen, bestehend aus 600 Tieren, im
silbrigen
Licht elegant bewegt. Mehr als vierzig weitere Fischarten sind zu
bestaunen. Seit dem 2. Juni 2006 ist der erste Teil des Müritzeums
bereits eröffnet und bietet mit der naturhistorischen
Dauerausstellung
„Natur im Sammlungsschank“ einen Einblick in die Themen Sammeln,
Bewahren und Forschen. Das Gebäude wurde in liebevoller
Detailarbeit
restauriert und bietet eine Ergänzung zum modernen, neu
entstandenem
Gebäude. Zusätzlich bieten der Abenteuerspielplatz und ein
Naturlehrpfad rund um den Herrensee Spannendes und Interessantes.
Erleben Sie Deutschlands wasserreichste Landschaft in einer völlig
neuen Dimension. Besuchen Sie das Haus der 1000 Seen.
Zoo Berlin, 22.10.2007
Kapuziner mit Nachwuchs!
Ihren Namen verdanken die Kapuzineraffen ihrem Aussehen, das mit viel
Phantasie an den Mönchsorden erinnert. Ihre Heimat liegt in
Südamerika,
wo sie in mehreren Arten die unterschiedlichsten Waldtypen bis in
Höhenlagen von 2.700 m bewohnen. Sie gelten als recht
anpassungsfähig,
dennoch hat der moderne Mensch sie gebietsweise an den Rand der
Ausrottung gebracht, vor allem durch die Zerstörung des
angestammten
Lebensraumes. Früher waren sie sowohl in Tiergärten wie auch
bei
Privathaltern häufig anzutreffen. Besonders gern wurden sie als
Helfer
von Leierkastenmännern eingesetzt. Sie sammelten die aus den
Fenstern
geworfenen Münzen und Zigaretten ein und brachten sie zu ihren
Arbeitgebern. Heute sind sie selbst in Tiergärten nur noch selten
anzutreffen. Im Berliner Zoo lebt seit vielen Jahren eine schöne
Gruppe
der Braunen Kapuziner, bei der es immer wieder Nachwuchs zu bewundern
gibt. Das am 6. September geborene Jungtier wächst unter der
Aufsicht
seiner Mutter bestens heran. Sein Lieblingsplatz ist der
mütterliche
Rücken, auf dem es sich bevorzugt umher tragen lässt. Nicht
nur die
Mutter passt auf das Kleine auf, vielmehr ist das Beschützen des
Nachwuchses Aufgabe der gesamten Affengruppe.
Heimat-Tierpark Bielefeld, 22.10.2007
Bär und Rothirsch auf dem "Stundenplan"
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark lädt alle Schulkinder bis
zum
Alter von zwölf Jahren ein, sich am Sonntag, 28. Oktober, mit dem
Thema
„Bären und Rothirsche“ zu befassen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr
die
Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie. Teilnehmende Kinder
sollten
dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Auf Grund der begrenzten
Teilnehmerzahl werden die Eltern gebeten, ihre Kinder unter der
Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Die Teilnahme an der
Sonntagsschule ist kostenlos. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark
Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises „Lernort
Natur“
mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung
anschaulich und interessant näherzubringen. Jeweils an einem
Sonntag im
Monat findet die so genannte Sonntagsschule mit wechselnden Themen
statt. Der Förderkreis „Lernort Natur“ ist im Landesjagdverband
NRW
organisiert.
Zoo Landau, 22.10.2007
Waldgeisternacht im Zoo - Ein spannendes Abenteuer für Kinder ab
acht
Jahren
Schaurige Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese
fremdartige Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am 31.10.
07 im
Zoo Landau erleben. Passend zum Jahresmotto „Madagaskar“ verwandeln wir
uns in „Waldgeister“ (Lemuren) und meistern das Leben im
geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß und Spannung
stärken wir
uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den Abend mit Geschichten am
Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung dauert von 17.00 Uhr bis 20.00
Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind Essen, alle Bastelmaterialien
und Zooeintritt enthalten.
Zoo Landau, 22.10.2007
Pingu Einstein geht ins Kino - Die
Nachwuchsreporter
informieren über eine besondere Veranstaltung des Zoo Landau in
der
Pfalz
Zoo, Zooschule und Freundeskreis des Landauer
Tiergartens
e.V. veranstalten am 28. Oktober ab 13.30 Uhr im Universum Kinocenter,
Königsstraße 50 in Landau einen Familiennachmittag unter dem
Motto „Ins
Kino gehen für den Artenschutz“. Es werden als Deutschlandpremiere
„Teddy Titus – Abenteuer im Zoo“ sowie „Pingu Einsteins erste Jahre“
und „Pepe in Not“ erstmals im Kino gezeigt. Wie bei einer Filmpremiere
üblich, sind Filmemacher und Schauspieler auch hautnah zu erleben
und
stehen während der Veranstaltung für Fragen zur
Verfügung. Ziel der
Veranstaltung ist es, viele Menschen für die bedrohten
Humboldt-Pinguine und die Artenschutzarbeit des Zoo Landau
interessieren und so deren Unterstützung zu gewinnen. Wie die
fünf
Nachwuchsreporter auch erfahren haben, kostet der Eintritt pro Person 2
Euro und der komplette Erlös wird für den Schutz der
Humboldt-Pinguine
in Chile eingesetzt. In dem dreitägigen Sonderworkshop der
Zooschule
Landau recherchierten die jungen Reporter über Hintergründe
und
Einzelheiten der geplanten Veranstaltung. Auch während des
Kinonachmittags werden die Nachwuchsreporter aktiv: Sie werden den
kleinen und großen Besuchern in Interviews Schauspieler und
Veranstalter vorstellen und natürlich werden sie
anschließend über das
Ereignis berichten.
Vogelpark Walsrode 22.10.2007
Zwei Wege, ein Ziel
NABU e.V. – Naturschutzzentrum und VogelPark Walsrode Fonds e.V. werden
zukünftig für den internationalen Arten- und Naturschutz
werben und
handeln
Als Simon Jensen, im VogelPark Walsrode als
zoologischer
Leiter der GmbH und leidenschaftlicher Koordinator des Fonds e.V.
tätig, am 19.10.2007 mit beeindruckenden Bildern und Worten von
den
Artenschutzprojekten des gemeinnützig anerkannten Fonds berichtet,
lauscht sein Auditorium konzentriert und sichtlich ergriffen. Mit
seinen geladenen Gästen, unter ihnen auch Monika Griefahn und die
amtierenden Bürgermeister der VogelPark - Region, begab sich der
gebürtige Däne auf eine Weltreise von der Karibikinsel
Grenada nach
Madagaskar, Neu – Kaledonien und zurück ins Niedersächsische
Hochmoor.
So entlegen diese Örtlichkeiten auch sind, teilen sie ein
gemeinsames
Schicksal. Sie alle beherbergen stark bedrohte Vogelarten. Arten, die
ohne internationale Schutzprogramme schon bald von der Weltkarte
verschwunden sein werden.
„Solche Programme zu initiieren und durchzuführen war schon immer
Bestandteil der Arbeit des VogelParks in seiner 45jährigen
Geschichte.
Abseits der großen Öffentlichkeit haben wir uns einen
ausgezeichneten
Ruf als erster Ansprechpartner bei international bedrohten Vogelarten
und deren oft sensiblen Lebensräumen erarbeitet. Im Jahre 2003
wurde,
als Konsequenz zunehmender Hilferufe aus allen Teilen der Welt, der
gemeinnützig anerkannte VogelPark Walsrode Fonds e.V. ins Leben
gerufen, um schneller, gezielter und unbürokratischer in
Krisensituationen zu reagieren. Diesen bedeutenden Teil unserer Arbeit
müssen wir zukünftig stärker unseren Besuchern
verdeutlichen“ stellt
Simon Jensen zusammenfassend dar.
Die Idee, dieses Ziel mit einem starken Kooperationspartner zu
erreichen, ist bei einem Besuch des Dänen im NABU –
Wasservogelreservat
Wallnau auf Fehmarn geboren. „In unseren Gesprächen haben sich
sehr
schnell viele Gemeinsamkeiten herauskristallisiert. Wir haben ein Ziel,
dass wir auf unterschiedlichen Wegen erreichen wollen“ beschreibt Malte
Siegert vom NABU e.V. den ersten Kontakt zwischen den
Kooperationspartnern. Die bedeutende Rolle des Wasservogelreservats
hinsichtlich Arten- und Naturschutz und als wichtige
Umweltbildungseinrichtung verdeutlicht der Referent für Presse-
und
Öffentlichkeitsarbeit mit beeindruckenden Bildern und Zahlen. „Die
Zugrouten von über 80 Millionen Wasser- und Landvögeln
kreuzen sich
genau über Fehmarn. Zahlreiche Arten nutzen das über 300 ha
große,
strukturreiche Reservat nicht nur zur Rast, viele brüten oder
überwintern auch hier.“ „Zwei Wege, ein Ziel“ ist der Titel der
gemeinsamen Kooperationstafel, die Monika Griefahn nach den spannenden
Einblicken in die Projekte der Partner dann enthüllt. „Eines ist
doch
klar: Artenschutz muss auch immer Schutz ganzer Lebensräume
bedeuten.
Toll, wenn sich zwei kompetente Partner finden, um dieses Ziel zu
erreichen“ stellte Monika Griefahn, Mitglied des Deutschen Bundestages,
einleitend in ihrer Rede fest. Pünktlich zur Saisoneröffnung
im
kommenden Jahr wird dann diese Tafel auch auf Fehmarn eingeweiht. Eine
Delegation aus dem VogelPark Walsrode wird auf jeden Fall anwesend
sein. Und möglicherweise ist dann auch wieder die SPD -
Politikerin
dabei, schließlich hat sie doch Verwandtschaft auf der
Ostseeinsel.
Zoo Heidelberg, 22.10.2007
„Wir taufen Euch auf den Namen Chandra und Tibor...“
Die Entscheidung ist gefallen, die beiden im Juli geborenen Tiger im
Zoo Heidelberg bekommen die Namen Chandra und Tibor. Gemeinsam mit der
Rhein-Neckar-Zeitung hatte der Tiergarten alle Zoofreunde aufgerufen
Namensvorschläge für die beiden gestreiften Samtpfoten
abzugeben. Der
Rücklauf war enorm. Fast 1500 Namen wurden vorgeschlagen,
altdeutsche,
asiatische oder auch reine Phantasienamen – die Auswahl war nicht
einfach. Die Jury bestehend aus der Rhein-Neckar-Zeitung, dem
Zoodirektor und dem Raubtierpfleger verbrachte Stunden mit der Sichtung
der Namen, doch dann war man sich einig. Asiatisch klingend, leicht
aussprechbar, aber trotzdem selten sollten die Namen sein – die Wahl
fiel auf Chandra für das Weibchen und Tibor für den
männlichen Tiger.
