E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 382 vom 9. August 2007

Liebe Leser,

heute hielt mich ein Monstergewitter mehrere Stunden davon ab, den Computer einzuschalten. Daher nun ziemlich verspätet und in aller Eile die heutige Ausgabe in der Hoffnung, daß Domeus nicht noch weitere Verzögerungen verursacht.

Dirk Petzold


Ernstgemeinte Werbezeile auf dem Plakat einer zur Zeit in Südniedersachsen tingelnden Reptilienschau

Zoos – Meldungen
Lübecker Nachrichten - 3. August 2007
Tausende kamen - Besucheransturm im Erlebniszentrum Müritzeum
Das neue Informations- und Erlebniszentrum Müritzeum in Waren hat zur Eröffnung am Donnerstagabend einen Besucheransturm erlebt. Trotz Regens kamen nach Angaben des Zentrums innerhalb von drei Stunden 4500 Gäste, die teilweise stundenlang warteten, um die Kombination von modernem Museum und großen Aquarien zu erleben. In dem etwa 15 Millionen Euro teuren Rundbau wird die Tier- und Pflanzenwelt der Mecklenburgischen Seenplatte mit ihren 1000 Seen dargestellt. Mit 24 Becken wurde laut Zentrum die größte Aquarienlandschaft für Süßwasserfische bundesweit aufgebaut. Als Attraktion gilt ein Maränen-Becken über zwei Etagen.


ORF.at - 6. August 2007
Zooexperten diskutieren über Wildtier-Haltung
Heute beginnt im Tiergarten Schönbrunn eine internationale Konferenz von Zoo-Experten. Thema ist die richtige Haltung von Wildtieren in Gehegen. 180 Zoo-Fachleute aus der ganzen Welt beschäftigen sich in Wien mit der Frage, wie man den Tieren das Leben in Gefangenschaft möglichst abwechslungsreich gestalten kann. Mit Spielzeug, verstecktem Essen und speziellen Geräten müsse man die Tiere anregen, sich zu beschäftigen. Unter den Gästen sind Zoologen, Tierärzte und Tierpfleger, unter anderem aus berühmten Zoos wie San Diego in Kalifornien und Singapur.


Berliner Kurier - 7. August 2007
Ist unser Eisbärchen nicht mehr süß?
Die ruhmreichen Tage für Eisbär Knut gehen zur Neige: Als untrügliches Zeichen dafür hat Gummibärchenhersteller Haribo angekündigt, die Produktion von Süßigkeiten in Knut-Form einzustellen. "Wir werden den Artikel 'Knuddel-Knut'sch' Ende des Monats einstellen", sagte ein Unternehmenssprecher. Zugleich werde eine Spende von rund 40.000 Euro in nächster Zeit an den Berliner Zoo übergeben.

Die Presse - 6. August 2007
Tierpark Herberstein: Geparden und Anwälte zeigen Krallen
500 Meter in 20 Sekunden. Schneller als die Polizei erlaubt jagt Kasai hinter seiner Beute her. Sekunden später reißen die mächtigen Tatzen des jungen Geparden das Fleischstück von der Schnur des skiliftähnlichen Seilzugs. Die spektakulären Fütterungen der flinken Geparden gehören zu den Attraktionen im Tierpark Herberstein. Die staunenden Gesichter sind an diesem Montag besonders prominent. Der Tourismuslandesrat ist in die Oststeiermark geeilt, fast ein Dutzend Bürgermeister aus der Region sind ebenfalls da. Es gilt zu feiern: Der bereits 100.000 Besucher in diesem Jahr wird erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr – damals lag man Anfang August bei knapp über 70.000 Gästen – ein deutliches Plus.
In den kommenden Tagen soll laut Staatsanwaltschaft Graz der endgültige, 209 Seiten dicke Strafantrag gegen Mitglieder der Familie Herberstein fertig sein. Im Raum steht der Verdacht des Betrugs, der Steuerhinterziehung und der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen. Im Visier der Justiz: Andrea Herberstein, deren Sohn Max sowie der ehemalige leitende Angestellte Heinz Boxan. Mit einem Prozessbeginn ist nicht vor Jahreswechsel zu rechnen. Die neue Tierpark-Führung ist um Distanz zu diesem Kapitel bemüht. Die Zusammenarbeit mit der adeligen Familie funktioniert „bestens“, lobt Wolkner-Steinberger.

Die Presse - 6. August 2007
Im Test: Tierpark zu Höchstpreisen
Von Eurasien nach Amerika in wenigen Gehminuten, danach weiter zu den Großkatzen Afrikas oder den Kängurus Australiens: Im Tierpark Herberstein kann man die globale Tierwelt bei einem gemütlichen Spaziergang kennenlernen. Die Eintrittspreise sind mit 13 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 4 bis 10 Euro (Kinder bis Jugendliche) im Österreich-Vergleich die höchsten. Die Pläne: Ein neues Bärengehege ist in Bau; man denkt schon über eine Vergrößerung nach. Auch der Streichelzoo in der jetzigen „Haustierecke“ soll ausgebaut werden. Das bislang bescheidene Spielplatzangebot will Tierpark-Leiterin Doris Wolkner-Steinberger mit Geräten aus Naturmaterialien umfassend aufrüsten.





Planung und Bau

Volksstimme Magdeburg - 8. August 2007
Zoochef Perret legt Pläne vor: Einziger Eingang wieder im Vogelgesangpark
Die politischen Raufereien um die Zooentwicklung sind offenbar abgeschlossen: Zoo-Direktor Dr. Kai Perret will zielsicher den Zoo umbauen. Erster dicker Brocken ist die Neugestaltung einer Eingangszone im Vogelgesangpark für über 2 Millionen Euro. Erster Spatenstich ist 2008. 2008 jedenfalls ist das Ziel von Dr. Perret. Schon ein Jahr später, 2009, soll der neue, repräsentativere Zoo-Eingang im Vogelgesangpark fertig sein. Ein Stendaler Architekturbüro habe akzeptable Pläne ausgearbeitet, hieß es. Das langgestreckte ovale Gebäude – Feinheiten sind noch in der Diskussion – wird das zeitgemäße Entree für den sich modernisierenden Zoo werden – mit Kassenzone, Gaststätte, Souvenirladen. Das Gebäude und ein Teil des mehrere Hektar großen Vogelgesangparks wird vom Zoo in Beschlag genommen und eingezäunt. Der Stadtrat hat die Pläne abgesegnet. Die Übertragung des Parks an die städtische GmbH ist auf dem Weg. Die öffentlichen Kritiken über den seit diesem Jahr geschlossenen Nordeingang reißen nicht ab. Der Zoo sieht keine andere Möglichkeit. Das Kassenhäuschen sei im katastrophalen Zustand. Im Winter würden die Mitarbeiter frieren, im Sommer unter Hitze leiden, sagt Dr. Perret. Angesichts der neuen Eingangspläne ist Perret aus wirtschaftlichen Gründen nicht bereit, in das Häuschen noch zu investieren. Geplant sei außerdem, kündigt Kai Perret an, dass mit Eröffnung des neuen Eingangs 2009 der derzeitige an der Straße am Vogelgesang gleichfalls geschlossen werden wird. Der dortige Parkplatz dagegen soll erst einmal bleiben. Allerdings soll mit den Vogelgesang-Plänen die Stellplatzanzahl von gegenwärtig ca. 200 auf 400 verdoppelt werden. In der Nähe der Grundschule wird ein Parkplatz entstehen. Schallschutzmaßnahmen seien im Gespräch. Bei allen Querelen, die ein Umbau immer mit sich bringt, wird eines bei den Magdeburgern keinen Gegenwind erzeugen – die Lage des neuen Eingangs. Die kennen die Magdeburger eigentlich gut ; denn hier befand sich ursprünglich der Haupteingang. Bis er, ebenfalls aus Geldgründen, weichen musste. Das Gesellschaftshaus wurde abgerissen. Der Zoo verlor an der Stelle zwei große Vorteile – nämlich die Parkgastronomie und die nahezu direkte Anbindung ans Straßenbahnnetz. Beides soll er nun ab 2009 zurückbekommen.

Freizeit Ratgeber - Donnerstag, 9. August 2007
Dresdner Zoo: Mammutprojekt Löwensavanne beendet - Jago und Layla ...
Jago und Layla können es kaum erwarten: Ihr Umzug steht kurz bevor. Denn nach einem halben Jahr Bauzeit wird am kommenden Samstag, 11. August, im Dresdner Zoo feierlich ihr neues Zuhause, die Löwensavanne, eröffnet. Dort können sich die beiden auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern so richtig austoben. Und trotzdem kommen ihnen die Zoobesucher so nah wie nie zuvor: Die können die Raubkatzen nämlich entweder vom fünf Meter hohen Besucherfelsen aus beobachten oder sie durch verschiedene Glasfenster direkt von Antlitz zu Antlitz bestaunen. Wie der Name schon sagt, wird das neue Gehege der Löwen, Karakale und Zebramangusten als auch der Besucherbereich wie eine echte Savanne wirken. Mit der Eröffnung der Löwensavanne im Zoo Dresden geht ein Mammutprojekt erfolgreich zuende: 2,8 Millonen Euro betrugen alleine die Baukosten der Anlage, die die Besucher am Samstag erstmals bewundern können.


Kölner Stadt-Anzeiger - 7. August 2007
Neue Attraktion für Kopenhagen: Größtes Aquarium ab 2012
In Kopenhagen soll das größte Aquarium Nordeuropas entstehen. Für Besucher werde der «Blaue Planet» von 2012 an geöffnet, teilt der Tourismusverband Øresund in Hamburg mit. Der Bau direkt an der Meerenge werde von 2009 an im Stadtteil Amager gebaut und auf rund 10 000 Quadratmetern Fläche die Unterwasserwelten aller Kontinente präsentieren. So sollen Besucher in dem Gebäude unter anderem mehr über die Meereswelt der Färöer Inseln oder Tiere aus Afrikas Binnenseen erfahren können. In einem tropischen Ozeanarium werden Haie leben, auch Korallenriffe sollen zu sehen sein, heißt es. Der «Blaue Planet» tritt die Nachfolge des traditionsreichen «Danmarks Akvarium» an. Das Aquarium in Charlottenlund nördlich von Kopenhagen ist annähernd 70 Jahre alt und habe seine Kapazitätsgrenzen erreicht, erläutert der Tourismusverband.

Echo-online - 7. August 2007
Besuch beim frechen Ziegenbock
Der Berliner Zoo hatte dieses Jahr mit Knut, dem Eisbären, einen unbestrittenen Star. Der Tiergarten in Pfungstadt hat gleich mehrere. Das jedenfalls behaupten die Besucher, die zu den Stammgästen in Hessens kleinstem Zoo gehören. Für Michelle (7) und ihren Bruder Kevin (4) aus Pfungstadt sowie die zweijährige Romy aus Eberstadt sind es die witzigen Berber-Affen, Tom aus Pfungstadt ist dagegen ein Fan des frechen Ziegenbocks Frodo. „Die meisten Erwachsenen interessieren sich für unsere weißen Yaks und die Tierbabys“, weiß Heike Nold vom Tiergartenverein, die die Einrichtung auf dem Mühlberg betreut. Jetzt plant der Verein eine Affenanlage. Kostenpunkt: rund 23 000 Euro. Die ersten 10 000 Euro sagte die Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin zu, denn in der vorbildlich geführten Pfungstädter Anlage sollen auch vom Zoll beschlagnahmte Berber-Affen untergebracht werden. Außerdem interessierte sich eine holländische Tierschutzorganisation für die Einrichtung, um ebenfalls junge Äffchen unterbringen zu können. Für den Fall soll es ebenfalls finanzielle Unterstützung geben. Auch Pfungstädter Geschäftsleute und Privatpersonen haben schon für den Neubau gespendet.

Frankfurt-Live.com
Vor fünfzig Jahren wurde das Exotarium im Frankfurter Zoo eröffnet
Seit einem halben Jahrhundert lockt es seine Besucher in die faszinierende Welt der Fische, Reptilien und Amphibien. Am 28. August 1957 wurde das Exotarium im Frankfurter Zoo, damals eines der modernsten und größten Aquaterrarien überhaupt, eröffnet. Auch aufgrund seiner zahlreichen Welterstzuchten gilt es bis heute als ein führendes Institut seines Fachs.



