Liebe Leser,
und schon wieder eine Fernsehsendung, die einen Kommentar geradezu
erzwingt. "Report" aus München verkündete am Montag einen
Tigerexport-Skandal. Die Sendung hätte illegalen Tierhandel aufdecken
und so mancher Tierhaltung auch ins Gewissen reden können. Leider
krankte der Beitrag an mangelhafter Recherche und wurde in keinem
einzigen Fall konkret. Durch Zusammenschneiden von Szenen wurde zwar
der Eindruck von Zusammenhängen erweckt, aber nichts belegt.
Irgendwelche toten chinesischen Tiger in China. Ein dubioser
Tierhändler. Allgemeine Aussagen von Tierschützern. Eine "zugespielte"
Tierabgabeliste (ohne Tiger). Nur keine neuen Erkenntnisse. Von
"Report" hätte ich mehr erwartet.
Aber lesen
und sehen
Sie selbst, und wundern Sie sich darüber, daß "Report" nach Gronau
fährt, um festzustellen, daß es dort keinen Vogelpark gibt. Daß sich
der ganze Beitrag um Tigerzucht dreht, aber Zuchtbücher oder EEPs nicht
einmal erwähnt. Daß ein Freizeitparkchef völlig überrascht und
scheinheilig feststellt, er könne mit unseriösen Tierhändler Geschäfte
gemacht haben. Darüber, daß der arme Knut nun wirklich als Aufhänger
für jedes Thema herhalten muß („Über Verwertung von Eisbären ist
nichts bekannt geworden“ - macht "Report" hier nicht genau
das, was es den Zoos vorwirft: Jungtiere für Quote zu mißbrauchen, um "brutal Kasse zu machen"?). Daß der Beitrag nicht zwischen
Zoos und "Zoos", ja nicht einmal zwischen Zoo und Circus differenziert.
Und vor allem darüber, daß der "Enthüllungsjournalismus" jeglichen Beweis dafür schuldig
blieb, daß auch nur ein einziger deutscher Zoo-Tiger in China
geschlachtet wurde. Das ändert freilich nichts daran, daß es noch immer
zweifelhafte Tierhändler gibt und so mancher Zoo gar nicht so genau
wissen möchte, wohin unliebsam gewordene Bewohner exportiert werden -
früher vorzugsweise Spanien, heute China. Einige der beliebten
Ziel-Zoos in Spanien kenne ich aus eigener Anschauung...
In Zeiten, in denen die Zoos von kostenloser Werbung in Form von
Doku-Soaps profitieren, darf man zwar kaum mehr deutliche
Stellungnahmen aus Zookreisen gegen Sendungen wie "Unser Charly"
erwarten (zumal das ZDF eindeutig die besseren Zoo-Soaps dreht).
Umgekehrt scheint der stillschweigende Nichtangriffspakt aber nicht für
das Fernsehen zu gelten.
Dann doch besser etwas Positives: Unsere Zoodatenbank www.zoo-infos.de ist einmal mehr
aktualisiert worden, enthält rund 20 neue Einträge (nun 749
tiergärtnerische Einrichtungen), hat ein neues Logo erhalten und
produziert weiterhin fleißig Mittel für den Artenschutz.
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
AP - 23. August
2007
Panda-Nachwuchs
im Wiener Zoo
Panda-Nachwuchs im Wiener Zoo: Die siebenjährige «Yang Yang» hat am
Donnerstag im Tiergarten Schönbrunn ein Junges zur Welt gebracht. Am
Morgen hörten Pfleger zart fiepsende Laute - ein Bild der
Überwachungskamera brachte Gewissheit. «Ich bin einfach sprachlos, wir
haben
schon fast gar nicht mehr damit gerechnet», sagte Zoo-Direktorin Dagmar
Schratter laut APA bei einer Pressekonferenz. Obwohl die meisten Pandas
in Gefangenschaft durch künstliche Besamung gezeugt
werden, habe man im Wiener Gehege «der Natur ihren Lauf lassen» wollen.
«Yang
Yang» und ihr Gefährte «Long Hui» hätten schließlich immer perfekt
harmoniert.
Auch am 27. April funktionierte das Zusammenspiel offensichtlich: Nun
kann sich
der Wiener Tiergarten über den europaweit ersten Panda-Winzling freuen,
der in
Gefangenschaft auf «natürliche Weise» entstanden ist. Noch ist unklar,
ob es
sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Die Mutter habe das
Kleine
angenommen, sagte Schratter. Das Wiener Panda-Paar ist eine Leihgabe
aus China.
Kurier - 23. August 2007
Schönbrunner
Pandas endlich
Eltern
Es ist
winzig, blind, nackt und hat am Donnerstagvormittag für helle Aufregung
und
überschwängliche Freude im Tiergarten Schönbrunn gesorgt: Die
Pandabären im
Wiener Zoo haben endlich Nachwuchs bekommen. Vor dem Panda-Gehege
drängten sich am Vormittag zahlreiche Journalisten und
Besucher, die bereits von Radionachrichten "alarmiert" worden waren.
Zu sehen war aber lediglich der siebenjährige "Papa" Long Hui, der
behäbig Bambus kaute. Panda-Mutter Yang Yang blieb der Rummel erspart:
Sie wird
die Wurfbox mit ihrem Jungen für die kommenden zwei bis drei Monate
nicht
verlassen. Erst in etwa vier Monaten soll der Winzling zur wahren
Besucherattraktion werden, wenn er selbstständig wird und anfängt,
herumzukrabbeln. Sollte es Probleme mit dem Nachwuchs geben, stehen
bereits ein Inkubator des
AKH Wien und ein künstlicher Milchaustauscher zur Verfügung.Bis dahin
steht dem
Baby - ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt ist noch unklar
- eine
schwierige Zeit bevor: "Die Jungensterblichkeit ist sehr hoch. Sie
beträgt
40 Prozent im ersten Jahr", erklärte Schratter. Yang Yang habe das
Kleine
aber angenommen - somit sei die erste Hürde bereits überwunden.
Derzeit ist das Baby etwa zehn Zentimeter groß und 100 Gramm schwer.
Der weiße
Flaum auf der rosa Haut soll in etwa zwei bis drei Wochen der
charakteristischen, schwarz-weißen Zeichnung weichen, erklärte
Schratter. In etwa
40 Tagen wird das Jungtier die Augen öffnen. Der Tiergarten will der
jungen
Mutter Yang Yang und ihrem ersten Kind nun einmal Ruhe gönnen. Einen
Namen trägt der Winzling noch nicht. Diesen wird sich die Volksrepublik
China aussuchen dürfen, in deren Eigentum alle chinesischen Pandas
stehen - so
auch die Wiener Bären-Eltern und ihr Nachwuchs.
Liechtensteiner
Volksblatt - 23. August 2007
Panda-Weibchen
Yang Yang bringt in Wien ein Junges zur Welt
Langersehnter
Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn: 127 Tage nach ihrer Paarung
hat das
Pandaweibchen Yang Yang ein Junges geboren. Wie die Zoo-Direktion
mitteilte, habe ein Pfleger am Morgen aus der sogenannten
Wurfbox, in der Yang Yang sich zurzeit aufhält, "zart fiepsende
Geräusche" gehört. Die junge Mutter "kümmert sich liebevoll um ein
winziges Baby, das sie an ihrer Brust verborgen hält", hiess es in
einer
offiziellen Erklärung. Panda-Babys sind im Vergleich zu den bis zu 150
Zentimeter grossen
ausgewachsenen Bären winzig und wiegen nur zwischen 90 und 130 Gramm.
Im
Verbreitungsgebiet der Tiere in China leben nur noch etwa 1600 Tiere
dieser
Art. Yang Yang und ihr Baby werden in den kommenden drei Monaten von
der Aussenwelt
abgeschirmt. Erst dann würden Mutter und Kind der Öffentlichkeit
präsentiert,
hiess es.
Verivox
- 21.
August 2007
Skrupelloser
Handel mit Zootieren enthüllt - Menschen für ...
Wie das
Politmagazin "report" gestern enthüllte, wurden in den letzten Jahren
zahlreiche überzählige Großkatzen aus deutschen Zoos und Safariparks
nach China
exportiert. Unter anderem nach Guilin, wo Tiger für fragwürdige
medizinische
Zwecke und Potenzmittel geschlachtet werden. Vermutlich wurde auch
Tigernachwuchs aus deutschen Zoos zu Rheuma- oder Potenzmitteln
verarbeitet.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert eine lückenlose
Aufklärung
aller Tierexporte nach China.
Dokumente,
die "report München" vorliegen, belegen, dass u.a. aus dem Tierpark
Berlin, dem
Zoo Centrum Frankfurt, dem Tierpark Hellabrunn in München, sowie aus
dem
Safaripark Stukenbrock bei Bielefeld Tiger nach China verkauft wurden.
Dort
werden in sogenannten Tigerfarmen tausende Tiere unter artwidrigen und
absolut
inakzeptablen Bedingungen gehalten und für dubiose medizinische Zwecke
abgeschlachtet.
>>
Text zum Nachlesen:
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00409/
>> Kompletter Beitrag:
pnm://ravi.br-online.de/ravi/daserste/report/archiv/v/20070820report-tierhandel.rm
Pressrelations
- 17. August 2007
Safaripark
will Tiger aus angeblichem 'Zoo' in China zurückholen
Schloß
Holte-Stukenbrock.
Der Zoo Safari- und Hollywoodpark wird künftig keine Tiger mehr nach
China verkaufen
und versuchen, Tiger, die 2002 in den Süden Chinas verkauft wurden,
zurück zu holen.
Der Zoo/Park ruft alle Besucher seiner Internetseiten dazu auf, eine
Online-Petition zu zeichnen.
RP
Online -
16. August 2007
Kängurus
im neuen Zoogehege
Krefeld. Gestern
war es soweit: Die Baumkängurus des Zoos hüpften in ihr neues Zuhause.
Erst
zaghaft, wenig später schon mutig, prüften sie die Stabilität ihrer
neuen
Kletterlandschaft. Die bestand den Test, schließlich hatten sich die
Experten des Zoos
neun Monate
lang bemüht, den Beuteltieren ein neues Gehege einzurichten. Weibchen
„Summer“
drehte den rund 150 Besuchern der Eröffnung zwar zu Beginn der Rede von
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen den Rücken zu, aber die Freude über das
von 36
auf 120 Quadratmeter vergrößerte Areal war ihr doch anzumerken. Stolz
berichtete Dreßen davon, dass Summer in Krefeld bereits sieben
Jungtiere
großgezogen hat und der Zoo das europäische Zuchtprogramm für die
Baumkängurus
leitet. Die Neuzugänge Belisi und Wango (die RP berichtete) waren
allerdings
noch nicht vor Ort, da sich das neue Pärchen noch von den
Reisestrapazen
erholt, im Hausenhof in Linn, der Außenstelle des Zoos.
N24
-
20.
August 2007
Buch
über Eisbär Knut könnte Bestseller werden
Das
Ende Juli erschienene Buch über den kleinen Berliner Eisbären Knut
entwickelt
sich zum Bestseller. Wie der Zoo Berlin am Montag mitteilte, wurden in
rund
drei Wochen mehr als 50.000 Exemplare verkauft. Er freue sich, dass
"Knut,
der kleine Eisbärenjunge" so begeistert angenommen werde, sagte Gerald
Uhlich vom Vorstand des Berliner Zoos. Die zweite Auflage mit 25.000
Büchern
ist bereits ausgeliefert, die dritte Auflage mit 30.000 Exemplaren in
Vorbereitung.
In
dem Kinderbuch beschreibt der amerikanische Bestseller-Autor Craig
Hatkoff auf
44 Seiten die ersten Lebenswochen des mittlerweile knapp neun Monate
alten und
68 Kilo schweren Raubtiers. Dazu gibt es großformatige, teils bisher
unveröffentlichte Kuschelfotos des Medienstars. Ein weiteres Kapitel
beschreibt
die bedrohten Lebensräume von Eisbären. Die
Rechte an dem Buch sind unter anderem bereits in die USA, nach Japan,
Großbritannien, Mexiko, Italien, Taiwan und China verkauft worden.
Ad-Hoc-News
- 22. August 2007
Knut-DVD
erhält Platin
Die DVD
«Knut - Aus der Kinderstube eines Eisbären» ist bisher 50 000 Mal
verkauft
worden. Damit erreichte sie Platin-Status, wie der Zoo und das
RBB-Fernsehen am
Mittwoch mitteilten. Die Filmaufnahmen über den kleinen Eisbären
entstanden
zwischen Dezember 2006 und Frühjahr 2007 in einer Kooperation des Zoos
Berlin
mit der RBB-Abendschau.
Planung und
Bau
Lübecker
Nachrichten -
16. August 2007
Glasscheiben für Aquarien des Ozeaneums werden
montiert
Auf der Baustelle des Stralsunder Ozeaneums ist am
Donnerstag mit dem Einbau der großen Glasscheiben für die Aquarien
begonnen
worden. Als erstes sei die 13 Tonnen schwere Scheibe für das
Tunnelaquarium
montiert worden, sagte Museumssprecher Jens Oulwiger. Dieses
Tunnelaquarium solle den Besuchern nach Fertigstellung des Museums die
Unterwasserwelt vor Helgoland vorstellen. Neben Fischen könnten dort
dann auch
Hummer beobachtet werden. In den nächsten drei Wochen sollen auch die
großen
Glasscheiben für die anderen Aquarien eingebaut werden.
Spiegel
Online - 22. August 2007
HAI
LIVE
Kopenhagen baut riesiges Aquarium
Themenwelten
von den Färöer Inseln bis zu Afrikas Binnenseen: Rund 84 Millionen Euro
soll
der Bau des größten Aquariums in Nordeuropa kosten. Voraussichtlich ab
2012
warten in Kopenhagen Haie und andere Meerestiere auf Besucher.
Vom
Nordatlantik über Afrikas Binnenseen bis zum Amazonas soll die Reise
für
Besucher gehen, zu Fuß, auf 10.000 Quadratmetern. Wie das dänische
Fremdenverkehrsamt meldet, ist Baubeginn 2009.
Der
"Blaue Planet" wird Nachfolger des traditionsreichen "Danmarks
Akvarium" in Charlottenlund nördlich der dänischen Hauptstadt, das 2009
seinen 70. Geburtstag feiert und seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat.
