E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Dr. Christian Remenyi
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   Marco Smeets
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 380 vom 26. Juli 2007

Liebe Leser,

auch diese Woche wird die Zoopresse noch von den Meldungen aus Erfurt beherrscht, die sich nach anfänglichen Verwirrungen verselbständigten - auch, weil es keine offiziellen Stellungnahmen gab (bzw. geben durfte): Die Stadt Erfurt hat die Pressehoheit für den Zoo an sich gezogen, reagiert aber nicht auf Anfragen... Daher vorerst auch keine PMs mehr aus Erfurt.
Wie letzte Woche schon angedeutet, handelt es sich um drei völlig verschiedene Dinge, die in den Medien und von jenen, die daraus Kapital schlagen wollen, wohl bewußt vermengt wurden: Ungenehmigte Schlachtung von Nutztieren. Betriebswirtschaftliche Vorwürfe gegen einen Zoodirektor. Und allgemeine tierschützerische Empörung über Zootiertötungen. Meister im Vermengen dieser Themen und im öffentlichen Waschen schmutziger Wäsche ist offenbar der Oberbürgermeister und setzt sich damit dem Verdacht des Populismus und der gezielten Desinformation zur Manipulation der öffentlichen Meinung aus.
Die tatsächliche erhobenen Vorwürfe kann niemand von außerhalb beurteilen. Ärgerlich und schädlich aber ist die Abserviererei mit vorgeschobenen Argumenten: Tierschutz-Vorwände zu nutzen, um die Regenbogenpresse auf einen Zoo zu hetzen und dann sich mit "schnellem Reagieren auf die aufgedeckten Mißstände" zu schmücken ist zu durchsichtig und eines OBs unwürdig. Das schadet letztlich dem Zoo, den Mitarbeitern und dem Ansehen von Zoos allgemein. Vielleicht haben die Zeitungen ja auch dies völlig falsch wiedergegeben (denn, s.o., es mangelt an Informationen aus erster Hand), aber wer so einen OB hat, braucht keine Tierrechtler mehr.
Letztere sind vorhersehbar dankbar auf den Zug aufgesprungen und haben mehr oder weniger erfolgreich versucht, das alte Thema Tiertötungen wieder nach oben zu spülen. Gut, daß etliche Zooleute diese Woche teils recht deutlich Stellung genommen haben.
Vielleicht sollten sich jene radikalen Tierrechtler, die auf Spendengelder schielen und sich zu Unrecht als Tierschützer bezeichnen, ein Beispiel an den eidgenössischen Kollegen nehmen: Der Schweizer Tierschutz verteidigte wohlbegründet das Einschläfern von Baseler Löwenjungtieren.
Wann dürfen wir eigentlich mal wieder einen Zoodirektor "ganz normal" in einen verdienten Ruhestand verabschieden?
Derweil sieht die Situation im Erfurter Zoopark selbst schon wieder deutlich rosiger aus.

Dirk Petzold


Very strictly! - nur was? Abgeschnittener Warnhinweis in Les Sables

Zoos – Meldungen
20minuten - 19. Juli 2007
Direktor des Erfurter Zooparks muss gehen
Nachdem Mitarbeiter des Thüringer Zooparks Tiere aus dem Gehege getötet und zum Verzehr verkauft haben, ist Direktor Norbert Neuschulz mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben worden. Dies hat der Stadtrat am Mittwochabend in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, wie die Sprecherin des Oberbürgermeisters am Donnerstag mitteilte. Ihm war in letzter Zeit immer wieder Fehlverhalten als Führungskraft vorgeworfen worden. In dem Zoo waren heimische Tiere ohne Genehmigung mit einem Bolzenschussgerät getötet und verkauft worden. Der Deutsche Tierschutzbund kritisierte indessen auch den Handel mit lebenden Tieren. Als neuer Direktor des Zooparks wurde Hans-Günter Colette vom Erfurter Stadtrat bestätigt. Neuschulz, der seit 1991 Zoodirektor war, bleibt den Angaben zufolge weiterhin Angestellter der Stadtverwaltung. Ihm waren auch Verstösse gegen das Eigenbetriebs-, Haushalts-, Kassen- und Vergaberecht bei Bau der Löwensavanne vorgeworfen worden.

Augsburger Allgemeine - 19. Juli 2007
Zoo-Skandal hat Konsequenzen
Nach dem Tierfleisch-Skandal im Erfurter Zoo hat die Stadt personelle Konsequenzen gezogen und einen neuen Zoo- und Verwaltungsdirektor eingesetzt. Hintergrund: Mitarbeiter des Erfurter Zoos haben in den vergangenen Jahren immer wieder Tiere ohne die erforderliche Genehmigung getötet und ihr Fleisch verkauft. Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) habe Strafanzeige gestellt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen. Bei den geschlachteten Tieren handele es sich ausschließlich um Haustiere und einheimische Wildtiere wie zum Beispiel Ziegen, Schweine und Hirsche.
Hettstedt zufolge ist es nicht ungewöhnlich, dass Zoos überzählige Tiere schlachten und das Fleisch verkaufen. Das Veterinäramt müsse die Schlachtung jedoch genehmigen und anschließend das Fleisch für den Verzehr freigeben. Diese Freigabe habe sich der Zoo aber nicht ausstellen lassen, sagte Hettstedt. Unklar sei bislang, welche Mitarbeiter verantwortlich seien. Die Missstände seien bei Personalgesprächen offenbart worden, sagte Stadtsprecherin Hettstedt. Gegen Neuschulz wird derzeit auch wegen eigenmächtiger und finanziell fragwürdiger Entscheidungen beim Bau einer Löwensavanne ermittelt. Der Stadtrat wollte am Mittwochabend über seine Entlassung entscheiden.

Süddeutsche Zeitung - 19. Juli 2007
Ohne Genehmigung
Zootiere zum Verzehr verkauft
Zooparkdirektor Neuschulz war bis zum Mittag nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Er sei erkrankt, hieß es. Zooparkmitarbeiter erklärten auf Anfrage, sie seien wegen des laufenden Verfahrens nicht zu öffentlichen Stellungnahmen bereit.

Thüringer Allgemeine - 19. Juli 2007
Völlig uneinsichtig (offline)
Bereits ab morgen soll - die Zustimmung des Stadtrats vorausgesetzt - Neuschulz die Leitung des Zooparks entzogen werden. Seinen Platz wird der bisherige Chef des Personalamts, Hans Günter Collette, einnehmen. Für den zweiten Werkleiter des Zoos, Jürgen Hieber, gilt bereits die Altersteilzeitregelung. Er wird durch den bisherigen CDU-Fraktionsgeschäfts- führer Ulf Zillmann ersetzt. In der Begründung für Neuschulz' Absetzung werden vor allem die zahlreichen Verstöße gegen das Eigenbetriebs-, Haushalts-, Kassen- und Vergaberecht beim Bau der Löwensavanne angeführt. Zuständige Gremien seien teilweise zu Unrecht nicht beteiligt oder deren Beschlüsse missachtet worden. Die Anzahl der Verstöße lasse erwarten, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um "geübte Verfahrensweise" handle, heißt es. Für die beanstandeten Vorgänge trage der erste Werkleiter, also Neuschulz, die Verantwortung, so der Bericht. Auch dafür, dass die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel nicht nachgewiesen werden konnte. Der Zooparkchef habe sich zudem im Gegensatz zu seinem zweiten Werkleiter Jürgen Hieber "völlig uneinsichtig" gezeigt. Ein weiterer Punkt für die Entmachtung Neuschulz' sei, dass das Betriebsklima im Zoo mittlerweile so schlecht ist, dass die tägliche Arbeit darunter leide. Es gebe "zahlreiche Beschwerden über das Fehlverhalten des ersten Werkleiters als Führungskraft", heißt es in einem als vertraulich deklarierten Papier des Oberbürgermeisters. Die Handlungsweise von Neuschulz sei "völlig unberechenbar", wie auch der Prüfbericht gezeigt habe. Danach soll er Pläne mehrfach geändert und bereits ausgeschrieben und vergebene Leistungen revidiert haben. Die Arbeit des Rechnungsprüfungsamtes bei der Aufklärung wurde durch ihn behindert und verzögert, heißt es auch. Wegen der bisher nach derzeitiger Aktenlage tadellosen und ungerügten Führung sei nach Prüfung der Rechtslage aber eine Beendigung des Arbeitsrechtsverhältnisses des ersten Werkleiters trotz der Anzahl und Schwere der Verstöße durch "einseitige Willenserklärung der Stadt" nicht möglich. Er soll eine Abmahnung erhalten. Jeder weitere Verstoß in seinem künftigen Aufgabenfeld könnte dann zur sofortigen Kündigung führen. Collette soll den Posten nur vorübergehend bis zu einer dauerhaften Berufung des ersten Werkleiters ausfüllen.

Thüringer Allgemeine - 20. Juli 2007
Lobeshymne vom Zooparkfreund
Die Vorgänge im Zoo um die illegal geschlachteten Tiere sind weit bizarrer als zunächst vermutet. Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat jetzt gegenüber den Stadträten die widerwärtigen Details der Tötungen preisgegeben. Da sich viele der zur Tötung vorgesehenen Tiere nicht ohne weiteres einfangen ließen, musste Zootierarzt Dietmar Kulka ran. Er setzte den Todeskandidaten per Gewehr oder Blasrohr eine Betäubung. Da aber Fleisch, das Medikamente enthält, nicht zum Verzehr geeignet ist, sperrte man die betäubten Tiere erst einmal in Kisten und Verschläge. Dort mussten sie bis zu 14 Tage bleiben. Erst dann brachte man die wehrlosen Kreaturen aus nächster Nähe mit einem Bolzenschuss zur Strecke. Das Fleisch wurde anschließend für zwei Euro pro Kilo an Günstlinge der Zooparkleitung verkauft. Zu denen, die von den perfiden Praktiken durch Fleischkäufe profitiert haben, gehört auch ein städtischer Amtsleiter, der normalerweise für Zoo-Belange verantwortlich ist. Zudem wurde bekannt, dass Zootierarzt Kulka humanmedizinische Präparate für den Privatgebrauch über den Zoo bezogen hatte. Der am Mittwoch abberufene Zoodirektor Norbert Neuschulz hatte erst vor wenigen Wochen öffentlich damit geprahlt, dass man ehrgeizige Projekte nur realisieren könne, wenn man gegen das eine oder andere Gesetz verstoße. Er bezog sich dabei auf den Bau der Löwensavanne.

Thüringer Allgemeine - 22. Juli 2007
Zoo-Kritik als Schauergeschichte bezeichnet
Tief betroffen von den Vorgängen im Erfurter Zoo zeigt sich der Verein der Zooparkfreunde. Dessen Vorsitzender hat gestern öffentlich gemacht, dass auch er in der nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrats für die Abberufung des Zoodirektors gestimmt habe. Bereits während des Baus der Löwensavanne, die vor zwei Jahren eingeweiht worden ist, habe er auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, sagte Dietmar Schumacher. Allerdings sei er seinerzeit mit Kritik auf wenig Gehör in der Stadtverwaltung gestoßen. Verständnis für die Tötung von Damhirschen und anderen Zootieren zeigte inzwischen der ehemalige Aquariumsdirektor Rolf Meyer. Bei den Tötungen handele es sich seiner Ansicht nach um notwendige Bestandsregulierungen, die per Bolzenschuss angst- und schmerzfrei erfolgt seien.

PR-inside.com - 23. Juli.2007
Nach ungenehmigten Tötungen - Oberbürgermeister warnt vor Vorverurteilungen - Neuer Tierschutz-Codex für Erfurter Zoo verlangt
Nach den ungenehmigten Tötungen von Tieren im Erfurter Zoo hat Oberbürgermeister Andreas Bausewein einen Tierschutz-Codex verlangt. Falls Tötungen von Zootieren im Ausnahmefall doch einmal unvermeidlich sein sollten, würden diese künftig nach einer Vorschrift erfolgen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Amtstierarzt erarbeitet werde. «Wir werden ein lückenloses Bestandsverzeichnis aller Zootiere erarbeiten und dann ständig aktualisiert auf unserer Homepage veröffentlichen», sagte Collette. Bausewein warnte jedoch nachdrücklich vor Spekulationen und Vorverurteilungen.

