Liebe Leser,
lange gab es keinen
ernstzunehmenden Zootest mehr. So etwas ist ohnehin eine undankbare
Aufgabe, denn allen kann man es nie recht machen. Insofern hat der STS (Schweizer
Tierschutzverein) durchaus eine beachtliche Fleißarbeit
abgeliefert,
und bei fast allen schweizer Zoos, die ich kenne (die meisten)
würde
ich auch das Fazit unterschreiben - nur oft nicht die Begründung
oder
gar die Einzelbewertungen. Es reicht halt für einen Test
nicht aus, nur einmal durch einen Zoo zu gehen und sich aus dem
einmaligen Eindruck ein Gesamturteil zu bilden. Zu häufig
ließ sich der
Autor durch den optischen Eindruck der Gehege leiten, zu sehr ist
"mangelnde Rückzugsmöglichkeit" oft das bestimmende
Kriterium. Leider
krankt der Bericht zudem an Aussagen, die eher einem Schulaufsatz
entstammen könnten ("Der Marder muss oft gesucht werden. Das
relativ
scheue Tier ist so sehr gut gegen Besucher abgeschirmt"), und an
fehlerhafter Recherche (in Basel leben z.B. gar keine asiatischen
Elefanten). Schade.
Doch
muß man dem
STS immerhin bescheinigen, sich mit dem Thema ernsthaft und ohne
grundsätzliche Anti-Zoo-Haltung gewidmet zu haben - erst Recht im Vergleich mit dem, was der
Österreichische Tierschutzverein in den letzten Wochen verzapft hat. Dann sollten auch die Zoos nicht
in den Reaktionen über das Ziel hinaus schießen.
Pech,
wie
einst Lübeck beim Stern-Test,
haben jene Kleinstzoos, die irgendwie auf die Liste gerutscht sind:
immerhin gibt es mehr als doppelt so viele Tierparks in der Schweiz. Eine Käfigansammlung
wie in Bad Ragaz, die den Namen Zoo nicht verdient, oder die
Lobpreisung "weißer Tiger" kann man auch nicht schönreden. Nochmal davon gekommen sind
solche, die warum auch immer nicht getestet wurden (Magliaso, z.B.).
Und wie bei früheren Zootests auch: Die Zoos, die gut
abgeschnitten
haben, sind stolz darauf, andere kritisieren den Test
grundsätzlich.
Wenn
Sie diese
Woche etwas wirklich Unseriöses lesen wollen, werden Sie aus
Nowosibirsk gut bedient: die Ankündigung, bald "einen
Elefanten" und Delphine halten zu wollen, spricht Bände. Zudem werden Buntmarder, die
anvisierte Währung für Elefantenkäufe, keineswegs nur in
Nowosibirsk
gezüchtet. (Der gleiche Zoo brüstete sich bereits damit,
Kaplöwen nach
Südafrika geliefert zu haben.)
Dirk Petzold
Zum Start des Kinofilms im Verleih Universum Film wurden
uns fünf
der Begleitbücher zur Verfügung gestellt,
die unter den Lesern der Zoopresseschau verlost werden.
Wenn Sie eines der Bücher erhalten möchten, schicken Sie
bitte ein
E-Mail (mit Namen und Postanschrift)
an die Redaktionsadresse redaktion@zoo-information.de. Wir wünschen viel
Glück!
Überleben
in der Arktis: Eisbären und Walrosse in Zeiten des Klimawandels
Das Buch zum Film „Königreich Arktis“
Es erzählt in bewegenden Bildern das Leben zweier Tierkinder
oberhalb
des Polarkreises. Der eindrucksvolle Bildband zeigt die schönsten
Fotos
von „Nanu“, dem Eisbären, und „Seela“, dem Walross, in ihrem Reich
aus
Schnee und Eis. Der Weg vom behüteten Jungen zum erwachsenen
Raubtier
ist voller spannender und lustiger Erlebnisse. Die märchenhaft
schöne
Landschaft verleiht den Bildern dieser Tierdokumentation einen fast
schon poetischen Reiz. Doch droht eine neue Gefahr: Ihre eisige Heimat
beginnt zu schmelzen. Eine Herausforderung, die sie nur mit Hilfe all
ihrer Instinkte und vor allem mit ihrem Scharfsinn meistern
können. Das
Buch „Königreich Arktis“ zeigt 140 Farbfotos auf 160 Seiten. Es
kostet
22,95 und ist ab Oktober im Handel erhältlich.
|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
Website
des STS
(links unten überspringt man die Kampagne) Achtung, Navigation
produziert Fehler und läuft nicht mit allen Browsern
Download
des kompletten Zootests (PDF)
affolternonline.ch
- 15. Okt. 2007
Tierschutz
testet Zoos - Zürich wegweisend
Der Zoo
Zürich ist unter den grossen Schweizer Zoos punkto Tierhaltung
wegweisend. Zu diesem
Schluss kommt der Zoobericht des Schweizer Tierschutz (STS). Für
den
STS-Zoobericht wurden im Frühjahr und Sommer in 15 Zoos über
70
Gehege untersucht,
wie der STS mitteilte. Dabei wurde die Haltung von rund 40 kleinen und
grossen Tierarten
ins Auge genommen. Verfasst wurde der Bericht von Peter Schlup von der
Fachstelle
Wildtiere des STS. Der Bericht erhebe keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Alle Anlagen -
auch die
im Bericht kritisierten - seien jedoch bewilligt und genügten den
Anforderungen
der Tierschutzverordnung. Unter den grossen Schweizer Zoos hebt der
Bericht den Zoo Zürich
hervor. Hier fänden
sich immer mehr Beispiele von moderner, artgemässer
Zootierhaltung.
Wegweisend sei
diesbezüglich die Masoala-Halle. Lobenswert sei aber auch das
Engagement des Zoos
für den Naturschutz. Gute Noten erhält auch der Basler Zolli:
Der
Wille, den Tieren bessere
Gehege zur
Verfügung zu stellen sei da, heisst es im Bericht. Die besten
Noten
erhalten der Wildpark Langenberg in Langnau a. A. und
der Berner
Tierpark Dählhölzli. Im Wildpark Langenberg würden
vorwiegend
einheimische Wildtiere
in grosszügigen Gehegen gehalten, heisst es im Bericht. Im
Dählhölzli
werde seit
1997 konsequent die Politik «Mehr Platz für weniger
Tiere» verfolgt.
Kanton Online - 15.
Okt. 2007
Wildpark
Langnau schweizweit Top
Ein Ziel
hat sich der Langnauer Wildpark ganz oben auf seine Flagge geschrieben:
heimische
Wildtiere sollen ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden.
Nach
dem Urteil
von Schweizer Tierschutz gelinge dies auch sehr gut. Der Park, der der
Stadt Zürich
gehört, ist ohne Eintritt für jeden interessierten Besuchbar.
Der
Wildpark bekam
beim Test keine negative Beurteilung. Besonders beeindruckt waren die
Tester vom Gehege der Braunbären. Es
sei ein wahres
Vorzeigegehege, in dem die Bären selbst Höhlen graben
könnten und sehr
gut von den
Besuchern aus sicherer Entfernung beobachten werden könnten.
20minuten - 15.
Okt. 2007
Zentralschweizer
Zoos über
Tierschutzbericht erzürnt
Der Schweizer
Tierschutz kritisiert die Tierhaltung im Tierpark Goldau und in Toni’s
Zoo. Diese
zweifeln an der Seriosität des Berichts. Der STS-Zoobericht
kritisiert
den Tierpark Goldau unter anderem dafür,
dass die
frei laufenden Tiere von Besuchern unkontrolliert gefüttert werden
können und dass
den Stieren der Hirscharten aus Sicherheitsgründen die Geweihe
abgesägt
würden.
Hauptsächliche Kritik an Toni’s Zoo: Die Tiere hätten zu
wenig
Rückzugsmöglichkeiten.
Der Bericht räumt aber ein, dass beide Unternehmen die
Anforderungen
der geltenden
Tierschutzverordnung einhalten. Doch nun wehren sich die beiden
Zoo-Chefs. «Bei mir wurde Kritik an der
Haltung
des Brillenkaimans geübt, den ich seit drei Jahren nicht mehr
halte»,
sagt Toni
Röösli. Zudem habe er ein Wildtiergehege, das als zu klein
eingestuft
wurde, mittlerweile
neu gebaut. Felix
Weber, Direktor
des Tierparks Goldau, wirft dem STS gar Inkompetenz bei Wildtieren vor.
Der Verfasser des Berichts, der Zoologe Peter Schlup, gibt zu, dass ihm
beim Brillenkaiman
in Toni’s Zoo ein Fehler unterlaufen ist. Dass ein neues Wildtiergehege
gebaut werde,
sei ihm bewusst gewesen. «Im Vorwort wird darauf hingewiesen,
dass in
fast allen
Zoos gebaut wird», so Schlup. Dem Vorwurf, er kenne sich bei
Wildtieren
gar nicht
richtig aus, widerspricht er aber vehement: «Das sind kleinliche
Vorwürfe, wenn
keine anderen Argumente vorhanden sind.»
Zisch - 16. Okt.
2007
Tierschutz
attackiert Tierpark
Der Schweizer Tierschutz kritisiert in seinem Zoobericht diverse Zoos.
Darunter
auch den Tierpark Goldau. 15 Zoos hat der Schweizer Tierschutz (STS)
getestet. Fünf davon werden
nicht zum
Besuch empfohlen, darunter Tonis Zoo in Rothenburg. Kritik gibts aber
auch am Tierpark Goldau. «Die aktive Fütterung der
Tiere und das
Absägen der Geweihe sind negativ zu bewerten», schreibt der
STS in
seinem soeben
erschienenen Zoobericht. Tierparkdirektor Felix Weber reagiert mit
harscher Kritik auf den
Zoobericht. «Ich
spreche dem Verfasser dieses Berichts die Fachkompetenz ab.» Eine
solche Qualifizierung
der einzelnen Zoos sei ein «Graus».
Stadt 24 - 15. Okt.
2007
Schweizer
Tierschutz
testet
Zoos
Schlechte
Noten hat der Schweizer Tierschutz (STS) dem Zoo Bad Ragaz und dem
Plättli-Zoo Frauenfeld
erteilt. Deutlich besser schnitt der Walter-Zoo Gossau ab. Der
Walter-Zoo sei im Wandel und verbessere sich schrittweise, heisst
es im Communiqué
des STS vom Montag. Als positiv wurde etwa die Haltung der Schimpansen
beurteilt;
wenig tiergerecht würden Tiger, Leoparden, Panther und Alligatoren
gehalten. Der
Zoo plant den Bau einer neuen Raubtieranlage. Auch Knies Kinderzoo in
Rapperswil hat laut STS mit der neuen
Giraffenanlage einen
Schritt in die richtige Richtung getan. Pädagogisch werde Einiges
geboten. Ungenügend
sei die Haltung der Elefanten, Nashörner und Seelöwen. Vieles
basiere
noch auf Schaueffekten,
die vom Zirkus beeinflusst seien. Sämtliche Zoos - auch die
kritisierten - genügten den Anforderungen der
Tierschutzverordnung,
räumt der Tierschutz ein. Die Anlagen seien alle bewilligt und
legal.
Der STS untersuchte
15 Schweizer Zoos. Beurteilt wurden vor allem die Gehege und die
artgerechte Haltung
der Tiere.
mzbern.ch - 15.
Okt. 2007
Gute
Noten für Berner Zoos
Bei der
Bewertung von Zoos durch den Schweizer Tierschutz (SZS) schneidet der
Kanton Bern
mit einer Ausnahme gut ab. Der Berner Tierpark Dälhölzli sei
dank
zukunftsorientierter
Leute «auf der richtigen Linie», schreibt der STS. Das
Motto «Mehr
Platz für weniger Tiere», werde ernst genommen, lobt
der STS in
seiner Wertung. Da das Dälhölzli seine Aufgabe bezüglich
Bildung und
Pädagogik in
vielfältiger Weise wahrnehme, könne der Besuch «mit
gutem Gewissen»
empfohlen werden.
Dem Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen bei Biel attestiert der
STS eine
Wandlung zum Guten. Die «wirklich schrecklichen
Tierhaltungen» früherer
Jahre gebe
es nicht mehr. Der Tierpark «John’s kleine Farm» in
Kallnach hält seine
Tiere laut STS
trotz beschränkter
Möglichkeiten grundsätzlich gut. Der Besuch lohne sich,
sofern man
gerade in der
Gegend sei. Die Siky Ranch in Crémines im Berner Jura bezeichnet
der
STS als
«schlechtes Beispiel
eines Zoos». Besonders
fragwürdig sei die Zucht von weissen Tigern, mit denen der Halter,
ein
ehemaliger
Dompteur, Vorstellungen bietet. Der STS empfiehlt, diesen Zoo zu meiden.
Ad-Hoc-News
- 17. Okt. 2007
Schimpanse
Franzl ertrinkt...
Schimpanse Franzl ist am Dienstag im Münchner Tierpark Hellabrunn
bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nach Angaben des Zoos ist der Affe
in dem
Wassergraben ertrunken, der das Tiergehege von den Besuchern trennt. Im
Tierpark konnte man sich nicht erklären, warum der Schimpanse
über den
Elektrozaun ins Wasser sprang. Möglicherweise habe er sich von
Besuchern
provoziert gefühlt und seine Familie verteidigen wollen. Franzl
war 22
Jahre alt und nach Zooangaben eine «herausragende
Tierpersönlichkeit». Der
Unfall habe große Trauer im Tierpark ausgelöst. Der Zoo
sucht nun
Zeugen, die
den Vorfall beobachtet haben.
