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Zoo und Artenschutz in der
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 385 vom 29. August 2007

Liebe Leser,

nicht wundern: Heute gibts die Zoopresseschau einen Tag früher.
Zum Glück mußte ich mich diese Woche über nichts besonders ärgern (oder freuen), daher bleibt Ihnen ein längeres Editorial erspart und Sie brauchen nicht so weit bis zu den lesenswerteren Abschnitten herunterscrollen.
Nächste Woche übernimmt vorerst wieder Annette Schubert. Bis demnächst,

Dirk Petzold


Zoos  –  Meldungen

ORF.at - 27. August 2007
Panda-Nachwuchs entwickelt sich gut
Weiterhin wohlauf ist das Panda-Baby, das am vergangenen Donnerstag im Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickt hat. "Es entwickelt sich gut und ist aktiv", teilte der Zoo mit. Bären-Mutter Yang Yang und ihr noch namenloser Nachwuchs seien mittlerweile ein eingespieltes Team, berichtete die Zoologin Regina Pfistermüller.
Die siebenjährige Yang Yang richtet derzeit alle Aufmerksamkeit auf ihren Nachwuchs und verlässt die Wurfbox nicht. Erst in zwei bis drei Wochen dürfte die Bärin, die ansonsten bis zu 30 Kilogramm Grünzeug täglich frisst, wieder Appetit bekommen. "Das ist ganz normal", versicherte die Zoologin. Trotz der freudigen Nachricht aus dem Wiener Zoo habe es am Wochenende kein großes Gedränge vor dem Panda-Gehege gegeben. Die Besucher seien "sehr verständnisvoll", dass der Nachwuchs erst einmal Ruhe brauche. 

net-tribune.de - 25. August 2007
Panda-Zwilling im Wiener Zoo tot aufgefunden
In die Begeisterung über den Panda-Nachwuchs im Wiener Zoo Schönbrunn hat sich Trauer gemischt: Die Panda-Dame «Yang Yang» brachte nicht nur eines, sondern gleich zwei Junge zur Welt. Das zweite war allerdings mit einem Gewicht von nur 88 Gramm nicht lebensfähig, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Freitag. Mitarbeiter entdeckten das zweite Junge bereits am Donnerstagabend über die Überwachungskamera. Obwohl man in Schönbrunn dem toten Jungen nachtrauert, überwiegt laut Schratter die Freude über das gesunde Pandababy, das seit Donnerstag von seiner Mutter liebevoll behandelt wird.

Web.de - 24. August 2007
Nachwuchs für Panda-Bärin im Wiener Zoo
Nun haben auch die Wiener ihren Knut. Nach wochenlangem Bangen war es soweit: Das Panda-Weibchen Yang Yang ist im Tiergarten Schönbrunn Mutter geworden. 127 Tage nach der Paarung mit ihrem siebenjährigen Partner Long Hui hat das Tier in der Nacht zum Donnerstag ein Junges zur Welt gebracht. Damit ist den Wiener Zoologen ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg gelungen. Bei ihrer zweiten Paarung am 27. April dieses Jahres habe es wohl geklappt, verkündete freudestrahlend Zoodirektorin Dagmar Schratter. "Ich bin einfach sprachlos, wir haben schon fast gar nicht mehr damit gerechnet", sagte sie. Noch in den vergangenen Tagen hatten Experten die Chance auf Panda-Nachwuchs als sehr gering eingeschätzt. Die ebenfalls siebenjährige Yang Yang und ihr Baby werden die nächsten drei Monate von der Außenwelt abgeschirmt. Auch bei dem Wiener Baby, das seinen offiziellen Namen von der Volksrepublik China erhalten wird, ist ein Überleben noch längst nicht gesichert. Die Sterblichkeit unter den Panda-Babys ist nämlich mit 40 Prozent im ersten Lebensjahr ausgesprochen hoch, erläuterte Zoo-Chefin Schratter.

Wiener Zeitung - 24. August 2007
Dossier: Pandanachwuchs in Schönbrunn
Am 23. August tönte ein zartes Piepsen aus dem Pandagehege des Tiergartens Schönbrunn. Yang Yang und Long Hui haben für Nachwuchs gesorgt. Zu sehen wird das Pandababy aber erst im Oktober sein. Bei der Geburt sind Pandas winzig, blind, nackt. Nun kann sich der Wiener Tiergarten über den europaweit ersten Panda-Winzling freuen, der in Gefangenschaft auf "natürliche Weise" entstanden ist.

Wiener Zeitung - 23. August 2007
Panda-Papa Longhui ruht sich nach der anstrengenden Geburt aus ...
Aufregung im Tiergarten Schönbrunn: Ein Pandababy ist am Donnerstag zur Welt gekommen. "Es ist das erste neugeborene Pandababy in Schönbrunn und das zweite in Europa – ein kleines Wunder", schwärmt die Zoologin Regina Pfistermüller vor dem Pandagehege gegenüber der "Wiener Zeitung". Auch Zoo-Direktorin Dagmar Schratter ist da, umringt von informationshungrigen Journalisten. "Darf ich bitte durch, ich muss doch den chinesischen Botschafter begrüßen", sagt sie und reicht dem Gratulanten Lu Yonghua und seiner Frau die Hand. Der einzige Ruhepol in dem ganzen Geschehen scheint Panda-Papa Longhui zu sein, der sich nach der ganzen Geburtsaufregung ein Nickerchen auf seinem Hochsitz gönnt.

Tagesspiegel - 23. August 2007
Ein Knut für Österreich
Den Wiener Zoologen ist mit dem Pandababy ein sensationeller Zuchterfolg gelungen. Denn der Nachwuchs im Pandagehege des Zoos kam durch natürliche Paarung der beiden Tiere zu Stande. Während der meiste Panda-Nachwuchs in Gefangenschaft durch künstliche Befruchtung "erzeugt" wird, ließ man in Wien "der Natur ihren Lauf".

Blauzungenkrankheit breitet sich rasant aus
Schafe mit dicken Oberlippen und blauen Zungen stolpern über die Weiden, ihnen tropft der Schleim in langen Fäden aus dem Maul. Die Blauzungenkrankheit breitet sich rasant aus. „Es ist schon eine dramatische Entwicklung im Vergleich zum vergangenen Jahr“, sagt denn auch der Leiter des Tiergesundheitsdienstes bei der Landwirtschaftskammer NRW, Dr. Johannes Winkelmann. Innerhalb von nur zwei Wochen sei die Zahl der gemeldeten Fälle explodiert, so Kreispressesprecher Thomas Wagner. Das Kreisveterinäramt wird täglich mit neuen Meldungen überhäuft. In Deutschland ist jetzt der „Serotyp 8“ aufgetreten, der zuvor nur südlich der Sahara, in Mittel- und Südamerika sowie vermutlich in Indien und Pakistan vorgekommen ist. Gefahr für den Menschen gibt es nicht, auch der Verzehr infizierten Fleisches ist unbedenklich. Möglicherweise wurde der Virus durch Tiere in einem Tierpark bei Kerkrade importiert. Nur Wiederkäuer sind betroffen - Rinder, Ziegen, Wild und in diesem Jahr vor allem Schafe. Die kranken Vierbeiner verenden elendiglich. Die einzige Vorbeugung, die es gebe, sei ein Fliegenschutzpräparat, das aufgetragen wird.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 26. August 2007
Wo Leguane sich lieben
Frankfurt. „Die Jungen sind viel ausgeglichener, wenn Erwachsene dabei sind.“ Rudolf Wicker, der Kurator des Exotariums und stellvertretender Zoodirektor, redet nicht etwa von den Kindern, die um die Terrarien herumwuseln. Sondern über die Chuckwallas, eine Leguan-Gattung, die sich faul in einer Ecke räkeln. Seit 1957 genießt die Reptilienabteilung des Zoos hohes Ansehen: Am 28. August wurde das damals modernste Aquaterrarium seiner Zeit eröffnet. 1944 war der Vorgängerbau – schon seit 1877 genoss der Zoo einen herausragenden Ruf für eines der ersten Aquarien überhaupt – im Krieg zerstört worden. Die geradezu astronomische Summe von 1,8 Millionen Mark wurde in ein Gebäude gesteckt, dessen Technik laut Wicker bis heute auf dem neuesten Stand ist – nach einem vorerst letzten Umbau vor 20 Jahren. Denn immer noch gebe es in Frankfurt Tiere zu sehen, die in anderen Zoos als „unhaltbar“ oder zumindest als extrem schwierig gelten. Seit 1990 etwa ist Frankfurt der einzige Ort außerhalb Australiens, an dem die dort beheimateten Süßwasserkrokodile Nachwuchs bekommen.

Kleine Zeitung - 25. August 2007
Ein Tierpark als große Erlebniswelt
Das ist meine Welt, hier investiere ich jeden Cent und all meine Energie", stellt die Besitzerin des privaten Tier-, Wild- und Spielparks in Preding, Magrid Brauchart, fest. Schon im Eingangsbereich gegenüber des Restaurants "Mossers" kann man im Riesengehege Affen beim Klettern beobachten und frischgebackene Affen-Eltern dabei, wie sie ihr runzeliges Äffchen gemeinsam liebevoll umsorgen. "Meine Stammgäste machen meist in der Region Urlaub und erfreuen sich jedes Jahr an den tollen Fortschritten im Park. Hier ist immer alles im Wachsen, wir kennen keinen Stillstand", erzählt die Initiatorin des Zoos begeistert. Magrid Brauchart liebt ihre Schützlinge und hat alle Unkenrufe der Pessimisten ignoriert, als es darum ging, die ursprünglich landwirtschaftliche Tierhaltung zu einem modernen Zoo umzuwandeln. Immer mehr exotische Arten aus fünf Kontinenten haben bei ihr Einzug gehalten, darunter etwa Hirschziegenantilopen, Axishirsche und Wasserbüffel aus Asien sowie Emus und Kängurus aus Australien. Daher blickt Magrid Brauchart in die Zukunft: "Hier entsteht ein Elchgehege, eine Fasanerie, ein Tropenhaus und eine Insel zum Wohlfühlen für die Besucher."
 
Der Bund 29. August 2007
Wiesel frassen fast hundert Ziesel
Mit vier Zieseln hat die Aufzucht der munteren Tierchen vor sechs Jahren im Berner Tierpark Dählhölzli angefangen. «Es sind die einzigen Ziesel in einem Schweizer Zoo», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger. Die tagaktiven Vierbeiner aus der Familie der Hörnchen leben in der freien Wildbahn in Osteuropa und Österreich. In der Berner Gefangenschaft haben sie sich relativ schnell vermehrt – bis der Bestand bereits vor zwei Jahren arg dezimiert worden ist: Damals entdeckten die Graureiher die Leckerbissen in idealer Häppchengrösse. Spanndrähte über der Anlage halten seither Feinde aus der Luft ab. Doch der jetzige Feind kam über den Boden ins Gehege der Ziesel. Zu Beginn gänzlich unerkannt haben sich Wiesel eingeschlichen – und sich in der Zieselanlage gleich häuslich niedergelassen, ein Nest gebaut und Junge nachgezogen. Für sie war das Zieselgehege nach dem Leben und Jagen in der freien Wildbahn ein wahres Schlaraffenland. Fallen haben das Leben zweier Frevler im Schlaraffenland beendet. Das Tierparkpersonal stellte aber auch Fallen für die Ziesel auf. Noch gerade fünfzehn Exemplare konnten in Sicherheit gebracht werden – gut hundert waren es im Frühling gewesen.




