Liebe Leser,
irgendwie würde ich ja lieber
positive Meldungen kommentieren, aber auch diese Woche ist ein
journalistisches Machwerk mal wieder eigentlich gar nicht wert,
ausführlich besprochen zu werden. Denn daß sich das aktuelle "Magazin
tierrechte" der "Menschen für Tierrechte" mit dem Schwerpunkthema Zoo
in den noch immer längst widerlegten Uralt-Argumenten erschöpft, ist
nun wirklich keine Überraschung. Auch nicht, daß Zitate und Fakten
sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen mißbraucht werden,
vom falschen Zitat der EU-Zoorichtlinie bis zu Statements von
Zoodirektoren und Wissenschaftlern. Rilkes "Der Panther" wird mal
wieder bemüht; offenbar ein Reflex, wenn man gar nichts anderes mehr
findet.
Neu ist auch
nicht, daß angebliche Fakten ohne jede Quelle einfach in den Raum
gestellt werden: "Statistiken belegen, dass sich ... 100 Prozent der
Reptilien nur schwer bis gar nicht in Gefangenschaft züchten lassen."
Aha. Diese Statistik würde ich gern sehen. Schon mal einen Aufzuchtraum
besichtigt? Oder: "Zoos tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen ein
höchst tierfeindliches Weltbild zu vermitteln." Erwartetes Fazit: "Bei
näherem Hinsehen bleibt von den Argumenten der Zoobefürworter nicht
viel übrig". Na ja, lächeln wir nachsichtig und hoffen, daß selbst
Sympathisanten bei solch krudem Unfug nachdenklich werden und den
ganzen Artikel hinterfragen.
Zwei Dinge sind
aber neu: Daß unsere eigenen Webseiten als "Faktenquelle" herhalten
müssen; woher sonst sollte die kleine Zoostatistik mit "700 Zoos in
Deutschland" wohl kommen. Wenigstens sind unsere Webseiten nicht als
Quelle genannt. Und, daß die Autorin nicht einmal davor zurückschreckt,
wie ein schummelnder Schüler ohne Skrupel aus der Wikipedia
abzuschreiben. Der Artikel "Zoogeschichte" ist teilweise wortwörtlich
übernommen (Der Satz "Clara, ein indisches Nashorn, das Mitte des 18.
Jahrhunderts durch eine jahrelange Ausstellungstour durch Europa
berühmt wurde" ist original der erste Satz des Wiki-Artikels "Clara_(Nashorn)".
Eine hübsche Bastelarbeit, hat aber nichts mit Journalismus zu tun. Und
beweist, daß Fachwissen und der Willen zu echter Recherche fehlten.
Wieder einmal
stelle ich fest, daß dem echten Tierschutz ein Bärendienst erwiesen
wird durch jene, die ihn sich am dicksten auf die Fahnen schreiben.
Es gibt aber
doch etwas Positives: Sie müssen sich das Blatt nicht kaufen oder gar
Mitglied werden, um sich darüber zu ärgern - es ist online
frei verfügbar.
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
sz-online - 10.
August 2007
Neue
Raubtieranlage
im Dresdner Zoo
"Am Sonntag
öffnet eine neue 1300 Quadratmeter große Savannenanlage, in der die
Gäste den Tieren
zu ebener Erde direkt gegenüberstehen können. „Dazu bietet das Gehege
beste Lebensbedingungen
für die Großkatzen“, sagte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig am
Freitag. Das
neue Löwenpaar aus dem Männchen Jago und dem Weibchen Layla soll hier
ein eigenes
Rudel gründen. 2,8 Millionen Euro ließ sich der Zoo die Anlage kosten.
Das Gehege war von Februar bis August gebaut worden und verschlang rund
500 Tonnen
Trockenbeton. Verschiedene Sträucher und ein gelbblättriger
Lederhülsenbaum unterstreichen
den Savannencharakter. Neben den Löwen sollen auch der luchsartige
Karakal und die
Zebramangusten in dem Gehege unterkommen. Die Tiere können frontal oder
aus fünf
Meter Höhe von einer felsigen Aussichtsplattform herab beobachtet
werden.
Dresden Fernsehen -
10. August 2007
Zoo
eröffnet neue Löwenanlage
Der Dresdner
Zoo hat nach 6 monatiger Bauzeit die neue Löwen-Karakal-Anlage
eröffnet. Besucher
dürfen ab Sonntag dem 12.08.07 den König der Tiere beobachten. Die 2,8
Mio. Euro teure Anlage konnte von den Raubtieren das erste Mal
"beschnuppert"
werden.
Neue OZ
Online - 13. August 2007
Mit
Sponsoren aus dem Teufelskreis
Ohne
Geld geraten Freizeit- und Kultureinrichtungen immer schneller in den
Teufelskreis aus nachlassender Attraktivität und sinkenden
Publikumszahlen. Der
Zoo Osnabrück versucht seit 1998 diese Entwicklung unter anderem mit
dem Aufbau
eines festen Förderkreises zu stoppen. Vertreter der 100
Mitgliedsfirmen dieses
Förderkreises trafen sich am Samstag auf dem Schölerberg, um die
Früchte ihrer
guten Taten zu sehen und sich ein Dankeschön von Zoopräsident Reinhard
Coppenrath abzuholen. Immerhin 800000 Euro oder 16 Prozent des
Gesamtetats geben die
Förderkreismitglieder jährlich auf dem Schölerberg ab. Bei herrlichstem
Wetter und umrahmt von den Dschungelnächten, konnten sich die
Vertreter der Unterstützerfirmen sowie des Rates, unter anderen
Bürgermeister
Burkhard Jasper (CDU) und CDU-Landtagskandidatin Annette Meyer zu
Strohen,
zwischen Buffet und kalten Getränken mit den Vertretern des Zoos über
die
weitere Entwicklung auf dem Schölerberg austauschen. Und die sieht in
den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von mehreren
Millionen Euro vor. Neben dem unterirdischen Zoo, für den
Oberbürgermeister
Pistorius vor wenigen Wochen den ersten Spatenstich setzte, wird vor
allem die
auf 5,5 Hektar angelegte Zooerweiterung Takamanda am Südhang des
Schölerberges
mit etwa fünf Millionen Euro aus EU-Mitteln als größte Investition in
die
Geschichte des Zoos eingehen.
Volksstimme - 9.
August 2007
Neue
Leiterin, Junge und viel Herzlichkeit im Tiergarten Staßfurt ...
Der Tiergarten
Staßfurt hat seit August eine neue Leiterin. Bianka Ziem möchte die
Tradition des
Heimattierparks aufrecht erhalten – der sich übrigens Zoo nennen könnte
– den Besuchern
aber auch exotische Tiere zeigen. Die neuesten Bewohner sind ein Lama,
eine grüne Meerkatze
und zwei Schneeeulen. Am 1. August hat Bianka Ziem die Leitung des
Tierparks übernommen. Sie hatte vor
15 Jahren dort ihre Lehre als Tierpflegerin begonnen. Anschließend
hatte sie die
Funktion des stellvertretenden Leiters inne. Wenn es um die zukünftigen
Entwicklungen geht, hat Bianka Ziem bereits klare Vorstellungen: "Der
Tiergarten soll ein Heimattiergarten bleiben, aber nicht
ausschließlich.
Die heimischen Tiere bleiben in der Überzahl, aber die Besucher möchten
ebenso gerne
exotische Tiere sehen. Früher gab es kaum Möglichkeiten, Exoten zu
halten und deshalb
ist der Bedarf da und die Nachfrage so groß." Das größte Vorhaben in
nächster Zeit ist jedoch der Bau der
Therapie-Reithalle, die im September fertig sein soll.
mzbern.ch - 10. August
2007
Stabilität,
aber noch keine Normalität
Im Kanton
Bern hat sich die Hochwassersituation am Freitag stabilisiert. Der
Bielerseepegel
sank, der Thunersee stieg nicht weiter an. In den betroffenen Gebieten
wird es aber
noch Tage dauern, bis wieder Normalität herrscht. In Bern sank die Aare
am Freitag auf ein Niveau unter der Schadengrenze. Der Tierpark
Dählhölzli
meldete wieder Normalbetrieb.
20min.ch
- 12. August 2007
Tierpark:
Neue Berechnung
Im Tierpark Goldau dürften sich im nächsten Jahr die Besucherzahlen
verdoppeln
– ohne grösseren Andrang. Grund dafür ist ein neues Modell zur
Berechnung der
Eintrittszahlen, das ab dem neuen Geschäftsjahr zur Anwendung kommt.
Aktuell käme der Tierpark damit auf rund 820000 statt der ausgewiesenen
350000
Eintritte, so der «Bote der Urschweiz». Künftig soll nämlich ein
Familienticket
mit vier, ein Einzelabo mit 20 und ein Familienabo mit 80 Eintritten
bewertet
werden. Mit dieser Erhebungsmethode, die jener des Verbands Deutscher
Zoodirektoren entspricht, wird der Tierpark Goldau mit den 50
bedeutendsten
Zoos Europas vergleichbar sein.
agrigate.ch - 9.
August 2007
Vorbildliche
Tierhaltung auf dem Ballenberg
Die Kleintierhaltung
des Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz ist am Mittwoch, 8. August
als vorbildlich
zertifiziert worden. Dies teilt Kleintiere Schweiz, die
Dachorganisation der Kleintierzüchter mit. Unter
der Begleitung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) hatte ein
Expertenteam
der Organisation Kleintiere Schweiz 28 Stallungen, Gehege, Schläge und
Volieren
auf Grösse, Lichtverhältnisse und Sauberkeit geprüft und die
Tiergesundheit kontrolliert.
Mit der freiwilligen Kleintier-Zertifizierung
will das Freilichtmuseum breite Anerkennung in der Öffentlichkeit
erreichen. Auf
dem Gelände des Freilichtmuseums Ballenberg sind alle einheimischen
Bauernhoftiere
zu sehen. Insgesamt sind über 250 Tiere auf dem ganzen Ballenberg
verteilt.
net-tribune.de -
15. August 2007
Seuchenverdacht
in
Großbritannien bestätigt sich nicht
Zwei neue Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche in England haben
sich
nicht bestätigt. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und
Landwirtschaft
(DEFRA) erklärte am Mittwoch, vorläufige Tests hätten keine Hinweise
auf eine
Infektion ergeben. In weiteren Tests soll nun bestätigt werden, dass
die Tiere
auf einem Hof im Südosten Englands und in einem Freizeitpark nicht
erkrankt
sind. Das DEFRA hatte am Dienstag Schutzzonen im Umkreis von drei
Kilometern um den
Hof in der Grafschaft Kent und den Park Chessington World of Adventures
and Zoo
errichtet. Das Ministerium erklärte am Mittwoch in einem Bericht zur
Maul- und Klauenseuche, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit über
die
errichteten Schutzzonen in Surrey hinaus sei sehr gering.
Planung und
Bau
mephisto
97.6 - 13. August 2007
Besucheranstieg
im Zoo
Leipzig. Bis Ende Juli besuchten eine Million Gäste den Zoo. Das sind
im Vergleich zum
Vorjahr 90.000 Besucher mehr. Grund dafür ist der milde Winter und der
eher
durchwachsene Sommer. Laut Zoo-Direktor Jörg Junhold sei die
Hauptattraktion
vor allem der Elefantentempel mit dem täglichen Elefantenbaden.
Außerdem würden
die Jungtiere Besucher anlocken. Voraussichtlich Ende des Jahres wird
es den ersten
Spatenstich für die Tropen-Erlebniswelt Godwanaland geben. Auf 16.000
Quadratmetern entsteht ein tropischer Urwald mit exotischen Tieren. Der
Bau
kostet rund 50 Millionen Euro.
Aktionen
Stuttgarter
Zeitung - 10. August 2007
"Mary
Zwo"
jetzt zum Mitnehmen
Der Stuttgarter Zoo Wilhelma und das Traditionsunternehmen Steiff GmbH
stellen
am Freitag das Gorilla-Plüschtier "Mary Zwo" vor. Vorbild ist ein
gleichnamiges
Gorilla-Baby, das seit Anfang Juli in Stuttgart aufgezogen wird. Im Zoo
Münster
hatte seine Mutter ihren Nachwuchs vernachlässigt. Die Stuttgarter
Wilhelma verfügt über die einzige Gorilla-Aufzucht-Station in Europa.
Der Verkauf der Plüschtier-Variante geht unter anderem zugunsten eines
Vereins zum
Schutz der Berggorillas.
presse-service.de
-
13. August 2007
Artenschutztag
am 19. August: Das Umweltamt informiert im Zoo Duisburg
Zum vierten Mal beteiligt sich das Amt für Umwelt und Grün
am Artenschutztag, der dieses Mal am Sonntag, 19. August, von 10 bis 18
Uhr im
Zoo Duisburg statt findet. Dieses Jahr widmet sich der Zoo Duisburg am
Artenschutztag speziell der Frage,
wie Klimawandel und Artenschutz zusammenhängen. Als Folge des
Klimawandels sind
zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit
werden
jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume
durch die
dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden. Am Stand des Amtes
für Umwelt und Grün werden die Besucher über Grundfragen von
Klimaschutz und Klimawandel informiert - und damit wird auch schon mit
den
Themen der Duisburger Umwelttage 2008 begonnen, die sich um
Energieeffizienz,
Klimawandel und Klimaschutz drehen werden. Durch Mitmachaktionen und
einem Quiz
können die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ihr Wissen auf interessante
Art zu
allen Klimafragen erweitern.
