E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 388 vom 20. September 2007

Liebe Leser,

während die einen sich streiten, wo denn manch deutsches Zootier abgeblieben ist, haben angeblich 2 Eisbären bereits für sich geklärt, wo sie mal abbleiben wollen. Und während sich die anderen darüber streiten, ob die menschliche Ehe wirklich nach 7 Jahren auslaufen soll, können sich Lara und Knut ja schonmal `nen Kopp darüber machen, wer die nächsten 7 Jahre früh die Croissants holt.

Einen anderen Weg der Zukunftsplanung können Sie selber einschlagen: verewigen Sie sich doch in einem Fischnamen !
Apropos Weg... den richtigen zu finden, sollte, wenn der Plan denn aufgeht, für die Wildkatzen in Deutschland bald kein Problem mehr sein.

Ach, was für ein Wortspiel !

Nächste Woche werden Sie an dieser Stelle wieder anspruchsvollere Kost lesen,
ich verabschiede mich derweil ins Wochenende,

Ihre Annette Schubert
Zoos  –  Meldungen

Lausitzer Rundschau - 13. Sept. 2007
Hintergrund: Verbleib von jungen Tigern und Bären unklar
Tiger oder Affen werden abgestoßen, Haustier-Junge geschlachtet, weil in den Gehegen kein Platz ist – immer mehr Zoos, so der Deutsche Tierschutzbund, haben ihre Tierhaltung nicht im Griff. In Fernseh-Magazinen tauchte Hoyerswerda als Negativ-Beispiel auf. Die Stadt wehrt sich gegen die Kritik, ebenso die Leiter anderer Lausitzer Zoos. ... Die Autoren des Beitrags mit Informationen versorgt hat Frank Albrecht, 39-jähriger Tierrechtler aus Hoyerswerda, der heute in Nürtingen (Baden-Württemberg) lebt. ... Gegenüber der RUNDSCHAU verweist Albrecht auf Zuchtbücher und Zooführer. ... Albrecht ist überzeugt: "Viele der Tiere endeten beim Schlachter oder Präparator."
Was will Albrecht erreichen? "Aufklärung und ein Ende der Doppelmoral", sagt er. Der Zoo dürfe Gästen nicht süße Tierkinder präsentieren, um dieselben dann einem ungewissen Schicksal zu überlassen – und damit auch noch Geld verdienen.

Lausitzer Rundschau - 13. Sept. 2007
„Falsche Beschuldigungen“
Der Hoyerswerdaer Zoodirektor Werner Jorga und seine Mitarbeiter haben nicht gegen bestehende internationale Gesetze und Rechtsvorschriften verstoßen.
Zu dieser Einsicht kommt die CDU/FDP-Fraktion der Stadt nach eingehender Prüfung, so Fraktionschef Frank Hirche (CDU) in einer Erklärung. Anlass dafür sei die in Fernsehmagazinen und in der Presse formulierte Kritik am angeblich fahrlässigen Tierhandel des Zoos. „Unsere Gespräche und Erkenntnisse ergaben, dass es keine Verstöße gab“, so Hirche. Im Gegenteil: Die Einrichtung habe sich mit Werner Jorga zu einem wissenschaftlich anerkannten Zoo entwickelt. Er habe bei der Verwirklichung des internationalen Artenschutzprogramms zum Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierarten in der Welt wichtige Arbeit geleistet, die von Fachleuten in vielen Ländern geschätzt werde. ... Aussagen des Hoyerswerdaer Tierschützers Frank Albrecht (die RUNDSCHAU berichtete) bezeichnet Hirche als „falsche Beschuldigungen“, die dem Ruf der Stadt schaden würden und die der Zoo nicht verdient habe.

Lausitzer Rundschau - 14. September 2007
"Der böse Verdacht ist unbegründet"
Nach Fernsehbeiträgen über den fragwürdigen Handel mit Zoo-Nachwuchs aus Hoyerswerda (die RUNDSCHAU berichtete) steht der Tierpark in der Kritik. Der Stadtverband der Grünen hakt jetzt nach und fragt nach dem Verbleib von abgegebenen Raubtierjungen. Werner Jorga, seit 1984 Direktor des Zoos, weist die Vorwürfe zurück. Er sieht seine Arbeit in Misskredit gebracht.

Focus Online - 19. September 2007
Safaripark Stukenbrock Tiger aus NRW zu Potenzmittel verarbeitet?
Berge von Tigerleichen türmen sich in der chinesischen Großkatzenfarm Guilin – bereit für Abtransport und Weiterverarbeitung. Aus den Kadavern werden verschiedenste Produkte. Auf dem getrockneten Penis der Tiere kauen chinesische Männer, weil sie sich davon Auftrieb für ihr Sexualleben versprechen. Auch auf die gemahlenen Krallen schwören schwächelnde Liebhaber. Rheumatikern verschafft das flauschige Fell angeblich Linderung, zu Salben verquirlte Tigerknochen wiederum sollen gegen Neurodermitis helfen. So groß ist der Glaube der Chinesen an die Wunderwirkung der Raubkatzen, dass der Nachschub an toten Tieren fast nicht zu sichern ist. Die Tierschützer von Peta prangern an: Selbst Tiger aus deutschen Zoos enden in den Tiegeln und Tuben der chinesischen Heiler. Dahinter stehe ein dubioses Händlernetz.

RP Online - 12. Sept. 2007
Elefantenhaltung im Zoo nicht artgerecht
Der Krefelder Zoo hat wegen seiner nicht artgerechten Elefantenhaltung nur eine eingeschränkte Betriebserlaubnis erhalten. Eine Auflage besagt deshalb, dass Innen- und Außengehege dringend an die modernen Richtlinien angepasst werden müssen. Falls dies nicht möglich ist, sollte nach einem anderen Zoo gesucht werden, der Elefanten entsprechend ihren Bedürfnissen halten kann. „Eine solche Auflage kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Bei manchen Tierarten gibt es Probleme, einen Zoo zu finden, der sie gut unterbringen kann, bei anderen muss erst ein Umbau des Geheges geplant werden“, schildert Andrea Funke einige Probleme. ... Und auch die Spitzmaulnashörner, die sich das Großtierhaus mit den Elefanten teilen, haben zu wenig Platz. Im Gegensatz zu den Dickhäutern kann der Zoo hier jedoch auf einen landesweit einmaligen Zuchterfolg verweisen. Und im kommenden Jahr soll es weiteren Nachwuchs geben.

Focus Online - 17. September 2007
Eisbärin Lara schreibt an Knut
Mit einem Liebesbrief an Eisbär Knut wirbt der Gelsenkirchener Tierpark um Deutschlands berühmtestes Zoo-Tier. Das im Namen der Gelsenkirchener Eisbärendame Lara verfasste Schreiben werde in den nächsten Tagen Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zugestellt, berichtete die „Zoom Erlebniswelt“ am Montag. Wowereit habe bei einem Besuch im Ruhrgebiet am vergangenen Wochenende zugesagt, den Brief unverzüglich an den Berliner Zoo weiterzuleiten. Die „Zoom Erlebniswelt“ hatte sich bereits kurz nach der Geburt von Knut um den Berliner Eisbären beworben. In Gelsenkirchen erwarte Knut nicht nur Lara, sondern auch eine moderne Eisbärenanlage. Derzeit lebt neben Lara und der zwergwüchsigen Eisbärin Antonia noch das Eisbärenpärchen Sonja und Elvis in der Revierstadt. Eine Entscheidung über das weitere Schicksal von Knut werde nicht vor dem kommenden Jahr fallen, sagte ein Sprecher des Berliner Zoos am Montag. „Wir wollen noch in Ruhe am 5. Dezember seinen 1. Geburtstag feiern“, sagte der Sprecher.

NÖN Online - 19. September 2007
Safaripark: Neue Studie sorgt für Polit-Hickhack
Zu einer äußerst hitzigen Debatte kam es bei der letzten Gemeinderatssitzung in Gänserndorf. Grund war ein Antrag von SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl zum Thema Safaripark. Wie die NÖN exklusiv berichtete, soll nämlich eine neue Studie in Auftrag gegeben werden. Die ÖVP zeigte sich irritiert. Zur Erinnerung: Nur wenn sich die Gemeinde Gänserndorf mit 25 Prozent am neuen 1 Million Euro schweren Safaripark-Projekt von Tierarzt Mag. Josef Zoher beteiligt, gibt es von der NÖ Wirtschaftsagentur eine Förderung in der Höhe von 382.000 Euro. Die Gemeinde müsste auch einen von der ecoplus-Studie prognostizierten jährlichen Verlust in der Höhe von 90.000 Euro mittragen. Dieser Abgang ist auf eine angenommene geringe Besucherzahl (65.000 Gäste pro Jahr) zurückzuführen. Zoher hingegen rechnet mit 100.000 bis 150.000 Besuchern und somit mit einem Gewinn. Er spricht sich für eine neue professionelle Umfrage aus. Diese Studie soll das renommierte Institut CIMA GmbH erstellen. Kostenpunkt: 11.760 Euro.



Planung und Bau 

Ebersberger Zeitung - 17. September 2007
Wildpark Poing bekommt neue Zufahrt
Poing - Besucher, die zum Wildpark Poing fahren, müssen sich künftig nicht mehr durch ein Wohngebiet quälen. Anfang Oktober ist der erste Teil der neuen Zufahrtsstraße fertig.

Hamburger Abendblatt - 18. September 2007
Hagenbeck muss das Eismeer umbauen
Walrossdame Antje war hier zu Hause. Eisbären, Mähnenrobben, Seebären, Pinguine sind es heute noch. Das Eismeer-Gehege in Hagenbecks Tierpark ist 100 Jahre nach Tierpark-Eröffnung noch immer eine der großen Besucher-Attraktionen. Doch an den Felsen, an denen schon Kaiser Wilhelm II. staunend vor Walrossen verweilte, nagt der Zahn der Zeit. Und deshalb möchte der Tierpark gerne als Nächstes einen Umbau der Eismeer-Landschaft in Angriff nehmen, wie Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck gestern auf einem Vortrag im Übersee-Club sagte.

Lübecker Nachrichten - 18. September 2007
Zoo erhält zweites begehbares Affen-Gehege
Der Tierpark Ueckermünde erhält eine zweite begehbare Affenanlage. Die "Lemurensavanne" ist 900 Quadratmeter groß, Heimstatt für sieben Katta-Lemuren und wird an diesem Freitag eröffnet, wie ein Tierparksprecher am Dienstag der dpa sagte. Lemuren werden seit zehn Jahren in Ueckermünde gezüchtet.



Aktionen

Fuldainfo - 13. Sept. 2007
Rotwildwochen im Wildpark Gersfeld
Vom 22. September bis zum 7. Oktober 2007 bietet der Wildpark Gersfeld verschiedene Informationsangebote zum Rotwild an. In dieser Zeit ist die spektakuläre Paarungszeit dieser größten heimischen Hirschart. Die Paarungszeit wird Brunft genannt. Mit weit hörbarem Röhren der mächtigen Hirsche sollen vor allem die Hirschkühe beeindruckt, aber auch die Rivalen eingeschüchtert werden.

Ad-Hoc-News - 14. September 2007
Zoo Berlin lädt Kinder aus Albert-Schweitzer-Kinderdorf ein
Der Zoo Berlin lädt 20 Kinder der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Damit werde eine Initiative des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt, teilte ein Sprecher des Verbands mit. Bundesweit wolle der SoVD anlässlich der Woche des bürgerlichen Engagements bis zum 23. September 10 000 gute Tage verschenken.

uniprotokolle - 14. September 2007
Tag der offenen Tür an der Biologischen Anstalt Helgoland
Zum 25. Geburtstag des Forschungskutters Uthörn öffnet die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) ihre Türen. Am 22. September von 13 bis 19 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, sich über die Forschungsarbeiten auf Helgoland zu informieren. Ausfahrten mit dem Kutter Uthörn, Demonstrationen der Forschungstaucher und der Fanggeräte auf den Forschungsschiffen stehen ebenso auf dem Programm wie Führungen durch das Ökolabor und das Hauptgebäude der BAH. An diesem Tag ist der Eintritt in das Aquarium frei. Für Kinder gibt es eine Ralley mit attraktiven Preisen. Die Deutsche Post hat einen Sonderstempel zum 25-jährigen Jubiläum von Uthörn entworfen, der an dem Tag erhältlich sein wird.

Kölnische Rundschau - 15. September 2007
Madagaskar im Zoo erkunden
Das Wochenende ist da, das Wetter wird schön - also auf zu den Familientagen im Zoo, die die Rundschau präsentiert. In diesem Jahr dreht sich alles um Madagaskar, um die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Die Zoo-Besucher erfahren allerlei Wissenswertes, können per Stempelpass verschiedene Stationen passieren und viel entdecken.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 16. September 2007
Wie süüüüüüß...
Der Familientag in der Zoom-Erlebniswelt lockte am Sonntag Tausende Besucher an.
Whoopi, die Hinterwälderrind-Dame, ist ein wenig verstimmt. Ausgerechnet am Familientag in der Zoom-Erlebniswelt, steht sie nicht an ihrem gewohnten Platz. Sie muss nebenan in der Box Platz nehmen, in dem sonst Esel Grisella wohnt. "Mama, das ist doch kein Esel, oder?" Fragend schaut die kleine Lisa ihre Mutter an, nachdem sie das Schild vor Whoopis Box studiert hat. "Nein", lachend schüttelt Lisas Mutter den Kopf und führt ihre achtjährige Tochter zu den Eseln, die vor dem Stall am Grimberger Hof stehen und ihre Hufe gesäubert bekommen. ... An Informationen fehlt es beim Familientag im Zoo wirklich nicht. Den ganzen Tag lang können die kleinen und großen Besucher den Tierpflegern über ihre Schultern schauen, Fütterungen der Waschbären, Stinktiere, Schimpansen, Löwen, Otter und Co. beobachten, sich in der Zooschule oder bei den Tierärzten informieren oder hinter die Kulissen blicken. ... Zwar keine Löwen, aber dafür Erdmännchen aus nächster Nähe beobachten, das können die Besucher an der Savannah Kopje. Dort flitzen die drolligen Nager an der Scheibe vorbei und ziehen nicht nur die Kinder magisch an. "Wie süüüüüß", so hört man es aus allen Ecken.

juelicht.de - 17. September 2007
Walt Disney-Festival im GaiaPark Kerkrade Zoo
Der GaiaPark durfte sich in diesem Jahr bereits über die Auszeichnung als schönster Tierpark der Niederlande durch den niederländischen Automobilclub ANBW - ähnlich dem deutschen ADAC – freuen, und vom 22. bis 28. Oktober ist er außerdem um 15 Disney-Attraktionen reicher. "Das Dschungelbuch" erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und passt perfekt zu den vielen exotischen Tierarten des GaiaParks. ... Der Kartenvorverkauf für das Dschungelbuch-Festival über das Internet läuft bereits.

lifepr.de - 17. September 2007
„Faszination Greifvögel“
Am Sonntag, 23. September 2007, ab 11.00 Uhr, ist im Wildpark Eekholt der „Tag der Greifvögel“ ... Mit dem „Tag der Greifvögel“ stellt der Wildpark Eekholt unterschiedliche Greifvögel und Eulen auf der Flugwiese vor. Besonders interessante Informationen über die verschiedenen Vögel wie zum Beispiel das sehr gute Sehvermögen, der nach unten gebogene Hakenschnabel, die kräftigen Beine mit den scharfen Krallen und das Gefieder werden anschaulich vermittelt. Das beliebte Flugprogramm mit rasanten Beuteflügen der Greifvögel in Abwechslung mit den lautlosen Flügen der Eulen begeistert die Besucher täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr. Die Geschichte der Falknerei und das entsprechende Falknerzubehör werden ebenso präsentiert wie ein Ausstellungsstand mit Exponaten.

Hamburger Abendblatt - 19. September 2007
Die Könige der Lüfte gehen auf Beutejagd
Für Menschen sind die weltweit vorkommenden Greifvögel seit Urzeiten von Geheimnissen umwittert. In vielen Kulturen dienen Greife als mythologisches Symbol oder als Wappentier. Was aber hat es wirklich mit den majestätischen Vögeln auf sich? Im Wildpark Eekholt ist am Sonntag, 23. September, der "Tag der Greifvögel". Besucher können sich von morgens bis abends über diese Vögel informieren und Flugvorführungen besuchen.

Ad-Hoc-News - 17. September 2007
Zoo Berlin lädt Kinder aus Albert-Schweitzer-Kinderdorf ein
Der Zoo Berlin lädt heute 20 Kinder der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Damit werde eine Initiative des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt, teilte ein Sprecher des Verbands mit. Der Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen im Zoo solle durch einen Besuch bei Eisbär Knut im Bärenrevier gekrönt werden. Getreu dem Motto «Knut tut gut» werden die Kinder den Angaben zufolge bei der Fütterung des jungen Bären dabei sein und anschließend an einer Führung durch das Affen- und Flusspferdhaus teilnehmen.

Leipziger Volkszeitung - 18. September 2007
Einladung zum Spaziergang mit Lama Horst durchs Rosental
Zu einem Spaziergang mit dem Leipziger Lama Horst lädt die Volkshochschule Leipzig am kommenden Sonnabend ein. Der 3000-Schritte-Spaziergang soll entlang dem Zoo-Schaufenster durchs Leipziger Rosental führen. ... Der Spaziergang mit Lama Horst ist Teil einer bundesweiten Aktion der Volkshochschulen. Unter dem Motto "Deutschland wird fit. Gehen Sie mit" setzt das Bundesministerium für Gesundheit auch 2007 seine Kampagne für mehr Bewegung und Gesundheit fort. Ziel ist es, einen gesunden Lebensstil durch mehr Bewegung im Alltag zu fördern.

Berliner Morgenpost - 18. September 2007
Aquarium Sea Life sucht Schulklassen zur Pflege von Haieiern
Das Aquarium Sea Life in Berlin sucht fürsorgliche Schüler für die Pflege von Haieiern. Interessierte Schulklassen könnten Eier erhalten und bis zum Schlüpfen der Junghaie im Klassenzimmer pflegen, teilte eine Sprecherin des Aquariums am Dienstag mit. Die Eier blieben dabei etwa vier bis sechs Wochen lang in der Obhut der Kinder. Den Schülern werde das erforderliche Zubehör wie ein Aquarium und Filter zur Verfügung gestellt. Zudem werden sie von Experten betreut. Allerdings sei hoher Einsatz erforderlich: Auch am Wochenende müssten sich die kleinen Pflegeeltern um ihre Schützlinge kümmern. Das Projekt startet nach den Herbstferien.

Mannheimer Morgen - 19. September 2007
Wildpark wirbt mit Aktionstag um Tierpaten
Zu einer der beliebtesten Freizeit-Einrichtungen der Stadt hat sich der Wildpark Rheingönheim gemausert. Nachdem seine Existenz vor einigen Jahren noch auf der finanziellen Kippe stand, stelle ihn niemand mehr in Frage, zeigte sich Bau- und Umweltdezernent Ernst Merkel zufrieden. Gemeinsam mit dem Förderverein rund um den Vorsitzenden Wilhelm Wissmann stellt die Stadt zum vierten Mal einen Aktionstag auf die Beine: am Sonntag, 23. September, 10 bis 19 Uhr.
Dieses Jahr ist der Eintritt am Aktionstag nicht frei, sondern nur ermäßigt: Der Erlös soll dem Förderverein zugute kommen, der den Obolus am Eingang einsammeln wird. ... Dieses Geld geht jedoch in einen großen Topf und wird derzeit vor allem für den Neubau des Luchsgeheges gesammelt, sagte Merkel.

Naumburger Tageblatt - 19. September 2007
Fest der Generationen im Zoo Aschersleben
Im Zoo Aschersleben wird heute (Mittwoch/ 10.00) ein Fest der Generationen gefeiert. Geplant ist ein Kinderprogramm mit Spielen und Ponyreiten. Im Planetarium werden drei Vorstellungen zu sehen sein. Zudem soll es Live-Musik, eine Tierparade und öffentliche Tierfütterungen geben. Im Zoo Aschersleben können Besucher auf einer Fläche von 10 Hektar etwa 500 Tiere sehen, die zu 100 Arten gehören. Schlagzeilen machte der Zoo zuletzt wegen seiner beiden weißen Tiger. Sie sind die einzigen ihrer Art in den neuen Bundesländern.



Nachwuchs 

Kleine Zeitung - 13. Sept. 2007
Kindersegen in Schönbrunn: Giraffe geboren
Wieder Nachwuchs in Schönbrunn: Drei Wochen nach dem Pandababy ist gestern, Mittwoch, ein kleiner Giraffenbulle geboren worden. "Akascha" bringt bei ungefähr 1,90 Meter Größe geschätzte 70 Kilogramm auf die Waage. Das Giraffenhaus bleibt zwar in den kommenden Tagen geschlossen, Mutter Carla und der Kleine können aber bei Schönwetter spätestens am Wochenende von den Besuchern bewundert werden, hieß es in einer Aussendung des Zoos am Donnerstagvormittag.

News Networld - 13. Sept. 2007
"Akascha" bereits am Wochenende zu sehen
Die erste Nacht hat der Kleine gut überstanden, obwohl er "anfangs natürlich sehr wackelig unterwegs war", berichtete der Tiergarten. "Er stolperte ins Freie, fiel in den vom Regen schlammig aufgeweichten Erdboden und kam trotz großer Anstrengungen nicht mehr auf die Beine. Schließlich wurde er von den Pflegern geborgen, im Inneren des Giraffenhauses mit Stroh trockengerieben und danach tierärztlich versorgt." Heute sei er bereits sehr gut auf den Beinen.

Blick Online - 13. Sept. 2007
Ui, hier ist «Ulli»
Die Stumpfkrokodile im Dählhölzli haben Nachwuchs erhalten: Krokodilbaby «Ulli». Der kleine Beisser scheint einen eisernen Überlebenswillen zu haben, denn er schlüpfte vor dreieinhalb Wochen als einziger aus dem Gelege von ungefähr 20 Eiern. Diese hatte seine Mutter «Volta» Anfang Mai vergraben.
Aber wieso geben die Berner ihrem ihr Kroki ausgerechnet den recht teutonisch anmutenden Namen «Ulli», wos doch gut Schweizerisch «Ueli» heissen könnte? Marc Rosset vom Tierpark Dählhölzli konnte dies Blick Online gegenüber nicht definitiv beantworten: «Ich weiss nicht genau, wie der Name zustande kam. Aber vielleicht hat es ja damit zu tun, dass unser Direktor aus Deutschland kommt», war eine seiner Vermutungen.

mzbern.ch - 13. Sept. 2007
«Jööö», Nachwuchs bei den Stumpfkrokodilen
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat es bei den Stumpfkrokodilen Nachwuchs gegeben. Aus den von Krokodilmutter «Volta» im Mai vergrabenen 20 Eiern schlüpfte Einzelkind «Ulli».

Der Bund - 14. September 2007
Mehr Vogel als Reptil
Seit gestern ist im Berner Tierpark das Stumpfkrokodilbaby Ulli zu sehen. Eine Premiere im Dählhölzli: Die Zucht der Reptilien ist erstmals geglückt.
Es ist schwarz mit rot-gelben Streifen, hat sehr scharfe Zähne, eine Stupsnase und erinnert mit seinen 20 Zentimetern in keiner Art und Weise an eine menschenfressende Bestie. Das einmonatige Stumpfkrokodil Ulli wurde gestern im Dählhölzli der Öffentlichkeit vorgestellt. «Wir wissen noch nicht, ob es ein Ulli oder eine Ulline ist», sagte Bernd Schildger, Direktor der Tierparks. Der Tierpfleger Hans Triet ergänzte: «Wir haben die Eier mit der Absicht ausgebrütet, dass Weibchen schlüpfen.» Die Geschlechtsentwicklung der Reptilien ist temperaturabhängig. «Bei mittleren Temperaturen entwickeln sich weibliche Jungtiere, bei hohen oder tiefen männliche», sagte Triet und verwies dabei auf die Problematik des Klimawandels: Wenn sich die Erde erwärmt, gibt es nur noch männlichen Nachwuchs, und die bereits bedrohte Art stirbt aus.

Echo-online - 13. Sept. 2007
Fürth: Fünf kleine Hängebauchschweine im Bergtierpark
Neue Bewohner sind im Bergtierpark im Fürther Ortsteil Erlenbach zu bewundern. Fünf vier Monate alte Hängebauchschweine fühlen sich sauwohl im Gehege mit Bächlein und Schweinesuhle. Klaus Kohberg, Leiter des Tierheims in Dreieich, lieferte gestern die Frischlinge in Erlenbach ab und war überrascht von den idealen Bedingungen in den Freigehegen.

