Liebe Leser,
heute, beim Aufarbeiten meiner Post und Zusammenstellen dieser Ausgabe,
hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, nebenbei vom Fernsehen mit
Doku-Soaps berieselt zu werden. Man muß ja wissen, was in den Medien so
los ist. Dank des Neustarts zweier weiterer Serien kann man
mittlerweile ab etwa 11 Uhr durchgehend bis 18 Uhr Alles oder auch
Nichts über Zoos erfahren und muß sich teilweise sogar zwischen zwei
oder gar drei Sendungen entscheiden. Ich kann mir ja kaum vorstellen,
daß Elefantenfußpflege oder Futterfischvorbereitung nur dadurch noch
interessanter werden, indem man sie in der dritten Staffel oder im
zehnten Zoo nochmals dreht. Immerhin, ich habe ein neues Verb gelernt,
"herausbeachen": das können nämlich Delphine. Und in manchen Zoos
herrscht gleichzeitig Sommer und Winter; je nach Szene hängen Blätter
an den Bäumen oder nicht... Die Einschaltquoten scheinen noch zu
stimmen.
Einige Sorge bereitet mir aber das Umfeld der Zoo-Szenen. Manche dieser
Sendungen zerschnipseln Tiergeschichten jeglicher Art zu einem recht
unverdaulichen Salat aus 2-Minuten-Häppchen. Da dehnt sich selbst die
Schlupfhilfe für ein Papageienküken auf dramatische vier Einstellungen.
Selbst
Institutionen mit wissenschaftlichem Anspruch lassen
sich in diesen Sendungen oft allzusehr auf das Niveau von Circus und
Schaustellern herabziehen. Das Inhaltliche scheint niemand zu
kontrollieren, bis dann Privatleute beim Kauf von Waschbären für den
eigenen Garten, Schimpansen- und andere Filmdressuren oder die tolle Flaschenaufzucht eines
"weißen Tigers" ohne jeden Fachkommentar neben "echten" Zoo-Geschichten
stehen. Für die Zuschauer ist das nicht mehr unterscheidbar. Vielleicht
lohnt es sich, mal darüber nachzudenken, ob es über kurzfristige
Aufmerksamkeit hinaus nicht längerfristig sogar schädlich für Zoos sein
könnte, wenn sie nur noch mit Handaufzuchten aller Art in Verbindung
gebracht werden, direkt neben dubiosen Tierflüsterern und
herzzerreißend-aufgebauschten Tierschutzgeschichten erscheinen oder
sogar Tiere an irgendwelche Unterhaltungsshows verleihen. Das kann wohl
kaum das Bild sein, das ein Zoo von sich vermitteln möchte?
Fachwissen darf man weder beim Publikum noch bei den Redaktionen
voraussetzen, wie ein weiteres Beispiel heute zeigte: Da hat doch die Stiftung
Warentest Schulbücher getestet und schwere Fehler bei Bio-Büchern
festgestellt. Das wundert zwar nicht wirklich, nur: wer hat die Tester
getestet? So wurde lauthals mokiert, daß ein Buch bei einer Nahrungskette den Uhu fälschlich über dem Fuchs
stelle. Hier muß leider den Testern eine schlechte Note gegeben werden,
denn daß Uhus nicht nur Jungfüchse, sondern vereinzelt sogar Rehkitze
erbeuten können, ist belegt und nachlesbar. Auf der Warentest-Website
wurde es relativiert - die Redaktionen der Zeitungen und des Fernsehens
bis hin zur Tagesschau, die das Fehlurteil unhinterfragt, teilweise
höhnisch, übernahmen, sind doppelt hereingefallen.
Dirk Petzold
Bereits Anfang des Monats starb
im Zoo Dortmund die 1979 geborene und damit älteste Tapirdame "Clara",
wie heute bekanntgegeben wurde. Das Bild zeigt sie im April, als sie
von einem Dutzend Hände einer Zoo-AG-Exkursion "niedergestreichelt"
wurde.
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| Zoos –
Meldungen |
RP Online -
21. Sept. 2007
Elefanten
– Wohin?
Heiß
diskutiert haben gestern die Teilnehmer der Mobilen Redaktion der RP.
Vor dem
Elefantengehege trafen sich Politiker, Zoobesucher und Mitglieder der
Zoofreunde. Krefeld sollte weiter Elefanten halten. Die Frage ist nur
wie? Dr. Wolfgang Dreßen (Zoodirektor): „Die Anlage der Elefanten ist
auf
keinen
Fall akzeptabel. Dazu zählt die Haltung im Haus, dazu zählen aber auch
die
Bade- und Sandbecken und das unzureichende soziale Umfeld, da wir zur
Zeit nur
drei Kühe halten. Dabei muss man allerdings beachten, dass wir uns
innerhalb
der vorgegeben Richtlinien des Erhaltungszuchtprogramms bewegen und
auch auf
unsere Finanzen im Betrieb achten müssen. Man kann also nicht nur
schwarz und
weiß malen.“
RP
Online - 25.
Sept. 2007
Mehr
Platz für graue Riesen?
Eine Antwort
auf die Elefanten-Frage ist in Sicht. Nach der Mobilen Redaktion der RP
spricht
sich die SPD für einen zügigen Umbau der Anlage aus. Auch Joachim C.
Heitmann (FDP)
möchte schnell handeln. Rhena, Mumptas Mahal und Yheetoo sollen nicht
länger an Ketten stehen. In diesem
Punkt sind sich die Aufsichtsratsmitglieder der gemeinnützigen Zoo GmbH
einig. Wichtig
ist den Vertretern von CDU, SPD und FDP aber auch, dass die
Elefantenhaltung in
Krefeld Zukunft hat. „Wir müssen das Gehege zeitnah artgerecht
gestaltet“, fordern
die SPD-Ratsherren Klaus Kokol und Hans Butzen. Nach der Diskussion am
Stand der
Mobilen Redaktion der RP überlegten sie sich deshalb drei Alternativen,
wie ein
Umbau zu finanzieren sein könnte. Eine Möglichkeit ist es ihrer Ansicht
nach, die Erweiterung des Elefantengeheges
vorzuziehen. Im Investitionsplan des Zoos für 2007 bis 2011 steht sie
derzeit unter
„momentan nicht finanzierte Objekte“. „Wir könnten die Sanierung des
Bauernhauses,
das Forscherhaus und die Umgestaltung des Eingangsbereichs
verschieben“, schlägt
Hans Butzen vor. Die Ausgaben für den Wirtschaftshof könnten auf 1 200
000 Millionen
Euro begrenzt werden. Bereits 2008 wäre laut Butzen ein Umbau des
Elefantengeheges
über den Weg hinaus in Richtung Afrikawiese möglich. Als zweite
Alternative schlagen die SPD-Aufsichtsratsmitglieder vor, die
Erweiterung
der Anlage durch einen Investor und auf Basis eines Leasingvertrages zu
finanzieren.
Ebenso sei es aber auch möglich, eine Spendenaktion zu initiieren.
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen erarbeitet zurzeit einen neuen
Investitionsplan,
den er in der Dezembersitzung dem Aufsichtsrat vorstellen möchte.
Der Bund - 25.
Sept.
2007
Schildgers
Rat
bleibt gefragt
Der Berner Tierparkdirektor hat sein Beratermandat am Zoo Frankfurt bis
Ende Jahr
verlängert. Entgegen zeitweiliger
Gerüchte bleibt er dem Berner Tierpark jedoch treu. Die Gerüchte über
den Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli
rissen in diesem Sommer nicht ab. In einer Kleinen Anfrage will die SVP
vom Gemeinderat
genaue Auskunft über Umfang und Honorierung von Schildgers Engagement
in der Mainmetropole.
Sie beruft sich dabei unter anderem auf einen Bericht im deutschen
Magazin «Focus»,
in welchem von einem Tageshonorar von 2000 Euro die Rede war. Schildger
verweist in Sachen Honorar auf die Antwort des Gemeinderates, die für
eine der ersten Stadtratssitzungen nach den Herbstferien erwartet wird.
Der Berner Tierparkdirektor hat mittlerweile einen Evaluationsbericht
abgeliefert
und die Überprüfung der Strukturen abgeschlossen. In den nächsten drei
Monaten sei
er noch an der Entwicklung der strategischen Planung und bei der
Auswahl des neuen
Zoodirektors beteiligt. Die Belastung bis Ende Dezember werde «weniger
als einen
Tag pro Woche» betragen, erklärt Schildger. Er reise mit dem Zug in die
Mainmetropole.
Schildger hat beim Tierpark Dählhölzli eine 90-Prozent-Stelle. Für das
Mandat in
Frankfurt gibt er Freizeit, Überzeitguthaben und Ferientage her.
Freizeit
Ratgeber -
25. Sept. 2007
Neuer Rekord
im
Erlebnis-Zoo Hannover:
Gestern kam der millionste ...
Der Erlebnis-Zoo
Hannover ist auf Erfolskurs! Bereits gestern, am 24. September, konnte
dort der
millionste Besucher in diesem Jahr begrüßt werden – so früh wie noch
nie seit Bestehen
des Zoos! Mit Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein
für den nächsten Zoo-Besuch
wurde der Ehrengast empfangen. Andrea Kiehne (40) aus Bremen war mit
Patenkind Sarah
(5) und deren Eltern Meike und Mark Neunast aus Kreiensen bei schönstem
Herbstwetter
in den Zoo gekommen. „In 2006 hatten wir den millionsten Besucher am 3.
Oktober begrüßt – und das
war schon sehr früh!“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens
über den neuen
Rekord.
20min.ch - 23.
Sept.
2007
Verhilft
Wetter dem Zolli zu neuem Besucherrekord?
Den Zoo haben in diesem Jahr bereits fünf bis zehn Prozent mehr
Personen als
zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr besucht. Das Erstaunliche daran: 2006
hatte
der Zolli mit 1,53 Millionen Personen den bisherigen Höchstwert
aufgestellt.
«Wir steuern auf einen neuen Rekord zu», freut sich Zollisprecherin
Tanja
Dietrich. Als Grund sieht sie das Wetter, etwa weil in letzter Zeit am
Wochenende stets die Sonne schien. Zudem war der Sommer nicht so schön.
Zudem würden die neuen Anlagen Besucher anziehen.
mallorca.de
- 25. Sept. 2007
Bisher
180.000 Besucher im »Palma Aquarium«
Seit der
Eröffnung des »Palma Aquarium« am 8. Juni sind mehr als 180.000
Besucher gekommen.
Finanzdirektor Bartomeu Soler rechnet bis Ende des Jahres mit einer
Besucherzahl
von insgesamt 300.000. Das Palma Aquarium zeigt rund 700 Arten von
Meeresbewohnern
und hat das größte Haifischbecken Europas.
Planung und
Bau
Echo-online -
21. Sept. 2007
Wärmender
Luxus für Adams Sippe
Auf der einen Seite errichtet die
Stadt eine
neue Anlage für die Riesenschildkröten, auf der anderen gestalten die
Vivariumsmitarbeiter in Eigenregie eine Flusslandschaft für die
Nasenbären, die
neuesten Bewohner im Darmstädter Tierpark. Rund 60 000 Euro investiert
die Stadt Darmstadt in das künftige
Schildkröten-Zuhause, dessen Eisenträger bereits aus der Baugrube
emporwachsen.
In zwei Wochen soll Richtfest sein, im Frühjahr werden die Tiere ihr
neues
Domizil beziehen. Derzeit sind sie im Winterquartier hinter den
Kulissen bei
den Binturongs (Schleichkatzen) untergebracht. Gut doppelt so groß wie
bisher
wird das neue Gehege im Zentrum des Vivariums, zwischen Fenneks und
Flamingos
gelegen. Bambusgedecktes Vordach, Fußbodenheizung unten, Wärmelampen
oben
sollen es den kälteempfindlichen Tiere gemütlich machen. Eine
Zwei-Meter-Schiebetür lässt ihnen die Wahl zwischen draußen und
drinnen. Auch der Außenbereich ist
kräftig
gewachsen, von früher knapp 60 auf nochmals 80 Quadratmeter.
Vivariumsleiter
Thomas Becker hofft, dass das Gebäude samt Dach und Fenstern fertig
ist, bevor
es kalt wird. Besucher können
künftig über einen
leichten Hügel auf eine Brücke spazieren, um das Schildkrötenleben aus
erhöhter
Warte zu verfolgen. Auf der gegenüber liegenden Seite schirmen
großzügige
Glasfronten die Tiere ab, leicht schräg gestellt, um Lichtreflexionen
beim
Beobachten zu vermeiden. Auch für die Nasenbären soll der
Maschendrahtzaun bald fallen. Die
Neulinge
gehören erst seit Sommer zur Tierfamilie des Vivariums. Derzeit sind
sie
behelfsweise in einem alten, zur Lichtwiese gelegenen Gebäude
untergebracht,
das eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.
Kanal8
- 25. Sept.
2007
Probelauf
für
Ulmer Donau-Aquarium
Im Ulmer
Aquarium laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen
Donau-Aquariums. Das Becken wird derzeit geflutet, wenn es morgen
gefüllt ist, zeigt sich, ob es
dicht ist. 300 Tausend Liter Wasser haben in dem Wassertank Platz. Die
Besucher
können das Donau-Aquarium in einem Tunnel durchqueren. Die Eröffnung
des 1,3
Millionen-Euro-Projekts soll um die Jahreswende sein.
Zoo
set to unveil haven for amphibians, reptiles
The Fort Worth Zoo will break ground next week on an $18 million
building that's intended to help save the world's endangered amphibians
and reptiles.
The mission of the new Museum of Living Art, or MOLA, will be showcased
during the groundbreaking 10 a.m. Monday at the zoo's Administration
Building.
Mayor Mike Moncrief will join Michael Fouraker, the zoo's executive
director, to unveil a model of the 30,000-square-foot herpetarium that
will house 165 amphibian and reptile species. Zoo officials say a
global crisis threatens to kill off nearly a third of the world's
amphibians in the next 10 years. The crisis is largely the result of
fungal diseases associated with climate change, they say.
Aktionen
Rundfunk
Berlin-Brandenburg
- 20. Sept. 2007
Freier
Zoo-Eintritt für alle "Knuts"
Namensvetter
des Eisbären Knut erhalten an diesem Sonntag im Berliner Zoo freien
Eintritt. Bei
dem Thementag vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) müssten alle
"Knuts"
am Eingang lediglich ihren Personalausweis vorzeigen, teilte eine
Sprecherin des
Berliner Zoos am Donnerstag mit. Einer der Höepunke des rbb-Zootages
ist die Aktion "Knut trifft Knut":
Um 15.00 Uhr werden alle Knuts mit ihren Familien zum Freigehege des
Bären gebeten.
Dort wird es ein Gruppenfoto mt Eisbär Knut geben. Neben
Live-Schaltungen aus dem Zoo präsentiert das rbb Fernsehen von 10.55
Uhr bis
23.00 Uhr zahlreiche beliebte Dokumentationen rund um den Zoo Berlin.
lifepr.de - 20. Sept.
2007
Zoo
Berlin lädt am 23. September 2007 zum großen rbb Zootag
Am 23. September
2007 präsentiert der rbb seinen Zuschauern einen Thementag rund um den
Zoo Berlin
und seine tierischen Attraktionen. Los geht’s ab 9.00 Uhr, wenn die
Kassen am Löwen-
und Elefantentor ihre Türen öffnen. Dann sollten alle Berliner und
Berlin-Besucher
mit dem Namen „Knut“ ihren Personalausweis gezückt halten: Für sie gibt
es freien
Eintritt in den Hauptstadtzoo. Höhepunkte sind sicherlich die
Tierpräsentationen mit Zoo-Direktor
Dr. Bernhard Blaszkiewitz, die um 13.00 auf der Zoobühne am Restaurant
stattfinden,
sowie das Musikprogramm bis 17:00 Uhr. Übertragen wird dieser ganz
besondere Zootag auch auf den Bildschirm.
Leipziger
Internet-Zeitung - 21. Sept. 2007
Tierpfleger-Tage
im Zoo: Einmal sehen, was hinter den Volieren ...
Am 22.
und 23. September öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
seine
Wirtschaftstore und ermöglicht jedem interessierten Zoobesucher den
einen oder
anderen Blick hinter die Kulissen. „Mit den Zoo-Aktionstagen möchten
wir
unseren Gästen einen Einblick in das Zooleben fernab der Besucherwege
bieten
und ihnen die Arbeit der Tierpfleger näherbringen", sagt Zoodirektor
Dr.
Jörg Junhold. Im Aquarium finden neben den stündlichen Führungen in die
rückwärtigen
Bereiche
ein Zierfischverkauf und um 14 Uhr ein Tierpflegertauchgang im
Haifisch-Rundbecken statt. Auf dem Wirtschaftshof des Zoos basteln die
Lehrlinge zusammen mit den Zoobesuchern Beschäftigungsfutter für die
Tiere und
es werden Kurzführungen in den Futtertrakt angeboten.
Freizeit
Ratgeber - 21. Sept. 2007
Tierpfeger-Aktionstage
im
Leipziger Zoo: Mit den Haien tauchen gehen!
Einen
tiefen Blick hinter die Kulissen des Leipziger Zoos können
Interessierte am
Wochenende im Leipziger Zoo werden. Am morgigen Samstag, 22.09, und am
Sonntag,
23.09., öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr dazu seine
Wirtschaftstore. Die Azubis werden auch Auskunft zu ihrer
Tierpflegerausbildung geben.
Wer
einmal Seebären oder aber Paviane füttern möchte, bekommt an diesen
beiden
Tagen die Gelegenheit dazu.
Neue OZ
Online -
21. Sept. 2007
Knipsen
für den Regenwald
Katrin
Peins ganz große Liebe gehört den Affen,
genauer
gesagt: den Orang-Utans. Vor drei Jahren reiste die gelernte
Fotofachkauffrau das erste Mal in
den
Regenwald. Zusammen mit dem Naturschutzverein Fans for Nature ging es
nach
Borneo. Ein gut 500000 Hektar großes Gebiet hat die Borneo Orang Utan
Survival-Foundation, kurz "BOS", hier unter Naturschutz stellen
lassen und so rund 3000 der zotteligen Menschenaffen einen sicheren
Zufluchtsort geschaffen. Zuflucht vor Wilderern, die insbesondere die
jungen
Tiere auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Den Tieren nähert sich die
Hasbergerin lieber durch das Objektiv: "Ich habe mir zur Aufgabe
gemacht,
die Eindrücke vor Ort fotografisch festzuhalten, und versuche so,
Menschen von
unserem Projekt zu überzeugen." Das scheint ihr auch zu gelingen: Durch
ihre
Foto-Ausstellung im Osnabrücker Zoo sind bereits an die 1000 Euro an
Spenden
zusammengekommen.
ka-news.de - 23. Sept. 2007
Spenden für den Zoo
Karlsruhe. Gutes tun durch den Erwerb schöner Objekte und dabei ein
besonderes
Ambiente genießen, das bietet die Majolika Besuchern während des
Karlsruher
Stadtfestes. Für jede verkaufte Tierskulptur werden fünf Euro an den
Zoo
Karlsruhe für die Aufzucht von Jungtieren gespendet. Die Majolika ist
bekannt
für die Vielfalt ihrer Objekte, ein Spaziergang vom Marktplatz über den
"blauen Strahl" könnte sich also lohnen.
Dingolfinger
Anzeiger - 23. Sept. 2007
Kindertag
im Tiergarten Straubing: Mit Einbaum und Hochrad ...
Straubing. Nicht nur die Bären, die Schimpansen oder die Ziegen im
Streichelzoo
waren Ziel zahlreicher Familien, die an diesem Sonntag den Tiergarten
an der
Regensburger Straße besuchten. Da streiften doch tatsächlich
Indianerhäuptlinge
der Sioux in ihrem prächtigen Federschmuck durch den Zoo und es lagen
Drehorgelklänge, Breakdanceweisen und afrikanische und
südamerikanischer
Trommelrhythmen in der Luft. Nicht zuletzt der strahlende Sonnenschein
ließ den diesjährigen Kindertag im
Tiergarten zu einem gelungenen Tag für Alt und Jung werden.
Leipziger
Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Wildtiere
in der Stadt: Zoo Leipzig und Fokus Umwelt laden ein
Im
Rahmen der 51. Leipziger Naturschutzwoche zum Thema „Wildtiere in der
Stadt“
lädt das Bündnis „FOKUS Umwelt“ zur Veranstaltung "Tierische
Untermieter –
im Zoo und anderswo" am Mittwoch, 26. September, 19 Uhr, in den Zoo
Leipzig ein. Die Veranstaltung informiert mit einer kurzen thematischen
Führung zu
ausgewählten Orten im Zoo und mit zwei kurzweiligen Vorträgen in der
Hacienda
Las Casas über das Vorkommen von einheimischen bzw. eingewanderten
Wildtieren
im Zoo und anderen städtischen Gebieten. Referenten: Roland Männel, Zoo
Leipzig: "Tierische Untermieter im
Zoo", Marten Winter, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ:
"Unbekannte nächtliche Besucher - Wäschbären im Land".
Wochenanzeiger
Herford - 24. Sept. 2007
Ferienspaß
im Allwetterzoo Münster
Wer bei
einer Schatzsuche im Zoo mitmachen möchte, kann am Freitag, 5. Oktober,
mit dem
Jugendtreff Sande zum Allwetterzoo Münster fahren. Seltene, bunte,
geheimnisvolle und kostbare Dinge findet man in einer
Schatztruhe. Wer findet heraus, zu welchem Tier die Dinge gehören? Es
geht auf
Schatzsuche im Zoo, die verschiedenen Tierkostbarkeiten werden dabei
erkundet.
Warum sind sie bedroht und wie wird versucht, diese Schätze zu erhalten?
HNA.de - 23. Sept. 2007
Hirsche
bei der Brunft beobachten
Mit dem Herbstanfang beginnt die Brunftzeit des Rotwildes. Die
konkurrierenden
Hirsche röhren und bereiten ihre Geweihe für Kämpfe um die Weibchen
vor. Dieses
Naturschauspiel nimmt der Wildpark Knüll zum Anlass für besondere
Führungen und
einen Malwettbewerb. Mittwochs und freitags bieten die Mitarbeiter des
Parks Brunftführungen an. Von
18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr können Kinder für 3,50 Euro und Erwachsene
für fünf
Euro die Hirsche beobachten. Anschließend wird im Restaurant
"Jagdbaude" Wildgulasch gegessen. Unter allen Kindern, die dem Team des
Wildparks ein selbstgemaltes Bild eines
Hirschen senden, werden drei Freikarten für den Park verlost.
Leipziger
Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Hase
und Igel: 2. Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30 ...
Zum 2.
Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30. September spielt das
Theater im
Globus eine Familienvorstellung seines Kultstückes "Der Wettlauf
zwischem
dem Hasen und dem Igel". Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr, Regen-
und
Sonnenschutz sind eingeplant.
Direkt
Bielefeld - 25. Sept. 2007
Heimat-Tierpark
Olderdissen lädt Schulkinder zum Besuch ein:
Bielefeld.
Am kommenden Sonntag, 30. September, sind alle Schulkinder im Alter von
bis zu zwölf
Jahren zur Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen
eingeladen. Treffpunkt
ist um 10 Uhr die Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie.
espace.ch - 25.
