E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 392 vom 18. Oktober 2007

Liebe Leser,

lange gab es keinen ernstzunehmenden Zootest mehr. So etwas ist ohnehin eine undankbare Aufgabe, denn allen kann man es nie recht machen. Insofern hat der STS (Schweizer Tierschutzverein) durchaus eine beachtliche Fleißarbeit abgeliefert, und bei fast allen schweizer Zoos, die ich kenne (die meisten) würde ich auch das Fazit unterschreiben - nur oft nicht die Begründung oder gar die Einzelbewertungen. Es reicht halt für einen Test nicht aus, nur einmal durch einen Zoo zu gehen und sich aus dem einmaligen Eindruck ein Gesamturteil zu bilden. Zu häufig ließ sich der Autor durch den optischen Eindruck der Gehege leiten, zu sehr ist "mangelnde Rückzugsmöglichkeit" oft das bestimmende Kriterium. Leider krankt der Bericht zudem an Aussagen, die eher einem Schulaufsatz entstammen könnten ("Der Marder muss oft gesucht werden. Das relativ scheue Tier ist so sehr gut gegen Besucher abgeschirmt"), und an fehlerhafter Recherche (in Basel leben z.B. gar keine asiatischen Elefanten). Schade.

Doch muß man dem STS immerhin bescheinigen, sich mit dem Thema ernsthaft und ohne grundsätzliche Anti-Zoo-Haltung gewidmet zu haben - erst Recht im Vergleich mit dem, was der Österreichische Tierschutzverein in den letzten Wochen verzapft hat. Dann sollten auch die Zoos nicht in den Reaktionen über das Ziel hinaus schießen.

Pech, wie einst Lübeck beim Stern-Test, haben jene Kleinstzoos, die irgendwie auf die Liste gerutscht sind: immerhin gibt es mehr als doppelt so viele Tierparks in der Schweiz. Eine Käfigansammlung wie in Bad Ragaz, die den Namen Zoo nicht verdient, oder die Lobpreisung "weißer Tiger" kann man auch nicht schönreden. Nochmal davon gekommen sind solche, die warum auch immer nicht getestet wurden (Magliaso, z.B.). Und wie bei früheren Zootests auch: Die Zoos, die gut abgeschnitten haben, sind stolz darauf, andere kritisieren den Test grundsätzlich.

Wenn Sie diese Woche etwas wirklich Unseriöses lesen wollen, werden Sie aus Nowosibirsk gut bedient: die Ankündigung, bald "einen Elefanten" und Delphine halten zu wollen, spricht Bände. Zudem werden Buntmarder, die anvisierte Währung für Elefantenkäufe, keineswegs nur in Nowosibirsk gezüchtet. (Der gleiche Zoo brüstete sich bereits damit, Kaplöwen nach Südafrika geliefert zu haben.)

Dirk Petzold


Zum Start des Kinofilms im Verleih Universum Film wurden uns fünf der Begleitbücher zur Verfügung gestellt,
die unter den Lesern der Zoopresseschau verlost werden.

Wenn Sie eines der Bücher erhalten möchten, schicken Sie bitte ein E-Mail (mit Namen und Postanschrift)
an die Redaktionsadresse
redaktion@zoo-information.de. Wir wünschen viel Glück!

Überleben in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
Das Buch zum Film „Königreich Arktis“
Es erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder oberhalb des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten Fotos von „Nanu“, dem Eisbären, und „Seela“, dem Walross, in ihrem Reich aus Schnee und Eis. Der Weg vom behüteten Jungen zum erwachsenen Raubtier ist voller spannender und lustiger Erlebnisse. Die märchenhaft schöne Landschaft verleiht den Bildern dieser Tierdokumentation einen fast schon poetischen Reiz. Doch droht eine neue Gefahr: Ihre eisige Heimat beginnt zu schmelzen. Eine Herausforderung, die sie nur mit Hilfe all ihrer Instinkte und vor allem mit ihrem Scharfsinn meistern können. Das Buch „Königreich Arktis“ zeigt 140 Farbfotos auf 160 Seiten. Es kostet 22,95 und ist ab Oktober im Handel erhältlich.

Zoos – Meldungen

Website des STS (links unten überspringt man die Kampagne) Achtung, Navigation produziert Fehler und läuft nicht mit allen Browsern
Download des kompletten Zootests (PDF)



affolternonline.ch - 15. Okt. 2007
Tierschutz testet Zoos - Zürich wegweisend
Der Zoo Zürich ist unter den grossen Schweizer Zoos punkto Tierhaltung wegweisend. Zu diesem Schluss kommt der Zoobericht des Schweizer Tierschutz (STS). Für den STS-Zoobericht wurden im Frühjahr und Sommer in 15 Zoos über 70 Gehege untersucht, wie der STS mitteilte. Dabei wurde die Haltung von rund 40 kleinen und grossen Tierarten ins Auge genommen. Verfasst wurde der Bericht von Peter Schlup von der Fachstelle Wildtiere des STS. Der Bericht erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Anlagen - auch die im Bericht kritisierten - seien jedoch bewilligt und genügten den Anforderungen der Tierschutzverordnung. Unter den grossen Schweizer Zoos hebt der Bericht den Zoo Zürich hervor. Hier fänden sich immer mehr Beispiele von moderner, artgemässer Zootierhaltung. Wegweisend sei diesbezüglich die Masoala-Halle. Lobenswert sei aber auch das Engagement des Zoos für den Naturschutz. Gute Noten erhält auch der Basler Zolli: Der Wille, den Tieren bessere Gehege zur Verfügung zu stellen sei da, heisst es im Bericht. Die besten Noten erhalten der Wildpark Langenberg in Langnau a. A. und der Berner Tierpark Dählhölzli. Im Wildpark Langenberg würden vorwiegend einheimische Wildtiere in grosszügigen Gehegen gehalten, heisst es im Bericht. Im Dählhölzli werde seit 1997 konsequent die Politik «Mehr Platz für weniger Tiere» verfolgt.

Kanton Online - 15. Okt. 2007
Wildpark Langnau schweizweit Top
Ein Ziel hat sich der Langnauer Wildpark ganz oben auf seine Flagge geschrieben: heimische Wildtiere sollen ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. Nach dem Urteil von Schweizer Tierschutz gelinge dies auch sehr gut. Der Park, der der Stadt Zürich gehört, ist ohne Eintritt für jeden interessierten Besuchbar. Der Wildpark bekam beim Test keine negative Beurteilung. Besonders beeindruckt waren die Tester vom Gehege der Braunbären. Es sei ein wahres Vorzeigegehege, in dem die Bären selbst Höhlen graben könnten und sehr gut von den Besuchern aus sicherer Entfernung beobachten werden könnten.

20minuten - 15. Okt. 2007
Zentralschweizer Zoos über Tierschutzbericht erzürnt
Der Schweizer Tierschutz kritisiert die Tierhaltung im Tierpark Goldau und in Toni’s Zoo. Diese zweifeln an der Seriosität des Berichts. Der STS-Zoobericht kritisiert den Tierpark Goldau unter anderem dafür, dass die frei laufenden Tiere von Besuchern unkontrolliert gefüttert werden können und dass den Stieren der Hirscharten aus Sicherheitsgründen die Geweihe abgesägt würden. Hauptsächliche Kritik an Toni’s Zoo: Die Tiere hätten zu wenig Rückzugsmöglichkeiten. Der Bericht räumt aber ein, dass beide Unternehmen die Anforderungen der geltenden Tierschutzverordnung einhalten. Doch nun wehren sich die beiden Zoo-Chefs. «Bei mir wurde Kritik an der Haltung des Brillenkaimans geübt, den ich seit drei Jahren nicht mehr halte», sagt Toni Röösli. Zudem habe er ein Wildtiergehege, das als zu klein eingestuft wurde, mittlerweile neu gebaut. Felix Weber, Direktor des Tierparks Goldau, wirft dem STS gar Inkompetenz bei Wildtieren vor. Der Verfasser des Berichts, der Zoologe Peter Schlup, gibt zu, dass ihm beim Brillenkaiman in Toni’s Zoo ein Fehler unterlaufen ist. Dass ein neues Wildtiergehege gebaut werde, sei ihm bewusst gewesen. «Im Vorwort wird darauf hingewiesen, dass in fast allen Zoos gebaut wird», so Schlup. Dem Vorwurf, er kenne sich bei Wildtieren gar nicht richtig aus, widerspricht er aber vehement: «Das sind kleinliche Vorwürfe, wenn keine anderen Argumente vorhanden sind.»

Zisch - 16. Okt. 2007
Tierschutz attackiert Tierpark
Der Schweizer Tierschutz kritisiert in seinem Zoobericht diverse Zoos. Darunter auch den Tierpark Goldau. 15 Zoos hat der Schweizer Tierschutz (STS) getestet. Fünf davon werden nicht zum Besuch empfohlen, darunter Tonis Zoo in Rothenburg. Kritik gibts aber auch am Tierpark Goldau. «Die aktive Fütterung der Tiere und das Absägen der Geweihe sind negativ zu bewerten», schreibt der STS in seinem soeben erschienenen Zoobericht. Tierparkdirektor Felix Weber reagiert mit harscher Kritik auf den Zoobericht. «Ich spreche dem Verfasser dieses Berichts die Fachkompetenz ab.» Eine solche Qualifizierung der einzelnen Zoos sei ein «Graus».

Stadt 24 - 15. Okt. 2007
Schweizer Tierschutz testet Zoos
Schlechte Noten hat der Schweizer Tierschutz (STS) dem Zoo Bad Ragaz und dem Plättli-Zoo Frauenfeld erteilt. Deutlich besser schnitt der Walter-Zoo Gossau ab. Der Walter-Zoo sei im Wandel und verbessere sich schrittweise, heisst es im Communiqué des STS vom Montag. Als positiv wurde etwa die Haltung der Schimpansen beurteilt; wenig tiergerecht würden Tiger, Leoparden, Panther und Alligatoren gehalten. Der Zoo plant den Bau einer neuen Raubtieranlage. Auch Knies Kinderzoo in Rapperswil hat laut STS mit der neuen Giraffenanlage einen Schritt in die richtige Richtung getan. Pädagogisch werde Einiges geboten. Ungenügend sei die Haltung der Elefanten, Nashörner und Seelöwen. Vieles basiere noch auf Schaueffekten, die vom Zirkus beeinflusst seien. Sämtliche Zoos - auch die kritisierten - genügten den Anforderungen der Tierschutzverordnung, räumt der Tierschutz ein. Die Anlagen seien alle bewilligt und legal. Der STS untersuchte 15 Schweizer Zoos. Beurteilt wurden vor allem die Gehege und die artgerechte Haltung der Tiere.

mzbern.ch - 15. Okt. 2007
Gute Noten für Berner Zoos
Bei der Bewertung von Zoos durch den Schweizer Tierschutz (SZS) schneidet der Kanton Bern mit einer Ausnahme gut ab. Der Berner Tierpark Dälhölzli sei dank zukunftsorientierter Leute «auf der richtigen Linie», schreibt der STS. Das Motto «Mehr Platz für weniger Tiere», werde ernst genommen, lobt der STS in seiner Wertung. Da das Dälhölzli seine Aufgabe bezüglich Bildung und Pädagogik in vielfältiger Weise wahrnehme, könne der Besuch «mit gutem Gewissen» empfohlen werden. Dem Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen bei Biel attestiert der STS eine Wandlung zum Guten. Die «wirklich schrecklichen Tierhaltungen» früherer Jahre gebe es nicht mehr. Der Tierpark «John’s kleine Farm» in Kallnach hält seine Tiere laut STS trotz beschränkter Möglichkeiten grundsätzlich gut. Der Besuch lohne sich, sofern man gerade in der Gegend sei. Die Siky Ranch in Crémines im Berner Jura bezeichnet der STS als «schlechtes Beispiel eines Zoos». Besonders fragwürdig sei die Zucht von weissen Tigern, mit denen der Halter, ein ehemaliger Dompteur, Vorstellungen bietet. Der STS empfiehlt, diesen Zoo zu meiden.


Ad-Hoc-News - 17. Okt. 2007
Schimpanse Franzl ertrinkt...
Schimpanse Franzl ist am Dienstag im Münchner Tierpark Hellabrunn bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nach Angaben des Zoos ist der Affe in dem Wassergraben ertrunken, der das Tiergehege von den Besuchern trennt. Im Tierpark konnte man sich nicht erklären, warum der Schimpanse über den Elektrozaun ins Wasser sprang. Möglicherweise habe er sich von Besuchern provoziert gefühlt und seine Familie verteidigen wollen. Franzl war 22 Jahre alt und nach Zooangaben eine «herausragende Tierpersönlichkeit». Der Unfall habe große Trauer im Tierpark ausgelöst. Der Zoo sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Merkur Online
Ertrunken im Zoo: Wurde "Franzl" gereizt?
Noch wollen die Zoo-Mitarbeiter auch nicht nachdenken, wie sie ihrem Chef die Nachricht von Franzls Tod überbringen sollen.



