E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 384 vom 23. August 2007

Liebe Leser,

und schon wieder eine Fernsehsendung, die einen Kommentar geradezu erzwingt. "Report" aus München verkündete am Montag einen Tigerexport-Skandal. Die Sendung hätte illegalen Tierhandel aufdecken und so mancher Tierhaltung auch ins Gewissen reden können. Leider krankte der Beitrag an mangelhafter Recherche und wurde in keinem einzigen Fall konkret. Durch Zusammenschneiden von Szenen wurde zwar der Eindruck von Zusammenhängen erweckt, aber nichts belegt. Irgendwelche toten chinesischen Tiger in China. Ein dubioser Tierhändler. Allgemeine Aussagen von Tierschützern. Eine "zugespielte" Tierabgabeliste (ohne Tiger). Nur keine neuen Erkenntnisse. Von "Report" hätte ich mehr erwartet.
Aber lesen und sehen Sie selbst, und wundern Sie sich darüber, daß "Report" nach Gronau fährt, um festzustellen, daß es dort keinen Vogelpark gibt. Daß sich der ganze Beitrag um Tigerzucht dreht, aber Zuchtbücher oder EEPs nicht einmal erwähnt. Daß ein Freizeitparkchef völlig überrascht und scheinheilig feststellt, er könne mit unseriösen Tierhändler Geschäfte gemacht haben. Darüber, daß der arme Knut nun wirklich als Aufhänger für jedes Thema herhalten muß (
„Über Verwertung von Eisbären ist nichts bekannt geworden“ - macht "Report" hier nicht genau das, was es den Zoos vorwirft: Jungtiere für Quote zu mißbrauchen, um "brutal Kasse zu machen"?). Daß der Beitrag nicht zwischen Zoos und "Zoos", ja nicht einmal zwischen Zoo und Circus differenziert. Und vor allem darüber, daß der "Enthüllungsjournalismus" jeglichen Beweis dafür schuldig blieb, daß auch nur ein einziger deutscher Zoo-Tiger in China geschlachtet wurde. Das ändert freilich nichts daran, daß es noch immer zweifelhafte Tierhändler gibt und so mancher Zoo gar nicht so genau wissen möchte, wohin unliebsam gewordene Bewohner exportiert werden - früher vorzugsweise Spanien, heute China. Einige der beliebten Ziel-Zoos in Spanien kenne ich aus eigener Anschauung...
In Zeiten, in denen die Zoos von kostenloser Werbung in Form von Doku-Soaps profitieren, darf man zwar kaum mehr deutliche Stellungnahmen aus Zookreisen gegen Sendungen wie "Unser Charly" erwarten (zumal das ZDF eindeutig die besseren Zoo-Soaps dreht). Umgekehrt scheint der stillschweigende Nichtangriffspakt aber nicht für das Fernsehen zu gelten.

Dann doch besser etwas Positives: Unsere Zoodatenbank www.zoo-infos.de ist einmal mehr aktualisiert worden, enthält rund 20 neue Einträge (nun 749 tiergärtnerische Einrichtungen), hat ein neues Logo erhalten und produziert weiterhin fleißig Mittel für den Artenschutz.

Dirk Petzold

Zoos – Meldungen

AP - 23. August 2007
Panda-Nachwuchs im Wiener Zoo
Panda-Nachwuchs im Wiener Zoo: Die siebenjährige «Yang Yang» hat am Donnerstag im Tiergarten Schönbrunn ein Junges zur Welt gebracht. Am Morgen hörten Pfleger zart fiepsende Laute - ein Bild der Überwachungskamera brachte Gewissheit. «Ich bin einfach sprachlos, wir haben schon fast gar nicht mehr damit gerechnet», sagte Zoo-Direktorin Dagmar Schratter laut APA bei einer Pressekonferenz. Obwohl die meisten Pandas in Gefangenschaft durch künstliche Besamung gezeugt werden, habe man im Wiener Gehege «der Natur ihren Lauf lassen» wollen. «Yang Yang» und ihr Gefährte «Long Hui» hätten schließlich immer perfekt harmoniert. Auch am 27. April funktionierte das Zusammenspiel offensichtlich: Nun kann sich der Wiener Tiergarten über den europaweit ersten Panda-Winzling freuen, der in Gefangenschaft auf «natürliche Weise» entstanden ist. Noch ist unklar, ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Die Mutter habe das Kleine angenommen, sagte Schratter. Das Wiener Panda-Paar ist eine Leihgabe aus China.

Kurier - 23. August 2007
Schönbrunner Pandas endlich Eltern
Es ist winzig, blind, nackt und hat am Donnerstagvormittag für helle Aufregung und überschwängliche Freude im Tiergarten Schönbrunn gesorgt: Die Pandabären im Wiener Zoo haben endlich Nachwuchs bekommen. Vor dem Panda-Gehege drängten sich am Vormittag zahlreiche Journalisten und Besucher, die bereits von Radionachrichten "alarmiert" worden waren. Zu sehen war aber lediglich der siebenjährige "Papa" Long Hui, der behäbig Bambus kaute. Panda-Mutter Yang Yang blieb der Rummel erspart: Sie wird die Wurfbox mit ihrem Jungen für die kommenden zwei bis drei Monate nicht verlassen. Erst in etwa vier Monaten soll der Winzling zur wahren Besucherattraktion werden, wenn er selbstständig wird und anfängt, herumzukrabbeln. Sollte es Probleme mit dem Nachwuchs geben, stehen bereits ein Inkubator des AKH Wien und ein künstlicher Milchaustauscher zur Verfügung.Bis dahin steht dem Baby - ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt ist noch unklar - eine schwierige Zeit bevor: "Die Jungensterblichkeit ist sehr hoch. Sie beträgt 40 Prozent im ersten Jahr", erklärte Schratter. Yang Yang habe das Kleine aber angenommen - somit sei die erste Hürde bereits überwunden.
Derzeit ist das Baby etwa zehn Zentimeter groß und 100 Gramm schwer. Der weiße Flaum auf der rosa Haut soll in etwa zwei bis drei Wochen der charakteristischen, schwarz-weißen Zeichnung weichen, erklärte Schratter. In etwa 40 Tagen wird das Jungtier die Augen öffnen. Der Tiergarten will der jungen Mutter Yang Yang und ihrem ersten Kind nun einmal Ruhe gönnen. Einen Namen trägt der Winzling noch nicht. Diesen wird sich die Volksrepublik China aussuchen dürfen, in deren Eigentum alle chinesischen Pandas stehen - so auch die Wiener Bären-Eltern und ihr Nachwuchs.

Liechtensteiner Volksblatt - 23. August 2007
Panda-Weibchen Yang Yang bringt in Wien ein Junges zur Welt
Langersehnter Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn: 127 Tage nach ihrer Paarung hat das Pandaweibchen Yang Yang ein Junges geboren. Wie die Zoo-Direktion mitteilte, habe ein Pfleger am Morgen aus der sogenannten Wurfbox, in der Yang Yang sich zurzeit aufhält, "zart fiepsende Geräusche" gehört. Die junge Mutter "kümmert sich liebevoll um ein winziges Baby, das sie an ihrer Brust verborgen hält", hiess es in einer offiziellen Erklärung. Panda-Babys sind im Vergleich zu den bis zu 150 Zentimeter grossen ausgewachsenen Bären winzig und wiegen nur zwischen 90 und 130 Gramm. Im Verbreitungsgebiet der Tiere in China leben nur noch etwa 1600 Tiere dieser Art. Yang Yang und ihr Baby werden in den kommenden drei Monaten von der Aussenwelt abgeschirmt. Erst dann würden Mutter und Kind der Öffentlichkeit präsentiert, hiess es.


Verivox - 21. August 2007
Skrupelloser Handel mit Zootieren enthüllt - Menschen für ...
Wie das Politmagazin "report" gestern enthüllte, wurden in den letzten Jahren zahlreiche überzählige Großkatzen aus deutschen Zoos und Safariparks nach China exportiert. Unter anderem nach Guilin, wo Tiger für fragwürdige medizinische Zwecke und Potenzmittel geschlachtet werden. Vermutlich wurde auch Tigernachwuchs aus deutschen Zoos zu Rheuma- oder Potenzmitteln verarbeitet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert eine lückenlose Aufklärung aller Tierexporte nach China.
Dokumente, die "report München" vorliegen, belegen, dass u.a. aus dem Tierpark Berlin, dem Zoo Centrum Frankfurt, dem Tierpark Hellabrunn in München, sowie aus dem Safaripark Stukenbrock bei Bielefeld Tiger nach China verkauft wurden. Dort werden in sogenannten Tigerfarmen tausende Tiere unter artwidrigen und absolut inakzeptablen Bedingungen gehalten und für dubiose medizinische Zwecke abgeschlachtet.
>> Text zum Nachlesen:
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00409/
>> Kompletter Beitrag:
pnm://ravi.br-online.de/ravi/daserste/report/archiv/v/20070820report-tierhandel.rm

Pressrelations - 17. August 2007
Safaripark will Tiger aus angeblichem 'Zoo' in China zurückholen
Schloß Holte-Stukenbrock. Der Zoo Safari- und Hollywoodpark wird künftig keine Tiger mehr nach China verkaufen und versuchen, Tiger, die 2002 in den Süden Chinas verkauft wurden, zurück zu holen. Der Zoo/Park ruft alle Besucher seiner Internetseiten dazu auf, eine Online-Petition zu zeichnen.

RP Online - 16. August 2007
Kängurus im neuen Zoogehege
Krefeld. Gestern war es soweit: Die Baumkängurus des Zoos hüpften in ihr neues Zuhause. Erst zaghaft, wenig später schon mutig, prüften sie die Stabilität ihrer neuen Kletterlandschaft. Die bestand den Test, schließlich hatten sich die Experten des Zoos neun Monate lang bemüht, den Beuteltieren ein neues Gehege einzurichten. Weibchen „Summer“ drehte den rund 150 Besuchern der Eröffnung zwar zu Beginn der Rede von Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen den Rücken zu, aber die Freude über das von 36 auf 120 Quadratmeter vergrößerte Areal war ihr doch anzumerken. Stolz berichtete Dreßen davon, dass Summer in Krefeld bereits sieben Jungtiere großgezogen hat und der Zoo das europäische Zuchtprogramm für die Baumkängurus leitet. Die Neuzugänge Belisi und Wango (die RP berichtete) waren allerdings noch nicht vor Ort, da sich das neue Pärchen noch von den Reisestrapazen erholt, im Hausenhof in Linn, der Außenstelle des Zoos.

N24 - 20. August 2007
Buch über Eisbär Knut könnte Bestseller werden
Das Ende Juli erschienene Buch über den kleinen Berliner Eisbären Knut entwickelt sich zum Bestseller. Wie der Zoo Berlin am Montag mitteilte, wurden in rund drei Wochen mehr als 50.000 Exemplare verkauft. Er freue sich, dass "Knut, der kleine Eisbärenjunge" so begeistert angenommen werde, sagte Gerald Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Die zweite Auflage mit 25.000 Büchern ist bereits ausgeliefert, die dritte Auflage mit 30.000 Exemplaren in Vorbereitung. In dem Kinderbuch beschreibt der amerikanische Bestseller-Autor Craig Hatkoff auf 44 Seiten die ersten Lebenswochen des mittlerweile knapp neun Monate alten und 68 Kilo schweren Raubtiers. Dazu gibt es großformatige, teils bisher unveröffentlichte Kuschelfotos des Medienstars. Ein weiteres Kapitel beschreibt die bedrohten Lebensräume von Eisbären. Die Rechte an dem Buch sind unter anderem bereits in die USA, nach Japan, Großbritannien, Mexiko, Italien, Taiwan und China verkauft worden.

Ad-Hoc-News - 22. August 2007
Knut-DVD erhält Platin
Die DVD «Knut - Aus der Kinderstube eines Eisbären» ist bisher 50 000 Mal verkauft worden. Damit erreichte sie Platin-Status, wie der Zoo und das RBB-Fernsehen am Mittwoch mitteilten. Die Filmaufnahmen über den kleinen Eisbären entstanden zwischen Dezember 2006 und Frühjahr 2007 in einer Kooperation des Zoos Berlin mit der RBB-Abendschau.



Planung und Bau

Lübecker Nachrichten - 16. August 2007
Glasscheiben für Aquarien des Ozeaneums werden montiert
Auf der Baustelle des Stralsunder Ozeaneums ist am Donnerstag mit dem Einbau der großen Glasscheiben für die Aquarien begonnen worden. Als erstes sei die 13 Tonnen schwere Scheibe für das Tunnelaquarium montiert worden, sagte Museumssprecher Jens Oulwiger. Dieses Tunnelaquarium solle den Besuchern nach Fertigstellung des Museums die Unterwasserwelt vor Helgoland vorstellen. Neben Fischen könnten dort dann auch Hummer beobachtet werden. In den nächsten drei Wochen sollen auch die großen Glasscheiben für die anderen Aquarien eingebaut werden.

Spiegel Online - 22. August 2007
HAI LIVE Kopenhagen baut riesiges Aquarium
Themenwelten von den Färöer Inseln bis zu Afrikas Binnenseen: Rund 84 Millionen Euro soll der Bau des größten Aquariums in Nordeuropa kosten. Voraussichtlich ab 2012 warten in Kopenhagen Haie und andere Meerestiere auf Besucher. Vom Nordatlantik über Afrikas Binnenseen bis zum Amazonas soll die Reise für Besucher gehen, zu Fuß, auf 10.000 Quadratmetern. Wie das dänische Fremdenverkehrsamt meldet, ist Baubeginn 2009. Der "Blaue Planet" wird Nachfolger des traditionsreichen "Danmarks Akvarium" in Charlottenlund nördlich der dänischen Hauptstadt, das 2009 seinen 70. Geburtstag feiert und seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Das Konzept der neuen Anlage ist größtmögliche Vielfalt, dargestellt werden die Unterwasserwelten aller Kontinente. Finanziert wird das neue Projekt, das bis 2012 fertiggestellt sein soll, vor allem aus Spenden dänischer Stiftungen und Fonds.