Aktionen

Volksstimme - 6. August 2007
Das Zoofest ist eine Instanz – am Wochenende kamen mehr als 12 000 ...
Die politischen Raufereien um die Zooentwicklung sind offenbar abgeschlossen: Zoo-Direktor Dr. Kai Perret will zielsicher den Zoo umbauen. Erster dicker Brocken ist die Neugestaltung einer Eingangszone im Vogelgesangpark für über 2 Millionen Euro. Erster Spatenstich ist 2008. 2008 jedenfalls ist das Ziel von Dr. Perret. Schon ein Jahr später, 2009, soll der neue, repräsentativere Zoo-Eingang im Vogelgesangpark fertig sein. Ein Stendaler Architekturbüro habe akzeptable Pläne ausgearbeitet, hieß es. Das langgestreckte ovale Gebäude – Feinheiten sind noch in der Diskussion – wird das zeitgemäße Entree für den sich modernisierenden Zoo werden – mit Kassenzone, Gaststätte, Souvenirladen. Das Gebäude und ein Teil des mehrere Hektar großen Vogelgesangparks wird vom Zoo in Beschlag genommen und eingezäunt. Der Stadtrat hat die Pläne abgesegnet. Die Übertragung des Parks an die städtische GmbH ist auf dem Weg. Die öffentlichen Kritiken über den seit diesem Jahr geschlossenen Nordeingang reißen nicht ab. Der Zoo sieht keine andere Möglichkeit. Das Kassenhäuschen sei im katastrophalen Zustand. Im Winter würden die Mitarbeiter frieren, im Sommer unter Hitze leiden, sagt Dr. Perret. Angesichts der neuen Eingangspläne ist Perret aus wirtschaftlichen Gründen nicht bereit, in das Häuschen noch zu investieren. Geplant sei außerdem, kündigt Kai Perret an, dass mit Eröffnung des neuen Eingangs 2009 der derzeitige an der Straße am Vogelgesang gleichfalls geschlossen werden wird. Der dortige Parkplatz dagegen soll erst einmal bleiben. Allerdings soll mit den Vogelgesang-Plänen die Stellplatzanzahl von gegenwärtig ca. 200 auf 400 verdoppelt werden. In der Nähe der Grundschule wird ein Parkplatz entstehen. Schallschutzmaßnahmen seien im Gespräch. Bei allen Querelen, die ein Umbau immer mit sich bringt, wird eines bei den Magdeburgern keinen Gegenwind erzeugen – die Lage des neuen Eingangs. Die kennen die Magdeburger eigentlich gut ; denn hier befand sich ursprünglich der Haupteingang. Bis er, ebenfalls aus Geldgründen, weichen musste. Das Gesellschaftshaus wurde abgerissen. Der Zoo verlor an der Stelle zwei große Vorteile – nämlich die Parkgastronomie und die nahezu direkte Anbindung ans Straßenbahnnetz. Beides soll er nun ab 2009 zurückbekommen.

newsropa - 7. August 2007
Exotischste Nacht des Jahres
Am 11. August 2007 rufen die Trommeln im Zoo Leipzig zur exotischsten Nacht des Jahres: Zwischen 17 und 24 Uhr werden die Zoogäste im Schein von lodernden Fackeln in die magische Welt des Dschungels entführt. Ein wahres Festival der Kulturen mit musikalischem Feuerwerk, landestypisch dekorierten Ständen und der Einmaligkeit der nächtlichen Zooatmosphäre wird geboten. Alle Tierhäuser haben bis 22 Uhr geöffnet und das Aquarium lädt sogar bis 23 Uhr ein. Außerdem laden die Tierpfleger zur Spätfütterung der Löwen, Hyänen und Erdmännchen um 20 Uhr ein. Eröffnet wird die neunte Dschungelnacht traditionell mit der Zootierparade um 17.30 Uhr auf der Bühne im Konzertgarten: Zootierarzt Prof. Eulenberger präsentiert einige Exoten des Zoos und wenn es der Zustand der Tiere erlaubt, bringt er sicherlich auch die Tigerdrillinge mit.

Hamburger Abendblatt - 6. August 2007
Lieben Elefanten Brahms? Und wie!
Mögen Mandrills Mozart, und tanzen Tiger zu Tschaikowsky? Diese Fragen konnte man sich am Sonnabend bei Hamburgs ungewöhnlichstem Open-Air-Konzert stellen: In Hagenbecks Tierpark spielten 16 Ensembles mit 65 Musikern zur ersten von drei Romantiknächten auf (weitere Termine: 11. und 18. August). Tausende genossen bei schönstem Sommerwetter die besondere Atmosphäre mit Bach, Vivaldi und Glenn Miller zwischen Pavianen, Eisbären und Giraffen.

Hamburger Abendblatt - 8. August 2007
Tierpfleger für eine Woche - so geht's
Sie wollen sich eine Woche lang Ihren großen Traum erfüllen und einmal Hagenbecks exotische Tiere pflegen? Dann könnten Sie als Abendblatt-Leser zu den Ausgewählten gehören: Zusammen mit dem "Hamburg Journal" beteiligen wir uns an der großen NDR-90,3-Aktion "7 Tage Hagenbeck" und geben sechs Hamburgerinnen und Hamburgern die Chance dazu, eine Woche lang im 100-jährigen Hamburger Tierpark zu sein. "7 Tage Hagenbeck" findet von Montag, dem 15., bis Sonntag, dem 21. Oktober 2007, statt. Das Casting, bei dem die Finalisten live im Tierpark ausgewählt werden, erfolgt am Sonntag, den 9. September.

Stuttgarter Nachrichten - 6. August 2007
Zur Belohnung ein Foto mit dem Lieblingstier
Auf eigene Faust zu Bauernhof und Eisbären: Die Kinder-Rallye in der Wilhelma war ein Volltreffer sowohl für viele Eltern, die einmal im Zoo alleine von Käfig zu Käfig schlendern konnten, als auch für den Nachwuchs, der an unterschiedlichen Stationen die Wilhelma-Bewohner ins Visier nahm. Insgesamt nahmen über 1000 Kinder das Ferienangebot der Wilhelma wahr und machten bei der Rallye mit. An drei Stationen mussten sie aus einem Puzzle erraten, welche Tiere sich in den Teilen versteckt hatten. Zu suchen waren dabei Dickhäuter oder Giraffe, Zebra und Okapi ebenso wie unterschiedliche Raubkatzen oder Bären. Die Wilhelma-Rallye wird am 19. August nochmals wiederholt.

Mitteldeutsche Zeitung - 5. August 2007
Leckeres Fisch-Eis als Betthupferl
Halle. Tiere sind auch bloß Menschen. Zumindest beweisen sie zum Beispiel bei der Vorbereitung auf die Nachtruhe Vorlieben bzw. Gewohnheiten, die denen der Zweibeiner ähnlich sind. Erleben konnten dies am Samstag mehrere tausend Besucher im halleschen Zoo - bei der langen Zoonacht. Mehrmals im Jahr bietet der Zoo verlängerte Öffnungszeiten bis Mitternacht. Auf diese Weise können die Gäste sozusagen einen Blick ins Schlafzimmer der Tiere werfen. Im Zoo herrschte selbst dann noch Besucherandrang, als es längst dunkel war.

Wochenanzeiger Herford - 2. August 2007
Orang-Utan Aktionstag im Zoo
Osnabrück. Sie sind hochintelligent, stark und vom Aussterben bedroht. Orang-Utans gehören sicherlich zu den faszinierendsten Tierarten und die Welt wäre ohne diese großen Menschenaffen um einiges ärmer. Am kommenden Sonntag können Zoobesucher helfen, die letzten Orang-Utans Borneos zu retten. Ab 11 Uhr können sich Kinder für zwei Euro mit Hilfe von etwas Schminke in exotische Tiere, wie Tiger, Paradiesvogel und Schmetterling, verwandeln lassen. Die Einnahme der Kinderschminkaktion fließen an BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival Foundation). Der Aktionstag findet im Rahmen der Ausstellung “Waldmenschen vor dem AUS” statt, die noch bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu sehen ist. Neben Infowänden ist die Ausstellung mit eindrucksvollen Orang-Utan Fotos von Katrin Pein bebildert. Für kleinere Besucher liegen außerdem Quizbögen mit Fragen zur Ausstellung aus. Den Gewinnern winkt ein Erlebnistag im Zoo.

openPR.de - 6. August 2007
Der Goldene Elefant
Nach „Marlar“ und „Ming Jung“ hat am 9. Mai diesen Jahres das Elefantenbaby „Maha Kumari“ das Licht der Welt erblickt. Im Kölner Zoo hat man das zum Anlass genommen, einen „Goldenen Elefantentaler“ prägen zu lassen. Er zeigt das Motiv „Elefantenbaby Marlar“ und ist vergoldet. Der Kölner Zoo gewährt 2,00 Euro Nachlass auf den Eintritt, wenn dieser – oder eines von der weiteren 20 Rheintalermotive – vorgezeigt wird. Darüber hinaus ist er bei allen 50 Partnern des Rheintal e.V. anerkannt und führt zu großzügigen Rabatten. Partner sind u.a. Köln Düsseldorfer Schiffahrtsgesellschaft, Bonner Personenschofffahrt, Drachenfelsbahn und viele Museen in der Region zwischen Speyer und Düsseldorf. Der Gold-Rheintaler ist Im Zooshop für 29,80 Euro zu erhalten. Der "einfache" Rheintaler aus Neusilber ist dort für 12,90 Euro zu haben. Der Erlös kommt in beiden Fällen dem Elefantenhaus des Zoos zugute.

Ad-Hoc-News - 2. August 2007
Neue Bewohner im Bärenwald Müritz
Für die drei am Dienstag im Bärenwald Müritz am Plauer See aufgenommenen Braunbären sind per Online-Abstimmung Namen gefunden worden. Wie die Stiftung für Tierschutz Vier Pfoten am Donnerstag in Hamburg mitteilte, soll die 24 Jahre alte Bärin Maya heißen. Ihre jeweils zwölf Jahre alten Söhne sollen der Abstimmung zufolge die Namen Ben und Felix bekommen. Etwa 3000 Personen hatten sich im Internet an der Namensfindung beteiligt. Die Tiere waren aus einem 900 Kilometer entfernten Freizeitpark in Baden-Württemberg in das Bärenschutzzentrum in der Gemeinde Stuer gekommen. In dem Mitte Oktober 2006 eröffneten Anlage leben mit dem Neuzugang jetzt acht Braunbären.

lifepr.de - 6. August 2007
“Nightlife for Kids” im Wildpark Eekholt
Eigentlich ist es der Renner überhaupt für die Kinder und besonders für die Eltern – denn bei der Aktion „Nightlife for Kids“ haben die Erwachsenen einen Abend lang ungestörte Freizeit für Kino, Theater oder einen Besuch bei Freunden - und die Kinder erleben von 19.00 bis 23.00 Uhr etwas Spannendes und nicht Alltägliches. Die nächsten Termine für die Waldläuferbande im Wildpark Eekholt sind: 10.08., 16.08., 24.08., und in den Herbstferien am 19.10. und 26.10.2007, jeweils von 19.00 bis 23.00 Uhr.

Rhein Main Presse - 6. August 2007
Tierisch spannende Ferien
Mit einem Novum kann der Tierpark in Kastel aufwarten: Im Rahmen des städtischen Ferienspielprogramms zählt der Streichelzoo zu den 220 Angeboten, die von den Sechs- bis Neunjährigen wahrgenommen werden können. 14 Kinder können derzeit nach Herzenslust ihre Ferienzeit mit den 100 Tieren im Tierpark verbringen. "Die Fasanerie kennt jedes Kind, den hier eingerichteten Streichelzoo aber nur wenige", weiß Manuela Bertram zu berichten, die gemeinsam mit Tina Becker die Kinder auf der Erkundungstour durch das 600 Quadratmeter große Gelände begleitet. Seit Montag müssen die beiden Sozialpädagoginnen auf Zack sein, um den neugierigen Fragen der jungen Tierforscher Rede und Antwort zu stehen.

Westdeutsche Zeitung - 5. August 2007
Jubiläum: 5000 Besucher strömen zum Tiergarten
Mönchengladbach. „Wenn man mit Lebewesen umgeht, muss man ein bisschen mehr mitbringen“, sagt Norbert Oellers und meint damit Dinge wie mehr Zeit, mehr Geduld und mehr Einsatzbereitschaft. Denn der Tiergarten-Leiter ist rund um die Uhr erreichbar, falls es im Park an irgendetwas mangelt. „Attraktiv ist dieser Tiergarten auch im 50. Jahr seines Bestehens noch“, sagt Oberbürgermeister Norbert Bude, der unbedingt eine Patenschaft für ein Tier übernehmen möchte, auch wenn er noch nicht weiß, ob für einen brüllenden Bären oder plappernden Vogel – die Auswahl ist aber wohl groß genug. Zum Tag der offenen Tür anlässlich des 50-jährigen Bestehens mit freiem Eintritt am Samstag kamen 5000 Männer, Frauen und Kinder, und konnten beim Unterhaltungs-Programm beispielsweise Borussen-Maskottchen Jünter bei der Bärenfütterung zusehen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill - 3. August 2007
Fischotter verkrümeln sich
Die Mittwochswanderung im Wildpark "Tiergarten Weilburg" hat diesmal unter einem besonderem Motto gestanden: Der "Sommernachtstraum" führte die Besucher erst zum Fischottergehege, anschließend gab es im "Dillhäuser Bauernhaus" eine Märchenlesung bei Kerzenschein. Für alle Teilnehmer der Wanderung, die nach dem Ottervortrag noch mehr tierisches Erleben wollten, bot Gisela Löffler eine Märchenstunde im Anschluss an. Im urigen "Dillhäuser Bauernhaus" wurden unter Kerzenschein die Tiermärchen des aus Riga stammenden Autors Manfred Kyber von der Diplom-Biologin vorgetragen.