Planung und Bau

Mitteldeutsche Zeitung - 15. Okt. 2007
Tierparade und Taufe locken viele Besucher
Aschersleben. Erstmals dürfen die Besucher zum Herbstfest im Zoo den geplanten Abenteuer- und Lehrpfad rund um die Tigeranlage entlangwandern. Noch befindet sich der Pfad baulich in den Anfängen. "Die ganze Tigeranlage kann von der Brücke nicht eingesehen werden. Oft halten sich die Tiere aber gerade in diesem Teil auf", erklärt Zoochef Dietmar Reisky. Auf dem Pfad gebe es dann von allen Seiten eine gute Sicht auf die Tiger. Für die Kinder seien ein paar abenteuerliche Spielmöglichkeiten vorgesehen. Am Ende des künftigen Pfades bleibt Reisky stehen und lenkt die Blicke der Besucher auf eine heute noch bewachsene Fläche. "Hier planen wir eine Erweiterung der Tigeranlage zu einem weiteren größeren Gehege. Dafür suchen wir dringend Sponsoren", erklärt Reisky. In zwei Jahren, so hofft er, könnte die Anlage mit einem Teich und Hügel fertig sein. Nächstes Ziel des Rundgangs sind die Streifenhyänen. "Die ehemalige Tigeranlage ist auch für die Hyänen zu klein. Für sie ist der Umbau der jetzt völlig verwilderten Schweineanlage geplant", lässt Reisky die Besucher wissen.

Ruhr Nachrichten - 12. Okt. 2007
Teich und Volieren im Stadtgarten werden aufgefrischt
Wattenscheid - Auf einen modernen Stand sollen in den nächsten Jahren die Volieren im Wattenscheider Stadtgarten gebracht werden. Dies ist die Kernaussage eines Sachstandsberichtes, um den die UWG-Ratsfraktion gebeten hatte. Fertig gestellt ist mittlerweile das Domizil für die Kolkraben, mit 110 Quadratmetern deutlich größer als die ursprüngliche Anlage. Als nächste Maßnahme sind Umbau und Erweiterung des Storchengeheges vorgesehen. Beim Umbau der Volieren spielt der Schutz vor möglichen Diebstählen eine wichtige Rolle. Die einfachen Maschendrahtgitter sollen nach und nach durch stabilere Gitter ersetzt werden. Als Standort für die vorgeschriebene Quarantäne-Station bietet sich aus Sicht der Fachverwaltung das ehemalige Ziegengehege an. Da das dortige Gebäude für einen Umbau nicht in Frage kommt, soll ein Container aufgestellt werden. Veränderungen erwartet die Besucher künftig auch in Sachen Tierbestand. Im Vogelpark richtet sich das Augenmerk künftig auf die Zucht vorrangig einheimischer, teils vom Aussterben bedrohter Hausgeflügelrassen. Die anderen Vogelgruppen, wie Störche, Eulen und die Papageien sollen auch weiterhin den Park bereichern.

swex.de - 12. Okt. 2007
CSU will Attraktivität des Wildparks weiter steigern
Schweinfurt. Die CSU-Fraktion im Schweinfurter Stadtrat möchte 90.000 Euro in die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes mit Automatenraum im Wildpark Eichen stecken. Mit dieser Maßnahme könnte ihrer Ansicht nach "ein wesentlich besucher- und mitarbeiterfreundlicherer betrieb" ermöglicht werden. Zudem ließe sich durch den Einbau einer zeitgemäßen Heizung der Energieverbrauch reduzieren. Stadtrat Rüdiger Köhler, der den Antrag namens seiner Fraktion einbringt, lobt ausdrücklich die bisherige Eigeninitiative des Forstamtes, durch die die Attraktivität des Wildparks beständig gesteigert worden sei. Die nun beantragte Maßnahme sähe die CSU gerne im kommenden Jahr verwirklicht.

Bote der Urschweiz - 17. Okt. 2007
Tierpark erhielt die Baubewilligung
Goldau. Die Baubewilligung für die Umzäunung des zwei Hektaren umfassenden Geländes liegt seit geraumer Zeit vor. Jetzt wurden auch die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Altlastsanierung genehmigt. Damit sind die beiden letzten Hürden übersprungen, um mit dem Bau der grossen Wolf- und Bärenanlage im «Grosswiyer» einen grossen Schritt in die Zukunft machen zu können. Wie Tierpark-Präsident Bernhard Reutener auf Anfrage erklärt, möchte man noch im laufenden Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen, sodass man etwa Mitte 2009 die neue Anlage in Betrieb nehmen könnte. Finanziert werden soll das Projekt vorwiegend aus Spenden und Zuwendungen. Realisiert werden soll eine naturnahe, Bäche, Wald, Felsen, Feuchtgebiete und Teiche einbeziehende Landschaft. Man ist auch zuversichtlich, dass sich Wolf und Bär gegenseitig vertragen, wie Bernhard Reutener sagt. Für den anderen Fall sei eine Trennung in zwei Gehege vorgesehen. «Für die Aufzucht der Jungtiere müssen wir sowieso eine abgetrennte Anlage erstellen», so Reutener.

PresseBox - 17. Okt. 2007
Pilkington ActivTM sorgt für klaren Durchblick bei den Zebramangusten
Als Mitglied des Fördervereins des Zoos Hellbrunn in Salzburg, Österreich, hat der Glashersteller Pilkington die neue Anlage für die afrikanischen Zebramangusten und das große Affenhaus mit dem selbstreinigenden Glas Pilkington ActivTM ausgestattet. Die Savannenanlage als Herzstück des Afrika-Bereiches im Zoo Hellbrunn in Salzburg wurde um ein Gehege erweitert. Zwischen afrikanischen Lehmhütten, Geparden, Nashörnern und Pinselohrschweinen fühlen sich die zutraulichen Mangusten sichtbar wohl. "Es ist die erste Anlage, die komplett vom Förderverein des Zoos finanziert wurde", so Mag. Sabine Grebner, die Direktorin des Tiergartens. Nach dem Bau des neuen Affenhauses ist die Anlage der munteren Schleichkatzen bereits das zweite Projekt im Zoo Hellbrunn, an dem Pilkington mitwirkt. Für das große Affenhaus kam Pilkington ActivTM, ausgeführt als Verbundsicherheitsglas in 8 mm Einscheibenglas (ESG) zum Einsatz. Durch die spezielle Beschichtung der Gläser werden organische Verschmutzungen aktiv zersetzt und der nächste Regen spült diese einfach ab. Dauerhaft fleckenlose Sauberkeit ist somit garantiert und ständiges Putzen nicht mehr notwendig. Bei einer längeren Trockenperiode genügt schon ein Abspritzen der Gläser mit Wasser.





Aktionen

PresseAnzeiger
Die Fotocommunity Fototreff24.de startet Wettbewerb "Zoo-Kalender"
Ein etwa 6-monatiger Wettbewerb zum Thema "Zoo" hat bereits begonnen und wartet auf Zoo-Fotos für einen guten Zweck. Bis zum 15.März 2008 können in 12 verschiedene Kategorien die schönsten Zoo-Fotos hochgeladen werden. Die Gewinnerfotos zieren jeweils ein Kalenderblatt mit namentlicher Erwähnung des Fotografen. Hintergrund des etwas außergewöhnlichen Wettbewerbs ist folgender: Fototreff24.de möchte mit den 12 Siegerfotos einen Zoo-Kalender für das Jahr 2009 produzieren und vermarkten, um mit einem wünschenswert hohen Erlös die Stiftung Artenschutz zu unterstützen. Mit dem Beitrag hilft Fototreff24.de der Stiftung bei deren Bemühungen bedrohte Tierarten
zu retten, zu schützen und zu erhalten. http://www.stiftung-artenschutz.de/
Mitmachen kann jeder, der sich für die Tier-Fotografie begeistert und sich kostenlos bei http://www.Fototreff24.de regristriert.
Der Zoo-Kalender 2009 kann in Kürze im Shop von Fototreff24.de vorreserviert werden.
http://www.fototreff24.de/act/contest/id/8/ft24_zoo-kalender_2009_fuer_einen_guten_zweck.html

Hamburger Abendblatt - 11. Okt. 2007
So bereiten sie sich auf Hagenbeck vor
Nur noch drei Tage, dann wird es ernst. Frühes Aufstehen. Schwere körperliche Arbeit. Gefährliche Tiere. Und das alles bei Wind und Wetter. Doch sie haben es nicht anders gewollt: Sechs Hamburger werden die kommende Woche ihren persönlichen Traum leben und bei der großen NDR-90,3-Aktion "7 Tage Hagenbeck" als Hobby-Tierpfleger den exotischen Tieren des Hamburger Tierparks ganz nahe kommen. Das Abendblatt begleitet sie dabei. "7 Tage Hagenbeck" startet am Montag, den 15. Oktober. Bis zum Abschlusstag am Sonntag, den 21. Oktober, werden die Hobby-Tierpfleger bei ihrer Arbeit in den Gehegen zu sehen sein.

Hamburger Abendblatt - 16. Okt. 2007
Sieben Tage Hagenbeck - der erste Arbeitstag
Ein klein wenig kalte Füße hatte Holger Theissen dann doch. Bereits um kurz nach halb sechs Uhr morgens stand der 38-Jährige vor den Toren vom Tierpark Hagenbeck - 25 Minuten zu früh. Die Aufregung vor seinem ersten Tag als Tierpfleger. Für ihn und fünf weitere Hamburger startete gestern die große Aktion "7 Tage Hagenbeck" von NDR 90,3 mit dem Abendblatt. Eine Woche, die sich die sechs Teilnehmer extra freigenommen haben, um im Tierpark so richtig mit anzupacken, zu füttern, zu reinigen und den kleinen, aber auch den großen Tieren ganz nah zu sein.

newsropa - 17. Okt. 2007
Tag der offenen Tür: Am 31. Oktober kostenlos den Thüringer Zoopark in Erfurt besuchen
Zum Reformationstag, am 31. Oktober, findet im Thüringer Zoopark Erfurt ein Tag der offenen Tür statt. Jedermann, ob Groß ob Klein, ist recht herzlich eingeladen, die Tiere im Zoopark zu besuchen. Und das Tolle ist, der Eintritt ist an diesem Tag für alle frei! Und zu erleben gibt es auch wieder eine Menge, denn von 10 – 16 Uhr finden tolle Veranstaltungen statt. So kann man auf dem Bauernhof Kutschfahrten unternehmen oder auf Pferden reiten. Wer sich so richtig austoben möchte geht in die große Hüpfburg. In der Zoo- und Naturschule gibt es eine Mal- und Bastelstraße und man kann sein Wissen beim großen Zoo-Quiz testen, es gibt auch tolle Preise zu gewinnen!
Auch der Eintritt im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ist an diesem Tag fei.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 16. Okt. 2007
BREMERHAVEN: Tiere mit ganz eigenem Charakter
Zum "Zootag" bekamen die Besucher Einblicke hinter die Kulissen in Deutschlands kleinstem öffentlichen Zoo, dem Bremerhavener Zoo am Meer. Zu erfahren gibt es an diesem Tag eine Menge, etwa über den Beruf der Zootierpfleger. "Wir bekommen jährlich 200 Bewerbungen", so Zoodirektorin Dr. Heike Kück, "aber die wenigsten wissen Bescheid." Thomas Grunert, Tierpfleger seit 1995, gefällt seine Arbeit. Extra dafür hat er eine Taucherausbildung absolviert. Die vielen Sicherheitsglasscheiben in den sieben Becken wollen gereinigt werden. In etwa einer Stunde muss er das schaffen. Daniel Zieger ist im Rahmen eines Tierpfleger-Austauschprogrammes mit dem Tiergarten Nürnberg hier. Dort betreut er Robben. Über Mikrofon erläutert er während der Fütterungen das Training mit der so genannten "Positivdressur": niemals strafen, nur belohnen.

Freie Presse - 13. Okt. 2007
"Freie Presse" lädt am Sonntag zum Familientag in den Tierpark ...
Chemnitz. Auf eine tierische Expedition können sich die Chemnitzer am Sonntag von 10 bis 17 Uhr beim großen Familientag der „Freien Presse“ im Tierpark begeben. Dabei gibt es in der über 10 Hektar großen grüne Oase am Rande der Stadt Spannendes zu entdecken. So können sie sich auf einen Entdeckungspfad mit sieben Stationen begeben, wo ihnen die Tierpark-Mannschaft Besonderheiten und Attraktionen der Einrichtung zeigt. Kinder und Erwachsene sind eingeladen, das Leben von Zebra, Löwe und Co. auf einer spannenden Entdeckungsreise zu erkunden. Den Rundgang unternehmen sie gemeinsam mit Tierpark-Führern, die aus dem Nähkästchen plaudern werden und viel Interessantes aus dem Alltag der Tiere und Pfleger zu berichten haben.

