E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 389 vom 27. September 2007

Liebe Leser,

heute, beim Aufarbeiten meiner Post und Zusammenstellen dieser Ausgabe, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, nebenbei vom Fernsehen mit Doku-Soaps berieselt zu werden. Man muß ja wissen, was in den Medien so los ist. Dank des Neustarts zweier weiterer Serien kann man mittlerweile ab etwa 11 Uhr durchgehend bis 18 Uhr Alles oder auch Nichts über Zoos erfahren und muß sich teilweise sogar zwischen zwei oder gar drei Sendungen entscheiden. Ich kann mir ja kaum vorstellen, daß Elefantenfußpflege oder Futterfischvorbereitung nur dadurch noch interessanter werden, indem man sie in der dritten Staffel oder im zehnten Zoo nochmals dreht. Immerhin, ich habe ein neues Verb gelernt, "herausbeachen": das können nämlich Delphine. Und in manchen Zoos herrscht gleichzeitig Sommer und Winter; je nach Szene hängen Blätter an den Bäumen oder nicht... Die Einschaltquoten scheinen noch zu stimmen.

Einige Sorge bereitet mir aber das Umfeld der Zoo-Szenen. Manche dieser Sendungen zerschnipseln Tiergeschichten jeglicher Art zu einem recht unverdaulichen Salat aus 2-Minuten-Häppchen. Da dehnt sich selbst die Schlupfhilfe für ein Papageienküken auf dramatische vier Einstellungen.
Selbst Institutionen mit wissenschaftlichem Anspruch lassen sich in diesen Sendungen oft allzusehr auf das Niveau von Circus und Schaustellern herabziehen. Das Inhaltliche scheint niemand zu kontrollieren, bis dann Privatleute beim Kauf von Waschbären für den eigenen Garten, Schimpansen- und andere Filmdressuren oder die tolle Flaschenaufzucht eines "weißen Tigers" ohne jeden Fachkommentar neben "echten" Zoo-Geschichten stehen. Für die Zuschauer ist das nicht mehr unterscheidbar. Vielleicht lohnt es sich, mal darüber nachzudenken, ob es über kurzfristige Aufmerksamkeit hinaus nicht längerfristig sogar schädlich für Zoos sein könnte, wenn sie nur noch mit Handaufzuchten aller Art in Verbindung gebracht werden, direkt neben dubiosen Tierflüsterern und herzzerreißend-aufgebauschten Tierschutzgeschichten erscheinen oder sogar Tiere an irgendwelche Unterhaltungsshows verleihen. Das kann wohl kaum das Bild sein, das ein Zoo von sich vermitteln möchte?

Fachwissen darf man weder beim Publikum noch bei den Redaktionen voraussetzen, wie ein weiteres Beispiel heute zeigte: Da hat doch die Stiftung Warentest Schulbücher getestet und schwere Fehler bei Bio-Büchern festgestellt. Das wundert zwar nicht wirklich, nur: wer hat die Tester getestet? So wurde lauthals mokiert, daß ein Buch bei
einer Nahrungskette den Uhu fälschlich über dem Fuchs stelle. Hier muß leider den Testern eine schlechte Note gegeben werden, denn daß Uhus nicht nur Jungfüchse, sondern vereinzelt sogar Rehkitze erbeuten können, ist belegt und nachlesbar. Auf der Warentest-Website wurde es relativiert - die Redaktionen der Zeitungen und des Fernsehens bis hin zur Tagesschau, die das Fehlurteil unhinterfragt, teilweise höhnisch, übernahmen, sind doppelt hereingefallen.

Dirk Petzold


Bereits Anfang des Monats starb im Zoo Dortmund die 1979 geborene und damit älteste Tapirdame "Clara", wie heute bekanntgegeben wurde. Das Bild zeigt sie im April, als sie von einem Dutzend Hände einer Zoo-AG-Exkursion "niedergestreichelt" wurde.


Zoos – Meldungen

RP Online - 21. Sept. 2007
Elefanten – Wohin?
Heiß diskutiert haben gestern die Teilnehmer der Mobilen Redaktion der RP. Vor dem Elefantengehege trafen sich Politiker, Zoobesucher und Mitglieder der Zoofreunde. Krefeld sollte weiter Elefanten halten. Die Frage ist nur wie? Dr. Wolfgang Dreßen (Zoodirektor): „Die Anlage der Elefanten ist auf keinen Fall akzeptabel. Dazu zählt die Haltung im Haus, dazu zählen aber auch die Bade- und Sandbecken und das unzureichende soziale Umfeld, da wir zur Zeit nur drei Kühe halten. Dabei muss man allerdings beachten, dass wir uns innerhalb der vorgegeben Richtlinien des Erhaltungszuchtprogramms bewegen und auch auf unsere Finanzen im Betrieb achten müssen. Man kann also nicht nur schwarz und weiß malen.“

RP Online - 25. Sept. 2007
Mehr Platz für graue Riesen?
Eine Antwort auf die Elefanten-Frage ist in Sicht. Nach der Mobilen Redaktion der RP spricht sich die SPD für einen zügigen Umbau der Anlage aus. Auch Joachim C. Heitmann (FDP) möchte schnell handeln. Rhena, Mumptas Mahal und Yheetoo sollen nicht länger an Ketten stehen. In diesem Punkt sind sich die Aufsichtsratsmitglieder der gemeinnützigen Zoo GmbH einig. Wichtig ist den Vertretern von CDU, SPD und FDP aber auch, dass die Elefantenhaltung in Krefeld Zukunft hat. „Wir müssen das Gehege zeitnah artgerecht gestaltet“, fordern die SPD-Ratsherren Klaus Kokol und Hans Butzen. Nach der Diskussion am Stand der Mobilen Redaktion der RP überlegten sie sich deshalb drei Alternativen, wie ein Umbau zu finanzieren sein könnte. Eine Möglichkeit ist es ihrer Ansicht nach, die Erweiterung des Elefantengeheges vorzuziehen. Im Investitionsplan des Zoos für 2007 bis 2011 steht sie derzeit unter „momentan nicht finanzierte Objekte“. „Wir könnten die Sanierung des Bauernhauses, das Forscherhaus und die Umgestaltung des Eingangsbereichs verschieben“, schlägt Hans Butzen vor. Die Ausgaben für den Wirtschaftshof könnten auf 1 200 000 Millionen Euro begrenzt werden. Bereits 2008 wäre laut Butzen ein Umbau des Elefantengeheges über den Weg hinaus in Richtung Afrikawiese möglich. Als zweite Alternative schlagen die SPD-Aufsichtsratsmitglieder vor, die Erweiterung der Anlage durch einen Investor und auf Basis eines Leasingvertrages zu finanzieren. Ebenso sei es aber auch möglich, eine Spendenaktion zu initiieren. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen erarbeitet zurzeit einen neuen Investitionsplan, den er in der Dezembersitzung dem Aufsichtsrat vorstellen möchte.

Der Bund - 25. Sept. 2007
Schildgers Rat bleibt gefragt
Der Berner Tierparkdirektor hat sein Beratermandat am Zoo Frankfurt bis Ende Jahr verlängert. Entgegen zeitweiliger Gerüchte bleibt er dem Berner Tierpark jedoch treu. Die Gerüchte über den Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli rissen in diesem Sommer nicht ab. In einer Kleinen Anfrage will die SVP vom Gemeinderat genaue Auskunft über Umfang und Honorierung von Schildgers Engagement in der Mainmetropole. Sie beruft sich dabei unter anderem auf einen Bericht im deutschen Magazin «Focus», in welchem von einem Tageshonorar von 2000 Euro die Rede war. Schildger verweist in Sachen Honorar auf die Antwort des Gemeinderates, die für eine der ersten Stadtratssitzungen nach den Herbstferien erwartet wird. Der Berner Tierparkdirektor hat mittlerweile einen Evaluationsbericht abgeliefert und die Überprüfung der Strukturen abgeschlossen. In den nächsten drei Monaten sei er noch an der Entwicklung der strategischen Planung und bei der Auswahl des neuen Zoodirektors beteiligt. Die Belastung bis Ende Dezember werde «weniger als einen Tag pro Woche» betragen, erklärt Schildger. Er reise mit dem Zug in die Mainmetropole. Schildger hat beim Tierpark Dählhölzli eine 90-Prozent-Stelle. Für das Mandat in Frankfurt gibt er Freizeit, Überzeitguthaben und Ferientage her.

Freizeit Ratgeber - 25. Sept. 2007
Neuer Rekord im Erlebnis-Zoo Hannover: Gestern kam der millionste ...
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist auf Erfolskurs! Bereits gestern, am 24. September, konnte dort der millionste Besucher in diesem Jahr begrüßt werden – so früh wie noch nie seit Bestehen des Zoos! Mit Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Andrea Kiehne (40) aus Bremen war mit Patenkind Sarah (5) und deren Eltern Meike und Mark Neunast aus Kreiensen bei schönstem Herbstwetter in den Zoo gekommen. „In 2006 hatten wir den millionsten Besucher am 3. Oktober begrüßt – und das war schon sehr früh!“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens über den neuen Rekord.

20min.ch - 23. Sept. 2007
Verhilft Wetter dem Zolli zu neuem Besucherrekord?
Den Zoo haben in diesem Jahr bereits fünf bis zehn Prozent mehr Personen als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr besucht. Das Erstaunliche daran: 2006 hatte der Zolli mit 1,53 Millionen Personen den bisherigen Höchstwert aufgestellt. «Wir steuern auf einen neuen Rekord zu», freut sich Zollisprecherin Tanja Dietrich. Als Grund sieht sie das Wetter, etwa weil in letzter Zeit am Wochenende stets die Sonne schien. Zudem war der Sommer nicht so schön. Zudem würden die neuen Anlagen Besucher anziehen.

mallorca.de - 25. Sept. 2007
Bisher 180.000 Besucher im »Palma Aquarium«
Seit der Eröffnung des »Palma Aquarium« am 8. Juni sind mehr als 180.000 Besucher gekommen. Finanzdirektor Bartomeu Soler rechnet bis Ende des Jahres mit einer Besucherzahl von insgesamt 300.000. Das Palma Aquarium zeigt rund 700 Arten von Meeresbewohnern und hat das größte Haifischbecken Europas.




Planung und Bau

Echo-online - 21. Sept. 2007
Wärmender Luxus für Adams Sippe
Auf der einen Seite errichtet die Stadt eine neue Anlage für die Riesenschildkröten, auf der anderen gestalten die Vivariumsmitarbeiter in Eigenregie eine Flusslandschaft für die Nasenbären, die neuesten Bewohner im Darmstädter Tierpark. Rund 60 000 Euro investiert die Stadt Darmstadt in das künftige Schildkröten-Zuhause, dessen Eisenträger bereits aus der Baugrube emporwachsen. In zwei Wochen soll Richtfest sein, im Frühjahr werden die Tiere ihr neues Domizil beziehen. Derzeit sind sie im Winterquartier hinter den Kulissen bei den Binturongs (Schleichkatzen) untergebracht. Gut doppelt so groß wie bisher wird das neue Gehege im Zentrum des Vivariums, zwischen Fenneks und Flamingos gelegen. Bambusgedecktes Vordach, Fußbodenheizung unten, Wärmelampen oben sollen es den kälteempfindlichen Tiere gemütlich machen. Eine Zwei-Meter-Schiebetür lässt ihnen die Wahl zwischen draußen und drinnen. Auch der Außenbereich ist kräftig gewachsen, von früher knapp 60 auf nochmals 80 Quadratmeter. Vivariumsleiter Thomas Becker hofft, dass das Gebäude samt Dach und Fenstern fertig ist, bevor es kalt wird. Besucher können künftig über einen leichten Hügel auf eine Brücke spazieren, um das Schildkrötenleben aus erhöhter Warte zu verfolgen. Auf der gegenüber liegenden Seite schirmen großzügige Glasfronten die Tiere ab, leicht schräg gestellt, um Lichtreflexionen beim Beobachten zu vermeiden. Auch für die Nasenbären soll der Maschendrahtzaun bald fallen. Die Neulinge gehören erst seit Sommer zur Tierfamilie des Vivariums. Derzeit sind sie behelfsweise in einem alten, zur Lichtwiese gelegenen Gebäude untergebracht, das eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.

Kanal8 - 25. Sept. 2007
Probelauf für Ulmer Donau-Aquarium
Im Ulmer Aquarium laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen Donau-Aquariums. Das Becken wird derzeit geflutet, wenn es morgen gefüllt ist, zeigt sich, ob es dicht ist. 300 Tausend Liter Wasser haben in dem Wassertank Platz. Die Besucher können das Donau-Aquarium in einem Tunnel durchqueren. Die Eröffnung des 1,3 Millionen-Euro-Projekts soll um die Jahreswende sein.

Zoo set to unveil haven for amphibians, reptiles
The Fort Worth Zoo will break ground next week on an $18 million building that's intended to help save the world's endangered amphibians and reptiles.
The mission of the new Museum of Living Art, or MOLA, will be showcased during the groundbreaking 10 a.m. Monday at the zoo's Administration Building.
Mayor Mike Moncrief will join Michael Fouraker, the zoo's executive director, to unveil a model of the 30,000-square-foot herpetarium that will house 165 amphibian and reptile species. Zoo officials say a global crisis threatens to kill off nearly a third of the world's amphibians in the next 10 years. The crisis is largely the result of fungal diseases associated with climate change, they say.




Aktionen

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 20. Sept. 2007
Freier Zoo-Eintritt für alle "Knuts"
Namensvetter des Eisbären Knut erhalten an diesem Sonntag im Berliner Zoo freien Eintritt. Bei dem Thementag vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) müssten alle "Knuts" am Eingang lediglich ihren Personalausweis vorzeigen, teilte eine Sprecherin des Berliner Zoos am Donnerstag mit. Einer der Höepunke des rbb-Zootages ist die Aktion "Knut trifft Knut": Um 15.00 Uhr werden alle Knuts mit ihren Familien zum Freigehege des Bären gebeten. Dort wird es ein Gruppenfoto mt Eisbär Knut geben. Neben Live-Schaltungen aus dem Zoo präsentiert das rbb Fernsehen von 10.55 Uhr bis 23.00 Uhr zahlreiche beliebte Dokumentationen rund um den Zoo Berlin.

lifepr.de - 20. Sept. 2007
Zoo Berlin lädt am 23. September 2007 zum großen rbb Zootag
Am 23. September 2007 präsentiert der rbb seinen Zuschauern einen Thementag rund um den Zoo Berlin und seine tierischen Attraktionen. Los geht’s ab 9.00 Uhr, wenn die Kassen am Löwen- und Elefantentor ihre Türen öffnen. Dann sollten alle Berliner und Berlin-Besucher mit dem Namen „Knut“ ihren Personalausweis gezückt halten: Für sie gibt es freien Eintritt in den Hauptstadtzoo. Höhepunkte sind sicherlich die Tierpräsentationen mit Zoo-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz, die um 13.00 auf der Zoobühne am Restaurant stattfinden, sowie das Musikprogramm bis 17:00 Uhr. Übertragen wird dieser ganz besondere Zootag auch auf den Bildschirm.

Leipziger Internet-Zeitung - 21. Sept. 2007
Tierpfleger-Tage im Zoo: Einmal sehen, was hinter den Volieren ...
Am 22. und 23. September öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr seine Wirtschaftstore und ermöglicht jedem interessierten Zoobesucher den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen. „Mit den Zoo-Aktionstagen möchten wir unseren Gästen einen Einblick in das Zooleben fernab der Besucherwege bieten und ihnen die Arbeit der Tierpfleger näherbringen", sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Im Aquarium finden neben den stündlichen Führungen in die rückwärtigen Bereiche ein Zierfischverkauf und um 14 Uhr ein Tierpflegertauchgang im Haifisch-Rundbecken statt. Auf dem Wirtschaftshof des Zoos basteln die Lehrlinge zusammen mit den Zoobesuchern Beschäftigungsfutter für die Tiere und es werden Kurzführungen in den Futtertrakt angeboten.

Freizeit Ratgeber - 21. Sept. 2007
Tierpfeger-Aktionstage im Leipziger Zoo: Mit den Haien tauchen gehen!
Einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Leipziger Zoos können Interessierte am Wochenende im Leipziger Zoo werden. Am morgigen Samstag, 22.09, und am Sonntag, 23.09., öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr dazu seine Wirtschaftstore. Die Azubis werden auch Auskunft zu ihrer Tierpflegerausbildung geben. Wer einmal Seebären oder aber Paviane füttern möchte, bekommt an diesen beiden Tagen die Gelegenheit dazu.

Neue OZ Online - 21. Sept. 2007
Knipsen für den Regenwald
Katrin Peins ganz große Liebe gehört den Affen, genauer gesagt: den Orang-Utans. Vor drei Jahren reiste die gelernte Fotofachkauffrau das erste Mal in den Regenwald. Zusammen mit dem Naturschutzverein Fans for Nature ging es nach Borneo. Ein gut 500000 Hektar großes Gebiet hat die Borneo Orang Utan Survival-Foundation, kurz "BOS", hier unter Naturschutz stellen lassen und so rund 3000 der zotteligen Menschenaffen einen sicheren Zufluchtsort geschaffen. Zuflucht vor Wilderern, die insbesondere die jungen Tiere auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Den Tieren nähert sich die Hasbergerin lieber durch das Objektiv: "Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die Eindrücke vor Ort fotografisch festzuhalten, und versuche so, Menschen von unserem Projekt zu überzeugen." Das scheint ihr auch zu gelingen: Durch ihre Foto-Ausstellung im Osnabrücker Zoo sind bereits an die 1000 Euro an Spenden zusammengekommen.

ka-news.de - 23. Sept. 2007
Spenden für den Zoo
Karlsruhe. Gutes tun durch den Erwerb schöner Objekte und dabei ein besonderes Ambiente genießen, das bietet die Majolika Besuchern während des Karlsruher Stadtfestes. Für jede verkaufte Tierskulptur werden fünf Euro an den Zoo Karlsruhe für die Aufzucht von Jungtieren gespendet. Die Majolika ist bekannt für die Vielfalt ihrer Objekte, ein Spaziergang vom Marktplatz über den "blauen Strahl" könnte sich also lohnen.

Dingolfinger Anzeiger - 23. Sept. 2007
Kindertag im Tiergarten Straubing: Mit Einbaum und Hochrad ...
Straubing. Nicht nur die Bären, die Schimpansen oder die Ziegen im Streichelzoo waren Ziel zahlreicher Familien, die an diesem Sonntag den Tiergarten an der Regensburger Straße besuchten. Da streiften doch tatsächlich Indianerhäuptlinge der Sioux in ihrem prächtigen Federschmuck durch den Zoo und es lagen Drehorgelklänge, Breakdanceweisen und afrikanische und südamerikanischer Trommelrhythmen in der Luft. Nicht zuletzt der strahlende Sonnenschein ließ den diesjährigen Kindertag im Tiergarten zu einem gelungenen Tag für Alt und Jung werden.

Leipziger Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Wildtiere in der Stadt: Zoo Leipzig und Fokus Umwelt laden ein
Im Rahmen der 51. Leipziger Naturschutzwoche zum Thema „Wildtiere in der Stadt“ lädt das Bündnis „FOKUS Umwelt“ zur Veranstaltung "Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo" am Mittwoch, 26. September, 19 Uhr, in den Zoo Leipzig ein. Die Veranstaltung informiert mit einer kurzen thematischen Führung zu ausgewählten Orten im Zoo und mit zwei kurzweiligen Vorträgen in der Hacienda Las Casas über das Vorkommen von ein­heimischen bzw. eingewanderten Wildtieren im Zoo und anderen städtischen Gebieten. Referenten: Roland Männel, Zoo Leipzig: "Tierische Untermieter im Zoo", Marten Winter, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ: "Unbekannte nächtliche Besucher - Wäschbären im Land".

Wochenanzeiger Herford - 24. Sept. 2007
Ferienspaß im Allwetterzoo Münster
Wer bei einer Schatzsuche im Zoo mitmachen möchte, kann am Freitag, 5. Oktober, mit dem Jugendtreff Sande zum Allwetterzoo Münster fahren. Seltene, bunte, geheimnisvolle und kostbare Dinge findet man in einer Schatztruhe. Wer findet heraus, zu welchem Tier die Dinge gehören? Es geht auf Schatzsuche im Zoo, die verschiedenen Tierkostbarkeiten werden dabei erkundet. Warum sind sie bedroht und wie wird versucht, diese Schätze zu erhalten?

HNA.de - 23. Sept. 2007
Hirsche bei der Brunft beobachten
Mit dem Herbstanfang beginnt die Brunftzeit des Rotwildes. Die konkurrierenden Hirsche röhren und bereiten ihre Geweihe für Kämpfe um die Weibchen vor. Dieses Naturschauspiel nimmt der Wildpark Knüll zum Anlass für besondere Führungen und einen Malwettbewerb. Mittwochs und freitags bieten die Mitarbeiter des Parks Brunftführungen an. Von 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr können Kinder für 3,50 Euro und Erwachsene für fünf Euro die Hirsche beobachten. Anschließend wird im Restaurant "Jagdbaude" Wildgulasch gegessen. Unter allen Kindern, die dem Team des Wildparks ein selbstgemaltes Bild eines Hirschen senden, werden drei Freikarten für den Park verlost.

Leipziger Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Hase und Igel: 2. Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30 ...
Zum 2. Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30. September spielt das Theater im Globus eine Familienvorstellung seines Kultstückes "Der Wettlauf zwischem dem Hasen und dem Igel". Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr, Regen- und Sonnenschutz sind eingeplant.

Direkt Bielefeld - 25. Sept. 2007
Heimat-Tierpark Olderdissen lädt Schulkinder zum Besuch ein:
Bielefeld. Am kommenden Sonntag, 30. September, sind alle Schulkinder im Alter von bis zu zwölf Jahren zur Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen eingeladen. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie.

espace.ch - 25. Sept. 2007
Geben Sie Baby-Seehund einen Namen
Am 26. August hat das Seehund-Weibchen «Pandorra» im Berner Tierpark Dählhölzli ein Junges zur Welt gebracht - es gedeiht prächtig, hat aber noch keinen Namen. Bis Ende September kann jedermann Vorschläge einreichen. Der Name des Jungtiers soll mit «P» beginnen, wie es in einer Mitteilung des Tierparks vom Dienstag heisst. Schriftliche Vorschläge nimmt der Tierpark bis am 30. September entgegen. Für den besten Namensvorschlag winkt als Belohnung ein Jahresabonnement des Tierparks.