Am Mittwoch, den 24. Oktober um 15.00 Uhr werden die kleinen Tiger
offiziell getauft. Mittlerweile sind sie schon zu groß und
wehrhaft, um
sie auf dem Arm über ein Taufbecken zu halten, doch der Anlass ist
es
wert mit einem kleinen Umtrunk vor dem Tigergehege gefeiert zu werden.
Die zehn Gewinner des Namenswettbewerbes sind eingeladen mit dem
Zooteam am Mittwoch Nachmittag auf Chandra und Tibor anzustoßen.
Das
freudige Ereignis nutzt Zoofotografin Rose von Selasinsky, um
Zoodirektor Dr. Wünnemann einen Scheck für den Bau des neuen
Elefantenhauses zu überreichen. Stunden, Tage und Wochen hat Frau
von
Selasinsky gemeinsam mit ihrem Mann York vor dem Tigergehege verbracht
und die Aufzucht der Jungtiere fotografisch dokumentiert. Ihre
schönsten Bilder lässt sie als Postkarten drucken und
verkauft sie zu
Gunsten des Elefantenhauses an die Zoobesucher. Viele Stammbesucher
kennen den kleinen Stand der Selasinskys am Raubtierhaus bereits und
freuen sich über jedes neue Bild, das entstanden und zu erwerben
ist.
Allein in den letzten Monaten hat der Bilderverkauf eine Summe von
2.600,- Euro ergeben, die nun überreicht werden können. Damit
hat das
unglaubliche Engagement der Fotografen insgesamt schon 5.800,- Euro
für
das Elefantenhaus eingebracht. Für die kleinen Tiger Chandra und
Tibor
beginnt derweil eine aufregende Zeit. Seit einigen Tagen dürfen
sie bei
schönem Wetter in die Außenanlage und neuerdings wird auch
Tigervater
Sabu unter Aufsicht zu Mutter und Jungtieren gelassen. Während die
kleinen Tiger ihre Scheu schnell verloren haben, passt Mutter Kim immer
noch genau auf, dass Sabu den Kleinen nicht zu nahe kommt. Die Sorge
der Mutter wird sich in den nächsten Tagen legen, denn Kater Sabu
ist
erfahren im Umgang mit kleinen Tigern und sehr friedlich. Die Situation
wird immer entspannter werden, bis die ganze Familie in wenigen Wochen
gemeinsam den ganzen Tag durch die beiden Außengehege toben kann.
Tiergarten Nürnberg, 19.10.2007
Blumen von den Ladies
Bald 10 Jahre reichen die Kontakte zu den
Nürnberger Ladies
zurück. Mit dem Charter Act des Ladies Circle 30 in Nürnberg
im
September 2000 ist der Tiergarten als das Service-Projekt dieser
Vereinigung junger Damen festgelegt worden. Seither unterstützt
der LC
30 den Tiergarten und hat dadurch wesentlich bei Umbau und Sanierung
von Gehegen und Besucherbereichen beigetragen. Die Gestaltung des
Besucherbereiches bei den Kropfgazellen mit den neuen Pflanzungen
konnte Dank der Unterstützung durch die Ladies in diesem Jahr
fertiggestellt werden. Die Anlage der Kropfgazellen musste komplett
umgestaltet werden, um eine Reinfektion mit Parasiten weitgehend zu
verhindern. So wurde die gesamte Grasfläche entfernt und
entsprechend
ihres natürlichen Lebensraumes karg gestaltet. Das in diesem Jahr
herangewachsene Jungtier ist der erste Beweis für den Erfolg
dieser
Baumaßnahme. Um den Besuchern das Tiererlebnis in diesem Bereich
zu
verbessern, wurden zum einen Sitzgruppen abseits des Hauptweges
aufgestellt und anderseits mit entsprechender Bepflanzung dafür
gesorgt, dass der Eindruck einer blühenden Steppe entsteht. Hier
soll
künftig durch Pflanzung von Blumen aus den Ursprungsgebieten der
zentralasiatischen Huftiere der Eindruck des entsprechenden
Lebensraumes verstärkt werden. So können sich künftig
die Besucher
nicht nur an den Aktionstagen über die leckeren Waffeln der Ladies
freuen, sondern auch in den mit Unterstützung durch den LC 30 neu
gestalteten Besucherbereichen entspannen.
Zoo Landau, 19.10.2007
Leckerbissen für Amphibien- und Reptilien-Interessierte!
DGHT-Amphibien- und Reptilienstammtisch und Großer Abendvortrag
im Zoo
Landau in der Pfalz
Am 24. Oktober 2007 ab 19:30 Uhr
findet erneut der DGHT-Amphibien und Reptilienstammtisch in der
Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz statt. Zu diesem kostenlosen
Treffen, das regelmäßig alle zwei Monate an jedem 4.
Mittwoch im Monat
stattfindet, kommen interessierte Terrarianer zusammen um über ihr
gemeinsames Hobby zu diskutieren. Diesmal werden „Die
Landschildkröten
Südamerikas“ besprochen. Die Initiatoren des Stammtisches Peter
Buchert
und Peter Kern aus Landau führen durch den Abend. Treffpunkt ist
wie
immer der Zooeingang. Interessierte können sich per Email an
PeterKernSUEW@aol.com oder peter.buchert@t-online.de
wenden. Ein
weiteres Highlight für Reptilienfreunde in dieser Woche ist der
große
Abendvortrag am Freitag den 26. Oktober 2007 ab 19 Uhr in der Zooschule
Landau. Mit dem Vortrag „Costa Rica – unter Juwelen des Regenwaldes“
wird Peter Buchert, Landau die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise in
ein
faszinierendes Land. In wunderschönen Aufnahmen stellt der
passionierte
Terrarianer die Tier- und Pflanzenwelt Costa Ricas vor. Was
zunächst
als „Grüne Hölle“ anmutet, entpuppt sich bei genauerer
Betrachtung als
wahre Schatzkammer der Natur. Auf seinen Reisen in dieses
südamerikanische Land eröffnete sich Buchert eine
unglaubliche Vielfalt
an Tier- und Pflanzenformen. Inmitten dichter Regenwälder konnte
er
Pfeilgiftfrösche, diverse Schlangen und Echsen, sowie Agutis,
Nasenbären, Totenkopf- und Brüllaffen beobachten. „Erst wenn
sich dem
Besucher eines Landes die exotische Tier- und Pflanzenwelt im
natürlichen Lebensraum präsentiert, versteht man die
Ökologischen
Zusammenhänge und die Überlebensstrategien der Tiere“ so
Buchert, der
begeistert von einer „riesigen natürlichen Gemeinschaftshaltung“
schwärmt, wenn er von den Regenwäldern Costa Ricas spricht.
In seinem
Vortrag wird der Referent in spannenden Schilderungen von seinen
Begegnungen mit exotischen Tieren berichten und die Regenwälder
Costa
Rica vorstellen. Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen den
Abend bei Snacks und einer Weinprobe der fünf Zooweine
gemütlich
ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht
erforderlich, der Eintritt inklusive einer Zooweinprobe kostet 3 Euro
pro Person. Treffpunkt ist ab 18:45 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau.
Zoo Heidelberg, 19.10.2007
ORGELN FÜR DIE ELEFANTEN
Am Samstag, den 20. Oktober 2007 wird von 11.00 bis 14.00 Uhr das
Hohenloher Drehorgelorchester auf dem Theaterplatz in der Heidelberger
Fußgängerzone zu Gunsten des neuen Elefantenhauses spielen.
Der
Zoodirektor, Dr. Klaus Wünnemann, und weitere Mitarbeiter des
Heidelberger Tiergartens werden dabei sein und Spenden für das
Elefantenhaus sammeln. Das Hohenloher Drehorgelorchester besteht aus
drei bis fünf Drehorgeln, die von historisch gekleideten Musikern
gedreht werden. Es ist das größte harmonische
Drehorgelorchester der
Welt, nähere Informationen finden Sie unter www.drehorgel-orchester.de
Tierpark Ueckermünde, 19.10.2007
Eröffnung des Zoolariums am 19. Oktober im Tierpark
Ueckermünde
Am Freitag, den 19. Oktober eröffnete Staatssekretär Dr.
STEFAN RUDOLPH
das Zoolarium im Tierpark Ueckermünde. Während der
Eröffnung betonte
Dr. RUDOLPH die Bedeutung des Tierparks Ueckermünde als
Stätte der
Umweltbildung und der Begegnung zwischen Deutschen und Polen. Das
Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben aus INTERREG III A –
Mitteln mit insgesamt 330.700 ¤.
Bei der Kofinanzierung gibt mit 15.900 ¤ auch die Norddeutsche
Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) viel Geld dazu, um die
Gesamtinvestition in Höhe von ca. 370.500 ¤ zu realisieren.
An diesem
Tag war viel Prominenz im Tierpark. Grußworte hielten auch
Landrat Dr.
VOLKER BÖHNING, Bürgermeisterin HEIDI MICHAELIS und
Pomerania-Geschäftsführer PETER HEISE. Unter dem Begriff
"ZOOlarium"
ist ein Umweltbildungs- und -erlebnisbereich im Tierpark
Ueckermünde zu
verstehen mit folgenden Vorstellungen: - Eiszeitliche
Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff, zu der auch die
Inseln Usedom und Wollin gehören. - Welche Tiere lebten
früher in der
Region am Stettiner Haff? - Nutzung von Sonnenlicht in der Natur und
durch den Menschen. Bereits jetzt kann der Besucher in unmittelbarer
Nachbarschaft mit den Wölfen eine Tierart kennen lernen, die
während
der glazialen und postglazialen Periode in der Region lebte. Weitere
Tierarten sollen noch dazu kommen: z.B. Schnee-Eulen oder
Europäische
Wildpferde (existiert noch als „Tarpan“, eine Rückzüchtung
deutscher
und polnischer Pferdezüchter).
Tiergarten Schönbrunn, 19.10.2007
ALLE FÜNF FERNSEHKASPERL IM TIERGARTEN!