Planung und Bau 

Rheintalische Volkszeitung - 27. August 2007
Zoo in der Region verankern
Zahlreich strömten die Besucher den ganzen Tag über in den Eichberger Zoo, dessen Verantwortliche für das Zoofest einiges auf die Beine gestellt hatten. Das Verweilen in den Tiergehegen, eine Festwirtschaft, die neben origineller Musik einige Köstlichkeiten bereithielt, eine Märlitante und der Ritt auf Trampeltierdame «Masha» liessen die Zeit wie im Fluge vergehen. Im Rahmen des Zoofestes wurden die beiden Projekte vorgestellt, welche der Zoo realisieren möchte. Das Zoohaus ist für den künftigen Ablauf des Zoos wichtig. Es soll im Blockhaus-Stil mit viel Glas in der Grösse eines Einfamilienhauses gebaut werden. Rund 3000 Quadratmeter Land werden dafür gepachtet. Neben 40 Innen- sowie einigen Aussenplätzen für die Tiere wird im Zoohaus alles vereint sein, was momentan noch provisorisch oder gar nicht vorhanden ist. So wird die geplante Infrastruktur es künftig ermöglichen, Verpflegung in einem geschützten Bereich anzubieten, von dem auch Gruppen bei den Führungen profitieren. Ausserdem werden sanitäre Anlagen inklusive Duschen im Keller eingerichtet. Dies kommt auch den Übernachtungsgästen im Tipi zugute. 300 000 Franken wird das Zoohaus schätzungsweise kosten und man ist derzeit bemüht, die Finanzierung zu sichern. Beim Sponsoring-Konzept möchte man die Industrie motivieren, mitzumachen. 60 Firmen habe man bereits angeschrieben und hofft, sie als Haupt- oder Co-Sponsoren zu gewinnen. Ist das Zoohaus fertig, soll mit dem Märlizoo ein weiteres Projekt verwirklicht werden, um den Zoo auch für Familien und Schulen noch attraktiver zu machen. Die Idee ist, einen Teil der Anlage von Frühjahr bis Herbst offenzuhalten. Tiere aus bekannten Märchen wie «Goldesel», «Die Bremer Stadtmusikanten» oder «Der Hase und die Schildkröte» werden dort zu sehen sein. Ausserdem wird die entsprechende Infrastruktur bereitgestellt, damit eine Mutter oder eine Lehrerin das entsprechende Märchen direkt beim Gehege erzählen kann. Ein grosser Spielplatz wird eingerichtet. Grundsätzlich möchte der Zoo aber seinem Grundkonzept, der Zucht von seltenen und bedrohten Tierarten, treu bleiben. Weiterhin finden Führungen statt.


Ostfriesische Nachrichten - 23. August 2007
Middels: Bald Streichelzoo in Middels
Aurich. Middels soll einen Streichelzoo erhalten. Ihre Pläne stellten Holger Janssen und Helga Flade-Peters von der Krüderee Middels jetzt dem Ortsrat vor. In dem Zoo sollen Tiere gezeigt und gezüchtet werden, die auf der „Roten Liste“ für bedrohte Tierarten stehen. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar zwischen dem Alten Heerweg und dem Spekendorfer Kirchweg können sich Besucher, Urlauber, Schulen und Kindergärten künftig umfassend über vom Aussterben bedrohte Haustiere informieren. Als erstes wird ein Ingenieurbüro eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bausubstanz und Infrastruktur vornehmen. Ferner müssen Gespräche mit der zuständigen Behörde, der GLL in Aurich, geführt werden.

Wochenspiegel - 27. August 2007
Mehr Platz für Steinböcke
Köthen. „Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben glänzende Arbeit geleistet“, lobt Tierpark-Leiter Manfred Andreae. Nach Fertigstellung der Umbauarbeiten konnten die Steinböcke ihr umgestaltetes, artgerechtes Gehege beziehen. Ihnen, derzeit sind es zwei Weibchen und ein Männchen, steht nun ein großes Gehege zur Verfügung, das u. a. mit zwei Felsen ausgestattet ist. Die Stadt Köthen zahlte für den Umbau 10 000 Euro.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 27. August 2007
Musik zwischen Elefanten und Affen - Tierpark feiert am Sonntag
Mit einem bunten Musik- und Unterhaltungsprogramm feiert der Berliner Tierpark in Friedrichsfelde an diesem Sonntag sein traditionelles Sommerfest. Von 10.00 bis 16.00 Uhr treten auf der Freilichtbühne zwischen Kinderzoo und Elefantenhaus zahlreiche Bands und Sänger auf. Dabei sind unter anderem Schlagerbarde Bata Illic sowie die Gruppen «City-Dancers» und die «Goombay Dance Band». Zudem präsentiere Direktor Bernhard Blaszkiewitz den jüngsten Nachwuchs aus den Tiergehegen. Es gibt den Angaben zufolge keinen Zuschlag auf die Eintrittspreise, auch die Dauerkarten haben ihre Gültigkeit.

Hamburger Abendblatt - 29. August 2007
Gartenfestival im Vogelpark
Allerlei seltsame Vögel und viel Nützliches für den Gartnen gibt es vom 7. bis 9. September im Vogelpark Walsrode zu entdecken. Auf dem 24 Hektar großen Areal an der A 7 präsentieren zahlreiche Aussteller aus ganz Deutschland Nützliches und Exklusives für Heim und Garten. Gezeigt werden Accessoires aus Ton, Holz und Eisen, antike und moderne Möbel, aber auch Köstlichkeiten aus der Natur wie Honig oder Kräuteröle.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 27. August 2007
Exkursion zum Großen Abendsegler
Anlässlich der "elften Fledermausnacht" fanden sich über 50 Besucher am Wildpark Cappenberg ein. Nach einer Greifvögel-Schau - in dieser Kombination war die Veranstaltung bundesweit einmalig - widmeten sich die Interessierten dann den fliegenden Säugetieren. Nach der Theorie ging´s mit der Praxis weiter: Bei ihrer Exkursion zu den Seen im Wildpark beobachteten die Fledermausfreunde Große Abendsegler - die Tiere können eine Spannweite bis 40 Zentimeter haben - und Wasserfledermäuse. Mit einem Detektor wurden zudem die Ultraschallwellen der Fledermäuse - sie stoßen sie zur Ortung aus - hörbar gemacht.

RP Online - 26. August 2007
Grafenberger Wald
"Boah, Oma! Kuck ma', ein Reh!" - Der kleine Junge mit dem Erdbeereis auf der Hand ist sichtlich begeistert als wie aus dem Nichts ein stattliches Reh über den Gehweg spaziert. Auch Oma freut sich. Szenen wie diese: Auf dem Wildparkfest im Grafenberger Wald keine Seltenheit. Jung und Alt erlebten einen erlebnis- wie lehrreichen Tag.
Zum fünften Mal öffnete der Wildpark seine Pforten für das Sommerfest der besonderen Art. Das Motto: Anfassen und mitmachen! Schon am Eingang konnten sich die Besucher bei der großen Wildpark-Rallye anmelden. Wer es lieber ruhiger angehen wollte, informierte sich an einem der zahlreichen Stände zu den verschiedensten Themen.

Märkische Allgemeine - 27. August 2007
Minipferde Peggy und Sandro beim 30. Tierparksonntag getauft
Die knapp zweijährige Stute Peggy ist nicht viel größer als ein Schaukelpferd. Und ihr Artgenosse Sandro könnte sich wohl hinter einem Schäferhund verstecken. Die beiden Lütten sind seit einer Woche die neuen Bewohner des Luckenwalder Tierparks und wurden am gestrigen Tierparksonntag mit einer Sektdusche von dem neuen Präsidenten des Tierparkfördervereins, Michael Wessel, getauft. Die beiden fast ausgewachsenen Minipferde stammen aus einer Privatzucht im Thüringer Land.

Lampertheimer Zeitung - 28. August 2007
Gute Laune auf der ganzen Linie angesagt AZ-Vogelpark veranstaltet ...
Lampertheim. Wochenend´ und Sonnenschein haben am Sonntag dafür gesorgt, dass sich viele große und kleine Besucher beim Sommerfest für Daheimgebliebene auf dem Gelände des AZ-Vogelparks tummelten.




Nachwuchs 

Ad-Hoc-News - 24. August 2007
Elefantenbaby wird der Öffentlichkeit
Das am Mittwoch im Tierpark Berlin geborene afrikanische Elefantenbaby wird heute (13.30 Uhr) am Elefantenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Eltern des bisher namenlosen weiblichen Kälbchens sind Elefantenkuh Bibi und Bulle Tembo. Es ist die 13. Elefanten-Geburt im Tierpark.

Die Welt - 27. August 2007
"Die Kleine schoss heraus wie ein Korken"
Elefantenkuh Bibi hat im Tierpark Friedrichsfelde ein Baby zur Welt gebracht. Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit wurden die Tiere mit einer ausgelegten Spur aus Bananen in Richtung Publikum gelockt. Die etwa hundert Besucher zeigten sich begeistert. Wenn 95 Kilo auf die Erde fallen, klatscht es. Das Geräusch war das Erste, was ein Pfleger im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde am Mittwochmorgen um 7.55 Uhr zu hören bekamen: als Elefantenkuh Bibi ihr Baby zur Welt brachte. „Ging schnell“, kommentiert Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz. „Die Kleine schoss heraus wie ein Korken aus der Sektflasche.“ Am Freitag durfte das Ein-Meter-Mädchen mit Mama erstmals ins Freie.

Kanal8 - 24. August 2007
Wochenendausflug in den Chemnitzer Tierpark
Der Nachwuchs hat sich inzwischen sehr gut eingelebt und lässt sich gern bewundern. Die beiden Persischen Leopardenkinder Razan und Maroon sind jetzt auch oft im Außengehege zu sehen. Die beiden im Juni geborenen Kater werden noch etwa ein Jahr in Chemnitz bleiben. Auch dem Zwergflusspferd geht es gut. Der junge Bulle wird von Tag zu Tag fideler und kann bei gutem Wetter mit seiner Mutter die Außenanlage nutzen. Der Alpaka-Nachwuchs nimmt schon an regelmäßigen Spaziergängen im Tierpark teil.

PR-Inside.com - 28. August 2007
Knut «jammerte vor Freude» bei Rückkehr seines Ziehvaters
Sommerpause vorbei, sie sind wieder vereint: der Berliner Eisbär Knut und sein Ziehvater Thomas Dörflein. Als der Tierpfleger des Berliner Zoos, der den von seiner Mutter verstoßenen Bären als Baby mit der Nuckelflasche aufpäppelte, seinen inzwischen auf stattliche 75 Kilo angewachsenen Zögling nach drei Wochen Urlaub wieder sah, gab es ein großes Hallo. «Der fing gleich an, vor Freude zu jammern und hat versucht, mich abzunuckeln», sagte Dörflein. «Der Bursche hat während der drei Wochen, die ich weg war, ordentlich zugelegt.» Knut habe «einen richtig fetten Hintern bekommen». Offenbar hat die Diät, die der Zoo seinem Star Ende Juli verordnete, nicht so richtig angeschlagen. Damals waren unter anderem Extras wie Croissants gestrichen worden.

taz Berlin - 29. August 2007
Grüne sorgen sich um Ex-Star Knut
Die Grünen sehen das Wohlbefinden von Zoo-Eisbär Knut in Gefahr. Das Jungtier verbringe die meiste Zeit mit Nuckeln an den Tatzen, sagte Tierschutzexpertin Claudia Hämmerling. Das sei eine Folge der "zu frühen Abnabelung" von seinem Pfleger, für den Knut mittlerweile selbst zu einer Gefahr werden könnte. "Es ist kein Wunder, dass ein einsamer junger Eisbär in einer reizlosen Umgebung Verhaltensauffälligkeiten entwickelt", sagte die Politikerin. Monotonie könne krank machen. Als Ersatz für fehlende Freiräume müssten abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten angeboten werden, forderte Hämmerling. Gute Erfahrungen habe hier der Zoo von San Diego gemacht. Er animiere die Tiere, mit Bällen, später auch Palmwedeln, Pappkartons oder Jutesäcken zu spielen. An diesem Beschäftigungsprogramm solle sich der Berliner Zoo orientieren.
> schon peinlich, wenn eine Politikerin den deutschen Zoos "Enrichment" als neue Erfindung aus den USA verkaufen will...

Focus Online - 28. August 2007
Sorge um Eisbär Knut
Der Berliner Zoo weist Kritik der Grünen zurück. „Knut entwickelt sich gesund“, betonte Bärenkurator Heiner Klös am Dienstag. Wenn der Bär gelegentlich an den Tatzen nuckele, sei das normal. „Auch von der Mutter aufgezogene Eisbären nuckeln hin und wieder an ihren Tatzen. Das geht wie das Daumennuckeln beim Menschen wieder weg“, sagte der Kurator. Die Kritik der Grünen sei „unsachgemäß“ und völlig übertrieben.

