E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 379 vom 19. Juli 2007

Liebe Leser,

nach all den angeblichen oder tatsächlichen Skandalen, über die wir dieses Jahr schon berichten mußten, wechselt die Aufmerksamkeit von Frankfurt wieder in den Ostteil der Republik, diesmal nach Erfurt. Mal wieder sind arme Zootiere grausam und heimtückisch gemeuchelt worden.

Was ist wirklich geschehen? Mangels offizieller Stellungnahmen kann man es sich nur mühsam zusammenreimen - offenbar ist nur das passiert, was früher oder später allen überzähligen Nutztieren blüht; die eigentlichen Vorwürfe beziehen sich einzig auf eine fehlende Genehmigung. Wenn hier etwas unglaubwürdig ist, dann die Aussage der Stadtverwaltung, die nun erfolgten personellen Entscheidungen seien "unabhängig von den jüngsten Vorfällen", und wenn es einen Skandal gibt, dann daß eine solche Nichtigkeit offenbar als Aufhänger dient, hier auf Kosten eines Zoos und seiner Mitarbeiter schmutzige (politische) Wäsche zu waschen.
Man kann natürlich auch Verschwörungstheorien basteln, wie es in der heutigen Kolumne geschieht...
Wie üblich begibt sich die BILD wieder auf das tiefste denkbare Niveau. Aber auch pauschale Äußerungen aus anderen Zoos, "Tiertötungen kommen bei uns nicht vor" spielen nur extremen Zoogegnern in die Hände. Besonders lächerlich ist die Forderung nach Veröffentlichung der Tierbestandslisten. Zum einen tun das viele Zoos ohnehin - sei es digital, im Jahresbericht oder in Einzelveröffentlichungen. Zum anderen kann ich mir selbst unter den extremsten Tierrechtlern niemanden vorstellen, der abertausende Zwergziegen- und Damhirsch-Angaben abgleicht, um ein fehlendes Zicklein aufzuspüren...

Eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Zoodirektoren zum Thema Tiertötungen im Zoo können Sie übrigens in Wort und Bild hier finden, und zwar vom 12. 4. 1960! Die Zoogegner haben nach 47 Jahren wenig hinzugelernt, die Medien und manche Zoos aber leider auch nicht - eine so offensive Stellungnahme wie einst von Prof. Grzimek ist auch heute leider selten zu hören.

Mit Freude habe ich nämlich entdeckt, daß 1Festival jeden Samstag Nachmittag eine historische Folge "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek ausstrahlt, und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960er-Jahren voller Anekdoten und Reiseberichten, und die bisher gesendeten Folgen online verfügbar sind. Letzte Woche wanderte Grzimek durch den Zoo Rom, berichtete über Giraffen-Schlafforschung und Wolfskinder - nächste Woche ist lt. Website Kairo an der Reihe. Frühes Doku-Fernsehen mit wackeliger Handkamera, aber absolut sehenswert. Doch auch die späteren Sendungen mit meist eingekauften Filmen, die vereinzelt auf TM3, HR oder nrw.tv wiederholt wurden, von Tierfilmgrößen wie Alan Root oder Götz-Dieter Plage gedreht, waren immer noch um mehrere Größenordnungen besser als jener vermenschlichende, mit pseudolustigen Kommentaren und Kirmesmusik hinterlegte Film, den uns der NDR diese Woche als "Expeditionen ins Tierreich - Sambia: Im wilden Herzen Afrikas" verkaufte (Zitat NDR: Die Hofnarren - eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen). In Zeiten der Dokusoaps mangelt es ohnehin an Sendeplätzen für Naturfilme, doch mit solchen Machwerken wird das Erbe Heinz Sielmanns, der die Reihe einst begründete, verhöhnt.

Aber es gibt auch positive Meldungen, diese Woche insbesondere aus dem Artenschutz: So die europäische Erstzucht des Lear-Aras auf Teneriffa, die mit der Erfolgsmeldung zum Schutz der Art in Brasilien zusammenfällt. Und auch aus Vietnam ist Erfreuliches zu vermelden - s. Artenschutz-Pressemeldungen.

Dirk Petzold




Fischphotopoint? Erklärungsbedürftige Tafel in Boulogne

Zoos – Meldungen

Focus Online - 18. Juli 2007
Zootiere zum Verzehr geschlachtet
Eigentlich sollten nur Personalgespräche geführt werden, nachdem das Rechnungsprüfungsamt den Zoo unter die Lupe genommen hatte. Doch dabei, teilte die Stadt Erfurt mit, kam zufällig der unerlaubte Handel mit Tierfleisch zur Sprache. Der Oberbürgermeister der thüringischen Landeshauptstadt, Andreas Bausewein (SPD), erstattete Strafanzeige.

