E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 389 vom 27. September 2007

Liebe Leser,

heute, beim Aufarbeiten meiner Post und Zusammenstellen dieser Ausgabe, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, nebenbei vom Fernsehen mit Doku-Soaps berieselt zu werden. Man muß ja wissen, was in den Medien so los ist. Dank des Neustarts zweier weiterer Serien kann man mittlerweile ab etwa 11 Uhr durchgehend bis 18 Uhr Alles oder auch Nichts über Zoos erfahren und muß sich teilweise sogar zwischen zwei oder gar drei Sendungen entscheiden. Ich kann mir ja kaum vorstellen, daß Elefantenfußpflege oder Futterfischvorbereitung nur dadurch noch interessanter werden, indem man sie in der dritten Staffel oder im zehnten Zoo nochmals dreht. Immerhin, ich habe ein neues Verb gelernt, "herausbeachen": das können nämlich Delphine. Und in manchen Zoos herrscht gleichzeitig Sommer und Winter; je nach Szene hängen Blätter an den Bäumen oder nicht... Die Einschaltquoten scheinen noch zu stimmen.

Einige Sorge bereitet mir aber das Umfeld der Zoo-Szenen. Manche dieser Sendungen zerschnipseln Tiergeschichten jeglicher Art zu einem recht unverdaulichen Salat aus 2-Minuten-Häppchen. Da dehnt sich selbst die Schlupfhilfe für ein Papageienküken auf dramatische vier Einstellungen.
Selbst Institutionen mit wissenschaftlichem Anspruch lassen sich in diesen Sendungen oft allzusehr auf das Niveau von Circus und Schaustellern herabziehen. Das Inhaltliche scheint niemand zu kontrollieren, bis dann Privatleute beim Kauf von Waschbären für den eigenen Garten, Schimpansen- und andere Filmdressuren oder die tolle Flaschenaufzucht eines "weißen Tigers" ohne jeden Fachkommentar neben "echten" Zoo-Geschichten stehen. Für die Zuschauer ist das nicht mehr unterscheidbar. Vielleicht lohnt es sich, mal darüber nachzudenken, ob es über kurzfristige Aufmerksamkeit hinaus nicht längerfristig sogar schädlich für Zoos sein könnte, wenn sie nur noch mit Handaufzuchten aller Art in Verbindung gebracht werden, direkt neben dubiosen Tierflüsterern und herzzerreißend-aufgebauschten Tierschutzgeschichten erscheinen oder sogar Tiere an irgendwelche Unterhaltungsshows verleihen. Das kann wohl kaum das Bild sein, das ein Zoo von sich vermitteln möchte?

Fachwissen darf man weder beim Publikum noch bei den Redaktionen voraussetzen, wie ein weiteres Beispiel heute zeigte: Da hat doch die Stiftung Warentest Schulbücher getestet und schwere Fehler bei Bio-Büchern festgestellt. Das wundert zwar nicht wirklich, nur: wer hat die Tester getestet? So wurde lauthals mokiert, daß ein Buch bei
einer Nahrungskette den Uhu fälschlich über dem Fuchs stelle. Hier muß leider den Testern eine schlechte Note gegeben werden, denn daß Uhus nicht nur Jungfüchse, sondern vereinzelt sogar Rehkitze erbeuten können, ist belegt und nachlesbar. Auf der Warentest-Website wurde es relativiert - die Redaktionen der Zeitungen und des Fernsehens bis hin zur Tagesschau, die das Fehlurteil unhinterfragt, teilweise höhnisch, übernahmen, sind doppelt hereingefallen.

Dirk Petzold


Bereits Anfang des Monats starb im Zoo Dortmund die 1979 geborene und damit älteste Tapirdame "Clara", wie heute bekanntgegeben wurde. Das Bild zeigt sie im April, als sie von einem Dutzend Hände einer Zoo-AG-Exkursion "niedergestreichelt" wurde.


Zoos – Meldungen

RP Online - 21. Sept. 2007
Elefanten – Wohin?
Heiß diskutiert haben gestern die Teilnehmer der Mobilen Redaktion der RP. Vor dem Elefantengehege trafen sich Politiker, Zoobesucher und Mitglieder der Zoofreunde. Krefeld sollte weiter Elefanten halten. Die Frage ist nur wie? Dr. Wolfgang Dreßen (Zoodirektor): „Die Anlage der Elefanten ist auf keinen Fall akzeptabel. Dazu zählt die Haltung im Haus, dazu zählen aber auch die Bade- und Sandbecken und das unzureichende soziale Umfeld, da wir zur Zeit nur drei Kühe halten. Dabei muss man allerdings beachten, dass wir uns innerhalb der vorgegeben Richtlinien des Erhaltungszuchtprogramms bewegen und auch auf unsere Finanzen im Betrieb achten müssen. Man kann also nicht nur schwarz und weiß malen.“

RP Online - 25. Sept. 2007
Mehr Platz für graue Riesen?
Eine Antwort auf die Elefanten-Frage ist in Sicht. Nach der Mobilen Redaktion der RP spricht sich die SPD für einen zügigen Umbau der Anlage aus. Auch Joachim C. Heitmann (FDP) möchte schnell handeln. Rhena, Mumptas Mahal und Yheetoo sollen nicht länger an Ketten stehen. In diesem Punkt sind sich die Aufsichtsratsmitglieder der gemeinnützigen Zoo GmbH einig. Wichtig ist den Vertretern von CDU, SPD und FDP aber auch, dass die Elefantenhaltung in Krefeld Zukunft hat. „Wir müssen das Gehege zeitnah artgerecht gestaltet“, fordern die SPD-Ratsherren Klaus Kokol und Hans Butzen. Nach der Diskussion am Stand der Mobilen Redaktion der RP überlegten sie sich deshalb drei Alternativen, wie ein Umbau zu finanzieren sein könnte. Eine Möglichkeit ist es ihrer Ansicht nach, die Erweiterung des Elefantengeheges vorzuziehen. Im Investitionsplan des Zoos für 2007 bis 2011 steht sie derzeit unter „momentan nicht finanzierte Objekte“. „Wir könnten die Sanierung des Bauernhauses, das Forscherhaus und die Umgestaltung des Eingangsbereichs verschieben“, schlägt Hans Butzen vor. Die Ausgaben für den Wirtschaftshof könnten auf 1 200 000 Millionen Euro begrenzt werden. Bereits 2008 wäre laut Butzen ein Umbau des Elefantengeheges über den Weg hinaus in Richtung Afrikawiese möglich. Als zweite Alternative schlagen die SPD-Aufsichtsratsmitglieder vor, die Erweiterung der Anlage durch einen Investor und auf Basis eines Leasingvertrages zu finanzieren. Ebenso sei es aber auch möglich, eine Spendenaktion zu initiieren. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen erarbeitet zurzeit einen neuen Investitionsplan, den er in der Dezembersitzung dem Aufsichtsrat vorstellen möchte.

Der Bund - 25. Sept. 2007
Schildgers Rat bleibt gefragt
Der Berner Tierparkdirektor hat sein Beratermandat am Zoo Frankfurt bis Ende Jahr verlängert. Entgegen zeitweiliger Gerüchte bleibt er dem Berner Tierpark jedoch treu. Die Gerüchte über den Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli rissen in diesem Sommer nicht ab. In einer Kleinen Anfrage will die SVP vom Gemeinderat genaue Auskunft über Umfang und Honorierung von Schildgers Engagement in der Mainmetropole. Sie beruft sich dabei unter anderem auf einen Bericht im deutschen Magazin «Focus», in welchem von einem Tageshonorar von 2000 Euro die Rede war. Schildger verweist in Sachen Honorar auf die Antwort des Gemeinderates, die für eine der ersten Stadtratssitzungen nach den Herbstferien erwartet wird. Der Berner Tierparkdirektor hat mittlerweile einen Evaluationsbericht abgeliefert und die Überprüfung der Strukturen abgeschlossen. In den nächsten drei Monaten sei er noch an der Entwicklung der strategischen Planung und bei der Auswahl des neuen Zoodirektors beteiligt. Die Belastung bis Ende Dezember werde «weniger als einen Tag pro Woche» betragen, erklärt Schildger. Er reise mit dem Zug in die Mainmetropole. Schildger hat beim Tierpark Dählhölzli eine 90-Prozent-Stelle. Für das Mandat in Frankfurt gibt er Freizeit, Überzeitguthaben und Ferientage her.

Freizeit Ratgeber - 25. Sept. 2007
Neuer Rekord im Erlebnis-Zoo Hannover: Gestern kam der millionste ...
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist auf Erfolskurs! Bereits gestern, am 24. September, konnte dort der millionste Besucher in diesem Jahr begrüßt werden – so früh wie noch nie seit Bestehen des Zoos! Mit Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Andrea Kiehne (40) aus Bremen war mit Patenkind Sarah (5) und deren Eltern Meike und Mark Neunast aus Kreiensen bei schönstem Herbstwetter in den Zoo gekommen. „In 2006 hatten wir den millionsten Besucher am 3. Oktober begrüßt – und das war schon sehr früh!“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens über den neuen Rekord.

20min.ch - 23. Sept. 2007
Verhilft Wetter dem Zolli zu neuem Besucherrekord?
Den Zoo haben in diesem Jahr bereits fünf bis zehn Prozent mehr Personen als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr besucht. Das Erstaunliche daran: 2006 hatte der Zolli mit 1,53 Millionen Personen den bisherigen Höchstwert aufgestellt. «Wir steuern auf einen neuen Rekord zu», freut sich Zollisprecherin Tanja Dietrich. Als Grund sieht sie das Wetter, etwa weil in letzter Zeit am Wochenende stets die Sonne schien. Zudem war der Sommer nicht so schön. Zudem würden die neuen Anlagen Besucher anziehen.

mallorca.de - 25. Sept. 2007
Bisher 180.000 Besucher im »Palma Aquarium«
Seit der Eröffnung des »Palma Aquarium« am 8. Juni sind mehr als 180.000 Besucher gekommen. Finanzdirektor Bartomeu Soler rechnet bis Ende des Jahres mit einer Besucherzahl von insgesamt 300.000. Das Palma Aquarium zeigt rund 700 Arten von Meeresbewohnern und hat das größte Haifischbecken Europas.




Planung und Bau

Echo-online - 21. Sept. 2007
Wärmender Luxus für Adams Sippe
Auf der einen Seite errichtet die Stadt eine neue Anlage für die Riesenschildkröten, auf der anderen gestalten die Vivariumsmitarbeiter in Eigenregie eine Flusslandschaft für die Nasenbären, die neuesten Bewohner im Darmstädter Tierpark. Rund 60 000 Euro investiert die Stadt Darmstadt in das künftige Schildkröten-Zuhause, dessen Eisenträger bereits aus der Baugrube emporwachsen. In zwei Wochen soll Richtfest sein, im Frühjahr werden die Tiere ihr neues Domizil beziehen. Derzeit sind sie im Winterquartier hinter den Kulissen bei den Binturongs (Schleichkatzen) untergebracht. Gut doppelt so groß wie bisher wird das neue Gehege im Zentrum des Vivariums, zwischen Fenneks und Flamingos gelegen. Bambusgedecktes Vordach, Fußbodenheizung unten, Wärmelampen oben sollen es den kälteempfindlichen Tiere gemütlich machen. Eine Zwei-Meter-Schiebetür lässt ihnen die Wahl zwischen draußen und drinnen. Auch der Außenbereich ist kräftig gewachsen, von früher knapp 60 auf nochmals 80 Quadratmeter. Vivariumsleiter Thomas Becker hofft, dass das Gebäude samt Dach und Fenstern fertig ist, bevor es kalt wird. Besucher können künftig über einen leichten Hügel auf eine Brücke spazieren, um das Schildkrötenleben aus erhöhter Warte zu verfolgen. Auf der gegenüber liegenden Seite schirmen großzügige Glasfronten die Tiere ab, leicht schräg gestellt, um Lichtreflexionen beim Beobachten zu vermeiden. Auch für die Nasenbären soll der Maschendrahtzaun bald fallen. Die Neulinge gehören erst seit Sommer zur Tierfamilie des Vivariums. Derzeit sind sie behelfsweise in einem alten, zur Lichtwiese gelegenen Gebäude untergebracht, das eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.

Kanal8 - 25. Sept. 2007
Probelauf für Ulmer Donau-Aquarium
Im Ulmer Aquarium laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des neuen Donau-Aquariums. Das Becken wird derzeit geflutet, wenn es morgen gefüllt ist, zeigt sich, ob es dicht ist. 300 Tausend Liter Wasser haben in dem Wassertank Platz. Die Besucher können das Donau-Aquarium in einem Tunnel durchqueren. Die Eröffnung des 1,3 Millionen-Euro-Projekts soll um die Jahreswende sein.