Sept.
2007
Geben
Sie Baby-Seehund
einen Namen
Am 26. August hat das Seehund-Weibchen «Pandorra» im Berner Tierpark
Dählhölzli
ein Junges zur Welt gebracht - es gedeiht prächtig, hat aber noch
keinen Namen.
Bis Ende September kann jedermann Vorschläge einreichen. Der Name des
Jungtiers soll mit «P» beginnen, wie es in einer Mitteilung des
Tierparks
vom Dienstag heisst. Schriftliche Vorschläge nimmt der Tierpark bis am
30. September
entgegen. Für den besten Namensvorschlag winkt als Belohnung ein
Jahresabonnement
des Tierparks.
Zisch - 23.
Sept.
2007
Jäger
im Tierpark Goldau auf Pirsch
Für
einmal pirschten sie nicht Gemsen, Hirschen oder Rehen hinterher.
Samstag und
Sonntag machten Zentralschweizer Jäger im Tierpark ganz andere Beute.
Jagd und ein Tierpark, der sich nachhaltig dem Artenschutz verschrieben
hat,
geht das überhaupt einher? Im Rahmen seiner diesjährigen
Veranstaltungsreihe «Waldwärts – tierisch auf dem Holz-Weg» lud der
Natur- und
Tierpark Goldau diesen Samstag und Sonntag zum «Jäger-Wochenende» ein.
Jäger erzählten den interessierten Besucherinnen und Besuchern von
ihrem
aufregenden Arbeitsalltag. Am Nachmittag weilte jeweils gar eine
Jagdhornbläsergruppe im Park.
Nachwuchs
Neue
Ruhr Zeitung
- 20. Sept. 2007
Alle
Hoffnungen ruhen jetzt auf Klein-Dolly
Duisburg. In den vergangenen Jahren war der Zoo bei seiner Delfinzucht
geradezu vom Pech verfolgt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Dolly, und
man kann den Pflegern um
Revierleiter Ulf Schönfeld nur die Daumen drücken, dass es diesmal
klappt. Zoo-Direktor Achim Winkler ist indes optimistisch: "Weil wir
aus der Vergangenheit
auch viel gelernt haben, haben wir jetzt bei dem Delfinnachwuchs
intensivere Schutzimpfungen
vorgenommen. Zudem steht Dolly ständig unter Kontrolle, wir besitzen
eine lückenlose
Auswertung der Blutproben. Deshalb konnten wir nun guten Gewissens
sagen: ran ans
Publikum." Ins große Becken entfleuchen darf die kleine Dolly derzeit
trotzdem nicht. Zusammen
mit Mutter Delphi ist ihr Reich für die nächsten Wochen das
Absperrbecken im hinteren
Delfinariumsbereich. Dort ist sie aber für die Besucher schon zu sehen.
Einen Namens-Wettbewerb wie bei den zuvor geborenen Delfinen wird es
diesmal nicht
geben. Winkler: "Die Pfleger haben die Kleine Dolly getauft, in
Erinnerung
an eine unserer ersten Delfindamen in Duisburg, die wegen ihres
angenehmen Charakters
sehr beliebt war." Vielleicht müssen sich die Pfleger bald schon einen
weiteren
Namen ausdenken, denn auch Pepina gibt Anlass zu guter Hoffnung.
Freizeit
Ratgeber - 20. Sept. 2007
Dolly statt
Knut:
Ab heute ist
das Delphinbaby im Duisburger Zoo ...
Eisbär Knut
in Berlin war gestern. Denn heute ist im Duisburger Zoo erstmals Dolly
zu sehen
– ein erst wenige Wochen altes, ganz niedliches Delphin-Baby. Und schon
morgen wird
es zum TV-Star. Die Begeisterung war groß, als die Kleine Anfang August
das Licht der Welt erblickte.
Bensonders für Ulf Schönfeld, der sich im Zoo Duisburg mit seinen
Kollegen um die
Delphine kümmert. Und jetzt können endlich auch Zoogäste den Nachwuchs
besichtigen. Die Zeit, in der
Dollys empfindliches Immunsystem sorgsam geschützt werden musste, ist
abgelaufen. Ab heute kann man Dolly zusammen mit Mama Delphi im
Hauptbecken des Neudelphinariums
im Duisburger Zoo beobachten.
hr
online -
22. Sept. 2007
Giraffengeburt
im Frankfurter Zoo
Lange
haben die Hessen darauf gewartet und immer wieder die hr-Webcams
beobachtet.
Jetzt ist es da, das schon Ende August erwartete Giraffenbaby des
Frankfurter
Zoos. Am Samstag um 11.55 Uhr hatte die Nervosität von Giraffendame
Monique ein
Ende. Sie brachte den lang ersehnten Nachwuchs zur Welt. Mutter und
Kind sind
wohlauf, Zoo-Tierarzt Bernd Mattern sprach von einer „vorbildlichen
Geburt“. Wer Glück hatte, konnte die Geburt über die im Giraffenhaus
installierten drei
hr-Webcams sehen. Unter www.giraffe.hr-online.de
oder www.hr3.de
zeigen
die Kameras jetzt den
Mutter-Kind-Alltag. Ein ausführliches Internettagebuch (BLOG) sowie ein
Giraffenlexikon machen den Einblick in das Familienleben komplett. Der
Hessische Rundfunk hat die Patenschaft für das Junge übernommen.
FR-online.de - 24.
Sept. 2007
Knut
lässt grüßen
Frankfurt. Direkt
hinter dem Haupteingang zum Zoo steht ein Schaukasten, in dem "Geburten
und Neuzugänge" verzeichnet sind. Am Sonntagnachmittag datierte der
jüngste
Eintrag noch vom 8. Juli. Damals kam im Robbengehege ein weiblicher
Seehund zur
Welt. Bestimmt auch ein nettes Tier - doch es kann nur einen Superstar
im Zoo
geben. Und das ist ohne Frage das Baby von Giraffendame Monique, das in
der
Nacht zum Samstag (mit fast vier Wochen Verspätung) endlich geboren
worden ist.
ORF.at - 20.
Sept. 2007
Vier Wochen alt:
Erste
Namen für Pandababy
Werbeverträge
sind ihm schon angeboten worden, und Zoobesucher können es kaum
erwarten, ihn endlich
zu sehen. Dabei ist das Pandababy erst vier Wochen alt. Pfleger nennen
ihn gerne
"Putzi" oder "Krümel". Mittlerweile hat der neue Star des Wiener
Tiergartens schon einiges zugelegt:
Auf 35 Zentimeter und zwischen 700 und 800 Gramm werden Größe und
Gewicht geschätzt. Das Baby befindet sich nach wie vor in der Wurfbox
und kann daher noch nicht gemessen
und gewogen werden. Die Entwicklung sei völlig normal, das Gewicht von
Pandajungen
verzehnfache sich im ersten Monat, so Dungl. Besucher müssen allerdings
noch geduldig sein: Für sie zeigt sich der Pandanachwuchs
erst in etwa drei Monaten. Derzeit wird das Tierbaby in der Wurfbox
rund um die
Uhr mit Monitoren überwacht.
derStandard.at - 20.
Sept. 2007
Panda-Baby vier
Wochen alt:
"Krümmel"
geht es gut
Vor
vier Wochen erblickte das Pandy-Baby im Schönbrunner Zoo das Licht der
Welt. "Dem
Kleinen geht es sehr gut", erzählte Tierpflegerin Eveline Dungl der
APA. "Es
verändert sich von Tag zu Tag". Habe das Baby zu Beginn eher einem rosa
Wurm
geglichen, verändern sich die Körperproportionen nun laufend. Der Kopf
sei beispielsweise
schon bärenähnlich geformt. "Putzi" "Krümmel" oder "Kleines"
lauten die ersten Spitznamen der Pfleger für den Knut-Nachfolger.
Bohmann - 21. Sept. 2007
Schildkröten
in Schönbrunn
In der
Freianlage der heimischen Sumpfschildkröten wurden zum ersten Mal seit
vielen
Jahren Jungtiere entdeckt! Die drei kleinen Schildkröten hatten sich
lange Zeit
geschickt zwischen den Wasserpflanzen versteckt und sind
quicklebendig. Der Erfolg ist doppelt erfreulich, da der Tiergarten ja
heuer in
Zusammenarbeit
mit dem Nationalpark Donauauen eine Kampagne zum Schutz der Nistplätze
dieser
Schildkröten gestartet hat. Über die Einkünfte durch Patenschaften soll
sichergestellt werden, dass die kleinen Sumpfschildkröten in den
Donauauen aus
dem Ei schlüpfen können, ohne von Füchsen gefressen zu werden. Eine
Gelege-Patenschaft kostet hundert Euro – zu den Paten der ersten
Stunde
zählten das Wiener Forstamt und Tom Turbo-Autor Thomas Brezina. Beinahe
zeitgleich zu den Sumpfschildkröten sind vier Junge
Riesen-Erdschildkröten zur Welt gekommen. Ihre Eltern wurden vor
einigen Jahren
behördlich beschlagnahmt und sind danach in Schönbrunn gelandet.
Ad-Hoc-News
- 24. Sept. 2007
Berliner
Zoo zeigt Hornvögel
Die Hornvögel
im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Die drei elstergroßen
Vogelmännchen verließen
am 11. September zusammen mit ihrer Mutter die Bruthöhle, wie die
Zooleitung am
Montag in Berlin mitteilte.
inar.de
- 24. Sept. 2007
Höhlenkinder
endlich ausgeflogen: Dreifacher Nachwuchs bei den ...
Das Weibchen der elstergroßen Deckens Tokos im Zoo fing im Juni mit dem
Einmauern
in ihrem hölzernen Brutstammes an und am 11. September verließ sie ihn
zusammen
mit drei kräftigen Jungen. Während der ganzen langen Zeit hatte der
Vater volles
Programm mit der Versorgung von Weib und Kindern.
lifepr.de - 25.
Sept. 2007
„Kleiner
Panda oder Katzenbär“ wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der
Geburt und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus
seiner Wurfbox
zu trauen.Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an, sein
Gehege zu erkunden.
lifepr.de - 24.
Sept.
2007
Erstmals
Muntjak-Junges im Zoo Basel geboren
Winzig und zierlich ist der am 17. August erste im Zoo Basel
geborene Nachwuchs der Chinesischen Muntjaks. Neben ihrer Kleinheit
überraschen
die Mini-Hirsche mit Hauerzähnen und 'Hundegebell'. Die namenlosen
eineinhalb und drei Jahre alten Eltern kamen beide im letzten
Dezember aus dem Zoo Berlin und haben nun ziemlich schnell für den
ersten
Muntjak-Nachwuchs im Zoo Basel gesorgt.
Blick Online - 20.
Sept. 2007
Kleine
Köngispinguine
im Basler Zoo
Seit Mitte August tummeln sich zwei junge Königspinguine im Basler Zoo.
Eines der
beiden frisch geschlüpften Küken ist besonders gut umsorgt: Gleich zwei
Pinguindamen
sehen sich als seine Mutter an. Die beiden «Mütter» des Kükens «Engu»
haben sich von Anfang an nicht einigen können,
wer mit dem Vater das Ei ausbrüten darf. Regelrecht
geprügelt hätten sie sich, als das Junge schlüpfte. Es ist das erste
Mal seit vier Jahren, dass im Basler Zoo Köngispinguine schlüpften.
lifepr.de - 24. Sept.
2007
Prinz
oder Prinzessin? Nachwuchs bei den Königspinguinen
Zwei junge Königspinguine bezaubern im Vivarium des Zoo Basel
derzeit das Publikum. Um Küken Engu kümmern sich statt des üblichen
Elternpaars
gleich drei Vögel. Das sorgt zwar für Streit unter den beiden
'Müttern', dafür
erhält das Kleine eine Extraportion Futter und Zuwendung. Nach vier
langen Jahren hat es im Zoo Basel am 13. und am 18. August gleich
zwei Mal Pinguin-Nachwuchs gegeben. Im Zoo Basel sind die beiden Jungen
im Vivarium täglich zu sehen. Ob es sich
bei ihnen um Männchen oder Weibchen handelt, ist übrigens noch nicht
klar. Aus
Erika könnte also durchaus noch ein Erich werden.
welt.de
- 26.09.2007
Wiener Pandababy so groß wie ein Blatt Papier
Es ist ziemlich genau 30 Zentimeter lang, hat inzwischen einen
kugelrunden Bauch und die Augen noch immer geschlossen: Das Wiener
Pandababy mit dem provisorischen Namen „Krümmel“ ist jetzt erstmals
seit seiner Geburt am 23. August von seiner Pflegerin vermessen und
richtig fotografiert worden, teilte der Tiergarten Schönbrunn mit. Der
Schnappschuss kam zustande, als Panda-Mama Yang Yang die Holzbox zum
Fressen verlassen hatte, in der sie sich mit ihrem Kleinen seit der
Geburt für gewöhnlich aufhält. Nach Angaben des Zoos ist das Junge bei
bester Gesundheit. Es verbringt den ganzen Tag in der so genannten
Geburtsbox, wo es von seiner Mutter überwacht und gefüttert wird.
Zoologen nehmen anhand der bisher bekannten Aufnahmen an, dass es sich
um ein männliches Junges handelt. Bis das offiziell noch namenlose
Bärchen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, dürften noch mindestens
zwei Monate vergehen.
FR-online.de - 21. Sept. 2007
Die
Gorillas wissen, dass was im Busch ist
Die
Orang-Utans spielen Gespenster. Fetzen mit langen Stoffbahnen über dem
Kopf
durch ihren Käfig, kugeln sich. Der Mensch, dem sie am meisten
vertrauen, ist
nur durch einen Gang und eine hellgrün gestrichene Eisentür von ihnen
getrennt:
Tierpfleger Carsten Knott, der Mann mit dem jungenhaften Lächeln. Für
Knott ist der Beruf ein Kindertraum, der Wirklichkeit wurde. Zurzeit
beschäftigt Knott die Frage, wie er die Affen aus ihrem 1933
und 1966
erbauten Haus in den neuen Borgori-Wald bringen kann, ohne sie unter
Narkose zu
setzen: "Sie sollen den Umzug ganz bewusst erleben". Deshalb sucht er
"händeringend" Raubtiergänge von Zirkussen, um die Tiere in das neue
Haus zu leiten. Auch mit Training will der "Affenflüsterer" seine
Schützlinge auf den
Umzug einstellen: "Die Gorillas wissen, dass da was im Busch ist, sie
finden die Baustelle spannend, für die ist das wie Kino. Sie wissen nur
nicht,
dass es für sie ist."
Die Presse -
21. Sept. 2007
Schönbrunn
im Panda-Hype Chefin: „Sind überrascht“
Schönbrunn-Direktorin
Dagmar Schratter über Merchandising-Pläne, den zweiten Knut-Hype in
Schönbrunn
und das Tierleben hinter Gitter.
Krone.at
- 24. Sept.
2007
In
zwei
Jahren muss
der kleine Panda nach China
Besucheransturm,
Videoübertragungen, Fernsehsendungen: Noch ist das kleine Panda-Baby
die große Attraktion
im Tiergarten Schönbrunn. Doch spätestens in zwei Jahren soll der
Publikums-Liebling
in das ferne China auswandern. Die "Krone" hat bei Zoo-Direktorin
Dagmar
Schratter nachgefragt.
Berliner
Morgenpost -
20. Sept. 2007
Prominente Moderatorin wird "Tierische
Botschafterin"
Zoologischer Garten und Tierpark können sich über eine prominente
Befürworterin
freuen. Tamara Gräfin von Nayhauß ist gestern Botschafterin für beide
Einrichtungen geworden. Sie wird künftig die Gemeinschaft der Förderer
von
Tierpark und Zoo unterstützen. "Das ist für uns eine wichtige ideelle
Hilfe", sagt Thomas Ziolko, Chef des Fördervereins. Als Botschafterin
bekommt Tamara von Nayhauß die neuesten Informationen
über
das Geschehen in den beiden Tiergärten und kann sie weiter verbreiten.
Die
Moderatorin und Journalistin besucht mit ihrer Familie häufig den
Zoologischen
Garten und den Tierpark. Der Förderverein hat seit 2004
bereits 15
bekannte Persönlichkeiten aus Berlin gewonnen, die als Botschafter für
beide
Einrichtungen werben. Unter ihnen sind die Künstlerinnen Angelika
Milster,
Gisela May und Dagmar Frederic, der Schauspieler Friedrich
Schoenfelder, der
Modemacher Harald Glööckler und die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin
Claudia
Pechstein. Im Sommer 2007 ist Starcoiffeur Udo Walz angeworben worden.
Er übernahm
auch
die Patenschaft für die Pinguine im Zoo. "Tierischer Botschafter ist
man
ein Leben lang", sagt Thomas Ziolko. "In Zeiten, in denen das Land
Berlin massive Einsparungen vornimmt, brauchen wir jedes Engagement."
Rheinische
Post - 25. Sept. 2007
Knuts
Stellungsnahme
Also, brumm,
jetzt ist`s aber soweit! Falls Ihr neunmal klugen Zweibeiner glaubt,
ich sei ein Wesen von hinter dem Mond,
dann seid Ihr aber auf der falschen Eisscholle.
Staunt Ihr bereits, dass ich überhaupt weiß, was das ist? Mein Ziehpapi
hat mir
alles über die Welt erzählt, was ein moderner Eisbär wissen muss. Jetzt
bin ich schon ein richtiger Twen, gar nicht mehr knuddelig, sondern
manchmal
fast ein wenig gefährlich, weil ich so tolle Zähne und furchtbar viel
Kraft habe.
Zudem versuche ich während der Rangeleien mit Papi auszuloten, wer von
uns Beiden
das Sagen hat und kneife auch öfters ziemlich feste zu.
Die
Welt - 20.
Sept. 2007
Verstärkung
bei Hagenbecks Tierpark - Bärenquartett aus Russland
Im Tierpark Hagenbeck darf man sich über «bärige» Verstärkung freuen.
Seit Donnerstag können Besucher des Tierparks vier kleine Braunbären
aus dem Moskauer
Zoo beim Erwachsenwerden bestaunen. Die Tiere sind ein dreiviertel Jahr
alt und
stammen ursprünglich von der ostrussischen Halbinsel Kamtschatka. In
ihrer Heimat
sind sie vom Aussterben bedroht, weil sie immer wieder Ziel von
Wilderern sind.
Die neuen Bewohner werden das erst vor zwei Jahren neu angelegte Gehege
bewohnen,
in dem bislang Kodiak- Bär Buffy zu Hause war. Buffy ist mittlerweile
im Gelsenkirchener
Zoo untergebracht und teilt sein Gelände dort mit Bärendame Brenda.
Salzburger Nachrichten
- 20. Sept. 2007
Elf
neue Flamingos für den Salzburger Zoo
„Als langjähriger Partner und Förderer des Zoo Salzburgs war es für uns
selbstverständlich
dem Zoo nach dem schweren Unwetter zu helfen. Wir freuen uns, den Zoo
für den Kauf
neuer Flamingos finanziell unterstützen zu können“, sagt Flughafen-Chef
Ing. Roland
Hermann. „Der Hagelsturm vom 20. August 2007 hat große Sachschäden im
Zoo verursacht. Der
schlimmste Verlust war jedoch der Tod von Tieren. Gerade bei den
Flamingos haben
wir vier Tiere verloren – Vögel, die bevorzugt in Kolonien leben. Wir
sind nun froh,
dass elf neue Flamingos – dank der finanziellen Unterstützung des
Salzburger Flughafens
– vom Tierpark Ebbs zu uns in den Zoo übersiedelt werden konnten“,
freut sich Sabine
Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg.
Isla Canaria Net - 23.
Sept. 2007
Teneriffas
bekannteste Attraktion der Loro Parque
Teneriffa. Der Loro Parque wurde einst als Papageien-Park angelegt, was
ihm auch seinen
Namen gab. 'Loro' ist das spanische Wort für Papagei oder Vogel. In der
zum
Park gehörenden Aufzuchtstation befindet sich die größte
Papageiensammlung der
Welt. Von den
etwa 800 Papageien- und Unterarten sind etwa 350 im Loro-Parque.
Insgesamt befinden sich in der Aufzuchtstation des Loro Parque über
3000
Papageien.
lifepr.de - 24. Sept.
2007
80
Jahre Vogelhaus im Zoo Basel – Ein Haus mit Geschichte
80 Jahre alt ist das Vogelhaus im Zoo Basel dieses Jahr geworden.
Das 1927 vom damaligen Direktor Adolf Wendnagel im Zoo Basel eröffnete
Vogelhaus ist am 24. Juli 80 Jahre alt geworden. Bei der Einweihung
beherbergte
das Haus rund 1400 Vögel in 169 Arten; heute sind es noch etwa 70 Tiere
in 30
Arten. In der wechselvollen Geschichte wohnten im Haus Schlangen,
Flughunde,
Menschenaffen, Krokodile und ein Komodowaran. Die damals üblichen,
unzähligen
Vogelkäfige der Anfangszeit sind im Verlauf der Zeit geöffnet worden
und
grosszügigen Volieren gewichen. Seit Mitte der 70-er Jahre wird auch
die Halle
als Flugraum genutzt und 13 Vogelarten nisten im dichten Grün der
Pflanzen.
Verlagsgruppe
Kreiszeitung
- 25. Sept. 2007
Ein
Paradies nach der Einzelhaft
Etwa
eine Million Papageien und Großsittiche werden in Deutschland als
Haustiere gehalten.
Häufig allein und in engen Käfigen. Für die exotischen Vögel ist das
ein Martyrium.
Die Folgen sind körperliche Schädigungen und Verhaltensstörungen. Viele
geschädigte
Tiere landen im Papageienschutz-Centrum Bremen. Der Verein, der das
Centrum trägt, betreibt hier ein Fluggehege für körperlich
geschädigte und verhaltensgestörte Papageien. Zurzeit leben 57 Tiere in
den zwei Flughallen - 27 Graupapageien
und drei Mohrenkopfpapageien in der einen, 27 Amazonen-Papageien in der
anderen.
"Mehr
Tiere können wir nicht aufnehmen", sagt Christine Lommel, die die
Öffentlichkeitsarbeit
der bundesweit einzigartigen Einrichtung betreut. Anfragen allerdings
gibt es täglich
aus dem gesamte Bundesgebiet. "Wir versuchen die Tiere dann zu
vermitteln."
Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge,
Patenschaften und Spenden. Am Sonnabend, 13. Oktober, steht der letzte
Publikumstag des Jahres auf dem Programm.
Das Papageien-Centrum öffnet dann von 14 bis 16.30 Uhr für Besucher.
hr online - 25.
Sept.
2007
GROSS-ROHRHEIM
Unbekannte haben im Vogelpark von Groß-Rohrheim im Kreis Bergstraße
zwei Flamingos
so schwer verletzt, dass die Tiere eingeschläfert werden mussten. Die
Tat ist nach
Angaben des Vogelschutzvereins bereits am Wochenende mit einem
Holzprügel verübt
worden.