Aktionen

sz-online - 16. August 2007
Görlitzer Tierpark feiert seinen 50. Geburtstag
Das dritte Haus für das künftige Tibet-Dorf im Görlitzer Tierpark wird am Sonnabend eröffnet. Kamele werden dort einziehen. Das neue Haus wurde im Stil eines osttibetischen Bauernhauses errichtet. Bis 2010 sollen weitere zwei Häuser im Tibetdorf entstehen. In den beiden ersten Gebäuden leben bereits Kaschmirziegen, Yaks und Maskenschweine. Mit der Übergabe des Kamelhauses feiert der Tierpark zugleich seinen 50. Geburtstag. Bei einem typischen tibetischen Fest mit Reitvorführungen, Bogenschießen, Musik und Tanz dürfen Besucher auch traditionelle Speisen wie Mango-Lhassi oder Buttertee probieren. Tierpark-Mitarbeiter rösten Gerste und stellen daraus das wichtigste Nahrungsmittel der Tibeter, Tsampa, her. Außerdem stehen 33 „schräge Vögel“ im Tierpark Spalier. Der schönste Storch soll bis zum 30. September gewählt werden.

Hamburger Abendblatt - 21. August 2007
Wer wird Hagenbeck-Pfleger?
Mit den Bewerbungen könnte man den Tierpflegerbedarf der Bundesrepublik auf Jahre decken: Mehr als 700 Zuschriften sind auf die NDR-90,3-Aktion "Sieben Tage Hagenbeck", die vom Hamburger Abendblatt und vom "Hamburg Journal" begleitet wird, bis zum Bewerbungsschluss eingegangen. Alle wollten für eine Woche den exotischen Tieren im Hamburger Tierpark ganz nah sein. Doch nur 30 Kandidaten haben es in die Endrunde geschafft. Sie erhalten diese Woche ihre Einladung. Am 9. September müssen sie nun von 12 bis 15 Uhr zeigen, wie viel Tierpfleger in ihnen steckt. Unter den Einsendungen waren sogar Bewerber aus Berlin, Frankfurt, Bielefeld, Marburg und Flensburg. Beruflich lagen die meisten Bewerbungen aus medizinischen und pflegerischen Bereichen vor. Beim Casting treten unter anderem eine Tierpsychologin, ein Grafiker, eine Polizistin, eine Musikerin, eine Richterin, ein Wirtschaftsinformatiker, ein Installateur und ein Redakteur gegeneinander an. Das Casting ist öffentlich. Alle Besucher von Hagenbecks Tierpark können am Sonntag, den 9. September, die Auswahl auf der großen Bühne auf dem "Konzertrasen" (in der Nähe der Flamingos) live verfolgen.

Augsburger Allgemeine - 19. August 2007
Madagaskar lebt im Zoo
Immer weiter reckte die kleine Klara ihren Kopf in Richtung des rot-grünen Tieres. Ohne störende Glasscheibe Auge in Auge mit dem madagassischen Pantherchamäleon -das hat die Sechsjährige noch nicht erlebt. Doch nicht nur Klara fand sich am Freitagabend in der Wildnis Madagaskars wieder. Im Augsburger Zoo interessierten sich zahlreiche Besucher für den Themenschwerpunkt "Madagaskar". Unter dem Thema "Ein Mikrokontinent im Aufbruch: Erforschung der Artenvielfalt und Naturschutz in Madagaskar" referierte Dr. Frank Glaw von der Zoologischen Staatssammlung München zwar etwas fremdwortlastig aber gleichwohl kompetent und informativ über die außerordentliche Artenvielfalt auf dem flächenmäßig zweitgrößten Inselstaat der Welt. Der Erlös aus Eintrittsgeldern und dem Verkauf madagassischer Pflanzen fließt zu 100 Prozent in die EAZA-Kampagne, die jedes Jahr eine andere bedrohte Tierart oder einen bedrohten Lebensraum unterstützt.

lifepr.de - 17. August 2007
Abendsafari im Zoo Neunkirchen
Was ist los nach Feierabend im Zoo? Schlafen alle Tiere oder wie nutzen sie die besucherfreie Zeit? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu geben, bietet der Zoo Neunkirchen am Freitag, den 31.08.2007 um 19:00 Uhr eine Abendsafari durch den Zoo an. Dauer ca. 2 Stunden.

Hamburger Abendblatt - 22. August 2007
Wildpark Eekholt - Freier Eintritt für Schulanfänger
Der Wildpark Eekholt versüßt den Schulanfang für die Abc-Schützen. Jeder Schulanfänger, der von Montag, 27. August, bis einschließlich Sonnabend, 15. September, mit seiner neuen Schultüte im Arm den Wildpark besucht, erhält freien Eintritt und ein kleines Überraschungsgeschenk. Außerdem wird die schönste Schultüte gesucht, die mit einem Kinderfahrrad prämiert wird. Außerdem winken weitere Preise.

ORF.at - 18. August 2007
Kinder werden zu Zooexperten
Mama, was machen die Bären den ganzen Tag? Diese und ähnliche Fragen sollen im Rahmen eines Kinder-Workshops im Zoo Schönbrunn beantwortet werden. Es geht vor allem um die Frage, wie den Tieren nicht langweilig wird. Im Rahmen der Workshops werden sich die Kinder in Köche verwandeln, um zu lernen wie den Tieren ihr Alltag versüßt werden kann. Dabei werden sie einen Kea-Burger zubereiten. Bei dem Kea-Burger handele es sich um ein sogenanntes "Enrichment-Element", erklärte Hanno Fürnwein vom Tiergarten Schönbrunn. Mittels dieser Elemente soll den Tieren der Alltag im Zoo abwechslungsreicher gestaltet werden. Zu Beginn erhalten die Kinder eine Führung, in denen ihnen die Gehege erklärt werden. Ebenso werden die Kinder Kletterseile und Strickleitern knüpfen, die nach Fertigstellung in den Affengehegen verteilt werden, damit die Kinder sehen können, wie ihre Gestaltungselemente bei den Tieren ankommen.



Nachwuchs


Freie Presse - 18. August 2007
Leoparden-Baby gewogen und für gut befunden
Die jungen Leoparden-Kater Razan und Marun sind gestern von Tierparkchef Hermann Will und Pflegerin Nadine Schumann gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut geimpft sowie mit einer Paste gegen Darmparasiten behandelt worden. Die Tiere wurden gründlich untersucht, gewogen und entwurmt. Mit der Geburt der beiden Persischen Leoparden – sie kamen im Juni zur Welt – sei dem Chemnitzer Tierpark ein wichtiger Beitrag zum europäischen Erhaltungszuchtprogramm geleistet worden, sagte Will.

Liechtensteiner Volksblatt - 17. August 2007
Erstmals Amur-Leoparden-Geburt in der Schweiz
Im Walter-Zoo in Gossau SG sind drei Amur-Leopardenbabys zur Welt gekommen. Es handelt sich laut dem Zoo um den ersten Nachwuchs dieser seltenen und vom Aussterben bedrohten Grosskatzenart in der Schweiz. Die drei noch namenlosen jungen Amur-Leoparden seien wohlauf und gediehen prächtig. Die Babys werden dem Zoopublikum noch nicht gezeigt. Sie befinden sich zusammen mit ihrer Mutter noch in den Innenräumen des Zoos. Der Walter-Zoo Gossau ist der einzige Zoo in der Schweiz, der die seltene Leopardenart hält und sich an einem europäischen Erhaltungszuchtprogramm beteiligt.

PR-Inside.com - 22. August 2007
Elefantennachwuchs im Tierpark Berlin
In Berlin gibt es Nachwuchs bei den afrikanischen Elefanten. Wie der Tierpark Berlin mitteilte, wurde das Kälbchen am Mittwochmorgen von der 22-jährigen Elefantenkuh Bibi geboren. Vater ist der Bulle Tembo. Das Neugeborene wiegt bei einer Größe von 92 Zentimetern 95 Kilogramm. Mit der Geburt wurde Bibi zum zweiten Mal Mutter. Tembo hat schon zum siebten Mal Nachwuchs gezeugt. Das Elefantenhaus wird vorerst geschlossen bleiben, um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören, wie es weiter hieß.

Wochenanzeiger Herford - 23. August 2007
Da toben die Weißgesichtsmarmosetten:
Osnabrück. Weißgesichtsmarmosetten sind außergewöhnlich hübsche Krallenaffen. Innerhalb von nur einem Jahr haben insgesamt sieben Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Nach zwei Zwillingsgeburten im September 2006 und März 2007, kamen am 16. August drei weitere Jungtiere zur Welt.

Segeberger Zeitung - 16. August 2007
Weißer Hirsch wächst als Flaschenkind auf
Gleich zweimal innerhalb von acht Wochen gab es Nachwuchs im Hause des Geschäftsführers vom Wildpark Eekholt, Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck. Erst gebar seine Frau Elvira Töchterchen Ann-Sophie. Keine zwei Monate später zog „Flöckchen“ ein, ein weißes Rotwildkalb, das Nacht für Nacht mehrfach sein Milchfläschchen verlangte und von Schenck ordentlich auf Trab hielt. In der freien Natur kommt weißes Rotwild äußerst selten vor. Dabei handelt es sich bei den Tieren nicht um Albinos, vielmehr ist die helle Fellfarbe eine erblich bedingte Farbvariation. Während in der freien Wildbahn die Nachkommen weißer Rothirsche in den folgenden Generationen wieder nachdunkeln, gibt es im Wildpark ein stattliches Rudel von rund 30 Tieren. „Wir achten darauf, dass diese Tiere in einem gesonderten Gehege gehalten werden und sich untereinander verpaaren“, erläutert von Schenck. So wird sichergestellt, dass diese besonders auffallenden Tiere der Nachwelt auf jeden Fall erhalten bleiben. So wird auch weißes Rotwild aus Eekholt mit dem eines tschechischen Wildparks getauscht, um Inzucht zu vermeiden.

Tages-Anzeiger Online - 16. August 2007
Wasserschwein-Nachwuchs im Zoo
Die Wasserschweine im Zoo Zürich haben Nachwuchs bekommen. Von den sechs Jungen ist eines tot zur Welt gekommen, die anderen fünf sind aber munter und unternehmen bereits Streifzüge im Gehege.

Kanton Online - 16. August 2007
Sechslinge im Zoo in Zürich geboren
Capybaras werden in Südamerika vermehrt gehalten, oft in Kombination mit einer extensiven Rinderzucht. Besonders ihr Leder ist in Argentinien recht begehrt. Capybaras sind zudem sehr produktiv. Ein Wurf kann bis zu sieben Jungtiere umfassen. Im Zoo Zürich werden sie seit 1966 gehalten. Seither sind hier 172 Jungtiere geboren worden.

Vorarlberg Online - 22. August 2007
Baby-Alarm im Schönbrunner Koala-Gehege
Bei den Koalabären im Schönbrunner Zoo stehen alle Zeichen auf Nachwuchs. Wie die Direktorin des Wiener Tiergartens, Dagmar Schratter, der APA am Mittwoch verriet, dürfte Mirali schwanger sein. Das siebenjährige Weibchen hatte sich in den vergangenen Monaten drei Mal mit dem aus Schottland geholten Koala-Mann Chumbee gepaart. Ihr bisheriger Partner Bilyarra hatte zuvor kein Interesse gezeigt. In fünf bis sechs Wochen sollte an Miralis Bauch eine Wölbung zu erkennen sein, hofft man im Schönbrunner Zoo. In vier bis fünf Monaten - möglicherweise also termingerecht zu Weihnachten - dürfte der Nachwuchs erstmals aus dem Beutel schauen und im sechsten Monat herausklettern.

Berliner Kurier - 15. August 2007
Nuckel-Alarm bei Knut
"Knut!", so sprach der Ziehpapa. "Ich geh aus und Du bleibst da!" Fast wie im berühmten Kinderbuch "Struwwelpeter" lässt uns Knut in seiner Seele lesen: Denn kaum ist Thomas Dörflein nicht da, nuckelt unser Kinder-Bär wie in der Geschichte vom Daumenlutscher an seiner rechten Pfote. Schon seit über einer Woche ist Knut fast allein zu Haus', weil Ziehpapa Thomas Dörflein Urlaub hat. Klar, da sind die beiden anderen Pfleger, die sich liebevoll um Knut kümmern.

affolternonline.ch - 17. August 2007
Knut muss bald auf seinen Brei verzichten
Jung-Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo bekommt noch höchstens zwei Monate lang Schlabber-Brei. «Schritt für Schritt wird die Nahrung von Knut umgestellt, Fisch und Fleischstücke haben zunehmend Priorität», sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Derzeit erhalte Knut nur noch zwei Mal am Tag einen pürierten Mix aus Milch, Fleisch, Lebertran und Multivitaminen. Daneben futtere der Zoo-Liebling jetzt auch Heringe, Makrelen, Fleisch sowie Birnen, Feigen, Salat, gekochte Kartoffeln und Tomaten.




