 |
|
|
|
Ausgabe 385 vom 29.
August 2007 |
|
Liebe Leser,
nicht wundern: Heute gibts die Zoopresseschau einen Tag früher.
Zum Glück mußte ich mich diese Woche über nichts besonders ärgern (oder
freuen), daher bleibt Ihnen ein längeres Editorial erspart und Sie
brauchen nicht so weit bis zu den lesenswerteren Abschnitten
herunterscrollen.
Nächste Woche übernimmt vorerst wieder Annette Schubert. Bis demnächst,
Dirk Petzold
|
|
|
| Zoos –
Meldungen |
ORF.at
- 27. August
2007
Panda-Nachwuchs
entwickelt
sich gut
Weiterhin
wohlauf ist das Panda-Baby, das am vergangenen Donnerstag im Tiergarten
Schönbrunn
das Licht der Welt erblickt hat. "Es entwickelt sich gut und ist
aktiv",
teilte der Zoo mit. Bären-Mutter Yang Yang und ihr noch namenloser
Nachwuchs seien mittlerweile ein
eingespieltes Team, berichtete die Zoologin Regina Pfistermüller.
Die siebenjährige Yang Yang richtet derzeit alle Aufmerksamkeit auf
ihren Nachwuchs
und verlässt die Wurfbox nicht. Erst in zwei bis drei Wochen dürfte die
Bärin, die ansonsten bis zu 30 Kilogramm
Grünzeug täglich frisst, wieder Appetit bekommen. "Das ist ganz
normal",
versicherte die Zoologin. Trotz der freudigen Nachricht aus dem Wiener
Zoo habe es am Wochenende kein großes
Gedränge vor dem Panda-Gehege gegeben. Die Besucher seien "sehr
verständnisvoll",
dass der Nachwuchs erst einmal Ruhe brauche.
net-tribune.de - 25.
August 2007
Panda-Zwilling
im Wiener Zoo tot aufgefunden
In die Begeisterung über den Panda-Nachwuchs im Wiener Zoo Schönbrunn
hat
sich Trauer gemischt: Die Panda-Dame «Yang Yang» brachte nicht nur
eines, sondern
gleich zwei Junge zur Welt. Das zweite war allerdings mit einem Gewicht
von nur
88 Gramm nicht lebensfähig, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter
am Freitag. Mitarbeiter entdeckten das zweite Junge bereits am
Donnerstagabend über die Überwachungskamera.
Obwohl man in Schönbrunn dem toten Jungen nachtrauert, überwiegt
laut Schratter die Freude über das gesunde Pandababy, das seit
Donnerstag von seiner
Mutter liebevoll behandelt wird.
Web.de -
24. August 2007
Nachwuchs
für Panda-Bärin im Wiener Zoo
Nun
haben auch die Wiener ihren Knut. Nach wochenlangem Bangen war es
soweit: Das
Panda-Weibchen Yang Yang ist im Tiergarten Schönbrunn Mutter geworden.
127 Tage nach der Paarung mit ihrem siebenjährigen Partner Long Hui hat
das
Tier in der Nacht zum Donnerstag ein Junges zur Welt gebracht. Damit
ist den
Wiener Zoologen ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg gelungen. Bei
ihrer zweiten Paarung am 27.
April dieses Jahres habe es wohl geklappt, verkündete freudestrahlend
Zoodirektorin Dagmar Schratter. "Ich bin einfach sprachlos, wir haben
schon fast gar nicht mehr damit gerechnet", sagte sie. Noch in den
vergangenen Tagen hatten Experten die Chance auf Panda-Nachwuchs als
sehr
gering eingeschätzt. Die ebenfalls siebenjährige Yang Yang und ihr Baby
werden die nächsten drei
Monate von der Außenwelt abgeschirmt. Auch bei dem Wiener Baby, das
seinen offiziellen Namen von der Volksrepublik
China erhalten wird, ist ein Überleben noch längst nicht gesichert. Die
Sterblichkeit unter den Panda-Babys ist nämlich mit 40 Prozent im
ersten
Lebensjahr ausgesprochen hoch, erläuterte Zoo-Chefin Schratter.
Wiener Zeitung - 24.
August 2007
Dossier:
Pandanachwuchs in Schönbrunn
Am 23.
August tönte ein zartes Piepsen aus dem Pandagehege des Tiergartens
Schönbrunn.
Yang Yang und Long Hui haben für Nachwuchs gesorgt. Zu sehen wird das
Pandababy
aber erst im Oktober sein. Bei der Geburt sind Pandas winzig, blind,
nackt.
Nun kann sich der Wiener Tiergarten über den europaweit ersten
Panda-Winzling
freuen, der in Gefangenschaft auf "natürliche Weise" entstanden ist.
Wiener Zeitung - 23.
August 2007
Panda-Papa
Longhui ruht sich nach der anstrengenden Geburt aus ...
Aufregung im Tiergarten Schönbrunn: Ein Pandababy ist am Donnerstag zur
Welt
gekommen. "Es ist das erste neugeborene Pandababy in Schönbrunn und das
zweite in Europa – ein kleines Wunder", schwärmt die Zoologin Regina
Pfistermüller vor dem Pandagehege gegenüber der "Wiener Zeitung".
Auch Zoo-Direktorin Dagmar Schratter ist da, umringt von
informationshungrigen
Journalisten. "Darf ich bitte durch, ich muss doch den chinesischen
Botschafter begrüßen", sagt sie und reicht dem Gratulanten Lu Yonghua
und
seiner Frau die Hand. Der
einzige Ruhepol in dem ganzen Geschehen scheint Panda-Papa Longhui zu
sein, der
sich nach der ganzen Geburtsaufregung ein Nickerchen auf seinem
Hochsitz gönnt.
Tagesspiegel - 23.
August 2007
Ein
Knut für Österreich
Den Wiener Zoologen ist mit dem Pandababy ein sensationeller
Zuchterfolg
gelungen. Denn der Nachwuchs im Pandagehege des Zoos kam durch
natürliche
Paarung der beiden Tiere zu Stande. Während der meiste Panda-Nachwuchs
in
Gefangenschaft durch künstliche Befruchtung "erzeugt" wird, ließ man
in Wien "der Natur ihren Lauf".
Blauzungenkrankheit
breitet sich rasant aus
Schafe mit dicken Oberlippen und blauen Zungen stolpern über die
Weiden,
ihnen tropft der Schleim in langen Fäden aus dem Maul. Die
Blauzungenkrankheit
breitet sich rasant aus. „Es ist schon eine dramatische Entwicklung im
Vergleich zum vergangenen Jahr“, sagt denn auch der Leiter des
Tiergesundheitsdienstes bei der Landwirtschaftskammer NRW, Dr. Johannes
Winkelmann. Innerhalb von nur zwei Wochen sei die Zahl der gemeldeten
Fälle
explodiert, so Kreispressesprecher Thomas Wagner.
Das
Kreisveterinäramt wird täglich mit neuen Meldungen überhäuft. In
Deutschland ist jetzt der „Serotyp 8“
aufgetreten, der zuvor nur südlich der Sahara, in Mittel- und
Südamerika sowie
vermutlich in Indien und Pakistan vorgekommen ist. Gefahr für den
Menschen gibt
es nicht, auch der Verzehr infizierten Fleisches ist unbedenklich.
Möglicherweise wurde der Virus durch Tiere in einem Tierpark bei
Kerkrade
importiert. Nur
Wiederkäuer sind betroffen - Rinder, Ziegen, Wild und in diesem Jahr
vor allem
Schafe. Die kranken Vierbeiner verenden
elendiglich. Die
einzige Vorbeugung, die es gebe, sei ein Fliegenschutzpräparat, das
aufgetragen
wird.
Frankfurter Allgemeine
Zeitung
- 26. August 2007
Wo
Leguane sich lieben
Frankfurt. „Die Jungen
sind viel ausgeglichener, wenn Erwachsene dabei sind.“ Rudolf Wicker,
der Kurator
des Exotariums und stellvertretender Zoodirektor, redet nicht etwa von
den Kindern,
die um die Terrarien herumwuseln. Sondern über die Chuckwallas, eine
Leguan-Gattung,
die sich faul in einer Ecke räkeln. Seit 1957 genießt die
Reptilienabteilung des Zoos hohes Ansehen: Am 28.
August wurde
das damals modernste Aquaterrarium seiner Zeit eröffnet. 1944 war der
Vorgängerbau
– schon seit 1877 genoss der Zoo einen herausragenden Ruf für eines der
ersten Aquarien
überhaupt – im Krieg zerstört worden. Die geradezu astronomische Summe
von 1,8 Millionen Mark wurde in ein
Gebäude gesteckt,
dessen Technik laut Wicker bis heute auf dem neuesten Stand ist – nach
einem vorerst
letzten Umbau vor 20 Jahren. Denn immer noch gebe es in Frankfurt Tiere
zu sehen, die in anderen
Zoos als „unhaltbar“
oder zumindest als extrem schwierig gelten. Seit 1990 etwa ist
Frankfurt der einzige
Ort außerhalb Australiens, an dem die dort beheimateten
Süßwasserkrokodile Nachwuchs
bekommen.
Kleine Zeitung -
25.
August 2007
Ein
Tierpark als große Erlebniswelt
Das ist
meine Welt, hier investiere ich jeden Cent und all meine Energie",
stellt die
Besitzerin des privaten Tier-, Wild- und Spielparks in Preding, Magrid
Brauchart,
fest. Schon im Eingangsbereich gegenüber des Restaurants "Mossers" kann
man im Riesengehege Affen beim Klettern beobachten und frischgebackene
Affen-Eltern
dabei, wie sie ihr runzeliges Äffchen gemeinsam liebevoll umsorgen.
"Meine Stammgäste machen meist in der Region Urlaub und
erfreuen
sich jedes Jahr an den tollen Fortschritten im Park. Hier ist immer
alles im Wachsen,
wir kennen keinen Stillstand", erzählt die Initiatorin des Zoos
begeistert.
Magrid
Brauchart liebt ihre Schützlinge und hat alle Unkenrufe der Pessimisten
ignoriert,
als es darum ging, die ursprünglich landwirtschaftliche Tierhaltung zu
einem modernen
Zoo umzuwandeln. Immer mehr exotische Arten aus fünf Kontinenten haben
bei ihr Einzug
gehalten, darunter etwa Hirschziegenantilopen, Axishirsche und
Wasserbüffel aus
Asien sowie Emus und Kängurus aus Australien. Daher blickt Magrid
Brauchart in die
Zukunft: "Hier
entsteht ein Elchgehege, eine Fasanerie, ein Tropenhaus und eine Insel
zum Wohlfühlen
für die Besucher."
Der
Bund 29. August 2007
Wiesel
frassen fast hundert Ziesel
Mit vier Zieseln hat die Aufzucht der munteren Tierchen vor sechs
Jahren im
Berner Tierpark Dählhölzli angefangen. «Es sind die einzigen Ziesel in
einem
Schweizer Zoo», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger. Die tagaktiven
Vierbeiner aus der Familie der Hörnchen leben in der freien Wildbahn in
Osteuropa und Österreich. In der Berner Gefangenschaft haben sie sich
relativ
schnell vermehrt – bis der Bestand bereits vor zwei Jahren arg
dezimiert worden
ist: Damals entdeckten die Graureiher die Leckerbissen in idealer
Häppchengrösse. Spanndrähte über der Anlage halten seither Feinde aus
der Luft ab.
Doch der
jetzige Feind kam über den Boden ins Gehege der Ziesel. Zu Beginn
gänzlich
unerkannt haben sich Wiesel eingeschlichen – und sich in der
Zieselanlage
gleich häuslich niedergelassen, ein Nest gebaut und Junge nachgezogen.
Für sie
war das Zieselgehege nach dem Leben und Jagen in der freien Wildbahn
ein wahres
Schlaraffenland.
Fallen
haben das Leben zweier Frevler im Schlaraffenland beendet. Das
Tierparkpersonal
stellte aber auch Fallen für die Ziesel auf. Noch gerade fünfzehn
Exemplare
konnten in Sicherheit gebracht werden – gut hundert waren es im
Frühling
gewesen.
Planung und
Bau
Rheintalische
Volkszeitung -
27. August 2007
Zoo in der Region verankern
Zahlreich strömten die Besucher den ganzen Tag über in den Eichberger
Zoo,
dessen Verantwortliche für das Zoofest einiges auf die Beine gestellt
hatten.
