E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 383 vom 16. August 2007

Liebe Leser,

irgendwie würde ich ja lieber positive Meldungen kommentieren, aber auch diese Woche ist ein journalistisches Machwerk mal wieder eigentlich gar nicht wert, ausführlich besprochen zu werden. Denn daß sich das aktuelle "Magazin tierrechte" der "Menschen für Tierrechte" mit dem Schwerpunkthema Zoo in den noch immer längst widerlegten Uralt-Argumenten erschöpft, ist nun wirklich keine Überraschung. Auch nicht, daß Zitate und Fakten sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen mißbraucht werden, vom falschen Zitat der EU-Zoorichtlinie bis zu Statements von Zoodirektoren und Wissenschaftlern. Rilkes "Der Panther" wird mal wieder bemüht; offenbar ein Reflex, wenn man gar nichts anderes mehr findet.
Neu ist auch nicht, daß angebliche Fakten ohne jede Quelle einfach in den Raum gestellt werden: "Statistiken belegen, dass sich ... 100 Prozent der Reptilien nur schwer bis gar nicht in Gefangenschaft züchten lassen." Aha. Diese Statistik würde ich gern sehen. Schon mal einen Aufzuchtraum besichtigt? Oder: "Zoos tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen ein höchst tierfeindliches Weltbild zu vermitteln." Erwartetes Fazit: "Bei näherem Hinsehen bleibt von den Argumenten der Zoobefürworter nicht viel übrig". Na ja, lächeln wir nachsichtig und hoffen, daß selbst Sympathisanten bei solch krudem Unfug nachdenklich werden und den ganzen Artikel hinterfragen.
Zwei Dinge sind aber neu: Daß unsere eigenen Webseiten als "Faktenquelle" herhalten müssen; woher sonst sollte die kleine Zoostatistik mit "700 Zoos in Deutschland" wohl kommen. Wenigstens sind unsere Webseiten nicht als Quelle genannt. Und, daß die Autorin nicht einmal davor zurückschreckt, wie ein schummelnder Schüler ohne Skrupel aus der Wikipedia abzuschreiben. Der Artikel "Zoogeschichte" ist teilweise wortwörtlich übernommen (Der Satz "Clara, ein indisches Nashorn, das Mitte des 18. Jahrhunderts durch eine jahrelange Ausstellungstour durch Europa berühmt wurde" ist original der erste Satz des Wiki-Artikels "Clara_(Nashorn)". Eine hübsche Bastelarbeit, hat aber nichts mit Journalismus zu tun. Und beweist, daß Fachwissen und der Willen zu echter Recherche fehlten.
Wieder einmal stelle ich fest, daß dem echten Tierschutz ein Bärendienst erwiesen wird durch jene, die ihn sich am dicksten auf die Fahnen schreiben.
Es gibt aber doch etwas Positives: Sie müssen sich das Blatt nicht kaufen oder gar Mitglied werden, um sich darüber zu ärgern - es ist online frei verfügbar.
Dirk Petzold

Zoos – Meldungen
sz-online - 10. August 2007
Neue Raubtieranlage im Dresdner Zoo
"Am Sonntag öffnet eine neue 1300 Quadratmeter große Savannenanlage, in der die Gäste den Tieren zu ebener Erde direkt gegenüberstehen können. „Dazu bietet das Gehege beste Lebensbedingungen für die Großkatzen“, sagte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig am Freitag. Das neue Löwenpaar aus dem Männchen Jago und dem Weibchen Layla soll hier ein eigenes Rudel gründen. 2,8 Millionen Euro ließ sich der Zoo die Anlage kosten. Das Gehege war von Februar bis August gebaut worden und verschlang rund 500 Tonnen Trockenbeton. Verschiedene Sträucher und ein gelbblättriger Lederhülsenbaum unterstreichen den Savannencharakter. Neben den Löwen sollen auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten in dem Gehege unterkommen. Die Tiere können frontal oder aus fünf Meter Höhe von einer felsigen Aussichtsplattform herab beobachtet werden.

Dresden Fernsehen - 10. August 2007
Zoo eröffnet neue Löwenanlage
Der Dresdner Zoo hat nach 6 monatiger Bauzeit die neue Löwen-Karakal-Anlage eröffnet. Besucher dürfen ab Sonntag dem 12.08.07 den König der Tiere beobachten. Die 2,8 Mio. Euro teure Anlage konnte von den Raubtieren das erste Mal "beschnuppert" werden.

Neue OZ Online - 13. August 2007
Mit Sponsoren aus dem Teufelskreis
Ohne Geld geraten Freizeit- und Kultureinrichtungen immer schneller in den Teufelskreis aus nachlassender Attraktivität und sinkenden Publikumszahlen. Der Zoo Osnabrück versucht seit 1998 diese Entwicklung unter anderem mit dem Aufbau eines festen Förderkreises zu stoppen. Vertreter der 100 Mitgliedsfirmen dieses Förderkreises trafen sich am Samstag auf dem Schölerberg, um die Früchte ihrer guten Taten zu sehen und sich ein Dankeschön von Zoopräsident Reinhard Coppenrath abzuholen. Immerhin 800000 Euro oder 16 Prozent des Gesamtetats geben die Förderkreismitglieder jährlich auf dem Schölerberg ab. Bei herrlichstem Wetter und umrahmt von den Dschungelnächten, konnten sich die Vertreter der Unterstützerfirmen sowie des Rates, unter anderen Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU) und CDU-Landtagskandidatin Annette Meyer zu Strohen, zwischen Buffet und kalten Getränken mit den Vertretern des Zoos über die weitere Entwicklung auf dem Schölerberg austauschen. Und die sieht in den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro vor. Neben dem unterirdischen Zoo, für den Oberbürgermeister Pistorius vor wenigen Wochen den ersten Spatenstich setzte, wird vor allem die auf 5,5 Hektar angelegte Zooerweiterung Takamanda am Südhang des Schölerberges mit etwa fünf Millionen Euro aus EU-Mitteln als größte Investition in die Geschichte des Zoos eingehen.

Volksstimme - 9. August 2007
Neue Leiterin, Junge und viel Herzlichkeit im Tiergarten Staßfurt ...
Der Tiergarten Staßfurt hat seit August eine neue Leiterin. Bianka Ziem möchte die Tradition des Heimattierparks aufrecht erhalten – der sich übrigens Zoo nennen könnte – den Besuchern aber auch exotische Tiere zeigen. Die neuesten Bewohner sind ein Lama, eine grüne Meerkatze und zwei Schneeeulen. Am 1. August hat Bianka Ziem die Leitung des Tierparks übernommen. Sie hatte vor 15 Jahren dort ihre Lehre als Tierpflegerin begonnen. Anschließend hatte sie die Funktion des stellvertretenden Leiters inne. Wenn es um die zukünftigen Entwicklungen geht, hat Bianka Ziem bereits klare Vorstellungen: "Der Tiergarten soll ein Heimattiergarten bleiben, aber nicht ausschließlich. Die heimischen Tiere bleiben in der Überzahl, aber die Besucher möchten ebenso gerne exotische Tiere sehen. Früher gab es kaum Möglichkeiten, Exoten zu halten und deshalb ist der Bedarf da und die Nachfrage so groß." Das größte Vorhaben in nächster Zeit ist jedoch der Bau der Therapie-Reithalle, die im September fertig sein soll.

mzbern.ch - 10. August 2007
Stabilität, aber noch keine Normalität
Im Kanton Bern hat sich die Hochwassersituation am Freitag stabilisiert. Der Bielerseepegel sank, der Thunersee stieg nicht weiter an. In den betroffenen Gebieten wird es aber noch Tage dauern, bis wieder Normalität herrscht. In Bern sank die Aare am Freitag auf ein Niveau unter der Schadengrenze. Der Tierpark Dählhölzli meldete wieder Normalbetrieb.

20min.ch - 12. August 2007
Tierpark: Neue Berechnung
Im Tierpark Goldau dürften sich im nächsten Jahr die Besucherzahlen verdoppeln – ohne grösseren Andrang. Grund dafür ist ein neues Modell zur Berechnung der Eintrittszahlen, das ab dem neuen Geschäftsjahr zur Anwendung kommt. Aktuell käme der Tierpark damit auf rund 820000 statt der ausgewiesenen 350000 Eintritte, so der «Bote der Urschweiz». Künftig soll nämlich ein Familienticket mit vier, ein Einzelabo mit 20 und ein Familienabo mit 80 Eintritten bewertet werden. Mit dieser Erhebungsmethode, die jener des Verbands Deutscher Zoodirektoren entspricht, wird der Tierpark Goldau mit den 50 bedeutendsten Zoos Europas vergleichbar sein.

agrigate.ch - 9. August 2007
Vorbildliche Tierhaltung auf dem Ballenberg
Die Kleintierhaltung des Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz ist am Mittwoch, 8. August als vorbildlich zertifiziert worden. Dies teilt Kleintiere Schweiz, die Dachorganisation der Kleintierzüchter mit. Unter der Begleitung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) hatte ein Expertenteam der Organisation Kleintiere Schweiz 28 Stallungen, Gehege, Schläge und Volieren auf Grösse, Lichtverhältnisse und Sauberkeit geprüft und die Tiergesundheit kontrolliert. Mit der freiwilligen Kleintier-Zertifizierung will das Freilichtmuseum breite Anerkennung in der Öffentlichkeit erreichen. Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Ballenberg sind alle einheimischen Bauernhoftiere zu sehen. Insgesamt sind über 250 Tiere auf dem ganzen Ballenberg verteilt.

net-tribune.de - 15. August 2007
Seuchenverdacht in Großbritannien bestätigt sich nicht
Zwei neue Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche in England haben sich nicht bestätigt. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA) erklärte am Mittwoch, vorläufige Tests hätten keine Hinweise auf eine Infektion ergeben. In weiteren Tests soll nun bestätigt werden, dass die Tiere auf einem Hof im Südosten Englands und in einem Freizeitpark nicht erkrankt sind. Das DEFRA hatte am Dienstag Schutzzonen im Umkreis von drei Kilometern um den Hof in der Grafschaft Kent und den Park Chessington World of Adventures and Zoo errichtet. Das Ministerium erklärte am Mittwoch in einem Bericht zur Maul- und Klauenseuche, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit über die errichteten Schutzzonen in Surrey hinaus sei sehr gering.




Planung und Bau

mephisto 97.6 - 13. August 2007
Besucheranstieg im Zoo
Leipzig. Bis Ende Juli besuchten eine Million Gäste den Zoo. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 90.000 Besucher mehr. Grund dafür ist der milde Winter und der eher durchwachsene Sommer. Laut Zoo-Direktor Jörg Junhold sei die Hauptattraktion vor allem der Elefantentempel mit dem täglichen Elefantenbaden. Außerdem würden die Jungtiere Besucher anlocken. Voraussichtlich Ende des Jahres wird es den ersten Spatenstich für die Tropen-Erlebniswelt Godwanaland geben. Auf 16.000 Quadratmetern entsteht ein tropischer Urwald mit exotischen Tieren. Der Bau kostet rund 50 Millionen Euro.




Aktionen

Stuttgarter Zeitung - 10. August 2007
"Mary Zwo" jetzt zum Mitnehmen
Der Stuttgarter Zoo Wilhelma und das Traditionsunternehmen Steiff GmbH stellen am Freitag das Gorilla-Plüschtier "Mary Zwo" vor. Vorbild ist ein gleichnamiges Gorilla-Baby, das seit Anfang Juli in Stuttgart aufgezogen wird. Im Zoo Münster hatte seine Mutter ihren Nachwuchs vernachlässigt. Die Stuttgarter Wilhelma verfügt über die einzige Gorilla-Aufzucht-Station in Europa. Der Verkauf der Plüschtier-Variante geht unter anderem zugunsten eines Vereins zum Schutz der Berggorillas.

presse-service.de - 13. August 2007
Artenschutztag am 19. August: Das Umweltamt informiert im Zoo Duisburg
Zum vierten Mal beteiligt sich das Amt für Umwelt und Grün am Artenschutztag, der dieses Mal am Sonntag, 19. August, von 10 bis 18 Uhr im Zoo Duisburg statt findet. Dieses Jahr widmet sich der Zoo Duisburg am Artenschutztag speziell der Frage, wie Klimawandel und Artenschutz zusammenhängen. Als Folge des Klimawandels sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch die dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden. Am Stand des Amtes für Umwelt und Grün werden die Besucher über Grundfragen von Klimaschutz und Klimawandel informiert - und damit wird auch schon mit den Themen der Duisburger Umwelttage 2008 begonnen, die sich um Energieeffizienz, Klimawandel und Klimaschutz drehen werden. Durch Mitmachaktionen und einem Quiz können die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ihr Wissen auf interessante Art zu allen Klimafragen erweitern.

