Liebe Leser,
irgendwie würde ich ja lieber
positive Meldungen kommentieren, aber auch diese Woche ist ein
journalistisches Machwerk mal wieder eigentlich gar nicht wert,
ausführlich besprochen zu werden. Denn daß sich das aktuelle "Magazin
tierrechte" der "Menschen für Tierrechte" mit dem Schwerpunkthema Zoo
in den noch immer längst widerlegten Uralt-Argumenten erschöpft, ist
nun wirklich keine Überraschung. Auch nicht, daß Zitate und Fakten
sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen mißbraucht werden,
vom falschen Zitat der EU-Zoorichtlinie bis zu Statements von
Zoodirektoren und Wissenschaftlern. Rilkes "Der Panther" wird mal
wieder bemüht; offenbar ein Reflex, wenn man gar nichts anderes mehr
findet.
Neu ist auch
nicht, daß angebliche Fakten ohne jede Quelle einfach in den Raum
gestellt werden: "Statistiken belegen, dass sich ... 100 Prozent der
Reptilien nur schwer bis gar nicht in Gefangenschaft züchten lassen."
Aha. Diese Statistik würde ich gern sehen. Schon mal einen Aufzuchtraum
besichtigt? Oder: "Zoos tragen dazu bei, Kindern und Jugendlichen ein
höchst tierfeindliches Weltbild zu vermitteln." Erwartetes Fazit: "Bei
näherem Hinsehen bleibt von den Argumenten der Zoobefürworter nicht
viel übrig". Na ja, lächeln wir nachsichtig und hoffen, daß selbst
Sympathisanten bei solch krudem Unfug nachdenklich werden und den
ganzen Artikel hinterfragen.
Zwei Dinge sind
aber neu: Daß unsere eigenen Webseiten als "Faktenquelle" herhalten
müssen; woher sonst sollte die kleine Zoostatistik mit "700 Zoos in
Deutschland" wohl kommen. Wenigstens sind unsere Webseiten nicht als
Quelle genannt. Und, daß die Autorin nicht einmal davor zurückschreckt,
wie ein schummelnder Schüler ohne Skrupel aus der Wikipedia
abzuschreiben. Der Artikel "Zoogeschichte" ist teilweise wortwörtlich
übernommen (Der Satz "Clara, ein indisches Nashorn, das Mitte des 18.
Jahrhunderts durch eine jahrelange Ausstellungstour durch Europa
berühmt wurde" ist original der erste Satz des Wiki-Artikels "Clara_(Nashorn)".
Eine hübsche Bastelarbeit, hat aber nichts mit Journalismus zu tun. Und
beweist, daß Fachwissen und der Willen zu echter Recherche fehlten.
Wieder einmal
stelle ich fest, daß dem echten Tierschutz ein Bärendienst erwiesen
wird durch jene, die ihn sich am dicksten auf die Fahnen schreiben.
Es gibt aber
doch etwas Positives: Sie müssen sich das Blatt nicht kaufen oder gar
Mitglied werden, um sich darüber zu ärgern - es ist online
frei verfügbar.
Dirk Petzold
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| Zoos –
Meldungen |
sz-online - 10.
August 2007
Neue
Raubtieranlage
im Dresdner Zoo
"Am Sonntag
öffnet eine neue 1300 Quadratmeter große Savannenanlage, in der die
Gäste den Tieren
zu ebener Erde direkt gegenüberstehen können. „Dazu bietet das Gehege
beste Lebensbedingungen
für die Großkatzen“, sagte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig am
Freitag. Das
neue Löwenpaar aus dem Männchen Jago und dem Weibchen Layla soll hier
ein eigenes
Rudel gründen. 2,8 Millionen Euro ließ sich der Zoo die Anlage kosten.
Das Gehege war von Februar bis August gebaut worden und verschlang rund
500 Tonnen
Trockenbeton. Verschiedene Sträucher und ein gelbblättriger
Lederhülsenbaum unterstreichen
den Savannencharakter. Neben den Löwen sollen auch der luchsartige
Karakal und die
Zebramangusten in dem Gehege unterkommen. Die Tiere können frontal oder
aus fünf
Meter Höhe von einer felsigen Aussichtsplattform herab beobachtet
werden.
Dresden Fernsehen -
10. August 2007
Zoo
eröffnet neue Löwenanlage
Der Dresdner
Zoo hat nach 6 monatiger Bauzeit die neue Löwen-Karakal-Anlage
eröffnet. Besucher
dürfen ab Sonntag dem 12.08.07 den König der Tiere beobachten. Die 2,8
Mio. Euro teure Anlage konnte von den Raubtieren das erste Mal
"beschnuppert"
werden.
Neue OZ
Online - 13. August 2007
Mit
Sponsoren aus dem Teufelskreis
Ohne
Geld geraten Freizeit- und Kultureinrichtungen immer schneller in den
Teufelskreis aus nachlassender Attraktivität und sinkenden
Publikumszahlen. Der
Zoo Osnabrück versucht seit 1998 diese Entwicklung unter anderem mit
dem Aufbau
eines festen Förderkreises zu stoppen. Vertreter der 100
Mitgliedsfirmen dieses
Förderkreises trafen sich am Samstag auf dem Schölerberg, um die
Früchte ihrer
guten Taten zu sehen und sich ein Dankeschön von Zoopräsident Reinhard
Coppenrath abzuholen. Immerhin 800000 Euro oder 16 Prozent des
Gesamtetats geben die
Förderkreismitglieder jährlich auf dem Schölerberg ab. Bei herrlichstem
Wetter und umrahmt von den Dschungelnächten, konnten sich die
Vertreter der Unterstützerfirmen sowie des Rates, unter anderen
Bürgermeister
Burkhard Jasper (CDU) und CDU-Landtagskandidatin Annette Meyer zu
Strohen,
zwischen Buffet und kalten Getränken mit den Vertretern des Zoos über
die
weitere Entwicklung auf dem Schölerberg austauschen. Und die sieht in
den kommenden Jahren Investitionen in Höhe von mehreren
Millionen Euro vor. Neben dem unterirdischen Zoo, für den
Oberbürgermeister
Pistorius vor wenigen Wochen den ersten Spatenstich setzte, wird vor
allem die
auf 5,5 Hektar angelegte Zooerweiterung Takamanda am Südhang des
Schölerberges
mit etwa fünf Millionen Euro aus EU-Mitteln als größte Investition in
die
Geschichte des Zoos eingehen.
Volksstimme - 9.
August 2007
Neue
Leiterin, Junge und viel Herzlichkeit im Tiergarten Staßfurt ...
Der Tiergarten
Staßfurt hat seit August eine neue Leiterin. Bianka Ziem möchte die
Tradition des
Heimattierparks aufrecht erhalten – der sich übrigens Zoo nennen könnte
– den Besuchern
aber auch exotische Tiere zeigen. Die neuesten Bewohner sind ein Lama,
eine grüne Meerkatze
und zwei Schneeeulen. Am 1. August hat Bianka Ziem die Leitung des
Tierparks übernommen. Sie hatte vor
15 Jahren dort ihre Lehre als Tierpflegerin begonnen. Anschließend
hatte sie die
Funktion des stellvertretenden Leiters inne. Wenn es um die zukünftigen
Entwicklungen geht, hat Bianka Ziem bereits klare Vorstellungen: "Der
Tiergarten soll ein Heimattiergarten bleiben, aber nicht
ausschließlich.
Die heimischen Tiere bleiben in der Überzahl, aber die Besucher möchten
ebenso gerne
exotische Tiere sehen. Früher gab es kaum Möglichkeiten, Exoten zu
halten und deshalb
ist der Bedarf da und die Nachfrage so groß." Das größte Vorhaben in
nächster Zeit ist jedoch der Bau der
Therapie-Reithalle, die im September fertig sein soll.
mzbern.ch - 10. August
2007
Stabilität,
aber noch keine Normalität
Im Kanton
Bern hat sich die Hochwassersituation am Freitag stabilisiert. Der
Bielerseepegel
sank, der Thunersee stieg nicht weiter an. In den betroffenen Gebieten
wird es aber
noch Tage dauern, bis wieder Normalität herrscht. In Bern sank die Aare
am Freitag auf ein Niveau unter der Schadengrenze. Der Tierpark
Dählhölzli
meldete wieder Normalbetrieb.
20min.ch
- 12. August 2007
Tierpark:
Neue Berechnung
Im Tierpark Goldau dürften sich im nächsten Jahr die Besucherzahlen
verdoppeln
– ohne grösseren Andrang. Grund dafür ist ein neues Modell zur
Berechnung der
Eintrittszahlen, das ab dem neuen Geschäftsjahr zur Anwendung kommt.
Aktuell käme der Tierpark damit auf rund 820000 statt der ausgewiesenen
350000
Eintritte, so der «Bote der Urschweiz». Künftig soll nämlich ein
Familienticket
mit vier, ein Einzelabo mit 20 und ein Familienabo mit 80 Eintritten
bewertet
werden. Mit dieser Erhebungsmethode, die jener des Verbands Deutscher
Zoodirektoren entspricht, wird der Tierpark Goldau mit den 50
bedeutendsten
Zoos Europas vergleichbar sein.
agrigate.ch - 9.
August 2007
Vorbildliche
Tierhaltung auf dem Ballenberg
Die Kleintierhaltung
des Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz ist am Mittwoch, 8. August
als vorbildlich
zertifiziert worden. Dies teilt Kleintiere Schweiz, die
Dachorganisation der Kleintierzüchter mit. Unter
der Begleitung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) hatte ein
Expertenteam
der Organisation Kleintiere Schweiz 28 Stallungen, Gehege, Schläge und
Volieren
auf Grösse, Lichtverhältnisse und Sauberkeit geprüft und die
Tiergesundheit kontrolliert.
Mit der freiwilligen Kleintier-Zertifizierung
will das Freilichtmuseum breite Anerkennung in der Öffentlichkeit
erreichen. Auf
dem Gelände des Freilichtmuseums Ballenberg sind alle einheimischen
Bauernhoftiere
zu sehen. Insgesamt sind über 250 Tiere auf dem ganzen Ballenberg
verteilt.
net-tribune.de -
15. August 2007
Seuchenverdacht
in
Großbritannien bestätigt sich nicht
Zwei neue Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche in England haben
sich
nicht bestätigt. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und
Landwirtschaft
(DEFRA) erklärte am Mittwoch, vorläufige Tests hätten keine Hinweise
auf eine
Infektion ergeben. In weiteren Tests soll nun bestätigt werden, dass
die Tiere
auf einem Hof im Südosten Englands und in einem Freizeitpark nicht
erkrankt
sind. Das DEFRA hatte am Dienstag Schutzzonen im Umkreis von drei
Kilometern um den
Hof in der Grafschaft Kent und den Park Chessington World of Adventures
and Zoo
errichtet. Das Ministerium erklärte am Mittwoch in einem Bericht zur
Maul- und Klauenseuche, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit über
die
errichteten Schutzzonen in Surrey hinaus sei sehr gering.
Planung und
Bau
mephisto
97.6 - 13. August 2007
Besucheranstieg
im Zoo
Leipzig. Bis Ende Juli besuchten eine Million Gäste den Zoo. Das sind
im Vergleich zum
Vorjahr 90.000 Besucher mehr. Grund dafür ist der milde Winter und der
eher
durchwachsene Sommer. Laut Zoo-Direktor Jörg Junhold sei die
Hauptattraktion
vor allem der Elefantentempel mit dem täglichen Elefantenbaden.
Außerdem würden
die Jungtiere Besucher anlocken. Voraussichtlich Ende des Jahres wird
es den ersten
Spatenstich für die Tropen-Erlebniswelt Godwanaland geben. Auf 16.000
Quadratmetern entsteht ein tropischer Urwald mit exotischen Tieren. Der
Bau
kostet rund 50 Millionen Euro.
Aktionen
Stuttgarter
Zeitung - 10. August 2007
"Mary
Zwo"
jetzt zum Mitnehmen
Der Stuttgarter Zoo Wilhelma und das Traditionsunternehmen Steiff GmbH
stellen
am Freitag das Gorilla-Plüschtier "Mary Zwo" vor. Vorbild ist ein
gleichnamiges
Gorilla-Baby, das seit Anfang Juli in Stuttgart aufgezogen wird. Im Zoo
Münster
hatte seine Mutter ihren Nachwuchs vernachlässigt. Die Stuttgarter
Wilhelma verfügt über die einzige Gorilla-Aufzucht-Station in Europa.
Der Verkauf der Plüschtier-Variante geht unter anderem zugunsten eines
Vereins zum
Schutz der Berggorillas.
presse-service.de
-
13. August 2007
Artenschutztag
am 19. August: Das Umweltamt informiert im Zoo Duisburg
Zum vierten Mal beteiligt sich das Amt für Umwelt und Grün
am Artenschutztag, der dieses Mal am Sonntag, 19. August, von 10 bis 18
Uhr im
Zoo Duisburg statt findet. Dieses Jahr widmet sich der Zoo Duisburg am
Artenschutztag speziell der Frage,
wie Klimawandel und Artenschutz zusammenhängen. Als Folge des
Klimawandels sind
zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Weltweit
werden
jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume
durch die
dramatischen Eingriffe des Menschen zerstört werden. Am Stand des Amtes
für Umwelt und Grün werden die Besucher über Grundfragen von
Klimaschutz und Klimawandel informiert - und damit wird auch schon mit
den
Themen der Duisburger Umwelttage 2008 begonnen, die sich um
Energieeffizienz,
Klimawandel und Klimaschutz drehen werden. Durch Mitmachaktionen und
einem Quiz
können die Zoobesucherinnen und Zoobesucher ihr Wissen auf interessante
Art zu
allen Klimafragen erweitern.
Kulturküche - 9.
August 2007
Nächtliche
Streifzüge durch
den Tiergarten
Am Samstag
den 11. August 2007 lädt der Tiergarten Nürnberg zu den
Nacht-VerFührungen ein.
90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die
Besucherinnen
und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen
stimmungsvollen Einblick
in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös dieser Streifzüge komme Projekten
des Tiergartens
zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand
von zehn
Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang.
Tiergartenmitarbeiter
führen die Besucher zu verschiedenen Informationsständen, an
interessante Orten
und natürlich zu den Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird
ab 18.30 Uhr
am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.
koeln.de - 9. August
2007
Kölner Sommernacht zeigt das Beste aus zehn Jahren
Märchenhafte Wesen, Gaukler, Musik und natürlich jede Menge Tiere - das
alles gibt
es bei der 10. Somernacht in Zoo und Flora am Samstag zu erleben. Das
Beste aus
zehn Jahren wird präsentiert, aber auch vor Neuem hat man nicht halt
gemacht. Auf der Wiese hinter der Flora werden für die jungen Besucher
Märchen in verzauberter
Atmosphäre erzählt. "Pelemele" und "De Familich" laden zum Mitsingen
ein. Den "erwachsenen" Besuchern wird mit Purple Schulz und der
Linus-Band
musikalisch so einiges geboten. Zahlreiche Fütterungen können am Abend
verfolgt werden, etwa die der Bären, Paviane
und der Seelöwen, die den Besuchern außerdem eine kleine Show mit ihren
zahlreichen
Kunststückchen zeigen. Etwas rabiater dürfte es bei der Fütterung der
Piranhas zugehen.
Und das Wildgehege Hellenthal präsentiert gleich zwei Mal an diesem
Abend seine
berühmte Greifvorgelschau.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 10. August 2007
Affen
brauchen Schönheitsschlaf
Die Seelöwen
üben das Wachbleiben schon seit einigen Tagen mit ihren Pflegern. Den
Raubkatzen
ist es egal, da sie in der Natur sowieso nachts jagen, und die
Schimpansen brauchen
immer zehn Stunden Schönheitsschlaf und liegen spätestens um 20 Uhr
flach - im Affenhaus
interessiert es nicht, ob der Zoo die „Sommernacht“ feiert. „Um 22 Uhr
wird das
Haus am Samstag abgeschlossen, sonst fühlen sich die Menschenaffen
gestört“, sagt
Zoodirektor Theo Pagel. „Die Elefanten können dafür bis 1 Uhr in der
Nacht beobachtet
werden - die schlafen immer nur wenige Stunden und nehmen auch gerne
mal ein nächtliches
Bad.“ Zum zehnten Mal findet die lange Sommernacht in Zoo und Flora in
diesem Jahr statt.
Vor allem nachtaktive Tiere wie Flughunde oder Eulen stehen bei der
jährlichen Veranstaltung
im Mittelpunkt. 75 Techniker arbeiten seit Dienstag zwölf Stunden
täglich daran,
dass die erwarteten 15 000 Besucher am Samstag bei stimmungsvoller
Beleuchtung durch
den Zoo und den Botanischen Garten rund um die Flora spazieren können.
koeln.de -
13. August 2007
Das
Beste aus zehn Jahren Sommernacht in Zoo und Flora
Tausende
Tier- und Faunabegeisterte ließen es sich am Samstag nicht nehmen, bei
der
Jubiläumsausgabe der Sommernacht in Zoo und Flora dabei zu sein. Bei
strahlendem Sonnenschein startete die Veranstaltung erstmals zwei
Stunden
früher als in den Jahren zuvor - sehr zur Freude der kleinen Besucher,
denn die
hatten jetzt noch mehr Zeit, Tiere, Pflanzen zu entdecken und sich auf
das
kinderfreundliche Programm zu stürzen. Und auch Marlar mit ihren
Spielkameraden konnte im Elefantenhaus jede Menge
Besucher begrüßen. Alles in allem ein runder Abend mit jeder Menge Spaß
und
Unterhaltung für jedes Alter.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 13. August 2007
Elefanten
in allen
Farben
Nicht nur die Erdmännchen verschlafen die zehnte Sommernacht in Zoo und
Flora,
die am Samstag rund 15 000 Besucher anzog. Auch im Südamerika-Haus kann
man die
roten Brüllaffen und die Zwergseidenäffchen nur in den ausgebeulten
Hängematten
erahnen, während in den Käfigen die Mäuse im Stroh umso ausgelassener
umherflitzen. Ein paar Meter weiter wackelt Marlar mit ihren Tanten
durch den
Elefantenpark.
Mal sind die grauen Riesen pink, mal gelb, mal blau - je nachdem,
welche Farbe
der automatisch wechselnden Scheinwerfer auf sie fällt. Ab und zu
tauchen die „Gebrüder Ziegbart“ und „Gnorz und Odderbaantje“
in
skurriler Verkleidung aus dem Gebüsch auf und erschrecken Kinder, um
sie gleich
danach mit ihren Späßen wieder versöhnlich zu stimmen.
Kölner
Wochenspiegel - 14. August 2007
Seltsame Wesen machten sich
in Zoo und Flora breit
Erst mit Einbruch der Dunkelheit zeigten sich der Kölner Zoo und die
Flora in ihren schönsten Farben. Mehrere Kilometer Stromkabel wurden
zuvor
verlegt, um die 10. Zoonacht ins rechte Licht zu rücken. Grüne, blaue,
gelbe
und rote Lampen erleuchteten den Tierpark sowie die benachbarte Flora.
Während
die meisten Tiere schliefen, schlüpften Elfen, Feen und Gnome aus ihren
Verstecken und verzauberten mit ihren Erzählungen und Darbietungen
besonders
die jüngsten Zoobesucher. Zwischen die Besucher mischten sich
zwei "Tropenforscher", die Gebrüder Ziegebart. Diese Tier-und
Floraexperten kümmern sich vor allem um so vernachlässigte Tierarten
wie die
Wollmaus, die Naschkatze und die Bordsteinschwalbe. Insgesamt besuchten
über 15.000 Besucher die nächtliche Veranstaltung in
Zoo und Flora.
lifepr.de - 14.
August 2007
Eine
besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17 ...
Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA =
European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema „MADAGASKAR“ von
Herrn Dr.
Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr Glaw kennt
Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der Fauna, speziell
von
Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die Zoodirektorin Frau Dr.
Barbara
Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw die Teilnehmer durch den
abendlichen Zoo.
Treffpunkt
für dieses abendliche Zoo-Highlight ist in der Zooschule um 18.00 Uhr.
Der Preis für den Vortrag mit
anschließender Abendführung beträgt 10.- EUR für Erwachsene und 5.- EUR
für
Kinder. Auch dieser Betrag fließt vollständig in die Kampagne.
Stuttgarter
Wochenblatt
- 9. August 2007
Kinder-Rallye
in der Wilhelma
An drei verschiedenen Stationen (Bärenanlage, Raubtierhaus und
Bauernhof) warten
knifflige Fragen rund um die Wilhelma-Bewohner auf einfallsreiche
Kinder. Die Kinder-Rallye findet am Sonntag, 19. August, von 9.30 bis
14.30 Uhr im oberen
Teil der Wilhelma statt. So sind verschiedene Teil- bilder zu einem
Tierbild zusammenzusetzen,
die Tierart muss richtig benannt und richtig geschrieben werden. Dann
ergibt sich
ein Lösungswort. Wer gewinnt, wird mit einem Bauernhof-Tier
fotografiert und bekommt das Bild als
Ausdruck gleich mit nach Hause.
RP
Online - 13. August 2007
Auf
Nachtsafari im Regenwaldhaus
Die
neue und ungewöhnliche Nachtführung durch den Zoo und das Regenwaldhaus
startet
am Freitag, 17. August, um 21 Uhr im Zoo Krefeld. Ausgerüstet mit zwei
Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können Teilnehmer dieser
Führung auf
Entdeckungsreise durch den dunklen Park gehen. Der Bat-Detector spürt
Feldermäuse auf und macht Rufe hörbar, die sie bei der Nahrungssuche
ertönen
lassen. Eine zweite Führung dieser Art bietet der Zoo am 7. September
um 20 Uhr am Zoo an.
Kronberger
Bote - 15. August 2007
Der
Opel-Zoo lädt ein zur ZooFari
Traditionell zum letzten Ferienwochenende, bevor die Schule in
Hessen wieder beginnt, bietet der Opel-Zoo in Kronberg für Familien
noch einmal
eine ganz besondere Veranstaltung: Die ZooFari – Afrikanische Nächte im
Opel-Zoo. Jeweils am Freitag, 17. August, und am Samstag, 18. August,
haben die Kassen
von 20 bis 23 Uhr geöffnet. Wie immer ist der Zoo von Feuerkörben und
Kerzen
illuminiert und es wird ein besonderes Programm (20.30 bis 24 Uhr)
geboten. Die ZooFari ist eine Veranstaltung zur Unterstützung der
Bauprojekte im
Opel-Zoo.
Pressrelations -
15.
August 2007
Faszinierende
Zooführungen für Hunde- und Katzenfreunde
Auf die
Spuren der Entstehungsgeschichte von Hund und Katze können sich
Liebhaber aller
vierbeinigen Haustiere und Biologie-Interessierten in die Berliner Zoos
begeben. Die speziell entwickelte Führung findet am 21. August 2007 im
Zoologischen
Garten (Treffpunkt Eingang Löwentor) und am 22. August 2007 im Tierpark
Friedrichsfelde (Treffpunkt Eingang Bärenschaufenster) jeweils um 10
Uhr statt.
Alle Teilnehmer sollten jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der
Führung am
Treffpunkt sein. Der angemeldete Besucher erhält beim Eintritt in den
Zoo den
geltenden Gruppenrabatt.
