E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 393 vom 25. Oktober 2007

Liebe Leser,

mal sehen, ob die heutige Ausgabe durchkommt, und das halbwegs "zeitnah". Nachdem der Domeus-Support die ganze Woche schwieg, wurde dann ausgerechnet heute der Knoten durchschlagen, so daß mancher von Ihnen die letzte Ausgabe dreifach erhielt. Hinzu kam, daß sie in einigen Versionen von Outlook falsch - nämlich als Bandwurmsätze - angezeigt wurde. Nun ja, Firma Winzigweich muß sich ja nicht an internationale Formatierungs-Übereinkünfte halten...

Gruselige Nachrichten diese Woche: Der San Diego Wildlife Park von Feuerwalze bedroht, die Mitarbeiter evakuiert. Geköpfte Flamingos. Zoodirektor erschießt Löwe nach tödlichem Unfall. Und Bokito hat die Pocken. Ich frage mich, warum am nächsten Wochenende noch zusätzlich Monster, Untote und anderer Horror in so manche Zoos geholt werden müssen. Überleben Sie (und die Tiere) Halloween, wenn Sie es nicht umgehen können.

Dirk Petzold


Da wegen der Versandprobleme vielleicht nicht alle Leser teilnehmen konnten, verlängern wir die Verlosung um eine weitere Woche:

Zum Start des Kinofilms Königreich Arktis im Verleih Universum Film wurden uns fünf der Begleitbücher zur Verfügung gestellt,
die unter den Lesern der Zoopresseschau verlost werden.

Wenn Sie eines der Bücher erhalten möchten, schicken Sie bitte ein E-Mail (mit Namen und Postanschrift)
an die Redaktionsadresse
redaktion@zoo-information.de. Wir wünschen viel Glück!

Überleben in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
Das Buch zum Film „Königreich Arktis“
Es erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder oberhalb des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten Fotos von „Nanu“, dem Eisbären, und „Seela“, dem Walross, in ihrem Reich aus Schnee und Eis. Der Weg vom behüteten Jungen zum erwachsenen Raubtier ist voller spannender und lustiger Erlebnisse. Die märchenhaft schöne Landschaft verleiht den Bildern dieser Tierdokumentation einen fast schon poetischen Reiz. Doch droht eine neue Gefahr: Ihre eisige Heimat beginnt zu schmelzen. Eine Herausforderung, die sie nur mit Hilfe all ihrer Instinkte und vor allem mit ihrem Scharfsinn meistern können. Das Buch „Königreich Arktis“ zeigt 140 Farbfotos auf 160 Seiten. Es kostet 22,95 und ist ab Oktober im Handel erhältlich.


Zoos – Meldungen

Berliner Kurier - 24. Okt. 2007
Feuerwalze bedroht den Zoo von San Diego
San Diego. Angefacht von heißem Wüstenwind legen Feuerwände Südkalifornien in Schutt und Asche. 650 Häuser sind zerstört, hunderttausende Menschen auf der Flucht. Die Flammen machen auch vor den Villen der Hollywood-Stars nicht halt. Im Wildpark von San Diego konnten sich die Mitarbeiter in letzter Sekunde retten. Alle Mitarbeiter wurden in einer Blitzaktion evakuiert. Doch fast alle der 3500 Tiere mussten sie ihrem Schicksal überlassen. "Es gelang uns nur noch, seltene Schlangen- und Vogelarten wie den kalifornischen Condor im Veterinärs-Krankenhaus in Sicherheit zu bringen", so Zoosprecherin Yadira Galindo. Gerade für diese seltenen Tierarten ist der Tierpark weltberühmt. Die Löwen, Nashörner und Gnus im Safaripark mussten die Pfleger schweren Herzens zurücklassen. Galindo: "Wir können nur hoffen und beten, dass unsere Feuerblockaden aus Stein und Wassergräben die Flammen aufhalten."


Bayerischer Rundfunk - 17. Okt. 2007
Tierpark Hellabrunn
Große Trauer im Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Franzl ist bei einem Unfall im Wassergraben des Außengeheges ertrunken. Er war über den Elektrozaun gesprungen - möglicherweise, weil er provoziert wurde und seine Familie beschützen wollte. Franzl wurde in Hellabrunn geboren und aufgezogen. Der Schimpanse war besonders beliebt, weil er gerne mit Menschen kommunizierte. "Viele Leute standen drum herum und haben nichts unternommen. Eine Polizistin ist dann losgerannt und hat einen Tierpfleger geholt. Die Tierärztin hat Franzl dann noch reanimiert", so Dr. Doris Schwarzer, Biologin und Pressesprecherin des Tierparks Hellabrunn. Doch die Reanimation schlug fehl, Franzl starb mit nur 22 Jahren. Das ist kein Alter für einen Schimpansen, denn diese Menschaffen können 40 bis 45 Jahre alt werden. Franzl war am 30. April 1985 in Hellabrunn geboren und mit der Hand aufgezogen worden, deswegen hatte er auch immer eine besonders enge Beziehung zu seinen Pflegern. Dr. Schwarzer kann sich Franzls Sprung in den Wassergraben nur damit erklären, dass er von einem Besucher provoziert worden ist und seine Gruppe verteidigen wollte. Da kein Zoo-Mitarbeiter den Unfall beobachtet hat, werden nun dringend Augenzeugen gesucht.

sueddeutsche.de - 19. Okt. 2007
Abschieb vom Affen
Als vor gut zwei Jahren der kranke Gorilla Porgy im Tierpark Hellabrunn eingeschläfert werden musste, richtete sich die rituelle moralische Empörung gegen eine Frau, die ihre Trauer über das Ableben ihres Lieblings per Todesanzeige in der Zeitung bekundet hatte. Nun hat wieder ein Affe das Zeitliche gesegnet, der 22-jährige Franzl, ehedem Oberhaupt des Hellabrunner Schimpansen-Clans. Das ist zwar kein Anlass, ein Staatsbegräbnis zu veranstalten, aber einem Nachruf an dieser Stelle steht schon deshalb nichts Wege, weil Franzl seine Pflichten als Münchens oberster Schimpanse vorbildlich erfüllt hat. Viermal ist er Papa geworden, und nebenher soll er mit üppig gestalteten Zoobesucherinnen geflirtet haben.


Laichinger Tagblatt - 20. Okt. 2007
Der Seelöwe Arno ist tot
Pfleger und viele Besucher trauern um einen der Stars des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart. Seelöwe Arno ist tot! Arnos Tod traf allesamt aus heiterem Himmel. "Denn der Seelöwe war mit sechs Jahren fast noch ein Teenager", sagt Günther Schleussner, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Wilhelma. Über die Todesursache wird noch gerätselt. Die Tragödie ereignete sich während einer Schaufütterung. Arno benahm sich plötzlich merkwürdig, schwamm kleine Kreise und sank auf den Beckengrund, wo er regungslos liegen blieb. Ziemlich schnell war den Verantwortlichen klar: Arno ist tot. Nach kurzer Beratung entschloss man sich, das 150 Kilogramm schwere Tier erst am Abend zu bergen. Über die Todesursache steht noch gar nichts fest.

FR-online.de
Der Zoo trauert um Makulla
Makulla war eine der ältesten je in einem Zoo gehaltenen Gorillas. Wie der Zoo mitteilt, litt sie seit längerer Zeit an irreversiblen Gelenkschäden

FR-online.de - 24. Okt. 2007
Flamingos im Zoo geköpft
Um 21 Uhr standen sie noch wohlbehalten und einbeinig auf ihrer Wiese im Frankfurter Zoo, am Dienstagmorgen waren sie tot. Einer oder mehrere Unbekannte hatten in der Nacht drei Flamingos geköpft. Ein weiterer der rosagefiederten Vögel war von dem oder den Tätern erdrosselt worden. "Die Hintergründe sind noch völlig unklar", sagt Franz Winkler, Sprecher der Polizei am Dienstagnachmittag. Erst nach der Autopsie durch den Veterinär könnten zumindest Angaben zu Tatwaffe und -hergang gemacht werden. Eine Merkwürdigkeit im Fall der getöteten Vögel fällt dennoch auf: Die toten Tiere sind auf der Wiese "in ihrem Revier" gefunden worden, sagt Caroline Liefke vom Zoologischen Garten Frankfurt. Das sei seltsam. "Denn wenn man die Wiese betritt, fliehen sie normalerweise panisch", sagt Liefke. Um sieben Uhr morgens hatten Zoomitarbeiter die Kadaver der drei Chile- und den eines Cuba-Flamingos in ihren Gehegen gefunden. Der Nachtwächter des Zoos hatte auf seinen Rundgängen nichts Außergewöhnliches bemerkt. Und selbst die verbliebenen 26 Flamingos zeigten keine Anzeichen von Stress oder verändertem Verhalten.

hr online - 19. Okt. 2007
Wildpark trauert um zahlreiche Tiere
Die Blauzungenkrankheit hat die Tierbestände im Auheimer Wildpark stark dezimiert. Zehn Wisente sind gestorben, eine weitere Wisent-Kuh ist schwer angeschlagen. Auch vier Mufflons starben an der Tierseuche, ein Rothirsch zeigt ebenfalls Symptome. Für den Menschen ist die Blauzungenkrankheit ungefährlich. Wildpark-Biologin Dr. Marion Ebel hofft, dass die Lage sich jetzt entspannt, weil es kühler geworden ist: Die Mücken, die die Blauzungenkrankheit übertragen, fliegen bei Temperaturen unter acht Grad nicht mehr.


Walsroder Zeitung - 23. Okt. 2007
Ein Stück natürlicher Zusammenarbeit
Der Vogelpark Walsrode und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) haben am Wochenende einen offiziellen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Die mit 420.000 Mitgliedern größte Naturschutzorganisation Deutschlands und der im Jahre 2003 gegründete Vogelpark Walsrode-Fonds verfolgen mit dem Arten- und Naturschutz das gleiche Ziel und wollen das ab sofort auch auf Informationstafeln für jedermann sichtbar demonstrieren. Simon Jensen, Zoologischer Leiter des Vogelparks, und Malte Siegert vom Nabu, haben am vergangenen Freitag gemeinsam die Informationstafel enthüllt, auf der für die Besucher künftig die Kooperation für den internationalen Arten- und Naturschutz verdeutlicht wird. „Zwei Wege, ein Ziel“ lautet das Motto des Kooperationsprojektes. An fehlenden Aufgaben gibt es keinen Mangel. Jüngstes Sorgenkind ist die Granadataube. Eine Insel, die den Lebensraum dieses seltenen Vogels darstellt, ist kürzlich an einen britischen Investor verkauft worden, der dort eine riesige Ferienanlage bauen will. Mit Hilfe des Fonds soll versucht werden, Tiere aus Granada in den Vogelpark zu holen, um sie hier aufzuziehen.

Vienna Online - 19. Okt. 2007
Löwe tötete zweiten Tierpfleger
In Frankreich hat ein Löwe zum zweiten Mal einen Tierpfleger getötet - und diesmal hat er selbst dafür mit dem Leben bezahlt. Der Löwe griff den 40-jährigen Pfleger an, als dieser drei Wildkatzen in ihren Zwinger sperren wollte. Ein Kollege des Mannes habe den Zoodirektor alarmiert, der den etwa elf Jahre alten Löwen und die beiden Löwinnen erschoss. Feuerwehrleute seien dann in den Zwinger gestiegen und hätten den toten Pfleger geborgen. Der Tierpark wurde vorzeitig vor Beginn der Winterpause geschlossen. Psychologen betreuten die rund 30 Mitarbeiter. Der Löwe hatte schon 2001 in einem anderen französischen Zoo einen Pfleger getötet.

Die Presse - 19. Okt. 2007
Löwe in Frankreich tötete zum zweiten Mal einen Tierpfleger
Bereits zum zweiten Mal hat ein Löwe in Frankreich einen Tierpfleger angefallen und getötet. Der Löwe griff den 40-jährigen Pfleger an, als dieser drei Wildkatzen in ihren Zwinger sperren wollte, wie der Tierpark in Obterre im Landesinneren am Freitag mitteilte. Schon 2001 tötete er einen Pfleger, daraufhin wurde das Tier in einen anderen Zoo verlegt.


KU Aktuell - 18. Okt. 2007
Tiergarten bemüht sich um neue Elefanten und sichereres Gehege
Im Nürnberger Tiergarten soll es künftig wieder zwei Elefanten geben. Seit Elefantenkuh Kiri im August eingeschläfert werden musste, lebt ihre Partnerin Yvonne alleine im Gehege der Dickhäuter. Nachdem Versuche, eine neue Elefantin nach Nürnberg zu holen, bisher fehlschlugen, spiele man jetzt mit dem Gedanken, die 95-jährige Afrikanerin wegzugeben und stattdessen junge Elefantenbullen zu halten, sagte Tiergarten-Kurator Helmut Mägdefrau am Donnerstag. Um eine sicherere und artgerechtere Haltung zu gewährleisten, solle das Elefantengehege umgebaut werden.


PR-Inside.com - 19. Okt. 2007
Spekulationen über Knuts Abschied aus Berlin
Eisbär Knut wird den Berliner Zoo voraussichtlich im nächsten Jahr verlassen. Zwar werde der Bär «wahrscheinlich mindestens» bis Mai 2008 in Berlin bleiben, was dann passiere, sei aber noch nicht entschieden, sagte Bären-Kurator Heiner Klös am Freitag. Er halte es für unwahrscheinlich, dass im Berliner Zoo eine dritte Eisbärenanlage gebaut werde - was die Voraussetzung für einen Verbleib des mittlerweile zehn Monate alten Tiers wäre. Die «Bild»-Zeitung hatte gemeldet, der Zoo Hannover wolle Knut in die niedersächsische Landeshauptstadt holen. 2010 solle die 22.000 Quadratmeter große Polar-Welt eröffnet werden. «Ein schöneres Zuhause als 'Yukon Bay' kann Knut nicht kaum bekommen», wird Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens zitiert.

Berliner Morgenpost - 19. Okt. 2007
Zoo: Umzug von Knut nach Hannover derzeit kein Thema
Der Berliner Zoo hat Spekulationen über einen Umzug des Eisbärenjungen Knut in eine neue «Polar-Welt» im Zoo von Hannover zurückgewiesen. Der Bären-Kurator des Berliner Zoos, Heiner Klös, sagte am Freitag, das sei derzeit kein Thema. «Wenn es eine Anfrage gäbe, würden wir sie prüfen.» Knut werde «mindestens bis Mai 2008» in Berlin bleiben. Die neue, knapp 32 Millionen Euro teure Polar-Welt in Hannover soll 2010 eröffnen. «Wir würden uns natürlich freuen, Knut für 2010 zu bekommen», sagte Sprecherin Simone Hagenmeyer. «Aber für die Übergangszeit ist es nicht möglich, den beliebten Eisbär in Hannover unterzubringen.»

die-news.de - 20. Okt. 2007
Eisbär KNUT: Steht ein Umzug an?
Eisbär Knut soll ein neues zuhause bekommen. Schon nächstes Jahr soll der Liebling der Berliner Zoobesucher nach Hannover umziehen. Zumindest wenn es nach Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens geht. Laut der "Bild"-Zeitung sagte der Leiter des Zoos in Hannover, man wolle dort ein Polar-Paradis eröffnen, es werde ein Badebecken, Naturböden und viel Auslauf geben. Der Zoo Berlin will sich allerdings noch nicht festlegen. Es heißt, Knut soll auf jeden Fall bis Mai 2008 in der Hauptstadt bleiben, was danach passiert, stehe noch nicht fest.
Übrigens: Eisbär Knut soll auf einer Münze verewigt werden. Auf einem "Silberling" soll das Konterfei von Knut zu sehen sein. Angeboten wird das Souvenir vom Berliner Zoo für schlappe zehn Euro.

sz-online - 21. Okt. 2007
Knut sprengt alle Bilanzen
Knut sprengt alle bisher bekannten Zoo-Bilanzen. In dieser Woche erwartet der Zoologische Garten Berlin bei seinem Eisbär-Star den zweimillionsten Besucher seit der Premiere von „Knuddel-Knut“ am 23. März. Bis Silvester wird der Zoo deshalb erstmals in seiner 163-jährigen Geschichte im Gesamtjahr die Marke von drei Millionen Gästen deutlich überschreiten. Bei gutem Wetter sind noch einige hunderttausend Besucher mehr drin, sagte der kaufmännische Direktor Gerald R. Uhlich. Im Vorjahr war mit 2,5 Millionen Menschen ein beachtlicher Rekord erzielt worden. Knut schuf jetzt wirtschaftliche Sicherheit. „Die Einnahmen haben uns schon weit nach vorn gebracht. Wir können jetzt einige seit langem geplante Projekte auch für andere Tiere starten“, kündigte Uhlich an. Der Boom um Knut hat letztlich auch die vor einiger Zeit unter Berliner Finanzpolitikern aufgeflammte Debatte um die politische Millionenförderung von Zoo und Tierpark in Berlin erstickt. Nachdem Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) einmal spöttisch den Sinn von Giraffen in beiden Anlagen angezweifelt hatte, ist jetzt aus seinem Hause zu vernehmen, dass Zoo und Tierpark die Förderung von derzeit rund 8 Millionen Euro im Jahr trotz der günstigen Knut- Kassenlage nicht gekürzt werde. Zusammen kommen Zoo und Tierpark in diesem Jahr voraussichtlich auf deutlich über vier Millionen Besucher. Der Tierpark hofft, auch ohne Knut die Millionen-Marke zu knacken.

Berliner Kurier - 21. Okt. 2007
Schon zwei Millionen Fans
Bärenstarker Knut: In sieben Wochen (5. Dezember) wird er ein Jahr alt. 100 Kilo ist der Eisbär schwer, er sieht schon lange nicht mehr sooo niedlich aus. Und trotzdem strömen Menschen aus aller Welt in den Zoo – nur um Knut zu sehen. In den nächsten Tagen wird der zweimillionste Besucher erwartet. Vorm Gehege drängten sich gestern wieder die Menschen. Viele sind sogar bereit, auf die Straße zu gehen, falls der Zoo Knut wirklich im Mai 2008 an einen anderen Zoo abgeben will. Es wäre aber auch wirklich undankbar, Knut wegzuschicken. Denn mit ihm wird aller Voraussicht nach sogar der Besucherrekord von 2006 (2,5 Millionen kamen da) gebrochen. Nicht zu vergessen die Millionen Euros, die er als Plüschtier, mit Büchern und DVDs dem Zoo bringen wird.

PR-Inside.com - 21. Okt. 2007
Knut zieht drei Millionen Menschen in Berlins Zoo
Der Eisbär und Medienpreisträger Knut beschert dem Berliner Zoo in diesem Jahr mit drei Millionen die höchste Besucherzahl in seiner 163-jährigen Geschichte. Im August hatte der inzwischen zehn Monate alte Publikumsliebling nach Zoo-Angaben mit 400.000 Menschen mehr Besucher innerhalb eines Monats angelockt, als je zuvor. Bereits in dieser Woche wird laut «Bild am Sonntag» der zweimillionste Besucher in diesem Jahr erwartet. Zoo-Vorstand Gerald Uhlich sah als Ursache für den Ansturm auch eine gesteigerte internationale Präsenz der Berliner Anlage. Erst am Freitag hatte Knut zusammen mit Show-Legende Joachim Fuchsberger und Tatort-Kommissar Miroslav Nemec die Medientrophäe «Brisant Brillant» als «Shooting Star 2007» erhalten. Das ARD-Boulevardmagazin hatte zur Preisverleihung in die Bavaria-Studios in München eingeladen. Inzwischen kursieren Spekulationen über den Weggang Knuts voraussichtlich im kommenden Jahr. Zwar werde der Bär «wahrscheinlich mindestens» bis Mai 2008 in Berlin bleiben, was dann passiere, sei aber noch nicht entschieden, sagte Bären-Kurator Heiner Klös. Er halte es für unwahrscheinlich, dass im Berliner Zoo eine dritte Eisbärenanlage gebaut werde - was die Voraussetzung für einen Verbleib des Stars wäre.

Stern - 22. Okt. 2007
Besucherrekord: Wie ein Eisbär zum Wirtschaftsfaktor wurde
Als sich Eisbär Knut am 23. März erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, eroberte er im Sturm die Herzen seiner Betrachter. Massen von Fans pilgerten zu seinem Gehege - und brachen dabei alle Rekorde. Knut ist längst ein Wirtschaftsfaktor. Trotzdem muss er vielleicht schon bald sein Zuhause verlassen. Knuddel-Knut ist für den Zoologische Garten Berlin zum Besuchermagnet des Jahres geworden. In dieser Woche erwartet der Zoo den zweimillionsten Besucher seit der Premiere von "Knuddel-Knut". Bis Silvester wird der Zoo deshalb erstmals in seiner 163-jährigen Geschichte im Gesamtjahr die Marke von drei Millionen Gästen deutlich überschreiten. Bei gutem Wetter sind noch einige hunderttausend Besucher mehr drin, sagte Uhlich. Im Vorjahr war beretis mit 2,5 Millionen Menschen ein beachtlicher Rekord erzielt worden.

WELT ONLINE - 23. Okt. 2007
«Guter Fresser» Knut: Von 810 Gramm zum Zwei-Zentner-Männchen
Berlins Eisbär-Star Knut wiegt knapp elf Monate nach seiner Geburt 100 Kilo. «Er ist aber nicht dick, er ist kräftig und gut beieinander», beschreibt Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz den «guten Fresser», der bei seiner Geburt 810 Gramm wog. In seinen Kindertagen tollte der Jungbär drollig und putzig in der Knut-Show mit Ziehvater Thomas Dörflein herum. «Ist der niedlich», riefen die Fans. Heute heißt es am Gehege: «Ist der mollig.» Der Eisbär-Teenager ist so gut entwickelt, «dass wir ihn nicht mehr wiegen können», sagte Zoologe Heiner Klös.

Berliner Kurier - 23. Okt. 2007
Schwere Vorwürfe
Er war dagegen, dass Knut im Zoo von Thomas Dörflein aufgezogen wird. Jetzt erhebt Tierschützer Frank Albrecht schwere Vorwürfe gegen den Tierpark. Es geht um Kragenbären. Mehrere Tiere wurden im Sommer 1991 an die Firma Ruhe abgegeben. Das bestätigt Zoo- und Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz. Der Vorwurf von Albrecht: "Die Bären wurden von Ruhe an einen belgischen Zootierschlachter weitergegeben. Dafür habe ich Beweise!" Die wollte er aber gestern nicht präsentieren. Erst im August war der Tierpark in den Schlagzeilen, weil Raubkatzen nach China gegangen waren. Dort könnten sie zu Potenzmitteln verarbeitet worden sein, so die Tierschutzorganisation Peta. Beweise gab es aber nicht.

Ad-Hoc-News - 24. Okt. 2007
Berliner Zoo erwartet zweimillionsten
Der Berliner Zoo erwartet heute seinen zweimillionsten Besucher in diesem Jahr. Damit verdoppelte das Haus innerhalb von drei Monaten die im Juli gemeldete Rekordbesucherzahl von einer Million Gäste, wie ein Sprecher mitteilte. Das enorme Interesse an dem weltbekannten Eisbären Knut halte weiter an, hieß es zur Begründung. Der Jubiläumsgast werde vom Zoo-Vorstand empfangen und erhalte einen Korb voller Knut-Souvenirs. Darüber hinaus bekommt der zweimillionste Besucher noch eine «besondere Überraschung". Nach Einschätzung des Zoos wird der Ehrengast gegen 13.00 Uhr erwartet.

Heidenheimer Neue Presse - 24. Okt. 2007
Aus dem putzigen Knut ist ein Kraftprotz geworden
Eisbär-Star Knut wiegt knapp elf Monate nach seiner Geburt 100 Kilo. "Er ist aber nicht dick, er ist kräftig und gut beieinander", beschreibt Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz den "guten Fresser", der bei seiner Geburt 810 Gramm wog. "Er ist so groß geworden", sagte spontan Craig Hatkoff, der amerikanische Bestseller-Autor des Knut-Buches beim Besuch im Berliner Zoo. Um ein "richtiger" Eisbär zu werden, muss Knut, der am 5. Dezember ein Jahr alt wird, aber noch viel verdrücken.