Das Verweilen in den Tiergehegen, eine
Festwirtschaft, die neben origineller Musik einige Köstlichkeiten
bereithielt,
eine Märlitante und der Ritt auf Trampeltierdame «Masha» liessen die
Zeit wie im
Fluge vergehen. Im Rahmen des Zoofestes wurden die
beiden Projekte vorgestellt, welche der Zoo realisieren möchte. Das
Zoohaus ist für den künftigen Ablauf des Zoos wichtig. Es soll
im Blockhaus-Stil mit viel Glas in der Grösse eines Einfamilienhauses
gebaut
werden. Rund 3000 Quadratmeter Land werden dafür gepachtet. Neben 40
Innen-
sowie einigen Aussenplätzen für die Tiere wird im Zoohaus alles vereint
sein,
was momentan noch provisorisch oder gar nicht vorhanden ist. So wird
die geplante Infrastruktur es
künftig ermöglichen, Verpflegung in einem geschützten Bereich
anzubieten, von
dem auch Gruppen bei den Führungen profitieren. Ausserdem werden
sanitäre
Anlagen inklusive Duschen im Keller eingerichtet. Dies kommt auch den
Übernachtungsgästen im Tipi zugute. 300 000 Franken wird das Zoohaus
schätzungsweise kosten und man ist
derzeit bemüht, die Finanzierung zu sichern. Beim Sponsoring-Konzept
möchte man die Industrie motivieren,
mitzumachen. 60 Firmen habe man bereits angeschrieben und hofft, sie
als Haupt-
oder Co-Sponsoren zu gewinnen. Ist das Zoohaus fertig, soll mit dem
Märlizoo ein weiteres Projekt verwirklicht werden, um den Zoo auch für
Familien
und Schulen noch attraktiver zu machen. Die Idee ist, einen Teil der
Anlage von
Frühjahr bis Herbst offenzuhalten. Tiere aus bekannten Märchen wie
«Goldesel»,
«Die Bremer Stadtmusikanten» oder «Der Hase und die Schildkröte» werden
dort zu
sehen sein. Ausserdem wird die entsprechende Infrastruktur
bereitgestellt,
damit eine Mutter oder eine Lehrerin das entsprechende Märchen direkt
beim Gehege
erzählen kann. Ein grosser Spielplatz wird eingerichtet. Grundsätzlich
möchte der Zoo aber seinem Grundkonzept, der Zucht von seltenen und
bedrohten
Tierarten, treu bleiben. Weiterhin finden Führungen statt.
Ostfriesische
Nachrichten -
23. August 2007
Middels: Bald Streichelzoo in Middels
Aurich. Middels soll einen Streichelzoo erhalten. Ihre Pläne stellten
Holger
Janssen
und Helga Flade-Peters von der Krüderee Middels jetzt dem Ortsrat vor.
In dem
Zoo sollen Tiere gezeigt und gezüchtet werden, die auf der „Roten
Liste“ für
bedrohte Tierarten stehen. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar zwischen dem
Alten
Heerweg und dem Spekendorfer Kirchweg können sich Besucher, Urlauber,
Schulen
und Kindergärten künftig umfassend über vom Aussterben bedrohte
Haustiere
informieren. Als erstes wird ein Ingenieurbüro
eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bausubstanz und Infrastruktur
vornehmen.
Ferner müssen Gespräche mit der zuständigen Behörde, der GLL in
Aurich,
geführt werden.
Wochenspiegel
- 27. August 2007
Mehr
Platz für Steinböcke
Köthen.
„Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes haben glänzende Arbeit
geleistet“,
lobt Tierpark-Leiter Manfred Andreae. Nach Fertigstellung der
Umbauarbeiten konnten
die Steinböcke ihr umgestaltetes, artgerechtes Gehege beziehen. Ihnen,
derzeit sind
es zwei Weibchen und ein Männchen, steht nun ein großes Gehege zur
Verfügung, das
u. a. mit zwei Felsen ausgestattet ist. Die Stadt Köthen zahlte für den
Umbau 10
000 Euro.
Aktionen
Berliner
Morgenpost - 27. August 2007
Musik
zwischen Elefanten und Affen - Tierpark feiert am Sonntag
Mit einem bunten Musik- und Unterhaltungsprogramm feiert der Berliner
Tierpark
in Friedrichsfelde an diesem Sonntag sein traditionelles Sommerfest.
Von 10.00 bis
16.00 Uhr treten auf der Freilichtbühne zwischen Kinderzoo und
Elefantenhaus zahlreiche
Bands und Sänger auf. Dabei sind unter anderem
Schlagerbarde Bata Illic sowie die Gruppen «City-Dancers» und die
«Goombay Dance
Band». Zudem präsentiere Direktor Bernhard Blaszkiewitz den jüngsten
Nachwuchs aus
den Tiergehegen. Es gibt den Angaben zufolge keinen Zuschlag auf die
Eintrittspreise,
auch die Dauerkarten haben ihre Gültigkeit.
Hamburger
Abendblatt - 29. August 2007
Gartenfestival
im Vogelpark
Allerlei
seltsame Vögel und viel Nützliches für den Gartnen gibt es vom 7. bis
9.
September im Vogelpark Walsrode zu entdecken. Auf dem 24 Hektar großen
Areal an
der A 7 präsentieren zahlreiche Aussteller aus ganz Deutschland
Nützliches und
Exklusives für Heim und Garten. Gezeigt werden Accessoires aus Ton,
Holz und
Eisen, antike und moderne Möbel, aber auch Köstlichkeiten aus der Natur
wie
Honig oder Kräuteröle.
Westdeutsche
Allgemeine Zeitung - 27. August 2007
Exkursion
zum Großen Abendsegler
Anlässlich der "elften Fledermausnacht" fanden sich über 50 Besucher
am Wildpark Cappenberg ein. Nach einer Greifvögel-Schau - in dieser
Kombination
war die Veranstaltung bundesweit einmalig - widmeten sich die
Interessierten
dann den fliegenden Säugetieren.
Nach
der Theorie ging´s mit der Praxis weiter: Bei ihrer Exkursion zu den
Seen im
Wildpark beobachteten die Fledermausfreunde Große Abendsegler - die
Tiere
können eine Spannweite bis 40 Zentimeter haben - und Wasserfledermäuse.
Mit
einem Detektor wurden zudem die Ultraschallwellen der Fledermäuse - sie
stoßen
sie zur Ortung aus - hörbar gemacht.
RP Online - 26.
August 2007
Grafenberger
Wald
"Boah,
Oma! Kuck ma', ein Reh!" - Der kleine Junge mit dem Erdbeereis auf der
Hand
ist sichtlich begeistert als wie aus dem Nichts ein stattliches Reh
über den Gehweg
spaziert. Auch Oma freut sich. Szenen wie diese: Auf dem Wildparkfest
im Grafenberger
Wald keine Seltenheit. Jung und Alt erlebten einen erlebnis- wie
lehrreichen Tag.
Zum fünften Mal öffnete der Wildpark seine Pforten für das Sommerfest
der besonderen
Art. Das Motto: Anfassen und mitmachen! Schon am Eingang konnten sich
die Besucher
bei der großen Wildpark-Rallye anmelden. Wer es lieber ruhiger angehen
wollte, informierte sich an einem der
zahlreichen
Stände zu den verschiedensten Themen.
Märkische
Allgemeine -
27. August 2007
Minipferde
Peggy und Sandro beim 30. Tierparksonntag getauft
Die knapp zweijährige Stute Peggy ist nicht viel größer als ein
Schaukelpferd. Und
ihr Artgenosse Sandro könnte sich wohl hinter einem Schäferhund
verstecken. Die
beiden Lütten sind seit einer Woche die neuen Bewohner des Luckenwalder
Tierparks
und wurden am gestrigen Tierparksonntag mit einer Sektdusche von dem
neuen Präsidenten
des Tierparkfördervereins, Michael Wessel, getauft. Die beiden fast
ausgewachsenen Minipferde stammen aus einer Privatzucht
im Thüringer
Land.
Lampertheimer
Zeitung - 28. August 2007
Gute
Laune auf der ganzen Linie angesagt AZ-Vogelpark veranstaltet ...
Lampertheim. Wochenend´ und Sonnenschein haben am Sonntag dafür
gesorgt, dass sich viele
große und kleine Besucher beim Sommerfest für Daheimgebliebene auf dem
Gelände
des AZ-Vogelparks tummelten.
Nachwuchs
Ad-Hoc-News - 24.
August 2007
Elefantenbaby
wird der Öffentlichkeit
Das am
Mittwoch im Tierpark Berlin geborene afrikanische Elefantenbaby wird
heute
(13.30 Uhr) am Elefantenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Eltern
des
bisher namenlosen weiblichen Kälbchens sind Elefantenkuh Bibi und Bulle
Tembo.
Es ist die 13. Elefanten-Geburt im Tierpark.
Die
Welt - 27. August 2007
"Die Kleine schoss heraus wie ein Korken"
Elefantenkuh Bibi hat im Tierpark Friedrichsfelde ein Baby zur Welt
gebracht. Bei
ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit wurden die
Tiere mit einer
ausgelegten Spur aus Bananen in Richtung Publikum gelockt. Die etwa
hundert Besucher
zeigten sich begeistert. Wenn 95 Kilo auf die Erde fallen, klatscht es.
Das Geräusch war das
Erste, was ein
Pfleger im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde am Mittwochmorgen um 7.55
Uhr zu hören
bekamen: als Elefantenkuh Bibi ihr Baby zur Welt brachte. „Ging
schnell“, kommentiert
Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz. „Die Kleine schoss heraus wie ein
Korken aus
der Sektflasche.“ Am Freitag durfte das Ein-Meter-Mädchen mit Mama
erstmals ins
Freie.
Kanal8 - 24.
August
2007
Wochenendausflug
in den Chemnitzer Tierpark
Der
Nachwuchs hat sich inzwischen sehr gut eingelebt und lässt sich gern
bewundern.
Die beiden Persischen Leopardenkinder Razan und Maroon sind jetzt auch
oft im Außengehege zu sehen. Die beiden im Juni geborenen Kater
werden noch etwa ein Jahr in Chemnitz bleiben. Auch dem Zwergflusspferd
geht es
gut. Der junge Bulle wird von Tag zu Tag fideler und kann bei gutem
Wetter mit
seiner Mutter die Außenanlage nutzen. Der Alpaka-Nachwuchs nimmt schon
an
regelmäßigen Spaziergängen im Tierpark teil.
PR-Inside.com
- 28. August 2007
Knut
«jammerte vor Freude» bei Rückkehr seines Ziehvaters
Sommerpause vorbei, sie sind wieder vereint: der Berliner Eisbär Knut
und
sein Ziehvater Thomas Dörflein. Als der Tierpfleger des Berliner Zoos,
der den
von seiner Mutter verstoßenen Bären als Baby mit der Nuckelflasche
aufpäppelte,
seinen inzwischen auf stattliche 75 Kilo angewachsenen Zögling nach
drei Wochen
Urlaub wieder sah, gab es ein großes Hallo. «Der fing gleich an, vor
Freude zu
jammern und hat versucht, mich abzunuckeln», sagte Dörflein. «Der
Bursche hat während
der drei Wochen, die ich weg war, ordentlich zugelegt.» Knut habe
«einen
richtig fetten Hintern bekommen». Offenbar hat die Diät, die der Zoo
seinem
Star Ende Juli verordnete, nicht so richtig angeschlagen. Damals waren
unter
anderem Extras wie Croissants gestrichen worden.
taz
Berlin - 29. August 2007
Grüne
sorgen sich um Ex-Star Knut
Die
Grünen sehen das Wohlbefinden von Zoo-Eisbär Knut in Gefahr. Das
Jungtier
verbringe die meiste Zeit mit Nuckeln an den Tatzen, sagte
Tierschutzexpertin
Claudia Hämmerling. Das sei eine Folge der "zu frühen Abnabelung" von
seinem Pfleger, für den Knut mittlerweile selbst zu einer Gefahr werden
könnte.
"Es
ist kein Wunder, dass ein einsamer junger Eisbär in einer reizlosen
Umgebung
Verhaltensauffälligkeiten entwickelt", sagte die Politikerin. Monotonie
könne krank machen. Als
Ersatz für fehlende Freiräume müssten abwechslungsreiche
Spielmöglichkeiten
angeboten werden, forderte Hämmerling. Gute Erfahrungen habe hier der
Zoo von
San Diego gemacht. Er animiere die Tiere, mit Bällen, später auch
Palmwedeln,
Pappkartons oder Jutesäcken zu spielen. An diesem
Beschäftigungsprogramm solle
sich der Berliner Zoo orientieren.
> schon peinlich, wenn eine Politikerin den deutschen Zoos
"Enrichment" als neue Erfindung aus den USA verkaufen will...
Focus
Online - 28. August 2007
Sorge
um
Eisbär Knut
Der Berliner Zoo weist Kritik der Grünen zurück. „Knut
entwickelt sich gesund“, betonte Bärenkurator Heiner Klös am Dienstag.
