Liebe Leser,
für die späte Lieferung der Zoopresseschau entschuldige ich mich,
hoffe jedoch, Sie erfreuen sich trotzdem der heutigen Ausgabe.
Empfehlen kann ich Ihnen den Abschnitt mit den Stellenanzeigen - wenn heute nichts für Sie dabei ist... dann vielleicht beim nächsten Mal
!
Mit diesem überaus kurzen Vorwort verabschiede ich mich ins Wochenende,
Ihre Annette Schubert
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| Zoos –
Meldungen |
Lausitzer Rundschau - 30. Aug. 2007
Was wurde aus Laura und Sascha?
Tiger oder Affen werden abgestoßen, Haustier-Junge geschlachtet, weil in den Gehegen kein Platz ist – immer mehr Zoos, so der Deutsche Tierschutzbund, haben ihre Tierhaltung nicht im Griff. In Fernseh-Magazinen tauchte Hoyerswerda als Negativ-Beispiel auf. Die Stadt wehrt sich gegen die Kritik, ebenso die Leiter anderer Lausitzer Zoos.Immer häufiger kommen Zoos in die Schlagzeilen, weil mit ihren Tieren Schreckliches geschieht. Im Dezember wurde ein Lippenbär-Junges im Leipziger Zoo eingeschläfert. In Recklinghausen erhärtet sich der Verdacht, dass der Tierpark sechs Affen an ein Versuchslabor verschenkt hat. Im Juli musste der Erfurter Tierparkleiter gehen, weil er mehrere Jahre lang heimische Wildtiere erschießen und verkaufen ließ – ohne Erlaubnis vom Veterinäramt.
Lausitzer Rundschau - 30. Aug. 2007
Böser Verdacht
Landeten Bären, Tiger und andere Tiere wild lebender Arten aus dem Zoo Hoyerswerda beim Schlachter oder Präparator? Dieser böse Verdacht, von Tierschützern mehrfach geäußert und Thema von Fernseh-Magazinen, steht im Raum, und die Stadt Hoyerswerda täte gut daran, ihn möglichst bald auszuräumen. Wenn sie denn kann. Denn wo vor zehn oder 20 Jahren abgegebene Tiger, Zwergflusspferde oder Nasenbären am Ende angekommen sind – das dürften weder Stadtverwaltung noch Zooleitung belegbar rekonstruieren können.
Aber selbst wenn sich der Verdacht bestätigt, könnte wohl niemand Zoo oder Stadt strafrechtlich belangen. Denn juristisch, wie vom Tierschutzbund beklagt, ist der Halter für das weitere Schicksal der Tiere verantwortlich. Der Zoo, der sie herausgegeben hat, muss sich nur die Haltungsgenehmigung zeigen lassen.
PETA-Deutschland e.V. - 30.08.2007
Schockierende Zootierexporte nach China – PETA fordert Akteneinsicht in deutsche Zooregister
Die Organisation fordert nun Transparenz von deutschen Zoos und hat bundesweit knapp 50 Tierparks angeschrieben und um eine Auflistung der Wildtiere gebeten, die in den letzten 10 Jahren abgegeben worden sind, sowie um eine Auflistung von den im Zoo geborenen Jungtieren.
Auch die Öffentlichkeit soll über den Verbleib von Wildtieren in Tierparks informiert werden.
„Wenn die Zoos die Öffentlichkeit nicht informieren, tun wir das eben“, so Dr. Edmund Haferbeck von PETA Deutschland e.V. „Die Telefone bei PETA stehen nicht mehr still, die Zoobesucher sind stark verunsichert“, so Haferbeck weiter. Laut PETA muss bekannt werden, welcher Tierpark, welche Tiere, wann und wohin abgegeben hat. Dafür braucht PETA natürlich die Mithilfe der Zoos. „Wer nichts zu verbergen hat, wird diese Auskünfte gerne geben“, da ist sich Dr. Haferbeck sicher. Und anders herum gilt natürlich auch, dass unbequeme Wahrheiten gerne geheim gehalten werden. Dabei muss auch auf den Anspruch der Zoos selbst verwiesen werden, die sich selbst als eine Arterhaltungs-Institution sehen und sich keinesfalls von Zookritikern als „Illusion der Arche Noah“ (so der Titel eines Fachbuches) gebrandmarkt sehen möchten.
Ad-Hoc-News - 4. September 2007
Sorge um Magdeburger Giraffenbaby
Der Magdeburger Zoo sorgt sich um sein Giraffenbaby. Wie die Zooleitung am Dienstag mitteilte,
hat sich die Trinkmenge des Jungtiers erheblich reduziert. Aus diesem Grund sei ihm eine Infusion gelegt worden. Es gebe keine Anzeichen auf eine Erkrankung oder sonstige Beschwerden. Nach der Geburt des Giraffenbabys Anfang August hatte Mutter «Nelly» ihr Junges nicht mit Milch versorgt. Es war daraufhin von Tierpflegern mit der Flasche gefüttert worden. Die Zoologen hoffen nun, dass sich die Trinkmenge wieder erhöht und das Kalb zu Kräften kommt. Das Jungtier war die erste Giraffengeburt im Magdeburger Zoo seit fünf Jahren. Im vergangenen Jahr hatte «Nelly» eine Fehlgeburt erlitten.
taz - 3. September 2007
Neues vom kommenden Knut: Pandababybild No. 2
Da sollen sich die Wiener schon mal warm anziehen. Wenn dieses Ding da auf dem Pandafell wirklich ein Pandababy ist und nicht etwa eine Spielzeugratte oder sowas, und wenn das Tierchen der lt. Pressemitteilung “Jugendsterblichkeit von 40 %” entgeht, dann könnte da in Schönbrunn demnächst einiges los sein. Offenbar dämmert den Wiener Zoo-Leuten schon ein bisschen, was da noch auf sie zukommen könnte: Fernsehstationen aus dem In- und Ausland wollen langfristige Film- und Übertragungsrechte, Internetfirmen bieten Kooperationen an, Merchandisingfirmen bombardieren den Tiergarten Schönbrunn täglich mit neuen Ideen.
ORF.at - 3. September 2007
Pandababy: So klein und schon ein Star
Österreich hat jetzt definitiv seinen eigenen Knut: Wie der kleine Eisbär in Berlin ist inzwischen auch das Pandababy in Schönbrunn zum Star geworden. Der Tiergarten kann sich vor Medienanfragen kaum retten.
Die Presse - 5. September 2007
Tiergarten: Run auf Panda-Baby
Noch ist es blind und hat seine Ruhe im für Besucher gesperrten Panda-Haus im Schönbrunner Tiergarten. Doch das Interesse am Panda-Baby, das vor rund zwei Wochen auf die Welt gekommen ist, nimmt schon jetzt beinahe „Knut“-Ausmaße an: Eine eigene „Universum“-Folge in der Vorwoche, zahlreiche Anfragen von Fernsehstationen aus dem In- und Ausland, die sich langfristige Übertragungsrechte sichern wollen. Kein Tag vergeht, an dem der Tiergarten-Leitung nicht neue Ideen von Merchandising-Firmen präsentiert werden.
Und der kleine Panda selbst? „Dem geht es sehr gut“, sagt Zoologin Eveline Dungl, die Baby und Mutter Yang Yang abwechselnd mit drei weiteren Tierpflegern rund um die Uhr per Monitor beobachtet. Die für Pandabären charakteristische Schwarz-Weiß-Zeichnung sei bereits zu erkennen. ...
Bis die Besucher das noch namenlose Panda-Baby sehen können – und der Ansturm wie beim Eisbären-Jungen Knut im Frühling im Berliner Zoo voll ausbrechen wird – wird es noch zwei bis drei Monate dauern, heißt es aus Schönbrunn.
Ad-Hoc-News - 3. September 2007
Kuratorin für Artenschutz im
Der Magdeburger Zoo hat eine Stelle für Artenschutz eingerichtet. Julia Trillmich wird als Kuratorin in Kooperation mit anderen Umweltorganisationen Freilandprojekte unterstützen,
die den Lebensraum und das Überleben der wilden Verwandten der seltenen Tierarten sichern, wie der Zoo Magdeburg am Montag mitteilte. Eine ähnliche Stelle, die sich ausschließlich mit Artenschutz beschäftigt, gebe es deutschlandweit sonst nur noch im Zoo Münster. ... Im Zoo sollen Aktionstage und Projekte veranstaltet werden, um Spenden zu sammeln und über Naturschutzthemen aufzuklären. Die Erhaltungszucht seltener und bedrohter Tierarten soll vorangetrieben werden. Die Kuratorin werde sich auch um die Entwicklung des geplanten Zoologisch-Botanischen Artenzentrum kümmern, das in einigen Jahren in den Grusonschen Gewächshäusern eröffnet werden soll. ... Außerdem wird die Biologin die geplante Auffang- und Auswilderungsstation für verletzte oder beschlagnahmte Wildtiere mitbetreuen, die auf einem Erweiterungsgelände des Zoos gebaut wird und Ende dieses Jahres eröffnet werden soll.
Stuttgarter Nachrichten - 5. September 2007
Nachwuchs für Wildeber und Hausschwein
Vier neugeborene Ferkel im Kopenhagener Zoo haben für Aufruhr wegen ihrer ungleichen Eltern erregt. Wie die Zeitung "Politiken" am Donnerstag berichtete, kamen die Tiere nach den Paarungsaktivitäten eines wilden Hirschebers aus Indonesien mit einer zahmen dänischen Sau zur Welt. "Dies ist ungefähr so wahrscheinlich wie die Kreuzung eines Ziegenbocks mit einer Kuh", sagte Chefzoologe Bengt Holst zu dem einmaligen Wurf. Die Nachkommen seien eine "zoologische Weltsensation", weil beide Schweinearten miteinander nur so lose verwandt seien wie etwa der Mensch mit dem Schimpansen.Der Hirscheber (Babyrousa babyrussa) hatte nach dem Tod seiner weiblichen Artgenossinnen vereinsamt und deprimiert gewirkt. Deshalb wurden ihm zwei Hausschweindamen zur Aufmunterung beigesellt. "Über die folgenden erotischen Aktivitäten haben wir uns keine Gedanken gemacht, weil ja nichts dabei herauskommen konnte", berichtete Holst. Man wolle die Tiere, die als Hybride keine besonders guten langfristigen Überlebenschancen hätten, nun genau wissenschaftlich verfolgen.
Planung und Bau
Direkt Bielefeld - 1. September 2007
Spannendste Begegnungen in Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen
Am Anfang stand ein ehrgeiziger Plan: Erstmals sollte ein Zoo konsequent mit naturnahen Lebenswelten gestaltet werden. Im Jahr 2000 trafen die Investoren die wegweisende Entscheidung für die Realisierung eines der umfangreichsten Zoo-Neugestaltungsprojekte in Europa. ... Fünf Jahre später, im Juli 2005, öffnete die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen ihre Tore. Seitdem gingen weit mehr als eine Million Besucher auf Expeditionstour mitten im Ruhrgebiet. Nach der Fertigstellung der ersten Erlebniswelt Alaska ist das Ruhrgebiet seit dem Juli 2006 wieder um eine neue Welt reicher: die Erlebniswelt Afrika ist entstanden. Auf einem 14 Hektar großen Areal wurde in knapp zweijähriger Bauzeit ein Kontinent nachempfunden, der vielfach durch seine beispiellose Artenvielfalt und inspirierende Schönheit beschrieben wird.
Ad-Hoc-News - 6. September 2007
Richtfest im Menschenaffenhaus des Frankfurter Zoos
Nach knapp einjähriger Bauzeit nimmt das neue Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo Gestalt an. Am Donnerstag feierte der Tierpark das Richtfest des «Borgori-Waldes». Für die Menschenaffen im Frankfurter Zoo ist es das erste neue Gehege seit über 70 Jahren. Das 1933 eingeweihte alte Domizil mit Fliesen und Edelstahlklettergerüsten gilt als nicht mehr tiergerecht. Die Einweihung des 12,3 Millionen Euro teuren Großprojekts war ursprünglich schon für den Sommer geplant gewesen, der Bau hatte sich aber durch die Insolvenz eines Unternehmens verzögert. Mit dem «Borgori-Wald» vergrößert sich die Fläche für die Affen um ein Vielfaches. Die Außenanlagen, möglichst alle Innenanlagen und der Besucherbereich sollen so bepflanzt werden, so dass Besucher sich in den Regenwald-Lebensraum einbezogen fühlen. Von der neuen Anlage erhofft sich der Zoo, der 2008 sein 150-jähriges Bestehen feiert, einen deutlichen Besucherzuwachs.
Aktionen
Vlothoer Anzeiger - 29. Aug. 2007
Erstes Tierparkfest im Kalletal seit zwölf Jahren
Mehr als ein normaler Besuch bei den gefiederten und vierbeinigen Freunden erwartet am Sonntag, 2. September, die Gäste im Kalletaler Tierpark. Leiter Dr. Dirk Neumann lädt zum ersten Mal, seitdem er den Park vor zwölf Jahren übernommen hat, zu einem großen Tierparkfest für Groß und Klein ein.