Zoo set to unveil haven for amphibians, reptiles
The Fort Worth Zoo will break ground next week on an $18 million building that's intended to help save the world's endangered amphibians and reptiles.
The mission of the new Museum of Living Art, or MOLA, will be showcased during the groundbreaking 10 a.m. Monday at the zoo's Administration Building.
Mayor Mike Moncrief will join Michael Fouraker, the zoo's executive director, to unveil a model of the 30,000-square-foot herpetarium that will house 165 amphibian and reptile species. Zoo officials say a global crisis threatens to kill off nearly a third of the world's amphibians in the next 10 years. The crisis is largely the result of fungal diseases associated with climate change, they say.




Aktionen

Rundfunk Berlin-Brandenburg - 20. Sept. 2007
Freier Zoo-Eintritt für alle "Knuts"
Namensvetter des Eisbären Knut erhalten an diesem Sonntag im Berliner Zoo freien Eintritt. Bei dem Thementag vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) müssten alle "Knuts" am Eingang lediglich ihren Personalausweis vorzeigen, teilte eine Sprecherin des Berliner Zoos am Donnerstag mit. Einer der Höepunke des rbb-Zootages ist die Aktion "Knut trifft Knut": Um 15.00 Uhr werden alle Knuts mit ihren Familien zum Freigehege des Bären gebeten. Dort wird es ein Gruppenfoto mt Eisbär Knut geben. Neben Live-Schaltungen aus dem Zoo präsentiert das rbb Fernsehen von 10.55 Uhr bis 23.00 Uhr zahlreiche beliebte Dokumentationen rund um den Zoo Berlin.

lifepr.de - 20. Sept. 2007
Zoo Berlin lädt am 23. September 2007 zum großen rbb Zootag
Am 23. September 2007 präsentiert der rbb seinen Zuschauern einen Thementag rund um den Zoo Berlin und seine tierischen Attraktionen. Los geht’s ab 9.00 Uhr, wenn die Kassen am Löwen- und Elefantentor ihre Türen öffnen. Dann sollten alle Berliner und Berlin-Besucher mit dem Namen „Knut“ ihren Personalausweis gezückt halten: Für sie gibt es freien Eintritt in den Hauptstadtzoo. Höhepunkte sind sicherlich die Tierpräsentationen mit Zoo-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz, die um 13.00 auf der Zoobühne am Restaurant stattfinden, sowie das Musikprogramm bis 17:00 Uhr. Übertragen wird dieser ganz besondere Zootag auch auf den Bildschirm.

Leipziger Internet-Zeitung - 21. Sept. 2007
Tierpfleger-Tage im Zoo: Einmal sehen, was hinter den Volieren ...
Am 22. und 23. September öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr seine Wirtschaftstore und ermöglicht jedem interessierten Zoobesucher den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen. „Mit den Zoo-Aktionstagen möchten wir unseren Gästen einen Einblick in das Zooleben fernab der Besucherwege bieten und ihnen die Arbeit der Tierpfleger näherbringen", sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Im Aquarium finden neben den stündlichen Führungen in die rückwärtigen Bereiche ein Zierfischverkauf und um 14 Uhr ein Tierpflegertauchgang im Haifisch-Rundbecken statt. Auf dem Wirtschaftshof des Zoos basteln die Lehrlinge zusammen mit den Zoobesuchern Beschäftigungsfutter für die Tiere und es werden Kurzführungen in den Futtertrakt angeboten.

Freizeit Ratgeber - 21. Sept. 2007
Tierpfeger-Aktionstage im Leipziger Zoo: Mit den Haien tauchen gehen!
Einen tiefen Blick hinter die Kulissen des Leipziger Zoos können Interessierte am Wochenende im Leipziger Zoo werden. Am morgigen Samstag, 22.09, und am Sonntag, 23.09., öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr dazu seine Wirtschaftstore. Die Azubis werden auch Auskunft zu ihrer Tierpflegerausbildung geben. Wer einmal Seebären oder aber Paviane füttern möchte, bekommt an diesen beiden Tagen die Gelegenheit dazu.

Neue OZ Online - 21. Sept. 2007
Knipsen für den Regenwald
Katrin Peins ganz große Liebe gehört den Affen, genauer gesagt: den Orang-Utans. Vor drei Jahren reiste die gelernte Fotofachkauffrau das erste Mal in den Regenwald. Zusammen mit dem Naturschutzverein Fans for Nature ging es nach Borneo. Ein gut 500000 Hektar großes Gebiet hat die Borneo Orang Utan Survival-Foundation, kurz "BOS", hier unter Naturschutz stellen lassen und so rund 3000 der zotteligen Menschenaffen einen sicheren Zufluchtsort geschaffen. Zuflucht vor Wilderern, die insbesondere die jungen Tiere auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Den Tieren nähert sich die Hasbergerin lieber durch das Objektiv: "Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die Eindrücke vor Ort fotografisch festzuhalten, und versuche so, Menschen von unserem Projekt zu überzeugen." Das scheint ihr auch zu gelingen: Durch ihre Foto-Ausstellung im Osnabrücker Zoo sind bereits an die 1000 Euro an Spenden zusammengekommen.

ka-news.de - 23. Sept. 2007
Spenden für den Zoo
Karlsruhe. Gutes tun durch den Erwerb schöner Objekte und dabei ein besonderes Ambiente genießen, das bietet die Majolika Besuchern während des Karlsruher Stadtfestes. Für jede verkaufte Tierskulptur werden fünf Euro an den Zoo Karlsruhe für die Aufzucht von Jungtieren gespendet. Die Majolika ist bekannt für die Vielfalt ihrer Objekte, ein Spaziergang vom Marktplatz über den "blauen Strahl" könnte sich also lohnen.

Dingolfinger Anzeiger - 23. Sept. 2007
Kindertag im Tiergarten Straubing: Mit Einbaum und Hochrad ...
Straubing. Nicht nur die Bären, die Schimpansen oder die Ziegen im Streichelzoo waren Ziel zahlreicher Familien, die an diesem Sonntag den Tiergarten an der Regensburger Straße besuchten. Da streiften doch tatsächlich Indianerhäuptlinge der Sioux in ihrem prächtigen Federschmuck durch den Zoo und es lagen Drehorgelklänge, Breakdanceweisen und afrikanische und südamerikanischer Trommelrhythmen in der Luft. Nicht zuletzt der strahlende Sonnenschein ließ den diesjährigen Kindertag im Tiergarten zu einem gelungenen Tag für Alt und Jung werden.

Leipziger Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Wildtiere in der Stadt: Zoo Leipzig und Fokus Umwelt laden ein
Im Rahmen der 51. Leipziger Naturschutzwoche zum Thema „Wildtiere in der Stadt“ lädt das Bündnis „FOKUS Umwelt“ zur Veranstaltung "Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo" am Mittwoch, 26. September, 19 Uhr, in den Zoo Leipzig ein. Die Veranstaltung informiert mit einer kurzen thematischen Führung zu ausgewählten Orten im Zoo und mit zwei kurzweiligen Vorträgen in der Hacienda Las Casas über das Vorkommen von ein­heimischen bzw. eingewanderten Wildtieren im Zoo und anderen städtischen Gebieten. Referenten: Roland Männel, Zoo Leipzig: "Tierische Untermieter im Zoo", Marten Winter, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ: "Unbekannte nächtliche Besucher - Wäschbären im Land".

Wochenanzeiger Herford - 24. Sept. 2007
Ferienspaß im Allwetterzoo Münster
Wer bei einer Schatzsuche im Zoo mitmachen möchte, kann am Freitag, 5. Oktober, mit dem Jugendtreff Sande zum Allwetterzoo Münster fahren. Seltene, bunte, geheimnisvolle und kostbare Dinge findet man in einer Schatztruhe. Wer findet heraus, zu welchem Tier die Dinge gehören? Es geht auf Schatzsuche im Zoo, die verschiedenen Tierkostbarkeiten werden dabei erkundet. Warum sind sie bedroht und wie wird versucht, diese Schätze zu erhalten?

HNA.de - 23. Sept. 2007
Hirsche bei der Brunft beobachten
Mit dem Herbstanfang beginnt die Brunftzeit des Rotwildes. Die konkurrierenden Hirsche röhren und bereiten ihre Geweihe für Kämpfe um die Weibchen vor. Dieses Naturschauspiel nimmt der Wildpark Knüll zum Anlass für besondere Führungen und einen Malwettbewerb. Mittwochs und freitags bieten die Mitarbeiter des Parks Brunftführungen an. Von 18.30 Uhr bis etwa 20 Uhr können Kinder für 3,50 Euro und Erwachsene für fünf Euro die Hirsche beobachten. Anschließend wird im Restaurant "Jagdbaude" Wildgulasch gegessen. Unter allen Kindern, die dem Team des Wildparks ein selbstgemaltes Bild eines Hirschen senden, werden drei Freikarten für den Park verlost.

Leipziger Internet-Zeitung - 24. Sept. 2007
Hase und Igel: 2. Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30 ...
Zum 2. Familien-Wald-Fest im Wildpark Leipzig am 30. September spielt das Theater im Globus eine Familienvorstellung seines Kultstückes "Der Wettlauf zwischem dem Hasen und dem Igel". Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr, Regen- und Sonnenschutz sind eingeplant.

Direkt Bielefeld - 25. Sept. 2007
Heimat-Tierpark Olderdissen lädt Schulkinder zum Besuch ein:
Bielefeld. Am kommenden Sonntag, 30. September, sind alle Schulkinder im Alter von bis zu zwölf Jahren zur Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen eingeladen. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Holzsitzgruppe in der Nähe der Gastronomie.

espace.ch - 25. Sept. 2007
Geben Sie Baby-Seehund einen Namen
Am 26. August hat das Seehund-Weibchen «Pandorra» im Berner Tierpark Dählhölzli ein Junges zur Welt gebracht - es gedeiht prächtig, hat aber noch keinen Namen. Bis Ende September kann jedermann Vorschläge einreichen. Der Name des Jungtiers soll mit «P» beginnen, wie es in einer Mitteilung des Tierparks vom Dienstag heisst. Schriftliche Vorschläge nimmt der Tierpark bis am 30. September entgegen. Für den besten Namensvorschlag winkt als Belohnung ein Jahresabonnement des Tierparks.

Zisch - 23. Sept. 2007
Jäger im Tierpark Goldau auf Pirsch
Für einmal pirschten sie nicht Gemsen, Hirschen oder Rehen hinterher. Samstag und Sonntag machten Zentralschweizer Jäger im Tierpark ganz andere Beute. Jagd und ein Tierpark, der sich nachhaltig dem Artenschutz verschrieben hat, geht das überhaupt einher? Im Rahmen seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe «Waldwärts – tierisch auf dem Holz-Weg» lud der Natur- und Tierpark Goldau diesen Samstag und Sonntag zum «Jäger-Wochenende» ein. Jäger erzählten den interessierten Besucherinnen und Besuchern von ihrem aufregenden Arbeitsalltag. Am Nachmittag weilte jeweils gar eine Jagdhornbläsergruppe im Park.




Nachwuchs

Neue Ruhr Zeitung - 20. Sept. 2007
Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Klein-Dolly
Duisburg. In den vergangenen Jahren war der Zoo bei seiner Delfinzucht geradezu vom Pech verfolgt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Dolly, und man kann den Pflegern um Revierleiter Ulf Schönfeld nur die Daumen drücken, dass es diesmal klappt. Zoo-Direktor Achim Winkler ist indes optimistisch: "Weil wir aus der Vergangenheit auch viel gelernt haben, haben wir jetzt bei dem Delfinnachwuchs intensivere Schutzimpfungen vorgenommen. Zudem steht Dolly ständig unter Kontrolle, wir besitzen eine lückenlose Auswertung der Blutproben. Deshalb konnten wir nun guten Gewissens sagen: ran ans Publikum." Ins große Becken entfleuchen darf die kleine Dolly derzeit trotzdem nicht. Zusammen mit Mutter Delphi ist ihr Reich für die nächsten Wochen das Absperrbecken im hinteren Delfinariumsbereich. Dort ist sie aber für die Besucher schon zu sehen. Einen Namens-Wettbewerb wie bei den zuvor geborenen Delfinen wird es diesmal nicht geben. Winkler: "Die Pfleger haben die Kleine Dolly getauft, in Erinnerung an eine unserer ersten Delfindamen in Duisburg, die wegen ihres angenehmen Charakters sehr beliebt war." Vielleicht müssen sich die Pfleger bald schon einen weiteren Namen ausdenken, denn auch Pepina gibt Anlass zu guter Hoffnung.