Freie Presse - 14. Okt. 2007
4000 Besucher im Tierpark Chemnitz
Chemnitz. Rund 4000 Gästen drängten am Sonntag bei fast sommerlichem Wetter in den Chemnitzer Tierpark. Dorthin hatte die "Freie Presse" zum Familientag geladen und eine kleine Wissenstraße für junge Tierforscher eingerichtet, auf deren Pfad sich sieben Stationen befanden.

Kanal8 - 12. Okt. 2007
Chemnitzer Tierpark ist auch im Herbst einen Besuch wert
Der Tierpark Chemnitz und das Wildgatter in Rabenstein laden auch im Herbst zu einem Bummel ein. Denn die Tiere legen keine Winterpause ein. Einige Bewohner wie das Zwergflusspferd Chippo und seine Familie ziehen sich zwar in die Innengehege zurück. Sie sind aber auch dort gut zu beobachten. Während der Herbstferien gibt es zudem wieder täglich die beliebten Tierpflegertreffs. Treffpunkt zur Kurzführung ist jeweils 14 Uhr am Kassenhäuschen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 16. Okt. 2007
Kastanien bis zum Abwinken
Kastanien und Eicheln regnete es gestern Morgen für Hirsch Heinz und seine Sippschaft in Hellenthal. 50 Kinder des katholischen Kindergartens St. Anna waren dabei, als die Tiere im Wildgehege ein ganz besonderes Futter erhielten. Bereits im dritten Jahr lieferte die Firma Haribo mit Sitz in Bonn Winterfutter an. In der ehemaligen Bundeshauptstadt können Kinder alljährlich Kastanien und Eicheln abgeben. Als „Lohn“ für die gesammelten Waldfrüchte gibt es im Gegenzug Gummibärchen. Für Kastanien ist der Tauschwert 10:1, für Eicheln 5:1, berichtete Haribo-Pressesprecher Marco Alfter. In diesem Jahr landeten rund 300 Tonnen im Unternehmen. Firmenchef Dr. Hans Riegel verteilt die Futterware nun an verschiedene Wild- und Tiergehege. Seit drei Jahren kooperiert die Firma Haribo, wenn es um die Verteilung des Futters geht, mit dem Deutschen Jagdschutzverband. Der Jagdschutzverband initiierte auch die Einrichtung der Webcam.

Stuttgarter Nachrichten - 12. Okt. 2007
Hua Shan, Mei Yue, Zhu Wa oder Fu Long Zoo sucht Namen für Pandababy
Das Wiener Pandababy mit dem vorläufigen Rufnamen "Krümel" soll per Internet-Abstimmung einen offiziellen Namen erhalten. Da der sieben Wochen alte Bär wie seine Eltern der Volksrepublik China gehöre, sei diese für die Namensgebung zuständig, teilte der Tiergarten Schönbrunn am Freitag mit. Das Land hat vier Namen vorgeschlagen, die der Zoo auf seiner Homepage zur Abstimmung gestellt hat. Besucher können nun per Mausklick entscheiden, ob das Pandababy, das mit großer Wahrscheinlichkeit männlich ist, "Hua Shan" (einer der fünf heiligen Berge in China), "Mei Yue" (Schöne Musik), "Zhu Wa" (Bambusjunge) oder "Fu Long" (Glücklicher Drache) heißen soll.

Wiener Zeitung - 12. Okt. 2007
Neuer Name für das Panda-Baby gesucht
Es hat sich "ausgekrümelt" im Tiergarten Schönbrunn: Das Panda-Baby wird seinen Interimsnamen in Kürze gegen einen echten eintauschen. Die Auswahl trifft nicht etwa der Pfleger oder die Zoo-Direktorin - nein, ganz Österreich kann bei dem Entscheidungsprozess mitwirken. Auf der Schönbrunner Website warten vier Namen darauf, einen Sieger zu küren. Ende Oktober soll das Ergebnis vorliegen, Ende November erfolgt die Taufe.

hr online - 16. Okt. 2007
Giraffenbaby heißt Nala
Das kleine Giraffenbaby im Zoologischen Garten Frankfurt, das am 22. September das Licht der Welt erblickte und für das der Hessische Rundfunk die Patenschaft übernommen hat, wird den Namen Nala tragen. Fünf Vorschläge schafften es in die engere Auswahl, aus denen die Zuschauer und Hörer dann wiederum wählen konnten: Nadhari, Nadira, Naima, Nala und Noemi. Nala hat das Rennen gemacht, rund die Hälfte aller abgegebenen Stimmen entfiel auf diesen Namen. Vorgeschlagen hat ihn Alexandra Dworschak-Schmidt aus Biedenkopf, weil ihr der Name Nala im Film „Der König der Löwen“ so gut gefallen hatte – im Film war Nala allerdings keine Giraffe, sondern eine Löwin.

hr online - 11. Okt. 2007
Für das Giraffenmädchen stehen fünf Namen zur Wahl
Knapp drei Wochen nach seiner Geburt im Frankfurter Zoo bekommt das Giraffenbaby, für das der Hessische Rundfunk (hr) die Patenschaft übernommen hat, einen Namen. Aus über 2.000 Einsendungen haben hr und Zoo fünf Namen ausgewählt, die bis Montag, 15. Oktober, im Internet unter www.giraffe.hr-online.de zur Abstimmung stehen. Die Zuschauer des hr-fernsehens und die Hörer von hr3 können wählen, ob das Giraffenjunge Nadhari, Nadira, Naima, Nala oder Noemi heißen wird. Unter den Teilnehmern wird ein Gewinner ausgelost, der als Pate eingetragen wird und am Patentag des Zoologischen Gartens Frankfurt teilnehmen darf.

Freie Presse - 16. Okt. 2007
Leomädchen stehen kurz vor ihrer Taufe
Limbach-Oberfrohna. 53 Leser haben sich an der Namenssuche für die drei Leopardenmädchen im Limbacher Tierpark beteiligt. In dieser Woche wird die Jury darüber entscheiden, wie die am 5. August geborenen Sprösslinge der Chinesischen Leoparden Kiara und Kim heißen werden. Und am 23.Oktober ab 14.30 Uhr soll das Geheimnis über die Namen der Drillinge gelüftet werden.

Münstersche Zeitung - 16. Okt. 2007
Der Waschbär riskiert einen Blick
Metelen. Mittelalterlich ging es am Wochenende im Abenteuerzoo zu. Eine farbenfrohe Zeltstadt war dort aufgebaut, in der es sowohl für Kinder als auch für Erwachsene viel zu sehen gab. Im Dorf wohnte zum Beispiel der Kinderschmied Eynarr, der den Mädchen und Jungen sein Handwerk erklärte und ihnen half, eigenen Schmuck anzufertigen. Der Magier Loki verzauberte seine kleinen Zuschauer mit geheimnisvollen Tricks. Schwunghaften Handel gab es auch mit mittelalterlichen Waren wie handgefertigten Kerzen, Honig und Schmuck. Ein Besuch im Kaninchengehege und die Fütterung der Polarfüchse und der Nasenbären standen auf dem Programm. Ein Abstecher zu den neuen Zoobewohnern zehn Waschbären und ein Luchspärchen durfte ebenfalls nicht fehlen. Die Waschbären stammen wie berichtet aus Beschlagnahmungen. In den nächsten Tagen wird auch eine Gruppe Wölfe ihr neues Gehege im Park beziehen. Bis zum 28. Oktober ist der Abenteuerzoo täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ab dem 1. November sind Besuche nur am Wochenende von 10 bis 18 Uhr möglich. Vom 15. Dezember bis zum 15. März ist der Abenteuerzoo bis auf Sonderveranstaltungen geschlossen.

Lampertheimer Zeitung - 15. Okt. 2007
Lampertheimer tanken Sonne im AZ-Vogelpark Oktoberfest gut besucht ...
"Was lange währt, wird endlich gut", mussten sich die Verantwortlichen des AZ-Vogelparks gedacht haben, als sie am Sonntag die vielen Gäste sahen, die zum Saisonende ihr Oktoberfest besuchten. Schon zu Beginn des Jahres hatten die Tierliebhaber viel Pech, was ihre Feste betraf. So mussten sie nicht nur ihr Eröffnungsfest auf einen anderen Termin verlegen, auch danach war es immer wieder das schlechte Wetter, das die Lampertheimer davon abbrachte, dem Tierpark einen Besuch abzustatten. "Umso erfreulicher ist es für uns, heute bei herrlichem Sonnenschein zusammenzukommen", kommentierte Jörg Schmidt, Jugendwart des Vogelparks, das gute Wetter. Nicht nur die Gäste genossen bei Speis und Trank die letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr in vollen Zügen, auch die Tiere des Parks durften noch einmal Sonne tanken und sich von zahlreichen kleinen und großen Händen füttern, aber auch streicheln lassen, bevor es für sie in der nächsten Woche in ihr Wintergehege geht.




Nachwuchs

inar.de - 11. Okt. 2007
Koala-Jungtier unterstreicht weltweit bedeutende Zucht
Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig. Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen über die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Der Schlüssel zum Erfolg liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer Lieblingsspeise, dem Eukalyptus, wovon sie beileibe nicht jede Art verspeisen! Beste Voraussetzungen also, denen der erst im Frühjahr aus Edinburgh eingetroffene Zuchtmann JANNALI zusammen mit dem aufzuchterprobten Weibchen ALLORA Taten folgen ließ: gerade eben macht Duisburgs nächster Koala-Spross mit nicht einmal 350g Körpergewicht erste Geh- und Kletterversuche außerhalb des mütterlichen Beutels. In diesem Stadium sind die Jungtiere etwa 6 Monate alt, so dass es Vater JANNALI nach seinem Eintreffen offenbar eilig hatte!

RP Online - 12. Okt. 2007
Seltene Art aus Madagaskar
Possierlicher Nachwuchs im Aquazoo: Zwischen dem 24. August und dem 3. September haben vier Igeltanreks das Licht der Welt erblickt. Die etwa 12 bis 18 Zentimeter großen "Baumigel" kommen nur auf der Insel Madagaskar vor. Die Mini-Igel leben in den Trockenwäldern, Dornbuschsavannen und Galeriewäldern im südlichen Teil der Insel. Seit Ende März wird diese Tierart im Rahmen einer Sonderausstellung zum Thema "Madagaskar- Brennpunkt der Artenvielfalt" im Aquazoo präsentiert.

TLZ - 12. Okt. 2007
Klammeraffenbaby im Zoo Erfurt kommt per Kaiserschnitt zur Welt
Der Thüringer Zoopark Erfurt sorgt sich um ein per Kaiserschnitt auf die Welt gekommenes Klammeraffenbaby. Die Affenmutter habe das Baby nach der Operation am Donnerstag offenbar wegen Schmerzen abgelehnt. Vorerst muss das blauäugige Affenkind nun von Tierpflegern aufgepäppelt werden. Das Männchen mit 600 Gramm Geburtsgewicht gehört zur sehr seltenen Art der Goldstirnklammeraffen, die in Südamerika heimisch sind. Die Affenmutter ist laut Zoopark 30 Jahre alt und damit im hohen Seniorenalter.

Wiener Zeitung - 11. Okt. 2007
Panda-Baby krabbelt schon
Einen Monat und etwa zwei Wochen nach der spektakulären Geburt geht es dem kleinen Panda-Baby im Zoo Schönbrunn nach wie vor "sehr gut". Das Kleine sei sehr aktiv und krabble, erzählte Pflegerin Eveline Dungl. Das Geschlecht des mittlerweile etwa zwei Kilo schweren und 40 Zentimeter großen Bären steht noch nicht fest. Dennoch wird der Winzling von den Tiergartenmitarbeiter meist nur mehr mit dem Synonym "er" betitelt. "Er ist schon viel unterwegs, kann sich schon recht gut abstemmen und dreht sich im Kreis", erzählte die Pflegerin. Mama Yang Yang verlasse die Wurfbox mittlerweile schon mehrmals am Tag für je zwei bis drei Stunden, um Bambus zu fressen. "In der Zeit schläft er ein bisschen oder krabbelt in der Wurfbox herum", so Dungl. Erste Blicke auf den Bärennachwuchs konnten die Pfleger nun schon durch die Seitenklappe der Wurfbox erhaschen. Die Besucher müssen sich noch für einige Wochen mit den Videoübertragungen auf den Monitoren beim Gehege zufrieden geben.

derStandard.at - 11. Okt. 2007
Panda-Baby "Krümel" wiegt schon zwei Kilo und krabbelt im Kreis ...
Dem kleinen Panda-Baby im Zoo Schönbrunn get es nach wie vor "sehr gut". Knapp sieben Wochen nach der Geburt hat der Panda keine Ähnlichkeit mehr mit einem "rosa Wurm". Mit seinem "dicken Milchbauch" und dem bärigem Kopf gleiche "das Putzi" immer mehr seinen Gefährten aus Stoff.