Lausitzer Rundschau - 14. September 2007
Mutterfreuden im Tierpark Weißwasser: Kimanis Baby ist da!
Worauf das Tierparkteam in Weißwasser seit Wochen gewartet hat – in der Nacht zum Donnerstag ist es endlich passiert: Zebrastute Kimani hat ein – dem ersten Anschein nach kerngesundes – Baby zur Welt gebracht. Es ist ihr fünftes, wie Tierparkdirektor Gert Emmrich weiß. Drei kleine Hengste und eine Stute hatte sie bisher groß gezogen. Also wäre es diesmal wieder Zeit für ein Zebramädchen. Aber was für ein Geschlecht der neue Erdenbürger unter den gestreiften Wildpferden hat, kann Emmrich jetzt noch nicht sagen. «Die Mutter ist zwar friedlich, aber sie lässt uns natürlich noch nicht so nahe heran, dass wir nachschauen könnten» , erklärt der Tierparkchef. «Man erkennt es aber spätestens daran, wie das Baby pullert.»

lifepr.de - 17. September 2007
Das Alpaka-Fohlen im Zoo!
Berlin - Gerade mal eine gute Woche ist es her, als vor den Augen des interessierten Publikums ein Alpaka-Baby auf der Anlage am Elefantenhaus zur Welt kam. Obwohl es nicht das erste Kind der Mutter war, stellte sich diese anfänglich recht ungeschickt an, so dass Reviertierpfleger Rüdiger Pankow helfend eingreifen musste. Schnell hatten sich jedoch Mutter wie Kind aneinander gewöhnt, und der erfolgreichen Aufzucht des hübschen Neuweltkamelkindes steht nichts mehr im Wege.

Lampertheimer Zeitung - 18. September 2007
Bei schwarzen Schwänen steht Nachwuchs an Herbstfest des AZ ...
Seinem Namen ist das Herbstfest des AZ-Vogelparks am Sonntag nicht gerecht geworden - im positiven Sinne: Die Sonne schien, das Wetter hielt, von Regenwolken keine Spur. Das schlug sich auch in den Besucherzahlen des Festes nieder. ... Erfreulich für die Vogelfreunde: Es steht weiterer Nachwuchs an, und zwar bei den vier schwarzen Schwänen, von denen drei erst vor rund fünf Wochen zum Vogelpark stießen. "Obwohl wir sie noch nicht lange haben, brüten sie schon", sagte Jugendwart Jörg Schmidt. Damit hätten die Mitglieder nicht gerechnet. Gehe alles gut, könnten die Jungtiere in etwa 30 Tagen schlüpfen, vermutet Schmidt. Die Tiere brüteten erst jetzt, weil sie ursprünglich aus Australien und Tasmanien kommen.

Wiener Zeitung - 19. September 2007
Wieder Nachwuchs in Schönbrunn
Der Babyboom im Zoo Schönbrunn hält weiter an: Ende August sorgte die seltene Geburt eines Panda-Jungen für Aufsehen, wenig später erblickte ein Giraffenbulle das Licht der Welt. Nun hat der Storch auch die Schildkröten-Gehege des Wiener Tiergartens besucht. Nun schlüpften vier Riesen-Erd- und drei winzige Sumpfschildkröten, berichtete der Zoo. Die Schalen der etwa sieben Zentimeter großen Erdschildkröten-Eier knackten am Dienstag. Die erfolgreiche Zucht in Zoos sei eine Seltenheit, in Schönbrunn seien nun erstmals Junge geschlüpft, berichtete Zoologe Anton Weissenbacher.

News Networld - 19. September 2007
"Storch" landet im Schildkröten-Gehege: Sieben Babys im Zoo ...
... Die Schalen der etwa sieben Zentimeter großen Erdschildkröten-Eier knackten nun endlich . Die erfolgreiche Zucht in Zoos sei eine Seltenheit, in Schönbrunn seien nun erstmals Junge geschlüpft, berichtete Zoologe Anton Weissenbacher der APA. Derzeit liegen im Gelege noch fünf weitere Eier, aus denen hoffentlich bald weitere Baby-Schildkröten schlüpfen, so der Zoologe. Riesen-Erdschildkröten werden auf den internationalen Roten Listen als gefährdet eingestuft. In ihrer Heimat in Laos, Vietnam oder Thailand gelten sie als traditionelles Nahrungsmittel. Nachwuchs gibt es auch bei den heimischen Sumpfschildkröten. Die nur wenige Zentimeter großen, heimischen Tierchen versteckten sich zwischen Wasserpflanzen und wurden erst nach Tagen von Pflegern enteckt. Die drei kleinen Schildkröten sind derzeit bis zu maximal vier Zentimeter groß und passen locker auf eine Handfläche.

Liechtensteiner Volksblatt - 19. September 2007
Nachwuchs bei Flamingos und Pinguinen im Zürcher Zoo
... Nach zehn Jahren gibt es bei den Flamingos im Züricher Zoo wieder Nachwuchs, wie Zoo-Direktor Alex Rübel am traditionellen Medien-Apéro verkünden konnte. Zwei Junge sind vor wenigen Tagen geschlüpft, weitere dürften in den nächsten Tagen folgen. ... Seit Jahrzehnten beherbergt der Zoo Zürich eine Kolonie der rosa-orange gefärbten eleganten Wasservögel - zurzeit sind es 51 Tiere. Und diese ticken anders, wie Rübel erläuterte. Wegen ihres Ursprungs in der südlichen Hemisphäre brüten sie bei uns gegen Herbst, wenn auf der anderen Seite der Erdkugel der Frühling beginnt. ... Ausgelöst wurde der Zuchterfolg laut Rübel ausgerechnet durch den nasskühlen Sommer. Erfahrungsgemäss müsse es zum richtigen Zeitpunkt regnen, um den Brutinstinkt der Tiere auszulösen. Und da es häufig regnete, lief in diesem Sommer für das Zuchtprogramm offenbar alles richtig. Auch bei den chilenischen Humboltpinguinen kann sich der Zürcher Zoo heuer nicht über mangelnden Nachwuchs beklagen. Insgesamt gab es neun Junge. Im Unterschied zu den Flamingos halten sich aber die Pinguine an die übliche Frühjahrs-Brutzeit trotz ihrer Abstammung. Dennoch kann zurzeit ein im Juli zur Welt gekommener junger Nachzügler bestaunt werden - in seinem putzigen grauen Flaumkleidchen.

Münsterländische Volkszeitung - 19. September 2007
Klimawandel bedroht Affen
Ganz eng schmiegt sich das kleine Dschelada-Baby an seine Mutter. Wird umringt von seiner Familie und bestaunt, denn erst am Dienstag wurde es im Naturzoo geboren. Einen weiteren Erfolg im Europäischen Zuchtprogramm, das von Rheine aus gesteuert wird, konnte Zoodirektor Achim Johann mit dieser Geburt verzeichnen. "Von dieser bedrohten Tierart, auch Blutbrustpaviane genannt, gibt es in europäischen Zoos nur noch 160 Exemplare", erläutert Johann. Dazu kämen noch 13 im Zoo von New York, weltweit also 173 Tiere. Mit der Geburt des kleinen Affen - das Geschlecht ist noch nicht bekannt - leben derzeit im Naturzoo 44 Tiere.




lifepr.de - 17. September 2007
Warum haben Zebras Streifen?
Thabo-Umasai & Co im Dresdner Zoo... so das Thema des „Dresdner Zoogeflüsters“, einem Zooführer speziell für Kinder und Familien. Doch in dem vom SachsenVerlag verlegtem Produkt wird nicht nur der kleine Babyelefant vorgestellt, sondern auch all die anderen tierischen Zoobewohner. Neben vielen interessanten und informativen Steckbriefen gibt es Rätsel und eine Menge Sonderthemen. Beispielsweise wird über die Tierpatenschaften, den tropischen Regenwald oder Kindergeburtstage im Zoo berichtet.

Münster am Sonntag - 17. September 2007
Beschäftigung von Zootieren
Die meisten Wildtiere verwenden viel Energie auf die tägliche Nahrungssuche. Im Zoo jedoch muss sich kein Tier ums Futter sorgen. Frisches Obst, saftige Fleischstücke oder Mehlwürmer werden maulgerecht serviert. Doch das Schlaraffenland birgt auch Nachteile. Intelligente Tiere wie Schimpansen oder Elefanten wollen gefordert werden, und selbst dem Löwen, der den Großteil des Tages verdöst, wird es irgendwann langweilig. "Deshalb ist die Beschäftigung und somit die Förderung der körperlichen und geistigen Fitness von Tieren ein wesentliches Element fortschrittlicher Zootierhaltung", sagt Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo. "Möglichkeiten gibt es viele, sie reichen über Trainingsprogramme und verstecktes Futter bis hin zu Duftreizen und Spielzeug".

Wochenanzeiger Herford - 16. September 2007
Zwangsdiät bei “Shaba”: Wenn Löwen Zahnschmerzen haben
Die Löwin Shaba im Zoo Osnabrück schien seit einigen Tagen “nicht gut zufrieden”: Sie stürzte sich zwar gierig auf ihre Fleischportion, ließ aber nach wenigen Bissen seufzend davon ab und verzog sich in ihre Ecke. Tierpfleger und Tierärztin tippten auf Zahnschmerzen und nach einem Schuss Schmerzmittel schien zunächst alles wieder gut: Shaba fraß, wenn auch vorsichtig. Thorsten Vaupel, dem Revierleiter, ließ die Sache dennoch keine Ruhe und es gelang ihm schließlich, die Löwin zum Maulaufreißen zu bewegen. “Da steckt was drin!” war er überzeugt. Also wurde Shaba wieder geschossen, diesmal mit einer Narkosespritze. ... Das stinkende Holzhindernis wurde entfernt und die heftige Zahnfleischentzündung behandelt. Kurze Zeit nach der “Hallo-Wach-Spritze” kam die Löwin wieder auf die Beine. Am nächsten Morgen erst wurde ihr Futter angeboten. Tierpfleger und Tierärztin konnten erleichtert zusehen, wie Shaba begeistert und Knochen knackend ihre Portion zerlegte und verschlang. Auch für Löwen gilt eben: Nichts ist schöner, als wenn der Schmerz vorbei ist.

lifepr.de - 19. September 2007
Camillo auf Freiersfüßen
Tapirjungtier Camillo ist heute auf Hochzeitsreise nach Ströhen gereist. Seine Abreise konnte der einjährige Tapir kaum erwarten, immerhin trifft er im Tierpark Ströhen auf eine nette Dame mit aparter Rüsselnase. ... Großen Abschiedsschmerz von Mutter Conchita und Vater Chaco in Hannover ließ Camillo sich übrigens nicht anmerken: Er war viel zu neugierig, welche Früchte wohl in dieser interessanten Kiste zu finden sein würden, die plötzlich im Gehege stand. Kaum in Ströhen angekommen, ging Camillo dann gleich wieder seinem bisherigen Lieblingshobby nach: Fressen.

Berliner Zeitung - 16. September 2007
Eisbär Knut ist fast größer als sein Pfleger
Seit Wochen schon sind Eisbär Knut und dessen Ziehvater Thomas Dörflein nicht mehr gemeinsam im Gehege zu sehen. Aus gutem Grund, wie dieses Foto deutlich macht. Der neun Monate alte Eisbär hat seinen Ziehvater größenmäßig bald überholt, auch sein Gewicht steigt stetig. Kontakt haben Dörflein und Knut allerdings noch immer regelmäßig: Der junge Eisbär nuckelt noch immer gern an der Hand Dörfleins.

Bild.de - 17. September 2007
Glücks-Besuch: Knut kuschelt mit Papa Dörflein
Was für ein schöner Tag für unseren süßen Knut (9 Monate). Pflegepapa Thomas Dörflein (43) besuchte im Berliner Zoo seinen Eisbär-Ziehsohn. Er brachte ihm zwei leckere Croissants mit, Knuts Lieblingsessen. Kaum war die Nascherei verspeist, wollte Kuschel-Knut schmusen, schmiegte sich an Dörfleins Brust.
Eisbär-Liebe schmilzt eben nicht ...

Spanien Bilder - 19. September 2007
Zoo in Madrid mit zwei neuen Attraktionen
Im Zoo von Madrid gab es heute einen ganz besonderen Pressetermin. Die beiden Neuzugänge, die Pandabären Bing Xing (Eisstern) und Hua Zui Ba (gefärbter Mund), wurden heute der vorgestellt. Es sind Leihgaben der chinesischen Regierung an König Juan Carlos von Spanien, ausgemacht auf seinem letzten Staatsbesuch in dem asiatischen Land. Sie sollen für mindestens zehn Jahre in Madrid bleiben. Die beiden Großen Pandas haben eine extra Bärenanlage erbaut bekommen, die dann heute auch von Königin Sofia von Spanien eingeweiht wurde.

Kölnische Rundschau - 17. September 2007
Elefantöses Ergebnis für Kölner Zoo
Die Elefantenfamilie des Kölner Zoos hat dem Tierpark 2006 einen Besucherrekord eingebracht. Wie der Zoo am Montag mitteilte, kamen im vergangenen Jahr knapp 1,6 Millionen Besucher und damit 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu dem "erfolgreichsten Jahr" in der langen Geschichte des Zoos hätten die erste Elefantengeburt, eine Elefanten-Webcam des Westdeutschen Rundfunks sowie die ZDF- Dokusoap "Tierisch Kölsch" beigetragen.

koeln.de - 18. September 2007
Kölner Zoo verzeichnet Rekordbesucherzahl
Der Kölner Zoo hat das vergangene Geschäftsjahr mit einer Rekordbesucherzahl von 1.579.972 Besuchern abgeschlossen - fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr. "Das Jahr 2006 war für den Kölner Zoo sehr aufregend, aber auch das erfolgreichste Jahr in seiner langen Geschichte", erklärt Christopher Landsberg, kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos. "Zu diesem Erfolg trugen die erste Elefantengeburt, die WDR-Elefanten-Webcam und die ZDF-Dokusoap Tierisch Kölsch erheblich bei."

20min.ch - 13. September 2007
Vogelhaus im Zolli feiert 80. Geburtstag
«Sali, wottsch baade?»: So hatte im Vogelhaus des Basler Zolli ein Beo einst die Leute begrüsst.
Sprechende Vögel gibts dort inzwischen nicht mehr: Die 80-jährige Geschichte des Hauses zeigt exemplarisch, wie sich die Zoo-Tierhaltung verändert hat. Über 1400 Vögel und 169 Arten wurden dem Publikum gezeigt, als das Vogelhaus 1927 eröffnet wurde. Seither hat die Tierhaltung aber geradezu revolutionäre Veränderungen erlebt. «Weniger ist mehr» gilt heute auch im Vogelhaus, das noch knapp 100 Vögel von 30 ausgewählten Arten zeigt.

Trostberger Tagblatt - 14. September 2007
Fridolfing: Hier ziehen Adler und Falken ihre Kreise
Die Arbeiterwohlfahrt Fridolfing organisierte wieder einen abwechslungsreichen Jahresausflug. Diesmal stand Sehenswertes im Salzachtal auf dem Programm, die Burg Hohenwerfen und die Liechtensteinklamm bei St. Johann. In Saalfelden gab es Gelegenheit zu einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn. Die Fahrt über den Dientner Sattel nach Bischofshofen vermittelte ein großartiges Gebirgspanorama. ...
Nach der Burgführung fand eine eindrucksvolle Greifvogel-Show statt. Die Falknerei, so wurde erklärt, sei eine historische Art zu jagen, die nichts mit Zoo- oder Käfighaltung zu tun habe. Sie komme der natürlichen Lebensweise der Greifvögel sehr nahe. Das Flugverhalten der Greifvögel sei sehr unterschiedlich, einerseits gibt es den wendigen und kraftvollen "Hochleistungssportler", andererseits den Segelflieger, der sich durch die Lüfte tragen lässt. Eine - trotz des etwas zu geringen Aufwindes - beeindruckende Vorführung, bei der die Vögel oft nur knapp über die Köpfe der Zuschauer hinweggeflogen sind, zeigte deutlich das unterschiedliche Flugverhalten von Eule, Milan, Weißkopfadler, Falke oder Bussard und wie dieses unterschiedliche Verhalten für die Jagd genutzt werden kann.

presse-service.de - 17. September 2007
Wildpark Alte Fasanerie kann auf Unterstützung der Stadt setzen
"Natürlich unterstützen wir den Wildpark Alte Fasanerie, wann immer es möglich ist." Die Stadt sei stolz auf dieses überregional bekannte Wildgehege und sei deshalb gerne bereit, dem Hessen Forst als Betreiber zu helfen, in dem man städtische Grundstücke zur Verfügung stelle. Wie Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold am Montag erläuterte, hat der Magistrat zwei Vorlagen beschlossen, um den Wildpark bei der Lösung aktueller Probleme zu unterstützen. Zum einen geht es darum, für besonders stark frequentierte Veranstaltungen oder Tage mit besonders hohen Besucherzahlen zusätzliche Ausweichparkplätze zur Verfügung zu stellen. Zum anderen wurde mit Zustimmung der Stadt eine dauerhafte Lösung des Wasserproblems während der Sommermonate geschaffen.

Solinger Tageblatt - 17. September 2007
Fauna – wie ein Stehauf-Männchen
„Im Tierpark Fauna ist jeder Tag anders“, sagt Lore Köhler. Das bewies der gestrige Sonntag, an dem der Gräf-rather Park 75. Jubiläum feierte. Doch auch im grauen Alltag halten die Tiere die Mitarbeiter auf Trab. Nicht nur die, erzählt die 56-Jährige, die seit März 2006 neugewählte 1. Vorsitzende ist. Der Gelbbrust-Ara Rudi beispielsweise hat einen ganz eigenen Humor: Er begrüßt Besucher mit „Hau ab!“ Noch viele andere Tiere tummeln sich im Erdmännchen-Gehege, in den Reptilien-Terrarien sowie in der Luchs- und Waschbärenanlage. „Mitte der 80er Jahre hatten wir noch rund 700 Tiere und 200 Arten“, sagt die Diplom-Biologin. Heute leben nur etwa 120 Arten mit 450 Tieren in der Anlage. Das findet die Diplom-Biologin gut: „Es ist besser, weniger Tiere vernünftig unterzubringen.“

Schweriner Volkszeitung - 17. September 2007
Wo Dänemarks Giraffen leben
Die Ersten, die die Besucher im Safaripark Knuthenborg begrüßen, sind die Esel. Die strecken ihre Köpfe neugierig durch die heruntergelassene Autoscheibe auf der Suche nach einer angebissenen Stulle oder einem Keks. ... Der Safaripark Knuthenborg in Dänemark ist mit über 1000 Tieren der größte Nordeuropas und genau dorthin lud unsere Zeitung zusammen mit Scandlines knapp 40 Leser am Sonnabend ein. Sie hatten bei einem Preisausschreiben im letzten Monat gewonnen, und gingen jetzt glücklich auf Safari. ... Wer den Safaripark mit dem Auto oder im Reisebus durchquert, macht eine kleine Weltreise. Die rund 600 Hektar große Fläche ist eingeteilt in vier Kontinente - Afrika, Amerika, Asien, und Australien.

hr online - 19. September 2007
Kalenderblatt Nr.5 - Infos rund um die Giraffengeburt
Lange wird es nun nicht mehr dauern, bis Moniques Kälbchen im Frankfurter Zoo das Licht der Welt erblicken wird. Grund genug für ein paar interessante Informationen rund ums Giraffenbabykriegen: Das Faszinierende an einer Giraffengeburt ist ganz eindeutig die Tatsache, dass die Babys aus einer Höhe von über zwei Metern auf die Erde fallen. Denn Giraffen gebären im Stehen. Das ist aber auch der Grund, weshalb viele Menschen besorgt sind und sich fragen, ob ein Neugeborenes überhaupt solch einen Sturz heil überstehen kann? Seien Sie versichert: Es kann.

Neue OZ Online - 19. September 2007
DBU gibt 125000 Euro
Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Stadtwerken an seiner Seite will der Osnabrücker Zoo die eigene, langfristig aber auch die Energiebilanz bundesdeutscher Tiergärten verbessern. Gestern waren DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde und Stadtwerkevorstand Manfred Hülsmann im Zoo, um ihre Unterstützung für die Energieoffensive des Zoos zu dokumentieren. ... Sowohl Brickwedde als auch Hülsmann nannten Zoos "hervorragende Multiplikatoren" für das Thema Energieeinsparung und Klimaschutz. Brickwedde: "Der Zoo kann bei der Aufklärung helfen, wie Ressourcen geschont und erneuerbare Energien genutzt werden können." Gleichzeitig soll das Osnabrücker Energiesparmodell bundesweit als Vorbild dienen. Ziel ist ein Netzwerk von ökologisch ausgerichteten Zoos. Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Präsident Reinhard Coppenrath wollen sich jedenfalls dafür einsetzen, dass ihre "ökologisch und ökonomisch sinnvolle Idee sich in der deutschen Zoowelt durchsetzt".

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


telegraaf.nl - 18. Sept. 2007
Vrouw verbergt hagedis in BH
Frau verbirgt Eidechse in BH
Amsterdam - Eine Frau versuchte auf dem Flughafen von Blackpool eine Eidechse in das Land zu schmuggeln, indem sie das Tier in ihrem BH verbarg. Die Russin wurde durch einen Polizisten angehalten, als er sah, daß sich unter ihrem Kleid etwas bewegte. Kurz darauf steckte die Eidechse ihren Kopf über ihren BH hinaus und wurde beschlagnahmt. Die Frau, die ihr neues Heimtier nur noch im Zoo Blackpool besuchen kann, soll nicht angeklagt werden, meldet BBC. "Wir sind daran gewöhnt, verschiedene Dinge zu beschlagnahmen", sagt Sprecherin Sue Kendrick. "Aber die Echse im BH ist neu für uns."

Algemeen Dagblad - 17. Sept. 2007
Familie dode leeuw ook ziek
Familie des toten Löwen auch krank
Die zwei seltenen Asiatischen Löwinnen des Tiergartens Blijdorp zeigen dieselben Krankheitserscheinungen wie der dieses Wochenende verstorbene Löwe Mikka. Das sieben Monate alte Tier ertrank am Samstag im Wasser entlang des Außengeheges. Die Obduktion schließt körperliche Probleme aus, womit es auf der Hand liegt, daß "etwas nicht Gutes war im Gehirn". Das Tier fand nämlich schon fünf Wochen schlecht die Tür zur Außenanlage, schwankte manchmal etwas und war unkontrolliert. Jetzt kämpfen Mutter Shantee und Schwester Bente mit denselben Problemen, sie werden diese Woche noch untersucht und bleiben drin. Laut Zoo-Sprecher Jan Klapwijk ist nicht zu sagen, ob dies Folgen hat für das Europäische Zuchtprogramm, an dem die Tiere teilnehmen. Die Zucht des Asiatischen Löwen ist schwierig, weil die Zuchtgruppe, mit der Paare zusammengestellt werden können, sehr klein ist und Inzucht auf der Lauer liegt. "Es scheint wohl ein erbliches Problem zu sein", meint Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn.