Freizeit Ratgeber - 20. Sept. 2007
Dolly statt Knut: Ab heute ist das Delphinbaby im Duisburger Zoo ...
Eisbär Knut in Berlin war gestern. Denn heute ist im Duisburger Zoo erstmals Dolly zu sehen – ein erst wenige Wochen altes, ganz niedliches Delphin-Baby. Und schon morgen wird es zum TV-Star. Die Begeisterung war groß, als die Kleine Anfang August das Licht der Welt erblickte. Bensonders für Ulf Schönfeld, der sich im Zoo Duisburg mit seinen Kollegen um die Delphine kümmert. Und jetzt können endlich auch Zoogäste den Nachwuchs besichtigen. Die Zeit, in der Dollys empfindliches Immunsystem sorgsam geschützt werden musste, ist abgelaufen. Ab heute kann man Dolly zusammen mit Mama Delphi im Hauptbecken des Neudelphinariums im Duisburger Zoo beobachten.

hr online - 22. Sept. 2007
Giraffengeburt im Frankfurter Zoo
Lange haben die Hessen darauf gewartet und immer wieder die hr-Webcams beobachtet. Jetzt ist es da, das schon Ende August erwartete Giraffenbaby des Frankfurter Zoos. Am Samstag um 11.55 Uhr hatte die Nervosität von Giraffendame Monique ein Ende. Sie brachte den lang ersehnten Nachwuchs zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf, Zoo-Tierarzt Bernd Mattern sprach von einer „vorbildlichen Geburt“. Wer Glück hatte, konnte die Geburt über die im Giraffenhaus installierten drei hr-Webcams sehen. Unter www.giraffe.hr-online.de oder www.hr3.de zeigen die Kameras jetzt den Mutter-Kind-Alltag. Ein ausführliches Internettagebuch (BLOG) sowie ein Giraffenlexikon machen den Einblick in das Familienleben komplett. Der Hessische Rundfunk hat die Patenschaft für das Junge übernommen.

FR-online.de - 24. Sept. 2007
Knut lässt grüßen
Frankfurt. Direkt hinter dem Haupteingang zum Zoo steht ein Schaukasten, in dem "Geburten und Neuzugänge" verzeichnet sind. Am Sonntagnachmittag datierte der jüngste Eintrag noch vom 8. Juli. Damals kam im Robbengehege ein weiblicher Seehund zur Welt. Bestimmt auch ein nettes Tier - doch es kann nur einen Superstar im Zoo geben. Und das ist ohne Frage das Baby von Giraffendame Monique, das in der Nacht zum Samstag (mit fast vier Wochen Verspätung) endlich geboren worden ist.

ORF.at - 20. Sept. 2007
Vier Wochen alt: Erste Namen für Pandababy
Werbeverträge sind ihm schon angeboten worden, und Zoobesucher können es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen. Dabei ist das Pandababy erst vier Wochen alt. Pfleger nennen ihn gerne "Putzi" oder "Krümel". Mittlerweile hat der neue Star des Wiener Tiergartens schon einiges zugelegt: Auf 35 Zentimeter und zwischen 700 und 800 Gramm werden Größe und Gewicht geschätzt. Das Baby befindet sich nach wie vor in der Wurfbox und kann daher noch nicht gemessen und gewogen werden. Die Entwicklung sei völlig normal, das Gewicht von Pandajungen verzehnfache sich im ersten Monat, so Dungl. Besucher müssen allerdings noch geduldig sein: Für sie zeigt sich der Pandanachwuchs erst in etwa drei Monaten. Derzeit wird das Tierbaby in der Wurfbox rund um die Uhr mit Monitoren überwacht.

derStandard.at - 20. Sept. 2007
Panda-Baby vier Wochen alt: "Krümmel" geht es gut
Vor vier Wochen erblickte das Pandy-Baby im Schönbrunner Zoo das Licht der Welt. "Dem Kleinen geht es sehr gut", erzählte Tierpflegerin Eveline Dungl der APA. "Es verändert sich von Tag zu Tag". Habe das Baby zu Beginn eher einem rosa Wurm geglichen, verändern sich die Körperproportionen nun laufend. Der Kopf sei beispielsweise schon bärenähnlich geformt. "Putzi" "Krümmel" oder "Kleines" lauten die ersten Spitznamen der Pfleger für den Knut-Nachfolger.

Bohmann - 21. Sept. 2007
Schildkröten in Schönbrunn
In der Freianlage der heimischen Sumpfschildkröten wurden zum ersten Mal seit vielen Jahren Jungtiere entdeckt! Die drei kleinen Schildkröten hatten sich lange Zeit geschickt zwischen den Wasserpflanzen versteckt und sind quicklebendig. Der Erfolg ist doppelt erfreulich, da der Tiergarten ja heuer in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Donauauen eine Kampagne zum Schutz der Nistplätze dieser Schildkröten gestartet hat. Über die Einkünfte durch Patenschaften soll sichergestellt werden, dass die kleinen Sumpfschildkröten in den Donauauen aus dem Ei schlüpfen können, ohne von Füchsen gefressen zu werden. Eine Gelege-Patenschaft kostet hundert Euro – zu den Paten der ersten Stunde zählten das Wiener Forstamt und Tom Turbo-Autor Thomas Brezina. Beinahe zeitgleich zu den Sumpfschildkröten sind vier Junge Riesen-Erdschildkröten zur Welt gekommen. Ihre Eltern wurden vor einigen Jahren behördlich beschlagnahmt und sind danach in Schönbrunn gelandet.

Ad-Hoc-News - 24. Sept. 2007
Berliner Zoo zeigt Hornvögel
Die Hornvögel im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Die drei elstergroßen Vogelmännchen verließen am 11. September zusammen mit ihrer Mutter die Bruthöhle, wie die Zooleitung am Montag in Berlin mitteilte.

inar.de - 24. Sept. 2007
Höhlenkinder endlich ausgeflogen: Dreifacher Nachwuchs bei den ...
Das Weibchen der elstergroßen Deckens Tokos im Zoo fing im Juni mit dem Einmauern in ihrem hölzernen Brutstammes an und am 11. September verließ sie ihn zusammen mit drei kräftigen Jungen. Während der ganzen langen Zeit hatte der Vater volles Programm mit der Versorgung von Weib und Kindern.

lifepr.de - 25. Sept. 2007
„Kleiner Panda oder Katzenbär“ wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der Geburt und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus seiner Wurfbox zu trauen.Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an, sein Gehege zu erkunden.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
Erstmals Muntjak-Junges im Zoo Basel geboren
Winzig und zierlich ist der am 17. August erste im Zoo Basel geborene Nachwuchs der Chinesischen Muntjaks. Neben ihrer Kleinheit überraschen die Mini-Hirsche mit Hauerzähnen und 'Hundegebell'. Die namenlosen eineinhalb und drei Jahre alten Eltern kamen beide im letzten Dezember aus dem Zoo Berlin und haben nun ziemlich schnell für den ersten Muntjak-Nachwuchs im Zoo Basel gesorgt.

Blick Online - 20. Sept. 2007
Kleine Köngispinguine im Basler Zoo
Seit Mitte August tummeln sich zwei junge Königspinguine im Basler Zoo. Eines der beiden frisch geschlüpften Küken ist besonders gut umsorgt: Gleich zwei Pinguindamen sehen sich als seine Mutter an. Die beiden «Mütter» des Kükens «Engu» haben sich von Anfang an nicht einigen können, wer mit dem Vater das Ei ausbrüten darf. Regelrecht geprügelt hätten sie sich, als das Junge schlüpfte. Es ist das erste Mal seit vier Jahren, dass im Basler Zoo Köngispinguine schlüpften.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
Prinz oder Prinzessin? Nachwuchs bei den Königspinguinen
Zwei junge Königspinguine bezaubern im Vivarium des Zoo Basel derzeit das Publikum. Um Küken Engu kümmern sich statt des üblichen Elternpaars gleich drei Vögel. Das sorgt zwar für Streit unter den beiden 'Müttern', dafür erhält das Kleine eine Extraportion Futter und Zuwendung. Nach vier langen Jahren hat es im Zoo Basel am 13. und am 18. August gleich zwei Mal Pinguin-Nachwuchs gegeben. Im Zoo Basel sind die beiden Jungen im Vivarium täglich zu sehen. Ob es sich bei ihnen um Männchen oder Weibchen handelt, ist übrigens noch nicht klar. Aus Erika könnte also durchaus noch ein Erich werden.

welt.de - 26.09.2007
Wiener Pandababy so groß wie ein Blatt Papier
Es ist ziemlich genau 30 Zentimeter lang, hat inzwischen einen kugelrunden Bauch und die Augen noch immer geschlossen: Das Wiener Pandababy mit dem provisorischen Namen „Krümmel“ ist jetzt erstmals seit seiner Geburt am 23. August von seiner Pflegerin vermessen und richtig fotografiert worden, teilte der Tiergarten Schönbrunn mit. Der Schnappschuss kam zustande, als Panda-Mama Yang Yang die Holzbox zum Fressen verlassen hatte, in der sie sich mit ihrem Kleinen seit der Geburt für gewöhnlich aufhält. Nach Angaben des Zoos ist das Junge bei bester Gesundheit. Es verbringt den ganzen Tag in der so genannten Geburtsbox, wo es von seiner Mutter überwacht und gefüttert wird. Zoologen nehmen anhand der bisher bekannten Aufnahmen an, dass es sich um ein männliches Junges handelt. Bis das offiziell noch namenlose Bärchen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, dürften noch mindestens zwei Monate vergehen.




FR-online.de - 21. Sept. 2007
Die Gorillas wissen, dass was im Busch ist
Die Orang-Utans spielen Gespenster. Fetzen mit langen Stoffbahnen über dem Kopf durch ihren Käfig, kugeln sich. Der Mensch, dem sie am meisten vertrauen, ist nur durch einen Gang und eine hellgrün gestrichene Eisentür von ihnen getrennt: Tierpfleger Carsten Knott, der Mann mit dem jungenhaften Lächeln. Für Knott ist der Beruf ein Kindertraum, der Wirklichkeit wurde. Zurzeit beschäftigt Knott die Frage, wie er die Affen aus ihrem 1933 und 1966 erbauten Haus in den neuen Borgori-Wald bringen kann, ohne sie unter Narkose zu setzen: "Sie sollen den Umzug ganz bewusst erleben". Deshalb sucht er "händeringend" Raubtiergänge von Zirkussen, um die Tiere in das neue Haus zu leiten. Auch mit Training will der "Affenflüsterer" seine Schützlinge auf den Umzug einstellen: "Die Gorillas wissen, dass da was im Busch ist, sie finden die Baustelle spannend, für die ist das wie Kino. Sie wissen nur nicht, dass es für sie ist."

Die Presse - 21. Sept. 2007
Schönbrunn im Panda-Hype Chefin: „Sind überrascht“
Schönbrunn-Direktorin Dagmar Schratter über Merchandising-Pläne, den zweiten Knut-Hype in Schönbrunn und das Tierleben hinter Gitter.

Krone.at - 24. Sept. 2007
In zwei Jahren muss der kleine Panda nach China
Besucheransturm, Videoübertragungen, Fernsehsendungen: Noch ist das kleine Panda-Baby die große Attraktion im Tiergarten Schönbrunn. Doch spätestens in zwei Jahren soll der Publikums-Liebling in das ferne China auswandern. Die "Krone" hat bei Zoo-Direktorin Dagmar Schratter nachgefragt.

Berliner Morgenpost - 20. Sept. 2007
Prominente Moderatorin wird "Tierische Botschafterin"
Zoologischer Garten und Tierpark können sich über eine prominente Befürworterin freuen. Tamara Gräfin von Nayhauß ist gestern Botschafterin für beide Einrichtungen geworden. Sie wird künftig die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo unterstützen. "Das ist für uns eine wichtige ideelle Hilfe", sagt Thomas Ziolko, Chef des Fördervereins. Als Botschafterin bekommt Tamara von Nayhauß die neuesten Informationen über das Geschehen in den beiden Tiergärten und kann sie weiter verbreiten. Die Moderatorin und Journalistin besucht mit ihrer Familie häufig den Zoologischen Garten und den Tierpark. Der Förderverein hat seit 2004 bereits 15 bekannte Persönlichkeiten aus Berlin gewonnen, die als Botschafter für beide Einrichtungen werben. Unter ihnen sind die Künstlerinnen Angelika Milster, Gisela May und Dagmar Frederic, der Schauspieler Friedrich Schoenfelder, der Modemacher Harald Glööckler und die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein. Im Sommer 2007 ist Starcoiffeur Udo Walz angeworben worden. Er übernahm auch die Patenschaft für die Pinguine im Zoo. "Tierischer Botschafter ist man ein Leben lang", sagt Thomas Ziolko. "In Zeiten, in denen das Land Berlin massive Einsparungen vornimmt, brauchen wir jedes Engagement."

Rheinische Post - 25. Sept. 2007
Knuts Stellungsnahme
Also, brumm, jetzt ist`s aber soweit! Falls Ihr neunmal klugen Zweibeiner glaubt, ich sei ein Wesen von hinter dem Mond, dann seid Ihr aber auf der falschen Eisscholle.
Staunt Ihr bereits, dass ich überhaupt weiß, was das ist? Mein Ziehpapi hat mir alles über die Welt erzählt, was ein moderner Eisbär wissen muss. Jetzt bin ich schon ein richtiger Twen, gar nicht mehr knuddelig, sondern manchmal fast ein wenig gefährlich, weil ich so tolle Zähne und furchtbar viel Kraft habe. Zudem versuche ich während der Rangeleien mit Papi auszuloten, wer von uns Beiden das Sagen hat und kneife auch öfters ziemlich feste zu.