Thüringer Allgemeine - 23. Juli 2007
Zoo: Tötungen und Fleischverkauf verboten
Im Erfurter Zoopark dürfen Tiere nur noch in Ausnahmefällen getötet werden. Das hat der Oberbürgermeister der neuen Direktion auferlegt. Außerdem soll ein Codex zum Tierschutz ausgearbeitet werden. Hans-Günther Collettes erster Arbeitstag als Zoodirektor begann gestern mit Grundsatzentscheidungen. "Wir werden ein lückenloses Bestandsverzeichnis aller Zootiere ständig aktualisiert auf unserer Homepage veröffentlichen", kündigte er an. Jede Weitergabe eines Tieres, jeder Neuzugang und jeder Todesfall werde dokumentiert. "Inklusive Todesursache", verspricht Collette. Gestern stellte sich der neue Direktor kurz bei einem Empfang von Tierpaten öffentlich vor. Nur Minuten später eilte er bereits zu einer Vollversammlung der Angestellten. Inzwischen ist auch klar, dass der vielfach kritisierte Tierarzt Dietmar Kulka keine Perspektive mehr im Zoopark hat. Künftig sollen alle Leistungen von niedergelassenen Tierärzten erbracht werden, heißt es in einer Verlautbarung der Stadtverwaltung. Kulka werde altersbedingt in den Ruhestand gehen, hieß es dazu gestern offiziell. Seitens Erfurter Stadträte war zu erfahren, dass dies womöglich noch diese Woche geschehen könnte.

TLZ - 23. Juli 2007
"Es ist ein tolles Arbeiten hier"
Hans-Günther Collette, bislang Leiter der Personalabteilung der städtischen Verwaltung, hatte gestern seinen ersten Arbeitstag als neuer Zooparkdirektor. Wir sprachen mit ihm.
Als die Verwaltung Sie fragte, ob Sie Zooparkdirektor werden wollen, was ging Ihnen durch den Kopf?
Grundsätzlich leiste ich dem Ruf des Dienstherren folge. Ich habe aber auch Ja gesagt, weil ich die Mitarbeiter des Zoos seit Jahren kenne. Es gibt sieben hervorragende Revierleiter, klasse Pfleger, eine diplomierte Biologin, einen Zooinspektor mit jahrelanger Erfahrung - sie stehen mir zur Seite, freuen sich auf die neue Zusammenarbeit.
Was sehen Sie jetzt als Ihre dringlichste Aufgabe?
Dass im Zoopark wieder Ruhe einkehrt, dass sein Ansehen schnell wieder steigt.
Können Sie gut mit Tieren?
Ich gehe auf Tiere zu. Bei Löwen bin ich eher vorsichtig. Vor kurzem habe ich zum ersten Mal eine Schlange gestreichelt, man versicherte mir, sie sei nicht giftig.
Waren Sie vor dieser neuen Aufgabe privat oft im Zoo?
Ich habe ein Foto in meinem alten Büro hängen, dass mich zeigt, wie ich ´92 auf Elefantendame Marina geritten bin. Ich hatte beruflich einen guten Draht zum Zoo. Und privat war ich auch mehrmals dort.

Ad-Hoc-News - 23. Juli 2007
Erfurter Zoo will Tierbestände künftig im Internet veröffentlichen
Nach den Vorwürfen wegen der Tötung von Tieren will der Erfurter Zoo seine Bestände künftig im Internet veröffentlichen. Jeder Zukauf, Verkauf oder Tausch eines Tieres sowie jeder Todesfall solle einschließlich der Todesursache mitgeteilt werden, erklärte die Stadtverwaltung am Montag in Erfurt. Das Bestandsverzeichnis solle lückenlos geführt und ständig aktualisiert werden. Den Angaben zufolge sollen Zootiere in Erfurt nur noch in Ausnahmefällen getötet werden. Um eine möglichst unabhängige tierärztliche Betreuung der Zootiere zu garantieren, sollten künftig niedergelassene Veterinäre den Zoo-Tierarzt ersetzen.

Leipziger Volkszeitung - 24. Juli 2007
Erfurter Zoo will Tierbestände im Internet veröffentlichen
Der Stadtrat hatte Direktor Norbert Neuschulz am vergangenen Mittwoch die Leitung des Zooparks entzogen - vor allem wegen finanzieller Ungereimtheiten ...

sz-online - 19. Juli 2007
Auch Tierparks in Görlitz und Chemnitz töten Tiere zum Verzehr
Nach der unerlaubten Schlachtung von Tieren im Erfurter Zoo haben Tiergärten in Sachsen einen ähnlichen Fall weitestgehend ausgeschlossen. In Görlitz und Chemnitz werden zwar auch Zoo-Tiere wie Schweine oder Hirsche zum Verzehr getötet. Dies geschehe allerdings offiziell und völlig legal, teilten die Tierparks am Donnerstag mit. In Leipzig und Dresden werden Tiere lediglich zur Verfütterung an Raubtiere getötet, wie die Zoos berichteten. „Es gibt keinen Grund, warum man ein Hausschwein, das in einem Tierpark aufwächst, nicht genauso schlachten können sollte, wie eines, das beim Bauern aufwächst“, sagte der Görlitzer Tierparkdirektor Axel Gebauer. Je nachdem wie viele Junge es pro Jahr gebe, würden bis zu 20 Schweine jährlich verkauft. „Wir selbst oder von uns beauftragte Tierärzte kümmern sich um die Fleischbeschau“, sagte der stellvertretende Amtstierarzt der Stadt, Klaus Heinrich. Der Chemnitzer Tierpark vermarktet hochoffiziell Fleisch von den Tieren aus seinem Wildgatter. Es handele sich dabei um Rot- und Damhirsche sowie Wildschweine, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Jagd werde beim Ordnungsamt angemeldet. Um die vorgeschriebenen lebensmittelhygienischen Untersuchungen kümmere sich das städtische Veterinäramt. Die Verfütterung von überzähligen Hühner, Hasen oder auch Schafen aus dem Streichelzoo an die Wildtiere sei auch in der Landeshauptstadt völlig normal.

TLZ - 22. Juli 2007
Tiere in den Zoos sind überaltert
Die deutschen Zoos leiden an der Überalterung ihrer Tierbestände. "Wir haben keine gesunde Alterspyramide mehr", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Tierparkgesellschaft, Rüdiger Wandrey. Schuld daran sei, dass es kein Zuchtmanagement gebe. Viele Tierparks verzichteten auf die Aufzucht, weil sie überzählige Jungtiere nicht unterbringen könnten. "In der Vergangenheit hat es ein Überangebot an Löwen gegeben, inzwischen gibt es überhaupt keine Jungtiere mehr." Deshalb müsse europaweit die "Gesamtpopulation hinter Draht erfasst" und Zuchtprogramme aufgelegt werden. In freier Wildbahn sterben nach Angaben von Wandrey acht von zehn Jungtieren innerhalb weniger Monate. "Diese natürliche Auslese ist in Tierparks ausgeschlossen." "Nach dem Schweizer Gesetz ist das Einschläfern von solchen Tieren erlaubt, um eine gesunde Population zu erhalten." In Deutschland sei dieses Thema tabu, so Wandrey. "Ein Zootier darf nur getötet werden, wenn es leidet." Daher verzichteten viele Tierparks auf die Zucht. Damit zeichne sich eine ähnliche Entwicklung wie in der Bevölkerung ab. "Wir geben den Weibchen die Pille, die Alterspyramide verschiebt sich, und irgendwann gibt es gar keinen Nachwuchs mehr." Die Pille abzusetzen, wenn Nachwuchs erwünscht sei, bringe oft keinen Erfolg. "Der Sexualtrieb geht mit der Pille flöten. Die Tiere wollen keine Kinder mehr."

Die Welt - 19. Juli 2007
Zoo Berlin weist Vorwürfe von Tierrechtlern zurück
Nach den unerlaubten Schlachtungen von Wildtieren im Erfurter Zoo haben Tierrechtsorganisationen die Offenlegung der Tierbestandslisten in allen Zoos gefordert. Der Berliner Zoo soll nach Angaben des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte über den Verbleib von jungen Wölfen schweigen. Der kaufmännische Direktor des Zoologischen Gartens, Gerald R. Uhlich, wies die Vorwürfe zurück.


Bayerischer Rundfunk. - 23. Juli 2007
Tierpark Hellabrunn
Seit heute ist der Münchner Tierpark Hellabrunn um eine Attraktion reicher: Er hat ein Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum bekommen. Dort werden Projekte des Tierparks vorgestellt, die zum Schutz gefährdeter Arten ins Leben gerufen wurden. Seit zehn Jahren investiert der Tierpark Hellabrunn in München in den Artenschutz. Ein Vorzeigeprojekt ist das Zucht- und Auswilderungsprogramm der Przewalski-Pferde. Weitere Projekte des Tierparks Hellabrunn helfen bei der Zucht und Auswilderung von Steinböcken, Eisvögeln, Orang-Utans und Mhorr-Gazellen.

Ad-Hoc-News - 19. Juli 2007
Weniger Besucher in Tierpark
Der Berliner Zoo verzeichnet im Geschäftsjahr 2006 ein Umsatzplus von 13 Prozent. Wie die Zoologischer Garten Berlin AG am Donnerstag bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz mitteilte, stiegen die Einnahmen von 10,75 Millionen Euro (2005) auf 12,2 Millionen. «Das ist die größte Steigerung in den vergangenen sechs Jahren», sagte Zoo-Vorstand Gerald Uhlich. Die Besucherzahlen stiegen seinen Angaben zufolge von 2,33 Millionen im Jahr 2005 um 7,4 Prozent auf 2,5 Millionen. Demgegenüber wird für den angeschlossenen Tierpark im Ostteil der Stadt ein Besucherminus von 18 Prozent bilanziert. Der Umsatz des Tierparks fiel von 5,55 auf 4,27 Millionen Euro. Uhlich erklärte den Rückgang mit «unverhältnismäßig hohen Steigerungen 2005 gegenüber den Vorjahren durch drei Elefantengeburten und das Tierparkjubiläum». Alle Defizite werden durch Zuschüsse des Berliner Senats und durch Spenden wie auch Nachlässen ausgeglichen. Ebenfalls am Donnerstag kündigte Uhlich eine Herausstellung von Unterscheidungsmerkmalen der beiden Tiergärten an. Dabei solle im Zoo vor allem «das Spannungsfeld zwischen Architektur und Landschaftspark sichtbar werden». Künftig sollten zum Beispiel mehr Westberliner Geschäftsleute ihre Mittagspause dort genießen. Nachgedacht werde auch über einen Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Straußenhauses. Demgegenüber wolle man den Tierpark zur begehbaren Landschaft gestalten, die mindestens fünf Stunden, am besten aber als Ganztagserlebnis genutzt werde.

Berliner Zeitung - 19. Juli 2007
Auch ohne Knut lief es schon gut
Mit 2 505 844 Besuchern hat der Zoologische Garten im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 7,4 Prozent verzeichnet. Nach Angaben des Kaufmännischen Direktors von Zoo und Tierpark, Gerald R. Uhlich, stieg damit auch der Umsatz: Mit 12,1 Millionen Euro lag er um 13 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das sei die größte Steigerung in den vergangenen sechs Jahren, so Uhlich. Als Gründe nannte er die Fußball-WM und eine stärkere Werbung unter den Touristen. Nach Berechnungen des Zoos stammen nur 35 Prozent seiner Besucher aus Berlin, der Rest sind Touristen, die Hälfte von ihnen aus dem Ausland. Dank Knut wird der Zoo sein Geschäftsjahr 2007 mit einem noch deutlicheren Plus abschließen, so Uhlich. "Wir liegen jetzt bei etwa 50 Prozent mehr als sonst." Aber auch im Tierpark sei ein Besucherzuwachs im "zweistelligen Prozentbereich" zu verzeichnen. "Offenbar partizipieren alle Einrichtungen von Knut."

Neue OZ Online - 18. Juli 2007
Elefanten weinten um Sikkim
Sikkim ist tot. Die Elefantenkuh, die 2003 schwer krank vom Zirkus Althoff an den Zoo abgegeben werden musste, wurde am Dienstag eingeschläfert. Die etwa 30 Jahre alte Elefantendame litt seit Jahren an einer chronischen Gelenkerkrankung, die ihr starke Schmerzen bereitete und ihre Beweglichkeit stark einschränkte. Nachdem sie auf Bitten der Amtstierärzte einen Platz im Osnabrücker Zoo gefunden hatte, war sie aufgeblüht und konnte trotz ihrer Behinderung die letzten Jahre in der kleinen Elefantenherde genießen. Nicht nur die Zoomitarbeiter, auch ihre kleine Elefanten-Familie vermissen sie. Wie Zoo-Biologin Ute Magiera berichtete, bildeten die vier hinterbliebenen Tiere einen Kreis um Sikkim. In der Natur schützen sie so einen kranken Artgenossen. Goni versuchte, ihre Freundin aufzurichten. Mehr als zwei Stunden dauerte der Abschied, ehe die vier wieder ins Außengehege zurückkehrten.