Das
Konzept der neuen Anlage ist größtmögliche Vielfalt, dargestellt werden
die
Unterwasserwelten aller Kontinente. Finanziert
wird das neue Projekt, das bis 2012 fertiggestellt sein soll, vor allem
aus
Spenden dänischer Stiftungen und Fonds.
Aktionen
sz-online
- 16. August 2007
Görlitzer Tierpark feiert seinen 50. Geburtstag
Das dritte Haus für das künftige Tibet-Dorf im Görlitzer
Tierpark wird
am Sonnabend eröffnet. Kamele werden dort einziehen. Das neue Haus
wurde im Stil
eines osttibetischen Bauernhauses errichtet. Bis 2010 sollen weitere
zwei Häuser
im Tibetdorf entstehen. In den beiden ersten Gebäuden leben bereits
Kaschmirziegen,
Yaks und Maskenschweine. Mit der Übergabe des Kamelhauses feiert der
Tierpark zugleich seinen
50. Geburtstag.
Bei einem typischen tibetischen Fest mit Reitvorführungen,
Bogenschießen, Musik
und Tanz dürfen Besucher auch traditionelle Speisen wie Mango-Lhassi
oder Buttertee
probieren. Tierpark-Mitarbeiter rösten Gerste und stellen daraus das
wichtigste
Nahrungsmittel der Tibeter, Tsampa, her. Außerdem stehen 33 „schräge
Vögel“ im Tierpark Spalier. Der
schönste Storch
soll bis zum 30. September gewählt werden.
Hamburger
Abendblatt - 21. August 2007
Wer
wird
Hagenbeck-Pfleger?
Mit den
Bewerbungen könnte man den Tierpflegerbedarf der Bundesrepublik auf
Jahre
decken: Mehr als 700 Zuschriften sind auf die NDR-90,3-Aktion "Sieben
Tage
Hagenbeck", die vom Hamburger Abendblatt und vom "Hamburg
Journal" begleitet wird, bis zum Bewerbungsschluss eingegangen. Alle
wollten für eine Woche den exotischen Tieren im Hamburger Tierpark ganz
nah
sein. Doch nur 30 Kandidaten haben es in die Endrunde geschafft. Sie
erhalten diese
Woche ihre Einladung. Am 9. September müssen sie nun von 12 bis 15 Uhr
zeigen, wie viel Tierpfleger
in ihnen steckt. Unter den Einsendungen waren sogar Bewerber aus
Berlin,
Frankfurt, Bielefeld, Marburg und Flensburg. Beruflich lagen die
meisten
Bewerbungen aus medizinischen und pflegerischen Bereichen vor. Beim
Casting
treten unter anderem eine Tierpsychologin, ein Grafiker, eine
Polizistin, eine
Musikerin, eine Richterin, ein Wirtschaftsinformatiker, ein
Installateur und
ein Redakteur gegeneinander an. Das Casting ist öffentlich. Alle
Besucher von Hagenbecks Tierpark können am
Sonntag, den 9. September, die Auswahl auf der großen Bühne auf dem
"Konzertrasen" (in der Nähe der Flamingos) live verfolgen.
Augsburger
Allgemeine
- 19. August 2007
Madagaskar
lebt im Zoo
Immer weiter
reckte die kleine Klara ihren Kopf in Richtung des rot-grünen Tieres.
Ohne störende
Glasscheibe Auge in Auge mit dem madagassischen Pantherchamäleon -das
hat die Sechsjährige
noch nicht erlebt. Doch nicht nur Klara fand sich am Freitagabend in
der Wildnis
Madagaskars wieder. Im Augsburger Zoo interessierten sich zahlreiche
Besucher für
den Themenschwerpunkt "Madagaskar". Unter dem Thema "Ein Mikrokontinent
im Aufbruch: Erforschung der Artenvielfalt
und Naturschutz in Madagaskar" referierte Dr. Frank Glaw von der
Zoologischen
Staatssammlung München zwar etwas fremdwortlastig aber gleichwohl
kompetent und
informativ über die außerordentliche Artenvielfalt auf dem flächenmäßig
zweitgrößten
Inselstaat der Welt. Der Erlös aus Eintrittsgeldern und dem Verkauf
madagassischer Pflanzen fließt zu
100 Prozent in die EAZA-Kampagne,
die jedes Jahr eine andere bedrohte Tierart oder einen bedrohten
Lebensraum unterstützt.
lifepr.de -
17.
August 2007
Abendsafari
im Zoo Neunkirchen
Was ist
los nach Feierabend im Zoo? Schlafen alle Tiere oder wie nutzen sie die
besucherfreie
Zeit? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu geben, bietet der
Zoo
Neunkirchen am
Freitag, den 31.08.2007 um 19:00 Uhr eine Abendsafari durch den Zoo an.
Dauer ca.
2 Stunden.
Hamburger
Abendblatt - 22. August 2007
Wildpark
Eekholt - Freier Eintritt für Schulanfänger
Der Wildpark Eekholt versüßt den Schulanfang für die Abc-Schützen.
Jeder
Schulanfänger, der von Montag, 27. August, bis einschließlich
Sonnabend, 15.
September, mit seiner neuen Schultüte im Arm den Wildpark besucht,
erhält
freien Eintritt und ein kleines Überraschungsgeschenk. Außerdem wird
die
schönste Schultüte gesucht, die mit einem Kinderfahrrad prämiert wird.
Außerdem
winken weitere Preise.
ORF.at
- 18. August
2007
Kinder werden zu
Zooexperten
Mama, was
machen die Bären den ganzen Tag? Diese und ähnliche Fragen sollen im
Rahmen eines
Kinder-Workshops im Zoo Schönbrunn beantwortet werden. Es geht vor
allem um die
Frage, wie den Tieren nicht langweilig wird. Im Rahmen der Workshops
werden sich die Kinder in Köche verwandeln, um zu lernen
wie den Tieren ihr Alltag versüßt werden kann. Dabei werden sie einen
Kea-Burger
zubereiten. Bei dem Kea-Burger handele es sich um ein sogenanntes
"Enrichment-Element",
erklärte Hanno Fürnwein vom Tiergarten Schönbrunn. Mittels dieser
Elemente soll
den Tieren der Alltag im Zoo abwechslungsreicher gestaltet werden. Zu
Beginn erhalten die Kinder eine Führung, in denen ihnen die Gehege
erklärt werden. Ebenso werden die Kinder Kletterseile und Strickleitern
knüpfen, die nach Fertigstellung
in den Affengehegen verteilt werden, damit die Kinder sehen können, wie
ihre Gestaltungselemente
bei den Tieren ankommen.
Nachwuchs
Freie
Presse
- 18. August 2007
Leoparden-Baby
gewogen und für gut befunden
Die jungen
Leoparden-Kater Razan und Marun sind gestern von Tierparkchef
Hermann Will
und Pflegerin Nadine Schumann gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und
Tollwut geimpft
sowie mit einer Paste gegen Darmparasiten behandelt worden. Die Tiere
wurden gründlich
untersucht, gewogen und entwurmt. Mit der Geburt der beiden Persischen
Leoparden
– sie kamen im Juni zur Welt – sei dem Chemnitzer Tierpark ein
wichtiger Beitrag
zum europäischen Erhaltungszuchtprogramm geleistet worden, sagte Will.
Liechtensteiner
Volksblatt
- 17. August 2007
Erstmals
Amur-Leoparden-Geburt in der Schweiz
Im
Walter-Zoo
in Gossau SG sind drei Amur-Leopardenbabys zur Welt gekommen. Es
handelt sich laut
dem Zoo um den ersten Nachwuchs dieser seltenen und vom Aussterben
bedrohten Grosskatzenart
in der Schweiz. Die drei noch namenlosen jungen Amur-Leoparden seien
wohlauf und
gediehen prächtig. Die Babys werden dem
Zoopublikum noch nicht
gezeigt. Sie befinden sich zusammen mit ihrer Mutter noch in den
Innenräumen des
Zoos. Der Walter-Zoo Gossau ist der einzige Zoo in der Schweiz,
der die seltene
Leopardenart hält und sich an einem europäischen
Erhaltungszuchtprogramm beteiligt.
PR-Inside.com
- 22. August 2007
Elefantennachwuchs
im Tierpark Berlin
In Berlin gibt es Nachwuchs bei den afrikanischen Elefanten. Wie der
Tierpark Berlin mitteilte, wurde das Kälbchen am Mittwochmorgen von der
22-jährigen Elefantenkuh Bibi geboren. Vater ist der Bulle Tembo. Das
Neugeborene wiegt bei einer Größe von 92 Zentimetern 95 Kilogramm.
Mit
der Geburt wurde Bibi zum zweiten Mal Mutter. Tembo hat schon zum
siebten Mal
Nachwuchs gezeugt. Das Elefantenhaus wird vorerst geschlossen bleiben,
um die
Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören, wie es weiter hieß.
Wochenanzeiger
Herford - 23. August 2007
Da
toben die Weißgesichtsmarmosetten:
Osnabrück.
Weißgesichtsmarmosetten sind außergewöhnlich hübsche Krallenaffen.
Innerhalb von nur einem Jahr haben insgesamt sieben
Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Nach zwei Zwillingsgeburten im
September
2006 und März 2007, kamen am 16. August drei weitere Jungtiere zur
Welt.
Segeberger
Zeitung - 16. August 2007
Weißer
Hirsch
wächst als Flaschenkind auf
Gleich zweimal innerhalb von acht Wochen gab es Nachwuchs im Hause
des
Geschäftsführers vom Wildpark Eekholt, Wolf-Gunthram Freiherr von
Schenck. Erst
gebar seine Frau Elvira Töchterchen Ann-Sophie. Keine zwei Monate
später zog
„Flöckchen“ ein, ein weißes Rotwildkalb, das Nacht für Nacht mehrfach
sein
Milchfläschchen verlangte und von Schenck ordentlich auf Trab hielt. In
der freien Natur kommt weißes Rotwild äußerst selten vor. Dabei handelt
es sich
bei den Tieren nicht um Albinos, vielmehr ist
die helle
Fellfarbe eine erblich bedingte Farbvariation. Während in der freien
Wildbahn
die Nachkommen weißer Rothirsche in den folgenden Generationen wieder
nachdunkeln, gibt es im Wildpark ein stattliches Rudel von rund 30
Tieren. „Wir achten darauf, dass diese Tiere in einem gesonderten
Gehege
gehalten
werden und sich untereinander verpaaren“, erläutert von Schenck. So
wird sichergestellt,
dass
diese besonders auffallenden Tiere der Nachwelt auf jeden Fall erhalten
bleiben. So wird auch weißes Rotwild aus Eekholt mit dem eines
tschechischen
Wildparks getauscht, um Inzucht zu vermeiden.
Tages-Anzeiger
Online - 16. August 2007
Wasserschwein-Nachwuchs
im Zoo
Die
Wasserschweine im Zoo Zürich haben Nachwuchs bekommen. Von den sechs
Jungen ist
eines tot zur Welt gekommen, die anderen fünf sind aber munter und
unternehmen
bereits Streifzüge im Gehege.
Kanton
Online - 16. August 2007
Sechslinge
im Zoo in Zürich geboren
Capybaras werden in Südamerika vermehrt gehalten, oft in Kombination
mit einer
extensiven Rinderzucht. Besonders ihr Leder ist in Argentinien recht
begehrt.
Capybaras sind zudem sehr produktiv. Ein Wurf kann bis zu sieben
Jungtiere
umfassen. Im Zoo Zürich werden sie seit 1966 gehalten. Seither sind
hier 172
Jungtiere
geboren worden.
Vorarlberg
Online - 22. August 2007
Baby-Alarm
im Schönbrunner Koala-Gehege
Bei den
Koalabären im Schönbrunner Zoo stehen alle Zeichen auf Nachwuchs. Wie
die
Direktorin des Wiener Tiergartens, Dagmar Schratter, der APA am
Mittwoch
verriet, dürfte Mirali schwanger sein. Das siebenjährige Weibchen hatte
sich in
den vergangenen Monaten drei Mal mit dem aus Schottland geholten
Koala-Mann
Chumbee gepaart. Ihr bisheriger Partner Bilyarra hatte zuvor kein
Interesse
gezeigt.
In
fünf bis sechs Wochen sollte an Miralis Bauch eine Wölbung zu erkennen
sein,
hofft man im Schönbrunner Zoo. In vier bis fünf Monaten -
möglicherweise also
termingerecht zu Weihnachten - dürfte der Nachwuchs erstmals aus dem
Beutel
schauen und im sechsten Monat herausklettern.
Berliner
Kurier - 15. August 2007
Nuckel-Alarm
bei Knut
"Knut!", so sprach der Ziehpapa. "Ich geh aus und Du bleibst
da!" Fast wie im berühmten Kinderbuch "Struwwelpeter" lässt uns
Knut in seiner Seele lesen: Denn kaum ist Thomas Dörflein nicht da,
nuckelt
unser Kinder-Bär wie in der Geschichte vom Daumenlutscher an seiner
rechten Pfote. Schon seit über einer Woche ist Knut fast allein zu
Haus', weil
Ziehpapa Thomas
Dörflein Urlaub hat. Klar, da sind die beiden anderen Pfleger, die sich
liebevoll um Knut kümmern.
affolternonline.ch
- 17. August 2007
Knut
muss bald auf seinen Brei verzichten
Jung-Eisbär
Knut aus dem Berliner Zoo bekommt noch höchstens zwei Monate lang
Schlabber-Brei.
«Schritt für Schritt wird die Nahrung von Knut umgestellt, Fisch und
Fleischstücke
haben zunehmend Priorität», sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Derzeit
erhalte Knut nur noch zwei Mal am Tag einen pürierten Mix aus
Milch, Fleisch,
Lebertran und Multivitaminen. Daneben futtere der Zoo-Liebling jetzt
auch Heringe,
Makrelen, Fleisch sowie Birnen, Feigen, Salat, gekochte Kartoffeln und
Tomaten.
ORF.at -
22. August 2007
Jungwölfe fanden
Aufnahme
im Tierpark-Rudel
Ein
einzigartiges Projekt ist dem Innsbrucker Alpenzoo geglückt. Zum ersten
Mal
wurden drei Wolfswelpen mit zwei erwachsenen Rüden zusammengeführt.