ORF.at - 22. August 2007
Jungwölfe fanden Aufnahme im Tierpark-Rudel
Ein einzigartiges Projekt ist dem Innsbrucker Alpenzoo geglückt. Zum ersten Mal wurden drei Wolfswelpen mit zwei erwachsenen Rüden zusammengeführt. Eine junge Luxemburgerin hatte den Nachwuchs aufgezogen. Schon vor acht Jahren hatte sich Zoologin Pascale Jüch um die Wolfsbabys Jaskov, Tristan und Shiva gekümmert. Vor zwei Jahren war jedoch die Wölfin einer Infektion zum Opfer gefallen. Die beiden Schwestern Rabea und Rakscha und ihr Bruder Rovan - sie stammen aus dem Tierpark Schorfheide bei Berlin - sollten das Rudel verstärken. Ungewiss war allerdings, ob die Rüden die Jungtiere annehmen oder töten würden. Das Experiment verlief erfolgreich. Die anfängliche Skepsis - auf beiden Seiten - wich der Neugier. Leitwolf Tristan und Jaskov hießen die Welpen in ihrem Gehege willkommen. Tristan übernahm die Rolle des Familienvaters und löste somit Jüch als "Wolfsmama" ab.

Berliner Morgenpost - 16. August 2007
Seltene Bananen-Ernte im Zoo - Geschmackstest mit Flusspferden
Im Berliner Zoo soll an diesem Freitag eine seltene Bananen-Ernte eingefahren werden. Verborgen durch andere tropische Pflanzen im Flusspferdhaus trägt eine der dort wachsenden Stauden reichlich Früchte. Sprecher Rudolf Reinhard hoffte augenzwinkernd, dass der Zoo wegen der deutschen Bananenernte keinen Ärger mit EU-Behörden bekommt. Der Sprecher war sich aber sicher, dass die Früchte besser als die aus dem Supermarkt schmecken. Bananen-Geschmackstester werden die tonnenschweren Flusspferde sein.

Kleine Zeitung Online - 19. August 2007
Wombaz
Diese Woche besucht Florian Weber das Tamandua-Haus im Dortmunder Zoo. Hier werden ausschließlich Nebengelenktiere, also Ameisenbären, Tamandua, Faultiere und Gürteltiere, gehalten. Das ist weltweit einmalig. Gemeinsam mit Zoodirektor Brandstädter geht er unter anderem der Frage auf den Grund, woher die seltsame Bezeichnung Nebengelenktiere kommt. "Wombaz" berichtet von einer Expertin, die im brasilianischen Regenwald auf Tuchfühlung mit den kuscheligen Urviechern lebt.

Wochenanzeiger Herford - 16. August 2007
Tierpfleger retten Pfauenfamilie vor Mähnenwölfen
Osnabrück. Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt eine fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende Pfauenhenne suchte sich als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses aus. Dort fand die Henne genau die Bedingung, die für sie ein guter Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs, in deren Dickicht das Nest mit den Eiern von Feinden nicht auszumachen ist. Nachteil an diesem scheinbar guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage der Mähnenwölfe grenzt. Als nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten diese in das Grün der Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten Blattwerk. So wurden sie zunächst vor einem Sturz in die Anlage der Mähnenwölfe bewahrt. Aufmerksame Tierpfleger bemerkten die sich anbahnende Katastrophe und retteten zunächst die Henne und anschließend die vier Küken aus der misslichen Lage.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. August 2007
Zwergflusspferde sind kleine Rüpel
Halle. Zoobesucher sollten sich gedulden. Schließlich können Pit und Samantha, die beiden Zwergflusspferde, nur vier, maximal fünf Minuten die Luft anhalten. Dann müssen die 400 Pfund schweren Pferdchen auch schon aus dem Bassin auftauchen und sich von ihrem Bad im 22 Grad warmen Nass an Land erholen. Obwohl die possierlichen Tiere mit ihrer plumpen Gestalt, den Kulleraugen und wedelnden Ohren brav ausschauen, fallen sie im Bergzoo häufig durch rüpelhaftes Benehmen auf. Samantha und Pit leben im Bergzoo getrennt: Zwei Gehege, zwei Becken, zwei Dickköpfe. "Dennoch möchten wir gern Nachwuchs von den beiden", verrät Hofmann. Dazu soll das Gehege im Herbst einen Flachwasserbereich erhalten.

HNA.de - 17. August 2007
Bärige Wohngemeinschaft
Willingen. Rund 100 Tage sind vergangen, seitdem die Braunbärdame Nadja ihrem Artgenossen Charlie im Willinger Wild- und Freizeitpark Gesellschaft leistet. Und man kann sagen: Sie sind buchstäblich ein bärenstarkes Team. Mitte Mai kam Nadja ins Hochsauerland - zuvor lebte sie in einem Bochumer Tierpark. Im Bochum teilte sie sich nämlich mit dem zehn Jahre älteren Bären Max das Gehege, der schließlich altersbedingt gestorben war. Auch Charlie, der bereits seit 15 Jahren in Willingen beheimatet ist, verlor im September vergangenen Jahres seinen Braunbärfreund Brauni. Obwohl sich die beiden ansonsten gut verstehen, ist Nachwuchs noch kein Thema. "Uns ist das auch nicht wichtig", sagt die Tierliebhaberin. "Wenn es passiert, dann freuen wir uns natürlich. Aber im Vordergrund steht, dass Charlie Gesellschaft hat."

Segeberger-Zeitung - 17. August 2007
Wildpark Eekholt für Umweltbildung im Sinne der UNO ausgezeichnet
Mit dem Zertifikat „Bildungspartner für Nachhaltigkeit“ zeichnete Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) am Donnerstag den Wildpark Eekholt und fünf weitere Einrichtungen aus Schleswig-Holstein aus. „Sie haben sich um altersgerechte Vermittlung und praktische Umsetzung von Umweltthemen verdient gemacht“, bescheinigte von Boetticher dem Geschäftführer des Wildparks, Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck und Theda Hatlapa, der Mitbegründerin des Wildparks, während einer Feierstunde in Eekholt. Das Zertifikat wird im nördlichsten Bundesland seit drei Jahren in Kooperation des Bildungs- und des Umweltministeriums vergeben und basiert auf einer Empfehlung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002.

Neue Ruhr Zeitung - 20. August 2007
Der Schöne und das Biest
Exakt 52 Jahre hat der Hechtalligatormann auf seiner Lederhaut und ist der Senior im Aquazoo. Vor fast genau 20 Jahren zog "Hechti" aus dem engen Bunker an der Speldorfer Straße in das neugebaute "Löbbecke Museum + Aquazoo" im Nordpark. Herrlich, wenn der Mensch ihn doch nur in Ruhe gelassen hätte und ihm nicht - in bester Absicht - weibliche Gesellschaft ins Tropenhaus gesetzt hätte.

Freie Presse - 18. August 2007
Siebenjährige Lena als 100.000. Tierparkbesucherin begrüßt
Lena ist die 100.000. Besucherin des Hirschfelder Tierparks in diesem Jahr. Sie war gestern mit ihren Eltern Jürgen und Susan Schneider in der Naherholungsanlage.

Merkur Online - 21. August 2007
Rätsel um Känguru "Skippi" - Gerüchte um zwei frei laufende Kängurus
Im Allgäu ist ein freilaufendes Känguru aufgetaucht. Inzwischen ist sogar von zwei australischen Beuteltieren die Rede, die in der Region herumhüpfen sollen. Sicher ist: Ein Bahnarbeiter hat in Ungerhausen (Landkreis Unterallgäu) an den Bahngleisen ein Känguru gesehen und fotografiert.

Web.de - 22. August 2007
Tragisches Ende für Känguru Skippi
Das Känguru "Skippi" ist offenbar tot. Es wurde am frühen Mittwochmorgen bei Memmingen (Bayern) vermutlich von einem Lastwagen überfahren. Während die Polizei davon ausgeht, dass es sich bei dem toten Känguru-Bock um "Skippi" handelt, glauben seine Besitzer, dass er noch lebt. Der war Anfang August aus einem Tierpark im baden-württembergischen Bad Wurzach entwischt und hüpfte seitdem durch die Wälder. Nach Polizeiangaben wurde das gefundene Känguru von einem Lastwagen regelrecht "platt" gemacht. Gerda Leichtle, die zusammen mit ihrem Mann in Bad Wurzach den Alpakahof mit 450 Tieren betreibt, trägt die Nachricht über das überfahrene Känguru mit Fassung. Ihrer Auffassung nach waren zwei freilaufende Beuteltiere in der Region unterwegs. Deshalb glaubt sie im Gegensatz zur Polizei, dass "Skippi" noch lebt. In Bayern wurde der Fall zu den Akten gelegt. Der Kadaver werde nicht identifiziert werden, sagte eine Polizeisprecherin.

sueddeutsche.de - 20. August 2007
Zooserie (8): Wildpark Poing
Flanierende Adler und freilaufende Rehe - im Wildpark Poing können die Besucher mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen. Doch letztlich entscheiden diese, wie nah sie den Menschen kommen - und wann sie lieber Abstand halten.

PR-Inside.com - 20. August 2007
Kaiman am Ufer der Rednitz
Der kleine Kaiman hatte friedlich am Ufer in der Sonne gelegen. Doch dann entdeckte am Montag ein Spaziergänger das Reptil an der Böschung der Rednitz im Landkreis Roth und es war Schluss mit der Ruhe: Der Mann alarmierte Polizei und Feuerwehr, die nach einiger Zeit eintrafen. In einer Plastikkiste wurde nach gelungener Fangaktion der Brillenkaiman zum nächsten Revier transportiert. Dort setzten sich die Beamten mit dem Nürnberger Tiergarten in Verbindung. Der Direktor versprach, sich um das Reptil zu kümmern - zumindest vorläufig. «Der Kaiman muss sich jetzt erst einmal beruhigen», sagte Zoodirektor Dag Encke. «Er ist sehr panisch.» Er schlage wild um sich und haue gegen die Gitterstäbe. Der Direktor hofft, dass der Besitzer sein «Haustier» bald beim Zoo abholt. «Vielleicht wolle er ihn im Garten sonnen lassen und der Kaiman ist ausbüxst», vermutete der Zoodirektor. Erst Mitte Juli war ein Kaiman in Nürnberg in einem Plastikeimer ausgesetzt worden. Sein neues Zuhause ist nun die Reptilienauffangstation in München.

DCRS ONLINE - 18. August 2007
Unbekannter lässt 2m- Python in Tierpark frei
Im Budapester Zoo wurde von einem Unbekannten eine Pythonschlange ausgesetzt. Erst als das Tier bereits erheblichen Schaden angerichtete hatte, wurde es bemerkt und eingefangen. Das vorliegende Exemplar war bereits etwa 2 Meter lang. Die Schlange hatte offenbar, nachdem sie im Tierpark ausgesetzt worden war, erst einmal Hunger. Sie schlängelte sich ins Papageien Haus und fraß dort zwei sehr teure Exemplare der seltenen Keas. Der Budapester Zoo hatte die beiden kostbaren Vögel von Zoos aus Deutschland und Österreich geschenkt bekommen. Im Gehege der beiden Keas fand man schließlich die Riesenschlange, die sich von ihrem ausgiebigen Mal erholte. Die Zoo sucht nun nach dem Eigentümer. Sollte dieser nicht gefunden werden, bleibt der Python bis auf weiteres im Tierpark.

net-tribune.de - 17. August 2007
Python tötet seltene Papageien in Budapester Zoo
Ein offenbar von einem Besucher eingeschmuggelter Python hat im Budapester Zoo drei seltene Papageien getötet. Wie Zoosprecher Zoltan Hanga am Freitag mitteilte, gehörte die zwei Meter lange Schlange nicht zum Bestand des Tiergartens und wurde dort vermutlich ausgesetzt. Die Keas, zwei Männchen und ein Weibchen im Wert von jeweils 5.800 Euro, waren Budapest von Zoos in Deutschland und Österreich geschenkt worden.

Volksstimme - 21. August 2007
Männer fangen Hai mit bloßen Händen
Mit bloßen Händen haben Männer am Strand vor Tarragona einen Hai gefangen. Er hatte eine Woche lang an den Badestränden der nordostspanischen Stadt Tarragona für Aufregung gesorgt. Vor den Augen von Dutzenden von Badegästen überwältigten ihn Experten des Meeresaquariums von Barcelona den Raubfisch in einem "Ringkampf". Das 1,60 Meter lange Sandbankhai-Weibchen (Carcharhinus plumbeus) wurde in das Aquarium der katalanischen Metropole gebracht. Es soll nach Presseberichten vom Dienstag wahrscheinlich in den kommenden Tagen auf hoher See wieder ausgesetzt werden. Beim Einfangen des Hais zogen sich die drei Männer, zwei Taucher des Aquariums und ein Rot-Kreuz-Helfer, leichte Verletzungen zu. "Wir haben den Hai mit bloßen Händen eingefangen, weil dies für das Tier die schonendste Methode war", erläuterte der Taucher José Martínez.

Spanien Bilder - 22. August 2007
Hai stirbt im Aquarium von Barcelona
Der Hai, der erst am Montag vor Tarragona eingefangen worden ist und in ein Aquarium nach Barcelona gebracht wurde, ist tot. Der Hai hatte tagelang vor Tarragona im Küstengewässer gekreuzt und war dabei immer zutraulicher geworden und hatte die Nähe des Strandes gesucht, um die Badegäste vor sich selbst zu schützen, waren die Roten Flaggen gehisst worden. Der etwa zwei Meter große und 18 Kilogramm schwere Hai, eine Hai-Dame, wurde zwar als an sich ungefährlich eingestuft, man schloss aber nicht aus, dass wenn Badegäste allzu mutig, sich dem Tier nähern würden, er aggressiv hätte werden können. Die Biologen und Tierärzte des Aquariums wollen nun die Todesursache klären. Eine Autopsie wurde angeordnet.