Super Sonntag - 13. Okt. 2007
Da geht einem das Herz auf!
Halle. „Da geht einem das Herz auf!“ Jutta Heuer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zoo, brachte es auf den Punkt. Sowohl bei den Tigern als auch bei den Löwen sorgt gut gedeihender Nachwuchs derzeit für Freude und Familienglück im Raubtierhaus. Während die erst zwölf Tage alten malaiischen Tigerbabys noch blind sind und für die Zoobesucher auch erst in etwa sechs Wochen zu sehen sein werden (Mutter Girl kümmert sich nach ihrem ersten Wurf 2004 und ihren Drillingen im April 2006 jetzt sorgsam um die drei), kann man Familie Löwe im Außengehege bei munteren Spielen und Neckereien beobachten. Denn die erste komplette „Familienzusammenführung“ von Mama Lissa, Papa Bono, der einjährigen Luna und den im Juli 2007 geborenen Babys Nyla und Baari war am Donnerstag geglückt.

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Okt. 2007
Familienglück im Löwengehege
Halle. Wird alles gut gehen? Verträgt sich die Löwenfamilie, wenn zum ersten Mal Mutter Lissa und ihre beiden am 21. Juli geborenen Mädchen Nyla und Baari ihrem Vater Bono und der einjährigen Luna im Freigehege begegnen? Schließlich war Lunas erstes Jahr sehr schwierig. Mutter Lissa hatte im Vorjahr ihr Baby vernachlässigt, man musste beide trennen, dem Baby Nahrung zufüttern und es schließlich ohne die Mutter bei Vater Bono aufwachsen lassen. Erst vor drei Monaten wurde die Mutter wieder zu den beiden gelassen. Offenbar hat Lissa nun die Mutterrolle verstanden, ihre beiden in diesem Jahr geborenen Babys zieht sie gut auf. Kann man es jetzt versuchen, die Familie zusammen zu bringen? Vor drei Tagen erfolgte der erste kurze Versuch im Raubtierhaus. Am Donnerstag dann wagten es die Zoo-Mitarbeiter: Vater, Mutter, die einjährige Luna und die beiden kleinen Löwen wurden gemeinsam in die große Außenanlage gelassen. Und was sich dann abspielte, ließ den Zoo-Mitarbeitern ebenso wie den Besuchern das Herz aufgehen: Es wurde herumgetollt und gespielt, der Ball gejagt und gefangen, die Kleinen kletterten auf den Eltern herum und Schwester Luna zeigte weder Eifersucht noch Grobheit. Alles im Griff hat man im Zoo augenscheinlich auch bei den Tigern. Den drei neugeborenen Jungtieren geht es gut und Mutter Girl kümmert sich vorbildlich um den Nachwuchs.

WELT ONLINE - 16. Okt. 2007
Berliner Zoo gelingt Chamäleon-Zucht
Dem Berliner Zoo ist nach eigenen Angaben erstmalig die Zucht des Jemen-Chamäleons gelungen. Gleich 26 Jungtiere seien in den letzten Wochen geboren worden, teilte der Zoo am Montag mit. Der Kölner Zoo hatte dem Berliner Zoo-Aquarium im vergangenen Jahr ein Pärchen Jemen-Chamäleons geschenkt. Zusammen mit einem weiblichen Berliner Tier aus dem Jahre 2005 konnte den Angaben zufolge nun eine Zuchtgruppe erfolgreich aufgebaut werden.

PR-Inside.com - 15. Okt. 2007
Berliner Zoo-Aquarium hat 26-fachen Chamäleon-Nachwuchs
Das Berliner Zoo-Aquarium hat zum ersten Mal erfolgreich Jemen-Chamäleons gezüchtet.




Ludwigsburger Kreiszeitung - 11. Okt. 2007
Tierarzt leitet Wildpark eines reichen Scheichs in Katar
Beim Abi-Gag hat Sven Hammer Schafe vors Besigheimer Gymnasium getrieben und den Unterricht lahmgelegt. Inzwischen sorgt der 38-jährige Tiermediziner als Wissenschaftler für Aufsehen. Der Auftrag, eine Antilope zu fangen, führte ihn in den Tierpark von Scheich Saoud Bin Mohd. Bin Ali Al Thani. Der reiche Katarer sammelte Tiere wie Autos, Fotoapparate oder Flugzeugmodelle, erzählt Hammer. Als er ihm die Antilope überbrachte, erschreckten den Arzt aber die schlechten Lebensbedingungen der Tiere. „So kann das nicht weitergehen“, begann Hammer seine Überzeugungsarbeit, die mit der Zeit zum Erfolg führte. „Der Scheich wurde vom Sammler zum Artenschützer“, erzählt er. Und der Deutsche lebt seit acht Jahren zusammen mit seiner Frau Catrin in Katar. Ein großes Anliegen ist es Sven und Catrin Hammer, bedrohte Tierarten zu retten. Vor allem Kindern wollen sie den Artenschutz nahe bringen. Deshalb haben sie eine Tierbuch-Reihe für junge Leser entwickelt. Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit lustigen, spannenden Geschichten und Fotos werden darin Arten wie der somalische Wildesel und die Sandkatze, aber auch Schildkröte, Strauß und Dromedar vorgestellt – in deutscher und englischer Sprache. Kaufen kann man die im Selbstverlag erschienenen Lernbücher und Wildtiergeschichten bei der Buchhandlung Beurer in Besigheim, im Online-Shop unter der Internet-Adresse www.cshammer.eu und in den kommenden Wochen auch in der Geschäftsstelle der LKZ in Ludwigsburg.
> die Bücher haben wir in Ausgabe 381 vorgestellt

Mitteldeutsche Zeitung - 16. Okt. 2007
Fernsehen: "Brisant" hat seine Freude an Knut
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo erhält als «Shootingstar des Jahres» den diesjährigen Medienpreis des ARD-Magazins «Brisant». Sein Tierpfleger Thomas Dörflein wird die Auszeichnung an diesem Freitag in München entgegennehmen, wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Dienstag mitteilte. Der Anfang Dezember 2006 geborene Bär habe einen regelrechten «Knut-Boom» ausgelöst und es sogar auf die Titelseiten internationaler Zeitungen geschafft, etwa in den USA, Japan, Pakistan und Neuguinea.

Bild.T-Online.de - 17. Okt. 2007
Bäriger Ringkampf!
Pflege-Papa Thomas Dörflein (44) gegen Ziehsohn Knut (10 Monate) – ein Leser-Reporter war gestern live im Berliner Zoo dabei! Eigentlich wollte Dörflein (90 Kilo) in Knuts Gehege aufräumen. Doch dem Eisbär (jetzt schon 95 Kilo) war nach einer Rauferei unter Freunden zumute! Von hinten kratzte er am Bein des arbeitenden Dörflein. Der packte die Schaufel weg und ließ sich auf den Ringkampf ein. Ergebnis: Dörflein oben, Knut unten – Punktsieg für den Pfleger. Trotzdem: Ganz schön gefährlich, dieser Kampf!

newsropa - 16. Okt. 2007
Familienfreundliche Preisgestaltung im Zoo Magdeburg ab 2008
Jedoch setzt der Zoologische Garten Magdeburg fortan ein deutliches Zeichen für Familien oder auch Großeltern mit ihren Enkeln. Die Familientageskarten- und jahreskarten werden relativ gesehen sogar preiswerter. Der Zoologische Garten Magdeburg ist Partner des Familienpass Sachsen-Anhalt geworden und gewährt ab 1.1.2008 den Inhabern von Familienpässen Vergünstigungen. Kinder unter vier Jahren (bisher unter drei Jahren) erhalten freien Zooeintritt. Trotzdem bleiben die Preise für Jahreskarten unverändert und die Inhaber von Jahres-karten können auch wie bisher alle Sonderveranstaltungen ohne Preisaufschlag nutzen. Das TIERISCH NAH-Programm wird erweitert und noch spannender werden. Veränderungen sind in der TIERISCH NAH-Arena geplant. Der Zoo-Veranstaltungs-plan 2008 ist wieder mit „tierisch-guten“ Highlights gespickt.

Augsburger Allgemeine - 16. Okt. 2007
Mit dem Zoo die Welt verstehen
Anja hätte sich das nie gedacht. Dass sie einmal eine Schlange tragen und streicheln würde! Anja geht in die siebte Klasse der Fritz-Felsenstein-Schule. An diesem Dienstag findet der Unterricht jedoch im Zoo statt. Der Zoo hat jetzt sein zoopädagogisches Programm in Zusammenarbeit mit dem Bildungsreferat der Stadt Augsburg weiter ausgebaut.

Freie Presse - 17. Okt. 2007
Geheimnis um Inge und Fred ist gelüftet
Hirschfeld. Wer sind Inge und Fred, die im Hirschfelder Tierpark als neue Mitbewohner in ein Domizil mit Garten und kleinem Teich eingezogen sind? Dieses gut gehütete Geheimnis hat Ramona Demmler, die Leiterin der Anlage, jetzt gelüftet. Eigentlich sollten das die Besucher auskundschaften – jedoch war das eine Fehlanzeige. Niemand folgte dem Aufruf und hat die Lösung an die Leitung der Naherholungseinrichtung geschickt.

Freie Presse - 13. Okt. 2007
Exoten und heimische Arten finden in Aue Unterschlupf
26 Mauersegler, 24 Kohlmeisen, 24 Igel, 23 Amseln, 13 Drosseln, elf Zwergfledermäuse, zehn Schwalben, neun Sperlinge, sechs Kleiber, fünf Turmfalken, vier Waldkäuze, drei Blindschleichen, ein Haubentaucher und und und ... Die Liste jener Tiere, die im Auer Zoo der Minis allein im vorigen Jahr Unterschlupf gefunden haben, ist ziemlich lang. In dieser Woche erhielt die städtische Einrichtung für ihre Arbeit als Wildtierauffangstation von der „Aktion Tier“ einen Scheck in Höhe von 3000 Euro.

Kleine Zeitung - 13. Okt. 2007
Aufpäppeln und wieder auswildern
Nur ein schlichter Wegweiser rechts neben der B 58 zwischen Windisch-Minihof und Minihof-Liebau weist auf das Tierasyl hin. 2002 ist das Artenschutzprojekt "Naturwinkel Saufuß" - benannt nach dem Ried, in dem es liegt - nach einer Idee von Rudolf Pilz entstanden. Der Gedanke kam ihm, als Gemeinden im Bezirk Jennersdorf 1999 die Auszeichnung Naturpark erhielten. Für die heimische Fauna, für verletzte, verwaiste oder gefährdete Tiere da zu sein, war Pilz immer schon ein Anliegen. Aufgenommen werden verletzte oder kranke Wildtiere und dann von der Familie Pilz gesund gepflegt. Das Projekt soll auch zum Schutz gefährdeter Tierarten beitragen. Oberstes Prinzip ist es, die Tiere gesund zu pflegen und dann wieder auszuwildern, betont Pilz. Was nicht immer möglich ist. Etwa bei Tieren mit Schwingenbrüchen oder Amputationen. Falken, Käuze, Waldohreulen, Uhus, Schleiereulen und Mäusebussarde verbleiben bis zu ihrem Tod auf der Station - soweit Platz vorhanden ist. Auch Informationsarbeit für gefährdete Tiere wird betrieben. Um das Gemeindebudget nicht zu sehr zu strapazieren, wurde von Anfang an um Tierpaten geworben. Diese privaten Spenden sichern das Projekt finanziell ab.

sz-online - 17. Okt. 2007
Kerstin füttert Igelkinder durch den kalten Winter
Kamenz. Die kleinen Patienten sind ordentlich aufgereiht in einer Schrankwand mit Schlafabteilen in einer Scheune untergebracht. Alle zwei Stunden bekommen sie eine mit Medikamenten angereicherte Spezial-Milch, fressen aber auch gern Katzenfutter mit Banane. Kerstin Vollrath (39) ist seit 16 Jahren Igelmutter. In ihrer Wildtierrettung in Döbra bei Kamenz befinden sich derzeit fast 60 der Stacheltiere. „Es begann damit, dass ich einen Igel von der Arbeit im Hoyerswerdaer Zoo mitgenommen habe. Das hat sich rumgesprochen und auch Tierschutzvereine geben meine Nummer raus“, erklärt die Tierpflegerin.

