E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Christian Remenyi
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 381 vom 2. August 2007

Liebe Leser,

das Fernseh-Sommerloch treibt merkwürdige Blüten.

Da senden WDR und NDR unverdrossen zu den besten Sendezeiten uralte Sendungen (WDR Tiergeschichten, NDR Tiergarten) mit völlig veralteten Inhalten ohne jeden Wiederholungshinweis - nächsten Samstag dürfen Sie eine Sendung aus 2004 genießen.

Das ZDF schneidet in eine eigentlich sehr gute Doku über die Schimpansenforschung von Christophe Boesch an der Elfenbeinküste fünf Minuten Unser-Charly-Rechtfertigung hinein, die sich
über "Tierrechtler wie Jane Goodall" ausläßt und in der sich der Trainer der diversen "Charlys" zur Äußerung hinreißen läßt, die Filmschimpansen "wären nicht einmal geboren worden, wenn ihre Haltung verboten wäre" (Umkehrschluß: Für die Filmschimpansen werden gezielt Affen gezüchtet, die ihren Müttern zwecks Handaufzucht weggenommen werden).

Persönlich nehme ich den ARD-Trailer zur Erlebnis Erde: Wildschweine im Teutoburger Wald: "Diese Tiere gehören zu den intelligentesten Bewohnern des Teutoburger Waldes"...

Dirk Petzold

Zoos – Meldungen
Thüringische Landeszeitung - 27. Juli 2007
Es wird nicht ermittelt
Wieder in ruhiges Fahrwasser bringen will die Stadtverwaltung den Thüringer Zoopark Erfurt am Roten Berg. Zum 1. August unterstehe der neue Zoopark direkt Karl-Heinz Kindervater, dem ehrenamtlichen Beigeordneten für Kultur. Ins Fadenkreuz geraten war der Zoopark nach Absetzung von Zooparkdirektor Norbert Neuschulz wegen der Nichtbeachtung von Vorschriften sowie wegen der Tötung und des Verkaufs von Ziegen, Enten, Kaninchen und Hirschen ohne Genehmigung. Oberbürgermeister Andreas Bausewein hatte Strafanzeige gegen zwei Zoo-Mitarbeiter gestellt, doch die Staatsanwaltschaft wird keine Ermittlungen wegen Untreue aufnehmen. Unterdessen hat Kulturbeigeordneter Kindervater den Zoo zur Chefsache erklärt. Am Montag habe es bereits eine Mitgliederversammlung gegeben, in der er deutlich gemacht habe, dass er zu seiner Verantwortung als Beigeordneter stehe. Mitarbeitergespräche soll es künftig monatlich geben. In Vorbereitung des von Oberbürgermeister Andreas Bausewein geforderten Tierschutz-Codex´ werde der neue Verwaltungsdirektor Ulf Zillmann mit anderen Zoos Kontakt aufnehmen und um Übersendung vergleichbarer Regelwerke bitten. Kindervater fordert zudem ein Konzept, das die Entwicklung des Zoos für die nächsten Jahre festschreibe, unter Beteiligung von Mitarbeitern und Besuchern.

Radio F.R.E.I. - 31. Juli 2007
Keine Ermittlungen ::: Zoopark `neugemacht` :::
Gegen den Erfurter Zoopark wird es von Seiten der Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen geben. Wie der städtische Kulturbeigeordnete Karl-Heinz Kindervater mitteilte, wird gegen die Beschuldigten kein Ermittelungsverfahren eingeleitet. Hintergrund dafür ist das Fehlen von Anhaltspunkte, den Vorwurf der Untreue und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu bekräftigen, hieß es in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft an Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Weiterhin gebe es keine Hinweise auf einen Verkauf von Tierfleisch des Erfurter Zooparks. Somit wird es keinen rechtlichen Konsequenzen für ehemalige Mitarbeiter geben. Derzeit ist der Posten des Zooparkdirektors sowie der der Tierärztin übergangsweise besetzt. Noch in diesem Jahr sollen die Stellen bundesweit neu ausgeschrieben werden. Neben einem neuen Leitbild sowie der Ausschreibung für den Posten des Direktors und Tierarztes erwägt Kindvater die Rechtsform des Zooparks zu ändern. Beispielsweise könne er in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden, sagte Kindervater weiter. Derzeit ist der Zoo ein Eigenbetrieb der Stadt und somit organisatorisch und finanzwirtschaftlich aus der Stadtverwaltung ausgegliedert. Dennoch verfügt der Zoopark über keine eigene Rechtsperson. Weitere Schwerpunkte sollen auf der Vermarktung und dem Auftreten des Erfurter Zoopark liegen. Hierzu sollen in den nächsten Wochen weitere Ideen ausgearbeitet werden.

FR-online.de - 28. Juli 2007
Schildgers Einsatz sieht man in Bern mit Sorge
Während ihr Tiergarten-Direktor in Frankfurt "seinen" ehemaligen Zoo auf Vordermann bringt, sorgen sich die Berner, ob Bernd Schildger noch genug Zeit bleibt für sein "Dählhölzli". In der Berner Zeitung beruhigt Schildger. Er erfülle seine Aufgabe in Bern "zu 100 Prozent" und nutze seinen Urlaub, um den Zoo Frankfurt zu sanieren. Wie das Magazin Focus erfahren haben will, wird dieser Einsatz von der Stadt Frankfurt großzügig honoriert. "Knapp 2000 Euro" am Tag erhalte Schildger für seine Tätigkeit als Interims-Direktor. Das Magazin berichtet jedoch auch von gegenteiligen Befürchtungen in der Schweiz. Die Kollegen vom Dachverband "Zoo Schweiz" sind auf den emsigen Schildger nicht gut zu sprechen. Ihn erreicht derselbe Vorwurf, den auch Christian Schmidt zu tragen hat: Er habe seinen Zoo "heruntergewirtschaftet".

Frankfurter Neue Presse, 30. Juli 2007

Zoo: Die Stadt hat gepennt
Frankfurt "Auf der Liste der Großen“ sieht die Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Gisela von Hegel, die Frankfurter Einrichtung: „Allein der Tierbestand, die Artenvielfalt – das sieht man in anderen Zoos nicht.“ Doch nach der Ära Grzimek habe es einen Einbruch gegeben: „Der Zoo wurde nicht geliebt von der Stadt. Jahrelang ist nichts gebaut worden, das kann man nicht von jetzt auf gleich aufholen.“ Doch Robbenklippen und Katzendschungel würden für einen Neuanfang sprechen. Diese Punkte, ebenso wie das gerade im Bau befindliche Menschenaffenhaus, dazu seltene Arten wie Okapis und Kiwis sowie die Zuchterfolge, sieht WAZA-Direktor Peter Dollinger aus Bern als „die Asse im Ärmel“. Auch liege der Tiergarten wissenschaftlich immer noch weit vorne. „Auf diese Stärken muss man sich jetzt konzentrieren und investieren.“ Er stimmt mit Interimschef Prof. Bernd Schildger überein, dass die Artenzahl reduziert werden müsse. Der ehemalige Zoo-Chef Christian Schmidt widmet sich mitnichten – wie noch im vergangenen März bei seiner Amtsniederlegung vom Dezernat verbreitet – ganz der Beratung des von ihm konzipierten Projektes „Bonoboland“. Gemeinsam mit Zoo-Vize Rudolf Wicker ist Schildger nun zuständig. Beraten werden sie von Bernd Nentwig, Professor an der Bauhaus-Uni Weimar. „Es musste einiges geändert werden. Die Anlage stellte sich als teilweise zu gefährlich für Mensch und Tier heraus, außerdem fehlte ein Aufzug“. Die ZGF bemängelt, dass keine Besucher-Infos zum Natur- und Artenschutz vorgesehen waren. Die Kosten sind von 14,5 auf 17 Millionen Euro gestiegen, die Eröffnung ist wohl im Winter.

Tirol Online - 25. Juli 2007
Besucherplus lässt Innsbrucker Alpenzoo durchatmen
Das dicke Besucherplus des Alpenzoos ist schwarz auf weiß belegt: 7332 im Jänner (2006: 3652), 10.116 im Februar (4061) und 12.522 im März (6980) ergeben in Summe 29.970 Gäste (14.693). Ein Zuwachs von mehr als 100 Prozent. Vergessen scheinen die Zeiten, als Direktor Michael Martys noch im Oktober letzten Jahres über ein Besucherminus klagte und einen 100.000-Euro-Hilferuf an Stadt und Land absetzte. Doch nicht nur das Wetter allein - auch die intensivierte Bewerbung des Zoos, attraktivere Öffnungszeiten (Di., Do. bis 20 Uhr) sowie vierbeinige Lieblinge wie die jungen Wölfe sind Teile des Erfolgspuzzles. Ein weiteres davon erhofft Martys auch durch den im Herbst startenden Umbau der Sophienruhe zu erhalten. 82 zusätzliche Stellplätze sollen das Parkchaos vor dem Zoo beseitigen. Zu Ostern 2008 soll die kostenpflichtige Parkstraße fertig sein. Die dort von der Stadt eingehobenen Gebühren will BM Hilde Zach dem Zoo auf dem Subventionsweg wieder zukommen lassen. Eine deutliche Verbesserung verspricht sich der Alpenzoo auch durch die Eröffnung der neuen Hungerburgbahn (Nov.). Große Feiern hat Martys angesichts des heurigen 45-Jahr-Jubiläums keine geplant. Vielmehr stellen das Wolfsprojekt und die Eröffnung der Hochgebirgsanlage (Bartgeier) am 20. September Geburtstagsgeschenke "in eigener Sache" dar.

Stadtnetz Wuppertal - 27. Juli 2007
Zoo-Verein sorgt für die ‚Sahnehäubchen’
„Ohne das Engagement des Zoo-Vereins wäre der Wuppertaler Zoo um einige Attraktionen ärmer“, stellte Bürgermeisterin Ursula Schulz, Vorsitzende des Kulturausschusses, nach einem Treffen der SPD-Fraktion mit Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitern des Zoo-Vereins fest. Seit 1960 finanziert der Zoo-Verein zahlreiche Gebäude und Anlagen im Zoo. Allein für den Zeitraum 2003 bis 2009 sind rund sechs Mio. Euro verplant oder bereits verbaut: Die Freianlage für die Orang-Utans und die Brillenpinguinanlage gingen zu Lasten der Konten des Fördervereins, aber auch kleinere Maßnahmen wie die neue Zootruhe im Eingangsbereich, der Kiosk im Kunstfelsen an der Löwenanlage und der neue Internetauftritt von Zoo und Zoo-Verein wurden vom Verein finanziert. Auch ist der Zoo-Verein seit 2004 Arbeitgeber von Andreas Haeser-Kalthoff, der sich erfolgreich um das Marketing für den Zoo und den Zoo-Verein kümmert. In diesem Jahr wird die Übergangsanlage für die Königspinguine gebaut, im Jahr 2008 dann die alte Pinguinanlage zu einer Königspinguinanlage umgebaut. Finanziert wird der Umbau durch eine Spende in Höhe von 3,05 Mio. Euro der Vorwerk & Co. KG, einem Gründungsmitglied des Zoo-Vereins. Am 14. September sollten alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler die Daumen drücken: Dann wird in Wiesbaden der Deutsche PR-Preis 2007 verliehen. Nominiert in der Sparte „Sponsoring“ ist der Zoo-Verein Wuppertal für die von ihm organisierte PINGUINALE 2006, für die er schon den Stadtmarketingpreis 2006 erhielt.

Aachener Nachrichten - 26. Juli 2007
Tierpark nun in der ersten Liga
Wolfram Graf-Rudolf ist glücklich. Seit vier Wochen ist der Aachener Tierpark Mitglied im Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ). «Dies ist ein Aufstieg in die erste Liga, und eine große Anerkennung unserer Arbeit», verkündet der umtriebige Chef des Euregiozoos. Denn die Aufnahme in die älteste Zoovereinigung der Welt wird nicht jedem x-beliebigen Tierpark zuteil, da müssen schon einige Vorraussetzungen erfüllt sein. An erster Stelle steht natürlich die artgerechte Tierhaltung auch im Sinne des Artenschutzerhaltungsprogramms. Da liegt der Aachener Zoo ganz vorn, denn hier tummeln sich Brillenpinguine und Schopfmakaken neben Bali-Staren und Waldrappen und nicht zu vergessen: der kleine Pandabär.

