Liebe Leser,
lange gab es keinen
ernstzunehmenden Zootest mehr. So etwas ist ohnehin eine undankbare
Aufgabe, denn allen kann man es nie recht machen. Insofern hat der STS (Schweizer
Tierschutzverein) durchaus eine beachtliche Fleißarbeit
abgeliefert,
und bei fast allen schweizer Zoos, die ich kenne (die meisten)
würde
ich auch das Fazit unterschreiben - nur oft nicht die Begründung
oder
gar die Einzelbewertungen. Es reicht halt für einen Test
nicht aus, nur einmal durch einen Zoo zu gehen und sich aus dem
einmaligen Eindruck ein Gesamturteil zu bilden. Zu häufig
ließ sich der
Autor durch den optischen Eindruck der Gehege leiten, zu sehr ist
"mangelnde Rückzugsmöglichkeit" oft das bestimmende
Kriterium. Leider
krankt der Bericht zudem an Aussagen, die eher einem Schulaufsatz
entstammen könnten ("Der Marder muss oft gesucht werden. Das
relativ
scheue Tier ist so sehr gut gegen Besucher abgeschirmt"), und an
fehlerhafter Recherche (in Basel leben z.B. gar keine asiatischen
Elefanten). Schade.
Doch
muß man dem
STS immerhin bescheinigen, sich mit dem Thema ernsthaft und ohne
grundsätzliche Anti-Zoo-Haltung gewidmet zu haben - erst Recht im Vergleich mit dem, was der
Österreichische Tierschutzverein in den letzten Wochen verzapft hat. Dann sollten auch die Zoos nicht
in den Reaktionen über das Ziel hinaus schießen.
Pech,
wie
einst Lübeck beim Stern-Test,
haben jene Kleinstzoos, die irgendwie auf die Liste gerutscht sind:
immerhin gibt es mehr als doppelt so viele Tierparks in der Schweiz. Eine Käfigansammlung
wie in Bad Ragaz, die den Namen Zoo nicht verdient, oder die
Lobpreisung "weißer Tiger" kann man auch nicht schönreden. Nochmal davon gekommen sind
solche, die warum auch immer nicht getestet wurden (Magliaso, z.B.).
Und wie bei früheren Zootests auch: Die Zoos, die gut
abgeschnitten
haben, sind stolz darauf, andere kritisieren den Test
grundsätzlich.
Wenn
Sie diese
Woche etwas wirklich Unseriöses lesen wollen, werden Sie aus
Nowosibirsk gut bedient: die Ankündigung, bald "einen
Elefanten" und Delphine halten zu wollen, spricht Bände. Zudem werden Buntmarder, die
anvisierte Währung für Elefantenkäufe, keineswegs nur in
Nowosibirsk
gezüchtet. (Der gleiche Zoo brüstete sich bereits damit,
Kaplöwen nach
Südafrika geliefert zu haben.)
Dirk Petzold
Zum Start des Kinofilms im Verleih Universum Film wurden
uns fünf
der Begleitbücher zur Verfügung gestellt,
die unter den Lesern der Zoopresseschau verlost werden.
Wenn Sie eines der Bücher erhalten möchten, schicken Sie
bitte ein
E-Mail (mit Namen und Postanschrift)
an die Redaktionsadresse redaktion@zoo-information.de. Wir wünschen viel
Glück!
Überleben
in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
Das Buch zum Film „Königreich Arktis“
Es erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder
oberhalb
des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten
Fotos
von „Nanu“, dem Eisbären, und „Seela“, dem Walross, in ihrem Reich
aus
Schnee und Eis. Der Weg vom behüteten Jungen zum erwachsenen
Raubtier
ist voller spannender und lustiger Erlebnisse. Die märchenhaft
schöne
Landschaft verleiht den Bildern dieser Tierdokumentation einen fast
schon poetischen Reiz. Doch droht eine neue Gefahr: Ihre eisige Heimat
beginnt zu schmelzen. Eine Herausforderung, die sie nur mit Hilfe all
ihrer Instinkte und vor allem mit ihrem Scharfsinn meistern
können. Das
Buch „Königreich Arktis“ zeigt 140 Farbfotos auf 160 Seiten. Es
kostet
22,95 und ist ab Oktober im Handel erhältlich.
|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
Website
des STS
(links unten überspringt man die Kampagne) Achtung, Navigation
produziert Fehler und läuft nicht mit allen Browsern
Download
des kompletten Zootests (PDF)
affolternonline.ch
- 15. Okt. 2007
Tierschutz
testet Zoos - Zürich wegweisend
Der Zoo
Zürich ist unter den grossen Schweizer Zoos punkto Tierhaltung
wegweisend. Zu diesem
Schluss kommt der Zoobericht des Schweizer Tierschutz (STS). Für
den
STS-Zoobericht wurden im Frühjahr und Sommer in 15 Zoos über
70
Gehege untersucht,
wie der STS mitteilte. Dabei wurde die Haltung von rund 40 kleinen und
grossen Tierarten
ins Auge genommen. Verfasst wurde der Bericht von Peter Schlup von der
Fachstelle
Wildtiere des STS. Der Bericht erhebe keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Alle Anlagen -
auch die
im Bericht kritisierten - seien jedoch bewilligt und genügten den
Anforderungen
der Tierschutzverordnung. Unter den grossen Schweizer Zoos hebt der
Bericht den Zoo Zürich
hervor. Hier fänden
sich immer mehr Beispiele von moderner, artgemässer
Zootierhaltung.
Wegweisend sei
diesbezüglich die Masoala-Halle. Lobenswert sei aber auch das
Engagement des Zoos
für den Naturschutz. Gute Noten erhält auch der Basler Zolli:
Der
Wille, den Tieren bessere
Gehege zur
Verfügung zu stellen sei da, heisst es im Bericht. Die besten
Noten
erhalten der Wildpark Langenberg in Langnau a. A. und
der Berner
Tierpark Dählhölzli. Im Wildpark Langenberg würden
vorwiegend
einheimische Wildtiere
in grosszügigen Gehegen gehalten, heisst es im Bericht. Im
Dählhölzli
werde seit
1997 konsequent die Politik «Mehr Platz für weniger
Tiere» verfolgt.
Kanton Online - 15.
Okt. 2007
Wildpark
Langnau schweizweit Top
Ein Ziel
hat sich der Langnauer Wildpark ganz oben auf seine Flagge geschrieben:
heimische
Wildtiere sollen ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden.
Nach
dem Urteil
von Schweizer Tierschutz gelinge dies auch sehr gut. Der Park, der der
Stadt Zürich
gehört, ist ohne Eintritt für jeden interessierten Besuchbar.
Der
Wildpark bekam
beim Test keine negative Beurteilung. Besonders beeindruckt waren die
Tester vom Gehege der Braunbären. Es
sei ein wahres
Vorzeigegehege, in dem die Bären selbst Höhlen graben
könnten und sehr
gut von den
Besuchern aus sicherer Entfernung beobachten werden könnten.
20minuten - 15.
Okt. 2007
Zentralschweizer
Zoos über
Tierschutzbericht erzürnt
Der Schweizer
Tierschutz kritisiert die Tierhaltung im Tierpark Goldau und in Toni’s
Zoo. Diese
zweifeln an der Seriosität des Berichts. Der STS-Zoobericht
kritisiert
den Tierpark Goldau unter anderem dafür,
dass die
frei laufenden Tiere von Besuchern unkontrolliert gefüttert werden
können und dass
den Stieren der Hirscharten aus Sicherheitsgründen die Geweihe
abgesägt
würden.
Hauptsächliche Kritik an Toni’s Zoo: Die Tiere hätten zu
wenig
Rückzugsmöglichkeiten.
Der Bericht räumt aber ein, dass beide Unternehmen die
Anforderungen
der geltenden
Tierschutzverordnung einhalten. Doch nun wehren sich die beiden
Zoo-Chefs. «Bei mir wurde Kritik an der
Haltung
des Brillenkaimans geübt, den ich seit drei Jahren nicht mehr
halte»,
sagt Toni
Röösli. Zudem habe er ein Wildtiergehege, das als zu klein
eingestuft
wurde, mittlerweile
neu gebaut. Felix
Weber, Direktor
des Tierparks Goldau, wirft dem STS gar Inkompetenz bei Wildtieren vor.
Der Verfasser des Berichts, der Zoologe Peter Schlup, gibt zu, dass ihm
beim Brillenkaiman
in Toni’s Zoo ein Fehler unterlaufen ist. Dass ein neues Wildtiergehege
gebaut werde,
sei ihm bewusst gewesen. «Im Vorwort wird darauf hingewiesen,
dass in
fast allen
Zoos gebaut wird», so Schlup. Dem Vorwurf, er kenne sich bei
Wildtieren
gar nicht
richtig aus, widerspricht er aber vehement: «Das sind kleinliche
Vorwürfe, wenn
keine anderen Argumente vorhanden sind.»
Zisch - 16. Okt.
2007
Tierschutz
attackiert Tierpark
Der Schweizer Tierschutz kritisiert in seinem Zoobericht diverse Zoos.
Darunter
auch den Tierpark Goldau. 15 Zoos hat der Schweizer Tierschutz (STS)
getestet. Fünf davon werden
nicht zum
Besuch empfohlen, darunter Tonis Zoo in Rothenburg. Kritik gibts aber
auch am Tierpark Goldau. «Die aktive Fütterung der
Tiere und das
Absägen der Geweihe sind negativ zu bewerten», schreibt der
STS in
seinem soeben
erschienenen Zoobericht. Tierparkdirektor Felix Weber reagiert mit
harscher Kritik auf den
Zoobericht. «Ich
spreche dem Verfasser dieses Berichts die Fachkompetenz ab.» Eine
solche Qualifizierung
der einzelnen Zoos sei ein «Graus».
Stadt 24 - 15. Okt.
2007
Schweizer
Tierschutz
testet
Zoos
Schlechte
Noten hat der Schweizer Tierschutz (STS) dem Zoo Bad Ragaz und dem
Plättli-Zoo Frauenfeld
erteilt. Deutlich besser schnitt der Walter-Zoo Gossau ab. Der
Walter-Zoo sei im Wandel und verbessere sich schrittweise, heisst
es im Communiqué
des STS vom Montag. Als positiv wurde etwa die Haltung der Schimpansen
beurteilt;
wenig tiergerecht würden Tiger, Leoparden, Panther und Alligatoren
gehalten. Der
Zoo plant den Bau einer neuen Raubtieranlage. Auch Knies Kinderzoo in
Rapperswil hat laut STS mit der neuen
Giraffenanlage einen
Schritt in die richtige Richtung getan. Pädagogisch werde Einiges
geboten. Ungenügend
sei die Haltung der Elefanten, Nashörner und Seelöwen. Vieles
basiere
noch auf Schaueffekten,
die vom Zirkus beeinflusst seien. Sämtliche Zoos - auch die
kritisierten - genügten den Anforderungen der
Tierschutzverordnung,
räumt der Tierschutz ein. Die Anlagen seien alle bewilligt und
legal.
Der STS untersuchte
15 Schweizer Zoos. Beurteilt wurden vor allem die Gehege und die
artgerechte Haltung
der Tiere.
mzbern.ch - 15.
Okt. 2007
Gute
Noten für Berner Zoos
Bei der
Bewertung von Zoos durch den Schweizer Tierschutz (SZS) schneidet der
Kanton Bern
mit einer Ausnahme gut ab. Der Berner Tierpark Dälhölzli sei
dank
zukunftsorientierter
Leute «auf der richtigen Linie», schreibt der STS. Das
Motto «Mehr
Platz für weniger Tiere», werde ernst genommen, lobt
der STS in
seiner Wertung. Da das Dälhölzli seine Aufgabe bezüglich
Bildung und
Pädagogik in
vielfältiger Weise wahrnehme, könne der Besuch «mit
gutem Gewissen»
empfohlen werden.
Dem Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen bei Biel attestiert der
STS eine
Wandlung zum Guten. Die «wirklich schrecklichen
Tierhaltungen» früherer
Jahre gebe
es nicht mehr. Der Tierpark «John’s kleine Farm» in
Kallnach hält seine
Tiere laut STS
trotz beschränkter
Möglichkeiten grundsätzlich gut. Der Besuch lohne sich,
sofern man
gerade in der
Gegend sei. Die Siky Ranch in Crémines im Berner Jura bezeichnet
der
STS als
«schlechtes Beispiel
eines Zoos». Besonders
fragwürdig sei die Zucht von weissen Tigern, mit denen der Halter,
ein
ehemaliger
Dompteur, Vorstellungen bietet. Der STS empfiehlt, diesen Zoo zu meiden.
Ad-Hoc-News
- 17. Okt. 2007
Schimpanse
Franzl ertrinkt...
Schimpanse Franzl ist am Dienstag im Münchner Tierpark Hellabrunn
bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nach Angaben des Zoos ist der Affe
in dem
Wassergraben ertrunken, der das Tiergehege von den Besuchern trennt. Im
Tierpark konnte man sich nicht erklären, warum der Schimpanse
über den
Elektrozaun ins Wasser sprang. Möglicherweise habe er sich von
Besuchern
provoziert gefühlt und seine Familie verteidigen wollen. Franzl
war 22
Jahre alt und nach Zooangaben eine «herausragende
Tierpersönlichkeit». Der
Unfall habe große Trauer im Tierpark ausgelöst. Der Zoo
sucht nun
Zeugen, die
den Vorfall beobachtet haben.
Merkur
Online
Ertrunken
im Zoo: Wurde "Franzl" gereizt?
Noch wollen die Zoo-Mitarbeiter auch nicht nachdenken, wie sie ihrem
Chef die Nachricht von Franzls Tod überbringen sollen.
Planung
und
Bau
Mitteldeutsche
Zeitung - 15. Okt. 2007
Tierparade
und Taufe locken viele Besucher
Aschersleben.
Erstmals dürfen die Besucher zum Herbstfest im Zoo den geplanten
Abenteuer- und
Lehrpfad rund um die Tigeranlage entlangwandern. Noch befindet sich der
Pfad baulich
in den Anfängen. "Die ganze Tigeranlage kann von der Brücke
nicht
eingesehen
werden. Oft halten sich die Tiere aber gerade in diesem Teil auf",
erklärt
Zoochef Dietmar Reisky. Auf dem Pfad gebe es dann von allen Seiten eine
gute Sicht
auf die Tiger. Für die Kinder seien ein paar abenteuerliche
Spielmöglichkeiten vorgesehen.
Am Ende des künftigen Pfades bleibt Reisky stehen und lenkt die
Blicke
der Besucher
auf eine heute noch bewachsene Fläche. "Hier planen wir eine
Erweiterung der
Tigeranlage zu einem weiteren größeren Gehege. Dafür
suchen wir
dringend Sponsoren",
erklärt Reisky. In zwei Jahren, so hofft er, könnte die
Anlage mit
einem Teich und
Hügel fertig sein. Nächstes Ziel des Rundgangs sind die
Streifenhyänen.
"Die ehemalige
Tigeranlage
ist auch für die Hyänen zu klein. Für sie ist der Umbau
der jetzt
völlig verwilderten
Schweineanlage geplant", lässt Reisky die Besucher wissen.
Ruhr
Nachrichten - 12. Okt. 2007
Teich
und Volieren im Stadtgarten werden aufgefrischt
Wattenscheid
- Auf einen modernen Stand sollen in den nächsten Jahren die
Volieren
im Wattenscheider
Stadtgarten gebracht werden. Dies ist die Kernaussage eines
Sachstandsberichtes,
um den die UWG-Ratsfraktion gebeten hatte. Fertig gestellt ist
mittlerweile das Domizil für die Kolkraben, mit 110 Quadratmetern
deutlich größer als die ursprüngliche Anlage. Als
nächste Maßnahme sind
Umbau und Erweiterung des Storchengeheges
vorgesehen. Beim Umbau der Volieren spielt der Schutz vor
möglichen
Diebstählen
eine wichtige Rolle. Die einfachen Maschendrahtgitter sollen nach und
nach durch
stabilere Gitter ersetzt werden. Als Standort für die
vorgeschriebene
Quarantäne-Station bietet sich aus Sicht der
Fachverwaltung das ehemalige Ziegengehege an. Da das dortige
Gebäude
für einen Umbau
nicht in Frage kommt, soll ein Container aufgestellt werden.
Veränderungen erwartet die Besucher künftig auch in Sachen
Tierbestand.
Im Vogelpark
richtet sich das Augenmerk künftig auf die Zucht vorrangig
einheimischer, teils
vom Aussterben bedrohter Hausgeflügelrassen. Die anderen
Vogelgruppen,
wie Störche, Eulen und die Papageien sollen auch weiterhin
den Park bereichern.
swex.de - 12. Okt.
2007
CSU
will Attraktivität des Wildparks weiter steigern
Schweinfurt. Die CSU-Fraktion im Schweinfurter Stadtrat möchte
90.000
Euro in
die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes mit Automatenraum im
Wildpark
Eichen stecken.
Mit dieser Maßnahme könnte ihrer Ansicht nach "ein
wesentlich besucher-
und
mitarbeiterfreundlicherer betrieb" ermöglicht werden. Zudem
ließe sich
durch
den Einbau einer zeitgemäßen Heizung der Energieverbrauch
reduzieren.
Stadtrat Rüdiger Köhler, der den Antrag namens seiner
Fraktion
einbringt, lobt ausdrücklich
die bisherige Eigeninitiative des Forstamtes, durch die die
Attraktivität des Wildparks
beständig gesteigert worden sei. Die nun beantragte Maßnahme
sähe die
CSU gerne im kommenden
Jahr verwirklicht.
Bote
der Urschweiz - 17. Okt. 2007
Tierpark erhielt die Baubewilligung
Goldau. Die Baubewilligung für die Umzäunung des zwei
Hektaren
umfassenden
Geländes liegt seit geraumer Zeit vor. Jetzt wurden auch die
Umweltverträglichkeitsprüfung und die Altlastsanierung
genehmigt. Damit
sind
die beiden letzten Hürden übersprungen, um mit dem Bau der
grossen
Wolf- und Bärenanlage
im «Grosswiyer» einen grossen Schritt in die Zukunft machen
zu können.
Wie Tierpark-Präsident Bernhard Reutener auf Anfrage erklärt,
möchte
man noch
im laufenden Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen, sodass man etwa
Mitte 2009
die neue Anlage in Betrieb nehmen könnte. Finanziert werden soll
das
Projekt
vorwiegend aus Spenden und Zuwendungen. Realisiert werden soll eine
naturnahe, Bäche, Wald, Felsen, Feuchtgebiete und
Teiche einbeziehende Landschaft. Man ist auch zuversichtlich, dass sich
Wolf und Bär gegenseitig vertragen, wie
Bernhard Reutener sagt. Für den anderen Fall sei eine Trennung in
zwei
Gehege
vorgesehen. «Für die Aufzucht der Jungtiere müssen wir
sowieso eine
abgetrennte
Anlage erstellen», so Reutener.
PresseBox
- 17.
Okt.
2007
Pilkington
ActivTM sorgt für klaren Durchblick bei den Zebramangusten
Als Mitglied des Fördervereins des Zoos Hellbrunn in Salzburg,
Österreich, hat der Glashersteller Pilkington die neue Anlage
für die
afrikanischen Zebramangusten und das große Affenhaus mit dem
selbstreinigenden
Glas Pilkington ActivTM ausgestattet. Die Savannenanlage als
Herzstück
des Afrika-Bereiches im Zoo Hellbrunn in Salzburg
wurde um ein Gehege erweitert. Zwischen afrikanischen Lehmhütten,
Geparden,
Nashörnern und Pinselohrschweinen fühlen sich die
zutraulichen
Mangusten
sichtbar wohl. "Es ist die erste Anlage, die komplett vom
Förderverein
des
Zoos finanziert wurde", so Mag. Sabine Grebner, die Direktorin des
Tiergartens. Nach dem Bau des neuen Affenhauses ist die Anlage der
munteren Schleichkatzen
bereits das zweite Projekt im Zoo Hellbrunn, an dem Pilkington
mitwirkt. Für
das große Affenhaus kam Pilkington ActivTM, ausgeführt als
Verbundsicherheitsglas
in 8 mm Einscheibenglas (ESG) zum Einsatz. Durch die spezielle
Beschichtung der
Gläser werden organische Verschmutzungen aktiv zersetzt und der
nächste
Regen
spült diese einfach ab. Dauerhaft fleckenlose Sauberkeit ist somit
garantiert
und ständiges Putzen nicht mehr notwendig. Bei einer längeren
Trockenperiode genügt schon ein
Abspritzen der Gläser mit Wasser.
Aktionen
PresseAnzeiger
Die
Fotocommunity Fototreff24.de startet Wettbewerb "Zoo-Kalender"
Ein etwa 6-monatiger Wettbewerb zum Thema "Zoo" hat bereits begonnen
und wartet auf Zoo-Fotos für einen guten Zweck. Bis zum
15.März 2008
können in 12 verschiedene Kategorien die schönsten Zoo-Fotos
hochgeladen werden. Die Gewinnerfotos zieren jeweils ein Kalenderblatt
mit namentlicher Erwähnung des Fotografen. Hintergrund des etwas
außergewöhnlichen Wettbewerbs ist folgender: Fototreff24.de
möchte mit
den 12 Siegerfotos einen Zoo-Kalender für das Jahr 2009
produzieren und
vermarkten, um mit einem wünschenswert hohen Erlös die
Stiftung
Artenschutz zu unterstützen. Mit dem Beitrag hilft Fototreff24.de
der
Stiftung bei deren Bemühungen bedrohte Tierarten
zu retten, zu schützen und zu erhalten. http://www.stiftung-artenschutz.de/
Mitmachen kann jeder, der sich für die Tier-Fotografie begeistert
und
sich kostenlos bei http://www.Fototreff24.de
regristriert.
Der Zoo-Kalender 2009 kann in Kürze im Shop von Fototreff24.de
vorreserviert werden.
http://www.fototreff24.de/act/contest/id/8/ft24_zoo-kalender_2009_fuer_einen_guten_zweck.html
Hamburger
Abendblatt -
11. Okt. 2007
So
bereiten sie sich
auf Hagenbeck vor
Nur noch
drei Tage, dann wird es ernst. Frühes Aufstehen. Schwere
körperliche
Arbeit. Gefährliche
Tiere. Und das alles bei Wind und Wetter. Doch sie haben es nicht
anders gewollt:
Sechs Hamburger werden die kommende Woche ihren persönlichen Traum
leben und bei
der großen NDR-90,3-Aktion "7 Tage Hagenbeck" als
Hobby-Tierpfleger den
exotischen Tieren des Hamburger Tierparks ganz nahe kommen. Das
Abendblatt begleitet
sie dabei. "7 Tage Hagenbeck" startet am Montag, den 15. Oktober. Bis
zum Abschlusstag
am Sonntag, den 21. Oktober, werden die Hobby-Tierpfleger bei ihrer
Arbeit in den
Gehegen zu sehen sein.
Hamburger
Abendblatt -
16. Okt. 2007
Sieben
Tage Hagenbeck - der erste Arbeitstag
Ein klein wenig kalte Füße hatte Holger Theissen dann doch.
Bereits um
kurz nach
halb sechs Uhr morgens stand der 38-Jährige vor den Toren vom
Tierpark
Hagenbeck
- 25 Minuten zu früh. Die Aufregung vor seinem ersten Tag als
Tierpfleger. Für ihn
und fünf weitere Hamburger startete gestern die große Aktion
"7 Tage
Hagenbeck"
von NDR 90,3 mit dem Abendblatt. Eine Woche, die sich die sechs
Teilnehmer extra
freigenommen haben, um im Tierpark so richtig mit anzupacken, zu
füttern, zu reinigen
und den kleinen, aber auch den großen Tieren ganz nah zu sein.
newsropa
- 17.
Okt.
2007
Tag
der offenen Tür: Am 31. Oktober kostenlos den Thüringer
Zoopark in
Erfurt
besuchen
Zum
Reformationstag, am 31. Oktober, findet im Thüringer Zoopark
Erfurt ein
Tag der
offenen Tür statt. Jedermann, ob Groß ob Klein, ist recht
herzlich
eingeladen,
die Tiere im Zoopark zu besuchen. Und das Tolle ist, der Eintritt ist
an diesem
Tag für alle frei! Und zu erleben gibt es auch wieder eine Menge,
denn
von 10 – 16 Uhr finden
tolle Veranstaltungen statt. So kann man auf dem Bauernhof
Kutschfahrten
unternehmen oder auf Pferden reiten. Wer sich so richtig austoben
möchte geht
in die große Hüpfburg. In der Zoo- und Naturschule gibt es
eine Mal-
und
Bastelstraße und man kann sein Wissen beim großen Zoo-Quiz
testen, es
gibt auch
tolle Preise zu gewinnen!