Berliner Morgenpost - 28. August 2007
Knut in Silber: Zoo und Münze Berlin geben Sonderprägung heraus
Nach Knut in Plüsch, Porzellan und als süßer Gummibär zum Naschen soll der Kult-Eisbär jetzt in Silber groß herauskommen. Der Zoologische Garten Berlin und die Münze Berlin bieten eine Sonderprägung im Nennwert von 10 Euro an.

Berliner Morgenpost
Knut in Silber: Zoo und Münze Berlin geben Sonderprägung heraus
2 Euro davon gehen als Spende an den Zoo Berlin. Das teilte der Zoo am Dienstag in Briefsendungen mit, die an Zehntausende von Haushalten in Berlin gingen.

die-news.de - 28. August 2007
KNUT gibt es bald als Münze
Eisbär Knut soll demnächst auf einer Münze verewigt werden. Auf einem "Silberling" soll das Konterfei von Knut zu sehen sein. Angeboten wird das Souvenir vom Berliner Zoo für schlappe zehn Euro.

Berliner Morgenpost - 27. August 2007
Wie bei Knut: Kronenkraniche werden von Hand aufgezogen
Berlin. Nach Eisbär Knut muss im Zoologischen Garten erneut Tiernachwuchs von Hand aufgezogen werden. Für zwei Mitte August geschlüpfte Kronenkraniche hat Tierpfleger Yancy Rentz die Elternrolle übernommen. Nach Angaben des Zoos vom Montag werden die künstlich bebrüteten Jungtiere regelmäßig mit einer Spezialnahrung gefüttert. Außerdem geht inzwischen der Tierpfleger mit den Kronenkranichen spazieren.

shz - 24. August 2007
"Flöckchen" jetzt wieder beim Rudel
Das weiße Rotwild-Rudel im Wildpark Eekholt im Kreis Segeberg. In diesem Jahr gab es reichlich Nachwuchs, sieben Kälber kamen zur Welt. Sorgen machten sich die Pfleger um "Flöckchen". Es wurde von seiner Mutter nicht angenommen. Grund: Das Kalb konnte nicht richtig stehen und somit auch nicht am Euter der Mutter trinken. Die Tierpark-Pfleger und Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck betreuten das Kalb rund um die Uhr, mussten alle zwei Stunden die Milchflasche geben. Schon nach drei Wochen hatte sich das Tier sichtlich erholt und auch die Probleme an den Läufen besserten sich. Jetzt ist "Flöckchen" tagsüber wieder bei seinem Rudel, abends muss es vorsichtshalber aber noch in den vertrauten Stall, genießt weiter die liebevolle Rundumbetreuung der Tierpfleger.

Holsteiner Zeitung - 28. August 2007
Flaschenkind Flöckchen macht schon große Sprünge
Wer ein weißes, vierbeiniges Flaschenkind sehen will, muss nicht länger in den Berliner Zoo fahren. Auch der Wildpark Eekholt verfügt über einen kleinen weißen Sympathieträger. „Flöckchen“ heißt das Kalb aus dem Rudel von weißfarbigem Rotwild. Wie Eisbärbaby Knut wurde auch Flöckchen mit der Flasche aufgezogen. „Wegen einer Fehlstellung der Beine konnte es nicht am Euter seiner Mutter trinken“, berichtete Wildparkgeschäftsführer Wolf-Gunthram von Schenck, „wahrscheinlich wurde es deshalb verstoßen.“ Tierpfleger hatten das schneeweiße Knäuel am 14. Juni unterkühlt abseits der Herde gefunden und wochenlang um das Überleben des Kalbes gekämpft.

20min.ch - 24. August 2007
Zolli: Nachwuchs bei den Vögeln
Ein junger Scharlachspint sorgt derzeit für Aufregung im Basler Zoo. In Europa wird diese Art nur sehr selten nachgezüchtet. Nachdem im letzten Frühjahr die Voliere der Scharlachspinte im Etoscha-Haus neu hergerichtet worden war, arbeiteten die Vögel intensiv an einer Brutstätte. Am 31. Juli war es dann so weit: Einer der zwei Jungvögel, die in der «Brutröhre» gesichtet wurden, ist flügge geworden.

espace.ch - 27. August 2007
Seehundbaby verzaubert die Besucher
Am Sonntag wurde im Tierpark Dählhölzli das dritte Seehundbaby in diesem Jahr geboren. Der Kleine hat die Besucher im Sturm erobert.



T
he Sydney Morning Herald August 23, 2007
Revealed: how Kua the rhino died
Sydney. She was pregnant, emaciated and ulcerated. She also had the equivalent of about seven 10-litre buckets of sand trapped in her large intestine, according to her autopsy report. Senior staff at Taronga Zoo said yesterday the extraordinary amount of sand inside Kua - and how she might have gained access to such a vast amount - remained "irrelevant". "At the end of the day, what difference does it make?" asked Taronga Zoo's senior veterinarian, Larry Vogelnest. "We know she died from an intestinal blockage, which is not uncommon in these animals … what does it matter about the volume, or where the sand came from? Really, it's just academic." Dr Vogelnest, who was present at the autopsy, described the impacted sand as "about the size of a soccer ball". According to the report, which was obtained by the Herald under freedom of information laws, approximately 70 litres of sand were removed from the animal's large intestine. Sources within the zoo have alleged that Kua developed the blockage by eating her sand-based bedding out of hunger, after being put on a strict diet. It was not until her autopsy that it was discovered she was nine months pregnant. The RSPCA has cleared the zoo of any breaches of animal cruelty laws, although the organisation has refused to make its investigative report public. Zoo management says it does not have a copy of the RSPCA report. Although she was believed to be sexually immature when she arrived in Australia last July, Kua had conceived at her previous home in San Diego. Upon her arrival, she was showing signs of "transport-related trauma", according to a case history attached to the autopsy report.

sueddeutsche.de
Mehr zum Thema
Der Tierpark Friedrichsfelde im Osten Berlins hat gegenüber dem Zoologischen Garten im Westen der Hauptstadt einen in diesen Tagen entscheidenden Vorteil: Er ist eine knutfreie Zone. Erster Zoo-Direktor war Heinrich Dathe, der den Tierpark 34 Jahre lang leitete. Erster Zoo-Direktor war Heinrich Dathe, der den Tierpark 34 Jahre lang leitete. Er hielt den Zoo bis dahin – so ist es überliefert – "für ein Gefängnis, in dem man Tiere einsperrte". Weshalb er darauf achtete, dass auf Käfige, wo es ging, verzichtet wurde. Angefangen hat Dathe mit knapp 400 Tieren und 120 Arten. Heute hat der Park alles was ein Zoo braucht: Elefanten, Tiger, Löwen, Giraffen, Zebras, Affen, Krokodile, Nashörner, Bären und so weiter. Über 10.000 Tiere aus über 1000 Arten bewohnen heute den Tierpark. Im Gegensatz zum im Westen bekannteren Bruder, dem Zoologischen Garten, wirkt der Tierpark dabei weniger überfrachtet. Vielleicht erklärt sich der Unterschied so: Im Tierpark ist der Besuch wie eine Safari im afrikanischen Busch. Im Zoologischen Garten eher wie ein Schaufensterbummel ohne Kaufoption.

Rhein Main Presse - 29. August 2007
Für müde Zoobesucher Lebenshilfe stockt Bollerwagen-Fuhrpark durch ...
Worms. Seit einiger Zeit besteht im Zoo der Nibelungenstadt für Besucher die Möglichkeit, einen Bollerwagen zu mieten, in dem allerlei transportiert werden kann - nicht zuletzt müde kleine Zoobesucher. Gebaut wurden die mit rund 200 Euro zu Buche schlagenden Wagen von behinderten Mitarbeitern der Lebenshilfe-Werkstätten.

Straubinger Tagblatt - 28. August 2007
Tierpatenschaft - Geburtstagsgeschenk aus Exoten und "biologisch interessanten Tieren" wählen
Straubing. Was macht ein Tierfreund, der zu Hause keinen Platz hat für ein Trampeltier oder dessen Freundin einfach keinen Keilkopfglattstirn-Kaiman im Gartenteich duldet? Er übernimmt am besten eine Tierpatenschaft im Zoo. Zwischen 55 und 1.000 Euro kostet eine einjährige Patenschaft mit Vergünstigungen beim Besuch. Zoopädagoge Dr. Martin Werneyer, der die Patenschaften betreut, kann viel bieten: Weißkehlmeerkatzen (200 Euro), Braunbären (800 Euro), Abgottschlange (150 Euro) oder eine Mandarinente (55 Euro).

Kölnische Rundschau 28. August 2007
Duisburgs drollige Dauerdöser
Duisburg - Als nachtaktiver Eukalyptus-Fresser sitzt es den Großteil des Tages dösend in Bäumen. Um dem sonderlichen Kletterbeutler in Europa nahezukommen, gibt es nur wenige Möglichkeiten. In Deutschland ist der Duisburger Zoo der einzige Tierpark, der den temperamentlosen Tieren ein Zuhause bietet. Und das seit 1994. Koala-Haltung ist sehr teuer.
>ausführlicher Hintergrundbericht

Vorarlberg Online - 24. August 2007
Känguru "Skippi" aus Deutschland lebt offenbar noch
Das Känguru "Skippi" ist offenbar am Leben. Wie die Polizei am Freitag in Ravensburg berichtete, wurde kurz vor Mitternacht im baden-württembergischen Leutkirch ein Känguru von einem Auto angefahren. Das Tier wurde aber nur leicht verletzt und flüchtete. Bei dem Tier handelt es sich um Skippi, wie Besitzerin Gerda Leichtle auf Anfrage sagte. Sie sei an Ort und stelle gewesen und habe das vor drei Wochen aus einem Allgäuer Erlebnistierpark entlaufene Beuteltier identifiziert, Skippi sei aber entwischt.

Schweriner Volkszeitung - 27. August 2007
Ausgebüxtes Känguru Skippi eingefangen
Drei Wochen lang hat das Känguru Skippi das Allgäu in Atem gehalten. Seit Montag ist das ausgebüxte Beuteltier wieder zu Hause, nachdem es verletzt in einem Maisfeld entdeckt worden war. Der drei Jahre alte Känguru-Bock war am 5. August aus dem Streichelzoo ausgebüxt. Die Verletzung am Bein durch ein Auto, das das Beuteltier am vergangenen Donnerstagabend angefahren hatte, sei nicht lebensbedrohlich, habe der Tierarzt versichert. Außer einer Schürfwunde hat Skippi das Abenteuer demnach unbeschadet überstanden.