Algemeen Dagblad - 17. Sept. 2007
Verdronken leeuwtje had afwijking
Ertrunkenes Löwenjunges hatte Mißbildung
Dem seltenen Asiatischen Löwe Mikka, der am Samstag im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp ertrank, fehlte wahrscheinlich etwas am Gehirn. Die Obduktion des sieben Monate alten Tiers schließt laut Tiergarten andere physische Probleme aus. Mutter und Schwester des achtzig Kilogramm schweren Tiers zeigen außerdem vergleichbare Krankheitserscheinungen. Ähnlich wie es Mikka die letzten fünf Wochen tat, laufen sie schwankend und haben sie Mühe, die Türen ihrer Anlage zu finden. Sie werden in den kommenden Tagen weiter untersucht und sind für die Besucher nicht zu sehen. Über die Folgen für das Zuchtprogramm, an dem Blijdorp teilnimmt, will der Tiergarten noch nichts sagen.

telegraaf.nl - 17. Sept. 2007
Welpje verdronken in Blijdorp
Löwenjunges ertrunken in Blijdorp
Im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp ist am Samstag ein Löwenjunges ertrunken. Der sieben Monate alte Mikka hat durch noch ungeklärte Ursache einen epileptischen Anfall gekriegt und war ins Wasser an der Löwenanlage gefallen. Das meldet RTV Rijnmond. Nach der Untersuchung schienen auch die anderen zwei Asiatischen Löwen im Gehege, Schwester Bente und Mutter Shanté, nicht in Ordnung zu sein. Die Tiere müssen drinnen bleiben und werden untersucht. Der Asiatische Löwe ist sehr selten. Der Tod des Löwenjungen bringt das geplante Zuchtprogramm von Blijdorp in Gefahr.

dierennieuws.nl - 17. Sept. 2007
Leeuwenjong verdronken in Diergaarde Blijdorp
Löwenjunges ertrunken im Tiergarten Blijdorp
Die einjährige Asiatische Löwin Mikka ist dieses Wochenende im Tiergarten Blijdorp ertrunken. Wie dies geschehen konnte, war ein Rätsel. Mikka erledigte ein kleines Geschäftchen, ging etwas herumtollen, fiel dabei ins Wasser und ist ertrunken. Löwen können von Natur schwimmen, genau wie alle anderen Katzenartigen. Nach der Untersuchung schien es, daß das Löwenjunge einen epileptischen Anfall gekriegt hat und auch Mutter Shantee und Mikkas Zwillingsschwester scheinen krank zu sein. Vor genau einem Jahr (am 1. September 2006) wurden zur Freude des Tiergartens Blijdorp zwei Asiatische Löwinnen geboren. Mutter Shantee war kurz zuvor aus der Bretagne herübergekommen und schien schon schwanger zu sein. Beide Löwinnen sollten zu Zuchtzwecken weiter im Zoo bleiben. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

Algemeen Dagblad - 16. Sept. 2007
Zeldzame leeuw in Blijdorp verdrinkt
Seltener Löwe in Blijdorp ertrunken
Im Tiergarten Blijdorp ist am Samstag der sieben Monate alte Asiatische Löwe Mikka ertrunken. Das achtzig Kilogramm wiegende Tier kriegte wahrscheinlich einen epileptischen Anfall, wonach es in das Wasser an der Löwenanlage gefallen ist - mit fatalen Folgen. Sicherheitshalber werden die anderen Asiatischen Löwen im Gehege, Schwester Bente und Mutter Shanté, drinnen behalten. Die Tiere werden untersucht. Der Asiatische Löwe ist sehr selten. Es leben nur noch ein paar Hundert von diesen Tieren im Gir National Park and Lion Sanctuary in Indien. Im Jahre 2005 wurden im Reservat 359 gezählt. Mikkas Tod bedeutet dann auch einen großen Schlag für das Zuchtprogramm des Rotterdamer Tiergartens. Laut Direktor Ton Dorresteyn wurde Samstagabend bereits festgestellt, daß Mutter, Bruder und Schwester nicht ganz gesund waren. Daß Mikka nicht aus dem Wasser kommen konnte, weist laut Direktor darauf hin, daß etwas nicht stimmte mit dem Tier. "Ein Löwe kann gut schwimmen und außerdem gibt es genug flache Stellen, um aus dem Wasser zu klettern", sagt Dorresteyn. Die Obduktion muß nun zeigen, was Mikka fehlte. Der Direktor fürchtet, daß es eine ererbte Sache ist. Mutter Shanté hat an ihrem vorigen Aufenthaltsort, einem Zoo in Frankreich, niemals Junge großziehen können. Ihre Jungen waren jedes Mal nach einigen Tagen tot. Der Tod des Löwen ist der dritte große Rückschlag, den der Tiergarten verkraften muß in seinem Jubiläumsjahr - nach dem Brand auf dem Dach des Oceaniums und dem Ausbruch Bokitos.

fz.nl - 17. Sept. 2007
Dierenpark Emmen klaar voor Super de Boer klanten
Tierpark Emmen bereit für Super de Boer Kunden
Die Gewinner der Verbraucheraktion von [der niederländischen Supermarktkette] Super de Boer werden am 22. September festlich empfangen in der Spielexpedition Yucatán, der neuesten Attraktion des Tierparks Emmen. Junge Abenteurer können als vollausgebildete Piraten das Schiffswrack entern, prima klettern im Dschungel von Seilbrücken, oder die Mayatempel besuchen, das Maya-Labyrinth oder die Fledermaushöhle. Gut und gerne 25 Busse mit Gewinnern besuchen an diesem Tag diese neueste, ganz überdachte Attraktion des Tierparks, die rundherum eingerichtet ist im Stil der geheimnisvollen Mayas. Zugleich können die Gäste von Super de Boer auch Tiere besuchen, so die 150 Humboldt-Pinguine, die die Peru-Küste von Emmen bevölkern.

nieuwsbank.nl - 17. Sept. 2007
'Opa & oma'-week van 20 tot en met 28 oktober in dierenrijk europa
"Oma & Opa"-Woche vom 20. bis einschließlich 28. Oktober im Dierenrijk Europa
Kinder überraschen Opa und Oma in den Herbstferien mit einem Ausflug. Manches Enkelkind läßt sich regelmäßig verwöhnen von Opa und Oma. Dierenrijk Europa, der vor kurzem erneuerte Tierpark in der Nähe von Eindhoven, bietet Kindern die Chance, die Rollen einmal zu vertauschen. Während der "Opa & Oma"-Woche in den Herbstferien können sie ihren Opa, ihre Oma oder alle beide einladen zu einem Tag zwischen Eisbären, Tigern und Affen. Nur die Kinder bezahlen in diesen Ferien, während die Großeltern ... [freien Eintritt in den Park haben ]

vvvtwentezuid.nl - 16. Sept. 2007
Voor één middag dierverzorger
Für einen Nachmittag Tierpfleger
Wollte Ihr Kind schon immer einmal ein Tier versorgen in einem Tierpark? Es kann das im Oktober im Zoo Labyrinth Boekelo! Am Mittwoch 3, 10, 17, 24 und 31 Oktober und Samstag 6, 13., 20. und 27. Oktober. Buchen Sie jetzt direkt bei Zoo Labyrinth Boekelo unter 053-4500650 und überraschen Sie Ihr Kind mit dieser besonderen Aktivität. Mehr Informationen: www.boekelozoo.nl.

planet.nl - 14. Sept. 2007
No more Bokito?
Kein Bokito mehr?
Die bekannteste Gorilla[unter]art - der westliche Flachlandgorilla - ist in großer Gefahr- so die jährliche Rote Liste der bedrohten Arten, die von der internationalen Naturschutzorganisation IUCN aufgestellt wird. Der Westliche Flachlandgorilla (wie zum Beispiel Bokito) kommt vor in Kongo und in Nigeria. Vor allem Jagd, Krieg und Krankheiten (Ebolavirus) tragen dazu bei, daß in Kongo die Gorillapopulation stark zurückgeht. Der Tag, an dem Gorillas nur noch im Zoo zu bestaunen sind, rückt immer näher heran. ... [Nicht allein die Gorillas sind bedroht.] So sind die Niederlande zum Beispiel einer der größten Importeure von Soja. Die Soja wird im wesentlichen angebaut auf Böden, die ursprünglich Lebensraum für Pflanzen und Tiere waren. Der Regenwald am Amazonas, der die größte Biodiversität der Welt aufweist, wird mit einer großen Geschwindigkeit (vier Fußballfelder pro Minute) abgeholzt, um den wachsenden Bedarf an Ackerland zu befriedigen.

Algemeen Dagblad - 14. Sept. 2007
Leve de nieuwe 'dierekteur'
Es lebe der neue "Direktor"
Das Zoologische Museum - das ist sein Lieblingsplatz im Tierpark Amersfoort. "Dort hat man Reptilien, das sind Tiere, die etwas Spannendes haben", findet der 10jährige frischgekürte Kinderdirektor Peter Hoogland. Am Dienstag wird er vereidigt als "Direktor". Und in dieser Funktion kann er, so oft wie er will, nach den Reptilien schauen. Das Zoologische Museum befindet sich ganz hinten im Tierpark. Peter, der in Leusden wohnt, kennt den Weg durch den Park aus dem Effeff. Mit seinem Freund Nick im Schlepptau zieht er vorbei an den Tigern, wo sie noch kurz voller Bewunderung stehen bleiben. An einem ruhigen Plätzchen unter der Rollbrücke in der Nähe des Zoologischen Museums erzählt er - zum wievielten Mal? - über seine Leidenschaft zu den Tieren. "Ich mag eigentlich alle Tiere", beginnt er zu erzählen, "eigentlich habe ich wirklich kein bestimmtes Lieblingstier." Als er sah, wie man Direktor werden kann, ergriff Peter seine Chance. "Ich wollte gern sehen, was alles auf einen zukommt, wenn man im Zoo arbeitet", erzählt er, "ganz praktisch, denn ich will später selbst in einem Zoo arbeiten." Peter kriegt viel zu tun im kommenden Jahr, in dem er Direktor ist. So stehen zum Beispiel Besprechungen auf der Tagesordnung mit den anderen 14 Kinderdirektoren im Land. "Und ich werde mich einsetzen für die bedrohten Grévy-Zebras." Was sonst noch alles auf ihn zukommt, weiß er noch nicht genau. Er wird es auf jeden Fall 100%ig genießen.

Algemeen Dagblad - 14. Sept. 2007
Film met uitbraak Bokito van de baan
Film mit Ausbruch von Bokito vom Tisch
Das Script hat sich bereits selbst geschrieben: ein Gorilla, der aus seinem Gehege ausbricht, ist direkt spannend. Aber es wird doch keinen Film geben, in dem Bokitos Ausbruch vorkommt. Die Rotterdamer Filmgesellschaft Zoo Pictures sollte möglichst "in einer größeren Produktion" die Flucht des Silberrückens aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp am 18. Mai dieses Jahres zeigen. "Wir haben viele Hintergrundinformationen gesammelt für ein größeres Projekt von uns, in dem Bokitos Ausbruch eine Rolle spielen sollte. Es ist aber nicht weitergegangen, weil das Projekt geändert ist", sagt Ruud van der Heyde von Zoo Pictures. Doch würde er "schrecklich gern" einen Film machen über den Gorilla. "Es bleibt eine sehr gute Idee. Ungeheuer spannend natürlich, doch vorläufig erwarte ich nichts davon." Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn ist froh, daß kein Film kommt. "Wir hätten auf keine einzige Weise mitgeholfen bei der Herstellung eines solchen Films", sagt er. "Zunächst aus Respekt vor dem hauptsächlichen Opfer." Dieses, Yvonne de Horde aus Zoetermeer, erlitt beim Angriff des Silberrückens zahllose Knochenbrüche und wurde etwa hundertmal von dem Tier gebissen. Sie wird noch immer wiederhergestellt. Blijdorp hat deshalb auch jede Menge Versuche, Bokitos Namen zu gebrauchen, als "Merchandising" abgewiesen, erzählt der Zoodirektor. "Die Bitten, die an uns gerichtet waren, gingen wahrlich enorm weit. Von Urlaubsreisen, die den Namen Bokito tragen sollten, bis hin zu Reklame für kraftvolle Automotoren. Und, anscheinend gebräuchlicher, Mützen, T-Shirts, Tassen und Pullis." "Die Kartoffelwerbung haben wir da natürlich noch einmal obendrauf gekrieg", sagt Torresteijn, auf die Werbung von Kartoffelspezialist Cêla Víta verweisend, der den Namen des riesigen Silberrückens verbunden hat mit einem Spot für Dampfkartoffeln.

evenementnieuws.nl - 13. Sept. 2007
Laatste kunstolifanten op Kop van Zuid geplaatst
Letzte Kunstelefanten im Stadtteil Kop van Zuid aufgestellt
Am Donnerstag, dem 13. September sollen die 10 restlichen Kunstelefanten der Elephant Parade im Rotterdamer Stadtteil Kop van Zuid aufgestellt werden. Damit ist die erste Elefantenparade der Welt, die vom 1. September bis 17. November gezeigt wird, komplett. An diesem Tag sollen die Elefanten versteigert werden während der Elephant Party im Tiergarten Blijdorp. Mike Spits, Initiator des Kunstprojekts: "Die Reaktionen auf die Elephant Parade sind bis jetzt überwältigend. Nach Rotterdam soll die Elephant Parade auch in anderen Weltstädten erscheinen, wir sind im Gespräch mit Antwerpen, New York und Dubai. Unsere Ambitionen sind nicht gering: wir wollen mit der Elefantenparade den Asiatischen Elefanten retten. Mit soviel positiver Unterstützung muß das klappen!" Die Nettoeinnahmen von der Elephant Parade erhält das erste Elefantenkrankenhaus der Welt in Thailand und Blijdorps Elefanten-Korridor-Projekt in Indien. Der Fortbestand des Asiatischen Elefanten wird ernsthaft gefährdet: um 1960 gab es noch 40.000 in Thailand. Heute sind es nur noch 5.000, wovon lediglich 2.000 wild leben. Bereits einige Tage nach der Eröffnung der Elefantenparade wurde ein Elefant auf der Coolsingel durch Unbekannte beschädigt. Dieser soll in Thailand repariert werden durch den Künstler, Apirak Jianpinijnan, und Anfang November zurückkehren, um rechtzeitig zurück zu sein zur Versteigerung. Weil die Elefanten nicht versichert sind, ist das finanziell ein großer Schaden für die Elephant Parade. Mike Spits: "Wir hoffen noch einen Versicherer zu finden, der die Elefanten für einen Freundschaftspreis versichern will." Die Elefanten gehören inzwischen zu den am meisten fotografierten Objekten der Maas-Stadt. Ein Rotterdamer hat ganz uneigennützig eine Fansite aufgebaut, www.olifantenparade.nl. Auch Mai Elmar, Chief Marketing Officer von Rotterdam, ist begeistert von der Freiluftausstellung: "Ich finde, die Elefantenparade ist eine sehr gute Initiative. Es ist eine schöne Kombination zwischen Kunst im öffentlichen Raum und einem guten Zweck, der jeden anspricht. Das Rotterdamer Straßenbild wurde dadurch ein bißchen heiterer. Die Elefantenparade ist eine Bereicherung für die Stadt und die Reaktionen der Menschen sind besonders positiv."

blikopnieuws.nl - 12. Sept. 2007
Topjaar voor Artis
Top-Jahr für Artis
Der Amsterdamer Artis Zoo hat ein Spitzen-Jahr. Die Sommersaison wurde gut abgeschlossen und der August war ein Spitzen-Monat. Mehr als 115.000 Menschen besuchten den Zoo. Im Juni besuchten viele Tausend Schüler Artis. Möglicherweise wird der Besucherrekord von 2006 dieses Jahr gebrochen. Artis zog auch mehr neue Besucher an. Am höchsten wurden Planetarium und Schmetterlingsgarten bewertet.



Russische Meldungen

news.ntv.ru - 18. Sept. 2007
Дети запретной любви
Kinder einer verbotenen Liebe
Die Bewohner der Amurregion sahen zum erstenmal zwei neugeborene Liger. So heißen die Nachkommen von Tigerin und Löwe im Wanderzoo. Witalij Geblarjan, der die Funktion des Direktors des Wanderzoos ausübt: "Tigerin und Löwe haben die Zwischenwand zerbrochen und wir haben nicht versucht, die Tiere zu trennen. Weil es eine solche Liebe war." Das ist nicht der erste Nachwuchs der indischen Tigerin und des afrikanischen Löwen. Vor drei Jahren hatte das ungewöhnliche Paar zwei kleine Liger. Das Weibchen hatte auf dem hellen Fell Tigerstreifen, dem älteren Bruder begann eine Mähne zu wachsen. Die Zoo-Leitung überlegt zur Zeit, ob sie die Neugeborenen behalten oder in ein anderes Land geben soll. Es melden sich Interessenten aus der ganzen Welt, berichtet die Fernsehgesellschaft NTW.

mail.ru - 17. Sept. 2007
Тигрольвята родились в Хабаровске
Liger in Chabarowsk geboren
Der ungewöhnliche Nachwuchs im einheimischen Zoo ist das Ergebnis des Bundes zweier Raubkatzen unterschiedlicher Art. Diese Kleinen haben sich bereits an die entzückten Seufzer und die Blitzlichter der Fotoapparate gewöhnt, die sie von den ersten Lebenstagen an begleiteten. Die Eltern der einzigartigen Kätzchen sind ein afrikanischer Löwe und eine indische Tigerin. Graf und Grafinja [Gräfin] - so heißen die Eltern - saßen über ein Jahr in benachbarten Käfigen. Sie machten einander schöne Augen, scherzen die Wächter. Im Frühjahr - im Schutze der Dunkelheit - beschloß das Paar, sich zu befreien von dem ärgerlichen Hindernis. Witalij Beglarjan, der die Pflichten des Direktors des Wanderzoos ausübt: "Da, sehen Sie - ein kleines Loch? Sie haben es zerbrochen, sprangen zueinander hinüber und begannen gemeinsam zu leben. Wir haben sie nicht gestört dabei."

fontanka.ru - 18. Sept. 2007
Чемпионат мира по фехтованию начнется - в Зоопарке
Die Weltmeisterschaften im Fechten beginnen ... im Zoo
Ende September stehen die Fechter im Mittelpunkt des sportlichen Petersburgs. Die Wettkämpfe dauern zehn Tage. Das sind erst die zweiten Fechtweltmeisterschaften in unserem Land, die ersten fanden in Moskau statt. Eigentlich beginnen die Weltmeisterschaften in Sankt Petersburg bereits am 22. September, wenn auf dem Gelände des Zoos ein ungewöhnliches Fest stattfindet - der Tag des Eisbären. Ein Eisbär, der Maske und Waffe eines Fechters in seinen Händen hält, ist das offizielle Maskottchen der Weltmeisterschaften 2007. Und deshalb haben die Organisatoren der Wettkämpfe beschlossen, eine Maßstäbe setzende Aktion durchzuführen mit dem Ziel, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Probleme der Bärenhaltung im Leningrader Zoo zu lenken, aber auch für diese Bedürfnisse einen Teil der Mittel zu überreichen, die durch den Verkauf der Eintrittskarten zusammen kamen.

tomsknews.com - 18. Sept. 2007
День журавля впервые пройдёт в Кожевниковском районе 22 сентября
Am 22. September erstmals Tag des Kranichs im Rayon Koshewnikowo
Am 22. September 2007 wird zum erstenmal in der Siedlung Woronowo des Rayons Koshewnikowo der Internationale "Tag des Kranichs" durchgeführt, teilt der Pressedienst des Umweltzentrums "Strish" [Segler, Apus] mit. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, die Aufmerksamkeit der Schüler der Klassen 5 bis 11 auf das Problem der Erhaltung der Vögel und der wildlebenden Natur insgesamt zu lenken. Der "Tag des Kranichs" wird jedes Jahr in neun Ländern durchgeführt (Rußland, Aserbaidshan, Iran, Kasachstan, Mongolei, Kirgisistan, Turkmenistan, Usbekistan und Ukraine) - in mehr als 100 Organisationen, einschließlich Schulen, Hochschulen, Nationalparks und Zoos. In Rußland wird dieser Tag in 29 Regionen begangen. Im Gebiet Tomsk gibt es eine derartige Veranstaltung zum erstenmal. Im Rayon Koshewnikowo befinden sich Nistplätze des Graukranichs, der auf der Roten Liste des Gebiets Tomsk steht. Außerdem kann man dort eine Massenansammlung von Kranichen beobachten, vor deren Flug nach Süden. Neben den Kranichen gehört die Aufmerksamkeit auch anderen Vögeln, die auf der Tomsker Roten Liste stehen - Seeadler, Schelladler und Schwarzstorch. Die Aktion wird finanziell unterstützt von der Hilfsorganisation "Global Greengrants" im Rahmen der Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten (Bonner Konvention), des Projektes des Globalen Umweltfonds zur Erhaltung des Schneekranichs und seiner Lebensräume, des Internationalen Fonds zur Erhaltung der Kraniche sowie der Arbeitsgruppe "Kraniche Eurasiens".

wwf.ru - 18. Sept. 2007
Большой кошке - большой экран
Der großen Katze eine große Leinwand
Am 17. September wurden auf dem V. Internationalen Filmfestival "Meridiany Tichogo" [Meridiane des Pazifik] in Wladiwostok erstmals zwei russische Dokumentarfilme über den Amurleoparden gezeigt. Die Filme "Semlja leoparda. Wremena goda" [Leopardenland. Jahreszeiten] und "Uberetsch kashdogo" ["Jeden bewahren"] wurden den Zuschauern von Autoren des Zentrums für den Schutz der wildlebenden Natur "Sow taigi" ["Ruf der Taiga"] vorgestellt, sowie im Namen einer Koalition von Naturschutzorganisationen, die sich mit Problemen der Erhaltung des Amurleoparden beschäftigen - des WWF Rußlands. Die Autoren zeigten die einzigartige Schönheit der Natur der Pazifikregion und legten ein völlig anderes Herangehen an die populäre Darlegung wissenschaftlicher Information über die seltenste Katze des Planeten vor.

vremya.ru - 18. Sept. 2007
Переоценка шкуры неубитого медведя
Das Fell des Bären wird neu bewertet, bevor dieser erlegt wird
Letztmalig wurde im Jahre 1994 überprüft, nach welchen Kriterien der Schaden berechnet werden sollte, der den Tieren und der Natur zugefügt wird. Aus der Sicht der heutigen Valuta-Kurse scheinen die Höhen der damals festgelegten Strafen für Wilderer kein Hinderungs- oder Zurückhaltungsgrund zu sein. So bewerteten die Behörden z.B. ein illegal erworbenes Fell eines Kragenbären mit 30 Mindesttageslöhnen, ein gewildertes Sachalin-Moschustier [Moschus moschiferus sachalinensis] - mit 50, einen Dybowski-Hirsch - mit 25. Das Töten eines sehr seltenen Tieres wie Amurtiger oder Schneeleopard wurde mit einer Strafe von 200 Mindesttageslöhnen geahndet. Jetzt sind die Strafen drastisch erhöht. So wird ein Eisbär mit 100.000 Rubel bewertet, ein Schneeleopard mit 300.000, Amurtiger und Amurleopard mit 500.000 Rubel. Die Ziffern sind nicht zu hoch im Vergleich mit dem Wert dieser Tiere auf dem weltweiten Zoo-Schwarzmarkt, doch, so versichert Oleg Mitwol, sie widerspiegeln "die weltweite Praxis, den der Natur zugefügten Schaden zu bestrafen." Seinen Worten nach orientierten sich die rußländischen Umweltfachleute auf die Erfahrungen der Länder, die einen relativ erfolgreichen Kampf gegen das Wilderertum führten.

vn.ru - 17. Sept. 2007
На море нашли - пеликана
Am Meer fand man ... einen Pelikan
In diesen Tagen fing das Personal einer der Erholungsbasen in der Umgebung der Siedlung Borowoje des Rayons Ordynskoje am [Stausee] Obsker Meer einen für unsere Breiten ungewöhnlichen Vogel - einen jungen Krauskopfpelikan.