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 20. Sept. 2007
Krabatz
macht Rabatz
Krabatz
macht Rabatz. Und zwar so heftig, dass seine Partnerin Krabitze in eine
eigene Voliere
umziehen musste. Kurz und gut, dass Liebesleben der beiden Kolkraben
Blick
Online -
21. Sept. 2007
Elefanten-Baby
nach Zugunglück verwaist
Ein vier Monate altes Elefantenbaby hat bei einem Zugunglück
in
Indien seine Mutter verloren. Der kleine Elefant wurde dabei ebenfalls
leicht
verletzt. Er wurde danach in einen Zoo in der Stadt Bhubaneswar
gebracht.
Tiermediziner schätzten die Aussichten, dass er ohne seine Mutter
überlebt,
aber nur auf 50 Prozent. Bei dem Unfall am Donnerstag im Staat Orissa
waren im Dschungel des
Bezirks
Joda insgesamt vier Elefanten von einem Zug erfasst worden. Zwei der
Tiere
waren sofort tot, darunter auch die Mutter des verletzten kleinen
Elefanten,
ein weiterer Elefant rannte verletzt in den Dschungel.
aus dem Vogelpark
liegt wegen des Beziehungsstresses gezwungenermaßen bis zum Winter auf
Eis.
derStandard.at
- 25. Sept. 2007
Orang-Utan wollte
Touristin
Kleidung vom
Körper reißen
Ein Orang-Utan auf Nahrungssuche hat in einem malaysischen Naturpark
versucht,
einer französischen Touristin den Rucksack zu entwenden. Als er auch
noch versuchte,
ihr Socken, Schuhe und Hose auszuziehen, wurde die 24-Jährige zudem
nach eigener
Aussage gebissen. Die Frau fotografierte das freilaufende
Orang-Utan-Weibchen "Delima"
im Wildpark Semenggoh, als das Tier plötzlich nach dem Rucksack griff.
Nach einer kurzen Rangelei hatte die junge Touristin eine zerrissene
Hose sowie
"Kratzer und blaue Flecken an Knien und Waden", teilte Parkaufseher
Wilfred
Landong am Dienstag mit. Die Touristin sagte, dass sie das Tier weder
belästigt
noch berührt hätte.
sz-online - 20.
Sept.
2007
Schwanzlose
Delfindame
bekommt im Aquarium eine Prothese
Orlando. Ein Delfin ohne Schwanzflosse bekommt in den USA gerade eine
Prothese angepasst.
Die Delfindame namens Winter war drei Monate alt, als sie sich in
Florida in einem
Fangnetz für Krabben verfing, wie das Meeresaquarium in Clearwater auf
seiner Internetseite
berichtet. Die Schnüre hatten die Blutzufuhr der Schwanzflosse
abgeschnürt. Fischer
brachten das verletzte Tier in das Aquarium, wo zwar das tote
Schwanzgewebe abfiel,
das Tier aber ohne Schwanzflosse wieder schwimmen lernte. Jetzt bekomme
Winter eine Prothese
angepasst, die es ihr ermöglichen soll, wieder wie ein echter Delfin zu
schwimmen.
In Japan ist bereits ein Artgenosse mit einer Prothese unterwegs.
Allerdings war
seine Schwanzflosse nur verkümmert, so dass die Prothese daran
befestigt werden
konnte.
Berliner
Zeitung - 25. Sept. 2007
Seitensprünge
sichern gesunden Nachwuchs
Lemurenweibchen
verbessern die Überlebenschancen ihrer Jungen, indem sie häufig
fremdgehen. Das
berichtet ein Team um Nina Schwensow vom Berliner Leibniz-Institut für
Zoo- und
Wildtierforschung im Fachblatt Evolutionary Ecology. Die Berliner
Zoologen hatten
zehn Jahre lang auf Madagaskar das Verhalten von Fettschwanzmakis
(Cheirogaleus
medius) untersucht, die zu den Halbaffen zählen. Dabei stellten die
Forscher fest,
dass die Weibchen ihre Sexualpartner häufig wechseln und nach deren
Erbgut auswählen.
Zwar pflegen die Makis lebenslange Partnerschaften, weil zur
erfolgreichen Aufzucht
der Jungen auch die Hilfe der Männchen notwendig ist. Dennoch stellten
die Forscher
bei vierzig Prozent der Makibabys fest, dass sie nicht vom ständigen
Partner des
Weibchens abstammen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
volkskrant.nl -
26. Sept. 2007
Blijdorp heeft primeur met reuzenoctopussen
Blijdorp beginnt als erster mit Riesenkraken
Der Tiergarten Blijdorp ist seit kurzem stolzer Besitzer von einem Paar
Pazifischen Riesenkraken. Laut Tiergarten sind es wahrscheinlich die
einzigen ihrer Art in Europa. Blijdorp setzt zudem alles daran, um als
erster Zoo der Welt mit diesen besonderen Tieren zu züchten.
>sofern O./E. dofleini gemeint ist: zumindest Lissabon
hatte letztes Jahr einen, mittlerweile wohl auch SeaLife Berlin.
elsevier.nl - 26. Sept. 2007
Blijdorp wil als eerste octopussen kweken
Blijdorp will als erster Kraken züchten
Ein Zuchtversuch ist einem Zoo oder Aquarium dem Vernehmen nach noch
nicht geglückt. Blijdorp will den Versuch unternehmen, um keine Kraken
aus der Natur holen zu müssen. Auf der Basis von Erfahrungen
amerikanischer Kollegen sind für das Paar zwei Aquarien gebaut. Weil
Kraken untereinander die größten Feinde sind, leben die Tiere jedes in
einer eigenen Wasserwelt. Die Aquarien sind miteinander verbunden durch
einen abzuschiebenden Zwischenschieber. Im richtigen Moment soll der
Zoo diesen öffnen, in der Hoffnung auf eine Paarung. Wenn Letzteres
glückt, dann sollte das Krakenweibchen hunderttausend Eier legen. Nach
fünf bis sieben Monaten schlüpfen die Jungen aus und das Muttertier
stirbt. Vor sechs Jahren hatte Blijdorp auch einen Pazifischen
Riesenkraken. Das Tier mit dem Namen Okkie starb nach acht Monaten.
Pazifische Kraken werden durchschnittlich drei oder vier Jahre alt.
megastadfm.nl - 26. Sept. 2007
Nieuwe dieren Blijdorp
Neue Tiere in Blijdorp
Weiter wurde zum erstenmal im Tiergarten Blijdorp eine Hyäne
aufgezogen. Es handelt sich um eine sogenannte Flecken- oder
Tüpfelhyäne. Diese Tiere sind in Zoos nicht so oft zu sehen: zur Zeit
leben insgesamt nur ungefähr 50 Tiere in ca. 15 europäischen Zoos.
emmen.nu - 26. Sept. 2007
Dierenpark Emmen heeft tekort aan pompoenen
Kürbismangel im Tierpark Emmen
Der Tierpark Emmen hat zur Zeit einen großen Mangel an Kürbissen.
Jährlich organisiert der Park die Kürbisspaßwoche in den Herbstferien.
Kinder sind einen Nachmittag sehr beschäftigt mit dem Aushöhlen, Füllen
und Verzieren von Kürbissen, die dann als Spielfutter zum Beispiel den
Elefanten oder Pavianen gegeben werden. Kinder, die sich nicht von
ihren schön verzierten Kürbissen trennen können, dürfen diese natürlich
mit nach Hause nehmen. Leider sind noch nicht genügend Kürbisse
vorhanden, um täglich etwa 40 Kinder den Kürbisspaß erleben zu lassen.
Der Park ist deshalb eifrig auf der Suche nach Personen, die (zu) viele
Kürbisse in ihrem Garten haben und die Kürbisse an den Tierpark abgeben
wollen. Wenn das der Fall ist, können Sie telefonisch Kontakt aufnehmen
mit der Abteilung Bildung und Programme: 0591 - 850850 oder über
e-mail: m.veenendaal@dierenpark-emmen.nl
highprofile.nl - 26. Sept. 2007
Beurs-WTC Rotterdam veilt kunstolifant
Beurs-WTC Rotterdam ersteigert Kunstelefant
Der erste Kunstelefant der Open-Air-Ausstellung Elephant Parade
ist Montag abend versteigert worden. Das geschah während des
Eröffnungsdiners des dreitätigen Unternehmertreffens im Beurs-World Trade
Center
vom 24. bis 26. September. Rotterdamer Geschäftsmänner und -frauen
überboten einander enthusiastisch: schließlich legte Beurs-WTC das
höchste Angebot vor: 7.500 Euro. Mike Spits, Initiator der Elephant
Parade: "Das ist ein phantastischer Beginn der großen
Elefantenversteigerung, die am 17. November stattfinden soll im
Tiergarten Blijdorp. Wenn alle 50 Kunstelefanten dann für 7.500 Euro
pro Stück versteigert werden, können wir richtig einen Erlös erhalten
für den Asiatischen Elefanten."
wereldomroep.nl - 25. Sept. 2007
Burgers' Ocean kweekt kwallen - Dierentuin 'apetrots'
op kwallenplaag
Burger's Ozean züchtet Quallen - Tiergarten "stolz wie ein Pfau" auf
Quallenplage
Burger's Ozean, der maritime Teil von Burger's Zoo in Arnheim, kann
Quallen in Gefangenschaft züchten. Das ist eine Leistung von
Weltformat. Quallen sind anfällige Tiere mit einer großen Anzahl
komplizierter Lebenszyklen. Diese müssen alle durchlaufen werden, um
schließlich zu einem erwachsenen Tier zu kommen. Weltweit haben es
Meeresbiologen versucht, aber meist endete die "Quallenzucht" nach ein
paar Monaten mit einem Becken voller stinkender Brühe. Daß Burger's
Ozean das Verfahren jetzt in der Hand hat, kann zu recht ein Durchbruch
genannt werden.
dierennieuws.nl - 24. Sept. 2007
Een bruine berin is verloren zonder uw hulp
Eine Braunbärin ist verloren ohne Ihre Hilfe
Bärin "M" benötigt dringend Ihre Hilfe. Vor ein paar Wochen kamen wir
hinter das schreckliche Schicksal einer bulgarischen Braunbärin. Nach
jahrenlangen Rundreisen als Tanzbärin wurde sie zurückgelassen im
Tiergarten der Stadt Shumen. Ihr Zustand ist sehr schlecht, sie
benötigt dringend medizinische Hilfe und ein passendes Zuhause.
Algemeen Dagblad - 21. Sept. 2007
Leeuwen knappen weer wat op
Löwen haben sich wieder etwas erholt
Die zwei übriggebliebenen seltenen Asiatischen Löwinnen im Tiergarten
Blijdorp sind auf dem Wege der Besserung. Die Mutter der vorige Woche
ertrunkenen Löwin Mikka zeigte ebenso wie ihre zweite Tochter Bente
dieselben Krankheitserscheinungen wie das verstorbene Tier. Laut
Tiergarten können sie vielleicht heute oder morgen wieder nach draußen.
Ebenso wie die sieben Monate alte Mikka, die in dem Wasser längs der
Außenanlage ertrank, liefen die zwei Löwinnen die letzten Wochen
mühselig, schwankend und unkontrolliert. Die tote Mikka wird deshalb
noch immer untersucht. Das Tier "glitt" in das Wasser hinein, doch
Löwen können ausgezeichnet schwimmen.
stadamersfoort.nl - 22. Sept. 2007
Boo at the Zoo in DierenPark Amersfoort
Buh im Zoo Im Tierpark Amersfoort
Während der Herbstferien steht der DierenPark Amersfoort am 19., 20.,
26. und 27. Oktober im Zeichen von Buh im Zoo. Während dieser
spannenden afrikanischen Abende am Freitag und Samstag ist der
DierenPark geöffnet bis 22 Uhr. Besucher können eine Wanderung machen
durch den geheimnisvoll beleuchteten DinoWald, afrikanische
Musikinstrumente anfertigen und mitmachen beim traditionellen
Lampionumzug.
wtv.be - 21. Sept. 2007
Blankenberge: Snappy verhuist naar de Crocodile Zoo in
Denemarken
Blankenberge: Snappy zieht um in den Crocodile Zoo in Dänemark
Snappy, der Kaiman aus dem Serpentarium in Blankenberge, zieht am 27.
September zurück in den Krokodil-Zoo in Dänemark, aus dem er
ursprünglich kam. Studenten des Studienganges Tierpflege der
Katholischen Hochschule in Roeselare haben die Patenschaft über das
Krokodil übernommen. Snappy ist jetzt 2,50 m lang und das ist groß
genug für einen ungefährlichen Kontakt zu seinem zukünftigen Weibchen.
Die Absicht ist, die zwei zueinander finden zu lassen und bald kleine
Snappys begrüßen zu können. Das Fangen von Snappy ist schwierig, weil
er nicht betäubt werden soll, sondern nur ein Tuch über die Schnauze
gedrückt kriegt, um so zu verhindern, daß er beißen kann. Ein
erwachsener Mann soll den gefährlichen Schwanz versuchen unbeweglich zu
halten. Das große Abenteuer ist vorgesehen für Donnerstag, den 27.
September. Es ist übrigens nicht das erste Mal, daß Studenten des
Studienganges Tierpflege der Katholischen Hochschule die Patenschaft
über ein Tier übernommen haben. Vor einigen Jahren wurde Kathootje, ein
kleiner Seehund im Seelife aufgefangen und durch Katho "gesponsert".
knack.be - 20. Sept. 2007
Anwerpse zoo verwelkomt Jaka, de komodovaraan
Der Antwerpener Zoo begrüßt Jaka, den Komodowaran
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner: Jaka, einen
Komodowaran. Der Komodowaran ist die größte und spektakulärste
Echsenart der Welt. In Belgien und Europa ist die Art kaum zu sehen.
Jaka ist ein Männchen von anderthalb Jahren, das sich an einem
europäischen Zuchtprogramm beteiligt. Zur Zeit ist das Tier noch zu
jung, um sich fortzupflanzen. Erst im Alter von sechs Jahren soll es
geschlechtsreif sein. Jaka ist im Reptiliengebäude des Zoos zu
bestaunen. In der Natur ist der Komodowaran zu finden auf einigen
indonesischen Inseln, zu denen das Eiland Komodo gehört. Diese Warane
sind die größten Echsen der Welt und können bis zu drei Meter lang
werden. Im Durchschnitt werden diese imposanten Tiere etwa 30 Jahre alt.
oradio.be - 20. Sept. 2007
Zoo Antwerpen krijgt terug een komodovaraan
Zoo Antwerpen erhält einen Komodowaran zurück
Die größte und spektakulärste Echsenart der Welt, der Komodowaran, ist
jetzt im Antwerpener Zoo zu sehen. Nachdem diese Art zwanzig Jahr nicht
zu sehen war, kam Jaka aus dem Londoner Zoo. Jaka ist ein Männchen von
anderthalb Jahren und beteiligt sich an einem europäischen
Zuchtprogramm. Der Zuchtbuchhalter entschied sich für Antwerpen wegen
der Kenntnis und Erfahrung der Pfleger des Antwerpener Zoos. Jaka ist
von jetzt an im Reptiliengebäude des Zoos zu bewundern.
Russische
Meldungen
chita.ru - 26. Sept. 2007
В
Чите
российские и
китайские
экологи поднимут
вопрос о
сотрудничестве
In Tschita stellen rußländische und chinesische Ökologen die
Frage nach Zusammenarbeit
Vom 29. bis 31. Oktober wird in Tschita eine Internationale Konferenz
"Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes zwischen dem Gebiet
Tschita und dem Autonomen Gebiet Innere Mongolei in
grenzüberschreitenden ökologischen Regionen" durchgeführt. Wie im
Pressedienst des Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitgeteilt
wurde, können die Teilnehmer an den Tagungsorten der Konferenz Fragen
erörtern, die gemeinsame Zielprogramme hinsichtlich des Studiums und
der Erhaltung seltener Arten von Tieren und Pflanzen, der
Vervollkommnung der normativ-rechtlichen Grundlage für die
Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes, der Möglichkeiten
gemeinsamer Nutzbarmachung und Erforschung von Naturressourcen
betreffen. Es wird die Wahrscheinlichkeit der Schaffung eines Netzes
grenznaher und grenzüberschreitender geschützter Naturterritorien
erörtert. Es werden auch Perspektiven der Entwicklung des ökologischen
und des Bildungstourismus besprochen.
chita.ru - 25. Sept. 2007
Работа
по
строительству
современного
зоопарка в
Чите
началась
In Tschita begann die Arbeit zum Bau eines modernen Zoos
Am 25. September wurde in Tschita im Rahmen einer
wissenschaftlich-praktischen Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft,
Bildung, Kultur" die Möglichkeit erörtert, den Zoo der Stadt Tschita an
einen neuen, günstigeren Ort zu verlegen.
zabinfo.ru - 25. Sept. 2007
ЧИТЕ
НУЖЕН
НОВЫЙ
ЗООПАРК
Tschita braucht einen neuen Zoo
Heute, am 25. September, wird in Tschita eine
wissenschaftlich-praktische Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft,
Bildung, Kultur" durchgeführt. Wie der Pressedienst des
Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitteilt, erörtern auf ihr
Wissenschaftler Transbaikaliens Möglichkeiten der Haltung und Zucht von
Insekten, Vögeln und wildlebenden Säugetieren in Gefangenschaft.
Organisator der Konferenz ist der Zoo der Stadt Tschita, dessen Leiter
eine ihrer Hauptaufgaben darin sehen, ihre Arbeit auf eine
wissenschaftliche Grundlage zu stellen.
liter.kz - 25. Sept. 2007
Птичек
жалко - В
камере
предварительного
заключения
сидят соколы-балобаны
Die Vögel können einem leid tun: Sakerfalken in
"Untersuchungshaft"
In der Kreisabteilung für Inneres des Rayons Alakol begann ein
improvisierter Zoo seine Arbeit. Die ganze einheimische Kinderschar
kommt hierher, um sich die Sakerfalken anzusehen, die die Polizei vor
einigen Tagen bei einem Wilderer aus dem Gebiet Ost-Kasachstan
beschlagnahmte. Nachdem die Polizisten den Flüchtigen gestellt hatten,
entdeckten sie in der Steppe neun Falken, über deren Köpfe spezielle
Mützchen gezogen waren, damit die Vögel nicht mit den Schnäbeln um sich
hacken konnten. Bis zum Abschluß der Begutachtung durch Sachverständige
sitzen die Vögel in einer der Zellen der Kreisabteilung für Inneres des
Rayons Alakol. Die Polizisten füttern sie mit Fleisch und führen ihre
Kinder auf Exkursion - um sich die seltenen und sehr schönen Vögel
anzuschauen. Nach vorläufigen Angaben der Zoologen handelt es sich bei
den geschmuggelten Vögeln um elitäre Sakerfalken. Sakerfalken gehören
zu den vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Ihre Population ging in den
letzten Jahren wegen illegalen Fangs sehr zurück. Der Preis für einen
solchen ausgebildeten geflügelten Jäger kann bis zu 100.000 Dollar
betragen.
samara.kp.ru - 25. Sept. 2007
В
зоопарке
умерла
тигрица
Зита
Im Zoo Samara starb die Tigerin Sita
Die gestreifte Raubkatze lebte etwa 20 Jahre. Zunächst arbeitete sie im
Zirkus, dann wurde sie wegen ihres unverträglichen Charakters dem Zoo
Samara überlassen. Hier verbrachte Sita in einem warmen Gebäude und in
Vollpension ganze 12 Jahre. Doch die Jahre gingen nicht spurlos
vorüber. Die Tigerin begann zu erkranken, überstand zwei Insulte. Und
jetzt ist ihr Käfig leer... Einen neuen Tiger anzuschaffen plant der
Zoo Samara zunächst nicht, dafür reichen die Mittel nicht.
itar-tass.com - 25. Sept. 2007
В гамбургском
зоопарке
появились
медведи
из
России
Bären aus Rußland im Hamburger Zoo
Vor diesen russischen Bären haben die Deutschen keine Angst, im
Gegenteil, sie begeistern sich für sie. Vier neun Monate alte
Kamtschatka-Braunbären, die aus dem Moskauer Zoo nach Hamburg kamen,
wurden gleich zu "Sternen" des Hamburger Tierparks Hagenbeck.
rus.delfi.lv - 24. Sept. 2007
В
рижском
зоопарке
появятся
жирафы
Der Rigaer Zoo erhält Giraffen
Heute morgen wurde aus dem Zoo Poznan (Polen) in einem speziellen
Trailer nach Riga die zweijährige Giraffe namens Pik auf die Reise
geschickt. Der Pressedienst des Rigaer Zoos teilte mit, daß die Giraffe
etwa 20 Stunden unterwegs sein wird. Morgen früh wird Pik in seinem
neuen Zuhause ankommen. Und am Freitag kommt noch eine Giraffe hierher
- ein naher Verwandter von Pik - Pereskop. Dieses wertvolle Geschenk
zum 95jährigen Bestehen des Zoos machte die Gesellschaft Latvijas
Mobilais Telefons. Wenn sich die Giraffen erfolgreich akklimatisieren,
können die Besucher sie schon am 8. Oktober sehen. Gerade an diesem
Tage wird dort das Giraffenhaus eröffnet. Der Bau des neuen
Giraffenhauses begann 2004 mit Unterstützung seitens der Litauischen
Umweltstiftung, des Umweltministeriums sowie der Rigaer Duma. Die
Gesamtkosten des Projektes betrugen eine Million Lats.
gorod48.ru - 24. Sept. 2007
В
Липецком
зоопарке
пройдет
конкурс красоты
Schönheitswettbewerb im Zoo Lipezk
Morgen startet im Zoo Lipezk der traditionelle Wettbewerb "Miss Zoo
2007" und, natürlich, "Mister Zoo 2007". In den zwei vorhergehenden
Jahren wurden die Tigerin Tina und der Löwe Tori Sieger im
Schönheitswettbewerb.
uralpolit.ru - 25. Sept. 2007
Михаил
Юревич
нарушил
природоохранное
законодательство
Michail Jurjewitsch verletzte die Naturschutz-Gesetzgebung
Die Russische Naturaufsichtsbehörde reagierte auf eine Publikation von
"UralPolit.Ru". Die Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für
das Gebiet Tscheljabinsk überprüfte Fakten, die am 5. September 2007 in
einer Publikation des Expertenkanals "UralPolit.Ru" unter dem Titel "In
Tscheljabinsk wird gefordert, den Bau eines großen Handelskomplexes
einzustellen" genannt wurden und stellte fest, daß die Unternehmen GmbH
"Rodnik" und die Offene Aktiengesellschaft "Makfa", die vom
Oberbürgermeister der Stadt Tscheljabinsk Michail Jurjewitsch
kontrolliert werden, die Naturschutzgesetzgebung Rußlands in grober
Weise verletzen. Das erfuhr "UralPolit.Ru" heute, am 25. September, aus
einer Mitteilung der Abteilung für Information und Analyse der
Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für das Tscheljabinsker
Gebiet auf der offiziellen Website http://www.priroda.chel.ru.