Münsterländische Volkszeitung - 27. August 2007
Gut gedeckter Essenstisch für Meister Adebar
Rheine. In den Feuchtwiesen in den Emsauen, die nach den starken Regenfällen der vergangenen Woche noch leicht überschwemmt sind, ist der Essenstisch für Meister Adebar und seine Freude derzeit prächtig gedeckt. Die Störche finden im Moment an vielen Stellen in der freien Natur optimales Futter, berichtet Naturzoo-Direktor Achim Johann, der die schwarz-weißen Vögel mit den roten Schnäbeln normalerweise schon auf dem Weg in die Winterquartiere Afrikas vermuten würde. Vor allem, wenn nach ergiebigen Regenfällen das Wasser auf den Wiesen steht, suchen sich die Störche in freier Wildbahn gerne eine kulinarische Abwechslung zu den Eintagsküken, mit denen sie im Strochenreservat des Naturzoos täglich gefüttert werden. Beim Abflug kann es sich nur noch um Tage handeln, sagt Achim Johann.

sueddeutsche.de - 27. August 2007
Zooserie (9): Tierpark Friedrichfelde
Der Tierpark Friedrichsfelde im Osten Berlins hat gegenüber dem Zoologischen Garten im Westen der Hauptstadt einen in diesen Tagen entscheidenden Vorteil: Er ist eine knutfreie Zone. Aber das wohl größte Plus des Tierparks ist seine pure Größe. Er ist der nach eigenen Angaben größte Landschaftstiergarten Europas mit einer Fläche von 160 Hektar oder 53 Fußballfeldern. Das Wegenetz ist über 20 Kilometer lang.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 27. August 2007
Vorsicht, Anton mag keine Männer
Den Schwanheimer Kobelt-Zoo trennt nur eine hohe Hecke von der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 12. Die resolute erste Kassiererin Monika Greitzke läuft auch bei schlechtem Wetter in ihrer freien Zeit das Gelände ab. Das jährliche Budget von rund 40.000 Euro allein reicht nicht, um den Zoo instand zu halten. Deshalb leisten Greitzke und ihre Mitstreiter nicht nur ihren Mitgliedsbeitrag – Rechnungen für Reparaturen oder Futter erreichen oft erst gar nicht die Buchhaltung, weil sie direkt von den Privatkonten der Helfer beglichen werden. Wegen solchen Engagements kann es sich der Kobelt-Zoo auch leisten, keinen Eintritt zu verlangen.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


pzc.nl - 28. Aug. 2007
Bieb en dierentuin slachtoffer overval
Bibliothek und Zoo Opfer eines Überfalls
Artis Zoo und die Bibliothek von Amsterdam sind gestern Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden. Die Mitarbeiter von Artis, die in der Zoo-Kasse beschäftigt sind, wurden gegen neun Uhr aufgeschreckt durch zwei Männer mit einer Schußwaffe, die die Scheibe des Kassengebäudes eintraten, hineinstiegen und das Personal bedrohten. In diesem Augenblick waren fünf oder sechs Menschen bei der Arbeit. Das Personal kriegte den Auftrag, Geld aus den Kassen zu holen. Es ist nicht bekannt, wieviel Beute die Täter haben mitgehen lassen. Sie flüchteten auf einem Motorroller. Niemand wurde verletzt. "Jeder war sehr erschrocken", so ein Sprecher. Es ist das erstemal in der Geschichte von Artis, daß der Zoo überfallen wurde. Besucher durften gratis in den Zoo im Zusammenhang mit der polizeilichen Untersuchung.

tourpress.nl - 22. Aug. 2007
Nieuwe diersoort in Apenheul - Zwijntjes ontdekken nieuwe onderkomen
Neue Tierart in Apenheul - Schweinchen entdecken neue Unterkunft
Apenheul ist um eine neue Tierart reicher: Visaya-Mähnenschweine. Es ist vielleicht nicht so ein eleganter Name, aber es ist wohl eine ganz besondere Art. Die Schweinchen gehören nämlich zu einer der am meisten vom Aussterben bedrohten Art auf Erden. In ihrem ursprünglichen Lebensraum auf den Visaya-Inseln (Philippinen) sind sie so gut wie ausgestorben und sie sind eigentlich nur in einigen Zoos zu sehen. Es sind putzige, kleine Schweinchen, die auffallen durch ein breites weißes Band auf ihrer Schnauze. Sie sind im tropischen Streichelzoo von Apenheul zu sehen. In der Dajak Farm, dem tropischen Streichelzoo von Apenheul, lebten europäische Minischweine. Die sind sicher hübsch, aber nicht tropisch. Als Apenheul sich mehr auf exotische Schweinearten orientierte, stellte sich heraus, daß der Tiergarten Blijdorp (Rotterdam) einen Ort suchte für die Nachzucht seiner Visaya-Schweine. Diese besonderen Mähnenschweine sind eine schöne Ergänzung für den "Saustall" in der Dajak Farm. Neben verschiedenen tropischen Haustieren sieht man hier auch alles über die Art und Weise, wie Naturvölker im und mit dem Regenwald leben. Vorige Woche kamen drei Visaya-Mähnenschweine aus Blijdorp an. Aufgrund der Transportsperre wegen der Maul-und-Klauen-Seuche war der Umzug, der früher geplant war, verschoben worden. Vorläufig bleiben die drei - alle drei sind Männchen - noch Junggesellen. Aber natürlich ist beabsichtigt, diese Schweinchen eine aktive Rolle im Zuchtprogramm spielen zu lassen.


Algemeen Dagblad - 28. Aug. 2007
Dikhuiden dikke hit
Dickhäuter sind dicker Hit
Das Streben nach 200 Stück stellte sich als etwas zu ehrgeizig heraus, aber mit fünfzig Exemplaren kann die Elefantenparade ganz normal stattfinden. Gestern wurden auf der Westersingel die ersten Vierbeiner aufgestellt. Und sofort sind sie ein Hit unter den Touristen. Verschiedene Gruppen haben sich selbst direkt verewigt, stehend oder sitzend bei einem Dickhäuter. In den kommenden Tagen werden auch Elefanten, dann schon nicht als Zebra bemalt, aufgestellt an der Beurstraverse, Schouwburgplein und Hotel New York. Mike Spits rief das Projekt ins Leben, in dem Betriebe Polyester-Elefanten "adoptieren" und von Künstlern bemalen lassen, um den Asiatischen Elefanten zu unterstützen. Die Kunstobjekte werden am 17. November im Tiergarten Blijdorp versteigert.

telegraaf.nl - 28. Aug. 2007
Parade in Rotterdam voor bedreigde olifanten
Parade in Rotterdam für bedrohte Elefanten
In Rotterdam werden in den kommenden Tagen fünfzig von Künstlern bemalte Elefanten ihren Platz finden. Die ersten Dickhäuter stehen bereits auf der Westersingel und zwischen dem Einkaufspublikum in der Koopgoot. Diese Elefantenparade muß Geld einbringen für die bedrohten Asiatischen Elefanten. Die Initiatoren Marc und Mike Spits von der Organisation Friends of the Asian Elephant sammeln das Geld ein durch die vom 1. September bis 17. November einer breiten Öffentlichkeit ausgestellten Kunstobjekte. Betriebe und Organisationen können wahlweise einen Kunstelefanten "adoptieren" oder bemalen lassen. Der Tiergarten Blijdorp hat den ersten Dickhäuter "adoptiert". Die Elefanten werden am 17. November im Rotterdamer Zoo versteigert. Die Elefanten verlocken zum Streicheln. Das Publikum, das an den Dickhäutern entlang läuft, kann die Neigung nicht unterdrücken, sie kurz zu berühren. Um sicherzustellen, daß die Elefanten aus Polyester nicht von ihrem Platz weggeschafft werden oder wegwehen, sind sie an ein Beton-Unterstück festgebohrt. Verschiedene thailändische und niederländische Künstler wie Meidam Kleinjan, Jurriaan van Hall und Juul van den Heuvel haben die Elefanten bemalt. Vater und Sohn Spits hoffen, die Ausstellung auch in anderen Ländern fortsetzen zu können. "Die Idee kommt von meinem Vater, der Soraida Salwal kennenlernte, eine Frau, die in Thailand das erste Elefantenkrankenhaus der Welt aufgebaut hat. Um 1960 waren es noch 40.000 Asiatische Elefanten in Thailand. Jetzt sind es nur noch 5.000, wovon 2.000 in der Wildnis leben. Es muß nun also echt etwas geschehen", so Mike Spits. Das Krankenhaus von Salwal pflegt und heilt Elefanten, die ärztliche Aufmerksamkeit nötig haben, wie Mosha, ein Elefantenbaby, das auf eine Landmine getreten war.

dierennieuws.nl - 28. Aug. 2007
Conclusie ondervraging Nederlandse dierentuinen
Ergebnis der Befragung niederländischer Zoos
Nach vielen Anfragen habe ich nun ein Ergebnis zu Papier gebracht anläßlich eines Fragebogens an die niederländischen Zoos (mit viel Katzenartigen), den Niederländischen Zooverband und die EAZA. Dieser ist zu lesen auf www.wildcatsmagazine.nl.
Text: B. de Jonge.

Algemeen Dagblad - 26. Aug. 2007
Gevaar soms dichtbij voor het jonge dier
Mitunter ist Gefahr für ein Jungtier ganz in der Nähe
Die Zoos sind in diesem Sommer gesegnet mit einigen besonderen Publikumsmagneten, wie ein Elefantenbaby im Tierpark Emmen und ein Orang-Utan-Junges in Ouwehands in Rhenen. Den Pflegern bescheren die Geburten auch eine spannende Zeit. Wie geht es dem Baby? Aber auch: wie geht es der Mutter? Und nicht zu vergessen: wie gehen die anderen Tiere um mit dem Nachwuchs. Henk Euving, Tierpfleger in der Afrikasavanne in Emmen: "Es sind die Rosinen im Kuchen. Jedesmal wieder ist es spannend. Eine neugeborene Giraffe muß nach einer Stunde wirklich bei ihrer Mutter trinken. Manchmal klappt das nicht, oder die Mutter will nicht. Dann müssen wir schnell eingreifen." Viele Tiere sind nicht mehr allein in einem Gehege. Es muß also auch auf die "Nachbarn" geachtet werden. "Wir holen den Nashornbullen, den Zebrahengst und den Straußenhahn nach drinnen, wenn die junge Giraffe zum erstenmal raus geht. Aber Giraffen sind ganz gute Mütter. Sie können mit vier Beinen ganz unsanft treten und beschützen ihr Junges." Manchmal kommt die Gefahr ganz aus der Nähe. Direktor Robin de Lange vom Tierpark Rhenen: "Wir mußten die Mutter unseres jüngsten Orang-Utans vor dem Vater schützen." Er hatte sein Weibchen so vermißt in der Zeit der Schwangerschaft, daß er ihr danach keine Ruhe mehr ließ.

nieuwsbank.nl - 27. Aug. 2007
Madagaskardag in DierenPark Amersfoort
Madagaskartag im Tierpark Amersfoort
Der 2. September steht im Zeichen des Naturerhalts. Der Tierpark Amersfoort führt gemeinsam mit anderen Zoos eine Aktion durch für die ostafrikanische Insel Madagaskar. Am Sonntag, dem 2. September, organisiert der Tierpark deshalb den dritten und zugleich letzten Aktionstag. Kinder können suchen, knobeln und viel Wissen erwerben über Tiere und die Natur auf Madagaskar.

nos.nl - 24. Aug. 2007
Oversekste koala redt fokprogramma
Sexbesessener Koala rettet Zuchtprogramm
Der Tiergarten Schönbrunn in Wien war der Verzweiflung nahe. Das Koalapärchen Bilyarra und Mirali sollte für neue kleine Koalas sorgen, aber Bilyarra versagte total. Er zeigte keinerlei Interesse an Sex. Spezielle Musik, stimulierende Mittel und selbst Koalapornos versetzten ihn nicht in Stimmung. Dafür mußte der fünfjährige Macho Chumbee aus Edinburgh kommen. Chumbee denkt nur an eine Sache und das tut er dann auch den ganzen Tag. Er hält nur inne, um zu fressen und zu schlafen. Seit seiner Ankunft wird so gut wie non-stop gebumst im Koalagehege. Und Bilyarra weiß nun endlich auch, wie es sein muß.

telegraaf.nl - 23. Aug. 2007
Oversekste koala geeft les
Sexbesessener Koala gibt Anschauungsunterricht
Ein sexbesessener Koala aus Schottland hat seinem "Bruder" in Wien gezeigt, wie er das Weibchen "beglücken" kann. Die Manager des Wiener Zoos wußten weder ein noch aus, weil das Männchen sich nicht paaren wollte. Sie versuchten es mit romantischer Musik, stimulierendem Futter und selbst Koalapornos. Nichts half. Deshalb wurde der fünfjährige Chumbee als Hilfe herbeigerufen. "Chumbee will gar nicht wieder aufhören. Seit seiner Ankunft gibt es ein non-stop Sex-Fest. Selbst unser eigenes Männchen macht jetzt mit", sagt Manager Helmut Pechlaner. "Wir wissen sicher, daß wir bald kleine Koalas sehen können." Chumbee ist inzwischen populär geworden. Verschiedene Zoos haben Interesse gezeigt, meldete die Nachrichtensite Ananova.