Kulturküche - 9. August 2007
Nächtliche Streifzüge durch den Tiergarten
Am Samstag den 11. August 2007 lädt der Tiergarten Nürnberg zu den Nacht-VerFührungen ein. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die Besucherinnen und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen stimmungsvollen Einblick in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös dieser Streifzüge komme Projekten des Tiergartens zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand von zehn Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang. Tiergartenmitarbeiter führen die Besucher zu verschiedenen Informationsständen, an interessante Orten und natürlich zu den Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird ab 18.30 Uhr am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.

koeln.de - 9. August 2007
Kölner Sommernacht zeigt das Beste aus zehn Jahren
Märchenhafte Wesen, Gaukler, Musik und natürlich jede Menge Tiere - das alles gibt es bei der 10. Somernacht in Zoo und Flora am Samstag zu erleben. Das Beste aus zehn Jahren wird präsentiert, aber auch vor Neuem hat man nicht halt gemacht. Auf der Wiese hinter der Flora werden für die jungen Besucher Märchen in verzauberter Atmosphäre erzählt. "Pelemele" und "De Familich" laden zum Mitsingen ein. Den "erwachsenen" Besuchern wird mit Purple Schulz und der Linus-Band musikalisch so einiges geboten. Zahlreiche Fütterungen können am Abend verfolgt werden, etwa die der Bären, Paviane und der Seelöwen, die den Besuchern außerdem eine kleine Show mit ihren zahlreichen Kunststückchen zeigen. Etwas rabiater dürfte es bei der Fütterung der Piranhas zugehen. Und das Wildgehege Hellenthal präsentiert gleich zwei Mal an diesem Abend seine berühmte Greifvorgelschau.

Kölner Stadt-Anzeiger - 10. August 2007
Affen brauchen Schönheitsschlaf
Die Seelöwen üben das Wachbleiben schon seit einigen Tagen mit ihren Pflegern. Den Raubkatzen ist es egal, da sie in der Natur sowieso nachts jagen, und die Schimpansen brauchen immer zehn Stunden Schönheitsschlaf und liegen spätestens um 20 Uhr flach - im Affenhaus interessiert es nicht, ob der Zoo die „Sommernacht“ feiert. „Um 22 Uhr wird das Haus am Samstag abgeschlossen, sonst fühlen sich die Menschenaffen gestört“, sagt Zoodirektor Theo Pagel. „Die Elefanten können dafür bis 1 Uhr in der Nacht beobachtet werden - die schlafen immer nur wenige Stunden und nehmen auch gerne mal ein nächtliches Bad.“ Zum zehnten Mal findet die lange Sommernacht in Zoo und Flora in diesem Jahr statt. Vor allem nachtaktive Tiere wie Flughunde oder Eulen stehen bei der jährlichen Veranstaltung im Mittelpunkt. 75 Techniker arbeiten seit Dienstag zwölf Stunden täglich daran, dass die erwarteten 15 000 Besucher am Samstag bei stimmungsvoller Beleuchtung durch den Zoo und den Botanischen Garten rund um die Flora spazieren können.

koeln.de - 13. August 2007
Das Beste aus zehn Jahren Sommernacht in Zoo und Flora
Tausende Tier- und Faunabegeisterte ließen es sich am Samstag nicht nehmen, bei der Jubiläumsausgabe der Sommernacht in Zoo und Flora dabei zu sein. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung erstmals zwei Stunden früher als in den Jahren zuvor - sehr zur Freude der kleinen Besucher, denn die hatten jetzt noch mehr Zeit, Tiere, Pflanzen zu entdecken und sich auf das kinderfreundliche Programm zu stürzen. Und auch Marlar mit ihren Spielkameraden konnte im Elefantenhaus jede Menge Besucher begrüßen. Alles in allem ein runder Abend mit jeder Menge Spaß und Unterhaltung für jedes Alter.

Kölner Stadt-Anzeiger - 13. August 2007
Elefanten in allen Farben
Nicht nur die Erdmännchen verschlafen die zehnte Sommernacht in Zoo und Flora, die am Samstag rund 15 000 Besucher anzog. Auch im Südamerika-Haus kann man die roten Brüllaffen und die Zwergseidenäffchen nur in den ausgebeulten Hängematten erahnen, während in den Käfigen die Mäuse im Stroh umso ausgelassener umherflitzen. Ein paar Meter weiter wackelt Marlar mit ihren Tanten durch den Elefantenpark. Mal sind die grauen Riesen pink, mal gelb, mal blau - je nachdem, welche Farbe der automatisch wechselnden Scheinwerfer auf sie fällt. Ab und zu tauchen die „Gebrüder Ziegbart“ und „Gnorz und Odderbaantje“ in skurriler Verkleidung aus dem Gebüsch auf und erschrecken Kinder, um sie gleich danach mit ihren Späßen wieder versöhnlich zu stimmen.

Kölner Wochenspiegel - 14. August 2007
Seltsame Wesen machten sich in Zoo und Flora breit
Erst mit Einbruch der Dunkelheit zeigten sich der Kölner Zoo und die Flora in ihren schönsten Farben. Mehrere Kilometer Stromkabel wurden zuvor verlegt, um die 10. Zoonacht ins rechte Licht zu rücken. Grüne, blaue, gelbe und rote Lampen erleuchteten den Tierpark sowie die benachbarte Flora. Während die meisten Tiere schliefen, schlüpften Elfen, Feen und Gnome aus ihren Verstecken und verzauberten mit ihren Erzählungen und Darbietungen besonders die jüngsten Zoobesucher. Zwischen die Besucher mischten sich zwei "Tropenforscher", die Gebrüder Ziegebart. Diese Tier-und Floraexperten kümmern sich vor allem um so vernachlässigte Tierarten wie die Wollmaus, die Naschkatze und die Bordsteinschwalbe. Insgesamt besuchten über 15.000 Besucher die nächtliche Veranstaltung in Zoo und Flora.

lifepr.de - 14. August 2007
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17 ...
Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA = European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema „MADAGASKAR“ von Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Treffpunkt für dieses abendliche Zoo-Highlight ist in der Zooschule um 18.00 Uhr. Der Preis für den Vortrag mit anschließender Abendführung beträgt 10.- EUR für Erwachsene und 5.- EUR für Kinder. Auch dieser Betrag fließt vollständig in die Kampagne.

Stuttgarter Wochenblatt - 9. August 2007
Kinder-Rallye in der Wilhelma
An drei verschiedenen Stationen (Bärenanlage, Raubtierhaus und Bauernhof) warten knifflige Fragen rund um die Wilhelma-Bewohner auf einfallsreiche Kinder. Die Kinder-Rallye findet am Sonntag, 19. August, von 9.30 bis 14.30 Uhr im oberen Teil der Wilhelma statt. So sind verschiedene Teil- bilder zu einem Tierbild zusammenzusetzen, die Tierart muss richtig benannt und richtig geschrieben werden. Dann ergibt sich ein Lösungswort. Wer gewinnt, wird mit einem Bauernhof-Tier fotografiert und bekommt das Bild als Ausdruck gleich mit nach Hause.

RP Online - 13. August 2007
Auf Nachtsafari im Regenwaldhaus
Die neue und ungewöhnliche Nachtführung durch den Zoo und das Regenwaldhaus startet am Freitag, 17. August, um 21 Uhr im Zoo Krefeld. Ausgerüstet mit zwei Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können Teilnehmer dieser Führung auf Entdeckungsreise durch den dunklen Park gehen. Der Bat-Detector spürt Feldermäuse auf und macht Rufe hörbar, die sie bei der Nahrungssuche ertönen lassen. Eine zweite Führung dieser Art bietet der Zoo am 7. September um 20 Uhr am Zoo an.

Kronberger Bote - 15. August 2007
Der Opel-Zoo lädt ein zur ZooFari
Traditionell zum letzten Ferienwochenende, bevor die Schule in Hessen wieder beginnt, bietet der Opel-Zoo in Kronberg für Familien noch einmal eine ganz besondere Veranstaltung: Die ZooFari – Afrikanische Nächte im Opel-Zoo. Jeweils am Freitag, 17. August, und am Samstag, 18. August, haben die Kassen von 20 bis 23 Uhr geöffnet. Wie immer ist der Zoo von Feuerkörben und Kerzen illuminiert und es wird ein besonderes Programm (20.30 bis 24 Uhr) geboten. Die ZooFari ist eine Veranstaltung zur Unterstützung der Bauprojekte im Opel-Zoo.

Pressrelations - 15. August 2007
Faszinierende Zooführungen für Hunde- und Katzenfreunde
Auf die Spuren der Entstehungsgeschichte von Hund und Katze können sich Liebhaber aller vierbeinigen Haustiere und Biologie-Interessierten in die Berliner Zoos begeben. Die speziell entwickelte Führung findet am 21. August 2007 im Zoologischen Garten (Treffpunkt Eingang Löwentor) und am 22. August 2007 im Tierpark Friedrichsfelde (Treffpunkt Eingang Bärenschaufenster) jeweils um 10 Uhr statt. Alle Teilnehmer sollten jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Führung am Treffpunkt sein. Der angemeldete Besucher erhält beim Eintritt in den Zoo den geltenden Gruppenrabatt.

RP Online - 13. August 2007
TerraZoo will den Ruf des Krokodils retten
Jugendliche und Erwachsene sind in erster Linie die Zielgruppe, an die sich der „Tag des Krokodils“ am Samstag, 18. August, ab 13 Uhr richtet. Die Zooschule Rheinberg organisiert diese Veranstaltung im TerraZoo mit interessanten Vorträgen von Spezialisten aus ganz Deutschland: Dr. Bernd Jensch (Biologie der Krokodile), Florian Häselbarth (Systematik der rezenten Krokodile), Dr. Thomas Kölpin (Nilkrokodile – Vorbereitung und Haltung im Zoo), Ralf Sommerlad (Bedrohte Krokodilarten), René Bonke (Zur Situation des Sunda-Gavials), Dr. Markus Baur (Zur Situation von Krokodilen in Deutschland), Dr. Markus Baur (Vorstellung der DGHT AG-Krokodile). Ziel der Veranstaltung ist es, den Besuchern die Biologie der Krokodile näher zu bringen und zu zeigen, dass der Ruf der Tiere – besonders durch spektakuläre Darstellung im TV – weitaus schlechter sei als ihr tatsächliches Wesen.