Леопард обойдется в полмиллиона
Leopard kostet eine halbe Million
Die Russische Naturaufsichtsbehörde plant, die Strafen für das Wildern von Tieren, die auf der Roten Liste stehen, auf das Zehnfache zu erhöhen. Die Behörde schickte gestern an ihre territorialen Organe die Anweisungen, aus denen hervorgeht, wie der Schaden berechnet werden soll - sowohl der für die Tiere selbst, als auch der für ihren Lebensraum. Einen Amurtiger oder einem Leoparden zu wildern wird in Zukunft mit 500.000 Rubel bestraft, wer einen Schneeleoparden tötet, wird mit 300.000 Rubel zur Kasse gebeten und ein Eisbär kostet den Wilderer 100.000 Rubel Strafe. Die neuen Bestimmungen sollen bis zum Jahresende in Kraft treten.

news.mail.ru - 17. Sept. 2007
«Билайн» и «Интеррос» профинансируют возвращение леопарда на Кавказ
"Beeline" und "Interros" finanzieren die Rückkehr des Leoparden in den Kaukasus
Ende der zurückliegenden Woche unterzeichneten die Rußländische Abteilung des World Wide Fund For Nature (WWF) und der Sotschi-Nationalpark eine Vereinbarung über die Schaffung eines Zucht- und Rehabilitationszentrums für den Vorderasiatischen Leoparden. "Das ist das erste große Naturschutzprojekt des WWF Rußlands, dessen Realisierung vorwiegend vom rußländischen Business finanziert wird. Das Projekt ist für sechs Jahre gedacht, wenn es sich mit Erfolg verwirklichen läßt, werden 30 bis 50 Individuen die Grundlage für eine stabile Leopardenpopulation auf dem Territorium des russischen Kaukasus bilden", erzählte der Pressesekretär der regionalen Abteilung "Russischer Kaukasus" Alexandr Lewtschenko. Die Mittel für die Realisierung des Projektes - 1,2 Millionen Dollar, so Alexandr Lewtschenko, stellen die Gesellschaft "Rosa Chutor" - eine strukturelle Unterabteilung von "Interros"- und die Offene Aktiengesellschaft "WympelKom" zur Verfügung. Die zur Verfügung gestellten Mittel werden verwendet für den Bau eines Gehegekomplexes, dessen Fläche 16 ha beträgt, den Erwerb der Leoparden und ihren Transport in das Zucht-und-Rehabilitationszentrum, für Maßnahmen zur Erhöhung des Gesamtbestandes an Paarhufern - der hauptsächlichen Nahrungsquelle der Leoparden (Errichtung von Salzleckstellen), für die Schaffung von Antiwilderer-Brigaden und für Konsultationen zu Umweltfragen für die einheimische Bevölkerung, erzählte der Pressesekretär des WWF. Die ersten Bewohner des Gehegekomplexes werden in drei Monaten erwartet. Im Zentrum schaffen sich die erwachsenen Exemplare Nachwuchs an und dort werden sie die Regeln des Lebens in der Wildnis erlernen. Wenn die herangewachsenen Leoparden soweit sind, daß sie selbständig Nahrung erwerben können, werden sie frei gelassen. In der ersten Etappe wird der Lebensraum der wiedergeborenen Population das Territorium des Kaukasischen Biosphärenreservats sein. "Im Kaukasus war der Leopard noch vor kurzem recht weit verbreitet und kam praktisch in allen Gebirgsgegenden vor. Doch aufgrund der verstärkten Vernichtung und der Untergrabung der Nahrungsgrundlage des Raubtiers durch die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen wurde er in vielen Gegenden vollständig ausgerottet", erzählte Alexandr Lewtschenko. "Die Tiere, die bis dahin sowohl in freier Natur lebten, als auch in menschlicher Obhut, sollen aus Nord-Ossetien, Turkmenistan und anderen Regionen gebracht werden. Jetzt trifft man auf viele gemischtblütige Tiere, deren Vorfahren einigen [Unter]Arten angehören. Die Aufgabe des Zentrums besteht darin, im Kaukasus die Population des Vorderasiatischen - darauf kommt es an - Leoparden wiederherzustellen", bemerkte er.

wwf.ru - 14. Sept. 2007
Леопард возвращается на Кавказ
Der Leopard kehrt in den Kaukasus zurück
Gestern wurde eine Vereinbarung zwischen dem WWF Rußlands und dem Sotschi-Nationalpark über die Schaffung eines Zentrums für die Zucht und die Rehabilitation dieses grandiosen Raubtiers unterzeichnet. Von diesem Augenblick an begann praktisch die Realisierung des Programms zur Rückkehr des Leoparden in den Kaukasus.

news.74mail.ru - 14. Sept. 2007
Зоопарк готовится к зиме
Der Tierpark bereitet sich auf den Winter vor
Der Tscheljabinsker Zoo ist 11 Jahre alt geworden. Den Geburtstag begeht der Zoo mit dem alten Kollektiv unter der Leitung eines neuen Direktors. Dem "Geburtstagskind" stehen jetzt heiße Tage bevor: der Zoo soll ohne Probleme in die Wintersaison eintreten, deshalb, so Direktor Wladimir Bogomolow, reparieren jetzt die Mitarbeiter aktiv die Tierunterkünfte und besprechen die Schaffung der "warmen" Ausstellungen. Wenn diese gebaut sind, wird man nach Tscheljabinsk neue Tierarten bringen können, so z.B. kleine Affen, aber auch Gürteltier und Anakonda. Das erlaubt es, die Besucherzahlen des Zoos in der kalten Jahreszeit zu erhöhen. Zu den globalen Zielen gehört es, auf dem Gelände des Zoos einen ernsthaften zootierärztlichen Dienst einzurichten, der nicht nur für die Pfleglinge des Zoos da ist, sondern für alle Tiere der Stadt Tscheljabinsk. Die Bedingungen für die Realisierung solcher Pläne habe der Zoo, erklärte der neue Leiter. "Das Gelände des Moskauer Zoos umfaßt 22 ha, wir haben 30 ha. Das heißt, wir können wirklich zu einem der besten Zoos in Europa werden", meint Wladimir Bogomolow.

chel.kp.ru - 14. Sept. 2007
Экс-директор зоопарка подает в суд
Ex-Zoodirektorin reicht Klage vor Gericht ein
Am 30. August 2007 klagte Galina Alexejewna Tjutina beim Gericht gegen die Verwaltung für Kultur der Administration der Stadt Tscheljabinsk auf Wiedereinstellung in der Funktion des Direktors der städtischen Kultureinrichtung Zoo.

Фильмы о леопарде - в программе кинофестиваля во Владивостоке
Filme über den Leoparden - im Programm des Filmfestivals in Wladiwostok
Es wird zu einer guten Tradition, auf dem Festival Filme zu zeigen, die der seltensten Katze des Planeten gewidmet sind. In diesem Jahr gab die Direktion des Internationalen Filmfestivals "Meridiany Tichogo" ["Meridiane des Pazifik"] bereits zum zweitenmal dem WWF die Möglichkeit, auf der großen Leinwand der Öffentlichkeit vom Amurleoparden zu erzählen. "Wir sind den Organisatoren sehr dankbar für diese Möglichkeit. Das hohe Niveau der Durchführung des Festivals erlaubt es, die erstaunliche Schönheit dieses Tieres und die Zerbrechlichkeit der Welt, in der es lebt, vielen Menschen nahezubringen", kommentiert der Direktor der Amurfiliale des WWF Rußlands Jurij Darman das Ereignis. Seinen Worten nach hören gerade durch solche Filmvorführungen die Fragen der Erhaltung des Amurleoparden auf, nur ein Problem der Naturschützer zu sein, sie werden der breiten Öffentlichkeit bekannt. "Aber das heißt, alle gemeinsam tun wir noch einen Schritt zur Rettung des seltenen Tieres", sagt Darman.

kommentator.ru - 13. Sept. 2007
Зоопарк - Сити
Tierpark - City
Unsere "eiserne" Lady, die Gouverneurin der Stadt Sankt Petersburg, Walentina Iwanowna Matwijenko, hat gerade eine aktuelle, Epoche machende Entscheidung getroffen - einen Zoo zu bauen. Den neuen Zoo wird man überhaupt nicht an dem Ort bauen, der dafür vorgeschlagen wurde, sondern an einem anderen Ort. Der alte Ort - das heißt, der im teuersten und prestigeträchtigsten Vorstadtbezirk Petersburgs namens Olgino, wurde fallengelassen. Ungeachtet dessen, daß dort die Arbeiten zur Säuberung und die ingenieurtechnische Versorgung der Errichtung des Tierparks schon begonnen hatten. Das ist wirklich zuviel im gegenwärtigen Moment. Dort sind starke Restaurants und Hotels für starke Tiere und die echten Herren des Lebens. Sie wollen sich amüsieren. Ja - und was soll das für ein Tierpark sein, wenn unser aller alltägliches Petersburger Leben so beschmutzt ist ... Im Zentralen Stadtbezirk - man braucht nur einige Meter zur Seite zu gehen, in irgendeine historische Gasse, in der für eine Nacht Wladimir Iljitsch oder Fürst Menschikow halt machte, ist alles dermaßen beschmutzt ... Müll liegt auf den Bürgersteigen und stört die Vorübergehenden, weil ihn niemand wegräumt. Ratten laufen hastig hin und her, direkt vor den Füßen. Gelder für das Aufräumen wurden zur Verfügung gestellt, Gelder für das Aufräumen wurden gestohlen. Von wem, den gesamtstädtischen oder den stadtbezirklichen Organen? ... Die Gouverneurin hat eine Willensentscheidung getroffen, eine für die Einwohner Sankt Petersburgs nicht sympathische Entscheidung. ...Der Tierpark oder die Errichtung des weltweit zweithöchsten Wolkenkratzers (übrigens, der Tierpark soll der größte in Europa werden), übersteigt die Fähigkeiten. Gigantismus, obwohl ein Teil fehlt, der ganz normal zum Befahren geeignet wäre, wichtig nicht nur für die Fahrer, sondern in erster Linie für die Fußgänger... Das ist einfach lächerlich - lassen Sie uns darüber lachen, aber es wird ein Lachen unter Tränen.

wwf.ru - 7. Sept. 2007
Самолеты напугали моржей на Чукотке
Flugzeuge erschreckten die Walrosse auf Tschukotka
Niedrig fliegende Flugzeuge und Hubschrauber erschrecken die Walrosse am Kap Wangarem, wo mit Kräften der Regierung Tschukotkas und einheimischer Bewohner (WWF-Projekt "Bärenpatrouille") ein Naturdenkmal geschaffen wurde. Die beunruhigenden Informationen kamen aus der tschuktschischen Siedlung Wangarem, wo diesen Sommer auf einem Lagerplatz, einen Kilometer von der Siedlung entfernt, nach Schätzung einheimischer Jäger mehr als 30.000 Pazifische Walrosse versammelt waren, um sich auszuruhen. Nach Informationen einheimischer Bewohner überflogen am 6. September zwei Armeeflugzeuge in geringer Höhe den Lagerplatz, wodurch die Tiere in Panik gerieten und ungefähr die Hälfte der 15.000 Walrosse (die anderen waren auf Nahrungssuche im Meer) ins Meer sprang. ... Jetzt haben die Mitarbeiter der "Bärenpatrouille" die Zahl der im Gedränge umgekommenen jungen Walrosse gezählt - allein an einem Abhang sammelten sie 50 tote Tiere ein. ... Laut Nikiforow ist die arktische Natur sehr verletzlich, die Einheimischen haben 10 Jahre darauf verwandt, um den Lagerplatz der Walrosse am Kap Wangarem zu schützen. "Aber es ist sehr leicht, den Lagerplatz zu zerstören, und es kann viele Jahre dauern, bis die Walrosse hierher zurückkehren", sagt er.

wwf.ru .- 10. Sept. 2007
WWF и власти Ненецкого округа намерены защитить белых медведей
WWF und die Behörden im Autonomen Kreis der Nenzen wollen die Eisbären schützen
Der WWF beabsichtigt, die Tätigkeit des globalen Programms "Bärenpatrouille", das Monitoring und Schutz der Eisbären, aber auch Regeln für Verhalten und Abschreckung der Raubtiere vorsieht, auf den Autonomen Kreis der Nenzen (AKN) auszuweiten. "Wir tragen die Verantwortung für jeden Eisbären: in der gesamten Arktis, Grönland, Kanada, Alaska, Norwegen eingeschlossen, es gibt nur noch wenig mehr als 20.000 - das sind nur wenige", erklärte der Direktor der Regionalprogramme des WWF Wiktor Nikiforow in Narjan-Mare auf einem Treffen mit Vertretern der Verwaltung des AKN. Die Vertreter des WWF und die Verwaltung des AKN vereinbarten, bis 1. November einen Plan konkreter Maßnahmen eines Momorandums über Zusammenarbeit zu bestätigen, in dessen Rahmen im Jahre 2007 auf dem Territorium des Kreises bereits das regionale Reservat "Waigatsch" organisiert wurde. "Die Insel Waigatsch ist ein Ort auf der Wanderung der Eisbären. Doch es ist zu wenig, ein geschütztes Territorium zu schaffen. Es ist notwendig, dieses mit seiner "Zone der Unterstützung" zu umgeben, zu erreichen, daß die Einwohner nicht nur an sich denken, sondern auch daran, was sie den Nachkommen hinterlassen", betonte W. Nikiforow. Nach Angaben der Ökologen schreitet auf Waigatsch die Vernichtung der Eisbären voran. Mit Wilderei beschäftigen sich sowohl Einheimische, als auch Jäger aus Archangelsk und Murmansk. Außerdem werden im Autonomen Kreis der Nenzen stürmisch Projekte entwickelt zur Förderung und den Transport von Erdöl und Erdgas. Eine der Aufgaben der bevorstehenden Tätigkeit der Ökologen ist die Organisation von Verhandlungsprozessen, gemeinsam mit den Besitzern der Erdölbetriebe, um nach einem Kompromiß zu suchen zwischen den Interessen dieses Wirtschaftszweiges und des Schutzes der wildlebenden Natur (neben dem Eisbären geht es um die atlantische Unterart des Walrosses, den Grönlandwal und andere Arten, die auf der Roten Liste stehen.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 19.09.2007
Delphin-Baby DOLLY geboren
Mit spannungsvoller Erwartung sehnten die Mitarbeiter des Zoo Duisburg der Geburt von Delphinweibchen DELPHI entgegen. Ein immer dicker werdender Bauch, zunehmende Unlust, bei den täglichen Vorführungen im Delphinarium mitzumachen und letztendlich ein erster Milcheinfluss in die Zitzen deuteten auf die bevorstehende Geburt. Tag und Nacht wurde die werdende Mutter von der Tierpflegerschaft im separaten Aufzuchtbecken des Delphinariums beobachtet, bevor es dann am Samstag, den 4. August 2007, um 14.56 Uhr endlich soweit war. Innerhalb von nur einer halben Stunde erfolgte die Geburt. Typisch für Delphine kam das Jungtier mit der Schwanzfluke zuerst zur Welt, um sogleich danach an die Wasseroberfläche zu schwimmen und erstmalig zu atmen. Die Spannung wich riesigem Jubel in der Mitarbeiterschaft des Zoos, denn erfolgreiche Delphingeburten stellen auch heute noch eine Seltenheit in Zoologischen Gärten dar. Mutter DELPHI, die selbst im Jahre 1992 im Delphinarium des Zoo Duisburg das Licht der Welt erblickte, kümmerte sich vom ersten Tage an vorbildlich um ihr Jungtier. Während im angrenzenden Neudelphinarium IVO, PEPINA und DAISY bei den täglichen Vorführungen die Zoobesucher begeisterten, versorgte DELPHI im abgetrennten Aufzuchtbecken ihren weiblichen Nachwuchs, den die Pfleger auf den Namen DOLLY tauften. Nur unter größten Hygienevorgaben ist der Zugang zu dem getrennten Aufzuchtabteil gestattet, da neugeborene Delphine - als Eigenart der Natur - über kein Immunsystem verfügen und somit äußerst anfällig sind gegenüber jegliche Krankheiten, die auch der Mensch auf das Tier übertragen könnte. Erst über die Muttermilch nehmen die Jungtiere die wertvollen Abwehrstoffe auf, um langsam ihr Immunsystem zu entwickeln und zu stärken. Bis dahin ist der Kontakt zum Jungtier nur wenigen Zoomitarbeitern unter strikten Hygienemaßnahmen erlaubt, und ein Blick auf das Jungtier ist nur durch die Unterwasserscheiben des Beobachtungsraumes oder über die Bildschirme der fest installierten Unterwasserkameras möglich. Gut 1½ Monate nach der Geburt ist das Immunsystem des Jungtieres nunmehr ausreichend entwickelt, so dass die kleine DOLLY endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Am Donnerstag, den 20. September 2007 um 12.00 Uhr ist es soweit. Mutter DELPHI und Jungtier DOLLY werden erstmalig im Delphinarium des Zoos zu sehen sein. Von der Besuchertribüne aus können DELPHI und DOLLY beobachtet werden. Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler wird gemeinsam mit Zootierarzt Manuel García Hartmann und der stolzen Pflegerschaft des Delphinariums um Revierleiter Ulf Schönfeld den Medien Rede und Antwort stehen.

Zoo Leipzig, 19.09.2007
Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo
Im Rahmen der 51. Leipziger Naturschutzwoche zum Thema „Wildtiere in der Stadt“ lädt das Bündnis „FOKUS Umwelt“ zu folgender Veranstaltung ein: Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo Mittwoch, 26.9.2007, 19:00 Uhr, Zoo Leipzig, Haupteingang
Viele heimische Tierarten haben sogar in den oft so naturfernen Städten längst neue Lebensräume erobert. Inmitten der Großstadt Leipzig ist der Zoo im Rosental mit seinen ausgedehnten Parkanlagen auch ein Zuhause für eine Vielzahl von Wildtieren. Spatzen, Graureiher, Frösche, Insekten und sogar Säugetiere nutzen den Unterschlupf und das Futterangebot ungefragt mit. Welche Rolle spielen sie im Zooalltag? Welche Tiere haben sich angesiedelt oder werden es vielleicht noch tun? Auch in anderen städtischen Gebieten wandern Tiere ein, die ursprünglich hier nicht heimisch sind. Woher kommen diese „invasiven Arten“? Was bedeutet das für die restliche Fauna?

Tiergarten Kleve, 19.09.2007
Wahlergebnis und Bilanz Herbstfest
Gut 1.800 Besucher kamen zu unserem Herbstfest am vergangenen Sonntag, dem 16. September 2007. Viele Helfer und Institutionen haben wieder dafür gesorgt, dass das Fest für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal bei den Helfern und natürlich auch den Besuchern bedanken. Zwei Höhepunkte sollen besonders erwähnt werden: Die mittlerweile 3. Wahl zum Lieblingstier des Tiergartens hat doch eine kleine Überraschung ergeben. Wir hatten erwartet, dass unsere Neuzugänge (die Trampeltiere und die Präriehunde) die Siegerin von 2005 (die Seehunddame "Lisa") und den Sieger von 2006 (den Kleinen Panda "Popey") herausfordern würden. Aber es gab einen harten Zweikampf zwischen der Seehunddame "Lisa" und dem Poitou-Eselfohlen "Lia", den „Lisa“ für sich entscheiden konnte und die Wahl somit zum zweiten Mal gewonnen hat.

Zoo Hannover, 19.09.2007
Tapirjungtier nach Ströhen gezogen - Camillo auf Freiersfüßen
Tapirjungtier Camillo ist heute auf Hochzeitsreise nach Ströhen gereist. Seine Abreise konnte der einjährige Tapir kaum erwarten, immerhin trifft er im Tierpark Ströhen auf eine nette Dame mit aparter Rüsselnase. Camillo kam am 30. September 2006 in Hannover mit einem Pyjama-ähnlichen braun-weiß gestreiften Fell zur Welt. Bei Tapirbabys dienen die auffallenden Streifen zur unauffälligen Tarnung – im Licht- und Schattenspiel des Regenwaldes sind die Jungtiere dank der Musterung nur schwer zu entdecken. Nach sieben Monaten verblassen die Streifen dann langsam. Camillo hat mit seinen 12 Monaten zwar keine Streifen mehr, dafür aber alle Voraussetzungen (tolle Rüssel-Nase, dunkle Augen, glänzendes Fell), in Ströhen zum Herzensbrecher zu werden. Großen Abschiedsschmerz von Mutter Conchita und Vater Chaco in Hannover ließ Camillo sich übrigens nicht anmerken: Er war viel zu neugierig, welche Früchte wohl in dieser interessanten Kiste zu finden sein würden, die plötzlich im Gehege stand. Kaum in Ströhen angekommen, ging Camillo dann gleich wieder seinem bisherigen Lieblingshobby nach: Fressen. Camillos Eltern sind auch nicht zu unglücklich, dass ihr schwer pubertierender Sprössling ausgezogen ist. Zumal Conchita – so wird gemunkelt – bald wieder Nachwuchs erwartet!

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 19.09.2007
Mis(s)ter Kamel 2007 -Wahl des schönsten sächsischen Kamels im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 30.09.2007
Beim diesjährigen tierischen Mis(s)ter 2007 – Wettbewerb am 30.09. im Naturschutz-Tierpark Görlitz stellen sich drei Kamelarten zur Wahl: Alpakas, Lamas und Trampeltiere präsentieren sich zu der Schönheitskonkurrenz, die einmalig in Deutschland ist! Über diese Tiere gibt es viel Interessantes zu erfahren. Die Tierhalter bieten die verschiedensten Produkte ihrer Tiere an. Khangai Batchuluun, ein Mongole wird die Besucher in seiner Jurte erwarten und ihnen mit Märchen und Geschichten aus seiner Heimat erzählen. Dazu gibt es Stutenmilch (Kymis) zu trinken und viele Gegenstände der mongolischen Nomaden zu sehen. Um 14.30 Uhr beginnt die Wahl der Besucher, deren Entscheidung zu 50 % in die Gesamtwertung eingeht. Zwischen 15.00 Uhr und 16.10 Uhr bewertet die Jury die Tiere, Tanzdarbietungen überbrücken die spannende Wartezeit. Die Jury hat die “schwierige” Aufgabe, eine A-Note für die Konstitution (Gesamteindruck, besondere Leistungen, Qualität der Wolle) und eine B-Note für das Verhalten (Gemütsart, Gang, Spuckweite und Treffsicherheit, besondere Geschmacksvorlieben) zu vergeben. Aus den beiden Noten ergibt sich ein Juryurteil für jedes Tier, das wie die Besucherwertung zu 50 % in die Endwertung eingeht. Jedes Jurymitglied entscheidet aus seiner fachlichen Sicht. Mit dem Tiertrainer Mariano Zamorano und dem Tierpfleger und Lamazüchter Stefan Germann sitzen richtige Tierkenner in der Jury. Die Tänzerin für Orientalischen Tanz Simone Schmidt und die Tanzlehrerin Katrin Neumann werden besonders Ausdrucksstärke und die Harmonie der Bewegungen der Tiere beurteilen. Die Spezialistin für das Kamelhaar ist Angelika Langner, Museumspädagogin und Spinnerin im Dorfmuseum Markersdorf. Als Moderator hat Tierfreund Andreas Neu die Zügel fest in der Hand. Nach der Auszählung der Stimmen zeigt sich, wer auf das richtige Kamel gesetzt hat. Während die Jury berät, stellt Tierpflegerin Sylvie Krystufek die Arbeit mit den Trampeltieren im Naturschutz-Tierpark Görlitz vor. Nach der Siegerehrung gehört die Aufmerksamkeit den Tierpaten. Sie sind an diesem Tag besonders herzlich eingeladen, unterstützen sie doch mit ihrer Patenschaft das Wohlbefinden ihrer Schützlinge. Jeder kann sich mit ihren Fragen an die Tierpfleger wenden.

Tiergarten Schönbrunn, 19.09.2007
Die wunderbare Schildkrötenvermehrung - Heimische Sumpfschildkröten!
In der Freianlage der heimischen Sumpfschildkröten wurden zum ersten Mal seit vielen Jahren Jungtiere entdeckt! Die drei kleinen Schildkröten hatten sich lange Zeit geschickt zwischen den Wasserpflanzen versteckt und sind quicklebendig. Der Erfolg ist doppelt erfreulich, da der Tiergarten ja heuer in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Donauauen eine Kampagne zum Schutz der Nistplätze dieser Schildkröten gestartet hat. Über die Einkünfte durch Patenschaften soll sichergestellt werden, dass die kleinen Sumpfschildkröten in den Donauauen aus dem Ei schlüpfen können, ohne von Füchsen gefressen zu werden. Eine Gelege-Patenschaft kostet hundert Euro – zu den Paten der ersten Stunde zählten das Wiener Forstamt und Tom Turbo-Autor Thomas Brezina. Seltenheit: Riesen-Erdschildkröten Beinahe zeitgleich zu den Sumpfschildkröten sind vier Junge Riesen-Erdschildkröten zur Welt gekommen. Ihre Eltern wurden vor einigen Jahren behördlich beschlagnahmt und sind danach in Schönbrunn gelandet. Sie hatten zuvor schon mehrmals im Terrarienhaus Eier gelegt, nun sind zum ersten Mal gesunde Junge daraus geschlüpft. Die aus Südostasien stammenden Riesen-Erdschildkröten werden auf den internationalen Roten Listen als „gefährdet“ bezeichnet. Die Europäischen Zoos führen für sie ein Zuchtbuch, in dem sämtliche Daten von allen in Europa gehaltenen Tieren erfasst werden. Auf Basis dieser Angaben werden Empfehlungen für das Zusammenführen von Tieren und für die Zucht ausgegeben. Ziel: ein gesunder, sich selbst erhaltender Bestand.