De Stad Amersfoort - 23. Aug. 2007
Korte schildercursussen kinderen en tieners
Kurze Malkurse für Kinder und Teenagers
Am Freitag, dem 28. September, beginnen wieder die kurzdauernden Malkurse. Der Kindermalkurs für Kinder von 6 bis 12 Jahren besteht aus sechs Lektionen. Das Thema dieses Kurses ist "Tiere im Zoo". Mehr darüber kann man erfahren bei Saskia Klok, 033-4550673 oder info@saskiaklok.nl.

nieuwsbladgeldermalsen.nl - 23. Aug. 2007
Uilenwandeling in de paay
Eulenwanderung in De Paay
Wieder einmal organisiert der Eulen- und Tierpark De Paay eine Eulenwanderung durch den Park, dieses Jahr am Mittwoch, dem 29. August. Das Programm beginnt um 19 Uhr und dauert bis ungefähr 20.30 Uhr. Bei großer Nachfrage wird die Wanderung am 30. August wiederholt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung nicht statt. Website: www.depaay.nl

blikopnieuws.nl - 22. Aug. 2007
Siberische tijgers Ilya en Kira voor het eerst samen
Sibirische Tiger Ilja und Kira zum erstenmal zusammen
Der neue Sibirische Tigerkater Ilya vom Tierpark Amersfoort trifft am Donnerstag zum erstenmal auf seine neue Partnerin Kira. Der Kater geht zuerst nach draußen, dann folgt ihm das Weibchen. Die Bekanntschaft ist sowohl für die Tiger als auch die Pfleger ein spannendes Ereignis. Der zweijährige Ilja ist am 20. Juli aus dem Marwell Zoo in Südengland in den Tierpark Amersfoort gekommen. Da er sich nun ganz heimisch fühlt in seinem neuen Innen- und Außengehege, ist es Zeit, ihn mit Tigermieze Kira bekannt zu machen. Kira (fünf Jahre alt) ist eine temperamentvolle Dame, die es ihrem vorigen Partner bei der Paarung nicht leicht machte. Inzwischen ist sie etwas älter, erfahrener und die Vorzeichen für eine erste Begegnung sind gut. Durch das Gitter hindurch haben Ilya und Kira einander beschnuppern können und das sah gemütlich aus. Trotzdem kann während der echten Begegnung hier und da ein Klaps ausgeteilt werden.

Algemeen Dagblad - 22. Aug. 2007
Eerste Bokito-feest voor Amsterdam
Erstes Bokito-Fest für Amsterdam
Seinen ewigen Ruhm hat er der Flucht aus dem Rotterdamer Tiergarten Blijdorp [aus dem Gorilla-Gehege] zu verdanken, aber das erste offizielle Bokito-Fest ist im Amsterdamer Konzertsaal und Tanztempel Paradiso. Das Fest Oberaffentittengeil wurde inspiriert von Bokitos Ausbruch Mitte Mai. Patrick Zweekhorst (25) und Elianne Meijer (23) gewannen einen Preis mit ihrem Festkonzept bei Prix de Nuit und können am 1. September den oberen Saal von Paradiso nach Belieben ausfüllen. "Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber selbstverständlich sind Affen und Bananen wiederkehrende Themen", sagt Zweekhorst. Die Idee folgte dem Medienrummel in Deutschland um das von Menschen aufgezogene Eisbärchen Knut. "Wir wollten ein Stück Berlin mitnehmen nach Amsterdam. Und der Medienrummel um Bokito zeigte viele Parallelen zu dem Rummel um Knut", sagt Zweekhorst von Deutschland aus.



Russische Meldungen

chel.kp.ru - 28. Aug. 2007
Обращение трудового коллектива челябинского Муниципального учреждения культуры «Зоопарк» к Полномочному представителю президента Российской Федерации в Уральском федеральном округе Латышеву П.М
Appell des Arbeitskollektivs der Tscheljabinsker Städtischen Kultur-Institution "Tierpark" an den Bevollmächtigten Vertreter des Präsidenten der Russischen Föderation im Föderationskreis Ural P.M. Latyschew
.. Im April 2007 richteten wir an Ihre Adresse einen Appell mit der Bitte um Unterstützung bei der Lösung einer Krisensituation, in die der Tscheljabinsker Zoo geriet nach der Veröffentlichung der Anordnung Nr. 668-r des Stadtoberhauptes von Tscheljabinsk M. Jurjewitsch vom 20. März 2007 "Über die Reorganisation der Städtischen Kuktur-Institution ‚Tierpark'". In diesem Appell schrieben wir Ihnen, daß das einzige Ziel der Reorganisation des Tierparks in ein kommerzielles Unternehmen darin bestand, eine Möglichkeit zu erhalten, die Direktorin des Zoos G.A. Tjutina "ohne Angabe von Gründen" zu entlassen. G.A. Tjutina, die Begründerin und ständigen Leiterin des Zoos loszuwerden war nötig, um an ihrer Stelle einen gegenüber dem Stadtoberhaupt von Tscheljabinsk M. Jurjewitsch völlig loyalen Direktor zu ernennen, der sich einverstanden erklärt mit der Beschlagnahme eines Teils des Zoo-Territoriums zum Zwecke kommerzieller Bebauung. ... Die Administration der Stadt Tscheljabinsk bereitete für den Zoo die nächste Erschütterung vor und am 27. August 2007 ging sie zu gewaltsamen Handlungen über. Am Morgen erschien im Zoo eine Gruppe von Amtspersonen aus verschiedenen Abteilungen der städtischen Administration in Begleitung von Mitarbeitern der privaten Wachunternehmen "Kupol" und "TschEMK-Sicherheit", die die Ein- und Ausgänge des Verwaltungsgebäudes des Zoos blockierten, faktisch die Mitarbeiter des Zoos als Geisel nehmend. ... Es vollzog sich eine gewöhnliche grobe gewaltsame Besetzung eines Kulturobjektes von regionaler Bedeutung, dessen Direktorin sich als Hindernis erwies für die Realisierung kommerzieller Interessen des Stadtoberhauptes von Tscheljabinsk M. Jurjewitsch. Das Gelände des Zoos grenzt an das Grundstück, auf dem die Holding-Gesellschaft "Makfa", die den Eltern M. Jurjewitschs gehört, den Bau eines gigantischen Handels- und Unterhaltungskomplexes begann.

uralpolit.ru - 27. Aug. 2007
Челябинская мэрия нанесла зоопарку ответный удар - Директор зоопарка уволена без объяснения причин
Stadtregierung von Tscheljabinsk versetzte dem Zoo Gegenschlag - Zoodirektorin ohne Angabe von Gründen entlassen

ura.ru - 27. Aug. 2007
Экс-директор Челябинского зоопарка оспорит в суде свое увольнение
Ex-Direktorin des Tscheljabinsker Zoos reicht bei Gericht Klage ein gegen ihre Entlassung

uralpress.ru - 27. Aug. 2007
Челябинские власти уволили директора зоопарка
Tscheljabinsker Behörden entließen Direktorin des Zoos

uralpolit.ru - 27. Aug. 2007
Юревич уволил директора челябинского зоопарка
Jurjewitsch entließ Direktorin des Tscheljabinsker Zoos
Als Journalisten ihn baten, die Entscheidung zu kommentieren, verwies sie Michail Jurjewitsch an seinen Stellvertreter in sozialen Fragen Wadim Jewdokimow. Der Vize-Oberbürgermeister jedoch weigerte sich ebenfalls einen Kommentar zu dieser Frage abzugeben, er erklärte, es sei eine "gewöhnliche Kaderentscheidung" und versprach, eine Pressemitteilung zu verschicken.

belta.by - 27. Aug. 2007
В Минском зоопарке родился зубренок
Wisentkalb im Minsker Zoo geboren
Im Zoo Minsk wurde am letzten Wochenende den Wisenten Baryschnja und San Sanytsch ein Kalb geboren. Bereits nach 20 Minuten stand es auf seinen Beinchen, nach weiteren 15 Minuten trank es bei seiner Wisent-Mama. Gewöhnlich werden die Namen der Tiere aus den ersten Silben der Namen der Eltern gebildet, doch hier liegt ein Sonderfall vor - es ist vorgesehen, die Zoobesucher zu einem Wettbewerb aufzurufen, um einen Namen für das Kleine zu finden. Der Name soll originell und schön sein, denn das Wisentkalb wurde nämlich zum 940. Jahrestag von Minsk geboren, d.h., es ist ein originelles Geschenk für die Stadt.

tatar-inform.ru - 26. Aug. 2007
Таллинскому зоопарку исполнилось 68 лет
Zoo Tallin wurde 68
Der Zoo Tallin wurde 68 Jahre alt. Der Lieblingsplatz der Tallinner Kinder wird von Jahr zu Jahr komfortabler eingerichtet und es verbessern sich die Haltungsbedingungen für die Tiere. Jeden Monat wächst die Tiersammlung des Zoos. Im Juni wurde ein junger Seeadler aus Tallinn nach Israel geschickt, ein Irbis ging auf die Reise nach Zürich. Zu den letzten Neuzugängen des Zoos gehörten ein Takinweibchen, das aus Berlin nach Tallinn kam, sowie ein Hornrabe, ein exotischer Vogel, der überhaupt nicht an die gewöhnlichen einheimischen Raben erinnert. Der Tallinner Zoo unterscheidet sich von den übrigen dadurch, daß er der einzige Zoo in der Welt ist, in dem Irbisse sich bereits 20 Jahre lang stabil vermehren. Im Mai dieses Jahres schenkte die Schneeleopardin Oliwija dem Zoo den kleinen Oliwer zum Geburtstag. Nach den Worten des Zoologen Alexej Turowskij ist das ein Zeichen dafür, daß die Lebensbedingungen für die Tiere in Unfreiheit annähernd ideal sind. Vor kurzem wurde der Beschluß gefaßt über den Bau eines ungewöhnlichen Geheges auf dem Gelände des Alpinariums, dem Ort, an dem Bergziegen und -schafe leben. Auch werden je nach den Möglichkeiten in den nächsten Jahren Gehege auch für andere Tiere errichtet, die schon zwanzig Jahre in provisorischen Käfigen leben. Jetzt leben im Zoo Tallinn auf einer Fläche von 87 ha mehr als 5.000 Individuen verschiedener Arten, 90 Prozent der Bewohner des Zoos stehen auf einer Roten Liste.

americaru.com - 26. Aug. 2007
НЕВЕРОЯТНО НО ФАКТ
.. Unwahrscheinlich, aber Tatsache ...
Der Zoo in Tokio wird jedes Jahr für zwei Monate geschlossen, damit sich die Tiere von uns, den Besuchern erholen können.
[Auf der englischsprachigen Homepage tokyo-zoo.net sind die Angaben genauer, aber es kommen im Laufe des Jahres fast zwei Monate zusammen: Ueno-Zoo "closes every Monday (closes Tuesday if Monday is a public holiday)" und Tama-Zoo "closes every Wednesday (closes Thursday if Wednesday is a public holiday"). Außerdem gilt für beide Zoos: "The zoo closes from December 29 through January 1." - siehe: www.tokyo-zoo.net/english/]

kazan.kp.ru - 26. Aug. 2007
В Казани завелся кот-мангуст
Großfleck-Ginsterkatze kam in den Zoo Kasan
Hört man von einem Tier Genetta tigrina, stellt man sich lebhaft ein Tier von der Größe eines erwachsenen Tigers vor mit großen Eckzähnen und mächtigen Tatzen. Das reale Tier, das aus Perm in den Kasaner Zoologisch-Botanischen Garten gelangte, war von einer viel geringeren Größe, dafür viel interessanter. Solange Genrich direkt am Gitter lag, die Besucher aufmerksam betrachtend, sah er aus wie ein einfacher Kater. Einziger Unterschied - die verlängerte Schnauze. Doch da wird die "Tigrina" aufgescheucht, wie ein Blitz sprang sie auf ein kleines Netz und gewandt kletterte sie nach oben. Ihre Färbung ähnelt der einer Katze. Die Längsstreifen auf dem Rücken sind die eines Tigers, die kleinen Flecken an der Seite erinnern an die eines Leoparden. "Ein solches Tier gab es noch nie in Kasan, es ist auch nur in wenigen russischen Zoos anzutreffen", erzählten die Mitarbeiter des zoologisch-botanischen Gartens. In Zukunft wird Genrich eine Freundin haben. Der Zoo führt jetzt Verhandlungen über den Erwerb eines Weibchens der Genetta tigrina.