Mitteldeutsche Zeitung - 17. August 2007
Seebär namens Gaston nutzt die Flut zur Flucht
Nicht nur tausende Helfer trieb es während der Jahrhundertflut in den Landkreis Wittenberg. Auch ein Seebär war von der Elbe zwischen Mühlanger und Wittenberg angespült worden. "Gaston" hieß er und war aus einem Zoo in Prag ausgebüxt. Fünf Tage schwamm er in den Fluten der Elbe, bis das 250 Kilogramm schwere Tier erschöpft in einer Wiese aufgefunden worden war. Am Ende trieben die Helfer "Gaston" in einen Container und brachten ihn ins Wittenberger Polizeirevier. Zum Abendessen gab es Seelachs, um Mitternacht waren seine Pfleger aus Prag schon da, um ihn abzuholen. Das kurze Gastspiel endete in einem roten Ford Transit hinter den Latten einer Holzkiste. Die Fahrt überlebt der Seebär nicht. Morgens um 9 Uhr kurz hinter der tschechischen Grenze: "Gaston" gibt keinen Laut mehr von sich, er ist tot. Über die Ursache wird gerätselt. Vergiftung durch das verseuchte Elbwasser ist eine Variante, Erschöpfung eine andere. Drei Jahre später wird ihm im Prager Zoo ein Denkmal gesetzt.

Live-PR.com - 19. August 2007
Toter im Bärenkäfig entdeckt
Im Bärenkäfig des Belgrader Zoos haben Mitarbeiter am Sonntag die Leiche eines Mannes gefunden. Der Tote sei während einer Routinekontrolle in dem nicht überdachten Käfig entdeckt worden. Der Zoo liegt in der ehemaligen Festung und Parkanlage Kalemegdan der serbischen Hauptstadt. Oberhalb des Zoos befindet sich ein Restaurant, außerdem besuchten tausende Menschen in dieser Woche ein Festival in dem Park. Der Radiosender B92 spekulierte, der Mann sei möglicherweise in der Nacht von oben in den Bärenkäfig gefallen.

Tirol Online - 20. August 2007
Bären töteten und zerfleischten jungen Serben im Belgrader Zoo
Ein 23-jähriger Serbe ist im Belgrader Zoo von einem Bären getötet und zerfleischt worden. Pfleger hätten die Leiche des jungen Mannes am Wochenende in dem Gehege entdeckt, sagte Zoo-Direktor Vuk Bojovic am Montag. Die beiden Bären Mascha und Mischa hätten bereits Teile ihres Opfers gefressen gehabt. Die Tiere zogen die entkleidete Leiche demnach in ihre Fressecke und reagierten aggressiv auf Pfleger, die versuchten, den Körper des jungen Mannes zu bergen. Der 23-Jährige müsse betrunken gewesen sein oder unter Drogeneinfluss gestanden haben, fügte Bojovic hinzu. Am Wochenende fand das jährliche Bierfestival in der serbischen Hauptstadt statt. Örtliche Medien berichteten, die Polizei habe zudem mehrere Mobiltelefone sowie Ziegel, Steine und Bierdosen in dem Gehege gefunden.

Focus Online - 20. August 2007
Mann von Bären im Zoo zerfleischt
Ein tibetanisches Bärenpaar hat im Belgrader Zoo einen 22-jährigen Mann zerrissen. Wärter fanden die grausam zugerichtete Leiche. Der Mann sei entweder von einer fünf Meter hohen Mauer ins Bärengehege gesprungen oder von Unbekannten gestoßen worden, berichteten Belgrader Medien am Montag. Merkwürdig sei, dass das Opfer nackt im Gehege lag, während seine unbeschädigte Kleidung um ihn herum verstreut war. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen.

Täglicher Anzeiger - 15. August 2007
Kamel-Schlächter aus Kairoer Zoo festgenommen
Die mysteriöse Abschlachtung zweier seltener Kamele im Zoo von Kairo ist aufgeklärt: Die ägyptische Polizei nahm einen Metzger fest, der sich mit dem Verkauf des Fleischs ein Zubrot verdienen wollte. Wie die Nachrichtenagentur Mena unter Berufung auf die Polizei meldte, gab der 25-Jährige zu, aus Geldnot in diesem Sommer zwei der aus Marokko stammenden Kamele zerlegt zu haben, um Keulen und Leber verkaufen zu können. Verraten wurde der Täter nun von einem Taxifahrer, den der Metzger nicht bezahlen konnte und dem er statt Geld zwei Kilogramm frisches Kamelfleisch gegeben hatte.

jetzt.de - 19. August 2007
Mitten in... Kairo
Zoos dienen der Unterhaltung und der Arterhaltung. Anders in Kairo: Dort schlachtete ein finanziell klammer Metzger nachts zwei seltene Kamele. Der Mann konnte nicht einmal das Taxi bezahlen, also entschädigte er den Fahrer mit zwei Kamelsteaks und gab ihm seine Telefonnummer für den Fall, dass "noch mehr billiges und frisches Fleisch" gewünscht werde. Der Fahrer, Vegetarier oder Artenschützer, zeigte den Mann an. Das ist gut so: Sonst könnte man vielleicht bald frisches Krokodilfleisch beim Metzger kaufen.

Spanien Bilder - 23. August 2007
Hai von Tarragona starb an verschluckten Angelhaken
Der Hai von Tarragona, der gestern in den frühen Morgenstunden in einem Aquarium in Barcelona starb, wurde Opfer von verschluckten Angelhaken, wie sie normalerweise für die Jagd auf Thunfische verwendet werden. Zwei Stück, einer davon sieben Zentimeter lang, fand man bei der Autopsie im Verdauungstrakt des Hais. Dieser war erst am Montag eingefangen und in das Aquarium nach Barcelona gebracht worden.


Tirol Online - 21. August 2007
Vietnam: Tiger vergiftet und aus Tierpark gestohlen
Acht Männer haben in Vietnam einen Tiger in einem Tierpark vergiftet und den Kadaver gestohlen, um ihn auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen. Sie wurden zu bis zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Männer zwischen 22 und 39 Jahren waren im vergangenen Jahr in das Tiergehege in Südvietnam eingebrochen, hatten den Tiger vergiftet und zerlegt und stückweise abtransportiert. Sie ließen nur die inneren Organe zurück.

Krone.at - 16. August 2007
Pandadame Lui Hui will nicht schwanger werden
Sie versuchten es mit Düften, dann mit einem etwas kuscheligeren Gehege und schließlich sogar mit "Pandabären-Pornos" - Pandabär Xuang Xuang wurde nicht aktiv und Pandadame Lin Hui aus dem thailändischen Zoo von Xuang Mai nicht schwanger. Jetzt scheiterten die Zoologen in quasi letzter Instanz. Der Versuch, Lin Hui mit einer Samenspende von Xiang Xiang schwanger zu bekommen, scheiterte. Die sechsjährige Pandadame hatte das Sperma ihres siebenjährigen Kompagnons per Arzt-Eingriff erhalten, nachdem die beiden Tiere keinerlei natürliches Interesse an einer Paarung gezeigt hatten. Um die Chance auf Nachwuchs zu steigern, hatte sich Xuang Xuang zunächst einer Diät unterziehen müssen. Ein neuer Versuch zur Paarung kann erst wieder im April gestartet werden - denn die sowieso bereits als notorisch sexfaul bekannten Pandas sind nur einmal im Jahr zur Fortpflanzung bereit.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


De Telegraaf - 22. Aug. 2007
Record Avifauna met uitvliegen grote jaarvogel
Avifauna-Rekord mit dem Ausfliegen des Furchenhornvogels
Alphen aan den Rijn. Das Ausfliegen des ersten Jungvogels der Furchenhornvögel am Dienstag bedeutet einen Rekord für den Vogelpark Avifauna. Der Park teilte am Dienstag mit, daß es die 15. Hornvogelart ist, die Jungen hervorgebracht hat im Park. Erstmals schlüpften zwei Furchenhornvögel im Vogelpark. Ursprünglich kommt der Vogel in den tropischen Urwäldern Asiens vor. Der Schlupf der zwei Jungvögel ist ein Novum für Avifauna und zugleich ein Weltrekord. Nirgendwo auf der Welt brachte ein Zoo mehr Arten von Hornvögeln groß. Das ist laut Avifauna etwas Besonderes, denn Hornvögel pflanzen sich oft nur schwer fort. Mehr als 200 Junge von 15 Arten schlüpften bereits im Vogelpark.

De Telegraaf - 20. Aug. 2007
Dode aapje Artis had streptokokken-bacterie
Totes Affenbaby in Artis hatte Streptokokkenbakterien
Der junge Orang-Utan, der vor gut einer Woche in Artis unerwartet starb, scheint durch Streptokokkenbakterien dahingerafft worden. Das habe eine Obduktion durch das Institut für Veterinärwissenschaften in Utrecht ergeben, teilte eine Sprecherin am Montag mit. Der Orang-Utan war erst ein paar Tage alt, als Tierpfleger des Amsterdamer Zoos das Baby leblos in seinem Gehege angetroffen haben. Laut Artis bestand keinerlei Anlaß für die Annahme, das Jungtier sei nicht gesund. So war der plötzliche Tod zunächst ein Mysterium. Die Obduktion hat nun ergeben, daß sich das Baby nach seiner Geburt eine Bakterieninfektion zugezogen hatte. Der Orang-Utan war auch etwas zu früh geboren, wodurch er weniger widerstandsfähig war. Weil das Affenkind aber kein einziges Anzeichen für eine Infektion aufwies, sahen die Tierpfleger keinen Grund für ein tierärztliches Eingreifen. "Es ist ein ganz schlimmes Pech, daß das geschehen ist", so die Sprecherin.

De Telegraaf - 20. Aug. 2007
Gezonde hap in dierentuin
Gesunde Happen im Zoo
Zoos in unserem Land werden Biohappen verkaufen. Die alte vertraute Krokette verschwindet in den kommenden Jahren aus den Parkrestaurants und macht Platz für verantwortungsbewußte Snacks. Apenheul in Apeldoorn geht selbst noch einen Schritt weiter: auch die Tiere kriegen da bald nur noch Biofutter. "Wir sind eine ideelle Stiftung und das wollen wir in der Praxis auch heraustragen", erklärt Anouk Ballot von Apenheul. "Wir wollen das Beste für unsere Tiere und das ist gesundes und unbelastetes Futter. Aber wir wollen unsere Besucher auch sehen lassen, daß es auch noch andere Optionen gibt als nur das alte gewohnte Fleisch und die bekannte Frikadelle."

dierennieuws.nl - 20. Aug. 2007
Opvoedkunde in de dierentuin
Pädagogik im Zoo
Unmittelbar nach dem Ausbruch des Silberrückens Bokito im Tiergarten Blijdorp tönte es von vielen Seiten, daß Zoos gefährlich seien und verantwortungslos handeln. Nun komme ich mehr als eine Durchschnittsperson in Zoos und bin ich immer mehr davon überzeugt, daß nicht die Zoos und ihre Tiere gefährlich sind, sondern eben die Besucher. Und dann besonders die Zielgruppe der meisten Zoos: (erwerbstätige) Eltern und ihre Kinder. Wenn man Kindern im Zoo alles durchgehen läßt, kommt es oft zu Konfrontationen mit Mitbesuchern und dann besonders mit Menschen, die kommen, weil sie wirklich an den Tieren interessiert sind: Erwachsene ohne Kinder, Fotografen, Künstler etc. Daß diese Konfrontationen und Irritationen [die Gemüter] gelegentlich ganz schön erhitzen können, habe ich selbst (zu) oft gesehen und erlebt.
[niederländischer] Text: B. de Jonge
Website: www.wildcatsmagazine.nl

depers.nl - 18. Aug. 2007
Python verslindt zeldzame papegaaien
Python verschlingt seltene Papageien
Ein Python, der in den Budapester Zoo hineingeschmuggelt worden war, hat sich gutgetan an drei seltenen Papageien. Die drei aus Neuseeland stammenden Keas kosten fast 6.000 Euro jeder. Es leben lediglich noch 1.000 bis 5.000 Individuen dieser Papageienart in der Wildnis. Der Zoo hat Anzeige erstattet. Einer von den eigenen Pythons kann es nicht gewesen sein, weil die alle Microchips eingesetzt bekommen haben und nicht vermißt werden. Wenn der Besitzer des Pythons nicht gefunden wird, bleibt die Schlange im Zoo.

gooieneemlander.nl - 17. Aug. 2007
Dierenpark viert geboorte Amber
Tierpark feiert die Geburt von Amber
Es hört sich vielleicht nicht nach etwas Besonderem an, aber für Amersfoort ist es doch schon wieder drei Jahre her, daß dort ein schwarz-weiß gestreiftes Fohlen willkommen geheißen werden konnte. Der Tierpark Amersfoort ist besonders froh über Amber, der Freitag zum erstenmal nach draußen darf. Es ist nämlich ein Grévy-Zebra, und von denen gibt es nicht mehr so viele auf der Erde - nur noch etwa 1.200. Die Zucht von Grévy-Zebras hat dann auch Priorität für den Zoo, die diese Art auf die Weise vor dem Aussterben bewahren will.

oradio.be - 17. Aug. 2007
Het jaar van de olifant voor Antwerpse Zoo
Das Jahr des Elefanten für den Antwerpener Zoo
Heute erlebt der Zoo Antwerpen einen historischen Höhepunkt. Das Jahr 2007 machte er zum "Jahr des Elefanten". Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde in diesem Jahr auf dem Astridplein vor dem Eingang in den Antwerpener Zoo eine Elefantenfamilie [als Skulptur] aufgestellt, und jetzt kann der Zoo stolz die Schwangerschaft von Elefantin Phyo Phyo ankündigen. Die Ultraschalluntersuchung bei Elefantenkuh Phyo Phyo bestätigte die vermutete Schwangerschaft. Knirps May Tagu kriegt vielleicht im Frühjahr 2009 einen Bruder oder eine Schwester. Exklusivbilder, die den Tierarzt in Aktion zeigen, finden Sie auf http://www.zooantwerpen.be.