Merkur
Online
Ertrunken
im Zoo: Wurde "Franzl" gereizt?
Noch wollen die Zoo-Mitarbeiter auch nicht nachdenken, wie sie ihrem
Chef die Nachricht von Franzls Tod überbringen sollen.
Planung
und
Bau
Mitteldeutsche
Zeitung - 15. Okt. 2007
Tierparade
und Taufe locken viele Besucher
Aschersleben.
Erstmals dürfen die Besucher zum Herbstfest im Zoo den geplanten
Abenteuer- und
Lehrpfad rund um die Tigeranlage entlangwandern. Noch befindet sich der
Pfad baulich
in den Anfängen. "Die ganze Tigeranlage kann von der Brücke
nicht
eingesehen
werden. Oft halten sich die Tiere aber gerade in diesem Teil auf",
erklärt
Zoochef Dietmar Reisky. Auf dem Pfad gebe es dann von allen Seiten eine
gute Sicht
auf die Tiger. Für die Kinder seien ein paar abenteuerliche
Spielmöglichkeiten vorgesehen.
Am Ende des künftigen Pfades bleibt Reisky stehen und lenkt die
Blicke
der Besucher
auf eine heute noch bewachsene Fläche. "Hier planen wir eine
Erweiterung der
Tigeranlage zu einem weiteren größeren Gehege. Dafür
suchen wir
dringend Sponsoren",
erklärt Reisky. In zwei Jahren, so hofft er, könnte die
Anlage mit
einem Teich und
Hügel fertig sein. Nächstes Ziel des Rundgangs sind die
Streifenhyänen.
"Die ehemalige
Tigeranlage
ist auch für die Hyänen zu klein. Für sie ist der Umbau
der jetzt
völlig verwilderten
Schweineanlage geplant", lässt Reisky die Besucher wissen.
Ruhr
Nachrichten - 12. Okt. 2007
Teich
und Volieren im Stadtgarten werden aufgefrischt
Wattenscheid
- Auf einen modernen Stand sollen in den nächsten Jahren die
Volieren
im Wattenscheider
Stadtgarten gebracht werden. Dies ist die Kernaussage eines
Sachstandsberichtes,
um den die UWG-Ratsfraktion gebeten hatte. Fertig gestellt ist
mittlerweile das Domizil für die Kolkraben, mit 110 Quadratmetern
deutlich größer als die ursprüngliche Anlage. Als
nächste Maßnahme sind
Umbau und Erweiterung des Storchengeheges
vorgesehen. Beim Umbau der Volieren spielt der Schutz vor
möglichen
Diebstählen
eine wichtige Rolle. Die einfachen Maschendrahtgitter sollen nach und
nach durch
stabilere Gitter ersetzt werden. Als Standort für die
vorgeschriebene
Quarantäne-Station bietet sich aus Sicht der
Fachverwaltung das ehemalige Ziegengehege an. Da das dortige
Gebäude
für einen Umbau
nicht in Frage kommt, soll ein Container aufgestellt werden.
Veränderungen erwartet die Besucher künftig auch in Sachen
Tierbestand.
Im Vogelpark
richtet sich das Augenmerk künftig auf die Zucht vorrangig
einheimischer, teils
vom Aussterben bedrohter Hausgeflügelrassen. Die anderen
Vogelgruppen,
wie Störche, Eulen und die Papageien sollen auch weiterhin
den Park bereichern.
swex.de - 12. Okt.
2007
CSU
will Attraktivität des Wildparks weiter steigern
Schweinfurt. Die CSU-Fraktion im Schweinfurter Stadtrat möchte
90.000
Euro in
die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes mit Automatenraum im
Wildpark
Eichen stecken.
Mit dieser Maßnahme könnte ihrer Ansicht nach "ein
wesentlich besucher-
und
mitarbeiterfreundlicherer betrieb" ermöglicht werden. Zudem
ließe sich
durch
den Einbau einer zeitgemäßen Heizung der Energieverbrauch
reduzieren.
Stadtrat Rüdiger Köhler, der den Antrag namens seiner
Fraktion
einbringt, lobt ausdrücklich
die bisherige Eigeninitiative des Forstamtes, durch die die
Attraktivität des Wildparks
beständig gesteigert worden sei. Die nun beantragte Maßnahme
sähe die
CSU gerne im kommenden
Jahr verwirklicht.
Bote
der Urschweiz - 17. Okt. 2007
Tierpark erhielt die Baubewilligung
Goldau. Die Baubewilligung für die Umzäunung des zwei
Hektaren
umfassenden
Geländes liegt seit geraumer Zeit vor. Jetzt wurden auch die
Umweltverträglichkeitsprüfung und die Altlastsanierung
genehmigt. Damit
sind
die beiden letzten Hürden übersprungen, um mit dem Bau der
grossen
Wolf- und Bärenanlage
im «Grosswiyer» einen grossen Schritt in die Zukunft machen
zu können.
Wie Tierpark-Präsident Bernhard Reutener auf Anfrage erklärt,
möchte
man noch
im laufenden Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen, sodass man etwa
Mitte 2009
die neue Anlage in Betrieb nehmen könnte. Finanziert werden soll
das
Projekt
vorwiegend aus Spenden und Zuwendungen. Realisiert werden soll eine
naturnahe, Bäche, Wald, Felsen, Feuchtgebiete und
Teiche einbeziehende Landschaft. Man ist auch zuversichtlich, dass sich
Wolf und Bär gegenseitig vertragen, wie
Bernhard Reutener sagt. Für den anderen Fall sei eine Trennung in
zwei
Gehege
vorgesehen. «Für die Aufzucht der Jungtiere müssen wir
sowieso eine
abgetrennte
Anlage erstellen», so Reutener.
PresseBox
- 17.
Okt.
2007
Pilkington
ActivTM sorgt für klaren Durchblick bei den Zebramangusten
Als Mitglied des Fördervereins des Zoos Hellbrunn in Salzburg,
Österreich, hat der Glashersteller Pilkington die neue Anlage
für die
afrikanischen Zebramangusten und das große Affenhaus mit dem
selbstreinigenden
Glas Pilkington ActivTM ausgestattet. Die Savannenanlage als
Herzstück
des Afrika-Bereiches im Zoo Hellbrunn in Salzburg
wurde um ein Gehege erweitert. Zwischen afrikanischen Lehmhütten,
Geparden,
Nashörnern und Pinselohrschweinen fühlen sich die
zutraulichen
Mangusten
sichtbar wohl. "Es ist die erste Anlage, die komplett vom
Förderverein
des
Zoos finanziert wurde", so Mag. Sabine Grebner, die Direktorin des
Tiergartens. Nach dem Bau des neuen Affenhauses ist die Anlage der
munteren Schleichkatzen
bereits das zweite Projekt im Zoo Hellbrunn, an dem Pilkington
mitwirkt. Für
das große Affenhaus kam Pilkington ActivTM, ausgeführt als
Verbundsicherheitsglas
in 8 mm Einscheibenglas (ESG) zum Einsatz. Durch die spezielle
Beschichtung der
Gläser werden organische Verschmutzungen aktiv zersetzt und der
nächste
Regen
spült diese einfach ab. Dauerhaft fleckenlose Sauberkeit ist somit
garantiert
und ständiges Putzen nicht mehr notwendig. Bei einer längeren
Trockenperiode genügt schon ein
Abspritzen der Gläser mit Wasser.
Aktionen
PresseAnzeiger
Die
Fotocommunity Fototreff24.de startet Wettbewerb "Zoo-Kalender"
Ein etwa 6-monatiger Wettbewerb zum Thema "Zoo" hat bereits begonnen
und wartet auf Zoo-Fotos für einen guten Zweck. Bis zum
15.März 2008
können in 12 verschiedene Kategorien die schönsten Zoo-Fotos
hochgeladen werden. Die Gewinnerfotos zieren jeweils ein Kalenderblatt
mit namentlicher Erwähnung des Fotografen. Hintergrund des etwas
außergewöhnlichen Wettbewerbs ist folgender: Fototreff24.de
möchte mit
den 12 Siegerfotos einen Zoo-Kalender für das Jahr 2009
produzieren und
vermarkten, um mit einem wünschenswert hohen Erlös die
Stiftung
Artenschutz zu unterstützen. Mit dem Beitrag hilft Fototreff24.de
der
Stiftung bei deren Bemühungen bedrohte Tierarten
zu retten, zu schützen und zu erhalten. http://www.stiftung-artenschutz.de/
Mitmachen kann jeder, der sich für die Tier-Fotografie begeistert
und
sich kostenlos bei http://www.Fototreff24.de
regristriert.
Der Zoo-Kalender 2009 kann in Kürze im Shop von Fototreff24.de
vorreserviert werden.
http://www.fototreff24.de/act/contest/id/8/ft24_zoo-kalender_2009_fuer_einen_guten_zweck.html
Hamburger
Abendblatt -
11. Okt. 2007
So
bereiten sie sich
auf Hagenbeck vor
Nur noch
drei Tage, dann wird es ernst. Frühes Aufstehen. Schwere
körperliche
Arbeit. Gefährliche
Tiere. Und das alles bei Wind und Wetter. Doch sie haben es nicht
anders gewollt:
Sechs Hamburger werden die kommende Woche ihren persönlichen Traum
leben und bei
der großen NDR-90,3-Aktion "7 Tage Hagenbeck" als
Hobby-Tierpfleger den
exotischen Tieren des Hamburger Tierparks ganz nahe kommen. Das
Abendblatt begleitet
sie dabei. "7 Tage Hagenbeck" startet am Montag, den 15. Oktober. Bis
zum Abschlusstag
am Sonntag, den 21. Oktober, werden die Hobby-Tierpfleger bei ihrer
Arbeit in den
Gehegen zu sehen sein.
Hamburger
Abendblatt -
16. Okt. 2007
Sieben
Tage Hagenbeck - der erste Arbeitstag
Ein klein wenig kalte Füße hatte Holger Theissen dann doch.
Bereits um
kurz nach
halb sechs Uhr morgens stand der 38-Jährige vor den Toren vom
Tierpark
Hagenbeck
- 25 Minuten zu früh. Die Aufregung vor seinem ersten Tag als
Tierpfleger. Für ihn
und fünf weitere Hamburger startete gestern die große Aktion
"7 Tage
Hagenbeck"
von NDR 90,3 mit dem Abendblatt. Eine Woche, die sich die sechs
Teilnehmer extra
freigenommen haben, um im Tierpark so richtig mit anzupacken, zu
füttern, zu reinigen
und den kleinen, aber auch den großen Tieren ganz nah zu sein.
newsropa
- 17.
Okt.
2007
Tag
der offenen Tür: Am 31. Oktober kostenlos den Thüringer
Zoopark in
Erfurt
besuchen
Zum
Reformationstag, am 31. Oktober, findet im Thüringer Zoopark
Erfurt ein
Tag der
offenen Tür statt. Jedermann, ob Groß ob Klein, ist recht
herzlich
eingeladen,
die Tiere im Zoopark zu besuchen. Und das Tolle ist, der Eintritt ist
an diesem
Tag für alle frei! Und zu erleben gibt es auch wieder eine Menge,
denn
von 10 – 16 Uhr finden
tolle Veranstaltungen statt. So kann man auf dem Bauernhof
Kutschfahrten
unternehmen oder auf Pferden reiten. Wer sich so richtig austoben
möchte geht
in die große Hüpfburg. In der Zoo- und Naturschule gibt es
eine Mal-
und
Bastelstraße und man kann sein Wissen beim großen Zoo-Quiz
testen, es
gibt auch
tolle Preise zu gewinnen!
Auch der
Eintritt im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ist an diesem
Tag fei.
Verlagsgruppe
Kreiszeitung
- 16. Okt. 2007
BREMERHAVEN:
Tiere mit
ganz eigenem Charakter
Zum "Zootag" bekamen die Besucher Einblicke hinter die Kulissen in
Deutschlands kleinstem öffentlichen Zoo, dem Bremerhavener Zoo am
Meer.
Zu erfahren gibt es an diesem Tag eine Menge, etwa über den Beruf
der
Zootierpfleger.
"Wir bekommen jährlich 200 Bewerbungen", so Zoodirektorin Dr.
Heike
Kück,
"aber die wenigsten wissen Bescheid." Thomas Grunert, Tierpfleger seit
1995, gefällt seine Arbeit. Extra
dafür hat er
eine Taucherausbildung absolviert. Die vielen Sicherheitsglasscheiben
in den sieben
Becken wollen gereinigt werden. In etwa einer Stunde muss er das
schaffen. Daniel Zieger ist im Rahmen eines
Tierpfleger-Austauschprogrammes mit
dem Tiergarten
Nürnberg hier. Dort betreut er Robben. Über Mikrofon
erläutert er
während der Fütterungen
das Training mit der so genannten "Positivdressur": niemals strafen,
nur
belohnen.
Freie
Presse
- 13. Okt. 2007
"Freie
Presse" lädt am Sonntag zum Familientag in den Tierpark ...
Chemnitz.
Auf eine tierische Expedition können sich die Chemnitzer am
Sonntag von
10 bis 17
Uhr beim großen Familientag der „Freien Presse“ im Tierpark
begeben.
Dabei gibt
es in der über 10 Hektar großen grüne Oase am Rande der
Stadt
Spannendes zu entdecken.
