E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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   Dirk Petzold
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   Dr. Christian Remenyi
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 390 vom 4. Oktober 2007

Liebe Leser,

passend zum heutigen Welttierschutztag "erfreut" uns der Österreichische Tierschutzverein mit einem Anti-Zoo-Werbespot; für die eigentlich völlig nichtssagende Kollage aus angeblichen Stereotypien hat er sogar eine bekannte Werbefirma gewinnen können.
Zur Erinnerung: ÖTV-Präsident Goschler hatte zuletzt 2004 für Wirbel gesorgt, als er in einer Fernsehsendung forderte, bedrohte Tierarten besser aussterben zu lassen (ZPS 306), und daraufhin einen bizarren Rechtsstreit mit dem Tiergarten Schönbrunn begann.

Zu drastischeren Maßnahmen, wahrscheinlich unfreiwillig ganz im Sinn des ÖTV, greift zur Zeit der Zoodirektor von Jalta: Er will jeden Tag zunehmend "wildere" Tiere freilassen, um gegen Behördenwillkür zu protestieren... Ich bin gespannt, wieweit er diese Drohung umsetzt.

Dirk Petzold

Beschilderung nach Hörensagen ("Datissenblauerohrfasan") in einem winzigen Park im Brandenburgischen. Warum auch nicht, schließlich gibt es ja auch Rohrkatzen, Rohrweihen, Rohrsänger, Rohrammern und Rohrratten...

Zoos – Meldungen

lifepr.de - 27. Sept. 2007
Der Zoo Dortmund trauert um zwei liebgewonnene Schützlinge
Das Alter zollt seinen Tribut – auch in der Tierwelt. In den vergangenen Wochen hatte der Zoo Dortmund den Tod gleich zweier populärer Zoobewohner zu betrauern. Flachlandtapir "Clara", der wahrscheinlich älteste lebende Flachlandtapir, ist im hohen Alter von 28 Jahren am 5. September friedlich eingeschlafen. Die alte Dame hatte in ihren letzten Lebensjahren eine ganz besondere Freude für sich entdeckt: sie genoss es, Besuch zu empfangen. Und wenn dieser Besuch dann auch noch jede Menge Streicheleinheiten mitbrachte, fühlte sie sich wie im siebten Himmel.
Vor wenigen Tagen nun gab es einen zweiten Alterstod zu berichten: "Amur", der älteste Leopard der Welt, ist seinem zum Ende hin längst nicht mehr guten Gesundheitszustand erlegen. Immerhin hat er das 23. Lebensjahr noch vollendet und ist damit auch historisch der älteste Amur-Leopard, der jemals verzeichnet wurde. Bis vor wenigen Jahren lebte er noch gemeinsam mit einem weiblichen Tier im Zoo Dortmund und hat sogar im Jahr 2000 noch einmal erfolgreich Nachwuchs gezeugt.

NRZ - 27. Sept. 2007
Ältester Leopard der Welt im Dortmunder Zoo gestorben
Der vermutlich älteste Leopard der Welt ist am Montag im Dortmunder Zoo gestorben. Das auf den Namen »Amur« getaufte Tier sei an Altersschwäche eingegangen, berichtete die Stadt Dortmund am Donnerstag. Mit 23 Jahren sei er der älteste jemals verzeichnete Amur-Leopard.

Deutsche Welle - 29. Sept. 2007
"Mücken kann man nicht einsperren"
Sabine Raddatz ist Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen. Das westdeutsche Bundesland ist am stärksten von der Blauzungenkrankheit betroffen und hier trat die Seuche zuerst auf. 2007 scheint der Virus im Gegesatz zum Vorjahr aggressiver geworden zu sein, es gibt deutlich mehr Erkrankungen und Todesfälle - vor allem bei Schafen. Die heimische Stechmücke gibt den Virus zumindest weiter und verbreitet ihn. Genau das macht die Bekämpfung der Krankheit so schwierig - eine Mücke kann man schließlich nicht einsperren. Das Einrichten von Schutzzonen oder das Keulen der Tiere - Maßnahmen, die normalerweise gegen Tierseuchen eingesetzt werden - bringen da nichts. 60 Tage Frost sind notwendig, um die Mückenpopulation abzutöten. Damit wäre die Verbreitung im Prinzip gestoppt, denn die Larven übertragen den Virus nicht.


Kölner Express - 30. Sept. 2007
Lebensgefahr in Sambia - Zoo-Tierarzt rettet Mann nach Krokodil-Attacke
Dass er Tieren mitunter das Leben rettet, gehört zu seinem Job. Jetzt konnte Zootierarzt Dr. Olaf Behlert aber auch einem Zweibeiner in höchster Not helfen.
„Ich war mit zehn Ärzten aus Singapur in unserem Nationalpark unterwegs“, berichtet der Veterinär-Mediziner. „Ich hielt mich in Sambia auf, um im Rahmen eines Forschungsprojekts Leoparden mit Funkhalsbändern zu versehen. Als die Arbeit getan war und alle schon weg waren, hörte ich plötzlich lautes Geschrei.“ Am nahen Fluss hatten Fischer geangelt. Ein Mann (28) wagte sich zu weit vor. Er bemerkte nicht das Krokodil, dass sich näherte. Es packte ihn, schleuderte ihn herum und zog ihn unter Wasser. „Es war ein etwa zehn Minuten langer Kampf auf Leben und Tod“, so Behlert. „Ich war zuerst zu weit weg und konnte nicht eingreifen, denn alles passierte am gegenüberliegenden Ufer. Ich sah, wie die anderen Fischer mit Stöcken und Äxten auf das Krokodil einschlugen, bis es den Mann endlich losließ.“ Behlert hatte inzwischen sein Boot klargemacht und setzte über. „Wir hoben den Mann ins Boot und fuhren zurück. In der Lodge habe ich die Erstversorgung gemacht. Er hatte ganz viele tiefe und lange Schnittverletzungen von den Krokodilzähnen am ganzen Körper. Es waren mindestens 30 Wunden, vor allem an Armen, Gesäß, Becken, Rücken und Genitalien." Ohne seine Hilfe wäre der Mann von seinen Leuten auf dem Fahrrad zur Basisstation des lokalen medizinischen Dienstes transportiert worden. „Diese vierstündige Fahrt hätte er nach einhelliger Meinung wohl nicht überlebt“, so Behlert. Im Krankenhaus – eine Hütte mit vier Betten – kümmerten sich sofort die Ärzte aus Singapur (die alle auf eigene Kosten für eine Woche in Sambia waren) um den Mann.

ORF.at - 1. Okt. 2007
Widerstand gegen Aiderbichl-Ausbau
Das durch viele TV-Shows international populäre "Gut Aiderbichl" sorgt in Henndorf (Flachgau) für Diskussionen: Michael Aufhauser will seinen Bauernhof zum Tierpark erweitern. Dagegen regt sich Widerstand in der Nachbarschaft. Damit Aufhauser seine neuen Pläne umsetzen kann, müsste er Grünland von der Gemeinde zuerst in eine Sonderfläche umwidmen lassen. Das nötige Verfahren läuft bereits. Nicht alle Henndorfer nehmen die Pläne positiv auf. "Herr Aufhauser hat einen Bauernhof im Grünland und damit im Lauf der Jahre eine touristische Attraktion gemacht, einen Freizeitpark. Damit entsteht eine riesige Verkehrsbelastung auf einer völlig ungeeigneten Zufahrtsstraße. Darüber hinaus bestehen keine legalen Parkmöglichkeiten für die vielen Besucher." Mit solchen Vorwürfen werde er häufig konfrontiert, sagt Tierschützer Michael Aufhauser. Der Bürgermeister von Henndorf, Rupert Eder, will sich mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht äußern, sagte er dem ORF.

Neue OZ Online - 27. Sept. 2007
"Ich kämpfe um jedes Tier"
Etwas abseits vom Tierpark Nordhorn in einer Halle stehen 20 Bentheimer Landschafe in einem überdimensionalen Käfig aus Holz und Fliegengitter. Die für den Menschen ungefährliche Blauzungenkrankheit (BT) hat sie hierher verdammt - ein einziger Mückenstich könnte ihren Tod bedeuten. Tierparkleiter Thomas Berling hat mit seinen Mitarbeitern die Notbremse gezogen. Viele Schafe der Landschaftspflegeherde waren zuvor auf Naturschutzflächen in der Umgebung von Gnitzen, also kleinen Mücken, gestochen und mit BT infiziert worden - fünf waren nicht zu retten. Weitere Betriebe in der Grafschaft Bentheim und im Emsland sind betroffen - mindestens 25 tote Schafe gibt es in der Grafschaft, zehn oder mehr im Emsland. Vom Bentheimer Landschaf gab es in den 1970er Jahren nur noch 50 Zuchttiere. Deshalb sind alle rund 2200 derzeit bundesweit gehaltenen Nachkommen sehr eng miteinander verwandt. "Wenn jetzt viele Bentheimer durch BT sterben, kann das für die Rasse einen herben Rückschlag bedeuten", fürchtet Berling. Deshalb also die mückensichere Quarantänestation im Tierpark - zwei Millimeter Maschenbreite im Fliegengitter versprechen mehr Schutz als die bisher ergriffenen Maßnahmen. Viele Schafhalter fordern nun eindringlich von der Politik, bei der Europäischen Union die Impfung der Tierbestände zu ermöglichen. "Derzeit ist zwar noch kein inaktiver Impfstoff vorhanden", sagt Michael Gertenbach. "Aber er wird wohl im Frühjahr kommen. Und dann darf es keinen langen Weg durch deutsche und europäische Behörden mehr geben. Dann muss sofort geimpft werden."

MVregio - 01.10.2007
Einbrecher im Stralsunder Zoo
Dank einer aufmerksamen Passantin konnte die Polizei am Sonntagmorgen zwei Personen in Gewahrsam nehmen, die am Grünhufer Bogen über den Zaun in den Tierpark geklettert waren. Etwas später stellten Tierparkmitarbeiter fest, dass eine weibliche Zwergziege getötet im Stall lag. Eine weitere Zwergziege wies eine Stichverletzung im Brustbereich auf, die tierärztlich versorgt werden musste. Außerdem wurde bei einem Kulan (Kulane sind eine
vom Aussterben bedrohte Halbeselart) eine leichte Kopfverletzung festgestellt.


derStandard.at, Wien
Tiere wollen in Freiheit leben
In den kommenden Tagen startet eine Initiative der TBWA\Wien für den Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV). Nach der vielfach prämierten Kampagne gegen das Aussetzen von Tieren thematisiert die neue Kampagne das Leid von Zoo-Tieren. Plakate, TV-Spots, Inserate sowie eine Reihe von BTL-Aktivitäten sollen darauf aufmerksam machen, dass Zootiere unter den negativen Folgen ihrer Gefangenschaft leiden. Dazu ÖTV-Präsident Erich Goschler: Zootiere sind verhaltensgestört, weil sie unter permanentem Stress stehen: Sie müssen mit viel zu engen Grenzen leben, wittern oft ihre Feinde ohne flüchten zu können, sind nicht artgerechtem Klima und ständigem Lärm ausgesetzt, werden zwangsverpaart und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben."
>Die TWBA ist eine bekannte Werbeagentur. Die "authentischen" Aufnahmen (gemeint ist vermutlich: nicht manipuliert) sind kurze Szenen augenscheinlich stereotypierender Tiere. Weitere Informationen werden nicht vermittelt. Spot und Plakat hat die Agentur zum Ansehen auf ihre Website gestellt.




Planung und Bau

sz-online - 27. Sept. 2007
Zoo bekommt neues Giraffen- und Zebrahaus
Im Dresdner Zoo soll bis August 2008 ein neues Giraffen- und Zebrahaus entstehen. „Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem modernen Tierpark“, sagte Direktor Karl-Heinz Ukena am Donnerstag bei der Vorstellung des Projekts. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro durch die Stadt sei gesichert, der Bau solle im kommenden Frühjahr beginnen. Das Haus selbst soll eine Fläche von rund 890 Quadratmetern haben und mit einem rund 2000 Quadratmeter großen Außengehege verbunden sein. Bis 2020/22 solle jedes Jahr eine größere Anlage modernisiert werden. So sei geplant, 2009 im Ostteil des Tierparks ein neues Affenhaus zu errichten.

Berliner Morgenpost - 29. Sept. 2007
Tierpark investiert 200 Millionen Euro für bessere Anlagen
Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde will in den kommenden 15 Jahren bis zu 200 Millionen investieren, damit die Besucher näher an die Tiere kommen können. «Wir wollen, dass für Besucher der Eindruck entsteht, mitten in der Landschaft zu sein», sagte der Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG, Gerald Uhlich, dem «Tagesspiegel». Dadurch sollten der Charakter des Landschaftsparks und der Unterschied zum Zoologischen Garten stärker betont werden. Uhlich hofft dem Bericht zufolge auf Fördergelder der Deutschen Klassenlotterie. Das Land Berlin will kein Geld für den Ausbau des Tierparks geben.

WELT ONLINE - 30. Sept. 2007
Lindner-Gruppe betreibt auch Hotel bei Hagenbeck
Die Hotelgruppe Lindner, ein Familienunternehmen aus Düsseldorf, wird in Hamburg neben dem Hotel am Michel auch das neue Hotel auf dem Gelände von Hagenbecks Tierpark betreiben. Das wurde gestern beim Richtfest für das Vier-Sterne-Hotel in der Neanderstraße bekannt, das im Frühjahr 2008 eröffnet werden soll. Es bekommt 150 Zimmer und soll wie geplant eine euro-asiatische Anmutung bekommen. Nach Angaben von Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck soll es eine Mischung aus Familien- und Veranstaltungshotel werden. Das Projekt hatte sich mehrfach durch die Verhandlungen mit Investoren sowie den Tod von Caroline Hagenbeck verzögert. Inzwischen wurde mit dem Bau begonnen; eröffnet wird voraussichtlich 2009.

lifepr.de
Finanzierungskonzept steht: Yukon Bay kann kommen
Das haben Regionspräsident Hauke Jagau und Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens am Freitag in Anwesenheit von Ministerpräsident Christian Wulff bekanntgegeben. Demnach trägt die Region Hannover 12 Millionen Euro der Gesamtkosten von 31,6 Millionen Euro. Das entspricht einem Beschluss der Regionsversammlung im Jahr 2003. Weitere 10 Millionen Euro erwartet der Zoo als Antragsteller aus EFRE-Fördermitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) der EU. Region und Zoo-Geschäftsführung erwarten einen positiven Bescheid. Zuvor, am 16. Oktober, wird die Regionsversammlung über den Zuschuss der Region in Höhe von insgesamt 12 Millionen Euro entscheiden. Weitere 5,4 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln des Zoos sowie aus Spenden, die der Zoo einwerben wird, finanziert. Yukon Bay umfasst eine Fläche von 2,2 Hektar. In dieser authentischen Landschaft werden Wölfe, Rentiere, Bisons, Präriehunde, Seebären, Pinguine und Eisbären ein neues Zuhause finden. Der Baubeginn ist für 2008 geplant, die Eröffnung soll 2010 sein.




Aktionen


Ad-Hoc-News - 29. Sept. 2007
Tierpark und Zoo laden zur Entdeckerführung «Arche» ein
Berlin. Zum Welttierschutztag lädt der Förderverein von Tierpark und Zoo am Mittwoch zu sogenannten Entdeckerführungen ein. Unter dem Titel «Arche» beginnen die Rundgänge in beiden Einrichtungen jeweils um 13.00 Uhr. Die Führungen sind kostenlos, es ist nur der normale Eintritt zu zahlen. Am international begangenen Welttierschutztag (4. Oktober) wird des Heiligen Franziskus von Assisi, Begründer des Fransziskaner-Ordens und Schutzpatron der Tiere gedacht. Er sah das Tier als Geschöpf Gottes und als schützenswert an. Auch Tierpark und Zoo seien diesem Grundgedanken verpflichtet, sagte der Sprecher.

WELT ONLINE - 1. Okt. 2007
Bedrohte Tierarten erleben - Führung durch Zoo und Tierpark
Zum Welttierschutztag am 4. Oktober laden die Berliner Tierparks zu einer ganz besonderen Führung ein. Wie die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin am Montag mitteilte, sollen bei der Entdeckerführung «Arche» bereits am Mittwoch (13.00 Uhr) vom Aussterben bedrohte Tierarten gezeigt werden. Es gehe dabei nicht um Elefanten oder Eisbären, sagte der Sprecher des Fördervereins, Thomas Ziolko. Im Mittelpunkt stünden Pandabären, Wisente oder Katzenbären, deren Population durch Zuchtprogramme weltweit wieder gestiegen sei. Die Führung ist kostenlos, nur der Eintritt in Tierpark oder Zoo ist zu bezahlen.

sz-online - 1. Okt. 2007
Alpaka, Lamas & Trampeltiere in Görlitz auf dem Laufsteg
Tierische Miss-Wahl im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Bei der in Deutschland einmaligen Schönheitskonkurrenz wurde gestern das schönste Kamel Sachsens gekürt. Mit seinem friedfertigen Auftreten schlug der samtweiche Alpaka-Hengst „Pablo, der Schüchterne“ die neun weiteren Bewerber (ein Alpaka, vier Lamas, vier Trampeltiere) aus dem Rennen. Während „Pablo, der Schüchterne“ eine Medaille errang, erhielt seine Besitzerin eine Kiste Kamelbier aus der Landskronbrauerei.

presse-service.de - 27. Sept. 2007
Besuch bei Dolly & Co
Duisburg. Sicherlich, man kann auch gut und gerne alleine in den Zoo gehen, oder mit der Familie. Mit einem kenntnisreichen Führer aber macht es doppelt so viel Spaß. Man würde sonst doch glatt grußlos an den Nacktnasenwombats vorbeigehen, die seit Frühjahr dieses Jahres ganz stolz sind auf ihr neues Zuhause. Das und vieles mehr erfahren sie bei der Zooführung der Tourist Information am Donnerstag, den 4. Oktober, von 14 Uhr bis 15.30 Uhr.

inar.de - 29. Sept. 2007
Lehrgang über Fledermäuse
Duisburg. Zu einem Seminar über Fledermäuse lädt Peter Allenschläger, Fledermausexperte und Naturschutzbeauftragter des Zoos, alle Interessierten an den Kaiserberg. Neben einer Besichtigung der Fledermauspflegestation im Zoo, für die Aufzucht kranker und verletzter Fledermäuse, wird über die Rettung einer Fledermauspopulation aus Duisburg Wedau berichtet sowie Grundlagen zum Schutz der Tiere anhand von Arbeitsblättern erarbeitet. Das Seminar ist kostenlos, lediglich der Zooeintritt muss gezahlt werden.

HNA.de - 29. Sept. 2007
Kinder heulen wie die Wölfe
Mit den Wölfen heulen - lautet das Motto der ersten Veranstaltung des Wildparks Knüll zur Rotkäppchenwoche, die vom 30. September bis 7. Oktober gefeiert wird. Am Mittwoch, 3. Oktober, sind im Wildpark Knüll - im übertragenen Sinne - die Wölfe los: Kinder können an einem Wettstreit auf einem Wolfsparcours teilnehmen und dabei wie ein Wolf durch Tunnel, über Hügel und durch Gestrüpp jagen und ihren Spürsinn beweisen. Als Preise gibt es Wolfsfiguren, Wolfsbücher und Eintrittsgutscheine.

Stuttgarter Nachrichten - 29. Sept. 2007
Sprachunterricht für Orang-Utans
Dieser Ort ist kein gewöhnliches Klassenzimmer. Keine Tafel weit und breit, keine verkritzelten Schulbänke. Hier, wo Rob Shumaker seine Schüler empfängt, ist der Boden mit Heu ausgelegt. Shumaker unterrichtet keine Menschen. In diesem vergitterten Raum bringt er Orang-Utans die Sprache bei. Seine tägliche Unterrichtsstunde im Nationalen Zoo von Washington beginnt am Nachmittag. Dann füllen sich die Besucherbänke vor dem Affenkäfig mit Neugierigen, dann rollt Shumaker einen großen Computer herein und schaltet die drei Monitore an der Decke ein, damit die Zuschauer alles genau verfolgen können.




Nachwuchs


Freie Presse - 1. Okt. 2007
Wie sollen die Leomädchen heißen?
Die drei am 5. August geborenen Leopardenmädchen sind der ganze Stolz des Limbacher Tierparks. Schon jetzt kommen viele Besucher – nur um sie zu sehen. Denn stundenweise werden die kleinen Chinesischen Leoparden nach draußen gelassen. Die Tierkinder sind gesund und munter. Nur etwas fehlt noch: ihre Namen. Die Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna und die „Freie Presse“ bitten deshalb in einer gemeinsamen Aktion um Vorschläge, wie die drei jungen Raubkatzen genannt werden könnten. Eine Jury wird über die Vorschläge befinden und die drei Favoriten auswählen. Am 23.Oktober, 14.30 Uhr soll die offizielle Namensvergabe erfolgen. Dazu werden dann natürlich die drei Namensgeber eingeladen. Sie bekommen eine Jahreskarte für den Limbacher Tierpark und obendrein einen drolligen Leoparden aus Plüsch.

Freie Presse - 27. Sept. 2007
Limbacher Leomädchen sind quicklebendig
Stress für die kleinen Leopardenmädchen im Limbach-Oberfrohnaer Tierpark: Gestern wurden sie von Tierärztin Jeannette Leckelt gewogen, untersucht und geimpft. Ab heute dürfen die jungen Raubkatzen stundenweise das Außengehege erkunden.

ka-news.de - 1. Okt. 2007
Nandu-Hahn brütete Jungvögel aus
Im Gehege der Nandus, einer der größten Vögel Südamerikas, am Fuß des Lauterbergs können die Besucher des Karlsruher Zoos jetzt Jungvögel beobachten. Sie wurden, wie das bei Nandus üblich ist, vom Vater Ende August erbrütet. Wie der Karlsruher Zoo mitteilte, kümmerte sich der Nandu-Hahn auch in den ersten Tagen und Wochen "väterlich" um seinen Nachwuchs, wärmte ihn unter seinem Gefieder und begleitete ihn beim Picken und Fressen im Gehege. Die weiblichen Vögel, die dem Hahn zuvor die Eier in das Nest gelegt haben, sind nun vorsichtshalber vom Vater und den Jungtieren getrennt, um das Heranwachsen nicht zu stören. Die Tierpfleger hoffen jetzt noch auf viele warme Tage, die für ein gutes Gedeihen der Jungtiere wichtig sind.

Kurier - 27. Sept. 2007
Panda-Baby blinzelte zum ersten Mal
Täglich neue Nachrichten aus dem Panda-Gehege im Tiergarten Schönbrunn: Das inzwischen etwa 30 Zentimeter große Baby-Panda hat am Donnerstag zum ersten Mal die Augen geöffnet. Versteckt unter dem dicken Fell seiner Mama Yang Yang blinzelte "Krümmel", so ein Spitzname der Pfleger, in die Fotokamera. Am Mittwoch konnte die Panda-Pflegerin Eveline Dungl durch eine Seitenklappe der Wurfbox den ersten Schnappschuss des Babys aufnehmen - mit dickem Milchbauch und zufriedenem Gesichtsausdruck. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, muss erst anhand Untersuchungen geklärt werden. Pfleger und Zoologen vermuten allerdings, dass es sich um einen Buben handeln könnte.

