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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 391 vom 11. Oktober 2007

Liebe Leser,

in manchen Wochen ist eher weniger los. Dies war keine davon, ganz im Gegenteil.
Von erfreulichen Meldungen wie der gelungenen Nashorn-Besamung in Budapest bis zu bestürzenden wie den Unfällen mit Elefant und Orca in Moskau bzw. auf Teneriffa gibt es reichlich zu berichten. Dazwischen schmutzige Wäsche und weit unten die Naturschutz-Meldungen mit leider meist auch nicht erfreulichen Meldungen - diesmal tote Gorillas und Bären.
Ich weiß, die Zoopresseschau wird immer länger - aber es lohnt sich, auch die Rubriken weiter unten anzusehen! Sie haben ja sieben Tage dafür Zeit, dann erfolgt eine neue Lieferung.

Dirk Petzold


Was man alles mit Kunstfelsen nicht tun darf. Am größten Zoofelsen Europas in Paris

Zoos – Meldungen

faz.net - 7. Okt. 2007
Ein Nashorn-Baby aus dem Eis
Vor zwei Jahren noch war es ein Wettlauf gegen die Zeit. Inzwischen führen Wissenschaftler und Artenschützer einen Verzweiflungskampf gegen das schier Unvermeidliche: die Ausrottung des Nördlichen Breitmaulnashorns in Zentralafrika. Von dreißig auf jetzt nur noch drei Tiere ist wegen Bürgerkriegs und Wilderei die Population in der kongolesischen Wildnis in wenigen Monaten geschrumpft. Und in Zoos leben auch nur noch acht Tiere: zwei in San Diego und sechs im tschechischen Dvur Králové, unter ihnen nur zwei befruchtungsfähige Weibchen. Die ganze Hoffnung könnte nun auf einigen Wissenschaftlern des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) liegen, die im Tiergarten von Budapest einen vielleicht entscheidenden reproduktionsmedizinischen Durchbruch erzielt haben. Sie haben den drei Jahre lang bei minus 196 Grad in flüssigem Stickstoff tiefgefrorenen Samen eines Nashornbullen - in diesem Fall eines nahe verwandten Südlichen Breitmaulnashorns - aufgetaut und damit eine Schwangerschaft bei der 25 Jahre alten Nashorndame "Lulu" erzeugt. "Samenspender" ist ein Nashornbulle aus Colchester. Wenn alles gut geht, wird der Sprössling des Südlichen Breitmaulnashorns in Budapest im November 2008 zur Welt kommen. Überraschend war der Besamungserfolg vor allem auch deshalb, weil der "Samenspender", ein Nashornbulle aus dem Zoo im britischen Colchester, mit 38 Jahren zu den durchaus betagten Zoobewohnern zählt. Nun fragen sich die Veterinäre, ob das Verfahren, das sich beim Südlichen Breitmaulhashorn bewährt hat, auch für die viel selteneren Verwandten Hoffnung auf Erhalt bedeuten könnte.

uniprotokolle.de - 8. Okt. 2007
Nashorn on the Rocks
Erstmals glückt Besamung eines Breitmaulnashorns mit Gefriersperma. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hatten die Prozedur im Juni durchgeführt und stellten jetzt per Ultraschalldiagnose die Schwangerschaft fest. "Dies ist ein wichtiger Erfolg für den Artenschutz", sagt der beteiligte IZW-Wissenschaftler Dr. Robert Hermes. Die Nashornkuh Lulu ist im 4. Monat von einem 1740 Kilometer entfernt lebenden Nashornbullen trächtig. Ihr Baby wird im November 2008 zur Welt kommen. Bereits heute gibt es für das erst sechzehn Zentimeter lange Nashornbaby Namensvorschläge. Favoriten sind derzeit 'Ice', 'Frozen' und 'Cool'. "Dieser wissenschaftliche Erfolg bietet erstmals die Möglichkeit, neues Erbmaterial aus der Wildnis in die Nashornzucht einzubringen, ohne dass dazu Tiere transportiert werden müssen", sagt Dr. Thomas Hildebrandt: "Künftig können Reproduktionsexperten frei lebende Bullen betäuben, ihnen Sperma entnehmen und den gefrorenen Samen zum Beispiel in Nachzuchten in Zoos weltweit nutzen." Besonders für das Nördliche Breitmaulsnashorn, von dem es nur noch 3, möglicherweise 4 in der Wildbahn und 8 in zoologischen Gärten gibt, könne dies für das Überleben eine wichtige (Ver-)Sicherung darstellen.

Welt online - 8. Okt. 2007
Berliner Forscher sorgen für Nashorn-Nachwuchs
Im Kampf um das Überleben der extrem gefährdeten Breitmaulnashörner haben Berliner Wissenschaftler eine Nashornkuh erfolgreich besamt. Das Muttertier Lulu im Zoo von Budapest ist erneut nach solch einem Eingriff trächtig. Mit ihrem Verfahren hoffen die Tiermediziner, das stark vom Aussterben bedrohte nördliche Breitmaulnashorn retten zu können. Im Zoo von Budapest reift das erste Breitmaulnashornbaby heran, das aus dem Eis kam. Muttertier Lulu ist mit der weltweit einzigartigen Methode von Berliner Wissenschaftlern künstlich besamt worden mit aufgetautem Bullen-Sperma, das zuvor drei Jahre lang bei minus 196 Grad in flüssigem Stickstoff tiefgefroren gelagert worden war.

Welt online - 8. Okt. 2007
Erfolg für Berliner Wissenschaftler - Nashorn Lulu wieder trächtig
Im Kampf um das Überleben der weltweit extrem gefährdeten Art der Breitmaulnashörner ist Berliner Wissenschaftlern ein weiterer zoologischer Erfolg gelungen. Das Muttertier Lulu im Zoo von Budapest ist zum zweiten Mal nach einer künstlichen Besamung schwanger. Lulu hatte nach einem solchen Eingriff bereits im vergangenen Januar ihr Baby Layla geboren. Es wiegt bereits 400 Kilo und ist laut Hildebrandt "so beliebt wie Eisbär Knut in Berlin".

derstandard.at - 08.10.2007
Erfolg für die Arterhaltung: Breitmaulnashorn wieder schwanger
Berliner Wissenschaftern ist es ein zweites Mal gelungen, ein Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) im Zoo von Budapest durch künstliche Besamung zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Im Kampf um das Überleben des seltenen Großsäugetiers gilt dies als großer Erfolg. Man schätzt, dass nur mehr rund 12.000 Tiere in freier Wildbahn leben. Thomas Hildebrandt vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) bestätigte am Montag einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das Muttertier "Lulu" hatte nach einem solchen Eingriff bereits im vergangenen Jänner ihr Baby Layla geboren. Es wiegt bereits 400 Kilo und ist laut Hildebrandt "so beliebt wie Eisbär Knut in Berlin".



Spiegel - 7. Okt. 2007
VERHÜTUNG IM ZOO - Anti-Baby-Pille für Löwen
Damit es in den Zoo-Gehegen nicht zu eng wird, verabreichen Tiermediziner Hormonpräparate: Bären, Nashörner und Affen schlucken Pillen gegen unerwünschten Nachwuchs. Doch nicht jedes Verhütungsmittel ist harmlos. "Die Kontrazeption wird in deutschen Zoos breit eingesetzt. Es ist laut Tierschutzgesetz verboten, Jungtiere zu töten", sagt die Reproduktionsbiologin Katarine Jewgenow vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Verhütung sei die Ausnahme, entgegnet Tierarzt Andreas Ochs vom Berliner Tiergarten: "Der Zoo ist in erster Linie für den Artenschutz dar. Kontrazeption wird nur im Notfall angewandt." Gleichwohl berichtet er, dass derzeit mehrere Dutzend Makakendamen verhüten und zwei Nashörnern, einem Orang-Utan-Mischling und einer Löwin die Anti-Baby-Pille ins Futter gemischt wird. Die amerikanische Contraception Advisory Group, ein internationales Expertengremium für die Verhütung bei Zootieren, rät, die Medikamente höchstens zwei bis drei Jahre einzusetzen. Gleichzeitig hat die Gruppe ein Programm aufgelegt, um neue Verhütungsmethoden für die Raubkatzen zu entwickeln.


PR-Inside.com - 10. Okt. 2007
Trauer um letzten Bär im Zoo von Hannover Erste Zusammenfassung
Große Trauer im Zoo von Hannover um Braunbär-Weibchen «Berti»: Das beliebte Tier musste wegen Altersschwäche und großer Leiden als letzter Bär des Tierparks eingeschläfert werden. «Berti» war ein Publikumsliebling, hatte sich aber in den letzten Jahren schon nicht mehr oft im Gehege blicken lassen. Der Braunbär sei 36 Jahre alt geworden, «in Menschenjahre umgerechnet sind das fast 100». Zuletzt sei das kranke Tier von Pflegern mit Honig und Früchten gepäppelt worden. Mitarbeiter wie Besucher würden sehr um das Tier trauern. Nach dem Tod eines Eisbärs hatte Berti seit drei Jahren allein auf der Bäreninsel im Zoo Hannover gelebt. Wahrscheinlich werden erst ab 2010 wieder Bären im Zoo von Hannover zu bewundern sein.

pr-inside.com - 9. Okt. 2007
Berti im Alter von 36 Jahren eingeschläfert -Letzter Bär im Zoo Hannover gestorben
Der letzte Bär im Zoo Hannover ist am Dienstagmorgen verstorben. Der 36-jährigen Braunbärendame Berti sei es schon länger gesundheitlich nicht gut gegangen, teilte der Zoo am Dienstag mit. In letzter Zeit sei ihr das Laufen immer schwerer gefallen, sie habe sich viel ausgeruht und kaum noch gefressen. Am Wochenende habe sich der Zustand der Bärin dann so stark verschlechtert, dass die Zootierärzte die alte Bärendame am Dienstag einschläfern mussten. Berti war der letzte von 15 Bären, die 1971 im Alter von sechs Monaten in den Zoo Hannover gekommen waren. Das Besondere an der Bärenhaltung im Zoo Hannover war, dass Eisbären, Braunbären, Baribals und Kragenbären zusammen in einer Anlage lebten.

Stern Shortnews - 9. Okt. 2007
Freizeit: Hannover: Zoo hat nach Todesfall keinen Bären mehr
Im Zoo Hannover musste am heutigen Dienstagmorgen die Braunbärin Berti (36) eingeschläfert werden. Berti hatte seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme. Sie hatte Beschwerden beim Laufen und die Nahrungsaufnahme erfolgte nur unregelmäßig. Mit dem Tod von Berti beherbergt der Tierpark nunmehr keine Bären mehr. Berti wurde der Abteilung Pathologie der Tierärztlichen Hochschule übergeben.

Thüringer Landeszeitung Erfurt - 8. Okt. 2007
Offen und ehrlich
Erfurt. Norbert Neuschulz musste gehen. Nach den Querelen im Zoopark ist seit 24. Juli nun Hans-Günter Collette (58), bis dahin Leiter des städtischen Personalamtes, Direktor der tierischen Einrichtung. Wie kommt er klar mit dem neuen Job? Das wollten wir von ihm wissen - unabhängig von den neuesten Entwicklungen rund um einen virus-infizierten Affen, der unter Neuschulz in den Zoo kam und jetzt eine Tierpflegerin gebissen hat.
Herr Collette, wie waren die ersten Wochen?
Ein Blick in die Zukunft...
Wir sind beauftragt, ein Konzept zu erstellen zur tiergärtnerischen Planung. Firmen nehmen gerade den Bestand auf, d.h. die Tiere, Anlagen und Gehege, und werden im 1. Quartal ihr Konzept, eine Art Masterplan bis 2020, vorlegen. Es geht darum, unseren Zoopark attraktiver, populärer und konkurrenzfähig zu machen. Und der Auftrag für ein Wegenetz-Konzept wurde vergeben für einen barrierefreien Zoopark.

TLZ 05.10.2007 (offline)
Pflegerin von infiziertem Affen gebissen
Das Risiko einer Erkrankung sei gering für die Pflegerin, die im Zoopark vor einiger Zeit von einem Affen gebissen wurde, hieß es gestern beschwichtigend im Zoo. Nach einer Untersuchung des Robert-Koch-Institutes jedoch war bei dem Tier der HTL-Virus festgestellt worden, der auf Menschen auf dem Blutwege übertragbar ist und in seltenen Fällen zu Leukämie führen kann. Das Untersuchungsergebnis lange vor dem Biss gekannt haben sollen der bereits abgelöste Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz und der kurz vor der Pensionierung stehende Zootierarzt Dietmar Kulka - ohne daraus Schlüsse zu ziehen, zu informieren oder entsprechend zu handeln. Sie hätten damit fahrlässig bis kriminell gehandelt, ihre Mitarbeiter in Gefahr gebracht, kritisiert Kathrin Hoyer, Fraktionschefin der Grünen. Der neuen Zooleitung waren die Ergebnisse in die Hände gefallen. Nun werden vom Werkausschuss des Zoos disziplinarische Konsequenzen gefordert gegen Kulka und Neuschulz.