Die Welt - 20. Sept. 2007
Verstärkung bei Hagenbecks Tierpark - Bärenquartett aus Russland
Im Tierpark Hagenbeck darf man sich über «bärige» Verstärkung freuen. Seit Donnerstag können Besucher des Tierparks vier kleine Braunbären aus dem Moskauer Zoo beim Erwachsenwerden bestaunen. Die Tiere sind ein dreiviertel Jahr alt und stammen ursprünglich von der ostrussischen Halbinsel Kamtschatka. In ihrer Heimat sind sie vom Aussterben bedroht, weil sie immer wieder Ziel von Wilderern sind. Die neuen Bewohner werden das erst vor zwei Jahren neu angelegte Gehege bewohnen, in dem bislang Kodiak- Bär Buffy zu Hause war. Buffy ist mittlerweile im Gelsenkirchener Zoo untergebracht und teilt sein Gelände dort mit Bärendame Brenda.

Salzburger Nachrichten - 20. Sept. 2007
Elf neue Flamingos für den Salzburger Zoo
„Als langjähriger Partner und Förderer des Zoo Salzburgs war es für uns selbstverständlich dem Zoo nach dem schweren Unwetter zu helfen. Wir freuen uns, den Zoo für den Kauf neuer Flamingos finanziell unterstützen zu können“, sagt Flughafen-Chef Ing. Roland Hermann. „Der Hagelsturm vom 20. August 2007 hat große Sachschäden im Zoo verursacht. Der schlimmste Verlust war jedoch der Tod von Tieren. Gerade bei den Flamingos haben wir vier Tiere verloren – Vögel, die bevorzugt in Kolonien leben. Wir sind nun froh, dass elf neue Flamingos – dank der finanziellen Unterstützung des Salzburger Flughafens – vom Tierpark Ebbs zu uns in den Zoo übersiedelt werden konnten“, freut sich Sabine Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg.

Isla Canaria Net - 23. Sept. 2007
Teneriffas bekannteste Attraktion der Loro Parque
Teneriffa. Der Loro Parque wurde einst als Papageien-Park angelegt, was ihm auch seinen Namen gab. 'Loro' ist das spanische Wort für Papagei oder Vogel. In der zum Park gehörenden Aufzuchtstation befindet sich die größte Papageiensammlung der Welt. Von den etwa 800 Papageien- und Unterarten sind etwa 350 im Loro-Parque. Insgesamt befinden sich in der Aufzuchtstation des Loro Parque über 3000 Papageien.

lifepr.de - 24. Sept. 2007
80 Jahre Vogelhaus im Zoo Basel – Ein Haus mit Geschichte
80 Jahre alt ist das Vogelhaus im Zoo Basel dieses Jahr geworden. Das 1927 vom damaligen Direktor Adolf Wendnagel im Zoo Basel eröffnete Vogelhaus ist am 24. Juli 80 Jahre alt geworden. Bei der Einweihung beherbergte das Haus rund 1400 Vögel in 169 Arten; heute sind es noch etwa 70 Tiere in 30 Arten. In der wechselvollen Geschichte wohnten im Haus Schlangen, Flughunde, Menschenaffen, Krokodile und ein Komodowaran. Die damals üblichen, unzähligen Vogelkäfige der Anfangszeit sind im Verlauf der Zeit geöffnet worden und grosszügigen Volieren gewichen. Seit Mitte der 70-er Jahre wird auch die Halle als Flugraum genutzt und 13 Vogelarten nisten im dichten Grün der Pflanzen.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 25. Sept. 2007
Ein Paradies nach der Einzelhaft
Etwa eine Million Papageien und Großsittiche werden in Deutschland als Haustiere gehalten. Häufig allein und in engen Käfigen. Für die exotischen Vögel ist das ein Martyrium. Die Folgen sind körperliche Schädigungen und Verhaltensstörungen. Viele geschädigte Tiere landen im Papageienschutz-Centrum Bremen. Der Verein, der das Centrum trägt, betreibt hier ein Fluggehege für körperlich geschädigte und verhaltensgestörte Papageien. Zurzeit leben 57 Tiere in den zwei Flughallen - 27 Graupapageien und drei Mohrenkopfpapageien in der einen, 27 Amazonen-Papageien in der anderen. "Mehr Tiere können wir nicht aufnehmen", sagt Christine Lommel, die die Öffentlichkeitsarbeit der bundesweit einzigartigen Einrichtung betreut. Anfragen allerdings gibt es täglich aus dem gesamte Bundesgebiet. "Wir versuchen die Tiere dann zu vermitteln." Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden. Am Sonnabend, 13. Oktober, steht der letzte Publikumstag des Jahres auf dem Programm. Das Papageien-Centrum öffnet dann von 14 bis 16.30 Uhr für Besucher.

hr online - 25. Sept. 2007
GROSS-ROHRHEIM
Unbekannte haben im Vogelpark von Groß-Rohrheim im Kreis Bergstraße zwei Flamingos so schwer verletzt, dass die Tiere eingeschläfert werden mussten. Die Tat ist nach Angaben des Vogelschutzvereins bereits am Wochenende mit einem Holzprügel verübt worden.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 20. Sept. 2007
Krabatz macht Rabatz
Krabatz macht Rabatz. Und zwar so heftig, dass seine Partnerin Krabitze in eine eigene Voliere umziehen musste. Kurz und gut, dass Liebesleben der beiden Kolkraben

Blick Online - 21. Sept. 2007
Elefanten-Baby nach Zugunglück verwaist
Ein vier Monate altes Elefantenbaby hat bei einem Zugunglück in Indien seine Mutter verloren. Der kleine Elefant wurde dabei ebenfalls leicht verletzt. Er wurde danach in einen Zoo in der Stadt Bhubaneswar gebracht. Tiermediziner schätzten die Aussichten, dass er ohne seine Mutter überlebt, aber nur auf 50 Prozent. Bei dem Unfall am Donnerstag im Staat Orissa waren im Dschungel des Bezirks Joda insgesamt vier Elefanten von einem Zug erfasst worden. Zwei der Tiere waren sofort tot, darunter auch die Mutter des verletzten kleinen Elefanten, ein weiterer Elefant rannte verletzt in den Dschungel.
aus dem Vogelpark liegt wegen des Beziehungsstresses gezwungenermaßen bis zum Winter auf Eis.

derStandard.at - 25. Sept. 2007
Orang-Utan wollte Touristin Kleidung vom Körper reißen
Ein Orang-Utan auf Nahrungssuche hat in einem malaysischen Naturpark versucht, einer französischen Touristin den Rucksack zu entwenden. Als er auch noch versuchte, ihr Socken, Schuhe und Hose auszuziehen, wurde die 24-Jährige zudem nach eigener Aussage gebissen. Die Frau fotografierte das freilaufende Orang-Utan-Weibchen "Delima" im Wildpark Semenggoh, als das Tier plötzlich nach dem Rucksack griff. Nach einer kurzen Rangelei hatte die junge Touristin eine zerrissene Hose sowie "Kratzer und blaue Flecken an Knien und Waden", teilte Parkaufseher Wilfred Landong am Dienstag mit. Die Touristin sagte, dass sie das Tier weder belästigt noch berührt hätte.

sz-online - 20. Sept. 2007
Schwanzlose Delfindame bekommt im Aquarium eine Prothese
Orlando. Ein Delfin ohne Schwanzflosse bekommt in den USA gerade eine Prothese angepasst. Die Delfindame namens Winter war drei Monate alt, als sie sich in Florida in einem Fangnetz für Krabben verfing, wie das Meeresaquarium in Clearwater auf seiner Internetseite berichtet. Die Schnüre hatten die Blutzufuhr der Schwanzflosse abgeschnürt. Fischer brachten das verletzte Tier in das Aquarium, wo zwar das tote Schwanzgewebe abfiel, das Tier aber ohne Schwanzflosse wieder schwimmen lernte. Jetzt bekomme Winter eine Prothese angepasst, die es ihr ermöglichen soll, wieder wie ein echter Delfin zu schwimmen. In Japan ist bereits ein Artgenosse mit einer Prothese unterwegs. Allerdings war seine Schwanzflosse nur verkümmert, so dass die Prothese daran befestigt werden konnte.

Berliner Zeitung - 25. Sept. 2007
Seitensprünge sichern gesunden Nachwuchs
Lemurenweibchen verbessern die Überlebenschancen ihrer Jungen, indem sie häufig fremdgehen. Das berichtet ein Team um Nina Schwensow vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Fachblatt Evolutionary Ecology. Die Berliner Zoologen hatten zehn Jahre lang auf Madagaskar das Verhalten von Fettschwanzmakis (Cheirogaleus medius) untersucht, die zu den Halbaffen zählen. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Weibchen ihre Sexualpartner häufig wechseln und nach deren Erbgut auswählen. Zwar pflegen die Makis lebenslange Partnerschaften, weil zur erfolgreichen Aufzucht der Jungen auch die Hilfe der Männchen notwendig ist. Dennoch stellten die Forscher bei vierzig Prozent der Makibabys fest, dass sie nicht vom ständigen Partner des Weibchens abstammen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


volkskrant.nl - 26. Sept. 2007
Blijdorp heeft primeur met reuzenoctopussen
Blijdorp beginnt als erster mit Riesenkraken
Der Tiergarten Blijdorp ist seit kurzem stolzer Besitzer von einem Paar Pazifischen Riesenkraken. Laut Tiergarten sind es wahrscheinlich die einzigen ihrer Art in Europa. Blijdorp setzt zudem alles daran, um als erster Zoo der Welt mit diesen besonderen Tieren zu züchten.
>sofern O./E.
dofleini gemeint ist: zumindest Lissabon hatte letztes Jahr einen, mittlerweile wohl auch SeaLife Berlin.

elsevier.nl - 26. Sept. 2007
Blijdorp wil als eerste octopussen kweken
Blijdorp will als erster Kraken züchten
Ein Zuchtversuch ist einem Zoo oder Aquarium dem Vernehmen nach noch nicht geglückt. Blijdorp will den Versuch unternehmen, um keine Kraken aus der Natur holen zu müssen. Auf der Basis von Erfahrungen amerikanischer Kollegen sind für das Paar zwei Aquarien gebaut. Weil Kraken untereinander die größten Feinde sind, leben die Tiere jedes in einer eigenen Wasserwelt. Die Aquarien sind miteinander verbunden durch einen abzuschiebenden Zwischenschieber. Im richtigen Moment soll der Zoo diesen öffnen, in der Hoffnung auf eine Paarung. Wenn Letzteres glückt, dann sollte das Krakenweibchen hunderttausend Eier legen. Nach fünf bis sieben Monaten schlüpfen die Jungen aus und das Muttertier stirbt. Vor sechs Jahren hatte Blijdorp auch einen Pazifischen Riesenkraken. Das Tier mit dem Namen Okkie starb nach acht Monaten. Pazifische Kraken werden durchschnittlich drei oder vier Jahre alt.

megastadfm.nl - 26. Sept. 2007
Nieuwe dieren Blijdorp
Neue Tiere in Blijdorp
Weiter wurde zum erstenmal im Tiergarten Blijdorp eine Hyäne aufgezogen. Es handelt sich um eine sogenannte Flecken- oder Tüpfelhyäne. Diese Tiere sind in Zoos nicht so oft zu sehen: zur Zeit leben insgesamt nur ungefähr 50 Tiere in ca. 15 europäischen Zoos.

emmen.nu - 26. Sept. 2007
Dierenpark Emmen heeft tekort aan pompoenen
Kürbismangel im Tierpark Emmen
Der Tierpark Emmen hat zur Zeit einen großen Mangel an Kürbissen. Jährlich organisiert der Park die Kürbisspaßwoche in den Herbstferien. Kinder sind einen Nachmittag sehr beschäftigt mit dem Aushöhlen, Füllen und Verzieren von Kürbissen, die dann als Spielfutter zum Beispiel den Elefanten oder Pavianen gegeben werden. Kinder, die sich nicht von ihren schön verzierten Kürbissen trennen können, dürfen diese natürlich mit nach Hause nehmen. Leider sind noch nicht genügend Kürbisse vorhanden, um täglich etwa 40 Kinder den Kürbisspaß erleben zu lassen. Der Park ist deshalb eifrig auf der Suche nach Personen, die (zu) viele Kürbisse in ihrem Garten haben und die Kürbisse an den Tierpark abgeben wollen. Wenn das der Fall ist, können Sie telefonisch Kontakt aufnehmen mit der Abteilung Bildung und Programme: 0591 - 850850 oder über e-mail: m.veenendaal@dierenpark-emmen.nl

highprofile.nl - 26. Sept. 2007
Beurs-WTC Rotterdam veilt kunstolifant
Beurs-WTC Rotterdam ersteigert Kunstelefant
Der erste Kunstelefant der Open-Air-Ausstellung Elephant Parade ist Montag abend versteigert worden. Das geschah während des Eröffnungsdiners des dreitätigen Unternehmertreffens im Beurs-World Trade Center vom 24. bis 26. September. Rotterdamer Geschäftsmänner und -frauen überboten einander enthusiastisch: schließlich legte Beurs-WTC das höchste Angebot vor: 7.500 Euro. Mike Spits, Initiator der Elephant Parade: "Das ist ein phantastischer Beginn der großen Elefantenversteigerung, die am 17. November stattfinden soll im Tiergarten Blijdorp. Wenn alle 50 Kunstelefanten dann für 7.500 Euro pro Stück versteigert werden, können wir richtig einen Erlös erhalten für den Asiatischen Elefanten."

wereldomroep.nl - 25. Sept. 2007
Burgers' Ocean kweekt kwallen - Dierentuin 'apetrots' op kwallenplaag
Burger's Ozean züchtet Quallen - Tiergarten "stolz wie ein Pfau" auf Quallenplage
Burger's Ozean, der maritime Teil von Burger's Zoo in Arnheim, kann Quallen in Gefangenschaft züchten. Das ist eine Leistung von Weltformat. Quallen sind anfällige Tiere mit einer großen Anzahl komplizierter Lebenszyklen. Diese müssen alle durchlaufen werden, um schließlich zu einem erwachsenen Tier zu kommen. Weltweit haben es Meeresbiologen versucht, aber meist endete die "Quallenzucht" nach ein paar Monaten mit einem Becken voller stinkender Brühe. Daß Burger's Ozean das Verfahren jetzt in der Hand hat, kann zu recht ein Durchbruch genannt werden.

dierennieuws.nl - 24. Sept. 2007
Een bruine berin is verloren zonder uw hulp
Eine Braunbärin ist verloren ohne Ihre Hilfe
Bärin "M" benötigt dringend Ihre Hilfe. Vor ein paar Wochen kamen wir hinter das schreckliche Schicksal einer bulgarischen Braunbärin. Nach jahrenlangen Rundreisen als Tanzbärin wurde sie zurückgelassen im Tiergarten der Stadt Shumen. Ihr Zustand ist sehr schlecht, sie benötigt dringend medizinische Hilfe und ein passendes Zuhause.