Neue OZ Online - 13. August 2007
Auch ohne Tiere ein Abenteuer
Obwohl sich die meisten Tiere schon längst zur Nachtruhe gebettet hatten, platzte der Osnabrücker Zoo an diesem Wochenende nach Einbruch der Dunkelheit aus allen Nähten. Aber auch ohne die gewohnten Zoobewohner konnte in den Dschungelnächten so manche exotische Spezies beobachtet werden.

openPR.de - 10. August 2007
Umwelt-Botschafter in Blech: Eisbär Knut und seine Freunde werden ...
Eine langfristige Zusammenarbeit haben die Berliner Zoologischen Gärten und das Druckerei-Unternehmen Plakat-Industrie GmbH aus Berlin-Neukölln vereinbart. Plakat-Industrie wird eine Sonder-Edition von Blechschildern und Blechpostkarten mit beliebten Tieren aus beiden Berliner Zoos auflegen. Ein Teil der Erlöse geht an die Tierparks. Die erste Auflage, die in dieser Woche präsentiert wurde, umfasst fünf Motive mit dem Eisbären Knut. Alle Schilder tragen das offizielle Zoo-Marken-Logo „Respect Habitats.Knut“. „Mit dieser Sonder-Edition wollen wir die wertvolle Arbeit der Berliner Zoologischen Gärten unterstützen und gleichzeitig auf die bedrohten Lebensräume einiger Tierarten aufmerksam machen“ erklärt Plakat-Industrie-Geschäftsführer Gernot Buettner (70).

lifepr.de - 8. August 2007
Dresdner Stadtreinigung jetzt mit Löwen unterwegs
Nach der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit der Dresdner Stadtreinigung mit dem Dresdner Zoo im Mai 2006 für den kleinen Elefanten Thabo-Umasai soll nun eine weitere erfolgreiche Aktion gestartet werden. Für das ca. 1.300 qm große neue Außengehege für Löwen, Karakale und Zebramangusten rund um den Raubtierfelsen wird die Stadtreinigung Dresden nun ab 6. August auf 10 modernen Entsorgungsfahrzeugen mit je 2 großen Werbetafeln 3 m x 1,50 m im gesamten Stadtgebiet werben. Das neue Areal von Löwen & Co. soll am 12. August 2007 eröffnet werden. Bereits am 25. Juli trafen 2 Löwen – der 2-jährige Däne Jago und die Löwin Layla aus Amsterdam - in ihrer neuen Heimat ein. Dem alten Raubtierfelsen wurde neues Leben eingehaucht - in seinem Innenbereich können Besucher die Geschichte des Zoos ganz nah erleben.
Auch diesmal hoffen die beiden Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena (Zoo Dresden) und Peter Hofinger (SRD) auf ein reges Interesse der Dresdner und auf die Lust, einmal wieder den Tieren in's Gehege zu schauen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 8. August 2007
Abenteuer VHS-Bildung
Marlar, Ming-Jung und Maha Kumari interessierten sich nicht für das „Abenteuer Weiterbildung“, das Herbstprogramm der Volkshochschule (VHS), das auf der Empore des Elefantenparks im Zoo vorgestellt wurde. Die drei Elefantenkinder trabten lieber im Außenbereich ihres Geheges herum. Das breite Angebot an Führungen und Exkursionen wurde erweitert. Alleine im Zoo finden sieben Führungen statt. Direktor Theo Pagel versteht den Kölner Zoo als eine „Bildungseinrichtung“ und stellte die neuen Führungen wie beispielsweise „Safari am Rhein - afrikanische Tiere im Kölner Zoo“ vor. Auch das neue Orang-Utan-Haus sowie die Tropenhäuser sind Teil der Touren durch den Zoo.

Landeszeitung - 15. August 2007
Schnee im August Weiße Überraschung im Wildpark
Nindorf. Überraschender Wintereinbruch im August: Gestern lag im Wildpark Lüneburger Heide eine dichte Schneedecke. Kinder machten Schneeballschlachten, und einige der Tiere erkundeten die ungewohnte Landschaft neugierig. Rund 50 Kubikmeter der weißen Pracht hatte der Wildpark vom Snow Dome in Bispingen für die besondere Sommeraktion bekommen. Auch eine kleine Schnee-Eule machte zusammen mit Falkner Lothar Askani einen Ausflug in die Schneelandschaft. Und die Besucher hatten ebenfalls ihren Spaß an dem Wintereinbruch im Wildpark bei 24 Grad Außentemperatur.

Rhein Main Presse - 9. August 2007
Füchse freuen sich über Futter aus der Hand
Sie hatten zahlreiche Fragen mit in den Tiergarten im Wäldchen gebracht, die zirka zwanzig Teilnehmer der Aktion "WZ macht Ferien". Doch die Zoo-Pädagogin Tamara Kalmbach konnte kompetent Auskunft geben. Auf ausgesprochen großes Interesse stieß das neue Gehege für Wölfe, Rot- und Eisfüchse, das im Mai eingeweiht wurde. "Insgesamt 2 400 Quadratmeter umfasst das neue Außengehege", erläuterte die Zoo-Pädagogin. Damit die drei scheuen Wölfe sich auch zeigten, hatten Tierpfleger Lars Heymann und sein Azubi Alexander Kriha einen besonderen Leckerbissen vorbereitet: eine frische Rinderhälfte banden sie an einem Baumstamm im Gehege fest, so dass die neugierigen Besucher auch die Fressgewohnheiten der heimischen Raubtiere begutachten konnten. Je zwei besonders mutige WZ-Teilnehmer durften bei der Fütterung der Rot- und der Eisfüchse sogar mit den Pflegern in die Gehege gehen und den Tieren ihre portionierten Mahlzeiten aus rohem Fleisch einmal aus eigenen Händen anreichen.

Fernweh - 14. August 2007
Neuigkeiten aus Lissabon
“Meeresungeheuer“ heißt die aktuelle Ausstellung im Lissabonner Aquarium Oceanário. Dort können sich die Besucher nun auf eine Zeitreise in die Ära der Dinosaurier begeben und Ur-Reptilien bewundern. Dabei werden Theorien, Mythen und Legenden um diese faszinierenden Lebewesen erzählt. Ein wahres Meeresungeheuer erwartet die Gäste bereits in der Eingangshalle des Oceanários. Eine 20 Meter lange und 800 Kilogramm schwere Skulptur ist komplett aus Recyclingmaterial gebaut und soll auf die zunehmende Verschmutzung der Ozeane aufmerksam machen und das Bewusstsein für die Wiederverwertung von Rohstoffen fördern.




Nachwuchs

Ad-Hoc-News - 8. August 2007
Giraffen-Nachwuchs im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger Zoo hat einen neuen Bewohner. Wie die Zooleitung am Mittwoch mitteilte, wurde am Dienstag ein Giraffenkalb geboren. Das Tier sei gesund und munter und halte sich bereits wacker auf den Beinen. Sein Geschlecht konnte noch nicht festgestellt werden. Nach einer Fehlgeburt des Muttertiers im vergangenen Jahr sei man glücklich und stolz, dass «Nelly» nun ein gesundes Giraffenkalb zur Welt gebracht habe. Die letzte Giraffengeburt im Magdeburger Zoo liegt fünf Jahre zurück.

Volksstimme - 10. August 2007
Sorge um Giraffen-Baby: Nelly will ihr Junges nicht säugen
Seit Dienstag sind Giraffendame " Nelly " und Bulle " Dirk " Eltern. Nelly hat ein kleines Giraffenmädchen zur Welt gebracht. Es ist gesund und munter, bereitet dem Magdeburger Zoo aber dennoch Sorgen : Das Kleine wurde von seiner Mutter noch nicht gesäugt. Einmal musste das Kleine schon von den Tierpflegern mit der Flasche versorgt werden. " Damit es wenigstens etwas im Magen hat ", sagt Kai Perret. Warum Rothschild-Giraffendame Nelly ihr Junges nicht säugt, ist für den Zoo noch ein Rätsel. " Nelly hat ihr Junges normal geboren, hat es auch nach der Geburt saubergeleckt und damit sofort den natürlichen Kontakt zu ihm aufgenommen ", sagt Zoo-Chef Perret. Auch habe die Giraffenkuh in ihrem Herkunftszoo in Dänemark bereits zwei Junge aufgezogen. " Sie ist also nicht unerfahren. " Heute muss in der Giraffen-Kinderstube dann eine Entscheidung getroffen werden. " Wird das Junge von der Mutter nicht gesäugt, wird es eine Handaufzucht ", sagt Kai Perret. Das Giraffenhaus hatte der Zoo in den vergangenen Tagen erst einmal geschlossen, damit sich Nelly und ihr Nachwuchs von der Geburt in Ruhe erholen konnten und sich aneinander gewöhnen können. " Wir rechnen damit, dass sich die Magdeburger am Wochenende das erste Mal das Giraffenbaby anschauen können ", sagt Kai Perret. Ein Name wird für Magdeburgs jüngste Rothschild-Giraffe noch nicht gesucht. " Wir werden uns dafür wieder eine Aktion ausdenken ", verspricht der Zoo-Chef.

Remscheider General-Anzeiger - 10. August 2007
Kleiner "Feuertiger" im Wuppertaler Zoo
Wuppertal. Die bergischen Nachbarn haben eine neue Tempelanlage. Zumindest dem Namen nach: "Bagan" hat vier Pfoten, ein rötliches Fell und einen ganz eigenen Willen. Dass der zwei Monate alte Nachwuchs im Wuppertaler Zoo nach einer historischen Königsstadt in Myanmar (Birma) benannt ist, scheint den selbstbewussten Kater nur umso stolzer zu machen. Schließlich gelten Asiatische Goldkatzen in ihrer Heimat als Herrscher aller Katzen. Kaum geboren, beherrschte Bagan seine Raubtier-Kollegen auf seine Weise: Die Käfig-Nachbarn mussten seinetwegen auf Besuch verzichten. Acht Wochen lang war das Großkatzenhaus geschlossen, weil der kleine Kater in aller Ruhe zu Kraft kommen und sein Zuhause erkunden sollte. Doch die Zeiten der Abschottung sind vorbei. Denn dem aufgeweckten Jungtier mit dem flauschigen Fell geht es prächtig. Auch das Team um Direktor Ulrich Schürer hat sich etwas in den Kopf gesetzt: Wuppertal will seinen Goldkatzen-Ruf weiter ausbauen. "Wir haben die erfolgreichste Zucht in Europa", freut sich Schürer, zumal die seltenen Tiere vom Aussterben bedroht sind.

Stern - 13. August 2007
Nilpferd-Baby im Berliner Zoo: Paulchen verzückt Berlin
Paul, der kleine Hippo, ist happy, denn im Berliner Zoo ist er der neue Star. Knut ist mittlerweile groß, Paul ist noch klein - das Zwergflusspferd-Baby wurde vor einem Monat geboren und hat das Zeug zum neuen Knuddel-Star.

lifepr.de - 13. August 2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium ...
Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren, schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.

Kanal8 - 15. August 2007
Nachwuchs im Chemnitzer Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet werden.

Berliner Morgenpost - 9. August 2007
Lebhafte Eulen-Fütterung im Zoo
Ein regelrechtes Spektakel können Besucher im Zoo in Berlin derzeit bei der täglichen Fütterung von Schnee-Eulen und Bartkäuzen erleben. «Dann klappern die Vögel mit den Schnäbeln und stoßen ein heiseres Rufen aus», sagte ein Zoo-Sprecher am Donnerstag. Auch die Bartkäuze, die etwa so groß wie ein Uhu sind, ziehen derzeit die Besucher an. Fünf Jungvögel sind im Mai geschlüpft. Die Kleinen sind inzwischen fast so groß wie ihre Eltern, können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von diesen unterschieden werden.

lifepr.de - 14. August 2007
Riesen-Sensation im Miniformat!
Hannover. Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich – winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg – und noch dazu so einen niedlichen! Seit einigen Tagen lässt sich das Mini-Männchen immer öfter blicken.

german [n] - 12. August 2007
Erfolgreicher Elchtest im Tierpark Lohberg
Ein Elch kommt meistens allein. Allerdings nicht im Tierpark Lohberg im Bayerischen Wald. Dort erblickten vor wenigen Wochen die beiden Elch-Zwillinge Pia und Paul das Licht der Welt und bescheren dem Tierpark seither einen noch nie erlebten Besucheransturm. Die beiden "Knuts des Bayerwalds" nehmen den Rummel und das über sie ergehende Blitzlichtgewitter jedoch gelassen, auch Mama Benthe und Papa Laben reagieren "cool".
Übrigens: Am 8. August ist Sommerfest im Tierpark!

Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 9. August 2007
Das Ende der Wöchnerinnen-Station
Nach gut anderthalb Monaten auf der Wöchnerinnen-Station des Vogelparks im Stadtgarten sind die Säbelschnäbler mit ihrem Nachwuchs in ihre angestammte Voliere zurückgekehrt. Die Jungen schlüpften in der Zeit zwischen dem 19. und 24. Juni. "Damit wir auf kleinerem Raum die Aufzucht kontrollieren konnten, haben wir die drei Altvögel und ihre vier Jungen für die ersten Wochen in ein kleineres Gehege ausgelagert", sagt Tierpfleger Hans-Werner Moser. "Ein Säbelschnäbler wurde bei einem Kampf mit einem anderen so schwer verletzt, dass er wenig später starb." Verluste gab es auch im Gelege. Ursprünglich lagen acht Eier in der flachen Nestmulde. Drei gingen während der Nistzeit zu Bruch. Ein viertes Ei - äußerlich intakt - barg ein totes Junges.

Krone.at - 9. August 2007
Experten verblüfft
In einem chinesischen Zoo hat Pandabär Jinzhu für Verblüffung gesorgt: Der bei seiner Geburt als Männchen und später als nicht gebärfähiger Zwitter eingestufte elfjährige Pandabär bekam Zwillinge. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete, war Jinzhu bei seiner Geburt fälschlicherweise als Männchen eingestuft worden. INachdem ein späterer Versuch, den Bären mit einem Weibchen zu paaren, fehlschlug, wollten Wissenschafter das Weibchen mit Jinzhus Sperma künstlich befruchten. Dabei entdeckten sie, dass der Pandabär auch weibliche Geschlechtsorgane besitzt. Aufgrund der "ungewöhnlichen Position der Geschlechtsorgane" stuften sie Jinzhu als Zwitter ein, der keinen Nachwuchs bekommen könne.