RP Online - 13.
August
2007
TerraZoo
will den Ruf des Krokodils retten
Jugendliche
und Erwachsene sind in erster Linie die Zielgruppe, an die sich der
„Tag des
Krokodils“ am Samstag, 18. August, ab 13 Uhr richtet. Die Zooschule
Rheinberg
organisiert diese Veranstaltung im TerraZoo mit interessanten Vorträgen
von
Spezialisten aus ganz Deutschland: Dr. Bernd Jensch (Biologie der
Krokodile),
Florian Häselbarth (Systematik der rezenten Krokodile), Dr. Thomas
Kölpin
(Nilkrokodile – Vorbereitung und Haltung im Zoo), Ralf Sommerlad
(Bedrohte
Krokodilarten), René Bonke (Zur Situation des Sunda-Gavials), Dr.
Markus Baur
(Zur Situation von Krokodilen in Deutschland), Dr. Markus Baur
(Vorstellung der
DGHT AG-Krokodile). Ziel der Veranstaltung ist es, den Besuchern die
Biologie
der Krokodile näher zu bringen und zu zeigen, dass der Ruf der Tiere –
besonders durch spektakuläre Darstellung im TV – weitaus schlechter sei
als ihr
tatsächliches Wesen.
Neue OZ Online - 13.
August 2007
Auch
ohne Tiere ein Abenteuer
Obwohl
sich die meisten Tiere schon längst zur Nachtruhe gebettet hatten,
platzte der
Osnabrücker Zoo an diesem Wochenende nach Einbruch der Dunkelheit aus
allen
Nähten. Aber auch ohne die gewohnten Zoobewohner konnte in den
Dschungelnächten
so manche exotische Spezies beobachtet werden.
openPR.de - 10. August
2007
Umwelt-Botschafter
in Blech: Eisbär Knut und seine Freunde werden ...
Eine langfristige Zusammenarbeit haben die Berliner Zoologischen
Gärten und das Druckerei-Unternehmen Plakat-Industrie GmbH aus
Berlin-Neukölln vereinbart. Plakat-Industrie wird eine Sonder-Edition
von Blechschildern und Blechpostkarten
mit beliebten Tieren aus beiden Berliner Zoos auflegen. Ein Teil der
Erlöse geht
an die Tierparks. Die erste Auflage, die in dieser Woche präsentiert
wurde, umfasst
fünf Motive mit dem Eisbären Knut. Alle Schilder tragen das offizielle
Zoo-Marken-Logo
„Respect Habitats.Knut“. „Mit dieser Sonder-Edition wollen wir die
wertvolle Arbeit der Berliner Zoologischen
Gärten unterstützen und gleichzeitig auf die bedrohten Lebensräume
einiger Tierarten
aufmerksam machen“ erklärt Plakat-Industrie-Geschäftsführer Gernot
Buettner (70).
lifepr.de - 8.
August 2007
Dresdner
Stadtreinigung jetzt mit Löwen unterwegs
Nach der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit der Dresdner Stadtreinigung
mit dem Dresdner Zoo im Mai 2006 für den kleinen Elefanten Thabo-Umasai
soll nun
eine weitere erfolgreiche Aktion gestartet werden. Für das ca. 1.300 qm
große neue Außengehege für Löwen, Karakale und Zebramangusten
rund um den Raubtierfelsen wird die Stadtreinigung Dresden nun ab 6.
August auf
10 modernen Entsorgungsfahrzeugen mit je 2 großen Werbetafeln 3 m x
1,50 m im gesamten
Stadtgebiet werben. Das neue Areal von Löwen & Co. soll am 12.
August 2007 eröffnet werden. Bereits
am 25. Juli trafen 2 Löwen – der 2-jährige Däne Jago und die Löwin
Layla aus Amsterdam
- in ihrer neuen Heimat ein. Dem
alten Raubtierfelsen wurde neues Leben eingehaucht - in seinem
Innenbereich können
Besucher die Geschichte des Zoos ganz nah erleben.
Auch diesmal hoffen die beiden Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena (Zoo
Dresden) und
Peter Hofinger (SRD) auf ein reges Interesse der Dresdner und auf die
Lust, einmal
wieder den Tieren in's Gehege zu schauen.
Kölner Stadt-Anzeiger
- 8. August 2007
Abenteuer
VHS-Bildung
Marlar,
Ming-Jung und Maha Kumari interessierten sich nicht für das „Abenteuer
Weiterbildung“,
das Herbstprogramm der Volkshochschule (VHS), das auf der Empore des
Elefantenparks
im Zoo vorgestellt wurde. Die drei Elefantenkinder trabten lieber im
Außenbereich
ihres Geheges herum. Das breite Angebot
an Führungen und Exkursionen wurde erweitert. Alleine im Zoo finden
sieben
Führungen statt. Direktor Theo Pagel versteht den Kölner Zoo als eine
„Bildungseinrichtung“
und stellte die neuen Führungen wie beispielsweise „Safari am Rhein -
afrikanische
Tiere im Kölner Zoo“ vor. Auch das neue Orang-Utan-Haus sowie die
Tropenhäuser sind
Teil der Touren durch den Zoo.
Landeszeitung
- 15. August 2007
Schnee
im August Weiße Überraschung im Wildpark
Nindorf.
Überraschender Wintereinbruch im August: Gestern lag im Wildpark
Lüneburger
Heide eine dichte Schneedecke. Kinder machten Schneeballschlachten, und
einige
der Tiere erkundeten die ungewohnte Landschaft neugierig. Rund 50
Kubikmeter der weißen Pracht hatte der
Wildpark vom Snow Dome in Bispingen für die besondere Sommeraktion
bekommen.
Auch eine kleine Schnee-Eule machte zusammen mit Falkner Lothar Askani
einen
Ausflug in die Schneelandschaft. Und die Besucher hatten ebenfalls
ihren Spaß an dem Wintereinbruch im Wildpark
bei 24 Grad Außentemperatur.
Rhein Main
Presse - 9.
August 2007
Füchse
freuen
sich über Futter aus der Hand
Sie hatten zahlreiche Fragen mit in den Tiergarten im Wäldchen
gebracht,
die zirka zwanzig Teilnehmer der Aktion "WZ macht Ferien". Doch die
Zoo-Pädagogin
Tamara Kalmbach konnte kompetent Auskunft geben. Auf ausgesprochen
großes Interesse stieß das neue Gehege für Wölfe, Rot- und Eisfüchse,
das im Mai eingeweiht wurde. "Insgesamt 2 400 Quadratmeter
umfasst das neue Außengehege", erläuterte die Zoo-Pädagogin. Damit die
drei
scheuen Wölfe sich auch zeigten, hatten Tierpfleger Lars Heymann und
sein Azubi
Alexander Kriha einen besonderen Leckerbissen vorbereitet: eine frische
Rinderhälfte
banden sie an einem Baumstamm im Gehege fest, so dass die neugierigen
Besucher auch
die Fressgewohnheiten der heimischen Raubtiere begutachten konnten. Je
zwei besonders
mutige WZ-Teilnehmer durften bei der Fütterung der Rot- und der
Eisfüchse sogar
mit den Pflegern in die Gehege gehen und den Tieren ihre portionierten
Mahlzeiten
aus rohem Fleisch einmal aus eigenen Händen anreichen.
Fernweh -
14. August 2007
Neuigkeiten
aus
Lissabon
“Meeresungeheuer“
heißt die aktuelle Ausstellung im Lissabonner Aquarium Oceanário. Dort
können
sich die Besucher nun auf eine Zeitreise in die Ära der Dinosaurier
begeben und
Ur-Reptilien bewundern. Dabei werden Theorien, Mythen und Legenden um
diese
faszinierenden Lebewesen erzählt. Ein wahres
Meeresungeheuer erwartet die Gäste bereits in der Eingangshalle des
Oceanários.
Eine 20 Meter lange und 800 Kilogramm schwere Skulptur ist komplett aus
Recyclingmaterial gebaut und soll auf die zunehmende Verschmutzung der
Ozeane
aufmerksam machen und das Bewusstsein für die Wiederverwertung von
Rohstoffen
fördern.
Nachwuchs
Ad-Hoc-News
- 8. August 2007
Giraffen-Nachwuchs
im Magdeburger Zoo
Der Magdeburger
Zoo hat einen neuen Bewohner. Wie die Zooleitung am Mittwoch mitteilte,
wurde am
Dienstag ein Giraffenkalb geboren. Das Tier sei gesund und munter und
halte sich
bereits wacker auf den Beinen. Sein Geschlecht konnte noch nicht
festgestellt werden. Nach
einer Fehlgeburt des Muttertiers im vergangenen Jahr sei man glücklich
und stolz,
dass «Nelly» nun ein gesundes Giraffenkalb zur Welt gebracht habe. Die
letzte Giraffengeburt
im Magdeburger Zoo liegt fünf Jahre zurück.
Volksstimme - 10.
August 2007
Sorge
um Giraffen-Baby: Nelly will ihr Junges nicht säugen
Seit Dienstag
sind Giraffendame " Nelly " und Bulle " Dirk " Eltern. Nelly
hat ein kleines Giraffenmädchen zur Welt gebracht. Es ist gesund und
munter, bereitet
dem Magdeburger Zoo aber dennoch Sorgen : Das Kleine wurde von seiner
Mutter noch
nicht gesäugt. Einmal musste das Kleine schon von den
Tierpflegern mit der Flasche versorgt werden. " Damit es wenigstens
etwas
im Magen hat ", sagt Kai Perret. Warum Rothschild-Giraffendame Nelly
ihr Junges nicht säugt, ist für den Zoo noch
ein Rätsel. " Nelly hat ihr Junges normal geboren, hat es auch nach der
Geburt
saubergeleckt und damit sofort den natürlichen Kontakt zu ihm
aufgenommen ",
sagt Zoo-Chef Perret. Auch habe die Giraffenkuh in ihrem Herkunftszoo
in Dänemark
bereits zwei Junge aufgezogen. " Sie ist also nicht unerfahren. " Heute
muss in der Giraffen-Kinderstube dann eine Entscheidung getroffen
werden.
" Wird das Junge von der Mutter nicht gesäugt, wird es eine
Handaufzucht ",
sagt Kai Perret. Das Giraffenhaus hatte der Zoo in den vergangenen
Tagen erst einmal geschlossen,
damit sich Nelly und ihr Nachwuchs von der Geburt in Ruhe erholen
konnten und sich
aneinander gewöhnen können. " Wir rechnen damit, dass sich die
Magdeburger
am Wochenende das erste Mal das Giraffenbaby anschauen können ", sagt
Kai Perret.
Ein Name wird für Magdeburgs jüngste Rothschild-Giraffe noch nicht
gesucht. "
Wir werden uns dafür wieder eine Aktion ausdenken ", verspricht der
Zoo-Chef.
Remscheider
General-Anzeiger - 10. August 2007
Kleiner "Feuertiger" im Wuppertaler Zoo
Wuppertal. Die bergischen Nachbarn haben eine neue Tempelanlage.
Zumindest dem Namen
nach: "Bagan" hat vier Pfoten, ein rötliches Fell und einen ganz
eigenen
Willen. Dass der zwei Monate alte Nachwuchs im Wuppertaler Zoo nach
einer historischen
Königsstadt in Myanmar (Birma) benannt ist, scheint den selbstbewussten
Kater nur
umso stolzer zu machen. Schließlich gelten Asiatische Goldkatzen in
ihrer Heimat als Herrscher aller Katzen. Kaum
geboren, beherrschte Bagan seine Raubtier-Kollegen auf seine Weise: Die
Käfig-Nachbarn
mussten seinetwegen auf Besuch verzichten. Acht Wochen lang war das
Großkatzenhaus geschlossen, weil der kleine Kater in aller
Ruhe zu Kraft kommen und sein Zuhause erkunden sollte. Doch die Zeiten
der Abschottung
sind vorbei. Denn dem aufgeweckten Jungtier mit dem flauschigen Fell
geht es prächtig.
Auch das Team um Direktor Ulrich Schürer hat sich etwas in den Kopf
gesetzt: Wuppertal
will seinen Goldkatzen-Ruf weiter ausbauen. "Wir haben die
erfolgreichste Zucht
in Europa", freut sich Schürer, zumal die seltenen Tiere vom Aussterben
bedroht
sind.
Stern -
13. August 2007
Nilpferd-Baby im Berliner Zoo: Paulchen verzückt Berlin
Paul, der kleine Hippo, ist happy, denn im Berliner Zoo ist er der neue
Star.
Knut ist mittlerweile groß, Paul ist noch klein - das
Zwergflusspferd-Baby
wurde vor einem Monat geboren und hat das Zeug zum neuen Knuddel-Star.
lifepr.de - 13. August
2007
5
kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium ...
Nach
langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen im
Terrarium
des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische
Dreikielschildkröten, die
nunmehr den Besuchern gezeigt werden können. Die Eier wurden bereits
Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den
Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator
verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die
fünf
kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren,
schwarzen
Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.
Kanal8 -
15. August 2007
Nachwuchs
im Chemnitzer Wildgatter
Nicht
nur bei den exotischen Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35
ha großen
Wildgatter Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden,
gibt es
einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-,
Dam- und Muffelwild zu beobachten, und
auch die Wisente haben wieder ein Kalb. Zur großen Freude der
Tiergärtner hat
sich auch bei den Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge
Nachwuchs
eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und
können
mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege beobachtet
werden.
Berliner
Morgenpost -
9. August 2007
Lebhafte
Eulen-Fütterung im Zoo
Ein regelrechtes Spektakel können Besucher im Zoo in Berlin derzeit bei
der täglichen
Fütterung von Schnee-Eulen und Bartkäuzen erleben. «Dann klappern die
Vögel mit
den Schnäbeln und stoßen ein heiseres Rufen aus», sagte ein
Zoo-Sprecher am Donnerstag.
Auch die Bartkäuze,
die etwa so groß wie ein Uhu sind, ziehen derzeit die Besucher an. Fünf
Jungvögel
sind im Mai geschlüpft. Die Kleinen sind inzwischen fast so groß wie
ihre Eltern,
können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von diesen
unterschieden werden.
lifepr.de -
14. August 2007
Riesen-Sensation
im Miniformat!
Hannover. Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht
abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl
und
Friedrich – winzig, putzig, und schon so neugierig wie die Großen! Das
Mini-Männchen ist eine echte Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover,
denn seit
2000 blieb der Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist
das neue
Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo
an den
Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg – und noch dazu so
einen
niedlichen!
Seit
einigen Tagen lässt sich das Mini-Männchen immer öfter blicken.
german
[n] - 12. August 2007
Erfolgreicher
Elchtest im Tierpark Lohberg
Ein
Elch kommt meistens allein. Allerdings nicht im Tierpark Lohberg im
Bayerischen
Wald. Dort erblickten vor wenigen Wochen die beiden Elch-Zwillinge Pia
und Paul
das Licht der Welt und bescheren dem Tierpark seither einen noch nie
erlebten
Besucheransturm. Die beiden "Knuts des Bayerwalds" nehmen den Rummel
und das über sie
ergehende Blitzlichtgewitter jedoch gelassen, auch Mama Benthe und Papa
Laben
reagieren "cool".
Übrigens:
Am 8. August ist Sommerfest im Tierpark!
Westdeutsche
Allgemeine
Zeitung - 9. August 2007
Das
Ende der Wöchnerinnen-Station
Nach gut anderthalb Monaten auf der Wöchnerinnen-Station des Vogelparks
im Stadtgarten
sind die Säbelschnäbler mit ihrem Nachwuchs in ihre angestammte Voliere
zurückgekehrt.
Die Jungen schlüpften in der Zeit zwischen dem 19. und 24. Juni. "Damit
wir
auf kleinerem Raum die Aufzucht kontrollieren konnten, haben wir die
drei Altvögel
und ihre vier Jungen für die ersten Wochen in ein kleineres Gehege
ausgelagert",
sagt Tierpfleger Hans-Werner Moser. "Ein Säbelschnäbler wurde bei einem
Kampf mit einem anderen
so schwer verletzt, dass er wenig später starb." Verluste gab es auch
im Gelege.
Ursprünglich lagen acht Eier in der flachen Nestmulde. Drei gingen
während der Nistzeit
zu Bruch. Ein viertes Ei - äußerlich intakt - barg ein totes Junges.
Krone.at - 9. August
2007
Experten
verblüfft
In einem
chinesischen Zoo hat Pandabär Jinzhu für Verblüffung gesorgt: Der bei
seiner Geburt
als Männchen und später als nicht gebärfähiger Zwitter eingestufte
elfjährige Pandabär
bekam Zwillinge. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am
Donnerstag berichtete,
war Jinzhu bei seiner Geburt fälschlicherweise als Männchen eingestuft
worden. INachdem
ein späterer Versuch, den Bären mit einem Weibchen zu paaren,
fehlschlug, wollten
Wissenschafter das Weibchen mit Jinzhus Sperma künstlich befruchten.
Dabei entdeckten
sie, dass der Pandabär auch weibliche Geschlechtsorgane besitzt.
Aufgrund der "ungewöhnlichen
Position der Geschlechtsorgane" stuften sie Jinzhu als Zwitter ein, der
keinen
Nachwuchs bekommen könne.
Tages-Anzeiger
Online - 14. August 2007
Leoparden-Drillinge
präsentierten sich
Rund zwei Monate
nach ihrer Geburt im Budapester Zoo hatten die Leoparden-Drillinge
Bella, Bara
und Bahar heute ihren ersten öffentlichen Auftritt.
Die zwei
Weibchen und ihr Bruder entwickeln sich laut dem Zoosprecher Zoltan
Hanga
prächtig. Etwa ein Jahr werde der Leoparden-Nachwuchs in Budapest bei
den
Eltern bleiben. Dann würden die drei auf andere Zoos verteilt.
lifepr.de - 14.
August 2007
Drei
Tiger-Junge locken Besucher nach Kolmården
Der Tierpark Kolmården, der sich an Schwedens Ostküste – etwa 150 km
südlich
von Stockholm – befindet, hat seit Kurzem eine neue Attraktion: Die
Besucher
können nun drei im Juni 2007 geborene sibirische Tigerjunge ganz nah
beobachten
und bestaunen. Damit gibt es in Kolmården nun insgesamt zehn sibirische
Tiger,
auch Amurtiger genannt, welche die im Mai 2007 neu eröffnete Tiger
World
bevölkern.
Iserlohner
Kreisanzeiger
und Zeitung - 10.
August 2007
Bielefelder Bärin »Alma« eingeschläfert
Braunbärin »Alma« aus dem Bielefelder Tierpark Olderdissen
ist tot. Die Bärin habe eingeschläfert werden müssen, teilte die Stadt
Bielefeld
am Freitag mit. Grund des schlechten Zustands der 27 Jahre alten »Alma«
sei vermutlich
eine Rückenmark- oder Hirnhautentzündung. Am Samstag waren der Bärin in
einer mehrstündigen
Operation wegen akuter Kiefervereiterung alle vier Eckzähne und ein
Schneidezahn
gezogen worden. Wenig später habe sich ihr Zustand stark
verschlechtert, sagte eine
Sprecherin des Umweltbetriebs.
Wochenspiegel -
13. August 2007
Diebstahl
im Dessauer Tierpark
Unbekannte
hatten am Sonntag zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr das Außengehege mit
einer
Drahtschere durchtrennt und einen drei Jahre alten Zwergseidenaffen
gestohlen.
Da bei nicht artgerechter Haltung die Tiere starke gesundheitliche
Probleme
haben und die Zwergseidenäffchen jeden Tag spezielle Spezialpräparate
erhalten,
hofft der Tierpark deshalb, dass das Zweigseidenäffchen recht schnell
gefunden
und in den Tierpark zurückgebracht wird.
Mitteldeutsche
Zeitung - 14. August 2007
Zwergseidenaffe
wieder aufgetaucht
Große Erleichterung und Freude im Dessauer Tierpark: Das kleine
Zwergseidenäffchen Sanaté ist wieder bei seiner Familie. Bei seinem
Rundgang am
Montagabend "hat der Spätdienst das Tier direkt am Affenkäfig
entdeckt", erzählt Tierparkleiterin Christine Kilz. "Er hat sehr
schnell reagiert, einen Kescher geholt und das Tier gefangen. Das war
Sekundensache."
Live-PR.com -
10.
August 2007
Kiris
letzte Reise
Nürnberg. Tierärztin Katrin Baumgartner hat Kiris dicke Haut
aufgeschlitzt.
«Wir haben das Fleisch mit 15 bis 20 Zentimeter langen Klingen
vorsichtig herausgeschnitten,
damit kein Gelenk verletzt wird.» Kiris Tierpfleger waren nicht dabei.
«Es war sehr
schlimm für sie», erzählt sie. Das Fleisch der 2750 Kilo schweren
Elefantendame,
die am Dienstag getötet werden musste, wurde nicht an die Raubtiere im
Zoo verfüttert,
sondern verbrannt. Kiris Knochen haben die Nürnberger Zoomitarbeiter
per Lastwagen nach München geschickt
- zu Forschungszwecken. Die Überreste von Kiri landen in der
Staatssammlung für
Anthropologie und Paläoanatomie. Dort dienen sie als
«Vergleichsskelett» für fossile
Knochen, die bei Ausgrabungen gefunden werden. In der Münchner
Staatssammlung präpariert Kuratorin Henriette Obermaier Kiris Skelett.
Über 18 000 Skelette lagern bereits in der Staatssammlung. «Wir haben
hier zwar schon Elefanten,
aber kein vollständiges Skelett eines indischen Elefanten.»
Ad-Hoc-News
- 10. August 2007
Skelett
der Nürnberger Elefantendame
Das Skelett
der im Nürnberger Zoo gestorbenen Elefantendame Kiri ist an die
Staatssammlung für
Anthropologie und Paläoanatomie in München geschickt worden. «Wir haben
den Kadaver
vorsichtig mit dem Messer zerlegt, damit kein Gelenk verletzt wird»,
sagte die Tierärztin
des Zoos, Katrin Baumgartner.
Hamburger
Abendblatt - 15. August 2007
Tschüs,
Buffy!
Kodiakbär verlässt Hagenbeck
Großer
Tiertausch in Hagenbecks Tierpark. Buffy (24), das einsame
Kodiakbären-Männchen, wird noch in diesem Sommer in die
Zoom-Erlebniswelt nach
Gelsenkirchen umziehen. Dort wartet weibliche Gesellschaft auf ihn, um
die sich
der Hamburger Tierpark weltweit erfolglos bemüht hatte. Seit dem Tod
von Buffys
Bruder Nemo im April 2005 und dem Umbau der alten Bärenanlage hatte man
in
Hamburg große Hoffnung auf Kodiak-Nachwuchs mit neuen Weibchen gehabt.
Jetzt
geht man einen anderen Weg. Nach Buffys Weggang reisen vier Jungbären
aus Moskau an: Ein Wurf
Kamtschatka-Bären, drei Männchen und ein Weibchen. Die vier
Pelzträger, die bei ihrer Ankunft etwa ein dreiviertel Jahr alt sein
werden,
werden ihre Jugendjahre zusammen mit den Polarfüchsen verbringen. "Nach
zwei bis drei Jahren werden wir dann drei Tiere abgeben, eines behalten
und
dafür einen Partner suchen", sagt Walter Wolters (42), Cheftierpfleger
bei
Hagenbeck. Für die Zucht der Bären kooperiert Hamburg bereits jetzt mit
weiteren Zoos.