Tagesspiegel - 30. Juli 2007
Chinesen wollen keine Entschädigung für Yan Yan
Vier Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan im Zoologischen Garten Berlin wird China wahrscheinlich auf eine Strafzahlung verzichten. Ein Sprecher des Waldministeriums in Peking sagte: "Die Panda-Kooperation zwischen China und Deutschland ist ein Symbol der Freundschaft." Zuvor hatten die Chinesen gefordert, dass Berlin wegen des unnatürlichen Todes von Yan Yan die Summe von 500.000 US-Dollar (etwa 370.000 Euro) zahlen solle. So war es im Vertrag vorgesehen. Der Zoo hatte die Forderung jedoch zurückgewiesen. In europäischen Zoos leben vom Aussterben bedrohte Riesenpandas nur noch in Wien und neuerdings als jüngstes Geschenk Chinas an Spanien in Madrid.




Planung und Bau

Schweriner Volkszeitung - 1. August 2007
Haus der 1000 Seen
Kreisrund, etwa 55 Meter im Durchmesser groß, drei Etagen, die zu zwei Dritteln in einen See gebaut wurden, von oben begehbar und von außen schwarz. Manche vergleichen die Architektur des Müritzeums mit einem Ufo, andere meinen, es wirke, wie ein riesiger Tanker, der im Herrensee auf Grund liegt - eine durchgreifende schlüssige Bezeichnung aus dem Volksmund fehlt aber noch. Dafür ist es medientechnisch auf dem modernsten Stand und das größte Süßwasseraquarium in Deutschland. Für Projektleiter Manfred Achtenhagen sieht es aus wie eine Wasserburg, er spricht aber streng vom Müritzeum. Entworfen hat es das schwedische Arkitektkontor Wingardh. Im Müritzeum erwartet den Gast eine großzügige Eingangshalle, in der schon fünf Bildschirme zeigen, was in den Ausstellungsräumen gerade läuft. Nach einem etwa 15-minütigen Film über die Entstehung der Seenlandschaft und die Pflanzen- und Tierwelt geht man über ein großes Forum im Innern in die Ausstellung. In einem sechs Meter hohen Aquarium zieht ein Schwarm aus 500 silbrig glänzenden Maränen seine Bahn, typischen Müritzfischen. Wird der Lichtstrahl unterbrochen, fliehen die Maränen, als wäre ein Hecht hinter ihnen her. Überhaupt ziehen sich überall Hör- und Spielstationen durch die gesamte Ausstellung. Über die Eiszeit, die verschiedenen Nutzungen von Wald und Acker durch Slawen und ihre Nachfolger, die Mecklenburger, führt der rote Faden über Moor-Erlebnisse bis zu einer uralten Ivenacker Eiche, die über Computer gesteuert original nachgebildet wurde und in deren Inneren Waldgeschichten gehört werden können. Insgesamt lassen mehr als 20 verschiedene Aquarien das Herz der Fischliebhaber höher schlagen, von Barben über Äschen bis zu Aalen, Forellen und Plötzen. "Unsere Hauptattraktion sind die Karpfen, die wir die fantastischen Vier getauft haben", erzählt Achtenhagen. "Besonders dankbar sind wir dem Land und Jost Reinhold", sagt Minister Seidel. Der Rentner hat mit seiner privaten Stiftung den sogenannten Eigenanteil des Kreises - rund 2,5 Millionen Euro - für die 14-Millionen-Euro-Investition aufgebracht.

Berliner Morgenpost - 1. August 2007
Bau von Riesenrad und Zoo-Wirtschaftshof: Bürger haben das Wort
Vor dem geplanten Bau des Riesenrads und des neuen Wirtschaftshofs am Berliner Zoologischen Garten haben die Bürger das Wort. Vom diesem Donnerstag an bis zum 4. September sind die Unterlagen der Bauleitplanung öffentlich einzusehen, teilte das Bezirksamt Mitte mit. Die Bürger haben Zugang zu den Dokumenten im Amt für Planen und Genehmigen in der Iranischen Straße 3. Das Riesenrad soll von Herbst 2008 an gebaut werden.

Segeberger-Zeitung Donnerstag, 2. August 2007
Affentheater hinter Glas - Hagenbecks Krallenaffen in neuem Zuhause
Sie sind zwar viel kleiner als ihre Artgenossen im Orang-Utan-Haus - haben beim Spektakel aber die Nase vorn: Die sieben Krallenaffen im Hamburger Tierpark Hagenbeck führen in ihrer neu bezogenen Behausung ein munteres Familienleben - an dem Besucher nur durch eine Glasscheibe getrennt teilhaben können. In den vergangenen beiden Jahren mussten die Kaiserschnurrbart-Tamarine wegen Platzmangels hinter den Kulissen des Zoos leben, berichtete ein Tierpfleger beim Fototermin am Donnerstag. Um sie wieder zeigen zu können, haben Tierpark-Mitarbeiter für die bärtigen Affen das historische Gehege der Hutaffen aus dem Jahr 1908 hergerichtet.



Aktionen

wienweb.at - 30. Juli 2007
Aktionstage im Tiergarten Schönbrunn
Im Tiergarten Schönbrunn finden noch bis Sonntag, 5. August, die Artentierschutztage statt. Jeweils ein Tag ist dem Schutz gefährdeter Tiere gewidmet: dazu zählen etwa der Große Panda, der Koala und der Elefant. Am Montag startet die geistreiche wie auch unterhaltende Reise zu den Panzernashörnern (11.00 Uhr/17.00 Uhr). Um 15 Uhr werden die Artenschutz-Projekte im Tiergarten vorgestellt. Am Abend finden im Elefantenhaus Vorträge zum Thema statt (18.00 bis 19.00 Uhr). Daneben wird ein buntes Rahmenprogramm geboten: von einer nepalesischen Tanzgruppe bis hin zu einer Rätsel-Ralley. Am 31. Juli feiert der Tiergarten Schönbrunn übrigens seinen 255. Geburtstag. Und am 2. August wird die Schönbrunner Zooschule gewürdigt, die vor genau 30 Jahren ins Leben gerufen wurde.

Stadt Nürnberg - 1. August 2007
Nächtliche Streifzüge durch den Tiergarten
Am Samstag, 11. August 2007, lädt der Tiergarten Nürnberg zu den Nacht-VerFührungen ein. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens begleiten die Besucherinnen und Besucher ehrenamtlich durch den Zoo und bieten einen stimmungsvollen Einblick in die Tierwelt bei Nacht. Der Erlös der nächtlichen Streifzüge kommt Projekten des Tiergartens zugute. In der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr starten Führungen im Abstand von zehn Minuten vom Haupteingang zu einem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang. Tiergartenmitarbeiter führen die Besucher Tiergarten zu verschiedenen Informationsständen an interessanten Orten und Gehegen. Für Unterhaltung und Kulinarisches wird ab 18.30 Uhr am Vorplatz des Tiergartens gesorgt.

Freizeit Ratgeber - 1. August 2007
Großes Casting bei Hagenbeck: Eine Woche lang als Tierpfleger arbeiten
Bären füttern, Ställe ausmisten, hautnah mit exotischen Tieren arbeiten: Für viele ist das ein Traum. Der kann jetzt für sechs Hamburger wahr werden – jedenfalls für eine Woche. „Sieben Tage Hagenbeck“, heißt die Aktion von Hamburg Journal, Hamburger Abendblatt und NDR, die sechs Hansestädtern die Chance gibt, eine Woche lang als Tierpfleger im Tierpark Hagenbeck zu arbeiten. Die Aktion findet von Montag, dem 15., bis Sonntag, dem 21. Oktober 2007, statt. Das Casting, bei dem die Finalisten live im Tierpark ausgewählt werden, erfolgt am 9. September.

Westdeutsche Allgemeine - 29. Juli 2007
Koala-Tag im Zoo - putzige Tiere, viel Infos
Der Duisburger Zoo - als Deutschlands einziger Tierpark mit den berühmten Eukalyptusfressern - hat am Sonntag seinen Koala-Tag gefeiert. Beim "Save-the-koala-day" konnten sich Besucher über die putzigen australischen Beuteltiere informieren, die Pfleger befragen, Informationstafeln studieren - und natürlich die Tiere beobachten. Der Zoo arbeitet dabei mit der Organisation Australian Koala Foundation zusammen. Sie bemüht sich, in Australien die Lebensräume der Beuteltiere durch Verhandlungen mit Regierung und Landbesitzern zu erhalten.

Westfälische Nachrichten - 27. Juli 2007
Orang-Utan-Mann malt für seine Artgenossen
Osnabrück. Bevor «Buschi» malt, prüft er erst die Farbe. Der 34-jährige Orang-Utan-Mann nimmt den grünen Pinsel aus der Hand von Pflegerin Nina Gangei, steckt ihn in den Mund und leckt ihn ab. Dann erst fährt er mit dem Pinsel über das Blatt Papier zu seinen Füßen. Mit dem Malen angefangen hat «Buschi» vor rund einem Jahr, nachdem seine Partnerin «Suma» gestorben war. «Wir wollten ihn beschäftigen, damit er nicht so einsam ist», sagt Ute Magiera, Artenschutzkoordinatorin und Tiermanagerin im Osnabrücker Zoo. Orang-Utans seien sehr intelligent. «Er ist bestimmt nicht der einzige Orang, der malt», sagt sie. Mit seinen Kunstwerken tut «Buschi» auch etwas Gutes für seine Artgenossen in Indonesien. Der Lebensraum der beeindruckenden Menschenaffen in den Regenwälder Borneos und Sumatras wird rasend schnell zerstört. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat Magiera zusammen mit der deutschen Sektion der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) die Ausstellung «Waldmenschen vor dem AUS» zusammengestellt, die noch bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu sehen ist. Ausgestellt - und gegen Spenden zu erwerben - sind auch «Buschis» Werke.

Augsburger Allgemeine - 29. Juli 2007
Hauch von Wildnis und Abenteuer im Zoo
Immer wieder hallt ein tiefes Grollen durch die Dämmerung. Zuerst leise, dann immer lauter zieht das bedrohliche Geräusch die Besucher in seinen Bann. Doch statt eines Unwetters kündigt das von den Elefanten produzierte Donnern deren allabendliches Schlafritual an. Rund 3500 Besucher konnten am Samstag bei der bereits vierten Dschungelnacht im Augsburger Zoo, die durch ein umfangreiches artistisches Rahmenprogramm komplettiert wurde, den Tierpark und seine Bewohner von einer anderen Seite kennen lernen.

Leipziger Volkszeitung - 30. Juli 2007
Zoo Leipzig sucht Namen für die Tigerdrillinge
Die am 30. Juni 2007 geborenen Tigerdrillinge sollen endlich einen Namen bekommen. Der Zoo Leipzig startet deshalb einen Namensaufruf für die sich bestens entwickelnden Minitiger. "Wir würden uns freuen, wenn wir durch zahlreiche Vorschläge seitens der Zoofans Unterstützung bekommen. Es sollen wohlklingende asiatische Namen sein, die sich leicht merken lassen", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 20. August, denn die Taufe der Jungtiger soll Anfang September stattfinden.

Spiegel Online - 31. Juli 2007
James Last macht Haie heiß
Zehn deutsche Sea-Life-Aquarien haben ihre Insassen vier Wochen lang zwei Stunden pro Tag mit unterschiedlichen Songs beschallt - um herauszufinden, zu welchem Sound die Haie sich am liebsten paaren. An jedem Standort gab es ein anderes Programm: hier Klassik, dort HipHop, woanders Rock. Das Ergebnis: Joe Cocker törnt die Haie an. Auch Salt'N'Pepa brachte die Fische in Wallung. Und selbst James Last konnte die Raubfische rocken. Offen aber blieb die vielleicht wichtigste Frage: Was bedeutet es nun, dass Joe Cocker und James Last die Haie zu animalischer Performance treiben?