Von 10 Uhr bis 18 Uhr ist für viel Unterhaltsames mit und rund um die exotischen und heimischen Tiere geplant.
nh24.de - 31. August 2007
Frankenberg: Wildparkfest am 09. September
Am Sonntag, dem 09. September 2007, findet das 13. Wildparkfest statt, das die Mitglieder des Fördervereins Wildpark ausrichten. Von 10.00 bis 19.00 Uhr haben die Stände auf der Festwiese im Wildpark geöffnet - eine gute Gelegenheit also für einen Frühschoppen in der Natur oder einen Familienausflug mit Tierbesichtigung, Spielgelegenheiten, Wildleckereien sowie Kaffe und Kuchen.
Wieder gibt es vielfältige Aktionen - beispielsweise das Schießen mit dem Betäubungsgewehr, eine Tombola mit attraktiven Preisen, Ponyreiten, einen „Kürbis-Aktionsstand“ sowie eine Hüpfburg für Kinder. ... Die Einnahmen des Wildparkfestes kommen ausschließlich dem Wildpark zugute. Derzeit sind die Vereinsmitglieder mit dem Bau eines Info-Hauses mit Sanitäranlagen im Eingangsbereich beschäftigt.
Berliner Kurier - 2. September 2007
Grosser Andrang
Der Tierpark rief und viele, viele kamen. Der Andrang beim großen Tierparkfest war riesig. Klar, der Veranstalter hatte ja auch viel zu bieten. Für Groß und Klein. Natürlich gab's wieder die tollen Tierpräsentationen auf der Freilichtbühne. Dazu viel Musik (z. B. Bata Illic, Goombay Dance Band, Remmi & Demmi). Der absolute Hit war in diesem Jahr das schwarze Jaguar-Baby. Vor sechs Wochen wurde Ambato im Tierpark geboren, brachte gerade 700 Gramm auf die Waage. Jetzt sind es schon vier Kilo. Klar, Mutter April (8) hat ihren Nachwuchs auch problemlos angenommen und sorgt sich rührend um ihn. Auch sie wurde in Friedrichsfelde geboren.
Gera.de - 3. September 2007
31.Tierparkfest am 16. September
Das 31. Tierparkfest im Martinsgrund in Gera findet am am Sonntag, 16. September, in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr statt. Einlass ist bereits ab 9 Uhr. Dier Besucher erwarten wieder viele Überraschungen. So ist z.B. eine neue Anlage für Wasserschildkröten entstanden, die sich gegenüber der Löwenanlage befindet. Auch eine neue Anlage für die Raubtiere und Alpensteinböcke ist im Bau. Neben den gefiederten und vierbeinigen Hauptakteuren gibt es selbstverständlich wieder Unterhaltung auf der Bühne an der Waldschänke.
Thüringische Landeszeitung - 3. September 2007
Eicheln und Kastanien für den Tierpark
Auch wenn der Sommer uns wenigstens noch ab und zu besucht, heißt es, schon jetzt an den Winter zu denken. So macht sich die Tierwelt, innerlich gesteuert, bereits auf die Suche nach Futter für den Wintervorrat oder kümmert sich um den persönlichen Winterspeck, um die Zeit bis zu neuer Nahrung im Frühjahr zu überbrücken.
Muffel, Rotwild, Wildschwein und Co. sind bei der Nahrungssuche in ihren Gehegen auf die Hilfe des Menschen angewiesen und auch auf das, was er ihnen an Futter bringt. Gerade über den Winter sind trockene Kastanien und besonders Eicheln wahre Leckerbissen und notwendige Energielieferanten. Wer mithelfen will, ist also aufgerufen, die Früchte des Waldes zu sammeln und kostenlos im Tierpark abzugeben. Jeder Mitarbeiter des Tierparks nimmt die Sammelergebnisse gern entgegen. Eine Abgabe an den Kassen ist auch möglich. Sollte ein Transport größerer Mengen aus eigener Kraft nicht möglich sein, kann der Tierpark in einzelnen Fällen die Eicheln und Kastanien auch abholen.
Ad-Hoc-News - 4. September 2007
Zoo Leipzig tauft drei Tigerbabys
Altai,
Argun und Tabira - auf diese Namen hat der Zoo Leipzig am Dienstag seine Ende Juni geborenen Tigerbabys getauft. Mehr als 1000 Einsendungen mit Namensvorschlägen seien in den vergangenen Wochen eingegangen, teilte der Zoo mit. Die drei ausgewählten Namen seien die passenden gewesen, weil sie die asiatische Herkunft der Amurtiger unterstreichen, sagte Zoo-Direktor Jörg Junhold. Altai ist gleichzeitig auch Name eines Gebirges in der Mongolei, Argun ein Fluss in Zentralasien und Tabira setzt sich zusammen aus dem Vornamen der Tigermutter Taiga und dem asiatischen Fluss Bira. Die zwei Kater und eine Katze wurden am 30. Juni in Leipzig geboren. Sie wiegen mittlerweile jeweils rund drei Kilo. Bereits im Mai waren zwei Tigerbabys in Leipzig geboren worden. Der Amurtiger ist die größte lebende Katze der Welt. Sein Bestand in freier Wildbahn wird auf wenige hundert Tiere geschätzt. Der Leipziger Zoo führt das internationale Zuchtbuch für Tiger.
Westdeutsche Zeitung - 5. September 2007
Pepe spielt für viele Kröten im Tal
Dass der Zoo Millionen investierte, um den präsentierten Tieren den Aufenthalt in Wuppertal so angenehm und artgerecht wie möglich zu gestalten, ist offensichtlich. Weniger bekannt ist hingegen, dass sich die Tierpfleger und Biologen auch um Artenschutz außerhalb der Gehege bemühen – und dies mit so großem Einsatz, dass oft vergessen wird, über die guten Taten zu reden.
Am 6. Oktober sollen möglichst alle Wuppertaler über Artenschutz reden –gemeinsam mit einem prominenten Tierschützer. Der heißt Pepe Lienhard, ist weniger für seine Reden als für seine Musik (Begleitorchester von Udo Jürgens und Show-Band bei „Let’s dance“) bekannt und gestaltet ein Benefizkonzert in der Stadthalle für den Artenschutz. ...
Die überwiegende Mehrzahl der Tiere im Wuppertaler Zoo stammt übrigens nicht aus freier Wildbahn. Haeser-Kalthoff schätzt die Zahl der Zootiere, die unter Menschenobhut aufgewachsen sind, auf etwa 95 Prozent. Die Elefantenmütter bilden da eine kleine, aber gewichtige Ausnahme, obwohl sie aus einem Nationalpark nach Wuppertal übersiedelten.
Die Welt - 5. September 2007
Drehorgelfest im Tierpark - 30 Musiker spielen an 15 Orgeln
Ein Drehorgelfest gibt es an diesem Sonntag im Tierpark Friedrichsfelde. 30 Musiker spielen dann an 15 Orgeln an verschiedenen Plätzen des Parks Jahrmarktsmusik, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte. Die Musik spielt zwischen 10.00 und 16.00 Uhr. Mit dabei ist den Angaben zufolge auch die mit 138 Pfeifen größte Drehorgel Deutschlands. Das Fest findet bereits zum fünften Mal statt.
@haus online - 6. September 2007
Zoo bei Nacht im Allwetterzoo Münster
Eine Zooführung der ganz besonderen Art bietet die Biologische Station Zwillbrock wieder ab den kommenden Herbstferien an. Am Freitag, 28. September 2007, 20.00 Uhr startet die abendliche Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo Münster. Weitere Termine finden von Oktober bis zum Jahresende an verschiedenen Wochenenden statt. Zu ungewöhnlicher Stunde können u.a. Bären, Flughunde, Tiger, Giraffen und andere Zoobewohner kennen gelernt werden – nach Dienstschluss und ganz privat! Ein weiterer Anreiz, dieses attraktive Angebot zu nutzen: Bei etlichen dämmerungs- und nachtaktiven Tieren ist „action“ erst nach Sonnenuntergang angesagt. Auch um das Wetter muss niemand besorgt sein: Ein Großteil des Weges ist überdacht.
Nachwuchs
Ad-Hoc-News - 30. Aug. 2007
Schwarzes Jaguarbaby im Tierpark zu sehen
Ab sofort können Besucher des Tierparks Friedrichsfelde das Jungtier der schwarzen Jaguare im Alfred-Brehm-Haus besuchen. Der kleine, ebenfalls schwarze Kater habe bei seiner Geburt vor sechs Wochen 700 Gramm gewogen, teilte ein Sprecher des Tierparks am Donnerstag mit. Inzwischen sei der kleine Jaguar bereits vier Kilogramm schwer. Zunehmend vertilge er neben Muttermilch auch Fleischmahlzeiten. Jaguare leben in Süd- und Mittelamerika und sind normalerweise gefleckt. Schwarze Exemplare sind eher selten.
PR-Inside.com - 30. Aug. 2007
Erster Auftritt in der Öffentlichkeit
Im Tierpark Hellabrunn wird am Freitag (31. August, 10.00 Uhr) ein kleiner Ozelot der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kleine Katze wurde Anfang Juli im Tierpark geboren. Die Mutter kam aus Belgien, der Vater aus dem Zoo Dortmund in den Münchner Tierpark. Ozelots leben normalerweise in Mittel- und Südamerika. Um den Pelzhandel einzudämmen, wurden sie auf Liste 1 des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens gesetzt.
Naumburger Tageblatt - 31. August 2007
Lamamädchen im Ascherslebener Zoo zur Welt gekommen
Vor den Augen einiger Besucher ist im Ascherslebener Zoo ein Lama zur Welt gekommen. «Es ist weiß, etwa 1,20 Meter groß und niedlich», sagte Jürgen Kallas, stellvertretender Zooleiter, am Freitag. Das Lamamädchen wurde auf der Wiese im Gehege geboren und wird von der Mama gut umsorgt. Einen Namen hat es noch nicht. Für das Jungtier wird nun ein Pate gesucht, der auch den Namen bestimmen darf.
Münsterländische Volkszeitung - 1. September 2007
Nachwuchs bei den Kronenkranichen
Ein bemerkenswerter Nachzuchterfolg im Naturzoo Rheine: Nach 20 Jahren wachsen wieder zwei Kronenkraniche heran, teilte der Zoo gestern mit. Die attraktiven Kronenkraniche mit dem namengebenden gelben Kopfschmuck gehören zu den zwar häufig in Zoos gehaltenen, jedoch nur selten nachgezogenen Vogelarten. Auch im Naturzoo Rheine gehören sie seit über 40 Jahren zum Bestand. ... Seit einigen Jahren verabschiedet sich ein Kranichpaar von der Gruppe, die im Zoo gemeinsam mit den Sitatunga-Antilopen lebt, und sucht im Zoogelände nach einem geeigneten Brutplatz. Dabei kam es auch schon zu Eiablagen, aber bisher noch nicht zur Brut und folglich dem Schlupf eines Kükens. In diesem Jahr nun hat sich ein zweites Paar gefunden, das seine gegenseitige Zuneigung durch Tänze und anderes Balzverhalten zum Ausdruck brachte. Im Juli wurde dann tatsächlich auch ein Ei vorgefunden, um das sich das Liebespaar aber offensichtlich nicht kümmern wollte. Deshalb wurde es gegen eine Attrappe ausgetauscht und in die Brutmaschine überführt. Das Kranich-Paar feierte weiter Hochzeit, und es folgte kurze Zeit später ein zweites Ei, das aber gleichfalls keine elterlichen Fürsorgegefühle auslöste. In der Brutmaschine entwickelten sich beide Eier. Als geradezu tragisch musste dann der Tod des sich gerade als Zuchttier bewährenden Weibchens hingenommen werden.
Ostthüringer Zeitung - 1. September 2007
Neue "Untermieter" bei Kängurus
Noch halten Emus und Kängurus im Tiergehege Zeulenroda respektvoll Distanz, doch ansonsten scheinen sich die beiden Jungvögel, die in diesem Jahr geschlüpft sind und von einer Farm bei Gera kommen, in ihrem neuen Domizil ganz wohl zu fühlen. Seit einer Woche sind sie in Zeulenroda zu Hause und beleben das weitläufige Gehege der Bennett Kängurus.
ORF.at - 4. September 2007
Bald ein Knut für Schönbrunn?
Folgt im Wiener Tiergarten auf das Pandabär- ein Eisbär-Baby? Laut "Universum Magazin" könnte es im November oder Dezember soweit sein, dass auch der Zoo Schönbrunn mit einem "Knut" locken kann.
OÖNachrichten - 4. September 2007
Familie "Lutzi" herrscht über den Wild- und Erlebnispark Enghagen
Sie sind die Herrscher des Wild- und Erlebnisparks Enghagen und haben alles, was die kleinen und großen Besucher so treiben, genau im Blick. Mama, Papa und die zwei kleinen Luchse, genannt Familie "Lutzi".
