E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Christian Remenyi
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 381 vom 2. August 2007

Liebe Leser,

das Fernseh-Sommerloch treibt merkwürdige Blüten.

Da senden WDR und NDR unverdrossen zu den besten Sendezeiten uralte Sendungen (WDR Tiergeschichten, NDR Tiergarten) mit völlig veralteten Inhalten ohne jeden Wiederholungshinweis - nächsten Samstag dürfen Sie eine Sendung aus 2004 genießen.

Das ZDF schneidet in eine eigentlich sehr gute Doku über die Schimpansenforschung von Christophe Boesch an der Elfenbeinküste fünf Minuten Unser-Charly-Rechtfertigung hinein, die sich
über "Tierrechtler wie Jane Goodall" ausläßt und in der sich der Trainer der diversen "Charlys" zur Äußerung hinreißen läßt, die Filmschimpansen "wären nicht einmal geboren worden, wenn ihre Haltung verboten wäre" (Umkehrschluß: Für die Filmschimpansen werden gezielt Affen gezüchtet, die ihren Müttern zwecks Handaufzucht weggenommen werden).

Persönlich nehme ich den ARD-Trailer zur Erlebnis Erde: Wildschweine im Teutoburger Wald: "Diese Tiere gehören zu den intelligentesten Bewohnern des Teutoburger Waldes"...

Dirk Petzold

Zoos – Meldungen
Thüringische Landeszeitung - 27. Juli 2007
Es wird nicht ermittelt
Wieder in ruhiges Fahrwasser bringen will die Stadtverwaltung den Thüringer Zoopark Erfurt am Roten Berg. Zum 1. August unterstehe der neue Zoopark direkt Karl-Heinz Kindervater, dem ehrenamtlichen Beigeordneten für Kultur. Ins Fadenkreuz geraten war der Zoopark nach Absetzung von Zooparkdirektor Norbert Neuschulz wegen der Nichtbeachtung von Vorschriften sowie wegen der Tötung und des Verkaufs von Ziegen, Enten, Kaninchen und Hirschen ohne Genehmigung. Oberbürgermeister Andreas Bausewein hatte Strafanzeige gegen zwei Zoo-Mitarbeiter gestellt, doch die Staatsanwaltschaft wird keine Ermittlungen wegen Untreue aufnehmen. Unterdessen hat Kulturbeigeordneter Kindervater den Zoo zur Chefsache erklärt. Am Montag habe es bereits eine Mitgliederversammlung gegeben, in der er deutlich gemacht habe, dass er zu seiner Verantwortung als Beigeordneter stehe. Mitarbeitergespräche soll es künftig monatlich geben. In Vorbereitung des von Oberbürgermeister Andreas Bausewein geforderten Tierschutz-Codex´ werde der neue Verwaltungsdirektor Ulf Zillmann mit anderen Zoos Kontakt aufnehmen und um Übersendung vergleichbarer Regelwerke bitten. Kindervater fordert zudem ein Konzept, das die Entwicklung des Zoos für die nächsten Jahre festschreibe, unter Beteiligung von Mitarbeitern und Besuchern.

Radio F.R.E.I. - 31. Juli 2007
Keine Ermittlungen ::: Zoopark `neugemacht` :::
Gegen den Erfurter Zoopark wird es von Seiten der Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen geben. Wie der städtische Kulturbeigeordnete Karl-Heinz Kindervater mitteilte, wird gegen die Beschuldigten kein Ermittelungsverfahren eingeleitet. Hintergrund dafür ist das Fehlen von Anhaltspunkte, den Vorwurf der Untreue und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu bekräftigen, hieß es in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft an Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Weiterhin gebe es keine Hinweise auf einen Verkauf von Tierfleisch des Erfurter Zooparks. Somit wird es keinen rechtlichen Konsequenzen für ehemalige Mitarbeiter geben. Derzeit ist der Posten des Zooparkdirektors sowie der der Tierärztin übergangsweise besetzt. Noch in diesem Jahr sollen die Stellen bundesweit neu ausgeschrieben werden. Neben einem neuen Leitbild sowie der Ausschreibung für den Posten des Direktors und Tierarztes erwägt Kindvater die Rechtsform des Zooparks zu ändern. Beispielsweise könne er in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden, sagte Kindervater weiter. Derzeit ist der Zoo ein Eigenbetrieb der Stadt und somit organisatorisch und finanzwirtschaftlich aus der Stadtverwaltung ausgegliedert. Dennoch verfügt der Zoopark über keine eigene Rechtsperson. Weitere Schwerpunkte sollen auf der Vermarktung und dem Auftreten des Erfurter Zoopark liegen. Hierzu sollen in den nächsten Wochen weitere Ideen ausgearbeitet werden.

FR-online.de - 28. Juli 2007
Schildgers Einsatz sieht man in Bern mit Sorge
Während ihr Tiergarten-Direktor in Frankfurt "seinen" ehemaligen Zoo auf Vordermann bringt, sorgen sich die Berner, ob Bernd Schildger noch genug Zeit bleibt für sein "Dählhölzli". In der Berner Zeitung beruhigt Schildger. Er erfülle seine Aufgabe in Bern "zu 100 Prozent" und nutze seinen Urlaub, um den Zoo Frankfurt zu sanieren. Wie das Magazin Focus erfahren haben will, wird dieser Einsatz von der Stadt Frankfurt großzügig honoriert. "Knapp 2000 Euro" am Tag erhalte Schildger für seine Tätigkeit als Interims-Direktor. Das Magazin berichtet jedoch auch von gegenteiligen Befürchtungen in der Schweiz. Die Kollegen vom Dachverband "Zoo Schweiz" sind auf den emsigen Schildger nicht gut zu sprechen. Ihn erreicht derselbe Vorwurf, den auch Christian Schmidt zu tragen hat: Er habe seinen Zoo "heruntergewirtschaftet".

Frankfurter Neue Presse, 30. Juli 2007

Zoo: Die Stadt hat gepennt
Frankfurt "Auf der Liste der Großen“ sieht die Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Gisela von Hegel, die Frankfurter Einrichtung: „Allein der Tierbestand, die Artenvielfalt – das sieht man in anderen Zoos nicht.“ Doch nach der Ära Grzimek habe es einen Einbruch gegeben: „Der Zoo wurde nicht geliebt von der Stadt. Jahrelang ist nichts gebaut worden, das kann man nicht von jetzt auf gleich aufholen.“ Doch Robbenklippen und Katzendschungel würden für einen Neuanfang sprechen. Diese Punkte, ebenso wie das gerade im Bau befindliche Menschenaffenhaus, dazu seltene Arten wie Okapis und Kiwis sowie die Zuchterfolge, sieht WAZA-Direktor Peter Dollinger aus Bern als „die Asse im Ärmel“. Auch liege der Tiergarten wissenschaftlich immer noch weit vorne. „Auf diese Stärken muss man sich jetzt konzentrieren und investieren.“ Er stimmt mit Interimschef Prof. Bernd Schildger überein, dass die Artenzahl reduziert werden müsse. Der ehemalige Zoo-Chef Christian Schmidt widmet sich mitnichten – wie noch im vergangenen März bei seiner Amtsniederlegung vom Dezernat verbreitet – ganz der Beratung des von ihm konzipierten Projektes „Bonoboland“. Gemeinsam mit Zoo-Vize Rudolf Wicker ist Schildger nun zuständig. Beraten werden sie von Bernd Nentwig, Professor an der Bauhaus-Uni Weimar. „Es musste einiges geändert werden. Die Anlage stellte sich als teilweise zu gefährlich für Mensch und Tier heraus, außerdem fehlte ein Aufzug“. Die ZGF bemängelt, dass keine Besucher-Infos zum Natur- und Artenschutz vorgesehen waren. Die Kosten sind von 14,5 auf 17 Millionen Euro gestiegen, die Eröffnung ist wohl im Winter.

Tirol Online - 25. Juli 2007
Besucherplus lässt Innsbrucker Alpenzoo durchatmen
Das dicke Besucherplus des Alpenzoos ist schwarz auf weiß belegt: 7332 im Jänner (2006: 3652), 10.116 im Februar (4061) und 12.522 im März (6980) ergeben in Summe 29.970 Gäste (14.693). Ein Zuwachs von mehr als 100 Prozent. Vergessen scheinen die Zeiten, als Direktor Michael Martys noch im Oktober letzten Jahres über ein Besucherminus klagte und einen 100.000-Euro-Hilferuf an Stadt und Land absetzte. Doch nicht nur das Wetter allein - auch die intensivierte Bewerbung des Zoos, attraktivere Öffnungszeiten (Di., Do. bis 20 Uhr) sowie vierbeinige Lieblinge wie die jungen Wölfe sind Teile des Erfolgspuzzles. Ein weiteres davon erhofft Martys auch durch den im Herbst startenden Umbau der Sophienruhe zu erhalten. 82 zusätzliche Stellplätze sollen das Parkchaos vor dem Zoo beseitigen. Zu Ostern 2008 soll die kostenpflichtige Parkstraße fertig sein. Die dort von der Stadt eingehobenen Gebühren will BM Hilde Zach dem Zoo auf dem Subventionsweg wieder zukommen lassen. Eine deutliche Verbesserung verspricht sich der Alpenzoo auch durch die Eröffnung der neuen Hungerburgbahn (Nov.). Große Feiern hat Martys angesichts des heurigen 45-Jahr-Jubiläums keine geplant. Vielmehr stellen das Wolfsprojekt und die Eröffnung der Hochgebirgsanlage (Bartgeier) am 20. September Geburtstagsgeschenke "in eigener Sache" dar.

Stadtnetz Wuppertal - 27. Juli 2007
Zoo-Verein sorgt für die ‚Sahnehäubchen’
„Ohne das Engagement des Zoo-Vereins wäre der Wuppertaler Zoo um einige Attraktionen ärmer“, stellte Bürgermeisterin Ursula Schulz, Vorsitzende des Kulturausschusses, nach einem Treffen der SPD-Fraktion mit Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitern des Zoo-Vereins fest. Seit 1960 finanziert der Zoo-Verein zahlreiche Gebäude und Anlagen im Zoo. Allein für den Zeitraum 2003 bis 2009 sind rund sechs Mio. Euro verplant oder bereits verbaut: Die Freianlage für die Orang-Utans und die Brillenpinguinanlage gingen zu Lasten der Konten des Fördervereins, aber auch kleinere Maßnahmen wie die neue Zootruhe im Eingangsbereich, der Kiosk im Kunstfelsen an der Löwenanlage und der neue Internetauftritt von Zoo und Zoo-Verein wurden vom Verein finanziert. Auch ist der Zoo-Verein seit 2004 Arbeitgeber von Andreas Haeser-Kalthoff, der sich erfolgreich um das Marketing für den Zoo und den Zoo-Verein kümmert. In diesem Jahr wird die Übergangsanlage für die Königspinguine gebaut, im Jahr 2008 dann die alte Pinguinanlage zu einer Königspinguinanlage umgebaut. Finanziert wird der Umbau durch eine Spende in Höhe von 3,05 Mio. Euro der Vorwerk & Co. KG, einem Gründungsmitglied des Zoo-Vereins. Am 14. September sollten alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler die Daumen drücken: Dann wird in Wiesbaden der Deutsche PR-Preis 2007 verliehen. Nominiert in der Sparte „Sponsoring“ ist der Zoo-Verein Wuppertal für die von ihm organisierte PINGUINALE 2006, für die er schon den Stadtmarketingpreis 2006 erhielt.

Aachener Nachrichten - 26. Juli 2007
Tierpark nun in der ersten Liga
Wolfram Graf-Rudolf ist glücklich. Seit vier Wochen ist der Aachener Tierpark Mitglied im Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ). «Dies ist ein Aufstieg in die erste Liga, und eine große Anerkennung unserer Arbeit», verkündet der umtriebige Chef des Euregiozoos. Denn die Aufnahme in die älteste Zoovereinigung der Welt wird nicht jedem x-beliebigen Tierpark zuteil, da müssen schon einige Vorraussetzungen erfüllt sein. An erster Stelle steht natürlich die artgerechte Tierhaltung auch im Sinne des Artenschutzerhaltungsprogramms. Da liegt der Aachener Zoo ganz vorn, denn hier tummeln sich Brillenpinguine und Schopfmakaken neben Bali-Staren und Waldrappen und nicht zu vergessen: der kleine Pandabär.

Tagesspiegel - 30. Juli 2007
Chinesen wollen keine Entschädigung für Yan Yan
Vier Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan im Zoologischen Garten Berlin wird China wahrscheinlich auf eine Strafzahlung verzichten. Ein Sprecher des Waldministeriums in Peking sagte: "Die Panda-Kooperation zwischen China und Deutschland ist ein Symbol der Freundschaft." Zuvor hatten die Chinesen gefordert, dass Berlin wegen des unnatürlichen Todes von Yan Yan die Summe von 500.000 US-Dollar (etwa 370.000 Euro) zahlen solle. So war es im Vertrag vorgesehen. Der Zoo hatte die Forderung jedoch zurückgewiesen. In europäischen Zoos leben vom Aussterben bedrohte Riesenpandas nur noch in Wien und neuerdings als jüngstes Geschenk Chinas an Spanien in Madrid.




Planung und Bau

Schweriner Volkszeitung - 1. August 2007
Haus der 1000 Seen
Kreisrund, etwa 55 Meter im Durchmesser groß, drei Etagen, die zu zwei Dritteln in einen See gebaut wurden, von oben begehbar und von außen schwarz. Manche vergleichen die Architektur des Müritzeums mit einem Ufo, andere meinen, es wirke, wie ein riesiger Tanker, der im Herrensee auf Grund liegt - eine durchgreifende schlüssige Bezeichnung aus dem Volksmund fehlt aber noch. Dafür ist es medientechnisch auf dem modernsten Stand und das größte Süßwasseraquarium in Deutschland. Für Projektleiter Manfred Achtenhagen sieht es aus wie eine Wasserburg, er spricht aber streng vom Müritzeum. Entworfen hat es das schwedische Arkitektkontor Wingardh. Im Müritzeum erwartet den Gast eine großzügige Eingangshalle, in der schon fünf Bildschirme zeigen, was in den Ausstellungsräumen gerade läuft. Nach einem etwa 15-minütigen Film über die Entstehung der Seenlandschaft und die Pflanzen- und Tierwelt geht man über ein großes Forum im Innern in die Ausstellung. In einem sechs Meter hohen Aquarium zieht ein Schwarm aus 500 silbrig glänzenden Maränen seine Bahn, typischen Müritzfischen. Wird der Lichtstrahl unterbrochen, fliehen die Maränen, als wäre ein Hecht hinter ihnen her. Überhaupt ziehen sich überall Hör- und Spielstationen durch die gesamte Ausstellung. Über die Eiszeit, die verschiedenen Nutzungen von Wald und Acker durch Slawen und ihre Nachfolger, die Mecklenburger, führt der rote Faden über Moor-Erlebnisse bis zu einer uralten Ivenacker Eiche, die über Computer gesteuert original nachgebildet wurde und in deren Inneren Waldgeschichten gehört werden können. Insgesamt lassen mehr als 20 verschiedene Aquarien das Herz der Fischliebhaber höher schlagen, von Barben über Äschen bis zu Aalen, Forellen und Plötzen. "Unsere Hauptattraktion sind die Karpfen, die wir die fantastischen Vier getauft haben", erzählt Achtenhagen. "Besonders dankbar sind wir dem Land und Jost Reinhold", sagt Minister Seidel. Der Rentner hat mit seiner privaten Stiftung den sogenannten Eigenanteil des Kreises - rund 2,5 Millionen Euro - für die 14-Millionen-Euro-Investition aufgebracht.

Berliner Morgenpost - 1. August 2007
Bau von Riesenrad und Zoo-Wirtschaftshof: Bürger haben das Wort
Vor dem geplanten Bau des Riesenrads und des neuen Wirtschaftshofs am Berliner Zoologischen Garten haben die Bürger das Wort. Vom diesem Donnerstag an bis zum 4. September sind die Unterlagen der Bauleitplanung öffentlich einzusehen, teilte das Bezirksamt Mitte mit. Die Bürger haben Zugang zu den Dokumenten im Amt für Planen und Genehmigen in der Iranischen Straße 3. Das Riesenrad soll von Herbst 2008 an gebaut werden.

Segeberger-Zeitung Donnerstag, 2. August 2007
Affentheater hinter Glas - Hagenbecks Krallenaffen in neuem Zuhause
Sie sind zwar viel kleiner als ihre Artgenossen im Orang-Utan-Haus - haben beim Spektakel aber die Nase vorn: Die sieben Krallenaffen im Hamburger Tierpark Hagenbeck führen in ihrer neu bezogenen Behausung ein munteres Familienleben - an dem Besucher nur durch eine Glasscheibe getrennt teilhaben können. In den vergangenen beiden Jahren mussten die Kaiserschnurrbart-Tamarine wegen Platzmangels hinter den Kulissen des Zoos leben, berichtete ein Tierpfleger beim Fototermin am Donnerstag. Um sie wieder zeigen zu können, haben Tierpark-Mitarbeiter für die bärtigen Affen das historische Gehege der Hutaffen aus dem Jahr 1908 hergerichtet.



Aktionen

wienweb.at - 30. Juli 2007
Aktionstage im Tiergarten Schönbrunn
Im Tiergarten Schönbrunn finden noch bis Sonntag, 5. August, die Artentierschutztage statt. Jeweils ein Tag ist dem Schutz gefährdeter Tiere gewidmet: dazu zählen etwa der Große Panda, der Koala und der Elefant. Am Montag startet die geistreiche wie auch unterhaltende Reise zu den Panzernashörnern (11.00 Uhr/17.00 Uhr). Um 15 Uhr werden die Artenschutz-Projekte im Tiergarten vorgestellt. Am Abend finden im Elefantenhaus Vorträge zum Thema statt (18.00 bis 19.00 Uhr). Daneben wird ein buntes Rahmenprogramm geboten: von einer nepalesischen Tanzgruppe bis hin zu einer Rätsel-Ralley. Am 31. Juli feiert der Tiergarten Schönbrunn übrigens seinen 255. Geburtstag. Und am 2. August wird die Schönbrunner Zooschule gewürdigt, die vor genau 30 Jahren ins Leben gerufen wurde.

Stadt Nürnberg - 1. August 2007
Nächtliche Streifzüge durch den Tiergarten
Am Samstag, 11. August 2007, lädt der Tiergarten Nürnberg zu den Nacht-VerFührungen ein. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die Besucherinnen und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen stimmungsvollen Einblick in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös der nächtlichen Streifzüge kommt Projekten des Tiergartens zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand von zehn Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang. Tiergartenmitarbeiter führen die Besucher Tiergarten zu verschiedenen Informationsständen an interessanten Orten und Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird ab 18.30 Uhr am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.

Freizeit Ratgeber - 1. August 2007
Großes Casting bei Hagenbeck: Eine Woche lang als Tierpfleger arbeiten
Bären füttern, Ställe ausmisten, hautnah mit exotischen Tieren arbeiten: Für viele ist das ein Traum. Der kann jetzt für sechs Hamburger wahr werden – jedenfalls für eine Woche. „Sieben Tage Hagenbeck“, heißt die Aktion von Hamburg Journal, Hamburger Abendblatt und NDR, die sechs Hansestädtern die Chance gibt, eine Woche lang als Tierpfleger im Tierpark Hagenbeck zu arbeiten. Die Aktion findet von Montag, dem 15., bis Sonntag, dem 21. Oktober 2007, statt. Das Casting, bei dem die Finalisten live im Tierpark ausgewählt werden, erfolgt am 9. September.

Westdeutsche Allgemeine - 29. Juli 2007
Koala-Tag im Zoo - putzige Tiere, viel Infos
Der Duisburger Zoo - als Deutschlands einziger Tierpark mit den berühmten Eukalyptusfressern - hat am Sonntag seinen Koala-Tag gefeiert. Beim "Save-the-koala-day" konnten sich Besucher über die putzigen australischen Beuteltiere informieren, die Pfleger befragen, Informationstafeln studieren - und natürlich die Tiere beobachten. Der Zoo arbeitet dabei mit der Organisation Australian Koala Foundation zusammen. Sie bemüht sich, in Australien die Lebensräume der Beuteltiere durch Verhandlungen mit Regierung und Landbesitzern zu erhalten.

Westfälische Nachrichten - 27. Juli 2007
Orang-Utan-Mann malt für seine Artgenossen
Osnabrück. Bevor «Buschi» malt, prüft er erst die Farbe. Der 34-jährige Orang-Utan-Mann nimmt den grünen Pinsel aus der Hand von Pflegerin Nina Gangei, steckt ihn in den Mund und leckt ihn ab. Dann erst fährt er mit dem Pinsel über das Blatt Papier zu seinen Füßen. Mit dem Malen angefangen hat «Buschi» vor rund einem Jahr, nachdem seine Partnerin «Suma» gestorben war. «Wir wollten ihn beschäftigen, damit er nicht so einsam ist», sagt Ute Magiera, Artenschutzkoordinatorin und Tiermanagerin im Osnabrücker Zoo. Orang-Utans seien sehr intelligent. «Er ist bestimmt nicht der einzige Orang, der malt», sagt sie. Mit seinen Kunstwerken tut «Buschi» auch etwas Gutes für seine Artgenossen in Indonesien. Der Lebensraum der beeindruckenden Menschenaffen in den Regenwälder Borneos und Sumatras wird rasend schnell zerstört. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat Magiera zusammen mit der deutschen Sektion der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) die Ausstellung «Waldmenschen vor dem AUS» zusammengestellt, die noch bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu sehen ist. Ausgestellt - und gegen Spenden zu erwerben - sind auch «Buschis» Werke.

Augsburger Allgemeine - 29. Juli 2007
Hauch von Wildnis und Abenteuer im Zoo
Immer wieder hallt ein tiefes Grollen durch die Dämmerung. Zuerst leise, dann immer lauter zieht das bedrohliche Geräusch die Besucher in seinen Bann. Doch statt eines Unwetters kündigt das von den Elefanten produzierte Donnern deren allabendliches Schlafritual an. Rund 3500 Besucher konnten am Samstag bei der bereits vierten Dschungelnacht im Augsburger Zoo, die durch ein umfangreiches artistisches Rahmenprogramm komplettiert wurde, den Tierpark und seine Bewohner von einer anderen Seite kennen lernen.

Leipziger Volkszeitung - 30. Juli 2007
Zoo Leipzig sucht Namen für die Tigerdrillinge
Die am 30. Juni 2007 geborenen Tigerdrillinge sollen endlich einen Namen bekommen. Der Zoo Leipzig startet deshalb einen Namensaufruf für die sich bestens entwickelnden Minitiger. "Wir würden uns freuen, wenn wir durch zahlreiche Vorschläge seitens der Zoofans Unterstützung bekommen. Es sollen wohlklingende asiatische Namen sein, die sich leicht merken lassen", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 20. August, denn die Taufe der Jungtiger soll Anfang September stattfinden.