Wenn der
Bär gelegentlich an den Tatzen nuckele, sei das normal. „Auch von der
Mutter
aufgezogene Eisbären nuckeln hin und wieder an ihren Tatzen. Das geht
wie das
Daumennuckeln beim Menschen wieder weg“, sagte der Kurator. Die Kritik
der
Grünen sei „unsachgemäß“ und völlig übertrieben.
Berliner
Morgenpost - 28. August 2007
Knut
in Silber: Zoo und Münze Berlin geben Sonderprägung heraus
Nach Knut in Plüsch, Porzellan und als süßer Gummibär zum Naschen
soll der Kult-Eisbär jetzt in Silber groß herauskommen. Der Zoologische
Garten
Berlin und die Münze Berlin bieten eine Sonderprägung im Nennwert von
10 Euro
an.
Berliner
Morgenpost
Knut
in Silber: Zoo und Münze Berlin geben Sonderprägung heraus
2 Euro davon gehen als Spende an den Zoo Berlin. Das teilte der
Zoo am Dienstag in Briefsendungen mit, die an Zehntausende von
Haushalten in Berlin gingen.
die-news.de - 28. August 2007
KNUT
gibt es bald als Münze
Eisbär Knut soll demnächst auf einer Münze verewigt werden. Auf
einem "Silberling" soll das Konterfei von Knut zu sehen sein.
Angeboten wird das Souvenir vom Berliner Zoo für schlappe zehn Euro.
Berliner
Morgenpost - 27. August 2007
Wie
bei Knut: Kronenkraniche werden von Hand aufgezogen
Berlin. Nach Eisbär Knut muss im Zoologischen Garten erneut
Tiernachwuchs von Hand aufgezogen
werden. Für zwei Mitte August geschlüpfte Kronenkraniche hat
Tierpfleger Yancy Rentz
die Elternrolle übernommen. Nach Angaben des Zoos vom Montag werden die
künstlich
bebrüteten Jungtiere regelmäßig mit einer Spezialnahrung gefüttert.
Außerdem geht
inzwischen der Tierpfleger mit den Kronenkranichen spazieren.
shz -
24. August 2007
"Flöckchen"
jetzt wieder beim Rudel
Das weiße
Rotwild-Rudel im Wildpark Eekholt im Kreis Segeberg. In diesem Jahr gab
es reichlich
Nachwuchs, sieben Kälber kamen zur Welt. Sorgen machten sich die
Pfleger um "Flöckchen".
Es wurde von seiner Mutter nicht angenommen. Grund: Das Kalb konnte
nicht richtig
stehen und somit auch nicht am Euter der Mutter trinken. Die
Tierpark-Pfleger und Geschäftsführer Wolf-Gunthram
Freiherr von Schenck betreuten das Kalb rund um die Uhr, mussten alle
zwei Stunden
die Milchflasche geben. Schon nach drei Wochen hatte sich das Tier
sichtlich erholt
und auch die Probleme an den Läufen besserten sich. Jetzt ist
"Flöckchen"
tagsüber wieder bei seinem Rudel, abends muss es vorsichtshalber aber
noch in den
vertrauten Stall, genießt weiter die liebevolle Rundumbetreuung der
Tierpfleger.
Holsteiner
Zeitung - 28. August 2007
Flaschenkind
Flöckchen
macht schon große Sprünge
Wer ein weißes, vierbeiniges Flaschenkind sehen will, muss nicht länger
in
den Berliner Zoo fahren. Auch der Wildpark Eekholt verfügt über einen
kleinen
weißen Sympathieträger. „Flöckchen“ heißt das Kalb aus dem Rudel von
weißfarbigem Rotwild. Wie Eisbärbaby Knut wurde auch Flöckchen mit der
Flasche
aufgezogen. „Wegen einer Fehlstellung der Beine konnte es nicht am
Euter seiner
Mutter trinken“, berichtete Wildparkgeschäftsführer Wolf-Gunthram von
Schenck,
„wahrscheinlich wurde es deshalb verstoßen.“ Tierpfleger
hatten das schneeweiße Knäuel am 14. Juni unterkühlt abseits der Herde
gefunden
und wochenlang um das Überleben des Kalbes gekämpft.
20min.ch - 24.
August
2007
Zolli:
Nachwuchs bei den Vögeln
Ein junger Scharlachspint sorgt derzeit für Aufregung im Basler Zoo. In
Europa wird diese Art nur sehr selten nachgezüchtet. Nachdem im letzten
Frühjahr die Voliere der Scharlachspinte im Etoscha-Haus neu
hergerichtet worden
war, arbeiteten die Vögel intensiv an einer Brutstätte. Am 31. Juli war
es dann
so weit: Einer der zwei Jungvögel, die in der «Brutröhre» gesichtet
wurden, ist
flügge geworden.
espace.ch
- 27. August 2007
Seehundbaby
verzaubert
die Besucher
Am Sonntag wurde im Tierpark Dählhölzli das dritte Seehundbaby in
diesem Jahr geboren.
Der Kleine hat die Besucher im Sturm erobert.
T
he Sydney Morning Herald August 23, 2007
Revealed:
how Kua the rhino died
Sydney. She was
pregnant, emaciated and ulcerated. She also had the equivalent of about
seven 10-litre buckets of sand trapped in her large intestine,
according to her autopsy report. Senior staff at Taronga Zoo said
yesterday the extraordinary amount of sand inside Kua - and how she
might have gained access to such a vast amount - remained "irrelevant".
"At the end of the day, what difference does it make?" asked Taronga
Zoo's senior veterinarian, Larry Vogelnest. "We know she died from an
intestinal blockage, which is not uncommon in these animals … what does
it matter about the volume, or where the sand came from? Really, it's
just academic." Dr Vogelnest, who was present at the autopsy, described
the impacted sand as "about the size of a soccer ball". According to
the report, which was obtained by the Herald under freedom of
information laws, approximately 70 litres of sand were removed from the
animal's large intestine. Sources within the zoo have alleged that Kua
developed the blockage by eating her sand-based bedding out of hunger,
after being put on a strict diet. It was not until her autopsy that it
was discovered she was nine months pregnant. The RSPCA has cleared the
zoo of any breaches of animal cruelty laws, although the organisation
has refused to make its investigative report public. Zoo management
says it does not have a copy of the RSPCA report. Although she was
believed to be sexually immature when she arrived in Australia last
July, Kua had conceived at her previous home in San Diego. Upon her
arrival, she was showing signs of "transport-related trauma", according
to a case history attached to the autopsy report.
sueddeutsche.de
Mehr
zum Thema
Der Tierpark Friedrichsfelde im Osten Berlins hat
gegenüber dem Zoologischen Garten im Westen der Hauptstadt einen in
diesen Tagen entscheidenden Vorteil: Er ist eine knutfreie Zone. Erster
Zoo-Direktor war Heinrich Dathe, der den Tierpark 34 Jahre
lang leitete. Erster Zoo-Direktor war Heinrich Dathe, der den Tierpark
34 Jahre lang leitete. Er hielt den Zoo bis dahin – so ist es
überliefert – "für ein Gefängnis, in dem man Tiere einsperrte". Weshalb
er darauf achtete, dass auf Käfige, wo es ging, verzichtet wurde.
Angefangen hat Dathe mit knapp 400 Tieren und 120 Arten. Heute hat der
Park alles was ein Zoo braucht: Elefanten, Tiger, Löwen, Giraffen,
Zebras, Affen, Krokodile, Nashörner, Bären und so weiter. Über 10.000
Tiere aus über 1000 Arten bewohnen heute den Tierpark. Im Gegensatz zum
im Westen bekannteren Bruder, dem Zoologischen Garten, wirkt der
Tierpark dabei weniger überfrachtet. Vielleicht erklärt sich der
Unterschied so: Im Tierpark ist der Besuch wie eine Safari im
afrikanischen Busch. Im Zoologischen Garten eher wie ein
Schaufensterbummel ohne Kaufoption.
Rhein
Main
Presse - 29. August 2007
Für
müde Zoobesucher Lebenshilfe stockt Bollerwagen-Fuhrpark durch ...
Worms. Seit einiger Zeit besteht im Zoo der Nibelungenstadt für
Besucher die
Möglichkeit, einen Bollerwagen zu mieten, in dem allerlei transportiert
werden
kann - nicht zuletzt müde kleine Zoobesucher. Gebaut wurden die mit
rund 200
Euro zu Buche schlagenden Wagen von behinderten Mitarbeitern der
Lebenshilfe-Werkstätten.
Straubinger
Tagblatt - 28. August 2007
Tierpatenschaft
- Geburtstagsgeschenk aus Exoten und "biologisch interessanten
Tieren" wählen
Straubing.
Was macht ein Tierfreund, der zu Hause keinen Platz hat für ein
Trampeltier
oder dessen Freundin einfach keinen Keilkopfglattstirn-Kaiman im
Gartenteich
duldet? Er übernimmt am besten eine Tierpatenschaft im Zoo. Zwischen 55
und
1.000 Euro kostet eine einjährige Patenschaft mit Vergünstigungen beim
Besuch.
Zoopädagoge Dr. Martin Werneyer, der die Patenschaften betreut, kann
viel
bieten: Weißkehlmeerkatzen (200 Euro), Braunbären (800 Euro),
Abgottschlange
(150 Euro) oder eine Mandarinente (55 Euro).
Kölnische Rundschau 28. August 2007
Duisburgs drollige Dauerdöser
Duisburg - Als nachtaktiver Eukalyptus-Fresser sitzt es den Großteil
des Tages
dösend in Bäumen. Um dem
sonderlichen Kletterbeutler in Europa nahezukommen, gibt es nur wenige
Möglichkeiten. In Deutschland ist der Duisburger Zoo der einzige
Tierpark, der
den temperamentlosen Tieren ein Zuhause bietet. Und das seit 1994.
Koala-Haltung ist sehr teuer.
>ausführlicher Hintergrundbericht
Vorarlberg
Online - 24. August 2007
Känguru
"Skippi" aus Deutschland lebt offenbar noch
Das
Känguru "Skippi" ist offenbar am Leben. Wie die Polizei am Freitag in
Ravensburg berichtete, wurde kurz vor Mitternacht im
baden-württembergischen
Leutkirch ein Känguru von einem Auto angefahren. Das Tier wurde aber
nur leicht verletzt und flüchtete. Bei dem Tier handelt es
sich um Skippi, wie Besitzerin Gerda Leichtle auf Anfrage sagte. Sie
sei an Ort
und stelle gewesen und habe das vor drei Wochen aus einem Allgäuer
Erlebnistierpark entlaufene Beuteltier identifiziert, Skippi sei aber
entwischt.
Schweriner
Volkszeitung
- 27. August 2007
Ausgebüxtes
Känguru Skippi eingefangen
Drei Wochen
lang hat das Känguru Skippi das Allgäu in Atem gehalten. Seit Montag
ist das ausgebüxte
Beuteltier wieder zu Hause, nachdem es verletzt in einem Maisfeld
entdeckt worden
war. Der
drei Jahre alte Känguru-Bock war am 5. August aus dem Streichelzoo
ausgebüxt. Die
Verletzung am Bein durch ein Auto, das das Beuteltier am vergangenen
Donnerstagabend
angefahren hatte, sei nicht lebensbedrohlich, habe der Tierarzt
versichert. Außer
einer Schürfwunde hat Skippi das Abenteuer demnach unbeschadet
überstanden.
Münsterländische
Volkszeitung
- 27. August 2007
Gut
gedeckter Essenstisch für Meister Adebar
Rheine.
In den Feuchtwiesen in den Emsauen, die nach den starken
Regenfällen der vergangenen Woche noch leicht überschwemmt sind, ist
der Essenstisch
für Meister Adebar und seine Freude derzeit prächtig gedeckt. Die
Störche finden
im Moment an vielen Stellen in der freien Natur optimales Futter,
berichtet Naturzoo-Direktor
Achim Johann, der die schwarz-weißen Vögel mit den roten Schnäbeln
normalerweise
schon auf dem Weg in die Winterquartiere Afrikas vermuten würde. Vor
allem,
wenn nach ergiebigen
Regenfällen das Wasser auf den Wiesen steht, suchen sich die Störche in
freier Wildbahn
gerne eine kulinarische Abwechslung zu den Eintagsküken, mit denen sie
im Strochenreservat
des Naturzoos täglich gefüttert werden. Beim Abflug kann es sich nur
noch um Tage handeln, sagt Achim
Johann.
sueddeutsche.de - 27.