Kulturküche - 9.
August 2007
Nächtliche
Streifzüge durch
den Tiergarten
Am Samstag
den 11. August 2007 lädt der Tiergarten Nürnberg zu den
Nacht-VerFührungen ein.
90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die
Besucherinnen
und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen
stimmungsvollen Einblick
in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös dieser Streifzüge komme Projekten
des Tiergartens
zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand
von zehn
Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang.
Tiergartenmitarbeiter
führen die Besucher zu verschiedenen Informationsständen, an
interessante Orten
und natürlich zu den Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird
ab 18.30 Uhr
am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.
koeln.de - 9. August
2007
Kölner Sommernacht zeigt das Beste aus zehn Jahren
Märchenhafte Wesen, Gaukler, Musik und natürlich jede Menge Tiere - das
alles gibt
es bei der 10. Somernacht in Zoo und Flora am Samstag zu erleben. Das
Beste aus
zehn Jahren wird präsentiert, aber auch vor Neuem hat man nicht halt
gemacht. Auf der Wiese hinter der Flora werden für die jungen Besucher
Märchen in verzauberter
Atmosphäre erzählt. "Pelemele" und "De Familich" laden zum Mitsingen
ein. Den "erwachsenen" Besuchern wird mit Purple Schulz und der
Linus-Band
musikalisch so einiges geboten. Zahlreiche Fütterungen können am Abend
verfolgt werden, etwa die der Bären, Paviane
und der Seelöwen, die den Besuchern außerdem eine kleine Show mit ihren
zahlreichen
Kunststückchen zeigen. Etwas rabiater dürfte es bei der Fütterung der
Piranhas zugehen.
Und das Wildgehege Hellenthal präsentiert gleich zwei Mal an diesem
Abend seine
berühmte Greifvorgelschau.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 10. August 2007
Affen
brauchen Schönheitsschlaf
Die Seelöwen
üben das Wachbleiben schon seit einigen Tagen mit ihren Pflegern. Den
Raubkatzen
ist es egal, da sie in der Natur sowieso nachts jagen, und die
Schimpansen brauchen
immer zehn Stunden Schönheitsschlaf und liegen spätestens um 20 Uhr
flach - im Affenhaus
interessiert es nicht, ob der Zoo die „Sommernacht“ feiert. „Um 22 Uhr
wird das
Haus am Samstag abgeschlossen, sonst fühlen sich die Menschenaffen
gestört“, sagt
Zoodirektor Theo Pagel. „Die Elefanten können dafür bis 1 Uhr in der
Nacht beobachtet
werden - die schlafen immer nur wenige Stunden und nehmen auch gerne
mal ein nächtliches
Bad.“ Zum zehnten Mal findet die lange Sommernacht in Zoo und Flora in
diesem Jahr statt.
Vor allem nachtaktive Tiere wie Flughunde oder Eulen stehen bei der
jährlichen Veranstaltung
im Mittelpunkt. 75 Techniker arbeiten seit Dienstag zwölf Stunden
täglich daran,
dass die erwarteten 15 000 Besucher am Samstag bei stimmungsvoller
Beleuchtung durch
den Zoo und den Botanischen Garten rund um die Flora spazieren können.
koeln.de -
13. August 2007
Das
Beste aus zehn Jahren Sommernacht in Zoo und Flora
Tausende
Tier- und Faunabegeisterte ließen es sich am Samstag nicht nehmen, bei
der
Jubiläumsausgabe der Sommernacht in Zoo und Flora dabei zu sein. Bei
strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung erstmals zwei
Stunden
früher als in den Jahren zuvor - sehr zur Freude der kleinen Besucher,
denn die
hatten jetzt noch mehr Zeit, Tiere, Pflanzen zu entdecken und sich auf
das
kinderfreundliche Programm zu stürzen. Und auch Marlar mit ihren
Spielkameraden konnte im Elefantenhaus jede Menge
Besucher begrüßen. Alles in allem ein runder Abend mit jeder Menge Spaß
und
Unterhaltung für jedes Alter.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 13. August 2007
Elefanten
in allen
Farben
Nicht nur die Erdmännchen verschlafen die zehnte Sommernacht in Zoo und
Flora,
die am Samstag rund 15 000 Besucher anzog. Auch im Südamerika-Haus kann
man die
roten Brüllaffen und die Zwergseidenäffchen nur in den ausgebeulten
Hängematten
erahnen, während in den Käfigen die Mäuse im Stroh umso ausgelassener
umherflitzen. Ein paar Meter weiter wackelt Marlar mit ihren Tanten
durch den
Elefantenpark.
Mal sind die grauen Riesen pink, mal gelb, mal blau - je nachdem,
welche Farbe
der automatisch wechselnden Scheinwerfer auf sie fällt. Ab und zu
tauchen die „Gebrüder Ziegbart“ und „Gnorz und Odderbaantje“
in
skurriler Verkleidung aus dem Gebüsch auf und erschrecken Kinder, um
sie gleich
danach mit ihren Späßen wieder versöhnlich zu stimmen.
Kölner
Wochenspiegel - 14. August 2007
Seltsame Wesen machten sich
in Zoo und Flora breit
Erst mit Einbruch der Dunkelheit zeigten sich der Kölner Zoo und die
Flora in ihren schönsten Farben. Mehrere Kilometer Stromkabel wurden
zuvor
verlegt, um die 10. Zoonacht ins rechte Licht zu rücken. Grüne, blaue,
gelbe
und rote Lampen erleuchteten den Tierpark sowie die benachbarte Flora.
Während
die meisten Tiere schliefen, schlüpften Elfen, Feen und Gnome aus ihren
Verstecken und verzauberten mit ihren Erzählungen und Darbietungen
besonders
die jüngsten Zoobesucher. Zwischen die Besucher mischten sich
zwei "Tropenforscher", die Gebrüder Ziegebart. Diese Tier-und
Floraexperten kümmern sich vor allem um so vernachlässigte Tierarten
wie die
Wollmaus, die Naschkatze und die Bordsteinschwalbe. Insgesamt besuchten
über 15.000 Besucher die nächtliche Veranstaltung in
Zoo und Flora.
lifepr.de - 14.
August 2007
Eine
besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17 ...
Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA =
European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema „MADAGASKAR“ von
Herrn Dr.
Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt
Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell
von
Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr.
Barbara
Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den
abendlichen Zoo.
Treffpunkt
für dieses abendliche Zoo-Highlight ist in der Zooschule um 18.00 Uhr.
Der Preis für den Vortrag mit
anschließender Abendführung beträgt 10.- EUR für Erwachsene und 5.- EUR
für
Kinder. Auch dieser Betrag fließt vollständig in die Kampagne.
Stuttgarter
Wochenblatt
- 9. August 2007
Kinder-Rallye
in der Wilhelma
An drei verschiedenen Stationen (Bärenanlage, Raubtierhaus und
Bauernhof) warten
knifflige Fragen rund um die Wilhelma-Bewohner auf einfallsreiche
Kinder. Die Kinder-Rallye findet am Sonntag, 19. August, von 9.30 bis
14.30 Uhr im oberen
Teil der Wilhelma statt. So sind verschiedene Teil- bilder zu einem
Tierbild zusammenzusetzen,
die Tierart muss richtig benannt und richtig geschrieben werden. Dann
ergibt sich
ein Lösungswort. Wer gewinnt, wird mit einem Bauernhof-Tier
fotografiert und bekommt das Bild als
Ausdruck gleich mit nach Hause.
RP
Online - 13. August 2007
Auf
Nachtsafari im Regenwaldhaus
Die
neue und ungewöhnliche Nachtführung durch den Zoo und das Regenwaldhaus
startet
am Freitag, 17. August, um 21 Uhr im Zoo Krefeld. Ausgerüstet mit zwei
Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können Teilnehmer dieser
Führung auf
Entdeckungsreise durch den dunklen Park gehen. Der Bat-Detector spürt
Feldermäuse auf und macht Rufe hörbar, die sie bei der Nahrungssuche
ertönen
lassen. Eine zweite Führung dieser Art bietet der Zoo am 7. September
um 20 Uhr am Zoo an.
Kronberger
Bote - 15. August 2007
Der
Opel-Zoo lädt ein zur ZooFari
Traditionell zum letzten Ferienwochenende, bevor die Schule in
Hessen wieder beginnt, bietet der Opel-Zoo in Kronberg für Familien
noch einmal
eine ganz besondere Veranstaltung: Die ZooFari – Afrikanische Nächte im
Opel-Zoo. Jeweils am Freitag, 17. August, und am Samstag, 18. August,
haben die Kassen
von 20 bis 23 Uhr geöffnet. Wie immer ist der Zoo von Feuerkörben und
Kerzen
illuminiert und es wird ein besonderes Programm (20.30 bis 24 Uhr)
geboten. Die ZooFari ist eine Veranstaltung zur Unterstützung der
Bauprojekte im
Opel-Zoo.
Pressrelations -
15.
August 2007
Faszinierende
Zooführungen für Hunde- und Katzenfreunde
Auf die
Spuren der Entstehungsgeschichte von Hund und Katze können sich
Liebhaber aller
vierbeinigen Haustiere und Biologie-Interessierten in die Berliner Zoos
begeben. Die speziell entwickelte Führung findet am 21. August 2007 im
Zoologischen
Garten (Treffpunkt Eingang Löwentor) und am 22. August 2007 im Tierpark
Friedrichsfelde (Treffpunkt Eingang Bärenschaufenster) jeweils um 10
Uhr statt.
Alle Teilnehmer sollten jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der
Führung am
Treffpunkt sein. Der angemeldete Besucher erhält beim Eintritt in den
Zoo den
geltenden Gruppenrabatt.
RP Online - 13.
August
2007
TerraZoo
will den Ruf des Krokodils retten
Jugendliche
und Erwachsene sind in erster Linie die Zielgruppe, an die sich der
„Tag des
Krokodils“ am Samstag, 18. August, ab 13 Uhr richtet. Die Zooschule
Rheinberg
organisiert diese Veranstaltung im TerraZoo mit interessanten Vorträgen
von
Spezialisten aus ganz Deutschland: Dr. Bernd Jensch (Biologie der
Krokodile),
Florian Häselbarth (Systematik der rezenten Krokodile), Dr. Thomas
Kölpin
(Nilkrokodile – Vorbereitung und Haltung im Zoo), Ralf Sommerlad
(Bedrohte
Krokodilarten), René Bonke (Zur Situation des Sunda-Gavials), Dr.
Markus Baur
(Zur Situation von Krokodilen in Deutschland), Dr. Markus Baur
(Vorstellung der
DGHT AG-Krokodile). Ziel der Veranstaltung ist es, den Besuchern die
Biologie
der Krokodile näher zu bringen und zu zeigen, dass der Ruf der Tiere –
besonders durch spektakuläre Darstellung im TV – weitaus schlechter sei
als ihr
tatsächliches Wesen.
Neue OZ Online - 13.
August 2007
Auch
ohne Tiere ein Abenteuer
Obwohl
sich die meisten Tiere schon längst zur Nachtruhe gebettet hatten,
platzte der
Osnabrücker Zoo an diesem Wochenende nach Einbruch der Dunkelheit aus
allen
Nähten. Aber auch ohne die gewohnten Zoobewohner konnte in den
Dschungelnächten
so manche exotische Spezies beobachtet werden.
openPR.de - 10. August
2007
Umwelt-Botschafter
in Blech: Eisbär Knut und seine Freunde werden ...
Eine langfristige Zusammenarbeit haben die Berliner Zoologischen
Gärten und das Druckerei-Unternehmen Plakat-Industrie GmbH aus
Berlin-Neukölln vereinbart. Plakat-Industrie wird eine Sonder-Edition
von Blechschildern und Blechpostkarten
mit beliebten Tieren aus beiden Berliner Zoos auflegen. Ein Teil der
Erlöse geht
an die Tierparks. Die erste Auflage, die in dieser Woche präsentiert
wurde, umfasst
fünf Motive mit dem Eisbären Knut. Alle Schilder tragen das offizielle
Zoo-Marken-Logo
„Respect Habitats.Knut“. „Mit dieser Sonder-Edition wollen wir die
wertvolle Arbeit der Berliner Zoologischen
Gärten unterstützen und gleichzeitig auf die bedrohten Lebensräume
einiger Tierarten
aufmerksam machen“ erklärt Plakat-Industrie-Geschäftsführer Gernot
Buettner (70).
lifepr.de - 8.