Spiegel Online - 31. Juli 2007
James Last macht Haie heiß
Zehn deutsche Sea-Life-Aquarien haben ihre Insassen vier Wochen lang zwei Stunden pro Tag mit unterschiedlichen Songs beschallt - um herauszufinden, zu welchem Sound die Haie sich am liebsten paaren. An jedem Standort gab es ein anderes Programm: hier Klassik, dort HipHop, woanders Rock. Das Ergebnis: Joe Cocker törnt die Haie an. Auch Salt'N'Pepa brachte die Fische in Wallung. Und selbst James Last konnte die Raubfische rocken. Offen aber blieb die vielleicht wichtigste Frage: Was bedeutet es nun, dass Joe Cocker und James Last die Haie zu animalischer Performance treiben?

PR-Inside.com - 31. Juli 2007
Mehr Hai-Nachwuchs nach Musik von Joe Cocker
Musik von Joe Cocker und Salt'N Pepa regt Haie offenbar zur Paarung an. Aber auch die Traumschiff-Melodie von James Last kommt bei den Raubfischen gut an. Dies hat eine Testreihe in den zehn deutschen Sea Life Aquarien ergeben. Um die Haie zur Paarung anzuregen, wurden sie vier Wochen lang täglich zwei Stunden mit Musik beschallt. In jedem Standort gab es einen anderen Titel, von Klassik über Rock bis HipHop. Doch nicht nur die Haie reagierten auf die Melodien: Während im Aquarium in München die Töne von Britney Spears die Raubfische völlig kalt ließen, inspirierte ihr Song «I'm not a girl» menschliche Teenager unter den Besuchern zu wilden Knutschereien.

Direkt Bielefeld - 26. Juli 2007
Neuer Becher aus der Tierpark-Edition ab Samstag, 28. August ...
Bielefeld. Ab Samstag, 28. Juli, ist der neueste Becher aus der beliebten Tierpark-Edition erhältlich. Auf dem hochwertigen Porzellanbecher ist Rotwild - gezeichnet im bekannten Illustrationsstil - auf grünem Hintergrund zu sehen. Er ist in limitierter Auflage für sechs Euro im Tierpark-Shop erhältlich. Die Verkaufserlöse kommen dem Heimat-Tierpark Olderdissen zugute.

Rhein Main Presse - 26. Juli 2007
Katzenfutter gegen den Bärenhunger Leos Lesestunde in der Fasanerie
Nicht Knut, sondern Kuno heißt der Bär, der seinen Abdruck in Gips hinterlassen hat. Die kleinen Gäste von "Leos Lesestunde" in der Fasanerie beäugen die große Bärentatze ehrfürchtig. Rund zwanzig Kinder mit ihren Eltern, Omas und anderen Begleitern haben den Weg zu Irmtrud Wendlings Lese- und Erzählstunde gefunden, die jeden Monat in der Fasanerie als Gemeinschaftsaktion mit dem Wiesbadener Tagblatt stattfindet. Dieses Mal geht es um die Bären - und die werden natürlich später auch noch "live" gefüttert. Die Veranstaltungsreihe geht im September weiter mit Märchen von den Hirschen und der Hirsch-Brunft.

Hamburger Abendblatt 2. August 2007
Hagenbeck-Romantik
Es wird romantisch. Wenn in Hagenbecks Tierpark mehr als 60 klassische Musiker Einzug halten, können sich Freunde des Barock, der Klassik und Romantik freuen. Bei den "Romantischen Nächten" an den drei Sonnabenden 4., 11. und 18. August werden Werke von Bach, Mozart, Haydn, Vivaldi und anderen Komponisten erklingen.

Oberberg Aktuell - 31. Juli 2007
Fotoclub präsentiert wechselnde Ausstellungen im Affen- und Vogelpark
Anlässlich eines Fototreffens im Affen- und Vogelpark von Mitgliedern des überregionalen Fotoclubs „Arbeitskreis Fotografie für den rheinisch-bergischen Raum“ (AKF e.V.) wurde im Eingangsbereich der Indoorhalle eine erste Galeriewand eröffnet. Der gegenwärtige Platz für 15 bis 20 Rahmen der Größe 40 mal 50 Zentimeter ist eine attraktive Ergänzung des Hallenangebots und soll in naher Zukunft mindestens verdoppelt werden.

NRZ - 1. August 2007
Vom Streichelzoo zum Tierpark: 50 Jahr-Feier im Tiergarten
Mönchengladbach. Vom Streichelzoo zum Tierpark: Mit ein paar Vögeln, Kaninchen, Ziegen und Ponys auf einem kleinen Grundstück fing im August 1957 alles an. Heute, 50 Jahre nach seiner Gründung, leben auf dem etwa 4,3 Hektar großen Gelände des Mönchengladbacher Tiergartens rund 500 Tiere in 125 Arten. Zum runden Jubiläum lädt der Zoo an diesem Samstag Besucher zum Mitfeiern ein. Für Unterhaltung sorgen zudem Clowns, eine Hüpfburg und eine Schminkecke.

Volksstimme - 26. Juli 2007
Ministerin Petra Wernicke ist prominente Taufpatin im ...
Gestern fand im Ascherslebener Zoo die Taufe des weißen Bengaltigers im Rahmen eines Kinderfestes statt. Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, übernahm die Ehrenpatenschaft für das Tier. Es wurde auf den Namen " Karim " getauft, was so viel wie " der Edle " oder " der Großzügige " bedeutet.

DCRS ONLINE - 31. Juli 2007
Olympische Souvenirs künftig aus Panda- Kot
Im Panda-Zentrum im chinesischen Chengdu hat man ein dickes Problem. Über vierzig Pandas produzieren täglich eine ganze Menge Tierkot. Der Zoo wusste nicht mehr wohin damit und hat sich nun eine besondere Form des Recycling ausgedacht. Aus dem Panda-Kot werden Souvenirs für die baldigen Olympischen Spiele in China hergestellt. So will man eine ganze Produktpalette für die Olympischen Spiele in China produzieren. Vom Lesezeichen bis zur Statue soll es alles aus Pandakot geben.

Die Welt - 1. August 2007
China: Wie man aus Mist Geld macht
In China plant eine Zucht-Station für Pandabären, aus dem Kot der Tiere Geschenkartikel herzustellen. Schließlich könne man mit nichts so schön: "Ich liebe dich" sagen, wie mit einem Bilderrahmen aus Panda-Exkrementen, sagen die Initiatoren. Anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in China sollen garantiert geruchsfreie Tier-Statuen aus den Kötteln der bedrohten Spezies entstehen. Das Material liefern 40 Pandabären aus einer Anlage in der südwestlichen Provinz von Sichuan. Gut eine Tonne Exkremente fallen dort jeden Tag an.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 2. August 2007
BREMERHAVEN: Experimente im Zoo
Wie funktioniert ein Eisberg? Ist der Eisbär bald ohne Scholle? Wodurch wird der Klimawandel verursacht? Das sind Fragen, mit denen sich der Zoo am Meer in Bremerhaven in den Sommerferien befasst. Mit im Boot als Co-Veranstalter der Reihe "Wissenswertes, Experimente und Spaß zum Polarjahr 2007" sind das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der World Wide Fund For Nature (WWF). Die Experimentierstunden zum Polarjahr finden bis zum 26. August jeweils dienstags, donnerstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr in der Zooschule statt.

presse-service.de - 2. August 2007
Rabenvögel in der Sonntagsschule
Bielefeld (bi) Interessantes über die Rabenkrähe und die Saatkrähe, den Eichelhäher sowie die Elster und die Dohle ist am Sonntag, 12. August, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen zu erfahren. Der Förderkreis „Lernort Natur“ lädt alle Schulkinder, die nicht älter als zwölf Jahre sind, dazu ein.




Nachwuchs

Frankfurter Neue Presse - 27. Juli 2007
Doppelter Nachwuchs bei den Nebelpardern
Frankfurt. Nachwuchs bei den Nebelpardern im Katzendschungel: Am 16. Juli sind dort zwei Jungtiere zur Welt gekommen. „Wir vermuten, es sind zwei Jungs“, teilt Diplom-Biologe Volker Grün vom Zoo mit. Im vergangenen April hatte es schon doppelten Nachwuchs im Nebelpardergehege gegeben. Damals starb jedoch ein Jungtier kurz nach der Geburt, das andere ging nach zehn Tagen ein. Mutter Kamiri war geschwächt gewesen durch eine Infektion, konnte keine Milch mehr geben. Auch die im April 2006 geborenen beiden Jungtiere hatten damals nicht lange überlebt. „Die Aufzucht dieser Tiere ist sehr schwierig, gerade in den ersten Monaten“, weiß Volker Grün. „Nach diesen Ereignissen haben wir ganz besondere Vorkehrungen getroffen.“ Der Diplom-Biologe verbrachte jede Nacht seit der Geburt der Kleinen vor einem Monitor und beobachtete Mutter und Kinder. Kamiri kümmert sich gut um die beiden, sie hat vor der Geburt in den Wurfboxen eine Art Nest aus Erde und Federn gebaut. Vater Tezpur bleibt erstmal außen vor, er kann Kamiri aber durchs Gitter beschnuppern. Noch etwas auf den Nachwuchs warten muss dagegen Giraffendame Monique. Mit der Geburt wird Ende August gerechnet. Wenn das Jungtier auf der Welt ist, übernimmt der Hessische Rundfunk die Patenschaft. Bis dahin kann über die „hr 3-Giraffencam“ (http://www.hr3.de) die werdende Mutter – und später auch das Kleine – beobachtet werden.

Frankfurt-Live.com - 27. Juli 2007
Der Zoo informiert: Nachwuchs bei den Nebelpardern
Am 16. Juli erblickten zwei junge Nebelparder die Welt im Zoologischen Garten Frankfurt. Noch sind sie klein und hilflos, doch schon bald werden sie, wie ihre Eltern Tezpur und Kamiri, von Ast zu Ast im Frankfurter Katzendschungel springen. Ab 27. Juli können Zoo-Besucher per Monitor einen direkten Blick in die Nebelparderwurfbox werfen.

Frankfurter Neue Presse - 31. Juli 2007
hr zeigt Giraffen-Geburt live im Internet
Die für Ende August erwartete Geburt eines Giraffen-Babys im Frankfurter Zoo will der Hessische Rundfunk (hr) live im Internet zeigen. Unter «www.giraffe.hr-online.de» seien bereits von Mittwoch an exklusive Einblicke in den Alltag der werdenden Giraffenmutter Monique im Giraffenhaus zu sehen. Der Sender übernimmt nach diesen Angaben die Patenschaft für das Giraffenbaby.

Frankfurt-Live.com - 31. Juli 2007
Ein TV-Star wird geboren
Der Hessische Rundfunk (hr) übernimmt die Patenschaft für das Ende August erwartete Giraffenbaby im Zoo Frankfurt. Exklusive Einblicke in den Alltag der werdenden Giraffenmutter Monique liefert der hr schon ab 1. August mit drei Webcams im Giraffenhaus. Wer Glück hat, kann unter www.giraffe.hr-online.de live dabei sein, wenn Monique ihr Kalb auf die Welt bringt. Ein ausführliches Internettagebuch (BLOG) sowie ein Giraffenlexikon runden das Angebot unter www.giraffe.hr-online.de ab.

Basler Zeitung - 30. Juli 2007
Erneut Gorilla-Nachwuchs im Zoo Zürich
Nachdem bereits vor gut zwei Wochen im Zürcher Zoo ein Gorillababy geboren wurde, hat es am Sonntag erneut Nachwuchs bei den Menschenaffen gegeben: Das 27-jährige Gorilla-Weibchen Nache hat ihr bereits achtes Junge geboren. Die Geburt am Sonntagnachmittag konnte von Zoobesuchern beobachtet werden, schrieb der Zoo am Montag in einer Mitteilung. Das zweite Gorillaweibchen der Zürcher Familie, die 30-jährige Mamitu, hatte am 14. Juli ihren 28. Sprössling geboren.

20minuten - 31. Juli 2007
Gorilla-Baby zur Welt gekommen
Vor den Augen zahlreicher Zoobesucher hat das 27-jährige Gorilla-Weibchen Nache am Sonntag ihr achtes Junges zur Welt gebracht. «Das Tierchen wird von der Mutter derart gut behütet, dass wir das Geschlecht noch nicht ausmachen konnten», sagt Robert Zingg, Kurator des Zürcher Zoos. Auch über das Geschlecht des Sprösslings der elfköpfigen Affenfamilie, welches vor zwei Wochen geboren wurde, rätseln die Tierpfleger noch. Fest steht lediglich der Name: «Wir haben das Gorilla-Baby auf den Namen Haiba getauft», sagt Zingg.

Westdeutsche Zeitung - 29. Juli 2007
Tika ist der Star unter den Kleinsten
Keine Frage, Tika ist der uneingeschränkte Star im Wuppertaler Zoo. Schon in den ersten Tagen nach ihrer Geburt kamen mehr als 10 000 kleine und große Besucher, um das tapsige Elefantenbaby in Wuppertal zu begrüßen. Und die Begeisterung hält an. Aber auch außerhalb des Elefantengeheges gibt es einiges zu sehen: „Im Juni und Juli haben wir die meisten Jungtiere“, erklärt Zoodirektor Ulrich Schürer. Und wirklich: Im Becken der kalifornischen Seelöwen schwimmt das wenige Monate alte kleine Weibchen, von den Pflegern liebevoll „Knubbel“ genannt, mit ihrem Vater Pepe – schon zum 33. Mal Papa – um die Wette. Einige Gehege weiter bei den weißen arktischen Wölfen mit ihren sieben Welpen geht es da schon etwas rauer zu. Aufgeregt wuselt der Nachwuchs bei den Halsbandpekaris durcheinander. Neben vielen anderen Jungtieren wie etwa den kleinen Weißlippenhirschen, den Büffelköpfchen in der Entenaufzucht oder den kleinen Zebras gibt es auch für Exoten-Fans spannenden Nachwuchs: Im Vogelhaus hat eine Rotspiegelamazone ausgebrütet.

Thüringische Landeszeitung - 2. August 2007
Tigerbabys auf Entdeckungstour
Noch ein bisschen unbeholfen tapsen sie umher: Im Zoo von Heidelberg unternehmen zwei kleine Tiger gerade ihre ersten Laufversuche.

Bietigheimer Zeitung - 2. August 2007
Heidelberger Zoo hofft auf den "Knut-Effekt"
Im Heidelberger Zoo sind zwei erst zwei Wochen alte Tigerbabys auf dem besten Weg, Publikumslieblinge zu werden. Auch wenn sich der "Knut-Effekt" nur bedingt wiederholen lassen dürfte, rechnet die Zooleitung doch mit großem Interesse der Tiergartenbesucher.

Wormser Zeitung - 2. August 2007
Gestreifte Wonneproppen
Noch schlafen sie die meiste Zeit, die Augen öffnen sich gerade und die ersten Laufversuche sehen noch sehr hilflos aus: Knapp drei Wochen sind sie alt, die jungen Tiger im Zoo Heidelberg, die nun den Tierfreunden offiziell "vorgestellt" wurden.

Holsteiner Zeitung - Donnerstag, 2. August 2007
Niedlich: Nachwuchs bei den Berberaffen und Seehunden
Knopfaugenzeit im Tierpark Neumünster: Gerade einen Monat steckt der Seehund-Junge seine Nase aus dem Wasser, sechs und drei Wochen jung sind zwei Berberäffchen, die dicht an Mutter oder Vater gekuschelt im Affengehege zu sehen sind.

PR-Inside.com - 26. Juli 2007
Wisentkälbchen im Berliner Zoo geboren
Im Berliner Zoo sind vor wenigen Tagen zwei Wisentkälbchen geboren worden. Der Nachwuchs wird am Freitag (27. Juli) auf der Freianlage präsentiert, wie Zoodirektor Berhard Blaszkiewitz am Donnerstag sagte.

Stuttgarter Wochenblatt - 26. Juli 2007
Wenn Stacy umherstiefelt
Ausgesprochen unternehmungslustig ist die kleine "Stacy", jüngster Zugang bei den Okapis in der Wilhelma. Bereits eine gute halbe Stunde nach der Geburt am 29. Juni stand sie auf den Beinen - zwar noch etwas wackelig, aber immerhin. Die Milchquelle bei Mutter "Ibina" war sofort entdeckt, und die begeisterten Zweibeiner am nächsten Morgen wurden neugierig beäugt.

webjournal.ch - 30. Juli 2007
Tintenfischbabies im Zolli
Basel. Im Vivarium sind einige Dutzend junge Tintenfische oder Sepien geschlüpft. Die noch ein bis drei Zentimeter kleinen Jungtiere sind für wenige Wochen im Aquarium 2 ausgestellt. Danach wachsen sie hinter den Kulissen weiter. In den nächsten 15 Monaten werden sie ihren gesamten Lebenszyklus durchlaufen. Sepien haben im Zolli eine lange Tradition. Bereits in den Siebzigerjahren konnten die schwierigen Pfleglinge im Vivarium gezüchtet werden. Seither gelang die Zucht fast jedes Jahr. Die Jungen des Jahrgangs 2007 jedoch stammen nicht aus eigener Zucht, sondern sind als Blutauffrischung – noch im Eistadium – von der Atlantikküste hergebracht worden.

Volksstimme - 31. Juli 2007
Eisbär Knut muss auf Diät
Knut muss auf Diät: Der berühmte Berliner Eisbär ist zu dick geworden. Deshalb sei jetzt Schluss mit zusätzlichen Leckerli wie Croissants und Extra-Portionen Fisch oder Fleisch, erklärte Zoo-Tierarzt Andreas Ochs. Der bald acht Monate alte Eisbär bringe inzwischen geschätzt gute 60 Kilogramm auf die Waage.

PR-Inside.com - 31. Juli 2007
Knut muss abspecken
Eisbär Knut muss abspecken. Tierarzt Andreas Ochs sagte am Dienstag der AP, dass der Star des Berliner Zoos ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat. Besorgniserregend sei dies aber nicht. Die gehaltvollen Zoo-Mahlzeiten würden jetzt ein bisschen reduziert, sagte der Mediziner. Statt vier Mal am Tag bekomme der acht Monate alte Bär jetzt nur noch drei Mal den eigens für ihn zubereiteten Brei aus Milch, Fleisch, Lebertran und Multivitaminen. «Extras wie Croissants werden allerdings weggelassen.» Grundsätzlich müsse Knut aber bald auf feste Nahrung wie Fisch oder Fleisch umgestellt werden.

sueddeutsche.de - 31. Juli 2007
Junger Eisbär muss auf Diät
Auffällig rund sei er geworden, sagen seine Pfleger. Zu viele Leckerli und Extraportionen hätten ihn dick gemacht, tadeln sie. Nun bekommt Knut, der einst süße Eisbär, eine strikte Diät verpasst. Seine Pfleger werden künftig strikter darauf achten, dass der pfiffige Eisbär bei der Futterzubereitung nicht noch extra greife, was vom Tisch falle oder in Körben lagere, berichtete der Tierarzt. Das Übergewicht für den Teenie Knut ist lediglich geschätzt, weil die bisher für ihn genutzte Waage nur bis 50 Kilogramm reicht. Anders als in seinen ersten Lebensmonaten sei es aber auch gar nicht nötig, Knut noch regelmäßig zu wiegen und sein Gewicht penibel zu kontrollieren.

Berliner Morgenpost - 26. Juli 2007
Wie bei Knut: Lama Pünktchen wird mit Handaufzucht groß
Eisbär Knut als Vorbild: Ein 14 Tage altes Lama wird im Tierpark von Finsterwalde mit der Flasche aufgezogen. Die 13 Jahre alte Mutter des Tieres war nach Angaben des Tierparks vom Donnerstag kurz nach der Geburt gestorben. Seitdem erhält Lama Pünktchen alle zwei bis drei Stunden die Milch aus einer nahe gelegenen Agrargenossenschaft von einer Kuh, die erst kürzlich gekalbt hatte.

Kanal8 - 1. August 2007
Alpakajunges sucht Namen
Pünktlich zum Ferienbeginn lockt das kleine Alpakafohlen neue Besucher in den Auer Zoo der Minis. Die Aufmerksamkeit ihrer Mama Mokka und sämtlicher Besucher ist ihr aber dennoch sicher. Typisch für Kamelarten fühlt sich auch die jüngste Bewohnerin des Tierparks in Gruppen am wohlsten. Die kleine Stute hat übrigens noch keinen Namen. Vorschläge nimmt der Auer Zoo der Minis jedoch gern entgegen. Einzige Bedingung - der Name sollte in Verbindung zu Peru stehen, da der Papa ein echter Peruaner ist.

Märkische Oderzeitung - 25. Juli 2007
Niedlich, drollig, liebenswert
Wer den Tierpark Angermünde besucht, kann in den Gehegen jede Menge Nachwuchs beobachten. Ob bei den Lamas, Kattas oder Präriehunden - überall bestimmen quicklebendige kleine Racker das Bild. Der Tierpark erlebt in diesem Jahr einen wahren Baby-Boom.

Yahoo! Nachrichten - 26. Juli 2007
Drehtag mit Tigerbaby
Es hat gerade seine Milchzähne bekommen und ist mit seinen zwei Monaten bereits ein gefragter TV-Star. Das Tigerbaby «Amba» ist jüngstes Mitglied der Filmtierschule Harsch in Sieversdorf. Dreharbeiten zu einer Sendung mit Showmaster Kai Pflaume hat «Amba» bereits hinter sich. Jetzt soll es sogar sein eigenes Drehbuch für eine Folge der Serie «Tierärztin Dr. Mertens» bekommen.

Ad-Hoc-News - 28. Juli 2007
Drehtag mit Tigerbaby
Amba hat zwar gerade erst die Milchzähne bekommen, ist aber schon ein gefragter TV-Star. Noch im August wird das Tigerbaby den ersten Auftritt im Filmpark Babelsberg haben. Seit zehn Jahren zeigen Filmtierschul-Inhaber Astrid und Gerhard Harsch dort regelmäßig bei der Studio-Tour, wie man Tiere auf Filmarbeiten vorbereitet. Bei der geplanten Jubiläumsshow, für die es noch keinen genauen Termin gibt, stehen neben Amba weitere Tiere mit «Filmerfahrung» auf der Bühne.

Wochenanzeiger Herford - 26. Juli 2007
Storchenpaar belieferte sich selbst
Das sesshafte Storchenpaar im Zoo Osnabrück hat dieses Jahr erfolgreich geklappert. Mitte Mai schlüpfte ein Küken und seit einigen Tagen zieht der Nachwuchs seine Kreise über dem Schölerberg.

ORF Oberösterreich - 31. Juli 2007
Gestreifter Nachwuchs im Schmidinger Zoo
Ein Zebra-Baby namens Toni ist derzeit der Star im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich. Wenige Tage alt erkundet das Fohlen auf seinen langen, staksigen Beinen bereits neugierig das Gehege. Stets an seiner Seite ist Mama Tina.

ORF.at - 28. Juli 2007
Auch Koala-Nachwuchs lässt auf sich warten
Robbenbaby oder Kugelgürteltier: Über Nachwuchsmangel kann sich der Tiergarten Schönbrunn zwar nicht beschweren, neben den Pandas wird aber vor allem bei den Koalas noch auf den Nachwuchssegen gehofft.

Blick Online - 1. August 2007
Gibt es bald einen neuen Knut?
Der Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien erwartet die seltene Geburt eines Pandas. Die 16 Jahre alte Bärin Bai Yun werde ihren Nachwuchs noch im Laufe des August zur Welt bringen. Der Herzschlag des Jungen sei bei einer Ultraschallaufnahme vor rund zwei Wochen entdeckt worden. Vor der Bekanntgabe der guten Neuigkeit wollten die Verantwortlichen demnach sicher sein, dass sich der Fötus normal entwickelt.