Dagblad van het Noorden - 16. Aug. 2007
Alle dieren op dieet in dierentuin Emmen
Alle Tiere auf Diät im Tierpark Emmen
Fast bis auf das Gramm genau wird alles abgewogen in der Diätküche des Tierparks Emmen. Die Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen ... Denn - was viele Menschen nicht wissen - nahezu alle Tiere stehen auf Diät. "Ein harmloses Brötchen kann für manche Tiere wahrlich ganz dumme Folgen haben."

De Telegraaf - 16. Aug. 2007
Op dieet voor nageslacht
Auf Diät für die Nachwelt
Im Zoo von Chiang Mai im Norden Thailands muß ein Panda auf Diät, um zu versuchen, doch noch seine Partnerin zu schwängern. Es ist schon alles mögliche versucht worden, um Lin Hui schwanger zu kriegen. So hat ihr Partner Chuang Chuang bereits ein spezielles Video mit Pornos für Pandas gesehen. Auch künstliche Besamung wurde angewandt. Obwohl Lin Hui Schwangerschaftssymptome aufwies, ergab eine Ultraschalluntersuchung, daß sie nicht schwanger war. Man denkt nun, daß das Übergewicht von Chuang Chuang die Ursache ist. Er muß auf jeden Fall Kilos abnehmen, um Lin Hui nicht zu erdrücken. Auch soll durch den hohen Fettgehalt das Sperma von Chuang Chuang nicht stark genug sein, so ein Sprecher. Die zwei Pandas sind von China ausgeliehen und bilden den wichtigsten Publikumsmagneten des Zoos. Die Tiere wurden bereits längerfristig getrennt gehalten, in der Hoffnung, sie lustvoller zu machen.

Algemeen Dagblad - 15. Aug. 2007
Bedreigde zebra geboren
Fohlen einer bedrohten Zebraart geboren
Im Tierpark Amersfoort wurde gestern um die Mittagszeit ein Grévyzebra geboren. Der Vater (Chris) der neugeborenen Stute, die Amber genannt wurde, kam vor kurzem aus dem Zoo von Marwel in England nach Amersfoort. Zoomanager Marjo Hoedemaker freute sich über die Geburt. "Amber ist das erste Zebrafohlen in drei Jahren. Wir tun unser Bestes, um diese Tierart vor dem Untergang zu retten. Wenn es klappt, setzen wir in einigen Jahren wieder Tiere in Afrika aus."

Algemeen Dagblad - 15. Aug. 2007
Serpo naar Berkel en Rodenrijs
Serpo nach Berkel und Rodenrijs
Das Reptilienhaus Serpo vertauscht seine Unterkunft in Delft im folgenden Jahr mit einem neuen Anwesen in Berkel und Rodenrijs. Der "kleine Zoo", in dem mehr als 500 Reptilien, Fische und Insekten leben, soll nach dem Umzug mindestens zehnmal so groß sein, ließ der Besitzer Walter Getreuer heute morgen wissen. Daß Serpo umziehen will, war schon länger bekannt, nur war unklar, in welche Stadt das Reptilienhaus ausweichen sollte. Serpo war seit 15 Jahren in Delft angesiedelt. Es besteht nicht nur der Wunsch, sich zu vergrößern; Serpo soll auch weg, weil dort, wo die heutige Unterkunft ist, eine Eisenbahnunterführung angelegt wird.

megastadfm.nl - 16. Aug. 2007
Alexander schiet raak
Alexander erzielt einen Treffer
Der Elefant Alexander aus dem Tiergarten Blijdorp ist im Antwerpener Zoo seinem Ruf als Macho gerecht geworden. Die 25jährige Elefantin Khaing Phyo Phyo ist im dritten Monat von Alexander schwanger. Der Antwerpener Zoo hat das heute mitgeteilt. Die Geburt wird im April 2009 erwartet, die Tragzeit bei Elefanten dauert nämlich 22 Monate. Der 5,5 t schwere Asiatische Elefant war im April unter Polizeibegleitung in den Antwerpener Zoo gebracht, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Der 26jährige Dickhäuter ist bereits Vater von sieben jungen Elefanten. Noch mindestens drei Elefantenkühe sind von ihm schwanger. Alexander soll bis September in Antwerpen bleiben.

De Telegraaf - 16. Aug. 2007
Rotterdamse macho-olifant wordt weer vader
Rotterdamer Elefanten-Macho wird wieder Vater
Der Rotterdamer Elefanten-Macho Alexander ist seinem Ruf gerecht geworden. Der 5.000 kg schwere Asiatische Elefant war im April unter Polizeibegleitung in den Antwerpener Zoo gebracht worden, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Alexander hat offenbar einen Treffer erzielt bei der 25jährigen Elefantin Khaing Phyo Phyo, teilte der Antwerpener Zoo am Donnerstag erfreut mit. Der Rotterdamer Elefantenexperte Willem Schaftenaar sah bei einer Ultraschalluntersuchung deutlich einen Embryo von etwa drei Monaten. Die Geburt wird im April 2009 erwartet.




Russische Meldungen

rezonans.info - 22. Aug. 2007
В возрасте 72 лет в Риге умер аллигатор-герой
Im Alter von 72 Jahre verstarb in Riga Alligator-Held
Im Rigaer Zoo starb am Dienstag im Alter von etwa 72 Jahren einer der ältesten Mississippi-Alligatoren in Europa. Der Alligator, Tschabulitis mit Namen, wog 140 kg und erreichte eine Länge von 2,9 m. Die Fachleute sind der Auffassung, er sei an Altersschwäche gestorben. Tschabulitis ist eine der Legenden des Rigaer Zoos. Während des Zweiten Weltkrieges "rettete" er den damaligen Zoodirektor vor den Faschisten - jener versteckte sich in der Krokodilanlage.

sq.com.ua - 22. Aug. 2007
Пара африканских антилоп и пара гаялов появились в Харьковском зоопарке ко Дню города
Zoo Charkow erhielt ein Paar afrikanische Antilopen und ein Paar Gayale
Die Tiere, zwei Elenantilopen und zwei Gayale wurden im Naturschutzgebiet Askania Nowa gekauft (Gebiet Cherson). Wie Zoodirektor Alexej Grigorjew am 22. August Journalisten mitteilte, kommen Gayale zum erstenmal in den Zoo Charkow, Elenantilopen fehlten in der Sammlung des Zoos über 20 Jahre. Alle Tiere wurden 2006 geboren. A. Grigorjew bemerkte, daß die Tiere erworben wurden, da sich die Möglichkeit ergab, sie günstig in Askania Nowa zu kaufen. Doch hauptsächlich ginge es der Leitung des Zoos nicht darum, die Sammlung zu erweitern, sondern die Haltungsbedingungen für die schon vorhandenen Tiere zu verbessern. "Der Zoo Charkow besitzt eine der besten Tiersammlungen in Europa, doch die Haltungsbedingungen entsprechen bei weitem nicht dem europäischen Standard", bemerkte A. Grigorjew. Heute zählt die Tiersammlung des Charkower Zoos 7.000 Individuen in 400 Arten.

rus.posimees.ee - 22. Aug. 2007
В Таллиннском зоопарке произошел пожар
Feuer im Zoo Tallinn
Gestern abend geriet im Tallinner Zoo das Gebäude in Brand, in dem die Blauschafe untergebracht sind. Tiere kamen nicht zu Schaden. Wie heute morgen mitgeteilt wurde, wurden mit Hilfe eines Zoo-Mitarbeiters aus dem brennenden Gebäude 11 Tiere evakuiert. Nach den Worten des Zoodirektors Mati Kaal, der gestern den Brandort aufsuchte, könnte Brandstiftung die Ursache des Feuers sein.

express-k.kz - 22. Aug. 2007
Аист прилетает в зоопарк
Der Klapperstorch kommt in den Zoo
Für den Zoo Almaty war dieses Jahr großzügig mit angenehmen Überraschungen: Wildtiere, die von weither zu uns gebracht wurden, begannen Nachkommen zu produzieren. Das Licht der Welt erblickten Tiger, Jaguare und Leoparden. Und noch eine große Freude: Nachwuchs auch bei dem Giraffenpaar. Oryxantilopen, Kamele, Ponys, Rehe, Bucharahirsche und Przewalskipferde bringen regelmäßig Junge zur Welt. Doch besonders stolz ist der Leiter der Paarhufer-Abteilung Kasen Bekkulow auf 15 Sikahirsche. Nach Almaty brachte man nur drei und in kurzer Zeit entstand im Zoo eine eigene kleine Herde. "Bald wird unser Zoo 70 Jahre alt", sagt Zoodirektor Kumek Almenbajew, "und wir planen am 6./7. Oktober einen Tag der offenen Tür, damit alle, die es wünschen, zu uns kommen und die Tiere betrachten können. Jedes Kind soll von früher Kindheit an verstehen, daß es nicht Herrscher des Planeten ist, sondern nur ein Glied einer großen unzertrennlichen Kette. Nur wenn es die Natur und die Tiere liebt, kann es ein wirklicher Mensch werden."

dni.ru - 22. Aug. 2007
Крокодил откусил ребенку руку
Krokodil biß Kind die Hand ab
In Vietnam hat ein Krokodil einem 15jährigen Jungen die Hand abgebisse, der, ungeachtet des Verbots, sich entschloß, die Hände im Terrarium zu waschen.

eho-dv.com - 21. Aug. 2007
В Ивановской области - полосатый «бэби- бум»
Gestreifter "Babyboom" im Gebiet Iwanowo
Zwei junge Amurtiger erblickten das Licht der Welt im Zoo der Stadt Iwanowo. Noch haben sie ihre Augen nicht geöffnet und ernähren sich nur von Muttermilch, doch schon in zwei, drei Wochen werden sie beginnen, Fleisch zu probieren, teilt "eho-dv" mit unter Berufung auf den Pressedienst der Verwaltung Iwanowos. Im Zoo Iwanowo wurde das Amurtigerpaar im vorigen Jahr zusammengestellt. Das Weibchen erhielt der Zoo Iwanowo vor vier Jahren vom Moskauer Zoo geschenkt, das Männchen erwarb man im vorigen Jahr. Das erste Mal gab es auch Nachwuchs bei den Pumas. Wieviel Jungtiere es sind, weiß man noch nicht, weil der Puma sie in der Wurfbox versteckt. Das Weibchen lebt schon drei Jahre im Zoo, das Männchen kam im letzten Winter.

intertat.ru - 21. Aug. 2007
«Аткинс» представил план реконструкции Казанского зоопарка
"Atkins" stellte Plan für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor
Der Direktor für Design und Engineering des Projektierungsinstituts "Atkins" Walerian Evans stellte den Masterplan der Rekonstruktion und Modernisierung des Architekturensembles des Kasaner Zoos vor. Der Masterplan wird ausgearbeitet von einer Architektengruppe des Projektierungsinstituts "Atkins" unter der Leitung des bekannten britischen Architekten Tom Right, der Autor des Entwurfs des weltweit bekannten Hotels "Burj Al Arab" in Dubai ist. An der Arbeit am Entwurf nehmen auch teil Experten der Londoner Zoologischen Gesellschaft (gegründet 1825), die eine der ältesten in Europa ist und eine aktive wissenschaftliche und propagandistische Tätigkeit zur Verteidigung und Erhaltung der Umwelt leistet. Den vorgeschlagenen Entwurf kann man mit Recht revolutionär nennen. Im Falle seiner Bestätigung wird auf dem Territorium Kasans eine echte Perle der modernen Architektur entstehen, die, ohne jeden Zweifel, Touristen aus ganz Rußland und des nahen Auslands anziehen wird und eine solche internationale Bekanntheit erlangen wird, wie das Hotel "Burj Al Arab". Der Entwurf sieht eine komplexe Rekonstruktion des Zoos vor, die Erschließung des Territoriums des gegenüberliegenden Ufers des Botanischen Kanals des Sees Kaban, den Bau eines multifunktionalen Unterhaltungszentrums für Familien und die faktische Umwandlung des Kasaner Zoos in ein großes Zentrum der Familienerholung und -unterhaltung.

regions.ru - 19. Aug. 2007
В рижский зоопарк прибудут польские жирафы
In den Rigaer Zoo kommen Giraffen aus Polen
Ende September kommen Gäste aus dem Zoo Poznan: die Giraffen Pik und Periskop. Eine Befragung der Rigaer hatte ergeben, daß die Bewohner der Hauptstadt Lettlands sich über Giraffen am meisten freuen würden. Im Zoo geht die Errichtung des Giraffengeheges dem Ende entgegen, die Erbauer versprechen, es bis Ende August fertigzustellen. Nach den Worten des Zoodirektors Rolands Greizin¨ wird noch ein Monat benötigt, um alles zu kontrollieren und komfortabel einzurichten. Wie die IA "TatarInform" mitteilt, begeht der Rigaer Zoo im Jahre 2012 seinen 100. Geburtstag. Es wird erwartet, daß zu diesem runden Datum auch Elefanten wieder in den Zoo zurückkehren können, die den Zoo verlassen mußten, weil der Elefantenstall nicht den notwendigen Anforderungen entsprach.

