E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 383 vom 16. August 2007

Liebe Leser,

irgendwie würde ich ja lieber positive Meldungen kommentieren, aber auch diese Woche ist ein journalistisches Machwerk mal wieder eigentlich gar nicht wert, ausführlich besprochen zu werden. Denn daß sich das aktuelle "Magazin tierrechte" der "Menschen für Tierrechte" mit dem Schwerpunkthema Zoo in den noch immer längst widerlegten Uralt-Argumenten erschöpft, ist nun wirklich keine Überraschung. Auch nicht, daß Zitate und Fakten sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen mißbraucht werden, vom falschen Zitat der EU-Zoorichtlinie bis zu Statements von Zoodirektoren und Wissenschaftlern. Rilkes "Der Panther" wird mal wieder bemüht; offenbar ein Reflex, wenn man gar nichts anderes mehr findet.
Neu ist auch nicht, daß angebliche Fakten ohne jede Quelle einfach in den Raum gestellt werden: "Statistiken belegen, dass sich ... 100 Prozent der Reptilien nur schwer bis gar nicht in Gefangenschaft züchten lassen." Aha. Diese Statistik würde ich gern sehen. Schon mal einen Aufzuchtraum besichtigt? Oder: "Zoos tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen ein höchst tierfeindliches Weltbild zu vermitteln." Erwartetes Fazit: "Bei näherem Hinsehen bleibt von den Argumenten der Zoobefürworter nicht viel übrig". Na ja, lächeln wir nachsichtig und hoffen, daß selbst Sympathisanten bei solch krudem Unfug nachdenklich werden und den ganzen Artikel hinterfragen.
Zwei Dinge sind aber neu: Daß unsere eigenen Webseiten als "Faktenquelle" herhalten müssen; woher sonst sollte die kleine Zoostatistik mit "700 Zoos in Deutschland" wohl kommen. Wenigstens sind unsere Webseiten nicht als Quelle genannt. Und, daß die Autorin nicht einmal davor zurückschreckt, wie ein schummelnder Schüler ohne Skrupel aus der Wikipedia abzuschreiben. Der Artikel "Zoogeschichte" ist teilweise wortwörtlich übernommen (Der Satz "Clara, ein indisches Nashorn, das Mitte des 18. Jahrhunderts durch eine jahrelange Ausstellungstour durch Europa berühmt wurde" ist original der erste Satz des Wiki-Artikels "Clara_(Nashorn)". Eine hübsche Bastelarbeit, hat aber nichts mit Journalismus zu tun. Und beweist, daß Fachwissen und der Willen zu echter Recherche fehlten.
Wieder einmal stelle ich fest, daß dem echten Tierschutz ein Bärendienst erwiesen wird durch jene, die ihn sich am dicksten auf die Fahnen schreiben.
Es gibt aber doch etwas Positives: Sie müssen sich das Blatt nicht kaufen oder gar Mitglied werden, um sich darüber zu ärgern - es ist online frei verfügbar.
Dirk Petzold

Zoos – Meldungen
sz-online - 10. August 2007
Neue Raubtieranlage im Dresdner Zoo
"Am Sonntag öffnet eine neue 1300 Quadratmeter große Savannenanlage, in der die Gäste den Tieren zu ebener Erde direkt gegenüberstehen können. „Dazu bietet das Gehege beste Lebensbedingungen für die Großkatzen“, sagte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig am Freitag. Das neue Löwenpaar aus dem Männchen Jago und dem Weibchen Layla soll hier ein eigenes Rudel gründen. 2,8 Millionen Euro ließ sich der Zoo die Anlage kosten. Das Gehege war von Februar bis August gebaut worden und verschlang rund 500 Tonnen Trockenbeton. Verschiedene Sträucher und ein gelbblättriger Lederhülsenbaum unterstreichen den Savannencharakter. Neben den Löwen sollen auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten in dem Gehege unterkommen. Die Tiere können frontal oder aus fünf Meter Höhe von einer felsigen Aussichtsplattform herab beobachtet werden.

Dresden Fernsehen - 10. August 2007
Zoo eröffnet neue Löwenanlage
Der Dresdner Zoo hat nach 6 monatiger Bauzeit die neue Löwen-Karakal-Anlage eröffnet. Besucher dürfen ab Sonntag dem 12.08.07 den König der Tiere beobachten. Die 2,8 Mio. Euro teure Anlage konnte von den Raubtieren das erste Mal "beschnuppert" werden.

Neue OZ Online - 13. August 2007
Mit Sponsoren aus dem Teufelskreis
Ohne Geld geraten Freizeit- und Kultureinrichtungen immer schneller in den Teufelskreis aus nachlassender Attraktivität und sinkenden Publikumszahlen. Der Zoo Osnabrück versucht seit 1998 diese Entwicklung unter anderem mit dem Aufbau eines festen Förderkreises zu stoppen. Vertreter der 100 Mitgliedsfirmen dieses Förderkreises trafen sich am Samstag auf dem Schölerberg, um die Früchte ihrer guten Taten zu sehen und sich ein Dankeschön von Zoopräsident Reinhard Coppenrath abzuholen. Immerhin 800000 Euro oder 16 Prozent des Gesamtetats geben die Förderkreismitglieder jährlich auf dem Schölerberg ab. Bei herrlichstem Wetter und umrahmt von den Dschungelnächten, konnten sich die Vertreter der Unterstützerfirmen sowie des Rates, unter anderen Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU) und CDU-Landtagskandidatin Annette Meyer zu Strohen, zwischen Buffet und kalten Getränken mit den Vertretern des Zoos über die weitere Entwicklung auf dem Schölerberg austauschen. Und die sieht in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro vor. Neben dem unterirdischen Zoo, für den Oberbürgermeister Pistorius vor wenigen Wochen den ersten Spatenstich setzte, wird vor allem die auf 5,5 Hektar angelegte Zooerweiterung Takamanda am Südhang des Schölerberges mit etwa fünf Millionen Euro aus EU-Mitteln als größte Investition in die Geschichte des Zoos eingehen.

Volksstimme - 9. August 2007
Neue Leiterin, Junge und viel Herzlichkeit im Tiergarten Staßfurt ...
Der Tiergarten Staßfurt hat seit August eine neue Leiterin. Bianka Ziem möchte die Tradition des Heimattierparks aufrecht erhalten – der sich übrigens Zoo nennen könnte – den Besuchern aber auch exotische Tiere zeigen. Die neuesten Bewohner sind ein Lama, eine grüne Meerkatze und zwei Schneeeulen. Am 1. August hat Bianka Ziem die Leitung des Tierparks übernommen. Sie hatte vor 15 Jahren dort ihre Lehre als Tierpflegerin begonnen. Anschließend hatte sie die Funktion des stellvertretenden Leiters inne. Wenn es um die zukünftigen Entwicklungen geht, hat Bianka Ziem bereits klare Vorstellungen: "Der Tiergarten soll ein Heimattiergarten bleiben, aber nicht ausschließlich. Die heimischen Tiere bleiben in der Überzahl, aber die Besucher möchten ebenso gerne exotische Tiere sehen. Früher gab es kaum Möglichkeiten, Exoten zu halten und deshalb ist der Bedarf da und die Nachfrage so groß." Das größte Vorhaben in nächster Zeit ist jedoch der Bau der Therapie-Reithalle, die im September fertig sein soll.

mzbern.ch - 10. August 2007
Stabilität, aber noch keine Normalität
Im Kanton Bern hat sich die Hochwassersituation am Freitag stabilisiert. Der Bielerseepegel sank, der Thunersee stieg nicht weiter an. In den betroffenen Gebieten wird es aber noch Tage dauern, bis wieder Normalität herrscht. In Bern sank die Aare am Freitag auf ein Niveau unter der Schadengrenze. Der Tierpark Dählhölzli meldete wieder Normalbetrieb.

20min.ch - 12. August 2007
Tierpark: Neue Berechnung
Im Tierpark Goldau dürften sich im nächsten Jahr die Besucherzahlen verdoppeln – ohne grösseren Andrang. Grund dafür ist ein neues Modell zur Berechnung der Eintrittszahlen, das ab dem neuen Geschäftsjahr zur Anwendung kommt. Aktuell käme der Tierpark damit auf rund 820000 statt der ausgewiesenen 350000 Eintritte, so der «Bote der Urschweiz». Künftig soll nämlich ein Familienticket mit vier, ein Einzelabo mit 20 und ein Familienabo mit 80 Eintritten bewertet werden. Mit dieser Erhebungsmethode, die jener des Verbands Deutscher Zoodirektoren entspricht, wird der Tierpark Goldau mit den 50 bedeutendsten Zoos Europas vergleichbar sein.

agrigate.ch - 9. August 2007
Vorbildliche Tierhaltung auf dem Ballenberg
Die Kleintierhaltung des Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz ist am Mittwoch, 8. August als vorbildlich zertifiziert worden. Dies teilt Kleintiere Schweiz, die Dachorganisation der Kleintierzüchter mit. Unter der Begleitung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) hatte ein Expertenteam der Organisation Kleintiere Schweiz 28 Stallungen, Gehege, Schläge und Volieren auf Grösse, Lichtverhältnisse und Sauberkeit geprüft und die Tiergesundheit kontrolliert. Mit der freiwilligen Kleintier-Zertifizierung will das Freilichtmuseum breite Anerkennung in der Öffentlichkeit erreichen. Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Ballenberg sind alle einheimischen Bauernhoftiere zu sehen. Insgesamt sind über 250 Tiere auf dem ganzen Ballenberg verteilt.

net-tribune.de - 15. August 2007
Seuchenverdacht in Großbritannien bestätigt sich nicht
Zwei neue Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche in England haben sich nicht bestätigt. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA) erklärte am Mittwoch, vorläufige Tests hätten keine Hinweise auf eine Infektion ergeben. In weiteren Tests soll nun bestätigt werden, dass die Tiere auf einem Hof im Südosten Englands und in einem Freizeitpark nicht erkrankt sind. Das DEFRA hatte am Dienstag Schutzzonen im Umkreis von drei Kilometern um den Hof in der Grafschaft Kent und den Park Chessington World of Adventures and Zoo errichtet. Das Ministerium erklärte am Mittwoch in einem Bericht zur Maul- und Klauenseuche, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit über die errichteten Schutzzonen in Surrey hinaus sei sehr gering.




Planung und Bau

mephisto 97.6 - 13. August 2007
Besucheranstieg im Zoo
Leipzig. Bis Ende Juli besuchten eine Million Gäste den Zoo. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 90.000 Besucher mehr. Grund dafür ist der milde Winter und der eher durchwachsene Sommer. Laut Zoo-Direktor Jörg Junhold sei die Hauptattraktion vor allem der Elefantentempel mit dem täglichen Elefantenbaden. Außerdem würden die Jungtiere Besucher anlocken. Voraussichtlich Ende des Jahres wird es den ersten Spatenstich für die Tropen-Erlebniswelt Godwanaland geben. Auf 16.000 Quadratmetern entsteht ein tropischer Urwald mit exotischen Tieren. Der Bau kostet rund 50 Millionen Euro.




Aktionen

Stuttgarter Zeitung - 10. August 2007
"Mary Zwo" jetzt zum Mitnehmen
Der Stuttgarter Zoo Wilhelma und das Traditionsunternehmen Steiff GmbH stellen am Freitag das Gorilla-Plüschtier "Mary Zwo" vor. Vorbild ist ein gleichnamiges Gorilla-Baby, das seit Anfang Juli in Stuttgart aufgezogen wird. Im Zoo Münster hatte seine Mutter ihren Nachwuchs vernachlässigt. Die Stuttgarter Wilhelma verfügt über die einzige Gorilla-Aufzucht-Station in Europa. Der Verkauf der Plüschtier-Variante geht unter anderem zugunsten eines Vereins zum Schutz der Berggorillas.

presse-service.de - 13. August 2007
Artenschutztag am 19. August: Das Umweltamt informiert im Zoo Duisburg
Zum vierten Mal beteiligt sich das Amt für Umwelt und Grün am Artenschutztag, der dieses Mal am Sonntag, 19. August, von 10 bis 18 Uhr im Zoo Duisburg statt findet. Dieses Jahr widmet sich der Zoo Duisburg am Artenschutztag speziell der Frage, wie Klimawandel und Artenschutz zusammenhängen. Als Folge des Klimawandels sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch die dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden. Am Stand des Amtes für Umwelt und Grün werden die Besucher über Grundfragen von Klimaschutz und Klimawandel informiert - und damit wird auch schon mit den Themen der Duisburger Umwelttage 2008 begonnen, die sich um Energieeffizienz, Klimawandel und Klimaschutz drehen werden. Durch Mitmachaktionen und einem Quiz können die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ihr Wissen auf interessante Art zu allen Klimafragen erweitern.

Kulturküche - 9. August 2007
Nächtliche Streifzüge durch den Tiergarten
Am Samstag den 11. August 2007 lädt der Tiergarten Nürnberg zu den Nacht-VerFührungen ein. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die Besucherinnen und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen stimmungsvollen Einblick in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös dieser Streifzüge komme Projekten des Tiergartens zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand von zehn Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang. Tiergartenmitarbeiter führen die Besucher zu verschiedenen Informationsständen, an interessante Orten und natürlich zu den Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird ab 18.30 Uhr am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.

koeln.de - 9. August 2007
Kölner Sommernacht zeigt das Beste aus zehn Jahren
Märchenhafte Wesen, Gaukler, Musik und natürlich jede Menge Tiere - das alles gibt es bei der 10. Somernacht in Zoo und Flora am Samstag zu erleben. Das Beste aus zehn Jahren wird präsentiert, aber auch vor Neuem hat man nicht halt gemacht. Auf der Wiese hinter der Flora werden für die jungen Besucher Märchen in verzauberter Atmosphäre erzählt. "Pelemele" und "De Familich" laden zum Mitsingen ein. Den "erwachsenen" Besuchern wird mit Purple Schulz und der Linus-Band musikalisch so einiges geboten. Zahlreiche Fütterungen können am Abend verfolgt werden, etwa die der Bären, Paviane und der Seelöwen, die den Besuchern außerdem eine kleine Show mit ihren zahlreichen Kunststückchen zeigen. Etwas rabiater dürfte es bei der Fütterung der Piranhas zugehen. Und das Wildgehege Hellenthal präsentiert gleich zwei Mal an diesem Abend seine berühmte Greifvorgelschau.

Kölner Stadt-Anzeiger - 10. August 2007
Affen brauchen Schönheitsschlaf
Die Seelöwen üben das Wachbleiben schon seit einigen Tagen mit ihren Pflegern. Den Raubkatzen ist es egal, da sie in der Natur sowieso nachts jagen, und die Schimpansen brauchen immer zehn Stunden Schönheitsschlaf und liegen spätestens um 20 Uhr flach - im Affenhaus interessiert es nicht, ob der Zoo die „Sommernacht“ feiert. „Um 22 Uhr wird das Haus am Samstag abgeschlossen, sonst fühlen sich die Menschenaffen gestört“, sagt Zoodirektor Theo Pagel. „Die Elefanten können dafür bis 1 Uhr in der Nacht beobachtet werden - die schlafen immer nur wenige Stunden und nehmen auch gerne mal ein nächtliches Bad.“ Zum zehnten Mal findet die lange Sommernacht in Zoo und Flora in diesem Jahr statt. Vor allem nachtaktive Tiere wie Flughunde oder Eulen stehen bei der jährlichen Veranstaltung im Mittelpunkt. 75 Techniker arbeiten seit Dienstag zwölf Stunden täglich daran, dass die erwarteten 15 000 Besucher am Samstag bei stimmungsvoller Beleuchtung durch den Zoo und den Botanischen Garten rund um die Flora spazieren können.

koeln.de - 13. August 2007
Das Beste aus zehn Jahren Sommernacht in Zoo und Flora
Tausende Tier- und Faunabegeisterte ließen es sich am Samstag nicht nehmen, bei der Jubiläumsausgabe der Sommernacht in Zoo und Flora dabei zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung erstmals zwei Stunden früher als in den Jahren zuvor - sehr zur Freude der kleinen Besucher, denn die hatten jetzt noch mehr Zeit, Tiere, Pflanzen zu entdecken und sich auf das kinderfreundliche Programm zu stürzen. Und auch Marlar mit ihren Spielkameraden konnte im Elefantenhaus jede Menge Besucher begrüßen. Alles in allem ein runder Abend mit jeder Menge Spaß und Unterhaltung für jedes Alter.

Kölner Stadt-Anzeiger - 13. August 2007
Elefanten in allen Farben
Nicht nur die Erdmännchen verschlafen die zehnte Sommernacht in Zoo und Flora, die am Samstag rund 15 000 Besucher anzog. Auch im Südamerika-Haus kann man die roten Brüllaffen und die Zwergseidenäffchen nur in den ausgebeulten Hängematten erahnen, während in den Käfigen die Mäuse im Stroh umso ausgelassener umherflitzen. Ein paar Meter weiter wackelt Marlar mit ihren Tanten durch den Elefantenpark. Mal sind die grauen Riesen pink, mal gelb, mal blau - je nachdem, welche Farbe der automatisch wechselnden Scheinwerfer auf sie fällt. Ab und zu tauchen die „Gebrüder Ziegbart“ und „Gnorz und Odderbaantje“ in skurriler Verkleidung aus dem Gebüsch auf und erschrecken Kinder, um sie gleich danach mit ihren Späßen wieder versöhnlich zu stimmen.

Kölner Wochenspiegel - 14. August 2007
Seltsame Wesen machten sich in Zoo und Flora breit
Erst mit Einbruch der Dunkelheit zeigten sich der Kölner Zoo und die Flora in ihren schönsten Farben. Mehrere Kilometer Stromkabel wurden zuvor verlegt, um die 10. Zoonacht ins rechte Licht zu rücken. Grüne, blaue, gelbe und rote Lampen erleuchteten den Tierpark sowie die benachbarte Flora. Während die meisten Tiere schliefen, schlüpften Elfen, Feen und Gnome aus ihren Verstecken und verzauberten mit ihren Erzählungen und Darbietungen besonders die jüngsten Zoobesucher. Zwischen die Besucher mischten sich zwei "Tropenforscher", die Gebrüder Ziegebart. Diese Tier-und Floraexperten kümmern sich vor allem um so vernachlässigte Tierarten wie die Wollmaus, die Naschkatze und die Bordsteinschwalbe. Insgesamt besuchten über 15.000 Besucher die nächtliche Veranstaltung in Zoo und Flora.

lifepr.de - 14. August 2007
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17 ...
Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA = European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema „MADAGASKAR“ von Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Treffpunkt für dieses abendliche Zoo-Highlight ist in der Zooschule um 18.00 Uhr. Der Preis für den Vortrag mit anschließender Abendführung beträgt 10.- EUR für Erwachsene und 5.- EUR für Kinder. Auch dieser Betrag fließt vollständig in die Kampagne.

Stuttgarter Wochenblatt - 9. August 2007
Kinder-Rallye in der Wilhelma
An drei verschiedenen Stationen (Bärenanlage, Raubtierhaus und Bauernhof) warten knifflige Fragen rund um die Wilhelma-Bewohner auf einfallsreiche Kinder. Die Kinder-Rallye findet am Sonntag, 19. August, von 9.30 bis 14.30 Uhr im oberen Teil der Wilhelma statt. So sind verschiedene Teil- bilder zu einem Tierbild zusammenzusetzen, die Tierart muss richtig benannt und richtig geschrieben werden. Dann ergibt sich ein Lösungswort. Wer gewinnt, wird mit einem Bauernhof-Tier fotografiert und bekommt das Bild als Ausdruck gleich mit nach Hause.

RP Online - 13. August 2007
Auf Nachtsafari im Regenwaldhaus
Die neue und ungewöhnliche Nachtführung durch den Zoo und das Regenwaldhaus startet am Freitag, 17. August, um 21 Uhr im Zoo Krefeld. Ausgerüstet mit zwei Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können Teilnehmer dieser Führung auf Entdeckungsreise durch den dunklen Park gehen. Der Bat-Detector spürt Feldermäuse auf und macht Rufe hörbar, die sie bei der Nahrungssuche ertönen lassen. Eine zweite Führung dieser Art bietet der Zoo am 7. September um 20 Uhr am Zoo an.

Kronberger Bote - 15. August 2007
Der Opel-Zoo lädt ein zur ZooFari
Traditionell zum letzten Ferienwochenende, bevor die Schule in Hessen wieder beginnt, bietet der Opel-Zoo in Kronberg für Familien noch einmal eine ganz besondere Veranstaltung: Die ZooFari – Afrikanische Nächte im Opel-Zoo. Jeweils am Freitag, 17. August, und am Samstag, 18. August, haben die Kassen von 20 bis 23 Uhr geöffnet. Wie immer ist der Zoo von Feuerkörben und Kerzen illuminiert und es wird ein besonderes Programm (20.30 bis 24 Uhr) geboten. Die ZooFari ist eine Veranstaltung zur Unterstützung der Bauprojekte im Opel-Zoo.

Pressrelations - 15. August 2007
Faszinierende Zooführungen für Hunde- und Katzenfreunde
Auf die Spuren der Entstehungsgeschichte von Hund und Katze können sich Liebhaber aller vierbeinigen Haustiere und Biologie-Interessierten in die Berliner Zoos begeben. Die speziell entwickelte Führung findet am 21. August 2007 im Zoologischen Garten (Treffpunkt Eingang Löwentor) und am 22. August 2007 im Tierpark Friedrichsfelde (Treffpunkt Eingang Bärenschaufenster) jeweils um 10 Uhr statt. Alle Teilnehmer sollten jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Führung am Treffpunkt sein. Der angemeldete Besucher erhält beim Eintritt in den Zoo den geltenden Gruppenrabatt.