FR-online.de - 26. Sept. 2007
Eine unerwartete Bescherung
Rüsselkäfer tun es. Genauso Honigbienen, Blattläuse und Puten. Bei ihnen sind Männer für die Fortpflanzung oft nur noch zweite Wahl oder sogar gänzlich überflüssig. Nun wurde erstmals auch eine Jungfernzeugung bei Haien nachgewiesen. Ort des Geschehens ist der Henry Doorly Zoo in Omaha, Nebraska. Dort machten die Tierpfleger im Haibecken eine erstaunliche Entdeckung: eines der drei Weibchen war schwanger. Die Pfleger trauten ihren Augen nicht, denn das Hammerhaiweibchen hatte seit ihrer Gefangennahme keinerlei Männerbesuche erhalten. Um sicherzugehen, führten die Wissenschaftler daher eine DNA-Analyse durch, deren Ergebnisse vor kurzen in der Fachzeitschrift Biology Letters (Bd. 3/4, 2007) veröffentlicht wurden. Und tatsächlich hatte das Haibaby nur Gene der Mutter, das Mitwirken eines Vaters ist somit ausgeschlossen. "Dieses Forschungsergebnis ist wirklich überraschend, da man bislang davon ausging, dass sich Haie nur geschlechtlich fortpflanzen und dass der Hai-Embryo genau wie der Mensch für seine volle Entwicklung die DNA von Vater und Mutter benötigt", so der Versuchsleiter Demian Chapman.




WELT ONLINE - 30. Sept. 2007
Mit Eisbär Knut brummt das Zoo-Geschäft
40 kühl rechnende Geschäftsleute beim Verband Berliner Kaufleute und Industrieller fachsimpeln mit Zoo-Vorstand Gerald Uhlich über Berlins Top-Besuchermagneten und reden doch meist über einen Eisbären. "Etwas Merchandising hat es immer schon gegeben", sagt Uhlich, der zum Vortrag über den Zoo als Wirtschaftsunternehmen kam. "Aber erst mit Knut sind wir voll eingestiegen." Mit 50-prozentigem Zuwachs rechnet Uhlich für 2007 - dank Knut. Das Lizenzgeschäft floriert, der Handelswert der Zoo-Aktie stieg nach einem Jahrestief von 1800 kurzzeitig auf 4900 Euro. Die Bilanz schließt trotzdem mit einer schwarzen Null. "Ohne die Zuschüsse vom Senat kommen wir nicht aus", betont Uhlich. Fünf bis sechs Millionen Euro fließen jährlich in Investitionen, das waren 2006 rund 40 Prozent des Umsatzes. Wichtigstes Projekt für die nächsten 15 Jahre: Den Tierpark als Landschaftspark mit Herdentieren stärken, um ihn damit vom Zoo abzugrenzen. "Die Sparversion liegt bei 80 Millionen Euro", sagte Uhlich, "das Wunschprogramm eher bei 200 Millionen." Am 2. Oktober überbringt TV-Moderator Thomas Gottschalk Eisbär Knut einen Scheck in Höhe von 40 000 Euro. Im März hatte Haribo mit der Produktneuheit "Knuddelknut'sch" einen Ansturm auf die Süßigkeitenregale in Supermärkten ausgelöst.

WELT ONLINE - 29. Sept. 2007
Gottschalk übergibt dem Berliner Zoo Scheck für Schaumzucker-Knuts
TV-Moderator Thomas Gottschalk wird dem Berliner Zoo an diesem Dienstag einen Scheck über 40 000 Euro überreichen. Wie der Gummibärchen-Hersteller Haribo am Freitag in Bonn mitteilte, stammt das Geld aus den Erlösen der Schaumzucker- Süßigkeit «Knuddel Knu'tsch». Der Scheck werde Zoo-Direktor Bernhard Blaskiewitz und Vorstandsmitglied Gerald Uhlich persönlich übergeben. Insgesamt wurden 400 000 sogenannte Knut-Dosen verkauft. Laut der Kooperationsvereinbarung gehen nun zehn Cent pro Dose an den Zoo, um «die biologische Vielfalt zu erhalten und allen zugänglich zu machen», wie es hieß.

lifepr.de - 27. Sept. 2007
Eisbär Knut im Kino, 16x Helmut Kohl und „Whisky mit Wodka“ für ...
In ihrer aktuellen gemeinsamen Sitzung vergaben das Medienboard Berlin-Brandenburg und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) insgesamt 906.000 Euro Fördermittel an fünf neue Filmprojekte. Mit "Knut – der Film" findet der Berliner Eisbär, der als rbb-Fernsehstar, Kuscheltier, Zoo-Magnet, Titelmodell und Umweltbotschafter rund um den Globus zur Berühmtheit avanciert ist, nun seinen Weg auf die große Kinoleinwand. Die Dokumentation mit fiktionalen Elementen zeichnet ein emotionales Portrait des Eisbären und möchte ein neues Verständnis für den Umgang mit der Natur und der Umwelt wecken (P: DOKfilm Fernsehproduktion; 40.000 Euro).

PR-Inside.com - 27. Sept. 2007
Knut und Kollegen
Von wegen Faulpelze. Wenn die Braunbären des Berliner Zoos in ihrem Gehege Besuch von den Wölfen bekommen, ist für Stimmung gesorgt. Dann jagt Meister Petz den Isegrimm, oder umgekehrt. «Das ist Absicht», sagt der Kurator der Bärenabteilung, Heiner Klös. «Die Bären werden auf Trab gehalten.» Nicht nur die für die Wölfe eingelassenen Zugangsschlitze im Bärengehege zeugen von zeitgemäßer Philosophie zur Tierhaltung. Auch Knut und die anderen Berliner Bären kommen in den Genuss moderner Umfeldgestaltung. Der heute 48-jährige studierte Biologie und absolvierte Lehr- und Wanderjahre in anderen Zoos. Seit 16 Jahren ist er wieder zu Hause in Berlin. Jetzt leitet er die wissenschaftliche Abteilung, ist für sämtliche Tiertransporte und den Tierschutz allgemein veranwortlich. Von 22 Abteilungen unterstehen ihm 5. Trotz des Medienhypes um den Eisbärennachwuchs wurde die Bärenabteilung mit ihren zwei Mitarbeitern nicht aufgestockt, klagt Klös. «Die Marketingabteilung bekam dagegen drei Leute mehr.»

Tagesspiegel - 1. Okt. 2007
Der Ehre wert
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat Landesorden an elf verdiente Berliner verliehen - vom Amtsvorgänger bis zum Tierpfleger. Thomas Dörflein ist der wohl der bekannteste Tierpfleger der Welt. Dank des Einsatzes des 43-Jährigen überlebte jenes kleine Eisbärenbaby, das dem Berliner Zoo zu Weltruhm verhalf: Knut. Thomas Dörflein Superstar – so etwas passt dem Vater zweier erwachsener Kinder eigentlich so gar nicht. Dass er Heiratsangebote aus aller Welt bekommt – und dass die Leute ihm auf der Straße oftmals „nichts als komische Laute entgegenschleudern und immer nur laut Knut! Knut! sagen“, auch das findet er höchst verwunderlich. Dörflein ist ein stiller Typ, ein philosophischer noch dazu, einer, der sich gern mal mit der Gitarre in sein Büro zurückzieht. Jetzt einen Orden zu bekommen, so was hält er eigentlich gar nicht für nötig

inar.de - 2. Okt. 2007
Verstärkung des „Zoo-Fuhrparks“
Ein Fahrzeug der besonderen Art wird künftig in und außerhalb des Zoos seine Runden drehen. Mit 30 bunten Werbebotschaften wird ein kompaktes Bau-Fahrzeug der Marke „Piaggio“ den Zoofuhrpark bzw. den zooeigenen Bautrupp verstärken. Die Firma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung GmbH aus Neustadt an der Weinstraße ist der Initiator dieser Werbe-Maßnahme, die im Zoo Duisburg inzwischen schon Tradition hat. Das nützliche Fahrzeug hat die Finanzlage des Zoos um keinen Cent belastet, denn außer den üblichen Unterhaltskosten fallen keine weiteren Nebenausgaben an.

Fuldaer Zeitung - 2. Okt. 2007
„Wir wollen dem Gehirn Beine machen“
Das Gedächtnis trainieren und das Erinnerungsvermögen schulen – dies sind Ziele des neuen Konzentrations- und Wahrnehmungsparcours, der morgen im Gersfelder Wildpark eröffnet wird. Unter dem Motto „Wir machen dem Gehirn Beine“ können die Besucher auf dem Weg durch den Park verschiedene Aufgaben lösen. Angesprochen werden sollen Menschen zwischen 6 und 90 Jahren. Entlang des Rundkurses wurden 14 Tafeln mit Denksportaufgaben aufgestellt. Dazu kommen zwei sensorische Tests. Es ist nach Angaben von Stefan Knüttel von der Poppenhausener Firma Learn-by-Move, der die Idee für dieses Projekt entwickelt hat, der erste Memo-Fun-Sports-Parcours in Deutschland. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben von der zum Elisabeth-Krankenhaus Essen gehörenden Memory-Clinic und dem Bundesverband Gedächtnistraining. Am Eingang des Parks kann man ein Heft für 2,50 Euro erwerben, in dem die Tests näher erklärt sind und weitere Denksportaufgaben gelöst werden können.

lifepr.de - 27. Sept. 2007
Neue Kühe für den Zoo Dortmund
Neben der Haltung seiner exotischen Tiere hat der Zoo Dortmund sich traditionell auch der Haltung und Zucht alter Haustierrassen verschrieben, die größtenteils im Bereich des Westfälischen Bauernhofes gehalten werden. Selbiger ist per se schon eine Besonderheit, da er ganz im Stile alter westfälischer Höfe gebaut wurde und damit ein Beispiel für die traditionelle Bauweise in Westfalen ist. Zum Haustierbestand gehörten seit vielen Jahren bereits Hinterwälder Rinder, eine klassische Hausrindrasse aus dem Schwarzwald, die in erster Linie als Fleischlieferanten gehalten und gezüchtet wurden. Nun treffen zwei neue Kühe frisch aus dem Schwarzwald ein.

RZ online - 29. Sept. 2007
Neuwieder Zoo sagt Junglöwen "Schröder" Lebewohl
Für die Mitarbeiter des Neuwieder Zoos hieß es Abschied nehmen: Der 20 Monate alte Berberlöwe "Schröder" soll in Zukunft im tschechischen Olomouc für Nachwuchs sorgen. Mit einer jungen Katze aus den dortigen Nachzuchten soll "Schröder" ein neues Rudel gründen. Um das betäubte Raubtier in die Transportkiste zu bringen, waren sechs Helfer nötig.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 1. Okt. 2007
Tiere im Wildpark warten auf Paten
Cappenberg. Luzi sitzt unter ihrem frisch gedeckten Dach - und schmollt. Gerald auch. Die Luggerfalken-Frau und ihr Kumpel, der ebenso prächtige Lannerfalke, sind die beiden einzigen aus dem fliegenden Personal der Greifvogelwarte im Wildpark Cappenberg, die noch keinen Paten haben. Tierpatenschaften - die gibt es nämlich nicht nur in Zoos, sondern auch im heimischen Wildpark. Patenschaften können auch über einige prachtvolle Exemplare aus dem Rot- und Damwild-Rudel übernommen werden.
Die Saison im Wildpark geht übrigens langsam zuende. Er ist noch an diesem Mittwoch, 3. Oktober, und den kommenden Wochenenden, 13. und 14. Oktober sowie 20. und 21. Oktober, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Freie Presse - 29. Sept. 2007
Jimmy hält Känguru-Damen mächtig auf Trab
Die Bennett-Känguru-Damen Sydney und Tanami im Tiergehege Hohenwendel von Thermalbad Wiesenbad haben seit wenigen Tagen einen neuen Mitbewohner. Jimmy fühlt sich sowohl im großen Außengehege als auch im Stall schon richtig wohl. „Wir haben ihn im thüringischen Hohenfelden abgeholt“, erzählt Christina Bräuer vom Betreiberverein der Anlage.

Frankenpost - 1. Okt. 2007
Ein Überlebenskünstler in schwierigem Gewerbe
Bernhard Oppenrieder aus Kirchenlamitz betreibt den letzten Granitbruch am Epprechtstein. Tonnenschwere Blöcke aus Fichtelgebirgsgranit gebieten dem Tatendrang oberbayerischer Rhinozerosse Einhalt. Und nicht nur ihnen, auch das Löwengehege und das Affenhaus im Münchner Tierpark Hellabrunn ziert Granit vom Epprechstein.

sz-online - 30. Sept. 2007
Drei Jobangebote für Waschbär Schulz
Wird „Herr Schulz“ ein Wetterbär? Putzmunter hatte der Waschbär vor drei Wochen im Brunnen am Morgenpost-Treffpunkt Rosenhof gebadet. Nun soll „Herr Schulz“, wie ihn seine Herbergseltern nennen, aus seiner Chemnitzer Wohnung ausziehen, weil sie dem Wildfang zu klein wird. Drei „All-inklusive-Angebote“ gibt es schon - auch im Wetter-Waschbären-Gehege. „Wir schauen uns in den kommenden Tagen ein Freigehege in Mittweida an. Auch das Schulbiologiezentrum in der Leipziger Straße hat Unterkunft angeboten“, sagt Waschbär-Frauchen Kristin (23). Den quirligsten Ehrenplatz aber bietet das Chemnitz-Center Röhrsdorf an.

Der Bund - 29. Sept. 2007
«Flip-Flops» geben über Fressgewohnheit Auskunft
Der Brätliplatz im Berner Tierpark Dählhölzli erhielt einen frischen Anstrich. Für die Neugestaltung der Feuerstelle unweit des Murmeltier-Geheges wurde Anna Katharina Scheidegger engagiert, eine freischaffende Künstlerin aus dem Emmental – heute lebt und arbeitet sie in Paris. Auf die Wand – eineinhalb auf zwei Meter gross – malte die Künstlerin Tiere, die die Tierpark-Besucher unweit der Feuerstelle in Echt bestaunen können. Abgebildet auf der Wand, fehlen den Tieren allerdings die Köpfe; anstelle ihrer Häupter ist Leere, welche zum Durchgucken einladen soll. Stecken Erwachsene oder Kinder ihre Köpfe in die dafür vorgesehenen Löcher, sieht der Betrachter Bären, Leoparden und Hirsche mit menschlichen Häuptern. Einen eher pädagogischen Anspruch hat die zweite Installation beim Unterstand. Links und rechts neben Scheideggers Gemälden – Lack auf Alu – hängen insgesamt neun «Flip-Flops». Es handelt sich dabei nicht etwa um Schuhwerk für den Sommer, sondern kleine Kästchen mit Lerneffekt: Oben eine Frage, unten die Antwort, die durch das Betätigen einer verschiebbaren Platte enthüllt werden kann.

Kleine Zeitung - 27. Sept. 2007
Steirischer Landestiergarten wird Gratis-Klassenzimmer
"Kein Lehr- oder Sachbuch kann den direkten Kontakt von Schülern und Tieren ersetzen", meinte Elisabeth Meixner (V), Vizepräsidentin des Landesschulrats Steiermark, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Graz. Nun ging man mit dem oststeirischen Landestiergarten, der "Tierwelt Herberstein", eine Kooperation ein: Ab 2008 hält die Tierwelt ihre speziell auf Schüler ausgerichteten Programme kostenlos ab. Bisher mussten die Kinder Eintrittsgeld plus einen Beitrag für die jeweils 90-minütigen pädagogischen Programme bezahlen, mit dem kommenden Jahr ist nur noch der Eintritt von fünf Euro zu berappen.

Rosenheimer Nachrichten - 27. Sept. 2007
Ein tierischer Herbst
Noch bis Ende Oktober hat der Raritätenzoo in Ebbs geöffnet. Gerade jetzt im goldenen Herbst lohnt sich ein Besuch in der Tieroase am Fuße des Zahmen Kaisers. Seit diesem Jahr steht der Tierpark unter der neuen Leitung von Marion Mayr und Rudi Otto. Und auch bei den Tieren hat sich was getan: Seit Frühling gibt es zwei südamerikanische Nasenbären zu bestaunen, etliche Flamingojunge sind auf die Welt gekommen und auch der Berberaffen-Chef hat ganze Arbeit geleistet und die Familie um zwei Äffchen vergrößert. Mit eingebracht in die Tierfamilie haben die neuen Besitzer auch 13 Huskies.

espace.ch - 29. Sept. 2007
Uhu Letos wird weiter beobachtet
Der Uhu Letos hat im Februar die Gemüter der Menschen in und um Bern berührt. Nachdem er völlig abgemagert in Brienz gesichtet und eingefangen worden war, kam er in Gefangenschaft im Wildpark zu Kräften. Gemäss eines Projekts des Zoologischen Instituts der Universität Bern wurde Letos mit einem Sender versehen und wieder ausgesetzt. Das Projekt wurde gestartet, weil die Population der Uhus im Berner Oberland rückläufig ist. Die letzten Koordinaten, die dem Zoologischen Institut der Uni Bern vorliegen, zeigen, dass Letos von Thun aus weiter in Richtung Schwarzenburg geflogen war, danach an der Kantonsgrenze von Bern und Wallis gesichtet wurde, im Juni in Châ-teau-d’Oex Halt machte und danach wieder zurück Richtung Schwarzenburg flog, wo er sich bis heute aufhält. Ob Letos bereits einen Partner hat, ist noch nicht bekannt.

Lausitzer Rundschau - 29. Sept. 2007
Vom Haag in Betonverschläge
Ein Tierparadies ist Granjas Koki in der spanischen Region Kastilien – La Mancha sicher nicht. Das kann man in einem Nachrichtenfilm sehen, den der spanische Fernsehsender Telecinco im Mai ausgestrahlt hat. An die Einrichtung wurden auch Tiere aus Hoyerswerda abgeben.

Heidenheimer Zeitung - 29. Sept. 2007
Im Käfer lag eine tote Raubkatze
Achim Schlüter hat nach 154 Jahren einen Schlussstrich gezogen. Seit 1853 belieferte sein Familienbetrieb die Schulen mit ausgestopften Tieren und thematischen Lehrkästen. Keiner der vier Söhne wollte seine Nachfolge antreten, weil damit kaum mehr etwas zu verdienen ist. "Wir müssen uns jetzt erholen", sagt Achim Schlüter (84) aus Winnenden (Rems-Murr-Kreis). Er und seine gleichaltrige Frau Christa haben seit 1950 mit ihrem Familienbetrieb die halbe Welt mit biologischen Lehrmitteln versorgt. In den Klassenzimmern mussten ihre ausgestopften Tiere für den Anschauungsunterricht herhalten. Auch Museen auf allen Kontinenten bestellten ihre Exponate im Schwabenland, Geparden und Giraffen aus Winnenden stehen in Kuwait und in Libyen.



Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


oradio.be - 2. Okt. 2007
Vertrek houten olifanten aan Zoo
Abreise der Holzelefanten am Zoo
Die Holzelefanten von Andries Botha am Zoo von Antwerpen haben am Montag die Stadt verlassen. Damit setzen der Antwerpener Zoo und Planckendael einen Schlußstrich unter den Sommer. Der Sommer ist gut verlaufen für die beiden Zoos. Direktor Rudy Van Eysendeyk läßt wissen, daß die Parks zusammen dieses Jahr 30 Prozent mehr Besucher zählten als im Vorjahr. Laut Direktor ist der Erfolg in Antwerpen zurückzuführen auf die Fertigstellung des Astridpleins, die Elefanten von Andries Botha und die vielen Neugestaltungen der vergangenen Jahre.

tourpress.nl - 2. Okt. 2007
Nominatie Sawadee Reizen WNF-Award 2007
Nominierung von Sawadee Reisen für den WNF-Award 2007 - als einziger Unternehmenspartner aus dem Tourismus-Bereich
Sawadee Reizen ist eines von fünf Unternehmen, die der World Wide Fund for Nature (WWF) nominiert hat für den Unternehmens-Award 2007 des WWF. Die Auszeichnung wird jährlich durch den WWF an ein Unternehmen verliehen, das sich in Zusammenarbeit mit dem World Wide Fund for Nature einsetzt für eine nachhaltige Erhaltung der Natur. Die Reiseorganisation Sawadee hat viele Kooperationsprojekte auf touristischem Gebiet mit dem World Wide Fund for Nature, wie z.B. das Pandaprojekt in Chengdu, China, und das Nashornprojekt in Afrika. "Sawadee Reizen ist zwei Jahre Partner des WWF und läßt, zusammen mit dem WWF, sehen, daß Reisen und Naturschutz ganz gut Hand in Hand gehen können", sagt Laura Janssens von Sawadees Abteilung für Marketing und Kommunikation. Internet: www.sawadee.nlhttp://www.wnf.nl/.

destentor.nl - 2. Okt. 2007
Concert tussen de apen
Konzert mitten unter den Affen
Die populäre Popgruppe XYP tritt am kommenden Donnerstag, am Tag des Tieres, in Apeldoorn mitten unter den Affen auf. Die niederländisch-britische Popgruppe XYP organisiert einen akustischen Gastauftritt als Straßenmusikant bei Apenheul. XYP will auf spielerische Art und Weise um Aufmerksamkeit bitten für den World Wide Fund for Nature (WWF). Direkter Anlaß hierfür ist die neue Single von XYP, I wanna be like you, aus dem Film Das Dschungelbuch von Walt Disney. Die Mitglieder von XYP haben selbst drei Zoos ausgesucht und Apenheul ist einer davon. Zwischen 11 und 12 Uhr können Besucher des Zoos beim Auftritt im Revier der Halbaffen von Madagaskar dabei sein. XYP will mit den Auftritten soviel Geld wie möglich einbringen für den WWF.

nieuwsbank.nl - 1. Okt. 2007
15 Dierentuin-Direkteuren komen bij elkaar in Vogelpark Avifauna
15 Zoo-Direktoren treffen sich im Vogelpark Avifauna
Am Wochenende 6. und 7. Oktober treffen sie sich: die 15 neuen Kinderdirektoren der niederländischen Zoos, die Mitglied sind der Niederländischen Zoo-Verbandes (NVD). Es geht darum, einander kennen zu lernen und eine Tagung abzuhalten über Zoo-Angelegenheiten und Naturschutz.

gelderlander.nl - 1. Okt. 2007
Massale toeloop bij Dora en Diego
Massenzulauf zu Dora und Diego
Gestern Vormittag um elf Uhr stand der Verkehr in Rhenen im Stau. Das kam durch den Fanklubtag zu Ehren der Zeichentrickfiguren Dora und Diego in Ouwehands Dierenpark.