Leipziger Volkszeitung - 19. Juli 2007 Nach dem Tierfleisch-Skandal im Erfurter Zoo hat der Stadtrat der thüringischen Landeshauptstadt am Mittwochabend personelle Veränderungen in der Tierparkleitung beschlossen. Der bisherige Zoodirektor Norbert Neuschulz wird am Freitag von Hans-Günter Collette abgelöst. Als neuen Verwaltungsdirektor berief der Stadtrat Ulf Zimmermann. Diese Entscheidungen seien unabhängig von den jüngsten Vorfällen getroffen worden, hieß es.
Bei den geschlachteten Tieren handele es sich ausschließlich um Haustiere und einheimische Wildtiere wie zum Beispiel Ziegen, Schweine und Hirsche, sagte die Sprecherin der Erfurter Stadtverwaltung, Inga Hettstedt. Das Fleisch sei nur an private Haushalte verkauft worden, teilte die Stadt am Abend mit. Die Zooverwaltung wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Hettstedt zufolge ist es nicht ungewöhnlich, dass Zoos überzählige Tiere schlachten und das Fleisch verkaufen. Das Veterinäramt müsse die Schlachtung jedoch genehmigen und anschließend das Fleisch für den Verzehr freigeben. Diese Freigabe habe sich der Zoo aber nicht ausstellen lassen., sagte Hettstedt. Unklar sei bislang, welche Mitarbeiter verantwortlich seien.
Der Deutsche Tierschutzbund in Bonn sprach von einem „Skandal“. Dass die Vorgänge offenbar erst von einer Behörde festgestellt worden seien, lasse starke Zweifel an der Zooleitung aufkommen. Sie hätte bei der Kontrolle der Bestandsbücher das illegale Vorgehen der Mitarbeiter frühzeitig erkennen müssen. Tierschutzbund-Präsident Wolfgang Apel sagte: „Wir befürchten, dass wir bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen.“
Dem Tierschutzbund liegen nach eigenen Angaben zudem Unterlagen vor, denen zufolge zwei Äffchen aus dem Erfurter Bestand im vergangenen Jahr an einen Berliner verkauft wurden. Dieser habe die Tiere in einem Vogelkäfig gehalten. Die Tierquälerei sei von Nachbarn angezeigt worden. Inzwischen säßen die Tiere im Tierschutzheim. „Der Zoo hat sich offenbar nicht nur als Schlachterei, sondern auch als Handelsplatz für Tiere betätigt“, sagte Apel.
Die Missstände seien bei Personalgesprächen offenbart worden, sagte Stadtsprecherin Hettstedt. Gegen den abgelösten Zoodirektor Neuschulz wird auch wegen eigenmächtiger und finanziell fragwürdiger Entscheidungen beim Bau einer Löwensavanne ermittelt.

Ad-Hoc-News - 18. Juli 2007
Tiere des Erfurter Zooparks ohne
Genehmigung getötet

Mitarbeiter des Erfurter Zooparks haben in den vergangenen Jahren mehrere Zootiere ohne Genehmigung geschlachtet und ihr Fleisch verzehrt oder verkauft. Unterdessen forderte der Deutsche Tierschutzbund eine schnelle und lückenlose Aufklärung vor allem darüber, inwieweit die Zooleitung involviert sei. Bei ordnungsgemäßer Führung und Kontrolle der Tierbestandsbücher hätte die Zooleitung in der Lage sein müssen, das illegale Vorgehen ihrer Mitarbeiter frühzeitig zu erkennen, erklärte der Präsident des Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, in Bonn.

Ostthüringer Zeitung - 19. Juli 2007
Zootiere getötet und verkauft
Die Staatsanwaltschaft soll jetzt auf Bitte von Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) prüfen, ob die Tötung dieser Zootiere strafrelevant ist. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen, konnte den Eingang des OB-Schreibens gestern jedoch noch nicht bestätigen. Bausewein versicherte den Erfurtern und den vielen Besuchern des Zoos aus allen Landesteilen, dass alles daran gesetzt wird, den Fall restlos aufzuklären. Der Tierschutz sollte für eine Institution wie den Thüringer Zoopark, die sich der artgerechten Haltung und Zucht verschrieben hat, eine ganz besondere Bedeutung haben. Im Tierpark selbst reagierten die Mitarbeiter zurückhaltend auf Nachfragen. Zoo-Sprecherin Heike Maisch lehnte jegliche Auskunft ab und verwies auf die Informationshoheit des Rathauses. "Der Direktor ist krank", reagierte eine Mitarbeiterin an der Kasse kurz angebunden. Die Sprecherin des OB, Inga Hettstedt, erklärte inzwischen, dass die Schlachtung bestimmter Zootiere in der Bundesrepublik nicht ungewöhnlich ist: "Das ist durchaus üblich." Allerdings müsse dafür immer eine Genehmigung vorliegen. Und gerade die habe in Erfurt gefehlt. "In der Bundesrepublik dürfen Zootiere nicht ohne triftigen Grund getötet werden", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Tierparkgesellschaft, Rüdiger Wandrey.