SACHSEN - FERNSEHEN.de - 26. Juli 2007
Neuzugänge im Chemnitzer Tierpark
Viel Bewegung kann derzeit bei den Trampeltieren und den Kulanen beobachtet werden - bei beiden Tierarten kam nämlich jeweils ein neuer Artgenosse hinzu. Nach langem Bemühen ist es endlich gelungen, eine zweite Trampeltierstute nach Chemnitz zu holen. Die Kulanstuten erhielten männliche Verstärkung durch einen Junghengst aus dem Safaripark Hodenhagen.

Morgenweb - 31. Juli 2007
Neues Heim für bellende Nager
Im Heidelberger Zoo haben Präriehunde ein neues Quartier bezogen. Die Anlage finanzierten die Tiergartenfreunde. Der Umzug der Nagetiere, die in Nordamerika in großen Gruppen leben, war ein spannender Moment für die Mitarbeiter des Tiergartens. Die meisten der Männchen stammen aus einem kleinen Tierpark in den Niederlanden. Ein Präriehund gesellte sich aus Hessen hinzu. Und die Weibchen gehörten ursprünglich allesamt privaten Besitzern. Sie wurden beschlagnahmt und reisten über eine holländische Auffangstation nach Heidelberg. Die neue "Präriehunde-WG" wurde nach Zoo-Angaben völlig problemlos gegründet. Alle Tiere kamen gleichzeitig in das neue, großzügige Gehege. So konnte niemand einen "Heimvorteil" erwerben und eventuell ausnutzen. Der Unterschied zwischen den in einer Kolonie aufgewachsenen Männchen und den Weibchen aus Privatbesitz sei rasch erkennbar gewesen, heißt es aus dem Zoo weiter. Während sich die "Herren der Präriehunde-Schöpfung" rasch im Unterholz versteckten und Löcher buddelten, untersuchten die Menschen gewöhnten Weibchen erst einmal ausgiebig die Schuhe und Schnürsenkel der Tierpfleger.

PR-Inside.com - 26. Juli 2007
Zoo weist Vorwürfe nicht artgerechter Aufzucht Knuts zurück
Der Berliner Zoo hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Eisbär Knut werde nicht artgerecht aufgezogen. «Knut wird nicht vermenschelt. Das stimmt absolut nicht», sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Vielmehr werde der mittlerweile 60 Kilogramm schwere Bär nach und nach von seinem Pfleger Thomas Dörflein getrennt. Spätere Verhaltensstörungen bei Knut seien nicht zu befürchten. Der Deutsche Tierschutzbund hatte dem Zoo vorgeworfen, er verhindere eine artgerechte Sozialisation des Eisbären.

Berliner Kurier - 28. Juli 2007
Nuckel-Alarm!
Er hat nun mal das richtige Händchen für Knut. An Thomas Dörflein nuckelt unser Eisbärkind am allerliebsten, als Baby erst am kleinen Finger, jetzt längst schon an der ganzen Hand. Bloß: Im August geht Knuts bester Kumpel in Urlaub - Nuckel-Alarm im Zoo! Doch bevor Knut maulig wird: Da ist ja noch "Ziehonkel" Ronny Henkel, den Knut auch gern mag. Der Pfleger ist aus dem Urlaub zurück, wenn Dörflein in die Ferien geht - Hand drauf!

DCRS ONLINE - 2. August 2007
Esel versucht Kamelkuh zu besteigen und bezahlt mit dem Leben
Im Zoo von Helsinki hat sich ein unschönes Drama abgespielt. Ein Esel hatte sich im „Liebesrausch“ die falsche Partnerin ausgesucht und musste diesen Fehltritt mit dem Leben bezahlen. Der Esel versuchte, von Hormonen übermannt, die Kameldame zu besteigen. Doch dies erzürnte den Kamelbullen, der unmittelbar auf den vermeintlichen Nebenbuhler los ging und diesen brutal in die Schnauze biss. Nichts konnte dem armen Eselhengst mehr helfen.

Thüringische Landeszeitung - 2. August 2007
Drollig und immer müde: Koalas
Hinter einer großen Glasscheibe in einem Haus im Duisburger Zoo sitzen graue Fellkugeln in den Ästen. Es sind Koalas. Der Zoo in Duisburg ist der einzige in Deutschland, der sie hält.

Kölner Stadt-Anzeiger - Donnerstag, 2. August 2007
Wo man kinderleicht den Affen kriegt
Vor 27 Jahren gründete der Konrad-Lorenz-Schüler Werner Schmidt den Vogelpark im oberbergischen Reichshof. Schnell kamen die Affen dazu, von Jahr zu Jahr wuchs das Unternehmen. Heute präsentiert es sich auf 18 Hektar als attraktive Mischung aus Erlebniszoo und Freizeitpark. Rund 160 000 Besucher zieht es jährlich dorthin. Das Geheimnis des Erfolges ist so simpel wie faszinierend: Da gibt es vermeintlich frei herumlaufende Tiere zu bestaunen und zu streicheln. Die Zäune ums Affengehege oder die Netze über den Freiflughallen nimmt kaum einer wahr. Weil das allein auf die Dauer selbst Fachidioten ermüdet, mischte Schmidt Karussells, Schaukeln und andere Fahrgeschäfte in die Tierschau.

FR-online.de - 1. August 2007
Außerhalb der Öffnungzeiten im Frankfurter Zoo
Lange bevor sich die Tiere des Frankfurter Zoos täglich ab neun Uhr ihrem Publikum präsentieren, beginnen vier Tierpfleger ihre Arbeit. In der Futterküche des Zoo-Wirtschaftshofs stehen sie ab halb sechs vor großen Trögen mit Obst und Gemüse, aus dem sie Futter zubereiten.


Berliner Morgenpost - 30. Juli 2007
Zwei Einzelgänger haben sich gefunden
Gut fünf Monate hat Tierpfleger Thomas Dörflein im Zoologischen Garten Berlin fast rund um die Uhr Eisbär Knut mit der Hand und der Flasche großgezogen. 108 Tage waren der Ziehvater und das weltberühmt gewordene Jungtier die Stars der "Knut-Show", die bis zu ihrem Ende am 8. Juli von mehr als einer Million Menschen besucht worden ist. Nun zieht Dörflein (43) seine ganz persönliche Bilanz.

RP Online - 30. Juli 2007
„Nemo denkt, er ist ein Mensch“
Aquazoo-Direktor Wolfgang Gettmann und Otter Nemo sind ein eingespieltes Team: Erst geht es morgens durch den Zoo, anschließend darf das ungewöhnliche Haustier mit ins Büro. Ab und zu gibt es kleine Vorführungen für die Zoo-Besucher, die Nemo dann füttern dürfen. Nemo wohnt bei Wolfgang Gettmann, und das schon seit seiner Geburt. „Nemo ist überall mit dabei“, sagt Gettmann. „Wir haben ihn auch mit in den Urlaub an die Ostsee genommen.“ Da konnte er sich ausstoben, schwimmen gehen und Fische fangen - alles, wie immer, ohne Leine. „Er kommt immer wieder. Da mach’ ich mir keine Sorgen“, so Gettmann.

Augsburger Allgemeine - 31. Juli 2007
Die Irrtümer im Leben von Plumplori Kalle
Das Leben scheint mitunter nur aus Irrtümern zu bestehen. Zum Beispiel dem, dass Halbaffen aus Südostasien nie in eine bayerische Flughafentoilette geraten könnten. Im April 2003 wurden zwei artengeschützte Plumploris ebendort im Münchner Airport entdeckt. Der Münchner Zoo winkte ab, so dass die zuständige Untere Naturschutzbehörde schnell bei Dr. Barbara Jantschke anfragte. Die Augsburger Zoo-Direktorin hatte schon einmal ein Buschbaby, einen Verwandten der Plumploris, großgezogen und gesteht: "Ich kann bei Halbaffen nicht nein sagen." Die Behördenvertreter hatten von "jungen Tieren" gesprochen, so dass Barbara Jantschke mit zwei unkomplizierten Neuzugängen für den Augsburger Tiergarten rechnete. Wieder ein Irrtum: Sie bekam zwei winzige, wenige Wochen alte und verschüchtert aneinander geklammerte Babys, die keinen Gedanken an eine Unterbringung im Zoogehege aufkommen ließen. Jantschkes Sofa wurde ihre neue Heimat, und die Direktorin päppelte die mickrigen nachtaktiven Halbäffchen erstmal mit Säuglingsbrei auf.

Nachrichten.ch - 30. Juli 2007
Tigerweibchen nach Kampf mit Männchen gestorben
Das Tigerweibchen «Berry», das Mitte Juli nach einem Kampf mit Männchen «Nurejev» im Zoo Zürich starb, ist an einer Lungenentzündung gestorben. Bei der Auseinandersetzung mit «Nurejev» hatte es Wasser eingeatmet. Dies führte zu einer Lungenentzündung, welche in Kombination mit Verletzungen am Kehlkopf zum Tod des Tieres führte. Zum Kampf zwischen «Nurejev» und «Berry» kam es, als die beiden Tiere zum ersten Mal ins selbe Gehege gelassen wurden. «Berry» stammte ursprünglich aus dem Zoo in Pilsen (CZ) und war zu Zuchtzwecken nach Zürich geholt worden.

NZZ Online - 31. Juli 2007
Gründe für den Tod der Tigerin im Zoo geklärt
Der Tod der jungen Tigerin, die in Zürich vor zwei Wochen nach einem erbitterten Kampf mit einem Artgenossen starb, ist nicht nur auf die tiefen Bissverletzungen zurückzuführen. Dies haben die Untersuchungen des Instituts für Veterinär-Pathologie der Universität Zürich ergeben. Der Kampf mit dem Tiger Nurejev, mit dem das frisch nach Zürich gekommene Weibchen namens Berry hätte nähere Bekanntschaft schliessen sollen, fand laut Communiqué zum Teil unter Wasser statt. Dabei sei Wasser in die Lunge eingedrungen, die sich offenbar in der Folge stark entzündet habe. Ohne diese Komplikation wäre das Tier seinen Verletzungen kaum erlegen, wie Zoo-Kurator Robert Zingg auf Anfrage ausführt. Die tödliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Grosskatzen hatte sich ereignet, als Berry erstmals in Nurejevs Gehege gelassen wurde. Zingg bezeichnet die Gründe für die Eskalation als «völlig schleierhaft». Der Zoo hat somit innerhalb eines Jahres zwei Tigerinnen verloren: Im August 2006 hatte Nurejevs Gespielin Kora im fortgeschritten Alter von 18 Jahren wegen eines Tumors eingeschläfert werden müssen. Nun müsse man sich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Weibchen machen.

Münsterländische Volkszeitung - 30. Juli 2007
"Ein Tiger frisst nun mal keinen Blumenkohl"
Hoch schlagen derzeit in Erfurt die Wellen - weil im dortigen Zoo Tiere wie Ziegen und Hirsche getötet und das Fleisch ohne Genehmigung zum Verzehr verkauft wurde. So einen Skandal gibt es im Naturzoo Rheine zum Glück nicht, aber: Tiere werden auch hier geschlachtet. Das bestätigte Zoodirektor Achim Johann. "Es ist schon so, dass bestimmte Tiere mit Genehmigung des Veterinäramtes geschlachtet werden", sagte Johann. Dabei handle es sich meist um Mäuse, Ratten, Kaninchen, Ziegen und Schafe. Nur so könne bei diesen Arten die Zahl der Tiere auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden. "Zum anderen ist das eine ganz natürliche Sache. Tiger, Nasenbären, aber auch Eulen fressen eben Fleisch. Ein Tiger frisst nun mal keinen Blumenkohl", sagte Johann. Selbstverständlich hole der Zoo für die Schlachtungen die Genehmigung des Veterinäramtes ein.

20min.ch - 25. Juli 2007
Auch Dählhölzli tötete Tierbabys
Die Nachricht sorgte bei Tierfreunden für Aufregung: Weil der Platz für sie fehlte, mussten letzte Woche im Basler Zolli zwei Löwenbabys eingeschläfert werden. Dass Jungtiere getötet werden, sei manchmal unumgänglich, heisst es auch im Dählhölzli. «Wir hatten das bereits bei den Bibern», sagt Kurator Marc Rosset. Gewisse Tiere seien einfach sehr schwer weiterzuvermitteln.

Berliner Morgenpost - 1. August 2007
Eberswalder Zoo bereits mit 125 000 Besuchern in diesem Jahr
Der Zoo in Eberswalde erweist sich trotz durchwachsenen Wetters auch in diesem Jahr als Besuchermagnet. Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben der Zooverwaltung schon 125 000 Gäste gezählt. Insgesamt rechnet der Eberswalder Zoo in diesem Jahr mit 270 000 Besuchern. Das wären 15 000 mehr als im vergangenen Jahr. Nachwuchs gibt es beispielsweise bei den Kängurus, Kattas, Ponys und Rentieren. Auch bei den vom Aussterben bedrohten Sumpfschildkrötenarten und Gelbwangenschopfgibbons war die Zucht erfolgreich.

presse-service.de - 1. August 2007
Bärin Alma leidet an Zahnschmerzen
Bielefeld. Im Tierpark Olderdissen leidet die 27-jährige Bärin Alma derzeit unter akuten Zahnschmerzen. Nach ärztlicher Untersuchung hat sich herausgestellt, dass die Wurzelspitzen beider Eckzähne im Unterkiefer stark entzündet sind. Dadurch bedingt hat die Bärin in den vergangenen Wochen wenig Futter aufgenommen, so dass ihr gesundheitlicher Zustand insgesamt sehr labil ist. Sie wird deshalb mit Antibiotika behandelt bis geklärt ist, welche weiteren Behandlungen notwendig sind. Eine Zahnoperation wird voraussichtlich unumgänglich sein. Aus diesem Grund bleibt die Bärin bis auf weiteres in ihrer Box.

Solingen-online - 30. Juli 2007
Vogelpark fehlen 30 000 Euro
Seit Freitag gibt es ihn auch offiziell: Den neuen Verein „Freunde und Förderer des Ohligser Vogelparks”, mit Eintrag beim Amtsgericht und Steuernummer. Sein Ziel: Wege aus der Finanzmisere des Tier- und Vogelparks finden, der seit Jahren mit knappen Kassen kämpft. „Die Lage ist wirklich äußerst prekär” sagt Reinhold Hawranke, zweiter Vorsitzender des Parks und Gründer des Vereins. „Akut fehlen uns etwa 30 000 Euro für das Luchs-Haus.” Das Haus war durch Orkan „Kyrill” schwer beschädigt worden und muss beim Um- und Ausbau auch neue Veterinäramtsauflagen erfüllen. Noch 2007 muss mit dem Bau begonnen werden. „Ein Architekt hat die Pläne gratis erstellt, aber wir sind weiterhin, vielleicht mehr denn je, auf Spenden und Besucher angewiesen”, sagt Hawranke.

Solinger Tageblatt - 1. August 2007
„Wir werden dauernd kaputt geredet“
Seit Freitag gibt es ihn auch offiziell: den neuen Verein „Freunde und Förderer des Ohligser Vogelparks”, mit Eintrag beim Amtsgericht und Steuernummer. Sein Ziel: Wege aus der Finanzmisere des Tier- und Vogelparks finden, der seit Jahren mit knappen Kassen kämpft. „Die Lage ist wirklich prekär”, sagt Reinhold Hawranke, zweiter Vorsitzender des Parks und Gründer des Vereins. „Akut fehlen uns etwa 30 000 Euro für das Luchs-Haus.” Das Haus war durch „Kyrill” schwer beschädigt worden und muss beim Um- und Ausbau neue Auflagen des Veterinäramts erfüllen. Im Herbst soll zunächst die Außenanlage gemacht werden, dann folgt das Haus. Vor dem Aus stehe der Tierpark aber nicht. Janett Heinrich, die zur Zeit als einzige ausgebildete Tierpflegerin den Park mit zwei Hilfskräften leitet, erhofft sich viel vom neuen Verein. Die Besucherzahlen allerdings seien seit Jahren rückläufig, das schlechte Wetter tue sein übriges.

St. Galler Tagblatt - 30. Juli 2007
Mit dem Gesetz nicht im Gehege
Minimalmasse von Wildtiergehegen und -käfigen werden in der Tierschutzverordnung neu festgelegt. Gossauer Walter-Zoo, St. Galler Voliere und Wildpark Peter und Paul müssen die Gesetzesverschärfung nicht fürchten. Bei vielen Kleinzoos stösst die Verordnung auf Opposition. Neue Gehege sind sehr teuer, zudem fehlt kleinen Zoos oft der Platz, um auszubauen. Im Erlebniszoo Eichberg im Rheintal müsste beispielsweise das Schneeleoparden-Gehege vergrössert werden – für rund 100 000 Franken. Claudia Rhyn vom St. Galler Veterinäramt bestätigt die Vermutung, dass privat öfter gegen das Tierschutzgesetz verstossen wird als in Zoos, Volieren oder Wildparks.

RP Online - 26. Juli 2007
Kinder zoomen Reptilien ’ran
Rheinberg. Hat ein Krokodil eigentlich Ohren? Gute Frage. Antworten bietet der Terrazoo am Melkweg. Im Terrarium der rund 300 Kilogramm schweren Nilkrokodile wurde eine Videokamera installiert, mit der man sich die exotischen Echsen mit bis zu 26-facher Vergrößerung heranzoomen und ihnen so im wahrsten Wortsinn in die Augen blicken kann. Finanziert wurde die insgesamt 5000 Euro teure Technik über den Verein Zooschule Rheinberg e. V. Künftig sollen die Besucher an vier weiteren Terminals Tiere beobachten und so Informationen erhalten können. Auch wer den Terrazoo in Rheinberg nur online besucht, wird sich demnächst lebendige Eindrücke vom Geschehen im Krokodil-Terrarium verschaffen können. „Die Kamera wird noch in diesem Jahr in unseren neuen Internetauftritt integriert“, verspricht Zoopädagoge Bick.

Westdeutsche Zeitung - 30. Juli 2007
Tierische Geschichte
Geburtstag: Der Tiergarten Odenkirchen feiert sein 50-jähriges Bestehen. Zeit für einen Blick zurück, der aber auch an ein tragisches Ereignis erinnert. Im April 1971 fiel der damals vierjährige Helmut in das Bärengehege und wurde von drei Braunbären gefasst. Man versuchte noch, die Tiere zu verjagen, doch es war bereits zu spät. Der Junge konnte nur noch tot geborgen werden. Das Ergebnis der Ermittler: Den Tiergarten traf keine Schuld. Die Mutter des Kindes hatte ihre Aufsichtspflicht verletzt, weil sie wohl betrunken war und nicht verhindert hatte, dass ihr Sohn über die Barriere kletterte. „Zum Glück ist es in all der Zeit bei diesem einen traurigen Unfall geblieben, sonst ist nie etwas Schlimmes passiert“, sagt Norbert Oellers, seit 31 Jahren Leiter des Tierparks. Der Zoo feiert in diesem Jahr sein 50-Jähriges.

Hamburger Abendblatt - 1. August 2007
Tuan ist Chef der Affenbande
Wenn er von seinen Tieren schwärmt, dann ist Claus Claussen (32) fast nicht zu bremsen: "Allein schon ihr Aussehen, ihre Farbe - wie eine Flamme im Baum! Und dann ihre Intelligenz! Sie können um die Ecke denken, sind ichbezogen. Noch dazu ist jeder ein Charakterkopf." Die Rede ist von Hagenbecks zehnköpfiger Orang-Utan-Gruppe, die Claussen als Reviertierpfleger betreut. Claussen begann 1998 seine dreijährige Tierpflegerlehre im Hamburger Tierpark.

Walsroder Zeitung - 28. Juli 2007
„Kein Zutritt“ – das gilt heute nicht für Ilsabe
Dass der Job eines Tierpflegers auch im Vogelpark Walsrode nichts für zarte Nerven ist, hatte Ilsabe Illemann schon geahnt. Seit Mittwoch weiß sie es genau: Einen Tag lang hat die Neunjährige hinter den Kulissen als Junior-Tierpflegerin mitgeholfen. Die WZ hat sie begleitet.

Fränkische Nachrichten - 27. Juli 2007
Im Wildpark Tiere erleben und nicht nur sehen
Wer sich bei der Fütterung der Geier in das Greifvogel-Gehege traut, kann kein Angsthase sein. Der gigantische Vogelkäfig ist wie ein großer Kessel, auf dessen Boden ehrfürchtig die Besucher des Bad Mergentheimer Wildparks dicht an dicht gedrängt stehen. Auf den Felsbrocken ringsum warten zur Fütterungszeit schon hungrig die Geier und Adler. Wen es reizt, Tiere besonders naturnah und in ihrem gewohnten Lebensraum beobachten zu können, der ist im Bad Mergentheimer Wildpark richtig. Der Wildpark bietet einige Attraktionen. So z. B. das bis zu 30-köpfige Wolfsrudel, eines der größten in einem Tierpark. "Tiere erleben und nicht nur sehen" - seinem selbst gewählten Motto wird der Bad Mergentheimer Wildpark mehr als gerecht.

koeln.de - 26. Juli 2007
Lindenthaler Tierpark: Fremdfutter ab sofort verboten
Nachdem im Lindenthaler Tierpark fünf Ziegen und zwei Soay-Schafe in diesem Jahr durch falsches Futter qualvoll verendet sind, ist jetzt ein Futterverbot für Fremdfutter verhängt worden. Ab sofort darf den Tieren nur noch Futter aus den aufgestellten Automaten gegeben werden. Entsprechende Hinweisschilder wurden bereits angebracht.

OÖNachrichten - 27. Juli 2007
Nur Schabernack im Kopf
Zwei kleine Banditen treiben seit wenigen Wochen ihr Unwesen im Cumberland-Wildpark Grünau. Bonnie und Clyde heißen die acht Wochen alten Waschbären-Geschwister. Geboren wurden sie in einem Wiener Tierheim, wo ihre Eltern und sechs Geschwister noch immer leben.

reticon.de - 31. Juli 2007
Mensch - Gorilla! 30 Jahre Verhaltensforschung
Gorillas sind faszinierend und geheimnisvoll. Das weiß keiner besser als der Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf Jörg Hess, der seit drei Jahrzehnten alles dokumentiert, was sich innerhalb der Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo ereignet. In den 1980er Jahren beobachtete er das Verhalten einer Berggorillafamilie der Forschungsstation von Dian Fossey in Zentralafrika. Aufnahmen und Bilddokumente aus über 30 Jahren Forschung geben Einblick in die sozialen Regeln und Rituale der Basler Gorilla-Familie.