Algemeen Dagblad - 21. Sept. 2007
Leeuwen knappen weer wat op
Löwen haben sich wieder etwas erholt
Die zwei übriggebliebenen seltenen Asiatischen Löwinnen im Tiergarten Blijdorp sind auf dem Wege der Besserung. Die Mutter der vorige Woche ertrunkenen Löwin Mikka zeigte ebenso wie ihre zweite Tochter Bente dieselben Krankheitserscheinungen wie das verstorbene Tier. Laut Tiergarten können sie vielleicht heute oder morgen wieder nach draußen. Ebenso wie die sieben Monate alte Mikka, die in dem Wasser längs der Außenanlage ertrank, liefen die zwei Löwinnen die letzten Wochen mühselig, schwankend und unkontrolliert. Die tote Mikka wird deshalb noch immer untersucht. Das Tier "glitt" in das Wasser hinein, doch Löwen können ausgezeichnet schwimmen.

stadamersfoort.nl - 22. Sept. 2007
Boo at the Zoo in DierenPark Amersfoort
Buh im Zoo Im Tierpark Amersfoort
Während der Herbstferien steht der DierenPark Amersfoort am 19., 20., 26. und 27. Oktober im Zeichen von Buh im Zoo. Während dieser spannenden afrikanischen Abende am Freitag und Samstag ist der DierenPark geöffnet bis 22 Uhr. Besucher können eine Wanderung machen durch den geheimnisvoll beleuchteten DinoWald, afrikanische Musikinstrumente anfertigen und mitmachen beim traditionellen Lampionumzug.

wtv.be - 21. Sept. 2007
Blankenberge: Snappy verhuist naar de Crocodile Zoo in Denemarken
Blankenberge: Snappy zieht um in den Crocodile Zoo in Dänemark
Snappy, der Kaiman aus dem Serpentarium in Blankenberge, zieht am 27. September zurück in den Krokodil-Zoo in Dänemark, aus dem er ursprünglich kam. Studenten des Studienganges Tierpflege der Katholischen Hochschule in Roeselare haben die Patenschaft über das Krokodil übernommen. Snappy ist jetzt 2,50 m lang und das ist groß genug für einen ungefährlichen Kontakt zu seinem zukünftigen Weibchen. Die Absicht ist, die zwei zueinander finden zu lassen und bald kleine Snappys begrüßen zu können. Das Fangen von Snappy ist schwierig, weil er nicht betäubt werden soll, sondern nur ein Tuch über die Schnauze gedrückt kriegt, um so zu verhindern, daß er beißen kann. Ein erwachsener Mann soll den gefährlichen Schwanz versuchen unbeweglich zu halten. Das große Abenteuer ist vorgesehen für Donnerstag, den 27. September. Es ist übrigens nicht das erste Mal, daß Studenten des Studienganges Tierpflege der Katholischen Hochschule die Patenschaft über ein Tier übernommen haben. Vor einigen Jahren wurde Kathootje, ein kleiner Seehund im Seelife aufgefangen und durch Katho "gesponsert".

knack.be - 20. Sept. 2007
Anwerpse zoo verwelkomt Jaka, de komodovaraan
Der Antwerpener Zoo begrüßt Jaka, den Komodowaran
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner: Jaka, einen Komodowaran. Der Komodowaran ist die größte und spektakulärste Echsenart der Welt. In Belgien und Europa ist die Art kaum zu sehen. Jaka ist ein Männchen von anderthalb Jahren, das sich an einem europäischen Zuchtprogramm beteiligt. Zur Zeit ist das Tier noch zu jung, um sich fortzupflanzen. Erst im Alter von sechs Jahren soll es geschlechtsreif sein. Jaka ist im Reptiliengebäude des Zoos zu bestaunen. In der Natur ist der Komodowaran zu finden auf einigen indonesischen Inseln, zu denen das Eiland Komodo gehört. Diese Warane sind die größten Echsen der Welt und können bis zu drei Meter lang werden. Im Durchschnitt werden diese imposanten Tiere etwa 30 Jahre alt.

oradio.be - 20. Sept. 2007
Zoo Antwerpen krijgt terug een komodovaraan
Zoo Antwerpen erhält einen Komodowaran zurück
Die größte und spektakulärste Echsenart der Welt, der Komodowaran, ist jetzt im Antwerpener Zoo zu sehen. Nachdem diese Art zwanzig Jahr nicht zu sehen war, kam Jaka aus dem Londoner Zoo. Jaka ist ein Männchen von anderthalb Jahren und beteiligt sich an einem europäischen Zuchtprogramm. Der Zuchtbuchhalter entschied sich für Antwerpen wegen der Kenntnis und Erfahrung der Pfleger des Antwerpener Zoos. Jaka ist von jetzt an im Reptiliengebäude des Zoos zu bewundern.




Russische Meldungen

chita.ru - 26. Sept. 2007
В Чите российские и китайские экологи поднимут вопрос о сотрудничестве
In Tschita stellen rußländische und chinesische Ökologen die Frage nach Zusammenarbeit
Vom 29. bis 31. Oktober wird in Tschita eine Internationale Konferenz "Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes zwischen dem Gebiet Tschita und dem Autonomen Gebiet Innere Mongolei in grenzüberschreitenden ökologischen Regionen" durchgeführt. Wie im Pressedienst des Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitgeteilt wurde, können die Teilnehmer an den Tagungsorten der Konferenz Fragen erörtern, die gemeinsame Zielprogramme hinsichtlich des Studiums und der Erhaltung seltener Arten von Tieren und Pflanzen, der Vervollkommnung der normativ-rechtlichen Grundlage für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes, der Möglichkeiten gemeinsamer Nutzbarmachung und Erforschung von Naturressourcen betreffen. Es wird die Wahrscheinlichkeit der Schaffung eines Netzes grenznaher und grenzüberschreitender geschützter Naturterritorien erörtert. Es werden auch Perspektiven der Entwicklung des ökologischen und des Bildungstourismus besprochen.

chita.ru - 25. Sept. 2007
Работа по строительству современного зоопарка в Чите началась
In Tschita begann die Arbeit zum Bau eines modernen Zoos
Am 25. September wurde in Tschita im Rahmen einer wissenschaftlich-praktischen Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft, Bildung, Kultur" die Möglichkeit erörtert, den Zoo der Stadt Tschita an einen neuen, günstigeren Ort zu verlegen.

zabinfo.ru - 25. Sept. 2007
ЧИТЕ НУЖЕН НОВЫЙ ЗООПАРК
Tschita braucht einen neuen Zoo
Heute, am 25. September, wird in Tschita eine wissenschaftlich-praktische Konferenz "Moderner Zoo: Wissenschaft, Bildung, Kultur" durchgeführt. Wie der Pressedienst des Gesellschaftlichen Umweltzentrums "Daurija" mitteilt, erörtern auf ihr Wissenschaftler Transbaikaliens Möglichkeiten der Haltung und Zucht von Insekten, Vögeln und wildlebenden Säugetieren in Gefangenschaft. Organisator der Konferenz ist der Zoo der Stadt Tschita, dessen Leiter eine ihrer Hauptaufgaben darin sehen, ihre Arbeit auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.

liter.kz - 25. Sept. 2007
Птичек жалко - В камере предварительного заключения сидят соколы-балобаны
Die Vögel können einem leid tun: Sakerfalken in "Untersuchungshaft"
In der Kreisabteilung für Inneres des Rayons Alakol begann ein improvisierter Zoo seine Arbeit. Die ganze einheimische Kinderschar kommt hierher, um sich die Sakerfalken anzusehen, die die Polizei vor einigen Tagen bei einem Wilderer aus dem Gebiet Ost-Kasachstan beschlagnahmte. Nachdem die Polizisten den Flüchtigen gestellt hatten, entdeckten sie in der Steppe neun Falken, über deren Köpfe spezielle Mützchen gezogen waren, damit die Vögel nicht mit den Schnäbeln um sich hacken konnten. Bis zum Abschluß der Begutachtung durch Sachverständige sitzen die Vögel in einer der Zellen der Kreisabteilung für Inneres des Rayons Alakol. Die Polizisten füttern sie mit Fleisch und führen ihre Kinder auf Exkursion - um sich die seltenen und sehr schönen Vögel anzuschauen. Nach vorläufigen Angaben der Zoologen handelt es sich bei den geschmuggelten Vögeln um elitäre Sakerfalken. Sakerfalken gehören zu den vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Ihre Population ging in den letzten Jahren wegen illegalen Fangs sehr zurück. Der Preis für einen solchen ausgebildeten geflügelten Jäger kann bis zu 100.000 Dollar betragen.

samara.kp.ru - 25. Sept. 2007
В зоопарке умерла тигрица Зита
Im Zoo Samara starb die Tigerin Sita
Die gestreifte Raubkatze lebte etwa 20 Jahre. Zunächst arbeitete sie im Zirkus, dann wurde sie wegen ihres unverträglichen Charakters dem Zoo Samara überlassen. Hier verbrachte Sita in einem warmen Gebäude und in Vollpension ganze 12 Jahre. Doch die Jahre gingen nicht spurlos vorüber. Die Tigerin begann zu erkranken, überstand zwei Insulte. Und jetzt ist ihr Käfig leer... Einen neuen Tiger anzuschaffen plant der Zoo Samara zunächst nicht, dafür reichen die Mittel nicht.

itar-tass.com - 25. Sept. 2007
В гамбургском зоопарке появились медведи из России
Bären aus Rußland im Hamburger Zoo
Vor diesen russischen Bären haben die Deutschen keine Angst, im Gegenteil, sie begeistern sich für sie. Vier neun Monate alte Kamtschatka-Braunbären, die aus dem Moskauer Zoo nach Hamburg kamen, wurden gleich zu "Sternen" des Hamburger Tierparks Hagenbeck.

rus.delfi.lv - 24. Sept. 2007
В рижском зоопарке появятся жирафы
Der Rigaer Zoo erhält Giraffen
Heute morgen wurde aus dem Zoo Poznan (Polen) in einem speziellen Trailer nach Riga die zweijährige Giraffe namens Pik auf die Reise geschickt. Der Pressedienst des Rigaer Zoos teilte mit, daß die Giraffe etwa 20 Stunden unterwegs sein wird. Morgen früh wird Pik in seinem neuen Zuhause ankommen. Und am Freitag kommt noch eine Giraffe hierher - ein naher Verwandter von Pik - Pereskop. Dieses wertvolle Geschenk zum 95jährigen Bestehen des Zoos machte die Gesellschaft Latvijas Mobilais Telefons. Wenn sich die Giraffen erfolgreich akklimatisieren, können die Besucher sie schon am 8. Oktober sehen. Gerade an diesem Tage wird dort das Giraffenhaus eröffnet. Der Bau des neuen Giraffenhauses begann 2004 mit Unterstützung seitens der Litauischen Umweltstiftung, des Umweltministeriums sowie der Rigaer Duma. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen eine Million Lats.

gorod48.ru - 24. Sept. 2007
В Липецком зоопарке пройдет конкурс красоты
Schönheitswettbewerb im Zoo Lipezk
Morgen startet im Zoo Lipezk der traditionelle Wettbewerb "Miss Zoo 2007" und, natürlich, "Mister Zoo 2007". In den zwei vorhergehenden Jahren wurden die Tigerin Tina und der Löwe Tori Sieger im Schönheitswettbewerb.