Am Sonntag, den 21. Oktober, feiert der ORF
Fernsehkasperl im
Tiergarten Schönbrunn seinen 50. Geburtstag. Drei der fünf
österreichischen Original Fernseh-Kasperlbühnen spielen an
diesem Tag
ab 13 Uhr live, die anderen beiden sind auf Video zu sehen. Der
Nachmittag wird von Robert Steiner präsentiert und findet bei
jedem
Wetter statt – bei Schönwetter im Freien, bei Schlechtwetter in
den
Tierhäusern. An diesem Tag gilt für Kinder bis 15 Jahre ein
Sonder-Eintrittstarif von nur 3 Euro. Confetti TiVi stellt von 13 bis
16 Uhr einen „Kasperl-Mitmachpass“ aus. Sofern man vier Spielstationen
absolviert und die dazugehörigen Stempel gesammelt hat, gibt’s
einen
Preis abzuholen. Die Disziplinen: Gugelhupf-Memory,
Zipfelmützen-Zielwerfen, Playmais-Kasperl basteln,
Kürbis-Schnitzen und
Schatz-Ertasten. Ebenfalls im Programm: ein Auftritt der Kiddy-Contest
Siegerin 2007 Tanja Kreutmayer. Der Vorhang des TV-Kasperltheaters
öffnete sich zum ersten Mal am 11. September 1957. Ur-Kasperl war
jener
des Urania-Puppentheaters von Hans und Marianne Kraus. Heute sorgen
fünf verschiedene Bühnen für Unterhaltung. Die neben der
Urania
zweitälteste ORF-Puppenbühne "Kasperl und Strolchi" von
Hertha Kindler
spielt seit 1961 und Christine Rothsteins "Kasperl und Buffi", ehemals
"Clown Habakuks Puppenzirkus", treibt seit 1971 seine Späße.
"Kasperl
und Hopsi" von Rudolf Watzingers Puppenbühne Liliput gibt es seit
1984
und schließlich das moderne Puppentheater "Kasperl und Co." von
Stefan
Gaugusch, auch Erfinder der Puppen Confetti und Rolf Rüdiger, seit
1989.
Zoo Heidelberg, 18.10.2007
Gruseln im Zoo
Schauderhaft schön, gruselig gut – am
Freitag, den 26.10.2007
findet im Heidelberger Zoo eine spannende Halloween-Veranstaltung
statt. Dabei werden Kinder von 5 bis 12 Jahren die Gelegenheit haben,
einen eigenen Halloween-Kürbis zu schnitzen und an mehreren
monstermäßigen Aktivitäten im Zoo teilzunehmen. Dann
machen sich die
kleinen und großen Zoofreunde auf eine gruselige Reise quer durch
den
Tiergarten, um spannende Abenteuer zu bestehen und geheimnisvollen
Gestalten, Hexen und Monstern zu begegnen. Die Gruppen besuchen dunkele
Keller, haben Mutproben zu bestehen und machen Bekanntschaft mit der
Vorgeschichte des Parks als alte Heidelberger
Begräbnisstätte. Wenn
alle kniffeligen Aufgaben gelöst sind, wartet am Ende der
erleuchtete
Kürbis und eine leckere Belohnung auf die kleinen Abenteurer.
Zoo Frankfurt, 18.10.2007
Trauer um Makulla
Die alte Gorilla-Dame Makulla lebte schon seit
mehr als 50
Jahren im Zoologischen Garten Frankfurt und war sicher eine der
eindrucksvollsten Gorilla-Persönlichkeiten im Zoo. Sie gehört
zu den
ältesten je in Menschenhand gehaltenen Gorillas.
Da Makulla an irreversiblen Gelenkschäden litt, bekam sie seit
mehreren
Monaten modernste Schmerzmedikamente. Zusätzlich plagte sie eine
chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen, die mehrmals den
Einsatz
von Antibiotika erforderlich machte.
Bis jetzt waren ihre Schmerzen aber medikamentös gut in den Griff
zu
bekommen und da Makulla in den Sozialverband unserer Gorillagruppe
integriert war und am Familienleben teilhatte, wurde sie unter
ständiger tiermedizinischer Betreuung dort belassen. Leider hat
sich
Makullas gesundheitlicher Zustand in den letzten Tagen dramatisch
verschlechtert. Dazu kam, dass sie unter zunehmenden sozialen Druck
geriet und zuletzt von den anderen Gorillas aus dem Familienverband
ausgeschlossen wurde. In der Natur ein Zeichen, dass der nahe Tod
bevorsteht. Deshalb musste, schweren Herzens, im Konsens die
Entscheidung getroffen werden, Makulla gestern, im hohen Alter von 51
1/2 Jahren, einzuschläfern.
Zoo Duisburg, 18.10.2007
Delphinjungtier DOLLY ist Star im Hauptbecken
Delphinjungtier DOLLY, zurzeit bekanntester tierischer Nachwuchs in der
Region, ist „cool“, um es in der Sprache der Kids auszudrücken.
Das ist
die einstimmige Meinung von der Zooleitung über die Pfleger bis
hin zu
den Abertausenden von Besuchern, die es sich in den letzten Wochen
nicht entgehen ließen, einen Blick auf Mutter DELPHI und ihren
Nachwuchs zu erhaschen.Dieser Blick war bislang noch etwas
eingeschränkt, weil beide Delphine im rückwärtigen
Abtrennbecken
gehalten wurden. Anfang dieser Woche hieß es nun „Schieber auf“
und
endlich war der Weg frei zum großen Hauptbecken. Dort wartete
bereits
Delphinweibchen DAISY, die sie durch die Sichtschieber zwischen den
einzelnen Becken bereits als Artgenossin kennengelernt hatte. Mutter
DELPHI führte die kleine DOLLY fest an ihrer Seite und ließ
die
sichtlich interessierte DAISY durchaus nahe an die beiden heran. Die
Vorführungen finden nach wie vor hauptsächlich mit DAISY
statt, die die
auf sie gerichtete Aufmerksamkeit genießt und mit einer
akrobatischen
Ein-Frau-Vorstellung dankt. DELPHI schließt sich je nach
Gelegenheit
schon an, hält aber immer ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs
und
unterbindet allzu kühne Albereien von DOLLY. Die Kleine macht sich
gerne selbständig und schießt aus dem Hauptbecken in die
hinteren
Bereiche, wo sie von der dann etwas säuerlichen Mutter schnell
wieder
eingeholt wird. Nicht nur die Pfleger haben ihren Spaß daran, die
Aktionen zu kommentieren. Die Besucher selbst sind absolut begeistert,
Zeugen dieser unplanmäßigen Highlights der Vorführungen
sein zu dürfen.
Zumal die zur Eingewöhnung abgeklebten Scheiben immer
transparenter
werden und die Poster nach und nach abgehängt werden können.
Die
Besucher sehen DOLLY zum ersten Mal unmittelbar und fast zum Greifen
nahe an den Unterwasserscheiben vorbeischwimmen. Während DOLLY zum
neuen Publikumsliebling des Zoos avanciert ist, verbleibt das zweite
Jungtier von Mutter PEPINA – sich ebenfalls prächtig entwickelnd –
vorläufig noch im strikt abgetrennten Quarantänebereich.
Über
Großbildschirme ist PEPINA mit ihrem erst wenige Wochen alten
Jungtier
in Unterwasseraufnahmen zu sehen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 18.10.2007
Erster Gewinner bei unserer Aktion
„Herbstfrüchte sammeln“
Eine Familie aus Weimar war zum richtigen Zeitpunkt im Zoopark
Seit dem Start unserer Aktion „Herbstfrüchte
sammeln für den
Zoopark“ am letzten Donnerstag haben sich viele Besucher daran
beteiligt. Und am Dienstag konnten wir den 100. „Futterlieferanten“ im
Thüringer Zoopark begrüßen. Als Belohnung gab es eine
Jahreskarte für
den Zoopark. Das Glückskind heißt Cedric, er ist 9 Jahre alt
und kommt
aus Weimar. Mit seinen Eltern besuchte er heute den Zoopark und er
hatte etwas Leckeres für die Tiere mitgebracht. Cedric sammelte im
Park
in Weimar ganze 20 kg Kastanien, sodass auch seine Eltern bei dem
heutigen Besuch keinen Eintritt zahlen brauchten. Seit vergangener
Woche wurden im Zoopark schon ca. 400 kg Äpfel, 80 Kürbisse,
10 kg
Hagebutten und etliche Kisten voll mit Kastanien abgeliert. Dafür
bedanken wir uns bei den fleißigen Sammlern.
Opel-Zoo Kronberg, 18.10.2007
Canada “Wild” Life: Mitarbeiter setzen sich
für Elefantenhaus
ein
Zum zehnjährigen Bestehen der
Zoopädagogik erhält der
Opel-Zoo in Kronberg tatkräftige Unterstützung:
Pünktlich zur kalten
Jahreszeit verkaufen Mitarbeiter des Versicherers Canada Life am
Sonntag den 21.10.2007 Kaminholz an die Zoo-Besucher. Das Holz stammt
vom Baumbestand des Zoogeländes. Die Einnahmen fließen zu
100 Prozent
an den Opel-Zoo und sollen dem geplanten neuen Elefantenhaus zugute
kommen. Rund 20 Mitarbeiter des in Köln und Neu-Isenburg
ansässigen
Versicherers haben sich freiwillig für den Einsatz am Wochenende
angemeldet. Der Verkauf findet zwischen 10 Uhr und 17 Uhr auf dem
Zoogelände statt. Besucher können sich außerdem mit
Kaffee und Kuchen
stärken sowie am Glücksrad einen von zahlreichen Gewinnen
ergattern.
Alle Erlöse werden der Unterbringung für Elefanten gespendet.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 18.10.2007
Kodiakbär Buffy erobert Alaska:
Schwergewichtiger Neuzugang
erkundet sein neues zu Hause - 21 Jahre alter Bärenmann aus
Hamburger
Tierpark Hagenbeck wird Brendas Wegbegleiter in der über 3.000
m²
großen Berglandschaft der ZOOM Erlebniswelt Alaska
Die ZOOM Erlebniswelt bekommt eine neue
Attraktion: Heute
erobert Buffy sein neues Revier in „Alaska im Ruhrgebiet“. Nach einer
zweiwöchigen Quarantänezeit wird der Kodiakbär erstmals
in der mehr als
3.000 m² umfassenden Berglandschaft der Erlebniswelt Alaska
umherlaufen. Dann lebt mit Brenda und Buffy wieder ein Bärenpaar
zwischen Wasserfall, Flusslandschaft und Bärenhöhle –
Nachwuchs nicht
ausgeschlossen! Seine Eingewöhnungszeit von einigen Wochen wird
Buffy
zunächst in einer Hälfte des Bärenreviers verbringen.