Augsburger Allgemeine - 27. Juli 2007
Löwe auf dem Weg zum Filmstar
Ein langer, tiefer Blick in Tones junge Löwenaugen genügte: "Wir werden es nicht leicht miteinander haben", sagte Tiertrainer Joe Bodemann damals im März, als er das verschüchterte Raubkätzchen mit stumpfem, struppigem Pelz in der Gessertshausener Tierklinik kennenlernte. "Aber wir haben eine Chance." Sprach's und holte Tone zu sich in den Filmtierpark Eschede. Heute kann Filmtierpark- Manager Sven Hellwig sagen: "Damit hat hier keiner gerechnet. Er hat sich gut entwickelt." Tone alias Alvin ist ungefähr neun Monate alt, so groß wie ein Schäferhund, hat goldglänzendes Fell, bekommt Vitamine für sein labiles Nervensystem, wiegt 70 Kilo, frisst täglich fünf Kilo Rindfleisch und ist sich seiner Kraft nicht recht bewusst. Sein neuer Spielgefährte, der drei Monate alte Babylöwe Alf, muss das büßen. Schon ein paar Mal stand er vor der Kamera. Das ZDF begleitet ihn für eine Serie auf seinem Weg vom kranken Löwenbaby zum Fernsehstar ­ - kein leichtes Unterfangen.

Oldenburgische Volkszeitung - 30. Juli 2007
Fliegender Spendensammler
Das finden diese Jungs lustig: Ein Papagei im Zoo von Bangkok sammelt im Flug Spenden ein.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


dierennieuws.nl - 1. Aug. 2007
Vragen aan alle dierentuinen
Fragen an alle Tiergärten
Mit den zunehmenden dubiösen Berichten in den Medien über Zoos in Europa, die Tiere verkaufen (England) und Tiere zum Verzehr verkaufen (Deutschland), ist es Zeit, um auch die Zoos in unserem eigenen Land einmal zu konfrontieren mit diesen Praktiken. Am Freitag, dem 27. Juli dieses Jahres, habe ich eine Email geschickt an die EAZA (Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien) und alle dieser angeschlossenen niederländischen Zoos, die Katzenartige in ihrer Sammlung haben, mit der Bitte, Aufklärung über bestimmte Dinge zu geben. Tiergeburten oder Neuerwerbungen aus anderen Zoos finden immer viel Beachtung in Medien und auf Websites, doch über kranke, verendete und weggegebene Tiere wird nicht so viel geschrieben. Ich muß auch sagen, daß der eine Zoo offener darüber spricht als der andere. Gelegentlich "verschwinden" auf einmal Tiere ... Natürlich beschuldigen wir die Zoos deshalb nicht, aber wir sollten wohl bitte Antwort auf unsere Fragen sehen. Mehr Information hierzu siehe auf www.wildcatsmagazine.nl/nieuws.htm. Auf dieser Website findet man die wichtigsten Neuigkeiten und schöne Fotos von wilden Katzen. Auch sehr kritische Bemerkungen über Tier- und Naturschutzverbände. In Zukunft gehe ich immer weiter in die Tiefe, was diese Dinge betrifft. Das Wohlergehen der Tiere steht bei mir über allem. Tekst: B. de Jonge www.wildcatsmagazine.nl.

dierennieuws.nl - 1. Aug. 2007
Mens versus dier: dieren welzijn?
Mensch versus Tier: geht es um das Wohlbefinden der Tiere?
Dann gibt es diese verschiedenen Auffangzentren, Tier- und Naturschutzverbände, Zoos. Menschen müssen sehen, wie sie retten, was andere Menschen mutwillig zerstören. Es wird schon viele gute Arbeit geleistet, doch kann man auch Fragezeichen bei manchen Organisationen setzen. Geht es wirklich nur um das Interesse von Tier und Natur? Eine Geldsammlung für die Tiger, deren Ertrag ich an den WWF gespendet habe, kam in den "großen Topf" (Gehalt für den Direktor?) und aus zuverlässigen Quellen weiß ich auch, daß genau solche großen Organisationen wie der WWF auch oft ihren Namen unter Projekte setzen, mit denen sie nichts zu tun haben. Zoos tun viel für die Arterhaltung. Ab und zu tauchen sonderbare Artikel in den Medien auf, die z.B. über vorzeitiges Euthanasieren bei überzähligen Tieren, das Verkaufen von Tierhäuten (England) und das Verkaufen von Tieren für den Verzehr (Deutschland) berichten. ... Wenn Tiere leiden müssen, liegt es oft an der Unwissenheit der Menschen. Zoos sollen erzieherisch wirken und richten sich deshalb namentlich an die große Teilgruppe Kinder und ihre Eltern. Aber wenn man im Zoo einmal um sich schaut - wie viele Eltern mit Kindern sind wirklich mit Erziehung beschäftigt? Wer das selbst einmal sieht, muß mit mir einer Meinung sein: wenige! (Mit Ausnahmen, denn ich will vor allem nicht verabsolutieren!) Es fällt vor allem ein Verhalten auf: Tiere werden angeschrieen, es wird an die Scheiben geklopft, kleine Steine werden geworfen, die Tiere werden oft falsch bezeichnet ... Letzteres kann man begreifen bei einem Kind, aber vom erzieherischen Gesichtspunkt aus sollte man erwarten, daß die Eltern dann sagen, um welches Tier es sich handelt, und wenn sie das selbst auch nicht wissen, sind da die Hinweisschilder an den Gehegen - mit allen Informationen darauf. Aber nein, sie wollen möglichst schnell alles sehen und stolpern weiter über die Zehen von anderen Besuchern Richtung Spielplatz oder Restaurant. Was ist daran erzieherisch? Text: Babette de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

Dagblad De Limburger - 31. Juli 2007
Branden teisteren Canarische eilanden
Brände suchen Kanarische Inseln heim
Die Kanarischen Inseln erleben die größten Waldbrände seit Jahren. Die schweren Brände vernichteten bereits Dutzende Hektar Nadelwald und bedrohen Einwohner und Touristen auf den beliebten Ferieninseln Teneriffa und Gran Canaria. Der auch bei niederländischen Touristen bekannte Zoologische und Botanische Garten Palmitos Park auf Gran Canaria wurde größtenteils in Schutt und Asche gelegt. Die Tiere wurden freigelassen, aber viele von ihnen kamen um.

Dagblad van het Noorden - 31. Juli 2007
Grootste vlindertuin van Nederland in Luttelgeest
Größter Schmetterlingsgarten der Niederlande in Luttelgeest
Der größte Schmetterlingsgarten der Niederlande öffnet seine Türen am 4. April 2008 im Orchideenhof in Luttelgeest (Noordoostpolder). Auf einer Fläche von 1500 qm sollen ungefähr 60 Schmetterlingsarten aus der ganzen Welt zu finden sein, sagt Miteigentümer Thomas Maarssen. In das "Vlinder Vallei" ("Schmetterlingstal") kommen zu Beginn 1500 Schmetterlinge. Der Orchideenhof muß für die neue Attraktion komplett umgebaut werden.

Algemeen Dagblad - 30. Juli 2007
Kusje voor orang-oetan-baby
Küßchen für Orang-utan-Baby
Mutter Anak hat ihre Pfleger mit ihrer Schwangerschaft ganz schön überrascht. Sie ist 31 Jahre alt, in Menschenjahren gerechnet etwa 60 Jahre. Niemand hatte damit gerechnet, daß Anak noch einmal Mutter wird.

telegraaf.nl - 30. Juli 2007
Gezin stapt naar hof voor vervolging Blijdorp
Familie wendet sich an den Gerichtshof wegen Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp
Eine Rotterdamer Familie ersuchte am Montag den Gerichtshof in Den Haag, Blijdorp doch noch strafrechtlich zu verfolgen wegen Bokitos Ausbruchs. Der Familie zufolge, die zu der Zeit in Blijdorp war, hat der Tiergarten zu wenig getan, um einen Ausbruch eines gefährlichen Tieres zu verhindern. Die Rotterdamer wollen, daß ein ähnlicher Vorfall nicht mehr vorkommt, sagte ihr Anwalt Frank van Ardenne am Montag. Die Generalstaatsanwaltschaft (GS) urteilte früher, daß nicht anzunehmen war, daß ein Gorilla ins Wasser geht oder über einen Graben springt und beschloß Anfang Juli, den Tiergarten nicht strafrechtlich zu verfolgen. Aus den Untersuchungen der Polizei und Gutachten folgte, daß Blijdorp den gesetzlichen Pflichten nachgekommen war. Laut GS in Rotterdam war Bokitos Ausbruch mit verursacht durch das Verhalten anderer Besucher, die darauf hin angesprochen wurden von Mitarbeitern und Freiwilligen. Andere Besucher hatten in den Wochen vor dem Vorfall berichtet, daß Bokito frustriert war. "Blijdorp ist offensichtlich nicht adäquat damit umgegangen", stellte Van Ardenne fest. Aus der Akte gehe nämlich nicht hervor, welche Maßnahmen der Tiergarten ergriffen habe, um einen Ausbruch zu verhindern.

trouw.nl - 30. Juli 2007
Orang-oetan geboren in Ouwehands Dierenpark
Orang-Utan geboren in Ouwehands Dierenpark
Orang-Utan-Mutter Anak hat am Donnerstag in Ouwehands Dierenpark in Rhenen (Provinz Utrecht) ein Junges zur Welt gebracht. Das Junge heißt Apie, genannt nach einem Äffchen, das die Hauptrolle spielt in einem Zoo-Musical.

Dagblad van het Noorden - 30. Juli 2007
Orang oetan geboren in Ouwehands dierenpark
Orang-Utan geboren in Ouwehands Dierenpark
Apie ist das achte Mitglied der Orang-Utan-Gruppe in Rhenen. Mutter und Sohn sind vorläufig im Innengehege zu bewundern. Ein Tierparksprecher sagte, es sei etwas Besonderes, wenn ein Orang-Utan in Gefangenschaft geboren wird. "Wir haben nicht viele junge Weibchen in der Gruppe, also bleiben eine Schwangerschaft und eine gute Geburt etwas Besonderes. Außerdem kriegen Orang-Utans nur einmal in fünf, sechs Jahren ein Junges."

depers.nl - 30. Juli 2007
Gouden film voor derde 'Zoop'
Goldener Film für dritten "Zoop"
"Zoop in Südamerika" hatte heute den hunderttausendsten Besucher. Damit wurde der Kinderfilm mit dem Preis Gouden Film ausgezeichnet. Im Kino Cinestar in Enschede empfing der glückliche kleine Besucher ein Überraschungspaket aus den Händen echter Südamerikanischer Rangers.
[Red. Anm.: Der Gouden Film (Goldener Film) ist ein Niederländischer Preis, der verliehen wird, wenn ein Film eine Besucherzahl von 100.000 erreicht, wenn er im Kino gezeigt wird].

crooze.fm - 30. Juli 2007
Plankendael Meldt Bijzondere Gebeurtenis - Uitzonderlijke geboorte bij de neushoornvogels!
Planckendael meldet ein besonderes Ereignis - Außergewöhnlicher Schlupf bei den Hornvögeln
Das Pärchen Korallenschnabel-Hornvögel in Planckendael ist stolzes Elternpaar von zwei Jungvögeln geworden. Es ist das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß dies passiert und auf wissenschaftlichem Gebiet ist das eine absolute Spitzenleistung! Jährlich schlüpfen in ganz Europa nur einige Küken! Zur Zeit kann man die Familie mit den beiden gesunden Jungvögeln in der neuen Asien-Tropenhalle bestaunen. Vor einigen Tagen flogen die Jungen zusammen mit ihrer Mutter aus dem kuschligen Nest aus. Wer alles wissen will über diese seltsame Art, kann sie zwischen 14.30 und 16.30 besuchen, wenn der Zoolotse Rede und Antwort steht, oder zur täglichen Fütterungszeit um 11 oder 16 Uhr kommen. Dieser Schlupf ist eine sehr gute Nachricht für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP für diese Art, das für die europäische Zooorganisation EAZA durch den Zoo Aalborg (Dänemark) koordiniert wird.

omroepflevoland.nl - 29. Juli 2007
Rivierkreeften in Dronter sloot
Flußkrebse in Dronter Wassergraben
In und entlang eines Wassergrabens im Neubauviertel de Gilden in Dronten sind einige Dutzend Krebse gesichtet worden. Ein ahnungsloser Radfahrer aus Dronten entdeckte zufällig die ca. 15 cm großen Krebstiere, die im Sand krochen und im Graben schwammen. Laut Aquariumschef Max Janse von Burgers' Zoo in Arnheim handelt es sich so gut wie sicher um Rote Amerikanische Flußkrebse. Die kommen in den Niederlanden seit einigen Jahren in der Natur vor. Laut Janse können die Krebse in Pfuhlen und Gräben mit einer guten Wasserqualität gut überleben.

parool.nl - 28. Juli 2007
Wandelen tussen de dino's
Spazierengehen zwischen den Dinos
Zu einem abenteuerlichen Spaziergang durch die Urzeit wird der Besuch des vor kurzem eröffneten Dinowaldes im Tierpark Amersfoort. Das ist etwas für den wahren Dinofan. Absoluter Knaller im Dinowald ist der tyrannosaurus rex, Favorit vieler Dinofans. Mit seinen 14 Metern war er einer der größten Fleischfresser, die jemals lebten. Der Dinowald ist ein Teil des Tierparks Amersfoort; ein Besuch ist mit einbegriffen in den Preis der Eintrittskarte für den Tierpark. Entlang des Pfades durch den Dinowald befinden sich Picknickplätze und am Ende der Route können Kinder selbst Dinoknochen ausgraben. Information: tel. 033 4227100, Internet: www.dierenparkamersfoort.nl

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Brand Blijdorp verwoest 30 zonnepanelen
Brand in Blijdorp zerstört 30 Sonnenkollektoren
Der Brand auf dem Dach des Ozeaniums im Tiergarten Blijdorp hat 20 bis 30 Sonnenkollektoren zerstört. Das Feuer wütete direkt über dem Haibecken, wohinein einige Aluminiumteile der Dachkonstruktion gerieten. Die Flammen verursachten auch einige Löcher im Dach, die inzwischen provisorisch abgedichtet sind. Der Zoo weiß noch nicht, wann der Schaden repariert werden soll. Fest steht jedoch laut Sprecher Jan Klapwijk, daß die Besucher von Blijdorp wenig von den Arbeiten bemerken sollen. Es wird noch untersucht, wie der Brand entstanden ist. Bislang wird von einem Blitzeinschlag vermutlich schon vor einer Weile ausgegangen. Das Ozeanium verfügt über Blitzableiter. "Aber wir müssen feststellen, daß ein Blitzeinschlag doch möglich gewesen ist. Und wir wollen vermeiden, daß wir dies ein zweites Mal erleben." Vorige Woche wurde bereits ein Defekt an einem Teil des "Sonnendaches" festgestellt. Nach einer Reparatur blieb im Ozeanium ein Brandgeruch zurück. Am Donnerstag loderte das Feuer auf, wonach das Ozeanium zweimal geräumt werden mußte.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
Oceanium ontruimd na brand
Ozeanium nach Brand geräumt
Hunderte Besucher mußten heute in aller Eile das Groß-Aquarium verlassen. Soweit bekannt, sind sie mit dem Schrecken davongekommen und es gab keine Verletzten. Gegen 16 Uhr wurde die Halle wieder für die Besucher zugänglich. Ersten Berichten zufolge haben alle Tiere den Brand überlebt. Einige Sorgen machen die Pinguine. Die Lungen der Vögel könnten Schaden genommen haben durch die schnelle Rauchentwicklung in der Halle. Der zweite Brand entstand heute nachmittag halb drei über dem Haibecken. Ein Sonnenkollektor geriet in Brand und ein Kurzschluß in der darunter liegenden Verkabelung war die Folge. "Möglicherweise hängt der Brand zusammen mit den Blitzeinschlägen in den letzten Wochen", so Sprecher Jan Klapwijk vom Tiergarten. "Eine Untersuchung muß Aufschluß darüber geben." Blijdorp war wegen der Ferien und des Wetters gut besucht. Bei den Besuchern sitzt der Schreck noch tief. Besucherin Cassandra Paspalas spricht von einem "Unglücksjahr für Blijdorp": "Erst Bokito und jetzt das wieder!"

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2006
Systeem wordt gebruikt om pinguïnverblijf te koelen
System wird gebraucht, um Pinguinanlage zu kühlen
Das Dach des Ozeaniums zählt mehr als 3.400 Sonnenkollektoren. Sie haben eine Oberfläche von 5.000 qm und liefern ausreichend Strom, um hundert Haushalte mit Elektrizität zu versorgen. Mit dem "Sonnendach" wird die Anlage der Kaiserpinguine gekühlt. Ungefähr 30 qm Sonnenkollektoren wurden durch den gestrigen Brand beschädigt. Die müssen ausgetauscht werden, ebenso wie die sie umgebende Konstruktion und die Verkabelung. Wie lange die Arbeit dauern wird, ist noch nicht bekannt. Das Ozeanium ist normal geöffnet für die Besucher.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
Wilde geruchten bij brand boven het haaienbassin
Wilde Gerüchte bei Brand über dem Haibecken
Durch den Dachbrand gestern mittag im Ozeanium des Tiergartens Blijdorp sind Rußteilchen in das große Haibecken geraten. Einem Tiergartensprecher zufolge ist das in das Wasser geratene Material so klein, daß für die Tiere keine Gefahr besteht. Gleich nach dem Brand machten die wildesten Gerüchte die Runde; hinabgefallene Bruchstücke hätten Haie getötet. Die Chance ist groß, daß das in das Wasser gelangte Material bereits wieder aus dem Wasser verschwunden ist. Das Ozeanium sieht hinter den Kulissen einer Fabrik mit Laboratorium sehr ähnlich.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
'Ik dacht: Bokito is zeker weer ontsnapt'
"Ich dachte: Bokito ist bestimmt wieder ausgerissen"
Die Freundinnen Cassandra Paspalas und Charmainne Roos sehen aus einiger Entfernung nach den Feuerwehrleuten, die damit beschäftigt sind, das Feuer zu löschen. Sie waren im Augenblick nicht selbst im Tiergarten, aber sind dorthin gegangen, als sie hörten, daß "etwas" passiert war. "Das erste, woran ich dachte war: o nein, der Bokito wird doch nicht wieder ausgerissen sein." Charmainne ergänzt: "Blijdorp besteht 150 Jahre. Aber man kann jetzt nicht sagen, daß 150 eine Glückszahl für den Tiergarten ist. Sehr traurig".

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Drie lynxen maken uitstapje
Drei Luchse machen einen Ausflug
Drei Luchse spazierten gestern morgen außerhalb ihres Geheges im Tierpark Amersfoort. Der Käfig war am Abend davor nicht gut abgeschlossen worden. "Während der Abendrunde saßen sie noch in ihrem Käfig, also vermute ich, daß sie, als sie aufwachten, nach draußen gegangen sind", erzählt Chef-Tierpfleger Marjo Hoedemaker. Er begegnete den Tieren auf seiner morgendlichen Runde. "Zwei saßen gleich neben ihrem Gehege an einer Mauer, die konnten wir so wieder einsperren. Der dritte saß 30 m weiter. Sie bleiben immer dicht bei ihrem Territorium, also weit brauchten wir nicht zu suchen." Doch mußte der dritte Luchs betäubt werden. "Man sollte so ein Tier nicht hetzen." Gefährlich sind die Tiere laut Hoedemaker nicht. "Sie sind etwas größer als eine Katze, sie können auch kratzen. Aber sie tun niemand etwas zuleide." Die Luchse waren schnell wieder zurück in ihren Gehegen, der Park konnte normal um 9 Uhr öffnen.

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Jaarlijks zien 28.000 mensen een kubus van de binnenkant
[Tiergarten Blijdorp die Nummer eins in Rotterdam]
Tiergarten Blijdorp hatte - als absolute Nummer eins - 1.428.098 Besucher, das geht aus den Zahlen von Rotterdam Marketing hervor.

evenementnieuws.nl - 26. Juli 2007
Poppenkastvoorstelling in het Natuurmuseum Nijmegen
Kasperle-Theatervorstellung im Naturkundemuseum Nijmegen
Zum Ferienabschluß kommt die Puppentheatergruppe de Kiekkast aus Enschede Freitag, 10. August in das Naturkundemuseum Nijmegen. Gespielt wird die Kindervorstellung "Ein Abenteuer im Garten von Jan Klaassen und Katrijn". Als Jan Klaassen und Kathrein in ihren Garten mit einer Arbeit beschäftigt sind, begegnen sie einem ganz fremden schwarz-weiß gestreiften Tier! Sie benachrichtigen die Polizei. Es scheint ein Tier aus dem Zoo ausgerissen zu sein! Der Zoodirektor setzt eine Belohnung aus. Auch Hexe Eucalypta würde gern die Belohnung kriegen und tut etwas ganz Gemeines. Die Vorstellung ist gedacht für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Aber auch ältere Kinder sind herzlich willkommen! Karten: Telefon 024 - 3297070 oder über info@natuurmuseum.nl . Wegen der Vorstellung ist das Museum am 10. August für andere Besucher geschlossen. Mehr Informationen auf www.natuurmuseum.nl/ oder www.dekiekkast.nl/.

bndestem.nl - 26. Juli 2007
Ara's, toekans en buizerds tonen kunsten
Aras, Tukane und Bussarde zeigen ihre Künste
Frei im Kreis fliegende Aras, Bussarde und Tukane sind von Mitte August an im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam zu sehen. Besucher des Tiergartens können in einer neuen Arena eine Vorstellung miterleben, an der ungefähr 15 verschiedene Vogelarten ihr natürliches Verhalten zeigen. Vier Vogelpfleger trainieren bereits fleißig mit etwa 35 Vögeln der verschiedenen Arten. Darunter sind Raubvögel, Eulen, Tukane, Hornvögel und Aras. In diesen Freiflugvorstellungen sehen die Besucher ein Vogelverhalten, das sie normalerweise im Zoo nicht zu sehen bekommen. Die Pfleger üben täglich mit den Vögeln, um sie vertraut zu machen mit der Umgebung.

Algemeen Dagblad - 25. Juli 2007
Vogelshow in Blijdorp zonder toeters en bellen
Vogelshow in Blijdorp ohne Tuten und Klingeln
Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für den farbenprächtigen Arakanga, der im Tiergarten Blijdorp einen Probeflug macht für die künftige Freiflugveranstaltung. Er soll auf dem behandschuhten Arm eines der Pfleger landen, verfehlt aber sein Ziel knapp und macht eine etwas unbeholfene Bauchlandung auf dem Rasen. "Was diesen Vögeln schwer fällt", sagt Vogelkurator Harald Schmidt, "ist der Umgang mit dem Wind. Sie haben immer in einer Voliere gesessen und können die Verhältnisse draußen weniger gut einschätzen. Außerdem landet ein Vogel besser gegen den Wind, genau wie ein Flugzeug. Andernfalls werden sie weiter getragen." Schmidt: "Man kann die Vögel nicht zwingen. Wenn sie sich gut fühlen, dann sind wir soweit, daß wir zweimal am Tag eine Vorstellung geben können. Das wird übrigens keine klassische Raubvogelschau. Wir lassen nur die natürlichen Verhaltensweisen sehen, ohne allerlei Tuten und Klingeln. Die Besucher können dann sehen, wie schön fliegende Aras eigentlich sind und wie ein Tukan Beeren aufpickt." Die Vorbereitungen im kleinen "Vogelstadion" mit fünfhundert Sitzplätzen, direkt hinter dem Bisongehege, sollen noch ein Weilchen dauern. So wie es jetzt aussieht, wird Blijdorps neueste Attraktion Mitte August für die Besucher geöffnet sein. "Aber das kann durchaus auch später werden."

refdag.nl - 25. Juli 2007
Ara's, toekans en buizerds tonen kunsten in Blijdorp
Aras, Tukane und Bussarde zeigen ihre Künste in Blijdorp
Die Pfleger üben täglich mit den Vögeln, um sie vertraut zu machen mit der Umgebung und der Anwesenheit von "Fremden" auf der Tribüne. Es besteht die Möglichkeit, daß die Vögel in die weite Welt fliegen. Kleine Sender sorgen dafür, daß der Tiergarten die "freien Vögel" schnell lokalisieren kann. Wenn auch Vogelkurator Harald Schmidt die Möglichkeit gering schätzt, daß im Zentrum von Rotterdam in Kürze ein farbenfroher blauer Ara herumfliegt. "Darauf trainieren wir die Vögel. Sobald die Vögel dafür bereit sind, soll wirklich mit den Freiflugvorstellungen begonnen werden."

dierennieuws.nl - 25. Juli 2007
'Zotte zoomeravonden' in augustus in Dierenrijk Europa
"Verückte Sommerabende" im August im Dierenrijk Europa
Dierenrijk Europa ist diesen Sommer auch an allen Samstagabenden im August geöffnet. Am 4., 11., 18. und 25. August verlängert der Park die Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Während der "Verrückten Sommerabende" erleben Besucher ein südeuropäisches Fest mit speziellen Leckerbissen, musikalischer Unterhaltung und einem Lampionumzug vorbei an den Tigern, Eisbären, Seehunden und Berberaffen. Mehr Informationen über den erneuerten Tierpark siehe www.dierenrijkeuropa.nl.