August 2007
Dresdner
Stadtreinigung jetzt mit Löwen unterwegs
Nach der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit der Dresdner Stadtreinigung
mit dem Dresdner Zoo im Mai 2006 für den kleinen Elefanten Thabo-Umasai
soll nun
eine weitere erfolgreiche Aktion gestartet werden. Für das ca. 1.300 qm
große neue Außengehege für Löwen, Karakale und Zebramangusten
rund um den Raubtierfelsen wird die Stadtreinigung Dresden nun ab 6.
August auf
10 modernen Entsorgungsfahrzeugen mit je 2 großen Werbetafeln 3 m x
1,50 m im gesamten
Stadtgebiet werben. Das neue Areal von Löwen & Co. soll am 12.
August 2007 eröffnet werden. Bereits
am 25. Juli trafen 2 Löwen – der 2-jährige Däne Jago und die Löwin
Layla aus Amsterdam
- in ihrer neuen Heimat ein. Dem
alten Raubtierfelsen wurde neues Leben eingehaucht - in seinem
Innenbereich können
Besucher die Geschichte des Zoos ganz nah erleben.
Auch diesmal hoffen die beiden Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena (Zoo
Dresden) und
Peter Hofinger (SRD) auf ein reges Interesse der Dresdner und auf die
Lust, einmal
wieder den Tieren in's Gehege zu schauen.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 8. August 2007
Abenteuer
VHS-Bildung
Marlar,
Ming-Jung und Maha Kumari interessierten sich nicht für das „Abenteuer
Weiterbildung“,
das Herbstprogramm der Volkshochschule (VHS), das auf der Empore des
Elefantenparks
im Zoo vorgestellt wurde. Die drei Elefantenkinder trabten lieber im
Außenbereich
ihres Geheges herum. Das breite Angebot
an Führungen und Exkursionen wurde erweitert. Alleine im Zoo finden
sieben
Führungen statt. Direktor Theo Pagel versteht den Kölner Zoo als eine
„Bildungseinrichtung“
und stellte die neuen Führungen wie beispielsweise „Safari am Rhein -
afrikanische
Tiere im Kölner Zoo“ vor. Auch das neue Orang-Utan-Haus sowie die
Tropenhäuser sind
Teil der Touren durch den Zoo.
Landeszeitung
- 15. August 2007
Schnee
im August Weiße Überraschung im Wildpark
Nindorf.
Überraschender Wintereinbruch im August: Gestern lag im Wildpark
Lüneburger
Heide eine dichte Schneedecke. Kinder machten Schneeballschlachten, und
einige
der Tiere erkundeten die ungewohnte Landschaft neugierig. Rund 50
Kubikmeter der weißen Pracht hatte der
Wildpark vom Snow Dome in Bispingen für die besondere Sommeraktion
bekommen.
Auch eine kleine Schnee-Eule machte zusammen mit Falkner Lothar Askani
einen
Ausflug in die Schneelandschaft. Und die Besucher hatten ebenfalls
ihren Spaß an dem Wintereinbruch im Wildpark
bei 24 Grad Außentemperatur.
Rhein Main
Presse - 9.
August 2007
Füchse
freuen
sich über Futter aus der Hand
Sie hatten zahlreiche Fragen mit in den Tiergarten im Wäldchen
gebracht,
die zirka zwanzig Teilnehmer der Aktion "WZ macht Ferien". Doch die
Zoo-Pädagogin
Tamara Kalmbach konnte kompetent Auskunft geben. Auf ausgesprochen
großes Interesse stieß das neue Gehege für Wölfe, Rot- und Eisfüchse,
das im Mai eingeweiht wurde. "Insgesamt 2 400 Quadratmeter
umfasst das neue Außengehege", erläuterte die Zoo-Pädagogin. Damit die
drei
scheuen Wölfe sich auch zeigten, hatten Tierpfleger Lars Heymann und
sein Azubi
Alexander Kriha einen besonderen Leckerbissen vorbereitet: eine frische
Rinderhälfte
banden sie an einem Baumstamm im Gehege fest, so dass die neugierigen
Besucher auch
die Fressgewohnheiten der heimischen Raubtiere begutachten konnten. Je
zwei besonders
mutige WZ-Teilnehmer durften bei der Fütterung der Rot- und der
Eisfüchse sogar
mit den Pflegern in die Gehege gehen und den Tieren ihre portionierten
Mahlzeiten
aus rohem Fleisch einmal aus eigenen Händen anreichen.
Fernweh -
14. August 2007
Neuigkeiten
aus
Lissabon
“Meeresungeheuer“
heißt die aktuelle Ausstellung im Lissabonner Aquarium Oceanário. Dort
können
sich die Besucher nun auf eine Zeitreise in die Ära der Dinosaurier
begeben und
Ur-Reptilien bewundern. Dabei werden Theorien, Mythen und Legenden um
diese
faszinierenden Lebewesen erzählt. Ein wahres
Meeresungeheuer erwartet die Gäste bereits in der Eingangshalle des
Oceanários.
Eine 20 Meter lange und 800 Kilogramm schwere Skulptur ist komplett aus
Recyclingmaterial gebaut und soll auf die zunehmende Verschmutzung der
Ozeane
aufmerksam machen und das Bewusstsein für die Wiederverwertung von
Rohstoffen
fördern.
Nachwuchs
Ad-Hoc-News
- 8. August 2007
Giraffen-Nachwuchs
im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger
Zoo hat einen neuen Bewohner. Wie die Zooleitung am Mittwoch mitteilte,
wurde am
Dienstag ein Giraffenkalb geboren. Das Tier sei gesund und munter und
halte sich
bereits wacker auf den Beinen. Sein Geschlecht konnte noch nicht
festgestellt werden. Nach
einer Fehlgeburt des Muttertiers im vergangenen Jahr sei man glücklich
und stolz,
dass «Nelly» nun ein gesundes Giraffenkalb zur Welt gebracht habe. Die
letzte Giraffengeburt
im Magdeburger Zoo liegt fünf Jahre zurück.
Volksstimme - 10.
August 2007
Sorge
um Giraffen-Baby: Nelly will ihr Junges nicht säugen
Seit Dienstag
sind Giraffendame " Nelly " und Bulle " Dirk " Eltern. Nelly
hat ein kleines Giraffenmädchen zur Welt gebracht. Es ist gesund und
munter, bereitet
dem Magdeburger Zoo aber dennoch Sorgen : Das Kleine wurde von seiner
Mutter noch
nicht gesäugt. Einmal musste das Kleine schon von den
Tierpflegern mit der Flasche versorgt werden. " Damit es wenigstens
etwas
im Magen hat ", sagt Kai Perret. Warum Rothschild-Giraffendame Nelly
ihr Junges nicht säugt, ist für den Zoo noch
ein Rätsel. " Nelly hat ihr Junges normal geboren, hat es auch nach der
Geburt
saubergeleckt und damit sofort den natürlichen Kontakt zu ihm
aufgenommen ",
sagt Zoo-Chef Perret. Auch habe die Giraffenkuh in ihrem Herkunftszoo
in Dänemark
bereits zwei Junge aufgezogen. " Sie ist also nicht unerfahren. " Heute
muss in der Giraffen-Kinderstube dann eine Entscheidung getroffen
werden.
" Wird das Junge von der Mutter nicht gesäugt, wird es eine
Handaufzucht ",
sagt Kai Perret. Das Giraffenhaus hatte der Zoo in den vergangenen
Tagen erst einmal geschlossen,
damit sich Nelly und ihr Nachwuchs von der Geburt in Ruhe erholen
konnten und sich
aneinander gewöhnen können. " Wir rechnen damit, dass sich die
Magdeburger
am Wochenende das erste Mal das Giraffenbaby anschauen können ", sagt
Kai Perret.
Ein Name wird für Magdeburgs jüngste Rothschild-Giraffe noch nicht
gesucht. "
Wir werden uns dafür wieder eine Aktion ausdenken ", verspricht der
Zoo-Chef.
Remscheider
General-Anzeiger - 10. August 2007
Kleiner "Feuertiger" im Wuppertaler Zoo
Wuppertal. Die bergischen Nachbarn haben eine neue Tempelanlage.
Zumindest dem Namen
nach: "Bagan" hat vier Pfoten, ein rötliches Fell und einen ganz
eigenen
Willen. Dass der zwei Monate alte Nachwuchs im Wuppertaler Zoo nach
einer historischen
Königsstadt in Myanmar (Birma) benannt ist, scheint den selbstbewussten
Kater nur
umso stolzer zu machen. Schließlich gelten Asiatische Goldkatzen in
ihrer Heimat als Herrscher aller Katzen. Kaum
geboren, beherrschte Bagan seine Raubtier-Kollegen auf seine Weise: Die
Käfig-Nachbarn
mussten seinetwegen auf Besuch verzichten. Acht Wochen lang war das
Großkatzenhaus geschlossen, weil der kleine Kater in aller
Ruhe zu Kraft kommen und sein Zuhause erkunden sollte. Doch die Zeiten
der Abschottung
sind vorbei. Denn dem aufgeweckten Jungtier mit dem flauschigen Fell
geht es prächtig.
Auch das Team um Direktor Ulrich Schürer hat sich etwas in den Kopf
gesetzt: Wuppertal
will seinen Goldkatzen-Ruf weiter ausbauen. "Wir haben die
erfolgreichste Zucht
in Europa", freut sich Schürer, zumal die seltenen Tiere vom Aussterben
bedroht
sind.
Stern -
13. August 2007
Nilpferd-Baby im Berliner Zoo: Paulchen verzückt Berlin
Paul, der kleine Hippo, ist happy, denn im Berliner Zoo ist er der neue
Star.
Knut ist mittlerweile groß, Paul ist noch klein - das
Zwergflusspferd-Baby
wurde vor einem Monat geboren und hat das Zeug zum neuen Knuddel-Star.
lifepr.de - 13. August
2007
5
kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium ...
Nach
langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im
Terrarium
des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische
Dreikielschildkröten, die
nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits
Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den
Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator
verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die
fünf
kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren,
schwarzen
Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.
Kanal8 -
15. August 2007
Nachwuchs
im Chemnitzer Wildgatter
Nicht
nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35
ha großen
Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden,
gibt es
einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-,
Dam- und Muffelwild zu beobachten, und
auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der
Tiergärtner hat
sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge
Nachwuchs
eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und
können
mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet
werden.
Berliner
Morgenpost -
9. August 2007
Lebhafte
Eulen-Fütterung im Zoo
Ein regelrechtes Spektakel können Besucher im Zoo in Berlin derzeit bei
der täglichen
Fütterung von Schnee-Eulen und Bartkäuzen erleben. «Dann klappern die
Vögel mit
den Schnäbeln und stoßen ein heiseres Rufen aus», sagte ein
Zoo-Sprecher am Donnerstag.
Auch die Bartkäuze,
die etwa so groß wie ein Uhu sind, ziehen derzeit die Besucher an. Fünf
Jungvögel
sind im Mai geschlüpft. Die Kleinen sind inzwischen fast so groß wie
ihre Eltern,
können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von diesen
unterschieden werden.
lifepr.de -
14. August 2007
Riesen-Sensation
im Miniformat!
Hannover. Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht
abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl
und
Friedrich – winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das
Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover,
denn seit
2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist
das neue
Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo
an den
Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg – und noch dazu so
einen
niedlichen!
Seit
einigen Tagen lässt sich das Mini-Männchen immer öfter blicken.
german
[n] - 12. August 2007
Erfolgreicher
Elchtest im Tierpark Lohberg
Ein
Elch kommt meistens allein. Allerdings nicht im Tierpark Lohberg im
Bayerischen
Wald. Dort erblickten vor wenigen Wochen die beiden Elch-Zwillinge Pia
und Paul
das Licht der Welt und bescheren dem Tierpark seither einen noch nie
erlebten
Besucheransturm. Die beiden "Knuts des Bayerwalds" nehmen den Rummel
und das über sie
ergehende Blitzlichtgewitter jedoch gelassen, auch Mama Benthe und Papa
Laben
reagieren "cool".
Übrigens:
Am 8. August ist Sommerfest im Tierpark!
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 9. August 2007
Das
Ende der Wöchnerinnen-Station
Nach gut anderthalb Monaten auf der Wöchnerinnen-Station des Vogelparks
im Stadtgarten
sind die Säbelschnäbler mit ihrem Nachwuchs in ihre angestammte Voliere
zurückgekehrt.
Die Jungen schlüpften in der Zeit zwischen dem 19. und 24. Juni. "Damit
wir
auf kleinerem Raum die Aufzucht kontrollieren konnten, haben wir die
drei Altvögel
und ihre vier Jungen für die ersten Wochen in ein kleineres Gehege
ausgelagert",
sagt Tierpfleger Hans-Werner Moser. "Ein Säbelschnäbler wurde bei einem
Kampf mit einem anderen
so schwer verletzt, dass er wenig später starb." Verluste gab es auch
im Gelege.
Ursprünglich lagen acht Eier in der flachen Nestmulde. Drei gingen
während der Nistzeit
zu Bruch. Ein viertes Ei - äußerlich intakt - barg ein totes Junges.