Zoo Osnabrück, 19.09.2007
Ministerpräsident Christian Wulff engagiert sich für Erweiterung des Zoos - Förderbescheid über fast 5 Mio. Euro wird in wenigen Wochen erwartet
Am 30. Juni letzten Jahres entfachte die Deutsche Fußballnationalmannschaft im ganzen Land durch ihren Viertelfinalsieg gegen Argentinien eine Welle der Begeisterung. Für das Zoo-Team um Präsident Reinhard Coppenrath entfaltete sich an besagtem 30. Juni ein ganz persönliches Sommermärchen! An diesem Tag besuchte Ministerpräsident Christian Wulff den Osnabrücker Zoo, informierte sich über die Entwicklung und die Ausbauplanungen des Zoos und sicherte seine Unterstützung zu. Nach diesem Treffen waren die Zoo-Verantwortlichen optimistisch, dass die Europäische Union dank der Initiative von Ministerpräsident Christian Wulff zu Fördermöglichkeiten im Rahmen ihres sogenannten Ziel II-Programmes die geplante afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ wesentlich fördern könnte. Nun wird aus vorsichtigem Optimismus freudige Gewissheit! Bei seinem erneuten Zoo-Besuch am Mittwoch nahm Ministerpräsident Wulff nicht nur die Antragsunterlagen des Zoos entgegen, sondern signalisierte, dass nach allen geführten Vorgesprächen von einer Förderung des Projektes in Höhe von nahezu 5 Millionen Euro ausgegangen werden könne. Dank dieser Förderung wird für den Zoo das Sommermärchen 2006 nun bis spätestens 2010 zur Realität. „Takamanda“ ist mit insgesamt 10 Millionen Euro das mit Abstand größte Bauprojekt in der Geschichte des Zoos, der dadurch auch flächenmäßig um ein Drittel wachsen wird.

Zoo Leipzig, 19.09.2007
„Was tut der Zoo für den Artenschutz“ Sonntagstouren im Oktober im Zoo Leipzig
Die Sonntagstouren im Oktober beschäftigen sich diesmal mit dem Artenschutz: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Artenschutz! Was bedeutet Artenschutz in einem Zoo? Für welche Artenschutzprojekte engagiert sich der Leipziger Zoo? Was sind ex-situ und in-situ Projekte? Welche Auswilderungsprojekte unterstützt der Zoo? Wie wichtig sind diese Projekte? Welche Tierarten sind vom Aussterben bedroht? Welche im Zoo Leipzig gehaltenen Arten stehen auf der Roten Liste? Wie kann ein Zoo zur Erhaltung von bedrohten Spezies beitragen? Welche internationalen Schutzprojekte gibt es und wie setzten sich internationale Zoo-Organisationen für den Erhalt der Biodiversität ein? Fragen, die Sie auf den jeweils um 11 Uhr beginnen Sonntagstouren beantwortet bekommen. Der Elefantentempel „Ganesha Mandir“, die Tiger-Taiga, die Anoaanlage, das Pongoland und das Entdeckerhaus Arche sind diesmal die Anlaufpunkte.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.09.2007
Bärige Hundle in der Wilhelma
Sechs kleine Waldhunde, der einzige Wurf in Europa dieses Jahr – Mutter „Sabana“, Vater „Mato“ und die Wilhelma sind immens stolz auf die munteren kleinen Racker. Auch wenn die eher bärenartig aussehenden Waldhunde von den Besuchern kaum wahrgenommen werden, da sie irgendwie immer ein bisschen im Schatten der Elefanten und Tiger stehen, so gehören sie doch zu den besonderen Tieren in der Wilhelma: Die kaffeebraunen, knapp terriergroßen Waldhunde sind ursprünglich Bewohner der Wälder und Baumsteppen Südamerikas. Man lebt und jagt in kleinen Rudeln, die aus einem Elternpaar und ihren Jungen bestehen. Sechs Welpen, die auch alle aufgezogen werden, sind ein außergewöhnlich großer Wurf – normal sind es nur zwei bis drei Junge, die nach 2 Monaten Tragzeit zur Welt kommen und von beiden Eltern gemeinsam großgezogen werden. Der Rüde darf sogar Geburtshilfe leisten. Waldhunde können gut schwimmen und jagen Beute auch im Wasser – auch in der Wilhelma tauchen sie in ihrem Wasserbecken nach Futter. Auf dem Speisezettel stehen neben allerlei kleinen Säugern auch Weichtiere, Krabben, bodenlebende Vögel, Eier, Fische und Früchte. Die Familie bleibt etwa 18 Monate zusammen – erst dann verlassen die Jungen den Verband und gründen eigene kleine Rudel. Die Wilhelmabesucher werden also einige Zeit lang Spaß an der Waldhundfamilie haben – wenn sie denn den Blick von Tigern und Elefanten mal lösen können!

Zoo Salzburg, 19.09.2007
Salzburger Flughafen verleiht den Flamingos im Zoo Salzburg wieder Flügel - Rasche und unbürokratische Hilfe nach dem Unwetter über Hellbrunn
„Als langjähriger Partner und Förderer des Zoo Salzburgs war es für uns selbstverständlich dem Zoo nach dem schweren Unwetter zu helfen. Wir freuen uns, den Zoo für den Kauf neuer Flamingos finanziell unterstützen zu können“, so Flughafen-Chef Ing. Roland Hermann. Erst Ende Juni diesen Jahres wurden die Flamingos des Zoos vom Vogelpark auf die neue Anlage im Südamerika-Bereich umgesiedelt. In kurzer Zeit hatten sich die rosaroten Vögel auf ihrer neuen Freianlage eingelebt. „Der Hagelsturm vom 20. August 2007 hat große Sachschäden im Zoo verursacht. Der schlimmste Verlust war jedoch der Tod von Tieren. Gerade bei den Flamingos haben wir vier Tiere verloren – Vögel, die bevorzugt in Kolonien leben. Wir sind nun froh, dass 11 neue Flamingos – dank der finanziellen Unterstützung des Salzburger Flughafens – vom Tierpark Ebbs zu uns in den Zoo übersiedelt werden konnten“, freut sich Sabine Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg.

Sea Life Oberhausen, 19.09.2007
Willi gegen den Rest der Welt – Einmal um die Erde mit Makrele und Co.
Eine Runde nach der anderen kreisen die Makrelen im Schwarmring des Sea Life Oberhausen: Mitarbeiter fanden nun heraus, dass die Makrelen seit der Eröffnung bereits eine Strecke zurückgelegt haben, die einmal um die Welt geht. Aber eine Makrele tanzt aus der Reihe – Willi schwimmt fast immer gegen den Strom. Kurator Johannes Peschke: „Wir haben einfach mal aus reiner Neugierde nachgerechnet und tatsächlich haben die Makrelen nach unseren Berechnungen bereits einmal die Erde umrundet.“ Rund 43.000 Kilometer haben die Fische bereits zurückgelegt. Pro Minute schaffen sie im Becken des Schwarmrings etwa 30 Meter. Nur eine Makrele schlägt gerne quer: Willi schwimmt meistens entgegengesetzt des Schwarms und irritiert gerne mal seine Mitschwimmer. Allerdings lassen diese sich nur selten durch den Falsch­schwimmer aus der Ruhe bringen. Der Schwarmring stellt eine besondere Attraktion im Sea Life Oberhausen dar, Besucher können sich in dem kreisrunden Aquarium mit sieben Messern Durchmesser wie ein Taucher fühlen, umgeben von rund 500 Makrelen in 70.000 Liter Meer­wasser. Das Sea Life Oberhausen hat in den Herbstferien täglich von 10 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Jetzt neu – Jahreskarten. Die Jahreskarten sind 12 Monate gültig und kosten nur 19.95 Euro für Erwachsene und 12.95 Euro für Kinder (reguläre Preise 14.75 Euro für Erwachsene, 9,50 Euro für Kinder).

Wildpark Lüneburger Heide, 18.09.2007
Menschen für Menschen im Wildpark Lüneburger Heide
Mithelfen statt mitleiden, dass dachten sich auch die Mitarbeiter des Wildparks Lüneburger Heide. Am 22.09.2007 findet, kurz nach dem Weltkindertag, der Aktionstag “Menschen für Menschen“ im Wildpark Lüneburger Heide statt. Von 11.00 – 16.00 Uhr wird gegen eine kleine Spende gebastelt, gespielt und gelernt. Neben Selbstgestalteten Buttons lernen die kleinen Besuchen auch wie Kinder in armen Ländern Spielzeug bauen. Alles Selbsterstellte dürfen die kleinen Bastler auch mit nach Hause nehmen. Kinder zahlen an diesem Tag nur den halben Eintrittspreis im Wildpark Lüneburger Heide. Der Erlös wird an die Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gespendet. Seit 1981 leistet Karlheinz Böhm mit seiner Stiftung Menschen für Menschen Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Projekte für verbesserte Landwirtschaft, Schulen, Krankenstationen und Trinkwasser-Brunnen haben die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen zum Ziel, um Kindern, Frauen und Männern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Tiergarten Worms, 18.09.2007
Staatssekretärin besucht Tiergarten - Neue Projekte vorgestellt
Am gestrigen Nachmittag (17. September) hatte sich hoher Besuch im Tiergarten Worms angesagt. Die Staatssekretärin des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Jaqueline Kraege war gekommen. Schon Ende 2005 war sie im Tiergarten im Rahmen der Leitbild Vorstellung zu Besuch gewesen. Gestern nun inspizierte sie die ersten Umsetzungen der Projekte aus dem Leitbild und zeigte sich sehr zufrieden. Eckhard Wiesenthal von der Firma Tiergartengestaltung Wiesenthal führte die Staatssekretärin gemeinsam mit dem stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner durch den Tiergarten. Begleitet wurde das Trio vom Landtagsabgeordneten Jens Guth, der die Verbindungen zum Ministerium herstellte. Auch wenn die Zeit nur sehr knapp bemessen war, erhielt Staatssekretärin Kraege viele Einblicke in die Planungen für die Projekte Neubau der Erdmännchenanlage und Neubau des Exotenhauses, aus dem das spätere Drachenland entstehen soll. Von der neuen Wolfsanlage, die mittlerweile schon kräftig im Grün steht, zeigte sie sich sehr begeistert. Eckhard Wiesenthal erklärte ihr die Bedeutung der verschiedenen Landschaften in dem Gehege für die Wölfe und schwärmte schon jetzt von der ersten Wolfsnacht, die für Anfang nächsten Jahres geplant ist. Landtagsabgeordneter Jens Guth nutzte die Gunst der Stunde und schaute als Pate der Rotfüchse bei seinen kleinen Schützlingen gleich mal nach dem Rechten. Fasziniert zeigte sich die Staatssekretärin davon, in welch kurzer Zeit, so viele neue Sachen im Tiergarten entstanden sind und verabschiedete sich mit vielen neuen Eindrücken aus dem Tiergarten Worms. „Ich hoffe, dass uns das Land Rheinland Pfalz bei unseren Projekten unterstützen wird“, zeigte sich der stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner am Ende des Rundgangs zuversichtlich.

Zoo Wuppertal, 18.09.2007
Geburtsglückwünsche für "Tika" von den Cook Inseln
Groß war die Überraschung im Zoo, als uns am Abend des 13. Juli 2007 per E-Mail Glückwünsche aus dem Süd-Pazifik zur Geburt unseres Elefantenbabies "Tika" erreichten. Die Eheleute Mechthild und Hermann Dusbaba, die seit 3 ½ Jahren auf den Cook Inseln arbeiten, hatten es sich nicht nehmen lassen, zur Geburt zu gratulieren. Sie waren damit die vom Zoo am weitesten entfernten Gratulanten. Zur Zeit befinden sich beide auf Deutschland-Urlaub. Was liegt näher, als bei dieser Gelegenheit auf Einladung des Zoos "Tika" einmal persönlich kennen zu lernen. Das soll morgen geschehen.

Zoo Osnabrück, 18.09.2007
Eine saubere Sache dank starker Partner - Energetische Sanierung für Osnabrücker Zoo mit bundesweitem Modellcharakter
Tropenhallen, Aquarien, Terrarien, Kühlaggregate für Tierfutter, hoher Wasserbedarf für Meeressäuger und für naturalistische Landschaftsszenarien sowie energieintensive Filteranlagen für Unterwassereinsichten verursachen in allen Zoos hohe Energieverbräuche - insbesondere dann, wenn Gebäudezustände schlecht sowie elektrische und klimatechnische Anlagen veraltet sind. Aufgrund der schlechten finanziellen Rahmenbedingungen werden aber insbesondere energetische Investitionen in vielen Zoos nicht realisiert. Seit 2004 steuert der Zoo Osnabrück im Rahmen eines zielorientierten Energiesparprogramms gegen. Zunächst wurden - gemeinsam mit den Stadtwerken Osnabrück - die Energieverbräuche des Zoos einer intensiven Analyse unterzogen und mit einem Budget von insgesamt 108.000 Euro die dringlichsten Sanierungsarbeiten - insbesondere im Menschenaffenhaus und im Tetra-Aquarium – angeschoben. Durch den ersten Maßnahmenkatalog konnten fast 400.000 Kilowattstunden Strom und Gas jährlich oder anders ausgedrückt über 20.000 Euro jährlich gespart werden wodurch der Kohlendioxid-Ausstoß um 133,5 Tonnen pro Jahr verringert wurde. Die ersten Einsparmaßnahmen waren für den Zoo die Kirschen am Baum, die aufgrund des guten Verhältnisses zwischen Investitionskosten und Einspareffekten einfach und schnell abgeerntet werden konnten. Für die weiter oben im Baum der Energieeinsparung hängenden Kirschen war dieses Verhältnis nicht mehr ganz so günstig. So wichtig und sinnvoll weitere Investitionen gewesen wären, sie hätten sich erst nach mehreren Jahren wirtschaftlich gerechnet und wären so vom Zoo allein nicht finanzierbar gewesen.

Zoo Köln, 18.09.2007
Nachwuchs bei den Leopardgeckos – den haben wir Ihnen lange nicht mehr gezeigt!
Dabei halten und züchten wir sie schon seit 1972. Ungezählte Jungtiere wuchsen auf. Allein dieses Jahr 44 Stück ! Wenn sie wachsen und die Haut zu eng wird, häuten sie sich. Damit nichts verloren geht, fressen sie ihre eigene Haut auf.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 18.09.2007
Commerzbank übernimmt Patenschaft für Elch-Baby
Gelsenkirchen.- Elche sind Sympathieträger – das weiß man nicht erst, seit das große schwedische Möbelhaus das Tier zu seinem werbewirksamen Erkennungszeichen auserkoren hat. Kein Wunder also, dass das erst im Juni in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geborene Elchbaby Malin bereits einen Paten gefunden hat. Die Commerzbank Gelsenkirchen will mit Klein-Malin allerdings keine Werbekampagne starten, sondern lediglich als Pate einen Teil der Kosten für Haltung und Pflege übernehmen. Als Dank dafür darf bekommt Commerzbank-Direktor Beykirch am Elchgehege in der ZOOM Erlebniswelt Alaska eine Sponsorentafel überreicht und erhält zudem als Erinnerung an das Patentier eine Urkunde mit Foto und Infoblatt. Elchbaby Malin kam Mitte Juni nach einer Tragzeit von 250 Tagen und zwei Fehlalarmen mit einem Geburtsgewicht von 14 kg auf die Welt. Inzwischen hat die niedliche, langbeinige Dame jedoch schon ordentlich Gewicht zugelegt. Der gesunde Appetit unterstreicht, dass es dem Elch-Baby in der ZOOM Erlebniswelt Alaska anscheinend prächtig gefällt. Elche gebären normalerweise ein bis zwei Jungtiere. Sie werden fünf Monate gesäugt, bevor sie mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif sind. In der Regel können die Jungtiere schon nach drei Wochen feste Kost zu sich nehmen. Die imposanten Tiere werden bis zu 20 Jahre alt und sind eines der „Highlights“ der Waldregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska.

Wisentgehege Springe, 18.09.2007
Hochzeit der Rothirsche
Im Wisentgehege hat die Brunft begonnen. Tägliche Führungen vom 24. bis zum 30. September. Für Naturliebhaber hat im Wisentgehege ein ganz besonderes Naturschauspiel begonnen. Die Brunft der Rothirsche. Weithin hörbar durchdringt das eindrucksvolle Röhren des Platzhirsches den alten Eichenwald. Die Antwort der Nebenbuhler, man nennt sie „Beihirsche“ lässt nicht lange auf sich warten. Und so kommt ein vielstimmiges Konzert zustande. Ganz ohne Kampf ist es dem Platzhirsch zu Beginn der Brunft gelungen, den Harem in seinen Besitz zu bringen. Seine Führungsrolle ist bisher unumstritten. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Rivale einen ernsthaften Versuch unternehmen wird, die Position des Platzhirsches einzunehmen. Wenn alles Drohen und Imponieren nichts hilft, kommt es zum Kampf und dadurch vielleicht zum Führungswechsel. Das Erlebnis Rotwildbrunft mit den ritualisierten Kämpfen, die verschiedenen Brunftrufe, die soziale Struktur beim Rotwild, aber auch die Probleme dieser großen Hirschart in unserer Landschaft sind das Thema der „Rotwildwoche“ im Wisentgehege. Vom 24. bis 30. September bietet das Wisentgehege täglich um 17 Uhr Führungen zum Thema Rotwildbrunft an. Treffpunkt ist die große Übersichtstafel im Eingangsbereich. Die Führungen sind ein kostenloser Service des Wisentgeheges. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Auf kindgerechte Weise wird die Gehegeschule den kleinen Naturfreunden das beeindruckende Schauspiel der Hirschbrunft nahe bringen. Die Kinder sollten mindestens 8 Jahre alt sein. Der Erlebnisrundgang beginnt am Freitag, den 28. September um 15.30. Er wird etwa zwei Stunden dauern. Für Eltern findet Zeitgleich eine Erwachsenenführung statt. Anders als bei den Erwachsenen, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Kinder begrenzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann telefonisch unter 05041/5828 einen Platz reservieren. Die Dauer der Hirschbrunft lässt sich schlecht voraussehen.

Zoo Berlin, 17.09.2007
Unglaublich anziehend: Das Alpaka-Fohlen im Zoo!
Gerade mal eine gute Woche ist es her, als vor den Augen des interessierten Publikums ein Alpaka-Baby auf der Anlage am Elefantenhaus zur Welt kam. Obwohl es nicht das erste Kind der Mutter war, stellte sich diese anfänglich recht ungeschickt an, so dass Reviertierpfleger Rüdiger Pankow helfend eingreifen musste. Schnell hatten sich jedoch Mutter wie Kind aneinander gewöhnt, und der erfolgreichen Aufzucht des hübschen Neuweltkamelkindes steht nichts mehr im Wege. Alpakas werden in den Andenländern Südamerikas hauptsächlich zur Wollgewinnung gehalten. Die Wolle ist besonders fein und ein begehrter Exportartikel. Wahrscheinlich setzte die Domestikation dieser Kamele bereits vor über 3000 Jahren ein. Auch in Europa werden Alpakas gern von Tierfreunden gehalten, allerdings weniger wegen der Wolle, sondern des anziehenden Verhaltens dieser Tiere wegen. In Brandenburg wie in anderen deutschen Bundesländern gibt es eine Menge Freizeithalter, die sich mit den bis 65 Kilo schweren genügsamen Tieren beschäftigen.

Arche Warder, 17.09.2007
Mittelalter live mit Mensch und Tier im Tierpark Arche Warder Am 22./23 September 2007, 10 h - abends
An diesem Wochenende steht die Arche Warder ganz im Zeichen des frühen Mittelalters. Auf drei großen Flächen breitet sich die Wikinger-Sippe „Isarnho“ mit ihren Zelten aus. Der Clou dabei: Die Arche Warder, die sich um den Erhalt alter und bedrohter Nutztierrassen kümmert, stellt den Wikingern Jakobschafe, Skudden, Exmoor-Ponies, Highlandrinder usw. zur Seite. Alles Tiere, die die den Menschen bereits vor rund 1000 Jahren als Nutztiere dienten. Hautnah können die Besucher bei diesem besonderen Mittelalter-Event das Zusammenleben von Mensch und Tier erleben. Zu sehen sind auch einige Szenen aus dem Arbeitsalltag. Die Poitou-Esel z.B., die als Lasttiere für Felle und Trinkhörner eingesetzt werden, oder aber die Diepholzer Gänse, die sich nun von der Gänsemagd hüten lassen. Ob der Schweinehirt die Wollschweine bändigen kann, wird sich dann zeigen. Auch das Handwerk aus dem frühen Mittelalter kommt nicht zu kurz. Beim Streifzug durch das Lager können Besucher an beiden Tagen den Händlern, Hornschnitzern, Bogenbauern, Leder-Punzierern, Schildbuckel-Herstellern usw. bei der Arbeit zuschauen. Für Spaß und Nervenkitzel sorgt das Lottergesindel, eine wilde Horde Ausgestoßener, die etwas abseits lagern. Stolz präsentieren sie ihre furchterregenden Waffen und werden die Sippe „Isarnho“ immer wieder zu Kämpfen herausfordern. Etwas zivilisierter laufen die Schaukämpfe ab, die mit Äxten, Schwertern oder Geren auf dem Kampfplatz ausgetragen werden. Auch Wettkämpfe im Bogenschießen stehen auf dem Programm ebenso wie Mitmachaktionen für Kinder: z.B. Thor-Balken, Baumstammweitwurf, Lederbeutelherstellung, Bogenbau, Specksteinschleifen u.a. Zeitgemäß ist auch die Versorgung: Der Koch der Arche Warder bietet Spanferkel, Putenkeulen und Bratwürste. Met und Bier wird natürlich auch angeboten. Mittelalter live mit Mensch und Tier findet am 22. und 23. September im Tierpark Arche Warder statt, an beiden Tagen von 10 h bis in die Abendstunden. Weder die Wikinger noch die Tiere lassen sich von Regenwetter abschrecken!! Für Besucher haben wir für alle Fälle Unterstände bauen lassen.

Zoo Köln, 17.09.2007
2006 beschert dem Kölner Zoo Rekordbesucherzahl
Der Kölner Zoo hat das vergangene Geschäftsjahr mit einer Rekordbesucherzahl von 1.579.972 Besuchern abgeschlossen. Dies entspricht einen Zuwachs von 27,9 % gegenüber dem Vorjahr. „Das Jahr 2006 war für den Kölner Zoo sehr aufregend, aber auch das erfolgreichste Jahr in seiner langen Geschichte.“ erklärt Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Kölner Zoos. „Zu diesem Erfolg trugen die erste Elefantengeburt, die WDR-Elefanten-Webcam und die ZDF-Dokusoap Tierisch Kölsch erheblich bei.“

Zoo Halle, 17.09.2007
Programm zum Weltkindertag
Am Weltkindertag, dem 20.09.2007 findet im Bergzoo Halle ein buntes Kinderprogramm statt. Von 11:00-15:00 Uhr können Kinder auf der Bergterasse das Programm des Spielmobils Halle „Der gestiefelte Kater“ und Animation mit dem Kater erleben. Von 14:00-15:00 Uhr gibt sich der „Kinderzirkus Ach Quatsch“ die Ehre. Den ganzen Tag (von 10:00 bis 15:00 Uhr) ist Eselreiten angesagt und Streicheltiere
sind „hautnah“ im Zoogelände zu erleben. Außerdem gibt es beim Glücksrad kleine Preise und Leckereien.

Thüringer Zoopark Erfurt, 17.09.2007
Pferdespektakel im Thüringer Zoopark - 14. Thüringer Tag des Pferdes im Zoopark
Am Sonntag, den 16. September fand in Zusammenarbeit mit dem Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. und dem Pferdezuchtverein Erfurt-Unstruttal zum vierzehnten Mal der Thüringer Tag des Pferdes statt. Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel verbrachten mehr als 5000 Besucher einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag im Thüringer Zoopark. Die Veranstaltung begann schon um 9 Uhr mit der VIII. Ponyverbandsschau, bei der die besten Zuchtpferde prämiert wurden. Auch 4 Reitponystuten des Zooparks, präsentiert von Mitgliedern der AG Pferde, nahmen an der Zuchtschau teil. Ab 13.30 Uhr folgte dann das ca. dreistündige Schauprogramm mit 20 Bildern. Eröffnet wurde das Programm mit dem Shire-Gespann des Zooparks. Es folgte ein rasantes Römerwagenrennen, bei dem die Wagenlenker, u. a. Günther Langbein aus Erfurt, alle Hände voll zu tun hatten, ihre jeweils 4 Ponys im Zaum zu halten. Bei den Westernvorführungen von Linda Schorcht demonstrierten die Reiter den Umgang mit dem Lasso. So wurde geschickt eine „fahrende“ Holzkuh eingefangen. Aber auch andere Bereiche des Pferdesports wurden den Besuchern präsentiert. Die Mitglieder des Reitvereins Oberpörlitz zeigten Akrobatik beim Voltigieren, die jüngsten Mitglieder der Erfurter Ponysportler präsentierten sich in ihren Sulkys. Der Reitverein Oberpörlitz, Frau Deparade aus Lehnstedt sowie Herr Forst aus Nordhausen demonstrierten mit ihren Reitponys und Lewitzschecken ein Parcoursspringen. Mächtig gewaltig wurde es bei der Vorstellung verschiedener Kaltblutpferde. Ob Noriker vom Reiterhof Melchert aus Weimar im Arbeitseinsatz oder Irische Tinker am Wagen von Familie Scheske aus Burgwenden. Diese Tiere haben sicherlich jeden Zuschauer schwer beeindruckt. Nicht minder erstaunlich war der letzte Programmpunkt: Günther Langbein spannte tatsächlich 24 Ponys vor seinen Wagen und drehte damit einige Runden auf der Festwiese. An diesem Tag wurden außerdem die beiden im August im Zoopark geborenen Thüringer Waldeselfohlen auf die Namen Emma und Rana getauft.