Besonders morgens und am frühen Vormittag wirkt eines der Gehege im Wildpark Enghagen ziemlich verlassen. Bis auf einen großen hölzernen Kletterturm und das hohe Gras gibt es darin nichts zu sehen. Glaubt man. Erst beim genaueren Hinsehen lassen sich die majestätischen Luchse ausmachen. Majestätisch sind allerdings vorerst nur zwei davon.
Stuttgarter Nachrichten - 5. September 2007
Baby Beluga
Im Zoo von Vancouver hat am Samstag ein kleiner Beluga-Wal das Licht der Welt erblickt - Anlass genug für einen Tauchbesuch in den Aquarien.
Naumburger Tageblatt - 6. September 2007
Seltene Urwaldantilope im Magdeburger Zoo geboren
Im Magdeburger Zoo ist erstmals eine seltene Urwaldantilope geboren worden. Der kleine Bongo hat überdimensional große Ohren, einen lockigen Schwanz und eine sehr auffällige weiße Zeichnung des rotbraunen Fells, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Die fünfjährige Bongo-Mutter «Cindy» kümmere sich sehr fürsorglich um ihren Nachwuchs, der am 28. August geboren wurde. Bongo-Vater «Max» habe seinen separaten Bereich, um Streitigkeiten zu vermeiden, hieß es.
Ärzte Zeitung - 29. Aug. 2007
Sex, Sex, Sex - und alle machen mit
Dr. Helmut Pechlaner, Manager des Zoos, war schon ganz verzweifelt, weil der hauseigene Koala-Bär so gar keine Lust entwickeln wollte. Weder romantische Musik noch aphrodisisch wirkende Speisen oder Koala-Pornos konnten ihn zu den Weibchen locken, wie die Online-Agentur Ananova berichtet. Erst der Gastauftritt des fünfjährigen Chumbee, ausgeliehen vom Zoo in Edinburgh, vollbrachte das lang ersehnte Wunder. "Seitdem Chumbee hier ist, gibt es fast ununterbrochen Sex im Gehege", freut sich Pechlaner. "Selbst unser männlicher Koala-Bär macht jetzt mit." ... Jetzt hoffen die Tierparkbetreiber auf viele süße Koala-Babys im nächsten Jahr.
Tagesspiegel - 30. Aug. 2007
Ein Wo-Wi aus China für den Zoo
Berlin ohne Bär – wäre nicht Berlin. Knut sei Dank, und auch die Flagge auf dem Roten Rathaus zeigt es jeden Tag. Kommt aber ein Pandabär ins Spiel, lädt sich die Atmosphäre über dem Himmel Berlins sofort hochpolitisch auf. So auch jetzt, weil der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Vize-Bürgermeister von Chengdu, namens Bai Gang, am 12. September um 14 Uhr ein Memorandum unterzeichnen wollen. Darin geht es um die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, aber auch um die „gemeinsame Forschung zum Schutz bedrohter Tierarten und zur Nachzüchtung von Großen Pandas“.
Sollte das heißen, dass dem Berliner Zoo bald ein junges, paarungswilliges Bären-Pärchen spendiert wird, das Bao Bao ablöst, der nur noch seine Rente verfrisst? Nein, das solle es nicht heißen, sagt Jörg Tramm, der in der Senatskanzlei seit Jahrzehnten für pandapolitische Fragen zuständig ist. Mit solch einem Geschenk könne Berlin nicht ernsthaft rechnen, zumal China seine schwarz-weißen Kuscheltiere nur noch gegen gutes Geld ausleiht. Für bis zu 500 000 Dollar pro Jahr, berichten Kenner der Szene.
Allerdings gibt es geheime Signale, die nicht nur bärenfreundliche Berliner aufhorchen lassen.
Hallertauer Zeitung - 30. Aug. 2007
Känguru "Skippi" tot - Bei Ausflug in die Freiheit schwer verletzt
Das Känguru "Skippi" ist tot. Das am Montag, den 27. August 2007, wieder eingefangene Beuteltier, das drei Wochen lang durch das württembergische Allgäu gehüpft war und auch in Bayern für Aufsehen gesorgt hatte, starb an inneren Verletzungen. Das sagte die Besitzerin Gerda Leichtle am Mittwoch in Bad Wurzach und bestätigte einen SWR-Bericht. Bei seinem Ausflug in die Freiheit war "Skippi" am Donnerstagabend von einem Auto angefahren worden. Nach der Rückkehr in den Tierpark "Alpakahof" war bei dem Tier nur eine Beinverletzung festgestellt worden. "Wir sind sehr traurig, aber auch froh, dass wir "Skippi" noch gesehen haben", sagte Leichtle.
Lausitzer Rundschau - 1. September 2007
Schweinerei mit Ringelschwänzchen
Der kleine Mirko steht wie gebannt an der niedrigen Klinker-Mauer, die gerade mal so hoch ist, dass er darüber hinwegschauen kann: „Sind die süß, Mama! Die sind so süß, oh so süß sind die“, und sein Wortschatz beschränkt sich auch in den nächsten Minuten auf alle möglichen Abwandlungen dieses einen Satzes. Die Mutter blickt amüsiert auf ihren Sohnemann und freut sich an dessen Begeisterung. Doch beim Betrachten der angeblich so „süßen“ Vierbeiner – sechs an der Zahl – verzieht sich ihr Gesicht recht säuerlich. Die vietnamesischen Hängebauchschweine haben offenbar gerade eine artspezifische Wellness-Stunde begonnen.
Zisch - Sonntag, 2. September 2007
Tierpark Goldau: Bereit für weitere Höhenflüge
«Alles ist bereit, wir erwarten fast täglich die Baubewilligung von der Gemeinde Arth für das Erweiterungsprojekt ?Fenster zur Natur?. Bernhard Reutener, Präsident des Vereins Natur- und Tierpark Goldau, gab an der Generalversammlung im Pfarreizentrum Eichmatt in Goldau rund 90 Personen Einblick in das 81. Geschäftsjahr.
newsclick.de - 3. September 2007
Elf Monate altes Raubtier kam aus England nach Stöckheim ...
Vorerst dürfen sie sich nur durch einen Zaun sehen, aber gelegentlich beschnuppern sie sich auch schon interessiert: Im Arche Noah Zoo Braunschweig in Stöckheim ist ein neuer Gefährte für Gepardin "Samira" angekommen – der elf Monate alte "Abay". Der Name des jungen Raubtiers stammt nach Angaben von Zootierärztin Dr. Anja Blankenburg aus dem Afrikanischen und bedeutet so viel wie "einer, der nicht aufgibt". "Von Aufgeben kann bei unserem neuen Geparden auch nicht die Rede sein. Im Tierpark Nadermann in Delbrück geboren und von Hand aufgezogen, kam er über England zu uns", berichtet Blankenburg. Am vergangenen Donnerstag traf er mit einem belgischen Zootier-Transporter in Stöckheim ein.
Netzeitung - 4. September 2007
Knut für Berliner Zoo unbezahlbar
Eisbär-Junge Knut ist für den Berliner Zoo eigentlich unbezahlbar. Das in Deutschland derzeit berühmteste Tier beschert seinem Heimatzoo einen Superlativ nach dem anderen. Der Zoologische Garten Berlin feierte dank seiner Hauptattraktion Knut im August einen historischen Rekord: Rund 400.000 Besucher - so viele wie noch nie zuvor in der 163-jährigen Geschichte - kamen im vergangenen Monat in den artenreichsten Zoo der Welt, wie der Zoo am Dienstag mitteilte.
Der Eisbär-Teenie, der an diesem Mittwoch neun Monate alt wird, bringt inzwischen stolze 78 Kilogramm auf die Waage. Der Bär sei aber keineswegs zu dick, verteidigt ihn Tierarzt André Schüle. «Dieses Gewicht ist normal für einen Eisbären in seinem Alter», sagte Schüle. Die im Sommer verordnete Diät, bei der Knut auf zusätzliche Leckerlis wie Croissants verzichten musste, sei beendet.
PR-Inside.com - 4. September 2007
Besucherrekord im Berliner Zoo: Die Welt zu Gast bei Knut
Eisbär Knut hat für einen weiteren Rekord im Berliner Zoo gesorgt: Im August verzeichnete der Tierpark die höchste Besucherzahl in seiner 163jährigen Geschichte, wie er am Dienstag mitteilte. 400.000 Menschen kamen. Mit dieser Zahl sei der Berliner Zoo bundesweit und international absolut spitze, erklärte Zoo-Vorstand Gerald Uhlich.
Neben Knut führte er als Grund die «gestiegene internationale Präsenz» an. «Man kann zu Recht sagen, dass bei uns die ganze Welt zu Besuch war», meinte Uhlich. Nicht nur aus Neuseeland, Australien, China, Japan, Russland, Südamerika, den USA und Europa seien die Besucher angereist, sondern sogar aus Guinea, Grönland, Island und dem Vatikanstaat.
Focus Online - 4. September 2007
Knut wiegt fast 80 Kilo
Der ehemals kleine und flauschige Eisbär aus dem Berliner Zoo wird neun Monate alt – seitdem hat sich für Knut vieles verändert. Aus dem kleinen Bären ist nun ein großer Bär mit stolzen 78 Kilogramm geworden. Der Star des Berliner Zoos hat auch eine neue Vorliebe entdeckt, weg vom Süßem hin zu Deftigem. „Knut frisst inzwischen ganz viel Fisch und Fleisch“, so Schüle. Daneben bekomme der Eisbär-Teenie aber immer noch zwei Breimahlzeiten pro Tag. In der freien Wildbahn lebten die Jungtiere ein bis zwei Jahre mit ihrer Mutter und tränken ihre Milch, sagte der Tierarzt.
Die Mutter Tosca hatte ihren Nachwuchs allerdings nicht angenommen, weshalb er von Pfleger Thomas Dörflein per Hand aufgezogen wurde.
PR-Inside.com - 4. September 2007
Knut bleibt vorerst in Berlin
... Auch neun Monate nach seiner Geburt am
5. Dezember ist Knut der Star des Zoos. Dabei war sein Start ins Leben dramatisch, Mutter Tosca konnte ihn und seinen Zwilling nicht säugen. Der Bruder starb. Knut wurde von Hand aufgepäppelt.
Seit Knut am 23. März erstmals öffentlich auftrat, vergeht kaum ein Tag, an dem der Eisbär nicht in den Medien präsent ist. Nächstes Jahr sollen eine Zeichentrickserie sowie ein Dokumentar- und ein Spielfilm über Knut entstehen. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) wurde für den Verkaufserfolg seiner Knut-DVDs mit Platin ausgezeichnet.
Doch seit Knut mit Pfleger und «Ziehvater» Thomas Dörflein nicht mehr im Gehege spielt, sondern seine Zeit zu großen Teilen allein verbringen muss, mehrt sich auch Kritik. Der Bär sei einsam, heißt es. Er fresse sogar Gras vor Verzweiflung. Auch von Hospitalismus ist die Rede. Im Internet und auch am Gehege überbieten sich Knut-Fans mit Ratschlägen. Und die Berliner Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling monierte, dass der Bär auffällig lange an den Tatzen nuckle.
Basler Zeitung - 4. September 2007
Zoo Basel: Erneut Wildhund von Löwen getötet
Löwen haben im Zoo Basel am Dienstag einen Wildhund zu Tode gebissen. Nach einem Sprung über einen Elektrozaun war der Wildhund im Wassergraben gelandet. Die Löwen zogen den Wildhund aus dem Wasser und töteten ihn sofort mit einem gezielten Biss. ... Bereits im März dieses Jahres war ein Wildhund nach einem Fehltritt im Wassergraben gelandet und von einer Löwin getötet worden. Der Elektrozaun, der das Wildhund-Gehege vom Wassergraben trennt, wurde nach dem Vorfall vom März installiert, um weitere Stürze zu vermeiden.
Der Bund - 4. September 2007
Tiina rennt baldin Holland herum
Tiina ging gestern auf eine grosse Reise. Mit einem Tiertransporter wurde das junge Waldren von Bern ins niederländische Kerkrade transportiert. Ziel ist der Gaia Park, wo auf Tiina ein «schönes Gehege sowie eine Herde Artgenossen erwarten», wie der Tierpark Dählhölzli in einer Medienmitteilung schreibt. Ob Tiina die lange Fahrt wohlbehalten überstanden hat, war gestern Abend noch nicht bekannt. Tiina tobte die ersten 14 Monate ihres Lebens im Dählhölzli herum. «Zusammen mit Vater Leif und der ganzen Sippe konnte Tiina den Waldren-Alltag kennen lernen und ist nun alt genug, um auf eigenen Beinen zu stehen», verkündet der Tierpark.
Ostsee Netz - 5. September 2007
Findelkinder im Vogelpark Marlow
Im Vogelpark Marlow, bei Ostsee-Urlaubern als Ausflugsziel sehr beliebt, leben die unterschiedlichsten heimischen und exotischen Vogelarten. Und manchmal auch ein paar Vierbeiner…
Die meisten Tierkinder sind in den vergangenen Sommerwochen erwachsen geworden und in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten. Doch einige Nachzügler oder Pfleglinge sind diesbezüglich noch auf Hilfe angewiesen. Etwas ungewöhnlich für den Vogelpark, aber dennoch eine stachelige Überraschung sind derzeit drei kleine Igelkinder aus der Marlower Umgebung.