Juraforum.de - 20. Juli 2007
Spitzenforschung aus Berlin
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat sich am 18. Juli 2007 für die uneingeschränkte weitere Förderung des IZW ausgesprochen. In der Stellungnahme heißt es: "Das IZW ist eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Zoo- und Wildtierforschung, die in Deutschland eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Institut erfüllt nach Auffassung des Senats ohne Einschränkungen die Anforderungen, die an Einrichtungen von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischen Interesse zu stellen sind.".

20minuten - Zürich
Eingeschläferte Löwenkinder: <Zoo ist keine heile Welt>
Doch selbst der Tierschutz verteidigt das Vorgehen.
Seit am Wochenende bekannt wurde, dass der Zoo Basel zwei Löwenbabys einschläfern musste, füllt sich die Mailbox im Basler «Zolli» mit dutzenden Reklamations-Mails. Rund 50 Mails von aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern seien bisher eingegangen, sagt Francois Salz, Leiter Betrieb im Zoo Basel. «Zum Teil sind die Reaktionen recht heftig», so Salz. «Uns ist klar, dass dieses Thema emotional aufwühlend ist.» Das zeigte sich auch in einer Umfrage von 20minuten.ch. Über 70 Prozent der User zeigten demnach kein Verständnis, dass der Basler Zoo seine Löwenbabys einschläfern liess. Als störend empfinden dürften viele den Grund, den der Basler «Zolli» für die künstliche Reduzierung seines Löwenbestands angab: Der «Zolli» hat schlicht zu wenig Platz in seinem Löwengehege. Kurator Robert Zingg vom Zürcher Zoo verteidigt diesen Vorgang: «Der Tod als Bestandteil des Lebens gehört zum Zoo-Alltag.» Das Einschläfern von «überzähligen» Jungtieren sei Teil des Tiermanagements eines Zoos. «Auch die natürliche Mortalität der in der Wildnis lebenden Tiere wird in den Zoos eingeplant», sagt Zingg. In der Wildnis betrage die Jugend-Mortalität je nach Tierart bis zu 60 Prozent. «Nur der Zoo wird als heile Welt betrachtet.» Aber könnten die Zoos ihren Bestand nicht mittels «Hilfsmittel» regulieren? Laut Kurator Zingg ist das nur bedingt möglich. «Dass man in die Fortpflanzung eingreift, kommt nur bei ausgewählten Arten in Frage» sagt er. Zingg weiter: «Sterilisieren oder Kastrieren macht man in der Regel nicht.»
Doch auch der Tierschutz hält in einem Richtlinienpapier, das er zusammen mit Experten und den Zoos ausgearbeitet hat, fest: «Tiere sollen in Zoos unter artgemässen Bedingungen gehalten und betreut werden. Dazu gehört auch, dass die Tiere sich fortpflanzen können.» Und weiter: «Das Management der Fortpflanzung im Zoo soll sich an der Natur orientieren. In der Natur vermehren sich die Tiere grundsätzlich im Überschuss, wobei nicht jedes Individuum zur Fortpflanzung gelangt. (…). Dieser regulative Vorgang muss in verantwortungsvoller und tierschutzkonformer Weise auch im Zoo umgesetzt werden.»


Badische Zeitung - 20. Juli 2007
Basel: Löwenbabys auf Entdeckungstour
Seit kurzem machen zwei Löwenbabys im Zoo Basel ihre ersten Ausflüge in der Außenanlage. Zur Welt gekommen sind die Kleinen am 11. Juni. Seit der Eröffnung der neuen Anlage im Jahr 2003 ist es das zweite Mal, dass im Zoo Basel junge Löwen geboren wurden. Im Juni kamen nun vier Löwenbabys zur Welt: drei Männchen und ein Weibchen. Zwei Männchen wurden eingeschläfert. "In der Natur werden immer mehr Jungtiere geboren, als Tiere im Erwachsenenalter zur Erhaltung einer Population benötigt werden. So werden Verluste durch Beutegreifer, Krankheiten, Umweltstress und innerartliche Aggression bei den Heranwachsenden ausgeglichen. Demgegenüber sind die Verhältnisse bei der Haltung durch Menschen sozusagen unnatürlich optimal. Es fällt deshalb in die Verantwortung des Tierhalters, in bestimmten Situationen eine Entscheidung zu treffen und nur einen Teil der Jungtiere aufzuziehen.

Augsburger Allgemeine - 23. Juli 2007
Zoo schläfert Löwenbabys ein
Die akute Platznot in einem Baseler Zoo haben zwei gesunde Löwenbabys mit ihrem Leben bezahlen müssen. Die beiden Junglöwen wurden eingeschläfert. Für die Verantwortlichen ein völlig normaler Vorgang, der so in der Natur täglich vorkomme. Auch zwei noch lebende Löwenbabys sollen weg. Zwei der vier am 11. Juni im Zoo Basel geborenen Löwen-Babys sind tot. Am Leben gelassen wurden ein Weibchen und ein Männchen. Zoo-Kurator Jakob Huber begründete die Tötung der gesunden Tiere in der Basler Zeitung mit der Größe der Löwenanlage. Der Fortpflanzungszyklus sei ein zentraler Teil im Leben der Wildkatzen. "Gerade im Zoo, wo die tägliche Bedrohung und der Kampf um genügend Nahrung wegfallen, darf man das den Tieren nicht auch noch wegnehmen", ist Huber überzeugt.

20minuten - 23. Juli 2007
Jungtiere werden auch im Zoo Zürich getötet
Dass letzte Woche im Basler Zoo zwei Löwenbabys eingeschläfert wurden, weil der Platz für sie fehlte, bewegt die Gemüter. «Solche Fälle gibt es auch bei uns», sagte Robert Zingg, Kurator des Zoo Zürich. Es bestehe immer das Risiko, dass Jungtiere geboren würden, für die man keinen geeigneten Platz finde. Im Zoo Zürich wurden beispielsweise schon kleine Nasenbären und Huftiere getötet. Ganz vermeiden liesse sich dies nur durch die Sterilisierung oder Kastration der Tiere, so Zingg. Doch das sei keine Alternative: «Das Tierleben ist auf die Fortpflanzung ausgerichtet.»



Planung und Bau

sz-online - 25. Juli 2007
Neue Löwen im Zoo angekommen
Dresden. Der zwei Jahre alte Jago kam aus dem dänischen Aalborg, seine Partnerin Layla aus Amsterdam. „Momentan sitzen sie in ihrem Gehege verängstigt in der Ecke, das ist aber eine normale Reaktion“, sagte der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig. Für Jago und Layla war in Dresden ein drei Millionen Euro teures Gehege entstanden. Auf 1300 Quadratmeter Fläche sollen dort auch der luchsartige Karakal und Zebramangusten unterkommen. Wenn sich das Löwenpaar gut einlebt, könnte es schon im Frühjahr 2008 Nachwuchs geben. Damit würde Dresden an seine Tradition der Löwenzucht anknüpfen.

Kölnische Rundschau - 24. Juli 2007
Hotel und Bauernhof auf dem Zoo-Gelände
Köln. Kurzurlaub im Zoo-Hotel, Veranstaltungen und Tagungen vor tierischer Kulisse - andere Zoologische Gärten machen es vor. Ein Hotel garni als zusätzliche Einnahmequelle, das würde auch dem frisch gebackenen kaufmännischen Direktor im Zoo, Christopher Landsberg, gut schmecken. In einem Redaktionsgespräch bei der Rundschau erinnerte er gestern daran, dass er ursprünglich die Direktoren-Villa im Zoo für eine solche Nutzung ins Auge gefasst habe. Nun zieht dort Zoodirektor Theo Pagel ein, aber auch vor dem Zoo oder am Nebeneingang an der Riehler Straße wäre ein Hotel-Projekt denkbar. Gegenüber dem neuen Elefantenpark soll unter anderem ein neuer Eingang mit Gastronomie entstehen, sofern eine Einigung mit der Stadt gelingt, mit der seit 2004 darüber verhandelt wird, ob sie einen anderthalb Meter breiten Streifen des Bürgersteigs an den Zoo abtritt. In jedem Fall müsse der Nebeneingang neu gestaltet werden, der mit Gitter und Drehkreuz heute eher an ein Gefängnis denn an eine Freizeiteinrichtung erinnere, so Landsberg. Landsbergs Lieblingstiere? „Kühe. Ich wünsche mir im Zoo einen Kinderbauernhof. Keinen Streichelzoo, sondern einen kleinen, funktionierenden Betrieb, eventuell in Verbindung mit der Zooschule“, sagt Landsberg, „letztlich ist das alles eine Frage des Budgets. Viereinhalb Millionen Euro bekommt der Zoo jährlich als Zuschuss von der Stadt.

Lübecker Nachrichten - 22. Juli 2007
Umzug begann: Fische beziehen Aquarien im Info-Zentrum Müritzeum
Im neuen Informationszentrum der Seenplatte - dem Müritzeum in Waren - hat ein schwieriger Abschnitt begonnen: Der Umzug der Fische. "Erste große Bewährungsprobe wird dieser Montag sein, wenn 500 Kleine Maränen in das mit sechs Metern Höhe größte Becken eingesetzt werden", sagte Müritzeum-Geschäftsführer Thomas Kohle. Das rund 100 000 Liter fassende Schaubecken soll einen Tiefenausschnitt aus der Müritz zeigen. Das Müritzeum ist ein 14 Millionen Euro teurer Rundbau, der ab 2. August die Tier- und Pflanzenwelt der Seenplatte zeigen wird. Es wird gleichzeitig das mit 23 Becken größte Süßwasseraquarium Norddeutschlands.




Aktionen

Köln-Magazin für Insider - 19. Juli 2007
Sommernacht in Zoo und Flora
Am 11. August findet zum 10. Mal die Kölner Sommernacht in Zoo und Flora statt. Ab 17 Uhr bis in die Nacht hinein können Tiere zu später Stunde beobachtet und die Pflanzenwelt erkundet werden. Ein buntes Begleitprogramm sorgt zusätzlich für Unterhaltung. Musikalisch sind neben Purple Schulz die Linus Band, Jazzpianistin Stefanie Hoevel, de Famillich und andere Künstler live zu erleben. Gaukler und Theaterartisten wie zum Beispiel die Märchenerzählerin A. C. Ortolano oder die Naturwesen Gnortz & Odderbaantje holen den Besucher bei seinem nächtlichen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt ab in eine phantastisch-märchenhafte Welt. Zoo und Flora werden bei Anbruch der Dunkelheit mittels Lichtinstallationen in ein stimmungsvolles Licht getaucht.

koeln.de - 23. Juli 2007
Zum Jubiläum noch längere Sommernacht in Zoo und Flora
Mit einer familienfreundlichen Neuerung beginnt in diesem Jahr die 10. Sommernacht in Zoo und Flora, denn zum Jubiläum laden die Veranstalter am 11. August erstmals schon zwei Stunden früher, ab 17 Uhr, zu einem späten Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt ein. Unter dem Motto "Das Beste aus 10 Jahren" erleben die Besucher bei ihrem Bummel diesmal ein besonders attraktives Rahmenprogramm. Mit dabei sind bei der Jubiläumsausgabe unter anderem die Linus Band, De Famillich, die Märchenerzählerin A. C. Ortolano und Purple Schulz. Später am Abend rücken bunte Illuminationen sowohl Zoobewohner als auch die Flora wieder stimmungsvoll ins rechte Licht. Und bis 1.15 Uhr hat man Gelegenheit, diese Sommernacht mit einer Seilbahn-Fahrt und dem eindrucksvollen Blick auf das Kölner Rheinpanorama abzurunden.

Morgenweb - 20. Juli 2007
Elefantenfest steigt im Zoo
Wie schwer ist ein Baumstamm - und wie viele Kisten muss man aufeinander stapeln, um mit einem Dickhäuter auf Augenhöhe zu kommen? Antworten bekommen Kinder und Erwachsene am Sonntag, 22. Juli, von 11 bis 18 Uhr im Heidelberger Zoo. Dort steigt ein großes Elefantenfest. Die Tierexperten haben einen Elefanten-Parcours ausgedacht. Unter anderem spritzen die Besucher - unter fachkundiger Anleitung der Feuerwehr - Wasser wie das Rüsseltier. Die beiden Bewohnerinnen des neuen Elefantenhauses sind natürlich im Mittelpunkt des Geschehens: Ilona und Jenny bedrucken T-Shirts, die zugunsten des Neubaus verkauft werden.