PR-Inside.com - 31. Juli 2007
Mehr Hai-Nachwuchs nach Musik von Joe Cocker
Musik von Joe Cocker und Salt'N Pepa regt Haie offenbar zur Paarung an. Aber auch die Traumschiff-Melodie von James Last kommt bei den Raubfischen gut an. Dies hat eine Testreihe in den zehn deutschen Sea Life Aquarien ergeben. Um die Haie zur Paarung anzuregen, wurden sie vier Wochen lang täglich zwei Stunden mit Musik beschallt. In jedem Standort gab es einen anderen Titel, von Klassik über Rock bis HipHop. Doch nicht nur die Haie reagierten auf die Melodien: Während im Aquarium in München die Töne von Britney Spears die Raubfische völlig kalt ließen, inspirierte ihr Song «I'm not a girl» menschliche Teenager unter den Besuchern zu wilden Knutschereien.

Direkt Bielefeld - 26. Juli 2007
Neuer Becher aus der Tierpark-Edition ab Samstag, 28. August ...
Bielefeld. Ab Samstag, 28. Juli, ist der neueste Becher aus der beliebten Tierpark-Edition erhältlich. Auf dem hochwertigen Porzellanbecher ist Rotwild - gezeichnet im bekannten Illustrationsstil - auf grünem Hintergrund zu sehen. Er ist in limitierter Auflage für sechs Euro im Tierpark-Shop erhältlich. Die Verkaufserlöse kommen dem Heimat-Tierpark Olderdissen zugute.

Rhein Main Presse - 26. Juli 2007
Katzenfutter gegen den Bärenhunger Leos Lesestunde in der Fasanerie
Nicht Knut, sondern Kuno heißt der Bär, der seinen Abdruck in Gips hinterlassen hat. Die kleinen Gäste von "Leos Lesestunde" in der Fasanerie beäugen die große Bärentatze ehrfürchtig. Rund zwanzig Kinder mit ihren Eltern, Omas und anderen Begleitern haben den Weg zu Irmtrud Wendlings Lese- und Erzählstunde gefunden, die jeden Monat in der Fasanerie als Gemeinschaftsaktion mit dem Wiesbadener Tagblatt stattfindet. Dieses Mal geht es um die Bären - und die werden natürlich später auch noch "live" gefüttert. Die Veranstaltungsreihe geht im September weiter mit Märchen von den Hirschen und der Hirsch-Brunft.

Hamburger Abendblatt 2. August 2007
Hagenbeck-Romantik
Es wird romantisch. Wenn in Hagenbecks Tierpark mehr als 60 klassische Musiker Einzug halten, können sich Freunde des Barock, der Klassik und Romantik freuen. Bei den "Romantischen Nächten" an den drei Sonnabenden 4., 11. und 18. August werden Werke von Bach, Mozart, Haydn, Vivaldi und anderen Komponisten erklingen.

Oberberg Aktuell - 31. Juli 2007
Fotoclub präsentiert wechselnde Ausstellungen im Affen- und Vogelpark
Anlässlich eines Fototreffens im Affen- und Vogelpark von Mitgliedern des überregionalen Fotoclubs „Arbeitskreis Fotografie für den rheinisch-bergischen Raum“ (AKF e.V.) wurde im Eingangsbereich der Indoorhalle eine erste Galeriewand eröffnet. Der gegenwärtige Platz für 15 bis 20 Rahmen der Größe 40 mal 50 Zentimeter ist eine attraktive Ergänzung des Hallenangebots und soll in naher Zukunft mindestens verdoppelt werden.

NRZ - 1. August 2007
Vom Streichelzoo zum Tierpark: 50 Jahr-Feier im Tiergarten
Mönchengladbach. Vom Streichelzoo zum Tierpark: Mit ein paar Vögeln, Kaninchen, Ziegen und Ponys auf einem kleinen Grundstück fing im August 1957 alles an. Heute, 50 Jahre nach seiner Gründung, leben auf dem etwa 4,3 Hektar großen Gelände des Mönchengladbacher Tiergartens rund 500 Tiere in 125 Arten. Zum runden Jubiläum lädt der Zoo an diesem Samstag Besucher zum Mitfeiern ein. Für Unterhaltung sorgen zudem Clowns, eine Hüpfburg und eine Schminkecke.

Volksstimme - 26. Juli 2007
Ministerin Petra Wernicke ist prominente Taufpatin im ...
Gestern fand im Ascherslebener Zoo die Taufe des weißen Bengaltigers im Rahmen eines Kinderfestes statt. Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, übernahm die Ehrenpatenschaft für das Tier. Es wurde auf den Namen " Karim " getauft, was so viel wie " der Edle " oder " der Großzügige " bedeutet.

DCRS ONLINE - 31. Juli 2007
Olympische Souvenirs künftig aus Panda- Kot
Im Panda-Zentrum im chinesischen Chengdu hat man ein dickes Problem. Über vierzig Pandas produzieren täglich eine ganze Menge Tierkot. Der Zoo wusste nicht mehr wohin damit und hat sich nun eine besondere Form des Recycling ausgedacht. Aus dem Panda-Kot werden Souvenirs für die baldigen Olympischen Spiele in China hergestellt. So will man eine ganze Produktpalette für die Olympischen Spiele in China produzieren. Vom Lesezeichen bis zur Statue soll es alles aus Pandakot geben.

Die Welt - 1. August 2007
China: Wie man aus Mist Geld macht
In China plant eine Zucht-Station für Pandabären, aus dem Kot der Tiere Geschenkartikel herzustellen. Schließlich könne man mit nichts so schön: "Ich liebe dich" sagen, wie mit einem Bilderrahmen aus Panda-Exkrementen, sagen die Initiatoren. Anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in China sollen garantiert geruchsfreie Tier-Statuen aus den Kötteln der bedrohten Spezies entstehen. Das Material liefern 40 Pandabären aus einer Anlage in der südwestlichen Provinz von Sichuan. Gut eine Tonne Exkremente fallen dort jeden Tag an.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 2. August 2007
BREMERHAVEN: Experimente im Zoo
Wie funktioniert ein Eisberg? Ist der Eisbär bald ohne Scholle? Wodurch wird der Klimawandel verursacht? Das sind Fragen, mit denen sich der Zoo am Meer in Bremerhaven in den Sommerferien befasst. Mit im Boot als Co-Veranstalter der Reihe "Wissenswertes, Experimente und Spaß zum Polarjahr 2007" sind das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der World Wide Fund For Nature (WWF). Die Experimentierstunden zum Polarjahr finden bis zum 26. August jeweils dienstags, donnerstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr in der Zooschule statt.

presse-service.de - 2. August 2007
Rabenvögel in der Sonntagsschule
Bielefeld (bi) Interessantes über die Rabenkrähe und die Saatkrähe, den Eichelhäher sowie die Elster und die Dohle ist am Sonntag, 12. August, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen zu erfahren. Der Förderkreis „Lernort Natur“ lädt alle Schulkinder, die nicht älter als zwölf Jahre sind, dazu ein.




Nachwuchs

Frankfurter Neue Presse - 27. Juli 2007
Doppelter Nachwuchs bei den Nebelpardern
Frankfurt. Nachwuchs bei den Nebelpardern im Katzendschungel: Am 16. Juli sind dort zwei Jungtiere zur Welt gekommen. „Wir vermuten, es sind zwei Jungs“, teilt Diplom-Biologe Volker Grün vom Zoo mit. Im vergangenen April hatte es schon doppelten Nachwuchs im Nebelpardergehege gegeben. Damals starb jedoch ein Jungtier kurz nach der Geburt, das andere ging nach zehn Tagen ein. Mutter Kamiri war geschwächt gewesen durch eine Infektion, konnte keine Milch mehr geben. Auch die im April 2006 geborenen beiden Jungtiere hatten damals nicht lange überlebt. „Die Aufzucht dieser Tiere ist sehr schwierig, gerade in den ersten Monaten“, weiß Volker Grün. „Nach diesen Ereignissen haben wir ganz besondere Vorkehrungen getroffen.“ Der Diplom-Biologe verbrachte jede Nacht seit der Geburt der Kleinen vor einem Monitor und beobachtete Mutter und Kinder. Kamiri kümmert sich gut um die beiden, sie hat vor der Geburt in den Wurfboxen eine Art Nest aus Erde und Federn gebaut. Vater Tezpur bleibt erstmal außen vor, er kann Kamiri aber durchs Gitter beschnuppern. Noch etwas auf den Nachwuchs warten muss dagegen Giraffendame Monique. Mit der Geburt wird Ende August gerechnet. Wenn das Jungtier auf der Welt ist, übernimmt der Hessische Rundfunk die Patenschaft. Bis dahin kann über die „hr 3-Giraffencam“ (http://www.hr3.de) die werdende Mutter – und später auch das Kleine – beobachtet werden.

Frankfurt-Live.com - 27. Juli 2007
Der Zoo informiert: Nachwuchs bei den Nebelpardern
Am 16. Juli erblickten zwei junge Nebelparder die Welt im Zoologischen Garten Frankfurt. Noch sind sie klein und hilflos, doch schon bald werden sie, wie ihre Eltern Tezpur und Kamiri, von Ast zu Ast im Frankfurter Katzendschungel springen. Ab 27. Juli können Zoo-Besucher per Monitor einen direkten Blick in die Nebelparderwurfbox werfen.

Frankfurter Neue Presse - 31. Juli 2007
hr zeigt Giraffen-Geburt live im Internet
Die für Ende August erwartete Geburt eines Giraffen-Babys im Frankfurter Zoo will der Hessische Rundfunk (hr) live im Internet zeigen. Unter «www.giraffe.hr-online.de» seien bereits von Mittwoch an exklusive Einblicke in den Alltag der werdenden Giraffenmutter Monique im Giraffenhaus zu sehen. Der Sender übernimmt nach diesen Angaben die Patenschaft für das Giraffenbaby.

Frankfurt-Live.com - 31. Juli 2007
Ein TV-Star wird geboren
Der Hessische Rundfunk (hr) übernimmt die Patenschaft für das Ende August erwartete Giraffenbaby im Zoo Frankfurt. Exklusive Einblicke in den Alltag der werdenden Giraffenmutter Monique liefert der hr schon ab 1. August mit drei Webcams im Giraffenhaus. Wer Glück hat, kann unter www.giraffe.hr-online.de live dabei sein, wenn Monique ihr Kalb auf die Welt bringt. Ein ausführliches Internettagebuch (BLOG) sowie ein Giraffenlexikon runden das Angebot unter www.giraffe.hr-online.de ab.

Basler Zeitung - 30. Juli 2007
Erneut Gorilla-Nachwuchs im Zoo Zürich
Nachdem bereits vor gut zwei Wochen im Zürcher Zoo ein Gorillababy geboren wurde, hat es am Sonntag erneut Nachwuchs bei den Menschenaffen gegeben: Das 27-jährige Gorilla-Weibchen Nache hat ihr bereits achtes Junge geboren. Die Geburt am Sonntagnachmittag konnte von Zoobesuchern beobachtet werden, schrieb der Zoo am Montag in einer Mitteilung. Das zweite Gorillaweibchen der Zürcher Familie, die 30-jährige Mamitu, hatte am 14. Juli ihren 28. Sprössling geboren.

20minuten - 31. Juli 2007
Gorilla-Baby zur Welt gekommen
Vor den Augen zahlreicher Zoobesucher hat das 27-jährige Gorilla-Weibchen Nache am Sonntag ihr achtes Junges zur Welt gebracht. «Das Tierchen wird von der Mutter derart gut behütet, dass wir das Geschlecht noch nicht ausmachen konnten», sagt Robert Zingg, Kurator des Zürcher Zoos. Auch über das Geschlecht des Sprösslings der elfköpfigen Affenfamilie, welches vor zwei Wochen geboren wurde, rätseln die Tierpfleger noch. Fest steht lediglich der Name: «Wir haben das Gorilla-Baby auf den Namen Haiba getauft», sagt Zingg.