So können sie sich auf einen Entdeckungspfad mit sieben
Stationen begeben,
wo ihnen die Tierpark-Mannschaft Besonderheiten und Attraktionen der
Einrichtung
zeigt. Kinder und Erwachsene sind eingeladen, das Leben von Zebra,
Löwe
und Co.
auf einer spannenden Entdeckungsreise zu erkunden. Den Rundgang
unternehmen sie
gemeinsam mit Tierpark-Führern, die aus dem Nähkästchen
plaudern werden
und viel
Interessantes aus dem Alltag der Tiere und Pfleger zu berichten haben.
Freie
Presse -
14.
Okt. 2007
4000
Besucher im
Tierpark Chemnitz
Chemnitz.
Rund 4000 Gästen drängten am Sonntag bei fast sommerlichem
Wetter in
den Chemnitzer
Tierpark. Dorthin hatte die "Freie Presse" zum Familientag geladen und
eine kleine Wissenstraße für junge Tierforscher
eingerichtet, auf deren
Pfad sich
sieben Stationen befanden.
Kanal8
- 12.
Okt.
2007
Chemnitzer
Tierpark ist auch im Herbst einen Besuch wert
Der Tierpark
Chemnitz und das Wildgatter in Rabenstein laden auch im Herbst zu einem
Bummel ein. Denn die Tiere legen keine Winterpause ein. Einige Bewohner
wie das Zwergflusspferd
Chippo und seine Familie ziehen sich zwar in die Innengehege
zurück.
Sie sind aber
auch dort gut zu beobachten. Während der Herbstferien gibt es
zudem
wieder täglich die beliebten
Tierpflegertreffs. Treffpunkt zur Kurzführung ist jeweils 14 Uhr
am
Kassenhäuschen.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 16. Okt. 2007
Kastanien
bis zum
Abwinken
Kastanien und Eicheln regnete es gestern Morgen für Hirsch Heinz
und
seine
Sippschaft in Hellenthal. 50 Kinder des katholischen Kindergartens St.
Anna
waren dabei, als die Tiere im Wildgehege ein ganz besonderes Futter
erhielten.
Bereits im dritten Jahr lieferte die Firma Haribo mit Sitz in Bonn
Winterfutter
an. In der ehemaligen Bundeshauptstadt können Kinder
alljährlich
Kastanien und
Eicheln abgeben. Als „Lohn“ für die gesammelten Waldfrüchte
gibt es im
Gegenzug
Gummibärchen. Für Kastanien ist der Tauschwert 10:1, für
Eicheln 5:1,
berichtete
Haribo-Pressesprecher Marco Alfter. In diesem Jahr landeten rund 300
Tonnen im
Unternehmen. Firmenchef Dr. Hans Riegel verteilt die Futterware nun an
verschiedene Wild- und Tiergehege. Seit drei Jahren kooperiert die
Firma Haribo, wenn es um die Verteilung des
Futters geht, mit dem Deutschen Jagdschutzverband. Der
Jagdschutzverband
initiierte auch die Einrichtung der Webcam.
Stuttgarter
Nachrichten - 12. Okt. 2007
Hua
Shan, Mei
Yue, Zhu Wa oder Fu Long Zoo sucht Namen für Pandababy
Das
Wiener Pandababy mit dem vorläufigen Rufnamen "Krümel" soll
per
Internet-Abstimmung
einen offiziellen Namen erhalten. Da der sieben Wochen alte Bär
wie
seine Eltern der Volksrepublik China gehöre, sei
diese für die Namensgebung zuständig, teilte der Tiergarten
Schönbrunn
am Freitag
mit. Das Land hat vier Namen vorgeschlagen, die der Zoo auf seiner
Homepage zur
Abstimmung gestellt hat. Besucher können nun per Mausklick
entscheiden,
ob das Pandababy, das mit großer
Wahrscheinlichkeit männlich ist, "Hua Shan" (einer der fünf
heiligen
Berge
in China), "Mei Yue" (Schöne Musik), "Zhu Wa" (Bambusjunge)
oder "Fu Long" (Glücklicher Drache) heißen soll.
Wiener Zeitung - 12.
Okt. 2007
Neuer
Name für das Panda-Baby gesucht
Es hat sich
"ausgekrümelt" im Tiergarten Schönbrunn: Das Panda-Baby wird
seinen
Interimsnamen
in Kürze gegen einen echten eintauschen. Die Auswahl trifft nicht
etwa
der Pfleger
oder die Zoo-Direktorin - nein, ganz Österreich kann bei dem
Entscheidungsprozess
mitwirken. Auf der Schönbrunner Website warten vier Namen darauf,
einen
Sieger zu
küren. Ende Oktober soll das
Ergebnis vorliegen, Ende November erfolgt die Taufe.
hr online - 16.
Okt. 2007
Giraffenbaby
heißt Nala
Das kleine
Giraffenbaby im Zoologischen Garten Frankfurt, das am 22. September das
Licht der
Welt erblickte und für das der Hessische Rundfunk die Patenschaft
übernommen hat,
wird den Namen Nala tragen. Fünf Vorschläge schafften es
in die engere
Auswahl, aus denen die Zuschauer und Hörer dann wiederum
wählen
konnten: Nadhari,
Nadira, Naima, Nala und Noemi. Nala hat das Rennen gemacht, rund die
Hälfte aller
abgegebenen Stimmen entfiel auf diesen Namen. Vorgeschlagen hat ihn
Alexandra Dworschak-Schmidt
aus Biedenkopf, weil ihr der Name Nala im Film „Der König der
Löwen“ so
gut gefallen
hatte – im Film war Nala allerdings keine Giraffe, sondern eine
Löwin.
hr online - 11. Okt.
2007
Für
das Giraffenmädchen stehen fünf Namen zur Wahl
Knapp drei
Wochen nach seiner Geburt im Frankfurter Zoo bekommt das Giraffenbaby,
für das der
Hessische Rundfunk (hr) die Patenschaft übernommen hat, einen
Namen.
Aus über 2.000
Einsendungen haben hr und Zoo fünf Namen ausgewählt, die bis
Montag,
15. Oktober,
im Internet unter www.giraffe.hr-online.de
zur Abstimmung stehen. Die
Zuschauer
des hr-fernsehens und die Hörer von hr3 können wählen,
ob das
Giraffenjunge Nadhari,
Nadira, Naima, Nala oder Noemi heißen wird. Unter den Teilnehmern
wird
ein Gewinner ausgelost, der als Pate eingetragen wird und am Patentag
des Zoologischen
Gartens Frankfurt teilnehmen darf.
Freie
Presse - 16. Okt. 2007
Leomädchen
stehen kurz vor ihrer Taufe
Limbach-Oberfrohna.
53 Leser haben sich an der Namenssuche für die drei
Leopardenmädchen im
Limbacher
Tierpark beteiligt. In dieser Woche wird die Jury darüber
entscheiden,
wie die am 5. August geborenen Sprösslinge der Chinesischen
Leoparden
Kiara und
Kim heißen werden. Und am 23.Oktober ab 14.30 Uhr soll das
Geheimnis
über die Namen
der Drillinge gelüftet werden.
Münstersche
Zeitung -
16. Okt. 2007
Der
Waschbär riskiert einen Blick
Metelen.
Mittelalterlich ging es am Wochenende im Abenteuerzoo zu. Eine
farbenfrohe Zeltstadt
war dort aufgebaut, in der es sowohl für Kinder als auch für
Erwachsene
viel zu
sehen gab. Im Dorf wohnte zum Beispiel der Kinderschmied Eynarr, der
den Mädchen
und Jungen
sein Handwerk erklärte und ihnen half, eigenen Schmuck
anzufertigen.
Der Magier
Loki verzauberte seine kleinen Zuschauer mit geheimnisvollen Tricks.
Schwunghaften
Handel gab es auch mit mittelalterlichen Waren wie handgefertigten
Kerzen, Honig
und Schmuck. Ein Besuch im
Kaninchengehege und die
Fütterung der Polarfüchse und der Nasenbären standen auf
dem Programm.
Ein Abstecher
zu den neuen Zoobewohnern zehn Waschbären und ein
Luchspärchen durfte
ebenfalls
nicht fehlen. Die Waschbären stammen wie berichtet aus
Beschlagnahmungen. In den nächsten Tagen wird auch eine Gruppe
Wölfe
ihr neues Gehege im
Park beziehen. Bis zum 28. Oktober ist der Abenteuerzoo täglich
von 10
bis 18 Uhr
geöffnet. Ab
dem 1. November sind Besuche nur am Wochenende von 10 bis 18 Uhr
möglich. Vom 15.
Dezember bis zum 15. März ist der Abenteuerzoo bis auf
Sonderveranstaltungen geschlossen.
Lampertheimer Zeitung
- 15. Okt. 2007
Lampertheimer
tanken Sonne im AZ-Vogelpark Oktoberfest gut besucht ...
"Was
lange währt, wird endlich gut", mussten sich die Verantwortlichen
des
AZ-Vogelparks
gedacht haben, als sie am Sonntag die vielen Gäste sahen, die zum
Saisonende ihr
Oktoberfest besuchten. Schon zu Beginn des Jahres hatten die
Tierliebhaber viel Pech, was ihre
Feste betraf.
So mussten sie nicht nur ihr Eröffnungsfest auf einen anderen
Termin
verlegen, auch
danach war es immer wieder das schlechte Wetter, das die Lampertheimer
davon abbrachte,
dem Tierpark einen Besuch abzustatten. "Umso erfreulicher ist es
für
uns, heute
bei herrlichem Sonnenschein zusammenzukommen", kommentierte Jörg
Schmidt, Jugendwart
des Vogelparks, das gute Wetter. Nicht nur die Gäste genossen bei
Speis
und Trank die letzten
Sonnenstrahlen in diesem
Jahr in vollen Zügen, auch die Tiere des Parks durften noch einmal
Sonne tanken
und sich von zahlreichen kleinen und großen Händen
füttern, aber auch
streicheln
lassen, bevor es für sie in der nächsten Woche in ihr
Wintergehege
geht.
Nachwuchs
inar.de
- 11. Okt. 2007
Koala-Jungtier
unterstreicht weltweit bedeutende Zucht
Die Koalahaltung
im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig. Nicht nur, dass die
australischen Beuteltiere
nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen
Kollegen über die
Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem
San Diego Zoo
ein. Bis heute sind über ein Dutzend Jungtiere erfolgreich
aufgezogen
worden! Der
Schlüssel zum Erfolg liegt zum großen Teil in einer
dauerhaft
gesicherten Versorgung
der Koalas mit ihrer Lieblingsspeise, dem Eukalyptus, wovon sie
beileibe nicht jede
Art verspeisen! Beste Voraussetzungen
also, denen der erst im Frühjahr aus Edinburgh eingetroffene
Zuchtmann
JANNALI zusammen
mit dem aufzuchterprobten Weibchen ALLORA Taten folgen ließ:
gerade
eben macht Duisburgs
nächster Koala-Spross mit nicht einmal 350g Körpergewicht
erste Geh-
und Kletterversuche
außerhalb des mütterlichen Beutels. In diesem Stadium sind
die
Jungtiere etwa 6
Monate alt, so dass es Vater JANNALI nach seinem Eintreffen offenbar
eilig hatte!
RP Online - 12.
Okt. 2007
Seltene
Art aus Madagaskar
Possierlicher Nachwuchs
im Aquazoo: Zwischen dem 24. August und dem 3. September haben vier
Igeltanreks
das Licht der Welt erblickt. Die etwa 12 bis 18 Zentimeter großen
"Baumigel"
kommen nur auf der Insel Madagaskar vor. Die Mini-Igel leben in den
Trockenwäldern, Dornbuschsavannen und Galeriewäldern
im südlichen Teil der Insel. Seit Ende März wird diese
Tierart im
Rahmen einer Sonderausstellung
zum Thema "Madagaskar- Brennpunkt der Artenvielfalt" im Aquazoo
präsentiert.
TLZ - 12. Okt. 2007
Klammeraffenbaby im Zoo Erfurt kommt per Kaiserschnitt
zur Welt
Der Thüringer Zoopark Erfurt sorgt sich um ein per Kaiserschnitt
auf
die Welt gekommenes
Klammeraffenbaby. Die Affenmutter habe das Baby nach der Operation am
Donnerstag
offenbar wegen Schmerzen abgelehnt.
Vorerst muss
das blauäugige Affenkind nun von Tierpflegern aufgepäppelt
werden. Das
Männchen
mit 600 Gramm Geburtsgewicht gehört zur sehr seltenen Art der
Goldstirnklammeraffen,
die in Südamerika heimisch sind. Die Affenmutter ist laut Zoopark
30
Jahre alt und
damit im hohen Seniorenalter.
Wiener Zeitung
- 11. Okt. 2007
Panda-Baby
krabbelt schon
Einen Monat
und etwa zwei Wochen nach der spektakulären Geburt geht es dem
kleinen
Panda-Baby
im Zoo Schönbrunn nach wie vor "sehr gut". Das Kleine sei sehr
aktiv
und
krabble, erzählte Pflegerin Eveline Dungl. Das Geschlecht
des mittlerweile etwa zwei Kilo schweren und 40 Zentimeter großen
Bären
steht noch
nicht fest. Dennoch wird der Winzling von den Tiergartenmitarbeiter
meist nur mehr
mit dem Synonym "er" betitelt. "Er
ist schon viel unterwegs, kann sich schon recht gut abstemmen und dreht
sich im
Kreis", erzählte die Pflegerin. Mama Yang Yang verlasse die
Wurfbox
mittlerweile schon mehrmals am Tag für je zwei
bis drei Stunden, um Bambus zu fressen. "In der Zeit schläft er
ein
bisschen
oder krabbelt in der Wurfbox herum", so Dungl. Erste Blicke auf den
Bärennachwuchs konnten die Pfleger nun schon durch die
Seitenklappe
der Wurfbox erhaschen. Die Besucher müssen sich noch für
einige Wochen
mit den Videoübertragungen
auf den Monitoren beim Gehege zufrieden geben.
derStandard.at - 11.