Bad Vilbel Online - 19. Juli 2007
Naturschutz-Botschafter im Frankfurter Zoo
Der 22. September steht im Frankfurter Römer ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements. Unter dem Motto "Meine Zeit - Deine Zeit. Tag des Bürgerengagements" stellen an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr Initiativen, Vereine und Unternehmen ihre ehrenamtlichen Projekte vor. Wir präsentieren einige der Initiativen in einer kleinen Reihe. Den Anfang machen die "Naturschutz-Botschafter" des Frankfurter Zoos. "Naturschutz-Botschafter" - dahinter steht eine Gruppe von rund 37 Ehrenamtlichen, die Naturschutzthemen im Frankfurter Zoo vermitteln. Der Zoo hat das Projekt im November 2005 gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und mit Unterstützung durch eine Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ins Leben gerufen. Seitdem halten sich die Botschafter auf dem Zoogelände bereit, um Kindern und Erwachsenen Einblicke in das Abenteuer Naturschutz zu geben. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt die Ehrenamtliche die Zusammenhänge. Von der Beratung im Naturschutz zum aktiven Tierschutz!

Leipziger Volkszeitung - 23. Juli 2007
"Lachen ist bei jedem Wetter schön"
Wenn die Leipziger Volkszeitung ihre Leser zum Rendezvous in den Zoo einlädt, strömen die Gäste in Massen herbei. Rund 10 500 drängten am Freitagnachmittag durch die Eingangstore. Es wurde ein Abend mit vielen Überraschungen -die größte: Nach zwei Stunden zog ein heftiges Gewitter mit Sturm herauf. Blitzartig wurden Sonnenschirme in Sicherheit gebracht, Bastelstände abgebaut, die Massen suchten Zuflucht in den Tierhäusern. Als das Gewitter abgezogen war, kam noch einmal die Abendsonne heraus, und das Fest konnte weitergehen bis nach 23 Uhr.

webjournal.ch - 20. Juli 2007
Was ist denn da los?
Der Extra-Apéro des Basler Zoos war einer der bestbesuchten seit langem. Der Zolli hatte angekündigt, dass die am 11. Juni 2007 hinter den Kulissen in einer speziell eingerichteten und behüteten Wurfbox zur Welt gekommenen Namibia-Löwenjungen nun erstmals in die Aussenanlage gelassen würden.

Berliner Morgenpost - 20. Juli 2007
Sammelaktion für freien Zoo-Eintritt für arme Kinder
Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft zu Spenden auf, damit bedürftige Kinder freien Eintritt in Zoo und Tierpark erhalten können. Die Organisation arbeitet mit der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und dem Zoo Berlin zusammen.

Ad-Hoc-News - 24. Juli 2007
Spendenaktion soll bedürftigen Kindern Zoobesuch ermöglichen
Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) will bedürftigen Mädchen und Jungen einen Besuch im Berliner Tierpark oder im Zoo ermöglichen. Zusammen mit der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. hat es daher am Dienstag die Aktion «Tierischer Spaß für alle Kinder» begonnen, wie DKHW-Bundesgeschäftsführerin Heide-Rose Brückner sagte. Da Zoobesuche für viele Kinder aus sozial schwachen Familien nicht möglich seien, ruft das DKHW Berliner und Brandenburger jetzt zu Spenden auf. «Bereits fünf Euro ermöglichen es, dass ein Kind den Berliner Zoo oder den Tierpark einen ganzen Tag lang besuchen kann», betonte der Botschafter des DKHW und Modemacher Harald Glööckler.

ka-city.de - 25. Juli 2007
Zoo-Rallye in den Schulferien
Karlsruhe. Über die Schulferien bietet der Zoo seinen jungen Besuchern wieder eine tierische Zoo-Rallye an. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen, die schon lesen und schreiben können. Beim Rundgang durch die Anlage müssen sie Antworten auf zwölf Fragen finden – und lernen so interessante Aspekte der Tierwelt kennen. Wer aufmerksam an den Gehegen vorbei läuft, die Tiere beobachtet oder die Tierbeschilderungen liest, wird die richtigen Lösungen sicher problemlos finden.

Thüringer Allgemeine - 19. Juli 2007
Tierische Abenteuer
Brüllende Löwen, hungrige Schlangen und agile Äffchen sind die Helden der Zoo-Abenteuer für Ferienkinder. Zweimal in der Woche gewährt der Erfurter Tierpark jungen Gästen einen Blick in die Gehege. Jeden Dienstag und Donnerstag wird dann sechs Wochen lang ein anderer tierischer Bewohner vorgestellt.

HNA.de - 23. Juli 2007
Fest im Tierpark Sababurg
Gemeinsam mit dem Tierpark Sababurg lädt die HNA für Samstag und Sonntag, 28./29. Juli, zum großen Familienfest in den Tierpark zu Füßen des Dornröschenschlosses Sababurg ein. Auf die Kinder wartet beispielsweise eine große Tierpark-Rallye mit spannenden Erlebnisstationen. Von besonderem Interesse dürften die Wolfsfütterungen um 12 und 16 Uhr sein, hat Meister Isegrim doch Nachwuchs bekommen.

beverunger-rundschau.de - 24. Juli 2007
Tierpark Sababurg Sommerfest mit TV-Star
Zum diesjährigen Sommerfest im Tierpark am Samstag und Sonntag, 28./29. Juli, bietet der Tierpark Sababurg von 11 bis 19 Uhr seinen großen und kleinen Besuchern ein besonderes Familienfest mit Spiel, Spaß und Erlebnis-Charakter an. Das über die Region hinaus bekannte Spielspektakel Fidibus aus Reinhardshagen, bietet an beiden Tagen von 14 bis 17 Uhr, besondere Spielaktionen für die Kinder.

Super Sonntag - 24. Juli 2007
Indianer im Tierpark
Bereits zur Tradition geworden, wird das Tierparkfest auf dem Hexentanzplatz sicher auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus Nah und Fern anlocken. Am 29. Juli dürfen sich die kleinen und großen Gäste auf ein buntes Programm freuen, das sich in diesem Jahr rund um das Thema "Indianer" dreht. So können die kleinen Besucher beispielsweise auf den Pferden des Westernvereins Westerhausen reiten, welcher außerdem mit einem Tipi und einer Ausstellung von Indianerkleidung vor Ort sein wird. Außerdem präsentiert Jörgl "Abenteuer im Indianerland" mit Zelten, Trommeln, Bogenschießen, Kinderschminken und vielem mehr.

Hamburger Abendblatt - 23. Juli 2007
Ein Shuttle bringt Sie in den Wildpark
250 000 Menschen besuchen jährlich den Wildpark Eekholt im Kreis Segeberg - mit steigender Tendenz. Damit nicht alle mit dem eigenen Auto anreisen müssen, bietet die Parkleitung auch in diesen Sommerferien wieder einen Shuttle-Service. Anruf genügt (Tel. 04191/1000) - und die Besucher werden am AKN-Bahnhof Kaltenkirchen abgeholt. Alle Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, zahlen im Park gegen Vorlage des Fahrscheins den ermäßigten Gruppenpreis.

Münstersche Zeitung - 19. Juli 2007
Mittelalter-Markt im Abenteuerzoo
Der Abenteuer-Zoo in der Metelener Heide bietet am Wochenende gleich zwei zusätzliche Attraktionen an. Am morgigen Samstag und am Sonntag, 22. Juli, jeweils von 10 bis 18 Uhr, findet ein Mittelalter-Markt statt. Am Samstag wird außerdem eine schon bekannte Attraktion wiederholt: Um 13 und 15 Uhr führt ein Falkner die Fähigkeiten seiner Vögel vor.

Oltner Tagblatt - 20. Juli 2007
Kolosse in der Badewanne
Gerade zur Sommerzeit ist das Elefantenbad im Zoo Basel ein grosses Spektakel. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass auch Besucher von den spritzigen Freuden etwas abbekommen. Wer beim Bad der grossen Damen dabei sein möchte, besucht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils um 15 Uhr das Elefantenhaus.

Lampertheimer Zeitung - 23. Juli 2007
Kinder bestaunen gefiederten Nachwuchs Der AZ-Vogelpark feiert ...
Mit der Bratwurst in der einen und einem Becher Tierfutter in der anderen Hand haben Lampertheimer und alle Interessierten aus dem Kreis am Sonntag die Möglichkeit gehabt, den jüngsten Nachwuchs unter den Vögeln zu bestaunen: Der Vogelpark hatte auch dieses Jahr wieder zu seinem "Sommerfest für Daheimgebliebene" eingeladen. Unter anderem konnten junge Wellensittiche, Kanarienvögel und zwei Beos beobachtet und gefüttert werden. Letztere sind gerade mal eine Woche alt, es könne gut sein, dass sie in der nächsten Zeit noch Geschwister bekommen, sagte Jörg Schmidt, Jugendwart des Vogelparks.




Nachwuchs

wupperguide - 20. Juli 2007
Glück am Freitag, den 13.: Tika wurde geboren
Drei Geburten, drei gesunde Kälber" - und das alles in den vergangenen drei Jahren. Auf diese überaus prächtige Bilanz, die Zoo-Tierarzt Dr. Arne Lawrenz zog, kann man im Wuppertaler Zoo nun mehr als stolz sein. Denn nach ihren "Geschwistern" Bongi und Kibo, erblickte am frühen Freitagmorgen, 13. Juli 2007, gegen 02.40 Uhr, auch die kleine Elefantenkuh Tika das Licht der Welt. Nicht nur dass Tika ein wenig "Verspätung" hatte, so verlief die Geburt auch nicht ganz unkompliziert: "Gut, dass sie kein Riese war", kommentierte Lawrenz das freudige Ereignis. Denn zusammen mit den Pflegern musste er kräftig anpacken, um Tika aus dem Mutterleib herauszuziehen.

Bieler Tagblatt - 19. Juli 2007
Gorillababy im Zürcher Zoo
Im Zoo Zürich hat es am Samstag Nachwuchs bei den Gorillas gegeben. Beim Gorillababy handelt es sich um das achte Junge der 30-jährigen Gorillamutter Mamitu. Für den Vater, den ebenfalls 30-jährigen N’Gola, ist es gar der 28. Sprössling. Getauft wurde das jünste Mitglied der nun zehnköpfigen Gorillafamilie im Zürcher Zoo auf den Namen Haiba, dem suahelischen Wort für Schönheit und Anmut.

Stuttgarter Wochenblatt - 18. Juli 2007
Verrückt nach Mary
Stuttgart. Grünes Licht für "Mary Zwo": Ab sofort ist das acht Wochen alte Gorillababy zumindest zeitweise im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma zu sehen. Täglich nachmittags zwischen 14 und 15 Uhr sind die Chancen gut, sie beim Schäkern mit ihrer Pflegerin in einem der Innengehege zu beobachten. Das ist normalerweise eine ihrer Wachphasen, in denen sie auch ihr Milchfläschchen bekommt. Die anderen sechs Gorillakinder sind dann zum Spielen im Außengehege. Nachdem sie nun stabil ist, an Gewicht zunimmt, neue Kräfte gesammelt und sich in ein fröhliches Gorillakind verwandelt hat, erklärte der Tierarzt die Quarantänezeit für beendet. Schrittweise wird "Mary Zwo" nun an die neuen Gehege, die Besucher und ihre Artgenossen gewöhnt, natürlich vorerst in der Obhut ihrer vertrauten Pflegerinnen.

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung - 24. Juli 2007
Gorillamädchen »Mary Zwo« darf mit Zoo-Geschwistern kuscheln
Das vom Allwetterzoo Münster in die Stuttgarter Wilhelma umgezogene kleine Gorillamädchen »Mary Zwo« darf nach Auskunft des Zoos nun auch mit den anderen Gorillakindern kuscheln. Bisher hatte das Tier nur durch eine Scheibe Kontakt zu seiner Spielgruppe. »Mary Zwo« genieße die ersten Berührungen, und die Gorillakinder stünden Schlange, um ihr über den Kopf zu streichen oder sie zu beschnuppern, teilte die Wilhelma am Dienstag mit. Zwei Pfleger seien aber als Aufpasser dabei, damit keines der Affenkinder zu grob wird.