Planung und Bau

WELT ONLINE - 22. Okt. 2007
Das Riesenrad am Zoo kann gebaut werden
Der Bezirk Mitte hat den Bau eines Riesenrades am Zoologischen Garten genehmigt. Bis 2009 soll das 120-Millionen-Euro- Projekt auf dem ehemaligen Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens realisiert werden. Die Betreiber setzen hohe Erwartungen in das Projekt. Mit 185 Metern Höhe soll es das größte Aussichtsrad Europas werden. Ein „Flug“ mit einer der 36 „Kapseln“ soll 35 Minuten dauern und elf Euro kosten. Die Betreiber erwarten bis zu zwei Millionen Gäste im Jahr. Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende 2008 geplant. Zu Verzögerungen kam es, weil nach Angaben der Betreiber nicht alle Baumaßnahmen, speziell auf dem bisherigen Gelände des Zoo- Wirtschaftshofs, gleichzeitig hätten erfolgen können.

Lübecker Nachrichten - 19. Okt. 2007
Neues Umweltbildungszentrum: Zoo eröffnet "ZOOlarium" am Haff
Nach einjähriger Bauzeit wird im Tierpark Ueckermünde heute ein neues Umweltbildungszentrum für die deutsch-polnische Küstenregion - das ZOOlarium - eröffnet. Es zeigt unter anderem anhand von Installationen, wie die Region am Stettiner Haff mit der Insel Usedom und der heute polnischen Insel Wollin entstanden sind. In dem 370 000 Euro teuren Bau können Besucher unter anderem den Mahlzahn eines Mammuts sehen. Zudem wird erläutert, wie Solarenergie in der Natur genutzt wird, so bei der Photosynthese der Pflanzen oder bei Eidechsen, die Sonnenwärme für den Energiehaushalt nutzen.

MVregio - 18. Okt. 2007
EURAWASSER saniert internes Trinkwassernetz im Rostocker Zoo
Der im März unterzeichnete Sponsoringvertrag zwischen dem Zoologischen Garten Rostock und der EURAWASSER Nord GmbH beinhaltet Sanierungsmaßnahmen an insgesamt 15 Objekten des internen Trinkwassernetzes im Zoo. Dazu zählen neben Bau- und Koordinierungsleistungen die Installation von Wasserzählern, der Einbau von Kessel- und MAEC-Schächten zum Nachfüllen von Wassergräben, die Umsetzung eines Löschwasserhydranten an der Robbenanlage, die Auswechselung eines Schieberkreuzes inklusive Oberflächenwiederherstellung sowie die Neuverlegung einer Versorgungsleitung. Die größte Aktivität - die kürzlich abgeschlossene Neuverlegung einer 220 Meter langen Trinkwasserleitung ausgehend von der Brücke bis zum Südamerika-Haus -- nahm ca. die Hälfte der Sponsorleistungen in Anspruch. So sind bislang 95 Prozent der Baumaßnahmen bereits abgeschlossen. Udo Nagel resümiert: "Durch diese Sanierungsmaßnahmen einschließlich aller Ein- bzw. Umbauten ist der Rostocker Zoo zukünftig in der Lage, den Wasserverbrauch zu kontrollieren und entsprechend zu beeinflussen. Demzufolge erzielen wir nun eine Senkung der Betriebskosten." Udo Nagel drückt seine Wertschätzung gegenüber dem Geschäftsführer des Unternehmens, Pierre Bütz, aus und dankt insbesondere den Mitarbeitern des Unternehmens für ihre Arbeit. Mit Vergnügen nimmt Pierre Bütz den Vorschlag des Zoodirektors an, das am 19. Mai 2007 geborene Seebärenkind auf den Namen "Pierre" zu taufen.

Wochenspiegel - 23. Okt. 2007
Erdmännchen kriegen keine kalten Füße mehr
Wittenberg. In den vergangenen Jahren hat sich rund um die frühere Kasematte, in der sich übrigens Sachsen-Anhalts einziges Kaltwasser-Aquarium befindet, jede Menge getan. „In diesem Jahr wurden in verschiedene Maßnahmen insgesamt 60.000 Euro investiert, davon entfallen 17.000 Euro auf Lotto-Toto-Mittel und 10.000 Euro auf die Stadt“, berichtet Tierarzt Dr. Peter Nopper, Vorsitzender des 1999 gegründeten Tierpark-Vereins. Die restlichen Gelder wurden als Eigenmittel sowie Spenden aufgebracht. Eine ganze Reihe von Maßnahmen konnte bis Mitte Oktober im Tierpark realisiert werden: Da ist das neue 1.160 Euro teure Innengehege für die Aras, das auch über eine Heizung verfügt, sodass die aus dem Amazonas stammenden Vögel im Winter nicht mehr umgesetzt werden müssen. Für circa 10.000 Euro wurde die sogenannte Scheune im Außenbereich des Tierparkes errichtet, hier werden die Futtermittel für die Tiere gelagert. Einer Forderung der unteren Naturschutzbehörde nachkommend, wurde für die Erdmännchen eine 20 Quadratmeter große Innenanlage mit Fußbodenheizung geschaffen. Direkt an der Kasematte wurden zwei neue Gehege angelegt: Eines wird europäischen Nerzen als Domizil dienen. Da der Tierpark an einem Programm zum Erhalt der Pelztiere teilnimmt, werden die hier geborenen Jungtiere später ausgewildert. Im zweiten Gehege werden zwei bis drei mittelamerikanische Nasenbären untergebracht. Nerze und Nasenbären sollen in den nächsten zwei bis drei Wochen in Wittenberg ihre neue Heimat finden. Damit der Tierpark attraktiv bleibt, werden 2008 verschiedene Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt, außerdem zwei alte Volieren durch neue ersetzt.

Landeszeitung (Lüneburg) - 18. Okt. 2007
Studie setzt auf Zuwachs Aquarium und Biberbiotop sollen mehr Besucher ins Elbschloss Bleckede locken
Das Elbschloss Bleckede ist ein touristischer Leuchtturm in der Elbestadt. Da ist sich Bürgermeister Jens Böther sicher. Doch damit der Leuchtturm auch künftig ordentlich strahlt, seien Investitionen unumgänglich. Die Stadt hat eine Studie in Auftrag gegeben: Ein Aquarium und ein Biberbiotop könnten neue Anreize schaffen. Wie berichtet, gibt es diese Pläne schon länger. Bisher war jedoch unklar, ob sich die Umsetzung der Ideen auch auszahlen würde. "Mit Aquarium und Biotop können wir laut Studie bei einem überschaubaren Investitionsvolumen eine sehr deutliche Steigerung der Besucherzahl erreichen", sagt Böther. Zurzeit liege die Besucherzahl bei rund 20 000, im Gespräch ist eine Verdoppelung. "Die Studie sagt klar, dass der sogenannte Neugiereffekt bei den Leuten in unserem Einzugsgebiet bis Hamburg nachlässt", sagt Böther. Nach mittlerweile fünf Jahren sei es an der Zeit, zusätzliche attraktive Angebote zu schaffen, um für einen neuen Schub zu sorgen.

Kocherbote - 19. Okt. 2007
Premierenfieber im Ulmer Aquarium
Die Wasserprobe ist bestanden, das Becken mit der Tunnelröhre für Besucher hat dicht gehalten. Im Neubau fürs Ulmer Aquarium sieht es derzeit aus wie im Malersaal der Ulmer Theaterwerkstätten. Große Styroporblöcke liegen bereit zurechtgeschnitten zu werden. Was dort entsteht, ist das Bühnenbild fürs Donauaquarium, größtes künstliches Süßwasserbecken weit und breit und zumindest bundesweit. So wird gerade eine Flusslandschaft nach Ulmer Art gebaut. Ein Brückenbogen ist schon modelliert, Wehr und Fischtreppe folgen ebenso wie ein Uferbereich mit Böschungen und unterspülten Grotten. Unterdessen steht die Besetzungsliste, die Hauptdarsteller sind bei einer Fischzucht in Mindelaltheim hinter Günzburg bestellt. Darunter sind ausgefallene Donaufische wie Huchen und Nasen, aber beileibe nicht alle 30 in Frage kommenden Arten: "Viele sind recht selten." Eine tragende Rolle im Donauaquarium dürfte der imposante Karpfen aus dem bisherigen großen Kaltwasserbecken spielen. Er ist schon 17 Jahre im Ulmer Aquarium dabei.

Geislinger Zeitung - 20. Okt. 2007
Wildgehe in Balzheim
44 000 Quadratmeter groß, eine Fläche von sechs Fußballplätzen, soll ein Wildgehege in Balzheim werden. Der Gemeinderat stimmte dem Plan eines Bauherrn zu, im "Langen Ried" und in der "Gehrnhalde" auf Gemarkung Unterbalzheim eine Umzäunung für Wild zu bauen. Dazu muss teilweise ein Feldweg gesperrt werden. Das Rotwild im Gehege pflege auch den Waldanteil der Fläche mit. "Die Veränderungen für das Gelände wären nur ein Zaun von zwei Meter Höhe, drei Tore und ein Futterplatz", heißt es im Bauantrag. Die Balzheimer Verwaltung befürwortete den Antrag.




Aktionen

Morgenweb - 23. Okt. 2007
"Chandra" und "Timor" werden morgen getauft
Es knistert im Bambus, auf leisen Pfoten schleichen die gestreiften Katzen durchs Gelände: Der Außenbereich des Raubtierhauses ist eines der schönsten Gehege des Heidelberger Zoos. Hinter einer dicken Glasscheibe kommt man den Reißzähnen atemberaubend nahe. Mit etwas Glück können Besucher dort jetzt bei schönem Wetter besonders tapsige Katzen entdecken: Die im Juli geborenen Tigerbabys dürfen nun Ausflüge an der frischen Luft machen. Morgen bekommen die beiden Sumatratiger außerdem ganz offiziell ihre Namen. "Chandra" und "Timor" heißen die jungen Samtpfoten. Zur Taufzeremonie sind am Mittwochnachmittag zehn Personen eingeladen, die beim Namensfindungs-Wettbewerb Vorschläge eingereicht haben. Eine Jury aus Journalisten, dem Raubtierpfleger sowie dem Zoodirektor wählte aus insgesamt rund 1500 Vorschlägen die Namen aus.

lifepr.de - 18. Okt. 2007
Seehundtaufe mit Kreispräsident Helmut Wree und über 1000 Gästen
Im Beisein von Nordfrieslands Kreispräsidenten Helmut Wree haben mehr als 1000 Gäste im Westküstenpark in St. Peter-Ording die Taufe des kleinen Seehunds "Nora" gefeiert. Der Rundfunksender Radio NORA und seine über 55.000 Hörer hatten die Patenschaft für das Seehundbaby übernommen. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein machten das Fest in einem der größten Tierparks Schleswig-Holsteins für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Seehunde, die im Westküstenpark gepflegt werden, fühlen sich dort so wohl, dass Parkleiter Peter Marke und sein Team sich in diesem Sommer gleich zweimal über niedlichen Nachwuchs freuen konnten. Vor "Nora" war "Oelk" mit seinen prominenten Paten, der plattdeutschen Band Torfrock, heimlicher Star der mehr als 800 Tiere des Westküstenparks.

Freizeit Ratgeber - 19. Okt. 2007
Hexenlachen und Wolfsgeheul: Halloween-Party in der ZOOM Erlebniswelt
Nicht nur Freizeitparks wollen mit speziellen Halloween-Parties Gäste anlocken. Auch in der ZOOM-Erlebniswelt Gelsenkirchen wird das Gruselfest gefeiert. Am 31. Oktober steigt auf dem gesamten Zoogleände eine Geister- und Hexenparty. Mit passenden Dekorationen, schummriger Beleuchtung, künstlichem Nebel und einer Furcht einflößenden Geräuschkulisse aus Hexenlachen und Wolfsgeheul wird die Halloween-Nacht zelebriert. Außerdem sorgen allerlei Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Zoogelände huschen, für die eine oder andere Überraschung. In der Gastronomie des Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden wieder passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert.

MVregio - 18. Okt. 2007
Halloween-Spuk im Tierpark
Am 31. Oktober werden alle kleinen und großen Geister zu einem geführten Halloween- Rundgang durch den gespenstisch ausstaffierten Stralsunder Zoo erwartet. Beginn ist um 17.00 Uhr, letzter Einlass ist um 18.00 Uhr! Der Rundgang klingt bis 20.30 Uhr mit einem Lagerfeuer auf der Festwiese aus. Möglichst viele Besucher sollten Lampions mitbringen. Bitte keine Taschenlampen oder andere grelle Leuchtmittel verwenden, da sie die Tiere verängstigen könnten! Bereits am 30. Oktober vormittags findet ein großer Umzug der Schülerinnen und Schüler der Karsten-Sarnow-Schule statt.

Hamburger Abendblatt - 18. Okt. 2007
Im Wildpark im Dunkeln munkeln
Der Wildpark Eekholt veranstaltet dieses Jahr wieder die "Dunkel-Munkel-Nächte". Wegen der großen Nachfrage gibt es mehrere Termine: Am Sonnabend, 27. Oktober, von 18.30 bis 21 Uhr, ist das Thema "Sterne und Laterne". Das Motto am Sonnabend, 3. November, ist der Wildpark von 17.30 bis 21 Uhr "Feuer und Flamme", und am Sonnabend, 10. November, geht es von 17 bis 21 Uhr um "Hexen und Feen".

MVregio - 18. Okt. 2007
Wieder "Tage des Meeres" während der Oktoberferien
"Unter Wasser" - so heißt die aktuelle Fotoausstellung im Stralsunder Meeresmuseum mit fantastischen Aufnahmen des Amerikaners Bill Curtsinger. Unter diesem Motto stehen auch die diesjährigen "Tage des Meeres" vom 22. bis 25. Oktober mit vielfältigen Veranstaltungen. Am Montag, dem 22. Oktober, heißt es "Das Meer in XXS", denn im Vergleich zu den Wassermassen in einem "richtigen Meer", sind die 650.000 Liter im Aquarium des Meeresmuseums eher gering. "Und der Haifisch, der hat Zähne" heißt es am Dienstag, dem 23. Oktober, und das nicht nur im Maul. Am Mittwoch, dem 24. Oktober, stehen die "Meeresschildkröten - ein Erfolgsmodell der Evolution" im Mittelpunkt. Die Taucher kommen am Donnerstag, dem 25. Oktober, zu Wort. An allen Tagen wird das Programm jeweils von 10.00 - 15.00 Uhr mit vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten für Groß und Klein komplettiert.

koeln.de - 17. Okt. 2007
Neue Service-Hotline für den Kölner Zoo
Die neue Kooperation des Kölner Zoos mit KölnTicket beschert den Freunden des Zoos eine serviceorientierte Neuerung: Seit dem 1. Oktober steht unter der Hotline 01805 / 28 01 01 (14 Ct/min aus dem deutschen Festnetz) das Informations- und Beratungstelefon zu allen Fragen und Informationen rund um den Kölner Zoo zur Verfügung. Mit dem neuen Service reagiert der Zoo auf ein gestiegenes Interesse und den höheren Informationsbedarf der Besucher. Egal ob Fragen zu Öffnungs- oder Fütterungszeiten, Infos zu Spezialveranstaltungen oder Sonderfunktionen wie z.B. Print@Home (mehr Informationen): Der Zoo ist ab sofort an sieben Tagen in der Woche, über die regulären Öffnungszeiten hinaus, erreichbar. Auch die beliebten Tageskarten oder Tickets für Sonderveranstaltungen in Zoo und Flora sind telefonisch buchbar.

presse-service.de - 22. Okt. 2007
Bär und Rothirsch auf dem "Stundenplan"
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark lädt alle Schulkinder bis zum Alter von zwölf Jahren ein, sich am Sonntag, 28. Oktober, mit dem Thema „Bären und Rothirsche“ zu befassen.

affolternonline.ch -24. Okt. 2007
Saisonstart der Pinguinparade im Zoo
Nun sind die Pinguine im Zoo Zürich wieder unterwegs: Seit Mittwoch findet während des Winters täglich um 13.30 Uhr die Pinguinparade statt. Bedingungen für den Spaziergang sind Temperaturen unter 10 Grad und dass die Königspinguine Lust dazu haben. Die Parade ist nämlich laut Medienmitteilung vom Mittwoch freiwillig für die Tiere. Ihre Durchführung lasse sich deshalb nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen.




Nachwuchs

inar.de - 17. Okt. 2007
Farbenprächtiger Nachwuchs bei den Dianameerkatzen
Meerkatzen werden in Zoologischen Gärten immer seltener gehalten, weil sie schwierig zu pflegen sind. Nicht so im Zoo Duisburg. Hier tummeln sich sogar drei verschiedene Arten im Affenhaus: Große Weißnasen-, Brazza- und Dianameerkatzen. Bei letzteren trägt Mutter DOLLY ihren jüngsten Spross seit ein paar Wochen fürsorglich umher. Die 10jährige DOLLY ist selbst in Duisburg geboren und hat bereits erfolgreich Nachwuchs groß gezogen. Vater ist GWEEK, der erst zum Ende des letzten Jahres aus dem englischen Zoo Twycross kam und sich als Zuchtmann bestens eingelebt hat. Mittlerweile wächst das noch namenlose Jungtier prächtig heran und wird immer agiler. Von der Mutter weicht sie noch nicht allzu oft, klammert sich gerne an ihr fest und lässt sich umhertragen.

Neue Ruhr Zeitung - 22. Okt. 2007
"Dolly" ist der neue Liebling
Duisburg. Delphinjungtier "Dolly", zurzeit bekanntester tierischer Nachwuchs in der Region, ist "cool", um es in der Sprache der Kids auszudrücken. Das ist die einstimmige Meinung von der Zooleitung über die Pfleger bis hin zu den Abertausenden von Besuchern, die es sich in den letzten Wochen nicht entgehen ließen, einen Blick auf Mutter "Delphi" und ihren Nachwuchs zu erhaschen. Dieser Blick war bislang noch etwas eingeschränkt, weil beide Delphine im rückwärtigen Abtrennbecken gehalten wurden. Anfang dieser Woche hieß es nun "Schieber auf!" und endlich war der Weg frei zum großen Hauptbecken. Dort wartete bereits Delphinweibchen "Daisy", die sie durch die Sichtschieber zwischen den einzelnen Becken bereits als Artgenossin kennengelernt hatte. Während "Dolly" zum neuen Publikumsliebling des Zoos avanciert ist, verbleibt das zweite Jungtier von Mutter "Pepina" - sich ebenfalls prächtig entwickelnd - vorläufig noch im strikt abgetrennten Quarantänebereich. Über Großbildschirme ist "Pepina" mit ihrem erst wenige Wochen alten Jungtier in Unterwasseraufnahmen zu sehen.

Stuttgarter Wochenblatt - 18. Okt. 2007
Ganz die Mutter!
Ganz die Mutter! Dieser Satz würde wohl keinem rausrutschen, wenn er Blessbockmutter Emine und ihre nun zwei Monate alte Tochter Ela in der Wilhelma sieht. Bei dieser Antilopenart nehmen die Kälber erst im Alter von rund acht Monaten die endgültige Fellfärbung der erwachsenen Tiere an. Bis dahin sind sie schlicht beige. Der Zuchtbock André lebt in der Wilhelma mit sechs erwachsenen Weibchen und der jungen Ela. Sein einjähriger Sohn Lukas ist bereits erwachsen, von der Herde getrennt und hofft nun auf seinen eigenen Harem.

inar.de - 19. Okt. 2007
Schweinsaffen im Doppelpack
Am 30.9. und 1.10.2007 wurden zwei Schweinsaffen im Tierpark Berlin geboren. Vater beider Jungtiere ist „Alec" und die Mütter „Evi" und „Mona". Alle Elterntiere stammen bereits aus der erfolgreichen Zucht des Tierparks Berlin. Die Schweinsaffengruppe ist nun auf stattliche 25 Tiere angewachsen. Das natürliche Verbreitungsgebiet der im Tierpark gehaltenen Unterart erstreckt sich von Süd-Thailand über die Malaiische Halbinsel bis nach Sumatra. Obwohl Schweinsaffen sehr attraktiv und leicht zu halten sind, trifft man sie heute nur noch in wenigen Zoologischen Gärten an. Der Tierpark Berlin ist einer der wenigen Zoos in Deutschland, der diese Makakenart hält. 2007 konnten zwei Weibchen, die im Tierpark geboren wurden, an den Tierpark Hamm zum Aufbau einer neuen Zuchtgruppe vermittelt werden.

PR-Inside.com - 22. Okt. 2007
Nachwuchs bei den Kapuzineraffen im Berliner Zoo
Im Berliner Zoo gibt es Nachwuchs bei den Kapuzineraffen. Diese Tiere seien selbst in Tiergärten nur noch selten anzutreffen, teilte ein Sprecher am Montag mit. Das am 6. September geborene Jungtier wachse unter der Aufsicht seiner Mutter heran. Sein Lieblingsplatz sei der mütterliche Rücken, auf dem es sich bevorzugt umhertragen lasse.

20min.ch - 22. Okt. 2007
Die achtjährige Rotschild-Giraffenkuh Luana hat am Sonntag im Kinderzoo Rapperswil ein Junges zur Welt gebracht.
«Die Geburt verlief reibungslos, das Giraffenmädchen ist wohlauf», freut sich Christian Hartmann, Revierchef Giraffen. Einen Namen für die Kleine habe man aber noch nicht. Stolz sei man vor allem auch auf den Jungbullen Uwe aus Gelsenkirchen, der zum ersten Mal Vater geworden ist. Mit der Giraffendame Mara, der Schwester von Luana, hat er ebenfalls angebandelt. Diese ist nämlich hochträchtig und wird in den nächsten Tagen auch ein «Giräffli» zur Welt bringen.





Deutsche Wochen-Zeitung - 17. Okt. 2007
Eine Arche Noah für Frösche Interview mit Dr. Kevin Zippel ...
Weltweit sterben Amphibien in einer Schnelligkeit aus, die der Wissenschaft viele Rätsel aufgibt. Während in der BDR keine Amphibienarten im Sinne der Weltnaturschutzunion (IUCN) gefährdet sind, gilt in Österreich der Donau-Kammmolch als potenziell gefährdet und ist in der Schweiz der Italienische Springfrosch vom Aussterben bedroht. Die Amphibien-Arche, ein aus der CBSG (Conservation Breeding Specialist Group), der WAZA (Weltverband der Zoos und Aquarien) und der IUCN/ASG (Amphibien-Expertengruppe) geformtes Steuerungsorgan, hat sich nun zum Ziel gesetzt, weltweit mindestens 500 Arten vor dem Aussterben zu retten. Der Programmbeauftragte der Amphibien-Arche, Dr. Kevin Zippel, sprach mit Erhard Düvel von der National-Zeitung über die großen Herausforderungen.

Süddeutsche Zeitung - 24. Okt. 2007
Proteste gegen Ausbau des Definariums
Tierschützer protestieren gegen den geplanten Ausbau des Delfinariums im Nürnberger Tiergarten. In einem offenen Brief forderten der Deutsche Tierschutzbund und der Bundesverband Menschen für Tierrechte den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) auf, die "politische Reißleine" zu ziehen. Mit Blick auf die bevorstehende Entscheidung des Stadtrats am Freitag solle der Politiker dem Ausbau "eine klare Absage" erteilen. Die Haltung von Delfinen in Nürnberg seit mehr als drei Jahrzehnten sei geprägt von hohen Tierverlusten und gescheiterten Nachzuchten, sagten die Tierschützer.

MVregio - 17. Okt. 2007
Braunbärin Jule zieht um
Gegenwärtig werden mit dem Heimattierpark Olderdissen in Bielefeld Verhandlungen geführt ob "Jule" die geeignete Partnerin für den dort lebenden 15 Jahre alten Braunbärenmann "Max" ist. Für die vor zwei Jahren fertiggestellte Bärenanlage im Stralsunder Zoo sind zwei Syrische Braunbären vorgesehen. Diese Unterart des Europäischen Braunbären ist relativ klein und fällt durch die sehr helle, goldbraune Färbung auf. Syrische Braunbären sind in ihrem Bestand stark bedroht und werden deshalb in einem europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführt. Sofern alle Verhandlungen positiv verlaufen, wartet auf "Jule" eine sehr großzügige, neu errichtete Bärenanlage und ein vom Alter her passender Braunbär. Der Bärentransport soll durch eine darauf spezialisierte Fachfirma erfolgen. Um die Aufregung für die sensiblen Tiere nicht noch zu verstärken, ist der Transport ohne jegliche Öffentlichkeit geplant.