Krone.at - 9. August
2007
Experten
verblüfft
In einem
chinesischen Zoo hat Pandabär Jinzhu für Verblüffung gesorgt: Der bei
seiner Geburt
als Männchen und später als nicht gebärfähiger Zwitter eingestufte
elfjährige Pandabär
bekam Zwillinge. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am
Donnerstag berichtete,
war Jinzhu bei seiner Geburt fälschlicherweise als Männchen eingestuft
worden. INachdem
ein späterer Versuch, den Bären mit einem Weibchen zu paaren,
fehlschlug, wollten
Wissenschafter das Weibchen mit Jinzhus Sperma künstlich befruchten.
Dabei entdeckten
sie, dass der Pandabär auch weibliche Geschlechtsorgane besitzt.
Aufgrund der "ungewöhnlichen
Position der Geschlechtsorgane" stuften sie Jinzhu als Zwitter ein, der
keinen
Nachwuchs bekommen könne.
Tages-Anzeiger
Online - 14. August 2007
Leoparden-Drillinge
präsentierten sich
Rund zwei Monate
nach ihrer Geburt im Budapester Zoo hatten die Leoparden-Drillinge
Bella, Bara
und Bahar heute ihren ersten öffentlichen Auftritt.
Die zwei
Weibchen und ihr Bruder entwickeln sich laut dem Zoosprecher Zoltan
Hanga
prächtig. Etwa ein Jahr werde der Leoparden-Nachwuchs in Budapest bei
den
Eltern bleiben. Dann würden die drei auf andere Zoos verteilt.
lifepr.de - 14.
August 2007
Drei
Tiger-Junge locken Besucher nach Kolmården
Der Tierpark Kolmården, der sich an Schwedens Ostküste – etwa 150 km
südlich
von Stockholm – befindet, hat seit Kurzem eine neue Attraktion: Die
Besucher
können nun drei im Juni 2007 geborene sibirische Tigerjunge ganz nah
beobachten
und bestaunen. Damit gibt es in Kolmården nun insgesamt zehn sibirische
Tiger,
auch Amurtiger genannt, welche die im Mai 2007 neu eröffnete Tiger
World
bevölkern.
Iserlohner
Kreisanzeiger
und Zeitung - 10.
August 2007
Bielefelder Bärin »Alma« eingeschläfert
Braunbärin »Alma« aus dem Bielefelder Tierpark Olderdissen
ist tot. Die Bärin habe eingeschläfert werden müssen, teilte die Stadt
Bielefeld
am Freitag mit. Grund des schlechten Zustands der 27 Jahre alten »Alma«
sei vermutlich
eine Rückenmark- oder Hirnhautentzündung. Am Samstag waren der Bärin in
einer mehrstündigen
Operation wegen akuter Kiefervereiterung alle vier Eckzähne und ein
Schneidezahn
gezogen worden. Wenig später habe sich ihr Zustand stark
verschlechtert, sagte eine
Sprecherin des Umweltbetriebs.
Wochenspiegel -
13. August 2007
Diebstahl
im Dessauer Tierpark
Unbekannte
hatten am Sonntag zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr das Außengehege mit
einer
Drahtschere durchtrennt und einen drei Jahre alten Zwergseidenaffen
gestohlen.
Da bei nicht artgerechter Haltung die Tiere starke gesundheitliche
Probleme
haben und die Zwergseidenäffchen jeden Tag spezielle Spezialpräparate
erhalten,
hofft der Tierpark deshalb, dass das Zweigseidenäffchen recht schnell
gefunden
und in den Tierpark zurückgebracht wird.
Mitteldeutsche
Zeitung - 14. August 2007
Zwergseidenaffe
wieder aufgetaucht
Große Erleichterung und Freude im Dessauer Tierpark: Das kleine
Zwergseidenäffchen Sanaté ist wieder bei seiner Familie. Bei seinem
Rundgang am
Montagabend "hat der Spätdienst das Tier direkt am Affenkäfig
entdeckt", erzählt Tierparkleiterin Christine Kilz. "Er hat sehr
schnell reagiert, einen Kescher geholt und das Tier gefangen. Das war
Sekundensache."
Live-PR.com -
10.
August 2007
Kiris
letzte Reise
Nürnberg. Tierärztin Katrin Baumgartner hat Kiris dicke Haut
aufgeschlitzt.
«Wir haben das Fleisch mit 15 bis 20 Zentimeter langen Klingen
vorsichtig herausgeschnitten,
damit kein Gelenk verletzt wird.» Kiris Tierpfleger waren nicht dabei.
«Es war sehr
schlimm für sie», erzählt sie. Das Fleisch der 2750 Kilo schweren
Elefantendame,
die am Dienstag getötet werden musste, wurde nicht an die Raubtiere im
Zoo verfüttert,
sondern verbrannt. Kiris Knochen haben die Nürnberger Zoomitarbeiter
per Lastwagen nach München geschickt
- zu Forschungszwecken. Die Überreste von Kiri landen in der
Staatssammlung für
Anthropologie und Paläoanatomie. Dort dienen sie als
«Vergleichsskelett» für fossile
Knochen, die bei Ausgrabungen gefunden werden. In der Münchner
Staatssammlung präpariert Kuratorin Henriette Obermaier Kiris Skelett.
Über 18 000 Skelette lagern bereits in der Staatssammlung. «Wir haben
hier zwar schon Elefanten,
aber kein vollständiges Skelett eines indischen Elefanten.»
Ad-Hoc-News
- 10. August 2007
Skelett
der Nürnberger Elefantendame
Das Skelett
der im Nürnberger Zoo gestorbenen Elefantendame Kiri ist an die
Staatssammlung für
Anthropologie und Paläoanatomie in München geschickt worden. «Wir haben
den Kadaver
vorsichtig mit dem Messer zerlegt, damit kein Gelenk verletzt wird»,
sagte die Tierärztin
des Zoos, Katrin Baumgartner.
Hamburger
Abendblatt - 15. August 2007
Tschüs,
Buffy!
Kodiakbär verlässt Hagenbeck
Großer
Tiertausch in Hagenbecks Tierpark. Buffy (24), das einsame
Kodiakbären-Männchen, wird noch in diesem Sommer in die
Zoom-Erlebniswelt nach
Gelsenkirchen umziehen. Dort wartet weibliche Gesellschaft auf ihn, um
die sich
der Hamburger Tierpark weltweit erfolglos bemüht hatte. Seit dem Tod
von Buffys
Bruder Nemo im April 2005 und dem Umbau der alten Bärenanlage hatte man
in
Hamburg große Hoffnung auf Kodiak-Nachwuchs mit neuen Weibchen gehabt.
Jetzt
geht man einen anderen Weg. Nach Buffys Weggang reisen vier Jungbären
aus Moskau an: Ein Wurf
Kamtschatka-Bären, drei Männchen und ein Weibchen. Die vier
Pelzträger, die bei ihrer Ankunft etwa ein dreiviertel Jahr alt sein
werden,
werden ihre Jugendjahre zusammen mit den Polarfüchsen verbringen. "Nach
zwei bis drei Jahren werden wir dann drei Tiere abgeben, eines behalten
und
dafür einen Partner suchen", sagt Walter Wolters (42), Cheftierpfleger
bei
Hagenbeck. Für die Zucht der Bären kooperiert Hamburg bereits jetzt mit
weiteren Zoos.
Freie Presse -
13. August 2007
Ferkeleien
sind ausdrücklich erwünscht
Im Auer Zoo der
Minis scheint sich eine neue Romanze anzubahnen. Knapp drei Monate nach
dem
Einzug von Minischwein Bambam in den Tiergarten wurde nun endlich eine
Partnerin für den kleinen Eber gefunden. Die Dame
stammt aus dem Westen, ist gerade einmal elf Wochen alt und hört
passenderweise
auf den Namen Bambina.
Kanal8 - 15.
August 2007
Neuzugänge
im Tierpark
Im
Dessauer Tierpark gibt es seit einigen Tagen mehrere Neuzugänge zu
bestaunen.
Seit Sonntag wohnt dort der dreijährige Alpaka-Hengst Lukas , auch die
am 6.
August geborenen Wasserschweine trauen sich jetzt schon ins Freie. Zwei
Minischweine aus dem Tiergehege Wartenberg haben in Dessau ebenfalls
ein neues
Zuhause gefunden, ebenso wie sechs Mönchsittiche, die am Mittwoch
erstmalig aus
dem Zoo Halle eingetroffen sind.
Hamburger
Abendblatt - 13. August 2007
Roy
Schulz -
Saubermann am Haifischbecken
Ein Tierpfleger
muss zupacken können. Das weiß Roy Schulz (30) schon lange. Mit 16
Jahren
begann er seine Zootierpfleger-Lehre bei Hagenbeck. Und durchlief
danach unter
anderem mit dem Elefantenhaus und dem Orang-Utan-Haus Reviere, in denen
eine
starke Hand schon einmal vonnöten sein kann. Roy Schulz war dabei, als
die Nilkrokodile für das neue Tropen-Aquarium aus
einem anderen Tierpark geholt wurden. Seitdem
arbeitet Schulz in Hagenbecks Jubliäums-Bau, der Welt von Haien,
Krokodilen und
Schlangen.
Schweriner
Volkszeitung - 9. August 2007
41,5 Millionen für die Umwelt
Die Waldschule im Schweriner Zoo, das Flussbad in Rostock und das neue
Vereinsgebäude der Rudergesellschaft Schwerin - das sind nur drei
Projekte, die
die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern förderte,
beziehungsweise
noch unterstützt. Seit ihrer Gründung 1991 profitierten da von 216
Projekte in Mecklenburg-Vorpommern.
Dabei schüttete die Stiftung fast 41,5 Millionen Euro aus. Allein in
Rostock sind
42 Projekte gefördert worden, in Schwerin 20 Ideen, in Greifswald 26
davon innerhalb
der vergangenen fünf Jahre 17 Projekte und in Neubrandenburg elf
Entwicklungen. Neben Einrichtungen wie das
Biosphärenreservat Schaalsee, das sich für den Umweltschutz der Region
einsetzt,
werden auch Umweltbildungseinrichtungen wie Zoos, Tierparks sowie
Kinderprogramme
und Kitas, Schulen und andere Bildungsträger gefördert.
RP Online - 10.
August 2007
Brief
schockt Tiergarten-Team
Der Tiergarten-Verein
Kleve hat ein anonymes Schreiben erhalten, das unserer Zeitung
vorliegt. Darin werden
angebliche unhaltbare Zustände im Tiergarten beklagt. Wir sind den
Vorwürfen nachgegangen.
Dietmar Cornelissen ist wütend. Sauer, böse müsste man wohl sagen, wenn
man seine
Gefühle beschreiben wollte, sagt der Leiter des Klever Tiergartens.
Denn der anonyme
Schreiber, der vor zwei Tagen dem 1. Vorsitzenden des Vereins
Tiergarten, Peter
Will, einen Brief voller Vorwürfe gegen die Tierpfleger schickte, hat
nichts ausgelassen:
Die Ställe würden selten gereinigt, auf frischen Kot würde einfach
Stroh geworfen. Tiere würden humpeln, hätten Ekzeme - ein Tierarzt sei
selten zu sehen. „Inakzeptabel“ findet Cornelissen dagegen die
Vorwürfe. Denn mit sechs Festangestellten,
rund 20 Ein-Euro-Jobbern sowie zahlreichen Straftätern, die zur
Resozialisierung
dort Arbeitsstunden ableisten müssen, sei das Tiergarten-Team bemüht,
allen Tieren
gerecht zu werden.
Kieler
Nachrichten - 15. August 2007
Weißstörche
sammeln sich zum langen Zug in den Süden
Die Weißstörche sammeln sich zu ihrem Zug in den Süden. Allein rund 60
der
großen Vögel fressen sich zurzeit im Wildpark Eekholt Kraft an
für die anstrengenden Flugkilometer ins ferne Afrika. Darunter seien
auch viele
Jungvögel, deren Eltern auf Dauer zur Pflege in dem Gelände leben,
sagte
Storchenpfleger André Rose. Jungstörche ziehen für gewöhnlich zuerst
und machen
sich unabhängig von ihren Eltern auf den Weg ins Winterquartier.
Morgenweb
- 12. August 2007
Heimat der scheuen Wildpark-Luchse in der Diskussion
Der Wildpark in Rheingönheim ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von den
rund 230
Wildpark-Tieren sind
die drei Luchse nun unfreiwillig ins Rampenlicht geraten. Von Natur aus
eher
scheu stehen sie - beziehungsweise ihr Gehege - plötzlich im
Mittelpunkt einer
Diskussion, die nicht zwischen den Beteiligten selbst, sondern über die
Presse
ausgetragen wird. Ernst Weissmann von den Grünen macht gegenüber dem
"MM" seinem Ärger
über den Zustand des Wildparks Luft: "Der Park macht einen schlechten
Eindruck, die Holzbänke sind marode. Es gibt auf dem Parkgelände selbst
keine
Toilettenanlagen. Die Tiere sind nicht artgerecht gehalten." Weissmann
hatte mit seinem Büro für Landschaftsgestaltung vor Jahren den Auftrag
erhalten, den Park umzugestalten - ein Auftrag, der ihm aber wieder
entzogen
wurde, als die politische Landschaft der Chemiestadt sich änderte.