Algemeen Dagblad - 25. Juli 2007
Gorilla's deze zomer nog in buitenverblijf
Gorillas diesen Sommer noch im Außengehege
Silberrücken Bokito und die anderen Gorillas des Tiergartens Blijdorp können diesen Sommer ihr neues Außengehege nutzen. Es wird hart gearbeitet an der hohen Betonwand rund um das Gehege, einer Abgrenzung, die durch das Anbringen von Spritzbeton ein felsiges Aussehen erhält.

evenementnieuws.nl - 25. Juli 2007
Vrije Vlucht Voorstellingen in Blijdorp
Freiflugvorstellungen in Blijdorp
Interessenten wird empfohlen, die Website von Blijdorp im Auge zu behalten, um das tatsächliche Startdatum nicht zu verpassen. Erwartungsgemäß kann im Verlaufe des Augusts mit den Freiflugvorstellungen begonnen werden. Sie versprechen eine attraktive Ergänzung zum Angebot des Tiergartens zu werden.

megastadfm.nl - 25. Juli 2007
Jonge zeeleeuwen en zebra's in Blijdorp
Junge Seelöwen und Zebras in Blijdorp
Vorigen Monat sind im Tiergarten Blijdorp zwei Kalifornische Seelöwen geboren worden. Besucher können das Aufwachsen der Seelöwenjungen aus der Nähe verfolgen in der großen Seelöwenanlage im Ozeanium des Tiergartens. Auch bei den Chapman-Zebras gab es eine Familienvergrößerung.



Russische Meldungen

interfax.ru - 1. Aug. 2007
В одном из зоопарков Казахстана медведи выбрались из клетки
In einem kasachischen Zoo waren die Bären draußen
Im Zoo Schymkent (Südkasachstan) konnten drei Braunbären ihren Käfig verlassen, als Besucher im Zoo waren. Wie der Vizedirektor des Zoos Latifscha Alijew mitteilte, geschah das am Dienstag nach dem Mittagessen. Nach seinen Worten "bewegten sich die zwei dreijährigen Braunbären, die aus dem Käfig heraus gelangten, nicht weit weg, sie liefen gleich nebenan, und der dritte Bär hat den Käfig praktisch nicht verlassen, obwohl die Tür offen stand." "Wir brachten schnell die Leute weg (die Zoobesucher vom Ort des Vorfalls), dann jagten wir die Bären zurück", bemerkte L. Alijew, ergänzend, daß die Tiere zurück in den Käfig zu locken nicht schwierig war. "Wir warfen einfach Brot in den Käfig und sie gingen von allein zurück", sagte L. Alijew. Seinen Worten nach konnten die Tiere aus dem Käfig ausbrechen aufgrund der Nachlässigkeit von Zoomitarbeitern.

omskinform.ru - 1. Aug. 2007
Большереченский зоопарк отпразднует день рождения
Zoo Bolscheretschje feiert Geburtstag
Der einzige ländliche Zoo in Rußland wurde 1983 auf der Basis eines Schulzoos gegründet. Jetzt ist der Zoo der einzige in Rußland, der 200 km von einem Gebietszentrum entfernt liegt. Er ist 19 ha groß und beherbergt 2.000 Tiere von 200 Arten aus der ganzen Welt, 30 davon stehen auf der Roten Liste. Einzigartig ist, daß im Zoo nicht nur die "nördlichsten" Flußpferde leben, sondern sich auch vermehren. 2003 wurde ihre Unterkunft umgebaut, die jetzt 180 qm mißt. Und schon 2005 wurde die kleine Magija geboren.

gazeta po-ukraïnski - 1. Aug. 2007
Чехи ходят в зоопарк ночью
Tschechen gehen nachts in den Zoo
Jeden Freitag, Samstag und Sonntag im August kann man den Prager Zoo nachts besuchen. Um 20.30, 21.00 und 21.30 Uhr warten die Zoolotsen in der Nähe des Haupteingangs auf die Besucher. Während der Exkursion kann man den Pavillon mit dem indonesischen Dschungel und das Afrikahaus besuchen. Die Anzahl der Teilnehmer an der Exkursion ist begrenzt.

mosinform.ru- 31. Juli 2007
У Деда Мороза появились домашние животные
Großväterchen Frost erhielt Haustiere
Die Moskauer Behörden zweigten 80 Millionen Rubel für die Errichtung eines Zoos in Welikij Ustjug ab, dem Stammsitz des Zauberers im Winter, als Geschenk zum Stadtjubiläum. Vor kurzem erhielt Großväterchen Frost Haustiere: Bären, Hasen, Rene. Vollständig wird der Zoo im Herbst besiedelt. Praktisch jedes Kind in Rußland weiß, daß die Residenz von Großväterchen Frost Welikij Ustjug ist, eine der schönsten Städte im Norden unseres Landes, gleichaltrig mit Wologda und Moskau. An diesem Wochenende wird die Stadt 860 Jahre alt.

dp.ru - 31. Juli 2007
Зоопарку подарили трактор
Ein Traktor als Geschenk für den Zoo
Die Geschichte des Nowosibirsker Zoos ist einmalig. Einmalig ist die Sammlungs- und Forschungsarbeit, die hier von Spezialisten geleistet wird. Einmalig sind die Ergebnisse, die die Mitarbeiter erringen konnten bei der Rettung seltener und aussterbender Arten. Es gelang ihnen, eine der reichhaltigsten und einmaligsten Tiersammlungen in unserem Land anzulegen. Die Stadt weiß diese Arbeit zu schätzen und bemüht sich, in allem dem Kollektiv zu helfen, dessen Direktor schon einige Jahrzehnte lang Rostislaw Schilo ist, betonte der Oberbürgermeister. Im Verlaufe der Festveranstaltung überreichte Wladimir Gorodezkij dem Leiter des Kollektivs ein Geschenk - das Zertifikat für den Erwerb eines Traktors, der besonders im Winter helfen wird, das riesige Gelände des Zoos sauber zu halten.

Vetschernij Nowosibirsk - 31. Juli 2007
Ворота в звериное царство
Ein Tor in das Reich der Tiere
Letzten Freitag wurde feierlich eröffnet der zentrale Eingang des Nowosibirsker Zoos. "Der Zoo ruft bei den Einwohnern von Nowosibirsk nicht nur ein Gefühl der Sympathie, sondern auch des Stolzes hervor", sagte Gouverneur Wiktor Tolokonskij. "Einst war das der einzige Zoo hinter dem Ural. Nirgends gab es etwas Ähnliches. Für ihn fanden wir ein solches Territorium (über 50 ha), um das uns sogar der Moskauer Zoo beneidet... Obwohl diesen Ort bebauen und erschließen war nicht einfach. " Bevor dann endlich das rote Band feierlich zerschnitten und der neue Eingang eröffnet und durchschritten wurde, rutschte Rostislaw Schilo heraus, daß auf die Nowosibirsker in naher Zukunft noch eine angenehme Überraschung wartet - ein Delphinarium. Worauf der Gouverneur sagte, das sei ein durchaus realisierbares Projekt.

news.ngs.ru - 31. Juli 2007
В мире животных
In der Welt der Tiere
Am 27. Juli wurde der neue Haupteingang eröffnet. Das Objekt, das in nur acht Monaten errichtet wurde, ist ein modernes Gebäude mit einem hohen geschmiedeten Tor im Zentrum. In dem Gebäude sind Kassen, ein Konferenzsaal, das Terrarium, ein Wintergarten und Räumlichkeiten für die Verwaltung untergebracht. Zu den nächsten Plänen des Zoos gehören der Bau eines Delphinariums, eines Elefantenstalls und einer Giraffenanlage. Auf die Frage, ob sich der Nowosibirsker Zoo rentiert, rief Herr Schilo aus: "In der Welt gibt es 4.000 Zoos und nur zwei von ihnen rentieren sich - in Singapur und in San Diego!" In Rußland gibt es heute über 30 Zoos. Der Zoo Nowosibirsk ist der einzige auf dem Territorium Sibiriens und des Fernen Ostens von internationalem Niveau und Bedeutung.

novgaz.ru - 31. Juli 2007
Правительство Омской области обещает, что героям «Новой газеты» преподнесут огромный торт из овощей и фруктов
Die Regierung des Gebiets Omsk verspricht, daß den Helden der "Neuen Zeitung" eine riesige Torte aus Gemüse und Obst gebracht wird
Das 26jährige Bestehen des Zoos in Bolscheretschje, des einzigen ländlichen Zoos des Landes, wird groß gefeiert. Insbesondere beabsichtigen die Organisatoren der Feierlichkeiten, eine riesige Torte aus Gemüse und Obst zuzubereiten. Dieses Erzeugnis werden sie der Flußpferdfamilie überreichen, die das Dorf Bolscheretschje in der ganzen weißen Welt berühmt machte: vor zwei Jahren wurde Mama Malwine und Papa Kenik eine Tochter geboren, was bei Flußpferden in diesen Breiten noch nie geschehen war. Dem Ereignis waren die Artikel der "Neuen Zeitung" "Mamas Sibirier" und "Magie der Flußpferde" gewidmet.

newizv.ru - 31. juli 2007
В Питере живет якутская мини-корова
In Petersburg lebt eine Mini-Kuh aus Jakutsk
Die Sammlung des Leningrader Zoos wird durch eine Mini-Kuh ergänzt, die aus dem Tiergarten Jakutsk kam, in dem sie im April geboren wurde.

smi.kuban.info - 30. Juli 2007
Моржи в краснодарском зоопарке
Walrosse im Zoo Krasnodar
Der Krasnodarer Zoo erhielt richtige Walrosse. Die "Kleinen" mit je einer Vierteltonne Eigengewicht, Manjunja und Murka, wurden erst vor kurzem ein Jahr alt. Nach Krasnodar kamen sie aus dem Delphinarium in Maly Utrisch. Unterwegs wurden sie wie leicht verderbliche Produkte behandelt: der Käfig war von allen Seiten von Eis umgeben. Sehr bald wird es in Krasnodar das erste Robbentheater geben.

fontanka.ru - 30. Juli 2007
Маленькие краснорукие тамаринчики путешествуют на спине у мамы
Kleine Rothandtamarine reisen auf Mutters Rücken
Im Leningrader Zoo haben die Rothandtamarine erstmals Nachwuchs. Besucher des Exotariums können zwei Jungtiere sehen, die auf dem Rücken der Mutter sitzen. Wie auf der Site des Zoos mitgeteilt wird, kam das Elternpaar im Dezember 2004 nach St. Petersburg.

news.mail.ru - 30. Juli 2007
Новосибирский зоопарк станет одним из крупнейших рекреационных комплексов мира
Zoo Nowosibirsk wird einer der größten Erholungskomplexe der Welt
Nach Beendigung der Maßstäbe setzenden Rekonstruktion gehört der Stadtzoo zu den größten Erholungskomplexen der Welt, erklärte auf der Eröffnung des neuen Eingangsbereichs des Zoos der Gouverneur des Gebietes Wiktor Tolokonskij. Heute ist der Zoo Nowosibirsk der flächenmäßig größte in Rußland, nach der Anzahl der Tiere nimmt er den zweiten Platz ein. Der Zoo setzt nicht nur Maßstäbe als natürliches Objekt in der Russischen Föderation, er ist auch sehr wichtig für die Region Nowosibirsk. Das riesige Territorium und die einmalige Tiersammlung locken Touristen aus allen Ecken Rußlands hierher, betonte der Gouverneur.

vsluh.ru - 28. Juli 2007
Дельфин лидирует в конкурсе на символ Олимпиады-2014
Delphin führt im Wettbewerb um das Symbol der Olympischen Spiele 2014
Der Schwarzmeerdelphin führt im Rennen um das Recht, Symbol der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu werden. Natürlich haben Delphine und Wintersportarten wenig Gemeinsames, doch die rußländischen Fans und Sportler stört das nicht. "Nur sollte der Delphin nicht auf Skiern sein, sondern durch das Schwarze Meer dahinjagen, wie viele Autoren wollen. Organischer wäre es, ihn zu verbinden mit anderen sportlichen Symbolen, z.B. mit den olympischen Ringen", wird in der Presse vermerkt. Symbol der Winterspiele können auch die drei Bären eines Gemäldes von Schischkin werden oder der Kaukasus-Leopard, dessen Population bis 2014 wiederhergestellt werden soll, meldet Radio Majak. Und in Jakutien wurde vorgeschlagen, zum Emblem der künftigen Olympischen Spiele ein junges Mammut zu machen - als Verkörperung der Kraft eines großen Sportlandes.

rian.ru - 28. Juli 2007
Выставка фотографий подводного мира открылась в Московском зоопарке
Austellung mit Fotos der Unterwasserwelt im Moskauer Zoo eröffnet
Eine Ausstellung mit Fotografien aus der Unterwasserwelt aus verschiedenen Ecken des Erdballs wurde im Moskauer Zoo eröffnet. In der Fotoausstellung "Das Unterwasserreich" werden mehr als 70 Arbeiten der Fotokünstlerin Swetlana Nossowa vorgestellt. Die Fotos wurden aufgenommen in Indonesien, auf den Malediven, Philippinen, in Palau, auf der Insel Mauritius, in Ägypten, Astrachan und anderen Städten und Ländern. Die Vernissage findet am 16. August d.J. statt.

annews.ru - 27. Juli 2007
Новосибирский зоопарк отмечает свое 60-летие новостройками
Nowosibirsker Zoo begeht seinen 60. Jahrestag mit Neubauten
Sichtlich bewegt nahm Direktor Rostislaw Schilo, der sich persönlich sehr für die Entwicklung des Zoos einsetzte, aus den Händen der Erbauer den symbolischen Schlüssel vom Eingang in Empfang und wandte sich an den Gouverneur: "Die Sibirier haben auch bei minus 47 Grad das gute Recht, im Winter sich am Anblick von Delphinen zu erfreuen. Und ich denke, das nächste Objekt wird ein Delphinarium sein."

svobodanews.ru - 27. Juli 2007
Перелетных птиц просят побеспокоиться. Питерский зоопарк переезжает
Die Zugvögel werden gebeten, sich zu beruhigen. Der Petersburger Zoo kommt hierher
In St. Petersburg beabsichtigt man, den neuen Zoo im Juntolowka-Naturschutzgebiet zu errichten. Ökologen und Zoologen protestieren, sie sagen, daß dort ein Klima herrscht, das nicht geeignet ist für die Tiere, die Tiere werden erkranken. Außerdem wird auch das Naturschutzgebiet leiden, das den Zugvögeln als Rastplatz dient.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg – 1. August 2007
Wonneproppen – extra klasse
Nachwuchs bei den Zwergflusspferden im Zoo

Im Gegensatz zu ihren großen Vettern, - den über weite Teile Afrikas verbreiteten Fluss- oder Nilpferden – geben sich die gut hausschweingroßen Zwergflusspferde in eher bescheidener Formatfülle. Erstmals im Jahre 1948 in ihrer westafrikanischen Heimat Liberia entdeckt, gelten diese zumeist gemütlichen Urwaldbewohner dennoch als hoch bestandgefährdet und blieben in Zoologischen Gärten als Pfleglinge eher eine Ausnahme. Nahezu sensationell sind die Zuchterfolge der Zwergflusspferde im Zoo Duisburg. Seit 1974 gab es nunmehr bereits zum 20. Male Nachwuchs – und hiervon waren nicht weniger als 18 weiblichen Geschlechts… Beinahe zu allen Tierarten würden – nicht nur – Duisburgs Zoologen anlässlich eines derartigen Geschlechterverhältnisses geradezu in einen Freudentaumel fallen; doch im Falle Zwergflusspferd sieht die Sache anders aus; aus bisher ungeklärten Gründen werden stets mehr Weibchen als Männchen geboren. Körpergewicht, Stockmaß und Stehkraft des kleinen Hippo-Babies sind heuer ein wenig dürftiger ausgefallen, weil Mama QUIRLY schon längst in jene Jahre gekommen ist, in denen Zwergflusspferde unter Freilandbedingungen kaum mehr Nachwuchs aufziehen. Der am 17. Juli 2007 geborene Zwergflusspferd-Spross aber wird alle Möglichkeiten haben, sich zu einer strammen, propperen und gewiss auch fortpflanzungsfreudigen Zwergflusspferd-Dame zu entwickeln.

Wilhelma Stuttgart – 1. August 2007
Ein königlicher Tag / Ein ganz besonderer Ort: der Seerosenteich der Wilhelma

Sich fühlen wie ein König, das geht in Stuttgart am besten in der Wilhelma. Frühmorgens am Seerosenteich ist die Luft noch wunderbar frisch, duftet nach frisch gemähtem Gras oder dezent nach verschiedenem Getier. Die Gibbons singen, die Frühaufsteher unter den Papageien kreischen sich schon mal warm, das warme Wasser des Teichs bildet zarte Nebelschwaden über den noch geschlossenen Blüten der tropischen Seerosen, ein Graureiher stakst mit suchendem Blick am Rand entlang und ein Teichhühnchen testet behände die Tragfähigkeit der großen Schwimmblätter. Zwar grummelt auch in den Ferien der Verkehr, aber am Seerosenteich im Maurischen Garten lässt sich leicht vergessen, dass man mitten in der Großstadt ist. Das königliche Gefühl bleibt, wenn sich mit zunehmender Sonne nach und nach die Blüten der Seerosen und Lotosblumen öffnen, Libellen über das Wasser schwirren und grünschillernde Amazonen krakeelend Richtung Rosensteinpark fliegen. In der Mittagshitze schließlich spenden alte Magnolien oder aber der maurische Wandelgang den Großstadtkönigen auf Zeit Schatten. Wer mag, kann sich dieses königliche Gefühl bis in den frühen Abend erhalten, wenn es wieder ruhiger wird in der Wilhelma, das Teichhühnchen auf seine Blätter zurückkehrt, die Seelöwen kleine Heringsrülpser in die laue Abendluft entlassen und Graureiher und Amazonen zurück in ihre Schlafquartiere fliegen. Das Wasser beginnt wieder zu nebeln, die Sonne sinkt, und die Blüten schließen sich nach und nach wieder. Abendstimmung macht sich breit ... die Zeit als König geht zu Ende.

Zoo Wuppertal – 1. August 2007
Kinderfest im Zoo

Am morgigen Donnerstag, 2. August, findet ab 15.00 Uhr wieder das Kinderfest im Zoo statt. Bei dieser Veranstaltung, die in Kooperation mit der WZ durchgeführt wird, erwartet die Kinder wieder ein buntes Programm mit vielen Aktionen und Attraktionen. Während der Veranstaltung haben Kinder freien Eintritt, Erwachsene zahlen nur den Kinderpreis (4,- ¤)!
Ab 15.00 Uhr stehen dann zahlreiche Aktionen des Kinderfestes auf dem Programm. In der Zootruhe im Eingangsbereich des Zoos und am Sonderstand des Zoo-Vereins im Menschenaffenhaus können außerdem Karten für das Benefizkonzert für den Artenschutz, das der Zoo-Verein im Oktober ausrichtet, gekauft werden. In der Historischen Stadthalle Wuppertal wird am 6. Oktober das u.a. aus der Sendung „Let’s Dance“ und als Begleitorchester von Udo Jürgens bekannte Pepe Lienhard Orchester spielen. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf kommen Artenschutzprojekten zugute.

Zoo Köln – 1. August 2007
Komischer Kauz im Zoo: Fisch fressende Eule

In einer neuen Nachttierabteilung des Kölner Zoos im REGENWALD beherbergen wir ab sofort Fischuhus. Diese stammen aus Südostasien und vertilgen neben Nagern und Reptilien auch regelmäßig Fische, die sie geschickt aus dem Wasser erbeuten. Hört sich komisch an, ist aber so. Daneben gibt es auch noch ein neues Gehege für Zwerggleitbeutler. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Beuteltier, das eine Gleitmembran zwischen den Gliedmaßen aufweist und damit gleitfliegen kann.

Zoo Leipzig – 1. August 2007
Großstadt-Dschungel-Abenteuer vom 03.-18.08.2007
Der Zoo erobert die Hauptbahnhof PROMENADEN
Ein Hauch von Exotik und wilder Natur erwartet die Besucher der Hauptbahnhof Promenaden vom 03.-18.08.2007 immer von 10.00 – 18.00 Uhr. Dann nämlich startet die große Abenteuer-Expedition, an der alle Kinder (und mancher Erwachsene) teilnehmen können, um ihre Kenntnisse der Tierwelt unter Beweis zu stellen. Im Untergeschoss findet man zwischen den Geschäften ein Stück Dschungel und eine Savannenlandschaft, in denen sogar einige Tiere in Terrarien zu entdecken sind. Freundliche Zoolotsen verteilen die Expeditionsprotokolle an alle Wissbegierigen, die in die Welt der Tiere eindringen möchten. Nach einer Balancier- und Kletterstation sind in der Savanne und im Dschungel mehrere spannende Stationen zu absolvieren, in denen es gilt, Naturdüfte zu riechen, Naturgegenstände zu ertasten, Tierstimmen zu erkennen und Spuren zu lesen. Wer alle Aufgaben bewältigt hat, gibt sein Protokoll bei den Lotsen ab und erhält eine Teilnahmeurkunde sowie ein kleines Zoogeschenk. Selbstverständlich beantworten die Zoolotsen auch gerne alle Fragen. Aber das ist noch lange nicht alles: täglich um 15.00 Uhr findet die Tierpflegersprechstunde mit einem Tier statt. Im Interview mit dem jeweiligen Tierpfleger können alle Wissbegierigen Ihr Fragen zur Lebensweise und zur Haltung der Tiere stellen und vielleicht auch mal eine junge Ziege, eine Schildkröte, eine Schlange oder Lama Horst streicheln.

