E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 388 vom 20. September 2007

Liebe Leser,

während die einen sich streiten, wo denn manch deutsches Zootier abgeblieben ist, haben angeblich 2 Eisbären bereits für sich geklärt, wo sie mal abbleiben wollen. Und während sich die anderen darüber streiten, ob die menschliche Ehe wirklich nach 7 Jahren auslaufen soll, können sich Lara und Knut ja schonmal `nen Kopp darüber machen, wer die nächsten 7 Jahre früh die Croissants holt.

Einen anderen Weg der Zukunftsplanung können Sie selber einschlagen: verewigen Sie sich doch in einem Fischnamen !
Apropos Weg... den richtigen zu finden, sollte, wenn der Plan denn aufgeht, für die Wildkatzen in Deutschland bald kein Problem mehr sein.

Ach, was für ein Wortspiel !

Nächste Woche werden Sie an dieser Stelle wieder anspruchsvollere Kost lesen,
ich verabschiede mich derweil ins Wochenende,

Ihre Annette Schubert
Zoos  –  Meldungen

Lausitzer Rundschau - 13. Sept. 2007
Hintergrund: Verbleib von jungen Tigern und Bären unklar
Tiger oder Affen werden abgestoßen, Haustier-Junge geschlachtet, weil in den Gehegen kein Platz ist – immer mehr Zoos, so der Deutsche Tierschutzbund, haben ihre Tierhaltung nicht im Griff. In Fernseh-Magazinen tauchte Hoyerswerda als Negativ-Beispiel auf. Die Stadt wehrt sich gegen die Kritik, ebenso die Leiter anderer Lausitzer Zoos. ... Die Autoren des Beitrags mit Informationen versorgt hat Frank Albrecht, 39-jähriger Tierrechtler aus Hoyerswerda, der heute in Nürtingen (Baden-Württemberg) lebt. ... Gegenüber der RUNDSCHAU verweist Albrecht auf Zuchtbücher und Zooführer. ... Albrecht ist überzeugt: "Viele der Tiere endeten beim Schlachter oder Präparator."
Was will Albrecht erreichen? "Aufklärung und ein Ende der Doppelmoral", sagt er. Der Zoo dürfe Gästen nicht süße Tierkinder präsentieren, um dieselben dann einem ungewissen Schicksal zu überlassen – und damit auch noch Geld verdienen.

Lausitzer Rundschau - 13. Sept. 2007
„Falsche Beschuldigungen“
Der Hoyerswerdaer Zoodirektor Werner Jorga und seine Mitarbeiter haben nicht gegen bestehende internationale Gesetze und Rechtsvorschriften verstoßen.
Zu dieser Einsicht kommt die CDU/FDP-Fraktion der Stadt nach eingehender Prüfung, so Fraktionschef Frank Hirche (CDU) in einer Erklärung. Anlass dafür sei die in Fernsehmagazinen und in der Presse formulierte Kritik am angeblich fahrlässigen Tierhandel des Zoos. „Unsere Gespräche und Erkenntnisse ergaben, dass es keine Verstöße gab“, so Hirche. Im Gegenteil: Die Einrichtung habe sich mit Werner Jorga zu einem wissenschaftlich anerkannten Zoo entwickelt. Er habe bei der Verwirklichung des internationalen Artenschutzprogramms zum Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierarten in der Welt wichtige Arbeit geleistet, die von Fachleuten in vielen Ländern geschätzt werde. ... Aussagen des Hoyerswerdaer Tierschützers Frank Albrecht (die RUNDSCHAU berichtete) bezeichnet Hirche als „falsche Beschuldigungen“, die dem Ruf der Stadt schaden würden und die der Zoo nicht verdient habe.

Lausitzer Rundschau - 14. September 2007
"Der böse Verdacht ist unbegründet"
Nach Fernsehbeiträgen über den fragwürdigen Handel mit Zoo-Nachwuchs aus Hoyerswerda (die RUNDSCHAU berichtete) steht der Tierpark in der Kritik. Der Stadtverband der Grünen hakt jetzt nach und fragt nach dem Verbleib von abgegebenen Raubtierjungen. Werner Jorga, seit 1984 Direktor des Zoos, weist die Vorwürfe zurück. Er sieht seine Arbeit in Misskredit gebracht.

Focus Online - 19. September 2007
Safaripark Stukenbrock Tiger aus NRW zu Potenzmittel verarbeitet?
Berge von Tigerleichen türmen sich in der chinesischen Großkatzenfarm Guilin – bereit für Abtransport und Weiterverarbeitung. Aus den Kadavern werden verschiedenste Produkte. Auf dem getrockneten Penis der Tiere kauen chinesische Männer, weil sie sich davon Auftrieb für ihr Sexualleben versprechen. Auch auf die gemahlenen Krallen schwören schwächelnde Liebhaber. Rheumatikern verschafft das flauschige Fell angeblich Linderung, zu Salben verquirlte Tigerknochen wiederum sollen gegen Neurodermitis helfen. So groß ist der Glaube der Chinesen an die Wunderwirkung der Raubkatzen, dass der Nachschub an toten Tieren fast nicht zu sichern ist. Die Tierschützer von Peta prangern an: Selbst Tiger aus deutschen Zoos enden in den Tiegeln und Tuben der chinesischen Heiler. Dahinter stehe ein dubioses Händlernetz.

RP Online - 12. Sept. 2007
Elefantenhaltung im Zoo nicht artgerecht
Der Krefelder Zoo hat wegen seiner nicht artgerechten Elefantenhaltung nur eine eingeschränkte Betriebserlaubnis erhalten. Eine Auflage besagt deshalb, dass Innen- und Außengehege dringend an die modernen Richtlinien angepasst werden müssen. Falls dies nicht möglich ist, sollte nach einem anderen Zoo gesucht werden, der Elefanten entsprechend ihren Bedürfnissen halten kann. „Eine solche Auflage kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Bei manchen Tierarten gibt es Probleme, einen Zoo zu finden, der sie gut unterbringen kann, bei anderen muss erst ein Umbau des Geheges geplant werden“, schildert Andrea Funke einige Probleme. ... Und auch die Spitzmaulnashörner, die sich das Großtierhaus mit den Elefanten teilen, haben zu wenig Platz. Im Gegensatz zu den Dickhäutern kann der Zoo hier jedoch auf einen landesweit einmaligen Zuchterfolg verweisen. Und im kommenden Jahr soll es weiteren Nachwuchs geben.

Focus Online - 17. September 2007
Eisbärin Lara schreibt an Knut
Mit einem Liebesbrief an Eisbär Knut wirbt der Gelsenkirchener Tierpark um Deutschlands berühmtestes Zoo-Tier. Das im Namen der Gelsenkirchener Eisbärendame Lara verfasste Schreiben werde in den nächsten Tagen Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zugestellt, berichtete die „Zoom Erlebniswelt“ am Montag. Wowereit habe bei einem Besuch im Ruhrgebiet am vergangenen Wochenende zugesagt, den Brief unverzüglich an den Berliner Zoo weiterzuleiten. Die „Zoom Erlebniswelt“ hatte sich bereits kurz nach der Geburt von Knut um den Berliner Eisbären beworben. In Gelsenkirchen erwarte Knut nicht nur Lara, sondern auch eine moderne Eisbärenanlage. Derzeit lebt neben Lara und der zwergwüchsigen Eisbärin Antonia noch das Eisbärenpärchen Sonja und Elvis in der Revierstadt. Eine Entscheidung über das weitere Schicksal von Knut werde nicht vor dem kommenden Jahr fallen, sagte ein Sprecher des Berliner Zoos am Montag. „Wir wollen noch in Ruhe am 5. Dezember seinen 1. Geburtstag feiern“, sagte der Sprecher.

NÖN Online - 19. September 2007
Safaripark: Neue Studie sorgt für Polit-Hickhack
Zu einer äußerst hitzigen Debatte kam es bei der letzten Gemeinderatssitzung in Gänserndorf. Grund war ein Antrag von SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl zum Thema Safaripark. Wie die NÖN exklusiv berichtete, soll nämlich eine neue Studie in Auftrag gegeben werden. Die ÖVP zeigte sich irritiert. Zur Erinnerung: Nur wenn sich die Gemeinde Gänserndorf mit 25 Prozent am neuen 1 Million Euro schweren Safaripark-Projekt von Tierarzt Mag. Josef Zoher beteiligt, gibt es von der NÖ Wirtschaftsagentur eine Förderung in der Höhe von 382.000 Euro. Die Gemeinde müsste auch einen von der ecoplus-Studie prognostizierten jährlichen Verlust in der Höhe von 90.000 Euro mittragen. Dieser Abgang ist auf eine angenommene geringe Besucherzahl (65.000 Gäste pro Jahr) zurückzuführen. Zoher hingegen rechnet mit 100.000 bis 150.000 Besuchern und somit mit einem Gewinn. Er spricht sich für eine neue professionelle Umfrage aus. Diese Studie soll das renommierte Institut CIMA GmbH erstellen. Kostenpunkt: 11.760 Euro.



Planung und Bau 

Ebersberger Zeitung - 17. September 2007
Wildpark Poing bekommt neue Zufahrt
Poing - Besucher, die zum Wildpark Poing fahren, müssen sich künftig nicht mehr durch ein Wohngebiet quälen. Anfang Oktober ist der erste Teil der neuen Zufahrtsstraße fertig.

Hamburger Abendblatt - 18. September 2007
Hagenbeck muss das Eismeer umbauen
Walrossdame Antje war hier zu Hause. Eisbären, Mähnenrobben, Seebären, Pinguine sind es heute noch. Das Eismeer-Gehege in Hagenbecks Tierpark ist 100 Jahre nach Tierpark-Eröffnung noch immer eine der großen Besucher-Attraktionen. Doch an den Felsen, an denen schon Kaiser Wilhelm II. staunend vor Walrossen verweilte, nagt der Zahn der Zeit. Und deshalb möchte der Tierpark gerne als Nächstes einen Umbau der Eismeer-Landschaft in Angriff nehmen, wie Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck gestern auf einem Vortrag im Übersee-Club sagte.

Lübecker Nachrichten - 18. September 2007
Zoo erhält zweites begehbares Affen-Gehege
Der Tierpark Ueckermünde erhält eine zweite begehbare Affenanlage. Die "Lemurensavanne" ist 900 Quadratmeter groß, Heimstatt für sieben Katta-Lemuren und wird an diesem Freitag eröffnet, wie ein Tierparksprecher am Dienstag der dpa sagte. Lemuren werden seit zehn Jahren in Ueckermünde gezüchtet.



Aktionen

Fuldainfo - 13. Sept. 2007
Rotwildwochen im Wildpark Gersfeld
Vom 22. September bis zum 7. Oktober 2007 bietet der Wildpark Gersfeld verschiedene Informationsangebote zum Rotwild an. In dieser Zeit ist die spektakuläre Paarungszeit dieser größten heimischen Hirschart. Die Paarungszeit wird Brunft genannt. Mit weit hörbarem Röhren der mächtigen Hirsche sollen vor allem die Hirschkühe beeindruckt, aber auch die Rivalen eingeschüchtert werden.

Ad-Hoc-News - 14. September 2007
Zoo Berlin lädt Kinder aus Albert-Schweitzer-Kinderdorf ein
Der Zoo Berlin lädt 20 Kinder der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Damit werde eine Initiative des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt, teilte ein Sprecher des Verbands mit. Bundesweit wolle der SoVD anlässlich der Woche des bürgerlichen Engagements bis zum 23. September 10 000 gute Tage verschenken.

uniprotokolle - 14. September 2007
Tag der offenen Tür an der Biologischen Anstalt Helgoland
Zum 25. Geburtstag des Forschungskutters Uthörn öffnet die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) ihre Türen. Am 22. September von 13 bis 19 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen, sich über die Forschungsarbeiten auf Helgoland zu informieren. Ausfahrten mit dem Kutter Uthörn, Demonstrationen der Forschungstaucher und der Fanggeräte auf den Forschungsschiffen stehen ebenso auf dem Programm wie Führungen durch das Ökolabor und das Hauptgebäude der BAH. An diesem Tag ist der Eintritt in das Aquarium frei. Für Kinder gibt es eine Ralley mit attraktiven Preisen. Die Deutsche Post hat einen Sonderstempel zum 25-jährigen Jubiläum von Uthörn entworfen, der an dem Tag erhältlich sein wird.