Zoo Landau, 17.09.2007
Herbstferien 2007 im Zoo Landau in der Pfalz - Tages-Workshops für Kinder und Jugendliche
Anmeldungen unter Telefon 0 63 41- 89 82 29 ab sofort möglich. Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch in den Herbstferien wieder jede Menge los! Interessantes über wilde Tiere erfahren, Spannendes entdecken und dabei viel Spaß haben, das können Kinder bei den vielen verschiedenen Tages-Workshops erleben.

Tierpark Ueckermünde, 17.09.2007
"Fünf Minuten vor 12 für Madagaskars Natur" - Vortrag von Dr. BARBARA JANTSCHKE, Zoo Augsburg
Die Tier- und Pflanzenwelt ist einmalig in Madagaskar, weit über 90% aller dort existierenden Wirbeltierarten gibt es nur auf dieser Insel. Jährlich werden viele Hektar Regenwald abgeholzt und damit verschwinden oft Arten, die noch gar nicht entdeckt waren. Frau Dr. Barbara Jantschke war schon immer fasziniert von der Sonderstellung dieses Lebensraumes und berichtet in einem Vortrag von ihren Erlebnissen während ihrer dreiwöchigen Reise im Herbst 2005 und den Problemen mit denen Madagaskar zu kämpfen hat.

Tierpark Ueckermünde, 17.09.2007
Ein Angebot an alle Freunde des Tierparks Ueckermünde für nur 1 EURO - am kommenden Wochenende
Die Lemurensavanne im Tierpark Ueckermünde konnte nur durch tatkräftige Partner, Sponsoren und die fleißige Arbeit der Mitarbeiter des Tierparks und mit Hilfe von Arbeitskräften entstehen, die der zweite Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt hat. Der Tierpark Ueckermünde macht allen Freunden des Tierparks Ueckermünde ein Geschenk: Am Freitag, den 21. September ab 15 Uhr, am Samstag, den 22. September und Sonntag, den 23. September können alle Besucher für nur 1 EURO den Tierpark besuchen! Kinder unter 3 jahren haben freien Eintritt.

Zoo Berlin, 15.09.2007
Rätseltier mit Nachwuchs!
Es gibt kaum ein Kreuzworträtsel, in dem nicht nach einem Tier mit drei Buchstaben aus der Himalajaregion gefragt wird. Echte Rätselfreunde haben keine Schwierigkeiten und kennen sogar eine zweite Bezeichnung für dieses Tier. Es handelt sich um den Yak, der auch als Grunzochse bezeichnet wird! Ohne diese Tiere aus dem kalten und hochalpinen mittelasiatischen Himalajagebirge wäre ein Leben für die Menschen nicht möglich. Die gutmütigen Tiere liefern Wolle, Milch, Fleisch und ihr Kot unersetzliches, wertvolles Heizmaterial. Zudem werden die sanften Rinder auch als Reit- und Lasttiere eingesetzt. Der Zoo übernahm kürzlich eine Gruppe Yaks aus dem Tierpark. Am 8. September brachte „Vera“ ein gesundes, kräftiges weibliches Kälbchen zur Welt, das nun der Star der der achtköpfigen Grunzochsen-Gruppe im Zoo ist. Die Wildform des Yaks ist eines der seltensten Tiere der Himalajaregion und steht möglicherweise vor dem endgültigen Verschwinden. Sie wird augenblicklich in keinem Zoo gehalten.

Wisentgehege Springe, 14.09.2007
Köhlerei im Wisentgehege Springe
Am Sonntag, den 16. September wird unser Köhler Wolfgang Eick, unterstützt von Mitgliedern des Fördervereins „Freunde des Wisentgeheges“ den Holzkohlemeiler öffnen. Aus den 13 Rm Buchenholz erwarten wir etwa 600 kg Holzkohle. Arbeitsbeginn ist um 10 Uhr. Die Gewinnung der Holzkohle wird mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Holzkohle des letzten Meilers kann im Wisentgehege käuflich erworben werden.

Zoo Köln, 14.09.2007
Kölner Zoo und Unitymedia laden ein: Der ganze Kölner Zoo zum halben Preis
Der Kölner Zoo und Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber für Nordrhein-Westfalen und Hessen, laden alle Tierfreunde zu den Familien- und Madagaskartagen ein: Am kommenden Wochenende, dem 15. und 16. September, können kleine und große Besucher den ganzen Zoo für nur den halben Eintrittspreis erkunden. Im Mittelpunkt des umfangreichen Familienprogramms steht die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Insel Madagaskar. Die Sponsoring-Partnerschaft zwischen Unitymedia und dem Kölner Zoo kommt nicht von ungefähr: "Mit rund 600 Mitarbeitern allein in Köln und Kerpen ist Unitymedia einer der großen Arbeitgeber in der Kölner Region. Viele unserer Mitarbeiter zählen zu den 1,5 Millionen Besuchern, die sich jährlich an der großen Tiervielfalt des Kölner Zoos erfreuen. Mit diesem Engagement wollen wir den Zoo bei seiner zentralen Aufgabe, dem Natur- und Artenschutz, unterstützen und zugleich unsere tiefe Verwurzelung in der rheinischen Metropole unterstreichen", kommentiert Parm Sandhu, Geschäftsführer von Unitymedia. Im Rahmen einer Schnitzeljagd im Kölner Zoo lernen die Teilnehmer der Madagaskar-Tour auf spielerische Art die aufregende Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars kennen: Ausgerüstet mit einem Stempelpass können an verschiedenen Stationen seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie etwa die Lemuren (Feuchtnasenaffen) bestaunt werden – die ausschließlich auf dem flächenmäßig zweitgrößten Inselstaat der Welt beheimatet sind. Experten des Kölner Zoos begleiten die aufregende Tour und informieren darüber, was Zoos zum Schutz der einzigartigen Vielfalt Madagaskars tun und wie jeder Einzelne helfen kann. Zum Abschluss der spannenden Tour warten tolle Preise auf die Teilnehmer: Als Hauptgewinne winken sogar Familienjahreskarten. Im vielfältigen Rahmenprogramm präsentieren madagassische Künstler mit Musik- und Tanzdarbietungen ihre Kultur und das Zoorestaurant lädt alle Gäste zu madagassischen Spezialitäten ein. Geldspenden, die an diesen Tagen gesammelt werden, kommen einem Naturschutzprojekt auf Madagaskar zugute.

Wisentgehege Springe, 14.09.2007
24. Hubertusfest im Wisentgehege Springe
am Sonnabend, den 27. Oktober und am Sonntag, den 28. Oktober 2007 - jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr - Das traditionelle Hubertusfest findet in diesem Jahr zum 24. Mal statt. Das Motto des ersten Festes „Bunt sind schon die Wälder“ hat nichts von seiner Aktualität verloren und beschreibt sehr gut die wundervolle Stimmung, in die der Herbst das Wisentgehege versetzt. Für Jung und Alt sorgt ein abwechslungsreiches Programm zwischen den weitläufigen Wildgehegen für ein unvergessliches Erlebnis. Unterhaltsame und informative Veranstaltungen rund um Wald, Wild und Natur werden vorbereitet und sind dann in Zelten, Hütten oder Ständen dem Besucher zugänglich. Viele Aussteller kommen seit Jahren zum Hubertusfest. Da ist z. B. der Imker Jochen Brendel. Er hat kein einziges Hubertusfest ausgelassen und wird nicht müde, interessierten Naturfreunden sein Wissen über Bienen und Imkerei näher zu bringen. Aber das Wisentgehege bietet auch immer wieder neue Aussteller auf, die das Angebot erweitern und bereichern. Pünktlich zum Hubertusfest ist ein Jahreskalender 2008 mit Fotos aus dem Wisentgehege aufgelegt worden. Sehr schöne Tierfotos stellen das Wisentgehege-Jahr dar. Eine besondere Attraktion ist der Falkenhof im Wisentgehege. Hier zeigt das Falknerteam um den Berufsfalkner Rouven Polep zweimal täglich Flugvorführungen mit einheimischen Greifvögeln. Zum Hubertusfest wird ein neuer „Star“ seine Premiere haben. Mehr wird noch nicht verraten. Ferner treten Jagdhornbläser auf. Die Bogenschützen des SC Bison/Calenberg präsentieren ihr Hobby und laden zum Mitmachen ein. Ponyreiten, Basteln mit der Gehegeschule und erstmals ein Bungee-Trampolin gehören zum Programm für die kleinen Besucher. Ein reiches Angebot an Geschenkartikeln ist in Verkaufsständen im weiten Rund des Wisentgeheges verteilt. Für das leibliche Wohl ist an markanten Punkten gesorgt: Wildgerichte, Wildbratwurst, Maiskolben, Waldpilze und die schönsten Getränke sind reichlich vorhanden. Das Restaurant „Cafe Wild“ im Eingangsbereich versorgt die Besucher ebenfalls mit schmackhaften Speisen und Getränken. Neben diesen besonderen Einrichtungen zum Hubertusfest sind es die eindrucksvollen Wildgehege mit einer ungewöhnlichen Vielfalt an heimischen oder auch seltenen Wildtieren, die in natürlicher Umgebung zu bewundern sind. Da klettert der Braunbär auf einen Baum oder badet im Teich, die Wisente zeigen ihre heranwachsenden Kälber und vielleicht röhrt der Rothirsch noch einmal als Abschied von der gerade beendeten Brunft. Die beliebte Wildbretverlosung findet an beiden Tagen um 16.00 Uhr statt. Vorher muss man allerdings das Hubertuspreisrätsel gelöst haben.

Zoo Halle, 13.09.2007
„Pusteblume“verschenkt Tierfiguren an den Zoo Halle
Das Soziokulturelle Zentrum „Pusteblume“ verschenkt die in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Dreyhauptschule Halle für Mode und Design gebastelte Tierfiguren an den Zoo. Kinder und Eltern haben diese teilweise übermannsgroßen Figuren aus Papier und Pappe gebastelt. Anlässlich der Zootage vom 15.9.-16.9. 2007 werden diese Figuren im Zoo ausgestellt. Das Soziokulturelle Zentrum „Pusteblume“ wird von der Vereinigung Kommunaler Kultur Halle e.V. betrieben. Der Verein betreibt in der Stadt Halle zwei soziokulturelle Zentren; "Pusteblume" im Stadtteil Halle-Neustadt und "Sonnenblume" im Stadtteil Heide-Nord und versteht sich als Förderverein von Kunst und Kultur, hier vor allem die der kleinen Form; Kabarett und Theater; Tanz, Malerei, Keramik; allgemeine Kulturgruppen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.09.2007
Zoologische Erlebniswelt wächst weiter: Stallgebäude im Grimberger Hof eröffnet
Die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen wächst weiter – diesmal im heimatlichen Teil der zoologischen Erlebniswelt: Der Grimberger Hof wird mit der Inbetriebnahme eines 260 m² großen Stallgebäudes um eine Attraktion reicher. Mehr als eine Entdeckungsreise durch die nahe und ferne Welt der Tiere. Auf einer Fläche von rund 6.000 m² umfasst der nach alter Tradition gebaute westfälische Hof zwei Bauernhäuser, einen Streichelzoo, ein zoopädagogisches Zentrum und einen gastronomischen Bereich für 400 Besucher, davon 100 in der überdachten Remise. Die Stallgebäude beherbergen in Westfalen ansässige Tiere: Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, drei Esel und ein Shetlandpony. Als jüngste Bewohner ziehen einige Ferkel der Husumer Protestschweine, Fiete und Gretl, in das neue Domizil. Sie sind erst rund vier Wochen alt. Den symbolischen Eröffnungsakt vollzogen Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH. Zuerst brachten sie mit handwerklichem Geschick die in Holz geschnitzte Inschrift „Anno 2007“ an und unternahmen anschließend die erste Fütterung der neuen Tierbewohner gleich selbst: „Mir war dieser Bauabschnitt enorm wichtig, um vor allem für Kinder auch hautnahe Begegnungen mit Tieren unserer Region zu initiieren. Besonders bei den Familien ist der Grimberger Hof ein beliebter Anziehungspunkt, wo sich unsere Gäste von der inspirierenden Fernreise durch die fernen Welten Afrika und Alaska entspannen können“, so Dr. Rainer von Courbière. Begonnen hatte der Bau des Grimberger Hofes, der durch die Eröffnung der neuen Stallgebäude komplettiert ist, im August 2004.

Tierpark Arche Warder, 13.09.2007
Vereinsmeisterschaft der Schleswiger Pferde im Tierpark Arche Warder
Ein Pferdesportereignis der besonderen Art erwartet den interessierten Pferdefreund am Sonntag, den 16. September 2007 im Tierpark Arche Warder. Der Verein Schleswiger Pferdezüchter e.V. (VSP) zeigt im Rahmen der diesjährigen Vereinsmeisterschaften die Vielseitigkeit im sportlichen Einsatz der schönen und kraftvollen Schleswiger Kaltblutpferde. In den Kategorien „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“ demonstrieren Jugendliche und Erwachsene ihre Geschicklichkeit im Umgang mit den Schleswiger Pferden im Schleppen und Fahren. Beim Schleppen muss ein Kegelparcour von mehreren Hindernissen mit einem etwa 80 kg schweren Schlitten durchlaufen werden, gewertet werden dabei Zeit und Fehler. Diese Disziplin erinnert an die jahrhundertealte Tradition des „Bäumerückens“ in der Forstwirtschaft, die mit steigendem Umweltbewusstsein mancherorts wieder Aufschwung erfährt. Weiterhin gehören zu den Vereinsmeisterschaften auch das Kegelfahren der Ein- und Zweispänner. Die Sieger werden nach Abschuss jeder Disziplin geehrt. 63 Starts sind angemeldet. Besucher sind herzlich willkommen, um diese kraftvollen Pferde mit ihrem ganz eigenen Charme zu sehen und das Geschick und Temperament von den Teams aus Mensch und Tier zu erleben. Die Veranstaltung geht von 10 – 18 Uhr, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.09.2007
Erfolgreicher 9. Zooparklauf - Sportlicher Höhepunkt am Roten Berg
Am 8. September fand der jetzt schon 9. Zooparklauf statt. Mehr als 300 Laufbegeisterte hatten sich für dieses Ereignis, einer Gemeinschaftsveranstaltung des Zooparks mit dem SSV Erfurt Nord, angemeldet. Beim Hauptlauf über 9 km erreichte Marcel Knape vom LC Erfurt das Ziel mit neuem Streckenrekord von 28:31 Minuten. Bei den Damen Gewann ebenfalls mit Streckenrekord Carolin Gläser vom ASV Erfurt mit einer Zeit von 34:24 Minuten. Der Startpunkt lag, ebenso wie das Ziel, an der Schule am Zoopark. Dann ging es Vorbei am alten Zooeingang, dem Affendschungel, gefolgt von einer großen Runde durch den Wald bis zu den Bison-Plains und von dort weiter bis zum Bauernhof. Bis das Ziel erreicht wurde musste aber noch der Berberaffenberg, das KangarooLand und die Löwensavanne passiert werden. Wer am 9 km–Lauf teilnahm, durfte diese große Runde gleich dreimal bewältigen. Der 3km-Lauf startete ebenfalls an der Schule am Zoopark und verlief unterhalb der Zoo- und Naturschule bis zum Bauernhof, auf dem Rückweg mussten wie beim 9km-Lauf Berberaffen, Kängurus und Löwen überholt werden. Die Kurzstrecken für die Bambiniläufe lagen neben dem Gelände der Schule am Zoopark bzw. auf dem dortigen Sportplatz. An den Bambiniläufen beteiligten sich unter anderem die Erfurter Kindergärten „Bussi-Bär“ und „Arche Noah“, aber auch Kinder aus umliegenden Gemeinden und Ortschaften nahmen am Zooparklauf teil. Der Großteil der Teilnehmer kam aus Thüringen, aber besonders weit gereiste Gäste waren die Sportfreunde aus den Erfurter Partnerstädten Mainz und Vilnius. Die Sieger der Bambiniläufe konnten sich über eine Führung im Zoopark freuen, bei der sie unter anderem die Giraffen Gunda und Lengai füttern durften. Außerdem ließ es sich Zooparkdirektor Hans-Günter Collette nicht nehmen, den Kindern einen Ritt auf dem Esel Phillip zu spendieren. Einen großen Andrang gab es allerdings nicht nur am Startpunkt. Auf dem Gelände der Schule am Zoopark gab es ein tolles Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein. Ob Streichelzoo, Hüpfburg, Malwettbewerb, Akrobatik oder Musik, Langeweile kam an diesem Tag bestimmt nicht auf. Der nächste Zooparklauf, dann schon Nummer 10, findet am 13. September 2008 statt. Mal sehen, welche Überraschungen zum Jubiläum auf die Teilnehmer warten!

Zoo Krefeld, 13.09.2007
Servalschönheit aus Belgien als Neuzugang bei den eleganten, afrikanischen Katzen im Zoo Krefeld
Schlank ist sie, die neue Katze aus Belgien und gefällt dem Serval-Kater Nero im Krefelder Zoo augenscheinlich sehr gut. Das vier Jahre alte Tier kam jetzt aus der Zucht eines Privathalters in die Seidenstadt, mit dem der Zoo Krefeld seit langem einen sehr positiven Kontakt pflegt. Normalerweise versuchen Zoos Tiere nur aus anderen zoologischen Haltungen zu tauschen. In diesem besonderen Fall aber war eine Kooperation mit einem Privatmann unumgänglich, denn fast alle Tiere in europäischen Zoos sind mit den Krefelder Tieren verwandt. Durch den Tausch – Neros jüngere Schwester zog vor Jahren schon nach Belgien um – kommt es zu einer Blutauffrischung. Schon lange wartete Nero auf eine Partnerin, denn bis Juli lebte er mit seiner Mutter Manda zusammen. Als er 2002 geboren wurde und sich als sehr umgänglich herausstellt – er hört unter anderem auf seinen Namen und kommt angelaufen, wenn die Tierpfleger ihn rufen – stand schnell fest, dass Nero in Krefeld bleiben und einmal der neue Zuchtkater werden sollte. Seine Schwester wurde 2005 im letzten von insgesamt zwölf Würfen des damaligen Zuchtpaares geboren. Sein Vater musste eingeschläfert werden, nachdem er vollständig erblindet war. Kurz vor seinem Tod paarte er sich noch einmal mit der Katze Manda. Zunächst vermuteten die Pfleger bei Manda einen Bauchtumor, da sie stark an Gewicht zulegte und niemand rechnete mit einer Trächtigkeit. Umso größer war die Freude, als wieder einmal zwei Jungtiere das Licht der Welt erblickten. Der Krefelder Zoo gehört bei der Nachzucht der bedrohten Serval-Katzen zu den erfolgreichsten Zoos in Deutschland. Regelmäßig wurden kleine Katzen von den Eltern aufgezogen. Jetzt hoffen die Raubtierpfleger auf ein neues, erfolgreiches Zuchtpaar. Die Eingewöhnung der belgischen Schönheit jedenfalls hat gut geklappt. Das erste Zusammentreffen der beiden Servale verlief sehr harmonisch und es gab sogar gleich eine Paarung. Zurzeit erkundet die Neue noch etwas scheu das Außengehege, immer in Begleitung ihres neuen Partners, für den sich die lange Wartezeit jetzt scheinbar gelohnt hat.

Zoo Krefeld, 13.09.2007
Zu Besuch bei Baumkänguru und Co. / Tag der offenen Tür auf der Außenstation des Zoos Krefeld im Hausenhof
Im Hausenhof, der Außenstation des Zoos Krefeld in Linn, findet am Sonntag, 16. September, zwischen 14 und 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Tierpfleger werden Führungen anbieten und Interessierten einem Blick hinter die Kulissen gewähren. Seit 1996 finden Tiere des Zoos in dem alten niederrheinischen Gemäuer nahe der Burg Linn zeitweise ein neues Zuhause. Die Außenstation ist für den Zoo in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Hier können sich neue Bewohner vor dem Umzug in ihr Gehege im Zoo in aller Ruhe an das ungewohnte Klima und eventuell an einen neuen Partner gewöhnen, wie es jetzt bei den beiden Baumkängurus „Belisi“ und „Wango“ zu beobachten ist. Auf dem Hausenhof wartet auch ein Ersatzvolk Blattschneiderameisen auf seinen Einsatz. Die Pilzgärtner müssten in das Regenwaldhaus umziehen, wenn das dortige Volk aussterben sollte. Die Zoomitarbeiter hoffen natürlich, dass der Einsatz noch lange auf sich warten lässt. In Linn werden aber auch kranke Tiere gepflegt. Andere warten auf den Umzug in einen neuen Zoo, bis alle Vorbreitungen für den Transport abgeschlossen sind. Für die Blumenfledermäuse bedeutet die Stille in der Außenstation beste Vorrausetzungen für die Nachzucht. Seit 2004 gab es 21 Jungtiere bei den Nektarfressern. Interessenten sind eingeladen an einer der Führungen teilzunehmen. Ein Kuchenbuffet lädt zum Verweilen im Innenhof des historischen Gebäudes ein. Ein Besuch bietet sich auch als Ziel einer Fahrradtour an. Der Hausenhof liegt hinter dem Greiffenhorst-Schlösschen in Linn.

Zoo Krefeld, 13.09.2007
Phantasien in Stein: Bildhauer-Workshop für Kinder im Rahmen der Shona-Ausstellung im Zoo Krefeld
Unter Leitung der erfahrenen Kunsttherapeutin Jutta Enders können Kinder ab acht Jahre in einem zweitägigen Workshop selber das Bildhauern mit Stein erlernen. Der Workshop findet im Zoo Krefeld am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Oktober, jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Um ein optimale Betreuung der Kinder zu gewährleisten, wurde die Gruppengröße auf sechs Kinder begrenzt. Die Kosten für sechs Stunden liegen bei 45 Euro inklusive Eintritt, Material und Werkzeug. Eine Anmeldung ist bis zum 19. September erforderlich und kann bei Jutta Enders unter Telefon 02151/579428 erfolgen.

Zoo Heidelberg, 13.09.2007
Die erste Impfung des Sumatratigernachwuchs im Heidelberger Zoo
Der Ernst des Lebens beginnt.... für die zwei kleinen Sumatratiger im Heidelberger Zoo. In den ersten Lebenswochen waren die kleinen Großkatzen noch durch die Antikörper ihrer Tigermutter geschützt. Nun wird es Zeit, dass eigene Immunsystem durch die erste Impfung aufzubauen. Kleine Tiger werden, wie ganz normale Hauskatzen auch, gegen die gängigen Katzenkrankheiten geimpft. Die erste Impfung erfolgt im Alter von 8 Wochen, die zweite Impfung 4 Wochen später. „Danach werden sie, wie alle Katzen des Heidelberger Zoos, ein mal jährlich geimpft“, erläutert Zootierärztin Kerstin Jurczynski. Nach der Geschlechtsbestimmung und der ersten Wurmkur vor 2 Wochen werden die Tigerchen nun morgen zum letzten Mal mit der Hand gefangen. Die Katzen wiegen zur Zeit etwa 7-8 Kilo. Bei der Wiederholungsimpfung werden sie nicht mehr mit bloßen Händen zu halten sein, da sie dann schon sehr wehrhaft sind und ein kräftiges Gebiss haben, dass zu Verletzungen der Tierpfleger führen könnte. Tigermutter Kim wird für die Impfaktion ins Außengehege gelassen und die Kleinen kurz für eine Allgemeinuntersuchung, das Wiegen und die eigentliche Impfung durch die Tierpfleger fixiert werden. Für den Heidelberger Zoo ist der Nachwuchs bei den bedrohten Sumatratigern ein besonders schönes Ereignis. Die Sumatratiger sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und der Vater der kleinen Tiger ist ein genetisch sehr wertvolles Tier.