August 2007
Zooserie
(9): Tierpark
Friedrichfelde
Der Tierpark Friedrichsfelde im Osten Berlins hat gegenüber dem
Zoologischen Garten
im Westen der Hauptstadt einen in diesen Tagen entscheidenden Vorteil:
Er ist eine
knutfreie Zone. Aber das wohl größte Plus des
Tierparks ist seine pure Größe. Er ist der nach eigenen Angaben größte
Landschaftstiergarten
Europas mit einer Fläche von 160 Hektar oder 53 Fußballfeldern. Das
Wegenetz ist
über 20 Kilometer lang.
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 27. August 2007
Vorsicht,
Anton mag keine Männer
Den Schwanheimer Kobelt-Zoo trennt nur eine hohe Hecke von der
Endhaltestelle
der Straßenbahnlinie 12. Die resolute erste Kassiererin Monika Greitzke
läuft auch
bei schlechtem Wetter in ihrer freien Zeit das Gelände ab. Das
jährliche Budget von rund 40.000 Euro allein reicht nicht, um den Zoo
instand
zu halten. Deshalb leisten Greitzke und ihre Mitstreiter nicht nur
ihren Mitgliedsbeitrag
– Rechnungen für Reparaturen oder Futter erreichen oft erst gar nicht
die Buchhaltung,
weil sie direkt von den Privatkonten der Helfer beglichen werden. Wegen
solchen Engagements kann es sich der Kobelt-Zoo auch leisten, keinen
Eintritt
zu verlangen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
pzc.nl - 28. Aug. 2007
Bieb en dierentuin slachtoffer overval
Bibliothek und Zoo Opfer eines Überfalls
Artis Zoo und die Bibliothek von Amsterdam sind gestern Opfer eines
bewaffneten Überfalls geworden. Die Mitarbeiter von Artis, die in der
Zoo-Kasse beschäftigt sind, wurden gegen neun Uhr aufgeschreckt durch
zwei Männer mit einer Schußwaffe, die die Scheibe des Kassengebäudes
eintraten, hineinstiegen und das Personal bedrohten. In diesem
Augenblick waren fünf oder sechs Menschen bei der Arbeit. Das Personal
kriegte den Auftrag, Geld aus den Kassen zu holen. Es ist nicht
bekannt, wieviel Beute die Täter haben mitgehen lassen. Sie flüchteten
auf einem Motorroller. Niemand wurde verletzt. "Jeder war sehr
erschrocken", so ein Sprecher. Es ist das erstemal in der Geschichte
von Artis, daß der Zoo überfallen wurde. Besucher durften gratis in den
Zoo im Zusammenhang mit der polizeilichen Untersuchung.
tourpress.nl - 22. Aug. 2007
Nieuwe diersoort in Apenheul - Zwijntjes ontdekken
nieuwe onderkomen
Neue Tierart in Apenheul - Schweinchen entdecken neue Unterkunft
Apenheul ist um eine neue Tierart reicher: Visaya-Mähnenschweine. Es
ist vielleicht
nicht so ein eleganter Name, aber es ist wohl eine ganz besondere Art.
Die Schweinchen gehören nämlich zu einer der am meisten vom Aussterben
bedrohten Art auf Erden. In ihrem ursprünglichen Lebensraum auf den
Visaya-Inseln (Philippinen) sind sie so gut wie ausgestorben und sie
sind eigentlich nur in einigen Zoos zu sehen. Es sind putzige, kleine
Schweinchen, die auffallen durch ein breites weißes Band auf ihrer
Schnauze. Sie sind im tropischen Streichelzoo von Apenheul zu sehen. In
der Dajak Farm, dem tropischen Streichelzoo von Apenheul, lebten
europäische Minischweine. Die sind sicher hübsch, aber nicht tropisch.
Als Apenheul sich mehr auf exotische Schweinearten orientierte, stellte
sich heraus, daß der Tiergarten Blijdorp (Rotterdam) einen Ort suchte
für die Nachzucht seiner Visaya-Schweine. Diese besonderen
Mähnenschweine sind eine schöne Ergänzung für
den "Saustall" in der Dajak Farm. Neben verschiedenen tropischen
Haustieren sieht man hier auch alles über die Art und Weise, wie
Naturvölker im und mit dem Regenwald leben. Vorige Woche kamen drei
Visaya-Mähnenschweine aus Blijdorp an. Aufgrund der Transportsperre
wegen der Maul-und-Klauen-Seuche war der Umzug, der früher geplant war,
verschoben worden. Vorläufig bleiben die drei - alle drei sind Männchen
- noch Junggesellen. Aber natürlich ist beabsichtigt, diese Schweinchen
eine aktive Rolle im Zuchtprogramm spielen zu lassen.
Algemeen Dagblad
- 28. Aug. 2007
Dikhuiden dikke hit
Dickhäuter sind dicker Hit
Das Streben nach 200 Stück stellte sich als etwas zu ehrgeizig heraus,
aber mit fünfzig Exemplaren kann die Elefantenparade ganz normal
stattfinden. Gestern wurden auf der Westersingel die ersten Vierbeiner
aufgestellt. Und sofort sind sie ein Hit unter den Touristen.
Verschiedene Gruppen haben sich selbst direkt verewigt, stehend oder
sitzend bei einem Dickhäuter. In den kommenden Tagen werden auch
Elefanten, dann schon nicht als Zebra bemalt, aufgestellt an der
Beurstraverse, Schouwburgplein und Hotel New York. Mike Spits rief das
Projekt ins Leben, in dem Betriebe Polyester-Elefanten "adoptieren" und
von Künstlern bemalen lassen, um den Asiatischen Elefanten zu
unterstützen. Die Kunstobjekte werden am 17. November im Tiergarten
Blijdorp versteigert.
telegraaf.nl - 28. Aug. 2007
Parade in Rotterdam voor bedreigde olifanten
Parade in Rotterdam für bedrohte Elefanten
In Rotterdam werden in den kommenden Tagen fünfzig von Künstlern
bemalte Elefanten ihren Platz finden. Die ersten Dickhäuter stehen
bereits auf der Westersingel und zwischen dem Einkaufspublikum in der
Koopgoot. Diese Elefantenparade muß Geld einbringen für die bedrohten
Asiatischen Elefanten. Die Initiatoren Marc und Mike Spits von der
Organisation Friends of the Asian Elephant sammeln das Geld ein durch
die vom 1. September bis 17. November einer breiten Öffentlichkeit
ausgestellten Kunstobjekte. Betriebe und Organisationen können
wahlweise einen Kunstelefanten "adoptieren" oder bemalen lassen. Der
Tiergarten Blijdorp hat den ersten Dickhäuter "adoptiert". Die
Elefanten werden am 17. November im Rotterdamer Zoo versteigert. Die
Elefanten verlocken zum Streicheln. Das Publikum, das an den
Dickhäutern entlang läuft, kann die Neigung nicht unterdrücken, sie
kurz zu berühren. Um sicherzustellen, daß die Elefanten aus Polyester
nicht von ihrem Platz weggeschafft werden oder wegwehen, sind sie an
ein Beton-Unterstück festgebohrt. Verschiedene thailändische und
niederländische Künstler wie Meidam Kleinjan, Jurriaan van Hall und
Juul van den Heuvel haben die Elefanten bemalt. Vater und Sohn Spits
hoffen, die Ausstellung auch in anderen Ländern fortsetzen zu können.
"Die Idee kommt von meinem Vater, der Soraida Salwal kennenlernte, eine
Frau, die in Thailand das erste Elefantenkrankenhaus der Welt aufgebaut
hat. Um 1960 waren es noch 40.000 Asiatische Elefanten in Thailand.
Jetzt sind es nur noch 5.000, wovon 2.000 in der Wildnis leben. Es muß
nun also echt etwas geschehen", so Mike Spits. Das Krankenhaus von
Salwal pflegt und heilt Elefanten, die ärztliche Aufmerksamkeit nötig
haben, wie Mosha, ein Elefantenbaby, das auf eine Landmine getreten
war.
dierennieuws.nl - 28. Aug. 2007
Conclusie ondervraging Nederlandse dierentuinen
Ergebnis der Befragung niederländischer Zoos
Nach vielen Anfragen habe ich nun ein Ergebnis zu Papier gebracht
anläßlich eines Fragebogens an die niederländischen Zoos (mit viel
Katzenartigen), den Niederländischen Zooverband und die EAZA. Dieser
ist zu lesen auf www.wildcatsmagazine.nl.
Text: B. de Jonge.
Algemeen Dagblad - 26. Aug. 2007
Gevaar soms dichtbij voor het jonge dier
Mitunter ist Gefahr für ein Jungtier ganz in der Nähe
Die Zoos sind in diesem Sommer gesegnet mit einigen besonderen
Publikumsmagneten, wie ein Elefantenbaby im Tierpark Emmen und ein
Orang-Utan-Junges in Ouwehands in Rhenen. Den Pflegern bescheren die
Geburten auch eine spannende Zeit. Wie geht es dem Baby? Aber auch: wie
geht es der Mutter? Und nicht zu vergessen: wie gehen die anderen Tiere
um mit dem Nachwuchs. Henk Euving, Tierpfleger in der Afrikasavanne in
Emmen: "Es sind die Rosinen im Kuchen. Jedesmal wieder ist es spannend.
Eine neugeborene Giraffe muß nach einer Stunde wirklich bei ihrer
Mutter trinken. Manchmal klappt das nicht, oder die Mutter will nicht.
Dann müssen wir schnell eingreifen." Viele Tiere sind nicht mehr allein
in einem Gehege. Es muß also auch auf die "Nachbarn" geachtet werden.
"Wir holen den Nashornbullen, den Zebrahengst und den Straußenhahn nach
drinnen, wenn die junge Giraffe zum erstenmal raus geht. Aber Giraffen
sind ganz gute Mütter. Sie können mit vier Beinen ganz unsanft treten
und beschützen ihr Junges." Manchmal kommt die Gefahr ganz aus der
Nähe. Direktor Robin de Lange vom Tierpark Rhenen: "Wir mußten die
Mutter unseres jüngsten Orang-Utans vor dem Vater schützen." Er hatte
sein Weibchen so vermißt in der Zeit der Schwangerschaft, daß er ihr
danach keine Ruhe mehr ließ.
nieuwsbank.nl - 27. Aug. 2007
Madagaskardag in DierenPark Amersfoort
Madagaskartag im Tierpark Amersfoort
Der 2. September steht im Zeichen des Naturerhalts. Der Tierpark
Amersfoort führt gemeinsam mit anderen Zoos eine Aktion durch für die
ostafrikanische Insel Madagaskar. Am Sonntag, dem 2. September,
organisiert der Tierpark deshalb den dritten und zugleich letzten
Aktionstag. Kinder können suchen, knobeln und viel Wissen erwerben über
Tiere und die Natur auf Madagaskar.
nos.nl - 24. Aug. 2007
Oversekste koala redt fokprogramma
Sexbesessener Koala rettet Zuchtprogramm
Der Tiergarten Schönbrunn in Wien war der Verzweiflung nahe. Das
Koalapärchen Bilyarra und Mirali sollte für neue kleine Koalas sorgen,
aber Bilyarra versagte total. Er zeigte keinerlei Interesse an Sex.
Spezielle Musik, stimulierende Mittel und selbst Koalapornos versetzten
ihn nicht in Stimmung. Dafür mußte der fünfjährige Macho Chumbee aus
Edinburgh kommen. Chumbee denkt nur an eine Sache und das tut er dann
auch den ganzen Tag. Er hält nur inne, um zu fressen und zu schlafen.
Seit seiner Ankunft wird so gut wie non-stop gebumst im Koalagehege.
Und Bilyarra weiß nun endlich auch, wie es sein muß.
telegraaf.nl - 23. Aug. 2007
Oversekste koala geeft les
Sexbesessener Koala gibt Anschauungsunterricht
Ein sexbesessener Koala aus Schottland hat seinem "Bruder" in Wien
gezeigt, wie er das Weibchen "beglücken" kann. Die Manager des Wiener
Zoos wußten weder ein noch aus, weil das Männchen sich nicht paaren
wollte. Sie versuchten es mit romantischer Musik, stimulierendem Futter
und selbst Koalapornos. Nichts half. Deshalb wurde der fünfjährige
Chumbee als Hilfe herbeigerufen. "Chumbee will gar nicht wieder
aufhören. Seit seiner Ankunft gibt es ein non-stop Sex-Fest. Selbst
unser eigenes Männchen macht jetzt mit", sagt Manager Helmut Pechlaner.
"Wir wissen sicher, daß wir bald kleine Koalas sehen können." Chumbee
ist inzwischen populär geworden. Verschiedene Zoos haben Interesse
gezeigt, meldete die Nachrichtensite Ananova.