Westdeutsche Zeitung - 29. Juli 2007
Tika ist der Star unter den Kleinsten
Keine Frage, Tika ist der uneingeschränkte Star im Wuppertaler Zoo. Schon in den ersten Tagen nach ihrer Geburt kamen mehr als 10 000 kleine und große Besucher, um das tapsige Elefantenbaby in Wuppertal zu begrüßen. Und die Begeisterung hält an. Aber auch außerhalb des Elefantengeheges gibt es einiges zu sehen: „Im Juni und Juli haben wir die meisten Jungtiere“, erklärt Zoodirektor Ulrich Schürer. Und wirklich: Im Becken der kalifornischen Seelöwen schwimmt das wenige Monate alte kleine Weibchen, von den Pflegern liebevoll „Knubbel“ genannt, mit ihrem Vater Pepe – schon zum 33. Mal Papa – um die Wette. Einige Gehege weiter bei den weißen arktischen Wölfen mit ihren sieben Welpen geht es da schon etwas rauer zu. Aufgeregt wuselt der Nachwuchs bei den Halsbandpekaris durcheinander. Neben vielen anderen Jungtieren wie etwa den kleinen Weißlippenhirschen, den Büffelköpfchen in der Entenaufzucht oder den kleinen Zebras gibt es auch für Exoten-Fans spannenden Nachwuchs: Im Vogelhaus hat eine Rotspiegelamazone ausgebrütet.

Thüringische Landeszeitung - 2. August 2007
Tigerbabys auf Entdeckungstour
Noch ein bisschen unbeholfen tapsen sie umher: Im Zoo von Heidelberg unternehmen zwei kleine Tiger gerade ihre ersten Laufversuche.

Bietigheimer Zeitung - 2. August 2007
Heidelberger Zoo hofft auf den "Knut-Effekt"
Im Heidelberger Zoo sind zwei erst zwei Wochen alte Tigerbabys auf dem besten Weg, Publikumslieblinge zu werden. Auch wenn sich der "Knut-Effekt" nur bedingt wiederholen lassen dürfte, rechnet die Zooleitung doch mit großem Interesse der Tiergartenbesucher.

Wormser Zeitung - 2. August 2007
Gestreifte Wonneproppen
Noch schlafen sie die meiste Zeit, die Augen öffnen sich gerade und die ersten Laufversuche sehen noch sehr hilflos aus: Knapp drei Wochen sind sie alt, die jungen Tiger im Zoo Heidelberg, die nun den Tierfreunden offiziell "vorgestellt" wurden.

Holsteiner Zeitung - Donnerstag, 2. August 2007
Niedlich: Nachwuchs bei den Berberaffen und Seehunden
Knopfaugenzeit im Tierpark Neumünster: Gerade einen Monat steckt der Seehund-Junge seine Nase aus dem Wasser, sechs und drei Wochen jung sind zwei Berberäffchen, die dicht an Mutter oder Vater gekuschelt im Affengehege zu sehen sind.

PR-Inside.com - 26. Juli 2007
Wisentkälbchen im Berliner Zoo geboren
Im Berliner Zoo sind vor wenigen Tagen zwei Wisentkälbchen geboren worden. Der Nachwuchs wird am Freitag (27. Juli) auf der Freianlage präsentiert, wie Zoodirektor Berhard Blaszkiewitz am Donnerstag sagte.

Stuttgarter Wochenblatt - 26. Juli 2007
Wenn Stacy umherstiefelt
Ausgesprochen unternehmungslustig ist die kleine "Stacy", jüngster Zugang bei den Okapis in der Wilhelma. Bereits eine gute halbe Stunde nach der Geburt am 29. Juni stand sie auf den Beinen - zwar noch etwas wackelig, aber immerhin. Die Milchquelle bei Mutter "Ibina" war sofort entdeckt, und die begeisterten Zweibeiner am nächsten Morgen wurden neugierig beäugt.

webjournal.ch - 30. Juli 2007
Tintenfischbabies im Zolli
Basel. Im Vivarium sind einige Dutzend junge Tintenfische oder Sepien geschlüpft. Die noch ein bis drei Zentimeter kleinen Jungtiere sind für wenige Wochen im Aquarium 2 ausgestellt. Danach wachsen sie hinter den Kulissen weiter. In den nächsten 15 Monaten werden sie ihren gesamten Lebenszyklus durchlaufen. Sepien haben im Zolli eine lange Tradition. Bereits in den Siebzigerjahren konnten die schwierigen Pfleglinge im Vivarium gezüchtet werden. Seither gelang die Zucht fast jedes Jahr. Die Jungen des Jahrgangs 2007 jedoch stammen nicht aus eigener Zucht, sondern sind als Blutauffrischung – noch im Eistadium – von der Atlantikküste hergebracht worden.

Volksstimme - 31. Juli 2007
Eisbär Knut muss auf Diät
Knut muss auf Diät: Der berühmte Berliner Eisbär ist zu dick geworden. Deshalb sei jetzt Schluss mit zusätzlichen Leckerli wie Croissants und Extra-Portionen Fisch oder Fleisch, erklärte Zoo-Tierarzt Andreas Ochs. Der bald acht Monate alte Eisbär bringe inzwischen geschätzt gute 60 Kilogramm auf die Waage.

PR-Inside.com - 31. Juli 2007
Knut muss abspecken
Eisbär Knut muss abspecken. Tierarzt Andreas Ochs sagte am Dienstag der AP, dass der Star des Berliner Zoos ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat. Besorgniserregend sei dies aber nicht. Die gehaltvollen Zoo-Mahlzeiten würden jetzt ein bisschen reduziert, sagte der Mediziner. Statt vier Mal am Tag bekomme der acht Monate alte Bär jetzt nur noch drei Mal den eigens für ihn zubereiteten Brei aus Milch, Fleisch, Lebertran und Multivitaminen. «Extras wie Croissants werden allerdings weggelassen.» Grundsätzlich müsse Knut aber bald auf feste Nahrung wie Fisch oder Fleisch umgestellt werden.

sueddeutsche.de - 31. Juli 2007
Junger Eisbär muss auf Diät
Auffällig rund sei er geworden, sagen seine Pfleger. Zu viele Leckerli und Extraportionen hätten ihn dick gemacht, tadeln sie. Nun bekommt Knut, der einst süße Eisbär, eine strikte Diät verpasst. Seine Pfleger werden künftig strikter darauf achten, dass der pfiffige Eisbär bei der Futterzubereitung nicht noch extra greife, was vom Tisch falle oder in Körben lagere, berichtete der Tierarzt. Das Übergewicht für den Teenie Knut ist lediglich geschätzt, weil die bisher für ihn genutzte Waage nur bis 50 Kilogramm reicht. Anders als in seinen ersten Lebensmonaten sei es aber auch gar nicht nötig, Knut noch regelmäßig zu wiegen und sein Gewicht penibel zu kontrollieren.

Berliner Morgenpost - 26. Juli 2007
Wie bei Knut: Lama Pünktchen wird mit Handaufzucht groß
Eisbär Knut als Vorbild: Ein 14 Tage altes Lama wird im Tierpark von Finsterwalde mit der Flasche aufgezogen. Die 13 Jahre alte Mutter des Tieres war nach Angaben des Tierparks vom Donnerstag kurz nach der Geburt gestorben. Seitdem erhält Lama Pünktchen alle zwei bis drei Stunden die Milch aus einer nahe gelegenen Agrargenossenschaft von einer Kuh, die erst kürzlich gekalbt hatte.

Kanal8 - 1. August 2007
Alpakajunges sucht Namen
Pünktlich zum Ferienbeginn lockt das kleine Alpakafohlen neue Besucher in den Auer Zoo der Minis. Die Aufmerksamkeit ihrer Mama Mokka und sämtlicher Besucher ist ihr aber dennoch sicher. Typisch für Kamelarten fühlt sich auch die jüngste Bewohnerin des Tierparks in Gruppen am wohlsten. Die kleine Stute hat übrigens noch keinen Namen. Vorschläge nimmt der Auer Zoo der Minis jedoch gern entgegen. Einzige Bedingung - der Name sollte in Verbindung zu Peru stehen, da der Papa ein echter Peruaner ist.

Märkische Oderzeitung - 25. Juli 2007
Niedlich, drollig, liebenswert
Wer den Tierpark Angermünde besucht, kann in den Gehegen jede Menge Nachwuchs beobachten. Ob bei den Lamas, Kattas oder Präriehunden - überall bestimmen quicklebendige kleine Racker das Bild. Der Tierpark erlebt in diesem Jahr einen wahren Baby-Boom.

Yahoo! Nachrichten - 26. Juli 2007
Drehtag mit Tigerbaby
Es hat gerade seine Milchzähne bekommen und ist mit seinen zwei Monaten bereits ein gefragter TV-Star. Das Tigerbaby «Amba» ist jüngstes Mitglied der Filmtierschule Harsch in Sieversdorf. Dreharbeiten zu einer Sendung mit Showmaster Kai Pflaume hat «Amba» bereits hinter sich. Jetzt soll es sogar sein eigenes Drehbuch für eine Folge der Serie «Tierärztin Dr. Mertens» bekommen.

Ad-Hoc-News - 28. Juli 2007
Drehtag mit Tigerbaby
Amba hat zwar gerade erst die Milchzähne bekommen, ist aber schon ein gefragter TV-Star. Noch im August wird das Tigerbaby den ersten Auftritt im Filmpark Babelsberg haben. Seit zehn Jahren zeigen Filmtierschul-Inhaber Astrid und Gerhard Harsch dort regelmäßig bei der Studio-Tour, wie man Tiere auf Filmarbeiten vorbereitet. Bei der geplanten Jubiläumsshow, für die es noch keinen genauen Termin gibt, stehen neben Amba weitere Tiere mit «Filmerfahrung» auf der Bühne.

Wochenanzeiger Herford - 26. Juli 2007
Storchenpaar belieferte sich selbst
Das sesshafte Storchenpaar im Zoo Osnabrück hat dieses Jahr erfolgreich geklappert. Mitte Mai schlüpfte ein Küken und seit einigen Tagen zieht der Nachwuchs seine Kreise über dem Schölerberg.

ORF Oberösterreich - 31. Juli 2007
Gestreifter Nachwuchs im Schmidinger Zoo
Ein Zebra-Baby namens Toni ist derzeit der Star im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich. Wenige Tage alt erkundet das Fohlen auf seinen langen, staksigen Beinen bereits neugierig das Gehege. Stets an seiner Seite ist Mama Tina.

ORF.at - 28. Juli 2007
Auch Koala-Nachwuchs lässt auf sich warten
Robbenbaby oder Kugelgürteltier: Über Nachwuchsmangel kann sich der Tiergarten Schönbrunn zwar nicht beschweren, neben den Pandas wird aber vor allem bei den Koalas noch auf den Nachwuchssegen gehofft.

Blick Online - 1. August 2007
Gibt es bald einen neuen Knut?
Der Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien erwartet die seltene Geburt eines Pandas. Die 16 Jahre alte Bärin Bai Yun werde ihren Nachwuchs noch im Laufe des August zur Welt bringen. Der Herzschlag des Jungen sei bei einer Ultraschallaufnahme vor rund zwei Wochen entdeckt worden. Vor der Bekanntgabe der guten Neuigkeit wollten die Verantwortlichen demnach sicher sein, dass sich der Fötus normal entwickelt.




SACHSEN - FERNSEHEN.de - 26. Juli 2007
Neuzugänge im Chemnitzer Tierpark
Viel Bewegung kann derzeit bei den Trampeltieren und den Kulanen beobachtet werden - bei beiden Tierarten kam nämlich jeweils ein neuer Artgenosse hinzu. Nach langem Bemühen ist es endlich gelungen, eine zweite Trampeltierstute nach Chemnitz zu holen. Die Kulanstuten erhielten männliche Verstärkung durch einen Junghengst aus dem Safaripark Hodenhagen.

Morgenweb - 31. Juli 2007
Neues Heim für bellende Nager
Im Heidelberger Zoo haben Präriehunde ein neues Quartier bezogen. Die Anlage finanzierten die Tiergartenfreunde. Der Umzug der Nagetiere, die in Nordamerika in großen Gruppen leben, war ein spannender Moment für die Mitarbeiter des Tiergartens. Die meisten der Männchen stammen aus einem kleinen Tierpark in den Niederlanden. Ein Präriehund gesellte sich aus Hessen hinzu. Und die Weibchen gehörten ursprünglich allesamt privaten Besitzern. Sie wurden beschlagnahmt und reisten über eine holländische Auffangstation nach Heidelberg. Die neue "Präriehunde-WG" wurde nach Zoo-Angaben völlig problemlos gegründet. Alle Tiere kamen gleichzeitig in das neue, großzügige Gehege. So konnte niemand einen "Heimvorteil" erwerben und eventuell ausnutzen. Der Unterschied zwischen den in einer Kolonie aufgewachsenen Männchen und den Weibchen aus Privatbesitz sei rasch erkennbar gewesen, heißt es aus dem Zoo weiter. Während sich die "Herren der Präriehunde-Schöpfung" rasch im Unterholz versteckten und Löcher buddelten, untersuchten die Menschen gewöhnten Weibchen erst einmal ausgiebig die Schuhe und Schnürsenkel der Tierpfleger.