"Beim Ebertpark wird jetzt für 40 000
Euro ein neues Gehege für die Tiere gebaut - warum passiert das beim
Luchsgehege nicht?"
Kölner
Wochenspiegel - 14. August 2007
Tierpark: 100-jähriges
Jubiläum steht vor der Tür
Lindenthal. Bei schönem Wetter schätzen viele Stadtbewohner, vor allem
Familien mit Kleinkindern, den im Stadtwald ansässigen Tierpark als
Abwechslung
zum alltäglichen Leben. Besonders bei den kleinen Gästen weckt er mit
den
Kleintieren, die sie füttern und streicheln können, großes Interesse.
Im
kommenden Jahr feiert der Tierpark sein hundertjähriges Bestehen und
kann auf
eine Historie mit Höhen und Tiefen zurücksehen.
Zofinger
Tagblatt - 15. August 2007
Happy
Birthday, liebe Druk, liebe Lea und lieber Grebbo!
Zürich. Wenn
Zoo-Tiere Geburtstag haben, gibt es keine Party, keinen Kuchen, keine
Kerzen
und schon gar keinen Alkohol. Der 40-jährigen Elefantendame Druk, dem
gleichaltrigen Orang-Utan-Weibchen Lea und zwei über 50-jährigen
Flamingos
scheints nichts auszumachen. «Die Tiere haben ja auch kein
Geburtstagskonzept wie wir Menschen», sagte
Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Dennoch nahm der
Kurator
die Geburtstage zum Anlass, um für einmal ältere Zoobewohner ins
Rampenlicht
zur rücken.
Tages-Anzeiger
Online - 15. August 2007
Mehrere
Jubilare im Zoo Zürich
Kommende
Woche wird das Sumatra-Orang-Utan-Weibchen Lea 40 Jahre alt. Lea wurde
am 22.
August 1967 in Stuttgart geboren und ist 1974 nach Zürich gekommen.
Früher nahm
Lea laut dem Zoo Zürich die Alpha-Stellung in der Gruppe ein. Heute
habe sie
einen schwierigeren Stand. Ihre 40. Geburtstag in diesem Jahr bereits
gefeiert hat die Asiatische
Elefantenkuh Druk, die etwa im April 1967 geboren wurde. Einen runden
Geburtstag feiern dieses Jahr im Zürcher Zoo auch die Gorillas
Mamitu und N'Gola, die 1977 in Stuttgart beziehungsweise in Jersey
geboren
wurden. Tierische Geburtstage werden im Zoo laut Kurator Robert Zingg
nicht
offiziell gefeiert. Es sei aber schon möglich, dass ein Pfleger ein
zusätzliches «Guetzli» gebe.
NZZ Online - 9.
August
2007
Christy
läuft Dracula den Rang ab
In Sichtweite
des angeblichen Dracula-Schlosses ist in den rumänischen Karpaten das
grösste Bären-Gehege
Europas entstanden. Die aus den Käfigen von Restaurants und Wanderzoos
befreiten
Tiere entwickeln in der neuen Umgebung eine eindrückliche Lebensfreude.
FAZ.NET - 9. August
2007
Krokodil: Der Krokodilflüsterer aus Taiwan
In einem taiwanesischen Zoo schreckt ein Krokodilflüsterer praktisch
vor nichts
zurück. Sein riesiges, 1200 Kilo schweres Salzwasserkrokodil lässt sich
sogar von
ihm kitzeln. Sein Geheimnis: Buddhistische Gebete und niemals lebendes
Futter für
die Großechsen.
Süddeutsche
Zeitung - 13. August 2007
Ekstatisches Balzen im
Central Park
Manhattans Zoo sucht seinen Knut, seit die einstigen Stars Silo und
Roy, ein
schwules Pinguinpärchen, ihre Karriere unbekümmert ruinierten. Roy und
Silo sind zwei männliche Pinguine, die damals nicht nur unzertrennlich
waren,
sondern eines Tages ein Nest bauten und ein Gebaren an den Tag legten,
das die
Tierpfleger „ekstatisches Balzen“ nannten. Was hieß, sie stellten sich
aufrecht
hin und schlangen ihre Hälse umeinander, bis man ihnen endlich gab, was
sie für
ein Ei hielten: einen runden, glatten Stein. Auf dem
Brocken brüteten sie dann mit solch steinerweichender Hingabe, dass
Amerika
bereit wurde für einen großen Schritt: Die Jungs bekamen ein echtes
Pinguin-Ei,
brüteten ein Mädchen namens Tango aus und zogen es gemeinsam groß.
Sechs
wundervolle Jahre lang war die Stadt stolz auf ihre schwulen Pinguine.
Die
Geschichte von Tangos Geburt wurde in einem preisgekrönten Kinderbuch
erzählt,
Schwule erhoben Roy und Silo zu ihren Ikonen. Das ging so
lange bis Scrappy in den Zoo kam. Das kalifornische Pinguin-Weibchen
verführte
Silo Ende 2005. Roy brütete allein über einem Stein weiter.
sueddeutsche.de -
13. August 2007
Central
Park Zoo
in New York
Wie
teuer ist der Eintritt? Welche besonderen Tiere kann man sehen? Wieviel
Zeit
muss man sich für einen Besuch nehmen? Hier ist unsere Checkliste. Der
Slogan des Zoos ist: „See Them Today, Save Them for Tomorrow“.
Juraforum.de -
15. August 2007
Frauen
sagen, wo's lang geht - Inzuchtvermeidung bei wilden ...
Hyänenweibchen vermeiden Inzucht sehr effizient und brauchen dazu nur
einfache
Regeln bei der Partnerwahl. Das haben Forscher des Leibniz-Instituts
für Zoo-
und Wildtierforschung in Berlin zusammen mit einem Kollegen der
Universität
Sheffield in einer groß angelegten Studie an frei lebenden Tüpfelhyänen
in
Tansania nachgewiesen. Sie berichten über ihre zehnjährige Arbeit in
der
neuesten Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Den
Wissenschaftlern zufolge haben Tüpfelhyänenweibchen klare Vorstellungen
davon,
welche Männchen sie als Paarungspartner akzeptieren. Mehr noch: Jene
Männchen,
die sich an den Vorlieben der Weibchen orientierten, hatten den
höchsten
Paarungserfolg. "Tüpfelhyänenweibchen wählen zur Fortpflanzung
bevorzugt Männchen, die
nach ihnen in der eigenen Gruppe geboren wurden oder die erst nach
ihrer Geburt
in die Gruppe eingewandert sind", sagt Dr. Oliver Höner vom IZW. Durch
diese einfache Partnerwahl-Regel verhindern die Weibchen Inzucht sowohl
mit
ihren eigenen Vätern als auch mit älteren Brüdern, die nicht
abgewandert sind.
Today
the Rotterdam Zoo gorilla group went outside again. After 30min. of
displaying, Bokito immediately inspected the whole area and later in
the afternoon hefound a hotwire free spot in their tree and climbed in
it.
Video:
http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2007/8/7/070807_bokito.html
Sydney
Moring Herald August 15, 2007
Zoos
cleared of cruelty
The RSPCA has refused to release the results of its investigation into
animal deaths at Taronga and Western Plains zoos. The investigation was
ordered in June, after the deaths of a greater one-horned rhinoceros
and a female African elephant. The RSPCA's chief inspector, David
O'Shannessy, said yesterday that no action would be taken against the
zoos because no evidence of cruelty had been found in the animals'
veterinary records or in keeping standards. But he declined to release
the report to the Herald. The Taronga Zoological Parks Board of NSW was
also unable to release the report. A spokesman, Mark Williams, said the
zoo did not have a copy, while the zoo's director, Guy Cooper, could
not be contacted for comment.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
blikopnieuws.nl - 14. Aug. 2007
Geboorte
bizon onder toeziend oog van publiek
Bisongeburt unter den Augen der Besucher
Die Gäste des
Tierparks Emmen, die Freitag kamen, um Elefantenbaby Swe Zin zu
besuchen, wurden unerwartet auch noch Zeugen einer Geburt. Der kleine
Waldbison ist weiblichen Geschlechts.
Algemeen Dagblad - 11. Aug. 2007
Orang-oetanbaby dood
Orang-Utan-Baby ist tot
Der vorige Woche in Artis geborene Orang-Utan ist gestorben. Freitag
morgen trafen die Pfleger des Affenhauses das Affenbaby leblos in den
Armen seiner Mutter. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Zur Zeit
wird die Obduktion vorgenommen. Es war das erste Junge von Mutter
Kedua, die vor 25
Jahren selbst in Artis geboren wurde. Sie war früher schon dreimal in
anderen Umständen, aber hatte jedes Mal eine Fehlgeburt. In Artis
reagierte man niedergeschlagen auf den Tod des Affenbabys.
trouw.nl - 10. Aug. 2007
Pasgeboren orang-oetang in Artis overleden
Neugeborener Orang-Utan in Artis gestorben
Die Ursache
für den Tod des Affenmädchens ist für Artis ein Rätsel. "Es gab keinen
einzigen Hinweis, um zu denken, daß es nicht gesund sein soll", sagt
ein Sprecher. Deshalb wird in Kürze eine Obduktion des kleinen Körpers
vorgenommen. Die Artis-Sprecherin spricht von einem "traurigen
Verlust", aber verweist darauf, daß auch das die Natur ist.
dierennieuws.nl - 13. Aug. 2007
Dinospel op website DierenPark Amersfoort
Dino-Spiel auf der Website des Tierparks Amersfoort
Die Website des Tierparks Amersfoort wurde mit einem Dino-Spiel
komplettiert. Unter dem Titel "Wer rettet den Dino?" können Kinder ihr
Wissen über die ausgestorbenen Dinosaurier testen und erweitern. Es
werden Fragen gestellt zu den
ausgestorbenen Reptilien und der Zeit, worin sich der Spieler in diesem
Augenblick befindet. Am Ende des Spiels wartet ein überraschender
Ausgang. "Wer rettet den Dino?" ist zu finden und zu spielen auf www.dierenparkamersfoort.nl.
Das
Spiel entstand im Zusammenhang mit der Eröffnung des DinoWaldes, des
neuesten Themengebietes des Tierparks Amersfoort.
destentor.nl - 13. Aug. 2007
Dierengevecht YouTube niet voor tere kinderzieltjes
Kampf der Tiere auf YouTube nicht für zarte Kinderseelchen
Mit 12 Millionen Downloads ist es zur Zeit der
Hit auf YouTube: der spektakuläre Kampf zwischen Büffeln, Löwen und
einem Krokodil um ein Büffelkalb im Krüger-Nationalpark. Die Aufnahmen,
gemacht von einem Besucher des Krüger-Nationalparks, haben zu Hunderten
von Reaktionen auf YouTube geführt. Es gab Erstaunen über die Tatsache,
daß das Kalb den grausamen Angriff überlebt ("was für ein Powerbaby!"),
Sympathie für die Büffel, die ihr Kalb retten kommen ("so sieht man
jetzt, wie stark man ist, wenn man als Gruppe auftritt!") und wenig
Mitleid mit den Löwinnen, von denen eine selbst schwer verletzt ("das
soll ihnen eine Lehre sein, den feigen, elenden Bestien!"). Joep
Wensing, Chefbiologe von Burgers Zoo in Arnheim, ist nicht überrascht
über die heftigen Reaktionen. "Das ist die Natur, wie sie sein kann.
Aber weil es nicht paßt in unser Bild von einer Gesellschaft, in der
die Schwachen beschützt werden, mutet das grausam an und so werden die
Löwen, die wir als Löwenbabys noch so süß finden, nun verteufelt." In
Naturserien im Fernsehen wird laut Wensing zum Schutz der Zuschauer der
Film beschnitten.