TA 05.10.2007
(offline)
Pfleger von infiziertem Affen gebissen
Im Zentrum des jetzt bekannt gewordenen Skandals steht wieder Tierarzt Dietmar Kulka. Der Ausgangspunkt ist eine Lieferung Zwergmeerkatzen - Wildfänge aus Kamerun. Diese trafen, aus Quarantäne kommend, am 20. Dezember 2006 im Thüringer Zoopark ein. Sicher ist sicher, dachten sich die Pfleger, denen bekannt war, dass Affen oft Träger von Krankheiten sind. Man verlangte eine Blutuntersuchung. Diese wurde durch den Zootierarzt Dietmar Kulka aber trotz mehrfacher Nachfragen erst am 5. März 2007 realisiert. Bereits am 2. April 2007 lieferte das Robert-Koch-Institut die Untersuchungsergebnisse. Der Befund wies für ein Tier einen positiven Test auf HTLV aus. Ein Virus, das in seltenen Fällen Leukämie und Nervendegeneration auslösen kann. Doch Kulka gab seine Erkenntnisse nicht weiter, eine Befundauswertung mit den Mitarbeitern unterblieb. Am 14. September wurde nun ein Pfleger bei der Behandlung einer verletzten Zwergmeerkatze gebissen. Sofort erinnerte man sich der Blutuntersuchung der Affen. Als man im Robert- Koch-Institut nachfragte, hieß es, die Ergebnisse seien doch schon im April zugeschickt worden. Die neue Zooleitung kontaktierte sofort Amtstierarzt und das Gesundheitsamt. Deren im Robert-Koch-Institut eingeholte Auskunft beruhigte nur zum Teil. Die Gefahr der Krankheitsübertragung vom Tier zum Menschen sei noch unklar, bisher habe es so einen Fall noch nicht gegeben, hieß es. Nur durch direkten "echten" Blutkontakt oder durch den Verzehr des Affenfleisches sei eine Gefahr gegeben. Ein Risiko durch Bisse sei nicht bekannt. "Das hat in jedem Fall erhebliche arbeitsrechtliche Konsequenzen", reagierte gestern Kulturbeigeordneter Karl-Heinz Kindervater. Kulka ist bis zum 9. Oktober im Urlaub, kennt die Vorwürfe und soll sich dazu äußern. Wenn er zum Dienst zurückkehre, bekomme er ein anderes Tätigkeitsfeld, so der Amtsleiter für Personalfragen, Peter Kinsinger. Auf die Frage nach einer möglichen fristlosen Entlassung antwortet Kinsinger ausweichend. Das letzte Wort hat nun der Personalrat, der auch die Rolle des früheren Zoodirektors Norbert Neuschulz hinterfragen müsste. Der gebissene Pfleger ist im Dienst und wartet auf den Befund seiner Blutuntersuchung. Eine Gefahr für die Zoobesucher durch die Zwergmeerkatzen sei ausgeschlossen.


Casinoland - 9. Okt. 2007
Neues Domizil: 250 Hittfelder Casino-Fische finden ein neues ...
Sie tragen klingende Namen wie „Champsochromis careuleus“ und „Aulonocara steveni“ und überzeugen durch schillernde Farben und stromlinienförmige Eleganz. Jetzt ging es für rund 250 Buntbarsche des AQUAMARIN Casino Seevetal auf ganz große Reise: Sie zogen vom 8.000 Liter fassenden Malawisee-Aquarium des Hittfelder Casinos in das Tropen-Aquarium von Hagenbeck um. Ihre neuen Mitbewohner sind fünf Nilkrokodile. „Wir sind sehr erfreut über die Spende des AQUAMARIN Casino Seevetal. Bei den Fischen handelt es sich um ausgewachsene Tiere, die in dieser Form für uns schwer zu bekommen sind.“, so Paul Müller, neuer Leiter des aquatischen Teil des Tropen-Aquarium Hagenbeck.

Freie Presse - 10. Okt. 2007
Leomädchen sorgen für Besucherrekorde
In Dreierreihen haben die Besucher des Limbach-Oberfrohnaer Tierparks an den vergangenen sonnigen Tagen vor dem Leopardengehege gestanden, um einen Blick auf die drei am 5. August geborenen Raubkätzchen zu erhaschen. Selbst von Bänken aus beobachteten Neugierige die Tierkinder, die seit Ende September stundenweise das Außengehege erkunden dürfen. „Manche Szene erinnerte an die Begeisterung um Eisbär Knut im Berliner Zoo“, berichtete Francis Mildner, Sprecherin der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna. Mit 900 bis 1200 Tickets pro Tag verkaufte der Tierpark in dieser Zeit etwa dreimal so viele Eintrittskarten wie sonst an schönen Wochenend- und Feiertagen. Dieser Ansturm dürfte am 23. Oktober noch übertroffen werden. An dem Sonntag um 14.30 Uhr werden nämlich die drei Chinesischen Leopardenmädchen öffentlich getauft.

kleinezeitung.at - 8. Okt. 2007
Kritik an Tiergarten Schönbrunn: "Geschäft" mit Tierbabys
Scharfe Kritik hat am Montag der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV) am Tiergarten Schönbrunn und der Zucht in Zoos geübt. Der kleine Eisbär "Knut" habe dem Berliner Zoo bisher einen zweistelligen Millionenbetrag eingebracht, der Wiener Zoo wolle am "Millionengeschäft" mit Tierbabys offenbar ebenfalls mitnaschen und züchte "auf Teufel komm raus", beanstandete die Organisation in einer Aussendung. In den vergangenen zehn Jahr habe es in Schönbrunn ca. fünf Eisbärbabys gegeben, bei keinem habe es eine Vermarktung wie bei Knut gegeben, so Zoosprecher Kasbauer.

networld.at - 8. Okt. 2007
Scharfe Kritik von Tierschützern an Zoo: Zucht nur fürs "Geschäft" mit Tierbabys?
In Schönbrunn wurde der Vorwurf entschieden zurückgewiesen. "Da müssen wir viel mehr auf gutes Wetter hoffen, als auf große Attraktionen", so das trockene Kommentar von Zoosprecher Gerhard Kasbauer zu vermeintlichen Finanzerfolgen durch mehr Nachwuchs. Bei der Vermarktung würde diesbezüglich "nichts aktiv" betrieben. "Es ist weder steuerbar, noch verhinderbar, ob es Nachwuchs gibt." Das Panda-Babys werde in nächster Zeit vor allem "Geld kosten", da Systeme für Besucherströme und Videoübertragungen geschaffen werden müssten. Durch die "weltweite Sensation" werde es natürlich mehr Besucherinteresse geben, Geld, das dadurch hereinkomme, werde allerdings zum Teil wieder in Panda-Artenschutzprojekte in China investiert.

wien-heute.at - 8. Okt. 2007
Tierleid am laufenden Band
Da das Eisbärjunge "Knut" dem Berliner Zoo bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kassen gespült hat, möchte der Tiergarten Schönbrunn offenbar auch an dem Millionengeschäft mit Tierbabys mitnaschen und züchtet auf Teufel komm raus... Nach Panda- und Giraffenbaby erwartet Schönbrunn noch weiteren Nachwuchs. Ein Eisbärjunges soll es geben, obwohl sogar die EU empfiehlt, keine Eisbären in Zoos zu halten. Ebenso hofft man auf Nachwuchs bei den Koalas - unter dem Vorwand des Artenschutzes? In Australien werden sie gejagt, weil sie zur Plage geworden sind... Um auf das Leid und Elend in Tiergärten aufmerksam zu machen führt der Österreichische Tierschutzverein derzeit eine Aufklärungskampagne mit Inseraten, TV-Spots und Plakaten durch. Erich Goschler, Präsident des Österreichischen Tierschutzvereins: "Es ist höchste Zeit, die Leute wachzurütteln und zu zeigen, dass Zoos keine heile Welt für Tiere, sondern Vergnügungsparks für Menschen sind, die auf dem Rücken leidender Tiere betrieben werden".

RIA Novosti - 10. Okt. 2007
Elefant tötet Mitarbeiterin von Moskauer Zoo
Ein Elefant hat eine Mitarbeiterin des Moskauer Zoos getötet. "Heute morgen (...) ist bei der Verladung eines Elefantenweibchens in ein Spezialfahrzeug für den Transport aus unserem Zoo nach Spanien aus Unvorsichtigkeit eine Mitarbeiterin des Zoos gestorben, die viele Jahre mit diesem Tier gearbeitet hat", erklärte sie. Ihr zufolge hat der Elefant die Mitarbeiterin mit dem Rüssel getroffen.
>> ausführliche Meldungen dazu in der Rubrik "Russische Meldungen".


Hamburger Abendblatt - 9. Okt. 2007
Killerwal rettet seine deutsche Trainerin
Sie gehören zu den neuesten Touristenattraktionen auf Teneriffa: die Orcas im Loro-Park in Puerto de la Cruz. Beinahe wäre es jetzt zu einem tödlichen Unfall gekommen. Eine deutsche Tiertrainerin drohte nach der Kollision mit einem sogenannten Killerwal zu ertrinken: Das ehemalige deutsche Model Claudia Vollhardt (29) aus Weinheim ist Europas einzige Trainerin von Großen Schwertwalen (Orcinus orca). Die studierte Meeresbiologin wurde von dem Wal so hart getroffen, dass sie eine Lungenquetschung erlitt. Sie sank im 13 Grad kalten Wasser auf den Grund des zwölf Meter tiefen Aquariums. Blitzschnell eilte Tekoa ihr zu Hilfe. Der Schwertwal tauchte zu der Trainerin hinunter und packte sie mit seinen Zähnen am rechten Arm. Zwei Kollegen, die sofort ins Wasser gesprungen waren, holten Claudia Vollhardt schließlich aus dem Becken.

megawelle.com - 9. Okt. 2007
Teneriffa - Orca verletzt deutsche Tiertrainerin
Am Wochenende kam es im Loro Parque auf Teneriffa zu einem tragischen Unfall. Die deutsche Tiertrainerin Claudia Vollhardt ist während der "Tiempo de juego", der Spielzeit für die Wale zwischen den drei täglichen Shows, von einem der Orcas verletzt worden. Der 7-jährige Tekoa rammte der Trainerin sein gewaltiges Haupt vor die Brust - offenbar versehentlich. Sofort sank die 29 Jährige auf den Grund des zwölf Meter tiefen Beckens. Das Orca-Männchen hat die Trainerin dann aber mit den Zähnen am Arm gepackt und wieder an die Oberfläche gebracht. Claudia zog sich dabei ein schwere Fleischwunde am Arm zu und kam mit einem gebrochenen Ellbogen und Prellungen ins Krankenhaus. Wie ein Sprecher gestern bestätigte, geht es der Tiertrainerin bereits besser und ist auf dem Weg der Genesung.

Volksstimme - 8. Okt. 2007
Deutsche Tiertrainerin auf Teneriffa von einem Orca verletzt
Eine deutsche Tiertrainerin ist bei der Vorbereitung einer Orca-Show auf der Kanareninsel Teneriffa von einem der Tiere verletzt worden. Der Meeressäuger habe die 29-Jährige bei einem Zusammenstoß an der Brust getroffen und sie dann auf den Grund des Beckens des Loro-Parque-Tierparks gezogen, berichtet die spanische Presse. Das Orca-Männchen habe die Trainerin daraufhin mit den Zähnen am Arm gepackt und wieder an die Oberfläche gebracht. In Wirklichkeit habe er der Trainerin das Leben gerettet, hieß es.

express.de - 8. Okt. 2007
Drama auf Teneriffa
Sie wollte den Wal fit machen für die nächste Show - doch plötzlich griff das Orca-Männchen die 29-jährige deutsche Tiertrainerin an. Auf der Kanaren-Insel Teneriffa wurde Claudia Vollhardt von dem Killerwal fast getötet. Das Tier verletzte die 29-Jährige bei einem Zusammenstoß an der Brust und zog sie dann auf den Grund eines zwölf Meter tiefen Beckens des Loro- Parque-Tierparks. Der Wal packte die Trainerin daraufhin mit den Zähnen am Arm und brachte sie wieder an die Oberfläche. Die Deutsche sei mit schweren Fleischwunden am Arm und einem gebrochenen Ellbogen ins Krankenhaus gebracht und notoperiert worden.

Krone.at - 8. Okt. 2007
Orca verletzt Tiertrainerin und rettet ihr das Leben
Die Deutsche sei mit schweren Fleischwunden am Arm und einem gebrochenen Ellbogen ins Krankenhaus gebracht und notoperiert worden. Der Loro Parque besitzt vier Orcas (Schwertwale), zwei Weibchen und zwei Männchen.