Kölnische Rundschau - 15. September 2007
Madagaskar im Zoo erkunden
Das Wochenende ist da, das Wetter wird schön - also auf zu den Familientagen im Zoo, die die Rundschau präsentiert. In diesem Jahr dreht sich alles um Madagaskar, um die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Die Zoo-Besucher erfahren allerlei Wissenswertes, können per Stempelpass verschiedene Stationen passieren und viel entdecken.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 16. September 2007
Wie süüüüüüß...
Der Familientag in der Zoom-Erlebniswelt lockte am Sonntag Tausende Besucher an.
Whoopi, die Hinterwälderrind-Dame, ist ein wenig verstimmt. Ausgerechnet am Familientag in der Zoom-Erlebniswelt, steht sie nicht an ihrem gewohnten Platz. Sie muss nebenan in der Box Platz nehmen, in dem sonst Esel Grisella wohnt. "Mama, das ist doch kein Esel, oder?" Fragend schaut die kleine Lisa ihre Mutter an, nachdem sie das Schild vor Whoopis Box studiert hat. "Nein", lachend schüttelt Lisas Mutter den Kopf und führt ihre achtjährige Tochter zu den Eseln, die vor dem Stall am Grimberger Hof stehen und ihre Hufe gesäubert bekommen. ... An Informationen fehlt es beim Familientag im Zoo wirklich nicht. Den ganzen Tag lang können die kleinen und großen Besucher den Tierpflegern über ihre Schultern schauen, Fütterungen der Waschbären, Stinktiere, Schimpansen, Löwen, Otter und Co. beobachten, sich in der Zooschule oder bei den Tierärzten informieren oder hinter die Kulissen blicken. ... Zwar keine Löwen, aber dafür Erdmännchen aus nächster Nähe beobachten, das können die Besucher an der Savannah Kopje. Dort flitzen die drolligen Nager an der Scheibe vorbei und ziehen nicht nur die Kinder magisch an. "Wie süüüüüß", so hört man es aus allen Ecken.

juelicht.de - 17. September 2007
Walt Disney-Festival im GaiaPark Kerkrade Zoo
Der GaiaPark durfte sich in diesem Jahr bereits über die Auszeichnung als schönster Tierpark der Niederlande durch den niederländischen Automobilclub ANBW - ähnlich dem deutschen ADAC – freuen, und vom 22. bis 28. Oktober ist er außerdem um 15 Disney-Attraktionen reicher. "Das Dschungelbuch" erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und passt perfekt zu den vielen exotischen Tierarten des GaiaParks. ... Der Kartenvorverkauf für das Dschungelbuch-Festival über das Internet läuft bereits.

lifepr.de - 17. September 2007
„Faszination Greifvögel“
Am Sonntag, 23. September 2007, ab 11.00 Uhr, ist im Wildpark Eekholt der „Tag der Greifvögel“ ... Mit dem „Tag der Greifvögel“ stellt der Wildpark Eekholt unterschiedliche Greifvögel und Eulen auf der Flugwiese vor. Besonders interessante Informationen über die verschiedenen Vögel wie zum Beispiel das sehr gute Sehvermögen, der nach unten gebogene Hakenschnabel, die kräftigen Beine mit den scharfen Krallen und das Gefieder werden anschaulich vermittelt. Das beliebte Flugprogramm mit rasanten Beuteflügen der Greifvögel in Abwechslung mit den lautlosen Flügen der Eulen begeistert die Besucher täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr. Die Geschichte der Falknerei und das entsprechende Falknerzubehör werden ebenso präsentiert wie ein Ausstellungsstand mit Exponaten.

Hamburger Abendblatt - 19. September 2007
Die Könige der Lüfte gehen auf Beutejagd
Für Menschen sind die weltweit vorkommenden Greifvögel seit Urzeiten von Geheimnissen umwittert. In vielen Kulturen dienen Greife als mythologisches Symbol oder als Wappentier. Was aber hat es wirklich mit den majestätischen Vögeln auf sich? Im Wildpark Eekholt ist am Sonntag, 23. September, der "Tag der Greifvögel". Besucher können sich von morgens bis abends über diese Vögel informieren und Flugvorführungen besuchen.

Ad-Hoc-News - 17. September 2007
Zoo Berlin lädt Kinder aus Albert-Schweitzer-Kinderdorf ein
Der Zoo Berlin lädt heute 20 Kinder der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Damit werde eine Initiative des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements unterstützt, teilte ein Sprecher des Verbands mit. Der Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen im Zoo solle durch einen Besuch bei Eisbär Knut im Bärenrevier gekrönt werden. Getreu dem Motto «Knut tut gut» werden die Kinder den Angaben zufolge bei der Fütterung des jungen Bären dabei sein und anschließend an einer Führung durch das Affen- und Flusspferdhaus teilnehmen.

Leipziger Volkszeitung - 18. September 2007
Einladung zum Spaziergang mit Lama Horst durchs Rosental
Zu einem Spaziergang mit dem Leipziger Lama Horst lädt die Volkshochschule Leipzig am kommenden Sonnabend ein. Der 3000-Schritte-Spaziergang soll entlang dem Zoo-Schaufenster durchs Leipziger Rosental führen. ... Der Spaziergang mit Lama Horst ist Teil einer bundesweiten Aktion der Volkshochschulen. Unter dem Motto "Deutschland wird fit. Gehen Sie mit" setzt das Bundesministerium für Gesundheit auch 2007 seine Kampagne für mehr Bewegung und Gesundheit fort. Ziel ist es, einen gesunden Lebensstil durch mehr Bewegung im Alltag zu fördern.

Berliner Morgenpost - 18. September 2007
Aquarium Sea Life sucht Schulklassen zur Pflege von Haieiern
Das Aquarium Sea Life in Berlin sucht fürsorgliche Schüler für die Pflege von Haieiern. Interessierte Schulklassen könnten Eier erhalten und bis zum Schlüpfen der Junghaie im Klassenzimmer pflegen, teilte eine Sprecherin des Aquariums am Dienstag mit. Die Eier blieben dabei etwa vier bis sechs Wochen lang in der Obhut der Kinder. Den Schülern werde das erforderliche Zubehör wie ein Aquarium und Filter zur Verfügung gestellt. Zudem werden sie von Experten betreut. Allerdings sei hoher Einsatz erforderlich: Auch am Wochenende müssten sich die kleinen Pflegeeltern um ihre Schützlinge kümmern. Das Projekt startet nach den Herbstferien.

Mannheimer Morgen - 19. September 2007
Wildpark wirbt mit Aktionstag um Tierpaten
Zu einer der beliebtesten Freizeit-Einrichtungen der Stadt hat sich der Wildpark Rheingönheim gemausert. Nachdem seine Existenz vor einigen Jahren noch auf der finanziellen Kippe stand, stelle ihn niemand mehr in Frage, zeigte sich Bau- und Umweltdezernent Ernst Merkel zufrieden. Gemeinsam mit dem Förderverein rund um den Vorsitzenden Wilhelm Wissmann stellt die Stadt zum vierten Mal einen Aktionstag auf die Beine: am Sonntag, 23. September, 10 bis 19 Uhr.
Dieses Jahr ist der Eintritt am Aktionstag nicht frei, sondern nur ermäßigt: Der Erlös soll dem Förderverein zugute kommen, der den Obolus am Eingang einsammeln wird. ... Dieses Geld geht jedoch in einen großen Topf und wird derzeit vor allem für den Neubau des Luchsgeheges gesammelt, sagte Merkel.

Naumburger Tageblatt - 19. September 2007
Fest der Generationen im Zoo Aschersleben
Im Zoo Aschersleben wird heute (Mittwoch/ 10.00) ein Fest der Generationen gefeiert. Geplant ist ein Kinderprogramm mit Spielen und Ponyreiten. Im Planetarium werden drei Vorstellungen zu sehen sein. Zudem soll es Live-Musik, eine Tierparade und öffentliche Tierfütterungen geben. Im Zoo Aschersleben können Besucher auf einer Fläche von 10 Hektar etwa 500 Tiere sehen, die zu 100 Arten gehören. Schlagzeilen machte der Zoo zuletzt wegen seiner beiden weißen Tiger. Sie sind die einzigen ihrer Art in den neuen Bundesländern.



Nachwuchs 

Kleine Zeitung - 13. Sept. 2007
Kindersegen in Schönbrunn: Giraffe geboren
Wieder Nachwuchs in Schönbrunn: Drei Wochen nach dem Pandababy ist gestern, Mittwoch, ein kleiner Giraffenbulle geboren worden. "Akascha" bringt bei ungefähr 1,90 Meter Größe geschätzte 70 Kilogramm auf die Waage. Das Giraffenhaus bleibt zwar in den kommenden Tagen geschlossen, Mutter Carla und der Kleine können aber bei Schönwetter spätestens am Wochenende von den Besuchern bewundert werden, hieß es in einer Aussendung des Zoos am Donnerstagvormittag.

News Networld - 13. Sept. 2007
"Akascha" bereits am Wochenende zu sehen
Die erste Nacht hat der Kleine gut überstanden, obwohl er "anfangs natürlich sehr wackelig unterwegs war", berichtete der Tiergarten. "Er stolperte ins Freie, fiel in den vom Regen schlammig aufgeweichten Erdboden und kam trotz großer Anstrengungen nicht mehr auf die Beine. Schließlich wurde er von den Pflegern geborgen, im Inneren des Giraffenhauses mit Stroh trockengerieben und danach tierärztlich versorgt." Heute sei er bereits sehr gut auf den Beinen.

Blick Online - 13. Sept. 2007
Ui, hier ist «Ulli»
Die Stumpfkrokodile im Dählhölzli haben Nachwuchs erhalten: Krokodilbaby «Ulli». Der kleine Beisser scheint einen eisernen Überlebenswillen zu haben, denn er schlüpfte vor dreieinhalb Wochen als einziger aus dem Gelege von ungefähr 20 Eiern. Diese hatte seine Mutter «Volta» Anfang Mai vergraben.
Aber wieso geben die Berner ihrem ihr Kroki ausgerechnet den recht teutonisch anmutenden Namen «Ulli», wos doch gut Schweizerisch «Ueli» heissen könnte? Marc Rosset vom Tierpark Dählhölzli konnte dies Blick Online gegenüber nicht definitiv beantworten: «Ich weiss nicht genau, wie der Name zustande kam. Aber vielleicht hat es ja damit zu tun, dass unser Direktor aus Deutschland kommt», war eine seiner Vermutungen.

mzbern.ch - 13. Sept. 2007
«Jööö», Nachwuchs bei den Stumpfkrokodilen
Im Berner Tierpark Dählhölzli hat es bei den Stumpfkrokodilen Nachwuchs gegeben. Aus den von Krokodilmutter «Volta» im Mai vergrabenen 20 Eiern schlüpfte Einzelkind «Ulli».

Der Bund - 14. September 2007
Mehr Vogel als Reptil
Seit gestern ist im Berner Tierpark das Stumpfkrokodilbaby Ulli zu sehen. Eine Premiere im Dählhölzli: Die Zucht der Reptilien ist erstmals geglückt.
Es ist schwarz mit rot-gelben Streifen, hat sehr scharfe Zähne, eine Stupsnase und erinnert mit seinen 20 Zentimetern in keiner Art und Weise an eine menschenfressende Bestie. Das einmonatige Stumpfkrokodil Ulli wurde gestern im Dählhölzli der Öffentlichkeit vorgestellt. «Wir wissen noch nicht, ob es ein Ulli oder eine Ulline ist», sagte Bernd Schildger, Direktor der Tierparks. Der Tierpfleger Hans Triet ergänzte: «Wir haben die Eier mit der Absicht ausgebrütet, dass Weibchen schlüpfen.» Die Geschlechtsentwicklung der Reptilien ist temperaturabhängig. «Bei mittleren Temperaturen entwickeln sich weibliche Jungtiere, bei hohen oder tiefen männliche», sagte Triet und verwies dabei auf die Problematik des Klimawandels: Wenn sich die Erde erwärmt, gibt es nur noch männlichen Nachwuchs, und die bereits bedrohte Art stirbt aus.

Echo-online - 13. Sept. 2007
Fürth: Fünf kleine Hängebauchschweine im Bergtierpark
Neue Bewohner sind im Bergtierpark im Fürther Ortsteil Erlenbach zu bewundern. Fünf vier Monate alte Hängebauchschweine fühlen sich sauwohl im Gehege mit Bächlein und Schweinesuhle. Klaus Kohberg, Leiter des Tierheims in Dreieich, lieferte gestern die Frischlinge in Erlenbach ab und war überrascht von den idealen Bedingungen in den Freigehegen.

Lausitzer Rundschau - 14. September 2007
Mutterfreuden im Tierpark Weißwasser: Kimanis Baby ist da!
Worauf das Tierparkteam in Weißwasser seit Wochen gewartet hat – in der Nacht zum Donnerstag ist es endlich passiert: Zebrastute Kimani hat ein – dem ersten Anschein nach kerngesundes – Baby zur Welt gebracht. Es ist ihr fünftes, wie Tierparkdirektor Gert Emmrich weiß. Drei kleine Hengste und eine Stute hatte sie bisher groß gezogen. Also wäre es diesmal wieder Zeit für ein Zebramädchen. Aber was für ein Geschlecht der neue Erdenbürger unter den gestreiften Wildpferden hat, kann Emmrich jetzt noch nicht sagen. «Die Mutter ist zwar friedlich, aber sie lässt uns natürlich noch nicht so nahe heran, dass wir nachschauen könnten» , erklärt der Tierparkchef. «Man erkennt es aber spätestens daran, wie das Baby pullert.»

lifepr.de - 17. September 2007
Das Alpaka-Fohlen im Zoo!
Berlin - Gerade mal eine gute Woche ist es her, als vor den Augen des interessierten Publikums ein Alpaka-Baby auf der Anlage am Elefantenhaus zur Welt kam. Obwohl es nicht das erste Kind der Mutter war, stellte sich diese anfänglich recht ungeschickt an, so dass Reviertierpfleger Rüdiger Pankow helfend eingreifen musste. Schnell hatten sich jedoch Mutter wie Kind aneinander gewöhnt, und der erfolgreichen Aufzucht des hübschen Neuweltkamelkindes steht nichts mehr im Wege.