Eine junge
Luxemburgerin hatte den Nachwuchs aufgezogen. Schon
vor acht Jahren hatte sich Zoologin Pascale Jüch um die Wolfsbabys
Jaskov,
Tristan und Shiva gekümmert. Vor zwei Jahren war jedoch die Wölfin
einer
Infektion zum Opfer gefallen. Die beiden Schwestern Rabea und Rakscha
und ihr
Bruder Rovan - sie stammen aus dem Tierpark Schorfheide bei Berlin -
sollten
das Rudel verstärken. Ungewiss
war allerdings, ob die Rüden die Jungtiere annehmen oder töten würden.
Das Experiment verlief erfolgreich. Die anfängliche
Skepsis - auf beiden Seiten - wich der Neugier. Leitwolf Tristan und
Jaskov
hießen die Welpen in ihrem Gehege willkommen. Tristan übernahm die
Rolle des
Familienvaters und löste somit Jüch als "Wolfsmama" ab.
Berliner
Morgenpost - 16. August 2007
Seltene
Bananen-Ernte im Zoo - Geschmackstest mit Flusspferden
Im Berliner Zoo soll an diesem Freitag eine seltene
Bananen-Ernte
eingefahren werden. Verborgen durch andere tropische Pflanzen im
Flusspferdhaus
trägt eine der dort wachsenden Stauden reichlich Früchte. Sprecher
Rudolf Reinhard hoffte augenzwinkernd,
dass der
Zoo wegen der deutschen Bananenernte keinen Ärger mit EU-Behörden
bekommt. Der
Sprecher war sich aber sicher, dass die Früchte besser als die aus dem
Supermarkt schmecken. Bananen-Geschmackstester werden die
tonnenschweren
Flusspferde sein.
Kleine Zeitung Online
- 19. August 2007
Wombaz
Diese Woche besucht Florian Weber das Tamandua-Haus im Dortmunder Zoo.
Hier werden
ausschließlich Nebengelenktiere, also Ameisenbären, Tamandua, Faultiere
und Gürteltiere,
gehalten. Das ist weltweit einmalig. Gemeinsam mit Zoodirektor
Brandstädter geht
er unter anderem der Frage auf den Grund, woher die seltsame
Bezeichnung Nebengelenktiere
kommt. "Wombaz" berichtet von einer Expertin, die
im brasilianischen Regenwald auf Tuchfühlung mit den kuscheligen
Urviechern lebt.
Wochenanzeiger
Herford - 16. August 2007
Tierpfleger
retten Pfauenfamilie vor Mähnenwölfen
Osnabrück.
Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt
eine
fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende Pfauenhenne
suchte sich
als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses aus. Dort fand die Henne
genau die
Bedingung, die für sie ein guter Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs,
in deren
Dickicht das Nest mit den Eiern von Feinden nicht auszumachen ist.
Nachteil an
diesem scheinbar guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage
der
Mähnenwölfe grenzt. Als nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten
diese in das Grün
der
Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten
Blattwerk. So wurden
sie
zunächst vor einem Sturz in die Anlage der Mähnenwölfe bewahrt.
Aufmerksame
Tierpfleger bemerkten die sich anbahnende Katastrophe und retteten
zunächst die
Henne und anschließend die vier Küken aus der misslichen Lage.
Mitteldeutsche
Zeitung - 17. August 2007
Zwergflusspferde
sind kleine Rüpel
Halle.
Zoobesucher sollten sich gedulden. Schließlich können Pit und Samantha,
die beiden
Zwergflusspferde, nur vier, maximal fünf Minuten die Luft anhalten.
Dann müssen die 400 Pfund schweren Pferdchen auch schon aus dem Bassin
auftauchen
und sich von ihrem Bad im 22 Grad warmen Nass an Land erholen. Obwohl
die possierlichen Tiere mit ihrer plumpen Gestalt, den
Kulleraugen und wedelnden
Ohren brav ausschauen, fallen sie im Bergzoo häufig durch rüpelhaftes
Benehmen auf. Samantha und Pit leben im Bergzoo getrennt: Zwei Gehege,
zwei Becken,
zwei Dickköpfe.
"Dennoch möchten wir gern Nachwuchs von den beiden", verrät Hofmann.
Dazu
soll das Gehege im Herbst einen Flachwasserbereich erhalten.
HNA.de - 17.
August
2007
Bärige
Wohngemeinschaft
Willingen.
Rund 100 Tage sind vergangen, seitdem die Braunbärdame Nadja ihrem
Artgenossen Charlie
im Willinger Wild- und Freizeitpark Gesellschaft leistet. Und man kann
sagen: Sie
sind buchstäblich ein bärenstarkes Team. Mitte Mai kam Nadja ins
Hochsauerland - zuvor lebte sie in einem
Bochumer Tierpark.
Im Bochum teilte sie sich nämlich mit dem zehn Jahre älteren Bären Max
das Gehege,
der schließlich altersbedingt gestorben war. Auch Charlie, der bereits
seit 15 Jahren in Willingen beheimatet ist,
verlor im
September vergangenen Jahres seinen Braunbärfreund Brauni. Obwohl sich
die beiden ansonsten gut verstehen, ist Nachwuchs noch kein
Thema. "Uns
ist das auch nicht wichtig", sagt die Tierliebhaberin. "Wenn es
passiert,
dann freuen wir uns natürlich. Aber im Vordergrund steht, dass Charlie
Gesellschaft
hat."
Segeberger-Zeitung -
17. August 2007
Wildpark
Eekholt für Umweltbildung im Sinne der UNO ausgezeichnet
Mit dem Zertifikat „Bildungspartner für Nachhaltigkeit“ zeichnete
Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) am Donnerstag den
Wildpark Eekholt
und fünf weitere Einrichtungen aus Schleswig-Holstein aus. „Sie haben
sich um altersgerechte
Vermittlung und praktische Umsetzung von Umweltthemen verdient
gemacht“, bescheinigte
von Boetticher dem Geschäftführer des Wildparks, Wolf-Gunthram Freiherr
von Schenck
und Theda Hatlapa, der Mitbegründerin des Wildparks, während einer
Feierstunde in
Eekholt. Das Zertifikat wird im nördlichsten Bundesland seit drei
Jahren in Kooperation des
Bildungs- und des Umweltministeriums vergeben und basiert auf einer
Empfehlung des
Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002.
Neue
Ruhr Zeitung - 20. August 2007
Der
Schöne und das Biest
Exakt
52 Jahre hat der Hechtalligatormann auf seiner Lederhaut und ist der
Senior im
Aquazoo. Vor fast genau 20 Jahren zog "Hechti" aus dem engen Bunker
an der Speldorfer Straße in das neugebaute "Löbbecke Museum +
Aquazoo" im Nordpark.
Herrlich,
wenn der Mensch ihn doch nur in Ruhe gelassen hätte und ihm nicht - in
bester
Absicht - weibliche Gesellschaft ins Tropenhaus gesetzt hätte.
Freie Presse
- 18. August 2007
Siebenjährige
Lena als 100.000. Tierparkbesucherin begrüßt
Lena ist
die 100.000. Besucherin des Hirschfelder Tierparks in diesem Jahr. Sie
war gestern
mit ihren Eltern Jürgen und Susan Schneider in der Naherholungsanlage.
Merkur
Online - 21. August 2007
Rätsel
um
Känguru "Skippi" - Gerüchte um zwei frei laufende Kängurus
Im Allgäu ist ein freilaufendes Känguru aufgetaucht. Inzwischen ist
sogar von
zwei australischen Beuteltieren die Rede, die in der Region herumhüpfen
sollen.
Sicher ist: Ein Bahnarbeiter hat in Ungerhausen (Landkreis Unterallgäu)
an den
Bahngleisen ein Känguru gesehen und fotografiert.
Web.de - 22.
August 2007
Tragisches
Ende für Känguru Skippi
Das Känguru "Skippi" ist offenbar tot. Es wurde am frühen
Mittwochmorgen bei Memmingen (Bayern) vermutlich von einem Lastwagen
überfahren. Während die Polizei davon ausgeht, dass es sich bei dem
toten
Känguru-Bock um "Skippi" handelt, glauben seine Besitzer, dass er
noch lebt. Der
war Anfang August aus einem Tierpark im baden-württembergischen Bad
Wurzach
entwischt und hüpfte seitdem durch die Wälder. Nach Polizeiangaben
wurde das
gefundene Känguru von einem Lastwagen regelrecht "platt" gemacht. Gerda
Leichtle, die
zusammen mit ihrem Mann in Bad Wurzach den Alpakahof mit 450 Tieren
betreibt,
trägt die Nachricht über das überfahrene Känguru mit Fassung. Ihrer
Auffassung nach waren zwei freilaufende Beuteltiere
in der Region unterwegs. Deshalb glaubt sie im Gegensatz zur Polizei,
dass
"Skippi" noch lebt. In Bayern wurde der Fall zu den Akten gelegt. Der
Kadaver werde nicht identifiziert werden, sagte eine Polizeisprecherin.
sueddeutsche.de
- 20.
August 2007
Zooserie
(8): Wildpark
Poing
Flanierende
Adler und freilaufende Rehe - im Wildpark Poing können die Besucher mit
den
Tieren auf Tuchfühlung gehen. Doch letztlich entscheiden diese, wie nah
sie den
Menschen kommen - und wann sie lieber Abstand halten.
PR-Inside.com -
20.
August
2007
Kaiman
am Ufer der Rednitz
Der
kleine Kaiman hatte friedlich am Ufer in der Sonne gelegen. Doch dann
entdeckte
am Montag ein Spaziergänger das Reptil an der Böschung der Rednitz im
Landkreis
Roth und es war Schluss mit der Ruhe: Der Mann alarmierte Polizei und
Feuerwehr, die nach einiger Zeit
eintrafen. In
einer Plastikkiste wurde nach gelungener Fangaktion der Brillenkaiman
zum
nächsten Revier transportiert. Dort setzten sich die Beamten mit dem
Nürnberger
Tiergarten in Verbindung. Der Direktor versprach, sich um das Reptil zu
kümmern
- zumindest vorläufig. «Der Kaiman muss sich jetzt erst einmal
beruhigen»,
sagte Zoodirektor Dag Encke. «Er ist sehr panisch.» Er schlage wild um
sich und
haue gegen die Gitterstäbe.
Der
Direktor hofft, dass der Besitzer sein «Haustier» bald beim Zoo abholt.
«Vielleicht wolle er ihn im Garten sonnen lassen und der Kaiman ist
ausbüxst»,
vermutete der Zoodirektor. Erst Mitte Juli war ein Kaiman in Nürnberg
in einem Plastikeimer
ausgesetzt
worden. Sein neues Zuhause ist nun die Reptilienauffangstation in
München.
DCRS ONLINE
- 18. August 2007
Unbekannter
lässt 2m- Python in Tierpark frei
Im
Budapester
Zoo wurde von einem Unbekannten eine Pythonschlange ausgesetzt. Erst
als das Tier
bereits erheblichen Schaden angerichtete hatte, wurde es bemerkt und
eingefangen.
Das vorliegende Exemplar war bereits etwa 2 Meter lang. Die Schlange
hatte offenbar,
nachdem sie im Tierpark ausgesetzt worden war, erst einmal Hunger. Sie
schlängelte
sich ins Papageien Haus und fraß dort zwei sehr teure Exemplare der
seltenen Keas. Der Budapester Zoo hatte die
beiden kostbaren
Vögel von Zoos aus Deutschland und Österreich geschenkt bekommen. Im
Gehege der beiden Keas fand man schließlich die Riesenschlange, die
sich von
ihrem ausgiebigen Mal erholte. Die Zoo sucht nun nach dem Eigentümer.
Sollte dieser nicht gefunden
werden, bleibt
der Python bis auf weiteres im Tierpark.
net-tribune.de
- 17. August
2007
Python
tötet seltene Papageien in Budapester Zoo
Ein offenbar von einem Besucher eingeschmuggelter Python hat
im Budapester
Zoo drei seltene Papageien getötet. Wie Zoosprecher Zoltan Hanga am
Freitag mitteilte,
gehörte die zwei Meter lange Schlange nicht zum Bestand des Tiergartens
und wurde
dort vermutlich ausgesetzt. Die Keas, zwei Männchen und ein Weibchen im
Wert von
jeweils 5.800 Euro, waren Budapest von Zoos in Deutschland und
Österreich geschenkt
worden.
Volksstimme -
21. August 2007
Männer
fangen Hai mit bloßen Händen
Mit bloßen Händen haben Männer am Strand vor Tarragona einen Hai
gefangen. Er
hatte eine Woche lang an den Badestränden der nordostspanischen Stadt
Tarragona
für Aufregung gesorgt. Vor den Augen von Dutzenden von Badegästen
überwältigten ihn Experten des
Meeresaquariums von Barcelona den Raubfisch in einem "Ringkampf". Das
1,60 Meter lange Sandbankhai-Weibchen (Carcharhinus plumbeus) wurde in
das
Aquarium der katalanischen Metropole gebracht. Es soll nach
Presseberichten vom
Dienstag wahrscheinlich in den kommenden Tagen auf hoher See wieder
ausgesetzt
werden. Beim Einfangen des Hais zogen sich die drei Männer, zwei
Taucher des Aquariums
und ein Rot-Kreuz-Helfer, leichte Verletzungen zu. "Wir haben den Hai
mit
bloßen Händen eingefangen, weil dies für das Tier die schonendste
Methode
war", erläuterte der Taucher José Martínez.
Spanien
Bilder - 22. August 2007
Hai
stirbt im Aquarium von Barcelona
Der
Hai, der erst am Montag vor Tarragona eingefangen worden ist und in ein
Aquarium nach Barcelona gebracht wurde, ist tot. Der Hai hatte tagelang
vor
Tarragona im Küstengewässer gekreuzt und war dabei immer zutraulicher
geworden
und hatte die Nähe des Strandes gesucht, um die Badegäste vor sich
selbst zu
schützen, waren die Roten Flaggen gehisst worden. Der etwa zwei Meter
große und
18 Kilogramm schwere Hai, eine Hai-Dame, wurde zwar als an sich
ungefährlich
eingestuft, man schloss aber nicht aus, dass wenn Badegäste allzu
mutig, sich
dem Tier nähern würden, er aggressiv hätte werden können. Die Biologen
und Tierärzte
des Aquariums wollen nun die Todesursache klären. Eine Autopsie wurde
angeordnet.