Okt. 2007
Panda-Baby
"Krümel"
wiegt
schon
zwei Kilo und krabbelt im Kreis ...
Dem
kleinen Panda-Baby im Zoo Schönbrunn get es nach wie vor "sehr
gut".
Knapp
sieben Wochen nach der Geburt hat der Panda keine Ähnlichkeit mehr
mit
einem "rosa
Wurm". Mit seinem "dicken Milchbauch" und dem bärigem Kopf gleiche
"das Putzi" immer mehr seinen Gefährten aus Stoff.
Super Sonntag
- 13. Okt. 2007
Da
geht einem das Herz auf!
Halle.
„Da geht einem das Herz auf!“ Jutta Heuer, wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Zoo,
brachte es auf den Punkt. Sowohl bei den Tigern als auch bei den
Löwen
sorgt gut
gedeihender Nachwuchs derzeit für Freude und Familienglück im
Raubtierhaus. Während
die erst zwölf Tage alten malaiischen Tigerbabys noch blind sind
und
für die Zoobesucher
auch erst in etwa sechs Wochen zu sehen sein werden (Mutter Girl
kümmert sich nach
ihrem ersten Wurf 2004 und ihren Drillingen im April 2006 jetzt sorgsam
um die drei),
kann man Familie Löwe im Außengehege bei munteren Spielen
und
Neckereien beobachten.
Denn die erste komplette „Familienzusammenführung“ von Mama Lissa,
Papa
Bono, der
einjährigen Luna und den im Juli 2007 geborenen Babys Nyla und
Baari
war am Donnerstag
geglückt.
Mitteldeutsche Zeitung
- 11. Okt. 2007
Familienglück
im Löwengehege
Halle.
Wird alles gut gehen? Verträgt sich die Löwenfamilie, wenn
zum ersten
Mal Mutter
Lissa und ihre beiden am 21. Juli geborenen Mädchen Nyla und Baari
ihrem Vater Bono
und der einjährigen Luna im Freigehege begegnen? Schließlich
war Lunas
erstes Jahr sehr schwierig. Mutter Lissa hatte im
Vorjahr
ihr Baby vernachlässigt, man musste beide trennen, dem Baby
Nahrung
zufüttern und
es schließlich ohne die Mutter bei Vater Bono aufwachsen lassen.
Erst
vor drei Monaten
wurde die Mutter wieder zu den beiden gelassen. Offenbar hat Lissa nun
die Mutterrolle
verstanden, ihre beiden in diesem Jahr geborenen Babys zieht sie gut
auf. Kann man es jetzt versuchen, die Familie zusammen zu bringen? Vor
drei
Tagen erfolgte
der erste kurze Versuch im Raubtierhaus. Am Donnerstag dann wagten es
die Zoo-Mitarbeiter: Vater, Mutter, die
einjährige
Luna und die beiden kleinen Löwen wurden gemeinsam in die
große
Außenanlage gelassen.
Und was sich dann abspielte, ließ den Zoo-Mitarbeitern ebenso wie
den
Besuchern
das Herz aufgehen: Es wurde herumgetollt und gespielt, der Ball gejagt
und gefangen,
die Kleinen kletterten auf den Eltern herum und Schwester Luna zeigte
weder Eifersucht
noch Grobheit. Alles im Griff hat man im Zoo augenscheinlich auch bei
den Tigern. Den
drei neugeborenen
Jungtieren geht es gut und Mutter Girl kümmert sich vorbildlich um
den
Nachwuchs.
WELT ONLINE - 16. Okt.
2007
Berliner
Zoo gelingt Chamäleon-Zucht
Dem Berliner
Zoo ist nach eigenen Angaben erstmalig die Zucht des
Jemen-Chamäleons
gelungen.
Gleich 26 Jungtiere seien in den letzten Wochen geboren worden, teilte
der Zoo am
Montag mit. Der Kölner Zoo hatte dem Berliner Zoo-Aquarium im
vergangenen Jahr ein
Pärchen Jemen-Chamäleons geschenkt. Zusammen mit einem
weiblichen
Berliner Tier
aus dem Jahre 2005 konnte den Angaben zufolge nun eine Zuchtgruppe
erfolgreich aufgebaut
werden.
PR-Inside.com - 15.
Okt. 2007
Berliner
Zoo-Aquarium hat 26-fachen Chamäleon-Nachwuchs
Das Berliner
Zoo-Aquarium hat zum ersten Mal erfolgreich Jemen-Chamäleons
gezüchtet.
Ludwigsburger
Kreiszeitung
- 11. Okt. 2007
Tierarzt
leitet Wildpark eines reichen Scheichs in Katar
Beim Abi-Gag
hat Sven Hammer Schafe vors Besigheimer Gymnasium getrieben und den
Unterricht lahmgelegt.
Inzwischen sorgt der 38-jährige Tiermediziner als Wissenschaftler
für
Aufsehen. Der Auftrag, eine Antilope zu fangen, führte
ihn in den Tierpark von Scheich Saoud Bin Mohd. Bin Ali Al Thani. Der
reiche
Katarer sammelte Tiere wie Autos, Fotoapparate oder Flugzeugmodelle,
erzählt Hammer.
Als er ihm die Antilope überbrachte, erschreckten den Arzt aber
die
schlechten Lebensbedingungen
der Tiere. „So kann das nicht weitergehen“, begann Hammer seine
Überzeugungsarbeit,
die mit der Zeit zum Erfolg führte. „Der Scheich wurde vom Sammler
zum
Artenschützer“,
erzählt er. Und der Deutsche lebt seit acht Jahren zusammen mit
seiner
Frau Catrin
in Katar. Ein großes Anliegen ist es Sven und Catrin Hammer,
bedrohte
Tierarten zu retten.
Vor allem Kindern wollen sie den Artenschutz nahe bringen. Deshalb
haben sie eine
Tierbuch-Reihe für junge Leser entwickelt. Ohne erhobenen
Zeigefinger,
sondern mit
lustigen, spannenden Geschichten und Fotos werden darin Arten wie der
somalische
Wildesel und die Sandkatze, aber auch Schildkröte, Strauß
und Dromedar
vorgestellt
– in deutscher und englischer Sprache. Kaufen kann man die im
Selbstverlag
erschienenen Lernbücher und Wildtiergeschichten bei der
Buchhandlung
Beurer in Besigheim,
im Online-Shop unter der Internet-Adresse www.cshammer.eu
und in den
kommenden Wochen
auch in der Geschäftsstelle der LKZ in Ludwigsburg.
> die Bücher haben wir in Ausgabe
381 vorgestellt
Mitteldeutsche Zeitung
- 16. Okt. 2007
Fernsehen:
"Brisant" hat seine Freude an Knut
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo erhält als
«Shootingstar
des Jahres»
den diesjährigen Medienpreis des ARD-Magazins
«Brisant». Sein
Tierpfleger Thomas
Dörflein wird die Auszeichnung an diesem Freitag in München
entgegennehmen, wie
der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Dienstag mitteilte. Der Anfang
Dezember 2006
geborene Bär habe einen regelrechten «Knut-Boom»
ausgelöst und es sogar
auf die
Titelseiten internationaler Zeitungen geschafft, etwa in den USA,
Japan, Pakistan
und Neuguinea.
Bild.T-Online.de
-
17. Okt. 2007
Bäriger
Ringkampf!
Pflege-Papa Thomas Dörflein (44) gegen Ziehsohn Knut (10 Monate) –
ein
Leser-Reporter war gestern live im Berliner Zoo dabei! Eigentlich
wollte Dörflein (90 Kilo) in Knuts Gehege aufräumen. Doch dem
Eisbär
(jetzt schon 95 Kilo) war nach einer Rauferei unter Freunden zumute!
Von hinten
kratzte er am Bein des arbeitenden Dörflein. Der packte die
Schaufel
weg und
ließ sich auf den Ringkampf ein. Ergebnis: Dörflein oben,
Knut unten –
Punktsieg für den Pfleger. Trotzdem: Ganz
schön gefährlich, dieser Kampf!
newsropa
- 16. Okt.
2007
Familienfreundliche
Preisgestaltung im Zoo Magdeburg ab 2008
Jedoch setzt der Zoologische Garten
Magdeburg fortan
ein deutliches Zeichen für Familien oder auch Großeltern mit
ihren
Enkeln. Die Familientageskarten-
und jahreskarten werden relativ gesehen sogar preiswerter. Der
Zoologische Garten Magdeburg ist Partner des Familienpass
Sachsen-Anhalt geworden
und gewährt ab 1.1.2008 den Inhabern von Familienpässen
Vergünstigungen. Kinder unter vier Jahren (bisher unter drei
Jahren) erhalten
freien Zooeintritt. Trotzdem bleiben die
Preise für
Jahreskarten unverändert und die Inhaber von Jahres-karten
können auch
wie bisher
alle Sonderveranstaltungen ohne Preisaufschlag nutzen. Das TIERISCH
NAH-Programm wird erweitert und noch spannender
werden. Veränderungen
sind in der TIERISCH NAH-Arena geplant. Der Zoo-Veranstaltungs-plan
2008 ist wieder
mit „tierisch-guten“ Highlights gespickt.
Augsburger
Allgemeine - 16. Okt. 2007
Mit
dem Zoo die Welt verstehen
Anja
hätte sich das nie gedacht. Dass sie einmal eine Schlange tragen
und
streicheln
würde! Anja geht in die siebte Klasse der
Fritz-Felsenstein-Schule. An
diesem
Dienstag findet der Unterricht jedoch im Zoo statt. Der Zoo hat jetzt
sein
zoopädagogisches Programm in Zusammenarbeit mit dem
Bildungsreferat der
Stadt
Augsburg weiter ausgebaut.
Freie
Presse -
17. Okt. 2007
Geheimnis
um Inge und Fred ist gelüftet
Hirschfeld.
Wer sind Inge und Fred, die im Hirschfelder Tierpark als neue
Mitbewohner in
ein Domizil mit Garten und kleinem Teich eingezogen sind? Dieses gut
gehütete
Geheimnis hat Ramona Demmler, die Leiterin der Anlage, jetzt
gelüftet.
Eigentlich sollten das die Besucher auskundschaften – jedoch war das
eine
Fehlanzeige. Niemand folgte dem Aufruf und hat die Lösung an die
Leitung der
Naherholungseinrichtung geschickt.
Freie
Presse
- 13. Okt. 2007
Exoten
und heimische Arten finden in Aue Unterschlupf
26 Mauersegler, 24 Kohlmeisen, 24 Igel, 23 Amseln, 13 Drosseln, elf
Zwergfledermäuse,
zehn Schwalben, neun Sperlinge, sechs Kleiber, fünf Turmfalken,
vier
Waldkäuze,
drei Blindschleichen, ein Haubentaucher und und und ... Die Liste jener
Tiere, die im Auer Zoo der Minis allein im vorigen Jahr Unterschlupf
gefunden haben, ist ziemlich lang. In dieser Woche erhielt die
städtische Einrichtung
für ihre Arbeit als Wildtierauffangstation von der „Aktion Tier“
einen
Scheck in
Höhe von 3000 Euro.
Kleine
Zeitung
- 13. Okt. 2007
Aufpäppeln
und wieder auswildern
Nur ein
schlichter Wegweiser rechts neben der B 58 zwischen Windisch-Minihof
und Minihof-Liebau
weist auf das Tierasyl hin. 2002 ist das Artenschutzprojekt
"Naturwinkel Saufuß"
- benannt nach dem Ried, in dem es liegt - nach einer Idee von Rudolf
Pilz entstanden.
Der Gedanke kam ihm, als Gemeinden im Bezirk Jennersdorf 1999 die
Auszeichnung Naturpark
erhielten. Für die heimische Fauna, für verletzte, verwaiste
oder
gefährdete Tiere
da zu sein, war Pilz immer schon ein Anliegen. Aufgenommen werden
verletzte oder kranke Wildtiere und dann von der
Familie Pilz
gesund gepflegt. Das Projekt soll auch zum Schutz gefährdeter
Tierarten
beitragen. Oberstes Prinzip ist es, die Tiere gesund zu pflegen und
dann wieder
auszuwildern,
betont Pilz. Was nicht immer möglich ist. Etwa bei Tieren mit
Schwingenbrüchen oder
Amputationen. Falken, Käuze, Waldohreulen, Uhus, Schleiereulen und
Mäusebussarde
verbleiben bis zu ihrem Tod auf der Station - soweit Platz vorhanden
ist. Auch Informationsarbeit für gefährdete Tiere wird
betrieben. Um
das Gemeindebudget nicht zu sehr zu strapazieren, wurde von Anfang
an um Tierpaten
geworben. Diese privaten Spenden sichern das Projekt finanziell ab.
sz-online -
17. Okt. 2007
Kerstin
füttert Igelkinder durch den kalten Winter
Kamenz. Die kleinen Patienten sind ordentlich aufgereiht in einer
Schrankwand mit
Schlafabteilen in einer Scheune untergebracht. Alle zwei Stunden
bekommen sie
eine mit Medikamenten angereicherte Spezial-Milch, fressen aber auch
gern
Katzenfutter mit Banane. Kerstin Vollrath (39) ist seit 16 Jahren
Igelmutter. In ihrer Wildtierrettung
in Döbra bei Kamenz befinden sich derzeit fast 60 der
Stacheltiere. „Es
begann damit, dass ich einen Igel von der Arbeit im Hoyerswerdaer Zoo
mitgenommen habe. Das hat sich rumgesprochen und auch Tierschutzvereine
geben
meine Nummer raus“, erklärt die Tierpflegerin.