Lampertheimer Zeitung - 18. September 2007
Bei schwarzen Schwänen steht Nachwuchs an Herbstfest des AZ ...
Seinem Namen ist das Herbstfest des AZ-Vogelparks am Sonntag nicht gerecht geworden - im positiven Sinne: Die Sonne schien, das Wetter hielt, von Regenwolken keine Spur. Das schlug sich auch in den Besucherzahlen des Festes nieder. ... Erfreulich für die Vogelfreunde: Es steht weiterer Nachwuchs an, und zwar bei den vier schwarzen Schwänen, von denen drei erst vor rund fünf Wochen zum Vogelpark stießen. "Obwohl wir sie noch nicht lange haben, brüten sie schon", sagte Jugendwart Jörg Schmidt. Damit hätten die Mitglieder nicht gerechnet. Gehe alles gut, könnten die Jungtiere in etwa 30 Tagen schlüpfen, vermutet Schmidt. Die Tiere brüteten erst jetzt, weil sie ursprünglich aus Australien und Tasmanien kommen.

Wiener Zeitung - 19. September 2007
Wieder Nachwuchs in Schönbrunn
Der Babyboom im Zoo Schönbrunn hält weiter an: Ende August sorgte die seltene Geburt eines Panda-Jungen für Aufsehen, wenig später erblickte ein Giraffenbulle das Licht der Welt. Nun hat der Storch auch die Schildkröten-Gehege des Wiener Tiergartens besucht. Nun schlüpften vier Riesen-Erd- und drei winzige Sumpfschildkröten, berichtete der Zoo. Die Schalen der etwa sieben Zentimeter großen Erdschildkröten-Eier knackten am Dienstag. Die erfolgreiche Zucht in Zoos sei eine Seltenheit, in Schönbrunn seien nun erstmals Junge geschlüpft, berichtete Zoologe Anton Weissenbacher.

News Networld - 19. September 2007
"Storch" landet im Schildkröten-Gehege: Sieben Babys im Zoo ...
... Die Schalen der etwa sieben Zentimeter großen Erdschildkröten-Eier knackten nun endlich . Die erfolgreiche Zucht in Zoos sei eine Seltenheit, in Schönbrunn seien nun erstmals Junge geschlüpft, berichtete Zoologe Anton Weissenbacher der APA. Derzeit liegen im Gelege noch fünf weitere Eier, aus denen hoffentlich bald weitere Baby-Schildkröten schlüpfen, so der Zoologe. Riesen-Erdschildkröten werden auf den internationalen Roten Listen als gefährdet eingestuft. In ihrer Heimat in Laos, Vietnam oder Thailand gelten sie als traditionelles Nahrungsmittel. Nachwuchs gibt es auch bei den heimischen Sumpfschildkröten. Die nur wenige Zentimeter großen, heimischen Tierchen versteckten sich zwischen Wasserpflanzen und wurden erst nach Tagen von Pflegern enteckt. Die drei kleinen Schildkröten sind derzeit bis zu maximal vier Zentimeter groß und passen locker auf eine Handfläche.

Liechtensteiner Volksblatt - 19. September 2007
Nachwuchs bei Flamingos und Pinguinen im Zürcher Zoo
... Nach zehn Jahren gibt es bei den Flamingos im Züricher Zoo wieder Nachwuchs, wie Zoo-Direktor Alex Rübel am traditionellen Medien-Apéro verkünden konnte. Zwei Junge sind vor wenigen Tagen geschlüpft, weitere dürften in den nächsten Tagen folgen. ... Seit Jahrzehnten beherbergt der Zoo Zürich eine Kolonie der rosa-orange gefärbten eleganten Wasservögel - zurzeit sind es 51 Tiere. Und diese ticken anders, wie Rübel erläuterte. Wegen ihres Ursprungs in der südlichen Hemisphäre brüten sie bei uns gegen Herbst, wenn auf der anderen Seite der Erdkugel der Frühling beginnt. ... Ausgelöst wurde der Zuchterfolg laut Rübel ausgerechnet durch den nasskühlen Sommer. Erfahrungsgemäss müsse es zum richtigen Zeitpunkt regnen, um den Brutinstinkt der Tiere auszulösen. Und da es häufig regnete, lief in diesem Sommer für das Zuchtprogramm offenbar alles richtig. Auch bei den chilenischen Humboltpinguinen kann sich der Zürcher Zoo heuer nicht über mangelnden Nachwuchs beklagen. Insgesamt gab es neun Junge. Im Unterschied zu den Flamingos halten sich aber die Pinguine an die übliche Frühjahrs-Brutzeit trotz ihrer Abstammung. Dennoch kann zurzeit ein im Juli zur Welt gekommener junger Nachzügler bestaunt werden - in seinem putzigen grauen Flaumkleidchen.

Münsterländische Volkszeitung - 19. September 2007
Klimawandel bedroht Affen
Ganz eng schmiegt sich das kleine Dschelada-Baby an seine Mutter. Wird umringt von seiner Familie und bestaunt, denn erst am Dienstag wurde es im Naturzoo geboren. Einen weiteren Erfolg im Europäischen Zuchtprogramm, das von Rheine aus gesteuert wird, konnte Zoodirektor Achim Johann mit dieser Geburt verzeichnen. "Von dieser bedrohten Tierart, auch Blutbrustpaviane genannt, gibt es in europäischen Zoos nur noch 160 Exemplare", erläutert Johann. Dazu kämen noch 13 im Zoo von New York, weltweit also 173 Tiere. Mit der Geburt des kleinen Affen - das Geschlecht ist noch nicht bekannt - leben derzeit im Naturzoo 44 Tiere.




lifepr.de - 17. September 2007
Warum haben Zebras Streifen?
Thabo-Umasai & Co im Dresdner Zoo... so das Thema des „Dresdner Zoogeflüsters“, einem Zooführer speziell für Kinder und Familien. Doch in dem vom SachsenVerlag verlegtem Produkt wird nicht nur der kleine Babyelefant vorgestellt, sondern auch all die anderen tierischen Zoobewohner. Neben vielen interessanten und informativen Steckbriefen gibt es Rätsel und eine Menge Sonderthemen. Beispielsweise wird über die Tierpatenschaften, den tropischen Regenwald oder Kindergeburtstage im Zoo berichtet.

Münster am Sonntag - 17. September 2007
Beschäftigung von Zootieren
Die meisten Wildtiere verwenden viel Energie auf die tägliche Nahrungssuche. Im Zoo jedoch muss sich kein Tier ums Futter sorgen. Frisches Obst, saftige Fleischstücke oder Mehlwürmer werden maulgerecht serviert. Doch das Schlaraffenland birgt auch Nachteile. Intelligente Tiere wie Schimpansen oder Elefanten wollen gefordert werden, und selbst dem Löwen, der den Großteil des Tages verdöst, wird es irgendwann langweilig. "Deshalb ist die Beschäftigung und somit die Förderung der körperlichen und geistigen Fitness von Tieren ein wesentliches Element fortschrittlicher Zootierhaltung", sagt Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo. "Möglichkeiten gibt es viele, sie reichen über Trainingsprogramme und verstecktes Futter bis hin zu Duftreizen und Spielzeug".

Wochenanzeiger Herford - 16. September 2007
Zwangsdiät bei “Shaba”: Wenn Löwen Zahnschmerzen haben
Die Löwin Shaba im Zoo Osnabrück schien seit einigen Tagen “nicht gut zufrieden”: Sie stürzte sich zwar gierig auf ihre Fleischportion, ließ aber nach wenigen Bissen seufzend davon ab und verzog sich in ihre Ecke. Tierpfleger und Tierärztin tippten auf Zahnschmerzen und nach einem Schuss Schmerzmittel schien zunächst alles wieder gut: Shaba fraß, wenn auch vorsichtig. Thorsten Vaupel, dem Revierleiter, ließ die Sache dennoch keine Ruhe und es gelang ihm schließlich, die Löwin zum Maulaufreißen zu bewegen. “Da steckt was drin!” war er überzeugt. Also wurde Shaba wieder geschossen, diesmal mit einer Narkosespritze. ... Das stinkende Holzhindernis wurde entfernt und die heftige Zahnfleischentzündung behandelt. Kurze Zeit nach der “Hallo-Wach-Spritze” kam die Löwin wieder auf die Beine. Am nächsten Morgen erst wurde ihr Futter angeboten. Tierpfleger und Tierärztin konnten erleichtert zusehen, wie Shaba begeistert und Knochen knackend ihre Portion zerlegte und verschlang. Auch für Löwen gilt eben: Nichts ist schöner, als wenn der Schmerz vorbei ist.

lifepr.de - 19. September 2007
Camillo auf Freiersfüßen
Tapirjungtier Camillo ist heute auf Hochzeitsreise nach Ströhen gereist. Seine Abreise konnte der einjährige Tapir kaum erwarten, immerhin trifft er im Tierpark Ströhen auf eine nette Dame mit aparter Rüsselnase. ... Großen Abschiedsschmerz von Mutter Conchita und Vater Chaco in Hannover ließ Camillo sich übrigens nicht anmerken: Er war viel zu neugierig, welche Früchte wohl in dieser interessanten Kiste zu finden sein würden, die plötzlich im Gehege stand. Kaum in Ströhen angekommen, ging Camillo dann gleich wieder seinem bisherigen Lieblingshobby nach: Fressen.

Berliner Zeitung - 16. September 2007
Eisbär Knut ist fast größer als sein Pfleger
Seit Wochen schon sind Eisbär Knut und dessen Ziehvater Thomas Dörflein nicht mehr gemeinsam im Gehege zu sehen. Aus gutem Grund, wie dieses Foto deutlich macht. Der neun Monate alte Eisbär hat seinen Ziehvater größenmäßig bald überholt, auch sein Gewicht steigt stetig. Kontakt haben Dörflein und Knut allerdings noch immer regelmäßig: Der junge Eisbär nuckelt noch immer gern an der Hand Dörfleins.

Bild.de - 17. September 2007
Glücks-Besuch: Knut kuschelt mit Papa Dörflein
Was für ein schöner Tag für unseren süßen Knut (9 Monate). Pflegepapa Thomas Dörflein (43) besuchte im Berliner Zoo seinen Eisbär-Ziehsohn. Er brachte ihm zwei leckere Croissants mit, Knuts Lieblingsessen. Kaum war die Nascherei verspeist, wollte Kuschel-Knut schmusen, schmiegte sich an Dörfleins Brust.
Eisbär-Liebe schmilzt eben nicht ...

Spanien Bilder - 19. September 2007
Zoo in Madrid mit zwei neuen Attraktionen
Im Zoo von Madrid gab es heute einen ganz besonderen Pressetermin. Die beiden Neuzugänge, die Pandabären Bing Xing (Eisstern) und Hua Zui Ba (gefärbter Mund), wurden heute der vorgestellt. Es sind Leihgaben der chinesischen Regierung an König Juan Carlos von Spanien, ausgemacht auf seinem letzten Staatsbesuch in dem asiatischen Land. Sie sollen für mindestens zehn Jahre in Madrid bleiben. Die beiden Großen Pandas haben eine extra Bärenanlage erbaut bekommen, die dann heute auch von Königin Sofia von Spanien eingeweiht wurde.

Kölnische Rundschau - 17. September 2007
Elefantöses Ergebnis für Kölner Zoo
Die Elefantenfamilie des Kölner Zoos hat dem Tierpark 2006 einen Besucherrekord eingebracht. Wie der Zoo am Montag mitteilte, kamen im vergangenen Jahr knapp 1,6 Millionen Besucher und damit 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu dem "erfolgreichsten Jahr" in der langen Geschichte des Zoos hätten die erste Elefantengeburt, eine Elefanten-Webcam des Westdeutschen Rundfunks sowie die ZDF- Dokusoap "Tierisch Kölsch" beigetragen.

koeln.de - 18. September 2007
Kölner Zoo verzeichnet Rekordbesucherzahl
Der Kölner Zoo hat das vergangene Geschäftsjahr mit einer Rekordbesucherzahl von 1.579.972 Besuchern abgeschlossen - fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr. "Das Jahr 2006 war für den Kölner Zoo sehr aufregend, aber auch das erfolgreichste Jahr in seiner langen Geschichte", erklärt Christopher Landsberg, kaufmännischer Vorstand des Kölner Zoos. "Zu diesem Erfolg trugen die erste Elefantengeburt, die WDR-Elefanten-Webcam und die ZDF-Dokusoap Tierisch Kölsch erheblich bei."

20min.ch - 13. September 2007
Vogelhaus im Zolli feiert 80. Geburtstag
«Sali, wottsch baade?»: So hatte im Vogelhaus des Basler Zolli ein Beo einst die Leute begrüsst.
Sprechende Vögel gibts dort inzwischen nicht mehr: Die 80-jährige Geschichte des Hauses zeigt exemplarisch, wie sich die Zoo-Tierhaltung verändert hat. Über 1400 Vögel und 169 Arten wurden dem Publikum gezeigt, als das Vogelhaus 1927 eröffnet wurde. Seither hat die Tierhaltung aber geradezu revolutionäre Veränderungen erlebt. «Weniger ist mehr» gilt heute auch im Vogelhaus, das noch knapp 100 Vögel von 30 ausgewählten Arten zeigt.