China Nachrichten vom China-Blog - 16. Okt. 2007
China - Bär liebt Bier, ist aber nie betrunken
Ein 10 Jahre alter Schwarzbär im Wildpark von "Weihai", Provinz "Shandong" (Ostchina) hat seine Liebe zum Bier entdeckt. In nur wenigen Sekunden leert der Schwarzbär eine Flasche Bier und zeigt danach mit seiner Pfote den Wunsch nach noch mehr Gerstensaft an. Spätestens aber nach einem "Six-Pack", scheint für den Schwarzbär die Grenze erreicht zu sein. Ganz gleich wie oft man ihm danach ein weiteres Bier anbietet, wird dieses von dem Bär abgelehnt, indem er die Flasche zurück schiebt.

Ruhr Nachrichten - 11. Okt. 2007
Gorilla brilliert als Seiltänzer
Ein zehnjähriger Gorilla ist in Japan zum Akrobat geworden. Aus Langeweile begann Shabani kurz nach seiner Ankunft im Zoo von Nagoya, auf dem Seil in seinem Gehege aufrecht herumzulaufen.

Kleine Zeitung - 12. Okt. 2007
Auf die Ratten, fertig, los!
Ratte Remy hat die Schnüffelnase vorn: Der Held aus dem neuesten Pixar-Animationsfilm "Ratatouille" hat sich wie im Sturm in die Herzen der kleinen und großen Kinofans gekocht. In Frankreich sind die pelzigen Tierchen sogar zur Modeerscheinung geworden. Allein beim Rattenzubehör ist dort der Absatz seit der Premiere um 40 Prozent gestiegen. Nun rüsten sich auch die steirischen Tierhandlungen für einen Ansturm, wie es ihn schon bei "101 Dalmatiner" und "Findet Nemo" gegeben hat.

hpd-online - 11. Okt. 2007
Bonobos, Links & Rechts
von Frans de Waal
Stellen Sie sich vor, Sie sind Autor und haben sich dafür entschieden, Ihren Lesern einen Bericht aus erster Hand über den politisch korrekten Primaten zu liefern, das Idol der Linken, bekannt für seine „schwulen“ Beziehungen, weibliche Vorherrschaft und für eine pazifistische Lebensweise. Sie konzentrieren sich auf den Bonobo: Ein Verwandter des Schimpansen und genetisch genau so nahe an uns wie der Schimpanse. Sie legen den ganzen Weg zurück bis zu einem Ort, der sich die Demokratische Republik Kongo nennt, um diese bezaubernden Affen in ihrer natürlichen Umgebung frohlocken zu sehen, in der Hoffnung, mit neuem und aufregendem Material zurück zu kehren. Leider bekommen Sie fast keine Bonobos zu Gesicht. Genau dies ist Ian Parker zugestoßen, aber es ist ihm dennoch gelungen, 13 Seiten fein geschliffener Prosa als „Korrespondent, der viel herumkommt“ für den New Yorker über das Thema zu schreiben. Die Hauptnachricht von Parkers Werk hätte natürlich lauten können, dass Feldarbeit kein Picknick ist, stattdessen entschied er sich für eine tief greifende Enthüllung: Bonobos sind nicht annähernd so nett und sexuell aktiv, wie man es ihnen immer nachsagte.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Atlasvlinder zorgt voor interessante 'poppenkast'
Atlasspinner sorgt für interessantes "Puppenspiel"
In dem neulich eröffneten Schmetterlingspavillon des Artis Zoo Amsterdam kommen zur Zeit viele Atlasspinner aus "eigener Zucht" aus ihren Puppen. Die Pfleger staunten nicht schlecht, denn die aus Asien importierten Schmetterlingspuppen hingen schon fast ein Jahr im "Puppenschrank". Dieser Nachtfalter oder eigentlich eine Motte ist eine der größten Schmetterlingsarten der Welt. Die Umwandlung vom Ei zur Raupe dauert beim Atlasspinner ungefähr eineinhalb Monate. Dann ist die dicke vollgefressene giftgrüne Raupe ungefähr 8 cm groß und spinnt einen ganz seidenen Kokon. Darin bleiben die Raupen, abhängig von den Witterungsverhältnissen, ungefähr einen Monat hängen, danach kriecht der Schmetterling aus seinem Kokon. Bei manchen der importierten Puppen dauert dieses Stadium also fast ein Jahr. Die Atlasspinner in Artis locken viele Besucher an, weil es solche prächtigen Schmetterlinge und spektakulär groß sind. Manche Falter können 30 cm groß werden, so der Biologe von Artis. Wenn der Falter entpuppt ist und startklar zum Fliegen, stirbt er nach drei bis vier Tagen Flattern. Im Schmetterlingspavillon sind noch eine ganze Menge Puppen zu sehen, so daß die Atlasspinner noch ein Weilchen zu bewundern sein werden.

Algemeen Dagblad - 11. Okt. 2007
Olifant Sam kan niet alle vrouwtjes aan
Elefant Sam ist nicht allen Weibchen gewachsen
Der Elefantenwechsel ist nötig, weil Sam nicht imstande ist, sich mit allen Weibchen in Amersfoort zu paaren. Er ist noch ein bißchen zu jung (15 Jahre) und zu unerfahren für zwei Elefantenkühe. Die zwei sind viel älter als Sam und eine von ihnen ist die Anführerin der Herde. Sie haben ihn außerdem großgezogen, als er als einjähriges Elefantenkind nach Amersfoort kam. "Er hat zuviel Respekt vor diesen Damen", so Marjo Hoedemaker vom Tierpark. Es ist wichtig, daß alle Weibchen in Amersfoort gedeckt werden, um diese Blutlinie der Asiatischen Elefanten innerhalb von Europa instand zu halten. Der Wechsel ist dann auch innerhalb des europäischen Zuchtprogramms zustande gekommen. Es ist eine gewisse Eile dabei, weil es für Elefantenkühe schwieriger wird, trächtig zu werden, wenn sie lange Zeit nicht ungedeckt bleiben, so der Tierpark. Alexander ist zweimal so alt wie Sam und ist sehr erfahren. Er hat laut Zoo keine Probleme mit den Launen unwilliger Elefantenkühe. Alexander ist jetzt im Zoo von Antwerpen. Er kam vor einigen Monaten aus Blijdorp, weil sie dort mit einem anderen Bullen weiter züchten wollen. Alexander kehrt nicht mehr nach Blijdorp zurück. Ein zusätzlicher Vorteil für Alexander ist, daß er eine gute Unterkunft für den Winter braucht. In Antwerpen sabotiert er das Schließen seines Innengeheges. Wenn die Pfleger die Tür herunterlassen, sorgt er dafür, daß sie nicht zugemacht werden kann. In Amersfoort wird ihm das nicht glücken, denn dort werden die Elefantengehege mit einer Schiebetür geschlossen.

Brabants Dagblad - 11. Okt. 2007
'Redder in nood' met tuin vol dieren
"Retter in der Not" mit Garten voller Tiere
"Retter in der Not, begeisterter und ergebener Freiwilliger". So charakterisiert der Tierschutz der Niederlande Wim van Lith aus Nistelrode. Van Lith hat vom Tierschutz einen Orden und eine Urkunde erhalten für seinen "außergewöhnlichen Einsatz für das Tier". Wim van Lith betrachtet eine Schleiereule, die er vorübergehend versorgt. Alljährlich fängt der Nistelroder zusammen mit seiner Frau Marinette und Freund Pieter van der Sande mehr als 2.000 Vögel und Nagetiere auf in seinem Garten hinter dem Haus. Seine Frau Marinette und Pieter van der Sande aus Heesch haben einen Anteil an der Ehre. Auch sie fungieren als Auffang und Retter in der Not für die Tiere, die bei Wim und Marinette im Haus abgegeben werden. Und das sind eine ganze Menge. Im vorigen Jahr gut und gerne 1.704 Vögel und 683 Nagetiere. Diese variieren von Wachtel bis Pfau, von Raubvogel bis Storch und von Hasen und Kaninchen bis Meerschweinchen und Chinchillas.

Telegraaf - 11. Okt. 2007
Koorddansende gorilla trekt veel bekijks
Seil tanzender Gorilla zieht viele Besucher an
Tokio. Ein Gorilla aus dem Higashiyama Zoo in der japanischen Stadt Nagoya hat sich aus Langeweile auf das Seiltanzen verlegt. Der 10jährige Shabani benutzt dafür ein Tau, das er eigentlich bekommen hat, um daran entlang zu klettern. Direktor Hiroshi Kobayashi aus dem Zoo in Nagoya teilte mit, daß der Seil tanzende Gorilla eine große Attraktion geworden ist. Jeden Tag versammeln sich Hunderte Menschen vor Shabanis Gehege, um das Tier auf seinem Tau balancieren zu sehen.

blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Olifantenwissel in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im DierenPark Amersfoort
Am Montag, dem 15. Oktober, reist Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark Amersfoort in den Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er macht zeitweise Platz für einen neuen Bullen, Alexander, der am 16. Oktober ankommt. Der neue Elefant kommt nach Amersfoort, um sich zu paaren mit den vier Elefantenkühen. In etwa fünf Monaten soll Sam wieder seinen Fuß auf Amersfoorter Territorium setzen. Elefantenbulle Sam (15) zieht um nach Rotterdam, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen. Der Grund für den Umzug: die zwei älteren Elefantenkühe lassen sich nicht mit ihm paaren. Das kommt daher, daß der Bulle ziemlich jung und unerfahren ist und keine Vormachtstellung hat. Beide Weibchen sind älter als er, eine ist die Anführerin der Herde und sie haben ihn großgezogen, als er als einjähriges Elefantenkind von Paris nach Amersfoort kam. Wenn Sam Anstalten macht sich zu paaren, nehmen sie die Beine in die Hand oder schubsen ihn weg. Doch ist es für die Elefantenkühe, Chit Mimi Mimi und Khine War War, wichtig, daß sie bald gedeckt werden. Auch bei Elefanten tickt die biologische Uhr. Wenn sie zu lange nicht gedeckt werden, wird die Chance, trächtig zu werden, immer kleiner. Dem hofft der Tierpark mit der Ankunft von Alexander zuvorzukommen. Alexander hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen Anlaß für die Damen, launisch zu sein.

De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Olifantenwissel in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im Tierpark Amersfoort
Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark Amersfoort zieht am Montag, dem 15. Oktober, um nach dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er muß Platz machen für einen anderen Bullen, Alexander. Dieser Elefant soll einen Tag später in Amersfoort ankommen. Elefantenbulle Sam (15) zieht nach Rotterdam um, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen. Dieser soll künftig für Nachwuchs sorgen im Tierpark. Sam vermag es nicht, die Elefantendamen in Amersfoort für sich zu gewinnen. Alexander hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen Anlaß für die Launen der Damen. Sam begibt sich in einem Spezialcontainer auf die Reise. Dieser wird durch einen riesigen Kran über das Innengehege gehoben und auf einen Sattelschlepper gesetzt. Der Container inclusive Sam wiegt insgesamt etwa 11 Tonnen. Seine Pfleger werden ihn während der Reise von Amersfoort nach Rotterdam begleiten.

De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Roep om beter leven dieren in dierentuin
Ruf für ein besseres Leben der Tiere in Tiergärten
Brüssel. Tiere in Tiergärten, Zirkussen und Delphinarien sollen besser leben können, stellten 25 Organisationen für das Tierwohl am Mittwoch in Brüssel fest. Sie verlangen von der Europäischen Kommission eindeutige Regeln mit weniger Ausnahmen und besseren Kontrollen. "Am liebsten hätten wir ein komplettes Verbot für das Halten von Tieren in Gefangenschaft, aber das ist leider nicht realisierbar", sagt Daniël Turner, Manager der kooperierenden Organisationen. Viele EU-Länder lassen noch wilde Tiere in den ca. tausend Zirkussen in der EU zu. Die Tiere leiden unter den engen Räumlichkeiten, dem vielen Verkehr und Lärm, finden die Organisationen. In den 58 Delphinarien dürfen Kinder manchmal mitschwimmen mit den Delphinen, das ist nach der Meinung der Tierschützer unnatürlich. Durch Streß und beengten Platz leben Delphine kürzer und kriegen weniger Nachwuchs. "Die europäischen Regeln gelten vor allem für Tiere auf dem Bauernhof, selten für Tiere in Gefangenschaft", klagte Viviane McKenna von Born Free Foundation. Mit Tränen in den Augen weist sie auf den Zoo von Berlin, bekannt durch das Eisbärenkind Knut. "Die Elefanten werden dort nachts noch angekettet. Als hätten sie überhaupt nichts gelernt über Tiere."

> McKenna hat offenbar ihren Beruf, Schauspielerin, nicht ganz verlernt...