Brenda wird die
davon getrennte andere Hälfte der Anlage bewohnen, um die
schwergewichtigen Tiere behutsam aneinander zu gewöhnen. Eine
erste
Begegnung in den Stallungen verlief mit lautem Gebrüll, aber nach
Auskunft der Tierpfleger völlig naturgemäß. Die
halbtätige Reise in
einer speziellen Transportkiste aus dem Hamburger Zoo und die
Quarantänezeit hatte Buffy ausgezeichnet und mit großer Ruhe
überstanden. Das Bärenmännchen hat ein zugängliches
Wesen und liebt
einen großen Variantenreichtum an Futter, Sellerie hingegen
gehört
nicht zu seinen Lieblingsspeisen. Kodiakbären gelten als die
größten
Landraubtiere der Welt. Schwergewicht Buffy ist damit eine der
großen
Attraktionen der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Auf mehr als sechs Hektar
leben dort mehr als 100 Tiere aus der fernen Region Nordamerikas. Die
ZOOM Erlebniswelt beheimatet in „Alaska und Afrika“ insgesamt über
400
Tiere und wird mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im Jahr
2009 die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt
Europas sein.
|
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° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at - 19.10.2007
Ausgestorben
geglaubte Tiger-Unterart in China gesichtet
Der Umweltstiftung WWF zufolge soll ein Jungtier der als ausgestorben
geltenden Südchinesischer Tiger in der nordwestchinesischen
Provinz
Shaanxi gesichtet worden sein. Ein Dorfbewohner im Landkreis Zhenping
soll laut Medienberichten über siebzig Fotos der totgesagten
Panthera
tigris amoyensis geschossen haben. Der Öffentlichkeit sei bisher
erst
eines der Bilder bekannt gemacht worden. In Internetforen zweifelten
laut der Zeitung "China Daily" allerdings Experten und Laien die
Echtheit des Bildes an.
dieneueepoche.com - 24.10.2007
Geringere Biodiversität bei steigenden
Temperaturen -
Massenhafter Artentod in Perioden der Erwärmung
Die Untersuchung von Fossilien hat belegt, dass Perioden einer globalen
Erwärmung in der Naturgeschichte stets mit einem massenhaften
Artentod
verbunden waren. „Je höher die Temperaturen, desto
größer das Ausmaß
der Ausrottung“, sagte der britische Ökologe Peter Mayhew zu einer
von
ihm mitverfassten Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch von der
Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“ vorgestellt
wurden. Vier von fünf Fällen einer Auslöschung ganzer
Arten im Verlauf
von 520 Millionen Jahren fanden den Forschern zufolge in Zeiten statt,
für die ein Anstieg der Meerestemperatur in tropischen Breiten
nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaftler befürchten, dass
dies nun
erneut geschehen kann, allerdings nicht innerhalb von Millionen Jahren,
sondern bereits in wenigen Jahrzehnten.
dieneueepoche.com - 24.10.2007
Tierschützer kritisieren neue EU-Fangquoten
für Dorsch.
Keine Entwarnung für den Dorsch: Tierschützer haben am
Mittwoch die von
der EU festgelegten Fangquoten für die Ostsee-Fischerei scharf
kritisiert. Die für 2008 beschlossene Reduzierung der Fangquoten
um
fünf Prozent für die östliche und um 28 Prozent für
die westliche
Ostsee gehe nicht weit genug, erklärte die Naturschutzorganisation
WWF
(World Wildlife Fund). ... Die neuen Fangquoten wurden am Dienstag von
den Landwirtschafts- und Fischereiministern der 27 EU-Mitgliedstaaten
beschlossen. Der Internationale Rat für Meeresforschung ICES hatte
für
die Dorschbestände in der östlichen Ostsee eine Halbierung
der
Fangquoten gefordert, für den westlichen Teil des Meeres sogar ein
komplettes Fangverbot.
derstandard.at - 22.10.2007
Schutz-Lobby
für "Biodiversitäts-Hotspot" Papua Neuguinea
Umweltgruppen senden Hilferufe an die internationale
Staatengemeinschaft, um eine der wertvollsten ökologischen Nischen
des
Planeten zu schützen: Gemeint ist Papua Neuguinea, der
östliche Teil
der zweitgrößten Insel der Erde. Das Land gehört nach
Angaben von
Forschern zu den "Biodiversitäts-Hotspots" der Erde. Zudem finden
sich
dort einige der letzten ursprünglichen und von Menschen
unberührten
Ökosysteme. "Wenn Papua Neuguinea nicht geschützt wird, ist
das eine Tragödie nicht
nur für die dortige Bevölkerung, sondern auch für den
Rest der Welt",
so der prominente Umweltschützer Jared Diamond, Professor für
Geographie an der University of California in Los Angeles (UCLA).
Diamond arbeitet daran, internationale Regierungen und Forscher davon
zu überzeugen, wie einzigartig dieses Ökosystem ist. "In
vielen
Regionen der Welt bedeutet Naturschutz lediglich der Erhalt von letzten
verbliebenen Resten eines abgewrackten Ökosystems", so Diamond. In
Papua Neuguinea hingegen wären noch große Teile intakt.
"Hier wäre der
Erhalt eines ursprünglichen Lebensraumes also noch möglich",
so
Diamond. Zwei Drittel aller hier existierenden Arten kommen nirgendwo
sonst auf der Erde vor. Die Insel ist zudem ein Paradies für
Millionen
von Zugvögeln, die auf dem Weg von Europa, Australien und Asien
dort
Stopp machen und teilweise sogar brüten.
derstandard.at - 22.10.2007
Riesenschnecke
Achatina oder: Wenn eine Delikatesse ihrerseits hungrig wird
Es liegt eine gewisse Ironie darin: Einst wurden Afrikanische
Riesenschnecken (Achatinidae) als Delikatesse nach Brasilien
eingeführt
- inzwischen ist ihr eigener Appetit zum Problem geworden. Die bis zu
20 Zentimeter langen und bei ausreichend Futter bis zu einem halben
Kilo schweren Schnecken sind mittlerweile in fast jedem Staat
Brasiliens heimisch, fühlen sich im tropischen Klima überaus
wohl - und
fressen in Milliardenzahlen ohne Unterlass."Die Schnecken sind derzeit
am Höhepunkt ihrer Invasion. Eine Ausrottung ist nun praktisch
ausgeschlossen", attestiert die Molluskenexpertin Silvana Thiengo vom
Oswaldo-Cruz-Institut, der brasilianischen nationalen
Gesundheitsorganisation. "Die Regenzeit beginnt im November und damit
beginnt auch die Saison, in der die Schnecken ihre Eier legen",
erklärt
die Wissenschaftlerin. Man rechne damit, dass sich die Situation weiter
verschlimmere - mit spürbaren Ernteausfällen auf Feldern und
Plantagen.
dieneueepoche.com - 22.10.2007
5.000 Nerze in Dänemark befreit
Von einer Nerzfarm im Westen Dänemarks sind in der Nacht zum
Montag
rund 5.000 Tiere entkommen. Die Polizei vermutet hinter dem Vorfall in
der Nähe von Asp – wie schon bei ähnlichen Fällen in der
Vergangenheit
– eine Aktion radikaler Tierschützer. Dänemark ist einer der
weltweit
größten Produzenten von Nerz-Fellen. Auf dänischen
Pelzfarmen werden
pro Jahr mehr als zwölf Millionen Tiere gezüchtet.
HNA.de -
24. Okt. 2007
Der Nager mit den Kulleraugen
Homberg/Felsberg.
Der Naturschutzbund Schwalm-Eder (Nabu) will mehr über die
Haselmaus
wissen.
Deshalb ruft er alle Naturfreunde auf, in diesen Wochen auf Nussjagd zu
gehen
und angeknabberte Nüsse zu sammeln. Anhand der Fraßspuren,
sagt Torsten
Cloos
vom Nabu, kann der Fachmann sehen, ob da eines der kleinen Tiere mit
den großen
Kulleraugen Hunger hatte. Wer mehr über die nachtaktiven
Mäuse wissen
will, hat am heutigen
Mittwoch die
Gelegenheit dazu: Biologe Johannes Lang hält heute ab 19.30 Uhr
einen
Vortrag
im Wildpark Knüll über die Haselmaus. Eine solche Nusssuche
findet am
Samstag, 27. Oktober, ab 9.30 Uhr an
der
Kartause Gensungen statt: Dort treffen sich Kinder und Jugendliche
zwischen
acht und 13 Jahren, um Nüsse zu sammeln - je nachdem, wie sie
angeknabbert
sind, können sie dann der Haselmaus zugeordnet werden. Wer Lust
hat,
bei der Jagd mitzumachen und seine gesammelten Nüsse bis
zum 30.
November an den Nabu schickt oder bei einer Sammelstelle abgibt, nimmt
an einer
Verlosung teil.
derStandard.at - 22. Okt. 2007
Riesenschnecke
Achatina
oder: Wenn eine Delikatesse ihrerseits ...
Es liegt eine gewisse Ironie darin: Einst wurden Afrikanische
Riesenschnecken (Achatinidae) als Delikatesse nach Brasilien
eingeführt
-
inzwischen ist ihr eigener Appetit zum Problem geworden. Die bis zu 20
Zentimeter langen und bei ausreichend Futter bis zu einem halben Kilo
schweren
Schnecken sind mittlerweile in fast jedem Staat Brasiliens heimisch,
fühlen
sich im tropischen Klima überaus wohl - und fressen in
Milliardenzahlen
ohne
Unterlass. "Die Schnecken sind derzeit am Höhepunkt ihrer
Invasion.
Eine
Ausrottung
ist nun praktisch ausgeschlossen", attestiert die Molluskenexpertin
Silvana Thiengo vom Oswaldo-Cruz-Institut, der brasilianischen
nationalen
Gesundheitsorganisation. Man rechne damit, dass sich die Situation
weiter
verschlimmere - mit spürbaren Ernteausfällen auf Feldern und
Plantagen.
Die Schnecken sind mittlerweile auch in anderen Regionen der Welt
berüchtigt,
etwa in Indien, Französisch Polynesien oder auf den Inseln Hawaii
und
Barbados.
"In Hawaii fraßen die Afrikanischen Landschnecken ihre
endemischen
Verwandten einfach auf", erklärt Schneckenexpertin Heike Kappes
vom
Zoologischen
Institut der Universität zu Köln. Überall, wo der
Bio-Invasor
eingeschleppt
wurde, verdrängt er heimische Arten und führt zu einer
Verringerung der
Biodiversität. Was den brasilianischen Gesundheitsbehörden
weiteres
Kopfzerbrechen
bereitet,
ist die Tatsache, dass die Landschnecken auch für den Menschen
gefährliche
Pathogene in sich tragen. So gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass
die
Schnecken ein Zwischenwirt für parasitäre Erkrankungen sind.
PR-Inside.com - 24. Okt. 2007
Geringere Biodiversität bei steigenden Temperaturen
Die
Untersuchung von Fossilien hat belegt, dass Perioden einer
globalen
Erwärmung in der Naturgeschichte stets mit einem massenhaften
Artentod
verbunden waren. «Je höher die Temperaturen, desto
größer das Ausmaß
der
Ausrottung», sagte der britische Ökologe Peter Mayhew zu
einer von ihm
mitverfassten Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch von der
Fachzeitschrift
«Proceedings of the Royal Society B» vorgestellt wurden.