Anfang September 2007 wurde auf Beschluß der Tscheljabinsker
Stadtverwaltung Galina Tjutina, die Direktorin des Zoos Tscheljabinsk,
aus ihrer bis dahin ausgeübten Funktion entlassen. Der Zoo befindet
sich in der Nachbarschaft des Jurjewitsch-Baus. Die ehemalige
Direktorin, die zur Zeit versucht, vor Gericht gegen ihre Entlassung zu
klagen, ist sicher, daß ihre Verfolgung seitens der städtischen
Behörden begann, nachdem sie sich kategorisch dem Bestreben von Michail
Jurjewitsch widersetzte, die Areale des Zoos, die an den Bau des
Handels- und Vergnügungszentrums "Rodnik" grenzen, an sich zu reißen.
Bis heute dementieren die Leitung der GmbH "Rodnik" und die oAG
"Makfa", wie auch die Beamten der Tscheljabinsker Administration
kategorisch die Mitteilungen über die Verletzung der Gesetzgebung beim
Bau des Handels- und Vergnügungskomplexes. Die Kontrolle der Russischen
Naturaufsichtsbehörde bestätigte jedoch die Existenz der
Gesetzesverletzungen.
express-k.kz - 25. Sept. 2007
Пржевальские
приживаются
"Przewalskis" leben sich ein
Im vorigen Jahrhundert war das Przewalskipferd in der Natur völlig
ausgerottet. Daß Vertreter dieser einmaligen Art noch auf der Erde
verblieben, hat die Menschheit den Zoos zu verdanken. Im Verlaufe
vieler Jahrzehnte ist die Rückkehr dieser Tiere in ihren natürlichen
Lebensraum ein Lieblingstraum von Zoologen der ganzen Welt. Am letzten
Wochenende kamen in Almaty Przewalskipferde aus dem Münchener Zoo an.
Die Tiere bleiben hier zwei Monate, durchlaufen eine Periode der
Akklimatisierung und finden ein zweites Zuhause im Naturschutzgebiet
"Altyn Jemel". Das ist bereits die zweite Aktion, die im Rahmen des
Projektes zur Rückkehr der Wildpferde in ihre Heimat durchgeführt wird.
Die im Jahre 2003 hierher gebrachten Tiere haben sich hervorragend in
Kasachstan eingelebt und für Nachkommen gesorgt.
toz.khv.ru - 25. Sept. 2007
Чей
праздник -
День тигра
Wessen Festtag ist der Tag des Tigers?
Am vergangenen Sonntag waren viele Besucher im Tiergarten
"Priamurskij". Die Einwohner von Chabarowsk trafen sich hier, um den
Tag des Tigers zu begehen. Dieses Ereignis sollte nach den Überlegungen
der Organisatoren die Aufmerksamkeit auf die Probleme des Amurtigers
lenken. Und Probleme haben diese Tiere in der Tat genug. Von Jahr zu
Jahr verringert sich die Anzahl dieser größten Raubkatze. Der Tag des
Tigers wurde an zwei Orten zugleich begangen: unmittelbar im
Tiergarten, wo Künstlerkollektive ein Konzert organisierten, und im
Kinder- und Jugendzentrum für Gesundheit und Bildung "Junost". Dort
wetteiferten junge Umweltschützer aus der ganzen Region Chabarowsk um
das beste Wissen in Biologie und Ökologie. Die einzigen, die sich nicht
aus der Ruhe bringen ließen inmitten des festtäglichen Lärms, waren die
"Verursacher des festlichen Treibens". Wenn Wolja und Barchat noch
irgendwie Interesse zeigten an dem, was um sie herum vorging, so
verschlummerte Aralija friedlich alle Maßnahmen ihr zu Ehren.
wwf.ru- 24. Sept. 2007
Do not Cut Korean Pine - Save Amur Tiger
WWF-Russia collected over six hundred voices for the protection of the
Korean pine-broadleaved forest, Amur tiger's home. Tiger day is one of
the favorite holidays for Vladivostok citizens. This year around 2 500
people came to the central square to celebrate it for the 8th time.
Each year the holiday has something peculiar. Today, guests saw flags
of tiger range countries and heard the appeal "Stop cutting cedar
(local name for Korean pine) - save Amur tiger." "Tiger day provides an
excellent opportunity for people to express their positive attitude
towards nature conservation, - says Yurii Darman, director of
WWF-Russia, the Amur branch. - Therefore this year we decided to
collect signatures on a petition to a new Russian Government asking to
include Korean pine into the list of tree species forbidden for
cutting." For the last 50 years the area of Korean pine forests in
Primorskii province has reduced nearly twice. Unceasing cutting of
cedar and lack of governmental control over forest use since 2006
deprive tiger of its home. This year WWF-Russia has started "Korean
Pine the Tree of Life"campaign. Over 25000 Far-Eastern citizens have
addresses the Russian President and Governors of Primorsky and
Khabarovsky provinces to protect cedar forests. But the ban for cedar
cut and commercial logging operations in Korean pine forests
disappeared from the new forest legislation thus threatening cedar
forests with complete destruction. During the event, WWF collected
signatures of 617 participants of the Tiger day for the petition to
Viktor Zubkov, the new head of Russian Government. This event is one
more attempt to save both Amur tiger and Korean pine.
gazeta.ru - 22. Sept. 2007
Защитник
Шахтера
усыновил
медведя
Verteidiger von "Schachtjor" übernahm Patenschaft für einen
Bären
Der Verteidiger von "Schachtjor" Donezk und der Mannschaft Tschechiens
TomᨠHübschman übernahm die Patenschaft für einen Eisbären aus dem
Prager Zoo. Im Jahre 2005 hatten die Hübschmans die Patenschaft für
einen weiblichen Gorilla übernommen, ein Jahr später kam die eigene
Tochter Mikaela zur Welt und jetzt kam eben ein Eisbär dazu.
fontanka.ru - 21. Sept. 2007
В
зоопарк
приехал
фенек
Ein Fennek für den Leningrader Zoo
Und wieder ein Neuzugang im Leningrader Zoo: ein Fennek, ein
Wüstenfuchs. Wie auf der Site des Zoos mitgeteilt wird, kann man jetzt
den kleinsten Vertreter der Familie der Hundeartigen in der zweiten
Etage des Exotariums sehen.
itar-tass.com - 21. Sept. 2007
В московском
зоопарке
сделал
первые
шаги
детеныш
белохвостой
антилопы
гну
Im Moskauer Zoo unternahm Weißschwanzgnu-Kalb erste Schritte
Wie ITAR-TASS im Zoo erfuhr, ist das Kleine gerade drei Tage alt. "Eine
Gnugeburt ist keine Seltenheit in Zoos, doch in der Natur gibt es nur
noch sehr wenige, und sie leben im wesentlichen in geschützten
Nationalparks."
gorod48.ru - 21.Sept.
Зоологи
из Липецка
поздравят
казахстанских
коллег
Lipezker Zoologen gratulieren ihren kasachstanischen Kollegen
Morgen begeben sich Vertreter des Zoos Lipezk auf Dienstreise nach
Alma-Ata, um ihren Kollegen aus dem wichtigsten kasachstanischen Zoo zu
gratulieren, der 70 Jahre alt wird. Der Zoo Alma-Ata beherbergt heute
509 Tierarten. Zum Vergleich: in Lipezk sind es 303. Unter den seltenen
Arten finden sich Lemuren und Antilopen, die der Tiergarten wegen ihrer
Einmaligkeit nicht verkaufen darf. Insgesamt leben im Zoo Alma-Ata
4.068 Individuen, im Zoo Lipezk 4.000. Unser Zoo ist nur halb so alt -
35 Jahre. Wie "gorod48" erfuhr, gelangten vor vier Jahren auf einem
speziellen Lufttransport eine große Anzahl wilder Tiere aus der
Republik Südafrika nach Alma-Ata: sechs Giraffen, Antilopen,
Hyänenhunde, Vögel und Reptilien. Der Kauf der Vertreter der
afrikanischen Fauna kostete den Zoo Alma-Ata 100.000 Dollar. Der
Charterflug aus der RSA wurde vom Akimat (Stadtverwaltung) Alma-Ata
finanziert.
rbc.ru - 20. Sept. 2007
Московский
зоопарк
перешел на
осенний режим
работы
Im Moskauer Zoo hat die Herbstsaison begonnen
Der Moskauer Zoo war der erste in Rußland. Er wurde organisiert im
Jahre 1864 von der Russischen Kaiserlichen Gesellschaft für die
Akklimatisation von Tieren und Pflanzen. Der Beginn seiner Existenz ist
verbunden mit den Namen der Professoren der Moskauer Universität K.F.
Rulie, A.P. Bogdanow und S.A. Usow. Als der Zoologische Garten eröffnet
wurde, beherbergte er bereits etwa 80 Arten und 200 Individuen an
Wildtieren und mehr als 100 Individuen Haustiere. Am besten vertreten
war die rußländische Fauna - die Gründer des Zoos wollten dem Publikum
in erster Linie die Natur Rußlands zeigen. Es gab in der Ausstellung
auch exotische Arten: Löwen, Jaguar, Nashorn, Papageien, Alligator. In
den 1990er Jahren wurde der Zoo umfassend rekonstruiert. Auf seinem
Gelände entstanden neue große Einrichtungen: "Vogelhaus", "Katzen der
Tropen", Bassins für Robben, "Affenhaus", "Huftiere der Tropen" und ein
Pavillon für Wasservögel. Es wurden auch eröffnet etwas kleinere
Ausstellungen: Felsen für Raubvögel und Schneeziegen, Flamingohaus,
Tierwelt Rußlands, Anlagen der Kontinente. Jetzt werden im Moskauer Zoo
mehr als 8.000 Tiere gehalten, die gehören zu mehr als 1.000 Arten der
Weltfauna. Der Zoo ist beteiligt an vielen internationalen Programmen
zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten, er arbeitet zusammen
mit Naturschutzorganisationen, ist Mitglied des Internationalen und des
Europäischen Verbandes der Tiergärten und Aquarien (WAZA, EAZA).
chslovo.com - 20. Sept. 2007
Белый
медведь
будет жить на
айсберге
Der Eisbär wird auf einem Eisberg leben
Wie ein großer, bläulich schimmernder Eisberg sieht die zukünftige
Polarbären-Anlage im Nowosibirsker Zoo aus. Die einzigartige Anlage
unter freiem Himmel nimmt eine große Fläche ein und ist versehen mit
einem tiefen Bassin, in dem die Bären nach Herzenslust schwimmen und
sogar mit künstlichen Eisschollen spielen können. Gegenwärtig lebt im
Zoo Nowosibirsk nur ein Eisbärenmännchen. Damit ihm auf dem gewaltigen
Eisberg nicht langweilig wird, plant Rostislaw Schilo, ihm zur
Gesellschaft eine Eisbärin bringen zu lassen. Das war zu hören am
letzten Sonntag anläßlich der feierlichen Präsentation der Anlage, die
nicht nur Hunderte Einwohner der Stadt miterlebten, sondern auch
Vertreter der Behörden: der Gouverneur des Gebietes W.A. Tolokonskij,
der Vorsitzende des Deputiertensowjets des Gebiets A.A. Bespalikow.
Nach dem Grußwort der Ehrengäste vor Hunderten von Zuschauern
unterzeichneten A.A. Bespalikow und der Direktor des Nowosibirsker
Zoos, R.A. Schilo, eine Vereinbarung über die Unterstützung der
Fertigstellung der einzigartigen Anlage für Eisbären. Übrigens gibt es
in Rußland sehr wenige Zoos. Heute werden weltweit 4.000 gezählt, dabei
entfallen auf Amerika 500, auf Deutschland 208, auf Japan 77, Rußland
hat insgesamt 32. Von diesen 32 entsprechen nur fünf bis sieben dem
internationalen Standard, dazu zählt auch der Zoo Nowosibirsk. "Als wir
den 60. Jahrstag feierten", sagte Rostislaw Schilo, "kamen zu uns 80
Gäste aus 20 Ländern, und alle sagten sie übereinstimmend, unser Zoo
sei der beste in Rußland". Doch damit unser Zoo auch weiterhin dieses
Niveau halten kann, braucht er eine gute finanzielle Unterstützung.
Unsere Behörden bemühen sich, diese nicht zu verweigern.
nsk.kp.ru - 20. Sept. 2007
В
Новосибирске
откроется
арктический
остров
In Nowosibirsk arktische Insel eröffnet
Die Anlage für die Zoobewohner, die in polaren Gegenden beheimatet
sind, ähnelt äußerlich einer Eisscholle, die von Wasser umgeben ist.
Die "Eisinsel" aus glatten Steinen wird zum "Wohnsitz" für die Bären,
auf der anderen Seite der Insel wird ein anderes Bassin sein - mit
Walrossen. Der Eisbär, der Nord heißt - der Liebling aller Zoobesucher
- zieht noch vor Jahresende in die arktische Wohnung um. "Der Zoo
Nowosibirsk hat eine bemerkenswerte Biographie, aber jetzt erlebt er
seine zweite Geburt", sagte Wiktor Tolokonskij. "Jedes Jahr wird hier
etwas völlig Neues entstehen. Nach der Eröffnung der Eisbärenanlage
werden wir den Bau eines Delphinariums planen. Davon träumen wir schon
lange, denn Delphine sind die Lieblingstiere der Kinder." Der
Realisierung des einen Traumes folgt schon der zweite... Wie man sieht,
versetzt das Nowosibirsker Haus der Tiere immer wieder seine Gäste in
Staunen und erfreut sie. Ein Delphinarium, so scheint es, ist für die
Hauptstadt Sibiriens eine fast phantastische Idee, doch am Sonntag
erfuhren die Nowosibirsker von seinem Bau, als wäre dieser Plan völlig
realistisch. "Wir haben es uns vorgenommen - das heißt, wir werden es
ganz bestimmt tun!" ist sich Rostislaw Schilo sicher.
liter.kz - 20. Sept. 2007
Живая
дата
Ein lebendiges Datum
Der Zoo Almaty ist 70 Jahre alt! In diesen Jahren mußten der Tiergarten
und seine Bewohner viel durchmachen: sowohl die Hungerjahre während des
Krieges, als auch die schweren Zeiten der Umgestaltung.
Schicksalsschläge und Lasten überlebte er und heute kann er stolz
darauf blicken, daß er, was den Tierbestand betrifft, nach dem Moskauer
der zweitgrößte Zoo in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist. Doch
in bezug auf die Zucht von Raubvögeln ist er der erste auf dem
Planeten. Insgesamt beherbergt er etwa 5.000 Pfleglinge. Aus den Seiten
der Geschichte ... Für die umfangreiche Arbeit in der Organisation des
zoologischen Parks und die Lieferung von Tieren wurde Mursachan
Tolebajew mit einer Ehrenurkunde des Volkskommissariats für innere
Angelegenheiten (NKWD) ausgezeichnet. Doch konnte er sich nicht lange
an den Erfolgen seines eigenen Werkes erfreuen. Im Dezember wurde
Tolebajew von Mitarbeitern des NKWD verhaftet, weil er auf den Listen
der Partei "Alasch" [kasachische Nationalpartei] stand. Alle seine
einmaligen Aufzeichnungen über Tierbeobachtungen und wissenschaftlichen
Arbeiten wurden beschlagnahmt. ... In den 1940er Jahren stand der Zoo
kurz vor der Schließung. Im Großen Vaterländischen Krieg haben sowohl
Menschen, als auch Tiere Schweres durchgemacht. Es blieben fast keine
Fachkräfte mehr übrig: alle gingen an die Front. Im Zoo wurden die
Tiere nicht mehr mit Nahrung versorgt, die Wärmeversorgung wurde
abgestellt. Bis Kriegsende waren alle tropischen Tiere zugrunde
gegangen. Für einige Zeit leerte sich der Zoo. Doch schon seit den
1950er Jahren begann die Sammlung des Tiergartens Almaty zu wachsen. So
sahen die Bewohner Almatys im Jahre 1954 China-Alligatoren und einen
Bengaltiger... In den nächsten Jahren plant die Leitung des Zoos Almaty
den Bau des ersten Safari-Parks in Kasachstan. Das ist ein
langfristiges Projekt, daß vom Akimat der Stadt unterstützt wird. Für
die Einrichtung des Parks sind bereits 150 ha Land zur Verfügung
gestellt. In diesem 150 ha großen Park ist geplant, den natürlichen
Lebensraum von Hunderten Tieren verschiedener Kontinente zu
reproduzieren. Natürlich sind die Besucher durch spezielle Hindernisse
vor Raubtieren geschützt. Zugleich erlaubt das riesige Territorium des
Parks den Tierfreunden sowohl Spaziergänge als auch Spazierfahrten in
speziellen Transportmitteln. Die Grundsteinlegung für den Bau des
Safariparks wird gleich nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des Zoos
Almaty vollzogen.
wwf.ru - 21. Sept. 2007
В
российской
части
Алтае-Саян
посчитали снежных
барсов
Im rußländischen Teil des Altai-Sajan-Gebirges wurden die
Schneeleoparden gezählt
Eine Expedition des UNDP/GEF (United Nations Development
Programme/Global Environmental Facility) hat die Schneeleoparden
gezählt auf dem Territorium der Republiken Tuwa und Altai und der
Region Krasnojarsk. Das Ergebnis: 31 Katzen wurden festgestellt. "Die
Teilnehmer der aktuellen Expedition, organisiert vom Projekt des
UNDP/GEF "Erhaltung der Biodiversität im rußländischen Teil des
Altai-Sajan", entdeckten im Ergebnis langer Feldforschungen die Spuren
von vier Irbissen im Altai (insgesamt leben hier etwa zehn dieser
Katzen), sieben in Tuwa und etwa 20 auf dem Territorium des
Biosphärenreservats Sajan-Schuschenskoje. Jetzt wird ein
Monitoring-System für die Population des Schneeleoparden ausgearbeitet.
Übrigens wurde ein Bericht über diese Expedition im August-Heft der
Zeitschrift "National Geographic Rossija" veröffentlicht und mit Fotos
des bekannten Altaier Fotografen Alexandr Lotow illustriert.
wwf.ru - 21. Sept 2007
Разрешат
ли охоту на
белого
медведя?
Soll die Jagd auf den Eisbären erlaubt werden?
In der gesamten Arktis gibt es noch 20.000 bis 25.000 Eisbären. Ob es
wohl richtig ist, die Jagd auf ein Tier zuzulassen, das mehr als andere
von den Klimaveränderungen bedroht ist? Am 23. September tritt in Kraft
ein Abkommen zwischen Rußland und den USA über die Erhaltung und
Nutzung der Eisbärenpopulation. Erstmals seit 50 Jahren kann auf
Tschukotka die Jagd auf dieses geschützte Tier wieder erlaubt werden.
Das Abkommen zwischen Rußland und den USA wurde unterzeichnet vor fast
sieben Jahren, im Oktober 2000, es bekräftigt, daß beide Seiten
wechselseitig interessiert sind an der Erhaltung der
tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation und dafür gleiche
Verantwortung tragen. Das Inkrafttreten des Abkommens bedeutet nicht
automatisch den Beginn der Eisbärenjagd auf Tschukotka - eine
bilaterale rußländisch-amerikanische Kommission soll das Programm zur
Erhaltung der Eisbären betrachten und beschließen, ob eine Abschußquote
genannt werden soll. Im Prinzip ist auch die Einführung eines
Moratoriums möglich für eine beliebige Beschlagnahme von Tieren aus
dieser Population, sowohl auf der rußländischen, als auch auf der
amerikanischen Seite. "Wir wissen sehr wenig über die zahlenmäßige
Stärke der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation", kommentiert
der wissenschaftliche Leiter des WWF-Projektes "Bärenpatrouille", der
leitende wissenschaftliche Mitarbeiter des Gesamtrussischen
Naturschutz-Forschungsinstituts Andrej Boltunow, "die letzte
Expertenschätzung - 2.000 Eisbären, vor zehn Jahren wurde die
Population auf 2.000 bis 5.000 Individuen geschätzt. Ohne die
Durchführung von Zählungen im gesamten Maßstab und Klärung der realen
Situation können wir nichts sagen über die Aufstellung einer
Abschußquote". Vollständig ruht die Jagd auf Eisbären gegenwärtig nur
in Rußland und Norwegen, die indigene Bevölkerung Grönlands, Kanadas
und Alaskas setzt die Jagd auf Eisbären fort. "Berücksichtigt man den
Abschuß durch Wilderer in Rußland, werden im Jahr mehr als 1.000
Eisbären erlegt", sagt Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme
des WWF Rußlands. "Die Höhe des Abschusses berücksichtigt absolut nicht
die Tempi der globalen Erwärmung, der Erhöhung der natürlichen
Sterberate und der Verringerung der Geschwindigkeit der Reproduktion
der Bären. Es muß dringend ein globales Programm zur Rettung der
Eisbären ausgearbeitet werden. Es ist an der Zeit, das Gewehr gegen den
Fotoapparat zu tauschen."
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen |
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Verband Deutscher Zoodirektoren, 26.09.2007
Die Regelungswut der EU-Bürokratie kennt keine Grenzen. Jetzt
soll es Einfuhrregelungen sogar für lebende Blauwale geben.*
Die EU-Bürokratie lässt keine Lücke aus. Die Einfuhr fast
aller
lebender Tiere soll von einem umständlichen bürokratischen Verfahren
abhängig gemacht werden. Die dafür zuständige Abteilung der
Europäischen Kommission in Brüssel ( DG-SANCO) arbeitet an
veterinärmedizinischen Einfuhrbedingungen für fast alle lebenden
Wirbeltiere, einschließlich Blauwalen, Maulwürfen, Stinktieren,
Honigbeutlern, Blindwühlen und sogar für Zecken und Stechmücken. Bisher
gab es sinnvolle Einfuhrregelungen für solche Tierarten, die
Krankheiten auf Menschen oder Tierseuchen auf Nutztiere übertragen
können, z.B. auf Rinder, Schweine, Geflügel oder Bienen. Die
vorgesehene neue Regelung umfasst nun beinahe den gesamten Rest, zum
größten Teil in völlig unsinniger Weise. Ironischerweise sollen
Zirkusse von den vorgesehenen Regelungen ausgenommen sein. Wenn
Zoologische Gärten in Zukunft Tiger oder Elefanten im Rahmen ihrer
Erhaltungszuchtprogramme einführen wollen, unterliegt das
Veterinärbeschränkungen, bei Zirkustieren ist das nicht der Fall. Die
vorgesehenen neuen Regelungen werden Zoologischen Gärten große
Kosten verursachen und Erhaltungszuchtprogramme für Arten, die von der
Ausrottung bedroht sind , sehr erschweren. Besonders hart würde es das
demnächst in großem Umfang weltweit geplante Schutz- und Zuchtprogramm
für Frösche und Lurche treffen. Der Verband Deutscher Zoodirektoren
(VDZ) hält es für notwendig, den Regelungswahn der EU- Bürokratie
energisch zu stoppen.
Zoo Dresden,
26.09.2007
Vorstellung unseres Bauvorhabens Giraffen- und Zebraanlage
Nachdem der Realisierungswettbewerb zur Giraffenanlage
abgeschlossen ist, beginnen wir nun mit der Planung und dem Bau der
neuen Giraffen- und Zebraanlage. Im Zuge des Neubaus der
Futtermeisterei wird mit dem Abriss des ehemaligen Gebäudes
voraussichtlich ab Februar 2008 Platz für eine neue Giraffen- und
Zebraanlage geschaffen. Der Baubeginn der neuen Anlage erfolgt
voraussichtlich im April 2008. Die Gesamtfläche für das Giraffen- und
Zebrahaus umfasst ca. 890 m², wobei die Flächen des Außengeheges ca.