Zoo Leipzig, 13.09.2007
Ein Blick hinter die Kulissen! Zoo-Aktionstage im Leipziger Zoo
Am 22. und 23. September 2007 öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr seine Wirtschaftstore und ermöglicht jedem interessierten Zoobesucher den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen. „Mit den Zoo-Aktionstagen möchten wir unseren Gästen einen Einblick in das Zooleben fernab der Besucherwege bieten und ihnen die Arbeit der Tierpfleger näherbringen. In den letzten Jahren hat der Zuspruch zu diesen Tierpflegertagen stetig zugenommen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, auch in diesem Jahr ist die Liste der Aktionen und Kulissenblicke sehr lang geworden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Im Aquarium finden neben den stündlichen Führungen in die rückwärtigen Bereiche ein Zierfischverkauf und um 14 Uhr ein Tierpflegertauchgang im Haifisch-Rundbecken statt. Auf dem Wirtschaftshof des Zoos basteln die Lehrlinge zusammen mit den Zoobesuchern Beschäftigungsfutter für die Tiere und es werden Kurzführungen in den Futtertrakt angeboten. Natürlich geben unsere Azubis auch gern Auskunft zu ihrer Tierpflegerausbildung. Wer einmal Seebären oder aber Paviane füttern möchte, bekommt an diesen beiden Tagen die Gelegenheit dazu. Zwischen 13 und 16 Uhr findet im Neuen Vogelhaus die bekannte Tierpflegersprechstunde statt, hier können Sie all Ihre Fragen zu den dort gehaltenen Tieren gern loswerden. Um 14, 15 und 16 Uhr öffnet der Elefantentempel seine Pforten und lässt Sie in die Schlafräume von Hoa, Rhani, Don Chung, Trinh, Saida, Salvava blicken. Wer einmal ausprobieren möchte, wie schwer eine Schubkarre voll Elefantenmist ist, wird bei den praktischen Vorführungen nicht enttäuscht. Nüsseknacken auf Schimpansenart wird im Pongoland geboten. Nach der Löwenkommentierung um 10 und um 14 Uhr ist für die Zoogäste ein Besuch im Löwenhaus organisiert. Auch die Giraffen, Zebras und Antilopen laden in ihre Ställe der Kiwara-Savanne ein und präsentieren ihre täglichen Futterrationen. Wer sich gern einmal beim Blasrohrschießen ausprobieren möchte oder aber die Zoo-Tierklinik von innen besichtigen möchte, ist bei den Tierärzten bestens aufgehoben. Ob Lori-Schaufütterung, Ponyputzen oder eine Tour in die Räumlichkeiten der Vogelaufzuchtstation, diese Gelegenheiten sollten die Besucher auf keinen Fall verpassen!

Tiergarten Schönbrunn, 13.09.2007
GIRAFFENKIND ZUR WELT GEKOMMEN
Gestern um die Mittagszeit ist im Tiergarten ein Giraffenkind geboren worden. Der kleine Bulle war anfangs natürlich sehr wackelig unterwegs, stolperte ins Freie, fiel in den vom Regen schlammig aufgeweichten Erdboden und kam trotz großer Anstrengungen nicht mehr auf die Beine. Schließlich wurde er von den Pflegern geborgen, im Inneren des Giraffenhauses mit Stroh trockengerieben und danach tierärztlich versorgt. Die erste Nacht hat die kleine Giraffe gut überstanden und ist heute früh schon recht gut zu Fuß. Ihr Körpergewicht wird auf etwa 70 Kilogramm geschätzt, die Größe auf etwa 1.90 Meter. Das Giraffenhaus bleibt in den kommenden Tagen geschlossen, Mutter und Kind können aber jederzeit ins Freie und sind daher bei Schönwetter spätestens ab dem Wochenende für die Besucher zu sehen. Die Mutter der neugeborenen Giraffe stammt aus dem tschechischen Zoo Dvur Králové und ist 2006 auf Vermittlung des Giraffenzuchtprogramms der Europäischen Zoos nach Wien gekommen. Schönbrunn besitzt ausschließlich reinrassige Rothschild-Giraffen. Sie können eine Höhe von fast sechs Metern erreichen. Da sie Rothschild-Giraffen in Afrika selten geworden sind, kommt ihrem Schutz und der Nachzucht in Zoos besondere Bedeutung zu.

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Verivox - 19.09.2007
HAPPACH-KASAN: Europaweites Kormoran-Management für Erhalt der Biodiversität in den Binnengewässern erforderlich
Zur Beratung des FDP-Antrags ?Fischartenschutz fördern - Vordringliche Maßnahmen für ein Kormoranmanagement? im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt die Vorsitzende der FDP-Arbeitsgruppe für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christel HAPPACH-KASAN: Entgegen den Signalen aus CDU/CSU und SPD folgten die Regierungsfraktionen nicht den Empfehlungen ihrer Fachpolitiker und lehnten den Antrag ab. Dies ist allein ideologisch begründet, hat keine fachliche Basis und schadet der Biodiversität, der Fischfauna und der Binnenfischerei.
Die westeuropäische Population des Kormorans wird auf 700.000 Brutvögel geschätzt; die Gesamtzahl der Kormorane auf etwa 2 Millionen. Gleichzeitig ist die Art weiterhin durch die EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Das passt nicht zusammen. Die FDP fordert deshalb in ihrem Antrag ein europaweites Kormoranmanagement mit dem Ziel der Bestandsregulierung des Kormorans, das Verhindern der Neuansiedlung von Kolonien und ein Ausweiten der Forschungskapazitäten zur Erfassung der heimischen Fischfauna.

derstandard.at - 16.09.2007
Grauwal-Bestände nur mehr blasser Abglanz der Vergangenheit
Der Grauwal (Eschrichtius robustus) zählt zu den größten Säugetierspezies überhaupt und entsprechend langsam ist seine Reproduktionsrate. Dies ist aber nicht der alleinige Grund dafür, dass sich die Grauwal-Bestände auch über 20 Jahre nach Inkraftreten des Walfang-Moratoriums weniger erholt haben, als möglich gewesen wäre. Der Klimawandel und die Überfischung des Pazifik behindern einer neuen Studie zufolge die Vermehrung zusätzlich. Derzeit seien etwa 22.000 Grauwale im Pazifik unterwegs, schreiben US-Wissenschafter in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). Das galt bislang als einigermaßen positiver Befund, relativiert sich aber durch eine neue Studie, die die Zahl nur noch als schwachen Abglanz früherer Zeiten erkennbar macht: Anhand ihrer Studie von Genmutationen gehen die Forscher nun davon aus, dass die Population des Tieres vor Beginn der massenhaften Jagd Mitte des 19. Jahrhunderts bei etwa 96.000 gelegen habe - deutlich mehr als früher gedacht.

derstandard.at - 19.09.2007
"Nationalparks für die Meere" gebraucht
Der aktuelle Worldwatch Report über den Zustand der Weltmeee zeichnet ein düsteres Bild: Die Zerstörung der ozeanischen Ökosysteme habe in den vergangenen zehn Jahren rasant an Tempo gewonnen - der einzige Weg die Meere zu retten, sei die Schaffung von "Nationalparks für die Meere", erklärte die Umweltorganisation Greenpeace, die den Bericht am Mittwoch gemeinsam mit dem Worldwatch Institut vorstellte.

derstandard.at - 19.09.2007
Atempause für den Blauflossen-Tunfisch
Die EU-Kommission hat einen Fangstopp für Blauflossen-Tunfisch (Thunnus thynnus, auch als Roter Tun bekannt) verhängt. Die bedrohte Art darf damit bis zum Jahresende weder im Atlantik noch im Mittelmeer gefischt werden, wie der maltesische EU-Fischereikommissar Joe Borg am Mittwoch in Brüssel erklärte. Borg warf den EU-Staaten die "Überfischung eines ohnehin schon vom Zusammenbruch bedrohten Bestands" vor. ... Borg kündigte weiters an, den Blauflossen-Tunfisch im kommenden Jahr durch härtere Vorgaben schützen zu wollen.

derstandard.at - 19.09.2007
Wie der Kalk dem Lachs half
Jahrzehnte währende Maßnahmen zur Flusssanierung haben in Norwegen Früchte getragen: Heute leben in norwegischen Flüssen wieder zehn Mal so viele Wildlachse wie zu Beginn der neunziger Jahre. ... In mehreren Flüssen, in denen der Lachs ausgestorben war, wurden von den staatlichen Naturschützern neue Stämme ausgesetzt. Vor allem im Süden und Westen des skandinavischen Landes gab es eine hohe Belastung des Wassers durch Industrieemissionen. Als wichtigste Maßnahme zur Wiedergesundung nannte das Naturschutzamt die systematische Zuführung von Kalk. "Nach 15 Jahren Kalkzufuhr sind diese Flüsse nun langsam wieder voll funktionsfähig", sagte der zuständige Behördensprecher Roy Langaker. Kalk neutralisiert Säuren, die durch den Eintrag von Schwefel und Stickstoff entstehen.

dieneueepoche.com - 16.09.2007
20.000 Kilometer Wanderwege für die seltene Wildkatze - Verknüpfung der Lebensräume soll Population schützen
Umweltschützer wollen für die in Deutschland lebenden Wildkatzen und andere Tiere ein 20.000 Kilometer langes Netz von Wanderwegen anlegen. Vor allem den rund 3.000 bis 5.000 verbliebenen Wildkatzen soll es so ermöglicht werden, von einem Gebiet in ein anderes zu gelangen, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz am Sonntag mitteilte. „Die verschiedenen Populationen der Wildkatze leben isoliert und weit zerstreut“, erläuterte BUND-Experte Mark Hörstermann. „Die Verknüpfung ihrer Lebensräume wird dazu beitragen, dass diese seltenen und faszinierenden Tiere nicht aussterben.“ ... Noch im Herbst solle in Thüringen ein erster „Katzen-Wanderweg“ vom Nationalpark Hainich bis zum Thüringer Wald angelegt werden. ... Der BUND will kommende Woche einen „Wildkatzenwegeplan“ an den Vorsitzenden der Umweltministerkonferenz, Eckhard Uhlenberg (Nordrhein-Westfalen), übergeben.

welt.de - 18.09.2007
Wanderwege für seltene Wildkatzen in Deutschland
Wenn der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein 20.000 Kilometer langes Wandernetz für Wildkatzen anlegen will, denkt er nicht an verwilderte Hauskatzen, sondern an die „echte“ Wildkatze, eine eigene Art, die seit Urzeiten in den Wäldern Europas lebt. Seit der Mensch den Wald intensiv bewirtschaftet, verschwindet sie aber zusehends. Denn im ausgeräumten Wirtschaftswald fühlt sie sich nicht wohl, zeigen die Beobachtungen des Zoologen Thomas Mölich. Dort fehlen normalerweise Büsche und Totholz, die Deckung für die Jungkatzen gewähren oder im Winter die Jagd erleichtern. Nur noch 3000 bis 5000 Wildkatzen gibt es in Deutschland. Sie verteilen sich auf zwei Regionen, die ungefähr zwischen dem Pfälzer Wald und der Eifel sowie zwischen dem Nationalpark Hainich in Thüringen und dem Harz liegen. Um ihr Überleben zu sichern, müssten die Überlebenden zwischen den beiden Regionen wandern und auch andere Gebiete wie den Thüringer Wald erreichen können, in der Wildkatzen ausgestorben sind. Die Wildkatze steht dabei stellvertretend für weitere Wildtiere, die selten geworden sind: etwa Baummarder, Dachs und Luchs. Das vom BUND propagierte Wandernetz soll die klein gewordenen Lebensräume vernetzen. So könnten die Tiergruppen einer Art zusammenkommen, ihre Gene austauschen können und stabile Populationen bilden.

Bietigheimer Zeitung - 19.09.2007
Donautal-Luchs soll einen Sender bekommen
Der Luchs ist zurück: Im Schwarzwald und im Donautal hinterlässt die scheue Wildkatze immer wieder Spuren. Ein Tier wurde bei Laichingen überfahren, die Herkunft ist aber auch nach einer DNA-Analyse ungeklärt. Jetzt soll ein Luchs einen Sender um den Hals bekommen ... Die FVA plane außerdem eine "Akzeptanzanalayse", um überall im Land erkunden, was die Leute zu den wilden Luchsen sagen. Die Finanzierung sei gesichert. Zusammen mit einer genauen Lebensraumanalyse können so die Chancen ausgelotet werden, die der Luchs in den Südwest-Wäldern hat. Luchsspuren werden auch im Schwarzwald immer wieder festgestellt. Offiziell ist die Raubkatze seit 1846 im Land ausgestorben. Vermutlich sind wiederangesiedelte Tiere aus der Schweiz und den Vogesen im Südwesten unterwegs. Von einer Luchspopulation kann aber nicht gesprochen werden, sagen die FVA-Experten.

derstandard.at - 14.09.2007
Machen Sie Ihren Namen mit Hilfe der Zoologie unsterblich!
Die biologische Nomenklatur folgt einem recht rigiden System der Namensgebung: Jede Spezies wird mit einem latinisierten zweiteiligen (bei Unterarten mehrteiligen) Begriff versehen: Das erste Wort ist der Gattungsname, das zweite Wort das Art-Epitheton. Dieses Epitheton kann entweder ein der Spezies angemessenes Adjektiv sein - oder ein Substantiv im zweiten Fall, oft der Eigenname des Entdeckers, eines Gönners oder eines Prominenten. Beispiel: Okapia johnstoni, das Okapi. Die seltene Gelegenheit, selbst zu einem solchen "Paten" zu werden findet sich am 20. September: Dann werden im edlem Rahmen einer Gala-Veranstaltung im Ozeanographischen Museum in Monaco die neuen lateinischen Namen mehrerer bisher namenloser Fische an die Höchstbietenden vergeben, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature" in seiner Online-Ausgabe.

pressetext schweiz - 14.09.2007
Fischnamen zu verkaufen
Zu einer Umweltschutzaktion der besonderen Art ruft die Monaco-Asia-Society http://www.monacoasiasociety.org aus Burlington/Virginia auf: Dem Höchstbietenden wird im Zeichen des Umweltschutzes der Name eines bisher unbekannten und damit auch unbenannten Fisches vergeben. Zur Namensgebung stehen mehrere Dutzend Fischspezies zur Verfügung, die von der Conservation International http://www.conservation.org während einer Expedition vor der Küste Neuguineas erstmals entdeckt wurden. In edlem Rahmen einer Gala-Veranstaltung im Ozeanographischen Museum in Monaco werden am 20. September die neuen lateinischen Namen der bisher namenlosen Fische an die höchstbietenden Günstlinge vergeben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.

spiegel.de - 15.09.2007
Abflug mit Echolot
Vor sechzig Millionen Jahren wimmelte es auf unserem Planeten schon von Säugetieren. Irgendwann erhob sich ein Baumbewohner auf papierdünnen Flügeln über alle anderen. So beginnt die Geschichte von den ältesten Fledermäusen. Mit der Fähigkeit zum Fliegen und einem sechsten Sinn, der Echolotung, eroberten die Tiere den Nachthimmel und gediehen prächtig. Seither ist die Zahl der Fledermausarten weltweit auf über 1100 gestiegen, und noch immer finden sie einzigartige Wege, um nicht nur der Masse der Säugetiere, sondern auch ihresgleichen zu entgehen. Das Ausstellungsgelände für Fledermaus-Neuentwicklungen ist Barro Colorado, eine Insel von der Größe der Nordseeinsel Juist (Redaktion: Juist ist lt. Wikipedia 1670 Hektar groß) im Panamakanal. Das Fleckchen Erde mit seinem tropischen Regenwald ist die Heimat von mindestens 74 verschiedenen Fledermausarten; zum Vergleich: In ganz Deutschland sind 24 Arten nachgewiesen (Bonner Arbeitskreis Für Fledermausschutz), und im Amazonasgebiet, der Region mit der vielleicht höchsten Dichte von Fledermausarten überhaupt, sind es rund 160.

derstandard.at - 18.09.2007
Seltenes Albino-Reh in Steyr aufgetaucht
In der Umgebung der oberösterreichischen Stadt Steyr ist ein seltenes Albino-Reh (Capreolus capreolus) aufgetaucht. Auch wenn es sich kaum blicken lässt, sticht das Tier aufgrund seiner markanten Fellfarbe sofort ins Auge. Was sich derzeit als Nachteil erweist könnte für das Tier in wenigen Wochen einen entscheidenden Vorteil darstellen: Sofern der kommende Winter nicht mit Schnee geizt wird das Reh von Jägern vor weißem Hintergrund nur schwer auszumachen sein.

Stormarner Tageblatt - 18.09.2007
Brauchen Seehunde eine Brille?
Manche Menschen kneifen die Augen zusammen, wenn sie unscharf sehen. Ähnlich reagieren Seehunde. Sie leiden an einem starken Abbildungsfehler der Linsen. Darum ziehen sie ihre Pupillen zu einem schmalen Spalt zusammen und sorgen so für besseren Durchblick - Ergebnisse von Forschungen in Köln. ... "Braucht der Seehund eine Brille?", fragten sich Forscher der Bochumer Ruhr-Universität, die mit Tieren am Kölner Zoo seit Jahren die Sinnesleistungen maritimer Säugetiere untersuchen. Jetzt wollten sie sich auf das Sehvermögen konzentrieren - was ihnen nicht zuletzt angesichts der trüben Fluten in der Nordsee wichtig erschien.

Osthessen News - 19.09.2007
Große Nussjagd im Vogelsberg - NABU sucht Kinder als Haselmausforscher
Die in diesen Tagen reifenden Haselnüsse geben den Startschuss für ein originelles Forschungsprojekt im Dienste des Naturschutzes. Kinder können in diesem Herbst unter den Haselnusssträuchern auf die Suche nach angeknabberten Haselnüssen gehen. Denn die Fraßspuren verraten, welches Tier sich die leckere Nuss geholt hat. Aufgespürt werden soll die nur daumengroße Haselmaus, deren Verbreitung weitgehend unbekannt ist. Verdächtige Nüsse und ein Jagdbericht sollen dann an den Naturschutzbund (NABU) geschickt werden. Ergebnis soll eine aktuelle Verbreitungskarte der Haselmaus in Hessen sein. Der niedliche kleine „Bilch“ mit schwarzen Kulleraugen ist für ein Forschungsprojekt mit Kindern bestens geeignet. „Ohne die Hilfe der Kinder geht es nicht“, betonte Karl-Heinz Zobich vom NABU Kreisverband Vogelsberg.


BirdLife

Don't set aside set-aside: Europe’s nature under further threat as Commission decides to reduce set-aside to 0% - 14.09.2007
The European Commission has published its proposal to reduce the rate of set-aside to 0% for the 2008 harvest year.
Godwit continues to rack up air-miles - 17.09.2007
E7, the Bar-tailed Godwit made famous for setting a record for long-distance non-stop flight, has broken its own record on the return flight from Alaska to New Zealand, satellite tracking studies have confirmed.
Bulgaria and Romania enrich EU through Important Bird Areas - 18.09.2007
BirdLife International has today launched twin inventories of the most important sites for wild birds in the two new Member States of the European Union, Bulgaria and Romania. Altogether 244 of these internationally important sites for biodiversity, known as Important Bird Areas (IBAs), have been identified in the two countries. They cover 40% of combined land surface.
Sign up and stop illegal hunting in Spain! - 19.09.2007
The Catalan government is trying to push forward legislation that would legalise the hunting of birds using glue, say SEO/BirdLife (BirdLife in Spain). This cruel method is specifically banned by European law because it in non-selective and difficult to adequately control.

PlanetArk


China Halts Panda Gifts to Foreign Countries - 14.09.2007
China has halted its time-honoured goodwill gesture of giving highly endangered pandas to foreign countries, local media reported on Thursday, citing a Chinese wildlife official.
Controversial Buffalo Hunt Starts in Wyoming - 17.09.2007
For the first time in nearly a decade, hunters on Saturday begin tracking and killing buffalo on the National Elk Refuge in Jackson Hole, Wyoming, where federal wildlife managers plan to cut the herd from 1,200 to 500 over the next five years.
Philippines Finds New Breed of Flying Fox - 17.09.2007
A colourful new breed of flying fox with orange fur and three white stripes on its face has been discovered on the Philippine island of Mindoro, the government said on Sunday.
Cambodia Sets Up Sanctuary for Rare Crane - 17.09.2007
Cambodia has established an 8,000 hectare (20,000 acre) sanctuary in flood plains near the Mekong Delta to protect the rare Eastern Sarus Crane, Environment Minister Mok Mareth said on Friday.

ENN

Tribe Apologizes for Whale Shooting - 13.09.2007
Leaders of the Makah Tribe apologized to federal officials and members of Congress on Wednesday for the unauthorized killing of a gray whale off the coast of Washington state. At separate meetings with the state's senators and officials with the National Oceanic and Atmospheric Administration, tribal leaders condemned the illegal whale hunt. It has drawn international attention to the tribe's efforts to revive its traditional right to whale hunting.
A chance encounter with a Malayan tiger - 14.09.2007
After camping for four days in the dense forests of Temengor Forest Reserve in the northern part of Peninsular Malaysia with Mark Rayan Darmaraj and Shariff Mohamad, two field biologists from WWF-Malaysia, and Samir Mansingh from WWF-Nepal, we stopped near a settlement inhabited by the Orang Asli.
Island Building Aids River's Habitat - 15.09.2007
On the Mississippi River below the verdant bluffs that mark the far southern Minnesota-Wisconsin line, the federal government is waging a multi-million dollar campaign against the elements.
New Federal Protection For Polar bears? - 18.09.2007
The U.S. Fish and Wildlife Service will publish in the Federal Register an announcement of the availability of nine research papers recently completed by the U.S. Geological Survey (USGS) that will be used by the Service in reaching a final decision on whether to protect the polar bear as a threatened species under the Endangered Species Act. Concurrent with this announcement, the Service will reopen the public comment period on its January 2007 proposal to add the polar bear to the federal list of threatened and endangered species. The comment period will reopen when the announcement is expected to publish in the Federal Register on September 20, 2007, and will be open until October 5, 2007, to give interested parties an opportunity to review and respond to the USGS reports.
Canada slashes spending on wildlife protection - 19.09.2007
Canada has slashed spending on wildlife protection and monitoring of ecosystems because of budget problems at the federal environment ministry, the Canadian Broadcasting Corp reported on Wednesday. The cuts mean the Canadian Wildlife Service -- responsible for studying and protecting wildlife in Canada -- has been forced to halt all its scientific field and survey work. In addition, a program monitoring the health of bird populations lost half its budget, while the budget for an operation that protects significant habitats for wildlife and birds was reduced to zero.
33 Conservation Groups Call on Salmon Farms to Protect Wild Salmon - 19.09.2007
By: Atlantic Salmon Federation
Thirty-three conservation groups from six countries are calling on salmon farms to protect wild salmon populations. This call arises after John Fredriksen, a major shareholder in Marine Harvest, made public comments that open net cage salmon farms should be removed from near wild salmon rivers.

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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF - 14.09.2007
In Amazonien lodern die Flammen - Zum heutigen Tag der Tropenwälder: WWF-Experte warnt vor der anhaltenden Zerstörung der Amazonas-Regenwälder
Dichte Qualmwolken überziehen derzeit die tropischen Regenwälder Amazoniens. Flughäfen wurden geschlossen, viele Häuser sind zerstört, zahlreiche Gebiete sind unpassierbar oder gesperrt. Schuld an dieser alljährlich wiederkehrenden Naturkatastrophe ist nach Ansicht des neuen WWF-Tropenwaldexperten Roberto Maldonado die anhaltende Zerstörung der Wälder durch Brandrodung: „Die Feuer werden jedes Jahr zum Ende der Trockenzeit gelegt, wenn die Holzfäller ihr Werk vollendet und die wertvollsten Bäume abtransportiert haben. Dann wird alles dem Erdboden gleichgemacht und anschließend zu Plantagen für den Anbau von Soja oder Zuckerrohr oder zu Viehweiden umfunktioniert.“ ... Den Tag der Tropenwälder begeht der WWF Deutschland seit 1989 am 14. September, dem Geburtstag des bedeutenden Dschungel-Forschers Alexander von Humboldt (1769-1859).