China
Nachrichten vom
China-Blog
- 16. Okt. 2007
China
-
Bär liebt Bier, ist aber nie betrunken
Ein 10 Jahre alter Schwarzbär im Wildpark von "Weihai", Provinz
"Shandong"
(Ostchina) hat seine Liebe zum Bier entdeckt. In nur wenigen Sekunden
leert der
Schwarzbär eine Flasche Bier und zeigt danach mit seiner Pfote den
Wunsch nach noch
mehr Gerstensaft an. Spätestens aber nach einem "Six-Pack",
scheint für
den Schwarzbär die Grenze erreicht zu sein. Ganz gleich wie oft
man ihm
danach ein
weiteres Bier anbietet, wird dieses von dem Bär abgelehnt, indem
er die
Flasche
zurück schiebt.
Ruhr
Nachrichten - 11.
Okt. 2007
Gorilla
brilliert als Seiltänzer
Ein zehnjähriger
Gorilla ist in Japan zum Akrobat geworden. Aus Langeweile begann
Shabani kurz nach
seiner Ankunft im Zoo von Nagoya, auf dem Seil in seinem Gehege
aufrecht herumzulaufen.
Kleine Zeitung - 12.
Okt. 2007
Auf
die Ratten, fertig, los!
Ratte Remy
hat die Schnüffelnase vorn: Der Held aus dem neuesten
Pixar-Animationsfilm "Ratatouille"
hat sich wie im Sturm in die Herzen der kleinen und großen
Kinofans
gekocht. In
Frankreich sind die pelzigen Tierchen sogar zur Modeerscheinung
geworden. Allein
beim Rattenzubehör ist dort der Absatz seit der Premiere um 40
Prozent
gestiegen.
Nun rüsten sich auch die steirischen Tierhandlungen für einen
Ansturm,
wie es ihn
schon bei "101 Dalmatiner" und "Findet Nemo" gegeben hat.
hpd-online - 11. Okt.
2007
Bonobos,
Links &
Rechts
von Frans de Waal
Stellen Sie sich vor, Sie sind Autor und haben sich dafür
entschieden,
Ihren Lesern
einen Bericht aus erster Hand über den politisch korrekten
Primaten zu
liefern,
das Idol der Linken, bekannt für seine „schwulen“ Beziehungen,
weibliche Vorherrschaft
und für eine pazifistische Lebensweise. Sie konzentrieren sich auf
den
Bonobo: Ein
Verwandter des Schimpansen und genetisch genau so nahe an uns wie der
Schimpanse.
Sie legen den ganzen Weg zurück bis zu einem Ort, der sich die
Demokratische Republik
Kongo nennt, um diese bezaubernden Affen in ihrer natürlichen
Umgebung
frohlocken
zu sehen, in der Hoffnung, mit neuem und aufregendem Material
zurück zu
kehren. Leider bekommen Sie fast keine Bonobos zu Gesicht. Genau
dies ist Ian Parker zugestoßen, aber es ist ihm dennoch gelungen,
13
Seiten fein
geschliffener Prosa als „Korrespondent, der viel herumkommt“ für
den
New Yorker
über das Thema zu schreiben. Die Hauptnachricht von Parkers Werk
hätte
natürlich lauten können, dass
Feldarbeit
kein Picknick ist, stattdessen entschied er sich für eine tief
greifende Enthüllung:
Bonobos sind nicht annähernd so nett und sexuell aktiv, wie man es
ihnen immer nachsagte.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Atlasvlinder
zorgt voor interessante 'poppenkast'
Atlasspinner sorgt für interessantes
"Puppenspiel"
In dem neulich eröffneten Schmetterlingspavillon des Artis Zoo
Amsterdam kommen zur Zeit viele Atlasspinner aus "eigener Zucht" aus
ihren Puppen. Die Pfleger staunten nicht schlecht, denn die aus Asien
importierten Schmetterlingspuppen hingen schon fast ein Jahr im
"Puppenschrank". Dieser Nachtfalter oder eigentlich eine Motte ist eine
der größten Schmetterlingsarten der Welt. Die Umwandlung vom
Ei zur
Raupe dauert beim Atlasspinner ungefähr eineinhalb Monate. Dann
ist die
dicke vollgefressene giftgrüne Raupe ungefähr 8 cm groß
und spinnt
einen ganz seidenen Kokon. Darin bleiben die Raupen, abhängig von
den
Witterungsverhältnissen, ungefähr einen Monat hängen,
danach kriecht
der Schmetterling aus seinem Kokon. Bei manchen der importierten Puppen
dauert dieses Stadium also fast ein Jahr. Die Atlasspinner in Artis
locken viele Besucher an, weil es solche prächtigen Schmetterlinge
und
spektakulär groß sind. Manche Falter können 30 cm
groß werden, so der
Biologe von Artis. Wenn der Falter entpuppt ist und startklar zum
Fliegen, stirbt er nach drei bis vier Tagen Flattern. Im
Schmetterlingspavillon sind noch eine ganze Menge Puppen zu sehen, so
daß die Atlasspinner noch ein Weilchen zu bewundern sein werden.
Algemeen Dagblad - 11. Okt. 2007
Olifant Sam kan niet alle vrouwtjes aan
Elefant Sam ist nicht allen Weibchen gewachsen
Der Elefantenwechsel ist nötig, weil Sam nicht imstande ist, sich
mit
allen Weibchen in Amersfoort zu paaren. Er ist noch ein bißchen
zu jung
(15 Jahre) und zu unerfahren für zwei Elefantenkühe. Die zwei
sind viel
älter als Sam und eine von ihnen ist die Anführerin der
Herde. Sie
haben ihn außerdem großgezogen, als er als einjähriges
Elefantenkind
nach Amersfoort kam. "Er hat zuviel Respekt vor diesen Damen", so Marjo
Hoedemaker vom Tierpark. Es ist wichtig, daß alle Weibchen in
Amersfoort gedeckt werden, um diese Blutlinie der Asiatischen Elefanten
innerhalb von Europa instand zu halten. Der Wechsel ist dann auch
innerhalb des europäischen Zuchtprogramms zustande gekommen. Es
ist
eine gewisse Eile dabei, weil es für Elefantenkühe
schwieriger wird,
trächtig zu werden, wenn sie lange Zeit nicht ungedeckt bleiben,
so der
Tierpark. Alexander ist zweimal so alt wie Sam und ist sehr erfahren.
Er hat laut Zoo keine Probleme mit den Launen unwilliger
Elefantenkühe.
Alexander ist jetzt im Zoo von Antwerpen. Er kam vor einigen Monaten
aus Blijdorp, weil sie dort mit einem anderen Bullen weiter
züchten
wollen. Alexander kehrt nicht mehr nach Blijdorp zurück. Ein
zusätzlicher Vorteil für Alexander ist, daß er eine
gute Unterkunft für
den Winter braucht. In Antwerpen sabotiert er das Schließen
seines
Innengeheges. Wenn die Pfleger die Tür herunterlassen, sorgt er
dafür,
daß sie nicht zugemacht werden kann. In Amersfoort wird ihm das
nicht
glücken, denn dort werden die Elefantengehege mit einer
Schiebetür
geschlossen.
Brabants Dagblad - 11. Okt. 2007
'Redder in nood' met tuin vol dieren
"Retter in der Not" mit Garten voller Tiere
"Retter in der Not, begeisterter und ergebener Freiwilliger". So
charakterisiert der Tierschutz der Niederlande Wim van Lith aus
Nistelrode. Van Lith hat vom Tierschutz einen Orden und eine Urkunde
erhalten für seinen "außergewöhnlichen Einsatz für
das Tier". Wim van
Lith betrachtet eine Schleiereule, die er vorübergehend versorgt.
Alljährlich fängt der Nistelroder zusammen mit seiner Frau
Marinette
und Freund Pieter van der Sande mehr als 2.000 Vögel und Nagetiere
auf
in seinem Garten hinter dem Haus. Seine Frau Marinette und Pieter van
der Sande aus Heesch haben einen Anteil an der Ehre. Auch sie fungieren
als Auffang und Retter in der Not für die Tiere, die bei Wim und
Marinette im Haus abgegeben werden. Und das sind eine ganze Menge. Im
vorigen Jahr gut und gerne 1.704 Vögel und 683 Nagetiere. Diese
variieren von Wachtel bis Pfau, von Raubvogel bis Storch und von Hasen
und Kaninchen bis Meerschweinchen und Chinchillas.
Telegraaf - 11. Okt. 2007
Koorddansende gorilla trekt veel bekijks
Seil tanzender Gorilla zieht viele Besucher an
Tokio. Ein Gorilla aus dem Higashiyama Zoo in der japanischen Stadt
Nagoya hat sich aus Langeweile auf das Seiltanzen verlegt. Der
10jährige Shabani benutzt dafür ein Tau, das er eigentlich
bekommen
hat, um daran entlang zu klettern. Direktor Hiroshi Kobayashi aus dem
Zoo in Nagoya teilte mit, daß der Seil tanzende Gorilla eine
große
Attraktion geworden ist. Jeden Tag versammeln sich Hunderte Menschen
vor Shabanis Gehege, um das Tier auf seinem Tau balancieren zu sehen.
blikopnieuws.nl - 11. Okt. 2007
Olifantenwissel
in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im DierenPark Amersfoort
Am Montag, dem 15. Oktober, reist Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark
Amersfoort in den Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er macht zeitweise
Platz für einen neuen Bullen, Alexander, der am 16. Oktober
ankommt.
Der neue Elefant kommt nach Amersfoort, um sich zu paaren mit den vier
Elefantenkühen. In etwa fünf Monaten soll Sam wieder seinen
Fuß auf
Amersfoorter Territorium setzen. Elefantenbulle Sam (15) zieht um nach
Rotterdam, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen.
Der
Grund für den Umzug: die zwei älteren Elefantenkühe
lassen sich nicht
mit ihm paaren. Das kommt daher, daß der Bulle ziemlich jung und
unerfahren ist und keine Vormachtstellung hat. Beide Weibchen sind
älter als er, eine ist die Anführerin der Herde und sie haben
ihn
großgezogen, als er als einjähriges Elefantenkind von Paris
nach
Amersfoort kam. Wenn Sam Anstalten macht sich zu paaren, nehmen sie die
Beine in die Hand oder schubsen ihn weg. Doch ist es für die
Elefantenkühe, Chit Mimi Mimi und Khine War War, wichtig,
daß sie bald
gedeckt werden. Auch bei Elefanten tickt die biologische Uhr. Wenn sie
zu lange nicht gedeckt werden, wird die Chance, trächtig zu
werden,
immer kleiner. Dem hofft der Tierpark mit der Ankunft von Alexander
zuvorzukommen. Alexander hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen
Anlaß für die Damen, launisch zu sein.
De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Olifantenwissel in DierenPark Amersfoort
Elefantenwechsel im Tierpark Amersfoort
Elefantenbulle Sam aus dem Tierpark Amersfoort zieht am Montag, dem 15.
Oktober, um nach dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Er muß
Platz
machen für einen anderen Bullen, Alexander. Dieser Elefant soll
einen
Tag später in Amersfoort ankommen. Elefantenbulle Sam (15) zieht
nach
Rotterdam um, um Platz zu machen für Alexander (30) aus Antwerpen.
Dieser soll künftig für Nachwuchs sorgen im Tierpark. Sam
vermag es
nicht, die Elefantendamen in Amersfoort für sich zu gewinnen.
Alexander
hat mehr Erfahrung als Sam und bietet keinen Anlaß für die
Launen der
Damen. Sam begibt sich in einem Spezialcontainer auf die Reise. Dieser
wird durch einen riesigen Kran über das Innengehege gehoben und
auf
einen Sattelschlepper gesetzt. Der Container inclusive Sam wiegt
insgesamt etwa 11 Tonnen. Seine Pfleger werden ihn während der
Reise
von Amersfoort nach Rotterdam begleiten.
De Telegraaf - 10. Okt. 2007
Roep om beter leven dieren in dierentuin
Ruf für ein besseres Leben der Tiere in
Tiergärten
Brüssel. Tiere in Tiergärten, Zirkussen und Delphinarien
sollen besser
leben können, stellten 25 Organisationen für das Tierwohl am
Mittwoch
in Brüssel fest. Sie verlangen von der Europäischen
Kommission
eindeutige Regeln mit weniger Ausnahmen und besseren Kontrollen. "Am
liebsten hätten wir ein komplettes Verbot für das Halten von
Tieren in
Gefangenschaft, aber das ist leider nicht realisierbar", sagt
Daniël
Turner, Manager der kooperierenden Organisationen. Viele EU-Länder
lassen noch wilde Tiere in den ca. tausend Zirkussen in der EU zu. Die
Tiere leiden unter den engen Räumlichkeiten, dem vielen Verkehr
und
Lärm, finden die Organisationen. In den 58 Delphinarien
dürfen Kinder
manchmal mitschwimmen mit den Delphinen, das ist nach der Meinung der
Tierschützer unnatürlich. Durch Streß und beengten
Platz leben Delphine
kürzer und kriegen weniger Nachwuchs. "Die europäischen
Regeln gelten
vor allem für Tiere auf dem Bauernhof, selten für Tiere in
Gefangenschaft", klagte Viviane McKenna von Born Free Foundation. Mit
Tränen in den Augen weist sie auf den Zoo von Berlin, bekannt
durch das
Eisbärenkind Knut. "Die Elefanten werden dort nachts noch
angekettet.