PR-Inside.com - 26. Juli 2007
Zoo weist Vorwürfe nicht artgerechter Aufzucht Knuts zurück
Der Berliner Zoo hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Eisbär Knut werde nicht artgerecht aufgezogen. «Knut wird nicht vermenschelt. Das stimmt absolut nicht», sagte Zoo-Tierarzt André Schüle. Vielmehr werde der mittlerweile 60 Kilogramm schwere Bär nach und nach von seinem Pfleger Thomas Dörflein getrennt. Spätere Verhaltensstörungen bei Knut seien nicht zu befürchten. Der Deutsche Tierschutzbund hatte dem Zoo vorgeworfen, er verhindere eine artgerechte Sozialisation des Eisbären.

Berliner Kurier - 28. Juli 2007
Nuckel-Alarm!
Er hat nun mal das richtige Händchen für Knut. An Thomas Dörflein nuckelt unser Eisbärkind am allerliebsten, als Baby erst am kleinen Finger, jetzt längst schon an der ganzen Hand. Bloß: Im August geht Knuts bester Kumpel in Urlaub - Nuckel-Alarm im Zoo! Doch bevor Knut maulig wird: Da ist ja noch "Ziehonkel" Ronny Henkel, den Knut auch gern mag. Der Pfleger ist aus dem Urlaub zurück, wenn Dörflein in die Ferien geht - Hand drauf!

DCRS ONLINE - 2. August 2007
Esel versucht Kamelkuh zu besteigen und bezahlt mit dem Leben
Im Zoo von Helsinki hat sich ein unschönes Drama abgespielt. Ein Esel hatte sich im „Liebesrausch“ die falsche Partnerin ausgesucht und musste diesen Fehltritt mit dem Leben bezahlen. Der Esel versuchte, von Hormonen übermannt, die Kameldame zu besteigen. Doch dies erzürnte den Kamelbullen, der unmittelbar auf den vermeintlichen Nebenbuhler los ging und diesen brutal in die Schnauze biss. Nichts konnte dem armen Eselhengst mehr helfen.

Thüringische Landeszeitung - 2. August 2007
Drollig und immer müde: Koalas
Hinter einer großen Glasscheibe in einem Haus im Duisburger Zoo sitzen graue Fellkugeln in den Ästen. Es sind Koalas. Der Zoo in Duisburg ist der einzige in Deutschland, der sie hält.

Kölner Stadt-Anzeiger - Donnerstag, 2. August 2007
Wo man kinderleicht den Affen kriegt
Vor 27 Jahren gründete der Konrad-Lorenz-Schüler Werner Schmidt den Vogelpark im oberbergischen Reichshof. Schnell kamen die Affen dazu, von Jahr zu Jahr wuchs das Unternehmen. Heute präsentiert es sich auf 18 Hektar als attraktive Mischung aus Erlebniszoo und Freizeitpark. Rund 160 000 Besucher zieht es jährlich dorthin. Das Geheimnis des Erfolges ist so simpel wie faszinierend: Da gibt es vermeintlich frei herumlaufende Tiere zu bestaunen und zu streicheln. Die Zäune ums Affengehege oder die Netze über den Freiflughallen nimmt kaum einer wahr. Weil das allein auf die Dauer selbst Fachidioten ermüdet, mischte Schmidt Karussells, Schaukeln und andere Fahrgeschäfte in die Tierschau.

FR-online.de - 1. August 2007
Außerhalb der Öffnungzeiten im Frankfurter Zoo
Lange bevor sich die Tiere des Frankfurter Zoos täglich ab neun Uhr ihrem Publikum präsentieren, beginnen vier Tierpfleger ihre Arbeit. In der Futterküche des Zoo-Wirtschaftshofs stehen sie ab halb sechs vor großen Trögen mit Obst und Gemüse, aus dem sie Futter zubereiten.


Berliner Morgenpost - 30. Juli 2007
Zwei Einzelgänger haben sich gefunden
Gut fünf Monate hat Tierpfleger Thomas Dörflein im Zoologischen Garten Berlin fast rund um die Uhr Eisbär Knut mit der Hand und der Flasche großgezogen. 108 Tage waren der Ziehvater und das weltberühmt gewordene Jungtier die Stars der "Knut-Show", die bis zu ihrem Ende am 8. Juli von mehr als einer Million Menschen besucht worden ist. Nun zieht Dörflein (43) seine ganz persönliche Bilanz.

RP Online - 30. Juli 2007
„Nemo denkt, er ist ein Mensch“
Aquazoo-Direktor Wolfgang Gettmann und Otter Nemo sind ein eingespieltes Team: Erst geht es morgens durch den Zoo, anschließend darf das ungewöhnliche Haustier mit ins Büro. Ab und zu gibt es kleine Vorführungen für die Zoo-Besucher, die Nemo dann füttern dürfen. Nemo wohnt bei Wolfgang Gettmann, und das schon seit seiner Geburt. „Nemo ist überall mit dabei“, sagt Gettmann. „Wir haben ihn auch mit in den Urlaub an die Ostsee genommen.“ Da konnte er sich ausstoben, schwimmen gehen und Fische fangen - alles, wie immer, ohne Leine. „Er kommt immer wieder. Da mach’ ich mir keine Sorgen“, so Gettmann.

Augsburger Allgemeine - 31. Juli 2007
Die Irrtümer im Leben von Plumplori Kalle
Das Leben scheint mitunter nur aus Irrtümern zu bestehen. Zum Beispiel dem, dass Halbaffen aus Südostasien nie in eine bayerische Flughafentoilette geraten könnten. Im April 2003 wurden zwei artengeschützte Plumploris ebendort im Münchner Airport entdeckt. Der Münchner Zoo winkte ab, so dass die zuständige Untere Naturschutzbehörde schnell bei Dr. Barbara Jantschke anfragte. Die Augsburger Zoo-Direktorin hatte schon einmal ein Buschbaby, einen Verwandten der Plumploris, großgezogen und gesteht: "Ich kann bei Halbaffen nicht nein sagen." Die Behördenvertreter hatten von "jungen Tieren" gesprochen, so dass Barbara Jantschke mit zwei unkomplizierten Neuzugängen für den Augsburger Tiergarten rechnete. Wieder ein Irrtum: Sie bekam zwei winzige, wenige Wochen alte und verschüchtert aneinander geklammerte Babys, die keinen Gedanken an eine Unterbringung im Zoogehege aufkommen ließen. Jantschkes Sofa wurde ihre neue Heimat, und die Direktorin päppelte die mickrigen nachtaktiven Halbäffchen erstmal mit Säuglingsbrei auf.

Nachrichten.ch - 30. Juli 2007
Tigerweibchen nach Kampf mit Männchen gestorben
Das Tigerweibchen «Berry», das Mitte Juli nach einem Kampf mit Männchen «Nurejev» im Zoo Zürich starb, ist an einer Lungenentzündung gestorben. Bei der Auseinandersetzung mit «Nurejev» hatte es Wasser eingeatmet. Dies führte zu einer Lungenentzündung, welche in Kombination mit Verletzungen am Kehlkopf zum Tod des Tieres führte. Zum Kampf zwischen «Nurejev» und «Berry» kam es, als die beiden Tiere zum ersten Mal ins selbe Gehege gelassen wurden. «Berry» stammte ursprünglich aus dem Zoo in Pilsen (CZ) und war zu Zuchtzwecken nach Zürich geholt worden.

NZZ Online - 31. Juli 2007
Gründe für den Tod der Tigerin im Zoo geklärt
Der Tod der jungen Tigerin, die in Zürich vor zwei Wochen nach einem erbitterten Kampf mit einem Artgenossen starb, ist nicht nur auf die tiefen Bissverletzungen zurückzuführen. Dies haben die Untersuchungen des Instituts für Veterinär-Pathologie der Universität Zürich ergeben. Der Kampf mit dem Tiger Nurejev, mit dem das frisch nach Zürich gekommene Weibchen namens Berry hätte nähere Bekanntschaft schliessen sollen, fand laut Communiqué zum Teil unter Wasser statt. Dabei sei Wasser in die Lunge eingedrungen, die sich offenbar in der Folge stark entzündet habe. Ohne diese Komplikation wäre das Tier seinen Verletzungen kaum erlegen, wie Zoo-Kurator Robert Zingg auf Anfrage ausführt. Die tödliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Grosskatzen hatte sich ereignet, als Berry erstmals in Nurejevs Gehege gelassen wurde. Zingg bezeichnet die Gründe für die Eskalation als «völlig schleierhaft». Der Zoo hat somit innerhalb eines Jahres zwei Tigerinnen verloren: Im August 2006 hatte Nurejevs Gespielin Kora im fortgeschritten Alter von 18 Jahren wegen eines Tumors eingeschläfert werden müssen. Nun müsse man sich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Weibchen machen.

Münsterländische Volkszeitung - 30. Juli 2007
"Ein Tiger frisst nun mal keinen Blumenkohl"
Hoch schlagen derzeit in Erfurt die Wellen - weil im dortigen Zoo Tiere wie Ziegen und Hirsche getötet und das Fleisch ohne Genehmigung zum Verzehr verkauft wurde. So einen Skandal gibt es im Naturzoo Rheine zum Glück nicht, aber: Tiere werden auch hier geschlachtet. Das bestätigte Zoodirektor Achim Johann. "Es ist schon so, dass bestimmte Tiere mit Genehmigung des Veterinäramtes geschlachtet werden", sagte Johann. Dabei handle es sich meist um Mäuse, Ratten, Kaninchen, Ziegen und Schafe. Nur so könne bei diesen Arten die Zahl der Tiere auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden. "Zum anderen ist das eine ganz natürliche Sache. Tiger, Nasenbären, aber auch Eulen fressen eben Fleisch. Ein Tiger frisst nun mal keinen Blumenkohl", sagte Johann. Selbstverständlich hole der Zoo für die Schlachtungen die Genehmigung des Veterinäramtes ein.

20min.ch - 25. Juli 2007
Auch Dählhölzli tötete Tierbabys
Die Nachricht sorgte bei Tierfreunden für Aufregung: Weil der Platz für sie fehlte, mussten letzte Woche im Basler Zolli zwei Löwenbabys eingeschläfert werden. Dass Jungtiere getötet werden, sei manchmal unumgänglich, heisst es auch im Dählhölzli. «Wir hatten das bereits bei den Bibern», sagt Kurator Marc Rosset. Gewisse Tiere seien einfach sehr schwer weiterzuvermitteln.

Berliner Morgenpost - 1. August 2007
Eberswalder Zoo bereits mit 125 000 Besuchern in diesem Jahr
Der Zoo in Eberswalde erweist sich trotz durchwachsenen Wetters auch in diesem Jahr als Besuchermagnet. Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben der Zooverwaltung schon 125 000 Gäste gezählt. Insgesamt rechnet der Eberswalder Zoo in diesem Jahr mit 270 000 Besuchern. Das wären 15 000 mehr als im vergangenen Jahr. Nachwuchs gibt es beispielsweise bei den Kängurus, Kattas, Ponys und Rentieren. Auch bei den vom Aussterben bedrohten Sumpfschildkrötenarten und Gelbwangenschopfgibbons war die Zucht erfolgreich.

presse-service.de - 1. August 2007
Bärin Alma leidet an Zahnschmerzen
Bielefeld. Im Tierpark Olderdissen leidet die 27-jährige Bärin Alma derzeit unter akuten Zahnschmerzen. Nach ärztlicher Untersuchung hat sich herausgestellt, dass die Wurzelspitzen beider Eckzähne im Unterkiefer stark entzündet sind. Dadurch bedingt hat die Bärin in den vergangenen Wochen wenig Futter aufgenommen, so dass ihr gesundheitlicher Zustand insgesamt sehr labil ist. Sie wird deshalb mit Antibiotika behandelt bis geklärt ist, welche weiteren Behandlungen notwendig sind. Eine Zahnoperation wird voraussichtlich unumgänglich sein. Aus diesem Grund bleibt die Bärin bis auf weiteres in ihrer Box.