Trostberger Tagblatt - 14. September 2007
Fridolfing: Hier ziehen Adler und Falken ihre Kreise
Die Arbeiterwohlfahrt Fridolfing organisierte wieder einen abwechslungsreichen Jahresausflug. Diesmal stand Sehenswertes im Salzachtal auf dem Programm, die Burg Hohenwerfen und die Liechtensteinklamm bei St. Johann. In Saalfelden gab es Gelegenheit zu einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn. Die Fahrt über den Dientner Sattel nach Bischofshofen vermittelte ein großartiges Gebirgspanorama. ...
Nach der Burgführung fand eine eindrucksvolle Greifvogel-Show statt. Die Falknerei, so wurde erklärt, sei eine historische Art zu jagen, die nichts mit Zoo- oder Käfighaltung zu tun habe. Sie komme der natürlichen Lebensweise der Greifvögel sehr nahe. Das Flugverhalten der Greifvögel sei sehr unterschiedlich, einerseits gibt es den wendigen und kraftvollen "Hochleistungssportler", andererseits den Segelflieger, der sich durch die Lüfte tragen lässt. Eine - trotz des etwas zu geringen Aufwindes - beeindruckende Vorführung, bei der die Vögel oft nur knapp über die Köpfe der Zuschauer hinweggeflogen sind, zeigte deutlich das unterschiedliche Flugverhalten von Eule, Milan, Weißkopfadler, Falke oder Bussard und wie dieses unterschiedliche Verhalten für die Jagd genutzt werden kann.

presse-service.de - 17. September 2007
Wildpark Alte Fasanerie kann auf Unterstützung der Stadt setzen
"Natürlich unterstützen wir den Wildpark Alte Fasanerie, wann immer es möglich ist." Die Stadt sei stolz auf dieses überregional bekannte Wildgehege und sei deshalb gerne bereit, dem Hessen Forst als Betreiber zu helfen, in dem man städtische Grundstücke zur Verfügung stelle. Wie Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold am Montag erläuterte, hat der Magistrat zwei Vorlagen beschlossen, um den Wildpark bei der Lösung aktueller Probleme zu unterstützen. Zum einen geht es darum, für besonders stark frequentierte Veranstaltungen oder Tage mit besonders hohen Besucherzahlen zusätzliche Ausweichparkplätze zur Verfügung zu stellen. Zum anderen wurde mit Zustimmung der Stadt eine dauerhafte Lösung des Wasserproblems während der Sommermonate geschaffen.

Solinger Tageblatt - 17. September 2007
Fauna – wie ein Stehauf-Männchen
„Im Tierpark Fauna ist jeder Tag anders“, sagt Lore Köhler. Das bewies der gestrige Sonntag, an dem der Gräf-rather Park 75. Jubiläum feierte. Doch auch im grauen Alltag halten die Tiere die Mitarbeiter auf Trab. Nicht nur die, erzählt die 56-Jährige, die seit März 2006 neugewählte 1. Vorsitzende ist. Der Gelbbrust-Ara Rudi beispielsweise hat einen ganz eigenen Humor: Er begrüßt Besucher mit „Hau ab!“ Noch viele andere Tiere tummeln sich im Erdmännchen-Gehege, in den Reptilien-Terrarien sowie in der Luchs- und Waschbärenanlage. „Mitte der 80er Jahre hatten wir noch rund 700 Tiere und 200 Arten“, sagt die Diplom-Biologin. Heute leben nur etwa 120 Arten mit 450 Tieren in der Anlage. Das findet die Diplom-Biologin gut: „Es ist besser, weniger Tiere vernünftig unterzubringen.“

Schweriner Volkszeitung - 17. September 2007
Wo Dänemarks Giraffen leben
Die Ersten, die die Besucher im Safaripark Knuthenborg begrüßen, sind die Esel. Die strecken ihre Köpfe neugierig durch die heruntergelassene Autoscheibe auf der Suche nach einer angebissenen Stulle oder einem Keks. ... Der Safaripark Knuthenborg in Dänemark ist mit über 1000 Tieren der größte Nordeuropas und genau dorthin lud unsere Zeitung zusammen mit Scandlines knapp 40 Leser am Sonnabend ein. Sie hatten bei einem Preisausschreiben im letzten Monat gewonnen, und gingen jetzt glücklich auf Safari. ... Wer den Safaripark mit dem Auto oder im Reisebus durchquert, macht eine kleine Weltreise. Die rund 600 Hektar große Fläche ist eingeteilt in vier Kontinente - Afrika, Amerika, Asien, und Australien.

hr online - 19. September 2007
Kalenderblatt Nr.5 - Infos rund um die Giraffengeburt
Lange wird es nun nicht mehr dauern, bis Moniques Kälbchen im Frankfurter Zoo das Licht der Welt erblicken wird. Grund genug für ein paar interessante Informationen rund ums Giraffenbabykriegen: Das Faszinierende an einer Giraffengeburt ist ganz eindeutig die Tatsache, dass die Babys aus einer Höhe von über zwei Metern auf die Erde fallen. Denn Giraffen gebären im Stehen. Das ist aber auch der Grund, weshalb viele Menschen besorgt sind und sich fragen, ob ein Neugeborenes überhaupt solch einen Sturz heil überstehen kann? Seien Sie versichert: Es kann.

Neue OZ Online - 19. September 2007
DBU gibt 125000 Euro
Mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Stadtwerken an seiner Seite will der Osnabrücker Zoo die eigene, langfristig aber auch die Energiebilanz bundesdeutscher Tiergärten verbessern. Gestern waren DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde und Stadtwerkevorstand Manfred Hülsmann im Zoo, um ihre Unterstützung für die Energieoffensive des Zoos zu dokumentieren. ... Sowohl Brickwedde als auch Hülsmann nannten Zoos "hervorragende Multiplikatoren" für das Thema Energieeinsparung und Klimaschutz. Brickwedde: "Der Zoo kann bei der Aufklärung helfen, wie Ressourcen geschont und erneuerbare Energien genutzt werden können." Gleichzeitig soll das Osnabrücker Energiesparmodell bundesweit als Vorbild dienen. Ziel ist ein Netzwerk von ökologisch ausgerichteten Zoos. Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Präsident Reinhard Coppenrath wollen sich jedenfalls dafür einsetzen, dass ihre "ökologisch und ökonomisch sinnvolle Idee sich in der deutschen Zoowelt durchsetzt".

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


telegraaf.nl - 18. Sept. 2007
Vrouw verbergt hagedis in BH
Frau verbirgt Eidechse in BH
Amsterdam - Eine Frau versuchte auf dem Flughafen von Blackpool eine Eidechse in das Land zu schmuggeln, indem sie das Tier in ihrem BH verbarg. Die Russin wurde durch einen Polizisten angehalten, als er sah, daß sich unter ihrem Kleid etwas bewegte. Kurz darauf steckte die Eidechse ihren Kopf über ihren BH hinaus und wurde beschlagnahmt. Die Frau, die ihr neues Heimtier nur noch im Zoo Blackpool besuchen kann, soll nicht angeklagt werden, meldet BBC. "Wir sind daran gewöhnt, verschiedene Dinge zu beschlagnahmen", sagt Sprecherin Sue Kendrick. "Aber die Echse im BH ist neu für uns."

Algemeen Dagblad - 17. Sept. 2007
Familie dode leeuw ook ziek
Familie des toten Löwen auch krank
Die zwei seltenen Asiatischen Löwinnen des Tiergartens Blijdorp zeigen dieselben Krankheitserscheinungen wie der dieses Wochenende verstorbene Löwe Mikka. Das sieben Monate alte Tier ertrank am Samstag im Wasser entlang des Außengeheges. Die Obduktion schließt körperliche Probleme aus, womit es auf der Hand liegt, daß "etwas nicht Gutes war im Gehirn". Das Tier fand nämlich schon fünf Wochen schlecht die Tür zur Außenanlage, schwankte manchmal etwas und war unkontrolliert. Jetzt kämpfen Mutter Shantee und Schwester Bente mit denselben Problemen, sie werden diese Woche noch untersucht und bleiben drin. Laut Zoo-Sprecher Jan Klapwijk ist nicht zu sagen, ob dies Folgen hat für das Europäische Zuchtprogramm, an dem die Tiere teilnehmen. Die Zucht des Asiatischen Löwen ist schwierig, weil die Zuchtgruppe, mit der Paare zusammengestellt werden können, sehr klein ist und Inzucht auf der Lauer liegt. "Es scheint wohl ein erbliches Problem zu sein", meint Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn.

Algemeen Dagblad - 17. Sept. 2007
Verdronken leeuwtje had afwijking
Ertrunkenes Löwenjunges hatte Mißbildung
Dem seltenen Asiatischen Löwe Mikka, der am Samstag im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp ertrank, fehlte wahrscheinlich etwas am Gehirn. Die Obduktion des sieben Monate alten Tiers schließt laut Tiergarten andere physische Probleme aus. Mutter und Schwester des achtzig Kilogramm schweren Tiers zeigen außerdem vergleichbare Krankheitserscheinungen. Ähnlich wie es Mikka die letzten fünf Wochen tat, laufen sie schwankend und haben sie Mühe, die Türen ihrer Anlage zu finden. Sie werden in den kommenden Tagen weiter untersucht und sind für die Besucher nicht zu sehen. Über die Folgen für das Zuchtprogramm, an dem Blijdorp teilnimmt, will der Tiergarten noch nichts sagen.

telegraaf.nl - 17. Sept. 2007
Welpje verdronken in Blijdorp
Löwenjunges ertrunken in Blijdorp
Im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp ist am Samstag ein Löwenjunges ertrunken. Der sieben Monate alte Mikka hat durch noch ungeklärte Ursache einen epileptischen Anfall gekriegt und war ins Wasser an der Löwenanlage gefallen. Das meldet RTV Rijnmond. Nach der Untersuchung schienen auch die anderen zwei Asiatischen Löwen im Gehege, Schwester Bente und Mutter Shanté, nicht in Ordnung zu sein. Die Tiere müssen drinnen bleiben und werden untersucht. Der Asiatische Löwe ist sehr selten. Der Tod des Löwenjungen bringt das geplante Zuchtprogramm von Blijdorp in Gefahr.

dierennieuws.nl - 17. Sept. 2007
Leeuwenjong verdronken in Diergaarde Blijdorp
Löwenjunges ertrunken im Tiergarten Blijdorp
Die einjährige Asiatische Löwin Mikka ist dieses Wochenende im Tiergarten Blijdorp ertrunken. Wie dies geschehen konnte, war ein Rätsel. Mikka erledigte ein kleines Geschäftchen, ging etwas herumtollen, fiel dabei ins Wasser und ist ertrunken. Löwen können von Natur schwimmen, genau wie alle anderen Katzenartigen. Nach der Untersuchung schien es, daß das Löwenjunge einen epileptischen Anfall gekriegt hat und auch Mutter Shantee und Mikkas Zwillingsschwester scheinen krank zu sein. Vor genau einem Jahr (am 1. September 2006) wurden zur Freude des Tiergartens Blijdorp zwei Asiatische Löwinnen geboren. Mutter Shantee war kurz zuvor aus der Bretagne herübergekommen und schien schon schwanger zu sein. Beide Löwinnen sollten zu Zuchtzwecken weiter im Zoo bleiben. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

Algemeen Dagblad - 16. Sept. 2007
Zeldzame leeuw in Blijdorp verdrinkt
Seltener Löwe in Blijdorp ertrunken
Im Tiergarten Blijdorp ist am Samstag der sieben Monate alte Asiatische Löwe Mikka ertrunken. Das achtzig Kilogramm wiegende Tier kriegte wahrscheinlich einen epileptischen Anfall, wonach es in das Wasser an der Löwenanlage gefallen ist - mit fatalen Folgen. Sicherheitshalber werden die anderen Asiatischen Löwen im Gehege, Schwester Bente und Mutter Shanté, drinnen behalten. Die Tiere werden untersucht. Der Asiatische Löwe ist sehr selten. Es leben nur noch ein paar Hundert von diesen Tieren im Gir National Park and Lion Sanctuary in Indien. Im Jahre 2005 wurden im Reservat 359 gezählt. Mikkas Tod bedeutet dann auch einen großen Schlag für das Zuchtprogramm des Rotterdamer Tiergartens. Laut Direktor Ton Dorresteyn wurde Samstagabend bereits festgestellt, daß Mutter, Bruder und Schwester nicht ganz gesund waren. Daß Mikka nicht aus dem Wasser kommen konnte, weist laut Direktor darauf hin, daß etwas nicht stimmte mit dem Tier. "Ein Löwe kann gut schwimmen und außerdem gibt es genug flache Stellen, um aus dem Wasser zu klettern", sagt Dorresteyn. Die Obduktion muß nun zeigen, was Mikka fehlte. Der Direktor fürchtet, daß es eine ererbte Sache ist. Mutter Shanté hat an ihrem vorigen Aufenthaltsort, einem Zoo in Frankreich, niemals Junge großziehen können. Ihre Jungen waren jedes Mal nach einigen Tagen tot. Der Tod des Löwen ist der dritte große Rückschlag, den der Tiergarten verkraften muß in seinem Jubiläumsjahr - nach dem Brand auf dem Dach des Oceaniums und dem Ausbruch Bokitos.