Als hätten sie überhaupt nichts gelernt über Tiere."
>
McKenna hat
offenbar ihren Beruf, Schauspielerin, nicht ganz verlernt...
Russische
Meldungen
rg.ru - 11. Okt. 2007
Удар
слонихи
оказался
смертельным
для смотрительницы
Plötzlicher Angriff einer Elefantenkuh
tötete Wärterin
Gestern vormittag gab es im Moskauer Zoo den ersten Unglücksfall
in der
mehr als 120jährigen Geschichte des Tiergartens. Eine in Wut
geratene
Elefantenkuh fügte einer Mitarbeiterin des Zoos tödliche
Verletzungen
zu. Insgesamt leben im Moskauer Zoo sechs Elefanten: drei asiatische
und drei afrikanische. Doch nur die asiatischen sind für die
Besucher
zu sehen. Die Riesen kann man im 2003 erbauten mehretagigen
Elefantenhaus betrachten - ohne Gefahr und bequem. Komfortabel ist es
in diesem Hause übrigens in erster Linie auch für dessen
Bewohner
selbst, hier gibt es sowohl eine Sommerveranda, als auch geräumige
Innengehege, mit einem Wort, es sind alle Bedingungen geschaffen
für
einen normalen Aufenthalt und Vermehrung. Die afrikanischen Elefanten
in Moskau hatten weniger Glück. Der Zoo kaufte sie für seine
Ausstellung im Jahre 1985, weil aber der Platz nicht reichte, wurden
sie provisorisch in einem kleinen Gebäude untergebracht, tief im
Innern
des Zoos. "In diesem Haus waren während des Baus des neuen
Elefantenhauses auch die drei asiatischen Elefanten untergebracht",
erzählte die Mitarbeiterin des Pressedienstes des Moskauer Zoos
Raissa
Koroljowa. "Während des Baus machten die Elefanten das alte Haus
völlig
unbrauchbar, es wurde gefährlich für die Besucher und der
Zugang
dorthin wurde geschlossen. Ein separates Haus für die Afrikaner
wurde
nicht gebaut, der Aufwand war sehr groß, ja und auch mit freien
Platz
ist es problematisch." So waren drei afrikanischen Riesen für die
Besucher nicht zu sehen: zwei Elefantenkühe und ein Bulle. Doch
vor
einigen Monaten fand der Moskauer Zoo einen Ausweg aus der Lage, ein
spanischer Zoo machte den Vorschlag, die Elefanten aufzunehmen, die
geräumigen Innen- und Außengehege waren bereits längere
Zeit leer
geblieben. Die Tragödie ereignete sich gegen 11 Uhr vormittags,
als die
Elefanten zum Verladen auf einen Spezialtrailer vorbereitet wurden.
Nach Zeugenaussagen, ging die 20 Jahre lang mit den Elefanten
arbeitende Mitarbeiterin des Zoos Olga Gorelowskaja in das Gehege zu
ihren Lieblingen. In dieser Zeit machte eine der Elefantenkühe
eine
jähe Wendung und versetzte der 40jährigen Frau einen Schlag
mit dem
Bein. Ungeachtet dessen, daß die Frau, die zahlreiche
Verletzungen
erlitt, schnell aus dem Gehege herausgetragen wurde und die "schnelle
Hilfe" in wenigen Minuten angefahren kam, gelang es nicht, sie zu
retten.
newizv.ru - 11. Okt. 2007
В
столичном
зоопарке
произошла
жуткая трагедия
Bedrückende Tragödie im Moskauer Zoo
Das Tier wurde völlig unerwartet aggressiv: "Mitarbeiter des Zoos
trieben die Elefanten in den Planwagen für den Transport ins
spanische
Valencia", erfuhr �Nowyje Iswestija' von der Mitarbeiterin des Zoos
Raissa Koroljowa. "Diese Verfahrensweise gefiel einer der erwachsenen
Elefantenkühe nicht, sie ging langsam rückwärts und
unerwartet stürzte
sie sich vorwärts auf unsere Spezialistin Olga Grischina,
drückte sie
mit dem Rüssel zu Boden." Arbeiter versuchten, die Elefantenkuh
von
Olga wegzudrängen, doch als das Tier beiseite trat, war die Frau
schon
tot. Nachdem sie einen Menschen getötet hatte, ging die
Elefantenkuh,
als ob nichts geschehen wäre, zu ihren Artgenossen. Die
41jährige Olga
bekleidete die Stelle einer Mitarbeiterin höchster Qualifikation
in der
Tierpflege und arbeitete bereits 25 Jahre mit Elefanten. "Die Elefanten
mochten sie sehr und uns ist immer noch unverständlich, wie es zu
eine
derartigen Reaktion kommen konnte", bekannte Raissa Koroljowa. Die
Mörder-Elefantin, namenlos, wie alle Elefanten im Zoo, kam vor 22
Jahren aus Vietnam in den Moskauer Zoo und zeigte früher keinerlei
Anzeichen von Aggressivität. "Nicht jeden Tag erleben die Tiere
einen
derartigen Schock und deshalb geschah es, daß die Elefantin sich
auf
einen Menschen stürzte", vermutete die Mitarbeiterin des Zoos.
Ungeachtet der Tragödie beschloß die Leitung des Zoos, die
Tiere
dennoch auf ihre Reise zu schicken: "Wir schicken alle Elefanten,
einschließlich dieser Elefantenkuh, nach Spanien", fügte
Frau Koroljowa
hinzu. Noch weiß niemand, wie die Spanier selbst reagieren
werden, wenn
ein Elefant zu ihnen kommt, der einen Menschen getötet hat. In der
spanischen Botschaft in Moskau tat man sich schwer, diese Nachricht zu
kommentieren.
tden.ru - 11. Okt. 2007
Слониха
из ревности
затоптала
женщину
Aus Eifersucht trat Elefantenkuh Frau zu Tode
Weil sie die Kraft nicht aufbrachte, sich von der Frau zu trennen, die
sie aufgezogen hatte, tötete die Elefantenkuh diese mit einem
Schlag.
Im Moskauer Zoo tötete eine sechs Tonnen schwere Elefantenkuh ihre
Pflegerin, da sie auf ein anderes Tier eifersüchtig wurde. Um mit
der
wehrlosen Frau abzurechen, reichte der in Wut geratenen Riesin ein
einziger Schlag. Olga Grischina, Mutter dreier Kinder, arbeitete
über
25 Jahre im Moskauer Zoo. Die Frau pflegte die Elefanten und verstand
es wie kein anderer, einen Kontakt zu ihnen aufzubauen. Von allen ihr
Anvertrauten bevorzugte sie die Elefantenkuh Betti, die schon 22 Jahre
im Zoo lebte. Von der Freundschaft zwischen der Frau und dem riesigen 6
Tonnen schweren Tier wußten alle Mitarbeiter des Zoos. "Betti
konnte
auch keinen Tag ohne Olga verbringen", sagen die Kollegen der
Verstorbenen. "Von einigen Monaten ganz zu schweigen..." An dem Tag,
als die Tragödie geschah, wurden die drei afrikanischen Elefanten
auf
ihren Transport zur Überwinterung in das spanische Valencia
vorbereitet
- Zoomitarbeiter sagen, die wärmeliebenden Elefanten
vertrügen den
Moskauer Winter ziemlich schlecht. Auch Betti sollte nach Spanien
gebracht werden. Als die Speziallastwagen an die Gehege herangefahren
wurden, wollte Betti, die den bevorstehenden Abschied buchstäblich
fühlte, keineswegs hinaus gehen. Es halfen auch keine Schläge
mit den
Elektroschock-Gummiknüppeln, mit denen versucht wurde, die Tiere
hinauszutreiben. Betti starrte auf Olga, die zärtlich streichelnd
den
Elefantenbullen beruhigte. Das körperlich und seelisch
gequälte Tier
ging langsam rückwärts, schwang bedrohlich den Rüssel
hin und her und
versuchte wenigstens irgendwie die Aufmerksamkeit seiner Freundin auf
sich zu ziehen. Aber es schien so, als ob diese das Vorgefallene nicht
bemerkte und sie beruhigte weiter den aufgeregten Bullen. Was dann in
den nächsten Sekunden vorging, daran erinnern sich die Augenzeugen
mit
zitternder Stimme. Betti stürzte plötzlich vorwärts und
streckte Olga
mit einem Schlag von Rüssel und Stoßzahn nieder", sagen
jene, die im
Augenblick der Tragödie gleich nebenan standen. "Doch dann, als ob
sie
verstand, was sie angerichtet hatte, neigte sich Betti über Olgas
leblosen Körper." Nach wenigen Minuten bereits kamen die Brigaden
der
"Schnellen Hilfe" in den Moskauer Zoo geeilt. Doch das Leben der
43jährigen Olga Grischina zu retten gelang den Ärzten nicht.
Die
Unglückliche war praktisch sofort tot. "Sie hatte keinerlei
Chancen zu
überleben", sagt der Notarzt. "Die Elefantin hat die
unglückliche Frau
buchstäblich zertreten. Halswirbel und Rippen der Frau sind
gebrochen,
innere Organe ernsthaft verletzt." "Betti war sehr ruhig und
freundlich", erzählt die Mitarbeiterin des Zoos Raissa Koroljowa.
"Olga
und sie verstanden einander bestens. Wir hätten eher gedacht,
daß
Elefantenbulle sich beim Verladen aggressiv verhält, vor ihm
hatten
viele Respekt. Aber Betti ..." "Elefanten sind sehr eifersüchtige
und
feinfühlige Tiere", sagt Zoopsychologin Nadeshda Chripunowa. "Es
ist
nicht ausgeschlossen, daß Betti eifersüchtig war auf ein
anderes Tier.
Doch wenn die Frau so viele Jahre mit Elefanten gearbeitet hat, konnte
sie einen solchen Fehler begehen? Wenn sie nun unerwartet die
Gesichtskreme gewechselt hat oder, als Beispiel, das Parfum, so
hätte
das Tier dies durchaus wahrnehmen und unangemessen regieren
können."
Außerdem könnte nach Meinung der Zoopsychologin ein Schreck
die
Aggressivität des Tieres hervorgerufen haben. Es müsse nicht
sein, daß
ein Mensch die Elefantenkuh erschreckt habe. Das könne auch eine
zufällig im Gehege herumlaufende Maus gewesen sein. Sogar das
Klingeln
eines Handys könne Reizursache sein für ein so empfindsames
Tier, wie
es ein Elefant sei. Noch eine Version, wie es zu der Tragödie
kommen
konnte: eine mögliche Krankheit der Elefantenkuh. Zum Beispiel war
sie
am Magen erkrankt und - vom Schmerz gequält, konnte sie die mit
diesem
Schmerz verbundene Aggressivität an einem in das Gehege hinein
gekommenen Menschen abreagieren.
kp.ru - 10. Okt. 2007
В
Московском
зоопарке
слониха
растоптала
женщину-смотрителя
Im Moskauer Zoo zertrat Elefantenkuh Wärterin
Als erster wurde der Bulle "gegriffen". Er begab sich ruhig in den
Container, aber drinnen wurde er plötzlich unruhig, er wartete auf
die
Freundin. Die Elefantin, die 28jährige Betti, beobachtete den
Vorgang
mit gespannter Aufmerksamkeit. Und als sie an der Reihe war, fing sie
plötzlich an, sich zu sträuben. "Auf keinen Fall wollte sie
gehen",
erzählen die Mitarbeiter des Zoos. "Sie sträubte sich, war
aufgeregt.
Da begann Olja (Olga Grischina, 43jährige Zoologin, die über
20 Jahre
im Zoo arbeitete - Red. [der kp]) sie hineinzutreiben. Normalerweise
hörten die Elefanten auf Olja, sie hat sie von klein auf erzogen.
Doch
hier ist mit Betti plötzlich etwas Unvorstellbares geschehen. Sie
tobte, beugte sich ein wenig nach unten und stieß Olga mit den
Stoßzähnen. Sie stieß sie zu Boden und quetschte sie
mit dem Fuß tot."
Die Kollegen eilten unverzüglich Olga Grischina zu Hilfe. Sie
verscheuchten die tobende Betti, zogen die Frau heraus und schlossen
das Gehege. Olga atmete schon nicht mehr. Die Verletzungen erwiesen
sich als so schwer, daß sie praktisch sofort starb. "Was mit
Betti
vorgefallen war, können wir selbst nicht verstehen", sind die
Angestellten des Zoos traurig. "Sie war eigentlich ruhig. Doch hier war
für sie eine nicht einfache Situation, der Umzug aus dem
�heimatlichen'
Gehege, in dem sie viele Jahre verbrachte. Und der Bulle wurde als
erster weggebracht, sie versteht nicht, daß sie als nächste
verladen
wird, sie nicht getrennt werden. So geriet sie in Wut."
aif.ru - 10. Okt. 2007
Слониха
убила
сотрудницу
московского
зоопарка
Elefantenkuh tötete Mitarbeiterin des
Moskauer Zoos
Wie Newsru.com bemerkt, ist das nicht der erste derartige Fall in
Moskau. Im Februar 2001 quetschte im Durow-Tiertheater ein Elefant den
44jährigen Dresseur Alexander Terechow zu Tode.
news.ngs.ru
- 16. Okt. 2007
В
зоопарке
появятся
дельфины и
слон
Im Zoo wird es Delphine und Elefanten geben
Im Nowosibirsker Zoo wird es mit der Zeit einen Elefanten geben,
versprach heute der Direktor des Zoos Rostislaw Schilo. "Ich kann
sagen, daß es im Zoo einen Elefanten geben wird, doch um ihn zu
kaufen,
muß man erst ein Elefantenhaus bauen. Ich bin zu 99,9%
überzeugt, daß
wir dieses innerhalb von fünf Jahren bauen", erklärte der
Zoodirektor.