Solingen-online - 30. Juli 2007
Vogelpark fehlen 30 000 Euro
Seit Freitag gibt es ihn auch offiziell: Den neuen Verein „Freunde und Förderer des Ohligser Vogelparks”, mit Eintrag beim Amtsgericht und Steuernummer. Sein Ziel: Wege aus der Finanzmisere des Tier- und Vogelparks finden, der seit Jahren mit knappen Kassen kämpft. „Die Lage ist wirklich äußerst prekär” sagt Reinhold Hawranke, zweiter Vorsitzender des Parks und Gründer des Vereins. „Akut fehlen uns etwa 30 000 Euro für das Luchs-Haus.” Das Haus war durch Orkan „Kyrill” schwer beschädigt worden und muss beim Um- und Ausbau auch neue Veterinäramtsauflagen erfüllen. Noch 2007 muss mit dem Bau begonnen werden. „Ein Architekt hat die Pläne gratis erstellt, aber wir sind weiterhin, vielleicht mehr denn je, auf Spenden und Besucher angewiesen”, sagt Hawranke.

Solinger Tageblatt - 1. August 2007
„Wir werden dauernd kaputt geredet“
Seit Freitag gibt es ihn auch offiziell: den neuen Verein „Freunde und Förderer des Ohligser Vogelparks”, mit Eintrag beim Amtsgericht und Steuernummer. Sein Ziel: Wege aus der Finanzmisere des Tier- und Vogelparks finden, der seit Jahren mit knappen Kassen kämpft. „Die Lage ist wirklich prekär”, sagt Reinhold Hawranke, zweiter Vorsitzender des Parks und Gründer des Vereins. „Akut fehlen uns etwa 30 000 Euro für das Luchs-Haus.” Das Haus war durch „Kyrill” schwer beschädigt worden und muss beim Um- und Ausbau neue Auflagen des Veterinäramts erfüllen. Im Herbst soll zunächst die Außenanlage gemacht werden, dann folgt das Haus. Vor dem Aus stehe der Tierpark aber nicht. Janett Heinrich, die zur Zeit als einzige ausgebildete Tierpflegerin den Park mit zwei Hilfskräften leitet, erhofft sich viel vom neuen Verein. Die Besucherzahlen allerdings seien seit Jahren rückläufig, das schlechte Wetter tue sein übriges.

St. Galler Tagblatt - 30. Juli 2007
Mit dem Gesetz nicht im Gehege
Minimalmasse von Wildtiergehegen und -käfigen werden in der Tierschutzverordnung neu festgelegt. Gossauer Walter-Zoo, St. Galler Voliere und Wildpark Peter und Paul müssen die Gesetzesverschärfung nicht fürchten. Bei vielen Kleinzoos stösst die Verordnung auf Opposition. Neue Gehege sind sehr teuer, zudem fehlt kleinen Zoos oft der Platz, um auszubauen. Im Erlebniszoo Eichberg im Rheintal müsste beispielsweise das Schneeleoparden-Gehege vergrössert werden – für rund 100 000 Franken. Claudia Rhyn vom St. Galler Veterinäramt bestätigt die Vermutung, dass privat öfter gegen das Tierschutzgesetz verstossen wird als in Zoos, Volieren oder Wildparks.

RP Online - 26. Juli 2007
Kinder zoomen Reptilien ’ran
Rheinberg. Hat ein Krokodil eigentlich Ohren? Gute Frage. Antworten bietet der Terrazoo am Melkweg. Im Terrarium der rund 300 Kilogramm schweren Nilkrokodile wurde eine Videokamera installiert, mit der man sich die exotischen Echsen mit bis zu 26-facher Vergrößerung heranzoomen und ihnen so im wahrsten Wortsinn in die Augen blicken kann. Finanziert wurde die insgesamt 5000 Euro teure Technik über den Verein Zooschule Rheinberg e. V. Künftig sollen die Besucher an vier weiteren Terminals Tiere beobachten und so Informationen erhalten können. Auch wer den Terrazoo in Rheinberg nur online besucht, wird sich demnächst lebendige Eindrücke vom Geschehen im Krokodil-Terrarium verschaffen können. „Die Kamera wird noch in diesem Jahr in unseren neuen Internetauftritt integriert“, verspricht Zoopädagoge Bick.

Westdeutsche Zeitung - 30. Juli 2007
Tierische Geschichte
Geburtstag: Der Tiergarten Odenkirchen feiert sein 50-jähriges Bestehen. Zeit für einen Blick zurück, der aber auch an ein tragisches Ereignis erinnert. Im April 1971 fiel der damals vierjährige Helmut in das Bärengehege und wurde von drei Braunbären gefasst. Man versuchte noch, die Tiere zu verjagen, doch es war bereits zu spät. Der Junge konnte nur noch tot geborgen werden. Das Ergebnis der Ermittler: Den Tiergarten traf keine Schuld. Die Mutter des Kindes hatte ihre Aufsichtspflicht verletzt, weil sie wohl betrunken war und nicht verhindert hatte, dass ihr Sohn über die Barriere kletterte. „Zum Glück ist es in all der Zeit bei diesem einen traurigen Unfall geblieben, sonst ist nie etwas Schlimmes passiert“, sagt Norbert Oellers, seit 31 Jahren Leiter des Tierparks. Der Zoo feiert in diesem Jahr sein 50-Jähriges.

Hamburger Abendblatt - 1. August 2007
Tuan ist Chef der Affenbande
Wenn er von seinen Tieren schwärmt, dann ist Claus Claussen (32) fast nicht zu bremsen: "Allein schon ihr Aussehen, ihre Farbe - wie eine Flamme im Baum! Und dann ihre Intelligenz! Sie können um die Ecke denken, sind ichbezogen. Noch dazu ist jeder ein Charakterkopf." Die Rede ist von Hagenbecks zehnköpfiger Orang-Utan-Gruppe, die Claussen als Reviertierpfleger betreut. Claussen begann 1998 seine dreijährige Tierpflegerlehre im Hamburger Tierpark.

Walsroder Zeitung - 28. Juli 2007
„Kein Zutritt“ – das gilt heute nicht für Ilsabe
Dass der Job eines Tierpflegers auch im Vogelpark Walsrode nichts für zarte Nerven ist, hatte Ilsabe Illemann schon geahnt. Seit Mittwoch weiß sie es genau: Einen Tag lang hat die Neunjährige hinter den Kulissen als Junior-Tierpflegerin mitgeholfen. Die WZ hat sie begleitet.

Fränkische Nachrichten - 27. Juli 2007
Im Wildpark Tiere erleben und nicht nur sehen
Wer sich bei der Fütterung der Geier in das Greifvogel-Gehege traut, kann kein Angsthase sein. Der gigantische Vogelkäfig ist wie ein großer Kessel, auf dessen Boden ehrfürchtig die Besucher des Bad Mergentheimer Wildparks dicht an dicht gedrängt stehen. Auf den Felsbrocken ringsum warten zur Fütterungszeit schon hungrig die Geier und Adler. Wen es reizt, Tiere besonders naturnah und in ihrem gewohnten Lebensraum beobachten zu können, der ist im Bad Mergentheimer Wildpark richtig. Der Wildpark bietet einige Attraktionen. So z. B. das bis zu 30-köpfige Wolfsrudel, eines der größten in einem Tierpark. "Tiere erleben und nicht nur sehen" - seinem selbst gewählten Motto wird der Bad Mergentheimer Wildpark mehr als gerecht.

koeln.de - 26. Juli 2007
Lindenthaler Tierpark: Fremdfutter ab sofort verboten
Nachdem im Lindenthaler Tierpark fünf Ziegen und zwei Soay-Schafe in diesem Jahr durch falsches Futter qualvoll verendet sind, ist jetzt ein Futterverbot für Fremdfutter verhängt worden. Ab sofort darf den Tieren nur noch Futter aus den aufgestellten Automaten gegeben werden. Entsprechende Hinweisschilder wurden bereits angebracht.

OÖNachrichten - 27. Juli 2007
Nur Schabernack im Kopf
Zwei kleine Banditen treiben seit wenigen Wochen ihr Unwesen im Cumberland-Wildpark Grünau. Bonnie und Clyde heißen die acht Wochen alten Waschbären-Geschwister. Geboren wurden sie in einem Wiener Tierheim, wo ihre Eltern und sechs Geschwister noch immer leben.

reticon.de - 31. Juli 2007
Mensch - Gorilla! 30 Jahre Verhaltensforschung
Gorillas sind faszinierend und geheimnisvoll. Das weiß keiner besser als der Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf Jörg Hess, der seit drei Jahrzehnten alles dokumentiert, was sich innerhalb der Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo ereignet. In den 1980er Jahren beobachtete er das Verhalten einer Berggorillafamilie der Forschungsstation von Dian Fossey in Zentralafrika. Aufnahmen und Bilddokumente aus über 30 Jahren Forschung geben Einblick in die sozialen Regeln und Rituale der Basler Gorilla-Familie.

Augsburger Allgemeine - 27. Juli 2007
Löwe auf dem Weg zum Filmstar
Ein langer, tiefer Blick in Tones junge Löwenaugen genügte: "Wir werden es nicht leicht miteinander haben", sagte Tiertrainer Joe Bodemann damals im März, als er das verschüchterte Raubkätzchen mit stumpfem, struppigem Pelz in der Gessertshausener Tierklinik kennenlernte. "Aber wir haben eine Chance." Sprach's und holte Tone zu sich in den Filmtierpark Eschede. Heute kann Filmtierpark- Manager Sven Hellwig sagen: "Damit hat hier keiner gerechnet. Er hat sich gut entwickelt." Tone alias Alvin ist ungefähr neun Monate alt, so groß wie ein Schäferhund, hat goldglänzendes Fell, bekommt Vitamine für sein labiles Nervensystem, wiegt 70 Kilo, frisst täglich fünf Kilo Rindfleisch und ist sich seiner Kraft nicht recht bewusst. Sein neuer Spielgefährte, der drei Monate alte Babylöwe Alf, muss das büßen. Schon ein paar Mal stand er vor der Kamera. Das ZDF begleitet ihn für eine Serie auf seinem Weg vom kranken Löwenbaby zum Fernsehstar ­ - kein leichtes Unterfangen.

Oldenburgische Volkszeitung - 30. Juli 2007
Fliegender Spendensammler
Das finden diese Jungs lustig: Ein Papagei im Zoo von Bangkok sammelt im Flug Spenden ein.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


dierennieuws.nl - 1. Aug. 2007
Vragen aan alle dierentuinen
Fragen an alle Tiergärten
Mit den zunehmenden dubiösen Berichten in den Medien über Zoos in Europa, die Tiere verkaufen (England) und Tiere zum Verzehr verkaufen (Deutschland), ist es Zeit, um auch die Zoos in unserem eigenen Land einmal zu konfrontieren mit diesen Praktiken. Am Freitag, dem 27. Juli dieses Jahres, habe ich eine Email geschickt an die EAZA (Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien) und alle dieser angeschlossenen niederländischen Zoos, die Katzenartige in ihrer Sammlung haben, mit der Bitte, Aufklärung über bestimmte Dinge zu geben. Tiergeburten oder Neuerwerbungen aus anderen Zoos finden immer viel Beachtung in Medien und auf Websites, doch über kranke, verendete und weggegebene Tiere wird nicht so viel geschrieben. Ich muß auch sagen, daß der eine Zoo offener darüber spricht als der andere. Gelegentlich "verschwinden" auf einmal Tiere ... Natürlich beschuldigen wir die Zoos deshalb nicht, aber wir sollten wohl bitte Antwort auf unsere Fragen sehen. Mehr Information hierzu siehe auf www.wildcatsmagazine.nl/nieuws.htm. Auf dieser Website findet man die wichtigsten Neuigkeiten und schöne Fotos von wilden Katzen. Auch sehr kritische Bemerkungen über Tier- und Naturschutzverbände. In Zukunft gehe ich immer weiter in die Tiefe, was diese Dinge betrifft. Das Wohlergehen der Tiere steht bei mir über allem. Tekst: B. de Jonge www.wildcatsmagazine.nl.