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 14.09.2007
VIER PFOTEN kritisiert: Pläne der Bundesregierung für Zirkusregister unzureichend / Ungarns aktuelles Verbot für Wildtiere in Zirkussen muss Vorbildfunktion haben
Gestern hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes vorgelegt, mit dem ein Register für Zirkustiere auf den Weg gebracht werden soll. Das Register soll die behördliche Kontrolle bei reisenden Zirkussen verbessern. "Trotzdem werden Bären, Elefanten, Tiger und Co. in Deutschlands Zirkussen weiter leiden, solange kein Verbot für Wildtiere in Zirkussen besteht", erklärt Thomas Pietsch, Wildtier-Experte bei VIER PFOTEN. ... In der EU gibt es circa 1000 Zirkusunternehmen. Allein in Deutschland reisen rund 300 Zirkusse durchs Land, die meisten führen Tiere mit sich. Festgekettete Elefanten, verhaltensgestörte Bären, Löwen oder Tiger, die in kleinen Gitterkäfigen im Kreis laufen - so sieht die traurige Realität außerhalb der Manege aus. In Zirkussen sind Tiere unzureichenden Haltungsbedingungen und schlechter Versorgung sowie ständigen Ortswechseln und fragwürdigen Dressurmethoden ausgesetzt. Diese Lebensbedingungen führen besonders bei exotischen Wildtieren regelmäßig zu schweren Leiden bis zum Tod. Denn anders als domestizierte Tiere haben sie keine zuchtbedingte Anpassung an ein Leben in Gefangenschaft durchlaufen. Ihre Ansprüche an Haltung, Ernährung und Pflege sind so hoch, dass sie in reisenden Zirkussen nicht befriedigt werden können.

BUND - 16.09.2007
20 000 Kilometer Wanderwege für die seltene Wildkatze
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will wildlebenden Tieren in Deutschland ein Wandernetz von rund 20000 Kilometern einrichten. Vor allem Wildkatzen, von denen es hierzulande nur noch zwischen drei- und fünftausend Exemplare gebe, soll so ermöglicht werden, von einem Gebiet in ein anderes zu gelangen. Noch im Herbst werde in Thüringen ein erster "Katzen-Wanderweg" vom Nationalpark Hainich bis zum Thüringer Wald angelegt. Die längsten Wildkatzen-Wege sollen Schwarzwald, Pfälzer Wald, Hunsrück und Eifel sowie den Harz mit dem Thüringer und dem Bayerischen Wald verbinden. Förstern oder Waldspaziergängern gelingt es äußerst selten, Wildkatzen zu beobachten. ... Auch anderen Tierarten wie Reh- und Damwild, Dachsen und Baummardern werde das geplante Wildtierwegenetz beim Überleben helfen. ... Angelika Zahrnt, BUND-Vorsitzende: "Der Wildkatzenwegeplan soll dafür sorgen, dass Verkehrswege, Gewerbe- und Wohngebiete in Zukunft naturverträglicher angelegt werden. Gleichzeitig ermöglicht er die bessere Einbindung lokaler Naturschutzmaßnahmen in eine bundesweite Planung. Seltene und bedrohte Tierarten brauchen viel mehr Schutz. Miteinander verbundene Wildniskorridore sind dafür ein wichtiger Beitrag."

BUND - 18.09.2007
BUND stellt Wildkatzenwegeplan vor
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von den Umweltministern von Bund und Ländern die Einrichtung eines Wegenetzes für wandernde Tierarten. Die Verbindung der Lebensräume dieser Tiere ist in europäischen und deutschen Gesetzen wie Natura2000 zwar vorgeschrieben. Bisher gibt es jedoch keine Konzepte, dies auch umzusetzen. Deshalb überreicht der BUND dem Vorsitzenden der Umweltministerkonferenz Eckhard Uhlenberg heute einen Wildkatzenwegeplan. Diese Wegekarte verzeichnet deutschlandweit grüne Korridore mit einer Gesamtlänge von rund 20 000 Kilometern. Einige dieser Korridore existieren bereits, andere müssen wieder durchgängig gemacht oder auch neu angelegt werden.

Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 19.09.2007
Malta: Schüsse auf deutsche Vogelschützer / 22 Freiwillige im Einsatz gegen Zugvogel-Wilderei
Weil sie den Abschuss bedrohter Zugvögel auf Malta verhindern wollten, sind deutsche Vogelschützer heute selber von Jägern beschossen worden. ... Nach Angaben des Komitees haben die Teilnehmer des Vogelschutzcamps seit Samstag insgesamt 25 einzelne Zwischenfälle an die Umweltpolizei A.L.E. gemeldet. Die Skala der beobachteten Verstöße reicht von illegaler Jagd in der Nacht über die Verwendung illegaler Lockvögel bis hin zum gezielten Beschuss ziehender Greifvögel durch mehrere Täter.

Greenpeace e.V. - 19.09.2007
Greenpeace Bilanz 2006: Große Erfolge für die Umwelt
2006 war das Jahr eines der größten Erfolge in der Geschichte von Greenpeace: Neun Jahre nach dem Start einer globalen Kampagne wurde in Kanada ein riesiges Gebiet vor den Sägen der Industrie gerettet. 1,8 Millionen Hektar des Great-Bear-Regenwaldes an der Westküste wurden langfristig unter Schutz gestellt, eine Fläche fast halb so groß wie die Niederlande. An der russisch-finnischen Grenze wurde zudem der Kalevalski-Urwald unter Schutz gestellt. Auch im Amazonas war Greenpeace erfolgreich: Weltweit führende Soja-Händler stimmten zu, zwei Jahre keine Soja mehr zu beziehen, für deren Anbau zuvor der Urwald abgebrannt wurde. Gegen den japanischen Walfang war Greenpeace nicht nur im Südpolarmeer aktiv: Während dort Aktivisten ihre Schlauchboote zwischen bedrohte Wale und Fangschiffe manövrierten, demonstrierte Greenpeace vor der japanischen Botschaft in Berlin mit einem gestrandeten, toten Wal gegen das Abschlachten der Tiere. In der Folge gaben alle japanische Konzerne ihre Beteiligung an der Jagd auf. Nur der Staat besteht noch auf den Walfang.

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Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Lemureninsel im Park Overloon in den Niederlanden ist eine begehbare Anlage, in der die Besucher diese interessanten Tiere ohne Barrieren dazwischen beobachten können. Die Bepflanzung der Anlage wurde mit Rücksicht auf Widerstandsfähigkeit gegen die Beanspruchung durch die Lemuren und das Klima sowie ein immergrünes Erscheinungsbild ausgewählt.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=846
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ZOO DESIGN WORKSHOP
Ein Workshop mit dem Schwerpunkt informelles Lernen am Tiergehege findet in deutscher und englischer Sprache im Naturschutz-Tierpark Görlitz am Donnerstag, dem 8. November und Freitag, dem 9. November 2007 statt. ZooLex Workshops vermitteln Planungspraxis an konkreten Beispielen. Information und Anmeldung bis 8. Oktober 2007: http://www.zoolex.org/workshop.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl IV-SD-1193/VVM/2000). ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/about.html


Stellenanzeigen

Conservation Program Coordinator and Consultant for the Cat Ba Langur Conservation Project, Cat Ba Island, Northern Vietnam
Allwetterzoo Münster and the Zoological Society for the Conservation of Species and Populations (ZGAP), Germany, are working closely with the Government Agencies in Vietnam and partners in the implementation of a primate conservation Project on Cat Ba Island (Northern Vietnam).
We are now seeking qualified candidates as project manager and conservation consultant for the Cat Ba Langur Conservation Project – for a detailed job description please have a look at www.catbalangur.de/vacancies.html.


OVERALL PURPOSE OF JOB
To manage the ‘Cat Ba Langur Conservation Project’ that seeks to prevent the extinction of the world’s last remaining Cat Ba Langurs (Trachypithecus poliocephalus poliocephalus), during its extension period 2008-2010 and to contribute to the conservation of the overall biodiversity on Cat Ba Island, in particular by providing support to governmental conservation agencies and for community-based conservation initiatives.
For further information upon the project please visit www.catbalangur.org 

MAIN RESPONSIBILITIES
•           Effectively manage the implementation of the project activities in the framework of ZGAP and Münster Zoo’s conservation strategy for the Cat Ba Langur, which include the core features maintenance and optimization of protection measures, population management, habitat management, and strengthening of local conservation management capacity.
•           Develop directions within the framework of the overall conservation strategy
•           Ensure the provision of quality advice and training to the local government and protected area managers, and community counterparts
•           Provide consultancy in all conservation management relevant aspects, including survey and monitoring techniques, data management, and law enforcement
•           Staff and financial management
•           Reporting
•           Support with fundraising activities
•           Raise the profile of the work of the ‘Cat Ba Langur Conservation Project’ and partners through press coverage, articles, talks and other events

START
Immediately 

APPLICATION PROCEDURE
Interested candidates should send their applications and CV along with the names of two referees by 28th September to: Dr. Martina Raffel, Allwetterzoo Münster, Sentruper Straße 315, D-48161 Münster, Germany, Email: raffel@allwetterzoo.de. Applications by emails are encouraged.


Die Tiergarten Heidelberg gGmbH hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines

Tierpflegers im Elefantenrevier

zu besetzen.

Der Tiergarten Heidelberg hat für seine Elefantenhaltung in den letzten Jahren ein neues, modernes Programm entwickelt, bei dem das Wohlbefinden der Tiere oberste Priorität hat. Wir sind von der Wichtigkeit des Environmental Enrichment für die physische und psychische Gesundheit unserer Elefanten überzeugt, unser Beschäftigungsprogramm wird daher ständig überarbeitet und erfüllt höchste Ansprüche. Nun gehen wir den nächsten Schritt. Noch in diesem Jahr beginnen wir mit dem Bau eines neuen Elefantenhauses (im 1. Schritt nur für Elefantenkühe), das auch der Kreativität und dem Engagement unserer Pfleger neue Möglichkeiten bietet. Wir suchen einen engagierten Elefantenpfleger, der unsere Ideen teilt und unser Elefanten Programm mit uns weiterentwickeln möchte.
Sie haben mindestens 2 Jahre Erfahrung in der hands on Haltung, Pflege und Training von Elefanten. Sie können sich auch mit der Haltung in protected contact anfreunden. Sie sind teamfähig, zuverlässig, engagiert und möchten in einem Zoo arbeiten, dessen Entwicklung Sie mit beeinflussen können. Sie sehen die Arbeit mit den anderen Tierarten des Elefantenrevieres (v.a. Huftiere) als Herausforderung. Für Sie ist lebenslanges Lernen eine Selbstverständlichkeit und Sie sehen den Besucherkontakt als wichtigen Teil Ihrer Arbeit an.
Wir haben bereits eine neue Außenanlage für Elefanten fertig gestellt und beginnen noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Hauses. Wir bieten eine interessante Stelle in einer der schönsten Städte Deutschlands in einem Zoo, der Sie braucht und wo Sie Ihre Ideen einbringen können.
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen schnellstmöglich an Herrn Markus Jungmann, Tiergarten Heidelberg gGmbH, Tiergartenstr. 3, 69120 Heidelberg oder an markus.jungmann@heidelberg.de. Wenn Sie Fragen zu unserem Elefanten Programm, zu den Tieren oder dem neuen Haus haben, steht Ihnen unser derzeitiger Revierleiter Stefan Aspegren gerne zur Verfügung: s.aspegren@gmail.com


Die Tiergarten Heidelberg gGmbH bietet Ihnen ein interessantes Aufgabengebiet im

MARKETING

für die größte Freizeit-, Bildungs- und Naturschutzeinrichtung der Metropolregion Rhein-Neckar.
Zu Ihren Aufgaben, die Sie selbständig und in direkter Zuordnung zu der Geschäftsführung bearbeiten, gehören u. a.:
• Kozeption und Durchführung von Werbemaßnahmen, inkl. Cross-Marketing
• Marketingkooperationen und Sponsoring-Aktionen, Sponsorenbetreuung
• Akquise und Durchführung von Veranstaltungen und Events
• Organisation der Pressearbeit
• Redaktion von Werbeanzeigen, Flyer, Jahresberichten etc.
• Pflege und Entwicklung der Webseiten des Zoos
• Vernetzung des Zoos mit anderen Institutionen.
Wir erwarten gerne Ihre Bewerbung, wenn Sie eine positive Einstellung zu den Aufgaben des Zoos haben und Sie
• eine Ausbildung im Marketing erfolgreich abgeschlossen haben oder neben einem Studium der Biologie oder Tiermedizin umfangreiche Erfahrungen im Marketing gesammelt haben
• über sehr gute kommunikative und organisatorische Fähigkeiten verfügen
• praktisch denken und dies umsetzen können
• ungewöhnlichen Herausforderungen und Arbeitszeiten mit Freude begegnen.
Wir bieten
• eine interessante berufliche Herausforderung mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten
• ein Team, das Sie braucht
• einen Arbeitsplatz in einer der schönsten Städte Deutschlands
• eine Vergütung, die durch Leistung gestaltet werden kann.
Wenn Sie diese Aufgabe motivieren und ausfüllen kann, dann bewerben Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Vergütungsvorstellungen bis zum 30. 9. 2007 bei: Tiergarten Heidelberg gGmbH, Tiergartenstr. 3, 69120 Heidelberg, oder per E-Mail an: klaus.wuennemann@heidelberg.de


Die Zoo Duisburg AG sucht

einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin


zur Mitarbeit in der Pflege unseres wertvollen Tierbestandes

Anforderungen
:
- Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Kreativität und Eigeninitiative
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Interesse und gute Fähigkeit zur Kommunikation mit Zoobesuche
Erwünscht sind:
- Erfahrung / Interesse in Veranstaltungen und besucherfreundlicher Tierpräsentation
- Grundkenntnisse der englischen Sprache und im Umgang mit neuen Medien
- Qualifizierte Berufserfahrung

Gesucht wird ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen. Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit der genannten Qualifikation.
Die Vergütung richtet sich nach TVÖD.
Bewerbungen erbeten bis zum 30.09.2007 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

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Neue Veröffentlichungen

Ch.Dietz / O.von Helversen / D.Nill
Handbuch der Fledermäuse Europas und Nordwestafrikas. Biologie, Kennzeichen, Gefährdung (Gebundene Ausgabe)
Brandaktuelles Standardwerk über die Fledermäuse Europas und Nordafrika (alle 41 Arten). Neu entdeckte Arten sowie neueste Ergebnisse aus der Verhaltensforschung (Jagdstrategien, Sozialverhalten, Brutpflege etc., bebildert mit faszinierend Aufnahmen) - dieses Buch bringt Licht ins Dunkle der Fledermaushöhle!
49,90 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.

"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

DTG Seminar 2007
26. bis 28. September in Eilenburg
Schwerpunkte: Das Grün in TierParks, Zoopädagogik, Arten- und Naturschutz
Die Teilnahmegebühr beträgt 50 €
Anmeldung bitte an die Geschäftstelle der DTG: Frau Oellerich, Telefon: 04778- 255, Fax: 04778- 811154, info@deutsche-tierparkgesellschaft.de
Die Geschäftsstelle ist immer Dienstags und Donnerstags zwischen 9.00 und 11.00 Uhr unter 04778-255 erreichbar.
deutsche-tierparkgesellschaft.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html

8. - 13. Oktober 2007 - 6th International Zoo Marketing Conference, Pretoria
Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter www.zoo.ac.za/izmc/index.html.

11. Tagung der Europäischen Zooförderer in München
Vom 11.-14. Oktober treffen sich die deutschsprachigen Zoofördervereine in München. Generalthema wird die "Rolle der Zoofördervereine im 21. Jahrhundert" sein. Neben Fachreferenten zu Fördererfragen und Artenschutz wird Professor Julian Nida-Rümelin, Bundesstaatsminister a.D., ein Leitreferat zum Thema "Zukunft des Ehrenamtes" halten. Das Programm finden Sie unter www.europaeische.zoofoerderer.de. Es werden noch Anmeldungen von offiziellen Vertretern von Zoo- und Tiergartenförderern entgegengenommen. Kontakt: Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., Sven Thanheiser, 089-99 88 88 80, info@tierparkfreunde.de.

Tiergartenbiologischer Workshop
Ab 2007 werden wir am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11. in JENA tagen. Auf Einladung des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer) und des Netzwerkes der  Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir dort unsere neue Heimat finden. www.zoobiology.de

6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 30.11. – 2.12.2007 in Leipzig, Schwerpunktthema: Reptilien
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de!

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.

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TV-Tipps   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 25. August besuchte Prometheus den Luisenpark Mannheim, im September geht es nach Göppingen.

Fr, 21.09.2007, 10:35 MDR, Kinder der Meere, Meeressäuger
Fr, 21.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Fr, 21.09.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co.
Fr, 21.09.2007, 16:50 ARTE, Tauben - Navigatoren der Lüfte
Fr, 21.09.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 21.09.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. Spezial
Fr, 21.09.2007, 21:00 RBB, Der Darß - Küste der Kraniche
Sa, 22.09.2007, 06:45 ARTE, Im Reich der Krokodile, Australiens Kakadu Nationalpark
Sa, 22.09.2007, 07:40 MDR, Ein Leben nach dem Zirkus, für drei österreichische Zirkustiger
Sa, 22.09.2007, 11:30 Phoenix, SOS Erde - Von Klimasündern und Umweltengeln
Sa, 22.09.2007, 11:50 VOX, Tierzeit, Invasoren
So, 23.09.2007, 05:30 ARD, Fortsetzung folgt (Zoo Duisburg)
So, 23.09.2007, ab 11:40 RBB, Tagesthema: Zoo Berlin; Live aus dem Zoo Berlin sowie Wiederholungen (Knut, Elefantastische Vier)
So, 23.09.2007, 12:50 RBB, Die elefantastischen Vier
So, 23.09.2007, 13:50 RBB, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
So, 23.09.2007, 17:30 3sat, Feldhamster - Mit vollen Backen durchs Leben
So, 23.09.2007, 20:15 RBB, Der Herr der Affen (Reimon Opitz)
Mo, 24.09.2007, 11:00 BR, Natur exclusiv
Mo, 24.09.2007, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Mo, 24.09.2007, 13:30 HR, Perlen des Regenwaldes, Biosphärenreservat Indio-Maiz
Mo, 24.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mo, 24.09.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser Woche u.a. im Loro Parque auf Teneriffa
Mo, 24.09.2007, 20:15 ARD, Die Ostsee
Di, 25.09.2007, 13:30 HR, Perlen des Regenwaldes, Biosphärenreservat Indio-Maiz
Di, 25.09.2007, 14:15 HR, Sommer der Murmeltiere
Di, 25.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mi, 26.09.2007, 11:30 NDR, Ach du lieber Hirsch, Auf den Spuren der Hirschkulturen
Mi, 26.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Mi, 26.09.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Mi, 26.09.2007, 16:30 3sat, Die Geister vom Steinernen Wald - Lemuren auf Madagaskar
Mi, 26.09.2007, 16:50 ARTE, Im Reich der Krokodile, Australiens Kakadu Nationalpark
Mi, 26.09.2007, 20:15 NDR, Die Schorfheide - Adler und Wölfe in Brandenburg
Mi, 26.09.2007, 22:30 NDR, Die Reportage, Aufzucht eines weißen Tigers
Do, 27.09.2007, 11:30 NDR, Die Schorfheide - Adler und Wölfe in Brandenburg
Do, 27.09.2007, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen
Do, 27.09.2007, 16:10 ARD, Pinguin, Löwe & Co.
Fr, 28.09.2007, 19:00 ARTE, Auf der Fährte der Thune
Fr, 28.09.2007, 20:15 HR, Wo die Bären tanzen
Fr, 28.09.2007, 20:15 RBB, Panda, Gorilla & Co. Spezial
Fr, 28.09.2007, 21:00 RBB, Laos - Im Reich der Tiger

PresseAnzeiger - 18. September 2007
„SOS Tierbabys“ finden neues Zuhause für das kranke Löwenbaby Alvin: Tiertrainer Joe Bodemann macht ihn nun zum Filmstar!
Das kleine Löwenbaby wurde seiner Mutter in Tschechien entrissen und auf dem Münchener Rossmarkt an einen Bauunternehmer verkauft. Die falsche Behandlung und die falsche Ernährung machten das Löwenbaby todkrank. Im Januar 2007 alarmierten Nachbarn die Polizei. Die kleine Raubkatze wurde beschlagnahmt und in einer Augsburger Tierklinik behandelt. Der Zustand des Löwen war sehr kritisch. Er hatte eine Überlebenschance von nur 50%. Die Redaktion von „S.O.S. Tierbabys“ hörte von diesem schlimmen Fall und war bei dem Versuch, eine neue Heimat für den kleinen Löwen zu finden, erfolgreich: Der bekannte Filmtiertrainer Joe Bodemann nahm ihn mit in seinen Tierpark in Eschede bei Celle und kümmerte sich liebevoll um die traumatisierte kleine Raubkatze. Für sein neues Leben bekam er sogar einen neuen Namen: Alvin. ... Die „S.O.S. Tierbabys“ - Redaktion hat Alvins Weg vom vernachlässigten Löwenkind zum ausgebildeten Filmlöwen begleitet und erzählt diese Geschichte in vier Teilen am 19., 20. und 24. September und am 12. Oktober jeweils um 14:15 im ZDF. Und nun hat Alvin sogar schon seinen ersten Star-Auftritt: Am Mittwoch, dem 19. September, sind Alvin und Joe Bodemann zu Gast bei Johannes B. Kerner – um 22:45 Uhr im ZDF.

Festival sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher gesendeten Folgen sind z.T. online verfügbar.

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 15:10 Uhr im SWR
"Wolf, Bär & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen wochentäglich 17:10 im NDR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird wochentäglich um 17:10 im HR, jeweils freitags 20:15, dienstags 21:45 und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags gegen 15:40 Uhr im WDR wiederholt (43-Min-Versionen)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt vorher
Zoo-Geschichten des ZDF unregelmäßig auf dem ZDF-Infokanal, im Juli die Folge zu Zoo Prag

Geplant für 2007:
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
Weitere Staffeln von Tierisch Kölsch, Ruhrpottschnauzen sowie Pinguin, Löwe & Co., Giraffe, Erdmännchen und Co.



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Dramatik


Heute knüpfe ich dramaturgisch dort an, wo ich letzte Woche aufhörte (hoffe dabei aber mit Ihnen gemeinsam, daß ich damit nicht die Never-Ending-Kolumnen-Soap starte, die sich mit Cliffhanger von Woche zu Woche hangelt): Die Artenschutzrelevanz von Tierbeständen im Verhältnis zum Elefanten!
Über den europäischen Nerz habe ich schon mehr als einmal verlauten lassen, daß ich ihn für ein ideales Zootier halte, solange (jetzt zitiere ich mich selbst) „... nicht gleich hinterm Nerz ein Giraffenhals zu sehen ist.“ Aus dem Giraffenhals können Sie auch einen Elefantenrüssel machen und schon sind wir mittendrin, mittendrin in der Wilhelma, denn dort haben ein paar Kollegen ähnliche Probleme. Sie sind kurzbeinig, dennoch wohlproportioniert, sie sind braun, das aber herrlich changierend, sie sind klein aber oho, wenn sie im Rudel Regenwald und Feuchtsavanne unsicher machen, um dem Capybara noch im Wasser den Garaus zu machen, und bedroht sind sie auch!
Doch jetzt kommt es: Die Waldhunde im Zoo werden von den Besuchern kaum wahrgenommen (und hier zitiere ich aus der Pressemitteilung der Wilhelma) „...da sie irgendwie immer ein bisschen im Schatten der Elefanten und Tiger stehen.“
Es ist toll, daß die Wilhelma Waldhunde hat und es ist toll, daß das Problem erkannt ist. Problem erkannt, Problem gebannt hieße aber: Die kleinen Stars bräuchten eine andere Präsentation. Doch dem steht nun - nicht wilhelmaspezifisch, sonder generell - das bunte Programm der sogenannten, meines Erachtens angeblichen, Pflichtarten im Wege. Was wir bräuchten, wären weniger Großprojekte, stattdessen mehr Nerz, Waldhund und Co. und diese präsentiert in Natursurrogat-Anlagen, die nicht irgendwo, wo gerade Platz ist, im Zoo, hingeklatscht werden, sondern in sinnstiftender Abfolge, den Besucher dramaturgisch in ihren Bann ziehen, ohne gleich allzu dramatisch zu werden.
Ach, es ist ein Drama, ich träume schon wieder!

Bleiben Sie wach!
Ihr
Carsten Schöne


P.S.: Liebesbriefe verfassende und Geburtstag feiernde Eisbären sind gar grauselig – womöglich kommen die auch noch auf die Idee, Namenstage zu begehen und sich scheiden zu lassen!

www.schoenes-tierleben.de

  

 
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