Seiner Meinung nach sind diese Pläne mehr als realistisch. Denn
der
Nowosibirsker Zoo entwickelt sich mit Unterstützung nicht nur des
lokalen, sondern auch des staatlichen Budgets. Rostislaw Schilo rechnet
auch weiterhin mit der Hilfe des Föderationszentrums. "Ich habe
einen
Brief an den Präsidenten geschrieben. Den wenn ein Mensch den Zoo
betritt, tritt er in Kontakt mit der Natur und baut Streß ab,
d.h. es
ist, als wäre er zur Kur. Das fällt unter das
Föderations-Programm
�Gesundheit'", scherzte der Direktor des Zoos. Übrigens muß
der Zoo den
Elefanten überhaupt nicht kaufen. "Zum Beispiel: den Buntmarder,
den
Marder aus dem Fernen Osten, gibt es nur in sieben Zoos der Welt",
erklärte Rostislaw Schilo seinen Plan. "Der Buntmarder vermehrt
sich
aber nur bei uns. Diesen Buntmarder kann ich leicht gegen einen
Elefanten tauschen." Doch bevor Elefanten nach Sibirien kommen, so sei
noch bemerkt, soll es in unserer Stadt Delphine geben. Rostislaw Schilo
erinnerte daran, daß Gouverneur Wiktor Tolokonskij bereits
versprochen
hat: im Jahre 2009 wird es im Nowosibirsker Zoo Delphine geben.
vladnews.ru - 16. Okt. 2007
Меж
рысей,
кабанов и
медведей. На
дружеской ноге
Mit Luchsen, Keilern und Bären auf
freundschaftlichem Fuß
Man glaubt es kaum, wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht. Ein
riesiger Keiler mit mächtigen Hauern, ein Wildschwein - Schrecken
des
Waldes, grunzte zufrieden und ließ sich gutmütig am Ohr
kraulen... Die
Attraktion "Sibiriade" (Luchse, Wildschweine und Bären), die ihre
Vorstellungen am 20. Oktober im Wladiwostoker Zirkus beginnt, ist
einmalig. Und nicht nur deshalb, weil in der Arena ohne Netz Luchse,
Bären und wilde Schweine arbeiten. Sondern deshalb, weil diese
natürlichen Feinde gemeinsam arbeiten, gleichzeitig!
news.mail.ru
- 16. Okt. 2007
Соколовых
и Тюленевых в
Рижский
зоопарк пускали
за пол цены
Sokolows und Tjulenjews durften zum halben Preis
in den Rigaer
Zoo
Am 14. Oktober feierte der Zoo sein 95jähriges Jubiläum.
Besucher, in
deren Vor- oder Familiennamen die Bezeichnung von Tieren vorkommt,
zahlen ermäßigten Eintritt. Infolge dessen zahlten die
Sokolows,
Korowjews, Tjulenjews [Sokol = Falke; Korowa = Kuh; Tjulenj = Robbe]
und die anderen Vertreter zoologischer Familiennamen im Rigaer Zoo nur
den halben Eintrittspreis. Für jene aber, die eine Tierbezeichnung
sowohl im Vor- als auch im Familiennamen hatten, war der Besuch des
Zoos gratis.
toz.khv.ru
- 15. Okt. 2007
Угощение
для
Балу
Bewirtung für Balu
Am Sonntag feierte der Wsewolod-Syssojew-Tiergarten "Priamurskij" sein
fünfjähriges Bestehen. Die Einwohner von Chabarowsk, die
hierher
gefahren kamen, waren die ersten Besucher des Aviariums und des
Farmhäuschens. Deren Eröffnung war speziell für den
Jubiläumstag des
Tiergartens vorgesehen. Von den "Farm"-Tieren waren die Kinder
begeistert. Immerhin waren das die einzigen Tiere, die gestreichelt
werden durften. Die Erwachsenen dagegen zogen das Aviarium vor. Die
alteingesessenen Bewohner zogen, wie sie konnten, die Aufmerksamkeit
der Besucher auf sich. Die Kragenbären Mascha und Kusja, aber auch
die
Braunbären Balu und Mascha waren ausgelassen und schlugen
Purzelbäume,
"verdienten" sich so ihre Büchsen Kondensmilch und Äpfel -
die ihnen,
ungeachtet des Verbots, barmherzige Besucher hinüberwarfen.
Tigerin
Rigma feierte am Jubiläumstag des Tiergartens den Einzug in die
"neue
Wohnung". Sie wechselte aus der Quarantäne in einen Käfig.
Nebenan lebt
Tiger Barchat, Rigmas möglicher Bräutigam. Der kleine
Konzertplatz, von
dem Musik dröhnte und Begrüßungsreden zu hören
waren, lag neben dem
Käfig des Luchses German. Dem gefiel das nicht. Er steckte seine
Nase
nicht aus dem Häuschen heraus, solange der Lärm nicht vorbei
war...
kazan.kp.ru - 15. Okt. 2007
В цирке
медведь
напал на
ребенка
Im Zirkus griff Braunbär ein Kind an
Das Chapiteau in dem kleinen Städtchen Solnetschnogorsk - ein
Platz,
der vielen der liebste ist. Am Samstag kam auch die Familie Glebow aus
dem Dorf Redino, um die urkomischen Clowns und die gewandten Akrobaten
zu sehen. Die Eheleute und das 10jährige Söhnchen konnten
sich in ihrer
Begeisterung nicht losreißen von der Arena, wo ein "Wunder" dem
anderen
folgte. Endlich betraten dressierte Bären die Manege - eine
Nummer,
vergöttert von der hiesigen Kinderschar. Dresseur Juri Petrow
begann
das Programm und plötzlich stürzte einer seiner
Zöglinge, der 15jährige
Bär Funtik, sich auf das Publikum (Juri meinte hinterher, es sei
möglich, daß das Blitzlicht eines Fotoapparates das Tier
erschreckt
hat). Der Saal erstarrte vor Schreck. Die Bänke für die
Zuschauer sind
von der Arena durch nichts abgetrennt, Wächter, die fähig
wären, das
Raubtier zu verscheuchen, sind keine da... Der tobende Petz eilte
direkt auf den auf einem Sitz in der ersten Reihe hockenden
10jährigen
Jungen. Der Vater des Kindes, Sergej Glebow, sprang vom Platz auf, um
sich vor den Sohn zu stellen. Bei dem Versuch, sich zu schützen,
streckte er die Hand nach vorn aus. Im Saal entstand eine Panik. Der
Dresseur, der dem Tier hinterher eilte, schleppte dieses mit Mühe
weg
von dem ganz bleich gewordenen Mann. Dieser hockte sich einen
Augenblick später an der Manege nieder -
blutüberströmt... "Der Bär
zerriß mit den Krallen dem Mann eine Sehne der Hand",
erzählten uns die
Ärzte des Solnetschnogorsker Krankenhauses, wohin Sergej mit der
"Schnellen Hilfe" gebracht wurde. Es mußte genäht werden.
Wenn er nicht
darauf gekommen wäre, sich mit der Hand zu schützen, der
Bär hätte ihn
wohl skalpiert. Zum Glück erwies sich Sergejs Wunde als nicht
gefährlich. Der Mann wurde bald darauf aus dem Krankenhaus nach
Hause
entlassen. Der Bär Funtik aber wird nicht mehr im Zirkus
auftreten. Er
kommt, so sein Dresseur, in einen Zoo oder einen Zwinger.
rus.delfi.lv - 14. Okt. 2007
Рижский
зоопарк
отмечает
свое
летие
Zoo Riga begeht 95. Jahrestag
Heute feiert der Zoo Riga sein 95jähriges Jubiläum. In diesem
Jahr wird
anläßlich des Zoo-Jubiläums die lang erwartete
Giraffenanlage eröffnet,
in der bereits zwei Giraffen, Pik und Periskop, leben, die erst vor
kurzem in Riga eintrafen. Im Tiergarten wird man besonders den
Besuchern gratulieren, deren Vor- oder Familienname die Bezeichnung von
Tieren enthält. Diese Besucher, die eine Beziehung zur Fauna in
ihrem
Vor- oder Familiennamen nachweisen, zahlen einen ermäßigten
Eintritt.
Und für alle jene, die einen Tiernamen sowohl im Vornamen, als
auch im
Familiennamen aufweisen können, ist der Besuch des Zoos gratis. Im
vorigen Jahr besuchten an den zwei entsprechenden Tagen 758 Besitzer
solcher Familien- und Vornamen den Zoo, sie vertraten 92 Tierarten. Die
Anzahl der zu Beginn dieses Jahres im Zoo registrierten Bewohner betrug
3528 Tiere in 443 Arten.
mignews.com - 14. Okt. 2007
Израиль:
Гиппопотам
покусал
мальчика
Israel: Flußpferd biß Jungen mehrmals
Im Safaripark der israelischen Stadt Ramat Gan biß ein
Flußpferd einen
12jährigen Jungen in den Oberschenkel. Der Vorfall ereignete sich
am
Sonntag, dem 14. Oktober. Der Junge befand sich auf einer Exkursion im
Safaripark - gemeinsam mit seinen Eltern. Als er aus dem Auto ausstieg,
um ein Tier zu fotografieren, griff das Flußpferd ihn
augenblicklich
an. Der Verletzte wurde in das Sheba Medical Center in Tel Hashomer)
gebracht. Laut Mitarbeiter der "Schnellen Hilfe", der nach dem Anruf in
den Zoo kam, hat es das Flußpferd geschafft, den Jungen dreimal
in den
Oberschenkel zu beißen. Die Mitarbeiterin des Safariparks Sagit
Horowitz sagte, "daß ein solcher Vorfall im Zoo in den ganzen 30
Jahren
nicht passiert ist". "Transportmittel anzuhalten ist im Safaripark
verboten, überall stehen Warnschilder in allen Sprachen", sagte
sie.
Horowitz fügte auch hinzu, daß "das afrikanische
Flußpferd eines der
aggressivsten Tiere ist, besonders wenn jemand in sein Territorium
eindringt". "Selbst die Wärter begeben sich in den Lebensraum der
Flußpferde nur mit dem Auto und verlassen dieses nicht, bevor die
Situation nicht ungefährlich wird", ergänzte sie. Horowitz
betonte
auch, daß den Besuchern des Safariparks, solange sie in ihren
Autos
bleiben, keine Gefahr droht.
pnz.ru - 13. Okt. 2007
Не надо
портить
жизнь
болотным
черепахам!
Man muß den Sumpfschildkröten nicht das
Leben ruinieren!
Zum Herbstbeginn kann man auf den Straßen der Stadt Pensa immer
häufiger Sumpfschildkröten antreffen. Viele Städter
glauben, daß ohne
ihre Hilfe das Tier stirbt. Wie die Direktorin des Zoos Pensa sagt,
werden die Sumpfschildkröten in den Zoo gebracht. Die Stadt
wächst und
es wird viel gebaut. Der natürliche Lebensraum der
Sumpfschildkröten
wird immer kleiner, sie treffen immer häufiger auf den Menschen.
Die
Leute, denen die Reptilien leid tun, nehmen sie mit nach Hause, und
wenn sie dann sehen, daß die Tiere sich weigern zu fressen,
bringen sie
diese in den Zoo. Allein im Sommer gab es schon etwa hundert solcher
Fälle. Diese Tiere, die übrigens auf der Roten Liste des
Gebiets Pensa
stehen, überwintern in Seen und Teichen. Bevor sie in Winterschlaf
fallen, wühlen sie sich in den Schlamm ein. Wenn man
plötzlich eine
solche Schildkröte sieht, ist es deshalb besser, diese an ein
Gewässer
zu tragen. Sie findet dann selbst heraus, wo es für sie besser
ist: in
der Natur oder im Zoo.
piter.indymedia.ru - 13. Okt. 2007
Ударим
велопробегом
по
железобетону
экологической
безграмотности!
Schreiten wir mit einer Fahrradtour ein gegen den
Stahlbeton
des ökologischen Analphabetentums
Unter dieser Losung lenken am 21. Oktober die Allianz für
Tierrechte,
die gesellschaftliche ökologische Bewegung "Sochranim
Juntolowo"
["Für den Erhalt von Juntolowo"] und das Zentrum für
Umweltinitiativen
erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die
ökologischen
Probleme in Sankt Petersburg und die Verletzung der Menschen- und
Tierrechte. Tierschützer und Ökologen machen eine
Fahrrad-Tour rund um
das Naturschutzgebiet Juntolowo, ein einzigartiges Naturterritorium,
dessen Pufferzone die Beamten in ein riesiges Baugelände zu
verwandeln
beabsichtigen. Das Naturschutzgebiet Juntolowo liegt im Nordwesten
Sankt Petersburgs. Das Naturschutzgebiet ist eines der wenigen in der
Welt geschützten Naturterritorien (etwa 1.000 ha), das inmitten
dichtbesiedelter Wohnviertel einer Millionenstadt liegt.
vesti.ru - 12. Okt. 2007
На пляже
в ЮАР
появился
королевский
пингвин
Ein Königspinguin am südafrikanischen
Strand
Das unerwartete Erscheinen eines Königspinguins an einem der
Strände
von Kapstadt erregte sofort allgemeine Aufmerksamkeit und
Entzücken.