Auch der
Eintritt im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ist an diesem
Tag fei.
Verlagsgruppe
Kreiszeitung
- 16. Okt. 2007
BREMERHAVEN:
Tiere mit
ganz eigenem Charakter
Zum "Zootag" bekamen die Besucher Einblicke hinter die Kulissen in
Deutschlands kleinstem öffentlichen Zoo, dem Bremerhavener Zoo am
Meer.
Zu erfahren gibt es an diesem Tag eine Menge, etwa über den Beruf
der
Zootierpfleger.
"Wir bekommen jährlich 200 Bewerbungen", so Zoodirektorin Dr.
Heike
Kück,
"aber die wenigsten wissen Bescheid." Thomas Grunert, Tierpfleger seit
1995, gefällt seine Arbeit. Extra
dafür hat er
eine Taucherausbildung absolviert. Die vielen Sicherheitsglasscheiben
in den sieben
Becken wollen gereinigt werden. In etwa einer Stunde muss er das
schaffen. Daniel Zieger ist im Rahmen eines
Tierpfleger-Austauschprogrammes mit
dem Tiergarten
Nürnberg hier. Dort betreut er Robben. Über Mikrofon
erläutert er
während der Fütterungen
das Training mit der so genannten "Positivdressur": niemals strafen,
nur
belohnen.
Freie
Presse
- 13. Okt. 2007
"Freie
Presse" lädt am Sonntag zum Familientag in den Tierpark ...
Chemnitz.
Auf eine tierische Expedition können sich die Chemnitzer am
Sonntag von
10 bis 17
Uhr beim großen Familientag der „Freien Presse“ im Tierpark
begeben.
Dabei gibt
es in der über 10 Hektar großen grüne Oase am Rande der
Stadt
Spannendes zu entdecken.
So können sie sich auf einen Entdeckungspfad mit sieben
Stationen begeben,
wo ihnen die Tierpark-Mannschaft Besonderheiten und Attraktionen der
Einrichtung
zeigt. Kinder und Erwachsene sind eingeladen, das Leben von Zebra,
Löwe
und Co.
auf einer spannenden Entdeckungsreise zu erkunden. Den Rundgang
unternehmen sie
gemeinsam mit Tierpark-Führern, die aus dem Nähkästchen
plaudern werden
und viel
Interessantes aus dem Alltag der Tiere und Pfleger zu berichten haben.
Freie
Presse -
14.
Okt. 2007
4000
Besucher im
Tierpark Chemnitz
Chemnitz.
Rund 4000 Gästen drängten am Sonntag bei fast sommerlichem
Wetter in
den Chemnitzer
Tierpark. Dorthin hatte die "Freie Presse" zum Familientag geladen und
eine kleine Wissenstraße für junge Tierforscher
eingerichtet, auf deren
Pfad sich
sieben Stationen befanden.
Kanal8
- 12.
Okt.
2007
Chemnitzer
Tierpark ist auch im Herbst einen Besuch wert
Der Tierpark
Chemnitz und das Wildgatter in Rabenstein laden auch im Herbst zu einem
Bummel ein. Denn die Tiere legen keine Winterpause ein. Einige Bewohner
wie das Zwergflusspferd
Chippo und seine Familie ziehen sich zwar in die Innengehege
zurück.
Sie sind aber
auch dort gut zu beobachten. Während der Herbstferien gibt es
zudem
wieder täglich die beliebten
Tierpflegertreffs. Treffpunkt zur Kurzführung ist jeweils 14 Uhr
am
Kassenhäuschen.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 16. Okt. 2007
Kastanien
bis zum
Abwinken
Kastanien und Eicheln regnete es gestern Morgen für Hirsch Heinz
und
seine
Sippschaft in Hellenthal. 50 Kinder des katholischen Kindergartens St.
Anna
waren dabei, als die Tiere im Wildgehege ein ganz besonderes Futter
erhielten.
Bereits im dritten Jahr lieferte die Firma Haribo mit Sitz in Bonn
Winterfutter
an. In der ehemaligen Bundeshauptstadt können Kinder
alljährlich
Kastanien und
Eicheln abgeben. Als „Lohn“ für die gesammelten Waldfrüchte
gibt es im
Gegenzug
Gummibärchen. Für Kastanien ist der Tauschwert 10:1, für
Eicheln 5:1,
berichtete
Haribo-Pressesprecher Marco Alfter. In diesem Jahr landeten rund 300
Tonnen im
Unternehmen. Firmenchef Dr. Hans Riegel verteilt die Futterware nun an
verschiedene Wild- und Tiergehege. Seit drei Jahren kooperiert die
Firma Haribo, wenn es um die Verteilung des
Futters geht, mit dem Deutschen Jagdschutzverband. Der
Jagdschutzverband
initiierte auch die Einrichtung der Webcam.
Stuttgarter
Nachrichten - 12. Okt. 2007
Hua
Shan, Mei
Yue, Zhu Wa oder Fu Long Zoo sucht Namen für Pandababy
Das
Wiener Pandababy mit dem vorläufigen Rufnamen "Krümel" soll
per
Internet-Abstimmung
einen offiziellen Namen erhalten. Da der sieben Wochen alte Bär
wie
seine Eltern der Volksrepublik China gehöre, sei
diese für die Namensgebung zuständig, teilte der Tiergarten
Schönbrunn
am Freitag
mit. Das Land hat vier Namen vorgeschlagen, die der Zoo auf seiner
Homepage zur
Abstimmung gestellt hat. Besucher können nun per Mausklick
entscheiden,
ob das Pandababy, das mit großer
Wahrscheinlichkeit männlich ist, "Hua Shan" (einer der fünf
heiligen
Berge
in China), "Mei Yue" (Schöne Musik), "Zhu Wa" (Bambusjunge)
oder "Fu Long" (Glücklicher Drache) heißen soll.
Wiener Zeitung - 12.
Okt. 2007
Neuer
Name für das Panda-Baby gesucht
Es hat sich
"ausgekrümelt" im Tiergarten Schönbrunn: Das Panda-Baby wird
seinen
Interimsnamen
in Kürze gegen einen echten eintauschen. Die Auswahl trifft nicht
etwa
der Pfleger
oder die Zoo-Direktorin - nein, ganz Österreich kann bei dem
Entscheidungsprozess
mitwirken. Auf der Schönbrunner Website warten vier Namen darauf,
einen
Sieger zu
küren. Ende Oktober soll das
Ergebnis vorliegen, Ende November erfolgt die Taufe.
hr online - 16.
Okt. 2007
Giraffenbaby
heißt Nala
Das kleine
Giraffenbaby im Zoologischen Garten Frankfurt, das am 22. September das
Licht der
Welt erblickte und für das der Hessische Rundfunk die Patenschaft
übernommen hat,
wird den Namen Nala tragen. Fünf Vorschläge schafften es
in die engere
Auswahl, aus denen die Zuschauer und Hörer dann wiederum
wählen
konnten: Nadhari,
Nadira, Naima, Nala und Noemi. Nala hat das Rennen gemacht, rund die
Hälfte aller
abgegebenen Stimmen entfiel auf diesen Namen. Vorgeschlagen hat ihn
Alexandra Dworschak-Schmidt
aus Biedenkopf, weil ihr der Name Nala im Film „Der König der
Löwen“ so
gut gefallen
hatte – im Film war Nala allerdings keine Giraffe, sondern eine
Löwin.
hr online - 11. Okt.
2007
Für
das Giraffenmädchen stehen fünf Namen zur Wahl
Knapp drei
Wochen nach seiner Geburt im Frankfurter Zoo bekommt das Giraffenbaby,
für das der
Hessische Rundfunk (hr) die Patenschaft übernommen hat, einen
Namen.
Aus über 2.000
Einsendungen haben hr und Zoo fünf Namen ausgewählt, die bis
Montag,
15. Oktober,
im Internet unter www.giraffe.hr-online.de
zur Abstimmung stehen. Die
Zuschauer
des hr-fernsehens und die Hörer von hr3 können wählen,
ob das
Giraffenjunge Nadhari,
Nadira, Naima, Nala oder Noemi heißen wird. Unter den Teilnehmern
wird
ein Gewinner ausgelost, der als Pate eingetragen wird und am Patentag
des Zoologischen
Gartens Frankfurt teilnehmen darf.
Freie
Presse - 16. Okt. 2007
Leomädchen
stehen kurz vor ihrer Taufe
Limbach-Oberfrohna.
53 Leser haben sich an der Namenssuche für die drei
Leopardenmädchen im
Limbacher
Tierpark beteiligt. In dieser Woche wird die Jury darüber
entscheiden,
wie die am 5. August geborenen Sprösslinge der Chinesischen
Leoparden
Kiara und
Kim heißen werden. Und am 23.Oktober ab 14.30 Uhr soll das
Geheimnis
über die Namen
der Drillinge gelüftet werden.
Münstersche
Zeitung -
16. Okt. 2007
Der
Waschbär riskiert einen Blick
Metelen.
Mittelalterlich ging es am Wochenende im Abenteuerzoo zu. Eine
farbenfrohe Zeltstadt
war dort aufgebaut, in der es sowohl für Kinder als auch für
Erwachsene
viel zu
sehen gab. Im Dorf wohnte zum Beispiel der Kinderschmied Eynarr, der
den Mädchen
und Jungen
sein Handwerk erklärte und ihnen half, eigenen Schmuck
anzufertigen.
Der Magier
Loki verzauberte seine kleinen Zuschauer mit geheimnisvollen Tricks.
Schwunghaften
Handel gab es auch mit mittelalterlichen Waren wie handgefertigten
Kerzen, Honig
und Schmuck. Ein Besuch im
Kaninchengehege und die
Fütterung der Polarfüchse und der Nasenbären standen auf
dem Programm.
Ein Abstecher
zu den neuen Zoobewohnern zehn Waschbären und ein
Luchspärchen durfte
ebenfalls
nicht fehlen. Die Waschbären stammen wie berichtet aus
Beschlagnahmungen. In den nächsten Tagen wird auch eine Gruppe
Wölfe
ihr neues Gehege im
Park beziehen. Bis zum 28. Oktober ist der Abenteuerzoo täglich
von 10
bis 18 Uhr
geöffnet. Ab
dem 1. November sind Besuche nur am Wochenende von 10 bis 18 Uhr
möglich. Vom 15.
Dezember bis zum 15. März ist der Abenteuerzoo bis auf
Sonderveranstaltungen geschlossen.
Lampertheimer Zeitung
- 15. Okt. 2007
Lampertheimer
tanken Sonne im AZ-Vogelpark Oktoberfest gut besucht ...
"Was
lange währt, wird endlich gut", mussten sich die Verantwortlichen
des
AZ-Vogelparks
gedacht haben, als sie am Sonntag die vielen Gäste sahen, die zum
Saisonende ihr
Oktoberfest besuchten. Schon zu Beginn des Jahres hatten die
Tierliebhaber viel Pech, was ihre
Feste betraf.
So mussten sie nicht nur ihr Eröffnungsfest auf einen anderen
Termin
verlegen, auch
danach war es immer wieder das schlechte Wetter, das die Lampertheimer
davon abbrachte,
dem Tierpark einen Besuch abzustatten. "Umso erfreulicher ist es
für
uns, heute
bei herrlichem Sonnenschein zusammenzukommen", kommentierte Jörg
Schmidt, Jugendwart
des Vogelparks, das gute Wetter. Nicht nur die Gäste genossen bei
Speis
und Trank die letzten
Sonnenstrahlen in diesem
Jahr in vollen Zügen, auch die Tiere des Parks durften noch einmal
Sonne tanken
und sich von zahlreichen kleinen und großen Händen
füttern, aber auch
streicheln
lassen, bevor es für sie in der nächsten Woche in ihr
Wintergehege
geht.
Nachwuchs
inar.de
- 11. Okt. 2007
Koala-Jungtier
unterstreicht weltweit bedeutende Zucht
Die Koalahaltung
im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig. Nicht nur, dass die
australischen Beuteltiere
nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen
Kollegen über die
Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem
San Diego Zoo
ein. Bis heute sind über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich
aufgezogen
worden! Der
Schlüssel zum Erfolg liegt zum großen Teil in einer
dauerhaft
gesicherten Versorgung
der Koalas mit ihrer Lieblingsspeise, dem Eukalyptus, wovon sie
beileibe nicht jede
Art verspeisen! Beste Voraussetzungen
also, denen der erst im Frühjahr aus Edinburgh eingetroffene
Zuchtmann
JANNALI zusammen
mit dem aufzuchterprobten Weibchen ALLORA Taten folgen ließ:
gerade
eben macht Duisburgs
nächster Koala-Spross mit nicht einmal 350g Körpergewicht
erste Geh-
und Kletterversuche
außerhalb des mütterlichen Beutels. In diesem Stadium sind
die
Jungtiere etwa 6
Monate alt, so dass es Vater JANNALI nach seinem Eintreffen offenbar
eilig hatte!
RP Online - 12.
Okt. 2007
Seltene
Art aus Madagaskar
Possierlicher Nachwuchs
im Aquazoo: Zwischen dem 24. August und dem 3. September haben vier
Igeltanreks
das Licht der Welt erblickt. Die etwa 12 bis 18 Zentimeter großen
"Baumigel"
kommen nur auf der Insel Madagaskar vor. Die Mini-Igel leben in den
Trockenwäldern, Dornbuschsavannen und Galeriewäldern
im südlichen Teil der Insel. Seit Ende März wird diese
Tierart im
Rahmen einer Sonderausstellung
zum Thema "Madagaskar- Brennpunkt der Artenvielfalt" im Aquazoo
präsentiert.
TLZ - 12. Okt. 2007
Klammeraffenbaby im Zoo Erfurt kommt per Kaiserschnitt
zur Welt
Der Thüringer Zoopark Erfurt sorgt sich um ein per Kaiserschnitt
auf
die Welt gekommenes
Klammeraffenbaby. Die Affenmutter habe das Baby nach der Operation am
Donnerstag
offenbar wegen Schmerzen abgelehnt.
Vorerst muss
das blauäugige Affenkind nun von Tierpflegern aufgepäppelt
werden. Das
Männchen
mit 600 Gramm Geburtsgewicht gehört zur sehr seltenen Art der
Goldstirnklammeraffen,
die in Südamerika heimisch sind. Die Affenmutter ist laut Zoopark
30
Jahre alt und
damit im hohen Seniorenalter.
Wiener Zeitung
- 11. Okt. 2007
Panda-Baby
krabbelt schon
Einen Monat
und etwa zwei Wochen nach der spektakulären Geburt geht es dem
kleinen
Panda-Baby
im Zoo Schönbrunn nach wie vor "sehr gut". Das Kleine sei sehr
aktiv
und
krabble, erzählte Pflegerin Eveline Dungl. Das Geschlecht
des mittlerweile etwa zwei Kilo schweren und 40 Zentimeter großen
Bären
steht noch
nicht fest. Dennoch wird der Winzling von den Tiergartenmitarbeiter
meist nur mehr
mit dem Synonym "er" betitelt. "Er
ist schon viel unterwegs, kann sich schon recht gut abstemmen und dreht
sich im
Kreis", erzählte die Pflegerin. Mama Yang Yang verlasse die
Wurfbox
mittlerweile schon mehrmals am Tag für je zwei
bis drei Stunden, um Bambus zu fressen. "In der Zeit schläft er
ein
bisschen
oder krabbelt in der Wurfbox herum", so Dungl. Erste Blicke auf den
Bärennachwuchs konnten die Pfleger nun schon durch die
Seitenklappe
der Wurfbox erhaschen. Die Besucher müssen sich noch für
einige Wochen
mit den Videoübertragungen
auf den Monitoren beim Gehege zufrieden geben.
derStandard.at - 11.
Okt. 2007
Panda-Baby
"Krümel"
wiegt
schon
zwei Kilo und krabbelt im Kreis ...
Dem
kleinen Panda-Baby im Zoo Schönbrunn get es nach wie vor "sehr
gut".
Knapp
sieben Wochen nach der Geburt hat der Panda keine Ähnlichkeit mehr
mit
einem "rosa
Wurm". Mit seinem "dicken Milchbauch" und dem bärigem Kopf gleiche
"das Putzi" immer mehr seinen Gefährten aus Stoff.
Super Sonntag
- 13. Okt. 2007
Da
geht einem das Herz auf!
Halle.
„Da geht einem das Herz auf!“ Jutta Heuer, wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Zoo,
brachte es auf den Punkt. Sowohl bei den Tigern als auch bei den
Löwen
sorgt gut
gedeihender Nachwuchs derzeit für Freude und Familienglück im
Raubtierhaus. Während
die erst zwölf Tage alten malaiischen Tigerbabys noch blind sind
und
für die Zoobesucher
auch erst in etwa sechs Wochen zu sehen sein werden (Mutter Girl
kümmert sich nach
ihrem ersten Wurf 2004 und ihren Drillingen im April 2006 jetzt sorgsam
um die drei),
kann man Familie Löwe im Außengehege bei munteren Spielen
und
Neckereien beobachten.
Denn die erste komplette „Familienzusammenführung“ von Mama Lissa,
Papa
Bono, der
einjährigen Luna und den im Juli 2007 geborenen Babys Nyla und
Baari
war am Donnerstag
geglückt.
Mitteldeutsche Zeitung
- 11. Okt. 2007
Familienglück
im Löwengehege
Halle.
Wird alles gut gehen? Verträgt sich die Löwenfamilie, wenn
zum ersten
Mal Mutter
Lissa und ihre beiden am 21. Juli geborenen Mädchen Nyla und Baari
ihrem Vater Bono
und der einjährigen Luna im Freigehege begegnen? Schließlich
war Lunas
erstes Jahr sehr schwierig. Mutter Lissa hatte im
Vorjahr
ihr Baby vernachlässigt, man musste beide trennen, dem Baby
Nahrung
zufüttern und
es schließlich ohne die Mutter bei Vater Bono aufwachsen lassen.
Erst
vor drei Monaten
wurde die Mutter wieder zu den beiden gelassen. Offenbar hat Lissa nun
die Mutterrolle
verstanden, ihre beiden in diesem Jahr geborenen Babys zieht sie gut
auf. Kann man es jetzt versuchen, die Familie zusammen zu bringen? Vor
drei
Tagen erfolgte
der erste kurze Versuch im Raubtierhaus. Am Donnerstag dann wagten es
die Zoo-Mitarbeiter: Vater, Mutter, die
einjährige
Luna und die beiden kleinen Löwen wurden gemeinsam in die
große
Außenanlage gelassen.
Und was sich dann abspielte, ließ den Zoo-Mitarbeitern ebenso wie
den
Besuchern
das Herz aufgehen: Es wurde herumgetollt und gespielt, der Ball gejagt
und gefangen,
die Kleinen kletterten auf den Eltern herum und Schwester Luna zeigte
weder Eifersucht
noch Grobheit. Alles im Griff hat man im Zoo augenscheinlich auch bei
den Tigern. Den
drei neugeborenen
Jungtieren geht es gut und Mutter Girl kümmert sich vorbildlich um
den
Nachwuchs.
WELT ONLINE - 16. Okt.
2007
Berliner
Zoo gelingt Chamäleon-Zucht
Dem Berliner
Zoo ist nach eigenen Angaben erstmalig die Zucht des
Jemen-Chamäleons
gelungen.
Gleich 26 Jungtiere seien in den letzten Wochen geboren worden, teilte
der Zoo am
Montag mit. Der Kölner Zoo hatte dem Berliner Zoo-Aquarium im
vergangenen Jahr ein
Pärchen Jemen-Chamäleons geschenkt. Zusammen mit einem
weiblichen
Berliner Tier
aus dem Jahre 2005 konnte den Angaben zufolge nun eine Zuchtgruppe
erfolgreich aufgebaut
werden.
PR-Inside.com - 15.
Okt. 2007
Berliner
Zoo-Aquarium hat 26-fachen Chamäleon-Nachwuchs
Das Berliner
Zoo-Aquarium hat zum ersten Mal erfolgreich Jemen-Chamäleons
gezüchtet.
Ludwigsburger
Kreiszeitung
- 11. Okt. 2007
Tierarzt
leitet Wildpark eines reichen Scheichs in Katar
Beim Abi-Gag
hat Sven Hammer Schafe vors Besigheimer Gymnasium getrieben und den
Unterricht lahmgelegt.
Inzwischen sorgt der 38-jährige Tiermediziner als Wissenschaftler
für
Aufsehen. Der Auftrag, eine Antilope zu fangen, führte
ihn in den Tierpark von Scheich Saoud Bin Mohd. Bin Ali Al Thani. Der
reiche
Katarer sammelte Tiere wie Autos, Fotoapparate oder Flugzeugmodelle,
erzählt Hammer.
Als er ihm die Antilope überbrachte, erschreckten den Arzt aber
die
schlechten Lebensbedingungen
der Tiere. „So kann das nicht weitergehen“, begann Hammer seine
Überzeugungsarbeit,
die mit der Zeit zum Erfolg führte. „Der Scheich wurde vom Sammler
zum
Artenschützer“,
erzählt er. Und der Deutsche lebt seit acht Jahren zusammen mit
seiner
Frau Catrin
in Katar. Ein großes Anliegen ist es Sven und Catrin Hammer,
bedrohte
Tierarten zu retten.
Vor allem Kindern wollen sie den Artenschutz nahe bringen. Deshalb
haben sie eine
Tierbuch-Reihe für junge Leser entwickelt. Ohne erhobenen
Zeigefinger,
sondern mit
lustigen, spannenden Geschichten und Fotos werden darin Arten wie der
somalische
Wildesel und die Sandkatze, aber auch Schildkröte, Strauß
und Dromedar
vorgestellt
– in deutscher und englischer Sprache. Kaufen kann man die im
Selbstverlag
erschienenen Lernbücher und Wildtiergeschichten bei der
Buchhandlung
Beurer in Besigheim,
im Online-Shop unter der Internet-Adresse www.cshammer.eu
und in den
kommenden Wochen
auch in der Geschäftsstelle der LKZ in Ludwigsburg.
> die Bücher haben wir in Ausgabe
381 vorgestellt
Mitteldeutsche Zeitung
- 16. Okt. 2007
Fernsehen:
"Brisant" hat seine Freude an Knut
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo erhält als
«Shootingstar
des Jahres»
den diesjährigen Medienpreis des ARD-Magazins
«Brisant». Sein
Tierpfleger Thomas
Dörflein wird die Auszeichnung an diesem Freitag in München
entgegennehmen, wie
der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Dienstag mitteilte. Der Anfang
Dezember 2006
geborene Bär habe einen regelrechten «Knut-Boom»
ausgelöst und es sogar
auf die
Titelseiten internationaler Zeitungen geschafft, etwa in den USA,
Japan, Pakistan
und Neuguinea.
Bild.T-Online.de
-
17. Okt. 2007
Bäriger
Ringkampf!
Pflege-Papa Thomas Dörflein (44) gegen Ziehsohn Knut (10 Monate) –
ein
Leser-Reporter war gestern live im Berliner Zoo dabei! Eigentlich
wollte Dörflein (90 Kilo) in Knuts Gehege aufräumen. Doch dem
Eisbär
(jetzt schon 95 Kilo) war nach einer Rauferei unter Freunden zumute!
Von hinten
kratzte er am Bein des arbeitenden Dörflein. Der packte die
Schaufel
weg und
ließ sich auf den Ringkampf ein. Ergebnis: Dörflein oben,
Knut unten –
Punktsieg für den Pfleger. Trotzdem: Ganz
schön gefährlich, dieser Kampf!
newsropa
- 16. Okt.
2007
Familienfreundliche
Preisgestaltung im Zoo Magdeburg ab 2008
Jedoch setzt der Zoologische Garten
Magdeburg fortan
ein deutliches Zeichen für Familien oder auch Großeltern mit
ihren
Enkeln. Die Familientageskarten-
und jahreskarten werden relativ gesehen sogar preiswerter. Der
Zoologische Garten Magdeburg ist Partner des Familienpass
Sachsen-Anhalt geworden
und gewährt ab 1.1.2008 den Inhabern von Familienpässen
Vergünstigungen. Kinder unter vier Jahren (bisher unter drei
Jahren) erhalten
freien Zooeintritt. Trotzdem bleiben die
Preise für
Jahreskarten unverändert und die Inhaber von Jahres-karten
können auch
wie bisher
alle Sonderveranstaltungen ohne Preisaufschlag nutzen. Das TIERISCH
NAH-Programm wird erweitert und noch spannender
werden. Veränderungen
sind in der TIERISCH NAH-Arena geplant. Der Zoo-Veranstaltungs-plan
2008 ist wieder
mit „tierisch-guten“ Highlights gespickt.