Russische Meldungen


rg.ru - 11. Okt. 2007
Удар слонихи оказался смертельным для смотрительницы
Plötzlicher Angriff einer Elefantenkuh tötete Wärterin
Gestern vormittag gab es im Moskauer Zoo den ersten Unglücksfall in der mehr als 120jährigen Geschichte des Tiergartens. Eine in Wut geratene Elefantenkuh fügte einer Mitarbeiterin des Zoos tödliche Verletzungen zu. Insgesamt leben im Moskauer Zoo sechs Elefanten: drei asiatische und drei afrikanische. Doch nur die asiatischen sind für die Besucher zu sehen. Die Riesen kann man im 2003 erbauten mehretagigen Elefantenhaus betrachten - ohne Gefahr und bequem. Komfortabel ist es in diesem Hause übrigens in erster Linie auch für dessen Bewohner selbst, hier gibt es sowohl eine Sommerveranda, als auch geräumige Innengehege, mit einem Wort, es sind alle Bedingungen geschaffen für einen normalen Aufenthalt und Vermehrung. Die afrikanischen Elefanten in Moskau hatten weniger Glück. Der Zoo kaufte sie für seine Ausstellung im Jahre 1985, weil aber der Platz nicht reichte, wurden sie provisorisch in einem kleinen Gebäude untergebracht, tief im Innern des Zoos. "In diesem Haus waren während des Baus des neuen Elefantenhauses auch die drei asiatischen Elefanten untergebracht", erzählte die Mitarbeiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos Raissa Koroljowa. "Während des Baus machten die Elefanten das alte Haus völlig unbrauchbar, es wurde gefährlich für die Besucher und der Zugang dorthin wurde geschlossen. Ein separates Haus für die Afrikaner wurde nicht gebaut, der Aufwand war sehr groß, ja und auch mit freien Platz ist es problematisch." So waren drei afrikanischen Riesen für die Besucher nicht zu sehen: zwei Elefantenkühe und ein Bulle. Doch vor einigen Monaten fand der Moskauer Zoo einen Ausweg aus der Lage, ein spanischer Zoo machte den Vorschlag, die Elefanten aufzunehmen, die geräumigen Innen- und Außengehege waren bereits längere Zeit leer geblieben. Die Tragödie ereignete sich gegen 11 Uhr vormittags, als die Elefanten zum Verladen auf einen Spezialtrailer vorbereitet wurden. Nach Zeugenaussagen, ging die 20 Jahre lang mit den Elefanten arbeitende Mitarbeiterin des Zoos Olga Gorelowskaja in das Gehege zu ihren Lieblingen. In dieser Zeit machte eine der Elefantenkühe eine jähe Wendung und versetzte der 40jährigen Frau einen Schlag mit dem Bein. Ungeachtet dessen, daß die Frau, die zahlreiche Verletzungen erlitt, schnell aus dem Gehege herausgetragen wurde und die "schnelle Hilfe" in wenigen Minuten angefahren kam, gelang es nicht, sie zu retten.

newizv.ru - 11. Okt. 2007
В столичном зоопарке произошла жуткая трагедия
Bedrückende Tragödie im Moskauer Zoo
Das Tier wurde völlig unerwartet aggressiv: "Mitarbeiter des Zoos trieben die Elefanten in den Planwagen für den Transport ins spanische Valencia", erfuhr �Nowyje Iswestija' von der Mitarbeiterin des Zoos Raissa Koroljowa. "Diese Verfahrensweise gefiel einer der erwachsenen Elefantenkühe nicht, sie ging langsam rückwärts und unerwartet stürzte sie sich vorwärts auf unsere Spezialistin Olga Grischina, drückte sie mit dem Rüssel zu Boden." Arbeiter versuchten, die Elefantenkuh von Olga wegzudrängen, doch als das Tier beiseite trat, war die Frau schon tot. Nachdem sie einen Menschen getötet hatte, ging die Elefantenkuh, als ob nichts geschehen wäre, zu ihren Artgenossen. Die 41jährige Olga bekleidete die Stelle einer Mitarbeiterin höchster Qualifikation in der Tierpflege und arbeitete bereits 25 Jahre mit Elefanten. "Die Elefanten mochten sie sehr und uns ist immer noch unverständlich, wie es zu eine derartigen Reaktion kommen konnte", bekannte Raissa Koroljowa. Die Mörder-Elefantin, namenlos, wie alle Elefanten im Zoo, kam vor 22 Jahren aus Vietnam in den Moskauer Zoo und zeigte früher keinerlei Anzeichen von Aggressivität. "Nicht jeden Tag erleben die Tiere einen derartigen Schock und deshalb geschah es, daß die Elefantin sich auf einen Menschen stürzte", vermutete die Mitarbeiterin des Zoos. Ungeachtet der Tragödie beschloß die Leitung des Zoos, die Tiere dennoch auf ihre Reise zu schicken: "Wir schicken alle Elefanten, einschließlich dieser Elefantenkuh, nach Spanien", fügte Frau Koroljowa hinzu. Noch weiß niemand, wie die Spanier selbst reagieren werden, wenn ein Elefant zu ihnen kommt, der einen Menschen getötet hat. In der spanischen Botschaft in Moskau tat man sich schwer, diese Nachricht zu kommentieren.

tden.ru - 11. Okt. 2007
Слониха из ревности затоптала женщину
Aus Eifersucht trat Elefantenkuh Frau zu Tode
Weil sie die Kraft nicht aufbrachte, sich von der Frau zu trennen, die sie aufgezogen hatte, tötete die Elefantenkuh diese mit einem Schlag. Im Moskauer Zoo tötete eine sechs Tonnen schwere Elefantenkuh ihre Pflegerin, da sie auf ein anderes Tier eifersüchtig wurde. Um mit der wehrlosen Frau abzurechen, reichte der in Wut geratenen Riesin ein einziger Schlag. Olga Grischina, Mutter dreier Kinder, arbeitete über 25 Jahre im Moskauer Zoo. Die Frau pflegte die Elefanten und verstand es wie kein anderer, einen Kontakt zu ihnen aufzubauen. Von allen ihr Anvertrauten bevorzugte sie die Elefantenkuh Betti, die schon 22 Jahre im Zoo lebte. Von der Freundschaft zwischen der Frau und dem riesigen 6 Tonnen schweren Tier wußten alle Mitarbeiter des Zoos. "Betti konnte auch keinen Tag ohne Olga verbringen", sagen die Kollegen der Verstorbenen. "Von einigen Monaten ganz zu schweigen..." An dem Tag, als die Tragödie geschah, wurden die drei afrikanischen Elefanten auf ihren Transport zur Überwinterung in das spanische Valencia vorbereitet - Zoomitarbeiter sagen, die wärmeliebenden Elefanten vertrügen den Moskauer Winter ziemlich schlecht. Auch Betti sollte nach Spanien gebracht werden. Als die Speziallastwagen an die Gehege herangefahren wurden, wollte Betti, die den bevorstehenden Abschied buchstäblich fühlte, keineswegs hinaus gehen. Es halfen auch keine Schläge mit den Elektroschock-Gummiknüppeln, mit denen versucht wurde, die Tiere hinauszutreiben. Betti starrte auf Olga, die zärtlich streichelnd den Elefantenbullen beruhigte. Das körperlich und seelisch gequälte Tier ging langsam rückwärts, schwang bedrohlich den Rüssel hin und her und versuchte wenigstens irgendwie die Aufmerksamkeit seiner Freundin auf sich zu ziehen. Aber es schien so, als ob diese das Vorgefallene nicht bemerkte und sie beruhigte weiter den aufgeregten Bullen. Was dann in den nächsten Sekunden vorging, daran erinnern sich die Augenzeugen mit zitternder Stimme. Betti stürzte plötzlich vorwärts und streckte Olga mit einem Schlag von Rüssel und Stoßzahn nieder", sagen jene, die im Augenblick der Tragödie gleich nebenan standen. "Doch dann, als ob sie verstand, was sie angerichtet hatte, neigte sich Betti über Olgas leblosen Körper." Nach wenigen Minuten bereits kamen die Brigaden der "Schnellen Hilfe" in den Moskauer Zoo geeilt. Doch das Leben der 43jährigen Olga Grischina zu retten gelang den Ärzten nicht. Die Unglückliche war praktisch sofort tot. "Sie hatte keinerlei Chancen zu überleben", sagt der Notarzt. "Die Elefantin hat die unglückliche Frau buchstäblich zertreten. Halswirbel und Rippen der Frau sind gebrochen, innere Organe ernsthaft verletzt." "Betti war sehr ruhig und freundlich", erzählt die Mitarbeiterin des Zoos Raissa Koroljowa. "Olga und sie verstanden einander bestens. Wir hätten eher gedacht, daß Elefantenbulle sich beim Verladen aggressiv verhält, vor ihm hatten viele Respekt. Aber Betti ..." "Elefanten sind sehr eifersüchtige und feinfühlige Tiere", sagt Zoopsychologin Nadeshda Chripunowa. "Es ist nicht ausgeschlossen, daß Betti eifersüchtig war auf ein anderes Tier. Doch wenn die Frau so viele Jahre mit Elefanten gearbeitet hat, konnte sie einen solchen Fehler begehen? Wenn sie nun unerwartet die Gesichtskreme gewechselt hat oder, als Beispiel, das Parfum, so hätte das Tier dies durchaus wahrnehmen und unangemessen regieren können." Außerdem könnte nach Meinung der Zoopsychologin ein Schreck die Aggressivität des Tieres hervorgerufen haben. Es müsse nicht sein, daß ein Mensch die Elefantenkuh erschreckt habe. Das könne auch eine zufällig im Gehege herumlaufende Maus gewesen sein. Sogar das Klingeln eines Handys könne Reizursache sein für ein so empfindsames Tier, wie es ein Elefant sei. Noch eine Version, wie es zu der Tragödie kommen konnte: eine mögliche Krankheit der Elefantenkuh. Zum Beispiel war sie am Magen erkrankt und - vom Schmerz gequält, konnte sie die mit diesem Schmerz verbundene Aggressivität an einem in das Gehege hinein gekommenen Menschen abreagieren.

kp.ru - 10. Okt. 2007
В Московском зоопарке слониха растоптала женщину-смотрителя
Im Moskauer Zoo zertrat Elefantenkuh Wärterin
Als erster wurde der Bulle "gegriffen". Er begab sich ruhig in den Container, aber drinnen wurde er plötzlich unruhig, er wartete auf die Freundin. Die Elefantin, die 28jährige Betti, beobachtete den Vorgang mit gespannter Aufmerksamkeit. Und als sie an der Reihe war, fing sie plötzlich an, sich zu sträuben. "Auf keinen Fall wollte sie gehen", erzählen die Mitarbeiter des Zoos. "Sie sträubte sich, war aufgeregt. Da begann Olja (Olga Grischina, 43jährige Zoologin, die über 20 Jahre im Zoo arbeitete - Red. [der kp]) sie hineinzutreiben. Normalerweise hörten die Elefanten auf Olja, sie hat sie von klein auf erzogen. Doch hier ist mit Betti plötzlich etwas Unvorstellbares geschehen. Sie tobte, beugte sich ein wenig nach unten und stieß Olga mit den Stoßzähnen. Sie stieß sie zu Boden und quetschte sie mit dem Fuß tot." Die Kollegen eilten unverzüglich Olga Grischina zu Hilfe. Sie verscheuchten die tobende Betti, zogen die Frau heraus und schlossen das Gehege. Olga atmete schon nicht mehr. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwer, daß sie praktisch sofort starb. "Was mit Betti vorgefallen war, können wir selbst nicht verstehen", sind die Angestellten des Zoos traurig. "Sie war eigentlich ruhig. Doch hier war für sie eine nicht einfache Situation, der Umzug aus dem �heimatlichen' Gehege, in dem sie viele Jahre verbrachte. Und der Bulle wurde als erster weggebracht, sie versteht nicht, daß sie als nächste verladen wird, sie nicht getrennt werden. So geriet sie in Wut."

aif.ru - 10. Okt. 2007
Слониха убила сотрудницу московского зоопарка
Elefantenkuh tötete Mitarbeiterin des Moskauer Zoos
Wie Newsru.com bemerkt, ist das nicht der erste derartige Fall in Moskau. Im Februar 2001 quetschte im Durow-Tiertheater ein Elefant den 44jährigen Dresseur Alexander Terechow zu Tode.