pnz.ru - 18. Aug. 2007
В зоопарке расплодились носухи
Nachwuchs bei Nasenbären im Zoo Pensa
Im Zoo Pensa wurden in der Familie der Nasenbären gleich acht Junge geboren. In der Natur kommt das sehr selten vor. Gewöhnlich haben Nasenbären jeweils vier, fünf Junge.

express-k.kz - 17. Aug. 2007
Прибалхашское сафари
Safari am Balchasch
In naher Zukunft wird in den Steppen am Balchasch-See ein riesiger Safaripark entstehen. Seine Fläche wird so groß sein wie die solcher Staaten wie Niederlande oder Dänemark. Nach den Plänen der Organisatoren werden schon die Gäste der Asienspiele 2011 sich nicht nur fotografieren lassen können vor dem Hintergrund von Tigern und Geparden, sondern sich auch beschäftigen können mit einigen Wintersportarten. Vor einem Jahr schrieben wir schon über die erstaunlichen Funde des Almatyer Jägers Sergej Michailitschenko in der Umgebung des Balchasch. Zum erstenmal, im April, entdeckte er eine Tigerin und ihre Jungen, danach im Juni, während seiner zweiten Expedition, fand er leider schon nicht mehr die Tiger am alten Ort. Doch nach Gesprächen mit Einheimischen glaubte Sergej noch fester daran, daß der Balchasch-Tiger keine Frucht seiner Phantasie ist, die Tigerin hatte ihre Jungen einfach etwas weiter von den Menschen weggeführt. In diesem Jahr setzte der bekannte kasachstanische Geologe, Bildhauer und Schriftsteller Bagitshan Adilow die Suche nach dem Balchasch-Tiger fort. Vor zehn Jahren hatte er einen Dokumentarfilm auf die Leinwand gebracht "Beweine den Turantiger". In diesem Film wurde die Frage aufgeworfen über die Wiedergeburt der Population des Balchasch-Tigers. Nach vorhandenen Angaben wurde der letzte Tiger hier in den 1930er Jahren des vorigen Jahrhunderts gesehen. Doch einige Wissenschaftler, die sich auf die Aussagen einheimischer Aksakale [Ältesten] stützen, meinen, daß sogar in der Mitte der 1950er Jahre das Gebrüll des Balchaschtigers zu hören war. "Es ist noch gar nicht so lange her, als ich aus dem Balchasch-Gebiet zurückkam", erzählt Bagitshan Adilow. "Die Expedition trug den Charakter einer Studienreise. Im Verlaufe einer Woche wurde von mir erforscht das Gebiet am Unterlauf des Flusses Ili (östlicher Flußarm des Naryn). An dem Ort, an dem der Naryn in den Balchasch mündet, befindet sich das Dorf Karoj. Westlich von diesem Dorf bis zur Mündung des Ili ist gegenwärtig praktisch das ganze Land von Privatpersonen aufgekauft. Der östliche Teil ist bis jetzt nicht besiedelt. Bisher ist es mir leider nicht gelungen, Beweise zu finden für das Vorkommen des Tigers in diesen Gegenden, doch ich überzeugte mich ein weiteres Mal von der Richtigkeit meiner Idee der Wiederherstellung der Tigerpopulation im Siebenstromland." "Wie entstand die so ungewöhnliche Idee?""Schon in den 1990er Jahren wandte ich mich an Fachleute aus dem Zoo Alma-Ata mit der Frage nach der Möglichkeit der Wiederherstellung der Population unserer Tiger durch die Akklimatisierung von Ussuritigern. Und erhielt die Antwort: wenn der Staat das unterstützt, ist das durchaus möglich. Heute hat der Rektor der Kasachischen Akademie für Sport und Tourismus Kairat Sakirjanow das Projekt unter seine Patronage genommen. In der Perspektive geht es auch um die Wiedergeburt der Gepardenpopulation im Land. Die letzten Geparden waren noch in den 1950er Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Bergen Mangyschlaks vorhanden.Dort hat sich bis heute ihre natürliche Nahrung erhalten - [asiatische] Mufflons. Im Januar des vorigen Jahres besuchte ich Chabarowsk, wo ich mich mit einem führenden einheimischen Jagdwirtschaftler traf. Wir vereinbarten, daß im Falle einer staatlichen Hilfe und der Schaffung der notwendigen Infrastruktur im Balchasch-Gebiet Kasachstan nicht nur auf russische Tigerexperten zählen kann, sondern auch auf internationale Organisationen, die Populationen verschiedener Tiere unterstützen. Aus den obligatorischen natürlichen Bedingungen hoben die Wissenschaftler hervor: Vorhandensein natürlicher Nahrung (Wildschweine, Wildziegen), große Süßwasserreserven und ein riesiges, von Menschen unbesiedeltes Territorium. ... Wir wollen nach dem Beispiel einiger Staaten Asiens und Afrikas eine Art Safaripark organisieren, wo unter natürlichen Bedingungen leben werden Tiger, Geparden, Strauße, Zebras, Giraffen und sogar Känguruhs."

novopol.ru - 17. Aug. 2007
Экологи: во всём мире осталось лишь 40 дальневосточных леопардов
Ökologen: auf der Erde gibt es nur noch 40 Amurleoparden
Mit den Anstrengungen von Ökologen und Journalisten Wladiwostoks ist ein Dokumentarfilm entstanden über den Amurleoparden. Der Film endet mit der Bitte an die russischen Behörden, das staatliche Naturschutzgebiet "Kedrowaja Padj" und die Reservate "Barsowyj" und "Borissowskoje Plato", in denen Amurleoparden leben, in eine einheitliche Naturschutzzone zu vereinigen, um diese Tiere zu retten. "Nach Meinung von Wissenschaftlern erlaubt der Zusammenschluß des Naturschutzgebietes und der zwei Reservate zu einem einheitlichen Ganzen die einzigartige, zahlenmäßig äußerst geringe Population des Amurleoparden zu retten", erzählte Jelena Starostina, Pressesekretärin der Fernostabteilung des WWF Rußlands. Außerdem wird es nach Meinung der Wissenschaftler für die Rettung der Leopardenpopulation von Nutzen sein, das Verbreitungsgebiet dieser Tiere auszudehnen auf das Territorium des benachbarten China, mit dem eng zusammengearbeitet werden soll.

de.rian.ru - 16. Aug. 2007
Moskauer Zoo: Gebänderte Wasserkobra vermehrt sich erstmals in Gefangenschaft
MOSKAU, 16. August (RIA Novosti). Im Moskauer Zoo haben sich zum ersten Mal in der Welt gebänderte Wasserkobras in Gefangenschaft fünf Junge zur Welt gebracht. Das teite der RIA Novosti Natalja Istratowa vom Pressedienst des Zoos mit. Insgesamt leben vier gebänderte Wasserkobras, zwei Männchen und zwei Weibchen, im Zoo. Gegenwärtig werden die Babys durch Fischbrut ernährt und in besonderen Bedingungen gehalten. "Im Terrarium wird eine bestimmte Temperatur erhalten. Bei so einer Hitze soll sie nicht höher als 28 Grad steigen", sagte Istratowa. Sie fügte hinzu, dass die kleinen Kobras vorerst im Moskauer Zoo leben werden. Doch es sei nicht ausgeschlossen, dass sie später an ein anderes Zoo übergeben werden. "Und vorerst müssen wir sie noch großziehen. Nicht alle Tiere können im Endeffekt überleben. Natürlich haben sie unter den Zoobedingungen mehr Chancen, doch es ist trotzdem ein sehr komplizierter und mühevoller Prozess. Dazu kommt, dass der Zoo keine Erfahrung beim Großziehen von gebänderten Wasserschlangen hat, wie auch kein anderer Zoo in der Welt", sagte Istratowa. Zwei junge Weibchen und zwei Männchen leben seit 1997 im Moskauer Zoo. Sie wurden in Zaire gefangen. Die gebänderte Wasserkobra (Boulengerina annulata) ist plump gebaut, hat einen kleinen Kopf und kleine Augen. Hinter den Giftzähnen an der oberen Kiefer liegen mehrere kleine Zähne. Sie ist oben gelbbraun mit breiten schwarzen Ringen um den Körper gefärbt. Diese Schlange lebt in den großen Flüssen und Seen von Äquatorialafrika von Kamerun und Gabon bis zu den Tanganjika- und Malawisee. Diese Schlangenart gehört zu den giftigsten.

dontr.ru - 16. Aug. 2007
В Орловском районе в неволе на свет появились два птенца дрофы
Im Rayon Orjol schlüpften in Menschenobhut zwei Großtrappenküken
In der Gesellschaft "Lebendige Natur der Steppe" im Rayon Orjol ist man mit dem Ergebnis einiger Jahre Arbeit zufrieden: seltene Tiere haben endlich Nachwuchs - Großtrappen, Saigas und Wildschafe. Der Schlupf von Küken des schwersten flugfähigen Vogels - eine Großtrappe kann bis zu 16 kg wiegen - ist ein Ereignis, auf das sie am Don schon einige Jahre gewartet haben.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisbug, 23.08.2007
Artenschutz und Naturerlebnis in Einem!

Zu einem Kurzseminar über heimische Spinnen lädt Peter ALLENSCHLÄGER � Kinderaktionist und Naturschutzbeauftragter des Zoos � an den Kaiserberg. Spinnen sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Die einen ekeln sich davor und erschaudern beim Gedanken an lange behaarte Beine, dunkle Gestalt und überraschende Bewegungen. Die anderen sind von ihrer besonderen Fähigkeit fasziniert, aus Spinnseide Fäden herzustellen und nach einem instinktiven Programm kunstvolle Fangnetze zu bauen. Spinnen halten viele Menschen für exotisch, nicht weniger aber als 1100 (!) Arten gehören zu unserer heimischen Fauna und hören auf so blumige Namen wie Tapezierspinne, Falltürspinne, Zitterspinne oder Zebraspringspinne. Europäische Spinne des Jahres 2007 ist im Übrigen die größte Art auf dem Kontinent geworden, die bis 20 mm große Sand-Wolfspinne. Häufigere Funde dieser Art gibt es an der Ostsee, aber auch an einzelnen Flussabschnitten im Einzugsgebiet des Rheins oder der Elbe. Alle heimischen Spinnen sind für den Menschen nicht gefährlich. Und sie sind nützlich: Spinnen helfen mit ihrer räuberischen Lebensweise dem Menschen, indem sie Insekten wie lästige Mücken und Fliegen fangen. Umso unverständlicher wird vor diesem Hintergrund, dass der Mensch der größte Feind der Spinnen ist, der sie aus Unwissenheit und Hysterie allzu oft totschlägt. Peter ALLENSCHLÄGER wird den interessierten Zoobesuchern die Möglichkeit bieten, einen Spinnenbeobachtungsrahmen zu basteln, der dazu gedacht ist, Sektorspinnen, Gartenkreuzspinnen, Herbstspinnen und andere Arten anzulocken und wiederanzusiedeln. Außerdem gibt er umfassende Informationen zur Biologie und Lebensweise vieler heimischer Arten.

Zoo Dortmund, 23.08.2007
Jetzt anmelden: Kooperation von VHS und Zoo Dortmund zum Thema �Artenschutz�

Zoologische Gärten sind längst schon keine reinen Tierschaustätten mehr, sie nehmen vielfältige Aufgaben wahr � eine der wichtigsten ist die Arterhaltung und der Artenschutz. Im Rahmen einer zweiteiligen Volkshochschul-Veranstaltung in Kooperation mit dem Zoo Dortmund wird die Arbeit auf diesem Gebiet vorgestellt. Beide Kooperationsveranstaltungen sind zielgruppenorientiert gestaltet: Der erste Veranstaltungsblock am Samstag, 1. und 8. September, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr, wendet sich an Erwachsene mit Kindern. Die Teilnahmegebühr inklusive Zooeintritt beträgt acht Euro. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 29. August. Das Angebot des zweiten Blocks am Samstag, 13. und 20. Oktober, jeweils von 10 bis 12.15 Uhr richtet sich ausschließlich an Erwachsene. Die Teilnahmegebühr inklusive Zooeintritt beträgt zehn Euro. Anmeldeschluss ist am Montag, 10. Oktober. Das Programm beider Veranstaltungen ist zweigeteilt:
Zunächst stehen Fragen im Vordergrund wie: Welchen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt die Haltung der Tiere im Zoo? Wozu verpflichten sich die Zoos im Rahmen der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie? Was verbirgt sich hinter den EAZA-Kampagnen? Wie funktionieren verschiedene Zuchtprogramme? Nachgegangen wird diesen Fragen �vor Ort� bei den jeweiligen Tiergehegen anhand von Beispielen (wie der EAZA-Kampagne 2006 �Save the Rhinos�). Der zweite Schwerpunkt sieht eine �Expedition� durch den Südamerika-Teil des Zoos vor. Die Besucher lernen unterschiedliche Lebensräume, z.B. die Bewohner des tropischen Regenwaldes, kennen.

Zoo Basel, 23.08.2007
Scharlachspint-Nachwuchs im Zoo Basel- Tierhaltung zwischen Hoffen und Bangen

Ein junger Scharlachspint sorgt derzeit für Freude im Zoo Basel. Ausgebrütet haben ihn seine Eltern in einer Brutröhre, die sie eigens dafür in eine Lösswand im Etoschahaus gebohrt haben. In Europa wird diese Vogelart nur sehr selten nachgezüchtet. Am 31. Juli ist im Etoschahaus im Zoo Basel ein junger Scharlachspint ausgeflogen, eine kleine ornithologische Sensation, weil diese Art in Europa nur selten in Zoologischen Gärten nachgezüchtet wird. Den Jungvogel erkennt man leicht an seinen staubig-matten Gefiederfarben und dem kurzen Schnabel.