Neue Westfälische - 18. Juli 2007
Tiere des Erfurter Zoos wurden zum Verzehr verkauft
Tiere des Erfurter Zoos sind in den vergangenen Jahren mehrfach ohne die erforderliche Genehmigung mit einem Bolzenschussgerät getötet und teilweise zum Verzehr verkauft worden. Dies sei im Rahmen von Personalgesprächen nach einer Prüfung des Rechnungsprüfungsamtes ans Tageslicht gekommen.

Berliner Morgenpost - 19. Juli 2007 Nach den unerlaubten Schlachtungen von Tieren im Erfurter Zoo haben Tierrechtsorganisationen die Offenlegung der Tierbestandslisten in allen Zoos gefordert

Stern - 19. Juli 2007
Zoo verkauft Tiere zum Verzehr
Die Stadt Erfurt hat den Direktor des Zoos entlassen. Er soll jahrelang zugelassen haben, dass Tiere im Zoo geschlachtet und verkauft werden.

Volksstimme - 19. Juli 2007 Erfurt - Nach dem Tierfleisch-Skandal im Erfurter Zoo hat die thüringische Landeshauptstadt am Abend erste personelle Konsequenzen gezogen.

Ostthüringer Zeitung - 19. Juli 2007
Zootiere getötet und verkauft
Der Thüringer Tierschutzverband fordert eine rasche, lückenlose und öffentliche Aufklärung des Falls.

Thüringer Allgemeine
- 19. Juli 2007
Zootiere auf dem Teller
Über Jahre sollen Zootiere mit einem Bolzenschussgerät erlegt worden sein, die dann zum Teil für den Verzehr freigegeben und veräußert wurden

Bild.T-Online.de - 19. Juli 2007
Skandal im Erfurter Zoo
Ekelhaft und skrupellos! Erfurter Zootiere landeten jahrelang in Restaurant-Küchen. Die wehrlosen Tiere wurden mit Bolzenschussgeräten getötet

Netzeitung - 19. Juli 2007
freenet.de - 18 Juli 2007
Schockierender Zoo-Skandal: Tiere getötet, Fleisch verkauft
Wegen des laufenden Verfahrens wurden noch keine Angaben zu möglichen Hintergründen und den betreffenden Zoomitarbeitern gemacht.


Dithmarscher Rundschau - 13. Juli 2007
"Tierpark Tierhandel Circus"
Das war die Unterzeile, der "Unternehmenszweck" der Firma Carl Hagenbeck in Hamburg-Stellingen noch bis in die Nachkriegsjahre, die der Tierpark mit größten Schwierigkeiten knapp überlebte. Daran und an eine unendliche Fülle exotischer, vertrauter Ereignisse erinnerten die Redner auf einem Senatsempfang im brandneuen Tropen-Aquarium. Die Hamburgische Staats- und Stadtregierung hatte dorthin eingeladen aufgrund des 100. Geburtstags der weltberühmten Hamburgensie "Hagenbecks Tierpark", der jetzt eine große neue Attraktion bekam mit dem gewaltigen Tropen-Aquarium, das 13 000 exotische Tiere an Land, im Wasser und in Höhlen beheimatet. Hagenbecks "normale" jährliche Besucherzahlen, bisher etwa 1,2 Millionen, dürften steigen. Das modernste Tropen-Aquarium hat 8000 Quadratmeter, einen großen Nil-Krokodilteich, Flughunde, Haifische in Korallen-Riffen, die größten und giftigsten Schlangen der Welt, die Königskobra und ihre noch größere "Schwester", die Würgeschlange Anaconda, Säugetiere, Fledermäuse und etliche 1000 seltene, zum Teil geschützte Arten. Dafür sind 19 Seewasser-Aquarien erforderlich, 13 Süßwasserbecken mit 10 000 Süßwasserfischen, zwei Millionen Liter Salzwasser. Die Zuschauer werden vor Wasser und Haien gleichermaßen durch eine 14 Meter breite Scheibe bewahrt. Sie ist sechs Meter hoch, 22 Zentimeter dick und wiegt 26 Tonnen.