blikopnieuws.nl - 28. Sept. 2007
Emmer nijlpaarden naar Kopenhagen
Emmener Flußpferde nach Kopenhagen
Heute morgen sind die Flußpferde Dhary und Loekje aus dem Tierpark Emmen nach dem Zoo Kopenhagen umgesiedelt. Beide Weibchen blieben heute morgen im Stall, als die übrige Herde in das große Außenbassin durfte. Als erste ging die acht Jahre alte Dhary in eine große Transportkiste. Sie schaute erst etwas argwöhnisch und lief verschiedene Male wieder zurück, aber schließlich kriegten die Pfleger es mit viel Geduld hin, daß sie ohne große Probleme in die Kiste lief. Mit der 20jährigen Loekje ging alles etwas schneller. Beide Transportkisten wurden auf einen Lastwagen geladen und gingen auf die Reise nach Dänemark. Dieser Umzug ist Bestandteil eines umfassenden Vorhabens im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms für Flußpferde. Montag zieht Polo, das erwachsene Männchen, auch nach Kopenhagen um. Seine Aufgabe in Emmen hat er erledigt. Er war unterwegs von Frankreich nach Dänemark, hat aber einen Zwischenstop in Emmen gemacht, um einige Flußpferde zu decken. Und mit Erfolg. Kiune, Afrikaans für "männlich und stark", schwimmt inzwischen im Innenbassin. Im November dieses Jahres und im Mai des folgenden Jahres werden noch einmal zwei Flußpferde erwartet. Eben weil einige erwachsene Weibchen umgezogen sind, hat der Tierpark Emmen Platz gekriegt für Flußpferdbabys.

dierennieuws.nl - 28. Sept. 2007
Geboorte bij bijzondere wanderoes in Apenheul
Geburt bei den seltenen Wanderus in Apenheul
Bei den Wanderus wurde ein Baby geboren. Das Kleine ist noch namenlos und auch sein Geschlecht ist noch nicht bekannt. Das ist nämlich (noch) nicht zu sehen, weil das Junge sich ordentlich festhält am Fell von Mutters Bauch. Die Mutter ist eine der höchstgestellten Tiere in der Affengruppe. Das ist ihr drittes Baby. Die Pfleger sind froh über die Geburt. Diese Affengruppe machte eine unruhige Zeit durch. Im vorigen Winter konnte Anführer Billy nicht mehr funktionieren, weil er erblindet war. Der Tierarzt stellte fest, daß er Diabetes hatte. Die Behandlung begann und eine Augenoperation folgte. Das Ergebnis war zum Glück so gut, daß Billy sein Sehvermögen auf einem Auge wieder vollständig zurück erhielt und dadurch wieder seine Position als Anführer einnehmen konnte. Auch zogen bereits in diesem Jahr sieben junge Wanderus in einen anderen Zoo um. Ihre Abreise blieb nicht unbemerkt und sorgte für etwas Unruhe. Mit diesem Baby beweist Billy, daß er die Zügel wieder fest in der Hand hält, obwohl die Zuckerkrankheit ihm noch immer einen Streich spielt. Wanderus sind sehr aktive Affen, die gern hoch in den Bäumen spielen, aber auch das Ufer nicht scheuen. Es ist gut, daß diese Affenart sich in Zoos fortpflanzt. Wanderus stehen als "sehr bedroht" auf der Liste der aussterbenden Arten. Nur noch etwa 2.000 erwachsene Wanderus leben in der freien Natur - in Waldresten an der Westküste Indiens. Die Wanderus in Apenheul sind ein Teil des Europäischen Zuchtprogramms für diese Art. Apenheul ist noch bis einschließlich 1. November 2007 geöffnet. Website: www.apenheul.nl

noorderdierenpark.nl - 27. Sept. 2007
Waterbokje geboren
Wasserböckchen geboren
Das Wasserböckchen, das vorige Woche zur Welt kam, ist täglich auf der Afrikasavanne zu bestaunen, solange das Wetter dies zuläßt. Es ist eine gesunde junge aktive Dame, die gut bei ihrer Mutter trinkt. Sie bleibt immer in Mutters Nähe. Das ist die sicherste Art und Weise, um Nashörner, Giraffen und alle anderen Bewohner der Savanne kennenzulernen.

dierennieuws.nl - 27. Sept. 2007
Nieuwe diersoorten in Aqua Zoo Friesland
Neue Tierarten im Aqua Zoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland springen seit dieser Woche zwei neue Zwergaffen umher: Kaiserschnurrbart-Tamarine. Es sind ein Männchen und ein Weibchen, das Paar ist schon im Außengehege in Kids Kingdom zu bestaunen. Das Männchen kommt aus Tschechien, das Weibchen aus dem Tierpark Wissel. Die Einführung der Zwergaffen in ihre neue Anlage ist erfolgreich verlaufen. Für den Zoo sind die Kaiserschnurrbart-Tamarine eine Neuanschaffung in der Sammlung. Auch neu im Aqua Zoo Friesland sind drei Weißkopfsakis, die diese Woche schon vorsichtig ein paar Schritte in ihre Außenanlage setzen. Es sind drei Affenmännchen, wovon das jüngste Zwei der drei Neuankömmlinge wurden in Apenheul geboren, der dritte kommt aus einem Zoo in Deutschland. Die Weißkopfsakis mußten sich genauso an ihre neue Anlage gewöhnen, aber inzwischen können die Besucher sehen, wie die Affen begeistert auf ihrer Insel klettern. Website: www.frieslandzoo.nl.

gelderlander.nl - 27. Sept. 2007
Aan Gingabella mankeert weinig; misschien ligt het wel aan Gilou
An Gingabella liegt wenig; vielleicht liegt es an Gilou
Nach einer halben Stunde inneren Absuchens mit der Kamera und auf den Laptop starren, weiß Doktor Robert genug. Eine kleine Zyste in der Gebärmutter und eine größere im rechten Eierstock. Erleichterung überall, denn die Zysten sind nicht so groß, daß Gingabella operiert werden muß. Vielleicht ein paar Medikamente. Aber auch, wenn gar nichts unternommen wird, sollte sie wieder trächtig werden können. Diese Tatsache ist vielleicht eine weniger gute Nachricht für Gilou, der bis heute die brünstigen Nashorndamen bei Burgers' hat begatten dürfen. Gilous Sperma ist o.k., sagt Tierpark-Sprecher Bas Lukkenaar, aber er ist etwas zu jung. "Vielleicht müssen wir ihn austauschen gegen ein erfahreneres Männchen. Eins, das sich schon bewährt hat."

gelderlander.nl - 26. Sept. 2007
Inwendig onderzoek
Innere Untersuchung
Robert Hermes vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung unterzieht das 2.000 kg schwere Breitmaulnashorn Gingabella in den Unterkünften von Burgers' Zoo einer inneren Untersuchung. Gingabella brachte zwischen 1991 und 1999 im Tierpark Emmen drei "Jungs" zur Welt. Danach gab es keine Geburten mehr. Im Jahre 2004 wurde sie an Burgers' Zoo ausgeliehen- in der Hoffnung, sie könnte dort wieder trächtig werden. Weil ein Erfolg ausblieb, wurde gestern mit Hilfe einer Kamera Gebärmutter und Eierstöcke untersucht. Es wurden zwei Zysten gefunden, die der Befruchtung aber eigentlich nicht im Wege stehen sollten.

pzc.nl - 26. Sept. 2007
Garantie voor redden olievogels
Garantie für die Rettung verölter Seevögel
Fünf Asyle an der niederländischen Küste werden offiziell zusammenarbeiten mit der nationalen Straßen- und Wasserbaubehörde und den Gemeinden, um bei Katastrophen verölte Seevögel unterzubringen. Vogel- und Säugetierbetreuung De Mikke in Middelburg ist eines der Küstenasyle. Es gibt einen Katastrophenplan, worin festgelegt ist, wie im Falle einer Katastrophe vorgegangen werden soll und wer verantwortlich ist für die Suche von Freiwilligen, die Betreuung der Vögel und die Unkosten. Der Plan sorgt für eine effizientere Herangehensweise und gewährleistet Betreuung und Versorgung. Die fünf ausgesuchten Küstenasyle sind spezialisiert auf die Betreuung von Ölopfern. Neben De Mikke sind das Vogelklas Karel Schot (Rotterdam), das Vogelhospitaal (Haarlem), Ecomare (Texel) und Fûgelpits (Moddergat).




Russische Meldungen

obkom.net.ua - 2. Okt. 2007
Ялтинский зоопарк в знак протеста начал выпускать своих животных на волю. Сначала белок, а потом кенгуру, обезьян и тигров
Zoo Jalta als Zeichen des Protestes begann seine Tiere freizulassen. Zuerst Eichhörnchen, dann Känguruhs, Affen und Tiger
Der Direktor und Gründer des Jaltaer Zoos, des ersten Privatzoos der Ukraine und GUS, Oleg Subkow, erklärte heute gegenüber Journalisten, daß er als Zeichen des Protestes gegen die Willkür der Behörden beginnt, Tiere freizulassen. Als erste haben Tauben, Eichhörnchen und ein Reh das Gelände des Zoos verlassen. Oleg Subkow plant, mit den Tieren anzufangen, die sich anpassen können an die Natur auf der Krim. Dann folgen Wildschweine, Zebras, Känguruhs und Affen. Wenn auch danach seine Stimme nicht gehört wird, müssen sich die Jaltaer auf Begegnungen mit Tigern, Bären und Löwen einstellen. Wie mitgeteilt wurde, hat der Direktor des Privatzoos "Skaska" Oleg Subkow den Zoo seit dem 1. Oktober für den Besuch von Touristen geschlossen - als Zeichen des Protestes gegen die Handlungsweise der einheimischen Beamten.

stb.ua - 3. Okt. 2007
Ялта в опасности. Курорт терроризируют хищники
Jalta in Gefahr. Raubtiere terrorisieren Kurort
Der einheimische Zoo droht mit Raubtieren auf den Straßen. Die Mitarbeiter des Zoos haben bereits begonnen, einige ihrer Pfleglinge freizulassen. Rehe und Tauben in Freiheit - das ist nur der Anfang. Die Leitung des Zoos Jalta warnt: wenn der Gemeinderat in Liwadija [Vorort von Jalta] seine Politik nicht revidiert, dann werden auch die Raubtiere freigelassen; wegen fehlender finanzieller Mittel ist ohnehin nichts da, womit man sie füttern könnte. Oleg Subkow, Direktor des Jaltaer Zoos "Skaska" ["Märchen"]: "Ich hoffe, daß der Gemeinderat in Liwadija und die Staatsanwaltschaft soviel Weisheit besitzen, nicht zuzulassen, daß unser Zoo in die Lage gerät, Löwen, Tiger und andere Raubtiere in die freie Natur zu entlassen." Früher haben die örtlichen Behörden versucht, den Jaltaer Zoo "Skaska" zu schließen - wegen ungeregelter Grundstücksfragen, jetzt haben die Zoomitarbeiter selbst den Streik erklärt. Oleg Subkow: "Der Jaltaer Zoo ist geschlossen wegen einer unbefristeten Protestaktion gegen die korrupte Politik des örtlichen Gemeinderates, die gerichtet ist auf die Beseitigung der Infrastruktur vor dem Zoo und dem Museum ‚Poljana skasok'."

rosbalt.ru - 3. Okt. 2007
Матвиенко: Новый зоопарк не помешает сохранению старого
Matwijenko: der neue Zoo behindert nicht die Erhaltung des alten
Der alte Zoo soll am alten Ort bleiben und den Status eines Bildungszentrums für Schüler und Studenten erlangen. Wie der Korrespondent von "Rosbalt-Peterburg" übermittelt, äußerte eine solche Meinung im Verlaufe der Prüfung des Budgets Petersburgs in erster Lesung im Marienpalast die Gouverneurin von Sankt Petersburg Walentina Matwijenko. In Beantwortung einer Frage des Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung der Stadt Konstantin Suchenko zum Schicksal des Zoos auf der Petrograder Seite im Zusammenhang mit den Plänen des Baus eines neuen Zoos im Rayon des Naturschutzgebietes Juntolowo, betonte die Gouverneurin, daß es keine Pläne zur Liquidierung des alten Zoos gibt. Zugleich bemerkte sie, daß die Mittel für den Bau des neuen Zoos im vollen Umfang zur Verfügung gestellt werden. Sie versprach, daß es ein moderner Landschaftszoo wird von europäischem Niveau und die Stadt das Bauprogramm bewältigt. Die Gouverneurin erinnerte daran, die Städter 20 Jahre lang von einem neuen Standort für den Tiergarten träumten.

tatar-inform.ru - 2. Okt. 2007
Учащиеся лицея при КГУ принесли подарки питомцам Казанского зооботсада
Schüler des Lyzeums an der Kasaner Staatlichen Universität brachten den Pfleglingen des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens Geschenke
"Die Idee der Aktion 'Helfen wir dem Zoo' entstand bereits am 30. August dieses Jahres, als die Schulverwaltung der Stadt im Park 'Tschornoje osero' ein Kinderfest durchführte, jeder Schule wurde die Aufgabe gestellt, irgendeine Aktion zu organisieren", erzählte Galina Boglajewskaja. Die Klassenleiterin der 10D schlug den Schülern vor, eine Aktion zur Unterstützung der Zoo-Pfleglinge zu starten. Dafür wurden Wandzeitungen mit dem Aufruf "Schützen wir die Tiere" und kleine Schachteln für das Sammeln von Mitteln vorbereitet. Im Verlaufe des Festes wandten sich die Schüler an die Besucher und baten sie, dem Zoo zu helfen. "Ehrlich gesagt, wir haben nicht gehofft, daß die Leute so aktiv sein werden. Es zeigte sich, daß die Menschen bei uns [etwas für ihren Zoo übrig haben]. Den Tag über schafften es die Schüler, mehr als 2.000 Rubel zu sammeln. Mit den erhaltenen Mitteln beschlossen wir, ‚Spielzeug' für die Zoo-Pfleglinge zu kaufen."

volgainform.ru - 2. Okt. 2007
В Ярославле на строительство городского зоопарка собрано более 20 млн. руб.
In Jaroslawl wurden für den Bau des städtischen Zoos mehr als 20 Millionen Rubel gesammelt
In den Städtischen Fond zur Unterstützung der Vorbereitung des 1000jährigen Bestehens der Stadt Jaroslawl gelangten mehr als 20 Millionen Rubel von Organisationen und Einwohnern der Stadt für den Bau eines Zoos. "Ein Landschaftszoo ist eines der wichtigsten Objekte, die in Jaroslawl zum 1000jährigen Jubiläum errichtet werden. Sein Bau, der im Herbst 2006 begonnen wurde, ist heute in vollem Gange. Die finanzielle Beteiligung der Einwohner der Stadt ist ein wertvoller Beitrag zur erfolgreichen Realisierung der Arbeiten. Die Beiträge kamen von 322 freiwilligen Helfern (Organisationen und Einzelpersonen), es kommen laufend weitere Spenden", erklärte man in der Stadtregierung von Jaroslawl. Das tausendjährige Jubiläum von Jaroslawl wird im Jahre 2010 begangen.

news.1777.ru - 1. Okt. 2007
В ставропольском зоопарке новый питомец
Neuer Bewohner im Zoo Stawropol
Ein Wanderzirkus schenkte dem Zoo Stawropol einen eineinhalbjährigen Leoparden. Der junge Leopard hat sich am neuen Ort schnell eingelebt.

pnz.ru - 29. Sept. 2007
В зоопарке тигров накормили тортом
[Aktion "Erhalten wir den Amurtiger" im Zoo Pensa]
Im Zoo Pensa läuft die Aktion "Erhalten wir den Amurtiger". Die Organisatoren der Veranstaltung wollen die Aufmerksamkeit auf das Problem des Aussterbens dieses Tieres lenken. In Pensa werden Tiger erfolgreich gezüchtet - hier erblickten drei Prozent der weltweiten Population dieser Raubkatzen das Licht der Welt. Nach den Worten der Zoopädagogin des Zoos Pensa Ljudmila Akuljuschina hatte seinerzeit ein Tigerpaar bei sieben Würfen zwanzig Junge. Davon wurden 19 an andere Zoos abgegeben. Der Tiger mit dem Namen Isator (japanisch für "tapfer") jedoch blieb in Pensa. In diesem Jahr erhielt Isator eine Gefährtin - Konstanzija. Sie wurde aus der Taiga hierher gebracht. Das Weibchen hat sich noch nicht an die erhöhte Aufmerksamkeit gewöhnt, deshalb versteckt es sich im Käfig vor den Augen der Besucher

elementy.ru - 28. Sept. 2007
Печальная судьба тигра
Das traurige Schicksal des Tigers
Überall dort, wo der Tiger noch wild lebend angetroffen wird, ist er vom Aussterben bedroht. Die hauptsächlichen Gründe dafür sind die Vernichtung der natürlichen Lebensräume (der Wälder und des dichtes Gesträuchs des Unterholzes), die Verringerung der hauptsächlichen Nahrungsbasis, verschiedener Huftiere, aber auch die direkte Vernichtung durch Wilderer. Tiger pflanzen sich zum Glück relativ gut in Gefangenschaft fort. Doch die Zucht dieser Tiere mit einer kommerziellen Zielstellung im größten Zentrum im Norden Chinas stößt auf heftige Kritik sowohl der Fachleute, als auch gesellschaftlicher Naturschutzorganisationen. Redaktionelle Artikel, die diesem Problem gewidmet sind, erschienen praktisch gleichzeitig in zwei der größten naturwissenschaftlichen Zeitschriften - Natur und Science. Der Zustand jener auseinander gerissenen Tigerpopulationen, die sich noch hier und da in der Natur erhalten haben, beunruhigt ebenfalls. Wenn es z.B. im Jahre 2001 in Indien 3.642 Tiger der bengalischen Unterart (P. tigris tigris) gab, so blieben, nach den letzten, noch nicht veröffentlichten Daten der indischen Behörden weniger als 1.500 Tiger übrig. Im Fernen Osten Rußlands erhielten sich etwa 400 Individuen der größten Unterart des Tigers, des Amurtigers (oder Sibirischen Tigers), P. tigris altaica. Das sind sehr wenig, besonders wenn man die niedrige genetische Vielfalt der natürlichen Population berücksichtigt (siehe Rusello u.a., 2004). Für eine mehr oder weniger normale Erhaltung der Population sind wenigstens etwa 1.000 Tiere notwendig. Einzelne Exemplare des Amurtigers kann man auch im Norden Chinas antreffen. Eine andere Unterart des Tigers, die in China vorkommt, der Südchinesische Tiger (P. tigris amoyensis), ist in der Natur anscheinend endgültig verschwunden, obwohl sich in Tiergärten eine kleine Anzahl Individuen erhalten hat. Die ihr sehr nahestehende indochinesische Unterart (P. tigris corbetti) kann noch angetroffen werden in China (obwohl sehr selten), in Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia und angrenzenden Ländern. Im Unterschied zu einigen anderen Katzenartigen, z.B. dem Irbis, vermehren sich Tiger ziemlich gut in Gefangenschaft. Die Gesamtzahl der Tiger verschiedener Unterarten, die hinter Gittern gehalten werden, beträgt mindestens 11.000: etwa 1.000 in Zoos Europas, Nordamerikas und Japans, etwa 5.000 (erstaunlich viele!) sind in Besitz von Privatpersonen in den USA und etwa 5.000 leben in China - in Zoos und speziellen Tigerzentren, oder "Parks", wie sie noch heißen.
[Der umfangreiche Beitrag stützt sich auf folgende Quellen:]
1) Jerry Guo. Tigers in trouble: Year of the tiger // Nature. 2007. V. 449. P. 16-18. 2) Virginia Morell. Can the Wild Tiger Survive? // Science. 2007. V. 317. P. 1312-1314. Siehe auch: M. Russello, E. Gladyshev, D. Miquelle, A. Caccone. Potential genetic consequences of a recent bottleneck in the Amur tiger of the Russian far east // Conservation Genetics. 2004. V. 5. P. 707-713. 2) AMUR LEOPARD AND TIGER ALLIANCE (ALTA) - Website einer Organisation, die für die Erhaltung von Amurtiger und Amurleopard in der freien Natur kämpft.

caravan.kz - 27. Sept. 2007
Наша степь лучше
Unsere Steppe ist besser
Auf der Route Frankfurt/Main - Almaty kehrten sechs Przewalskipferde in ihre historische Heimat zurück. Sie wurden vorläufig im Zoo Almaty untergebracht, im Frühjahr kommen sie in das Naturschutzgebiet Altyn Emel. Vor über 40 Jahren verschwand das letzte Przewalskipferd in der freien Natur. Diese ungewöhnlichen Tiere konnte man nur noch in Zoos antreffen. Vor einigen Jahren begann im Naturschutzgebiet Altyn Emel ein einzigartiges Experiment zur Wiederauswilderung des in der Natur verlorengegangenen Przewalskipferdes. Damals wurden acht reinblütige Tiere aus dem Münchener Zoo gebracht. Unentgeltlich. In diesem Jahr gab es Nachwuchs - zwei Hengste. Am vorigen Wochenende kamen noch sechs Pferde aus dem Zoo München hinzu. Die deutschen Zoologen wählten das kasachstanische Naturschutzgebiet für die Rückkehr der Tiere in die Wildnis nicht zufällig aus. Früher gab es auch schon Versuche, die Tiere in der Mongolei auszuwildern. Doch dann entschieden sich die Zoologen dennoch für Kasachstan. Professor Henning Wiesner, der Kurator dieses Projektes, sagt, daß unsere Steppen die günstigsten Bedingungen für die Przewalskipferde bieten. Hinzu kommt, daß die Region in der Nähe des ursprünglichen Verbreitungsgebietes liegt - der Dsungarei.

wwf.ru - 27. Sept. 2007
Хабаровчане отметили День тигра зоосаде «Приамурский»
Die Einwohner von Chabarowsk begingen dem Tag des Tigers im Tiergarten "Priamurskij"
Dieser Festtag wurde vor vier Jahren vom Komitee für Jugendpolitik und dem Ministerium für Naturressourcen der Region Chabarowsk mit Unterstützung des WWF geschaffen - damals kamen die Tigerkinder Barchat und Aralija in den Tiergarten. Heute sind es vier Tiger im Tiergarten. Im vorigen Jahr entdeckte ein Bewohner der Siedlung Medweshij in der Scheune ein Tigerjunges. Das Kleine war sehr erschöpft, Schrot hatte seinen Kiefer verletzt. Dank der Bemühungen von Menschen wurde die Katze gerettet und für ihren Lebenswillen Wolja [russ. Wille] genannt. Die vierte Katze aber wurde auf einer winterlichen Straße gefunden, im Tiergarten aufgezogen und Rigma genannt - zu Ehren der Heldin einer Erzählung des bekannten fernöstlichen Schriftstellers und Jägers Wsewolod Syssojew "Solotaja Rigma" ["Die goldene Rigma"]. Jetzt befindet sich Rigma in Quarantäne, doch im Oktober siedelt sie in eine geräumige Anlage um und die Besucher können sie sehen. Der Tag des Tigers hilft, die Aufmerksamkeit der Leute auf die Probleme der Erhaltung der seltenen gestreiften Großkatzen zu lenken. In diesem Jahr hat der W.P. Syssojew - Tiergarten "Priamurskij" die Veranstaltung gemeinsam mit dem Naturreservats "Großer Chechzir" vorbereitet.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Salzburg, 03.10.2007
Alles was man über Schildkröten wissen sollte!
Am Freitag, 5. Oktober, von 14 bis 16 Uhr, erfahren Schildkrötenfreunde im Zoo Salzburg viel Wissenswertes über die richtige Haltung von Schildkröten. Am kommenden Freitag findet der zweite Schildkröten-Informations-Tag des heurigen Jahres im Zoo Salzburg statt. Schildkrötenfreunde können sich von 14 bis 16 Uhr über die richtige Haltung, Ernährung und Überwinterung ihres Schützlings informieren. Im Bastelbereich beim Streichelzoo sind Kinder herzlich eingeladen, Schildkröten aus Nussschalen zu basteln oder zu malen. Beim spannenden Schildkröten-Quiz erfahren die Kinder viel Interessantes über diese Tiere. Schildkröten leben seit über 250 Millionen Jahren auf unserer Erde. Sie haben das Kommen und Gehen der Dinosaurier miterlebt. Heute sind mehr als die Hälfte der 265 Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht! Über die internationalen Schutzmaßnahmen für Schildkröten können sich Zoo-Besucher bei der EAZA-Shellshock-Kampagne informieren.