RP Online - 13. August 2007
TerraZoo will den Ruf des Krokodils retten
Jugendliche und Erwachsene sind in erster Linie die Zielgruppe, an die sich der „Tag des Krokodils“ am Samstag, 18. August, ab 13 Uhr richtet. Die Zooschule Rheinberg organisiert diese Veranstaltung im TerraZoo mit interessanten Vorträgen von Spezialisten aus ganz Deutschland: Dr. Bernd Jensch (Biologie der Krokodile), Florian Häselbarth (Systematik der rezenten Krokodile), Dr. Thomas Kölpin (Nilkrokodile – Vorbereitung und Haltung im Zoo), Ralf Sommerlad (Bedrohte Krokodilarten), René Bonke (Zur Situation des Sunda-Gavials), Dr. Markus Baur (Zur Situation von Krokodilen in Deutschland), Dr. Markus Baur (Vorstellung der DGHT AG-Krokodile). Ziel der Veranstaltung ist es, den Besuchern die Biologie der Krokodile näher zu bringen und zu zeigen, dass der Ruf der Tiere – besonders durch spektakuläre Darstellung im TV – weitaus schlechter sei als ihr tatsächliches Wesen.

Neue OZ Online - 13. August 2007
Auch ohne Tiere ein Abenteuer
Obwohl sich die meisten Tiere schon längst zur Nachtruhe gebettet hatten, platzte der Osnabrücker Zoo an diesem Wochenende nach Einbruch der Dunkelheit aus allen Nähten. Aber auch ohne die gewohnten Zoobewohner konnte in den Dschungelnächten so manche exotische Spezies beobachtet werden.

openPR.de - 10. August 2007
Umwelt-Botschafter in Blech: Eisbär Knut und seine Freunde werden ...
Eine langfristige Zusammenarbeit haben die Berliner Zoologischen Gärten und das Druckerei-Unternehmen Plakat-Industrie GmbH aus Berlin-Neukölln vereinbart. Plakat-Industrie wird eine Sonder-Edition von Blechschildern und Blechpostkarten mit beliebten Tieren aus beiden Berliner Zoos auflegen. Ein Teil der Erlöse geht an die Tierparks. Die erste Auflage, die in dieser Woche präsentiert wurde, umfasst fünf Motive mit dem Eisbären Knut. Alle Schilder tragen das offizielle Zoo-Marken-Logo „Respect Habitats.Knut“. „Mit dieser Sonder-Edition wollen wir die wertvolle Arbeit der Berliner Zoologischen Gärten unterstützen und gleichzeitig auf die bedrohten Lebensräume einiger Tierarten aufmerksam machen“ erklärt Plakat-Industrie-Geschäftsführer Gernot Buettner (70).

lifepr.de - 8. August 2007
Dresdner Stadtreinigung jetzt mit Löwen unterwegs
Nach der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit der Dresdner Stadtreinigung mit dem Dresdner Zoo im Mai 2006 für den kleinen Elefanten Thabo-Umasai soll nun eine weitere erfolgreiche Aktion gestartet werden. Für das ca. 1.300 qm große neue Außengehege für Löwen, Karakale und Zebramangusten rund um den Raubtierfelsen wird die Stadtreinigung Dresden nun ab 6. August auf 10 modernen Entsorgungsfahrzeugen mit je 2 großen Werbetafeln 3 m x 1,50 m im gesamten Stadtgebiet werben. Das neue Areal von Löwen & Co. soll am 12. August 2007 eröffnet werden. Bereits am 25. Juli trafen 2 Löwen – der 2-jährige Däne Jago und die Löwin Layla aus Amsterdam - in ihrer neuen Heimat ein. Dem alten Raubtierfelsen wurde neues Leben eingehaucht - in seinem Innenbereich können Besucher die Geschichte des Zoos ganz nah erleben.
Auch diesmal hoffen die beiden Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena (Zoo Dresden) und Peter Hofinger (SRD) auf ein reges Interesse der Dresdner und auf die Lust, einmal wieder den Tieren in's Gehege zu schauen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 8. August 2007
Abenteuer VHS-Bildung
Marlar, Ming-Jung und Maha Kumari interessierten sich nicht für das „Abenteuer Weiterbildung“, das Herbstprogramm der Volkshochschule (VHS), das auf der Empore des Elefantenparks im Zoo vorgestellt wurde. Die drei Elefantenkinder trabten lieber im Außenbereich ihres Geheges herum. Das breite Angebot an Führungen und Exkursionen wurde erweitert. Alleine im Zoo finden sieben Führungen statt. Direktor Theo Pagel versteht den Kölner Zoo als eine „Bildungseinrichtung“ und stellte die neuen Führungen wie beispielsweise „Safari am Rhein - afrikanische Tiere im Kölner Zoo“ vor. Auch das neue Orang-Utan-Haus sowie die Tropenhäuser sind Teil der Touren durch den Zoo.

Landeszeitung - 15. August 2007
Schnee im August Weiße Überraschung im Wildpark
Nindorf. Überraschender Wintereinbruch im August: Gestern lag im Wildpark Lüneburger Heide eine dichte Schneedecke. Kinder machten Schneeballschlachten, und einige der Tiere erkundeten die ungewohnte Landschaft neugierig. Rund 50 Kubikmeter der weißen Pracht hatte der Wildpark vom Snow Dome in Bispingen für die besondere Sommeraktion bekommen. Auch eine kleine Schnee-Eule machte zusammen mit Falkner Lothar Askani einen Ausflug in die Schneelandschaft. Und die Besucher hatten ebenfalls ihren Spaß an dem Wintereinbruch im Wildpark bei 24 Grad Außentemperatur.

Rhein Main Presse - 9. August 2007
Füchse freuen sich über Futter aus der Hand
Sie hatten zahlreiche Fragen mit in den Tiergarten im Wäldchen gebracht, die zirka zwanzig Teilnehmer der Aktion "WZ macht Ferien". Doch die Zoo-Pädagogin Tamara Kalmbach konnte kompetent Auskunft geben. Auf ausgesprochen großes Interesse stieß das neue Gehege für Wölfe, Rot- und Eisfüchse, das im Mai eingeweiht wurde. "Insgesamt 2 400 Quadratmeter umfasst das neue Außengehege", erläuterte die Zoo-Pädagogin. Damit die drei scheuen Wölfe sich auch zeigten, hatten Tierpfleger Lars Heymann und sein Azubi Alexander Kriha einen besonderen Leckerbissen vorbereitet: eine frische Rinderhälfte banden sie an einem Baumstamm im Gehege fest, so dass die neugierigen Besucher auch die Fressgewohnheiten der heimischen Raubtiere begutachten konnten. Je zwei besonders mutige WZ-Teilnehmer durften bei der Fütterung der Rot- und der Eisfüchse sogar mit den Pflegern in die Gehege gehen und den Tieren ihre portionierten Mahlzeiten aus rohem Fleisch einmal aus eigenen Händen anreichen.

Fernweh - 14. August 2007
Neuigkeiten aus Lissabon
“Meeresungeheuer“ heißt die aktuelle Ausstellung im Lissabonner Aquarium Oceanário. Dort können sich die Besucher nun auf eine Zeitreise in die Ära der Dinosaurier begeben und Ur-Reptilien bewundern. Dabei werden Theorien, Mythen und Legenden um diese faszinierenden Lebewesen erzählt. Ein wahres Meeresungeheuer erwartet die Gäste bereits in der Eingangshalle des Oceanários. Eine 20 Meter lange und 800 Kilogramm schwere Skulptur ist komplett aus Recyclingmaterial gebaut und soll auf die zunehmende Verschmutzung der Ozeane aufmerksam machen und das Bewusstsein für die Wiederverwertung von Rohstoffen fördern.




Nachwuchs

Ad-Hoc-News - 8. August 2007
Giraffen-Nachwuchs im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger Zoo hat einen neuen Bewohner. Wie die Zooleitung am Mittwoch mitteilte, wurde am Dienstag ein Giraffenkalb geboren. Das Tier sei gesund und munter und halte sich bereits wacker auf den Beinen. Sein Geschlecht konnte noch nicht festgestellt werden. Nach einer Fehlgeburt des Muttertiers im vergangenen Jahr sei man glücklich und stolz, dass «Nelly» nun ein gesundes Giraffenkalb zur Welt gebracht habe. Die letzte Giraffengeburt im Magdeburger Zoo liegt fünf Jahre zurück.

Volksstimme - 10. August 2007
Sorge um Giraffen-Baby: Nelly will ihr Junges nicht säugen
Seit Dienstag sind Giraffendame " Nelly " und Bulle " Dirk " Eltern. Nelly hat ein kleines Giraffenmädchen zur Welt gebracht. Es ist gesund und munter, bereitet dem Magdeburger Zoo aber dennoch Sorgen : Das Kleine wurde von seiner Mutter noch nicht gesäugt. Einmal musste das Kleine schon von den Tierpflegern mit der Flasche versorgt werden. " Damit es wenigstens etwas im Magen hat ", sagt Kai Perret. Warum Rothschild-Giraffendame Nelly ihr Junges nicht säugt, ist für den Zoo noch ein Rätsel. " Nelly hat ihr Junges normal geboren, hat es auch nach der Geburt saubergeleckt und damit sofort den natürlichen Kontakt zu ihm aufgenommen ", sagt Zoo-Chef Perret. Auch habe die Giraffenkuh in ihrem Herkunftszoo in Dänemark bereits zwei Junge aufgezogen. " Sie ist also nicht unerfahren. " Heute muss in der Giraffen-Kinderstube dann eine Entscheidung getroffen werden. " Wird das Junge von der Mutter nicht gesäugt, wird es eine Handaufzucht ", sagt Kai Perret. Das Giraffenhaus hatte der Zoo in den vergangenen Tagen erst einmal geschlossen, damit sich Nelly und ihr Nachwuchs von der Geburt in Ruhe erholen konnten und sich aneinander gewöhnen können. " Wir rechnen damit, dass sich die Magdeburger am Wochenende das erste Mal das Giraffenbaby anschauen können ", sagt Kai Perret. Ein Name wird für Magdeburgs jüngste Rothschild-Giraffe noch nicht gesucht. " Wir werden uns dafür wieder eine Aktion ausdenken ", verspricht der Zoo-Chef.

Remscheider General-Anzeiger - 10. August 2007
Kleiner "Feuertiger" im Wuppertaler Zoo
Wuppertal. Die bergischen Nachbarn haben eine neue Tempelanlage. Zumindest dem Namen nach: "Bagan" hat vier Pfoten, ein rötliches Fell und einen ganz eigenen Willen. Dass der zwei Monate alte Nachwuchs im Wuppertaler Zoo nach einer historischen Königsstadt in Myanmar (Birma) benannt ist, scheint den selbstbewussten Kater nur umso stolzer zu machen. Schließlich gelten Asiatische Goldkatzen in ihrer Heimat als Herrscher aller Katzen. Kaum geboren, beherrschte Bagan seine Raubtier-Kollegen auf seine Weise: Die Käfig-Nachbarn mussten seinetwegen auf Besuch verzichten. Acht Wochen lang war das Großkatzenhaus geschlossen, weil der kleine Kater in aller Ruhe zu Kraft kommen und sein Zuhause erkunden sollte. Doch die Zeiten der Abschottung sind vorbei. Denn dem aufgeweckten Jungtier mit dem flauschigen Fell geht es prächtig. Auch das Team um Direktor Ulrich Schürer hat sich etwas in den Kopf gesetzt: Wuppertal will seinen Goldkatzen-Ruf weiter ausbauen. "Wir haben die erfolgreichste Zucht in Europa", freut sich Schürer, zumal die seltenen Tiere vom Aussterben bedroht sind.

Stern - 13. August 2007
Nilpferd-Baby im Berliner Zoo: Paulchen verzückt Berlin
Paul, der kleine Hippo, ist happy, denn im Berliner Zoo ist er der neue Star. Knut ist mittlerweile groß, Paul ist noch klein - das Zwergflusspferd-Baby wurde vor einem Monat geboren und hat das Zeug zum neuen Knuddel-Star.

lifepr.de - 13. August 2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium ...
Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren, schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.

Kanal8 - 15. August 2007
Nachwuchs im Chemnitzer Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet werden.

Berliner Morgenpost - 9. August 2007
Lebhafte Eulen-Fütterung im Zoo
Ein regelrechtes Spektakel können Besucher im Zoo in Berlin derzeit bei der täglichen Fütterung von Schnee-Eulen und Bartkäuzen erleben. «Dann klappern die Vögel mit den Schnäbeln und stoßen ein heiseres Rufen aus», sagte ein Zoo-Sprecher am Donnerstag. Auch die Bartkäuze, die etwa so groß wie ein Uhu sind, ziehen derzeit die Besucher an. Fünf Jungvögel sind im Mai geschlüpft. Die Kleinen sind inzwischen fast so groß wie ihre Eltern, können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von diesen unterschieden werden.

lifepr.de - 14. August 2007
Riesen-Sensation im Miniformat!
Hannover. Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich – winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg – und noch dazu so einen niedlichen! Seit einigen Tagen lässt sich das Mini-Männchen immer öfter blicken.

german [n] - 12. August 2007
Erfolgreicher Elchtest im Tierpark Lohberg
Ein Elch kommt meistens allein. Allerdings nicht im Tierpark Lohberg im Bayerischen Wald. Dort erblickten vor wenigen Wochen die beiden Elch-Zwillinge Pia und Paul das Licht der Welt und bescheren dem Tierpark seither einen noch nie erlebten Besucheransturm. Die beiden "Knuts des Bayerwalds" nehmen den Rummel und das über sie ergehende Blitzlichtgewitter jedoch gelassen, auch Mama Benthe und Papa Laben reagieren "cool".
Übrigens: Am 8. August ist Sommerfest im Tierpark!

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 9. August 2007
Das Ende der Wöchnerinnen-Station
Nach gut anderthalb Monaten auf der Wöchnerinnen-Station des Vogelparks im Stadtgarten sind die Säbelschnäbler mit ihrem Nachwuchs in ihre angestammte Voliere zurückgekehrt. Die Jungen schlüpften in der Zeit zwischen dem 19. und 24. Juni. "Damit wir auf kleinerem Raum die Aufzucht kontrollieren konnten, haben wir die drei Altvögel und ihre vier Jungen für die ersten Wochen in ein kleineres Gehege ausgelagert", sagt Tierpfleger Hans-Werner Moser. "Ein Säbelschnäbler wurde bei einem Kampf mit einem anderen so schwer verletzt, dass er wenig später starb." Verluste gab es auch im Gelege. Ursprünglich lagen acht Eier in der flachen Nestmulde. Drei gingen während der Nistzeit zu Bruch. Ein viertes Ei - äußerlich intakt - barg ein totes Junges.

Krone.at - 9. August 2007
Experten verblüfft
In einem chinesischen Zoo hat Pandabär Jinzhu für Verblüffung gesorgt: Der bei seiner Geburt als Männchen und später als nicht gebärfähiger Zwitter eingestufte elfjährige Pandabär bekam Zwillinge. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete, war Jinzhu bei seiner Geburt fälschlicherweise als Männchen eingestuft worden. INachdem ein späterer Versuch, den Bären mit einem Weibchen zu paaren, fehlschlug, wollten Wissenschafter das Weibchen mit Jinzhus Sperma künstlich befruchten. Dabei entdeckten sie, dass der Pandabär auch weibliche Geschlechtsorgane besitzt. Aufgrund der "ungewöhnlichen Position der Geschlechtsorgane" stuften sie Jinzhu als Zwitter ein, der keinen Nachwuchs bekommen könne.

Tages-Anzeiger Online - 14. August 2007
Leoparden-Drillinge präsentierten sich
Rund zwei Monate nach ihrer Geburt im Budapester Zoo hatten die Leoparden-Drillinge Bella, Bara und Bahar heute ihren ersten öffentlichen Auftritt. Die zwei Weibchen und ihr Bruder entwickeln sich laut dem Zoosprecher Zoltan Hanga prächtig. Etwa ein Jahr werde der Leoparden-Nachwuchs in Budapest bei den Eltern bleiben. Dann würden die drei auf andere Zoos verteilt.

lifepr.de - 14. August 2007
Drei Tiger-Junge locken Besucher nach Kolmården
Der Tierpark Kolmården, der sich an Schwedens Ostküste – etwa 150 km südlich von Stockholm – befindet, hat seit Kurzem eine neue Attraktion: Die Besucher können nun drei im Juni 2007 geborene sibirische Tigerjunge ganz nah beobachten und bestaunen. Damit gibt es in Kolmården nun insgesamt zehn sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, welche die im Mai 2007 neu eröffnete Tiger World bevölkern.





Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung - 10. August 2007
Bielefelder Bärin »Alma« eingeschläfert
Braunbärin »Alma« aus dem Bielefelder Tierpark Olderdissen ist tot. Die Bärin habe eingeschläfert werden müssen, teilte die Stadt Bielefeld am Freitag mit. Grund des schlechten Zustands der 27 Jahre alten »Alma« sei vermutlich eine Rückenmark- oder Hirnhautentzündung. Am Samstag waren der Bärin in einer mehrstündigen Operation wegen akuter Kiefervereiterung alle vier Eckzähne und ein Schneidezahn gezogen worden. Wenig später habe sich ihr Zustand stark verschlechtert, sagte eine Sprecherin des Umweltbetriebs.

Wochenspiegel - 13. August 2007
Diebstahl im Dessauer Tierpark
Unbekannte hatten am Sonntag zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr das Außengehege mit einer Drahtschere durchtrennt und einen drei Jahre alten Zwergseidenaffen gestohlen. Da bei nicht artgerechter Haltung die Tiere starke gesundheitliche Probleme haben und die Zwergseidenäffchen jeden Tag spezielle Spezialpräparate erhalten, hofft der Tierpark deshalb, dass das Zweigseidenäffchen recht schnell gefunden und in den Tierpark zurückgebracht wird.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. August 2007
Zwergseidenaffe wieder aufgetaucht
Große Erleichterung und Freude im Dessauer Tierpark: Das kleine Zwergseidenäffchen Sanaté ist wieder bei seiner Familie. Bei seinem Rundgang am Montagabend "hat der Spätdienst das Tier direkt am Affenkäfig entdeckt", erzählt Tierparkleiterin Christine Kilz. "Er hat sehr schnell reagiert, einen Kescher geholt und das Tier gefangen. Das war Sekundensache."

Live-PR.com - 10. August 2007
Kiris letzte Reise
Nürnberg. Tierärztin Katrin Baumgartner hat Kiris dicke Haut aufgeschlitzt. «Wir haben das Fleisch mit 15 bis 20 Zentimeter langen Klingen vorsichtig herausgeschnitten, damit kein Gelenk verletzt wird.» Kiris Tierpfleger waren nicht dabei. «Es war sehr schlimm für sie», erzählt sie. Das Fleisch der 2750 Kilo schweren Elefantendame, die am Dienstag getötet werden musste, wurde nicht an die Raubtiere im Zoo verfüttert, sondern verbrannt. Kiris Knochen haben die Nürnberger Zoomitarbeiter per Lastwagen nach München geschickt - zu Forschungszwecken. Die Überreste von Kiri landen in der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie. Dort dienen sie als «Vergleichsskelett» für fossile Knochen, die bei Ausgrabungen gefunden werden. In der Münchner Staatssammlung präpariert Kuratorin Henriette Obermaier Kiris Skelett. Über 18 000 Skelette lagern bereits in der Staatssammlung. «Wir haben hier zwar schon Elefanten, aber kein vollständiges Skelett eines indischen Elefanten.»

Ad-Hoc-News - 10. August 2007
Skelett der Nürnberger Elefantendame
Das Skelett der im Nürnberger Zoo gestorbenen Elefantendame Kiri ist an die Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie in München geschickt worden. «Wir haben den Kadaver vorsichtig mit dem Messer zerlegt, damit kein Gelenk verletzt wird», sagte die Tierärztin des Zoos, Katrin Baumgartner.

Hamburger Abendblatt - 15. August 2007
Tschüs, Buffy! Kodiakbär verlässt Hagenbeck
Großer Tiertausch in Hagenbecks Tierpark. Buffy (24), das einsame Kodiakbären-Männchen, wird noch in diesem Sommer in die Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen umziehen. Dort wartet weibliche Gesellschaft auf ihn, um die sich der Hamburger Tierpark weltweit erfolglos bemüht hatte. Seit dem Tod von Buffys Bruder Nemo im April 2005 und dem Umbau der alten Bärenanlage hatte man in Hamburg große Hoffnung auf Kodiak-Nachwuchs mit neuen Weibchen gehabt. Jetzt geht man einen anderen Weg. Nach Buffys Weggang reisen vier Jungbären aus Moskau an: Ein Wurf Kamtschatka-Bären, drei Männchen und ein Weibchen. Die vier Pelzträger, die bei ihrer Ankunft etwa ein dreiviertel Jahr alt sein werden, werden ihre Jugendjahre zusammen mit den Polarfüchsen verbringen. "Nach zwei bis drei Jahren werden wir dann drei Tiere abgeben, eines behalten und dafür einen Partner suchen", sagt Walter Wolters (42), Cheftierpfleger bei Hagenbeck. Für die Zucht der Bären kooperiert Hamburg bereits jetzt mit weiteren Zoos.

Freie Presse - 13. August 2007
Ferkeleien sind ausdrücklich erwünscht
Im Auer Zoo der Minis scheint sich eine neue Romanze anzubahnen. Knapp drei Monate nach dem Einzug von Minischwein Bambam in den Tiergarten wurde nun endlich eine Partnerin für den kleinen Eber gefunden. Die Dame stammt aus dem Westen, ist gerade einmal elf Wochen alt und hört passenderweise auf den Namen Bambina.