uralpolit.ru - 25. Sept. 2007
Михаил Юревич нарушил природоохранное законодательство
Michail Jurjewitsch verletzte die Naturschutz-Gesetzgebung
Die Russische Naturaufsichtsbehörde reagierte auf eine Publikation von "UralPolit.Ru". Die Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für das Gebiet Tscheljabinsk überprüfte Fakten, die am 5. September 2007 in einer Publikation des Expertenkanals "UralPolit.Ru" unter dem Titel "In Tscheljabinsk wird gefordert, den Bau eines großen Handelskomplexes einzustellen" genannt wurden und stellte fest, daß die Unternehmen GmbH "Rodnik" und die Offene Aktiengesellschaft "Makfa", die vom Oberbürgermeister der Stadt Tscheljabinsk Michail Jurjewitsch kontrolliert werden, die Naturschutzgesetzgebung Rußlands in grober Weise verletzen. Das erfuhr "UralPolit.Ru" heute, am 25. September, aus einer Mitteilung der Abteilung für Information und Analyse der Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für das Tscheljabinsker Gebiet auf der offiziellen Website http://www.priroda.chel.ru. Anfang September 2007 wurde auf Beschluß der Tscheljabinsker Stadtverwaltung Galina Tjutina, die Direktorin des Zoos Tscheljabinsk, aus ihrer bis dahin ausgeübten Funktion entlassen. Der Zoo befindet sich in der Nachbarschaft des Jurjewitsch-Baus. Die ehemalige Direktorin, die zur Zeit versucht, vor Gericht gegen ihre Entlassung zu klagen, ist sicher, daß ihre Verfolgung seitens der städtischen Behörden begann, nachdem sie sich kategorisch dem Bestreben von Michail Jurjewitsch widersetzte, die Areale des Zoos, die an den Bau des Handels- und Vergnügungszentrums "Rodnik" grenzen, an sich zu reißen. Bis heute dementieren die Leitung der GmbH "Rodnik" und die oAG "Makfa", wie auch die Beamten der Tscheljabinsker Administration kategorisch die Mitteilungen über die Verletzung der Gesetzgebung beim Bau des Handels- und Vergnügungskomplexes. Die Kontrolle der Russischen Naturaufsichtsbehörde bestätigte jedoch die Existenz der Gesetzesverletzungen.

express-k.kz - 25. Sept. 2007
Пржевальские приживаются
"Przewalskis" leben sich ein
Im vorigen Jahrhundert war das Przewalskipferd in der Natur völlig ausgerottet. Daß Vertreter dieser einmaligen Art noch auf der Erde verblieben, hat die Menschheit den Zoos zu verdanken. Im Verlaufe vieler Jahrzehnte ist die Rückkehr dieser Tiere in ihren natürlichen Lebensraum ein Lieblingstraum von Zoologen der ganzen Welt. Am letzten Wochenende kamen in Almaty Przewalskipferde aus dem Münchener Zoo an. Die Tiere bleiben hier zwei Monate, durchlaufen eine Periode der Akklimatisierung und finden ein zweites Zuhause im Naturschutzgebiet "Altyn Jemel". Das ist bereits die zweite Aktion, die im Rahmen des Projektes zur Rückkehr der Wildpferde in ihre Heimat durchgeführt wird. Die im Jahre 2003 hierher gebrachten Tiere haben sich hervorragend in Kasachstan eingelebt und für Nachkommen gesorgt.

toz.khv.ru - 25. Sept. 2007
Чей праздник - День тигра
Wessen Festtag ist der Tag des Tigers?
Am vergangenen Sonntag waren viele Besucher im Tiergarten "Priamurskij". Die Einwohner von Chabarowsk trafen sich hier, um den Tag des Tigers zu begehen. Dieses Ereignis sollte nach den Überlegungen der Organisatoren die Aufmerksamkeit auf die Probleme des Amurtigers lenken. Und Probleme haben diese Tiere in der Tat genug. Von Jahr zu Jahr verringert sich die Anzahl dieser größten Raubkatze. Der Tag des Tigers wurde an zwei Orten zugleich begangen: unmittelbar im Tiergarten, wo Künstlerkollektive ein Konzert organisierten, und im Kinder- und Jugendzentrum für Gesundheit und Bildung "Junost". Dort wetteiferten junge Umweltschützer aus der ganzen Region Chabarowsk um das beste Wissen in Biologie und Ökologie. Die einzigen, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen inmitten des festtäglichen Lärms, waren die "Verursacher des festlichen Treibens". Wenn Wolja und Barchat noch irgendwie Interesse zeigten an dem, was um sie herum vorging, so verschlummerte Aralija friedlich alle Maßnahmen ihr zu Ehren.

wwf.ru- 24. Sept. 2007
Do not Cut Korean Pine - Save Amur Tiger
WWF-Russia collected over six hundred voices for the protection of the Korean pine-broadleaved forest, Amur tiger's home. Tiger day is one of the favorite holidays for Vladivostok citizens. This year around 2 500 people came to the central square to celebrate it for the 8th time. Each year the holiday has something peculiar. Today, guests saw flags of tiger range countries and heard the appeal "Stop cutting cedar (local name for Korean pine) - save Amur tiger." "Tiger day provides an excellent opportunity for people to express their positive attitude towards nature conservation, - says Yurii Darman, director of WWF-Russia, the Amur branch. - Therefore this year we decided to collect signatures on a petition to a new Russian Government asking to include Korean pine into the list of tree species forbidden for cutting." For the last 50 years the area of Korean pine forests in Primorskii province has reduced nearly twice. Unceasing cutting of cedar and lack of governmental control over forest use since 2006 deprive tiger of its home. This year WWF-Russia has started "Korean Pine the Tree of Life"campaign. Over 25000 Far-Eastern citizens have addresses the Russian President and Governors of Primorsky and Khabarovsky provinces to protect cedar forests. But the ban for cedar cut and commercial logging operations in Korean pine forests disappeared from the new forest legislation thus threatening cedar forests with complete destruction. During the event, WWF collected signatures of 617 participants of the Tiger day for the petition to Viktor Zubkov, the new head of Russian Government. This event is one more attempt to save both Amur tiger and Korean pine.

gazeta.ru - 22. Sept. 2007
Защитник Шахтера усыновил медведя
Verteidiger von "Schachtjor" übernahm Patenschaft für einen Bären
Der Verteidiger von "Schachtjor" Donezk und der Mannschaft Tschechiens TomᨠHübschman übernahm die Patenschaft für einen Eisbären aus dem Prager Zoo. Im Jahre 2005 hatten die Hübschmans die Patenschaft für einen weiblichen Gorilla übernommen, ein Jahr später kam die eigene Tochter Mikaela zur Welt und jetzt kam eben ein Eisbär dazu.

fontanka.ru - 21. Sept. 2007
В зоопарк приехал фенек
Ein Fennek für den Leningrader Zoo
Und wieder ein Neuzugang im Leningrader Zoo: ein Fennek, ein Wüstenfuchs. Wie auf der Site des Zoos mitgeteilt wird, kann man jetzt den kleinsten Vertreter der Familie der Hundeartigen in der zweiten Etage des Exotariums sehen.

itar-tass.com - 21. Sept. 2007
В московском зоопарке сделал первые шаги детеныш белохвостой антилопы гну
Im Moskauer Zoo unternahm Weißschwanzgnu-Kalb erste Schritte
Wie ITAR-TASS im Zoo erfuhr, ist das Kleine gerade drei Tage alt. "Eine Gnugeburt ist keine Seltenheit in Zoos, doch in der Natur gibt es nur noch sehr wenige, und sie leben im wesentlichen in geschützten Nationalparks."

gorod48.ru - 21.Sept.
Зоологи из Липецка поздравят казахстанских коллег
Lipezker Zoologen gratulieren ihren kasachstanischen Kollegen
Morgen begeben sich Vertreter des Zoos Lipezk auf Dienstreise nach Alma-Ata, um ihren Kollegen aus dem wichtigsten kasachstanischen Zoo zu gratulieren, der 70 Jahre alt wird. Der Zoo Alma-Ata beherbergt heute 509 Tierarten. Zum Vergleich: in Lipezk sind es 303. Unter den seltenen Arten finden sich Lemuren und Antilopen, die der Tiergarten wegen ihrer Einmaligkeit nicht verkaufen darf. Insgesamt leben im Zoo Alma-Ata 4.068 Individuen, im Zoo Lipezk 4.000. Unser Zoo ist nur halb so alt - 35 Jahre. Wie "gorod48" erfuhr, gelangten vor vier Jahren auf einem speziellen Lufttransport eine große Anzahl wilder Tiere aus der Republik Südafrika nach Alma-Ata: sechs Giraffen, Antilopen, Hyänenhunde, Vögel und Reptilien. Der Kauf der Vertreter der afrikanischen Fauna kostete den Zoo Alma-Ata 100.000 Dollar. Der Charterflug aus der RSA wurde vom Akimat (Stadtverwaltung) Alma-Ata finanziert.

rbc.ru - 20. Sept. 2007
Московский зоопарк перешел на осенний режим работы
Im Moskauer Zoo hat die Herbstsaison begonnen
Der Moskauer Zoo war der erste in Rußland. Er wurde organisiert im Jahre 1864 von der Russischen Kaiserlichen Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen. Der Beginn seiner Existenz ist verbunden mit den Namen der Professoren der Moskauer Universität K.F. Rulie, A.P. Bogdanow und S.A. Usow. Als der Zoologische Garten eröffnet wurde, beherbergte er bereits etwa 80 Arten und 200 Individuen an Wildtieren und mehr als 100 Individuen Haustiere. Am besten vertreten war die rußländische Fauna - die Gründer des Zoos wollten dem Publikum in erster Linie die Natur Rußlands zeigen. Es gab in der Ausstellung auch exotische Arten: Löwen, Jaguar, Nashorn, Papageien, Alligator. In den 1990er Jahren wurde der Zoo umfassend rekonstruiert. Auf seinem Gelände entstanden neue große Einrichtungen: "Vogelhaus", "Katzen der Tropen", Bassins für Robben, "Affenhaus", "Huftiere der Tropen" und ein Pavillon für Wasservögel. Es wurden auch eröffnet etwas kleinere Ausstellungen: Felsen für Raubvögel und Schneeziegen, Flamingohaus, Tierwelt Rußlands, Anlagen der Kontinente. Jetzt werden im Moskauer Zoo mehr als 8.000 Tiere gehalten, die gehören zu mehr als 1.000 Arten der Weltfauna. Der Zoo ist beteiligt an vielen internationalen Programmen zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten, er arbeitet zusammen mit Naturschutzorganisationen, ist Mitglied des Internationalen und des Europäischen Verbandes der Tiergärten und Aquarien (WAZA, EAZA).

chslovo.com - 20. Sept. 2007
Белый медведь будет жить на айсберге
Der Eisbär wird auf einem Eisberg leben
Wie ein großer, bläulich schimmernder Eisberg sieht die zukünftige Polarbären-Anlage im Nowosibirsker Zoo aus. Die einzigartige Anlage unter freiem Himmel nimmt eine große Fläche ein und ist versehen mit einem tiefen Bassin, in dem die Bären nach Herzenslust schwimmen und sogar mit künstlichen Eisschollen spielen können. Gegenwärtig lebt im Zoo Nowosibirsk nur ein Eisbärenmännchen. Damit ihm auf dem gewaltigen Eisberg nicht langweilig wird, plant Rostislaw Schilo, ihm zur Gesellschaft eine Eisbärin bringen zu lassen. Das war zu hören am letzten Sonntag anläßlich der feierlichen Präsentation der Anlage, die nicht nur Hunderte Einwohner der Stadt miterlebten, sondern auch Vertreter der Behörden: der Gouverneur des Gebietes W.A. Tolokonskij, der Vorsitzende des Deputiertensowjets des Gebiets A.A. Bespalikow. Nach dem Grußwort der Ehrengäste vor Hunderten von Zuschauern unterzeichneten A.A. Bespalikow und der Direktor des Nowosibirsker Zoos, R.A. Schilo, eine Vereinbarung über die Unterstützung der Fertigstellung der einzigartigen Anlage für Eisbären. Übrigens gibt es in Rußland sehr wenige Zoos. Heute werden weltweit 4.000 gezählt, dabei entfallen auf Amerika 500, auf Deutschland 208, auf Japan 77, Rußland hat insgesamt 32. Von diesen 32 entsprechen nur fünf bis sieben dem internationalen Standard, dazu zählt auch der Zoo Nowosibirsk. "Als wir den 60. Jahrstag feierten", sagte Rostislaw Schilo, "kamen zu uns 80 Gäste aus 20 Ländern, und alle sagten sie übereinstimmend, unser Zoo sei der beste in Rußland". Doch damit unser Zoo auch weiterhin dieses Niveau halten kann, braucht er eine gute finanzielle Unterstützung. Unsere Behörden bemühen sich, diese nicht zu verweigern.