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 02.10.2007
Aktionstag im Wildpark Dillenburg-Donsbach - Die Beizjagd - jagen mit Falke und Hund
Eine der ältesten Formen der Jagd ist die Beizjagd mit dem Greifvogel auf frei lebendes Wild, natürlich nur soweit es heute dem Jagdrecht unterliegt. Dazu ist ein sehr enges Zusammenwirken von Beizvogel, Jagdhund und Falkner notwendig, was ein sehr großes Einfühlungsvermögen und viel Geduld vom Falkner erfordert. Dabei besteht die Kunst der Falknerei darin, den Greifvogel durch sach- und verhaltensgerechte Pflege und Unterbringung, viel Freiflug und Jagdgelegenheit so zu halten, dass er weitestgehend entsprechend seinem natürlichen Verhalten leben kann. Wer Habicht, Wanderfalke, Eulen oder auch einen amerikanischen Wüstenbussard hautnah erleben möchte und dabei noch vieles über die Greifvögel und Falkner erfahren möchte, der sollte sich auf jeden Fall den 14. Oktober vormerken. Im Wildpark Dillenburg-Donsbach wird ihnen ab 14.00 Uhr der Bundesvorsitzende des Ordens Deutscher Falkoniere, Gregor Klein mit seiner Ehefrau Iris aus Wilnsdorf, diese faszinierenden Greifvögel vorstellen. Mit dabei sind auch die unentbehrlichen Jagdhelfer, wie Frettchen und Jagdhunde. Gerade die Vielzahl von Jagdhunden wird im Rahmen einer Hundeschau, der Fachmann spricht von einer Pfostenschau, durch den Obmann für das Hundewesen im Verein der Jäger des Dillkreises, Hans Oskar Lemke aus Merkenbach, vorgestellt. Erwartet werden ca. 20 Hunderassen mit bis zu 40 Hunden. Wussten Sie, dass die Beizjagd heute auch in öffentlichen Parkanlagen, Friedhöfen, Industrieanlagen oder auch großräumigen Flugplätzen durchgeführt wird, um besonders wildlebende Kaninchen zu fangen, die sonst überhand nehmen würden? Erleben Sie diese schnellen und kraftvollen Jäger der Lüfte am kommenden Sonntag im Wildpark Dillenburg-Donsbach.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 02.10.2007
Ganz die Mutter!?
Dieser Satz würde wohl keinem rausrutschen, wenn er Blessbockmutter �Emine� und ihre nun zwei Monate alte Tochter �Ela� in der Wilhelma sieht. Bei dieser Antilopenart nehmen die Kälber erst im Alter von rund acht Monaten die endgültige Fellfärbung der erwachsenen Tiere an. Bis dahin sind sie schlicht beige. Erst nach der Umfärbung ist auch die weiße, namengebende Blässe zu sehen.
Blässbock-Kälber sind so genannte Nachfolger, die schon wenige Minuten nach der Geburt auf den Beinen sind und der Mutter auf Schritt und Tritt folgen, notfalls im gestrecktem Galopp. Dazu sind sie bereits 20 �30 Minuten nach der Geburt in der Lage! Mit ungefähr zehn Monaten verlassen junge Blässböcke bereits ihre Mutter und schließen sich entweder mit anderen Jungtieren zusammen oder suchen andere Gruppen auf. Ursprünglich lebten Blessböcke zu zigtausenden in Südafrika. Durch intensive Bejagung sowie Besiedlung ihres Lebensraums durch den Menschen und seine Haustiere wurde diese so genannte Kuhantilope in der freien Wildbahn ausgerottet. Sie hat nur auf großen Farmen und in einigen Nationalparks überlebt. Heute gibt es wieder etwa 50.000 Tiere in Südafrika. Züchtende Blässbock-Kühe schließen sich gerne mit ihresgleichen zusammen. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet findet man daher häufig Herden mit erwachsenen Kühen und ihren Kälbern, die bis zu einem Jahr bei der Mutter bleiben. Erwachsene Böcke leben entweder in Bockgruppen oder einzeln. Die dominanten Männchen besetzen während der Paarungszeit Territorien. Das Territorium und die Weibchen, die sich darin befinden, werden dann gegen andere Männchen verteidigt . Im Zoo leben die erwachsenen Böcke ein vergleichsweise stressfreies Leben, hier versucht ihnen kein lästiger Konkurrent, die Weibchen streitig zu machen. Der Zuchtbock André lebt in der Wilhelma mit sechs erwachsenen Weibchen und der jungen Ela. Sein einjähriger Sohn Lukas ist bereits erwachsen, von der Herde getrennt und hofft nun auf seinen eigenen Harem.

Sea Life Oberhausen, 02.10.2007
Rochen im Sea Life Oberhausen eifern den Fußballweltmeisterinnen nach
Heute herrschte große Aufregung im Rochenbecken im Sea Life Oberhausen. Inspiriert vom gewonnenen Fuß­ballwelt­meistertitel der Frauen zeigten die Rochen unter den Augen von Vanessa Martini (18), Bundes­liga­spielerin beim FCR 01 Duisburg und mehr­fache Jugend­nationalspielerin, ihr Können am Ball. Seit Wissen­schaftler festgestellt haben, dass Rochen ähnlich wie Kinder spielend ihre Umgebung entdecken, haben auch die Aquaristen im Sea Life Oberhausen begonnen, das Entdeckungsverhalten und den Spieltrieb der Rochen mit Bällen zu fördern. Im Sea Life leben rund 40 Rochen aus sieben verschiedenen Arten. In Zoos werden schon lange verschiedene Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten für Tierarten wie Affen, Bären und viele mehr eingesetzt, um den Tieren eine bessere Lebensqualität zu bieten. Bei Fischen hat man dies bislang nicht gemacht, da man dachte, dass es keinen positiven Effekt bringt. Kurator Johannes Peschke erläutert �Rochen sind von Natur aus sehr neugierig. Wissenschaftler an der israelischen Hebrew University haben in einer Studie mit Süßwasserrochen fest­gestellt, dass die Tiere sehr wohl positiv auf verschiedenste Reize reagieren. Daher haben wir nach ausführlichen Verhaltensbeobachtungen begonnen, den Spieltrieb der Rochen mit ihnen bis dahin unbekannten Gegen­ständen zu fördern. Wie bei vielen Kindern � gerade im Fußballbegeisterten Deutschland auch � haben sie am besten auf Bälle reagiert, deswegen setzen wir diese nun regelmäßig ein." Den Anstoß machte heute Vanessa Martini (18), Bundesligaspielerin vom FCR 01 Duisburg und mehrfache Jugendnationalspielerin. Sie warf den Fußball ins Rochenbecken und gleich ging es los. Zahlreiche Rochen balgten sich um den Ball. Offensichtlich angetan von der prominenten Unterstützung zeigten sich zwei große Stechrochenweibchen, die eindeutig den häufigsten �Ballbesitz� hatten und ihre Beute den anderen Rochen gegenüber hartnäckig verteidigten. Besonders stolz ist Kurator Johannes Peschke auch auf den Nachwuchs, den es mittlerweile schon mehrfach gegeben hat "Wenn sich die Rochen durch die zusätzliche Beschäftigung noch wohler bei uns fühlen, gibt es in Zukunft hoffentlich noch mehr Babys zu bestaunen", erklärt er. Im Sea Life Oberhausen leben insgesamt rund 40 Rochen, darunter Stech-, Nagel-, Flecken und Marmorrochen.

Zoo Osnabrück, 02.10.2007
Grauwangen-Hornvogelnachwuchs im Zoo Osnabrück!
Es ist schon ungewöhnlich, wie Hornvögel ihr Brutgeschäft betreiben: Das Weibchen lässt sich von dem Männchen (freiwillig!) in eine Höhle einmauern! 132 Tage verbrachte das Osnabrücker Hornvogel-Weibchen in einem als Bruthöhle umfunktionierten alten Weinfass. Sobald das Männchen den Eingang der Höhle mit einer Mischung aus Lehmboden und Sägespäne bis auf eine kleine Öffnung verschlossen hatte, war er für das leibliche Wohl des Weibchens verantwortlich. Tagtäglich reichte er ihr Nahrung durch die kleine Öffnung und hielt mit Rufen Kontakt. Nach 60 Tagen bemerkten die Tierpfleger, dass die Vögel deutlich mehr Futter brauchten und schlossen daraus, dass
Jungvögel geschlüpft sein mussten. Ein Blick in die Höhle war nicht möglich und die Spannung war groß. Noch weitere 72 Tage mussten sich die Zoomitarbeiter gedulden. Dann erst durchbrach das Weibchen die Mauer und befreite sich aus der räumlichen Enge. Zwei Jungvögel kamen zum Vorschein. Denen schien die Sache jedoch nicht geheuer und die Altvögel mussten die Kleinen zwei Tage lang mit Lockrufen ermuntern, die schützende Bruthöhle zu verlassen. Mittlerweile haben sie sich an die große Freiheit gewöhnt. Selbständig sind sie allerdings noch nicht - die Altvögel versorgen sie noch immer mit Futter. Erkennen kann man den Nachwuchs an der noch geringeren Körpergröße und an dem schwächer entwickelten charakteristischen Horn am Schnabel.

Zoo Duisburg, 02.10.2007
Verstärkung des �Zoo-Fuhrparks�
Ein Fahrzeug der besonderen Art wird künftig in und außerhalb des Zoos seine Runden drehen. Mit 30 bunten Werbebotschaften wird ein kompaktes Bau-Fahrzeug der Marke �Piaggio� den Zoofuhrpark bzw. den zooeigenen Bautrupp verstärken. Die Firma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung GmbH aus Neustadt an der Weinstraße ist der Initiator dieser Werbe-Maßnahme, die im Zoo Duisburg inzwischen schon Tradition hat. Ein Vorteil für den Zoo: Das nützliche Fahrzeug hat die Finanzlage des Zoos um keinen Cent belastet, denn außer den üblichen Unterhaltskosten fallen keine weiteren Nebenausgaben an.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 02.10.2007
Pfanne oder Naturhaushalt? Aus der Reihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto �Auf den Spuren der Braunbären� findet am Sonnabend, dem 06.10. 2007, statt.
Exkursionsziel ist der Nordrand des Ohmgebirges. Diplom-Biologe Arne Willenberg führt die Exkursionsteilnehmer diesmal an den Nordrand des Ohmgebirges, um mit ihnen den Herbstaspekt der Buchenmischwälder auf Buntsandstein und auf Muschelkalk zu betrachten. Zum Herbst gehören natürlich auch Pilze. Besonders bei der derzeit feuchten Witterung ist mit Großpilzen rechnen, die für Menschen und Bären gleichsam als Nahrung bedeutsam sind. Wichtig ist es, die essbaren von den giftigen Arten zu unterscheiden. Das Erkennen der essbaren Vertreter wird somit ein Exkursionsschwerpunkt sein. Aber auch Nichtspeisepilze sollen Beachtung finden, spielen sie doch für den Naturhaushalt eine große Rolle. An ausgewählten Beispielen sollen wichtige Lebensweisen der Pilze wie Mykorrhiza, Symbiosen, Parasitismus und Saprophytismus beobachtet werden. Der kluge Exkursionsteilnehmer bringt Sammelutensilien für die essbaren Pilze mit.

Thüringer Zoopark Erfurt, 02.10.2007
Ein außergewöhnlicher Zoobesuch bei schönstem Sonntagswetter - Der Thüringer Zoopark lud ein zu einem Blick hinter die Kulissen
Viele Besucher nutzten am Sonntag bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel die Gelegenheit, einen nicht ganz alltäglichen Zoobesuch zu unternehmen. Denn am 30. September fand der deutschlandweit durchgeführte 14. Zootag statt, an dem sich der Thüringer Zoopark auch dieses Jahr wieder beteiligte. Am Sonntag hatten die Besucher des Zooparks die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des alltäglichen Zoobetriebs zu werfen. So wurde für viele Tiere eine Futterration präsentiert. Bei den Elefanten und Nashörnern gab es große Haufen Heu und Gras, aber auch Obst und Gemüse. Bei den kleinen Erdmännchen gab es ebenfalls Obst und Gemüse, da sie allerdings Fleischfresser sind benötigen sie täglich Mäuse oder Küken. Viel Andrang herrschte dann auch vor dem Gehege der Erdmännchen, denn die 4 Jungtiere, die im August geboren wurden, mussten noch mit der Flasche gefüttert werden. Die Besucher konnten aber nicht nur bei Fütterungen zuschauen, sondern durften teilweise selbst Tiere füttern oder auch anfassen, so konnten z.B. die beiden Giraffen Gunda und Lengai mit Laub gefüttert werden. Auf dem Bauernhof durften die kleinen Besucher auf den Eseln reiten und Esel und Pferde putzen und natürlich auch streicheln. Viele Besucher wollten sich auch den etwas anderen Streichelzoo bei den Reptilien und Amphibien im Elefantenhaus nicht entgehen lassen. Denn wann hat man denn schon die Gelegenheit, eine Vogelspinne oder eine Bartagame auf die Hand zu nehmen oder sich eine Schlange um den Hals zu legen. Für die ganz neugierigen Besucher standen die Tierpfleger bereit, die gern die Fragen der Besucher über ihre Schützlinge beantworteten. Und vielleicht hat sich der Eine oder Andere auch hilfreiche Tipps für die eigenen Haustiere mitgenommen.

Vogelpark Marlow, 02.10.2007
Affenstarker Auftritt für die Vogelpark-Jahreskarte
Einmal am Tag müssen alle 24 Hände, 24 Füße und 12 Schwänze zum Appell antreten und sich als vollzählige Weißbüschelaffenfamilie präsentieren. Diese Gelegenheit nutzen sowohl die Pfleger als auch die Affen sehr gerne für einen echt affenstarken Kontakt. �Wir wollen die Nähe zwischen unseren Besuchern und unseren Tieren, nur mit dem Füttern ist das bei den Affen so eine Sache�, erklärt die Leiterin der Tierpflege, Astrid Becker. �Darum bitten wir in der Affenanlage darum, auf das Füttern zu verzichten! Einzige Ausnahme sind wir Tierpfleger, die am Abend das gesamte Dutzend zusammentrommeln und zählen müssen�, informiert sie. Die Vogelparkgäste finden den Besuch bei den munteren Gesellen trotzdem klasse. Aus diesem Grund sind sie auch das Motto für die Jahreskarte 2008 geworden. �Auf den ersten Blick ist es vielleicht ungewöhnlich, aber unserer Besucher wünschen sich mehr Primaten�, berichtet Vogelparkleiter Matthias Haase. Die Anlage mit den Weißbüscheläffchen sei der erste Versuch in diese Richtung gewesen. Vielleicht waren die putzigen Burschen ja auch einer der Gründe dafür, dass der Vogelpark bereits in diesem Jahr eine echte Erfolgsgeschichte bei den Jahreskarten verzeichnen konnte. Mit 1105 verkauften Karten in den Monaten Oktober 2006 bis September 2007 konnte der Park eine Steigerung um knapp die Hälfte zum Vorjahr verzeichnen. Insgesamt kommen 66 Prozent der Jahreskarteninhaber aus dem Landkreis Nordvorpommern, jeder zehnte Marlower besitzt eine solche Karte. Knapp 18 Prozent zog es aus Rostock und dem Umfeld regelmäßig in den Vogelpark Marlow. Neben den affenstarken Bewohnern erklärt sich Matthias Haase den Erfolg auch damit, dass der Spielplatz in den Baumkronen in diesem Jahr fertig geworden ist. �Während die Kinder sich einmal ordentlich austoben, kann die restliche Familie gemütlich Kaffe im Imbiss nebenan trinken. Und zur Abwechslung besucht man entweder die Tiershows oder die Anlagen selbst. Einfacher geht es nicht�, fasst Haase den Erfolg zusammen.

Zoo Duisburg, 01.10.2007
Großer Besucherandrang im Delphinarium
Erfolgreiche Delphingeburten stellen auch heute noch eine Seltenheit in Zoologischen Gärten dar. Dem Zoo Duisburg ist in den vergangenen Wochen mit dem zweifachen Nachwuchs bei den Großen Tümmlern ein Paukenschlag gelungen. Die Resonanz bei den Besuchern ist gewaltig: in Scharen strömen sie zu den Vorführungen, um einen Blick auf die Jungtiere werfen zu können. Die knapp 2 Monate alte DOLLY ist mit ihrer Mutter DELPHI jederzeit im Abtrennbecken des Delphinariums für die Besucher zu sehen. Während der täglichen Vorführung erfreut DOLLY die Besucher schon mit den ersten kleinen Sprungversuchen. Im Anschluss an die Vorführungen stehen die Tierpfleger des Delphinariums den Besuchern Rede und Antwort und präsentieren allerlei Wissenswertes über die Geburt und die Aufzucht von klein DOLLY. Delphinweibchen DAISY tut in der Zwischenzeit alles daran, um die Besucher mit einer Ein-Frau-Vorführung zu begeistern, zumal Vater IVO sich mehr für seinen Nachwuchs interessiert. Die auf DAISY alleine gerichtete Aufmerksamkeit tausender Zuschauer dankt sie mit tollkühnen Sprüngen und großer Akrobatik. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass die Besucher mit einem Auge ständig auf das rückwärtige Aufzuchtbecken blicken, um DOLLY möglichst oft dabei beobachten zu können, wenn sie an die Wasseroberfläche kommt. Während DOLLY somit zum neuen Publikumsliebling des Zoos avanciert ist, verbleibt das zweite Jungtier von Mutter PEPINA vorläufig noch im strikt abgetrennten Quarantänebereich. Über Großbildschirme ist PEPINA mit ihrem erst zwei Wochen alten Jungtier in phantastischen Unterwasseraufnahmen zu sehen.

Zoo Leipzig, 01.10.2007
Patenschaftsübernahme - Okapi Kimdu bekommt seinen ersten Paten
Am 02.10.07 um 10.30 Uhr übernimmt Frau Marina Neidel die Patenschaft für den jungen Okapibullen Kimdu (Geb. 11.05.2005 in Rotterdam, seit 12.03.06 in Leipzig) im Zoo Leipzig. Zur Freude von Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Fördervereinsvorsitzendem Siegfried Stauche steigt die Zahl der Tierpatenschaften stetig an. Mit Übernahme der Okapi- Patenschaft sind die bislang in 2007 eingegangenen Spenden für Tierpatenschaften auf mehr als 160.000 � geklettert. Das Vorjahresergebnis ist damit bereits um 20.000 � überschritten. Als Dank für ihr privates Zooengagement wird Frau Marina Neidel im Beisein des Künstlers Prof. Klaus Schwabe einen mehrfarbigen Linoldruck zweier Okapis erhalten. Anlässlich der Wiederaufnahme der Okapihaltung im Leipziger Zoo hatte Klaus Schwabe, Mitglied des Freundes- und Förderkreises (FFK), im Jahre 2005 ein Widmungsblatt geschaffen, wovon er dem Zooverein 50 selbst gefertigte Künstlerdrucke übergab. Der Verkauf dieser Drucke half mit, den Bau der neuen Okapianlage zu finanzieren; insgesamt übergab der FFK für diese neue Anlage 200.000,- � dem Zoo. Vereinsvorsitzender Siegfried Stauche wird den morgigen Tag nutzen, um an die Geschäftsführer von Juwelier WEMPE, Herrn Peter Peters, und an Herrn Andreas Seifert vom Bauunternehmen Grötz je einen Druck zu übergeben, die von ihren Firmen bereits erworben wurden.

Zoo Basel, 01.10.2007
Wellness im Zoo Basel
Wir Menschen geben im Urlaub viel Geld dafür aus - die Tiere im Zoo Basel �wellnessen� tagtäglich vor den Augen der Besucherinnen und Besucher. Während sich manche Tiere eher an Schlammbäder oder Scheuerbäume halten, wird bei den Affen ausgiebig �gegroomt�. Die gegenseitige Körperpflege fördert den sozialen Zusammenhalt. Den Meerkatzen im Zoo Basel ist anzusehen, dass sie gleichzeitig ausserordentlich angenehm ist. Die Tage werden kürzer, die Luft kühler und, je weniger Sonne der Mensch abbekommt desto mehr steigt das Bedürfnis, dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun. Im Wellness-Urlaub wird massiert, gebadet, im Schlamm gewälzt, was das Zeug hält. Doch wofür der gestresste Mensch viel Geld ausgibt, das praktizieren die Tiere im Zolli tagtäglich. Bisons scheuern ihren Rücken an Baumstämmen, Strausse geniessen ein Sandbad, Elefanten plantschen im Wasser, Flusspferde legen sich an die wärmende Herbstsonne und Wildschweine suhlen sich genüsslich im Schlamm. Wellness im Tierreich nennt sich nüchtern Komfortverhalten und scheint aber nicht minder angenehm, wie sich im Zoo Basel beobachten lässt. Die gegenseitige Pflege des Fells oder Gefieders fördert bei sozialen Tieren den Zusammenhalt von Paaren oder Gruppen, aber vor allem scheint das sogenannte �groomen� eine sehr vergnügliche Sache zu sein, was den Meerkatzen im Zoo Basel offensichtlich anzusehen ist.