2.000 m² einnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 3,5 Mio. �.
Die Fertigstellung ist für Ende August 2008 geplant.
Thüringer Zoopark Erfurt, 26.09.2007
Ein Blick hinter die Kulissen des Zooparks - Der Thüringer
Zoopark lädt ein zum 14. Deutschen Zootag
Am Sonnatg, den 30. September findet zum vierzehnten Mal der
Deutsche Zootag statt. Viele Zoos und Tiergärten beteiligen sich bei
dem deutschlandweit durchgeführten Erlebnistag, auch der Thüringer
Zoopark Erfurt nimmt daran wieder von 10 bis 16 Uhr teil. Hat jemand
ganz spezielle Fragen an die Tierpfleger über ihre Schützlinge oder
auch über den Beruf des Tierpflegers, so ist das an diesem Tag kein
Problem. Denn in jedem Revier sind einige Kollegen vor Ort, die
versuchen werden, Ihnen alle Fragen zu beantworten. Außerdem wird für
viele Tiere die tägliche Futterportion präsentiert. Denn wer weiß schon
so genau, wie viel ein großer Elefant täglich zu sich nimmt oder wie
viel eine kleine Zwergmaus frisst? Man kann aber nicht nur erfahren,
was und wie viel die tierischen Bewohner der Zooparks fressen. Sondern
man kann auch bei Fütterungen mit dabei sein. Um 12 Uhr, genau zur
Mittagszeit, und um 15 Uhr werden in der Löwensavanne die flinken
Erdmännchen gefüttert. Um 14.30 Uhr bekommen dann die Löwen ihre
Portion Fleisch. Nach 15 Uhr, im Anschluss an die Fütterung der
Erdmännchen, erzählen die Tierpfleger von Ihren Erlebnissen während der
Aufzucht des Klippschliefers Kitti. Wer selbst einmal ein Tier füttern
möchte hat dazu von 15.30 bis 15.45 Uhr die Gelegenheit. Die Besucher
können dann die beiden Giraffen Gunda und Lengai mit bereitgestelltem
Laub füttern und herausfinden, wie lang eigentlich so eine
Giraffenzunge werden kann. Wie sieht eine Futterküche von innen aus,
oder wir hoch ist der Stall der Giraffen wenn man selbst einmal darin
steht? Jeder der das wissen möchte, kann sich um 11 Uhr und um 13.30
Uhr in der Löwensavanne einfinden, bzw. von 12 Uhr bis 12.30 Uhr den
Giraffenstall besichtigen.
Aber das ist noch längst nicht alles, was der Zoopark an diesem Tag
seinen Besuchern bietet. Kommen Sie doch einfach vorbei und lassen Sie
sich überraschen!
Zoo Dortmund, 26.09.2007
Zoo Dortmund: Oberbürgermeister verlängert Patenschaft für die
Steinadler
Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zeigt sich
traditionsbewusst. Erneut hat er die Patenschaft über die Steinadler im
Dortmunder Zoo übernommen. Immerhin sind die Steinadler das Wappentier
der Stadt Dortmund. Als eine der wenigen reichsfreien Städte des
Mittelalters durfte Dortmund den kaiserlichen Adler in seinem Wappen
führen, eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Für den Zoo
Dortmund ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass er die
Dortmunder Wappentiere auch lebend zeigt. Dieser Zusammenhang wird mit
einer Tafel am Gehege erläutert. Dr. Langemeyer hat sich von Anfang an
(2003) der Steinadler angenommen, repräsentieren diese doch, wie er
selbst auch, die Stadt Dortmund. Der OB geht damit auch mit gutem
Beispiel voran, geben die Patenschaften im Zoo Dortmund doch den
Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Umlandes die Gelegenheit,
ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund Ausdruck zu verleihen. Mehr
als 1 000 Tiere stehen im Zoo Dortmund für Patenschaften zur Verfügung.
Tierpatenschaften eignen sich auch hervorragend als nette Geschenke. Es
ist für jede Preisklasse etwas dabei. Patenschaften gibt es bereits ab
25 Euro Jahresbeitrag.
Tierpark Hagenbeck, 25.09.2007
Kostbarer Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck - Christa Goetsch
tauft Chinesische Leoparden Leoparden-Babys
Eine der seltensten Tierarten in Zoos weltweit � die extrem
von der Ausrottung bedrohten Chinesischen Leoparden � haben Nachwuchs.
Am 24. August erblickten drei niedliche Katzen-Babys das Licht der
Welt. Die ersten Wochen verbrachten die Jungtiere zusammen mit ihrer
Mutter �Basja� in der Wurfbox im Haus. Tierpark-Besucher konnten Mutter
und Kinder bereits über einen Monitor beobachten. Die �Raub-Kätzchen�
entwickeln sich prächtig und sind sehr verspielt. Nach fünf Wochen soll
der Nachwuchs nun einen Namen erhalten. Anlässlich der ersten
notwendigen Impfung werden wir feststellen, ob es sich um kleine
Kätzchen und/oder Kater handelt. Diese Gelegenheit wird die
Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion
in der Hamburger Bürgerschaft, Christa Goetsch, nutzen, um den
gefleckten Katzen-Kindern einen Namen zu geben.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 25.09.2007
�Kleiner Panda oder Katzenbär� wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der Geburt
und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus seiner
Wurfbox zu trauen. Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an,
sein Gehege zu erkunden. Mit ihrer schönen Gesichtszeichnung und dem
buschigen, geringelten Schwanz gehören sie mit zu den hübschesten
Säugetieren. Ihr Name kommt aus dem Nepalesischen und bedeutet
�Bambusesser�. Dies deutet schon darauf hin, dass ihre Hauptnahrung aus
Bambus besteht. Da dieser nicht sehr nährstoffreich ist, verbringen die
Tiere einen Großteil des Tages dösend im Geäst. In einer Höhe zwischen
2000 und 5000 m leben sie in Bambus-, Rhododendron- und Eichenwäldern
im Himalaja.
Zoo Wuppertal, 25.09.2007
Stattliches Zebrafohlen im Wuppertaler Zoo geboren
Seit ein paar Tagen tollt ein kleines Zebrafohlen zusammen
mit seiner Mutter `Regina` auf der Afrikaanlage herum. Für die Stute
ist es das siebte Fohlen, während der Hengst `Max` bereits zum 23ten
mal Vater geworden ist. Das noch namenslose Fohlen durfte bei dem
schönen Herbstwetter frühzeitig auf die Außenanlage und tobt dort nun
übermütig herum. Unsere Zebras sind Böhmzebras, eine Unterart des
Steppenzebras. Sie leben in kleinen Familiengruppen. Diese bestehen aus
einem Hengst, mehreren Stuten und deren Nachwuchs. Böhmzebras stammen
aus den Savannen Ostafrikas, wo sie jährlich weite Wanderungen
unternehmen. Aufgrund von Bejagung sowie der zunehmenden Besiedlung
ihres Lebensraumes sind Steppenzebras heute weit seltener geworden als
sie einst waren. Zwar sind Böhmzebras von allen Zebra-Unterarten nach
wie vor die häufigsten Zebras, allerdings leben drei Viertel des
Bestandes in den Nationalparks Kenias und Tansanias, also in einem
vergleichsweise kleinen Areal.
Zoo Osnabrück, 25.09.2007
Abschied nach 40 Jahren im Zoo!
Am 1. September 1967 begann für die Tierpflegerin Giesela
Küppers der erste Arbeitstag im Zoo Osnabrück. Nun, mehr als vierzig
Jahre später, wurde Frau Küppers vom Zoopräsidenten Reinhard
Coppenrath, Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg, Geschäftsführer Andreas
Busemann und der gesamten Zoobelegschaft in den Ruhestand
verabschiedet. Frau Küppers arbeitete als Revierleiterin im Vogelrevier
und hatte einen äußerst kompetenten Blick für das Wohlergehen ihrer
Schützlinge. So schwang beim Abschied auch eine Menge Wehmut mit. Denn
ab nun wird Frau Küppers nicht mehr täglich den ihr so ans Herz
gewachsenen Tieren begegnen. Das letzte Mal Pinguine füttern, das
letzte Mal nach Marabus und Pelikanen schauen - Frau Küppers werden die
Tiere fehlen, und den Tieren und dem Zoo Osnabrück wird Frau Küppers
fehlen.
Allwetterzoo Münster, 25.09.2007
Ab 26. September gibt es 40 neue Folgen der ARD-Dokusoap mit
turbulenten Geschichten rund um die Tiere des Allwetterzoos Münster
Fans von �Pinguin, Löwe und Co.�
können sich freuen: Ab Mittwoch (26.9.) sendet die ARD 40 neue, in den
letzten Monaten im Allwetterzoo produzierte Folgen. In der Regel
nachmittags um 16.10 Uhr erhalten die Fernsehzuschauer ungewohnte
Einblicke in den Alltag des Zoos. Beim Blick hinter die Kulissen werden
Tierpfleger, Kurator, Zootierärztin oder Zoodirektor bei ihrer
täglichen Arbeit begleitet. Und die ist alles andere als eintönig; denn
so ein Zooleben stellt alle Mitarbeiter immer wieder vor neue
Herausforderungen. Wie einfallsreich diese gemeistert werden, kann der
Zuschauer am Bildschirm mitverfolgen. Im Mittelpunkt der Serie stehen
aber selbstverständlich die vielen Tiere mit ihren ganz besonderen
Eigenschaften. Das Kamerateam beobachtete Pinguin, Löwe und Co. nicht
nur in ihren Anlagen, sondern auch jenseits der Besucherwege, um
einzigartige Einblicke zu ermöglichen. Nachdem die ersten 60 Folgen der
münsterschen Zoosoap sowie zwei �best-of�-Sendungen die Zuschauer von
Januar bis April 2006 begeistert hatten, war klar, dass weitere folgen
mussten. Mitte Mai begannen dann die Dreharbeiten zu den neuen Folgen
der erfolgreichen Serie. Drei Kamerateams waren über mehrere Wochen bei
allen wichtigen Ereignissen im Zoo dabei. In der ersten Folge, die
ausgestrahlt wird, dreht sich alles um die einzigartigen Mongolenponys.
Die beiden Stuten in Münster sind die einzigen Pferde dieser Art in
einem deutschen Zoo. Im Frühjahr hatten sie Besuch vom mongolischen
Hirten Tomor. Ein besonderes Ereignis, das man nicht verpassen sollte.
Weiter geht es mit ganz, ganz vielen Jungtieren: Die drei Junglöwen,
die inzwischen in Wuppertal leben, werden bei ihrem Umzug begleitet.
Ein kleines Gnu macht seine ersten Schritte und Gorillababy �Mary Zwo�
wird auf dramatische Weise gerettet.
Zoo Duisburg, 24.09.2007
Riesige Freude im Zoo Duisburg - zweites Delphin-Baby geboren
Nur wenige Wochen nach der Geburt von Delphinjungtier DOLLY
erfreut sich der Zoo Duisburg über erneuten Nachwuchs bei den Großen
Tümmlern. Delphin-Weibchen PEPINA brachte vor wenigen Tagen ein
gesundes Jungtier zur Welt. Kaum wurde die kleine DOLLY in der Vorwoche
den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt, schon schwimmt ein
weiterer kleiner Delphin im Delphinarium des Zoos. Während DOLLY mit
Mutter DELPHI sich den begeisterten Besuchermassen im Delphinarium
zeigt, verbleibt PEPINA mit ihrem jüngsten Spross noch einige Wochen im
separaten Aufzuchtbereich. Nur ausgewähltes Pflegerpersonal und die
Tierärzteschaft des Zoos haben Zugang zum Aufzuchtbecken, das unter
strengen Hygienevorgaben vom übrigen Delphinarium abgetrennt ist. Und
dieses aus gutem Grund, denn neugeborene Delphine verfügen über kein
natürliches Immunsystem. Erst über die Muttermilch nehmen die
Jungdelphine innerhalb der ersten Lebenswochen die nötigen Abwehrstoffe
auf, um ihr Immunsystem zu stärken und somit vor möglichen Infektionen
gefeit zu sein. In dieser Zeit sind die jungen Delphine äußerst
anfällig gegenüber jegliche Krankheiten, die auch der Mensch auf das
Tier übertragen könnte. Daher bleibt das Aufzuchtbecken eine strikte
Tabu-Zone, bis das Jungtier ausreichend gestärkt ist. Für die
Mitarbeiter des Zoos gilt es, Mutter und Jungtier über
Unterwasserkameras zu beobachten, um Störungen und jegliches
Gesundheitsrisiko zu minimieren. Schon bei Jungtier DOLLY hat sich
diese Vorgehensweise bestens bewährt, so dass zu erwarten ist, dass
auch PEPINAs Jungtier gesund heranwächst. Für die Zoobesucher ist
PEPINAs Nachwuchs vorerst nur auf den Großbildschirmen in der
Besucherhalle des Delphinariums zu sehen. Zunächst sind ohnehin alle
Blicke auf die kleine DOLLY gerichtet, die ausgelassen mit Mutter
DELPHI spielt. Noch werden einige Wochen verstreichen, bevor auch
PEPINAs Jungtier sich genügend entwickelt hat, um der Öffentlichkeit
vorgestellt zu werden.
Zoo Heidelberg, 24.09.2007
Ein Chamäleon für den Zoo � Clemens Briels schafft
Großskulptur für den Tiergarten Heidelberg
Der namhafte Popart-Künstler
Clemens Briels hat für den Zoo Heidelberg eine fantasievolle
Groß-Skulptur geschaffen. Wie eine Sphinx vereinigt die Skulptur Mensch
und Tier. Es ist ein Chamäleon und doch ein Mensch, wo kommen sich
exotische Tiere und Menschen näher als im Zoo? Der Tiergarten
Heidelberg will seinen Besuchern die Beziehung zwischen Mensch und Tier
näher bringen. Die Skulptur am Eingangsplatz begrüßt die Besucher in
Zukunft und wirkt zugleich wie ein Wächter. Liebevoll gestaltet und in
den leuchtenden Farben der Karibik verzaubert das Chamäleon den
Betrachter. Die Skulptur steht zunächst für ein Jahr als Leihgabe der
Galerie Treffpunkt Kunst im Heidelberger Tiergarten. Findet sich
während dieser Zeit ein Mäzen, der die Skulptur dem Zoo spendet, darf
das Chamäleon bleiben. Sicher wird es innerhalb kürzester Zeit die
Herzen der Zoobesucher erobern. �Wir sind sehr stolz darauf, dass ein
so namhafter Künstler wie Clemens Briels eine Skulptur extra für den
Zoo geschaffen hat� erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. �Das
Chamäleon passt einfach fantastisch auf den Eingangsplatz und fällt mit
seinen fröhlichen, leuchtenden Farben jedem Zoobesucher beim Betreten
des Tiergartens als erstes ins Auge.� Mit dem Chamäleon ist ein
Spenden-Projekt für das neue Elefantenhaus verbunden, das von der
Galerie Treffpunkt Kunst in Ziegelhausen initiiert wurde. Zoo- und
Kunstfreunde können sich die liebenswerte Skulptur im Kleinformat nach
Hause holen, die in limitierter Auflage von 100 Exemplaren im Zoo und
bei Treffpunkt Kunst exklusiv zum Preis von 250,- Euro zu erwerben ist.
Pro verkauftem Exemplar spendet die Galerie Treffpunkt Kunst 40,- Eur
für das neue Elefantenhaus im Zoo. Am 29. September 2007 um 11.00 Uhr
wird der Künstler Clemens Briels gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann und der Inhaberin der Galerie Angela Mahmout die
Chamäleon-Skulptur im Zoo feierlich enthüllen. Am 30. September ab
11.00 Uhr klingt das Wochenende mit Clemens Briels in einer
stimmungsvollen Matinee bei Treffpunkt Kunst aus. Farbenprächtige
Gemälde und Grafiken neben fantasievollen Skulpturen bringen karibische
Sonne nach Heidelberg. Die Laudatio hält Dr. Klaus Wünnemann. Clemens
Briels erfüllt persönliche Widmungswünsche. Die Gruppe �Caminando�
umrahmt die Vernissage musikalisch mit kubanischen Rhythmen.
Zoo Berlin, 24.09.2007
Höhlenkinder endlich ausgeflogen: Dreifacher Nachwuchs bei den
afrikanischen Deckens Tokos!
Geheimnisvoll und längst noch nicht völlig geklärt ist die
merkwürdige Brutbiologie der in Afrika und Asien verbreiteten
Hornvögel. Nur mit zwei Ausnahmen gleicht sich die Fortpflanzung bei
allen Arten der mächtigen Schnabelträger: Die Weibchen ziehen sich in
Baumhöhlen zurück, verschließen den Eingang mit einer betonharten
Masse, legen die Eier, bebrüten diese und verlassen das selbst gesuchte
Gefängnis erst dann, wenn die Jungen ausgewachsen und befiedert sind.
Während der gesamten Zeit, die je nach Art bis 41/2 Monate dauern kann,
werden das Weibchen und später auch die Jungen ausschließlich vom
Männchen durch einen schmalen Schlitz mit Futter versorgt. Verlassen
Jungen und Mutter die Bruthöhle, sind sie keinesfalls verschmutzt,
sondern in blitzsauberem Gefieder, was selbst für den fachkundigen
Beobachter jedes Mal wieder vollkommen verwunderlich ist. Das Weibchen
der elstergroßen Deckens Tokos im Zoo fing im Juni mit dem Einmauern in
ihrem hölzernen Brutstammes an und am 11. September verließ sie ihn
zusammen mit drei kräftigen Jungen. Während der ganzen langen Zeit
hatte der Vater volles Programm mit der Versorgung von Weib und
Kindern. Im Zoo wird natürlich immer für genügend Futter gesorgt, was
in Freiheit nicht unbedingt der Fall ist. Als Futter dienen süßes Obst,
große Insekten und als Leckerbissen auch mal eine nestjunge Maus.
Natürlich steckt hinter der ungewöhnlichen Brutbiologie der Hornvögel
ein biologischer Sinn. Die verschlossene Höhle bietet Schutz vor
Fressfeinden und da an erster Stelle vor baumbewohnenden Schlangen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 24.09.2007
Zoo im September schon �Millionär�!
Bereits am 24. September begrüßte der Erlebnis-Zoo den
millionsten Besucher � so früh wie noch nie seit Bestehen des Zoos! Mit
Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten
Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Andrea Kiehne (40) aus Bremen
war mit Patenkind Sarah (5) und deren Eltern Meike und Mark Neunast aus
Kreiensen bei schönstem Herbstwetter in den Zoo gekommen, um den
Sambesi, den Dschungelpalast, den Gorillaberg, Meyers Hof und Mullewapp
zu besichtigen. Dass die Bremerin vom Zoodirektor persönlich empfangen
werden würde und auch noch Katta Silvester stellvertretend für alle
2.000 Tiere das Pfötchen schütteln durfte, war für Andrea Kiehne ein
unvergessliches Erlebnis. Trotz des wechselhaften Wetters mit vielen
Regenschauern und wenig sommerlichen Temperaturen lockte der Zoo noch
mehr Besucher an als im vergangenen Jahr. �In 2006 hatten wir den
millionsten Besucher am 3. Oktober begrüßt � und das war schon sehr
früh!�, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens über den neuen
Rekord. �Die hervorragende Besucherzahl zeigt, dass der Erlebnis-Zoo
mit seinem Konzept Jung und Alt begeistert. Das Ergebnis unterstreicht
die Position des Zoos als eine der wichtigsten niedersächsischen
Freizeiteinrichtungen�, so Klaus-Michael Machens. Der Zoo entwickelt
sich immer mehr zum Ganztages-Reiseziel: ca. 60 Prozent aller Besucher
(Tageskarten und Jahreskarten) kommen aus Gebieten außerhalb der Region
Hannover!
Wildpark Gersfeld, 24.09.2007
Dem Gehirn Beine machen � Auf dem ersten Trimm-dich-Pfad für
den Kopf
Am 03. Oktober 2007 wird der erste Memo-Fun-Sports-Parcours
in Deutschland im Wildpark Gersfeld/Rhön eröffnet. Die Firma
Learn-by-Move und der Bundesverband Gedächtnistraining (BVGT) stellten
dieses bundesweit einzigartige Pilotprojekt auf die Beine.
Wissenschaftlich begleitet wird es von der zum Elisabeth-Krankenhaus
Essen gehörenden Memory-Clinic, einer ambulanten Beratungsstelle, in
der sich Spezialisten aus den Fachbereichen Psychologie, Geriatrie,
Psychiatrie und Pädagogik täglich mit dem Thema Gedächtnisstörungen
auseinandersetzen.
Zoo Wuppertal, 24.09.2007
Ein Nashorn für Schwerin � Der Zoo-Verein Wuppertal e.V.
beteiligt sich an der �Claramanie�
Inspiriert von der PINGUINALE
2006, an der Wuppertals Partnerstadt Schwerin mit einem eigenen Pinguin
teilgenommen hatte, führt der Zoo Schwerin in diesem Jahr ebenfalls
eine Tierparade durch. Große, bunt gestaltete Nashörnern aus Kunststoff
sollen für den Zoo (mitsamt seinen echten Nashörnern) und die Stadt
Schwerin werben. Angelehnt an ein Nashorn mit dem Namen Clara, das im
18. Jahrhundert nach Europa gelangte, hat die Parade die Bezeichnung
�Claramanie� erhalten. Die Einnahmen der �Claramanie� sollen für den
Bau einer neuen Nashornanlage im Zoo Schwerin verwendet werden. Der
Zoo-Verein Wuppertal hat beschlossen, sich mit einem eigenen Nashorn an
der �Claramanie� zu beteiligen. Es wird von dem bekannten Wuppertaler
Künstler Klaus-J. Burandt, der selbst zeitweise eine Schule in Schwerin
besucht hat, mit Motiven der beiden Partnerstädte Wuppertal und
Schwerin gestaltet. Mit dem vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. erworbenen
Nashorn, der Nr. 50 der �Claramanie�, hat der Schweriner Zoo nun auch
sein Minimalziel an verkauften Rohlingen erreicht � ein Umstand, über
man im Zoo-Verein Wuppertal natürlich besonders glücklich ist. Zum
großen Auftakt der �Claramanie� am 3. Oktober 2007 wird das Nashorn
bereits fertig in Schwerin sein. An diesem Tag richtet Schwerin die
zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus und die
farbigen Nashörner präsentieren sich in Form einer Parade durch die
Stadt. Bis zum Herbst 2009 wird sich dann das Wuppertaler Nashorn mit
seinen Gefährten in Schwerin � u.a. im Zoo, in der Stadt und auf der
Bundesgartenschau 2009 � zeigen. Wie schon die Teilnahme Schwerins an
der Wuppertaler Pinguinale ist die Beteiligung des Zoo-Vereins an der
�Claramanie� Ausdruck der Verbundenheit beider Städte und ein Stück
gelebte Städtepartnerschaft. Die Teilnehmer der nächsten mehrtägigen
Reise des Zoo-Vereins, die nach Mecklenburg-Vorpommern führt, werden
das Nashorn im Mai 2008 in Schwerin persönlich begutachten können.