Planung und Bau

Münsterländische Volkszeitung - 10. Okt. 2007
Aug in Aug: Bärenstarke Anlage für Balu
Rheine. Meister Petz kommt zurück: Gestern präsentierten die Verantwortlichen des Naturzoos das Modell der neuen Bärenanlage, die im Frühjahr 2009 eröffnen soll und in der Lippenbären - und dazu eventuell Goldschakale - zu sehen sein werden. Damit wird es nach fünfjähriger Pause wieder große Bären im Zoo geben. Als "hoch publikumsattraktiv" bezeichnete Zoodirektor Achim Johann das Vorhaben, wieder Bären in den Zoo zu holen. Ein Blick aufs Modell unterstreicht, dass sich die Besucher auf eine abwechslungsreiche Anlage freuen dürfen. Sie bietet viele Einblicke ins Leben der neuen Bewohner, die auf einer hügelartig gestalteten Landschaft ihr neues Domizil haben werden. Eine Busch- und Baumreihe halbiert das 3000 m² große Gelände, welches als Einheit, aber auch einzeln zu nutzen ist. Noch ist nicht ganz klar, wie viele Bären einziehen und welches Geschlecht sie haben. Dies entscheidet der niederländische Safaripark Beekse Bergen, der das Zuchtprogramm für die asiatischen Bären koordiniert. "Viel Landschaftsarbeit" ist notwendig, bevor die jetzige Wiese hinter der Pinguin- und Robbenanlage so gestaltet ist, dass sich die Petze wohl fühlen. 750 000 Euro nimmt der Zoo dafür in die Hand, Geld, das unter anderem auch aus dem Topf der Zoo-Stiftung kommt.

Property Magazine - 10. Okt. 2007
Hamburg: Erstes Tierpark-Themen-Hotel eröffnet 2009
Die Baugrube ist ausgehoben, das Fundament gelegt und die ersten Kräne stehen bereits auf dem Gelände am Tierpark Hagenbeck an der Hamburger Koppelstraße. 2009 wird dort das erste Tierpark-Themen-Hotel der Welt seine Türen öffnen. Auf sechs Etagen entstehen dort zurzeit 159 Zimmer, ein Restaurant, ein Ballsaal und Veranstaltungsräume. Das Haus wird im Kolonialstil gestaltet. Die Farbgebung und Materialauswahl der Inneneinrichtung werden auf verschiedenen Stockwerken die Kontinente Afrika, Asien und Südamerika widerspiegeln. Eine Etage widmet sich zudem der Themenwelt des Nordmeeres. In Deutschland wird das Lindner Park-Hotel Hagenbeck, so der offizielle Name des neuen Hauses, ein einmaliges und hoch attraktives Themenhotel sein.

news aktuell - 10. Okt. 2007
Der renommierte Tierpark Hagenbeck und die Lindner Hotels ...
Der renommierte Tierpark Hagenbeck und die Lindner Hotels & Resorts bauen in Hamburg das erste Tierpark-Themen-Hotel der Welt. Die Eröffnung des Hauses ist für 2009 geplant. Drei auf einen Streich - Hotel für Familien, für Event- und Geschäftsreisende. Zu der Hagenbeck-Gruppe gehört seit Mai 2007 als ganzjährige Attraktion ein Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt. Diese neue, wetterunabhängige Attraktion bietet nicht nur für Tagesgäste eine spannende Reise durch die Tropen. Sie verfügt über Event-Flächen mit modernster Infrastruktur für geschlossene Veranstaltungen. Mit dem im Frühjahr 2009 folgenden Lindner Park-Hotel Hagenbeck erreicht die Hagenbeck-Gruppe - ähnlich wie der Europapark Rust oder das Phantasialand in Brühl - eine neue Liga in der Freizeitbranche.

Lübecker Nachrichten - 9. Okt. 2007
Zoo mit "ZOOlarium" - Neues Umweltbildungszentrum für Haffregion
Im Tierpark Ueckermünde in Vorpommern ist ein neues Umweltbildungszentrum für die deutsch-polnische Küstenregion entstanden. Das "ZOOlarium" zeigt unter anderem anhand von Installationen, wie die Region Stettiner Haff, Usedom und die heute polnische Insel Wollin entstanden sind, sagte Tierparkleiter Helge Zabka. Außerdem werde erläutert, wie Solarenergie in der Natur genutzt wird, beispielsweise bei der Photosynthese der Pflanzen sowie bei Eidechsen und Schlangen, die die Sonnenwärme für ihren Energiehaushalt nutzen. Die Anlage kostete rund 370 000 Euro und soll am 19. Oktober offiziell eröffnet werden.

Berliner Zeitung - 8. Okt. 2007
Berlins Riesenrad dreht sich in München
Noch ist es nicht genehmigt, mausert sich aber schon zum Werbeträger für Berlin: Das geplante Riesenrad am Zoo präsentiert sich auf der Immobilienmesse Expo Real 2007 in dieser Woche in München. Am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg stellt die Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG ihr Projekt vor; auch Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) reist dafür in die bayerische Hauptstadt. "Wir wollen zeigen, wie sich das Berliner Stadtbild durch das 185 Meter hohe Rad verändert und zugleich über die nicht immer einfachen Planungen informieren", sagt er. Am 19. Oktober will der Bezirk die Baugenehmigung für das Aussichtsrad erteilen. Voraussetzung dafür ist, dass am Abend zuvor das Bezirksparlament dem Projekt zustimmt. Nicht nur das Riesenrad braucht eine Baugenehmigung, auch das neue Wirtschaftsgebäude für den Zoo ist Bestandteil der Planungen. Das mehrgeschossige Gebäude entsteht im nördlichen Teil des Wirtschaftshofes. Knapp die Hälfte des Areals hatte die Great Berlin Wheel dem Land Berlin abgekauft. Von den rund 25 Millionen Euro Verkaufserlös erhält der Zoo gut zwölf Millionen für den Neubau. Eine europaweite Ausschreibung dafür läuft gerade. Baubeginn für das 120 Millionen Euro teure Riesenrad soll Anfang 2008 sein - wenn das neue Zoogebäude fertig ist.

Tagesspiegel - 9. Okt. 2007
Das Riesenrad ist „so gut wie sicher“




Aktionen

Tages-Anzeiger Online - 10. Okt. 2007
Wenn es in der der Masoala-Halle plötzlich wie aus Kübeln giesst
Die Besucher in der Masoala-Halle im Zoo Zürich staunten nicht schlecht, als es plötzlich wie aus Kübeln zu giessen begann. Grund war eine Demonstration der Beregnung. Kurz vor dem Mittag zog plötzlich – für rund 20 Minuten – eine Regenwand durch die Halle. Die Verantwortlichen des Zoos präsentierten im Rahmen der 4. Madagaskar-Tage, wie sie jeweils für das für die Tiere lebenswichtige Klima sorgen. Über das kuppelartige Dach wird das Regenwasser gesammelt und in riesigen Tanks unter der Halle aufgefangen. Nach einem grossen Gewitter etwa sind die zwei 500’000 Liter fassenden Tanks gemäss Zoo-Techniker André Lienhard bereits voll. Von dort aus wandert das Wasser portionenweise in kleinere Tanks, wo es gereinigt wird. «Normalerweise findet die Beregnung am Morgen statt, bevor die Besucher kommen», sagte Lienhard. Heute aber herrscht in der Halle ein fröhliches Kreischen und Rennen. Die Kinder sind begeistert vom unerwarteten Platzregen. Obwohl sie am Eingang gewarnt wurden, sind viele Besucher ohne Regenschutz und Schirm unterwegs. Der tropische Regen kann vom 12. bis zum 14. Oktober für einmal miterlebt werden, wenn Madagaskar im Zentrum des Masoala-Regenwaldes im Zoo Zürich steht. In diesem Rahmen finden auch «nasse» Führungen unter dem Titel «Zyklone in Madagaskar» statt. Zudem wird das Land mit Musik, Kunst und Handwerk vorgestellt.

inar.de - 8. Okt. 2007
Halloween im Zoo
Pünktlich zum Ausklang des Herbstes drängen Geister und Kobolde, Hexen und Spukgestalten zu nächtlichem Tun, was seinen Höhepunkt erreichen wird zum Halloween-Fest im Zoo Duisburg am Mittwoch, dem 31. Oktober 2007 von 17.00 - 22.00 Uhr (Kassenschluss um 20.00 Uhr). Der Zoo lädt zu einem gigantischen Spektakel mit Feuerschlucker, Gruselpfad, einem Harry Potter Haus im Aquarium und vielem mehr. Die Tierhäuser bleiben den ganzen Abend geöffnet.

Kronberger Bote - 10. Okt. 2007
10 Jahre Zoopädagogik im Opel-Zoo
Der Opel-Zoo bietet auch in den Herbstferien einige Aktivitäten an. Eine Sonderführung mit dem Kronberger Revierförster Westenberger zum Thema „Der Wald und seine Tiere im Herbst“ findet Dienstag, 16. Oktober, um 14 Uhr statt. „In diesem Jahr feiern wir mit unseren Besuchern von Samstag, 13. bis Sonntag, 21. Oktober, das zehnjährige Bestehen der Zoopädagogik im Opel-Zoo und bieten über die traditionellen Veranstaltungen hinaus ein umfangreiches Festprogramm“, so der Leiter der Zoopädagogik Dr. Martin Becker. „Es gibt täglich Führungen zu verschiedenen Themen und von mir und meinen Kollegen kommentierte Schaufütterungen bei den beliebten Erdmännchen, Nasenbären, Luchsen, Affen, Flusspferden, Wildkatzen, Elchen und selbstverständlich auch beim Patentier der Zoopädagogen, dem Stachelschwein Distel“, berichtet der engagierte Zoopädagoge weiter.

sr-online.de - 7. Okt. 2007
Kurzmeldungen
Neunkirchen: Der Zoo bietet in den Herbstferien für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ein Ferienprogramm an. Jeder Tag hat einen anderen Themenschwerpunkt. Beginn ist um 9.00 Uhr.

ostsee-netz.de - 9. Okt. 2007
Sea Life unterstützt die erste Europäische Hai-Woche
Vom 8. bis 14. Oktober 2007 findet erstmals die "European Shark Week" - die europäische Hai-Woche - in ganz Europa statt. Auch das Sea Life Timmendorfer Strand beteiligt sich an dieser Unterschriften- und Aufklärungskampagne. Unter dem Motto "Jede Flosse zählt" möchte die Europäische Hai-Woche aufrufen, sich für ein verbessertes Haifischerei-Management in EU-Gewässern einzusetzen. Ziel der Initiative ist es, möglichst viele unterzeichnete "Flossen" zu erhalten, die dann im November 2007 in Brüssel symbolisch dem EU-Fischerei-Kommissar Joe Borg überreicht werden. Dieser soll sich dann für die Einführung von Richtlinien gegen die Dezimierung europäischer Hai-Bestände stark machen. Nach Schätzungen werden jährlich 100 Millionen Haie wegen ihrer Flossen, als Beifang oder durch Hobbyfischer getötet.
Um auch bereits Schulkinder für die Bedürfnisse der heimischen Unterwasserwelt zu begeistern, führt das Sea Life Timmendorfer Strand zudem auch dieses Jahr das Projekt "Hai-Eier im Klassenzimmer" durch. Die Gewinnerklasse wird Anfang November bekannt gegeben.

presseportal.de - 9. Okt. 2007
Start der Europäischen Woche zum Schutz der Haie in Hamburg
Vom 8. bis 14. Oktober veranstaltetet die Shark Alliance zum ersten Mal die "European Shark Week" zum Schutz der Haie. Ziel dieser Aktionswoche ist es, auf den dramatischen Rückgang der Haibestände in Europa, die Rolle der EU im internationalen Handelmit Haien und auf die weltweite Gefährdung dieser Lebewesen hinzuweisen. Gerade Europa mit einer der weltgrößten Fischfangflotteund völlig unzureichender Gesetzgebung stellt eine besondere Schlüsselrolle und Gefahr für das Überleben dieser Tiergruppe dar. Die erste "European Shark Week" steht unter dem Motto "Jede Flossezählt" und soll jeden Einzelnen ermutigen sich bei der EU für ein verbessertes Fischereimanagement in den europäischen Gewässern einzusetzen. Überall in Europa sind Aquarien und andere Institutionen mit Veranstaltungen aktiv. In Hamburg wird am 11.10. im Abaton-Kino um 18 Uhr der Dokumentarfilm "Steward of the Reef" erstmalig in Deutschlandvorgeführt. Am 12.10.07 findet dann die "Lange Nacht der Haie" mit vielen Infovorträgen im Zoologischen Museum statt.