Kanal8 - 15. August 2007
Neuzugänge im Tierpark
Im Dessauer Tierpark gibt es seit einigen Tagen mehrere Neuzugänge zu bestaunen. Seit Sonntag wohnt dort der dreijährige Alpaka-Hengst Lukas , auch die am 6. August geborenen Wasserschweine trauen sich jetzt schon ins Freie. Zwei Minischweine aus dem Tiergehege Wartenberg haben in Dessau ebenfalls ein neues Zuhause gefunden, ebenso wie sechs Mönchsittiche, die am Mittwoch erstmalig aus dem Zoo Halle eingetroffen sind.

Hamburger Abendblatt - 13. August 2007
Roy Schulz - Saubermann am Haifischbecken
Ein Tierpfleger muss zupacken können. Das weiß Roy Schulz (30) schon lange. Mit 16 Jahren begann er seine Zootierpfleger-Lehre bei Hagenbeck. Und durchlief danach unter anderem mit dem Elefantenhaus und dem Orang-Utan-Haus Reviere, in denen eine starke Hand schon einmal vonnöten sein kann. Roy Schulz war dabei, als die Nilkrokodile für das neue Tropen-Aquarium aus einem anderen Tierpark geholt wurden. Seitdem arbeitet Schulz in Hagenbecks Jubliäums-Bau, der Welt von Haien, Krokodilen und Schlangen.

Schweriner Volkszeitung - 9. August 2007
41,5 Millionen für die Umwelt
Die Waldschule im Schweriner Zoo, das Flussbad in Rostock und das neue Vereinsgebäude der Rudergesellschaft Schwerin - das sind nur drei Projekte, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern förderte, beziehungsweise noch unterstützt. Seit ihrer Gründung 1991 profitierten da von 216 Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei schüttete die Stiftung fast 41,5 Millionen Euro aus. Allein in Rostock sind 42 Projekte gefördert worden, in Schwerin 20 Ideen, in Greifswald 26 davon innerhalb der vergangenen fünf Jahre 17 Projekte und in Neubrandenburg elf Entwicklungen. Neben Einrichtungen wie das
Biosphärenreservat Schaalsee, das sich für den Umweltschutz der Region einsetzt, werden auch Umweltbildungseinrichtungen wie Zoos, Tierparks sowie Kinderprogramme und Kitas, Schulen und andere Bildungsträger gefördert.

RP Online - 10. August 2007
Brief schockt Tiergarten-Team
Der Tiergarten-Verein Kleve hat ein anonymes Schreiben erhalten, das unserer Zeitung vorliegt. Darin werden angebliche unhaltbare Zustände im Tiergarten beklagt. Wir sind den Vorwürfen nachgegangen. Dietmar Cornelissen ist wütend. Sauer, böse müsste man wohl sagen, wenn man seine Gefühle beschreiben wollte, sagt der Leiter des Klever Tiergartens. Denn der anonyme Schreiber, der vor zwei Tagen dem 1. Vorsitzenden des Vereins Tiergarten, Peter Will, einen Brief voller Vorwürfe gegen die Tierpfleger schickte, hat nichts ausgelassen: Die Ställe würden selten gereinigt, auf frischen Kot würde einfach Stroh geworfen. Tiere würden humpeln, hätten Ekzeme - ein Tierarzt sei selten zu sehen. „Inakzeptabel“ findet Cornelissen dagegen die Vorwürfe. Denn mit sechs Festangestellten, rund 20 Ein-Euro-Jobbern sowie zahlreichen Straftätern, die zur Resozialisierung dort Arbeitsstunden ableisten müssen, sei das Tiergarten-Team bemüht, allen Tieren gerecht zu werden.

Kieler Nachrichten - 15. August 2007
Weißstörche sammeln sich zum langen Zug in den Süden
Die Weißstörche sammeln sich zu ihrem Zug in den Süden. Allein rund 60 der großen Vögel fressen sich zurzeit im Wildpark Eekholt Kraft an für die anstrengenden Flugkilometer ins ferne Afrika. Darunter seien auch viele Jungvögel, deren Eltern auf Dauer zur Pflege in dem Gelände leben, sagte Storchenpfleger André Rose. Jungstörche ziehen für gewöhnlich zuerst und machen sich unabhängig von ihren Eltern auf den Weg ins Winterquartier.

Morgenweb - 12. August 2007
Heimat der scheuen Wildpark-Luchse in der Diskussion
Der Wildpark in Rheingönheim ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von den rund 230 Wildpark-Tieren sind die drei Luchse nun unfreiwillig ins Rampenlicht geraten. Von Natur aus eher scheu stehen sie - beziehungsweise ihr Gehege - plötzlich im Mittelpunkt einer Diskussion, die nicht zwischen den Beteiligten selbst, sondern über die Presse ausgetragen wird. Ernst Weissmann von den Grünen macht gegenüber dem "MM" seinem Ärger über den Zustand des Wildparks Luft: "Der Park macht einen schlechten Eindruck, die Holzbänke sind marode. Es gibt auf dem Parkgelände selbst keine Toilettenanlagen. Die Tiere sind nicht artgerecht gehalten." Weissmann hatte mit seinem Büro für Landschaftsgestaltung vor Jahren den Auftrag erhalten, den Park umzugestalten - ein Auftrag, der ihm aber wieder entzogen wurde, als die politische Landschaft der Chemiestadt sich änderte. "Beim Ebertpark wird jetzt für 40 000 Euro ein neues Gehege für die Tiere gebaut - warum passiert das beim Luchsgehege nicht?"

Kölner Wochenspiegel - 14. August 2007
Tierpark: 100-jähriges Jubiläum steht vor der Tür
Lindenthal. Bei schönem Wetter schätzen viele Stadtbewohner, vor allem Familien mit Kleinkindern, den im Stadtwald ansässigen Tierpark als Abwechslung zum alltäglichen Leben. Besonders bei den kleinen Gästen weckt er mit den Kleintieren, die sie füttern und streicheln können, großes Interesse. Im kommenden Jahr feiert der Tierpark sein hundertjähriges Bestehen und kann auf eine Historie mit Höhen und Tiefen zurücksehen.

Zofinger Tagblatt - 15. August 2007
Happy Birthday, liebe Druk, liebe Lea und lieber Grebbo!
Zürich. Wenn Zoo-Tiere Geburtstag haben, gibt es keine Party, keinen Kuchen, keine Kerzen und schon gar keinen Alkohol. Der 40-jährigen Elefantendame Druk, dem gleichaltrigen Orang-Utan-Weibchen Lea und zwei über 50-jährigen Flamingos scheints nichts auszumachen. «Die Tiere haben ja auch kein Geburtstagskonzept wie wir Menschen», sagte Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Dennoch nahm der Kurator die Geburtstage zum Anlass, um für einmal ältere Zoobewohner ins Rampenlicht zur rücken.

Tages-Anzeiger Online - 15. August 2007
Mehrere Jubilare im Zoo Zürich
Kommende Woche wird das Sumatra-Orang-Utan-Weibchen Lea 40 Jahre alt. Lea wurde am 22. August 1967 in Stuttgart geboren und ist 1974 nach Zürich gekommen. Früher nahm Lea laut dem Zoo Zürich die Alpha-Stellung in der Gruppe ein. Heute habe sie einen schwierigeren Stand. Ihre 40. Geburtstag in diesem Jahr bereits gefeiert hat die Asiatische Elefantenkuh Druk, die etwa im April 1967 geboren wurde. Einen runden Geburtstag feiern dieses Jahr im Zürcher Zoo auch die Gorillas Mamitu und N'Gola, die 1977 in Stuttgart beziehungsweise in Jersey geboren wurden. Tierische Geburtstage werden im Zoo laut Kurator Robert Zingg nicht offiziell gefeiert. Es sei aber schon möglich, dass ein Pfleger ein zusätzliches «Guetzli» gebe.

NZZ Online - 9. August 2007
Christy läuft Dracula den Rang ab
In Sichtweite des angeblichen Dracula-Schlosses ist in den rumänischen Karpaten das grösste Bären-Gehege Europas entstanden. Die aus den Käfigen von Restaurants und Wanderzoos befreiten Tiere entwickeln in der neuen Umgebung eine eindrückliche Lebensfreude.

FAZ.NET - 9. August 2007
Krokodil: Der Krokodilflüsterer aus Taiwan
In einem taiwanesischen Zoo schreckt ein Krokodilflüsterer praktisch vor nichts zurück. Sein riesiges, 1200 Kilo schweres Salzwasserkrokodil lässt sich sogar von ihm kitzeln. Sein Geheimnis: Buddhistische Gebete und niemals lebendes Futter für die Großechsen.

Süddeutsche Zeitung - 13. August 2007
Ekstatisches Balzen im Central Park
Manhattans Zoo sucht seinen Knut, seit die einstigen Stars Silo und Roy, ein schwules Pinguinpärchen, ihre Karriere unbekümmert ruinierten. Roy und Silo sind zwei männliche Pinguine, die damals nicht nur unzertrennlich waren, sondern eines Tages ein Nest bauten und ein Gebaren an den Tag legten, das die Tierpfleger „ekstatisches Balzen“ nannten. Was hieß, sie stellten sich aufrecht hin und schlangen ihre Hälse umeinander, bis man ihnen endlich gab, was sie für ein Ei hielten: einen runden, glatten Stein. Auf dem Brocken brüteten sie dann mit solch steinerweichender Hingabe, dass Amerika bereit wurde für einen großen Schritt: Die Jungs bekamen ein echtes Pinguin-Ei, brüteten ein Mädchen namens Tango aus und zogen es gemeinsam groß. Sechs wundervolle Jahre lang war die Stadt stolz auf ihre schwulen Pinguine. Die Geschichte von Tangos Geburt wurde in einem preisgekrönten Kinderbuch erzählt, Schwule erhoben Roy und Silo zu ihren Ikonen. Das ging so lange bis Scrappy in den Zoo kam. Das kalifornische Pinguin-Weibchen verführte Silo Ende 2005. Roy brütete allein über einem Stein weiter.

sueddeutsche.de - 13. August 2007
Central Park Zoo in New York
Wie teuer ist der Eintritt? Welche besonderen Tiere kann man sehen? Wieviel Zeit muss man sich für einen Besuch nehmen? Hier ist unsere Checkliste. Der Slogan des Zoos ist: „See Them Today, Save Them for Tomorrow“.

Juraforum.de - 15. August 2007
Frauen sagen, wo's lang geht - Inzuchtvermeidung bei wilden ...
Hyänenweibchen vermeiden Inzucht sehr effizient und brauchen dazu nur einfache Regeln bei der Partnerwahl. Das haben Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin zusammen mit einem Kollegen der Universität Sheffield in einer groß angelegten Studie an frei lebenden Tüpfelhyänen in Tansania nachgewiesen. Sie berichten über ihre zehnjährige Arbeit in der neuesten Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Den Wissenschaftlern zufolge haben Tüpfelhyänenweibchen klare Vorstellungen davon, welche Männchen sie als Paarungspartner akzeptieren. Mehr noch: Jene Männchen, die sich an den Vorlieben der Weibchen orientierten, hatten den höchsten Paarungserfolg. "Tüpfelhyänenweibchen wählen zur Fortpflanzung bevorzugt Männchen, die nach ihnen in der eigenen Gruppe geboren wurden oder die erst nach ihrer Geburt in die Gruppe eingewandert sind", sagt Dr. Oliver Höner vom IZW. Durch diese einfache Partnerwahl-Regel verhindern die Weibchen Inzucht sowohl mit ihren eigenen Vätern als auch mit älteren Brüdern, die nicht abgewandert sind.


Today the Rotterdam Zoo gorilla group went outside again. After 30min. of displaying, Bokito immediately inspected the whole area and later in the afternoon hefound a hotwire free spot in their tree and climbed in it.
Video: http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2007/8/7/070807_bokito.html

Sydney Moring Herald August 15, 2007
Zoos cleared of cruelty
The RSPCA has refused to release the results of its investigation into animal deaths at Taronga and Western Plains zoos. The investigation was ordered in June, after the deaths of a greater one-horned rhinoceros and a female African elephant. The RSPCA's chief inspector, David O'Shannessy, said yesterday that no action would be taken against the zoos because no evidence of cruelty had been found in the animals' veterinary records or in keeping standards. But he declined to release the report to the Herald. The Taronga Zoological Parks Board of NSW was also unable to release the report. A spokesman, Mark Williams, said the zoo did not have a copy, while the zoo's director, Guy Cooper, could not be contacted for comment.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


blikopnieuws.nl - 14. Aug. 2007
Geboorte bizon onder toeziend oog van publiek
Bisongeburt unter den Augen der Besucher
Die Gäste des Tierparks Emmen, die Freitag kamen, um Elefantenbaby Swe Zin zu besuchen, wurden unerwartet auch noch Zeugen einer Geburt. Der kleine Waldbison ist weiblichen Geschlechts.

Algemeen Dagblad - 11. Aug. 2007
Orang-oetanbaby dood
Orang-Utan-Baby ist tot
Der vorige Woche in Artis geborene Orang-Utan ist gestorben. Freitag morgen trafen die Pfleger des Affenhauses das Affenbaby leblos in den Armen seiner Mutter. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Zur Zeit wird die Obduktion vorgenommen. Es war das erste Junge von Mutter Kedua, die vor 25 Jahren selbst in Artis geboren wurde. Sie war früher schon dreimal in anderen Umständen, aber hatte jedes Mal eine Fehlgeburt. In Artis reagierte man niedergeschlagen auf den Tod des Affenbabys.

trouw.nl - 10. Aug. 2007
Pasgeboren orang-oetang in Artis overleden
Neugeborener Orang-Utan in Artis gestorben
Die Ursache für den Tod des Affenmädchens ist für Artis ein Rätsel. "Es gab keinen einzigen Hinweis, um zu denken, daß es nicht gesund sein soll", sagt ein Sprecher. Deshalb wird in Kürze eine Obduktion des kleinen Körpers vorgenommen. Die Artis-Sprecherin spricht von einem "traurigen Verlust", aber verweist darauf, daß auch das die Natur ist.


dierennieuws.nl - 13. Aug. 2007
Dinospel op website DierenPark Amersfoort
Dino-Spiel auf der Website des Tierparks Amersfoort
Die Website des Tierparks Amersfoort wurde mit einem Dino-Spiel komplettiert. Unter dem Titel "Wer rettet den Dino?" können Kinder ihr Wissen über die ausgestorbenen Dinosaurier testen und erweitern. Es werden Fragen gestellt zu den ausgestorbenen Reptilien und der Zeit, worin sich der Spieler in diesem Augenblick befindet. Am Ende des Spiels wartet ein überraschender Ausgang. "Wer rettet den Dino?" ist zu finden und zu spielen auf www.dierenparkamersfoort.nl. Das Spiel entstand im Zusammenhang mit der Eröffnung des DinoWaldes, des neuesten Themengebietes des Tierparks Amersfoort.

destentor.nl - 13. Aug. 2007
Dierengevecht YouTube niet voor tere kinderzieltjes
Kampf der Tiere auf YouTube nicht für zarte Kinderseelchen
Mit 12 Millionen Downloads ist es zur Zeit der Hit auf YouTube: der spektakuläre Kampf zwischen Büffeln, Löwen und einem Krokodil um ein Büffelkalb im Krüger-Nationalpark. Die Aufnahmen, gemacht von einem Besucher des Krüger-Nationalparks, haben zu Hunderten von Reaktionen auf YouTube geführt. Es gab Erstaunen über die Tatsache, daß das Kalb den grausamen Angriff überlebt ("was für ein Powerbaby!"), Sympathie für die Büffel, die ihr Kalb retten kommen ("so sieht man jetzt, wie stark man ist, wenn man als Gruppe auftritt!") und wenig Mitleid mit den Löwinnen, von denen eine selbst schwer verletzt ("das soll ihnen eine Lehre sein, den feigen, elenden Bestien!"). Joep Wensing, Chefbiologe von Burgers Zoo in Arnheim, ist nicht überrascht über die heftigen Reaktionen. "Das ist die Natur, wie sie sein kann. Aber weil es nicht paßt in unser Bild von einer Gesellschaft, in der die Schwachen beschützt werden, mutet das grausam an und so werden die Löwen, die wir als Löwenbabys noch so süß finden, nun verteufelt." In Naturserien im Fernsehen wird laut Wensing zum Schutz der Zuschauer der Film beschnitten.

Brabants Dagblad - 11. Aug. 2007
Agressieve aap mag in park blijven wonen
Agressiver Affe darf weiter im Park leben
Ein des Diebstahls und der Aggressivität beschuldigter Affe aus einem Stadtpark in der brasilianischen Stadt Uberaba ist während einer öffentlichen Verhandlung für unschuldig erklärt worden. Der Affe braucht nicht in einen Zoo umzusiedeln, wie seine vermeintlichen Opfer verlangt hatten. Von den Menschen, die sich über das Tier beschwert hatten, ließ sich jedoch niemand blicken.

oglobo.globo.com - 10. Aug. 2007
Macaco acusado de roubo e agressão é 'absolvido' em Minas
Des Diebstahls und des Angreifens beschuldigter Affe ist in Minas "freigesprochen"
Belo Horizonte. Der Gehaupte Kapuziner Chico - beschuldigt des Diebstahls und des Angreifens - wurde "freigesprochen" am Freitagabend auf einer öffentlichen Verhandlung in Uberaba, Region Triângulo Mineiro ["Minas-Dreieck", Bundesstaat Minas Gerais]. Chico, der fünf Jahre alt ist, lebt im Park Mata do Ipê und scheint sehr zutraulich und sympathisch zu sein, hat aber Alkoholprobleme, laut einigen Zeugen, die dafür bürgen, daß er Zuckerrohrschnaps trinkt.

jornaldeitupeva.com.br - 11. Aug. 2007
MG: macaco-prego é absolvido e fica na Mata do Ipê
Minas Gerais: Gehaupter Kapuziner ist freigesprochen und bleibt im Mata do Ipê
Er kann sogar tödlich für ihn enden, wenn er in der Wildnis ausgesetzt wird", erklärte der Stadtsekretär für Umwelt von Uberaba, Ricardo Caetano de Lima. Der Sekretär sagte, daß die Personen, die sich über Wunden beschwerten, Wunden an den Händen vorzeigten, das bedeutet, sie haben versucht, den Affen in irgendeiner Form zu berühren. Das Tier hätte nur reagiert. Der Sekretär meinte, Chico greift an, um sich selbst vor Angriffen zu schützen, die er dann schon erduldet, wenn ihn die Leute immer streicheln und füttern wollen, oft in einer unpassenden Form.

emmen.nu - 9. Aug. 2007
Swe Zin naar buiten
Swe Zin nach draußen
Dem gerade geborenen Elefantenkalb Swe Zin im Tierpark Emmen geht es sehr gut. Mit ihrem zarten Alter von noch nicht einmal einem Tag stand die Kleine schon voll im Blickpunkt. Donnerstag morgen durfte sie zum erstenmal auf die Außenanlage. Sie wurde von den Besuchern, die in Massen herbeiströmten, herzlich begrüßt.

rtvnoord.nl - 9. Aug. 2007
Baby-olifantje mag voor het eerst naar buiten
Elefantenbaby darf zum erstenmal nach draußen
Das Elefantenbaby Swe Zin, das Mittwoch im Noorderdierenpark in Emmen geboren wurde, durfte Donnerstag zum erstenmal nach draußen. Der Tierpark Emmen ist froh über die Geburt von Swe Zin. Es ist das erste "Mädchen" nach acht "Jungen". Weibliche Jungtiere sind wichtig für den Noorderdierenpark, weil die Herde Männchen nach etwa zehn Jahren nicht mehr akzeptiert.

pretparken.be - 11. Aug. 2007
Leeuwenfamilie in Bellewaerde Park breidt uit met 4 welpjes
Löwenfamilie in Bellewaerde Park vergrößert sich um vier Junge
Luna, eine der Löwinnen des Bellewaerde Park, gebar vor kurzem vier Junge (zwei Männchen und zwei Weibchen) im Beisein des stolzen Papas Figaro und Tante Nala. Der jungen Mama und den Löwenkindern geht es sehr gut und sie sollen in einigen Wochen für die Besucher zu sehen sein.

oradio.be - 10. Aug. 2007
Nieuwe bewoner voor Zoo van Antwerpen
Neuer Bewohner für Antwerpener Zoo
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner. Ein Königspinguinküken. Seit Anfang Juni wurde das Ei abwechselnd von Mutter und Vater ausgebrütet. Vor einigen Tagen schlüpfte das Junge aus. Es ist der vierte Königspinguin, der in Antwerpen schlüpfte. Das Geschlecht des Tieres ist noch nicht bekannt, dafür ist erst eine DNA-Untersuchung nötig.

atv.be - 9. Aug. 2007
Koningspinguïn geboren in Zoo
Königspinguin im Zoo geschlüpft



Russische Meldungen

americaru.com - 15. Aug. 2007
В зоопарке Будапешта у леопардов родилась тройня
Leopardendrillinge im Budapester Zoo
Am Dienstag wurden im Zoo Budapest, Ungarn, drei Jungtiere des seltenen Persischen Leoparden gezeigt. Den Kätzchen, ein Männchen und zwei Weibchen, die hier am 19. Juni geboren wurden, geht es gut.

gorad.n-europe.eu - 15. Aug. 2007
В Минском зоопарке построят экспозиционный комплекс «Фауна Южной Америки»
Im Zoo Minsk wird Ausstellungskomplex "Fauna Südamerikas" gebaut
Wie der Chef der Bildungsabteilung des Minsker Zoos Alexandr Stroganow erzählte, wird das ein gewaltiger Pavillon mit einer Höhe von 14 m und einer Fläche von 1.500 qm. Der Ausstellungskomplex wird mit einem modernen System versehen, das Tiere und Pflanzen unter ständiger Kontrolle hält. Käfige wird es keine geben. Die Tiere können frei im "Tropenwald" umherlaufen. Im Zentrum des Pavillons wird ein 7 m hoher Wasserfall errichtet. Die Minsker werden schon bald durch die Pampas Südamerikas spazieren können. Das für Belorußland einzigartige Objekt soll 2008 fertig sein.