Wiesbadener Kurier - 20. Juli 2007
Nachwuchs im Zoo
Nachwuchs im Frankfurter Zoo: Die neu geborenen Seehundbabys "Otto" und "Nelle" sowie die beiden jungen Zwergseebären "Nabi" und "Frank" tummeln sich seit einigen Tagen in ihren Schwimmbecken. Die vier Jungtiere seien zwischen dreieinhalb und sechs Kilogramm schwer, sagte Zoosprecherin Caroline Liefke. Die Freude über den Nachwuchs ist allerdings getrübt: Ein Zwergseebärenbaby ertrank kurz nach der Geburt im Wasserbecken. Die Ursache sei noch unklar. Der Zoo vermutet, dass das Baby entweder ins Wasser fiel oder beim Spielen ertrank.

wupperguide - 20. Juli 2007
Nachwuchs: "Berlin hat Knut, wir haben Knubbel"
Ein noch namenloser Nachwuchs bei den Seelöwen im Wuppertaler Zoo. Noch hat der kleine Wonneproppen, der die Herzen der Zuschauer am Seelöwen-Becken höher schlagen lässt, noch keinen Namen. Zumal es sich ja bei dem Nachwuchs auch um eine "Sie" handelt. Während sonst Geburtstagskinder im Zoo bei der Namenswahl mitreden dürfen, hat sich im Fall der kleinen Seelöwin Tierpfleger Peter Hesse mal selbst das Privileg genommen, einen "vorläufigen" Namen zu finden: "Berlin hat Knut, wir haben Knubbel", erklärt der wohl bekannteste Pfleger im Wuppertaler Zoo.

Vorarlberg Online - 20. Juli 2007
Nachwuchs bei den Schönbrunner Mähnenrobben
Am Donnerstag hat ein Mähnenrobben-Baby das Licht der Welt erblickt. Das Geschlecht des Tieres ist noch nicht bekannt. Mutter und Junges bewohnen den Flachwasserbereich mit Sandstrand gegenüber der Eisbärenanlage. Dort werden sie die kommende Woche getrennt von der Gruppe verbringen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Juli 2007
Kölnern einen Bären aufgebunden
„Was uns diiiiieee schon Nerven gekostet hat.“ Lydia Kolter, Bären-Kuratorin im Zoo, hätte darüber graue Haare bekommen, „wenn ich nicht schon welche hätte . . .“ Malaienbärin Bali hat bereits im Dezember ein kleines Mädchen zur Welt gebracht, versteckte sich und ihren Wurf aber dann monatelang in ihrer Höhle und blieb zudem samt Nachwuchs satte zwei Monate lang vor der geöffneten Tür hocken, ohne herauszukommen. Dann war es vor zwei Wochen endlich so weit: Mit einem neuen Baumstamm vor der Tür wurde die Kleinfamilie ins Freie gelockt, der Freigang täglich aufs Neue geübt, damit es mit der offiziellen Vorstellung für die Öffentlichkeit am Freitag klappt.

Westdeutsche Zeitung - 25. Juli 2007
Aquazoo: Nachwuchs hält Eltern und Pfleger auf Trab
Düsseldorf. Mr Picky und Mrs Blue sind gestresst, furchtbar gestresst. Der Nachwuchs kommt in die Pubertät und hat vor allem eines – unglaublichen Hunger. Im Juni erblickten die beiden Eselspinguine im Aquazoo das Licht der Welt und halten seitdem ihre Eltern auf Trab. Die flauschigen Federbälle sind ihren Eltern zwar wie aus dem Gesicht geschnitten, schwimmen können sie aber noch nicht.

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Juli 2007
Zoo Magdeburg: Lollek und Bollek mit jeder Menge Stacheln
Lollek und Bollek sind im Magdeburger Zoo jetzt schwarz-weiß und mit Stacheln zu erleben. Der nach den polnischen Zeichentrick-Brüdern benannte Stachelschwein-Nachwuchs kam vor rund einem Monat zur Welt.

Die Welt - 23. Juli 2007
Von Ersatzmüttern mit großem Herzen
Das Affenbaby mit dem dichten schwarzen Fell, das im Tierpark in Jaderberg mit der Hand aufgezogen wird, wird in wenigen Tagen ein halbes Jahr alt. Kurz nach ihrer Geburt war das winzige Siamangmädchen dem Hungertod nahe. Ihre Affenmama konnte ihr keine Milch geben. Das haben zwei Frauen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen übernommen. Sie stellten ihre Muttermilch dem tierischen Nachwuchs zur Verfügung und retten damit das Leben. Eine der beiden Spenderinnen ist die 34 Jahre alten Kathrin Pörtner. Ihr Sohn Jan ist fast vier Monate zu früh im Kinderkrankenhaus in Kreyenbrück/Oldenburg auf die Welt gekommen. Im Brutkasten mit künstlicher Nahrung versorgt, brauchte der Winzling die Milch seiner Mutter noch nicht. Abpumpen musste Kathrin Pörtner sie aber dennoch. Im Krankenhaus las sie, dass sie diese Milch dem Zoo in Jaderberg zur Verfügung stellen kann.

Hamburger Abendblatt - 20. Juli 2007
Elchmädchen Svenja - von Mama verstoßen
Als Elchmama Steffi (3) vor sechs Wochen direkt nach der Geburt ihre Tochter Svenja im Wildpark Lüneburger Heide verstieß, konnte Pflegerin Alexandra Urban (25) gar nicht anders. Und zog kurzerhand, zusammen mit ihrer Mutter Birgit Urban, das staksige Wesen mit der sensiblen Seele per Flasche groß.

inar.de - 24. Juli 2007
Koala-Zwillingspärchen in Victoria geboren
Koala-Nachwuchs im Ballarat Wildlife Park: Zum ersten Mal seit über 50 Jahren haben Koala-Zwillinge im australischen Bundesstaat Victoria das Licht der Welt erblickt.
Schon in freier Wildbahn eine Seltenheit, sind die Jungtiere mit hoher Wahrscheinlichkeit das erste Zwillingspärchen in Australien, das in einem Tierpark geboren wurde.

ORF.at - 23. Juli 2007
War der Storch im Pandagehege?
Seitdem sich die Pandas vor etwa drei Monaten in Schönbrunn gepaart haben, hofft man im Tiergarten auf Nachwuchs. Derzeit laufen die Untersuchungen. Eine Entscheidung wird bis spätestens September erwartet. Mittels Ultraschall soll geklärt werden, ob die Panda-Dame tatsächlich trächtig ist. Denn erst, wenn man via Ultraschall den Herzschlag des Embryos erkennen kann, könne man von einer Schwangerschaft ausgehen, erklärte Zoologin Regina Pfistermüller. Im Zoo von San Diego konnte man zuletzt 92 Tage nach der Paarung, den Herzschlag eines Panda-Embryos erkennen, so Pfistermüller.





Neue Osnabrücker Zeitung - 19. Juli 2007
Eisbär Knut zog wieder um
Berlins berühmter Jung-Eisbär Knut ist dank des Einsatzes seiner unzähligen Fans im Zoologischen Garten wieder «auf Achse». Nur zehn Tage nach dem Ende der «Knut-Show» auf dem weitläufigen Braunbärenfelsen, die mehr als eine Million Menschen anschauten, ist das Jungtier erneut umgezogen. Der sieben Monate alte Bär durfte ein nach Meinung vieler Besucher zu kleines und zu enges Zwischenquartier nach kurzem Gastspiel verlassen und tummelt sich seit Donnerstag wieder auf deutlich mehr Platz im weiten Gehege der Brillenbären. Die früheren Nachbarn von Knut hat der Zoo im Tierpark Friedrichsfelde im Ostteil Berlins untergebracht. Der kaufmännische Zoo-Direktor Gerald R. Uhlich sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa zum erneuten Knut-Umzug: «Ich bin sehr glücklich darüber, das ist eine gute und richtige Lösung für Knut und seine Fans aus aller Welt.» Den Zoo hätte «eine Flut von sehr vielen Briefen» zur Unterbringung von Knut und dem Ende seiner Show mit seinem Ziehvater Dörflein erreicht. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte die Entscheidung über das Ende der Knut-Show und den Wechsel des Jungbären auf den rückwärtigen Teil des Eisbären-Areals getroffen.

Märkische Allgemeine - 20. Juli 2007
Zweiter Umzug nach Ende der Zoo-Show
Nur zehn Tage nach dem Ende der "Knut-Show" auf dem weitläufigen Braunbärenfelsen, die mehr als eine Million Menschen anschauten, ist das Jungtier erneut umgezogen. Der sieben Monate alte Bär durfte ein nach Meinung vieler Besucher zu enges Zwischenquartier nach kurzem Gastspiel verlassen und tummelt sich seit gestern wieder auf deutlich mehr Platz im weiten Gehege der Brillenbären. Die früheren Nachbarn von Knut hat der Zoo im Tierpark Friedrichsfelde untergebracht.

Thüringische Landeszeitung - 23. Juli 2007
Wieder Streit um Knut
Der Eisbär ist im Berliner Zoo zu sehr vermenschlicht worden, sagt der Präsident des Tierschutzbundes, Wolfgang Apel. Knut hätte viel früher von seinem Pfleger getrennt werden müssen. Eisbären sollten nicht in Zoos leben. Es muss »Schluss sein mit noch mehr Knuts«, meinte Apel. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz weist die Kritik zurück. Der Berliner Zoo wird weiter Eisbären züchten, sagte er. Diese Zucht ist wichtig, da Eisbären eine weltweit bedrohte Tierart sind.

Leipziger Volkszeitung - 23. Juli 2007
Streit um Knut: Tierschutzbund gegen Zoo-Haltung
Der Deutsche Tierschutzbund hat scharfe Kritik an der Aufzucht von Eisbär Knut im Berliner Zoo geäußert. Präsident Wolfgang Apel sagte am Montag in Berlin: «Die Sozialisation ist gescheitert, Knut wurde zu sehr vermenschlicht.» Eisbären müssten «generell weg aus Zoos». Apel hatte erklärt, es sei «katastrophal, wenn der Zoo suggeriert, noch mehr Eisbären zu züchten». Der neue Tierschutz-Beauftragte des Berliner Senats, Klaus Lüdcke, forderte den Zoo auf, das dank der Anziehungskraft von Knut eingenommene Geld «vernünftig für die anderen Tiere und den Tierschutz im Zoo zu verwenden». Der Zoo rechnet wegen der Besucherzahlen von erstmals deutlich mehr als drei Millionen und dank der Einnahmen aus dem umfänglichen Souvenirhandel mit zusätzlich rund fünf Millionen Euro in diesem Jahr. Zoo-Chef Blaszkiewitz betonte, das Geld komme «keinen anderen Zwecken als denen für die Tiere zu Gute».

PR-Inside.com - 23. Juli 2007
Knut-Buch wird bereits am Donnerstag in Berlin vorgestellt
Das offizielle Kinderbuch «Knut, der kleine Eisbär» wird bereits am Donnerstag in Berlin präsentiert. US-Bestseller-Autor Craig Hatkoff signiert die ersten Exemplare, wie am Montag mitgeteilt wurde. Der frühere Erscheinungstermin des Buches in deutscher Sprache sei einer Kooperation mit dem Ravensburger Buchverlag zu verdanken. Im Mai hatte der Zoo die Kooperation mit dem US-amerikanischen Kinderbuchverlag Scholastic und die Auflage eines Kinderbuches über den Eisbärjungen verkündet. Dies wird im Herbst in englischer Sprache in den USA erscheinen. Den Angaben zufolge wollte man die deutschen Knut-Fans nicht so lange warten lassen und hat nach einem deutschen Verlag gesucht - und im Ravensburger Buchverlag einen Kooperationspartner gefunden.