Tierpark Ueckermünde, 24.09.2007
Eröffnung Lemurensavanne im Tierpark Ueckermünde kommt bei den
Gästen gut an
Am vergangenen Freitag eröffnete Frau Dr. Barbara Jantschke,
Direktorin des Augsburger Zoos, die Lemurensavanne im Tierpark
Ueckermüünde, der Einladung waren auch zahlreiche Gäste gefolgt, z.B.
IHK-Präsident Manfred Ruprecht, Sparkassendirektor Reinhard Thiessen,
der zweite stellvertretende Bürgermeister der Stadt Ueckermünde, Jürgen
Kliewe, und zahlreiche weitere Vertreter aus Kommunalpolitik und
Wirtschaft. Ein besonderer Höhepunkt für den Tierpark war, daß das
Ameos-Diakonie-Klinikum Ueckermünde die Patenschaft über einen Katta
übernahm. Zahlreiche Gäste schauten zu und offenbar fühlten sich auch
die 7 Kattas in der 900 Quadratmeter großen Lemurensavanne sehr wohl.
Insgesamt kamen 2360 Gäste am vergangenen Wochenende bei schönsten
Wetter, um sich die Neuigkeiten im Tierpark Ueckermünde anzusehen. Der
Tierpark Ueckermünde hat große Erfahrungen bei begehbaren Anlagen: im
Jahr 1993 eröffnete er als erste zoologische Einrichtung in
Ostdeutschland mit großem Erfolg den Affenwald, ein begehbares Gehege
mit Berberaffen, und einen Hirschgarten mit Damwild.
Zoo Heidelberg, 22.09.2007
Lernen und erleben im Zoo- Die Anmeldungsphase zu den
halbjährigen Zoo-Kursen hat begonnen
Mit den Zoo-Kursen lädt die
Initiative Zooerlebnis e.V., die Zooschule des Heidelberger Zoos,
naturinteressierte Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zum
Mitmachen und Entdecken ein. An 20 Nachmittagen von Mitte Oktober bis
Ende März werden die Kinder in festen Kleingruppen und unter
fachmännischer Anleitung im Zoo aktiv, um etwas mehr über den Zoo,
seine Tiere und die Möglichkeiten zum Schutz der Natur und Umwelt zu
erfahren. �Neben der anschaulichen Aufbereitung der biologischen Themen
ist der ständige Kontakt zu den Zootieren ein wichtiger Bestandteil der
Kurse. Wir hoffen, bei den Kindern durch den aktiven Umgang mit Tieren
ein Gefühl für die Einmaligkeit und die Schutzwürdigkeit der Natur
entwickeln zu können�, sagt dazu Dr. Löwenberg, der Leiter der
Zooschule. �Welche Tiere leben in meinem Garten?�, �wer frisst wen?�
und �was kann ich zum Schutz der Natur beitragen?� sind einige Fragen,
denen in den Zoo-Kursen nachgegangen wird. Mit Aktionen in und an den
Gehegen lernen die Kinder die Arbeit der Tierpfleger und das Verhalten
der Zootiere kennen. Durch eigenes Ausprobieren und intensives
Beobachten erfahren sie, wie man die eigenen Haustiere richtig pflegt,
wie Tiere miteinander verwandt sind, wie Nahrungsketten und
Nahrungsnetze funktionieren und welche Anpassung die Tiere an ihren
Lebensraum haben. Schlangen, Agamen und viele faszinierende Insekten
der Zooschule werden von den Kindern selbst gepflegt.
Opel-Zoo Kronberg, 22.09.2007
Aktion �Schwalben willkommen�: Kronberger Tierschutzverein und
Opel-Zoo prämieren �schwalbenfreundliche Häuser�
Nachdem im Frühjahr 2007 die �Aktion Schwalben willkommen�
gestartet wurde, haben sich rund 10 Beherberger von beflogenen
Schwalbennestern gemeldet. In einer kleinen Feierstunde wurde ihnen vom
Kronberger Tierschutzverein und dem Opel-Zoo im Beisein von Herrn Carlo
von Opel, dem Initiator und Schirmherrn der rheinlandpfälzischen
Aktion, eine Plakette und eine Urkunde überreicht. Mit der Aktion soll
der Rückgang der Population dieser interessanten Tiere zumindest
aufgehalten werden. Im Herbst fliegen die Schwalben wieder in ihre
südlichen Winterquartiere. Wenn sie dann im nächsten Frühjahr
wiederkommen, sollten sie geeignete Nistgelegenheiten vorfinden. Der
Kronberger Tierschutz Verein und der Opel-Zoo geben Rat, wie diese
Nistgelegenheiten beschaffen sein müssen und wie sie am Hause oder
Scheune angebracht werden, damit die Vögel sich weiterhin vermehren
können. Und so kann man hoffen, dass die Bemühungen um den heimischen
Artenschutz auch im weniger ländlich strukturierten Hochtaunuskreis
erfolgreich sein werden.
Rhododendronpark, 22.09.2007
Faszinierende Welt der Schmetterlinge - Tropisches Flair und
lebendige Vielfalt - ab dem 29. September in botanika
Mehr als dreihundert frei fliegende farbenfrohe
Schmetterlinge verwandeln das Mendehaus des grünen Science Centers
botanika mit seiner exotischen Pflanzenkulisse vom 29. September 2007
bis zum 10. Februar 2008 in eine faszinierende Erlebniswelt. Schon beim
Betreten des Schmetterlingshauses wird der Besucher von einer Vielzahl
prächtig gefärbter Falter begrüßt. Während des Rundgangs durch die
Tropenlandschaft werden imposante Bananenstauden, zarte Passionsblumen
und Orchideen passiert. Überall trifft das aufmerksame Besucherauge auf
winzige Eier, bizarr geformte Raupen oder fast perfekt getarnte
Schmetterlingspuppen. Den gesamten Herbst und Winter hindurch
präsentiert botanika im Rhododendron-Park den wundersamen Lebensweg der
Schmetterlinge vom Ei, über die gefräßige ständig wachsende Raupe und
das noch immer rätselhafte Puppenstadium bis hin zur Verwandlung in
einen filigranen Falter. Täglich gibt es in der Sonderausstellung Neues
zu entdecken. Wer genauer hinsieht erkennt immer wieder spannende
Details und erlebt den Entwicklungszyklus dieser außergewöhnlichen
Insekten aus nächster Nähe. Mit etwas Glück kann der Besucher sogar
verfolgen wie sich ein Schmetterling aus der Enge seiner Puppenhülle
befreit und nach kurzer Zeit zum ersten Mal seine schillernden Flügel
ausbreitet - ein unvergessliches Erlebnis!
Tiergarten Nürnberg, 21.09.2007
Mutterglück mit 25
Mit 25 Mutter zu werden, ist für uns Zweibeiner nicht
außergewöhnlich � wohl aber für Pferde! Die am 10.06.1982 im Tiergarten
Nürnberg geborene Urwildpferdstute SIDA hat mit dem Rekordalter von
über 25 Jahren am 15. September diesen Jahres eine gesundes
Hengstfohlen zur Welt gebracht, das sie fürsorglich großzieht. Obwohl
im Tiergarten gemäß den Empfehlungen des Erhaltungszucht-Programmes
Zuchtpausen eingelegt wurden, hatte SIDA bereits sieben Jungtiere
erfolgreich aufgezogen. SHARAI, eine 2001 im Tiergarten geborene
Tochter von SIDA, hat heute ebenfalls ein Fohlen zur Welt gebracht. Das
Überleben der Urwildpferde war nur durch gezielte Aktivitäten der
Zoologischen Gärten möglich. Aus einem kleinen Zuchtstamm konnte eine
stabile Population aufgebaut werden, die seit Jahren in einem
Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) koordiniert wird. Im
Freiland wurde 1968 das letzte Urwildpferd im Südwesten der Mongolei
gesichtet, seither galt diese Art als ausgerottet.
Tiergarten Worms, 21.09.2007
Pavianhaus im Tiergarten mit neuem Anstrich - Schüler der
Westend-Schule bemalen Außenwand des Paviangeheges
Nachdem vor zwei Wochen bereits die Betonwände im Inneren des
Paviangeheges bemalt wurden, war dieses Mal die Außenfassade dran. Wie
auch beim ersten Mal zeigten Schüler der Westend-Realschule unter der
Leitung ihrer Kunstlehrerin Natascha Klumpp ihr Können. Einen
Nachmittag lang wurde Farbe an die vorher kahlen Betonwände gebracht.
Bisher blickten die Besucher auf eine eher triste Wand, wenn sie sich
auf dem Weg zum Pavianhaus befanden. Doch mit viel Engagement und Farbe
sorgten die Realschüler dafür, dass die Paviane ein noch schöneres
Zuhause bekommen haben. Die Tiergartenbesucher erwartet nun der Blick
auf einen traumhaften Sonnenuntergang in der Savanne. �Man hat schon
fast das Gefühl, als würde man die Paviane in freier Wildbahn
beobachten�, lacht der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner.
Bemerkenswert ist, dass die Schüler vollkommen freiwillig bei der
Verschönerungsaktion mit dabei waren. Mit viel Ehrgeiz und Begeisterung
machten sich die Teenager zusammen mit ihrer engagierten Lehrerin
Natascha Klumpp an die Arbeit und vollbrachten so in kürzester Zeit ein
Kunstwerk, dass dem Tiergarten und seinen Besuchern noch über viele
Jahre hinweg große Freude bereiten wird. Das Motiv wurde zuvor in
Zusammenarbeit mit der Tiergartenleitung entworfen. Danach konnten die
Schüler zeigen, wo ihre Stärken liegen. Dieter Wagner zeigte sich
vollauf zufrieden mit der Arbeit: �Die Jugendlichen haben sehr gute
Arbeit geleistet und ich möchte mich bei den fleißigen Schülern und
ganz besonders bei ihrer Lehrerin für das gelungene Projekt bedanken.�
Zoo Landau, 20.09.2007
Nicht mehr Namenlos: der Kleine Igeltanrek -Madagaskar
Kampagne beendet �die Amphibien kommen!
Während der diesjährigen EAZA-Konferenz vom 12. bis 15.
September
2007 in Warschau, Polen, wurde die Madagaskar-Kampagne beendet. Mit
einer vorläufigen Gesamtsumme (es kommen bis zum Ende des Jahres noch
Gelder hinzu) von � 450.635,81 haben die Europäischen Zoos gemeinsam
mit ihren Besuchern einen beachtlichen Geldbetrag für Madagaskar
gesammelt. Nun können Projekte wie z.B. �Voronosy�, das sich für den
Schutz der im Nordwesten Madagaskars gelegenen Bombetoka Bay die über
etwa 20 Mangroveninseln verfügt und damit einen einzigartigen
Lebensraum für viele Tierarten darstellen engagiert, finanziell
weiterhin unterstütz werden. In dieses Projekt ist auch der Zoo Landau
seit Jahren involviert und trägt dazu bei, dass der Lebensraum u.a. des
dort ansässigen und stark gefährdeten Blauaugenibis (Threskiornis
bernieri) erhalten wird. Außerdem wurde die Suche nach einem Namen für
das Maskottchen des Jahres �Madagaskar � Insel der Waldgeister� im Zoo
Landau, den Kleinen Igeltanrek (Echinops telfairi), beendet. Der oder
die Gewinner(in) eines tollen Preises wird in der nächsten Infopost
bekannt gegeben. Die Madagaskar-Kampagne wurde beendet, dafür jedoch
eine neue Kampagne, nämlich die Amphibien-Kampagne gestartet. Immer
mehr Amphibien-Arten, -Gattungen und sogar ganze �Familien stehen kurz
vor der Ausrottung oder sind bereits für immer verloren. Diese
unglaublich interessante Tiergruppe braucht dringend unsere Hilfe!
Alleine in den letzten Jahren sind 120 Arten für immer von unserer Erde
verschwunden und viele Arten sind bereits ausgerottet, bevor wir ihnen
helfen konnten. Unter anderem durch die Zucht seltener Arten in
menschlicher Obhut können wir diese Arten versuchen zu retten, aber
auch der Schutz der Lebensräume und die Aufmerksamkeit der Menschen
sollen verhindern, dass die Artenvielfalt innerhalb der Amphibien
weiter schwindet. Ab sofort dreht sich in den Europäischen Zoos alles
um die Amphibien-Kampagne und �das Jahr des Frosches� wurde
eingeleitet. Selbstverständlich beteiligt sich auch der Zoo Landau an
dieser wichtigen Kampagne und wird das kommende Jahr 2008 ganz unter
das Motto �Das Jahr des Frosches� stellen! Ab Oktober wird
als Einstieg in diese Kampagne jeden Monat eine Amphibienart in der
Infopost des Zoo Landau vorgestellt und auf ihre biologischen
Besonderheiten und Einzigartigkeit aufmerksam gemacht. Lassen Sie sich
überraschen und freuen Sie sich auf ein weiteres interessantes Jahr im
Zoo Landau in der Pfalz.
Tierpark Berlin,
20.09.2007
Übernahme einer Pinguin-Patenschaft durch das
Pflegekinderprojekt �Liki�
Zu den Aufgaben des Pflegekinderprojektes �Pflegefamilien für
Lichtenberger Kinder �Liki�, dessen Logo einen kleinen Pinguin zeigt,
gehört u. a. auch die Beratung von Pflegefamilien und die Werbung von
Pflegeeltern. Aus diesem Grunde hat sich �Liki� entschlossen, die
lebenslange Patenschaft für einen Humboldtpinguin im Tierpark Berlin zu
übernehmen. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung des Verbundes
Lichtenberger Seniorenheime.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 20.09.2007
Kinderzimmer der drei neuen Erdmännchen-Babys stand unter
Wasser
Nicht nur bei den Menschen ließen die heftigen Regenfälle im
August so manchen Keller vollaufen, auch die Erdmännchen in der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen meldeten angesichts der enormen Wassermassen
�Land unter�. Dabei herrschte bei den putzigen Tieren besonderer
Großalarm, denn seit Mitte August bevölkerten außerdem drei frisch
geborene Jungtiere den Bau. Kaum auf der Welt, musste sich das Trio
schon ein neues Kinderzimmer suchen, denn der alte Bau wurde durch die
starken Regenfälle komplett geflutet. Der Wasserschaden traf die
Erdmännchen besonders, denn die Tiere haben normalerweise ein großes
Wärmebedürfnis und sitzen gerne oft stundenlang als �Sonnenanbeter� im
Freien. Kein Wunder, denn in der freien Natur leben sie vorwiegend in
Trockensavannen und dem Buschland von Südafrika. Aber schon einige Tage
später hatten die drei mit ihren Eltern bereits eine neue, trockene
Unterkunft in ihrem afrikanischen Landschafts-Gehege gefunden. Nun
flitzen sie von Zeit zu Zeit putzmunter durch die Gegend und verstecken
sich nicht mehr nur in ihrer Höhle. Erdmännchen gelten nicht nur als
sehr drollige, sondern auch überaus muntere Gesellen. Sie gehören zu
den Mangusten und zählen trotz ihres unscheinbaren Aussehens zu den
Raubtieren. Sie werden bis zu 14 Jahren alt. Nur die ranghöchsten
Weibchen sind fortpflanzungsfähig. Die Tragzeit beträgt etwa 77 Tage,
das Geburtsgewicht der Jungtiere liegt bei 25 bis 40 Gramm. Die erste
feste Kost können die Baby-Erdmännchen mit etwa einem Monat zu sich
nehmen, die Säugezeit beträgt zwei Monate.
Zoo Berlin, 20.09.2007
Zoo Berlin lädt am 23. September 2007 zum großen rbb Zootag -
Buntes Familienprogramm mit spannenden Tierpräsentationen - Freier
Eintritt für alle Besucher mit dem Namen �Knut�
Am 23. September 2007 präsentiert der rbb seinen Zuschauern
einen Thementag rund um den Zoo Berlin und seine tierischen
Attraktionen. Los geht�s ab 9.00 Uhr, wenn die Kassen am Löwen- und
Elefantentor ihre Türen öffnen. Dann sollten alle Berliner und
Berlin-Besucher mit dem Namen �Knut� ihren Personalausweis gezückt
halten: Für sie gibt es freien Eintritt in den Hauptstadtzoo. Darüber
hinaus sind alle menschlichen Knuts um 15.00 Uhr zu Knuts Freigehege
eingeladen, wo ein unvergessliches Gruppenfoto mit ihrem Namensvetter
geschossen wird. Doch auch die anderen tierischen Stars des
Hauptstadtzoos werden die Besucher in ihren Bann ziehen. Höhepunkte
sind sicherlich die Tierpräsentationen mit Zoo-Direktor Dr. Bernhard
Blaszkiewitz, die um 13.00 auf der Zoobühne am Restaurant stattfinden,
sowie das Musikprogramm bis 17:00 Uhr. Darüber hinaus lockt der rbb
Infostand mit lustigen Gewinnspielen, Autogrammen der rbb-Moderatoren
und einer regelmäßigen Vorführung der Knut-DVD. Und wer sich in den
vergangenen Monaten für die Panda, Gorilla & Co.-Clubmitgliedschaft
entschieden hat, für den halten der rbb und der Zoo Berlin nicht nur
eine Sonderführung parat, sondern versorgen die Panda, Gorilla &
Co. -Mitglieder mit Hintergrundinformationen und der einen oder anderen
Überraschung. Und auch für die Kinder wird jede Menge Abwechslung
geboten. Ob gelbes Gesicht, lange Schnurrhaare und eine große
Löwenmähne, zarter Schmetterlingsglitter oder ein bärenstarkes Gesicht
� beim Kinderschminken an der Waldschänke werden die kleinen Besucher
in bekannte Tiere verwandelt. Highlight ist aber sicherlich der Besuch
des Sandmanns im Zoo Berlin, mit dem man sich fotografieren lassen
kann. Übertragen wird dieser ganz besondere Zootag auch auf den
Bildschirm: Die beliebtesten Sendungen aus �Panda, Gorilla & Co.�,
�Knut, ein Eisbär entdeckt die Welt� oder �Knut, das Eisbärenbaby
spezial� und vieles mehr bringen Unterhaltsames aus dem Zoo-Alltag in
das heimische Wohnzimmer. Ergänzt werden diese Berichte und Reportagen
durch Live-Schaltungen aus dem Zoo Berlin, in denen sich die
Moderatoren Ulli Zelle und Sandra Hochleitner direkt aus dem
Hauptstadtzoo mit spannenden Geschichten und exklusiven Interviews mit
den menschlichen Zoo-Hauptdarstellern und Zoodirektor Dr. Blaszkiewitz
melden. �Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem rbb, möchten
wir für unsere Besucher einen abwechslungsreichen Tag gestalten�,
betont Dr. Gerald R. Uhlich, kaufmännischer Vorstand des Zoo Berlin.
�Mit einer Mischung aus Natur, Unterhaltung und Wissensvermittlung
bildet der Zoo Berlin den idealen Rahmen für einen sonntäglichen
Familienausflug.�
Zoo Basel, 20.09.2007
Prinz oder Prinzessin? Nachwuchs bei den Königspinguinen
Zwei junge Königspinguine bezaubern im Vivarium des Zoo Basel
derzeit das Publikum. Um Küken Engu kümmern sich statt des üblichen
Elternpaars gleich drei Vögel. Das sorgt zwar für Streit unter den
beiden 'Müttern', dafür erhält das Kleine eine Extraportion Futter und
Zuwendung. Nach vier langen Jahren hat es im Zoo Basel am 13. und am
18. August gleich zwei Mal Pinguin-Nachwuchs gegeben. Rund - und
offensichtlich wohlgenährt - stehen die beiden dunkelgrauen Jungen
neben ihren Eltern und lassen sich unaufhörlich füttern und pflegen.
Während sich um Küken Erika Mutter und Vater bemühen, wird das am
13.August geschlüpfte Junge mit Namen Engu gleich von drei Eltern
versorgt. Die beiden 'Mütter' von Engu konnten sich von Anfang an nicht
einigen, wer mit dem Vater das Ei ausbrüten darf. Um das geschlüpfte
Junge prügelten sich die beiden regelrecht. Wenn Engu heute bettelt und
ruft, eilen alle drei 'Eltern' gleichzeitig herbei und die Mütter
streiten sich mit Schnabelhieben und Flügelschlägen darum, wer das
Junge versorgen darf. Das Weibchen mit dem grösseren Hunger gibt
meistens nach und stärkt sich für die nächste Runde mit einem Happen
Fisch. Den umschwärmten Pinguinmann scheint der Aufruhr nicht zu
kümmern. Er gesellt sich einfach zu jenem Weibchen, das gerade seinen
Nachwuchs versorgt. Ein Königspinguin-Ei wiegt 300 Gramm. Ausgebrütet
wird es 55 Tage lang, eingeklemmt zwischen einer Bauchfalte und den
Füssen der Eltern. Während ein Elternteil brütet, geht der andere auf
Futtersuche. Die geschlüpften Jungen bleiben noch rund einen Monat in
der Hautfalte verborgen, bis ihnen ein erstes Daunenkleid gewachsen
ist. Noch etwa ein Jahr lang werden Engu und Erika ihr flauschiges
Daunenkleid tragen, dann wächst ihnen ein Erwachsenengefieder und es
wird Zeit sich von den Eltern zu lösen. Im Zoo Basel sind die beiden
Jungen im Vivarium täglich zu sehen. Ob es sich bei ihnen um Männchen
oder Weibchen handelt, ist übrigens noch nicht klar. Aus Erika könnte
also durchaus noch ein Erich werden.
Zoo Wuppertal, 20.09.2007
Herbstferienprogramm 2007
Auch in den Herbstferien bietet der Zoo Wuppertal seinen
Gästen neben den Tieren wieder ein attraktives Veranstaltungsprogramm
mit Führungen und Sonderaktionen. Das Herbstferienprogramm 2007 ist an
der Zoo-Kasse erhältlich und kann auch im Internet unter www.zoo-wuppertal.de
abgerufen werden. Auf dem Programm stehen unter anderem Sonderführungen
hinter die Zookulissen und Abendführungen durch den geschlossenen Zoo,
für die vorherige Anmeldungen an der Zoo-Kasse erforderlich sind, sowie
Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen (keine Anmeldung
erforderlich). In Kooperation mit der Mal-, Zeichen- und
Modellierschule Wuppertal werden Modellier- und Zeichenkurse für Kinder
und Erwachsene angeboten. Beide Kurse finden am Sonntag, 23. September
statt. Information und Anmeldung bei der Mal-, Zeichen- und
Modellierschule, Frau Anke Büttner, Tel. 0202-2622387. Am Samstag, 6.
Oktober, findet um 19.00 Uhr in der Historischen Stadthalle Wuppertal
das Benefizkonzert für den Artenschutz statt. Es spielt das bekannte
Pepe Lienhard Orchester. Mit den Einnahmen unterstützen der Zoo-Verein
Wuppertal e.V. und die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V.
Artenschutzprojekte zugunsten bedrohter Tierarten. Eintrittskarten zum
Preis von 25,- Euro gibt es in der Zoo-Truhe im Zoo sowie bei den
Geschäftsstellen der Westdeutschen Zeitung.