fz.nl - 17. Sept. 2007
Dierenpark Emmen klaar voor Super de Boer klanten
Tierpark Emmen bereit für Super de Boer Kunden
Die Gewinner der Verbraucheraktion von [der niederländischen Supermarktkette] Super de Boer werden am 22. September festlich empfangen in der Spielexpedition Yucatán, der neuesten Attraktion des Tierparks Emmen. Junge Abenteurer können als vollausgebildete Piraten das Schiffswrack entern, prima klettern im Dschungel von Seilbrücken, oder die Mayatempel besuchen, das Maya-Labyrinth oder die Fledermaushöhle. Gut und gerne 25 Busse mit Gewinnern besuchen an diesem Tag diese neueste, ganz überdachte Attraktion des Tierparks, die rundherum eingerichtet ist im Stil der geheimnisvollen Mayas. Zugleich können die Gäste von Super de Boer auch Tiere besuchen, so die 150 Humboldt-Pinguine, die die Peru-Küste von Emmen bevölkern.

nieuwsbank.nl - 17. Sept. 2007
'Opa & oma'-week van 20 tot en met 28 oktober in dierenrijk europa
"Oma & Opa"-Woche vom 20. bis einschließlich 28. Oktober im Dierenrijk Europa
Kinder überraschen Opa und Oma in den Herbstferien mit einem Ausflug. Manches Enkelkind läßt sich regelmäßig verwöhnen von Opa und Oma. Dierenrijk Europa, der vor kurzem erneuerte Tierpark in der Nähe von Eindhoven, bietet Kindern die Chance, die Rollen einmal zu vertauschen. Während der "Opa & Oma"-Woche in den Herbstferien können sie ihren Opa, ihre Oma oder alle beide einladen zu einem Tag zwischen Eisbären, Tigern und Affen. Nur die Kinder bezahlen in diesen Ferien, während die Großeltern ... [freien Eintritt in den Park haben ]

vvvtwentezuid.nl - 16. Sept. 2007
Voor één middag dierverzorger
Für einen Nachmittag Tierpfleger
Wollte Ihr Kind schon immer einmal ein Tier versorgen in einem Tierpark? Es kann das im Oktober im Zoo Labyrinth Boekelo! Am Mittwoch 3, 10, 17, 24 und 31 Oktober und Samstag 6, 13., 20. und 27. Oktober. Buchen Sie jetzt direkt bei Zoo Labyrinth Boekelo unter 053-4500650 und überraschen Sie Ihr Kind mit dieser besonderen Aktivität. Mehr Informationen: www.boekelozoo.nl.

planet.nl - 14. Sept. 2007
No more Bokito?
Kein Bokito mehr?
Die bekannteste Gorilla[unter]art - der westliche Flachlandgorilla - ist in großer Gefahr- so die jährliche Rote Liste der bedrohten Arten, die von der internationalen Naturschutzorganisation IUCN aufgestellt wird. Der Westliche Flachlandgorilla (wie zum Beispiel Bokito) kommt vor in Kongo und in Nigeria. Vor allem Jagd, Krieg und Krankheiten (Ebolavirus) tragen dazu bei, daß in Kongo die Gorillapopulation stark zurückgeht. Der Tag, an dem Gorillas nur noch im Zoo zu bestaunen sind, rückt immer näher heran. ... [Nicht allein die Gorillas sind bedroht.] So sind die Niederlande zum Beispiel einer der größten Importeure von Soja. Die Soja wird im wesentlichen angebaut auf Böden, die ursprünglich Lebensraum für Pflanzen und Tiere waren. Der Regenwald am Amazonas, der die größte Biodiversität der Welt aufweist, wird mit einer großen Geschwindigkeit (vier Fußballfelder pro Minute) abgeholzt, um den wachsenden Bedarf an Ackerland zu befriedigen.

Algemeen Dagblad - 14. Sept. 2007
Leve de nieuwe 'dierekteur'
Es lebe der neue "Direktor"
Das Zoologische Museum - das ist sein Lieblingsplatz im Tierpark Amersfoort. "Dort hat man Reptilien, das sind Tiere, die etwas Spannendes haben", findet der 10jährige frischgekürte Kinderdirektor Peter Hoogland. Am Dienstag wird er vereidigt als "Direktor". Und in dieser Funktion kann er, so oft wie er will, nach den Reptilien schauen. Das Zoologische Museum befindet sich ganz hinten im Tierpark. Peter, der in Leusden wohnt, kennt den Weg durch den Park aus dem Effeff. Mit seinem Freund Nick im Schlepptau zieht er vorbei an den Tigern, wo sie noch kurz voller Bewunderung stehen bleiben. An einem ruhigen Plätzchen unter der Rollbrücke in der Nähe des Zoologischen Museums erzählt er - zum wievielten Mal? - über seine Leidenschaft zu den Tieren. "Ich mag eigentlich alle Tiere", beginnt er zu erzählen, "eigentlich habe ich wirklich kein bestimmtes Lieblingstier." Als er sah, wie man Direktor werden kann, ergriff Peter seine Chance. "Ich wollte gern sehen, was alles auf einen zukommt, wenn man im Zoo arbeitet", erzählt er, "ganz praktisch, denn ich will später selbst in einem Zoo arbeiten." Peter kriegt viel zu tun im kommenden Jahr, in dem er Direktor ist. So stehen zum Beispiel Besprechungen auf der Tagesordnung mit den anderen 14 Kinderdirektoren im Land. "Und ich werde mich einsetzen für die bedrohten Grévy-Zebras." Was sonst noch alles auf ihn zukommt, weiß er noch nicht genau. Er wird es auf jeden Fall 100%ig genießen.

Algemeen Dagblad - 14. Sept. 2007
Film met uitbraak Bokito van de baan
Film mit Ausbruch von Bokito vom Tisch
Das Script hat sich bereits selbst geschrieben: ein Gorilla, der aus seinem Gehege ausbricht, ist direkt spannend. Aber es wird doch keinen Film geben, in dem Bokitos Ausbruch vorkommt. Die Rotterdamer Filmgesellschaft Zoo Pictures sollte möglichst "in einer größeren Produktion" die Flucht des Silberrückens aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp am 18. Mai dieses Jahres zeigen. "Wir haben viele Hintergrundinformationen gesammelt für ein größeres Projekt von uns, in dem Bokitos Ausbruch eine Rolle spielen sollte. Es ist aber nicht weitergegangen, weil das Projekt geändert ist", sagt Ruud van der Heyde von Zoo Pictures. Doch würde er "schrecklich gern" einen Film machen über den Gorilla. "Es bleibt eine sehr gute Idee. Ungeheuer spannend natürlich, doch vorläufig erwarte ich nichts davon." Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn ist froh, daß kein Film kommt. "Wir hätten auf keine einzige Weise mitgeholfen bei der Herstellung eines solchen Films", sagt er. "Zunächst aus Respekt vor dem hauptsächlichen Opfer." Dieses, Yvonne de Horde aus Zoetermeer, erlitt beim Angriff des Silberrückens zahllose Knochenbrüche und wurde etwa hundertmal von dem Tier gebissen. Sie wird noch immer wiederhergestellt. Blijdorp hat deshalb auch jede Menge Versuche, Bokitos Namen zu gebrauchen, als "Merchandising" abgewiesen, erzählt der Zoodirektor. "Die Bitten, die an uns gerichtet waren, gingen wahrlich enorm weit. Von Urlaubsreisen, die den Namen Bokito tragen sollten, bis hin zu Reklame für kraftvolle Automotoren. Und, anscheinend gebräuchlicher, Mützen, T-Shirts, Tassen und Pullis." "Die Kartoffelwerbung haben wir da natürlich noch einmal obendrauf gekrieg", sagt Torresteijn, auf die Werbung von Kartoffelspezialist Cêla Víta verweisend, der den Namen des riesigen Silberrückens verbunden hat mit einem Spot für Dampfkartoffeln.

evenementnieuws.nl - 13. Sept. 2007
Laatste kunstolifanten op Kop van Zuid geplaatst
Letzte Kunstelefanten im Stadtteil Kop van Zuid aufgestellt
Am Donnerstag, dem 13. September sollen die 10 restlichen Kunstelefanten der Elephant Parade im Rotterdamer Stadtteil Kop van Zuid aufgestellt werden. Damit ist die erste Elefantenparade der Welt, die vom 1. September bis 17. November gezeigt wird, komplett. An diesem Tag sollen die Elefanten versteigert werden während der Elephant Party im Tiergarten Blijdorp. Mike Spits, Initiator des Kunstprojekts: "Die Reaktionen auf die Elephant Parade sind bis jetzt überwältigend. Nach Rotterdam soll die Elephant Parade auch in anderen Weltstädten erscheinen, wir sind im Gespräch mit Antwerpen, New York und Dubai. Unsere Ambitionen sind nicht gering: wir wollen mit der Elefantenparade den Asiatischen Elefanten retten. Mit soviel positiver Unterstützung muß das klappen!" Die Nettoeinnahmen von der Elephant Parade erhält das erste Elefantenkrankenhaus der Welt in Thailand und Blijdorps Elefanten-Korridor-Projekt in Indien. Der Fortbestand des Asiatischen Elefanten wird ernsthaft gefährdet: um 1960 gab es noch 40.000 in Thailand. Heute sind es nur noch 5.000, wovon lediglich 2.000 wild leben. Bereits einige Tage nach der Eröffnung der Elefantenparade wurde ein Elefant auf der Coolsingel durch Unbekannte beschädigt. Dieser soll in Thailand repariert werden durch den Künstler, Apirak Jianpinijnan, und Anfang November zurückkehren, um rechtzeitig zurück zu sein zur Versteigerung. Weil die Elefanten nicht versichert sind, ist das finanziell ein großer Schaden für die Elephant Parade. Mike Spits: "Wir hoffen noch einen Versicherer zu finden, der die Elefanten für einen Freundschaftspreis versichern will." Die Elefanten gehören inzwischen zu den am meisten fotografierten Objekten der Maas-Stadt. Ein Rotterdamer hat ganz uneigennützig eine Fansite aufgebaut, www.olifantenparade.nl. Auch Mai Elmar, Chief Marketing Officer von Rotterdam, ist begeistert von der Freiluftausstellung: "Ich finde, die Elefantenparade ist eine sehr gute Initiative. Es ist eine schöne Kombination zwischen Kunst im öffentlichen Raum und einem guten Zweck, der jeden anspricht. Das Rotterdamer Straßenbild wurde dadurch ein bißchen heiterer. Die Elefantenparade ist eine Bereicherung für die Stadt und die Reaktionen der Menschen sind besonders positiv."

blikopnieuws.nl - 12. Sept. 2007
Topjaar voor Artis
Top-Jahr für Artis
Der Amsterdamer Artis Zoo hat ein Spitzen-Jahr. Die Sommersaison wurde gut abgeschlossen und der August war ein Spitzen-Monat. Mehr als 115.000 Menschen besuchten den Zoo. Im Juni besuchten viele Tausend Schüler Artis. Möglicherweise wird der Besucherrekord von 2006 dieses Jahr gebrochen. Artis zog auch mehr neue Besucher an. Am höchsten wurden Planetarium und Schmetterlingsgarten bewertet.



Russische Meldungen

news.ntv.ru - 18. Sept. 2007
Дети запретной любви
Kinder einer verbotenen Liebe
Die Bewohner der Amurregion sahen zum erstenmal zwei neugeborene Liger. So heißen die Nachkommen von Tigerin und Löwe im Wanderzoo. Witalij Geblarjan, der die Funktion des Direktors des Wanderzoos ausübt: "Tigerin und Löwe haben die Zwischenwand zerbrochen und wir haben nicht versucht, die Tiere zu trennen. Weil es eine solche Liebe war." Das ist nicht der erste Nachwuchs der indischen Tigerin und des afrikanischen Löwen. Vor drei Jahren hatte das ungewöhnliche Paar zwei kleine Liger. Das Weibchen hatte auf dem hellen Fell Tigerstreifen, dem älteren Bruder begann eine Mähne zu wachsen. Die Zoo-Leitung überlegt zur Zeit, ob sie die Neugeborenen behalten oder in ein anderes Land geben soll. Es melden sich Interessenten aus der ganzen Welt, berichtet die Fernsehgesellschaft NTW.

mail.ru - 17. Sept. 2007
Тигрольвята родились в Хабаровске
Liger in Chabarowsk geboren
Der ungewöhnliche Nachwuchs im einheimischen Zoo ist das Ergebnis des Bundes zweier Raubkatzen unterschiedlicher Art. Diese Kleinen haben sich bereits an die entzückten Seufzer und die Blitzlichter der Fotoapparate gewöhnt, die sie von den ersten Lebenstagen an begleiteten. Die Eltern der einzigartigen Kätzchen sind ein afrikanischer Löwe und eine indische Tigerin. Graf und Grafinja [Gräfin] - so heißen die Eltern - saßen über ein Jahr in benachbarten Käfigen. Sie machten einander schöne Augen, scherzen die Wächter. Im Frühjahr - im Schutze der Dunkelheit - beschloß das Paar, sich zu befreien von dem ärgerlichen Hindernis. Witalij Beglarjan, der die Pflichten des Direktors des Wanderzoos ausübt: "Da, sehen Sie - ein kleines Loch? Sie haben es zerbrochen, sprangen zueinander hinüber und begannen gemeinsam zu leben. Wir haben sie nicht gestört dabei."