Leipziger Internet-Zeitung - 9. Okt. 2007
Sonderführung zur Rotwildwoche: Die Rothirsche röhren im Wildpark
Unter den Rothirschen brechen bei herbstlichem Wetter Frühlingsgefühle aus. Die Brunftzeit beginnt. - Pünktlich zu Beginn dieses Schauspiels Anfang Oktober findet bundesweit in über 20 Wildparks eine Rotwildwoche statt. Die dem Deutschen-Wildgehege-Verband angeschlossenen Wildparks bieten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtier Stiftung Veranstaltungen rund um den Rothirsch an. Passend dazu stellt der Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Leipzig e.V. seine am heutigen 9. Oktober stattfindende Sonderführung unter dieses Motto.

lifepr.de - 8. Okt. 2007
Seehundtaufe & Herbstfest mit Radio NORA am 14.Oktober
Radio NORA bekommt Nachwuchs: Das Moderatorenteam um die Radio-Legenden Wolf Dieter Stubel, Ulf Hagge und Ute Helms sowie die mehr als 55 000 Radio NORA Hörer übernehmen die Patenschaft für das Seehundbaby "Nora". Das kulleräugige Tierkind lebt im Westküstenpark in St. Peter-Ording. Zur Seehundtaufe mit Radio NORA am 14. Oktober erwartet Parkleiter Peter Marke Besucher aus ganz Norddeutschland. Laternenbasteln, filzen, Waffelnbacken, diverse Kinderspiele sowie eine Hüpfburg und ein Glücksrad aus dem Hause Burger King werden unser Herbstfest zu einer Attraktion für die ganze Familie machen, verspricht er.

Wormser Zeitung - 9. Okt. 2007
Sonne sorgt für Rekord
Worms. "Damit hätte keiner gerechnet", ist Tiergartenleiter Ernst Jockers sichtlich beeindruckt. Am Sonntag verzeichnete der Tiergarten die höchste Besucherzahl für dieses Jahr: Genau 4263 kamen an diesem Tag. Und noch ein Rekord konnte notiert werden: Auch das gesamte Wochenende mit insgesamt 6242 Besuchern ist für dieses Jahr unter den Wochenenden Spitzenreiter. Es gab aber auch viel zu sehen und zu erleben, denn im Tiergarten und Erlebnisgarten fand der jährliche Herbstmarkt statt. Da wurden Kürbisse ausgehöhlt, Kinderspielzeug bewundert, gebastelt, bei der Tombola gewonnen, direkt vom Imker Honig gekostet oder bei zahlreichen kulinarischen Leckerbissen wie Zwiebelkuchen und neuer Wein, frisch gebackenen Waffeln und selbstgepressten Apfelsaft genascht.

Hessische Allgemeine - 7. Okt. 2007
Im tiefen Tann bellen die Rehe
Wuff, Wuff: Irma Kirchhofs wusste auf Anhieb ganz genau, dass diese Tierstimme vom Band nicht etwa Hundegebell war. "Das ist ein Reh", rief sie aufgeregt. Und dass Rehe tatsächlich bellen, muss man schließlich erst einmal wissen. Bei einem Spaziergang hatte Irma Kirchhofs einmal die entscheidende Erfahrung gemacht. Beim Enkelinnen-Großmutter Tag im Wildpark Knüll konnte sie sie am Samstag Gewinn bringend nutzen. Gemeinsam mit Enkelin Laura nahm sie mit 17 anderen Pärchen an der Waldmeisterschaft teil. An sieben Stationen übten sie sich in verschiedenen Disziplinen, das Erkennen der Tierstimmen war eine davon. Waffeln backen, Gegenstände ertasten, Körbe flechten, Blumensträuße binden und das Umschreiben des Märchenes vom Rotkäppchen standen außerdem auf dem Plan des Wettstreites, den sich die Knüll-Touristik als einen der Höhepunkte zur Rotkäppchen-Woche ausgedacht hatte.

westline.de - 7. Okt. 2007
Steinkauz heißt Jupp
Ein mittelalterliches Burgfest feierten am Samstag zahlreiche Kinder und Eltern der Elterninitiative Kinderhaus e. V., Alter Kirchweg 45. Viele Aktionen, die es so nicht alle Tage gibt, sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Dicht umlagert waren auf dem Freigelände der Wüstenbussard Harald, Steinkauz Jupp und der Waldkauz ohne Namen. "Harald fliegt gleich auf den Baum. Dann locke ich ihn mit Futter wieder an", sagte die Falknerin Sarah Müller von der Greifvogelwarte am Wildpark Cappenberg, die die Greifvögel den Kindern präsentierte.

Frankfurter Neue Presse - 8. Okt. 2007
Kobelt-Zoo: Tierisch viel zu tun
Schwanheim. Die Winterpause wurde jetzt im Wilhelm-Kobelt-Zoo eingeläutet. Mit dem traditionellen Saisonabschlussfest beendeten die ehrenamtlichen Helfer eine turbulente Saison und starten mit neuen Bewohnern in den Winter. Ein Leguan- und ein Kaiman-Pärchen haben erst kürzlich in Schwanheim ein neues Zuhause gefunden. Beide waren zuvor in Privathaushalten untergebracht. Bis Mai öffnet der Zoo nur an Halloween und für den Weihnachtsmarkt.

Frankfurter Rundschau online - 8. Okt. 2007
Hellwach in den Winterschlaf
"So. Letzte Runde heute." Abgestützt auf beide Arme, den Kopf erhoben, blickt er unbewegt auf die Menschen vor ihm - wären nicht die Gitterstäbe, er könnte als Kneipenwirt sprechen. Könnte er denn sprechen, der "Affe mit den Hamstermanieren", die grüne Meerkatze, die im Käfig am Eingang das Ende einläutet: das Saisonabschlussfest des Kobelt-Zoos. Und auch für die kalten Monate hieß es wieder sparen. Denn in der Winterpause beginnt die Zeit des Bauens, der Aus- und Verbesserungen. Die Käfige der Zebrafinken abhängen, das Chinchilla-Haus heizen, für die Waschbären eventuell eine Schutzfolie anbringen.

Holsteinischer Kurier - 8. Okt. 2007
Kinder standen Schlange für die Schlange
Der Besuch bei der neunten Exota in Neumünster dürfte sich für alle Gäste gelohnt haben. Immerhin rund 2000 Interessierte lockte die Fachausstellung für Vögel, Amphibien und Reptilien am vergangenen Wochenende auf das Holstenhallengelände. Zahlreiche gewerbliche Anbieter für Zoobedarf waren ebenso vertreten wie Stände dreier Tierparks.




Nachwuchs

ad-hoc-news.de - 8. Okt. 2007
Rothschildgiraffe Ede im Tierpark zur Welt gekommen
Eine Rothschildgiraffe ist am vergangenen Dienstag (2. Oktober) im Berliner Tierpark zur Welt gekommen. Damit hat der Tierpark bereits zum dritten Mal in diesem Jahr Giraffennachwuchs, teilte Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag in Berlin mit. Die männliche Giraffe habe den Namen Ede erhalten. Vater sei der "bewährte Zuchtbulle" Alexander". Die 5jährige Mutter Jette ist ebenfalls im Tierpark Berlin geboren.

Tagesspiegel - 8. Okt. 2007
Giraffe "Ede" erblickt das Licht der Welt
Das Rothschildgiraffenbaby "Ede" ist am vergangenen Dienstag im Berliner Tierpark zur Welt gekommen. Er ist damit der dritte Giraffennachwuchs in diesem Jahr, teilte der Direktor Bernhard Blaszkiewitz mit.

espace.ch - 8. Okt. 2007
Nachwuchs im Papilioroma
Seltenes Ereignis :Im Papiliorama in Kerzers sind zwei Greifstachler zur Welt gekommen. Drei Jahre nach dem letzten Zuchterfolg bei den Greifstachlern im Papiliorama in Kerzers, freut sich das Team über zwei neue Geburten im den Tropengärten im Dreiseenland. Das erste Jungtier kam Anfang August zur Welt, gefolgt vom zweiten zwei Wochen später. Eines der Jungtiere, das noch von der Mutter gesäugt wird, ist ab sofort im Nocturama zu sehen. Zurzeit hat das Papiliorama die grösste Greifstachler Population in Europa. Es ist die einzige Institution, in der sich die Tiere auch vermehren.

bielertagblatt.ch - 8. Okt. 2007
Seltene Geburt von Greifstachlern
Drei Jahre nach dem letzten Zuchterfolg bei den Greifstachlern kann sic das Papiliorama in Kerzers über zwei neue Geburten freuen. Das erste Jungtier kam Anfang August zur Welt, gefolgt vom zweiten zwei Wochen später. Eines der Jungtiere, das noch von der Mutter gesäugt wird, ist ab sofort im Nocturama zu sehen. Die Greifstachler werden selten in Gefangenschaft gehalten, daher ist die Geburt aussergewöhnlich.

SF Tagesschau - 10. Okt. 2007
Zoodirektorin zieht Schimpansenbaby auf
Im Walter Zoo in Gossau/SG hat eine Schimpansenmutter ihr Neugeborenes nicht angenommen. Nun päppeln die Zoodirektorin und ihre Tochter das Schimpansenmädchen mit Namen Malia mit viel Liebe und Aufwand auf. Das fünf Wochen alte Baby muss rund um die Uhr betreut, gewickelt und gefüttert werden. In rund zwei Wochen soll Malia in einen Zoo nach Deutschland kommen. Dort wird sie in ungefähr zwei Jahren wieder in eine Schimpansengruppe integriert werden.

Neue Ruhr Zeitung -
5. Okt. 2007
Luft holen und schnell wieder abtauchen
Duisburg. Delfinbaby Dolly weicht seiner Mama Delphi nicht eine Sekunde von der Seite. Die Delphinarium-Besucher sehen allenfalls die Rückenflosse. ...

affolternonline.ch - 10. Okt. 2007
Rappenantilopen-Nachwuchs im Basler Zoo
Im Basler Zoo ist ein Rappenantilopen-Mädchen im Gehege zu sehen. Eine zweite Geburt bei den raren afrikanischen Tieren wird dieser Tage erwartet. Im Etoscha-Haus dokumentiert ein Herbst-Terrarium das Nahrungskreislauf-Recycling der Natur.




Kölner Stadtanzeiger - 8. Okt. 2007
Die vielen Stunden mit Marlars Tanten
Immer noch ist das mittlerweile anderthalbjährige Elefantenmädchen "Marlar" eine Attraktion im Kölner Zoo. Nur wenigen Besuchern ist die putzige Dickhäuterin aber so vertraut wie der Schülerin Anne Weidinger aus Seelscheid. Viele Stunden verbrachte Anne im letzten Winter vor Marlars Gehege und studierte deren Verhalten und das Verhalten der Elefantenkühe in ihrem Umkreis. Besonders interessierte Weidinger, welche der Kühe nach dem Tode von Marlars Mutter im November eine Mutterrolle für das verwaiste Elefantenkind übernahmen und wie sich dies äußerte. Ihre Beobachtungen verarbeitete die Achtzehnjährige in einer Facharbeit zur Verhaltensforschung im Fach Biologie. Mit dem Dr.-Hans-Riegel-Fachpreis der Universität Bonn wurde sie dafür in diesem Herbst ausgezeichnet.

Freie Presse Lokalredaktion Auerbach - 8. Okt. 2007
Kinder sollen im Tierpark lernen
Falkenstein. Aus ihrem Tiergarten will die Stadt Falkenstein für ihre Kinder künftig mehr Kapital schlagen - so früh wie möglich soll der Nachwuchs hier mit einem Stück Natur vertraut gemacht werden und wichtige Kompetenzen erwerben. Dazu war schon vor zwei Jahren ein didaktisches Konzept auf den Weg gebracht worden, um die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und dem Tiergarten zu regeln. Im vergangenen Dezember wurde das Vorhaben präsentiert, seitdem hat sich aber offenbar nicht sehr viel getan. "Bisher gab es wenig Resonanz bei den Schulen", bedauerte die Falkensteiner Hauptamtsleiterin Monika Suchi bei einem Treffen mit Vertretern des Tiergartens, dem für das Konzept verantwortlichen Professor Udo Gansloßer und Pädagogen. Zooberater Gansloßer hat mehrere Projekte erstellt, die die Kinder im Rahmen etwa des Sachunterrichtes angehen könnten.

Wochenanzeiger Herford - 9. Okt. 2007
Kleiner Seehund Max im Osnabrücker Zoo
Er ist noch keinen Meter groß, erst drei Monate alt und hat riesengroße Kulleraugen. Sein Name ist Max, er ist ein Seehund und wohnt seit ein Paar Tagen im Zoo Osnabrück. Geboren wurde Max im Juli im Zoo am Meer in Bremerhaven. Nach seiner Ankunft in Osnabrück robbte er ohne Schüchternheit aus seiner Transportbox und
erkundete vorsichtig und interessiert sein neues nasses Zuhause. Während des ersten Tages waren die Osnabrücker Seehunddamen Alice und Biene von dem Neuankömmling durch ein Gitter voneinander getrennt. Als am Freitag das Gitter entfernt wurde, schwammen sie auf ihn zu und begrüßten ihn freundlich.