Zisch - 3. August 2007
Rothirsch im Tierpark Goldau
An den ersten zwei Wochenenden im August gibt es den Rothirsch - das grösste Säugetier der Schweiz - im Natur- und Tierpark Goldau gleich doppelt zu bestaunen: Lebendig und majestätisch in einem naturnahen Gehege oder als lebensgrosse Holzskulptur, die vor den Augen der Besucherinnen und Besucher entsteht. Der Brienzer Holzbildhauer Philipp Dräyer schnitzt vor den Augen der Besucher eine lebensgrosse Rothirsch-Skulptur. Als Vorlage dient ihm ein 120-jähriges Holzmodell. Am 4./5. sowie 11./12. August kann man dem Künstler über die Schulter gucken.

NYC & Company - 4. August 2007
Central Park Zoo: Chill Out mit den Eisbären Ida und
Es ist die heißeste Zeit des Jahres für die Bewohner von New York City – allerdings nicht für die Eisbären Ida und Gus im Central Park Zoo. Die Beiden führen zu jederzeit ein cooles Leben mit gigantischen Pools, mit Klimaanlage gekühlten Schlupfwinkeln, Sprühregen und reichlich Wassereis. Besucher können am 4. und 5. August den relaxten Lifestyle der beiden Polarbären beim „Chill Out!“-Event unter die Lupe nehmen. Zahlreiche Programmpunkte sorgen für beste Unterhaltung für Groß und Klein: Zwei „Ice Chefs“ treten gegeneinander an und kreieren vor den Augen der Zuschauer jeweils einen Leckerbissen für Gus und Ida. Die Zutaten reichen dabei von Melonen über Schlagsahne bis hin zu Viktoriabarsch. Der Koch, dessen Menü zuerst von einem der beiden Bären verschlungen wird, gewinnt!




Nachwuchs

SACHSEN - FERNSEHEN.de - 3. August 2007
Zuchterfolg im Chemnitzer Tierpark
Ein weiterer wichtiger Beitrag zum Artenschutz ist dem Tierpark Chemnitz mit dem Zuchterfolg bei den Goldgelben Löwenäffchen gelungen. Die Geburt bei dieser sehr stark vom Aussterben bedrohten Affenart Südamerikas war am 13. Juli 2007. Das Jungtier mit noch unbekannten Geschlechts entwickelt sich sehr gut. In diesem Alter sitzen die Jungtiere noch ständig auf dem Rücken eines der Elternteile und lassen sich tragen.

Neue Ruhr Zeitung - 2. August 2007
Hot Dog mit Öhrchen
"Hot Dog". So kommentiert der Kollege Fotograf, was er da vor der Linse hat: eine kleine dicke Wurst - ohne Brötchen drumherum zwar, dafür mit Öhrchen obendran. Ein Zwergflusspferdbaby, dackelgroß, dreieinhalb Kilo schwer, 16 Tage alt und so knuddelig, dass Knut in Berlin alt dagegen aussieht. Es ist das 20. Zwergflusspferdbaby des Duisburger Zoos, aber das erste seit acht Jahren. Ein Nachzügler also - weswegen nicht nur Mama Quirly und Papa Lear, sondern auch Pflegepapa Alexander Nolte, Reviertierpfleger im Affenhaus, ganz aus dem Häuschen sind. Immerhin ist Mama Quirly bereits im fortgeschrittenen Zwergflusspferdalter von geschätzt knapp vierzig Jahren.

Die Welt - 3. August 2007
Inge kam mit stolzen 1,90 Metern auf die Welt
Der Tierpark Berlin kann sich über Nachwuchs freuen: Eine kleine Uganda-Giraffe hat das Licht der Welt erblickt. Bereits nach wenigen Stunden stand das junge Tier, wenn auch noch wackelig, auf eigenen Beinen und begann zu saugen. "Inge“ heißt der neue Giraffen-Nachwuchs im Tierpark Berlin. Die kleine Uganda-Giraffe wurde gerade geboren und misst schon knapp 1,90 Meter Scheitelhöhe. Eigentlich war der Sprössling von Giraffen-Kuh „Elli“ schon Mitte Juli erwartet worden. Mutter "Elli“, die vor 20 Jahren im Tierpark Berlin geboren wurde, sei mit dem nun achten Kalb eine erfahrene Mutter.

Mitteldeutsche Zeitung - 2. August 2007
Gürteltier im Zoo geboren
"Zieh ich Kopf und Beine ein, kann ich als Kugel vor Feinden sicher sein". Das weiß selbst schon das tennisballgroße Kugelgürteltier-Baby, das am 16. Juli im Bergzoo Halle geboren wurde und sich vor der Linse des Fotografen ganz beharrlich einigelt.

sueddeutsche.de - 6. August 2007
Glosse: Eisbär ohne Pfleger
Soeben erreicht uns eine Meldung, wonach einer jetzt "ganz tapfer" sein müsse: Knut, der kleine Eisbär zu Berlin. Er ist tatsächlich ganz allein zu Haus, er hat sturmfreie Bude - sein Ziehvater Thomas Dörflein, Hauptberuf Tierpfleger macht drei Wochen lang Urlaub. Wie verkraftet das Knut, der Popstar? Heute ist Knut, der Beinahe-Halbstarke, nun wirklich aus dem Heulsusenalter raus. Er will cool wirken. Er will sich bewähren. Er braucht den Pfleger nicht mehr. Darum wird er nicht traurig sein, versichert der Zoo-Direktor. Und weinen wird Knut schon gar nicht, sagt der Ober-Verantwortliche noch. Stellt sich also nur noch die Frage, wer nun tapferer sein muss: Knut, der Bär, oder doch Thomas Dörflein, der Ersatzvater, der zum ersten Mal den Kleinen allein zurücke lässt? Eines steht schon fest: Traurig werden in Zukunft vor allem die vielen Knut-Korrespondenten und Medienvertreter sein. Die süße eisbärige Kindheit ist passé, das Erwachsenenleben steht unmittelbar bevor. Angesichts der Meldung, dass Dörflein nun in den "verdienten Urlaub" gehe, fragt man sich nur: Was kommt als Nächstes über den Ticker der Nachrichtenagenturen? Vielleicht ist ja von Interesse, was die Dörfleins der anderen Käfige so machen.

lifepr.de - 7. August 2007
Wild, schön, kratzbürstig ...vier kleine Wildkätzchen erobern die ...
Eekholt. Die am 2. Juni zur Welt gekommenen kleinen Wildkätzchen können jetzt zusammen mit den Alttieren in ihrem neu gestalteten Gehege gut beobachtet werden. Dieses Mal brachte die Wildkatzenmutter vier Junge zur Welt, drei Kater und eine Katze.

20min.ch - 7. August 2007
Hyänenbabys in Tierpark geboren
Zwei Hyänenbabys sind der ganze Stolz eines Tierparks nahe der französischen Stadt Lisieux. Grund: Es handelt sich um die ersten Tiere dieser Art, die in Frankreich das Licht der Welt erblickt haben. Deshalb werden die Kleinen besonders gehegt und gepflegt. Jeden Tag gibts Milch aus dem Shoppen und jede Woche wird ihr Gewicht überprüft.

Badische Zeitung - 6. August 2007
Familienglück bei Pandas
Die Pandabärin Bai Yun im Zoo der kalifornischen Stadt San Diego ist zum vierten Mal Mutter geworden. Wie die Zeitung Union-Tribune berichtete, brachte sie am Freitag nach zweieinhalb Stunden Wehen ihren neuen Sprössling zur Welt. Im Zoo knallten die Sektkorken. Dabei wurde auch ein Gläschen auf den stolzen Vater getrunken. Er heißt Gao Gao und ist bereits der Daddy von zwei anderen im Zoo geborenen Nachkömmlingen Bai Yuns. Sie ist mittlerweile sogar schon zur Großmutter geworden. Ihre Tochter Hua Mei, die vor acht Jahren geboren wurde, lebt mittlerweile mit eigenen Kindern in China. Der im Jahr 2004 geborene Mei Sheng soll im Oktober ebenfalls dorthin übersiedeln und für Nachwuchs sorgen. Su Liu, jetzt zwei Jahre alt, soll noch ein wenig länger bei ihrer Mutter bleiben.




die-news.de - 8. August 2007
KIRI: Elefantendame muss eingeschläfert werden
Kiri - die Elefantendame des Nürnberger Zoos ist tot. Der graue Riese musste gestern Nachmittag (07.08.) eingeschläfert werden. Laut Medienberichten litt Kiri schon lange an Arthrose, wurde dann bei einem Kampf von einem anderen Elefanten umgestoßen und kam nicht mehr auf die Beine. Deshalb griffen die Zoo-Ärzte zum letzten Mittel und schläferten Kiri ein. Die Feuerwehr hatte zwar noch versucht, den 2,7 Tonnen schweren Elefanten mit einem Luftkissen wieder aufzurichten, allerdings vergeblich. Ein Zoo-Sprecher erklärte, mit der Spritze habe man Kiri weiteres Leid ersparen wollen. Kiri war 45 Jahre alt und seit 24 Jahren im Nürnberger Zoo.

Ad-Hoc-News - 7. August 2007
Nürnberger Elefantendame Kiri ist tot
Die Elefantendame Kiri aus dem Nürnberger Zoo ist tot. Das 45 Jahre alte Tier sei am Dienstag wegen gesundheitlicher Beschwerden eingeschläfert worden, teilte der Tiergarten mit. Man wollte der 2750 Kilo schweren indischen Elefantenkuh «weiteres Leiden» ersparen. Kiri habe bereits seit langem «altersbedingt» unter Arthrose gelitten. Seit mehr als drei Jahren habe sie nur noch im Stehen geschlafen und sich nicht mehr hingelegt.

Radio Ramasuri - Mittwoch, 8. August 2007
Nürnberg: Elefantenhaltung geht weiter
Die Elefantenhaltung im Nürnberger Zoo soll nach dem Tod der indischen Elefantenkuh Kiri weitergehen. Zoodirektor Dag Encke sagte, der Tod von Kiri bedeute nicht zwangsläufig das Aus. Kiri musste gestern nach einem Sturz eingeschläfert werden. Die afrikanische Elefantendame Yvonne ist nun alleine. Ziel sei es, einen Partner für Yvonne zu finden. Finde man keinen Artgenossen für Yvonne, muss nach Aussage des Direktors die Elefantendame in einen anderen Zoo gegeben werden.

Kanal8 - Mittwoch, 8. August 2007
Elefantenhaltung im Nürnberger Tiergarten soll weitergehen
Die Elefantenhaltung im Nürnberger Tiergartensoll nach dem Tod der indischen Elefantenkuh Kiri weitergehen. Zoodirektor Dag Encke sagte am Mittwoch, der Tod von Kiri bedeute nicht zwangsläufig das Aus.
Kiri, die seit 1963 im Nürnberger Zoo lebte und zuletzt an Arthrose litt, war am Dienstag nach einem Sturz eingeschläfert worden. Die afrikanische Elefantendame Yvonne ist nun alleine. Nach Angaben des Zoodirektors kann das Tier jetzt auffällig werden.
«Zunächst muss beurteilt werden, wie sich Yvonne gegenüber den Pflegern verhält», sagte Encke der dpa. Die ersten Anzeichen seien positiv. Am Mittwochmorgen habe sich die 40-jährige Elefantenkuh von den Pflegern duschen lassen. Eindeutiges Ziel ist es nach Aussagen Enckes, einen Partner für Yvonne zu finden. «Die Partnersuche wird europaweit stattfinden und sich ähnlich schwierig gestalten wie bei Menschen», sagte Encke. Findet der Nürnberger Zoo keinen Artgenossen für Yvonne, muss nach Aussage des Direktors die Elefantendame in einen anderen Zoo gegeben werden. Die Elefantenhaltung in Nürnberg entspreche nicht den modernen Standards. Wo Kapazitäten vorhanden sind, würden Elefanten in Herden gehalten. Die Voraussetzungen dafür seien in Nürnberg aber nicht gegeben.

Direkt Bielefeld - 6. August 2007
Braunbärin aus Tierpark Olderdissen musste sich Kieferoperation unterziehen
Bielefeld. Am vergangenen Samstag wurde die im Heimat-Tierpark Olderdissen lebende Braunbärin Alma operiert. Eine akute Kiefervereiterung musste in einer mehrstündigen Operation behandelt werden. Alle vier Eckzähne und ein Schneidezahn mussten auf Grund starken Kariesbefalls gezogen werden. Die Bärin Alma, die seit sieben Jahren mit ihrem Sohn Max im Bärengehege des Heimat-Tierparks Olderdissen lebt, ist derzeit noch sehr schwach und nimmt wenig Flüssigkeit und Nahrung auf. Insbesondere wegen des hohen Alters der Bärin (27 Jahre) ist der Gesundheitszustand als sehr kritisch zu bezeichnen. Sie befindet sich weiterhin in ärztlicher Behandlung.