Tages-Anzeiger Online - 14. August 2007
Leoparden-Drillinge präsentierten sich
Rund zwei Monate nach ihrer Geburt im Budapester Zoo hatten die Leoparden-Drillinge Bella, Bara und Bahar heute ihren ersten öffentlichen Auftritt. Die zwei Weibchen und ihr Bruder entwickeln sich laut dem Zoosprecher Zoltan Hanga prächtig. Etwa ein Jahr werde der Leoparden-Nachwuchs in Budapest bei den Eltern bleiben. Dann würden die drei auf andere Zoos verteilt.

lifepr.de - 14. August 2007
Drei Tiger-Junge locken Besucher nach Kolmården
Der Tierpark Kolmården, der sich an Schwedens Ostküste – etwa 150 km südlich von Stockholm – befindet, hat seit Kurzem eine neue Attraktion: Die Besucher können nun drei im Juni 2007 geborene sibirische Tigerjunge ganz nah beobachten und bestaunen. Damit gibt es in Kolmården nun insgesamt zehn sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, welche die im Mai 2007 neu eröffnete Tiger World bevölkern.





Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung - 10. August 2007
Bielefelder Bärin »Alma« eingeschläfert
Braunbärin »Alma« aus dem Bielefelder Tierpark Olderdissen ist tot. Die Bärin habe eingeschläfert werden müssen, teilte die Stadt Bielefeld am Freitag mit. Grund des schlechten Zustands der 27 Jahre alten »Alma« sei vermutlich eine Rückenmark- oder Hirnhautentzündung. Am Samstag waren der Bärin in einer mehrstündigen Operation wegen akuter Kiefervereiterung alle vier Eckzähne und ein Schneidezahn gezogen worden. Wenig später habe sich ihr Zustand stark verschlechtert, sagte eine Sprecherin des Umweltbetriebs.

Wochenspiegel - 13. August 2007
Diebstahl im Dessauer Tierpark
Unbekannte hatten am Sonntag zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr das Außengehege mit einer Drahtschere durchtrennt und einen drei Jahre alten Zwergseidenaffen gestohlen. Da bei nicht artgerechter Haltung die Tiere starke gesundheitliche Probleme haben und die Zwergseidenäffchen jeden Tag spezielle Spezialpräparate erhalten, hofft der Tierpark deshalb, dass das Zweigseidenäffchen recht schnell gefunden und in den Tierpark zurückgebracht wird.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. August 2007
Zwergseidenaffe wieder aufgetaucht
Große Erleichterung und Freude im Dessauer Tierpark: Das kleine Zwergseidenäffchen Sanaté ist wieder bei seiner Familie. Bei seinem Rundgang am Montagabend "hat der Spätdienst das Tier direkt am Affenkäfig entdeckt", erzählt Tierparkleiterin Christine Kilz. "Er hat sehr schnell reagiert, einen Kescher geholt und das Tier gefangen. Das war Sekundensache."

Live-PR.com - 10. August 2007
Kiris letzte Reise
Nürnberg. Tierärztin Katrin Baumgartner hat Kiris dicke Haut aufgeschlitzt. «Wir haben das Fleisch mit 15 bis 20 Zentimeter langen Klingen vorsichtig herausgeschnitten, damit kein Gelenk verletzt wird.» Kiris Tierpfleger waren nicht dabei. «Es war sehr schlimm für sie», erzählt sie. Das Fleisch der 2750 Kilo schweren Elefantendame, die am Dienstag getötet werden musste, wurde nicht an die Raubtiere im Zoo verfüttert, sondern verbrannt. Kiris Knochen haben die Nürnberger Zoomitarbeiter per Lastwagen nach München geschickt - zu Forschungszwecken. Die Überreste von Kiri landen in der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie. Dort dienen sie als «Vergleichsskelett» für fossile Knochen, die bei Ausgrabungen gefunden werden. In der Münchner Staatssammlung präpariert Kuratorin Henriette Obermaier Kiris Skelett. Über 18 000 Skelette lagern bereits in der Staatssammlung. «Wir haben hier zwar schon Elefanten, aber kein vollständiges Skelett eines indischen Elefanten.»

Ad-Hoc-News - 10. August 2007
Skelett der Nürnberger Elefantendame
Das Skelett der im Nürnberger Zoo gestorbenen Elefantendame Kiri ist an die Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie in München geschickt worden. «Wir haben den Kadaver vorsichtig mit dem Messer zerlegt, damit kein Gelenk verletzt wird», sagte die Tierärztin des Zoos, Katrin Baumgartner.

Hamburger Abendblatt - 15. August 2007
Tschüs, Buffy! Kodiakbär verlässt Hagenbeck
Großer Tiertausch in Hagenbecks Tierpark. Buffy (24), das einsame Kodiakbären-Männchen, wird noch in diesem Sommer in die Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen umziehen. Dort wartet weibliche Gesellschaft auf ihn, um die sich der Hamburger Tierpark weltweit erfolglos bemüht hatte. Seit dem Tod von Buffys Bruder Nemo im April 2005 und dem Umbau der alten Bärenanlage hatte man in Hamburg große Hoffnung auf Kodiak-Nachwuchs mit neuen Weibchen gehabt. Jetzt geht man einen anderen Weg. Nach Buffys Weggang reisen vier Jungbären aus Moskau an: Ein Wurf Kamtschatka-Bären, drei Männchen und ein Weibchen. Die vier Pelzträger, die bei ihrer Ankunft etwa ein dreiviertel Jahr alt sein werden, werden ihre Jugendjahre zusammen mit den Polarfüchsen verbringen. "Nach zwei bis drei Jahren werden wir dann drei Tiere abgeben, eines behalten und dafür einen Partner suchen", sagt Walter Wolters (42), Cheftierpfleger bei Hagenbeck. Für die Zucht der Bären kooperiert Hamburg bereits jetzt mit weiteren Zoos.

Freie Presse - 13. August 2007
Ferkeleien sind ausdrücklich erwünscht
Im Auer Zoo der Minis scheint sich eine neue Romanze anzubahnen. Knapp drei Monate nach dem Einzug von Minischwein Bambam in den Tiergarten wurde nun endlich eine Partnerin für den kleinen Eber gefunden. Die Dame stammt aus dem Westen, ist gerade einmal elf Wochen alt und hört passenderweise auf den Namen Bambina.

Kanal8 - 15. August 2007
Neuzugänge im Tierpark
Im Dessauer Tierpark gibt es seit einigen Tagen mehrere Neuzugänge zu bestaunen. Seit Sonntag wohnt dort der dreijährige Alpaka-Hengst Lukas , auch die am 6. August geborenen Wasserschweine trauen sich jetzt schon ins Freie. Zwei Minischweine aus dem Tiergehege Wartenberg haben in Dessau ebenfalls ein neues Zuhause gefunden, ebenso wie sechs Mönchsittiche, die am Mittwoch erstmalig aus dem Zoo Halle eingetroffen sind.

Hamburger Abendblatt - 13. August 2007
Roy Schulz - Saubermann am Haifischbecken
Ein Tierpfleger muss zupacken können. Das weiß Roy Schulz (30) schon lange. Mit 16 Jahren begann er seine Zootierpfleger-Lehre bei Hagenbeck. Und durchlief danach unter anderem mit dem Elefantenhaus und dem Orang-Utan-Haus Reviere, in denen eine starke Hand schon einmal vonnöten sein kann. Roy Schulz war dabei, als die Nilkrokodile für das neue Tropen-Aquarium aus einem anderen Tierpark geholt wurden. Seitdem arbeitet Schulz in Hagenbecks Jubliäums-Bau, der Welt von Haien, Krokodilen und Schlangen.

Schweriner Volkszeitung - 9. August 2007
41,5 Millionen für die Umwelt
Die Waldschule im Schweriner Zoo, das Flussbad in Rostock und das neue Vereinsgebäude der Rudergesellschaft Schwerin - das sind nur drei Projekte, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern förderte, beziehungsweise noch unterstützt. Seit ihrer Gründung 1991 profitierten da von 216 Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei schüttete die Stiftung fast 41,5 Millionen Euro aus. Allein in Rostock sind 42 Projekte gefördert worden, in Schwerin 20 Ideen, in Greifswald 26 davon innerhalb der vergangenen fünf Jahre 17 Projekte und in Neubrandenburg elf Entwicklungen. Neben Einrichtungen wie das
Biosphärenreservat Schaalsee, das sich für den Umweltschutz der Region einsetzt, werden auch Umweltbildungseinrichtungen wie Zoos, Tierparks sowie Kinderprogramme und Kitas, Schulen und andere Bildungsträger gefördert.

RP Online - 10. August 2007
Brief schockt Tiergarten-Team
Der Tiergarten-Verein Kleve hat ein anonymes Schreiben erhalten, das unserer Zeitung vorliegt. Darin werden angebliche unhaltbare Zustände im Tiergarten beklagt. Wir sind den Vorwürfen nachgegangen. Dietmar Cornelissen ist wütend. Sauer, böse müsste man wohl sagen, wenn man seine Gefühle beschreiben wollte, sagt der Leiter des Klever Tiergartens. Denn der anonyme Schreiber, der vor zwei Tagen dem 1. Vorsitzenden des Vereins Tiergarten, Peter Will, einen Brief voller Vorwürfe gegen die Tierpfleger schickte, hat nichts ausgelassen: Die Ställe würden selten gereinigt, auf frischen Kot würde einfach Stroh geworfen. Tiere würden humpeln, hätten Ekzeme - ein Tierarzt sei selten zu sehen. „Inakzeptabel“ findet Cornelissen dagegen die Vorwürfe. Denn mit sechs Festangestellten, rund 20 Ein-Euro-Jobbern sowie zahlreichen Straftätern, die zur Resozialisierung dort Arbeitsstunden ableisten müssen, sei das Tiergarten-Team bemüht, allen Tieren gerecht zu werden.

Kieler Nachrichten - 15. August 2007
Weißstörche sammeln sich zum langen Zug in den Süden
Die Weißstörche sammeln sich zu ihrem Zug in den Süden. Allein rund 60 der großen Vögel fressen sich zurzeit im Wildpark Eekholt Kraft an für die anstrengenden Flugkilometer ins ferne Afrika. Darunter seien auch viele Jungvögel, deren Eltern auf Dauer zur Pflege in dem Gelände leben, sagte Storchenpfleger André Rose. Jungstörche ziehen für gewöhnlich zuerst und machen sich unabhängig von ihren Eltern auf den Weg ins Winterquartier.

Morgenweb - 12. August 2007
Heimat der scheuen Wildpark-Luchse in der Diskussion
Der Wildpark in Rheingönheim ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von den rund 230 Wildpark-Tieren sind die drei Luchse nun unfreiwillig ins Rampenlicht geraten. Von Natur aus eher scheu stehen sie - beziehungsweise ihr Gehege - plötzlich im Mittelpunkt einer Diskussion, die nicht zwischen den Beteiligten selbst, sondern über die Presse ausgetragen wird. Ernst Weissmann von den Grünen macht gegenüber dem "MM" seinem Ärger über den Zustand des Wildparks Luft: "Der Park macht einen schlechten Eindruck, die Holzbänke sind marode. Es gibt auf dem Parkgelände selbst keine Toilettenanlagen. Die Tiere sind nicht artgerecht gehalten." Weissmann hatte mit seinem Büro für Landschaftsgestaltung vor Jahren den Auftrag erhalten, den Park umzugestalten - ein Auftrag, der ihm aber wieder entzogen wurde, als die politische Landschaft der Chemiestadt sich änderte. "Beim Ebertpark wird jetzt für 40 000 Euro ein neues Gehege für die Tiere gebaut - warum passiert das beim Luchsgehege nicht?"

Kölner Wochenspiegel - 14. August 2007
Tierpark: 100-jähriges Jubiläum steht vor der Tür
Lindenthal. Bei schönem Wetter schätzen viele Stadtbewohner, vor allem Familien mit Kleinkindern, den im Stadtwald ansässigen Tierpark als Abwechslung zum alltäglichen Leben. Besonders bei den kleinen Gästen weckt er mit den Kleintieren, die sie füttern und streicheln können, großes Interesse. Im kommenden Jahr feiert der Tierpark sein hundertjähriges Bestehen und kann auf eine Historie mit Höhen und Tiefen zurücksehen.