mk.ru - 25. Aug. 2007
Ручные пингвинята стали чужими среди своих
Zahme Pinguinjunge entfremdeten sich von Artgenossen
Zwei Jungvögel, die die Ornithologen in den letzten Monaten buchstäblich auf ihren Händen großzogen, lernten selbständig schwimmen, Nahrung aufzunehmen, zum Essen zu kommen nach Aufruf und, was die Hauptsache ist, den Umgang miteinander. Die Pinguine leben in einem Gehege mit einem großen Wasserbecken, aber damit sie sich an Ihresgleichen gewöhnen, wurde ein zweijähriger Artgenosse dazugelassen. Dieser wurde nicht zufällig ausgewählt: er ist der freundlichste von allen Pinguinen des Moskauer Zoos und zeichnet sich durch einen hervorragenden Appetit aus! Als sie sahen, mit welcher Ungeduld der neue Mitbewohner sich auf das Futter wirft, begannen auch die Jüngeren, die sehr launenhaft, was die Nahrung betrifft, mit großem Appetit zu essen. Ob und wie die jungen Pinguine mit dem Rest der Gruppe vereint werden, ist ungeklärt. Alles hängt davon ab, wann die kleinen "Moskauer" in den Loro Parque, den Zoo auf der Insel Teneriffa, geschickt werden. Wenn bis zum Winter der Umzug nicht stattfindet, dann muß man sie bekanntmachen mit allen Pinguinen des Moskauer Zoos. Wenn die Dokumente für die Reise bis November fertig werden, lernen die Jungvögel, die von Menschen aufgezogen wurden, nur sechs ihrer "Kollegen" kennen, die mit ihnen gemeinsam über den Ozean fliegen. Und der spanische Zoo wird dem Moskauer Zoo zwei Hyazintharas überlassen, die größten Papageien der Welt.

gorod48.ru - 23. Aug. 2007
Единственный лев Липецка останется холостяком
Der einzige Löwe von Lipezk bleibt Junggeselle
Gleich einige neue Pfleglinge werden in der nächsten Zeit im Zoo Lipezk erwartet. Wie Zoodirektor Alexandr Ossipow der Agentur "Lipezk-Infozentr" mitteilte, kommen die Tiere aus Nowosibirsk. "Mit den Kollegen sind wir uns einig, aber die zu große Hitze stört den Umzug. Besonders machen sich unsere Mitarbeiter Sorgen um die kleine Löwin. Wir haben einige Jahre nach einer geeigneten Kandidatin gesucht und jetzt wollen wir die Gesundheit des Tieres nicht aufs Spiel setzen, von dem wir uns in Zukunft noch gesunden Nachwuchs erhoffen", erzählte Alexandr Ossipow. Nach seinen Worten wurde die Löwin erst als Freundin für den schönen Torri gesucht, den einzigen Löwen in Lipezk, die Zoobesucher haben ihn zwei Jahre hintereinander zum "Mister Zoo" gewählt. "Aber das vorgerückte Alter von Torri erlaubt schon nicht mehr zu warten, doch die zu uns kommende Löwin ist noch viel zu jung und wird erst in drei Jahren Mutter werden können. Jetzt ist klar, daß der Löwe für immer Junggeselle bleiben wird, aber einen Partner für die Neue werden wir höchstwahrscheinlich unter den Löwen des Zirkus 'Maximus' auswählen, der in diesen Tagen in Lipezk ein Gastspiel gibt", erklärte der Gesprächspartner der Agentur. Auf dem Weg von Nowosibirsk in den Lipezker Zoo werden ein Singschwan, ein Dachs und ein Nasenbär der Löwin Gesellschaft leisten - alles Männchen. Ihnen wird auch die Pflicht auferlegt, am neuen Ort ihr Geschlecht fortzupflanzen.

rg.ru - 24. Aug. 2007
Именины у Мартына. В Ивановском зоопарке хорошие новости
Martyn hat Namenstag. Gute Neuigkeiten im Zoo Iwanowo
Im Zoo Iwanowo haben gleich zwei Großkatzen-Paare Nachwuchs - Amurtiger und Pumas. Wieviel Junge Puma Liwena hat, kann noch niemand sagen, weil diese sie noch vor fremden Augen in ihrer Wurfbox versteckt. Tigerin Glukosa hat zwei Junge, und das ist ein Ereignis, so kann man sagen, von gesamtrussischer Bedeutung. Auf der Erde gibt es nur noch etwa 500 Amurtiger - die Art ist vom Aussterben bedroht. Und als der Moskauer Zoo den Einwohnern von Iwanowo vor vier Jahren eine Amurtigerin schenkte, begann man deshalb gleich für diese einen Partner zu suchen. Die Suche war erst im vergangenen Jahr erfolgreich. Und jetzt haben Glukosa und Richard den lange erwarteten Nachwuchs. In dieser Woche gibt es im Iwanowoer Zoo übrigens noch ein bedeutendes Ereignis bei den Katzenartigen - der Asiatische Löwe Martyn wird ein Jahr alt. Aus diesem Anlaß wird am Samstag im Zoo gefeiert.

liter.kz - 22. Aug. 2007
Полтора метра радости - В алматинском зоопарке родился жирафенок
Anderthalb Meter Freude - Im Zoo Almaty Giraffenkalb geboren
Das neugeborene Giraffenmädchen namens Nasik, was "Zarte" bedeutet, hat erfolgreich ihre erste Fotosession überstanden. Die gefleckte Kleine wurde erst vor zehn Tagen geboren. Doch sie posiert mit Vergnügen vor Fotografen und Besuchern. Und im Nachbargehege begeht der ältere Bruder der gefleckten Kleinen seinen ersten Geburtstag - Baiterek, so benannt zu Ehren des Baiterek-Turms in Almaty, der Giraffenjunge wuchs innerhalb eines Jahres fast um einen Meter. Doch sein Charakter hat sich in dieser Zeit überhaupt nicht verändert. Nach Beobachtung der Mitarbeiter des Zoos ist Baiterek immer noch der Ruhige und Ausgeglichene. Die Zoologen erinnerten heute an seine Geburt. "Im Prinzip ist es in der Natur überall so: die Frauen sind immer kräftiger", sagt der Direktor des Almatyer Zoos Kumek Almenbajew. "Deshalb stand Nasik bereits 5-10 Minuten nach der Geburt auf und fing an, langsam und mit Mühe zu gehen. Baiterek aber lag 20 Minuten." Diese Giraffenfamilie ist der große Stolz der Mitarbeiter des Almatyer Zoos. Die erwachsenen Giraffen kamen 2003 aus Südafrika nach Kasachstan, zwei Weibchen und ein Männchen. Jetzt will man hier einige Giraffenpaare aufziehen und sie an Zoos in anderen Regionen des Landes abgeben.

telegraf.by - 24. Aug. 2007
Львы и тигры в Минском зоопарке перешли на растительную пищу
Löwen und Tiere im Zoo Minsk gingen zu pflanzlicher Nahrung über
Den Bewohnern des Minsker Zoos wird gegenwärtig leichte Kost empfohlen. Um den Einfluß der Hitze zu mildern, erhalten die Tiere im wesentlichen pflanzliche Nahrung - Gemüse, Obst, Gras. Sogar die Löwen und Tiger mögen bei der Hitze Zweige und saftiges frisches Gras. Am meisten setzt die Hitze im Minsker Zoo der Walroßdame Mulja zu. Viele Tiere wurden in Zoos geboren und haben sich deshalb an unterschiedliche klimatische Bedingungen gewöhnt. Mulja ist eine Ausnahme: sie liebt von Natur aus sehr die Kälte. Das Wasserbecken, das für sie gebaut wurde, erwärmt sich sehr schnell und deshalb zieht es die Walroßdame vor, sich in ihrem Häuschen zu verstecken, ohne dabei zu vergessen, ein Bad zu nehmen. Am 24. August erreichte die Lufttemperatur in Minsk bis zu 35°C. "Das ist ein neuer August-Rekord. Die bisherige Rekordtemperatur im August, +34,4°C, wurde am 11. August 19992 gemessen", erfuhr "Interfax" von den Mitarbeitern des Hydrometeorologischen Zentrums. Nach den Daten der letzten 72 Stunden überstieg die mittlere Tagestemperatur der Luft die klimatische Norm um sechs bis zehn Grad.

mediaport.info - 23. Aug. 2007
В Харьков едут дельфины и котики ! В саду Шевченко построят подводную лодку
Nach Charkow kommen Delphine und Seebären. Im Schewtschenko-Garten wird ein U-Boot gebaut
Ein U-Boot mit Delphinen im Schewtschenko-Garten. Im Park der Stadt im Binnenland wurde mit dem Bau eines Delphinariums begonnen. Die Einrichtung in Form eines Unterseebootes entsteht hier, neben der Kaskade, 20 Meter von der Umzäunung des Zoos entfernt.


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

muß heute leider entfallen

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Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Vdbiol - 29. August 2007
Wissenschaftler entdecken zahlreiche neue Tierarten auf Madagaskar
Projekt des Museums Koenig, Bonn und des Biozentrum Grindel und Zoologischen Museums der Universität Hamburg
Trotz der hohen und weltweit einmaligen Artenvielfalt ist Madagaskar immer noch in vielen Bereichen unerforscht, erst in den letzten Jahren konnten sogar einige neue Affenarten entdeckt werden. Demnach kam es nicht überraschend, dass zwei Doktoranden, Kai Schütte aus dem Zoologischen Institut und Museum Hamburg und Thomas Wesener aus dem Museum Koenig in Bonn, bei einem aktuellen durch die Universität Antananarivo koordinierten Inventurprojekt im Südosten Madagaskar ebenfalls neue, der Wissenschaft nicht bekannte Arten von Tausendfüßern und Insekten entdeckten. Thomas Wesener fand insgesamt 29 neue Arten von Tausendfüßern, davon 11 neue Arten von Riesenkugeltausendfüßern. An Insekten entdeckte Kai Schütte 8 neue Arten Stabschrecken, 2 Gottesanbeterinnen und 4 Libellen.
Ein besonders hoher Anteil an Arten kommt nur auf Madagaskar vor und ist stark gefährdet. Daher gehört der Inselstaat zu den 10 größten Brennpunkten der Artenvielfalt. Die Biodiversität ist im Untersuchungsgebiet besonders bedroht, da von den hier einzigartigen, verschiedenen Lebensräumen meist nur noch mosaikartige Reste existieren.
Leider sind fast alle Wälder Madagaskars stark gefährdet. Schätzungen gehen davon aus, dass bereits 90 % der natürlichen Vegetation Madagaskars seit Besiedlung der Insel durch den Menschen vor 2000 Jahren zerstört wurde. Jetzt gibt es zumindest noch die Möglichkeit die gefundenen Arten zu benennen, ihre Besonderheiten und Lebensweise zu erfassen, sie für die Nachwelt zu konservieren und vielleicht durch die Ergebnisse die wenigen Schutzbemühungen zu intensivieren, um einige der einmaligen Lebensräume mit seinen Bewohnern zu erhalten.