Alternativer Bärenpark Worbis, 01.10.2007
3. Oktober � Deutschland feiert ohne Grenzen - STIFTUNG FÜR BÄREN fordert auch Öffnung der Grenzen für Wildtiere
Mit dem Tag der Einheit gedenken die Deutschen der Grenzöffnung zwischen beiden deutschen Staaten vor 18 Jahren. Deutschland wächst zusammen. Und seither gibt es auch endlich eine gesamtdeutsche Tierschutzarbeit, ein gesamtdeutsches Tierschutzgesetz, jedoch noch zahlreiche Zäune und Begrenzungen für Wildtiere im gesamten Bundesgebiet. Die STIFTUNG FÜR BÄREN fordert seit Jahren das Öffnen der Grenzen für Wildtiere in Gefangenschaft und wird am 3. Oktober aus Anlass des Tages der Einheit und des Welttierschutztages im Bärenpark Worbis eine Aufklärungsveranstaltung durchführen. Um die innerdeutschen Grenzen 1989 zu öffnen, mussten Begrenzungen zerschnitten werden. Nur so war es möglich, den Menschen aus der ehemaligen DDR einen �größeren Lebensraum� zu geben, ihnen die so notwendige Freiheit zu gewähren. Fast punktgenau an der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West gibt es seit 1996 das Tierschutzprojekt �Alternativer Bärenpark Worbis�, in dem Bären aus Gefangenschaft nun ihre natürlichen Verhaltensweisen in einer vier Hektar großen Natur belassenen Freianlage ausleben können. Doch zuvor mussten, um bisher insgesamt 14 Bären und ein Wolfsrudel zu retten, Begrenzungen zerschnitten, Käfige geöffnet werden. Doch nach wie werden zahlreiche Bären und andere Wildtiere in Deutschland wie zu Zeiten, als man noch gar nicht über eine innerdeutsche Grenze nachzudenken vermochte, gehalten. Mittelalterlich! Die Haltung von Wildtieren im Zirkus ist besonders widerlich. Während sich die Technik rasend schnell entwickelt, werden in Zirkussen nach wie vor und nach dem Vorbild des Fahrenden Volkes Wildtiere für Schau- und Dressurzwecke vorgeführt. Den Ansprüchen dieser Tiere an Haltung, Lebensraum, Klima und Sozialverhalten kann im Zirkus keinesfalls entsprochen werden. Deshalb ist es endlich an der Zeit, für Wildtiere in Zirkussen die Käfig-Grenzen zu öffnen. Auch Wildtiere benötigen Lebensraum und Freiheit genau wie jene, die bis 1989 in der ehemaligen DDR dafür gekämpft haben. Neben der Rettung von Bären hat sich die STIFTUNG FÜR BÄREN die Aufklärung und Sensibilisierung der Menschen für den Schutz der Tiere zur Aufgabe gemacht. Die Organisation ist nicht nur grenzübergreifend tätig, sondern will auch Grenzen in den Köpfen derer öffnen, die meinen, dass Tiere kein Recht auf ein artgemäßes Leben haben.

Tiergarten Schönbrunn, 01.10.2007
Reptiliengift für neues Diabetes-Medikament - Pharmakonzern engagiert sich für Schutz der Gila-Monster
Am 4. Oktober 2007, 10.30 Uhr Im Wüstenhaus, Schlosspark Schönbrunn. Der Tiergarten Schönbrunn hat im Wüstenhaus - eine Kooperation der Bundesgärten und des Tiergarten Schönbrunn - eine Anlage für die einzigen giftigen Echsen der Welt, die Krustenechsen, errichtet. Krustenechsen werden in den USA Gila-Monster genannt � nach einem ihrer Lebensräume, dem Tal des Gila-River (sprich Hila-River) im Bundesstaat Arizona. Das Pharmaunternehmen Lilly bringt 2008 in Europa ein neues, revolutionäres Diabetes-Medikament auf den Markt, mit einem synthetischen Wirkstoff, der einen im Krustenechsengift enthaltenen Stoff zum Vorbild hat. Krustenechsen sind dem meisten Menschen nur aus Wildwestfilmen, Comics und Romanen bekannt. Sie stehen auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Um ihre Nachzucht und die Erhaltung der Art in Zoologischen Gärten zu fördern, hat das Pharmaunternehmen Lilly dem Tiergarten Schönbrunn einen namhaften Betrag zur Verfügung gestellt. Am 4. Oktober ziehen die Gila-Monster in ihr neues Zuhause ein.

Tiergarten Nürnberg, 28.09.2007
Ausstellung: DEADLINE, das Meer will leben, im Naturkundehaus des Tiergarten der Stadt Nürnberg!
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg, die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas � YAQU PACHA e.V., der Förderverein DelphinLagune e.V. und der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) starteten im August 2007 die langfristig angelegte Kampagne "DEADLINE - das Meer will leben". Mit dieser Kampagne wollen die Organisatoren Menschen über die zunehmende Bedrohung der Meere informieren und Wege aufzeigen, was jeder Einzelne unternehmen kann, um diese negative Entwicklung aufzuhalten. Um möglichst viel
e Menschen zu informieren, wurde eine große Ausstellung zur Kampagne DEADLINE ausgearbeitet, die als Wanderausstellung in verschiedenen Städten gezeigt werden soll. Ab Samstag, den 29. September bis Mitte Dezember 2007 wird nun diese Ausstellung im Naturkundehaus des Tiergarten Nürnberg für die Besucher des Tiergartens zu sehen sein. Besonderes Highlight und zentrales Element der Ausstellung ist die beeindruckende, 15 Meter lange Installation von 45 Delphinskulpturen des renommierten Künstlers Jörg Mazur. Alle 45 Delphinarten sind detailgetreu nachgebildet und als Botschafter der Meere in dieser Ausstellung vertreten. Attraktiv gestaltete Banner informieren die Besucher über die verschiedenen Themen und Lösungsansätze. Unser Ziel: Menschen in einer anregenden Atmosphäre zu erzählen, was wir tun können, um den Lebensraum Meer zu erhalten.

Arche Warder, 28.09.2007
3. Oktober: Neuer Poitou-Eselhengst kommt direkt aus Frankreich in den Tierpark Arche Warder
�Prosper du Parc� heißt der neue Rieseneselhengst aus der Rasse Poitou, der am Mittwoch den 3. Oktober nach langer Reise im Tierpark Arche Warder eintreffen wird. Ein bildhübscher Kerl, vier Jahre alt und mit allen Vorzügen ausgestattet, die im französischen Zuchtbuch vorgeschrieben sind. Gefallen muss er nicht nur den Besuchern, sondern in erster Linie unseren vier Poitou-Eseldamen Ina, Neska, Pauline und Querida. Die Rasse der Poitou-Esel ist immer noch sehr selten und damit gefährdet, so dass jede Geburt zählt. 1978 gab es in Frankreich nur noch 44 Poitou-Esel, heute sind es weltweit immerhin rund 1.000. Dabei muss man wissen, dass die Zucht über zwei Bücher geführt wird. Im A-Buch sind die 100% reinrassigen Poitous geführt. Alle Riesenesel in der Arche Warder gehören dazu. Im B-Buch sind die Esel geführt, die zumindest noch einen Anteil an Poitou-Blut in den Adern haben. Um 11.30 führen wir �Prosper du Parc� zu seinen Eseldamen, die ihn vermutlich mit lautem Ia willkommen heißen. Auch der frühere Deckhengst �DeGaulle� ist nach monatelangem Aufenthalt im Wildpark Lüneburg wieder zurück im Park. Um Inzucht zu vermeiden, darf er die Eselinnen im Park nicht mehr decken. Er erhält jetzt seinen Altersruhesitz in der Arche Warder.

Zoo Leipzig, 28.09.2007
Zähneputzen im Kariestunnel - Tag der Zahngesundheit und Kinderpatentage im Leipziger Zoo
Am 2. und 3. Oktober 2007 findet im Leipziger Zoo der Tag der Zahngesundheit statt. Von 9.00 - 17.00 Uhr gibt es viele Angebote für Groß und Klein rund um die Zähne von Mensch und Tier auf dem Aquariumsvorplatz. Vier Stationen zum Anschauen, Mitdenken und Mitmachen warten auf die Besucher. Besondere Attraktion ist ein Kariestunnel in dem die kleinen und großen Besucher durch besonderes Licht überprüfen können, ob die Zähne richtig sauber geputzt sind. Mehrere Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte stehen für Fragen zur Verfügung und informieren über die richtige Reinigung und Pflege der Zähne. Zähne von Tigern, Löwen und anderen Tieren können angeschaut und angefasst werden. Durchgeführt wird der Tag der Zahngesundheit vom Regionalkreis Leipzig der LAGZ (Landesarbeitsgemeinschaft der Zahnärzte) Sachsen. Zudem finden am 01. und 02. Oktober 2007 die Kinderpatentage statt. 32 Schulklassen werden per Zoo-Ralley durch den Zoo zu ihren Patentieren geschickt. Im Anschluß daran wird Zoodirektor Dr. Jörg Junhold um 12 Uhr die Gewinner ziehen und die Preise verteilen. Die beliebtesten Patentiere der Schüler sind die Erdmännchen, die Zwergseidenäffchen und die Bennettkänguruhs.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 28.09.2007
Straßenbahn in Rentiergehege - BOGESTRA-Patentier bekam Namen
Großer Bahnhof in der ZOOM-Erlebniswelt. Dort bekam jetzt das BOGESTRA-Rentier - das Patentier des Verkehrsunternehmens - seinen Namen. "Trikk" heißt es nun und schlägt mit dem Namen eine Brücke von der Erlebniswelt Alaska in den Norden Europas. Das Wort "Trikk" kommt aus Norwegen - und in seiner Übersetzung "Straßenbahn" passt es richtig gut zum Paten. Vorgeschlagen wurde der Name im Rahmen eines Wettbewerbs von der Familie Braukmann aus Gelsenkirchen, die bei ihren verschiedenen Besuchen in der ZOOM-Erlebniswelt immer auch einen Abstecher zu den "caribou", wie Rentiere in Nordamerika bezeichnet werden, gemacht hat. Die Herbstferien nutzte die zwölfjährige Alice Braukmann zusammen mit ihrer Mutter, ihrem fünfjährigen Bruder Henri und einer Freundin schon einmal für einen Kurzbesuch am Rentiergehege. Zu einem späteren Termin wird sie dann den Rentieren noch näher kommen. Hauptgewinn ist nämlich ein heiß begehrter Schnupperkurs bei den Rentieren. Aber ein weiterer Besuch bei Trikk ist für Alice leicht möglich, schließlich ist sie mit ihrem SchokoTicket mobil mit Bus und Bahn. Auch die Zweit- bis Fünftplatzierten gehen nicht leer aus. Margit Melz und Monika Ruthe aus Witten, Anni Ostheide aus Herne sowie Martin Loch erhalten Zoo-Tickets.

Zoo Köln, 28.09.2007
OB Fritz Schramma im Zoo !
Anlässlich seines 60. Geburtstages hat der Zoo Köln Herrn Oberbürgermeister Fritz Schramme eine Patenschaft über ein Nilkrokodil geschenkt. Die Patenschaftsurkunde werden wir ihm bei uns im Aquarium am Montag, dem 1. Oktober 2007 um 14.30 Uhr überreichen. Krokodile sind eine überaus anpassungsfähige Tiergruppe. Sie haben selbst die Dinosaurier überlebt und werden sehr alt. Im alten Ägypten wurden sie als heilige Tiere verehrt und in der Gestalt des krokodilköpfigen Gottes Sobek vergöttert. Wir wünschen unserem Oberbürgermeister alles Gute, dass er so überdauernd sei wie die Krokodile und ein hohes Alter bei bester Gesundheit erreicht.

Zoo Dresden, 28.09.2007
SPEKTAKULUM im Dresdner Zoo - Riesenkinderfest am 3. Oktober von 10:0 � 17:00 Uhr
Hokuspokus, Straßentheater, Puppenspiel und Kinderzirkus, dazu jede Menge Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Das alles erwartet die Besucher des Riesenkinderfestes �SPEKTAKULUM� am 3. Oktober im Dresdner Zoo. Von 10 bis 17 Uhr können Familien einen bunten und aufregenden Jahrmarkts-Zoo-Tag erleben. Neben Löwen, Elefanten und Krokodil gehören dann auch Artisten vom Kinderzirkus Kaos, die über das Zoogelände verteilt, kleine Kunststücke darbieten, zu den Attraktionen des Zoo. Mit Spannung wird die Aufführung des �Apfelmännchens� vom Theater Junge Generation erwartet, welches 11 und 13 Uhr zu einem Gastspiel im Dresdner Zoo laden. Die richtige Jahrmarktsstimmung verbreiten außerdem ein Kinderkarussell (Fahrten kostenlos) und Schaubuden, wo natürlich auch etwas gewonnen werden kann. Tierisch wird es 10.00 Uhr, wenn die Esel durch den Zoo spazieren und 13.45 Uhr wenn unser Trampeltier gefüttert und gestreichelt werden kann. Und ganz mutige können natürlich auch zwischen den Höckern unseres Trampeltieres Platz nehmen und eine Fotoerinnerung mit nach Hause nehmen. Ganztags gibt es ein buntes Animationsprogramm mit Zauberei, Musik und lustigen Ballonfiguren.

Zoo Berlin, 28.09.2007
Thomas Gottschalk überreicht Zoo Berlin HARIBO Scheck in Höhe von 40.000 Euro für Eisbär Knut! Feierliche Scheckübergabe am 02. Oktober 2007 vor dem Knut-Gehege
Deutschlands Moderator Nr. 1 alias Goldbärenbotschafter Thomas Gottschalk wird höchstpersönlich am Dienstag, den 02. Oktober 2007 um 13.00 Uhr einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro an die Zoo Vorstände Dr. Bernhard Blaszkiewitz und Dr. Gerald. R. Uhlich vor dem Knut-Gehege überreichen. Im März hatte HARIBO mit der Produktneuheit �KNUDDEL-KNUT´sch� einen Ansturm auf die Süßigkeitenregale an Kiosken und in Supermärkten ausgelöst. Täglich wurden bis zu eine Million Schaumzucker-Bären mit Himbeergeschmack hergestellt. Je zehn Cent jeder verkauften Runddose und 350 g-Dose �KNUDDEL-KNUT´sch� sicherte HARIBO in einer Kooperationsvereinbarung dem Zoo Berlin für Eisbär Knut zu. 5.000 Euro hatte HARIBO dem Zoo Berlin bereits im Frühjahr als �Kindergeld� für Knut garantiert, nun wurden rund 400.000 Knut-Dosen verkauft, so dass weitere 35.000 Euro an den Zoo Berlin gehen � zusammen 40.000 Euro, die nun dem Ziel des artenreichsten Zoos der Welt, die biologische Vielfalt zu erhalten und allen zugänglich zu machen, zu Gute kommen.

Zoo Landau, 28.09.2007
Netzwerk Umweltbildung Südpfalz stellt sich vor - Vielfältiges Angebot zur Umweltbildung auf einem Blick
Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff eröffnet am 3. Oktober, um 10:30 Uhr die Veranstaltung Ab sofort müssen naturinteressierte Eltern, Lehrer oder Erzieher nicht mühsam nach Adressen von Institutionen oder Angeboten naturkundlicher Aktionen suchen. Seit Neustem sind einem sehr übersichtlich gestaltetem Faltblatt die diversen Aktivitäten im Umweltbildungsbereich zu entnehmen. Die umfangreiche und schnelle Übersicht wurde vom sog. �Netzwerk Umweltbildung Südpfalz�, in dem derzeit nicht weniger als 15 Einrichtungen aus der Südpfalz zusammengeschlossen sind, herausgegeben. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 22. August 2007 im Landauer Rathaus stellte sich nun das � Netzwerk Umweltbildung Südpfalz� erstmals der Presse vor. Die Pressesprecher des Netzwerks, Anne Laux und Siegfried Weiter, gaben dabei einen kurzen Überblick zur Entstehung und den Grundüberlegungen zur Netzwerkgründung vor gut einem Jahr. Anschließend stellten die einzelnen Netzwerkpartner darunter z.B. die Waldwerkstatt Taubensuhl, Naturkundliche Station Ebenberg oder die Zooschule Landau, aber auch Verbände wie der Naturschutzbund Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz oder die Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz die vielfältigen Angebote vor. Anne Laux betont, dass durch das Netzwerk nicht nur das gesamte Umweltbildungsangebot der Region an Qualität und Vielfalt gewinne, sondern auch die Arbeit der einzelnen Einrichtungen davon profitiere. �Wir streben eine Vernetzung der Aktionen an und keine Vereinheitlichung. Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenten sondern vielmehr als gleichwertige Partner�, erläuterte Laux. Schließlich hätten alle beteiligten Partner des Netzwerks das Ziel den Menschen die Natur ein Stück näher zu bringen und durch nachhaltige Umweltbildung für eine wirksame Zukunftssicherung zu sorgen. �Wir möchten uns und unsere Aktionen schon bald den Familien, Lehren und Erziehern und allen anderen Interessierten persönlich vorstellen� ergänzte Siegfried Weiter. �Hierzu wird es, unterstützt von der Stadtverwaltung Landau, am 3. Oktober im Goethepark in Landau einen Erlebnistag, die �Naturolympiade des Netzwerks Umweltbildung Südpfalz� geben, bei dem erlebt, gestaunt, gebastelt und geforscht werden darf�, kündigte Weiter an. Weiter Information zum Netzwerk können dem Informations-Faltblatt entnommen werden, das inzwischen an alle Schulen und Kindergärten der Region verteilt wurde. Dieses kann auch direkt bei den Umweltverbänden angefordert oder z.B. beim Zoo Landau abgeholt werden.

Zoo Duisburg, 28.09.2007
Lehrgang über Fledermäuse
Zu einem Seminar über Fledermäuse lädt Peter Allenschläger, Fledermausexperte und Naturschutzbeauftragter des Zoos, alle Interessierten an den Kaiserberg. Neben einer Besichtigung der Fledermauspflegestation im Zoo, für die Aufzucht kranker und verletzter Fledermäuse, wird über die Rettung einer Fledermauspopulation aus Duisburg Wedau berichtet sowie Grundlagen zum Schutz der Tiere anhand von Arbeitsblättern erarbeitet. Darüber hinaus gibt es umfassende Informationen zur Biologie und Lebensweise unserer 21 heimischen Fledermausarten.

Tiergarten Schönbrunn, 27.09.2007
Pandababy hat die Augen aufgemacht!

Heute hat der kleine Große Panda endlich zum ersten Mal die Augen geöffnet. Bislang blinzelt er nur und scheint noch nicht wirklich etwas zu erkennen. Was und wie Große Pandas sehen können, ist Gegenstand von zwei erst kürzlich fertig gestellten Forschungsarbeiten. Eine Diplomarbeit im Zoo Atlanta in den USA hat ergeben, dass Pandas nur die Farben blau, grün und rot wahrnehmen können. Schönbrunns Pandapflegerin Mag. Eveline Dungl hat sich in ihrer Ende 2006 an der Universität Wien abgeschlossenen Doktorarbeit ebenfalls mit dem Sehvermögen der Pandas auseinandergesetzt. Ergebnis: Große Pandas verfügen auf kurze Distanz über eine gute Sehfähigkeit. Von ihren visuellen Fähigkeiten her wären sie in der Lage, sich allein anhand der Gesichtszeichnung zu erkennen und zu unterscheiden. Dungls Doktorarbeit wurde vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.

Zoo Dortmund, 27.09.2007
Der Zoo Dortmund trauert um zwei liebgewonnene Schützlinge: Mit Clara und Amur zwei echte Tierpersönlichkeiten verloren
Das Alter zollt seinen Tribut � auch in der Tierwelt. In den vergangenen Wochen hatte der Zoo Dortmund den Tod gleich zweier populärer Zoobewohner zu betrauern. Flachlandtapir �Clara�, der wahrscheinlich älteste lebende Flachlandtapir, ist im hohen Alter von 28 Jahren am 5. September friedlich eingeschlafen. Die alte Dame hatte in ihren letzten Lebensjahren eine ganz besondere Freude für sich entdeckt: sie genoss es, Besuch zu empfangen. Und wenn dieser Besuch dann auch noch jede Menge Streicheleinheiten mitbrachte, fühlte sie sich wie im siebten Himmel. Daher war �Clara� das vielleicht meist fotografierte Tier im Dortmunder Zoo in den vergangenen Monaten. Insbesondere Kinder hatten Freude daran, wenn sie im Rahmen einer speziellen �Hinter-den-Kulissen�-Führung einmal Hand anlegen durften. Der Zoo betont jedoch, dass dies die Ausnahme war und bleiben muss. Die meisten Zootiere sind keine Schmusetiere und sollen es auch nicht werden. �Clara� war natürlich auch den Tierpflegerinnen und Tierpflegern des Zoos ans Herz gewachsen, hatte sie doch im Jahr 1979 bereits im Zoo Dortmund das licht der Welt erblickt. Sie war also eine waschechte Dortmunderin, die sich jedoch, wie zu hören ist, weniger für Dortmunder Gebräuche (BVB-Fan sein, Bier zu trinken) interessiert hat. Sie genoss es eher, die wärmenden Strahlen der Sonne in einer ruhigen Ecke ihres Geheges zu genießen. Da sie mit ihrer übrigen Verwandtschaft, den beiden Tapiren �Kuni� und �Indra� in den letzten Jahren nichts zu tun haben wollte, war es für sie eine besondere Freude nach dem Umzug der Nashörner in deren neue Anlage, die alte Nashornanlage ihr eigenes Heim nennen zu dürfen.

Alternativer Bärenpark Worbis, 27.09.2007
Am Bärin-Maika-Tag im Bärenpark Worbis
Am Mittwoch, dem 3. Oktober, laden die Mitarbeiter des Bärenparks in Worbis zum Bärin-Maika-Tag, dem etwas anderen �Tag der offenen Tür� ein. Der Besucher bezahlt an diesem Tag nur einen Maika-Taler (1 Euro) und darf dafür von 10 bis 18 Uhr im Land der Bären verweilen. Der Bärin-Maika-Tag findet alljährlich aus Anlass des Welttierschutztages statt. Zirkus FÜR Tiere Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung wird die Aufklärung über das Leid der Wildtiere in Zirkussen sein. Eine Ausstellung soll deutlich machen, dass den Ansprüchen dieser Tiere an Haltung, Platzanspruch, Klima und Sozialverhalten im Zirkus keinesfalls entsprochen werden kann. Zirkustiere haben so wenig Platz wie Kaninchen in ihren Boxen! Ein Leben lang. Zirkus kann man an diesem Tag im Bärenpark trotzdem haben � Zirkus, den Menschen machen, dabei Spaß haben und Spaß bieten und dafür kein einziges Tier benötigen. Im Gegenteil, die Kinder und Jugendlichen aus dem Mutter-Kind-Heim �Haus Teresa� aus Kirchworbis machen Zirkus zugunsten der Tiere.
Außerdem werden die Kinder der Worbiser Kindertagesstätte �Mischka� mit dem Klischee aufräumen, dass Tiere die Dummen oder die Bösen sind. Sie werden Märchen vorführen, in denen Tiere �die Guten� sind, also eine positive Rolle spielen. Proteste in die Welt schicken Seit Jahren fordern die STIFTUNG FÜR BÄREN und die Mitarbeiter des Bärenparks das Verbot von Wildtieren in Zirkussen per Gesetz. Die Forderungen werden bisher überhört. Deshalb sollen die Proteste vieler Tierfreunde an diesem Tag per Luftballons in den Himmel und per Unterschriftenaktion an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geschickt werden. Weitere Aktionen Zugunsten des Tierschutzprojektes gibt es eine Tombola mit hochwertigen Preisen, die dem Bärenpark für diesen Zweck gespendet wurden. Die Sielmann-Stiftung wird das Filzen von Jonglierbällen anbieten � für zweibeinige Artisten selbstverständlich. Am Nachmittag werden außerdem die Gewinner des Preisausschreibens aus der Zeitung �Bärenspur� ermittelt. Preisfrage war: Wie viel kostet das, was ein Worbiser Bär pro Jahr verputzt? Immerhin 2760 Euro. Auf die drei Gewinner warten bärenstarke Preise.