Hamburger Abendblatt - 22. Okt. 2007
Sieben fantastische Tage Hagenbeck
Wenn sie eines in Erinnerung behalten werden, dann sicherlich den vergangenen Mittwoch. Acht Tonnen Heu mussten die sechs Teilnehmer von "7 Tage Hagenbeck" im Tierpark abladen. Und als ob das nicht genug wäre, stand hinterher noch das Reinigen des abgelassenen Tigergrabens an (inklusive des Heraussammelns von 400 Fischen und Zusammenschippens von Schlick). Und das auch noch im strömenden Regen. Das Resümee der Hamburger Hobbytierpfleger konnte dieser Tag trotzdem nicht verhageln: Alle schwärmten zum Abschluss der NDR-90,3-Aktion von einer fantastischen Woche voller toller Erfahrungen. Für einen der sechs könnte die Schnupperwoche der Einstieg ins Berufsleben gewesen sein: Robin Petzold (18), der Tierpfleger werden möchte, bekam von Walter Wolters die Aussicht auf eine Lehrstelle.

Hamburger Abendblatt - 22. Okt. 2007
"Ich plumpste in den Tigergraben"
"Ich hatte vorher ja keine Vorstellung, wie viel Mist Kamele an einem Tag produzieren!" Xiao-Shu Zhu (27), Unternehmensberaterin, lernte nach eigenen Angaben eine Menge in der Woche im Tierpark dazu. "Zum Beispiel kann ich jetzt Laub harken. Ich habe zwei Tage gebraucht, bis ich das raushatte", gibt sie unumwunden zu. "Und besser putzen kann ich jetzt auch", sagte sie zum Abschluss der Woche - und lachte.

Hamburger Abendblatt - 22. Okt. 2007
Besonders die Aras brachten Spaß
Nach einer Woche fühlte sich Holger Theissen absolut heimisch im Tierpark. Und so erklärte er den Besuchern bei der Schaufütterung der Pelikane auch selbstverständlich, dass die Schwungfedern der Vögel beschnitten seien, damit die Tiere "uns" nicht abhauen. Für den 38 Jahre alten Verkäufer war die Woche "sogar noch besser", als er es erwartet hatte. "Ich bin traurig, dass es keinen achten Tag gibt." Theissen hofft nun, dass er einmal wiederkommen darf: "Zum Helfen, am Wochenende, wenn sie mich brauchen."

inar.de - 18. Okt. 2007
25 Jahre Zooschule im Zoo Duisburg
Die Zooschule im Zoo Duisburg kann mit Stolz in dieser Woche ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie wurde am 18.10.1982 eröffnet. Alljährlich wird sie von ca. 10.000 Schülern besucht. Seit Bestehen haben bereits mehr als 200.000 Schüler und Schülerinnen, Studenten und Lehramtsanwärter aus dem Großraum Duisburg und den umliegenden Städten das Angebot der Zooschule wahrgenommen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Terminen vor allem im Grundschulbereich sehr hoch, und daher sind nahezu alle Termine schon 6-8 Wochen nach dem Beginn des neuen Schuljahres ausgebucht. Zurzeit bieten 6 FachlehrerInnen Schülern jeder Altersstufe und Schulform die Möglichkeit, im Beisein ihrer Klassenlehrer Natur und Tiere im forschend-entdeckenden Biologieunterricht im Zoo zu erleben und zu „be-greifen".

MVregio - 19. Okt. 2007
Festveranstaltung zu 50 Jahren Wisentzucht
Mit einer Festveranstaltung begeht das Wisentgehege auf der Halbinsel Damerower Werder bei Waren heute sein 50-jähriges Bestehen. Auf einer Tagung wollen Wisentexperten dabei auch darüber beraten, wie die Zucht der Wildrinder verbessert und neue Gehege in Deutschland aufgebaut werden können. Das Gehege mit 39 Tieren ist ein Besuchermagnet und die größte Gen-Reserve der Wisentzucht in Deutschland. 1957 waren die ersten beiden Wisente aus Polen für die Zucht auf der 320 Hektar großen Halbinsel eingetroffen. 1977 wurde das erste Schaugehege eröffnet, seither kamen mehr als eine Million Gäste.

Lausitzer Rundschau - 24. Okt. 2007
Auf der Suche nach dem gestohlenen Weißbüscheläffchen
In der Nacht zu gestern ist im Finsterwalder Tierpark ein kleines Weißbüscheläffchen gestohlen worden. Das wärmeliebende Tier gehört seit vielen Jahren zu den Stammbewohnern des Tierparks an der Bürgerheide und war der Liebling vor allem vieler Kinder.

Volksstimme - 23. Okt. 2007
Wolfs-Quartett im Halberstädter Tiergarten getauft Fähen halten ...
Die vier jungen Wölfe, die Mitte September im Halberstädter Tiergarten ein neues Zuhause gefunden haben, sind nicht mehr namen los. Sie heißen Sunny, Danni, Anni und Fanny. Getauft wurden sie in ihrem Gehege von Katharina Jerosch und deren Freund Michael Klinter. Letzterer ist seit dem 1. August Zivildienstleistender in der Naherholungseinrichtung. Das nun wieder Leben in das verwaiste Gehege einzog, ist einer langjährigen guten Zusammenarbeit mit dem Stendaler Tiergarten zu verdanken. Dort waren am 24. Mai vier weibliche Wölfe geboren worden. Und schnell stand fest, dass diese für Halberstadt bestimmt sind. " Unsere Freude war groß, als wir davon erfuhren ", erzählt Michael Bussenius. Doch nicht nur darüber freute er sich, sondern auch, dass die Tiere der Stadt keinen Cent gekostet haben. " Dafür treten wir mit unserer tiergarteneigenen Show 2008 im Stendaler Tiergarten auf. " Eine Zucht werde es nicht geben, war vom Tierpfleger zu erfahren. Zu den vier weiblichen Jungtieren, die sich kennen, soll kein männlicher Wolf hinzukommen.

Freie Presse - 22. Okt. 2007
Zahl der Besucher seit 2004 schon verdoppelt
Waschleithe. „Im kommenden Jahr tritt zwischen der Stadt und dem regionalen Fernseh-Anbieter ein Wartungsvertrag in Kraft“, erklärt Joachim Rudler, Bürgermeister von Grünhain-Beierfeld, in dessen Verwaltungsgebiet sich der Tierpark mit einheimischen und vom Aussterben bedrohten Tierrassen befindet. Der Vertrag gelte vorerst für einen Zeitraum von fünf Jahren. Er beinhaltet laut Rudler unter anderem die technische Wartung der Anlagen im Tierpark, die Vertragsgebühren für den Internetbetreiber sowie den Internet-Auftritt der Stadt selbst und einzelne Fernsehproduktionen des Kabel-Journals. Dafür plane man jährlich etwa 10.000 Euro im Haushalt der Stadt ein. Das wäre, so der Bürgermeister, schon in die Kalkulation eingeflossen, als die Stadt die Fördermittel beantragt habe. Das Vorhaben war mit zirka 80 Prozent gefördert worden. Spätestens bis 2010 sollen die Ausgaben wieder eingespielt sein. Glaubt man den nüchternen Zahlen der Statistik, dann hat sich zwischen 2004 und dem aktuellen Stand die Besucherzahl verdoppelt. Eine große Hilfe beim Vermarkten des Tierparks ist der Förderverein. Dessen Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Okt. 2007
Jeder hat einen kleinen Vogel
Halle/MZ. Vorsicht, sind alle Taschen zu, alle Reißverschlüsse? Die Warnung von Tierpfleger Sven Zeidler überrascht. Was darf man von den Trompetervögeln erwarten? Sind es gefiederte Räuber? Schnell wird klar, wen der 27-Jährige damit meint: Die Totenkopfäffchen. Denn die quirligen Kletterlinge leben mit den südamerikanischen Trompetervögeln im gleichen Gehege. "Bei dieser Vergesellschaftung haben wir uns direkt am natürlichen Lebensraum der Tiere orientiert", sagt der Vogelfreund. Denn in freier Wildbahn sind die Trompetervögel, die zur Familie der Kraniche zählen, regelrechte Waldstaubsauger. "Sie ernähren sich am Boden von den Früchten, welche die Affen von den Bäumen fallen lassen."

Freie Presse - 19. Okt. 2007
Limbach-Oberfrohna im Leo-Fieber
Das Leofieber geht in Limbach-Oberfrohna um. In der Stadt sind viele Kinder zu sehen, die sich schon „angesteckt“ haben: Viele verlassen das Haus nicht mehr ohne ihren (Plüsch-)Leo. Sie tragen das Kuscheltier auf dem Arm oder haben es auf den Gepäckträger ihres Fahrrades geklemmt. Und wohl fast alle Steppkes aus Limbach-Oberfrohna waren schon im Tierpark.

Münsterländische Volkszeitung - 22. Okt. 2007
Ein Profi unter den Profis
Rheine - Noch liegt ein sanfter Dunst über dem Naturzoo an diesem frühen Freitagmorgen. Kein einziger Besucher ist im Zoo, während Kerstin Klus ihren Schützlingen das Frühstück zubereitet. Es ist eine Mischung aus Hauswirtschafterin, Köchin und Mutter, den die 27-Jährige hier bewältigt. Schon seit zwölf Jahren ist Kerstin Klus im Naturzoo Rheine. Mit damals 15 Jahren begann sie hier ihre Ausbildung und blieb dabei: "Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, hier gibt es aber eben nicht die normalen Tiere", sagt sie.

Augsburger Allgemeine - 23. Okt. 2007
Das Töten von Tieren gehört dazu
In diesen Tagen sind wieder hunderte junger Menschen in der Region in die Ausbildung gestartet. In einer Serie lässt die IZ Firmen aus der Region und ihre Lehrlinge zu Wort kommen, damit vor allem auch unsere jungen Leser die Vielfalt der Berufe besser kennenlernen. Gerne können sich Betriebe, die besondere Ausbildungsberufe anbieten, bei der IZ melden, um in der Serie aufgenommen zu werden. Heute stellen wir den Beruf des Tierpflegers vor. Dreck und Gestank gehören zum Alltag eines Tierpflegers. Und doch ist der Beruf seit vielen Jahren sehr beliebt: Auf die letzte Ausschreibung des Tiergartens Ulm für zwei Lehrstellen gingen rund 350 Bewerbungen ein.

newsclick.de - 24. Okt. 2007
Marcel Pfeiffer ist einen Tag Tierpfleger im Magdeburger Zoo – Für ...
Magdeburg. Marcel ist elf Jahre alt. Schon jetzt weiß er genau, was er später einmal werden will: "Zoodirektor", sagt er wie aus der Pistole geschossen. Einen Tag ist der Schüler aus Mascherode Tierpfleger im Magdeburger Zoo – als Gewinner unserer Leser-Träume. Der Schüler aus Mascherode liebt Tiere und will später Tiermedizin studieren, dann als Zoodirektor arbeiten. "Dafür habe ich in der Schule extra Latein gewählt", erklärt er seine clevere Taktik.

Tirol Online
Europas ältestes Zwergflusspferd in Zürcher Zoo eingeschläfert
"Grebbo" sah zuletzt fast nichts mehr, fand sich aber in seiner ihm vertrauten Umgebung gut zurecht. In den letzten Tagen entwickelte sich an seiner linken Halsseite jedoch eine große Geschwulst, deren Entwicklung nicht beeinflusst werden konnte. Da ein operativer Eingriff wegen der Belastung für das betagte Tier und der Heilungschancen nicht mehr zur Diskussion stand, wurde das Männchen eingeschläfert.

NÖN Online - 18. Okt. 2007
Stadtpark-Bär Ali ist krank
„Der Bär dürfte schwer verletzt sein, er kann nicht einmal mehr ordentlich zur Wasserstelle gehen“, erzählt ein besorgter Neustädter den WNN. Bei einem sonntägigen Familien-Spaziergang durch den Park ist ihm aufgefallen, dass einer der beiden Bären große Probleme hat, wenn er sich bewegt. „Ein Mann, der beim Gehege gestanden ist, hat uns erzählt, dass sich der Bär den Rücken gebrochen hat“, ist der Anrufer besorgt. „Den Rücken hat er sich nicht gebrochen“, gibt Stadtgarten-Direktor Norbert Dallinger Entwarnung, „doch Ali hat schon seit längerem ein Hüftleiden, das ihn bei Bewegungen stört. Das wird aber tierärztlich behandelt.“ Die Folgen des hohen Alters der beiden Bären – seit mittlerweile 28 Jahren begeistert das tierische Duo die Besucher des Stadtparks. Das bärige Pärchen wird laut Dallinger vermutlich auch das letzte im Gehege im Stadtpark sein.

NÖN Online - 24. Okt. 2007
Kragenbär Ali musste eingeschläfert werden
Vor einer Woche berichteten wir noch über seine Krankheit, nun hat sich eine tragische Wendung ergeben. Seit 1981 erfreuten die Kragenbären Ali und Berba die Besucher des Wiener Neustädter Stadtparks, besonders für Kinder war das Pärchen eine besondere Attraktion und wichtigste Station bei einem Aufenthalt im Stadtpark. Leider war Ali, das Männchen, schon seit längerer Zeit krank. Durch Abnützungen in der Hüfte konnte er seine Hinterpfoten kaum noch bewegen und hat diese nur noch nachgeschleift. Da Ali trotz tierärztlicher Behandlung und Verabreichung von Schmerzmitteln seine Schlafhöhle in der letzten Zeit kaum noch verlassen konnte, hat man sich nun schweren Herzens entschieden, ihn von seinem offensichtlichen Leiden zu erlösen und ihn heute Mittwoch, den 24. Oktober, einschläfern lassen. Die sterblichen Überreste von Ali kommen in das anatomische Institut der Universität für Veterinärmedizin, sein Skelett wird in einem Museum ausgestellt werden. Für Berba, das Kragenbärenweibchen, wird nun intensiv versucht, einen Platz in einem anderen Tierpark zu bekommen, wo sie vielleicht noch in eine andere Bärengruppe integriert werden kann.

espace.ch - 24. Okt. 2007
Biel, Tierpark Zwei Tiere starben an Überfütterung
Tierpfleger Peter Zimmermann fand einen Sikahirsch und eine Steingeiss tot und mit gestreckten Beinen im Gehege liegen. Die Kadaver brachte er zur Untersuchung der Todesursache ins Tierspital Bern. Seit gestern liegt der Befund vor: Die beiden Tiere starben an einem Schock. Ausgelöst durch eine Überfütterung mit Kohlenhydraten, sprich stärkehaltiger Nahrung. Nadia Robert, Oberassistentin der Tierpathologie am Tierspital Bern: «Im Magen beider Tiere fanden sich viele Bestandteile von Kastanien.» «Es ist nicht auszuschliessen, dass die Kastanien zum Tod der Tiere geführt haben», sagt Tierärztin Robert. Im Tierpark Biel wie im Dählhölzli sind an den Gehegen Plakate angebracht. Sie weisen die Besucher darauf hin, die Tiere nicht zu füttern. «Man kann machen, was man will», sagt Hanspeter Habegger, der Präsident des Tierparks Biel, «es nützt nichts.» Der Tierpark Biel hat sich eine Erfolg versprechende Taktik zurechtgelegt: «Wir haben vor, Futterwürfel aus Heu in kleine Säckchen abzufüllen und an die Besucher zu verkaufen», sagt Hanspeter Habegger. Diese würden den Tieren nicht schaden.

20minuten - 24. Okt. 2007
Papiliorama rettet zwei Wollschweine
Happyend für Rudi und Rüsseline: Statt auf die Schlachtbank kommen die beiden Wollschweine nach Kerzers ins Papiliorama. «Zum Glück werden unsere Säuli gerettet», freut sich Maira Nett (11). Mit ihren Kameradinnen von der Berner Rudolf-Steiner-Schule hatte sie verzweifelt ein neues Heim für ihre Lieblinge gesucht. Weil im Schulgehege kein Platz für Nachwuchs ist, war der Termin beim Metzger eigentlich schon reserviert. «Auf natürliche Weise verhindern die Wollschweine, dass unser Areal völlig überwuchert wird», sagt Bijleveld. Er hofft, dass im Gehege auch seltene Schmetterlinge und Vogelarten Halt machen. Das klappt aber nur, wenn Rudi und Rüsseline fleissig wühlen und fressen, damit die Vegetation nicht zu dicht wird.

Markenpost.de - 24. Okt. 2007
Nashörner in Dänemark
Es ist nicht unbedingt Dänemark, wo man exotische Savannen und dichten Dschungel erwartet. Doch in dem kleinen skandinavischen Land kann man tatsächlich auf große Safari gehen. Auf der Insel Lolland befindet sich der nach eigenen Angaben größte Tier- und Landschaftspark Nordeuropas. Dort laufen Zebras, Nashörner, Gazellen, Emus und andere wilde Tiere aus fernen Kontinenten frei herum. Knuthenborg Park und Safari liegt nahe der Kleinstadt Maribo und ist von Kopenhagen aus in anderthalb Stunden mit dem Auto erreichbar.

Die Welt - 17. Okt. 2007
Kinderleiche in Krokodil gefunden
In einem erschossenen Krokodil sind in China die Überreste eines vermissten neunjährigen Kindes entdeckt worden. Das Krokodil wurde nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag von Ermittlern, die nach dem Kind suchten, in einem Park in der Stadt Beihai getötet. Die Ermittler hätten bestätigt, dass es sich bei den menschlichen Überresten um die des Kindes handele. Der Schüler verschwand am Freitag, nachdem er und drei Spielkameraden an einem Teich über einen Zaun geklettert waren. Die Kinder hätten mit Steinschleudern auf die Tiere gezielt und sie mit Stöcken geschlagen. Eines der bedrängten Krokodile habe schließlich in die Kleidung des Neunjährigen gebissen und ihn ins Wasser gezogen, wo er gefressen worden sei.

Web.de - 23. Okt. 2007
Panda greift jungen Besucher an
Er ist die Hauptattraktion des Pekinger Zoos, doch seine Anfälle von Übellaunigkeit haben böse Folgen: Schon zum zweiten Mal ist Panda Gu Gu über einen Zoobesucher hergefallen. Ein 15-Jähriger Junge war in das Gehege des achtjährigen Bären gesprungen und wurde daraufhin von dem Tier angegriffen, wie örtliche Zeitungen berichten. Der 110 Kilogramm schwere Bär habe beide Beine des Kindes bis auf die Knochen zerfleischt. Die Polizei gab an dem Zwischenfall den Berichten zufolge dem Jungen die Schuld. Der 15-Jährige sei nicht nur in den Käfig gesprungen, sondern habe auch durch einen Satz über die Außenmauer den Kauf einer Eintrittskarte umgangen. Der Panda hatte bereits im September einen Mann angegriffen, der betrunken in den Käfig gesprungen war, um mit dem Tier zu kuscheln. Gu Gu hatte dem ungebetenen Besucher ein großes Stück Fleisch aus dem Bein gerissen.

PR-Inside.com - 23. Okt. 2007
Pandabär «Gu Gu» beißt neugierigen Jugendlichen
Im Zoo von Peking hat ein Panda einen ungebetenen Besucher mit Bissen aus seinem Gehege vertrieben. Ein 15-jähriger Junge kletterte über den Zaun, als die Pandas am Montagnachmittag gerade gefüttert wurden. Besonders gestört fühlte sich der acht Jahre alte «Gu Gu», der den Jugendlichen in beide Beine biss und ihn schwer verletzte. Zoodirektor Zhan erklärte, der Angriff des 110 Kilogramm schweren Tieres habe zwei bis drei Minuten gedauert.

China Nachrichten vom China-Blog - 22. Okt. 2007
China: erfolgreicher Tierschutz in Shanghai
Morgen werden 4 Meeresschildkröten gesund und stark wieder ins Meer zurückgebracht. Die ehemals kranken Schildkröten wurden seit letzem November im Shanghai Ocean Aquarium gepflegt, nachdem sie versehentlich in Gefangenschaft geraten waren. Besonders beschädigt waren die Panzer der Tiere. Diese sind nun geheilt und die Tiere haben im letzen Jahr stattlich an Gewicht zugelegt. Die Nachricht von dem erfolgreichen Aufpeppeln der Schildkröten, bewegte einen Shanghaier dazu, eine Pärchen Blattschildkröten beim Shanghai Zoo abzugeben, da er sich zeitlich nicht mehr in der Lage fühle, sich um seine Haustiere zu kümmern. Der Zoo bedankte sich sehr herzlich, befürchtet nun aber weitere Übergaben unerwünschter Tiere und wies darauf hin, dass der Besitz artengeschützter Tiere illegal ist.

Südtirol Online - 18. Okt. 2007
Bärin Jurka sterilisiert
Bärin Jurka wurde in ihrem Gehege in St. Romedius am vergangenen Wochenende sterilisiert. Angeblich sollte damit nicht nur verhindert werden, dass die Bärin weitere Junge in die Welt setzt, sondern auch, dass männliche Bären während Jurkas fruchtbarer Zeit Zäune einreißen. Gegen die Sterilisation der Bärin hat es vor allem unter Trentiner Tierschützern Proteste gegeben. Das Ganze sei heimlich über die Bühne gegangen, auch wollten die Vertreter der Provinz den Eingriff mehrere Tage lang nicht bestätigen. Inzwischen wird nicht mehr dementiert, es heißt: Jurka geht es gut. Indes wird nach einer neuen Bleibe für Jurka gesucht. In Betracht gezogen wird ein Gelände bei Casteller südlich von Trient, aber noch gibt es keine Entscheidung.


derstandard.at - 23.10.2007
Größte Amphibienart der Welt zieht in Aquazoo Schmiding ein
Chinesische Riesensalamander gehören zu den ersten Tieren, die in den neu errichteten Aquazoo des Tiergartens Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich eingezogen sind. Die 2.500 Quadratmeter große Anlage, die noch heuer eröffnet werden soll, führt die Besucher auf eine Zeitreise vom Urknall bis in die Gegenwart. Zahlreiche spektakuläre Lebensräume kann man in Schmiding demnächst hautnah erleben: Neben einem zwölf Meter langen Korallenriff wurde auch eine Amazonas-Regenwaldlandschaft angelegt. Piranhas, Anakondas und kleine Äffchen werden unter anderen das Biotop bevölkern. In einem 320.000 Liter fassenden Aquarium sollen sich Riffhaie tummeln. Wer einen Blick in die ferne Vergangenheit werfen will, kann durch eine urzeitliche Landschaft mit Sauriermodellen streifen.

the Leicestershire Times 20 October 2007
TRIBUTES TO WORLD ZOO LEGEND AS MOLLY DIES

Molly Badham, the inspired animal lover who co-founded Twycross Zoo and turned it into one of Britain's best-loved attractions, has died.
Together with business partner and long-time friend Nathalie Evans, they eventually turned their love of exotic animals into the largest
collection of primates in the world. It is now also known as the World Primate Centre in recognition of its collection of monkeys and apes.
A spokesman for the zoo said: "Miss Molly Badham was loved by both the animals and staff of the zoo, and its many visitors. She will be very much missed. Her legacy is long-lasting and profound and we all send our deepest sympathies to her long-time friend and partner Nathalie Evans."
Molly and Nathalie met while working in separate pet shops, in Sutton Coldfield, in the early 1950s. Molly was already looking after unwanted chimpanzees and it was their shared love of these primates which brought them even closer together. After years of hard work, Twycross Zoo was born in 1963. Some 85,000 visitors passed through the gates during its first 12 months - now the zoo is home to more than 1,000 animals and attracts more than 500,000 children and adults every year. Twycross is the only British zoo to exhibit all four species of great ape, including the UK's only group of breeding bonobos. The Molly Badham Chimpanzee Fund has now been set up in recognition of her years of service.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen



Algemeen Dagblad - 18. Okt. 2007
Verblijf Bokito met ramen
Bokitos Gehege mit Glasscheiben
Es scheint schon wieder lange her zu sein, als Silberrücken Bokito im Tiergarten Blijdorp aus seinem Gehege entkam. Am 18. Mai sprang der Gorilla über den Wassergraben, der das Außengehege umgab, und verletzte eine Besucherin ernsthaft. Seitdem ist alles anders: Dieser Teil des Zoos wurde rigoros umgebaut, u.a. wurde eine meterhohe Betonmauer um das Gehege herum gesetzt. Seit kurzem verfügt diese robuste Grenze des Geheges über große Glasscheiben, so daß die Besucher die Gorillagruppe gut sehen können. Jetzt noch etwas Bepflanzung, und das Gehege ist fertig.