MVregio - 5. September 2007
Vogelpark Marlow schickt Laufenten auf Schneckenjagd
Gegen die diesjährige Schneckenplage greift der Vogelpark Marlow jetzt zu einem Hausmittel im wahrsten Sinne des Wortes.
Gestern wurden die parkeigenen Laufenten freigelassen, deren Lieblingsspeise Schnecken sind. "Wir sind der Flut nicht mehr Herr geworden", sagte Parksprecher Jan Gereit heute. Der Vogelpark liege in einer Niederung. Jeden Abend kröchen die Nacktschnecken zu Tausenden auf die Wege, "das merkt man auf Schritt und Tritt".
Ein Einsatzkommando von acht indischen Laufenten räumt nun die Wege frei. Ein Wagnis sei das allerdings schon, sagte Gereit. Es bestehe die Gefahr, dass die Tiere die Gelegenheit zur Flucht nutzen. "Gestern Abend habe ich sie aber friedlich ruhend am Teich gesehen", sagte Gereit. Das ist wohl ein guter Platz für sie, denn Schneckenfraß mache laut Literatur durstig, sagte Gereit.
Deutschlandradio - 5. September 2007
Großzügige Schimpansen
Die österreichische Verhaltensforscherin Signe Preuschoft hat mit einem Rehabilitationsprojekt für ehemalige Laborschimpansen bemerkenswerte Erfolge erzielt. Sogar das Sozialverhalten, Nahrung mit Artgenossen zu teilen, haben die ehemals geschundenen Tiere wieder erlernt.
Für die ehemaligen Laborschimpansen im österreichischen Safaripark Gänserndorf ist es schon schwer genug, die anderen Affen im Raum zu ertragen. Diese extrem verhaltensgestörten Tiere haben zehn bis 20 Jahre lang - seit dem Kleinkindalter - in den Laboren der Pharmaindustrie in Einzelhaft gelebt. Ein Jahr nachdem sie von der Verhaltensforscherin Signe Preuschoft in Gruppen zusammengefasst wurden, mussten sie sich einer erneuten Herausforderung stellen. Um herauszufinden, ob die Schimpansen ihr Futter mit anderen teilen würden, versteckte die Wissenschaftlerin riesige Wassermelonen im Gehege der Tiere. ...
Ob ihre Laborschimpansen allerdings weiterhin Fortschritte machen, weiß Signe Preuschoft nicht. Denn seit einem Jahr hat sie die Tiere nicht mehr gesehen. Der Safaripark ist in Konkurs gegangen und die Verhaltensforscherin arbeitet inzwischen für die Universität Zürich. Lediglich vier Tierpfleger sorgen für eine Notversorgung der Tiere: ein Zustand, der jetzt bereits seit zwei Jahren anhält.
NÖN Online - 5. September 2007
Safaripark: Umfrage soll Landesstudie widerlegen
Renommiertes Institut soll Umfrage durchführen. Zoher: „Wir wollen wissen, wie hoch Besucherpotenzial wirklich ist.“
Im Herbst wird der Gemeinderat entscheiden, ob sich die Stadt am neuen Safaripark mit 25 Prozent beteiligt. Nur dann gibt es von der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus eine Förderung für das 1 Million Euro schwere Projekt, nämlich 382.000 Euro (die NÖN berichtete). Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher kann derzeit nur warten und hoffen.
Walsroder Zeitung - 6. September 2007
Erst 50 Vogelpark-Beteiligungen verkauft
Michael Hahnke, Geschäftsführer des Vogelparks Walsrode, ist mit der Entwicklung der Besucherzahlen in dieser Saison durchweg zufrieden. Investitionen aus dem vergangenen Jahr, wie Uhuburg und Baumhäuser, hätten den Erlebnischarakter unterstrichen und speziell mehr junge Familien angesprochen, sagte Hahnke jetzt, als die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn dem Vogelpark einen Besuch abstattete. Deutlich hinter den Erwartungen blieb dagegen die Zahl der „Anteilseigner“ zurück, die mit dem Kauf eines sogenannten Genussrechtes selbst auf eine hohe Verzinsung ihrer Einlage hoffen und mit dem Geld gleichzeitig dem Vogelpark eine günstige Finanzierungsmöglichkeit neuer Attraktionen eröffnen.
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Niederländische Meldungen
dierennieuws.nl - 5. Sept. 2007
IJsberendrieling gaat overwinteren in Dierenrijk Europa
Eisbärendrillinge werden im Dierenrijk Europa überwintern
Drei junge Eisbären, die im November 2005 geboren wurden, haben einen Umzug von Ouwehands Tierpark nach Dierenrijk Europa hinter sich. Die Drillinge bleiben den Winter über im Dierenrijk Europa und ziehen im kommenden Frühjahr in den Tiergarten Blijdorp um. Ab Freitag, den 7. September, sind die drei Neuankömmlinge zum erstenmal für die Besucher zu sehen. Das kürzlich erneuerte Dierenrijk Europa ergänzte in diesem Sommer seine Tiersammlung bereits mit zwei Sibirischen Tigern und ist ganz froh über die Beherbergung der drei Eisbären. ... Die Drillinge bleiben vorläufig noch beieinander, aber sollen künftig, wenn die Tiere erwachsen sind, in europäischen Zoos das Zuchtprogramm unterstützen und vielleicht für Nachwuchs sorgen. Die kommende Zeit können Ewa, Henk und Jelle im Dierenrijk Europa und später im Tiergarten Blijdorp aber noch nach Herzenslust miteinander spielen und in Ruhe aufwachsen. Website: www.dierenrijkeuropa.nl.
destentor.nl - 5. Sept. 2007
Een dag oog in oog met de pelikanen
Ein Tag Auge in Auge mit Pelikanen
Kinder können vom 12. September an mitmachen bei KidsPower im Tierpark Wissel. Jeden Mittwoch- und Samstagmittag vom 12. September bis einschließlich 31. Oktober erhalten Kinder im Tierpark die Möglichkeit, auf eine tolle Art den Beruf des Tierpflegers kennen zu lernen. Sich mal hinter den Kulissen umsehen, das Futter zubereiten in der Futterscheune, das Gehege harken und säubern: es kommt insgesamt/alles/ allemal an das Angebot während KidsPower. Die kosten für die Teilnahme betragen 6,50€ pro Person, exklusive Eintritt. Wegen beschränkter Teilnehmerzahl ist Reservierung notwendig. KidsPower startet um 14 Uhr. reservieren kann man telefonisch: 0578-613106. Die genauen Daten siehe http://www.wisselzoo.nl
trouw.nl - 5. Sept. 2007
Nijlpaardje na twee dagen dood in Emmen
Kleines Flußpferd nach zwei Tagen tot in Emmen
Das zwei Tage alte Flußpferd aus dem Tierpark Emmen ist am Mittwoch gestorben. Das teilte der Zoo mit. Das noch namenlose Jungtier schien zunächst gesund zu sein. Es trank gut bei der Mutter und es war aktiv. Dienstagmittag wurde das Tier schlapp und hatte Durchfall. Der Tierarzt gab dem Tierchen Medikamente, um eine Austrocknung zu verhindern, aber es half alles nichts. Mittwochmorgen wurde das Junge immer schwächer, um später zu verenden. Die Obduktion muß zeigen, woran das Tier gestorben ist. Es war das erste Mal nach sieben Jahren, daß ein Flußpferdjunges im Tierpark geboren wurde.
Dagblad van het Noorden - 3. Sept. 2007
Nijlpaardje geboren in Dierenpark Emmen
Flußpferd geboren im Tierpark Emmen
Im Tierpark Emmen wurde am Montagmorgen ein Flußpferd geboren. Damit zählt die Herde im Tierpark zwölf Tiere. Es ist schon wieder einige Zeit her, daß junge Flußpferde im Tierpark zur Welt kamen. Nach dem Tod des Männchens Bill hatte der Park längere Zeit keinen Flußpferdmann in der Herde. Das änderte sich zu Beginn dieses Jahres, als das Männchen Polo aus einem französischen Zoo in den Zoo Kopenhagen umziehen sollte. Polo hat unterwegs einen langen ‚Zwischenstop' in Emmen gemacht, mit dem am Montag geborenen Jungtier als Ergebnis. Diesen Herbst zieht Polo mit zwei Weibchen aus der Emmener Herde doch noch in die dänische Hauptstadt.
emmen.nu - 4. Sept. 2007
Nijlpaardje geboren in Dierenpark Emmen
Flußpferd geboren im Tierpark Emmen
Im Flußpferdstall des Tierparks Emmen ist am Montagmorgen ein kleines Flußpferd zur Welt gekommen. Das Kleine mit einem geschätzten Geburtsgewicht von 20 bis 25 kg, ist sehr aktiv und hat schon mehrere Male bei Mutter Jetje getrunken. Vater Polo zieht das alles aus einiger Entfernung an. Polo bleibt noch kurze Zeit in Emmen. Dann verreist er mit zwei Flußpferddamen in den Kopenhagener Zoo. Es ist schon wieder sieben Jahre her, daß in Emmen ein Flußpferd geboren wurde. Weil in dem Jahr davor die Herde mit immerhin fünf Jungtiere vergrößert hat, war geraume Zeit kein Platz für noch mehr Flußpferde. Da nun diesen Herbst einige nach Kopenhagen umziehen, gibt es wieder Platz. Die Emmener Herde besteht jetzt (noch) aus 12 Flußpferden.
volkskrant.nl - 4. Sept. 2007
'Tijger' en 'Terminator' belaagd op Coolsingel
'Tijger' und 'Terminator' bedroht auf der Coolsingel
Marc und Mike Spits können es nicht glauben. Gestern morgen trafen die Initiatoren der Elephant Parade Rotterdam den Kunstelefanten ‚Terminator' nicht auf, sondern neben seinem Sockel auf der Coolsingel an. Herunter geworfen. Ohne Beine und mit einem klaffenden Loch im Bauch macht die glänzend schwarze Skulptur ihrem Namen keine Ehre mehr. Letzten Samstag gab es noch einen glitzernden Start der Elefantenparade. Ein Elefant von Swarovski Kristall, angefertigt von Schmuckdesigner Otazu, wurde unter schwerer Bewachung in das Bijenkorf hineingetragen. Vier Tage später ist Terminator das zweite Opfer des Elefantenvandalismus in Rotterdam. Während der ersten Nacht draußen wurde Elefant "Tijger" auch schon kaputt getreten. "Respektlos", sagt Spits. "Unsere fünfzig Kunstelefanten sollen am 17. November im Tiergarten Blijdorp versteigert werden. Mit dem Erlös wollen wir in Thailand das erste Elefantenkrankenhaus in der Welt Wirklichkeit werden lassen. Bis es soweit ist, erfreuen wir die Stadt damit, aber Reparaturkosten zahlen wir aus eigener Tasche. Ich denke nicht, daß wir das lange durchhalten, wenn das so weitergeht."
elsevier.nl - 3. Sept. 2007
Vandalen vernielen 'olifant'
Vandalen zerstören 'Elefant'
Vandalen haben Sonntag nacht in Rotterdam einen zwei Meter hohen Elefanten von seinem Sockel gezerrt. Das Tier, das am Postamt an der Coolsingel stand, ist einer der Kunstelefanten, die seit dem letzten Wochenende im Rahmen der Freiluftausstellung der Elefantenparade in der Rotterdamer Altstadt stehen. Der Schaden beträgt laut Ausrichter der Elefantenparade ein paar Tausend Euro. Am Samstag wurde die Freiluftausstellung feierlich eröffnet. In den kommenden Wochen werden alle Elefanten in der Altstadt von Rotterdam aufgestellt. Es geht um einige Dutzend Skulpturen. Die Elefanten werden am 17. November versteigert. Der Erlös geht an das erste Elefantenkrankenhaus in der Welt, das in Thailand steht. Auch ein Elefantenprojekt des Tiergartens Blijdorp in Indien erhält einen Teil des Erlöses, den die Versteigerung erbringt.
trouw.nl - 2. Sept. 2007
Bokito-expert komt met nieuw apenboek
Neues Affenbuch von Bokito-Expertin
Amsterdam (ANP). Philosophin Stine Jensen kommt mit einem neuen Buch über die Gemeinsamkeiten zwischen Affen und Menschen. Goddelijke brulapen [Göttliche Brüllaffen], wie der Titel lautet, erscheint Ende September. Das hat sie am Sonntag mitgeteilt. Die 35jährige Jensen promovierte über die Beziehung zwischen Frauen und Affen. Ihr Buch Waarom vrouwen van apen houden (2002) [Warum Frauen Affen mögen] erhielt nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito aus dem Tierpark Blijdorp etliche Nachdrucke. Jensen erschien in den Wochen danach in zahlreichen Medien als Expertin auf diesem Gebiet. In ihrem vorigen Buch behauptete sie, daß Frauen Affen mögen, weil sie von Männern enttäuscht sind. In ihrem neuen Werk vergleicht sie moderne Männer mit Affen.