De Stad Amersfoort - 23. Aug. 2007
Korte schildercursussen kinderen en tieners
Kurze Malkurse für Kinder und Teenagers
Am Freitag, dem 28. September, beginnen wieder die kurzdauernden
Malkurse. Der Kindermalkurs für Kinder von 6 bis 12 Jahren besteht aus
sechs Lektionen. Das Thema dieses Kurses ist "Tiere im Zoo". Mehr
darüber kann man erfahren bei Saskia Klok, 033-4550673 oder info@saskiaklok.nl.
nieuwsbladgeldermalsen.nl - 23. Aug. 2007
Uilenwandeling in de paay
Eulenwanderung in De Paay
Wieder einmal organisiert der Eulen- und Tierpark De Paay eine
Eulenwanderung durch den Park, dieses Jahr am Mittwoch, dem 29. August.
Das Programm beginnt um 19 Uhr und dauert bis ungefähr 20.30 Uhr. Bei
großer Nachfrage wird die Wanderung am 30. August wiederholt. Bei
schlechtem Wetter findet die Veranstaltung nicht statt. Website: www.depaay.nl
blikopnieuws.nl - 22. Aug. 2007
Siberische
tijgers Ilya en Kira voor het eerst samen
Sibirische Tiger Ilja und Kira zum erstenmal zusammen
Der neue Sibirische Tigerkater Ilya vom Tierpark Amersfoort trifft am
Donnerstag zum erstenmal auf seine neue Partnerin Kira. Der Kater geht
zuerst nach draußen, dann folgt ihm das Weibchen. Die Bekanntschaft ist
sowohl für die Tiger als auch die Pfleger ein spannendes Ereignis. Der
zweijährige Ilja ist am 20. Juli aus dem Marwell Zoo in Südengland in
den Tierpark Amersfoort gekommen. Da er sich nun ganz heimisch fühlt in
seinem neuen Innen- und Außengehege, ist es Zeit, ihn mit Tigermieze
Kira bekannt zu machen. Kira (fünf Jahre alt) ist eine temperamentvolle
Dame, die es ihrem vorigen Partner bei der Paarung nicht leicht machte.
Inzwischen ist sie etwas älter, erfahrener und die Vorzeichen für eine
erste Begegnung sind gut. Durch das Gitter hindurch haben Ilya und Kira
einander beschnuppern können und das sah gemütlich aus. Trotzdem kann
während der echten Begegnung hier und da ein Klaps ausgeteilt werden.
Algemeen Dagblad - 22. Aug. 2007
Eerste Bokito-feest voor Amsterdam
Erstes Bokito-Fest für Amsterdam
Seinen ewigen Ruhm hat er der Flucht aus dem Rotterdamer Tiergarten
Blijdorp [aus dem Gorilla-Gehege] zu verdanken, aber das erste
offizielle Bokito-Fest ist im Amsterdamer Konzertsaal und Tanztempel
Paradiso. Das Fest Oberaffentittengeil wurde inspiriert von Bokitos
Ausbruch Mitte Mai. Patrick Zweekhorst (25) und Elianne Meijer (23)
gewannen einen Preis mit ihrem Festkonzept bei Prix de Nuit und können
am 1. September den oberen Saal von Paradiso nach Belieben ausfüllen.
"Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber selbstverständlich sind
Affen und Bananen wiederkehrende Themen", sagt Zweekhorst. Die Idee
folgte dem Medienrummel in Deutschland um das von Menschen aufgezogene
Eisbärchen Knut. "Wir wollten ein Stück Berlin mitnehmen nach
Amsterdam. Und der Medienrummel um Bokito zeigte viele Parallelen zu
dem Rummel um Knut", sagt Zweekhorst von Deutschland aus.
Russische
Meldungen
chel.kp.ru - 28.
Aug. 2007
Обращение
трудового
коллектива
челябинского
Муниципального
учреждения
культуры
«Зоопарк» к
Полномочному
представителю
президента
Российской
Федерации в
Уральском
федеральном
округе
Латышеву П.М
Appell des Arbeitskollektivs der Tscheljabinsker Städtischen
Kultur-Institution "Tierpark" an den Bevollmächtigten Vertreter des
Präsidenten der Russischen Föderation im Föderationskreis Ural P.M.
Latyschew
.. Im April 2007 richteten wir an Ihre Adresse einen Appell mit der
Bitte um Unterstützung bei der Lösung einer Krisensituation, in die der
Tscheljabinsker Zoo geriet nach der Veröffentlichung der Anordnung Nr.
668-r des Stadtoberhauptes von Tscheljabinsk M. Jurjewitsch vom 20.
März 2007 "Über die Reorganisation der Städtischen Kuktur-Institution
‚Tierpark'". In diesem Appell schrieben wir Ihnen, daß das einzige Ziel
der Reorganisation des Tierparks in ein kommerzielles Unternehmen darin
bestand, eine Möglichkeit zu erhalten, die Direktorin des Zoos G.A.
Tjutina "ohne Angabe von Gründen" zu entlassen. G.A. Tjutina, die
Begründerin und ständigen Leiterin des Zoos loszuwerden war nötig, um
an ihrer Stelle einen gegenüber dem Stadtoberhaupt von Tscheljabinsk M.
Jurjewitsch völlig loyalen Direktor zu ernennen, der sich einverstanden
erklärt mit der Beschlagnahme eines Teils des Zoo-Territoriums zum
Zwecke kommerzieller Bebauung. ... Die Administration der Stadt
Tscheljabinsk bereitete für den Zoo die nächste Erschütterung vor und
am 27. August 2007 ging sie zu gewaltsamen Handlungen über. Am Morgen
erschien im Zoo eine Gruppe von Amtspersonen aus verschiedenen
Abteilungen der städtischen Administration in Begleitung von
Mitarbeitern der privaten Wachunternehmen "Kupol" und
"TschEMK-Sicherheit", die die Ein- und Ausgänge des Verwaltungsgebäudes
des Zoos blockierten, faktisch die Mitarbeiter des Zoos als Geisel
nehmend. ... Es vollzog sich eine gewöhnliche grobe gewaltsame
Besetzung eines Kulturobjektes von regionaler Bedeutung, dessen
Direktorin sich als Hindernis erwies für die Realisierung kommerzieller
Interessen des Stadtoberhauptes von Tscheljabinsk M. Jurjewitsch. Das
Gelände des Zoos grenzt an das Grundstück, auf dem die
Holding-Gesellschaft "Makfa", die den Eltern M. Jurjewitschs gehört,
den Bau eines gigantischen Handels- und Unterhaltungskomplexes begann.
uralpolit.ru - 27. Aug. 2007
Челябинская
мэрия
нанесла
зоопарку
ответный
удар -
Директор
зоопарка
уволена без объяснения
причин
Stadtregierung von Tscheljabinsk versetzte dem Zoo Gegenschlag -
Zoodirektorin ohne Angabe von Gründen entlassen
ura.ru - 27. Aug. 2007
Экс-директор
Челябинского
зоопарка
оспорит в
суде свое
увольнение
Ex-Direktorin des Tscheljabinsker Zoos reicht bei Gericht Klage ein
gegen ihre Entlassung
uralpress.ru - 27. Aug. 2007
Челябинские
власти
уволили
директора зоопарка
Tscheljabinsker Behörden entließen Direktorin des Zoos
uralpolit.ru - 27. Aug. 2007
Юревич
уволил
директора
челябинского
зоопарка
Jurjewitsch entließ Direktorin des Tscheljabinsker Zoos
Als Journalisten ihn baten, die Entscheidung zu kommentieren, verwies
sie Michail Jurjewitsch an seinen Stellvertreter in sozialen Fragen
Wadim Jewdokimow. Der Vize-Oberbürgermeister jedoch weigerte sich
ebenfalls einen Kommentar zu dieser Frage abzugeben, er erklärte, es
sei eine "gewöhnliche Kaderentscheidung" und versprach, eine
Pressemitteilung zu verschicken.
belta.by - 27. Aug. 2007
В
Минском
зоопарке
родился
зубренок
Wisentkalb im Minsker Zoo geboren
Im Zoo Minsk wurde am letzten Wochenende den Wisenten Baryschnja und
San Sanytsch ein Kalb geboren. Bereits nach 20 Minuten stand es auf
seinen Beinchen, nach weiteren 15 Minuten trank es bei seiner
Wisent-Mama. Gewöhnlich werden die Namen der Tiere aus den ersten
Silben der Namen der Eltern gebildet, doch hier liegt ein Sonderfall
vor - es ist vorgesehen, die Zoobesucher zu einem Wettbewerb
aufzurufen, um einen Namen für das Kleine zu finden. Der Name soll
originell und schön sein, denn das Wisentkalb wurde nämlich zum 940.
Jahrestag von Minsk geboren, d.h., es ist ein originelles Geschenk für
die Stadt.
tatar-inform.ru - 26. Aug. 2007
Таллинскому
зоопарку
исполнилось
68 лет
Zoo Tallin wurde 68
Der Zoo Tallin wurde 68 Jahre alt. Der Lieblingsplatz der Tallinner
Kinder wird von Jahr zu Jahr komfortabler eingerichtet und es
verbessern sich die Haltungsbedingungen für die Tiere. Jeden Monat
wächst die Tiersammlung des Zoos. Im Juni wurde ein junger Seeadler aus
Tallinn nach Israel geschickt, ein Irbis ging auf die Reise nach
Zürich. Zu den letzten Neuzugängen des Zoos gehörten ein Takinweibchen,
das aus Berlin nach Tallinn kam, sowie ein Hornrabe, ein exotischer
Vogel, der überhaupt nicht an die gewöhnlichen einheimischen Raben
erinnert. Der Tallinner Zoo unterscheidet sich von den übrigen dadurch,
daß er der einzige Zoo in der Welt ist, in dem Irbisse sich bereits 20
Jahre lang stabil vermehren. Im Mai dieses Jahres schenkte die
Schneeleopardin Oliwija dem Zoo den kleinen Oliwer zum Geburtstag. Nach
den Worten des Zoologen Alexej Turowskij ist das ein Zeichen dafür, daß
die Lebensbedingungen für die Tiere in Unfreiheit annähernd ideal sind.
Vor kurzem wurde der Beschluß gefaßt über den Bau eines ungewöhnlichen
Geheges auf dem Gelände des Alpinariums, dem Ort, an dem Bergziegen und
-schafe leben. Auch werden je nach den Möglichkeiten in den nächsten
Jahren Gehege auch für andere Tiere errichtet, die schon zwanzig Jahre
in provisorischen Käfigen leben. Jetzt leben im Zoo Tallinn auf einer
Fläche von 87 ha mehr als 5.000 Individuen verschiedener Arten, 90
Prozent der Bewohner des Zoos stehen auf einer Roten Liste.
americaru.com - 26. Aug. 2007
НЕВЕРОЯТНО
НО
ФАКТ
.. Unwahrscheinlich, aber Tatsache ...
Der Zoo in Tokio wird jedes Jahr für zwei Monate geschlossen, damit
sich die Tiere von uns, den Besuchern erholen können.
[Auf der englischsprachigen Homepage tokyo-zoo.net sind die Angaben
genauer, aber es kommen im Laufe des Jahres fast zwei Monate zusammen:
Ueno-Zoo "closes every Monday (closes Tuesday if Monday is a public
holiday)" und Tama-Zoo "closes every Wednesday (closes Thursday if
Wednesday is a public holiday"). Außerdem gilt für beide Zoos: "The zoo
closes from December 29 through January 1." - siehe: www.tokyo-zoo.net/english/]
kazan.kp.ru - 26. Aug. 2007
В Казани
завелся
кот-мангуст
Großfleck-Ginsterkatze kam in den Zoo Kasan
Hört man von einem Tier Genetta tigrina, stellt man sich lebhaft ein
Tier von der Größe eines erwachsenen Tigers vor mit großen Eckzähnen
und mächtigen Tatzen. Das reale Tier, das aus Perm in den Kasaner
Zoologisch-Botanischen Garten gelangte, war von einer viel geringeren
Größe, dafür viel interessanter. Solange Genrich direkt am Gitter lag,
die Besucher aufmerksam betrachtend, sah er aus wie ein einfacher
Kater. Einziger Unterschied - die verlängerte Schnauze. Doch da wird
die "Tigrina" aufgescheucht, wie ein Blitz sprang sie auf ein kleines
Netz und gewandt kletterte sie nach oben. Ihre Färbung ähnelt der einer
Katze. Die Längsstreifen auf dem Rücken sind die eines Tigers, die
kleinen Flecken an der Seite erinnern an die eines Leoparden. "Ein
solches Tier gab es noch nie in Kasan, es ist auch nur in wenigen
russischen Zoos anzutreffen", erzählten die Mitarbeiter des
zoologisch-botanischen Gartens. In Zukunft wird Genrich eine Freundin
haben. Der Zoo führt jetzt Verhandlungen über den Erwerb eines
Weibchens der Genetta tigrina.
mk.ru - 25. Aug. 2007
Ручные
пингвинята
стали
чужими
среди
своих
Zahme Pinguinjunge entfremdeten sich von Artgenossen
Zwei Jungvögel, die die Ornithologen in den letzten Monaten
buchstäblich auf ihren Händen großzogen, lernten selbständig schwimmen,
Nahrung aufzunehmen, zum Essen zu kommen nach Aufruf und, was die
Hauptsache ist, den Umgang miteinander. Die Pinguine leben in einem
Gehege mit einem großen Wasserbecken, aber damit sie sich an
Ihresgleichen gewöhnen, wurde ein zweijähriger Artgenosse dazugelassen.