professia.info - 15. Aug. 2007
Зоопарк предлагает играть «лебединые свадьбы»
Zoo schlägt vor, "Schwanenhochzeit" zu spielen
Neuvermählte werden in den Leningrader Zoo eingeladen, um die Eheschließung am Schwanenteich zu feiern. Diese Vögel gelten in Rußland von alters her als Symbol der Liebe und Treue, um die Ergebenheit des Schwanes ranken sich Legenden. Auf dem Zooteich leben drei Schwanenpaare.

mail.ru - 15. Aug. 2007
Пеликан влюбился в уточку
Pelikan verliebte sich in eine Ente
Niemand würde an eine Liebe zwischen zwei so verschiedenen Arten glauben, wenn Pelikan Pascha nicht seiner Entenfreundin ein Nest gebaut hätte! Krauskopfpelikan Pascha lebt zwei Jahre im Zoo Pensa. Die Leute fanden sofort Gefallen an ihm. Aber Beziehungen zu den Vögeln in seiner Umgebung kamen nicht zustande. Eine große Gruppe Rosapelikane hat ihn nicht in ihren Schwarm aufgenommen. Nachdem er sich in dem Territorium eingelebt hatte, freundete sich Pascha mit der Paradieskasarka Mascha an. Pascha ist dreimal so groß wie seine Freundin. Pascha und Mascha verbringen die gesamte Zeit gemeinsam: sie gehen spazieren, fressen, schwimmen auf dem See. Mascha immer vornweg und Pascha, ohne Eile, ihr hinterher. Aber als Pascha seiner Freundin ein Nest baute, betrachteten das alle als Liebeserklärung ...

aif.ru - 15. Aug. 2007
Хозяева медведя, напавшего на людей, могут остаться безнаказанными
Besitzer eines Bären, der Menschen angreift, können unbestraft bleiben
In der Siedlung Maloje Iljinskoje des Rayons Kaschira in der Moskauer Umgebung entwich ein Bär, der in einem Käfig im Hause eines Einheimischen gehalten wurde, nachdem er einen unterirdischen Gang gegraben hatte, und fiel über Pilzsammlerinnen her. Ein Mann, der diese zu verteidigen versuchte, kriegte Herzbeschwerden und verstarb an diesem Ort. Einer der Frauen fügte das Raubtier zahlreiche Rißwunden zu, und es brach ihr auch einen Unterarmknochen. Der an den Ort der Tragödie herbeigeeilte Besitzer erschoß das Tier. "Jetzt wird dieser Fall überprüft", teilte Ljubow Loshkina, Inspektorin der Abteilung für Inneres des Rayons Kaschira mit, "doch ob ein Strafverfahren eröffnet wird, ist schwierig zu sagen." In der heute in der Russischen Föderation geltenden Gesetzgebung gibt es keinen Punkt, der es erlaubt, Besitzer von Wildtieren zur Verantwortung zu ziehen, wenn diese Wildtiere einen Menschen verstümmeln oder töten. Und obwohl nicht das erste Jahr die Frage steht nach der Notwendigkeit, in das Strafgesetzbuch einen derartigen Artikel einzubringen, ändert sich tatsächlich nichts. Heute richten viele neue Russen zu ihrem Vergnügen auf ihren Datschengrundstücken Zoos ein. In diesen leben übrigens keineswegs friedliche Ziegen und Eselchen, sondern Panther, Bären und Kobras. Und wenn am Ende jemand Schaden erleidet, den Liebhaber der wilden Natur zu bestrafen ist problematisch.

yarsk.ru - 15. Aug. 2007
Союз флоры и фауны
Bündnis von Flora und Fauna
Der Park "Rojow rutschej" begeht heute seinen 7. Geburtstag. Die wahre Bestimmung des Parks, in dem Flora und Fauna ein Bündnis miteinander eingehen, besteht laut Direktor Nikolaj Kulakow darin, die Achtung vor dem lebenden Wesen zu lehren. Tiere gibt es hier mehr als 400 Arten und über 200 Pflanzenarten. Maßstäbe und gesunde Ambitionen der Einwohner von Krasnojarsk haben echt sibirische Ausmaße. Und in naher Zukunft werden sich in neuen Gebäuden auch für Sibirien exotische Tiere einleben - Giraffen, Elefanten, Zebras.

itartass.ur.ru - 14. Aug. 2007
Слониха Даша из московского театра зверей Дурова переехала в Екатеринбургский зоопарк
Elefantin Dascha aus dem Moskauer Durow-Tiertheater übersiedelte in den Zoo Jekaterinburg
Daschas Erscheinen in Jekaterinburg, das einem privaten Investor an die 1,5 Millionen Rubel kostete, betrachten die Zoomitarbeiter als etwas Einmaliges. "Die Stadt hatte Glück, daß Dascha schon lange in Rußland lebt, denn einen Elefanten aus dem afrikanischen oder indischen Dschungel zu kaufen wäre jetzt praktisch nicht möglich gewesen."

sovross.ru - 14. Aug. 2007
Приматы в памперсах
Primaten in Pampers
An Stränden, auf Straßen, in Parks, in öffentlichen Transportmitteln und Häusern mit vielen Wohnungen der Stadt Sotschi kann man auf exotische Tiere und Vögel in Begleitung von Leuten treffen, die offenkundig keine Naturfreunde sind. Die Kurgäste bezahlen nicht wenig für ein Erinnerungsfoto in der Umarmung dieser Pfleglinge. Und verstehen gar nicht, daß sie mitbeteiligt sind an einer Handlung, die strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn sie nicht Erinnerungen an Sotschi, die Olympische, mit nach Hause nehmen, sondern einen Beweis für den grausamen Umgang mit Tieren. Hat einer dieser "Naturliebhaber" daran gedacht, welchen Preis für diese schreckliche Erinnerung die Krokodile zahlen, die von Kräften kommen vor Durst, weil ihr Rachen mit Klebeband zugeklebt ist? Oder die von der Spritze nur halblebendigen Pythons? Oder die kleinen Tiger und Bären, die Schneeleoparden mit den herausgerissenen Eckzähnen und Krallen? Oder die Pfauen- und Papageienschönheiten an der Leine, mit verstümmelten Füßen? Oder die Primaten in Windeln ...? Die lächelnden Gesichter der Russen vor dem Hintergrund der leidenden und sterbenden Tiere - eine der kriminellen Vergnügen in Sotschi ...

apiural.ru - 14. Aug. 2007
Слониха Даша начинает проходить ветеринарный осмотр
Elefantin Dascha: als erstes die tierärztliche Untersuchung
Den Weg hat Dascha, die gewöhnt war, mit dem Zirkus von Spielort zu Spielort zu ziehen, genügend ruhig überstanden, sie verzichtete sogar auf die Einnahme ihres geliebten schwachalkoholischen Cocktails, um den Streß zu dämpfen - fünf Flaschen Wodka und ein Kilogramm Zucker auf einen Eimer Wasser. Die ganze Zeit über sah der Moskauer Dresseur Sergej Milowanow nach Dascha. Die Elefantin ist 26 Jahre alt und wurde in Laos geboren. Kindheit und Jugend verbrachte die Elefantin im Moskauer Durow-Tiertheater. Erzogen von der Tierlehrerin Ljudmila Terechowa, hat sie sich viele Zirkustricks angeeignet und trat vor Publikum auf. Die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos hoffen, daß nach der Eingewöhnung in unserer Stadt Dascha mit ihrem Können vor den Städtern glänzt.

newizv.ru - 14. Aug. 2007
Смерть на таможне - Из-за бюрократической волокиты уникальный питомник недосчитался журавлей
Tod im Zollamt - Wegen bürokratischer Verzögerung fehlen einmaliger Tierzuchtfarm die Kraniche
Ein Experiment zur Aufzucht und Auswilderung von Kranichen kam Ende der 1980er Jahre vielen wie eine Utopie vor, doch Ornithologen aus dem Amurgebiet bewiesen, daß dieses möglich ist. Alljährlich vervollständigen einige Kranichpaare die wildlebende Population. Doch in diesem Jahr werden der Amurregion gleich zehn Vögel fehlen. Die Schuldigen sind nicht die Jäger, wie man annehmen könnte, sondern Zollbeamte, die im Moskauer Flughafen Kranicheier aus Frankreich aufhielten. Die Station für die Reintroduktion seltener Vogelarten im staatlichen Hingan-Naturpark existiert schon etwa 20 Jahre. Hier werden Mandschuren- und Weißnackenkraniche, aber auch andere seltene Vögel aufgezogen und erzogen und dann ausgewildert. Ihre halbzahmen Populationen sind bei weitem anspruchsloser als ihre wilden Verwandten. Meistens lassen sie sich in der Nähe von menschlichen Behausungen nieder. Und es bisher noch nie vorgekommen, daß ein Mensch ihnen etwas zuleide getan hätte. Doch in diesem Jahr kam es auf der Station zu einer großen außergewöhnlichen Situation. Die Ornithologen erwarteten Kranicheier aus Frankreich, doch die Vogelembryonen starben ab - auf halbem Wege, auf dem Moskauer Flughafen. Die Zöllner ließen keine lebende Fracht durch und forderten von den Mitarbeitern des Hingan-Naturparks, die sie in Empfang nahmen, eine Menge verschiedenster Papiere, die, wie sich später herausstellte, überhaupt nicht nötig waren. Natürlich sind beim Zoll nicht die Bedingungen eines Inkubators, so erhält die freie Natur zehn sehr schöne Vögel weniger. Es ist keine Übertreibung, das Vorgefallene einen Skandal von internationaler Bedeutung zu nennen. Denn von 1994 an wird die Arbeit der Auswilderung von Kranichen unterstützt von der Internationalen Kranichstiftung und der Vereinigung US-amerikanischer Zoos. Zuchtstationen und Zoos aus den USA, Frankreich und Südkorea übergaben der Station mehr als 140 Kranicheier, und bisher hatte es nie Probleme mit der Übersendung gegeben. "Wir beschränken uns übrigens nicht auf Kraniche", sagt die Leiterin der Station Rimma Andronowa. "Jetzt arbeiten wir an einem Projekt zur Wiederherstellung der Population des Schwarzschnabelstorches, an dem sich das Koreanische Institut für die Erforschung und die Rehabilitation der Vögel beteiligt." In der Zeit, in der die einmalige Station existiert, haben ihre Mitarbeiter etwa 100 Kraniche und über 50 andere Vögel aufgezogen und ausgewildert. Ähnliche Resultate hat keine andere wissenschaftliche Organisation auf der Erde vorzuweisen. Leider gelang es nicht, den Zöllnern das zu erklären. Ob Vogel, ob Ei - für sie ist das nur ein Anhang zum Papier.

podrobnosti.ua - 12. Aug. 2007
В парижском зоопарке стремительно толстеют слоны
In einem Pariser Zoo werden die Elefanten sehr schnell dicker
Vor einem schwierigen Problem standen die Zoologen eines Tierparks, der in der Nähe von Paris im Département Yvelines liegt. Die dort gehaltenen afrikanischen Elefanten nahmen schnell an Gewicht zu, was offensichtlich eine Verschlechterung der Gesundheit zur Folge haben konnte. Das Problem entstand, weil unter den natürlichen Bedingungen der unbegrenzten afrikanischen Freiheit die Elefanten nicht wenig umherziehen müssen, bevor es ihnen gelingt, die täglichen 250 kg kalorienarmer pflanzlicher Nahrung aufzunehmen. Unter den Bedingungen der Gefangenschaft muß man nicht weit laufen - Elefanten fressen in einer Stunde je 90 kg wesentlich mehr kalorienhaltige und an nützlichen Mikroelementen reiche Nahrung, die für sie von Angestellten des Zoos zubereitet wird. Die Direktion der Einrichtung dachte sich im Kampf um die Elefantentaille einen originellen Ausweg aus der Situation aus: in die weiträumige Anlage setzte sie eine Familie afrikanischer Wildschweine zu den Elefanten. Diese kleineren Tiere sind unwahrscheinlich gewitzt und aufdringlich. Im gemeinsamen Leben mit den Elefanten zeigt sich das darin, daß die Schweine schneller zum Futter laufen und darauf erpicht sind, den riesigen Tieren die Nahrung anscheinend vom Rüssel zu nehmen. So verwandelte sich der einst ruhige Moment des Genießens der Nahrung für die Elefanten in etwas, das mehr dem Spiel zweier Rugby-Mannschaften ähnelt. Mit ihren scharfen Hauern attackieren die frechen Wildschweine die Elefanten sogar von hinten. Zum Glück für die Elefanten ist das Gewicht der Schweine insgesamt 150 kg und einen ernsthaften Schaden können diese den Dickhäutern nicht zufügen.

lemonde.fr - 11. Aug. 2007
Les éléphants de Thoiry poussés à l'activité par des phacochères
Die von Warzenschweinen zur Aktivität gedrängten Elefanten von Thoiry
Damit ihre Afrikanischen Elefanten aktiver werden, haben die Leiter des Tierparks von Thoiry die Idee gehabt, diese von Warzenschweinen necken zu lassen und, wie man in dieser Einrichtung im Département Yvelines versichert - es funktioniert. In der Natur, erklärte am Samstag gegenüber AFP Paul de La Panouse, der Gründer dieses Zoos, der durch seine "afrikanische Safari" bekannt ist, ziehen die Elefanten den ganzen Tag umher, um an die 250 kg kalorienarme pflanzliche Nahrung zu finden. Dagegen verschlingen die drei Elefanten in Thoiry in einer Stunde 90 kg Futter, das viel mehr Kalorien enthält und abwechslungsreicher ist und infolgedessen sind jeden Tag mehrere Stunden mit Nichtstun ausgefüllt. Um die Elefanten zu beschäftigen, hat die Direktion des Parks ihnen ein Pärchen Warzenschweine (afrikanische Wildschweine) zugesellt, mit denen sie von nun an gezwungen sind, sich um die Nahrung zu streiten, in diesem Fall Früchte, die ein paarmal am Tag an verschiedenen Stellen von den Pflegern hineingeworfen werden.

mk.ru - 11. Aug. 2007
Маленькие кобры появились на свет обманным путем
Kleine Wasserkobras erblickten Licht der Welt im Moskauer Zoo
Ein unwahrscheinliches Ereignis gab es in diesen Tagen im Moskauer Zoo: kleine Wasserkobras erblickten das Licht der Welt - zum erstenmal gab es bei diesen Reptilien Nachwuchs in Gefangenschaft.

rus.postimees.ee - 10. Aug. 2007
Кончилось детство Кнута - завершилось шоу
Knuts Kindheit ist zu Ende - die Show fand ihren Abschluß
Die Geburt eines Eisbären im Zoo ist kein so ausschließliches Ereignis. In Tallinn erblickten in den letzten 10 Jahren vier, fünf Eisbärenkinder das Licht der Welt. Die Agiotage um Knut in Deutschland überschritt alle Grenzen des Verstandes. Deutsche Journalisten verfolgten jeden Schritt Knuts mit nicht weniger Drang nach Informationen als die sensationsgierige US-amerikanische Presse das Leben von Paris Hilton. Es ist schwer, genau zu sagen, wieviel im Rezept für den Erfolg Knuts das Begreifen der Notwendigkeit, die Umwelt zu erhalten, steckt, wieviel von der Anziehungskraft des Jungtiers und wieviel vom Streben der Presse, neue Helden und positive Nachrichten zu finden.

kh.ura-inform.com - 9. Aug. 2007
Фоторепортаж - Харьковский зоопарк на фоне летней жары
Fotoreportage - Zoo Charkow in sommerlicher Hitze


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 15.08.2007
Sommerfest in der ZOOM Erlebniswelt lockt mit Musik, Action und Informationen

Musik, Action, Unterhaltung und Informationen stehen auf dem Programm des diesjährigen Sommerfestes in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Am Sonntag, dem 19. August, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Potpourri statt, das sicherlich keine Langeweile aufkommen lässt. Im halbstündigen Takt werden den gesamten Tag Fütterungen mit vielen Informationen durch die Pfleger bei diversen Tieren zur Beobachtung angeboten, zum Beispiel bei den Seelöwen, Schimpansen, Giraffen, Otter und Eisbären � um nur einige zu nennen. Darüber hinaus können die Besucher auf dem gesamten Gelände der ZOOM Erlebniswelt zahlreiche Attraktionen ausprobieren, die den ohnehin schon unterhaltsamen Besuch der Erlebniswelt noch zusätzlich aufwerten. So begeistert der Gelsenkirchener Kanu-Club auf dem See am Alaska Diner stündlich mit spektakulären Vorführungen. Am Eingangsbereich hat das Alpincenter eine riesige Hüpfburg aufgebaut und am Meeting Point lockt der Langnese Stand mit einer Schminkstation, Pullriding, Fotostation und Freundschaftsbändchen. Ebenfalls um den Eingangsbereich gruppieren sich die Aktionsstände von GELSEN-NET und vom Sport-Paradies. An der Gastronomie des Grimberger Hofes können sich große wie kleine Besucher zudem im Kuhwettmelken messen. Den gesamten Tag über kann man an einem Sommerfest-Quiz teilnehmen, dessen große Verlosung um 17.00 Uhr sicherlich zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Sommerfestes gehören dürfte.

Tierpark Ueckermünde, 15.08.2007
Duell für einen guten Zweck - im Tierpark Ueckermünde

Am 24. August um 14 Uhr treffen Stadtpräsident Siegfried Wack und Drehorgel-Rolf nach genau 10 Jahren wieder aufeinander. Vor genau 10 Jahren fand dieses Duell schon einmal statt ... und endete unentschieden. Genaueres ist auf der Internetseite der Schachabteilung der SAV Torgelow zu finden: http://www.sav-torgelow.de/schach/index.php Auch diesmal organisieren Tierpark Ueckermünde und SAV Torgelow dieses Duell für einen guten Zweck und haben schon zahlreiche Sponsoren dafür gewinnen können. Ein Schachbrett hat 32 Figuren. Davon sind bereits viele vergeben. Darunter sind Firmen, aber auch zahlreiche Privatpersonen. Aber für Kurzentschlossene ist noch etwas dabei.

Tierpark Chemnitz, 15.08.2007
Nachwuchs im Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet werden.

Zoo Köln, 15.08.2007
Erstmals junge Chinesische Streifenschildkröten im Kölner Zoo

Wegen Umweltzerstörung und Tierhandel ist die Chinesische Streifenschildkröte in ihrem Verbreitungsgebiet mittlerweile sehr selten geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir diese Art in unserem Naturschutzprojekt in Vietnam für den Phong Nha � Ke Bang Nationalpark erstmals nachweisen konnten.

Allwetterzoo Münster, 15.08.2007
36 Zoostörche am Himmel: Training für den Flug nach Afrika

Nur noch bis Ende August hat man im Allwetterzoo die Chance, einen Blick auf 20 Jungstörche und ihre acht Elternpaare zu erhaschen, so viel wie nie zuvor in Münster. Der zahlreiche Nachwuchs ist sehr erfreulich, da der Weißstorchbestand in den letzten Jahren in Deutschland abgenommen hat. Seit einigen Wochen sind die Jungstörche flügge. Ihre ersten Flugversuche haben sie hinter sich und sind immer öfter auch außerhalb des Zoogeländes zu sehen. Ziehen die Störche nicht gerade am Himmel ihre Kreise, tummeln sie sich auf dem Dach des Elefantenhauses oder des benachbarten Planetariums. Oft stehen sie auch auf den Feuchtwiesen und Feldern in Zoonähe, um nach Nahrung zu suchen. Die Nacht verbringen die Störche im Zoo. Ende August verabschieden sich die im Zoo geschlüpften Jungstörche zum Überwintern in Richtung Afrika, im September folgt ein Teil der Eltern. Einige besonders kluge Vögel bleiben nämlich in Münster. Schließlich wissen sie, dass die Futterversorgung im Allwetterzoo auch im Winter nicht zu verachten ist.

Alternativer Bärenpark Worbis, 14.08.2007
750 000. Besucher heute im Bärenpark Worbis begrüßt!

Am Dienstag, dem 14. August 2007 gegen 13.30 Uhr, konnte der 750 000. Besucher seit Bestehen des Alternativen Bärenparks, seit dem 1. Juli 1996 begrüßt werden. Frau Katrin Blumrodt aus Schlotheim besuchte erstmalig mit ihrem Partner Sebastian Klingstein und Töchterchen Pia den Bärenpark in Worbis. Ein Ausflug in den Bärenpark stand schon lange auf dem Plan der jungen Familie, denn über die Medien und durch Mundpropaganda hatten sie schon sehr viel über das Tierschutzprojekt für Bären gehört. Der diesjährige Jahresurlaub bot nun endlich die beste Möglichkeit für einen Tagesausflug. Eine herzliche Begrüßung durch den Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN, Rüdiger Schmiedel, und den Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, sowie Erinnerungsgeschenke � ein Buch über das Eichsfeld und für Klein-Pia ein T-Shirt mit der Worbiser Bärin Maika � werden sie diesen bärenstarken Tag nicht so schnell vergessen lassen. Es muss nicht unbedingt ein Kuschel-Knut sein, um zahlreiche Besucher im Bärenpark Worbis begrüßen zu können. Ein gut durchdachtes Konzept, Engagement und Idealismus vieler Tierfreunde, ein interessanter Bären-Lehrpfad und ein Dutzend wunderschöner Braun- und Schwarzbären, die allerdings alle zuvor in tierquälerischer Haltung vegetieren mussten, machen den Alternativen Bärenpark in Worbis zu einem in Deutschland einzigartigen Tierschutzprojekt und international bekannten Kompetenzzentrum.