Märkische Allgemeine - Mittwoch, 10. Oktober 2007
Neue Attraktion im Tierpark / Über 80 000 Besucher in diesem Jahr
Nicht ganz ein Jahr ist es her, da der Grundstein für das große Freigehege im Perleberger Tierpark gelegt wurde. Dass es gestern für die Besucher frei gegeben werden konnte, ist vielen Helfern zu danken. Tierparkleiter Wilhelm Lüdke trug eine lange Liste mit Namen vor. Mit der Eulenburg, so das Stadtoberhaupt, verfügen der Tierpark und die Rolandstadt über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. In den drei Bereichen, die durch einen Wandelgang verbunden sind, befinden sich neben den beiden Uhus, zwei Habichtskäuze und sieben Schleiereulen. Der Tierparkleiter plant die Aufnahme weiterer Vögel. So sollen noch Waldkäuze hinzukommen. Die Gehege sind durch große, vergitterte Fenster gut einzusehen, und die Vögel können aus der Nähe beobachtet werden.

Märkische Allgemeine - 10. Okt. 2007
Streit über Affenstation in Hönow
Der Berliner Tierschutzverein hat gefordert, die private Haltung von Schimpansen in Hönow (Märkisch-Oderland) zu beenden. Dort züchte und vermarkte ein Ehepaar Schimpansen ohne behördliche Genehmigung, teilte der Verein gestern mit. Ein Sprecher des Landkreises Märkisch-Oderland sagte, man bemühe sich, die Tierhaltung zu untersagen. Nach Angaben der betroffenen Familie Samel liegt ihr eine artenschutzrechtliche Genehmigung des Landesumweltamtes vor. Wegen einer tierschutzrechtlichen Genehmigung sei ein Verfahren vor Gericht anhängig, sagte Christiane Samel. Derzeit würden 13 Tiere betreut, für die ein neues Quartier gesucht werde. Die frühere Dompteuse im DDR-Staatszirkus ist Vorsitzende des Vereins zum Schutz der Schimpansen "Pro Dryopithecus". Laut Tierschutzverein will eine private Stiftung in den Niederlanden die Affen aufnehmen. "Dorthin gebe ich die Tiere nicht", sagte Samel. in der Anlage lebten auch Tiere von Versuchsstationen.

wissenschaft.de - 9. Okt. 2007
Die Pille für den Affen
Viele Tiere, die in Gehegen gehalten werden, dürfen sich nicht unkontrolliert vermehren. Tierärzte geben die Anti-Baby-Pille ins Futter und spritzen Abtreibungsmittel, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Doch nicht alle Präparate, die beim Menschen sicher sind, werden auch von den Tieren vertragen. Raubkatzen beispielsweise bekommen von bestimmten Hormonpillen Krebs.

Tagesspiegel - 8. Okt. 2007
Affen kennen kein Fair Play
Wenn Menschen sich zwischen Pest und Cholera entscheiden müssen, nehmen die meisten lieber gar nichts. Eher verzichten sie, als ein unfaires Angebot anzunehmen und sich so "zum Affen zu machen". Das haben Versuche aus der Wirtschaftswissenschaft gezeigt. Doch Schimpansen sind da ganz anders: Sie gehen auch auf unfaire Angebote ein, ehe sie gar nichts bekommen. Herausgefunden haben das Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (Eva), indem sie mit Schimpansen im Leipziger Zoo das "Ultimatumspiel" spielten. Bei diesem Test aus der Wirtschaftsforschung bekommt ein Proband einen Geldbetrag, den er mit einem zweiten teilen muss. Welchen Anteil er seinem Gegenüber anbietet, bleibt dem Anbieter überlassen - doch lehnt der andere ab, weil er das Angebot unfair findet, darf auch der Anbieter seinen Anteil nicht behalten. Menschen lassen sich bei diesem Spiel nur begrenzt übers Ohr hauen: Möchte jemand ihnen von 100 Euro nur zehn abgeben, verzichten sie lieber, so dass auch der Anbieter leer ausgeht. Schimpansen haben weniger ausgeprägte Moralvorstellungen und nehmen dementsprechend alles, was sie kriegen können, wie die Leipziger Forscher um Keith Jensen im Fachmagazin "Science" (Band 318, S. 107) berichten.

Berliner Morgenpost - 7. Okt. 2007
Berühmte Affen
Cheeta - Der Schimpanse aus den "Tarzan"-Filmen ist einer der bekanntesten Affen der Welt. Obwohl die Romanvorlage keinen Affen vorsah, ist Cheeta untrennbar mit der Filmserie verbunden.
Koko - Das Gorillaweibchen kommuniziert mit Zeichensprache und versteht 2000 englische Wörter. Wissenschaftler sind sich nicht einig, ob es tatsächlich die Bedeutung der verwendeten Zeichen und Wörter versteht - oder ob es nur entsprechend trainiert wurde.

Krone.at - 8. Okt. 2007
Orang-Utan Sibu steht auf blonde Frauen
Hat dieser Orang-Utan zu viele Hollywood-Filme gesehen? Menschenaffe Sibu in einem Zoo im niederländischen Apenheul interessiert sich rein gar nicht für Affenweibchen. Umso mehr allerdings begeistern ihn blonde Menschenfrauen. Als Sibu vor zwei Jahren nach Apenheul kam, hoffte der Zoo, dass sich bald Orang-Utan-Nachwuchs einstellen würde. Doch die Hoffnungen wurden bitter enttäuscht. Sibu ignorierte alle Affenweibchen völlig - er scheint gar nicht zu wissen, was er mit ihnen anfangen soll.
Sein sexuelles Interesse richtet sich einzig und allein auf seine weiblichen Wärterinnen. Eine Vorliebe scheint er auch für Tattoos zu haben: Von einer blonden, stark tätowierten Zooangestellten kann er nicht genug bekommen.

openPR.de - 10. Okt. 2007
Dickes Fell und Winterspeck – Herbstzeit im Zoo Emmen
Sinkende Temperaturen, Herbstnebel, buntes Blättertreiben… Ähnlich uns Zweibeinern haben auch die Tiere im Zoo Emmen ihre ganz eigenen Tricks, um den Herbstblues und einen dicken Schnupfen zu umgehen.

Freie Presse - 8. Okt. 2007
80 Alpakas verzaubern fast 3000 Besucher
"Wer Alpakas beobachtet, kann keine miese Laune mehr haben. Denn wer die Tiere sieht, muss einfach lächeln", meinte Ina Kindler. Diese Erfahrung der Frau aus der Lausitz wurde auf der ersten ostdeutschen Alpaka-Show am Wochenende auf dem Gelände des Reitsportvereins St. Georg vielfach bestätigt. Über 2800 Besucher, darunter Gäste aus Südafrika, Holland, England und Australien, waren fasziniert von den rund 80 Tieren. 47 Aussteller, vorwiegend aus Sachsen, präsentierten ihre Tiere oder Produkte aus Alpaka-Wolle. Waren aber anfangs über 110 Alpakas gemeldet, machte vielen Züchtern die Blauzungen-Krankheit einen Strich durch die Rechnung.

Wiesbadener Kurier - 10. Okt. 2007
Zwergpinguine fischen am liebsten mit Kumpels
Zwergpinguine im besten Lebensalter gehen lieber mit Kumpels als mit Fremden fischen. Wenn die Fischgründe gut gefüllt sind und die Vögel sich keinen Wettlauf um das Essen liefern müssen, neigen sie dazu, Jahr für Jahr mit denselben «Kollegen» zum Fischen zu gehen. Das fanden australische Forscher im Naturpark von Philip Island vor Melbourne heraus. Junge und alte Pinguine, die wahrscheinlich weniger geschickt oder flink beim Fischen sind, wurden nie als Team-Partner ausgewählt.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Rothschild giraf geboren in safaripark Beekse Bergen
Rothschild-Giraffe im Safaripark Beekse-Bergen geboren
Der Safaripark Beekse-Bergen ist um eine junge Giraffe reicher. Mutter Astrid hat am Montagmorgen Sohn Thijs zur Welt gebracht. Es wird erwartet, daß die junge Giraffe schon in einigen Tagen oder wenigen Wochen zu sehen sein wird zwischen den anderen Rothschild-Giraffen und Grévy-Zebras auf der Savanne des Savariparks. Die Zahl der in freier Natur lebenden Rothschildgiraffen wird auf 500 Individuen geschätzt. Europäische Zoos setzen sich dafür ein, den Fortbestand dieser Unterart zu sichern. Zur Zeit leben in europäischen Zoos ca. 250 Rothschild-Giraffen, die nach einem strengen Managementprogramm gehalten werden. Website: www.beeksebergen.nl

skylinefm.nl - 9. Okt. 2007
Zie-Zoö vangt ontsnapte wasbeer op
Zie-Zoö fängt entlaufenen Waschbär auf
Der Tierpark Zie-Zoö wird vorübergehend einen entlaufenen Waschbären auffangen. Am Dienstag nachmittag holten Feuerwehr und Tierarzt das Tier in Schijndel von einem Baum. Laut Eef Manders von Zie-Zoö stammt das Tier nicht aus einem Zoo. Die Behörden haben nach den ersten Berichten alle Zoos in der Region telefonisch angefragt, ob sie ein Exemplar vermissen, das war aber nicht der Fall. Laut Manders ist die Möglichkeit groß, daß das Tier einem privaten Tierhalter entwichen ist. In den Niederlanden kommen Waschbären nur an der Grenze zu Deutschland in der freien Natur vor.

elsevier.nl - 9. Okt. 2007
Orang-oetan in Artis overleeft operatie niet
Orang-Utan in Artis überlebt Operation nicht
Der 25 Jahre alte Orang-Utan Mawa aus dem Artis-Zoo hat eine Bandscheiben-Operation nicht überlebt. Nach einem erfolgreichen Eingriff am Freitag erwachte der Menschenaffe nicht wieder aus seiner Narkose. Eine Reanimation nützte nichts mehr, teilte der Amsterdamer Zoo mit. Mawa kam bereits im Alter von drei Jahren in den Artis-Zoo. Er sorgte für verschiedene Nachkommen, von denen Surya (5) die jüngste ist. Artis beklagt den Verlust von Mawa "enorm". "Obwohl bekannt war, daß die Operation nicht ohne Risiko ist und lange dauert, schien Mawa die Operation gut überstanden zu haben. Jeder hoffte daher sehr auf einen guten Verlauf. Leider hat das wohl nicht sein sollen."

telegraaf.nl - 9. Okt. 2007
Orang-oetan in Artis overleden
Orang-Utan in Artis gestorben
Im Artis-Zoo ist am Freitagabend das Orang-Utan-Männchen Mawa im Alter von 25 Jahren gestorben. Der Orang-Utan erwachte nach einer Bandscheiben-Operation nicht wieder aus der Narkose, teilte der Amsterdamer Zoo am Dienstag auf seiner Website mit. Im Laufe des Abends hörte er auf zu atmen. Eine Reanimation konnte nicht mehr helfen.

destentor.nl - 9. Okt. 2007
Dierekteur Matthijs helpt orang-oetan
Tierektor* Matthijs hilft Orang-Utan
Er weiß, was er zu tun hat. Der achtjährige Matthijs de Croon aus Loenen kann sich die kommende Zeit vertiefen in das Wohl und Weh der bedrohten Orang-Utans. Im August wurde er zum Kinder-Tierektor von Apenheul ernannt. Gemeinsam mit den Kinder-Tierektoren der anderen Zoos soll er sich mit Angelegenheiten rund um Tiere und Naturschutz beschäftigen.
* im Original das Wortspiel "Dierekteur"

leiden.westonline.nl - 8. Okt. 2007
Kinderdierekteurentop in Avifauna
Kinderdirektorengipfel in Avifauna
Im Vogelpark Avifauna in Alphen aan den Rijn wurde voriges Wochenende der Kinderdirektorengipfel abgehalten. Die jungen Manager von 15 niederländischen Zoos besprachen im Alphener Vogelpark Maßnahmen für den Schutz der Natur. EAZA-Präsident Bert de Boer erhielt zwei Gemälde angeboten, aus denen hervorgeht, daß jetzt drastische Lösungen erforderlich sind, um Natur und Umwelt zu retten. Die Kinderdirektoren zeigten sich in Alphen vor allem besorgt über die Überfischung und Verschmutzung der Ozeane, die Entwaldung und den zunehmenden Energieverbrauch.

blikopnieuws.nl - 7. Okt. 2007
Kattenkwaad in otterverblijf
Unfug im Ottergehege
In Oasia, der Anlage für asiatische Tiere im Tierpark Emmen, sind vor kurzem vier kleine Zwergotter geboren. Für Danny und Diva, das kerngesunde Elternpaar, war es der erste Nachwuchs, aber auch für den Tierpark Emmen ist es übrigens ein Novum, denn noch nie sind hier früher Zwergotter zur Welt gekommen. Hiermit ist ein erster Schritt getan auf dem Weg zu einer natürlichen Familiengruppe, wie es der Tierpark gerne möchte.


dierennieuws.nl - 10. Okt. 2007
Kinderdierekteuren beginnen actie voor dierentuinen
Kinderdirektoren beginnen Aktion für Zoos
Die 15 Kinderdirektoren der Zoos haben alle einen Auftrag von ihrem Zoo erhalten. Sie müssen in den kommenden Monaten sehen, wie sie soviel wie möglich Unterstützung für ihr Projekt zusammentragen. Die Direktoren erhielten am vorigen Wochenende während eines Treffens im Vogelpark Avifauna ihren Auftrag präsentiert. Der Kinderdirektor ist von dem betreffenden Zoo ernannt, um ein Jahr lang bestimmte Aktivitäten zu vollbringen, genießt aber auch Privilegien, wie freien Eintritt in den Zoo. Matthijs de Croon aus Loenen soll für Apenheul in Apeldoorn aktiv werden für die Erhaltung des Lebensraumes der Orang-Utans. Der Tierpark Wissel in Epe schickt Maurits Goldmann, um etwas zu tun für Natur for Kids in Tanzania. Diese Organisation bemüht sich um den Erhalt verschiedener Tier- und Pflanzenarten. Das Delphinarium Harderwijk möchte gern mehr tun für die Gehöruntersuchung bei Schweinswalen - ein Stück Arbeit für Tim Beumer aus Ermelo. Schweinswale werden oft angeschwemmt, weil sie die Orientierung verlieren durch von Menschen verursachte Geräusche, zum Beispiel die Schiffahrt. Die Kinderdirektoren sollen soviel wie möglich Menschen finden, die für ihr Projekt stimmen. Das kann ab Montag, 8. Oktober über http://www.kinderdierekteuren.nl geschehen. Der Kinderdirektor, der die meisten Stimmen erhält, gewinnt für sein Projekt einen Geldpreis.