Freie Presse -
13. August 2007
Ferkeleien
sind ausdrücklich erwünscht
Im Auer Zoo der
Minis scheint sich eine neue Romanze anzubahnen. Knapp drei Monate nach
dem
Einzug von Minischwein Bambam in den Tiergarten wurde nun endlich eine
Partnerin für den kleinen Eber gefunden. Die Dame
stammt aus dem Westen, ist gerade einmal elf Wochen alt und hört
passenderweise
auf den Namen Bambina.
Kanal8 - 15.
August 2007
Neuzugänge
im Tierpark
Im
Dessauer Tierpark gibt es seit einigen Tagen mehrere Neuzugänge zu
bestaunen.
Seit Sonntag wohnt dort der dreijährige Alpaka-Hengst Lukas , auch die
am 6.
August geborenen Wasserschweine trauen sich jetzt schon ins Freie. Zwei
Minischweine aus dem Tiergehege Wartenberg haben in Dessau ebenfalls
ein neues
Zuhause gefunden, ebenso wie sechs Mönchsittiche, die am Mittwoch
erstmalig aus
dem Zoo Halle eingetroffen sind.
Hamburger
Abendblatt - 13. August 2007
Roy
Schulz -
Saubermann am Haifischbecken
Ein Tierpfleger
muss zupacken können. Das weiß Roy Schulz (30) schon lange. Mit 16
Jahren
begann er seine Zootierpfleger-Lehre bei Hagenbeck. Und durchlief
danach unter
anderem mit dem Elefantenhaus und dem Orang-Utan-Haus Reviere, in denen
eine
starke Hand schon einmal vonnöten sein kann. Roy Schulz war dabei, als
die Nilkrokodile für das neue Tropen-Aquarium aus
einem anderen Tierpark geholt wurden. Seitdem
arbeitet Schulz in Hagenbecks Jubliäums-Bau, der Welt von Haien,
Krokodilen und
Schlangen.
Schweriner
Volkszeitung - 9. August 2007
41,5 Millionen für die Umwelt
Die Waldschule im Schweriner Zoo, das Flussbad in Rostock und das neue
Vereinsgebäude der Rudergesellschaft Schwerin - das sind nur drei
Projekte, die
die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern förderte,
beziehungsweise
noch unterstützt. Seit ihrer Gründung 1991 profitierten da von 216
Projekte in Mecklenburg-Vorpommern.
Dabei schüttete die Stiftung fast 41,5 Millionen Euro aus. Allein in
Rostock sind
42 Projekte gefördert worden, in Schwerin 20 Ideen, in Greifswald 26
davon innerhalb
der vergangenen fünf Jahre 17 Projekte und in Neubrandenburg elf
Entwicklungen. Neben Einrichtungen wie das
Biosphärenreservat Schaalsee, das sich für den Umweltschutz der Region
einsetzt,
werden auch Umweltbildungseinrichtungen wie Zoos, Tierparks sowie
Kinderprogramme
und Kitas, Schulen und andere Bildungsträger gefördert.
RP Online - 10.
August 2007
Brief
schockt Tiergarten-Team
Der Tiergarten-Verein
Kleve hat ein anonymes Schreiben erhalten, das unserer Zeitung
vorliegt. Darin werden
angebliche unhaltbare Zustände im Tiergarten beklagt. Wir sind den
Vorwürfen nachgegangen.
Dietmar Cornelissen ist wütend. Sauer, böse müsste man wohl sagen, wenn
man seine
Gefühle beschreiben wollte, sagt der Leiter des Klever Tiergartens.
Denn der anonyme
Schreiber, der vor zwei Tagen dem 1. Vorsitzenden des Vereins
Tiergarten, Peter
Will, einen Brief voller Vorwürfe gegen die Tierpfleger schickte, hat
nichts ausgelassen:
Die Ställe würden selten gereinigt, auf frischen Kot würde einfach
Stroh geworfen. Tiere würden humpeln, hätten Ekzeme - ein Tierarzt sei
selten zu sehen. „Inakzeptabel“ findet Cornelissen dagegen die
Vorwürfe. Denn mit sechs Festangestellten,
rund 20 Ein-Euro-Jobbern sowie zahlreichen Straftätern, die zur
Resozialisierung
dort Arbeitsstunden ableisten müssen, sei das Tiergarten-Team bemüht,
allen Tieren
gerecht zu werden.
Kieler
Nachrichten - 15. August 2007
Weißstörche
sammeln sich zum langen Zug in den Süden
Die Weißstörche sammeln sich zu ihrem Zug in den Süden. Allein rund 60
der
großen Vögel fressen sich zurzeit im Wildpark Eekholt Kraft an
für die anstrengenden Flugkilometer ins ferne Afrika. Darunter seien
auch viele
Jungvögel, deren Eltern auf Dauer zur Pflege in dem Gelände leben,
sagte
Storchenpfleger André Rose. Jungstörche ziehen für gewöhnlich zuerst
und machen
sich unabhängig von ihren Eltern auf den Weg ins Winterquartier.
Morgenweb
- 12. August 2007
Heimat der scheuen Wildpark-Luchse in der Diskussion
Der Wildpark in Rheingönheim ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von den
rund 230
Wildpark-Tieren sind
die drei Luchse nun unfreiwillig ins Rampenlicht geraten. Von Natur aus
eher
scheu stehen sie - beziehungsweise ihr Gehege - plötzlich im
Mittelpunkt einer
Diskussion, die nicht zwischen den Beteiligten selbst, sondern über die
Presse
ausgetragen wird. Ernst Weissmann von den Grünen macht gegenüber dem
"MM" seinem Ärger
über den Zustand des Wildparks Luft: "Der Park macht einen schlechten
Eindruck, die Holzbänke sind marode. Es gibt auf dem Parkgelände selbst
keine
Toilettenanlagen. Die Tiere sind nicht artgerecht gehalten." Weissmann
hatte mit seinem Büro für Landschaftsgestaltung vor Jahren den Auftrag
erhalten, den Park umzugestalten - ein Auftrag, der ihm aber wieder
entzogen
wurde, als die politische Landschaft der Chemiestadt sich änderte.
"Beim Ebertpark wird jetzt für 40 000
Euro ein neues Gehege für die Tiere gebaut - warum passiert das beim
Luchsgehege nicht?"
Kölner
Wochenspiegel - 14. August 2007
Tierpark: 100-jähriges
Jubiläum steht vor der Tür
Lindenthal. Bei schönem Wetter schätzen viele Stadtbewohner, vor allem
Familien mit Kleinkindern, den im Stadtwald ansässigen Tierpark als
Abwechslung
zum alltäglichen Leben. Besonders bei den kleinen Gästen weckt er mit
den
Kleintieren, die sie füttern und streicheln können, großes Interesse.
Im
kommenden Jahr feiert der Tierpark sein hundertjähriges Bestehen und
kann auf
eine Historie mit Höhen und Tiefen zurücksehen.
Zofinger
Tagblatt - 15. August 2007
Happy
Birthday, liebe Druk, liebe Lea und lieber Grebbo!
Zürich. Wenn
Zoo-Tiere Geburtstag haben, gibt es keine Party, keinen Kuchen, keine
Kerzen
und schon gar keinen Alkohol. Der 40-jährigen Elefantendame Druk, dem
gleichaltrigen Orang-Utan-Weibchen Lea und zwei über 50-jährigen
Flamingos
scheints nichts auszumachen. «Die Tiere haben ja auch kein
Geburtstagskonzept wie wir Menschen», sagte
Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor den Medien. Dennoch nahm der
Kurator
die Geburtstage zum Anlass, um für einmal ältere Zoobewohner ins
Rampenlicht
zur rücken.
Tages-Anzeiger
Online - 15. August 2007
Mehrere
Jubilare im Zoo Zürich
Kommende
Woche wird das Sumatra-Orang-Utan-Weibchen Lea 40 Jahre alt. Lea wurde
am 22.
August 1967 in Stuttgart geboren und ist 1974 nach Zürich gekommen.
Früher nahm
Lea laut dem Zoo Zürich die Alpha-Stellung in der Gruppe ein. Heute
habe sie
einen schwierigeren Stand. Ihre 40. Geburtstag in diesem Jahr bereits
gefeiert hat die Asiatische
Elefantenkuh Druk, die etwa im April 1967 geboren wurde. Einen runden
Geburtstag feiern dieses Jahr im Zürcher Zoo auch die Gorillas
Mamitu und N'Gola, die 1977 in Stuttgart beziehungsweise in Jersey
geboren
wurden. Tierische Geburtstage werden im Zoo laut Kurator Robert Zingg
nicht
offiziell gefeiert. Es sei aber schon möglich, dass ein Pfleger ein
zusätzliches «Guetzli» gebe.
NZZ Online - 9.
August
2007
Christy
läuft Dracula den Rang ab
In Sichtweite
des angeblichen Dracula-Schlosses ist in den rumänischen Karpaten das
grösste Bären-Gehege
Europas entstanden. Die aus den Käfigen von Restaurants und Wanderzoos
befreiten
Tiere entwickeln in der neuen Umgebung eine eindrückliche Lebensfreude.
FAZ.NET - 9. August
2007
Krokodil: Der Krokodilflüsterer aus Taiwan
In einem taiwanesischen Zoo schreckt ein Krokodilflüsterer praktisch
vor nichts
zurück. Sein riesiges, 1200 Kilo schweres Salzwasserkrokodil lässt sich
sogar von
ihm kitzeln. Sein Geheimnis: Buddhistische Gebete und niemals lebendes
Futter für
die Großechsen.
Süddeutsche
Zeitung - 13. August 2007
Ekstatisches Balzen im
Central Park
Manhattans Zoo sucht seinen Knut, seit die einstigen Stars Silo und
Roy, ein
schwules Pinguinpärchen, ihre Karriere unbekümmert ruinierten. Roy und
Silo sind zwei männliche Pinguine, die damals nicht nur unzertrennlich
waren,
sondern eines Tages ein Nest bauten und ein Gebaren an den Tag legten,
das die
Tierpfleger „ekstatisches Balzen“ nannten. Was hieß, sie stellten sich
aufrecht
hin und schlangen ihre Hälse umeinander, bis man ihnen endlich gab, was
sie für
ein Ei hielten: einen runden, glatten Stein. Auf dem
Brocken brüteten sie dann mit solch steinerweichender Hingabe, dass
Amerika
bereit wurde für einen großen Schritt: Die Jungs bekamen ein echtes
Pinguin-Ei,
brüteten ein Mädchen namens Tango aus und zogen es gemeinsam groß.
Sechs
wundervolle Jahre lang war die Stadt stolz auf ihre schwulen Pinguine.
Die
Geschichte von Tangos Geburt wurde in einem preisgekrönten Kinderbuch
erzählt,
Schwule erhoben Roy und Silo zu ihren Ikonen. Das ging so
lange bis Scrappy in den Zoo kam. Das kalifornische Pinguin-Weibchen
verführte
Silo Ende 2005. Roy brütete allein über einem Stein weiter.
sueddeutsche.de -
13. August 2007
Central
Park Zoo
in New York
Wie
teuer ist der Eintritt? Welche besonderen Tiere kann man sehen? Wieviel
Zeit
muss man sich für einen Besuch nehmen? Hier ist unsere Checkliste. Der
Slogan des Zoos ist: „See Them Today, Save Them for Tomorrow“.
Juraforum.de -
15. August 2007
Frauen
sagen, wo's lang geht - Inzuchtvermeidung bei wilden ...
Hyänenweibchen vermeiden Inzucht sehr effizient und brauchen dazu nur
einfache
Regeln bei der Partnerwahl. Das haben Forscher des Leibniz-Instituts
für Zoo-
und Wildtierforschung in Berlin zusammen mit einem Kollegen der
Universität
Sheffield in einer groß angelegten Studie an frei lebenden Tüpfelhyänen
in
Tansania nachgewiesen. Sie berichten über ihre zehnjährige Arbeit in
der
neuesten Ausgabe der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Den
Wissenschaftlern zufolge haben Tüpfelhyänenweibchen klare Vorstellungen
davon,
welche Männchen sie als Paarungspartner akzeptieren. Mehr noch: Jene
Männchen,
die sich an den Vorlieben der Weibchen orientierten, hatten den
höchsten
Paarungserfolg. "Tüpfelhyänenweibchen wählen zur Fortpflanzung
bevorzugt Männchen, die
nach ihnen in der eigenen Gruppe geboren wurden oder die erst nach
ihrer Geburt
in die Gruppe eingewandert sind", sagt Dr. Oliver Höner vom IZW. Durch
diese einfache Partnerwahl-Regel verhindern die Weibchen Inzucht sowohl
mit
ihren eigenen Vätern als auch mit älteren Brüdern, die nicht
abgewandert sind.
Today
the Rotterdam Zoo gorilla group went outside again. After 30min. of
displaying, Bokito immediately inspected the whole area and later in
the afternoon hefound a hotwire free spot in their tree and climbed in
it.
Video:
http://www.nos.nl/nosjournaal/artikelen/2007/8/7/070807_bokito.html
Sydney
Moring Herald August 15, 2007
Zoos
cleared of cruelty
The RSPCA has refused to release the results of its investigation into
animal deaths at Taronga and Western Plains zoos. The investigation was
ordered in June, after the deaths of a greater one-horned rhinoceros
and a female African elephant. The RSPCA's chief inspector, David
O'Shannessy, said yesterday that no action would be taken against the
zoos because no evidence of cruelty had been found in the animals'
veterinary records or in keeping standards. But he declined to release
the report to the Herald. The Taronga Zoological Parks Board of NSW was
also unable to release the report. A spokesman, Mark Williams, said the
zoo did not have a copy, while the zoo's director, Guy Cooper, could
not be contacted for comment.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
blikopnieuws.nl - 14. Aug. 2007
Geboorte
bizon onder toeziend oog van publiek
Bisongeburt unter den Augen der Besucher
Die Gäste des
Tierparks Emmen, die Freitag kamen, um Elefantenbaby Swe Zin zu
besuchen, wurden unerwartet auch noch Zeugen einer Geburt. Der kleine
Waldbison ist weiblichen Geschlechts.
Algemeen Dagblad - 11. Aug. 2007
Orang-oetanbaby dood
Orang-Utan-Baby ist tot
Der vorige Woche in Artis geborene Orang-Utan ist gestorben. Freitag
morgen trafen die Pfleger des Affenhauses das Affenbaby leblos in den
Armen seiner Mutter. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Zur Zeit
wird die Obduktion vorgenommen. Es war das erste Junge von Mutter
Kedua, die vor 25
Jahren selbst in Artis geboren wurde. Sie war früher schon dreimal in
anderen Umständen, aber hatte jedes Mal eine Fehlgeburt. In Artis
reagierte man niedergeschlagen auf den Tod des Affenbabys.
trouw.nl - 10. Aug. 2007
Pasgeboren orang-oetang in Artis overleden
Neugeborener Orang-Utan in Artis gestorben
Die Ursache
für den Tod des Affenmädchens ist für Artis ein Rätsel. "Es gab keinen
einzigen Hinweis, um zu denken, daß es nicht gesund sein soll", sagt
ein Sprecher. Deshalb wird in Kürze eine Obduktion des kleinen Körpers
vorgenommen. Die Artis-Sprecherin spricht von einem "traurigen
Verlust", aber verweist darauf, daß auch das die Natur ist.
dierennieuws.nl - 13. Aug. 2007
Dinospel op website DierenPark Amersfoort
Dino-Spiel auf der Website des Tierparks Amersfoort
Die Website des Tierparks Amersfoort wurde mit einem Dino-Spiel
komplettiert. Unter dem Titel "Wer rettet den Dino?" können Kinder ihr
Wissen über die ausgestorbenen Dinosaurier testen und erweitern. Es
werden Fragen gestellt zu den
ausgestorbenen Reptilien und der Zeit, worin sich der Spieler in diesem
Augenblick befindet. Am Ende des Spiels wartet ein überraschender
Ausgang. "Wer rettet den Dino?" ist zu finden und zu spielen auf www.dierenparkamersfoort.nl.
Das
Spiel entstand im Zusammenhang mit der Eröffnung des DinoWaldes, des
neuesten Themengebietes des Tierparks Amersfoort.
destentor.nl - 13. Aug. 2007
Dierengevecht YouTube niet voor tere kinderzieltjes
Kampf der Tiere auf YouTube nicht für zarte Kinderseelchen
Mit 12 Millionen Downloads ist es zur Zeit der
Hit auf YouTube: der spektakuläre Kampf zwischen Büffeln, Löwen und
einem Krokodil um ein Büffelkalb im Krüger-Nationalpark. Die Aufnahmen,
gemacht von einem Besucher des Krüger-Nationalparks, haben zu Hunderten
von Reaktionen auf YouTube geführt. Es gab Erstaunen über die Tatsache,
daß das Kalb den grausamen Angriff überlebt ("was für ein Powerbaby!"),
Sympathie für die Büffel, die ihr Kalb retten kommen ("so sieht man
jetzt, wie stark man ist, wenn man als Gruppe auftritt!") und wenig
Mitleid mit den Löwinnen, von denen eine selbst schwer verletzt ("das
soll ihnen eine Lehre sein, den feigen, elenden Bestien!"). Joep
Wensing, Chefbiologe von Burgers Zoo in Arnheim, ist nicht überrascht
über die heftigen Reaktionen. "Das ist die Natur, wie sie sein kann.
Aber weil es nicht paßt in unser Bild von einer Gesellschaft, in der
die Schwachen beschützt werden, mutet das grausam an und so werden die
Löwen, die wir als Löwenbabys noch so süß finden, nun verteufelt." In
Naturserien im Fernsehen wird laut Wensing zum Schutz der Zuschauer der
Film beschnitten.
Brabants Dagblad - 11. Aug. 2007
Agressieve aap mag in park blijven wonen
Agressiver Affe darf weiter im Park leben
Ein des Diebstahls und der Aggressivität beschuldigter Affe aus einem
Stadtpark in der brasilianischen Stadt Uberaba ist während einer
öffentlichen Verhandlung für unschuldig erklärt worden. Der Affe
braucht nicht in einen Zoo umzusiedeln, wie seine vermeintlichen Opfer
verlangt hatten. Von den Menschen, die sich über das Tier beschwert
hatten, ließ sich jedoch niemand blicken.
oglobo.globo.com - 10. Aug. 2007
Macaco acusado de roubo e agressão é 'absolvido' em
Minas
Des Diebstahls und des Angreifens beschuldigter Affe ist in
Minas "freigesprochen"
Belo Horizonte. Der Gehaupte Kapuziner Chico - beschuldigt des
Diebstahls und des Angreifens - wurde "freigesprochen" am Freitagabend
auf einer öffentlichen Verhandlung in Uberaba, Region Triângulo Mineiro
["Minas-Dreieck", Bundesstaat Minas Gerais]. Chico, der fünf Jahre alt
ist, lebt im Park Mata do Ipê und scheint sehr zutraulich und
sympathisch zu sein, hat aber Alkoholprobleme, laut einigen Zeugen, die
dafür bürgen, daß er Zuckerrohrschnaps trinkt.
jornaldeitupeva.com.br - 11. Aug. 2007
MG: macaco-prego é absolvido e fica na Mata do Ipê
Minas Gerais: Gehaupter Kapuziner ist freigesprochen und
bleibt im Mata do Ipê
Er kann sogar tödlich für ihn enden, wenn er in der Wildnis
ausgesetzt wird", erklärte der Stadtsekretär für Umwelt von Uberaba,
Ricardo Caetano de Lima. Der Sekretär sagte, daß die Personen, die sich
über Wunden beschwerten, Wunden an den Händen vorzeigten, das bedeutet,
sie haben versucht, den Affen in irgendeiner Form zu berühren. Das Tier
hätte nur reagiert. Der Sekretär meinte, Chico greift an, um sich
selbst vor Angriffen zu schützen, die er dann schon erduldet, wenn ihn
die Leute immer streicheln und füttern wollen, oft in einer unpassenden
Form.
emmen.nu
- 9. Aug. 2007
Swe Zin naar buiten
Swe Zin nach draußen
Dem gerade geborenen Elefantenkalb Swe Zin im Tierpark Emmen geht es
sehr gut. Mit ihrem zarten Alter von noch nicht einmal einem Tag stand
die Kleine schon voll im Blickpunkt. Donnerstag morgen durfte sie zum
erstenmal auf die Außenanlage. Sie wurde von den Besuchern, die in
Massen herbeiströmten, herzlich begrüßt.
rtvnoord.nl - 9. Aug. 2007
Baby-olifantje mag voor het eerst naar buiten
Elefantenbaby darf zum erstenmal nach draußen
Das Elefantenbaby Swe Zin, das Mittwoch im Noorderdierenpark in Emmen
geboren wurde, durfte Donnerstag zum erstenmal nach draußen. Der
Tierpark Emmen ist froh über die Geburt von Swe Zin. Es ist das erste
"Mädchen" nach acht "Jungen". Weibliche Jungtiere sind wichtig für den
Noorderdierenpark, weil die Herde Männchen nach etwa zehn Jahren nicht
mehr akzeptiert.
pretparken.be - 11. Aug. 2007
Leeuwenfamilie in Bellewaerde Park breidt uit met 4
welpjes
Löwenfamilie in Bellewaerde Park vergrößert sich um vier Junge
Luna, eine der Löwinnen des Bellewaerde Park, gebar vor kurzem vier
Junge (zwei Männchen und zwei Weibchen) im Beisein des stolzen Papas
Figaro und Tante Nala. Der jungen Mama und den Löwenkindern geht es
sehr gut und sie sollen in einigen Wochen für die Besucher zu sehen
sein.
oradio.be - 10. Aug. 2007
Nieuwe bewoner voor Zoo van Antwerpen
Neuer Bewohner für Antwerpener Zoo
Der Zoo von Antwerpen hat einen neuen Bewohner. Ein Königspinguinküken.