Tiergarten Nürnberg – 31. August 2007
Nacht-VerFührungen im Tiergarten Nürnberg

Wir laden zu einem Streifzug durch den nächtlichen Tiergarten ein!Diese Benefizveranstaltung zugunsten von Projekten des Tiergartens findet am 11. August 2007 statt! Und so wird der Ablauf sein: In der Zeit zwischen 19.00 und 23.00 Uhr starten Führungen im Abstand von 10 Minuten vom Haupteingang zu einem ca. 2,5 Std. Rundgang. Dieser Rundgang führt durch den abendlichen bzw. nächtlichen Tiergarten zu verschiedenen Informationsständen an interessanten Orten und Gehegen. Mit dieser Veranstaltung will sich der Tiergarten den Besuchern einmal einen anderen, stimmungsvollen Einblick in die Zoowelt unter fachlicher Begleitung bieten: DAS LEBEN DER ZOOTIERE BEI NACHT ! Der Erlös dieser Veranstaltung kommt in vollem Umfang dem Tiergarten Nürnberg zugute, da alle im Einsatz befindlichen 90 Mitarbeiter/innen und Helfer/innen ehrenamtlich tätig sein werden.

Zoo Augsburg – 31. August 2007
Führung in spanischer Sprache!

Am 4. August 2007 um 15.00 Uhr findet im Augsburger Zoo erstmals eine Führung durch den Augsburger Zoo in spanischer Sprache statt. Es führt Zootierpfleger Willi Bernstein über einen Zeitraum von ca. 2 Stunden durch die attraktiven Anlagen im Siebentischwald. Außer dem Zooeintritt ist keine weitere Gebühr zu entrichten. Allerdings ist eine Voranmeldung unter Tel. 0821/5671490 unbedingt erforderlich.

Zoo Osnabrück – 31. Juli 2007
5. August: Orang-Utan Aktionstag im Zoo

Sie sind hochintelligent, stark und vom Aussterben bedroht. Orang-Utans gehören sicherlich zu den faszinierendsten Tierarten und die Welt wäre ohne diese großen Menschenaffen um einiges ärmer. Am kommenden Sonntag können Zoobesucher helfen, die letzten Orang-Utans Borneos zu retten. Ab 11.00 Uhr können sich Kinder für zwei Euro mit Hilfe von etwas Schminke in exotische Tiere, wie Tiger, Paradiesvogel und Schmetterling, verwandeln lassen. Die Einnahme der Kinderschminkaktion fließen an BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival Foundation). Von den Spendengeldern werden zwei Rehabilitationszentren auf Borneo unterhalten, in denen bis zu 900 Orang-Utans gepflegt und auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet werden. Außerdem forstet BOS auf einer Fläche von 1800 Hektar Regenwald als Lebensraum für Orang-Utans und andere bedrohte Tierarten wieder auf. Vielleicht haben die Orang-Utans mit unserer gemeinsamen Hilfe doch noch eine Überlebenschance. Der Aktionstag findet im Rahmen der Ausstellung "Waldmenschen vor dem AUS" statt, die noch bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu sehen ist. Neben Infowänden ist die Ausstellung mit eindrucksvollen Orang-Utan Fotos von Katrin Pein bebildert. Alle Bilder entstanden bei Besuchen in den von BOS betriebenen Rehabilitationszentren auf Borneo. Für kleinere Besucher liegen außerdem Quizbögen mit Fragen zur Ausstellung aus. Den Gewinnern winkt ein Erlebnistag im Zoo. Nachmittags geben Zoopädagogen Auskunft über die Orang-Utans im Zoo Osnabrück, ihre Vorlieben, Eigenarten und Gewohnheiten. Orang-Utan Buschi beteiligt sich quasi direkt an der Rettung seiner Artgenossen. Sechs von ihm handgemalte Originale werden ausgestellt und stehen ab 50 Euro zum Verkauf. Der Erlös fließt direkt an den BOS in der Hoffnung, dass auch noch in zehn Jahren diese faszinierende Tierart unseren Planeten besiedelt.

Zoo Heidelberg – 31. Juli 2007
Gestreifte Wonneproppen – Tigernachwuchs im Zoo Heidelberg

Noch schlafen sie die meiste Zeit des Tages, die Augen öffnen sich gerade und die ersten Laufversuche sehen noch sehr hilflos aus: der dicke Milchbauch wird über den Boden gezogen, die kleinen Beinchen knicken noch ein. Kaum vorstellbar, dass die beiden jungen Tiger schon in vier Monaten durch das bewachsene Gehege toben und in einem Jahr elegant durch den Bambusdschungel streifen. „Junge Tiger entwickeln sich im Gegensatz zum Beispiel zu jungen Menschenaffen relativ schnell. Mit einem Jahr sind sie kaum noch von den Eltern zu unterscheiden und müssen dann auch in einen anderen Zoo abgegeben werden“ erklärt Biologin Sandra Reichler. „Aber bis dahin ist es ja noch ein wenig Zeit und wir alle werden viel Freude an dem neusten Tigernachwuchs haben.“ In der Nacht zum 16. Juli 2007 sind die beiden gestreiften Wonneproppen zur Welt gekommen. Noch ist das Geschlecht der beiden Jungtiere nicht bekannt, denn erst im Alter von 4-6 Wochen werden sie erstmals von der Zootierärztin untersucht und geimpft, vorher berühren auch die Pfleger die Jungtiere gar nicht, denn das könnte das enge Verhältnis zwischen Mutter und jungen Tigern stören. Die Aufzucht durch die eigene Mutter ist für die Jungtiere das Beste und sollte immer angestrebt und gefördert werden.

Zoo Hannover – 31. Juli 2007
Nachwuchs bei seltener Affenart / Drolliger Drill mit Segelohren

Man muss schon genau hingucken, um das am 15. Juli geborene Drillbaby zu entdecken – im Reich der Drills herrscht meist ein wildes Durcheinander. Aufgeregt schwingen sich einige Affen von einem Seil zum nächsten, andere raufen sich, wieder andere jagen Schmetterlinge oder ihren eigenen Schatten. Ein reines Affentheater! Zwischen all dem Wirrwarr sitzt Drilldame Micky und hält schützend ihren Körper über ihr kleines Affenbaby gebeugt. Baby „Aki“ (so haben die Tierpfleger es liebevoll genannt) blickt gelegentlich ein wenig verwundert über all den Trubel unter den schützenden Armen der Mama hindurch – wenn Mama Micky das zulässt. Sie schirmt ihr Junges vor der ganzen Bande ab und gewährt nur ab und zu gnädig einen Blick auf den kleinen Racker. Zoos in aller Welt versuchen, die seltene Affenart zu erhalten. Für diese Zoos führt Hannovers Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Knieriem das Internationale Zuchtbuch der Drills. Außerdem unterstützt der Erlebnis-Zoo Hannover die Aktion „Rettet den Drill“, die die Arbeit des Drill Rehabilitation- und Breedingcenter „Pandrillus“ in Nigeria fördert. So wurde vor kurzem die abgelegte Dienstkleidung der Tierpfleger aus Hannover gesammelt, die in das Drill-Schutzgebiet in Afi Moutains/Nigeria gebracht werden soll. Dort hat „Pandrillus“ Trainingsgehege errichtet, in denen die Drills auf eine spätere Auswilderung in den geschützten Regenwald vorbereitet werden. Die Zoo-Dienstkleidung wird in Nigeria als neue Uniform für die einheimischen Tierschützer und Ranger genutzt.

Zoo Magdeburg – 31. Juli 2007
Zoofest mit Dschungelnacht im Magdeburger Zoo

Am 4. August gibt es eine „tierische Megaparty“ im Magdeburger Zoo von 9 bis 24 Uhr! „Exotik pur“ heißt es ab 19 Uhr zur Dschungelnacht im Zoo. Wer Traditionelles aus den fernen Ländern dieser Welt erleben möchte, ist bei dieser Dschungelnacht genau richtig. Lassen Sie sich faszinieren von dem exotischen Flair der Dschungelnacht.

SeaLife – 31. Juli 2007
Manche Haie mögen´s heiß – Britney Spears lässt sie kalt

Einen Monat haben Besucher und Mitarbeiter der zehn Sea Life Großaquarien untersucht, ob Musik das Sexualleben der Haie beeinflusst. Das erstaunliche Ergebnis: Bei Joe Cocker wird am meisten geflirtet. Die Besucher der Sea Life Aquarien freuen sich besonders auf eins: die Haie. Kaum eine andere Tierart zieht so viele neugierige Blicke auf sich und gibt Wissenschaftlern immer noch so viele Fragen auf. Das Sexualleben der Tiere ist noch nahezu unerforscht. Um Licht in das Liebesleben der Haie zu bringen, kamen die Sea Life Biologen auf eine außergewöhnliche Idee: Haie wurden vier Wochen mit Musik beschallt, um sie zur Paarung anzuregen. Auf die Idee gebracht wurde das Sea Life Team von einer Studie vom Rowland Institute in Cambridge, Massachusetts. Dort ist bereits vor sechs Jahren eine ähnliche Untersuchung mit Koi Karpfen durchgeführt worden. Allerdings haben die Forscher mit Karpfen eine Fischart gewählt, die sehr gut hören kann. Haie hingegen haben ein einfach ausgeprägtes Gehör und verlassen sich eher auf andere Sinne. Für die Untersuchung in den Sea Life Aquarien wurde täglich zwei Stunden Musik für die Haie gespielt. In jedem Sea Life Standort gab es einen anderen Titel, von Klassik über Rock bis Hip-Hop. Besucher und Mitarbeiter 31. Juli 2007 haben Beobachtungszettel erhalten und wurden gebeten, auf das Verhalten der Haie während der Musik zu achten. In Konstanz und Dresden konnten Besucher ein arttypisches Paarungsverhalten beobachten. Doch nicht nur die Haie haben auf die Melodien reagiert: In Speyer kam ein Hummer jeden Tag aus seinem Versteck, wenn die Musik erklang und hat sich zu dem Lied von Salt´n Pepper bewegt.

Wildpark Dillenburg-Donsbach – 31. Juli 2007
Sommerliches Freizeitvergnügen für die ganze Familie

Für weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten Wochen noch einmal die Wildschweinmütter und die Hasenmütter im Streichelgehege gesorgt. Frischlinge, Hasenkinder und natürlich die kleinen Zicklein sind die aktuellen Publikumsmagneten. Besonders die jungen Besucher haben große Freude an den wuseligen Vierbeinern. Im Streichelzoo ist das muntere „Gemecker“ der kleinen und großen Zicklein nicht zu überhören, um in den Genuss des wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Nachwuchs ist auch im Gehege der Steinböcke, des Muffelwildes, des Sikawildes, bei den Rothirschen und bei den weißen und wildfarbenen Damhirschen angekommen. Imposant und farbenfroh zeigen sich auch das Rot- und Damwildrudel in ihren Sommerfarben. Gerade die Hirsche, die sich in den letzten Monaten wieder ein kräftiges Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive Erscheinung. Sie bereiten sich in der Sommerzeit, der sogenannten „Feistzeit“, auf ein wichtiges Ereignis vor – die Rotwildbrunft. Sie beginnt in den kühler werdenden Monaten ab September und gewährt ein weiteres Highlight im Leben der Tiere im Wildpark. Dass der Wildpark auch als eine Bildungsstätte anzusehen ist, beweist die rund 200 Seiten starke Schülerarbeitsmappe „Lernorte im alten Dillkreis“, die vielfältige Möglichkeiten zur Umwelterziehung und Wissensvermittlung bietet. Informationen, Arbeitsblätter, Quizfragen und vieles mehr zu Pflanzen und Tieren sind anschaulich dargestellt, so dass Lernen in der „freien Wildbahn“ spielerisch funktioniert. Ergänzt wird dieses Angebot durch die „Wildparkrallye“, die im Park kostenlos erhältlich ist. Dieses Ratespiel empfiehlt sich vor allem auch für Familien und Kleingruppen, die anhand der Schau- und Informationstafeln das Rätsel lösen können und ist besonders bei Kindergeburtstagen im Wildpark sehr gefragt.

Thüringer Zoopark Erfurt – 31. Juli 2007
31. Zooparkfest am 12. August 2007

Am 12. August 2007 findet von 10 bis 18 Uhr das 31. Zooparkfest statt. Für jeden wird etwas dabei sein.

Tierpark Hagenbeck – 31. Juli 2007
Kaiserschnurrbart-Tamarine: Ein Damenbart ist kein Schönheitsfehler!

Ein prächtiger weißer Schnurrbart ziert „Lees“ Gesicht. Doch nicht nur seines – Gattin „Nancy“ und alle fünf Kinder sind ebenfalls Bartträger. Kein Wunder: Bei den niedlichen Krallenaffen handelt es sich schließlich um Kaiserschnurrbart-Tamarine. Ihren ungewöhnlichen Namen verdanken die Primaten ihrer Ähnlichkeit mit Kaiser Wilhelm II. Im Tierpark Hagenbeck bezogen sie ihr „neues“ Gehege, das frisch restaurierte historische Jungtierhaus. Kein störendes Gitter, sondern Glasscheiben trennen die Äffchen von den Menschen. Die geschickten Kletterer stammen aus den tropischen Regenwäldern Südamerikas und jetzt turnen sie sich in die Herzen der Hamburger.

Zoo Dortmund – 31. Juli 2007
Einzigartiger Zuchterfolg im Zoo Dortmund: Liktormaskentyrannen

Dass der Zoo Dortmund mehr kann, als nur Tiere zeigen, hat er mehrfach bewiesen. Weltweit anerkannt sind die Zuchterfolge bei den Großen Ameisenbären, bei Tamanduas, Südamerikanischen Seebären und Riesenottern. Neben diesen großen Erfolgen bleiben die „kleinen“ Sensationen eher unbeachtet. Zu diesen gehört die erfolgreiche Zucht der Liktormaskentyrannen, einer Vogelart, im Amazonashaus des Zoos. Aus der sehr artenreichen Familie der Tyrannen wurden immer wieder zahlreiche Arten in Zoos gehalten. Trotz ihrer relativ geringen Größe eignen sie sich hervorragend zur Haltung in Gemeinschaftsanlagen, denn sie verstehen es hervorragend, sich selbst gegen größere Tiere durchzusetzen. Mehr noch, sie sind sogar eher unverträglich und tragen ihren Umgangsnamen „Tyrannen“ zu Recht. Einige sind auffällig attraktiv gefärbt, so auch die auffallend schwefelgelben Liktormaskentyrannen im Zoo Dortmund. Im Amazonashaus des Dortmunder Zoos herrscht ein den südamerikanischen Tropen gleichendes Klima. Die Tagesdurchschnittstemperatur beträgt 28 Grad, die relative Luftfeuchte liegt dauernd bei 90 Prozent. Hier fühlen die Tyrannen sich besonders wohl und fallen dem ein oder anderen aufmerksamen Besucher durchaus auf. Etwa ein Jahr nachdem die Liktormaskentyrannen ins Amazonashaus eingezogen waren, konnte erstmals eine erfolgreiche Brut registriert werden. Es war dies höchstwahrscheinlich die erste erfolgreiche Nachzucht dieser Vogelart, die sonst kaum gehalten wird, in einem Zoo. Seitdem ist der Zoo Dortmund einer der wenigen Züchter dieser Vogelart, einer absoluten Rarität. Inzwischen leben Vögel aus der Zucht des Dortmunder Zoos auch im Zoo Duisburg.

Vogelpark Herborn – 30. Juli 2007
Mit dem diesjährigen Tag des Alten Handwerks steht einer der Saisonhöhepunkte im Veranstaltungskalender unseres Vogelparks vor der Tür.
Beigefügte Fotos zeigen den „Westerwaldschmied“ Anton Schüler (das ist der Herr mit dem originellen Rauschebart) bei der Einweisung einiger Vogelparkbesucher in die Schmiedekunst, weiterhin einen unserer Weißstörche, der als Flaggschiffart des Naturschutzes mit seinen etwa 2 Metern Flügelspannweite am Himmel über Uckersdorf ein eindrucksvolles Bild bietet, sowie unsere Lisztäffchen, die als possierliche Botschafter für den Schutz der tropischen Regenwälder auf dem besten Wege sind, sich zu einer unserer beliebtesten Tierarten zu entwickeln.

Zoo Basel – 30. Juli 2007
Live fast die young / Tintenfischbabies im Zolli

Im Vivarium sind einige Dutzend junge Tintenfische oder Sepien geschlüpft. Die noch ein bis drei Zentimeter kleinen Jungtiere sind für wenige Wochen im Aquarium 2 ausgestellt. Danach wachsen sie hinter den Kulissen weiter. In den nächsten 15 Monaten werden sie ihren gesamten Lebenszyklus durchlaufen. Sepien haben im Zolli eine lange Tradition. Bereits in den Siebzigerjahren konnten die schwierigen Pfleglinge im Vivarium gezüchtet werden. Seither gelang die Zucht fast jedes Jahr. Die Jungen des Jahrgangs 2007 jedoch stammen nicht aus eigener Zucht, sondern sind als Blutauffrischung noch im Eistadium von der Atlantikküste hergebracht worden. Sepien leben nur wenige Monate. Sie sehen bei der Geburt schon aus wie kleine Ausgaben ihrer Eltern und jagen sofort nach lebenden Garnelen. In den ersten Wochen sind Tintenfische noch gesellig, danach werden sie zu ruppigen Einzelgängern, die Artgenossen kaum ertragen. Sie werden deshalb einzeln oder in Kleingruppen hinter den Kulissen gross gezogen. Nach rund zehn Monaten sind sie geschlechtsreif. Nach mehrfachen Kopulationen mit verschiedenen Männchen knüpfen die Weibchen rund 100 Eier an einen Algenstock, danach sterben sie.

Wisentgehege Springe – 30. Juli 2007
Kleine Wisente und kleine Preise / Namenswettbewerb und Jahreskartenaktion im Wisentgehege Springe

Am Samstagabend wurde bereits das vierte Wisentkalb dieses Jahres im Wisentgehege Springe geboren. Das Kleine, es ist ein Mädchen, erfreut sich bester Gesundheit. Die älteren Geschwister haben schon Kontakt zu dem neuen Spielkameraden aufgenommen. Bald wird es hoch hergehen in der Wisentherde, denn die Kleinen werden den Herdenalltag richtig aufmischen. Einen Namen hat Nummer 4 übrigens noch nicht. Gesucht wird ein weiblicher Name, der mit SP beginnt. Alle Wisente, die in Springe geboren werden, müssen mit diesen beiden Anfangsbuchstaben beginnen. Das ist eine Vorgabe des Zuchtbuches. Bei über 300 Geburten wird die Namensfindung langsam schwierig. Das Wisentgehege bittet um Namensvorschläge per Post oder per e-Mail unter info@wisentgehege-springe.de.

Zoo Salzburg – 30. Juli 2007
„Jedermann“ Peter Simonischek und Brigitte Karnerübernehmen Patenschaft für junge Schneeleoparden

Die jungen Schneeleoparden, die am 29. Mai 2007 im Zoo Salzburg zur Welt gekommen sind, haben prominente Paten gefunden: „Jedermann“ Peter Simonischek und seine Ehefrau Brigitte Karner. Der Schauspieler und seine Ehefrau übernehmen am Samstag, 4. August 2007, 11 Uhr, im Zoo Salzburg „offiziell“ die Patenschaft für die kleinen Raubkatzen und werden ihnen dabei auch Namen geben.

Arche Warder – 30. Juli 2007
Arche Warder Restaurant wird Testsieger

Unter dem Motto „Wie gesund ist das Essen in Freizeitparks“ führte die Zeitschrift «Healthy Living» einen groß angelegten Test in ausgesuchten Freizeitparks durch. Besucht wurden Branchenführer wie Europa-Park, Phantasialand und Heidepark, ebenso wie kleinere Zoos und Tierparks in ganz Deutschland. Die Ergebnisse veröffentlichte die Zeitschrift in ihrer gerade erschienenen Augustausgabe. Das Restaurant „Farmküche“ in der Arche Warder erreichte 8 von 10 Punkten auf der Auswertungsskala und wurde damit Testsieger. 10 Punkte erreichte kein Speiselokal. Im Fazit für das Arche Warder Restaurant wird u.a. die regionale Küche mit 80 Prozent Bioanteil bei Fleisch und Gemüse sowie das Angebot frischer Salate und Säfte herausgestellt. Angemahnt wird, dass die Kinderkarte zu wenig gesunde Beilagen bietet und insgesamt noch ausbaufähig sei.

Zoo Magdeburg – 30. Juli 2007
Dringender Hinweis! Karten zur Dschungelnacht unbedingt im Vorverkauf erwerben

Die Nachfrage zur Dschungelnacht ist riesig und der Zoo empfiehlt dringend, die Karten zur beliebten Dschungelnacht im Vorverkauf zu erwerben. Das Zoofest mit Dschungelnacht findet am 4. August von 9 Uhr bis Mitternacht statt.

Zoo Leipzig – 30. Juli 2007
Zoo Leipzig sucht Namen für die Tigerdrillinge Einsendeschluß ist der 20. August 2007
Die am 30. Juni 2007 geborenen Tigerdrillinge sollen endlich einen Namen bekommen. Der Zoo Leipzig startet deshalb vom 30. Juli bis 20. August 2007 einen Namensaufruf für die sich bestens entwickelnden Minitiger. „Wir würden uns freuen, wenn wir durch zahlreiche Vorschläge seitens der Zoofans Unterstützung bekommen. Es sollen wohlklingende asiatische Namen sein, die sich leicht merken lassen“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Die Taufe der Jungtiger soll Anfang September stattfinden.

Tiergarten Nürnberg – 30. Juli 2007
Nestflüchter unterwegs
Am 07.07.2007 schlüpfte im Tiergarten seit Jahren wieder ein Mandschurenkranich. Nachdem das Erstgelege vom „4. und 27.03.2007 unbefruchtet war versuchte das Paar mit einem Nachgelege zum Erfolg zu kommen. Am 1. und 3.06.2007 wurden erneut Eier gelegt und bebrütet. Erstaunlicherweise hatten die Kraniche das unbefruchtete Ei vorzeitig aus dem Nest gerollt und nur noch ein Ei bebrütet, aus dem das Junge stammt. Da junge Kraniche zu den Nestflüchtern gehören, ist der Jungvogel bereits seit über zwei Wochen mit seinen Eltern im Gehege unterwegs und damit oft für Besucher zu sehen. Das Paar harmoniert sehr gut, aber leider sind viele Eier unbefruchtet. So gab es 2003 mit zwei jungen Weibchen den letzten Nachwuchs. Damals wurde das Erstgelege künstlich erbrütet und den Weißnackenkranichen untergelegt, woraus ein Jungvogel stammte. Aus dem Nachgelege schlüpfte wiederum ein Junges, das von den Eltern perfekt großgezogen wurde. Somit stammen von dem1995 aus Augsburg übernommenen Kranichpaar immerhin schon drei Jungtiere. Das sind zwar nicht viele, aber bei der hohen Lebenserwartung von Kranichen mit einem Höchstalter von über 50 Jahren besteht berechtigte Hoffnung auf weiteren Nachwuchs.