Zoo Frankfurt, 27.09.2007
14. Deutsche Zootage - Zooalltag hautnah
29. und 30.09.2007, 10.00 Uhr - 18.00 Uhr Wo kommt das Futter her? Wer richtet die Gehege ein? Wie kommen die Tiere in den Zoo? Fragen über Fragen, die sich bei einem Zoobesuch ergeben können. Bei den Deutschen Zootagen haben Sie die Möglichkeit, Antworten auf diese und andere Fragen zu erhalten. Den Zootage-Besucherinnen und �Besuchern werden viele Sonderfütterungen präsentiert. Es besteht die Möglichkeit kommentierte Fütterungen zu besuchen, z.B. im Grzimekhaus, oder einen Blick hinter die Kulissen der Reptilienabteilung im Exotarium zu werfen. Außerdem werden Führungen durch Borgori-Wald, den Rohbau des neuen Menschenaffenhauses angeboten. Stöbern Sie einfach im umfangreichen Programm. Jede und jeder kann seinen individuellen Zootage-Rundgang zusammenstellen und z.B. die Fragestunde von Zootierärztin Dr. Christina Geiger besuchen oder am Zootagequiz teilnehmen und eine Nashornfütterung gewinnen. Auch für die kleinen Zoobesucher ist einiges dabei. Die Naturschutzbotschafter basteln einen riesigen Tiger aus Pappmaché und informieren gleichzeitig über Tigerschutz und Monis Bärenhöhle bietet Bärenbasteln an. WWF, NABU, Mainäppelhaus, Zoll und viele andere Zoopartner präsentieren ihre Arbeit mit Kinderaktionen und Infoständen. Zur Stärkung zwischendurch gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Cafe Kiwi. Gleichzeitig zu den Zootagen findet an beiden Tagen die 2. Frankfurter Familienmesse von 13.00 � 17.00 Uhr im Zoo-Gesellschaftshaus statt. Der Eintritt zur Messe mit vielen Spielgeräten ist kostenlos.

Wisentgehege Springe, 27.09.2007
Kürbistag im Wisentgehege Springe

Die Kürbisernte ist in den Gärten und auf den Feldern voll im Gange, zurzeit begegnet man diesen eindrucksvollen Früchten überall. Die Formenvielfalt ist riesengroß, es gibt Kürbisse inzwischen in unzähligen Varianten: länglich oder rund, groß bis riesengroß oder eher klein im Format, glatt oder spannrückig oder in Turbanform. Auch im Geschmack und in der kulinarischen Verwendbarkeit gibt es deutliche Unterschiede, denn nicht jeder Kürbis schmeckt gleich und auch das Fruchtfleisch weist sehr unterschiedliche Eigenschaften auf. Manche Sorten eignen sich eher für eine fruchtige Marmelade, andere für würzige Suppen, wieder andere als Zutat zu köstlichen Kuchen, Broten und Waffeln � um nur einige Beispiele zu nennen. Das Zeitalter des süß-sauer eingelegten Kürbisses ist endgültig vorbei. Kinder lieben die Kürbisse ganz besonders, weil man sie aushöhlen und danach in die Kürbiswände schaurig-schöne Gruselgesichter schnitzen kann. Es muss aber nicht immer eine schaurige Fratze dabei herauskommen. Wer will, verpasst seinem Kürbis ein freundliches Gesicht. Auch Ornamente oder andere Motive machen aus einem Kürbis eine wunderschöne Laterne für den Ehrenplatz vor der Haustür, auf dem Balkon oder im Vorgarten. Am Sonntag den 30. September ab 11.00 Uhr können die Besucher im Wisentgehege mit dem Team des landwirtschaftlichen Betriebs Sievers aus Eldagsen nach Lust und Laune Kürbisse bearbeiten und selbstverständlich ihr Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Man muss lediglich den Kürbis dafür käuflich erstehen und schon kann es an den eigens dafür eingerichteten Basteltischen losgehen. Wer möchte, kann das Fruchtfleisch in bereitgestellten Plastikbeuteln sammeln und zuhause gleich mal nach einem der mitgelieferten Rezeptvorschläge verarbeiten. Um schon im Wisentgehege auf den Geschmack zu kommen, werden an diesem Tag eine hausgemachte Kürbissuppe und Kürbiswaffeln angeboten. Im Bastelzelt der Gehegeschule gibt es ebenfalls eine Aktion rund um den Kürbis: Hier wird Stoffdruck mit Kürbis- und Halloweenmotiven angeboten. Außerdem steht herbstliches Basteln mit Naturmaterialien aus Wald und Flur auf dem Programm. Wie immer, wird dafür lediglich ein angemessener Beitrag für das Bastelmaterial berechnet. Für herbstliche Stimmung werden auch die Rothirsche mit Ihren imponierenden Brunftrufen sorgen. Das Wisentgehege bietet am 30. September um 17.00 Uhr im Rahmen der damit endenden �Rotwildwoche�, die letzte Führung zur Rotwildbrunft an. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Treffpunkt ist im Eingangsbereich. Flugvorführungen auf dem Falkenhof finden statt um 11.30 Uhr und 15.00 Uhr.

Zoo Dortmund, 27.09.2007
Neue Kühe für den Zoo Dortmund

Neben der Haltung seiner exotischen Tiere hat der Zoo Dortmund sich traditionell auch der Haltung und Zucht alter Haustierrassen verschrieben, die größtenteils im Bereich des Westfälischen Bauernhofes gehalten werden. Selbiger ist per se schon eine Besonderheit, da er ganz im Stile alter westfälischer Höfe gebaut wurde und damit ein Beispiel für die traditionelle Bauweise in Westfalen ist. Zum Haustierbestand gehörten seit vielen Jahren bereits Hinterwälder Rinder, eine klassische Hausrindrasse aus dem Schwarzwald, die in erster Linie als Fleischlieferanten gehalten und gezüchtet wurden. Mittlerweile wurde diese traditionelle Haustierrasse von den wirtschaftlich ertragreicheren Hochleistungsrindern verdrängt. Im Zoo wird diese Rasse seit vielen Jahren im Rahmen des Zuchtbuches gehalten. Nun treffen zwei neue Kühe frisch aus dem Schwarzwald ein. Hinterwälder Rinder sind gut für die Haltung in steilen Berglagen geeignet. Es ist eine der kleinsten Rinderrassen Deutschlands und eignet sich daher gut zur Präsentation im Zoo. Ihre Zähigkeit und Anspruchslosigkeit lässt sie geradezu als prädestiniert für die Zoohaltung und den Kontakt mit Menschen erscheinen.

Tierpark Ueckermünde, 27.09.2007
Am 3. Oktober: Mühlenfest im Tierpark Ueckermünde

nach der Eröffnung der Lemurensavanne am vergangenen Wochenende möchten wir Sie auf das 5. Mühlenfest am 3. Oktober hinweisen. Wir erwarten wieder einige Tausend Gäste!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 27.09.2007
Kodiakbär Buffy erobert Alaska: Schwergewichtiger Neuzugang erkundet sein neues zu Hause

21 Jahre alter Bärenmann aus Hamburger Tierpark Hagenbeck wird Brendas Wegbegleiter in der über 3.000 m² großen Berglandschaft der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die ZOOM Erlebniswelt bekommt eine neue Attraktion: Heute erobert Buffy sein neues Revier in �Alaska im Ruhrgebiet�. Nach einer zweiwöchigen Quarantänezeit wird der Kodiakbär erstmals in der mehr als 3.000 m² umfassenden Berglandschaft der Erlebniswelt Alaska umherlaufen. Dann lebt mit Brenda und Buffy wieder ein Bärenpaar zwischen Wasserfall, Flusslandschaft und Bärenhöhle � Nachwuchs nicht ausgeschlossen! Seine Eingewöhnungszeit von einigen Wochen wird Buffy zunächst in einer Hälfte des Bärenreviers verbringen. Brenda wird die davon getrennte andere Hälfte der Anlage bewohnen, um die schwergewichtigen Tiere behutsam aneinander zu gewöhnen. Eine erste Begegnung in den Stallungen verlief mit lautem Gebrüll, aber nach Auskunft der Tierpfleger völlig naturgemäß. Die halbtätige Reise in einer speziellen Transportkiste aus dem Hamburger Zoo und die Quarantänezeit hatte Buffy ausgezeichnet und mit großer Ruhe überstanden. Das Bärenmännchen hat ein zugängliches Wesen und liebt einen großen Variantenreichtum an Futter, Sellerie hingegen gehört nicht zu seinen Lieblingsspeisen.

Natur- und Tierpark Goldau, 26.09.2007
Das ungleiche Trio
Kommt Ihnen das Thema bekannt vor? Im Juli haben wir berichtet, wie ein Seidenhuhn als Amme für ein verwaistes Steinhuhnküken gewirkt hat. Aus dem kleinen ist nun ein fast erwachsenes Steinhuhn geworden. Ein zweites Seidenhuhn hat diesen Sommer die Ammenfunktion übernommen. Es schlüpften wieder zwei Steinhühner, die sich voll und ganz auf die ungleiche Mutter verlassen. Der grosse Nachwuchs ist speziell erfreulich für den Tierpark, da die Zucht von Steinhühnern selten ist und selten erfolgreich verläuft. In der Natur leben Steinhühner bevorzugt an warmen, felsigen Südhängen über der Waldgrenze, wo sie nicht mehr oft anzutreffen sind. Doppelte Freude also!

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 26.09.2007
Zoologisches Rätselraten in der Wilhelma
Riesenmeerschwein auf Stelzen, Hase mit Spock-Ohren, Pampas-Wolpertinger und ähnliche Nettigkeiten müssen sich die �Maras� als zoologische Zuordnungsversuche aus Kindermund anhören. Ihre Nachbarn auf der Südamerikaanlage der Wilhelma sollten jedenfalls nicht allzu spöttisch grinsen - auch Alpakas, Pekaris, Nandus, Ameisenbären und Wasserschweine werden von den jugendlichen Forschern nicht immer gleich in die richtige systematische Schublade sortiert! Auch der gerne gebrauchte Name �Pampashase� ist eine völlige Verkennung verwandtschaftlicher Gegebenheiten � nicht jeder, der hoppelt, gehört gleich zu den Hasen! Die �Maras� �so der korrekte Name- gehören zu den Nagetieren, sind sehr gesellig und bevölkern in großer Zahl die südamerikanischen Pampas. Geselligkeit führt bei Nagern gern zu reichlich Nachwuchs � ein überlebenswichtiger Mechanismus, wenn man als schmackhaft gilt und auf dem Speisezettel zahlreicher Räuber steht! Auch in der Wilhelma tummeln sich gerade 4 kleine Maras in der 10-köpfigen Großfamilie � sie haben hier zwar keine südamerikanischen Räuber zu fürchten, aber den Krähen fällt schon das eine oder andere Jungtier zum Opfer, wenn die Eltern nicht aufmerksam sind. Zwei Wochen dauert es, bis die kleinen Maras groß genug sind, dass sie nicht mehr als Krähenleckerli angesehen werden. Weitere 3 Monate gehen ins Land, bis sie erwachsen sind. Zusammen mit den anderen Grasfressern auf der Anlage sorgen sie für den perfekt gekürzten Golfrasen � und von den Pflegern gibt�s ab und zu noch etwas Obst und Gemüse dazu. Wenn die Gruppe zu umfangreich wird, werden Reisegutscheine verlost � einige �Maras� kommen dann auf die Austauschwunschlisten, die an andere europäische Zoos verschickt werden. So wird für Schonung des Rasens und gleichzeitig genetischen Austausch gesorgt.

Erlebnis-Zoo Hannover, 26.09.2007
Es faucht und kratzt � und alles strahlt
Wenn es eine Liebesgeschichte mit Happy End gibt, dann die von Manni und Mareike. Manni (8) und Mareike (9) sind �Kleine Pandas� � wuschelige, braunrote Katzenbären mit einem putzigen weißen Gesicht � die sich Anfang des Jahres im Erlebnis-Zoo Hannover gefunden haben. (Nachdem Manni zweimal vor seiner vorherigen Partnerin Reißaus genommen hatte und lieber im hiesigen Stadtwald lebte, als mit ihr weiterhin die Anlage zu teilen). Mit Mareike aus den Niederlanden zog Mannis große Liebe in den Zoo. Die beiden verstanden sich auf Anhieb bestens, was sich bei Katzenbären darin zeigt, dass man denselben Baum bewohnt und gemeinsam am Bambus knabbert. Das Zooteam war guter Hoffnung, dass Mareike bald guter Hoffnung sein würde, konnte aber nicht sicher sein, weil Kleine Pandas ihr Privatleben vorwiegend nachts und unbeobachtet ausleben. Doch plötzlich im Juli trug Mareike zwei winzige hellbraune Fellknäuel im Maul aufgeregt über die Himalaja-Anlage. Zum ersten Mal gab es im Zoo Hannover Nachwuchs bei den Kleinen Pandas! Ähnlich besorgt wie die junge Mutter, beobachtete das Zooteam das geschäftige Hin und Her auf der Anlage. Allein den Nachwuchs zu sehen, war ein eher schlechtes Zeichen. Denn eigentlich sollten Panda-Babys mit einem Geburtsgewicht von gerade 130 Gramm in einer Wurfhöhle liegen und frühestens nach sechs Wochen ihr Näschen nach draußen halten.

Tierpark Chemnitz, 26.09.2007
Kinderfest am 3. Oktober
Am 03. Oktober gibt es im Tierpark wieder etwas zu feiern - von 10:00 bis 18:00 Uhr findet das inzwischen schon traditionelle Kinderfest statt. Besonders für die kleinen Gäste wird es eine Vielzahl Aktivitäten geben, z.B. eine Safari durch den Tierpark mit verschiedenen Spielstationen, ein Kinderkarussell, eine Riesenluftrutsche, Mittelalterspiele und viele Spiel- und Bastelmöglichkeiten. Natürlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz. Erstmals wird es dieses Jahr an diesem Tag eine Nachtführung geben, Start ist 20:00 Uhr im Tierpark.

Zoo Basel, 26.09.2007
Zollilöwen der Zeit voraus

Die zwei am 11. Juni im Zoo Basel geborenen jungen Löwen heissen Eisi und Eruba. In der Sprache der San Buschleute in Namibia bedeuten die Namen �Grashalm� und �vor Sonnenaufgang�. Dank einem Beschluss der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), wachsen die Aussichten, dass die Beiden in der europäischen Zoopulation zur Erhaltungszucht beitragen werden. Eisi und Eruba sind schon recht stämmige kleine Löwenwelpen und halten das gesamte Rudel mit endlosen Raufspielen ganz schön auf Trab. Ungestört ihrer Tageshauptbeschäftigung, dem Dösen, nachgehen können die Alten nur, wenn auch die beiden Jungen zwischen riesigen Pfoten und warmen Bäuchen für eine oder zwei Stunden erschöpft in Tiefschlaf sinken. Die beiden Raufbolde haben gerade ihr Milchzahngebiss fertig ausgebildet. Noch werden sie von der Mutter gesäugt. Im Freileben werden junge Löwen in diesem Alter bereits zur geschlagenen Beute geführt, wo sie sich neben den fressenden Rudelmitgliedern einen Happen zu ergattern versuchen. Erst im Alter von rund 15 Monaten, wenn das bleibende Beutegreifergebiss fertig ist, werden sie in die Kunst des Jagens eingeführt. Die Bestände der afrikanischen Löwen sind in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Nur noch im Gebiet südlich der Sahara sind sie nach einer neuesten Erhebung der IUCN (World Conservation Union) in Gebieten mit kontrollierter Jagd und in Schutzgebieten anzutreffen. Trophäenjagd und durch den Menschen über Haus- und Nutztiere verbreitete Krankheiten haben dem König der Savanne so schwer zugesetzt, dass er nur noch in letzten, meist isolierten, Gebieten anzutreffen ist. Infolge dieser dramatischen Entwicklung hat die europäische Zoogemeinschaft EAZA anlässlich ihres jüngsten Treffens im September in Warschau eine Sondersitzung einberufen. Man kam überein, nicht weiterhin in fraglichen und kaum wirklich definierten Unterarten zu züchten, die zudem über Generationen ohne Blutauffrischung gehalten worden sind. Ein Zuchtbuch mit Löwen aus den Gebieten südlich der Sahara, soll in Zukunft den gesamten europäischen Zoo-Löwen-Bestand nach dem primären Kriterium möglichst hoher Gen-Vielfalt managen. Dafür werden Neuimporte nötig sein. In Frage kommen überzählige Tiere aus Reservaten und Tiere, die nach Übergriffen auf menschliche Nutztiere eingefangen wurden. Dieser sehr begrüssenswerte Beschluss deckt sich mit einer Naturschutzhaltung, die der Zoo Basel mit seinen Löwen bereits praktiziert. Die Basler Stammeltern wurden im Jahr 2003 als überzählige Tiere aus zwei Reservaten in Südafrika importiert. Für die zwei Löwenkinder Eisi und Eruba wachsen nun die Aussichten, dass sie mit ihren kostbaren Wildgenen der europäischen Zoopopulation und damit der Erhaltungszucht des Afrikanischen Löwen dienen können.

Zoo Köln, 26.09.2007
Die �Unglaublichen Vier� im Kölner Zoo !

�Niedlich�, �frech�, �süß�, das sind Umschreibungen der Besucher des Kölner Zoos für unseren jüngsten Nachwuchs bei den Erdmännchen. Am 27.8.2007 erblickten vier Erdmännchen das Licht der Welt. Ihre Mutter ist unser Alphaweibchen �Whitney�. Diese geselligen Tiere leben in Gruppen bis zu 30 Tieren. Im Kölner Zoo sind es jetzt insgesamt 20 Erdmännchen, die man auch Surikaten nennt. Sie sind allseits beliebt und selbst Promis wie Elton oder Stefan Raab zählen zu ihren Paten bei uns im Zoo.

Tiergarten Nürnberg, 26.09.2007
Hässliches Entlein unter weißen Pelikanen

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg leben am vorderen der beiden großen Weiher Krauskopf-Pelikane und Rosa Pelikane. Sie gehören auf Grund ihres imposanten Erscheinungsbildes nicht nur zu den eindrucksvollsten Vögeln des Tiergartens, sondern sind auch die Wappentiere einer berühmten Firma für Schreibgeräte. Mit bis zu 12 Kilogramm Körpergewicht und 190 cm Spannweite gehören die Krauskopfpelikane zu den schwersten flugfähigen Vögeln. Sie sind von Osteuropa bis Zentralasien verbreitet und leben sowohl an Binnengewässern wie auch am Meer in großen Kolonien. Alle Pelikane sind hochspezialisierte Fischfresser, die häufig in Gruppen die Fischschwärme zusammentreiben und mit dem großen Schnabel mit dehnbarem Kehlsack die Beute aus dem Wasser �schöpfen�. Im Gegensatz zu den Enten und Gänsen mit drei voll entwickelten Zehen, sind die Schwimmhäute der Pelikane und Kormorane zwischen vier Zehen aufgespannt. Nachdem die Pelikane aus dem Winterquartier zurück an den Tiergarten Weiher gebracht wurden, begannen die Vögel mit Nestbau und Brutpflegeverhalten. Am 16.04.2007 konnte in einem Nest der Krauskopfpelikane ein Ei festgestellt werden, das sicherheitshalber zur Bebrütung in den Brutschrank überführt wurde. Am 18.05.2007 schlüpfte dann der ersehnte Jungvogel � der erste Krauskopfpelikan, der im Tiergarten Nürnberg herangewachsen ist.

Zoo Duisburg, 26.09.2007
Arbeitsteilung bei den Springtamarinen � Väter tragen den Nachwuchs umher
Vor rund zwei Jahren kam ein Pärchen seltener Springtamarine, eine südamerikanische Krallenaffenart, in den Zoo Duisburg. Das Männchen MARAJO aus dem Zoo Frankfurt und das Weibchen LOJA aus dem Zoo Stuttgart leben in einer großzügigen Voliere in Vergesellschaftung mit Weißbüschelaffen und Köhlerschildkröten und haben nun erstmals Nachwuchs gezeugt. Der Name Springtamarin deutet auf die enormen Springkünste dieser Affen hin. Anders als die meisten anderen Krallenaffen, die gerne auf waagerechten Ästen entlang laufen und springen, bevorzugen Springtamarine im tropischen Urwald senkrechte Äste, an denen sie sich in einer aufrechten Körperhaltung klammern. In dieser Position springen die Affen von Ast zu Ast, wobei sie mit ihren kräftigen Hinterbeinen abspringen und sich in der Luft drehen, um mit den Füßen voran am nächsten Ast zu landen. Obwohl in ihrer Heimat durchaus in größeren Gruppen umherstreifend, werden Tamarine am besten paarweise gehalten, weil es zwischen erwachsenen Tieren des gleichen Geschlechts häufig zu Streitereien kommen kann. Im Gegensatz dazu haben sich Vergesellschaftungen verschiedener Krallenaffenarten durchaus bewährt. Das Interesse der Weißbüschelaffen an ihren Mitbewohnern steigerte sich, als sich bei den Springtamarinen nach einer Tragzeit von gut 5 Monaten Nachwuchs einstellte. Man muss schon genau hinsehen, um das rabenschwarze, nur etwa 50 g leichte Jungtier auf dem Rücken der Elterntiere auszumachen. Wie für alle Krallenaffenarten typisch wird das Jungtier in den ersten zwei Wochen von der Mutter und anschließend vom Vater getragen. Im Alter von zwei bis drei Monaten nimmt das Jungtier selbständig Nahrung auf. In der Zootierhaltung reicht man verschiedene Gemüse- und Obstsorten, Quark, Joghurt und zwischendurch Leckereien in Form von Heuschrecken und Mehlwürmern. In ihrem recht kleinen Verbreitungsgebiet, wo die Springtamarine erst nach 1900 entdeckt wurden, gelten die Tiere als vom Aussterben bedroht. Die Art wird in Zoologischen Gärten mit Hilfe eines Erhaltungszuchtprogrammes verwaltet.