Seit Anfang Juni wurde das Ei abwechselnd von Mutter und Vater
ausgebrütet. Vor einigen Tagen schlüpfte das Junge aus. Es ist
der vierte Königspinguin, der in Antwerpen schlüpfte. Das Geschlecht
des Tieres ist noch nicht bekannt, dafür ist erst eine DNA-Untersuchung
nötig.
atv.be - 9. Aug. 2007
Koningspinguïn geboren in Zoo
Königspinguin im Zoo geschlüpft
Russische
Meldungen
americaru.com
- 15. Aug. 2007
В
зоопарке
Будапешта у
леопардов
родилась
тройня
Leopardendrillinge im Budapester Zoo
Am Dienstag wurden im Zoo Budapest, Ungarn, drei Jungtiere des seltenen
Persischen Leoparden gezeigt. Den Kätzchen, ein Männchen und zwei
Weibchen, die hier am 19. Juni geboren wurden, geht es gut.
gorad.n-europe.eu - 15. Aug. 2007
В
Минском
зоопарке
построят
экспозиционный
комплекс
«Фауна Южной
Америки»
Im Zoo Minsk wird Ausstellungskomplex "Fauna Südamerikas" gebaut
Wie der Chef der Bildungsabteilung des Minsker Zoos Alexandr Stroganow
erzählte, wird das ein gewaltiger Pavillon mit einer Höhe von 14 m und
einer Fläche von 1.500 qm. Der Ausstellungskomplex wird mit einem
modernen System versehen, das Tiere und Pflanzen unter ständiger
Kontrolle hält. Käfige wird es keine geben. Die Tiere können frei im
"Tropenwald" umherlaufen. Im Zentrum des Pavillons wird ein 7 m hoher
Wasserfall errichtet. Die Minsker werden schon bald durch die Pampas
Südamerikas spazieren können. Das für Belorußland einzigartige Objekt
soll 2008 fertig sein.
professia.info - 15. Aug. 2007
Зоопарк
предлагает
играть
«лебединые
свадьбы»
Zoo schlägt vor, "Schwanenhochzeit" zu spielen
Neuvermählte werden in den Leningrader Zoo eingeladen, um die
Eheschließung am Schwanenteich zu feiern. Diese Vögel gelten in Rußland
von alters her als Symbol der Liebe und Treue, um die Ergebenheit des
Schwanes ranken sich Legenden. Auf dem Zooteich leben drei
Schwanenpaare.
mail.ru - 15. Aug. 2007
Пеликан
влюбился в
уточку
Pelikan verliebte sich in eine Ente
Niemand würde an eine Liebe zwischen zwei so verschiedenen Arten
glauben, wenn Pelikan Pascha nicht seiner Entenfreundin ein Nest gebaut
hätte! Krauskopfpelikan Pascha lebt zwei Jahre im Zoo Pensa. Die Leute
fanden sofort Gefallen an ihm. Aber Beziehungen zu den Vögeln in seiner
Umgebung kamen nicht zustande. Eine große Gruppe Rosapelikane hat ihn
nicht in ihren Schwarm aufgenommen. Nachdem er sich in dem Territorium
eingelebt hatte, freundete sich Pascha mit der Paradieskasarka Mascha
an. Pascha ist dreimal so groß wie seine Freundin. Pascha und Mascha
verbringen die gesamte Zeit gemeinsam: sie gehen spazieren, fressen,
schwimmen auf dem See. Mascha immer vornweg und Pascha, ohne Eile, ihr
hinterher. Aber als Pascha seiner Freundin ein Nest baute, betrachteten
das alle als Liebeserklärung ...
aif.ru - 15. Aug. 2007
Хозяева
медведя,
напавшего на
людей, могут остаться
безнаказанными
Besitzer eines Bären, der Menschen angreift, können unbestraft bleiben
In der Siedlung Maloje Iljinskoje des Rayons Kaschira in der Moskauer
Umgebung entwich ein Bär, der in einem Käfig im Hause eines
Einheimischen gehalten wurde, nachdem er einen unterirdischen Gang
gegraben hatte, und fiel über Pilzsammlerinnen her. Ein Mann, der diese
zu verteidigen versuchte, kriegte Herzbeschwerden und verstarb an
diesem Ort. Einer der Frauen fügte das Raubtier zahlreiche Rißwunden
zu, und es brach ihr auch einen Unterarmknochen. Der an den Ort der
Tragödie herbeigeeilte Besitzer erschoß das Tier. "Jetzt wird dieser
Fall überprüft", teilte Ljubow Loshkina, Inspektorin der Abteilung für
Inneres des Rayons Kaschira mit, "doch ob ein Strafverfahren eröffnet
wird, ist schwierig zu sagen." In der heute in der Russischen
Föderation geltenden Gesetzgebung gibt es keinen Punkt, der es erlaubt,
Besitzer von Wildtieren zur Verantwortung zu ziehen, wenn diese
Wildtiere einen Menschen verstümmeln oder töten. Und obwohl nicht das
erste Jahr die Frage steht nach der Notwendigkeit, in das
Strafgesetzbuch einen derartigen Artikel einzubringen, ändert sich
tatsächlich nichts. Heute richten viele neue Russen zu ihrem Vergnügen
auf ihren Datschengrundstücken Zoos ein. In diesen leben übrigens
keineswegs friedliche Ziegen und Eselchen, sondern Panther, Bären und
Kobras. Und wenn am Ende jemand Schaden erleidet, den Liebhaber der
wilden Natur zu bestrafen ist problematisch.
yarsk.ru - 15. Aug. 2007
Союз
флоры
и
фауны
Bündnis von Flora und Fauna
Der Park "Rojow rutschej" begeht heute seinen 7. Geburtstag. Die wahre
Bestimmung des Parks, in dem Flora und Fauna ein Bündnis miteinander
eingehen, besteht laut Direktor Nikolaj Kulakow darin, die Achtung vor
dem lebenden Wesen zu lehren. Tiere gibt es hier mehr als 400 Arten und
über 200 Pflanzenarten. Maßstäbe und gesunde Ambitionen der Einwohner
von Krasnojarsk haben echt sibirische Ausmaße. Und in naher Zukunft
werden sich in neuen Gebäuden auch für Sibirien exotische Tiere
einleben - Giraffen, Elefanten, Zebras.
itartass.ur.ru - 14. Aug. 2007
Слониха
Даша из
московского
театра зверей
Дурова
переехала в
Екатеринбургский
зоопарк
Elefantin Dascha aus dem Moskauer Durow-Tiertheater übersiedelte in den
Zoo Jekaterinburg
Daschas Erscheinen in Jekaterinburg, das einem privaten Investor an die
1,5 Millionen Rubel kostete, betrachten die Zoomitarbeiter als etwas
Einmaliges. "Die Stadt hatte Glück, daß Dascha schon lange in Rußland
lebt, denn einen Elefanten aus dem afrikanischen oder indischen
Dschungel zu kaufen wäre jetzt praktisch nicht möglich gewesen."
sovross.ru - 14. Aug. 2007
Приматы в
памперсах
Primaten in Pampers
An Stränden, auf Straßen, in Parks, in öffentlichen Transportmitteln
und Häusern mit vielen Wohnungen der Stadt Sotschi kann man auf
exotische Tiere und Vögel in Begleitung von Leuten treffen, die
offenkundig keine Naturfreunde sind. Die Kurgäste bezahlen nicht wenig
für ein Erinnerungsfoto in der Umarmung dieser Pfleglinge. Und
verstehen gar nicht, daß sie mitbeteiligt sind an einer Handlung, die
strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn sie nicht Erinnerungen an
Sotschi, die Olympische, mit nach Hause nehmen, sondern einen Beweis
für den grausamen Umgang mit Tieren. Hat einer dieser "Naturliebhaber"
daran gedacht, welchen Preis für diese schreckliche Erinnerung die
Krokodile zahlen, die von Kräften kommen vor Durst, weil ihr Rachen mit
Klebeband zugeklebt ist? Oder die von der Spritze nur halblebendigen
Pythons? Oder die kleinen Tiger und Bären, die Schneeleoparden mit den
herausgerissenen Eckzähnen und Krallen? Oder die Pfauen- und
Papageienschönheiten an der Leine, mit verstümmelten Füßen? Oder die
Primaten in Windeln ...? Die lächelnden Gesichter der Russen vor dem
Hintergrund der leidenden und sterbenden Tiere - eine der kriminellen
Vergnügen in Sotschi ...
apiural.ru - 14. Aug. 2007
Слониха
Даша
начинает
проходить
ветеринарный
осмотр
Elefantin Dascha: als erstes die tierärztliche Untersuchung
Den Weg hat Dascha, die gewöhnt war, mit dem Zirkus von Spielort zu
Spielort zu ziehen, genügend ruhig überstanden, sie verzichtete sogar
auf die Einnahme ihres geliebten schwachalkoholischen Cocktails, um den
Streß zu dämpfen - fünf Flaschen Wodka und ein Kilogramm Zucker auf
einen Eimer Wasser. Die ganze Zeit über sah der Moskauer Dresseur
Sergej Milowanow nach Dascha. Die Elefantin ist 26 Jahre alt und wurde
in Laos geboren. Kindheit und Jugend verbrachte die Elefantin im
Moskauer Durow-Tiertheater. Erzogen von der Tierlehrerin Ljudmila
Terechowa, hat sie sich viele Zirkustricks angeeignet und trat vor
Publikum auf. Die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos hoffen, daß nach
der Eingewöhnung in unserer Stadt Dascha mit ihrem Können vor den
Städtern glänzt.
newizv.ru - 14. Aug. 2007
Смерть
на таможне - Из-за
бюрократической
волокиты
уникальный
питомник
недосчитался
журавлей
Tod im Zollamt - Wegen bürokratischer Verzögerung fehlen einmaliger
Tierzuchtfarm die Kraniche
Ein Experiment zur Aufzucht und Auswilderung von Kranichen kam Ende der
1980er Jahre vielen wie eine Utopie vor, doch Ornithologen aus dem
Amurgebiet bewiesen, daß dieses möglich ist. Alljährlich
vervollständigen einige Kranichpaare die wildlebende Population. Doch
in diesem Jahr werden der Amurregion gleich zehn Vögel fehlen. Die
Schuldigen sind nicht die Jäger, wie man annehmen könnte, sondern
Zollbeamte, die im Moskauer Flughafen Kranicheier aus Frankreich
aufhielten. Die Station für die Reintroduktion seltener Vogelarten im
staatlichen Hingan-Naturpark existiert schon etwa 20 Jahre. Hier werden
Mandschuren- und Weißnackenkraniche, aber auch andere seltene Vögel
aufgezogen und erzogen und dann ausgewildert. Ihre halbzahmen
Populationen sind bei weitem anspruchsloser als ihre wilden Verwandten.
Meistens lassen sie sich in der Nähe von menschlichen Behausungen
nieder. Und es bisher noch nie vorgekommen, daß ein Mensch ihnen etwas
zuleide getan hätte. Doch in diesem Jahr kam es auf der Station zu
einer großen außergewöhnlichen Situation. Die Ornithologen erwarteten
Kranicheier aus Frankreich, doch die Vogelembryonen starben ab - auf
halbem Wege, auf dem Moskauer Flughafen. Die Zöllner ließen keine
lebende Fracht durch und forderten von den Mitarbeitern des
Hingan-Naturparks, die sie in Empfang nahmen, eine Menge
verschiedenster Papiere, die, wie sich später herausstellte, überhaupt
nicht nötig waren. Natürlich sind beim Zoll nicht die Bedingungen eines
Inkubators, so erhält die freie Natur zehn sehr schöne Vögel weniger.
Es ist keine Übertreibung, das Vorgefallene einen Skandal von
internationaler Bedeutung zu nennen. Denn von 1994 an wird die Arbeit
der Auswilderung von Kranichen unterstützt von der Internationalen
Kranichstiftung und der Vereinigung US-amerikanischer Zoos.
Zuchtstationen und Zoos aus den USA, Frankreich und Südkorea übergaben
der Station mehr als 140 Kranicheier, und bisher hatte es nie Probleme
mit der Übersendung gegeben. "Wir beschränken uns übrigens nicht auf
Kraniche", sagt die Leiterin der Station Rimma Andronowa. "Jetzt
arbeiten wir an einem Projekt zur Wiederherstellung der Population des
Schwarzschnabelstorches, an dem sich das Koreanische Institut für die
Erforschung und die Rehabilitation der Vögel beteiligt." In der Zeit,
in der die einmalige Station existiert, haben ihre Mitarbeiter etwa 100
Kraniche und über 50 andere Vögel aufgezogen und ausgewildert. Ähnliche
Resultate hat keine andere wissenschaftliche Organisation auf der Erde
vorzuweisen. Leider gelang es nicht, den Zöllnern das zu erklären. Ob
Vogel, ob Ei - für sie ist das nur ein Anhang zum Papier.
podrobnosti.ua - 12. Aug. 2007
В
парижском
зоопарке
стремительно
толстеют
слоны
In einem Pariser Zoo werden die Elefanten sehr schnell dicker
Vor einem schwierigen Problem standen die Zoologen eines Tierparks, der
in der Nähe von Paris im Département Yvelines liegt. Die dort
gehaltenen afrikanischen Elefanten nahmen schnell an Gewicht zu, was
offensichtlich eine Verschlechterung der Gesundheit zur Folge haben
konnte. Das Problem entstand, weil unter den natürlichen Bedingungen
der unbegrenzten afrikanischen Freiheit die Elefanten nicht wenig
umherziehen müssen, bevor es ihnen gelingt, die täglichen 250 kg
kalorienarmer pflanzlicher Nahrung aufzunehmen. Unter den Bedingungen
der Gefangenschaft muß man nicht weit laufen - Elefanten fressen in
einer Stunde je 90 kg wesentlich mehr kalorienhaltige und an nützlichen
Mikroelementen reiche Nahrung, die für sie von Angestellten des Zoos
zubereitet wird. Die Direktion der Einrichtung dachte sich im Kampf um
die Elefantentaille einen originellen Ausweg aus der Situation aus: in
die weiträumige Anlage setzte sie eine Familie afrikanischer
Wildschweine zu den Elefanten. Diese kleineren Tiere sind
unwahrscheinlich gewitzt und aufdringlich. Im gemeinsamen Leben mit den
Elefanten zeigt sich das darin, daß die Schweine schneller zum Futter
laufen und darauf erpicht sind, den riesigen Tieren die Nahrung
anscheinend vom Rüssel zu nehmen. So verwandelte sich der einst ruhige
Moment des Genießens der Nahrung für die Elefanten in etwas, das mehr
dem Spiel zweier Rugby-Mannschaften ähnelt. Mit ihren scharfen Hauern
attackieren die frechen Wildschweine die Elefanten sogar von hinten.
Zum Glück für die Elefanten ist das Gewicht der Schweine insgesamt 150
kg und einen ernsthaften Schaden können diese den Dickhäutern nicht
zufügen.
lemonde.fr - 11. Aug. 2007
Les éléphants de Thoiry poussés à l'activité par des
phacochères
Die von Warzenschweinen zur Aktivität gedrängten Elefanten von Thoiry
Damit ihre Afrikanischen Elefanten aktiver werden, haben die Leiter des
Tierparks von Thoiry die Idee gehabt, diese von Warzenschweinen necken
zu lassen und, wie man in dieser Einrichtung im Département Yvelines
versichert - es funktioniert. In der Natur, erklärte am Samstag
gegenüber AFP Paul de La Panouse, der Gründer dieses Zoos, der durch
seine "afrikanische Safari" bekannt ist, ziehen die Elefanten den
ganzen Tag umher, um an die 250 kg kalorienarme pflanzliche Nahrung zu
finden. Dagegen verschlingen die drei Elefanten in Thoiry in einer
Stunde 90 kg Futter, das viel mehr Kalorien enthält und
abwechslungsreicher ist und infolgedessen sind jeden Tag mehrere
Stunden mit Nichtstun ausgefüllt. Um die Elefanten zu beschäftigen, hat
die Direktion des Parks ihnen ein Pärchen Warzenschweine (afrikanische
Wildschweine) zugesellt, mit denen sie von nun an gezwungen sind, sich
um die Nahrung zu streiten, in diesem Fall Früchte, die ein paarmal am
Tag an verschiedenen Stellen von den Pflegern hineingeworfen werden.
mk.ru - 11. Aug. 2007
Маленькие
кобры
появились на
свет обманным
путем
Kleine Wasserkobras erblickten Licht der Welt im Moskauer Zoo
Ein unwahrscheinliches Ereignis gab es in diesen Tagen im Moskauer Zoo:
kleine Wasserkobras erblickten das Licht der Welt - zum erstenmal gab
es bei diesen Reptilien Nachwuchs in Gefangenschaft.
rus.postimees.ee - 10. Aug. 2007
Кончилось
детство
Кнута -
завершилось
шоу
Knuts Kindheit ist zu Ende - die Show fand ihren Abschluß
Die Geburt eines Eisbären im Zoo ist kein so ausschließliches Ereignis.
In Tallinn erblickten in den letzten 10 Jahren vier, fünf
Eisbärenkinder das Licht der Welt. Die Agiotage um Knut in Deutschland
überschritt alle Grenzen des Verstandes. Deutsche Journalisten
verfolgten jeden Schritt Knuts mit nicht weniger Drang nach
Informationen als die sensationsgierige US-amerikanische Presse das
Leben von Paris Hilton. Es ist schwer, genau zu sagen, wieviel im
Rezept für den Erfolg Knuts das Begreifen der Notwendigkeit, die Umwelt
zu erhalten, steckt, wieviel von der Anziehungskraft des Jungtiers und
wieviel vom Streben der Presse, neue Helden und positive Nachrichten zu
finden.
kh.ura-inform.com - 9. Aug. 2007
Фоторепортаж
- Харьковский
зоопарк на фоне
летней жары
Fotoreportage - Zoo Charkow in sommerlicher Hitze
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen |
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 15.08.2007
Sommerfest in der ZOOM Erlebniswelt lockt mit Musik, Action und
Informationen
Musik, Action, Unterhaltung und Informationen stehen auf dem Programm
des diesjährigen Sommerfestes in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.
Am Sonntag, dem 19. August, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes
Potpourri statt, das sicherlich keine Langeweile aufkommen lässt. Im
halbstündigen Takt werden den gesamten Tag Fütterungen mit vielen
Informationen durch die Pfleger bei diversen Tieren zur Beobachtung
angeboten, zum Beispiel bei den Seelöwen, Schimpansen, Giraffen, Otter
und Eisbären � um nur einige zu nennen. Darüber hinaus können die
Besucher auf dem gesamten Gelände der ZOOM Erlebniswelt zahlreiche
Attraktionen ausprobieren, die den ohnehin schon unterhaltsamen Besuch
der Erlebniswelt noch zusätzlich aufwerten. So begeistert der
Gelsenkirchener Kanu-Club auf dem See am Alaska Diner stündlich mit
spektakulären Vorführungen. Am Eingangsbereich hat das Alpincenter eine
riesige Hüpfburg aufgebaut und am Meeting Point lockt der Langnese
Stand mit einer Schminkstation, Pullriding, Fotostation und
Freundschaftsbändchen. Ebenfalls um den Eingangsbereich gruppieren sich
die Aktionsstände von GELSEN-NET und vom Sport-Paradies. An der
Gastronomie des Grimberger Hofes können sich große wie kleine Besucher
zudem im Kuhwettmelken messen. Den gesamten Tag über kann man an einem
Sommerfest-Quiz teilnehmen, dessen große Verlosung um 17.00 Uhr
sicherlich zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Sommerfestes
gehören dürfte.
Tierpark Ueckermünde, 15.08.2007
Duell für einen guten Zweck - im Tierpark Ueckermünde
Am 24. August um 14 Uhr treffen Stadtpräsident Siegfried Wack und
Drehorgel-Rolf nach genau 10 Jahren wieder aufeinander. Vor genau 10
Jahren fand dieses Duell schon einmal statt ... und endete
unentschieden. Genaueres ist auf der Internetseite der Schachabteilung
der SAV Torgelow zu finden: http://www.sav-torgelow.de/schach/index.php
Auch diesmal organisieren Tierpark Ueckermünde und SAV Torgelow dieses
Duell für einen guten Zweck und haben schon zahlreiche Sponsoren dafür
gewinnen können. Ein Schachbrett hat 32 Figuren. Davon sind bereits
viele vergeben. Darunter sind Firmen, aber auch zahlreiche
Privatpersonen. Aber für Kurzentschlossene ist noch etwas dabei.
Tierpark Chemnitz, 15.08.2007
Nachwuchs im Wildgatter
Nicht nur bei den exotischen
Tieren im Tierpark Chemnitz sondern auch im 35 ha großen Wildgatter
Oberrabenstein, wo die europäischen Tiere gehalten werden, gibt es
einigen Nachwuchs zu bestaunen. So sind Jungtiere bei Schwarz-, Rot-,
Dam- und Muffelwild zu beobachten, und auch die Wisente haben wieder
ein Kalb. Zur großen Freude der Tiergärtner hat sich auch bei den
Karpatenluchsen nun schon das vierte Jahr in Folge Nachwuchs
eingestellt. Die beiden jungen Kater sind schon einige Wochen alt und
können mit etwas Geduld und Glück schon gut im naturnahen Gehege
beobachtet werden.
Zoo Köln, 15.08.2007
Erstmals junge Chinesische Streifenschildkröten im Kölner Zoo
Wegen Umweltzerstörung und Tierhandel ist die Chinesische
Streifenschildkröte in ihrem Verbreitungsgebiet mittlerweile sehr
selten geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir diese Art in
unserem Naturschutzprojekt in Vietnam für den Phong Nha � Ke Bang
Nationalpark erstmals nachweisen konnten.
Allwetterzoo Münster, 15.08.2007
36 Zoostörche am Himmel: Training für den Flug nach Afrika
Nur noch bis Ende August hat man im Allwetterzoo die Chance, einen
Blick auf 20 Jungstörche und ihre acht Elternpaare zu erhaschen, so
viel wie nie zuvor in Münster. Der zahlreiche Nachwuchs ist sehr
erfreulich, da der Weißstorchbestand in den letzten Jahren in
Deutschland abgenommen hat. Seit einigen Wochen sind die Jungstörche
flügge. Ihre ersten Flugversuche haben sie hinter sich und sind immer
öfter auch außerhalb des Zoogeländes zu sehen. Ziehen die Störche nicht
gerade am Himmel ihre Kreise, tummeln sie sich auf dem Dach des
Elefantenhauses oder des benachbarten Planetariums. Oft stehen sie auch
auf den Feuchtwiesen und Feldern in Zoonähe, um nach Nahrung zu suchen.
Die Nacht verbringen die Störche im Zoo. Ende August verabschieden sich
die im Zoo geschlüpften Jungstörche zum Überwintern in Richtung Afrika,
im September folgt ein Teil der Eltern. Einige besonders kluge Vögel
bleiben nämlich in Münster. Schließlich wissen sie, dass die
Futterversorgung im Allwetterzoo auch im Winter nicht zu verachten ist.
Alternativer Bärenpark Worbis, 14.08.2007
750 000. Besucher heute im Bärenpark Worbis begrüßt!
Am Dienstag, dem 14. August 2007 gegen 13.30 Uhr, konnte der 750 000.
Besucher seit Bestehen des Alternativen Bärenparks, seit dem 1. Juli
1996 begrüßt werden. Frau Katrin Blumrodt aus Schlotheim besuchte
erstmalig mit ihrem Partner Sebastian Klingstein und Töchterchen Pia
den Bärenpark in Worbis. Ein Ausflug in den Bärenpark stand schon lange
auf dem Plan der jungen Familie, denn über die Medien und durch
Mundpropaganda hatten sie schon sehr viel über das Tierschutzprojekt
für Bären gehört. Der diesjährige Jahresurlaub bot nun endlich die
beste Möglichkeit für einen Tagesausflug. Eine herzliche Begrüßung
durch den Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN, Rüdiger Schmiedel,
und den Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, sowie Erinnerungsgeschenke
� ein Buch über das Eichsfeld und für Klein-Pia ein T-Shirt mit der
Worbiser Bärin Maika � werden sie diesen bärenstarken Tag nicht so
schnell vergessen lassen. Es muss nicht unbedingt ein Kuschel-Knut
sein, um zahlreiche Besucher im Bärenpark Worbis begrüßen zu können.