evenementnieuws.nl - 30. Aug. 2007
Romance tussen olifanten Timber en Bangka bloeit op
Aufblühende Romanze zwischen den Elefanten Timber und Bangka
Von heute an können die Elefanten Timber und Bangka einige Tage miteinander Bekanntschaft schließen. Das verspricht etwas, denn bei einer ersten, kurzen Bekanntschaft sah es sehr danach aus, als wäre Timber verknallt in seine ihm zugedachte Braut Bangka. Vor vier Monaten kehrte der Asiatische Elefant Timber zurück in seinen Geburtsort, den Tiergarten Blijdorp. Auf seinen Schultern ruht eine schwere Last, denn er muß als Zuchtbulle ein würdiger Nachfolger seiner prominenten Vorgänger Ramon und Alexander werden. Timbers erste Aufgabe besteht nun darin, die fast siebenjährige Bangka zu decken. Sie ist eine Tochter von Irma und Alexander und es sieht so aus, als sollten Timber und Bangka den hochgestellten Erwartungen entsprechen. Und das ist bei Elefanten keine Selbstverständlichkeit! Die zwei Elefanten sind noch jung, aber es ist mehr als deutlich, daß sie Vertrauen zueinander haben. ... Timber ist eine ideale Wahl, weil er mit den zur Zeit in Blijdorp gehaltenen Elefantinnen Bangka, Irma, Douanita und Trong Nhi genetisch nicht verwandt ist. Die Elefantenherde in Blijdorp besteht gegenwärtig aus Stamm-Mutter Irma (die hochträchtig ist und vielleicht gerade noch in diesem Jubiläumsjahr ihr Junges zur Welt bringen soll), Douanita (die ebenfalls trächtig ist und ihr Kalb um den Januar 2009 erwartet) und die in Blijdorp geborenen "Jugendlichen" Trong Nhi (geboren im Mai 2003 als Tochter von Douanita und Alexander), Sibu (Sohn von Irma und Alexander, geboren im Februar 2004) und Bangka.
telegraaf.nl - 29. Aug. 2007
Verliefd olifantenpaar in Blijdorp
Verliebtes Elefantenpaar in Blijdorp
Der Tiergarten Blijdorp hat ein verliebtes Elefantenpaar. Mittwochmorgen trafen die Elefanten Timbar und Bangka zum erstemal aufeinander. Sie sollen für Nachkommen sorgen. Der neun Jahre alte Bulle Timbar wurde in Blijdorp geboren, lebte aber dann in England und Spanien. Im Rahmen des Elefantenzuchtprogramms wurde er aus Sevilla herübergeflogen, um die sechs Jahre alte Kuh Bangkar zu decken. Ob es auch wirklich zum Akt kommt, bleibt abzuwarten, Elefanten sind wählerisch, was ihre Partner betrifft.
Algemeen Dagblad - 29. Aug. 2007
Olifant Timber meteen al verliefd
Elefant Timber gleich verliebt
Die Spannung ist fast zu spüren, auf dem kleinen Pfad neben der Elefantenanlage im Tiergarten Blijdorp. Eine ganze Batterie Fotografen und Kameraleute hat ihre Geräte in Bereitschaft, Besucher verweilen kurz und suchen ein strategisches Plätzchen, Direktor Ton Dorresteijn steht auf den Zehenspitzen, um das Schauspiel gut beobachten zu können. Der noch junge Bulle Timber (9) - tut er es oder tut er es nicht? Einstweilen nicht. Wohl umkreisen er und das Elefantenweibchen Bangka total verliebt einander, tun hier und da einen Pupser und machen eine Pfütze, nur paaren sie sich nicht. Dorrsteijn ist dennoch hoffnungsvoll. "Was sie nun tun, ist prima. Insgesamt ganz positiv. Denn wir haben manchmal gehabt, daß wir ein Männchen und ein Weibchen zueinander gesetzt hatten und nach fünf Minuten der Teufel los war." Es wird natürlich erwartet, daß beide Dickhäuter für Nachwuchs sorgen. Dafür ist Timber speziell aus Sevilla nach Rotterdam gebracht worden, um hier dem Bullen Alexander als Zuchtbulle nachzufolgen. Die für ihn vorgesehene Braut Bangka (7) ist eine Tochter desselben Alexanders und Irmas. Die erste Bekanntschaft verläuft erfolgreich. Sie steckt die Spitze ihres Rüssels in sein Maul. "Sieht ein bißchen nach Zungenkuß aus", bemerkt ein Blijdorp-Gänger. Ein paar Tage hat der Bulle noch, denn so lange dauert ihr Zyklus. "Und wenn es jetzt nicht geschieht, ist wieder drei Monate warten angesagt."
megastadfm.nl - 29. Aug. 2007
Nieuwe komodo's in Blijdorp
Neue Komodowarane in Blijdorp
Der große Komodowaran aus dem Tiergarten Blijdorp ist nach England übergesiedelt, dafür sind zwei junge Komodowarane aus Gran Canaria nach Rotterdam gekommen. Die zwei erwachsenen Komodowarane im Chester Zoo waren unbemannt und deshalb hat Blijdorp als EEP-Koordinator für diese seltene Echsenart ihren erwachsenen Komodowaranmann am 7. August dieses Jahres nach England geschickt. Infolge dieses Umzugs gab es kurzzeitig keine Komodowarane mehr zu sehen, aber bereits nach zehn Tagen kamen die zwei jungen Komodowarane aus Gran Canaria (Kanarische Inseln). Die neuen Tiere sind noch etwas bunter gefärbt und auch aktiver als ein erwachsener Komodowaran. Vorläufig sind die Tiere zu sehen in der Rivierahal von Blijdorp.
dierennieuws.nl - 29. Aug. 2007
Zeldzame Francois-langoer geboren
Seltener Delacour- oder Pandalangur geboren
In der Gruppe seltener Delacour- oder Pandalanguren [Trachypithecus delacouri] in Blijdorp ist am 12. August wieder einmal ein Jungtier geboren. Wie das bei diesen Blätter fressenden Affen üblich ist, hat das Junge ein herrliches rotes Fell, womit es sich stark abhebt von dem schwarzem Fell der Mutter. Blijdorp hält diese besonderen Affen seit 1992, als eine Gruppe von vier Tieren als Geschenk des Zoos Schanghai in Rotterdam ankam. Es dauerte bis 1997, ehe die erste Geburt in der Gruppe stattfand, aber das war dann gleich eine europäische Erstgeburt! Seitdem werden regelmäßig junge Pandalanguren in Blijdorp geboren, aber jede Geburt ist noch immer etwas Besonderes. In Europa sind sie nämlich nur an drei Orten zu sehen: in Belfast, London und natürlich Rotterdam. Der Zoo Belfast führt das Europäische Zuchtbuch (ESB). Der kleine Pandalangur, der vor mehr als zwei Wochen in Blijdorp geboren wurde, ist zusammen mit seinen Eltern und drei weiteren Artgenossen im Chinesischen Garten zu sehen, wo sie ihr eigenes Gehege bewohnen, inmitten von chinesischem Bambus. Die Mutter hält ihr Junges so dicht an sich, daß das Geschlecht des Jungtiers noch nicht endgültig festgestellt werden konnte. Website: www.rotterdamzoo.nl
diergaardeblijdorp.nl - 30. Aug. 2007
De Burgerlijke Stand (28 augustus2007)
Zugänge und Abgänge im August (Stand 28. Aug. 2007)
Geboren: 1 Pandalangur, 1 Bambuslemur, 2 Servale, 3 Malaiische oder Kleinfleck-Zibetkatzen, 3 Fransenschildkröten, 5 Grüne Hundskopfboas oder Grüne Hundskopfschlinger.
Gestorven: 1 Serval, 1 Kalifornischer Seelöwe, 1 Rosaflamingos, 1 Fischotter.
Erhalten: 2 Komodowarane, 12 Bienenfresser, 4 Bartmeisen, 3 Kragenechsen.
Abgegeben: 1 Panzernashorn, 1 Asiatischer Löwe, 1 Komodowaran, 3 Visaya-Mähnenschweine.
Russische Meldungen
justmedia.ru - 5. Sept. 2007
22 сентября
екатеринбуржцы
увидят
слониху
Дашу
Am 22. September werden die Jekaterinburger die Elefantin Dascha sehen
Am 22. September werden die Jekaterinburger und die Gäste der Stadt den lange erwarteten Elefanten sehen können. Im Zoo wird die Elefantenanlage feierlich eröffnet.
kiyany.obozrevatel.com - 5. Sept. 2007
Директор
оставил
столичный
зоопарк на произвол
судьбы
Direktor überließ den Kiewer Zoo seinem Schicksal
Der Direktor des Kiewer Zoos Fjodor Romasch wurde entlassen. Die Vizevorsitzende der Kiewer städtischen staatlichen Administration (KGGA) Irena Kiltschizkaja erzählte, daß Romasch "auf eigenen Wunsch entlassen wurde, und der erste Vizedirektor Alexej Tolstouchow jetzt seine Pflichten übernimmt". "Was den neuen Direktor betrifft, so wird diese Stelle ausgeschrieben", sagt Kiltschizkaja. Fjodor Romasch selbst, der weniger als ein Jahr (seit Oktober) Direktor war, weigerte sich zu erklären, womit seine Entlassung zusammenhängt, er betonte nur, er sei auf eigenen Wusch entlassen worden. Es sei daran erinnert, daß zum Beginn des Sommers Kiewer Umweltorganisationen Romasch und seine Leitung eines grausamen Umgangs mit Tieren beschuldigten, dem dieser kategorisch widersprach. Innerhalb des Kollektivs gab es einen Konflikt. Im vergangenen Jahr wurde Romasch von der KGGA zum Zoodirektor ernannt, nach der Entlassung des früheren Direktors Jewgenij Kiriljuk im September. Ein Teil der Mitarbeiter stand auf Seiten des Entlassenen, ein Teil trat für den neuen Direktor ein. Kiriljuk selbst erklärte einmal, daß er unter dem Druck der KGGA "auf eigenen Wunsch" kündigte und er einfach "gegangen" wurde. Als Romasch Direktor wurde, entstanden um den Zoo immer wieder unglaubliche Gerüchte - von Massensterben von Tieren bis zum Umzug des Zoos aufs Land. Die Leitung wehrte die unbegründeten Vermutungen ab und widerlegte sie. Es ist möglich, daß die Gegenwehr Fjodor Romasch einfach zermürbt hat.
news.mediaport.info - 4. Sept. 2007
«Малыш» и
«малышка» -
новые
хищники в
зоопарке
получат
имена от
харьковчан
"Der Kleine" und "die Kleine" - neue Raubkatzen im Zoo erhalten Namen von den Charkowern
Sie bellen nicht, aber beißen. Im Zoo Charkow gibt es Neuzugänge - ein Paar afrikanischer Servale. Der Zoo bittet die Einwohner Charkows, schöne, klangvolle Namen vorzuschlagen. Website: www.zoo.kharkov.ua.
kp.md - 4. Sept. 2007
Теперь
за ними
выстроились
в очередь
ведущие
европейские
зоопарки
Jetzt stehen führende europäische Zoos nach ihnen an
Bereits am 28. Juni wurden im Zoo Kischinjow zwei europäische Luchse, ein Männchen und ein Weibchen, geboren. Ein Ereignis, das selten vorkommt in Zoos, da Luchse sich in Gefangenschaft schlecht fortpflanzen - erzählt Julija Kirsanowa, Leiterin der Raubtier-Abteilung. Zoos in Europa, die von der Luchsgeburt in Kischinjow hörten, baten sogleich darum, die Jungtiere ihnen zu überlassen. "Sie stehen bereits an", lächelt der Leiter der wissenschaftlich-methodischen Abteilung des Kischinjower Zoos Witalij Buschew. "Wir haben vorläufige Absprachen mit den Zoos Charkow und Kasan. Natürlich werden wir sie nicht verkaufen! Nur tauschen! Unserem Zoo fehlen ein Kapuzinerweibchen und ein Jaguarweibchen... Mal sehen, was uns die Ukrainer und Russen anbieten werden. Doch zwei Monate werden die kleinen Luchse unter Mutters Obhut im Zoo Kischinjow herumtollen."
pravda.ru - 4. Sept. 2007
В
Омском
зоопарке
самка
леопарда
родила
тройню
Leopardendrillinge in einem Omsker Zoo
Im Staatlichen Zoo Bolscheretschje gebar eine Leopardin Drillinge. Sie hat jedes Jahr drei Junge, obwohl gewöhnlich Leoparden in Gefangenschaft nicht mehr als zwei Junge zur Welt bringen. Jetzt ist mit Leopardenmutter Alisa noch ein Kleines zusammen, das von den Mitarbeitern der Raubtier-Abteilung Wassilissa genannt wurde. Die beiden anderen Leopardenkinder haben den heimatlichen Käfig bereits verlassen: eines lebt jetzt in einem Krasnojarsker, das andere in einem Nowosibirsker Zirkus.