Dieser wurde nicht zufällig ausgewählt: er ist der freundlichste von
allen Pinguinen des Moskauer Zoos und zeichnet sich durch einen
hervorragenden Appetit aus! Als sie sahen, mit welcher Ungeduld der
neue Mitbewohner sich auf das Futter wirft, begannen auch die Jüngeren,
die sehr launenhaft, was die Nahrung betrifft, mit großem Appetit zu
essen. Ob und wie die jungen Pinguine mit dem Rest der Gruppe vereint
werden, ist ungeklärt. Alles hängt davon ab, wann die kleinen
"Moskauer" in den Loro Parque, den Zoo auf der Insel Teneriffa,
geschickt werden. Wenn bis zum Winter der Umzug nicht stattfindet, dann
muß man sie bekanntmachen mit allen Pinguinen des Moskauer Zoos. Wenn
die Dokumente für die Reise bis November fertig werden, lernen die
Jungvögel, die von Menschen aufgezogen wurden, nur sechs ihrer
"Kollegen" kennen, die mit ihnen gemeinsam über den Ozean fliegen. Und
der spanische Zoo wird dem Moskauer Zoo zwei Hyazintharas überlassen,
die größten Papageien der Welt.
gorod48.ru - 23. Aug. 2007
Единственный
лев Липецка
останется
холостяком
Der einzige Löwe von Lipezk bleibt Junggeselle
Gleich einige neue Pfleglinge werden in der nächsten Zeit im Zoo Lipezk
erwartet. Wie Zoodirektor Alexandr Ossipow der Agentur
"Lipezk-Infozentr" mitteilte, kommen die Tiere aus Nowosibirsk. "Mit
den Kollegen sind wir uns einig, aber die zu große Hitze stört den
Umzug. Besonders machen sich unsere Mitarbeiter Sorgen um die kleine
Löwin. Wir haben einige Jahre nach einer geeigneten Kandidatin gesucht
und jetzt wollen wir die Gesundheit des Tieres nicht aufs Spiel setzen,
von dem wir uns in Zukunft noch gesunden Nachwuchs erhoffen", erzählte
Alexandr Ossipow. Nach seinen Worten wurde die Löwin erst als Freundin
für den schönen Torri gesucht, den einzigen Löwen in Lipezk, die
Zoobesucher haben ihn zwei Jahre hintereinander zum "Mister Zoo"
gewählt. "Aber das vorgerückte Alter von Torri erlaubt schon nicht mehr
zu warten, doch die zu uns kommende Löwin ist noch viel zu jung und
wird erst in drei Jahren Mutter werden können. Jetzt ist klar, daß der
Löwe für immer Junggeselle bleiben wird, aber einen Partner für die
Neue werden wir höchstwahrscheinlich unter den Löwen des Zirkus
'Maximus' auswählen, der in diesen Tagen in Lipezk ein Gastspiel gibt",
erklärte der Gesprächspartner der Agentur. Auf dem Weg von Nowosibirsk
in den Lipezker Zoo werden ein Singschwan, ein Dachs und ein Nasenbär
der Löwin Gesellschaft leisten - alles Männchen. Ihnen wird auch die
Pflicht auferlegt, am neuen Ort ihr Geschlecht fortzupflanzen.
rg.ru - 24. Aug. 2007
Именины
у Мартына. В
Ивановском
зоопарке хорошие
новости
Martyn hat Namenstag. Gute Neuigkeiten im Zoo Iwanowo
Im Zoo Iwanowo haben gleich zwei Großkatzen-Paare Nachwuchs - Amurtiger
und Pumas. Wieviel Junge Puma Liwena hat, kann noch niemand sagen, weil
diese sie noch vor fremden Augen in ihrer Wurfbox versteckt. Tigerin
Glukosa hat zwei Junge, und das ist ein Ereignis, so kann man sagen,
von gesamtrussischer Bedeutung. Auf der Erde gibt es nur noch etwa 500
Amurtiger - die Art ist vom Aussterben bedroht. Und als der Moskauer
Zoo den Einwohnern von Iwanowo vor vier Jahren eine Amurtigerin
schenkte, begann man deshalb gleich für diese einen Partner zu suchen.
Die Suche war erst im vergangenen Jahr erfolgreich. Und jetzt haben
Glukosa und Richard den lange erwarteten Nachwuchs. In dieser Woche
gibt es im Iwanowoer Zoo übrigens noch ein bedeutendes Ereignis bei den
Katzenartigen - der Asiatische Löwe Martyn wird ein Jahr alt. Aus
diesem Anlaß wird am Samstag im Zoo gefeiert.
liter.kz - 22. Aug. 2007
Полтора
метра
радости - В
алматинском
зоопарке
родился
жирафенок
Anderthalb Meter Freude - Im Zoo Almaty Giraffenkalb geboren
Das neugeborene Giraffenmädchen namens Nasik, was "Zarte" bedeutet, hat
erfolgreich ihre erste Fotosession überstanden. Die gefleckte Kleine
wurde erst vor zehn Tagen geboren. Doch sie posiert mit Vergnügen vor
Fotografen und Besuchern. Und im Nachbargehege begeht der ältere Bruder
der gefleckten Kleinen seinen ersten Geburtstag - Baiterek, so benannt
zu Ehren des Baiterek-Turms in Almaty, der Giraffenjunge wuchs
innerhalb eines Jahres fast um einen Meter. Doch sein Charakter hat
sich in dieser Zeit überhaupt nicht verändert. Nach Beobachtung der
Mitarbeiter des Zoos ist Baiterek immer noch der Ruhige und
Ausgeglichene. Die Zoologen erinnerten heute an seine Geburt. "Im
Prinzip ist es in der Natur überall so: die Frauen sind immer
kräftiger", sagt der Direktor des Almatyer Zoos Kumek Almenbajew.
"Deshalb stand Nasik bereits 5-10 Minuten nach der Geburt auf und fing
an, langsam und mit Mühe zu gehen. Baiterek aber lag 20 Minuten." Diese
Giraffenfamilie ist der große Stolz der Mitarbeiter des Almatyer Zoos.
Die erwachsenen Giraffen kamen 2003 aus Südafrika nach Kasachstan, zwei
Weibchen und ein Männchen. Jetzt will man hier einige Giraffenpaare
aufziehen und sie an Zoos in anderen Regionen des Landes abgeben.
telegraf.by - 24. Aug. 2007
Львы и тигры
в Минском
зоопарке
перешли на растительную
пищу
Löwen und Tiere im Zoo Minsk gingen zu pflanzlicher Nahrung über
Den Bewohnern des Minsker Zoos wird gegenwärtig leichte Kost empfohlen.
Um den Einfluß der Hitze zu mildern, erhalten die Tiere im wesentlichen
pflanzliche Nahrung - Gemüse, Obst, Gras. Sogar die Löwen und Tiger
mögen bei der Hitze Zweige und saftiges frisches Gras. Am meisten setzt
die Hitze im Minsker Zoo der Walroßdame Mulja zu. Viele Tiere wurden in
Zoos geboren und haben sich deshalb an unterschiedliche klimatische
Bedingungen gewöhnt. Mulja ist eine Ausnahme: sie liebt von Natur aus
sehr die Kälte. Das Wasserbecken, das für sie gebaut wurde, erwärmt
sich sehr schnell und deshalb zieht es die Walroßdame vor, sich in
ihrem Häuschen zu verstecken, ohne dabei zu vergessen, ein Bad zu
nehmen. Am 24. August erreichte die Lufttemperatur in Minsk bis zu
35°C. "Das ist ein neuer August-Rekord. Die bisherige Rekordtemperatur
im August, +34,4°C, wurde am 11. August 19992 gemessen", erfuhr
"Interfax" von den Mitarbeitern des Hydrometeorologischen Zentrums.
Nach den Daten der letzten 72 Stunden überstieg die mittlere
Tagestemperatur der Luft die klimatische Norm um sechs bis zehn Grad.
mediaport.info - 23. Aug. 2007
В Харьков
едут
дельфины
и
котики
! В
саду
Шевченко
построят
подводную
лодку
Nach Charkow kommen Delphine und Seebären. Im Schewtschenko-Garten wird
ein U-Boot gebaut
Ein U-Boot mit Delphinen im Schewtschenko-Garten. Im Park der Stadt im
Binnenland wurde mit dem Bau eines Delphinariums begonnen. Die
Einrichtung in Form eines Unterseebootes entsteht hier, neben der
Kaskade, 20 Meter von der Umzäunung des Zoos entfernt.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen |
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
muß heute leider entfallen
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Vdbiol -
29. August 2007
Wissenschaftler
entdecken zahlreiche neue Tierarten auf Madagaskar
Projekt
des Museums Koenig, Bonn und des Biozentrum Grindel und Zoologischen
Museums
der Universität Hamburg
Trotz
der hohen und weltweit einmaligen Artenvielfalt ist Madagaskar immer
noch in
vielen Bereichen unerforscht, erst in den letzten Jahren konnten sogar
einige
neue Affenarten entdeckt werden. Demnach kam es nicht überraschend,
dass zwei
Doktoranden, Kai Schütte aus dem Zoologischen Institut und Museum
Hamburg und
Thomas Wesener aus dem Museum Koenig in Bonn, bei einem aktuellen durch
die
Universität Antananarivo koordinierten Inventurprojekt im Südosten
Madagaskar
ebenfalls neue, der Wissenschaft nicht bekannte Arten von Tausendfüßern
und
Insekten entdeckten. Thomas
Wesener fand insgesamt 29 neue Arten von Tausendfüßern, davon 11 neue
Arten von
Riesenkugeltausendfüßern. An Insekten entdeckte Kai Schütte 8 neue
Arten
Stabschrecken, 2 Gottesanbeterinnen und 4 Libellen.
Ein
besonders hoher Anteil an Arten kommt nur auf Madagaskar vor und ist
stark
gefährdet. Daher gehört der Inselstaat zu den 10 größten Brennpunkten
der
Artenvielfalt. Die Biodiversität ist im Untersuchungsgebiet besonders
bedroht,
da von den hier einzigartigen, verschiedenen Lebensräumen meist nur
noch
mosaikartige Reste existieren.
Leider
sind fast alle Wälder Madagaskars stark gefährdet. Schätzungen gehen
davon aus,
dass bereits 90 % der natürlichen Vegetation Madagaskars seit
Besiedlung der
Insel durch den Menschen vor 2000 Jahren zerstört wurde. Jetzt gibt es
zumindest noch die Möglichkeit die
gefundenen Arten zu benennen, ihre Besonderheiten und Lebensweise zu
erfassen,
sie für die Nachwelt zu konservieren und vielleicht durch die
Ergebnisse die
wenigen Schutzbemühungen zu intensivieren, um einige der einmaligen
Lebensräume
mit seinen Bewohnern zu erhalten.
scinexx.de - 28. August 2007
Riesenpanda keine evolutionäre Sackgasse - Nicht
genetische Beschränkungen sondern allein der Mensch sind größte
Überlebenshürde
Der Riesenpanda lebt isoliert, stellt extrem enge und spezielle
Anforderungen an seine Nahrung und bekommt nur wenig Nachwuchs. Genau
diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass innerhalb der
Pandapopulationen inzwischen eine Art genetische Monokultur herrscht.