Mitteldeutsche
Zeitung - 17. August 2007
Seebär
namens Gaston nutzt die Flut zur Flucht
Nicht nur tausende Helfer trieb es während der Jahrhundertflut in den
Landkreis
Wittenberg. Auch ein Seebär war von der Elbe zwischen Mühlanger und
Wittenberg angespült
worden. "Gaston" hieß er und war aus einem Zoo in Prag ausgebüxt. Fünf
Tage schwamm er in den Fluten der Elbe, bis das 250 Kilogramm schwere
Tier erschöpft
in einer Wiese aufgefunden worden war. Am Ende trieben die Helfer
"Gaston" in einen Container und brachten ihn
ins Wittenberger Polizeirevier. Zum Abendessen gab es Seelachs, um
Mitternacht waren
seine Pfleger aus Prag schon da, um ihn abzuholen. Das kurze Gastspiel
endete in
einem roten Ford Transit hinter den Latten einer Holzkiste. Die Fahrt
überlebt der Seebär nicht.
Morgens
um 9 Uhr kurz hinter der tschechischen Grenze: "Gaston" gibt keinen
Laut
mehr von sich, er ist tot. Über die Ursache wird gerätselt. Vergiftung
durch das verseuchte
Elbwasser ist eine
Variante, Erschöpfung eine andere. Drei Jahre später wird ihm im Prager
Zoo ein Denkmal gesetzt.
Live-PR.com -
19.
August 2007
Toter
im Bärenkäfig
entdeckt
Im Bärenkäfig des Belgrader Zoos haben Mitarbeiter am Sonntag die
Leiche eines
Mannes gefunden. Der Tote sei während einer Routinekontrolle in dem
nicht überdachten
Käfig entdeckt worden.
Der Zoo liegt in der ehemaligen Festung und Parkanlage Kalemegdan der
serbischen
Hauptstadt. Oberhalb des Zoos befindet sich ein Restaurant, außerdem
besuchten tausende
Menschen in dieser Woche ein Festival in dem Park. Der Radiosender B92
spekulierte,
der Mann sei möglicherweise in der Nacht von oben in den Bärenkäfig
gefallen.
Tirol
Online - 20. August 2007
Bären
töteten und
zerfleischten jungen Serben im Belgrader Zoo
Ein
23-jähriger Serbe ist im Belgrader Zoo von einem Bären getötet und
zerfleischt
worden. Pfleger hätten die Leiche des jungen Mannes am Wochenende in
dem Gehege
entdeckt, sagte Zoo-Direktor Vuk Bojovic am Montag. Die beiden Bären
Mascha und Mischa hätten bereits Teile ihres Opfers
gefressen gehabt. Die Tiere zogen die entkleidete Leiche demnach in
ihre
Fressecke und reagierten aggressiv auf Pfleger, die versuchten, den
Körper des
jungen Mannes zu bergen.
Der
23-Jährige müsse betrunken gewesen sein oder unter Drogeneinfluss
gestanden
haben, fügte Bojovic hinzu. Am Wochenende fand das jährliche
Bierfestival in der serbischen
Hauptstadt statt. Örtliche Medien berichteten, die Polizei habe zudem
mehrere
Mobiltelefone sowie Ziegel, Steine und Bierdosen in dem Gehege
gefunden.
Focus Online - 20.
August 2007
Mann
von Bären im
Zoo zerfleischt
Ein
tibetanisches Bärenpaar hat im Belgrader Zoo einen 22-jährigen Mann
zerrissen.
Wärter fanden die grausam zugerichtete Leiche.
Der
Mann sei entweder von einer fünf Meter hohen Mauer ins Bärengehege
gesprungen
oder von Unbekannten gestoßen worden, berichteten Belgrader Medien am
Montag.
Merkwürdig sei, dass das Opfer nackt im Gehege lag, während seine
unbeschädigte
Kleidung um ihn herum verstreut war. Die Polizei habe Ermittlungen
aufgenommen.
Täglicher
Anzeiger - 15. August 2007
Kamel-Schlächter
aus Kairoer Zoo festgenommen
Die
mysteriöse Abschlachtung zweier seltener Kamele im Zoo von Kairo ist
aufgeklärt: Die ägyptische Polizei nahm einen Metzger fest, der sich
mit dem
Verkauf des Fleischs ein Zubrot verdienen wollte. Wie die
Nachrichtenagentur
Mena unter Berufung auf die Polizei meldte, gab der 25-Jährige zu, aus
Geldnot
in diesem Sommer zwei der aus Marokko stammenden Kamele zerlegt zu
haben, um
Keulen und Leber verkaufen zu können. Verraten wurde der Täter nun von
einem Taxifahrer, den der Metzger
nicht
bezahlen konnte und dem er statt Geld zwei Kilogramm frisches
Kamelfleisch
gegeben hatte.
jetzt.de - 19.
August 2007
Mitten
in... Kairo
Zoos dienen
der Unterhaltung und der Arterhaltung. Anders in Kairo: Dort
schlachtete ein finanziell
klammer Metzger nachts zwei seltene Kamele. Der Mann konnte nicht
einmal das Taxi
bezahlen, also entschädigte er den Fahrer mit zwei Kamelsteaks und gab
ihm seine
Telefonnummer für den Fall, dass "noch mehr billiges und frisches
Fleisch"
gewünscht werde. Der Fahrer, Vegetarier oder Artenschützer, zeigte den
Mann an. Das ist gut so: Sonst
könnte man vielleicht bald frisches Krokodilfleisch beim Metzger
kaufen.
Spanien
Bilder - 23. August 2007
Hai
von Tarragona starb an verschluckten Angelhaken
Der Hai
von Tarragona, der gestern in den frühen Morgenstunden in einem
Aquarium in
Barcelona starb, wurde Opfer von verschluckten Angelhaken, wie sie
normalerweise für die Jagd auf Thunfische verwendet werden. Zwei Stück,
einer
davon sieben Zentimeter lang, fand man bei der Autopsie im
Verdauungstrakt des
Hais. Dieser war erst am Montag eingefangen und in das Aquarium nach
Barcelona
gebracht worden.
Tirol
Online - 21. August 2007
Vietnam:
Tiger
vergiftet und aus Tierpark gestohlen
Acht
Männer haben in Vietnam einen Tiger in einem Tierpark vergiftet und den
Kadaver
gestohlen, um ihn auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen. Sie wurden zu
bis zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Männer zwischen 22 und 39
Jahren waren im vergangenen Jahr in das
Tiergehege in Südvietnam eingebrochen, hatten den Tiger vergiftet und
zerlegt
und stückweise abtransportiert. Sie ließen nur die inneren Organe
zurück.
Krone.at -
16. August 2007
Pandadame
Lui Hui
will nicht schwanger werden
Sie
versuchten es mit Düften, dann mit einem etwas kuscheligeren Gehege und
schließlich sogar mit "Pandabären-Pornos" - Pandabär Xuang Xuang
wurde nicht aktiv und Pandadame Lin Hui aus dem thailändischen Zoo von
Xuang
Mai nicht schwanger. Jetzt scheiterten die Zoologen in quasi letzter
Instanz.
Der Versuch, Lin Hui mit einer Samenspende von Xiang Xiang schwanger zu
bekommen, scheiterte. Die sechsjährige Pandadame hatte das
Sperma
ihres siebenjährigen Kompagnons per Arzt-Eingriff erhalten, nachdem die
beiden
Tiere keinerlei natürliches Interesse an einer Paarung gezeigt hatten.
Um die
Chance auf Nachwuchs zu steigern, hatte sich Xuang Xuang zunächst einer
Diät
unterziehen müssen. Ein neuer Versuch zur Paarung kann erst wieder im
April gestartet
werden -
denn die sowieso bereits als notorisch sexfaul bekannten Pandas sind
nur einmal
im Jahr zur Fortpflanzung bereit.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
De Telegraaf - 22. Aug. 2007
Record Avifauna met uitvliegen grote jaarvogel
Avifauna-Rekord mit dem Ausfliegen des Furchenhornvogels
Alphen aan den Rijn. Das Ausfliegen des ersten Jungvogels der
Furchenhornvögel am Dienstag bedeutet einen Rekord für den Vogelpark
Avifauna. Der Park teilte am Dienstag mit, daß es die 15. Hornvogelart
ist, die Jungen hervorgebracht hat im Park. Erstmals schlüpften zwei
Furchenhornvögel im Vogelpark. Ursprünglich kommt der Vogel in den
tropischen Urwäldern Asiens vor. Der Schlupf der zwei Jungvögel ist ein
Novum für Avifauna und zugleich ein Weltrekord. Nirgendwo auf der Welt
brachte ein Zoo mehr Arten von Hornvögeln groß. Das ist laut Avifauna
etwas Besonderes, denn Hornvögel pflanzen sich oft nur schwer fort.
Mehr als 200 Junge von 15 Arten schlüpften bereits im Vogelpark.
De Telegraaf - 20. Aug. 2007
Dode aapje Artis had streptokokken-bacterie
Totes Affenbaby in Artis hatte Streptokokkenbakterien
Der junge Orang-Utan, der vor gut einer Woche in Artis unerwartet
starb, scheint durch Streptokokkenbakterien dahingerafft worden. Das
habe eine Obduktion durch das Institut für Veterinärwissenschaften in
Utrecht ergeben, teilte eine Sprecherin am Montag mit. Der Orang-Utan
war erst ein paar Tage alt, als Tierpfleger des Amsterdamer Zoos das
Baby leblos in seinem Gehege angetroffen haben. Laut Artis bestand
keinerlei Anlaß für die Annahme, das Jungtier sei nicht gesund. So war
der plötzliche Tod zunächst ein Mysterium. Die Obduktion hat nun
ergeben, daß sich das Baby nach seiner Geburt eine Bakterieninfektion
zugezogen hatte. Der Orang-Utan war auch etwas zu früh geboren, wodurch
er weniger widerstandsfähig war. Weil das Affenkind aber kein einziges
Anzeichen für eine Infektion aufwies, sahen die Tierpfleger keinen
Grund für ein tierärztliches Eingreifen. "Es ist ein ganz schlimmes
Pech, daß das geschehen ist", so die Sprecherin.
De Telegraaf - 20. Aug. 2007
Gezonde hap in dierentuin
Gesunde Happen im Zoo
Zoos in unserem Land werden Biohappen verkaufen. Die alte vertraute
Krokette verschwindet in den kommenden Jahren aus den Parkrestaurants
und macht Platz für verantwortungsbewußte Snacks. Apenheul in Apeldoorn
geht selbst noch einen Schritt weiter: auch die Tiere kriegen da bald
nur noch Biofutter. "Wir sind eine ideelle Stiftung und das wollen wir
in der Praxis auch heraustragen", erklärt Anouk Ballot von Apenheul.
"Wir wollen das Beste für unsere Tiere und das ist gesundes und
unbelastetes Futter. Aber wir wollen unsere Besucher auch sehen lassen,
daß es auch noch andere Optionen gibt als nur das alte gewohnte Fleisch
und die bekannte Frikadelle."
dierennieuws.nl - 20. Aug. 2007
Opvoedkunde in de dierentuin
Pädagogik im Zoo
Unmittelbar nach dem Ausbruch des Silberrückens Bokito im Tiergarten
Blijdorp tönte es von vielen Seiten, daß Zoos gefährlich seien und
verantwortungslos handeln. Nun komme ich mehr als eine
Durchschnittsperson in Zoos und bin ich
immer mehr davon überzeugt, daß nicht die Zoos und ihre Tiere
gefährlich sind, sondern eben die Besucher. Und dann besonders die
Zielgruppe der meisten Zoos: (erwerbstätige) Eltern und ihre Kinder.
Wenn man Kindern im Zoo alles durchgehen läßt, kommt es oft zu
Konfrontationen mit Mitbesuchern und dann besonders mit Menschen, die
kommen, weil sie wirklich an den Tieren interessiert sind: Erwachsene
ohne Kinder, Fotografen, Künstler etc. Daß diese Konfrontationen und
Irritationen [die Gemüter] gelegentlich ganz schön erhitzen können,
habe ich selbst (zu) oft gesehen und erlebt.
[niederländischer] Text: B. de Jonge
Website: www.wildcatsmagazine.nl
depers.nl
- 18. Aug. 2007
Python verslindt zeldzame papegaaien
Python verschlingt seltene Papageien
Ein Python, der in den Budapester Zoo hineingeschmuggelt worden war,
hat sich gutgetan an drei seltenen Papageien. Die drei aus Neuseeland
stammenden Keas kosten fast 6.000 Euro jeder. Es leben lediglich noch
1.000 bis 5.000 Individuen dieser Papageienart in der Wildnis. Der Zoo
hat Anzeige erstattet. Einer von den eigenen Pythons kann es nicht
gewesen sein, weil die alle Microchips eingesetzt bekommen haben und
nicht vermißt werden. Wenn der Besitzer des Pythons nicht gefunden
wird, bleibt die Schlange im Zoo.
gooieneemlander.nl - 17. Aug. 2007
Dierenpark viert geboorte Amber
Tierpark feiert die Geburt von Amber
Es hört sich vielleicht nicht nach etwas Besonderem an, aber für
Amersfoort ist es doch schon wieder drei Jahre her, daß dort ein
schwarz-weiß gestreiftes Fohlen willkommen geheißen werden konnte. Der
Tierpark Amersfoort ist besonders froh über Amber, der Freitag zum
erstenmal nach draußen darf. Es ist nämlich ein Grévy-Zebra, und von
denen gibt es nicht mehr so viele auf der Erde - nur noch etwa 1.200.