dierennieuws.nl - 1. Aug. 2007
Mens versus dier: dieren welzijn?
Mensch versus Tier: geht es um das Wohlbefinden der Tiere?
Dann gibt es diese verschiedenen Auffangzentren, Tier- und Naturschutzverbände, Zoos. Menschen müssen sehen, wie sie retten, was andere Menschen mutwillig zerstören. Es wird schon viele gute Arbeit geleistet, doch kann man auch Fragezeichen bei manchen Organisationen setzen. Geht es wirklich nur um das Interesse von Tier und Natur? Eine Geldsammlung für die Tiger, deren Ertrag ich an den WWF gespendet habe, kam in den "großen Topf" (Gehalt für den Direktor?) und aus zuverlässigen Quellen weiß ich auch, daß genau solche großen Organisationen wie der WWF auch oft ihren Namen unter Projekte setzen, mit denen sie nichts zu tun haben. Zoos tun viel für die Arterhaltung. Ab und zu tauchen sonderbare Artikel in den Medien auf, die z.B. über vorzeitiges Euthanasieren bei überzähligen Tieren, das Verkaufen von Tierhäuten (England) und das Verkaufen von Tieren für den Verzehr (Deutschland) berichten. ... Wenn Tiere leiden müssen, liegt es oft an der Unwissenheit der Menschen. Zoos sollen erzieherisch wirken und richten sich deshalb namentlich an die große Teilgruppe Kinder und ihre Eltern. Aber wenn man im Zoo einmal um sich schaut - wie viele Eltern mit Kindern sind wirklich mit Erziehung beschäftigt? Wer das selbst einmal sieht, muß mit mir einer Meinung sein: wenige! (Mit Ausnahmen, denn ich will vor allem nicht verabsolutieren!) Es fällt vor allem ein Verhalten auf: Tiere werden angeschrieen, es wird an die Scheiben geklopft, kleine Steine werden geworfen, die Tiere werden oft falsch bezeichnet ... Letzteres kann man begreifen bei einem Kind, aber vom erzieherischen Gesichtspunkt aus sollte man erwarten, daß die Eltern dann sagen, um welches Tier es sich handelt, und wenn sie das selbst auch nicht wissen, sind da die Hinweisschilder an den Gehegen - mit allen Informationen darauf. Aber nein, sie wollen möglichst schnell alles sehen und stolpern weiter über die Zehen von anderen Besuchern Richtung Spielplatz oder Restaurant. Was ist daran erzieherisch? Text: Babette de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

Dagblad De Limburger - 31. Juli 2007
Branden teisteren Canarische eilanden
Brände suchen Kanarische Inseln heim
Die Kanarischen Inseln erleben die größten Waldbrände seit Jahren. Die schweren Brände vernichteten bereits Dutzende Hektar Nadelwald und bedrohen Einwohner und Touristen auf den beliebten Ferieninseln Teneriffa und Gran Canaria. Der auch bei niederländischen Touristen bekannte Zoologische und Botanische Garten Palmitos Park auf Gran Canaria wurde größtenteils in Schutt und Asche gelegt. Die Tiere wurden freigelassen, aber viele von ihnen kamen um.

Dagblad van het Noorden - 31. Juli 2007
Grootste vlindertuin van Nederland in Luttelgeest
Größter Schmetterlingsgarten der Niederlande in Luttelgeest
Der größte Schmetterlingsgarten der Niederlande öffnet seine Türen am 4. April 2008 im Orchideenhof in Luttelgeest (Noordoostpolder). Auf einer Fläche von 1500 qm sollen ungefähr 60 Schmetterlingsarten aus der ganzen Welt zu finden sein, sagt Miteigentümer Thomas Maarssen. In das "Vlinder Vallei" ("Schmetterlingstal") kommen zu Beginn 1500 Schmetterlinge. Der Orchideenhof muß für die neue Attraktion komplett umgebaut werden.

Algemeen Dagblad - 30. Juli 2007
Kusje voor orang-oetan-baby
Küßchen für Orang-utan-Baby
Mutter Anak hat ihre Pfleger mit ihrer Schwangerschaft ganz schön überrascht. Sie ist 31 Jahre alt, in Menschenjahren gerechnet etwa 60 Jahre. Niemand hatte damit gerechnet, daß Anak noch einmal Mutter wird.

telegraaf.nl - 30. Juli 2007
Gezin stapt naar hof voor vervolging Blijdorp
Familie wendet sich an den Gerichtshof wegen Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp
Eine Rotterdamer Familie ersuchte am Montag den Gerichtshof in Den Haag, Blijdorp doch noch strafrechtlich zu verfolgen wegen Bokitos Ausbruchs. Der Familie zufolge, die zu der Zeit in Blijdorp war, hat der Tiergarten zu wenig getan, um einen Ausbruch eines gefährlichen Tieres zu verhindern. Die Rotterdamer wollen, daß ein ähnlicher Vorfall nicht mehr vorkommt, sagte ihr Anwalt Frank van Ardenne am Montag. Die Generalstaatsanwaltschaft (GS) urteilte früher, daß nicht anzunehmen war, daß ein Gorilla ins Wasser geht oder über einen Graben springt und beschloß Anfang Juli, den Tiergarten nicht strafrechtlich zu verfolgen. Aus den Untersuchungen der Polizei und Gutachten folgte, daß Blijdorp den gesetzlichen Pflichten nachgekommen war. Laut GS in Rotterdam war Bokitos Ausbruch mit verursacht durch das Verhalten anderer Besucher, die darauf hin angesprochen wurden von Mitarbeitern und Freiwilligen. Andere Besucher hatten in den Wochen vor dem Vorfall berichtet, daß Bokito frustriert war. "Blijdorp ist offensichtlich nicht adäquat damit umgegangen", stellte Van Ardenne fest. Aus der Akte gehe nämlich nicht hervor, welche Maßnahmen der Tiergarten ergriffen habe, um einen Ausbruch zu verhindern.

trouw.nl - 30. Juli 2007
Orang-oetan geboren in Ouwehands Dierenpark
Orang-Utan geboren in Ouwehands Dierenpark
Orang-Utan-Mutter Anak hat am Donnerstag in Ouwehands Dierenpark in Rhenen (Provinz Utrecht) ein Junges zur Welt gebracht. Das Junge heißt Apie, genannt nach einem Äffchen, das die Hauptrolle spielt in einem Zoo-Musical.

Dagblad van het Noorden - 30. Juli 2007
Orang oetan geboren in Ouwehands dierenpark
Orang-Utan geboren in Ouwehands Dierenpark
Apie ist das achte Mitglied der Orang-Utan-Gruppe in Rhenen. Mutter und Sohn sind vorläufig im Innengehege zu bewundern. Ein Tierparksprecher sagte, es sei etwas Besonderes, wenn ein Orang-Utan in Gefangenschaft geboren wird. "Wir haben nicht viele junge Weibchen in der Gruppe, also bleiben eine Schwangerschaft und eine gute Geburt etwas Besonderes. Außerdem kriegen Orang-Utans nur einmal in fünf, sechs Jahren ein Junges."

depers.nl - 30. Juli 2007
Gouden film voor derde 'Zoop'
Goldener Film für dritten "Zoop"
"Zoop in Südamerika" hatte heute den hunderttausendsten Besucher. Damit wurde der Kinderfilm mit dem Preis Gouden Film ausgezeichnet. Im Kino Cinestar in Enschede empfing der glückliche kleine Besucher ein Überraschungspaket aus den Händen echter Südamerikanischer Rangers.
[Red. Anm.: Der Gouden Film (Goldener Film) ist ein Niederländischer Preis, der verliehen wird, wenn ein Film eine Besucherzahl von 100.000 erreicht, wenn er im Kino gezeigt wird].

crooze.fm - 30. Juli 2007
Plankendael Meldt Bijzondere Gebeurtenis - Uitzonderlijke geboorte bij de neushoornvogels!
Planckendael meldet ein besonderes Ereignis - Außergewöhnlicher Schlupf bei den Hornvögeln
Das Pärchen Korallenschnabel-Hornvögel in Planckendael ist stolzes Elternpaar von zwei Jungvögeln geworden. Es ist das erste Mal in der Geschichte von Planckendael, daß dies passiert und auf wissenschaftlichem Gebiet ist das eine absolute Spitzenleistung! Jährlich schlüpfen in ganz Europa nur einige Küken! Zur Zeit kann man die Familie mit den beiden gesunden Jungvögeln in der neuen Asien-Tropenhalle bestaunen. Vor einigen Tagen flogen die Jungen zusammen mit ihrer Mutter aus dem kuschligen Nest aus. Wer alles wissen will über diese seltsame Art, kann sie zwischen 14.30 und 16.30 besuchen, wenn der Zoolotse Rede und Antwort steht, oder zur täglichen Fütterungszeit um 11 oder 16 Uhr kommen. Dieser Schlupf ist eine sehr gute Nachricht für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP für diese Art, das für die europäische Zooorganisation EAZA durch den Zoo Aalborg (Dänemark) koordiniert wird.

omroepflevoland.nl - 29. Juli 2007
Rivierkreeften in Dronter sloot
Flußkrebse in Dronter Wassergraben
In und entlang eines Wassergrabens im Neubauviertel de Gilden in Dronten sind einige Dutzend Krebse gesichtet worden. Ein ahnungsloser Radfahrer aus Dronten entdeckte zufällig die ca. 15 cm großen Krebstiere, die im Sand krochen und im Graben schwammen. Laut Aquariumschef Max Janse von Burgers' Zoo in Arnheim handelt es sich so gut wie sicher um Rote Amerikanische Flußkrebse. Die kommen in den Niederlanden seit einigen Jahren in der Natur vor. Laut Janse können die Krebse in Pfuhlen und Gräben mit einer guten Wasserqualität gut überleben.

parool.nl - 28. Juli 2007
Wandelen tussen de dino's
Spazierengehen zwischen den Dinos
Zu einem abenteuerlichen Spaziergang durch die Urzeit wird der Besuch des vor kurzem eröffneten Dinowaldes im Tierpark Amersfoort. Das ist etwas für den wahren Dinofan. Absoluter Knaller im Dinowald ist der tyrannosaurus rex, Favorit vieler Dinofans. Mit seinen 14 Metern war er einer der größten Fleischfresser, die jemals lebten. Der Dinowald ist ein Teil des Tierparks Amersfoort; ein Besuch ist mit einbegriffen in den Preis der Eintrittskarte für den Tierpark. Entlang des Pfades durch den Dinowald befinden sich Picknickplätze und am Ende der Route können Kinder selbst Dinoknochen ausgraben. Information: tel. 033 4227100, Internet: www.dierenparkamersfoort.nl

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Brand Blijdorp verwoest 30 zonnepanelen
Brand in Blijdorp zerstört 30 Sonnenkollektoren
Der Brand auf dem Dach des Ozeaniums im Tiergarten Blijdorp hat 20 bis 30 Sonnenkollektoren zerstört. Das Feuer wütete direkt über dem Haibecken, wohinein einige Aluminiumteile der Dachkonstruktion gerieten. Die Flammen verursachten auch einige Löcher im Dach, die inzwischen provisorisch abgedichtet sind. Der Zoo weiß noch nicht, wann der Schaden repariert werden soll. Fest steht jedoch laut Sprecher Jan Klapwijk, daß die Besucher von Blijdorp wenig von den Arbeiten bemerken sollen. Es wird noch untersucht, wie der Brand entstanden ist. Bislang wird von einem Blitzeinschlag vermutlich schon vor einer Weile ausgegangen. Das Ozeanium verfügt über Blitzableiter. "Aber wir müssen feststellen, daß ein Blitzeinschlag doch möglich gewesen ist. Und wir wollen vermeiden, daß wir dies ein zweites Mal erleben." Vorige Woche wurde bereits ein Defekt an einem Teil des "Sonnendaches" festgestellt. Nach einer Reparatur blieb im Ozeanium ein Brandgeruch zurück. Am Donnerstag loderte das Feuer auf, wonach das Ozeanium zweimal geräumt werden mußte.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
Oceanium ontruimd na brand
Ozeanium nach Brand geräumt
Hunderte Besucher mußten heute in aller Eile das Groß-Aquarium verlassen. Soweit bekannt, sind sie mit dem Schrecken davongekommen und es gab keine Verletzten. Gegen 16 Uhr wurde die Halle wieder für die Besucher zugänglich. Ersten Berichten zufolge haben alle Tiere den Brand überlebt. Einige Sorgen machen die Pinguine. Die Lungen der Vögel könnten Schaden genommen haben durch die schnelle Rauchentwicklung in der Halle. Der zweite Brand entstand heute nachmittag halb drei über dem Haibecken. Ein Sonnenkollektor geriet in Brand und ein Kurzschluß in der darunter liegenden Verkabelung war die Folge. "Möglicherweise hängt der Brand zusammen mit den Blitzeinschlägen in den letzten Wochen", so Sprecher Jan Klapwijk vom Tiergarten. "Eine Untersuchung muß Aufschluß darüber geben." Blijdorp war wegen der Ferien und des Wetters gut besucht. Bei den Besuchern sitzt der Schreck noch tief. Besucherin Cassandra Paspalas spricht von einem "Unglücksjahr für Blijdorp": "Erst Bokito und jetzt das wieder!"