Dieser Mangel an genetischer Vielfalt aber muss unweigerlich zu einem
Aussterben der Art führen – so jedenfalls bisher die einhellige Meinung
der Experten. Jetzt aber haben Michael Bruford und Benoît Goossens von
der Universität von Cardiff gemeinsam mit chinesischen Kollegen der
West Normal University in Setschuan unter Leitung von Fuwen Wei diese
Ansicht widerlegt. In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler
sowohl die genetische Entwicklung als auch die Populationsdynamik der
Tiere in geschützten und ungeschützten Lebensräumen. ... „Die Art hat
sehr wohl eine lebensfähige Zukunft und besitzt auch die genetische
Fähigkeit, sich an neue Bedingungen anzupassen. Geschützt und in seinem
natürlichen Umfeld ist der Riesenpanda eine Art mit einer blühenden
Zukunft.“
derstandard.at
- 24. August 2007
Waldrappe
sitzen fest
Am
13. August ist eine Waldrapp-Gruppe von Burghausen in Bayern aus hinter
einem Ultraleichtflugzeug aufgebrochen, um in ihr Winterquartier in der
Toskana zu fliegen. Nun sitzen die Vögel bei Spital am Pyhrn (Bezirk
Kirchdorf) in Oberösterreich fest, denn sie weigerten sich, über den
Pass zu fliegen, berichtete der Projektleiter Johannes Fritz am
Freitag. Deshalb habe sich das Team entschlossen, eine Alternativroute
über das Ennstal zu fliegen.
Die Waldrappe saßen bereits seit einigen Tagen wegen Schlechtwetter in
Spital am Pyhrn fest, so Fritz weiter. Es habe wegen der jüngsten
Vögel, die noch nicht besonders an das Fluggerät gewöhnt waren,
Probleme in der Gruppendynamik gegeben. Deshalb seien acht dieser spät
geschlüpften Vögel in den Wildpark Grünau umgesiedelt worden, erklärte
er. Ab Samstag werde die Alternativroute über das Ennstal geflogen. Es
handle sich dabei um eine längere Strecke, die aber keine großen
Anstiege aufweise, schloss der Projektleiter.
derstandard.at - 24. August 2007
Unbekanntes
Virus führte zum Seehundsterben
Die rund 200 im Sommer in Schweden und Dänemark verendeten Seehunde
sind Opfer eines bisher unbekannten Virus geworden. Britische Forscher
stellten an Hand von Proben fest, dass es sich in keinem einzigen Fall
um das PDV-Virus handelt, das die sogenannte Seehundstaupe oder
Robbenpest verursacht. Laut dem Seehundforscher Tero Härkönen vom
Naturhistorischen Museum in Stockholm sind sich die Forscher nicht
sicher, ob es sich eventuell um ein auch für den Menschen gefährliches
Virus handeln könnte. Man müsse davon ausgehen, dass es sich um ein
Virus handle, das die Artengrenzen überschritten hat, so der Forscher
in der Freitag-Ausgabe der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter".
uniprotokolle
- 27. August 2007
Der
Beitrag deutscher
Naturparke zur Schaffung eines globalen ...
Zur Bedeutung der Naturparke in Deutschland bekräftigt
BfN-Präsident
Hartmut Vogtmann anlässlich der Fachtagung "Naturschutzaktivitäten und
-maßnahmen
in deutschen Naturparken" auf der Insel Vilm, dass "die Naturparke zum
Nationalen Naturerbe gehören und wie andere Schutzgebiete eine sehr
wichtige Rolle
für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland spielen. Die
Naturparke
setzen zu Recht auf den integrativen Naturschutz und suchen den Dialog
und die Kooperation
mit allen Menschen, die Natur schützen und naturverträglich nutzen."
Die insgesamt 97 Naturparke nehmen dabei etwa ein Viertel der
Landesfläche Deutschlands
ein und stellen somit neben anderen Schutzgebieten einen Baustein für
die Schaffung
eines Netzes ökologisch repräsentativer nationaler und regionaler
Schutzgebietssysteme
dar. Ziel der Veranstaltung ist es, dass die vorgestellten Beispiele
einem
breiteren
Fachpublikum zwecks Anwendung in den anderen deutschen Naturparken
bekannt gemacht
werden. Durch den Erfahrungsaustausch und der vorgesehenen
Veröffentlichung der
Ergebnisse sollen zudem Anregungen und weiterführende Hinweise zur
Stärkung der
Naturschutzkompetenz der Naturparke gegeben werden.
Ad-Hoc-News
- 23. August 2007
Cleveren
Krabbeltierchen auf der Spur
Bad
Düben. Kati Ehlert, die im Naturpark Dübener Heide für das
Projekt Umweltbildung zuständig ist, hat vor kurzem zur ersten
Waldameisentour
in den Naturpark zwischen Bad Düben und Torgau eingeladen. Die
Wanderung auf
den Spuren der so genannten staatenbildenden Insekten ist eine von
mehreren
Touren des Projektes «Erlebnis Wildtier», mit dem die Dübener Heide
bekannter
werden möchte. Ehlert hat mit den Teilnehmern der Waldameisentour einen
Lehrpfad besucht, auf dem elf Ameisenhaufen nebeneinander zu finden
sind. Interessant sind
auch die anderen Wanderungen auf den Spuren der Wildtiere in der
Dübener Heide.
«Besucher können erstmals typische Wildtierarten wie Biber, Kraniche,
Fischadler sowie Rot-, Reh- und Schwarzwild in ihren natürlichen
Lebensräumen
erleben», wirbt Nico Fliegner, der Sprecher des insgesamt 753
Quadratkilometer
großen Naturparks, der sich über Sachsen und Sachsen-Anhalt erstreckt.
vdbiol.de
- 28. August 2007
Der einsame George der Ringelwürmer
Der Europäische Landegel Xerobdella lecomtei zählt zu den seltensten
Tierarten der Erde. In den 1960er Jahren wurden einige dieser etwa 4 cm
langen, an Kälte angepassten Ringelwürmer in der feuchten Erde von
Buchenwäldern im Bereich um Graz (Österreich) gesammelt; bisher ist nur
eine Publikation zur Biologie dieser Art erschienen. Seit etwa 40
Jahren ist kein weiterer Landegelfund bekannt geworden. In der
englischsprachigen Zeitschrift Naturwissenschaften berichten jetzt der
Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera und Mitarbeiter vom Fund eines etwa
1 cm langen Jungtiers.
dieneueepoche.com - 24. August 2007
Berggorilla-Baby im Kongo geboren
Umweltschützer
haben am Donnerstag die Geburt eines Berggorillas im Kongo verkündet,
ein zuletzt überaus seltenes Ereignis. Zugleich warnten sie aber vor
der unmittelbar drohenden Gefahr einer Ausrottung der Tiere. Fast zehn
Prozent der Population seien allein in diesem Jahr getötet worden. Das
Gorillababy wurde nach Angaben von Samantha Newport von der
Naturschutzgruppe WildlifeDirect am Dienstag im Virunga-Nationalpark
geboren. „Das war eine großartige Nachricht nach einigen schwierigen
Wochen“, sagte Newport. Seit Januar wurden in dem Park neun
Berggorillas getötet, fünf von ihnen im Juli.
derstandard.at - 21. August 2007
Schutzgebiet
für Orcas in Kanada von auslaufendem Diesel bedroht
Das Schutzgebiet Robson Bight Ecological Reserve im Norden von
Vancouver Island, West-Kanada, gilt als einer der besten Orte weltweit
zum Beobachten von Schwertwalen. Einem Unfall auf einem Frachtkahn ist
es zu verdanken, dass das Gebiet nun von auslaufendem Dieseltreibstoff
verseucht wird. ... "Es hätte keinen schlimmeren Zeitpunkt und kein
ungünstigeres Gebiet treffen können", sagte die Direktorin der
Umweltschutzorganisation Living Oceans, Jennifer Lash, zu dem Unfall.
"Gerade jetzt sind hier überall Wale, ganz besonders in diesem
Bereich." Maßnahmen zur Eindämmung der Dieselpest wurden bereits
ergriffen, doch noch ist nicht geklärt, wieviel Treibstoff überhaupt
ins Meer gelangt ist.
derstandard.at - 24. August 2007
Keine
neuen Fangquoten in Island
Aufgrund der schwachen Nachfrage nach Walfleisch, will Island zunächst
keine weiteren Fangquoten vergeben, so Fischereiminister Einar K.
Guofinnsson. "Die Walindustrie muss wie andere Wirtschaftszweige auf
den Markt reagieren", sagte Guofinnsson. "Wenn es dort keine
Rentabilität gibt, gibt es auch keine Begründung für die Wiederaufnahme
der Tötung von Walen." ... Island versucht indessen, eine
Exportvereinbarung mit Japan auszuhandeln.
derstandard.at - 19. August 2007
Größte
verbliebene Savanne der Welt in Australien, nicht Afrika
Die größten unbeschädigten Savannengebiete der Erde liegen heute nicht
mehr in Afrika, sondern in Australien. Sie erstrecken sich über ein
Gebiet im Norden des Kontinents, das größer als Westeuropa ist, und
stehen seit dem zunehmenden Verschwinden von Savannengebieten in
Afrika, Asien und Südamerika mittlerweile für mehr als ein Viertel der
weltweiten Savannenfläche überhaupt.
derstandard.at - 25. August 2007
Wie
man eine Ölbohrinsel vogelfreundlich gestaltet
Hell erleuchtete Ölbohrplattformen können Zugvögel massiv irritieren:
Bei bestimmten Wetterbedingungen wird ein Teil von ihnen von der Route
abgelenkt und von dem hellen Licht der Bohrinseln auf dem Meer
angezogen - die Vögel kreisen dann ziellos um die Plattformen oder
landen sogar für längere Zeit auf ihnen, wie vielfach beobachtet wurde.
Oft seien sie anschließend so schwach, dass sie das Festland nicht mehr
erreichten. Um dem künftig abzuhelfen, ist nun erstmals eine Bohrinsel
mit vogelfreundlicher Beleuchtung ausgestattet worden. Die
niederländische Ölbohrgesellschaft Nederlandse Aardolie Maatschappij
(NAM) und der Elektronikkonzern Philips brachten an einer Plattform in
der Nordsee grüne statt der bisher verwendeten weißen Lichter an,
teilten NAM und Philips am Freitag mit. Grünes Licht lenke Vögel
nämlich weniger ab als weißes.
Netzzeitung.de - 28. August 2007
Fledermäuse können laut Behörde im Elbtal jagen
Die
geplante Waldschlösschenbrücke im Dresdner Elbtal gefährdet aus
Behördensicht nicht die bedrohte Fledermausart Kleine Hufeisennase. Das
Elbtal sei am betroffenen Standort wegen «fehlender
Orientierungsstrukturen» wie Bäume und Sträucher kein geeignetes
Jagdgebiet für das Tier, begründete das Regierungspräsidium am Dienstag
seine Beschwerde gegen den gerichtlich verfügten Baustopp für die
Brücke. Zudem liege das Gebiet außerhalb des Jagdradius. Wegen des seit
Jahren umstrittenen Bauprojekts hatte das Unesco- Welterbekomitee die
Flusslandschaft 2006 auf die Rote Liste der gefährdeten Stätten
gesetzt. Das Gremium stellte Deutschland erst Ende Juni ein Ultimatum
bis zum 1. Oktober für die Vorlage von Alternativen zur
Waldschlösschenbrücke. Entsteht die Brücke wie geplant, wird der
Welterbe-Titel aberkannt.
derstandard.at - 25. August 2007
Elefantöse
Volkszählung mittels Kot
Der Asiatische Elefant war früher über die ganze südliche Hälfte Asiens
verbreitet, von China bis in den Iran. Heute kommt er nur noch in
versprengten und vergleichsweise winzigen Gebieten vor, in Indien, den
Himalaya-Staaten, auf dem südostasiatischen Festland und einigen
indonesischen Inseln. Die Art wird als stark gefährdet eingestuft, der
Bestand auf etwa 35.000 bis 50.000 wildlebende Tiere geschätzt.
Entwicklungsstand, Besiedlung und landwirtschaftliche Unterschiede
zwischen den einzelnen Staaten bestimmen, wie groß die jeweiligen
Vorkommen noch sind. In Kambodscha schätzt man den Bestand auf etwa 500
Elefanten - Genaueres weiß man allerdings nicht. Eine Zählung soll dem
nun Abhilfe schaffen, und die wird an der Analyse von Elefanten-Kot
aufgezogen.
vdbiol.de - 28. August 2007
Aufgeklebt und abgeschickt - Primaten auf Briefmarken
Im Rahmen der Festlichkeiten des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) zu
seinem 30 jährigen Bestehen und des "Tages der offenen Tür" findet im
Foyer des Hauses eine Briefmarkenausstellung statt. Die Motive der
Postwertzeichen betreffen das Forschungsfeld des Zentrums: Primaten aus
aller Welt. Mit über 200 Original-Exponaten informieren 8 Tafeln über
ihre Artenvielfalt, Verbreitung und Lebensweise. Die
Ausstellungseröffnung findet am 29. August 2007 um 12:00 im DPZ statt.
Sie ist bis zum 06. September 20076 von 10:00 bis 16:00 öffentlich
zugänglich.