Algemeen Dagblad - 7. Okt. 2007
Natuurpleidooi in kunstwerk
Plädoyer für die Natur im Kunstwerk
Alphen. Die Kinderdirektoren von 15 niederländischen Zoos haben mit einem gemeinschaftlichen Kunstwerk ein Plädoyer abgegeben für den Erhalt der Natur. Rette die Natur. Wir können nicht ohne, lautet die Botschaft auf einem Kunstwerk, das sie am vorigen Wochenende im Vogelpark Avifauna gemacht haben. Das Kunstwerk wurde B. de Boer angeboten, dem Präsidenten des Europäischen Zooverbandes EAZA. Die Kinder, die zwischen sieben und zwölf Jahre alt sind, kamen hier zusammen, um einander kennenzulernen und eine Tagung abzuhalten über Zoo-Angelegenheiten und Naturschutz. Daß letzteres wichtig ist, darüber waren sich alle ohne Ausnahme im Klaren - so ein Sprecher von Avifauna nach dem Treffen. Es blieb nicht bei der Tagung. Die Kinder haben am Sonntag im Avifauna geholfen, die Vögel zu versorgen. Die großen niederländischen Zoos haben außer einer erwachsenen Direktion auch jeder einen Kinderdirektor - mit dem Ziel, Kinder mit einzubeziehen in die Natur und den Naturschutz. Zu dieser Funktion gehören verschiedene Aufgaben, darunter die Teilnahme an einer Hauptversammlung für die Zoodirektoren. Weiter darf ein Kinderdirektor andere Zoos besuchen, ein Kinderfest organisieren, selber Artikel schreiben für ein Zoomagazin und an Veranstaltungen im Zoo teilnehmen.

pzc.nl - 6. Okt. 2007
Kinderdirectie dierentuinen schildert voor natuur
Die Kinderdirektion der Zoos malt für die Natur
Alphen aan den Rijn. Die 15 Kinderdirektoren der niederländischen Zoos haben am Samstag dem EAZA-Präsidenten Bert de Boer ein Gemälde überreicht. Das Kunstwerk, das "die Natur auf das schönste" symbolisiert, rotiert durch alle Zoos. Die jungen Direktoren kamen in den Vogelpark Avifauna in Alphen aan den Rijn zu einem "Gipfeltreffen" zusammen. Auf der Sitzung sprachen die Kinder über Tierangelegenheiten und Naturschutz. Nach der Sitzung malten sie zwei Gemälde. Das eine gibt ein deprimierendes Bild von der Natur, mit Rauch, gefällten Bäumen und toten Fischen. Das zweite Gemälde zeigt die Natur in voller Pracht. Das Ziel der Aktion besteht darin, die Welt aufzurufen, sich für den Naturschutz einzusetzen.

stadamersfoort.nl - 6. Okt. 2007
'Dieren naar Bed Brengen' in DierenPark Amersfoort
"Tiere ins Bett bringen" im Tierpark Amersfoort
An den Sonntagen 4. und 11. November können Gäste des Tierparks Amersfoort zusammen mit den Pflegern die "Tiere ins Bett bringen". Nach dieser abendlichen Runde steht ein altholländisches Eintopfbuffet bereit im Restaurant De Boerderij. Wenn der Tag zu Ende geht und die meisten Normalbesucher den Tierpark verlassen, gehen die speziellen Gäste mit einem Führer in den Park. Unterwegs erfahren sie alles über die Schlafgewohnheiten der Tiere. Die Gesellschaft hört zum Beispiel, warum die sieben Giraffen alle zusammen in den Stall gehen, aber dann getrennt werden. Und natürlich sind sie Zeuge des Abendrituals. Danach sehen sie, wie die Schimpansen in ihre Hängematten kriechen und Strohnester bauen. Eine besondere Erfahrung ist es zuzusehen, wie die Paviane reingelassen werden. Sie stehen ungeduldig vor ihrer Schlafstätte und schaffen es, alle innerhalb von 10 Sekunden in ihre Nachtunterkunft zu kommen. Auch ein Besuch der Nachtunterkünfte der Nashörner und Elefanten steht auf dem Programm. Das Programm läuft von 16.15 bis 20 Uhr. Die Sonderaktionspreise für diese Herbstaktivität sind: Erwachsene 30 ¤ und 22,50 (Jahreskartenbesitzer); Kinder im Alter von 3 bis einschließlich 12 Jahren 25 ¤ und 20 ¤ (Jahreskartenbesitzer); Kinder bis zum Alter von 3 Jahren haben freien Eintritt. Im Preis enthalten sind Eintritt, Eintopfbuffet und ein Getränk, Parkgebühren sind extra zu zahlen. "Die Tiere ins Bett bringen" findet statt bei einer Mindestteilnehmerzahl von 25. Mehr Informationen sind zu finden auf www.dierenparkamersfoort.nl, über die Website können auch Karten bestellt werden.

dierennieuws.nl - 6. Okt. 2007
Kinderdirecteuren dierentuinen bespreken natuurbescherming
Kinderdirektoren der Zoos erörtern Naturschutz
Die großen niederländischen Zoos haben außer einer erwachsenen Direktion auch jeder einen Kinderdirektor (7-12 Jahre) - mit dem Ziel, Kinder heranzuziehen an die Natur und den Naturschutz. Zu dieser wichtigen Funktion gehören viele Aufgaben, darunter die Teilnahme an der Hauptversammlung der "Zoodirektoren" am 6. und 7. Oktober 2007. Am Samstag, dem 6. Oktober, beginnen die Kinderdirektoren nach einer kurzen Einführung mit der Sitzung. Dabei erhalten sie den Auftrag, zu überlegen, wie sie ihre Altersgenossen davon überzeugen können, daß es höchste Zeit ist, die Natur aktiv zu schützen.

amsterdam.nl - 5. Okt. 2007
Tentoonstelling Linnaeus in UvA - 'Aap, vis, boek - Linnaeus in Amsterdam'
Linné-Ausstellung in Amsterdamer Universität - "Affe, Fisch, Buch - Linné in Amsterdam"
Vom 4. Oktober 2007 bis einschließlich 24. Februar 2008 erinnert die Bibliothek "Bijzondere Collecties" [Sondersammlungen] an den 300. Geburtstag Carl von Linnés (1707-1778) mit der Ausstellung "Affe, Fisch, Buch - Linnaeus in Amsterdam". Diese Ausstellung basiert auf der großartigen Sammlung der berühmten Artis-Bibliothek, die eine der größten Linné-Sammlungen der Welt verwaltet. Tiere und Bücher stehen im Mittelpunkt. Zu sehen sind verschiedene Arbeiten von Linné selbst, wie die erste und zehnte Ausgabe des Systema naturae, die Bibliotheca botanica (1736) und der Thesaurus Zeylanicus (1737). Letzteres ist ein illustriertes Inventar der Pflanzenwelt der Insel Sri Lanka, an der Linné gemeinsam mit Johannes Burman gearbeitet hat. Daneben liegen zahlreiche Prachtausgaben von Vorgängern, Zeitgenossen und Nachfolgern, darunter der Thesaurus des Amsterdamer Apothekers Albertus Seba und die Metamorphosis von Maria Sibylla Merian. Linné hat im Jahre 1758 etwa 4.000 Arten benannt. In der Ausstellung wird eine Auswahl gezeigt von Abbildungen von Tierarten, auf die sich Linné in seinen verschiedenen Ausgaben bezieht. Auch werden ansprechende Zeichnungen ausgestellt aus der Iconographia Zoologica, einer Art Datenbank auf Papier mit 80.000 bis 100.000 Abbildungen von Tieren, geordnet nach Linnés Einteilung. Das ist in ihrer Art eine der größten Sammlungen der Welt. Besondere Aufmerksamkeit wird Affen und Fischen gewidmet. Linné selbst hat nie einen Menschenaffen gesehen. Er beschrieb den Schimpansen allein auf der Grundlage von kaum verfügbaren Abbildungen in Büchern. Der erste Menschenaffe erschien im Jahre 1641 in einer Veröffentlichung von Nicolaas Tulp. In der Ausstellung ist ein Menschenaffe zu sehen aus der Ausstellungskollektion des Zoologischen Museums der Universität Amsterdam. Dieser François, ein westlicher Flachlandgorilla, starb 1989 in Burgers Zoo. Für mehr Informationen über die Bijzondere Collecties: http://www.uba.uva.nl/bc Oude Turfmarkt 129, 1012 GC Amsterdam. Ausstellung und Museumscafé sind geöffnet: Mo - Fr : 10 - 17 Uhr; Sa, So: 13 - 17 Uhr. Am 25.12.2007 und am 1.1.2008 ist geschlossen.

frontpage.fok.nl - 4. Okt. 2007
Orang oetan valt op zijn verzorgsters
Orang-Utan steht auf seine Pflegerin
Orang-Utan Sibu muß Apenheul in Apeldoorn verlassen, weil er seine ganze Liebe auf seine Pflegerin richtet. Den Affendamen schenkt Sibu keine Aufmerksamkeit. Was die Artgenossinnen auch tun, um ihn anzumachen, der 31jährige Menschenaffe zeigt überhaupt kein Interesse an ihnen. Pfleger Leo Hulsker meint, das liege daran, weil der Affe im englischen Zoo Chester mit der Flasche aufgezogen wurde. Dadurch ist er auf seine Pfleger fixiert, glaubt Hulsker. Sibu hat eine Vorliebe für Menschen mit Tätowierungen. Das liegt wahrscheinlich daran, daß die Pfleger, die ihn aufgezogen haben, auch tätowiert waren. Auch blonde Frauen sind vor ihm nicht sicher. Sibu kam vor zwei Jahren aus Barcelona nach Apenheul, um für Nachwuchs zu sorgen. Sein Vorgänger Karl, 47 Jahre alt, war zu alt, um die Orang-Utan-Damen zu beglücken. Sibu kehrt in Kürze nach England zurück.

depers.nl - 4. Okt. 2007
Aap valt op blondjes
Affe steht auf Blondinen
Apenheul hat Sibu die rote Karte gezeigt. Der Zoo läßt es sich nicht länger gefallen, daß der Orang-Utan sich um weibliche Pfleger kümmert, insbesondere blonde. Sibu muß weg. Der 31jährige Sibu paart sich nicht mit den Affenweibchen, sondern richtet seine ganze Liebe auf die Affenpfleger. Sibus eigenartiges Verhalten liegt in seiner Erziehung begründet. Der Orang-Utan wuchs im englischen Zoo Chester auf, wo er von Menschen aufgezogen wurde. "Dadurch ist er jetzt auf seine Pfleger fixiert", sagt sein Pfleger Leo Hulsker im Telegraaf. Vor zwei Jahren zog Sibu nach einem Aufenthalt in Barcelona nach Apenheul um. Der Apeldoorner Zoo holte Sibu zu sich, weil sein Vorgänger, der 47jährige Karl, den Orang-Utan-Weibchen keine Freude mehr bereiten konnte. Sibu übersiedelt nun an seinen Geburtsort, den Zoo von Chester.