express-k.kz - 4. Sept. 2007
Львиная
доля
Löwenanteil
Eine halbe Stunde lang atmete der afrikanische Löwe Adam die Luft relativer Freiheit in einer zwei Meter breiten Schutzzone, ohne es zu riskieren, über die 1,5 m hohe Umzäunung zu springen. Erinnern wir uns: Ende Juli verließen zwei Braunbären ihren Käfig. Sie hielten sich innerhalb der Absperrung auf, weil eine Mitarbeiterin, zu deren Pflicht es gehörte, die Bären zu füttern und den Käfig zu säubern, vergaß, eine Käfigtür zu schließen. In der Geschichte mit Adam, übrigens einem ehemaligen Zirkusartisten, der vier Jahre im Tscheljabinsker Zirkus arbeitete, wiederholte sich alles. Und wieder war diese Mitarbeiterin schuld. Adam in den Käfig zurück zu bringen war nicht schwierig. Und dennoch: während die Leitung des Zoos beim ersten Mal die zerstreute Mitarbeiterin nur verwarnte, sah sie sich jetzt gezwungen, diese zu entlassen.
vn.mk.ua - 4. Sept. 2007
ИСПЫТАНИЕ
ГРАДУСОМ
Leiden unter der Temperatur
Aufgrund der Hitze verendete ein betagtes Przewalskipferd - allerdings war es nach menschlichen Maßstäben schon hundert Jahre alt. Es ist trotzdem schade um das Pferd. Wie auch um das Schneeeulenmännchen, bei dem die unvorstellbare Überhitzung zu einer Lungenentzündung mit tödlichem Ausgang führte. Auch in der Futterabteilung gibt es Verluste durch die hohe Temperatur - massenhaft verenden junge Kaninchen und Meerschweinchen. Mit dem Futter gibt es übrigens überhaupt ein Problem - der Zoo konnte bis jetzt kein Heu für den Winter vorbereiten. Es gibt kein Heu. Es muß durch das ganze Land herbeigefahren werden. Heu ist nicht das einzige Problem - das Wasser reicht nicht für alle. Der Herbst ist gekommen und es soll kühler werden. Und wenn erst die Kälte kommt, wird die Lage noch ernster.
mukola.net - 3. Sept. 2007
В
Николаевском
зоопарке
пройдет
Международная
конференция
юннатовского
движения
I. Internationale Konferenz Junger Naturforscher im Zoo Nikolajew
Am 15. und 16. September findet im Zoo Nikolajew die 1. Internationale Konferenz Junger Naturforscher statt, die dem 70jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Junger Biologen des Zoos Nikolajew gewidmet ist. Das Ziel der Konferenz besteht in der Propagierung der Arbeit der Jungen Naturforscher unter Kindern und Jugendlichen, aber auch darin, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Tätigkeit des Zoos zu lenken. Die Arbeitsgemeinschaft des Zoos Nikolajew wurde 1937 gegründet von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoos F.G.Nitschikow, dem künftigen Direktor des Zoos Nikolajew. Einige ehemalige Mitglieder sind Mitarbeiter des Zoos.
russian.xinhuanet.com - 3. Sept. 2007
В
заповеднике
маньчжурских
тигров в Северо-Восточном
Китае в этом
году
родились свыше
100 тигрят
Im Nationalpark für Mandschurische Tiger im Nordosten Chinas wurden in diesem Jahr mehr als 100 Tigerjunge geboren
Seit 1986, als in der nordöstlichen chinesischen Provinz Heilongjiang das weltweit größte Schutz- und Auswilderungszentrum für Katzenartige geschaffen wurde, hat sich die Anzahl der Mandschurischen Tiger in diesem Schutzgebiet von acht auf heute 800 Individuen vergrößert, nur in diesem Jahr wurden über 100 Jungtiger geboren.
interfax.ru - 2. Sept. 2007
Лев
полчаса
свободно
гулял по
зоопарку в Чимкенте
из-за
халатности
смотрителя
Wegen Nachlässigkeit eines Wärters spazierte in Tschimkent Löwe frei durch den Zoo
Im Zoo Tschimkent (Verwaltungszentrum des Gebiets Süd-Kasachstan) konnte ein erwachsener Löwe wegen Nachlässigkeit eines Wärters den Käfig verlassen und befand sich etwa eine halbe Stunde in Freiheit. "Der Wärter reinigte den Käfig und vergaß, dessen Tür zu verriegeln", erfuhr am Sonntag die Agentur "Interfax-Kasachstan" vom Vizedirektor des Zoos für Wissenschaft Latifscha Alijew und betonte, daß das am vergangenen Freitag passierte. Seinen Worten nach ging der sechsjährige Löwe aus dem Käfig heraus, bewegte sich aber nicht weit weg. "Er spazierte zwischen den Käfigen und der Absperrung, die es den Besuchern des Zoos nicht erlaubt, nahe an die Tiere heranzugehen", sagte L. Alijew. Zugleich, bemerkte er, wurden die Besucher gebeten, das Zoogelände zu verlassen. Es gelang, den Löwen zurück in den Käfig zu locken, indem man dorthin ein Stück Fleisch warf.
vz.ru - 2. Sept. 2007
Льва
забыли
закрыть в
клетке в
зоопарке Казахстана
Löwe vergessen im Käfig einzuschließen in einem Zoo Kasachstans
Das ist nicht der erste derartige Vorfall im Tschimkenter Zoo. Ende Juli entkamen auch wegen Nachlässigkeit eines Wärters drei Braunbären aus ihrem Käfig.
regnum.ru - 31. Aug. 2007
Президент
Грузии
открыл
в
Батуми
зоопарк
и
пообещал
вернуть
дельфинов
Präsident Georgiens eröffnete in Batumi Zoo und versprach Rückkehr der Delphine
Der Präsident Georgiens Michail Saakaschwili nahm am 31. August an der Eröffnungszeremonie für den städtischen Zoo der Hauptstadt Adshariens, Batumi, teil. Der Zoo war unter der Herrschaft von Aslan Abaschidse [1998-2004 Präsident der Autonomen Republik Adsharien in Georgien] geschlossen worden. Im Sommer 2008, so erklärte Georgiens Präsident vor Journalisten, "wird hier eines der besten Delphinarien an der Schwarzmeerküste und in der Welt überhaupt eröffnet. Und nach Batumi kehren die Delphine zurück, das Symbol dieser Stadt."
wwf.ru - 31. Aug. 2007
Подарки
от
медвежонка
Кнута -
Берлинский зоопарк
поддержал
проект
WWF
«Медвежий
патруль»
Geschenke von Eisbärchen Knut - Berliner Zoo unterstützte WWF-Projekt "Bärenpatrouille"
Wir erzählten schon vom Schicksal des Bärchens Umka auf der Tschuktschen-Halbinsel, der in diesem Frühjahr fast gestorben wäre, als er in ein Fangeisen für Polarfüchse geriet. Doch Umka hatte Glück - ihn retteten Jäger aus der "Bärenpatrouille". Der weltweit bekannte kleine Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo erfuhr vom Schicksal seines wilden Artgenossen und beschloß, ihm zu helfen. Wir erhielten die gute Nachricht vom Direktor des Berliner Zoos Dr. Blaszkiewitz, daß der Fond des kleinen Eisbären Knut 15.000 Euro zur Verfügung stellt, um die Arbeit der Bärenpatrouille zu unterstützen. "Für uns ist sehr wichtig die internationale Unterstützung des WWF-Projektes zur Erhaltung der tschuktschisch-alaskischen Eisbärenpopulation, die Schweres durchmacht im Zusammenhang mit globaler Erwärmung und Wilderei", kommentiert der Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands Wiktor Nikiforow. "Ein großes Dankeschön an Knut und seine deutschen Freunde!"
wwf.ru - 29. Aug. 2007
Моржи
вернулись
на
Рыркайпий
Walrosse kehrten zurück nach Ryrkajpij
Wladilen Iwanowitsch Kawry, Jäger und Koordinator des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" in den Dörfern Ryrkajpij und Kap Schmidt, erzählt: "Am 28. August 2007 erschienen am Kap Koshewnikow Walrosse am Ufer! Eine erste grobe Zählung erlaubt, von 10.000 Tieren zu sprechen. Das geschah zum erstenmal in den Jahren der Beobachtungen auf Tschukotka, obwohl der Name der daneben liegenden Siedlung Ryrkajpij davon spricht, daß irgendwann in alten Zeiten an diesen Ufern Lagerplätze für Walrosse etwas Gewöhnliches waren: ‚Ryrka' bedeutet in der Sprache der Tschuktschen Walroß. Die Klimaveränderungen führten dazu, daß in den letzten fünf Jahren das Meer im Sommer eisfrei ist und die Walrosse sich nicht wie früher auf den Eisschollen erholen können, wenn sie von den nördlichen Gegenden der Tschuktschensee zu den Überwinterungsplätzen unterwegs sind. Deshalb sind Lagerplätze am Ufer besonders wichtig für sie, hier können die Tiere nach den Strapazen des langen Schwimmens durch stürmische See Atem schöpfen, bevor sie sich weiter zu den Überwinterungsplätzen in der Beringsee fortbewegen. Das Haupthindernis für die Bildung von Lagerplätzen an geeigneten Orten (und das sind vor allem die Kaps) ist die Ruhestörung durch den Menschen. Vor zehn Jahren organisierten wir den Schutz des Kaps Wangarem, woraufhin dort ein Lagerplatz zu entstehen begann, der heute zu den größten der Welt gehört."
wwf.ru - 29. Aug. 2007
«Мыс
Ванкарем» -
моржи и белые
медведи под
охраной
"Kap Wangarem" Walrosse und Eisbären unter Schutz
Im Rahmen des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" wurde im Autonomen Kreis der Tschuktschen ein neues Naturdenkmal geschaffen. Die Regierung Tschukotkas erklärte mit dem Beschluß Nr. 109 vom 20.08.07 den Naturkomplex "Kap Wangarem" zu einem Naturdenkmal von regionaler Bedeutung. Die Organisation des neuen geschützten Territoriums wurde möglich dank der Initiative der Bevölkerung der nationalen Tschuktschensiedlung Wankarem, die erstmals in der Geschichte der arktischen Siedlungen Rußlands eine Befragung der gesamten erwachsenen Bevölkerung durchführte, 86% der Einwohner sprachen sich aus für die Schaffung eines Naturdenkmals, für die Erhaltung von Orten, wo Menschen, Eisbären und Walrosse mehr als 1.000 Jahre gemeinsam lebten ... Die Organisation geschützter Territorien ist ein wichtiger Teil des WWF-Projektes "Bärenpatrouille" - im laufenden Herbst soll das Monitoring der Eisbärenpopulation während deren Migration in Herbst und Winter fortgeführt werden, diese Arbeit wird auch auf andere in Küstennähe gelegene Siedlungen Tschukotkas und Ostjakutiens erweitert. Außerdem ist es notwendig, die Umweltbildung der einheimischen Bevölkerung qualitativ zu verbessern. Die Einheimischen sollen begreifen, daß die Eisbärenpopulation gefährdet ist aufgrund der globalen Klimaerwärmung und daß es vor allem von ihnen, den Menschen, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Bären leben, abhängt, ob dieses echte Symbol der Arktis eine Überlebenschance in diesen für Eisbären schwierigen Zeiten hat... "Die Schaffung des Reservats ist ein sehr wichtiger Schritt für die Erhaltung der Eisbären", kommentiert der Direktor der Regionalprogramme des WWF Rußlands Wiktor Nikiforow. "In der Arbeit haben uns sehr geholfen die alteingesessenen Einwohner, Wissenschaftler Tschukotkas, die Verwaltung des Kreises. Das Naturdenkmal ‚Kap Wangarem' bildete den Beginn der Organisation eines Netzes kleiner regionaler Reservate, die im Komplex sehr wichtige Lebensräume des Pazifischen Walrosses und des Eisbären, aber auch andere natürliche und archäologische Objekte schützen."