Netzzeitung.de - 23. August 2007
Menschen-Stammbaum muss korrigiert werden
In Äthiopien haben Archäologen Fossilien einer bislang unbekannten
Menschenaffenart entdeckt. Die zehn Millionen Jahre alten Überreste des
«Chororapithecus abyssinicus» zeigten, dass sich der Mensch
möglicherweise viel früher als bisher angenommen von der
Entwicklungslinie der Gorilla gelöst habe, schreibt das Forscherteam um
Gen Suwa von der Universität Tokio im Fachjournal Nature
(Bd. 448, S. 921; doi: 10.1038/nature06113). Der entdeckte Menschenaffe
gilt als ein Vorfahre der Gorillas. Das Team von japanischen und
äthiopischen Forschern hatte neun Zähne des Affen 170 Kilometer östlich
der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba entdeckt.
PlanetArk
Researchers Find Fossils of 10-Million-Year Old Ape
- 23.08.2007
Researchers working in Ethiopia have unearthed the fossils of a
10-million-year-old ape, a discovery they say suggests that humans and
African great apes may have split much earlier than thought.
Iceland Stops Whale-Hunting Quotas After Low Demand
- 27.08.2007
Nearly a year after ending its ban on commercial whaling, Iceland will
not issue new whale-hunting quotas until market demand increases and it
gets an export licence from Japan.
Indian Ocean Sees Smallest Tuna Catch in 11 Years
- 28.08.2007
Tuna fishermen in the Indian Ocean have landed their smallest catch for
11 years, a report and industry sources said on Monday, with possible
explanations ranging from over-fishing to global warming.
ENN
149
Exotic Parrots Seized From Smugglers, Returned to Mexico -
24.08.2007
149 exotic parrots protected by U.S. and international law and
confiscated from smugglers at the U.S. border with Mexico were returned
to Mexico this morning at the Otay Mesa Port of Entry near San Diego,
the U.S. Fish and Wildlife Service announced today. The parrots, amazon
and conure species taken from the wild in Mexico, were turned over to
Mexican wildlife authorities (Procuraduria Federal de Proteccion al
Ambiente.) by the Service?s Office of Law Enforcement.
Critically
Endangered Monk Seals Get Emergency Help From US -
24.08.2007
NOAA Fisheries Service signed and implemented a new Hawaiian Monk Seal
Recovery Plan in a ceremony held today at the Waikiki Aquarium. This is
the first time changes have been made to the plan since it was
originally drafted in 1983. The Hawaiian monk seal is one of the
world’s most endangered species, and this recovery plan is designed to
help save the species from extinction.
U.S.
Fish and Wildlife Release $27M Draft Recovery Plan for Ivory-Billed
Woodpecker - 24.08.2007
Federal wildlife officials say spending more than $27 million to
research the suspected habitat of the ivory-billed woodpecker is worth
the cost, despite conflicting views on whether the elusive bird even
exists.
International
Program that Unites Fishermen to Protect Sea Turtles Convenes in
Honolulu, Hopes to Save Hundreds of Loggerheads - 23.08.2007
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
Aunique program, the Tri-national Fishermen's Exchange, is bringing
together fishermen, scientists and community leaders from these three
areas to help fishermen find solutions to protect the turtles while
maintaining their livelihoods. Following the migratory route of the
North Pacific loggerheads, the group met in Japan in 2006, in Baja
California earlier this month and in Hawaii last week. They held
discussions with local fishing industry representatives and research
scientists, witnessed the recovery of Hawaii green sea turtles and
finalized resolutions on actions they could take.
Conservation
Groups Sue Federal Government for Failure to Protect Imperiled Sage
Grouse - 24.08.2007
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity, Sagebrush Sea Campaign, Western
Watersheds Project, and Desert Survivors filed a lawsuit against the
U.S. Fish and Wildlife Service in federal court today challenging the
agency's failure to consider listing the Mono Basin area sage grouse
under the Endangered Species Act.
Saving
the remarkable kakapo from extinction - 27.08.2007
One of the strangest and most endangered birds in the world, the
kakapo, is being brought back from the brink of extinction with the
help of scientists from the University of Glasgow. The largest of all
parrot species, flightless, nocturnal and plant-eating, the kakapo used
to be found all over New Zealand. But ecological changes, habitat
clearance and the introduction of predatory mammals combined to cause a
catastrophic decline in numbers to only 51 in 1995.
Biologists
Bring Puffins Back to Maine - 27.08.2007
Puffins, which resemble half-pint penguins except that they can fly,
were heavily hunted along the Maine coast for their meat and feathers,
and by 1901 only one pair remained, researchers said.
Great
Ape Trust, Iowa State to Create Pre-eminent Collaboration for Primate
Studies - 27.08.2007
By: Great Ape Trust of Iowa
Officials from Great Ape Trust of Iowa and Iowa State University today
signed a memorandum of agreement to establish the world’s pre-eminent
collaboration for primate studies.
New
golden frog discovered in remote region of Colombia - 28.07.2007
A new poisonous frog was recently discovered in a remote mountainous
region in Colombia by a team of young scientists supported by the
Conservation Leadership Programme (CLP). The new frog, which is almost
two centimetres in length, was given the name the “golden frog of
Supata.”
New
Zealand Welcomes Iceland's Decision Not to Issue New Whaling Quotas
This Year - 28.07.2007
New Zealand welcomed Iceland's decision to wind back its commercial
whaling quota, saying Tuesday that the move reflects an increasing lack
of demand for whale meat.
Tunnels
to Prevent Carnage of Canadian Salamanders - 28.07.2007
Canadian researchers know why the salamander crossed the road, and now
they hope to fix things so it won't have to. The federal parks agency
plans to install tunnels under a stretch of highway at a cost of about
C$40,000 ($38,000) to end years of carnage among the long-toed
salamander of Waterton Lakes National Park in southern Alberta.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
NABU - 23. August 2007
NABU und Jägerschaft verurteilen Wolfsabschuss
Die in der vergangenen Woche am Rande des Spreewaldes aufgefundene
Wölfin ist nach Informationen aus dem brandenburgischen
Umweltministerium geschossen worden. NABU, Landesjagdverband
Brandenburg (LJVB) und Deutscher Jagdschutz-Verband (DJV) verurteilen
den Abschuss des streng geschützten Wolfes gleichermaßen und kündigten
eine gemeinsame Strafanzeige an. NABU, Landesjagdverband Brandenburg
und DJV setzen darauf, dass die Hintergründe und Verantwortlichen des
Abschusses rasch ermittelt werden. ... "Die Jägerschaft ist für eine
natürliche Einwanderung von Wölfen. Mögliche Konflikte lassen sich
nicht mit illegalen Abschüssen lösen, sondern mit Managementplänen",
sagte Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg
und DJV-Vizepräsident und verwies auf das kürzlich veröffentlichte
DJV-Positionspapier zum Wolf.
WWF - 23. August 2007
Haftstrafen für Tiger-Klau -
Vietnamesische Bande muss hinter Gitter, weil sie aus einem Tiger
Medizin machen wollte
Weil sie einen Tiger gestohlen und getötet haben, hat ein Gericht in
der südvietnamesischen Provinz Can Tho acht Mitglieder einer
Artenschmuggel-Bande zu hohen Haftstrafen von sieben bis elfeinhalb
Jahren verurteilt. Die acht Vietnamesen hatten zugegeben, im Juni in
eine Tiger-Farm in der Provinz Tien Giang eingebrochen zu sein, einen
Tiger vergiftet, ausgeweidet und abtransportiert zu haben. Für
umgerechnet 11.375 Euro ging der Tiger anschließend an einen Käufer im
Landesinnern. ... „In Vietnam ist der Handel mit Tigern und
Tigerprodukten streng verboten.“ In der freien Wildbahn haben nach
Angaben des WWF weltweit höchstens 7.000 Tiger überlebt. „Die Nachfrage
nach Tiger-Produkten ist ungebrochen“, so der WWF-Experte. ... „Solange
es Menschen gibt, die aus Tigern Medizin oder Pelze machen wollen, gibt
es für die vom Aussterben bedrohten Tiere keine sichere Zukunft“,
kommentiert WWF-Experte Stefan Ziegler. Deshalb warnt der WWF
eindringlich vor einer Aufhebung oder Lockerung des Handelverbots mit
Tigern in China.
WWF - 24. August 2007
Dschungel-Abenteuer im Internet
Der Internetauftritt www.young-panda.de von Young
Panda, dem
Jugendprogramm des WWF, erscheint ab jetzt in frischer, neuer Optik.
Rechtzeitig zum Schulbeginn bieten die Kinderseiten des WWF noch mehr
Informationen rund um das Thema Natur- und Umweltschutz. Ab der
Startseite werden die jungen Besucher von Paddy, dem Maskottchen von
Young Panda, durch die Online-Erlebniswelt des WWF geleitet: Eine
Wissensseite hilft bei Referaten und beantwortet Fragen zu vielen vom
Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Spezielle Umwelttipps
zeigen, wie „kinderleicht“ es ist, für den Schutz der Natur aktiv zu
werden. Ein Klima-ABC erklärt alle wichtigen Schlagworte rund um das
aktuelle Topthema Klimaschutz. Spannende Spiele und kindgerechte
Umweltaktionen laden zum Mitmachen ein. ... „Mit unserem neuen
Internetauftritt möchten wir den Kindern die Natur und das Thema
Umweltschutz nahebringen – auch zuhause im Kinderzimmer.“ Dem 1999 ins
Leben gerufenen WWF-Jugendprogramm Young Panda haben sich mittlerweile
mehr als 10.000 Kids angeschlossen, und täglich kommen neue hinzu. Ziel
des WWF-Jugendprogramms ist es, neue Umweltschützer für die Natur zu
begeistern und sie zum Mitmachen und Mitdenken zu bewegen.
Müritz-Nationalpark - 24. August 2007
Nationalpark-Woche
Vom 15. bis zum 23. September 2007 organisiert das Nationalparkamt
Müritz eine Nationalpark-Woche, zu der Jung und Alt, Besucher und
Bewohner der Nationalpark-Region herzlich eingeladen sind. Das
umfangreiche Programm reicht von einer Wissenschaftlichen Tagung über
Wanderungen, dem Nationalpark-Lauf bis hin zu einem öffentlichen
Arbeiteinsatz.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Weitere Infos |
Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Südamerika-Halle im Randers Regnskov Tropical Zoo in Dänemark ist
eine riesige Kuppel in der verschiedene Zonen des südamerikanischen
Tropenwaldes dargestellt sind. Die Gäste können zwischen frei laufenden
Tieren spazieren gehen und Pflanzen und Tiere aus unterschiedlichen
Perspektiven betrachten - unter Wasser, am Boden und in den Bäumen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=896
~°v°~
WAZA's VIRTUELLER ZOO
Hier sind sie - internationale Minimumstandards für die Haltung von
Wildtieren in Gefangenschaft. In WAZA's "Virtual Zoo" können Sie nach
Tierarten suchen und alle möglichen nützlichen Informationen für die
Zooplanung finden:
Ist eine Tierart als gefährdet eingestuft?
Was ist ihr natürlicher Lebensraum und ihre Verbreitung?
Was sind die Charakteristika der Art?
Warum halten Zoos diese Art und wie soll sie gehalten werden?
Gibt es in-situ Schutzprojekte?
Können Sie für diese Art Gehegepräsentationen in ZooLex finden?
Wo finden Sie weitere Informationen zu dieser Art?
Bitte verbreiten Sie den Link zu dieser wertvollen kostenlosen
Informationsquelle:
http://www.waza.org/virtualzoo/index.php?main=virtualzoo
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert (ZVR-Zahl IV-SD-1193/VVM/2000). ZooLex betreibt eine
wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen
und die Kontaktadresse finden Sie
hier: http://www.zoolex.org/about.html
Circus
Südthüringer
Zeitung - 24. August 2007
Ein
kühler Schluck Sekt auf den Po
Fauchen kann die kleine Pauline schon gut. Das Stillhalten ist aber
noch ein
Problem für das sechsmonatige Sibirische Tigerbaby. Aber mit ein paar
saftigen
Fleischbrocken ließ sich die Raubkatze ganz einfach bestechen und zur
Ruhe
bringen – bis ein kühler Schluck Sekt ihren Po berührte. Der
achtjährige Paul Günther aus Trusetal durfte das Tigerbaby mit dem Sekt
begießen, denn schließlich war er der Namensgeber für das junge Tier
aus dem
Circus Herkules, der derzeit in Bad Salzungen gastiert. Pauline wurde
im Tierpark Nadermann in Paderborn geboren. In einigen Wochen
wird die Tigerdame mit ihren drei älteren Geschwistern in der Manege
stehen.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen |
Wild in Gehegen
 | | |