Zoo Heidelberg, 26.09.2007
�Sesam öffne Dich� � Blick hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg
Am 29. und 30. September 2007 zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr findet im Zoo Heidelberg wieder das beliebte Wochenende unter dem Motto �Sesam öffne Dich� statt, bei dem der Zoobesucher einen Blick hinter die Kulissen des Zooalltags erhält. Die Türen mit dem bekannten Schild �Zutritt nur für Zoomitarbeiter� werden an diesem Wochenende für die Besucher geöffnet. Die Tierpfleger haben sich viele Gedanken gemacht, wie sie etwas von ihrer täglichen Arbeit zeigen und erklären können. Da gibt es Führungen in den Kamelstall, auf den Heuboden und in die Kühlkammer. Im Vogelrevier lässt sich der Pfleger bei der Zubereitung der Futterschalen für über 600 Vögel auf die flinken Finger schauen. Häufige Fragen wie �Geht der Pfleger zu den Löwen ins Gehege?�, �Warum braucht ein Kamel Streicheleinheiten?� und �Wieviel frißt ein Elefant?� werden an diesem Wochenende beantwortet. Aber natürlich können auch große und kleine Gäste selbst Hand anlegen, die Esel müssen gestriegelt und Schimpanse und Co. beschäftigt werden. Das Elefanten- und das Affenrevier zeigen, dass es nicht reicht, den intelligenten Schützlingen einfach nur mundgerechte Futterportionen zu reichen, sondern daß die Tiere beschäftigt werden müssen: da wird Futter versteckt, der elefantengerechte Heusack gefüllt, Nüsse in einer Kiste verschlossen und Honig in Bambusröhrchen gefüllt. Und bei all dem dürfen die Besucher natürlich mithelfen. Die Zooschule (Initiative Zooerlebnis e.V.) des Tiergartens ist am nächsten Wochenende auch wieder aktiv. Die Mitarbeiter stehen den ganzen Tag über für Fragen jeglicher Art zur Verfügung, bieten Führungen zu den Zooschultieren an und haben natürlich auch eine Menge interessanter Informationen über ihre Arbeit mitgebracht. Bei der Veranstaltung �Sesam öffne Dich� gilt folgendes Motto: dieses Wochenende gehört dem interessierten Zoobesucher, der die Möglichkeit hat, hinter die Kulissen zu schauen, mit den Pflegern über das Lieblingstier zu reden und viel über die Arbeit eines Zoologischen Gartens zu erfahren. Es ist nur der normale Zooeintritt zu entrichten.

Wildpark Hanau, 26.09.2007
Wildpark-Rallye und Picknick - 30. September ist wieder �Familiensonntag�
Zum nächsten "Familiensonntag" lädt das Team vom Nachbarschaftshaus Lamboy-Tümpelgarten (NLT) in dieser Woche ein. Am Sonntag, 30. September, steht von 14 bis 17 Uhr großer Spaß für Kinder und Eltern bei der "Wildpark-Rallye" und einem Picknick in der "Alten Fasanerie" Klein-Auheim auf dem Programm.

Heimat-Tierpark Olderdissen, 26.09.2007
Wolf und Rehwild in Sonntagsschule
Am Sonntag, 30.September, sind alle Schulkinder im Alter von bis zu zwölf Jahren zur Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen eingeladen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr die Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie. Der Eintritt ist kostenlos. Dem Wetter angepasste Kleidung wird empfohlen. Das Ziel der Sonntagsschule des Förderkreises �Lernort Natur� ist, Kindern die Natur anschaulich und interessant näherzubringen. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Deswegen werden die Eltern gebeten, ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden.

Wildpark Hanau, 26.09.2007
Wildpark Alte Fasanerie kann auf Unterstützung der Stadt setzen - Magistrat stellt städtische Flächen für Parkplätze und Wasserversorgung zur Verfügung
"Natürlich unterstützen wir den Wildpark Alte Fasanerie, wann immer es möglich ist." Die Stadt sei stolz auf dieses überregional bekannte Wildgehege und sei deshalb gerne bereit, dem Hessen Forst als Betreiber zu helfen, in dem man städtische Grundstücke zur Verfügung stelle. Wie Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold am Montag erläuterte, hat der Magistrat zwei Vorlagen beschlossen, um den Wildpark bei der Lösung aktueller Probleme zu unterstützen. Zum einen geht es darum, für besonders stark frequentierte Veranstaltungen oder Tage mit besonders hohen Besucherzahlen zusätzliche Ausweichparkplätze zur Verfügung zu stellen. Zum anderen wurde mit Zustimmung der Stadt eine dauerhafte Lösung des Wasserproblems während der Sommermonate geschaffen. Als erste Fläche wird demnach eine städtische Wiesenfläche am Waldrand hinter der Revierförsterei als Ausweichparkplatz herangezogen; hier stehen rund 2.500 Quadratmeter zur Verfügung. Sollte dieser Ausweichparkplatz nicht ausreichen, ist eine dreieckige Fläche zwischen der Kreisstraße 200 und der Zufahrt zum Wald vor dem ehemaligen "Waldschlösschen" als Ausweichparkplatz vorgesehen. Schließlich kann auch noch auf eine Verbindungsschneise zwischen dem Waldfest-Platz der Freiwilligen Feuerwehr und der Fasaneriemauer zurückgegriffen werden, um diese beiderseits als Parkstreifen zu nutzen. Billigung fand im Magistrat auch die dauerhafte Wasserleitung zwischen einem Pumpenhaus am Tistra See und dem Wildpark.


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Natur- und Artenschutz – Meldungen

PR-Inside.com - 27. Sept. 2007
«Jane Goodall» der Schneeleoparden gestorben
Die als «Jane Goodall der Schneeleoparden» bekannt gewordene Tierschützerin Helen Elaine Freeman ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Freeman erlag am Donnerstag einem Lungenleiden, wie die von ihr gegründete Stiftung für Schneeleoparden in Seattle mitteilte. Um für den Schutz der gefährdeten Raubkatzen zu werben, reiste Freeman durch Asien, Europa und die USA und gründete 1981 die International Snow Leopard Trust.

derstandard.at - 28.09.2007
Schutz des seltenen Waldrinds Saola
In Vietnam wurden am Freitag entscheidende Maßnahmen beschlossen, damit das erst vor 15 Jahren entdeckte Saola, das seltene vietnamesische Waldrind, überleben kann, berichtete der WWF in einer Aussendung. Demnach wurden zwei neue Reservate für das Wildrind eingerichtet und ein Zehn-Punkte-Plan vereinbart. Darin wird die Schaffung eines fast 3000 Quadratkilometer großen Schutzgebietes festgelegt, das von der vietnamesischen Küste bis hin zur laotischen Grenze reicht. "Die Einrichtung dieses Schutzgebietes ist ein wichtiges Bollwerk für das Überleben der Saolas", freut sich Marc Groß, WWF-Koordinator aus Österreich vor Ort in Vietnam.

derstandard.at - 27.09.2007
"Jane Goodall der Schneeleoparden" gestorben
Die Tierschützerin Helen Elaine Freeman, als "Jane Goodall der Schneeleoparden" bekannt geworden, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Freeman erlag einem Lungenleiden, wie die von ihr gegründete Stiftung für Schneeleoparden in Seattle mitteilte. Ihr Interesse für Schneeleoparden war während der Arbeit im Woodland Park Zoo geweckt worden. Um für den Schutz der gefährdeten Raubkatzen zu werben, reiste Freeman durch Asien, Europa und die USA und gründete 1981 die "International Snow Leopard Trust", die größte Organisation, um die bedrohten Tiere in ihrem zentralasiatischen Lebensraum zu erhalten.

derstandard.at - 27.09.2007
Waldbrände zerstörten Naturschutzgebiete
Die Waldbrände, die Ende August in Griechenland wüteten, haben auf der Halbinsel Peloponnes sieben Naturschutzgebiete teilweise zerstört, geht aus einer Studie hervor, welche von der Naturschutzorganisation WWF am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach loderten auf der südgriechischen Halbinsel die Flammen auf einer Fläche von insgesamt 170.000 Hektar, davon gehörten 33.000 Hektar zum europäischen Schutzgebietsnetz "Natura 2000". ... Damit Flora und Fauna sich erholten sei ein Schutz der zerstörten Flächen unabdingbar, sagte Griechenlands WWF-Vorsitzender Dimitris Karavellas. "Villen und Ortschaften dürfen dort nicht wachsen", betonte er. Nach Ausbruch der Waldbrände hatte die Polizei vermutet, dass viele Feuer vorsätzlich gelegt wurden - mehr als 67 Menschen starben, mehr als 200.000 Hektar Land wurden zerstört.

NZZ Online - 29. Sept. 2007
Rettet Schwarzenegger Kaliforniens Kondore?
Als es Biologen im Juli gelang, den von einer Krankheit geschwächten kalifornischen Kondor mit der Nummer 245 im Naturschutzgebiet von Bitter Creek einzufangen, waren seine Tage gezählt. Er starb wenig später im Los Angeles Zoo. Eine Blutprobe bewies, dass er, wie schon 30 seiner Artgenossen in den letzten zehn Jahren, den Folgen einer Bleivergiftung erlegen war. Weil Kondore sich ausschliesslich von Aas ernähren, fressen sie auch die in der Wildbahn zurückgelassenen Eingeweide erlegter Tiere. Dabei wird ihnen die im Fleisch steckende Bleimunition, die die auf Kalzium angewiesenen Greifvögel möglicherweise mit Knochensplittern verwechseln, zum Verhängnis. Der nach wie vor fragile Kondorbestand dürfe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, sagt der Ornithologe Gary Langham vom Vogelschutzverband Audubon California. Die Organisation unterstützt deshalb gemeinsam mit andern Tierschutzverbänden eine Gesetzesvorlage, die den Jägern gewisser Regionen das Verwenden bleihaltiger Munition verbieten würde. Viele Waffenlobbyisten, darunter auch die einflussreiche National Rifle Association (NRA) und die Gun Owners of California, haben der Vorlage den Kampf angesagt. Munition aus Kupfer, einem Bleiersatz, sei teurer und eigne sich nicht für alle Schusswaffen, monieren die Jäger, viele von ihnen Schwarzeneggers republikanische Parteikollegen. Einmal mehr, so scheint es, wird der zum Zentristen mutierte Schwarzenegger abwägen müssen, welchen Frieden er sucht. Jenen mit seiner ursprünglichen Wählerbasis, die sich immer häufiger von «ihrem» Gouverneur im Stich gelassen fühlt, oder jenen mit sich selbst. Sean, ein Fünftklässler, der jüngst in der Schule einen Vortrag über das kalifornische Kondorprojekt hielt, ist davon überzeugt, dass der Gouverneur das Gesetz unterzeichnen wird. Der mächtige Vogel sei für Arnold ein Symbol staatsbürgerlichen Stolzes. Schwarzenegger hat angekündigt, seinen Entscheid im Oktober bekanntzugeben.

n-tv - 2. Okt. 2007
Ein Wolf erschossen Isegrim wieder heimisch
In der DDR hatten die scheuen Einwanderer aus dem Osten keine Chance. "Vor der Wende ist jeder Wolf erschossen worden, sobald er seinen Kopf über die Grenze steckte", sagt Gerd Schumann, Referatsleiter für Artenschutz im brandenburgischen Umweltministerium. Erst seit 1990 gebe es ernsthafte Bemühungen um den Schutz der Raubtiere. Heute fühlen sich Wölfe im Nordosten Sachsens und im Süden Brandenburgs wieder heimisch. Allein in der Lausitz gibt es vier Rudel. Doch während sich viele Umweltschützer freuen, sehen andere Menschen den Wild- und Schafbestand bedroht. Mindestens einer hat inzwischen zur Waffe gegriffen, angelegt und einen Wolf erschossen, bestätigte der Sprecher des Umweltministeriums. Getroffen hat es eine bereits am 15. August in der Rochauer Heide am Rande des Spreewaldes tot gefundene Wölfin. Bei der Obduktion im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin wurden Geschossteile gefunden.

Volksstimme - 2. Okt. 2007
Klaus-Dieter Krüger : Vogel des Jahres aktiv schützen NABU will ...
Der Turmfalke ist der Vogel des Jahres 2007. Daran erinnert der amtierende Vorsitzende des Regionalverbandes Burg des Naturschutzbundes ( NABU ), Klaus-Dieter Krüger. Der Verband will sich für den Erhalt und Lebensraum des geschickten und nützlichen Fliegers in der Region starkmachen.


spiegel.de - 27.09.2007
Delfine in der Ostsee gesichtet
Die Sichtung der Delfine sei eine kleine Sensation, sagte Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums, nach der Auswertung von Fotografien. Die Besatzung des Bundespolizeischiffs BP21 "Bredstedt" hatte die beiden Delfine am Sonntag zwischen Darßer Ort, dem nördlichsten Punkt der Halbinsel Darß, und Hiddensee abgelichtet. Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) ist normalerweise in wärmeren Gewässern zu Hause. Die Ausbreitung in nördlichere Gefilde hängt laut Benke wahrscheinlich mit der globalen Erwärmung der Meere zusammen. Letztmals wurden Delfine 2001 in der Ostsee gesichtet. Damals handelte es sich um eine Gruppe von fünf Exemplaren. Bei den nun beobachteten Tieren handelt es sich offenbar um eine Mutter mit ihrem Kalb. ... Solange es nicht zu kalt werde, hätten die Delfine, die eine dünnere Fettschicht als heimische Schweinswale besäßen, gute Überlebenschancen in der Ostsee. Aufgrund ihrer Echoortung seien die Chancen zudem groß, dass sie wieder aus der Ostsee herausfinden. Die Delfine ernähren sich von Fischen wie etwa Heringen. "Nicht die niedrigen Wassertemperaturen, sondern eher der Nahrungsmangel im Winter kann ihnen zum Verhängnis werden", sagte Benke.

derstandard.at - 28.09.2007
Überraschende Sichtung von Delfinen in der Ostsee
Als "kleine Sensation" wird die seit mehreren Jahren erstmalige Sichtung von Delfinen in der Ostsee vom Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, Harald Benke, gewertet. Die Besatzung eines Bundespolizeischiffes hatte die beiden Tiere am Sonntag zwischen Darßer Ort und Hiddensee fotografiert. Der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) ist normalerweise in wärmeren Gewässern zu Hause. Die Ausbreitung in nördlichere Gewässer hänge wahrscheinlich mit der globalen Erwärmung der Meere zusammen, vermutet Benke. Der Delfin lebt unter anderem im Mittelmeer und an der Nordwestküste Afrikas, wird allerdings gelegentlich auch in der Nordsee gesehen.

derstandard.at - 30.09.2007
Dem Mammut-Aussterben auf der Spur
Rückschlüsse, ob ein Klimawandel, hungrige Neandertaler oder etwas ganz anderes am Aussterben der Mammuts schuld waren, erhoffen sich Wissenschafter nun aus dem Fell der Dickhäuter. Haare seien eine exzellente Quelle für gut erhaltene DNA, erklärten Forscher in der Freitagsausgabe des amerikanischen Magazins "Science". Bisher wurden viele Versuche unternommen, DNA aus den Körpern gefrorener Tiere oder aus Haarwurzeln zu gewinnen, doch ist diese oft verunreinigt und unbrauchbar. "Es ist wichtig, den genetischen Aufbau eines Tieres zu verstehen, das kurz vor dem Aussterben stand", sagte Stephan Schuster, leitender Wissenschafter der Pennsylvania State University. Dort versucht man Beziehungen zwischen verschiedenen Gruppen von Tieren zu verstehen, vor allem solcher, die vom Aussterben bedroht sind. Dann könne man absehen, ob sie ein ähnliches Schicksal erwarte, sagte der Molekularbiologe. "Wir wollen die DNA von Exemplaren aus dem Museum entschlüsseln und so die Evolution der Arten nachvollziehen", sagte Schuster. Dafür kämen Exemplare aus den Sammlungen von Naturforschern wie Charles Darwin und Alexander von Humboldt infrage.


PR-Inside.com - 27. Sept. 2007
«Jane Goodall» der Schneeleoparden gestorben
Die als «Jane Goodall der Schneeleoparden» bekannt gewordene Tierschützerin Helen Elaine Freeman ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Freeman erlag am Donnerstag einem Lungenleiden, wie die von ihr gegründete Stiftung für Schneeleoparden in Seattle mitteilte. Um für den Schutz der gefährdeten Raubkatzen zu werben, reiste Freeman durch Asien, Europa und die USA und gründete 1981 die International Snow Leopard Trust.

Polizeinieuws - 1. Okt. 2007
«Happy End» für geschmuggelte Tiere
Kurz nach Mitternacht am Freitag, 28. September, haben französische Zöllner bei einer Kontrolle zwei artgeschützte Schildkröten entdeckt. Die entdeckten Landschildkröten (Testudo graeca) unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Ein Türke versuchte, die Tiere von der Türkei über die Schweiz und Frankreich nach Belgien zu schmuggeln. Die Schildkröten wurden durch die französischen Zollorgane beschlagnahmt und der Mann gebüsst. Weil der französische Zoll die Reptilien in der Nähe nicht für eine längere Zeit artgerecht unterbringen konnte, baten die Französischen Zöllner die Schweizer Grenzwächter um Unterstützung. Die Grenzwache informierte umgehend die Grenztierärztin in Basel. Diese ermöglichte es, dass die Tiere ein neues artgerechtes Zuhause in der Schweiz fanden.

dieneueepoche.com - 01.10.2007
Vom Aussterben bedrohte Schildkröten in Malaysia gestrandet
Etwa 50 stark vom Aussterben bedrohte Seeschildkröten aus Indonesien sind inmitten von Treibgut im Nordwesten Malaysias an Land gespült worden. Die Karettschildkröte kommt dort nicht vor. Angeschwemmte Wasser- und Shampooflaschen ließen den Schluss zu, dass die Tiere aus Indonesien stammten, sagte der Direktor der Fischereibehörde, Sani Mohammed Isa. Es sei möglich, dass die Tiere durch die von Erdbeben verstärkte Strömung dorthin getrieben wurden. ... Charakteristisch für die unter Artenschutz stehende Karettschildkröte ist ihr scharfer Schnabel. Sie wird wegen ihres Fleisches und Panzers gejagt.

derstandard.at - 27.09.2007
Tasmanien ruft zur Fuchsjagd auf
Tasmanien rüstet erneut zum Kampf gegen eine Invasion europäischer Füchse (Vulpes vulpes). Rund 43 Mio. Dollar (über 30 Mio. Euro) lässt sich das Land die Schlacht gegen die Eindringlinge kosten, berichtet BBC-Online. Ökologen befürchten nämlich, dass die Rotfüchse, die hier nicht heimisch sind, große Schäden an der heimischen Fauna anrichten können. Besonders lokal vorkommende Kleinsäugetiere und Vögel könnten den Füchsen schnell zum Opfer fallen. Die vor knapp einem Jahr ausgerufene millionenteure Jagd - in erster Linie der Einsatz von Giftködern - dürfte erfolglos gewesen sein. Die genaue Zahl der Füchse in Tasmanien ist unbekannt. Schätzungen der Regierung gehen von 50 bis 200 Tieren aus.

BirdLife

EuroBirdwatch07: Fascinating Bird Migration - 18.09.2007
Millions of migrating birds will be leaving Europe in the coming weeks, flying south to warmer regions. BirdLife International invites people in Europe to seize the opportunity to see this magnificent spectacle by taking part in EuroBirdwatch – a yearly event to explore the magic and beauty of these birds in the wild.
With Birdfair's help, Rimatara Lorikeets return to the Cook Islands - 27.09.2007
27 Rimatara Lorikeets Vini kuhlii have been released on the island of Atiu in the Cook Islands after an absence of almost two centuries.

PlanetArk


India's Tigers Need Miracle to Survive - 27.09.2007
India's dwindling tiger population will never recover and it will take a miracle to save those left from habitat destruction and poaching, a renowned expert said on Wednesday.
Ghanaian Dam Puts Hippos at Risk, Experts Warn - 27.09.2007
A $620-million dam in Ghana will force hundreds of hippos to leave their habitat on the Black Volta river and move upstream where they will come into conflict with farmers and may starve, conservationists warn.