Vier von fünf
Fällen einer Auslöschung ganzer Arten im Verlauf von 520
Millionen
Jahren fanden den Forschern
zufolge
in Zeiten statt, für die ein Anstieg der Meerestemperatur in
tropischen
Breiten
nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaftler befürchten, dass
dies nun
erneut
geschehen kann, allerdings nicht innerhalb von Millionen Jahren,
sondern
bereits in wenigen Jahrzehnten.
BirdLife
Largest flock for 100 years: Sociable Lapwing lives up
to its name - 19.10.2007
Thanks to a single satellite tag, a 3,000-strong flock of Sociable
Lapwing has been discovered in Turkey – the largest seen for more than
100 years.
Outrage as poaching discovered on Greece's Lesvos
island - 23.10.2007
One of the most outrageous poaching incidents in Greece has come to
light on the island of Lesvos. A total of 32 Corncrake Crex crex
were
found, having been attracted by means of illegal equipment and killed
by poachers.
PlanetArk
Experts Meet in Scotland on Birds of Prey -
23.10.2007
Conservation experts meet in Scotland on Monday to develop an
international agreement to protect endangered birds of prey.
China's Caged Bears in Long Battle for Freedom -
23.10.2007
Smuggled overseas from China's far-flung bear farms, bear bile eye
drops and remedies can be bought at traditional Chinese medicine shops
the world over.
Protection or Profit? Wildlife Farming in China -
23.10.2007
Farming wild animals like bears, crocodiles and tigers has been
promoted as a means of saving endangered species by proponents in
China, while detractors argue that farms stimulate the illegal wildlife
trade and threaten the survival of animals in the wild.
Three Flamingos Decapitated at Frankfurt Zoo -
24.10.2007
Three flamingos have been decapitated in their pen at Frankfurt Zoo,
police said on Tuesday. A fourth flamingo was strangled to death.
ENN
New
Forest Guidelines Threaten Wildlife; Conservationists Challenge
Controversial Logging Project - 24.10.2007
Rejecting a decade of restoration-based
forest
management, the U.S.
Forest Service has unilaterally revised its guidelines for management
of wildlife on national forests in Arizona and New Mexico. The Center
for Biological Diversity has filed a formal objection to the first
logging project to be proposed under the new guidelines.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
WWF - 18.10.2007
Totgesagter Tiger lebt - Experten identifizieren
Jungtier als den verloren geglaubten südchinesischen Tiger
In der Provinz Shanxi im Süden Chinas ist ein junger
südchinesischer
Tiger (Panthera tigris amoyensis)
entdeckt worden. Einige Wissenschaftler hielten diesen Tiger bereits
für ausgestorben. Jetzt hat Zhou Zhenglong, Bewohner des Dorfes
Wencai
im Bezirk Zhen Ping, über 70 Fotos dieser verloren geglaubten
Tiger-Unterart geschossen. „Anhand der Fotos konnten die Experten das
Tier zweifelsfrei als südchinesischen Tiger identifizieren“, freut
sich
WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. „Offenkundig handelt es sich um
ein Jungtier, was die Vermutung nahelegt, dass wir es mit einer kleinen
Tigerfamilie zu tun haben, die tief im Dschungel überlebt hat.“
Ein
Forscherteam macht sich nun auf die Suche nach den Tigern, von denen es
in ihrer südchinesischen Heimat höchstens 50 Tiere gibt.
Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 19.10.2007
Razzia gegen Vogeljäger am Gardasee / Rotkehlchen
landen in Italien auf dem Röstspieß
Mitten in einem beliebten Ferienort am Gardasee haben Beamte der
italienischen Forstpolizei am Donnerstag eine riesige Anlage für
den
Fang von durchziehenden Singvögel abgebaut und zwei Wilderer
verhaftet.
Nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord, dessen
Mitarbeiter den illegalen Fangplatz entdeckten, wurden bei der Aktion
in der Gemeinde Tremosine mehr als 100 tote und lebende Singvögel,
darunter Finken, Rotkehlchen und Heckenbraunellen beschlagnahmt.
Insgesamt hatten die beiden Täter in ihren Gärten 10
hauchdünne
Fangnetze mit einer Gesamtlänge von rund 200 Metern sowie
zahlreiche
Leimruten aufgebaut und darum herum 26 Käfige mit lebenden
Lockvögeln
postiert. ... Singvögel, gebraten und an Polenta serviert, gelten
bei
vielen Italienern als "traditioneller" Leckerbissen und werden trotz
strenger Verbote immer noch in großen Mengen illegal gefangen und
gehandelt. Schwerpunkt der illegalen Jagd auf die Zugvögel sind
vor
allem die Südalpen, wo jedes Jahr Hunderttausende Tiere in Fallen
und
Netzen verenden.
WWF World Wide Fund For Nature - 19.10.2007
Einladung/Fototermin in Hamburg - Freitag, 26. Oktober
2007: Stoppt die Entwaldungsfront in Amazonien!
Die WWF-Rettungsinitiative für den größten
Regenwaldblock der Erde Der
WWF Deutschland warnt davor, im Kampf gegen die Zerstörung der
Amazonas-Regenwälder nachzulassen. Die Umweltschützer
bündeln derzeit
ihre Kräfte, um gezielt auf die Bedrohung des noch
größten
zusammenhängenden Regenwaldblocks der Erde aufmerksam zu machen.
Allein
in Brasilien verschwindet jede Minute eine Waldfläche von 4,5
Fußballfeldern, um den weltweiten Hunger der Holz-, Soja-,
Zucker- und
Fleischindustrie zu stillen. Die Welt verliert damit nicht nur eine
wahre Schatzkammer der Artenvielfalt, sondern auch einen ihrer
wichtigsten Kohlendioxidspeicher und eine ihrer größten
natürlichen
Klimaanlagen. Der WWF Deutschland hat deshalb eine bundesweite
Amazonas-Rettungsinitiative ins Leben gerufen und präsentiert zum
Auftakt eine aktuelle Analyse über die Mechanismen der durch den
Straßenbau bedingten Regenwaldzerstörung.
NABU - 19.10.2007
2300 getötete Kormorane in einem Winter -
Naturschutzverbände fordern Einstellung des unsinnigen Vogelmordes
Im Streit um die geplante Ausdehnung der Kormoranjagd melden sich jetzt
die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und
NABU mit
einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort. Darin lehnen die Verbände
den
Abschuss von Kormoranen generell ab. Die im Entwurf des
Kormoranerlasses vorgesehenen Hinweise zur zeitlichen und
räumlichen
Ausdehnung der Abschussmöglichkeiten für Kormorane seien
fachlich nicht
haltbar und rechtlich unzulässig. „Mit der erneuten Initiative zur
Ausdehnung der Abschussmöglichkeiten auf Kormorane beugt sich
Umweltminister Uhlenberg nun endgültig dem Druck der Angler und
Sportfischer und damit einer jahrzehntelangen Neidkampagne, die dem
Vogel den Fisch nicht gönnt“, sagt Josef Tumbrinck, Vorsitzender
des
NABU NRW. ... Nun soll nach dem Willen des Umweltministeriums dem
Kormoran endgültig der Garaus gemacht werden, indem die Jagd mit
dem
neuen Erlass auch noch auf Schutzgebiete ausgedehnt wird. „Solche so
genannten Vergrämungsabschüsse innerhalb von Schutzgebieten
sind rein
rechtlich gar nicht zulassungsfähig“, kritisiert Paul
Kröfges,
BUND-Vorsitzender in NRW, den Entwurf des Kormoranerlasses. Dem
stünden
der Schutzzweck des Gebietes sowie rechtliche Voraussetzungen nach dem
Landschaftsgesetz und der FFH-Verträglichkeitsprüfung
entgegen. „Um die
geplante Ausdehnung der Jagd auf Kormorane umzusetzen, hätte das
Umweltministerium die Kormoran-Verordnung ändern müssen – in
einem
entsprechenden förmlichen Verfahren unter Beteiligung der
Naturschutzverbände.“ Das immer wieder von Seiten der Fischerei
vorgetragene Argument, der Kormoran müsse geschossen werden, um
die
gefährdeten Bestände der Äsche zu retten, ist aus Sicht
der
Naturschutzverbände nicht stichhaltig.
BMU - 20.10.2007
"Unterwegs für Vielfalt" - Abschluss der
Deutschlandtour für biologische Vielfalt in Bonn
Die Deutschlandtour "Unterwegs für Vielfalt" des
Bundesumweltministeriums ist am (heutigen) Samstag auf dem
Münsterplatz
in Bonn zu Ende gegangen. Mit der bundesweiten Informationsreise im
Vorfeld der UN-Naturschutzkonferenz im Mai 2008 in Bonn hat das
Bundesumweltministerium auf den Wert und den Nutzen der biologischen
Vielfalt aufmerksam gemacht. "Die biologische Vielfalt garantiert, dass
das komplexe System Erde funktioniert. Wenn wir weiter den Reichtum der
Arten, Lebensräume und genetischen Ressourcen vernichten,
gefährden wir
zugleich auch unsere eigenen Existenzgrundlagen", so
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Der Infobus der Deutschlandtour
für biologische Vielfalt war seit dem 26. September unterwegs.
Nach 16
Stationen im gesamten Bundesgebiet machte er heute auf dem Bonner
Münsterplatz Halt.
Gruner+Jahr, National Geographic - 22.10.2007
Überleben
in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert das Buch zum Film
"Königreich Arktis"
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert
das Buch zum Kinofilm "Königreich Arktis". Der Film läuft in
den
deutschen Kinos am 31. Oktober an. "Königreich Arktis"
erzählt in
bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder oberhalb des
Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten
Fotos von
"Nanu", dem Eisbären, und "Seela", dem Walross, in ihrem Reich aus
Schnee und Eis.
Whale and Dolphin Conservation Society - 22.10.2007
WDCS: Wal- und Delfinschutz im Mittelmeer: Fortsetzung
regionalen Artensterbens befürchtet
Heute beginnt in Dubrovnik, Kroatien, die bis zum 25.10. andauernde 3.
Vertragsstaatenkonferenz zum Schutzabkommen für Wale und Delfine
im
Mittelmeer und Schwarzen Meer (ACCOBAMS). Wal- und Delfinschützer
schlagen Alarm auf Grund der desolaten Situation der Meeressäuger
in
der Region, und
machen dafür insbesondere die Fortsetzung einer verfehlten
Fischereipolitik, aber auch die Ignoranz der Staaten gegenüber
neuen
Bedrohungen, wie z.B. die zunehmende Lärmverschmutzung,
verantwortlich.
Besonders kritisch ist die Situation für den Gemeinen Delfin,
einst die
am weitesten verbreitete Delfinart im Mittelmeer, die seit 2004 als
"stark gefährdet" gilt. In der nördlichen Adria ist die Art
gänzlich
verschwunden, im östlichen Ionischen Meer stehen die lokalen
Populationen vor der Ausrottung und auch im Golf von Vera,
Südspanien,
ist der Bestand rückläufig. "Während im östlichen
Teil des Mittelmeeres
Überfischung und die dadurch verursachte Nahrungsknappheit
für die
Abnahme lokaler Delfinpopulationen verantwortlich ist, werden im
Süden
Italiens und Frankreichs weiterhin illegal Treibnetze benutzt. Diese
bedeuten den Tod Tausender Delfine jedes Jahr", sagt Nicolas Entrup,
Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS.