Neue OZ Online - 6. August 2007
Hochzeit vor dem Löwengehege
Für Heike Läkamp erfüllte sich am Samstag ein Lebenstraum. Die Tierpflegerin trat mit ihrem Liebsten Kai Abeling im Osnabrücker Zoo vor den Traualtar. Die 41-Jährige aus Melle und der 40 Jahre alte Kraftfahrer aus Bremen gaben sich vor dem Löwengehege das Jawort. Das hatte es im Zoo noch nicht gegeben. Minuten vor der Trauung läuft Kai Abeling nervös auf und ab. Nicht nur dass er ein wenig später den Bund für das Leben eingehen wird, auch die neugierigen Zoobesucher und vor allem die Anwesenheit eines Kamerateams des Privatsenders RTL sorgen dafür, dass sich Schweißperlen auf seiner Stirn abzeichnen. Der 40-Jährige und seine Partnerin spielen die Hauptrolle in einer Dokumentation, die im Herbst im Fernsehen zu sehen sein soll. Der Einzug der Braut ist ganz traditionell. Vorweg die aufgeregten Blumenkinder, dahinter die noch aufgeregtere Braut. Der ehemalige Zoodirektor Dr. Wolf Everts führt Heike an den Altar. Die Trauung auf der Plattform vor dem Löwengehege wird vorerst ein einmaliges Ereignis beleiben. Wie Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann gestern sagte, sei über die Öffnung des Zoos für Hochzeitszeremonien schon einmal nachgedacht worden. Das Thema sei aber zurzeit nicht aktuell.

FR-online.de - 1. August 2007
Außerhalb der Öffnungzeiten im Frankfurter Zoo
Lange bevor sich die Tiere des Frankfurter Zoos täglich ab neun Uhr ihrem Publikum präsentieren, beginnen vier Tierpfleger ihre Arbeit. In der Futterküche des Zoo-Wirtschaftshofs stehen sie ab halb sechs vor großen Trögen mit Obst und Gemüse, aus dem sie Futter zubereiten.

Schwerin-News - 7. August 2007
Im Ferienmonat August ist der Sibirische Tiger das Tier des Monats ...
Im Ferienmonat August ist der Sibirische Tiger das Tier des Monats und “Dschuna” und “Zabor” sind die Hauptdarsteller. Sie teilen sich im Schweriner Zoo eine getrennte Außenanlage. Tiger sind Einzelgänger und nur zur etwa fünftägigen Paarungszeit treffen die Geschlechter aufeinander. Das ist auch der Grund, warum “Zabor” und “Dschuna” in voneinander getrennten Außenanlagen untergebracht sind. Ein fast unsichtbarer Maschendrahtzaun trennt das Katzenpaar, nachdem sie zur letzten Paarung im August für einige Tage Hochzeit feiern durften.

szonline.ch - 8. August 2007
Kleinzoo und BLS-Bahnhof unter Wasser
Rund 200 Besucher hielten sich am Montag um 17 Uhr in der Siky-Ranch in Crémines auf, als sich der Himmel auftat. «Ein gewaltiger Platzregen mit Hagel», sei niedergegangen, sagte Jerry Wegmann, der Leiter des kleinen Zoos. «Innerhalb von Minuten war das Gelände überschwemmt.» Das bekamen vor allem die Shetland-Ponys zu spüren. Bis zum Bauch seien sie im Wasser gestanden, sagt Wegmann. Mitarbeiter hätten sie aber rechtzeitig in einen sicheren Stall bringen können. Andere Tiere im kleinen Zoo im Berner Jura brachten sich selber in Sicherheit. Affen und Waschbären kletterten auf Bäume, die Ziegen stiegen auf einen Felsen. Auch die Besucher des Zoos kamen mit dem Schrecken davon.

Kölner Stadt-Anzeiger - 2. August 2007
Wo man kinderleicht den Affen kriegt
Kein Zweifel, Pascha ist hier der Chef. Wenn sich einer der halbstarken Berberaffen erdreistet, die vier Wochen alten Baby-Äffchen zu zickeln, dann gibt es ruck, zuck ein paar auf die Finger. Packt dann einer der Besucher etwas aus, das die munteren Gesellen für essbar halten, macht sich die Affenbande sofort daran, es zu klauen. Niemand nimmt den kleinen Banditen den Mundraub übel. Große und kleine Gäste sind immer wieder von dieser Attraktion im Affen- und Vogelpark Eckenhagen begeistert.
Vor 27 Jahren gründete der Konrad-Lorenz-Schüler Werner Schmidt den Vogelpark im oberbergischen Reichshof. Schnell kamen die Affen dazu, von Jahr zu Jahr wuchs das Unternehmen. Heute präsentiert es sich auf 18 Hektar als attraktive Mischung aus Erlebniszoo und Freizeitpark.

Kanal8 - 4. August 2007
Tierpatenschaften sind ein Renner
Limbach-Oberfrohna. Tierpatenschaften sind im Limbacher Tierpark ein Renner. Sie gelten ein Jahr. Auch Kinder sparen für ihre Tierpaten.

Vorarlberg Online - 6. August 2007
Tone ist schon ein stolzer Löwe
"Unser" Löwe wächst jetzt in der Lüneburger Heide zu einem Filmstar heran. "Es geht ihm wirklich gut, der kleine Löwe hat sich toll entwickelt", sagt Sven Hellwig, der Tierparkmanager. Ursprünglich von einem Alberschwender Bauunternehmer illegal gekauft, wächst „Tone“ nun in einem Tierfilmpark in der Lüneburger Heide zu einem stolzen Löwen heran. Sein neuer Besitzer, Filmtiertrainer Joe Bodemann, hat ihm einen neuen Namen gegeben. Tone heißt jetzt Alvin, ist mit neun Monaten längst kein Löwenbaby mehr und frisst vier bis fünf Kilo Fleisch täglich. Seine Jobaussichten: Er könnte ein echter Filmstar werden! Schon im September könnte es mit Alvin im ZDF klappen - in der geplanten Tierserie „SOS Tierbaby“.

prcenter.de - 5. August 2007
Das Sea Life Königswinter – lehrreiche Unterhaltung für die ganze ...
Das Sea Life Königswinter hat im Hinblick auf Konzept und Gestaltung mit einem herkömmlichen Aquarium soviel gemeinsam wie ein Wal mit einem Goldfisch. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in der umweltpädagogischen Gesamtausrichtung. „Durch Begeisterung für die Lebewesen unserer heimischen Gewässer und Meere den Wunsch nach deren Erhaltung und Schutz zu wecken“, so lautet der Gedanke hinter dem Sea Life Konzept.

Westfälische Nachrichten - 6. August 2007
Ente «Heinrich» lebt nach Fahrradunfall bei Schwanenfamilie
Eine verirrte Ente hat sich im Vogelpark Marlow einer Schwanenfamilie angeschlossen. Die tierische Adoption ist auf einen Unfall zurückzuführen, teilte der Park mit und bestätigte damit einen Bericht der «Bild»- Zeitung. Eine Mitarbeiterin hatte die einen Monat alte indische Laufente Heinrich in einem Karton mit dem Fahrrad von der Aufzuchtstation zum Ententeich bringen wollen und war dabei gestürzt. Heinrich fiel aus dem Karton und war daraufhin erstmal verschwunden - bis er bei den benachbarten Schwarzhalsschwänen wieder auftauchte.

Hamburger Abendblatt - 3. August 2007
Angler-Sattelschwein Frauke - alles andere als eine faule Sau . . .
Frauke (1) ist alles andere als eine faule Sau. Ganz im Gegenteil. Doch Tierpfleger Thomas Feierabend (40) freut es, dass es sich das Angler-Sattelschwein immer einmal wieder auf seinem Heulager unter dem Holzdach des Haustiergeheges im Liegen gemütlich macht. "So kann ich nämlich ihre Verletzung am Fuß viel besser behandeln", sagt der Revierleiter und streichelt der Sau liebevoll die Flanke.

Frankfurter Neue Presse - 6. August 2007
Kobelt-Zoo hat Schwein gehabt
Schwanheim. Monika Greitzke ist überglücklich: Die Kassiererin der Wilhelm-Kobelt-Gesellschaft, die den gleichnamigen Zoo an der Schwanheimer Bahnstraße betreibt, ist erst mal ihre Sorgen los. „Dank der zahlreichen Spenden konnten wir das Loch in unserer Kasse in Höhe von 7350 Euro stopfen“, erklärt sie begeistert. „Wir hätten es uns nicht träumen lassen, dass wir den kompletten Betrag durch Spenden zusammenbekommen.“ Jetzt könnten sie sich beruhigter an ihre nächste Aufgabe machen. „Wir müssen dringend unser Papageien-Haus renovieren, damit es die Vögel im Winter trocken und warm haben.“ Zwar übernehmen die Arbeiten die Vereinsmitglieder wie immer in Eigenregie, doch natürlich sind Materialien für den Umbau zu bezahlen. In jedem Fall möchte sich der Verein bei seinen vielen Gönnern bedanken – und zwar mit einem Dankeschön-Nachmittag. „Wir feiern am Sonntag, 12. August, hier im Zoo mit tollen Vergünstigungen.“

Freie Presse - 8. August 2007
Kranke Julia bekommt Gnadenbrot im Natur- und Wildpark
Waschleithe. Ponydame Julia, eine der zahlreichen Bewohnerinnen des Natur- und Wildparks in Waschleithe, ist krank. „Sie leidet an einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung“, weiß Jochen Gerlach, der Leiter des Tierparks. Die Krankheit, eine so genannte Hufrehe, muss von Zeit zu Zeit mit Medikamenten behandelt werden. Außerdem sollten betroffene Tiere Grünfutter meiden.

Volksstimme - 7. August 2007
Tiergehege öffnet am kommenden Wochenende Bei Äpfeln wird Heinrich ...
Kalbe. Zu der Menagerie am Plansweg gehören auch Rotwild und Wildvögelarten wie Fasane, Enten und ein Pfau. Außerdem leben in den Volieren verschiedene Sitticharten und Eichhörnchen. Kaninchen, Hühner und Meerschweinchen sind als typische Haustiere vertreten. Echte Exoten werden am Mittwoch dazu stoßen : " Dann bekommen wir unsere Emus ", erzählt Rackow von den neuesten Bewohnern des kleinen Zoos in der Mildestadt.

Allgemeine Zeitung Mainz - 7. August 2007
Blinder Turmfalke ist Sorgenkind der Adlerwarte
Ein kleiner verletzter Turmfalke, der Ende Juli in Großwinternheim gefunden worden ist, ist eines der Sorgenkinder von Monika Döring. Liebevoll versucht die Falknerin in der Adlerwarte Rüdesheim derzeit den kleinen Fratz aufzupäppeln. Der gerade einmal sechs Wochen alte Turmfalke hat nämlich ein Handicap: Er ist blind. Döring hat ihn deshalb kurzerhand "Stevie Wonder" genannt.

Die Welt - 7. August 2007
Baumärkte wegen Exotenhandels am Pranger
Gezielte Stichproben lassen besonders Hellweg und Obi in den Augen von Tierschützern als skrupellose Geschäftemacher "auf Kosten der Tiere" dastehen. Die Unternehmen hingegen preisen ihr Fachpersonal für Schlangen, Leguanen & Co. Das Tierheim Berlin und der Deutsche Tierschutzbund ziehen gegen den Verkauf von exotischen Tieren in Baumärkten zu Felde. Weil viele Besitzer früher oder später mit der Haltung und Pflege der exotischen Tiere überfordert sind, landen Schlangen. Spinnen und Echsen aus tropischen Ländern in den Tierheimen. Allein in Berlin mussten im Jahr 2006 schon 149 ausgesetzte, abgegebene und beschlagnahmte Exoten versorgt werden, Die Tendenz ist steigend.

RIA Novosti - 7. August 2007
Tödliche Hitze für Zootiere in Sibirien
Wegen der ungewöhnlichen Hitze von 35 bis 37 Grad sterben die Tiere im Zoo der ostsibirischen Stadt Tschita. „Wegen der abnormalen Hitze müssen die Mitarbeiter des Zoos in Notstandsschichten arbeiten. Um die Tiere zu retten, bespritzen wir sie ununterbrochen mit Wasser aus Schläuchen. Nachts kühlen wir Steine ab und bringen sie in die Käfige“, sagte Kibalin. Wer von seinen Schützlingen die vierzig Grad Hitze nicht ertragen konnte, verriet der Direktor jedoch nicht. Er berichtete aber, dass er sich ans Militär um Hilfe gewandt hatte: Er bat um Tarnnetze für die Käfige, wurde aber abgewiesen. Es sei in letzter Zeit auch sehr schwer, Heu für die Tiere zu bekommen: Das ganze Gras in der Gegend um Tschita sei in der sengenden Sonne verkümmert.

Süddeutsche Zeitung - 7. August 2007
Der gesponserte Zoo
Der Zoo in Riga ist kein Zoo für Einsteiger. Wer noch nie in einem Zoo war oder generell Vorbehalte gegenüber Tieren hinter Gittern hat, der spare sich das Geld und wandere durch den angrenzenden Park. Denn im Tierpark der lettischen Hauptstadt gibt es einige recht verhaltensauffällige Tiere, die in grauen Käfigen sitzen, ständig im Kreis herumlaufen und offensichtlich wenig Lebensfreude mehr haben. Aber es tut sich was: Es werden langsam englische Schilder angebracht und die Anlagen modernisiert. So etwas ist teuer und dazu braucht es Geld. In Lettland, wo dem Kapitalismus noch keine Fesseln angelegt worden sind, führt das dazu, dass Sponsoren und Paten ihre Firmenlogos in nahezu unbegrenzter Größe anbringen dürfen. Neben dem Löwengehege ist ein riesiges Plakat angebracht: Darauf ist eine prachtvolle Löwenfamilie zu sehen - und der Slogan zu lesen "Mit Erdgas ist uns im Winter wärmer". Das Tigerhaus heißt konsequenterweise "Whiskas Tigeru Nama", wie an der Fassade in Großbuchstaben zu lesen ist. Der Zoo von Riga wurde 1912 eröffnet. "Zum 100. Geburtstag werden wir ein neues Elefantenhaus eröffnen", bericht der Zoomitarbeiter Maris Lielkalns. Nach dem neuen Tropen- und Tigerhaus wird gerade das Giraffenhaus erneuert. Stolz verweist Lielkalns auf das älteste Tier des Zoos: Der Mississippi-Alligator Cabulitis wurde 1935 hier geboren und planscht noch immer in seinem Wasserbecken.