Zisch - 23. Sept. 2007
Jäger im Tierpark Goldau auf Pirsch
Für einmal pirschten sie nicht Gemsen, Hirschen oder Rehen hinterher. Samstag und Sonntag machten Zentralschweizer Jäger im Tierpark ganz andere Beute. Jagd und ein Tierpark, der sich nachhaltig dem Artenschutz verschrieben hat, geht das überhaupt einher? Im Rahmen seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe «Waldwärts – tierisch auf dem Holz-Weg» lud der Natur- und Tierpark Goldau diesen Samstag und Sonntag zum «Jäger-Wochenende» ein. Jäger erzählten den interessierten Besucherinnen und Besuchern von ihrem aufregenden Arbeitsalltag. Am Nachmittag weilte jeweils gar eine Jagdhornbläsergruppe im Park.




Nachwuchs

Neue Ruhr Zeitung - 20. Sept. 2007
Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Klein-Dolly
Duisburg. In den vergangenen Jahren war der Zoo bei seiner Delfinzucht geradezu vom Pech verfolgt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Dolly, und man kann den Pflegern um Revierleiter Ulf Schönfeld nur die Daumen drücken, dass es diesmal klappt. Zoo-Direktor Achim Winkler ist indes optimistisch: "Weil wir aus der Vergangenheit auch viel gelernt haben, haben wir jetzt bei dem Delfinnachwuchs intensivere Schutzimpfungen vorgenommen. Zudem steht Dolly ständig unter Kontrolle, wir besitzen eine lückenlose Auswertung der Blutproben. Deshalb konnten wir nun guten Gewissens sagen: ran ans Publikum." Ins große Becken entfleuchen darf die kleine Dolly derzeit trotzdem nicht. Zusammen mit Mutter Delphi ist ihr Reich für die nächsten Wochen das Absperrbecken im hinteren Delfinariumsbereich. Dort ist sie aber für die Besucher schon zu sehen. Einen Namens-Wettbewerb wie bei den zuvor geborenen Delfinen wird es diesmal nicht geben. Winkler: "Die Pfleger haben die Kleine Dolly getauft, in Erinnerung an eine unserer ersten Delfindamen in Duisburg, die wegen ihres angenehmen Charakters sehr beliebt war." Vielleicht müssen sich die Pfleger bald schon einen weiteren Namen ausdenken, denn auch Pepina gibt Anlass zu guter Hoffnung.

Freizeit Ratgeber - 20. Sept. 2007
Dolly statt Knut: Ab heute ist das Delphinbaby im Duisburger Zoo ...
Eisbär Knut in Berlin war gestern. Denn heute ist im Duisburger Zoo erstmals Dolly zu sehen – ein erst wenige Wochen altes, ganz niedliches Delphin-Baby. Und schon morgen wird es zum TV-Star. Die Begeisterung war groß, als die Kleine Anfang August das Licht der Welt erblickte. Bensonders für Ulf Schönfeld, der sich im Zoo Duisburg mit seinen Kollegen um die Delphine kümmert. Und jetzt können endlich auch Zoogäste den Nachwuchs besichtigen. Die Zeit, in der Dollys empfindliches Immunsystem sorgsam geschützt werden musste, ist abgelaufen. Ab heute kann man Dolly zusammen mit Mama Delphi im Hauptbecken des Neudelphinariums im Duisburger Zoo beobachten.

hr online - 22. Sept. 2007
Giraffengeburt im Frankfurter Zoo
Lange haben die Hessen darauf gewartet und immer wieder die hr-Webcams beobachtet. Jetzt ist es da, das schon Ende August erwartete Giraffenbaby des Frankfurter Zoos. Am Samstag um 11.55 Uhr hatte die Nervosität von Giraffendame Monique ein Ende. Sie brachte den lang ersehnten Nachwuchs zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf, Zoo-Tierarzt Bernd Mattern sprach von einer „vorbildlichen Geburt“. Wer Glück hatte, konnte die Geburt über die im Giraffenhaus installierten drei hr-Webcams sehen. Unter www.giraffe.hr-online.de oder www.hr3.de zeigen die Kameras jetzt den Mutter-Kind-Alltag. Ein ausführliches Internettagebuch (BLOG) sowie ein Giraffenlexikon machen den Einblick in das Familienleben komplett. Der Hessische Rundfunk hat die Patenschaft für das Junge übernommen.

FR-online.de - 24. Sept. 2007
Knut lässt grüßen
Frankfurt. Direkt hinter dem Haupteingang zum Zoo steht ein Schaukasten, in dem "Geburten und Neuzugänge" verzeichnet sind. Am Sonntagnachmittag datierte der jüngste Eintrag noch vom 8. Juli. Damals kam im Robbengehege ein weiblicher Seehund zur Welt. Bestimmt auch ein nettes Tier - doch es kann nur einen Superstar im Zoo geben. Und das ist ohne Frage das Baby von Giraffendame Monique, das in der Nacht zum Samstag (mit fast vier Wochen Verspätung) endlich geboren worden ist.

ORF.at - 20. Sept. 2007
Vier Wochen alt: Erste Namen für Pandababy
Werbeverträge sind ihm schon angeboten worden, und Zoobesucher können es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen. Dabei ist das Pandababy erst vier Wochen alt. Pfleger nennen ihn gerne "Putzi" oder "Krümel". Mittlerweile hat der neue Star des Wiener Tiergartens schon einiges zugelegt: Auf 35 Zentimeter und zwischen 700 und 800 Gramm werden Größe und Gewicht geschätzt. Das Baby befindet sich nach wie vor in der Wurfbox und kann daher noch nicht gemessen und gewogen werden. Die Entwicklung sei völlig normal, das Gewicht von Pandajungen verzehnfache sich im ersten Monat, so Dungl. Besucher müssen allerdings noch geduldig sein: Für sie zeigt sich der Pandanachwuchs erst in etwa drei Monaten. Derzeit wird das Tierbaby in der Wurfbox rund um die Uhr mit Monitoren überwacht.

derStandard.at - 20. Sept. 2007
Panda-Baby vier Wochen alt: "Krümmel" geht es gut
Vor vier Wochen erblickte das Pandy-Baby im Schönbrunner Zoo das Licht der Welt. "Dem Kleinen geht es sehr gut", erzählte Tierpflegerin Eveline Dungl der APA. "Es verändert sich von Tag zu Tag". Habe das Baby zu Beginn eher einem rosa Wurm geglichen, verändern sich die Körperproportionen nun laufend. Der Kopf sei beispielsweise schon bärenähnlich geformt. "Putzi" "Krümmel" oder "Kleines" lauten die ersten Spitznamen der Pfleger für den Knut-Nachfolger.

Bohmann - 21. Sept. 2007
Schildkröten in Schönbrunn
In der Freianlage der heimischen Sumpfschildkröten wurden zum ersten Mal seit vielen Jahren Jungtiere entdeckt! Die drei kleinen Schildkröten hatten sich lange Zeit geschickt zwischen den Wasserpflanzen versteckt und sind quicklebendig. Der Erfolg ist doppelt erfreulich, da der Tiergarten ja heuer in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Donauauen eine Kampagne zum Schutz der Nistplätze dieser Schildkröten gestartet hat. Über die Einkünfte durch Patenschaften soll sichergestellt werden, dass die kleinen Sumpfschildkröten in den Donauauen aus dem Ei schlüpfen können, ohne von Füchsen gefressen zu werden. Eine Gelege-Patenschaft kostet hundert Euro – zu den Paten der ersten Stunde zählten das Wiener Forstamt und Tom Turbo-Autor Thomas Brezina. Beinahe zeitgleich zu den Sumpfschildkröten sind vier Junge Riesen-Erdschildkröten zur Welt gekommen. Ihre Eltern wurden vor einigen Jahren behördlich beschlagnahmt und sind danach in Schönbrunn gelandet.

Ad-Hoc-News - 24. Sept. 2007
Berliner Zoo zeigt Hornvögel
Die Hornvögel im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Die drei elstergroßen Vogelmännchen verließen am 11. September zusammen mit ihrer Mutter die Bruthöhle, wie die Zooleitung am Montag in Berlin mitteilte.

inar.de - 24. Sept. 2007
Höhlenkinder endlich ausgeflogen: Dreifacher Nachwuchs bei den ...
Das Weibchen der elstergroßen Deckens Tokos im Zoo fing im Juni mit dem Einmauern in ihrem hölzernen Brutstammes an und am 11. September verließ sie ihn zusammen mit drei kräftigen Jungen. Während der ganzen langen Zeit hatte der Vater volles Programm mit der Versorgung von Weib und Kindern.

lifepr.de - 25. Sept. 2007
„Kleiner Panda oder Katzenbär“ wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der Geburt und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus seiner Wurfbox zu trauen.Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an, sein Gehege zu erkunden.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
Erstmals Muntjak-Junges im Zoo Basel geboren
Winzig und zierlich ist der am 17. August erste im Zoo Basel geborene Nachwuchs der Chinesischen Muntjaks. Neben ihrer Kleinheit überraschen die Mini-Hirsche mit Hauerzähnen und 'Hundegebell'. Die namenlosen eineinhalb und drei Jahre alten Eltern kamen beide im letzten Dezember aus dem Zoo Berlin und haben nun ziemlich schnell für den ersten Muntjak-Nachwuchs im Zoo Basel gesorgt.

Blick Online - 20. Sept. 2007
Kleine Köngispinguine im Basler Zoo
Seit Mitte August tummeln sich zwei junge Königspinguine im Basler Zoo. Eines der beiden frisch geschlüpften Küken ist besonders gut umsorgt: Gleich zwei Pinguindamen sehen sich als seine Mutter an. Die beiden «Mütter» des Kükens «Engu» haben sich von Anfang an nicht einigen können, wer mit dem Vater das Ei ausbrüten darf. Regelrecht geprügelt hätten sie sich, als das Junge schlüpfte. Es ist das erste Mal seit vier Jahren, dass im Basler Zoo Köngispinguine schlüpften.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
Prinz oder Prinzessin? Nachwuchs bei den Königspinguinen
Zwei junge Königspinguine bezaubern im Vivarium des Zoo Basel derzeit das Publikum. Um Küken Engu kümmern sich statt des üblichen Elternpaars gleich drei Vögel. Das sorgt zwar für Streit unter den beiden 'Müttern', dafür erhält das Kleine eine Extraportion Futter und Zuwendung. Nach vier langen Jahren hat es im Zoo Basel am 13. und am 18. August gleich zwei Mal Pinguin-Nachwuchs gegeben. Im Zoo Basel sind die beiden Jungen im Vivarium täglich zu sehen. Ob es sich bei ihnen um Männchen oder Weibchen handelt, ist übrigens noch nicht klar. Aus Erika könnte also durchaus noch ein Erich werden.

welt.de - 26.09.2007
Wiener Pandababy so groß wie ein Blatt Papier
Es ist ziemlich genau 30 Zentimeter lang, hat inzwischen einen kugelrunden Bauch und die Augen noch immer geschlossen: Das Wiener Pandababy mit dem provisorischen Namen „Krümmel“ ist jetzt erstmals seit seiner Geburt am 23. August von seiner Pflegerin vermessen und richtig fotografiert worden, teilte der Tiergarten Schönbrunn mit. Der Schnappschuss kam zustande, als Panda-Mama Yang Yang die Holzbox zum Fressen verlassen hatte, in der sie sich mit ihrem Kleinen seit der Geburt für gewöhnlich aufhält. Nach Angaben des Zoos ist das Junge bei bester Gesundheit. Es verbringt den ganzen Tag in der so genannten Geburtsbox, wo es von seiner Mutter überwacht und gefüttert wird. Zoologen nehmen anhand der bisher bekannten Aufnahmen an, dass es sich um ein männliches Junges handelt. Bis das offiziell noch namenlose Bärchen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, dürften noch mindestens zwei Monate vergehen.




FR-online.de - 21. Sept. 2007
Die Gorillas wissen, dass was im Busch ist
Die Orang-Utans spielen Gespenster. Fetzen mit langen Stoffbahnen über dem Kopf durch ihren Käfig, kugeln sich. Der Mensch, dem sie am meisten vertrauen, ist nur durch einen Gang und eine hellgrün gestrichene Eisentür von ihnen getrennt: Tierpfleger Carsten Knott, der Mann mit dem jungenhaften Lächeln. Für Knott ist der Beruf ein Kindertraum, der Wirklichkeit wurde. Zurzeit beschäftigt Knott die Frage, wie er die Affen aus ihrem 1933 und 1966 erbauten Haus in den neuen Borgori-Wald bringen kann, ohne sie unter Narkose zu setzen: "Sie sollen den Umzug ganz bewusst erleben". Deshalb sucht er "händeringend" Raubtiergänge von Zirkussen, um die Tiere in das neue Haus zu leiten. Auch mit Training will der "Affenflüsterer" seine Schützlinge auf den Umzug einstellen: "Die Gorillas wissen, dass da was im Busch ist, sie finden die Baustelle spannend, für die ist das wie Kino. Sie wissen nur nicht, dass es für sie ist."

Die Presse - 21. Sept. 2007
Schönbrunn im Panda-Hype Chefin: „Sind überrascht“
Schönbrunn-Direktorin Dagmar Schratter über Merchandising-Pläne, den zweiten Knut-Hype in Schönbrunn und das Tierleben hinter Gitter.

Krone.at - 24. Sept. 2007
In zwei Jahren muss der kleine Panda nach China
Besucheransturm, Videoübertragungen, Fernsehsendungen: Noch ist das kleine Panda-Baby die große Attraktion im Tiergarten Schönbrunn. Doch spätestens in zwei Jahren soll der Publikums-Liebling in das ferne China auswandern. Die "Krone" hat bei Zoo-Direktorin Dagmar Schratter nachgefragt.

Berliner Morgenpost - 20. Sept. 2007
Prominente Moderatorin wird "Tierische Botschafterin"
Zoologischer Garten und Tierpark können sich über eine prominente Befürworterin freuen. Tamara Gräfin von Nayhauß ist gestern Botschafterin für beide Einrichtungen geworden. Sie wird künftig die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo unterstützen. "Das ist für uns eine wichtige ideelle Hilfe", sagt Thomas Ziolko, Chef des Fördervereins. Als Botschafterin bekommt Tamara von Nayhauß die neuesten Informationen über das Geschehen in den beiden Tiergärten und kann sie weiter verbreiten. Die Moderatorin und Journalistin besucht mit ihrer Familie häufig den Zoologischen Garten und den Tierpark. Der Förderverein hat seit 2004 bereits 15 bekannte Persönlichkeiten aus Berlin gewonnen, die als Botschafter für beide Einrichtungen werben. Unter ihnen sind die Künstlerinnen Angelika Milster, Gisela May und Dagmar Frederic, der Schauspieler Friedrich Schoenfelder, der Modemacher Harald Glööckler und die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein. Im Sommer 2007 ist Starcoiffeur Udo Walz angeworben worden. Er übernahm auch die Patenschaft für die Pinguine im Zoo. "Tierischer Botschafter ist man ein Leben lang", sagt Thomas Ziolko. "In Zeiten, in denen das Land Berlin massive Einsparungen vornimmt, brauchen wir jedes Engagement."

Rheinische Post - 25. Sept. 2007
Knuts Stellungsnahme
Also, brumm, jetzt ist`s aber soweit! Falls Ihr neunmal klugen Zweibeiner glaubt, ich sei ein Wesen von hinter dem Mond, dann seid Ihr aber auf der falschen Eisscholle.
Staunt Ihr bereits, dass ich überhaupt weiß, was das ist? Mein Ziehpapi hat mir alles über die Welt erzählt, was ein moderner Eisbär wissen muss. Jetzt bin ich schon ein richtiger Twen, gar nicht mehr knuddelig, sondern manchmal fast ein wenig gefährlich, weil ich so tolle Zähne und furchtbar viel Kraft habe. Zudem versuche ich während der Rangeleien mit Papi auszuloten, wer von uns Beiden das Sagen hat und kneife auch öfters ziemlich feste zu.

Die Welt - 20. Sept. 2007
Verstärkung bei Hagenbecks Tierpark - Bärenquartett aus Russland
Im Tierpark Hagenbeck darf man sich über «bärige» Verstärkung freuen. Seit Donnerstag können Besucher des Tierparks vier kleine Braunbären aus dem Moskauer Zoo beim Erwachsenwerden bestaunen. Die Tiere sind ein dreiviertel Jahr alt und stammen ursprünglich von der ostrussischen Halbinsel Kamtschatka. In ihrer Heimat sind sie vom Aussterben bedroht, weil sie immer wieder Ziel von Wilderern sind. Die neuen Bewohner werden das erst vor zwei Jahren neu angelegte Gehege bewohnen, in dem bislang Kodiak- Bär Buffy zu Hause war. Buffy ist mittlerweile im Gelsenkirchener Zoo untergebracht und teilt sein Gelände dort mit Bärendame Brenda.

Salzburger Nachrichten - 20. Sept. 2007
Elf neue Flamingos für den Salzburger Zoo
„Als langjähriger Partner und Förderer des Zoo Salzburgs war es für uns selbstverständlich dem Zoo nach dem schweren Unwetter zu helfen. Wir freuen uns, den Zoo für den Kauf neuer Flamingos finanziell unterstützen zu können“, sagt Flughafen-Chef Ing. Roland Hermann. „Der Hagelsturm vom 20. August 2007 hat große Sachschäden im Zoo verursacht. Der schlimmste Verlust war jedoch der Tod von Tieren. Gerade bei den Flamingos haben wir vier Tiere verloren – Vögel, die bevorzugt in Kolonien leben. Wir sind nun froh, dass elf neue Flamingos – dank der finanziellen Unterstützung des Salzburger Flughafens – vom Tierpark Ebbs zu uns in den Zoo übersiedelt werden konnten“, freut sich Sabine Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg.

Isla Canaria Net - 23. Sept. 2007
Teneriffas bekannteste Attraktion der Loro Parque
Teneriffa. Der Loro Parque wurde einst als Papageien-Park angelegt, was ihm auch seinen Namen gab. 'Loro' ist das spanische Wort für Papagei oder Vogel. In der zum Park gehörenden Aufzuchtstation befindet sich die größte Papageiensammlung der Welt. Von den etwa 800 Papageien- und Unterarten sind etwa 350 im Loro-Parque. Insgesamt befinden sich in der Aufzuchtstation des Loro Parque über 3000 Papageien.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
80 Jahre Vogelhaus im Zoo Basel – Ein Haus mit Geschichte
80 Jahre alt ist das Vogelhaus im Zoo Basel dieses Jahr geworden. Das 1927 vom damaligen Direktor Adolf Wendnagel im Zoo Basel eröffnete Vogelhaus ist am 24. Juli 80 Jahre alt geworden. Bei der Einweihung beherbergte das Haus rund 1400 Vögel in 169 Arten; heute sind es noch etwa 70 Tiere in 30 Arten. In der wechselvollen Geschichte wohnten im Haus Schlangen, Flughunde, Menschenaffen, Krokodile und ein Komodowaran. Die damals üblichen, unzähligen Vogelkäfige der Anfangszeit sind im Verlauf der Zeit geöffnet worden und grosszügigen Volieren gewichen. Seit Mitte der 70-er Jahre wird auch die Halle als Flugraum genutzt und 13 Vogelarten nisten im dichten Grün der Pflanzen.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 25. Sept. 2007
Ein Paradies nach der Einzelhaft
Etwa eine Million Papageien und Großsittiche werden in Deutschland als Haustiere gehalten. Häufig allein und in engen Käfigen. Für die exotischen Vögel ist das ein Martyrium. Die Folgen sind körperliche Schädigungen und Verhaltensstörungen. Viele geschädigte Tiere landen im Papageienschutz-Centrum Bremen. Der Verein, der das Centrum trägt, betreibt hier ein Fluggehege für körperlich geschädigte und verhaltensgestörte Papageien. Zurzeit leben 57 Tiere in den zwei Flughallen - 27 Graupapageien und drei Mohrenkopfpapageien in der einen, 27 Amazonen-Papageien in der anderen. "Mehr Tiere können wir nicht aufnehmen", sagt Christine Lommel, die die Öffentlichkeitsarbeit der bundesweit einzigartigen Einrichtung betreut. Anfragen allerdings gibt es täglich aus dem gesamte Bundesgebiet. "Wir versuchen die Tiere dann zu vermitteln." Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden. Am Sonnabend, 13. Oktober, steht der letzte Publikumstag des Jahres auf dem Programm. Das Papageien-Centrum öffnet dann von 14 bis 16.30 Uhr für Besucher.

hr online - 25. Sept. 2007
GROSS-ROHRHEIM
Unbekannte haben im Vogelpark von Groß-Rohrheim im Kreis Bergstraße zwei Flamingos so schwer verletzt, dass die Tiere eingeschläfert werden mussten. Die Tat ist nach Angaben des Vogelschutzvereins bereits am Wochenende mit einem Holzprügel verübt worden.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 20. Sept. 2007
Krabatz macht Rabatz
Krabatz macht Rabatz. Und zwar so heftig, dass seine Partnerin Krabitze in eine eigene Voliere umziehen musste. Kurz und gut, dass Liebesleben der beiden Kolkraben

Blick Online - 21. Sept. 2007
Elefanten-Baby nach Zugunglück verwaist
Ein vier Monate altes Elefantenbaby hat bei einem Zugunglück in Indien seine Mutter verloren. Der kleine Elefant wurde dabei ebenfalls leicht verletzt. Er wurde danach in einen Zoo in der Stadt Bhubaneswar gebracht. Tiermediziner schätzten die Aussichten, dass er ohne seine Mutter überlebt, aber nur auf 50 Prozent. Bei dem Unfall am Donnerstag im Staat Orissa waren im Dschungel des Bezirks Joda insgesamt vier Elefanten von einem Zug erfasst worden. Zwei der Tiere waren sofort tot, darunter auch die Mutter des verletzten kleinen Elefanten, ein weiterer Elefant rannte verletzt in den Dschungel.
aus dem Vogelpark liegt wegen des Beziehungsstresses gezwungenermaßen bis zum Winter auf Eis.

derStandard.at - 25. Sept. 2007
Orang-Utan wollte Touristin Kleidung vom Körper reißen
Ein Orang-Utan auf Nahrungssuche hat in einem malaysischen Naturpark versucht, einer französischen Touristin den Rucksack zu entwenden. Als er auch noch versuchte, ihr Socken, Schuhe und Hose auszuziehen, wurde die 24-Jährige zudem nach eigener Aussage gebissen. Die Frau fotografierte das freilaufende Orang-Utan-Weibchen "Delima" im Wildpark Semenggoh, als das Tier plötzlich nach dem Rucksack griff. Nach einer kurzen Rangelei hatte die junge Touristin eine zerrissene Hose sowie "Kratzer und blaue Flecken an Knien und Waden", teilte Parkaufseher Wilfred Landong am Dienstag mit. Die Touristin sagte, dass sie das Tier weder belästigt noch berührt hätte.

sz-online - 20. Sept. 2007
Schwanzlose Delfindame bekommt im Aquarium eine Prothese
Orlando. Ein Delfin ohne Schwanzflosse bekommt in den USA gerade eine Prothese angepasst. Die Delfindame namens Winter war drei Monate alt, als sie sich in Florida in einem Fangnetz für Krabben verfing, wie das Meeresaquarium in Clearwater auf seiner Internetseite berichtet. Die Schnüre hatten die Blutzufuhr der Schwanzflosse abgeschnürt. Fischer brachten das verletzte Tier in das Aquarium, wo zwar das tote Schwanzgewebe abfiel, das Tier aber ohne Schwanzflosse wieder schwimmen lernte. Jetzt bekomme Winter eine Prothese angepasst, die es ihr ermöglichen soll, wieder wie ein echter Delfin zu schwimmen. In Japan ist bereits ein Artgenosse mit einer Prothese unterwegs. Allerdings war seine Schwanzflosse nur verkümmert, so dass die Prothese daran befestigt werden konnte.