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2006
Systeem wordt gebruikt om pinguïnverblijf te koelen
System wird gebraucht, um Pinguinanlage zu kühlen
Das Dach des Ozeaniums zählt mehr als 3.400 Sonnenkollektoren. Sie haben eine Oberfläche von 5.000 qm und liefern ausreichend Strom, um hundert Haushalte mit Elektrizität zu versorgen. Mit dem "Sonnendach" wird die Anlage der Kaiserpinguine gekühlt. Ungefähr 30 qm Sonnenkollektoren wurden durch den gestrigen Brand beschädigt. Die müssen ausgetauscht werden, ebenso wie die sie umgebende Konstruktion und die Verkabelung. Wie lange die Arbeit dauern wird, ist noch nicht bekannt. Das Ozeanium ist normal geöffnet für die Besucher.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
Wilde geruchten bij brand boven het haaienbassin
Wilde Gerüchte bei Brand über dem Haibecken
Durch den Dachbrand gestern mittag im Ozeanium des Tiergartens Blijdorp sind Rußteilchen in das große Haibecken geraten. Einem Tiergartensprecher zufolge ist das in das Wasser geratene Material so klein, daß für die Tiere keine Gefahr besteht. Gleich nach dem Brand machten die wildesten Gerüchte die Runde; hinabgefallene Bruchstücke hätten Haie getötet. Die Chance ist groß, daß das in das Wasser gelangte Material bereits wieder aus dem Wasser verschwunden ist. Das Ozeanium sieht hinter den Kulissen einer Fabrik mit Laboratorium sehr ähnlich.

Algemeen Dagblad - 26. Juli 2007
'Ik dacht: Bokito is zeker weer ontsnapt'
"Ich dachte: Bokito ist bestimmt wieder ausgerissen"
Die Freundinnen Cassandra Paspalas und Charmainne Roos sehen aus einiger Entfernung nach den Feuerwehrleuten, die damit beschäftigt sind, das Feuer zu löschen. Sie waren im Augenblick nicht selbst im Tiergarten, aber sind dorthin gegangen, als sie hörten, daß "etwas" passiert war. "Das erste, woran ich dachte war: o nein, der Bokito wird doch nicht wieder ausgerissen sein." Charmainne ergänzt: "Blijdorp besteht 150 Jahre. Aber man kann jetzt nicht sagen, daß 150 eine Glückszahl für den Tiergarten ist. Sehr traurig".

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Drie lynxen maken uitstapje
Drei Luchse machen einen Ausflug
Drei Luchse spazierten gestern morgen außerhalb ihres Geheges im Tierpark Amersfoort. Der Käfig war am Abend davor nicht gut abgeschlossen worden. "Während der Abendrunde saßen sie noch in ihrem Käfig, also vermute ich, daß sie, als sie aufwachten, nach draußen gegangen sind", erzählt Chef-Tierpfleger Marjo Hoedemaker. Er begegnete den Tieren auf seiner morgendlichen Runde. "Zwei saßen gleich neben ihrem Gehege an einer Mauer, die konnten wir so wieder einsperren. Der dritte saß 30 m weiter. Sie bleiben immer dicht bei ihrem Territorium, also weit brauchten wir nicht zu suchen." Doch mußte der dritte Luchs betäubt werden. "Man sollte so ein Tier nicht hetzen." Gefährlich sind die Tiere laut Hoedemaker nicht. "Sie sind etwas größer als eine Katze, sie können auch kratzen. Aber sie tun niemand etwas zuleide." Die Luchse waren schnell wieder zurück in ihren Gehegen, der Park konnte normal um 9 Uhr öffnen.

Algemeen Dagblad - 27. Juli 2007
Jaarlijks zien 28.000 mensen een kubus van de binnenkant
[Tiergarten Blijdorp die Nummer eins in Rotterdam]
Tiergarten Blijdorp hatte - als absolute Nummer eins - 1.428.098 Besucher, das geht aus den Zahlen von Rotterdam Marketing hervor.

evenementnieuws.nl - 26. Juli 2007
Poppenkastvoorstelling in het Natuurmuseum Nijmegen
Kasperle-Theatervorstellung im Naturkundemuseum Nijmegen
Zum Ferienabschluß kommt die Puppentheatergruppe de Kiekkast aus Enschede Freitag, 10. August in das Naturkundemuseum Nijmegen. Gespielt wird die Kindervorstellung "Ein Abenteuer im Garten von Jan Klaassen und Katrijn". Als Jan Klaassen und Kathrein in ihren Garten mit einer Arbeit beschäftigt sind, begegnen sie einem ganz fremden schwarz-weiß gestreiften Tier! Sie benachrichtigen die Polizei. Es scheint ein Tier aus dem Zoo ausgerissen zu sein! Der Zoodirektor setzt eine Belohnung aus. Auch Hexe Eucalypta würde gern die Belohnung kriegen und tut etwas ganz Gemeines. Die Vorstellung ist gedacht für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Aber auch ältere Kinder sind herzlich willkommen! Karten: Telefon 024 - 3297070 oder über info@natuurmuseum.nl . Wegen der Vorstellung ist das Museum am 10. August für andere Besucher geschlossen. Mehr Informationen auf www.natuurmuseum.nl/ oder www.dekiekkast.nl/.

bndestem.nl - 26. Juli 2007
Ara's, toekans en buizerds tonen kunsten
Aras, Tukane und Bussarde zeigen ihre Künste
Frei im Kreis fliegende Aras, Bussarde und Tukane sind von Mitte August an im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam zu sehen. Besucher des Tiergartens können in einer neuen Arena eine Vorstellung miterleben, an der ungefähr 15 verschiedene Vogelarten ihr natürliches Verhalten zeigen. Vier Vogelpfleger trainieren bereits fleißig mit etwa 35 Vögeln der verschiedenen Arten. Darunter sind Raubvögel, Eulen, Tukane, Hornvögel und Aras. In diesen Freiflugvorstellungen sehen die Besucher ein Vogelverhalten, das sie normalerweise im Zoo nicht zu sehen bekommen. Die Pfleger üben täglich mit den Vögeln, um sie vertraut zu machen mit der Umgebung.

Algemeen Dagblad - 25. Juli 2007
Vogelshow in Blijdorp zonder toeters en bellen
Vogelshow in Blijdorp ohne Tuten und Klingeln
Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für den farbenprächtigen Arakanga, der im Tiergarten Blijdorp einen Probeflug macht für die künftige Freiflugveranstaltung. Er soll auf dem behandschuhten Arm eines der Pfleger landen, verfehlt aber sein Ziel knapp und macht eine etwas unbeholfene Bauchlandung auf dem Rasen. "Was diesen Vögeln schwer fällt", sagt Vogelkurator Harald Schmidt, "ist der Umgang mit dem Wind. Sie haben immer in einer Voliere gesessen und können die Verhältnisse draußen weniger gut einschätzen. Außerdem landet ein Vogel besser gegen den Wind, genau wie ein Flugzeug. Andernfalls werden sie weiter getragen." Schmidt: "Man kann die Vögel nicht zwingen. Wenn sie sich gut fühlen, dann sind wir soweit, daß wir zweimal am Tag eine Vorstellung geben können. Das wird übrigens keine klassische Raubvogelschau. Wir lassen nur die natürlichen Verhaltensweisen sehen, ohne allerlei Tuten und Klingeln. Die Besucher können dann sehen, wie schön fliegende Aras eigentlich sind und wie ein Tukan Beeren aufpickt." Die Vorbereitungen im kleinen "Vogelstadion" mit fünfhundert Sitzplätzen, direkt hinter dem Bisongehege, sollen noch ein Weilchen dauern. So wie es jetzt aussieht, wird Blijdorps neueste Attraktion Mitte August für die Besucher geöffnet sein. "Aber das kann durchaus auch später werden."

refdag.nl - 25. Juli 2007
Ara's, toekans en buizerds tonen kunsten in Blijdorp
Aras, Tukane und Bussarde zeigen ihre Künste in Blijdorp
Die Pfleger üben täglich mit den Vögeln, um sie vertraut zu machen mit der Umgebung und der Anwesenheit von "Fremden" auf der Tribüne. Es besteht die Möglichkeit, daß die Vögel in die weite Welt fliegen. Kleine Sender sorgen dafür, daß der Tiergarten die "freien Vögel" schnell lokalisieren kann. Wenn auch Vogelkurator Harald Schmidt die Möglichkeit gering schätzt, daß im Zentrum von Rotterdam in Kürze ein farbenfroher blauer Ara herumfliegt. "Darauf trainieren wir die Vögel. Sobald die Vögel dafür bereit sind, soll wirklich mit den Freiflugvorstellungen begonnen werden."

dierennieuws.nl - 25. Juli 2007
'Zotte zoomeravonden' in augustus in Dierenrijk Europa
"Verückte Sommerabende" im August im Dierenrijk Europa
Dierenrijk Europa ist diesen Sommer auch an allen Samstagabenden im August geöffnet. Am 4., 11., 18. und 25. August verlängert der Park die Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Während der "Verrückten Sommerabende" erleben Besucher ein südeuropäisches Fest mit speziellen Leckerbissen, musikalischer Unterhaltung und einem Lampionumzug vorbei an den Tigern, Eisbären, Seehunden und Berberaffen. Mehr Informationen über den erneuerten Tierpark siehe www.dierenrijkeuropa.nl.

Algemeen Dagblad - 25. Juli 2007
Gorilla's deze zomer nog in buitenverblijf
Gorillas diesen Sommer noch im Außengehege
Silberrücken Bokito und die anderen Gorillas des Tiergartens Blijdorp können diesen Sommer ihr neues Außengehege nutzen. Es wird hart gearbeitet an der hohen Betonwand rund um das Gehege, einer Abgrenzung, die durch das Anbringen von Spritzbeton ein felsiges Aussehen erhält.

evenementnieuws.nl - 25. Juli 2007
Vrije Vlucht Voorstellingen in Blijdorp
Freiflugvorstellungen in Blijdorp
Interessenten wird empfohlen, die Website von Blijdorp im Auge zu behalten, um das tatsächliche Startdatum nicht zu verpassen. Erwartungsgemäß kann im Verlaufe des Augusts mit den Freiflugvorstellungen begonnen werden. Sie versprechen eine attraktive Ergänzung zum Angebot des Tiergartens zu werden.

megastadfm.nl - 25. Juli 2007
Jonge zeeleeuwen en zebra's in Blijdorp
Junge Seelöwen und Zebras in Blijdorp
Vorigen Monat sind im Tiergarten Blijdorp zwei Kalifornische Seelöwen geboren worden. Besucher können das Aufwachsen der Seelöwenjungen aus der Nähe verfolgen in der großen Seelöwenanlage im Ozeanium des Tiergartens. Auch bei den Chapman-Zebras gab es eine Familienvergrößerung.



Russische Meldungen

interfax.ru - 1. Aug. 2007
В одном из зоопарков Казахстана медведи выбрались из клетки
In einem kasachischen Zoo waren die Bären draußen
Im Zoo Schymkent (Südkasachstan) konnten drei Braunbären ihren Käfig verlassen, als Besucher im Zoo waren. Wie der Vizedirektor des Zoos Latifscha Alijew mitteilte, geschah das am Dienstag nach dem Mittagessen. Nach seinen Worten "bewegten sich die zwei dreijährigen Braunbären, die aus dem Käfig heraus gelangten, nicht