Europolitan - 6. August 2007
Russischer Bär beißt Mädchen die Hand ab: Erschossen
Ein Bär hat in Russland einem fünfjährigen Mädchen die Hand abgebissen. Das Kind hatte versucht den Braunbären in seinem Gehege in einem Erholungspark zu füttern, dabei schnappte das Tier jedoch zu. Der Bär wurde erschossen. Die Fünfjährige wurde in einem Krankenhaus operiert. Ihr musste der Arm auf Höhe des Schultergelenks amputiert werden. Der Vorfall ereignete sich nahe der sibirischen Stadt Chabarowsk, etwa 7.000 Kilometer östlich von Moskau.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


Dagblad van het Noorden - 8. Aug. 2007
Dierenpark Emmen verrast door geboorte olifantje
Tierpark Emmen überrascht durch Elefantengeburt
Der Tierpark Emmen wurde durch eine Elefantengeburt überrascht. Die Pfleger trafen heute am frühen Morgen im Stall von Elefant Htoo Khin Aye ein Junges an. "Eine Dame von etwa 80 kg", erzählt Agaath Kooi vom Tierpark. "Und das erste Mädchen nach sieben Jungs." Laut Kooi wußte man, daß Elefant Htoo Khin Aye trächtig war, aber die Pfleger hatten nicht damit gerechnet, daß das Junge schon so schnell auf die Welt kommen würde. "Vor zwei Jahren hatte sie ihr letztes Kalb gekriegt. Das nun schon wieder ein Kalb geboren wurde, ist schon etwas ganz Besonderes." Das Elefantenkind hat den Namen Swe Zin bekommen, was "großartig" bedeutet. "Wir sind an die Botschaft von Burma herangetreten und gefragt, um einen Namen auszudenken. Weil die meisten unserer Elefanten aus Burma kommen und alle einen burmesischen Namen haben, wollen wir das aufrechterhalten." Das Jungtier ist das 15. Elefantenkalb, das in 15 Jahren im Tierpark Emmen geboren wurde.

enschede.tctubantia.nl - 8. Aug. 2007
Donzige dodaarsjes in Boekelo
Flauschige Zwergtaucherküken in Boekelo
Sicher unter Mutters oder Vaters Flügel schwimmen drei ganz junge Wasservögel umher bei ihrem Nest am schützenden Ufer im Zoo Labyrinth Boekelo. Es sind kleine Zwergtaucher und sie sind diese Woche geschlüpft. Der Zwergtaucher ist der kleinste europäische Taucher, er kommt in unserem Land relativ wenig vor. Die drei flauschigen Kleinen sollen noch einige Wochen von ihren Eltern ernährt werden. Danach müssen sie auf eigenen Füßen stehen. Das Zwergtauchermännchen ließ sich im Juni im Boekeloer Park nieder, kurz darauf folgte auch das Weibchen. Unser Land soll ca. 2.000 Zwergtaucherbrutpaare haben.

volkskrant.nl - 8. Aug. 2007
Weifelend viert Bokito zijn Grote Terugkeer
Unsicher feiert Bokito seine Große Rückkehr
Blijdorp hatte kurz daran gedacht, Bokito wegzugeben, oder seine Familie in einen anderen Zoo umzusiedeln. Aber laut Direktor Ton Dorresteijn war eine noch umfassendere Absicherung [der Anlage] die einzige Lösung. Zweimal ist Dorresteijn im Krankenhaus gewesen, wo Yvonne de Horde lag, das mitgeschleifte Opfer. Die ersten Wochen hatte er täglich Kontakt, danach wöchentlich. Auch haben sich nach dem Ausbruch 400 Personen gemeldet, die durch diesen Ausbruch ein wenig verwirrt waren und die in einigen Fällen vom Opferhilfebüro unterstützt wurden. "Für viele Menschen ist es eine schockierende Erfahrung", so der Direktor. "Mit einigen von ihnen haben wir auf therapeutischer Basis und mit Begleitung einen Rundgang durch den Zoo gemacht."

Algemeen Dagblad - 7. Aug. 2007
Blijdorp: reclame met Bokito 'stijlloos'
Blijdorp: Werbung mit Bokito "stillos"
Der Tiergarten Blijdorp ist verärgert wegen eines Werbegags des Safariparks Beekse Bergen, worin Gorilla Bokito die Hauptrolle spielt.

emea.nl - 7. Aug. 2007
Bokito weer in de buitenlucht van Blijdorp
Der weltberühmte Gorilla Bokito läuft wieder im Außengehege herum. Seit seiner Flucht vor beinahe drei Monaten saß er im Innengehege des Rotterdamer Tiergartens Blijdorp. Gleich nach elf Uhr kam Bokito zögernd wieder in das Außengehege. Seine Familie, drei Weibchen und drei Jungtiere, durfte auch mit. Der Tiergarten hat in den zurückliegenden Wochen hart gearbeitet, um die Außenanlage wieder "Bokito-fest" zu machen. Der Umbau kostete etwa 700.000 Euro. Blijdorp hat den Graben rund um das Gorillagehege trockengelegt und bis 2,5 m vertieft. Die Trennwand zwischen Besuchern und Affen ist auf 5 m erhöht. Das ist sogar ein Meter höher, als die EU-Vorschriften verlangen. Nur noch an drei Stellen können die Besucher nach den Gorillas sehen. Die Gorillaanlage wurde auch von 1.200 qm auf 2.000 qm erweitert. Die Blijdorp-Direktion wagt sich nicht, mit Gewißheit zu sagen, daß Bokito nicht mehr flüchten kann. "Ich hoffe, daß es sicher ist, aber ich wage es nicht, mit Gewißheit zu sagen. Wir dachten auch von der vorigen Anlage, daß sie sicher sei. Das traf auch nicht zu", sagt Direktor Dorresteijn. "Aber eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, daß er nochmal flüchtet." Den Sommer darf Bokito mit seiner Familie noch draußen verbringen. Nach den Ferien gehen sie wieder nach drinnen, denn dann wird die neue Anlage noch verbessert und verschönert.

De Telegraaf - 7. Aug. 2007
Bokito laat zijn harem het buitenverblijf eerst verkennen
Bokito läßt erst seinen Harem das Außengehege erkunden
Es dauerte fünf Minuten, ehe Bokito und seine Familie bemerkt hatten, daß die Tür zu ihrem neuen Außengehege nach drei Monaten wieder offen stand. Es war nicht der Silberrücken selbst, der am Dienstag als erster die Gorilla-Insel im Tiergarten Blijdorp betrat. Die erste Erkundung überließ er seinen Weibchen. Bokito sah, daß es gut war und stand kurz darauf auch draußen. Ob mit den Umbauten am Außengehege künftige Ausbrüche ausgeschlossen sind, vermochte Ton Dorresteijn, Direktor des Rotterdamer Tiergartens, nicht mit Gewißheit zu sagen. "Das dachten wir das vorige Mal auch, aber unserer Meinung nach ist es �Bokito-fest'." Bokito selbst nahm schon wieder schnell seinen Platz ein in seinem angepaßten Domizil. Die Schultern wurden etwas breiter gemacht, um deutlich zu machen, wer der Chef ist auf der erneuerten Anlage. Von der höchsten Stelle aus blickte der 11jährige Silberrücken sowohl auf seine Familie als auch auf Besucher und Presse hinab. Auch die sechs anderen Gorillas hatten schnell ihren Weg wieder gefunden. "Es ist eine junge Gruppe, daher sehr neugierig. Die vorige Gorillagruppe brauchte etwas länger, um wieder nach draußen zu gehen", so ihr Pfleger Westerveld.

tiscali.nl - 7. Aug. 2007
Gorilla-eiland Blijdorp 'Bokito-proof'
Gorilla-Insel Blijdorp "Bokito-fest"
Der Lebensraum der Gorillas wurde infolge der Anpassungsarbeiten von 1.200 qm auf 2.000 qm vergrößert. Auch die Anlage der Weißnasenmeerkatzen gehört nun zum Lebensraum der Gorillas. Künftig werden Bokito und seine Familie mit dieser afrikanischen Primatenart zusammenleben.

parool.nl - 7. Aug. 2007
Orang-oetan geboren in Artis
Orang-Utan geboren in Artis
Das Orang-Utan-Weibchen Kedua hat in der Nacht vom Freitag zum Samstag im Amsterdamer Artis Zoo eine Tochter zur Welt gebracht. Es ist ihr erstes Kind. Mit dem Neugeborenen leben jetzt fünf Orang-Utans in Artis.

elsevier.nl - 7. Aug. 2007
Orang oetan geboren in Artis
Orang-Utan geboren in Artis
Das Baby sieht gesund aus, teilt der Amsterdamer Zoo mit. Für Kedua, die vor beinahe 25 Jahren auch in Artis geboren wurde, ist es das erste Junge. Frühere Schwangerschaften endeten mit Fehlgeburten. Vater Mawa wurde 1983 im Pariser Zoo geboren. Es ist sein zweites Kind. Die Orang-Utans in Artis sind in Borneo beheimatet. Der Zoo beteiligt sich an einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, das sich darum bemüht, diese gefährdete Tierart in Tiergärten zu erhalten.

Algemeen Dagblad - 7. Aug. 2007
Bokito, Bokito, waar is Bokito?
Bokito, Bokito, wo ist Bokito?
Wenn Silberrücken Bokito hieraus entkommen will, muß er zumindest einen tiefen Tunnel graben. Oder Stabhochsprung [üben]. Fliegen? "Und dann mindestens zweimal mit den Flügeln schlagen", sagt Ben Westerveld, Chef-Tierpfleger in Blijdorp. Es ist ein idiotischer Anblick. An der einen Seite der nagelneuen "Affeninsel" steht eine Batterie Fotografen und Kameramänner, um auf den Moment zu warten, genau gegenüber - Dutzende Meter weiter - ein ganzer Verein von Besuchern, die genau dasgleiche tun. Es scheinen die spannenden Minuten vor dem Anfang eines Popkonzerts zu sein: das Publikum schmachtet nach der Hauptnummer, die hinter der Bühne steht und darauf brennt, die Arena zu betreten. Plötzlich, wie aus dem Nichts, ist er da: Bokito. Ihm folgte sein folgsamer Harem. Der berüchtigte und durchaus berühmte Gorilla, zum erstenmal wieder draußen nach seinem Ausbruch am 18. Mai, streunt erst etwas ungewohnt herum und entdeckt seinen Platz auf dem höchsten Felsen in dem Gelände. Kameras klicken unaufhörlich. Der Menschenaffe weiß, was von ihm erwartet wird. Wie ein professioneller Bodybuilder posiert er. Die dunklen Augen, tief verborgen in dem gewaltigen Schädel, starren kühl nach den kleinen, aufgeregten Menschen in der Ferne. Bokito, Bokito, wo ist Bokito? Manche sind enttäuscht; zu viel Volk vor der Nase nimmt ihnen die Sicht. Marian und Hugo aus Kwintsheul - Bokito-Fans - sehen ihn wohl. Und geben eine ganz andere Auslegung seiner Pose, dort, auf dem höchsten Punkt der Anlage. Er: "Ich denke, daß Bokito es noch einmal probieren wird. Er steht jetzt schon dort, um zu beobachten, um zu sehen, wo er raus kann." Sie: "Er macht wieder einen Versuch, ganz sicher. Er wird nie wieder ruhig werden."

Algemeen Dagblad - 7. Aug. 2007
Directeur Dorresteijn: de cirkel is rond
Direktor Dorresteijn: der Kreis schließt sich
Muß er nun lachen oder noch immer heulen? Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn seufzt noch einmal und sagt: "Es ist geschehen. Mehr Sinnvolles kann ich eigentlich nicht sagen." Das Jubiläumsjahr hat so schön werden sollen, aber es hatte einen Makel zu verkraften mit Bokitos Flucht. "Der Kreis ist nun endlich geschlossen. Die Schadensersatzforderungen sind geregelt. Strafrechtliche Verfolgung scheint auszubleiben und das Gehege ist eins, auf das man stolz sein kann", sagt er. Schlußfolgernd: "Der Ausbruch bleibt ein schwarzer Tag in unserer Geschichte, aber wir haben als ein festes Team die Folgen getragen und auf die Situation reagiert. Darauf können wir wohl stolz sein."