Algemeen Dagblad - 18. Okt. 2007
Onderzoek dood leeuwin duurt nog weken
Untersuchung der toten Löwin dauert noch Wochen
Die Untersuchung nach dem Tod der Asiatischen Löwin Mika dauert noch einige Wochen. Das Tier wurde vor einem Monat leblos angetroffen im Wassergraben an der Löwenanlage im Tiergarten Blijdorp. "Wir wissen noch immer nicht, woran das Jungtier gestorben ist", sagt eine Sprecherin. Eine Virusuntersuchung kann möglicherweise Aufschluß geben. Mutter und Schwester von Mika, die ebenfalls Krankheitserscheinungen zeigten, geht es schon etwas besser.

fz.nl - 18. Okt. 2007
Burgers' Zoo opent nieuw congrescentrum
Burger's Zoo eröffnet neues Kongreßzentrum
Am Freitag, dem 19. Oktober, eröffnet der Königliche Kommissar der Provinz Gelderland Cornielje in Burgers' Zoo die erneuerte Savannenlandschaft, den neuen Giraffenstall und das neue Kongreßzentrum ‚Safari Meeting Centre'. Das ‚Safari Meeting Centre' ist ein modernes Kongreßzentrum, das besteht aus dem Foyer (550 Personen), dem Auditorium (450 Personen), dem Safari Restaurant (550 Personen) und fünf angrenzenden luxuriösen Tagungsorten (variierend von 50 bis 100 Personen). Das Foyer ist ein stimmungsvoller Raum, in dem maximal 550 Personen empfangen werden können. Hier befindet sich die Longneckbar, die ihren Namen einem stilvollen Giraffenbild und der Tatsache verdankt, daß warme und kalte Getränke ausschließlich in "longneck" Bechern, Gläsern und Flaschen serviert werden. Das Auditorium bietet Platz für 450 Gäste und ist bestückt mit sehr komfortablen Stühlen mit extra Platz für die Beine. Die afrikanische Atmosphäre wird verstärkt durch eine lebensgroße Wiedergabe von Tausenden Gnus, die einen reißenden Fluß überqueren. Weiter ist das Auditorium versehen mit modernen audiovisuellen Geräten und professioneller technischer Unterstützung. Direkt angrenzend an das Auditorium kann im Safari Restaurant getafelt werden, das ist in der Form einer originellen afrikanischen Lodge gestaltet. Es gibt Platz für maximal 550 Gäste, die spezielle afrikanische Gerichte und Weine genießen. Das Restaurant befindet sich auf einer für die Landschaft von Süd- und Ostafrika typischen Felsformation. Vor dem Restaurant finden Sie weitläufige Terrassen mit einer bezaubernden Aussicht auf die Savanne von Burgers' Zoo. Das Safari Meeting Centre ist ausgestattet mit fünf angrenzenden Tagungsorten, den luxuriösen Mount Kenia Lodge, Kilimanjaro Lodge, Canopy Lodge, Tree Tops Lodge und Knoefsaal. Information und Reservation: telefonisch (026 - 353 72 01) oder per e-Mail oder auf burgerszoo.nl

jeugdjournaal - 18. Okt. 2007
Witte leeuw geboren
Weißer Löwe geboren
Eine besondere Geburt in einem Zoo in Belgien! Gestern wurde dort ein weißer Löwe geboren. Und so etwas geschieht fast nie. Weiße Löwen kommen in freier Natur nicht mehr vor. Sie leben nur noch in Zoos. Da versuchen sie dafür zu sorgen, daß das Tier nicht ausstirbt. Dieser kleine weiße Löwe wurde geboren im Zoo von Olmen, Belgien. Sie sind dort sehr stolz auf das Löwenjunge. Es ist noch nicht bekannt, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist. Die Pfleger werden das erst in ein paar Wochen sehen können. Einen Namen hat das Tier also noch nicht, aber der Zoo hat schon mitgeteilt, daß der Name auf jeden Fall mit einem I beginnen soll.

metrotime.be - 23. Okt. 2007
Zeldzame witte leeuwenwelp gestorven in Olmense zoo
Seltener weißer Löwe im Olmener Zoo gestorben
Das weiße Löwenjunge, das Mitte Oktober das Licht der Welt im Olmener Zoo erblickte, ist gestorben. Das teilt der Kempener Tierpark auf seiner Website mit. Die Geburt war ein seltenes Ereignis, da die Tiere nicht mehr in freier Natur vorkommen und es in Belgien keinen anderen Zoo gibt, der die Löwenart hält. Woran das Löwenjunge vorige Woche Donnerstag gestorben ist, ist laut Park noch unbekannt. Mutter Ashanti und Vater Apollo suchen laut Zoo unterdessen wieder einer die Gesellschaft des anderen. "Wir schauen darum auch wieder voller Hoffnung in die Zukunft", so der Tierpark. Weiße Löwen, ursprünglich eine wilde Variante des gewöhnlichen Löwen, kommen in der Wildnis nicht mehr vor. Laut Olmener Zoo ist es dann auch überaus wichtig, daß Zoos durch Mittel von Zuchtprogrammen die Art erhalten können."
>daß das mit der "seltenen Löwenart" bzw. deren "Arterhalt"
Unfug ist, dürfte hinlänglich bekannt sein...

megastadfm.nl - 23. Okt. 2007
Weer kunstolifant vernield
Wieder Kunstelefant zerstört
In den letzten Tagen ist wieder einer der Kunstelefanten der Rotterdamer Elephant Parade zerstört worden. Der spiegelnde Elefant ‚Transitions' stand auf dem Treppenabsatz des Beurs-WTC-Gebäudes. Es ist das viertemal, daß ein Elefantenkunstwerk von Vandalen beschädigt wurde. Inzwischen wurde bei der Rotterdamer Polizei Anzeige erstattet.

atv.be - 23. Okt. 2007
Dimitri Leue fluistert 's nachts in de Zoo
Dimitri Leue flüstert nachts im Zoo
Zwischen 31. Okt. und 4. Nov. kann man die Tiere im Antwerpener Zoo auch abends besuchen. Zum erstenmal in dreizehn Jahren bleibt der Zoo dann geöffnet zwischen 18.30 und 20.30 Uhr.

dierennieuws.nl - 23. Okt. 2007
Herfstactiviteiten in Zoo Parc Overloon
Herbstaktivitäten im Zoo Parc Overloon
Mitmachen bei tierisch schönen Aktivitäten, dabei sein bei einer Greifvogelschau, den in herbstliche Farben gehüllten Botanischen Garten besuchen - das kann man alles während der Herbstferien, vom 20. bis einschließlich 28. Okt. im Zoo Parc Overloon! Ein abwechslungsreiches Aktivitätenpogramm steht auf der Tagesordnung und während der verschiedenen Zoozeiten treffen die Besucher die Bewohner des Parks auf eine ganz besondere Art und Weise. In den Herbstferien finden die Raubvogelvorführungen Sonntag, Dienstag und Donnerstag um 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr statt. Website: www.overloonzoo.nl

dierennieuws.nl - 23. Okt. 2007
Herfstvakantie en nieuwe diersoort in Dierenpark Wissel
Herbstferien und neue Tierart im Tierpark Wissel
Mitmachen bei tierisch schönen Aktivitäten, neue Tierarten bestaunen und den spielenden neugeborenen Kleinen Pandas zuschauen, das kann man alles während der Herbstferien. Vom 20. bis einschließlich 28. Okt. steht ein abwechslungsreiches Aktivitätenprogramm auf der Tagesordnung und während der verschiedenen Zoozeiten treffen die Besucher die Parkbewohner auf eine ganz besondere Art und Weise. Der Park zeigt sich zur Zeit in herbstlicher Farbenpracht der Bäume und Sträucher. Am Zoomobil "Lauter nette Tiere" (Beestenboel) können Besucher allerlei tierische Materialien beschauen und Fragen stellen. So können sie selbst fühlen, wie weich das Fell eines Yaks ist, einen Schildkrötenpanzer von innen beschauen und hören, wodurch sich Ara- und Emufedern voneinander unterscheiden. Das Zoomobil steht während der Herbstferien regelmäßig von 13.30 bis 16.00 im Park. Neue Tierart: Gerade angekommen im Tierpark Wissel sind zwei Kaninchenkänguruhs. Diese seltenen Beuteltiere leben in Australien und werden auch Känguruhratten genannt. Die zwei Männchen sind noch kein Jahr alt und stammen aus einem Zoo in Polen. In den nächsten Tagen sollen sie vorsichtig ihre neue Umgebung erkunden und Bekanntschaft schließen mit ihren "Hausgenossen", den grellgefärbten Gebirgsloris. Den kleinen Roten Pandas, die im Juli geboren wurden, geht es ausgezeichnet. In den ersten Wochen verbrachten sie viel Zeit in ihrem Innengehege, setzen aber nun ihre ersten Schritte in das Außengehege. Sie wachsen schnell und lassen sich immer mehr sehen. Website: www.wisselzoo.nl

vakantie.paginablog.nl - 21. Okt. 2007
JungleBook Festival in Gaia Park
Dschungelbuch-Festival im Gaia-Park
Wer während der Herbstferien etwas Schönes mit den Kindern tun will, kann das ab morgen (22. Oktober) bis einschließlich 28. Oktober im Zoo Gaia Park in Kerkrade (Limburg). Speziell für die Herbstferien wird hier das Disney Dschungelbuch-Festival stattfinden, wobei es 15 besondere Disney-Aktivitäten über den ganzen Park verteilt zu sehen und zu tun gibt. Hier sehen Sie genau, was es während dieser Tage zu tun gibt. Der Park ist täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr.

oradio.be - 20. Okt. 2007
Antwerpse Zoo opent 's avonds de deuren
Antwerpener Zoo abends geöffnet
Von Mittwoch, 31. Oktober bis einschließlich Sonntag, 4. November, öffnet der Antwerpener Zoo abends seine Pforten. Man kann an einem geführten Rundgang teilnehmen unter einer stimmungsvollen Beleuchtung und dabei den Zoo von einer anderen Seite kennenlernen. Die Rundgänge starten zwischen 18.30 und 20.30 und dauern etwa ein und eine halbe Stunde. Eintrittskarten kosten 22 Euro an der Kasse und 18 Euro im Vorverkauf. Jahreskartenbesitzer und Kinder erhalten Ermäßigung. Auskünfte und Reservierungen auf http://www.zooantwerpen.be oder per Telefon 070 23 33 54.

dierennieuws.nl - 19. Okt. 2007
Varkensfluisteraar is boos...
Schweineflüsterer ist böse...
Schweineliebhaber machen sich große Sorgen um den Rummel, der die Minischweine aus England umgibt. Es gibt inzwischen eine Warteliste von einem Jahr für die kleinen Grunzer, die auf eine Handfläche passen, es wird ein Paris-Hilton-Trend befürchtet. Die berühmte Hotelerbin verstand es, einen weltweiten Ansturm zu schaffen auf Chihuahuas, welche sie benutzte als nettes Zubehör, wenn sie über den roten Teppich schritt. Schweineflüsterin Dafne Westerhof befürchtet nun, daß den kleinen Schweinchen das gleiche Schicksal widerfahren könnte. "Aber dann gibt es Ärger! Dann werde ich schrecklich böse sein", erklärt sie. "Diese Schweinchen bleiben nämlich nicht so klein. O.k., sie werden vielleicht nicht so groß wie ein normales Fleischschwein, aber so klein und süß wie sie jetzt sind, bleiben sie wirklich nicht. Es sind Babys. Das Beloofde Varkensland (Gelobte Schweineland) hat 15 von den ausgedienten Minischweinen aufgenommen. Sie sind alle rund 70 kg schwer geworden..., so Westerhof, die in Kürze nach England reist, um sich persönlich ein Bild zu machen.

enschede.tctubantia.nl - 17. Okt. 2007
Op bres voor Peruaanse pinguïns
In die Bresche für die Humboldtpinguine
Er wurde vor zwei Wochen mit einer weißen Limousine abgeholt zu einer "Kindertierektorenberatung". Dort sprach Bram ten Haken (9), "Kindertierektor" des Zoos in Emmen, mit 14 Kollegen. Seit dieser freundschaftlich verlaufenen Beratung ist er in einem heftigen Kampf verwickelt mit seinen Mit-Kindertierektoren. Derjenige, der die meisten Stimmen erwirbt, erhält 2.500 Euro für ein Tierprojekt. Bram macht sich stark für Pinguine in Peru. In Peru ist ein Lastwagen umgebaut zu einem Pinguinbus, ein mobiles Lernzentrum, um die peruanischen Kinder über die Humboldtpinguine zu informieren. Bram erklärt, warum das nötig ist: "Die Kinder in Peru verstehen nicht, daß sie die Pinguinnester nicht anfassen dürfen. Wenn das Nest nach Mensch riecht, kommen die Eltern nicht mehr zurück. Manchmal zerstören die Kinder sogar die Eier." Ein anderes Problem ist die Überfischung der peruanischen Küstengewässer. Wenn Bram den Wettbewerb gewinnt, erhält der Pinguinbus in Peru Geld. "Das ist doch ganz wichtig, denn sie müssen natürlich auch Benzin und so bezahlen" Bram kann noch einige Stimmen gebrauchen. Er will bis zum Ende des Wettbewerbs im Juni 2008 viertausend Stimmen erhalten. Einstweilen hat er 400, damit belegt er den achten Platz. Bram: "Der Vorjahrsgewinner hatte 3.500, ich will ein paar mehr


24 oktober 2007
Bokito heeft waterpokken
Bokito hat Windpocken
De wereldberoemde gorilla Bokito in Diergaarde Blijdorp heeft waterpokken. Zijn verzorgers vonden het mannetje de afgelopen dagen wat hangerig en kwamen er achter dat hij de ziekte heeft, zo vertelde woensdag een woordvoerster van de Rotterdamse dierentuin. De dierentuin vermoedt dat hij de waterpokken heeft opgelopen via bezoekers. De gorilla kan zijn andere familieleden besmetten, maar er is volgens de woordvoerster geen reden tot zorg.


Russische Meldungen

uralpress.ru - 24. Okt. 2007
Учителям расскажут об особенностях экологического просвещения младших школьников
Die Lehrer erfahren etwas über die Besonderheiten der ökologischen Bildung jüngerer Schüler
Am Dienstag, dem 30. Oktober, findet im Zoo Tscheljabinsk ein Seminar "Besonderheiten der ökologischen Erziehung und Bildung jüngerer Schüler" statt. Zu diesem Seminar sind die Biologielehrer der Schulen der Stadt und des Gebietes Tscheljabinsk eingeladen.

annews.ru 24. Okt. 2007
В Ярославле строят уникальный зоопарк
In Jaroslawl wird ein einzigartiger Zoo gebaut
Die Idee, den Jaroslawler Zoos "Lesnaja poljana" ["Waldlichtung"] zu errichten, äußerte Stadtoberhaupt Wiktor Wolontschunas. Der ehemalige Direktor des Zoos Tbilissi, der Kandidat der biologischen Wissenschaften Tejmuras Barataschwili, half die praktische Realisierung des Projektes zu beginnen. Unter der Leitung von Barataschwili begann in Tbilissi ein totaler Umbau des Zoos - innerhalb von acht Monaten wurden 70% aller Gehege und Käfige erneuert. Noch ein wenig Zeit hätte er gebraucht - und der Zoo wäre auf Weltniveau gewesen, doch dem stellten sich die politischen Ereignisse der letzten Jahre in den Weg. So kam Tajmuras Barataschwili nach Rußland. Und als er von der Idee des Oberbürgermeisters erfuhr, bot er seine Hilfe an, um diese Idee zu realisieren. "Ein Zoo ist weit mehr als nur eine Sammlung von Tieren", erzählte er. "Tatsächlich ist ein Zoo in erster Linie ein mächtiger Mechanismus für die Erziehung der heranwachsenden Generation, eine der Inselchen, wo die Kinder menschlicher werden." In den Plänen der Direktion steht der Erwerb solcher exotischen Tiere wie der Baikalrobbe, die es zur Zeit in keinem Zoo der Welt gibt, von Capybaras, dieser Großnager des Amazonasbeckens, und Alpakas, wie der amerikanische Verwandte des Kamels heißt. Weiter sollen kommen Przewalskipferd, Schraubenziege, vietnamesisches Hängebauschwein, Zebra und Lama. Die bereits vorhandene Fläche von 27 ha soll mit der Zeit bis auf 300 ha erweitert werden. Insgesamt soll es hier bis zum Stadtjubiläum etwa 2.000 Säugetiere, Vögel und Fische geben. "Auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR kann man solche Projekte an den Fingern abzählen", betont der Direktor. Wiktor Wolontschunas ergötzt sich an dem Gedanken, daß man im Zoo ständig Naturkundeunterricht durchführen kann, wenn man den Zoo der Schulverwaltung der Stadt übergibt.
[Das mit den Baikalrobben scheint wohl nicht ganz zu stimmen. "Als einziger Zoo außerhalb Russlands hält der Zoo Leipzig zwei weibliche Baikalrobben (Phoca Sibirica)". Stand: 7. Aug. 2007. Quellen: Wikipedia, Zoo Leipzig; siehe http://www.superleipzig.de/index.php?option=com_content&task=view&id=70&Itemid=33; "Baikalrobben werden nur in sieben japanischen Haltungen, Zoos, Aquarien gehalten, in zwei Haltungen in Russland und im Zoo Leipzig". Siehe http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4313622.html. Stand: 19. Juli 2007]

molsib.info - 24. Okt. 2007
Зоопарк обленился
Zoo wird faul
Zum erstenmal, solange der Zoo existiert, kamen Faultiere dorthin. Ein junges Paar Zweifinger-Faultiere wurde aus Moskau nach Nowosibirsk gebracht. Heute leben Faultiere nur in einigen Zoos des Landes, doch im Nowosibirsker Zoo hofft man, daß das exotische Pärchen sich nicht nur einlebt, sondern auch Nachwuchs haben wird.

chas-daily.com - 23. Okt. 2007
Американки - хозяйки наших болот
Amerikanerinnen - Herrinnen unserer Sümpfe
In Lettland erhielten die Sumpfschildkröten grausame Feinde - amerikanische Gelbwangen-Schmuckschildkröten. Der Direktor des Lettgallischen Zoos [in der Stadt Daugavpils, Lettland] Michail Pupinsch erzählte, daß die Sumpfschildkröten sich in Lettland ohnehin am Rande des Aussterbens befinden. Hier verläuft die Grenze ihres Verbreitungsgebietes. Der kurze und kalte Sommer, intensive Melioration, der Bau von Verkehrswegen, die dem Transport von Personen dienen und die langsame Wanderung der Reptilien in den benachbarten Sumpf behindern... Aber in den letzten Jahren kam noch eins hinzu - der Einfall überseeischer Gäste. Gelbwangen-Schmuckschildkröten sind aggressiver als unsere ruhigen Sumpfbewohner. Und wie M. Puninsch betonte können sie Krankheiten übertragen, die nicht charakteristisch sind für die lettische Fauna. Sie sind so populär, daß sie in den USA in speziellen Farmen gezüchtet und dann bis zu 10 Millionen dieser Tiere verkauft werden. Auch viele Einwohner Lettlands haben sie erworben. Und wenn die lebenden Spielzeuge ihren Besitzern lästig werden, setzen diese sie, ohne lange nachzudenken, im nächsten See oder Sumpf aus. Biologen haben schon in verschiedenen Ecken Lettlands Gruppen von Gelbwangen-Schmuckschildkröten entdeckt, die sich völlig eingelebt haben unter den neuen Bedingungen. Zum Beispiel lebt im See Nitaure eine kleine amerikanische Familie, zu der fünf Weibchen und ein Männchen gehören. Zum Glück können die Zugewanderten unter unseren Bedingungen sich noch nicht fortpflanzen. Doch haben sie eine lange Lebenszeit, so daß sie es schaffen, die einheimischen Sumpfschildkröten zu verdrängen.

wwf.ru - 23. Okt. 2007
Kamby-Lama of Tuva is ready to help in snow leopard conservation
Jampel Lodoi, Kamby-Lama of Tuva, met with Chaizu Kyrgys, WWF Russia Altai-Sayan project leader, and expressed his commitment to contribute to the conservation of tuvinian unique nature and rare species. The meeting took place in the Kamby-Lama residence. Taking into account a specific role of religious leaders in nature conservation advocacy, WWF appealed to the spiritual leader of Tuva Buddhists with the suggestion of cooperation and combination of efforts for environmental protection. Jampel Lodoi entirely supported this suggestion and mentioned that WWF was the only organisation came out with such initiative. Parts discussed possible ways of cooperation and concrete actions that could be done in the near future. In particular it was decided to meet with Mongun-Taiga residents to discuss some questions about rare species - snow leopard and wild mountaine sheep - conservation. The publication of Buddhist calendar with Kamby-Lama appeal to Tuva people was also coordinated. Besides Chaizu Kyrgys and Jampel Lodoi discussed a possibility of suburgan building with WWF's support (suburgan is a Buddhist stupa with Buddha image and sutras with welfare wishes inside).Snow leopard, or irbis, is listed in the IUCN Red Data Book as "threatened to extinction". The snow leopard is comparatively less studied. Irbis is the only big cat species that permanently lives at high altitudes and symbolizes the majestic, mysterious and rigorous world of Central Asian Mountains. According to expert estimates there are 150 to 200 snow leopards in Russia, all - on the territory of Altai-Sayan Ecoregion.

m3m.ru - 23. Okt. 2007
Татфондбанк начал продажу новых монет ЦБ России серии "Красная книга
Tatfondbank begann den Verkauf neuer Münzen der Zentralbank Rußlands der Serie "Rote Liste"
Die Handelsbank "Tatfondbank" ging an den Verkauf neuer Münzen der Zentralbank der russischen Föderation. Das sind Silbermünzen im Wert von einem Rubel der Serie "Rote Liste", auf denen Eismeer-Ringelrobbe, Steppenweihe und Großzahnnatter abgebildet sind.

rg.ru - 19. Okt. 2007
Медвежий угол. Супруги-пенсионеры ищут хозяина для своих топтыгиных
Bärenwinkel. Rentnerehepaar sucht neuen Besitzer für seine Petze
Jagdwirt Iwan Leschtschenko und seine Frau aus der Siedlung Dubowyj Kljutsch übernahmen vor zweieinhalb Jahren die obdachlosen Raubtiere in ihre Obhut. Sie dachten, es sei nur für eine gewisse Zeit, doch erwies sich, daß außer der Rentnerfamilie niemand die Jungbären braucht. 40 Jahre lang arbeitete Iwan Grigorjewitsch als Jagdwirt in der Abteilung der Staatlichen Jagdaufsichtsbehörde in den Rayons Ussurijsk und Oktjabrskij. Nach der Liquidierung des Betriebes wurde der Käfig mit den Wildtieren der Willkür des Schicksals überlassen. Wenn es Iwan Grigorjewitsch und seine Gattin nicht gegeben hätte, den Bären wäre es schlecht ergangen. Doch sich mit neun Bären abgeben ist für die bejahrten Leute eine Last, die ihre Kräfte übersteigt. Die Leschtschenkos haben versucht, ihre Pfleglinge in einem Zirkus oder einem Zoo unterzubringen, doch von überallher erhielten sie eine Absage. Kragenbären lassen sich schlecht dressieren, von den Zoos blieben nur einzelne. Aber mit der Zeit wird die Bärenfamilie regelmäßig größer. Die Leute haben längst mitbekommen, daß es diesen Bärenzwinger gibt, deshalb werden verwaiste junge Bären direkt zu den Leschtschenkos gebracht, wenn man die Petze in der Taiga findet. Und den beiden Rentnern bleibt nichts anderes übrig, als die Alteingesessenen enger rücken zu lassen und die Neuen aufzunehmen. Es gab Fälle, da die Kleinen den Leschtschenkos einfach untergeschoben wurden. Die Rentner kamen früh aus dem Haus und stolperten fast über den Käfig mit dem nächsten Bären. Das kann man doch nicht wegwerfen... Doch die Ehegatten verlieren den Mut nicht und verzichten nicht auf ihre Schützlinge. Und abgeben wollen sie diese nur in zuverlässige Hände. Die zottigen Pfleglinge antworten auf eine solche Sorge fast mit einer Ergebenheit, wie sie Hunden eigen ist. Iwan Grigorjewitsch und seine Gattin gehen ohne Angst in den Käfig mit den Raubtieren, und die Petze gehorchen ihnen widerspruchslos. Doch wird dieses Idyll noch lange andauern? Hinzu kommt, daß die Familie Leschtschenko Familienzuwachs erwartet - zwei Bärinnen sollen im Winter gebären...