nsk.kp.ru - 20. Sept. 2007
В Новосибирске откроется арктический остров
In Nowosibirsk arktische Insel eröffnet
Die Anlage für die Zoobewohner, die in polaren Gegenden beheimatet sind, ähnelt äußerlich einer Eisscholle, die von Wasser umgeben ist. Die "Eisinsel" aus glatten Steinen wird zum "Wohnsitz" für die Bären, auf der anderen Seite der Insel wird ein anderes Bassin sein - mit Walrossen. Der Eisbär, der Nord heißt - der Liebling aller Zoobesucher - zieht noch vor Jahresende in die arktische Wohnung um. "Der Zoo Nowosibirsk hat eine bemerkenswerte Biographie, aber jetzt erlebt er seine zweite Geburt", sagte Wiktor Tolokonskij. "Jedes Jahr wird hier etwas völlig Neues entstehen. Nach der Eröffnung der Eisbärenanlage werden wir den Bau eines Delphinariums planen. Davon träumen wir schon lange, denn Delphine sind die Lieblingstiere der Kinder." Der Realisierung des einen Traumes folgt schon der zweite... Wie man sieht, versetzt das Nowosibirsker Haus der Tiere immer wieder seine Gäste in Staunen und erfreut sie. Ein Delphinarium, so scheint es, ist für die Hauptstadt Sibiriens eine fast phantastische Idee, doch am Sonntag erfuhren die Nowosibirsker von seinem Bau, als wäre dieser Plan völlig realistisch. "Wir haben es uns vorgenommen - das heißt, wir werden es ganz bestimmt tun!" ist sich Rostislaw Schilo sicher.

liter.kz - 20. Sept. 2007
Живая дата
Ein lebendiges Datum
Der Zoo Almaty ist 70 Jahre alt! In diesen Jahren mußten der Tiergarten und seine Bewohner viel durchmachen: sowohl die Hungerjahre während des Krieges, als auch die schweren Zeiten der Umgestaltung. Schicksalsschläge und Lasten überlebte er und heute kann er stolz darauf blicken, daß er, was den Tierbestand betrifft, nach dem Moskauer der zweitgrößte Zoo in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist. Doch in bezug auf die Zucht von Raubvögeln ist er der erste auf dem Planeten. Insgesamt beherbergt er etwa 5.000 Pfleglinge. Aus den Seiten der Geschichte ... Für die umfangreiche Arbeit in der Organisation des zoologischen Parks und die Lieferung von Tieren wurde Mursachan Tolebajew mit einer Ehrenurkunde des Volkskommissariats für innere Angelegenheiten (NKWD) ausgezeichnet. Doch konnte er sich nicht lange an den Erfolgen seines eigenen Werkes erfreuen. Im Dezember wurde Tolebajew von Mitarbeitern des NKWD verhaftet, weil er auf den Listen der Partei "Alasch" [kasachische Nationalpartei] stand. Alle seine einmaligen Aufzeichnungen über Tierbeobachtungen und wissenschaftlichen Arbeiten wurden beschlagnahmt. ... In den 1940er Jahren stand der Zoo kurz vor der Schließung. Im Großen Vaterländischen Krieg haben sowohl Menschen, als auch Tiere Schweres durchgemacht. Es blieben fast keine Fachkräfte mehr übrig: alle gingen an die Front. Im Zoo wurden die Tiere nicht mehr mit Nahrung versorgt, die Wärmeversorgung wurde abgestellt. Bis Kriegsende waren alle tropischen Tiere zugrunde gegangen. Für einige Zeit leerte sich der Zoo. Doch schon seit den 1950er Jahren begann die Sammlung des Tiergartens Almaty zu wachsen. So sahen die Bewohner Almatys im Jahre 1954 China-Alligatoren und einen Bengaltiger... In den nächsten Jahren plant die Leitung des Zoos Almaty den Bau des ersten Safari-Parks in Kasachstan. Das ist ein langfristiges Projekt, daß vom Akimat der Stadt unterstützt wird. Für die Einrichtung des Parks sind bereits 150 ha Land zur Verfügung gestellt. In diesem 150 ha großen Park ist geplant, den natürlichen Lebensraum von Hunderten Tieren verschiedener Kontinente zu reproduzieren. Natürlich sind die Besucher durch spezielle Hindernisse vor Raubtieren geschützt. Zugleich erlaubt das riesige Territorium des Parks den Tierfreunden sowohl Spaziergänge als auch Spazierfahrten in speziellen Transportmitteln. Die Grundsteinlegung für den Bau des Safariparks wird gleich nach den Jubiläumsfeierlichkeiten des Zoos Almaty vollzogen.

wwf.ru - 21. Sept. 2007
В российской части Алтае-Саян посчитали снежных барсов
Im rußländischen Teil des Altai-Sajan-Gebirges wurden die Schneeleoparden gezählt
Eine Expedition des UNDP/GEF (United Nations Development Programme/Global Environmental Facility) hat die Schneeleoparden gezählt auf dem Territorium der Republiken Tuwa und Altai und der Region Krasnojarsk. Das Ergebnis: 31 Katzen wurden festgestellt. "Die Teilnehmer der aktuellen Expedition, organisiert vom Projekt des UNDP/GEF "Erhaltung der Biodiversität im rußländischen Teil des Altai-Sajan", entdeckten im Ergebnis langer Feldforschungen die Spuren von vier Irbissen im Altai (insgesamt leben hier etwa zehn dieser Katzen), sieben in Tuwa und etwa 20 auf dem Territorium des Biosphärenreservats Sajan-Schuschenskoje. Jetzt wird ein Monitoring-System für die Population des Schneeleoparden ausgearbeitet. Übrigens wurde ein Bericht über diese Expedition im August-Heft der Zeitschrift "National Geographic Rossija" veröffentlicht und mit Fotos des bekannten Altaier Fotografen Alexandr Lotow illustriert.

wwf.ru - 21. Sept 2007
Разрешат ли охоту на белого медведя?
Soll die Jagd auf den Eisbären erlaubt werden?
In der gesamten Arktis gibt es noch 20.000 bis 25.000 Eisbären. Ob es wohl richtig ist, die Jagd auf ein Tier zuzulassen, das mehr als andere von den Klimaveränderungen bedroht ist? Am 23. September tritt in Kraft ein Abkommen zwischen Rußland und den USA über die Erhaltung und Nutzung der Eisbärenpopulation. Erstmals seit 50 Jahren kann auf Tschukotka die Jagd auf dieses geschützte Tier wieder erlaubt werden. Das Abkommen zwischen Rußland und den USA wurde unterzeichnet vor fast sieben Jahren, im Oktober 2000, es bekräftigt, daß beide Seiten wechselseitig interessiert sind an der Erhaltung der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation und dafür gleiche Verantwortung tragen. Das Inkrafttreten des Abkommens bedeutet nicht automatisch den Beginn der Eisbärenjagd auf Tschukotka - eine bilaterale rußländisch-amerikanische Kommission soll das Programm zur Erhaltung der Eisbären betrachten und beschließen, ob eine Abschußquote genannt werden soll. Im Prinzip ist auch die Einführung eines Moratoriums möglich für eine beliebige Beschlagnahme von Tieren aus dieser Population, sowohl auf der rußländischen, als auch auf der amerikanischen Seite. "Wir wissen sehr wenig über die zahlenmäßige Stärke der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation", kommentiert der wissenschaftliche Leiter des WWF-Projektes "Bärenpatrouille", der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter des Gesamtrussischen Naturschutz-Forschungsinstituts Andrej Boltunow, "die letzte Expertenschätzung - 2.000 Eisbären, vor zehn Jahren wurde die Population auf 2.000 bis 5.000 Individuen geschätzt. Ohne die Durchführung von Zählungen im gesamten Maßstab und Klärung der realen Situation können wir nichts sagen über die Aufstellung einer Abschußquote". Vollständig ruht die Jagd auf Eisbären gegenwärtig nur in Rußland und Norwegen, die indigene Bevölkerung Grönlands, Kanadas und Alaskas setzt die Jagd auf Eisbären fort. "Berücksichtigt man den Abschuß durch Wilderer in Rußland, werden im Jahr mehr als 1.000 Eisbären erlegt", sagt Wiktor Nikiforow, Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands. "Die Höhe des Abschusses berücksichtigt absolut nicht die Tempi der globalen Erwärmung, der Erhöhung der natürlichen Sterberate und der Verringerung der Geschwindigkeit der Reproduktion der Bären. Es muß dringend ein globales Programm zur Rettung der Eisbären ausgearbeitet werden. Es ist an der Zeit, das Gewehr gegen den Fotoapparat zu tauschen."


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Verband Deutscher Zoodirektoren, 26.09.2007
Die Regelungswut der EU-Bürokratie kennt keine Grenzen. Jetzt soll es Einfuhrregelungen sogar für lebende Blauwale geben.*
Die EU-Bürokratie lässt keine Lücke aus. Die Einfuhr fast aller lebender Tiere soll von einem umständlichen bürokratischen Verfahren abhängig gemacht werden. Die dafür zuständige Abteilung der Europäischen Kommission in Brüssel ( DG-SANCO) arbeitet an veterinärmedizinischen Einfuhrbedingungen für fast alle lebenden Wirbeltiere, einschließlich Blauwalen, Maulwürfen, Stinktieren, Honigbeutlern, Blindwühlen und sogar für Zecken und Stechmücken. Bisher gab es sinnvolle Einfuhrregelungen für solche Tierarten, die Krankheiten auf Menschen oder Tierseuchen auf Nutztiere übertragen können, z.B. auf Rinder, Schweine, Geflügel oder Bienen. Die vorgesehene neue Regelung umfasst nun beinahe den gesamten Rest, zum größten Teil in völlig unsinniger Weise. Ironischerweise sollen Zirkusse von den vorgesehenen Regelungen ausgenommen sein. Wenn Zoologische Gärten in Zukunft Tiger oder Elefanten im Rahmen ihrer Erhaltungszuchtprogramme einführen wollen, unterliegt das Veterinärbeschränkungen, bei Zirkustieren ist das nicht der Fall. Die vorgesehenen neuen Regelungen werden Zoologischen Gärten große Kosten verursachen und Erhaltungszuchtprogramme für Arten, die von der Ausrottung bedroht sind , sehr erschweren. Besonders hart würde es das demnächst in großem Umfang weltweit geplante Schutz- und Zuchtprogramm für Frösche und Lurche treffen. Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) hält es für notwendig, den Regelungswahn der EU- Bürokratie energisch zu stoppen.

Zoo Dresden, 26.09.2007
Vorstellung unseres Bauvorhabens Giraffen- und Zebraanlage
Nachdem der Realisierungswettbewerb zur Giraffenanlage abgeschlossen ist, beginnen wir nun mit der Planung und dem Bau der neuen Giraffen- und Zebraanlage. Im Zuge des Neubaus der Futtermeisterei wird mit dem Abriss des ehemaligen Gebäudes voraussichtlich ab Februar 2008 Platz für eine neue Giraffen- und Zebraanlage geschaffen. Der Baubeginn der neuen Anlage erfolgt voraussichtlich im April 2008. Die Gesamtfläche für das Giraffen- und Zebrahaus umfasst ca. 890 m², wobei die Flächen des Außengeheges ca. 2.000 m² einnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 3,5 Mio. �. Die Fertigstellung ist für Ende August 2008 geplant.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.09.2007
Ein Blick hinter die Kulissen des Zooparks - Der Thüringer Zoopark lädt ein zum 14. Deutschen Zootag
Am Sonnatg, den 30. September findet zum vierzehnten Mal der Deutsche Zootag statt. Viele Zoos und Tiergärten beteiligen sich bei dem deutschlandweit durchgeführten Erlebnistag, auch der Thüringer Zoopark Erfurt nimmt daran wieder von 10 bis 16 Uhr teil. Hat jemand ganz spezielle Fragen an die Tierpfleger über ihre Schützlinge oder auch über den Beruf des Tierpflegers, so ist das an diesem Tag kein Problem. Denn in jedem Revier sind einige Kollegen vor Ort, die versuchen werden, Ihnen alle Fragen zu beantworten. Außerdem wird für viele Tiere die tägliche Futterportion präsentiert. Denn wer weiß schon so genau, wie viel ein großer Elefant täglich zu sich nimmt oder wie viel eine kleine Zwergmaus frisst? Man kann aber nicht nur erfahren, was und wie viel die tierischen Bewohner der Zooparks fressen. Sondern man kann auch bei Fütterungen mit dabei sein. Um 12 Uhr, genau zur Mittagszeit, und um 15 Uhr werden in der Löwensavanne die flinken Erdmännchen gefüttert. Um 14.30 Uhr bekommen dann die Löwen ihre Portion Fleisch. Nach 15 Uhr, im Anschluss an die Fütterung der Erdmännchen, erzählen die Tierpfleger von Ihren Erlebnissen während der Aufzucht des Klippschliefers Kitti. Wer selbst einmal ein Tier füttern möchte hat dazu von 15.30 bis 15.45 Uhr die Gelegenheit. Die Besucher können dann die beiden Giraffen Gunda und Lengai mit bereitgestelltem Laub füttern und herausfinden, wie lang eigentlich so eine Giraffenzunge werden kann. Wie sieht eine Futterküche von innen aus, oder wir hoch ist der Stall der Giraffen wenn man selbst einmal darin steht? Jeder der das wissen möchte, kann sich um 11 Uhr und um 13.30 Uhr in der Löwensavanne einfinden, bzw. von 12 Uhr bis 12.30 Uhr den Giraffenstall besichtigen.
Aber das ist noch längst nicht alles, was der Zoopark an diesem Tag seinen Besuchern bietet. Kommen Sie doch einfach vorbei und lassen Sie sich überraschen!