fontanka.ru - 18. Sept. 2007
Чемпионат мира по фехтованию начнется - в Зоопарке
Die Weltmeisterschaften im Fechten beginnen ... im Zoo
Ende September stehen die Fechter im Mittelpunkt des sportlichen Petersburgs. Die Wettkämpfe dauern zehn Tage. Das sind erst die zweiten Fechtweltmeisterschaften in unserem Land, die ersten fanden in Moskau statt. Eigentlich beginnen die Weltmeisterschaften in Sankt Petersburg bereits am 22. September, wenn auf dem Gelände des Zoos ein ungewöhnliches Fest stattfindet - der Tag des Eisbären. Ein Eisbär, der Maske und Waffe eines Fechters in seinen Händen hält, ist das offizielle Maskottchen der Weltmeisterschaften 2007. Und deshalb haben die Organisatoren der Wettkämpfe beschlossen, eine Maßstäbe setzende Aktion durchzuführen mit dem Ziel, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Probleme der Bärenhaltung im Leningrader Zoo zu lenken, aber auch für diese Bedürfnisse einen Teil der Mittel zu überreichen, die durch den Verkauf der Eintrittskarten zusammen kamen.

tomsknews.com - 18. Sept. 2007
День журавля впервые пройдёт в Кожевниковском районе 22 сентября
Am 22. September erstmals Tag des Kranichs im Rayon Koshewnikowo
Am 22. September 2007 wird zum erstenmal in der Siedlung Woronowo des Rayons Koshewnikowo der Internationale "Tag des Kranichs" durchgeführt, teilt der Pressedienst des Umweltzentrums "Strish" [Segler, Apus] mit. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, die Aufmerksamkeit der Schüler der Klassen 5 bis 11 auf das Problem der Erhaltung der Vögel und der wildlebenden Natur insgesamt zu lenken. Der "Tag des Kranichs" wird jedes Jahr in neun Ländern durchgeführt (Rußland, Aserbaidshan, Iran, Kasachstan, Mongolei, Kirgisistan, Turkmenistan, Usbekistan und Ukraine) - in mehr als 100 Organisationen, einschließlich Schulen, Hochschulen, Nationalparks und Zoos. In Rußland wird dieser Tag in 29 Regionen begangen. Im Gebiet Tomsk gibt es eine derartige Veranstaltung zum erstenmal. Im Rayon Koshewnikowo befinden sich Nistplätze des Graukranichs, der auf der Roten Liste des Gebiets Tomsk steht. Außerdem kann man dort eine Massenansammlung von Kranichen beobachten, vor deren Flug nach Süden. Neben den Kranichen gehört die Aufmerksamkeit auch anderen Vögeln, die auf der Tomsker Roten Liste stehen - Seeadler, Schelladler und Schwarzstorch. Die Aktion wird finanziell unterstützt von der Hilfsorganisation "Global Greengrants" im Rahmen der Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten (Bonner Konvention), des Projektes des Globalen Umweltfonds zur Erhaltung des Schneekranichs und seiner Lebensräume, des Internationalen Fonds zur Erhaltung der Kraniche sowie der Arbeitsgruppe "Kraniche Eurasiens".

wwf.ru - 18. Sept. 2007
Большой кошке - большой экран
Der großen Katze eine große Leinwand
Am 17. September wurden auf dem V. Internationalen Filmfestival "Meridiany Tichogo" [Meridiane des Pazifik] in Wladiwostok erstmals zwei russische Dokumentarfilme über den Amurleoparden gezeigt. Die Filme "Semlja leoparda. Wremena goda" [Leopardenland. Jahreszeiten] und "Uberetsch kashdogo" ["Jeden bewahren"] wurden den Zuschauern von Autoren des Zentrums für den Schutz der wildlebenden Natur "Sow taigi" ["Ruf der Taiga"] vorgestellt, sowie im Namen einer Koalition von Naturschutzorganisationen, die sich mit Problemen der Erhaltung des Amurleoparden beschäftigen - des WWF Rußlands. Die Autoren zeigten die einzigartige Schönheit der Natur der Pazifikregion und legten ein völlig anderes Herangehen an die populäre Darlegung wissenschaftlicher Information über die seltenste Katze des Planeten vor.

vremya.ru - 18. Sept. 2007
Переоценка шкуры неубитого медведя
Das Fell des Bären wird neu bewertet, bevor dieser erlegt wird
Letztmalig wurde im Jahre 1994 überprüft, nach welchen Kriterien der Schaden berechnet werden sollte, der den Tieren und der Natur zugefügt wird. Aus der Sicht der heutigen Valuta-Kurse scheinen die Höhen der damals festgelegten Strafen für Wilderer kein Hinderungs- oder Zurückhaltungsgrund zu sein. So bewerteten die Behörden z.B. ein illegal erworbenes Fell eines Kragenbären mit 30 Mindesttageslöhnen, ein gewildertes Sachalin-Moschustier [Moschus moschiferus sachalinensis] - mit 50, einen Dybowski-Hirsch - mit 25. Das Töten eines sehr seltenen Tieres wie Amurtiger oder Schneeleopard wurde mit einer Strafe von 200 Mindesttageslöhnen geahndet. Jetzt sind die Strafen drastisch erhöht. So wird ein Eisbär mit 100.000 Rubel bewertet, ein Schneeleopard mit 300.000, Amurtiger und Amurleopard mit 500.000 Rubel. Die Ziffern sind nicht zu hoch im Vergleich mit dem Wert dieser Tiere auf dem weltweiten Zoo-Schwarzmarkt, doch, so versichert Oleg Mitwol, sie widerspiegeln "die weltweite Praxis, den der Natur zugefügten Schaden zu bestrafen." Seinen Worten nach orientierten sich die rußländischen Umweltfachleute auf die Erfahrungen der Länder, die einen relativ erfolgreichen Kampf gegen das Wilderertum führten.

vn.ru - 17. Sept. 2007
На море нашли - пеликана
Am Meer fand man ... einen Pelikan
In diesen Tagen fing das Personal einer der Erholungsbasen in der Umgebung der Siedlung Borowoje des Rayons Ordynskoje am [Stausee] Obsker Meer einen für unsere Breiten ungewöhnlichen Vogel - einen jungen Krauskopfpelikan.

Леопард обойдется в полмиллиона
Leopard kostet eine halbe Million
Die Russische Naturaufsichtsbehörde plant, die Strafen für das Wildern von Tieren, die auf der Roten Liste stehen, auf das Zehnfache zu erhöhen. Die Behörde schickte gestern an ihre territorialen Organe die Anweisungen, aus denen hervorgeht, wie der Schaden berechnet werden soll - sowohl der für die Tiere selbst, als auch der für ihren Lebensraum. Einen Amurtiger oder einem Leoparden zu wildern wird in Zukunft mit 500.000 Rubel bestraft, wer einen Schneeleoparden tötet, wird mit 300.000 Rubel zur Kasse gebeten und ein Eisbär kostet den Wilderer 100.000 Rubel Strafe. Die neuen Bestimmungen sollen bis zum Jahresende in Kraft treten.

news.mail.ru - 17. Sept. 2007
«Билайн» и «Интеррос» профинансируют возвращение леопарда на Кавказ
"Beeline" und "Interros" finanzieren die Rückkehr des Leoparden in den Kaukasus
Ende der zurückliegenden Woche unterzeichneten die Rußländische Abteilung des World Wide Fund For Nature (WWF) und der Sotschi-Nationalpark eine Vereinbarung über die Schaffung eines Zucht- und Rehabilitationszentrums für den Vorderasiatischen Leoparden. "Das ist das erste große Naturschutzprojekt des WWF Rußlands, dessen Realisierung vorwiegend vom rußländischen Business finanziert wird. Das Projekt ist für sechs Jahre gedacht, wenn es sich mit Erfolg verwirklichen läßt, werden 30 bis 50 Individuen die Grundlage für eine stabile Leopardenpopulation auf dem Territorium des russischen Kaukasus bilden", erzählte der Pressesekretär der regionalen Abteilung "Russischer Kaukasus" Alexandr Lewtschenko. Die Mittel für die Realisierung des Projektes - 1,2 Millionen Dollar, so Alexandr Lewtschenko, stellen die Gesellschaft "Rosa Chutor" - eine strukturelle Unterabteilung von "Interros"- und die Offene Aktiengesellschaft "WympelKom" zur Verfügung. Die zur Verfügung gestellten Mittel werden verwendet für den Bau eines Gehegekomplexes, dessen Fläche 16 ha beträgt, den Erwerb der Leoparden und ihren Transport in das Zucht-und-Rehabilitationszentrum, für Maßnahmen zur Erhöhung des Gesamtbestandes an Paarhufern - der hauptsächlichen Nahrungsquelle der Leoparden (Errichtung von Salzleckstellen), für die Schaffung von Antiwilderer-Brigaden und für Konsultationen zu Umweltfragen für die einheimische Bevölkerung, erzählte der Pressesekretär des WWF. Die ersten Bewohner des Gehegekomplexes werden in drei Monaten erwartet. Im Zentrum schaffen sich die erwachsenen Exemplare Nachwuchs an und dort werden sie die Regeln des Lebens in der Wildnis erlernen. Wenn die herangewachsenen Leoparden soweit sind, daß sie selbständig Nahrung erwerben können, werden sie frei gelassen. In der ersten Etappe wird der Lebensraum der wiedergeborenen Population das Territorium des Kaukasischen Biosphärenreservats sein. "Im Kaukasus war der Leopard noch vor kurzem recht weit verbreitet und kam praktisch in allen Gebirgsgegenden vor. Doch aufgrund der verstärkten Vernichtung und der Untergrabung der Nahrungsgrundlage des Raubtiers durch die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen wurde er in vielen Gegenden vollständig ausgerottet", erzählte Alexandr Lewtschenko. "Die Tiere, die bis dahin sowohl in freier Natur lebten, als auch in menschlicher Obhut, sollen aus Nord-Ossetien, Turkmenistan und anderen Regionen gebracht werden. Jetzt trifft man auf viele gemischtblütige Tiere, deren Vorfahren einigen [Unter]Arten angehören. Die Aufgabe des Zentrums besteht darin, im Kaukasus die Population des Vorderasiatischen - darauf kommt es an - Leoparden wiederherzustellen", bemerkte er.

wwf.ru - 14. Sept. 2007
Леопард возвращается на Кавказ
Der Leopard kehrt in den Kaukasus zurück
Gestern wurde eine Vereinbarung zwischen dem WWF Rußlands und dem Sotschi-Nationalpark über die Schaffung eines Zentrums für die Zucht und die Rehabilitation dieses grandiosen Raubtiers unterzeichnet. Von diesem Augenblick an begann praktisch die Realisierung des Programms zur Rückkehr des Leoparden in den Kaukasus.

news.74mail.ru - 14. Sept. 2007
Зоопарк готовится к зиме
Der Tierpark bereitet sich auf den Winter vor
Der Tscheljabinsker Zoo ist 11 Jahre alt geworden. Den Geburtstag begeht der Zoo mit dem alten Kollektiv unter der Leitung eines neuen Direktors. Dem "Geburtstagskind" stehen jetzt heiße Tage bevor: der Zoo soll ohne Probleme in die Wintersaison eintreten, deshalb, so Direktor Wladimir Bogomolow, reparieren jetzt die Mitarbeiter aktiv die Tierunterkünfte und besprechen die Schaffung der "warmen" Ausstellungen. Wenn diese gebaut sind, wird man nach Tscheljabinsk neue Tierarten bringen können, so z.B. kleine Affen, aber auch Gürteltier und Anakonda. Das erlaubt es, die Besucherzahlen des Zoos in der kalten Jahreszeit zu erhöhen. Zu den globalen Zielen gehört es, auf dem Gelände des Zoos einen ernsthaften zootierärztlichen Dienst einzurichten, der nicht nur für die Pfleglinge des Zoos da ist, sondern für alle Tiere der Stadt Tscheljabinsk. Die Bedingungen für die Realisierung solcher Pläne habe der Zoo, erklärte der neue Leiter. "Das Gelände des Moskauer Zoos umfaßt 22 ha, wir haben 30 ha. Das heißt, wir können wirklich zu einem der besten Zoos in Europa werden", meint Wladimir Bogomolow.

chel.kp.ru - 14. Sept. 2007
Экс-директор зоопарка подает в суд
Ex-Zoodirektorin reicht Klage vor Gericht ein
Am 30. August 2007 klagte Galina Alexejewna Tjutina beim Gericht gegen die Verwaltung für Kultur der Administration der Stadt Tscheljabinsk auf Wiedereinstellung in der Funktion des Direktors der städtischen Kultureinrichtung Zoo.