Zoo Augsburg, 14.08.2007
Madagaskar-Event
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17. August um 18.00 Uhr: Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA = European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema �MADAGASKAR� von Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Ihr Führungsschwerpunkt liegt selbstverständlich auf den hier gehaltenen madagassischen Tieren. Aber natürlich darf sich der Interessierte auch über alle anderen Zoobewohner informieren.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.08.2007
Videopodcasts auf der neuen homepage des Tierparks

Der Tierpark hat eine neue homepage. Unter www.tierpark-hellabrunn.de erhält der interessierte Benutzer nicht nur wichtige Informationen und schöne Bilder, sondern kann sich auch anhand von kurzen Filmen, z.B. über das neu eröffnete �TNA-Zentrum� oder das �Orang-Utan Paradies�, kurzweilige Einblicke verschaffen. Wer immer laufend über Neuigkeiten aus dem Tierpark informiert sein möchte, kann sich unter �Aktuelles/newsletter� mit seiner e-mail Anschrift registrieren lassen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 14.08.2007
Riesen-Sensation im Miniformat!

Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich � winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg � und noch dazu so einen niedlichen! Das Baby ist etwa drei Wochen alt � einen genauen Geburtstag gibt es nicht, denn das Kleine ist in der warmen Höhle unter dem Gehege unbeobachtet geboren worden und hat dort mindestens zwei Wochen versteckt gelegen. Bei der Geburt wiegen Erdmännchen-Babys gerade mal 25-36 Gramm. Erst nach 14 Tagen öffnen sie die Augen und folgen dann ihrer Familie ins Freie.

Zoo Osnabrück, 14.08.2007
Pfauen am Abgrund!
Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt eine fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende Pfauenhenne suchte sich als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses aus. Dort fand die Henne genau die Bedingung, die für sie ein guter Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs, in deren Dickicht das Nest mit den Eiern von Feinden nicht auszumachen ist. Nachteil an diesem scheinbar guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage der Mähnenwölfe grenzt. In deren Beutespektrum fallen auch ganz klar kleine Küken. Als nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten diese in das Grün der Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten Blattwerk. So wurden sie zunächst vor einem Sturz in die Anlage der Mähnenwölfe bewahrt. Aufmerksame Tierpfleger bemerkten die sich anbahnende Katastrophe und retteten zunächst die Henne und anschließend die vier Küken aus der misslichen Lage. Die Pfauenfamilie wurde dann zunächst in die Vogelquarantäne gebracht und dort mit Futter versorgt. Seit zwei Wochen stolziert die Henne wieder frei, gefolgt von den kleinen Küken im Zoo umher. Noch zwei weitere Pfauenhennen haben je vier Küken ausgebrütet. Diese haben sich jedoch unspektakuläre Brutplätze gesucht, so dass keine weiteren Noteinsätze nötig waren.

Zoo Duisburg, 14.08.2007
Südamerikanische Krickenten bereichern Zoo-Vogelwelt

Sie sind eigentlich nur an den leuchtendgelben Schnabelseiten eindeutig zu erkennen, die ihr auch den Namen Gelbschnabelkrickente eingebracht haben. Ansonsten tragen diese in Südamerika beheimateten Krickenten ein eher unscheinbares Gefieder. Die Oberseite ist weitgehend graubraun eingefärbt mit rostbraunen Säumen. Nur die ausgebreiteten Armschwingen leuchten metallicgrün und enden in kurzen weißen Spitzen. Die Geschlechter lassen sich schwer unterscheiden, denn Weibchen sind nur etwas matter und kleiner als Männchen. Die mit etwa 400 g zu den kleineren Entenarten zählende Gelbschnabelkrickente ist über ganz Südamerika verbreitet und lebt zumeist in kleineren Trupps aber auch paarweise auf Seen und Flüssen sowie im Sumpfland. Sie stellt als Gründelente im seichten Wasser vorwiegend Insekten und Krebstieren nach, verschmäht aber auch Plankton und Sämereien nicht. Zur Paarungszeit im Frühjahr werden Nester in Höhlungen der Uferböschung, unter dichtem Bewuchs oder sogar in den großen Reisignestern der Mönchssittiche angelegt. Aus den bis zu 8 Eiern schlüpfen nach mehr als 3 Wochen nestflüchtende Jungvögel. Im Unterschied zu den meisten anderen Schwimmenten-Arten beteiligen sich die Männchen an der Führung der Jungen. Nach weiteren 3-4 Wochen sind die Jungen flügge. Letzte Woche kamen die in diesem Jahr geschlüpften sechs Vögel auf den direkt hinter dem Haupteingang gelegenen großen Pelikan-Teich. Zusammen mit allerlei Wassergeflügel von Brandgänsen über Moorenten bis hin zu Mandarinenten und darüber hinaus mit Rötelpelikanen und Kubaflamingos sorgen sie für jede Menge Bewegung auf der Wasserfläche. Anfangs sah man sie zumeist in Sechser-Formation eng beieinander schwimmen, doch allmählich haben sie Zutrauen zur neuen Heimat gefunden und erkunden das Terrain auch alleine. Als Futter bieten die Pfleger eine Mischkost aus gekochten Kartoffeln, Kleie und Brot sowie verschiedene Sorten von Getreide, Grünzeug und Schrot.

Vogelpark Herborn, 14.08.2007
Trotz teilweise schlechter Witterung schon mehr als 30.000 Besucher - Tierpflegermeisterkurs-Kommission tagt im Herborner Vogelpark
Das ganzheitliche Naturerlebniskonzept des Vogelparks in Herborn � Uckersdorf kommt bei den Besuchern aus nah und fern sehr gut an. Wie Parkleiter Wolfgang Rades mitteilt, konnten in diesem Jahr trotz der in den Monaten Mai bis Juli und zum Teil auch Anfang August zeitweise extrem regnerischen Witterung bereits mehr als 30.000 Besucher begrüßt werden. Besucherbefragungen ergaben, dass die neu gestalteten Landschaftsvolieren für Eulen und die neue Biotopanlage für die seltenen Europäischen Sumpfschildkröten eine sehr positive Resonanz finden. Besonders positiv beurteilt wird von den Vogelparkbesuchern zudem die neue Junggesellengruppe der possierlichen, nur knapp eichhörnchengroßen Lisztäffchen. Auch in Fachkreisen findet der Herborner Vogelpark weithin Anerkennung. Dies kommt aktuell auch darin zum Ausdruck, dass sich für den 12. September die Prüfungskommission für den Zootierpflegermeister des Berufsverbands der Zootierpfleger (BdZ) angekündigt hat, um im Vogelpark Herborn zu tagen und Inspirationen für den anstehenden Meisterkurs zu finden. Zu dieser Veranstaltung werden Zooexperten aus ganz Deutschland erwartet.

Zoo Landau, 13.08.2007
Exoten beim DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch im Zoo Landau in der Pfalz

Am 22. August 2007 findet erneut der beliebte DGHT Reptilien- und Amphibien-Stammtisch in der Zooschule Landau statt. Wie gewohnt treffen sich die interessierten Teilnehmer zu dieser kostenlosen Veranstaltung ab 19 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstrasse 12-14. Bei dieser Veranstaltung der regelmäßig jeden vierten Mittwoch alle zwei Monate stattfindenden Treffen der Reptilien- und Amphibien-Freunde, wird es wieder einen interessanten Vortrag geben. Der erfahrene Schildkrötenhalter Herr Peter Buchert, Landau, wird ab 19:30 Uhr einen Beitrag zum Thema �Tropische Landschildkröten � ist eine artgerechte Haltung möglich?� beisteuern. Viel zu oft werden exotische Tiere, ohne sich die notwendigen Kenntnisse über deren Biologie und Haltung angeeignet zu haben, in deutschen Wohnzimmern gepflegt. Buchert wird das heikle Thema der Haltung und Pflege tropischer Landschildkröten aufgreifen und mit den Zuhörern diskutieren.

Tierpark Berlin, 13.08.2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium geschlüpft

Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren, schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier. Dabei nutzten sie einen �Eizahn� zum Aufschneiden der Eischale. Diese Schildkrötenart wurde schon mehrfach in Menschenobhut vermehrt. Ihre Heimat sind flache Gewässer, Sümpfe und Tümpel in Mittel- (von Szetschuan ostwärts bis Kiangsu) und Südost-China. Dort ist sie weit verbreitet und derzeit noch häufig anzutreffen. Auch auf einigen japanischen Inseln wurde sie eingebürgert. Die Kleinen bedürfen noch einer besonderen Sorgfalt, so daß sie getrennt von den Eltern versorgt werden müssen.

Zoo Salzburg, 13.08.2007
�Jedermann� Peter Simonischek und Brigitte Karner übernehmen Patenschaft für junge Schneeleoparden

Die jungen Schneeleoparden, die am 29. Mai 2007 im Zoo Salzburg zur Welt gekommen sind, haben prominente Paten gefunden: �Jedermann� Peter Simonischek und seine Ehefrau Brigitte Karner. Der Schauspieler und seine Ehefrau übernehmen am Donnerstag, 16. August 2007, 13 Uhr, im Zoo Salzburg �offiziell� die Patenschaft für die kleinen Raubkatzen und werden ihnen dabei auch Namen geben.

Zoo Magdeburg, 13.08.2007
Giraffen-Baby zeigt sich den Zoo-besuchern!

Ab sofort ist das Giraffenhaus wieder für die Zoobesucher geöffnet. Das kleine Giraffenkalb, das vor einer Woche geboren wurde, entwickelt sich gut. Es kann jetzt im Giraffenhaus beobachtet werden. Die Zootierpfleger ziehen das Giraffenkalb liebevoll mit der Flasche auf. Noch ist die Nahrungsaufnahme nicht ganz einfach für das Giraffen-Baby, aber es wird jeden Tag etwas leichter! Die Zoomitarbeiter veröffentlichen jetzt auch ein Tagebuch des Giraffenkalbes im Internet unter www.zoo-magdeburg.de. Dort kann Jeder die Entwicklung der kleinen Giraffe mitverfolgen. So hat sich die durchschnittliche Trinkmenge der Giraffe bereits fast verdreifacht.

Zoo Dortmund, 13.08.2007
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo

Auch 2007 stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein Herbstferienprogramm wieder unter das Motto �Den Zoo erleben�. Es gibt Angebote für Kinder ab sechs und ab neun Jahre.

Zoo Krefeld, 13.08.2007
Keine Langeweile für Hund, Katze, Maus: Zoo Krefeld bietet Seminar für Tierbeschäftigung Christine Peter

Ein Seminar über die Beschäftigung von Heimtieren unter der fachkundigen Leitung von Christine Peter und Zoopädagogin Gaby Borg startet am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Zooscheune des Krefelder Zoos. Seit 2006 ist Christine Peter in Zusammenarbeit mit den Tierpflegern für die Abwechslung zahlreicher Tierarten in den Zoogehegen verantwortlich. In vielen Presseberichten wurde ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert. Dies ist auch der Grund für das Seminar, denn es folgten viele Anfragen von Tierbesitzern, ob die spannenden Beschäftigungsideen nicht auch auf die eigenen Lieblinge zu Hause umgesetzt werden können. Themen des Tagesseminars sind unter anderem: Wie können natürliche Verhaltensweisen der Tiere genutzt werden und welche Sinne können bei den verschiedenen Heimtieren gezielt angesprochen werden? Im Praxisteil werden Beschäftigungsbeispiele für Hunde, Katzen, Kaninchen, Schildkröten, Kleinnager, Sittiche und Papageien vorgestellt oder erarbeitet. Auf Wunsch können auch andere Tiere wie Echsen oder Fische berücksichtigt werden. Eine Anmeldung muss bis zum 14. Oktober erfolgen und ist möglich unter Telefon 02151/955213 montags oder donnerstags zwischen 11 und 15 Uhr. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 20 Personen, das Mindestalter ist 14 Jahre. Sollte die Nachfrage größer sein, wird im Januar ein weiterer Termin angeboten. Die Kosten betragen 50 Euro pro Person inklusive Zooeintritt und Material. Hunde sind wie immer im Zoo willkommen.

Zoo Heidelberg, 13.08.2007
Buchpräsentation mit Fernsehmoderatorin Tatjana Geßler im Zoo Heidelberg

Man muss nicht weit reisen, um exotische Tiere, aber auch faszinierende heimische Arten hautnah zu erleben. Das beweist Tatjana Geßler jede Woche aufs Neue im Fernsehen in ihrer Rubrik »Tatjanas Tiergeschichten« innerhalb der SWR-Landes-schau. Nun hat sie ein Buch zur Serie herausgebracht. Wie schaffen es Mähnenrobben einen Ball auf der Nase zu balancieren? Warum tummeln sich Exoten wie Waschbären in heimischen Wäldern und Städten? Warum stecken Raben Hunde gripsmäßig glatt in die Tasche? Und was ist ein Bonobo?
Diese und viele andere Fragen beantwortet die beliebte SWR-Moderatorin und Autorin für ihre inzwischen riesige Fangemeinde. 25 höchst vergnügliche Exkursionen zu ungewöhnlichen Tieren in Baden-Württemberg können alle Tierfreunde jetzt endlich auch in diesem reich bebilderten Buch nachlesen oder � dank der vielen Hinweise auf Zoos, Tiergärten und Tiergehege im Land � auch selbst nacherleben. Ein tierischer Spaß für die ganze Familie. Auch aus dem Zoo Heidelberg hat Tatjana Geßler regelmäßig berichtet, am Donnerstag, den 16.08.2007 um 15.00 Uhr stellt sie hier in der Heuscheune ihr Buch vor. Zoofotografin Rose von Selasinsky hat zahlreiche Bilder für das Buch zur Verfügung gestellt, die für die Buchpräsentation ausgestellt werden. Außerdem wird Tatjana Geßler aus ihrem Buch vorlesen und einige Ausschnitte aus der Fernsehserie zeigen.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.08.2007
Baumstachler aus Texas haben das Zeug zum Publikumsliebling

Struppiges schwarze Fell mit einigen weißen Borsten, dunkle Knopfaugen, Knollennase und ein verschmitzter Blick: Die neuen Baumstachler in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen dürften sich mit ihrem putzigen Aussehen bestimmt schnell zu einem der Publikumslieblinge im Zoo mausern. Die eigentlich aus Alaska stammenden Baumstachler kommen aus einer Aufzucht-Farm in Texas und sind bereits seit Ende Juli in Gelsenkirchen. Bevor sie jedoch als Untermieter zu den Bibern in die Erlebniswelt Alaska dürfen, mussten sie in Quarantäne, um keine ansteckenden Krankheiten einzutragen. Ab heute sind sie als neue Bewohner der 5 Hektar großen Erlebniswelt Alaska zu bewundern. Zunächst heißt es, sich in der neuen Heimat weiter einzugewöhnen. Das scheint bislang sehr gut zu gelingen, denn die Baumstachler haben einen guten Appetit und fressen aus der Hand ihrer Pfleger liebend gerne hartes Brot und Gemüse.

Zoo Augsburg, 11.08.2007
Höhen und Tiefen, Freud und Leid - Die Wahrheit über den Beruf des Tierpflegers - Vortrag am 14. August um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe erzählt Herr Richard Gloge humorvolle und auch manchmal traurige Episoden aus seiner Tätigkeit in den fast 40 Jahren seiner Tätigkeit im Augsburger Zoo. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Zoologisch-botanischer Garten Wilhelma, 11.08.2007
�Mary Zwo� von Steiff mit Knopf im Ohr- Stuttgarts zoologisch-botanischer Garten - Wilhelma und die Margarete Steiff GmbH stellen die �Mary Zwo� Sonderedition vor
�Mary Zwo�, das zehn Wochen alte Gorilla-Baby aus dem zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart schaffte es in kurzer Zeit, der Star von Baden Württemberg zu werden. Damit Jung und Alt das "Mary Zwo"-Feeling zum Schmusen, Liebhaben, Spielen und Verschenken mit nach Hause nehmen können, haben der Stuttgarter Zoo Wilhelma und die Margarete Steiff GmbH die Auflage einer �Mary Zwo� Sonderedition beschlossen. Der zoologisch-botanische Garten Wilhelma verzichtet auf seinen Anteil am Erlös zugunsten der Artenschutz-Organisation Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V., der somit Marys Artgenossen in ihrer afrikanischen Heimat zugute kommt. Die Margarete Steiff GmbH freut sich auf den �neuen kleinen Star im Sortiment�. Nachdem das kleine Gorilla-Baby nach der Geburt im Allwetterzoo in Münster von der Mutter verstoßen wurde, musste "Mary Zwo" auf die Kinder-Intensivstation der Uniklinik Münster eingeliefert und dort behandelt werden. Als sich ihr Zustand gebessert hatte, wurde sie schließlich in die Wilhelma verlegt, wo sie jetzt mit anderen Artgenossen in der europäischen Aufzuchtstation für Menschenaffen aufwachsen soll. Seitdem sich der Stuttgarter zoologisch-botanische Garten im Juli ihrer angenommen hat, hat sie sich durch liebevolle Pflege zu einem kräftigen und munteren Gorillakind entwickelt. Die �original Mary Zwo� Sonderedition von Steiff hat das kleine Gorilla-Baby zum Vorbild und trägt eine abnehmbare Windel. Als Kennzeichen ihrer Unverwechselbarkeit trägt �Mary Zwo� eine Halsmarke und selbstverständlich den legendären Steiff �Knopf im Ohr�. Außerdem dokumentiert ein Anhängeheftchen das Leben von �Mary Zwo�. Erhältlich ist das 30 cm große Steiff Gorilla-Baby �Mary Zwo� (EAN 345777) in den nächsten Wochen in den Steiff Galerien, im Spielwarenfachhandel, im Erlebnismuseum �Die Welt von Steiff� in Giengen, im Wilhelma-Shop sowie im Internet unter www.steiff.de. Die Sonderedition kostet 34,95 Euro.

Alternativer Bärenpark Worbis, 11.08.2007
Fernkommunikation per Rauchzeichen - Indianerfest im Bärenpark Worbis
Und wieder werden die Rauchzeichen weithin sichtbar sein, wenn am Sonntag, dem 19. August 2007, das traditionelle Indianerfest im Bärenpark Worbis gefeiert wird. Park und Indianerdorf sind von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Zur Verständigung untereinander nutzten die Indianerstämme Rauchzeichen.Unterschiedliche Größen, Farben und Anzahl der Rauchwolken bedeuteten entsprechenden Informationsgehalt. Auch wenn es heute für die schnelle Verständigung Handy und Telefon gibt, am 19. August werden die Hobbyindianer mit Rauchzeichen weithin sichtbar signalisieren, dass Besucher zum Indianerfest herzlich willkommen sind. Im eigens dafür aufgebauten Indianerdorf kann der Besucher den Alltag der Ureinwohner Nordamerikas nachvollziehen, kann sich an Spielen, Wettkämpfen oder an der Herstellung traditioneller Gebrauchsgegenstände beteiligen. Höhepunkte werden sicher die indianische Reitshow - Pferd und Reiter harmonieren so miteinander, dass Zaumzeug nicht nötig ist -, Sky Walkinstik-Man-Alone vom Stamm der Chocktown mit seiner magischen Flötenmusik und die indianischen Tänze sein. Ein besonders faszinierender Tanz, den nicht jeder Tänzer beherrscht, ist der Reifentanz. Vertreter der Wolakota Waldorf-School ev., einem Förderverein für eine kleine Waldorfschule in der Pine Ridge Reservation in South Dakota, werden typisch indianische Speisen zubereiten. Erstmalig bieten die Hobbyindianer einen Workshop zum Tipiaufbau an. Hier helfen keine Zeltheringe und keine Glasfiberstangen zur Stabilisierung. 13 bis 15 Holzstangen, die eine Länge von fünf bis sieben Meter haben, müssen gekonnt aufgestellt und miteinander verfestigt werden. Das Indianerfest bietet auf jeden Fall für große und kleine Besucher Spannung und Entspannung.

Tiergarten Schönbrunn, 11.08.2007
NEU: URSON AM BLAUGLOCKENBAUM

Im Tiergarten Schönbrunn steht vis-à-vis des Insektariums ein großer chinesischer Blauglockenbaum, in dessen Geäst seit wenigen Wochen eines der bemerkenswertesten Nagetiere der Welt zu sehen ist: der Urson. Der Urson � das amerikanische Baumstachelschwein � ist nach dem Biber das zweitgrößte Nagetier Nordamerikas, wird fast einen Meter groß und kann ein Gewicht von 14 Kilogramm erreichen. Baumstachelschweine ernähren sich vegetarisch, sind nachtaktiv und leben auf Bäumen. So putzig sie aussehen, so vehement können sie sich verteidigen: An der Spitze ihrer bis zu 30.000 Stacheln sitzen mikroskopisch kleine Widerhaken. Wird ein Urson in die Enge getrieben, setzt er seine Stacheln als ultimative Waffe ein. Ist ein Stachel in die Haut des Angreifers eingedrungen, löst er sich vom Stachelschwein ab, bleibt aber wegen der Widerhaken fest in der Haut des Feindes stecken.