Zoo Köln, 23.08.2007
Lange Beine, krummer Schnabel

Exakt vor einem Monat erblickte ein gänseähnliches weißes Flamingoküken die Welt. Ausgebrütet wurde der kleine �Fidel�, der seinen Namen der Herkunft seiner sechzig möglichen Eltern verdankt, in einer Brutmaschine. In der Obhut der engagierten Pfleger entwickelt sich der Flaumball mit den großen Watschelfüßen sehr gut und genießt inzwischen die ersten kleinen Ausflüge mit seinen Zieheltern. Bei diesen täglichen Spaziergängen soll der Bewegungsapparat des jungen Stelzvogels trainiert werden, wichtig für einen Vogel, dessen Beine in Kürze einen Meter lang, aber weniger als 2 Zentimeter dick sein werden.

Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 23.08.2007
Große Freude in Schönbrunn: Panda Baby geboren - 127 Tage nach der Paarung war es heute Morgen so weit.

Pfleger hörten aus der Wurfbox der Großen Pandas zarte fiepsende Geräusche und ein Blick auf den Kontroll-Monitor verschaffte bald Gewissheit. Die Bärin kümmerte sich liebevoll um ein winziges Baby, das sie an ihrer Brust verborgen hielt und nur ein einziges Mal ins Maul nahm und der Kamera präsentierte. Sie wird die nächsten 2 � 3 Monaten mit ihrem Baby in der Wurfbox verbringen und erst dann den Nachwuchs der Öffentlichkeit zeigen.


Zoo Leipzig, 22.08.2007
Zuckertütenbaum im Großstadtdschungel - Schulanfängertag am 01. September im Zoo Leipzig

Am 01. September 2007 läßt es sich der Zoo Leipzig nicht nehmen und lädt alle ABC-Schützen auf Großwildsafari in den Zoo ein. Vorbei an dem großen Zuckertütenbaum, der für jeden Schulanfänger eine süße Überraschung bereit hält, geht es auf Erkundungstour durch den Dschungel. Auf dem Stundenplan stehen an diesem Tag nämlich die Raubkatzen, Rüsseltiere, Vögel, Affen und natürlich die Bewohner der Ozeane. Zwischen 10 und 18 Uhr können sich die Erstklässler mit der Tierwelt vertraut machen und herausfinden, warum die Löwen nicht gern schwimmen gehen, warum die Elefanten so große Ohren haben, welchen Affen im Zoo leben und wieso der Flugfuchs kopfüber am Baum baumelt. Und wer sich danach wie ein echter Löwe oder Tiger fühlt, kann sich so auch am Tiergesichterschminkstand anmalen lassen. Auf der Wiese am Ponygestüt veranstaltet die Artistenschule Jugglehal allerhand Spiel- und Mitmachaktionen. Der Kids´s Parc bietet eine reichlich Auswahl an Bewegungsspielen und artistischen Stationen. Jede Menge Spaß ist dabei garantiert. Wer sich nach so vielen tierischen Abenteuern ausruhen und zurücklehnen möchte, ist beim Puppentheater bestens ausgehoben. Am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr auf dem Lesehügel neben dem Aquarium wird das Stück �Mein lieber, frecher Kasper� aufgeführt. Bei Regen findet die Vorstellung im Entdeckerhaus Arche statt. Ein letzter Besuch ins Reich der Märchen soll an diesem wichtigen Tag durchaus gestattet sein. Wir wünschen allen Schulanfängern bei freiem Eintritt einen erlebnisreichen und unvergesslichen ersten Schultag!

Tierpark Berlin, 22.08.2007
Elefantengeburt im Tierpark!!

Am Mittwoch, 22. August 2007, wurde morgens um 8.00 Uhr der 13. Elefant im Tierpark Berlin geboren.
Die 22jährige Afrikanische Elefantenkuh �Bibi� brachte ihr zweites Jungtier zur Welt. Das Kälbchen ist weiblich, 92 cm groß und 95 kg schwer. Nach drei Stunden hat das Jungtier erstmals getrunken. Mutter und Kind sind wohlauf. Vater ist der Bulle �Tembo� (22), der nunmehr 7 Kinder gezeugt hat. Wir bitten um Verständnis, daß das Elefantenhaus vorerst geschlossen ist, um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören.

Natur- und Tierpark Goldau, 22.08.2007
Am Sonntag ist �Nacht der Fledermäuse�

Nutzen Sie die Gelegenheit, diese nachtaktiven Tiere kennen zu lernen. Mit Informationen, Spielen und Basteleien ist diese Aktion eine schöne Ergänzung zum Besuch im Tierpark. Schon gewusst? Die Kleinen Hufeisennasen waren der Ausrottung nahe. Im Jahr 2005 wurden in der Schweiz wieder 46 Wochenstubenkolonien gezählt. Schätzungsweise 4'200 erwachsene Kleine Hufeisennasen leben heute bei uns, und jährlich werden es wieder mehr... Zur europäischen �Nacht der Fledermäuse� finden an verschiedenen Orten Anlässe statt.
Am Sonntag, 26. August 2007 von 13 bis 16 Uhr kommt bereits zum vierten Mal der Fledermausschutz der Kantone SZ, UR und ZG in den Tierpark, um die flatterhaften, faszinierenden Säugetiere den Besuchern näher zu bringen.

Zoo Magdeburg, 22.08.2007
Nachtsafari im Magdeburger Zoo

Wie schlafen eigentlich Luchs, Eule & Co? Am 25. August lädt der Magdeburger Zoo zu einer spannenden Entdeckungstour mit fachkundiger Begleitung ein. Lauschen Sie den vielen Tierstimmen bei Nacht und lassen Sie sich von den ungewöhnlichen Einblicken im Reich der Tiere faszinieren! Im stimmungsvoll beleuchteten Zoo sind die Zootiere bei Nacht erlebbar. Die Nachtsafari beginnt um 21 Uhr. Treffpunkt für die Nachtsafari ist der Eingangsbereich an der Zookasse in der Straße �Am Vogelgesang�. Die Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu zahlen.

Tierpark Bochum, 22.08.2007
Naturschutztag im Tierpark + Fossilium Bochum

In diesem Jahr organisiert der Tierpark Bochum zum siebten Mal zusammen mit anderen Vereinen und Organisationen eine Veranstaltung zum Thema "Natur". Diese Veranstaltung findet statt im Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, am Sonntag, 2. September 2007 von 10:00 � 19:00 Uhr. Dreiunddreißig regionale und überregionale Naturschutzverbände verschiedener Zielsetzungen und Ausrichtungen, Organisationen der Stadt Bochum und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie andere Veranstalter werden an diesem Wochenende ihre aktuellen Projekte vorstellen, an ihren Ständen beraten und informieren sowie mit Präsentationen und Aktionen aufwarten. Viele Stände bieten auch Aktionen speziell für Kinder an. Der Tierpark Bochum möchte auf diese Weise einen Einblick in bestehende Angebote in Bochum und Umgebung bieten, die Themen zu Umweltfragen, Ökologie, Tier-, Pflanzen- und Artenschutz sowie Landschafts- und Klimaschutz zum Inhalt haben.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 22.08.2007
Doppelte Bürde ...

.. hat der Zwergseidenäffchen-Vater im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma zu tragen, denn der am 28.07. geborene Zwillings-Nachwuchs hockt ihm wie ein zweiter Pelzkragen fest im Nacken. Bei diesen kleinsten echten Affen der Welt sind die Jungtiere nur so groß wie ein menschlicher Daumen und wiegen bei der Geburt ganze 15 Gramm. Die Mütter nehmen es sehr ernst mit der Mitverantwortung des Vaters: Oft schon direkt nach der Geburt werden die Jungen in die Hände �oder besser gesagt, auf die Schultern- des Vaters und sonstiger Verwandter gegeben. Die Mutter ist zwar anfangs noch für die Ernährung zuständig, aber die sonstige Betreuung übernimmt die bis zu 12 Tiere zählende Großfamilie. Nachwuchs bekommt jeweils nur das ranghöchste Weibchen - somit ist sichergestellt, dass die anderen Familienmitglieder sich optimal um den Nachwuchs kümmern können. Obwohl die Jungen noch gesäugt werden, beobachten sie schon genau, was bei den Erwachsenen köstliches auf der Speisekarte steht. Bis zu 67% der natürlichen Nahrung der Zwergseidenäffchen besteht aus Baumsäften: Mit den Eckzähnen nagen sie Löcher in die Rinde verschiedener Bäume und Lianen und schlecken den austretenden Saft auf. Blüten, Früchte, Nektar, Insekten und Spinnen vervollständigen die Speisekarte. Gelegentlich probieren die Kleinen schon mal ein Häppchen, damit sie lernen, was fressbar ist und was nicht. Bald werden sie unter den wachsamen Augen der Familie auch die ersten selbständigen Ausflüge unternehmen. Die eigentliche Heimat der emanzipierten Affenzwerge sind übrigens die südamerikanischen Regenwälder, deren Vernichtung viele der dort lebenden Tiere auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten katapultiert.

Zoo Leipzig, 22.08.2007
Wer frisst was? Nahrungsstrategien bei den Säugetieren - Sonntagstouren im September im Zoo Leipzig

Die Sonntagstouren im September beschäftigen sich diesmal mit den Nahrungsstrategien der Säugetiere. Wer frisst eigentlich was? Und wo wird das Futter für die Tiere zubereitet? Haben manche Tierarten besondere Vorlieben? Wer frisst am meisten und wie oft am Tag bekommen Elefant, Tiger & Co Futterportionen? Stimmt es, dass die Tiger und Löwen �Diättage� haben? Was macht der Zoo, um die Tiere auf Beutesuche zuschicken? Wird das eine oder andere Mahl versteckt? Wer erarbeitet die Futterpläne und wer organisiert die Köstlichkeiten? Fragen, die Sie garantiert auf den Sonntagstouren, die immer um 11 Uhr an der Flamingoanlage starten und eine Stunde lang dauern, beantwortet bekommen. Hinweis: Am 23. September 2007 entfällt die Tour aufgrund der stattfindenden Zoo-Aktionstage.

Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 22.08.2007
Tiergarten-Geburtstagspartys mit neuem Kick! Flamingotanz, Gepardenjagd, Blasrohrschießen, dazu Kakao und Kuchen:

Die Kinder-Geburtstagspartys sind der Dauerbrenner unter allen Veranstaltungen, die man im Tiergarten buchen kann. Das altbewährte Konzept wurde nun durch neue Ideen erfrischt und erweitert. Kinder von 7 bis 10 Jahren können jetzt zum Geburtstag mit ihren Freunden im Tiergarten �als Naturforscher unterwegs� sein. Mit einem Biologen beobachten sie die Flamingos, die Geparden und die Orang Utans und erforschen auf spielerische Art und Weise deren Leben - mittels Flamingotanz, Gepardenjagd und Regenwaldpuzzle. 10 bis 14jährige können am Geburtstagsfest lernen, wie man mit Schlangen und Skorpionen hantiert und wie die Zootierärzte mit Blasrohren Pfeile verschießen. Generalthema: �Wie funktioniert ein Zoo?� � Blicke hinter die Kulissen in Kombination mit einer Jause. Für 5 bis 12jährige gibt es natürlich weiterhin das traditionelle Angebot, bei dem Tiere beobachtet und danach aus Ton modelliert werden. Eine Tiergartengeburtstagsparty dauert etwa zwei bis drei Stunden und kostet 14 Euro pro Kind. Begleitpersonen zahlen ermäßigten Eintritt.

Zoo Duisburg, 21.08.2007
Nachwuchs bei den Seesternen im tropischen Riffbecken

Beim morgendlichen Kontrollgang durch das Aquarium des Zoo Duisburg fielen vor kurzem die Blicke auf viele Mini-Seesterne im tropischen Riffbecken. Ein gutes Dutzend der anfangs nur wenige Millimeter großen aber bis zu mehreren Zentimetern Durchmesser schnell heranwachsenden Tiere klebte mit Hilfe der vielen Saugfüße an den Scheiben der Becken. Seesterne sind weltweit in den Meeren verbreitet, wobei die größte Artenvielfalt im Küstenbereich vorkommt. Sie bevölkern nahezu jeden Untergrund wie Fels, Sand oder Seegras und wurden bis in eine Tiefe von 9000 m nachgewiesen. Fossile Aufzeichnungen belegen das Auftreten dieser Tiergruppe vor über 300 Millionen Jahre und damit noch vor den Dinosauriern! Oftmals gelangen Seesterne eher ungewollt in Aquarien, dann etwa, wenn diese mit Steinen befüllt werden, an denen die winzigen Tiere haften. Auffallend ist der sternförmige Körper (Name!) mit typischerweise fünf oder einem Vielfachen von fünf Armen. An der Unterseite der Arme befinden sich zahlreiche Füßchen, die der Fortbewegung dienen. Dabei streckt sich eine Gruppe der beweglichen Füße in die gleiche Richtung vor, heftet sich auf der Unterlage fest und verkürzt sich dann wieder. Bei dieser Verkürzung wird der Körper des Tieres nachgezogen. In der Körpermitte befindet sich auf der Unterseite der Tiere die Mundöffnung. Mit dem ausstülpbaren Magen machen sie sich an ihre Beutetiere wie Muscheln, Schnecken oder fest sitzende Wirbellose heran. Im tropischen Riffbecken wird ein Ausschnitt dieses aquatischen Mikrokosmos gezeigt, mit Riesenmuscheln, Lippfischen, Anemonenfischen sowie vielen Weichkorallen und eben Seesternen. Dennoch gelten letztere als Räuber und schädigen ihre Umwelt bei Überbesatz. Die Aquarianer im Zoo Duisburg müssen in diesem Zusammenhang die durch Körperteilung sehr schnell vorangehende Vermehrung der Seesterne im Auge behalten.