Фильмы о леопарде - в программе кинофестиваля во Владивостоке
Filme über den Leoparden - im Programm des Filmfestivals in Wladiwostok
Es wird zu einer guten Tradition, auf dem Festival Filme zu zeigen, die der seltensten Katze des Planeten gewidmet sind. In diesem Jahr gab die Direktion des Internationalen Filmfestivals "Meridiany Tichogo" ["Meridiane des Pazifik"] bereits zum zweitenmal dem WWF die Möglichkeit, auf der großen Leinwand der Öffentlichkeit vom Amurleoparden zu erzählen. "Wir sind den Organisatoren sehr dankbar für diese Möglichkeit. Das hohe Niveau der Durchführung des Festivals erlaubt es, die erstaunliche Schönheit dieses Tieres und die Zerbrechlichkeit der Welt, in der es lebt, vielen Menschen nahezubringen", kommentiert der Direktor der Amurfiliale des WWF Rußlands Jurij Darman das Ereignis. Seinen Worten nach hören gerade durch solche Filmvorführungen die Fragen der Erhaltung des Amurleoparden auf, nur ein Problem der Naturschützer zu sein, sie werden der breiten Öffentlichkeit bekannt. "Aber das heißt, alle gemeinsam tun wir noch einen Schritt zur Rettung des seltenen Tieres", sagt Darman.

kommentator.ru - 13. Sept. 2007
Зоопарк - Сити
Tierpark - City
Unsere "eiserne" Lady, die Gouverneurin der Stadt Sankt Petersburg, Walentina Iwanowna Matwijenko, hat gerade eine aktuelle, Epoche machende Entscheidung getroffen - einen Zoo zu bauen. Den neuen Zoo wird man überhaupt nicht an dem Ort bauen, der dafür vorgeschlagen wurde, sondern an einem anderen Ort. Der alte Ort - das heißt, der im teuersten und prestigeträchtigsten Vorstadtbezirk Petersburgs namens Olgino, wurde fallengelassen. Ungeachtet dessen, daß dort die Arbeiten zur Säuberung und die ingenieurtechnische Versorgung der Errichtung des Tierparks schon begonnen hatten. Das ist wirklich zuviel im gegenwärtigen Moment. Dort sind starke Restaurants und Hotels für starke Tiere und die echten Herren des Lebens. Sie wollen sich amüsieren. Ja - und was soll das für ein Tierpark sein, wenn unser aller alltägliches Petersburger Leben so beschmutzt ist ... Im Zentralen Stadtbezirk - man braucht nur einige Meter zur Seite zu gehen, in irgendeine historische Gasse, in der für eine Nacht Wladimir Iljitsch oder Fürst Menschikow halt machte, ist alles dermaßen beschmutzt ... Müll liegt auf den Bürgersteigen und stört die Vorübergehenden, weil ihn niemand wegräumt. Ratten laufen hastig hin und her, direkt vor den Füßen. Gelder für das Aufräumen wurden zur Verfügung gestellt, Gelder für das Aufräumen wurden gestohlen. Von wem, den gesamtstädtischen oder den stadtbezirklichen Organen? ... Die Gouverneurin hat eine Willensentscheidung getroffen, eine für die Einwohner Sankt Petersburgs nicht sympathische Entscheidung. ...Der Tierpark oder die Errichtung des weltweit zweithöchsten Wolkenkratzers (übrigens, der Tierpark soll der größte in Europa werden), übersteigt die Fähigkeiten. Gigantismus, obwohl ein Teil fehlt, der ganz normal zum Befahren geeignet wäre, wichtig nicht nur für die Fahrer, sondern in erster Linie für die Fußgänger... Das ist einfach lächerlich - lassen Sie uns darüber lachen, aber es wird ein Lachen unter Tränen.

wwf.ru - 7. Sept. 2007
Самолеты напугали моржей на Чукотке
Flugzeuge erschreckten die Walrosse auf Tschukotka
Niedrig fliegende Flugzeuge und Hubschrauber erschrecken die Walrosse am Kap Wangarem, wo mit Kräften der Regierung Tschukotkas und einheimischer Bewohner (WWF-Projekt "Bärenpatrouille") ein Naturdenkmal geschaffen wurde. Die beunruhigenden Informationen kamen aus der tschuktschischen Siedlung Wangarem, wo diesen Sommer auf einem Lagerplatz, einen Kilometer von der Siedlung entfernt, nach Schätzung einheimischer Jäger mehr als 30.000 Pazifische Walrosse versammelt waren, um sich auszuruhen. Nach Informationen einheimischer Bewohner überflogen am 6. September zwei Armeeflugzeuge in geringer Höhe den Lagerplatz, wodurch die Tiere in Panik gerieten und ungefähr die Hälfte der 15.000 Walrosse (die anderen waren auf Nahrungssuche im Meer) ins Meer sprang. ... Jetzt haben die Mitarbeiter der "Bärenpatrouille" die Zahl der im Gedränge umgekommenen jungen Walrosse gezählt - allein an einem Abhang sammelten sie 50 tote Tiere ein. ... Laut Nikiforow ist die arktische Natur sehr verletzlich, die Einheimischen haben 10 Jahre darauf verwandt, um den Lagerplatz der Walrosse am Kap Wangarem zu schützen. "Aber es ist sehr leicht, den Lagerplatz zu zerstören, und es kann viele Jahre dauern, bis die Walrosse hierher zurückkehren", sagt er.

wwf.ru .- 10. Sept. 2007
WWF и власти Ненецкого округа намерены защитить белых медведей
WWF und die Behörden im Autonomen Kreis der Nenzen wollen die Eisbären schützen
Der WWF beabsichtigt, die Tätigkeit des globalen Programms "Bärenpatrouille", das Monitoring und Schutz der Eisbären, aber auch Regeln für Verhalten und Abschreckung der Raubtiere vorsieht, auf den Autonomen Kreis der Nenzen (AKN) auszuweiten. "Wir tragen die Verantwortung für jeden Eisbären: in der gesamten Arktis, Grönland, Kanada, Alaska, Norwegen eingeschlossen, es gibt nur noch wenig mehr als 20.000 - das sind nur wenige", erklärte der Direktor der Regionalprogramme des WWF Wiktor Nikiforow in Narjan-Mare auf einem Treffen mit Vertretern der Verwaltung des AKN. Die Vertreter des WWF und die Verwaltung des AKN vereinbarten, bis 1. November einen Plan konkreter Maßnahmen eines Momorandums über Zusammenarbeit zu bestätigen, in dessen Rahmen im Jahre 2007 auf dem Territorium des Kreises bereits das regionale Reservat "Waigatsch" organisiert wurde. "Die Insel Waigatsch ist ein Ort auf der Wanderung der Eisbären. Doch es ist zu wenig, ein geschütztes Territorium zu schaffen. Es ist notwendig, dieses mit seiner "Zone der Unterstützung" zu umgeben, zu erreichen, daß die Einwohner nicht nur an sich denken, sondern auch daran, was sie den Nachkommen hinterlassen", betonte W. Nikiforow. Nach Angaben der Ökologen schreitet auf Waigatsch die Vernichtung der Eisbären voran. Mit Wilderei beschäftigen sich sowohl Einheimische, als auch Jäger aus Archangelsk und Murmansk. Außerdem werden im Autonomen Kreis der Nenzen stürmisch Projekte entwickelt zur Förderung und den Transport von Erdöl und Erdgas. Eine der Aufgaben der bevorstehenden Tätigkeit der Ökologen ist die Organisation von Verhandlungsprozessen, gemeinsam mit den Besitzern der Erdölbetriebe, um nach einem Kompromiß zu suchen zwischen den Interessen dieses Wirtschaftszweiges und des Schutzes der wildlebenden Natur (neben dem Eisbären geht es um die atlantische Unterart des Walrosses, den Grönlandwal und andere Arten, die auf der Roten Liste stehen.

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Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 19.09.2007
Delphin-Baby DOLLY geboren
Mit spannungsvoller Erwartung sehnten die Mitarbeiter des Zoo Duisburg der Geburt von Delphinweibchen DELPHI entgegen. Ein immer dicker werdender Bauch, zunehmende Unlust, bei den täglichen Vorführungen im Delphinarium mitzumachen und letztendlich ein erster Milcheinfluss in die Zitzen deuteten auf die bevorstehende Geburt. Tag und Nacht wurde die werdende Mutter von der Tierpflegerschaft im separaten Aufzuchtbecken des Delphinariums beobachtet, bevor es dann am Samstag, den 4. August 2007, um 14.56 Uhr endlich soweit war. Innerhalb von nur einer halben Stunde erfolgte die Geburt. Typisch für Delphine kam das Jungtier mit der Schwanzfluke zuerst zur Welt, um sogleich danach an die Wasseroberfläche zu schwimmen und erstmalig zu atmen. Die Spannung wich riesigem Jubel in der Mitarbeiterschaft des Zoos, denn erfolgreiche Delphingeburten stellen auch heute noch eine Seltenheit in Zoologischen Gärten dar. Mutter DELPHI, die selbst im Jahre 1992 im Delphinarium des Zoo Duisburg das Licht der Welt erblickte, kümmerte sich vom ersten Tage an vorbildlich um ihr Jungtier. Während im angrenzenden Neudelphinarium IVO, PEPINA und DAISY bei den täglichen Vorführungen die Zoobesucher begeisterten, versorgte DELPHI im abgetrennten Aufzuchtbecken ihren weiblichen Nachwuchs, den die Pfleger auf den Namen DOLLY tauften. Nur unter größten Hygienevorgaben ist der Zugang zu dem getrennten Aufzuchtabteil gestattet, da neugeborene Delphine - als Eigenart der Natur - über kein Immunsystem verfügen und somit äußerst anfällig sind gegenüber jegliche Krankheiten, die auch der Mensch auf das Tier übertragen könnte. Erst über die Muttermilch nehmen die Jungtiere die wertvollen Abwehrstoffe auf, um langsam ihr Immunsystem zu entwickeln und zu stärken. Bis dahin ist der Kontakt zum Jungtier nur wenigen Zoomitarbeitern unter strikten Hygienemaßnahmen erlaubt, und ein Blick auf das Jungtier ist nur durch die Unterwasserscheiben des Beobachtungsraumes oder über die Bildschirme der fest installierten Unterwasserkameras möglich. Gut 1½ Monate nach der Geburt ist das Immunsystem des Jungtieres nunmehr ausreichend entwickelt, so dass die kleine DOLLY endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Am Donnerstag, den 20. September 2007 um 12.00 Uhr ist es soweit. Mutter DELPHI und Jungtier DOLLY werden erstmalig im Delphinarium des Zoos zu sehen sein. Von der Besuchertribüne aus können DELPHI und DOLLY beobachtet werden. Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler wird gemeinsam mit Zootierarzt Manuel García Hartmann und der stolzen Pflegerschaft des Delphinariums um Revierleiter Ulf Schönfeld den Medien Rede und Antwort stehen.

Zoo Leipzig, 19.09.2007
Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo
Im Rahmen der 51. Leipziger Naturschutzwoche zum Thema „Wildtiere in der Stadt“ lädt das Bündnis „FOKUS Umwelt“ zu folgender Veranstaltung ein: Tierische Untermieter – im Zoo und anderswo Mittwoch, 26.9.2007, 19:00 Uhr, Zoo Leipzig, Haupteingang
Viele heimische Tierarten haben sogar in den oft so naturfernen Städten längst neue Lebensräume erobert. Inmitten der Großstadt Leipzig ist der Zoo im Rosental mit seinen ausgedehnten Parkanlagen auch ein Zuhause für eine Vielzahl von Wildtieren. Spatzen, Graureiher, Frösche, Insekten und sogar Säugetiere nutzen den Unterschlupf und das Futterangebot ungefragt mit. Welche Rolle spielen sie im Zooalltag? Welche Tiere haben sich angesiedelt oder werden es vielleicht noch tun? Auch in anderen städtischen Gebieten wandern Tiere ein, die ursprünglich hier nicht heimisch sind. Woher kommen diese „invasiven Arten“? Was bedeutet das für die restliche Fauna?

Tiergarten Kleve, 19.09.2007
Wahlergebnis und Bilanz Herbstfest
Gut 1.800 Besucher kamen zu unserem Herbstfest am vergangenen Sonntag, dem 16. September 2007. Viele Helfer und Institutionen haben wieder dafür gesorgt, dass das Fest für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal bei den Helfern und natürlich auch den Besuchern bedanken. Zwei Höhepunkte sollen besonders erwähnt werden: Die mittlerweile 3. Wahl zum Lieblingstier des Tiergartens hat doch eine kleine Überraschung ergeben. Wir hatten erwartet, dass unsere Neuzugänge (die Trampeltiere und die Präriehunde) die Siegerin von 2005 (die Seehunddame "Lisa") und den Sieger von 2006 (den Kleinen Panda "Popey") herausfordern würden. Aber es gab einen harten Zweikampf zwischen der Seehunddame "Lisa" und dem Poitou-Eselfohlen "Lia", den „Lisa“ für sich entscheiden konnte und die Wahl somit zum zweiten Mal gewonnen hat.

Zoo Hannover, 19.09.2007
Tapirjungtier nach Ströhen gezogen - Camillo auf Freiersfüßen
Tapirjungtier Camillo ist heute auf Hochzeitsreise nach Ströhen gereist. Seine Abreise konnte der einjährige Tapir kaum erwarten, immerhin trifft er im Tierpark Ströhen auf eine nette Dame mit aparter Rüsselnase. Camillo kam am 30. September 2006 in Hannover mit einem Pyjama-ähnlichen braun-weiß gestreiften Fell zur Welt. Bei Tapirbabys dienen die auffallenden Streifen zur unauffälligen Tarnung – im Licht- und Schattenspiel des Regenwaldes sind die Jungtiere dank der Musterung nur schwer zu entdecken. Nach sieben Monaten verblassen die Streifen dann langsam. Camillo hat mit seinen 12 Monaten zwar keine Streifen mehr, dafür aber alle Voraussetzungen (tolle Rüssel-Nase, dunkle Augen, glänzendes Fell), in Ströhen zum Herzensbrecher zu werden. Großen Abschiedsschmerz von Mutter Conchita und Vater Chaco in Hannover ließ Camillo sich übrigens nicht anmerken: Er war viel zu neugierig, welche Früchte wohl in dieser interessanten Kiste zu finden sein würden, die plötzlich im Gehege stand. Kaum in Ströhen angekommen, ging Camillo dann gleich wieder seinem bisherigen Lieblingshobby nach: Fressen. Camillos Eltern sind auch nicht zu unglücklich, dass ihr schwer pubertierender Sprössling ausgezogen ist. Zumal Conchita – so wird gemunkelt – bald wieder Nachwuchs erwartet!