Algemeen Dagblad - 6. Aug. 2007
Bokito voor het eerst weer buiten
Bokito fürs erste wieder draußen
Gorilla Bokito, der im Mai bei seinem Ausbruch im Tiergarten Blijdorp eine Frau hundertmal biß, darf heute zum erstenmal nach seiner Flucht nach draußen. An der neuen Gorilla-Insel wird noch gearbeitet, aber die Anlage ist wohl "Bokito-fest", so Direktor Ton Dorresteijn. Über den Zustand von Yvonne de Horde, des am schwersten getroffenen Opfers von Bokitos Angriff, war von ihrem Gatten nur zu erfahren, daß die Frau noch immer wiederhergestellt wird. Sie hat geschworen, nie mehr in den Zoo zu gehen, obwohl sie Bokito früher viermal in der Woche besuchte. Übrigens liegt Blijdorp noch immer eine mögliche Klage schwer im Magen. Der Gerichtshof in Den Haag fällt erwartungsgemäß innerhalb von sechs Wochen ein Urteil darüber, ob der Tiergarten juristisch belangt werden kann für Bokitos Flucht.

Algemeen Dagblad, 6. Aug. 2007
'Jammer dat ze niet bewegen'
"Schade, daß sie sich nicht bewegen"
Unaussprechbare Namen. Die jungen Besucher des DinoWaldes im Tierpark Amersfoort brechen sich die Zunge. Man sage nur einmal, ohne dabei ins Stocken zu geraten, Pterodactylus, Euoplocephalus, oder etwas einfacher, Coelophysis. Ja, mit dem Tyrannosaurus rex will es wohl klappen, denn das kann man abkürzen: T-rex, der bekannteste aller Dinosaurier, berühmt geworden nach seinem Auftritt in dem US-amerikanischen Dinofilm Jurassic Park von Steven Spielberg. Michiel verbringt einen Tag im Tierpark Amersfoort mit seinen Eltern und seiner Schwester. Den DinoWald beschreibt er als "faszinierend" (perfekt ausgesprochen), auch wenn er es wohl schade findet, daß die Dinos sich nicht bewegen und keine Geräusche machen.

De Gelderlander - 4. Aug. 2007
Kwallen in Burgers' Ocean
Quallen in Burgers' Ozean
Tierpflegerin Marieke Escher füttert die Ohrenquallen von Burgers' Ozean mit Salinienkrebschen. Die zwei Millimeter großen Planktontierchen bilden eine Delikatesse für die Quallen. Escher ist zusammen mit zwei Kollegen verantwortlich für die Anzucht von Quallen und hat in der letzten Zeit viel Erfolg. Burgers' hat zur Zeit Tausende Quallen. Das fällt auf, weil die Tiere schwierig zu halten sind. Außer in Burgers' Ozean wird es in den Niederlanden nur im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam getan.

depers.nl - 3. Aug. 2007
Apenheul wordt regenbestendig
Apenheul wird regenbeständig
Apenheul wird mit überdachten Aussichtspunkten ausgerüstet. Diese sollen dafür sorgen, daß der Apeldoorner Zoo in Zukunft auch außerhalb der Frühjahrs- und Sommersaison geöffnet bleiben kann. Das soll finanzielle Probleme für den Park vermeiden. Mit den Aussichtspunkten wird der Park auch an regnerischen Sommertagen ein geeignetes Ziel für einen Tagesausflug sein - hofft der Tierpark. Apenheul hatte in diesem und im vorigen Jahr niedrigere Besucherzahlen. Die sind, so ein Sprecher, auf das Wetter zurückzuführen. Im vorigen Jahr sorgten die Hitzewelle und der nasse August dafür, daß 385.000 Besucher die Affen sehen kamen, während Apenheul normalerweise etwa 450.000 Besucher pro Saison anzieht. Auch dieses Jahr kommen wegen des Regens weniger Menschen in den Affenpark. Wenn dieser Rückgang sich fortsetzt, drohen finanzielle Probleme, so der Sprecher. Apenheul denkt, dies mit wetterbeständigen Anpassungen zu verhindern, so daß der Park in einigen Jahren auch geöffnet bleiben kann außerhalb der Saison. Der Park ist jetzt von April bis einschließlich Oktober geöffnet. Andere Tierparks wie Artis, Tiergarten Blijdorp und Burgers' Zoo haben diesen Sommer auch zu tun mit niedrigeren Besucherzahlen. Laut Artis können diese Parks das besser auffangen, weil sie, im Gegensatz zu Apenheul, das ganze Jahr geöffnet sind.

evenementnieuws.nl - 3. Aug. 2007
Muziekshow met Kids 4 Fun en Nick & Simon in Dierenrijk Europa
Musikshow mit Kids 4 Fun und Nick & Simon in Dierenrijk Europa
Tiger, Eisbären, Berberaffen, Seehunde und Haie im Dierenrijk Europa in Mierlo erhalten Konkurrenz von zwei anderen Stars. Am Sonntag, dem 19. August, kommen Nick & Simon in den Park. Um 12 Uhr startet das Programm von Kids 4 Fun mit Howard dem Kuschellöwen. Um 14 Uhr beginnen Nick & Simon ihren Auftritt auf dem zentralen Platz des Parkes. Das populäre Duo hatte im Frühjahr 2006 Erfolg mit ihrer ersten Single "Steeds Weer " ["Immer wieder"] und taucht seitdem regelmäßig in den Hitlisten auf.

evenementnieuws.nl - 3. Aug. 2007
Veel te doen in Museon tijdens zomervakantie
Im Museon gibt es während der Sommerferien viel zu sehen und zu tun
Roboterzoo. In dieser Ausstellung sind viele Robotertiere zu sehen. Mit Motoren, tv-Monitoren, Lichtschlangen, Stoßdämpfern und Pumpen wird verständlich, wie sich Tiere bewegen, wie sie fressen und warum sie ihre Farbe verändern können. Die Exposition zeigt zahlreiches Wissenswertes aus der Biologie, verpackt in moderne anschauliche Technologie. Der Roboterzoo ist geeignet für jeden ab vier Jahre und zu sehen bis einschließlich 28. Oktober 2007. Affenköpfe. 30 Porträts, fotografiert von James Mollison. Zu sehen bis einschließlich 11. November 2007. Deine Welt, meine Welt. In dieser Dauerausstellung steht der Mensch im Mittelpunkt und wird der Begriff Nachhaltigkeit erklärt. Die Themen der Ausstellung reichen von Bevölkerungsexplosion bis Urknall. Im Ozeanteil kann abgetaucht werden nach dem mysteriösen Leben in der Tiefsee, wo Wale und Delphine schwimmen. Der Besucher steht Auge in Auge lebensnahen Rekonstruktionen unserer Vorfahren gegenüber und bewegt sich entlang der Meilensteine unserer Entwicklung. Das Gesicht des Meeres. Der Taucher und Naturfotograf Dos Winkel hat inzwischen mehr als 3.500 Tauchgänge von durchschnittlich einer Stunde gemacht, im wesentlichen in tropischen Gewässern. Mit seinem fotografischen Werk will er das Publikum zum Nachdenken anregen über die Natur und gleichzeitig die Rolle des Menschen belichten bezüglich des Erhalts der Natur. Mehr Informationen siehe www.denhaag.com. Informationen zu den Aktivitäten siehe Museon Stadhouderslaan 37 2517 HV Den Haag tel. 070 - 33 81 338 info@museon.nl www.museon.nl

trouw.nl - 2. Aug. 2007
Over koniks, grote grazers in natuurgebieden
Über Koniks, große Weidetiere in Naturentwicklungsgebieten
Im Naturentwicklungsgebiet Oostvaardersplassen sieht man Herden von großen Weidetieren: von Pferden, Rindern und Rothirschen. Die graubraunen Pferde sind Koniks, [konik (poln.)= Pferdchen]. Die ersten Koniks kamen aus Polen. Man sagt, sie ähneln am meisten den Tarpanen, den ursprünglichen europäischen Wildpferden. Dafür spricht der Aalstrich, ein dunkler Längsstrich auf dem Rücken, der sich wiederfinden läßt bei primitiven Rassen von ganz anderen Haustieren. Um 1800 wurden rassereine Waldtarpane in den Wildpark des polnischen Grafen Zamojski gebracht. Später wurden sie aufgeteilt unter den einheimischen Bauern, die sie für die Arbeit verwendeten und damit züchteten. So entstand der Konik.



Russische Meldungen

mediaport.info - 8. Aug. 2007
В Харьковском зоопарке ко Дню города появится единственная в Украине пара скунсов
Zoo Charkow erhält zum Tag der Stadt ein Paar Skunks
Der Charkower Zoo erhält ein Paar Skunks und weitere sechs Tiere als Geschenk zum Tag der Stadt am 23. August; die Skunks sind die einzigen in einem ukrainischen Zoo. Ein Paar Gayale und drei Elenantilopen kommen aus dem Naturschutzgebiet Askania Nowa, die Skunks und ein Serval aus der Tierzuchtfarm der Stadt Gaisin im Gebiet Winnyzja [ru. Winniza].

dp.ru - 8. Aug. 2007
Обезьяна из зоопарка ворует мобильники
Affe klaut im Zoo Handys
Im Park "Limpopo" der Stadt Nishnij Nowgorod stiehlt ein Japanmakak namens Samurai teure Handys. Bisher hat es der Dieb auf zehn Handys gebracht. Am Käfig, den Samurai, seine Freundin Boni und Söhnchen Bon-Sai bewohnen, hängt sogar ein Hinweisschild: "Geehrte Verwandte! Telefone, Fotoapparate und Videokameras betrachten wir als unser Eigentum, wir nehmen sie weg und geben sie nicht zurück! Seid vorsichtig!" Die Warnung hilft nicht immer.

rus.postimees.ee -8. Aug. 2007
Девелоперы окружают зоопарк с нескольких сторон
Immobilienbaufirmen kreisen Zoo von einigen Seiten ein
Zoo-Mitarbeiter sprechen sich dagegen aus, daß in der Nachbarschaft, gleich hinter der Umzäunung, auf der Veskimäe-Straße, ein Wohnviertel errichtet wird, da sich das verhängnisvoll auswirken kann auf die Tiere. Die Entwicklerfirma AS Favorte plant, neben dem Zoo zwei Reihenhäuser und vier Wohnhäuser mit vier Etagen zu bauen. Die Stadtplanung hatte hier einen Park und eine Erholungszone vorgesehen. "Die Vieretagenhäuser werden sich 10 bis 15 Meter von unserer Umzäunung befinden. Gerade dort hatten wir vor, eine afrikanische Abteilung mit Giraffen, Zebras und Antilopen zu schaffen. Im Dickhäuterhaus bleiben nur Elefant und Nashorn zurück", erklärte ein leitender Mitarbeiter des Zoos. Seiner Einschätzung nach sind die afrikanischen Tiere sehr unruhig, sie sollen einen Platz haben, wo sie sich von den Zoobesuchern erholen können. Doch wenn nebenan Autos fahren und laute Nachbarn wohnen, kann der Streß, dem die Tiere ausgesetzt sein werden, dazu führen, daß sie erkranken.

lenta.ru - 6. Aug. 2007-08-06
Голодная панда напала на сотрудника китайского зоопарка
Hungriger Panda griff Mitarbeiter eines chinesischen Zoos an
Im Zoo der chinesischen Stadt Lanzhou in der Provinz Gansu griff ein dreijähriger Panda einen Zoomitarbeiter an, worauf diesem im Krankenhaus mehr als 100 Nähte angelegt werden mußten.

breitbart.com - 6. Aug. 2007
Panda attacks zookeeper
A zookeeper needed more than 100 stitches after a panda viciously bit and scratched him during feeding time at a zoo in China, according to reports. The zookeeper, surnamed Zhang, was taken to hospital after the attack on Saturday at a zoo in Lanzhou, Gansu province, but his life was not in danger

iamik.ru - 6. Aug. 2007
Решать проблемы вместе - Сотрудничество зоопарков - Видеомост «Партнерство»
Gemeinsam die Probleme lösen - Zusammenarbeit der Zoos - Videobrücke "Partnerschaft"
"Die Zoos in Moskau und Tbilissi verband bis zum Zerfall der UdSSR eine Jahrzehnte lange Freundschaft und Partnerschaft zum gegenseitigen Vorteil. Ich sehe keine Ursachen, die uns stören, diese Beziehungen unter heutigen Realitäten wiederherzustellen." Dieser Gedanke, ausgesprochen vom Leiter der Abteilung Aquarien und Terrarien des Zoos Tbilissi Guram Ziklauri, ist Leitmotiv des Dialogs, der stattfindet im Rahmen einer Videobrücke, an der Leiter und Mitarbeiter der Zoos in Moskau und Tbilissi teilnehmen. Vertreter des Zoos Tbilissi erzählten von ihren Plänen, darunter von denen, die zusammenhängen mit der Arbeit zur Erhaltung seltener Tierarten. In naher Zukunft wird die Realisierung eines Projektes zur Wiederherstellung der Population Persischer Kropfgazellen beginnen, das verwirklicht werden soll gemeinsam mit aserbaidshanischen Kollegen. In Georgien begegnet man dieser Tierart schon fast nicht mehr, und Ziel der gemeinsamen Arbeit ist ihre Wiederansiedlung in ihrem früheren Verbreitungsgebiet. Dieses Ziel wird auch verfolgt in Bezug auf den kolchischen Edelfasan, den es fast nicht mehr gibt in der Kolchis, und eine Reihe anderer aussterbender Arten. "Eine unserer Prioritäten sehen wir darin, uns zu sorgen um die Fauna, die in Georgien verbreitet ist, und diese zu popularisieren", betonte Surab Gurijelidse. Was Kontakte angeht, so bemerkte der Direktor des Zoos Tbilissi, daß diese existieren, vor allem zu Kollegen aus den Staaten des Südkaukasus, zum Zoo in Alma-Ata [Almaty], zu einigen Zoos in anderen Ländern. Aber die Geographie und die Intensität der Zusammenarbeit sollen sich erweitern.