Allwetterzoo Münster, 20.09.2007
Zwei Weiblein, zwei Männlein...
Erst 13 Tage alt waren die
Löwenbabys im Allwetterzoo Münster, als sie das erste Mal von Mutter
�Zeta� getrennt wurden. Anfangs reagierten sie recht gelassen und
schauten eher neugierig in die Kamera-Objektive von Fotografen und
Filmern. Doch als ein kleiner Löwe nach dem anderen aus dem Gehege
gehoben wurde, war das Geschrei groß. Hatte der erste, der sich beim
näheren Hinsehen als Männlein entpuppte, noch mit zaghaftem Stimmchen
protestiert, so gab der letzte, ebenfalls männlich, das lauteste
Gebrüll von sich. Aber alles Protestieren half nichts, der
Gesundheitscheck musste sein. Und so wurde ein Junglöwe nach dem
anderen als erstes auf die Waage gesetzt. Danach untersuchte Tierärztin
Dr. Sandra Silinski jeden Einzelnen. Augen, Zähne und den Nabel sah sie
sich besonders gründlich an. Auch den Bauchbereich untersuchte sie und
hörte Herz und Lungen ab. Dann maß sie die Temperatur � sie schwankte
zwischen 37,3 und 37,7 ° Grad. Nun injizierte sie einen
Transponder-Chip als unveränderbares Kennzeichen unter die Haut. Zum
Schluss wurde es spannend, denn beim sogenannten �Sexen� sollten
Tierpfleger-Auszubildende das Geschlecht der Löwenbabys erkennen. 2,2
war das Ergebnis, also zwei männliche und zwei weibliche Tiere. Am
schwersten war der �Brüller�, er brachte stolze 3,6 kg auf die Waage.
Am leichtesten waren die beiden Mädchen mit 3,0 bzw. 3,2 kg. Mutter
�Zeta� wartete derweil vor der Tür. Sie war mit sanftem Wasserstrahl
zum Spaziergang in die Außenanlage �überredet� worden. Dort lief sie
zwar nervös, aber nicht sehr beunruhigt auf und ab. Immerhin ist es ihr
vierter Wurf und sie weiß inzwischen, dass sie ihren Nachwuchs nach
jeder Trennung wohlbehalten vorfindet. Als die Löwin zurück ins
Innengehege durfte, ging sie prompt zu ihren Jungen. Anscheinend
versicherte sie sich zunächst, dass keines fehlte, dann leckte sie
jedes ihrer Babys gründlich ab und legte sich zufrieden auf die Seite.
Mittlerweile waren auch die Schieber zu den Nebenanlagen geöffnet
worden und Vater �Jarah� durfte zurück zu seiner kleinen Familie.
Erstmalig war er nicht vor der Geburt von �Zeta� getrennt worden. Er
hatte sich bei den vorangegangenen Würfen als überaus friedvoller und
zärtlicher Vater erwiesen. Deshalb wagte man das Experiment � und es
hat geklappt! Wenn �Zeta� meint, dass �Jarah� den Jungen zu nahe kommt,
genügt ein Knurren, um ihn in die Schranken zu weisen. Weicht er nicht
schnell genug zurück, versetzt sie ihm auch mal eine Ohrfeige! Entwurmt
werden Junglöwen und ihre Mutter erstmals im Alter von etwa 14 Tagen
und danach im zweiwöchigen Abstand bis zum Alter von drei Monaten. Das
Mittel, das den Löwenbabys direkt ins Mäulchen gegeben wird, wirkt
vorrangig gegen Spulwürmer. Sie werden durch die Muttermilch übertragen
und stören das Verdauungssystem der Kleinen. Sind die Junglöwen sechs
bis acht Wochen alt, werden sie zum ersten Mal geimpft. Die Impfung
verhindert Katzenseuche und Katzenschnupfen. Die Wiederholungsimpfung,
ergänzt durch den Schutz gegen Tollwut, folgt drei bis vier Wochen
später.
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derstandard.at - 21.09.2007
Freude
über selbstständige Waldrappe
Die ersten Waldrappe des oberösterreichischen Programms sind
selbstständig in den Süden geflogen und haben sogar ihre Jungen
mitgenommen, freut sich der Zoologe Johannes Fritz. Und indessen sind
über eine Ausweichroute auch jene Vögel aus Burghausen in Bayern im
Überwinterungsgebiet in der Toskana angekommen, welche wie vor kurzem
berichtet, bei Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich
festgesessen waren, weil sie sich weigerten, über den Pass zu fliegen.
Die ornithologische Erfolgsgeschichte nahm 1997 ihren Ausgangspunkt:
Damals begannen Wissenschafter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle die
seit 350 Jahren fast ausgestorbenen Waldrappe im Almtal im Bezirk
Gmunden anzusiedeln. Besondere Berühmtheit erlangten die Ibisvögel
durch ein Projekt, in dem sie die Zugrouten ihrer Vorfahren wieder
erlernen sollen. Einige speziell geschulte Tiere folgten dem
Leichtflugzeug ihrer menschlichen "Zieheltern" in ihr Winterquartier in
der Toskana.
derstandard.at - 26.09.2007
Waldrapp-Projekt
Kandidat für Artenschutzpreis
Die Wiederansiedlung der Waldrappe in Mitteleuropa ist eine
Erfolgsgeschichte in Sachen Artenschutz. Einer der Hauptbeteiligten ist
der österreichische Zoologe Johannes Fritz, der Waldrappe erforscht und
sie zu Zugvögeln ausbildet - für seine Arbeit ist Fritz nun für den
Indianapolis Prize nominiert. Die mit 100.000 US-Dollar (umgerechnet
70.892 Euro) dotierte Auszeichnung wird am 28. September verliehen -
insgesamt 29 Artenschützer kommen dafür in Frage, hieß es in einer
Presseaussendung des Indianapolis Zoo.
Alle Nominierten hätten enormes Engagement zum Erhalt von bedrohten
Arten gezeigt, betonte der Direktor des Tiergartens, Michael Crowther.
"Manche von ihnen verdanken ihren Fortbestand diesen außergewöhnlichen
Naturschützern." Der Preis wurde im vergangenen Jahr erstmals vergeben.
dieneueepoche.com - 21.09.2007
Der Bernstein- seeschwalbe in China droht der Artentod
Die Bernsteinseeschwalbe in China wird in wenigen Jahren der Geldgier
der Menschen zum Opfer fallen, wenn nicht sofortige Schutzmaßnahmen
ergriffen werden. Der Bestand der Vogelart mit dem wissenschaftlichen
Namen Thalasseus bernsteini sei in den vergangenen drei Jahren auf 50
Tiere halbiert worden, teilte die Vogelschutzorganisation BirdLife
International am Freitag mit. „Ohne dringende Gegenmaßnahmen geben
Umweltschützer dem Vogel weniger als fünf Jahren, bis er vollständig
aus seinen zwei verbliebenen Brutgebieten verschwunden ist“ erklärten
die Ornithologen. Neben der Zerstörung ihres Lebensraums wurde es der
Bernsteinseeschwalbe zum Verhängnis, dass ihre Eier den Ruf haben,
besonders nahrhaft zu sein. ... Die Behörden müssten das Sammeln der
Eier stoppen und die Brutplätze der gefährdeten Vögel schützen,
forderte BirdLife International.
HNA.de
- 25. Sept.
2007
Der
König kehrt zurück
Sie sind die europäischen Brüder der Büffel. Doch die gewaltigen Tiere
- bis zu
zwei Meter groß und knapp eine Tonne schwer - sind aus Westeuropa
längst verschwunden.
Nur in Polen, Russland, Litauen und der Slowakei gibt es noch frei
lebende Wisente.
In Deutschland kann man Europas größtes und schwerstes Landsäugetier
schon seit
100 Jahren nur noch in Zoos bewundern. Ausgerechnet im Rothaargebirge
bei Bad Berleburg wird nun die Rückkehr des "Königs
der Wälder" vorbereitet. 2008 sollen die ersten Wisente in einem 80
Hektar
großen Gehege an ihre neue Freiheit gewöhnt werden. Innerhalb eines
Jahres sollen
sie streng abgeschirmt einen Sozialverband bilden und Nachwuchs zeugen.
2009 werden sie in dem 4300 Hektar großen, weitgehend unzerschnittenen
Gebiet zwischen
Bad Berleburg und Schmallenberg ausgewildert. Der Wald gehört zum
größten Teil Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein, der von den
braunen Kolossen fasziniert ist. Gemeinsam mit dem bundesweit
agierenden Verein
Taurus Naturentwicklung treibt er das Projekt voran und hofft auf einen
Schutz für
die gefährdete Tierart. Zudem sollen sie als eine Art Biorasenmäher
dafür sorgen,
dass Täler nicht zuwuchern. Sobald die Genehmigung des Landes
Nordrhein-Westfalen vorliegt, werden Wissenschaftler
passende Tiere aus europäischen Zoos aussuchen. Um die Wisenten an
Ausflügen in den Norden zu hindern, soll nun eine 16 Kilometer
lange Induktionsschleife im Wald verlegt werden, berichtet
Projektleiter Uwe Lindner.
Kommen die Wildrinder der virtuellen Grenze zu nahe, erhalten sie
leichte elektrische
Schläge. Zudem werden die Tiere mit GPS-Geräten so ausgestattet, dass
sich verfolgen
lässt, wohin sie laufen.
Mitteldeutsche
Zeitung - 20. Sept. 2007
Natur:
Wölfe
fühlen sich im Osten wieder heimisch
In der DDR hatten die scheuen Einwanderer aus dem Osten keine Chance.
«Vor der Wende ist jeder Wolf erschossen worden, sobald er seinen Kopf
über die
Grenze steckte», sagt Gerd Schumann, Referatsleiter für Artenschutz im
brandenburgischen
Umweltministerium. Erst seit 1990 gebe es ernsthafte Bemühungen um den
Schutz der
Raubtiere, die in Fabel und Märchen das Sinnbild für
Rücksichtslosigkeit und Gier
sind. Heute fühlen sich Wölfe im Nordosten Sachsens und im Süden
Brandenburgs wieder heimisch.
Allein in der Lausitz gibt es vier Rudel. Und es ist wohl nur eine
Frage der Zeit,
bis sich die Einwanderer weiter ausbreiten. Moderne Technik soll jetzt
helfen, die Wanderung der Tiere aus Sachsen nachzuverfolgen.
Sechs Satelliten-Sender liegen bereit, um sie Jungwölfen anzulegen.
Erste Versuche
scheiterten allerdings. Etwas Sorgen bereitet Umwelt- und
Naturschützern, dass die Rückkehr des Wolfes offenbar
nicht überall gern gesehen wird. Mitte August wurde in der Rochauer
Heide nahe dem
brandenburgischen Luckau eine tote Wölfin gefunden. Da sie vermutlich
erschossen
wurde, hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
HNA.de
- 25. Sept. 2007
Kommt
der Luchs an den Edersee?
24 Luchse wurden seit 1999 im Harz ausgewildert - einige davon stammen
aus dem Wildpark
Edersee. In einem vom Nationalparkamt Kellerwald-Edersee organisierten
Vortrag wird
der Leiter des Luchsprojektes im Nationalpark Harz, Ole Anders, über
die Lebensweise
des Luchses und dessen Chancen im Nationalpark Kellerwald-Edersee
referieren. Der Vortrag am Donnerstag, 27. September, beginnt um 19.30
Uhr im Vortragssaal des
Nationalparkamtes in der Laustraße 8 in Bad Wildungen. Ende 1999 trafen
niedersächsische Ministerien und die Landesjägerschaft Niedersachsen
die Entscheidung,
den Luchs in dem Mittelgebirge wieder heimisch zu machen und
beauftragten den Nationalpark
Harz mit der Umsetzung des ersten deutschen
Luchs-Wiederansiedlungsprojektes. Von Anbeginn an zeichnete Ole Anders
als Koordinator und Leiter für das Projekt
mit den Luchsen verantwortlich.
Mitteldeutsche
Zeitung - 23. Sept. 2007
Auch
der Hamster steht auf Roter Liste
In
Sachsen-Anhalt sind trotz der Erfolge beim Artenschutz nach wie vor
zahlreiche Tiere vom Aussterben bedroht. Die Geschäftsführerin des
Naturschutzbundes Sachsen-Anhalt, Annette Leipelt, verwies unter
anderem auf
den Hamster, der heute kaum noch genug Zeit finde, "sich die Taschen zu
füllen". Als Grund nannte sie die industrielle Landwirtschaft.
Problematisch sei auch die Lage der Fischotter. Sie sind in der Roten
Liste der
bedrohten Arten in Sachsen-Anhalt als vom Aussterben bedroht
registriert. Dies
gelte auch für alle Fledermaus-Arten. Allerdings seien von bundesweit
24 Arten
noch 19 in Sachsen-Anhalt zu finden, betonte Leipelt. Vom Aussterben
bedroht sind auch die Haselmaus und die Wildkatze, deren
kleine
aber stabile Population im Harz und am Kyffhäuser nach den Worten von
Leipelt
nun in Konkurrenz zum Luchs gerät. Die Population der vor rund
100Jahren fast ausgestorbenen Biber ist
dagegen
eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz. Durch Umsiedlungen in
Deutschland
und Europa seien die Elbe-Biber sogar zu einem "Exportschlager"
geworden.
Live-PR.com - 24. Sept. 2007
Ausgekochter
Affenschädel am Flughafen aufgetaucht
Einen ausgekochten Affenschädel sowie den Kopf und die Haut
eines
Krokodils hat der Zoll in einem Päckchen am Münchner Flughafen
gefunden. Die
Tierreste kamen aus Bolivien und sollten einen Empfänger in Spanien
erreichen. Die Haut des Kaimans war bereits
angeschimmelt und musste entsorgt werden. Die beiden Schädel gehen in
Staatsbesitz
über. Der Zoll versucht nun in Zusammenarbeit mit den Behörden in
Spanien,
den
vorgesehnen Empfänger des Päckchens zu finden.
derstandard.at
- 24.09.2007
WWF
fürchtet Jagd auf Eisbären
Den bereits vom Klimawandel bedrohten Eisbären könnte es bald noch mehr
an den Kragen gehen, denn Russland könnte die Jagd auf Eisbären nach
Angaben der Tierschutzorganisation WWF wieder erlauben. Schuld daran
sei ein jüngst in Kraft getretener Vertrag zwischen den USA und
Russland, der eine Gleichbehandlung der russischen Tschukotka-Region
und des amerikanischen Alaskas erreichen wolle, sagte WWF-Eisbärexperte
Viktor Nikiforow am Montag. In Alaska dürfen Eskimos Eisbären jagen, in
Russland ist die Jagd dagegen seit 50 Jahren verboten. Einige Teile der
Bevölkerung in Tschukotka möchten laut WWF die Jagd wieder einführen
und die Abschussquote Alaskas von 25 Eisbären pro Jahr entsprechend
angleichen.
dieneueepoche.com - 26.09.2007
Neue Tier- und Pflanzenarten in Vietnam entdeckt
Wissenschaftler haben in Vietnam elf bislang völlig unbekannte Tier-
und Pflanzenarten entdeckt. In der als „Grüner Korridor“ bekannten
Region der Provinz Thua Thien Hue stießen die Forscher auf zwei neue
Schmetterlingsarten, eine Schlangenart, fünf Orchideen und drei weitere
bislang unbekannte Pflanzen, wie die Umweltorganisation WWF am Mittwoch
in Frankfurt am Main mitteilte. ... „In so besonders entlegenen
Regionen, wie es der 'Grüne Korridor' ist, können noch viele weitere
Entdeckungen auf uns warten“, sagte der WWF-Artenschutzexperte Volker
Homes. In den 90er Jahren waren Wissenschaftler dort bereits auf völlig
unbekannte Säugetiere wie etwa die seltene Wildrindart Saola gestoßen.
Die Regenwälder des Annamiten-Gebirgszuges in Vietnam existieren nach
Angaben der Umweltschützer wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden.
spiegel.de - 26.09.2007
Fette Beute im Dschungel Vietnams
In der als "Grüner Korridor" bekannten Region der Provinz Thua Thien
Hue stießen Wissenschaftler auf zwei neue Schmetterlingsarten, eine
Schlangenart, fünf Orchideen und drei weitere bislang unbekannte
Pflanzen, wie die Umweltorganisation WWF am Mittwoch in Frankfurt am
Main mitteilte.
Eine der
neuen Arten haben die Forscher dem WWF zufolge Dickkopffalter genannt.
Der zweite bisher unbekannte Schmetterling gehöre zur Gattung der
Augenfalter. Bei der Schlange handele es sich um eine Wassernatter.
Drei der fünf neu entdeckten Orchideen besitzen den Angaben zufolge
keinerlei Blätter - und auch kein Blattgrün, das für die meisten
Pflanzen lebensnotwendig ist. Stattdessen ernähren sich die exotischen
Orchideen von absterbendem Material am Boden.
derstandard.at - 22.09.2007
Erstmals
Europäische Störe in Fluss ausgesetzt
Erstmals in Europa sind Europäische Störe aus einer Zucht in einem
Fluss ausgesetzt worden: 3.000 nur wenige Monate alte Störe der Art
Acipenser sturio schwimmen nun in der Region um Bordeaux in der
Dordogne, sagte ein Sprecher des französischen Umweltministeriums am
Freitag. ... In wenigen Wochen wolle man bei einer ähnlichen Aktion
auch Jungstöre in den Rhein oder in die Elbe aussetzen, sagte Frank
Kirschbaum vom IGB. Vergleichbare Projekte mit der Wiederansiedlung des
Atlantischen Störs, der zweiten in Mitteleuropa heimischen Störart,
laufen seit einigen Jahren. Die einstmals weit verbreiteten Tiere, die
durch Überfischung, Umweltverschmutzung und Eingriffe in die
natürlichen Flussläufe fast komplett verschwunden sind, sollen damit
eine zweite Chance erhalten.
spiegel.de - 24.09.2007
Drei tote Blauwale geben Rätsel auf
Die Bergung des toten Blauwals war für die Bootsbesatzungen enorm
gefährlich. Mit einem riesigen Netz nahmen zwei Boote den etwa 20 Meter
langen Giganten an den Haken, um ihn aus dem Santa Barbara Channel zur
Küste zu schleppen. Um den Kadaver kreisten Haie, darunter auch ein
fünf Meter langer Weißer Hai. "Man kann hier niemanden ins Wasser
schicken", sagte Lynn Menick, Manager der Bergungsfirma, der "Los
Angeles Times". "Es wäre blanker Selbstmord." Die ungewöhnliche
Abschleppaktion hatte ein klares Ziel: Wissenschaftler wollten den
verendeten Meeressäuger untersuchen, bevor die einsetzende Verwesung
detaillierte Analysen der Todesursache verhindert. Der in den
Küstengewässern nordwestlich von Los Angeles entdeckte tote Wal ist
bereits der dritte, der binnen zwei Wochen an den Küsten Kaliforniens
und Mexikos verendet ist. Forscher wie Bruce Mate, der Wale beobachtet,
zeigten sich besorgt angesichts der merkwürdigen Serie: "Das ist eine
viel größere Anzahl toter Tiere, als in einer so kurzen Zeit üblich
ist."
derstandard.at - 25.09.2007
Greenpeace
warnt vor Dosen-Tunfisch illegaler Herkunft
Greenpeace warnt davor, dass illegal gefangener Tunfisch aus dem
Pazifik in europäischen Supermärkten verkauft werden könnte. In den
letzten Monaten wurden immer wieder Tunfisch-Fänger bei illegalen
Fängen überführt. Diese Schiffe gehören zu den spanischen
Tunfisch-Verarbeitern Albacora, Calvopesca und Conservas Garavilla SA
sowie dem ecuadorianischen Unternehmen Nirsa SA. Der illegal gefangene
Fisch wird als Dosen-Tunfisch in den Supermärkten der meisten Länder
Europas angeboten, einschließlich Österreich, Deutschland, Spanien,
Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. "Diese Firmen bedienen
alle den EU-Markt und ihren Tunfisch-Produkten in unseren
Supermarkt-Regalen ist derzeit nicht zu trauen.
welt.de - 23.09.2007
Tierische Grenzgänger aus Polen
Autofahrer müssen zum Elchtest nicht mehr nach Skandinavien aufbrechen:
Mittlerweile könnten sie auch in Brandenburg zu kühnen Ausweichmanövern
gezwungen sein, wenn ein Elch träge über eine Allee trottet. In
Brandenburg nimmt die Zahl der Großhirsche wieder zu. Sie wandern auf
uralten Routen aus dem Osten ein. In Polen ist der Elchbestand auf über
7000 Tiere angewachsen, von denen ein Teil zur Jagd freigegeben wird.
Die majestätischen Großhirsche fliehen daher vor den Jägern nach Westen
und finden in Brandenburg Asyl: Vor allem im größten zusammenhängenden
Waldgebiet Deutschlands, der Schorfheide nördlich von Berlin, sind die
vierbeinigen Migranten mit den Schaufelgeweihen bisher gesichtet worden.
derstandard.at - 21.09.2007
Dem
Specht ist es in Wien sehr recht
"Alle Spechte sind schon da, alle Spechte, alle." Es fehlt nicht viel,
und man könnte in Wien diese Variation des Kinderliedklassikers
tatsächlich anstimmen. Denn bis auf den Dreizehenspecht leben alle in
Europa existierenden Spechtarten innerhalb der Stadtgrenzen der
Bundeshauptstadt. Neben dem allseits bekannten Buntspecht brüten in
Wien also der Grün-, Grau-, Schwarz-, Blut-, Mittel-, Weißrücken- und
Kleinspecht sowie der Wendehals. Das hat eine kürzlich fertig gestellte
Studie des Konrad-Lorenz-Institutes für Vergleichende
Verhaltensforschung am Wilhelminenberg ergeben. Die Spechte kommen noch
dazu in so großen Stückzahlen vor, dass man sie - ein bisschen Glück
und Fachwissen vorausgesetzt - innerhalb von ein bis zwei Tagen alle zu
Gesicht bekommen kann. Geleitet wurde die Untersuchung vom Zoologen
Hans Winkler, beteiligt waren aber auch Mitglieder des Österreichischen
Forstfachverbandes und Schüler der Forstschule Waidhofen/Ybbs, die
nicht nur hunderte Nistkästen bauten, sondern auch das
Untersuchungsgebiet vermaßen. Das bestand im Wesentlichen aus dem im
Westen Wiens gelegene Ottakringer Wald, wo Rotbuchen an kühl-feuchten
Standorten und Eichen in trockenen, sonnigen Lagen gedeihen.
Scientists
create transparent frog
This transparent frog was created by a research team at Hiroshima
University’s Institute for Amphibian Biology. The idea behind it is
that the transparency will allow the status of internal organs and
blood vessels to be observed by lab scientists while the frog is alive
and without having to dissect it. It was developed through selective
breeding - two specimens of Japanese brown frog (Rana japonica) that
had a genetic mutation giving them pale skin were bred, then their
offspring were selectively bred to focus on the transprarency.
BirdLife
Urgent call to action follows New Zealand albatross
deaths - 20.09.2007
An urgent call for action has been made after
shocking reports that a single longline vessel fishing in the Chatham
Rise area of New Zealand was responsible for the deaths of 36 albatrosses
globally threatened with extinction.