Mitarbeiter der Südafrikanische Gesellschaft zum Schutz der
Küstenvögel, einer der Naturschutzorganisationen der Republik
Südafrika
fuhren unverzüglich an den Strand, als sie die Nachricht über
das
plötzliche Erscheinen des Gastes aus der Antarktis erhielten. Sie
nahmen den unerwarteten Gast in ihre Obhut, dessen Artgenossen
ließen
sich schon viele Jahre nicht in diesen Gegenden sehen. Den
Naturschützern blieb ein Rätsel zu lösen: wie konnte der
Königspinguin
aus der Antarktis bis an die Küste Südafrikas gelangen. Wohl
kaum hat
er die riesige Entfernung schwimmend zurückgelegt - der Vogel sah
wohlgenährt aus und sein Körper trug keine Spuren einer
langen
ermüdenden Wanderung. Wahrscheinlich, so die Ökologen, hat
der
Königspinguin es fertig gebracht, auf irgendeinem Schiff nach
Kapstadt
zu gelangen.
news.yahoo.com - 11. Okt. 2007
Shabani the gorilla learns the ropes
TOKYO (AFP) - Sick of just hanging around, Shabani the gorilla has
taken to walking the tightrope, delighting hundreds of visitors at a
Japanese zoo. The 10-year-old Western Lowland gorilla is meant to hang
on the rope but has started walking across it instead, flapping his
arms to keep balance as onlookers cheer him on. "The rope is meant for
hanging on but he started walking on it shortly after he got here,"
said Hiroshi Kobayashi, head of Higashiyama Zoo in the central city of
Nagoya. "Gorillas climb trees in the wild but we have hardly seen them
walking a tightrope," he said. Shabani, who weighs 110 kilogrammes (220
pounds), arrived in Japan from Sydney's Taronga Zoo in June before
joining Higashiyama Zoo to breed with the three females there. He
already appears close with Nene, who at 36 is more than three times his
age. "She might seen a bit old," Kobayashi said, "but it is still fully
possible to have a baby."
vdvsn.ru - 11. Okt. 2007
А
каково
высоколобым
бутылконосам?
Wie steht es mit den Nördlichen Entenwalen?
Veröffentlicht wurde die neue Rote Liste des Gebiets Archangelsk.
Auf
der Liste stehen 203 seltene Arten von Vögeln, Säugetieren
und
Pflanzen, deren weiterer Verbleib auf unserer Erde gefährdet ist.
Insbesondere Zwergschwan, Singschwan, Fischadler, Schelladler,
Steinadler, Seeadler, Gerfalke, Wanderfalke. Von den Säugetieren
Eisbär
und Nowaja-Semlja-Ren.
wwf.ru - 10. Okt. 2007
40.000
тысяч
тихоокеанских
моржей
заполнили
лежбище
около
чукотского
села
Рыркайпий
40.000 Pazifische Walrosse belegen Lagerplatz in
der Nähe der
Tschuktschensiedlung Ryrkaipij
Für ihren Schutz sei es notwendig, eiligst ein geschütztes
Territorium
zu schaffen, meinen die Experten vom WWF. Erstmals in der ganzen
Geschichte der Beobachtungen am Kap Koshewnikow in unmittelbarer
Nähe
der Siedlung Ryrkaipij entstand der größte
Walroß-Lagerplatz an der
arktischen Küste Rußlands. "Niemand hat erwartet, daß
die
Schutzmaßnahmen so schnell zum Erfolg führen werden",
erzählt der
Koordinator des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" auf Tschukotka
Wladilen
Kawry. "Selbst einige Wissenschaftler hatten Zweifel, als wir auf
Vorschlag des WWF den Schutz zu organisieren begannen; jetzt sind hier
sogar mehr Walrosse, als auf dem Lagerplatz in der Nähe der
Siedlung
Wankarem. Der Schutz wurde organisiert mit Kräften der
einheimischen
Abteilung der �Vereinigung der kleinen Völker des Nordens',
hauptsächlich waren es Frauen, die die Arbeit verrichteten.
Operativ
arbeitete auch die Polizei, weil sich Liebhaber fanden, die sich an den
Stoßzähnen der Walrosse bereichern wollten. Es wurden
Fälle von Panik
bekannt, die auf den Lagerplätzen provoziert wurden. Den im
Gedränge
umgekommenen Walrossen wurden die Stoßzähne
herausgeschlagen. Für die
Erhaltung der Walrosse muß man hier dringend ein geschütztes
Territorium schaffen, dabei ist für uns die Erfahrung meiner
Landsleute
bei der Schaffung des Naturdenkmals �Kap Wangarem' sehr nützlich."
Versuche der Walrosse, auf dem Uferstreifen zu lagern, wurden auch in
der Nähe der Ansiedlungen westlich der Siedlung Ryrkaipij
beobachtet,
doch war die einheimische Bevölkerung auf diese Situation nicht
vorbereitet - die Leute gingen sehr nahe an die Walrosse heran,
ließen
sich mit ihnen im Hintergrund fotografieren und verscheuchten so die
Tiere. "Die Klimaveränderung führt dazu, daß den Sommer
über
Tschuktschensee und Ostsibirische See praktisch eisfrei sind", bemerkt
der Direktor der Regionalprogramme des WWF Wiktor Nikiforow. "Mehrere
Jahre altes Eis wandert nach Norden, das heißt, in den
nächsten Jahren
werden am arktischen Küstenstreifen der Tschuktschen-Halbinsel
neue
Lagerplätze entstehen. Die Walrosse überwinden auf dem Wege
vom
nördlichen Rand des driftenden Eises an die Küstenstriche
Hunderte von
Kilometern durch offenes Wasser, ohne eine Möglichkeit zum
Ausruhen zu
haben. Das seiner Eisdecke beraubte Meer muß öfter einen
Sturm
aushalten, das führt wahrscheinlich zum Tode einer großen
Zahl junger
Walrosse. Unsere gemeinsame Aufgabe: den Walrossen helfen, in dieser
schweren Zeit am Leben zu bleiben."
wwf.ru - 8. Okt. 2007
Россиян
скорее
волнует цена
черной икры, а
не угроза
исчезновения
осетровых
рыб
Der Preis für schwarzen Kaviars beunruhigt
eher, als die
Gefahr der Ausrottung der Störe
Urteilt man nach den Ergebnissen einer Untersuchung der
unabhängigen
Compagnie Romir, ist der Verbrauch an schwarzem Kaviar in den letzten
zwei Jahren zurückgegangen, aber nicht deshalb, weil die
Bürger das
Aussterben der Störe beunruhigt, sondern wegen des hohen
Kaviar-Preises. Die Anzahl der Störfische hat sich sehr schnell
verringert aufgrund ihrer barbarischen Vernichtung wegen der Gewinnung
des schwarzen Kaviars. 90% des schwarzen Kaviars, der auf den Markt
kommt, wird illegal gewonnen. Die Anzahl der Störe im Kaspischen
Meer
hat sich in den letzten 15 Jahren 40fach verringert! Der WWF glaubt,
daß wir alle gemeinsam die barbarische Ausrottung der
Störartigen
aufhalten können.
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Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 17.10.2007 Eisbärin „Hallensia“ auf Reisen
Die kuschelig wirkenden Eisbären in der Wilhelma gehören zu den Lieblingen der Besucher und sind doch unberechenbare Wesen: Sie wirken friedlich-plüschig, aber hätten –bestünde die Gelegenheit- ihre Pfleger zum Fressen gern. Sie sehen aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben und fangen doch Enten im Flug. Sie kuscheln miteinander, und plötzlich fliegen die Fetzen. 2003 musste die Eisbärin „Larissa“ nach 10 Jahren einträchtigen Zusammenlebens wegen unüberbrückbarer Differenzen mit „Anton“ in den Zoo Karlsruhe umziehen. Nach wenigen weiteren Jahren friedlicher Dreisamkeit geriet nun „Hallensia“ zunehmend unter Druck. Offenbar ist den riesigen flauschigen Raubtieren mit zunehmendem Alter immer bewusster geworden, dass sie eigentlich Einzelgänger sind und jeder gerne gelegentlich und besonders in den Wintermonaten einen Teil der Anlage für sich hätte. Nachdem die Pfleger auch durch subtilste Umspe rrmanöver nicht jeden dauerhaft zufrieden stellen konnten, trafen die Zoologen die schmerzliche Entscheidung: „Hallensia“ als die von den beiden anderen „Gemobbte“ muss gehen. Als neue Heimat bot sich der Zoo in Wien an, wo ein überaus umgänglicher, nicht dominanter Eisbärenmann mit jeder Menge Wiener Charme lebt. Was „Hallensia“ natürlich zunächst nicht wissen konnte – die Verladung in die eisbärensichere Transportkiste und die lange Autofahrt erfüllten sie wohl mit gewissem Unmut. Jedenfalls stiefelte sie in Wien erst mal missmutig durch ihr neues Reich und ignorierte den mitgereisten Pfleger völlig. Na ja, niemand schmollt ewig: Irgendwann wird sie es schon genießen, dass sie nicht mehr unterdrückt, sondern hoffentlich vielmehr umworben wird. Auch schmecken die Heringe in Wien sicher ebenso gut wie in Stuttgart. In der Wilhelma aber kann sich „Anton“ jetzt ganz „Corinna“ widmen – und wenn es Ehekrach g ibt oder wenn beide während der Winterruhe gerne jeder für sich allein wäre, können die beiden nun durch den jetzt frei geworden Raum völlig getrennt werden, so dass keinerlei Stresssituationen mehr entstehen sollten.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 17.10.2007 Hexen und Gespenster rüsten sich schon für Halloween-Party im Zoo Herbstzeit ist Halloween Zeit: Wenn die Tage kürzer werden und die Bauern ihre ersten Kürbisse verkaufen, ist das Gruselfest der Geister und Hexen nicht mehr weit entfernt. Auch in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen rüstet man sich bereits zum traditionellen Halloween-Fest am 31. Oktober. Bei der Geister- und Hexenparty, die zwischen 17.00 und 22.00 Uhr auf dem gesamten Zoogelände stattfinden wird, verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wieder einmal in einen schaurigen Gespensterpark. Dafür sorgen die passende Dekorationen, eine schummrige Beleuchtung, künstlicher Nebel und eine Furcht einflößenden Geräuschkulisse aus Hexenlachen und Wolfsgeheul. Außerdem sorgen allerlei Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Zoogelände huschen, für die eine oder andere Überraschung. In der Gastronomie des Grimberger Hof, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner werden wieder passend zum Thema allerlei gruselige Köstlichkeiten serviert.
Zoo Duisburg, 17.10.2007 25 Jahre Zooschule im Zoo Duisburg Die Zooschule im Zoo Duisburg kann mit Stolz in dieser Woche ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie wurde am 18.10.1982 eröffnet. Alljährlich wird sie von ca. 10.000 Schülern besucht. Seit Bestehen haben bereits mehr als 200.000 Schüler und Schülerinnen, Studenten und Lehramtsanwärter aus dem Großraum Duisburg und den umliegenden Städten das Angebot der Zooschule wahrgenommen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Terminen vor allem im Grundschulbereich sehr hoch, und daher sind nahezu alle Termine schon 6-8 Wochen nach dem Beginn des neuen Schuljahres ausgebucht. Zurzeit bieten 6 FachlehrerInnen Schülern jeder Altersstufe und Schulform die Möglichkeit, im Beisein ihrer Klassenlehrer Natur und Tiere im forschend-entdeckenden Biologieunterricht im Zoo zu erleben und zu „be-greifen“.Im Klassenverband oder in kleinen Gruppen erleben und beobachten die Schüler die Tiere in den Gehegen mithilfe von Beobachtungsbögen und vorbereiteten Aufgaben. Abschließend findet eine Nac hbesprechung in den Zooschulräumen des Zoos oder vor den Gehegen statt. Eine Fülle erlebnisorientierter Themen weckt bei den Kindern und Jugendlichen Freude, Neugier und Interesse und fördert so ein Bewusstsein für Tiere, Natur und Umwelt. Zooschul-Unterricht will Natur erlebbar machen. Genaue Beobachtung führt nicht nur zu einem "Begreifen" mit allen Sinnen, sondern vor allem zu Staunen, Bewunderung und Faszination. Was uns fasziniert und was wir bewundern, sind wir eher bereit zu schützen und zu erhalten als Unbekanntes. Dabei machen die Tiere im Zoo die Schüler stellvertretend für ihre wilden Artgenossen auf deren Wert und Schutzwürdigkeit aufmerksam, denn Tiere sind besonders für Kinder Sympathieträger, an denen sich Zusammenhänge in der Natur leichter lernen und verstehen lassen. Natürlich kann dieses Ziel an einem einzigen Zooschul-Vormittag nicht vollständig erreicht werden, aber: mit Staunen fängt es an!
Tierpark Ueckermünde, 17.10.2007 Am Freitag nur 1 Euro Eintritt im Tierpark Ueckermünde Am Freitag, dem 19. Oktober, gibt es ein Ereignis im Tierpark Ueckermünde: die Eröffnung des ZOOlarium. Das ist ein Umweltbildungsbereich, der sich mit der Naturgeschichte der Region am Stettiner Haf | |