news.ngs.ru - 16. Okt. 2007
В зоопарке появятся дельфины и слон
Im Zoo wird es Delphine und Elefanten geben
Im Nowosibirsker Zoo wird es mit der Zeit einen Elefanten geben, versprach heute der Direktor des Zoos Rostislaw Schilo. "Ich kann sagen, daß es im Zoo einen Elefanten geben wird, doch um ihn zu kaufen, muß man erst ein Elefantenhaus bauen. Ich bin zu 99,9% überzeugt, daß wir dieses innerhalb von fünf Jahren bauen", erklärte der Zoodirektor. Seiner Meinung nach sind diese Pläne mehr als realistisch. Denn der Nowosibirsker Zoo entwickelt sich mit Unterstützung nicht nur des lokalen, sondern auch des staatlichen Budgets. Rostislaw Schilo rechnet auch weiterhin mit der Hilfe des Föderationszentrums. "Ich habe einen Brief an den Präsidenten geschrieben. Den wenn ein Mensch den Zoo betritt, tritt er in Kontakt mit der Natur und baut Streß ab, d.h. es ist, als wäre er zur Kur. Das fällt unter das Föderations-Programm �Gesundheit'", scherzte der Direktor des Zoos. Übrigens muß der Zoo den Elefanten überhaupt nicht kaufen. "Zum Beispiel: den Buntmarder, den Marder aus dem Fernen Osten, gibt es nur in sieben Zoos der Welt", erklärte Rostislaw Schilo seinen Plan. "Der Buntmarder vermehrt sich aber nur bei uns. Diesen Buntmarder kann ich leicht gegen einen Elefanten tauschen." Doch bevor Elefanten nach Sibirien kommen, so sei noch bemerkt, soll es in unserer Stadt Delphine geben. Rostislaw Schilo erinnerte daran, daß Gouverneur Wiktor Tolokonskij bereits versprochen hat: im Jahre 2009 wird es im Nowosibirsker Zoo Delphine geben.

vladnews.ru - 16. Okt. 2007
Меж рысей, кабанов и медведей. На дружеской ноге
Mit Luchsen, Keilern und Bären auf freundschaftlichem Fuß
Man glaubt es kaum, wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht. Ein riesiger Keiler mit mächtigen Hauern, ein Wildschwein - Schrecken des Waldes, grunzte zufrieden und ließ sich gutmütig am Ohr kraulen... Die Attraktion "Sibiriade" (Luchse, Wildschweine und Bären), die ihre Vorstellungen am 20. Oktober im Wladiwostoker Zirkus beginnt, ist einmalig. Und nicht nur deshalb, weil in der Arena ohne Netz Luchse, Bären und wilde Schweine arbeiten. Sondern deshalb, weil diese natürlichen Feinde gemeinsam arbeiten, gleichzeitig!

news.mail.ru - 16. Okt. 2007
Соколовых и Тюленевых в Рижский зоопарк пускали за пол цены
Sokolows und Tjulenjews durften zum halben Preis in den Rigaer Zoo
Am 14. Oktober feierte der Zoo sein 95jähriges Jubiläum. Besucher, in deren Vor- oder Familiennamen die Bezeichnung von Tieren vorkommt, zahlen ermäßigten Eintritt. Infolge dessen zahlten die Sokolows, Korowjews, Tjulenjews [Sokol = Falke; Korowa = Kuh; Tjulenj = Robbe] und die anderen Vertreter zoologischer Familiennamen im Rigaer Zoo nur den halben Eintrittspreis. Für jene aber, die eine Tierbezeichnung sowohl im Vor- als auch im Familiennamen hatten, war der Besuch des Zoos gratis.

toz.khv.ru - 15. Okt. 2007
Угощение для Балу
Bewirtung für Balu
Am Sonntag feierte der Wsewolod-Syssojew-Tiergarten "Priamurskij" sein fünfjähriges Bestehen. Die Einwohner von Chabarowsk, die hierher gefahren kamen, waren die ersten Besucher des Aviariums und des Farmhäuschens. Deren Eröffnung war speziell für den Jubiläumstag des Tiergartens vorgesehen. Von den "Farm"-Tieren waren die Kinder begeistert. Immerhin waren das die einzigen Tiere, die gestreichelt werden durften. Die Erwachsenen dagegen zogen das Aviarium vor. Die alteingesessenen Bewohner zogen, wie sie konnten, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Die Kragenbären Mascha und Kusja, aber auch die Braunbären Balu und Mascha waren ausgelassen und schlugen Purzelbäume, "verdienten" sich so ihre Büchsen Kondensmilch und Äpfel - die ihnen, ungeachtet des Verbots, barmherzige Besucher hinüberwarfen. Tigerin Rigma feierte am Jubiläumstag des Tiergartens den Einzug in die "neue Wohnung". Sie wechselte aus der Quarantäne in einen Käfig. Nebenan lebt Tiger Barchat, Rigmas möglicher Bräutigam. Der kleine Konzertplatz, von dem Musik dröhnte und Begrüßungsreden zu hören waren, lag neben dem Käfig des Luchses German. Dem gefiel das nicht. Er steckte seine Nase nicht aus dem Häuschen heraus, solange der Lärm nicht vorbei war...

kazan.kp.ru - 15. Okt. 2007
В цирке медведь напал на ребенка
Im Zirkus griff Braunbär ein Kind an
Das Chapiteau in dem kleinen Städtchen Solnetschnogorsk - ein Platz, der vielen der liebste ist. Am Samstag kam auch die Familie Glebow aus dem Dorf Redino, um die urkomischen Clowns und die gewandten Akrobaten zu sehen. Die Eheleute und das 10jährige Söhnchen konnten sich in ihrer Begeisterung nicht losreißen von der Arena, wo ein "Wunder" dem anderen folgte. Endlich betraten dressierte Bären die Manege - eine Nummer, vergöttert von der hiesigen Kinderschar. Dresseur Juri Petrow begann das Programm und plötzlich stürzte einer seiner Zöglinge, der 15jährige Bär Funtik, sich auf das Publikum (Juri meinte hinterher, es sei möglich, daß das Blitzlicht eines Fotoapparates das Tier erschreckt hat). Der Saal erstarrte vor Schreck. Die Bänke für die Zuschauer sind von der Arena durch nichts abgetrennt, Wächter, die fähig wären, das Raubtier zu verscheuchen, sind keine da... Der tobende Petz eilte direkt auf den auf einem Sitz in der ersten Reihe hockenden 10jährigen Jungen. Der Vater des Kindes, Sergej Glebow, sprang vom Platz auf, um sich vor den Sohn zu stellen. Bei dem Versuch, sich zu schützen, streckte er die Hand nach vorn aus. Im Saal entstand eine Panik. Der Dresseur, der dem Tier hinterher eilte, schleppte dieses mit Mühe weg von dem ganz bleich gewordenen Mann. Dieser hockte sich einen Augenblick später an der Manege nieder - blutüberströmt... "Der Bär zerriß mit den Krallen dem Mann eine Sehne der Hand", erzählten uns die Ärzte des Solnetschnogorsker Krankenhauses, wohin Sergej mit der "Schnellen Hilfe" gebracht wurde. Es mußte genäht werden. Wenn er nicht darauf gekommen wäre, sich mit der Hand zu schützen, der Bär hätte ihn wohl skalpiert. Zum Glück erwies sich Sergejs Wunde als nicht gefährlich. Der Mann wurde bald darauf aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen. Der Bär Funtik aber wird nicht mehr im Zirkus auftreten. Er kommt, so sein Dresseur, in einen Zoo oder einen Zwinger.

rus.delfi.lv - 14. Okt. 2007
Рижский зоопарк отмечает свое летие
Zoo Riga begeht 95. Jahrestag
Heute feiert der Zoo Riga sein 95jähriges Jubiläum. In diesem Jahr wird anläßlich des Zoo-Jubiläums die lang erwartete Giraffenanlage eröffnet, in der bereits zwei Giraffen, Pik und Periskop, leben, die erst vor kurzem in Riga eintrafen. Im Tiergarten wird man besonders den Besuchern gratulieren, deren Vor- oder Familienname die Bezeichnung von Tieren enthält. Diese Besucher, die eine Beziehung zur Fauna in ihrem Vor- oder Familiennamen nachweisen, zahlen einen ermäßigten Eintritt. Und für alle jene, die einen Tiernamen sowohl im Vornamen, als auch im Familiennamen aufweisen können, ist der Besuch des Zoos gratis. Im vorigen Jahr besuchten an den zwei entsprechenden Tagen 758 Besitzer solcher Familien- und Vornamen den Zoo, sie vertraten 92 Tierarten. Die Anzahl der zu Beginn dieses Jahres im Zoo registrierten Bewohner betrug 3528 Tiere in 443 Arten.

mignews.com - 14. Okt. 2007
Израиль: Гиппопотам покусал мальчика
Israel: Flußpferd biß Jungen mehrmals
Im Safaripark der israelischen Stadt Ramat Gan biß ein Flußpferd einen 12jährigen Jungen in den Oberschenkel. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 14. Oktober. Der Junge befand sich auf einer Exkursion im Safaripark - gemeinsam mit seinen Eltern. Als er aus dem Auto ausstieg, um ein Tier zu fotografieren, griff das Flußpferd ihn augenblicklich an. Der Verletzte wurde in das Sheba Medical Center in Tel Hashomer) gebracht. Laut Mitarbeiter der "Schnellen Hilfe", der nach dem Anruf in den Zoo kam, hat es das Flußpferd geschafft, den Jungen dreimal in den Oberschenkel zu beißen. Die Mitarbeiterin des Safariparks Sagit Horowitz sagte, "daß ein solcher Vorfall im Zoo in den ganzen 30 Jahren nicht passiert ist". "Transportmittel anzuhalten ist im Safaripark verboten, überall stehen Warnschilder in allen Sprachen", sagte sie. Horowitz fügte auch hinzu, daß "das afrikanische Flußpferd eines der aggressivsten Tiere ist, besonders wenn jemand in sein Territorium eindringt". "Selbst die Wärter begeben sich in den Lebensraum der Flußpferde nur mit dem Auto und verlassen dieses nicht, bevor die Situation nicht ungefährlich wird", ergänzte sie. Horowitz betonte auch, daß den Besuchern des Safariparks, solange sie in ihren Autos bleiben, keine Gefahr droht.

pnz.ru - 13. Okt. 2007
Не надо портить жизнь болотным черепахам!
Man muß den Sumpfschildkröten nicht das Leben ruinieren!
Zum Herbstbeginn kann man auf den Straßen der Stadt Pensa immer häufiger Sumpfschildkröten antreffen. Viele Städter glauben, daß ohne ihre Hilfe das Tier stirbt. Wie die Direktorin des Zoos Pensa sagt, werden die Sumpfschildkröten in den Zoo gebracht. Die Stadt wächst und es wird viel gebaut. Der natürliche Lebensraum der Sumpfschildkröten wird immer kleiner, sie treffen immer häufiger auf den Menschen. Die Leute, denen die Reptilien leid tun, nehmen sie mit nach Hause, und wenn sie dann sehen, daß die Tiere sich weigern zu fressen, bringen sie diese in den Zoo. Allein im Sommer gab es schon etwa hundert solcher Fälle. Diese Tiere, die übrigens auf der Roten Liste des Gebiets Pensa stehen, überwintern in Seen und Teichen. Bevor sie in Winterschlaf fallen, wühlen sie sich in den Schlamm ein. Wenn man plötzlich eine solche Schildkröte sieht, ist es deshalb besser, diese an ein Gewässer zu tragen. Sie findet dann selbst heraus, wo es für sie besser ist: in der Natur oder im Zoo.

piter.indymedia.ru - 13. Okt. 2007
Ударим велопробегом по железобетону экологической безграмотности!
Schreiten wir mit einer Fahrradtour ein gegen den Stahlbeton des ökologischen Analphabetentums
Unter dieser Losung lenken am 21. Oktober die Allianz für Tierrechte, die gesellschaftliche ökologische Bewegung "Sochranim Juntolowo" ["Für den Erhalt von Juntolowo"] und das Zentrum für Umweltinitiativen erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die ökologischen Probleme in Sankt Petersburg und die Verletzung der Menschen- und Tierrechte. Tierschützer und Ökologen machen eine Fahrrad-Tour rund um das Naturschutzgebiet Juntolowo, ein einzigartiges Naturterritorium, dessen Pufferzone die Beamten in ein riesiges Baugelände zu verwandeln beabsichtigen. Das Naturschutzgebiet Juntolowo liegt im Nordwesten Sankt Petersburgs. Das Naturschutzgebiet ist eines der wenigen in der Welt geschützten Naturterritorien (etwa 1.000 ha), das inmitten dichtbesiedelter Wohnviertel einer Millionenstadt liegt.