Russische Meldungen

polit.ru - 10. Okt. 2007
Слониха наступила на сотрудницу Московского зоопарка
Elefantenkuh griff Mitarbeiterin des Moskauer Zoos an
Im Moskauer Zoo tötete eine Elefantin beim Verladen auf einen Speziallastwagen für den Abtransport nach Spanien eine der Mitarbeiterinnen, teilt RIA Nowosti mit unter Berufung auf den Pressedienst des Zoos. Nach einer Information der Agentur trat die Elefantenkuh mit dem Fuß nach der 40jährigen Olga Gorelowskaja, die aufgrund der erlittenen Verletzungen am Ort des Geschehens verstarb. Es wird mitgeteilt, daß die Verstorbene viele Jahre im Zoo mit den Elefanten gearbeitet hatte. "Wir waren schockiert. Normalerweise gewöhnen sich die Tiere an ihren Keeper (Betreuer) und werden nicht aggressiv. Offenbar hing es mit dem Streß zusammen, der mit dem Umzug verbunden ist", hieß es im Pressedienst.

itartass.ur.ru - 10. Okt. 2007
В Московском зоопарке слониха хоботом убила 40-летнюю сотрудницу
Im Moskauer Zoo tötete eine Elefantenkuh mit dem Rüssel eine 40jährige Mitarbeiterin
Ein tragischer Zufall ereignete sich im Moskauer Zoo - beim Verladen afrikanischer Elefanten auf einen Trailer tötete eines der Tiere mit dem Rüssel eine Frau, Mitarbeiterin des Zoos. Das erfuhr der ITAR-TASS-Korrespondent heute im Pressedienst des Zoos. "Heute morgen um 10:40 Moskauer Zeit, beim Verladen einer Elefantenkuh auf einen Trailer, starb unsere Mitarbeiterin, die 40jährige Olga Gorelowskaja, von einem Schlag mit dem Rüssel", sagte ein Gesprächspartner der Agentur. "Bei uns im Zoo leben seit 1985 zwei afrikanische Elefantenkühe und ein Elefantenbulle. Heute sollten sie abfahren an einen ständigen �Wohnsitz' im Zoo Valencia (Spanien), doch wegen dieses schrecklichen Vorfalls verzögert sich der Abtransport der Tiere", erklärte man im Pressedienst. Im Zoo erzählte man auch, daß "ausgerechnet von der Elefantenkuh niemand ein solches Verhalten erwartet hätte, weil sie sehr ruhig ist, größere Befürchtungen hatte der Bulle hervorgerufen, der öfter Anzeichen von Aggressivität zeigte". Zur Zeit werde über die Zahlung einer finanziellen Entschädigung an die Angehörigen beraten, wurde im Pressedienst des Zoos ergänzt.

utro.ru - 10. Okt. 2007
В Московском зоопарке слониха убила женщину
Im Moskauer Zoo tötete Elefantenkuh eine Frau
Im Moskauer Zoo gab es einen außerordentlichen Vorfall, der mit einer Tragödie endete: bei der Vorbereitung auf den Abtransport fügte eine Elefantenkuh einer der Mitarbeiterinnen solch schwere Verletzungen zu, daß die Frau an gebrochenen Halswirbeln verstarb. Das geschah heute vormittag, gegen 10:40 Uhr. Die Vertreterin des Pressedienstes des Zoos teilte den Journalisten mit, daß der Vorfall sich beim Verladen der Elefantenkuh auf einen Speziallastwagen ereignete. Drei riesige Tiere, unter denen sowohl Männchen als auch Weibchen waren, wurden auf den Transport in die spanische Stadt Valencia vorbereitet. Bevor die Elefanten auf den Laster gebracht wurden, ging die Mitarbeiterin des Moskauer Tiergartens, die mehr als zehn Jahre gerade mit Elefanten gearbeitet hatte, in das Gehege zu ihnen. Unerwartet versetzte eine der Elefantenkühe der Frau einen Tritt mit dem Bein oder - nach anderen Angaben - trat mit dem Fuß auf sie. Die Staatsanwaltschaft hat sich für das Vorgefallene interessiert. Gegenwärtig ermittelt sie zum Tatbestand des Todes einer Zoo-Angestellten. Das teilte den Vertretern der Medien der Mitarbeiter der Untersuchungsabteilung der Staatsanwaltschaft Moskau Michail Ionkin mit. Die 40jährige Olga Gorelewskaja hatte, nach den Worten der Vertreterin des Zoo-Pressedienstes, "schon lange einen guten Kontakt zu den Elefantenkühen aufgebaut", deshalb sei der Vorfall mit etwas anderem als der Unvorsichtigkeit der Mitarbeiterin schwer zu erklären. Außerdem wurden bei der Vorbereitung der Tiere auf den Abtransport erhöhte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, denn einer der Elefanten, der Bulle, verhielt sich aggressiv.

akzia.ru - 10. Okt. 2007
В Москве слон убил сотрудника зоопарка
In Moskau tötete Elefant Zoomitarbeiter
Eine Elefantin des Moskauer Zoos tötete mit einem Beintritt eine Mitarbeiterin, von der sie gepflegt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochvormittag während des Verladens dreier Tiere auf einen Laster, teilt Siti-FM mit. Die verstorbene Mitarbeiterin Olga Grischina, die 43 Jahre alt war, arbeitete schon zehn Jahre mit Elefanten. Nachdem die Elefantin ihr einen Tritt mit dem Bein versetzte, verstarb die Frau am Ort des Geschehens. Der außerordentliche Vorfall ereignete sich, als die Tiere aus ihrem Gehege auf den Lastwagen getrieben wurden. Die Elefanten sollten nach Valencia in Spanien fahren. Wahrscheinlich verhielt sich die Elefantenkuh so aggressiv, weil sie aufgeregt war vor dem Umzug, vermuten die Zoo-Mitarbeiter, die nach dem Ereignis unter Schock stehen. Niemand hatte von dem Tier ein solches nicht vorhersagbares Verhalten erwartet.

rian.ru - 10. Okt. 2007
Слониха убила сотрудницу Московского зоопарка
Elefantenkuh tötete Mitarbeiterin des Moskauer Zoos
Eine Elefantin tötete eine Mitarbeiterin des Moskauer Zoos. Der außerordentlich Vorfall geschah beim Verladen des Tieres, teilte eine Mitarbeiterin des Zoo-Pressedienstes der Russischen Informationsagentur Nowosti mit. "Heute vormittag um 10.40 Uhr Moskauer Zeit starb beim Verladen der Elefantenkuh auf einen Speziallastwagen für ihren Abtransport aus unserem Zoo nach Spanien wegen Unvorsichtigkeit eine Mitarbeiterin des Zoos, die viele Jahre mit diesen Tieren gearbeitet hatte", wurde im Pressedienst erzählt.

mk.ru - 10. Okt. 2007
Слон-убийца в Московском зоопарке
Mörder-Elefant im Moskauer Zoo
Im Moskauer Zoo ereignete sich heute vormittag ein Unglücksfall. Eine in Wut geratene afrikanische Elefantin attackierte eine Mitarbeiterin des Zoos, die fast zehn Jahre diese Tiere betreute. Die 43jährige Frau starb am Ort des Geschehens infolge gebrochener Halswirbel. Wie MK.ru klären konnte, ereignete sich der Vorfall um 11 Uhr. Zwei Weibchen und ein Männchen wurden auf den Abtransport in einen spanischen Zoo vorbereitet. Die "Emigration" war beschlossen worden, weil im Moskauer Zoo nicht genügend Platz vorhanden war. Die 43jährige Olga Grischina ging zu einer der Elefantenkühe und begann zärtlich auf diese einzureden. Aus einem unverständlichen Grund schlug das Tier mit dem Hinterbein aus und mit aller Kraft trat es die Pflegerin mit dem Fuß. Vor Schmerz verlor Olga das Bewußtsein, die herbeigeeilten Ärzte stellten als Todesursache den Bruch der Halswirbel fest. Die Frau hinterließ einen Mann, der Invalide ist, und drei Kinder. "Höchstwahrscheinlich befand sich die Elefantenkuh in einem Streßzustand, sie war aufgeregt, deshalb hat sie sich so verhalten. Überhaupt ist das natürlich sehr traurig, weil der Vorfall ein negatives Verhalten zu diesen Tieren provozieren kann", sagte der Vizevorsitzende der rußländischen Gesellschaft für Tierschutz "Fauna" Ilja Bluwschtejn gegenüber MK.ru. Es kommt übrigens weltweit nicht selten vor, daß Menschen von Angriffen seitens der Elefanten sterben. So hat im April dieses Jahres im Zoo der Hauptstadt Usbekistans ein Elefant einen Angestellten totgetreten, als dieser das Gehege säuberte. In Indien wurden in den Jahren 2001 bis 2006 mehr als 250 Menschen Opfer von "Mörder-Elefanten". Im übrigen werden in diesem Land Dörfer ziemlich oft von aggressiven Elefanten heimgesucht.

korrespondent.net - 9. Okt. 2009
Мариупольский крокодил жиреет не по дням а по часам
Das Mariupoler Krokodil wird zusehends dicker
Das berühmte Krokodil Godzilla hat nach eigenem Geschmack für die Überwinterung ein warmes Gewässer ausgewählt, in denen es von Fischen wimmelt - im Gebiet der Fernheizungsanlage des Stahlwerks Asowstal. Den Rettungskräften aus Mariupol bleibt nur übrig zu beobachten, wie das Reptil sich sonnt und an Gewicht zunimmt. "Es liegt auf einem Rohr und wird zusehends dicker. Sobald es das rote Feuerwehrauto erblickt, taucht es sofort ins Wasser. Wenigstens die Spezialtechnik sollte man grün umfärben", klagt der Chef der Verwaltung des Ministeriums für Katastrophenschutz der Stadt Mariupol Sergej Chartschenko. Ihm und Hunderten Feuerwehrleuten bereitet das seinem Dresseur entlaufene Krokodil schon lange Kopfschmerzen. Trotz Anwendung neuester Fallen und exotischer Köder bleibt die Jagd auf das Reptil erfolglos - es gelang auch nicht, Godzilla mit lebenden Meerschweinchen anzulocken. "An die Falle kommt das Krokodil nicht nahe heran, 40 m ausgelegte Netze reichen nicht. Als Minimum werden 200 m benötigt, damit es für das ganze Gelände reicht, wir versuchen jetzt, diese kurzfristig ausfindig zu machen", erzählte der Chef der Mariupoler Rettungskräfte. Chartschenko rätselt schon nicht mehr und versucht keine Prognosen zu stellen - er hofft nur auf ein großes Fangnetz [mit dem man sonst Fische fängt]. "Legen wir die Netze aus, möge es sich darin verirren, dann ziehen wir es auch heraus. Einen anderen Ausweg gibt es nicht", sagt der Chef der Verwaltung. Erinnern wir uns, daß Ende Mai das Nilkrokodil mit dem Namen Godzilla aus dem Mariupoler rollenden Zoo entwich und in das Asowsche Meer schwamm. Seit dieser Zeit wird es von den Rettungskräften gesucht - ohne Erfolg.

severinfo.ru - 9. Okt. 2007
На Крестовском острове Петербурга открылся детский эколого-биологический центр
Neues ökologisch-biologisches Zentrum für Kinder auf der Krestowski-Insel in Sankt Petersburg
Auf der Krestowski-Insel in Sankt Petersburg wurde das Ökologisch-Biologischen Zentrums des städtischen Palastes der kreativen Jugend feierlich eröffnet. Auf einer Veranstaltung, die diesem Ereignis gewidmet war, bemerkte die Gouverneurin der Stadt, Walentina Matwijenko, dieses Zentrum habe nirgendwo in Rußland seinesgleichen. Die Erbauer haben die Wünsche der Spezialisten vom Palastes der kreativen Jugend berücksichtigt und schufen einen einzigartigen Komplex mit Lehr- und Laboreinrichtungen, Orangerie und Minizoo. 1.500 junge Petersburger können hier aus 48 Programmen wählen, um ihre schulische Bildung zu ergänzen.

chastnik.ru - 8. Okt. 2007
Из квартиры воры похители компьютер, телевизор, пылесос, музыкальный центр и шубу из меха бобра
[Östlicher Kaiseradler beschlagnahmt und dem Zoo Iwanowo übergeben]
Am 4. Oktober wurde auf dem Gelände des Busbahnhofs ein Mann aus der Republik Dagestan festgenommen, bei dem die Polizisten einen Holzkäfig mit einem - wie sich später herausstellte - Östlichen Kaiseradler entdeckten, einer Vogelart, deren Haltung und Verkauf Privatpersonen verboten ist. Der beschlagnahte Vogel wurde im Zoo Iwanowo untergebracht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verletzung der Naturschutzgesetzgebung.

ferghana .ru - 9. Okt. 2007
Казахстан: Возвращение кулана
Kasachstan - die Rückkehr des Kulans
Anfang des 19. Jahrhunderts gab es diese Tiere in Kasachstan im Überfluß. Eine starke Verringerung der Bestandszahl der Kulane wurde mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts festgestellt. Bis zur Revolution von 1917 waren sie noch an den Ufern des Balchasch-Sees anzutreffen. Der letzte "kasachische Kulan" wurde in den 1920er Jahren getötet. Für die Wiederherstellung einer Population mußten die Zoologen auf eine ähnliche Kulan-Unterart zurückgreifen, die im Süden Zentralasiens verbreitet ist.