Augsburger
Allgemeine - 16. Okt. 2007
Mit
dem Zoo die Welt verstehen
Anja
hätte sich das nie gedacht. Dass sie einmal eine Schlange tragen
und
streicheln
würde! Anja geht in die siebte Klasse der
Fritz-Felsenstein-Schule. An
diesem
Dienstag findet der Unterricht jedoch im Zoo statt. Der Zoo hat jetzt
sein
zoopädagogisches Programm in Zusammenarbeit mit dem
Bildungsreferat der
Stadt
Augsburg weiter ausgebaut.
Freie
Presse -
17. Okt. 2007
Geheimnis
um Inge und Fred ist gelüftet
Hirschfeld.
Wer sind Inge und Fred, die im Hirschfelder Tierpark als neue
Mitbewohner in
ein Domizil mit Garten und kleinem Teich eingezogen sind? Dieses gut
gehütete
Geheimnis hat Ramona Demmler, die Leiterin der Anlage, jetzt
gelüftet.
Eigentlich sollten das die Besucher auskundschaften – jedoch war das
eine
Fehlanzeige. Niemand folgte dem Aufruf und hat die Lösung an die
Leitung der
Naherholungseinrichtung geschickt.
Freie
Presse
- 13. Okt. 2007
Exoten
und heimische Arten finden in Aue Unterschlupf
26 Mauersegler, 24 Kohlmeisen, 24 Igel, 23 Amseln, 13 Drosseln, elf
Zwergfledermäuse,
zehn Schwalben, neun Sperlinge, sechs Kleiber, fünf Turmfalken,
vier
Waldkäuze,
drei Blindschleichen, ein Haubentaucher und und und ... Die Liste jener
Tiere, die im Auer Zoo der Minis allein im vorigen Jahr Unterschlupf
gefunden haben, ist ziemlich lang. In dieser Woche erhielt die
städtische Einrichtung
für ihre Arbeit als Wildtierauffangstation von der „Aktion Tier“
einen
Scheck in
Höhe von 3000 Euro.
Kleine
Zeitung
- 13. Okt. 2007
Aufpäppeln
und wieder auswildern
Nur ein
schlichter Wegweiser rechts neben der B 58 zwischen Windisch-Minihof
und Minihof-Liebau
weist auf das Tierasyl hin. 2002 ist das Artenschutzprojekt
"Naturwinkel Saufuß"
- benannt nach dem Ried, in dem es liegt - nach einer Idee von Rudolf
Pilz entstanden.
Der Gedanke kam ihm, als Gemeinden im Bezirk Jennersdorf 1999 die
Auszeichnung Naturpark
erhielten. Für die heimische Fauna, für verletzte, verwaiste
oder
gefährdete Tiere
da zu sein, war Pilz immer schon ein Anliegen. Aufgenommen werden
verletzte oder kranke Wildtiere und dann von der
Familie Pilz
gesund gepflegt. Das Projekt soll auch zum Schutz gefährdeter
Tierarten
beitragen. Oberstes Prinzip ist es, die Tiere gesund zu pflegen und
dann wieder
auszuwildern,
betont Pilz. Was nicht immer möglich ist. Etwa bei Tieren mit
Schwingenbrüchen oder
Amputationen. Falken, Käuze, Waldohreulen, Uhus, Schleiereulen und
Mäusebussarde
verbleiben bis zu ihrem Tod auf der Station - soweit Platz vorhanden
ist. Auch Informationsarbeit für gefährdete Tiere wird
betrieben. Um
das Gemeindebudget nicht zu sehr zu strapazieren, wurde von Anfang
an um Tierpaten
geworben. Diese privaten Spenden sichern das Projekt finanziell ab.
sz-online -
17. Okt. 2007
Kerstin
füttert Igelkinder durch den kalten Winter
Kamenz. Die kleinen Patienten sind ordentlich aufgereiht in einer
Schrankwand mit
Schlafabteilen in einer Scheune untergebracht. Alle zwei Stunden
bekommen sie
eine mit Medikamenten angereicherte Spezial-Milch, fressen aber auch
gern
Katzenfutter mit Banane. Kerstin Vollrath (39) ist seit 16 Jahren
Igelmutter. In ihrer Wildtierrettung
in Döbra bei Kamenz befinden sich derzeit fast 60 der
Stacheltiere. „Es
begann damit, dass ich einen Igel von der Arbeit im Hoyerswerdaer Zoo
mitgenommen habe. Das hat sich rumgesprochen und auch Tierschutzvereine
geben
meine Nummer raus“, erklärt die Tierpflegerin.
China
Nachrichten vom
China-Blog
- 16. Okt. 2007
China
-
Bär liebt Bier, ist aber nie betrunken
Ein 10 Jahre alter Schwarzbär im Wildpark von "Weihai", Provinz
"Shandong"
(Ostchina) hat seine Liebe zum Bier entdeckt. In nur wenigen Sekunden
leert der
Schwarzbär eine Flasche Bier und zeigt danach mit seiner Pfote den
Wunsch nach noch
mehr Gerstensaft an. Spätestens aber nach einem "Six-Pack",
scheint für
den Schwarzbär die Grenze erreicht zu sein. Ganz gleich wie oft
man ihm
danach ein
weiteres Bier anbietet, wird dieses von dem Bär abgelehnt, indem
er die
Flasche
zurück schiebt.
Ruhr
Nachrichten - 11.
Okt. 2007
Gorilla
brilliert als Seiltänzer
Ein zehnjähriger
Gorilla ist in Japan zum Akrobat geworden. Aus Langeweile begann
Shabani kurz nach
seiner Ankunft im Zoo von Nagoya, auf dem Seil in seinem Gehege
aufrecht herumzulaufen.
Kleine Zeitung - 12.
Okt. 2007
Auf
die Ratten, fertig, los!
Ratte Remy
hat die Schnüffelnase vorn: Der Held aus dem neuesten
Pixar-Animationsfilm "Ratatouille"
hat sich wie im Sturm in die Herzen der kleinen und großen
Kinofans
gekocht. In
Frankreich sind die pelzigen Tierchen sogar zur Modeerscheinung
geworden. Allein
beim Rattenzubehör ist dort der Absatz seit der Premiere um 40
Prozent
gestiegen.
Nun rüsten sich auch die steirischen Tierhandlungen für einen
Ansturm,
wie es ihn
schon bei "101 Dalmatiner" und "Findet Nemo" gegeben hat.
hpd-online - 11. Okt.
2007
Bonobos,
Links &
Rechts
von Frans de Waal
Stellen Sie sich vor, Sie sind Autor und haben sich dafür
entschieden,
Ihren Lesern
einen Bericht aus erster Hand über den politisch korrekten
Primaten zu
liefern,
das Idol der Linken, bekannt für seine „schwulen“ Beziehungen,
weibliche Vorherrschaft
und für eine pazifistische Lebensweise. Sie konzentrieren sich auf
den
Bonobo: Ein
Verwandter des Schimpansen und genetisch genau so nahe an uns wie der
Schimpanse.
Sie legen den ganzen Weg zurück bis zu einem Ort, der sich die
Demokratische Republik
Kongo nennt, um diese bezaubernden Affen in ihrer natürlichen
Umgebung
frohlocken
zu sehen, in der Hoffnung, mit neuem und aufregendem Material
zurück zu
kehren. Leider bekommen Sie fast keine Bonobos zu Gesicht. Genau
dies ist Ian Parker zugestoßen, aber es ist ihm dennoch gelungen,
13
Seiten fein
geschliffener Prosa als „Korrespondent, der viel herumkommt“ für
den
New Yorker
über das Thema zu schreiben. Die Hauptnachricht von Parkers Werk
hätte
natürlich lauten können, dass
Feldarbeit
kein Picknick ist, stattdessen entschied er sich für eine tief
greifende Enthüllung:
Bonobos sind nicht annähernd so nett und sexuell aktiv, wie man es
ihnen immer nachsagte.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Atlasvlinder
zorgt voor interessante 'poppenkast'
Atlasspinner sorgt für interessantes
"Puppenspiel"
In dem neulich eröffneten Schmetterlingspavillon des Artis Zoo
Amsterdam kommen zur Zeit viele Atlasspinner aus "eigener Zucht" aus
ihren Puppen. Die Pfleger staunten nicht schlecht, denn die aus Asien
importierten Schmetterlingspuppen hingen schon fast ein Jahr im
"Puppenschrank". Dieser Nachtfalter oder eigentlich eine Motte ist eine
der größten Schmetterlingsarten der Welt. Die Umwandlung vom
Ei zur
Raupe dauert beim Atlasspinner ungefähr eineinhalb Monate. Dann
ist die
dicke vollgefressene giftgrüne Raupe ungefähr 8 cm groß
und spinnt
einen ganz seidenen Kokon. Darin bleiben die Raupen, abhängig von
den
Witterungsverhältnissen, ungefähr einen Monat hängen,
danach kriecht
der Schmetterling aus seinem Kokon. Bei manchen der importierten Puppen
dauert dieses Stadium also fast ein Jahr. Die Atlasspinner in Artis
locken viele Besucher an, weil es solche prächtigen Schmetterlinge
und
spektakulär groß sind. Manche Falter können 30 cm
groß werden, so der
Biologe von Artis. Wenn der Falter entpuppt ist und startklar zum
Fliegen, stirbt er nach drei bis vier Tagen Flattern. Im
Schmetterlingspavillon sind noch eine ganze Menge Puppen zu sehen, so
daß die Atlasspinner noch ein Weilchen zu bewundern sein werden.
Algemeen Dagblad - 11. Okt. 2007
Olifant Sam kan niet alle vrouwtjes aan
Elefant Sam ist nicht allen Weibchen gewachsen
Der Elefantenwechsel ist nötig, weil Sam nicht imstande ist, sich
mit
allen Weibchen in Amersfoort zu paaren. Er ist noch ein bißchen
zu jung
(15 Jahre) und zu unerfahren für zwei Elefantenkühe. Die zwei
sind viel
älter als Sam und eine von ihnen ist die Anführerin der
Herde. Sie
haben ihn außerdem großgezogen, als er als einjähriges
Elefantenkind
nach Amersfoort kam. "Er hat zuviel Respekt vor diesen Damen", so Marjo
Hoedemaker vom Tierpark. Es ist wichtig, daß alle Weibchen in
Amersfoort gedeckt werden, um diese Blutlinie der Asiatischen Elefanten
innerhalb von Europa instand zu halten. Der Wechsel ist dann auch
innerhalb des europäischen Zuchtprogramms zustande gekommen. Es
ist
eine gewisse Eile dabei, weil es für Elefantenkühe
schwieriger wird,
trächtig zu werden, wenn sie lange Zeit nicht ungedeckt bleiben,
so der
Tierpark. Alexander ist zweimal so alt wie Sam und ist sehr erfahren.
Er hat laut Zoo keine Probleme mit den Launen unwilliger
Elefantenkühe.
Alexander ist jetzt im Zoo von Antwerpen. Er kam vor einigen Monaten
aus Blijdorp, weil sie dort mit einem anderen Bullen weiter
züchten
wollen. Alexander kehrt nicht mehr nach Blijdorp zurück. Ein
zusätzlicher Vorteil für Alexander ist, daß er eine
gute Unterkunft für
den Winter braucht. In Antwerpen sabotiert er das Schließen
seines
Innengeheges. Wenn die Pfleger die Tür herunterlassen, sorgt er
dafür,
daß sie nicht zugemacht werden kann. In Amersfoort wird ihm das
nicht
glücken, denn dort werden die Elefantengehege mit einer
Schiebetür
geschlossen.
Brabants Dagblad - 11. Okt. 2007
'Redder in nood' met tuin vol dieren
"Retter in der Not" mit Garten voller Tiere
"Retter in der Not, begeisterter und ergebener Freiwilliger". So
charakterisiert der Tierschutz der Niederlande Wim van Lith aus
Nistelrode. Van Lith hat vom Tierschutz einen Orden und eine Urkunde
erhalten für seinen "außergewöhnlichen Einsatz für
das Tier". Wim van
Lith betrachtet eine Schleiereule, die er vorübergehend versorgt.
Alljährlich fängt der Nistelroder zusammen mit seiner Frau
Marinette
und Freund Pieter van der Sande mehr als 2.000 Vögel und Nagetiere
auf
in seinem Garten hinter dem Haus. Seine Frau Marinette und Pieter van
der Sande aus Heesch haben einen Anteil an der Ehre. Auch sie fungieren
als Auffang und Retter in der Not für die Tiere, die bei Wim und
Marinette im Haus abgegeben werden. Und das sind eine ganze Menge. Im
vorigen Jahr gut und gerne 1.704 Vögel und 683 Nagetiere. Diese
variieren von Wachtel bis Pfau, von Raubvogel bis Storch und von Hasen
und Kaninchen bis Meerschweinchen und Chinchillas.
Telegraaf - 11. Okt. 2007
Koorddansende gorilla trekt veel bekijks
Seil tanzender Gorilla zieht viele Besucher an
Tokio. Ein Gorilla aus dem Higashiyama Zoo in der japanischen Stadt
Nagoya hat sich aus Langeweile auf das Seiltanzen verlegt. Der
10jährige Shabani benutzt dafür ein Tau, das er eigentlich
bekommen
hat, um daran entlang zu klettern. Direktor Hiroshi Kobayashi aus dem
Zoo in Nagoya teilte mit, daß der Seil tanzende Gorilla eine
große
Attraktion geworden ist. Jeden Tag versammeln sich Hunderte Menschen
vor Shabanis Gehege, um das Tier auf seinem Tau balancieren zu sehen.
blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Olifantenwissel
in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im DierenPark Amersfoort
Am Montag, dem 15. Oktober, reist Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark
Amersfoort in den Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er macht zeitweise
Platz für einen neuen Bullen, Alexander, der am 16. Oktober
ankommt.
Der neue Elefant kommt nach Amersfoort, um sich zu paaren mit den vier
Elefantenkühen. In etwa fünf Monaten soll Sam wieder seinen
Fuß auf
Amersfoorter Territorium setzen. Elefantenbulle Sam (15) zieht um nach
Rotterdam, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen.
Der
Grund für den Umzug: die zwei älteren Elefantenkühe
lassen sich nicht
mit ihm paaren. Das kommt daher, daß der Bulle ziemlich jung und
unerfahren ist und keine Vormachtstellung hat. Beide Weibchen sind
älter als er, eine ist die Anführerin der Herde und sie haben
ihn
großgezogen, als er als einjähriges Elefantenkind von Paris
nach
Amersfoort kam. Wenn Sam Anstalten macht sich zu paaren, nehmen sie die
Beine in die Hand oder schubsen ihn weg. Doch ist es für die
Elefantenkühe, Chit Mimi Mimi und Khine War War, wichtig,
daß sie bald
gedeckt werden. Auch bei Elefanten tickt die biologische Uhr. Wenn sie
zu lange nicht gedeckt werden, wird die Chance, trächtig zu
werden,
immer kleiner. Dem hofft der Tierpark mit der Ankunft von Alexander
zuvorzukommen. Alexander hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen
Anlaß für die Damen, launisch zu sein.
De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Olifantenwissel in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im Tierpark Amersfoort
Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark Amersfoort zieht am Montag, dem 15.
Oktober, um nach dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er muß
Platz
machen für einen anderen Bullen, Alexander. Dieser Elefant soll
einen
Tag später in Amersfoort ankommen. Elefantenbulle Sam (15) zieht
nach
Rotterdam um, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen.
Dieser soll künftig für Nachwuchs sorgen im Tierpark. Sam
vermag es
nicht, die Elefantendamen in Amersfoort für sich zu gewinnen.
Alexander
hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen Anlaß für die
Launen der
Damen. Sam begibt sich in einem Spezialcontainer auf die Reise. Dieser
wird durch einen riesigen Kran über das Innengehege gehoben und
auf
einen Sattelschlepper gesetzt. Der Container inclusive Sam wiegt
insgesamt etwa 11 Tonnen. Seine Pfleger werden ihn während der
Reise
von Amersfoort nach Rotterdam begleiten.
De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Roep om beter leven dieren in dierentuin
Ruf für ein besseres Leben der Tiere in
Tiergärten
Brüssel. Tiere in Tiergärten, Zirkussen und Delphinarien
sollen besser
leben können, stellten 25 Organisationen für das Tierwohl am
Mittwoch
in Brüssel fest. Sie verlangen von der Europäischen
Kommission
eindeutige Regeln mit weniger Ausnahmen und besseren Kontrollen. "Am
liebsten hätten wir ein komplettes Verbot für das Halten von
Tieren in
Gefangenschaft, aber das ist leider nicht realisierbar", sagt
Daniël
Turner, Manager der kooperierenden Organisationen. Viele EU-Länder
lassen noch wilde Tiere in den ca. tausend Zirkussen in der EU zu. Die
Tiere leiden unter den engen Räumlichkeiten, dem vielen Verkehr
und
Lärm, finden die Organisationen. In den 58 Delphinarien
dürfen Kinder
manchmal mitschwimmen mit den Delphinen, das ist nach der Meinung der
Tierschützer unnatürlich. Durch Streß und beengten
Platz leben Delphine
kürzer und kriegen weniger Nachwuchs. "Die europäischen
Regeln gelten
vor allem für Tiere auf dem Bauernhof, selten für Tiere in
Gefangenschaft", klagte Viviane McKenna von Born Free Foundation. Mit
Tränen in den Augen weist sie auf den Zoo von Berlin, bekannt
durch das
Eisbärenkind Knut. "Die Elefanten werden dort nachts noch
angekettet.
Als hätten sie überhaupt nichts gelernt über Tiere."
>
McKenna hat
offenbar ihren Beruf, Schauspielerin, nicht ganz verlernt...
Russische
Meldungen
rg.ru - 11. Okt. 2007
Удар
слонихи
оказался
смертельным
для смотрительницы
Plötzlicher Angriff einer Elefantenkuh
tötete Wärterin
Gestern vormittag gab es im Moskauer Zoo den ersten Unglücksfall
in der
mehr als 120jährigen Geschichte des Tiergartens. Eine in Wut
geratene
Elefantenkuh fügte einer Mitarbeiterin des Zoos tödliche
Verletzungen
zu. Insgesamt leben im Moskauer Zoo sechs Elefanten: drei asiatische
und drei afrikanische. Doch nur die asiatischen sind für die
Besucher
zu sehen. Die Riesen kann man im 2003 erbauten mehretagigen
Elefantenhaus betrachten - ohne Gefahr und bequem. Komfortabel ist es
in diesem Hause übrigens in erster Linie auch für dessen
Bewohner
selbst, hier gibt es sowohl eine Sommerveranda, als auch geräumige
Innengehege, mit einem Wort, es sind alle Bedingungen geschaffen
für
einen normalen Aufenthalt und Vermehrung. Die afrikanischen Elefanten
in Moskau hatten weniger Glück. Der Zoo kaufte sie für seine
Ausstellung im Jahre 1985, weil aber der Platz nicht reichte, wurden
sie provisorisch in einem kleinen Gebäude untergebracht, tief im
Innern
des Zoos. "In diesem Haus waren während des Baus des neuen
Elefantenhauses auch die drei asiatischen Elefanten untergebracht",
erzählte die Mitarbeiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos
Raissa
Koroljowa. "Während des Baus machten die Elefanten das alte Haus
völlig
unbrauchbar, es wurde gefährlich für die Besucher und der
Zugang
dorthin wurde geschlossen. Ein separates Haus für die Afrikaner
wurde
nicht gebaut, der Aufwand war sehr groß, ja und auch mit freien
Platz
ist es problematisch." So waren drei afrikanischen Riesen für die
Besucher nicht zu sehen: zwei Elefantenkühe und ein Bulle. Doch
vor
einigen Monaten fand der Moskauer Zoo einen Ausweg aus der Lage, ein
spanischer Zoo machte den Vorschlag, die Elefanten aufzunehmen, die
geräumigen Innen- und Außengehege waren bereits längere
Zeit leer
geblieben. Die Tragödie ereignete sich gegen 11 Uhr vormittags,
als die
Elefanten zum Verladen auf einen Spezialtrailer vorbereitet wurden.
Nach Zeugenaussagen, ging die 20 Jahre lang mit den Elefanten
arbeitende Mitarbeiterin des Zoos Olga Gorelowskaja in das Gehege zu
ihren Lieblingen. In dieser Zeit machte eine der Elefantenkühe
eine
jähe Wendung und versetzte der 40jährigen Frau einen Schlag
mit dem
Bein. Ungeachtet dessen, daß die Frau, die zahlreiche
Verletzungen
erlitt, schnell aus dem Gehege herausgetragen wurde und die "schnelle
Hilfe" in wenigen Minuten angefahren kam, gelang es nicht, sie zu
retten.
newizv.ru - 11. Okt. 2007
В
столичном
зоопарке
произошла
жуткая трагедия
Bedrückende Tragödie im Moskauer Zoo
Das Tier wurde völlig unerwartet aggressiv: "Mitarbeiter des Zoos
trieben die Elefanten in den Planwagen für den Transport ins
spanische
Valencia", erfuhr �Nowyje Iswestija' von der Mitarbeiterin des Zoos
Raissa Koroljowa. "Diese Verfahrensweise gefiel einer der erwachsenen
Elefantenkühe nicht, sie ging langsam rückwärts und
unerwartet stürzte
sie sich vorwärts auf unsere Spezialistin Olga Grischina,
drückte sie
mit dem Rüssel zu Boden." Arbeiter versuchten, die Elefantenkuh
von
Olga wegzudrängen, doch als das Tier beiseite trat, war die Frau
schon
tot. Nachdem sie einen Menschen getötet hatte, ging die
Elefantenkuh,
als ob nichts geschehen wäre, zu ihren Artgenossen. Die
41jährige Olga
bekleidete die Stelle einer Mitarbeiterin höchster Qualifikation
in der
Tierpflege und arbeitete bereits 25 Jahre mit Elefanten. "Die Elefanten
mochten sie sehr und uns ist immer noch unverständlich, wie es zu
eine
derartigen Reaktion kommen konnte", bekannte Raissa Koroljowa. Die
Mörder-Elefantin, namenlos, wie alle Elefanten im Zoo, kam vor 22
Jahren aus Vietnam in den Moskauer Zoo und zeigte früher keinerlei
Anzeichen von Aggressivität. "Nicht jeden Tag erleben die Tiere
einen
derartigen Schock und deshalb geschah es, daß die Elefantin sich
auf
einen Menschen stürzte", vermutete die Mitarbeiterin des Zoos.
Ungeachtet der Tragödie beschloß die Leitung des Zoos, die
Tiere
dennoch auf ihre Reise zu schicken: "Wir schicken alle Elefanten,
einschließlich dieser Elefantenkuh, nach Spanien", fügte
Frau Koroljowa
hinzu. Noch weiß niemand, wie die Spanier selbst reagieren
werden, wenn
ein Elefant zu ihnen kommt, der einen Menschen getötet hat. In der
spanischen Botschaft in Moskau tat man sich schwer, diese Nachricht zu
kommentieren.
tden.ru - 11. Okt. 2007
Слониха
из ревности
затоптала
женщину
Aus Eifersucht trat Elefantenkuh Frau zu Tode
Weil sie die Kraft nicht aufbrachte, sich von der Frau zu trennen, die
sie aufgezogen hatte, tötete die Elefantenkuh diese mit einem
Schlag.