scinexx.de - 28. August 2007
Riesenpanda keine evolutionäre Sackgasse - Nicht genetische Beschränkungen sondern allein der Mensch sind größte Überlebenshürde
Der Riesenpanda lebt isoliert, stellt extrem enge und spezielle Anforderungen an seine Nahrung und bekommt nur wenig Nachwuchs. Genau diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass innerhalb der Pandapopulationen inzwischen eine Art genetische Monokultur herrscht. Dieser Mangel an genetischer Vielfalt aber muss unweigerlich zu einem Aussterben der Art führen – so jedenfalls bisher die einhellige Meinung der Experten. Jetzt aber haben Michael Bruford und Benoît Goossens von der Universität von Cardiff gemeinsam mit chinesischen Kollegen der West Normal University in Setschuan unter Leitung von Fuwen Wei diese Ansicht widerlegt. In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler sowohl die genetische Entwicklung als auch die Populationsdynamik der Tiere in geschützten und ungeschützten Lebensräumen. ... „Die Art hat sehr wohl eine lebensfähige Zukunft und besitzt auch die genetische Fähigkeit, sich an neue Bedingungen anzupassen. Geschützt und in seinem natürlichen Umfeld ist der Riesenpanda eine Art mit einer blühenden Zukunft.“

derstandard.at - 24. August 2007
Waldrappe sitzen fest
Am 13. August ist eine Waldrapp-Gruppe von Burghausen in Bayern aus hinter einem Ultraleichtflugzeug aufgebrochen, um in ihr Winterquartier in der Toskana zu fliegen. Nun sitzen die Vögel bei Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf) in Oberösterreich fest, denn sie weigerten sich, über den Pass zu fliegen, berichtete der Projektleiter Johannes Fritz am Freitag. Deshalb habe sich das Team entschlossen, eine Alternativroute über das Ennstal zu fliegen. Die Waldrappe saßen bereits seit einigen Tagen wegen Schlechtwetter in Spital am Pyhrn fest, so Fritz weiter. Es habe wegen der jüngsten Vögel, die noch nicht besonders an das Fluggerät gewöhnt waren, Probleme in der Gruppendynamik gegeben. Deshalb seien acht dieser spät geschlüpften Vögel in den Wildpark Grünau umgesiedelt worden, erklärte er. Ab Samstag werde die Alternativroute über das Ennstal geflogen. Es handle sich dabei um eine längere Strecke, die aber keine großen Anstiege aufweise, schloss der Projektleiter.

derstandard.at - 24. August 2007
Unbekanntes Virus führte zum Seehundsterben
Die rund 200 im Sommer in Schweden und Dänemark verendeten Seehunde sind Opfer eines bisher unbekannten Virus geworden. Britische Forscher stellten an Hand von Proben fest, dass es sich in keinem einzigen Fall um das PDV-Virus handelt, das die sogenannte Seehundstaupe oder Robbenpest verursacht. Laut dem Seehundforscher Tero Härkönen vom Naturhistorischen Museum in Stockholm sind sich die Forscher nicht sicher, ob es sich eventuell um ein auch für den Menschen gefährliches Virus handeln könnte. Man müsse davon ausgehen, dass es sich um ein Virus handle, das die Artengrenzen überschritten hat, so der Forscher in der Freitag-Ausgabe der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter".

uniprotokolle - 27. August 2007
Der Beitrag deutscher Naturparke zur Schaffung eines globalen ...
Zur Bedeutung der Naturparke in Deutschland bekräftigt BfN-Präsident Hartmut Vogtmann anlässlich der Fachtagung "Naturschutzaktivitäten und -maßnahmen in deutschen Naturparken" auf der Insel Vilm, dass "die Naturparke zum Nationalen Naturerbe gehören und wie andere Schutzgebiete eine sehr wichtige Rolle für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland spielen. Die Naturparke setzen zu Recht auf den integrativen Naturschutz und suchen den Dialog und die Kooperation mit allen Menschen, die Natur schützen und naturverträglich nutzen." Die insgesamt 97 Naturparke nehmen dabei etwa ein Viertel der Landesfläche Deutschlands ein und stellen somit neben anderen Schutzgebieten einen Baustein für die Schaffung eines Netzes ökologisch repräsentativer nationaler und regionaler Schutzgebietssysteme dar. Ziel der Veranstaltung ist es, dass die vorgestellten Beispiele einem breiteren Fachpublikum zwecks Anwendung in den anderen deutschen Naturparken bekannt gemacht werden. Durch den Erfahrungsaustausch und der vorgesehenen Veröffentlichung der Ergebnisse sollen zudem Anregungen und weiterführende Hinweise zur Stärkung der Naturschutzkompetenz der Naturparke gegeben werden.

Ad-Hoc-News - 23. August 2007
Cleveren Krabbeltierchen auf der Spur
Bad Düben. Kati Ehlert, die im Naturpark Dübener Heide für das Projekt Umweltbildung zuständig ist, hat vor kurzem zur ersten Waldameisentour in den Naturpark zwischen Bad Düben und Torgau eingeladen. Die Wanderung auf den Spuren der so genannten staatenbildenden Insekten ist eine von mehreren Touren des Projektes «Erlebnis Wildtier», mit dem die Dübener Heide bekannter werden möchte. Ehlert hat mit den Teilnehmern der Waldameisentour einen Lehrpfad besucht, auf dem elf Ameisenhaufen nebeneinander zu finden sind. Interessant sind auch die anderen Wanderungen auf den Spuren der Wildtiere in der Dübener Heide. «Besucher können erstmals typische Wildtierarten wie Biber, Kraniche, Fischadler sowie Rot-, Reh- und Schwarzwild in ihren natürlichen Lebensräumen erleben», wirbt Nico Fliegner, der Sprecher des insgesamt 753 Quadratkilometer großen Naturparks, der sich über Sachsen und Sachsen-Anhalt erstreckt.

vdbiol.de - 28. August 2007
Der einsame George der Ringelwürmer
Der Europäische Landegel Xerobdella lecomtei zählt zu den seltensten Tierarten der Erde. In den 1960er Jahren wurden einige dieser etwa 4 cm langen, an Kälte angepassten Ringelwürmer in der feuchten Erde von Buchenwäldern im Bereich um Graz (Österreich) gesammelt; bisher ist nur eine Publikation zur Biologie dieser Art erschienen. Seit etwa 40 Jahren ist kein weiterer Landegelfund bekannt geworden. In der englischsprachigen Zeitschrift Naturwissenschaften berichten jetzt der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera und Mitarbeiter vom Fund eines etwa 1 cm langen Jungtiers.

dieneueepoche.com - 24. August 2007
Berggorilla-Baby im Kongo geboren
Umweltschützer haben am Donnerstag die Geburt eines Berggorillas im Kongo verkündet, ein zuletzt überaus seltenes Ereignis. Zugleich warnten sie aber vor der unmittelbar drohenden Gefahr einer Ausrottung der Tiere. Fast zehn Prozent der Population seien allein in diesem Jahr getötet worden. Das Gorillababy wurde nach Angaben von Samantha Newport von der Naturschutzgruppe WildlifeDirect am Dienstag im Virunga-Nationalpark geboren. „Das war eine großartige Nachricht nach einigen schwierigen Wochen“, sagte Newport. Seit Januar wurden in dem Park neun Berggorillas getötet, fünf von ihnen im Juli.

derstandard.at - 21. August 2007
Schutzgebiet für Orcas in Kanada von auslaufendem Diesel bedroht
Das Schutzgebiet Robson Bight Ecological Reserve im Norden von Vancouver Island, West-Kanada, gilt als einer der besten Orte weltweit zum Beobachten von Schwertwalen. Einem Unfall auf einem Frachtkahn ist es zu verdanken, dass das Gebiet nun von auslaufendem Dieseltreibstoff verseucht wird. ... "Es hätte keinen schlimmeren Zeitpunkt und kein ungünstigeres Gebiet treffen können", sagte die Direktorin der Umweltschutzorganisation Living Oceans, Jennifer Lash, zu dem Unfall. "Gerade jetzt sind hier überall Wale, ganz besonders in diesem Bereich." Maßnahmen zur Eindämmung der Dieselpest wurden bereits ergriffen, doch noch ist nicht geklärt, wieviel Treibstoff überhaupt ins Meer gelangt ist.

derstandard.at - 24. August 2007
Keine neuen Fangquoten in Island
Aufgrund der schwachen Nachfrage nach Walfleisch, will Island zunächst keine weiteren Fangquoten vergeben, so Fischereiminister Einar K. Guofinnsson. "Die Walindustrie muss wie andere Wirtschaftszweige auf den Markt reagieren", sagte Guofinnsson. "Wenn es dort keine Rentabilität gibt, gibt es auch keine Begründung für die Wiederaufnahme der Tötung von Walen." ... Island versucht indessen, eine Exportvereinbarung mit Japan auszuhandeln.

derstandard.at - 19. August 2007
Größte verbliebene Savanne der Welt in Australien, nicht Afrika
Die größten unbeschädigten Savannengebiete der Erde liegen heute nicht mehr in Afrika, sondern in Australien. Sie erstrecken sich über ein Gebiet im Norden des Kontinents, das größer als Westeuropa ist, und stehen seit dem zunehmenden Verschwinden von Savannengebieten in Afrika, Asien und Südamerika mittlerweile für mehr als ein Viertel der weltweiten Savannenfläche überhaupt.

derstandard.at - 25. August 2007
Wie man eine Ölbohrinsel vogelfreundlich gestaltet
Hell erleuchtete Ölbohrplattformen können Zugvögel massiv irritieren: Bei bestimmten Wetterbedingungen wird ein Teil von ihnen von der Route abgelenkt und von dem hellen Licht der Bohrinseln auf dem Meer angezogen - die Vögel kreisen dann ziellos um die Plattformen oder landen sogar für längere Zeit auf ihnen, wie vielfach beobachtet wurde. Oft seien sie anschließend so schwach, dass sie das Festland nicht mehr erreichten. Um dem künftig abzuhelfen, ist nun erstmals eine Bohrinsel mit vogelfreundlicher Beleuchtung ausgestattet worden. Die niederländische Ölbohrgesellschaft Nederlandse Aardolie Maatschappij (NAM) und der Elektronikkonzern Philips brachten an einer Plattform in der Nordsee grüne statt der bisher verwendeten weißen Lichter an, teilten NAM und Philips am Freitag mit. Grünes Licht lenke Vögel nämlich weniger ab als weißes.

Netzzeitung.de - 28. August 2007
Fledermäuse können laut Behörde im Elbtal jagen
Die geplante Waldschlösschenbrücke im Dresdner Elbtal gefährdet aus Behördensicht nicht die bedrohte Fledermausart Kleine Hufeisennase. Das Elbtal sei am betroffenen Standort wegen «fehlender Orientierungsstrukturen» wie Bäume und Sträucher kein geeignetes Jagdgebiet für das Tier, begründete das Regierungspräsidium am Dienstag seine Beschwerde gegen den gerichtlich verfügten Baustopp für die Brücke. Zudem liege das Gebiet außerhalb des Jagdradius. Wegen des seit Jahren umstrittenen Bauprojekts hatte das Unesco- Welterbekomitee die Flusslandschaft 2006 auf die Rote Liste der gefährdeten Stätten gesetzt. Das Gremium stellte Deutschland erst Ende Juni ein Ultimatum bis zum 1. Oktober für die Vorlage von Alternativen zur Waldschlösschenbrücke. Entsteht die Brücke wie geplant, wird der Welterbe-Titel aberkannt.

derstandard.at - 25. August 2007
Elefantöse Volkszählung mittels Kot
Der Asiatische Elefant war früher über die ganze südliche Hälfte Asiens verbreitet, von China bis in den Iran. Heute kommt er nur noch in versprengten und vergleichsweise winzigen Gebieten vor, in Indien, den Himalaya-Staaten, auf dem südostasiatischen Festland und einigen indonesischen Inseln. Die Art wird als stark gefährdet eingestuft, der Bestand auf etwa 35.000 bis 50.000 wildlebende Tiere geschätzt. Entwicklungsstand, Besiedlung und landwirtschaftliche Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten bestimmen, wie groß die jeweiligen Vorkommen noch sind. In Kambodscha schätzt man den Bestand auf etwa 500 Elefanten - Genaueres weiß man allerdings nicht. Eine Zählung soll dem nun Abhilfe schaffen, und die wird an der Analyse von Elefanten-Kot aufgezogen.

vdbiol.de - 28. August 2007
Aufgeklebt und abgeschickt - Primaten auf Briefmarken
Im Rahmen der Festlichkeiten des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) zu seinem 30 jährigen Bestehen und des "Tages der offenen Tür" findet im Foyer des Hauses eine Briefmarkenausstellung statt. Die Motive der Postwertzeichen betreffen das Forschungsfeld des Zentrums: Primaten aus aller Welt. Mit über 200 Original-Exponaten informieren 8 Tafeln über ihre Artenvielfalt, Verbreitung und Lebensweise. Die Ausstellungseröffnung findet am 29. August 2007 um 12:00 im DPZ statt. Sie ist bis zum 06. September 20076 von 10:00 bis 16:00 öffentlich zugänglich.