Die Zucht von Grévy-Zebras hat dann auch Priorität für den Zoo, die
diese Art auf die Weise vor dem Aussterben bewahren will.
oradio.be - 17. Aug. 2007
Het jaar van de olifant voor Antwerpse Zoo
Das Jahr des Elefanten für den Antwerpener Zoo
Heute erlebt der Zoo Antwerpen einen historischen Höhepunkt. Das Jahr
2007 machte er zum "Jahr des Elefanten". Bereits zu einem früheren
Zeitpunkt wurde in diesem Jahr auf dem Astridplein vor dem Eingang in
den Antwerpener Zoo eine Elefantenfamilie [als Skulptur] aufgestellt,
und jetzt kann der Zoo stolz die Schwangerschaft von Elefantin Phyo
Phyo ankündigen. Die Ultraschalluntersuchung bei Elefantenkuh Phyo Phyo
bestätigte die vermutete Schwangerschaft. Knirps May Tagu kriegt
vielleicht im Frühjahr 2009 einen Bruder oder eine Schwester.
Exklusivbilder, die den Tierarzt in Aktion zeigen, finden Sie auf http://www.zooantwerpen.be.
Dagblad van het Noorden - 16. Aug. 2007
Alle dieren op dieet in dierentuin Emmen
Alle Tiere auf Diät im Tierpark Emmen
Fast bis auf das Gramm genau wird alles abgewogen in der Diätküche des
Tierparks Emmen. Die Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen ... Denn -
was viele Menschen nicht wissen - nahezu alle Tiere stehen auf Diät.
"Ein harmloses Brötchen kann für manche Tiere wahrlich ganz dumme
Folgen haben."
De Telegraaf - 16. Aug. 2007
Op dieet voor nageslacht
Auf Diät für die Nachwelt
Im Zoo von Chiang Mai im Norden Thailands muß ein Panda auf Diät, um zu
versuchen, doch noch seine Partnerin zu schwängern. Es ist schon alles
mögliche versucht worden, um Lin Hui schwanger zu kriegen. So hat ihr
Partner Chuang Chuang bereits ein spezielles Video mit Pornos für
Pandas gesehen. Auch künstliche Besamung wurde angewandt. Obwohl Lin
Hui Schwangerschaftssymptome aufwies, ergab eine
Ultraschalluntersuchung, daß sie nicht schwanger war. Man denkt nun,
daß das Übergewicht von Chuang Chuang die Ursache ist. Er muß auf jeden
Fall Kilos abnehmen, um Lin Hui nicht zu erdrücken. Auch soll durch den
hohen Fettgehalt das Sperma von Chuang Chuang nicht stark genug sein,
so ein Sprecher. Die zwei Pandas sind von China ausgeliehen und bilden
den wichtigsten Publikumsmagneten des Zoos. Die Tiere wurden bereits
längerfristig getrennt gehalten, in der Hoffnung, sie lustvoller zu
machen.
Algemeen Dagblad - 15. Aug. 2007
Bedreigde zebra geboren
Fohlen einer bedrohten Zebraart geboren
Im Tierpark Amersfoort wurde gestern um die Mittagszeit ein Grévyzebra
geboren. Der
Vater (Chris) der neugeborenen Stute, die Amber genannt wurde, kam vor
kurzem aus dem Zoo von Marwel in England nach Amersfoort. Zoomanager
Marjo Hoedemaker freute sich über die Geburt. "Amber ist das erste
Zebrafohlen in drei Jahren. Wir tun unser Bestes, um diese Tierart vor
dem Untergang zu retten. Wenn es klappt, setzen wir in einigen Jahren
wieder Tiere in Afrika aus."
Algemeen Dagblad - 15. Aug. 2007
Serpo naar Berkel en Rodenrijs
Serpo nach Berkel und Rodenrijs
Das Reptilienhaus Serpo vertauscht seine Unterkunft in Delft im
folgenden Jahr mit einem neuen Anwesen in Berkel und Rodenrijs. Der
"kleine Zoo", in dem mehr als 500 Reptilien, Fische und Insekten leben,
soll nach dem Umzug mindestens zehnmal so groß sein, ließ der Besitzer
Walter Getreuer heute morgen wissen. Daß Serpo umziehen will, war schon
länger bekannt, nur war unklar, in welche Stadt das Reptilienhaus
ausweichen sollte. Serpo war seit 15 Jahren in Delft angesiedelt. Es
besteht nicht nur der Wunsch, sich zu vergrößern; Serpo soll auch weg,
weil dort, wo die heutige Unterkunft ist, eine Eisenbahnunterführung
angelegt wird.
megastadfm.nl - 16. Aug. 2007
Alexander schiet raak
Alexander erzielt einen Treffer
Der Elefant Alexander aus dem Tiergarten Blijdorp ist im Antwerpener
Zoo seinem Ruf als Macho gerecht geworden. Die 25jährige Elefantin
Khaing Phyo Phyo ist im dritten Monat von Alexander schwanger. Der
Antwerpener Zoo hat das heute mitgeteilt. Die Geburt wird im April 2009
erwartet, die Tragzeit bei Elefanten dauert nämlich 22 Monate. Der 5,5
t schwere Asiatische Elefant war im April unter Polizeibegleitung in
den Antwerpener Zoo gebracht, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Der
26jährige Dickhäuter ist bereits Vater von sieben jungen Elefanten.
Noch mindestens drei Elefantenkühe sind von ihm schwanger. Alexander
soll bis September in Antwerpen bleiben.
De Telegraaf - 16. Aug. 2007
Rotterdamse macho-olifant wordt weer vader
Rotterdamer Elefanten-Macho wird wieder Vater
Der Rotterdamer Elefanten-Macho Alexander ist seinem Ruf gerecht
geworden. Der 5.000 kg schwere Asiatische Elefant war im April unter
Polizeibegleitung in den Antwerpener Zoo gebracht worden, um dort für
Nachwuchs zu sorgen. Alexander hat offenbar einen Treffer erzielt bei
der 25jährigen Elefantin Khaing Phyo Phyo, teilte der Antwerpener Zoo
am Donnerstag erfreut mit. Der Rotterdamer Elefantenexperte Willem
Schaftenaar sah bei einer Ultraschalluntersuchung deutlich einen Embryo
von etwa drei Monaten. Die Geburt wird im April 2009 erwartet.
Russische
Meldungen
rezonans.info - 22. Aug. 2007
В возрасте 72
лет в Риге
умер
аллигатор-герой
Im Alter von 72 Jahre verstarb in Riga Alligator-Held
Im Rigaer Zoo starb am Dienstag im Alter von etwa 72 Jahren einer der
ältesten Mississippi-Alligatoren in Europa. Der Alligator, Tschabulitis
mit Namen, wog 140 kg und erreichte eine Länge von 2,9 m. Die Fachleute
sind der Auffassung, er sei an Altersschwäche gestorben. Tschabulitis
ist eine der Legenden des Rigaer Zoos. Während des Zweiten Weltkrieges
"rettete" er den damaligen Zoodirektor vor den Faschisten - jener
versteckte sich in der Krokodilanlage.
sq.com.ua - 22. Aug. 2007
Пара
африканских
антилоп и
пара гаялов появились
в
Харьковском
зоопарке ко
Дню города
Zoo Charkow erhielt ein Paar afrikanische Antilopen und ein
Paar Gayale
Die Tiere, zwei Elenantilopen und zwei Gayale wurden im
Naturschutzgebiet Askania Nowa gekauft (Gebiet Cherson). Wie
Zoodirektor Alexej Grigorjew am 22. August Journalisten mitteilte,
kommen Gayale zum erstenmal in den Zoo Charkow, Elenantilopen fehlten
in der Sammlung des Zoos über 20 Jahre. Alle Tiere wurden 2006 geboren.
A. Grigorjew bemerkte, daß die Tiere erworben wurden, da sich die
Möglichkeit ergab, sie günstig in Askania Nowa zu kaufen. Doch
hauptsächlich ginge es der Leitung des Zoos nicht darum, die Sammlung
zu erweitern, sondern die Haltungsbedingungen für die schon vorhandenen
Tiere zu verbessern. "Der Zoo Charkow besitzt eine der besten
Tiersammlungen in Europa, doch die Haltungsbedingungen entsprechen bei
weitem nicht dem europäischen Standard", bemerkte A. Grigorjew. Heute
zählt die Tiersammlung des Charkower Zoos 7.000 Individuen in 400 Arten.
rus.posimees.ee - 22. Aug. 2007
В
Таллиннском
зоопарке
произошел
пожар
Feuer im Zoo Tallinn
Gestern abend geriet im Tallinner Zoo das Gebäude in Brand, in dem die
Blauschafe untergebracht sind. Tiere kamen nicht zu Schaden. Wie heute
morgen mitgeteilt wurde, wurden mit Hilfe eines Zoo-Mitarbeiters aus
dem brennenden Gebäude 11 Tiere evakuiert. Nach den Worten des
Zoodirektors Mati Kaal, der gestern den Brandort aufsuchte, könnte
Brandstiftung die Ursache des Feuers sein.
express-k.kz - 22. Aug. 2007
Аист
прилетает
в
зоопарк
Der Klapperstorch kommt in den Zoo
Für den Zoo Almaty war dieses Jahr großzügig mit angenehmen
Überraschungen: Wildtiere, die von weither zu uns gebracht wurden,
begannen Nachkommen zu produzieren. Das Licht der Welt erblickten
Tiger, Jaguare und Leoparden. Und noch eine große Freude: Nachwuchs
auch bei dem Giraffenpaar. Oryxantilopen, Kamele, Ponys, Rehe,
Bucharahirsche und Przewalskipferde bringen regelmäßig Junge zur Welt.
Doch besonders stolz ist der Leiter der Paarhufer-Abteilung Kasen
Bekkulow auf 15 Sikahirsche. Nach Almaty brachte man nur drei und in
kurzer Zeit entstand im Zoo eine eigene kleine Herde. "Bald wird unser
Zoo 70 Jahre alt", sagt Zoodirektor Kumek Almenbajew, "und wir planen
am 6./7. Oktober einen Tag der offenen Tür, damit alle, die es
wünschen, zu uns kommen und die Tiere betrachten können. Jedes Kind
soll von früher Kindheit an verstehen, daß es nicht Herrscher des
Planeten ist, sondern nur ein Glied einer großen unzertrennlichen
Kette. Nur wenn es die Natur und die Tiere liebt, kann es ein
wirklicher Mensch werden."
dni.ru - 22. Aug. 2007
Крокодил
откусил
ребенку
руку
Krokodil biß Kind die Hand ab
In Vietnam hat ein Krokodil einem 15jährigen Jungen die Hand abgebisse,
der, ungeachtet des Verbots, sich entschloß, die Hände im Terrarium zu
waschen.
eho-dv.com - 21. Aug. 2007
В
Ивановской
области -
полосатый
«бэби- бум»
Gestreifter "Babyboom" im Gebiet Iwanowo
Zwei junge Amurtiger erblickten das Licht der Welt im Zoo der Stadt
Iwanowo. Noch haben sie ihre Augen nicht geöffnet und ernähren sich nur
von Muttermilch, doch schon in zwei, drei Wochen werden sie beginnen,
Fleisch zu probieren, teilt "eho-dv" mit unter Berufung auf den
Pressedienst der Verwaltung Iwanowos. Im Zoo Iwanowo wurde das
Amurtigerpaar im vorigen Jahr zusammengestellt. Das Weibchen erhielt
der Zoo Iwanowo vor vier Jahren vom Moskauer Zoo geschenkt, das
Männchen erwarb man im vorigen Jahr. Das erste Mal gab es auch
Nachwuchs bei den Pumas. Wieviel Jungtiere es sind, weiß man noch
nicht, weil der Puma sie in der Wurfbox versteckt. Das Weibchen lebt
schon drei Jahre im Zoo, das Männchen kam im letzten Winter.
intertat.ru - 21. Aug. 2007
«Аткинс»
представил
план
реконструкции
Казанского
зоопарка
"Atkins" stellte Plan für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos
vor
Der Direktor für Design und Engineering des Projektierungsinstituts
"Atkins" Walerian Evans stellte den Masterplan der Rekonstruktion und
Modernisierung des Architekturensembles des Kasaner Zoos vor. Der
Masterplan wird ausgearbeitet von einer Architektengruppe des
Projektierungsinstituts "Atkins" unter der Leitung des bekannten
britischen Architekten Tom Right, der Autor des Entwurfs des weltweit
bekannten Hotels "Burj Al Arab" in Dubai ist. An der Arbeit am Entwurf
nehmen auch teil Experten der Londoner Zoologischen Gesellschaft
(gegründet 1825), die eine der ältesten in Europa ist und eine aktive
wissenschaftliche und propagandistische Tätigkeit zur Verteidigung und
Erhaltung der Umwelt leistet. Den vorgeschlagenen Entwurf kann man mit
Recht revolutionär nennen. Im Falle seiner Bestätigung wird auf dem
Territorium Kasans eine echte Perle der modernen Architektur entstehen,
die, ohne jeden Zweifel, Touristen aus ganz Rußland und des nahen
Auslands anziehen wird und eine solche internationale Bekanntheit
erlangen wird, wie das Hotel "Burj Al Arab". Der Entwurf sieht eine
komplexe Rekonstruktion des Zoos vor, die Erschließung des Territoriums
des gegenüberliegenden Ufers des Botanischen Kanals des Sees Kaban, den
Bau eines multifunktionalen Unterhaltungszentrums für Familien und die
faktische Umwandlung des Kasaner Zoos in ein großes Zentrum der
Familienerholung und -unterhaltung.
regions.ru - 19. Aug. 2007
В
рижский
зоопарк
прибудут
польские жирафы
In den Rigaer Zoo kommen Giraffen aus Polen
Ende September kommen Gäste aus dem Zoo Poznan: die Giraffen Pik und
Periskop. Eine Befragung der Rigaer hatte ergeben, daß die Bewohner der
Hauptstadt Lettlands sich über Giraffen am meisten freuen würden. Im
Zoo geht die Errichtung des Giraffengeheges dem Ende entgegen, die
Erbauer versprechen, es bis Ende August fertigzustellen. Nach den
Worten des Zoodirektors Rolands Greizin¨ wird noch ein Monat benötigt,
um alles zu kontrollieren und komfortabel einzurichten. Wie die IA
"TatarInform" mitteilt, begeht der Rigaer Zoo im Jahre 2012 seinen 100.