Berliner Zeitung - 25. Sept. 2007
Seitensprünge sichern gesunden Nachwuchs
Lemurenweibchen verbessern die Überlebenschancen ihrer Jungen, indem sie häufig fremdgehen. Das berichtet ein Team um Nina Schwensow vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Fachblatt Evolutionary Ecology. Die Berliner Zoologen hatten zehn Jahre lang auf Madagaskar das Verhalten von Fettschwanzmakis (Cheirogaleus medius) untersucht, die zu den Halbaffen zählen. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Weibchen ihre Sexualpartner häufig wechseln und nach deren Erbgut auswählen. Zwar pflegen die Makis lebenslange Partnerschaften, weil zur erfolgreichen Aufzucht der Jungen auch die Hilfe der Männchen notwendig ist. Dennoch stellten die Forscher bei vierzig Prozent der Makibabys fest, dass sie nicht vom ständigen Partner des Weibchens abstammen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


volkskrant.nl - 26. Sept. 2007
Blijdorp heeft primeur met reuzenoctopussen
Blijdorp beginnt als erster mit Riesenkraken
Der Tiergarten Blijdorp ist seit kurzem stolzer Besitzer von einem Paar Pazifischen Riesenkraken. Laut Tiergarten sind es wahrscheinlich die einzigen ihrer Art in Europa. Blijdorp setzt zudem alles daran, um als erster Zoo der Welt mit diesen besonderen Tieren zu züchten.
>sofern O./E.
dofleini gemeint ist: zumindest Lissabon hatte letztes Jahr einen, mittlerweile wohl auch SeaLife Berlin.

elsevier.nl - 26. Sept. 2007
Blijdorp wil als eerste octopussen kweken
Blijdorp will als erster Kraken züchten
Ein Zuchtversuch ist einem Zoo oder Aquarium dem Vernehmen nach noch nicht geglückt. Blijdorp will den Versuch unternehmen, um keine Kraken aus der Natur holen zu müssen. Auf der Basis von Erfahrungen amerikanischer Kollegen sind für das Paar zwei Aquarien gebaut. Weil Kraken untereinander die größten Feinde sind, leben die Tiere jedes in einer eigenen Wasserwelt. Die Aquarien sind miteinander verbunden durch einen abzuschiebenden Zwischenschieber. Im richtigen Moment soll der Zoo diesen öffnen, in der Hoffnung auf eine Paarung. Wenn Letzteres glückt, dann sollte das Krakenweibchen hunderttausend Eier legen. Nach fünf bis sieben Monaten schlüpfen die Jungen aus und das Muttertier stirbt. Vor sechs Jahren hatte Blijdorp auch einen Pazifischen Riesenkraken. Das Tier mit dem Namen Okkie starb nach acht Monaten. Pazifische Kraken werden durchschnittlich drei oder vier Jahre alt.

megastadfm.nl - 26. Sept. 2007
Nieuwe dieren Blijdorp
Neue Tiere in Blijdorp
Weiter wurde zum erstenmal im Tiergarten Blijdorp eine Hyäne aufgezogen. Es handelt sich um eine sogenannte Flecken- oder Tüpfelhyäne. Diese Tiere sind in Zoos nicht so oft zu sehen: zur Zeit leben insgesamt nur ungefähr 50 Tiere in ca. 15 europäischen Zoos.

emmen.nu - 26. Sept. 2007
Dierenpark Emmen heeft tekort aan pompoenen
Kürbismangel im Tierpark Emmen
Der Tierpark Emmen hat zur Zeit einen großen Mangel an Kürbissen. Jährlich organisiert der Park die Kürbisspaßwoche in den Herbstferien. Kinder sind einen Nachmittag sehr beschäftigt mit dem Aushöhlen, Füllen und Verzieren von Kürbissen, die dann als Spielfutter zum Beispiel den Elefanten oder Pavianen gegeben werden. Kinder, die sich nicht von ihren schön verzierten Kürbissen trennen können, dürfen diese natürlich mit nach Hause nehmen. Leider sind noch nicht genügend Kürbisse vorhanden, um täglich etwa 40 Kinder den Kürbisspaß erleben zu lassen. Der Park ist deshalb eifrig auf der Suche nach Personen, die (zu) viele Kürbisse in ihrem Garten haben und die Kürbisse an den Tierpark abgeben wollen. Wenn das der Fall ist, können Sie telefonisch Kontakt aufnehmen mit der Abteilung Bildung und Programme: 0591 - 850850 oder über e-mail: m.veenendaal@dierenpark-emmen.nl

highprofile.nl - 26. Sept. 2007
Beurs-WTC Rotterdam veilt kunstolifant
Beurs-WTC Rotterdam ersteigert Kunstelefant
Der erste Kunstelefant der Open-Air-Ausstellung Elephant Parade ist Montag abend versteigert worden. Das geschah während des Eröffnungsdiners des dreitätigen Unternehmertreffens im Beurs-World Trade Center vom 24. bis 26. September. Rotterdamer Geschäftsmänner und -frauen überboten einander enthusiastisch: schließlich legte Beurs-WTC das höchste Angebot vor: 7.500 Euro. Mike Spits, Initiator der Elephant Parade: "Das ist ein phantastischer Beginn der großen Elefantenversteigerung, die am 17. November stattfinden soll im Tiergarten Blijdorp. Wenn alle 50 Kunstelefanten dann für 7.500 Euro pro Stück versteigert werden, können wir richtig einen Erlös erhalten für den Asiatischen Elefanten."

wereldomroep.nl - 25. Sept. 2007
Burgers' Ocean kweekt kwallen - Dierentuin 'apetrots' op kwallenplaag
Burger's Ozean züchtet Quallen - Tiergarten "stolz wie ein Pfau" auf Quallenplage
Burger's Ozean, der maritime Teil von Burger's Zoo in Arnheim, kann Quallen in Gefangenschaft züchten. Das ist eine Leistung von Weltformat. Quallen sind anfällige Tiere mit einer großen Anzahl komplizierter Lebenszyklen. Diese müssen alle durchlaufen werden, um schließlich zu einem erwachsenen Tier zu kommen. Weltweit haben es Meeresbiologen versucht, aber meist endete die "Quallenzucht" nach ein paar Monaten mit einem Becken voller stinkender Brühe. Daß Burger's Ozean das Verfahren jetzt in der Hand hat, kann zu recht ein Durchbruch genannt werden.

dierennieuws.nl - 24. Sept. 2007
Een bruine berin is verloren zonder uw hulp
Eine Braunbärin ist verloren ohne Ihre Hilfe
Bärin "M" benötigt dringend Ihre Hilfe. Vor ein paar Wochen kamen wir hinter das schreckliche Schicksal einer bulgarischen Braunbärin. Nach jahrenlangen Rundreisen als Tanzbärin wurde sie zurückgelassen im Tiergarten der Stadt Shumen. Ihr Zustand ist sehr schlecht, sie benötigt dringend medizinische Hilfe und ein passendes Zuhause.

Algemeen Dagblad - 21. Sept. 2007
Leeuwen knappen weer wat op
Löwen haben sich wieder etwas erholt
Die zwei übriggebliebenen seltenen Asiatischen Löwinnen im Tiergarten Blijdorp sind auf dem Wege der Besserung. Die Mutter der vorige Woche ertrunkenen Löwin Mikka zeigte ebenso wie ihre zweite Tochter Bente dieselben Krankheitserscheinungen wie das verstorbene Tier. Laut Tiergarten können sie vielleicht heute oder morgen wieder nach draußen. Ebenso wie die sieben Monate alte Mikka, die in dem Wasser längs der Außenanlage ertrank, liefen die zwei Löwinnen die letzten Wochen mühselig, schwankend und unkontrolliert. Die tote Mikka wird deshalb noch immer untersucht. Das Tier "glitt" in das Wasser hinein, doch Löwen können ausgezeichnet schwimmen.

stadamersfoort.nl - 22. Sept. 2007
Boo at the Zoo in DierenPark Amersfoort
Buh im Zoo Im Tierpark Amersfoort
Während der Herbstferien steht der DierenPark Amersfoort am 19., 20., 26. und 27. Oktober im Zeichen von Buh im Zoo. Während dieser spannenden afrikanischen Abende am Freitag und Samstag ist der DierenPark geöffnet bis 22 Uhr. Besucher können eine Wanderung machen durch den geheimnisvoll beleuchteten DinoWald, afrikanische Musikinstrumente anfertigen und mitmachen beim traditionellen Lampionumzug.

wtv.be - 21. Sept. 2007
Blankenberge: Snappy verhuist naar de Crocodile Zoo in Denemarken
Blankenberge: Snappy zieht um in den Crocodile Zoo in Dänemark
Snappy, der Kaiman aus dem Serpentarium in Blankenberge, zieht am 27. September zurück in den Krokodil-Zoo in Dänemark, aus dem er ursprünglich kam. Studenten des Studienganges Tierpflege der Katholischen Hochschule in Roeselare haben die Patenschaft über das Krokodil übernommen. Snappy ist jetzt 2,50 m lang und das ist groß genug für einen ungefährlichen Kontakt zu seinem zukünftigen Weibchen. Die Absicht ist, die zwei zueinander finden zu lassen und bald kleine Snappys begrüßen zu können. Das Fangen von Snappy ist schwierig, weil er nicht betäubt werden soll, sondern nur ein Tuch über die Schnauze gedrückt kriegt, um so zu verhindern, daß er beißen kann. Ein erwachsener Mann soll den gefährlichen Schwanz versuchen unbeweglich zu halten. Das große Abenteuer ist vorgesehen für Donnerstag, den 27. September. Es ist übrigens nicht das erste Mal, daß Studenten des Studienganges Tierpflege der Katholischen Hochschule die Patenschaft über ein Tier übernommen haben. Vor einigen Jahren wurde Kathootje, ein kleiner Seehund im Seelife aufgefangen und durch Katho "gesponsert".

knack.be - 20. Sept. 2007
Anwerpse zoo verwelkomt Jaka, de komodovaraan
Der Antwerpener Zoo begrüßt Jaka, den Komodowaran
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner: Jaka, einen Komodowaran. Der Komodowaran ist die größte und spektakulärste Echsenart der Welt. In Belgien und Europa ist die Art kaum zu sehen. Jaka ist ein Männchen von anderthalb Jahren, das sich an einem europäischen Zuchtprogramm beteiligt. Zur Zeit ist das Tier noch zu jung, um sich fortzupflanzen. Erst im Alter von sechs Jahren soll es geschlechtsreif sein. Jaka ist im Reptiliengebäude des Zoos zu bestaunen. In der Natur ist der Komodowaran zu finden auf einigen indonesischen Inseln, zu denen das Eiland Komodo gehört. Diese Warane sind die größten Echsen der Welt und können bis zu drei Meter lang werden. Im Durchschnitt werden diese imposanten Tiere etwa 30 Jahre alt.

oradio.be - 20. Sept. 2007
Zoo Antwerpen krijgt terug een komodovaraan
Zoo Antwerpen erhält einen Komodowaran zurück
Die größte und spektakulärste Echsenart der Welt, der Komodowaran, ist jetzt im Antwerpener Zoo zu sehen. Nachdem diese Art zwanzig Jahr nicht zu sehen war, kam Jaka aus dem Londoner Zoo. Jaka ist ein Männchen von anderthalb Jahren und beteiligt sich an einem europäischen Zuchtprogramm. Der Zuchtbuchhalter entschied sich für Antwerpen wegen der Kenntnis und Erfahrung der Pfleger des Antwerpener Zoos. Jaka ist von jetzt an im Reptiliengebäude des Zoos zu bewundern.




Russische Meldungen

chita.ru - 26. Sept. 2007
В Чите российские и китайские экологи поднимут вопрос о сотрудничестве
In Tschita stellen rußländische und chinesische Ökologen die Frage nach Zusammenarbeit
Vom 29. bis 31. Oktober wird in Tschita eine Internationale Konferenz "Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes zwischen dem Gebiet Tschita und dem Autonomen Gebiet Innere Mongolei in grenzüberschreitenden ökologischen Regionen" durchgeführt. Wie im Pressedienst des Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitgeteilt wurde, können die Teilnehmer an den Tagungsorten der Konferenz Fragen erörtern, die gemeinsame Zielprogramme hinsichtlich des Studiums und der Erhaltung seltener Arten von Tieren und Pflanzen, der Vervollkommnung der normativ-rechtlichen Grundlage für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes, der Möglichkeiten gemeinsamer Nutzbarmachung und Erforschung von Naturressourcen betreffen. Es wird die Wahrscheinlichkeit der Schaffung eines Netzes grenznaher und grenzüberschreitender geschützter Naturterritorien erörtert. Es werden auch Perspektiven der Entwicklung des ökologischen und des Bildungstourismus besprochen.

chita.ru - 25. Sept. 2007
Работа по строительству современного зоопарка в Чите началась
In Tschita begann die Arbeit zum Bau eines modernen Zoos
Am 25. September wurde in Tschita im Rahmen einer wissenschaftlich-praktischen Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft, Bildung, Kultur" die Möglichkeit erörtert, den Zoo der Stadt Tschita an einen neuen, günstigeren Ort zu verlegen.

zabinfo.ru - 25. Sept. 2007
ЧИТЕ НУЖЕН НОВЫЙ ЗООПАРК
Tschita braucht einen neuen Zoo
Heute, am 25. September, wird in Tschita eine wissenschaftlich-praktische Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft, Bildung, Kultur" durchgeführt. Wie der Pressedienst des Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitteilt, erörtern auf ihr Wissenschaftler Transbaikaliens Möglichkeiten der Haltung und Zucht von Insekten, Vögeln und wildlebenden Säugetieren in Gefangenschaft. Organisator der Konferenz ist der Zoo der Stadt Tschita, dessen Leiter eine ihrer Hauptaufgaben darin sehen, ihre Arbeit auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.

liter.kz - 25. Sept. 2007
Птичек жалко - В камере предварительного заключения сидят соколы-балобаны
Die Vögel können einem leid tun: Sakerfalken in "Untersuchungshaft"
In der Kreisabteilung für Inneres des Rayons Alakol begann ein improvisierter Zoo seine Arbeit. Die ganze einheimische Kinderschar kommt hierher, um sich die Sakerfalken anzusehen, die die Polizei vor einigen Tagen bei einem Wilderer aus dem Gebiet Ost-Kasachstan beschlagnahmte. Nachdem die Polizisten den Flüchtigen gestellt hatten, entdeckten sie in der Steppe neun Falken, über deren Köpfe spezielle Mützchen gezogen waren, damit die Vögel nicht mit den Schnäbeln um sich hacken konnten. Bis zum Abschluß der Begutachtung durch Sachverständige sitzen die Vögel in einer der Zellen der Kreisabteilung für Inneres des Rayons Alakol. Die Polizisten füttern sie mit Fleisch und führen ihre Kinder auf Exkursion - um sich die seltenen und sehr schönen Vögel anzuschauen. Nach vorläufigen Angaben der Zoologen handelt es sich bei den geschmuggelten Vögeln um elitäre Sakerfalken. Sakerfalken gehören zu den vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Ihre Population ging in den letzten Jahren wegen illegalen Fangs sehr zurück. Der Preis für einen solchen ausgebildeten geflügelten Jäger kann bis zu 100.000 Dollar betragen.

samara.kp.ru - 25. Sept. 2007
В зоопарке умерла тигрица Зита
Im Zoo Samara starb die Tigerin Sita
Die gestreifte Raubkatze lebte etwa 20 Jahre. Zunächst arbeitete sie im Zirkus, dann wurde sie wegen ihres unverträglichen Charakters dem Zoo Samara überlassen. Hier verbrachte Sita in einem warmen Gebäude und in Vollpension ganze 12 Jahre. Doch die Jahre gingen nicht spurlos vorüber. Die Tigerin begann zu erkranken, überstand zwei Insulte. Und jetzt ist ihr Käfig leer... Einen neuen Tiger anzuschaffen plant der Zoo Samara zunächst nicht, dafür reichen die Mittel nicht.

itar-tass.com - 25. Sept. 2007
В гамбургском зоопарке появились медведи из России
Bären aus Rußland im Hamburger Zoo
Vor diesen russischen Bären haben die Deutschen keine Angst, im Gegenteil, sie begeistern sich für sie. Vier neun Monate alte Kamtschatka-Braunbären, die aus dem Moskauer Zoo nach Hamburg kamen, wurden gleich zu "Sternen" des Hamburger Tierparks Hagenbeck.

rus.delfi.lv - 24. Sept. 2007
В рижском зоопарке появятся жирафы
Der Rigaer Zoo erhält Giraffen
Heute morgen wurde aus dem Zoo Poznan (Polen) in einem speziellen Trailer nach Riga die zweijährige Giraffe namens Pik auf die Reise geschickt. Der Pressedienst des Rigaer Zoos teilte mit, daß die Giraffe etwa 20 Stunden unterwegs sein wird. Morgen früh wird Pik in seinem neuen Zuhause ankommen. Und am Freitag kommt noch eine Giraffe hierher - ein naher Verwandter von Pik - Pereskop. Dieses wertvolle Geschenk zum 95jährigen Bestehen des Zoos machte die Gesellschaft Latvijas Mobilais Telefons. Wenn sich die Giraffen erfolgreich akklimatisieren, können die Besucher sie schon am 8. Oktober sehen. Gerade an diesem Tage wird dort das Giraffenhaus eröffnet. Der Bau des neuen Giraffenhauses begann 2004 mit Unterstützung seitens der Litauischen Umweltstiftung, des Umweltministeriums sowie der Rigaer Duma. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen eine Million Lats.

gorod48.ru - 24. Sept. 2007
В Липецком зоопарке пройдет конкурс красоты
Schönheitswettbewerb im Zoo Lipezk
Morgen startet im Zoo Lipezk der traditionelle Wettbewerb "Miss Zoo 2007" und, natürlich, "Mister Zoo 2007". In den zwei vorhergehenden Jahren wurden die Tigerin Tina und der Löwe Tori Sieger im Schönheitswettbewerb.

uralpolit.ru - 25. Sept. 2007
Михаил Юревич нарушил природоохранное законодательство
Michail Jurjewitsch verletzte die Naturschutz-Gesetzgebung
Die Russische Naturaufsichtsbehörde reagierte auf eine Publikation von "UralPolit.Ru". Die Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für das Gebiet Tscheljabinsk überprüfte Fakten, die am 5. September 2007 in einer Publikation des Expertenkanals "UralPolit.Ru" unter dem Titel "In Tscheljabinsk wird gefordert, den Bau eines großen Handelskomplexes einzustellen" genannt wurden und stellte fest, daß die Unternehmen GmbH "Rodnik" und die Offene Aktiengesellschaft "Makfa", die vom Oberbürgermeister der Stadt Tscheljabinsk Michail Jurjewitsch kontrolliert werden, die Naturschutzgesetzgebung Rußlands in grober Weise verletzen. Das erfuhr "UralPolit.Ru" heute, am 25. September, aus einer Mitteilung der Abteilung für Information und Analyse der Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für das Tscheljabinsker Gebiet auf der offiziellen Website http://www.priroda.chel.ru. Anfang September 2007 wurde auf Beschluß der Tscheljabinsker Stadtverwaltung Galina Tjutina, die Direktorin des Zoos Tscheljabinsk, aus ihrer bis dahin ausgeübten Funktion entlassen. Der Zoo befindet sich in der Nachbarschaft des Jurjewitsch-Baus. Die ehemalige Direktorin, die zur Zeit versucht, vor Gericht gegen ihre Entlassung zu klagen, ist sicher, daß ihre Verfolgung seitens der städtischen Behörden begann, nachdem sie sich kategorisch dem Bestreben von Michail Jurjewitsch widersetzte, die Areale des Zoos, die an den Bau des Handels- und Vergnügungszentrums "Rodnik" grenzen, an sich zu reißen. Bis heute dementieren die Leitung der GmbH "Rodnik" und die oAG "Makfa", wie auch die Beamten der Tscheljabinsker Administration kategorisch die Mitteilungen über die Verletzung der Gesetzgebung beim Bau des Handels- und Vergnügungskomplexes. Die Kontrolle der Russischen Naturaufsichtsbehörde bestätigte jedoch die Existenz der Gesetzesverletzungen.