Opel-Zoo Kronberg, 21.08.2007
10. Giraffengeburt von Jacqueline

Der Opel-Zoo hat lange auf diese Giraffengeburt im alten Gehege am Philosophenweg gewartet. Ursprünglich war der Geburtstermin Anfang Juli ausgerechnet. Aber erst am 17. August 2007 wurde der �kleine� Giraffenbulle Gerry geboren, pünktlich zur �ZooFari�; der Afrikanischen Nacht im Opel-Zoo. Das Missverständnis liegt in dem letzten beobachteten Deckdatum des Bullen George begründet. Er muss offensichtlich sechs Wochen später noch einmal gedeckt haben, ohne dass es bemerkt wurde. Zum Ausgleich für die lange Wartezeit ist der kleine Bulle bei der Geburt schon über 1,8m groß und bei bester Gesundheit. Gegen 16:00 Uhr brachte ihn seine Mutter Jacqueline zur Welt. Auch der weitere Hergang verlief einwandfrei. Jacqueline leckte das Jungtier trocken und nach etwa 45Minuten stand Gerry auf, eine weitere Viertelstunde später trank er das erste Mal Muttermilch. In ihrer afrikanischen Heimat südlich der Sahara ist es für die Jungtiere überlebenswichtig, weit entwickelt auf die Welt zu kommen sonst werden sie schnell das Opfer von Raubtieren. Damit ein Jungtier mit solchen Maßen und Fähigkeiten geboren werden kann, braucht es seine Zeit. Die Tragzeit bei Giraffen dauert entsprechend lange, etwa 15 Monate. Mit dem Aufstehen und dem ersten Saugen aus eigener Kraft hat der �Kleine� seine ersten Hürden gemeistert und kann damit guter Dinge auf ein langes Giraffenleben von etwa 30 Jahren hoffen. Nach wenigen Wochen wird er das erste Mal feste Nahrung zu sich nehmen, im Großen und Ganzen wird er sich aber während der kommenden 10 Monate auf die Muttermilch verlassen. In seiner ursprünglichen Heimat Afrika würde er südlich der Sahara in der Steppe geboren. Dort ist es für eine Giraffe wie für viele andere Huftiere lebensnotwendig, schon kurz nach der Geburt mit der Mutter mitlaufen zu können. Für eine junge Giraffe gibt es dort viele Gefahren und Feinde. Erst wenn er ausgewachsen ist, wird er kaum noch natürliche Feinde haben. Selbst Löwen haben dann vor seinen gewaltigen Hufen Respekt, da eine Giraffe mit einem Tritt seine Knochen brechen könnte.

Zoo Osnabrück, 21.08.2007
Großfamilie im Südamerikahaus!

Weißgesichtsmarmosetten sind außergewöhnlich hübsche Krallenaffen. Das weiße Gesichtchen leicht zur Seite geneigt, schauen sie einen neugierig aus ihren großen, brauen Augen an. Die meiste Zeit ihres Daseins verbringen sie unbehelligt von den Zoomitarbeitern in ihrem großen, komfortablen Gehege im Südamerikahaus. Sie scheinen sich dort so wohl zu fühlen, dass sie Jungtiere am laufenden
Band produzieren. Innerhalb von nur einem Jahr haben insgesamt sieben Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Nach zwei Zwillingsgeburten im September 2006 und März 2007, kamen am 16. August drei weitere Jungtiere zur Welt. Der jüngste Nachwuchs wird vom Vater und den Geschwistern getragen und nur zum Säugen der Mutter übergeben. Man muss schon sehr genau hinsehen, um die kleinen Marmosetten zu entdecken. In der Regel schmiegen sie sich eng in das Fell ihrer Geschwister und am ehesten ist der kleine geringelte Schwanz zu entdecken. Ob die Familie männlichen oder weiblichen Zuwachs bekommen hat, lässt sich noch nicht sagen. Wenn sie ca. vier Monate alt sind, werden sie mit einem Käscher gefangen und müssen eine kurze Prozedur über sich ergehen lassen: Das Geschlecht wird bestimmt, sie werden geimpft und außerdem mit einem Transponder versehen, anhand dessen sie später zweifelsfrei identifiziert werden können. Dank der geübten Hand der Zoomitarbeiter dauert der Vorgang nur einige wenige Minuten. Anschließend werden die Tiere wieder ins Gehege entlassen und toben koboldgleich mit ihren Familienmitgliedern durch das Gehege. Die Faultiere, mit denen die Weißgesichtsmarmosetten ihr Gehege teilen, können nicht mal so schnell hinterher gucken.

Alternativer Bärenpark Worbis, 21.08.2007
Äffchen per Mausklick
Die STIFTUNG FÜR BÄREN warnt vor dem Geschäft mit dem Tier

Vermehrt werden heute Tiere im Internet per Mausklick bestellt. Die STIFTUNG FÜR BÄREN warnt vor dubiosen Tierhändlern und Internetbetrügern. Windige Geschäftemacher nutzen die diese Tendenz für ihre dreisten Machenschaften. Tiere sollten erst angeschafft werden, wenn alle Voraussetzungen wie eine gute Vorbereitung, die Aneignung von Kenntnissen über die Bedürfnisse und Lebensdauer des geplanten tierischen Partners stimmen. Die Haltung von exotischen Tieren ist der Renner. Egal, ob die räumlichen oder zeitlichen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, egal, ob es sich um geschützte Tiere handelt oder nicht. Diesen Trend nutzen Händler. Mit wenigen Klicks findet man Internetseiten, die verschiedensten Äffchen, Reptilien aller Couleur und das normale Heimtier sowieso anbieten. Woher die Tiere wirklich kommen � Wildfang oder Massenzucht � interessiert leider die wenigsten selbst ernannten Tierfreunde. In letzter Zeit machen sich auch Internetbetrüger aus dem afrikanischen Kamerun das Interesse unvorsichtiger Exotenliebhaber zu Nutze. Ob Äffchen, Papageien oder Reptilien, die Händler sind angeblich bereit, alles kostengünstig zu liefern. Sie liefern auch Hundewelpen und ködern mit Bildern von herzigen Jungtieren und verlockenden Discountpreisen. Doch sobald eine Anzahlung überwiesen wird, herrscht Funkstille. Die STIFTUNG FÜR BÄREN erhielt verschiedene Meldungen von enttäuschten Käufern, �Der Welpe sollte aus Kamerun eingeflogen werden. Wir haben den Flugtransport bezahlt, aber der Hund ist nicht angekommen� ist meist der Inhalt. Die dreisten Internetbetrüger melden sich dann bereits wieder am nächsten Tag und geben vor, der Hund oder das Äffchen sei in der Quarantänestation des Flughafens Paris hängen geblieben und müsse geimpft werden. Man solle doch bitte diese Kosten ebenfalls übernehmen. Absender ist jeweils eine fingierte Email-Adresse der Fluggesellschaft. Doch bei Nachfrage stellt sich dann heraus, dass die Flugnummer fiktiv ist. Die Leute sind einem Betrügerring aufgesessen, zu denen sogar angebliche Polizisten gehören. Die melden sich bei den Betrogenen und bieten - gegen weitere Gebühren natürlich � die Verfolgung der Betrüger an. Die Internetopfer bezahlen in jedem Fall teures Lehrgeld.

Vogelpark Marlow, 21.08.2007
Klassik-Openair-Konzert im Vogelpark Marlow

Wie klingt eigentlich Natur? Ganz einfach! Wie zwei einfühlsame Hände, die sich fließend und in kompletter Harmonie über die Tasten eines Klaviers bewegen. So oder so ähnlich könnte man Naturklänge im Vogelpark Marlow beschreiben. Es ist einfach eine Mischung aus Naturkulisse und klassischen Klängen. Aber Naturklänge können auch anders daherkommen. Trompetende Schwäne, flötende Flötenvögel, grunzende Pelikane, trillernde Wellensittiche � sie alle bilden am 25. August den Rahmen, wenn Pianistin Ulrike Mai und Constanze Stieber an der Harfe, um 20 Uhr Musik zum Thema �Musica biologica� sprechen lassen. Bereits 2005 konnten die Besucher der Naturklangreihe unter der musikalischen Leitung von Lutz Gerlach, den Interpretationen von Frau Mai im Vogelpark lauschen. Damals stand sie gemeinsam mit Gelbbrustara Amigo auf der Bühne und verzauberte die Hörer mit allerlei vogelbezogenen und liebevoll recherchierten Stücken. In diesem Jahr nun sitzt ihr Constanze Stieber mit ihrer Harfe zur Seite und zusammen werden sie Werke von Schumann, Grieg, Takács und Debussy spielen. Die Greifvogelburg als Kulisse rundet diesen Hörschmaus schließlich optisch ab, so dass die Besucher ähnlich begeistert sein werden, wie vor zwei Jahren. �Die Zusammenarbeit mit Lutz Gerlach hat immer hervorragend geklappt. Auch wenn uns im letzten Jahr das Wetter einen verregneten Strich durch die Rechnung machte, das von ihm vorgeschlagene und doch recht ungewöhnliche Frauenquartett heizte in unserer Schlechtwettervariante allen ordentlich ein und war eine erstklassige Idee�, erinnert sich Vogelparkmitarbeiter Jan Gereit. �Ehrlich gesagt, in diesem Jahr kann es nur mit dem Wetter klappen, schließlich spielt Ulrike Mai für uns und sie spielt immer im Dialog mit der Natur!� Kleiner Tipp am Rande: Der Vogelpark ist am 25. August von 9 bis 15 Uhr ebenso der Schauplatz einer Jungtierausstellung des Marlower Geflügelzüchtervereins. Da lohnt sich der Besuch doppelt und dreifach!

Wisentgehege Springe, 21.08.2007
Großes Fest für kleine Wilde im Wisentgehege

Am 25. und 26. August veranstaltet das Wisentgehege in Springe das alljährliche Kinderfest. Am letzten Wochenende der Sommerferien gibt es ein richtig buntes Programm, damit sich alle vor Schulbeginn noch einmal so richtig vergnügen können. Los geht�s an beiden Tagen um 11 Uhr. Da steht Ponyreiten genauso auf dem Programm wie verschiedene Spiel- und Spaßaktionen im Gelände, Kinderschminken, Luftballontiere, Malen und Basteln. Natürlich sind auch wieder ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg aufgebaut. Erstmalig zum Kinderfest im Wisentgehege wird es ein Bullenrodeo geben. Ebenfalls neu ist das Bogenschießen für Kinder. Hier können die jungen Besucher einmal den Umgang mit Pfeil und Bogen ausprobieren und auf Zielscheiben schießen. Für lustige Unterhaltung sorgt Clown Bernie, der mit seinen Zauberkunststücken und Clownereien Jung und Alt begeistert. Geschichten aus Wald und Natur wird Andreas Bollmann erzählen. Er hat inzwischen eine richtige kleine Fangemeinde unter den Wisentgehegebesuchern. Immer wieder gelingt es ihm, seine Zuhörer mit seinen Geschichten in das Reich der Elfen und Trolle zu entführen. Natürlich wartet auch an diesem Tag die Tierwelt im Wisentgehege auf die Besucher. Immer noch aktuell sind die verschiedenen Jungtiere, unter anderem bei den Elchen, Wisenten, Wildschweinen und Hirschen. Für tierische Freude werden sicher auch die Jungwölfe von Matthias Vogelsang sorgen. Der Experte wird über seine Wölfe, insbesondere natürlich über die Handaufzucht seiner Welpen berichten. Die Jungen sind zum zweiten Mal zu Gast im Wisentgehege. Sicher ist es interessant, die Entwicklung der Jungwölfe zu verfolgen. Auf dem Falkenhof werden zweimal Adler, Falke und Co. abheben, um ihre atemberaubenden Flugmanöver zu präsentieren. Die Flugvorführungen finden um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Kinder und erwachsene Gäste können sich besonders auf Jungstar Kalli, die im Falkenhof aufgezogene Waldohreule freuen. Ihr Start ist im Programm fest eingeplant.

Zoo Berlin, 20.08.2007
Überwältigender Erfolg für das Knut-Buch

Am 26. Juli ist das offizielle Knut-Buch, erschienen im Ravensburger Buchverlag, der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt worden, nur drei Wochen später ist die 2. Auflage bereits komplett an den Handel verkauft. �Wir freuen uns, dass �Knut, der kleine Eisbärenjunge� so begeistert vom Publikum angenommen wird�, so Dr. Gerald R. Uhlich, Vorstand des Zoo Berlin und Co-Autor des Buches. �Dieser Erfolg zeigt, dass das Buch nicht nur eine wunderbare Möglichkeit ist, Kindern unsere Umwelt nahe zu bringen, sondern dass die Geschichte über die außergewöhnliche Beziehung zwischen Tier und Mensch die Kraft hat, jeden zu berühren.� �Mit der 2. Auflage werden heute 25.000 Exemplare an den bundesweiten Handel ausgeliefert�, erläutert Sabine Zürn, Redaktionsleiterin Sachbuch beim Ravensburger Buchverlag, dem Marktführer im Kinder- und Jugendbuchsegment, �die 3. Auflage mit 30.000 Exemplaren ist bereits in Vorbereitung.� Das Buch �Knut, der kleine Eisbärenjunge� spiegelt auf 48 Seiten die ersten Lebenswochen von Knut und die Entwicklung der intensiven Beziehung zu Ziehvater Thomas Dörflein wider. Für dieses außergewöhnliche Buchprojekt konnte der US-Bestseller Autor Craig H