Geburtstag. Es wird erwartet, daß zu diesem runden Datum auch Elefanten
wieder in den Zoo zurückkehren können, die den Zoo verlassen mußten,
weil der Elefantenstall nicht den notwendigen Anforderungen entsprach.
pnz.ru - 18. Aug. 2007
В
зоопарке
расплодились
носухи
Nachwuchs bei Nasenbären im Zoo Pensa
Im Zoo Pensa wurden in der Familie der Nasenbären gleich acht Junge
geboren. In der Natur kommt das sehr selten vor. Gewöhnlich haben
Nasenbären jeweils vier, fünf Junge.
express-k.kz - 17. Aug. 2007
Прибалхашское
сафари
Safari am Balchasch
In naher Zukunft wird in den Steppen am Balchasch-See ein riesiger
Safaripark entstehen. Seine Fläche wird so groß sein wie die solcher
Staaten wie Niederlande oder Dänemark. Nach den Plänen der
Organisatoren werden schon die Gäste der Asienspiele 2011 sich nicht
nur fotografieren lassen können vor dem Hintergrund von Tigern und
Geparden, sondern sich auch beschäftigen können mit einigen
Wintersportarten. Vor einem Jahr schrieben wir schon über die
erstaunlichen Funde des Almatyer Jägers Sergej Michailitschenko in der
Umgebung des Balchasch. Zum erstenmal, im April, entdeckte er eine
Tigerin und ihre Jungen, danach im Juni, während seiner zweiten
Expedition, fand er leider schon nicht mehr die Tiger am alten Ort.
Doch nach Gesprächen mit Einheimischen glaubte Sergej noch fester
daran, daß der Balchasch-Tiger keine Frucht seiner Phantasie ist, die
Tigerin hatte ihre Jungen einfach etwas weiter von den Menschen
weggeführt. In diesem Jahr setzte der bekannte kasachstanische Geologe,
Bildhauer und Schriftsteller Bagitshan Adilow die Suche nach dem
Balchasch-Tiger fort. Vor zehn Jahren hatte er einen Dokumentarfilm auf
die Leinwand gebracht "Beweine den Turantiger". In diesem Film wurde
die Frage aufgeworfen über die Wiedergeburt der Population des
Balchasch-Tigers. Nach vorhandenen Angaben wurde der letzte Tiger hier
in den 1930er Jahren des vorigen Jahrhunderts gesehen. Doch einige
Wissenschaftler, die sich auf die Aussagen einheimischer Aksakale
[Ältesten] stützen, meinen, daß sogar in der Mitte der 1950er Jahre das
Gebrüll des Balchaschtigers zu hören war. "Es ist noch gar nicht so
lange her, als ich aus dem Balchasch-Gebiet zurückkam", erzählt
Bagitshan Adilow. "Die Expedition trug den Charakter einer
Studienreise. Im Verlaufe einer Woche wurde von mir erforscht das
Gebiet am Unterlauf des Flusses Ili (östlicher Flußarm des Naryn). An
dem Ort, an dem der Naryn in den Balchasch mündet, befindet sich das
Dorf Karoj. Westlich von diesem Dorf bis zur Mündung des Ili ist
gegenwärtig praktisch das ganze Land von Privatpersonen aufgekauft. Der
östliche Teil ist bis jetzt nicht besiedelt. Bisher ist es mir leider
nicht gelungen, Beweise zu finden für das Vorkommen des Tigers in
diesen Gegenden, doch ich überzeugte mich ein weiteres Mal von der
Richtigkeit meiner Idee der Wiederherstellung der Tigerpopulation im
Siebenstromland." "Wie entstand die so ungewöhnliche Idee?""Schon in
den 1990er Jahren wandte ich mich an Fachleute aus dem Zoo Alma-Ata mit
der Frage nach der Möglichkeit der Wiederherstellung der Population
unserer Tiger durch die Akklimatisierung von Ussuritigern. Und erhielt
die Antwort: wenn der Staat das unterstützt, ist das durchaus möglich.
Heute hat der Rektor der Kasachischen Akademie für Sport und Tourismus
Kairat Sakirjanow das Projekt unter seine Patronage genommen. In der
Perspektive geht es auch um die Wiedergeburt der Gepardenpopulation im
Land. Die letzten Geparden waren noch in den 1950er Jahren des vorigen
Jahrhunderts in den Bergen Mangyschlaks vorhanden.Dort hat sich bis
heute ihre natürliche Nahrung erhalten - [asiatische] Mufflons. Im
Januar des vorigen Jahres besuchte ich Chabarowsk, wo ich mich mit
einem führenden einheimischen Jagdwirtschaftler traf. Wir vereinbarten,
daß im Falle einer staatlichen Hilfe und der Schaffung der notwendigen
Infrastruktur im Balchasch-Gebiet Kasachstan nicht nur auf russische
Tigerexperten zählen kann, sondern auch auf internationale
Organisationen, die Populationen verschiedener Tiere unterstützen. Aus
den obligatorischen natürlichen Bedingungen hoben die Wissenschaftler
hervor: Vorhandensein natürlicher Nahrung (Wildschweine, Wildziegen),
große Süßwasserreserven und ein riesiges, von Menschen unbesiedeltes
Territorium. ... Wir wollen nach dem Beispiel einiger Staaten Asiens
und Afrikas eine Art Safaripark organisieren, wo unter natürlichen
Bedingungen leben werden Tiger, Geparden, Strauße, Zebras, Giraffen und
sogar Känguruhs."
novopol.ru - 17. Aug. 2007
Экологи:
во всём мире
осталось
лишь 40 дальневосточных
леопардов
Ökologen: auf der Erde gibt es nur noch 40 Amurleoparden
Mit den Anstrengungen von Ökologen und Journalisten Wladiwostoks ist
ein Dokumentarfilm entstanden über den Amurleoparden. Der Film endet
mit der Bitte an die russischen Behörden, das staatliche
Naturschutzgebiet "Kedrowaja Padj" und die Reservate "Barsowyj" und
"Borissowskoje Plato", in denen Amurleoparden leben, in eine
einheitliche Naturschutzzone zu vereinigen, um diese Tiere zu retten.
"Nach Meinung von Wissenschaftlern erlaubt der Zusammenschluß des
Naturschutzgebietes und der zwei Reservate zu einem einheitlichen
Ganzen die einzigartige, zahlenmäßig äußerst geringe Population des
Amurleoparden zu retten", erzählte Jelena Starostina, Pressesekretärin
der Fernostabteilung des WWF Rußlands. Außerdem wird es nach Meinung
der Wissenschaftler für die Rettung der Leopardenpopulation von Nutzen
sein, das Verbreitungsgebiet dieser Tiere auszudehnen auf das
Territorium des benachbarten China, mit dem eng zusammengearbeitet
werden soll.
de.rian.ru - 16. Aug. 2007
Moskauer Zoo: Gebänderte Wasserkobra vermehrt sich
erstmals in Gefangenschaft
MOSKAU, 16. August (RIA Novosti). Im Moskauer Zoo haben sich zum ersten
Mal in der Welt gebänderte Wasserkobras in Gefangenschaft fünf Junge
zur Welt gebracht. Das teite der RIA Novosti Natalja Istratowa vom
Pressedienst des Zoos mit. Insgesamt leben vier gebänderte
Wasserkobras, zwei Männchen und zwei Weibchen, im Zoo. Gegenwärtig
werden die Babys durch Fischbrut ernährt und in besonderen Bedingungen
gehalten. "Im Terrarium wird eine bestimmte Temperatur erhalten. Bei so
einer Hitze soll sie nicht höher als 28 Grad steigen", sagte Istratowa.
Sie fügte hinzu, dass die kleinen Kobras vorerst im Moskauer Zoo leben
werden. Doch es sei nicht ausgeschlossen, dass sie später an ein
anderes Zoo übergeben werden. "Und vorerst müssen wir sie noch
großziehen. Nicht alle Tiere können im Endeffekt überleben. Natürlich
haben sie unter den Zoobedingungen mehr Chancen, doch es ist trotzdem
ein sehr komplizierter und mühevoller Prozess. Dazu kommt, dass der Zoo
keine Erfahrung beim Großziehen von gebänderten Wasserschlangen hat,
wie auch kein anderer Zoo in der Welt", sagte Istratowa. Zwei junge
Weibchen und zwei Männchen leben seit 1997 im Moskauer Zoo. Sie wurden
in Zaire gefangen. Die gebänderte Wasserkobra (Boulengerina annulata)
ist plump gebaut, hat einen kleinen Kopf und kleine Augen. Hinter den
Giftzähnen an der oberen Kiefer liegen mehrere kleine Zähne. Sie ist
oben gelbbraun mit breiten schwarzen Ringen um den Körper gefärbt.
Diese Schlange lebt in den großen Flüssen und Seen von Äquatorialafrika
von Kamerun und Gabon bis zu den Tanganjika- und Malawisee. Diese
Schlangenart gehört zu den giftigsten.
dontr.ru - 16. Aug. 2007
В
Орловском
районе в
неволе на
свет появились
два птенца
дрофы
Im Rayon Orjol schlüpften in Menschenobhut zwei
Großtrappenküken
In der Gesellschaft "Lebendige Natur der Steppe" im Rayon Orjol ist man
mit dem Ergebnis einiger Jahre Arbeit zufrieden: seltene Tiere haben
endlich Nachwuchs - Großtrappen, Saigas und Wildschafe. Der Schlupf von
Küken des schwersten flugfähigen Vogels - eine Großtrappe kann bis zu
16 kg wiegen - ist ein Ereignis, auf das sie am Don schon einige Jahre
gewartet haben.
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teilweise gekürzt |
Zoo Duisbug, 23.08.2007
Artenschutz und Naturerlebnis in Einem!
Zu einem Kurzseminar über heimische Spinnen lädt Peter ALLENSCHLÄGER �
Kinderaktionist und Naturschutzbeauftragter des Zoos � an den
Kaiserberg. Spinnen sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Die einen
ekeln sich davor und erschaudern beim Gedanken an lange behaarte Beine,
dunkle Gestalt und überraschende Bewegungen. Die anderen sind von ihrer
besonderen Fähigkeit fasziniert, aus Spinnseide Fäden herzustellen und
nach einem instinktiven Programm kunstvolle Fangnetze zu bauen. Spinnen
halten viele Menschen für exotisch, nicht weniger aber als 1100 (!)
Arten gehören zu unserer heimischen Fauna und hören auf so blumige
Namen wie Tapezierspinne, Falltürspinne, Zitterspinne oder
Zebraspringspinne. Europäische Spinne des Jahres 2007 ist im Übrigen
die größte Art auf dem Kontinent geworden, die bis 20 mm große
Sand-Wolfspinne. Häufigere Funde dieser Art gibt es an der Ostsee, aber
auch an einzelnen Flussabschnitten im Einzugsgebiet des Rheins oder der
Elbe. Alle heimischen Spinnen sind für den Menschen nicht gefährlich.
Und sie sind nützlich: Spinnen helfen mit ihrer räuberischen
Lebensweise dem Menschen, indem sie Insekten wie lästige Mücken und
Fliegen fangen. Umso unverständlicher wird vor diesem Hintergrund, dass
der Mensch der größte Feind der Spinnen ist, der sie aus Unwissenheit
und Hysterie allzu oft totschlägt. Peter ALLENSCHLÄGER wird den
interessierten Zoobesuchern die Möglichkeit bieten, einen
Spinnenbeobachtungsrahmen zu basteln, der dazu gedacht ist,
Sektorspinnen, Gartenkreuzspinnen, Herbstspinnen und andere Arten
anzulocken und wiederanzusiedeln. Außerdem gibt er umfassende
Informationen zur Biologie und Lebensweise vieler heimischer Arten.
Zoo Dortmund, 23.08.2007
Jetzt anmelden: Kooperation von VHS und Zoo Dortmund zum Thema
�Artenschutz�
Zoologische Gärten sind längst schon keine reinen Tierschaustätten
mehr, sie nehmen vielfältige Aufgaben wahr � eine der wichtigsten ist
die Arterhaltung und der Artenschutz. Im Rahmen einer zweiteiligen
Volkshochschul-Veranstaltung in Kooperation mit dem Zoo Dortmund wird
die Arbeit auf diesem Gebiet vorgestellt. Beide
Kooperationsveranstaltungen sind zielgruppenorientiert gestaltet: Der
erste Veranstaltungsblock am Samstag, 1. und 8. September, jeweils von
10 bis 11.30 Uhr, wendet sich an Erwachsene mit Kindern. Die
Teilnahmegebühr inklusive Zooeintritt beträgt acht Euro. Anmeldeschluss
ist am Mittwoch, 29. August. Das Angebot des zweiten Blocks am Samstag,
13. und 20. Oktober, jeweils von 10 bis 12.15 Uhr richtet sich
ausschließlich an Erwachsene. Die Teilnahmegebühr inklusive Zooeintritt
beträgt zehn Euro. Anmeldeschluss ist am Montag, 10. Oktober. Das
Programm beider Veranstaltungen ist zweigeteilt:
Zunächst stehen Fragen im Vordergrund wie: Welchen gesetzlichen
Bestimmungen unterliegt die Haltung der Tiere im Zoo? Wozu verpflichten
sich die Zoos im Rahmen der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie? Was verbirgt
sich hinter den EAZA-Kampagnen? Wie funktionieren verschiedene
Zuchtprogramme? Nachgegangen wird diesen Fragen �vor Ort� bei den
jeweiligen Tiergehegen anhand von Beispielen (wie der EAZA-Kampagne
2006 �Save the Rhinos�). Der zweite Schwerpunkt sieht eine �Expedition�
durch den Südamerika-Teil des Zoos vor. Die Besucher lernen
unterschiedliche Lebensräume, z.B. die Bewohner des tropischen
Regenwaldes, kennen.
Zoo Basel, 23.08.2007
Scharlachspint-Nachwuchs im Zoo Basel- Tierhaltung zwischen Hoffen und
Bangen
Ein junger Scharlachspint sorgt derzeit für Freude im Zoo Basel.
Ausgebrütet haben ihn seine Eltern in einer Brutröhre, die sie eigens
dafür in eine Lösswand im Etoschahaus gebohrt haben. In Europa wird
diese Vogelart nur sehr selten nachgezüchtet. Am 31. Juli ist im
Etoschahaus im Zoo Basel ein junger Scharlachspint ausgeflogen, eine
kleine ornithologische Sensation, weil diese Art in Europa nur selten
in Zoologischen Gärten nachgezüchtet wird. Den Jungvogel erkennt man
leicht an seinen staubig-matten Gefiederfarben und dem kurzen Schnabel.