Erlebnis-Zoo Hannover, 10.08.2007
Erste Gehversuche von Watussi-Rind-Baby Kongo - Beine wie Wackelpudding

Klein-Kongo steht wackelig, aber wagemutig auf seinen dünnen Beinen. Mutig folgt er seiner Mutter Kenia auf Schritt und Tritt, auch wenn sich seine vier Stelzen manchmal wie Wackelpudding aufführen. Darauf kann Watussi-Rind-Baby Kongo keine Rücksicht nehmen. Es gilt, hinter Mutters gewaltigem Körper Schutz vor allem Neuen zu suchen (und seien es harmlose kleine grünfüßige Teichhuhn-Küken, die gerade im Wassergraben bei den Watussi-Rindern schwimmen lernen). Noch sieht der fünf Tage alte und 25 Kilogramm schwere Kongo (*5. August) ein bisschen so aus, als habe er sich den Anzug von seinem großen Bruder geliehen. In sein schokoladenbraunes Fell mit den Falten muss er eben erst hineinwachsen. Wenn ihm das in einigen Wochen gelungen ist, kann er über die Sache mit den Teichhühnern sicher nur noch verlegen lächeln. In wenigen Jahren wird Kongo so groß und schwer sein wie sein Vater Achim. Und der wiegt mitsamt seinen gewaltigen Hörnern über 500 Kilo!

Tierpark Nordhorn, 10.08.2007
Tierpark gehört jetzt zum Weltzooverband

Hohe Anerkennung � Zoo steht 2007 vor neuem Rekord: Schon jetzt 200000. Besucher begrüßt
Nordhorns Tierpark wird als Ausflugsziel für die gesamte Familie immer beliebter: So früh wie noch nie zuvor in der mehr als 50 Jahre langen Geschichte des Familienzoos am Heseper Weg konnte jetzt der 200.000 Besucher des Jahres begrüßt werden. Und Anerkennung gibt es nicht nur vom Publikum, sondern auch aus internationalen Zookreisen: Als 31. deutscher Zoo wurde der Nordhorner Tierpark jetzt in den Weltzooverband (World Association of Zoos and Aquariums � WAZA) aufgenommen.


Zoo Magdeburg, 10.08.2007
Ängste und Sorgen um das Magdeburger Giraffen-Baby gehen weiter

Dem kleinen Giraffenkalb ist es bisher noch nicht gelungen, an der �Milchbar� der Giraffenmutter �Nelly� zu trinken. �Wir müssen uns für eine Handaufzucht der kleinen Giraffenkuh entscheiden�, erklärt der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Die Situation sei äußerst kritisch. Das Zoo-Team wird auch in den nächsten Tagen um den Giraffen-Nachwuchs bangen müssen, da sich bisher die Nahrungsaufnahme als schwierig erweist. Mühevoll versorgen die drei Zootierpfleger Renè Herbeck, Jeanette Banier und Viola Seilz die am 7.8.2007 geborene Giraffenkuh.

Tiergarten Kleve, 10.08.2007
Tier & Trödel
Im Rahmen unseres Veranstaltungsprogramms findet nun am Sonntag, den 26. August 2007 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr der Kindertrödelmarkt mit dem Motto �Tier & Trödel� im Tiergarten Kleve statt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze in einem ganz besonderen Ambiente feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen Aussteller und einen Ermäßigungsgutschein für ein leckeres Trödelmenü an Thorstens Futterbox, dem beliebten Imbiss im Tiergarten. Für eine grobe Standanteilung vorab bittet der Tiergarten um Anmeldungen zum Trödelfest bis zum Donnerstag, den 23.08.07 und zwar telefonisch unter 02821/26785 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter 02821/581043 oder per E-Mail an tiergarten-kleve@t-online.de. Am Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr am Kassenhäuschen des Tiergartens einzufinden. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich sein wird, mit dem Auto die Standplätze anzufahren. Zusätzlich haben wir zum Fest noch einen Stammgast eingeladen: Der Kinderbuchverlag lies + spiel stellt seine Kinderbücher vor. Die Kinder können ihre Geschicklichkeit an einem Angelspiel testen und an weiteren Spielen teilnehmen, bei denen es auch etwas zu gewinnen gibt. Der Tiergarten hofft auf angenehmes Wetter, viele Aussteller mit einem großen Angebot und ebenso viele Kaufinteressenten, die sich nicht nur an ihren neuen Erwerbungen, sondern natürlich auch am großen Tier-�Angebot� erfreuen.

Zoo Landau, 10.08.2007
Vorankündigung: Jahresbericht 2006

Der Jahresbericht des Zoo Landau in der Pfalz 2006 wird ab dem 16. August 2007 an der Zookasse für � 2,- erhältlich sein. Auf knapp 50 Seiten erfährt der Leser viel Wissenswertes, sowie Hintergrundinformationen rund um den Zoo Landau in der Pfalz. In zahlreichen Kapiteln, wie Besucherstatistik, Finanzbericht, Artenschutz, Veranstaltungen, Bauliche Veränderungen, Öffentlichkeitsarbeit, Freundeskreis und natürlich Veränderungen im Tierbestand wird das Jahr 2006 reflektiert. Erinnern auch Sie sich an ein weiteres erfolgreiches Jahr im Zoo Landau!

Tiergarten Schönbrunn, 09.08.2007
KINDER-WORKSHOPS FÜR LEBENSQUALITÄT DER TIERE

Von 20. bis 24. August finden im Tiergarten Schönbrunn zum zweiten Mal im heurigen Jahr Workshops und Führungen statt, die sich um all jene Tricks und Strategien drehen, mit denen Zootieren der Alltag bereichert und versüßt werden kann. Dazu gehören die phantasievolle Gestaltung der Gehege, das Schaffen von Versteckmöglichkeiten, das Anbieten von Spielzeugen, abwechslungsreiches Futter, dessen Verzehr auch eine Herausforderung darstellt, und anderes mehr. Bei den Workshops können die Kinder für die Tiere unter Anleitung kreative Mahlzeiten und Spielzeuge gestalten, die natürlich nach Fertigstellung auch in den Gehegen verteilt werden. Das Programm wird durch Führungen ergänzt und soll bei Kindern und Tieren gleichermaßen für Vergnügen sorgen.

Wisentgehege Springe, 09.08.2007
Kleiner Kalli ganz groß - Waldohreule Kalli hat das Zeug zum Superstar

Die kleine Waldohreule Kalli hatte ihren ersten Einsatz in der fliegenden Besatzung des Falkenhofes im Wisentgehege Springe. Begeisterungsstürme und großes Entzücken waren die Reaktion der Besucher auf den kleinen Wilden. Wenn Kalli so weitermacht, dann wird er den etablierten Stars, wie z. B. dem riesengroßen Schreiseeadler Seven oder der superschnellen Wanderfalkendame Freya bald den Rang abgelaufen haben. Dabei hat Kalli nichts wirklich Einzigartiges. Er ist nicht besonders groß, er ist nicht der kleinste und auch nicht der schnellste Vogel im Falkenhof. Aber Kalli ist unendlich niedlich und er hat eine ganz besondere Geschichte. Kalli ist, anders als die anderen Vögel im Falkenhof, nicht in Menschenhand gezüchtet worden. Er ist als ganz junger Wildvogel, völlig entkräftet und fast verhungert als Fundvogel im Wisentgehege abgegeben worden. Seit über acht Wochen kümmert sich Jungfalknerin Vanessa Korzenski Tag und Nacht um das Tier. Sie ist Kallis Ersatzmutter geworden und der Jungvogel hat sie in dieser Rolle voll akzeptiert. Nun haben die beiden mit hohem, aber sehr sympathischem Lampenfieber ihre erste Flugvorführung auf dem Falkenhof bestritten. Weitere werden folgen. Der junge Vogel muss natürlich vorsichtig aufgebaut werden. Der nächste Einsatz von Kalli und Vanessa ist geplant für den kommenden Sonntag.

Tierpark Nordhorn, 09.08.2007
Der Tierpark Nordhorn ist jetzt Mitglied im Weltzooverband -Internationale Anerkennung in Zookreisen

Als 31. deutscher Zoo wurde der Nordhorner Tierpark jetzt in den Weltzooverband (World Association of Zoos and Aquariums - WAZA) aufgenommen. Der Weltverband der Zoos und Aquarien repräsentiert die Zoos weltweit mit jährlich mehr als 600 Millionen Besuchern. Dabei steht die WAZA für höchste Standards in der Tierhaltung und im Tierschutz. Der Verband fördert die Zusammenarbeit der Zoologischen Einrichtungen (172 Mitglieder) in Sachen Natur- und Artenschutz, aber auch die Zusammenarbeit unter den verschiedenen internationalen Naturschutzorganisationen mit dem Ziel, die weltweite biologische Vielfalt zu erhalten. Neben der Erholung der Besucher ist das Engagement in der naturkundlichen Bildung (Zooschule) im Natur- und Artenschutz und in der Forschung für alle Zoos, die diesem Verband angehören, verpflichtend. Diesen Verpflichtungen kommt natürlich auch der Tierpark Nordhorn nach, mit der Teilnahme an gemeinsamen Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten, aber auch, indem direkt im ursprünglichen Lebensraum Tierarten vor der Ausrottung bewahrt werden. Die Bewerbung um eine Mitgliedschaft in dem renommierten Verband muss von Paten aus anderen Mitgliedszoos unterstützt werden. Für den Nordhorner Zoo waren die Direktoren des Magdeburger Zoos, Dr. Kai Perret, und der Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove Heckel die Fürsprecher. Nun wurde der Tierpark Nordhorn ohne Gegenstimme aufgenommen. Zootierärztin Dr. Heike Weber fährt vom 26. bis 30. August nach Budapest um den Familienzoo während der Jahrestagung der WAZA vorzustellen. Seit der Neustrukturierung nach dem Konkurs des Trägervereins im Jahr 1994 wurde der kleine Zoo in Nordhorn bereits durch den europäischen Zooverband (EAZA) im Jahr 1996 und den Verband deutscher Zoodirektoren (VDZ) im Jahr 2004 aufgenommen. Die Mitgliedschaft im Weltzooverband WAZA zeigt, welche internationale Anerkennung der Tierpark Nordhorn inzwischen in Zookreisen genießt.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 09.08.2007
Wolle satt
Während für die Modemeile am Killesberg gerade erst die Architekten gefunden wurden, ist die Wollmodemeile auf der Südamerikaanlage der Wilhelma bereits täglich zu bewundern. 7 Jungtiere in der bunten Alpakaherde und 1 Jungtier bei den sandbraunen Vicugnas präsentieren ihre angeborenen Wollpullöverchen, die erwachsenen Alpakas zeigen modisch-geschorenes Kurzhaar für heiße Tage und die Vicugnas demonstrieren scheinbar ein wenig hochnäsig, dass diese Haustiermode für sie überhaupt nicht in Frage kommt. Beide Arten gehören zu den Neuweltkamelen und tragen ihre Wolle als Anpassung an die Lebensbedingungen in den Anden. Alpakas sind Haustiere, die von den Inkas aus einfarbigen wilden Guanakos gezüchtet wurden. Wegen ihrer feinen Wolle werden sie in großen Herden gehalten. Einmal pro Jahr werden sie � übrigens auch in der Wilhelma - geschoren: Ein Alpaka liefert immerhin etwa 5 Kilo Wolle und kann bis zu 20 Jahre alt werden � da kommt einiges an strick- und webbarem Material zusammen! Die Überlebenskünstler der Berge sind die Vicugnas: Sie sind die kleinsten heute noch lebenden Kamele und besiedeln die Hochflächen der Anden bis in Höhen von 5500 m! Ohne spezielle körperliche Anpassung wäre das nicht möglich � ein ungewöhnlich großes Herz und speziell angepasste rote Blutkörperchen lassen die Tiere in der dünnen Luft überleben, und mit ihren ständig nachwachsende Schneidezähnen können sie die kurzen, harten Gräser als Nahrungsquelle nutzen. Im Gegensatz zu den altweltlichen �Wüstenschiffen� können sie aber Wasserknappheit nicht ertragen: Neuweltkamele müssen täglich trinken. Die feine Wolle der Vicugnas ist ein hervorragender Schutz gegen die Kälte und war schon bei den Inkas sehr begehrt. Maßlose Bejagung durch die spanischen Eroberer dieser Wolle wegen rottete die Vicugnas beinahe aus: Seit 1825 bemüht sich Peru um den Schutz der Tiere, aber erst seit den letzten Jahrzehnten bestehen berechtigte Hoffnungen auf Erhaltung der Art. Natürlich freut man sich in der Wilhelma über jeden Nachwuchs bei den südamerikanischen Wollelieferanten, aber eben ganz besonders über das kleine Vicugnamädchen.

Zoo Krefeld, 09.08.2007
Flughund �Flatterinchen� und ihre Artgenossen: Indische Riesenflughunde sind neu im Vogelhaus des Zoo Krefeld

�Flatterinchen� blickt sich neugierig mit großen Augen im Vogelhaus des Krefelder Zoos um. Sobald sich ein Pfleger nähert und das Gehege öffnet, klettert die Indische Riesenflughund-Dame zum Eingang und erwartet Streicheleinheiten. Was für andere Flughunde ungewöhnlich ist, findet Flatterinchen ganz normal, denn sie ist im Zoo Berlin geboren und eine Handaufzucht. Zusammen mit vier Artgenossen kam sie in der vergangenen Woche aus dem tschechischen Zoo Pilsen an den Niederrhein. Ihr letztes Jungtier ist auch mit von der Partie und hängt noch häufig an ihrem Bauch. Über Leckereien wie kleine Apfelstücke oder anderes Obst freut sie sich besonders. Die anderen Flughunde zeigen sich eher irritiert über die Unruhe, die Flatterinchen im Gehege veranstaltet, denn ein ordentlicher Flughund schläft tagsüber.

Zoo Duisburg, 09.08.2007
Kleine Pandas und Muntjaks in Hausgemeinschaft

Sein Ruf eilte ihm voraus: flink und sprunggewaltig sei er, dazu ein gewiefter Ausbruchskünstler. Daher waren die Pfleger und Gärtner eifrig damit beschäftigt, die Vegetation auf der Anlage für Kleine Pandas zurechtzustutzen, um dem Neuankömmling keine Möglichkeit zu geben auszubüchsen. Hinter dem Namen AYAKO (farbenprächtiges Kind) verbirgt sich zoologisch gesehen ein einjähriger Vertreter der Art �Kleiner Panda�, der vor kurzem aus dem niederländischen Safaripark Beekse Bergen in den Zoo Duisburg gekommen ist.
Mit AYAKO und einem jungen Mädchen, welches in Abstimmung mit dem Zuchtkoordinator bald aus einem schweizerischen Zoo eintreffen wird, will der Zoo Duisburg zur Erhaltungszucht dieser in seiner zentralasiatischen Heimat gebietsweise gefährdeten Tierart beitragen. Kleine Pandas bewohnen die Bergwälder und Bambusdickichte im Himalajagebiet in Zentralasien, wo sie bis in Höhen von 4000 m anzutreffen sind. Sie leben ortstreu in festen Revieren, als Einzelgänger aber auch paarweise oder im Familienverband. Als Anpassung an die Fortbewegung auf schmalen Ästen sind die Vorderfüße nach innen gerichtet und mit scharfen Krallen versehen. Zudem sind die Fußsohlen stark behaart und verhindern somit ein Abrutschen im glatten Geäst. Die Geschicklichkeit zeigte AYAKO eindrucksvoll, als er nach kurzer Eingewöhnungszeit erstmals Zutritt zur Außenanlage bekam und die höchsten Stellen im Gehege gewandt erklomm. Auf seinem Weg dorthin machte er gleich Bekanntschaft mit den Chinesischen Muntjaks, Zwerghirschen, die mit den Kleinen Pandas vergesellschaftet sind. Diese Gemeinschaftshaltung wird in einigen Zoologischen Gärten problemlos praktiziert, da sich beide Arten ihr Gehege auf zwei Etagen aufteilen: Zwerghirsche halten sich auf dem Boden auf, während die Kleinen Pandas gerne im Geäst verweilen.
Dort platzieren die Pfleger mehrmals täglich auch AYAKO�s Lieblingsspeise, die Bambusblätter, wovon der Zoo Duisburg mehrere Arten im ganzen Park reichlich angepflanzt hat.

Zoo Landau, 09.08.2007
Mit den Augen einer Katze durch den Zoo Landau in der Pfalz - �Übernachtungscamp� für Kinder

Nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr und im Juni dieses Jahres , geht das Zoocamp nun in die dritte und letzte Runde. Am Samstag, den 25.08.2007 um 14:00 Uhr bis Sonntag, den 26.08.2007 um 12:00 Uhr findet im Zoo Landau wieder unser spannendes Übernachtungscamp für Kinder zwischen 8 bis 12 Jahren statt. Die teilnehmenden Kinder verbringen begleitet von drei Zoopädagogen der Zooschule Landau einen aufregenden Nachmittag und Abend im Landauer Zoo. Nach dem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer am Samstagnachmittag gibt es noch eine Nachtexkursion durch den Tierpark, bei der die kleinen Naturforscher zum Beispiel den Großkatzen in ihre funkelnden Augen blicken können! Übernachtet wird im Erlebniszimmer der Zooschule. Nach einem rustikalen Frühstück am Sonntag kann der Nachmittag noch für einen gemeinsamen Zoobesuch mit Eltern oder Freunden genutzt werden.

Zoo Landau, 09.08.2007
Abendliche Zooführung für die ganze Familie- mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer -

Am Freitag, den 17. August 2007 bietet der Zoo Landau letztmals für dieses Jahr die beliebte abendliche Führung für die ganze Familie an. �Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo�, schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalb stündige Führung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von 10 Euro pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist jeweils kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.

Zoo Landau, 09.08.2007
Trödelmarkt im Zoo!
Am 19. August 2007 veranstaltet die Zooverwaltung des Zoo Landau in der Pfalz einen Trödelmarkt im Zoo. Von 9:00 bis 17:00 Uhr können Interessierte ihren Trödel anbieten. Wer seine alten Vasen, Geschirre, Töpfe, Decken usw. los werden möchte, sollte sich rechtzeitig werktags in der Zooverwaltung unter Telefon 0 63 41-89 82 29 anmelden. Neuwaren sind nicht gestattet. Die Standgebühr beträgt fünf Euro pro Standmeter und fließt direkt in die diesjährige Madagaskar-Kampagne. Die EAZA-Madagaskar-Kampagne 2007 des Europäischen Zoo- und Aquarien-Verbandes (EAZA) wurde im Oktober 2006 als sechste offizielle Naturschutzkampagne gestartet. Die Ziele sind, neben der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für eine der artenreichsten Regionen auf unserer Erde, den aktiven Schutz der einzigartigen Flora und Fauna Madagaskars zu unterstützen und dabei auch den Ökotourismus zu fördern. Die Initiatoren sind aber insbesondere auf die Aufmerksamkeit und Hilfe der Zoobesucher und natürlich aller Freunde und Förderer der Zoologischen Gärten europaweit angewiesen! Der Zoo Landau in der Pfalz beteiligt sich seit mehreren Jahren aktiv an Arterhaltungsprogrammen für bedrohte madagassische Tierarten. Als derzeit einziger Zoo Europas hält Landau die gefährdete Madagaskar-Schienenschildkröte zum Zweck der Erhaltungszucht. Das Veranstaltungsjahr 2007 im Zoo Landau steht unter dem Motto �Madagaskar � Insel der Waldgeister� und auch der Trödelmarkt im Zoo wird dazu beitragen die Bevölkerung auf diese einzigartige Insel aufmerksam zu machen. Außerdem gibt es noch etwas zu gewinnen, denn wer den schönsten Namen für das diesjährige Maskottchen, den Kleinen Igeltanrek (Echinops telfairi), im Zoo einreicht kann einen tollen Preis gewinnen.

Tierpark Chemnitz, 09.08.2007
Neuer Nachwuchs im Krallenaffenhaus � Zwillinge bei den Lisztaffen geboren

Kurz nach der Geburt bei den Goldgelben Löwenaffen hat nun eine zweite Krallenaffenart für Nachwuchs gesorgt � bei den Lisztaffen kamen am 30.07.2007 zwei Jungtiere zur Welt. Sie sind, wie alle Primatenkinder, so genannte Traglinge. Sie halten sich momentan vorwiegend auf dem Rücken der Mutter auf. Zunehmend werden aber auch der Vater und später die Geschwister mithelfen die Jungtiere umher zu tragen. Die Mitarbeit der Familie bei der Jungenaufzucht ist eine Besonderheit der Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht. Der Lisztaffenbestand im Tierpark Chemnitz ist nun auf sechs Tiere angewachsen, denn neben den Neugeborenen leben noch zwei ältere männliche Jungtiere in der Familiengruppe.

Zoologischer Garten Berlin, 09.08.2007
Harry Potter�Feeling im Berliner Zoo: Gleich fünf Bartkäuze geschlüpft!

Schnee-Eulen und Bartkäuze spielen als Boten eine große Rolle in den so beliebten Harry-Potter-Romanen und Filmen. Daher verwundert es nicht, dass unendlich viele Jugendliche beim Zoobesuch bereits an den Eingängen danach fragen. Für einige der Zauberbegeisterten sind diese beiden Eulenarten fast wichtiger als Knut oder Elefanten-Kinder. Dass beide nordischen Arten sowohl in Zoo wie in Tierpark zu sehen sind, erfreut die Harry-Potter-Gemeinde besonders. Im Zoo waren die uhugroßen Bartkäuze in diesem Jahr überaus produktiv. Sie ziehen gleich fünf Jungvögel auf! Die ehemals Kleinen sind inzwischen fast so groß wie ihre Eltern, können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von diesen unterschieden werden. Ein regelrechtes Spektakel können die Eulenliebhaber augenblicklich bei der täglichen Fütterung erleben. Dann zeigen die Nachtvögel auch am Tage, über welches Temperament sie verfügen. Kein Wunder also, dass Revierchef Klaus Grahl bei seiner Fütterung der Bartkäuze von unzähligen Besuchern umlagert ist.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

Pressetext.com - 9. August 2007
Korallenriffe verschwinden schneller als Regenwälder
Korallenriffe im Indischen und Pazifischen Ozean sterben schneller als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der University of North Carolina. In den vergangenen zwei Dekaden sind die Riffe im Indo-Pazifik um jährlich ein bis zwei Prozent zurückgegangen. Das entspricht in etwa einer Fläche von 1.550 Quadratkilometern. Damit sterben die Riffe doppelt so schnell wie die tropischen Regenwälder, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin PloS ONE http://www.plosone.org. Bereits in den späten 1960er Jahren hat das Korallensterben nach den jüngsten Forschungsergebnissen begonnen. Das sei um einiges früher als Forscher dies bisher angenommen haben. Mehr als 6.000 Unterwasser-Untersuchungen, die zwischen 1968 und 2004 in zehn verschiedenen Subregionen durchgeführt wurden, haben die Wissenschaftler ausgewertet. Jede Untersuchung der beiden Wissenschaftler hat den Steinkorallen-Anteil am Meeresboden genau gemessen. Derzeit beträgt der Steinkorallen-Anteil der Indo-Pazifischen Riffe etwa 22 Prozent. Diese Zahl sei wesentlich niedriger als ursprünglich erwartet, sei aber in den verschiedenen Regionen ziemlich einheitlich.