Zofinger Tagblatt - 15. August 2007
Happy Birthday, liebe Druk, liebe Lea und lieber Grebbo!
Zürich. Wenn Zoo-Tiere Geburtstag haben, gibt es keine Party, keinen Kuchen, keine Kerzen und schon gar keinen Alkohol. Der 40-jährigen Elefantendame Druk, dem gleichaltrigen Orang-Utan-Weibchen Lea und zwei über 50-jährigen Flamingos scheints nichts auszumachen. «Die Tiere haben ja auch kein Geburtstagskonzept wie wir Menschen», sagte Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Dennoch nahm der Kurator die Geburtstage zum Anlass, um für einmal ältere Zoobewohner ins Rampenlicht zur rücken.

Tages-Anzeiger Online - 15. August 2007
Mehrere Jubilare im Zoo Zürich
Kommende Woche wird das Sumatra-Orang-Utan-Weibchen Lea 40 Jahre alt. Lea wurde am 22. August 1967 in Stuttgart geboren und ist 1974 nach Zürich gekommen. Früher nahm Lea laut dem Zoo Zürich die Alpha-Stellung in der Gruppe ein. Heute habe sie einen schwierigeren Stand. Ihre 40. Geburtstag in diesem Jahr bereits gefeiert hat die Asiatische Elefantenkuh Druk, die etwa im April 1967 geboren wurde. Einen runden Geburtstag feiern dieses Jahr im Zürcher Zoo auch die Gorillas Mamitu und N'Gola, die 1977 in Stuttgart beziehungsweise in Jersey geboren wurden. Tierische Geburtstage werden im Zoo laut Kurator Robert Zingg nicht offiziell gefeiert. Es sei aber schon möglich, dass ein Pfleger ein zusätzliches «Guetzli» gebe.

NZZ Online - 9. August 2007
Christy läuft Dracula den Rang ab
In Sichtweite des angeblichen Dracula-Schlosses ist in den rumänischen Karpaten das grösste Bären-Gehege Europas entstanden. Die aus den Käfigen von Restaurants und Wanderzoos befreiten Tiere entwickeln in der neuen Umgebung eine eindrückliche Lebensfreude.

FAZ.NET - 9. August 2007
Krokodil: Der Krokodilflüsterer aus Taiwan
In einem taiwanesischen Zoo schreckt ein Krokodilflüsterer praktisch vor nichts zurück. Sein riesiges, 1200 Kilo schweres Salzwasserkrokodil lässt sich sogar von ihm kitzeln. Sein Geheimnis: Buddhistische Gebete und niemals lebendes Futter für die Großechsen.

Süddeutsche Zeitung - 13. August 2007
Ekstatisches Balzen im Central Park
Manhattans Zoo sucht seinen Knut, seit die einstigen Stars Silo und Roy, ein schwules Pinguinpärchen, ihre Karriere unbekümmert ruinierten. Roy und Silo sind zwei männliche Pinguine, die damals nicht nur unzertrennlich waren, sondern eines Tages ein Nest bauten und ein Gebaren an den Tag legten, das die Tierpfleger „ekstatisches Balzen“ nannten. Was hieß, sie stellten sich aufrecht hin und schlangen ihre Hälse umeinander, bis man ihnen endlich gab, was sie für ein Ei hielten: einen runden, glatten Stein. Auf dem Brocken brüteten sie dann mit solch steinerweichender Hingabe, dass Amerika bereit wurde für einen großen Schritt: Die Jungs bekamen ein echtes Pinguin-Ei, brüteten ein Mädchen namens Tango aus und zogen es gemeinsam groß. Sechs wundervolle Jahre lang war die Stadt stolz auf ihre schwulen Pinguine. Die Geschichte von Tangos Geburt wurde in einem preisgekrönten Kinderbuch erzählt, Schwule erhoben Roy und Silo zu ihren Ikonen. Das ging so lange bis Scrappy in den Zoo kam. Das kalifornische Pinguin-Weibchen verführte Silo Ende 2005. Roy brütete allein über einem Stein weiter.

sueddeutsche.de - 13. August 2007
Central Park Zoo in New York
Wie teuer ist der Eintritt? Welche besonderen Tiere kann man sehen? Wieviel Zeit muss man sich für einen Besuch nehmen? Hier ist unsere Checkliste. Der Slogan des Zoos ist: „See Them Today, Save Them for Tomorrow“.

Juraforum.de - 15. August 2007
Frauen sagen, wo's lang geht - Inzuchtvermeidung bei wilden ...
Hyänenweibchen vermeiden Inzucht sehr effizient und brauchen dazu nur einfache Regeln bei der Partnerwahl. Das haben Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin zusammen mit einem Kollegen der Universität Sheffield in einer groß angelegten Studie an frei lebenden Tüpfelhyänen in Tansania nachgewiesen. Sie berichten über ihre zehnjährige Arbeit in der neuesten Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Den Wissenschaftlern zufolge haben Tüpfelhyänenweibchen klare Vorstellungen davon, welche Männchen sie als Paarungspartner akzeptieren. Mehr noch: Jene Männchen, die sich an den Vorlieben der Weibchen orientierten, hatten den höchsten Paarungserfolg. "Tüpfelhyänenweibchen wählen zur Fortpflanzung bevorzugt Männchen, die nach ihnen in der eigenen Gruppe geboren wurden oder die erst nach ihrer Geburt in die Gruppe eingewandert sind", sagt Dr. Oliver Höner vom IZW. Durch diese einfache Partnerwahl-Regel verhindern die Weibchen Inzucht sowohl mit ihren eigenen Vätern als auch mit älteren Brüdern, die nicht abgewandert sind.


Today the Rotterdam Zoo gorilla group went outside again. After 30min. of displaying, Bokito immediately inspected the whole area and later in the afternoon hefound a hotwire free spot in their tree and climbed in it.
Video: http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2007/8/7/070807_bokito.html

Sydney Moring Herald August 15, 2007
Zoos cleared of cruelty
The RSPCA has refused to release the results of its investigation into animal deaths at Taronga and Western Plains zoos. The investigation was ordered in June, after the deaths of a greater one-horned rhinoceros and a female African elephant. The RSPCA's chief inspector, David O'Shannessy, said yesterday that no action would be taken against the zoos because no evidence of cruelty had been found in the animals' veterinary records or in keeping standards. But he declined to release the report to the Herald. The Taronga Zoological Parks Board of NSW was also unable to release the report. A spokesman, Mark Williams, said the zoo did not have a copy, while the zoo's director, Guy Cooper, could not be contacted for comment.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


blikopnieuws.nl - 14. Aug. 2007
Geboorte bizon onder toeziend oog van publiek
Bisongeburt unter den Augen der Besucher
Die Gäste des Tierparks Emmen, die Freitag kamen, um Elefantenbaby Swe Zin zu besuchen, wurden unerwartet auch noch Zeugen einer Geburt. Der kleine Waldbison ist weiblichen Geschlechts.

Algemeen Dagblad - 11. Aug. 2007
Orang-oetanbaby dood
Orang-Utan-Baby ist tot
Der vorige Woche in Artis geborene Orang-Utan ist gestorben. Freitag morgen trafen die Pfleger des Affenhauses das Affenbaby leblos in den Armen seiner Mutter. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Zur Zeit wird die Obduktion vorgenommen. Es war das erste Junge von Mutter Kedua, die vor 25 Jahren selbst in Artis geboren wurde. Sie war früher schon dreimal in anderen Umständen, aber hatte jedes Mal eine Fehlgeburt. In Artis reagierte man niedergeschlagen auf den Tod des Affenbabys.

trouw.nl - 10. Aug. 2007
Pasgeboren orang-oetang in Artis overleden
Neugeborener Orang-Utan in Artis gestorben
Die Ursache für den Tod des Affenmädchens ist für Artis ein Rätsel. "Es gab keinen einzigen Hinweis, um zu denken, daß es nicht gesund sein soll", sagt ein Sprecher. Deshalb wird in Kürze eine Obduktion des kleinen Körpers vorgenommen. Die Artis-Sprecherin spricht von einem "traurigen Verlust", aber verweist darauf, daß auch das die Natur ist.


dierennieuws.nl - 13. Aug. 2007
Dinospel op website DierenPark Amersfoort
Dino-Spiel auf der Website des Tierparks Amersfoort
Die Website des Tierparks Amersfoort wurde mit einem Dino-Spiel komplettiert. Unter dem Titel "Wer rettet den Dino?" können Kinder ihr Wissen über die ausgestorbenen Dinosaurier testen und erweitern. Es werden Fragen gestellt zu den ausgestorbenen Reptilien und der Zeit, worin sich der Spieler in diesem Augenblick befindet. Am Ende des Spiels wartet ein überraschender Ausgang. "Wer rettet den Dino?" ist zu finden und zu spielen auf www.dierenparkamersfoort.nl. Das Spiel entstand im Zusammenhang mit der Eröffnung des DinoWaldes, des neuesten Themengebietes des Tierparks Amersfoort.

destentor.nl - 13. Aug. 2007
Dierengevecht YouTube niet voor tere kinderzieltjes
Kampf der Tiere auf YouTube nicht für zarte Kinderseelchen
Mit 12 Millionen Downloads ist es zur Zeit der Hit auf YouTube: der spektakuläre Kampf zwischen Büffeln, Löwen und einem Krokodil um ein Büffelkalb im Krüger-Nationalpark. Die Aufnahmen, gemacht von einem Besucher des Krüger-Nationalparks, haben zu Hunderten von Reaktionen auf YouTube geführt. Es gab Erstaunen über die Tatsache, daß das Kalb den grausamen Angriff überlebt ("was für ein Powerbaby!"), Sympathie für die Büffel, die ihr Kalb retten kommen ("so sieht man jetzt, wie stark man ist, wenn man als Gruppe auftritt!") und wenig Mitleid mit den Löwinnen, von denen eine selbst schwer verletzt ("das soll ihnen eine Lehre sein, den feigen, elenden Bestien!"). Joep Wensing, Chefbiologe von Burgers Zoo in Arnheim, ist nicht überrascht über die heftigen Reaktionen. "Das ist die Natur, wie sie sein kann. Aber weil es nicht paßt in unser Bild von einer Gesellschaft, in der die Schwachen beschützt werden, mutet das grausam an und so werden die Löwen, die wir als Löwenbabys noch so süß finden, nun verteufelt." In Naturserien im Fernsehen wird laut Wensing zum Schutz der Zuschauer der Film beschnitten.