interfax.ru - 6. Aug. 2007
В Хабаровском крае застрелили медведя, который откусил руку девочке
In der Region Chabarowsk wurde ein Bär erschossen, der einem Mädchen die Hand abbiß
Ein Bär, der einem fünfjährigen Mädchen im Dorf Wjatskoje der Region Chabarowsk die Hand abbiß, wurde von seinem Besitzer erschossen. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, als das Kind sich auf einer Erholungsbasis befand, gemeinsam mit seinen Eltern. Als das Mädchen den Bären füttern wollte, biß dieser ihr die Hand ab. Vorläufige Ermittlungen ergaben, daß das Mädchen auf dem Gelände der Basis "Lesnaja Poljana" für einige Minuten ohne Aufsicht der Erwachsenen blieb. Es ging zu dem Käfig des Bären und steckte die Hand hinein, um ihn zu füttern. "Das Raubtier griff nach der Hand des Kindes und biß sie ohne zu zögern ab. Danach verhielt sich der Bär weiterhin aggressiv und warf sich gegen die Gitterstäbe, wenn sich Leute dem Ort näherten, an dem er schon fünf Jahre lebte. Der Besitzer befürchtete, daß das in Wut geratene Tier den Käfig ganz zerbrechen könnte und beschloß, den Bären zu erschießen", erfuhr die Agentur. Den Worten des Gesprächspartners zufolge gehörte der Bär einer Privatperson, die auf der Erholungsbasis "Lesnaja Poljana" arbeitet. Der Besitzer wollten den Bären einem Zoo schenken, aber aus irgendwelchen Gründen hat der Zoo auf den braunen Räuber verzichtet. Das Kind wurde in die Gebietskinderklinik gebracht, sein Zustand wird als nicht ernst eingeschätzt.

belta.by - 5. Aug. 2007
В День рождения Минского зоопарка можно будет увидеть совместный заплыв дайверов и моржихи Мули
Zum Geburtstag des Minsker Zoos gibt es ein gemeinsames Schwimmen von Tauchern und Walroßdame Mula
Die Zoo-Besucher erwartet am 11. August ein buntes Bühnenprogramm. Doch der Höhepunkt des Programms, so die Mitarbeiterin der Bildungsabteilung des Minsker Zoos Olga Korejtschenko, wird der Schauauftritt der Profis aus dem Taucherzentrum Black Jack mit dem Liebling der Minsker Kinder, der Walroßdame Mula sein, die vor einem Jahr aus dem Delphinarium Utrisch (nahe Anapa) in den Zoo gekommen war.

justmedia.ru - 6. Aug. 2007
Строительство слоновника в Екатеринбургском зоопарке практически завершено
Elefantenstall im Jekaterinburger Zoo ist praktisch fertig
Heute wird die Errichtung des Winterpavillons beendet, im Endstadium befinden sich die Arbeiten am Sommergehege. Das einzige, was noch zu tun bleibt: das Funktionieren des gesamten Kommunikationssystems überprüfen. Die Elefantendame Dascha ist schon zur Abfahrt aus dem Moskauer "Durow-Theater" bereit. Sie soll am 10. oder 11. August nach vier, fünf Tagen Fahrt in Jekaterinburg eintreffen, wo auf sie erst einmal 20 bis 30 Tage Quarantäne warten. Ende August, Anfang September wird dann die neue Zoobewohnerin den Jekaterinburgern vorgestellt.

pk.kiev.ua - 6. Aug. 2007
Роды самки леопарда удивили работников зоопарка
Leopardenweibchens setzte die Mitarbeiter des Zoos in Erstaunen
Im Zoo Naltschik gebar ein 14jähriges Leopardenweibchen gleich drei Junge. "Das ist ein ungewöhnlicher Rekord, da die Raubkatzen gewöhnlich nur ein Junges zur Welt bringen", sagte der Chef der Futterabteilung des Zoos Murat Dyschekow. Er bemerkte, die Leopardin Desdemona gebäre schon das dritte Mal und jedes Mal hat sie ihre Jungen verstoßen. Damit die Drillinge nicht vor Hunger sterben, wie die vorherigen Neugeborenen, werden die Kleinen mit der Flasche aufgezogen. "Wir geben ihnen Ziegenmilch, sie entspricht dem Fettgehalt nach der Muttermilch. An Appetitmangel leiden die Neugeborenen nicht", sagte Dyschekow.

vesti.ru - 6. Aug. 2007
В Новосибирске устроили день амурских тигров и леопардов
Tag der Amurtiger und Amurleoparden in Nowosibirsk
Wilde Katzen spazieren die Wege des Zoos entlang. In Nowosibirsk wurde ein Tag der Amurtiger und Amurleoparden veranstaltet. Natürlich sind die sich frei bewegenden gefleckten und gestreiften Raubkatzen nur verkleidete Künstler. Diejenigen, denen dieser Tag gewidmet ist, blieben selbstverständlich in den Käfigen. Die Gäste erfreuten sich nicht nur an den Zoobewohnern, sondern versuchten auch, sie darzustellen. Die jüngsten Besucher wurden als Tiger oder Leoparden geschminkt. Die Organisatoren halten solche Tage für notwendig, um auf seltene Tiere aufmerksam zu machen. Es besteht die Gefahr, daß die fernöstlichen Raubkatzen bald nur noch hinter Gitterstäben leben werden. Wie die Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Information des Nowosibirsker Zoos Tatjana Jewsjukowa sagt, gibt es mit dem Amurleoparden ein großes Problem: in der Natur gibt es noch etwa 30 Individuen, diese Art ist schon zum Aussterben verurteilt. Wenn die Zoos sie nicht vermehren und diese Arten erhalten, dann werden sie vom Antlitz der Erde verschwinden.

news.vl.ru - 4. Aug. 2007
Приморские егеря обменялись опытом
In der Primorje-Region tauschen Jäger ihre Erfahrungen aus
Das Seminar wurde durchgeführt vom 22. bis 28. Juli in der Jagdwirtschaft "Jushnaja Dolina" des Rayons Olgino der Region Primorje. Seine Hauptaufgabe war die Erhöhung des professionellen Niveaus der Jagdwirtschaftler und Jäger für ihre effektive Tätigkeit zur Erhöhung der zahlenmäßigen Größe der Huftiere, der Nahrungsbasis von Amurtiger und Amurleopard. Es ist kein Geheimnis, daß viele Mitarbeiter der Jagdwirtschaften keine Hochschulbildung haben, schon gar nicht eine spezielle auf dem Gebiet der Biologie. Erhöhte Aufmerksamkeit widmete man der Überprüfung der Bereitschaft zur Erhaltung seltener Tierarten. Wichtig war auch, die Spezialisten vorzubereiten auf die kommende Periode der Reorganisation in der Jagdwirtschaft Rußlands. "Leider bildet gegenwärtig eine sehr begrenzte Anzahl von Lehreinrichtungen Spezialisten aus für die Jagdwirtschaft. Mit der Ausbildung von Jägern sieht es noch schlechter aus: sie werden überhaupt nirgendwo ausgebildet", kommentiert der Mitarbeiter des Programms zur Erhaltung der biologischen Vielfalt der Amurfiliale des WWF Rußlands Sergej Aramiljew. "Zugleich sind gerade das die Leute, die unmittelbar im Wald arbeiten, und von ihnen hängt ab die Anzahl der Huftiere sowie die Erhaltung der auf der Roten Liste stehenden Arten. Deshalb haben wir zu diesem Seminar speziell die Jäger aus dem Südwesten der Region Primorje eingeladen, um sie vertraut zu machen mit den Problemen der Erhaltung des Amurleoparden und den Wegen ihrer Lösung.

ural.kp.ru - 4. Aug. 2007
Для екатеринбургского тигра нашли невесту
"Braut" für den Jekaterinburger Tiger gefunden
In den Zoo bringt man einen gestreiften Gast aus Spanien. Etwa in drei Wochen soll in den Zoo Jekaterinburg eine weiße Tigerin kommen. Das Tier kostet 20.000 Dollar.

podrobnosti.ua - 3. Aug. 2007
Зоопарк на дому: Житель Запорожской области держит у себя львов
Der Zoo daheim: ein Einwohner des Gebiets Saporoshje hält zu Hause Löwen
Löwen der sehr seltenen berberischen Rasse leben in einem gewöhnlichen Privathaus im Gebiet Saporoshje. Mehr noch, diesem Paar wurden unlängst Zwillinge geboren. Spezialisten behaupten, dieser Fall sei wirklich einmalig. Sehr selten vermehren sich Löwen unter häuslichen Bedingungen. In den Zoos der Ukraine z.B. werden nicht mehr als fünf Löwenjunge im Jahr geboren.

dontr.ru - 3. Aug. 2007
Ростовский зоопарк пополнил свою коллекцию
Rostower Zoo ergänzte seine Sammlung
Der Rostower Zoo vervollständigte seine Sammlung. Er besitzt als einziger in der Welt Küken des Kaukasusbirkhuhns. Das ist einer der rätselhaftesten Vögel. Der Wissenschaft wurde dieser Vogel erst im 19. Jahrhundert bekannt und er ruft bis heute ein erhöhtes Interesse hervor. Die Küken wurden in den Hochgebirgsgegenden Nordossetiens entdeckt und mit dem Zug nach Rostow-am-Don gebracht. Die 40 Grad Hitze in Rostow sind etwas ganz anderes als die angenehme Kühle in den Bergen. Doch die Birkhühner, die erst vor ein paar Tagen ihren ersten Lebensmonat vollendeten, haben sich schon akklimatisiert. Der Vizedirektor des Rostower Zoos Alexandr Lipkowitsch versicherte: "Jetzt fühlen sich die Vögel gut. Ich denke, wir werden sie großziehen können."

belta.by - 3. Aug. 2007
В Жлобинском зоопарке аисты приняли и начали вскармливать чужих птенцов
Im Zoo von Shlobin ziehen Störche fremde Küken auf
Wie Zoodirektorin Tatjana Tschernjak erzählte, wurden während der Orkane, die vor kurzem im Rayon wüteten, einige Storchennester fortgeweht. In einem Fall starben die erwachsenen Vögel, aber drei Jungstörche blieben unversehrt, die von Einwohnern in den Zoo gebracht wurden. Ein analoger Fall ereignete sich einige Tage später. Von vier herausgefallenen Jungstörchen blieben zwei am Leben. Sie fanden ebenfalls Obdach im örtlichen Zoo. Alle Küken lebten im Zoo neben einem kleinen See und befanden sich unter der Aufsicht von Spezialisten. Doch die Storcheneltern konnten bald die zwei letzteren Küken ausfindig machen, erzählte Tatjana Tschernjak. "Ihr Nest befand sich früher nicht so weit weg vom Zoo. Unsere Spezialisten beobachteten diese Storchenfamilie genau. Deshalb sind wir überzeugt, daß die erwachsenen Störche auch die richtigen Eltern der zwei kleinen Küken sind", bemerkte T. Tschernjak. Die Eltern, die ihre Küken wiederfanden, haben alle fünf Jungstörche angenommen und begonnen, sie selbständig aufzuziehen.

samaratoday - 3. Aug. 2007
Самарский зоопарк получил медведя в дар от Сызранского речного порта
Zoo Samara erhielt vom Flußhafen Sysran einen Bären geschenkt
Der Sysraner Flußhafen (Gebiet Samara) übergab dem Zoo Samara einen Braunbär aus Fernost, der auf dem Hafengelände in einem Käfig lebte. In den Hafen gelangte er, als er noch ein ganz kleines Bärchen war. Jetzt ist er schon 2,5 Jahre alt. Zur Zeit befindet sich der Bär schon im Zoo unter Quarantäne.