vesti.ru - 12. Okt. 2007
На пляже в ЮАР появился королевский пингвин
Ein Königspinguin am südafrikanischen Strand
Das unerwartete Erscheinen eines Königspinguins an einem der Strände von Kapstadt erregte sofort allgemeine Aufmerksamkeit und Entzücken. Mitarbeiter der Südafrikanische Gesellschaft zum Schutz der Küstenvögel, einer der Naturschutzorganisationen der Republik Südafrika fuhren unverzüglich an den Strand, als sie die Nachricht über das plötzliche Erscheinen des Gastes aus der Antarktis erhielten. Sie nahmen den unerwarteten Gast in ihre Obhut, dessen Artgenossen ließen sich schon viele Jahre nicht in diesen Gegenden sehen. Den Naturschützern blieb ein Rätsel zu lösen: wie konnte der Königspinguin aus der Antarktis bis an die Küste Südafrikas gelangen. Wohl kaum hat er die riesige Entfernung schwimmend zurückgelegt - der Vogel sah wohlgenährt aus und sein Körper trug keine Spuren einer langen ermüdenden Wanderung. Wahrscheinlich, so die Ökologen, hat der Königspinguin es fertig gebracht, auf irgendeinem Schiff nach Kapstadt zu gelangen.

news.yahoo.com - 11. Okt. 2007
Shabani the gorilla learns the ropes
TOKYO (AFP) - Sick of just hanging around, Shabani the gorilla has taken to walking the tightrope, delighting hundreds of visitors at a Japanese zoo. The 10-year-old Western Lowland gorilla is meant to hang on the rope but has started walking across it instead, flapping his arms to keep balance as onlookers cheer him on. "The rope is meant for hanging on but he started walking on it shortly after he got here," said Hiroshi Kobayashi, head of Higashiyama Zoo in the central city of Nagoya. "Gorillas climb trees in the wild but we have hardly seen them walking a tightrope," he said. Shabani, who weighs 110 kilogrammes (220 pounds), arrived in Japan from Sydney's Taronga Zoo in June before joining Higashiyama Zoo to breed with the three females there. He already appears close with Nene, who at 36 is more than three times his age. "She might seen a bit old," Kobayashi said, "but it is still fully possible to have a baby."

vdvsn.ru - 11. Okt. 2007
А каково высоколобым бутылконосам?
Wie steht es mit den Nördlichen Entenwalen?
Veröffentlicht wurde die neue Rote Liste des Gebiets Archangelsk. Auf der Liste stehen 203 seltene Arten von Vögeln, Säugetieren und Pflanzen, deren weiterer Verbleib auf unserer Erde gefährdet ist. Insbesondere Zwergschwan, Singschwan, Fischadler, Schelladler, Steinadler, Seeadler, Gerfalke, Wanderfalke. Von den Säugetieren Eisbär und Nowaja-Semlja-Ren.

wwf.ru - 10. Okt. 2007
40.000 тысяч тихоокеанских моржей заполнили лежбище около чукотского села Рыркайпий
40.000 Pazifische Walrosse belegen Lagerplatz in der Nähe der Tschuktschensiedlung Ryrkaipij
Für ihren Schutz sei es notwendig, eiligst ein geschütztes Territorium zu schaffen, meinen die Experten vom WWF. Erstmals in der ganzen Geschichte der Beobachtungen am Kap Koshewnikow in unmittelbarer Nähe der Siedlung Ryrkaipij entstand der größte Walroß-Lagerplatz an der arktischen Küste Rußlands. "Niemand hat erwartet, daß die Schutzmaßnahmen so schnell zum Erfolg führen werden", erzählt der Koordinator des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" auf Tschukotka Wladilen Kawry. "Selbst einige Wissenschaftler hatten Zweifel, als wir auf Vorschlag des WWF den Schutz zu organisieren begannen; jetzt sind hier sogar mehr Walrosse, als auf dem Lagerplatz in der Nähe der Siedlung Wankarem. Der Schutz wurde organisiert mit Kräften der einheimischen Abteilung der �Vereinigung der kleinen Völker des Nordens', hauptsächlich waren es Frauen, die die Arbeit verrichteten. Operativ arbeitete auch die Polizei, weil sich Liebhaber fanden, die sich an den Stoßzähnen der Walrosse bereichern wollten. Es wurden Fälle von Panik bekannt, die auf den Lagerplätzen provoziert wurden. Den im Gedränge umgekommenen Walrossen wurden die Stoßzähne herausgeschlagen. Für die Erhaltung der Walrosse muß man hier dringend ein geschütztes Territorium schaffen, dabei ist für uns die Erfahrung meiner Landsleute bei der Schaffung des Naturdenkmals �Kap Wangarem' sehr nützlich." Versuche der Walrosse, auf dem Uferstreifen zu lagern, wurden auch in der Nähe der Ansiedlungen westlich der Siedlung Ryrkaipij beobachtet, doch war die einheimische Bevölkerung auf diese Situation nicht vorbereitet - die Leute gingen sehr nahe an die Walrosse heran, ließen sich mit ihnen im Hintergrund fotografieren und verscheuchten so die Tiere. "Die Klimaveränderung führt dazu, daß den Sommer über Tschuktschensee und Ostsibirische See praktisch eisfrei sind", bemerkt der Direktor der Regionalprogramme des WWF Wiktor Nikiforow. "Mehrere Jahre altes Eis wandert nach Norden, das heißt, in den nächsten Jahren werden am arktischen Küstenstreifen der Tschuktschen-Halbinsel neue Lagerplätze entstehen. Die Walrosse überwinden auf dem Wege vom nördlichen Rand des driftenden Eises an die Küstenstriche Hunderte von Kilometern durch offenes Wasser, ohne eine Möglichkeit zum Ausruhen zu haben. Das seiner Eisdecke beraubte Meer muß öfter einen Sturm aushalten, das führt wahrscheinlich zum Tode einer großen Zahl junger Walrosse. Unsere gemeinsame Aufgabe: den Walrossen helfen, in dieser schweren Zeit am Leben zu bleiben."

wwf.ru - 8. Okt. 2007
Россиян скорее волнует цена черной икры, а не угроза исчезновения осетровых рыб
Der Preis für schwarzen Kaviars beunruhigt eher, als die Gefahr der Ausrottung der Störe
Urteilt man nach den Ergebnissen einer Untersuchung der unabhängigen Compagnie Romir, ist der Verbrauch an schwarzem Kaviar in den letzten zwei Jahren zurückgegangen, aber nicht deshalb, weil die Bürger das Aussterben der Störe beunruhigt, sondern wegen des hohen Kaviar-Preises. Die Anzahl der Störfische hat sich sehr schnell verringert aufgrund ihrer barbarischen Vernichtung wegen der Gewinnung des schwarzen Kaviars. 90% des schwarzen Kaviars, der auf den Markt kommt, wird illegal gewonnen. Die Anzahl der Störe im Kaspischen Meer hat sich in den letzten 15 Jahren 40fach verringert! Der WWF glaubt, daß wir alle gemeinsam die barbarische Ausrottung der Störartigen aufhalten können.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 17.10.2007
Eisbärin „Hallensia“ auf Reisen
Die kuschelig wirkenden Eisbären in der Wilhelma gehören zu den Lieblingen der Besucher und sind doch unberechenbare Wesen: Sie wirken friedlich-plüschig, aber hätten –bestünde die Gelegenheit- ihre Pfleger zum Fressen gern. Sie sehen aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben und fangen doch Enten im Flug. Sie kuscheln miteinander, und plötzlich fliegen die Fetzen. 2003 musste die Eisbärin „Larissa“ nach 10 Jahren einträchtigen Zusammenlebens wegen unüberbrückbarer Differenzen mit „Anton“ in den Zoo Karlsruhe umziehen. Nach wenigen weiteren Jahren friedlicher Dreisamkeit geriet nun „Hallensia“ zunehmend unter Druck. Offenbar ist den riesigen flauschigen Raubtieren mit zunehmendem Alter immer bewusster geworden, dass sie eigentlich Einzelgänger sind und jeder gerne gelegentlich und besonders in den Wintermonaten einen Teil der Anlage für sich hätte. Nachdem die Pfleger auch durch subtilste Umspe
rrmanöver nicht jeden dauerhaft zufrieden stellen konnten, trafen die Zoologen die schmerzliche Entscheidung: „Hallensia“ als die von den beiden anderen „Gemobbte“ muss gehen. Als neue Heimat bot sich der Zoo in Wien an, wo ein überaus umgänglicher, nicht dominanter Eisbärenmann mit jeder Menge Wiener Charme lebt. Was „Hallensia“ natürlich zunächst nicht wissen konnte – die Verladung in die eisbärensichere Transportkiste und die lange Autofahrt erfüllten sie wohl mit gewissem Unmut. Jedenfalls stiefelte sie in Wien erst mal missmutig durch ihr neues Reich und ignorierte den mitgereisten Pfleger völlig. Na ja, niemand schmollt ewig: Irgendwann wird sie es schon genießen, dass sie nicht mehr unterdrückt, sondern hoffentlich vielmehr umworben wird. Auch schmecken die Heringe in Wien sicher ebenso gut wie in Stuttgart. In der Wilhelma aber kann sich „Anton“ jetzt ganz „Corinna“ widmen – und wenn es Ehekrach g
ibt oder wenn beide während der Winterruhe gerne jeder für sich allein wäre, können die beiden nun durch den jetzt frei geworden Raum völlig getrennt werden, so dass keinerlei Stresssituationen mehr entstehen sollten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 17.10.2007
Hexen und Gespenster rüsten sich schon für Halloween-Party im Zoo

Herbstzeit ist Halloween Zeit: Wenn die Tage kürzer werden und die Bauern ihre ersten Kürbisse verkaufen, ist das Gruselfest der Geister und Hexen nicht mehr weit entfernt. Auch in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen rüstet man sich bereits zum traditionellen Halloween-Fest am 31. Oktober. Bei der Geister- und Hexenparty, die zwischen 17.00 und 22.00 Uhr auf dem gesamten Zoogelände stattfinden wird, verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wieder einmal in einen schaurigen Gespensterpark. Dafür sorgen die passende Dekorationen, eine schummrige Beleuchtung, künstlicher Nebel und eine Furcht einflößenden Geräuschkulisse aus Hexenlachen und Wolfsgeheul. Außerdem sorgen allerlei Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Zoogelände huschen, für die eine oder andere Überraschung. In der Gastronomie des Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden wieder passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert.

Zoo Duisburg, 17.10.2007
25 Jahre Zooschule im Zoo Duisburg

Die Zooschule im Zoo Duisburg kann mit Stolz in dieser Woche ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie wurde am 18.10.1982 eröffnet. Alljährlich wird sie von ca. 10.000 Schülern besucht. Seit Bestehen haben bereits mehr als 200.000 Schüler und Schülerinnen, Studenten und Lehramtsanwärter aus dem Großraum Duisburg und den umliegenden Städten das Angebot der Zooschule wahrgenommen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Terminen vor allem im Grundschulbereich sehr hoch, und daher sind nahezu alle Termine schon 6-8 Wochen nach dem Beginn des neuen Schuljahres ausgebucht. Zurzeit bieten 6 FachlehrerInnen Schülern jeder Altersstufe und Schulform die Möglichkeit, im Beisein ihrer Klassenlehrer Natur und Tiere im forschend-entdeckenden Biologieunterricht im Zoo zu erleben und zu „be-greifen“.Im Klassenverband oder in kleinen Gruppen erleben und beobachten die Schüler die Tiere in den Gehegen mithilfe von Beobachtungsbögen und vorbereiteten Aufgaben. Abschließend findet eine Nac
hbesprechung in den Zooschulräumen des Zoos oder vor den Gehegen statt. Eine Fülle erlebnisorientierter Themen weckt bei den Kindern und Jugendlichen Freude, Neugier und Interesse und fördert so ein Bewusstsein für Tiere, Natur und Umwelt. Zooschul-Unterricht will Natur erlebbar machen. Genaue Beobachtung führt nicht nur zu einem "Begreifen" mit allen Sinnen, sondern vor allem zu Staunen, Bewunderung und Faszination. Was uns fasziniert und was wir bewundern, sind wir eher bereit zu schützen und zu erhalten als Unbekanntes. Dabei machen die Tiere im Zoo die Schüler stellvertretend für ihre wilden Artgenossen auf deren Wert und Schutzwürdigkeit aufmerksam, denn Tiere sind besonders für Kinder Sympathieträger, an denen sich Zusammenhänge in der Natur leichter lernen und verstehen lassen. Natürlich kann dieses Ziel an einem einzigen Zooschul-Vormittag nicht vollständig erreicht werden, aber: mit Staunen fängt es an!

Tierpark Ueckermünde, 17.10.2007
Am Freitag nur 1 Euro Eintritt im Tierpark Ueckermünde

Am Freitag, dem 19. Oktober, gibt es ein Ereignis im Tierpark Ueckermünde: die Eröffnung des ZOOlarium. Das ist ein Umweltbildungsbereich, der sich mit der Naturgeschichte der Region am Stettiner Haf