versii.com - 9. Okt. 2007
Федор Бондарчук заплатил $20 тыс. за смерть желтопузиков и коров
Fjodor Bondartschuk zahlte 20.000 Dollar für den Tod von Scheltopusiks und Kühen
In der Zeit vom 22. bis 29. September organisierte der Regisseur eine grandiose Panzerschlacht im Naturschutzgebiet, die er laut Drehbuch für notwendig ansah. Bei den Filmaufnahmen kam es zum Einsatz von Panzern, Autos und Pyrotechnik. Wie der Vorsitzende der Organisation "Ökologie und Welt" Andrej Artow erklärte, vernichteten die Ketten der Panzer einmalige Pflanzen und seltene Arten beinloser Eidechsen, die auf der Roten Liste der Ukraine stehen: Östliche Vierstreifennatter und Scheltopusiks. Kein Geld würde dieses Verlust wieder gutmachen, meint der Ökologe.

gazeta.kz - 8. Okt. 2007
В Семейском регионе задержан браконьер, подстреливший горного барана
In der Region Semej wurde ein Wilderer festgenommen, der ein Wildschaf angeschossen hatte
In der Region Semej [russ. Semipalatinsk] wurde ein Wilderer festgenommen, der ein Argali-Wildschaf angeschossen hatte.

news.mail.ru - 6. Okt. 2007
Львиная свадьба
Löwenhochzeit
Im Moskauer Zoo hat eine Löwin fast ihren Schwanz verloren, als versucht wurde, sie mit ihrem künftigen "Gatten" bekanntzumachen. Der 14jährige asiatische Löwe wurde extra aus Rotterdam nach Moskau geholt, damit er für Nachwuchs sorgt. Er sollte seinen Vorgänger ersetzen, nachdem klar wurde, daß dieser nicht Vater werden konnte. Löwe und Löwin wurden in benachbarten Käfigen untergebracht, damit sie sich aneinander gewöhnen konnten. Ein Jahr später wurde beschlossen, das Paar zusammen zu lassen, doch der Kater fiel unerwartet über seine Partnerin her, es war durchaus kein Ausbruch von Liebe. Es fehlte nicht viel und die 13jährige Löwin hätte ihren Schwanz eingebüßt. Jetzt sind die erfolglosen "Liebhaber" wieder getrennt untergebracht, doch die Zoomitarbeiter haben noch nicht die Hoffnung verloren auf eine glückliche Wiedervereinigung der Löwen.

delfi.ua - 4. Okt. 2007
Зоопарк Сказка прекратил акцию протеста
Der Zoo "Skaska" stellt seine Protestaktion ein
Ab 5. Oktober ist der Jaltaer Zoo "Skaska" wieder geöffnet, nachdem die Protestaktion gegen die Willkür des Gemeinderates Liwadija und die Handlungen der städtischen Staatsanwaltschaft beendet wurde. Laut Zoodirektor Oleg Subkow wurden auf der Tagung des Gemeinderates in Liwadija eine Reihe von Fragen erörtert, die den Zoo "Skaska" betrafen. Subkow schloß einen neuen Streik nicht aus, falls die auf der Sitzung gefaßten Beschlüsse bis zum 1. Januar nicht umgesetzt werden. Das würde dann ein Streik mit härteren Forderungen sein, der während der Winterferien beginnen könnte.

glavred.info - 4. Okt. 2007
Кильчицкая: Информация о перенесении зоопарка - провокации
Kiltschizkaja: Information über die Umsiedlung des Zoos ist eine Provokation
Der Kiewer städtische Zoo wird nicht verlegt. Das erklärte heute auf einer Pressekonferenz die Vizevorsitzende der Kiewer Stadtverwaltung Irena Kiltschizkaja. Laut Kiltschizkaja ist die Information über die Verlegung des Zoos an andere Orte, darunter in die Stadt Wyschgorod, in der Tat nur eine Provokation seitens politischer und gesellschaftlicher Organisationen. Sie teilte auch mit, daß die Kiewer Stadtverwaltung in naher Zukunft die Absicht habe, ein Bau- und Rekonstruktionsprogramm für das Zoogelände und Tierhäuser zu bestätigen, ebenso ein Programm, das vorsieht, die Anzahl exotischer Tiere im Zoo zu erhöhen.

fedpress.ru - 2. Okt. 2007
Евгений Рогоза: Судебное решение позволит Юревичу прибрать к рукам земли зоопарка
Jewgenij Rogosa: Gerichtsentscheidung erlaubt Jurjewitsch, Areale des Zoos an sich zu reißen
Am 1. Oktober wies das Gericht des Tscheljabinsker Stadtbezirks Sowjetskij die Klage Galina Tjutinas auf Wiederbeschäftigung als Direktor des Zoos Tscheljabinsk zurück.

idelo.ru - 1. Okt. 2007
Амбиции или работа осушить бегемотом болото
Ambition oder Arbeit: mit dem Flußpferd den Sumpf trockenlegen?
Bis 2011 soll in Sankt Petersburg der "beste Zoo der Welt" entstehen. Das verkündete die Gouverneurin der Stadt Walentina Matwijenko auf einer Tagung zu Fragen der Projektierung und des Baus dieses Zoos. Die Tatsache, daß die Stadt einen neuen Zoo braucht, bestreitet niemand. Zahlreiche Einwände ruft nur der Standort hervor, den die Gouverneurin vorgeschlagen hat: das Naturschutzgebiet Juntolowo -eines der wenigen städtischen Territorien Sankt Petersburgs, die noch nicht von der Urbanisierung berührt sind.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Chemnitz, 10.10.2007
Herbst in Tierpark und Wildgatter

Das Laub färbt sich bunt, die Tage werden kürzer, aber die Tiere in Tierpark und Wildgatter legen keine Winterpause ein. Für manche Bewohner, wie Zwergflusspferdkind �Chippo� und seine Familie, wird es zwar auf den Außenanlagen nun allmählich zu kalt, sie sind aber auch gut in den Innengehegen zu beobachten. Andere legen sich ein dickeres Fell zu und nutzen das ganze Jahr die Außenanlagen. Auch Malik und Kimba haben sich an den Herbst gewöhnt und lassen sich weiterhin gut auf der neuen Freianlage beobachten. Den europäischen Tierarten im Wildgatter macht die Jahreszeit gar nichts aus. Gerade jetzt ist ein Besuch besonders lohnenswert. Die Jungtiere des Sommers, wie Luchskinder und Wildkatzennachwuchs sind selbständiger und aktiver geworden. Bei anderen Arten, wie den Damhirschen, hat die Paarungszeit begonnen. Übrigens, während der Herbstferien besteht wieder die Möglichkeit, bei einer täglich 14 Uhr stattfindenden Kurzführung Interessantes und Wissenswertes zu einer bestimmten Tiergruppe zu erfahren. Ein Pfleger berichtet über seine Schützlinge und beantwortet auch Fragen.

Zoo Köln, 10.10.2007
Zum ersten Mal im Kölner Zoo zu sehen: wahrhaft feuriger Nachwuchs im Terrarium

Morgen möchten wir Ihnen zum ersten Mal den Nachwuchs unserer Feuerskinke (Riopa fernandi) vorstellen. Die auch Prachtskink genannte, bis knapp 40 cm lang werdende Art lebt in der Laubschicht der Regenwälder des westlichen Afrika. Seien Sie mit dabei, wenn die possierlichen Jungtiere dieser überaus attraktiv gefärbten Skinkart ihr Terrarium in der Nachwuchsabteilung des Kölner Terrariums beziehen.

Tierpark Hagenbeck, 10.10.2007
Erstes Tierpark-Themen-Hotel

Der renommierte Tierpark Hagenbeck und die Lindner Hotels & Resorts bauen in Hamburg das erste Tierpark-Themen-Hotel der Welt. Die Eröffnung des Hauses ist für 2009 geplant. Die Baugrube ist ausgehoben, das Fundament gelegt und die ersten Kräne stehen bereits auf dem Gelände am Tierpark Hagenbeck an der Hamburger Koppelstraße. 2009 wird dort das erste Tierpark-Themen-Hotel der Welt seine Türen öffnen. Auf sechs Etagen entstehen dort zurzeit 159 Zimmer, ein Restaurant, ein Ballsaal und Veranstaltungsräume. Das Haus wird im Kolonialstil gestaltet. Die Farbgebung und Materialauswahl der Inneneinrichtung werden auf verschiedenen Stockwerken die Kontinente Afrika, Asien und Südamerika widerspiegeln. Eine Etage widmet sich zudem der Themenwelt des Nordmeeres. In Deutschland wird das Lindner Park-Hotel Hagenbeck, so der offizielle Name des neuen Hauses, ein einmaliges und hoch attraktives Themenhotel sein. Die konzeptionelle Ausrichtung eines Hotels auf die Tierwelt verschiedener Kontinente und die enge Anbindung an einen Tierpark sind weder in Deutschland noch in anderen Ländern bekannt.

Zoo Wuppertal, 10.10.2007
Benefizkonzert mit dem Pepe Lienhard Orchester ergab tolles Ergebnis: 20.000,- � für den Artenschutz

Das am Samstag, 6. Oktober, vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. ausgerichtete Benefizkonzert für den Artenschutz war ein voller Erfolg. Das Pepe Lienhard Orchester begeisterte das Publikum in der Historischen Stadthalle mit mitreißender Musik und fetzigem Sound und wurde am Ende dafür mit Standing Ovations belohnt. Das Ziel des Konzertes, eine große Summe für den Artenschutz zu sammeln, wurde ebenfalls erreicht: im Rahmen des Konzertes konnten zwei Schecks in Höhe von jeweils 10.000,- � konnten übergeben werden. Mit den Erlösen unterstützen Zoo und Zoo-Verein Wuppertal e.V. sowie die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer die Wiederansiedelung der Geburtshelferkröte im Bergischen Land und ein Schutzprojekt für den Südandenhirsch in Südamerika sowie ein weltweites Amphibienschutzprogramm der Welt-Zoo-Organisation WAZA. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. kann mit dem Ergebnis dieses ersten Benefizkonzertes für den Artenschutz, das ein westdeutscher Zooförderverein ausgerichtet hat, sehr zufrieden sein.

Zoo Basel, 10.10.2007
Nachwuchs bei den Rappenantilopen - Schnecken, Käfer, Pilze - Hochsaison der Abbautruppe

Wie alle Rappenantilopen-Kinder ist das junge Weibchen im Zoo Basel ein �Ablieger�. Seine ersten Lebenstage hat es fast ganz allein verbracht, denn Rappenantilopenmütter nähern sich ihrem Nachwuchs anfangs nur, um ihn zu säugen. Schön ist die Herbstzeit, wenn die bunten Blätter von den Bäumen fallen. Aber wer räumt den �Abfall� der Natur eigentlich wieder auf? Das Etoschahaus im Zoo Basel erklärt den Kreislauf der Natur und widmet dem Abbau von tierischem und pflanzlichem Material ein eigenes Terrarium.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 10.10.2007
Blühende Passion und Symbolik

Den historischen Wintergarten der Wilhelma kann man derzeit nur durch den fast bodenlangen Vorhang einer Passionsblume mit riesigen auffälligen purpurfarbenen Blüten betreten. Die meisten der über 400 kletternden Passionsblumenarten stammen aus Südamerika. Sie sind nicht nur wegen ihrer Blütenpracht beliebte Zierpflanzen, ihre großen aromatischen Maracujafrüchte oder Granadillen � Bestandteil vieler Fruchtsaftgetränke � machen sie auch zu einer wichtigen tropischen Nutzpflanze. Der Name Passionsblume hängt mit der Entdeckung Amerikas durch die Europäer zusammen: Als katholische Missionare erstmals die Blüte einer Passionsblume fanden, sahen sie in ihr die Symbole der Kreuzigung und betrachteten sie als ein Zeichen für die Missionierung der Ureinwohner Südamerikas. Sie interpretierten die drei Narben der Blüte als die drei Nägel, die fünf Staubblätter als die Wunden, den Strahlenkranz aus Fäden als die Dornenkrone, die fünf Kron- und die fünf Kelchblätter als die zehn Apostel (ohne Judas und Petrus), die Ranken als die Geißeln und die dreilappigen Blätter als die Lanze. In der Wilhelma lässt sich die Blütensymbolik nicht nur im Wintergarten studieren. Weitere blühende Passionsblumenarten sind auch im tropischen Warmhaus, im Nutzpflanzenhaus, im Amazonienhaus und im Schmetterlingshaus zu finden. Wer Lust hat, kann seit neustem auch eine Patenschaft für eine Pflanze zu übernehmen. Eine Patenschaftsurkunde für die symbolträchtige Passionsblume gibt es schon für 50 Euro. Ebenso viel kostet die Patenschaft einer Orchidee oder einer Venusfliegenfalle. Wer Pate eines Ginkgobaums oder der Titanenwurz �La Diva� werden möchte, muss mit jeweils 2500 Euro schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

Zoo Magdeburg, 10.10.2007
AMAZONIEN
In Magdeburger Zoo soll AMAZONIEN entstehen! Für das Amazonien-Projekt kamen bisher 206.800 Euro zusammen. Der Magdeburger Versicherungsmakler Ulf Junghann