Im Moskauer Zoo tötete eine sechs Tonnen schwere Elefantenkuh ihre
Pflegerin, da sie auf ein anderes Tier eifersüchtig wurde. Um mit
der
wehrlosen Frau abzurechen, reichte der in Wut geratenen Riesin ein
einziger Schlag. Olga Grischina, Mutter dreier Kinder, arbeitete
über
25 Jahre im Moskauer Zoo. Die Frau pflegte die Elefanten und verstand
es wie kein anderer, einen Kontakt zu ihnen aufzubauen. Von allen ihr
Anvertrauten bevorzugte sie die Elefantenkuh Betti, die schon 22 Jahre
im Zoo lebte. Von der Freundschaft zwischen der Frau und dem riesigen 6
Tonnen schweren Tier wußten alle Mitarbeiter des Zoos. "Betti
konnte
auch keinen Tag ohne Olga verbringen", sagen die Kollegen der
Verstorbenen. "Von einigen Monaten ganz zu schweigen..." An dem Tag,
als die Tragödie geschah, wurden die drei afrikanischen Elefanten
auf
ihren Transport zur Überwinterung in das spanische Valencia
vorbereitet
- Zoomitarbeiter sagen, die wärmeliebenden Elefanten
vertrügen den
Moskauer Winter ziemlich schlecht. Auch Betti sollte nach Spanien
gebracht werden. Als die Speziallastwagen an die Gehege herangefahren
wurden, wollte Betti, die den bevorstehenden Abschied buchstäblich
fühlte, keineswegs hinaus gehen. Es halfen auch keine Schläge
mit den
Elektroschock-Gummiknüppeln, mit denen versucht wurde, die Tiere
hinauszutreiben. Betti starrte auf Olga, die zärtlich streichelnd
den
Elefantenbullen beruhigte. Das körperlich und seelisch
gequälte Tier
ging langsam rückwärts, schwang bedrohlich den Rüssel
hin und her und
versuchte wenigstens irgendwie die Aufmerksamkeit seiner Freundin auf
sich zu ziehen. Aber es schien so, als ob diese das Vorgefallene nicht
bemerkte und sie beruhigte weiter den aufgeregten Bullen. Was dann in
den nächsten Sekunden vorging, daran erinnern sich die Augenzeugen
mit
zitternder Stimme. Betti stürzte plötzlich vorwärts und
streckte Olga
mit einem Schlag von Rüssel und Stoßzahn nieder", sagen
jene, die im
Augenblick der Tragödie gleich nebenan standen. "Doch dann, als ob
sie
verstand, was sie angerichtet hatte, neigte sich Betti über Olgas
leblosen Körper." Nach wenigen Minuten bereits kamen die Brigaden
der
"Schnellen Hilfe" in den Moskauer Zoo geeilt. Doch das Leben der
43jährigen Olga Grischina zu retten gelang den Ärzten nicht.
Die
Unglückliche war praktisch sofort tot. "Sie hatte keinerlei
Chancen zu
überleben", sagt der Notarzt. "Die Elefantin hat die
unglückliche Frau
buchstäblich zertreten. Halswirbel und Rippen der Frau sind
gebrochen,
innere Organe ernsthaft verletzt." "Betti war sehr ruhig und
freundlich", erzählt die Mitarbeiterin des Zoos Raissa Koroljowa.
"Olga
und sie verstanden einander bestens. Wir hätten eher gedacht,
daß
Elefantenbulle sich beim Verladen aggressiv verhält, vor ihm
hatten
viele Respekt. Aber Betti ..." "Elefanten sind sehr eifersüchtige
und
feinfühlige Tiere", sagt Zoopsychologin Nadeshda Chripunowa. "Es
ist
nicht ausgeschlossen, daß Betti eifersüchtig war auf ein
anderes Tier.
Doch wenn die Frau so viele Jahre mit Elefanten gearbeitet hat, konnte
sie einen solchen Fehler begehen? Wenn sie nun unerwartet die
Gesichtskreme gewechselt hat oder, als Beispiel, das Parfum, so
hätte
das Tier dies durchaus wahrnehmen und unangemessen regieren
können."
Außerdem könnte nach Meinung der Zoopsychologin ein Schreck
die
Aggressivität des Tieres hervorgerufen haben. Es müsse nicht
sein, daß
ein Mensch die Elefantenkuh erschreckt habe. Das könne auch eine
zufällig im Gehege herumlaufende Maus gewesen sein. Sogar das
Klingeln
eines Handys könne Reizursache sein für ein so empfindsames
Tier, wie
es ein Elefant sei. Noch eine Version, wie es zu der Tragödie
kommen
konnte: eine mögliche Krankheit der Elefantenkuh. Zum Beispiel war
sie
am Magen erkrankt und - vom Schmerz gequält, konnte sie die mit
diesem
Schmerz verbundene Aggressivität an einem in das Gehege hinein
gekommenen Menschen abreagieren.
kp.ru - 10. Okt. 2007
В
Московском
зоопарке
слониха
растоптала
женщину-смотрителя
Im Moskauer Zoo zertrat Elefantenkuh Wärterin
Als erster wurde der Bulle "gegriffen". Er begab sich ruhig in den
Container, aber drinnen wurde er plötzlich unruhig, er wartete auf
die
Freundin. Die Elefantin, die 28jährige Betti, beobachtete den
Vorgang
mit gespannter Aufmerksamkeit. Und als sie an der Reihe war, fing sie
plötzlich an, sich zu sträuben. "Auf keinen Fall wollte sie
gehen",
erzählen die Mitarbeiter des Zoos. "Sie sträubte sich, war
aufgeregt.
Da begann Olja (Olga Grischina, 43jährige Zoologin, die über
20 Jahre
im Zoo arbeitete - Red. [der kp]) sie hineinzutreiben. Normalerweise
hörten die Elefanten auf Olja, sie hat sie von klein auf erzogen.
Doch
hier ist mit Betti plötzlich etwas Unvorstellbares geschehen. Sie
tobte, beugte sich ein wenig nach unten und stieß Olga mit den
Stoßzähnen. Sie stieß sie zu Boden und quetschte sie
mit dem Fuß tot."
Die Kollegen eilten unverzüglich Olga Grischina zu Hilfe. Sie
verscheuchten die tobende Betti, zogen die Frau heraus und schlossen
das Gehege. Olga atmete schon nicht mehr. Die Verletzungen erwiesen
sich als so schwer, daß sie praktisch sofort starb. "Was mit
Betti
vorgefallen war, können wir selbst nicht verstehen", sind die
Angestellten des Zoos traurig. "Sie war eigentlich ruhig. Doch hier war
für sie eine nicht einfache Situation, der Umzug aus dem
�heimatlichen'
Gehege, in dem sie viele Jahre verbrachte. Und der Bulle wurde als
erster weggebracht, sie versteht nicht, daß sie als nächste
verladen
wird, sie nicht getrennt werden. So geriet sie in Wut."
aif.ru - 10. Okt. 2007
Слониха
убила
сотрудницу
московского
зоопарка
Elefantenkuh tötete Mitarbeiterin des
Moskauer Zoos
Wie Newsru.com bemerkt, ist das nicht der erste derartige Fall in
Moskau. Im Februar 2001 quetschte im Durow-Tiertheater ein Elefant den
44jährigen Dresseur Alexander Terechow zu Tode.
news.ngs.ru
- 16. Okt. 2007
В
зоопарке
появятся
дельфины и
слон
Im Zoo wird es Delphine und Elefanten geben
Im Nowosibirsker Zoo wird es mit der Zeit einen Elefanten geben,
versprach heute der Direktor des Zoos Rostislaw Schilo. "Ich kann
sagen, daß es im Zoo einen Elefanten geben wird, doch um ihn zu
kaufen,
muß man erst ein Elefantenhaus bauen. Ich bin zu 99,9%
überzeugt, daß
wir dieses innerhalb von fünf Jahren bauen", erklärte der
Zoodirektor.
Seiner Meinung nach sind diese Pläne mehr als realistisch. Denn
der
Nowosibirsker Zoo entwickelt sich mit Unterstützung nicht nur des
lokalen, sondern auch des staatlichen Budgets. Rostislaw Schilo rechnet
auch weiterhin mit der Hilfe des Föderationszentrums. "Ich habe
einen
Brief an den Präsidenten geschrieben. Den wenn ein Mensch den Zoo
betritt, tritt er in Kontakt mit der Natur und baut Streß ab,
d.h. es
ist, als wäre er zur Kur. Das fällt unter das
Föderations-Programm
�Gesundheit'", scherzte der Direktor des Zoos. Übrigens muß
der Zoo den
Elefanten überhaupt nicht kaufen. "Zum Beispiel: den Buntmarder,
den
Marder aus dem Fernen Osten, gibt es nur in sieben Zoos der Welt",
erklärte Rostislaw Schilo seinen Plan. "Der Buntmarder vermehrt
sich
aber nur bei uns. Diesen Buntmarder kann ich leicht gegen einen
Elefanten tauschen." Doch bevor Elefanten nach Sibirien kommen, so sei
noch bemerkt, soll es in unserer Stadt Delphine geben. Rostislaw Schilo
erinnerte daran, daß Gouverneur Wiktor Tolokonskij bereits
versprochen
hat: im Jahre 2009 wird es im Nowosibirsker Zoo Delphine geben.
vladnews.ru - 16. Okt. 2007
Меж
рысей,
кабанов и
медведей. На
дружеской ноге
Mit Luchsen, Keilern und Bären auf
freundschaftlichem Fuß
Man glaubt es kaum, wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht. Ein
riesiger Keiler mit mächtigen Hauern, ein Wildschwein - Schrecken
des
Waldes, grunzte zufrieden und ließ sich gutmütig am Ohr
kraulen... Die
Attraktion "Sibiriade" (Luchse, Wildschweine und Bären), die ihre
Vorstellungen am 20. Oktober im Wladiwostoker Zirkus beginnt, ist
einmalig. Und nicht nur deshalb, weil in der Arena ohne Netz Luchse,
Bären und wilde Schweine arbeiten. Sondern deshalb, weil diese
natürlichen Feinde gemeinsam arbeiten, gleichzeitig!
news.mail.ru
- 16. Okt. 2007
Соколовых
и Тюленевых в
Рижский
зоопарк пускали
за пол цены
Sokolows und Tjulenjews durften zum halben Preis
in den Rigaer
Zoo
Am 14. Oktober feierte der Zoo sein 95jähriges Jubiläum.
Besucher, in
deren Vor- oder Familiennamen die Bezeichnung von Tieren vorkommt,
zahlen ermäßigten Eintritt. Infolge dessen zahlten die
Sokolows,
Korowjews, Tjulenjews [Sokol = Falke; Korowa = Kuh; Tjulenj = Robbe]
und die anderen Vertreter zoologischer Familiennamen im Rigaer Zoo nur
den halben Eintrittspreis. Für jene aber, die eine Tierbezeichnung
sowohl im Vor- als auch im Familiennamen hatten, war der Besuch des
Zoos gratis.
toz.khv.ru
- 15. Okt. 2007
Угощение
для
Балу
Bewirtung für Balu
Am Sonntag feierte der Wsewolod-Syssojew-Tiergarten "Priamurskij" sein
fünfjähriges Bestehen. Die Einwohner von Chabarowsk, die
hierher
gefahren kamen, waren die ersten Besucher des Aviariums und des
Farmhäuschens. Deren Eröffnung war speziell für den
Jubiläumstag des
Tiergartens vorgesehen. Von den "Farm"-Tieren waren die Kinder
begeistert. Immerhin waren das die einzigen Tiere, die gestreichelt
werden durften. Die Erwachsenen dagegen zogen das Aviarium vor. Die
alteingesessenen Bewohner zogen, wie sie konnten, die Aufmerksamkeit
der Besucher auf sich. Die Kragenbären Mascha und Kusja, aber auch
die
Braunbären Balu und Mascha waren ausgelassen und schlugen
Purzelbäume,
"verdienten" sich so ihre Büchsen Kondensmilch und Äpfel -
die ihnen,
ungeachtet des Verbots, barmherzige Besucher hinüberwarfen.
Tigerin
Rigma feierte am Jubiläumstag des Tiergartens den Einzug in die
"neue
Wohnung". Sie wechselte aus der Quarantäne in einen Käfig.
Nebenan lebt
Tiger Barchat, Rigmas möglicher Bräutigam. Der kleine
Konzertplatz, von
dem Musik dröhnte und Begrüßungsreden zu hören
waren, lag neben dem
Käfig des Luchses German. Dem gefiel das nicht. Er steckte seine
Nase
nicht aus dem Häuschen heraus, solange der Lärm nicht vorbei
war...
kazan.kp.ru - 15. Okt. 2007
В цирке
медведь
напал на
ребенка
Im Zirkus griff Braunbär ein Kind an
Das Chapiteau in dem kleinen Städtchen Solnetschnogorsk - ein
Platz,
der vielen der liebste ist. Am Samstag kam auch die Familie Glebow aus
dem Dorf Redino, um die urkomischen Clowns und die gewandten Akrobaten
zu sehen. Die Eheleute und das 10jährige Söhnchen konnten
sich in ihrer
Begeisterung nicht losreißen von der Arena, wo ein "Wunder" dem
anderen
folgte. Endlich betraten dressierte Bären die Manege - eine
Nummer,
vergöttert von der hiesigen Kinderschar. Dresseur Juri Petrow
begann
das Programm und plötzlich stürzte einer seiner
Zöglinge, der 15jährige
Bär Funtik, sich auf das Publikum (Juri meinte hinterher, es sei
möglich, daß das Blitzlicht eines Fotoapparates das Tier
erschreckt
hat). Der Saal erstarrte vor Schreck. Die Bänke für die
Zuschauer sind
von der Arena durch nichts abgetrennt, Wächter, die fähig
wären, das
Raubtier zu verscheuchen, sind keine da... Der tobende Petz eilte
direkt auf den auf einem Sitz in der ersten Reihe hockenden
10jährigen
Jungen. Der Vater des Kindes, Sergej Glebow, sprang vom Platz auf, um
sich vor den Sohn zu stellen. Bei dem Versuch, sich zu schützen,
streckte er die Hand nach vorn aus. Im Saal entstand eine Panik. Der
Dresseur, der dem Tier hinterher eilte, schleppte dieses mit Mühe
weg
von dem ganz bleich gewordenen Mann. Dieser hockte sich einen
Augenblick später an der Manege nieder -
blutüberströmt... "Der Bär
zerriß mit den Krallen dem Mann eine Sehne der Hand",
erzählten uns die
Ärzte des Solnetschnogorsker Krankenhauses, wohin Sergej mit der
"Schnellen Hilfe" gebracht wurde. Es mußte genäht werden.
Wenn er nicht
darauf gekommen wäre, sich mit der Hand zu schützen, der
Bär hätte ihn
wohl skalpiert. Zum Glück erwies sich Sergejs Wunde als nicht
gefährlich. Der Mann wurde bald darauf aus dem Krankenhaus nach
Hause
entlassen. Der Bär Funtik aber wird nicht mehr im Zirkus
auftreten. Er
kommt, so sein Dresseur, in einen Zoo oder einen Zwinger.
rus.delfi.lv - 14. Okt. 2007
Рижский
зоопарк
отмечает
свое
летие
Zoo Riga begeht 95. Jahrestag
Heute feiert der Zoo Riga sein 95jähriges Jubiläum. In diesem
Jahr wird
anläßlich des Zoo-Jubiläums die lang erwartete
Giraffenanlage eröffnet,
in der bereits zwei Giraffen, Pik und Periskop, leben, die erst vor
kurzem in Riga eintrafen. Im Tiergarten wird man besonders den
Besuchern gratulieren, deren Vor- oder Familienname die Bezeichnung von
Tieren enthält. Diese Besucher, die eine Beziehung zur Fauna in
ihrem
Vor- oder Familiennamen nachweisen, zahlen einen ermäßigten
Eintritt.
Und für alle jene, die einen Tiernamen sowohl im Vornamen, als
auch im
Familiennamen aufweisen können, ist der Besuch des Zoos gratis. Im
vorigen Jahr besuchten an den zwei entsprechenden Tagen 758 Besitzer
solcher Familien- und Vornamen den Zoo, sie vertraten 92 Tierarten. Die
Anzahl der zu Beginn dieses Jahres im Zoo registrierten Bewohner betrug
3528 Tiere in 443 Arten.
mignews.com - 14. Okt. 2007
Израиль:
Гиппопотам
покусал
мальчика
Israel: Flußpferd biß Jungen mehrmals
Im Safaripark der israelischen Stadt Ramat Gan biß ein
Flußpferd einen
12jährigen Jungen in den Oberschenkel. Der Vorfall ereignete sich
am
Sonntag, dem 14. Oktober. Der Junge befand sich auf einer Exkursion im
Safaripark - gemeinsam mit seinen Eltern. Als er aus dem Auto ausstieg,
um ein Tier zu fotografieren, griff das Flußpferd ihn
augenblicklich
an. Der Verletzte wurde in das Sheba Medical Center in Tel Hashomer)
gebracht. Laut Mitarbeiter der "Schnellen Hilfe", der nach dem Anruf in
den Zoo kam, hat es das Flußpferd geschafft, den Jungen dreimal
in den
Oberschenkel zu beißen. Die Mitarbeiterin des Safariparks Sagit
Horowitz sagte, "daß ein solcher Vorfall im Zoo in den ganzen 30
Jahren
nicht passiert ist". "Transportmittel anzuhalten ist im Safaripark
verboten, überall stehen Warnschilder in allen Sprachen", sagte
sie.
Horowitz fügte auch hinzu, daß "das afrikanische
Flußpferd eines der
aggressivsten Tiere ist, besonders wenn jemand in sein Territorium
eindringt". "Selbst die Wärter begeben sich in den Lebensraum der
Flußpferde nur mit dem Auto und verlassen dieses nicht, bevor die
Situation nicht ungefährlich wird", ergänzte sie. Horowitz
betonte
auch, daß den Besuchern des Safariparks, solange sie in ihren
Autos
bleiben, keine Gefahr droht.
pnz.ru - 13. Okt. 2007
Не надо
портить
жизнь
болотным
черепахам!
Man muß den Sumpfschildkröten nicht das
Leben ruinieren!
Zum Herbstbeginn kann man auf den Straßen der Stadt Pensa immer
häufiger Sumpfschildkröten antreffen. Viele Städter
glauben, daß ohne
ihre Hilfe das Tier stirbt. Wie die Direktorin des Zoos Pensa sagt,
werden die Sumpfschildkröten in den Zoo gebracht. Die Stadt
wächst und
es wird viel gebaut. Der natürliche Lebensraum der
Sumpfschildkröten
wird immer kleiner, sie treffen immer häufiger auf den Menschen.
Die
Leute, denen die Reptilien leid tun, nehmen sie mit nach Hause, und
wenn sie dann sehen, daß die Tiere sich weigern zu fressen,
bringen sie
diese in den Zoo. Allein im Sommer gab es schon etwa hundert solcher
Fälle. Diese Tiere, die übrigens auf der Roten Liste des
Gebiets Pensa
stehen, überwintern in Seen und Teichen. Bevor sie in Winterschlaf
fallen, wühlen sie sich in den Schlamm ein. Wenn man
plötzlich eine
solche Schildkröte sieht, ist es deshalb besser, diese an ein
Gewässer
zu tragen. Sie findet dann selbst heraus, wo es für sie besser
ist: in
der Natur oder im Zoo.
piter.indymedia.ru - 13. Okt. 2007
Ударим
велопробегом
по
железобетону
экологической
безграмотности!
Schreiten wir mit einer Fahrradtour ein gegen den
Stahlbeton
des ökologischen Analphabetentums
Unter dieser Losung lenken am 21. Oktober die Allianz für
Tierrechte,
die gesellschaftliche ökologische Bewegung "Sochranim
Juntolowo"
["Für den Erhalt von Juntolowo"] und das Zentrum für
Umweltinitiativen
erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die
ökologischen
Probleme in Sankt Petersburg und die Verletzung der Menschen- und
Tierrechte. Tierschützer und Ökologen machen eine
Fahrrad-Tour rund um
das Naturschutzgebiet Juntolowo, ein einzigartiges Naturterritorium,
dessen Pufferzone die Beamten in ein riesiges Baugelände zu
verwandeln
beabsichtigen. Das Naturschutzgebiet Juntolowo liegt im Nordwesten
Sankt Petersburgs. Das Naturschutzgebiet ist eines der wenigen in der
Welt geschützten Naturterritorien (etwa 1.000 ha), das inmitten
dichtbesiedelter Wohnviertel einer Millionenstadt liegt.
vesti.ru - 12. Okt. 2007
На пляже
в ЮАР
появился
королевский
пингвин
Ein Königspinguin am südafrikanischen
Strand
Das unerwartete Erscheinen eines Königspinguins an einem der
Strände
von Kapstadt erregte sofort allgemeine Aufmerksamkeit und
Entzücken.
Mitarbeiter der Südafrikanische Gesellschaft zum Schutz der
Küstenvögel, einer der Naturschutzorganisationen der Republik
Südafrika
fuhren unverzüglich an den Strand, als sie die Nachricht über
das
plötzliche Erscheinen des Gastes aus der Antarktis erhielten. Sie
nahmen den unerwarteten Gast in ihre Obhut, dessen Artgenossen
ließen
sich schon viele Jahre nicht in diesen Gegenden sehen. Den
Naturschützern blieb ein Rätsel zu lösen: wie konnte der
Königspinguin
aus der Antarktis bis an die Küste Südafrikas gelangen. Wohl
kaum hat
er die riesige Entfernung schwimmend zurückgelegt - der Vogel sah
wohlgenährt aus und sein Körper trug keine Spuren einer
langen
ermüdenden Wanderung. Wahrscheinlich, so die Ökologen, hat
der
Königspinguin es fertig gebracht, auf irgendeinem Schiff nach
Kapstadt
zu gelangen.
news.yahoo.com - 11. Okt. 2007
Shabani the gorilla learns the ropes
TOKYO (AFP) - Sick of just hanging around, Shabani the gorilla has
taken to walking the tightrope, delighting hundreds of visitors at a
Japanese zoo. The 10-year-old Western Lowland gorilla is meant to hang
on the rope but has started walking across it instead, flapping his
arms to keep balance as onlookers cheer him on. "The rope is meant for
hanging on but he started walking on it shortly after he got here,"
said Hiroshi Kobayashi, head of Higashiyama Zoo in the central city of
Nagoya. "Gorillas climb trees in the wild but we have hardly seen them
walking a tightrope," he said. Shabani, who weighs 110 kilogrammes (220
pounds), arrived in Japan from Sydney's Taronga Zoo in June before
joining Higashiyama Zoo to breed with the three females there. He
already appears close with Nene, who at 36 is more than three times his
age. "She might seen a bit old," Kobayashi said, "but it is still fully
possible to have a baby."
vdvsn.ru - 11. Okt. 2007
А
каково
высоколобым
бутылконосам?
Wie steht es mit den Nördlichen Entenwalen?
Veröffentlicht wurde die neue Rote Liste des Gebiets Archangelsk.
Auf
der Liste stehen 203 seltene Arten von Vögeln, Säugetieren
und
Pflanzen, deren weiterer Verbleib auf unserer Erde gefährdet ist.
Insbesondere Zwergschwan, Singschwan, Fischadler, Schelladler,
Steinadler, Seeadler, Gerfalke, Wanderfalke. Von den Säugetieren
Eisbär
und Nowaja-Semlja-Ren.
wwf.ru - 10. Okt. 2007
40.000
тысяч
тихоокеанских
моржей
заполнили
лежбище
около
чукотского
села
Рыркайпий
40.000 Pazifische Walrosse belegen Lagerplatz in
der Nähe der
Tschuktschensiedlung Ryrkaipij
Für ihren Schutz sei es notwendig, eiligst ein geschütztes
Territorium
zu schaffen, meinen die Experten vom WWF. Erstmals in der ganzen
Geschichte der Beobachtungen am Kap Koshewnikow in unmittelbarer
Nähe
der Siedlung Ryrkaipij entstand der größte
Walroß-Lagerplatz an der
arktischen Küste Rußlands. "Niemand hat erwartet, daß
die
Schutzmaßnahmen so schnell zum Erfolg führen werden",
erzählt der
Koordinator des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" auf Tschukotka
Wladilen
Kawry. "Selbst einige Wissenschaftler hatten Zweifel, als wir auf
Vorschlag des WWF den Schutz zu organisieren begannen; jetzt sind hier
sogar mehr Walrosse, als auf dem Lagerplatz in der Nähe der
Siedlung
Wankarem. Der Schutz wurde organisiert mit Kräften der
einheimischen
Abteilung der �Vereinigung der kleinen Völker des Nordens',
hauptsächlich waren es Frauen, die die Arbeit verrichteten.
Operativ
arbeitete auch die Polizei, weil sich Liebhaber fanden, die sich an den
Stoßzähnen der Walrosse bereichern wollten. Es wurden
Fälle von Panik
bekannt, die auf den Lagerplätzen provoziert wurden. Den im
Gedränge
umgekommenen Walrossen wurden die Stoßzähne
herausgeschlagen. Für die
Erhaltung der Walrosse muß man hier dringend ein geschütztes
Territorium schaffen, dabei ist für uns die Erfahrung meiner
Landsleute
bei der Schaffung des Naturdenkmals �Kap Wangarem' sehr nützlich."