express-k.kz - 25. Sept. 2007
Пржевальские приживаются
"Przewalskis" leben sich ein
Im vorigen Jahrhundert war das Przewalskipferd in der Natur völlig ausgerottet. Daß Vertreter dieser einmaligen Art noch auf der Erde verblieben, hat die Menschheit den Zoos zu verdanken. Im Verlaufe vieler Jahrzehnte ist die Rückkehr dieser Tiere in ihren natürlichen Lebensraum ein Lieblingstraum von Zoologen der ganzen Welt. Am letzten Wochenende kamen in Almaty Przewalskipferde aus dem Münchener Zoo an. Die Tiere bleiben hier zwei Monate, durchlaufen eine Periode der Akklimatisierung und finden ein zweites Zuhause im Naturschutzgebiet "Altyn Jemel". Das ist bereits die zweite Aktion, die im Rahmen des Projektes zur Rückkehr der Wildpferde in ihre Heimat durchgeführt wird. Die im Jahre 2003 hierher gebrachten Tiere haben sich hervorragend in Kasachstan eingelebt und für Nachkommen gesorgt.

toz.khv.ru - 25. Sept. 2007
Чей праздник - День тигра
Wessen Festtag ist der Tag des Tigers?
Am vergangenen Sonntag waren viele Besucher im Tiergarten "Priamurskij". Die Einwohner von Chabarowsk trafen sich hier, um den Tag des Tigers zu begehen. Dieses Ereignis sollte nach den Überlegungen der Organisatoren die Aufmerksamkeit auf die Probleme des Amurtigers lenken. Und Probleme haben diese Tiere in der Tat genug. Von Jahr zu Jahr verringert sich die Anzahl dieser größten Raubkatze. Der Tag des Tigers wurde an zwei Orten zugleich begangen: unmittelbar im Tiergarten, wo Künstlerkollektive ein Konzert organisierten, und im Kinder- und Jugendzentrum für Gesundheit und Bildung "Junost". Dort wetteiferten junge Umweltschützer aus der ganzen Region Chabarowsk um das beste Wissen in Biologie und Ökologie. Die einzigen, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen inmitten des festtäglichen Lärms, waren die "Verursacher des festlichen Treibens". Wenn Wolja und Barchat noch irgendwie Interesse zeigten an dem, was um sie herum vorging, so verschlummerte Aralija friedlich alle Maßnahmen ihr zu Ehren.

wwf.ru- 24. Sept. 2007
Do not Cut Korean Pine - Save Amur Tiger
WWF-Russia collected over six hundred voices for the protection of the Korean pine-broadleaved forest, Amur tiger's home. Tiger day is one of the favorite holidays for Vladivostok citizens. This year around 2 500 people came to the central square to celebrate it for the 8th time. Each year the holiday has something peculiar. Today, guests saw flags of tiger range countries and heard the appeal "Stop cutting cedar (local name for Korean pine) - save Amur tiger." "Tiger day provides an excellent opportunity for people to express their positive attitude towards nature conservation, - says Yurii Darman, director of WWF-Russia, the Amur branch. - Therefore this year we decided to collect signatures on a petition to a new Russian Government asking to include Korean pine into the list of tree species forbidden for cutting." For the last 50 years the area of Korean pine forests in Primorskii province has reduced nearly twice. Unceasing cutting of cedar and lack of governmental control over forest use since 2006 deprive tiger of its home. This year WWF-Russia has started "Korean Pine the Tree of Life"campaign. Over 25000 Far-Eastern citizens have addresses the Russian President and Governors of Primorsky and Khabarovsky provinces to protect cedar forests. But the ban for cedar cut and commercial logging operations in Korean pine forests disappeared from the new forest legislation thus threatening cedar forests with complete destruction. During the event, WWF collected signatures of 617 participants of the Tiger day for the petition to Viktor Zubkov, the new head of Russian Government. This event is one more attempt to save both Amur tiger and Korean pine.

gazeta.ru - 22. Sept. 2007
Защитник Шахтера усыновил медведя
Verteidiger von "Schachtjor" übernahm Patenschaft für einen Bären
Der Verteidiger von "Schachtjor" Donezk und der Mannschaft Tschechiens TomᨠHübschman übernahm die Patenschaft für einen Eisbären aus dem Prager Zoo. Im Jahre 2005 hatten die Hübschmans die Patenschaft für einen weiblichen Gorilla übernommen, ein Jahr später kam die eigene Tochter Mikaela zur Welt und jetzt kam eben ein Eisbär dazu.

fontanka.ru - 21. Sept. 2007
В зоопарк приехал фенек
Ein Fennek für den Leningrader Zoo
Und wieder ein Neuzugang im Leningrader Zoo: ein Fennek, ein Wüstenfuchs. Wie auf der Site des Zoos mitgeteilt wird, kann man jetzt den kleinsten Vertreter der Familie der Hundeartigen in der zweiten Etage des Exotariums sehen.

itar-tass.com - 21. Sept. 2007
В московском зоопарке сделал первые шаги детеныш белохвостой антилопы гну
Im Moskauer Zoo unternahm Weißschwanzgnu-Kalb erste Schritte
Wie ITAR-TASS im Zoo erfuhr, ist das Kleine gerade drei Tage alt. "Eine Gnugeburt ist keine Seltenheit in Zoos, doch in der Natur gibt es nur noch sehr wenige, und sie leben im wesentlichen in geschützten Nationalparks."

gorod48.ru - 21.Sept.
Зоологи из Липецка поздравят казахстанских коллег
Lipezker Zoologen gratulieren ihren kasachstanischen Kollegen
Morgen begeben sich Vertreter des Zoos Lipezk auf Dienstreise nach Alma-Ata, um ihren Kollegen aus dem wichtigsten kasachstanischen Zoo zu gratulieren, der 70 Jahre alt wird. Der Zoo Alma-Ata beherbergt heute 509 Tierarten. Zum Vergleich: in Lipezk sind es 303. Unter den seltenen Arten finden sich Lemuren und Antilopen, die der Tiergarten wegen ihrer Einmaligkeit nicht verkaufen darf. Insgesamt leben im Zoo Alma-Ata 4.068 Individuen, im Zoo Lipezk 4.000. Unser Zoo ist nur halb so alt - 35 Jahre. Wie "gorod48" erfuhr, gelangten vor vier Jahren auf einem speziellen Lufttransport eine große Anzahl wilder Tiere aus der Republik Südafrika nach Alma-Ata: sechs Giraffen, Antilopen, Hyänenhunde, Vögel und Reptilien. Der Kauf der Vertreter der afrikanischen Fauna kostete den Zoo Alma-Ata 100.000 Dollar. Der Charterflug aus der RSA wurde vom Akimat (Stadtverwaltung) Alma-Ata finanziert.

rbc.ru - 20. Sept. 2007
Московский зоопарк перешел на осенний режим работы
Im Moskauer Zoo hat die Herbstsaison begonnen
Der Moskauer Zoo war der erste in Rußland. Er wurde organisiert im Jahre 1864 von der Russischen Kaiserlichen Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen. Der Beginn seiner Existenz ist verbunden mit den Namen der Professoren der Moskauer Universität K.F. Rulie, A.P. Bogdanow und S.A. Usow. Als der Zoologische Garten eröffnet wurde, beherbergte er bereits etwa 80 Arten und 200 Individuen an Wildtieren und mehr als 100 Individuen Haustiere. Am besten vertreten war die rußländische Fauna - die Gründer des Zoos wollten dem Publikum in erster Linie die Natur Rußlands zeigen. Es gab in der Ausstellung auch exotische Arten: Löwen, Jaguar, Nashorn, Papageien, Alligator. In den 1990er Jahren wurde der Zoo umfassend rekonstruiert. Auf seinem Gelände entstanden neue große Einrichtungen: "Vogelhaus", "Katzen der Tropen", Bassins für Robben, "Affenhaus", "Huftiere der Tropen" und ein Pavillon für Wasservögel. Es wurden auch eröffnet etwas kleinere Ausstellungen: Felsen für Raubvögel und Schneeziegen, Flamingohaus, Tierwelt Rußlands, Anlagen der Kontinente. Jetzt werden im Moskauer Zoo mehr als 8.000 Tiere gehalten, die gehören zu mehr als 1.000 Arten der Weltfauna. Der Zoo ist beteiligt an vielen internationalen Programmen zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten, er arbeitet zusammen mit Naturschutzorganisationen, ist Mitglied des Internationalen und des Europäischen Verbandes der Tiergärten und Aquarien (WAZA, EAZA).

chslovo.com - 20. Sept. 2007
Белый медведь будет жить на айсберге
Der Eisbär wird auf einem Eisberg leben
Wie ein großer, bläulich schimmernder Eisberg sieht die zukünftige Polarbären-Anlage im Nowosibirsker Zoo aus. Die einzigartige Anlage unter freiem Himmel nimmt eine große Fläche ein und ist versehen mit einem tiefen Bassin, in dem die Bären nach Herzenslust schwimmen und sogar mit künstlichen Eisschollen spielen können. Gegenwärtig lebt im Zoo Nowosibirsk nur ein Eisbärenmännchen. Damit ihm auf dem gewaltigen Eisberg nicht langweilig wird, plant Rostislaw Schilo, ihm zur Gesellschaft eine Eisbärin bringen zu lassen. Das war zu hören am letzten Sonntag anläßlich der feierlichen Präsentation der Anlage, die nicht nur Hunderte Einwohner der Stadt miterlebten, sondern auch Vertreter der Behörden: der Gouverneur des Gebietes W.A. Tolokonskij, der Vorsitzende des Deputiertensowjets des Gebiets A.A. Bespalikow. Nach dem Grußwort der Ehrengäste vor Hunderten von Zuschauern unterzeichneten A.A. Bespalikow und der Direktor des Nowosibirsker Zoos, R.A. Schilo, eine Vereinbarung über die Unterstützung der Fertigstellung der einzigartigen Anlage für Eisbären. Übrigens gibt es in Rußland sehr wenige Zoos. Heute werden weltweit 4.000 gezählt, dabei entfallen auf Amerika 500, auf Deutschland 208, auf Japan 77, Rußland hat insgesamt 32. Von diesen 32 entsprechen nur fünf bis sieben dem internationalen Standard, dazu zählt auch der Zoo Nowosibirsk. "Als wir den 60. Jahrstag feierten", sagte Rostislaw Schilo, "kamen zu uns 80 Gäste aus 20 Ländern, und alle sagten sie übereinstimmend, unser Zoo sei der beste in Rußland". Doch damit unser Zoo auch weiterhin dieses Niveau halten kann, braucht er eine gute finanzielle Unterstützung. Unsere Behörden bemühen sich, diese nicht zu verweigern.

nsk.kp.ru - 20. Sept. 2007
В Новосибирске откроется арктический остров
In Nowosibirsk arktische Insel eröffnet
Die Anlage für die Zoobewohner, die in polaren Gegenden beheimatet sind, ähnelt äußerlich einer Eisscholle, die von Wasser umgeben ist. Die "Eisinsel" aus glatten Steinen wird zum "Wohnsitz" für die Bären, auf der anderen Seite der Insel wird ein anderes Bassin sein - mit Walrossen. Der Eisbär, der Nord heißt - der Liebling aller Zoobesucher - zieht noch vor Jahresende in die arktische Wohnung um. "Der Zoo Nowosibirsk hat eine bemerkenswerte Biographie, aber jetzt erlebt er seine zweite Geburt", sagte Wiktor Tolokonskij. "Jedes Jahr wird hier etwas völlig Neues entstehen. Nach der Eröffnung der Eisbärenanlage werden wir den Bau eines Delphinariums planen. Davon träumen wir schon lange, denn Delphine sind die Lieblingstiere der Kinder." Der Realisierung des einen Traumes folgt schon der zweite... Wie man sieht, versetzt das Nowosibirsker Haus der Tiere immer wieder seine Gäste in Staunen und erfreut sie. Ein Delphinarium, so scheint es, ist für die Hauptstadt Sibiriens eine fast phantastische Idee, doch am Sonntag erfuhren die Nowosibirsker von seinem Bau, als wäre dieser Plan völlig realistisch. "Wir haben es uns vorgenommen - das heißt, wir werden es ganz bestimmt tun!" ist sich Rostislaw Schilo sicher.

liter.kz - 20. Sept. 2007
Живая дата
Ein lebendiges Datum
Der Zoo Almaty ist 70 Jahre alt! In diesen Jahren mußten der Tiergarten und seine Bewohner viel durchmachen: sowohl die Hungerjahre während des Krieges, als auch die schweren Zeiten der Umgestaltung. Schicksalsschläge und Lasten überlebte er und heute kann er stolz darauf blicken, daß er, was den Tierbestand betrifft, nach dem Moskauer der zweitgrößte Zoo in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist. Doch in bezug auf die Zucht von Raubvögeln ist er der erste auf dem Planeten. Insgesamt beherbergt er etwa 5.000 Pfleglinge. Aus den Seiten der Geschichte ... Für die umfangreiche Arbeit in der Organisation des zoologischen Parks und die Lieferung von Tieren wurde Mursachan Tolebajew mit einer Ehrenurkunde des Volkskommissariats für innere Angelegenheiten (NKWD) ausgezeichnet. Doch konnte er sich nicht lange an den Erfolgen seines eigenen Werkes erfreuen. Im Dezember wurde Tolebajew von Mitarbeitern des NKWD verhaftet, weil er auf den Listen der Partei "Alasch" [kasachische Nationalpartei] stand. Alle seine einmaligen Aufzeichnungen über Tierbeobachtungen und wissenschaftlichen Arbeiten wurden beschlagnahmt. ... In den 1940er Jahren stand der Zoo kurz vor der Schließung. Im Großen Vaterländischen Krieg haben sowohl Menschen, als auch Tiere Schweres durchgemacht. Es blieben fast keine Fachkräfte mehr übrig: alle gingen an die Front. Im Zoo wurden die Tiere nicht mehr mit Nahrung versorgt, die Wärmeversorgung wurde abgestellt. Bis Kriegsende waren alle tropischen Tiere zugrunde gegangen. Für einige Zeit leerte sich der Zoo. Doch schon seit den 1950er Jahren begann die Sammlung des Tiergartens Almaty zu wachsen. So sahen die Bewohner Almatys im Jahre 1954 China-Alligatoren und einen Bengaltiger... In den nächsten Jahren plant die Leitung des Zoos Almaty den Bau des ersten Safari-Parks in Kasachstan. Das ist ein langfristiges Projekt, daß vom Akimat der Stadt unterstützt wird. Für die Einrichtung des Parks sind bereits 150 ha Land zur Verfügung gestellt. In diesem 150 ha großen Park ist geplant, den natürlichen Lebensraum von Hunderten Tieren verschiedener Kontinente zu reproduzieren. Natürlich sind die Besucher durch spezielle Hindernisse vor Raubtieren geschützt. Zugleich erlaubt das riesige Territorium des Parks den Tierfreunden sowohl Spaziergänge als auch Spazierfahrten in speziellen Transportmitteln. Die Grundsteinlegung für den Bau des Safariparks wird gleich nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des Zoos Almaty vollzogen.

wwf.ru - 21. Sept. 2007
В российской части Алтае-Саян посчитали снежных барсов
Im rußländischen Teil des Altai-Sajan-Gebirges wurden die Schneeleoparden gezählt
Eine Expedition des UNDP/GEF (United Nations Development Programme/Global Environmental Facility) hat die Schneeleoparden gezählt auf dem Territorium der Republiken Tuwa und Altai und der Region Krasnojarsk. Das Ergebnis: 31 Katzen wurden festgestellt. "Die Teilnehmer der aktuellen Expedition, organisiert vom Projekt des UNDP/GEF "Erhaltung der Biodiversität im rußländischen Teil des Altai-Sajan", entdeckten im Ergebnis langer Feldforschungen die Spuren von vier Irbissen im Altai (insgesamt leben hier etwa zehn dieser Katzen), sieben in Tuwa und etwa 20 auf dem Territorium des Biosphärenreservats Sajan-Schuschenskoje. Jetzt wird ein Monitoring-System für die Population des Schneeleoparden ausgearbeitet. Übrigens wurde ein Bericht über diese Expedition im August-Heft der Zeitschrift "National Geographic Rossija" veröffentlicht und mit Fotos des bekannten Altaier Fotografen Alexandr Lotow illustriert.

wwf.ru - 21. Sept 2007
Разрешат ли охоту на белого медведя?
Soll die Jagd auf den Eisbären erlaubt werden?
In der gesamten Arktis gibt es noch 20.000 bis 25.000 Eisbären. Ob es wohl richtig ist, die Jagd auf ein Tier zuzulassen, das mehr als andere von den Klimaveränderungen bedroht ist? Am 23. September tritt in Kraft ein Abkommen zwischen Rußland und den USA über die Erhaltung und Nutzung der Eisbärenpopulation. Erstmals seit 50 Jahren kann auf Tschukotka die Jagd auf dieses geschützte Tier wieder erlaubt werden. Das Abkommen zwischen Rußland und den USA wurde unterzeichnet vor fast sieben Jahren, im Oktober 2000, es bekräftigt, daß beide Seiten wechselseitig interessiert sind an der Erhaltung der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation und dafür gleiche Verantwortung tragen. Das Inkrafttreten des Abkommens bedeutet nicht automatisch den Beginn der Eisbärenjagd auf Tschukotka - eine bilaterale rußländisch-amerikanische Kommission soll das Programm zur Erhaltung der Eisbären betrachten und beschließen, ob eine Abschußquote genannt werden soll. Im Prinzip ist auch die Einführung eines Moratoriums möglich für eine beliebige Beschlagnahme von Tieren aus dieser Population, sowohl auf der rußländischen, als auch auf der amerikanischen Seite. "Wir wissen sehr wenig über die zahlenmäßige Stärke der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation", kommentiert der wissenschaftliche Leiter des WWF-Projektes "Bärenpatrouille", der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter des Gesamtrussischen Naturschutz-Forschungsinstituts Andrej Boltunow, "die letzte Expertenschätzung - 2.000 Eisbären, vor zehn Jahren wurde die Population auf 2.000 bis 5.000 Individuen geschätzt. Ohne die Durchführung von Zählungen im gesamten Maßstab und Klärung der realen Situation können wir nichts sagen über die Aufstellung einer Abschußquote". Vollständig ruht die Jagd auf Eisbären gegenwärtig nur in Rußland und Norwegen, die indigene Bevölkerung Grönlands, Kanadas und Alaskas setzt die Jagd auf Eisbären fort. "Berücksichtigt man den Abschuß durch Wilderer in Rußland, werden im Jahr mehr als 1.000 Eisbären erlegt", sagt Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Die Höhe des Abschusses berücksichtigt absolut nicht die Tempi der globalen Erwärmung, der Erhöhung der natürlichen Sterberate und der Verringerung der Geschwindigkeit der Reproduktion der Bären. Es muß dringend ein globales Programm zur Rettung der Eisbären ausgearbeitet werden. Es ist an der Zeit, das Gewehr gegen den Fotoapparat zu tauschen."


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Verband Deutscher Zoodirektoren, 26.09.2007
Die Regelungswut der EU-Bürokratie kennt keine Grenzen. Jetzt soll es Einfuhrregelungen sogar für lebende Blauwale geben.*
Die EU-Bürokratie lässt keine Lücke aus. Die Einfuhr fast aller lebender Tiere soll von einem umständlichen bürokratischen Verfahren abhängig gemacht werden. Die dafür zuständige Abteilung der Europäischen Kommission in Brüssel ( DG-SANCO) arbeitet an veterinärmedizinischen Einfuhrbedingungen für fast alle lebenden Wirbeltiere, einschließlich Blauwalen, Maulwürfen, Stinktieren, Honigbeutlern, Blindwühlen und sogar für Zecken und Stechmücken. Bisher gab es sinnvolle Einfuhrregelungen für solche Tierarten, die Krankheiten auf Menschen oder Tierseuchen auf Nutztiere übertragen können, z.B. auf Rinder, Schweine, Geflügel oder Bienen. Die vorgesehene neue Regelung umfasst nun beinahe den gesamten Rest, zum größten Teil in völlig unsinniger Weise. Ironischerweise sollen Zirkusse von den vorgesehenen Regelungen ausgenommen sein. Wenn Zoologische Gärten in Zukunft Tiger oder Elefanten im Rahmen ihrer Erhaltungszuchtprogramme einführen wollen, unterliegt das Veterinärbeschränkungen, bei Zirkustieren ist das nicht der Fall. Die vorgesehenen neuen Regelungen werden Zoologischen Gärten große Kosten verursachen und Erhaltungszuchtprogramme für Arten, die von der Ausrottung bedroht sind , sehr erschweren. Besonders hart würde es das demnächst in großem Umfang weltweit geplante Schutz- und Zuchtprogramm für Frösche und Lurche treffen. Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) hält es für notwendig, den Regelungswahn der EU- Bürokratie energisch zu stoppen.