mk-piter.ru - 1. Aug. 2007
Болотные львы и торфяные обезьяны
Sumpflöwen und Torfaffen
Der Leningrader Zoo ist einer der kleinsten auf der Erde und nach dem Niveau des Komforts für die Tiere erinnert er an ein Mittelding zwischen kommunaler Wohnung und Konzentrationslager. Praktisch jeder Stadtchef betrachtete es als eine Sache der Ehre, sich um die Zootiere zu sorgen, doch Tausende verendeten nur so in engen Käfigen. In der vergangenen Woche hat die Regierung von St. Petersburg den aktuellen Entwurf für ein neues Territorium des Zoos vorgestellt. Womit können die "Gefangenen" des Zoos diesmal rechnen?
Wie aus einem Morast eine Savanne wird: Was das heißt, auf eine Verbesserung der Wohnbedingungen zu warten, wissen viele Petersburger nicht bloß vom Hörensagen. Gewöhnlich endet alles mit einem erzwungenen Auszug in die entferntesten Randgebiete der Megapolis. Es scheint so, als sei in drei Jahren genau das auch den Bewohnern des Petersburger Tiergartens zugedacht. Die Verfasser des Generalplanes der Stadt haben für den Zoo ein gemütliches Fleckchen am Ufer des Sees Lachtinskij razliw ausfindig gemacht, in den Sümpfen neben dem Juntolowka-Naturschutzgebiet. Zoo Nr. 2 soll eine Fläche von 300 ha belegen. Das ist das 40fache der Fläche, die der Zoo heute einnimmt - 7,5 ha. Jeder neue Hektar wird die Stadt ungefähr eine Million Dollar kosten. Doch bis zum Beginn des Baus, und um so mehr seiner Vollendung, dauert es noch ein Weilchen. Jetzt werden die Plätze aufgeteilt für die Ansiedlung der Fell tragenden "Mieter", so wie man das Fell des Bären aufteilt, bevor dieser erlegt ist. Doch im Entwurf wird vorgeschlagen, auf der Anhöhe zwischen Kiefern Wölfe, Luchse, Elche und andere an unser Klima gewöhnte Tiere zu verteilen. Und in die "Sümpfe", dorthin, wo jetzt nichts wächst außer dürren Sträuchern, schicken sie die Löwen, Tiger, Affen. Das ist der richtige Platz für diese. Es stimmt schon, sie versprechen, die Exoten nicht einfach ins Moos zu stecken, sondern dort, wo jetzt Torfmoore sind, die für sie üblicheren Savannen und Dschungel zu schaffen. An den Erfolg dieses Unterfangens zweifelt man sehr im Leningrader Zoo. "Wenn wir über einen Zoo sprechen, der europäisches Niveau besitzt, so versteht sich von selbst, daß den Tieren Bedingungen geschaffen werden, die maximal an die Realität angenähert sind", erklärt die Pressesekretärin des Zoos Tatjana Salomatina. "Doch in der Natur sind sie von Bäumen umgeben. Doch welche Bäume kann man im Sumpf großziehen? Dafür braucht man mindestens 50 Jahre."
Der Kampf um die Tiere: Ein anderer Nachteil dieses Territoriums sind die Zugvögel, die Jahrtausende an diesen Orten ihre Nester bauen und von dieser "dummen Gewohnheit" nicht so bald abzubringen sind. Von diesen können die in Menschenobhut lebenden Zoovögel angesteckt werden mit den Erregern der Vogelgrippe und anderer gefährlicher Infektionen. Außerdem ist der Sumpf der Ort, an dem sich Zecken am liebsten aufhalten, diejenigen eingeschlossen, die den Erreger der Hirnhautentzündung übertragen. Grob gesagt, werden die Tiere einfach nicht genügend Zeit finden, den Komfort zu genießen, zumindest jene nicht, deren Heimat Afrika, Australien oder Südamerika ist. Ihnen sind ständige Erkältungen garantiert. "Niemand bestreitet, daß für einen Löwen 1,5 ha besser sind als 15 qm, aber doch nicht im Sumpf"- davon ist Tatjana Salomatina überzeugt. In engen Käfigen, aber dafür im Zentrum der Stadt selbst, sind jetzt fast zweitausend tierische Geschöpfe "angemeldet". Die einen, so kann man sagen, haben Glück gehabt, die Eisbären haben, nach örtlichen Maßstäben, ein luxuriöses Gehege mit Wasserbecken. Aber ihre braunen Vettern mußten sich mit nur einigen Quadratmetern zufrieden geben. Zum Frühling hin wurde es etwas geräumiger, Platz wurde frei, den fünf ihrer Artgenossen eingenommen hatten. Sie wachten einfach nicht wieder auf aus ihrer Winterruhe. Im Zoo sagt man, die Bären seien massenweise aufgrund ihres Alters gestorben. Wie man jene aufteilen wird, die das Glück haben werden, die Umsiedlung zu erleben, ist nicht verständlich. Jetzt ist sogar unklar, ob der neue Zoo eine Filiale des schon existierenden wird oder ein unabhängiger Betrieb, wo man neue Tiere nehmen wird, und welche man im Zentrum von Petersburg lassen wird. "Die Eisbären geben wir auf keinen Fall ab", erklärte die Pressesekretärin des Zoos, "wie auch die Tiger, für die vor kurzem ein neues Gehege gebaut wurde. Den Vögeln geht es bei uns auch nicht schlecht." Anscheinend beginnt nach der Schlacht um das Territorium der nicht weniger interessante Kampf um die Tiere.
Wohin die Petersburger Tiere ausgesiedelt werden sollten: Anscheinend wurde für den 1865 eröffneten Stadtzoo von Anfang an ein ungeeigneter Ort gewählt. Fast 100 Jahre will man ihn irgendwohin verlegen. Der erste Zoo, in dem Tiere sich in geräumigen Gehegen hätten bewegen können, konnte noch 1910 entstehen. Die Stadtduma befürwortete das Projekt eines "wissenschaftlichen zoologischen Gartens" neben der Eisenbahnstation Udelnaja. Die Revolution machte die Realisierung der Pläne unmöglich. Ende der 1930er Jahre wurden dem Tiergarten 100 ha Land im Tscheljuskin-Park (heute Udelnyj-Park) zur Verfügung gestellt. Der Baubeginn war für 1941 festgelegt worden. Doch während des Krieges war nicht an die Tiere zu denken, und danach reichte das Geld nur einigermaßen für die Wiedererrichtung der vorhandenen Territorien. Im Jahre 1978 wurde für den Zoo ein Gelände im Gebiet der Eisenbahnstation Morskaja ausgewählt - 178 ha. Die gesamte Dokumentation war vorbereitet und ein Entwurf vollständig ausgearbeitet, doch in dieser Zeit begann man den neuen Zoo in Moskau zu bauen. Die Leningrader Tiere wurden vergessen. Vor 15 Jahren wollte man den Zoo im Stadtbezirk Osero Dolgoje errichten. Es wurden zwei Varianten anvisiert - eine im nördlichen und eine im südlichen Teil des Stadtbezirks. Die erste wurde verworfen, in der Annahme, die Leute würden nicht so weit fahren und der Zoo würde am Ende unrentabel sein. Auf die zweite verzichtete man deshalb, weil dort eine kostenaufwändige Enttorfung des Geländes erforderlich gewesen wäre. (2007 haben analoge Probleme niemanden zurückgehalten). Der Ex-Direktor des Leningrader Zoos Iwan Kornejew erarbeitete ein Programm der Modernisierung der vorhandenen Territorien, das es erlaubt hätte, einen europäischen Zoo zu schaffen, ohne ihn an einen anderen Ort zu verlegen. Kornejew selbst führte Gespräche mit den Leitern der Museen und historischen Landschaftsparks Pawlowsk, Peterhof, Lomonossow (Oranienbaum) über auswärtige Ausstellungen in diesen Parks. Kornejew wurde 2001 entlassen und man verzichtete auf seine Ideen. Damals wurde erstmals die Aufmerksamkeit auf das Juntolowka-Naturschutzgebiet gerichtet. Ursprünglich wurde ein Gelände südlich des in diesem Jahr bestätigten in Erwägung gezogen, doch 2003 wurde das ausersehene Territorium freigegeben zum Bebauen mit Wohnhäusen. Wie man sich im Leningrader Zoo erinnerte, gab es Vorschläge, die Tiere auf der Wassiljewski-Insel unterzubringen, doch von diesem Vorhaben ließ man schnell ab, auf der Insel gab es kein von der Größe her geeignetes Gelände. In Erwägung gezogen wurde sogar eine von den städtischen Grünzonen - der Waldpark Nowoorlowsk. Die letzte, am meisten entwicklungsfähige Variante wurde ausgearbeitet von Mitarbeitern des Leningrader Zoos. Bis zum Herbst des vorigen Jahres bereitete man sich darauf vor, den Zoo im Olgino-Waldpark zu errichten. Schließlich wurde ein Territorium bevorzugt, das sich an das Juntolowka-Naturschutzgebiet anschließt.
Wer uns zum vollständigen Glück fehlt: Ein Elefant. Der letzte Elefant starb 1982 im Leningrader Zoo. Er hieß Sjun und er war 75 Jahre alt. Bevor die Regierung Vietnams ihn unserer Stadt schenkte, kämpfte er gegen die Engländer und die Franzosen. Jetzt leben zwei Elefanten, die Indonesien Petersburg zum 300. Geburtstag schenkte, in Moskau und warten darauf, daß ihnen endlich ein Elefantenstall gebaut wird. Ein Flußpferd. Eine dickhäutige Schönheit vermochten sie sogar in den Jahren der Blockade zu bewahren. Sie starb ihren Tod erst nach dem Krieg. Dann lebten im Leningrader Zoo noch einige Hippos, bis in den 1980er Jahren das Flußpferdhaus aus Altersgründen zerfiel und die Tiere nach Kiew geschickt wurde. Ein Nashorn. Aus dem gleichen Grunde wurde es dem Taschkenter Zoo überlassen.

vokruginfo.ru - 3. Aug. 2007
Землетрясение на Сахалине смог предсказать только страус
Nur Strauß vermochte Erdbeben auf Sachalin vorherzusagen
Am Vorabend eines Erdbebens der Stärke 6 zeigte der im Sachaliner Zoologisch-Botanischen Garten lebende Vogel "unvergeßliche Tänze", die Menschen vor der Gefahr warnend. Es wird normalerweise angenommen, daß Tiere im Unterschied zu den Menschen fühlen, wenn sich ein Erdbeben annähert, indem sie eine erhöhte Unruhe zeigen und damit die Menschen warnen vor der drohenden Gefahr. Doch nicht ein Tier, das im Sachaliner Zoobotanischen Garten lebt, hat auf das Erdbeben der Stärke 6 am 2. August im Süden der Insel Sachalin reagiert. Einzige Ausnahme blieb der afrikanische Strauß.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 08.08.2007
Görlitzer Tierpark feiert mit Kamelen und Störchen tibetisch Geburtstag
In Begleitung von Tierpflegerin Sylvie Krystufek haben sich Shila und Alya gestern das erste Mal in die Nähe ihrer neuen Behausung gewagt (siehe Foto). Wally, die dritte Kameldame des Görlitzer Tierparks, zierte sich und war nicht zu bewegen, über den grünen Rasenteppich zu gehen. Wahrscheinlich ist ihr klar gewesen, dass sie noch fast zwei Wochen Zeit hat. Erst am 18.August wird sie ganz offiziell in das neue Kamelhaus einziehen. Dann nämlich feiert der Naturschutz-Tierpark Görlitz seinen 50. Geburtstag, und zwar mit der Einweihung des dritten Gebäudes im tibetischen Dorf, das der kleine ostsächsische Zoo seit zwei Jahren errichtet. Im vergangenen Jahr konnten schon Yaks, Kaschmirziegen und Maskenschweine umziehen. Mit den Kamelen bekommt nun die dritte Haustierform Tibets ein neues Zuhause. Anders als sonst üblich wird zur offiziellen Übergabe kein rotes Band zerschnitten. Oberbürgermeister Joachim Paulick und Landrat Bernd Lange steigen auf Shila und Alya, nachdem sie ihnen einen weißen tibetischen Glücksschal (Katag) umgelegt haben und reiten mit ihnen zur neuen Anlage. Mit einer Zeremonie weiht Geshe Nawang Thapkhe vom Tibetischen Zentrum Rheinland dann das Kamelhaus ein. Feste sind in Tibet sehr beliebt und zu einem richtigen tibetischen Fest gehören Reitvorführungen, Gesang, Tanz und gutes Essen. Genau das werden die Geburtstagsgäste im Tierpark erleben. Die tibetischen Künstler Lobsang Dhargye, Dundup Yangthar und Tsering Kyi erfreuen mit tibetischer Musik, Gesang und Tanz. Tierpfleger zeigen, wofür Kamele und Yaks genutzt werden und drei junge verwegene Reiter, wie man in Tibet mit Bogenschießen und Kunststücken auf Pferden um Preise ringt. Tibetische Freunde aus Berlin bieten traditionelle Speisen wie Momos, Mango-Lhassi, Buttertee und Chang an, Mitarbeiter des Tierparks rösten Gerste und stellen das wichtigste Nahrungsmittel der Tibeter, Tsampa, her. Wer Lust hat, kann Mani-Steine malen oder tibetisch stempeln. Tsering Kyi wird anhand von Bildern aus Amdo etwas über die Kultur des Hochlandes erzählen. Mit dem tibetischen Film �Samsara� klingt schließlich ab 19.30 Uhr der tibetische Tag im Tierpark aus. Der Film von Pan Nalin erzählt eine faszinierende, bildgewaltige Liebesgeschichte inmitten einer traumhaften Landschaft. Die bunten Geburtstagsvögel des Tierparks passen mit ihrer großen Farbenvielfalt gut in das kleine Görlitzer Tibet. Im Rahmen der Storchinale (www.storchinale.de) sind inzwischen 33 Storchis mit viel Phantasie und Geschick gestaltet worden. Erstmals zur Geburtstagsfeier dürfen nun alle Besucher ihren schönsten Storchi wählen � sie stehen im Tierpark dafür extra Spalier.

Zoo Dresden, 08.08.2007
Dresdner Stadtreinigung jetzt mit Löwen unterwegs
Nach der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit der Dresdner Stadtreinigung mit dem Dresdner Zoo im Mai 2006 für den kleinen Elefanten Thabo-Umasai soll nun eine weitere erfolgreiche Aktion gestartet werden. Für das ca. 1.300 qm große neue Auß