Versuche der Walrosse, auf dem Uferstreifen zu lagern, wurden auch in
der Nähe der Ansiedlungen westlich der Siedlung Ryrkaipij
beobachtet,
doch war die einheimische Bevölkerung auf diese Situation nicht
vorbereitet - die Leute gingen sehr nahe an die Walrosse heran,
ließen
sich mit ihnen im Hintergrund fotografieren und verscheuchten so die
Tiere. "Die Klimaveränderung führt dazu, daß den Sommer
über
Tschuktschensee und Ostsibirische See praktisch eisfrei sind", bemerkt
der Direktor der Regionalprogramme des WWF Wiktor Nikiforow. "Mehrere
Jahre altes Eis wandert nach Norden, das heißt, in den
nächsten Jahren
werden am arktischen Küstenstreifen der Tschuktschen-Halbinsel
neue
Lagerplätze entstehen. Die Walrosse überwinden auf dem Wege
vom
nördlichen Rand des driftenden Eises an die Küstenstriche
Hunderte von
Kilometern durch offenes Wasser, ohne eine Möglichkeit zum
Ausruhen zu
haben. Das seiner Eisdecke beraubte Meer muß öfter einen
Sturm
aushalten, das führt wahrscheinlich zum Tode einer großen
Zahl junger
Walrosse. Unsere gemeinsame Aufgabe: den Walrossen helfen, in dieser
schweren Zeit am Leben zu bleiben."
wwf.ru - 8. Okt. 2007
Россиян
скорее
волнует цена
черной икры, а
не угроза
исчезновения
осетровых
рыб
Der Preis für schwarzen Kaviars beunruhigt
eher, als die
Gefahr der Ausrottung der Störe
Urteilt man nach den Ergebnissen einer Untersuchung der
unabhängigen
Compagnie Romir, ist der Verbrauch an schwarzem Kaviar in den letzten
zwei Jahren zurückgegangen, aber nicht deshalb, weil die
Bürger das
Aussterben der Störe beunruhigt, sondern wegen des hohen
Kaviar-Preises. Die Anzahl der Störfische hat sich sehr schnell
verringert aufgrund ihrer barbarischen Vernichtung wegen der Gewinnung
des schwarzen Kaviars. 90% des schwarzen Kaviars, der auf den Markt
kommt, wird illegal gewonnen. Die Anzahl der Störe im Kaspischen
Meer
hat sich in den letzten 15 Jahren 40fach verringert! Der WWF glaubt,
daß wir alle gemeinsam die barbarische Ausrottung der
Störartigen
aufhalten können.
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Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 17.10.2007 Eisbärin „Hallensia“ auf Reisen
Die kuschelig wirkenden Eisbären in der Wilhelma gehören zu den Lieblingen der Besucher und sind doch unberechenbare Wesen: Sie wirken friedlich-plüschig, aber hätten –bestünde die Gelegenheit- ihre Pfleger zum Fressen gern. Sie sehen aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben und fangen doch Enten im Flug. Sie kuscheln miteinander, und plötzlich fliegen die Fetzen. 2003 musste die Eisbärin „Larissa“ nach 10 Jahren einträchtigen Zusammenlebens wegen unüberbrückbarer Differenzen mit „Anton“ in den Zoo Karlsruhe umziehen. Nach wenigen weiteren Jahren friedlicher Dreisamkeit geriet nun „Hallensia“ zunehmend unter Druck. Offenbar ist den riesigen flauschigen Raubtieren mit zunehmendem Alter immer bewusster geworden, dass sie eigentlich Einzelgänger sind und jeder gerne gelegentlich und besonders in den Wintermonaten einen Teil der Anlage für sich hätte. Nachdem die Pfleger auch durch subtilste Umspe rrmanöver nicht jeden dauerhaft zufrieden stellen konnten, trafen die Zoologen die schmerzliche Entscheidung: „Hallensia“ als die von den beiden anderen „Gemobbte“ muss gehen. Als neue Heimat bot sich der Zoo in Wien an, wo ein überaus umgänglicher, nicht dominanter Eisbärenmann mit jeder Menge Wiener Charme lebt. Was „Hallensia“ natürlich zunächst nicht wissen konnte – die Verladung in die eisbärensichere Transportkiste und die lange Autofahrt erfüllten sie wohl mit gewissem Unmut. Jedenfalls stiefelte sie in Wien erst mal missmutig durch ihr neues Reich und ignorierte den mitgereisten Pfleger völlig. Na ja, niemand schmollt ewig: Irgendwann wird sie es schon genießen, dass sie nicht mehr unterdrückt, sondern hoffentlich vielmehr umworben wird. Auch schmecken die Heringe in Wien sicher ebenso gut wie in Stuttgart. In der Wilhelma aber kann sich „Anton“ jetzt ganz „Corinna“ widmen – und wenn es Ehekrach g ibt oder wenn beide während der Winterruhe gerne jeder für sich allein wäre, können die beiden nun durch den jetzt frei geworden Raum völlig getrennt werden, so dass keinerlei Stresssituationen mehr entstehen sollten.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 17.10.2007 Hexen und Gespenster rüsten sich schon für Halloween-Party im Zoo Herbstzeit ist Halloween Zeit: Wenn die Tage kürzer werden und die Bauern ihre ersten Kürbisse verkaufen, ist das Gruselfest der Geister und Hexen nicht mehr weit entfernt. Auch in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen rüstet man sich bereits zum traditionellen Halloween-Fest am 31. Oktober. Bei der Geister- und Hexenparty, die zwischen 17.00 und 22.00 Uhr auf dem gesamten Zoogelände stattfinden wird, verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wieder einmal in einen schaurigen Gespensterpark. Dafür sorgen die passende Dekorationen, eine schummrige Beleuchtung, künstlicher Nebel und eine Furcht einflößenden Geräuschkulisse aus Hexenlachen und Wolfsgeheul. Außerdem sorgen allerlei Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Zoogelände huschen, für die eine oder andere Überraschung. In der Gastronomie des Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden wieder passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert.
Zoo Duisburg, 17.10.2007 25 Jahre Zooschule im Zoo Duisburg Die Zooschule im Zoo Duisburg kann mit Stolz in dieser Woche ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie wurde am 18.10.1982 eröffnet. Alljährlich wird sie von ca. 10.000 Schülern besucht. Seit Bestehen haben bereits mehr als 200.000 Schüler und Schülerinnen, Studenten und Lehramtsanwärter aus dem Großraum Duisburg und den umliegenden Städten das Angebot der Zooschule wahrgenommen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Terminen vor allem im Grundschulbereich sehr hoch, und daher sind nahezu alle Termine schon 6-8 Wochen nach dem Beginn des neuen Schuljahres ausgebucht. Zurzeit bieten 6 FachlehrerInnen Schülern jeder Altersstufe und Schulform die Möglichkeit, im Beisein ihrer Klassenlehrer Natur und Tiere im forschend-entdeckenden Biologieunterricht im Zoo zu erleben und zu „be-greifen“.Im Klassenverband oder in kleinen Gruppen erleben und beobachten die Schüler die Tiere in den Gehegen mithilfe von Beobachtungsbögen und vorbereiteten Aufgaben. Abschließend findet eine Nac hbesprechung in den Zooschulräumen des Zoos oder vor den Gehegen statt. Eine Fülle erlebnisorientierter Themen weckt bei den Kindern und Jugendlichen Freude, Neugier und Interesse und fördert so ein Bewusstsein für Tiere, Natur und Umwelt. Zooschul-Unterricht will Natur erlebbar machen. Genaue Beobachtung führt nicht nur zu einem "Begreifen" mit allen Sinnen, sondern vor allem zu Staunen, Bewunderung und Faszination. Was uns fasziniert und was wir bewundern, sind wir eher bereit zu schützen und zu erhalten als Unbekanntes. Dabei machen die Tiere im Zoo die Schüler stellvertretend für ihre wilden Artgenossen auf deren Wert und Schutzwürdigkeit aufmerksam, denn Tiere sind besonders für Kinder Sympathieträger, an denen sich Zusammenhänge in der Natur leichter lernen und verstehen lassen. Natürlich kann dieses Ziel an einem einzigen Zooschul-Vormittag nicht vollständig erreicht werden, aber: mit Staunen fängt es an!
Tierpark Ueckermünde, 17.10.2007 Am Freitag nur 1 Euro Eintritt im Tierpark Ueckermünde Am Freitag, dem 19. Oktober, gibt es ein Ereignis im Tierpark Ueckermünde: die Eröffnung des ZOOlarium. Das ist ein Umweltbildungsbereich, der sich mit der Naturgeschichte der Region am Stettiner Haff und mit der Nutzung von Sonnenenergie in der Natur und durch den Menschen beschäftigt. Es hat sich bereits viel Prominenz angesagt, z.B. Staatssekretar Dr. Rudolph aus Schwerin, der Pasewalker Landrat Dr. Böhning, die Ueckermünder Bürgermeisterin Michaelis, Pomerania-Geschäftsführer Heise und zahlreiche weitere Persönlichkeiten. Aus Polen haben sich der Pölitzer Bürgermeister Diakun und Katarzyna Misiak vom Dendrologischen Garten Przelewice angemeldet.
Tierpark Hellabrunn, 16.10.2007 Hellabrunn trauert um den Schimpansen „Franzl“ Bei einem tragischen Unfall ist „Franzl“, der Chef der Schimpansengruppe im Tierpark Hellabrunn, ums Leben gekommen. Der am 30.04.1985 geborene Schimpansenmann ist im Wassergraben, der die Außenanlage von dem Besucherbereich trennt, ertrunken. Rätselhaft ist es, was ihn dazu gebracht hat, über die Elektrozaunabsperrung ins Wasser zu springen. Möglicherweise fühlte er sich durch einen Besucher provoziert und wollte seine Familie verteidigen. Seit der Inbetriebnahme des Urwaldhauses vor sechs Jahren, ist ein derartiges Verhalten bei den Schimpansen niemals beobachtet worden. „Franzl“ war eine herausragende Tierpersönlichkeit und der Liebling vieler Besucher. Als Handaufzucht hatte er eine besondere Beziehung nicht nur zu seinen Gruppenmitgliedern, sondern auch zu den Personen, die ihn betreuten. Er suchte an der Scheibe immer gerne Kontakt zu seiner menschlichen Fangemeinde und forderte Kommunikation ein.
Zoo Duisburg, 16.10.2007 Farbenprächtiger Nachwuchs bei den Dianameerkatzen Meerkatzen werden in Zoologischen Gärten immer seltener gehalten, weil sie schwierig zu pflegen sind. Nicht so im Zoo Duisburg. Hier tummeln sich sogar drei verschiedene Arten im Affenhaus: Große Weißnasen-, Brazza- und Dianameerkatzen. Bei letzteren trägt Mutter DOLLY ihren jüngsten Spross seit ein paar Wochen fürsorglich umher. Die 10jährige DOLLY ist selbst in Duisburg geboren und hat bereits erfolgreich Nachwuchs groß gezogen. Vater ist GWEEK, der erst zum Ende des letzten Jahres aus dem englischen Zoo Twycross kam und sich als Zuchtmann bestens eingelebt hat.Die Dianameerkatze zählt zu den schönsten Vertretern der in zahlreichen Arten im tropischen Afrika verbreiteten Meerkatzen. Der Name Meerkatze leitet sich von dem indischen Wort „markata“ ab und bedeutet Affe. Die mittelgroßen Dianameerkatzen mit ihrem körperlangen Schwanz leben in den tropischen Wäldern Westafrikas von Sierra Leone bis Ghana. Sie organisieren sich in festen Gruppen, bestehend aus einem erwachsenen Männchen und mehreren Weibchen mit deren Jungtieren. In dieser sozialen Konstellation sieht sie der Besucher auch im Zoo Duisburg. Tagsüber gehen die Tiere auf Nahrungssuche, wobei sie sich zumeist in den mittleren und höheren Baumregionen aufhalten. Auf allen Vieren laufend bewegen sie sich mit großer Gewandtheit durch das Geäst der Bäume, wobei der lange Schwanz senkrecht nach oben getragen wird und als Balancierorgan dient. Gefressen werden Früchte, Knospen, Blüten, Samen, Blätter, Baumsäfte und allerlei Insekten, die sie erbeuten können. In menschlicher Obhut erhalten sie eine gemischte Kost aus verschiedenen Salaten, Gemüse- und Obstsorten sowie Beschäftigungsfutter in Form von Körnermischungen und gelegentlich Leckereien wie Heuschrecken. Mittlerweile wächst das noch namenlose Jungtier prächtig heran und wird immer agiler. Von der Mutter weicht sie noch nicht allzu oft, klammert sich gerne an ihr fest und lässt sich umhertragen. Die Spielereien mit ihren Sch western werden jedoch immer ausgiebiger und toller. Für eine „richtige“ Dianameerkatze fehlen noch die typischen langgezogenen Rufe und sanft schnatternden Stimmfühlungslaute, die Gruppenmitglieder ausstoßen, um den Gruppenzusammenhalt zu festigen. Aufgrund der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes sind Dianameerkatzen in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet selten geworden. Die Tiere stehen heute unter strengem Schutz.
Zoo Osnabrück, 16.10.2007 Totenkopfäffchen Peter soll die Frauen beglücken!
Als sehr flexibel im Umgang mit fremden Männern haben sich die Totenkopfäffchen-Weibchen erwiesen. In der vergangenen Woche freundeten sie sich innerhalb weniger Minuten mit Peter aus Eckenhagen an - der bereits dritte Lebensabschnittsgefährte innerhalb von fünf Jahren. 2002 kam Rudi zu den Totenkopfäffchen. Er zeugte keine Kinder und wurde daher ein Jahr später gegen Reggie ausgetauscht, der in den darauf folgenden Jahren Vater von zwei Jungtieren wurde. Doch der weibliche Nachwuchs kommt nun selber in das zeugungsfähige Alter und daher war ein unverwandter Mann gefragt. Auch im Tierpark Eckenhagen zeigte Peter zunehmend Interesse an seinen Töchtern, so dass unter Mithilfe des Zuchtbuchkoordinators ein Partnertausch beschlossen wurde. Peter hat eine recht durchsetzungsfähige Persönlichkeit und ging mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auf die Weibchen zu. Diese akzeptierten ihn auch sofort und so hoffen wir, dass Peter erst einmal eine ganze Zeit im Zoo Osnabrück bleiben und für Nachwuchs sorgen wird. Denn Peter hat nicht nur das Herz seiner Artgenossen im Sturm erobert, auch die Pfleger sind fasziniert von dem eigenwilligen, mitunter auch kantigen Charakter dieses Totenkopfaffen-Männchens.
Zoo Köln, 16.10.2007 Buchvorstellung Über fünfhundert Tierarten leben im drittältesten Zoo Deutschlands – und sie lieferten und liefern Stoff genug für das soeben erschienene Buch »Geschichten aus dem Kölner Zoo« (Emons Verlag) von Iris Benner. Die Kölner Autorin hat mit Hilfe des Zooarchivars Wilhelm Spieß intensiv recherchiert und dabei amüsante, skurrile, abenteuerliche, aber auch tragische Geschichten der letzten 146 Jahre Zoohistorie aufgedeckt und zusammengetragen. Sie erzählt von dramatischen Eisbärenkämpfen und entlaufenen Zebras, von Hochwasser und Elefantennachwuchs. Die einzigartigen historischen und zeitgenössischen Fotos lassen Geschichte und Geschichten des Domstadtzoos »tierisch« lebendig werden. Das Buch von Iris Benner erlaubt, nicht nur die Entwicklung des Kölner Zoos von der Menagerie bis hin zum Naturschutzzentrum abzulesen, sondern vielmehr auch einen Blick in die Geschichte dieses traditionsreichen Zoos zu werfen.
Zoo Köln, 16.10.2007 Neue Service-Hotline sorgt für schnelle Information rund um den Kölner Zoo. Die neue Kooperation des Kölner Zoos mit KölnTicket beschert den Freunden des Zoos eine serviceorientierte Neuerung: Seit dem 01. Oktober 2007 steht ihnen unter der Hotline 01805 28 01 01 (14 cent/min aus dem deutschen Festnetz) das Informations- und Beratungstelefon zu allen Fragen und Informationen rund um den Kölner Zoo zur Verfügung. Mit dem neuen Service reagiert der Zoo auf ein gestiegenes Interesse bzw. den höheren Informationsbedarf der Besucher. Egal ob Fragen zu Öffnungs- oder Fütterungszeiten, Infos zu Spezialveranstaltungen oder Sonderfunktionen wie z. B. Print@Home: Der Zoo ist ab sofort an sieben Tagen in der Woche, über die regulären Öffnungszeiten hinaus, erreichbar. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr und an den Wochenenden von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr besetzt. Auch die beliebten Tageskarten oder Tickets für Sonderveranstaltungen in Zoo und Flora sind telefonisch buchbar. Ganz nebenbei erfährt der Anrufer dann allerlei wissenswerte D etails: „Wussten Sie schon, dass die per Post zugestellten ZooKölnTickets als Fahrausweis im gesamten VRS-Gebiet gültig sind?“, fragt KölnTicket-Geschäftsführer Johannes Müller und freut sich über die erweiterte Zusammenarbeit. Für Christopher Landsberg, kaufm. Vorstand des Kölner Zoos und Theo Pagel, Zoodirektor/Vorstandsvorsitzender, sind neben den erweiterten Servicezeiten auch die reduzierten Warteschleifen ein besonderer Gewinn für die Kunden. „Ab sofort können wir bis zu 40 Anrufe gleichzeitig bearbeiten. Zentral bekommen die Anrufer entweder sofort kompetente Antworten, oder spezielle Anliegen werden zur Bearbeitung an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. So entfällt nicht nur die Warteschleife, auch das Telefonieren durch verschiedene Instanzen gehört damit der Vergangenheit an.“, so Christopher Landsberg.
Tierpark Arche Warder, 16.10.2007 Rund 20 Kutschengespanne im Tierpark Arche Warder Im schönen Ambiente des Tierparks Arche Warder sind am Samstag, den 20. Oktober 2007 rund 20 unterschiedliche Kutschengespanne zu bewundern. Der Anlass: die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein /Hamburg e.V. veranstaltet in der Arche Warder ihre diesjährige Abschlussfahrt. Um 10.00 Uhr fällt zunächst der Startschuss für eine 12 Kilometer lange Ausfahrt. Gegen 11.30 Uhr werden die Kutschen wieder in den Tierpark einfahren und sich auf das Kegelfahren um ca. 12.00 Uhr einstimmen. Bei dieser Disziplin muss ein vorgegebener Parcour fehlerfrei und so schnell wie möglich absolviert werden. Die Gespanne passieren dabei durch Kegel markierte Engpässe. Die „Torbreite“ richtet sich nach der Spurbreite des jeweiligen Wagens, plus 20-50 cm je nach Schwierigkeitsgrad des Parcours. Auf den Kegeln liegen Bälle, fallen sie herunter gibt es Strafpunkte. Bei den rund 20 Gespannen handelt es sich überwiegend um Freizeitfahrer. Neben den unterschiedlichen Wagentypen gibt es auch viele verschiedene Pferderassen zu sehen. Zum Beispiel Haflingergespanne, ein Schwarzwälder Kaltblutgespann, ein Friesenzweispänner und ein Ponyvierspänner. Die Fahrergemeinschaft Schleswig Holstein /Hamburg e.V. und der Tierpark Arche Warder freuen sich auf viele Zuschauer. Aus versicherungstechnischen Gründen können leider keine Besucher auf den Kutschen mitfahren.
Thüringer Zoopark Erfurt, 16.10.2007 Tag der offenen Tür - Am 31. Oktober kostenlos den Thüringer Zoopark in Erfurt besuchen
Zum Reformationstag, am 31. Oktober, findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen Tür statt. Jedermann, ob Groß ob Klein, ist recht herzlich eingeladen, die Tiere im Zoopark zu besuchen. Und das Tolle ist, der Eintritt ist an diesem Tag für alle frei! Und zu erleben gibt es auch wieder eine Menge, denn von 10 – 16 Uhr finden tolle Veranstaltungen statt. So kann man auf dem Bauernhof Kutschfahrten unternehmen oder auf Pferden reiten. Wer sich so richtig austoben möchte geht in die große Hüpfburg. In der Zoo- und Naturschule gibt es eine Mal- und Bastelstraße und man kann sein Wissen beim großen Zoo-Quiz testen, es gibt auch tolle Preise zu gewinnen! Auch die Tierpfleger haben etwas Spannendes vorbereitet. Bei den Kriechtieren und Lurchen im Elefantenhaus kann man zum Beispiel Tiere streicheln, denen man normalerweise nicht so nah kommt. Im Giraffenhaus kann man einen Blick in den Stall werfen und versuchen, ob man den Futt ernapf der Giraffen erreichen kann. Aber das ist noch längst nicht Alles! Kommen Sie mit der ganzen Familie bei uns vorbei und erleben Sie einen aufregenden Tag im Thüringer Zoopark. Für gehbehinderte Besucher haben wir einen Fahrdienst eingerichtet. Auch der Eintritt im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ist an diesem Tag fei.
Zoo Heidelberg, 16.10.2007 Runter vom Holzweg – Ausstellung zum Thema Holz und Schutz der Wälder im Zoo Heidelberg Wussten Sie, dass jeder fünfte Baum, der weltweit eingeschlagen wird, in einer Papiermühle endet? Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 225 kg Papier im Jahr, Tendenz steigend. Damit gehören wir zu den Spitzenreitern in Sachen Papierkonsum. Lösungen wie wir das ändern und den Wäldern helfen können, werden in der äußerst spannenden Ausstellung „Runter vom Holzweg“ im Zoo Heidelberg vorgestellt. Große Baumscheiben „erzählen“ ihre Geschichte, praktische Beispiele aus unserem Alltag zeigen „gutes“ und „schlechtes“ Holz im Vergleich und ein interessanter Videofilm berichtet direkt aus den Urwäldern der Welt. Die Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. (ARA) hat diese moderne Wanderausstellung konzipiert. „Runter vom Holzweg“ ist eine Ausstellung, die nicht nur wachrüttelt und informiert, sondern die auch spannende interaktive Elemente und Spiele enthält und die vor allem dem Besucher direkte Lösungen anbi etet, wie jeder von uns dem Raubbau an unseren Wäldern entgegenwirken kann. Wir alle haben es in der Hand, welches Holz auf den Markt kommt, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Noch wird relativ wenig Holz oder Holzwaren angeboten, die aus nachhaltiger Nutzung stammen. Mit dem FSC-Gütesiegel und dem Naturland–Siegel existieren verlässliche und geprüfte Gütesiegel – fragen Sie Ihren Anbieter! Leider sieht man z.B. den billigen Tropenholz-Gartenmöbeln nicht an, dass sie aus Raubbau aus Urwäldern stammen – und ebenso wenig, dass sie mit unverantwortbarer Kinderarbeit hergestellt wurden. In Ländern wie Indonesien schreckt der illegale Holzeinschlag selbst vor Naturschutzgebieten nicht mehr zurück. Dort sind die letzten Rückzugsgebiete von Tiger, Sumatra-Nashorn und Orang-Utan bedroht. Wer sich daran nicht mitschuldig machen will, sollte konsequent auf den Kauf von Holz- und Holzprodukten verzichten, die keine geprüften Gütesiegel tragen. Mit „Teakholz aus Plantagen“ versuchen die Gartenmöbel-Hersteller umweltbewusste Kunden zu beruhigen. Doch auch Plantagen brauchen Platz und sind als reine Monokulturen nicht gerade umweltfreundlich. Außerdem ist Plantagenholz weniger dauerhaft als das kaum verfügbare Teak von Naturstandorten. Grund ist der Weißfäulepilz, der sich in Plantagen wesentlich schneller ausbreitet als in Naturwäldern. Je kürzer die Wege eines Produktes sind, desto leichter ist die Kontrolle der Herkunft und desto geringer ist der Energieaufwand für den Transport. Deshalb sollte bevorzugt auf Holz aus der Region zurück gegriffen werden. Zwei bei uns angebaute Holzarten können sich in ihrer Formstabilität und Widerstandsfähigkeit durchaus mit den Tropenhölzern messen: Edelkastanie und Robinie sind in hohem Maß resistent gegen Wasser, Säure, Pilz- und Insektenbefall. Auch wegen Ihrer hohen Elastizität und Festigkeit sind diese beiden Hölzer ohne chemischen Holzschutz für den Außenbereich hervorragend geeignet. Üb rigens bewirtschaftet die Stadt Heidelberg ihre Wälder nach FSC-Kriterien und besitzt seit 2005 das FSC-Gütesiegel. Ein Vorbild direkt vor unserer Haustür!