ORF.at - 13. August 2007
Waldrappe fliegen nach Unterricht in den Süden
17 Waldrappe sind am Montag in Bayern aus in ihr Winterquartier in der Toskana aufgebrochen. Angeführt werden sie von einem Ultraleicht-Flugzeug, "ausgebildet" wurden sie von heimischen Biologen. Die Tiere haben diesen Sommer in Bayern geübt und lernen nun mit menschlicher Hilfe die Zug-Route ihrer Vorfahren kennen. Das Know-how für das Projekt liefert ein österreichisches Wissenschaftlerteam, das bereits seit einigen Jahren erfolgreich Waldrappe in Scharnstein in Oberösterreich "ausbildet". Die Vögel, die seit Juni in Burghausen auf ihre Reise vorbereitet werden, sind im Zoo Schönbrunn in Wien aufgezogen worden. Bei Schönwetter soll die rund 1.000 Kilometer lange Strecke in zehn bis zwölf Tagen bewältigt werden. Bei Schlechtwetter kann die Reise aber auch bis zu 30 Tage lang dauern.

Passauer Neue Presse - 13. August 2007
Flügelschlag um Flügelschlag ins neue Leben
Mühevoll haben zwei Biologinnen 19 Waldrappe aufgezogen. Die Ibisse sollen wieder in Oberbayern angesiedelt werden. Die Vögel, die in Deutschland nur noch in Zoos leben, folgen nun ihren Ziehmüttern ins Winterquartier. Dort werden die Vögel, wenn alles klappt und sie geschlechtsreif sind, nach drei Jahren selbstständig den Weg nach Burghausen zurück antreten. Hier sollen sie ihren Nachwuchs groß ziehen. Dass die Vision Wirklichkeit werden kann, zeigt ein Vorgänger-Projekt. Erst vor kurzem sind Waldrappe, die unter der Leitung von Johannes Fritz im österreichischen Scharnstein aufgezogen wurden, zurückgekehrt.

Courrier International - 13. August 2007
Waschbären-Invasion in Belgien
"Wundern Sie sich nicht, wenn Sie sein niedliches Gesicht plötzlich um die Ecke guckt... Es gibt immer mehr Waschbären in Belgien, vor allem in den Tälern der Ardennen. Die Ausbreitung des kleinen Tieres, das keine heimische Art ist, beginnt die Experten für Biodiversität zu beunruhigen", erklärt die Tageszeitung und erzählt die Geschichte dieser Invasion. Der Waschbär kommt ursprünglich aus Nordamerika und wurde 1934 in Europa, genauer: in Deutschland, ausgewildert. Heute gibt es sie in Belgien, in Frankreich, den Niederlanden, in Luxemburg und in Polen.

sz-online - 8. August 2007
Die Rückkehr der Wölfe ist eine Bereicherung
Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und bei uns wieder heimisch geworden: Jüngst hat sich ein drittes Wolfsrudel in Sachsen angesiedelt und ein weiteres in Brandenburg, zudem sind zahlreiche einzelne Wölfe in verschiedenen Bundesländern gesichtet worden. Dass nach über hundert Jahren wieder Wölfe, Bären und Luchse in ihre natürlichen Lebensräume in Deutschland zurückkehren, ist ein ermutigendes Zeichen für den Artenschutz und bereichert unsere Lebensvielfalt. Ein Großteil der Bevölkerung steht der Rückkehr der Wölfe aufgeschlossen gegenüber. Die Nutztierhaltung erfolgt in weiten Gebieten so, dass keine größeren Schäden zu erwarten sind und die Schalenwildbestände, die es zu regulieren gilt, sind vielerorts hoch. Bei einer Expertentagung in Rietschen habe ich selber erlebt, dass es nicht ganz einfach ist, vorhandene Vorbehalte auszuräumen. Vor allem die öffentliche Debatte über den Bären ‚Bruno‘ hat gezeigt, wie sehr Emotionen die Auseinandersetzungen über dieses Thema beeinflussen.

Die Welt - 11. Aug. 2007
Uhus fliegen wieder an der Ostsee
150 Jahre nach ihrer Ausrottung hat der "König der Nacht" den Norden Deutschland zurück erobert. Nahezu flächendeckend ist der imposante Greifvogel wieder zwischen Nord- und Ostsee verbreitet. Es gibt wieder Uhus im Land. „Damit dürfte die imposante Eule zumindest im nördlichsten Bundesland den Sprung von der Roten Liste geschafft haben“, sagte Oscar Klose vom Naturschutzbund (Nabu) Schleswig-Holstein. Nach Angaben der Naturschützer steht der Uhu für einen der großen Erfolge des Artenschutzes in Deutschland. In Schleswig-Holstein galt der Uhu schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Als in den 1960er-Jahren insgesamt nur noch 40 Uhu-Brutpaare lebten, starteten Naturschützer spezielle Schutzprogramme für den Vogel. Im nördlichsten Bundesland wurde 1983 aufgrund einer Initiative der Landesregierung das Artenhilfsprogramm „Wiedereinbürgerung des Uhus in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Schon ein Jahr später brüteten die ersten Uhus wieder nach Angaben des „Landesverbandes Eulen-Schutz“. Bis 2002 wurden im Rahmen eines Artenhilfsprogrammes insgesamt 681 in Gefangenschaft gezüchtete Jung-Eulen in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Heute ist der imposante Vogel mit Ausnahme der Marsch und der Insel Fehmarn wieder flächendeckend im Land verbreitet.

Cellesche Zeitung - 13. August 2007
Auf Gut Sunder geht es den Fledermäusen gut
In der Dämmerung beginnt die Stunde der Fledermäuse. Dann drehen die Tiere auf der Jagd nach Insekten ihre flinken Runden. Welche Arten da auf Jagd gehen, lernten die Teilnehmer des Fledermausseminars am Wochenende auf Gut Sunder in Meißendorf. Seit 15 Jahren stehen dort jeweils am zweiten Augustwochenende die Fledermäuse im Mittelpunkt.

Spiegel Online - 8. August 2007
Passagier schmuggelt Äffchen ins Flugzeug
Da haben die Sicherheitsbeamten wohl geschlafen: Ein Flugpassagier in den USA zauberte während eines Fluges einen lebenden Affen aus seinem Hut. Das vermutlich aus Peru stammende Tier wird jetzt erst einmal unter Quarantäne gestellt. Mitfliegende Passagiere entdeckten das Tier in den Haaren des Mannes: Ein etwa faustgroßes Pinseläffchen war auf einem US-Inlandsflug von Fort Lauderdale (Florida) nach New York unter seinem Hut hervorgekommen. Der Reisende war vorher von Lima nach Florida geflogen - weder in Peru noch bei seinem mehrstündigen Zwischenstopp war den Sicherheitsbeamten der blinde Passagier aufgefallen. Am New Yorker Flughafen LaGuardia wurde der Passagier von der Polizei in Gewahrsam genommen. Das Pinseläffchen wurde der Tierschutzbehörde in New York übergeben. Für 31 Tage soll es unter Quarantäne gestellt werden, wenn es sich als gesund herausstellt, könnte es in New York in einem Zoo landen.

Nachrichten - AOL.de - 13. August 2007
Passagier schmuggelt über 250 Baby-Krokodile
Als die Zollbeamten des Flughafens von Kairo die Tasche eines Fluggastes öffneten, trauten sie ihren Augen kaum. Sie fanden darin Kobra-Schlangen, 40 Chamäleons und mehr als 250 Krokodil-Babys. Die Tiere sorgen nun für Verstärkung im örtlichen Zoo. Es sei der größte aufgeflogene Schmuggelversuch mit Nil-Krokodilen in der Geschichte der ägyptischen Luftfahrt. Der ertappte saudische Tierschmuggler rechtfertigte seine skurrile Reisebegleitung mit dem Argument, er benötige die Reptilien zu wissenschaftlichen Zwecken an seiner Universität.

Robben sonnen sich auf Rügen
Einst bot die Ostsee den Lebensraum für Tausende Robben, dann machten Jagd und Meeresverschmutzung den Tieren den Garaus. Nun tauchen einzelne Tiere wieder an den Stränden Mecklenburg-Vorpommerns auf - und verunsichern Touristen. Das Seehundjunge, das sich am Dienstagvormittag an der früheren Kaimauer von Prora auf Rügen in der Sonne räkelte, war sofort entdeckt. Schon wenige Minuten später standen Dutzende staunende Badegäste um den seltenen Gast. Unschlüssig rätselten die Urlauber, was dem Tier wohl fehlte. Einige von ihnen versuchten schließlich sogar, den zentnerschweren Säuger wieder ins Wasser zu ziehen. Dem Tier fehle nichts, sagte eine Mitarbeiterin einer benachbarten Segelschule, die den Trubel schon einen Tag zuvor erlebt hatte. Es sei unglaublich gewesen, wie ungehemmt sich die Schaulustigen immer wieder dem Tier näherten, bis der genervte Seehund schließlich wieder in die Fluten floh. Vermeintliche Rettungsaktionen, wie man sie bei gestrandeten Walen kenne, seien völlig fehl am Platz. In der Regel seien die Robben, die jetzt fast täglich zum Ausruhen die deutschen Ostseestrände aufsuchten, kerngesund. "Wir sagen den Strandgästen deshalb: Lasst die Tiere einfach in Ruhe! Haltet bitte Hunde von ihnen fern und informiert die Fachleute im Meeresmuseum Stralsund, im Nationalpark oder im Biosphärenreservat." Jagd und zunehmende Meeresverunreinigungen haben die Robbenbestände in der Ostsee bis an die Grenze der Ausrottung gebracht. Inzwischen erholen sich die Bestände aber wieder etwas. Dafür spricht auch die Tatsache, dass einzelne Tiere an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns aufgetaucht sind. Besonders die Ringelrobben (Phoca hispida) leiden unter dem menschlichen Einfluss. Lebten vor über 100 Jahren schätzungsweise noch fast 300.000 Exemplare in der Ostsee, so sind es heute nur noch etwa 5000. Von der auch in der südlichen Ostsee beheimateten Kegelrobbe (Halichoerus grypus) gab es einst etwa 100.000 Tiere. Im Jahr 2000 lebten höchstens noch 10.000 Kegelrobben in der Ostsee. Inzwischen sollen es wieder rund 20.000 Tiere sein. Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht an irgendeinem Ostseestrand ein junger Seehund oder eine Kegelrobbe gesichtet wird. Nach Jahrzehnten des Jagdverbots im gesamten Ostseeraum haben sich die Bestände deutlich erholt.

vroegevogels.vara.nl - 14. Aug. 2007
Belgische ooievaars klaar voor trek naar zuiden
Belgische Störche bereit für den Zug nach Süden
Von Mitte August an brechen die Jungstörche aus Nordwesteuropa massenhaft nach dem Süden auf, es werden Hunderte Störche erwartet. In Belgien bereitet sich eine Rekordzahl von 91 juvenilen Störchen auf die lange Wanderung vor. Aus Daten, zusammengetragen vom Verein Belgische Natuurpunt [Verein für Natur und Landschaft in Flandern], geht hervor, daß 2007 in Belgien 65 Storchenpaare brüteten. Das ist ebensoviel wie die Rekordzahl vom vorigen Jahr. Die meisten fanden einen guten Platz im Tierpark Planckendael, dort zogen 33 Paare 48 Junge groß. Der übrigen Paare brüteten im Swin (18), im Vogelpark Paradisio (5) und 9 Paare brüteten außerhalb der Storchenkolonien. Insgesamt flogen 91 junge Störche aus, ein absoluter Rekord! Dank des Projektes "Störche ohne Grenzen" (wobei Störche mit Satellitensender ausgerüstet werden) wissen wir, wo die Störche überwintern werden. Die Hälfte oder zwei Drittel von diesen Störchen wird nach einem 2.000 km langen Flug im Süden von Spanien oder Portugal überwintern. Diese Entfernung werden sie in zwei bis drei Wochen zurücklegen. Eine kleinere Gruppe ist abenteuerlicher und wagt den Überflug nach Afrika, um nach einem Flug von mehr als 4.000 km in Mali, Mauretanien oder Senegal zu überwintern. Auch in diesem Jahr kann jeder die vier mit Sendern ausgerüsteten Vögel über die Website www.ooievaars.be verfolgen.

depers.nl - 9. Aug. 2007
Stadsecologie: Exotische dieren dringen ons ecosysteem binnen. Een rode kreeft in de singel
Stadtökologie: Exotische Tiere dringen in unser Ökosystem ein. Ein roter Krebs im Ringgraben
Während es für Neuankömmlinge in den zurückliegenden Jahren immer schwieriger wird, niederländischer Staatsbürger zu werden, wurden über alternative Routen Tausende Heimatlose geräuschlos eingebürgert. Eingesperrt in Mammuttanker aus fernen Ländern oder aus Tierparks ausgerissen gelangen Krabben, Insekten, Vögel und Samen in unser Ökosystem und finden mühelos ihren Platz zwischen den einheimischen Arten. Wegen eines Sittichs oder einer Schildkröte braucht man schon lange nicht mehr in den Zoo zu gehen. Man findet sie gewöhnlich im Park um die Ecke. Das sich erwärmende Klima sorgt dafür, daß sie hier überleben und lockt außerdem Arten in die Niederlande, die vorher in südlicheren Gebieten lebten. Vor allem an den Städten haben Exoten Gefallen gefunden. Hier ist es warm und reich an Nährstoffen. Im Depot des Kellers des Naturgeschichtlichen Museums Rotterdam nimmt Konservator Kees Moeliker ein durchsichtiges Gefäß aus einem der Regale. In Alkohol hängt ein toter Krebs von ungefähr 15 cm. Ein Roter Amerikanischer Sumpfkrebs, der ursprünglich aus Mexiko und Florida stammt, sagt Moeliker. "Sie sind herrlich und irgendwann durch Krebszüchter in Europa eingeführt. Nur kann sich diese Art laufend schnell fortbewegen. Wahrscheinlich sind sie den Züchtern einfach weggelaufen." Ein Regal weiter steht die Chinesische Wollhandkrabbe, die Moeliker abholte vom Hauptbahnhof. "Diese Tiere leben in niederländischen Poldergräben und müssen nach dem Meer, um sich fortzupflanzen. So eine Krabbe läuft immer geradeaus zum Strand, dann kann es passieren, daß ihr plötzlich ein Bahnhof im Weg steht." "Durch den Hafen hat Rotterdam eine große biologische Vielfalt. Ich bin in den zurückliegenden Jahren vielen Pflanzen begegnet, die ich zunächst nicht einordnen konnte. Später stellte sich heraus, daß sie aus Afrika oder Asien kamen. Selbst auf dem Hafengelände, wo man es nicht erwartet, wachsen besondere Orchideen und sieht man z.B. die seltene Kreuzkröte, die dort die Ruhe findet, die sie nötig hat. Auch die warmen Sommer und milden Winter in den letzten zwei Jahrzehnten leisteten einen Beitrag. So haben die Südliche Eichenschrecke und die Wespenspinne, die beide aus wärmeren Ländern stammen, in den Niederlanden ein neues Habitat gefunden. Und dann gibt es noch die entwichenen oder durch Besitzer, die ihrer überdrüssig wurden, ausgesetzten Tiere. Moeliker zeigt auf die aufgestellte Nilgans auf einem Tischchen vor den Regalen mit den Gefäßen. "Entkommen aus einem Tierpark, irgendwo in den 1960er Jahren. Jetzt sieht man sie überall". Er riß das flache Schubfach von einem grauen Archivschrank auf. Dutzende leuchtendgrüne Vogelleiber kommen zum Vorschein: präparierte Halsbandsittiche, Verkehrsopfer oder gegen eine Scheibe geflogen. Wahrscheinlich entkommen aus einer Voliere, hat der Vogel, der aus Indien stammt, sich in kurzer Zeit über eine Anzahl niederländischer Städte verbreitet und dafür gesorgt, daß heute niemand mehr Bauklötzer staunt über Sittiche in den Bäumen eines holländischen Parks. Aber dem gegenüber stehen positive Entwicklungen wie die Rückkehr des Laubfrosches, einer in den Niederlanden sehr seltenen Art. Urlauber nahmen das Tier mit aus wärmeren Ländern und jetzt springt er in Legion durch Eindhoven. Daß die Welt kleiner wird, sieht man wieder in der Natur, sagt Martin Melchers, Amsterdams Stadtökologe. Zur Zeit ist etwas Spektakuläres im Gange in den Niederlanden, sagt Melchers. Fische aus der Donau haben den Main-Donau-Kanal, die Verbindung zwischen Donau und Rhein, entdeckt und kommen langsam, aber sicher in die Niederlande geschwommen. Von Schwarzmundgrundel und Zobel [
Abramis sapa] schwimmen bereits Tausende in den Grachten und im Ijsselmeer. Früher gab es in den Niederlanden eine Krebsart, jetzt gibt es acht. Vor allem in den Städten geht es gut. Draußen ist der Artenreichtum niedrig. Äcker und Weiden sind Monokulturen. Wir müssen unsere Städte wohl nur gut einrichten. Ausreichend Grün ist eine Notwendigkeit für eine große Biodiversität, und an diesem mangelt es oft in neuen Bauplänen."

Algemeen Dagblad - 9. Aug. 2007
Trek purperreigers volgen via satelliet
Zug der Purpurreiher via Satellit verfolgt
Der Weg von sieben Purpurreihern während ihres Zuges nach Afrika kann seit gestern genau verfolgt werden. Die Reiher, die unter anderem im Nieuwkooper Seengebiet brüten, sind mit einem Satellitensender ausgerüstet. Hierdurch läßt sich der Aufenthaltsort jedes Vogels bis auf etwa 10 m genau bestimmen. Purpurreiher sind in den Niederlanden lange nicht so zahlreich wie Graureiher. Nach jüngeren Zählungen gibt es 560 Brutpaare. Die Sender liefern Information für den besseren Schutz der Purpurreiher, so der Vogelschutz der Niederlande. Die Reiher fliegen jetzt nach Westafrika, um dort zu überwintern. "Und um die Überwinterungsgebiete in Afrika und die europäischen Zwischenstopgebiete für diese Vogelart schützen zu können, muß man wissen, wo die Gebiete genau liegen", erklärt der Vogelschutz. Über die Website www.vogelbescherming.nl/purperreiger läßt sich die Reise verfolgen.

trouw.nl - 9. Aug. 2007
Trek purperreiger te volgen via internet
Zug der Purpurreiher via Internet verfolgt
Mitarbeiter des Vogelschutzes haben das Einfangen der Vögel erst an in Gefangenschaft lebenden Reihern geübt. Dazu wurden u.a. Reiher im Tiergarten Blijdorp mit einem Netz gefangen und einem Sender versehen. Als das klappte, sind die Mitarbeiter in die freie Natur gegangen. Die letzten zwei Monate, während der Brutsaison, sind die Tiere mit einem Sender versehen worden, dessen Batterie sich mit einem Sonnenkollektor auf der Oberfläche auflädt.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Asian rare bird first to benefit from world's largest bird conservation programme -
Birdlife 16.08.2007
The Bengal Florican, one of the world’s most threatened birds, will be first to benefit from a new conservation approach that aims to save all 189 of the world’s Critically Endangered birds from extinction. With less than 1,000 individual birds remaining, Bengal Florican had been given just five years before disappearing forever from its stronghold, the floodplain of the Tonle Sap lake in Cambodia. The florican will benefit from the groundbreaking new ‘BirdLife Species Champions’ approach; whereby ‘Champions’ are being sought for Critically Endangered birds, to fund identified conservation programmes that will pull each species back from the brink of extinction.

Contributing factors sought as Red Knot population plummets
Birdlife 14.08.2007
A new report has revealed a drastic population decline in the Red Knot subspecies Calidris canutus rufa. Numbers at their wintering grounds in southern South America have fallen drastically in recent years; from 51,300 in 2000 to approximately 30,000 in 2004, and still further to just 17,200 in 2006. The 2007 Red Knot Assessment Report, prepared by the US Fish and Wildlife Service and based on demographic studies covering 1994-2002, reveals that the rufa subspecies could become extinct within ten years, if adult survival remains low. As result of the significant declines, Red Knot Calidris canutus rufa has been included under Appendix I of the Convention of Migratory Species by request of the Argentinean government. In Canada, the Committee on the Status of Endangered Wildlife in Canada (COSEWIC) has listed it as Endangered.
Of the six Calidris canutus subspecies, rufa travels the longest distance, between breeding areas in the Canadian Artic and wintering areas in Patagonia and Tierra del Fuego.