PR-Inside.com - 25. Juli 2007
"Der Vorwurf ist absurd"
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), der seit März 2007 Pate des Berliner Eisbären Knut ist, hat Kritik am Berliner Zoo zurückgewiesen. Der Deutsche Tierschutzbund hatte dem Zoo vorgeworfen, eine artgerechte Sozialisation des Eisbären zu verhindern und Knut zu «vermenscheln». «Der Vorwurf ist absurd. Ein
Zoo ist immer eine Kunstwelt, in der ein Raubtier, wie es Eisbären nun einmal sind, nie wie in der Natur leben kann», sagte Gabriel in einem Gespräch mit der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstagausgabe). Der Minister sagte, er finde es bewundernswert, wie Knuts Pflegevater Thomas Dörflein und seine Kollegen es geschafft haben, den Kleinen groß zu ziehen und dafür zu sorgen, dass er gesund bleibt und den Menschen so viel Freude bereitet. Daher käme auch ein Rücktritt von der Patenschaft für Gabriel nicht in Frage: «Ich bin und bleibe sehr gerne sein Pate.» Gabriel, der Knut zum Maskottchen der Internationalen Artenschutzkonferenz 2008 in Bonn ernannt hatte, will auch daran festhalten.

azonline - 19. Juli 2007
Jetzt kann Blockos ins Freigehege
Anfänglich durch das Gebrüll seiner neuen Nachbarn eingeschüchtert, hat sich das 14-jährige Tigerweibchen aus dem Zoo Hasel im Wildpark Johannismühle bei Berlin gut eingelebt. Jetzt kann es auch sein Aussengehege erkunden. Dieses hat einen Teich, einen Hügel, Gras- und Sandflächen und einen Unterstand. Mit seinen laut Banisch rund 2000 Quadratmetern Fläche bietet es ausserdem fast 20-mal soviel Auslauf wie Blockos’ früheres Zuhause in Remigen. Im Gegensatz dazu entspricht es denn auch in den Augen des Schweizer Tierschutzes STS einer artgerechten Unterbringung für einen Tiger. Der STS hat den Umzug des Tiers ermöglicht und bezahlt nun auch dessen Haltungskosten bis zum Lebensende.

Rhein Main Presse - 19. Juli 2007
Die beiden Tiger haben sich gut eingelebt Für Besucher die ...
Seit rund acht Wochen sind die beiden Tigerdamen Natascha und Gandhi nun die Attraktion im Rüsselsheimer Tierheim und haben sich laut der Führungsspitze dort wider Erwarten schnell gut eingelebt. Sogar eine erste Patin haben sie schon. Um die beiden Raubkatzen richtig zu ernähren - täglich erhalten sie fünf bis acht Kilogramm Rindfleisch mit Vitaminzusätzen - und auch um sie ausreichend zu beschäftigten, habe man sich von Tierpflegern im Frankfurter Zoo beraten lassen. Ein Ergebnis: die Spielgeräte, wie etwa große oder kleinere Medizinbälle oder Stopfbälle, die mit Verschiedenem gefüllt seien im Freigehege. Oder man hänge ihnen einen Knochen in die Höhe. Alles, um die beiden ehemaligen Zirkus-Tigerinnen zu beschäftigen.

Münsterländische Volkszeitung - 19. Juli 2007
Hugo ist jetzt ein Franzose
Rheine - Der Abschied kam etwas überstürzt: Der junge Blutbrustpavian "Hugo" ist aus dem Naturzoo Rheine in den Zoo Le Pal in Frankreich umgezogen. "Hugo" erlangte Anfang des vergangenen Jahres regionale Bekanntheit, weil er nach dem Tod seiner Mutter von Zoodirektor Achim Johann von Hand aufgezogen werden musste. Im Mai 2006 erhielt er Gesellschaft durch die beiden rund ein Jahr älteren Dschelada-Jungs "Tim" und "Tom", die eigens zu diesem Zweck vom Tierpark Berlin übernommen worden waren. Schon damals war klar, dass der Naturzoo für diese drei Affen nicht das endgültige Zuhause bleiben würde. Im Januar 2007 kam im Zoo Le Pal ein männlicher Dschelada zur Welt, der von seiner Mutter nicht angenommen wurde und folglich gleichfalls von Hand aufgezogen werden musste.

Münsterländische Volkszeitung - 20. Juli 2007
Affenbande in Le Pal schließt Freundschaft
Der Abschied kam etwas überstürzt: der junge Blutbrustpavian Hugo ist am vergangenen Sonntag aus dem NaturZoo Rheine in den Zoo Le Pal, Frankreich umgezogen. Im Januar 2007 kam im Zoo Le Pal durch Kaiserschnitt-Operation ein männlicher Dschelada zur Welt, der von seiner Mutter nicht angenommen wurde und folglich gleichfalls von Hand aufgezogen werden musste. Eine Vergesellschaftung mit seinen Eltern gelang nicht, und weitere Artgenossen gab es nicht in Le Pal. Letzte Woche nun reisten die Le Pal-Dscheladas nach England, und damit war die dringende Notwendigkeit gegeben, Hugo und Co. möglichst schnell nach Frankreich zu transportieren. Am Nachmittag saßen alle vier eng aneinander gerückt zusammen. Dieser Anblick war für alle Beteiligten der schönste Lohn für die Handaufzuchten und alle damit verbundenen Umstände.

Wochenanzeiger Herford - 20. Juli 2007
Nasenbären im Südamerikahaus
Seit letzter Woche ist diese Tierart im Südamerikahaus des Osnabrücker Zoos zu sehen. Die zwei Weibchen “Alba” und “Consuela” sind ein Jahr alt und Nachzuchten aus dem Zoo Augsburg. “Pablo” entstammt einer Großfamilie aus dem Amsterdamer Zoo.

Süddeutsche Zeitung - 23. Juli 2007
Pimp my Zoo
Geld regiert die (Tier-)Welt. Wer an den Ruhrpott denkt, hat trotz des langsamen Strukturwandels meist Bilder von Kohlekumpel, Trinkhallen und Arbeitslosigkeit vor Augen. Was kaum jemand vermutet: Das Ruhrgebiet weist die weltweit höchste Zoodichte auf - und verfügt mit dem Zoo Gelsenkirchen zugleich über einen der schönsten Tierparks in Deutschland. Dabei sah es vor zehn Jahren in Gelsenkirchen noch ganz anders aus. Der Zoo am Rhein-Herne-Kanal zählte zu den jämmerlichsten der Bundesrepublik. "Wenn nichts geändert worden wäre, hätte der Amtstierarzt ein Gehege nach dem anderen zugemacht", erzählt Sabine Haas vom Tierpark Gelsenkirchen. Die studierte Biologin kann sich noch gut an den einstigen Ruhr-Zoo erinnern. "Der war alt und marode, einer von der Sorte, wo die Leute nicht mehr hingehen, weil ihnen die Tiere Leid tun." Auch ein Zirkus-Erlebnispark namens Roncalliland war im Gespräch. Der Stadtrat entschied sich schließlich jedoch für den Frontalangriff und bewilligte seinem alten Schmuddelkind 90 Millionen Euro für einen Totalumbau. "In den jeweiligen Regionen wollen wir nicht nur schöne Tiere zeigen, sondern auch das zugehörige Gefühl vermitteln", sagt Biologin Haas und versucht, den ziemlich platten Werbespruch durch ein nettes Lächeln aufzuwerten. "Unsere Leute sind extra nach Ghana gefahren, um die Dekoration zu kaufen", berichtet Haas stolz.

Netzeitung
Tiger tötet im Zürcher Zoo seine Partnerin
Im Zoo von Zürich hat ein Tiger seine Partnerin getötet. Der Vorfall ereignete sich bei der ersten Begegnung der beiden Tiere

Tirol Online
Besucherplus lässt Innsbrucker Alpenzoo durchatmen

NRZ - 25. Juli 2007
Dortmunder Zoo ist seit Jahren Brutstätte aggressiver Tyrannen
Der Dortmunder Zoo ist bereits seit mehreren Jahren eine Brutstätte aggressiver Tyrannen. Gemeint ist die seltene Vogelart der so genannten Liktormaskentyrannen, die in Südamerika heimisch sind, wie der Tiergarten am Mittwoch mitteilte. Die durchsetzungsfähigen Tiere mit ihrer auffallend schwefelgelben Brust und einer schwarz-weißen Kopfmaske leben seit 2002 im Amazonashaus des Dortmunder Tiergartens. Ein Jahr später gelang dort die vermutlich europaweit erste Nachzucht dieser Vogelart in einem Zoo.

Herner Feuilleton - 25. Juli 2007
Neugierige Rochen und tanzende Krebse
Clownfische und Paletten-Doktorfische waren die Ersten, die in die neue tropische Rifflandschaft im Sea Life-Aquarium in Oberhausen einzogen. Mittlerweile tummeln sich dort außerdem rund 3.000 farbenfrohe Meeresbewohner wie Faden- und Königsmakrelen, Rotzahn-Drückerfische, Flammenzwerg-Kaiserfische, Zitronenflossen-Doktorfische, Orientalische Süßlippen – und seit kurzem auch echte Haie! Schwarzspitzenriffhaie, Zebra- und Ammenhai ziehen ihre Bahnen, zum Teil direkt über den Köpfen der Besucher.

net-tribune.de - 25. Juli 2007
Kinder werden zu Meeresforschern
Was so alles im Meer lebt, schwimmt und zappelt, das können Kinder bei einer Forschungsfahrt vor der Küste des Ostseebades Laboe erfahren. Bei Ausfahrten mit der Forschungsbarkasse «MS Sagitta» erklärt ein Meeresbiologe neugierigen Jungen und Mädchen, was sie gerade mit einem Netz an Bord geholt haben. Auch nebenan in der meeresbiologischen Station von Laboe können Urlauber in die Unterwasserwelt der Ostsee eintauchen. Beim Rundgang durch die Station mit ihren mehr als 30 Aquarien erfahren sie zum Beispiel, warum ein Katzenhai tagsüber seine Augen schließt und was ein Seestern frisst. Spezielle «Dünenerlebnistouren» werden den Angaben zufolge am 30. August sowie am 4., 11., 20. und 27. September angeboten.

Badische Zeitung - 25. Juli 2007
Löffingen: Bären ziehen in den Osten
Es wurde zu eng: Der Schwarzwaldpark in Löffingen hat auch für seine letzten drei Braunbären eine neue Bleibe gefunden. Am Montag zieht das Trio in den "Bärenwald Müritz" nach Mecklenburg-Vorpommern. Am Montag sollen eine 16 Jahre alte Bärin und ihre zwei 9-jährigen Jungen umziehen. Im vergangenen Herbst hatte der Tierpark im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald bereits zwei seiner Bären abgegeben. Grund dafür seien Platzmangel und hohe Behördenauflagen, sagte Tierparkbesitzer Ottfried Reichle.

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Juli 2007
Weißer Gefährte für die Tigerin Kiara
Zoodirektor Dietmar Reisky hätte die Spannung gern gehalten bis zum Schluss. Deshalb erzählt er den zahlreich versammelten Journalisten, die er wegen einer besonderen Neuerwerbung in die Anlage auf der Alten Burg gebeten hatte, eine Story von einem "ganz seltenen Albinokaninchen mit blauen Augen". Der Weg führt dann aber nicht zur Karnickelburg, sondern zur Tigeranlage. Jüngster Bewohner dort: ein anderthalb Jahre alter weißer Bengaltiger, vor wenigen Tagen in Aschersleben angekommen. Der noch namenlose Tiger ist als Gefährtin für die weiße Kiara gedacht, "doch ehe wir auf Tigerbabys hoffen können, wird noch einige Zeit vergehen", so Reisky. "Wir können von uns behaupten, dass wir der einzige ostdeutsche Zoo sind, der ein weißes Tigerpaar besitzt", so Reisky stolz. Zu verdanken ist die Neuerwerbung dem Tierparkförderverein, der den Kauf mit Hilfe mehrerer Sponsoren - bewerkstelligen konnte. Über die Kaufsumme will Reisky nichts verlauten lassen. "Es handelt sich aber um eine bedeutende Summe. Für ihn gibt es "keinen schöneren Bengaltiger".

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Juli 2007
Weiße Tiger haben Sonntag ihr erstes öffentliches Rendevouz
Die beiden weißen Tiger im Zoo Aschersleben werden an diesem Sonntag erstmals für einen ganzen Tag vor den Augen der Besucher in ihrem Freigehege zusammengeführt. Bei ihrer ersten direkten Begegnung hätten sich die beiden Tiger sehr vorsichtig und mit großem Respekt voreinander bewegt. Für die Publikumspremiere an diesen Sonntag sieht der Zoodirektor dennoch ein Risiko. «Die Situation kann sehr schnell umschlagen.» Die beiden weißen Tiger sind die einzigen ihrer Art in den neuen Bundesländern.
> nicht nur das "einzigen ihrer Art" sollte überdacht werden

Hamburger Abendblatt - 24. Juli 2007
Vattenfall wird Pate von Layla
Vattenfall Europe Hamburg übernimmt für ein Jahr die Patenschaft für die Giraffe Layla, die im Februar 2006 im Tierpark Hagenbeck geboren wurde. Damit übernimmt der Konzern einen Teil der Kosten für die Versorgung und Pflege des Tieres.