Ein gut durchdachtes Konzept, Engagement und Idealismus vieler
Tierfreunde, ein interessanter Bären-Lehrpfad und ein Dutzend
wunderschöner Braun- und Schwarzbären, die allerdings alle zuvor in
tierquälerischer Haltung vegetieren mussten, machen den Alternativen
Bärenpark in Worbis zu einem in Deutschland einzigartigen
Tierschutzprojekt und international bekannten Kompetenzzentrum.
Zoo Augsburg, 14.08.2007
Madagaskar-Event
Eine besondere Veranstaltung bietet der Zoo am Freitag, den 17. August
um 18.00 Uhr: Ein Vortrag passend zur diesjährigen EAZA-Kampagne (EAZA
= European Association of Zoos and Aquaria) zum Thema �MADAGASKAR� von
Herrn Dr. Frank Glaw aus der Zoologischen Staatssammlung München. Herr
Glaw kennt Madagaskar von vielen Besuchen und ist ein Fachmann der
Fauna, speziell von Reptilien und Amphibien. Anschließend führt die
Zoodirektorin Frau Dr. Barbara Jantschke zusammen mit Herrn Dr. Glaw
die Teilnehmer durch den abendlichen Zoo. Ihr Führungsschwerpunkt liegt
selbstverständlich auf den hier gehaltenen madagassischen Tieren. Aber
natürlich darf sich der Interessierte auch über alle anderen
Zoobewohner informieren.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 14.08.2007
Videopodcasts auf der neuen homepage des Tierparks
Der Tierpark hat eine neue homepage. Unter www.tierpark-hellabrunn.de
erhält der interessierte Benutzer nicht nur wichtige Informationen und
schöne Bilder, sondern kann sich auch anhand von kurzen Filmen, z.B.
über das neu eröffnete �TNA-Zentrum� oder das �Orang-Utan Paradies�,
kurzweilige Einblicke verschaffen. Wer immer laufend über Neuigkeiten
aus dem Tierpark informiert sein möchte, kann sich unter
�Aktuelles/newsletter� mit seiner e-mail Anschrift registrieren lassen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 14.08.2007
Riesen-Sensation im Miniformat!
Eine kleine Stupsnase, schwarz
umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling
von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich � winzig, putzig, und
schon so neugierig wie die Großen! Das Mini-Männchen ist eine echte
Sensation für den Erlebnis-Zoo Hannover, denn seit 2000 blieb der
Nachwuchs bei den Surikaten aus. Um dies zu ändern, ist das neue
Erdmännchen-Dreiergespann Rosa-Karl-Friedrich in den hannoverschen Zoo
an den Sambesi gezogen. Ihr großes Kuscheln hatte Erfolg � und noch
dazu so einen niedlichen! Das Baby ist etwa drei Wochen alt � einen
genauen Geburtstag gibt es nicht, denn das Kleine ist in der warmen
Höhle unter dem Gehege unbeobachtet geboren worden und hat dort
mindestens zwei Wochen versteckt gelegen. Bei der Geburt wiegen
Erdmännchen-Babys gerade mal 25-36 Gramm. Erst nach 14 Tagen öffnen sie
die Augen und folgen dann ihrer Familie ins Freie.
Zoo Osnabrück, 14.08.2007
Pfauen am Abgrund!
Dass das Leben in Freiheit auch äußerst riskant sein kann, musste jetzt
eine fünfköpfige Pfauenfamilie feststellen. Die freilaufende
Pfauenhenne suchte sich als Brutplatz das Dach des Südamerikahauses
aus. Dort fand die Henne genau die Bedingung, die für sie ein guter
Brutplatz ausmacht: Dichter Bewuchs, in deren Dickicht das Nest mit den
Eiern von Feinden nicht auszumachen ist. Nachteil an diesem scheinbar
guten Plätzchen war nur, dass das Dach an die Anlage der Mähnenwölfe
grenzt. In deren Beutespektrum fallen auch ganz klar kleine Küken. Als
nach 28 Tagen vier Küken schlüpften, purzelten diese in das Grün der
Kletterpflanzen und verhedderten sich - zum Glück - in dem dichten
Blattwerk. So wurden sie zunächst vor einem Sturz in die Anlage der
Mähnenwölfe bewahrt. Aufmerksame Tierpfleger bemerkten die sich
anbahnende Katastrophe und retteten zunächst die Henne und anschließend
die vier Küken aus der misslichen Lage. Die Pfauenfamilie wurde dann
zunächst in die Vogelquarantäne gebracht und dort mit Futter versorgt.
Seit zwei Wochen stolziert die Henne wieder frei, gefolgt von den
kleinen Küken im Zoo umher. Noch zwei weitere Pfauenhennen haben je
vier Küken ausgebrütet. Diese haben sich jedoch unspektakuläre
Brutplätze gesucht, so dass keine weiteren Noteinsätze nötig waren.
Zoo Duisburg, 14.08.2007
Südamerikanische Krickenten bereichern Zoo-Vogelwelt
Sie sind eigentlich nur an den leuchtendgelben Schnabelseiten eindeutig
zu erkennen, die ihr auch den Namen Gelbschnabelkrickente eingebracht
haben. Ansonsten tragen diese in Südamerika beheimateten Krickenten ein
eher unscheinbares Gefieder. Die Oberseite ist weitgehend graubraun
eingefärbt mit rostbraunen Säumen. Nur die ausgebreiteten Armschwingen
leuchten metallicgrün und enden in kurzen weißen Spitzen. Die
Geschlechter lassen sich schwer unterscheiden, denn Weibchen sind nur
etwas matter und kleiner als Männchen. Die mit etwa 400 g zu den
kleineren Entenarten zählende Gelbschnabelkrickente ist über ganz
Südamerika verbreitet und lebt zumeist in kleineren Trupps aber auch
paarweise auf Seen und Flüssen sowie im Sumpfland. Sie stellt als
Gründelente im seichten Wasser vorwiegend Insekten und Krebstieren
nach, verschmäht aber auch Plankton und Sämereien nicht. Zur
Paarungszeit im Frühjahr werden Nester in Höhlungen der Uferböschung,
unter dichtem Bewuchs oder sogar in den großen Reisignestern der
Mönchssittiche angelegt. Aus den bis zu 8 Eiern schlüpfen nach mehr als
3 Wochen nestflüchtende Jungvögel. Im Unterschied zu den meisten
anderen Schwimmenten-Arten beteiligen sich die Männchen an der Führung
der Jungen. Nach weiteren 3-4 Wochen sind die Jungen flügge. Letzte
Woche kamen die in diesem Jahr geschlüpften sechs Vögel auf den direkt
hinter dem Haupteingang gelegenen großen Pelikan-Teich. Zusammen mit
allerlei Wassergeflügel von Brandgänsen über Moorenten bis hin zu
Mandarinenten und darüber hinaus mit Rötelpelikanen und Kubaflamingos
sorgen sie für jede Menge Bewegung auf der Wasserfläche. Anfangs sah
man sie zumeist in Sechser-Formation eng beieinander schwimmen, doch
allmählich haben sie Zutrauen zur neuen Heimat gefunden und erkunden
das Terrain auch alleine. Als Futter bieten die Pfleger eine Mischkost
aus gekochten Kartoffeln, Kleie und Brot sowie verschiedene Sorten von
Getreide, Grünzeug und Schrot.
Vogelpark Herborn, 14.08.2007
Trotz teilweise schlechter Witterung schon mehr als 30.000
Besucher - Tierpflegermeisterkurs-Kommission tagt im Herborner
Vogelpark
Das ganzheitliche Naturerlebniskonzept des Vogelparks in
Herborn � Uckersdorf kommt bei den Besuchern aus nah und fern sehr gut
an. Wie Parkleiter Wolfgang Rades mitteilt, konnten in diesem Jahr
trotz der in den Monaten Mai bis Juli und zum Teil auch Anfang August
zeitweise extrem regnerischen Witterung bereits mehr als 30.000
Besucher begrüßt werden. Besucherbefragungen ergaben, dass die neu
gestalteten Landschaftsvolieren für Eulen und die neue Biotopanlage für
die seltenen Europäischen Sumpfschildkröten eine sehr positive Resonanz
finden. Besonders positiv beurteilt wird von den Vogelparkbesuchern
zudem die neue Junggesellengruppe der possierlichen, nur knapp
eichhörnchengroßen Lisztäffchen. Auch in Fachkreisen findet der
Herborner Vogelpark weithin Anerkennung. Dies kommt aktuell auch darin
zum Ausdruck, dass sich für den 12. September die Prüfungskommission
für den Zootierpflegermeister des Berufsverbands der Zootierpfleger
(BdZ) angekündigt hat, um im Vogelpark Herborn zu tagen und
Inspirationen für den anstehenden Meisterkurs zu finden. Zu dieser
Veranstaltung werden Zooexperten aus ganz Deutschland erwartet.
Zoo Landau, 13.08.2007
Exoten beim DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch im Zoo Landau in
der Pfalz
Am 22. August 2007 findet erneut der beliebte DGHT Reptilien- und
Amphibien-Stammtisch in der Zooschule Landau statt. Wie gewohnt treffen
sich die interessierten Teilnehmer zu dieser kostenlosen Veranstaltung
ab 19 Uhr am Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz,
Hindenburgstrasse 12-14. Bei dieser Veranstaltung der regelmäßig jeden
vierten Mittwoch alle zwei Monate stattfindenden Treffen der Reptilien-
und Amphibien-Freunde, wird es wieder einen interessanten Vortrag
geben. Der erfahrene Schildkrötenhalter Herr Peter Buchert, Landau,
wird ab 19:30 Uhr einen Beitrag zum Thema �Tropische Landschildkröten �
ist eine artgerechte Haltung möglich?� beisteuern. Viel zu oft werden
exotische Tiere, ohne sich die notwendigen Kenntnisse über deren
Biologie und Haltung angeeignet zu haben, in deutschen Wohnzimmern
gepflegt. Buchert wird das heikle Thema der Haltung und Pflege
tropischer Landschildkröten aufgreifen und mit den Zuhörern
diskutieren.
Tierpark Berlin, 13.08.2007
5 kleine Dreikielschildkröten im Berliner Tierpark-Terrarium geschlüpft
Nach langer Enthaltsamkeit schlüpften (zuletzt 1995) vor wenigen Tagen
im Terrarium des Berliner Tierparks wieder einmal 5 Chinesische
Dreikielschildkröten, die nunmehr den Besuchern gezeigt werden können.
Die Eier wurden bereits Ende Mai bzw. Anfang Juni abgelegt, von den
Tierpflegerinnen aus dem Schauterrarium geborgen und in einen Inkubator
verbracht. Nach einer Zeitigungsdauer von 71 bis 79 Tagen verließen die
fünf kleinen, etwa maikäfergroßen (30 x 20 mm), um die 6 g schweren,
schwarzen Schildkröten am 30. Juli bzw. 1. und 7. August ihre Eier.
Dabei nutzten sie einen �Eizahn� zum Aufschneiden der Eischale. Diese
Schildkrötenart wurde schon mehrfach in Menschenobhut vermehrt. Ihre
Heimat sind flache Gewässer, Sümpfe und Tümpel in Mittel- (von
Szetschuan ostwärts bis Kiangsu) und Südost-China. Dort ist sie weit
verbreitet und derzeit noch häufig anzutreffen. Auch auf einigen
japanischen Inseln wurde sie eingebürgert. Die Kleinen bedürfen noch
einer besonderen Sorgfalt, so daß sie getrennt von den Eltern versorgt
werden müssen.
Zoo Salzburg, 13.08.2007
�Jedermann� Peter Simonischek und Brigitte Karner übernehmen
Patenschaft für junge Schneeleoparden
Die jungen Schneeleoparden, die am 29. Mai 2007 im Zoo Salzburg zur
Welt gekommen sind, haben prominente Paten gefunden: �Jedermann� Peter
Simonischek und seine Ehefrau Brigitte Karner. Der Schauspieler und
seine Ehefrau übernehmen am Donnerstag, 16. August 2007, 13 Uhr, im Zoo
Salzburg �offiziell� die Patenschaft für die kleinen Raubkatzen und
werden ihnen dabei auch Namen geben.
Zoo Magdeburg, 13.08.2007
Giraffen-Baby zeigt sich den Zoo-besuchern!
Ab sofort ist das Giraffenhaus wieder für die Zoobesucher geöffnet. Das
kleine Giraffenkalb, das vor einer Woche geboren wurde, entwickelt sich
gut. Es kann jetzt im Giraffenhaus beobachtet werden. Die
Zootierpfleger ziehen das Giraffenkalb liebevoll mit der Flasche auf.
Noch ist die Nahrungsaufnahme nicht ganz einfach für das Giraffen-Baby,
aber es wird jeden Tag etwas leichter! Die Zoomitarbeiter
veröffentlichen jetzt auch ein Tagebuch des Giraffenkalbes im Internet
unter www.zoo-magdeburg.de. Dort kann Jeder die Entwicklung der kleinen
Giraffe mitverfolgen. So hat sich die durchschnittliche Trinkmenge der
Giraffe bereits fast verdreifacht.
Zoo Dortmund, 13.08.2007
Jetzt anmelden zum Herbstferienprogramm im Dortmunder Zoo
Auch 2007 stellt der Zoo Dortmund als Wissenschaftsstandort sein
Herbstferienprogramm wieder unter das Motto �Den Zoo erleben�. Es gibt
Angebote für Kinder ab sechs und ab neun Jahre.
Zoo Krefeld, 13.08.2007
Keine Langeweile für Hund, Katze, Maus: Zoo Krefeld bietet Seminar für
Tierbeschäftigung Christine Peter
Ein Seminar über die Beschäftigung von Heimtieren unter der
fachkundigen Leitung von Christine Peter und Zoopädagogin Gaby Borg
startet am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Zooscheune
des Krefelder Zoos. Seit 2006 ist Christine Peter in Zusammenarbeit mit
den Tierpflegern für die Abwechslung zahlreicher Tierarten in den
Zoogehegen verantwortlich. In vielen Presseberichten wurde ihre Arbeit
der Öffentlichkeit präsentiert. Dies ist auch der Grund für das
Seminar, denn es folgten viele Anfragen von Tierbesitzern, ob die
spannenden Beschäftigungsideen nicht auch auf die eigenen Lieblinge zu
Hause umgesetzt werden können. Themen des Tagesseminars sind unter
anderem: Wie können natürliche Verhaltensweisen der Tiere genutzt
werden und welche Sinne können bei den verschiedenen Heimtieren gezielt
angesprochen werden? Im Praxisteil werden Beschäftigungsbeispiele für
Hunde, Katzen, Kaninchen, Schildkröten, Kleinnager, Sittiche und
Papageien vorgestellt oder erarbeitet. Auf Wunsch können auch andere
Tiere wie Echsen oder Fische berücksichtigt werden. Eine Anmeldung muss
bis zum 14. Oktober erfolgen und ist möglich unter Telefon 02151/955213
montags oder donnerstags zwischen 11 und 15 Uhr. Die maximale
Teilnehmerzahl liegt bei 20 Personen, das Mindestalter ist 14 Jahre.
Sollte die Nachfrage größer sein, wird im Januar ein weiterer Termin
angeboten. Die Kosten betragen 50 Euro pro Person inklusive Zooeintritt
und Material. Hunde sind wie immer im Zoo willkommen.
Zoo Heidelberg, 13.08.2007
Buchpräsentation mit Fernsehmoderatorin Tatjana Geßler im Zoo Heidelberg
Man muss nicht weit reisen, um exotische Tiere, aber auch faszinierende
heimische Arten hautnah zu erleben. Das beweist Tatjana Geßler jede
Woche aufs Neue im Fernsehen in ihrer Rubrik »Tatjanas Tiergeschichten«
innerhalb der SWR-Landes-schau. Nun hat sie ein Buch zur Serie
herausgebracht. Wie schaffen es Mähnenrobben einen Ball auf der Nase zu
balancieren? Warum tummeln sich Exoten wie Waschbären in heimischen
Wäldern und Städten? Warum stecken Raben Hunde gripsmäßig glatt in die
Tasche? Und was ist ein Bonobo?
Diese und viele andere Fragen beantwortet die beliebte SWR-Moderatorin
und Autorin für ihre inzwischen riesige Fangemeinde. 25 höchst
vergnügliche Exkursionen zu ungewöhnlichen Tieren in Baden-Württemberg
können alle Tierfreunde jetzt endlich auch in diesem reich bebilderten
Buch nachlesen oder � dank der vielen Hinweise auf Zoos, Tiergärten und
Tiergehege im Land � auch selbst nacherleben. Ein tierischer Spaß für
die ganze Familie. Auch aus dem Zoo Heidelberg hat Tatjana Geßler
regelmäßig berichtet, am Donnerstag, den 16.08.2007 um 15.00 Uhr stellt
sie hier in der Heuscheune ihr Buch vor. Zoofotografin Rose von
Selasinsky hat zahlreiche Bilder für das Buch zur Verfügung gestellt,
die für die Buchpräsentation ausgestellt werden. Außerdem wird Tatjana
Geßler aus ihrem Buch vorlesen und einige Ausschnitte aus der
Fernsehserie zeigen.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 13.08.2007
Baumstachler aus Texas haben das Zeug zum Publikumsliebling
Struppiges schwarze Fell mit einigen weißen Borsten, dunkle Knopfaugen,
Knollennase und ein verschmitzter Blick: Die neuen Baumstachler in der
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen dürften sich mit ihrem putzigen
Aussehen bestimmt schnell zu einem der Publikumslieblinge im Zoo
mausern. Die eigentlich aus Alaska stammenden Baumstachler kommen aus
einer Aufzucht-Farm in Texas und sind bereits seit Ende Juli in
Gelsenkirchen. Bevor sie jedoch als Untermieter zu den Bibern in die
Erlebniswelt Alaska dürfen, mussten sie in Quarantäne, um keine
ansteckenden Krankheiten einzutragen. Ab heute sind sie als neue
Bewohner der 5 Hektar großen Erlebniswelt Alaska zu bewundern. Zunächst
heißt es, sich in der neuen Heimat weiter einzugewöhnen. Das scheint
bislang sehr gut zu gelingen, denn die Baumstachler haben einen guten
Appetit und fressen aus der Hand ihrer Pfleger liebend gerne hartes
Brot und Gemüse.
Zoo Augsburg, 11.08.2007
Höhen und Tiefen, Freud und Leid - Die Wahrheit über den Beruf
des Tierpflegers - Vortrag am 14. August um 14 Uhr in der Zooschule
Im Rahmen unserer Vortragsreihe erzählt Herr Richard Gloge
humorvolle und auch manchmal traurige Episoden aus seiner Tätigkeit in
den fast 40 Jahren seiner Tätigkeit im Augsburger Zoo. Jeder
Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist
nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr
in die Zooschule.
Zoologisch-botanischer Garten Wilhelma, 11.08.2007
�Mary Zwo� von Steiff mit Knopf im Ohr- Stuttgarts
zoologisch-botanischer Garten - Wilhelma und die Margarete Steiff GmbH
stellen die �Mary Zwo� Sonderedition vor
�Mary Zwo�, das zehn Wochen alte
Gorilla-Baby aus dem zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in
Stuttgart schaffte es in kurzer Zeit, der Star von Baden Württemberg zu
werden. Damit Jung und Alt das "Mary Zwo"-Feeling zum Schmusen,
Liebhaben, Spielen und Verschenken mit nach Hause nehmen können, haben
der Stuttgarter Zoo Wilhelma und die Margarete Steiff GmbH die Auflage
einer �Mary Zwo� Sonderedition beschlossen. Der zoologisch-botanische
Garten Wilhelma verzichtet auf seinen Anteil am Erlös zugunsten der
Artenschutz-Organisation Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.,
der somit Marys Artgenossen in ihrer afrikanischen Heimat zugute kommt.
Die Margarete Steiff GmbH freut sich auf den �neuen kleinen Star im
Sortiment�. Nachdem das kleine Gorilla-Baby nach der Geburt im
Allwetterzoo in Münster von der Mutter verstoßen wurde, musste "Mary
Zwo" auf die Kinder-Intensivstation der Uniklinik Münster eingeliefert
und dort behandelt werden. Als sich ihr Zustand gebessert hatte, wurde
sie schließlich in die Wilhelma verlegt, wo sie jetzt mit anderen
Artgenossen in der europäischen Aufzuchtstation für Menschenaffen
aufwachsen soll. Seitdem sich der Stuttgarter zoologisch-botanische
Garten im Juli ihrer angenommen hat, hat sie sich durch liebevolle
Pflege zu einem kräftigen und munteren Gorillakind entwickelt. Die
�original Mary Zwo� Sonderedition von Steiff hat das kleine
Gorilla-Baby zum Vorbild und trägt eine abnehmbare Windel. Als
Kennzeichen ihrer Unverwechselbarkeit trägt �Mary Zwo� eine Halsmarke
und selbstverständlich den legendären Steiff �Knopf im Ohr�. Außerdem
dokumentiert ein Anhängeheftchen das Leben von �Mary Zwo�. Erhältlich
ist das 30 cm große Steiff Gorilla-Baby �Mary Zwo� (EAN 345777) in den
nächsten Wochen in den Steiff Galerien, im Spielwarenfachhandel, im
Erlebnismuseum �Die Welt von Steiff� in Giengen, im Wilhelma-Shop sowie
im Internet unter www.steiff.de. Die Sonderedition kostet 34,95 Euro.
Alternativer Bärenpark Worbis, 11.08.2007
Fernkommunikation per Rauchzeichen - Indianerfest im Bärenpark
Worbis
Und wieder werden die Rauchzeichen weithin sichtbar sein,
wenn am Sonntag, dem 19. August 2007, das traditionelle Indianerfest im
Bärenpark Worbis gefeiert wird. Park und Indianerdorf sind von 10 bis
19 Uhr geöffnet. Zur Verständigung untereinander nutzten die
Indianerstämme Rauchzeichen.Unterschiedliche Größen, Farben und Anzahl
der Rauchwolken bedeuteten entsprechenden Informationsgehalt. Auch wenn
es heute für die schnelle Verständigung Handy und Telefon gibt, am 19.
August werden die Hobbyindianer mit Rauchzeichen weithin sichtbar
signalisieren, dass Besucher zum Indianerfest herzlich willkommen
sind. Im eigens dafür aufgebauten Indianerdorf kann der Besucher den
Alltag der Ureinwohner Nordamerikas nachvollziehen, kann sich an
Spielen, Wettkämpfen oder an der Herstellung traditioneller
Gebrauchsgegenstände beteiligen. Höhepunkte werden sicher die
indianische Reitshow - Pferd und Reiter harmonieren so miteinander,
dass Zaumzeug nicht nötig ist -, Sky Walkinstik-Man-Alone vom Stamm der
Chocktown mit seiner magischen Flötenmusik und die indianischen Tänze
sein. Ein besonders faszinierender Tanz, den nicht jeder Tänzer
beherrscht, ist der Reifentanz. Vertreter der Wolakota Waldorf-School
ev., einem Förderverein für eine kleine Waldorfschule in der Pine Ridge
Reservation in South Dakota, werden typisch indianische Speisen
zubereiten. Erstmalig bieten die Hobbyindianer einen Workshop zum
Tipiaufbau an. Hier helfen keine Zeltheringe und keine Glasfiberstangen
zur Stabilisierung. 13 bis 15 Holzstangen, die eine Länge von fünf bis
sieben Meter haben, müssen gekonnt aufgestellt und miteinander
verfestigt werden. Das Indianerfest bietet auf jeden Fall für große und
kleine Besucher Spannung und Entspannung.