Tierpark Ströhen – 28. Juli 2007
Nasenbär "Nasi" hat zwei neue Partnerinnen

Nasenbärmännchen ''Nasi'' hat seit Montag, dem 30.07.2007 zwei neue Partnerinnen. Beide stammen aus dem Tierpark Bad Pyrmont und sind auch dort geboren. Der Handzahme "Nasi" entstammt einer privaten Haltung und wurde an die Tierschutzorganisation ''Animals Hope'' abgegeben. Von hier kam ''Nasi direkt in den Tierpark, um ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Nun hoffen alle, daß "Nasi" sich schnell mit seinen beiden "Mädchen" anfreundet und vielleicht gibt es bereits bald Nachwuchs????

ZOOM Gelsenkirchen – 27. Juli 2007
Neue TV-Serie spielt in der ZOOM Erlebniswelt: heute Beginn der Dreharbeiten in "Afrika" und "Alaska"

Die ZOOM Erlebniswelt rückt immer mehr in den Fokus nationaler Medien. Morgen starten in der 25 Hektar umfassenden zoologischen Erlebniswelt in Gelsenkirchen die Dreharbeiten für eine neue TV-Sitcom. In Kürze werden die Besucher nicht nur in die Welt von "Afrika" und "Alaska" eintauchen, sondern an den Fernsehschirmen in das Leben von "Maddin in love", welches an verschiedenen Schauplätzen der Erlebniswelten spielt. Die Filmarbeiten sind aufwendig: gedreht wird in mehreren Wochen bis Ende August 2007. Für die Dauer der Dreharbeiten werden in einigen Bereichen der Erlebniswelten Afrika und Alaska temporär Absperrungen notwendig sein. Einschränkungen für die Besucher wird die ZOOM Erlebniswelt versuchen so gering wie möglich zu halten. Dafür können die spannenden Dreharbeiten ab sofort täglich während eines Besuches beobachtet werden.

Zoo am Meer Bremerhaven – 27. Juli 2007
Gemeinschaftsveranstaltung zum Internationalen Polarjahr: AWI, Deutsches Schiffahrtsmuseum, WWF und Zoo am Meer

Vom 30. Juli bis zum 26. August gibt es Wissenswertes, Experimente und Spaß rund um das Thema Polarforschung, Klimaveränderung und deren Auswirkungen. Informationen und Experimente neben optischen und akustischen Polarimpressionen finden in der Zooschule des Zoo am Meer statt, Besichtigungen des ersten deutschen Polarforschungsschiffes „Grönland“ im neuen Hafen sowie der Abteilung der Polar- und Meeresforschung im Deutschen Schiffahrtsmuseum. 48 Tonnen Eis sorgen im Eisbärengehege für Abkühlung, ebenfalls der Tag des Wassers. Dieses sind nur einige der Aktionen, die zu diesem sehr aktuellen Thema an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Start ist am 30.7. 07 um 14 Uhr mit einer Führung durch die Abteilung der Polar- und Meeresforschung des Deutschen Schiffahrtsmuseums.

Rhododendronpark Bremen – 27. Juli 2007
Neuer Nektar, frisches Grün
Umweltsenator Loske weihte im Rhododendronpark Schmetterlingstankstellen ein

Eine große Flagge weist den Weg. Sie zeigt einen bunten Schmetterling, der gerade dabei ist, mit seinem langen Saugrüssel Flüssignahrung aufzunehmen. Dort, wo die Flagge steht, hat der BUND Bremen und botanika einen neuen Weg eingerichtet, der an den verschiedenen Schmetterlingstankstellen entlang führt. Der neue Rundweg im Rhododendronpark wurde von Umweltsenator Dr. Reinhard Loske heute eingeweiht. „Tankstelle“ bedeutet, Schmetterlingsnahrung in zweifacher Form zu bieten: Während die erwachsenen Falter überwiegend Blütennektar saugen, fressen die Raupen frisches Grün. Dabei stellt jede Schmetterlingsart eigene Ansprüche an Pflanzenart und Lebensraum: Einige bevorzugen nasse, andere trockene Flächen. Besonders viele Arten zieht es zu heimischen Laubgehölzen wie Eiche oder Faulbaum. Der neue Weg liegt nahe dem Schildkröten-Terrarium und zeigt beispielhaft fünf wertvolle Falterlebensräume. Schilder im Gelände bezeichnen die einzelnen Tankstellen: Brennnesselfluren, blühende Hochstauden am Ufer, heimische Gehölze, ein Halbtrockenrasen auf sandig-trockenem Boden und auch ein üppiges Exemplar des Schmetterlingsflieders. Anhand einer kostenlosen Broschüre können sich die Besucher über diese Modellflächen entlang des neuen Weges informieren. Die Flächen sollen vor allem auch Gartenbesitzern Anschauung dazu geben, wie sich falterfreundliche Gärten gestalten lassen. Ende September 2007 wird botanika, wie schon im letzten Jahr, eine Freiflughalle mit tropischen Faltern eröffnen. Dann zeigen den ganzen Winter über Schmetterlinge ihre ganze Form- und Farbenpracht. „Die Schmetterlingstankstellen draußen im Gelände sind eine ideale Ergänzung, um Besuchern auch im Sommer die Schönheit dieser Tiergruppe näher zu bringen“, stellt Heike Lutz, Projektleiterin bei botanika, in Aussicht.

Tierpark Hellabrunn München – 27. Juli 2007
Tipi-Abenteuer in Hellabrunn!
Wer möchte nicht gerne mal für ein paar Stunden Indianer sein und in einem typischen Indianerzelt aufregende Geschichten hören und sich im Bogen- und Blasrohrschießen üben?! Für ganz Mutige ist eine Übernachtung im Tipi besonders toll, wenn sie morgens z. B. durch Löwengebrüll geweckt werden. Dieses Angebot gibt es jetzt im Tierpark zu festen Terminen.

Zoo Landau – 27. Juli 2007
Tierisches Theater im Zoo Landau in der Pfalz- kreativer Ferien-Theater-Workshop für Kinder von 9 bis 14 Jahren. Es sind noch Plätze frei.
Anmeldungen können ab sofort unter Tel. 06341- 89 82 29 bei der Zooverwaltung vorgenommen werden. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Kinder begrenzt! Das Zooschulteam bietet in diesem Jahr in den Ferien wieder einen kreativen Theaterworkshop für Kinder an. In der Zeit vom 6. bis 10. August werden die Teilnehmer ein kleines Theaterstück zum Zoo-Jahresthema „Madagaskar – Insel der Waldgeister“ einstudieren, welches dann anlässlich des Zoo-Sommerfestes am 02.09.2007 aufgeführt wird. „Die Kinder werden in dieser Woche auf einer Schatzsuche einiges über diese geheimnisvolle Insel, ihre vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie über die menschlichen Bewohner erfahren,“ erläutern die leitenden Zoopädagoginnen Jeannine Schützendübe und Katrin Thamm. Wie auch bei den sehr erfolgreichen Theaterworkshops in den letzten Jahren, werden die Kids ihre Kostüme, die Kulisse und die Inszenierung selbst gestalten und letztendlich ganz viel Theater spielen. Der Workshop findet von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12.30 h im Zoo Landau statt. Ein Unkostenbeitrag in Höhe von 40 ¤ für die gesamte Woche wird am ersten Workshoptag eingesammelt. In diesem Preis ist der Eintritt für alle 5 Tage und für das Aufführungswochenende, Kosten für Kostümmaterial und Schminke enthalten. Wer Lust hat mitzumachen, sollte folgende Voraussetzungen erfüllen: Das Angebot gilt für Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren. Man muss Lust haben in einer Woche einige Sätze auswendig zu lernen. Ebenso sollten die Theaterspieler auch Spaß am Basteln und Werken haben. Evtl. wird ein altes T-Shirt und eine Hose zum Bemalen und Zerschneiden benötigt. Lust am Theater heißt auch Lust zu proben, proben, proben ... bis alles richtig sitzt. Sehr wichtig ist auch am Aufführungswochenende am 01. und 02.09.2007 Zeit für die Generalprobe am Samstag und die Aufführungen am Sonntag zu haben!

Tierpark Chemnitz – 26.Juli 2007
Neuzugänge bei Trampeltieren und Kulanen

Viel Bewegung kann derzeit bei den Trampeltieren und den Kulanen beobachtet werden - bei beiden Tierarten kam nämlich jeweils ein neuer Artgenosse hinzu. Nach langem Bemühen ist es endlich gelungen, eine zweite Trampeltierstute nach Chemnitz zu holen. Eine einjährige Stute reiste kürzlich aus dem Zoo Saarbrücken an und wurde nach einer vierzehntägigen Quarantäne heute zu den beiden anderen Tieren gesellt. Während die Stute der Neuen relativ ruhig und gelassen gegenübertritt, verursachte diese mit ihrem jugendlichen Bewegungstrieb einige Unsicherheiten bei Hengst, der vorsichtshalber erst mal vor ihren Spielaufforderungen floh. Die Kulanstuten erhielten männliche Verstärkung durch einen Junghengst aus dem Safaripark Hodenhagen. Er weckt allerdings wahrscheinlich momentan eher Muttergefühle bei den Damen, denn er braucht noch einige Zeit, bis er ausgewachsen ist.

Zoo Magdeburg – 26. Juli 2007
Löwenstark: Familienzusammenführung bei den Asiatischen Löwen
Endlich ist es soweit: Löwenvater „Paris“ hat seine erste Begegnungen mit seinem dreifachen Nachwuchs! Die Löwenfamilie wird in der Außenanlage zusammengeführt. „Löwenväter entwickeln im Allgemeinen einen ausgeprägten „Familiensinn“. Die Löwenfamilie wird daher sicherlich harmonieren,“ erläutert der Zoodirektor, Dr. Kai Perret.

Zoo Salzburg – 26. Juli 2007
Am Freitag, 27. Juli, beginnt der Nachtzoo 2007
Beim ersten Nachtzooabend stehen Zebramanguste, Kapuzineraffe & Bär im Mittelpunkt
Nun ist es wieder soweit! Die Nachzoosaison im Salzburger Zoo beginnt am Freitag, den 27. Juli. Bis 1. September ist der Zoo Salzburg jeden Freitag und Samstag bis 23 Uhr geöffnet – letzter Einlass ist um 21.30 Uhr an der Hauptkasse! Nach einem heißen Sommertag sind die Zoobewohner in den kühleren Abendstunden sehr aktiv. Eine Besonderheit des Nachtzoos sind die fachlichen Kommentare der Tierpfleger bei den verschiedenen Tierarten: Am Freitag stehen um 20 Uhr die Zebramangusten und um 21 Uhr die Kapuzineraffen und die Bären um 21.30 Uhr im Mittelpunkt! Am Samstag ist um 20 Uhr der Treffpunkt bei den Geparden, um 21 Uhr bei den Vielfraßen und um 21.30 Uhr bei den Wölfen!

Zoo Hannover – 26. Juli 2007
Mini-Hippo Fridolin feiert seinen ersten Geburtstag / Geschenk in Grasgrün
Voller Lebenslust rannte Mini-Flusspferd Fridolin heute Morgen ans Ufer des Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover und freute sich auf einen neuen Tag voller tierischer Abenteuer. Doch plötzlich blieb der Wonneproppen abrupt stehen. Ein großer grüner Haufen lag mitten in seiner Hippo-Landschaft. Was Fridolin nicht wusste: Er feiert heute, am 26. Juli, seinen ersten Geburtstag. Und das grüne unbekannte Dings war seine Überraschung. Lange hatte das Zooteam überlegt, was man einem Flusspferd-Kind schenkt, das eigentlich alles hat. Fridolin nennt ein großes Badebecken mit Blick auf die Bootsfahrt über den Sambesi sein Eigen, besitzt einen Privatstrand, hat Enten zum Ärgern, Tanten zum Spielen (und Ärgern) und eine stattliche Mutter, hinter der er sich verstecken kann, wenn er es mit den Tanten übertrieben hat. Blieb das leibliche Wohl. Für das hatten die Tierpfleger mitten auf der Hippo-Landschaft gesorgt: Eine große Eins aus frischem Gras lag dort aus, garniert mit Äpfeln, Tomaten, Zucchini und Salat.

Stiftung für Bären / Alternativer Bärenpark Worbis – 26. Juli 2007
STIFTUNG FÜR BÄREN rettet Tiger
Die STIFTUNG FÜR BÄREN rettete im Juni 2007 einen Tiger aus einem knapp 30 m² kleinen Verlies in einem Schweizer Privatzoo und überführte die Katze nach Deutschland, in den Wildpark Johannismühle. Dieser Wildpark genießt seit Jahren fachliche Unterstützung durch die Stiftung. Anfang des Jahres 2007 bat der Schweizer Tierschutz (STS) die STIFTUNG FÜR BÄREN um Hilfe bei der Rettung eines Sibirisch-Bengalischen Tigers, der seit zehn Jahren unter katastrophalen Bedingungen im Privatzoo Hasel vegetierte. Der Zoo Hasel war bereits seine vierte Station. Genau lässt sich die Herkunft des Tieres nicht mehr nachvollziehen. U. a. gehörte er einem Dompteur, der die Katze für Auftritte abrichten wollte, jedoch den Willen des Tieres nicht brechen konnte. Mit der Abgabe der „unbrauchbaren Sache“ in den Privatzoo Hasel war für ihn der Fall erledigt. Der Privatzoo Hasel im Kanton Aargau ist den Tierschützern seit Jahren bekannt. Im Jahr 2006 hat die STIFTUNG FÜR BÄREN bereits den Braunbären Mario aus der dortigen tierquälerischen Haltung übernommen und im Bärenpark Worbis untergebracht. Mario ist somit der dritte Schweizer Bär, der von den Tierschützern gerettet und in Worbis untergebracht wurde. Glücklicherweise tut sich seit 2006 nun etwas im Privatzoo Hasel. Die neue Besitzerin bemüht sich redlich, das Image des Zoos zu verbessern, indem sie alle Einzeltiere, besonders aber die Raubtiere, gemeinsam mit Tierschützern in größere und verhaltensgerechte Anlagen abgibt. Der Schweizer Tierschutz und die STIFTUNG FÜR BÄREN haben die Umsetzung des Tigers aus der Schweiz nach Deutschland organisiert und durchgeführt. Als ehemaliger Nachbar des Braunbären Mario hat er nun eine neue Heimat im brandenburgischen Wildpark Johannismühle gefunden, der seit 10 Jahren eine Großkatzenauffangstation betreibt und Partner des Alternativen Bärenparks Worbis ist.

Zoo Osnabrück – 26. Juli 2007
DschungelNächte im Zoo Osnabrück - der Vorverkauf beginnt!
Seit mittlerweile fast acht Jahren begeistert der Osnabrücker Zoo mit nächtlichen Veranstaltungen sein Publikum. Und endlich ist es wieder so weit. Am 10. und 11. August finden wieder die Dschungel-Nächte im Zoo statt. Die Buchenwaldkulisse des Zoos verwandelt sich am Freitag und Samstag mit Beginn der Dämmerung in einen Traum aus 1001 Nacht, der mit afrikanischen Trommlern, feurigen Samba-Shows, Löwentanz, und Schlangenshow garantiert zu einem Fest der Sinne wird. Den ganzen Abend über schwingen die afrikanischen und südamerikanischen Klänge von Trommlern über dem erleuchteten Zoo und seinen rund 2675 Tieren. Auf den drei Bühnen bezaubern die Künstler das Publikum. An stimmungsvoll illuminierten Ständen werden kulinarische Spezialitäten, nicht nur aus Südamerika und Afrika angeboten. Als besonderes Highlight findet zum Abschluss ( Freitag um 23:30 Uhr und Samstag um 0:00 Uhr) ein stimmungsvolles, musikalisches Feuerwerk am Ausgang statt. Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Tickets übers Internet zum Vorzugspreis!

Tierpark Hagenbeck – 26. Juli 2007
„Zweihörnige Einhörner“ sind die neuesten Bewohner des Tierparks!
Noch sind sie kleine, niedliche Babys. Aber in ihnen schlummert das Besondere: Wenn sie groß sind, erkennt man in ihnen die ungewöhnlichsten Ziegen der Welt. Denn Girgentana-Ziegen haben lange, merkwürdig gedrehte Hörner. Hätten sie nicht gleich zwei davon auf dem Kopf, könnten sie für Vertreter der mythologischen Einhörner gehalten werden! Bei der Girgentana-Ziege handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse. Bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war sie in ganz Sizilien und Süditalien verbreitet. Doch Hochleistungsmilchrassen verdrängten diese alte Rasse fast völlig. Ende der neunziger Jahre gab es nur noch 50 reinrassige Ziegen! Das Einmalige an diesen Ziegen sind ihre Hörner: Sie sind korkenzieherartig gewunden und bei den Böcken bis zu 60 Zentimeter lang. Ab sofort dürfen Besucher des Tierpark Hagenbeck die vier „sizilianischen Schönheiten“ streicheln und füttern.

Tiergarten Schönbrunn Wien – 26. Juli 2007
9 Tage Tiergartenfest: von Panda bis Shrek!
Tiergartendirektorin Dagmar Schratter lädt in Schönbrunn zum Fest des Jahres ein, das am kommenden Samstag startet und dem Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen gewidmet ist. Jeder der neun „Artenschutztage“ (von 28. Juli bis 5. August) dreht sich um Tiere, die unsere Hilfe brauchen, um weiter existieren zu können. Am Wochenende sind das die Großen Pandas und die ebenso hässlichen wie lustigen Waldrappe, am 3. August zum Beispiel die Koalas. Am Dienstag wird der 255. Geburtstag des Tiergartens gefeiert, am Donnerstag das Jubiläum 30 Jahre Zooschule. Das genaue Programm finden Sie auf www.zoovienna.at

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 31. Juli 2007
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz überführt drei Bären aus dem Schwarzwaldpark Löffingen in den BÄRENWALD Müritz
Heute beziehen gleich drei Braunbären ihr neues Zuhause im BÄRENWALD Müritz. Die 24 Jahre alte Bärin und ihr Nachwuchs, zwei zwölfjährige männliche Bären, stammen aus dem Freizeitpark Löffingen in Baden-Württemberg. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN übernimmt damit die letzten Bären aus dem Zwinger in Löffingen. Im Freizeitpark Löffingen lebten die drei Braunbären jahrelang in einem engen Zwinger auf Betonboden, umgeben von Mauern und Gitterstäben. "Wir sind sehr froh, endlich auch diese Bären in unsere Obhut nehmen zu können", erklärt Carsten Hertwig, Geschäftsführer des BÄRENWALD Müritz. ... Mit ihrem Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern endet das Kapitel Bärenhaltung in Löffingen. Wie vertraglich mit VIER PFOTEN vereinbart, wird der Freizeitpark künftig keine weiteren Bären halten. Der Bärenzwinger wird abgerissen.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 27. Juli 2007
Berggorillas im Kongo getötet
Im umkämpften Osten des Kongos wurden erneut mehrere erschossene Berggorillas gefunden. Es handele sich um drei Weibchen und ein älteres Männchen, sagte der Chef der Organisation Wildlife Direct, Emmanuel de Merode, am Freitag in Nairobi. "Dieser jüngste Vorfall ist sicherlich der schlimmste in den vergangenen drei Jahrzehnten." Seit Anfang dieses Jahres seien damit mindestens sieben der vom Aussterben bedrohten Tiere getötet worden. Zwei der Weibchen hätten Junge gehabt. Ein Dreijähriges werde noch gesucht. Ein fünf Monate altes Junges werde jetzt von Wildschützern aufgezogen. ... Die Region diente in den vergangenen Jahren mehreren Milizen als Rückzugsgebiet. Normalerweise machen Tierschützer diese oder Wildfleisch-Händler für das Abschlachten der Gorillas verantwortlich. De Merode sagte, es sei jedoch wahrscheinlicher, dass die boomende Holzkohle-Industrie schuld sei. Wenn die Dorfbewohner dafür die urwaldähnliche Pflanzenwelt rodeten, seien ihnen die Gorillas oft im Weg.

20minuten - 2. August 2007
Bartgeier-Küken erstmals ausgeflogen
Eines der zwei Bartgeier-Küken am Ofenpass ist flügge geworden. Damit brüteten in der Schweiz erstmals seit 122 Jahren Bartgeier erfolgreich in freier Wildbahn. Das Junge verliess das Nest höchstwahrscheinlich am vergangenen Dienstag, wie Chasper Buchli von der Stiftung pro Bartgeier am Donnerstag auf Anfrage sagte. Bei einem internationalen Wiederansiedlungsprojekt wurden zwischen 1986 und 2006 in vier verschiedenen Regionen bisher 144 junge Bartgeier ausgesetzt. Im Schweizerischen Nationalpark wurden seither 28 in Gefangenschaft geborene Jungtiere ausgesetzt.

derstandard.at - 01. August 2007
Forscher: Klimawandel könnte Ursache für Aussterben einer Scheckenart sein
Forscher der Schutzorganisation Nature Protection Trust of Seychelles haben das Austerben einer Schneckenart mit dem Klimawandel in Zusammenhang gebracht. Die Aldabra-Schnecke (Rachistia aldabrae) lebte auf der gleichnamigen Inselgruppe im Indischen Ozean; weil dort über lange Zeit weniger Regen gefallen sei, hätten die empfindlichen Jungtiere nicht überlebt, erklärt Justin Gerlach in einem Bericht in den "Biology Letters" der Britischen Royal Society. Nachdem das Ausbleiben der Niederschläge als Folge des Klimawandels betrachtet wird gehen die Forscher davon aus, dass die globale Erwärmung für das Verschwinden der Schnecke verantwortlich ist. Die übrigen Lebensbedingungen auf den Inseln seien für die Aldabra-Schnecke dagegen weitgehend gleich geblieben. So hätte sich etwa das Nahrungsangebot oder die Bedrohung durch Fressfeinde kaum verändert. Die zu den Seychellen zählenden Inseln werden seit rund 100 Jahren von Forschern besucht. Diese sammelten dort unter anderem auch die nur dort lebenden Schnecken und deren Gehäuse. Über die Jahre nahm die Zahl der Tiere deutlich ab. Seit dem Ende der 90er Jahre wurden keine lebenden Exemplare mher gesichtet und gilt daher als ausgestorben.

derstandard.at - 31. Juli 2007
Zweite Wolfsichtung im Walliser Chablais innerhalb weniger Tage
Im Walliser Chablais hat offenbar erneut ein Wolf mehrere Schafe gerissen, nachdem bereits am vergangenen Mittwoch ein Exemplar beobachtet werden konnte. Nach Angaben des Herdenbesitzers Jean-Michel Eggertswyler schlug ein Hirte das Tier mit Schreien in die Flucht. Dennoch wurden sechs Schafe und zwei Lämmer tot oder mit schweren Verletzungen aufgefunden. Eggertswyler bestätigte entsprechende Meldungen von Westschweizer Medien. Sein Hirte habe den Wolf inmitten seiner Herde überrascht. Der Vorfall ereignete sich im Susanfe-Tal auf dem Gebiet der Gemeinde Evionnaz. Die Herde war laut Aussagen von Eggertswyler bereits am Mittwoch ein erstes Mal vom Wolf heimgesucht worden. Zunächst habe man vermutet, es handele sich um einen Fuchs, weil das Tier keine großen Spuren hinterlassen habe, sagte er.