Zoo Dresden, 26.09.2007
Vorstellung unseres Bauvorhabens Giraffen- und Zebraanlage
Nachdem der Realisierungswettbewerb zur Giraffenanlage abgeschlossen ist, beginnen wir nun mit der Planung und dem Bau der neuen Giraffen- und Zebraanlage. Im Zuge des Neubaus der Futtermeisterei wird mit dem Abriss des ehemaligen Gebäudes voraussichtlich ab Februar 2008 Platz für eine neue Giraffen- und Zebraanlage geschaffen. Der Baubeginn der neuen Anlage erfolgt voraussichtlich im April 2008. Die Gesamtfläche für das Giraffen- und Zebrahaus umfasst ca. 890 m², wobei die Flächen des Außengeheges ca. 2.000 m² einnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 3,5 Mio. �. Die Fertigstellung ist für Ende August 2008 geplant.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.09.2007
Ein Blick hinter die Kulissen des Zooparks - Der Thüringer Zoopark lädt ein zum 14. Deutschen Zootag
Am Sonnatg, den 30. September findet zum vierzehnten Mal der Deutsche Zootag statt. Viele Zoos und Tiergärten beteiligen sich bei dem deutschlandweit durchgeführten Erlebnistag, auch der Thüringer Zoopark Erfurt nimmt daran wieder von 10 bis 16 Uhr teil. Hat jemand ganz spezielle Fragen an die Tierpfleger über ihre Schützlinge oder auch über den Beruf des Tierpflegers, so ist das an diesem Tag kein Problem. Denn in jedem Revier sind einige Kollegen vor Ort, die versuchen werden, Ihnen alle Fragen zu beantworten. Außerdem wird für viele Tiere die tägliche Futterportion präsentiert. Denn wer weiß schon so genau, wie viel ein großer Elefant täglich zu sich nimmt oder wie viel eine kleine Zwergmaus frisst? Man kann aber nicht nur erfahren, was und wie viel die tierischen Bewohner der Zooparks fressen. Sondern man kann auch bei Fütterungen mit dabei sein. Um 12 Uhr, genau zur Mittagszeit, und um 15 Uhr werden in der Löwensavanne die flinken Erdmännchen gefüttert. Um 14.30 Uhr bekommen dann die Löwen ihre Portion Fleisch. Nach 15 Uhr, im Anschluss an die Fütterung der Erdmännchen, erzählen die Tierpfleger von Ihren Erlebnissen während der Aufzucht des Klippschliefers Kitti. Wer selbst einmal ein Tier füttern möchte hat dazu von 15.30 bis 15.45 Uhr die Gelegenheit. Die Besucher können dann die beiden Giraffen Gunda und Lengai mit bereitgestelltem Laub füttern und herausfinden, wie lang eigentlich so eine Giraffenzunge werden kann. Wie sieht eine Futterküche von innen aus, oder wir hoch ist der Stall der Giraffen wenn man selbst einmal darin steht? Jeder der das wissen möchte, kann sich um 11 Uhr und um 13.30 Uhr in der Löwensavanne einfinden, bzw. von 12 Uhr bis 12.30 Uhr den Giraffenstall besichtigen.
Aber das ist noch längst nicht alles, was der Zoopark an diesem Tag seinen Besuchern bietet. Kommen Sie doch einfach vorbei und lassen Sie sich überraschen!

Zoo Dortmund, 26.09.2007
Zoo Dortmund: Oberbürgermeister verlängert Patenschaft für die Steinadler
Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zeigt sich traditionsbewusst. Erneut hat er die Patenschaft über die Steinadler im Dortmunder Zoo übernommen. Immerhin sind die Steinadler das Wappentier der Stadt Dortmund. Als eine der wenigen reichsfreien Städte des Mittelalters durfte Dortmund den kaiserlichen Adler in seinem Wappen führen, eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Für den Zoo Dortmund ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass er die Dortmunder Wappentiere auch lebend zeigt. Dieser Zusammenhang wird mit einer Tafel am Gehege erläutert. Dr. Langemeyer hat sich von Anfang an (2003) der Steinadler angenommen, repräsentieren diese doch, wie er selbst auch, die Stadt Dortmund. Der OB geht damit auch mit gutem Beispiel voran, geben die Patenschaften im Zoo Dortmund doch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Umlandes die Gelegenheit, ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund Ausdruck zu verleihen. Mehr als 1 000 Tiere stehen im Zoo Dortmund für Patenschaften zur Verfügung. Tierpatenschaften eignen sich auch hervorragend als nette Geschenke. Es ist für jede Preisklasse etwas dabei. Patenschaften gibt es bereits ab 25 Euro Jahresbeitrag.

Tierpark Hagenbeck, 25.09.2007
Kostbarer Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck - Christa Goetsch tauft Chinesische Leoparden Leoparden-Babys
Eine der seltensten Tierarten in Zoos weltweit � die extrem von der Ausrottung bedrohten Chinesischen Leoparden � haben Nachwuchs. Am 24. August erblickten drei niedliche Katzen-Babys das Licht der Welt. Die ersten Wochen verbrachten die Jungtiere zusammen mit ihrer Mutter �Basja� in der Wurfbox im Haus. Tierpark-Besucher konnten Mutter und Kinder bereits über einen Monitor beobachten. Die �Raub-Kätzchen� entwickeln sich prächtig und sind sehr verspielt. Nach fünf Wochen soll der Nachwuchs nun einen Namen erhalten. Anlässlich der ersten notwendigen Impfung werden wir feststellen, ob es sich um kleine Kätzchen und/oder Kater handelt. Diese Gelegenheit wird die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Christa Goetsch, nutzen, um den gefleckten Katzen-Kindern einen Namen zu geben.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 25.09.2007
�Kleiner Panda oder Katzenbär� wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der Geburt und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus seiner Wurfbox zu trauen. Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an, sein Gehege zu erkunden. Mit ihrer schönen Gesichtszeichnung und dem buschigen, geringelten Schwanz gehören sie mit zu den hübschesten Säugetieren. Ihr Name kommt aus dem Nepalesischen und bedeutet �Bambusesser�. Dies deutet schon darauf hin, dass ihre Hauptnahrung aus Bambus besteht. Da dieser nicht sehr nährstoffreich ist, verbringen die Tiere einen Großteil des Tages dösend im Geäst. In einer Höhe zwischen 2000 und 5000 m leben sie in Bambus-, Rhododendron- und Eichenwäldern im Himalaja.

Zoo Wuppertal, 25.09.2007
Stattliches Zebrafohlen im Wuppertaler Zoo geboren
Seit ein paar Tagen tollt ein kleines Zebrafohlen zusammen mit seiner Mutter `Regina` auf der Afrikaanlage herum. Für die Stute ist es das siebte Fohlen, während der Hengst `Max` bereits zum 23ten mal Vater geworden ist. Das noch namenslose Fohlen durfte bei dem schönen Herbstwetter frühzeitig auf die Außenanlage und tobt dort nun übermütig herum. Unsere Zebras sind Böhmzebras, eine Unterart des Steppenzebras. Sie leben in kleinen Familiengruppen. Diese bestehen aus einem Hengst, mehreren Stuten und deren Nachwuchs. Böhmzebras stammen aus den Savannen Ostafrikas, wo sie jährlich weite Wanderungen unternehmen. Aufgrund von Bejagung sowie der zunehmenden Besiedlung ihres Lebensraumes sind Steppenzebras heute weit seltener geworden als sie einst waren. Zwar sind Böhmzebras von allen Zebra-Unterarten nach wie vor die häufigsten Zebras, allerdings leben drei Viertel des Bestandes in den Nationalparks Kenias und Tansanias, also in einem vergleichsweise kleinen Areal.

Zoo Osnabrück, 25.09.2007
Abschied nach 40 Jahren im Zoo!
Am 1. September 1967 begann für die Tierpflegerin Giesela Küppers der erste Arbeitstag im Zoo Osnabrück. Nun, mehr als vierzig Jahre später, wurde Frau Küppers vom Zoopräsidenten Reinhard Coppenrath, Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg, Geschäftsführer Andreas Busemann und der gesamten Zoobelegschaft in den Ruhestand verabschiedet. Frau Küppers arbeitete als Revierleiterin im Vogelrevier und hatte einen äußerst kompetenten Blick für das Wohlergehen ihrer Schützlinge. So schwang beim Abschied auch eine Menge Wehmut mit. Denn ab nun wird Frau Küppers nicht mehr täglich den ihr so ans Herz gewachsenen Tieren begegnen. Das letzte Mal Pinguine füttern, das letzte Mal nach Marabus und Pelikanen schauen - Frau Küppers werden die Tiere fehlen, und den Tieren und dem Zoo Osnabrück wird Frau Küppers fehlen.

Allwetterzoo Münster, 25.09.2007
Ab 26. September gibt es 40 neue Folgen der ARD-Dokusoap mit turbulenten Geschichten rund um die Tiere des Allwetterzoos Münster
Fans von �Pinguin, Löwe und Co.� können sich freuen: Ab Mittwoch (26.9.) sendet die ARD 40 neue, in den letzten Monaten im Allwetterzoo produzierte Folgen. In der Regel nachmittags um 16.10 Uhr erhalten die Fernsehzuschauer ungewohnte Einblicke in den Alltag des Zoos. Beim Blick hinter die Kulissen werden Tierpfleger, Kurator, Zootierärztin oder Zoodirektor bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Und die ist alles andere als eintönig; denn so ein Zooleben stellt alle Mitarbeiter immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie einfallsreich diese gemeistert werden, kann der Zuschauer am Bildschirm mitverfolgen. Im Mittelpunkt der Serie stehen aber selbstverständlich die vielen Tiere mit ihren ganz besonderen Eigenschaften. Das Kamerateam beobachtete Pinguin, Löwe und Co. nicht nur in ihren Anlagen, sondern auch jenseits der Besucherwege, um einzigartige Einblicke zu ermöglichen. Nachdem die ersten 60 Folgen der münsterschen Zoosoap sowie zwei �best-of�-Sendungen die Zuschauer von Januar bis April 2006 begeistert hatten, war klar, dass weitere folgen mussten. Mitte Mai begannen dann die Dreharbeiten zu den neuen Folgen der erfolgreichen Serie. Drei Kamerateams waren über mehrere Wochen bei allen wichtigen Ereignissen im Zoo dabei. In der ersten Folge, die ausgestrahlt wird, dreht sich alles um die einzigartigen Mongolenponys. Die beiden Stuten in Münster sind die einzigen Pferde dieser Art in einem deutschen Zoo. Im Frühjahr hatten sie Besuch vom mongolischen Hirten Tomor. Ein besonderes Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Weiter geht es mit ganz, ganz vielen Jungtieren: Die drei Junglöwen, die inzwischen in Wuppertal leben, werden bei ihrem Umzug begleitet. Ein kleines Gnu macht seine ersten Schritte und Gorillababy �Mary Zwo� wird auf dramatische Weise gerettet.

Zoo Duisburg, 24.09.2007
Riesige Freude im Zoo Duisburg - zweites Delphin-Baby geboren
Nur wenige Wochen nach der Geburt von Delphinjungtier DOLLY erfreut sich der Zoo Duisburg über erneuten Nachwuchs bei den Großen Tümmlern. Delphin-Weibchen PEPINA brachte vor wenigen Tagen ein gesundes Jungtier zur Welt. Kaum wurde die kleine DOLLY in der Vorwoche den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt, schon schwimmt ein weiterer kleiner Delphin im Delphinarium des Zoos. Während DOLLY mit Mutter DELPHI sich den begeisterten Besuchermassen im Delphinarium zeigt, verbleibt PEPINA mit ihrem jüngsten Spross noch einige Wochen im separaten Aufzuchtbereich. Nur ausgewähltes Pflegerpersonal und die Tierärzteschaft des Zoos haben Zugang zum Aufzuchtbecken, das unter strengen Hygienevorgaben vom übrigen Delphinarium abgetrennt ist. Und dieses aus gutem Grund, denn neugeborene Delphine verfügen über kein natürliches Immunsystem. Erst über die Muttermilch nehmen die Jungdelphine innerhalb der ersten Lebenswochen die nötigen Abwehrstoffe auf, um ihr Immunsystem zu stärken und somit vor möglichen Infektionen gefeit zu sein. In dieser Zeit sind die jungen Delphine äußerst anfällig gegenüber jegliche Krankheiten, die auch der Mensch auf das Tier übertragen könnte. Daher bleibt das Aufzuchtbecken eine strikte Tabu-Zone, bis das Jungtier ausreichend gestärkt ist. Für die Mitarbeiter des Zoos gilt es, Mutter und Jungtier über Unterwasserkameras zu beobachten, um Störungen und jegliches Gesundheitsrisiko zu minimieren. Schon bei Jungtier DOLLY hat sich diese Vorgehensweise bestens bewährt, so dass zu erwarten ist, dass auch PEPINAs Jungtier gesund heranwächst. Für die Zoobesucher ist PEPINAs Nachwuchs vorerst nur auf den Großbildschirmen in der Besucherhalle des Delphinariums zu sehen. Zunächst sind ohnehin alle Blicke auf die kleine DOLLY gerichtet, die ausgelassen mit Mutter DELPHI spielt. Noch werden einige Wochen verstreichen, bevor auch PEPINAs Jungtier sich genügend entwickelt hat, um der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden.

Zoo Heidelberg, 24.09.2007
Ein Chamäleon für den Zoo � Clemens Briels schafft Großskulptur für den Tiergarten Heidelberg
Der namhafte Popart-Künstler Clemens Briels hat für den Zoo Heidelberg eine fantasievolle Groß-Skulptur geschaffen. Wie eine Sphinx vereinigt die Skulptur Mensch und Tier. Es ist ein Chamäleon und doch ein Mensch, wo kommen sich exotische Tiere und Menschen näher als im Zoo? Der Tiergarten Heidelberg will seinen Besuchern die Beziehung zwischen Mensch und Tier näher bringen. Die Skulptur am Eingangsplatz begrüßt die Besucher in Zukunft und wirkt zugleich wie ein Wächter. Liebevoll gestaltet und in den leuchtenden Farben der Karibik verzaubert das Chamäleon den Betrachter. Die Skulptur steht zunächst für ein Jahr als Leihgabe der Galerie Treffpunkt Kunst im Heidelberger Tiergarten. Findet sich während dieser Zeit ein Mäzen, der die Skulptur dem Zoo spendet, darf das Chamäleon bleiben. Sicher wird es innerhalb kürzester Zeit die Herzen der Zoobesucher erobern. �Wir sind sehr stolz darauf, dass ein so namhafter Künstler wie Clemens Briels eine Skulptur extra für den Zoo geschaffen hat� erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. �Das Chamäleon passt einfach fantastisch auf den Eingangsplatz und fällt mit seinen fröhlichen, leuchtenden Farben jedem Zoobesucher beim Betreten des Tiergartens als erstes ins Auge.� Mit dem Chamäleon ist ein Spenden-Projekt für das neue Elefantenhaus verbunden, das von der Galerie Treffpunkt Kunst in Ziegelhausen initiiert wurde. Zoo- und Kunstfreunde können sich die liebenswerte Skulptur im Kleinformat nach Hause holen, die in limitierter Auflage von 100 Exemplaren im Zoo und bei Treffpunkt Kunst exklusiv zum Preis von 250,- Euro zu erwerben ist. Pro verkauftem Exemplar spendet die Galerie Treffpunkt Kunst 40,- Eur für das neue Elefantenhaus im Zoo. Am 29. September 2007 um 11.00 Uhr wird der Künstler Clemens Briels gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und der Inhaberin der Galerie Angela Mahmout die Chamäleon-Skulptur im Zoo feierlich enthüllen. Am 30. September ab 11.00 Uhr klingt das Wochenende mit Clemens Briels in einer stimmungsvollen Matinee bei Treffpunkt Kunst aus. Farbenprächtige Gemälde und Grafiken neben fantasievollen Skulpturen bringen karibische Sonne nach Heidelberg. Die Laudatio hält Dr. Klaus Wünnemann. Clemens Briels erfüllt persönliche Widmungswünsche. Die Gruppe �Caminando� umrahmt die Vernissage musikalisch mit kubanischen Rhythmen.

Zoo Berlin, 24.09.2007
Höhlenkinder endlich ausgeflogen: Dreifacher Nachwuchs bei den afrikanischen Deckens Tokos!
Geheimnisvoll und längst noch nicht völlig geklärt ist die merkwürdige Brutbiologie der in Afrika und Asien verbreiteten Hornvögel. Nur mit zwei Ausnahmen gleicht sich die Fortpflanzung bei allen Arten der mächtigen Schnabelträger: Die Weibchen ziehen sich in Baumhöhlen zurück, verschließen den Eingang mit einer betonharten Masse, legen die Eier, bebrüten diese und verlassen das selbst gesuchte Gefängnis erst dann, wenn die Jungen ausgewachsen und befiedert sind. Während der gesamten Zeit, die je nach Art bis 41/2 Monate dauern kann, werden das Weibchen und später auch die Jungen ausschließlich vom Männchen durch einen schmalen Schlitz mit Futter versorgt. Verlassen Jungen und Mutter die Bruthöhle, sind sie keinesfalls verschmutzt, sondern in blitzsauberem Gefieder, was selbst für den fachkundigen Beobachter jedes Mal wieder vollkommen verwunderlich ist. Das Weibchen der elstergroßen Deckens Tokos im Zoo fing im Juni mit dem Einmauern in ihrem hölzernen Brutstammes an und am 11. September verließ sie ihn zusammen mit drei kräftigen Jungen. Während der ganzen langen Zeit hatte der Vater volles Programm mit der Versorgung von Weib und Kindern. Im Zoo wird natürlich immer für genügend Futter gesorgt, was in Freiheit nicht unbedingt der Fall ist. Als Futter dienen süßes Obst, große Insekten und als Leckerbissen auch mal eine nestjunge Maus. Natürlich steckt hinter der ungewöhnlichen Brutbiologie der Hornvögel ein biologischer Sinn. Die verschlossene Höhle bietet Schutz vor Fressfeinden und da an erster Stelle vor baumbewohnenden Schlangen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 24.09.2007
Zoo im September schon �Millionär�!
Bereits am 24. September begrüßte der Erlebnis-Zoo den millionsten Besucher � so früh wie noch nie seit Bestehen des Zoos! Mit Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Andrea Kiehne (40) aus Bremen war mit Patenkind Sarah (5) und deren Eltern Meike und Mark Neunast aus Kreiensen bei schönstem Herbstwetter in den Zoo gekommen, um den Sambesi, den Dschungelpalast, den Gorillaberg, Meyers Hof und Mullewapp zu besichtigen. Dass die Bremerin vom Zoodirektor persönlich empfangen werden würde und auch noch Katta Silvester stellvertretend für alle 2.000 Tiere das Pfötchen schütteln durfte, war für Andrea Kiehne ein unvergessliches Erlebnis. Trotz des wechselhaften Wetters mit vielen Regenschauern und wenig sommerlichen Temperaturen lockte der Zoo noch mehr Besucher an als im vergangenen Jahr. �In 2006 hatten wir den millionsten Besucher am 3. Oktober begrüßt � und das war schon sehr früh!�, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens über den neuen Rekord. �Die hervorragende Besucherzahl zeigt, dass der Erlebnis-Zoo mit seinem Konzept Jung und Alt begeistert. Das Ergebnis unterstreicht die Position des Zoos als eine der wichtigsten niedersächsischen Freizeiteinrichtungen�, so Klaus-Michael Machens. Der Zoo entwickelt sich immer mehr zum Ganztages-Reiseziel: ca. 60 Prozent aller Besucher (Tageskarten und Jahreskarten) kommen aus Gebieten außerhalb der Region Hannover!

Wildpark Gersfeld, 24.09.2007
Dem Gehirn Beine machen � Auf dem ersten Trimm-dich-Pfad für den Kopf
Am 03. Oktober 2007 wird der erste Memo-Fun-Sports-Parcours in Deutschland im Wildpark Gersfeld/Rhön eröffnet. Die Firma Learn-by-Move und der Bundesverband Gedächtnistraining (BVGT) stellten dieses bundesweit einzigartige Pilotprojekt auf die Beine. Wissenschaftlich begleitet wird es von der zum Elisabeth-Krankenhaus Essen gehörenden Memory-Clinic, einer ambulanten Beratungsstelle, in der sich Spezialisten aus den Fachbereichen Psychologie, Geriatrie, Psychiatrie und Pädagogik täglich mit dem Thema Gedächtnisstörungen auseinandersetzen.

Zoo Wuppertal, 24.09.2007
Ein Nashorn für Schwerin � Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. beteiligt sich an der �Claramanie�
Inspiriert von der PINGUINALE 2006, an der Wuppertals Partnerstadt Schwerin mit einem eigenen Pinguin teilgenommen hatte, führt der Zoo Schwerin in diesem Jahr ebenfalls eine Tierparade durch. Große, bunt gestaltete Nashörnern aus Kunststoff sollen für den Zoo (mitsamt seinen echten Nashörnern) und die Stadt Schwerin werben. Angelehnt an ein Nashorn mit dem Namen Clara, das im 18. Jahrhundert nach Europa gelangte, hat die Parade die Bezeichnung �Claramanie� erhalten. Die Einnahmen der �Claramanie� sollen für den Bau einer neuen Nashornanlage im Zoo Schwerin verwendet werden. Der Zoo-Verein Wuppertal hat beschlossen, sich mit einem eigenen Nashorn an der �Claramanie� zu beteiligen. Es wird von dem bekannten Wuppertaler Künstler Klaus-J. Burandt, der selbst zeitweise eine Schule in Schwerin besucht hat, mit Motiven der beiden Partnerstädte Wuppertal und Schwerin gestaltet. Mit dem vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. erworbenen Nashorn, der Nr. 50 der �Claramanie�, hat der Schweriner Zoo nun auch sein Minimalziel an verkauften Rohlingen erreicht � ein Umstand, über man im Zoo-Verein Wuppertal natürlich besonders glücklich ist. Zum großen Auftakt der �Claramanie� am 3. Oktober 2007 wird das Nashorn bereits fertig in Schwerin sein. An diesem Tag richtet Schwerin die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus und die farbigen Nashörner präsentieren sich in Form einer Parade durch die Stadt. Bis zum Herbst 2009 wird sich dann das Wuppertaler Nashorn mit seinen Gefährten in Schwerin � u.a. im Zoo, in der Stadt und auf der Bundesgartenschau 2009 � zeigen. Wie schon die Teilnahme Schwerins an der Wuppertaler Pinguinale ist die Beteiligung des Zoo-Vereins an der �Claramanie� Ausdruck der Verbundenheit beider Städte und ein Stück gelebte Städtepartnerschaft. Die Teilnehmer der nächsten mehrtägigen Reise des Zoo-Vereins, die nach Mecklenburg-Vorpommern führt, werden das Nashorn im Mai 2008 in Schwerin persönlich begutachten können.