“Alarm-call” for China’s rarest bird - 21.09.2007
A study of Chinese Crested Tern highlights that the global population
has fallen to less than fifty individuals, half what they were just
three years ago. The study believes that the main cause of this decline
is an unregulated expansion in trade for seabird eggs, a local delicacy
that has risen in demand alongside a thriving tourist economy.
Calling future conservationists... - 24.09.2007
The next generation of conservationists are being sought as part
of a global awards scheme giving young people an opportunity to get
involved in the conservation of some of world's most threatened species
- many of them in BirdLife Partner countries and territories.
Rediscovering the ‘smiling bird’ - 26.09.2007
A
string of recent sightings of one of South America’s most unusual and
secretive birds is giving conservationists hope in regional efforts to
save crucial habitat for this and other threatened species.
PlanetArk
Cut Out Caviar to Save the Sturgeon - 24.09.2007
The rich may have to take black caviar off the menu to let sturgeon
stocks recover, Russia's first Deputy Prime Minister Sergei Ivanov said
on Friday.
Rare White Koala Gets Medical Help in Australia -
25.09.2007
A rare white koala has received medical treatment in an Australian
animal hospital after suffering blindness caused by chlamydia.
People, Bears in Record Number of US West Clashes
- 25.09.2007
Black bears in search of food are wreaking havoc across the western
United States, with wildlife managers reporting a record number of
conflicts with people and a rise in the number of bears killed to
protect the public.
Congo Rangers Break Suspected Gorilla Traffic Ring
- 26.09.2007
Congolese park rangers have arrested two members of a gang they suspect
of trying to traffic rare gorillas for US$8,000 each, but were too late
to save a young ape found rotting in the forest, conservationists said.
ENN
Chinese
Seabird on Verge of Extinction - 21.09.2007
The Chinese crested tern, a rare sea bird whose eggs are prized by some
as a delicacy, is likely to be extinct in five years if authorities do
not step up protection efforts, a conservation group said Friday.
Treaty
may restart polar bear hunts in Russia: WWF - 24.09.2007
A new Russia-U.S. treaty could allow hunters in Russia to kill polar
bears, a species already under threat from global warming, WWF said on
Monday. Russian and U.S. scientists and authorities drew up the treaty
to improve cooperation and standardize treatment of polar bears living
across the Bering Strait -- which stretches from Russia's Chukotka
region to Alaska in the United States. But it may force Russia to
reintroduce polar bear hunting, 50 years after the Soviet Union banned
it, to match legislation in Alaska, said Viktor Nikiforov, WWF Russia's
polar bear expert.
Federal
Report Shows Sea Turtle Declines - 24.09.2007
After encouraging gains in the 1990s, populations of loggerhead sea
turtles are now dropping, primarily because of commercial fishing,
according to a federal review.
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Journal Society GmbH - 21.09.2007
"Japanische Delfin-Fischer morden Schulkinder auf
Raten" - Proteste am Dolphin Day
Das japanische Generalkonsulat in Düsseldorf, vertreten durch
Vizekonsul Watura Okuma, bestätigte gegenüber der Presseagentur jsg,
dass "in japanischen Schulkantinen den dortigen Grund- und
Hauptschülern Delfinfleisch angeboten wurde". Nach Angaben der Wal- und
Delfinschutzorganisation WDSF sei das Fleisch jedoch hochgradig mit
Quecksilber verseucht. Okuma:" Vor allem in großen Fischen wie Walen
und Delfinen sammelt sich Quecksilber an. Es ist kein Fall bekannt,
dass der Verzehr bei Menschen zu gesundheitlichen Schäden führt".
Jürgen Ortmüller, zusammen mit dem ehemaligen TV-Trainer von Flipper,
Richard O'Barry, Vorsitzender des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF):
"Die Aussage des japanischen Konsuls, dass Wale und Delfine Fische
seien, ist alleine schon bezeichnend für die ignorante Einstellung der
Japaner gegenüber einer intelligenten Meeressäuger-Spezies. Das
verteilte Delfinfleisch an japanische Schulkinder ist nachweislich mit
Quecksilberkonzentrationen verseucht, die den zulässigen Wert des
japanischen Gesundheitsministeriums um das 10-fache überschreiten. Das
ist Mord auf Raten."
WWF - 21.09.2007
Weniger Gift und weniger Fisch - 15 Jahre
Schutzabkommen für Nordsee und Nordost-Atlantik. WWF zieht kritische
Bilanz
Der ökologische Zustand von Nordsee und Nordost-Atlantik ist auch
fünfzehn Jahre nach der Verabschiedung des OSPAR-Abkommens zum Schutz
dieser Meeresregion kritisch. So sind zwei Drittel der Fischbestände
gefährdet oder schon ausgebeutet, kritisiert der WWF. Betroffen sind
zum Beispiel der Nordsee-Kabeljau, aber auch Tiefseefische wie
Rotbarsch und Leng. Jährlich werden im Nordost-Atlantik 10 Millionen
Tonnen Fisch gefangen. Die Bodenschleppnetze der großen Fischtrawler
zerstören Jahrtausende alte Korallenriffe. Auch die Belastung des
Meeres mit Umweltgiften ist trotz großer Fortschritte noch immer enorm.
Über 300 verschiedene toxische Chemikalien – zum Beispiel
Flammschutzmittel aus Teppichen oder Computern – gelangen regelmäßig
in den Nordost-Atlantik. „Die OSPAR-Staaten haben wichtige Erfolge
erzielt, aber ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher
Nutzung und Naturschutz ist in Nordsee und Nordost-Atlantik noch nicht
in Sicht“, bilanziert WWF-Experte Stephan Lutter. Der WWF fordert
Schutzgebiete auf See, geringere Fangquoten für bedrohte Fischbestände
und ein Verbot aller gefährlichen Chemikalien.
WWF - 25.09.2007
Polen fängt illegal Dorsch - WWF kritisiert
Missachtung der EU-Fangquoten. Bestand vor dem Kollaps.
Der Streit zwischen der EU und Polen um die Dorschfischerei in der
Ostsee eskaliert. Nach Angaben des WWF sind am heutigen Dienstag trotz
des Brüsseler Fangverbots erneut polnische Fischerboote aus den Häfen
von Darlowo und Gdyina ausgelaufen, um Dorsch zu fangen – mit
Rückendeckung der Regierung in Warschau. „Polen bricht bewusst
EU-Recht. Das Land riskiert den Kollaps der gefährdeten Dorschbestände.
Damit bedroht Polen Tausende von der Fischerei abhängige Arbeitsplätze
in den Ostseestaaten“, so Fischereiexpertin Karoline Schacht vom WWF
Deutschland. Die jahrzehntelange Überfischung habe bereits vielen
Menschen den Job gekostet.
BOS Deutschland e. V. - 25.09.2007
Große Ehre für Borneo Orangutan Survival (BOS): Jürgen
Trittin übernimmt Schirmherrschaft von BOS Deutschland
Ab sofort ist der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen
Bundestagsfraktion Jürgen Trittin Schirmherr des Vereins BOS
Deutschland e.V. Borneo Orangutan Survival (BOS) betreibt in Indonesien
das größte Primatenschutz-projekt der Welt. "Die Zusage von Jürgen
Trittin hat uns überaus gefreut und ehrt unsere Organisation. Der
ehemalige Bundesumweltminister setzt sich besonders für ökologische
Ziele ein und engagiert sich für den Klimaschutz, darunter die
Umsetzung des Kyoto-Protokolls und die Einführung regenerativer
Energieträger unter nachhaltigen Umwelt- und Sozialstandards," so Boris
Thiemig, 1. Vorsitzender von BOS Deutschland. ... In Zentralkalimantan
(Borneo) setzt sich BOS im Rahmen des Mawas-Projektes für den Schutz
eines 377.000 Hektar großen Torfregenwaldgebietes ein, in dem große
Mengen CO2 gespeichert sind und eine der letzten
Orang-Utan-Populationen lebt. Somit wird Orang-Utan-Schutz gleichzeitig
zu Klimaschutz. Ich möchte die Ziele von BOS mit vollem Einsatz
unterstützen", erläutert Jürgen Trittin die Gründe für seine
Schirmherrschaft. ... BOS sorgt für die Konfiszierung, Rehabilitation
und Auswilderung der Orang-Utans, den Schutz ihres Lebensraumes
Regenwald sowie für die Umweltbildung der indonesischen Bevölkerung.
Die Organisation betreibt auf Borneo zwei Rehabilitationsstationen mit
rund 1000 Orang-Utans. BOS beschäftigt insgesamt über 600 indonesische
Mitarbeiter/innen und bietet der Bevölkerung wirtschaftliche
Alternativen zum Raubbau an der Natur.
WWF - 26.09.2007
Neue Arten in Vietnam entdeckt - WWF: Schatzkammer
„Grüner Korridor“ Heimat vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten
Elf Tier- und Pflanzenarten wurden in der vietnamesischen Provinz Thua
Thien Hue von Wissenschaftlern neu entdeckt – eine Region, die als
„Grüner Korridor“ bekannt ist. Zu den neuen Arten zählen zwei
Schmetterlinge, eine Schlange, fünf Orchideen und drei weitere
Pflanzen. Diese Arten sind ausschließlich in den tropischen Urwäldern
des Annamiten-Gebirgszugs in Zentral-Vietnam heimisch. Zehn weitere
Pflanzenarten, darunter vier Orchideen, werden derzeit noch bestimmt.
Auch hier geht man davon aus, dass es sich um bislang unbekannte Arten
handelt. „In so besonders entlegenen Regionen, wie es der „Grüne
Korridor“ ist, können noch viele weitere Entdeckungen auf uns warten“,
sagt Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF. Bereits in den 90er
Jahren stießen Naturforscher hier auf mehrere bis dahin völlig
unbekannte große Säugetierarten. Dazu gehört die seltene Saola, eine
Wildrindart, die im Jahr 1992 entdeckt wurde. ... Die Regenwälder des
Annamiten-Gebirgszugs in Vietnam existieren in ihrer heutigen Form
wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Aus diesem Grund bieten sie
vielen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Vor
allem im „Grünen Korridor“ sind viele bedrohte Arten zuhause wie zum
Beispiel der Weißwangengibbon, einer der weltweit am stärksten
gefährdeten Affenarten. Laut WWF befinden sich die hier heimischen
Arten aufgrund illegaler Jagd, der Ausbeutung der natürlichen
Ressourcen und infrastruktureller Maßnahmen in Gefahr.
Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) 17.09.2007
Ernst Ulrich von
Weizsäcker: "Biotreibstoffe sind der größte Angriff auf die
Biodiversität!"
"Biotreibstoffe sind der größte Angriff auf die
Biodiversität!" Zu diesem Schluss kam Prof. Dr. Ernst Ulrich von
Weizsäcker, Dekan der Bren School für Umweltwissenschaft und
-management an der Universität Kalifornien sowie ehemaliger Präsident
des Instituts für Klima, Umwelt, Energie in Wuppertal. Die
Artenvielfalt sei durch die riesigen Monokulturen der Biospritpflanzen
enorm bedroht. Der Anbau von energiebringenden Pflanzen habe nichts mit
Klimaschutz zu tun. Vielmehr führe er in eine ökologische Krise. Für
den aktuellen Trend zum Anbau von ethanolbringenden Pflanzen wie Mais
und Zuckerrohr machte er die Agrarlobby verantwortlich, die hoffe,
damit "steinreich" zu werden. Außerdem wolle man unabhängig sein "von
den Leuten, die auf dem Erdöl sitzen". Als elegantesten Lösungsansatz
für den Klimaschutz bewertete von Weizsäcker die Energieeffizienz.
Ökonomen sprächen immer von Arbeits- und Kapitalproduktivität - von
Ressourcenproduktivität aber höre man nichts. Die aber müsse bis 2050
verzehnfacht werden, so, wie durch die Industrialisierung die
Arbeitsproduktivität verzwanzigfacht worden sei. Und das gehe nur, wenn
Energie stetig teurer werde. "Wir verpulvern Energie, weil sie nichts
kostet!" So sei das auch bei den Arbeitslöhnen gewesen, die parallel
zur Produktivität stetig gestiegen wären.
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fête sa sixième année d'existence
Nouveau: descriptifs du Shanghai Zoo, du Heping Park et du Yangpu Park
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Alertis,
stichting voor beer- en
natuurbescherming
zoekt
Directeur
M/V (0,7-1FTE)
De natuurlijke
leefomgeving van de beer is aan het verdwijnen en verschillende
populaties
wilde beren worden met uitsterven bedreigd. Ook worden over de hele
wereld
beren mishandeld en misbruikt door mensen, veelal voor vermaak. Alertis
zet zich in voor de bescherming van de beer en zijn leefgebied. Een van
de
bekendste projecten van Alertis is Het Berenbos in Ouwehands Dierenpark
Rhenen.
Alertis werkt verder aan projecten in landen als Bulgarije, Russisch
Verre
Oosten, Slowakije, Georgië en India.
De
functie
De directeur van Alertis
geeft leiding aan een team van vier à vijf vaste medewerkers en een
aantal
vrijwilligers. Hij/zij rapporteert aan het bestuur van de stichting. In
samenspraak met het bestuur ontwikkelt hij/zij het integrale beleid van
de
stichting, met bijbehorende begroting, en draagt zorg voor de
uitvoering
daarvan. Daarnaast zorgt hij/zij voor het ontwikkelen en deels
uitvoeren van
een communicatiestrategie voor Alertis, zodanig dat op efficiënte wijze
de
missie van Alertis kan worden gerealiseerd. Dit alles met een goed
gemotiveerd
team en in goede samenwerking met het bestuur, Ouwehands Dierenpark
Rhenen en
andere relaties. De directeur is het gezicht van Alertis en draagt,
zowel in-
als extern, op een enthousiaste en inspirerende manier het verhaal van
de
stichting uit.
Gewenste
vaardigheden en functie-eisen
- Minimaal een
HBO/academisch werk- en denkniveau.
- Goede strategische
vaardigheden
- Goede leidinggevende
capaciteiten
- Ruime ervaring met
communicatie, fondsenwerving en media
- Organisatorisch en
administratief sterk
- Affiniteit met het werk
van Alertis en bij voorkeur ervaring met dier- en natuurbescherming
- Representatief,
enthousiast en betrokken
- Initiatiefrijk,
creatief, oplossingsgericht en prioriteiten kunnen stellen
- Goede contactuele
eigenschappen
Arbeidsvoorwaarden
Wij bieden een tijdelijke arbeidsovereenkomst voor de duur van één jaar
met de
mogelijkheid tot verlenging bij goed functioneren. De functie wordt
conform de
BBRA ingeschaald, afhankelijk van ervaring in schaal 12, en de
stichting biedt
goede arbeidsvoorwaarden.
Solliciteren
Nadere informatie over de functie wordt verstrekt door de heer R. de
Lange,
bestuurslid Alertis en waarnemend directeur, telefoonnummer 0317-650
211.
Sollicitaties kunnen worden ingestuurd tot 16 november 2007 aan
Alertis, stichting voor beer- en natuurbescherming, t.a.v. mw. Pauline
Weijers, Postbus 9, 3910 AA Rhenen of via e-mail info@alertis.nl
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Wilde Zärtlichkeit
von Claudine André
Claudine André
hat mit diesem Buch einen zärtlichen Aufruf für die
Bonobos geschaffen. Sie suchte nach dem bestmöglichen Platz für diese
sympathischen Verwandten des Menschen und hat ihn gefunden: Lola ya
Bonobo, eine Schutzstation im unberührten Urwald des Kongobeckens. In
ihrer Autobiografie beschreibt sie, wie sie ihren Traum verwirklichte
und einheimische und internationale Tierfreunde motivierte, den
bedrohten Bonobos zu helfen. In vielen persönlichen und berührenden
Einblicken begleitet der Leser Claudine André bei der Entstehung der
Station und den Tagen mit den Bonobos, von der Pflege der Waisenkinder
bis zur Rückkehr in den Urwald. Die stimmungsvollen, schönen Fotos
runden das Bild dieser charismatischen und mutigen Frau im Herzen
Afrikas ab.
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Kosmos-Verlag 2007
19,95 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
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unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
8. - 13. Oktober 2007 - 6th International Zoo Marketing
Conference, Pretoria
Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter www.zoo.ac.za/izmc/index.html.
11. Tagung der Europäischen Zooförderer in München
Vom 11.-14. Oktober treffen sich die deutschsprachigen Zoofördervereine
in München. Generalthema wird die "Rolle der Zoofördervereine im 21.
Jahrhundert" sein. Neben Fachreferenten zu Fördererfragen und
Artenschutz wird Professor Julian Nida-Rümelin, Bundesstaatsminister
a.D., ein Leitreferat zum Thema "Zukunft des Ehrenamtes" halten. Das
Programm finden Sie unter www.europaeische.zoofoerderer.de.
Es werden noch Anmeldungen von offiziellen Vertretern von Zoo- und
Tiergartenförderern entgegengenommen. Kontakt: Tierparkfreunde
Hellabrunn e.V., Sven Thanheiser, 089-99 88 88 80, info@tierparkfreunde.de.
6. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für
Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig,
Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe
statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
26. - 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 29. September besucht
Prometheus den Tierpark Göppingen.
Fr, 28.09.2007, 14:15 HR, Das Leben der Säugetiere, Menschenaffen
Fr, 28.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 28.09.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 28.09.2007, 19:00 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 28.09.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 28.09.2007, 20:15 HR, Wo die Bären tanzen (Schweden)
Fr, 28.09.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. Spezial
Fr, 28.09.2007, 21:00 RBB, Laos - Im Reich der Tiger
Sa, 29.09.2007, 05:55 RTL 2, Crocodile Hunter, Steve Irwins Werdegang
Sa, 29.09.2007, 07:30 RBB, Geburt im Giraffenhaus (Duisburg)
Sa, 29.09.2007, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Das Waldrapp-Projekt
Sa, 29.09.2007, 11:40 MDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Sächsische Schweiz
Sa, 29.09.2007, 11:45 VOX, Tierzeit, Der Beutelwolf
Sa, 29.09.2007, 13:15 RBB, Laos - Im Reich der Tiger
Sa, 29.09.2007, 14:25 MDR, Elefant, Tiger & Co.
So, 30.09.2007, 12:45 HR, Kraken - intelligente Monster
So, 30.09.2007, 13:00 MDR, Schwedens Bären - geliebt und gehaßt
So, 30.09.2007, 14:00 RBB, Serengeti darf nicht sterben
So, 30.09.2007, 17:00 3sat, Kinderstube der Kegelrobben
So, 30.09.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Tierpark Hagenbeck)
Mo, 01.10.2007, 10:30 BR, Natur exclusiv, Clowns im Federkleid -
Tanzvögel in Costa Rica
Mo, 01.10.2007, 13:15 3sat, Tiger in Sibirien - Einsatz für die
Großkatzen
Mo, 01.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mo, 01.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Mo, 01.10.2007, 23:00 VOX, Süddeutsche Zeitung TV,
(Stuttgarter Wilhelma)
Di, 02.10.2007, 15:00 WDR/SWR, Planet Wissen, Tierschutz
Di, 02.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Di, 02.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Di, 02.10.2007, 20:15 WDR, Soca - der smaragdene Fluss
Mi, 03.10.2007, 11:20 MDR, Tropenparadies Kuba
Mi, 03.10.2007, 11:30 NDR, Von Perlmuscheln und Neunaugen
Mi, 03.10.2007, 12:05 SWR, 100 Jahre Hagenbeck
Mi, 03.10.2007, 12:40 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Der
Jahresrückblick 2006
Mi, 03.10.2007, 14:10 WDR, Weiches Fell und scharfe Krallen
Mi, 03.10.2007, 16:45 ARTE, Baiji (Erfolglose Suche nach dem Chin.
Flußdelphin)
Mi, 03.10.2007, 18:40 WDR, Tiergeschichten aus Ost und West
(u.a. Worbis)
Do, 04.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Do, 04.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Do, 04.10.2007, 21:30 3sat, Der Fluss der kleinen Elefanten -
Kinabatangan
Fr, 05.10.2007, 14:15 HR, Ein Walhai in Taiwan: Fang für
Pingtong-Aquarium
Fr, 05.10.2007, 14:50 SWR, Bunte Wüste Westaustralien
Fr, 05.10.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 05.10.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 05.10.2007, 16:50 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 05.10.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 05.10.2007, 21:00 RBB, Die Rückkehr der Könige
(Königsgeparde)
Fr, 05.10.2007, 21:00 WDR, Wilde Eifel
Festival
sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher
gesendeten Folgen sind z.T. online
verfügbar.
"Elefant, Tiger
& Co." aus
Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die
ARD-Versionen ab 17:05 Uhr im RBB sowie montags die aktuelle Folge
16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co."
aus Stuttgart: Wiederholungen
samstags ab 15:10 Uhr im SWR, ab 8.10. wochentäglich 10:05 im BR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen
wochentäglich 17:10 im NDR
"Panda, Gorilla
& Co." aus
Berlin: wird wochentäglich um 17:10 im HR, jeweils freitags 20:15 und
sonntags vormittags (Specials) im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus
Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie
sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe
&
Co." aus Münster: Neue Folgen wochentäglich 16:10 in der ARD,
alte Folgen samstags gegen
15:45 Uhr im WDR (43-Min-Versionen)
"Nashorn, Zebra und Co." aus München: zur Zeit nicht gesendet
"Leopard,
Seebär und Co." aus Hamburg: zur Zeit nicht gesendet
"Weiches Fell und scharfe Krallen",
ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR). Wh. im SWR wochentäglich um 11:10 Uhr
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer"
immer direkt danach
S.O.S. Tierbabys, wochentäglich 14:15 im ZDF - vereinzelte
Mini-Zoo-Schnipsel
Geplant:
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch, Ruhrpottschnauzen sowie Giraffe,
Erdmännchen und Co.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Politikumse – oder wie immer die Mehrzahl von
dem lautet, was manche Tiere sind.
Wenn der Berliner Zoo nach dem Ableben von Bao Bao, dem dienstältesten
Zoopanda aller Zeiten, kein neues Pandabärchenpärchen bekommt, so liegt
das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an dem, zärtlich manchmal
Wowi-Bärchen genannten, manchmal auch regierenden Bürgermeister, denn
dieser hat kürzlich auf Kuschelkurs mit Chengdu sein Bestes getan, den
Weg für weitere „Pandaforschung“ in Berlin zu ebenen.
Noch kürzlicher ging allerdings Frau Merkel auf Kuschelkurs zum Dalai
Lama, um damit Gutes für Tibet zu tun - wie man es in Görlitz ja schon
länger tut, wo aktuell aber Lamas ohne den Vornamen Dalai die
Hauptrolle spielten - hat damit aber die Chinesen vergrätzt und aus
Rache werden diese nun dem Deutschen Volke die Pandas verweigern!
Macht nichts, eines der ehemaligen Berliner Panda„außengehege“ dürfen
derzeit die Tayras nutzen und ... das ist auch gut so!
Ihr
Carsten Schöne
P.S.:
Allen oben genannten weltlichen und/oder geistigen Oberhäuptern sei
langes Leben und Gesundheit gewünscht.
www.schoenes-tierleben.de
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