Netzzeitung.de - 23. August 2007
Menschen-Stammbaum muss korrigiert werden
In Äthiopien haben Archäologen Fossilien einer bislang unbekannten Menschenaffenart entdeckt. Die zehn Millionen Jahre alten Überreste des «Chororapithecus abyssinicus» zeigten, dass sich der Mensch möglicherweise viel früher als bisher angenommen von der Entwicklungslinie der Gorilla gelöst habe, schreibt das Forscherteam um Gen Suwa von der Universität Tokio im Fachjournal Nature (Bd. 448, S. 921; doi: 10.1038/nature06113). Der entdeckte Menschenaffe gilt als ein Vorfahre der Gorillas. Das Team von japanischen und äthiopischen Forschern hatte neun Zähne des Affen 170 Kilometer östlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba entdeckt.


PlanetArk

Researchers Find Fossils of 10-Million-Year Old Ape - 23.08.2007
Researchers working in Ethiopia have unearthed the fossils of a 10-million-year-old ape, a discovery they say suggests that humans and African great apes may have split much earlier than thought.
Iceland Stops Whale-Hunting Quotas After Low Demand - 27.08.2007
Nearly a year after ending its ban on commercial whaling, Iceland will not issue new whale-hunting quotas until market demand increases and it gets an export licence from Japan.
Indian Ocean Sees Smallest Tuna Catch in 11 Years - 28.08.2007
Tuna fishermen in the Indian Ocean have landed their smallest catch for 11 years, a report and industry sources said on Monday, with possible explanations ranging from over-fishing to global warming.

ENN

149 Exotic Parrots Seized From Smugglers, Returned to Mexico - 24.08.2007
149 exotic parrots protected by U.S. and international law and confiscated from smugglers at the U.S. border with Mexico were returned to Mexico this morning at the Otay Mesa Port of Entry near San Diego, the U.S. Fish and Wildlife Service announced today. The parrots, amazon and conure species taken from the wild in Mexico, were turned over to Mexican wildlife authorities (Procuraduria Federal de Proteccion al Ambiente.) by the Service?s Office of Law Enforcement.
Critically Endangered Monk Seals Get Emergency Help From US - 24.08.2007
NOAA Fisheries Service signed and implemented a new Hawaiian Monk Seal Recovery Plan in a ceremony held today at the Waikiki Aquarium. This is the first time changes have been made to the plan since it was originally drafted in 1983. The Hawaiian monk seal is one of the world’s most endangered species, and this recovery plan is designed to help save the species from extinction.
U.S. Fish and Wildlife Release $27M Draft Recovery Plan for Ivory-Billed Woodpecker - 24.08.2007
Federal wildlife officials say spending more than $27 million to research the suspected habitat of the ivory-billed woodpecker is worth the cost, despite conflicting views on whether the elusive bird even exists.
International Program that Unites Fishermen to Protect Sea Turtles Convenes in Honolulu, Hopes to Save Hundreds of Loggerheads - 23.08.2007
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
Aunique program, the Tri-national Fishermen's Exchange, is bringing together fishermen, scientists and community leaders from these three areas to help fishermen find solutions to protect the turtles while maintaining their livelihoods. Following the migratory route of the North Pacific loggerheads, the group met in Japan in 2006, in Baja California earlier this month and in Hawaii last week. They held discussions with local fishing industry representatives and research scientists, witnessed the recovery of Hawaii green sea turtles and finalized resolutions on actions they could take.
Conservation Groups Sue Federal Government for Failure to Protect Imperiled Sage Grouse - 24.08.2007
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity, Sagebrush Sea Campaign, Western Watersheds Project, and Desert Survivors filed a lawsuit against the U.S. Fish and Wildlife Service in federal court today challenging the agency's failure to consider listing the Mono Basin area sage grouse under the Endangered Species Act.
Saving the remarkable kakapo from extinction - 27.08.2007
One of the strangest and most endangered birds in the world, the kakapo, is being brought back from the brink of extinction with the help of scientists from the University of Glasgow. The largest of all parrot species, flightless, nocturnal and plant-eating, the kakapo used to be found all over New Zealand. But ecological changes, habitat clearance and the introduction of predatory mammals combined to cause a catastrophic decline in numbers to only 51 in 1995.
Biologists Bring Puffins Back to Maine - 27.08.2007
Puffins, which resemble half-pint penguins except that they can fly, were heavily hunted along the Maine coast for their meat and feathers, and by 1901 only one pair remained, researchers said.
Great Ape Trust, Iowa State to Create Pre-eminent Collaboration for Primate Studies - 27.08.2007
By: Great Ape Trust of Iowa
Officials from Great Ape Trust of Iowa and Iowa State University today signed a memorandum of agreement to establish the world’s pre-eminent collaboration for primate studies.
New golden frog discovered in remote region of Colombia - 28.07.2007
A new poisonous frog was recently discovered in a remote mountainous region in Colombia by a team of young scientists supported by the Conservation Leadership Programme (CLP). The new frog, which is almost two centimetres in length, was given the name the “golden frog of Supata.”
New Zealand Welcomes Iceland's Decision Not to Issue New Whaling Quotas This Year - 28.07.2007
New Zealand welcomed Iceland's decision to wind back its commercial whaling quota, saying Tuesday that the move reflects an increasing lack of demand for whale meat.
Tunnels to Prevent Carnage of Canadian Salamanders - 28.07.2007
Canadian researchers know why the salamander crossed the road, and now they hope to fix things so it won't have to. The federal parks agency plans to install tunnels under a stretch of highway at a cost of about C$40,000 ($38,000) to end years of carnage among the long-toed salamander of Waterton Lakes National Park in southern Alberta.


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Natur- und Artenschutz  –  Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 23. August 2007
NABU und Jägerschaft verurteilen Wolfsabschuss
Die in der vergangenen Woche am Rande des Spreewaldes aufgefundene Wölfin ist nach Informationen aus dem brandenburgischen Umweltministerium geschossen worden. NABU, Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) und Deutscher Jagdschutz-Verband (DJV) verurteilen den Abschuss des streng geschützten Wolfes gleichermaßen und kündigten eine gemeinsame Strafanzeige an. NABU, Landesjagdverband Brandenburg und DJV setzen darauf, dass die Hintergründe und Verantwortlichen des Abschusses rasch ermittelt werden. ... "Die Jägerschaft ist für eine natürliche Einwanderung von Wölfen. Mögliche Konflikte lassen sich nicht mit illegalen Abschüssen lösen, sondern mit Managementplänen", sagte Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg und DJV-Vizepräsident und verwies auf das kürzlich veröffentlichte DJV-Positionspapier zum Wolf.

WWF - 23. August 2007
Haftstrafen für Tiger-Klau - Vietnamesische Bande muss hinter Gitter, weil sie aus einem Tiger Medizin machen wollte
Weil sie einen Tiger gestohlen und getötet haben, hat ein Gericht in der südvietnamesischen Provinz Can Tho acht Mitglieder einer Artenschmuggel-Bande zu hohen Haftstrafen von sieben bis elfeinhalb Jahren verurteilt. Die acht Vietnamesen hatten zugegeben, im Juni in eine Tiger-Farm in der Provinz Tien Giang eingebrochen zu sein, einen Tiger vergiftet, ausgeweidet und abtransportiert zu haben. Für umgerechnet 11.375 Euro ging der Tiger anschließend an einen Käufer im Landesinnern. ... „In Vietnam ist der Handel mit Tigern und Tigerprodukten streng verboten.“ In der freien Wildbahn haben nach Angaben des WWF weltweit höchstens 7.000 Tiger überlebt. „Die Nachfrage nach Tiger-Produkten ist ungebrochen“, so der WWF-Experte. ... „Solange es Menschen gibt, die aus Tigern Medizin oder Pelze machen wollen, gibt es für die vom Aussterben bedrohten Tiere keine sichere Zukunft“, kommentiert WWF-Experte Stefan Ziegler. Deshalb warnt der WWF eindringlich vor einer Aufhebung oder Lockerung des Handelverbots mit Tigern in China.

WWF - 24. August 2007
Dschungel-Abenteuer im Internet
Der Internetauftritt www.young-panda.de von Young Panda, dem Jugendprogramm des WWF, erscheint ab jetzt in frischer, neuer Optik. Rechtzeitig zum Schulbeginn bieten die Kinderseiten des WWF noch mehr Informationen rund um das Thema Natur- und Umweltschutz. Ab der Startseite werden die jungen Besucher von Paddy, dem Maskottchen von Young Panda, durch die Online-Erlebniswelt des WWF geleitet: Eine Wissensseite hilft bei Referaten und beantwortet Fragen zu vielen vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Spezielle Umwelttipps zeigen, wie „kinderleicht“ es ist, für den Schutz der Natur aktiv zu werden. Ein Klima-ABC erklärt alle wichtigen Schlagworte rund um das aktuelle Topthema Klimaschutz. Spannende Spiele und kindgerechte Umweltaktionen laden zum Mitmachen ein. ... „Mit unserem neuen Internetauftritt möchten wir den Kindern die Natur und das Thema Umweltschutz nahebringen – auch zuhause im Kinderzimmer.“ Dem 1999 ins Leben gerufenen WWF-Jugendprogramm Young Panda haben sich mittlerweile mehr als 10.000 Kids angeschlossen, und täglich kommen neue hinzu. Ziel des WWF-Jugendprogramms ist es, neue Umweltschützer für die Natur zu begeistern und sie zum Mitmachen und Mitdenken zu bewegen.

Müritz-Nationalpark - 24. August 2007
Nationalpark-Woche
Vom 15. bis zum 23. September 2007 organisiert das Nationalparkamt Müritz eine Nationalpark-Woche, zu der Jung und Alt, Besucher und Bewohner der Nationalpark-Region herzlich eingeladen sind. Das umfangreiche Programm reicht von einer Wissenschaftlichen Tagung über Wanderungen, dem Nationalpark-Lauf bis hin zu einem öffentlichen Arbeiteinsatz.


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Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Südamerika-Halle im Randers Regnskov Tropical Zoo in Dänemark ist eine riesige Kuppel in der verschiedene Zonen des südamerikanischen Tropenwaldes dargestellt sind. Die Gäste können zwischen frei laufenden Tieren spazieren gehen und Pflanzen und Tiere aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten - unter Wasser, am Boden und in den Bäumen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=896
              ~°v°~
WAZA's VIRTUELLER ZOO
Hier sind sie - internationale Minimumstandards für die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft. In WAZA's "Virtual Zoo" können Sie nach Tierarten suchen und alle möglichen nützlichen Informationen für die Zooplanung finden:
Ist eine Tierart als gefährdet eingestuft?
Was ist ihr natürlicher Lebensraum und ihre Verbreitung?
Was sind die Charakteristika der Art?
Warum halten Zoos diese Art und wie soll sie gehalten werden?
Gibt es in-situ Schutzprojekte?
Können Sie für diese Art Gehegepräsentationen in ZooLex finden?
Wo finden Sie weitere Informationen zu dieser Art?
Bitte verbreiten Sie den Link zu dieser wertvollen kostenlosen Informationsquelle:
http://www.waza.org/virtualzoo/index.php?main=virtualzoo
              ~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl IV-SD-1193/VVM/2000). ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/about.html



Circus

Südthüringer Zeitung - 24. August 2007
Ein kühler Schluck Sekt auf den Po
Fauchen kann die kleine Pauline schon gut. Das Stillhalten ist aber noch ein Problem für das sechsmonatige Sibirische Tigerbaby. Aber mit ein paar saftigen Fleischbrocken ließ sich die Raubkatze ganz einfach bestechen und zur Ruhe bringen – bis ein kühler Schluck Sekt ihren Po berührte. Der achtjährige Paul Günther aus Trusetal durfte das Tigerbaby mit dem Sekt begießen, denn schließlich war er der Namensgeber für das junge Tier aus dem Circus Herkules, der derzeit in Bad Salzungen gastiert. Pauline wurde im Tierpark Nadermann in Paderborn geboren. In einigen Wochen wird die Tigerdame mit ihren drei älteren Geschwistern in der Manege stehen.

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Wild in Gehegen