Müritz-Nationalpark - 23.10.2007
Jagd
im Nationalpark mit bleifreier Munition zum Wohl der Seeadler
Elf Jäger der Nationalpark - Verwaltung testen in dieser
Jagdsaison
bleifreie Munition. Sie wollen damit dazu beitragen, dass mögliche
Bleivergiftungen bei Seeadlern und anderen Greifvögeln
ausgeschlossen
werden. Unterstützung finden die Verwaltungsjäger nun durch
die
finnische Firma LAPUA NATURALIS. Im Rahmen eines Sponsoring stellt der
führende Hersteller umweltfreundlicher Munition 400 Patronen zum
Sonderpreis zur Verfügung. ... Im Müritz-Nationalpark sind in
den
letzten 3 Jahren sechs bleivergiftete Seeadler gefunden worden.
Seeadler und andere Greifvögel fressen u.a. geschossene Wildtiere
oder
den Aufbruch (Innereien) bzw. erbeuten angeschossenes Wild. Die darin
enthaltenen Splitter der Bleigeschosse oder Bleischrote werden
mitgefressen und gelangen so in den Magen des Vogels. Dort wird das
Blei aufgelöst, die Blei - Ionen verteilen sich im Körper und
führen so
zu einer schweren Vergiftung, die meist tödlich ausgeht.
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald - 23.10.2007
Ein
Jahr luchserleben.de: Nationalpark Bayerischer Wald überarbeitet
die
Website zum Luchsforschungsprojekt
Der Nationalpark Bayerischer Wald hat seine Website luchserleben.de
überarbeitet. Mit neuen Videos und einem ganz neu gestalteten
Bereich
"Spurensuche" sollen sich ab sofort noch mehr Nutzer für die
projektbegleitende Website begeistern. ... "Die Website ist für
uns zu
einem ganz wichtigen Tool geworden. Wir können mit www.luchserleben.de
auf unsere Forschungsarbeit aufmerksam machen und für unser
Anliegen
werben: Die Wiederansiedelung des Luchses im Bayerischen Wald." ... Die
Website www.luchserleben.de informiert
über das Forschungsprojekt
"Räuber-Beute-Beziehung zwischen Luchs, Reh und Rothirsch". Durch
das
Projekt gewinnen die Forscher neue Einblicke in das Zusammenleben der
Tiere. Die Erkenntnisse werden helfen, den Luchs im
deutsch-tschechischen Grenzgebiet wieder heimisch zu machen.
Zur Beobachtung der Tiere werden Halsbandsender eingesetzt, die ihre
Aufenthaltsorte per GPS bestimmen und speichern. Darüber hinaus
machen
es Sensoren im Halsband möglich, das Verhalten der Tiere rund um
die
Uhr zu beobachten, ohne sie in ihrem natürlichen Umfeld
stören zu
müssen.
Stiftung Artenschutz - 23.10.2007
Hilfe
für die Amphibien unserer Welt
Die Tatsache, dass weltweit immer mehr Tierarten vom Aussterben bedroht
bzw. bereits
ausgestorben sind, ist keine Neuigkeit mehr. Auch unter den Amphibien
nimmt diese Entwicklung
erschreckende Ausmaße an. Man spricht von einer „Amphibienkrise“:
Bereits ein Drittel der rund
6000 Frösche, Kröten, Salamander und Molche sind auf der
Roten Liste
der gefährdeten Arten
aufgeführt; über hundert Arten sind in den letzten Jahren
ausgestorben.
Die Ursachen dafür sind
vielfältig und noch nicht eindeutig geklärt. Zu den
Hauptgefahren,
denen die
Amphibienpopulationen ausgesetzt sind, zählen Klimawandel,
Lebensraumverlust, Seuchen,
Chemiekalien in der Umwelt und ein ursprünglich aus Südafrika
stammender Hautpilz
(Batrachochytrium dendrobatidis). Neben Maßnahmen, den
natürlichen
Lebensraum der Amphibien zu erhalten, erfordert die
Geschwindigkeit, mit der das Artensterben voranschreitet, die gezielte
Zucht der gefährdetsten
Arten in Menschenhand. Im Rahmen des vom Weltverband der Zoos und
Aquarien (WAZA) und
der Weltnaturschutzunion (IUCN) initiierten Projekts „Amphibian Ark“
werden langfristige,
koordinierte Zuchtprogramme ins Leben gerufen, die von Zoos, Aquarien
und Privatpersonen getragen werden. Darüber hinaus läuft
unter der
Schirmherrschaft der WAZA ein
Amphibienschutzprogramm im deutschsprachigen Raum. Die Stiftung
Artenschutz beteiligt sich
aktiv an der weltweiten Schutzinitiative und unterstützte den Ende
Juni
2007 in Chemnitz
veranstalteten Kurs zur Ausbildung von Tierpflegern. Dieser diente
dazu, Erfahrungen
auszutauschen und neue Kenntnisse und Fertigkeiten für die
Haltung, die
Zucht und den Schutz
von Amphibien zu erwerben. Darüber hinaus engagiert sich die
Stiftung
Artenschutz in enger
Kooperation mit Verbänden aus dem Natur- und Artenschutz sowie der
Zoowelt für das „Year of
the frog 2008“ und plant auch für die kommenden Jahre Projekte und
Kampagnen, um einer
breiten Weltöffentlichkeit die existenzielle Bedrohung der
Amphibienbestände vor Augen zu
führen, Handlungsmöglichkeiten zur Rettung möglichst
großer Teile der
Amphibienfauna
aufzuzeigen, sowie durch konkrete Beiträge in Grundlagen- wie auch
angewandter Forschung im
in situ wie ex situ Schutz zum Überleben möglichst vieler
betroffener
Arten beizutragen.
Neues Schutzgebiet für den Buschmannhasen
Zu den bisherigen Schutzbemühungen um den vom Aussterben
bedrohten Buschmannhasen reiht sich nun ein weiterer
hoffnungsvoller Meilenstein. So konnte ein neues Schutzgebiet in
der südafrikanischen „Karoo“, der Heimat des Buschmannhasen,
errichtet werden. Dieses erstreckt sich über 75.000 ha Farmland,
das
Landbesitzer des Victoria West Distrikts der nördlichen Kapprovinz
zur Verfügung gestellt haben. Hinweis auf das geschützte
Areal
geben aufgestellte Informationstafeln. „Das Besondere
des‚Wagenaarskraal-Schutzgebietes’ ist vor allem seine zentrale Lage
inmitten vier weiterer so genannter ‚Riverine Rabbit Conservancies’“,
erklärt die Projektleiterin Dr. Vicky Ahlmann. „Die so
entstandenen
Korridore erlauben die großflächige
Wanderung der Buschmannhasen durch geschütztes Gebiet und
erhöhen die Chance auf ein Überleben der Art.“
Die Stiftung Artenschutz unterstützt das Projekt zur Erhaltung des
Buschmannhasen in der
Zentralkaroo
(http://www.stiftung-artenschutz.de/de/arten/buschmannhase.html).
Unterstützen Sie
den Schutz der Buschmannhasen durch eine Patenschaft – Infos gibt es
bei der Geschäftstelle der
Stiftung Artenschutz und in Kürze auf der Homepage.
Peru: Friedlicher Protest der
Bevölkerung gegen das
Vorrücken der Kupferindustrie
Getreu dem Motto „Kaffee und Früchte anstelle von Kupfer“ sprachen
sich
mittels eines
Referendums drei Gemeinden im Norden Perus gegen das aggressive
Vorrücken der britischchinesischen
Gesellschaft Monterrico Metals aus. Seit 2002 sorgt die illegale
Präsenz des
Unternehmens für Konfliktpotential in der lokalen
Bevölkerung. So
begann die Minengesellschaft
Gebietserkundungen ohne Einverständnis der lokalen Gemeinden.
Diese
sehen in dem unerlaubten Vordringen die nationale Gesetzgebung wie auch
internationale Vereinbarungen verletzt.
Die geplante Kupfermine Rio Blanco liefert dabei nur einen bitteren
Vorgeschmack auf die
folgende Ansiedelung eines ganzen Bergbaudistrikts inmitten des
Andenhochlands, der Quelle des
Amazonas. Die Auswirkungen eines solchen Kupferreviers auf die
Wasserressourcen und das Ökosystem der Hochlandregion wären
fatal. Auf
dem Spiel steht
nicht nur die Lebensgrundlage der Bauern – der Bioanbau von
Kaffee, der nach Europa exportiert wird, sowie Früchte für
den
Lokalmarkt –, auch die Biodiversität der Region wäre in
höchstem Maße
bedroht. Das einzigartige Ökosystem versorgt Nordperu mit
Wasser und beherbergt eine schützenswerte Fauna, so den
Brillenbär und den Bergtapir. Mit dem Referendum bezwecken die
‚Campesinos’ auf friedlichem
Wege die Wiederaufnahme der Gespräche mit den nationalen
Behörden und erhoffen sich durch diese eine Rückendeckung.
Der Bergtapir steht auf der Prioritätenliste der Stiftung
Artenschutz
(http://www.stiftung-artenschutz.de/de/arten/bergtapir.html).
WWF World Wide Fund For Nature - 24.10.2007
Keine Erste Hilfe für den Dorsch WWF kritisiert
Dorsch-Fangquoten für 2008 und wirft der EU Fahrlässigkeit vor
Die EU-Fischereiminister haben gestern Abend entschieden, dass sich der
Ostsee-Dorsch nicht von der Überfischung erholen darf. Die
Minister
beschlossen in Luxemburg, die Fangmengen für den stark bedrohten
Dorschbestand in der östlichen Ostsee lediglich um fünf
Prozent, für
den westlichen Bestand um 28 Prozent zu reduzieren. Damit blieben sie
hinter dem Vorschlag der EU-Kommission zurück, der eine
Verringerung um
23 bzw. 33 Prozent vorgesehen hatte. Die Wissenschaftler des
Internationalen Rates zur Erforschung der Meere (ICES) hatten sogar
empfohlen, den Fang ganz auszusetzen. "Dies ist eine dramatische
Fehlentscheidung", kritisiert WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.
"Mit diesen Quoten setzen die EU-Minister langsam aber sicher ihre
Fischer aufs Trockene. Wo kein Dorsch mehr ist, kann auch keiner
gefangen und verkauft werden." ... Die illegale Fischerei
verschärft
das Problem. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern fischen viele
Länder
50 bis 100 Prozent mehr Dorsch ab als erlaubt, ohne Strafen
fürchten zu
müssen.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 24.10.2007
BioDive.de: Die Vielfalt der Arten hautnah erleben!