Zoo Berlin, 16.10.2007 Nachzuchten eines Urzeitreptils mit Rundumblick Erstmalig im Zoo-Aquarium Berlin ist die Zucht des Jemen-Chamäleons gelungen. Gleich 26 Jungtiere wurden in den letzten Wochen geboren. Als Geschenk des Zoo Köln erhielt das Zoo-Aquarium Berlin 2006 ein Pärchen Jemen-Chamäleons. Zusammen mit einem weiblichen Berliner Fundtier aus dem Jahre 2005 konnte eine Zuchtgruppe erfolgreich aufgebaut werden. Das Jemen-Chamäleon ist im Jemen und in Saudi-Arabien beheimatet. Schon vor 26 Millionen Jahren gab es Chamäleons. Vor allem durch die Fähigkeit die Hautfarbe zu ändern, ihren 360 Grad Rundumblick und den skurrilen Beutefang mit klebrig langer Zunge sind sie bekannt. Das Jemen-Chamäleon ist ein Baum- und Strauchbewohner. In der Natur leben Jemen-Chamäleons bei bis zu 40°C Hitze am Tag und Frost in der Nacht. Ihr Biotop beinhaltet feuchtwarme sowie auch trockene Gebiete. Besonderes Merkmal des Jemen-Chamäleons ist der bis zu 8 cm große Helm bei einer Gesamtlänge von ca. 50 cm.
Tiergarten Worms, 16.10.2007 Erdmännchen & Co. on tour - Neues Design am Tiergartenauto Dem Einen oder Anderen ist es vielleicht schon aufgefallen – der Tiergarten ist nun auch außerhalb des Naherholungsgebietes Bürgerweide unterwegs. Seit einigen Wochen erstrahlt das Tiergartenauto im neuem Design. Am Montag, 8. Oktober 2007, wurde das neugestaltete Auto jetzt offiziell dem Tiergarten Worms von der Fa. Deko-Bitsch übergeben. Passend im Corporate Design des Tiergartens wurde das Tiergartenauto von den Gestaltern für visuelles Marketing farbenfroh in Szene gesetzt und ist jetzt ein absoluter „Hingucker“. „Ich freue mich, dass wir auch aus Sicht des Marketings den Tiergarten immer weiter nach vorn bringen,“ berichtet Bürgermeister und Dezernatsleiter Georg Büttler. Für die Fa. Deko-Bitsch, die Beschriftungen und Werbeausdrucke aller Art vom Entwurf bis zur Ausfertigung herstellt, war der Auftrag ein Leichtes. „Ich bin begeistert vom neuen Design des Autos. Jetzt habe ich Erdmännc hen & Co. auch außerhalb des Tiergartens immer bei mir,“ schmunzelt der stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner. Stolz fügt er noch hinzu: „Mich haben schon eine Menge Leute auf das schöne neue Design des Autos angesprochen“. Also, ab sofort heißt es: Augen auf, der Tiergarten ist unterwegs!
NaturZoo Rheine, 15.10.2007 Ein Pinguin ist der Gewinner – Fotoausstellung im NaturZoo
Zu seinem 70-jährigen Bestehen veranstaltete der Naturzoo Rheine in Zusammenarbeit mit „FotoCampus Claus Brandt“ einen Fotowettbewerb unter dem Thema: „ Farben der Natur – Bunte Tierwelt“. Der Wettbewerb richtete sich an Hobbyfotografen und engagierte Fotoamateure, die die Farben - auch Schwarz und Weiß gelten als Farben! - der Tier- und Pflanzenwelt im Naturzoo Rheine eindrucksvoll einfangen konnten. Bedingungen zur Teilnahme waren u. a., dass die Fotos im NaturZoo entstanden sein mussten. Es durften maximal 3 Bilder eingereicht werden, die zuvor noch in keinem anderen Wettbewerb prämiert worden waren. Die Preise wurden für die künstlerisch, technisch und inhaltlich beeindruckendsten Fotos vergeben.
Wisentgehege Springe, 15.10.2007 Neue Kraniche im Wisentgehege Seit Samstagnachmittag ist die große Freiflugvoliere im Eingangsbereich des Wisentgeheges um zwei Mitbewohner reicher. Zwei junge Kraniche, gezüchtet im österreichischen Linz, haben nach 7-stündiger Anreise ihr neues Quartier bezogen. Die beiden Jungvögel aus diesem Jahr sind Männchen und Weibchen. Bis sie für Nachwuchs sorgen, wird es allerdings noch eine Weile dauern. Weibliche Kraniche werden erst im Alter von etwa 5 Jahren geschlechtsreif. Die beiden Vögel haben ihre maximale Körpergröße bereits erreicht. Die typische weiße bzw. rote Färbung an Hals und Kopf werden sie allerdings erst in etwa einem Jahr erhalten. Auch der typische Kranich-Stoß, so wird der Schwanz genannt, wird sich erst im Laufe der nächsten Zeit entwickeln. So sind die beiden Jungkraniche sehr gut zu unterscheiden von dem älteren Weibchen, das seit vielen Jahren im Wisentgehege lebt. Die Begrüßung der Ankömmlinge durch die ältere Dame war überaus freundlich. Der Zeitpunkt für eine Integration ist sehr günstig, da die Kraniche im Herbst ihre Territorialität aufgeben und sich in Gruppen zusammenfinden. In der Freiflugvoliere, die für die Besucher des Wisentgeheges frei zugänglich ist, sind die Kraniche die größten Bewohner. Sie teilen sich den Lebensraum mit Schwarz- und Weißstorch, mit Enten, Gänsen und Tauben. Einen spektakulären Neuzugang meldet auch der Falkenhof im Wisentgehege. Wer Glück hat, kann den Vogel beim Training mit den Falknern beobachten. Er hört auf den schönen Namen „Indiana“. Mehr wird jetzt allerdings noch nicht verraten, denn seine Premiere in der Flugvorführung wird er als Attraktion beim Hubertusfest am 27. und 28. Oktober haben.
Zoo Halle, 15.10.2007 Herbstferien im Zoo: „Unterwegs im Regenwald“ Die Herbstferien im halleschen Bergzoo stehen dieses Jahr unter dem Motto: „Unterwegs im Regenwald“. Zu diesem Thema bietet der Zoo am Dienstag, den 16.10. und Donnerstag, den 18.10. jeweils um 15 Uhr spielerische Zoorundgänge an, zu denen besonders Familien mit Kindern ab 5 Jahre, aber auch andere Interessierte herzlich eingeladen sind. Treffpunkt ist an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden. Mit allen Sinnen geht es in die faszinierende Welt des Regenwaldes. Wie fühlt sich Regenwald an? Welche Tiere leben dort? Wie haben sie sich an das Leben im Dschungel angepasst? Warum muss das Faultier eigentlich „Schlautier“ heißen? Diese und andere Zusammenhänge erfahren die kleinen und großen Zoobesucher während des spielerischen Zoorundgangs. Durch das spielerische Entdecken der Tiere in ih rem Lebensraum wird zudem die Bedeutung des Regenwaldes und die Notwendigkeit seines Schutzes deutlich gemacht.
Zoo Heidelberg, 15.10.2007 Zoobesucher parken günstiger Die meisten Zoobesucher kommen mit dem eigenen Fahrzeug zum Zoobesuch. Das bisher kostenlose Parken verträgt sich mit der eingeführten Parkraumbewirtschaftung im Neuenheimer Feld nicht. Deshalb ist klar: Auch die Parkplätze am Zoo müssen gebührenpflichtig verwaltet (bewirtschaftet) werden. Für die Parkplätze entlang der Tiergartenstrasse werden die Arbeiten zur Installation eines Parkscheinautomaten und eines Geldwechslers in dieser Woche abgeschlossen. Dort gilt der allgemeine Parktarif: 1,20 pro Stunde. Wer jedoch als Zoobesucher ein Langzeitticket für 5 ¤ löst erhält davon 3 Euro an der Zookasse zurück. Dafür legen sie einen Abschnitt des Parkscheins an der Kasse vor. „Wir haben uns für einen günstigen Pauschaltarif entschieden, damit jeder in Ruhe den Zoo besuchen kann, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, ob die Parkuhr abgelaufen ist,“ erläutert die Geschäftsführung des Zoos. Der größere provisorische Zoo-Parkplatz wird künftig von der Servicegesellschaft de r Universität mitbewirtschaftet und ist nur noch über die Zufahrt am Parkautomaten zu erreichen. Zoobesucher ziehen bei der Einfahrt ein Parkticket, das sie an der Zookasse vorlegen. Gegen Entrichtung der Pauschalgebühr von 2,- ¤ wird das Ticket zur freien Ausfahrt codiert. Mit diesem Parkticket können die Zoobesucher dann in den nächsten fünf Stunden den Parkplatz verlassen; ein Zahlvorgang am Kassenautomaten ist nicht mehr erforderlich. Wer jedoch länger bleibt, der muss dann am Kassenautomat der Servicegesellschaft nachzahlen. „Wir sind sehr froh, diese praktische Lösung gemeinsam mit der Servicegesellschaft des Klinikums der Universität gefunden zu haben. Damit können alle Besucherparkplätze im Neuenheimer Feld durch Zoobesucher zu dem günstigen Einheitstarif von 2 ¤ für 5 Std. genutzt werden.“ Mittelfristig muss sich das Kontingent an Parkplätzen aber erhöhen. Bald schon wird die Kinderklinik Mitarbeiter, Patienten und Besucher ins südliche Neuenheimer Feld ziehen und dann soll – nach Wunsch des Klinikums – die Frauenklinik so schnell wir möglich folgen. Auch der Zoo wird immer beliebter: In diesem Jahr wird der Besucherrekord aus dem letzten Jahr wohl geknackt werden. Es wäre der fünfte Rekord in Folge!
Thüringer Zoopark Erfurt, 12.10.2007 Blauäugiges Wunder im Zoopark - Seltenes Klammeräffchen erblickte das Licht der Welt
Am Donnerstag geschah ein kleines Wunder: die betagte, 30 jährige Klammeraffenmutter „Monique“ brachte ein stattliches Kerlchen zur Welt. Das kleine Männchen war mit seinen 600 Gramm Geburtsgewicht ein richtiger Wonneproppen und passte nicht durch den Geburtskanal. Es wurde ein Kaiserschnitt nötig. Als dann das Neugeborene zum ersten Mal die Zootierärztin Angelika Hinke-Brückmann und die Tierpfleger mit seinen strahlend blauen Augen anblinzelte, war die Erleichterung spürbar. Die erste Hürde war geschafft. Der Kleine lebt! Allerdings ist die Affenmutter durch die schwere Operation nicht in der Lage, sich richtig um das Kind zu kümmern. Da sie offensichtlich die Schmerzen mit dem Neuankömmling in Verbindung brachte, und auch das Tragen des Jungen auf der frischen Wunde unangenehm ist, wehrte sie den Kleinen am Abend ab. Ohne Milch ist Überleben jedoch unmöglich. Der Sprössling dieser sehr seltenen Goldstirnklammeraffen wurde in die erfahrenen Hände von Revierleiterin Karola Walter übergeben. Wie ein Menschenbaby wird der Kleine nun rund um die Uhr behütet, gewärmt und gefüttert. So früh wie möglich wird dann natürlich versucht, die hoffentlich bald genesene Affenmutter und ihr Kind wieder zusammenzuführen. Denn Klammeraffen sind keine Haustiere - sie müssen bei ihren Artgenossen aufwachsen, um normales Verhalten lernen zu können. Bei allem Engagement der Tierpfleger, eines können diese nicht vormachen: Wie man sich mit allen Füßen und dem langen Greifschwanz festhält, um geschickt durch die Äste zu schwingen. Das wird der kleine Kerl von Mama, Tanten und Verwandten lernen müssen. Drücken wir ihm die Daumen!
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 12.10.2007 Pfadfinder bauen neuen Pavian-Unterstand Die Paviane der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen würde schon jetzt vor Begeisterung ganz aufgeregt durch ihr Gehege flitzen, wenn sie wüssten, welche Überraschung Mitte Oktober auf sie wartet. Denn am 13.10. bauen die Pfadfinder aus Gladbeck und Bottrop ab ca. 10.00 Uhr einen neuen Unterstand für die Paviane, der den Tieren nicht nur als Schattenspender und Regenschutz dienen soll, sondern auch als neue Kletterattraktion. Jedes Jahr gibt es einen Rowa Aktionstag, bei dem etwas Kreatives geschaffen wird, das die Zeit überdauert. Die Aktion ist eine Idee von Markus Spickermann, der die Rowa-Stufe der 16- bis 21-jährigen als Bezirks-Rowa-Referent leitet. Der Name Rowa des Pfadfinder-Stammes bedeutet „neben der Spur sein“, was allerdings eher im positiven Sinne von „neue Wege finden“ zu deuten ist. Ein Probebau des neuen Pavian-Unterstandes ist bereits erfolgt. Dabei haben die Pfadfinder das Grobgerüst in weniger als einer Stunde aufgebaut. Der eigentliche Bau wird etwa drei Stunden in Anspruch nehmen. Die Gärtner der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen haben bereits das Holz geschlagen und passend zugeschnitten, so dass einer erfolgreichen Bauaktion eigentlich nichts mehr im Wege steht.
Tiergarten Schönbrunn, 12.10.2007 Ein Name für das Pandababy! Es wird Zeit, dem Wiener Pandababy einen Namen zu verleihen. Da die Pandas dem Tiergarten nicht gehören, sondern ihm von der Volksrepublik China nur für eine gewisse Zeit anvertraut wurden, liegt das Vorrecht bei der Auswahl eines Namens bei den chinesischen Partnern. Es ist demnach ein besonderes Entgegenkommen, dass sie es in diesem Fall gestatten, aus mehreren Vorschlägen eine Auswahl zu treffen. Vier wohlklingende Namen stehen zur Auswahl.·Hua Shan = „Der vom Hua Shan“ - einer der fünf heiligen Berge.·Mei Yue = „Schöne Musik“ - zu Ehren des Musiklandes Österreich.· Zhu Wa = "Bambusbub" - 2007 ist in China das „Jahr des Schweins“ und das Wort für Schwein gleicht im Chinesischen in der Aussprache dem Wort für Bambus „Zhu“.· Fu Long = „Der glückliche Drache“ - Der Drache ist in China das Symbol für Glück. Ein glücklicher Drache ist damit die beste Aussicht für eine gute Zukunft.Der Tiergarten Schönbrunn ruft nun d ie Österreicherinnen und Österreicher auf, bei der Namensgebung mitzuwirken: Es ist ab sofort möglich, auf der Website des Tiergarten Schönbrunn www.zoovienna.at seine Stimme für einen der vier vorliegenden Namen abzugeben. Bis Ende Oktober sollte das Ergebnis der Abstimmung vorliegen, Ende November die „Taufe“ erfolgen.
Zoo Berlin, 11.10.2007 Jungtierschwemme im historischen Antilopenhaus des Berliner Zoos! Während das älteste Tierhaus des Berliner Zoos, das durch kaiserliche Besuche schon im Eröffnungsjahr 1872 berühmt gewordene Antilopenhaus, innen modernisiert wird, reproduzieren sich die tierischen Bewohner fleißig auf den Außenanlagen. Im Nachbargehege von zwei im August und September geborenen Giraffenkälbern wachsen vergleichsweise winzige Antilopen heran: Der Nachwuchs bei den Sitatungas, einer zu den Waldböcken zählenden Antilopenart, ähnelt einem Rehkitz. Nur zieren bei den Antilopenjungtieren feine weiße Streifen das rotbraune Fell. Die Gruppe der Sitatungas ist mit den beiden letztgeborenen Septemberkitzen nun auf insgesamt 9 Individuen angewachsen. Im ersten Lebensmonat liegen die Jungtiere noch viel in Deckung. Doch ein bereits im Juni geborenes Halbgeschwister animiert die Jüngsten zuweilen zum Spielen. Am liebsten halten sie sich allerdings bei ihren Müttern auf. Sitatungas sind scheue Bewohner westafrikanischer Sumpfgebiete. Sie können ausgezeichnet schwimmen u nd tauchen bei Gefahr sogar unter. Die Anpassung an das Leben im Feuchtland hat ihnen auch die Namen Sumpfantilope oder Wasserkudu eingebracht. Nur die dunkleren Böcke tragen gedrehte, bis zu 90 cm lange Hörner, mit denen sie auch gewillt sind sich zu verteidigen.
Natur- und Tierpark Goldau, 11.10.2007 Schweizermeister an der Säge - zu sehen im Natur- und Tierpark Goldau Dieses Wochenende sorgt der Natur- und Tierpark gleich doppelt für Aufmerksamkeit. Im Tierpark werden die Schweizermeister der Stihl Timbersports gegen einander antreten. An der OLMA werden unsere seltenen Weissen Barockesel am Umzug zu bewundern sein.
Zoo Magdeburg, 11.10.2007 Familienfreundliche Preisgestaltung im Zoo Magdeburg ab 2008 Ab 1.1.2008 ändern sich einige Entgelte, um den Zoo weiter entwickeln zu können. Nach vier Jahren ist die Anpassung notwendig, denn die Kostensteigerungen für Energie, Wasser, Futtermittel u.a. müssen vom Zoo im kommenden Jahr aufgefangen werden. Jedoch setzt der Zoologische Garten Magdeburg fortan ein deutliches Zeichen für Familien oder auch Großeltern mit ihren Enkeln. Die Familientageskarten- und jahreskarten werden relativ gesehen sogar preiswerter. Der Zoologische Garten Magdeburg ist Partner des Familienpass Sachsen-Anhalt geworden und gewährt ab 1.1.2008 den Inhabern von Familienpässen Vergünstigungen. Familien sollten den Familienpass rechtzeitig unter www.familienpass-sachsen-anhalt.de oder unter der Service-Tel.Nr.: 0391/5321000 beantragen, um sich diese und viele andere Vorteile zu sichern. Kinder unter vier Jahren (bisher unter drei Jahren) erhalten freien Zooeintritt. Eine Beschränkung der Kinderanzahl (bisher bis zu drei Kinder) fällt bei den Familientages- und jahreskarten weg. Trotzdem bleiben die Preise für Jahreskarten unverändert und die Inhaber von Jahres-karten können auch wie bisher alle Sonderveranstaltungen ohne Preisaufschlag nutzen.
Zoo Duisburg, 11.10.2007 Koala-Jungtier unterstreicht weltweit bedeutende Zucht Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig. Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen über die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Der Schlüssel zum Erfolg liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer Lieblingsspeise, dem Eukalyptus, wovon sie beileibe nicht jede Art verspeisen! Neben einer guten Logistik ist es vor allem aber auch der täglichen intensiven Versorgung der Tiere durch die Pfleger zu verdanken, dass sich die in ihrer Heimat bedrohten Kletterbeutler in Menschenobhut in bester Gesundheit befinden. Beste Voraussetzungen also, denen der erst im Frühjahr aus Edinburgh eingetroffene Zuchtmann JANNALI zusammen mit dem aufzuchterprobten Weibchen ALLORA Taten folgen ließ: gerade eben macht Duisburgs nächster Koala-Spr oss mit nicht einmal 350g Körpergewicht erste Geh- und Kletterversuche außerhalb des mütterlichen Beutels. In diesem Stadium sind die Jungtiere etwa 6 Monate alt, so dass es Vater JANNALI nach seinem Eintreffen offenbar eilig hatte! Das kleine Mädchen hat bereits mit dem so genannten „pap-feeding“ begonnen. Die Mutter scheidet einen besonderen Kot aus, der voll mit Bakterien ist. Diesen nimmt das Jungtier auf, um die eigene Darmflora aufzubauen. Denn nur mithilfe dieser Bakterien gelingt es einem Koalajungen, später die schwer verdaulichen Eukalyptusblätter aufzuschlüsseln.
Tiergarten Nürnberg, 11.10.2007 Tag der offenen Tür und Zootag des Nürnberger Tiergartens,am 14. Oktober 2007 Die Informationstage des Tiergartens der Stadt Nürnberg sind bereits zu einer festen Einrichtung geworden. Seit 1994 führt der Tiergarten im Herbst einen „Zootag“ durch, der in den Folgejahren im Frühjahr noch durch den „Tag des Tiergartens“ ergänzt wurde. Damit kommt der Tiergarten dem Informations-bedürfnis der interessierten Bürger nach und bietet jedermann einen Blick in das vielfältige Arbeitsleben der Tiergartenmitarbeiter. An vielen Orten ist es dabei möglich, auch Bereiche hinter den Kulissen in Augenschein zu nehmen und von den Mitarbeitern Informationen aus erster Hand zu erhalten bzw. Fragen stellen zu können. Eine der Besonderheiten ist in diesem Jahr der Informationsstand des Hauptzollamtes Nürnberg zum Thema Artenschutz. Hier werden die Besucher über verbotene Reisesouvenirs informiert. Eine weitere Attraktion sind die Führungen durch die Baustelle des Raubtierhauses. Zu den Vorführungen und Aktionen am Tag des Tiergartens gehören auch d ie Darstellung der unterschiedlichsten Futtermittel im Betriebshof bis hin zu den eigentlichen Fütterungen der verschiedenen Affen, Raubtiere und Pelikane. Ein Informationsstand zum Thema Fütterungsverbot rundet dieses Thema ab. Die Schüler des CJT-Gymnasiums aus Lauf kümmern sich mit vielfältigen Aktionen gezielt um die jungen Besucher.
Zoo Magdeburg, 11.10.2007 Aktionswoche in der TIERISCH NAH - Arena mit großer Greifvogelshow Die Könige der Lüfte sind vom 15.10.-19.10.2007 im Magdeburger Zoo bei einer atemberaubenden Greifvogelshow zu sehen. Weißkopfseeadler, Uhu & Co. zeigen in der neuen TIERISCH NAH - Arena des Magdeburger Zoos aber nicht alleine ihr Können. Auch eine Blaustirnamazone und ein Kolkrabe gehören mit zur Vogelshow, die der Falkner Thomas Wamser präsentiert. Das Magdeburger Zooteam hat außerdem ein umfangreiches TIERISCH NAH - Programm mit vielen kleinen und großen Tierstars vorbereitet. Eine Sitztribühne mit 200 Plätzen bietet ausreichend Platz, die tierischen Künstler in Aktion zu sehen. Die Besucher erleben die präzisen Anflüge der Greifvögel, die Geschicklichkeit der Mini-Schweine, die Schnelligkeit eines Yaks und viele weitere tierische Talente. Ist eine Schlangenhaut wirklich glitschig? Wie weich ist das Wollkleid eines Alpakas? Dieses können die Besucher in der TIERISCH NAH - Arena hautnah erfahren und natürlich lüften die Tierpfleger auch viele „tierische Geheimnis se“. Unter dem Motto „TIERISCH NAH - Arena inklusive“ zahlen die Besucher außer dem Eintrittsgeld (Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2,50) nichts hinzu. Der Förderverein Zoofreunde Magdeburg e.V. lädt die Kinder zum Malen und Basteln am Informationspavillion (nördlicher Schrotehang) ein.
Tiergarten Worms, 11.10.2007 Neuer Bewohner im Tiergarten - Kontaktaufnahme mit Quietschen und Grunzen Der Tiergarten Worms hat einen neuen Bewohner bekommen. Am Donnerstag, den 4. Oktober 2007 fuhr ein großer Tieranhänger zum Bauernhof. Als sich dort die Klappe öffnete, blickten den Mitarbeitern des Tiergartens zwei kleine runde Augen neugierig entgegen. Eine große Nase erschnüffelte aufmerksam die noch ungewohnten Gerüche der neuen Umgebung. Und schon verließ das schwarzgefleckte Tier munter den Anhänger und betrat mutig erstmalig sein zu Hause im Tiergarten. „Kunibert“ heißt der neue Wormser – er ist ein prächtiger Eber der Bunten Bentheimer Schweine. Der große, hübsche Kerl stammt aus Moers, wo er bereits mehrmals Papa geworden ist. Nun lebt er auf dem Bauernhof des Tiergartens und wird auch hier bald seinen Pflichten eifrig nachgehen. Die ersten Tage waren die drei Schweine noch durch ein sogenanntes „Schmusegitter“ getrennt. Mit aufgeregtem Quietschen und Grunzen nahmen die beiden Bentheimer Schweinedamen durch den Zaun sofort Kontakt zu ih rem neuen Kavalier auf. „Es ist aber auch ein schöner stattlicher Eber – kein Wunder, dass die beiden Sauen so begeistert sind!“ erklärt freudestrahlend der Revierleiter Wilfried Decker. „Lieb muss er sein, gut mit den Sauen umgehen und er darf kein Problem mit den Besuchern haben,“ zählt die Tierpflegerin Sandra Dietz die Bedingungen auf, die der Tiergarten an seinen neuen Bewohner stellt. Auf Kunibert trifft dies alles zu. Inzwischen schlafen die Bunten Bentheimer Schweine friedlich eng aneinandergekuschelt oder durchwühlen voller Begeisterung gemeinsam den Boden nach allerlei spannenden Dingen. Die Bunten Bentheimer Landschweine unterscheiden sich deutlich von dem allgemein bekannten rosa Hausschwein. Sie gehören einer der Haustierrassen an, die auf Grund der fortschreitenden Veränderung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten, vom Aussterben bedroht sind. Die Bentheimer Schweine wachsen langsamer als die hochgezüchteten Tiere und ihr Fl eisch ist im Verhältnis fetthaltiger. Zwischenzeitlich gibt es aber auch in der Landwirtschaft ein Umdenken und diese robusten, stressresistenten Tiere finden wieder mehr und mehr Anhänger. „Mit den von so einem prächtigen Eber zu erwartenden Ferkeln beteiligt sich der Tiergarten Worms nicht nur an der Erhaltung dieser einen seltenen Haustierrasse. Bei uns können Sie unter anderem auch die vom Aussterben bedrohten Thüringer Wald Ziege oder das Pfalz Ardenner Kaltblut besuchen,“ erklärt stolz der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner.