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 19.09.2007
Mis(s)ter Kamel 2007 -Wahl des schönsten sächsischen Kamels im Naturschutz-Tierpark Görlitz am 30.09.2007
Beim diesjährigen tierischen Mis(s)ter 2007 – Wettbewerb am 30.09. im Naturschutz-Tierpark Görlitz stellen sich drei Kamelarten zur Wahl: Alpakas, Lamas und Trampeltiere präsentieren sich zu der Schönheitskonkurrenz, die einmalig in Deutschland ist! Über diese Tiere gibt es viel Interessantes zu erfahren. Die Tierhalter bieten die verschiedensten Produkte ihrer Tiere an. Khangai Batchuluun, ein Mongole wird die Besucher in seiner Jurte erwarten und ihnen mit Märchen und Geschichten aus seiner Heimat erzählen. Dazu gibt es Stutenmilch (Kymis) zu trinken und viele Gegenstände der mongolischen Nomaden zu sehen. Um 14.30 Uhr beginnt die Wahl der Besucher, deren Entscheidung zu 50 % in die Gesamtwertung eingeht. Zwischen 15.00 Uhr und 16.10 Uhr bewertet die Jury die Tiere, Tanzdarbietungen überbrücken die spannende Wartezeit. Die Jury hat die “schwierige” Aufgabe, eine A-Note für die Konstitution (Gesamteindruck, besondere Leistungen, Qualität der Wolle) und eine B-Note für das Verhalten (Gemütsart, Gang, Spuckweite und Treffsicherheit, besondere Geschmacksvorlieben) zu vergeben. Aus den beiden Noten ergibt sich ein Juryurteil für jedes Tier, das wie die Besucherwertung zu 50 % in die Endwertung eingeht. Jedes Jurymitglied entscheidet aus seiner fachlichen Sicht. Mit dem Tiertrainer Mariano Zamorano und dem Tierpfleger und Lamazüchter Stefan Germann sitzen richtige Tierkenner in der Jury. Die Tänzerin für Orientalischen Tanz Simone Schmidt und die Tanzlehrerin Katrin Neumann werden besonders Ausdrucksstärke und die Harmonie der Bewegungen der Tiere beurteilen. Die Spezialistin für das Kamelhaar ist Angelika Langner, Museumspädagogin und Spinnerin im Dorfmuseum Markersdorf. Als Moderator hat Tierfreund Andreas Neu die Zügel fest in der Hand. Nach der Auszählung der Stimmen zeigt sich, wer auf das richtige Kamel gesetzt hat. Während die Jury berät, stellt Tierpflegerin Sylvie Krystufek die Arbeit mit den Trampeltieren im Naturschutz-Tierpark Görlitz vor. Nach der Siegerehrung gehört die Aufmerksamkeit den Tierpaten. Sie sind an diesem Tag besonders herzlich eingeladen, unterstützen sie doch mit ihrer Patenschaft das Wohlbefinden ihrer Schützlinge. Jeder kann sich mit ihren Fragen an die Tierpfleger wenden.

Tiergarten Schönbrunn, 19.09.2007
Die wunderbare Schildkrötenvermehrung - Heimische Sumpfschildkröten!
In der Freianlage der heimischen Sumpfschildkröten wurden zum ersten Mal seit vielen Jahren Jungtiere entdeckt! Die drei kleinen Schildkröten hatten sich lange Zeit geschickt zwischen den Wasserpflanzen versteckt und sind quicklebendig. Der Erfolg ist doppelt erfreulich, da der Tiergarten ja heuer in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Donauauen eine Kampagne zum Schutz der Nistplätze dieser Schildkröten gestartet hat. Über die Einkünfte durch Patenschaften soll sichergestellt werden, dass die kleinen Sumpfschildkröten in den Donauauen aus dem Ei schlüpfen können, ohne von Füchsen gefressen zu werden. Eine Gelege-Patenschaft kostet hundert Euro – zu den Paten der ersten Stunde zählten das Wiener Forstamt und Tom Turbo-Autor Thomas Brezina. Seltenheit: Riesen-Erdschildkröten Beinahe zeitgleich zu den Sumpfschildkröten sind vier Junge Riesen-Erdschildkröten zur Welt gekommen. Ihre Eltern wurden vor einigen Jahren behördlich beschlagnahmt und sind danach in Schönbrunn gelandet. Sie hatten zuvor schon mehrmals im Terrarienhaus Eier gelegt, nun sind zum ersten Mal gesunde Junge daraus geschlüpft. Die aus Südostasien stammenden Riesen-Erdschildkröten werden auf den internationalen Roten Listen als „gefährdet“ bezeichnet. Die Europäischen Zoos führen für sie ein Zuchtbuch, in dem sämtliche Daten von allen in Europa gehaltenen Tieren erfasst werden. Auf Basis dieser Angaben werden Empfehlungen für das Zusammenführen von Tieren und für die Zucht ausgegeben. Ziel: ein gesunder, sich selbst erhaltender Bestand.

Zoo Osnabrück, 19.09.2007
Ministerpräsident Christian Wulff engagiert sich für Erweiterung des Zoos - Förderbescheid über fast 5 Mio. Euro wird in wenigen Wochen erwartet
Am 30. Juni letzten Jahres entfachte die Deutsche Fußballnationalmannschaft im ganzen Land durch ihren Viertelfinalsieg gegen Argentinien eine Welle der Begeisterung. Für das Zoo-Team um Präsident Reinhard Coppenrath entfaltete sich an besagtem 30. Juni ein ganz persönliches Sommermärchen! An diesem Tag besuchte Ministerpräsident Christian Wulff den Osnabrücker Zoo, informierte sich über die Entwicklung und die Ausbauplanungen des Zoos und sicherte seine Unterstützung zu. Nach diesem Treffen waren die Zoo-Verantwortlichen optimistisch, dass die Europäische Union dank der Initiative von Ministerpräsident Christian Wulff zu Fördermöglichkeiten im Rahmen ihres sogenannten Ziel II-Programmes die geplante afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ wesentlich fördern könnte. Nun wird aus vorsichtigem Optimismus freudige Gewissheit! Bei seinem erneuten Zoo-Besuch am Mittwoch nahm Ministerpräsident Wulff nicht nur die Antragsunterlagen des Zoos entgegen, sondern signalisierte, dass nach allen geführten Vorgesprächen von einer Förderung des Projektes in Höhe von nahezu 5 Millionen Euro ausgegangen werden könne. Dank dieser Förderung wird für den Zoo das Sommermärchen 2006 nun bis spätestens 2010 zur Realität. „Takamanda“ ist mit insgesamt 10 Millionen Euro das mit Abstand größte Bauprojekt in der Geschichte des Zoos, der dadurch auch flächenmäßig um ein Drittel wachsen wird.

Zoo Leipzig, 19.09.2007
„Was tut der Zoo für den Artenschutz“ Sonntagstouren im Oktober im Zoo Leipzig
Die Sonntagstouren im Oktober beschäftigen sich diesmal mit dem Artenschutz: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Artenschutz! Was bedeutet Artenschutz in einem Zoo? Für welche Artenschutzprojekte engagiert sich der Leipziger Zoo? Was sind ex-situ und in-situ Projekte? Welche Auswilderungsprojekte unterstützt der Zoo? Wie wichtig sind diese Projekte? Welche Tierarten sind vom Aussterben bedroht? Welche im Zoo Leipzig gehaltenen Arten stehen auf der Roten Liste? Wie kann ein Zoo zur Erhaltung von bedrohten Spezies beitragen? Welche internationalen Schutzprojekte gibt es und wie setzten sich internationale Zoo-Organisationen für den Erhalt der Biodiversität ein? Fragen, die Sie auf den jeweils um 11 Uhr beginnen Sonntagstouren beantwortet bekommen. Der Elefantentempel „Ganesha Mandir“, die Tiger-Taiga, die Anoaanlage, das Pongoland und das Entdeckerhaus Arche sind diesmal die Anlaufpunkte.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 19.09.2007
Bärige Hundle in der Wilhelma
Sechs kleine Waldhunde, der einzige Wurf in Europa dieses Jahr – Mutter „Sabana“, Vater „Mato“ und die Wilhelma sind immens stolz auf die munteren kleinen Racker. Auch wenn die eher bärenartig aussehenden Waldhunde von den Besuchern kaum wahrgenommen werden, da sie irgendwie immer ein bisschen im Schatten der Elefanten und Tiger stehen, so gehören sie doch zu den besonderen Tieren in der Wilhelma: Die kaffeebraunen, knapp terriergroßen Waldhunde sind ursprünglich Bewohner der Wälder und Baumsteppen Südamerikas. Man lebt und jagt in kleinen Rudeln, die aus einem Elternpaar und ihren Jungen bestehen. Sechs Welpen, die auch alle aufgezogen werden, sind ein außergewöhnlich großer Wurf – normal sind es nur zwei bis drei Junge, die nach 2 Monaten Tragzeit zur Welt kommen und von beiden Eltern gemeinsam großgezogen werden. Der Rüde darf sogar Geburtshilfe leisten. Waldhunde können gut schwimmen und jagen Beute auch im Wasser – auch in der Wilhelma tauchen sie in ihrem Wasserbecken nach Futter. Auf dem Speisezettel stehen neben allerlei kleinen Säugern auch Weichtiere, Krabben, bodenlebende Vögel, Eier, Fische und Früchte. Die Familie bleibt etwa 18 Monate zusammen – erst dann verlassen die Jungen den Verband und gründen eigene kleine Rudel. Die Wilhelmabesucher werden also einige Zeit lang Spaß an der Waldhundfamilie haben – wenn sie denn den Blick von Tigern und Elefanten mal lösen können!

Zoo Salzburg, 19.09.2007
Salzburger Flughafen verleiht den Flamingos im Zoo Salzburg wieder Flügel - Rasche und unbürokratische Hilfe nach dem Unwetter über Hellbrunn
„Als langjähriger Partner und Förderer des Zoo Salzburgs war es für uns selbstverständlich dem Zoo nach dem schweren Unwetter zu helfen. Wir freuen uns, den Zoo für den Kauf neuer Flamingos finanziell unterstützen zu können“, so Flughafen-Chef Ing. Roland Hermann. Erst Ende Juni diesen Jahres wurden die Flamingos des Zoos vom Vogelpark auf die neue Anlage im Südamerika-Bereich umgesiedelt. In kurzer Zeit hatten sich die rosaroten Vögel auf ihrer neuen Freianlage eingelebt. „Der Hagelsturm vom 20. August 2007 hat große Sachschäden im Zoo verursacht. Der schlimmste Verlust war jedoch der Tod von Tieren. Gerade bei den Flamingos haben wir vier Tiere verloren – Vögel, die bevorzugt in Kolonien leben. Wir sind nun froh, dass 11 neue Flamingos – dank der finanziellen Unterstützung des Salzburger Flughafens – vom Tierpark Ebbs zu uns in den Zoo übersiedelt werden konnten“, freut sich Sabine Grebner, Geschäftsführerin des Zoo Salzburg.

Sea Life Oberhausen, 19.09.2007
Willi gegen den Rest der Welt – Einmal um die Erde mit Makrele und Co.
Eine Runde nach der anderen kreisen die Makrelen im Schwarmring des Sea Life Oberhausen: Mitarbeiter fanden nun heraus, dass die Makrelen seit der Eröffnung bereits eine Strecke zurückgelegt haben, die einmal um die Welt geht. Aber eine Makrele tanzt aus der Reihe – Willi schwimmt fast immer gegen den Strom. Kurator Johannes Peschke: „Wir haben einfach mal aus reiner Neugierde nachgerechnet und tatsächlich haben die Makrelen nach unseren Berechnungen bereits einmal die Erde umrundet.“ Rund 43.000 Kilometer haben die Fische bereits zurückgelegt. Pro Minute schaffen sie im Becken des Schwarmrings etwa 30 Meter. Nur eine Makrele schlägt gerne quer: Willi schwimmt meistens entgegengesetzt des Schwarms und irritiert gerne mal seine Mitschwimmer. Allerdings lassen diese sich nur selten durch den Falsch­schwimmer aus der Ruhe bringen. Der Schwarmring stellt eine besondere Attraktion im Sea Life Oberhausen dar, Besucher können sich in dem kreisrunden Aquarium mit sieben Messern Durchmesser wie ein Taucher fühlen, umgeben von rund 500 Makrelen in 70.000 Liter Meer­wasser. Das Sea Life Oberhausen hat in den Herbstferien täglich von 10 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Jetzt neu – Jahreskarten. Die Jahreskarten sind 12 Monate gültig und kosten nur 19.95 Euro für Erwachsene und 12.95 Euro für Kinder (reguläre Preise 14.75 Euro für Erwachsene, 9,50 Euro für Kinder).

Wildpark Lüneburger Heide, 18.09.2007
Menschen für Menschen im Wildpark Lüneburger Heide
Mithelfen statt mitleiden, dass dachten sich auch die Mitarbe