Unter dem Motto "BioDive - Tauch ein in die Vielfalt des Lebens"
startet die Deutsche Umwelthilfe ein neues Portal für Jugendliche
und
junge Erwachsene - Ausgerüstet mit Fotohandy, Digicam und wachen
Augen
sollen sie die Natur in ihrer Umgebung neu entdecken und erleben 24.
Oktober 2007: Jugendliche und junge Erwachsene wachsen heute in einer
digitalisierten Welt auf und erleben den Umgang mit immer neuen Neuen
Medien als eine Selbstverständlichkeit. Fast jeder Jugendliche
besitzt
ein Fotohandy oder eine Digitalkamera. Die DUH eröffnet jetzt
unter www.biodive.de
ein Internetportal, auf dem Jugendliche und jungen Erwachsene mit den
technischen Möglichkeiten ihrer Alltags-Lebenswelt (Handy,
Internet,
Video) die Arten- und Biotopvielfalt in Deutschland entdecken und
erleben können. ... Ziel der DUH-Kampagne wird es sein, junge
Menschen
für das Thema Biodiversität zu begeistern. Das Projekt wird
vom
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
und vom
Bundesamt für Naturschutz finanziell unterstützt.
Deutsche Wildtier Stiftung - 24.10.2007
Fischotter auf Asphalt / Deutsche Wildtier Stiftung
und Biosphärenreservat Schaalsee sichern Wege für den
Fischotter
Die Deutsche Wildtier Stiftung und das Amt für das
Biosphärenreservat
Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern starten ein neues Projekt zum
Schutz des Fischotters (Lutra lutra). In ganz Deutschland gibt es von
dieser vom Aussterben bedrohten Art nur noch 700 Tiere. "Der
Straßenverkehr ist heute die größte Bedrohung für
den Fischotter",
erklärt Hilmar Freiherr v. Münchhausen,
Geschäftsführer der Deutschen
Wildtier Stiftung. "Fischotter schwimmen unter keiner Brücke
hindurch,
sondern sie laufen trockenen Fußes am Wasser entlang. Können
sie das
jedoch nicht, weichen sie auf die Straße aus", erläutert v.
Münchhausen. Ein Umweg mit oft tödlichem Ausgang. Im Rahmen
des
Projektes im Biosphärenreservat Schaalsee werden deshalb
Otterstege aus
Holzbohlen gebaut. Diese ermöglichen dem Fischotter die sichere
und
trockene Unterquerung der Brücken. ... Von 2004 bis 2006 haben die
Deutsche Wildtier Stiftung und das Biosphärenreservat bereits vier
Otterstege entlang der Schilde gebaut und konnten so die Zahl der
Unfallopfer an diesen Straßenbrücken auf fast Null senken.
Doch muss
noch mehr getan werden.
Rettet
den Regenwald - 21.10.2007
Das Tausend Schulen Projekt
Wie leben die Orangutan im Regenwald? Wer holzt ihre Wälder ab?
Was
machen unsere Politiker dagegen? Und was kann jeder von uns für
unsere
nächsten Verwandten tun? Fragen über Fragen und kein
Schulbuch gibt
aktuelle Antworten. Deshalb startet Rettet den Regenwald die Aktion
"1000 Schulen für die Orangutans". Grundlage ist das Buch "Denker
des
Waldes - Der Orangutan Report".
Dieses Buch wollen wir an Tausend Schulklassen und Jugendgruppen
verschenken. Die Jugendlichen sollen die aktuellsten Informationen
bekommen, die anrührendsten Bilder sehen und die schockierendsten
Hintergrundinfos. Das alles steht in diesem Buch. Aber wie machen wir
das? Ganz einfach: Wir haben das Buch für den
halben Preis vom Verlag erworben. Wir verkaufen es an Regenwaldfreunde.
Es ist das ideale Weihnachtsgeschenk! Für jedes gekaufte Buch
können
wir ein Exemplar an eine Schule verschenken.
Weitere Infos unter http://www.regenwald.org
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Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
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Rettet
den Regenwald - 24.10.2007
Agarenergie schadet dem Klima.
Sie vertreibt Millionen Kleinbauern in
den Tropen von ihren Ackerflächen und sie gefährdet
zahlreiche Tier-
und Pflanzenarten. Jeden Tag gibt es neue Berichte über die
negativen
Auswirkungen. Umweltschützer berichten gerade von der Insel
Borneo,
dass allein die rund 12 Millionen Hektar Sumpfregenwälder in der
Provinz Zentral-Kalimantan der Atmosphäre pro Jahr 24 Millionen
Tonnen
CO2 entziehen, solange sie intakt bleiben. Doch auch diese Wälder
sind
durch Palmöl-Plantagen bedroht, weil die Nachfrage nach Agradiesel
steigt. Trotzdem will die EU mit einer neuen Qualitätsvorschrift
für
Treibhausgas-Emissionen den Einsatz von Agarsprit fördern. Fordern
Sie
von den EU-Umweltministern, Schadstoffe aus dem
Transportsektor durch weniger Treibstoffverbrauch zu reduzieren und den
neuen Entwurf der Qualitätsvorschrift für Treibstoffe in
seiner
jetzigen Form abzulehnen. Mehr Infos und eine Protestaktion finden Sie
unter http://www.regenwald.org
ALLE
JAHRE WIEDER verleihen Corporate Europe Observatory, Friends of the
Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch den
Worst EU Lobbying Award
an
Lobbyisten, Unternehmen oder Interessenverbände, die 2007
manipulative, irreführende oder andere problematische
Lobbytaktiken
verwendeten, um Entscheidungen der EU zu beeinflussen.
In der “Worst EU Lobbying”-Kategorie stehen folgende fünf
Kandidaten
zur Wahl:
* *BMW, Daimler und Porsche*, für ihre massive Lobby-Offensive, um
verbindliche Reduktionsziele für CO2- Emissionen von Autos zu
verwässern und verzögern;
* Die Brüsseler Lobbyagentur *Cabinet Stewart*, für den
Betrieb des
International Council for Capital Formation – eines einzigartig
gefakten europäischen Think Tanks, der als Tarnorganisation
für Gegner
des Kyoto-Protokolls dient;
* *Viscount Etienne Davignon*,als Berater des
EU-Entwicklungskommissars Louis Michel in Entwicklungsfragen für
Afrika
– während er zugleich im Aufsichtsrat von Suez sitzt, eines
multinationalen Konzerns, der seine Energie- und Wassergeschäfte
in
Afrika ausweiten möchte;
* Die *European Public Affairs Consultancies Association (EPACA)*,
für ihre intensive Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission
für ein
Lobbyisten-Transparenz-Register;
* *Repsol*, für die Verzerrung des EU-Forschungsprogramms zu
Agrokraftstoffen, so dass die Ergebnisse sich an kommerziellen
Interessen orientieren, auf Kosten echter Maßnahmen gegen den
Klimawandel.
Sie können bis zum 24. November für einen der fünf
Kandidaten stimmen
und so die Wahl beeinflussen.
In diesem Jahr wird *ein zusätzlicher Preis in der Kategorie ‘Worst
EU Greenwash’* vergeben, mit dem Firmen ausgezeichnet werden, deren
Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren
Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht.
Mehr Information und zur Abstimmung: http://www.worstlobby.eu/2007/start_de
Circus
Göppinger
Kreisnachrichten
- 20. Okt. 2007
Pferde
und Kamele tanzen Wiener Walzer
Der Zirkus
Kaiser gastiert in Geislingen. Zum Tross gehören 25 Artisten und
über
80 Tiere.
Sein Zelt hat der Traditionszirkus in der Stuttgarter Straße
hinter der
Schwabengarage
aufgeschlagen. Das Publikum war von der Premierenvorstellung hellauf
begeistert. Dazu gehören die Reitergruppe, die Kunststücke
auf den
Rücken der
Pferde vorführt,
die springenden Lamas aus Südamerika und die Hochseilnummer - eine
Artistin balancierte
auf einem nur zwölf Millimeter dicken Silberdraht. In der Manege
tummelten sich
Wiener Walzer tanzende Pferde und die vier mongolischen Kamele tun es
ihnen gleich;
dabei handelt es sich um die Tiere, die schon durch einen kleinen
eigenmächtigen
Ausflug in die nähere Umgebung in Geislingen für Aufregung
gesorgt
hatten.
Stellenanzeige
Stadt Landau in der Pfalz
S t a d t v e r w a l t u n g
Auf 4 ha Parkfläche beherbergt der Zoo Landau in der Pfalz
über 550
Tiere in mehr als 120
überwiegend exotischen Arten. Das Leitbild des 1904
gegründeten Zoos
besteht in der konsequenten
Umsetzung der Welt.Zoo. und Aquarium.Naturschutzstrategie. Mit bis zu
200.000 Besuchern jährlich
zählt der Zoo zu den wichtigen Attraktionen der Stadt Landau in
der
Pfalz und der Region Südpfalz.
Für unseren Zoo suchen wir zum 01.01.2008 bzw. zum
nächstmöglichen
Termin
eine/ .n Zooverwalter/ .in
mit abgeschlossener Berufsausbildung
Als Teil der Zooleitung ist Ihr Aufgabenbereich:
· Organisation und Überwachung des Personaleinsatzes der
Verwaltung,
des Urlaubsplanes und
der Arbeitszeitnachweise
· Organisation der Beschaffung und der Verwaltung/Lagerhaltung
von
Verbrauchsmaterialien
einschl. Generalschließsystem und Inventarverwaltung
· Führen der Tierbestandskartei und von Zuchtbüchern
nach
wissenschaftlichen Standards
· Berichtswesen sowie Unterstützung der Medienarbeit und
von
Veranstaltungen
· Kontrolle und Management von Energie. und Wasserverbrauch
sowie
Müll., Abwasser. und
Schadstoffentsorgung
· Organisation und Überwachung von Verkehrssicherheit und
Sauberkeit
des Zoogeländes
· Unterstützung bei der Organisation u. Durchführung
von Baumaßnahmen
und Tiertransporten
· Unterstützung der wissenschaftlichen und
pädagogischen Arbeit im Zoo
· Unterstützung der Futterbedarfserfassung und der
Futterbeschaffung
und –qualitätskontrolle
Wir erwarten:
· Abgeschlossene Berufsausbildung als Dipl. Biologe/in oder
Zootierpflegermeister/in mit
entsprechendem Erfahrungsspektrum
· Bereitschaft Führungsverantwortung zu übernehmen
· Engagement , Teamgeist, Verhandlungsgeschick,
Kommunikationsfähigkeit
· Gültiger Führerschein (Klasse B)
· PC.Anwenderkenntnisse (mind. Word, Excel, PowerPoint, Email,
Internet)
· Kenntnisse der Tierbestandsverwaltungs.Software ARKS, SPARKS
· Gute Englischkenntnisse
Weitere Qualifikationen von Vorteil:
· Weiterbildungsnachweise zur Unfallverhütung
· Weiterbildungsnachweise zu „Verwaltung, Betriebsorganisation,
Personalführung“
· Französischkenntnisse
Die Entlohnung richtet sich nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen
Dienstes
Entgeltgruppe 9 TVöD
Aussagekräftige, vollständige Bewerbungen erbitten wir bis
zum
09.11.2007 an die
Stadtverwaltung Landau – Personalabteilung – 76825 Landau in der Pfalz
Informationen zum Zoo Landau in der Pfalz: www.zoo.landau.de
Ihr Ansprechpartner im Zoo Landau: Dr. Jens.Ove Heckel, Direktor; Tel.