Nachrichten.ch - 31. Juli 2007
Erneut ein Wolf im Chablis aufgetaucht
Im Walliser Chablais ist erneut ein Wolf aufgetaucht. Nach Angaben eines Herdenbesitzers schlug ein Hirte das Tier mit Schreien in die Flucht. Dennoch wurden sechs Schafe und zwei Lämmer tot oder mit schweren Verletzungen aufgefunden. Der Vorfall ereignete sich im Susanfe-Tal auf dem Gebiet der Gemeinde Evionnaz. Die Herde war laut Aussagen von Eggertswyler bereits am Mittwoch ein erstes Mal vom Wolf heimgesucht worden.

Münstersche Zeitung - 2. August 2007
Ermittler beschlagnahmen 200 Tiere
30 Ermittler durchsuchen gestern Morgen zeitgleich die Wohnungen und Grundstücke von zwei Metelenern an der Gronauer Straße und am Marienweg. Die Staatsanwaltschaft wirft den 55- und 58-Jährigen vor, geschützte Vogelarten illegal eingeführt, gezüchtet und verkauft zu haben. Rund 200 Tiere vor allem Watvögel bringen die Ermittler den ganzen Tag über ins Artenschutzzentrum in der Metelener Heide. Dort warten bereits Biologen der Universität Bonn. Sie entnehmen den Tieren Blut, um anhand von DNA-Analysen Aufschlüsse über deren Herkunft zu bekommen, zu wissen, ob sie aus legalen oder illegalen Quellen stammen. Die Tatsache, dass Polizei und Staatsanwaltschaft ausgerechnet in dem Ort ermitteln, in dem es bis vor kurzem einen Vogelpark gab, möchte ich im Moment noch als Zufall bezeichnen, so der Polizeisprecher. Bei den Tieren handelt es sich um besonders und zum Teil sogar streng geschützte Arten. Da kann es durchaus schon mal Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren geben.


derstandard.at - 31. Juli 2007
Weiße Haie vor der britischen Küste? Meeresbiologen winken ab
In den vergangenen Tagen hatten Bilder aus Gewässern vor England die britischen Medien, darunter auch die Boulevard-Zeitung "The Sun", in helle Aufregung versetzt. Auf einem Video einer Urlauberin, das der Sender BBC zeigte, war eine große Flosse zu sehen. Zuvor kursierten Aufnahmen eines Tauchers, die ebenfalls auf einen Hai hindeuteten. Nach britischen Medienangaben hatten Experten erklärt, wegen des weißen Bauchs könne es sich theoretisch um einen Weißen Hai (Carcharodon carcharias) handeln. Doch nun gaben Meeresbiologen Entwarnung: Die Angst vor einem großen Hai an der englischen Südküste sei völlig unbegründet. Bei dem beobachteten Tier handle es sich um einen harmlosen Riesenhai (Cetorhinus maximus), der sich von Plankton ernähre, erklärte der Meeresbiologe David Sims nach Angaben der Zeitung "Guardian" vom Dienstag. Schwimmer, Surfer und Fischer müssten sich keine Sorgen machen, da es keineswegs ein für Menschen durchaus gefährlicher Weißen Hai wäre.

Web.de - 31. Juli 2007
Entwarnung: Hai vor England ist harmloser Planktonfresser
Die Angst vor einem großen Hai an der englischen Südküste ist nach Überzeugung von Meeresforschern völlig unbegründet. Bei dem Tier handele es um einen harmlosen Riesenhai (Cetorhinus maximus), der sich von Plankton ernähre. Schwimmer, Surfer und Fischer müssten sich keine Sorgen machen, da es sich keineswegs um einen für Menschen gefährlichen Weißen Hai handele.

derstandard.at - 29. Juli 2007
Ornithologe: Zu hoher Schafbestand gefährdet Vogelarten
Einige Vogelarten auf den Färöerinseln sind vom Aussterben bedroht, weil es dort zu viele Schafe gibt. Diese fräßen den Vögeln nicht nur das Futter weg, auch die von ungeschorenen Schafen abgestoßene Wolle sei eine Todesfalle: Die Wollfasern wickelten sich nämlich um die Beine der Vögel, was zu Krankheiten und zum Tod der Tiere führe, sagte der Ornithologen Jens-Kjeld Jensen laut dem grönländischen Rundfunk KNR. .. Der Ornithologe mit 37 Jahren Forschungserfahrung auf den pittoresken, zu Dänemark gehörenden Nordatlantikinseln fordert nun die Einrichtung von Reservaten zum Schutz der Vögel sowie eine Reduktion des Schafbestandes.

derstandard.at - 31 Juli 2007
Die lange Reise der Raubmöwen - live im Internet
Interessante Einsicht in die Flugrouten und -Gewohnheiten zweiter Falkenraubmöwen ermöglicht eine von Schweizer Naturforschern eingerichtete Internetseite. Die Forscher haben die beiden "Lucy" und "Blissy" genannten Vögel mit Minisendern ausgestattet, um deren Reise ins Winterquartier quasi live zu verfolgen. Die Standorte der beiden Vögel werden regelmäßig auf der Webseite verzeichnet um den Verlauf des Vogelzugs beobachten kann. Das Forschungsteam der Groupe de recherches en ecologie arctique (GERA) vermutet, das die beiden in Grönland lebenden Vögel bis vor die Südküste Argentiniens fliegen und dabei den Atlantik zwei Mal überqueren. "Lucy" hat bereits mehr als 900 Kilometer zurückgelegt, während sich "Blissy" noch im Norden Grönlands befindet und dort am Brutplatz seine beiden Jungen aufzieht.

Thurgauer Zeitung - 30. Juli 2007
Erholt zurück in die Freiheit
Seit Anfang des Jahres kümmert sich Maya Loser aus Affeltrangen im Auftrag des Tierschutzvereines um verletzte Wildvögel. 16 Tiere waren bisher bei ihr. Die meisten haben sich erholt und sind wieder in der Freiheit.

spiegel.de - 27. Juli 2007
Australier finden Kiefer eines Zwei-Tonnen-Wombats
Groß wie ein Auto war das Beuteltier, das können Forscher allein von einem Kieferknochen hochrechnen. Das Fundstück lag zwischen 20.000 und 40.000 Jahre lang in einer Höhle westlich der australischen Hafenstadt Sydney und harrte der Entdeckung, bis ein Höhlenführer darauf stieß. Dass der Kiefer einst zu einem Riesen-Wombat gehörte, teilte der Paläontologe Michael Archer von der University of New South Wales jetzt mit. Der Riesen-Wombat, auch Diprotodon genannt, habe zur Megafauna gehört, die einst Australien bevölkert habe, erklärten Wissenschaftler bei der Präsentation des Fundes. Der Fund sei eine bedeutende Entdeckung, sagte Archer. Er wurde in den Jenolan-Höhlen in den Blue Mountains gemacht. Das Tier, zu dem er einst gehörte, müsse rund zwei Meter hoch und drei Meter lang gewesen sein - und rund drei Tonnen gewogen haben. Im Vergleich dazu wirken die Nachfahren des Diprotodon wie Miniaturausgaben: Heute lebende Wombats (Vombatidae) kommen kaum über einen Meter Länge hinaus und sind etwa 25 Zentimeter hoch. Die Säugetiere fressen Pflanzen und graben Höhlen. Sie kommen nur in Australien und auf der südaustralischen Insel Tasmanien vor.

spiegel.de - 30. Juli 2007
Indonesier brachte Dino-Fisch an Land
Schon seit 360 Millionen Jahren schwimmt diese Art im Meer: Vor der Insel Sulawesi ging ein Quastenflosser ins Netz, den Forscher nun untersuchen. Ursprünglich hielt man die Urfische für längst ausgestorben - zusammen mit ihren Zeitgenossen, den Dinosauriern der Kreidezeit.

Tages-Anzeiger Online - 31. Juli 2007
Wieso das Etikett vom Killerfisch überhaupt nicht zu Piranhas passt
Piranhas haben ein Imageproblem. Äusserst aggressiv machen sie sich in Gruppen über viel grössere Opfer her und verzehren diese bis auf die Knochen in wenigen Minuten, so die landläufige Meinung. Dabei sind Piranhas alles andere als blindwütige Killerfische, berichtet die britische Royal Society. «Entgegen der populären Meinung und ihrer scharfen Zähne sind Piranhas Allesfresser», erklärt Helder Queiroz vom brasilianischen Mamirauá- Institut. Zusammen mit Anne Magurran von der University of St. Andrews hat Queiroz das Verhalten von Piranha-Arten in ihrem natürlichen Lebensraum im Amazonasbecken studiert. Dabei fanden die Wissenschaftler, dass sich die rund zwanzig Zentimeter langen Fische nicht zusammenrotten, um im Kollektiv zu jagen. Das Schwarmverhalten ist vielmehr eine Verteidigungsstrategie. Denn Piranhas haben mit dem bis zu drei Meter langen Pirarucu und den krokodilartigen Kaimanen formidable Feinde. Magurran und Queiroz fanden auch, dass sich die Grösse eines Schwarmes mit der Wassertiefe ändert. Im tiefen Wasser schwimmen Piranhas in kleinen Gruppen. Sinkt der Wasserpegel aber, können sich bis zu fünfzig Piranhas zusammenfinden - denn im seichten Wasser des Amazonas lauern ihre Feinde überall.

BirdLife

Spring Alive earlier in 2007 - 27.07.2007
The Spring migration of four bird indicator species across Europe took place earlier this year than the previous year, according to BirdLife’s Spring Alive project, an online resource involving children, teachers and birdwatchers from across the continent.
SAVE Brasil brings the Atlantic Forest to Brazil’s Bird Fair - 27.07.2007
The second Brazilian Bird Fair, Avistar 2007, gave SAVE Brasil (Birdlife in Brazil) an opportunity to showcase the work done since the BirdLife International–Programa do Brasil was founded in 2000. Around 5,000 people attended Avistar at the Parque Villa-Lobos in the city of São Paulo, nearly five times as many as attended last year’s fair.
European Commission takes last minute action to stop illegal expressway construction in Poland - 30.07.2007
BirdLife International and OTOP (BirdLife in Poland) are among a number of NGOs supporting today’s decision by the European Commission to ask the European Court of Justice to halt imminent construction of the Via Baltica Expressway through the pristine Rospuda Wetlands in north-east Poland.

PlanetArk


Four Rare Mountain Gorillas Shot Dead in Congo Park - 27.07.2007
Four rare mountain gorillas have been shot dead in the Virunga National Park in eastern Democratic Republic of Congo, the World Wide Fund For Nature (WWF) said on Thursday.
WITNESS - Rescuing a Sea Turtle Named Ed - 27.07.2007
We went fly fishing for mackerel but wound up with a sea turtle.
Rare Siberian Tiger Cubs Born at Romanian Zoo - 27.07.2007
Lenuta and Costel, two tiger cubs from one of the world's most endangered species, the Siberian tiger, were born in a Romanian zoo this year, breeders said on Thursday.
Kenya Begins Massive Animal Relocation - 30.07.2007
Kenya has started moving about 2,000 animals including hundreds of zebra and impala to a famed game reserve devastated by poaching, officials said on Friday.
Costa Rica's Monkeys Lose Ground to Developers - 30.07.2007
Costa Rica has lost up to half of its monkeys over the last 12 years as developers expanding into their jungle habitat isolate them in small communities, scientists said on Thursday.
Giant Pandas Expanding Habitat in Western China - 30.07.2007
Conservation efforts appear to be helping China's endangered giant panda expand its habitat in parts of western China, the official Xinhua news agency reported on Saturday.
Poaching, Encroachment Threaten India's Leopards - 31.07.2007
India's leopards are under threat, with increasing numbers of the wild cats being poached for their body parts and villagers killing them for straying into human settlements, experts said.

ENN

Experts Seek to Stop Turtle Extinction - 27.07.2007
Close to 10 million turtles are traded each year in Asian food markets despite global efforts to stem the practice that many experts say is causing the rapid extinction of some species of the shelled reptiles.
Scientists to Look for Nonnative Species - 27.07.2007
A team of 20 researchers will scour docks and piers along the Maine coast in search of nonnative plants and animals that could harm the marine environment.
Conservation Groups Call on Arizona to Require Lead-free Ammunition to Protect Endangered Condors - 01.08.2007
By: the Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity, Sierra Club, Grand Canyon Wildlands Council, and Arizona Zoological Society today requested that the Arizona Game and Fish Commission take immediate emergency action to prevent further lead poisonings of California condors in Arizona by amending state hunting regulations to require the use of non-lead ammunition.
Great Ape Trust Bowlathon Raises $20K for Conservation - 01.08.2007
By: the Great Ape Trust of Iowa
Great Ape Trust of Iowa's 2nd Annual Bowlathon for Great Apes raised nearly $20,000 in donations and pledges, nearly triple the amount raised at last year's inaugural event. One-hundred percent of the proceeds from the bowlathon will go to direct conservation aid to Africa, Malaysia and Indonesia, where great apes in the wild face an uncertain future.


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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF World Wide Fund For Nature - 29.Juli.2007
Mord im Nationalpark / Unbekannte erschießen Gorilla-Familie in Touristengebiet in der Demokratischen Republik Kongo
Sie sind die Lieblinge der Touristen, die in der Demokratischen Republik Kongo Urlaub machen: Die Berggorillas des Virunga-Nationalparks. Doch die imposanten Tiere, von denen es weltweit höchstens noch 700 Exemplare gibt, haben auch Feinde unter den Menschen. Jetzt haben Unbekannte vier der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen mitten im Touristengebiet des Nationalparks erschossen. Vom WWF unterstützte Wildhüter fanden die drei Weibchen und das männliche Familienoberhaupt im Süden des Schutzgebietes. Damit erhöht sich die Zahl der seit Anfang des Jahres im Nationalpark erschossenen Berggorillas auf sieben. "Wir rätseln, wer dahinterstecken könnte", sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. Das Gebiet, in dem Gorillas seit 20 Jahren geschützt sind, wird nun 24 Stunden am Tag von Parkrangern und dem Militär überwacht. Berggorillas leben nur noch in Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. ... Er vermutet, dass rivalisierende Banden von Wilderern oder die Rebellengruppen von Laurent Nkunda für die Tötungen der Berggorillas verantwortlich sein könnten. ... Die nun getöteten Gorillas gehörten zur so genannten Rugendo-Gruppe und lebten in dem Gebiet, das am häufigsten von Touristen besucht wird.

WWF - 30. Juli 2007
Bunter Mini-Fisch entdeckt - Kleiner Zahnkarpfen trägt den Namen eines afrikanischen WWF-Experten
Kunterbunt, gerade mal sieben Zentimeter groß – das ist Fundulopanchax kamdemi. Der kleine Zahnkarpfen ist eine Neuentdeckung und hat einen kundigen Paten: Sein Artname kamdemi stammt vom afrikanischen WWF-Mitarbeiter Andre Kamdem Toham, der als einer der ersten im Korup-Nationalpark in Kamerun auf das Tier gestoßen ist. Bislang ist der Fisch auch nur dort gefunden worden. ... Eine Besonderheit am „Kamdemi-Fisch“ ist die Fortpflanzung. „Der Laich der Fische kann Entwicklungspausen von mehreren Wochen oder Monaten einlegen. Das ist sehr praktisch, wenn man in kleinen temporären Gewässern oder Bächen lebt, die während der Trockenzeiten kein Wasser mehr führen“, erklärt Rainer Sonnenberg vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander König in Bonn, der den Fisch gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern erstmals beschrieben hat. ... Die Lieblingsspeise des Fischleins sind hauptsächlich kleine Ameisen, die auf die Wasseroberfläche fallen, wie die Wissenschaftler durch Untersuchungen des Mageninhalts herausgefunden haben.

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Circus

Kölnische Rundschau - 26. Juli 2007
„Gandhi“ auf Einkaufsbummel
„Gandhi“, die 40-jährige indische Elefantenkuh aus „Afrikas Big Circus“, der vor dem Kaller Hallenbad sein Zelt aufgeschlagen hat, hielt es nicht mehr im Gehege. Zu verlockend der Duft, der ihr vom Gelände des Kaller „toom“-Marktes in den Rüssel stieg. Der Zeltaufbau, bei dem die vierköpfige Elefanten-Crew den Zirkusmitarbeitern tatkräftig assistierte, hatte offenbar tüchtig „Gandhis“ Appetit angeregt. Ihre Elefanten-Kollegen „Benjamin“, „Tonga“ und „Moja“ staunten nicht schlecht, als „Gandhi“ die kniehohe Urft durchwatete und zum Supermarkt stapfte. Dort fand sie mit ihrem Rüssel Salatreste und durchwühlte Container. Wie toom-Mitarbeiter berichteten, versuchte „Gandhi“ auch, durch das Lieferantentor in den Markt zu gelangen. „Gandhi“ zog sich zurück und schlenderte in aller „Elefantenruhe“ über den Parkplatz des Getränkeshops. Eine Überwachungskamera fing die filmreifen Szenen ein. Nach der gescheiterten „Markt-Erstürmung“ galt „Gandis“ Interesse einem Beeren-Strauch. Das Problem: Ein parkendes Auto stand ihr im Weg. Kurz entschlossen hob sie mit ihrem Rüssel das Auto an. Auf dem Rückweg „wackelte“ der Dickhäuter mit seinem überdimensionalen Hinterteil und brachte dem Auto so weitere Beulen bei.

Schwäbische Zeitung - 27. Juli 2007
Jama ist beim Zirkus, weil er Tiere liebt
Der Zirkus Charles Knie hat heute um 16 Uhr seine erste Aufführung auf dem Festplatz hinter der Stadthalle in Riedlingen. Mit einem internationalen Programm, vielen Preisträgern und beinahe 80 Tieren will der Zirkus das Riedlinger Publikum nachhaltig beeindrucken. Die Akteure haben für ihre Nummern schon etliche Preise eingeheimst. Unter anderem die Raubtiernummer des englischen Star-Dompteurs Alexander Lacey, die beim Circus-Festival in Monte Carlo bereits zweimal mit dem "goldenen Clown" ausgezeichnet wurde. Als Preisträger des "silbernen Clowns" beweisen die Moskauer Jongleure der Truppe Gibadullin, dass Schnelligkeit keine Hexerei ist.


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Neue Veröffentlichungen

Wildtiere kennen-lernen-schützen
neue Kinderbuchreihe des CS-Hammer-Verlags

zugunsten der Naturschutzprojekte der ZGAP

Aus der Verlagsinformation:
CS-HAMMER Bücher sind:
- Lernbücher und Wildtiergeschichten für Kinder.
- zum Vorlesen und zum selber Lesen.
- zweisprachig (Deutsch – Englisch).
- “simply the best“, um Englisch lesen zu lernen.
- Botschafter für den Artenschutz.
CS-HAMMER das steht für Catrin und Sven Hammer. Wir sind als Zootierpflegemeisterin und als Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere seit vielen Jahren beruflich international im Zoobereich und im Artenschutz tätig. Unsere Passion für Tier-, Natur- und Artenschutzbelange, das Hobby der Fotografie und der gemeinsame Spaß am Geschichtenschreiben mündeten in der Idee, Kinderbücher zu gestalten.

Rezension:
Kaum bekannte Exoten in gleich zwei Sprachen: Die gerade erschienenen Kinderbuchserien von CS-Hammer Publishing bieten anspruchsvollen Familien mehr als die üblichen Bauernhof- und Standardzootiere und unterstützen direkt den Artenschutz. Die zugegebenermaßen sehr bunt gestalteten Bände wecken die Neugierde der Kleinsten auf die unbekannte Vielfalt der Tierformen, die zweisprachige Gestaltung lädt ein zum Lernen und Üben englischer Grund- und Spezialbegriffe. Die "Wildtiergeschichten", die mit Fotos illustriert eine Geschichte aus dem Leben des jeweiligen tierischen Helden erzählen, enthalten zudem eine Seite mit Hintergrundinformationen über die behandelte Tierart (nur auf deutsch.) Auf jeden Fall machen die ersten Bücher des jungen Verlages neugierig auf künftiges Programm: auf weitere Tierarten darf man wohl hoffen, und vielleicht gibt es künftig ja auch Fremdsprachen wie Türkisch, die neue Zielgruppen erreichen und im Alltag der jungen Leser eine Rolle spielen.

Lernbücher

zum spielerischen Lernen im Vorschulalter
je 16 feste Papp-Seiten, Euro 4,90

Wildtiergeschichten

für Leseanfänger und zum Vorlesen
je 24 Seiten, Euro 4,90

Zu bestellen direkt auf der Verlags-Website



"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007

Tiergartenbiologischer Workshop
Ab 2007 werden wir am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11. in JENA tagen. Auf Einladung des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer) und des Netzwerkes der Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir dort unsere neue Heimat finden.

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html

ZooKunft 2008
findet am 22., 23. und 24. Februar 2008 in Karlsruhe statt.
Hauptthema wird "Bauen im Zoo" sein.




26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen

Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007



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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besuchte Prometheus den Zoo Nürnberg.

Do, 02.08.2007, 20:15 3sat, Perlen des Regenwaldes, 1. Der Nicaragua-See und der Rio San Juan
Fr, 03.08.2007, 12:15 NDR, Ostpreußens Wälder - Land der Wisente, Biber und Störche
Fr, 03.08.2007, 14:15 HR, Der Alpenkönig kehrt zurück, Der Alpensteinbock
Fr, 03.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Fr, 03.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Fr, 03.08.2007, 16:50 ARTE, Die Raben von Tokio
Fr, 03.08.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 03.08.2007, 20:15 HR, Wildes Masuren
Fr, 03.08.2007, 21:00 RBB, Grzimeks Erbe in Südamerika
Fr, 03.08.2007, 22:05 N24, Gefährliche Flußpferde
Sa, 04.08.2007, 11:55 VOX, Tierzeit, Rochen
Sa, 04.08.2007, 15:00 NDR, NDR Tiergarten (aus Schwerin und Rostock – vom 30.10.04!)
Sa, 04.08.2007, 16:15 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 04.08.2007, 18:05 N24, Gefährliche Flußpferde
So, 05.08.2007, 11:40 RBB, Elefant, Tiger & Co.
So, 05.08.2007, 17:50 Phoenix, Madagaskar - Naturparadies im indischen Ozean
Mo, 06.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mo, 06.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Mo, 06.08.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Di, 07.08.2007, 15:00 SWR/ WDR, Planet Wissen, Der Bär
Di, 07.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Di, 07.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Di, 07.08.2007, 21:00 HR, Die gefährlichsten Haie der Welt, Der Weiße Hai
Mi, 08.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Mi, 08.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Mi, 08.08.2007, 16:15 3sat, Tasmanien
Mi, 08.08.2007, 20:15 SWR, Die zehn ältesten Tiere der Welt
Do, 09.08.2007, 15:15 ZDF, Ostsee-Schnauzen, Zoogeschichten aus Rostock
Do, 09.08.2007, 16:10 ARD, Leopard, Seebär & Co., Aus dem Tierpark Hagenbeck
Do, 09.08.2007, 20:15 3sat, Perlen des Regenwaldes, 2. Der Soldatenara

"
Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 15:10 Uhr im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags 20:15, dienstags 21:45 und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"
Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"
Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags gegen 15:40 Uhr im WDR wiederholt (43-Min-Versionen)
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "
Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt vorher
Zoo-Geschichten des ZDF unregelmäßig auf dem ZDF-Infokanal, im Juli die Folge zu Zoo Prag

Geplant für 2007:
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Liebe Leser,

Sie können aufatmen, die Zoopresseschau endet heute an dieser Stelle, der Kolumnist befindet sich im Urlaub.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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