Zoo Dortmund, 26.09.2007
Zoo Dortmund: Oberbürgermeister verlängert Patenschaft für die Steinadler
Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zeigt sich traditionsbewusst. Erneut hat er die Patenschaft über die Steinadler im Dortmunder Zoo übernommen. Immerhin sind die Steinadler das Wappentier der Stadt Dortmund. Als eine der wenigen reichsfreien Städte des Mittelalters durfte Dortmund den kaiserlichen Adler in seinem Wappen führen, eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Für den Zoo Dortmund ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass er die Dortmunder Wappentiere auch lebend zeigt. Dieser Zusammenhang wird mit einer Tafel am Gehege erläutert. Dr. Langemeyer hat sich von Anfang an (2003) der Steinadler angenommen, repräsentieren diese doch, wie er selbst auch, die Stadt Dortmund. Der OB geht damit auch mit gutem Beispiel voran, geben die Patenschaften im Zoo Dortmund doch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Umlandes die Gelegenheit, ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund Ausdruck zu verleihen. Mehr als 1 000 Tiere stehen im Zoo Dortmund für Patenschaften zur Verfügung. Tierpatenschaften eignen sich auch hervorragend als nette Geschenke. Es ist für jede Preisklasse etwas dabei. Patenschaften gibt es bereits ab 25 Euro Jahresbeitrag.

Tierpark Hagenbeck, 25.09.2007
Kostbarer Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck - Christa Goetsch tauft Chinesische Leoparden Leoparden-Babys
Eine der seltensten Tierarten in Zoos weltweit � die extrem von der Ausrottung bedrohten Chinesischen Leoparden � haben Nachwuchs. Am 24. August erblickten drei niedliche Katzen-Babys das Licht der Welt. Die ersten Wochen verbrachten die Jungtiere zusammen mit ihrer Mutter �Basja� in der Wurfbox im Haus. Tierpark-Besucher konnten Mutter und Kinder bereits über einen Monitor beobachten. Die �Raub-Kätzchen� entwickeln sich prächtig und sind sehr verspielt. Nach fünf Wochen soll der Nachwuchs nun einen Namen erhalten. Anlässlich der ersten notwendigen Impfung werden wir feststellen, ob es sich um kleine Kätzchen und/oder Kater handelt. Diese Gelegenheit wird die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Christa Goetsch, nutzen, um den gefleckten Katzen-Kindern einen Namen zu geben.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 25.09.2007
�Kleiner Panda oder Katzenbär� wagt sich aus seinem Versteck
Ein neugeborenes Pandajunge wiegt nur 120 g bei der Geburt und so dauert es lange, bis es kräftig genug ist, um sich aus seiner Wurfbox zu trauen. Unser am 3. Juli geborenes Jungtier fängt jetzt an, sein Gehege zu erkunden. Mit ihrer schönen Gesichtszeichnung und dem buschigen, geringelten Schwanz gehören sie mit zu den hübschesten Säugetieren. Ihr Name kommt aus dem Nepalesischen und bedeutet �Bambusesser�. Dies deutet schon darauf hin, dass ihre Hauptnahrung aus Bambus besteht. Da dieser nicht sehr nährstoffreich ist, verbringen die Tiere einen Großteil des Tages dösend im Geäst. In einer Höhe zwischen 2000 und 5000 m leben sie in Bambus-, Rhododendron- und Eichenwäldern im Himalaja.

Zoo Wuppertal, 25.09.2007
Stattliches Zebrafohlen im Wuppertaler Zoo geboren
Seit ein paar Tagen tollt ein kleines Zebrafohlen zusammen mit seiner Mutter `Regina` auf der Afrikaanlage herum. Für die Stute ist es das siebte Fohlen, während der Hengst `Max` bereits zum 23ten mal Vater geworden ist. Das noch namenslose Fohlen durfte bei dem schönen Herbstwetter frühzeitig auf die Außenanlage und tobt dort nun übermütig herum. Unsere Zebras sind Böhmzebras, eine Unterart des Steppenzebras. Sie leben in kleinen Familiengruppen. Diese bestehen aus einem Hengst, mehreren Stuten und deren Nachwuchs. Böhmzebras stammen aus den Savannen Ostafrikas, wo sie jährlich weite Wanderungen unternehmen. Aufgrund von Bejagung sowie der zunehmenden Besiedlung ihres Lebensraumes sind Steppenzebras heute weit seltener geworden als sie einst waren. Zwar sind Böhmzebras von allen Zebra-Unterarten nach wie vor die häufigsten Zebras, allerdings leben drei Viertel des Bestandes in den Nationalparks Kenias und Tansanias, also in einem vergleichsweise kleinen Areal.

Zoo Osnabrück, 25.09.2007
Abschied nach 40 Jahren im Zoo!
Am 1. September 1967 begann für die Tierpflegerin Giesela Küppers der erste Arbeitstag im Zoo Osnabrück. Nun, mehr als vierzig Jahre später, wurde Frau Küppers vom Zoopräsidenten Reinhard Coppenrath, Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg, Geschäftsführer Andreas Busemann und der gesamten Zoobelegschaft in den Ruhestand verabschiedet. Frau Küppers arbeitete als Revierleiterin im Vogelrevier und hatte einen äußerst kompetenten Blick für das Wohlergehen ihrer Schützlinge. So schwang beim Abschied auch eine Menge Wehmut mit. Denn ab nun wird Frau Küppers nicht mehr täglich den ihr so ans Herz gewachsenen Tieren begegnen. Das letzte Mal Pinguine füttern, das letzte Mal nach Marabus und Pelikanen schauen - Frau Küppers werden die Tiere fehlen, und den Tieren und dem Zoo Osnabrück wird Frau Küppers fehlen.

Allwetterzoo Münster, 25.09.2007
Ab 26. September gibt es 40 neue Folgen der ARD-Dokusoap mit turbulenten Geschichten rund um die Tiere des Allwetterzoos Münster
Fans von �Pinguin, Löwe und Co.� können sich freuen: Ab Mittwoch (26.9.) sendet die ARD 40 neue, in den letzten Monaten im Allwetterzoo produzierte Folgen. In der Regel nachmittags um 16.10 Uhr erhalten die Fernsehzuschauer ungewohnte Einblicke in den Alltag des Zoos. Beim Blick hinter die Kulissen werden Tierpfleger, Kurator, Zootierärztin oder Zoodirektor bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Und die ist alles andere als eintönig; denn so ein Zooleben stellt alle Mitarbeiter immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie einfallsreich diese gemeistert werden, kann der Zuschauer am Bildschirm mitverfolgen. Im Mittelpunkt der Serie stehen aber selbstverständlich die vielen Tiere mit ihren ganz besonderen Eigenschaften. Das Kamerateam beobachtete Pinguin, Löwe und Co. nicht nur in ihren Anlagen, sondern auch jenseits der Besucherwege, um einzigartige Einblicke zu ermöglichen. Nachdem die ersten 60 Folgen der münsterschen Zoosoap sowie zwei �best-of�-Sendungen die Zuschauer von Januar bis April 2006 begeistert hatten, war klar, dass weitere folgen mussten. Mitte Mai begannen dann die Dreharbeiten zu den neuen Folgen der erfolgreichen Serie. Drei Kamerateams waren über mehrere Wochen bei allen wichtigen Ereignissen im Zoo dabei. In der ersten Folge, die ausgestrahlt wird, dreht sich alles um die einzigartigen Mongolenponys. Die beiden Stuten in Münster sind die einzigen Pferde dieser Art in einem deutschen Zoo. Im Frühjahr hatten sie Besuch vom mongolischen Hirten Tomor. Ein besonderes Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Weiter geht es mit ganz, ganz vielen Jungtieren: Die drei Junglöwen, die inzwischen in Wuppertal leben, werden bei ihrem Umzug begleitet. Ein kleines Gnu macht seine ersten Schritte und Gorillababy �Mary Zwo� wird auf dramatische Weise gerettet.

Zoo Duisburg, 24.09.2007
Riesige Freude im Zoo Duisburg - zweites Delphin-Baby geboren
Nur wenige Wochen nach der Geburt von Delphinjungtier DOLLY erfreut sich der Zoo Duisburg über erneuten Nachwuchs bei den Großen Tümmlern. Delphin-Weibchen PEPINA brachte vor wenigen Tagen ein gesundes Jungtier zur Welt. Kaum wurde die kleine DOLLY in der Vorwoche den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt, schon schwimmt ein weiterer kleiner Delphin im Delphinarium des Zoos. Während DOLLY mit Mutter DELPHI sich den begeisterten Besuchermassen im Delphinarium zeigt, verbleibt PEPINA mit ihrem jüngsten Spross noch einige Wochen im separaten Aufzuchtbereich. Nur ausgewähltes Pflegerpersonal und die Tierärzteschaft des Zoos haben Zugang zum Aufzuchtbecken, das unter strengen Hygienevorgaben vom übrigen Delphinarium abgetrennt ist. Und dieses aus gutem Grund, denn neugeborene Delphine verfügen über kein natürliches Immunsystem. Erst über die Muttermilch nehmen die Jungdelphine innerhalb der ersten Lebenswochen die nötigen Abwehrstoffe auf, um ihr Immunsystem zu stärken und somit vor möglichen Infektionen gefeit zu sein. In dieser Zeit sind die jungen Delphine äußerst anfällig gegenüber jegliche Krankheiten, die auch der Mensch auf das Tier übertragen könnte. Daher bleibt das Aufzuchtbecken eine strikte Tabu-Zone, bis das Jungtier ausreichend gestärkt ist. Für die Mitarbeiter des Zoos gilt es, Mutter und Jungtier über Unterwasserkameras zu beobachten, um Störungen und jegliches Gesundheitsrisiko zu minimieren. Schon bei Jungtier DOLLY hat sich diese Vorgehensweise bestens bewährt, so dass zu erwarten ist, dass auch PEPINAs Jungtier gesund heranwächst. Für die Zoobesucher ist PEPINAs Nachwuchs vorerst nur auf den Großbildschirmen in der Besucherhalle des Delphinariums zu sehen. Zunächst sind ohnehin alle Blicke auf die kleine DOLLY gerichtet, die ausgelassen mit Mutter DELPHI spielt. Noch werden einige Wochen verstreichen, bevor auch PEPINAs Jungtier sich genügend entwickelt hat, um der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden.

Zoo Heidelberg, 24.09.2007
Ein Chamäleon für den Zoo � Clemens Briels schafft Großskulptur für den Tiergarten Heidelberg
Der namhafte Popart-Künstler Clemens Briels hat für den Zoo Heidelberg eine fantasievolle Groß-Skulptur geschaffen. Wie eine Sphinx vereinigt die Skulptur Mensch und Tier. Es ist ein Chamäleon und doch ein Mensch, wo kommen sich exotische Tiere und Menschen näher als im Zoo? Der Tiergarten Heidelberg will seinen Besuchern die Beziehung zwischen Mensch und Tier näher bringen. Die Skulptur am Eingangsplatz begrüßt die Besucher in Zukunft und wirkt zugleich wie ein Wächter. Liebevoll gestaltet und in den leuchtenden Farben der Karibik verzaubert das Chamäleon den Betrachter. Die Skulptur steht zunächst für ein Jahr als Leihgabe der Galerie Treffpunkt Kunst im Heidelberger Tiergarten. Findet sich während dieser Zeit ein Mäzen, der die Skulptur dem Zoo spendet, darf das Chamäleon bleiben. Sicher wird es innerhalb kürzester Zeit die Herzen der Zoobesucher erobern. �Wir sind sehr stolz darauf, dass ein so namhafter Künstler wie Clemens Briels eine Skulptur extra für den Zoo geschaffen hat� erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. �Das Chamäleon passt einfach fantastisch auf den Eingangsplatz und fällt mit seinen fröhlichen, leuchtenden Farben jedem Zoobesucher beim Betreten des Tiergartens als erstes ins Auge.� Mit dem Chamäleon ist ein Spenden-Projekt für das neue Elefantenhaus verbunden, das von der Galerie Treffpunkt Kunst in Ziegelhausen initiiert wurde. Zoo- und Kunstfreunde können sich die liebenswerte Skulptur im Kleinformat nach Hause holen, die in limitierter Auflage von 100 Exemplaren im Zoo und bei Treffpunkt Kunst exklusiv zum Preis von 250,- Euro zu erwerben ist. Pro verkauftem Exemplar spendet die Galerie Treffpunkt Kunst 40,- Eur für das neue Elefantenhaus im Zoo. Am 29. September 2007 um 11.00 Uhr wird der Künstler Clemens Briels gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann und der Inhaberin der Galerie Angela Mahmout die Chamäleon-Skulptur im Zoo feierlich enth&