Tierpark Ueckermünde, 24.09.2007
Eröffnung Lemurensavanne im Tierpark Ueckermünde kommt bei den Gästen gut an
Am vergangenen Freitag eröffnete Frau Dr. Barbara Jantschke, Direktorin des Augsburger Zoos, die Lemurensavanne im Tierpark Ueckermüünde, der Einladung waren auch zahlreiche Gäste gefolgt, z.B. IHK-Präsident Manfred Ruprecht, Sparkassendirektor Reinhard Thiessen, der zweite stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ueckermünde, Jürgen Kliewe, und zahlreiche weitere Vertreter aus Kommunalpolitik und Wirtschaft. Ein besonderer Höhepunkt für den Tierpark war, daß das Ameos-Diakonie-Klinikum Ueckermünde die Patenschaft über einen Katta übernahm. Zahlreiche Gäste schauten zu und offenbar fühlten sich auch die 7 Kattas in der 900 Quadratmeter großen Lemurensavanne sehr wohl. Insgesamt kamen 2360 Gäste am vergangenen Wochenende bei schönsten Wetter, um sich die Neuigkeiten im Tierpark Ueckermünde anzusehen. Der Tierpark Ueckermünde hat große Erfahrungen bei begehbaren Anlagen: im Jahr 1993 eröffnete er als erste zoologische Einrichtung in Ostdeutschland mit großem Erfolg den Affenwald, ein begehbares Gehege mit Berberaffen, und einen Hirschgarten mit Damwild.

Zoo Heidelberg, 22.09.2007
Lernen und erleben im Zoo- Die Anmeldungsphase zu den halbjährigen Zoo-Kursen hat begonnen
Mit den Zoo-Kursen lädt die Initiative Zooerlebnis e.V., die Zooschule des Heidelberger Zoos, naturinteressierte Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zum Mitmachen und Entdecken ein. An 20 Nachmittagen von Mitte Oktober bis Ende März werden die Kinder in festen Kleingruppen und unter fachmännischer Anleitung im Zoo aktiv, um etwas mehr über den Zoo, seine Tiere und die Möglichkeiten zum Schutz der Natur und Umwelt zu erfahren. �Neben der anschaulichen Aufbereitung der biologischen Themen ist der ständige Kontakt zu den Zootieren ein wichtiger Bestandteil der Kurse. Wir hoffen, bei den Kindern durch den aktiven Umgang mit Tieren ein Gefühl für die Einmaligkeit und die Schutzwürdigkeit der Natur entwickeln zu können�, sagt dazu Dr. Löwenberg, der Leiter der Zooschule. �Welche Tiere leben in meinem Garten?�, �wer frisst wen?� und �was kann ich zum Schutz der Natur beitragen?� sind einige Fragen, denen in den Zoo-Kursen nachgegangen wird. Mit Aktionen in und an den Gehegen lernen die Kinder die Arbeit der Tierpfleger und das Verhalten der Zootiere kennen. Durch eigenes Ausprobieren und intensives Beobachten erfahren sie, wie man die eigenen Haustiere richtig pflegt, wie Tiere miteinander verwandt sind, wie Nahrungsketten und Nahrungsnetze funktionieren und welche Anpassung die Tiere an ihren Lebensraum haben. Schlangen, Agamen und viele faszinierende Insekten der Zooschule werden von den Kindern selbst gepflegt.

Opel-Zoo Kronberg, 22.09.2007
Aktion �Schwalben willkommen�: Kronberger Tierschutzverein und Opel-Zoo prämieren �schwalbenfreundliche Häuser�
Nachdem im Frühjahr 2007 die �Aktion Schwalben willkommen� gestartet wurde, haben sich rund 10 Beherberger von beflogenen Schwalbennestern gemeldet. In einer kleinen Feierstunde wurde ihnen vom Kronberger Tierschutzverein und dem Opel-Zoo im Beisein von Herrn Carlo von Opel, dem Initiator und Schirmherrn der rheinlandpfälzischen Aktion, eine Plakette und eine Urkunde überreicht. Mit der Aktion soll der Rückgang der Population dieser interessanten Tiere zumindest aufgehalten werden. Im Herbst fliegen die Schwalben wieder in ihre südlichen Winterquartiere. Wenn sie dann im nächsten Frühjahr wiederkommen, sollten sie geeignete Nistgelegenheiten vorfinden. Der Kronberger Tierschutz Verein und der Opel-Zoo geben Rat, wie diese Nistgelegenheiten beschaffen sein müssen und wie sie am Hause oder Scheune angebracht werden, damit die Vögel sich weiterhin vermehren können. Und so kann man hoffen, dass die Bemühungen um den heimischen Artenschutz auch im weniger ländlich strukturierten Hochtaunuskreis erfolgreich sein werden.

Rhododendronpark, 22.09.2007
Faszinierende Welt der Schmetterlinge - Tropisches Flair und lebendige Vielfalt - ab dem 29. September in botanika
Mehr als dreihundert frei fliegende farbenfrohe Schmetterlinge verwandeln das Mendehaus des grünen Science Centers botanika mit seiner exotischen Pflanzenkulisse vom 29. September 2007 bis zum 10. Februar 2008 in eine faszinierende Erlebniswelt. Schon beim Betreten des Schmetterlingshauses wird der Besucher von einer Vielzahl prächtig gefärbter Falter begrüßt. Während des Rundgangs durch die Tropenlandschaft werden imposante Bananenstauden, zarte Passionsblumen und Orchideen passiert. Überall trifft das aufmerksame Besucherauge auf winzige Eier, bizarr geformte Raupen oder fast perfekt getarnte Schmetterlingspuppen. Den gesamten Herbst und Winter hindurch präsentiert botanika im Rhododendron-Park den wundersamen Lebensweg der Schmetterlinge vom Ei, über die gefräßige ständig wachsende Raupe und das noch immer rätselhafte Puppenstadium bis hin zur Verwandlung in einen filigranen Falter. Täglich gibt es in der Sonderausstellung Neues zu entdecken. Wer genauer hinsieht erkennt immer wieder spannende Details und erlebt den Entwicklungszyklus dieser außergewöhnlichen Insekten aus nächster Nähe. Mit etwas Glück kann der Besucher sogar verfolgen wie sich ein Schmetterling aus der Enge seiner Puppenhülle befreit und nach kurzer Zeit zum ersten Mal seine schillernden Flügel ausbreitet - ein unvergessliches Erlebnis!

Tiergarten Nürnberg, 21.09.2007
Mutterglück mit 25
Mit 25 Mutter zu werden, ist für uns Zweibeiner nicht außergewöhnlich � wohl aber für Pferde! Die am 10.06.1982 im Tiergarten Nürnberg geborene Urwildpferdstute SIDA hat mit dem Rekordalter von über 25 Jahren am 15. September diesen Jahres eine gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht, das sie fürsorglich großzieht. Obwohl im Tiergarten gemäß den Empfehlungen des Erhaltungszucht-Programmes Zuchtpausen eingelegt wurden, hatte SIDA bereits sieben Jungtiere erfolgreich aufgezogen. SHARAI, eine 2001 im Tiergarten geborene Tochter von SIDA, hat heute ebenfalls ein Fohlen zur Welt gebracht. Das Überleben der Urwildpferde war nur durch gezielte Aktivitäten der Zoologischen Gärten möglich. Aus einem kleinen Zuchtstamm konnte eine stabile Population aufgebaut werden, die seit Jahren in einem Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) koordiniert wird. Im Freiland wurde 1968 das letzte Urwildpferd im Südwesten der Mongolei gesichtet, seither galt diese Art als ausgerottet.

Tiergarten Worms, 21.09.2007
Pavianhaus im Tiergarten mit neuem Anstrich - Schüler der Westend-Schule bemalen Außenwand des Paviangeheges
Nachdem vor zwei Wochen bereits die Betonwände im Inneren des Paviangeheges bemalt wurden, war dieses Mal die Außenfassade dran. Wie auch beim ersten Mal zeigten Schüler der Westend-Realschule unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Natascha Klumpp ihr Können. Einen Nachmittag lang wurde Farbe an die vorher kahlen Betonwände gebracht. Bisher blickten die Besucher auf eine eher triste Wand, wenn sie sich auf dem Weg zum Pavianhaus befanden. Doch mit viel Engagement und Farbe sorgten die Realschüler dafür, dass die Paviane ein noch schöneres Zuhause bekommen haben. Die Tiergartenbesucher erwartet nun der Blick auf einen traumhaften Sonnenuntergang in der Savanne. �Man hat schon fast das Gefühl, als würde man die Paviane in freier Wildbahn beobachten�, lacht der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Bemerkenswert ist, dass die Schüler vollkommen freiwillig bei der Verschönerungsaktion mit dabei waren. Mit viel Ehrgeiz und Begeisterung machten sich die Teenager zusammen mit ihrer engagierten Lehrerin Natascha Klumpp an die Arbeit und vollbrachten so in kürzester Zeit ein Kunstwerk, dass dem Tiergarten und seinen Besuchern noch über viele Jahre hinweg große Freude bereiten wird. Das Motiv wurde zuvor in Zusammenarbeit mit der Tiergartenleitung entworfen. Danach konnten die Schüler zeigen, wo ihre Stärken liegen. Dieter Wagner zeigte sich vollauf zufrieden mit der Arbeit: �Die Jugendlichen haben sehr gute Arbeit geleistet und ich möchte mich bei den fleißigen Schülern und ganz besonders bei ihrer Lehrerin für das gelungene Projekt bedanken.�

Zoo Landau, 20.09.2007
Nicht mehr Namenlos: der Kleine Igeltanrek -Madagaskar Kampagne beendet �die Amphibien kommen!
Während der diesjährigen EAZA-Konferenz vom 12. bis 15. September 2007 in Warschau, Polen, wurde die Madagaskar-Kampagne beendet. Mit einer vorläufigen Gesamtsumme (es kommen bis zum Ende des Jahres noch Gelder hinzu) von � 450.635,81 haben die Europäischen Zoos gemeinsam mit ihren Besuchern einen beachtlichen Geldbetrag für Madagaskar gesammelt. Nun können Projekte wie z.B. �Voronosy�, das sich für den Schutz der im Nordwesten Madagaskars gelegenen Bombetoka Bay die über etwa 20 Mangroveninseln verfügt und damit einen einzigartigen Lebensraum für viele Tierarten darstellen engagiert, finanziell weiterhin unterstütz werden. In dieses Projekt ist auch der Zoo Landau seit Jahren involviert und trägt dazu bei, dass der Lebensraum u.a. des dort ansässigen und stark gefährdeten Blauaugenibis (Threskiornis bernieri) erhalten wird. Außerdem wurde die Suche nach einem Namen für das Maskottchen des Jahres �Madagaskar � Insel der Waldgeister� im Zoo Landau, den Kleinen Igeltanrek (Echinops telfairi), beendet. Der oder die Gewinner(in) eines tollen Preises wird in der nächsten Infopost bekannt gegeben. Die Madagaskar-Kampagne wurde beendet, dafür jedoch eine neue Kampagne, nämlich die Amphibien-Kampagne gestartet. Immer mehr Amphibien-Arten, -Gattungen und sogar ganze �Familien stehen kurz vor der Ausrottung oder sind bereits für immer verloren. Diese unglaublich interessante Tiergruppe braucht dringend unsere Hilfe! Alleine in den letzten Jahren sind 120 Arten für immer von unserer Erde verschwunden und viele Arten sind bereits ausgerottet, bevor wir ihnen helfen konnten. Unter anderem durch die Zucht seltener Arten in menschlicher Obhut können wir diese Arten versuchen zu retten, aber auch der Schutz der Lebensräume und die Aufmerksamkeit der Menschen sollen verhindern, dass die Artenvielfalt innerhalb der Amphibien weiter schwindet. Ab sofort dreht sich in den Europäischen Zoos alles um die Amphibien-Kampagne und �das Jahr des Frosches� wurde eingeleitet. Selbstverständlich beteiligt sich auch der Zoo Landau an dieser wichtigen Kampagne und wird das kommende Jahr 2008 ganz unter das Motto �Das Jahr des Frosches� stellen! Ab Oktober wird
als Einstieg in diese Kampagne jeden Monat eine Amphibienart in der Infopost des Zoo Landau vorgestellt und auf ihre biologischen Besonderheiten und Einzigartigkeit aufmerksam gemacht. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf ein weiteres interessantes Jahr im Zoo Landau in der Pfalz.

Tierpark Berlin, 20.09.2007
Übernahme einer Pinguin-Patenschaft durch das Pflegekinderprojekt �Liki�
Zu den Aufgaben des Pflegekinderprojektes �Pflegefamilien für Lichtenberger Kinder �Liki�, dessen Logo einen kleinen Pinguin zeigt, gehört u. a. auch die Beratung von Pflegefamilien und die Werbung von Pflegeeltern. Aus diesem Grunde hat sich �Liki� entschlossen, die lebenslange Patenschaft für einen Humboldtpinguin im Tierpark Berlin zu übernehmen. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung des Verbundes Lichtenberger Seniorenheime.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 20.09.2007
Kinderzimmer der drei neuen Erdmännchen-Babys stand unter Wasser
Nicht nur bei den Menschen ließen die heftigen Regenfälle im August so manchen Keller vollaufen, auch die Erdmännchen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen meldeten angesichts der enormen Wassermassen �Land unter�. Dabei herrschte bei den putzigen Tieren besonderer Großalarm, denn seit Mitte August bevölkerten außerdem drei frisch geborene Jungtiere den Bau. Kaum auf der Welt, musste sich das Trio schon ein neues Kinderzimmer suchen, denn der alte Bau wurde durch die starken Regenfälle komplett geflutet. Der Wasserschaden traf die Erdmännchen besonders, denn die Tiere haben normalerweise ein großes Wärmebedürfnis und sitzen gerne oft stundenlang als �Sonnenanbeter� im Freien. Kein Wunder, denn in der freien Natur leben sie vorwiegend in Trockensavannen und dem Buschland von Südafrika. Aber schon einige Tage später hatten die drei mit ihren Eltern bereits eine neue, trockene Unterkunft in ihrem afrikanischen Landschafts-Gehege gefunden. Nun flitzen sie von Zeit zu Zeit putzmunter durch die Gegend und verstecken sich nicht mehr nur in ihrer Höhle. Erdmännchen gelten nicht nur als sehr drollige, sondern auch überaus muntere Gesellen. Sie gehören zu den Mangusten und zählen trotz ihres unscheinbaren Aussehens zu den Raubtieren. Sie werden bis zu 14 Jahren alt. Nur die ranghöchsten Weibchen sind fortpflanzungsfähig. Die Tragzeit beträgt etwa 77 Tage, das Geburtsgewicht der Jungtiere liegt bei 25 bis 40 Gramm. Die erste feste Kost können die Baby-Erdmännchen mit etwa einem Monat zu sich nehmen, die Säugezeit beträgt zwei Monate.

Zoo Berlin, 20.09.2007
Zoo Berlin lädt am 23. September 2007 zum großen rbb Zootag - Buntes Familienprogramm mit spannenden Tierpräsentationen - Freier Eintritt für alle Besucher mit dem Namen �Knut�
Am 23. September 2007 präsentiert der rbb seinen Zuschauern einen Thementag rund um den Zoo Berlin und seine tierischen Attraktionen. Los geht�s ab 9.00 Uhr, wenn die Kassen am Löwen- und Elefantentor ihre Türen öffnen. Dann sollten alle Berliner und Berlin-Besucher mit dem Namen �Knut� ihren Personalausweis gezückt halten: Für sie gibt es freien Eintritt in den Hauptstadtzoo. Darüber hinaus sind alle menschlichen Knuts um 15.00 Uhr zu Knuts Freigehege eingeladen, wo ein unvergessliches Gruppenfoto mit ihrem Namensvetter geschossen wird. Doch auch die anderen tierischen Stars des Hauptstadtzoos werden die Besucher in ihren Bann ziehen. Höhepunkte sind sicherlich die Tierpräsentationen mit Zoo-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz, die um 13.00 auf der Zoobühne am Restaurant stattfinden, sowie das Musikprogramm bis 17:00 Uhr. Darüber hinaus lockt der rbb Infostand mit lustigen Gewinnspielen, Autogrammen der rbb-Moderatoren und einer regelmäßigen Vorführung der Knut-DVD. Und wer sich in den vergangenen Monaten für die Panda, Gorilla & Co.-Clubmitgliedschaft entschieden hat, für den halten der rbb und der Zoo Berlin nicht nur eine Sonderführung parat, sondern versorgen die Panda, Gorilla & Co. -Mitglieder mit Hintergrundinformationen und der einen oder anderen Überraschung. Und auch für die Kinder wird jede Menge Abwechslung geboten. Ob gelbes Gesicht, lange Schnurrhaare und eine große Löwenmähne, zarter Schmetterlingsglitter oder ein bärenstarkes Gesicht � beim Kinderschminken an der Waldschänke werden die kleinen Besucher in bekannte Tiere verwandelt. Highlight ist aber sicherlich der Besuch des Sandmanns im Zoo Berlin, mit dem man sich fotografieren lassen kann. Übertragen wird dieser ganz besondere Zootag auch auf den Bildschirm: Die beliebtesten Sendungen aus �Panda, Gorilla & Co.�, �Knut, ein Eisbär entdeckt die Welt� oder �Knut, das Eisbärenbaby spezial� und vieles mehr bringen Unterhaltsames aus dem Zoo-Alltag in das heimische Wohnzimmer. Ergänzt werden diese Berichte und Reportagen durch Live-Schaltungen aus dem Zoo Berlin, in denen sich die Moderatoren Ulli Zelle und Sandra Hochleitner direkt aus dem Hauptstadtzoo mit spannenden Geschichten und exklusiven Interviews mit den menschlichen Zoo-Hauptdarstellern und Zoodirektor Dr. Blaszkiewitz melden. �Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem rbb, möchten wir für unsere Besucher einen abwechslungsreichen Tag gestalten�, betont Dr. Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Vorstand des Zoo Berlin. �Mit einer Mischung aus Natur, Unterhaltung und Wissensvermittlung bildet der Zoo Berlin den idealen Rahmen für einen sonntäglichen Familienausflug.�

Zoo Basel, 20.09.2007
Prinz oder Prinzessin? Nachwuchs bei den Königspinguinen
Zwei junge Königspinguine bezaubern im Vivarium des Zoo Basel derzeit das Publikum. Um Küken Engu kümmern sich statt des üblichen Elternpaars gleich drei Vögel. Das sorgt zwar für Streit unter den beiden 'Müttern', dafür erhält das Kleine eine Extraportion Futter und Zuwendung. Nach vier langen Jahren hat es im Zoo Basel am 13. und am 18. August gleich zwei Mal Pinguin-Nachwuchs gegeben. Rund - und offensichtlich wohlgenährt - stehen die beiden dunkelgrauen Jungen neben ihren Eltern und lassen sich unaufhörlich füttern und pflegen. Während sich um Küken Erika Mutter und Vater bemühen, wird das am 13.August geschlüpfte Junge mit Namen Engu gleich von drei Eltern versorgt. Die beiden 'Mütter' von Engu konnten sich von Anfang an nicht einigen, wer mit dem Vater das Ei ausbrüten darf. Um das geschlüpfte Junge prügelten sich die beiden regelrecht. Wenn Engu heute bettelt und ruft, eilen alle drei 'Eltern' gleichzeitig herbei und die Mütter streiten sich mit Schnabelhieben und Flügelschlägen darum, wer das Junge versorgen darf. Das Weibchen mit dem grösseren Hunger gibt meistens nach und stärkt sich für die nächste Runde mit einem Happen Fisch. Den umschwärmten Pinguinmann scheint der Aufruhr nicht zu kümmern. Er gesellt sich einfach zu jenem Weibchen, das gerade seinen Nachwuchs versorgt. Ein Königspinguin-Ei wiegt 300 Gramm. Ausgebrütet wird es 55 Tage lang, eingeklemmt zwischen einer Bauchfalte und den Füssen der Eltern. Während ein Elternteil brütet, geht der andere auf Futtersuche. Die geschlüpften Jungen bleiben noch rund einen Monat in der Hautfalte verborgen, bis ihnen ein erstes Daunenkleid gewachsen ist. Noch etwa ein Jahr lang werden Engu und Erika ihr flauschiges Daunenkleid tragen, dann wächst ihnen ein Erwachsenengefieder und es wird Zeit sich von den Eltern zu lösen. Im Zoo Basel sind die beiden Jungen im Vivarium täglich zu sehen. Ob es sich bei ihnen um Männchen oder Weibchen handelt, ist übrigens noch nicht klar. Aus Erika könnte also durchaus noch ein Erich werden.

Zoo Wuppertal, 20.09.2007
Herbstferienprogramm 2007
Auch in den Herbstferien bietet der Zoo Wuppertal seinen Gästen neben den Tieren wieder ein attraktives Veranstaltungsprogramm mit Führungen und Sonderaktionen. Das Herbstferienprogramm 2007 ist an der Zoo-Kasse erhältlich und kann auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abgerufen werden. Auf dem Programm stehen unter anderem Sonderführungen hinter die Zookulissen und Abendführungen durch den geschlossenen Zoo, für die vorherige Anmeldungen an der Zoo-Kasse erforderlich sind, sowie Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen (keine Anmeldung erforderlich). In Kooperation mit der Mal-, Zeichen- und Modellierschule Wuppertal werden Modellier- und Zeichenkurse für Kinder und Erwachsene angeboten. Beide Kurse finden am Sonntag, 23. September statt. Information und Anmeldung bei der Mal-, Zeichen- und Modellierschule, Frau Anke Büttner, Tel. 0202-2622387. Am Samstag, 6. Oktober, findet um 19.00 Uhr in der Historischen Stadthalle Wuppertal das Benefizkonzert für den Artenschutz statt. Es spielt das bekannte Pepe Lienhard Orchester. Mit den Einnahmen unterstützen der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V. Artenschutzprojekte zugunsten bedrohter Tierarten. Eintrittskarten zum Preis von 25,- Euro gibt es in der Zoo-Truhe im Zoo sowie bei den Geschäftsstellen der Westdeutschen Zeitung.