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Aquazoo Düsseldorf, 24.10.2007
Abermals Otternachwuchs im Aquazoo -
Seit 1999 leben in der Tropenhalle des Düsseldorfer Aquazoos die possierlichen Kurzkrallenotter, deren angestammte Heimat Asien ist. Bereits 2004 konnte über ersten Nachwuchs berichtet werden. Leider starb das damalige Zuchtweibchen und wurde durch "Julischka" aus dem Zoo Budapest ersetzt. Zusammen mit "August" aus Dortmund hat sie nun zum dritten Mal Junge. Die je drei zierlichen Männchen und Weibchen haben gerade die Augen geöffnet und erkunden auf noch tapsigen Beinen ihr Gehege. Die Eltern sowie die noch im Aquazoo lebenden drei Geschwister aus früheren Würfen passen höllisch auf, damit den Kleinen nichts passiert. Also ist es kein "kleines Ding" für die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, zu der Gruppe für Fütterung und Reinigungsarbeiten in das Gehege zu gehen."Julischka" zieht ihren dritten Wurf auf.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 24.10.2007
Zwei Schwergewichte feiern zusammen
DIS AG übernimmt Patenschaft für die Elefantendame Zella

Zella ist eine von vier Wilhelma-Elefantendamen. Die vier sind Vilja, die älteste, Pama, Molly und Zella. Zella feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Welcher Tag genau das ist – wissen die Tierpfleger nicht, weil Zella ein Wildfang ist, das heißt, sie ist in ihrer Heimat Indien in freier Wildbahn gefangen und nach Europa gebracht worden. Elefanten sind die größten noch lebenden Landtiere. Zella wiegt rund 3900 Kilogramm. Auch die DIS AG feiert ihren 40. Geburtstag. Als bundesweit agierender Personaldienstleister ist sie Branchenriese in der Vermittlung von Fach- und Führungskräften. Die fünf Niederlassungen in der Region Stuttgart – in Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Reutlingen und Stuttgart – haben sich für das Jubiläum etwas Besonderes überlegt.Die zwei Schwergewichte in ihrer Branche, DIS AG und Zella, feiern ihren Geburtstag zusammen. Das Geschenk für Zella ist die Übernahme einer Patenschaft für sie in Höhe von 10.000,- Euro für ein Jahr. Das ist der höchste Betrag, der jemals für eine Patenschaft in der Wilhelma im Zeitraum von einem Jahr gespendet wurde. Zella freut sich nicht allein. Die Wilhelma kann mit den Patenschaftsgeldern Projekte finanzieren, die Zella und den anderen Tieren zu gute kommen, etwa ein größeres und schöneres Gehege. Ob das Geld in den geplanten Neubau eines Elefantenhauses fließt, ist noch nicht sicher. Denn der Neubau muss wegen des geplanten Rosensteintunnels noch einige Jahre verschoben werden.
Bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde bedankte sich Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch herzlich bei den Leitern der DIS AG Niederlassungen in Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Reutlingen und Stuttgart.

Zoo Salzburg, 24.10.2007
„HoffungsträgerInnen & VerliererInnen“ – eine Ausstellung der besonderen Art im Zoo Salzburg / Die Plattform der entwicklungspolitischen Gruppen und Organisationen Salzburgs freut sich über die innovative Kooperation mit dem Zoo Salzburg.

„Die Vielfalt der Tierwelt, auf die unsere Besucher und Besucherinnen im Salzburger Zoo treffen, ist ein Beispiel für den Reichtum unseres Planeten. Im Rahmen der Kooperation mit der Plattform wird dieser Reichtum mit den unterschiedlichen Lebenswelten von Menschen rund um den Globus verknüpft. Eine Ausstellung der etwas anderen Art begleitet nun unsere BesucherInnen bis Ende November bei ihrem Zoospaziergang.“ berichtet Mag. Sabine Grebner, Zoogeschäftsführerin. Die lebensgroße Holzfiguren stehen zum einem für jene, die oft keine Stimme haben und zu den VerliererInnen unseres Wirtschaftssystems zählen. Zum anderen trifft man aber auch auf HoffnungsträgerInnen, die durch ihr Handeln in den verschiedensten Lebensbereichen unsere Welt ein Stück weit zum Positiven verändern. „Es braucht noch viele dieser HoffnungsträgerInnen, damit die Erde für alle Menschen und Tiere ein lebenswerter Ort wird und auch die nachfolgenden Generation diesen einzigartigen Lebensraum in seiner Vielfalt erfahren können,“ erklärt Gerd Haslinger von der entwicklungspolitischen Plattform. „Die Zusammenarbeit mit dem Zoo Salzburg soll dazu beitragen, dass weitere Menschen dazu angeregt werden, in diesem Sinne zu handeln.“ Die entwicklungspolitische Plattform hat folgende Mitglieder: Afro-asiatisches Institut Salzburg, A3W-Aktion3.Welt/EZA Fairer Handel, DKWE – Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklung, INTERSOL, Südwind Entwicklungspolitik Salzburg.

Sea Life Oberhausen, 24.10.2007
333. Katzenhaibaby geschlüpft
Seit über drei Jahren gibt es das Sea Life Oberhausen jetzt schon und in dieser Zeit hat es schon reichlich Nachwuchs gegeben. Besonders gut läuft die Nachzucht der kleingefleckten Katzenhaie, denn mittlerweile ist das 333. Katzenhaibaby in Oberhausen geschlüpft.

Zoo Osnabrück, 23.10.2007
Löwe Jambo wurde 19 Jahre alt

Vor zwei Wochen musste der Löwe Jambo wegen Altersschwäche eingeschläfert werden. Für die Zoomitarbeiter kam dieser traurige Schritt nicht überraschend. Bereits seit drei Wochen war Jambo zu schwach, um mit den Löwinnen den Tag auf der Außenanlage zu verbringen. Er fraß und trank nicht mehr und es war offensichtlich, dass ihm sein Alter zu schaffen machte. Trotz intensiver Bemühungen von Tierpflegern und Zootierärztin besserte sich sein Zustand nicht, so dass schweren Herzens die Entscheidung getroffen wurde, dem Leiden ein Ende zu machen. Jambo wurde 19 Jahre alt und damit älter als jeder seiner Artgenossen in freier Wildbahn, die bestenfalls 10 Jahre leben. Bei der Sektion in der Tierärztlichen Hochschule in Hannover wurden altersbedingte Leber- und Nierenveränderungen sowie starker Verschleiß der Gelenke festgestellt. Jambos Uhr war einfach abgelaufen. Langfristig sollen die Löwendamen wieder männliche Gesellschaft bekommen. Aussichtsreichster Kandidat ist ein sechs Jahre altes Löwenmännchen aus Wien.

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck, 23.10.2007
Ein „verlorenes Ei“ lernt das Fliegen!
Wie bringt man seinem Nachwuchs etwas bei, das man selbst nicht beherrscht? Vor dem Problem steht Tierpflegerin Ina Gooßen. Denn sie ist die „Ersatz-Mama“ eines kleinen Grünflügel-Aras. Und das kam so: Auf dem Boden des Arahauses lag ein „verlorenes Ei“. Weit und breit kein „Erziehungsberechtigter“ zu sehen. Also ab in den Brutkasten – und nach 30 Tagen schlüpfte der kleine Vogel, der rund um die Uhr von seiner menschlichen Mutter betreut werden musste. Dank des Spezialbreis hat sich aus dem flauschigen Küken ein stolzer Papagei entwickelt, der schon kräftig mit den Flügeln schlägt. Ina Gooßen: „Zum Glück weiß er instinktiv, was er zu tun hat.“ Der noch namenlose kleine Kerl, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, wird also bald das tun, was seiner Natur entspricht: Fliegen! Seine zwei Kollegen, die von ihren Eltern aufgezogen wurden, sind da schon etwas weiter. Zwar noch ein wenig flatterhaft – aber bald werden sie genauso elegant wie die Erwachsenen durch eine der
weltweit größten Ara-Volieren mit fast 4.000 Kubikmetern Flugraum schweben. Bis es so weit ist, heißt es für alle: „Üben, üben, üben.“ Doch dafür kann die „kleine Handaufzucht“ etwas, was seine „wilden“ Artgenossen nicht können: Sprechen! „Er sagt ‚hallo’ und ‚was ist los’, wenn ich zu ihm gehe“, lacht Ina Gooßen.

Zoo Magdeburg, 23.10.2007
Neuer Service im Internetauftritt des Magdeburger Zoos

Ab sofort ist die Neuauflage der Besucherzeitschrift FELIS NEWS nicht nur im Zooshop erhältlich, sondern es gibt sie zum Herunterladen im Internet unter www.zoo-magdeburg.de. In der FELIS NEWS beschreibt der Zoodirektor Dr. Kai Perret die aktuellen Zooprojekte der nächsten Jahre sehr anschaulich. Freuen kann sich der Leser über spannende Magdeburger „Zootiergeschichten“. Der Jahresbericht FELIS, der die Veränderungen im Tierbestand sowie wichtige Daten und Fakten des Zoos enthält, ist jetzt ebenfalls zum Herunterladen unter www.zoo-magdeburg.de eingerichtet. Wer sich für eine Tierpatenschaft, einen Kindergeburtstag oder eine Führung anmelden möchte, der findet einfache Anmeldungsformulare auf der Homepage des Zoos. Hier kann auch der kostenfreie Zoo-Newsletter bestellt werden, der aktuell über die wichtigsten Zooereignisse informiert. Die Aktivitäten des Magdeburger Zoos im Artenschutz sind in einer eigenen Rubrik übersichtlich dargestellt. Hilfreiche Links zu tangierenden Umweltorganisationen- und verbänden erweitern das Informationsangebot. Täglich können sich die Internetnutzer über das Wohlbefinden des Giraffenkalbes im „Giraffen-Tagebuch“ informieren oder wertvolle Tipps für den nächsten Zoobesuch finden.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 23.10.2007
Nachwuchs bei Familie Jaguar!
Am 2. September brachte unser Jaguarweibchen „Sally“ (geb. 1993) nach einer Tragezeit von ca. 100 Tagen ein Jungtier auf die Welt. Nachdem der kleine Jaguar die ersten sechs Wochen seine Wurfkiste nicht verlassen hat, ist er nun immer öfter zusammen mit seiner Mutter im Gehege zu sehen. Jaguar „Linus“ (geb. 1992) ist im Gehege nebenan, um Mutter und Kind nicht zu stören.
In Südamerika wird der Jaguar von der spanisch sprechenden Bevölkerung „il tigre“ genannt, was seine ähnliche ökologische Rolle zum Tiger in Asien zum Ausdruck bringt. Der Jaguar hat für seine Größe eine außerordentliche Kraftentfaltung. Sein breiter Schädel mit dem gewaltigen Kiefer kann z. B. den Schädel eines Wasserschweins wie eine Nuss knacken. In seinem gesamten Verbreitungsgebiet ist der Jaguar aufs äußerste bedroht. Zusammen mit Pro Fauna/Venezuela führen wir ein Schutzprojekt für den Jaguar durch. Die Tiere werden auf Farmen, wo sie von Farmern abgeschossen werden, weil sie ihre Rinder
fressen, in wildreiche Gebiete umgesiedelt. Ein vom BR Projekt begleitend gedrehter Film „Die Jaguar Jäger“ ist in unserem Filmsaal des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums zu sehen.

Opel-Zoo Kronberg, 23.10.2007
Festwoche 10 Jahre Zoopädagogik im Opel-Zoo - Landtagsabgeordnete Frau Brigitte Kölsch zieht Gewinner der Rallye

10 Jahre Zoopädagogik – Zu diesem Jubiläum im Opel-Zoo fand eine Festwoche vom 13. bis 21. Oktober statt, in der die Zoopädagogen ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatten: Täglich wurden fachkundig kommentierte Schaufütterungen und Sonderführungen angeboten, am Wochenende kamen noch die Märchenstunden und das Fühlkino in der Zooschule hinzu und darüber hinaus konnten die Kinder auch bei einer Gewinnrallye mitmachen und tolle Preise gewinnen. Bei überwiegend schönem Wetter nutzten viele Familien das kostenfreie Angebot der Zoopädagogik und erfuhren so ein wenig mehr über die Tiere und ihre Haltung und Pflege. Die Beobachtung der eifrig Grillen fangenden Erdmännchen, der genüsslich Äpfel und Zwiebeln schmatzenden Stachelschweine oder der geschickt Äste zerkleinernden Elefanten begeisterten Jung und Alt. Und wenn nach dem Zoobesuch dann die Gewinnrallye, die die Kinder mit ihren Fragen von der Anlage Afrika Savanne über den Terrarienbereich, das Waldrevier, den Hardtweiher, die Flusspferde, Affen und Erdmännchen durch den gesamten Zoo führte, in die vorbereitete Box eingeworfen wurde, haben die Kinder nicht nur spielerisch Wissen aufgenommen, sondern konnten auch noch die Chance auf einen der zehn Preise wahren. Insgesamt wurden in dieser Zeit rund 3.000 Besucher durch die Zoopädagogen betreut. Nach der Jubiläumswoche wurde dann die riesige Menge der abgegebenen Rallyes gut durchgemischt. Die Landtagsabgeordnete Frau Brigitte Kölsch, der die Zoopädagogik im Opel-Zoo als wichtigem außerschulischen Lernort sehr am Herzen liegt, zog aus den abgegebenen Rallyes die zehn Gewinner, die nun benachrichtigt werden und sich auf Tageskarten, Jahreskarten, verschiedene Führungen inkl. Eintritt und als Hauptgewinn eine Geburtstagsfeier mit zoopädagogischer Betreuung im Opel-Zoo freuen können. „Bei der Ziehung der Gewinner war es für mich sehr interessant festzustellen, dass die Besucher nicht nur aus den umliegenden Ortschaften kommen, sondern dass der Opel-Zoo offensichtlich ein beliebter Ausflugsort für ganz Hessen ist.“, so Frau Kölsch bei der Ziehung. „Wir haben bei den Rallyes Postleitzahlen von Pfungstadt bis Kassel gesehen und auch die Adressen der Gewinner zeigen die große Varianz der Herkunftsorte: Alle 10 kommen aus unterschiedlichen Orten, verstreut in ganz Hessen.“

Tiergarten Schönbrunn, 23.10.2007
DREI MAL WELTKULTURERBE IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN

Am Nationalfeiertag präsentieren sich im Tiergarten Schönbrunn jene drei österreichischen Attraktionen, die vor zehn Jahren als erste des Landes von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt wurden:·Die Altstadt von Salzburg ·Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut ·Schloß und Tiergarten Schönbrunn Die Stadt Salzburg begrüßt die Besucher mit Echten Salzburger Mozartkugeln von Mirabell und mit einer Nachbildung des „Germaul“, der originellsten Sehenswürdigkeit von Schloss Hellbrunn. Das Germaul ist die Karikatur eines männlichen Gesichts mit riesigen Ohren, das mit Hilfe eines Wasserzuflusses die Augen rollen und die Zunge herausstrecken kann. Die Region Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut bietet ein buntes Kinderprogramm mit Höhlentrekking, Salzsteine klopfen, sowie Malen und Basteln nach hallstattzeitlichen Motiven. Dabei wird ein ausgebildeter Höhlenführer alle jungen Gäste mit Helm und Stirnlampe ausrüsten und so manch verborgenen Weg im Tiergarten erforschen. Dass für alle Bibi Blocksberg - Fans die Hexe "Rabia von Katzenstein" den blauen Eulenstaub mitbringt, ist noch ein wohl gehütetes Geheimnis! Ab 13 Uhr Volksmusik mit der Geigenmusik "B-Garni-Dur" Das Schloß Schönbrunn präsentiert sein Kindermuseum „Schloß Schönbrunn erleben“ mit einem Thron für Kinder, mit den Geheimnissen des Hofzeremoniells und jenen der Fächersprache. Der Tiergarten bietet im Rahmen seines Programms „Goldener Herbst“ Vergnügungen für Kinder – wie Kürbisschnitzen und Teelichterbasteln – und ein üppiges Sortiment seltener, alter Obstsorten, die zum Teil auch in den Verkauf gelangen. Wie gewohnt erzählen Zoomitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr bei den jeweiligen Tiergehegen live über Neuigkeiten, Forschungsprojekte und das Geschehen hinter den Kulissen.

Müritzeum, 23.10.2007
Das Müritzeum hat eröffnet

Der eine oder andere Besucher wird sicherlich öfter hinsehen müssen, wenn er das neue Naturerlebniszentrum in Waren (Müritz) so anschaut. Die einzigartige Architektur, zum Teil im Wasser, ist allerdings auch sehr imposant und in Verbindung mit der interessanten und vielfältigen Ausstellung ein wahres Erlebnis. In einer 2.000 qm großen Erlebnisausstellung dreht sich alles rund um die Natur, die Geschichte und die vielen verschiedenen Facetten unserer wunderschönen Müritz Region. Erleben Sie Deutschlands wasserreichste Landschaft in einer völlig neuen Dimension. Erkunden Sie den Müritz-Nationalpark aus der Vogelperspektive, begegnen Sie 1000-jährigen Baumriesen, entreißen Sie dem Moor so manches Geheimnis und in einer außergewöhnlichen Multivisionsshow können Sie eine Reise von der Eiszeit bis zur Gegenwart mitverfolgen. Mittelpunkt unserer Ausstellung ist eine einmalige Aquarienlandschaft, die neben 25 großen und kleinen Aquarien und einer einzigartig nachgebildeten Flusslandschaft ein besonderes Highlight bietet. 6 Meter mal 6 Meter misst das größte Süßwasseraquarium für heimische Fische, das über 2 Etagen reicht. 100.000 Liter Fassungsvermögen hat dieses Aquarienbecken in dem sich ein Schwarm Maränen, bestehend aus 600 Tieren, im silbrigen Licht elegant bewegt. Mehr als vierzig weitere Fischarten sind zu bestaunen. Seit dem 2. Juni 2006 ist der erste Teil des Müritzeums bereits eröffnet und bietet mit der naturhistorischen Dauerausstellung „Natur im Sammlungsschank“ einen Einblick in die Themen Sammeln, Bewahren und Forschen. Das Gebäude wurde in liebevoller Detailarbeit restauriert und bietet eine Ergänzung zum modernen, neu entstandenem Gebäude. Zusätzlich bieten der Abenteuerspielplatz und ein Naturlehrpfad rund um den Herrensee Spannendes und Interessantes. Erleben Sie Deutschlands wasserreichste Landschaft in einer völlig neuen Dimension. Besuchen Sie das Haus der 1000 Seen.

Zoo Berlin, 22.10.2007
Kapuziner mit Nachwuchs!

Ihren Namen verdanken die Kapuzineraffen ihrem Aussehen, das mit viel Phantasie an den Mönchsorden erinnert. Ihre Heimat liegt in Südamerika, wo sie in mehreren Arten die unterschiedlichsten Waldtypen bis in Höhenlagen von 2.700 m bewohnen. Sie gelten als recht anpassungsfähig, dennoch hat der moderne Mensch sie gebietsweise an den Rand der Ausrottung gebracht, vor allem durch die Zerstörung des angestammten Lebensraumes. Früher waren sie sowohl in Tiergärten wie auch bei Privathaltern häufig anzutreffen. Besonders gern wurden sie als Helfer von Leierkastenmännern eingesetzt. Sie sammelten die aus den Fenstern geworfenen Münzen und Zigaretten ein und brachten sie zu ihren Arbeitgebern. Heute sind sie selbst in Tiergärten nur noch selten anzutreffen. Im Berliner Zoo lebt seit vielen Jahren eine schöne Gruppe der Braunen Kapuziner, bei der es immer wieder Nachwuchs zu bewundern gibt. Das am 6. September geborene Jungtier wächst unter der Aufsicht seiner Mutter bestens heran. Sein Lieblingsplatz ist der mütterliche Rücken, auf dem es sich bevorzugt umher tragen lässt. Nicht nur die Mutter passt auf das Kleine auf, vielmehr ist das Beschützen des Nachwuchses Aufgabe der gesamten Affengruppe.

Heimat-Tierpark Bielefeld, 22.10.2007
Bär und Rothirsch auf dem "Stundenplan"

Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark lädt alle Schulkinder bis zum Alter von zwölf Jahren ein, sich am Sonntag, 28. Oktober, mit dem Thema „Bären und Rothirsche“ zu befassen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr die Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie. Teilnehmende Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Eltern gebeten, ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Die Teilnahme an der Sonntagsschule ist kostenlos. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises „Lernort Natur“ mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näherzubringen. Jeweils an einem Sonntag im Monat findet die so genannte Sonntagsschule mit wechselnden Themen statt. Der Förderkreis „Lernort Natur“ ist im Landesjagdverband NRW organisiert.

Zoo Landau, 22.10.2007
Waldgeisternacht im Zoo - Ein spannendes Abenteuer für Kinder ab acht Jahren

Schaurige Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese fremdartige Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am 31.10. 07 im Zoo Landau erleben. Passend zum Jahresmotto „Madagaskar“ verwandeln wir uns in „Waldgeister“ (Lemuren) und meistern das Leben im geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß und Spannung stärken wir uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den Abend mit Geschichten am Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung dauert von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind Essen, alle Bastelmaterialien und Zooeintritt enthalten.

Zoo Landau, 22.10.2007
Pingu Einstein geht ins Kino - Die Nachwuchsreporter informieren über eine besondere Veranstaltung des Zoo Landau in der Pfalz
Zoo, Zooschule und Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. veranstalten am 28. Oktober ab 13.30 Uhr im Universum Kinocenter, Königsstraße 50 in Landau einen Familiennachmittag unter dem Motto „Ins Kino gehen für den Artenschutz“. Es werden als Deutschlandpremiere „Teddy Titus – Abenteuer im Zoo“ sowie „Pingu Einsteins erste Jahre“ und „Pepe in Not“ erstmals im Kino gezeigt. Wie bei einer Filmpremiere üblich, sind Filmemacher und Schauspieler auch hautnah zu erleben und stehen während der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung. Ziel der Veranstaltung ist es, viele Menschen für die bedrohten Humboldt-Pinguine und die Artenschutzarbeit des Zoo Landau interessieren und so deren Unterstützung zu gewinnen. Wie die fünf Nachwuchsreporter auch erfahren haben, kostet der Eintritt pro Person 2 Euro und der komplette Erlös wird für den Schutz der Humboldt-Pinguine in Chile eingesetzt. In dem dreitägigen Sonderworkshop der Zooschule Landau recherchierten die jungen Reporter über Hintergründe und Einzelheiten der geplanten Veranstaltung. Auch während des Kinonachmittags werden die Nachwuchsreporter aktiv: Sie werden den kleinen und großen Besuchern in Interviews Schauspieler und Veranstalter vorstellen und natürlich werden sie anschließend über das Ereignis berichten.