Brabants Dagblad - 11. Aug. 2007
Agressieve aap mag in park blijven wonen
Agressiver Affe darf weiter im Park leben
Ein des Diebstahls und der Aggressivität beschuldigter Affe aus einem Stadtpark in der brasilianischen Stadt Uberaba ist während einer öffentlichen Verhandlung für unschuldig erklärt worden. Der Affe braucht nicht in einen Zoo umzusiedeln, wie seine vermeintlichen Opfer verlangt hatten. Von den Menschen, die sich über das Tier beschwert hatten, ließ sich jedoch niemand blicken.

oglobo.globo.com - 10. Aug. 2007
Macaco acusado de roubo e agressão é 'absolvido' em Minas
Des Diebstahls und des Angreifens beschuldigter Affe ist in Minas "freigesprochen"
Belo Horizonte. Der Gehaupte Kapuziner Chico - beschuldigt des Diebstahls und des Angreifens - wurde "freigesprochen" am Freitagabend auf einer öffentlichen Verhandlung in Uberaba, Region Triângulo Mineiro ["Minas-Dreieck", Bundesstaat Minas Gerais]. Chico, der fünf Jahre alt ist, lebt im Park Mata do Ipê und scheint sehr zutraulich und sympathisch zu sein, hat aber Alkoholprobleme, laut einigen Zeugen, die dafür bürgen, daß er Zuckerrohrschnaps trinkt.

jornaldeitupeva.com.br - 11. Aug. 2007
MG: macaco-prego é absolvido e fica na Mata do Ipê
Minas Gerais: Gehaupter Kapuziner ist freigesprochen und bleibt im Mata do Ipê
Er kann sogar tödlich für ihn enden, wenn er in der Wildnis ausgesetzt wird", erklärte der Stadtsekretär für Umwelt von Uberaba, Ricardo Caetano de Lima. Der Sekretär sagte, daß die Personen, die sich über Wunden beschwerten, Wunden an den Händen vorzeigten, das bedeutet, sie haben versucht, den Affen in irgendeiner Form zu berühren. Das Tier hätte nur reagiert. Der Sekretär meinte, Chico greift an, um sich selbst vor Angriffen zu schützen, die er dann schon erduldet, wenn ihn die Leute immer streicheln und füttern wollen, oft in einer unpassenden Form.

emmen.nu - 9. Aug. 2007
Swe Zin naar buiten
Swe Zin nach draußen
Dem gerade geborenen Elefantenkalb Swe Zin im Tierpark Emmen geht es sehr gut. Mit ihrem zarten Alter von noch nicht einmal einem Tag stand die Kleine schon voll im Blickpunkt. Donnerstag morgen durfte sie zum erstenmal auf die Außenanlage. Sie wurde von den Besuchern, die in Massen herbeiströmten, herzlich begrüßt.

rtvnoord.nl - 9. Aug. 2007
Baby-olifantje mag voor het eerst naar buiten
Elefantenbaby darf zum erstenmal nach draußen
Das Elefantenbaby Swe Zin, das Mittwoch im Noorderdierenpark in Emmen geboren wurde, durfte Donnerstag zum erstenmal nach draußen. Der Tierpark Emmen ist froh über die Geburt von Swe Zin. Es ist das erste "Mädchen" nach acht "Jungen". Weibliche Jungtiere sind wichtig für den Noorderdierenpark, weil die Herde Männchen nach etwa zehn Jahren nicht mehr akzeptiert.

pretparken.be - 11. Aug. 2007
Leeuwenfamilie in Bellewaerde Park breidt uit met 4 welpjes
Löwenfamilie in Bellewaerde Park vergrößert sich um vier Junge
Luna, eine der Löwinnen des Bellewaerde Park, gebar vor kurzem vier Junge (zwei Männchen und zwei Weibchen) im Beisein des stolzen Papas Figaro und Tante Nala. Der jungen Mama und den Löwenkindern geht es sehr gut und sie sollen in einigen Wochen für die Besucher zu sehen sein.

oradio.be - 10. Aug. 2007
Nieuwe bewoner voor Zoo van Antwerpen
Neuer Bewohner für Antwerpener Zoo
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner. Ein Königspinguinküken. Seit Anfang Juni wurde das Ei abwechselnd von Mutter und Vater ausgebrütet. Vor einigen Tagen schlüpfte das Junge aus. Es ist der vierte Königspinguin, der in Antwerpen schlüpfte. Das Geschlecht des Tieres ist noch nicht bekannt, dafür ist erst eine DNA-Untersuchung nötig.

atv.be - 9. Aug. 2007
Koningspinguïn geboren in Zoo
Königspinguin im Zoo geschlüpft



Russische Meldungen

americaru.com - 15. Aug. 2007
В зоопарке Будапешта у леопардов родилась тройня
Leopardendrillinge im Budapester Zoo
Am Dienstag wurden im Zoo Budapest, Ungarn, drei Jungtiere des seltenen Persischen Leoparden gezeigt. Den Kätzchen, ein Männchen und zwei Weibchen, die hier am 19. Juni geboren wurden, geht es gut.

gorad.n-europe.eu - 15. Aug. 2007
В Минском зоопарке построят экспозиционный комплекс «Фауна Южной Америки»
Im Zoo Minsk wird Ausstellungskomplex "Fauna Südamerikas" gebaut
Wie der Chef der Bildungsabteilung des Minsker Zoos Alexandr Stroganow erzählte, wird das ein gewaltiger Pavillon mit einer Höhe von 14 m und einer Fläche von 1.500 qm. Der Ausstellungskomplex wird mit einem modernen System versehen, das Tiere und Pflanzen unter ständiger Kontrolle hält. Käfige wird es keine geben. Die Tiere können frei im "Tropenwald" umherlaufen. Im Zentrum des Pavillons wird ein 7 m hoher Wasserfall errichtet. Die Minsker werden schon bald durch die Pampas Südamerikas spazieren können. Das für Belorußland einzigartige Objekt soll 2008 fertig sein.

professia.info - 15. Aug. 2007
Зоопарк предлагает играть «лебединые свадьбы»
Zoo schlägt vor, "Schwanenhochzeit" zu spielen
Neuvermählte werden in den Leningrader Zoo eingeladen, um die Eheschließung am Schwanenteich zu feiern. Diese Vögel gelten in Rußland von alters her als Symbol der Liebe und Treue, um die Ergebenheit des Schwanes ranken sich Legenden. Auf dem Zooteich leben drei Schwanenpaare.

mail.ru - 15. Aug. 2007
Пеликан влюбился в уточку
Pelikan verliebte sich in eine Ente
Niemand würde an eine Liebe zwischen zwei so verschiedenen Arten glauben, wenn Pelikan Pascha nicht seiner Entenfreundin ein Nest gebaut hätte! Krauskopfpelikan Pascha lebt zwei Jahre im Zoo Pensa. Die Leute fanden sofort Gefallen an ihm. Aber Beziehungen zu den Vögeln in seiner Umgebung kamen nicht zustande. Eine große Gruppe Rosapelikane hat ihn nicht in ihren Schwarm aufgenommen. Nachdem er sich in dem Territorium eingelebt hatte, freundete sich Pascha mit der Paradieskasarka Mascha an. Pascha ist dreimal so groß wie seine Freundin. Pascha und Mascha verbringen die gesamte Zeit gemeinsam: sie gehen spazieren, fressen, schwimmen auf dem See. Mascha immer vornweg und Pascha, ohne Eile, ihr hinterher. Aber als Pascha seiner Freundin ein Nest baute, betrachteten das alle als Liebeserklärung ...

aif.ru - 15. Aug. 2007
Хозяева медведя, напавшего на людей, могут остаться безнаказанными
Besitzer eines Bären, der Menschen angreift, können unbestraft bleiben
In der Siedlung Maloje Iljinskoje des Rayons Kaschira in der Moskauer Umgebung entwich ein Bär, der in einem Käfig im Hause eines Einheimischen gehalten wurde, nachdem er einen unterirdischen Gang gegraben hatte, und fiel über Pilzsammlerinnen her. Ein Mann, der diese zu verteidigen versuchte, kriegte Herzbeschwerden und verstarb an diesem Ort. Einer der Frauen fügte das Raubtier zahlreiche Rißwunden zu, und es brach ihr auch einen Unterarmknochen. Der an den Ort der Tragödie herbeigeeilte Besitzer erschoß das Tier. "Jetzt wird dieser Fall überprüft", teilte Ljubow Loshkina, Inspektorin der Abteilung für Inneres des Rayons Kaschira mit, "doch ob ein Strafverfahren eröffnet wird, ist schwierig zu sagen." In der heute in der Russischen Föderation geltenden Gesetzgebung gibt es keinen Punkt, der es erlaubt, Besitzer von Wildtieren zur Verantwortung zu ziehen, wenn diese Wildtiere einen Menschen verstümmeln oder töten. Und obwohl nicht das erste Jahr die Frage steht nach der Notwendigkeit, in das Strafgesetzbuch einen derartigen Artikel einzubringen, ändert sich tatsächlich nichts. Heute richten viele neue Russen zu ihrem Vergnügen auf ihren Datschengrundstücken Zoos ein. In diesen leben übrigens keineswegs friedliche Ziegen und Eselchen, sondern Panther, Bären und Kobras. Und wenn am Ende jemand Schaden erleidet, den Liebhaber der wilden Natur zu bestrafen ist problematisch.

yarsk.ru - 15. Aug. 2007
Союз флоры и фауны
Bündnis von Flora und Fauna
Der Park "Rojow rutschej" begeht heute seinen 7. Geburtstag. Die wahre Bestimmung des Parks, in dem Flora und Fauna ein Bündnis miteinander eingehen, besteht laut Direktor Nikolaj Kulakow darin, die Achtung vor dem lebenden Wesen zu lehren. Tiere gibt es hier mehr als 400 Arten und über 200 Pflanzenarten. Maßstäbe und gesunde Ambitionen der Einwohner von Krasnojarsk haben echt sibirische Ausmaße. Und in naher Zukunft werden sich in neuen Gebäuden auch für Sibirien exotische Tiere einleben - Giraffen, Elefanten, Zebras.

itartass.ur.ru - 14. Aug. 2007
Слониха Даша из московского театра зверей Дурова переехала в Екатеринбургский зоопарк
Elefantin Dascha aus dem Moskauer Durow-Tiertheater übersiedelte in den Zoo Jekaterinburg
Daschas Erscheinen in Jekaterinburg, das einem privaten Investor an die 1,5 Millionen Rubel kostete, betrachten die Zoomitarbeiter als etwas Einmaliges. "Die Stadt hatte Glück, daß Dascha schon lange in Rußland lebt, denn einen Elefanten aus dem afrikanischen oder indischen Dschungel zu kaufen wäre jetzt praktisch nicht möglich gewesen."

sovross.ru - 14. Aug. 2007
Приматы в памперсах
Primaten in Pampers
An Stränden, auf Straßen, in Parks, in öffentlichen Transportmitteln und Häusern mit vielen Wohnungen der Stadt Sotschi kann man auf exotische Tiere und Vögel in Begleitung von Leuten treffen, die offenkundig keine Naturfreunde sind. Die Kurgäste bezahlen nicht wenig für ein Erinnerungsfoto in der Umarmung dieser Pfleglinge. Und verstehen gar nicht, daß sie mitbeteiligt sind an einer Handlung, die strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn sie nicht Erinnerungen an Sotschi, die Olympische, mit nach Hause nehmen, sondern einen Beweis für den grausamen Umgang mit Tieren. Hat einer dieser "Naturliebhaber" daran gedacht, welchen Preis für diese schreckliche Erinnerung die Krokodile zahlen, die von Kräften kommen vor Durst, weil ihr Rachen mit Klebeband zugeklebt ist? Oder die von der Spritze nur halblebendigen Pythons? Oder die kleinen Tiger und Bären, die Schneeleoparden mit den herausgerissenen Eckzähnen und Krallen? Oder die Pfauen- und Papageienschönheiten an der Leine, mit verstümmelten Füßen? Oder die Primaten in Windeln ...? Die lächelnden Gesichter der Russen vor dem Hintergrund der leidenden und sterbenden Tiere - eine der kriminellen Vergnügen in Sotschi ...

apiural.ru - 14. Aug. 2007
Слониха Даша начинает проходить ветеринарный осмотр
Elefantin Dascha: als erstes die tierärztliche Untersuchung
Den Weg hat Dascha, die gewöhnt war, mit dem Zirkus von Spielort zu Spielort zu ziehen, genügend ruhig überstanden, sie verzichtete sogar auf die Einnahme ihres geliebten schwachalkoholischen Cocktails, um den Streß zu dämpfen - fünf Flaschen Wodka und ein Kilogramm Zucker auf einen Eimer Wasser. Die ganze Zeit über sah der Moskauer Dresseur Sergej Milowanow nach Dascha. Die Elefantin ist 26 Jahre alt und wurde in Laos geboren. Kindheit und Jugend verbrachte die Elefantin im Moskauer Durow-Tiertheater. Erzogen von der Tierlehrerin Ljudmila Terechowa, hat sie sich viele Zirkustricks angeeignet und trat vor Publikum auf. Die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos hoffen, daß nach der Eingewöhnung in unserer Stadt Dascha mit ihrem Können vor den Städtern glänzt.