Allwetterzoo Münster, 20.09.2007
Zwei Weiblein, zwei Männlein...
Erst 13 Tage alt waren die Löwenbabys im Allwetterzoo Münster, als sie das erste Mal von Mutter �Zeta� getrennt wurden. Anfangs reagierten sie recht gelassen und schauten eher neugierig in die Kamera-Objektive von Fotografen und Filmern. Doch als ein kleiner Löwe nach dem anderen aus dem Gehege gehoben wurde, war das Geschrei groß. Hatte der erste, der sich beim näheren Hinsehen als Männlein entpuppte, noch mit zaghaftem Stimmchen protestiert, so gab der letzte, ebenfalls männlich, das lauteste Gebrüll von sich. Aber alles Protestieren half nichts, der Gesundheitscheck musste sein. Und so wurde ein Junglöwe nach dem anderen als erstes auf die Waage gesetzt. Danach untersuchte Tierärztin Dr. Sandra Silinski jeden Einzelnen. Augen, Zähne und den Nabel sah sie sich besonders gründlich an. Auch den Bauchbereich untersuchte sie und hörte Herz und Lungen ab. Dann maß sie die Temperatur � sie schwankte zwischen 37,3 und 37,7 ° Grad. Nun injizierte sie einen Transponder-Chip als unveränderbares Kennzeichen unter die Haut. Zum Schluss wurde es spannend, denn beim sogenannten �Sexen� sollten Tierpfleger-Auszubildende das Geschlecht der Löwenbabys erkennen. 2,2 war das Ergebnis, also zwei männliche und zwei weibliche Tiere. Am schwersten war der �Brüller�, er brachte stolze 3,6 kg auf die Waage. Am leichtesten waren die beiden Mädchen mit 3,0 bzw. 3,2 kg. Mutter �Zeta� wartete derweil vor der Tür. Sie war mit sanftem Wasserstrahl zum Spaziergang in die Außenanlage �überredet� worden. Dort lief sie zwar nervös, aber nicht sehr beunruhigt auf und ab. Immerhin ist es ihr vierter Wurf und sie weiß inzwischen, dass sie ihren Nachwuchs nach jeder Trennung wohlbehalten vorfindet. Als die Löwin zurück ins Innengehege durfte, ging sie prompt zu ihren Jungen. Anscheinend versicherte sie sich zunächst, dass keines fehlte, dann leckte sie jedes ihrer Babys gründlich ab und legte sich zufrieden auf die Seite. Mittlerweile waren auch die Schieber zu den Nebenanlagen geöffnet worden und Vater �Jarah� durfte zurück zu seiner kleinen Familie. Erstmalig war er nicht vor der Geburt von �Zeta� getrennt worden. Er hatte sich bei den vorangegangenen Würfen als überaus friedvoller und zärtlicher Vater erwiesen. Deshalb wagte man das Experiment � und es hat geklappt! Wenn �Zeta� meint, dass �Jarah� den Jungen zu nahe kommt, genügt ein Knurren, um ihn in die Schranken zu weisen. Weicht er nicht schnell genug zurück, versetzt sie ihm auch mal eine Ohrfeige! Entwurmt werden Junglöwen und ihre Mutter erstmals im Alter von etwa 14 Tagen und danach im zweiwöchigen Abstand bis zum Alter von drei Monaten. Das Mittel, das den Löwenbabys direkt ins Mäulchen gegeben wird, wirkt vorrangig gegen Spulwürmer. Sie werden durch die Muttermilch übertragen und stören das Verdauungssystem der Kleinen. Sind die Junglöwen sechs bis acht Wochen alt, werden sie zum ersten Mal geimpft. Die Impfung verhindert Katzenseuche und Katzenschnupfen. Die Wiederholungsimpfung, ergänzt durch den Schutz gegen Tollwut, folgt drei bis vier Wochen später.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen


derstandard.at - 21.09.2007
Freude über selbstständige Waldrappe
Die ersten Waldrappe des oberösterreichischen Programms sind selbstständig in den Süden geflogen und haben sogar ihre Jungen mitgenommen, freut sich der Zoologe Johannes Fritz. Und indessen sind über eine Ausweichroute auch jene Vögel aus Burghausen in Bayern im Überwinterungsgebiet in der Toskana angekommen, welche wie vor kurzem berichtet, bei Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich festgesessen waren, weil sie sich weigerten, über den Pass zu fliegen. Die ornithologische Erfolgsgeschichte nahm 1997 ihren Ausgangspunkt: Damals begannen Wissenschafter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle die seit 350 Jahren fast ausgestorbenen Waldrappe im Almtal im Bezirk Gmunden anzusiedeln. Besondere Berühmtheit erlangten die Ibisvögel durch ein Projekt, in dem sie die Zugrouten ihrer Vorfahren wieder erlernen sollen. Einige speziell geschulte Tiere folgten dem Leichtflugzeug ihrer menschlichen "Zieheltern" in ihr Winterquartier in der Toskana.

derstandard.at - 26.09.2007
Waldrapp-Projekt Kandidat für Artenschutzpreis
Die Wiederansiedlung der Waldrappe in Mitteleuropa ist eine Erfolgsgeschichte in Sachen Artenschutz. Einer der Hauptbeteiligten ist der österreichische Zoologe Johannes Fritz, der Waldrappe erforscht und sie zu Zugvögeln ausbildet - für seine Arbeit ist Fritz nun für den Indianapolis Prize nominiert. Die mit 100.000 US-Dollar (umgerechnet 70.892 Euro) dotierte Auszeichnung wird am 28. September verliehen - insgesamt 29 Artenschützer kommen dafür in Frage, hieß es in einer Presseaussendung des Indianapolis Zoo. Alle Nominierten hätten enormes Engagement zum Erhalt von bedrohten Arten gezeigt, betonte der Direktor des Tiergartens, Michael Crowther. "Manche von ihnen verdanken ihren Fortbestand diesen außergewöhnlichen Naturschützern." Der Preis wurde im vergangenen Jahr erstmals vergeben.

dieneueepoche.com - 21.09.2007
Der Bernstein- seeschwalbe in China droht der Artentod
Die Bernsteinseeschwalbe in China wird in wenigen Jahren der Geldgier der Menschen zum Opfer fallen, wenn nicht sofortige Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Der Bestand der Vogelart mit dem wissenschaftlichen Namen Thalasseus bernsteini sei in den vergangenen drei Jahren auf 50 Tiere halbiert worden, teilte die Vogelschutzorganisation BirdLife International am Freitag mit. „Ohne dringende Gegenmaßnahmen geben Umweltschützer dem Vogel weniger als fünf Jahren, bis er vollständig aus seinen zwei verbliebenen Brutgebieten verschwunden ist“ erklärten die Ornithologen. Neben der Zerstörung ihres Lebensraums wurde es der Bernsteinseeschwalbe zum Verhängnis, dass ihre Eier den Ruf haben, besonders nahrhaft zu sein. ... Die Behörden müssten das Sammeln der Eier stoppen und die Brutplätze der gefährdeten Vögel schützen, forderte BirdLife International.

HNA.de - 25. Sept. 2007
Der König kehrt zurück
Sie sind die europäischen Brüder der Büffel. Doch die gewaltigen Tiere - bis zu zwei Meter groß und knapp eine Tonne schwer - sind aus Westeuropa längst verschwunden. Nur in Polen, Russland, Litauen und der Slowakei gibt es noch frei lebende Wisente. In Deutschland kann man Europas größtes und schwerstes Landsäugetier schon seit 100 Jahren nur noch in Zoos bewundern. Ausgerechnet im Rothaargebirge bei Bad Berleburg wird nun die Rückkehr des "Königs der Wälder" vorbereitet. 2008 sollen die ersten Wisente in einem 80 Hektar großen Gehege an ihre neue Freiheit gewöhnt werden. Innerhalb eines Jahres sollen sie streng abgeschirmt einen Sozialverband bilden und Nachwuchs zeugen. 2009 werden sie in dem 4300 Hektar großen, weitgehend unzerschnittenen Gebiet zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg ausgewildert. Der Wald gehört zum größten Teil Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein, der von den braunen Kolossen fasziniert ist. Gemeinsam mit dem bundesweit agierenden Verein Taurus Naturentwicklung treibt er das Projekt voran und hofft auf einen Schutz für die gefährdete Tierart. Zudem sollen sie als eine Art Biorasenmäher dafür sorgen, dass Täler nicht zuwuchern. Sobald die Genehmigung des Landes Nordrhein-Westfalen vorliegt, werden Wissenschaftler passende Tiere aus europäischen Zoos aussuchen. Um die Wisenten an Ausflügen in den Norden zu hindern, soll nun eine 16 Kilometer lange Induktionsschleife im Wald verlegt werden, berichtet Projektleiter Uwe Lindner. Kommen die Wildrinder der virtuellen Grenze zu nahe, erhalten sie leichte elektrische Schläge. Zudem werden die Tiere mit GPS-Geräten so ausgestattet, dass sich verfolgen lässt, wohin sie laufen.

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Sept. 2007
Natur: Wölfe fühlen sich im Osten wieder heimisch
In der DDR hatten die scheuen Einwanderer aus dem Osten keine Chance. «Vor der Wende ist jeder Wolf erschossen worden, sobald er seinen Kopf über die Grenze steckte», sagt Gerd Schumann, Referatsleiter für Artenschutz im brandenburgischen Umweltministerium. Erst seit 1990 gebe es ernsthafte Bemühungen um den Schutz der Raubtiere, die in Fabel und Märchen das Sinnbild für Rücksichtslosigkeit und Gier sind. Heute fühlen sich Wölfe im Nordosten Sachsens und im Süden Brandenburgs wieder heimisch. Allein in der Lausitz gibt es vier Rudel. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Einwanderer weiter ausbreiten. Moderne Technik soll jetzt helfen, die Wanderung der Tiere aus Sachsen nachzuverfolgen. Sechs Satelliten-Sender liegen bereit, um sie Jungwölfen anzulegen. Erste Versuche scheiterten allerdings. Etwas Sorgen bereitet Umwelt- und Naturschützern, dass die Rückkehr des Wolfes offenbar nicht überall gern gesehen wird. Mitte August wurde in der Rochauer Heide nahe dem brandenburgischen Luckau eine tote Wölfin gefunden. Da sie vermutlich erschossen wurde, hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

HNA.de - 25. Sept. 2007
Kommt der Luchs an den Edersee?
24 Luchse wurden seit 1999 im Harz ausgewildert - einige davon stammen aus dem Wildpark Edersee. In einem vom Nationalparkamt Kellerwald-Edersee organisierten Vortrag wird der Leiter des Luchsprojektes im Nationalpark Harz, Ole Anders, über die Lebensweise des Luchses und dessen Chancen im Nationalpark Kellerwald-Edersee referieren. Der Vortrag am Donnerstag, 27. September, beginnt um 19.30 Uhr im Vortragssaal des Nationalparkamtes in der Laustraße 8 in Bad Wildungen. Ende 1999 trafen niedersächsische Ministerien und die Landesjägerschaft Niedersachsen die Entscheidung, den Luchs in dem Mittelgebirge wieder heimisch zu machen und beauftragten den Nationalpark Harz mit der Umsetzung des ersten deutschen Luchs-Wiederansiedlungsprojektes. Von Anbeginn an zeichnete Ole Anders als Koordinator und Leiter für das Projekt mit den Luchsen verantwortlich.

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Sept. 2007
Auch der Hamster steht auf Roter Liste
In Sachsen-Anhalt sind trotz der Erfolge beim Artenschutz nach wie vor zahlreiche Tiere vom Aussterben bedroht. Die Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Sachsen-Anhalt, Annette Leipelt, verwies unter anderem auf den Hamster, der heute kaum noch genug Zeit finde, "sich die Taschen zu füllen". Als Grund nannte sie die industrielle Landwirtschaft. Problematisch sei auch die Lage der Fischotter. Sie sind in der Roten Liste der bedrohten Arten in Sachsen-Anhalt als vom Aussterben bedroht registriert. Dies gelte auch für alle Fledermaus-Arten. Allerdings seien von bundesweit 24 Arten noch 19 in Sachsen-Anhalt zu finden, betonte Leipelt. Vom Aussterben bedroht sind auch die Haselmaus und die Wildkatze, deren kleine aber stabile Population im Harz und am Kyffhäuser nach den Worten von Leipelt nun in Konkurrenz zum Luchs gerät. Die Population der vor rund 100Jahren fast ausgestorbenen Biber ist dagegen eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz. Durch Umsiedlungen in Deutschland und Europa seien die Elbe-Biber sogar zu einem "Exportschlager" geworden.

Live-PR.com - 24. Sept. 2007
Ausgekochter Affenschädel am Flughafen aufgetaucht
Einen ausgekochten Affenschädel sowie den Kopf und die Haut eines Krokodils hat der Zoll in einem Päckchen am Münchner Flughafen gefunden. Die Tierreste kamen aus Bolivien und sollten einen Empfänger in Spanien erreichen. Die Haut des Kaimans war bereits angeschimmelt und musste entsorgt werden. Die beiden Schädel gehen in Staatsbesitz über. Der Zoll versucht nun in Zusammenarbeit mit den Behörden in Spanien, den vorgesehnen Empfänger des Päckchens zu finden.

derstandard.at - 24.09.2007
WWF fürchtet Jagd auf Eisbären
Den bereits vom Klimawandel bedrohten Eisbären könnte es bald noch mehr an den Kragen gehen, denn Russland könnte die Jagd auf Eisbären nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF wieder erlauben. Schuld daran sei ein jüngst in Kraft getretener Vertrag zwischen den USA und Russland, der eine Gleichbehandlung der russischen Tschukotka-Region und des amerikanischen Alaskas erreichen wolle, sagte WWF-Eisbärexperte Viktor Nikiforow am Montag. In Alaska dürfen Eskimos Eisbären jagen, in Russland ist die Jagd dagegen seit 50 Jahren verboten. Einige Teile der Bevölkerung in Tschukotka möchten laut WWF die Jagd wieder einführen und die Abschussquote Alaskas von 25 Eisbären pro Jahr entsprechend angleichen.

dieneueepoche.com - 26.09.2007
Neue Tier- und Pflanzenarten in Vietnam entdeckt
Wissenschaftler haben in Vietnam elf bislang völlig unbekannte Tier- und Pflanzenarten entdeckt. In der als „Grüner Korridor“ bekannten Region der Provinz Thua Thien Hue stießen die Forscher auf zwei neue Schmetterlingsarten, eine Schlangenart, fünf Orchideen und drei weitere bislang unbekannte Pflanzen, wie die Umweltorganisation WWF am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. ... „In so besonders entlegenen Regionen, wie es der 'Grüne Korridor' ist, können noch viele weitere Entdeckungen auf uns warten“, sagte der WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. In den 90er Jahren waren Wissenschaftler dort bereits auf völlig unbekannte Säugetiere wie etwa die seltene Wildrindart Saola gestoßen. Die Regenwälder des Annamiten-Gebirgszuges in Vietnam existieren nach Angaben der Umweltschützer wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden.

spiegel.de - 26.09.2007
Fette Beute im Dschungel Vietnams
In der als "Grüner Korridor" bekannten Region der Provinz Thua Thien Hue stießen Wissenschaftler auf zwei neue Schmetterlingsarten, eine Schlangenart, fünf Orchideen und drei weitere bislang unbekannte Pflanzen, wie die Umweltorganisation WWF am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Eine der neuen Arten haben die Forscher dem WWF zufolge Dickkopffalter genannt. Der zweite bisher unbekannte Schmetterling gehöre zur Gattung der Augenfalter. Bei der Schlange handele es sich um eine Wassernatter. Drei der fünf neu entdeckten Orchideen besitzen den Angaben zufolge keinerlei Blätter - und auch kein Blattgrün, das für die meisten Pflanzen lebensnotwendig ist. Stattdessen ernähren sich die exotischen Orchideen von absterbendem Material am Boden.

derstandard.at - 22.09.2007
Erstmals Europäische Störe in Fluss ausgesetzt
Erstmals in Europa sind Europäische Störe aus einer Zucht in einem Fluss ausgesetzt worden: 3.000 nur wenige Monate alte Störe der Art Acipenser sturio schwimmen nun in der Region um Bordeaux in der Dordogne, sagte ein Sprecher des französischen Umweltministeriums am Freitag. ... In wenigen Wochen wolle man bei einer ähnlichen Aktion auch Jungstöre in den Rhein oder in die Elbe aussetzen, sagte Frank Kirschbaum vom IGB. Vergleichbare Projekte mit der Wiederansiedlung des Atlantischen Störs, der zweiten in Mitteleuropa heimischen Störart, laufen seit einigen Jahren. Die einstmals weit verbreiteten Tiere, die durch Überfischung, Umweltverschmutzung und Eingriffe in die natürlichen Flussläufe fast komplett verschwunden sind, sollen damit eine zweite Chance erhalten.

spiegel.de - 24.09.2007
Drei tote Blauwale geben Rätsel auf
Die Bergung des toten Blauwals war für die Bootsbesatzungen enorm gefährlich. Mit einem riesigen Netz nahmen zwei Boote den etwa 20 Meter langen Giganten an den Haken, um ihn aus dem Santa Barbara Channel zur Küste zu schleppen. Um den Kadaver kreisten Haie, darunter auch ein fünf Meter langer Weißer Hai. "Man kann hier niemanden ins Wasser schicken", sagte Lynn Menick, Manager der Bergungsfirma, der "Los Angeles Times". "Es wäre blanker Selbstmord." Die ungewöhnliche Abschleppaktion hatte ein klares Ziel: Wissenschaftler wollten den verendeten Meeressäuger untersuchen, bevor die einsetzende Verwesung detaillierte Analysen der Todesursache verhindert. Der in den Küstengewässern nordwestlich von Los Angeles entdeckte tote Wal ist bereits der dritte, der binnen zwei Wochen an den Küsten Kaliforniens und Mexikos verendet ist. Forscher wie Bruce Mate, der Wale beobachtet, zeigten sich besorgt angesichts der merkwürdigen Serie: "Das ist eine viel größere Anzahl toter Tiere, als in einer so kurzen Zeit üblich ist."

derstandard.at - 25.09.2007
Greenpeace warnt vor Dosen-Tunfisch illegaler Herkunft
Greenpeace warnt davor, dass illegal gefangener Tunfisch aus dem Pazifik in europäischen Supermärkten verkauft werden könnte. In den letzten Monaten wurden immer wieder Tunfisch-Fänger bei illegalen Fängen überführt. Diese Schiffe gehören zu den spanischen Tunfisch-Verarbeitern Albacora, Calvopesca und Conservas Garavilla SA sowie dem ecuadorianischen Unternehmen Nirsa SA. Der illegal gefangene Fisch wird als Dosen-Tunfisch in den Supermärkten der meisten Länder Europas angeboten, einschließlich Österreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. "Diese Firmen bedienen alle den EU-Markt und ihren Tunfisch-Produkten in unseren Supermarkt-Regalen ist derzeit nicht zu trauen.

welt.de - 23.09.2007
Tierische Grenzgänger aus Polen
Autofahrer müssen zum Elchtest nicht mehr nach Skandinavien aufbrechen: Mittlerweile könnten sie auch in Brandenburg zu kühnen Ausweichmanövern gezwungen sein, wenn ein Elch träge über eine Allee trottet. In Brandenburg nimmt die Zahl der Großhirsche wieder zu. Sie wandern auf uralten Routen aus dem Osten ein. In Polen ist der Elchbestand auf über 7000 Tiere angewachsen, von denen ein Teil zur Jagd freigegeben wird. Die majestätischen Großhirsche fliehen daher vor den Jägern nach Westen und finden in Brandenburg Asyl: Vor allem im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, der Schorfheide nördlich von Berlin, sind die vierbeinigen Migranten mit den Schaufelgeweihen bisher gesichtet worden.

derstandard.at - 21.09.2007
Dem Specht ist es in Wien sehr recht
"Alle Spechte sind schon da, alle Spechte, alle." Es fehlt nicht viel, und man könnte in Wien diese Variation des Kinderliedklassikers tatsächlich anstimmen. Denn bis auf den Dreizehenspecht leben alle in Europa existierenden Spechtarten innerhalb der Stadtgrenzen der Bundeshauptstadt. Neben dem allseits bekannten Buntspecht brüten in Wien also der Grün-, Grau-, Schwarz-, Blut-, Mittel-, Weißrücken- und Kleinspecht sowie der Wendehals. Das hat eine kürzlich fertig gestellte Studie des Konrad-Lorenz-Institutes für Vergleichende Verhaltensforschung am Wilhelminenberg ergeben. Die Spechte kommen noch dazu in so großen Stückzahlen vor, dass man sie - ein bisschen Glück und Fachwissen vorausgesetzt - innerhalb von ein bis zwei Tagen alle zu Gesicht bekommen kann. Geleitet wurde die Untersuchung vom Zoologen Hans Winkler, beteiligt waren aber auch Mitglieder des Österreichischen Forstfachverbandes und Schüler der Forstschule Waidhofen/Ybbs, die nicht nur hunderte Nistkästen bauten, sondern auch das Untersuchungsgebiet vermaßen. Das bestand im Wesentlichen aus dem im Westen Wiens gelegene Ottakringer Wald, wo Rotbuchen an kühl-feuchten Standorten und Eichen in trockenen, sonnigen Lagen gedeihen.

Scientists create transparent frog
This transparent frog was created by a research team at Hiroshima University’s Institute for Amphibian Biology. The idea behind it is that the transparency will allow the status of internal organs and blood vessels to be observed by lab scientists while the frog is alive and without having to dissect it. It was developed through selective breeding - two specimens of Japanese brown frog (Rana japonica) that had a genetic mutation giving them pale skin were bred, then their offspring were selectively bred to focus on the transprarency.