Vogelpark Walsrode 22.10.2007
Zwei Wege, ein Ziel
NABU e.V. – Naturschutzzentrum und VogelPark Walsrode Fonds e.V. werden zukünftig für den internationalen Arten- und Naturschutz werben und handeln
Als Simon Jensen, im VogelPark Walsrode als zoologischer Leiter der GmbH und leidenschaftlicher Koordinator des Fonds e.V. tätig, am 19.10.2007 mit beeindruckenden Bildern und Worten von den Artenschutzprojekten des gemeinnützig anerkannten Fonds berichtet, lauscht sein Auditorium konzentriert und sichtlich ergriffen. Mit seinen geladenen Gästen, unter ihnen auch Monika Griefahn und die amtierenden Bürgermeister der VogelPark - Region, begab sich der gebürtige Däne auf eine Weltreise von der Karibikinsel Grenada nach Madagaskar, Neu – Kaledonien und zurück ins Niedersächsische Hochmoor. So entlegen diese Örtlichkeiten auch sind, teilen sie ein gemeinsames Schicksal. Sie alle beherbergen stark bedrohte Vogelarten. Arten, die ohne internationale Schutzprogramme schon bald von der Weltkarte verschwunden sein werden.
„Solche Programme zu initiieren und durchzuführen war schon immer Bestandteil der Arbeit des VogelParks in seiner 45jährigen Geschichte. Abseits der großen Öffentlichkeit haben wir uns einen ausgezeichneten Ruf als erster Ansprechpartner bei international bedrohten Vogelarten und deren oft sensiblen Lebensräumen erarbeitet. Im Jahre 2003 wurde, als Konsequenz zunehmender Hilferufe aus allen Teilen der Welt, der gemeinnützig anerkannte VogelPark Walsrode Fonds e.V. ins Leben gerufen, um schneller, gezielter und unbürokratischer in Krisensituationen zu reagieren. Diesen bedeutenden Teil unserer Arbeit müssen wir zukünftig stärker unseren Besuchern verdeutlichen“ stellt Simon Jensen zusammenfassend dar.
Die Idee, dieses Ziel mit einem starken Kooperationspartner zu erreichen, ist bei einem Besuch des Dänen im NABU – Wasservogelreservat Wallnau auf Fehmarn geboren. „In unseren Gesprächen haben sich sehr schnell viele Gemeinsamkeiten herauskristallisiert. Wir haben ein Ziel, dass wir auf unterschiedlichen Wegen erreichen wollen“ beschreibt Malte Siegert vom NABU e.V. den ersten Kontakt zwischen den Kooperationspartnern. Die bedeutende Rolle des Wasservogelreservats hinsichtlich Arten- und Naturschutz und als wichtige Umweltbildungseinrichtung verdeutlicht der Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit beeindruckenden Bildern und Zahlen. „Die Zugrouten von über 80 Millionen Wasser- und Landvögeln kreuzen sich genau über Fehmarn. Zahlreiche Arten nutzen das über 300 ha große, strukturreiche Reservat nicht nur zur Rast, viele brüten oder überwintern auch hier.“ „Zwei Wege, ein Ziel“ ist der Titel der gemeinsamen Kooperationstafel, die Monika Griefahn nach den spannenden Einblicken in die Projekte der Partner dann enthüllt. „Eines ist doch klar: Artenschutz muss auch immer Schutz ganzer Lebensräume bedeuten. Toll, wenn sich zwei kompetente Partner finden, um dieses Ziel zu erreichen“ stellte Monika Griefahn, Mitglied des Deutschen Bundestages, einleitend in ihrer Rede fest. Pünktlich zur Saisoneröffnung im kommenden Jahr wird dann diese Tafel auch auf Fehmarn eingeweiht. Eine Delegation aus dem VogelPark Walsrode wird auf jeden Fall anwesend sein. Und möglicherweise ist dann auch wieder die SPD - Politikerin dabei, schließlich hat sie doch Verwandtschaft auf der Ostseeinsel.

Zoo Heidelberg, 22.10.2007
„Wir taufen Euch auf den Namen Chandra und Tibor...“

Die Entscheidung ist gefallen, die beiden im Juli geborenen Tiger im Zoo Heidelberg bekommen die Namen Chandra und Tibor. Gemeinsam mit der Rhein-Neckar-Zeitung hatte der Tiergarten alle Zoofreunde aufgerufen Namensvorschläge für die beiden gestreiften Samtpfoten abzugeben. Der Rücklauf war enorm. Fast 1500 Namen wurden vorgeschlagen, altdeutsche, asiatische oder auch reine Phantasienamen – die Auswahl war nicht einfach. Die Jury bestehend aus der Rhein-Neckar-Zeitung, dem Zoodirektor und dem Raubtierpfleger verbrachte Stunden mit der Sichtung der Namen, doch dann war man sich einig. Asiatisch klingend, leicht aussprechbar, aber trotzdem selten sollten die Namen sein – die Wahl fiel auf Chandra für das Weibchen und Tibor für den männlichen Tiger. Am Mittwoch, den 24. Oktober um 15.00 Uhr werden die kleinen Tiger offiziell getauft. Mittlerweile sind sie schon zu groß und wehrhaft, um sie auf dem Arm über ein Taufbecken zu halten, doch der Anlass ist es wert mit einem kleinen Umtrunk vor dem Tigergehege gefeiert zu werden. Die zehn Gewinner des Namenswettbewerbes sind eingeladen mit dem Zooteam am Mittwoch Nachmittag auf Chandra und Tibor anzustoßen. Das freudige Ereignis nutzt Zoofotografin Rose von Selasinsky, um Zoodirektor Dr. Wünnemann einen Scheck für den Bau des neuen Elefantenhauses zu überreichen. Stunden, Tage und Wochen hat Frau von Selasinsky gemeinsam mit ihrem Mann York vor dem Tigergehege verbracht und die Aufzucht der Jungtiere fotografisch dokumentiert. Ihre schönsten Bilder lässt sie als Postkarten drucken und verkauft sie zu Gunsten des Elefantenhauses an die Zoobesucher. Viele Stammbesucher kennen den kleinen Stand der Selasinskys am Raubtierhaus bereits und freuen sich über jedes neue Bild, das entstanden und zu erwerben ist. Allein in den letzten Monaten hat der Bilderverkauf eine Summe von 2.600,- Euro ergeben, die nun überreicht werden können. Damit hat das unglaubliche Engagement der Fotografen insgesamt schon 5.800,- Euro für das Elefantenhaus eingebracht. Für die kleinen Tiger Chandra und Tibor beginnt derweil eine aufregende Zeit. Seit einigen Tagen dürfen sie bei schönem Wetter in die Außenanlage und neuerdings wird auch Tigervater Sabu unter Aufsicht zu Mutter und Jungtieren gelassen. Während die kleinen Tiger ihre Scheu schnell verloren haben, passt Mutter Kim immer noch genau auf, dass Sabu den Kleinen nicht zu nahe kommt. Die Sorge der Mutter wird sich in den nächsten Tagen legen, denn Kater Sabu ist erfahren im Umgang mit kleinen Tigern und sehr friedlich. Die Situation wird immer entspannter werden, bis die ganze Familie in wenigen Wochen gemeinsam den ganzen Tag durch die beiden Außengehege toben kann.

Tiergarten Nürnberg, 19.10.2007
Blumen von den Ladies
Bald 10 Jahre reichen die Kontakte zu den Nürnberger Ladies zurück. Mit dem Charter Act des Ladies Circle 30 in Nürnberg im September 2000 ist der Tiergarten als das Service-Projekt dieser Vereinigung junger Damen festgelegt worden. Seither unterstützt der LC 30 den Tiergarten und hat dadurch wesentlich bei Umbau und Sanierung von Gehegen und Besucherbereichen beigetragen. Die Gestaltung des Besucherbereiches bei den Kropfgazellen mit den neuen Pflanzungen konnte Dank der Unterstützung durch die Ladies in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Anlage der Kropfgazellen musste komplett umgestaltet werden, um eine Reinfektion mit Parasiten weitgehend zu verhindern. So wurde die gesamte Grasfläche entfernt und entsprechend ihres natürlichen Lebensraumes karg gestaltet. Das in diesem Jahr herangewachsene Jungtier ist der erste Beweis für den Erfolg dieser Baumaßnahme. Um den Besuchern das Tiererlebnis in diesem Bereich zu verbessern, wurden zum einen Sitzgruppen abseits des Hauptweges aufgestellt und anderseits mit entsprechender Bepflanzung dafür gesorgt, dass der Eindruck einer blühenden Steppe entsteht. Hier soll künftig durch Pflanzung von Blumen aus den Ursprungsgebieten der zentralasiatischen Huftiere der Eindruck des entsprechenden Lebensraumes verstärkt werden. So können sich künftig die Besucher nicht nur an den Aktionstagen über die leckeren Waffeln der Ladies freuen, sondern auch in den mit Unterstützung durch den LC 30 neu gestalteten Besucherbereichen entspannen.

Zoo Landau, 19.10.2007
Leckerbissen für Amphibien- und Reptilien-Interessierte! DGHT-Amphibien- und Reptilienstammtisch und Großer Abendvortrag im Zoo Landau in der Pfalz

Am 24. Oktober 2007 ab 19:30 Uhr findet erneut der DGHT-Amphibien und Reptilienstammtisch in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz statt. Zu diesem kostenlosen Treffen, das regelmäßig alle zwei Monate an jedem 4. Mittwoch im Monat stattfindet, kommen interessierte Terrarianer zusammen um über ihr gemeinsames Hobby zu diskutieren. Diesmal werden „Die Landschildkröten Südamerikas“ besprochen. Die Initiatoren des Stammtisches Peter Buchert und Peter Kern aus Landau führen durch den Abend. Treffpunkt ist wie immer der Zooeingang. Interessierte können sich per Email an PeterKernSUEW@aol.com oder peter.buchert@t-online.de wenden. Ein weiteres Highlight für Reptilienfreunde in dieser Woche ist der große Abendvortrag am Freitag den 26. Oktober 2007 ab 19 Uhr in der Zooschule Landau. Mit dem Vortrag „Costa Rica – unter Juwelen des Regenwaldes“ wird Peter Buchert, Landau die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise in ein faszinierendes Land. In wunderschönen Aufnahmen stellt der passionierte Terrarianer die Tier- und Pflanzenwelt Costa Ricas vor. Was zunächst als „Grüne Hölle“ anmutet, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als wahre Schatzkammer der Natur. Auf seinen Reisen in dieses südamerikanische Land eröffnete sich Buchert eine unglaubliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenformen. Inmitten dichter Regenwälder konnte er Pfeilgiftfrösche, diverse Schlangen und Echsen, sowie Agutis, Nasenbären, Totenkopf- und Brüllaffen beobachten. „Erst wenn sich dem Besucher eines Landes die exotische Tier- und Pflanzenwelt im natürlichen Lebensraum präsentiert, versteht man die Ökologischen Zusammenhänge und die Überlebensstrategien der Tiere“ so Buchert, der begeistert von einer „riesigen natürlichen Gemeinschaftshaltung“ schwärmt, wenn er von den Regenwäldern Costa Ricas spricht. In seinem Vortrag wird der Referent in spannenden Schilderungen von seinen Begegnungen mit exotischen Tieren berichten und die Regenwälder Costa Rica vorstellen. Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen den Abend bei Snacks und einer Weinprobe der fünf Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich, der Eintritt inklusive einer Zooweinprobe kostet 3 Euro pro Person. Treffpunkt ist ab 18:45 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau.

Zoo Heidelberg, 19.10.2007
ORGELN FÜR DIE ELEFANTEN

Am Samstag, den 20. Oktober 2007 wird von 11.00 bis 14.00 Uhr das Hohenloher Drehorgelorchester auf dem Theaterplatz in der Heidelberger Fußgängerzone zu Gunsten des neuen Elefantenhauses spielen. Der Zoodirektor, Dr. Klaus Wünnemann, und weitere Mitarbeiter des Heidelberger Tiergartens werden dabei sein und Spenden für das Elefantenhaus sammeln. Das Hohenloher Drehorgelorchester besteht aus drei bis fünf Drehorgeln, die von historisch gekleideten Musikern gedreht werden. Es ist das größte harmonische Drehorgelorchester der Welt, nähere Informationen finden Sie unter www.drehorgel-orchester.de

Tierpark Ueckermünde, 19.10.2007
Eröffnung des Zoolariums am 19. Oktober im Tierpark Ueckermünde

Am Freitag, den 19. Oktober eröffnete Staatssekretär Dr. STEFAN RUDOLPH das Zoolarium im Tierpark Ueckermünde. Während der Eröffnung betonte Dr. RUDOLPH die Bedeutung des Tierparks Ueckermünde als Stätte der Umweltbildung und der Begegnung zwischen Deutschen und Polen. Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben aus INTERREG III A – Mitteln mit insgesamt 330.700 ¤.
Bei der Kofinanzierung gibt mit 15.900 ¤ auch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) viel Geld dazu, um die Gesamtinvestition in Höhe von ca. 370.500 ¤ zu realisieren. An diesem Tag war viel Prominenz im Tierpark. Grußworte hielten auch Landrat Dr. VOLKER BÖHNING, Bürgermeisterin HEIDI MICHAELIS und Pomerania-Geschäftsführer PETER HEISE. Unter dem Begriff "ZOOlarium" ist ein Umweltbildungs- und -erlebnisbereich im Tierpark Ueckermünde zu verstehen mit folgenden Vorstellungen: - Eiszeitliche Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff, zu der auch die Inseln Usedom und Wollin gehören. - Welche Tiere lebten früher in der Region am Stettiner Haff? - Nutzung von Sonnenlicht in der Natur und durch den Menschen. Bereits jetzt kann der Besucher in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Wölfen eine Tierart kennen lernen, die während der glazialen und postglazialen Periode in der Region lebte. Weitere Tierarten sollen noch dazu kommen: z.B. Schnee-Eulen oder Europäische Wildpferde (existiert noch als „Tarpan“, eine Rückzüchtung deutscher und polnischer Pferdezüchter).

Tiergarten Schönbrunn, 19.10.2007
ALLE FÜNF FERNSEHKASPERL IM TIERGARTEN!
Am Sonntag, den 21. Oktober, feiert der ORF Fernsehkasperl im Tiergarten Schönbrunn seinen 50. Geburtstag. Drei der fünf österreichischen Original Fernseh-Kasperlbühnen spielen an diesem Tag ab 13 Uhr live, die anderen beiden sind auf Video zu sehen. Der Nachmittag wird von Robert Steiner präsentiert und findet bei jedem Wetter statt – bei Schönwetter im Freien, bei Schlechtwetter in den Tierhäusern. An diesem Tag gilt für Kinder bis 15 Jahre ein Sonder-Eintrittstarif von nur 3 Euro. Confetti TiVi stellt von 13 bis 16 Uhr einen „Kasperl-Mitmachpass“ aus. Sofern man vier Spielstationen absolviert und die dazugehörigen Stempel gesammelt hat, gibt’s einen Preis abzuholen. Die Disziplinen: Gugelhupf-Memory, Zipfelmützen-Zielwerfen, Playmais-Kasperl basteln, Kürbis-Schnitzen und Schatz-Ertasten. Ebenfalls im Programm: ein Auftritt der Kiddy-Contest Siegerin 2007 Tanja Kreutmayer. Der Vorhang des TV-Kasperltheaters öffnete sich zum ersten Mal am 11. September 1957. Ur-Kasperl war jener des Urania-Puppentheaters von Hans und Marianne Kraus. Heute sorgen fünf verschiedene Bühnen für Unterhaltung. Die neben der Urania zweitälteste ORF-Puppenbühne "Kasperl und Strolchi" von Hertha Kindler spielt seit 1961 und Christine Rothsteins "Kasperl und Buffi", ehemals "Clown Habakuks Puppenzirkus", treibt seit 1971 seine Späße. "Kasperl und Hopsi" von Rudolf Watzingers Puppenbühne Liliput gibt es seit 1984 und schließlich das moderne Puppentheater "Kasperl und Co." von Stefan Gaugusch, auch Erfinder der Puppen Confetti und Rolf Rüdiger, seit 1989.

Zoo Heidelberg, 18.10.2007
Gruseln im Zoo
Schauderhaft schön, gruselig gut – am Freitag, den 26.10.2007 findet im Heidelberger Zoo eine spannende Halloween-Veranstaltung statt. Dabei werden Kinder von 5 bis 12 Jahren die Gelegenheit haben, einen eigenen Halloween-Kürbis zu schnitzen und an mehreren monstermäßigen Aktivitäten im Zoo teilzunehmen. Dann machen sich die kleinen und großen Zoofreunde auf eine gruselige Reise quer durch den Tiergarten, um spannende Abenteuer zu bestehen und geheimnisvollen Gestalten, Hexen und Monstern zu begegnen. Die Gruppen besuchen dunkele Keller, haben Mutproben zu bestehen und machen Bekanntschaft mit der Vorgeschichte des Parks als alte Heidelberger Begräbnisstätte. Wenn alle kniffeligen Aufgaben gelöst sind, wartet am Ende der erleuchtete Kürbis und eine leckere Belohnung auf die kleinen Abenteurer.

Zoo Frankfurt, 18.10.2007
Trauer um Makulla
Die alte Gorilla-Dame Makulla lebte schon seit mehr als 50 Jahren im Zoologischen Garten Frankfurt und war sicher eine der eindrucksvollsten Gorilla-Persönlichkeiten im Zoo. Sie gehört zu den ältesten je in Menschenhand gehaltenen Gorillas.
Da Makulla an irreversiblen Gelenkschäden litt, bekam sie seit mehreren Monaten modernste Schmerzmedikamente. Zusätzlich plagte sie eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen, die mehrmals den Einsatz von Antibiotika erforderlich machte.
Bis jetzt waren ihre Schmerzen aber medikamentös gut in den Griff zu bekommen und da Makulla in den Sozialverband unserer Gorillagruppe integriert war und am Familienleben teilhatte, wurde sie unter ständiger tiermedizinischer Betreuung dort belassen. Leider hat sich Makullas gesundheitlicher Zustand in den letzten Tagen dramatisch verschlechtert. Dazu kam, dass sie unter zunehmenden sozialen Druck geriet und zuletzt von den anderen Gorillas aus dem Familienverband ausgeschlossen wurde. In der Natur ein Zeichen, dass der nahe Tod bevorsteht. Deshalb musste, schweren Herzens, im Konsens die Entscheidung getroffen werden, Makulla gestern, im hohen Alter von 51 1/2 Jahren, einzuschläfern.

Zoo Duisburg, 18.10.2007
Delphinjungtier DOLLY ist Star im Hauptbecken

Delphinjungtier DOLLY, zurzeit bekanntester tierischer Nachwuchs in der Region, ist „cool“, um es in der Sprache der Kids auszudrücken. Das ist die einstimmige Meinung von der Zooleitung über die Pfleger bis hin zu den Abertausenden von Besuchern, die es sich in den letzten Wochen nicht entgehen ließen, einen Blick auf Mutter DELPHI und ihren Nachwuchs zu erhaschen.Dieser Blick war bislang noch etwas eingeschränkt, weil beide Delphine im rückwärtigen Abtrennbecken gehalten wurden. Anfang dieser Woche hieß es nun „Schieber auf“ und endlich war der Weg frei zum großen Hauptbecken. Dort wartete bereits Delphinweibchen DAISY, die sie durch die Sichtschieber zwischen den einzelnen Becken bereits als Artgenossin kennengelernt hatte. Mutter DELPHI führte die kleine DOLLY fest an ihrer Seite und ließ die sichtlich interessierte DAISY durchaus nahe an die beiden heran. Die Vorführungen finden nach wie vor hauptsächlich mit DAISY statt, die die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit genießt und mit einer akrobatischen Ein-Frau-Vorstellung dankt. DELPHI schließt sich je nach Gelegenheit schon an, hält aber immer ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs und unterbindet allzu kühne Albereien von DOLLY. Die Kleine macht sich gerne selbständig und schießt aus dem Hauptbecken in die hinteren Bereiche, wo sie von der dann etwas säuerlichen Mutter schnell wieder eingeholt wird. Nicht nur die Pfleger haben ihren Spaß daran, die Aktionen zu kommentieren. Die Besucher selbst sind absolut begeistert, Zeugen dieser unplanmäßigen Highlights der Vorführungen sein zu dürfen. Zumal die zur Eingewöhnung abgeklebten Scheiben immer transparenter werden und die Poster nach und nach abgehängt werden können. Die Besucher sehen DOLLY zum ersten Mal unmittelbar und fast zum Greifen nahe an den Unterwasserscheiben vorbeischwimmen. Während DOLLY zum neuen Publikumsliebling des Zoos avanciert ist, verbleibt das zweite Jungtier von Mutter PEPINA – sich ebenfalls prächtig entwickelnd – vorläufig noch im strikt abgetrennten Quarantänebereich. Über Großbildschirme ist PEPINA mit ihrem erst wenige Wochen alten Jungtier in Unterwasseraufnahmen zu sehen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 18.10.2007
Erster Gewinner bei unserer Aktion „Herbstfrüchte sammeln“ Eine Familie aus Weimar war zum richtigen Zeitpunkt im Zoopark
Seit dem Start unserer Aktion „Herbstfrüchte sammeln für den Zoopark“ am letzten Donnerstag haben sich viele Besucher daran beteiligt. Und am Dienstag konnten wir den 100. „Futterlieferanten“ im Thüringer Zoopark begrüßen. Als Belohnung gab es eine Jahreskarte für den Zoopark. Das Glückskind heißt Cedric, er ist 9 Jahre alt und kommt aus Weimar. Mit seinen Eltern besuchte er heute den Zoopark und er hatte etwas Leckeres für die Tiere mitgebracht. Cedric sammelte im Park in Weimar ganze 20 kg Kastanien, sodass auch seine Eltern bei dem heutigen Besuch keinen Eintritt zahlen brauchten. Seit vergangener Woche wurden im Zoopark schon ca. 400 kg Äpfel, 80 Kürbisse, 10 kg Hagebutten und etliche Kisten voll mit Kastanien abgeliert. Dafür bedanken wir uns bei den fleißigen Sammlern.

Opel-Zoo Kronberg, 18.10.2007
Canada “Wild” Life: Mitarbeiter setzen sich für Elefantenhaus ein
Zum zehnjährigen Bestehen der Zoopädagogik erhält der Opel-Zoo in Kronberg tatkräftige Unterstützung: Pünktlich zur kalten Jahreszeit verkaufen Mitarbeiter des Versicherers Canada Life am Sonntag den 21.10.2007 Kaminholz an die Zoo-Besucher. Das Holz stammt vom Baumbestand des Zoogeländes. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent an den Opel-Zoo und sollen dem geplanten neuen Elefantenhaus zugute kommen. Rund 20 Mitarbeiter des in Köln und Neu-Isenburg ansässigen Versicherers haben sich freiwillig für den Einsatz am Wochenende angemeldet. Der Verkauf findet zwischen 10 Uhr und 17 Uhr auf dem Zoogelände statt. Besucher können sich außerdem mit Kaffee und Kuchen stärken sowie am Glücksrad einen von zahlreichen Gewinnen ergattern. Alle Erlöse werden der Unterbringung für Elefanten gespendet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 18.10.2007
Kodiakbär Buffy erobert Alaska: Schwergewichtiger Neuzugang erkundet sein neues zu Hause - 21 Jahre alter Bärenmann aus Hamburger Tierpark Hagenbeck wird Brendas Wegbegleiter in der über 3.000 m² großen Berglandschaft der ZOOM Erlebniswelt Alaska
Die ZOOM Erlebniswelt bekommt eine neue Attraktion: Heute erobert Buffy sein neues Revier in „Alaska im Ruhrgebiet“. Nach einer zweiwöchigen Quarantänezeit wird der Kodiakbär erstmals in der mehr als 3.000 m² umfassenden Berglandschaft der Erlebniswelt Alaska umherlaufen. Dann lebt mit Brenda und Buffy wieder ein Bärenpaar zwischen Wasserfall, Flusslandschaft und Bärenhöhle – Nachwuchs nicht ausgeschlossen! Seine Eingewöhnungszeit von einigen Wochen wird Buffy zunächst in einer Hälfte des Bärenreviers verbringen. Brenda wird die davon getrennte andere Hälfte der Anlage bewohnen, um die schwergewichtigen Tiere behutsam aneinander zu gewöhnen. Eine erste Begegnung in den Stallungen verlief mit lautem Gebrüll, aber nach Auskunft der Tierpfleger völlig naturgemäß. Die halbtätige Reise in einer speziellen Transportkiste aus dem Hamburger Zoo und die Quarantänezeit hatte Buffy ausgezeichnet und mit großer Ruhe überstanden. Das Bärenmännchen hat ein zugängliches Wesen und liebt einen großen Variantenreichtum an Futter, Sellerie hingegen gehört nicht zu seinen Lieblingsspeisen. Kodiakbären gelten als die größten Landraubtiere der Welt. Schwergewicht Buffy ist damit eine der großen Attraktionen der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Auf mehr als sechs Hektar leben dort mehr als 100 Tiere aus der fernen Region Nordamerikas. Die ZOOM Erlebniswelt beheimatet in „Alaska und Afrika“ insgesamt über 400 Tiere und wird mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im Jahr 2009 die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas sein.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 19.10.2007
Ausgestorben geglaubte Tiger-Unterart in China gesichtet
Der Umweltstiftung WWF zufolge soll ein Jungtier der als ausgestorben geltenden Südchinesischer Tiger in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi gesichtet worden sein. Ein Dorfbewohner im Landkreis Zhenping soll laut Medienberichten über siebzig Fotos der totgesagten Panthera tigris amoyensis geschossen haben. Der Öffentlichkeit sei bisher erst eines der Bilder bekannt gemacht worden. In Internetforen zweifelten laut der Zeitung "China Daily" allerdings Experten und Laien die Echtheit des Bildes an.