ORF.at - 25. Juli 2007
"Naddel" ist Flamingo-Patin
Nadja Abd El Farrag - besser bekannt als "Naddel" - hat jetzt einige rosarote "Patenkinder" im Salzburger Zoo: Sie hat die Patenschaft für die Flamingos in der neuen Wasserwelt übernommen.

Ad-Hoc-News - 19. Juli 2007
Er hatte keine gute Laune
Nürnberg. Wie lange der kleine Kaiman bereits in dem Plastikeimer ausharren musste, weiß niemand genau. Ein Mitarbeiter hatte den Eimer am Vormittag in der Nähe der Mülleimer eines Supermarktes entdeckt. Als er den Deckel öffnete, starrte ihn ein etwa 55 Zentimeter langes Krokodil aus großen Augen an. Das Exemplar gehört zur Gattung der Glattstirnkaimane und kann bis zu 1,20 Meter groß werden. Der kleine Findling aus Nürnberg, den Polizisten auf den Namen «Schnappi» tauften, wurde von seinem Halter jedoch scheinbar mit Absicht ausgesetzt. Die Streifenbeamten packten ihn auf den Beifahrersitz und brachten ihn umgehend zum Nürnberger Tiergarten. Doch dort war man gar nicht glücklich über den Zuwachs. «Was wollten wir denn damit?», fragte der stellvertretende Direktor. Behalten will der Zoo das Reptil jedenfalls nicht, zurzeit wird nach einem neuen Besitzer gesucht. «Wir haben schon ein Pärchen Brillenkaimane», erklärte Mägdefrau. «Wenn der neue Kaiman dazu kommt, wird er gefressen.» Deshalb soll sich ein Zoo oder ein Privathalter seiner annehmen.

FR-online.de - 25. Juli 2007
Tiermorde - bis heute ungeklärt
Nach wie vor steht die Frankfurter Kriminalpolizei vor einer ebenso schwierigen wie hoch interessanten Aufgabe", resümierte die Frankfurter Neue Presse am 29. August 1950. Seitdem freilich hat sich in diesem Fall nichts Neues ergeben. Immerhin handelt es sich um Massenmord in mindestens 47 Fällen und gottweißwieviele Versuche. Wobei "Elefant" passend wäre - bei Tiermord im Zoo. Also gut: Das Ganze ist verjährt, denn bei Tieren handelt es sich juristisch ja nur um Sachbeschädigung. Am 27. Januar 1948 meldet die FR unter dem Titel "Merkwürdige Vorfälle im Zoo": "...wird erst nachträglich bekannt, daß um Neujahr über dreißig Tiere (...) vergiftet worden sind." Am 10. Februar gibt es schon 44 "dieser scheußlichen Untaten".

Solinger Tageblatt - 19. Juli 2007
Der Tanz der Murmeltiere
Wer kann schon von sich behaupten, einen Adler oder ein Wildschwein aus der Nähe gesehen zu haben? Im Wildpark Gangelt gleich an der niederländischen Grenze gibt es die Möglichkeit, die europäische Tierwelt in nahezu natürlicher Umgebung zu entdecken. Große Attraktion ist die Greifvogelzucht mit Freiflügen von Steinadlern und Falken.

Aachener Zeitung - 20. Juli 2007
Brückenkopf-Zoo sucht Paten für die Wölfe
Hans Kehl, Tierpfleger-«Urgestein» im Jülicher Brückenkopf-Zoo, versteht sich gut mit den acht Wölfen, die derzeit das Freigehege bevölkern. Die Stammbesatzung, «ein Rüde und zwei Weibchen», wie er sagt, teilen sich mit einem «Teenager» aus dem ersten Wurf und vier schon recht großen «Bälgern» des aktuellen das Areal unter schattigen Bäumen. Die Zeit rückt näher, dass der Brückenkopf-Zoo die Jungtiere abgeben muss.

koeln.de - 24. Juli 2007
Lindenthaler Tierpark: Sieben Tiere starben durch falsches Futter
Sieben Tiere, fünf Ziegen und zwei Soay-Schafe, starben im Tierpark im Lindenthaler Stadtwald in diesem Jahr durch falsches Futter. Allein fünf dieser Tiere verendeten in den letzten vierzehn Tagen und so sehr sich der Tierpark über seine Beliebtheit und die großen Besucherzahlen freut, desto tragischer ist es, dass die Ursache für das qualvolle Ende der Tiere in der Unwissenheit oder auch Ignoranz mancher Besucher liegt. Denn in allen Fällen stellte der Tierarzt eine Fehlfütterung durch Abfallreste oder unverträgliche Nahrungsreste fest.

Cellesche Zeitung - 25. Juli 2007
Wildpark in Müden peilt 30000 besucher an
Von der Aussichtsplattform für Rotwild schauten die Kinder des evangelischen Kindergartens Faßberg im Wildpark Müden auf die Tiere unter ihnen. Die Plattform ist eine der neuen Attraktionen auf dem Gelände, das in den vergangenen Jahren umgestaltet wurde. Nachdem die Gemeinde das Areal vor zwei Jahren gekauft hat, ist das betriebswirtschaftliche Ergebnis deutlich besser geworden. Grund dafür sind ein effektiveres Kassensystem und Modernisierungen. Die Gemeinde hat gut 50000 Euro in den Um-, Aus- und Neubau gesteckt. „Der Spielplatz ist erneuert worden und gerade haben wir die Hinweisschilder und Erklärungstafeln neu gemacht“, nennt Dieter Euhus, der für die Gemeinde den Wildpark leitet, als Beispiele. Um den Besuchern noch ein paar mehr Tiere zeigen zu können, wird jetzt noch über die Anschaffung von Gänsen nachgedacht. Viele Arten können aber nicht mehr angeschafft werden, weil der Wildpark sonst den Status eines Zoos und damit mehr Auflagen bekommen würde. Euhus hofft, dass die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben spätestens 2008 geschlossen werden kann und eine schwarze Null dabei rauskommt. Vielleicht ist das noch 2007 drin.

Super Sonntag - 20. Juli 2007
Saurier und Streichelkral
Im Erlebnistierpark Memleben begeistern seit Saisonanfang zwei neue Fahrgeschäfte die Besucher. "Arche Noah" und "Trans-Asia-Express" heißen die neuen Publikumsmagneten. Ebenfalls neu in diesen Saison sind das neu gestaltete Saurierland, Marionettentheater, Streichelkral und die Circusworld. Aber auch neue tierische Bewohner haben Einzug gehalten: "Massai" und "Sambesi" heißen z.B. die beiden afrikanischen Riesenschildkröten. Neben den ca. 350 Tieren in ca. 80 Arten bevölkern viele neugeborene Tierkinder die Volieren und Gehege.

Freizeit Ratgeber - 20. Juli 2007
Pfebra Eclyse: Das Ende der Einsamkeit?
Die ungewöhnliche Kreuzung aus Pferd und Zebra, die seit kurzem im Zoo Hollywood- und Safaripark Stukenbrock lebt, soll nicht länger alleine leben. Denn dann soll Pedro bei Eclyse einziehen, ein braun-weiß gescheckter Ponyhengst. Bisher muss das Zebrapferd nämlich allein in ihrem Gehege leben, weil die Safaripark-Zebras nichts von ihrem nahen Verwandten hatten wissen wollen.

Ad-Hoc-News - 23. Juli 2007
Partnersuche erfolgreich
Das Zebra-Pferd Eclyse aus dem Safaripark Stukenbrock ist nicht mehr allein. Wie die Parkverwaltung mitteilte, zog am Montag der braun-weiß gescheckte Ponyhengst Pedro in das Gehege der gut einjährigen Stute. Bei einer ersten Begegnung habe die Stute zwar ausgetreten, doch man sei zuversichtlich, dass sich die beiden künftig verstehen werden. Fast vier Wochen war der Safaripark auf Partnersuche für das Zebra-Pferd. Über die Medien hatte der Zoo bundesweit nach einem «gesellschaftsfähigen, jungen, hübschen Hengst mit Temperament, Charme und Herz» für die aus Fernsehauftritten bekannte Eclyse Ausschau gehalten.

Die Welt - 24. Juli 2007
Pedro wird Freund von Zebra-Pferd Eclyse
Damit das Zebra-Pferdchen „Eclyse" im Safari-Park Schloß Holte-Stukenbrock nicht ganz alleine bleibt, hat es den Ponyhengst „Pedro" zum Begleiter bekommen. Die fast einjährige Stute, eine Mischung aus Pferd und Zebra, könne nicht in die Zebra-Herde des Parks integriert werden. Da sie sonst keinen Gefährten habe, werde der gleichaltrige braun-weiß gescheckte Ponyhengst „Pedro“ ihr neuer Begleiter.

espace.ch - 20. Juli 2007
Promis, Surfer und ein fortschrittlicher Zoo
Aber ein weiterer wirklicher Grund, nach San Diego zu reisen, ist der Zoo. 1916 gegründet, gehörte er von Anfang an zu den fortschrittlichsten zoologischen Gärten der Welt. Es wurde stets darauf Wert gelegt, allen Tieren eine möglichst naturnahe Umgebung zu bieten. Wer sich den Zoo ansehen möchte, muss Zeit mitbringen, denn das Areal ist rund fünf Hektaren gross.
>gut gemeint, schlecht recherchiert!

derstandard.at - 20.Juli 2007
"Fifi" wurde 60 Jahre alt
"Fifi", einer der ältesten Schimpansen weltweit, ist im Taronga-Zoo von Sydney (Australien) im Alter von 60 Jahren gestorben. Die Matriarchin der 18 Schimpansen im Zoo sei Donnerstag früh nicht von ihrem Nachtlager aufgestanden, erklärte der Zoo am Freitag. Pfleger hätten sie daraufhin mit ihrem Lieblingsessen versorgt, und Schimpansen der Gruppe hätten sie den ganzen Tag über besucht. Am Nachmittag sei "Fifi" friedlich eingeschlafen. Schimpansen sind die nächsten lebenden Verwandten des Menschen. Sie haben eine Lebenserwartung von etwa 45 Jahren, können in Gefangenschaft aber deutlich älter werden. "Cheeta", der Star der "Tarzan"-Filme aus den 1930er und 1940er Jahren, wird im "Guinness Buch der Rekorde" als weltweit ältester Schimpanse geführt. Er wurde im April 75 Jahre alt.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


uitinbrabant.nl - 24. Juli 2007
Nieuwe geitsoort naar Zoo Parc Overloon
Japanische Seraus im Zoo Parc Overloon
Zoo Parc Overloon hat eine neue Tierart, Japanische Seraus, nach Overloon geholt. Von dieser Tierart gibt es nur 18 Tiere in sieben Zoos in Europa. Zoo Parc Overloon ist der einzige Zoo in den Niederlanden, in dem der Japanische Serau zu sehen ist. Die Japanischen Seraus im Zoo Parc Overloon kommen aus einem österreichischen und einem deutschen Zoo.