BirdLife

Urgent call to action follows New Zealand albatross deaths - 20.09.2007
An urgent call for action has been made after shocking reports that a single longline vessel fishing in the Chatham Rise area of New Zealand was responsible for the deaths of 36 albatrosses globally threatened with extinction.
“Alarm-call” for China’s rarest bird - 21.09.2007
A study of Chinese Crested Tern highlights that the global population has fallen to less than fifty individuals, half what they were just three years ago. The study believes that the main cause of this decline is an unregulated expansion in trade for seabird eggs, a local delicacy that has risen in demand alongside a thriving tourist economy.
Calling future conservationists... - 24.09.2007
The next generation of conservationists are being sought as part of a global awards scheme giving young people an opportunity to get involved in the conservation of some of world's most threatened species - many of them in BirdLife Partner countries and territories.
Rediscovering the ‘smiling bird’ - 26.09.2007
A string of recent sightings of one of South America’s most unusual and secretive birds is giving conservationists hope in regional efforts to save crucial habitat for this and other threatened species.

PlanetArk


Cut Out Caviar to Save the Sturgeon - 24.09.2007
The rich may have to take black caviar off the menu to let sturgeon stocks recover, Russia's first Deputy Prime Minister Sergei Ivanov said on Friday.
Rare White Koala Gets Medical Help in Australia - 25.09.2007
A rare white koala has received medical treatment in an Australian animal hospital after suffering blindness caused by chlamydia.
People, Bears in Record Number of US West Clashes - 25.09.2007
Black bears in search of food are wreaking havoc across the western United States, with wildlife managers reporting a record number of conflicts with people and a rise in the number of bears killed to protect the public.
Congo Rangers Break Suspected Gorilla Traffic Ring - 26.09.2007
Congolese park rangers have arrested two members of a gang they suspect of trying to traffic rare gorillas for US$8,000 each, but were too late to save a young ape found rotting in the forest, conservationists said.

ENN

Chinese Seabird on Verge of Extinction - 21.09.2007
The Chinese crested tern, a rare sea bird whose eggs are prized by some as a delicacy, is likely to be extinct in five years if authorities do not step up protection efforts, a conservation group said Friday.
Treaty may restart polar bear hunts in Russia: WWF - 24.09.2007
A new Russia-U.S. treaty could allow hunters in Russia to kill polar bears, a species already under threat from global warming, WWF said on Monday. Russian and U.S. scientists and authorities drew up the treaty to improve cooperation and standardize treatment of polar bears living across the Bering Strait -- which stretches from Russia's Chukotka region to Alaska in the United States. But it may force Russia to reintroduce polar bear hunting, 50 years after the Soviet Union banned it, to match legislation in Alaska, said Viktor Nikiforov, WWF Russia's polar bear expert.
Federal Report Shows Sea Turtle Declines - 24.09.2007
After encouraging gains in the 1990s, populations of loggerhead sea turtles are now dropping, primarily because of commercial fishing, according to a federal review.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Journal Society GmbH - 21.09.2007
"Japanische Delfin-Fischer morden Schulkinder auf Raten" - Proteste am Dolphin Day
Das japanische Generalkonsulat in Düsseldorf, vertreten durch Vizekonsul Watura Okuma, bestätigte gegenüber der Presseagentur jsg, dass "in japanischen Schulkantinen den dortigen Grund- und Hauptschülern Delfinfleisch angeboten wurde". Nach Angaben der Wal- und Delfinschutzorganisation WDSF sei das Fleisch jedoch hochgradig mit Quecksilber verseucht. Okuma:" Vor allem in großen Fischen wie Walen und Delfinen sammelt sich Quecksilber an. Es ist kein Fall bekannt, dass der Verzehr bei Menschen zu gesundheitlichen Schäden führt". Jürgen Ortmüller, zusammen mit dem ehemaligen TV-Trainer von Flipper, Richard O'Barry, Vorsitzender des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF): "Die Aussage des japanischen Konsuls, dass Wale und Delfine Fische seien, ist alleine schon bezeichnend für die ignorante Einstellung der Japaner gegenüber einer intelligenten Meeressäuger-Spezies. Das verteilte Delfinfleisch an japanische Schulkinder ist nachweislich mit Quecksilberkonzentrationen verseucht, die den zulässigen Wert des japanischen Gesundheitsministeriums um das 10-fache überschreiten. Das ist Mord auf Raten."

WWF - 21.09.2007
Weniger Gift und weniger Fisch - 15 Jahre Schutzabkommen für Nordsee und Nordost-Atlantik. WWF zieht kritische Bilanz
Der ökologische Zustand von Nordsee und Nordost-Atlantik ist auch fünfzehn Jahre nach der Verabschiedung des OSPAR-Abkommens zum Schutz dieser Meeresregion kritisch. So sind zwei Drittel der Fischbestände gefährdet oder schon ausgebeutet, kritisiert der WWF. Betroffen sind zum Beispiel der Nordsee-Kabeljau, aber auch Tiefseefische wie Rotbarsch und Leng. Jährlich werden im Nordost-Atlantik 10 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Die Bodenschleppnetze der großen Fischtrawler zerstören Jahrtausende alte Korallenriffe. Auch die Belastung des Meeres mit Umweltgiften ist trotz großer Fortschritte noch immer enorm. Über 300 verschiedene toxische Chemikalien – zum Beispiel Flammschutzmittel aus Teppichen oder Computern – gelangen regelmäßig in den Nordost-Atlantik. „Die OSPAR-Staaten haben wichtige Erfolge erzielt, aber ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz ist in Nordsee und Nordost-Atlantik noch nicht in Sicht“, bilanziert WWF-Experte Stephan Lutter. Der WWF fordert Schutzgebiete auf See, geringere Fangquoten für bedrohte Fischbestände und ein Verbot aller gefährlichen Chemikalien.

WWF - 25.09.2007
Polen fängt illegal Dorsch - WWF kritisiert Missachtung der EU-Fangquoten. Bestand vor dem Kollaps.
Der Streit zwischen der EU und Polen um die Dorschfischerei in der Ostsee eskaliert. Nach Angaben des WWF sind am heutigen Dienstag trotz des Brüsseler Fangverbots erneut polnische Fischerboote aus den Häfen von Darlowo und Gdyina ausgelaufen, um Dorsch zu fangen – mit Rückendeckung der Regierung in Warschau. „Polen bricht bewusst EU-Recht. Das Land riskiert den Kollaps der gefährdeten Dorschbestände. Damit bedroht Polen Tausende von der Fischerei abhängige Arbeitsplätze in den Ostseestaaten“, so Fischereiexpertin Karoline Schacht vom WWF Deutschland. Die jahrzehntelange Überfischung habe bereits vielen Menschen den Job gekostet.

BOS Deutschland e. V. - 25.09.2007
Große Ehre für Borneo Orangutan Survival (BOS): Jürgen Trittin übernimmt Schirmherrschaft von BOS Deutschland
Ab sofort ist der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion Jürgen Trittin Schirmherr des Vereins BOS Deutschland e.V. Borneo Orangutan Survival (BOS) betreibt in Indonesien das größte Primatenschutz-projekt der Welt. "Die Zusage von Jürgen Trittin hat uns überaus gefreut und ehrt unsere Organisation. Der ehemalige Bundesumweltminister setzt sich besonders für ökologische Ziele ein und engagiert sich für den Klimaschutz, darunter die Umsetzung des Kyoto-Protokolls und die Einführung regenerativer Energieträger unter nachhaltigen Umwelt- und Sozialstandards," so Boris Thiemig, 1. Vorsitzender von BOS Deutschland. ... In Zentralkalimantan (Borneo) setzt sich BOS im Rahmen des Mawas-Projektes für den Schutz eines 377.000 Hektar großen Torfregenwaldgebietes ein, in dem große Mengen CO2 gespeichert sind und eine der letzten Orang-Utan-Populationen lebt. Somit wird Orang-Utan-Schutz gleichzeitig zu Klimaschutz. Ich möchte die Ziele von BOS mit vollem Einsatz unterstützen", erläutert Jürgen Trittin die Gründe für seine Schirmherrschaft. ... BOS sorgt für die Konfiszierung, Rehabilitation und Auswilderung der Orang-Utans, den Schutz ihres Lebensraumes Regenwald sowie für die Umweltbildung der indonesischen Bevölkerung. Die Organisation betreibt auf Borneo zwei Rehabilitationsstationen mit rund 1000 Orang-Utans. BOS beschäftigt insgesamt über 600 indonesische Mitarbeiter/innen und bietet der Bevölkerung wirtschaftliche Alternativen zum Raubbau an der Natur.

WWF - 26.09.2007
Neue Arten in Vietnam entdeckt - WWF: Schatzkammer „Grüner Korridor“ Heimat vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten
Elf Tier- und Pflanzenarten wurden in der vietnamesischen Provinz Thua Thien Hue von Wissenschaftlern neu entdeckt – eine Region, die als „Grüner Korridor“ bekannt ist. Zu den neuen Arten zählen zwei Schmetterlinge, eine Schlange, fünf Orchideen und drei weitere Pflanzen. Diese Arten sind ausschließlich in den tropischen Urwäldern des Annamiten-Gebirgszugs in Zentral-Vietnam heimisch. Zehn weitere Pflanzenarten, darunter vier Orchideen, werden derzeit noch bestimmt. Auch hier geht man davon aus, dass es sich um bislang unbekannte Arten handelt. „In so besonders entlegenen Regionen, wie es der „Grüne Korridor“ ist, können noch viele weitere Entdeckungen auf uns warten“, sagt Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF. Bereits in den 90er Jahren stießen Naturforscher hier auf mehrere bis dahin völlig unbekannte große Säugetierarten. Dazu gehört die seltene Saola, eine Wildrindart, die im Jahr 1992 entdeckt wurde. ... Die Regenwälder des Annamiten-Gebirgszugs in Vietnam existieren in ihrer heutigen Form wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Aus diesem Grund bieten sie vielen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Vor allem im „Grünen Korridor“ sind viele bedrohte Arten zuhause wie zum Beispiel der Weißwangengibbon, einer der weltweit am stärksten gefährdeten Affenarten. Laut WWF befinden sich die hier heimischen Arten aufgrund illegaler Jagd, der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und infrastruktureller Maßnahmen in Gefahr.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 17.09.2007
Ernst Ulrich von Weizsäcker: "Biotreibstoffe sind der größte Angriff auf die Biodiversität!"
"Biotreibstoffe sind der größte Angriff auf die Biodiversität!" Zu diesem Schluss kam Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dekan der Bren School für Umweltwissenschaft und -management an der Universität Kalifornien sowie ehemaliger Präsident des Instituts für Klima, Umwelt, Energie in Wuppertal. Die Artenvielfalt sei durch die riesigen Monokulturen der Biospritpflanzen enorm bedroht. Der Anbau von energiebringenden Pflanzen habe nichts mit Klimaschutz zu tun. Vielmehr führe er in eine ökologische Krise. Für den aktuellen Trend zum Anbau von ethanolbringenden Pflanzen wie Mais und Zuckerrohr machte er die Agrarlobby verantwortlich, die hoffe, damit "steinreich" zu werden. Außerdem wolle man unabhängig sein "von den Leuten, die auf dem Erdöl sitzen". Als elegantesten Lösungsansatz für den Klimaschutz bewertete von Weizsäcker die Energieeffizienz. Ökonomen sprächen immer von Arbeits- und Kapitalproduktivität - von Ressourcenproduktivität aber höre man nichts. Die aber müsse bis 2050 verzehnfacht werden, so, wie durch die Industrialisierung die Arbeitsproduktivität verzwanzigfacht worden sei. Und das gehe nur, wenn Energie stetig teurer werde. "Wir verpulvern Energie, weil sie nichts kostet!" So sei das auch bei den Arbeitslöhnen gewesen, die parallel zur Produktivität stetig gestiegen wären.

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Weitere Infos

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fête sa sixième année d'existence
Nouveau: descriptifs du Shanghai Zoo, du Heping Park et du Yangpu Park



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Alertis, stichting voor beer- en natuurbescherming
zoekt
Directeur M/V (0,7-1FTE)
De natuurlijke leefomgeving van de beer is aan het verdwijnen en verschillende populaties wilde beren worden met uitsterven bedreigd. Ook worden over de hele wereld beren mishandeld en misbruikt door mensen, veelal voor vermaak. Alertis zet zich in voor de bescherming van de beer en zijn leefgebied. Een van de bekendste projecten van Alertis is Het Berenbos in Ouwehands Dierenpark Rhenen. Alertis werkt verder aan projecten in landen als Bulgarije, Russisch Verre Oosten, Slowakije, Georgië en India.
De functie
De directeur van Alertis geeft leiding aan een team van vier à vijf vaste medewerkers en een aantal vrijwilligers. Hij/zij rapporteert aan het bestuur van de stichting. In samenspraak met het bestuur ontwikkelt hij/zij het integrale beleid van de stichting, met bijbehorende begroting, en draagt zorg voor de uitvoering daarvan. Daarnaast zorgt hij/zij voor het ontwikkelen en deels uitvoeren van een communicatiestrategie voor Alertis, zodanig dat op efficiënte wijze de missie van Alertis kan worden gerealiseerd. Dit alles met een goed gemotiveerd team en in goede samenwerking met het bestuur, Ouwehands Dierenpark Rhenen en andere relaties. De directeur is het gezicht van Alertis en draagt, zowel in- als extern, op een enthousiaste en inspirerende manier het verhaal van de stichting uit.
Gewenste vaardigheden en functie-eisen
- Minimaal een HBO/academisch werk- en denkniveau.
- Goede strategische vaardigheden
- Goede leidinggevende capaciteiten
- Ruime ervaring met communicatie, fondsenwerving en media
- Organisatorisch en administratief sterk
- Affiniteit met het werk van Alertis en bij voorkeur ervaring met dier- en natuurbescherming
- Representatief, enthousiast en betrokken
- Initiatiefrijk, creatief, oplossingsgericht en prioriteiten kunnen stellen
- Goede contactuele eigenschappen
Arbeidsvoorwaarden
Wij bieden een tijdelijke arbeidsovereenkomst voor de duur van één jaar met de mogelijkheid tot verlenging bij goed functioneren. De functie wordt conform de BBRA ingeschaald, afhankelijk van ervaring in schaal 12, en de stichting biedt goede arbeidsvoorwaarden.

Solliciteren
Nadere informatie over de functie wordt verstrekt door de heer R. de Lange, bestuurslid Alertis en waarnemend directeur, telefoonnummer 0317-650 211. Sollicitaties kunnen worden ingestuurd tot 16 november 2007 aan Alertis, stichting voor beer- en natuurbescherming, t.a.v. mw. Pauline Weijers, Postbus 9, 3910 AA Rhenen of via e-mail info@alertis.nl


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Neue Veröffentlichungen

Wilde Zärtlichkeit
von Claudine André
Claudine André hat mit diesem Buch einen zärtlichen Aufruf für die Bonobos geschaffen. Sie suchte nach dem bestmöglichen Platz für diese sympathischen Verwandten des Menschen und hat ihn gefunden: Lola ya Bonobo, eine Schutzstation im unberührten Urwald des Kongobeckens. In ihrer Autobiografie beschreibt sie, wie sie ihren Traum verwirklichte und einheimische und internationale Tierfreunde motivierte, den bedrohten Bonobos zu helfen. In vielen persönlichen und berührenden Einblicken begleitet der Leser Claudine André bei der Entstehung der Station und den Tagen mit den Bonobos, von der Pflege der Waisenkinder bis zur Rückkehr in den Urwald. Die stimmungsvollen, schönen Fotos runden das Bild dieser charismatischen und mutigen Frau im Herzen Afrikas ab.
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Kosmos-Verlag 2007
19,95 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.

"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html

8. - 13. Oktober 2007 - 6th International Zoo Marketing Conference, Pretoria
Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter www.zoo.ac.za/izmc/index.html.

11. Tagung der Europäischen Zooförderer in München
Vom 11.-14. Oktober treffen sich die deutschsprachigen Zoofördervereine in München. Generalthema wird die "Rolle der Zoofördervereine im 21. Jahrhundert" sein. Neben Fachreferenten zu Fördererfragen und Artenschutz wird Professor Julian Nida-Rümelin, Bundesstaatsminister a.D., ein Leitreferat zum Thema "Zukunft des Ehrenamtes" halten. Das Programm finden Sie unter www.europaeische.zoofoerderer.de. Es werden noch Anmeldungen von offiziellen Vertretern von Zoo- und Tiergartenförderern entgegengenommen. Kontakt: Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., Sven Thanheiser, 089-99 88 88 80, info@tierparkfreunde.de.

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.




26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 29. September besucht Prometheus den Tierpark Göppingen.

Fr, 28.09.2007, 14:15 HR, Das Leben der Säugetiere, Menschenaffen
Fr, 28.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 28.09.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 28.09.2007, 19:00 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 28.09.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 28.09.2007, 20:15 HR, Wo die Bären tanzen (Schweden)
Fr, 28.09.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. Spezial
Fr, 28.09.2007, 21:00 RBB, Laos - Im Reich der Tiger
Sa, 29.09.2007, 05:55 RTL 2, Crocodile Hunter, Steve Irwins Werdegang
Sa, 29.09.2007, 07:30 RBB, Geburt im Giraffenhaus (Duisburg)
Sa, 29.09.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Das Waldrapp-Projekt
Sa, 29.09.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Sächsische Schweiz
Sa, 29.09.2007, 11:45 VOX, Tierzeit, Der Beutelwolf
Sa, 29.09.2007, 13:15 RBB, Laos - Im Reich der Tiger
Sa, 29.09.2007, 14:25 MDR, Elefant, Tiger & Co.
So, 30.09.2007, 12:45 HR, Kraken - intelligente Monster
So, 30.09.2007, 13:00 MDR, Schwedens Bären - geliebt und gehaßt
So, 30.09.2007, 14:00 RBB, Serengeti darf nicht sterben
So, 30.09.2007, 17:00 3sat, Kinderstube der Kegelrobben
So, 30.09.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Tierpark Hagenbeck)
Mo, 01.10.2007, 10:30 BR, Natur exclusiv, Clowns im Federkleid - Tanzvögel in Costa Rica
Mo, 01.10.2007, 13:15 3sat, Tiger in Sibirien - Einsatz für die Großkatzen
Mo, 01.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mo, 01.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Mo, 01.10.2007, 23:00 VOX, Süddeutsche Zeitung TV, (Stuttgarter Wilhelma)
Di, 02.10.2007, 15:00 WDR/SWR, Planet Wissen, Tierschutz
Di, 02.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Di, 02.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Di, 02.10.2007, 20:15 WDR, Soca - der smaragdene Fluss
Mi, 03.10.2007, 11:20 MDR, Tropenparadies Kuba
Mi, 03.10.2007, 11:30 NDR, Von Perlmuscheln und Neunaugen
Mi, 03.10.2007, 12:05 SWR, 100 Jahre Hagenbeck
Mi, 03.10.2007, 12:40 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Der Jahresrückblick 2006
Mi, 03.10.2007, 14:10 WDR, Weiches Fell und scharfe Krallen
Mi, 03.10.2007, 16:45 ARTE, Baiji (Erfolglose Suche nach dem Chin. Flußdelphin)
Mi, 03.10.2007, 18:40 WDR, Tiergeschichten aus Ost und West (u.a. Worbis)
Do, 04.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Do, 04.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Do, 04.10.2007, 21:30 3sat, Der Fluss der kleinen Elefanten - Kinabatangan
Fr, 05.10.2007, 14:15 HR, Ein Walhai in Taiwan: Fang für Pingtong-Aquarium
Fr, 05.10.2007, 14:50 SWR, Bunte Wüste Westaustralien
Fr, 05.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 05.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 05.10.2007, 16:50 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 05.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 05.10.2007, 21:00 RBB, Die Rückkehr der Könige (Königsgeparde)
Fr, 05.10.2007, 21:00 WDR, Wilde Eifel

Festival sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher gesendeten Folgen sind z.T. online verfügbar.

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Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen ab 17:05 Uhr im RBB sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
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Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 15:10 Uhr im SWR, ab 8.10. wochentäglich 10:05 im BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen wochentäglich 17:10 im NDR
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Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird wochentäglich um 17:10 im HR, jeweils freitags 20:15 und sonntags vormittags (Specials) im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
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Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: Neue Folgen wochentäglich 16:10 in der ARD, alte Folgen samstags gegen 15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Nashorn, Zebra und Co." aus München:
zur Zeit nicht gesendet
"Leopard, Seebär und Co." aus Hamburg: zur Zeit nicht gesendet
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR). Wh. im SWR wochentäglich um 11:10 Uhr
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt danach
S.O.S. Tierbabys, wochentäglich 14:15 im ZDF - vereinzelte Mini-Zoo-Schnipsel

Geplant:
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch, Ruhrpottschnauzen sowie Giraffe, Erdmännchen und Co.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Politikumse – oder wie immer die Mehrzahl von dem lautet, was manche Tiere sind.

Wenn der Berliner Zoo nach dem Ableben von Bao Bao, dem dienstältesten Zoopanda aller Zeiten, kein neues Pandabärchenpärchen bekommt, so liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an dem, zärtlich manchmal Wowi-Bärchen genannten, manchmal auch regierenden Bürgermeister, denn dieser hat kürzlich auf Kuschelkurs mit Chengdu sein Bestes getan, den Weg für weitere „Pandaforschung“ in Berlin zu ebenen.
Noch kürzlicher ging allerdings Frau Merkel auf Kuschelkurs zum Dalai Lama, um damit Gutes für Tibet zu tun - wie man es in Görlitz ja schon länger tut, wo aktuell aber Lamas ohne den Vornamen Dalai die Hauptrolle spielten - hat damit aber die Chinesen vergrätzt und aus Rache werden diese nun dem Deutschen Volke die Pandas verweigern!
Macht nichts, eines der ehemaligen Berliner Panda„außengehege“ dürfen derzeit die Tayras nutzen und ... das ist auch gut so!

Ihr
Carsten Schöne

P.S.:
Allen oben genannten weltlichen und/oder geistigen Oberhäuptern sei langes Leben und Gesundheit gewünscht.

www.schoenes-tierleben.de


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