wwf.ru - 28. Aug. 2007
Судьба
уникальной
природы
Кавказа в руках
МОК
Schicksal der einzigartigen Natur des Kaukasus in den Händen des IOC
Heute trafen sich Vertreter von WWF und Greenpeace Rußlands mit einer Delegation des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit dem geschäftsführenden IOC-Direktor für die Olympischen Spiele Gilbert Felli an der Spitze, die gestern in Rußland ankam, um den Masterplan der Vorbereitung auf die Durchführung der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi zu besprechen. Greenpeace Rußlands und WWF Rußlands informierten das IOC noch einmal über ihre gemeinsame Position zu ökologischen Aspekten der Vorbereitung der Olympischen Spiele 2014 und machten deutlich die erstrangige Notwendigkeit, die wertvollsten Naturterritorien des Sotschi-Nationalparks - die geschützte Zone des Staatlichen Kaukasischen Biosphärenreservates, die zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, und den Gebirgsrücken Gruschewyj - aus den Plänen für den Bau olympischer Objekte und der Infrastruktur auszuschließen. Die Ökologen überreichten der Delegation des IOC Gutachten führender russischer Experten und kartographische Materialien, die die Notwendigkeit bestätigen, diese Territorien unangetastet zu lassen, sowie Vorschläge zu alternativen Varianten der Verteilung der Objekte. "Wir hoffen darauf, daß die internationalen Sportorganisationen sich ernsthaft verhalten zur Erhaltung der einzigartigen Natur des Westkaukasus und operativ einen anderen Ort für den Bau der Bob- und Rodelbahn auswählen können. Zugleich zeigen sie damit der gesamten Weltgemeinschaft, daß das Komitee nicht in Worten, sondern in der Tat sich um die Erhaltung der wertvollsten Naturterritorien unseres Planeten sorgt. Denn laut Olympischer Charta besteht eine der Hauptfunktionen des IOC darin, darauf zu achten, daß die Olympischen Spiele durchgeführt werden unter Beachtung des Schutzes der Umwelt", erklärte der Leiter des Programms für besonders geschützte Naturterritorien von Greenpeace Rußland Michail Krejndlin.
pk.kiev.ua - 30. Aug. 2007
В
Минском
зоопарке
впервые за
четыре года родился
зубренок
Im Minsker Zoo wurde zum erstenmal nach vier Jahren ein Wisentkalb geboren
Das Wisentkalb ist gerade mal zwei Tage alt, aber es gelang ihm bereits, Liebling der Mitarbeiter und Besucher des Zoos zu werden. Das ist nicht erstaunlich, denn der kleine Wisent, wie auch seine Eltern, sind ein lebendes Symbol Weißrußlands. Auf dieses Ereignis haben die Zoomitarbeiter mehr als vier Jahre gewartet. Erst vor zwei Jahren beendete die Wisentkuh Baryschnja das Junggesellenleben des Wisentbullen San Sanytsch. Fast ein Jahr haben beide gebraucht, um sich aneinander zu gewöhnen.
rus.postimees.ee - 30. Aug. 2007
Город
выделил
миллион на
восстановление
жилища
нахуров
Stadt stellte Million zur Wiederherstellung der Unterkunft der Blauschafe zur Verfügung
Die Regierung der estnischen Hauptstadt stellte dem Zoo Tallinn eine Million estnische Kronen zur Verfügung für die Wiederherstellung des am 21. August abgebrannten Alpinariums der chinesischen Blauschafe.
newsprom.ru - 29. Aug. 2007
В
Сургут
приехал
лев
-
тезка
города
Nach Surgut kam ein Löwe - ein Namensvetter der Stadt
Nach Surgut (Autonomer Kreis der Chanten und Mansen) kam ein Löwe namens Surgut. Vor drei Jahren wurde die Raubkatze in dieser Stadt geboren, deshalb wurde sie auch so genannt. Den Löwen kann man in der Tierschau bewundern, die im Stadtteil Geolog gastiert, teilt "Awtoradio-Surgut" mit. Hier ist die Tierwelt praktisch aller fünf Kontinente vertreten. Surguts Mutter, die Löwin Maija erwartet wieder einmal Nachwuchs. Es wird wieder in Surgut passieren. Doch wie die künftigen Kleinen genannt werden, weiß man noch nicht. Die Beschäftigten des Zoos warten auf Vorschläge der Städter. Surgut ist die letzte Station auf der alljährlichen nördlichen Reiseroute des Zoos Pjatigorsk. Die Tiere reisen in riesigen Auto-Trailern. Der Aufenthalt in jeder Stadt beträgt ungefähr einen Monat.
tvkultura.ru - 28. Aug. 2007
К
столетию
Дарвиновского
музея
Zum 100. Jahrestag des Darwinmuseums
Das teuerste Buch der Welt, "Die Vögel Amerikas" von John James La Forest Audubon, das einzige Skelett der ausgestorbenen Dronte in Rußland und der Balg eines Riesenalks - alle diese seltenen Exponate sind vertreten in einer Ausstellung im berühmten Darwinmuseum, anläßlich seines hundertjährigen Bestehens. Die Geschichte der Errichtung des Museums ist der Wunsch zweier Menschen, die Tierwelt zu erkennen und zu erhalten.
yerevan.ru - 31. Aug. 2007
Проводится
месячник в
защиту
кавказского
леопарда
Aktion zum Schutz des Kaukasischen Leoparden
Die armenische Filiale des World Wide Fund For Nature wird gemeinsam mit dem Hotel "Armenia-Marriott" vom 1. September bis 4. Oktober in Armenien eine Aktion "Zum Schutz des Kaukasischen Leoparden" durchführen. Wie Karen Manweljan, Direktor der armenischen Filiale der Stiftung auf einer am Vorabend stattgefundenen Pressekonferenz mitteilte, ist der Kaukasusleopard, der nach 1970 in die "Rote Liste" eingetragen wurde, gegenwärtig eines der am stärksten von der Ausrottung bedrohten Tiere der Ökoregion. Nach vorläufigen Angaben gibt es in Armenien nicht mehr als 5 bis 8 Individuen. K. Manweljan bemerkte, daß im Rahmen der Aktion Arbeiten organisiert werden, die gerichtet sind auf die Kontrolle der Lebensräume dieser Tiere, aber auch günstige Bedingungen für ihre Vermehrung geschaffen werden. Teilweise werden auch Fragen gelöst zur Wiederherstellung der Population des verschwindenden Armenischen Mufflons und der Bezoarziege. In der Region Megri der Republik Armenien ist geplant, gemeinsam mit der Islamischen Republik Iran eine besonders geschützte Zone zu schaffen, die eine Migration des Leoparden von Armenien nach Iran ermöglicht.
arka.am/rus - 30. Aug. 2007
Для
сохранения
популяции
кавказского
леопарда
необходимы
комплексные
усилия всех
стран
региона
Für die Erhaltung der Population des Kaukasischen Leoparden sind komplexe Anstrengungern aller Länder der Region notwendig
Für die Erhaltung der Population des Kaukasischen Leoparden sind komplexe Anstrengungen aller Länder der Region notwendig, erklärte am Donnerstag vor Journalisten der Direktor der armenischen Filiale des World Wide Fund For Nature Karen Manweljan. "Armenien unternimmt große Anstrengungen für die Erhaltung der Population dieses seltenen Tieres, wenn aber der Leopard nur in Armenien erhalten wird, ändert das nichts an der Situation. Notwendig sind komplexe Anstrengungen aller Nachbarländer der Region", sagte er und fügte hinzu, daß der Leopard auf der "Roten Liste Armeniens" und der "Internationalen Roten Liste" steht. Dabei bemerkte Manweljan, daß Armenien eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem benachbarten Iran in Gang brachte, wo es eine große Leopardenpopulation gibt, die ungehindert von Iran nach Armenien wandert und sich im Naturschutzgebiet Chosrow ansiedelt. "Doch muß gesagt werden, daß die Situation im Bereich des Schutzes des Kaukasischen Leoparden in Armenien sich verschlechtert, da es Fälle von Wilderei gibt. Ungeachtet dessen ist die Situation in Armenien, verglichen mit den anderen Ländern der Region, gar nicht so schlecht", bemerkte er und fügte hinzu, daß das hauptsächliche Problem in Armenien die ungenügende Informiertheit der Gesellschaft über den Nutzen des Kaukasischen Leoparden sei.
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Sea Life Oberhausen, 05.09.2007
NEU: Jahreskarten für Sea Life Oberhausen
Ab sofort bietet das Sea Life Oberhausen auch Jahreskarten an. Diese sind ab dem Kaufdatum zwölf Monate gültig und berechtigen in dieser Zeit zum beliebig häufigen Eintritt. Als Jahreskarteninhaber hat man jederzeit bevorzugten Einlass durch den Gruppeneingang, muss also bei hohem Andrang nicht an der Kasse warten. Die Jahreskarten gibt es zu einem sehr günstigen Preis, sie kosten für Erwachsene 19,95 Euro und für Kinder 12,95 Euro (Einzelpreise Erwachsene 14,75 Euro und Kinder 9,50 Euro). Man spart also bereits beim zweiten Besuch. Die Karten sind ausschließlich an der Kasse im Sea Life erhältlich. Das Sea Life Oberhausen hat täglich ab 10 Uhr geöffnet. Das Sea Life Oberhausen gehört zur englischen Merlin Entertainments Group und ist eins von zehn Sea Life Aquarien in Deutschland.
Vogelpark Marlow, 05.09.2007
Starthilfe für Storch, Igel und Co.
Die meisten Tierkinder sind in den vergangenen Sommerwochen erwachsen geworden und in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten. Doch einige Nachzügler oder Pfleglinge sind diesbezüglich noch auf Hilfe angewiesen. Etwas ungewöhnlich für den Vogelpark, aber dennoch eine stachelige Überraschung sind derzeit drei kleine Igelkinder aus der Marlower Umgebung. Eine aufmerksame Anwohnerin fand die drei Geschwister, deren Mutter überfahren wurde, und brachte sie zur Pflege vorbei. Das muntere Trio ist wohlauf und frisst was die Futterschalen hergeben. „Wir kümmern uns sehr gerne um die Igelbande, schließlich werden sie später einmal gute Helfer im Garten sein“, erklärt Vogelparkleiter Matthias Haase. Aber auch andere Vogelkinder sind im Vogelpark in pflegenden Händen. Herr Storch aus Ducherow brachte beispielsweise einen verletzten Weißstorch. „Ein Jäger rief mich an. Da ich von der BINGO Umweltlotterie etwas Geld für das Errichten eines Storchennestes bei mir bekommen habe, kennen mich alle als Storchenfreund“, berichtet der Vogelkenner. „Und schließlich verpflichtet mein Name auch einfach zur Hilfe“, sagt der ehrenamtliche Naturschutzwart. Zusammen mit diesem Storchenkind sind es inzwischen schon 6 Jungtiere, die im Vogelpark abgegeben wurden. „Meist sind die Tiere geschwächt, leicht unterernährt und stark von Parasiten befallen. Andere kommen mit gebrochenen Flügeln und einer unserer diesjährigen Pflegekinder ist auf einem Auge blind“, erzählt der Leiter des Vogelparks. Vermutlich werden diverse dieser Pfleglinge im Vogelpark bleiben. Für die Störche ist reichlich Platz auf der Storchenwiese und auch die Igel können bleiben solange sie möchten.
Allwetterzoo Münster, 05.09.2007
Beschäftigung von Zootieren: Im Allwetterzoo Münster werden nicht nur die Besucher bei Laune gehalten...
Die meisten Wildtiere verwenden viel Energie auf die tägliche Nahrungssuche. Im Zoo jedoch muss sich kein Tier ums Futter sorgen. Frisches Obst, saftige Fleischstücke oder Mehlwürmer werden maulgerecht serviert. Doch das Schlaraffenland birgt auch Nachteile. Intelligente Tiere wie Schimpansen oder Elefanten wollen gefordert werden, und selbst dem Löwen, der den Großteil des Tages verdöst, wird es irgendwann langweilig. „Deshalb ist die Beschäftigung und somit die Förderung der körperlichen und geistigen Fitness von Tieren ein wesentliches Element fortschrittlicher Zootierhaltung“, sagt Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo. „Möglichkeiten gibt es viele, sie reichen über Trainingsprogramme und verstecktes Futter bis hin zu Duftreizen und Spielzeug“. Elefanten beispielsweise sind in Asien bis zu 20 Stunden täglich auf den Beinen, um satt zu werden. Im Zoo bringt der Futterwagen Heu, Gemüse und Obst. Zum Ausgleich arbeiten die Pfleger im Allwetterzoo mit den Elefanten. Hebt „Kanaudi“ ein Bein oder den Rüssel auf Zuruf, haben die Besucher Freude. Doch das ist nur nettes Beiwerk, denn die Tierpfleger sind auf das Training angewiesen. Nur ein Elefant, der an den ständigen Umgang mit seinen Pflegern gewöhnt ist, kann im sogenannten ungeschützten Kontakt zwischen Mensch und Tier gehalten werden. Auch bei den Kegelrobben im Allwetterzoo gibt es ein tägliches Training. „Freya“ springt aus dem Wasser, klettert Stufen empor oder wälzt sich nach Aufforderung auf den Rücken. Zur Belohnung gibt’s einen Fisch. Das Training macht der Robbe sichtlich Spaß und fördert ihre Beweglichkeit. Und dazu gibt es, wie bei den Elefanten, einen Nebeneffekt: Eine Robbe, die es gelernt hat, sich still hinzulegen und berühren zu lassen, lässt sich ohne Stress auch von der Zootierärztin untersuchen oder ins Maul schauen. Mit Futter kann man Tiere besonders leicht beschäftigen. So ist bei den Elefanten im Allwetterzoo die tägliche Fütterung durch Besucher Bestandteil des tiergärtnerischen Programms. Serviert der Tierpfleger ihnen dicke Äste mit Laub und Rinde, sind sie ebenfalls gut beschäftigt! Andere Tiere, vor allem Menschenaffen, müssen sich anstrengen, um an leckeres Futter zu gelangen. Mal verstecken die Pfleger Erdnüsse im Stroh, mal in Labyrinth-Holzkisten. Sie füllen Quark in Gartenschlauchstücke und Brei in Kanister. Oder sie stopfen Rosinen in so genannte „Futterhölzchen“.