dieneueepoche.com - 24.10.2007
Geringere Biodiversität bei steigenden Temperaturen - Massenhafter Artentod in Perioden der Erwärmung
Die Untersuchung von Fossilien hat belegt, dass Perioden einer globalen Erwärmung in der Naturgeschichte stets mit einem massenhaften Artentod verbunden waren. „Je höher die Temperaturen, desto größer das Ausmaß der Ausrottung“, sagte der britische Ökologe Peter Mayhew zu einer von ihm mitverfassten Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch von der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“ vorgestellt wurden. Vier von fünf Fällen einer Auslöschung ganzer Arten im Verlauf von 520 Millionen Jahren fanden den Forschern zufolge in Zeiten statt, für die ein Anstieg der Meerestemperatur in tropischen Breiten nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaftler befürchten, dass dies nun erneut geschehen kann, allerdings nicht innerhalb von Millionen Jahren, sondern bereits in wenigen Jahrzehnten.

dieneueepoche.com - 24.10.2007
Tierschützer kritisieren neue EU-Fangquoten für Dorsch.
Keine Entwarnung für den Dorsch: Tierschützer haben am Mittwoch die von der EU festgelegten Fangquoten für die Ostsee-Fischerei scharf kritisiert. Die für 2008 beschlossene Reduzierung der Fangquoten um fünf Prozent für die östliche und um 28 Prozent für die westliche Ostsee gehe nicht weit genug, erklärte die Naturschutzorganisation WWF (World Wildlife Fund). ... Die neuen Fangquoten wurden am Dienstag von den Landwirtschafts- und Fischereiministern der 27 EU-Mitgliedstaaten beschlossen. Der Internationale Rat für Meeresforschung ICES hatte für die Dorschbestände in der östlichen Ostsee eine Halbierung der Fangquoten gefordert, für den westlichen Teil des Meeres sogar ein komplettes Fangverbot.

derstandard.at - 22.10.2007
Schutz-Lobby für "Biodiversitäts-Hotspot" Papua Neuguinea
Umweltgruppen senden Hilferufe an die internationale Staatengemeinschaft, um eine der wertvollsten ökologischen Nischen des Planeten zu schützen: Gemeint ist Papua Neuguinea, der östliche Teil der zweitgrößten Insel der Erde. Das Land gehört nach Angaben von Forschern zu den "Biodiversitäts-Hotspots" der Erde. Zudem finden sich dort einige der letzten ursprünglichen und von Menschen unberührten Ökosysteme. "Wenn Papua Neuguinea nicht geschützt wird, ist das eine Tragödie nicht nur für die dortige Bevölkerung, sondern auch für den Rest der Welt", so der prominente Umweltschützer Jared Diamond, Professor für Geographie an der University of California in Los Angeles (UCLA). Diamond arbeitet daran, internationale Regierungen und Forscher davon zu überzeugen, wie einzigartig dieses Ökosystem ist. "In vielen Regionen der Welt bedeutet Naturschutz lediglich der Erhalt von letzten verbliebenen Resten eines abgewrackten Ökosystems", so Diamond. In Papua Neuguinea hingegen wären noch große Teile intakt. "Hier wäre der Erhalt eines ursprünglichen Lebensraumes also noch möglich", so Diamond. Zwei Drittel aller hier existierenden Arten kommen nirgendwo sonst auf der Erde vor. Die Insel ist zudem ein Paradies für Millionen von Zugvögeln, die auf dem Weg von Europa, Australien und Asien dort Stopp machen und teilweise sogar brüten.

derstandard.at - 22.10.2007
Riesenschnecke Achatina oder: Wenn eine Delikatesse ihrerseits hungrig wird
Es liegt eine gewisse Ironie darin: Einst wurden Afrikanische Riesenschnecken (Achatinidae) als Delikatesse nach Brasilien eingeführt - inzwischen ist ihr eigener Appetit zum Problem geworden. Die bis zu 20 Zentimeter langen und bei ausreichend Futter bis zu einem halben Kilo schweren Schnecken sind mittlerweile in fast jedem Staat Brasiliens heimisch, fühlen sich im tropischen Klima überaus wohl - und fressen in Milliardenzahlen ohne Unterlass."Die Schnecken sind derzeit am Höhepunkt ihrer Invasion. Eine Ausrottung ist nun praktisch ausgeschlossen", attestiert die Molluskenexpertin Silvana Thiengo vom Oswaldo-Cruz-Institut, der brasilianischen nationalen Gesundheitsorganisation. "Die Regenzeit beginnt im November und damit beginnt auch die Saison, in der die Schnecken ihre Eier legen", erklärt die Wissenschaftlerin. Man rechne damit, dass sich die Situation weiter verschlimmere - mit spürbaren Ernteausfällen auf Feldern und Plantagen.

dieneueepoche.com - 22.10.2007
5.000 Nerze in Dänemark befreit
Von einer Nerzfarm im Westen Dänemarks sind in der Nacht zum Montag rund 5.000 Tiere entkommen. Die Polizei vermutet hinter dem Vorfall in der Nähe von Asp – wie schon bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit – eine Aktion radikaler Tierschützer. Dänemark ist einer der weltweit größten Produzenten von Nerz-Fellen. Auf dänischen Pelzfarmen werden pro Jahr mehr als zwölf Millionen Tiere gezüchtet.

HNA.de - 24. Okt. 2007
Der Nager mit den Kulleraugen
Homberg/Felsberg. Der Naturschutzbund Schwalm-Eder (Nabu) will mehr über die Haselmaus wissen. Deshalb ruft er alle Naturfreunde auf, in diesen Wochen auf Nussjagd zu gehen und angeknabberte Nüsse zu sammeln. Anhand der Fraßspuren, sagt Torsten Cloos vom Nabu, kann der Fachmann sehen, ob da eines der kleinen Tiere mit den großen Kulleraugen Hunger hatte. Wer mehr über die nachtaktiven Mäuse wissen will, hat am heutigen Mittwoch die Gelegenheit dazu: Biologe Johannes Lang hält heute ab 19.30 Uhr einen Vortrag im Wildpark Knüll über die Haselmaus. Eine solche Nusssuche findet am Samstag, 27. Oktober, ab 9.30 Uhr an der Kartause Gensungen statt: Dort treffen sich Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren, um Nüsse zu sammeln - je nachdem, wie sie angeknabbert sind, können sie dann der Haselmaus zugeordnet werden. Wer Lust hat, bei der Jagd mitzumachen und seine gesammelten Nüsse bis zum 30. November an den Nabu schickt oder bei einer Sammelstelle abgibt, nimmt an einer Verlosung teil.

derStandard.at - 22. Okt. 2007
Riesenschnecke Achatina oder: Wenn eine Delikatesse ihrerseits ...
Es liegt eine gewisse Ironie darin: Einst wurden Afrikanische Riesenschnecken (Achatinidae) als Delikatesse nach Brasilien eingeführt - inzwischen ist ihr eigener Appetit zum Problem geworden. Die bis zu 20 Zentimeter langen und bei ausreichend Futter bis zu einem halben Kilo schweren Schnecken sind mittlerweile in fast jedem Staat Brasiliens heimisch, fühlen sich im tropischen Klima überaus wohl - und fressen in Milliardenzahlen ohne Unterlass. "Die Schnecken sind derzeit am Höhepunkt ihrer Invasion. Eine Ausrottung ist nun praktisch ausgeschlossen", attestiert die Molluskenexpertin Silvana Thiengo vom Oswaldo-Cruz-Institut, der brasilianischen nationalen Gesundheitsorganisation. Man rechne damit, dass sich die Situation weiter verschlimmere - mit spürbaren Ernteausfällen auf Feldern und Plantagen. Die Schnecken sind mittlerweile auch in anderen Regionen der Welt berüchtigt, etwa in Indien, Französisch Polynesien oder auf den Inseln Hawaii und Barbados. "In Hawaii fraßen die Afrikanischen Landschnecken ihre endemischen Verwandten einfach auf", erklärt Schneckenexpertin Heike Kappes vom Zoologischen Institut der Universität zu Köln. Überall, wo der Bio-Invasor eingeschleppt wurde, verdrängt er heimische Arten und führt zu einer Verringerung der Biodiversität. Was den brasilianischen Gesundheitsbehörden weiteres Kopfzerbrechen bereitet, ist die Tatsache, dass die Landschnecken auch für den Menschen gefährliche Pathogene in sich tragen. So gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die Schnecken ein Zwischenwirt für parasitäre Erkrankungen sind.

PR-Inside.com - 24. Okt. 2007
Geringere Biodiversität bei steigenden Temperaturen
Die Untersuchung von Fossilien hat belegt, dass Perioden einer globalen Erwärmung in der Naturgeschichte stets mit einem massenhaften Artentod verbunden waren. «Je höher die Temperaturen, desto größer das Ausmaß der Ausrottung», sagte der britische Ökologe Peter Mayhew zu einer von ihm mitverfassten Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch von der Fachzeitschrift «Proceedings of the Royal Society B» vorgestellt wurden. Vier von fünf Fällen einer Auslöschung ganzer Arten im Verlauf von 520 Millionen Jahren fanden den Forschern zufolge in Zeiten statt, für die ein Anstieg der Meerestemperatur in tropischen Breiten nachgewiesen werden kann. Die Wissenschaftler befürchten, dass dies nun erneut geschehen kann, allerdings nicht innerhalb von Millionen Jahren, sondern bereits in wenigen Jahrzehnten.



BirdLife

Largest flock for 100 years: Sociable Lapwing lives up to its name - 19.10.2007
Thanks to a single satellite tag, a 3,000-strong flock of Sociable Lapwing has been discovered in Turkey – the largest seen for more than 100 years.
Outrage as poaching discovered on Greece's Lesvos island - 23.10.2007
One of the most outrageous poaching incidents in Greece has come to light on the island of Lesvos. A total of 32 Corncrake Crex crex were found, having been attracted by means of illegal equipment and killed by poachers.

PlanetArk


Experts Meet in Scotland on Birds of Prey - 23.10.2007
Conservation experts meet in Scotland on Monday to develop an international agreement to protect endangered birds of prey.
China's Caged Bears in Long Battle for Freedom - 23.10.2007
Smuggled overseas from China's far-flung bear farms, bear bile eye drops and remedies can be bought at traditional Chinese medicine shops the world over.
Protection or Profit? Wildlife Farming in China - 23.10.2007
Farming wild animals like bears, crocodiles and tigers has been promoted as a means of saving endangered species by proponents in China, while detractors argue that farms stimulate the illegal wildlife trade and threaten the survival of animals in the wild.
Three Flamingos Decapitated at Frankfurt Zoo - 24.10.2007
Three flamingos have been decapitated in their pen at Frankfurt Zoo, police said on Tuesday. A fourth flamingo was strangled to death.

ENN

New Forest Guidelines Threaten Wildlife; Conservationists Challenge Controversial Logging Project - 24.10.2007
Rejecting a decade of restoration-based forest management, the U.S. Forest Service has unilaterally revised its guidelines for management of wildlife on national forests in Arizona and New Mexico. The Center for Biological Diversity has filed a formal objection to the first logging project to be proposed under the new guidelines.


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF - 18.10.2007
Totgesagter Tiger lebt - Experten identifizieren Jungtier als den verloren geglaubten südchinesischen Tiger
In der Provinz Shanxi im Süden Chinas ist ein junger südchinesischer Tiger (Panthera tigris amoyensis) entdeckt worden. Einige Wissenschaftler hielten diesen Tiger bereits für ausgestorben. Jetzt hat Zhou Zhenglong, Bewohner des Dorfes Wencai im Bezirk Zhen Ping, über 70 Fotos dieser verloren geglaubten Tiger-Unterart geschossen. „Anhand der Fotos konnten die Experten das Tier zweifelsfrei als südchinesischen Tiger identifizieren“, freut sich WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. „Offenkundig handelt es sich um ein Jungtier, was die Vermutung nahelegt, dass wir es mit einer kleinen Tigerfamilie zu tun haben, die tief im Dschungel überlebt hat.“ Ein Forscherteam macht sich nun auf die Suche nach den Tigern, von denen es in ihrer südchinesischen Heimat höchstens 50 Tiere gibt.

Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 19.10.2007
Razzia gegen Vogeljäger am Gardasee / Rotkehlchen landen in Italien auf dem Röstspieß
Mitten in einem beliebten Ferienort am Gardasee haben Beamte der italienischen Forstpolizei am Donnerstag eine riesige Anlage für den Fang von durchziehenden Singvögel abgebaut und zwei Wilderer verhaftet. Nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord, dessen Mitarbeiter den illegalen Fangplatz entdeckten, wurden bei der Aktion in der Gemeinde Tremosine mehr als 100 tote und lebende Singvögel, darunter Finken, Rotkehlchen und Heckenbraunellen beschlagnahmt. Insgesamt hatten die beiden Täter in ihren Gärten 10 hauchdünne Fangnetze mit einer Gesamtlänge von rund 200 Metern sowie zahlreiche Leimruten aufgebaut und darum herum 26 Käfige mit lebenden Lockvögeln postiert. ... Singvögel, gebraten und an Polenta serviert, gelten bei vielen Italienern als "traditioneller" Leckerbissen und werden trotz strenger Verbote immer noch in großen Mengen illegal gefangen und gehandelt. Schwerpunkt der illegalen Jagd auf die Zugvögel sind vor allem die Südalpen, wo jedes Jahr Hunderttausende Tiere in Fallen und Netzen verenden.

WWF World Wide Fund For Nature - 19.10.2007
Einladung/Fototermin in Hamburg - Freitag, 26. Oktober 2007: Stoppt die Entwaldungsfront in Amazonien!
Die WWF-Rettungsinitiative für den größten Regenwaldblock der Erde Der WWF Deutschland warnt davor, im Kampf gegen die Zerstörung der Amazonas-Regenwälder nachzulassen. Die Umweltschützer bündeln derzeit ihre Kräfte, um gezielt auf die Bedrohung des noch größten zusammenhängenden Regenwaldblocks der Erde aufmerksam zu machen. Allein in Brasilien verschwindet jede Minute eine Waldfläche von 4,5 Fußballfeldern, um den weltweiten Hunger der Holz-, Soja-, Zucker- und Fleischindustrie zu stillen. Die Welt verliert damit nicht nur eine wahre Schatzkammer der Artenvielfalt, sondern auch einen ihrer wichtigsten Kohlendioxidspeicher und eine ihrer größten natürlichen Klimaanlagen. Der WWF Deutschland hat deshalb eine bundesweite Amazonas-Rettungsinitiative ins Leben gerufen und präsentiert zum Auftakt eine aktuelle Analyse über die Mechanismen der durch den Straßenbau bedingten Regenwaldzerstörung.

NABU - 19.10.2007
2300 getötete Kormorane in einem Winter - Naturschutzverbände fordern Einstellung des unsinnigen Vogelmordes
Im Streit um die geplante Ausdehnung der Kormoranjagd melden sich jetzt die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU mit einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort. Darin lehnen die Verbände den Abschuss von Kormoranen generell ab. Die im Entwurf des Kormoranerlasses vorgesehenen Hinweise zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Abschussmöglichkeiten für Kormorane seien fachlich nicht haltbar und rechtlich unzulässig. „Mit der erneuten Initiative zur Ausdehnung der Abschussmöglichkeiten auf Kormorane beugt sich Umweltminister Uhlenberg nun endgültig dem Druck der Angler und Sportfischer und damit einer jahrzehntelangen Neidkampagne, die dem Vogel den Fisch nicht gönnt“, sagt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. ... Nun soll nach dem Willen des Umweltministeriums dem Kormoran endgültig der Garaus gemacht werden, indem die Jagd mit dem neuen Erlass auch noch auf Schutzgebiete ausgedehnt wird. „Solche so genannten Vergrämungsabschüsse innerhalb von Schutzgebieten sind rein rechtlich gar nicht zulassungsfähig“, kritisiert Paul Kröfges, BUND-Vorsitzender in NRW, den Entwurf des Kormoranerlasses. Dem stünden der Schutzzweck des Gebietes sowie rechtliche Voraussetzungen nach dem Landschaftsgesetz und der FFH-Verträglichkeitsprüfung entgegen. „Um die geplante Ausdehnung der Jagd auf Kormorane umzusetzen, hätte das Umweltministerium die Kormoran-Verordnung ändern müssen – in einem entsprechenden förmlichen Verfahren unter Beteiligung der Naturschutzverbände.“ Das immer wieder von Seiten der Fischerei vorgetragene Argument, der Kormoran müsse geschossen werden, um die gefährdeten Bestände der Äsche zu retten, ist aus Sicht der Naturschutzverbände nicht stichhaltig.

BMU - 20.10.2007
"Unterwegs für Vielfalt" - Abschluss der Deutschlandtour für biologische Vielfalt in Bonn
Die Deutschlandtour "Unterwegs für Vielfalt" des Bundesumweltministeriums ist am (heutigen) Samstag auf dem Münsterplatz in Bonn zu Ende gegangen. Mit der bundesweiten Informationsreise im Vorfeld der UN-Naturschutzkonferenz im Mai 2008 in Bonn hat das Bundesumweltministerium auf den Wert und den Nutzen der biologischen Vielfalt aufmerksam gemacht. "Die biologische Vielfalt garantiert, dass das komplexe System Erde funktioniert. Wenn wir weiter den Reichtum der Arten, Lebensräume und genetischen Ressourcen vernichten, gefährden wir zugleich auch unsere eigenen Existenzgrundlagen", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Der Infobus der Deutschlandtour für biologische Vielfalt war seit dem 26. September unterwegs. Nach 16 Stationen im gesamten Bundesgebiet machte er heute auf dem Bonner Münsterplatz Halt.

Gruner+Jahr, National Geographic - 22.10.2007
Überleben in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert das Buch zum Film "Königreich Arktis"
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert das Buch zum Kinofilm "Königreich Arktis". Der Film läuft in den deutschen Kinos am 31. Oktober an. "Königreich Arktis" erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder oberhalb des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten Fotos von "Nanu", dem Eisbären, und "Seela", dem Walross, in ihrem Reich aus Schnee und Eis.

Whale and Dolphin Conservation Society - 22.10.2007
WDCS: Wal- und Delfinschutz im Mittelmeer: Fortsetzung regionalen Artensterbens befürchtet
Heute beginnt in Dubrovnik, Kroatien, die bis zum 25.10. andauernde 3. Vertragsstaatenkonferenz zum Schutzabkommen für Wale und Delfine im Mittelmeer und Schwarzen Meer (ACCOBAMS). Wal- und Delfinschützer schlagen Alarm auf Grund der desolaten Situation der Meeressäuger in der Region, und machen dafür insbesondere die Fortsetzung einer verfehlten Fischereipolitik, aber auch die Ignoranz der Staaten gegenüber neuen Bedrohungen, wie z.B. die zunehmende Lärmverschmutzung, verantwortlich. Besonders kritisch ist die Situation für den Gemeinen Delfin, einst die am weitesten verbreitete Delfinart im Mittelmeer, die seit 2004 als "stark gefährdet" gilt. In der nördlichen Adria ist die Art gänzlich verschwunden, im östlichen Ionischen Meer stehen die lokalen Populationen vor der Ausrottung und auch im Golf von Vera, Südspanien, ist der Bestand rückläufig. "Während im östlichen Teil des Mittelmeeres Überfischung und die dadurch verursachte Nahrungsknappheit für die Abnahme lokaler Delfinpopulationen verantwortlich ist, werden im Süden Italiens und Frankreichs weiterhin illegal Treibnetze benutzt. Diese bedeuten den Tod Tausender Delfine jedes Jahr", sagt Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS.

Müritz-Nationalpark - 23.10.2007
Jagd im Nationalpark mit bleifreier Munition zum Wohl der Seeadler
Elf Jäger der Nationalpark - Verwaltung testen in dieser Jagdsaison bleifreie Munition. Sie wollen damit dazu beitragen, dass mögliche Bleivergiftungen bei Seeadlern und anderen Greifvögeln ausgeschlossen werden. Unterstützung finden die Verwaltungsjäger nun durch die finnische Firma LAPUA NATURALIS. Im Rahmen eines Sponsoring stellt der führende Hersteller umweltfreundlicher Munition 400 Patronen zum Sonderpreis zur Verfügung. ... Im Müritz-Nationalpark sind in den letzten 3 Jahren sechs bleivergiftete Seeadler gefunden worden. Seeadler und andere Greifvögel fressen u.a. geschossene Wildtiere oder den Aufbruch (Innereien) bzw. erbeuten angeschossenes Wild. Die darin enthaltenen Splitter der Bleigeschosse oder Bleischrote werden mitgefressen und gelangen so in den Magen des Vogels. Dort wird das Blei aufgelöst, die Blei - Ionen verteilen sich im Körper und führen so zu einer schweren Vergiftung, die meist tödlich ausgeht.

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald - 23.10.2007
Ein Jahr luchserleben.de: Nationalpark Bayerischer Wald überarbeitet die Website zum Luchsforschungsprojekt
Der Nationalpark Bayerischer Wald hat seine Website luchserleben.de überarbeitet. Mit neuen Videos und einem ganz neu gestalteten Bereich "Spurensuche" sollen sich ab sofort noch mehr Nutzer für die projektbegleitende Website begeistern. ... "Die Website ist für uns zu einem ganz wichtigen Tool geworden. Wir können mit www.luchserleben.de auf unsere Forschungsarbeit aufmerksam machen und für unser Anliegen werben: Die Wiederansiedelung des Luchses im Bayerischen Wald." ... Die Website www.luchserleben.de informiert über das Forschungsprojekt "Räuber-Beute-Beziehung zwischen Luchs, Reh und Rothirsch". Durch das Projekt gewinnen die Forscher neue Einblicke in das Zusammenleben der Tiere. Die Erkenntnisse werden helfen, den Luchs im deutsch-tschechischen Grenzgebiet wieder heimisch zu machen. Zur Beobachtung der Tiere werden Halsbandsender eingesetzt, die ihre Aufenthaltsorte per GPS bestimmen und speichern. Darüber hinaus machen es Sensoren im Halsband möglich, das Verhalten der Tiere rund um die Uhr zu beobachten, ohne sie in ihrem natürlichen Umfeld stören zu müssen.