newizv.ru - 14. Aug. 2007
Смерть на таможне - Из-за бюрократической волокиты уникальный питомник недосчитался журавлей
Tod im Zollamt - Wegen bürokratischer Verzögerung fehlen einmaliger Tierzuchtfarm die Kraniche
Ein Experiment zur Aufzucht und Auswilderung von Kranichen kam Ende der 1980er Jahre vielen wie eine Utopie vor, doch Ornithologen aus dem Amurgebiet bewiesen, daß dieses möglich ist. Alljährlich vervollständigen einige Kranichpaare die wildlebende Population. Doch in diesem Jahr werden der Amurregion gleich zehn Vögel fehlen. Die Schuldigen sind nicht die Jäger, wie man annehmen könnte, sondern Zollbeamte, die im Moskauer Flughafen Kranicheier aus Frankreich aufhielten. Die Station für die Reintroduktion seltener Vogelarten im staatlichen Hingan-Naturpark existiert schon etwa 20 Jahre. Hier werden Mandschuren- und Weißnackenkraniche, aber auch andere seltene Vögel aufgezogen und erzogen und dann ausgewildert. Ihre halbzahmen Populationen sind bei weitem anspruchsloser als ihre wilden Verwandten. Meistens lassen sie sich in der Nähe von menschlichen Behausungen nieder. Und es bisher noch nie vorgekommen, daß ein Mensch ihnen etwas zuleide getan hätte. Doch in diesem Jahr kam es auf der Station zu einer großen außergewöhnlichen Situation. Die Ornithologen erwarteten Kranicheier aus Frankreich, doch die Vogelembryonen starben ab - auf halbem Wege, auf dem Moskauer Flughafen. Die Zöllner ließen keine lebende Fracht durch und forderten von den Mitarbeitern des Hingan-Naturparks, die sie in Empfang nahmen, eine Menge verschiedenster Papiere, die, wie sich später herausstellte, überhaupt nicht nötig waren. Natürlich sind beim Zoll nicht die Bedingungen eines Inkubators, so erhält die freie Natur zehn sehr schöne Vögel weniger. Es ist keine Übertreibung, das Vorgefallene einen Skandal von internationaler Bedeutung zu nennen. Denn von 1994 an wird die Arbeit der Auswilderung von Kranichen unterstützt von der Internationalen Kranichstiftung und der Vereinigung US-amerikanischer Zoos. Zuchtstationen und Zoos aus den USA, Frankreich und Südkorea übergaben der Station mehr als 140 Kranicheier, und bisher hatte es nie Probleme mit der Übersendung gegeben. "Wir beschränken uns übrigens nicht auf Kraniche", sagt die Leiterin der Station Rimma Andronowa. "Jetzt arbeiten wir an einem Projekt zur Wiederherstellung der Population des Schwarzschnabelstorches, an dem sich das Koreanische Institut für die Erforschung und die Rehabilitation der Vögel beteiligt." In der Zeit, in der die einmalige Station existiert, haben ihre Mitarbeiter etwa 100 Kraniche und über 50 andere Vögel aufgezogen und ausgewildert. Ähnliche Resultate hat keine andere wissenschaftliche Organisation auf der Erde vorzuweisen. Leider gelang es nicht, den Zöllnern das zu erklären. Ob Vogel, ob Ei - für sie ist das nur ein Anhang zum Papier.

podrobnosti.ua - 12. Aug. 2007
В парижском зоопарке стремительно толстеют слоны
In einem Pariser Zoo werden die Elefanten sehr schnell dicker
Vor einem schwierigen Problem standen die Zoologen eines Tierparks, der in der Nähe von Paris im Département Yvelines liegt. Die dort gehaltenen afrikanischen Elefanten nahmen schnell an Gewicht zu, was offensichtlich eine Verschlechterung der Gesundheit zur Folge haben konnte. Das Problem entstand, weil unter den natürlichen Bedingungen der unbegrenzten afrikanischen Freiheit die Elefanten nicht wenig umherziehen müssen, bevor es ihnen gelingt, die täglichen 250 kg kalorienarmer pflanzlicher Nahrung aufzunehmen. Unter den Bedingungen der Gefangenschaft muß man nicht weit laufen - Elefanten fressen in einer Stunde je 90 kg wesentlich mehr kalorienhaltige und an nützlichen Mikroelementen reiche Nahrung, die für sie von Angestellten des Zoos zubereitet wird. Die Direktion der Einrichtung dachte sich im Kampf um die Elefantentaille einen originellen Ausweg aus der Situation aus: in die weiträumige Anlage setzte sie eine Familie afrikanischer Wildschweine zu den Elefanten. Diese kleineren Tiere sind unwahrscheinlich gewitzt und aufdringlich. Im gemeinsamen Leben mit den Elefanten zeigt sich das darin, daß die Schweine schneller zum Futter laufen und darauf erpicht sind, den riesigen Tieren die Nahrung anscheinend vom Rüssel zu nehmen. So verwandelte sich der einst ruhige Moment des Genießens der Nahrung für die Elefanten in etwas, das mehr dem Spiel zweier Rugby-Mannschaften ähnelt. Mit ihren scharfen Hauern attackieren die frechen Wildschweine die Elefanten sogar von hinten. Zum Glück für die Elefanten ist das Gewicht der Schweine insgesamt 150 kg und einen ernsthaften Schaden können diese den Dickhäutern nicht zufügen.

lemonde.fr - 11. Aug. 2007
Les éléphants de Thoiry poussés à l'activité par des phacochères
Die von Warzenschweinen zur Aktivität gedrängten Elefanten von Thoiry
Damit ihre Afrikanischen Elefanten aktiver werden, haben die Leiter des Tierparks von Thoiry die Idee gehabt, diese von Warzenschweinen necken zu lassen und, wie man in dieser Einrichtung im Département Yvelines versichert - es funktioniert. In der Natur, erklärte am Samstag gegenüber AFP Paul de La Panouse, der Gründer dieses Zoos, der durch seine "afrikanische Safari" bekannt ist, ziehen die Elefanten den ganzen Tag umher, um an die 250 kg kalorienarme pflanzliche Nahrung zu finden. Dagegen verschlingen die drei Elefanten in Thoiry in einer Stunde 90 kg Futter, das viel mehr Kalorien enthält und abwechslungsreicher ist und infolgedessen sind jeden Tag mehrere Stunden mit Nichtstun ausgefüllt. Um die Elefanten zu beschäftigen, hat die Direktion des Parks ihnen ein Pärchen Warzenschweine (afrikanische Wildschweine) zugesellt, mit denen sie von nun an gezwungen sind, sich um die Nahrung zu streiten, in diesem Fall Früchte, die ein paarmal am Tag an verschiedenen Stellen von den Pflegern hineingeworfen werden.

mk.ru - 11. Aug. 2007
Маленькие кобры появились на свет обманным путем
Kleine Wasserkobras erblickten Licht der Welt im Moskauer Zoo
Ein unwahrscheinliches Ereignis gab es in diesen Tagen im Moskauer Zoo: kleine Wasserkobras erblickten das Licht der Welt - zum erstenmal gab es bei diesen Reptilien Nachwuchs in Gefangenschaft.

rus.postimees.ee - 10. Aug. 2007
Кончилось детство Кнута - завершилось шоу
Knuts Kindheit ist zu Ende - die Show fand ihren Abschluß
Die Geburt eines Eisbären im Zoo ist kein so ausschließliches Ereignis. In Tallinn erblickten in den letzten 10 Jahren vier, fünf Eisbärenkinder das Licht der Welt. Die Agiotage um Knut in Deutschland überschritt alle Grenzen des Verstandes. Deutsche Journalisten verfolgten jeden Schritt Knuts mit nicht weniger Drang nach Informationen als die sensationsgierige US-amerikanische Presse das Leben von Paris Hilton. Es ist schwer, genau zu sagen, wieviel im Rezept für den Erfolg Knuts das Begreifen der Notwendigkeit, die Umwelt zu erhalten, steckt, wieviel von der Anziehungskraft des Jungtiers und wieviel vom Streben der Presse, neue Helden und positive Nachrichten zu finden.

kh.ura-inform.com - 9. Aug. 2007
Фоторепортаж - Харьковский зоопарк на фоне летней жары
Fotoreportage - Zoo Charkow in sommerlicher Hitze


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 15.08.2007
Sommerfest in der ZOOM Erlebniswelt lockt mit Musik, Action und Informationen

Musik, Action, Unterhaltung und Informationen stehen auf dem Programm des diesjährigen Sommerfestes in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Am Sonntag, dem 19. August, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Potpourri statt, das sicherlich keine Langeweile aufkommen lässt. Im halbstündigen Takt werden den gesamten Tag Fütterungen mit vielen Informationen durch die Pfleger bei diversen Tieren zur Beobachtung angeboten, zum Beispiel bei den Seelöwen, Schimpansen, Giraffen, Otter und Eisbären � um nur einige zu nennen. Darüber hinaus können die Besucher auf dem gesamten Gelände der ZOOM Erlebniswelt zahlreiche Attraktionen ausprobieren, die den ohnehin schon unterhaltsamen Besuch der Erlebniswelt noch zusätzlich aufwerten. So begeistert der Gelsenkirchener Kanu-Club auf dem See am Alaska Diner stündlich mit spektakulären Vorführungen. Am Eingangsbereich hat das Alpincenter eine riesige Hüpfburg aufgebaut und am Meeting Point lockt der Langnese Stand mit einer Schminkstation, Pullriding, Fotostation und Freundschaftsbändchen. Ebenfalls um den Eingangsbereich gruppieren sich die Aktionsstände von GELSEN-NET und vom Sport-Paradies. An der Gastronomie des Grimberger Hofes können sich große wie kleine Besucher zudem im Kuhwettmelken messen. Den gesamten Tag über kann man an einem Sommerfest-Quiz teilnehmen, dessen große Verlosung um 17.00 Uhr sicherlich zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Sommerfestes gehören dürfte.

Tierpark Ueckermünde, 15.08.2007
Duell für einen guten Zweck - im Tierpark Ueckermünde

Am 24. August um 14 Uhr treffen Stadtpräsident Siegfried Wack und Drehorgel-Rolf nach genau 10 Jahren wieder aufeinander. Vor genau 10 Jahren fand dieses Duell schon einmal statt ... und endete unentschieden. Genaueres ist auf der Internetseite der Schachabteilung der SAV Torgelow zu finden: http://www.sav-torgelow.de/schach/index.php Auch diesmal organisieren Tierpark Ueckermünde und SAV Torgelow dieses Duell für einen guten Zweck und haben schon zahlreiche Sponsoren dafür gewinnen können. Ein Schachbrett hat 32 Figuren. Davon sind bereits viele vergeben. Darunter sind Firmen, aber auch zahlreiche Privatpersonen. Aber für Kurzentschlossene ist noch etwas dabei.

Tierpark Chemnitz, 15.08.2007
Nachwuchs im Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet werden.

Zoo Köln, 15.08.2007
Erstmals junge Chinesische Streifenschildkröten im Kölner Zoo

Wegen Umweltzerstörung und Tierhandel ist die Chinesische Streifenschildkröte in ihrem Verbreitungsgebiet mittlerweile sehr selten geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir diese Art in unserem Naturschutzprojekt in Vietnam für den Phong Nha � Ke Bang Nationalpark erstmals nachweisen konnten.

Allwetterzoo Münster, 15.08.2007
36 Zoostörche am Himmel: Training für den Flug nach Afrika

Nur noch bis Ende August hat man im Allwetterzoo die Chance, einen Blick auf 20 Jungstörche und ihre acht Elternpaare zu erhaschen, so viel wie nie zuvor in Münster. Der zahlreiche Nachwuchs ist sehr erfreulich, da der Weißstorchbestand in den letzten Jahren in Deutschland abgenommen hat. Seit einigen Wochen sind die Jungstörche flügge. Ihre ersten Flugversuche haben sie hinter sich und sind immer öfter auch außerhalb des Zoogeländes zu sehen. Ziehen die Störche nicht gerade am Himmel ihre Kreise, tummeln sie sich auf dem Dach des Elefantenhauses oder des benachbarten Planetariums. Oft stehen sie auch auf den Feuchtwiesen und Feldern in Zoonähe, um nach Nahrung zu suchen. Die Nacht verbringen die Störche im Zoo. Ende August verabschieden sich die im Zoo geschlüpften Jungstörche zum Überwintern in Richtung Afrika, im September folgt ein Teil der Eltern. Einige besonders kluge Vögel bleiben nämlich in Münster. Schließlich wissen sie, dass die Futterversorgung im Allwetterzoo auch im Winter nicht zu verachten ist.

Alternativer Bärenpark Worbis, 14.08.2007
750 000. Besucher heute im Bärenpark Worbis begrüßt!