European conservation works: Research reveals successes of EU Birds Directive –
Birdlife 10.08.2007
The renowned journal Science has published a BirdLife International analysis showing that the European Union’s Birds Directive [2] has made a significant difference in protecting many of the continent’s most threatened birds from further decline The groundbreaking paper shows that the Birds Directive has clearly helped those species considered to be most at risk, partly through the designation of Special Protection Areas (SPAs). The Birds Directive was adopted in 1979 and now binding law for all EU countries, it requires special conservation measures for a number of listed species. Importantly, today’s research, taking into account the fifteen Member States for which sufficient data were available, showed that the populations of threatened birds not only fared better, on average, than other bird species in the European Union, but also that the same species perform better within the EU than in European countries outside. Eurasian Spoonbill Platalea leucorodia, White-tailed Eagle Haliaeetus albicilla and Spanish Imperial Eagle Aquila adalberti are prominent examples of this success: without the Birds Directive and the efforts of governments and conservationists to implement it on the ground, these birds would now face a much bleaker future.

WWF – 13. August 2007
WWF: Von der EU subventionierte Landwirtschaft führt die Ostsee in den Dünger-Tod
Die EU-Agrarpolitik trägt laut einem WWF-Report entscheidend zu Algenblüten und Sauerstoffmangel in der Ostsee bei. Jeder EU-Bürger an der Ostsee zahle pro Jahr 72 Euro in den Brüsseler Agrartopf - und fördere damit ein System, dass die Überdüngung in der Landwirtschaft belohne. Vor allem über die Flüsse gelangen überschüssige Nährstoffe ins Meer und zerstören wertvolle Lebensräume. "Die Ostsee hat sich mit tatkräftiger Unterstützung aus Brüssel von einem Meer mit klarem Wasser in ein trübes, überdüngtes Gewässer vor dem Kollaps entwickelt", so Jochen Lamp, Leiter des WWF-Ostseebüros in Stralsund. Ein Sechstel des Meeres, eine Fläche von 70.000 Quadratkilometern, habe sich in Todeszonen verwandelt. Wegen des Sauerstoffmangels sei hier kein Leben mehr möglich. "Vermutlich wissen die meisten Touristen und Bewohner nicht, dass der schleichende Tod der Ostsee auch aus ihrer Brieftasche finanziert wird", so der WWF-Sprecher. Zwar sind die Badestrände in diesem Sommer von Algenblüten verschont geblieben. Das Ausbleiben der Algen liege jedoch am Wetter. "Algenteppiche an der Küste sind nur das sichtbare Zeichen einer ökologischen Katastrophe, die sich auf dem Meer ungehindert fortsetzt", so Lamp. Das Ostseewasser enthalte heute acht Mal mehr Phosphor und vier Mal mehr Stickstoff als vor hundert Jahren. Jährlich kämen eine Million Tonnen Stickstoff und 35.000 Tonnen Phosphor hinzu. Trotz früherer Schutzprogramme nehme die Belastung seit zehn Jahren wieder zu. Die industrielle Landwirtschaft verursache den Nährstoff-Overkill. Preiswerter Kunstdünger verleite die Bauern dazu, ihre Felder kräftig zu überdüngen. Hinzu komme die Gülle aus der Massentierhaltung. Die industrielle Landwirtschaft im Ostseeraum werde aus Brüssel mit 10,4 Milliarden Euro jährlich gepäppelt. Die Situation spitzt sich laut WWF weiter zu. Allein in Polen und den baltischen Staaten soll der Düngerverbrauch in den kommenden zehn Jahren um bis zu ein Drittel steigen. Hühner- und Schweinemasten würden von West- nach Osteuropa verlagert, wo geringere Umweltauflagen gelten würden. Auch durch unzureichende Kläranlagen, Phosphate in Waschmitteln und ungeklärte Schiffsabwässer werde die Ostsee zur Kloake.

WWF – 12. August 2007
Gebremste Säge im Amazonas - WWF fordert Überdenken brasilianischer Infrastrukturprojekte
Aktuelle Zahlen der brasilianischen Regierung dokumentieren einen Rückgang der Waldvernichtung am Amazonas von deutlich mehr als einem Viertel im Vergleich zum Vorjahr. Der WWF ist erleichtert über diese "Atempause für den Wald", gleichzeitig fürchten die Naturschützer eine neue Rodungswelle aufgrund zahlreicher geplanter Infrastrukturprojekte. Auch wenn die brasilianische Regierung die Entwaldungsrate für den Zeitraum 2005/2006 von 13.100 km2 auf 14.039 km2 nach oben korrigieren musste, deutet sich eine Entspannung an. In einer ersten Abschätzung für den Zeitraum 2006/2007 konnte ein Rückgang auf ca. 9.600 km2 festgestellt werden. Trotz dieser positiven Entwicklung halte die Regierung von Präsident Inacio Lula da Silva den traurigen Rekord von 85.000 km2 Amazonaswaldvernichtung in ihren ersten vier Regierungsjahren, betont der WWF. Das entspreche einer Fläche so groß wie Österreich. Im vergangenen Monat hatte die brasilianische Regierung grünes Licht für den Staudammbau am längsten Amazonasnebenfluss, dem Rio Madeira, gegeben. Proteste von Umweltschützern, indigenen Bevölkerungsgruppen und der bolivianischen Regierung verhallten ungehört. Gigantische Straßenbauprogramme mitten durch den Regenwald stehen bevor. "Hier zeichnet sich ein Generalangriff auf die Amazonasregion ab, dessen Folgen noch gar nicht abzusehen sind," so Vedder. Brasilien brauche eine Entwicklung, die die Region und die Lebensgrundlagen der Menschen erhalte. Der Amazonasregenwald sei eine der artenreichsten Regionen der Erde, er speichere so viel Kohlenstoff wie weltweit in 15 Jahren durch fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl freigesetzt werde und sei daher ein Klimastabilisator von globaler Bedeutung.

NABU – 10. August 2007
NABU kritisiert Hochwasserschutz in Deutschland als unzureichend
Anlässlich der Jahrestage von Elbe- und Oderflut sowie der aktuellen Hochwasserereignisse im Südwesten Deutschland hat der NABU die Hochwasserschutzpolitik von Ländern und Gemeinden als unzureichend kritisiert. "Vielerorts wird immer noch zu häufig auf den rein technischen Hochwasserschutz gesetzt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Laut Bundesumweltministerium seien als Folge des Klimawandels im Winter bis zu 40 Prozent mehr Regenmenge, aber weniger Schnee und Eis zu erwarten. Dadurch gelänge mehr Wasser direkt in die Flüsse und dies verzehnfache das Hochwasserrisiko in den nächsten Jahren. "Dringender denn je ist es daher, die Ursachen der Hochwasserereignisse wie fehlende Überflutungsflächen, die Verringerung der natürlichen Wasserrückhaltefähigkeit des Bodens durch landwirtschaftliche Nutzung und fehlende Auwälder sowie die weiterhin zu hohe Flächenversiegelungen in den Flusseinzugsgebieten zu bekämpfen", so Tschimpke. "Hier wird zu wenig getan", sagte Tschimpke. So seien von 14 geplanten Projekten zur Deichrückverlegung nur zwei bislang in die Tat umgesetzt worden. Es sei zu begrüßen, wenn jetzt beispielsweise Bayern zusätzliche 2,4 Mio EUR für die Hochwasserhilfe bereit stelle, oder Sachsen für über 23 Mio. EUR einzelne Ortschaften schützt, das Geld wäre aber besser in vorbeugenden, ökologischen Hochwasserschutz investiert. "Die Zukunft des Hochwasserschutzes kann nur in einer Ökologisierung der Flüsse und ihrer Einzugsgebiete liegen", so der NABU-Präsident. Auch sollten künftig nur solche Maßnahmen im unmittelbaren Einzugsbereich der Flüsse durch öffentliche Gelder gefördert werden, die im Einklang mit dem vorbeugenden Hochwasserschutz stehen.

WWF – 10. August 2007
WWF-Studie: Belastung durch Schifffahrt, Militär sowie Öl- und Gasförderung wächst
Die Nordsee wird immer lauter. Die Dauerbelastung durch den boomenden Schiffsverkehr nimmt ebenso zu wie extreme Lärmereignisse. Explosionen, der Bau von Windparks und Ölplattformen, die Suche nach Öl- und Gasvorkommen mit Luftkanonen sowie Sand- und Kiesbaggerungen sorgen immer wieder für enormen Krach unter Wasser. Der zunehmende Lärm bedroht die streng geschützten Schweinswale. Dies ist das Ergebnis einer neuen WWF-Studie. "Die Weltmeere werden immer lauter. Diese bedenkliche Entwicklung zeigt sich besonders in der vom Menschen stark beanspruchten Nordsee", so WWF-Meeresexperte Uwe Johannsen. "Große Öltanker sind unter Wasser lauter als Düsenflugzeuge. Zudem breitet sich Schall unter Wasser schneller und weiter aus als an Land." Auf der südlichen Nordsee verlaufen einige der am stärksten befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Die Unterwasser-Lautstärke an diesen Meeresautobahnen ist etwa so, als sitze man im Freien neben der Startbahn eines Flughafens", erläutert der WWF-Experte. Zum Schutz von Schweinswalen, aber auch von Seehunden und Kegelrobben fordert der WWF die Eindämmung des Unterwasserlärms in den wichtigsten Lebensräumen der Meeressäuger. "In der deutschen Nordsee sind die wichtigsten Lebensräume schon lange als EU-Schutzgebiete gemeldet. Aber bislang sind es reine Papiertiger, der Lärm hält unvermindert an", erläutert Johannsen. Druckluftkanonen, Sand- und Kiesabbau, Ölbohrungen, militärische Übungen und laute Sportboote haben nach Ansicht des WWF in den Schutzzonen nichts zu suchen. Schifffahrtswege müssten möglichst außerhalb der besonders empfindlichen Gebiete gebündelt werden. Weiterhin sollten um die Schutzgebiete Pufferzonen mit Lärmschutz-Auflagen eingerichtet werden.

WWF – 9. August 2007
WWF-Satellitenpeilung zeigt drastischen Lebensraumschwund der Elefanten auf Borneo
Waldrodungen für kommerzielle Plantagen nehmen den Borneo-Zwergelefanten das letzte Stück ihres Lebensraums. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle WWF-Studie, für die die täglichen Wege der kaum erforschten Tiere per Satellitenpeilung zwei Jahre lang beobachtet wurden. "Die Zwergelefanten brauchen fürs Überleben Tieflandregenwälder und Flusstäler", sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. "Das sind genau die Gegenden, die sich Industrie und Landwirtschaft aussuchen." Die vom Aussterben bedrohten Tiere kommen ausschließlich auf der südostasiatischen Insel Borneo vor. Es gibt höchstens noch 1.000 Zwergelefanten. Für die umfassendste je an Asiatischen Elefanten durchgeführte Studie wurden Weibchen aus fünf Herden mit Peilsendern ausgestattet. Die Wege der Elefantendamen Rozelis, Tailiwas, Nancy, Bod Tai und Penelope wurden über GPS verfolgt. "Erstmals wissen wir jetzt, wo die Elefantenfamilien fressen und schlafen, wie sie wandern", sagt WWF-Experte Ziegler. Raymond Alfred, Leiter des WWF-Programms auf Borneo, ergänzt: "Es ist, wie wir befürchtet haben. Die Tiere brauchen die Gebiete, in denen der stärkste Holzeinschlag stattgefunden hat. Allerdings hat sich die Regierung Malaysias verpflichtet, ein großes Gebiet zu schützen - das so genannte Herz von Borneo. Wenn die Regierung sich daran hält, sollten die Zwergelefanten eine Überlebenschance haben." Erst 2003 hatten Wissenschaftler durch Genanalysen herausgefunden, dass die Zwergelefanten eine eigene Unterart sind und nicht von Menschen auf die Insel gebracht wurden. Wahrscheinlich sind die heutigen Zwergelefanten Nachfahren der Tiere, die nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren auf Borneo festsaßen, nachdem die Verbindung zum asiatischen Festland überflutet worden war.


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Der Zoo Leipzig gehört zu den ältesten und artenreichsten Zoos der Welt. Er ist mit über 1,7 Mio. Gästen im Jahr die meistbesuchte Kultur- und Freizeiteinrichtung in Mitteldeutschland und hat mit seinen bereits realisierten Großprojekten Pongoland, Kiwarasavanne und dem Elefantentempel Ganesha Mandir neue Maßstäbe gesetzt.
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Wiss. Referent/in für Artenschutz
sind Sie direkt dem Direktor unterstellt. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet.
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
 Betreuung, Organisation und Ausbau der bestehenden und auch neuen Artenschutzprojekte des Zoos
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 Vorbereitung und Betreuung von Ausstellungen und Kampagnen, z. B. der EAZA-Artenschutzkampagne
 Koordination von Spendensammlungen für Artenschutzbelange des Zoos sowie die Akquise von Zuschüssen für den Artenschutz
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Zu den wichtigsten Zielen dieser Position zählt die Betreuung der bestehenden nationalen und internationalen Artenschutzprojekte auf hohem fachlichen Niveau und die Unterstützung bei der Etablierung des Zoos als anerkannte Artenschutz- und Forschungseinrichtung.
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 Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, der Veterinärmedizin oder einer vergleichbaren Qualifikation
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Neue Veröffentlichungen

Menschen für Tierrechte
Magazin tierrechte 3.07
Schwerpunktthema: "Zoo"
- "Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gittern"
- "Null-Toleranz für Verhaltensstörungen" tierrechte interviewt Prof. Dr. Hanno Würbel
- "Zoos - vom Altertum bis heute"
- "Verschwendung eines Lebens" Schauspielerin Virginia McKenna bezieht klare Position zu Zoos.
- Zoos - Daten und Fakten
- Zoos - Gesetze und Vorschriften
"tierrechte 3.07" finden Sie im Internet unter:
http://tierrechte.de/p10002000x1041x0.html


Die Presse - 26. Juli 2007
"Knut, der kleine Eisbärjunge": Offizielle Knut-Buch ist da
Gemeinsam mit dem amerikanischen Kinderbuchautor Craig Hatkoff hat der Zoo Berlin ein Buch über den berühmtesten Eisbären Deutschlands herausgegeben. Bereits im Mai hat der Zoo Berlin ein Kinderbuch über den Berliner Eisbären Knut und seine Beziehung zu Ziehvater Thomas Dörflein angekündigt. Ab heute, Donnerstag, ist "Knut, der kleine Eisbärenjunge" offiziell im Handel erhältlich. Während amerikanische Kinder noch auf die Geschichte vom verlassenen Eisbärenbaby warten müssen, erscheint das offizielle Knut-Buch bereits jetzt in Deutschland. Entstanden ist ein Buch, das auf 48 Seiten die ersten Lebenswochen von Knut und die Entwicklung der intensiven Beziehung zu Ziehvater Thomas Dörflein erzählt.

Aalener Nachrichten - 26. Juli 2007
Erste offizielle Knut-Biografie erschienen
Knut macht Auflage: Die erste offizielle Knut- Biografie als Kinderbuch ist auf dem deutschen Markt. Unter dem Titel «Knut der kleine Eisbärenjunge» brachte der Berliner Zoo eine 43-seitige Geschichte über die ersten Lebensmonate von Knut heraus. Das Buch hat der US-Autor Craig Hatkoff mit seinen Töchtern geschrieben. «Die erste Auflage von 30 000 Exemplaren ist bereits komplett vom Buchhandel geordert, die zweite Auflage von 15 000 Stück ist bereits im Druck, die dritte Auflage wird vorbereitet», sagte Sabine Zürn vom Ravensburger Buchverlag Verlag.

Gebundene Ausgabe: 43 Seiten
Ravensburger Buchverlag Otto Maier
Auflage: 1 (25. Juli 2007)
9,95 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.

"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Puntos de Vista“ im Museum Bochum
"Artenschutz in Brasilien, vergebliches Bemühen oder gibt es echte Chancen"
Referenten: Dr.-Ing. Eije Erich Pabst und Dr.-Ing. Heinz Tischer
Donnerstag 16. August 2007, 19.30 Uhr Museum Bochum Kortumstraße 14
Der letzte frei lebende Spix-Ara wurde am 5. Oktober 2000 zum letzten Mal im brasilianischen Caraiba-Waldland nahe Curacá gesichtet. Selbst eine 15-köpfige Suchmannschaft konnte kein Lebenszeichen des Vertreters aus der Gruppe der Blauaras, zu denen auch der Hyazinthara gehört, verzeichnen. Unter Artenschützern und Interessierten ist das Verschwinden des letzten Spix-Aras in der Freiheit am 5.10.2000 ein trauriger Gedenktag und ein Beispiel für die Erfolglosigkeit von Artenschutzprojekten geworden. Im Vortrag wird kurz auf die Hintergründe zum Aussterben des Spix-Aras eingegangen. Es werden einige Schutzprojekte der „Stiftung Artenschutz, Münster“, der „Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationschutz, München“ und des „Umweltschutzvereins Hilèa, Manaus“ in Brasilien vorgestellt, die landesspezifischen Rahmenbedingungen und notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg von Fördermaßnahmen.
Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei ebenso die Ausstellungsbesichtigung vor dem Vortrag.

2. Zoo-Techniker Treffen
Das diesjährige 2. Zoo-Techniker Treffen findet am 20. und 21. September 2007 im Tierpark Berlin statt. Programm, Anmeldung (bitte bis spätestens 31.8.07) und weitere Informationen bei Dirk Heese, Allwetterzoo Münster, heese@allwetterzoo.de.

openPR.de - 13. August 2007
Aufbau-Lehrgang Tierfotografie im Naturzoo Rheine
In einem 2-Tages-Fotoworkshop im Naturzoo Rheine steigen die Teilnehmer mit dem Naturfotograf Claus Brandt in die fortgeschrittene Tierfotografie ein. Der Kurs richtet sich an Interessenten, die mit den Grundlagen der Fotografie bzw. Tierfotografie per du sind und mehr aus sich und den eigenen Bildern rausholen wollen. Der Naturzoo Rheine bietet ideale Bedingungen für das Erlernen fortgeschrittener Techniken in der Tierfotografie.

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007

Die 2. Ankündigung vom 16. August mit den Details zum Treffen steht nur als PDF-Scan zur Verfügung

Tiergartenbiologischer Workshop
Ab 2007 werden wir am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11. in JENA tagen. Auf Einladung des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer) und des Netzwerkes der Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir dort unsere neue Heimat finden.

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.




26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen


Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung am 25. August besucht Prometheus den Luisenpark Mannheim.

Do, 16.08.2007, 19:00 ARTE, Im Wechsel der Gezeiten, Lebensraum Wattenmeer
Do, 16.08.2007, 20:15 3sat, Das grenzenlose Paradies, Wildnis in Afrika
Fr, 17.08.2007, 13:45 WDR, Kundschafter im Tierreich: 5. Norbert Sachser
Fr, 17.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Fr, 17.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Fr, 17.08.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 17.08.2007, 20:15 SWR, Fröhlicher Feierabend, In der Wilhelma in Stuttgart
Fr, 17.08.2007, 21:00 RBB, Löwen gegen Krokodile, Sambia im Herzen Afrikas
So, 19.08.2007, 10:15 ZDF, Wombaz, Im Tamandua-Haus im Dortmunder Zoo
So, 19.08.2007, 17:30 3sat, Arche Noah, Unterwegs im Zoo Dortmund
Mo, 20.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mo, 20.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Mo, 20.08.2007, 22:55 VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Der Zirkus Probst
Di, 21.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Di, 21.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Mi, 22.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mi, 22.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Do, 23.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Do, 23.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck

1Festival sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher gesendeten Folgen sind z.T. online verfügbar.

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 15:10 Uhr im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags 20:15, dienstags 21:45 und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"
Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"
Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags gegen 15:40 Uhr im WDR wiederholt (43-Min-Versionen)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "
Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX begleitet Zootierärzte u.a. in Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg, Teneriffa); mittags 13:00 Uhr Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt vorher
Zoo-Geschichten des ZDF unregelmäßig auf dem ZDF-Infokanal, im August die Folgen zu Zoo Zürich und Jersey

Geplant für 2007:
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ich hatte Sie gewarnt!

Willkommen zurück im bunten Reigen der Zoosticheleien und gelegentlichen Zoostreicheleinheiten*, liebe Leser!

Das mit den Sargnägeln, das hat nicht so richtig geklappt. Warum nicht? Das verrate ich Ihnen nicht! Verraten möchte ich Ihnen aber, daß ich jetzt dank des TNA-Zentrums in München weiß, daß Artenschutz zumeist an Bord von Flugzeugen durch den Lauf eines Blasrohrs erfolgt!
Desweiteren habe ich das Paradies gesehen, ein Paradies für die Liebhaber moderner Großstadtarchitektur. Glas und Stahl und Stahl und Glas, verschmolzen in Formen, die man organisch nennen könnte, wenn das Material nicht so tot wäre, erlauben roten Menschenaffen an Feuerwehrschläuchen zu hangeln, entlang von dreidimensionalen Dimensionen, die nicht zu verachten wären, wenn da nicht in einigen von diesen, also den Dimensionen, soviel Glas wäre, daß es dem haarigen Verwandten jegliche Dimension von Privatsphäre rauben würde.
Wiedereinmal hoffe ich auf die nächste Vegetationsperiode, die es möglicherweise Mensch verwehren wird, ganz ungehindert, aus gefühlt mehr als vier Himmelsrichtungen, die Blicke über die haarigen Verwandten zu kreuzen. Es ist aber auch ein Kreuz mit dem Tierpark Hellabrunn: Zur Hälfte ist er so natürlich, daß man vergessen könnte, in einem Zoo zu sein, in der anderen vergisst man natürlich, daß ein Zoo natürlich sein kann.

Ihr
Carsten Schöne

* An deren relativer Seltenheit bin ich völlig unschuldig!

www.schoenes-tierleben.de


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