Brabants Dagblad - 11. Aug. 2007
Agressieve aap mag in park blijven wonen
Agressiver Affe darf weiter im Park leben
Ein des Diebstahls und der Aggressivität beschuldigter Affe aus einem
Stadtpark in der brasilianischen Stadt Uberaba ist während einer
öffentlichen Verhandlung für unschuldig erklärt worden. Der Affe
braucht nicht in einen Zoo umzusiedeln, wie seine vermeintlichen Opfer
verlangt hatten. Von den Menschen, die sich über das Tier beschwert
hatten, ließ sich jedoch niemand blicken.
oglobo.globo.com - 10. Aug. 2007
Macaco acusado de roubo e agressão é 'absolvido' em
Minas
Des Diebstahls und des Angreifens beschuldigter Affe ist in
Minas "freigesprochen"
Belo Horizonte. Der Gehaupte Kapuziner Chico - beschuldigt des
Diebstahls und des Angreifens - wurde "freigesprochen" am Freitagabend
auf einer öffentlichen Verhandlung in Uberaba, Region Triângulo Mineiro
["Minas-Dreieck", Bundesstaat Minas Gerais]. Chico, der fünf Jahre alt
ist, lebt im Park Mata do Ipê und scheint sehr zutraulich und
sympathisch zu sein, hat aber Alkoholprobleme, laut einigen Zeugen, die
dafür bürgen, daß er Zuckerrohrschnaps trinkt.
jornaldeitupeva.com.br - 11. Aug. 2007
MG: macaco-prego é absolvido e fica na Mata do Ipê
Minas Gerais: Gehaupter Kapuziner ist freigesprochen und
bleibt im Mata do Ipê
Er kann sogar tödlich für ihn enden, wenn er in der Wildnis
ausgesetzt wird", erklärte der Stadtsekretär für Umwelt von Uberaba,
Ricardo Caetano de Lima. Der Sekretär sagte, daß die Personen, die sich
über Wunden beschwerten, Wunden an den Händen vorzeigten, das bedeutet,
sie haben versucht, den Affen in irgendeiner Form zu berühren. Das Tier
hätte nur reagiert. Der Sekretär meinte, Chico greift an, um sich
selbst vor Angriffen zu schützen, die er dann schon erduldet, wenn ihn
die Leute immer streicheln und füttern wollen, oft in einer unpassenden
Form.
emmen.nu
- 9. Aug. 2007
Swe Zin naar buiten
Swe Zin nach draußen
Dem gerade geborenen Elefantenkalb Swe Zin im Tierpark Emmen geht es
sehr gut. Mit ihrem zarten Alter von noch nicht einmal einem Tag stand
die Kleine schon voll im Blickpunkt. Donnerstag morgen durfte sie zum
erstenmal auf die Außenanlage. Sie wurde von den Besuchern, die in
Massen herbeiströmten, herzlich begrüßt.
rtvnoord.nl - 9. Aug. 2007
Baby-olifantje mag voor het eerst naar buiten
Elefantenbaby darf zum erstenmal nach draußen
Das Elefantenbaby Swe Zin, das Mittwoch im Noorderdierenpark in Emmen
geboren wurde, durfte Donnerstag zum erstenmal nach draußen. Der
Tierpark Emmen ist froh über die Geburt von Swe Zin. Es ist das erste
"Mädchen" nach acht "Jungen". Weibliche Jungtiere sind wichtig für den
Noorderdierenpark, weil die Herde Männchen nach etwa zehn Jahren nicht
mehr akzeptiert.
pretparken.be - 11. Aug. 2007
Leeuwenfamilie in Bellewaerde Park breidt uit met 4
welpjes
Löwenfamilie in Bellewaerde Park vergrößert sich um vier Junge
Luna, eine der Löwinnen des Bellewaerde Park, gebar vor kurzem vier
Junge (zwei Männchen und zwei Weibchen) im Beisein des stolzen Papas
Figaro und Tante Nala. Der jungen Mama und den Löwenkindern geht es
sehr gut und sie sollen in einigen Wochen für die Besucher zu sehen
sein.
oradio.be - 10. Aug. 2007
Nieuwe bewoner voor Zoo van Antwerpen
Neuer Bewohner für Antwerpener Zoo
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner. Ein Königspinguinküken.
Seit Anfang Juni wurde das Ei abwechselnd von Mutter und Vater
ausgebrütet. Vor einigen Tagen schlüpfte das Junge aus. Es ist
der vierte Königspinguin, der in Antwerpen schlüpfte. Das Geschlecht
des Tieres ist noch nicht bekannt, dafür ist erst eine DNA-Untersuchung
nötig.
atv.be - 9. Aug. 2007
Koningspinguïn geboren in Zoo
Königspinguin im Zoo geschlüpft
Russische
Meldungen
americaru.com
- 15. Aug. 2007
В
зоопарке
Будапешта у
леопардов
родилась
тройня
Leopardendrillinge im Budapester Zoo
Am Dienstag wurden im Zoo Budapest, Ungarn, drei Jungtiere des seltenen
Persischen Leoparden gezeigt. Den Kätzchen, ein Männchen und zwei
Weibchen, die hier am 19. Juni geboren wurden, geht es gut.
gorad.n-europe.eu - 15. Aug. 2007
В
Минском
зоопарке
построят
экспозиционный
комплекс
«Фауна Южной
Америки»
Im Zoo Minsk wird Ausstellungskomplex "Fauna Südamerikas" gebaut
Wie der Chef der Bildungsabteilung des Minsker Zoos Alexandr Stroganow
erzählte, wird das ein gewaltiger Pavillon mit einer Höhe von 14 m und
einer Fläche von 1.500 qm. Der Ausstellungskomplex wird mit einem
modernen System versehen, das Tiere und Pflanzen unter ständiger
Kontrolle hält. Käfige wird es keine geben. Die Tiere können frei im
"Tropenwald" umherlaufen. Im Zentrum des Pavillons wird ein 7 m hoher
Wasserfall errichtet. Die Minsker werden schon bald durch die Pampas
Südamerikas spazieren können. Das für Belorußland einzigartige Objekt
soll 2008 fertig sein.
professia.info - 15. Aug. 2007
Зоопарк
предлагает
играть
«лебединые
свадьбы»
Zoo schlägt vor, "Schwanenhochzeit" zu spielen
Neuvermählte werden in den Leningrader Zoo eingeladen, um die
Eheschließung am Schwanenteich zu feiern. Diese Vögel gelten in Rußland
von alters her als Symbol der Liebe und Treue, um die Ergebenheit des
Schwanes ranken sich Legenden. Auf dem Zooteich leben drei
Schwanenpaare.
mail.ru - 15. Aug. 2007
Пеликан
влюбился в
уточку
Pelikan verliebte sich in eine Ente
Niemand würde an eine Liebe zwischen zwei so verschiedenen Arten
glauben, wenn Pelikan Pascha nicht seiner Entenfreundin ein Nest gebaut
hätte! Krauskopfpelikan Pascha lebt zwei Jahre im Zoo Pensa. Die Leute
fanden sofort Gefallen an ihm. Aber Beziehungen zu den Vögeln in seiner
Umgebung kamen nicht zustande. Eine große Gruppe Rosapelikane hat ihn
nicht in ihren Schwarm aufgenommen. Nachdem er sich in dem Territorium
eingelebt hatte, freundete sich Pascha mit der Paradieskasarka Mascha
an. Pascha ist dreimal so groß wie seine Freundin. Pascha und Mascha
verbringen die gesamte Zeit gemeinsam: sie gehen spazieren, fressen,
schwimmen auf dem See. Mascha immer vornweg und Pascha, ohne Eile, ihr
hinterher. Aber als Pascha seiner Freundin ein Nest baute, betrachteten
das alle als Liebeserklärung ...
aif.ru - 15. Aug. 2007
Хозяева
медведя,
напавшего на
людей, могут остаться
безнаказанными
Besitzer eines Bären, der Menschen angreift, können unbestraft bleiben
In der Siedlung Maloje Iljinskoje des Rayons Kaschira in der Moskauer
Umgebung entwich ein Bär, der in einem Käfig im Hause eines
Einheimischen gehalten wurde, nachdem er einen unterirdischen Gang
gegraben hatte, und fiel über Pilzsammlerinnen her. Ein Mann, der diese
zu verteidigen versuchte, kriegte Herzbeschwerden und verstarb an
diesem Ort. Einer der Frauen fügte das Raubtier zahlreiche Rißwunden
zu, und es brach ihr auch einen Unterarmknochen. Der an den Ort der
Tragödie herbeigeeilte Besitzer erschoß das Tier. "Jetzt wird dieser
Fall überprüft", teilte Ljubow Loshkina, Inspektorin der Abteilung für
Inneres des Rayons Kaschira mit, "doch ob ein Strafverfahren eröffnet
wird, ist schwierig zu sagen." In der heute in der Russischen
Föderation geltenden Gesetzgebung gibt es keinen Punkt, der es erlaubt,
Besitzer von Wildtieren zur Verantwortung zu ziehen, wenn diese
Wildtiere einen Menschen verstümmeln oder töten. Und obwohl nicht das
erste Jahr die Frage steht nach der Notwendigkeit, in das
Strafgesetzbuch einen derartigen Artikel einzubringen, ändert sich
tatsächlich nichts. Heute richten viele neue Russen zu ihrem Vergnügen
auf ihren Datschengrundstücken Zoos ein. In diesen leben übrigens
keineswegs friedliche Ziegen und Eselchen, sondern Panther, Bären und
Kobras. Und wenn am Ende jemand Schaden erleidet, den Liebhaber der
wilden Natur zu bestrafen ist problematisch.
yarsk.ru - 15. Aug. 2007
Союз
флоры
и
фауны
Bündnis von Flora und Fauna
Der Park "Rojow rutschej" begeht heute seinen 7. Geburtstag. Die wahre
Bestimmung des Parks, in dem Flora und Fauna ein Bündnis miteinander
eingehen, besteht laut Direktor Nikolaj Kulakow darin, die Achtung vor
dem lebenden Wesen zu lehren. Tiere gibt es hier mehr als 400 Arten und
über 200 Pflanzenarten. Maßstäbe und gesunde Ambitionen der Einwohner
von Krasnojarsk haben echt sibirische Ausmaße. Und in naher Zukunft
werden sich in neuen Gebäuden auch für Sibirien exotische Tiere
einleben - Giraffen, Elefanten, Zebras.
itartass.ur.ru - 14. Aug. 2007
Слониха
Даша из
московского
театра зверей
Дурова
переехала в
Екатеринбургский
зоопарк
Elefantin Dascha aus dem Moskauer Durow-Tiertheater übersiedelte in den
Zoo Jekaterinburg
Daschas Erscheinen in Jekaterinburg, das einem privaten Investor an die
1,5 Millionen Rubel kostete, betrachten die Zoomitarbeiter als etwas
Einmaliges. "Die Stadt hatte Glück, daß Dascha schon lange in Rußland
lebt, denn einen Elefanten aus dem afrikanischen oder indischen
Dschungel zu kaufen wäre jetzt praktisch nicht möglich gewesen."
sovross.ru - 14. Aug. 2007
Приматы в
памперсах
Primaten in Pampers
An Stränden, auf Straßen, in Parks, in öffentlichen Transportmitteln
und Häusern mit vielen Wohnungen der Stadt Sotschi kann man auf
exotische Tiere und Vögel in Begleitung von Leuten treffen, die
offenkundig keine Naturfreunde sind. Die Kurgäste bezahlen nicht wenig
für ein Erinnerungsfoto in der Umarmung dieser Pfleglinge. Und
verstehen gar nicht, daß sie mitbeteiligt sind an einer Handlung, die
strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn sie nicht Erinnerungen an
Sotschi, die Olympische, mit nach Hause nehmen, sondern einen Beweis
für den grausamen Umgang mit Tieren. Hat einer dieser "Naturliebhaber"
daran gedacht, welchen Preis für diese schreckliche Erinnerung die
Krokodile zahlen, die von Kräften kommen vor Durst, weil ihr Rachen mit
Klebeband zugeklebt ist? Oder die von der Spritze nur halblebendigen
Pythons? Oder die kleinen Tiger und Bären, die Schneeleoparden mit den
herausgerissenen Eckzähnen und Krallen? Oder die Pfauen- und
Papageienschönheiten an der Leine, mit verstümmelten Füßen? Oder die
Primaten in Windeln ...? Die lächelnden Gesichter der Russen vor dem
Hintergrund der leidenden und sterbenden Tiere - eine der kriminellen
Vergnügen in Sotschi ...
apiural.ru - 14. Aug. 2007
Слониха
Даша
начинает
проходить
ветеринарный
осмотр
Elefantin Dascha: als erstes die tierärztliche Untersuchung
Den Weg hat Dascha, die gewöhnt war, mit dem Zirkus von Spielort zu
Spielort zu ziehen, genügend ruhig überstanden, sie verzichtete sogar
auf die Einnahme ihres geliebten schwachalkoholischen Cocktails, um den
Streß zu dämpfen - fünf Flaschen Wodka und ein Kilogramm Zucker auf
einen Eimer Wasser. Die ganze Zeit über sah der Moskauer Dresseur
Sergej Milowanow nach Dascha. Die Elefantin ist 26 Jahre alt und wurde
in Laos geboren. Kindheit und Jugend verbrachte die Elefantin im
Moskauer Durow-Tiertheater. Erzogen von der Tierlehrerin Ljudmila
Terechowa, hat sie sich viele Zirkustricks angeeignet und trat vor
Publikum auf. Die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos hoffen, daß nach
der Eingewöhnung in unserer Stadt Dascha mit ihrem Können vor den
Städtern glänzt.
newizv.ru - 14. Aug. 2007
Смерть
на таможне - Из-за
бюрократической
волокиты
уникальный
питомник
недосчитался
журавлей
Tod im Zollamt - Wegen bürokratischer Verzögerung fehlen einmaliger
Tierzuchtfarm die Kraniche
Ein Experiment zur Aufzucht und Auswilderung von Kranichen kam Ende der
1980er Jahre vielen wie eine Utopie vor, doch Ornithologen aus dem
Amurgebiet bewiesen, daß dieses möglich ist. Alljährlich
vervollständigen einige Kranichpaare die wildlebende Population. Doch
in diesem Jahr werden der Amurregion gleich zehn Vögel fehlen. Die
Schuldigen sind nicht die Jäger, wie man annehmen könnte, sondern
Zollbeamte, die im Moskauer Flughafen Kranicheier aus Frankreich
aufhielten. Die Station für die Reintroduktion seltener Vogelarten im
staatlichen Hingan-Naturpark existiert schon etwa 20 Jahre. Hier werden
Mandschuren- und Weißnackenkraniche, aber auch andere seltene Vögel
aufgezogen und erzogen und dann ausgewildert. Ihre halbzahmen
Populationen sind bei weitem anspruchsloser als ihre wilden Verwandten.