Tiergarten Schönbrunn, 11.08.2007
NEU: URSON AM BLAUGLOCKENBAUM
Im Tiergarten Schönbrunn steht
vis-à-vis des Insektariums ein großer chinesischer Blauglockenbaum, in
dessen Geäst seit wenigen Wochen eines der bemerkenswertesten Nagetiere
der Welt zu sehen ist: der Urson. Der Urson � das amerikanische
Baumstachelschwein � ist nach dem Biber das zweitgrößte Nagetier
Nordamerikas, wird fast einen Meter groß und kann ein Gewicht von 14
Kilogramm erreichen. Baumstachelschweine ernähren sich vegetarisch,
sind nachtaktiv und leben auf Bäumen. So putzig sie aussehen, so
vehement können sie sich verteidigen: An der Spitze ihrer bis zu 30.000
Stacheln sitzen mikroskopisch kleine Widerhaken. Wird ein Urson in die
Enge getrieben, setzt er seine Stacheln als ultimative Waffe ein. Ist
ein Stachel in die Haut des Angreifers eingedrungen, löst er sich vom
Stachelschwein ab, bleibt aber wegen der Widerhaken fest in der Haut
des Feindes stecken.
Erlebnis-Zoo Hannover, 10.08.2007
Erste Gehversuche von Watussi-Rind-Baby Kongo - Beine wie Wackelpudding
Klein-Kongo steht wackelig, aber wagemutig auf seinen dünnen Beinen.
Mutig folgt er seiner Mutter Kenia auf Schritt und Tritt, auch wenn
sich seine vier Stelzen manchmal wie Wackelpudding aufführen. Darauf
kann Watussi-Rind-Baby Kongo keine Rücksicht nehmen. Es gilt, hinter
Mutters gewaltigem Körper Schutz vor allem Neuen zu suchen (und seien
es harmlose kleine grünfüßige Teichhuhn-Küken, die gerade im
Wassergraben bei den Watussi-Rindern schwimmen lernen). Noch sieht der
fünf Tage alte und 25 Kilogramm schwere Kongo (*5. August) ein bisschen
so aus, als habe er sich den Anzug von seinem großen Bruder geliehen.
In sein schokoladenbraunes Fell mit den Falten muss er eben erst
hineinwachsen. Wenn ihm das in einigen Wochen gelungen ist, kann er
über die Sache mit den Teichhühnern sicher nur noch verlegen lächeln.
In wenigen Jahren wird Kongo so groß und schwer sein wie sein Vater
Achim. Und der wiegt mitsamt seinen gewaltigen Hörnern über 500 Kilo!
Tierpark Nordhorn, 10.08.2007
Tierpark gehört jetzt zum Weltzooverband
Hohe Anerkennung � Zoo steht 2007
vor neuem Rekord: Schon jetzt 200000. Besucher begrüßt
Nordhorns Tierpark wird als Ausflugsziel für die gesamte Familie immer
beliebter: So früh wie noch nie zuvor in der mehr als 50 Jahre langen
Geschichte des Familienzoos am Heseper Weg konnte jetzt der 200.000
Besucher des Jahres begrüßt werden. Und Anerkennung gibt es nicht nur
vom Publikum, sondern auch aus internationalen Zookreisen: Als 31.
deutscher Zoo wurde der Nordhorner Tierpark jetzt in den Weltzooverband
(World Association of Zoos and Aquariums � WAZA) aufgenommen.
Zoo Magdeburg, 10.08.2007
Ängste und Sorgen um das Magdeburger Giraffen-Baby gehen weiter
Dem kleinen Giraffenkalb ist es bisher noch nicht gelungen, an der
�Milchbar� der Giraffenmutter �Nelly� zu trinken. �Wir müssen uns für
eine Handaufzucht der kleinen Giraffenkuh entscheiden�, erklärt der
Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Die Situation sei äußerst kritisch. Das
Zoo-Team wird auch in den nächsten Tagen um den Giraffen-Nachwuchs
bangen müssen, da sich bisher die Nahrungsaufnahme als schwierig
erweist. Mühevoll versorgen die drei Zootierpfleger Renè Herbeck,
Jeanette Banier und Viola Seilz die am 7.8.2007 geborene Giraffenkuh.
Tiergarten Kleve, 10.08.2007
Tier & Trödel
Im Rahmen unseres Veranstaltungsprogramms findet nun am
Sonntag, den 26. August 2007 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr der
Kindertrödelmarkt mit dem Motto �Tier & Trödel� im Tiergarten Kleve
statt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach
Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze in einem ganz
besonderen Ambiente feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand
beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen
Aussteller und einen Ermäßigungsgutschein für ein leckeres Trödelmenü
an Thorstens Futterbox, dem beliebten Imbiss im Tiergarten. Für eine
grobe Standanteilung vorab bittet der Tiergarten um Anmeldungen zum
Trödelfest bis zum Donnerstag, den 23.08.07 und zwar telefonisch unter
02821/26785 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter
02821/581043 oder per E-Mail an tiergarten-kleve@t-online.de. Am
Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr am
Kassenhäuschen des Tiergartens einzufinden. Die Trödelware und die
Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und
Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden
können, da es nicht möglich sein wird, mit dem Auto die Standplätze
anzufahren. Zusätzlich haben wir zum Fest noch einen Stammgast
eingeladen: Der Kinderbuchverlag lies + spiel stellt seine Kinderbücher
vor. Die Kinder können ihre Geschicklichkeit an einem Angelspiel testen
und an weiteren Spielen teilnehmen, bei denen es auch etwas zu gewinnen
gibt. Der Tiergarten hofft auf angenehmes Wetter, viele Aussteller mit
einem großen Angebot und ebenso viele Kaufinteressenten, die sich nicht
nur an ihren neuen Erwerbungen, sondern natürlich auch am großen
Tier-�Angebot� erfreuen.
Zoo Landau, 10.08.2007
Vorankündigung: Jahresbericht 2006
Der Jahresbericht des Zoo Landau in der Pfalz 2006 wird ab dem 16.
August 2007 an der Zookasse für � 2,- erhältlich sein. Auf knapp 50
Seiten erfährt der Leser viel Wissenswertes, sowie
Hintergrundinformationen rund um den Zoo Landau in der Pfalz. In
zahlreichen Kapiteln, wie Besucherstatistik, Finanzbericht,
Artenschutz, Veranstaltungen, Bauliche Veränderungen,
Öffentlichkeitsarbeit, Freundeskreis und natürlich Veränderungen im
Tierbestand wird das Jahr 2006 reflektiert. Erinnern auch Sie sich an
ein weiteres erfolgreiches Jahr im Zoo Landau!
Tiergarten Schönbrunn, 09.08.2007
KINDER-WORKSHOPS FÜR LEBENSQUALITÄT DER TIERE
Von 20. bis 24. August finden im Tiergarten Schönbrunn zum zweiten Mal
im heurigen Jahr Workshops und Führungen statt, die sich um all jene
Tricks und Strategien drehen, mit denen Zootieren der Alltag bereichert
und versüßt werden kann. Dazu gehören die phantasievolle Gestaltung der
Gehege, das Schaffen von Versteckmöglichkeiten, das Anbieten von
Spielzeugen, abwechslungsreiches Futter, dessen Verzehr auch eine
Herausforderung darstellt, und anderes mehr. Bei den Workshops können
die Kinder für die Tiere unter Anleitung kreative Mahlzeiten und
Spielzeuge gestalten, die natürlich nach Fertigstellung auch in den
Gehegen verteilt werden. Das Programm wird durch Führungen ergänzt und
soll bei Kindern und Tieren gleichermaßen für Vergnügen sorgen.
Wisentgehege Springe, 09.08.2007
Kleiner Kalli ganz groß - Waldohreule Kalli hat das Zeug zum Superstar
Die kleine Waldohreule Kalli hatte
ihren ersten Einsatz in der fliegenden Besatzung des Falkenhofes im
Wisentgehege Springe. Begeisterungsstürme und großes Entzücken waren
die Reaktion der Besucher auf den kleinen Wilden. Wenn Kalli so
weitermacht, dann wird er den etablierten Stars, wie z. B. dem
riesengroßen Schreiseeadler Seven oder der superschnellen
Wanderfalkendame Freya bald den Rang abgelaufen haben. Dabei hat Kalli
nichts wirklich Einzigartiges. Er ist nicht besonders groß, er ist
nicht der kleinste und auch nicht der schnellste Vogel im Falkenhof.
Aber Kalli ist unendlich niedlich und er hat eine ganz besondere
Geschichte. Kalli ist, anders als die anderen Vögel im Falkenhof, nicht
in Menschenhand gezüchtet worden. Er ist als ganz junger Wildvogel,
völlig entkräftet und fast verhungert als Fundvogel im Wisentgehege
abgegeben worden. Seit über acht Wochen kümmert sich Jungfalknerin
Vanessa Korzenski Tag und Nacht um das Tier. Sie ist Kallis
Ersatzmutter geworden und der Jungvogel hat sie in dieser Rolle voll
akzeptiert. Nun haben die beiden mit hohem, aber sehr sympathischem
Lampenfieber ihre erste Flugvorführung auf dem Falkenhof bestritten.
Weitere werden folgen. Der junge Vogel muss natürlich vorsichtig
aufgebaut werden. Der nächste Einsatz von Kalli und Vanessa ist geplant
für den kommenden Sonntag.
Tierpark Nordhorn, 09.08.2007
Der Tierpark Nordhorn ist jetzt Mitglied im Weltzooverband
-Internationale Anerkennung in Zookreisen
Als 31. deutscher Zoo wurde der Nordhorner Tierpark jetzt in den
Weltzooverband (World Association of Zoos and Aquariums - WAZA)
aufgenommen. Der Weltverband der Zoos und Aquarien repräsentiert die
Zoos weltweit mit jährlich mehr als 600 Millionen Besuchern. Dabei
steht die WAZA für höchste Standards in der Tierhaltung und im
Tierschutz. Der Verband fördert die Zusammenarbeit der Zoologischen
Einrichtungen (172 Mitglieder) in Sachen Natur- und Artenschutz, aber
auch die Zusammenarbeit unter den verschiedenen internationalen
Naturschutzorganisationen mit dem Ziel, die weltweite biologische
Vielfalt zu erhalten. Neben der Erholung der Besucher ist das
Engagement in der naturkundlichen Bildung (Zooschule) im Natur- und
Artenschutz und in der Forschung für alle Zoos, die diesem Verband
angehören, verpflichtend. Diesen Verpflichtungen kommt natürlich auch
der Tierpark Nordhorn nach, mit der Teilnahme an gemeinsamen
Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten, aber auch, indem direkt im
ursprünglichen Lebensraum Tierarten vor der Ausrottung bewahrt werden.
Die Bewerbung um eine Mitgliedschaft in dem renommierten Verband muss
von Paten aus anderen Mitgliedszoos unterstützt werden. Für den
Nordhorner Zoo waren die Direktoren des Magdeburger Zoos, Dr. Kai
Perret, und der Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove Heckel die
Fürsprecher. Nun wurde der Tierpark Nordhorn ohne Gegenstimme
aufgenommen. Zootierärztin Dr. Heike Weber fährt vom 26. bis 30. August
nach Budapest um den Familienzoo während der Jahrestagung der WAZA
vorzustellen. Seit der Neustrukturierung nach dem Konkurs des
Trägervereins im Jahr 1994 wurde der kleine Zoo in Nordhorn bereits
durch den europäischen Zooverband (EAZA) im Jahr 1996 und den Verband
deutscher Zoodirektoren (VDZ) im Jahr 2004 aufgenommen. Die
Mitgliedschaft im Weltzooverband WAZA zeigt, welche internationale
Anerkennung der Tierpark Nordhorn inzwischen in Zookreisen genießt.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 09.08.2007
Wolle satt
Während für die Modemeile am
Killesberg gerade erst die Architekten gefunden wurden, ist die
Wollmodemeile auf der Südamerikaanlage der Wilhelma bereits täglich zu
bewundern. 7 Jungtiere in der bunten Alpakaherde und 1 Jungtier bei den
sandbraunen Vicugnas präsentieren ihre angeborenen Wollpullöverchen,
die erwachsenen Alpakas zeigen modisch-geschorenes Kurzhaar für heiße
Tage und die Vicugnas demonstrieren scheinbar ein wenig hochnäsig, dass
diese Haustiermode für sie überhaupt nicht in Frage kommt. Beide Arten
gehören zu den Neuweltkamelen und tragen ihre Wolle als Anpassung an
die Lebensbedingungen in den Anden. Alpakas sind Haustiere, die von den
Inkas aus einfarbigen wilden Guanakos gezüchtet wurden. Wegen ihrer
feinen Wolle werden sie in großen Herden gehalten. Einmal pro Jahr
werden sie � übrigens auch in der Wilhelma - geschoren: Ein Alpaka
liefert immerhin etwa 5 Kilo Wolle und kann bis zu 20 Jahre alt werden
� da kommt einiges an strick- und webbarem Material zusammen! Die
Überlebenskünstler der Berge sind die Vicugnas: Sie sind die kleinsten
heute noch lebenden Kamele und besiedeln die Hochflächen der Anden bis
in Höhen von 5500 m! Ohne spezielle körperliche Anpassung wäre das
nicht möglich � ein ungewöhnlich großes Herz und speziell angepasste
rote Blutkörperchen lassen die Tiere in der dünnen Luft überleben, und
mit ihren ständig nachwachsende Schneidezähnen können sie die kurzen,
harten Gräser als Nahrungsquelle nutzen. Im Gegensatz zu den
altweltlichen �Wüstenschiffen� können sie aber Wasserknappheit nicht
ertragen: Neuweltkamele müssen täglich trinken. Die feine Wolle der
Vicugnas ist ein hervorragender Schutz gegen die Kälte und war schon
bei den Inkas sehr begehrt. Maßlose Bejagung durch die spanischen
Eroberer dieser Wolle wegen rottete die Vicugnas beinahe aus: Seit 1825
bemüht sich Peru um den Schutz der Tiere, aber erst seit den letzten
Jahrzehnten bestehen berechtigte Hoffnungen auf Erhaltung der Art.
Natürlich freut man sich in der Wilhelma über jeden Nachwuchs bei den
südamerikanischen Wollelieferanten, aber eben ganz besonders über das
kleine Vicugnamädchen.
Zoo Krefeld, 09.08.2007
Flughund �Flatterinchen� und ihre Artgenossen: Indische Riesenflughunde
sind neu im Vogelhaus des Zoo Krefeld
�Flatterinchen� blickt sich neugierig mit großen Augen im Vogelhaus des
Krefelder Zoos um. Sobald sich ein Pfleger nähert und das Gehege
öffnet, klettert die Indische Riesenflughund-Dame zum Eingang und
erwartet Streicheleinheiten. Was für andere Flughunde ungewöhnlich ist,
findet Flatterinchen ganz normal, denn sie ist im Zoo Berlin geboren
und eine Handaufzucht. Zusammen mit vier Artgenossen kam sie in der
vergangenen Woche aus dem tschechischen Zoo Pilsen an den Niederrhein.
Ihr letztes Jungtier ist auch mit von der Partie und hängt noch häufig
an ihrem Bauch. Über Leckereien wie kleine Apfelstücke oder anderes
Obst freut sie sich besonders. Die anderen Flughunde zeigen sich eher
irritiert über die Unruhe, die Flatterinchen im Gehege veranstaltet,
denn ein ordentlicher Flughund schläft tagsüber.
Zoo Duisburg, 09.08.2007
Kleine Pandas und Muntjaks in Hausgemeinschaft
Sein Ruf eilte ihm voraus: flink und sprunggewaltig sei er, dazu ein
gewiefter Ausbruchskünstler. Daher waren die Pfleger und Gärtner eifrig
damit beschäftigt, die Vegetation auf der Anlage für Kleine Pandas
zurechtzustutzen, um dem Neuankömmling keine Möglichkeit zu geben
auszubüchsen. Hinter dem Namen AYAKO (farbenprächtiges Kind) verbirgt
sich zoologisch gesehen ein einjähriger Vertreter der Art �Kleiner
Panda�, der vor kurzem aus dem niederländischen Safaripark Beekse
Bergen in den Zoo Duisburg gekommen ist.
Mit AYAKO und einem jungen Mädchen, welches in Abstimmung mit dem
Zuchtkoordinator bald aus einem schweizerischen Zoo eintreffen wird,
will der Zoo Duisburg zur Erhaltungszucht dieser in seiner
zentralasiatischen Heimat gebietsweise gefährdeten Tierart beitragen.
Kleine Pandas bewohnen die Bergwälder und Bambusdickichte im
Himalajagebiet in Zentralasien, wo sie bis in Höhen von 4000 m
anzutreffen sind. Sie leben ortstreu in festen Revieren, als
Einzelgänger aber auch paarweise oder im Familienverband. Als Anpassung
an die Fortbewegung auf schmalen Ästen sind die Vorderfüße nach innen
gerichtet und mit scharfen Krallen versehen. Zudem sind die Fußsohlen
stark behaart und verhindern somit ein Abrutschen im glatten Geäst. Die
Geschicklichkeit zeigte AYAKO eindrucksvoll, als er nach kurzer
Eingewöhnungszeit erstmals Zutritt zur Außenanlage bekam und die
höchsten Stellen im Gehege gewandt erklomm. Auf seinem Weg dorthin
machte er gleich Bekanntschaft mit den Chinesischen Muntjaks,
Zwerghirschen, die mit den Kleinen Pandas vergesellschaftet sind. Diese
Gemeinschaftshaltung wird in einigen Zoologischen Gärten problemlos
praktiziert, da sich beide Arten ihr Gehege auf zwei Etagen aufteilen:
Zwerghirsche halten sich auf dem Boden auf, während die Kleinen Pandas
gerne im Geäst verweilen.
Dort platzieren die Pfleger mehrmals täglich auch AYAKO�s
Lieblingsspeise, die Bambusblätter, wovon der Zoo Duisburg mehrere
Arten im ganzen Park reichlich angepflanzt hat.
Zoo Landau, 09.08.2007
Mit den Augen einer Katze durch den Zoo Landau in der Pfalz -
�Übernachtungscamp� für Kinder
Nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr und im Juni dieses
Jahres , geht das Zoocamp nun in die dritte und letzte Runde. Am
Samstag, den 25.08.2007 um 14:00 Uhr bis Sonntag, den 26.08.2007 um
12:00 Uhr findet im Zoo Landau wieder unser spannendes
Übernachtungscamp für Kinder zwischen 8 bis 12 Jahren statt. Die
teilnehmenden Kinder verbringen begleitet von drei Zoopädagogen der
Zooschule Landau einen aufregenden Nachmittag und Abend im Landauer
Zoo. Nach dem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer am Samstagnachmittag
gibt es noch eine Nachtexkursion durch den Tierpark, bei der die
kleinen Naturforscher zum Beispiel den Großkatzen in ihre funkelnden
Augen blicken können! Übernachtet wird im Erlebniszimmer der Zooschule.
Nach einem rustikalen Frühstück am Sonntag kann der Nachmittag noch für
einen gemeinsamen Zoobesuch mit Eltern oder Freunden genutzt werden.
Zoo Landau, 09.08.2007
Abendliche Zooführung für die ganze Familie- mit anschließendem Grillen
und Sitzen am Lagerfeuer -
Am Freitag, den 17. August 2007 bietet der Zoo Landau letztmals für
dieses Jahr die beliebte abendliche Führung für die ganze Familie an.
�Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo�,
schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter
werden die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und
dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich
auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere
berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalb stündige Führung können
die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulässt, den Abend am Lagerfeuer
auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von 10 Euro
pro Person sind der Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Pommes
frites, ein Getränk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am
Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt
ist jeweils kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.
Zoo Landau, 09.08.2007
Trödelmarkt im Zoo!
Am 19. August 2007 veranstaltet die Zooverwaltung des Zoo
Landau in der Pfalz einen Trödelmarkt im Zoo. Von 9:00 bis 17:00 Uhr
können Interessierte ihren Trödel anbieten. Wer seine alten Vasen,
Geschirre, Töpfe, Decken usw. los werden möchte, sollte sich
rechtzeitig werktags in der Zooverwaltung unter Telefon 0 63 41-89 82
29 anmelden. Neuwaren sind nicht gestattet. Die Standgebühr beträgt
fünf Euro pro Standmeter und fließt direkt in die diesjährige
Madagaskar-Kampagne. Die EAZA-Madagaskar-Kampagne 2007 des Europäischen
Zoo- und Aquarien-Verbandes (EAZA) wurde im Oktober 2006 als sechste
offizielle Naturschutzkampagne gestartet. Die Ziele sind, neben der
Förderung des öffentlichen Bewusstseins für eine der artenreichsten
Regionen auf unserer Erde, den aktiven Schutz der einzigartigen Flora
und Fauna Madagaskars zu unterstützen und dabei auch den Ökotourismus
zu fördern. Die Initiatoren sind aber insbesondere auf die
Aufmerksamkeit und Hilfe der Zoobesucher und natürlich aller Freunde
und Förderer der Zoologischen Gärten europaweit angewiesen! Der Zoo
Landau in der Pfalz beteiligt sich seit mehreren Jahren aktiv an
Arterhaltungsprogrammen für bedrohte madagassische Tierarten. Als
derzeit einziger Zoo Europas hält Landau die gefährdete
Madagaskar-Schienenschildkröte zum Zweck der Erhaltungszucht. Das
Veranstaltungsjahr 2007 im Zoo Landau steht unter dem Motto �Madagaskar
� Insel der Waldgeister� und auch der Trödelmarkt im Zoo wird dazu
beitragen die Bevölkerung auf diese einzigartige Insel aufmerksam zu
machen. Außerdem gibt es noch etwas zu gewinnen, denn wer den schönsten
Namen für das diesjährige Maskottchen, den Kleinen Igeltanrek (Echinops
telfairi), im Zoo einreicht kann einen tollen Preis gewinnen.
Tierpark Chemnitz, 09.08.2007
Neuer Nachwuchs im Krallenaffenhaus � Zwillinge bei den Lisztaffen
geboren
Kurz nach der Geburt bei den Goldgelben Löwenaffen hat nun eine zweite
Krallenaffenart für Nachwuchs gesorgt � bei den Lisztaffen kamen am
30.07.2007 zwei Jungtiere zur Welt. Sie sind, wie alle Primatenkinder,
so genannte Traglinge. Sie halten sich momentan vorwiegend auf dem
Rücken der Mutter auf. Zunehmend werden aber auch der Vater und später
die Geschwister mithelfen die Jungtiere umher zu tragen. Die Mitarbeit
der Familie bei der Jungenaufzucht ist eine Besonderheit der
Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen,
und die Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht. Der
Lisztaffenbestand im Tierpark Chemnitz ist nun auf sechs Tiere
angewachsen, denn neben den Neugeborenen leben noch zwei ältere
männliche Jungtiere in der Familiengruppe.