Zoo Köln, 23.08.2007
Lange Beine, krummer Schnabel
Exakt vor einem Monat erblickte ein gänseähnliches weißes Flamingoküken
die Welt. Ausgebrütet wurde der kleine �Fidel�, der seinen Namen der
Herkunft seiner sechzig möglichen Eltern verdankt, in einer
Brutmaschine. In der Obhut der engagierten Pfleger entwickelt sich der
Flaumball mit den großen Watschelfüßen sehr gut und genießt inzwischen
die ersten kleinen Ausflüge mit seinen Zieheltern. Bei diesen täglichen
Spaziergängen soll der Bewegungsapparat des jungen Stelzvogels
trainiert werden, wichtig für einen Vogel, dessen Beine in Kürze einen
Meter lang, aber weniger als 2 Zentimeter dick sein werden.
Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 23.08.2007
Große Freude in Schönbrunn: Panda Baby geboren - 127 Tage nach der
Paarung war es heute Morgen so weit.
Pfleger hörten aus der Wurfbox der
Großen Pandas zarte fiepsende Geräusche und ein Blick auf den
Kontroll-Monitor verschaffte bald Gewissheit. Die Bärin kümmerte sich
liebevoll um ein winziges Baby, das sie an ihrer Brust verborgen hielt
und nur ein einziges Mal ins Maul nahm und der Kamera präsentierte. Sie
wird die nächsten 2 � 3 Monaten mit ihrem Baby in der Wurfbox
verbringen und erst dann den Nachwuchs der Öffentlichkeit zeigen.
Zoo Leipzig, 22.08.2007
Zuckertütenbaum im Großstadtdschungel - Schulanfängertag am 01.
September im Zoo Leipzig
Am 01. September 2007 läßt es sich der Zoo Leipzig nicht nehmen und
lädt alle ABC-Schützen auf Großwildsafari in den Zoo ein. Vorbei an dem
großen Zuckertütenbaum, der für jeden Schulanfänger eine süße
Überraschung bereit hält, geht es auf Erkundungstour durch den
Dschungel. Auf dem Stundenplan stehen an diesem Tag nämlich die
Raubkatzen, Rüsseltiere, Vögel, Affen und natürlich die Bewohner der
Ozeane. Zwischen 10 und 18 Uhr können sich die Erstklässler mit der
Tierwelt vertraut machen und herausfinden, warum die Löwen nicht gern
schwimmen gehen, warum die Elefanten so große Ohren haben, welchen
Affen im Zoo leben und wieso der Flugfuchs kopfüber am Baum baumelt.
Und wer sich danach wie ein echter Löwe oder Tiger fühlt, kann sich so
auch am Tiergesichterschminkstand anmalen lassen. Auf der Wiese am
Ponygestüt veranstaltet die Artistenschule Jugglehal allerhand Spiel-
und Mitmachaktionen. Der Kids´s Parc bietet eine reichlich Auswahl an
Bewegungsspielen und artistischen Stationen. Jede Menge Spaß ist dabei
garantiert. Wer sich nach so vielen tierischen Abenteuern ausruhen und
zurücklehnen möchte, ist beim Puppentheater bestens ausgehoben. Am
Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr auf dem Lesehügel neben dem
Aquarium wird das Stück �Mein lieber, frecher Kasper� aufgeführt. Bei
Regen findet die Vorstellung im Entdeckerhaus Arche statt. Ein letzter
Besuch ins Reich der Märchen soll an diesem wichtigen Tag durchaus
gestattet sein. Wir wünschen allen Schulanfängern bei freiem Eintritt
einen erlebnisreichen und unvergesslichen ersten Schultag!
Tierpark Berlin, 22.08.2007
Elefantengeburt im Tierpark!!
Am Mittwoch, 22. August 2007, wurde morgens um 8.00 Uhr der 13. Elefant
im Tierpark Berlin geboren.
Die 22jährige Afrikanische Elefantenkuh �Bibi� brachte ihr zweites
Jungtier zur Welt. Das Kälbchen ist weiblich, 92 cm groß und 95 kg
schwer. Nach drei Stunden hat das Jungtier erstmals getrunken. Mutter
und Kind sind wohlauf. Vater ist der Bulle �Tembo� (22), der nunmehr 7
Kinder gezeugt hat. Wir bitten um Verständnis, daß das Elefantenhaus
vorerst geschlossen ist, um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören.
Natur- und Tierpark Goldau, 22.08.2007
Am Sonntag ist �Nacht der Fledermäuse�
Nutzen Sie die Gelegenheit, diese nachtaktiven Tiere kennen zu lernen.
Mit Informationen, Spielen und Basteleien ist diese Aktion eine schöne
Ergänzung zum Besuch im Tierpark. Schon gewusst? Die Kleinen
Hufeisennasen waren der Ausrottung nahe. Im Jahr 2005 wurden in der
Schweiz wieder 46 Wochenstubenkolonien gezählt. Schätzungsweise 4'200
erwachsene Kleine Hufeisennasen leben heute bei uns, und jährlich
werden es wieder mehr... Zur europäischen �Nacht der Fledermäuse�
finden an verschiedenen Orten Anlässe statt.
Am Sonntag, 26. August 2007 von 13 bis 16 Uhr kommt bereits zum vierten
Mal der Fledermausschutz der Kantone SZ, UR und ZG in den Tierpark, um
die flatterhaften, faszinierenden Säugetiere den Besuchern näher zu
bringen.
Zoo Magdeburg, 22.08.2007
Nachtsafari im Magdeburger Zoo
Wie schlafen eigentlich Luchs, Eule & Co? Am 25. August lädt der
Magdeburger Zoo zu einer spannenden Entdeckungstour mit fachkundiger
Begleitung ein. Lauschen Sie den vielen Tierstimmen bei Nacht und
lassen Sie sich von den ungewöhnlichen Einblicken im Reich der Tiere
faszinieren! Im stimmungsvoll beleuchteten Zoo sind die Zootiere bei
Nacht erlebbar. Die Nachtsafari beginnt um 21 Uhr. Treffpunkt für die
Nachtsafari ist der Eingangsbereich an der Zookasse in der Straße �Am
Vogelgesang�. Die Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist
zu zahlen.
Tierpark Bochum, 22.08.2007
Naturschutztag im Tierpark + Fossilium Bochum
In diesem Jahr organisiert der Tierpark Bochum zum siebten Mal zusammen
mit anderen Vereinen und Organisationen eine Veranstaltung zum Thema
"Natur". Diese Veranstaltung findet statt im Tierpark Bochum,
Klinikstr. 49, am Sonntag, 2. September 2007 von 10:00 � 19:00 Uhr.
Dreiunddreißig regionale und überregionale Naturschutzverbände
verschiedener Zielsetzungen und Ausrichtungen, Organisationen der Stadt
Bochum und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie andere Veranstalter
werden an diesem Wochenende ihre aktuellen Projekte vorstellen, an
ihren Ständen beraten und informieren sowie mit Präsentationen und
Aktionen aufwarten. Viele Stände bieten auch Aktionen speziell für
Kinder an. Der Tierpark Bochum möchte auf diese Weise einen Einblick in
bestehende Angebote in Bochum und Umgebung bieten, die Themen zu
Umweltfragen, Ökologie, Tier-, Pflanzen- und Artenschutz sowie
Landschafts- und Klimaschutz zum Inhalt haben.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 22.08.2007
Doppelte Bürde ...
.. hat der Zwergseidenäffchen-Vater im Jungtieraufzuchthaus der
Wilhelma zu tragen, denn der am 28.07. geborene Zwillings-Nachwuchs
hockt ihm wie ein zweiter Pelzkragen fest im Nacken. Bei diesen
kleinsten echten Affen der Welt sind die Jungtiere nur so groß wie ein
menschlicher Daumen und wiegen bei der Geburt ganze 15 Gramm. Die
Mütter nehmen es sehr ernst mit der Mitverantwortung des Vaters: Oft
schon direkt nach der Geburt werden die Jungen in die Hände �oder
besser gesagt, auf die Schultern- des Vaters und sonstiger Verwandter
gegeben. Die Mutter ist zwar anfangs noch für die Ernährung zuständig,
aber die sonstige Betreuung übernimmt die bis zu 12 Tiere zählende
Großfamilie. Nachwuchs bekommt jeweils nur das ranghöchste Weibchen -
somit ist sichergestellt, dass die anderen Familienmitglieder sich
optimal um den Nachwuchs kümmern können. Obwohl die Jungen noch gesäugt
werden, beobachten sie schon genau, was bei den Erwachsenen köstliches
auf der Speisekarte steht. Bis zu 67% der natürlichen Nahrung der
Zwergseidenäffchen besteht aus Baumsäften: Mit den Eckzähnen nagen sie
Löcher in die Rinde verschiedener Bäume und Lianen und schlecken den
austretenden Saft auf. Blüten, Früchte, Nektar, Insekten und Spinnen
vervollständigen die Speisekarte. Gelegentlich probieren die Kleinen
schon mal ein Häppchen, damit sie lernen, was fressbar ist und was
nicht. Bald werden sie unter den wachsamen Augen der Familie auch die
ersten selbständigen Ausflüge unternehmen. Die eigentliche Heimat der
emanzipierten Affenzwerge sind übrigens die südamerikanischen
Regenwälder, deren Vernichtung viele der dort lebenden Tiere auf die
Liste der vom Aussterben bedrohten Arten katapultiert.
Zoo Leipzig, 22.08.2007
Wer frisst was? Nahrungsstrategien bei den Säugetieren - Sonntagstouren
im September im Zoo Leipzig
Die Sonntagstouren im September beschäftigen sich diesmal mit den
Nahrungsstrategien der Säugetiere. Wer frisst eigentlich was? Und wo
wird das Futter für die Tiere zubereitet? Haben manche Tierarten
besondere Vorlieben? Wer frisst am meisten und wie oft am Tag bekommen
Elefant, Tiger & Co Futterportionen? Stimmt es, dass die Tiger und
Löwen �Diättage� haben? Was macht der Zoo, um die Tiere auf Beutesuche
zuschicken? Wird das eine oder andere Mahl versteckt? Wer erarbeitet
die Futterpläne und wer organisiert die Köstlichkeiten? Fragen, die Sie
garantiert auf den Sonntagstouren, die immer um 11 Uhr an der
Flamingoanlage starten und eine Stunde lang dauern, beantwortet
bekommen. Hinweis: Am 23. September 2007 entfällt die Tour aufgrund der
stattfindenden Zoo-Aktionstage.
Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft, 22.08.2007
Tiergarten-Geburtstagspartys mit neuem Kick! Flamingotanz,
Gepardenjagd, Blasrohrschießen, dazu Kakao und Kuchen:
Die Kinder-Geburtstagspartys sind der Dauerbrenner unter allen
Veranstaltungen, die man im Tiergarten buchen kann. Das altbewährte
Konzept wurde nun durch neue Ideen erfrischt und erweitert. Kinder von
7 bis 10 Jahren können jetzt zum Geburtstag mit ihren Freunden im
Tiergarten �als Naturforscher unterwegs� sein. Mit einem Biologen
beobachten sie die Flamingos, die Geparden und die Orang Utans und
erforschen auf spielerische Art und Weise deren Leben - mittels
Flamingotanz, Gepardenjagd und Regenwaldpuzzle. 10 bis 14jährige können
am Geburtstagsfest lernen, wie man mit Schlangen und Skorpionen
hantiert und wie die Zootierärzte mit Blasrohren Pfeile verschießen.
Generalthema: �Wie funktioniert ein Zoo?� � Blicke hinter die Kulissen
in Kombination mit einer Jause. Für 5 bis 12jährige gibt es natürlich
weiterhin das traditionelle Angebot, bei dem Tiere beobachtet und
danach aus Ton modelliert werden. Eine Tiergartengeburtstagsparty
dauert etwa zwei bis drei Stunden und kostet 14 Euro pro Kind.
Begleitpersonen zahlen ermäßigten Eintritt.
Zoo Duisburg, 21.08.2007
Nachwuchs bei den Seesternen im tropischen Riffbecken
Beim morgendlichen Kontrollgang durch das Aquarium des Zoo Duisburg
fielen vor kurzem die Blicke auf viele Mini-Seesterne im tropischen
Riffbecken. Ein gutes Dutzend der anfangs nur wenige Millimeter großen
aber bis zu mehreren Zentimetern Durchmesser schnell heranwachsenden
Tiere klebte mit Hilfe der vielen Saugfüße an den Scheiben der Becken.
Seesterne sind weltweit in den Meeren verbreitet, wobei die größte
Artenvielfalt im Küstenbereich vorkommt. Sie bevölkern nahezu jeden
Untergrund wie Fels, Sand oder Seegras und wurden bis in eine Tiefe von
9000 m nachgewiesen. Fossile Aufzeichnungen belegen das Auftreten
dieser Tiergruppe vor über 300 Millionen Jahre und damit noch vor den
Dinosauriern! Oftmals gelangen Seesterne eher ungewollt in Aquarien,
dann etwa, wenn diese mit Steinen befüllt werden, an denen die winzigen
Tiere haften. Auffallend ist der sternförmige Körper (Name!) mit
typischerweise fünf oder einem Vielfachen von fünf Armen. An der
Unterseite der Arme befinden sich zahlreiche Füßchen, die der
Fortbewegung dienen. Dabei streckt sich eine Gruppe der beweglichen
Füße in die gleiche Richtung vor, heftet sich auf der Unterlage fest
und verkürzt sich dann wieder. Bei dieser Verkürzung wird der Körper
des Tieres nachgezogen. In der Körpermitte befindet sich auf der
Unterseite der Tiere die Mundöffnung. Mit dem ausstülpbaren Magen
machen sie sich an ihre Beutetiere wie Muscheln, Schnecken oder fest
sitzende Wirbellose heran. Im tropischen Riffbecken wird ein Ausschnitt
dieses aquatischen Mikrokosmos gezeigt, mit Riesenmuscheln,
Lippfischen, Anemonenfischen sowie vielen Weichkorallen und eben
Seesternen. Dennoch gelten letztere als Räuber und schädigen ihre
Umwelt bei Überbesatz. Die Aquarianer im Zoo Duisburg müssen in diesem
Zusammenhang die durch Körperteilung sehr schnell vorangehende
Vermehrung der Seesterne im Auge behalten.