Meistens lassen sie sich in der Nähe von menschlichen Behausungen
nieder. Und es bisher noch nie vorgekommen, daß ein Mensch ihnen etwas
zuleide getan hätte. Doch in diesem Jahr kam es auf der Station zu
einer großen außergewöhnlichen Situation. Die Ornithologen erwarteten
Kranicheier aus Frankreich, doch die Vogelembryonen starben ab - auf
halbem Wege, auf dem Moskauer Flughafen. Die Zöllner ließen keine
lebende Fracht durch und forderten von den Mitarbeitern des
Hingan-Naturparks, die sie in Empfang nahmen, eine Menge
verschiedenster Papiere, die, wie sich später herausstellte, überhaupt
nicht nötig waren. Natürlich sind beim Zoll nicht die Bedingungen eines
Inkubators, so erhält die freie Natur zehn sehr schöne Vögel weniger.
Es ist keine Übertreibung, das Vorgefallene einen Skandal von
internationaler Bedeutung zu nennen. Denn von 1994 an wird die Arbeit
der Auswilderung von Kranichen unterstützt von der Internationalen
Kranichstiftung und der Vereinigung US-amerikanischer Zoos.
Zuchtstationen und Zoos aus den USA, Frankreich und Südkorea übergaben
der Station mehr als 140 Kranicheier, und bisher hatte es nie Probleme
mit der Übersendung gegeben. "Wir beschränken uns übrigens nicht auf
Kraniche", sagt die Leiterin der Station Rimma Andronowa. "Jetzt
arbeiten wir an einem Projekt zur Wiederherstellung der Population des
Schwarzschnabelstorches, an dem sich das Koreanische Institut für die
Erforschung und die Rehabilitation der Vögel beteiligt." In der Zeit,
in der die einmalige Station existiert, haben ihre Mitarbeiter etwa 100
Kraniche und über 50 andere Vögel aufgezogen und ausgewildert. Ähnliche
Resultate hat keine andere wissenschaftliche Organisation auf der Erde
vorzuweisen. Leider gelang es nicht, den Zöllnern das zu erklären. Ob
Vogel, ob Ei - für sie ist das nur ein Anhang zum Papier.
podrobnosti.ua - 12. Aug. 2007
В
парижском
зоопарке
стремительно
толстеют
слоны
In einem Pariser Zoo werden die Elefanten sehr schnell dicker
Vor einem schwierigen Problem standen die Zoologen eines Tierparks, der
in der Nähe von Paris im Département Yvelines liegt. Die dort
gehaltenen afrikanischen Elefanten nahmen schnell an Gewicht zu, was
offensichtlich eine Verschlechterung der Gesundheit zur Folge haben
konnte. Das Problem entstand, weil unter den natürlichen Bedingungen
der unbegrenzten afrikanischen Freiheit die Elefanten nicht wenig
umherziehen müssen, bevor es ihnen gelingt, die täglichen 250 kg
kalorienarmer pflanzlicher Nahrung aufzunehmen. Unter den Bedingungen
der Gefangenschaft muß man nicht weit laufen - Elefanten fressen in
einer Stunde je 90 kg wesentlich mehr kalorienhaltige und an nützlichen
Mikroelementen reiche Nahrung, die für sie von Angestellten des Zoos
zubereitet wird. Die Direktion der Einrichtung dachte sich im Kampf um
die Elefantentaille einen originellen Ausweg aus der Situation aus: in
die weiträumige Anlage setzte sie eine Familie afrikanischer
Wildschweine zu den Elefanten. Diese kleineren Tiere sind
unwahrscheinlich gewitzt und aufdringlich. Im gemeinsamen Leben mit den
Elefanten zeigt sich das darin, daß die Schweine schneller zum Futter
laufen und darauf erpicht sind, den riesigen Tieren die Nahrung
anscheinend vom Rüssel zu nehmen. So verwandelte sich der einst ruhige
Moment des Genießens der Nahrung für die Elefanten in etwas, das mehr
dem Spiel zweier Rugby-Mannschaften ähnelt. Mit ihren scharfen Hauern
attackieren die frechen Wildschweine die Elefanten sogar von hinten.
Zum Glück für die Elefanten ist das Gewicht der Schweine insgesamt 150
kg und einen ernsthaften Schaden können diese den Dickhäutern nicht
zufügen.
lemonde.fr - 11. Aug. 2007
Les éléphants de Thoiry poussés à l'activité par des
phacochères
Die von Warzenschweinen zur Aktivität gedrängten Elefanten von Thoiry
Damit ihre Afrikanischen Elefanten aktiver werden, haben die Leiter des
Tierparks von Thoiry die Idee gehabt, diese von Warzenschweinen necken
zu lassen und, wie man in dieser Einrichtung im Département Yvelines
versichert - es funktioniert. In der Natur, erklärte am Samstag
gegenüber AFP Paul de La Panouse, der Gründer dieses Zoos, der durch
seine "afrikanische Safari" bekannt ist, ziehen die Elefanten den
ganzen Tag umher, um an die 250 kg kalorienarme pflanzliche Nahrung zu
finden. Dagegen verschlingen die drei Elefanten in Thoiry in einer
Stunde 90 kg Futter, das viel mehr Kalorien enthält und
abwechslungsreicher ist und infolgedessen sind jeden Tag mehrere
Stunden mit Nichtstun ausgefüllt. Um die Elefanten zu beschäftigen, hat
die Direktion des Parks ihnen ein Pärchen Warzenschweine (afrikanische
Wildschweine) zugesellt, mit denen sie von nun an gezwungen sind, sich
um die Nahrung zu streiten, in diesem Fall Früchte, die ein paarmal am
Tag an verschiedenen Stellen von den Pflegern hineingeworfen werden.
mk.ru - 11. Aug. 2007
Маленькие
кобры
появились на
свет обманным
путем
Kleine Wasserkobras erblickten Licht der Welt im Moskauer Zoo
Ein unwahrscheinliches Ereignis gab es in diesen Tagen im Moskauer Zoo:
kleine Wasserkobras erblickten das Licht der Welt - zum erstenmal gab
es bei diesen Reptilien Nachwuchs in Gefangenschaft.
rus.postimees.ee - 10. Aug. 2007
Кончилось
детство
Кнута -
завершилось
шоу
Knuts Kindheit ist zu Ende - die Show fand ihren Abschluß
Die Geburt eines Eisbären im Zoo ist kein so ausschließliches Ereignis.
In Tallinn erblickten in den letzten 10 Jahren vier, fünf
Eisbärenkinder das Licht der Welt. Die Agiotage um Knut in Deutschland
überschritt alle Grenzen des Verstandes. Deutsche Journalisten
verfolgten jeden Schritt Knuts mit nicht weniger Drang nach
Informationen als die sensationsgierige US-amerikanische Presse das
Leben von Paris Hilton. Es ist schwer, genau zu sagen, wieviel im
Rezept für den Erfolg Knuts das Begreifen der Notwendigkeit, die Umwelt
zu erhalten, steckt, wieviel von der Anziehungskraft des Jungtiers und
wieviel vom Streben der Presse, neue Helden und positive Nachrichten zu
finden.
kh.ura-inform.com - 9. Aug. 2007
Фоторепортаж
- Харьковский
зоопарк на фоне
летней жары
Fotoreportage - Zoo Charkow in sommerlicher Hitze
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen |
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 15.08.2007
Sommerfest in der ZOOM Erlebniswelt lockt mit Musik, Action und
Informationen
Musik, Action, Unterhaltung und Informationen stehen auf dem Programm
des diesjährigen Sommerfestes in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.
Am Sonntag, dem 19. August, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes
Potpourri statt, das sicherlich keine Langeweile aufkommen lässt. Im
halbstündigen Takt werden den gesamten Tag Fütterungen mit vielen
Informationen durch die Pfleger bei diversen Tieren zur Beobachtung
angeboten, zum Beispiel bei den Seelöwen, Schimpansen, Giraffen, Otter
und Eisbären � um nur einige zu nennen. Darüber hinaus können die
Besucher auf dem gesamten Gelände der ZOOM Erlebniswelt zahlreiche
Attraktionen ausprobieren, die den ohnehin schon unterhaltsamen Besuch
der Erlebniswelt noch zusätzlich aufwerten. So begeistert der
Gelsenkirchener Kanu-Club auf dem See am Alaska Diner stündlich mit
spektakulären Vorführungen. Am Eingangsbereich hat das Alpincenter eine
riesige Hüpfburg aufgebaut und am Meeting Point lockt der Langnese
Stand mit einer Schminkstation, Pullriding, Fotostation und
Freundschaftsbändchen. Ebenfalls um den Eingangsbereich gruppieren sich
die Aktionsstände von GELSEN-NET und vom Sport-Paradies. An der
Gastronomie des Grimberger Hofes können sich große wie kleine Besucher
zudem im Kuhwettmelken messen. Den gesamten Tag über kann man an einem
Sommerfest-Quiz teilnehmen, dessen große Verlosung um 17.00 Uhr
sicherlich zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Sommerfestes
gehören dürfte.
Tierpark Ueckermünde, 15.08.2007
Duell für einen guten Zweck - im Tierpark Ueckermünde
Am 24. August um 14 Uhr treffen Stadtpräsident Siegfried Wack und
Drehorgel-Rolf nach genau 10 Jahren wieder aufeinander. Vor genau 10
Jahren fand dieses Duell schon einmal statt ... und endete
unentschieden. Genaueres ist auf der Internetseite der Schachabteilung
der SAV Torgelow zu finden: http://www.sav-torgelow.de/schach/index.php
Auch diesmal organisieren Tierpark Ueckermünde und SAV Torgelow dieses
Duell für einen guten Zweck und haben schon zahlreiche Sponsoren dafür
gewinnen können. Ein Schachbrett hat 32 Figuren. Davon sind bereits
viele vergeben. Darunter sind Firmen, aber auch zahlreiche
Privatpersonen. Aber für Kurzentschlossene ist noch etwas dabei.
Tierpark Chemnitz, 15.08.2007
Nachwuchs im Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen
Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter
Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es
einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-,
Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder
ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den
Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs
eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und
können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege
beobachtet werden.
Zoo Köln, 15.08.2007
Erstmals junge Chinesische Streifenschildkröten im Kölner Zoo
Wegen Umweltzerstörung und Tierhandel ist die Chinesische
Streifenschildkröte in ihrem Verbreitungsgebiet mittlerweile sehr
selten geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir diese Art in
unserem Naturschutzprojekt in Vietnam für den Phong Nha � Ke Bang
Nationalpark erstmals nachweisen konnten.
Allwetterzoo Münster, 15.08.2007
36 Zoostörche am Himmel: Training für den Flug nach Afrika
Nur noch bis Ende August hat man im Allwetterzoo die Chance, einen
Blick auf 20 Jungstörche und ihre acht Elternpaare zu erhaschen, so
viel wie nie zuvor in Münster. Der zahlreiche Nachwuchs ist sehr
erfreulich, da der Weißstorchbestand in den letzten Jahren in
Deutschland abgenommen hat. Seit einigen Wochen sind die Jungstörche
flügge. Ihre ersten Flugversuche haben sie hinter sich und sind immer
öfter auch außerhalb des Zoogeländes zu sehen. Ziehen die Störche nicht
gerade am Himmel ihre Kreise, tummeln sie sich auf dem Dach des
Elefantenhauses oder des benachbarten Planetariums. Oft stehen sie auch
auf den Feuchtwiesen und Feldern in Zoonähe, um nach Nahrung zu suchen.
Die Nacht verbringen die Störche im Zoo. Ende August verabschieden sich
die im Zoo geschlüpften Jungstörche zum Überwintern in Richtung Afrika,
im September folgt ein Teil der Eltern. Einige besonders kluge Vögel
bleiben nämlich in Münster. Schließlich wissen sie, dass die
Futterversorgung im Allwetterzoo auch im Winter nicht zu verachten ist.
Alternativer Bärenpark Worbis, 14.08.2007
750 000. Besucher heute im Bärenpark Worbis begrüßt!
Am Dienstag, dem 14. August 2007 gegen 13.30 Uhr, konnte der 750 000.