Thüringer Zoopark Erfurt, 11.10.2007 Herbstliche Sammelaktion für Zooparkbewohner - Herbstfrüchte gesucht Es ist wieder Herbst, die Blätter färben sich bunt, viele heimische Früchte sind reif zum Pflücken und beim Spazierengehen fallen einem unvermittelt die Kastanien vor die Füße. Herbstzeit ist Erntezeit, nicht umsonst wird vielerorts auch noch das Erntedankfest gefeiert. Aber nicht nur Menschen freuen sich auf diese Jahreszeit. Auch die Tiere im Erfurter Zoopark warten sehnsüchtig auf die Leckereien, die derzeit fast überall zu finden sind. Ob nun Kastanien, Hagebutten, Eicheln, Fichten- und Kiefernzapfen, viele Früchte werden im Zoopark „verwertet“. Und wer beim Spazierengehen oder im Garten noch Zeit und Muße hat, kann die herbstlichen Früchte sammeln und den Tieren im Zoopark in Form einer Futterspende zugute kommen lassen. Und das Beste ist daran ist es gibt eine „Belohnung“ für selbst gesammeltes Gut. Für 3 kg Kastanien, 2 kg Nüsse oder Eicheln, für einen 2 Literbeutel Hagebutten, für einen halben Einkaufsbeutel Brot/Brötchen, für ca. 50 gesch lossene Fichtenzapfen, 2 kg Gartenäpfel und ca. 1 Literbeutel Vogelbeeren (Eberesche) bekommt jedes Kind und jeder Erwachsene pro Abgabe einmalig kostenlosen Eintritt in den Zoopark. Jeder hundertste Sammler bekommt eine Jahreskarte für den Thüringer Zoopark! Dieses Angebot ist bis Ende November gültig.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.10.2007 freie Plätze für die Expedition hinter die Zoo-Kulissen Wie funktioniert die rasante Fahrt in einem Iglu im Alaska Ice Ride? Wie kompliziert ist die Technik der Bootsfahrt auf dem afrikanischen See? Wie wird das Futter für die Seelöwen zubereitet? Diese und viele andere spannende Fragen werden auf einer Entdeckungstour durch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen beantwortet, die die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen im Oktober wieder im Rahmen ihrer Reihe „Unternehmen entdecken“ gemeinsam mit dem Zoo durchführt. Noch sind für die Tour Plätze frei. Während der Erlebnistouren mit dem Blick hinter die Kulissen der Zoowelt wird nicht nur Spannendes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch über den Bau eines ganzen Kontinents: Wie entstehen die massive Felslandschaften und wie wird ein Dschungel gestaltet? Zoolotsen geben bei den Entdeckungsreisen durch die beiden insgesamt 20 Hektar großen Welten interessante Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blick winkel beleuchten.
Tiergarten Schönbrunn, 11.10.2007 ABENDESSEN AM AMAZONAS Exotische Gewürze, tropische Früchte, farbenfroh arrangierte Tische und im Blickfeld die Piranhas. Das ist das Rezept der exklusiven "Abendessen am Amazonas", die der Tiergarten alljährlich zwischen November und März mit großem Erfolg anbietet. Die ersten Termine sind bereits ausgebucht. Das Rahmenprogramm bringt die Gäste mit Fischen und anderen Tieren in Kontakt und gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Aquarien-Terrarienhauses. Höhepunkt: Die Fütterung der Piranhas, die von einem Mitarbeiter des Tiergartens live kommentiert wird. Das Hauptspeisenbuffet mit südamerikanischem Flair wartet unter anderem mit Koriander-Huhn, Garnele mit Kochbanane, Limetten-Caipirinha-Panna Cotta am Bananenblatt und Orangen-Karottencremesuppe mit Avocado auf.
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dieneueepoche.com - 13.10.2007
Seltener Tiger in China gesichtet
Im Nordwesten von China ist eine Unterart des Tigers gesichtet worden,
die in freier Wildbahn als praktisch ausgerottet galt. Ein Bauer
fotografierte den sogenannten Südchinesischen Tiger, auch bekannt
als
Amoytiger, Anfang Oktober in einer Bergregion, wie die Zeitung „China
Daily“ am Samstag berichtete. Experten bestätigten, dass es sich
um ein
Jungtier der vom Aussterben bedrohten Unterart handelt. Es sei die
erste derartige Entdeckung seit mehr als 20 Jahren, sagte der
stellvertretende Leiter der Forstbehörde von Shaanxi, Zhu Julong.
Der
Südchinesische Tiger war einst in weiten Teilen Chinas verbreitet.
Mitte des 20. Jahrhunderts gab es noch schätzungsweise 4.000 Tiere
in
freier Wildbahn. In den kommenden Jahren reduzierte sich der Bestand
dramatisch.
WELT
ONLINE
- 13. Okt. 2007
Bauer
fotografiert "ausgestorbene" Tigerart
Seit mehr
als zwanzig Jahren galt der Südchinesische Tiger als ausgestorben.
Nur
im Zoo gab
es noch ein paar vereinzelte Exemplare. Doch nun machte ein
chinesischer Bauer eine
sensationelle Entdeckung: ein Jungtier der Tiger-Art in freier
Wildbahn. Experten bestätigten, dass es sich um ein Jungtier der
vom
Aussterben
bedrohten
Unterart handelt. Es sei die erste derartige Entdeckung seit mehr als
20 Jahren,
sagte der stellvertretende Leiter der Forstbehörde von Shaanxi,
Zhu
Julong: "Nach
gründlicher Prüfung haben Experten bestätigt, dass die
Fotos echt
sind." In
chinesischen
Zoos leben „China Daily“ zufolge 68 Tiger dieser Unterart.
Spiegel Online
- 16. Okt. 2007
LEBENDE
LUFTFRACHT
Delfintransport nach Dubai verärgert Tierschützer
Tiertransport
unter Polizeischutz: Die Salomonen-Inseln haben 28 lebende Delfine nach
Dubai verkauft.
Heute sollen die Tiere trotz der Proteste von Tierschützern in
zwei
DC-10-Flugzeuge
verladen werden - der Flug dauert 30 Stunden. Robert Satu,
Leiter des
Solomon Islands Marine Mammal Education Center, wollte weder seinen
Auftraggeber noch den Kaufpreis nennen - nach
Regierungsangaben
könnte einer der Großen Tümmler mehrere tausend Euro
wert sein. Im Jahr
2003 hatte
es nach einem ähnlichen Transport zu einem Tierpark in Mexiko
massive
internationale
Proteste gegeben - neun der 28 Tiere starben nach Angaben des Earth
Islands Institute
in San Francico, anschließend wurden Delfinexporte auf den
Salomonen-Inseln verboten. Doch Satu, der schon damals an dem
Geschäft
beteiligt war, ging
gerichtlich gegen
das Urteil vor - und konnte durchsetzen, dass Delfinexporte seit Anfang
2007 wieder
legal sind.
derstandard.at
-
11.10.2007
Echte
Walforschung kommt ohne Harpunen aus
Japan schlachtet seit Jahren Wale verschiedener Spezies mit der
Begründung des "wissenschaftlichen Walfangs"; das Fleisch der
getöteten
Wale wird anschließend üblicherweise vermarktet und unter
anderem an
Schulkantinen verkauft. Ein Forschungsprogramm, das gänzlich ohne
die
vermeintlich notwendigen Tötungen auskommt, präsentierte nun
die
Umweltorganisation Greenpeace: Mit Hilfe von Satellitentechnologie
sollen bedrohte Buckelwale im Südpazifik auf tierfreundliche Art
erforscht werden. Es sei nicht nötig, die Meeressäuger zu
Forschungszwecken zu töten, betonte die Organisation am Mittwoch
an die
Adresse Japans gerichtet. Buckelwale aus Rarotonga und Neukaledonien
seien für das Projekt mit Sendern ausgestattet worden,
erklärte Mike
Hagler von Greenpeace Neuseeland. Nun könnten Daten über ihre
Bewegungen, die Nutzung ihres Lebensraums und die Struktur ihrer
Population gewonnen werden. Das Markierungsprogramm ermögliche
echte
wissenschaftliche Ergebnisse über die Walmigration von den
Aufzuchtgebieten im Südpazifik zu den Futterplätzen im
südlichen Ozean,
"ohne eine einzige Harpune abzufeuern".
derstandard.at - 11.10.2007
Kanada
richtet Wal-Schutzzone ein
Eine für Wale als Futterplatz wichtige Region, die Roseway-Bucht
im
Süden der Halbinsel Nova Scotia, wurde von Kanada zur Schutzzone
deklariert. Die Bucht soll vor allem dem Atlantischen Nordkaper
(Eubalaena glacialis) ungestörtes Fressen und Paaren
ermöglichen. Einst
gab es zehntausende der bis zu 18 Meter langen Glattwale - heute wird
der Bestand auf weniger als 400 Tiere geschätzt.Dezember zu
meiden.
Dadurch soll verhindert werden, dass die Tiere durch Lärm - und
eventuell sogar Kollisionen mit Schiffen - unter Stress gesetzt werden.
derstandard.at - 17.10.2007
Dorsch-Schutz:
Polen legt sich quer
Seit Jahren warnen Umweltschutzorganisationen vor der Gefährdung
der
Dorsch-Bestände in der Ostsee. 2006 veröffentlichte der WWF
eine
Studie, wonach der größte Bestand - in der östlichen
Ostsee zwischen
Bornholm und Finnland - bereits um ein Drittel geschrumpft sei. Dies
könnte nicht nur ökologische, sondern auch dramatische
ökonomische
Folgen haben, wie der Zusammenbruch der kanadischen Kabeljau-Fischerei
Anfang der 90er zeigte. Die EU hat sich mittlerweile zu
Schutzmaßnahmen
entschlossen und ein Dorsch-Fangverbot für die Ostsee
verhängt. Polen
legt sich allerdings quer: Die Regierung in Warschau habe gegen das im
Juli für das restliche Jahr erlassene Fangverbot Klage vor dem
Europäischen Gerichtshof eingelegt, teilte das EU-Gericht in
Luxemburg
am Mittwoch mit.
derstandard.at - 13.10.2007
Biosprit
gefährdet Indonesiens Urwald
Die
europäische Biosprit-Politik gefährte Südostasiens
Urwälder in
zunehmendem Ausmaß, warnt Greenpeace. Besonders die Dschungel
Indonesiens und Malaysias seien wegen dieses Trends bedoht. Auf der
indonesischen Insel Sumatra haben die Umweltschützer eine
Rettungsstation errichtet. Sie wollen die Abholzung dokumentieren und
die Errichtung weiterer Palmöl-Plantagen verhindern. "Wenn nicht
rasch
etwas getan wird, bedeutet gerade die europäische
Biotreibstoff-Politik
das Ende für die Urwälder in Südostasien", sagte
Greenpeace-Sprecher
Jurrien Westerhof. Gehe die Errichtung der Plantagen im derzeitigen
Tempo weiter, werden einer UNO-Studie zufolge 98 Prozent der
Urwälder
Indonesiens bis 2022 verschwunden sein. Die wildlebenden Orang-Utans
wären innerhalb der nächsten zehn Jahre ausgestorben. Allein
aus der
Urwald-Abholzung betragen die CO2-Emissionen Indonesiens 2.600
Millionen Tonnen jährlich, mehr als der Ausstoß
Deutschlands,
Frankreichs und Großbritanniens zusammen.
derstandard.at - 15.10.2007
China
pumpt Nationalpark auf zehnfache Größe auf
Im Nordwesten Chinas, in der entlegenen Xinjiang-Region, liegt der
Kanas-Park mit einer Fläche von etwa 1.000 Quadratkilometern.
Peking
hat nun angekündigt, die Fläche des Schutzgebiets zu
verzehnfachen und
damit den größten Nationalpark des Landes zu schaffen. Die
Region ist
von geologischer Vielfalt gekennzeichnet: Grasbewachsene Ebenen
gehören
ebenso dazu wie Bergzüge, in denen mit dem Kanas-See Chinas
größter
Gebirgssee liegt. ... Mit 10.000 Quadratkilometern wird der Kanas-Park
immerhin größer sein als der Yellowstone-Nationalpark.
Tirol
Online - 16. Okt. 2007
Nach
Schussverbot
fürchten Jäger um Auerhahn-Bestand
Seit
September sind Auer- und Birkhühner ganzjährig
geschützt. Gerade
deshalb
könnten die Arten in Osttirol verschwinden. Wenn die Jagd auf
Auer- und
Birkhühner verboten ist, kümmert sich auch niemand
mehr um die Pflege ihres Lebensraumes. Die natürliche Umgebung der
Tiere
verkommt, und die Vögel sterben aus. So lautet das Argument der
Osttiroler Jägerschaft, die vehement gegen das seit
Ende September geltende Schussverbot ist. Bisher durften Auer- und
Birkwild -
mit Einschränkungen - im Mai bejagt werden, nach einer EU-Klage
sind
die Tiere
ganzjährig geschützt. Welche Auswirkungen geänderte
Jagdzeiten oder ein
völliger Schutz der
Raufußhühner tatsächlich hat, diskutieren namhafte
Jagdexperten am
Donnerstag
und Freitag in St.Jakob. Die Nationalpark-Tagung "Hühnervögel
zwischen
Jagd und Artenschutz" beschäftigt sich auch mit der EU-Klage gegen
Österreich
und der Situation in Südtirol und der Schweiz.
H@ll
Anzeiger - 11. Okt. 2007
Geschenkidee:
Ein Affenleben retten
Weihnachten rückt näher und alle Jahre wieder
stellt sich die Frage: Was schenken? Die Liebsten mit der zehnten
Krawatte oder
dem alljährlichen Parfum beglücken? Für Menschen, die
lieber Sinnvolles
schenken,
bietet die Artenschutzorganisation Pro Wildlife als ausgefallenes
Weihnachtsgeschenk
Patenschaften für bedrohte Menschenaffen an. Die
gemeinnützige
Organisation fördert
mit dem Patenschaftsprogramm eine Auffangstation für verwaiste
Affen in
Zentralafrika.
Das Limbe Wildlife Centre in Kamerun ist Zufluchtsort für
über 170
Gorillas, Schimpansen
und andere bedrohte Affen.
derstandard.at
- 11.10.2007
100.000
Baby-Krokodile warten auf Abtransport
Was die einen zu wenig haben, ist bei den anderen im Überfluss
vorhanden: Mosambik möchte seine Krokodilpopulation etwas
verringern.
"Die Zahl der durch Krokodile und andere wilde Tiere getöteten
Menschen
hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen", sagte Manuel Santos
von der Regierung der zentralmosambikanischen Provinz Tete am
Donnerstag. Vor allem im Zambese-Tal würden die Tiere
allmählich
gefährlich für die Bevölkerung. Fischer in Tete wurden
damit
beauftragt, am Ufer des Zambese Krokodilseier einzusammeln. "Die Eier
werden in Inkubatoren ausgebrütet und die Krokodil-Babys nach
Südafrika
und Simbabwe exportiert", erläuterte Santos. Bis Februar 2008
sollten
insgesamt 100.000 Tiere exportiert werden - zur Bereicherung der
dortigen Fauna sowie des landeseigenen Budgets.
dieneueepoche.com - 13.10.2007
Insel in Indien plötzlich von Elefanten
bevölkert
Rund 100 Elefanten sind in Indien auf eine Insel im Fluss Brahmaputra
eingefallen und haben die Bewohner in Aufruhr versetzt. Die Elefanten
zerstörten auf der Insel Majuli im Staat Assam Wohnhäuser und
taten
sich an Zuckerrohr gütlich. Die Bewohner versuchten, die Tiere mit
Feuerwerkskörpern und Lagerfeuern zu vertreiben. ... Die Tiere
hielten
sich seit etwa einer Woche auf der Insel auf, offenbar suchten sie nach
ihren umherziehenden Jungtieren, hieß es. Indien ist in Asien das
Land
mit der größten Elefantenpopulation. Dort leben 10.000 bis
15.000 der
Tiere. Wegen der Vernichtung ihres Lebensraums und Wilderei gehen ihre
Zahlen aber zurück. Allein in Assam, wo fast 5.000 freilebende
Elefanten zu Hause sind, wurden Satellitenbildern zufolge von 1996 bis
2000 bis zu 280.000 Hektar Wald gerodet.
derstandard.at - 15.10.2007
Walross-Invasion
an Alaskas Küste
Die Nordwestküste Alaskas sieht sich derzeit einer wahre Invasion
von
Walrossen gegenüber. Normalerweise leben die Tiere in diesem
Gebiet im
Sommer und Herbst auf dem arktischen Packeis. Doch in diesem Sommer hat
sich das Eis so weit nach Norden zurückgezogen wie noch nie, weit
nördlich des äußeren Kontinentalschelfs, einem flachen,
artenreichen
Gebiet in der Bering- und Tschuktschensee. Umweltschützer glauben,
dass
das Massenauftraten daher als eine Konsequenz des Klimawandels
anzusehen ist. Für gewöhnlich suchen sich die Walrosse ihre
Nahrung aus
Muscheln, Schnecken und anderen Bewohnern des Meeresgrunds auf dem
arktischen Packeis. Nun mussten sie sich entscheiden zwischen
Eisflächen über tiefen Gewässern - tiefer als die rund
190 Meter, die
sie tauchen können - und dem Lebensraum an der Küste.
Tausende wählten
die felsigen Strände. "Es sieht für mich so aus, als ob die
Tiere ihr
Verbreitungsgebiet verlegen, um Beute zu finden", sagt Tim Ragen,
Direktor der US-Bundeskommission für Meeressäuger. "Die
große Frage
ist, ob es ihnen gelingt, dort genügend Beute zu finden, wo sie
danach
suchen."
Monsterkröten
von Rückenschmerzen geplagt
Die bis zu zwei Kilogramm schweren Aga-Kröten gelten in Australien
als
Landplage - ihr Gift tötet sogar Schlangen oder Krokodile. Doch
ihre
Größe macht den Amphibien nun selbst Probleme: Sie leiden
unter
Gelenkentzündungen.
BirdLife
Unique spoon-billed bird facing extinction -
12.10.2007
Populations of
one of the
world’s
strangest birds have crashed over the last decade, and surveys this
summer of its breeding grounds in the remote Russian province of
Chukotka suggest that the situation is now critical. The charismatic,
and rather aptly named, Spoon-billed Sandpiper Eurynorhynchus
pygmeus,is
now worryingly close to becoming extinct. With only 200-300 pairs left,
conservationists are calling for urgent help to tackle the decline.
Africa’s leading conservationists meet as chemical
plant threatens three-quarters of world’s Lesser Flamingo -
16.10.2007
Leading conservationists from 23 African nations have today met to sign
a petition opposing the proposed chemical plant on the shores of
Tanzania’s Lake Natron, which threatens 75% of the world’s Lesser
Flamingo.
Schwarzenegger gets the lead out - 16.10.2007
Audubon (BirdLife in the US) have applauded Governor Schwarzenegger’s
decision to sign into law a crucial bill that will ban the use of lead
ammunition for hunting big game within the range of California Condor Gymnogyps
californianus.
EU issues final warning to Malta about spring hunting
- 17.10.2007
BirdLife International welcomes today’s decision by the European
Commission to send Malta a final written warning (‘Reasoned Opinion’),
regarding the practice of spring hunting of wild birds, which is
illegal under EU law. Every spring since its accession to the EU in
2004, Malta has permitted hunting of Turtle Dove and Common Quail, in
direct contravention of the EU Birds Directive.
PlanetArk
Tuna Fishing Kills Endangered Birds - 12.10.2007
Fishhooks meant to catch tuna in the southern Pacific and Indian Oceans
are killing endangered seabirds, as well as sharks and turtles, the WWF
conservation group said on Thursday.
Endangered China Tiger Caught on Camera After 30 Years
- 15.10.2007
A South China tiger has been caught on camera by a
hunter-turned-farmer, the first confirmed sighting for 30 years of a
sub-species experts had feared was extinct in the wild, the Xinhua news
agency said on Friday.
Uganda Scraps Controversial Rainforest Plan -
18.10.2007
Uganda has agreed to scrap an unpopular plan to give a swath of
protected rainforest to a sugar planter, the environment minister said
on Wednesday.
US Calls for Ban on Mediterranean Tuna Fishing -
18.10.2007
The United States said on Wednesday it would demand a complete ban on
fishing the bluefin tuna for up to five years in and near the
Mediterranean, to allow stocks to recover.
ENN
Groups
Urge Emergency Protection for Rare Checkerspot Butterfly to Stop Lethal
Insecticide Spraying
By: the Center for Biological Diversity
Conservation groups Forest Guardians and the Center for Biological
Diversity filed a notice of intent to sue the U.S. Fish and Wildlife
Service Friday October 12th over its failure to grant emergency
protection to the Sacramento Mountains checkerspot butterfly. Richard
Holland, one of the scientists that discovered this rare butterfly,
also sent a letter to the Service supporting emergency listing.
Endangered
Species Act Protection Sought for California's Ashy Storm-petrel, A
Declining Seabird
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity filed a scientific petition with
the U.S. Fish and Wildlife Service October 15 to protect the ashy
storm-petrel under the federal Endangered Species Act.
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RaubtierPark, 18.10.2007
Neuer Internetauftritt mit Sonderangeboten
Die in der Zoopresseschau bereits verkündete
Verlagerung des
Engagements der IGAR e.V. zeigt erste sichtbare Veränderungen. Das
Projekt RaubtierPark hat sich von der bisherigen Standortgemeinde
emanzipiert und gleichberechtigt neben dem Bestreben ein Carnivore
Conservation Center zu gründen, steht nun die Unterstützung
anderer
Artenschutzmaßnahmen.
All dies findet seinen Ausdruck in einem gänzlich
überarbeiteten
Internetauftritt, den Sie ab sofort wie gewohnt unter www.RaubtierPark.de
oder, neu
unter www.Raubtierschutz.org
besuchen
können. Zur Feier dieses Ereignisses und um gleich noch ein
bisschen
Geld für den Raubtierschutz einzuspielen, sind im Online-Shop der
IGAR
ab sofort alle T-Shirts ohne Versandkosten erhältlich und die
Living
Colours-Shirts im Sonderangebot!
Wir und ein paar bezaubernde Raubtiere freuen uns über Ihren
Besuch und
den damit verbundenen Einkauf.
Deutsche
Wildtier Stiftung - 16.10.2007
Früher
Vogel fängt die Braut / Warum bei einigen Vogelarten oft nur die
Weibchen im Süden überwintern - die Deutsche Wildtier
Stiftung
informiert
Schwärme von Kranichen sammeln sich derzeit auf
Deutschlands Äckern und füllen ihre Fettreserven für den
kräftezehrenden Flug in ihre südlichen Winterquartiere. Unter
den
Zugvögeln bilden sie hierzulande ein Schlusslicht. Bei rund 80
Prozent
der heimischen Vogelarten hingegen verlässt nur ein Teil der
Population
den Lebensraum Deutschland, viele praktizieren sogar eine
Rollenteilung. "Beim Buchfink, aber auch beim Rotkehlchen oder der
Amsel ziehen im Herbst vorwiegend die Weibchen in den Süden. Die
Männchen nehmen in unseren Breiten die Strapazen des Winters auf
sich,
um frühzeitig einen guten Brutplatz zu besetzen. Ob der Standort
wirklich angenommen wird, entscheiden jeodch die Weibchen bei ihrer
Rückkehr", erläutert Dr. Dieter Martin, Biologe und Leiter
der
Forschungsstation Klepelshagen. Wer spät kommt, hat nur die zweite
Wahl. Der Standortvorteil ist entscheidend bei deutlich schwindenden
Wildtier-Lebensräumen.