ENN

Kit Fox Gets Some Protection, In California - 27.09.2007
The California Kit Fox will get a little more protection thanks to the efforts of a central California conservation group there. Wildlands, Inc. announced the approval of a second conservation bank in Merced County in 2007. The 684-acre Deadman Creek Conservation Bank will permanently preserve habitat of endangered and threatened species. Deadman Creek, the ninth preserve established by Wildlands since January 2006, was created to preserve and protect habitat of the endangered San Joaquin Kit Fox.
Endangered Species Act Protection Sought for American Pika : Global Warming Threatens Alpine 'Boulder Bunny' - 02.10.2007
he Center for Biological Diversity on October 1st filed a scientific petition with the U.S. Fish and Wildlife Service to protect the American pika under the federal Endangered Species Act due to threats from global warming. Rising temperatures caused by greenhouse gas pollution have led to dramatic losses of pika populations and could eliminate the species from large regions of the American West by the end of this century. More than a third of documented pika populations in the Great Basin mountains of Nevada and Oregon have already gone extinct.
Three rare bears dead in Italy, thought poisoned - 02.10.2007
Police in Italy were investigating on Tuesday whether someone deliberately poisoned three rare bears found dead in a national park, a crime the park head called "an act of barbarity." One of the dead animals was identified as "Bernardo," around 10-years-old, who was a familiar sight in the Abruzzo region where he would often scavenge for food from local farms and gardens. Another was thought to be his mate. "The disappearance of Bernardo and his mate represents an incalculable loss for the nature and the culture of the park," said Giuseppe Rossi, head of the National Park of Abruzzo, Lazio and Molise. "It's an act of barbarity not worthy of civilized people."
Brazil urges world support for Amazon - 03.10.2007
Brazil's environment minister said on Wednesday the international community was failing to honor pledges to help protect the Amazon and other tropical forests but that her government rejected specific deforestation targets.Marina Silva, a former rubber tapper and activist, said a 50 percent reduction in deforestation over the past two years showed Brazil's increased control mechanisms were working. Ensuring a long-term reduction by changing the economic development model of the Amazon required foreign help, Silva said in an interview at her office in Brasilia. "We don't want charity, it's a question of ethics of solidarity," said Silva, who defended the Amazon in the 1980s alongside legendary conservationist Chico Mendes.
Polar bear endangered status "likely" - 03.10.2007
An accelerating melt of Arctic sea ice is likely to make the polar bear officially "endangered" in the very near future, the head of a global wildlife conservation network said on Wednesday. "They're running out of ice to be on," said Julia Marton-Lefevre, the director general of the World Conservation Union (IUCN) which publishes an annual "Red List" of threatened species. The IUCN, grouping 83 states and hundreds of conservation organizations, currently lists the polar bear as "vulnerable". "It's likely to be increased to endangered... in the very near future, unfortunately," Marton-Lefevre told the Reuters Environment Summit of the giant Arctic carnivore that is an emblem of manmade global warming for conservationists.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

ZGAP, 20. September 2007
Bedrohte Arten ohne Lobby?
25 Jahre Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP)
Während die drohende Ausrottung von Berggorillas, Großen Pandas oder Java-Nashörnern bereits weiten Kreisen der naturinteressierten Bevölkerung bekannt ist, gibt es noch Tausende hochbedrohte Arten, deren Namen selbst Fachleuten kaum geläufig sind. Aufgrund fehlender Aufmerksamkeit starben in den letzten Jahren schon einige – auch große – Spezies unbeachtet von der Öffentlichkeit aus. Ziel der Zoologischen Gesellschaft ist daher die Erhaltung dieser wenig bekannten, hoch bedrohten Arten und der Schutz ihrer Lebensräume. Im September 2007 jährt sich die Gründung der ZGAP zum 25. Mal.
„Als wir vor 25 Jahren die ZGAP ins Leben riefen, wollten wir uns um vergessene bedrohte Arten kümmern, nicht nur um die Lieblingstiere des Naturschutzes“ erinnert sich der Vorsitzende und Gründungsmitglied Roland Wirth.
Die mittlerweile über 750 Vereinsmitglieder widmen sich mit Begeisterung und hohem ehrenamtlichen Engagement der Rettung hochbedrohter Tierarten. Über 172 Schutzprojekte hat die ZGAP finanziell gefördert oder selbst durchgeführt.
Zahlreichen Tierarten vom Nasenfrosch bis zur Borkenratte ginge es ohne die ZGAP-Aktivitäten heute entschieden schlechter. Es gäbe keine inzwischen gut etablierten Erhaltungszuchtprojekte für Prinz-Alfred-Hirsche, Visayas-Pustelschweine oder Gelbkopfkapuziner und keine nach wie vor einmalige Zuchtstation für kritisch bedrohte oder in Freiheit ausgerottete asiatische Schildkrötenarten, das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz in Münster. Mindestens eine Tierart, der Goldkopflangur, wäre ohne das von der ZGAP initiierte Schutzprojekt bereits seit einigen Jahren ausgerottet.
„Die ZGAP hat in den letzten Jahren wohl mehr obskure und vergessene Arten ins Schweinwerferlicht der Artenschutzszene gestellt und sich für ihre Erhaltung eingesetzt, als Irgendjemand sonst auf dem Planeten“ schätzt Dr. Nigel Collar von BirdLife International den Verdienst der ZGAP ein.
Trotz dieser Erfolge bleibt die Arbeit der Naturschutzorganisation wichtiger denn je: Die drohenden Gefahren des Klimawandels waren Fachleuten zwar schon im Gründungsjahr 1982 bekannt, doch erst jetzt dringt das Ausmaß der Bedrohung an die breite Öffentlichkeit. Eine Ausrottungskrise jagt die nächste: Millionen Geier in Südostasien verendeten durch Vergiftung durch das Medikament Diclofenac. Der rasante wirtschaftliche Aufschwung in Südostasien und die Nachfrage nach Produkten der traditionellen Medizin wurde praktisch über Nacht zur weltweit größten Bedrohung für zahlreiche Tiergruppen, darunter Schildkröten. Aktuell belegen die Amphibien die zweifelhafte Spitzenposition auf der „Ausrottungs-Hitliste“.
Weitere Informationen finden Sie unter www.zgap.de.


Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 26.09.2007
Adler Sigmar kommt nach Deutschland zurück / Seltener Greifvogel wurde auf Malta beschossen
Der Brandenburgische Schreiadler Sigmar, der am Sonntag auf dem Zug nach Afrika über Malta angeschossen wurde, wird morgen (Donnerstag) abend in Deutschland zurückerwartet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, geht es Sigmar, der zur Zeit in einer maltesischen Pflegestation untergebracht ist, nicht besonders gut. "Wenn er auf Malta bleibt, sind seine Überlebenschancen gering", berichtet Komiteepräsident Heinz Schwarze. Das Komitee hat deshalb in Zusammenarbeit mit der maltesischen Naturschutzbehörde MEPA, dem Landesumweltamt Brandenburg, dem Bundesamt für Naturschutz und der Fluggesellschaft Air Malta einen Rückflug für den seltenen Greifvogel organisiert. "Air Malta war sehr hilsbereit und hat sofort den kostenlosen Transport zugesagt", freut sich Schwarze. ... Sobald es Sigmar wieder besser geht, soll er zur Auswilderung in die Naturschutzstation Woblitz zurückkehren, wo er als Jungvogel aufgezogen wurde.

NABU - 27.09.2007
NABU und LBV stellen Vogel des Jahres 2008 vor
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, jedes Jahr küren der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), eine Vogelart zum "Vogel des Jahres". Seit 1971 wirbt der Jahresvogel für konkreten Arten- und Naturschutz. Auch mit dem "Vogel des Jahres 2008" wollen wir diese Ziele verfolgen und auf wichtige naturschutzpolitische Aufgaben aufmerksam machen. Der Jahresvogel hat viele Nachahmer gefunden. Doch als Erster und Klassiker unter den mittlerweile zahlreichen "Naturobjekten" des Jahres besitzt er nach wie vor eine große Fangemeinde. Wir möchten Ihnen den "Vogel des Jahres 2008" auf einer Pressekonferenz in der neuen NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen. Welche Vogelart den diesjährigen Turmfalken im kommenden Jahr ablösen wird, soll bis dahin unser Geheimnis bleiben. Doch soviel sei verraten: Der Vogel des Jahres 2008 ist ein scheuer, dafür aber populärer Vogel. Die meisten Menschen kennen seinen Namen von Kindheit an.

WWF World Wide Fund For Nature - 28.09.2007
Deutschland blockiert Plan gegen Todeszonen. Ostseeschutz: WWF fordert deutsche Zustimmung zum "Minimalkonsens"
70.000 Quadratkilometer Ostsee haben sich wegen Sauerstoffmangels bereits in Todeszonen verwandelt. Ausgerechnet die Bundesregierung und das Land Mecklenburg-Vorpommern blockieren jetzt einen Plan, der das dramatische Ostseesterben abmildern soll. "Deutschland wird zum Totengräber der Ostsee. Die Haltung der Landwirtschaftsminister des Bundes und Mecklenburg-Vorpommerns, Horst Seehofer und Till Backhaus, ist ein Skandal", kritisiert Jochen Lamp, Leiter des WWF-Büros in Stralsund. Hintergrund: Deutschland weigert sich, verbindliche Quoten für die Einleitung von Nährstoffen in das Baltische Meer zu akzeptieren. Damit steht der seit zwei Jahren von den Anrainerländern verhandelte Ostsee-Rettungsplan vor dem Scheitern. ... Die Nährstoffe Phosphor und Stickstoff gelangen vor allem aus der Landwirtschaft in die Ostsee. Sie verursachen massive Algenblüten. Die absterbenden Algen führen zu einem chronischen Sauerstoffmangel, der bereits ein Sechstel des Meeresbodens in tote Zonen verwandelt hat. ... Die Nähstoffbelastung der Ostsee ist laut WWF heute vier bis acht Mal höher als vor einhundert Jahren. "Die jetzt diskutierte Nährstoffquote ist nur ein Minimalkonsens. Damit die Ostsee nicht erstickt, brauchen wir eine schnellere und drastischere Reduktion der Überdüngung. Doch selbst diesen ersten Schritt will Deutschland blockieren.

Paddy Power plc - 01.10.2007
Schon bald keine Cross-River-Gorillas mehr? / Paddy Power macht auf ungewöhnliche Weise auf die Problematik der bedrohten Tierarten aufmerksam.
Trauriges Thema, wichtiger Anlass: Immer wieder wird von Tierschutzorganisationen vor dem Verschwinden ganzer Tierarten gewarnt. Anlass für Paddy Power, auf ungewöhnliche Weise auf die Problematik aufmerksam zu machen: Paddy Power hat anhand der Einschätzungen verschiedener Tierschutzorganisationen Quoten dafür entwickelt, welche Tierart als nächste aussterben könnte. "Dies ist unsere Art, Alarm zu schlagen. Die Quoten sind teilweise leider erschreckend niedrig. Es kommt uns nicht darauf an, dass tatsächlich Einsätze platziert werden, sondern vielmehr darauf, dass die Brisanz der Situation deutlich wird", so Oliver Seuser, Sprecher von Paddy Power. Laut Quoten sieht Paddy Power am wenigsten Hoffnung für den chinesischen Flussdelfin, der schon einmal als ausgestorben galt: Dieser Tatsache wird mit einer Quote von 1,50 Rechnung getragen. Auch für den Cross-River-Gorilla sieht es mit einer Quote von 9,00 nicht gut aus. Doch ebenso sind Tiere betroffen, die nicht im Fokus der Medien stehen. So zum Beispiel die Madagaskar-Moorente. Mit einer Quote von 7,00 und nur noch wenigen lebenden Vertretern wird sie vielleicht schon auf der Liste der Ausgestorbenen Tierarten stehen.


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Circus

Kleine Zeitung - 1. Okt. 2007
Kamele irrten in Klagenfurt umher
War der Zirkusausbruch der Kamele ein Sabotageakt von Türschützern oder ein Werbegag von findigen PR-Spezialisten? In der Nacht auf Montag brannten fünf Kamele des Zirkus Berlin in Klagenfurt durch und spazierten durch die Sterneck- und die Koschatstraße. Die Polizei rückte aus, Zirkusmitarbeiter konnten die exotischen Tiere unversehrt in ihr Gehege zurückbringen. Der Zirkusdirektor, Adolf Lauenburger, vermutet radikale Tierschützer hinter der Aktion. Sie hätten den elektrischen Zaun des Geheges aufgeschnitten. Vor fast genau zwei Jahren spielte sich das selbe ab als der Zirkus Berlin in Klagenfurt gastierte. Lauenburger vermutete auch damals, dass es Tierschützer waren, die den Zaun beschädigt hatten. Egal, ob Tierschützer oder findige PR-Spezialisten dahinter stecken: Die Werbetrommel wurde auch heuer kräftig gerührt. Sehr praktisch, ausgerechnet zwei Tage vor der Premiere.

Frankenpost - 2. Okt. 2007
CIRCUS KRONE IN HOF
Zwischen Schneiderei und Müllabfuhr – Hunderte arbeiten und leben im Unternehmen Zirkus. In der Schule pauken am Vormittag bis zu fünf Kinder Mathe und Deutsch, der Herrenschneider bessert Kleidungsstücke aus, und ein Stückchen weiter dringt der Duft von Spaghetti Bolognese aus der Küche.

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Neue Veröffentlichungen

Kritische Ökologie Nr. 69 Bd. 22[2] Herbst 2007
Auch Nashörner gehören allen Menschen! Gelingt es, eine Kulturschande abzuwenden?
Biosprit - ein [weiteres] Kapitel zum Thema:
Panafrikanische Union zur Förderung von Agrartreibstoffen
Nachdenkliches anlässlich von Grenzwerten, Lebensmittelskandalen und dem letzten Erscheinen der VETO Zeitschrift der AGKT
Nachdenkliches, Kritisches,Politisches, Ökologisches auf 36 Seiten 100% Umweltschutzpapier und 100% Sonnen- bzw. naturstrom
Einzelheft:EUR 6,- [inkl. Versand innerhalb D]
Information und Bestellung: redaktion@kritische-oekologie.de


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Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Veranstaltungen

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html

8. - 13. Oktober 2007 - 6th International Zoo Marketing Conference, Pretoria
Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter www.zoo.ac.za/izmc/index.html.

11. Tagung der Europäischen Zooförderer in München
Vom 11.-14. Oktober treffen sich die deutschsprachigen Zoofördervereine in München. Generalthema wird die "Rolle der Zoofördervereine im 21. Jahrhundert" sein. Neben Fachreferenten zu Fördererfragen und Artenschutz wird Professor Julian Nida-Rümelin, Bundesstaatsminister a.D., ein Leitreferat zum Thema "Zukunft des Ehrenamtes" halten. Das Programm finden Sie unter www.europaeische.zoofoerderer.de. Es werden noch Anmeldungen von offiziellen Vertretern von Zoo- und Tiergartenförderern entgegengenommen. Kontakt: Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., Sven Thanheiser, 089-99 88 88 80, info@tierparkfreunde.de.

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.


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Ausstellungen

Schlangen und Drachen. Kunst und Natur
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig & Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
11. Oktober 2007 - 27. Januar 2008
Herzog Anton Ulrich-Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum nehmen sich eines außergewöhnlichen Themas an. Das Herzog Anton Ulrich-Museum präsentiert die Tiere bzw. Fabelwesen auf mannigfaltigen Kunstwerken aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen dieser Erde. Das Staatliche Naturhistorische Museum stellt das Thema aus naturwissenschaftlich-zoologischer Sicht vor: Neben Schlangenpräparaten sind eingelegte Schlangen, Skelette und auch lebende Tiere zu sehen. Die faszinierende Vielfalt der Schlangenarten zeigt, wie die Evolution ein Erfolgsmodell an unterschiedliche Lebensräume anpasst.

Museum der Stadt Lichtenstein
Bären in der Kunst und Fotografie

Grafiken, Fotos und Kinderzeichnun-gen von Bären sind in der aktuellen Sonderausstellung im Museum der Stadt Lichtenstein in der Ernst-Thälmann-Str. 29 zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einer Sammlung von Tiergrafiken aus dem Nachlass von Prof. Dr. Karl Max Schneider. Es werden Arbeiten von Max Klinger, Rolf Möller, Walter Klemm, Rudolph Schnabel, Heinz Rammelt u.a. präsentiert. Die Fotos stammen ebenfalls aus dem Nachlass und zeigen Braunbären, Eisbären, Maleienbären, Bambusbären, Lippenbären und junge Bären bei der Aufzucht und beim ausgelassenen Spiel im ehemaligen Tierkindergarten des Leipziger Zoos. Ergänzt werden die Grafiken und Fotos von Schülerar-beiten der 6. Klassen (Schul-jahr 06/07) des Lichtensteiner Gymnasiums „Prof. Dr. Max Schneider“. Die Ausstellung kann noch bis zum 14. Oktober besichtigt werden jeweils von Dienstag bis Freitag zwischen 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen zwischen 13.00 und 18.00 Uhr.

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Quotenmeter
Das Erste startet eine weitere Zoo-Doku
Inzwischen gibt es so viele Zoo-Dokus im deutschen Fernsehen, dass es schwierig wird, sich alle Titel zu behalten. Ab dem 22. November 2007 soll nun noch eine weitere Reihe dazukommen. Radio Bremen liefert von diesem tag an Zoogeschichten von der Küste. Mit «Seehund, Puma & Co.» werden die täglichen Doku-Soaps damit um eine weitere norddeutsche Farbe und neue Schauplätze ergänzt. Der Zoo am Meer in Bremerhaven, der Tierpark Jaderberg und die Seehund-Aufzuchtstation in Friedrichskoog sind die Orte der neuen Geschichten. Autor und Produzent Volkmar Strüßmann ("planet5tv") hat dort zwischen Mai 2007 und September 2007 insgesamt 25 Episoden gedreht.

Markenpost.de - 1. Okt. 2007
ARD sendet Doku-Soap mit norddeutschen Zoogeschichten
Tiergeschichten aus norddeutschen Zoos wird die ARD-Doku-Reihe «Seehund, Puma & Co.» fortgesetzt. Ab 22. November (16.10 Uhr) strahlt das Erste täglich die 25-teilige Serie aus, wie der Sender am Montag in München mitteilte. In den jeweils 50 Minuten geht es um die Arbeit der Pfleger und das Leben ihrer Schützlinge. Die Folgen wurden Mitte des Jahres im Zoo am Meer in Bremerhaven, im Tierpark Jaderberg und der Seehund-Aufzuchtstation in Friedrichskoog von Radio Bremen gedreht.


Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 29. September besuchte Prometheus den Tierpark Göppingen.


Wochentägliche Doku-Soaps mit Zoos:

10:05 BR, Eisbär, Affe & Co. (Wilhelma Stuttgart, Wh)

11.10 SWR, Weiches Fell und scharfe Krallen (Wh)
12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh)
14:00 VOX Wildes Kinderzimmer
14:15 ZDF SOS Tierbabys (Neu)
15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (Zoo Duisburg, neue Folgen - Staffel 3)
16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co. (Allwetterzoo Münster, neue Folgen - Staffel 2)
17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Safaripark Stukenbrock
17:05 Uhr RBB, Elefant, Tiger & Co. (Zoo Leipzig, Wh)
17:10 NDR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh)
17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)


Festival sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher gesendeten Folgen sind z.T. online verfügbar.

Einzelsendungen:

Do, 04.10.2007, 21:30 3sat, Der Fluss der kleinen Elefanten - Kinabatangan
Fr, 05.10.2007, 14:15 HR, Ein Walhai in Taiwan: Fang für Pingtong-Aquarium
Fr, 05.10.2007, 14:50 SWR, Bunte Wüste Westaustralien
Fr, 05.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 05.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 05.10.2007, 16:50 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 05.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 05.10.2007, 21:00 RBB, Die Rückkehr der Könige (Königsgeparde)
Fr, 05.10.2007, 21:00 WDR, Wilde Eifel
Sa, 06.10.2007, 13:30 NDR, Elefant, Tiger & Co.
Sa, 06.10.2007, 18:20 WDR, Hier und heute, Elefanten-Babys im Kölner Zoo
So, 07.10.2007, 07:15 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co.
So, 07.10.2007, 09:05 VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Stuttgarter Wilhelma
So, 07.10.2007, 13:00 MDR, Leoparden in Sibirien (gemeint sind Amurleoparden)
So, 07.10.2007, 13:15 ZDF, ZDF.Umwelt, Live aus dem Grugapark in Essen
So, 07.10.2007, 17:00 3sat, Die Affenbande vom Amazonas
So, 07.10.2007, 17:30 3sat, Der australische Dachs (Wombat)
So, 07.10.2007, 20:15 3sat, Blaue Donau - Schwarzes Meer (Donaudelta)
Mo, 08.10.2007, 11:30 NDR, Tropenwelt Karibik (1), Sturm im Paradies
Mo, 08.10.2007, 14:15 HR, Wanderherden und Zugvögel
Di, 09.10.2007, 11:30 NDR, Tropenwelt Karibik (2) Zwischen Panama und Mexiko
Di, 09.10.2007, 14:30 MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Fischotter
Di, 09.10.2007, 20:15 RBB, Geheimnisvolle Orte, Die Geschichte des Berliner Zoos
Di, 09.10.2007, 20:15 WDR, Der Rothirsch
Mi, 10.10.2007, 11:15 WDR, Hier und heute, Elefanten-Babys im Kölner Zoo
Mi, 10.10.2007, 11:30 NDR, Tropenparadies Kuba
Mi, 10.10.2007, 20:15 NDR, Yellowstone - Bären, Bisons, Wölfe
Do, 11.10.2007, 14:15 HR, Kanarische Inseln
Do, 11.10.2007, 19:00 ARTE, Das Schnabeltier
Fr, 12.10.2007, 11:30 NDR, Die Lagune der Delfine
Fr, 12.10.2007, 14:15 HR, Das Geheimnis der Baggerseen
Fr, 12.10.2007, 19:00 BR alpha, An den Ufern der Save
Fr, 12.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 12.10.2007, 20:15 NDR, Landschaften des Nordens, Die Halbinsel Darß-Zingst
Fr, 12.10.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. - Spezial, Tierärzte in Zoo und Tierpark (Berlin)
Fr, 12.10.2007, 21:00 RBB, Von Silberreihern und Sandbienen
Fr, 12.10.2007, 21:00 WDR, Wilder Teutoburger Wald

Dokusoap-Übersicht:

"
Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen ab 17:05 Uhr im RBB sowie montags Wh der aktuellen Folge 16:35 im MDR
"
Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 15:10 Uhr im SWR, wochentäglich 10:05 im BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen wochentäglich 17:10 im NDR
"
Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird wochentäglich um 17:10 im HR, jeweils freitags 20:15 und sonntags vormittags (Specials) im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"
Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Neue Folgen wochentäglich 16:10 in der ARD, alte Folgen samstags gegen 15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Tierisch Kölsch" aus Köln: vereinzelt im ZDF-Info-Kanal
"Ruhrpottschnauzen" aus Duisburg: täglich 15:15 im ZDF, Wh an Folgetag im ZDF-Dokukanal
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR). Wh. im SWR wochentäglich um 11:10 Uhr
"Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt danach
"S.O.S. Tierbabys", wochentäglich 14:15 im ZDF - vereinzelte Mini-Zoo-Schnipsel

Geplant:
"Seehund, Puma & Co." (Zoo am Meer Bremerhaven, Jaderpark Jederberg, Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch, Ruhrpottschnauzen sowie Giraffe, Erdmännchen und Co.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Es ist zum Mäusemelken

Mir fehlt momentan ein bißchen die Muße mich über Zoothemen zu echauffieren – andere grauselige Dinge versperren mir den Blick und wenn ich nun hier an dieser Stelle ganz beiläufig ein Wort fallen lasse, könnte ich schwören, daß dieses auch bei einigen von Ihnen, liebe Leser, zumindest ein leichtes Zucken oder einen kalten Schauer auslöst. Dieses Wort lautet: Lehrer!
Bei mir erzielt es mittlerweile eine Reaktion, die einem Tobsuchtsanfall durchaus nicht unähnlich ist. Als praktizierender Vater eines jetzt Siebenjährigen beschloß ich letztes Jahr bei Beginn seiner Schullaufbahn, alle Vorurteile gegenüber diesem Berufsstand tief zu begraben. Innerhalb kürzester Zeit wurde aber alles, was ich jemals an Vorurteilen besaß, spielend von der Realität überflügelt. Hätte nicht schon Lotte Kühn, alias Gerlinde Unverzagt, das Lehrerhasser-Buch geschrieben, jetzt täte ich es!
Natürlich gibt es gute Lehrer aber wann immer Berufsvertreter welcher Zunft auch immer, einen miesen Job machen und sich zu ihrer Rechtfertigung Kollegen hinzuziehen, die genauso dämlich sind wie sie selbst und sie sich dann gegenseitig in der angeblichen Korrektheit ihres völlig inkompetenten Verhaltens bestätigen, dann kann ich nur noch ...

STOP - jetzt ist der Punkt gekommen, die Notbremse zu ziehen und doch wieder umzuschwenken, auf die Zoowelt und all die schönen Dinge, die dort so passieren: Knuts Geld z.B. wurde in die Aufstockung der Marketingabteilung gesteckt... oh ... ich glaube, ich lasse es für heute lieber ...

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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