Zoologischer Garten Berlin, 09.08.2007
Harry Potter�Feeling im Berliner Zoo: Gleich fünf Bartkäuze geschlüpft!
Schnee-Eulen und Bartkäuze spielen als Boten eine große Rolle in den so
beliebten Harry-Potter-Romanen und Filmen. Daher verwundert es nicht,
dass unendlich viele Jugendliche beim Zoobesuch bereits an den
Eingängen danach fragen. Für einige der Zauberbegeisterten sind diese
beiden Eulenarten fast wichtiger als Knut oder Elefanten-Kinder. Dass
beide nordischen Arten sowohl in Zoo wie in Tierpark zu sehen sind,
erfreut die Harry-Potter-Gemeinde besonders. Im Zoo waren die uhugroßen
Bartkäuze in diesem Jahr überaus produktiv. Sie ziehen gleich fünf
Jungvögel auf! Die ehemals Kleinen sind inzwischen fast so groß wie
ihre Eltern, können jedoch durch ihre kindlichen Stimmen noch gut von
diesen unterschieden werden. Ein regelrechtes Spektakel können die
Eulenliebhaber augenblicklich bei der täglichen Fütterung erleben. Dann
zeigen die Nachtvögel auch am Tage, über welches Temperament sie
verfügen. Kein Wunder also, dass Revierchef Klaus Grahl bei seiner
Fütterung der Bartkäuze von unzähligen Besuchern umlagert ist.
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Pressetext.com
- 9. August 2007
Korallenriffe
verschwinden
schneller als Regenwälder
Korallenriffe im Indischen und Pazifischen Ozean
sterben schneller als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen
Forscher der University
of North Carolina. In den vergangenen zwei Dekaden sind die Riffe
im Indo-Pazifik um jährlich ein bis zwei Prozent zurückgegangen. Das
entspricht
in etwa einer Fläche von 1.550 Quadratkilometern. Damit sterben die
Riffe doppelt
so schnell wie die tropischen Regenwälder, berichten die Forscher im
Wissenschaftsmagazin
PloS ONE http://www.plosone.org.
Bereits in den späten 1960er Jahren
hat das Korallensterben nach den jüngsten Forschungsergebnissen
begonnen. Das sei um einiges früher als Forscher dies bisher angenommen
haben. Mehr als 6.000
Unterwasser-Untersuchungen, die zwischen 1968 und 2004 in zehn
verschiedenen Subregionen
durchgeführt wurden, haben die Wissenschaftler ausgewertet. Jede
Untersuchung der beiden Wissenschaftler hat den Steinkorallen-Anteil am
Meeresboden
genau gemessen. Derzeit beträgt der Steinkorallen-Anteil der
Indo-Pazifischen Riffe etwa 22 Prozent.
Diese Zahl sei wesentlich niedriger als ursprünglich erwartet, sei aber
in den verschiedenen
Regionen ziemlich einheitlich.
ORF.at -
13. August 2007
Waldrappe
fliegen
nach
Unterricht in den Süden
17
Waldrappe sind am Montag in Bayern aus in ihr Winterquartier in der
Toskana
aufgebrochen. Angeführt werden sie von einem Ultraleicht-Flugzeug,
"ausgebildet" wurden sie von heimischen Biologen. Die Tiere haben
diesen Sommer in Bayern geübt und lernen nun mit menschlicher
Hilfe die Zug-Route ihrer Vorfahren kennen. Das Know-how für das
Projekt liefert ein österreichisches Wissenschaftlerteam,
das bereits seit einigen Jahren erfolgreich Waldrappe in Scharnstein in
Oberösterreich "ausbildet". Die Vögel, die seit Juni in Burghausen auf
ihre Reise vorbereitet werden, sind
im Zoo Schönbrunn in Wien aufgezogen worden. Bei Schönwetter soll die
rund 1.000 Kilometer lange
Strecke in zehn bis zwölf Tagen bewältigt werden. Bei Schlechtwetter
kann die
Reise aber auch bis zu 30 Tage lang dauern.
Passauer
Neue Presse - 13. August
2007
Flügelschlag
um Flügelschlag ins neue Leben
Mühevoll haben zwei
Biologinnen 19 Waldrappe aufgezogen. Die Ibisse sollen wieder in
Oberbayern
angesiedelt werden. Die Vögel, die in Deutschland nur noch in Zoos
leben,
folgen nun ihren Ziehmüttern ins Winterquartier. Dort werden die Vögel,
wenn alles klappt und sie geschlechtsreif sind, nach
drei Jahren selbstständig den Weg nach Burghausen zurück antreten. Hier
sollen
sie ihren Nachwuchs groß ziehen. Dass die Vision Wirklichkeit werden
kann,
zeigt ein Vorgänger-Projekt. Erst vor kurzem sind Waldrappe, die unter
der
Leitung von Johannes Fritz im österreichischen Scharnstein aufgezogen
wurden,
zurückgekehrt.
Courrier
International - 13. August 2007
Waschbären-Invasion
in Belgien
"Wundern
Sie sich nicht, wenn Sie sein niedliches Gesicht plötzlich um die Ecke
guckt...
Es gibt immer mehr Waschbären in Belgien, vor allem in den Tälern der
Ardennen.
Die Ausbreitung des kleinen Tieres, das keine heimische Art ist,
beginnt die
Experten für Biodiversität zu beunruhigen", erklärt die Tageszeitung
und
erzählt die Geschichte dieser Invasion. Der Waschbär kommt ursprünglich
aus Nordamerika und wurde 1934 in Europa, genauer: in Deutschland,
ausgewildert. Heute gibt es sie in Belgien, in Frankreich,
den Niederlanden, in Luxemburg und in Polen.
sz-online
- 8.
August 2007
Die
Rückkehr der
Wölfe ist eine Bereicherung
Der Wolf
ist nach Deutschland zurückgekehrt und bei uns wieder heimisch
geworden: Jüngst
hat sich ein drittes Wolfsrudel in Sachsen angesiedelt und ein weiteres
in Brandenburg,
zudem sind zahlreiche einzelne Wölfe in verschiedenen Bundesländern
gesichtet worden.
Dass nach über hundert Jahren wieder Wölfe, Bären und Luchse in ihre
natürlichen
Lebensräume in Deutschland zurückkehren, ist ein ermutigendes Zeichen
für den Artenschutz
und bereichert unsere Lebensvielfalt. Ein Großteil
der Bevölkerung steht der Rückkehr der Wölfe aufgeschlossen gegenüber.
Die Nutztierhaltung
erfolgt in weiten Gebieten so, dass keine größeren Schäden zu erwarten
sind und
die Schalenwildbestände, die es zu regulieren gilt, sind vielerorts
hoch. Bei einer Expertentagung in Rietschen habe ich selber erlebt,
dass es nicht ganz
einfach ist, vorhandene Vorbehalte auszuräumen. Vor allem die
öffentliche Debatte
über den Bären ‚Bruno‘ hat gezeigt, wie sehr Emotionen die
Auseinandersetzungen
über dieses Thema beeinflussen.
Die
Welt -
11. Aug. 2007
Uhus
fliegen wieder an der Ostsee
150
Jahre nach ihrer Ausrottung hat der "König der Nacht" den Norden
Deutschland zurück erobert. Nahezu flächendeckend ist der imposante
Greifvogel
wieder zwischen Nord- und Ostsee verbreitet. Es gibt wieder Uhus im
Land. „Damit dürfte die imposante Eule zumindest im nördlichsten
Bundesland
den
Sprung von der Roten Liste geschafft haben“, sagte Oscar Klose vom
Naturschutzbund (Nabu) Schleswig-Holstein. Nach Angaben der
Naturschützer steht
der Uhu für einen der großen Erfolge des Artenschutzes in Deutschland.
In Schleswig-Holstein galt der Uhu schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts
als
ausgerottet. Als in den 1960er-Jahren insgesamt nur noch 40
Uhu-Brutpaare
lebten, starteten Naturschützer spezielle Schutzprogramme für den
Vogel. Im
nördlichsten Bundesland wurde 1983 aufgrund einer Initiative der
Landesregierung das Artenhilfsprogramm „Wiedereinbürgerung des Uhus in
Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Schon ein Jahr später brüteten
die
ersten Uhus wieder nach Angaben des „Landesverbandes Eulen-Schutz“. Bis
2002
wurden im Rahmen eines Artenhilfsprogrammes insgesamt 681 in
Gefangenschaft
gezüchtete Jung-Eulen in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Heute ist der
imposante
Vogel mit Ausnahme der Marsch und der Insel Fehmarn wieder
flächendeckend im
Land verbreitet.
Cellesche
Zeitung - 13. August 2007
Auf
Gut
Sunder geht es den Fledermäusen gut
In der Dämmerung beginnt die Stunde der Fledermäuse. Dann drehen die
Tiere auf
der Jagd nach Insekten ihre flinken Runden. Welche Arten da auf Jagd
gehen,
lernten die Teilnehmer des Fledermausseminars am Wochenende auf Gut
Sunder in
Meißendorf. Seit 15 Jahren stehen dort jeweils am zweiten
Augustwochenende die
Fledermäuse im Mittelpunkt.
Spiegel Online - 8.
August 2007
Passagier
schmuggelt
Äffchen ins Flugzeug
Da haben
die Sicherheitsbeamten wohl geschlafen: Ein Flugpassagier in den USA
zauberte während
eines Fluges einen lebenden Affen aus seinem Hut. Das vermutlich aus
Peru stammende
Tier wird jetzt erst einmal unter Quarantäne gestellt. Mitfliegende
Passagiere entdeckten das Tier in den Haaren des Mannes: Ein etwa
faustgroßes
Pinseläffchen war auf einem US-Inlandsflug von Fort Lauderdale
(Florida) nach New
York unter seinem Hut hervorgekommen. Der Reisende war vorher von Lima
nach Florida
geflogen - weder in Peru noch bei seinem mehrstündigen Zwischenstopp
war den Sicherheitsbeamten
der blinde Passagier aufgefallen. Am New Yorker
Flughafen LaGuardia wurde der Passagier von der Polizei in Gewahrsam
genommen. Das Pinseläffchen wurde der Tierschutzbehörde in New York
übergeben. Für 31 Tage
soll es unter Quarantäne gestellt werden, wenn es sich als gesund
herausstellt,
könnte es in New York in einem Zoo landen.
Nachrichten
-
AOL.de - 13. August 2007
Passagier
schmuggelt über 250 Baby-Krokodile
Als die
Zollbeamten des Flughafens von Kairo die Tasche eines Fluggastes
öffneten,
trauten sie ihren Augen kaum. Sie fanden darin Kobra-Schlangen, 40
Chamäleons
und mehr als 250 Krokodil-Babys. Die Tiere sorgen nun für Verstärkung
im
örtlichen Zoo. Es sei der größte aufgeflogene Schmuggelversuch
mit Nil-Krokodilen in der Geschichte der ägyptischen Luftfahrt. Der
ertappte saudische
Tierschmuggler rechtfertigte seine skurrile Reisebegleitung mit dem
Argument,
er benötige die Reptilien zu wissenschaftlichen Zwecken an seiner
Universität.
Robben
sonnen sich auf Rügen
Einst bot die Ostsee den Lebensraum für Tausende Robben, dann
machten Jagd und Meeresverschmutzung den Tieren den Garaus. Nun tauchen
einzelne Tiere wieder an den Stränden Mecklenburg-Vorpommerns auf - und
verunsichern Touristen. Das Seehundjunge, das sich am Dienstagvormittag
an der früheren Kaimauer von Prora auf Rügen in der Sonne räkelte, war
sofort entdeckt. Schon wenige Minuten später standen Dutzende staunende
Badegäste um den seltenen Gast. Unschlüssig rätselten die Urlauber, was
dem Tier wohl fehlte. Einige von ihnen versuchten schließlich sogar,
den zentnerschweren Säuger wieder ins Wasser zu ziehen. Dem Tier fehle
nichts, sagte eine Mitarbeiterin einer benachbarten Segelschule, die
den Trubel schon einen Tag zuvor erlebt hatte. Es sei unglaublich
gewesen, wie ungehemmt sich die Schaulustigen immer wieder dem Tier
näherten, bis der genervte Seehund schließlich wieder in die Fluten
floh. Vermeintliche Rettungsaktionen, wie man sie bei gestrandeten
Walen kenne, seien völlig fehl am Platz. In der Regel seien die Robben,
die jetzt fast täglich zum Ausruhen die deutschen Ostseestrände
aufsuchten, kerngesund. "Wir sagen den Strandgästen deshalb: Lasst die
Tiere einfach in Ruhe! Haltet bitte Hunde von ihnen fern und informiert
die Fachleute im Meeresmuseum Stralsund, im Nationalpark oder im
Biosphärenreservat." Jagd und zunehmende Meeresverunreinigungen haben
die Robbenbestände in der Ostsee bis an die Grenze der Ausrottung
gebracht. Inzwischen erholen sich die Bestände aber wieder etwas. Dafür
spricht auch die Tatsache, dass einzelne Tiere an der Küste
Mecklenburg-Vorpommerns aufgetaucht sind. Besonders die Ringelrobben
(Phoca hispida) leiden unter dem menschlichen Einfluss. Lebten vor über
100 Jahren schätzungsweise noch fast 300.000 Exemplare in der Ostsee,
so sind es heute nur noch etwa 5000. Von der auch in der südlichen
Ostsee beheimateten Kegelrobbe (Halichoerus grypus) gab es einst etwa
100.000 Tiere. Im Jahr 2000 lebten höchstens noch 10.000 Kegelrobben in
der Ostsee. Inzwischen sollen es wieder rund 20.000 Tiere sein. Derzeit
vergeht kaum ein Tag, an dem nicht an irgendeinem Ostseestrand ein
junger Seehund oder eine Kegelrobbe gesichtet wird. Nach Jahrzehnten
des Jagdverbots im gesamten Ostseeraum haben sich die Bestände deutlich
erholt.
vroegevogels.vara.nl - 14. Aug.
2007
Belgische ooievaars klaar voor trek naar zuiden
Belgische Störche bereit für den Zug nach Süden
Von Mitte August an brechen die Jungstörche aus Nordwesteuropa
massenhaft nach dem Süden auf, es werden Hunderte Störche erwartet. In
Belgien bereitet sich eine Rekordzahl von 91 juvenilen Störchen auf die
lange Wanderung vor. Aus Daten, zusammengetragen vom Verein Belgische
Natuurpunt [Verein für Natur und Landschaft in Flandern], geht hervor,
daß 2007 in Belgien 65 Storchenpaare brüteten. Das ist ebensoviel wie
die Rekordzahl vom vorigen Jahr. Die meisten fanden einen guten Platz
im Tierpark Planckendael, dort zogen 33 Paare 48 Junge groß. Der
übrigen Paare brüteten im Swin (18), im Vogelpark Paradisio (5) und 9
Paare brüteten außerhalb der Storchenkolonien. Insgesamt flogen 91
junge Störche aus, ein absoluter Rekord! Dank des Projektes "Störche
ohne
Grenzen" (wobei Störche mit Satellitensender ausgerüstet werden) wissen
wir, wo die Störche überwintern werden. Die Hälfte oder zwei Drittel
von diesen Störchen wird nach einem 2.000 km langen Flug im Süden von
Spanien oder Portugal überwintern. Diese Entfernung werden sie in zwei
bis drei Wochen zurücklegen. Eine kleinere Gruppe ist abenteuerlicher
und wagt den Überflug nach Afrika, um nach einem Flug von mehr als
4.000 km in Mali, Mauretanien oder Senegal zu überwintern. Auch in
diesem Jahr kann jeder die vier mit Sendern ausgerüsteten Vögel über
die Website www.ooievaars.be
verfolgen.
depers.nl
- 9. Aug. 2007
Stadsecologie: Exotische dieren dringen ons ecosysteem
binnen. Een rode kreeft in de singel
Stadtökologie: Exotische Tiere dringen in unser Ökosystem ein.
Ein roter Krebs im Ringgraben
Während es für Neuankömmlinge in den zurückliegenden Jahren immer
schwieriger wird, niederländischer Staatsbürger zu werden, wurden über
alternative Routen Tausende Heimatlose geräuschlos eingebürgert.
Eingesperrt in Mammuttanker aus fernen Ländern oder aus Tierparks
ausgerissen gelangen Krabben, Insekten, Vögel und Samen in unser
Ökosystem und finden mühelos ihren Platz zwischen den einheimischen
Arten. Wegen eines Sittichs oder einer Schildkröte braucht man schon
lange nicht mehr in den Zoo zu gehen. Man findet sie gewöhnlich im Park
um die Ecke. Das sich erwärmende Klima sorgt dafür, daß sie hier
überleben und lockt außerdem Arten in die Niederlande, die vorher in
südlicheren Gebieten lebten. Vor allem an den Städten haben Exoten
Gefallen gefunden. Hier ist es warm und reich an Nährstoffen. Im Depot
des Kellers des Naturgeschichtlichen Museums Rotterdam nimmt
Konservator Kees Moeliker ein durchsichtiges Gefäß aus einem der
Regale. In Alkohol hängt ein toter Krebs von ungefähr 15 cm. Ein Roter
Amerikanischer Sumpfkrebs, der ursprünglich aus Mexiko und Florida
stammt, sagt Moeliker. "Sie sind herrlich und irgendwann durch
Krebszüchter in Europa eingeführt. Nur kann sich diese Art laufend
schnell fortbewegen. Wahrscheinlich sind sie den Züchtern einfach
weggelaufen." Ein
Regal weiter steht die Chinesische Wollhandkrabbe, die Moeliker abholte
vom Hauptbahnhof. "Diese Tiere leben in
niederländischen Poldergräben und müssen nach dem Meer, um sich
fortzupflanzen. So eine Krabbe läuft immer geradeaus zum Strand, dann
kann es passieren, daß ihr plötzlich ein Bahnhof im Weg steht." "Durch
den Hafen hat
Rotterdam eine große biologische Vielfalt. Ich bin in den
zurückliegenden Jahren vielen Pflanzen begegnet, die ich zunächst nicht
einordnen konnte. Später stellte sich heraus, daß sie aus Afrika oder
Asien kamen. Selbst auf dem Hafengelände, wo man
es nicht erwartet, wachsen besondere Orchideen und sieht man z.B. die
seltene Kreuzkröte, die dort die Ruhe findet, die sie nötig hat. Auch
die warmen Sommer und milden Winter in den letzten zwei Jahrzehnten
leisteten einen Beitrag. So haben die Südliche Eichenschrecke und die
Wespenspinne, die beide aus wärmeren Ländern stammen, in den
Niederlanden ein neues Habitat gefunden. Und dann gibt es noch die
entwichenen oder durch Besitzer, die ihrer überdrüssig wurden,
ausgesetzten Tiere. Moeliker zeigt auf die aufgestellte Nilgans auf
einem Tischchen vor den Regalen mit den Gefäßen. "Entkommen aus einem
Tierpark, irgendwo in den 1960er Jahren. Jetzt sieht man sie überall".
Er riß das flache Schubfach von einem grauen Archivschrank auf.
Dutzende leuchtendgrüne Vogelleiber kommen zum Vorschein: präparierte
Halsbandsittiche, Verkehrsopfer oder gegen eine Scheibe geflogen.
Wahrscheinlich entkommen aus einer Voliere, hat der Vogel, der aus
Indien stammt, sich in kurzer Zeit über eine Anzahl niederländischer
Städte verbreitet und dafür gesorgt, daß heute niemand mehr Bauklötzer
staunt über Sittiche in den Bäumen eines holländischen Parks. Aber dem
gegenüber stehen positive Entwicklungen wie die
Rückkehr des Laubfrosches, einer in den Niederlanden sehr seltenen Art.
Urlauber nahmen das Tier mit aus wärmeren Ländern und jetzt springt er
in Legion durch Eindhoven. Daß die Welt kleiner wird, sieht man wieder
in der Natur, sagt Martin Melchers, Amsterdams Stadtökologe.
Zur Zeit ist etwas Spektakuläres im Gange in den Niederlanden, sagt
Melchers. Fische aus der Donau haben den Main-Donau-Kanal, die
Verbindung zwischen Donau und Rhein, entdeckt und kommen langsam, aber
sicher in die Niederlande geschwommen. Von Schwarzmundgrundel und Zobel
[Abramis
sapa]
schwimmen bereits Tausende in den Grachten und im
Ijsselmeer. Früher gab es in den Niederlanden eine Krebsart, jetzt gibt
es
acht. Vor allem in den Städten geht es gut. Draußen ist der
Artenreichtum niedrig. Äcker und Weiden sind Monokulturen. Wir müssen
unsere Städte wohl nur gut einrichten. Ausreichend Grün ist eine
Notwendigkeit für eine große Biodiversität, und an diesem mangelt es
oft in neuen Bauplänen."
Algemeen Dagblad - 9. Aug. 2007
Trek purperreigers volgen via satelliet
Zug der Purpurreiher via Satellit verfolgt
Der Weg von sieben Purpurreihern während ihres Zuges nach Afrika kann
seit gestern genau verfolgt werden. Die Reiher, die unter anderem im
Nieuwkooper Seengebiet brüten, sind mit einem Satellitensender
ausgerüstet. Hierdurch läßt sich der Aufenthaltsort jedes Vogels bis
auf etwa 10 m genau bestimmen. Purpurreiher sind in den Niederlanden
lange nicht so zahlreich wie Graureiher. Nach jüngeren Zählungen gibt
es 560 Brutpaare. Die Sender liefern Information für den besseren
Schutz der Purpurreiher, so der Vogelschutz der Niederlande. Die Reiher
fliegen jetzt nach Westafrika, um dort zu überwintern. "Und um die
Überwinterungsgebiete in Afrika und die europäischen
Zwischenstopgebiete für diese Vogelart schützen zu können, muß man
wissen, wo die Gebiete genau liegen", erklärt der Vogelschutz. Über die
Website www.vogelbescherming.nl/purperreiger läßt sich die
Reise verfolgen.
trouw.nl - 9. Aug. 2007
Trek purperreiger te volgen via internet
Zug der Purpurreiher via Internet verfolgt
Mitarbeiter des
Vogelschutzes haben das Einfangen der Vögel erst an in Gefangenschaft
lebenden Reihern geübt. Dazu wurden u.a. Reiher im Tiergarten Blijdorp
mit einem Netz gefangen und einem Sender versehen. Als das klappte,
sind die Mitarbeiter in die freie Natur gegangen. Die letzten zwei
Monate, während der Brutsaison, sind die Tiere mit einem Sender
versehen worden, dessen Batterie sich mit einem Sonnenkollektor auf der
Oberfläche auflädt.
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Asian
rare bird first to benefit from world's largest bird conservation
programme - Birdlife 16.08.2007
The Bengal Florican, one of
the world’s most threatened birds, will be first to benefit from a new
conservation approach that aims to save all 189 of the world’s
Critically Endangered birds from extinction.