Am Dienstag, dem 14. August 2007 gegen 13.30 Uhr, konnte der 750 000. Besucher seit Bestehen des Alternativen Bärenparks, seit dem 1. Juli 1996 begrüßt werden. Frau Katrin Blumrodt aus Schlotheim besuchte erstmalig mit ihrem Partner Sebastian Klingstein und Töchterchen Pia den Bärenpark in Worbis. Ein Ausflug in den Bärenpark stand schon lange auf dem Plan der jungen Familie, denn über die Medien und durch Mundpropaganda hatten sie schon sehr viel über das Tierschutzprojekt für Bären gehört. Der diesjährige Jahresurlaub bot nun endlich die beste Möglichkeit für einen Tagesausflug. Eine herzliche Begrüßung durch den Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN, Rüdiger Schmiedel, und den Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, sowie Erinnerungsgeschenke � ein Buch über das Eichsfeld und für Klein-Pia ein T-Shirt mit der Worbiser Bärin Maika � werden sie diesen bärenstarken Tag nicht so schnell vergessen lassen. Es muss nicht unbedingt ein Kuschel-Knut sein, um zahlreiche Besucher im Bärenpark Worbis begrüßen zu können. Ein gut durchdachtes Konzept, Engagement und Idealismus vieler Tierfreunde, ein interessanter Bären-Lehrpfad und ein Dutzend wunderschöner Braun- und Schwarzbären, die allerdings alle zuvor in tierquälerischer Haltung vegetieren mussten, machen den Alternativen Bärenpark in Worbis zu einem in Deutschland einzigartigen Tierschutzprojekt und international bekannten Kompetenzzentrum.

Zoo Augsburg, 14.08.2007
Madagaskar-Event
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17. August um 18.00 Uhr: Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA = European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema �MADAGASKAR� von Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Ihr Führungsschwerpunkt liegt selbstverständlich auf den hier gehaltenen madagassischen Tieren. Aber natürlich darf sich der Interessierte auch über alle anderen Zoobewohner informieren.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.08.2007
Videopodcasts auf der neuen homepage des Tierparks

Der Tierpark hat eine neue homepage. Unter www.tierpark-hellabrunn.de erhält der interessierte Benutzer nicht nur wichtige Informationen und schöne Bilder, sondern kann sich auch anhand von kurzen Filmen, z.B. über das neu eröffnete �TNA-Zentrum� oder das �Orang-Utan Paradies�, kurzweilige Einblicke verschaffen. Wer immer laufend über Neuigkeiten aus dem Tierpark informiert sein möchte, kann sich unter �Aktuelles/newsletter� mit seiner e-mail Anschrift registrieren lassen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 14.08.2007
Riesen-Sensation im Miniformat!

Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich � winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg � und noch dazu so einen niedlichen! Das Baby ist etwa drei Wochen alt � einen genauen Geburtstag gibt es nicht, denn das Kleine ist in der warmen Höhle unter dem Gehege unbeobachtet geboren worden und hat dort mindestens zwei Wochen versteckt gelegen. Bei der Geburt wiegen Erdmännchen-Babys gerade mal 25-36 Gramm. Erst nach 14 Tagen öffnen sie die Augen und folgen dann ihrer Familie ins Freie.

Zoo Osnabrück, 14.08.2007
Pfauen am Abgrund!
Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt eine fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende Pfauenhenne suchte sich als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses aus. Dort fand die Henne genau die Bedingung, die für sie ein guter Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs, in deren Dickicht das Nest mit den Eiern von Feinden nicht auszumachen ist. Nachteil an diesem scheinbar guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage der Mähnenwölfe grenzt. In deren Beutespektrum fallen auch ganz klar kleine Küken. Als nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten diese in das Grün der Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten Blattwerk. So wurden sie zunächst vor einem Sturz in die Anlage der Mähnenwölfe bewahrt. Aufmerksame Tierpfleger bemerkten die sich anbahnende Katastrophe und retteten zunächst die Henne und anschließend die vier Küken aus der misslichen Lage. Die Pfauenfamilie wurde dann zunächst in die Vogelquarantäne gebracht und dort mit Futter versorgt. Seit zwei Wochen stolziert die Henne wieder frei, gefolgt von den kleinen Küken im Zoo umher. Noch zwei weitere Pfauenhennen haben je vier Küken ausgebrütet. Diese haben sich jedoch unspektakuläre Brutplätze gesucht, so dass keine weiteren Noteinsätze nötig waren.

Zoo Duisburg, 14.08.2007
Südamerikanische Krickenten bereichern Zoo-Vogelwelt

Sie sind eigentlich nur an den leuchtendgelben Schnabelseiten eindeutig zu erkennen, die ihr auch den Namen Gelbschnabelkrickente eingebracht haben. Ansonsten tragen diese in Südamerika beheimateten Krickenten ein eher unscheinbares Gefieder. Die Oberseite ist weitgehend graubraun eingefärbt mit rostbraunen Säumen. Nur die ausgebreiteten Armschwingen leuchten metallicgrün und enden in kurzen weißen Spitzen. Die Geschlechter lassen sich schwer unterscheiden, denn Weibchen sind nur etwas matter und kleiner als Männchen. Die mit etwa 400 g zu den kleineren Entenarten zählende Gelbschnabelkrickente ist über ganz Südamerika verbreitet und lebt zumeist in kleineren Trupps aber auch paarweise auf Seen und Flüssen sowie im Sumpfland. Sie stellt als Gründelente im seichten Wasser vorwiegend Insekten und Krebstieren nach, verschmäht aber auch Plankton und Sämereien nicht. Zur Paarungszeit im Frühjahr werden Nester in Höhlungen der Uferböschung, unter dichtem Bewuchs oder sogar in den großen Reisignestern der Mönchssittiche angelegt. Aus den bis zu 8 Eiern schlüpfen nach mehr als 3 Wochen nestflüchtende Jungvögel. Im Unterschied zu den meisten anderen Schwimmenten-Arten beteiligen sich die Männchen an der Führung der Jungen. Nach weiteren 3-4 Wochen sind die Jungen flügge. Letzte Woche kamen die in diesem Jahr geschlüpften sechs Vögel auf den direkt hinter dem Haupteingang gelegenen großen Pelikan-Teich. Zusammen mit allerlei Wassergeflügel von Brandgänsen über Moorenten bis hin zu Mandarinenten und darüber hinaus mit Rötelpelikanen und Kubaflamingos sorgen sie für jede Menge Bewegung auf der Wasserfläche. Anfangs sah man sie zumeist in Sechser-Formation eng beieinander schwimmen, doch allmählich haben sie Zutrauen zur neuen Heimat gefunden und erkunden das Terrain auch alleine. Als Futter bieten die Pfleger eine Mischkost aus gekochten Kartoffeln, Kleie und Brot sowie verschiedene Sorten von Getreide, Grünzeug und Schrot.

Vogelpark Herborn, 14.08.2007
Trotz teilweise schlechter Witterung schon mehr als 30.000 Besucher - Tierpflegermeisterkurs-Kommission tagt im Herborner Vogelpark
Das ganzheitliche Naturerlebniskonzept des Vogelparks in Herborn � Uckersdorf kommt bei den Besuchern aus nah und fern sehr gut an. Wie Parkleiter Wolfgang Rades mitteilt, konnten in diesem Jahr trotz der in den Monaten Mai bis Juli und zum Teil auch Anfang August zeitweise extrem regnerischen Witterung bereits mehr als 30.000 Besucher begrüßt werden. Besucherbefragungen ergaben, dass die neu gestalteten Landschaftsvolieren für Eulen und die neue Biotopanlage für die seltenen Europäischen Sumpfschildkröten eine sehr positive Resonanz finden. Besonders positiv beurteilt wird von den Vogelparkbesuchern zudem die neue Junggesellengruppe der possierlichen, nur knapp eichhörnchengroßen Lisztäffchen. Auch in Fachkreisen findet der Herborner Vogelpark weithin Anerkennung. Dies kommt aktuell auch darin zum Ausdruck, dass sich für den 12. September die Prüfungskommission für den Zootierpflegermeister des Berufsverbands der Zootierpfleger (BdZ) angekündigt hat, um im Vogelpark Herborn zu tagen und Inspirationen für den anstehenden Meisterkurs zu finden. Zu dieser Veranstaltung werden Zooexperten aus ganz Deutschland erwartet.

Zoo Landau, 13.08.2007
Exoten beim DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch im Zoo Landau in der Pfalz

Am 22. August 2007 findet erneut der beliebte DGHT Reptilien- und Amphibien-Stammtisch in der Zooschule Landau statt. Wie gewohnt treffen sich die interessierten Teilnehmer zu dieser kostenlosen Veranstaltung ab 19 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstrasse 12-14. Bei dieser Veranstaltung der regelmäßig jeden vierten Mittwoch alle zwei Monate stattfindenden Treffen der Reptilien- und Amphibien-Freunde, wird es wieder einen interessanten Vortrag geben. Der erfahrene Schildkrötenhalter Herr Peter Buchert, Landau, wird ab 19:30 Uhr einen Beitrag zum Thema �Tropische Landschildkröten � ist eine artgerechte Haltung möglich?� beisteuern. Viel zu oft werden exotische Tiere, ohne sich die notwendigen Kenntnisse über deren Biologie und Haltung angeeignet zu haben, in deutschen Wohnzimmern gepflegt. Buchert wird das heikle Thema der Haltung und Pflege tropischer Landschildkröten aufgreifen und mit den Zuhörern diskutieren.

Tierpark Berlin, 13.08.2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium geschlüpft

Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren, schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier. Dabei nutzten sie einen �Eizahn� zum Aufschneiden der Eischale. Diese Schildkrötenart wurde schon mehrfach in Menschenobhut vermehrt. Ihre Heimat sind flache Gewässer, Sümpfe und Tümpel in Mittel- (von Szetschuan ostwärts bis Kiangsu) und Südost-China. Dort ist sie weit verbreitet und derzeit noch häufig anzutreffen. Auch auf einigen japanischen Inseln wurde sie eingebürgert. Die Kleinen bedürfen noch einer besonderen Sorgfalt, so daß sie getrennt von den Eltern versorgt werden müssen.

Zoo Salzburg, 13.08.2007
�Jedermann� Peter Simonischek und Brigitte Karner übernehmen Patenschaft für junge Schneeleoparden

Die jungen Schneeleoparden, die am 29. Mai 2007 im Zoo Salzburg zur Welt gekommen sind, haben prominente Paten gefunden: �Jedermann� Peter Simonischek und seine Ehefrau Brigitte Karner. Der Schauspieler und seine Ehefrau übernehmen am Donnerstag, 16. August 2007, 13 Uhr, im Zoo Salzburg �offiziell� die Patenschaft für die kleinen Raubkatzen und werden ihnen dabei auch Namen geben.

Zoo Magdeburg, 13.08.2007
Giraffen-Baby zeigt sich den Zoo-besuchern!

Ab sofort ist das Giraffenhaus wieder für die Zoobesucher geöffnet. Das kleine Giraffenkalb, das vor einer Woche geboren wurde, entwickelt sich gut. Es kann jetzt im Giraffenhaus beobachtet werden. Die Zootierpfleger ziehen das Giraffenkalb liebevoll mit der Flasche auf. Noch ist die Nahrungsaufnahme nicht ganz einfach für das Giraffen-Baby, aber es wird jeden Tag etwas leichter! Die Zoomitarbeiter veröffentlichen jetzt auch ein Tagebuch des Giraffenkalbes im Internet unter www.zoo-magdeburg.de. Dort kann Jeder die Entwicklung der kleinen Giraffe mitverfolgen. So hat sich die durchschnittliche Trinkmenge der Giraffe bereits fast verdreifacht.

Zoo Dortmund, 13.08.2007
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo

Auch 2007 stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein Herbstferienprogramm wieder unter das Motto �Den Zoo erleben�. Es gibt Angebote für Kinder ab sechs und ab neun Jahre.

Zoo Krefeld, 13.08.2007
Keine Langeweile für Hund, Katze, Maus: Zoo Krefeld bietet Seminar für Tierbeschäftigung Christine Peter

Ein Seminar über die Beschäftigung von Heimtieren unter der fachkundigen Leitung von Christine Peter und Zoopädagogin Gaby Borg startet am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Zooscheune des Krefelder Zoos. Seit 2006 ist Christine Peter in Zusammenarbeit mit den Tierpflegern für die Abwechslung zahlreicher Tierarten in den Zoogehegen verantwortlich. In vielen Presseberichten wurde ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert. Dies ist auch der Grund für das Seminar, denn es folgten viele Anfragen von Tierbesitzern, ob die spannenden Beschäftigungsideen nicht auch auf die eigenen Lieblinge zu Hause umgesetzt werden können. Themen des Tagesseminars sind unter anderem: Wie können natürliche Verhaltensweisen der Tiere genutzt werden und welche Sinne können bei den ve