Opel-Zoo Kronberg, 21.08.2007
10. Giraffengeburt von Jacqueline
Der Opel-Zoo hat lange auf diese
Giraffengeburt im alten Gehege am Philosophenweg gewartet. Ursprünglich
war der Geburtstermin Anfang Juli ausgerechnet. Aber erst am 17. August
2007 wurde der �kleine� Giraffenbulle Gerry geboren, pünktlich zur
�ZooFari�; der Afrikanischen Nacht im Opel-Zoo. Das Missverständnis
liegt in dem letzten beobachteten Deckdatum des Bullen George
begründet. Er muss offensichtlich sechs Wochen später noch einmal
gedeckt haben, ohne dass es bemerkt wurde. Zum Ausgleich für die lange
Wartezeit ist der kleine Bulle bei der Geburt schon über 1,8m groß und
bei bester Gesundheit. Gegen 16:00 Uhr brachte ihn seine Mutter
Jacqueline zur Welt. Auch der weitere Hergang verlief einwandfrei.
Jacqueline leckte das Jungtier trocken und nach etwa 45Minuten stand
Gerry auf, eine weitere Viertelstunde später trank er das erste Mal
Muttermilch. In ihrer afrikanischen Heimat südlich der Sahara ist es
für die Jungtiere überlebenswichtig, weit entwickelt auf die Welt zu
kommen sonst werden sie schnell das Opfer von Raubtieren. Damit ein
Jungtier mit solchen Maßen und Fähigkeiten geboren werden kann, braucht
es seine Zeit. Die Tragzeit bei Giraffen dauert entsprechend lange,
etwa 15 Monate. Mit dem Aufstehen und dem ersten Saugen aus eigener
Kraft hat der �Kleine� seine ersten Hürden gemeistert und kann damit
guter Dinge auf ein langes Giraffenleben von etwa 30 Jahren hoffen.
Nach wenigen Wochen wird er das erste Mal feste Nahrung zu sich nehmen,
im Großen und Ganzen wird er sich aber während der kommenden 10 Monate
auf die Muttermilch verlassen. In seiner ursprünglichen Heimat Afrika
würde er südlich der Sahara in der Steppe geboren. Dort ist es für eine
Giraffe wie für viele andere Huftiere lebensnotwendig, schon kurz nach
der Geburt mit der Mutter mitlaufen zu können. Für eine junge Giraffe
gibt es dort viele Gefahren und Feinde. Erst wenn er ausgewachsen ist,
wird er kaum noch natürliche Feinde haben. Selbst Löwen haben dann vor
seinen gewaltigen Hufen Respekt, da eine Giraffe mit einem Tritt seine
Knochen brechen könnte.
Zoo Osnabrück, 21.08.2007
Großfamilie im Südamerikahaus!
Weißgesichtsmarmosetten sind
außergewöhnlich hübsche Krallenaffen. Das weiße Gesichtchen leicht zur
Seite geneigt, schauen sie einen neugierig aus ihren großen, brauen
Augen an. Die meiste Zeit ihres Daseins verbringen sie unbehelligt von
den Zoomitarbeitern in ihrem großen, komfortablen Gehege im
Südamerikahaus. Sie scheinen sich dort so wohl zu fühlen, dass sie
Jungtiere am laufenden
Band produzieren. Innerhalb von nur einem Jahr haben insgesamt sieben
Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Nach zwei Zwillingsgeburten im
September 2006 und März 2007, kamen am 16. August drei weitere
Jungtiere zur Welt. Der jüngste Nachwuchs wird vom Vater und den
Geschwistern getragen und nur zum Säugen der Mutter übergeben. Man muss
schon sehr genau hinsehen, um die kleinen Marmosetten zu entdecken. In
der Regel schmiegen sie sich eng in das Fell ihrer Geschwister und am
ehesten ist der kleine geringelte Schwanz zu entdecken. Ob die Familie
männlichen oder weiblichen Zuwachs bekommen hat, lässt sich noch nicht
sagen. Wenn sie ca. vier Monate alt sind, werden sie mit einem Käscher
gefangen und müssen eine kurze Prozedur über sich ergehen lassen: Das
Geschlecht wird bestimmt, sie werden geimpft und außerdem mit einem
Transponder versehen, anhand dessen sie später zweifelsfrei
identifiziert werden können. Dank der geübten Hand der Zoomitarbeiter
dauert der Vorgang nur einige wenige Minuten. Anschließend werden die
Tiere wieder ins Gehege entlassen und toben koboldgleich mit ihren
Familienmitgliedern durch das Gehege. Die Faultiere, mit denen die
Weißgesichtsmarmosetten ihr Gehege teilen, können nicht mal so schnell
hinterher gucken.
Alternativer Bärenpark Worbis, 21.08.2007
Äffchen per Mausklick
Die STIFTUNG FÜR BÄREN warnt vor dem Geschäft mit dem Tier
Vermehrt werden heute Tiere im Internet per Mausklick bestellt. Die
STIFTUNG FÜR BÄREN warnt vor dubiosen Tierhändlern und
Internetbetrügern. Windige Geschäftemacher nutzen die diese Tendenz
für ihre dreisten Machenschaften. Tiere sollten erst angeschafft
werden, wenn alle Voraussetzungen wie eine gute Vorbereitung, die
Aneignung von Kenntnissen über die Bedürfnisse und Lebensdauer des
geplanten tierischen Partners stimmen. Die Haltung von exotischen
Tieren ist der Renner. Egal, ob die räumlichen oder zeitlichen
Voraussetzungen dafür vorhanden sind, egal, ob es sich um geschützte
Tiere handelt oder nicht. Diesen Trend nutzen Händler. Mit wenigen
Klicks findet man Internetseiten, die verschiedensten Äffchen,
Reptilien aller Couleur und das normale Heimtier sowieso anbieten.
Woher die Tiere wirklich kommen � Wildfang oder Massenzucht �
interessiert leider die wenigsten selbst ernannten Tierfreunde. In
letzter Zeit machen sich auch Internetbetrüger aus dem afrikanischen
Kamerun das Interesse unvorsichtiger Exotenliebhaber zu Nutze. Ob
Äffchen, Papageien oder Reptilien, die Händler sind angeblich bereit,
alles kostengünstig zu liefern. Sie liefern auch Hundewelpen und ködern
mit Bildern von herzigen Jungtieren und verlockenden Discountpreisen.
Doch sobald eine Anzahlung überwiesen wird, herrscht Funkstille. Die
STIFTUNG FÜR BÄREN erhielt verschiedene Meldungen von enttäuschten
Käufern, �Der Welpe sollte aus Kamerun eingeflogen werden. Wir haben
den Flugtransport bezahlt, aber der Hund ist nicht angekommen� ist
meist der Inhalt. Die dreisten Internetbetrüger melden sich dann
bereits wieder am nächsten Tag und geben vor, der Hund oder das Äffchen
sei in der Quarantänestation des Flughafens Paris hängen geblieben und
müsse geimpft werden. Man solle doch bitte diese Kosten ebenfalls
übernehmen. Absender ist jeweils eine fingierte Email-Adresse der
Fluggesellschaft. Doch bei Nachfrage stellt sich dann heraus, dass die
Flugnummer fiktiv ist. Die Leute sind einem Betrügerring aufgesessen,
zu denen sogar angebliche Polizisten gehören. Die melden sich bei den
Betrogenen und bieten - gegen weitere Gebühren natürlich � die
Verfolgung der Betrüger an. Die Internetopfer bezahlen in jedem Fall
teures Lehrgeld.
Vogelpark Marlow, 21.08.2007
Klassik-Openair-Konzert im Vogelpark Marlow
Wie klingt eigentlich Natur? Ganz einfach! Wie zwei einfühlsame Hände,
die sich fließend und in kompletter Harmonie über die Tasten eines
Klaviers bewegen. So oder so ähnlich könnte man Naturklänge im
Vogelpark Marlow beschreiben. Es ist einfach eine Mischung aus
Naturkulisse und klassischen Klängen. Aber Naturklänge können auch
anders daherkommen. Trompetende Schwäne, flötende Flötenvögel,
grunzende Pelikane, trillernde Wellensittiche � sie alle bilden am 25.
August den Rahmen, wenn Pianistin Ulrike Mai und Constanze Stieber an
der Harfe, um 20 Uhr Musik zum Thema �Musica biologica� sprechen
lassen. Bereits 2005 konnten die Besucher der Naturklangreihe unter der
musikalischen Leitung von Lutz Gerlach, den Interpretationen von Frau
Mai im Vogelpark lauschen. Damals stand sie gemeinsam mit Gelbbrustara
Amigo auf der Bühne und verzauberte die Hörer mit allerlei
vogelbezogenen und liebevoll recherchierten Stücken. In diesem Jahr nun
sitzt ihr Constanze Stieber mit ihrer Harfe zur Seite und zusammen
werden sie Werke von Schumann, Grieg, Takács und Debussy spielen. Die
Greifvogelburg als Kulisse rundet diesen Hörschmaus schließlich optisch
ab, so dass die Besucher ähnlich begeistert sein werden, wie vor zwei
Jahren. �Die Zusammenarbeit mit Lutz Gerlach hat immer hervorragend
geklappt. Auch wenn uns im letzten Jahr das Wetter einen verregneten
Strich durch die Rechnung machte, das von ihm vorgeschlagene und doch
recht ungewöhnliche Frauenquartett heizte in unserer
Schlechtwettervariante allen ordentlich ein und war eine erstklassige
Idee�, erinnert sich Vogelparkmitarbeiter Jan Gereit. �Ehrlich gesagt,
in diesem Jahr kann es nur mit dem Wetter klappen, schließlich spielt
Ulrike Mai für uns und sie spielt immer im Dialog mit der Natur!�
Kleiner Tipp am Rande: Der Vogelpark ist am 25. August von 9 bis 15 Uhr
ebenso der Schauplatz einer Jungtierausstellung des Marlower
Geflügelzüchtervereins. Da lohnt sich der Besuch doppelt und dreifach!
Wisentgehege Springe, 21.08.2007
Großes Fest für kleine Wilde im Wisentgehege
Am 25. und 26. August veranstaltet
das Wisentgehege in Springe das alljährliche Kinderfest. Am letzten
Wochenende der Sommerferien gibt es ein richtig buntes Programm, damit
sich alle vor Schulbeginn noch einmal so richtig vergnügen können. Los
geht�s an beiden Tagen um 11 Uhr. Da steht Ponyreiten genauso auf dem
Programm wie verschiedene Spiel- und Spaßaktionen im Gelände,
Kinderschminken, Luftballontiere, Malen und Basteln. Natürlich sind
auch wieder ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg aufgebaut. Erstmalig
zum Kinderfest im Wisentgehege wird es ein Bullenrodeo geben. Ebenfalls
neu ist das Bogenschießen für Kinder. Hier können die jungen Besucher
einmal den Umgang mit Pfeil und Bogen ausprobieren und auf Zielscheiben
schießen. Für lustige Unterhaltung sorgt Clown Bernie, der mit seinen
Zauberkunststücken und Clownereien Jung und Alt begeistert. Geschichten
aus Wald und Natur wird Andreas Bollmann erzählen. Er hat inzwischen
eine richtige kleine Fangemeinde unter den Wisentgehegebesuchern. Immer
wieder gelingt es ihm, seine Zuhörer mit seinen Geschichten in das
Reich der Elfen und Trolle zu entführen. Natürlich wartet auch an
diesem Tag die Tierwelt im Wisentgehege auf die Besucher. Immer noch
aktuell sind die verschiedenen Jungtiere, unter anderem bei den Elchen,
Wisenten, Wildschweinen und Hirschen. Für tierische Freude werden
sicher auch die Jungwölfe von Matthias Vogelsang sorgen. Der Experte
wird über seine Wölfe, insbesondere natürlich über die Handaufzucht
seiner Welpen berichten. Die Jungen sind zum zweiten Mal zu Gast im
Wisentgehege. Sicher ist es interessant, die Entwicklung der Jungwölfe
zu verfolgen. Auf dem Falkenhof werden zweimal Adler, Falke und Co.
abheben, um ihre atemberaubenden Flugmanöver zu präsentieren. Die
Flugvorführungen finden um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Kinder und
erwachsene Gäste können sich besonders auf Jungstar Kalli, die im
Falkenhof aufgezogene Waldohreule freuen. Ihr Start ist im Programm
fest eingeplant.
Zoo Berlin, 20.08.2007
Überwältigender Erfolg für das Knut-Buch
Am 26. Juli ist das offizielle Knut-Buch, erschienen im Ravensburger
Buchverlag, der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt worden, nur drei
Wochen später ist die 2. Auflage bereits komplett an den Handel
verkauft. �Wir freuen uns, dass �Knut, der kleine Eisbärenjunge� so
begeistert vom Publikum angenommen wird�, so Dr. Gerald R. Uhlich,
Vorstand des Zoo Berlin und Co-Autor des Buches. �Dieser Erfolg zeigt,
dass das Buch nicht nur eine wunderbare Möglichkeit ist, Kindern unsere
Umwelt nahe zu bringen, sondern dass die Geschichte über die
außergewöhnliche Beziehung zwischen Tier und Mensch die Kraft hat,
jeden zu berühren.� �Mit der 2. Auflage werden heute 25.000 Exemplare
an den bundesweiten Handel ausgeliefert�, erläutert Sabine Zürn,
Redaktionsleiterin Sachbuch beim Ravensburger Buchverlag, dem
Marktführer im Kinder- und Jugendbuchsegment, �die 3. Auflage mit
30.000 Exemplaren ist bereits in Vorbereitung.� Das Buch �Knut, der
kleine Eisbärenjunge� spiegelt auf 48 Seiten die ersten Lebenswochen
von Knut und die Entwicklung der intensiven Beziehung zu Ziehvater
Thomas Dörflein wider. Für dieses außergewöhnliche Buchprojekt konnte
der US-Bestseller Autor Craig H | |