Vogelpark Herborn, 05.09.2007
Mit jungen Gelbbrustaras sind jetzt gefiederte Nussliebhaber ausgeflogen - Vogelpark Herborn unterstützt als regionale Nuss-Sammelstelle die große Nussjagd des NABU und der Naturschutzakademie Hessen
Pünktlich zum Beginn des meteorologischen Herbstes hat Hessens Umweltminister Dietzel am 31. August in Frankenberg mit den Projektträgern Naturschutzbund NABU und Naturschutzjugend NAJU sowie der Naturschutzakademie Hessen (NAH) ein originelles Forschungsprojekt im Dienste des Naturschutzes eröffnet: Bis zum 30. November werden jugendliche Naturforscher gebeten, bei der großen Nussjagd in Hessen unter Haselnusssträuchern auf die Suche nach angeknabberten Haselnüssen zu gehen. Die Fraßspuren verraten, welches Tier sich die leckere Nuss geholt hat. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Haselmaus, ein niedlicher, nur daumengroßer Verwandter des Siebenschläfers mit großen, schwarzen Kulleraugen. Ebenso wie ihr größerer Vetter ist die Haselmaus gar keine Maus, sondern gehört zu den Schlafmäusen oder Bilchen. Ihr dicht und buschig behaarter Schwanz ist ein perfektes Steuer beim Springen im Geäst. Im Herbst begeben sich die Haselmäuse verstärkt auf Nahrungssuche, um sich für den Winterschlaf besonders mit Haselnüssen und Eicheln eine dicke Speckschicht anzufressen.
Augsburger Zoo, 05.09.2007
Zoo-Führung auf Spanisch
Endlich ist es wieder soweit: nach so viel positivem Besucher-Feedback findet am Sonntag den 9. September 2007 noch eine Zoo-Führung auf Spanisch statt. Frischen Sie Ihr Spanisch auf, vertiefen Sie Ihre Sprachkenntnisse oder genießen Sie einfach den Klang Ihrer Muttersprache. Gleichzeitig erfahren Sie Spannendes, Lustiges und Interessantes über die tierischen Bewohner der Zoos. Um 15.00 Uhr treffen sich die Interessierten an der Zookasse. Eine Voranmeldung ist erforderlich (Tel.: 0821/567 149-0). Diese Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Zoo Heidelberg, 05.09.2007
Seltener als der große Panda....
....ist der neueste Nachwuchs im Tiergarten Heidelberg. Die Roloway-Meerkatzen gehören zu den schönsten Affen überhaupt. Elegante Körperform, bunt gefärbtes Fell und ein langer weißer Spitzbart zeichnen diese hochbedrohte Affenart aus Westafrika aus. Das kleinste Jungtier in Heidelberg ist am 22. Juli zur Welt gekommen. Nach den ersten Wochen fast ausschließlich am Bauch der Mutter, fängt es jetzt an seine Umgebung zu erkunden. Erste Spielversuche mit den beiden älteren Geschwistern oder den langen Schwänzen von Vater und Mutter begeistern die Zoobesucher. Die außergewöhnlich hübschen Affen sind extrem selten in den Zoos zu beobachten. Nur 34 Individuen dieser seltenen Affenart leben in allen Zoos weltweit, davon allein neun in Heidelberg. Auch die Zucht ist nicht ganz einfach, in den letzten Jahren gab es nur in zwei Zoos regelmäßig Nachwuchs, mit insgesamt fünf Jungtieren ist der Tiergarten Heidelberg der Zoo, der den wichtigsten Beitrag zum Zuchtprogramm dieser seltenen Affen stellt.
Tierpark Berlin, 05.09.2007
Drehorgelfest im Tierpark am 9. September 2007
Mit einem Aufgebot von 30 Drehorgelspielern aus Berlin findet am Sonntag, dem 09. September 2007 von 10.00 bis 16.00 Uhr im Tierpark Berlin ein großes Drehorgelfest statt. Bereits zum fünften Mal präsentieren 15 Orgeln des Internationalen Drehorgelfreunde Berlin e. V. die beliebtesten Jahrmarktsmelodien. Treffpunkt ist der Haupteingang am Bärenschaufenster, wo sich zunächst alle Orgelspieler versammeln, bevor sie sich dann auf ihre Plätze begeben. Unter diesen Drehorgeln befindet sich auch die größte Drehorgel Deutschlands mit 138 Pfeifen. Bereits seit Beginn des 18. Jahrhunderts ist die Drehorgel in allen Ländern als Instrument der Straßenmusiker und Gaukler, in England und Frankreich aber auch als Kirchen- und Saloninstrument, bekannt. Bis in die zwanziger Jahre des gerade vergangenen Jahrhunderts gehörten Drehorgeln zum alltäglichen Straßenbild, verschwanden dann aber immer mehr – wohl vor allem wegen des Aufkommens der Grammophone als Musikwiedergabeinstrument. Seit den 70er Jahren kann allerdings eine Wiederentdeckung dieser edlen, traditionellen Instrumente beobachtet werden. Heute sind sie vor allem auf den immer zahlreicher werdenden Drehorgelfesten zu bewundern – so auch im Tierpark Berlin.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 05.09.2007
Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn ...
Der Schaubauernhof der Wilhelma soll den Besuchern nicht nur den Weg vom Wildtier zum Haustier aufzeigen, sondern dient auch der Erhaltung alter, bedrohter Nutztierrassen. Dazu gehören aber nicht nur Limpurger Rinder, Schwäbisch-Hällische Schweine und Poitou-Esel, sondern auch Geflügel. Die Eier- und Brathähnchen-Produzenten heutzutage gehören wenigen Hybridrassen an – von der ehemaligen Vielfalt auf dem Hühnerhof ist in der Geflügelindustrie nichts geblieben. Zum Glück gab und gibt es Bauern, Kleintierzüchter, sonstige Geflügelliebhaber und die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.), die auf das Federvieh der Großeltern nicht verzichten mochten und die alten Rassen mit all ihren Besonderheiten vor dem Aussterben bewahrt haben. Nach einigen Umstrukturierungen im Bestand bevölkern nun wunderschöne, bedrohte Geflügelrassen die Volieren am Schaubauernhof: Lachshühner als reine Fleischhühner gackern neben Zweinutzungshühnern wie den Altsteirern und den Sundheimern. Die Altsteirer verkörpern zudem den Typ des alten Landhuhns – es sind sehr wehrhafte, wachsame Hühner, die auch Greifvogelattacken trotzen. Die Westfälischen Totleger hingegen präsentieren eine reine Legerasse, die bis zu 200 Eier im Jahr liefert. Ergänzt werden sie noch im September durch Bergische Kräher, eine ideale Sporthuhnrasse für die im 19. Jahrhundert sehr beliebten Krähwettbewerbe. Gleichzeitig ist es aber auch eine gute Legerasse – das Krähen ist dort wie überall ohnehin den Hähnen vorbehalten. Auch die Stammform aller Haushühner ist auf dem Schaubauernhof vertreten: Das asiatische Bankivahuhn, ein scheuer Waldbewohner, lässt kaum ahnen, welches Hochleistungsgeflügel sich daraus züchten lässt. All diese alten Rassen bedürfen weiterhin verstärkter Aufmerksamkeit. Die wegen der Vogelgrippe verschärften Vorschriften zur Geflügelhaltung hat gut 1/3 der Halter bewogen, ihre Bestände zu reduzieren. Zudem hat die Aufstallung bei diesen Rassen negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Reproduktionsfähigkeit. Die beste Gelegenheit, einen Blick auf das neue Geflügelsortiment zu werfen, ist der „Wilhelma-Tag“ am 16. September. Nicht nur auf dem Schaubauernhof, sondern im ganzen Park gibt es an diesem Tag Infostände, Gelegenheiten, hinter die Kulissen zu schauen und vieles mehr.
Zoo Berlin, 04.09.2007
Zoo Berlin verzeichnet Besucherrekord - Rund 400.000 Gäste aus aller Welt strömten im August in den Hauptstadtzoo
Der Zoo Berlin hat im August 2007 die höchsten Besucherzahlen seiner 163jährigen Geschichte verzeichnet. Rund 400.000 Besucher strömten in den vergangenen Wochen trotz des nur mäßigen Wetters an die Eingänge am Elefanten- und Löwentor, um Einlass in den artenreichsten Zoo der Welt zu erhalten. Die Gründe für diesen Besucherrekord führt Zoo-Vorstand Dr. Gerald R. Uhlich auf Eisbären-Nachwuchs Knut und eine gestiegene internationale Präsenz zurück: „Wir sind stolz, dass wir mit den 400.000 Gästen aus dem Monat August nicht nur einen eigenen Besucherrekord aufgestellt haben, sondern dass wir mit dieser Zahl sowohl bundesweit als auch international absolut spitze sind.“ Bei den ausländischen Gästen konnte der Zoo Berlin erneut einen Zuwachs verzeichnen. „Man kann zurecht sagen, dass bei uns die ganze Welt zu Besuch war“, so Dr. Gerald R. Uhlich. „Von Neuseeland und Australien, über China und Japan, Russland, Südamerika, die USA, Afrika und Europa – sie alle kamen in den Hauptstadtzoo, um unsere rund 14.000 Tiere in mehr als 1.400 Arten zu bestaunen. Und sogar aus Guinea, Grönland, Island und dem Vatikanstaat konnten wir Gäste begrüßen.“
Zoo Magdeburg, 04.09.2007
Sorgen und Ängste um das Magdeburger Giraffenbaby
Die Zoomitarbeiter plagen große Sorgen um das Giraffenkalb, das am 7. August geboren wurde. Kurz nach der Geburt versorgte die Giraffenmutter NELLY nicht ihr Junges mit Milch. Mühevoll bekommt es seitdem Flaschenfütterungen durch die Zootierpfleger. In den letzten Tagen schwanken die Trinkmengen erheblich. Der Zootierarzt, Pierre Grothmann, stellte bei seinen Unter-suchungen keine Krankheitssymptome fest. Das Giraffen-kalb hat kein Fieber und keine Schluckbeschwerden. Zur Stabilisierung des Jungtieres wurde eine Infusion vorgenommen. Jetzt hoffen die Zoologen, dass sich die Trinkmenge wieder erhöht, dass sich das Giraffenkalb bald kräftigt und viele Zoofreunde ganz fest die Daumen drücken für das kleine Giraffenbaby!
Tiergarten Schönbrunn, 04.09.2007
Martin Bartenstein besucht Ameisenbären
Als Dr. Martin Bartenstein 1995 zum Umweltminister ernannt wurde, übernahm er im Tiergarten Schönbrunn die Patenschaft für einen Ameisenbären. Diese Patenschaft besteht bis heute und Bartenstein – mittlerweile Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit - zählt nunmehr zu Schönbrunns treuesten Tierpaten. Am Donnerstag, den 6. September, präsentiert er gemeinsam mit Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter den jüngsten Nachwuchs seines Schützlings – ein am 18. August geborenes Ameisenbärenbaby. Ameisenbären sind in Süd- und Mittelamerika daheim, gelten bedingt als gefährdet, werden etwa einen Meter lang und bis zu vierzig Kilogramm schwer. Sie ernähren sich hauptsächlich von Ameisen und Termiten, die sie mit ihrer enorm langen Zunge erbeuten. In Schönbrunn wurden nachweislich schon vor rund hundert Jahren Ameisenbären gepflegt. Im Jahr 2000 gelang dem Tiergarten erstmals die Nachzucht, mit der Geburt und Aufzucht von Zwillingen war dies sogar eine zoologische Sensation. Zuletzt kam in Wien im Juli 2004 ein kleiner Ameisenbär zur Welt.
Tierpark Nordhorn, 04.09.2007
Hilfe für alte Haustiere - Neuer Verein will Zucht von bedrohten Bentheimer Rassen fördern
In der Grafschaft Bentheim ist ein neuer Verein gegründet worden. Er soll helfen, drei alte Haustierrassen zu bewahren und für den Landkreis zu vermarkten. Der Verein „Bentheimer Landtiere e.V.“ wurde jetzt auf der Burg Bentheim aus der Taufe gehoben. Rund 20 Institutionen und Einzelmitglieder aus der Region unterschrieben die Gründungssatzung und verpflichteten sich damit, dem Bunten Bentheimer Schwein, dem Bentheimer Landschaf und dem silberfarbenen Schlag der Hühnerrasse „Kraienköppe“ sozusagen unter Flügel und Hufe zu greifen. „Kein anderer Landkreis in Deutschland hat das Glück, dass gleich zwei alte Nutztierrassen seinen Namen tragen und auch noch eine weitere Rasse im Gebiet entstanden ist | |