06341.898229
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Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen |
Arbeitsplatz Zoo 2/2007
Training von Antilopen
Der Europäische Nerz
Fütterung vo Insectivoren
Hornrabenzucht in Dortmund
Hallstromhunde
Milchaustauscher für Nilghau-Handaufzucht
Freizeit
Ratgeber - 19. Okt. 2007
Neues
Buch
mit
Geschichten aus
dem Kölner Zoo
Über fünfhundert
Tierarten leben im drittältesten Zoo Deutschlands – und sie
lieferten
und liefern
Stoff genug für das soeben erschienene Buch "Geschichten aus dem
Kölner
Zoo"
(Emons Verlag) von Iris Benner. Die Kölner Autorin hat mit Hilfe
des
Zooarchivars Wilhelm Spieß
intensiv recherchiert
und dabei amüsante, skurrile, abenteuerliche, aber auch tragische
Geschichten der
letzten 146 Jahre Zoohistorie aufgedeckt und zusammengetragen. Die
einzigartigen historischen und
zeitgenössischen Fotos
lassen Geschichte und Geschichten des Domstadtzoos "tierisch" lebendig
werden.
Schon der Bestseller "Das egoistische Gen" war bewußt provokativ
geschrieben und brachte vor allem Geisteswissenschaftler auf, vertiefte
aber auch den Graben zwischen Geistes- und Naturwissenschaft. Das neue
Buch des Autors dürfte ähnliche Brisanz haben:
Der Gotteswahn
von Richard Dawkins
Über den Autor
Richard Dawkins ist Evolutionsbiologe. Seit 1995 hat er den eigens
für
ihn eingerichteten Lehrstuhl für Public Understanding of Science
an der
Universität Oxford inne. Sein erstes Buch, Das egoistische Gen
(1978
auf Deutsch erschienen), war international ein Bestseller und gilt als
Standardwerk der Evolutionsbiologie.
Klappentext
Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat erneut ein Buch geschrieben,
das bestehende Weltbilder grundsätzlich in Frage stellt. In diesem
leidenschaftlichen Plädoyer für die Vernunft zieht er gegen
die
Religion zu Felde: Der Glaube an eine übernatürliche Macht
kann keine
Grundlage für das Verständnis der Welt sein und schon gar
keine
Erklärung für ihre Entstehung. Wenn wir die Kritik an den
Religionen
zum Tabu erklären, laufen wir Gefahr, von Fundamentalisten
jedweder
Couleur dominiert zu werden. Der Glaube an ein göttliches Wesen
ist
vielfach die Ursache von Terror und Zerstörung, wie die
Weltgeschichte
von der Inquisition bis zu den Anschläg en auf die Twin Towers
zeigt.
Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und
überzeugendPosition bezieht. "Ich bin ein Gegner der Religion,
denn sie
bringt uns bei, dass wir uns damit zufrieden geben, die Welt nicht zu
verstehen." Richard Dawkins
560 Seiten, Ullstein 2007
22,90 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
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und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und
sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich
bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Zoobiologischer Workshop
(ehemals
Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
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Ausstellungen
Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum
nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog
Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution
ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 27. Oktober ging es in
den Leintalzoo Schwaigern.
N24 - 22.10.2007
"24 & Meer" startet am Mittwoch Nachrichtensender
nimmt neues Magazin ins Programm
Am Mittwoch, 24. Oktober 2007, um 14:30 Uhr zeigt N24 die erste Folge
von "N24 & Meer". In fünf Sendungen bringt die neue
Reportagereihe
dem Zuschauer die "Faszination Meer" nahe. Aus einer Vielzahl an
Zukunftsthemen der Meereswissenschaft wird jeweils ein Schwerpunkt
ausgewählt und bildstark aufbereitet: Eine Episode gewährt
einen Blick
in versunkene Unterwasserwelten auf der Suche nach unbekannten
Lebewesen der Tiefsee, in einer anderen wird das Meer als Nahrungs- und
Rohstoffquelle der Menschheit vorgestellt. Weitere Themen sind die
Erschließung neuer maritimer Ressourcen zur Energiegewinnung,
moderne
Sicherheitstechnologien auf See und die neuesten Hightech-
Entwicklungen beim Segeln.
Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Mo-So, ca. 04:35 RTL 2, Jeff Corwins tierische
Abenteuer
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Mi, Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:00 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 14:15 ZDF, SOS Tierbabys (Neu)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (Zoo Duisburg, neue Folgen -
Staffel 3)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, neue
Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Neuwied
Mo-Do, 17:05 RBB, Elefant, Tiger & Co. (Zoo Leipzig, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Einzelsendungen:
Do,
25.10.2007, 19:00 ARTE, Namibia - im Etosha-Nationalpark
Fr, 26.10.2007, 11:30 NDR, Wölfe in Deutschland
Fr, 26.10.2007, 16:00 MDR, Hier ab Vier, mit Dieter Minnemann und
Nicole Onnen aus dem Tierpark Jaderberg
Fr, 26.10.2007, 16:50 ARTE, Flussdelphine in Myanmar
Fr, 26.10.2007, 17:45 3sat, Costa Rica � Regenwald der Österreicher
Fr, 26.10.2007, 19:00 ARTE, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna
rund um die Kokosinsel
Fr, 26.10.2007, 19:10 Kabel1, Ozean hinter
Panzerglas - Hinter
den Kulissen des größten Aquariums der Welt
(Georgia-Aquarium in
Atlanta)
Fr, 26.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 26.10.2007, 21:00 RBB, Der Siegeszug der
Wölfe
Sa, 27.10.2007, 09:45 BR alpha, Zoo & Co., Dzimba - ein Nashorn auf
Reisen
Sa, 27.10.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Der Hainich
Sa, 27.10.2007, 11:50 VOX, Tierzeit, Orcas
Sa, 27.10.2007, 14:05 BR, Zeit für Tiere, zu
Gast im Affenpark
Salem am Bodensee
So, 28.10.2007, 14:45 HR, Tiergeschichten - Koalas, Kattas & Co.,
Tamina Kallert im Duisburger Zoo
So, 28.10.2007, 15:15 3sat, Achtung
Eisbären!, auf der
Wrangelinsel
So, 28.10.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere, Hama -
ein Nashorn,
fremd in Afrika
So, 28.10.2007, 17:00 3sat, Brasiliens fliegende
Edelsteine
So, 28.10.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Zoo Frankfurt)
So, 28.10.2007, 20:15 3sat, Pandababy - Sensation
in Schönbrunn
Mo, 29.10.2007, 11:30 NDR, Spaniens Raubkatzen
Mo, 29.10.2007, 13:15 3sat, Pandababy - Sensation in Schönbrunn
Di, 30.10.2007, 11:30 NDR, Madagaskar
Di, 30.10.2007, 14:15 HR, Der Tanz des Haubentauchers
Di, 30.10.2007, 15:15 NDR, Die letzten Auenwälder
Di, 30.10.2007, 20:15 WDR, Amerikas Canyons, Berglöwen im Wilden
Westen
Mi, 31.10.2007, 10:35 ARTE, Das Schnabeltier
Mi, 31.10.2007, 11:30 NDR, Kampf der Kolosse, See-Elefanten in
Patagonien
Mi, 31.10.2007, 13:15 WDR, Fortsetzung folgt (Tierpark Friedrichsfelde)
Mi, 31.10.2007, 18:30 Phoenix, Müritz Nationalpark
Mi, 31.10.2007, 21:00 NDR, 100 Jahre Hagenbeck
Do, 01.11.2007, 11:20 WDR, Der NDR-Tiergarten (Serengeti Park
Hodenhagen, Vogelpark Walsrode)
Do, 01.11.2007, 14:15 HR, Das Schweigen der
Gorillas
Do, 01.11.2007, 15:15 HR, Heideland Senne
Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer
Bremerhaven,
Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio
Bremen TV, 25
Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe,
Erdmännchen und Co.
1Festival
sendete in den letztn Monaten 25 historischen Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online
verfügbar.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Kann zuviel freie Zeit den Blick
vernebeln?
Ein Biologe brachte uns, also zumindest mir, in der Vergangenheit
Vergnügen, indem er Diskussionen anstieß darüber, ob
menschliche
Individualität existent sein kann, wo wir doch womöglich nur
die
körperlichen Vehikel unserer egoistischen Gene sind.
Faszinierendes
Gedankengut war das, was er dort vor uns ausbreitete und jetzt breitet
er wieder aus, nicht minder spitzzüngig und voll des heiligen,
nein
unheiligen, also jedenfalls voll des Zorns so hat man den Eindruck,
über Gott und nicht die Welt sondern über Gott und seine
Folgen für das
religiös mißbrauchte Menschlein. Meine Güte! Mensch
scheint mir
durchaus in der Lage, auch ohne Gott höchst religiös zu sein
und
Mediengläubigkeit, Technikgläubigkeit, gänzlich
gottfreie Ideologien
aus Politik und Wirtschaft aber auch Wissenschaftsgläubigkeit
haben
doch schon hinlänglich bewiesen, daß der Mensch es auch ganz
alleine,
ohne höhere Mächte, schafft, ein Arschloch zu sein.
Ich selbst bin, wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, auch ein
.. begeisterter Meinungsäußerer und ich höre
höchst begierig zu, wenn
jemand anderes eine eigene Meinung besitzt, aber ich hasse es,
missioniert zu werden, von wem auch immer!
Nun wende ich mich wieder vergnüglicheren Dingen zu und zitiere
aus
einem Text von www.freizeit-ratgeber.de: „Nicht nur Freizeitparks
wollen mit speziellen (...)*-Partys Gäste anlocken.“ Nicht nur
Freizeitparks? Klasse Witz!
Viel Spaß im Freizeitland Deutschland
Ihr
Carsten Schöne
* Der Anlaß wurde getilgt, weil ich mir fest vorgenommen hatte,
ihn
nicht zu erwähnen!
www.schoenes-tierleben.de
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