Besucher seit Bestehen des Alternativen Bärenparks, seit dem 1. Juli
1996 begrüßt werden. Frau Katrin Blumrodt aus Schlotheim besuchte
erstmalig mit ihrem Partner Sebastian Klingstein und Töchterchen Pia
den Bärenpark in Worbis. Ein Ausflug in den Bärenpark stand schon lange
auf dem Plan der jungen Familie, denn über die Medien und durch
Mundpropaganda hatten sie schon sehr viel über das Tierschutzprojekt
für Bären gehört. Der diesjährige Jahresurlaub bot nun endlich die
beste Möglichkeit für einen Tagesausflug. Eine herzliche Begrüßung
durch den Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN, Rüdiger Schmiedel,
und den Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, sowie Erinnerungsgeschenke
� ein Buch über das Eichsfeld und für Klein-Pia ein T-Shirt mit der
Worbiser Bärin Maika � werden sie diesen bärenstarken Tag nicht so
schnell vergessen lassen. Es muss nicht unbedingt ein Kuschel-Knut
sein, um zahlreiche Besucher im Bärenpark Worbis begrüßen zu können.
Ein gut durchdachtes Konzept, Engagement und Idealismus vieler
Tierfreunde, ein interessanter Bären-Lehrpfad und ein Dutzend
wunderschöner Braun- und Schwarzbären, die allerdings alle zuvor in
tierquälerischer Haltung vegetieren mussten, machen den Alternativen
Bärenpark in Worbis zu einem in Deutschland einzigartigen
Tierschutzprojekt und international bekannten Kompetenzzentrum.
Zoo Augsburg, 14.08.2007
Madagaskar-Event
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17. August
um 18.00 Uhr: Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA
= European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema �MADAGASKAR� von
Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr
Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der
Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die
Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw
die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Ihr Führungsschwerpunkt liegt
selbstverständlich auf den hier gehaltenen madagassischen Tieren. Aber
natürlich darf sich der Interessierte auch über alle anderen
Zoobewohner informieren.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.08.2007
Videopodcasts auf der neuen homepage des Tierparks
Der Tierpark hat eine neue homepage. Unter www.tierpark-hellabrunn.de
erhält der interessierte Benutzer nicht nur wichtige Informationen und
schöne Bilder, sondern kann sich auch anhand von kurzen Filmen, z.B.
über das neu eröffnete �TNA-Zentrum� oder das �Orang-Utan Paradies�,
kurzweilige Einblicke verschaffen. Wer immer laufend über Neuigkeiten
aus dem Tierpark informiert sein möchte, kann sich unter
�Aktuelles/newsletter� mit seiner e-mail Anschrift registrieren lassen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 14.08.2007
Riesen-Sensation im Miniformat!
Eine kleine Stupsnase, schwarz
umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling
von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich � winzig, putzig, und
schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte
Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der
Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue
Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo
an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg � und noch
dazu so einen niedlichen! Das Baby ist etwa drei Wochen alt � einen
genauen Geburtstag gibt es nicht, denn das Kleine ist in der warmen
Höhle unter dem Gehege unbeobachtet geboren worden und hat dort
mindestens zwei Wochen versteckt gelegen. Bei der Geburt wiegen
Erdmännchen-Babys gerade mal 25-36 Gramm. Erst nach 14 Tagen öffnen sie
die Augen und folgen dann ihrer Familie ins Freie.
Zoo Osnabrück, 14.08.2007
Pfauen am Abgrund!
Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt
eine fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende
Pfauenhenne suchte sich als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses
aus. Dort fand die Henne genau die Bedingung, die für sie ein guter
Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs, in deren Dickicht das Nest mit den
Eiern von Feinden nicht auszumachen ist. Nachteil an diesem scheinbar
guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage der Mähnenwölfe
grenzt. In deren Beutespektrum fallen auch ganz klar kleine Küken. Als
nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten diese in das Grün der
Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten
Blattwerk. So wurden sie zunächst vor einem Sturz in die Anlage der
Mähnenwölfe bewahrt. Aufmerksame Tierpfleger bemerkten die sich
anbahnende Katastrophe und retteten zunächst die Henne und anschließend
die vier Küken aus der misslichen Lage. Die Pfauenfamilie wurde dann
zunächst in die Vogelquarantäne gebracht und dort mit Futter versorgt.
Seit zwei Wochen stolziert die Henne wieder frei, gefolgt von den
kleinen Küken im Zoo umher. Noch zwei weitere Pfauenhennen haben je
vier Küken ausgebrütet. Diese haben sich jedoch unspektakuläre
Brutplätze gesucht, so dass keine weiteren Noteinsätze nötig waren.
Zoo Duisburg, 14.08.2007
Südamerikanische Krickenten bereichern Zoo-Vogelwelt
Sie sind eigentlich nur an den leuchtendgelben Schnabelseiten eindeutig
zu erkennen, die ihr auch den Namen Gelbschnabelkrickente eingebracht
haben. Ansonsten tragen diese in Südamerika beheimateten Krickenten ein
eher unscheinbares Gefieder. Die Oberseite ist weitgehend graubraun
eingefärbt mit rostbraunen Säumen. Nur die ausgebreiteten Armschwingen
leuchten metallicgrün und enden in kurzen weißen Spitzen. Die
Geschlechter lassen sich schwer unterscheiden, denn Weibchen sind nur
etwas matter und kleiner als Männchen. Die mit etwa 400 g zu den
kleineren Entenarten zählende Gelbschnabelkrickente ist über ganz
Südamerika verbreitet und lebt zumeist in kleineren Trupps aber auch
paarweise auf Seen und Flüssen sowie im Sumpfland. Sie stellt als
Gründelente im seichten Wasser vorwiegend Insekten und Krebstieren
nach, verschmäht aber auch Plankton und Sämereien nicht. Zur
Paarungszeit im Frühjahr werden Nester in Höhlungen der Uferböschung,
unter dichtem Bewuchs oder sogar in den großen Reisignestern der
Mönchssittiche angelegt. Aus den bis zu 8 Eiern schlüpfen nach mehr als
3 Wochen nestflüchtende Jungvögel. Im Unterschied zu den meisten
anderen Schwimmenten-Arten beteiligen sich die Männchen an der Führung
der Jungen. Nach weiteren 3-4 Wochen sind die Jungen flügge. Letzte
Woche kamen die in diesem Jahr geschlüpften sechs Vögel auf den direkt
hinter dem Haupteingang gelegenen großen Pelikan-Teich. Zusammen mit
allerlei Wassergeflügel von Brandgänsen über Moorenten bis hin zu
Mandarinenten und darüber hinaus mit Rötelpelikanen und Kubaflamingos
sorgen sie für jede Menge Bewegung auf der Wasserfläche. Anfangs sah
man sie zumeist in Sechser-Formation eng beieinander schwimmen, doch
allmählich haben sie Zutrauen zur neuen Heimat gefunden und erkunden
das Terrain auch alleine. Als Futter bieten die Pfleger eine Mischkost
aus gekochten Kartoffeln, Kleie und Brot sowie verschiedene Sorten von
Getreide, Grünzeug und Schrot.
Vogelpark Herborn, 14.08.2007
Trotz teilweise schlechter Witterung schon mehr als 30.000
Besucher - Tierpflegermeisterkurs-Kommission tagt im Herborner
Vogelpark
Das ganzheitliche Naturerlebniskonzept des Vogelparks in
Herborn � Uckersdorf kommt bei den Besuchern aus nah und fern sehr gut
an. Wie Parkleiter Wolfgang Rades mitteilt, konnten in diesem Jahr
trotz der in den Monaten Mai bis Juli und zum Teil auch Anfang August
zeitweise extrem regnerischen Witterung bereits mehr als 30.000
Besucher begrüßt werden. Besucherbefragungen ergaben, dass die neu
gestalteten Landschaftsvolieren für Eulen und die neue Biotopanlage für
die seltenen Europäischen Sumpfschildkröten eine sehr positive Resonanz
finden. Besonders positiv beurteilt wird von den Vogelparkbesuchern
zudem die neue Junggesellengruppe der possierlichen, nur knapp
eichhörnchengroßen Lisztäffchen. Auch in Fachkreisen findet der
Herborner Vogelpark weithin Anerkennung. Dies kommt aktuell auch darin
zum Ausdruck, dass sich für den 12. September die Prüfungskommission
für den Zootierpflegermeister des Berufsverbands der Zootierpfleger
(BdZ) angekündigt hat, um im Vogelpark Herborn zu tagen und
Inspirationen für den anstehenden Meisterkurs zu finden. Zu dieser
Veranstaltung werden Zooexperten aus ganz Deutschland erwartet.
Zoo Landau, 13.08.2007
Exoten beim DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch im Zoo Landau in
der Pfalz
Am 22. August 2007 findet erneut der beliebte DGHT Reptilien- und
Amphibien-Stammtisch in der Zooschule Landau statt. Wie gewohnt treffen
sich die interessierten Teilnehmer zu dieser kostenlosen Veranstaltung
ab 19 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz,
Hindenburgstrasse 12-14. Bei dieser Veranstaltung der regelmäßig jeden
vierten Mittwoch alle zwei Monate stattfindenden Treffen der Reptilien-
und Amphibien-Freunde, wird es wieder einen interessanten Vortrag
geben. Der erfahrene Schildkrötenhalter Herr Peter Buchert, Landau,
wird ab 19:30 Uhr einen Beitrag zum Thema �Tropische Landschildkröten �
ist eine artgerechte Haltung möglich?� beisteuern. Viel zu oft werden
exotische Tiere, ohne sich die notwendigen Kenntnisse über deren
Biologie und Haltung angeeignet zu haben, in deutschen Wohnzimmern
gepflegt. Buchert wird das heikle Thema der Haltung und Pflege
tropischer Landschildkröten aufgreifen und mit den Zuhörern
diskutieren.
Tierpark Berlin, 13.08.2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium geschlüpft
Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen
im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische
Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können.
Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den
Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator
verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die
fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren,
schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.
Dabei nutzten sie einen �Eizahn� zum Aufschneiden der Eischale. Diese
Schildkrötenart wurde schon mehrfach in Menschenobhut vermehrt. Ihre
Heimat sind flache Gewässer, Sümpfe und Tümpel in Mittel- (von
Szetschuan ostwärts bis Kiangsu) und Südost-China. Dort ist sie weit
verbreitet und derzeit noch häufig anzutreffen. Auch auf einigen
japanischen Inseln wurde sie eingebürgert. Die Kleinen bedürfen noch
einer besonderen Sorgfalt, so daß sie getrennt von den Eltern versorgt
werden müssen.
Zoo Salzburg, 13.08.2007
�Jedermann� Peter Simonischek und Brigitte Karner übernehmen
Patenschaft für junge Schneeleoparden
Die jungen Schneeleoparden, die am 29. Mai 2007 im Zoo Salzburg zur
Welt gekommen sind, haben prominente Paten gefunden: �Jedermann� Peter
Simonischek und seine Ehefrau Brigitte Karner. Der Schauspieler und
seine Ehefrau übernehmen am Donnerstag, 16. August 2007, 13 Uhr, im Zoo
Salzburg �offiziell� die Patenschaft für die kleinen Raubkatzen und
werden ihnen dabei auch Namen geben.
Zoo Magdeburg, 13.08.2007
Giraffen-Baby zeigt sich den Zoo-besuchern!
Ab sofort ist das Giraffenhaus wieder für die Zoobesucher geöffnet. Das
kleine Giraffenkalb, das vor einer Woche geboren wurde, entwickelt sich
gut. Es kann jetzt im Giraffenhaus beobachtet werden. Die
Zootierpfleger ziehen das Giraffenkalb liebevoll mit der Flasche auf.
Noch ist die Nahrungsaufnahme nicht ganz einfach für das Giraffen-Baby,
aber es wird jeden Tag etwas leichter! Die Zoomitarbeiter
veröffentlichen jetzt auch ein Tagebuch des Giraffenkalbes im Internet
unter www.zoo-magdeburg.de. Dort kann Jeder die Entwicklung der kleinen
Giraffe mitverfolgen. So hat sich die durchschnittliche Trinkmenge der
Giraffe bereits fast verdreifacht.
Zoo Dortmund, 13.08.2007
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo
Auch 2007 stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein
Herbstferienprogramm wieder unter das Motto �Den Zoo erleben�. Es gibt
Angebote für Kinder ab sechs und ab neun Jahre.
Zoo Krefeld, 13.08.2007
Keine Langeweile für Hund, Katze, Maus: Zoo Krefeld bietet Seminar für
Tierbeschäftigung Christine Peter
Ein Seminar über die Beschäftigung von Heimtieren unter der
fachkundigen Leitung von Christine Peter und Zoopädagogin Gaby Borg
startet am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Zooscheune
des Krefelder Zoos. Seit 2006 ist Christine Peter in Zusammenarbeit mit
den Tierpflegern für die Abwechslung zahlreicher Tierarten in den
Zoogehegen verantwortlich. In vielen Presseberichten wurde ihre Arbeit
der Öffentlichkeit präsentiert. Dies ist auch der Grund für das
Seminar, denn es folgten viele Anfragen von Tierbesitzern, ob die
spannenden Beschäftigungsideen nicht auch auf die eigenen Lieblinge zu
Hause umgesetzt werden können. Themen des Tagesseminars sind unter
anderem: Wie können natürliche Verhaltensweisen der Tiere genutzt
werden und welche Sinne können bei den ve | |