Stiftung Artenschutz - 23.10.2007
Hilfe für die Amphibien unserer Welt
Die Tatsache, dass weltweit immer mehr Tierarten vom Aussterben bedroht bzw. bereits ausgestorben sind, ist keine Neuigkeit mehr. Auch unter den Amphibien nimmt diese Entwicklung erschreckende Ausmaße an. Man spricht von einer „Amphibienkrise“: Bereits ein Drittel der rund 6000 Frösche, Kröten, Salamander und Molche sind auf der Roten Liste der gefährdeten Arten aufgeführt; über hundert Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Die Ursachen dafür sind vielfältig und noch nicht eindeutig geklärt. Zu den Hauptgefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt sind, zählen Klimawandel, Lebensraumverlust, Seuchen, Chemiekalien in der Umwelt und ein ursprünglich aus Südafrika stammender Hautpilz (Batrachochytrium dendrobatidis). Neben Maßnahmen, den natürlichen Lebensraum der Amphibien zu erhalten, erfordert die Geschwindigkeit, mit der das Artensterben voranschreitet, die gezielte Zucht der gefährdetsten Arten in Menschenhand. Im Rahmen des vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) und der Weltnaturschutzunion (IUCN) initiierten Projekts „Amphibian Ark“ werden langfristige, koordinierte Zuchtprogramme ins Leben gerufen, die von Zoos, Aquarien und Privatpersonen getragen werden. Darüber hinaus läuft unter der Schirmherrschaft der WAZA ein Amphibienschutzprogramm im deutschsprachigen Raum. Die Stiftung Artenschutz beteiligt sich aktiv an der weltweiten Schutzinitiative und unterstützte den Ende Juni 2007 in Chemnitz veranstalteten Kurs zur Ausbildung von Tierpflegern. Dieser diente dazu, Erfahrungen auszutauschen und neue Kenntnisse und Fertigkeiten für die Haltung, die Zucht und den Schutz von Amphibien zu erwerben. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung Artenschutz in enger Kooperation mit Verbänden aus dem Natur- und Artenschutz sowie der Zoowelt für das „Year of the frog 2008“ und plant auch für die kommenden Jahre Projekte und Kampagnen, um einer breiten Weltöffentlichkeit die existenzielle Bedrohung der Amphibienbestände vor Augen zu führen, Handlungsmöglichkeiten zur Rettung möglichst großer Teile der Amphibienfauna aufzuzeigen, sowie durch konkrete Beiträge in Grundlagen- wie auch angewandter Forschung im in situ wie ex situ Schutz zum Überleben möglichst vieler betroffener Arten beizutragen.
Neues Schutzgebiet für den Buschmannhasen
Zu den bisherigen Schutzbemühungen um den vom Aussterben bedrohten Buschmannhasen reiht sich nun ein weiterer hoffnungsvoller Meilenstein. So konnte ein neues Schutzgebiet in der südafrikanischen „Karoo“, der Heimat des Buschmannhasen, errichtet werden. Dieses erstreckt sich über 75.000 ha Farmland, das Landbesitzer des Victoria West Distrikts der nördlichen Kapprovinz zur Verfügung gestellt haben. Hinweis auf das geschützte Areal geben aufgestellte Informationstafeln. „Das Besondere des‚Wagenaarskraal-Schutzgebietes’ ist vor allem seine zentrale Lage inmitten vier weiterer so genannter ‚Riverine Rabbit Conservancies’“, erklärt die Projektleiterin Dr. Vicky Ahlmann. „Die so entstandenen Korridore erlauben die großflächige Wanderung der Buschmannhasen durch geschütztes Gebiet und erhöhen die Chance auf ein Überleben der Art.“ Die Stiftung Artenschutz unterstützt das Projekt zur Erhaltung des Buschmannhasen in der Zentralkaroo (http://www.stiftung-artenschutz.de/de/arten/buschmannhase.html). Unterstützen Sie den Schutz der Buschmannhasen durch eine Patenschaft – Infos gibt es bei der Geschäftstelle der Stiftung Artenschutz und in Kürze auf der Homepage.
Peru: Friedlicher Protest der Bevölkerung gegen das Vorrücken der Kupferindustrie
Getreu dem Motto „Kaffee und Früchte anstelle von Kupfer“ sprachen sich mittels eines Referendums drei Gemeinden im Norden Perus gegen das aggressive Vorrücken der britischchinesischen Gesellschaft Monterrico Metals aus. Seit 2002 sorgt die illegale Präsenz des Unternehmens für Konfliktpotential in der lokalen Bevölkerung. So begann die Minengesellschaft Gebietserkundungen ohne Einverständnis der lokalen Gemeinden. Diese sehen in dem unerlaubten Vordringen die nationale Gesetzgebung wie auch internationale Vereinbarungen verletzt. Die geplante Kupfermine Rio Blanco liefert dabei nur einen bitteren Vorgeschmack auf die folgende Ansiedelung eines ganzen Bergbaudistrikts inmitten des Andenhochlands, der Quelle des Amazonas. Die Auswirkungen eines solchen Kupferreviers auf die Wasserressourcen und das Ökosystem der Hochlandregion wären fatal. Auf dem Spiel steht nicht nur die Lebensgrundlage der Bauern – der Bioanbau von Kaffee, der nach Europa exportiert wird, sowie Früchte für den Lokalmarkt –, auch die Biodiversität der Region wäre in höchstem Maße bedroht. Das einzigartige Ökosystem versorgt Nordperu mit Wasser und beherbergt eine schützenswerte Fauna, so den Brillenbär und den Bergtapir. Mit dem Referendum bezwecken die ‚Campesinos’ auf friedlichem Wege die Wiederaufnahme der Gespräche mit den nationalen Behörden und erhoffen sich durch diese eine Rückendeckung. Der Bergtapir steht auf der Prioritätenliste der Stiftung Artenschutz (http://www.stiftung-artenschutz.de/de/arten/bergtapir.html).

WWF World Wide Fund For Nature - 24.10.2007
Keine Erste Hilfe für den Dorsch WWF kritisiert Dorsch-Fangquoten für 2008 und wirft der EU Fahrlässigkeit vor
Die EU-Fischereiminister haben gestern Abend entschieden, dass sich der Ostsee-Dorsch nicht von der Überfischung erholen darf. Die Minister beschlossen in Luxemburg, die Fangmengen für den stark bedrohten Dorschbestand in der östlichen Ostsee lediglich um fünf Prozent, für den westlichen Bestand um 28 Prozent zu reduzieren. Damit blieben sie hinter dem Vorschlag der EU-Kommission zurück, der eine Verringerung um 23 bzw. 33 Prozent vorgesehen hatte. Die Wissenschaftler des Internationalen Rates zur Erforschung der Meere (ICES) hatten sogar empfohlen, den Fang ganz auszusetzen. "Dies ist eine dramatische Fehlentscheidung", kritisiert WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. "Mit diesen Quoten setzen die EU-Minister langsam aber sicher ihre Fischer aufs Trockene. Wo kein Dorsch mehr ist, kann auch keiner gefangen und verkauft werden." ... Die illegale Fischerei verschärft das Problem. Nach Schätzungen von Wissenschaftlern fischen viele Länder 50 bis 100 Prozent mehr Dorsch ab als erlaubt, ohne Strafen fürchten zu müssen.

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 24.10.2007
BioDive.de: Die Vielfalt der Arten hautnah erleben!
Unter dem Motto "BioDive - Tauch ein in die Vielfalt des Lebens" startet die Deutsche Umwelthilfe ein neues Portal für Jugendliche und junge Erwachsene - Ausgerüstet mit Fotohandy, Digicam und wachen Augen sollen sie die Natur in ihrer Umgebung neu entdecken und erleben 24. Oktober 2007: Jugendliche und junge Erwachsene wachsen heute in einer digitalisierten Welt auf und erleben den Umgang mit immer neuen Neuen Medien als eine Selbstverständlichkeit. Fast jeder Jugendliche besitzt ein Fotohandy oder eine Digitalkamera. Die DUH eröffnet jetzt unter www.biodive.de ein Internetportal, auf dem Jugendliche und jungen Erwachsene mit den technischen Möglichkeiten ihrer Alltags-Lebenswelt (Handy, Internet, Video) die Arten- und Biotopvielfalt in Deutschland entdecken und erleben können. ... Ziel der DUH-Kampagne wird es sein, junge Menschen für das Thema Biodiversität zu begeistern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und vom Bundesamt für Naturschutz finanziell unterstützt.

Deutsche Wildtier Stiftung - 24.10.2007
Fischotter auf Asphalt / Deutsche Wildtier Stiftung und Biosphärenreservat Schaalsee sichern Wege für den Fischotter
Die Deutsche Wildtier Stiftung und das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern starten ein neues Projekt zum Schutz des Fischotters (Lutra lutra). In ganz Deutschland gibt es von dieser vom Aussterben bedrohten Art nur noch 700 Tiere. "Der Straßenverkehr ist heute die größte Bedrohung für den Fischotter", erklärt Hilmar Freiherr v. Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. "Fischotter schwimmen unter keiner Brücke hindurch, sondern sie laufen trockenen Fußes am Wasser entlang. Können sie das jedoch nicht, weichen sie auf die Straße aus", erläutert v. Münchhausen. Ein Umweg mit oft tödlichem Ausgang. Im Rahmen des Projektes im Biosphärenreservat Schaalsee werden deshalb Otterstege aus Holzbohlen gebaut. Diese ermöglichen dem Fischotter die sichere und trockene Unterquerung der Brücken. ... Von 2004 bis 2006 haben die Deutsche Wildtier Stiftung und das Biosphärenreservat bereits vier Otterstege entlang der Schilde gebaut und konnten so die Zahl der Unfallopfer an diesen Straßenbrücken auf fast Null senken. Doch muss noch mehr getan werden.


Rettet den Regenwald - 21.10.2007
Das Tausend Schulen Projekt
Wie leben die Orangutan im Regenwald? Wer holzt ihre Wälder ab? Was machen unsere Politiker dagegen? Und was kann jeder von uns für unsere nächsten Verwandten tun? Fragen über Fragen und kein Schulbuch gibt aktuelle Antworten. Deshalb startet Rettet den Regenwald die Aktion "1000 Schulen für die Orangutans". Grundlage ist das Buch "Denker des Waldes - Der Orangutan Report". Dieses Buch wollen wir an Tausend Schulklassen und Jugendgruppen verschenken. Die Jugendlichen sollen die aktuellsten Informationen bekommen, die anrührendsten Bilder sehen und die schockierendsten Hintergrundinfos. Das alles steht in diesem Buch. Aber wie machen wir das? Ganz einfach: Wir haben das Buch für den halben Preis vom Verlag erworben. Wir verkaufen es an Regenwaldfreunde. Es ist das ideale Weihnachtsgeschenk! Für jedes gekaufte Buch können wir ein Exemplar an eine Schule verschenken.
Weitere Infos unter http://www.regenwald.org


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Weitere Infos

Rettet den Regenwald - 24.10.2007
Agarenergie schadet dem Klima.
Sie vertreibt Millionen Kleinbauern in den Tropen von ihren Ackerflächen und sie gefährdet zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Jeden Tag gibt es neue Berichte über die negativen Auswirkungen. Umweltschützer berichten gerade von der Insel Borneo, dass allein die rund 12 Millionen Hektar Sumpfregenwälder in der Provinz Zentral-Kalimantan der Atmosphäre pro Jahr 24 Millionen Tonnen CO2 entziehen, solange sie intakt bleiben. Doch auch diese Wälder sind durch Palmöl-Plantagen bedroht, weil die Nachfrage nach Agradiesel steigt. Trotzdem will die EU mit einer neuen Qualitätsvorschrift für Treibhausgas-Emissionen den Einsatz von Agarsprit fördern. Fordern Sie von den EU-Umweltministern, Schadstoffe aus dem Transportsektor durch weniger Treibstoffverbrauch zu reduzieren und den neuen Entwurf der Qualitätsvorschrift für Treibstoffe in seiner jetzigen Form abzulehnen. Mehr Infos und eine Protestaktion finden Sie unter http://www.regenwald.org


ALLE JAHRE WIEDER verleihen Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch den
Worst EU Lobbying Award
an Lobbyisten, Unternehmen oder Interessenverbände, die 2007 manipulative, irreführende oder andere problematische Lobbytaktiken verwendeten, um Entscheidungen der EU zu beeinflussen.
In der “Worst EU Lobbying”-Kategorie stehen folgende fünf Kandidaten zur Wahl:
* *BMW, Daimler und Porsche*, für ihre massive Lobby-Offensive, um verbindliche Reduktionsziele für CO2- Emissionen von Autos zu verwässern und verzögern;
* Die Brüsseler Lobbyagentur *Cabinet Stewart*, für den Betrieb des International Council for Capital Formation – eines einzigartig gefakten europäischen Think Tanks, der als Tarnorganisation für Gegner des Kyoto-Protokolls dient;
* *Viscount Etienne Davignon*,als Berater des EU-Entwicklungskommissars Louis Michel in Entwicklungsfragen für Afrika – während er zugleich im Aufsichtsrat von Suez sitzt, eines multinationalen Konzerns, der seine Energie- und Wassergeschäfte in Afrika ausweiten möchte;
* Die *European Public Affairs Consultancies Association (EPACA)*, für ihre intensive Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission für ein Lobbyisten-Transparenz-Register;
* *Repsol*, für die Verzerrung des EU-Forschungsprogramms zu Agrokraftstoffen, so dass die Ergebnisse sich an kommerziellen Interessen orientieren, auf Kosten echter Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Sie können bis zum 24. November für einen der fünf Kandidaten stimmen und so die Wahl beeinflussen.
In diesem Jahr wird *ein zusätzlicher Preis in der Kategorie ‘Worst EU Greenwash’* vergeben, mit dem Firmen ausgezeichnet werden, deren Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht.
Mehr Information und zur Abstimmung: http://www.worstlobby.eu/2007/start_de



Circus

Göppinger Kreisnachrichten - 20. Okt. 2007
Pferde und Kamele tanzen Wiener Walzer
Der Zirkus Kaiser gastiert in Geislingen. Zum Tross gehören 25 Artisten und über 80 Tiere. Sein Zelt hat der Traditionszirkus in der Stuttgarter Straße hinter der Schwabengarage aufgeschlagen. Das Publikum war von der Premierenvorstellung hellauf begeistert. Dazu gehören die Reitergruppe, die Kunststücke auf den Rücken der Pferde vorführt, die springenden Lamas aus Südamerika und die Hochseilnummer - eine Artistin balancierte auf einem nur zwölf Millimeter dicken Silberdraht. In der Manege tummelten sich Wiener Walzer tanzende Pferde und die vier mongolischen Kamele tun es ihnen gleich; dabei handelt es sich um die Tiere, die schon durch einen kleinen eigenmächtigen Ausflug in die nähere Umgebung in Geislingen für Aufregung gesorgt hatten.



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Stadt Landau in der Pfalz
S t a d t v e r w a l t u n g
Auf 4 ha Parkfläche beherbergt der Zoo Landau in der Pfalz über 550 Tiere in mehr als 120
überwiegend exotischen Arten. Das Leitbild des 1904 gegründeten Zoos besteht in der konsequenten
Umsetzung der Welt.Zoo. und Aquarium.Naturschutzstrategie. Mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich
zählt der Zoo zu den wichtigen Attraktionen der Stadt Landau in der Pfalz und der Region Südpfalz.
Für unseren Zoo suchen wir zum 01.01.2008 bzw. zum nächstmöglichen Termin
eine/ .n Zooverwalter/ .in
mit abgeschlossener Berufsausbildung
Als Teil der Zooleitung ist Ihr Aufgabenbereich:
· Organisation und Überwachung des Personaleinsatzes der Verwaltung, des Urlaubsplanes und
der Arbeitszeitnachweise
· Organisation der Beschaffung und der Verwaltung/Lagerhaltung von Verbrauchsmaterialien
einschl. Generalschließsystem und Inventarverwaltung
· Führen der Tierbestandskartei und von Zuchtbüchern nach wissenschaftlichen Standards
· Berichtswesen sowie Unterstützung der Medienarbeit und von Veranstaltungen
· Kontrolle und Management von Energie. und Wasserverbrauch sowie Müll., Abwasser. und
Schadstoffentsorgung
· Organisation und Überwachung von Verkehrssicherheit und Sauberkeit des Zoogeländes
· Unterstützung bei der Organisation u. Durchführung von Baumaßnahmen und Tiertransporten
· Unterstützung der wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit im Zoo
· Unterstützung der Futterbedarfserfassung und der Futterbeschaffung und –qualitätskontrolle
Wir erwarten:
· Abgeschlossene Berufsausbildung als Dipl. Biologe/in oder Zootierpflegermeister/in mit
entsprechendem Erfahrungsspektrum
· Bereitschaft Führungsverantwortung zu übernehmen
· Engagement , Teamgeist, Verhandlungsgeschick, Kommunikationsfähigkeit
· Gültiger Führerschein (Klasse B)
· PC.Anwenderkenntnisse (mind. Word, Excel, PowerPoint, Email, Internet)
· Kenntnisse der Tierbestandsverwaltungs.Software ARKS, SPARKS
· Gute Englischkenntnisse
Weitere Qualifikationen von Vorteil:
· Weiterbildungsnachweise zur Unfallverhütung
· Weiterbildungsnachweise zu „Verwaltung, Betriebsorganisation, Personalführung“
· Französischkenntnisse
Die Entlohnung richtet sich nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes
Entgeltgruppe 9 TVöD
Aussagekräftige, vollständige Bewerbungen erbitten wir bis zum 09.11.2007 an die
Stadtverwaltung Landau – Personalabteilung – 76825 Landau in der Pfalz
Informationen zum Zoo Landau in der Pfalz: www.zoo.landau.de
Ihr Ansprechpartner im Zoo Landau: Dr. Jens.Ove Heckel, Direktor; Tel. 06341.898229

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Neue Veröffentlichungen

Arbeitsplatz Zoo 2/2007
Training von Antilopen
Der Europäische Nerz
Fütterung vo Insectivoren
Hornrabenzucht in Dortmund
Hallstromhunde
Milchaustauscher für Nilghau-Handaufzucht

Freizeit Ratgeber - 19. Okt. 2007
Neues Buch mit Geschichten aus dem Kölner Zoo
Über fünfhundert Tierarten leben im drittältesten Zoo Deutschlands – und sie lieferten und liefern Stoff genug für das soeben erschienene Buch "Geschichten aus dem Kölner Zoo" (Emons Verlag) von Iris Benner. Die Kölner Autorin hat mit Hilfe des Zooarchivars Wilhelm Spieß intensiv recherchiert und dabei amüsante, skurrile, abenteuerliche, aber auch tragische Geschichten der letzten 146 Jahre Zoohistorie aufgedeckt und zusammengetragen. Die einzigartigen historischen und zeitgenössischen Fotos lassen Geschichte und Geschichten des Domstadtzoos "tierisch" lebendig werden.




Schon der Bestseller "Das egoistische Gen" war bewußt provokativ geschrieben und brachte vor allem Geisteswissenschaftler auf, vertiefte aber auch den Graben zwischen Geistes- und Naturwissenschaft. Das neue Buch des Autors dürfte ähnliche Brisanz haben:

Der Gotteswahn
von Richard Dawkins

Über den Autor
Richard Dawkins ist Evolutionsbiologe. Seit 1995 hat er den eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Public Understanding of Science an der Universität Oxford inne. Sein erstes Buch, Das egoistische Gen (1978 auf Deutsch erschienen), war international ein Bestseller und gilt als Standardwerk der Evolutionsbiologie.

Klappentext
Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat erneut ein Buch geschrieben, das bestehende Weltbilder grundsätzlich in Frage stellt. In diesem leidenschaftlichen Plädoyer für die Vernunft zieht er gegen die Religion zu Felde: Der Glaube an eine übernatürliche Macht kann keine Grundlage für das Verständnis der Welt sein und schon gar keine Erklärung für ihre Entstehung. Wenn wir die Kritik an den Religionen zum Tabu erklären, laufen wir Gefahr, von Fundamentalisten jedweder Couleur dominiert zu werden. Der Glaube an ein göttliches Wesen ist vielfach die Ursache von Terror und Zerstörung, wie die Weltgeschichte von der Inquisition bis zu den Anschläg en auf die Twin Towers zeigt. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugendPosition bezieht. "Ich bin ein Gegner der Religion, denn sie bringt uns bei, dass wir uns damit zufrieden geben, die Welt nicht zu verstehen." Richard Dawkins

560 Seiten, Ullstein 2007
22,90 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Zoobiologischer Workshop
(ehemals Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus


6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.


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Ausstellungen

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen. Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 27. Oktober ging es in den Leintalzoo Schwaigern.

N24 - 22.10.2007
"24 & Meer" startet am Mittwoch Nachrichtensender nimmt neues Magazin ins Programm
Am Mittwoch, 24. Oktober 2007, um 14:30 Uhr zeigt N24 die erste Folge von "N24 & Meer". In fünf Sendungen bringt die neue Reportagereihe dem Zuschauer die "Faszination Meer" nahe. Aus einer Vielzahl an Zukunftsthemen der Meereswissenschaft wird jeweils ein Schwerpunkt ausgewählt und bildstark aufbereitet: Eine Episode gewährt einen Blick in versunkene Unterwasserwelten auf der Suche nach unbekannten Lebewesen der Tiefsee, in einer anderen wird das Meer als Nahrungs- und Rohstoffquelle der Menschheit vorgestellt. Weitere Themen sind die Erschließung neuer maritimer Ressourcen zur Energiegewinnung, moderne Sicherheitstechnologien auf See und die neuesten Hightech- Entwicklungen beim Segeln.


Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:

Mo-So, ca. 04:35 RTL 2, Jeff Corwins tierische Abenteuer
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Mi, Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:00 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 14:15 ZDF, SOS Tierbabys (Neu)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (Zoo Duisburg, neue Folgen - Staffel 3)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, neue Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Neuwied
Mo-Do, 17:05 RBB, Elefant, Tiger & Co. (Zoo Leipzig, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)

Einzelsendungen:
Do, 25.10.2007, 19:00 ARTE, Namibia - im Etosha-Nationalpark
Fr, 26.10.2007, 11:30 NDR, Wölfe in Deutschland
Fr, 26.10.2007, 16:00 MDR, Hier ab Vier, mit Dieter Minnemann und Nicole Onnen aus dem Tierpark Jaderberg
Fr, 26.10.2007, 16:50 ARTE, Flussdelphine in Myanmar
Fr, 26.10.2007, 17:45 3sat, Costa Rica � Regenwald der Österreicher
Fr, 26.10.2007, 19:00 ARTE, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna rund um die Kokosinsel
Fr, 26.10.2007, 19:10 Kabel1, Ozean hinter Panzerglas - Hinter den Kulissen des größten Aquariums der Welt (Georgia-Aquarium in Atlanta)
Fr, 26.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 26.10.2007, 21:00 RBB, Der Siegeszug der Wölfe
Sa, 27.10.2007, 09:45 BR alpha, Zoo & Co., Dzimba - ein Nashorn auf Reisen
Sa, 27.10.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Der Hainich
Sa, 27.10.2007, 11:50 VOX, Tierzeit, Orcas
Sa, 27.10.2007, 14:05 BR, Zeit für Tiere, zu Gast im Affenpark Salem am Bodensee
So, 28.10.2007, 14:45 HR, Tiergeschichten - Koalas, Kattas & Co., Tamina Kallert im Duisburger Zoo
So, 28.10.2007, 15:15 3sat, Achtung Eisbären!, auf der Wrangelinsel
So, 28.10.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere, Hama - ein Nashorn, fremd in Afrika
So, 28.10.2007, 17:00 3sat, Brasiliens fliegende Edelsteine
So, 28.10.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Zoo Frankfurt)
So, 28.10.2007, 20:15 3sat, Pandababy - Sensation in Schönbrunn
Mo, 29.10.2007, 11:30 NDR, Spaniens Raubkatzen
Mo, 29.10.2007, 13:15 3sat, Pandababy - Sensation in Schönbrunn
Di, 30.10.2007, 11:30 NDR, Madagaskar
Di, 30.10.2007, 14:15 HR, Der Tanz des Haubentauchers
Di, 30.10.2007, 15:15 NDR, Die letzten Auenwälder
Di, 30.10.2007, 20:15 WDR, Amerikas Canyons, Berglöwen im Wilden Westen
Mi, 31.10.2007, 10:35 ARTE, Das Schnabeltier
Mi, 31.10.2007, 11:30 NDR, Kampf der Kolosse, See-Elefanten in Patagonien
Mi, 31.10.2007, 13:15 WDR, Fortsetzung folgt (Tierpark Friedrichsfelde)
Mi, 31.10.2007, 18:30 Phoenix, Müritz Nationalpark
Mi, 31.10.2007, 21:00 NDR, 100 Jahre Hagenbeck
Do, 01.11.2007, 11:20 WDR, Der NDR-Tiergarten (Serengeti Park Hodenhagen, Vogelpark Walsrode)
Do, 01.11.2007, 14:15 HR, Das Schweigen der Gorillas
Do, 01.11.2007, 15:15 HR, Heideland Senne

Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer Bremerhaven, Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe, Erdmännchen und Co.

1Festival sendete in den letztn Monaten 25 historischen Folgen
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die Folgen sind z.T. online verfügbar.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Kann zuviel freie Zeit den Blick vernebeln?

Ein Biologe brachte uns, also zumindest mir, in der Vergangenheit Vergnügen, indem er Diskussionen anstieß darüber, ob menschliche Individualität existent sein kann, wo wir doch womöglich nur die körperlichen Vehikel unserer egoistischen Gene sind. Faszinierendes Gedankengut war das, was er dort vor uns ausbreitete und jetzt breitet er wieder aus, nicht minder spitzzüngig und voll des heiligen, nein unheiligen, also jedenfalls voll des Zorns so hat man den Eindruck, über Gott und nicht die Welt sondern über Gott und seine Folgen für das religiös mißbrauchte Menschlein. Meine Güte! Mensch scheint mir durchaus in der Lage, auch ohne Gott höchst religiös zu sein und Mediengläubigkeit, Technikgläubigkeit, gänzlich gottfreie Ideologien aus Politik und Wirtschaft aber auch Wissenschaftsgläubigkeit haben doch schon hinlänglich bewiesen, daß der Mensch es auch ganz alleine, ohne höhere Mächte, schafft, ein Arschloch zu sein.
Ich selbst bin, wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, auch ein .. begeisterter Meinungsäußerer und ich höre höchst begierig zu, wenn jemand anderes eine eigene Meinung besitzt, aber ich hasse es, missioniert zu werden, von wem auch immer!

Nun wende ich mich wieder vergnüglicheren Dingen zu und zitiere aus einem Text von www.freizeit-ratgeber.de: „Nicht nur Freizeitparks wollen mit speziellen (...)*-Partys Gäste anlocken.“ Nicht nur Freizeitparks? Klasse Witz!

Viel Spaß im Freizeitland Deutschland
Ihr
Carsten Schöne

* Der Anlaß wurde getilgt, weil ich mir fest vorgenommen hatte, ihn nicht zu erwähnen!

www.schoenes-tierleben.de


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