With less than 1,000 individual
birds remaining, Bengal Florican had been given just five years before
disappearing forever from its stronghold, the floodplain of the Tonle
Sap lake in Cambodia. The florican will benefit from the
groundbreaking new ‘BirdLife Species Champions’ approach; whereby
‘Champions’ are being sought for Critically Endangered birds, to fund
identified conservation programmes that will pull each species back
from the brink of extinction.
Contributing
factors sought as Red Knot population plummets – Birdlife 14.08.2007
A new report has revealed a drastic population decline in the Red Knot
subspecies Calidris canutus rufa. Numbers
at their wintering grounds in southern South America have fallen
drastically in recent years; from 51,300 in 2000 to approximately
30,000 in 2004, and still further to just 17,200 in 2006. The 2007 Red
Knot Assessment
Report, prepared by the US Fish and Wildlife Service and based on
demographic studies covering 1994-2002, reveals that the rufa
subspecies could become extinct within ten years, if adult survival
remains low.
As result of the significant declines, Red Knot Calidris canutus rufa
has been included under Appendix I of the Convention of Migratory
Species by request of the Argentinean government. In Canada,
the Committee on the Status of Endangered Wildlife in Canada (COSEWIC)
has listed it as Endangered.
Of the six Calidris canutus subspecies, rufa
travels the longest distance, between breeding areas in the Canadian
Artic and wintering areas in Patagonia and Tierra del Fuego.
European
conservation works: Research reveals successes of EU Birds Directive –
Birdlife
10.08.2007
The renowned journal Science
has published a BirdLife International analysis showing that the
European Union’s Birds Directive [2] has made a significant difference
in protecting many of the continent’s most threatened birds from
further decline The groundbreaking paper shows
that the Birds Directive has clearly helped those species considered to
be most at risk, partly through the designation of Special Protection
Areas (SPAs). The Birds Directive was adopted in 1979 and now binding
law for all EU countries, it requires special conservation measures for
a number of listed species. Importantly, today’s research,
taking into account the fifteen Member States for which sufficient data
were available, showed that the populations of threatened birds not
only fared better, on average, than other bird species in the European
Union, but also that the same species perform better within the EU than
in European countries outside. Eurasian Spoonbill Platalea leucorodia,
White-tailed Eagle Haliaeetus albicilla and Spanish Imperial Eagle
Aquila adalberti are
prominent examples of this success: without the Birds Directive and the
efforts of governments and conservationists to implement it on the
ground, these birds would now face a much bleaker future.
WWF – 13. August 2007
WWF:
Von der EU subventionierte Landwirtschaft führt die Ostsee in den
Dünger-Tod
Die EU-Agrarpolitik trägt laut einem WWF-Report entscheidend zu
Algenblüten und Sauerstoffmangel in der Ostsee bei. Jeder EU-Bürger an
der Ostsee zahle pro Jahr 72 Euro in den Brüsseler Agrartopf - und
fördere damit ein System, dass die Überdüngung in der Landwirtschaft
belohne. Vor allem über die Flüsse gelangen überschüssige Nährstoffe
ins Meer und zerstören wertvolle Lebensräume. "Die Ostsee hat sich mit
tatkräftiger Unterstützung aus Brüssel von einem Meer mit klarem Wasser
in ein trübes, überdüngtes Gewässer vor dem Kollaps entwickelt", so
Jochen Lamp, Leiter des WWF-Ostseebüros in Stralsund. Ein Sechstel des
Meeres, eine
Fläche von 70.000 Quadratkilometern, habe sich in Todeszonen
verwandelt. Wegen des Sauerstoffmangels sei hier kein Leben mehr
möglich. "Vermutlich wissen die meisten Touristen und Bewohner nicht,
dass der schleichende Tod der Ostsee auch aus ihrer Brieftasche
finanziert wird", so der WWF-Sprecher. Zwar sind die Badestrände in
diesem Sommer von Algenblüten verschont geblieben. Das Ausbleiben der
Algen liege jedoch am Wetter. "Algenteppiche an der Küste sind nur das
sichtbare Zeichen einer ökologischen Katastrophe, die sich auf dem Meer
ungehindert fortsetzt", so Lamp. Das Ostseewasser enthalte heute
acht Mal mehr Phosphor und vier Mal mehr Stickstoff als vor hundert
Jahren. Jährlich kämen eine Million Tonnen Stickstoff und 35.000 Tonnen
Phosphor hinzu. Trotz früherer Schutzprogramme nehme die Belastung seit
zehn Jahren wieder zu. Die industrielle Landwirtschaft verursache den
Nährstoff-Overkill. Preiswerter Kunstdünger verleite die Bauern dazu,
ihre Felder kräftig zu überdüngen. Hinzu komme die Gülle aus der
Massentierhaltung. Die industrielle Landwirtschaft im Ostseeraum werde
aus Brüssel mit 10,4 Milliarden Euro jährlich gepäppelt. Die Situation
spitzt sich laut WWF weiter zu. Allein in Polen und den baltischen
Staaten soll der Düngerverbrauch in den kommenden zehn Jahren um bis zu
ein Drittel steigen. Hühner- und Schweinemasten würden von West- nach
Osteuropa verlagert, wo geringere Umweltauflagen gelten würden. Auch
durch unzureichende Kläranlagen, Phosphate in Waschmitteln und
ungeklärte Schiffsabwässer werde die Ostsee zur Kloake.
WWF – 12. August 2007
Gebremste
Säge im Amazonas - WWF fordert Überdenken brasilianischer
Infrastrukturprojekte
Aktuelle Zahlen der
brasilianischen Regierung dokumentieren einen Rückgang der
Waldvernichtung am Amazonas von deutlich mehr als einem Viertel im
Vergleich zum Vorjahr. Der WWF ist erleichtert über diese "Atempause
für den Wald", gleichzeitig fürchten die Naturschützer eine neue
Rodungswelle aufgrund zahlreicher geplanter Infrastrukturprojekte.
Auch wenn die brasilianische Regierung die Entwaldungsrate für den
Zeitraum 2005/2006 von 13.100 km2 auf 14.039 km2 nach oben korrigieren
musste, deutet sich eine Entspannung an. In einer ersten Abschätzung
für den Zeitraum 2006/2007 konnte ein Rückgang auf ca. 9.600 km2
festgestellt werden. Trotz dieser positiven Entwicklung halte die
Regierung von Präsident Inacio Lula da Silva den traurigen Rekord von
85.000 km2 Amazonaswaldvernichtung in ihren ersten vier
Regierungsjahren, betont der WWF. Das entspreche einer Fläche so groß
wie Österreich.
Im vergangenen Monat hatte die brasilianische Regierung grünes Licht
für den Staudammbau am längsten Amazonasnebenfluss, dem Rio Madeira,
gegeben. Proteste von Umweltschützern, indigenen Bevölkerungsgruppen
und der bolivianischen Regierung verhallten ungehört. Gigantische
Straßenbauprogramme mitten durch den Regenwald stehen bevor. "Hier
zeichnet sich ein Generalangriff auf die Amazonasregion ab, dessen
Folgen noch gar nicht abzusehen sind," so Vedder. Brasilien brauche
eine Entwicklung, die die Region und die Lebensgrundlagen der Menschen
erhalte. Der Amazonasregenwald sei eine der artenreichsten Regionen der
Erde, er speichere so viel Kohlenstoff wie weltweit in 15 Jahren durch
fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl freigesetzt werde und sei daher
ein Klimastabilisator von globaler Bedeutung.
NABU – 10. August 2007
NABU
kritisiert Hochwasserschutz in Deutschland als unzureichend
Anlässlich der Jahrestage von
Elbe- und Oderflut sowie der aktuellen Hochwasserereignisse im
Südwesten Deutschland hat der NABU die Hochwasserschutzpolitik von
Ländern und Gemeinden als unzureichend kritisiert. "Vielerorts wird
immer noch zu häufig auf den rein technischen Hochwasserschutz
gesetzt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Laut
Bundesumweltministerium seien als Folge des Klimawandels im Winter bis
zu 40 Prozent mehr Regenmenge, aber weniger Schnee und Eis zu erwarten.
Dadurch gelänge mehr Wasser direkt in die Flüsse und dies verzehnfache
das Hochwasserrisiko in den nächsten Jahren. "Dringender denn je ist es
daher, die Ursachen der Hochwasserereignisse wie fehlende
Überflutungsflächen, die Verringerung der natürlichen
Wasserrückhaltefähigkeit des Bodens durch landwirtschaftliche Nutzung
und fehlende Auwälder sowie die weiterhin zu hohe Flächenversiegelungen
in den Flusseinzugsgebieten zu bekämpfen", so Tschimpke.
"Hier wird zu wenig getan", sagte Tschimpke. So seien von 14
geplanten Projekten zur Deichrückverlegung nur zwei bislang in die Tat
umgesetzt worden. Es sei zu begrüßen, wenn jetzt beispielsweise Bayern
zusätzliche 2,4 Mio EUR für die Hochwasserhilfe bereit stelle, oder
Sachsen für über 23 Mio. EUR einzelne Ortschaften schützt, das Geld
wäre aber besser in vorbeugenden, ökologischen Hochwasserschutz
investiert. "Die Zukunft des Hochwasserschutzes kann nur in einer
Ökologisierung der Flüsse und ihrer Einzugsgebiete liegen", so der
NABU-Präsident. Auch sollten künftig nur solche Maßnahmen im
unmittelbaren Einzugsbereich der Flüsse durch öffentliche Gelder
gefördert werden, die im Einklang mit dem vorbeugenden Hochwasserschutz
stehen.
WWF – 10. August 2007
WWF-Studie:
Belastung durch Schifffahrt, Militär sowie Öl- und Gasförderung wächst
Die Nordsee wird immer lauter. Die Dauerbelastung durch den boomenden
Schiffsverkehr nimmt ebenso zu wie extreme Lärmereignisse. Explosionen,
der Bau von Windparks und Ölplattformen, die Suche nach Öl- und
Gasvorkommen mit Luftkanonen sowie Sand- und Kiesbaggerungen sorgen
immer wieder für enormen Krach unter Wasser. Der zunehmende Lärm
bedroht die streng geschützten Schweinswale. Dies ist das Ergebnis
einer neuen WWF-Studie. "Die Weltmeere werden immer lauter. Diese
bedenkliche Entwicklung zeigt sich besonders in der vom Menschen
stark beanspruchten Nordsee", so WWF-Meeresexperte Uwe Johannsen.
"Große Öltanker sind unter Wasser lauter als Düsenflugzeuge. Zudem
breitet sich Schall unter Wasser schneller und weiter aus als an Land."
Auf der südlichen Nordsee verlaufen einige der am stärksten befahrenen
Schifffahrtsrouten der Welt. Die Unterwasser-Lautstärke an diesen
Meeresautobahnen ist etwa so, als sitze man im Freien neben der
Startbahn eines Flughafens", erläutert der WWF-Experte. Zum Schutz von
Schweinswalen, aber auch von Seehunden und Kegelrobben fordert der WWF
die Eindämmung des Unterwasserlärms in den wichtigsten Lebensräumen der
Meeressäuger. "In der deutschen Nordsee sind die wichtigsten
Lebensräume schon lange als EU-Schutzgebiete gemeldet. Aber bislang
sind es reine Papiertiger, der Lärm hält unvermindert an", erläutert
Johannsen. Druckluftkanonen, Sand- und Kiesabbau, Ölbohrungen,
militärische Übungen und laute Sportboote haben nach Ansicht des WWF in
den Schutzzonen nichts zu suchen. Schifffahrtswege müssten möglichst
außerhalb der besonders empfindlichen Gebiete gebündelt werden.
Weiterhin sollten um die Schutzgebiete Pufferzonen mit
Lärmschutz-Auflagen eingerichtet werden.
WWF – 9. August 2007
WWF-Satellitenpeilung
zeigt drastischen Lebensraumschwund der Elefanten auf Borneo
Waldrodungen für
kommerzielle Plantagen nehmen den Borneo-Zwergelefanten das letzte
Stück ihres Lebensraums. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle
WWF-Studie, für die die täglichen Wege der kaum erforschten Tiere per
Satellitenpeilung zwei Jahre lang beobachtet wurden. "Die
Zwergelefanten brauchen fürs Überleben Tieflandregenwälder und
Flusstäler", sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. "Das sind genau die
Gegenden, die sich Industrie und Landwirtschaft aussuchen." Die vom
Aussterben bedrohten Tiere kommen ausschließlich auf der
südostasiatischen Insel Borneo vor. Es gibt höchstens noch 1.000
Zwergelefanten. Für die umfassendste je an Asiatischen Elefanten
durchgeführte Studie
wurden Weibchen aus fünf Herden mit Peilsendern ausgestattet. Die Wege
der Elefantendamen Rozelis, Tailiwas, Nancy, Bod Tai und Penelope
wurden über GPS verfolgt. "Erstmals wissen wir jetzt, wo die
Elefantenfamilien fressen und schlafen, wie sie wandern", sagt
WWF-Experte Ziegler. Raymond Alfred, Leiter des WWF-Programms auf
Borneo, ergänzt: "Es ist, wie wir befürchtet haben. Die Tiere brauchen
die Gebiete, in denen der stärkste Holzeinschlag stattgefunden hat.
Allerdings hat sich die Regierung Malaysias verpflichtet, ein großes
Gebiet zu schützen - das so genannte Herz von Borneo. Wenn die
Regierung sich daran hält, sollten die Zwergelefanten eine
Überlebenschance haben." Erst 2003 hatten Wissenschaftler durch
Genanalysen herausgefunden, dass die Zwergelefanten eine eigene
Unterart sind und nicht von Menschen auf die Insel gebracht wurden.
Wahrscheinlich sind die heutigen Zwergelefanten Nachfahren der Tiere,
die nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren auf Borneo festsaßen,
nachdem die Verbindung zum asiatischen Festland überflutet worden war.
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Tierrechte
Magazin tierrechte 3.07
Schwerpunktthema: "Zoo"
- "Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gittern"
- "Null-Toleranz für Verhaltensstörungen" tierrechte interviewt Prof.
Dr. Hanno Würbel
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klare Position zu Zoos.
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"tierrechte 3.07" finden Sie im Internet unter:
http://tierrechte.de/p10002000x1041x0.html
Die
Presse - 26. Juli 2007
"Knut,
der kleine Eisbärjunge": Offizielle Knut-Buch ist da
Gemeinsam
mit dem amerikanischen Kinderbuchautor Craig Hatkoff hat der Zoo Berlin
ein Buch
über den berühmtesten Eisbären Deutschlands herausgegeben. Bereits im
Mai hat der Zoo Berlin ein Kinderbuch über den Berliner Eisbären Knut
und seine Beziehung zu Ziehvater Thomas Dörflein angekündigt. Ab heute,
Donnerstag,
ist "Knut, der kleine Eisbärenjunge" offiziell im Handel erhältlich.
Während amerikanische Kinder noch auf die Geschichte vom verlassenen
Eisbärenbaby
warten müssen, erscheint das offizielle Knut-Buch bereits jetzt in
Deutschland.
Entstanden ist ein Buch, das auf 48 Seiten die ersten Lebenswochen von
Knut und
die Entwicklung der intensiven Beziehung zu Ziehvater Thomas Dörflein
erzählt.
Aalener
Nachrichten - 26. Juli 2007
Erste
offizielle
Knut-Biografie erschienen
Knut macht Auflage: Die erste offizielle Knut- Biografie als Kinderbuch
ist auf
dem deutschen Markt. Unter dem Titel «Knut der kleine Eisbärenjunge»
brachte der
Berliner Zoo eine 43-seitige Geschichte über die ersten Lebensmonate
von Knut heraus. Das Buch hat der US-Autor Craig Hatkoff mit seinen
Töchtern geschrieben. «Die erste
Auflage von 30 000 Exemplaren ist bereits komplett vom Buchhandel
geordert, die
zweite Auflage von 15 000 Stück ist bereits im Druck, die dritte
Auflage wird vorbereitet»,
sagte Sabine Zürn vom Ravensburger Buchverlag Verlag.
Gebundene
Ausgabe: 43 Seiten
Ravensburger Buchverlag Otto Maier
Auflage: 1 (25. Juli 2007)
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Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
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Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
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Veranstaltungen
Vortrag
im Rahmen der Ausstellung „Puntos de Vista“ im Museum Bochum
"Artenschutz in Brasilien, vergebliches Bemühen oder gibt es
echte Chancen"
Referenten: Dr.-Ing. Eije Erich Pabst und Dr.-Ing. Heinz
Tischer
Donnerstag 16.
August 2007, 19.30 Uhr Museum Bochum Kortumstraße 14
Der letzte frei lebende Spix-Ara
wurde am 5. Oktober 2000 zum letzten Mal im brasilianischen
Caraiba-Waldland
nahe Curacá gesichtet. Selbst eine 15-köpfige Suchmannschaft konnte
kein
Lebenszeichen des Vertreters aus der Gruppe der Blauaras, zu denen auch
der
Hyazinthara gehört, verzeichnen.
Unter Artenschützern und Interessierten ist das
Verschwinden des letzten Spix-Aras in der Freiheit am 5.10.2000 ein
trauriger
Gedenktag und ein Beispiel für die Erfolglosigkeit von
Artenschutzprojekten
geworden. Im Vortrag wird kurz auf die Hintergründe zum Aussterben des
Spix-Aras eingegangen. Es werden einige Schutzprojekte der „Stiftung
Artenschutz, Münster“, der „Zoologischen Gesellschaft für Arten-
und Populationschutz, München“ und des
„Umweltschutzvereins Hilèa, Manaus“ in Brasilien vorgestellt,
die landesspezifischen Rahmenbedingungen und notwendigen
Voraussetzungen für
den Erfolg von Fördermaßnahmen.
Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei ebenso
die Ausstellungsbesichtigung vor dem Vortrag.
2.
Zoo-Techniker Treffen
Das diesjährige
2.
Zoo-Techniker Treffen findet am 20. und 21. September 2007 im Tierpark
Berlin statt. Programm, Anmeldung (bitte bis spätestens 31.8.07) und
weitere Informationen bei Dirk Heese, Allwetterzoo Münster,
heese@allwetterzoo.de.
openPR.de
- 13. August 2007
Aufbau-Lehrgang
Tierfotografie im Naturzoo Rheine
In
einem 2-Tages-Fotoworkshop im Naturzoo Rheine steigen die Teilnehmer
mit dem
Naturfotograf Claus Brandt in die fortgeschrittene Tierfotografie ein.
Der Kurs
richtet sich an Interessenten, die mit den Grundlagen der Fotografie
bzw.
Tierfotografie per du sind und mehr aus sich und den eigenen Bildern
rausholen
wollen. Der Naturzoo Rheine bietet ideale Bedingungen für das Erlernen
fortgeschrittener Techniken in der Tierfotografie.
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and
Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von
Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite
Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem
rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Die
2. Ankündigung vom 16. August mit den Details zum Treffen steht nur als
PDF-Scan zur Verfügung
Tiergartenbiologischer
Workshop
Ab 2007 werden wir
am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11. in JENA tagen. Auf Einladung
des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer)
und des Netzwerkes der Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir
dort unsere neue Heimat finden.
11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.
26. - 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
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Ausstellungen
Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung am 25. August besucht
Prometheus den Luisenpark Mannheim.
Do,
16.08.2007, 19:00 ARTE, Im Wechsel der Gezeiten, Lebensraum Wattenmeer
Do, 16.08.2007, 20:15 3sat, Das grenzenlose Paradies, Wildnis in Afrika
Fr, 17.08.2007, 13:45 WDR, Kundschafter im Tierreich: 5. Norbert Sachser
Fr, 17.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Fr, 17.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark
Hagenbeck
Fr, 17.08.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 17.08.2007, 20:15 SWR, Fröhlicher Feierabend, In der Wilhelma in
Stuttgart
Fr, 17.08.2007, 21:00 RBB, Löwen gegen Krokodile, Sambia im Herzen
Afrikas
So, 19.08.2007, 10:15 ZDF, Wombaz, Im Tamandua-Haus im Dortmunder Zoo
So, 19.08.2007, 17:30 3sat, Arche Noah, Unterwegs im Zoo Dortmund
Mo, 20.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mo, 20.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark
Hagenbeck
Mo, 20.08.2007, 22:55 VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Der Zirkus Probst
Di, 21.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Di, 21.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark
Hagenbeck
Mi, 22.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mi, 22.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark
Hagenbeck
Do, 23.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Do, 23.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark
Hagenbeck
1Festival
sendet jeden Samstag Nachmittag gegen 17:15 Uhr eine
historische Folge
"Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek,
und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960/70er-Jahren. Die bisher
gesendeten Folgen sind z.T. online
verfügbar.
"Elefant, Tiger & Co."
aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen Mo-Fr ab
17:10 im HR und NDR,
Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Eisbär,
Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen
mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags
ab 15:10 Uhr im SWR
"Panda,
Gorilla
& Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags 20:15, dienstags 21:45 und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co."
aus Frankfurt und
Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30
Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe & Co."
aus Münster wird
freitags um 21:00 Uhr und samstags gegen 15:40 Uhr im WDR wiederholt
(43-Min-Versionen)
"Weiches Fell und
scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und
Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX begleitet Zootierärzte u.a. in
Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg, Teneriffa); mittags 13:00 Uhr Wiederholungen. Einzelne
Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer"
immer direkt vorher
Zoo-Geschichten
des ZDF unregelmäßig auf dem
ZDF-Infokanal,
im August die Folgen zu Zoo Zürich und Jersey
Geplant für 2007:
Seehund,
Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ich hatte Sie gewarnt!
Willkommen zurück im bunten Reigen der Zoosticheleien und
gelegentlichen Zoostreicheleinheiten*, liebe Leser!
Das mit den Sargnägeln, das hat nicht so richtig geklappt. Warum nicht?
Das verrate ich Ihnen nicht! Verraten möchte ich Ihnen aber, daß ich
jetzt dank des TNA-Zentrums in München weiß, daß Artenschutz zumeist an
Bord von Flugzeugen durch den Lauf eines Blasrohrs erfolgt!
Desweiteren habe ich das Paradies gesehen, ein Paradies für die
Liebhaber moderner Großstadtarchitektur. Glas und Stahl und Stahl und
Glas, verschmolzen in Formen, die man organisch nennen könnte, wenn das
Material nicht so tot wäre, erlauben roten Menschenaffen an
Feuerwehrschläuchen zu hangeln, entlang von dreidimensionalen
Dimensionen, die nicht zu verachten wären, wenn da nicht in einigen von
diesen, also den Dimensionen, soviel Glas wäre, daß es dem haarigen
Verwandten jegliche Dimension von Privatsphäre rauben würde.
Wiedereinmal hoffe ich auf die nächste Vegetationsperiode, die es
möglicherweise Mensch verwehren wird, ganz ungehindert, aus gefühlt
mehr als vier Himmelsrichtungen, die Blicke über die haarigen
Verwandten zu kreuzen. Es ist aber auch ein Kreuz mit dem Tierpark
Hellabrunn: Zur Hälfte ist er so natürlich, daß man vergessen könnte,
in einem Zoo zu sein, in der anderen vergisst man natürlich, daß ein
Zoo natürlich sein kann.
Ihr
Carsten Schöne
* An deren relativer Seltenheit bin ich völlig unschuldig!
www.schoenes-tierleben.de
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Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen
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