WWF World Wide Fund For Nature - 17.10.2007
Schlupflöcher für Piratenfischer. WWF:
EU-Beschlüsse
gegen illegale Fischerei und Bodenschleppnetze sind unzureichend.
Der WWF kritisiert den heute in Brüssel vorgestellten Plan der
EU-Kommission zum Kampf gegen Piratenfischerei. Die Kommission will den
europäischen Markt für den Import von illegal gefangenem
Fisch
schließen. Die Namen überführter Fischtrawler sollen
auf schwarzen
Listen veröffentlicht
werden. Sie dürfen dann keine EU-Häfen mehr anlaufen. Zudem
soll ein
System zur Kennzeichnung illegaler Ware erstellt werden. "Die Richtung
stimmt. Doch es bleiben zu viele Schlupflöcher für
Piratenfischer", so
WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Der WWF bemängelt, dass
sich
der EU-Vorschlag nur auf den Fischimport bezieht. Die europäischen
Gewässer bleiben außen vor. "Europa ist keine Insel der
Glückseligen.
Auch bei uns gibt es kriminelle Praktiken, die enorme wirtschaftliche,
ökologische und soziale Schäden anrichten", erläutert
Schacht. So
fangen manche Länder 50 bis 100 Prozent mehr Ostsee-Dorsch als
erlaubt.
.. Der WWF fordert daher ein lückenloses System zur
Rückverfolgung
aller Fische und Fischprodukte vom Fangschiff bis zur Kühltheke.
Die
EU-Kommission kündigte heute weiterhin an, die zerstörerische
Fischerei
mit Bodenschleppnetzen auf Hoher See einzuschränken.
Greenpeace e.V. - 17.10.2007
Greenpeace-Aktivisten von Holzfällern bedroht /
Brasilien: Greenpeace dokumentiert illegale Holzeinschläge im
Urwald
Einige Hundert Holzfäller bedrohen sechs Greenpeace-Mitarbeiter
und
zwei Fotografen seit gestern abend im brasilianischen Bundesstaat Para
und hindern sie an der Abreise. Der Konflikt ereignet sich im Ort
Castelo dos Sonhos, an der Bundesstrasse BR-163, die quer durch den
brasilianischen
Urwald führt. Die Holzfäller wollen verhindern, dass
Greenpeace über
die Zerstörung des brasilianischen Urwaldes berichtet. Zuflucht
finden
die Aktivisten derzeit bei einer militärisch bewachten Station der
brasilianischen Umweltschutzbehörde Ibama. Die
Greenpeace-Aktivisten
haben gestern die Urwaldzerstörung durch die Holzmafia
dokumentiert.
Mit Genehmigung der Ibama wollen sie einen verbrannten Paranuss-Baum
abtransportieren. Den unter Artenschutz stehenden, zerstörten Baum
will
Greenpeace im Rahmen einer offiziellen Ausstellung über
Klimawandel und
Waldzerstörung in Rio de Janeiro, Sao Paulo und Brasilia
ausstellen.
.. Der Erhalt des Regenwaldes am Amazonas ist von großer
Bedeutung für
die Stabilisierung des weltweiten Klimas. Durch Holzeinschlag und
Brandrodung des Urwalds für landwirtschaftliche Zwecke ist
Brasilien
heute der viertgrößte CO2-Emittent weltweit. Knapp eine
Million Hektar
Urwald werden jährlich in Brasilien zerstört, über 60
Prozent der
CO2-Emissionen Brasiliens stammen aus der Entwaldung. Greenpeace
fordert die brasilianische Regierung auf, die Entwaldung des Landes
wirksamer zu bekämpfen.
ProWildlife - 11.10.2007
Patenschaften
für Gorilla- und Schimpansenkinder als ausgefallenes
Weihnachtsgeschenk
Weihnachten rückt näher und alle Jahre wieder stellt sich die
Frage:
Was schenken? Die Liebsten mit der zehnten Krawatte oder dem
alljährlichen Parfum beglücken? Für Menschen, die lieber
Sinnvolles
schenken, bietet die Artenschutzorganisation Pro Wildlife als
ausgefallenes Weihnachtsgeschenk Patenschaften für bedrohte
Menschenaffen an. Die gemeinnützige Organisation fördert mit
dem
Patenschaftsprogramm eine Auffangstation für verwaiste Affen in
Zentralafrika. Das Limbe Wildlife Centre in Kamerun ist Zufluchtsort
für über 170 Gorillas, Schimpansen und andere bedrohte Affen.
Wer zum
Überleben dieser Wildtiere beitragen möchte, kann ab 60 Euro
eine
Patenschaft verschenken – oder sich auch selbst schenken lassen. Paten
erhalten eine persönliche Urkunde und viermal jährlich
neueste
Informationen aus dem Affenschutzprojekt. Das Geld wird unmittelbar
für
den Affenschutz verwendet.
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prcenter.de
- 13. Okt. 2007
Tierrechtler
fordern Verbot für Tierhaltung in Zirkusbetrieben
Darmstadt. Am kommenden Sonntag, dem 14. Oktober, werden
Tierrechtlerinnen und Tierrechtler
gegen die Haltung von Tieren in Zirkusbetrieben demonstrieren. Anlass
ist das Gastspiel
des Zirkus Charles Knie auf dem Darmstädter Messplatz. Aufgerufen
zu
dieser Demonstration
hat die TierrechtsInitiative Rhein-Main. Bestandteil des aktuellen
Programms des Zirkus Charles Knie sind u.a. Tiernummern
mit Elefanten, Löwen, Tigern, Zebras, Kamelen und einem
Känguru. Selbst
die minimalen Leitlinien für die Haltung von Tieren in
Zirkusbetrieben
des
Verbraucherministeriums werden oft in Zirkussen nicht eingehalten. Es
ist einfach
nicht möglich, Wildtiere wie Elefanten oder Großkatzen in
einem Zirkus
so zu halten,
dass die Grundbedürfnisse der Tiere auch nur annähernd
erfüllt werden.
Das weiß
auch das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Bau und
Verbraucherschutz
und hat deswegen in 2003 eine Bundesratsinitiative zum Verbot von
speziellen Wildtierarten
in Zirkussen beschlossen, darunter auch Elefanten.
FR-online.de -
16. Okt. 2007
Es
bleibt die Sorge ums Känguru
Aufregung
um die drei Elefantendamen Cautni, Patra und Bumi von Corti Althoff
(Osnabrück). Sie sind mit dem in Darmstadt gastierenden Zirkus
Charles
Knie
unterwegs. Tierschützer hatten den Vorwurf erhoben, der Zirkus
habe mit
einer
längst abgelaufenen Genehmigung des Landkreises Osnabrück
operiert.
Tatsächlich
wurde eine solche auch der Leiterin des Darmstädter
Veterinäramtes,
Karin Jung,
bei der üblichen Überprüfung vor jedem Gastspiel
vorgelegt. Jung
stellte fest,
dass die Tiere nicht über die erforderlichen
Artenschutz-Unterlagen
verfügen. Nach unzähligen Telefonaten mit den Kollegen in
Osnabrück ist
inzwischen der
Vorwurf der fehlenden Genehmigung ausgeräumt. Zudem hat die
Artenschutzbeauftragte
beim Regierungspräsidium in Darmstadt den drei Elefanten neue
Papiere
ausgestellt. Das wurde möglich, da der implantierte Chip der Tiere
deren
Herkunft eindeutig belegt habe, sagte Claudia Zinth aus dem
Präsidium.
Richtig zufrieden ist Karin Jung dennoch nicht, obwohl sie dem Zirkus
insgesamt
ein gutes Zeugnis ausgestellt hat. Für die hessische
Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin ist der vergleichbar
harmlose Fall ein klassischer Beleg, "warum wir eine Zentraldatei mit
allen Zirkusunternehmen brauchen", in der sämtliche Daten
über die
Tiere
und mögliche, über den Zirkus verhängte Auflagen erfasst
werden. Im
vorliegenden Fall etwa hätte ein schneller Blick in die Datei den
Zirkus von
Vorwürfen befreit. Derzeit ist die hessische
Zirkusdatei aber "außer Betrieb". Unternehmen der Branche hatten
dagegen unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes geklagt. In Berlin
ist man da weiter. Mit einer Änderung des Tierschutzgesetzes
während
der vergangenen Sitzung des Bundestages sei die Grundlage für eine
bundesweite,
einheitliche Zirkusdatei gelegt worden, frohlockt Hessens oberste
Tierschützerin Madeleine Martin.
Stellenanzeigen
Praktikant/in für die Klima-Allianz gesucht! Die Klima-Allianzist ein rasch wachsendes Bündnis von derzeit etwa 80 Organisa-tionen, darunterUmweltorganisationen wie BUND, DNR, DUH, Greenpeace, NABU und WWF,Entwicklungsorganisationen wie Brot für die Welt, Caritas International,Diakonie Katastrophenhilfe, EED und Misereor, mehrere EvangelischeLandeskirchen, die Katholische Landjugendbewegung sowie attac, DeutscherAlpenverein und Germanwatch. Sie will mit Aktionen und Lobbyarbeit dazubeitragen, dass rasche und entschlossene Klimaschutz-Maßnahmen umgesetzt werdenund die Entwick-lungsländer stärker beim Schutz vor den Folgen des Klimawandelsunterstützt werden. DieKoordinationsstelle der Klima-Allianz sucht zum 1. November eine - motivierte Person, - die eigenständig arbeiten kann, - Spaß an der Planung undDurchführung von konkreten Aktionen hat, - gerne mit vielen verschiedenenOrganisationen zusammenarbeitet und - auch in hektischen Zeiten denÜberblick behält. Schwerpunkt derPraktikantentätigkeit wird die Organisation und Durchführung des globalenKlimaaktionstags am 08.12. mit Großveranstaltungen in Berlin und Neurath sein. Die Aufgabenumfassen: - logistische Unterstützung derMitglieder bei der Mobilisierung, - Sammeln und Aufbereiten vonInformationen für die Aktionsseite auf der Homepage, - Recherchearbeiten, - Übernahme von organisatorischenTätigkeiten für die beiden Groß-veranstaltungen, - Funktion als „Trouble Shooter“für Herausforderungen jeglicher Art. Mindestdauer desPraktikums: 2 Monate, Arbeitszeit: 40 Stunden/Woche, Arbeitssitz ist Berlin.
Bitte
senden Sie
ein Anschreiben und einen Kurzlebenslauf bis zum 25.10.
ausschließlich
per Email anChristina Hering, hering@forumue.de.
Infos zurKlima-Allianz unter www.die-klima-allianz.de
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bloom -
17. Okt. 2007
Roger
Willemsen
liest Brehms Tierleben von Alfred Edmund Brehm
120
Jahre ist das Nachschlagewerk alt, dass der Tierforscher Alfred Edmund
Brehm
unter dem Titel „Brehms Tierleben“ verfasste. Es wurde zu einem
Bestseller und
ist bis heute weltbekannt, obwohl es inzwischen kaum noch gelesen wird.
Und dennoch lohnt der Blick in die alte Enzyklopädie wie
auch Roger Willemsen erkannte und Auszüge daraus präsentiert.
Als
Hörbuch sind 4 Doppel-CD’s erschienen. Roger Willemsen liest die
Beschreibung von Vertretern aus allen Tiergruppen von Säugetieren,
Vögeln,
Kriechtieren, Lurchen, Fischen, Insekten und niederen Tieren. Als
Nachklang zu den gelesenen Tierbeschreibungen werden Musik-Miniaturen
von
Frank Chastenier eingespielt, in welchen das Wesen der jeweiligen Tiere
akustisch dargestellt wird. Optisch abgerundet wird die Ausgabe durch
die
besonders beachtenswerten Illustrationen von Klaus Ensikat im Booklet.
Brehms Blick auf die Tierwelt ist
der eines Enthusiasten. Er weiß unendlich viel, hat in Afrika wie
in
der Arktis Tiere in Freiheit beobachtet, viele davon zum ersten Mal
nicht eingesperrt, nicht ausgestopft, nicht als Präparat, sondern
in
ihrem eigenen Lebensraum beobachtet, er hat die Forschung bereichert,
und bei alledem ist ihm die Qualität des Staunens nie abhanden
gekommen. Sein Blick ist immer noch grundiert von einer Anteilnahme,
einer neugierigen, manchmal fassungslosen Aufmerksamkeit, die genau so
zuerst bei Kindern beobachtet werden kann, zutraulich, doch
respektvoll, innig, doch wissbegierig … Und was für ein Werk,
nicht nur
im Umfang, in der Vielfalt, in der Ausbreitung und Deutung der Quellen!
Auch in seinen sprachlichen Mitteln steht dieser Naturforscher turmhoch
über Vorläufern und Zeitgenossen. Ja, er ist einzigartig in
der
gesamten Wissenschaftsprosa. Wie er Natur erfahrbar macht, das hat
hohen literarischen Eigenwert, und der poetische Reiz, den diese Natur
im Text besitzt, hat große Autoren und ein großes Publikum
gleichermaßen fasziniert … Kein Wunder, gibt es doch kein
schöneres
Dokument der Tierliebe als dieses Werk.“ (Auszug aus dem Geleitwort zur
Buchausgabe von Roger Willemsen.)
Mit eigens für das Hörbuch komponierten und eingespielten
Piano-Miniaturen von Frank Chastenier und einem umfangreichen Booklet
mit Illustrationen von Klaus Ensikat zu jedem Tier.
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Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
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978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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auf
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Veranstaltungen
Zoobiologischer Workshop
(ehemals
Erlangen)
fällt auch dieses Jahr aus
11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds
für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
8. - 13. Oktober 2007 - 6th International Zoo
Marketing
Conference, Pretoria
Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter www.zoo.ac.za/izmc/index.html.
11. Tagung der Europäischen
Zooförderer in München
Vom 11.-14. Oktober treffen sich die deutschsprachigen
Zoofördervereine
in München. Generalthema wird die "Rolle der Zoofördervereine
im 21.
Jahrhundert" sein. Neben Fachreferenten zu Fördererfragen und
Artenschutz wird Professor Julian Nida-Rümelin,
Bundesstaatsminister
a.D., ein Leitreferat zum Thema "Zukunft des Ehrenamtes" halten. Das
Programm finden Sie unter www.europaeische.zoofoerderer.de.
Es werden noch Anmeldungen von offiziellen Vertretern von Zoo- und
Tiergartenförderern entgegengenommen. Kontakt: Tierparkfreunde
Hellabrunn e.V., Sven Thanheiser, 089-99 88 88 80, info@tierparkfreunde.de.
6. Jahrestagung der
Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und
Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in
Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
|
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Zoowelt |
Ausstellungen
presse-service.de
- 12. Okt. 2007
„Tanz
der Quallen
– Dancing Medusa“
Aufnahmen
des Wolfenbütteler Amateurfotografen Ansgar Marx aus
internationalen
Zoo-Aquarien
sind ab Freitag, 19. Oktober, im Gemeinschaftshaus Weststadt,
Ludwig-Winter-Str.
4, zu sehen. Die Fotoausstellung „Tanz der Quallen – Dancing Medusa“
zeigt die Ästhetik
und den filigranen Körperbau der Quallen. Die Ausstellung wird am
Freitag, 19. Oktober um 18 Uhr eröffnet und kann täglich
bis zum 18. November besichtigt werden: montags bis donnerstags von 9
bis 18 Uhr,
freitags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig &
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum
nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog
Anton
Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf
mannigfaltigen
Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das
Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus
naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben
Schlangenpräparaten
sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen.
Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution
ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.
|
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 29. September besuchte
Prometheus den Tierpark Göppingen, am 27. Oktober geht es
in
den Leintalzoo Schwaigern.
Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:
Mo-So, ca. 04:35 RTL 2, Jeff Corwins tierische Abenteuer
Mo-Fr, 09:20 VOX, Wildes Kinderzimmer (Wh)
Mo-Fr, 10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
Mo-Fr, 14:00 VOX, Wildes Kinderzimmer
Mo-Fr, 14:15 ZDF, SOS Tierbabys (Neu)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (Zoo Duisburg, neue Folgen -
Staffel 3)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo
Münster, neue Folgen - Staffel 2)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Zürich
Mo-Fr, 17:05 RBB, Elefant, Tiger & Co. (Zoo Leipzig, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Festival
sendete von Mai - Oktober jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine
historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard
Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher
gesendeten Folgen sind z.T. online
verfügbar.
Einzelsendungen:
Do,
18.10.2007, 19:00 ARTE, Auf den Spuren des Riesenfaultiers
Do, 18.10.2007, 20:15 3sat, Die Anden
Fr, 19.10.2007, 11:30 NDR, Pinguine in der Wüste
Fr, 19.10.2007, 14:15 HR, Wenn Fische Hochzeit machen, Ein Jahr in
heimischen Gewässern
Fr, 19.10.2007, 19:00 ARTE, Flussdelphine in
Myanmar
Fr, 19.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 19.10.2007, 21:00 RBB, Im Wald der fliegenden
Edelsteine
----
Mo, 22.10.2007, 11:30 NDR, Die Oder
Mo, 22.10.2007, 13:15 3sat, Die zehn ältesten Tiere der Welt
Mo, 22.10.2007, 14:00 ARTE, Eine Zukunft im Schatten (Global Dimming)
Mo, 22.10.2007, 14:15 HR, Lebensraum Mittelamerika, Wüsten und
Lagunen in Mexiko
Mo, 22.10.2007, 14:30 MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Abenteuer
Natur
Mo, 22.10.2007, 15:15 NDR, Der Grand Canyon
Mo, 22.10.2007, 19:00 ARTE, Trügerisches Paradies, Wenn ein Ort
sich selbst überlassen wird
Mo, 22.10.2007, 22:05 RBB, Hauptstadt der Turmfalken
Mo, 22.10.2007, 23:40 BR, 2025 � Der globale Klimawandel
Di, 23.10.2007, 15:15 NDR, Das Tote Meer
Di, 23.10.2007, 20:15 WDR, Tintenfische - acht Arme mit Köpfchen
Mi, 24.10.2007, 09:55 ARTE, Vogelmenschen, über das Filmprojekt
Nomaden der Lüfte
Mi, 24.10.2007,
11:30 NDR, Wölfe! Zurück in Deutschland
Mi, 24.10.2007, 16:50 ARTE, Die Aasfresser der Savanne
Mi, 24.10.2007, 20:15 NDR, Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder
Mi, 24.10.2007, 21:15 3sat, Von kleinen Vögeln und großer
Wissenschaft
Do, 25.10.2007, 11:30 NDR, Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder
Do, 25.10.2007, 14:15 HR, So weit die Flügel tragen
Do, 25.10.2007,
14:15 WDR, Tintenfische - acht Arme mit Köpfchen
Do, 25.10.2007, 15:15 NDR, Die Everglades
Do, 25.10.2007, 16:30 MDR, Zoogeschichten, Katrin Huß als
Tierpflegerin im Dresdner Zoo (ganz peinlich gestellte Story)
Do, 25.10.2007, 16:50 ARTE, Auf den Spuren des Riesenfaultiers
Do, 25.10.2007, 19:00 ARTE, Namibia - im Etosha-Nationalpark
Do, 25.10.2007, 23:00 BR alpha, Herbst im Frankenwald
Fr, 26.10.2007, 11:30 NDR, Wölfe in Deutschland
Fr, 26.10.2007, 16:00 MDR, Hier ab Vier, mit Dieter Minnemann und
Nicole Onnen aus dem Tierpark Jaderberg
Fr, 26.10.2007, 16:50 ARTE, Flussdelphine in Myanmar
Fr, 26.10.2007, 17:45 3sat, Costa Rica - Regenwald der Österreicher
Fr, 26.10.2007, 19:00 ARTE, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna
rund um die Kokosinsel
Fr, 26.10.2007,
19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 26.10.2007, 21:00 RBB, Der Siegeszug der Wölfe
Dokusoap-Übersicht:
"Elefant, Tiger
& Co." aus
Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR,
die
ARD-Versionen ab 17:05 Uhr im RBB sowie montags Wh der aktuellen Folge
16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co."
aus Stuttgart: Wiederholungen
samstags ab 15:10 Uhr im SWR, wochentäglich 10:05 im BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen
wochentäglich 17:10 im NDR
"Panda, Gorilla
& Co." aus
Berlin: wird wochentäglich um 17:10 im HR, jeweils freitags 20:15
und
sonntags vormittags (Specials) im RBB wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co."
aus
Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie
sonntags ab 07:10 Uhr im HR
"Pinguin, Löwe
&
Co." aus Münster: Neue Folgen wochentäglich 16:10 in
der ARD,
alte Folgen samstags gegen
15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Tierisch Kölsch" aus Köln: vereinzelt im ZDF-Info-Kanal
"Ruhrpottschnauzen" aus Duisburg: täglich 15:15 im ZDF, Wh am
Folgetag
im ZDF-Dokukanal
"Weiches Fell und scharfe Krallen",
ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR). Wh. im SWR wochentäglich um 11:10 Uhr
"Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer"
immer direkt danach
"S.O.S. Tierbabys", wochentäglich 14:15
im ZDF -
vereinzelte
Mini-Zoo-Schnipsel
Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer
Bremerhaven,
Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio
Bremen TV, 25
Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch sowie Giraffe,
Erdmännchen und Co.
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Hallende Kritik
In unserem anderen, ebenfalls sehr schönen Nachbarland hat sich
der
Schweizer Tierschutz entschieden, nicht pauschal zu pöbeln wenn es
um
das Thema Zoo geht, sondern konstruktiv zu kritisieren. Daß dies
den
Kritisierten nicht gefällt und sie darum lauthals die Kompetenz
der
Kritiker anzweifeln, ist manchmal richtig, wenn der Kritiker
tatsächlich keinen blassen Schimmer hat, von dem, was er da
kritisiert (so etwas soll vorkommen) und manchmal ist es einfach nur
kindisch,
wenn sich der Kritisierte ertappt fühlt und deshalb, wie damals im
Kindergarten, blökt: „Wäääh, ICH bin nicht doof -
DU bist doof!“
Wie das im konkreten Fall zu bewerten ist, weiß ich nicht, weil
ich
mich in der Gesamtheit der Schweizer Zoowelt nicht derartig detailliert
auskenne, daß ich meinerseits konstruktiv die Kritik kritisieren
könnte, global betrachtet ist das, was dort aus der Schweiz
herüberschallt aber schon einmal differenzierter, als manch
anderes,
was in jüngster Zeit durch den medialen Blätterwald rauschte.
An einem Punkt allerdings hapert es dann doch mit der Einordnung (wobei
ich mich hier letztlich wiedereinmal wiederhole): Die
Tropenhalle als Heilsbringer moderner Tiergärtnerei ist mit
Vorsicht zu
genießen. Präsentatorisch mag sie für den Besucher eine
Offenbarung
sein (wenn er denn Tiere darin sieht), für das einzelne Tier
scheint
dem Betrachter die „Freiheit“ ein Stück näher gerückt zu
sein, weil die
Hallen soviel Platz bieten. Daß dies oft nur für
Freiläufer und
Freiflieger gilt, zeigen solche Tropenhallen in denen z.B.
beutegreifende oder vegetationszerstörende Arten in Anlagen
sitzen, die
hinter dem Standard einer konventionellen, kombinierten
Innen-/Außenhaltung zurückfallen. Inwiefern ein
gemütliches
Einzelgehege, manch unter Mobbing seiner Mitbewohner leidendem Insassen
dieser Hallen lieber wäre, sei dahingestellt, denn Tierhaltung im
Zoo
soll nun einmal naturnah sein und da gehört der Stress zum Leben.
Eines
aber stört mich an diesen Hallen massiv: Für eine
kontrollierte
Erhaltungszucht bedrohter Tierarten ist die Tropenhalle ein denkbar
ungeeignetes Instrument und so sitzen dann oft in den Hallen nur
überzählige Exemplare von Arten, die hinter den Kulissen
dieser Hallen
in derartig konventioneller Haltung gezüchtet werden, daß
die dortige
Beengtheit in krassem Kontrast zur Hallenpräsentation steht.
Die Masoala-Halle mag schick sein, ich war bislang nicht dort, aber ich
und ein ganze Reihe von Tierarten, die den Zoo als Rückzugsraum
vor der
Lebensraumzerstörung benötigen, wir brauchen keine
Tropenhallen!
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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