Dagblad van het Noorden - 24. Juli 2007
Dierenpark opent nieuwe entreehal
Tierpark eröffnet neue Eingangshalle
Der Tierpark Emmen hat seit dieser Woche einen neuen Eingang. Wenn Besucher vorher durch die Pforte im Freien den Park betraten, müssen sie nun durch die überdachte Eingangshalle neben dem Biochron. Der Tierpark arbeitet seit April 2006 mit Gesichtserkennung. Dauerkartenbesitzer müssen an speziellen "Säulen" ihr Gesicht scannen lassen, um in den Park zu kommen.

knack.be - 23. Juli 2007
Duitse verpleegsterhaai komt voorlopig niet naar Antwerpen
Atlantischer Ammenhai kommt vorläufig nicht aus Deutschland nach Antwerpen
Mr. Big, ein Atlantischer Ammenhai aus dem Berliner Zoo, kommt diese Woche dann doch nicht in das Aquatopia, die Unterwasserwelt in Antwerpen. Eine der beiden weiblichen Ammenhaie von Aquatopia erwies sich bei einer Routinekontrolle als trächtig. Die Pfleger der Mama in spe wollen der Schwangerschaft alle Chancen geben und verschieben daher die Ankunft von Mr. Big, weil die für Streß im Aquarium sorgen kann.

film.nieuws.nl - 23. Juli 2007
Johan Nijenhuis maakt toch vierde Zoop-film
Johan Nijenhuis macht doch vierten Zoop-film
Der neue Teil der Serie soll sich wahrscheinlich in Kenia, Australien oder Kanada abspielen. Der dritte Film, "Zoop in Zuid-Amerika" hatte vorige Woche Premiere. Der Film kam heute auf den vierten Platz der Niederländischen Kino-Charts.

evenementnieuws.nl - 23. Juli 2007
Witgezicht oeistities gekidnapt in DierenPark Amersfoort
Weißgesichtseidenaffe im Tierpark Amersfoort gekidnappt
Im Tierpark Amersfoort standen die Tierpfleger vor kurzem vor einem Rätsel. Die zwei am 22. Juni geborenen Weißgesichtseidenaffen saßen nicht, wie üblich, auf dem Rücken der Eltern. Schließlich wurden die zwei Krallenaffen wiedergefunden. Das Paar Goldkopflöwenäffchen, mit denen sie ihre Unterkunft teilen, hatte das junge Duo gekidnappt. Als die Mutter ihre Beiden schließlich zurückbekam, war es schnell wieder ruhig in der Voliere.

enschede.tctubantia.nl - 23. Juli 2007
Educatieve speurtocht in Zoo Labyrinth Boekelo
Lernen auf der Suchtour im Zoo Labyrinth Boekelo
Im Zoo Labyrinth Boekelo können Kinder bis Ende August mitmachen bei der spannenden und lehrreichen Suchtour "What do you see?" Verstreut über die gesamte Anlage sind Tafeln aufgestellt. Die Tafeln beinhalten Informationen über große, kleine, farbige und schlecht sehende Tieraugen. Mit Hilfe eines Formulars gehen die Kinder auf Suche nach allerlei Wissenswertem über die Weise, wie Tiere die Welt sehen. Die Suchtour ist den ganzen Tag auf eigene Faust zu machen.

blikopnieuws.nl - 21. Juli 2007
Kriebelige kruipers
Kitzlige Krabbeltiere
Der neueste Mitarbeiter des Tierparks Emmen heißt Professor Bromvlieg [Schmeißfliege]. Er hat das Kindertheater "Hooischuur" umgebaut zu seinem eigenen besonderen Laboratorium und die Kinder helfen diesem fremden Insektenexperten mit dem Aufspüren von allerlei Tierchen, die in seinem Garten leben. Da sind Käfer weggekrochen unter Steine, Grashüpfer sind schwer zu finden, weil sie wunderbar getarnt auf einem Baumstamm sitzen und in einem riesigen Netz sitzt eine große Kreuzspinne und wartet darauf, daß eine schmackhafte Fliege in das Netz gerät. Die Zoo-Show dauert ungefähr 30 Minuten und ist vor allem geeignet für Kinder von vier bis elf Jahren.

Vara Vroegevogels - 20. Juli 2007
Jonge wondergekko's primeur in Europa
Novum in Europa: Junge Wundergeckos
Im Antwerpener Zoo sind am Freitag Abend zwei Wundergeckos aus ihren Eiern gekrochen. Das ist ein Novum in Europa, denn diese Echse ist außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate und des Zoos nirgendwo anders zu bewundern. Der Antwerpener Zoo erhielt voriges Jahr zwei Männchen und drei Weibchen dieser Geckoart vom Sharjai Breeding Center aus den VAE.

Algemeen Dagblad - 20. Juli 2007
Nijlpaarden vormen billenblok
Ein ganzer Block von Flußpferdhintern
Tiere versuchen sich zu verstecken oder zu tarnen - mehr oder weniger: Flußpferde, ein Insekt, eine Ziege, ein Elefant und ein Alligator. Die schönsten Sommerfotos mit einer Geschichte von Freitag, 20. Juli. Aus den Einsendungen zum Sommerfotowettbewerb wählen wir bis 1. September fast jeden Tag etwa fünf Fotos aus, die auf der Sommerseite der Printausgabe der Algemeen Dagblad platziert werden - und auf dieser Website.

zibb.nl - 19. Juli 2007
Babygorilla in Artis heet Shomari
Gorillababy in Artis heißt Shomari
Das Gorillababy, das vorige Woche im Amsterdamer Artis Zoo zur Welt kam, heißt Shomari. Das bedeutet "kräftig" in Suaheli. Ein Sprecher von Artis gab bekannt, daß das Kleine ein Männchen ist. Ausgewählt haben die Tierpfleger den Namen gemeinsam mit den Schauspielern Ron Link und Chaira Borderslee aus dem Musical "Tarzan". Der Grund hierfür ist, daß Joop van den Ende Theaterproducties die Patenschaft für Shomari übernommen hat.

gooieneemlander.nl - 19. Juli 2007
Rifwachter brengt aan de Havenstraat drietal blacktips groot
De Rifwachter zieht an der Havenstraat drei Schwarzspitzenhaie auf
Hilversum hat seit dieser Woche eine bescheidene Hai-Aufzuchtstation. In der Aquariumhandlung De Rifwachter an der Havenstraat in der Nähe des Alten Hafens schwimmen seit ein paar Tagen in einem relativ großen Becken im einstigen Salzspeicher drei Schwarzspitzenhaie. Sie stammen aus Indonesien. "Ein Werbegeschenk meines Seewasserlieferanten", erklärt John Banning von De Rifwachter. Wenn die jetzt etwa 50 cm großen Fische 120 cm lang sind, sollen sie in ein großes Besucheraquarium in einem Zoo wie Artis oder Burgers Zoo oder auch ins Ausland kommen.



Russische Meldungen

annews.ru - 25. Juli 2007
Петербургский зоопарк может «расколоться» на старый и новый
"Spaltung" des St. Petersburger Zoos in alten und neuen möglich
Den Mitarbeitern wurde erklärt, daß der neue Zoo möglicherweise keinerlei Beziehung zum alten haben wird. Das heißt, die Mitarbeiter des alten werden nicht um Rat gefragt werden. So werden in der Stadt zwei Zoos wirken: der alte, kleine, an der Metrostation "Gorkowskaja", und der neue, große, im Nordwesten. Mitarbeiter des Zoos und Petersburger Wissenschaftler wurden zur Präsentation des Projektes nicht eingeladen.

rbc.ru - 24. Juli 2007
В Петербурге определили место строительства нового зоопарка
In St. Petersburg wurde der Ort für die Errichtung des neuen Zoos festgelegt
Im Komitee für Stadtentwicklung und Architektur St. Petersburgs gab es am Vorabend die Präsentation des Entwurfs des neuen Zoos. Der Zoo liegt an der Grenze zum Juntolowka-Naturschutzgebiet im Stadtbezirk Primorskij auf einer künstlichen Insel von 305 ha Fläche. Der Zoo selbst wird ein Park von 185 ha sein. Auf einem Territorium von 80 ha wird ein künstliches Relief geschaffen und die Kollektion der exotischen Tiere untergebracht. Der existierende Leningrader Zoo, 1865 gegründet, nimmt eine Fläche von 7 ha ein. Nach den Worten des Hauptarchitekten des Entwurfs wird der Zoo gleichzeitig an ein Museum und ein Naturschutzgebiet unter freiem Himmel erinnern. In ihm finden Platz Tierskulpturen, Kinderzoo, Kälte- und Wärmepol und sogar einen Meteoritenkrater. Der neue Zoo beinhaltet auch Elemente der Ethnographie - neben den Gehegen der Tiere des Nordens werden aufgestellt Wohnbauten jener Völker, die Jagd auf diese Tiere machten. Diese Idee unterstützten Mitarbeiter des Ethnographischen Museums St. Petersburgs. Gegen den Bau des neuen Zoos in Juntolowo treten die Mitarbeiter des aktuellen Zoos auf. Ihrer Meinung nach ist das ausgewählte Gelände viel zu versumpft, ungeeignet für einige exotische Tierarten. Im Städtischen Komitee für Kultur verhält man sich auch zurückhaltend gegenüber dem Projekt des neuen Zoos. Zur Zeit geht es nur um die Planung des Territoriums. Dennoch fand das Projekt bereits Zustimmung in den Zoos von Moskau und Tallinn, aber auch in einigen anderen europäischen Zoos.

kazved.ru - 25. Juli 2007
В семье Степаниды и Стефана пополнение
Nachwuchs in der Familie von Stepanida und Stefan
Im Kasaner Zoo wurden vor eineinhalb Monaten - erstmals in Tatarstan und im Wolgagebiet - in der Familie der jungen Rotluchse Stepanida und Stefan drei bezaubernde Kätzchen geboren.

newsgeorgia.ru - 24. Juli 2007
Дирекция Московского зоопарка приглашает коллег из Тбилиси в Москву для обмена опытом
Direktion des Moskauer Zoos lädt Kollegen aus Tbilissi zum Erfahrungsaustausch nach Moskau ein
"Eine der Hauptaufgaben unseres Zoos ist die Schaffung einer Kollektion der Kaukasus-Fauna", erklärte der Vizedirektor des Zoos Tbilissi für Wissenschaft und Forschung Dawid Taktakischwili.

newsgeorgia.ru - 24. Juli 2007
Грузия и Россия вместе спасают популяцию редкого вида лягушки
Georgien und Rußland retten gemeinsam die Population einer seltenen Froschlurchart
Die Zoos in Tbilissi und Moskau arbeiten gemeinsam an der Wiederherstellung der zahlenmäßigen Größe einer seltenen Froschlurchart, der syrischen Knoblauchkröte.

newsgeorgia.ru - 24. Juli 2007
Создать семью гиеновых собак Тбилисскому и Московскому зоопаркам мешает отсутствие транспортного сообщения между двумя странами
Das Fehlen einer Verkehrsverbindung zwischen beiden Ländern hindert die Zoos von Tbilissi und Moskau an der Gründung einer Hyänenhundfamilie
Der Moskauer Zoo ist bereit, dem Zoo in Tbilissi einen männlichen Hyänenhund für die Zucht zu überlassen.

prs.ru - 24. Juli 2004
Ссора Тбилиси и Москвы отложила свадьбу гиен
Streit zwischen Tbilissi und Moskau verschiebt Hyänenhundhochzeit
Die Hochzeit verschiebt sich auf unbestimmte Zeit, solange Moskau und Tbilissi nicht vereinbaren, den Luftverkehr wieder aufzunehmen, der 2006 unterbrochen wurde wegen eines Spionageskandals.


news.mail.ru - 24. Juli 2007
Новая семья для приморского тигренка - В Московском зоопарке готовятся к пополнению в ближайшее время из Приморья доставят молодую тигрицу
Eine neue Familie für junge Tigerin aus Primorje - Im Moskauer Zoo bereitet man sich auf den Zuwachs vor
Dorfbewohner retteten die verwaiste Raubkatze vor dem Hungertod. Jetzt ist sie schon zu einer ziemlich kräftigen Tigerin herangewachsen. Aber vor einigen Monaten hatten Spezialisten schon keine Hoffnung mehr, sie groß zu kriegen. Das Tigerjunge schleppte sich völlig entkräftet in das Dorf Bogopol im Norden der Region Primorje. Kroch in die Hundehütte, schlug den Hund, fraß ihn aber nicht. Am Morgen ging die Großmutter, 70 Jahre alt, Tobik füttern, doch statt Tobik sitzt ein Tiger da. Auf Initiative der Spezialinspektion "Tiger" wurde beschlossen, das Tier in den Moskauer Zoo zu schicken. Danach wird sie wahrscheinlich in einen der europäischen Zoos kommen.

volgainform.ru - 24. Juli 2007
В зоопарке Ярославля могут появиться белые тигры
Im Zoo Jaroslawl hofft man auf weiße Tiger
In Belgrad traf sich der Oberbürgermeister von Jaroslawl mit dem russischen Botschafter in Serbien Alexandr Alexejew, der Wiktor Wolontschunas einige nützliche Ratschläge gab und gemeinsam mit ihm teilnahm an den Gesprächen mit den Belgradern. Im Verlaufe des Gesprächs wurde der Austausch von Tieren zwischen dem Belgrader und dem künftigen Jaroslawler Zoo vereinbart. Insbesondere baten die Jaroslawler um Unterstützung beim Erwerb gestreifter Zebras und weißer Tiger im Austausch gegen Braunbären, die den Belgradern sehr gefielen.

og.ru - 23. Juli 2007
Заложники каменных джунглей - Из-за пробелов в законодательстве жизнь обитателей российских зоопар