Freizeit Ratgeber - 12. Juli 2007
Feiges Attentat im Prager Zoo: Unbekannte warfen mit Nägeln ...
Einem feigen Anschlag ist eine Gorillafamilie im Prager Zoo nur knapp entgangen. Wie die tschechische Nachrichtenagentur ČTK vermeldet, haben Tierpfleger gestern fünf mit Nägeln gespickte Äpfel in dem Gorillagehege entdeckt. Hätten die Tiere diese gefährlichen Früchte verspeist, wären sie in Lebensgefahr geraten. Nun wolle man Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Das Gehege werde in Zukunft verstärkt überwacht – und zwar mit einer Kamera, die nicht die Riesenaffen, sondern die Zoobesucher ins Visier nimmt.

Volksstimme - 13. Juli 2007
Sieben Magdeburger Frauen haben ein Ziel und auch den Zoochef ...
Es war eine glückliche Fügung, und es könnte eine bislang einzigartige Einrichtung werden: Ein Kindergarten "Tür an Tür" mit einem Zoo, wo Mädchen und Jungen naturnahe Erziehung genießen, dazu Englischausbildung ab dem 3. Lebensjahr. Zoochef Kai Perret will bei seiner Nachfrage beim Weltzooverband erfahren haben, dass so etwas auf dem ganzen Globus noch nicht zu finden ist. In Magdeburg dürfte es demnach zum Jahreswechsel eine Weltpremiere geben : Der erste Zoo-Kindergarten eröffnet seine Pforten im Vogelgesangpark. Die Kinder werden – ausgerüstet wie kleine Forscher und Entdecker – regelmäßig im Zoo unterwegs sein. Solche Projekte verknüpfen wir mit kreativen, sportlichen und kommunikativen Aufgaben, wollen noch ein, grünes Werkstattzimmer ‘ draußen auf einer Terrasse einrichten ", nennen Jaklin Isensee und Kristin Senf vom Verein Children ‘ s House einige Punkte aus dem Konzept, das sich an die Montessori-Pädagogik anlehnt. Schwerpunkt auch : die Sprachausbildung.

Neues Deutschland - 15. Juli 2007
»Hinter tausend Stäben keine Welt«
Transparente mit Aufschriften wie »Killt den Kapitalismus, nicht Tiere!« ließen keine Zweifel aufkommen: Bei den rund 200 Menschen, die sich am Samstag auf dem Marktplatz in Lübeck versammelt hatten, handelte es sich nicht um gewöhnliche Tierschützer, sondern um Aktivisten aus dem linksradikalen Spektrum der Tierbefreier und Antispeziesisten. Die Polizei reagierte nervös und ging gegen die Zoo-Gegner vor. Das bereits Mitte der 1990er Jahre gegen den Betreiber verhängte Verbot der Nachzucht und des Zukaufs von Wildtieren reicht den Tierbefreiungsaktivisten nicht. Sie fordern die Schließung des Tierparks – aber auch aller anderen Einrichtungen, in denen Tiere ausgestellt oder vorgeführt werden. Zoos seien »Schaufenster des Kolonialismus«, so ein Sprecher der Gruppe »Herrschaftskritische AntispeziesistInnen Hannover« in seinem Redebeitrag.

Trauer im Osnabrücker Zoo: Elefantendame Sikkim ist tot
Neue OZ Online - Niedersachsen,Germany
Trauer im Osnabrücker Zoo: Elefantenkuh Sikkim, vor vier Jahren aus dem Zirkus Giovanni Althoff in verwahrlostem Zustand aufgenommen, ist tot.



Planung und Bau

ka-news.de - 12. Juli 2007
Umbaumaßnahmen Zoo
Karlsruhe. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat einen Antrag eingereicht, in dem sie den Bauausschuss auffordert, darzulegen, in welchem Zeitplan die aktuell anstehenden Baumaßnahmen im Zoo abgewickelt werden. Mit dem zweiten Bauabschnitt Lebensraum Wasser soll nach Willen der SPD nach der vorgesehenen Planung 2007 begonnen werden. Spätestens zu Beginn des Jahres 2008 sollte diese Baumaßnahme abgeschlossen sein. Geplant sind die Erneuerung der Huftierstallungen, der Tiergehege am Osthang des Lauterbergs und der Schneeleopardenanlage. Hierzu wurden im Doppelhaushalt 2007/2008 je 4,4 Millionen Euro pro Jahr eingestellt. Diese Baumaßnahmen seien "planmäßig und zügig Schritt für Schritt" umzusetzen. Da bisher noch keine Baumaßnahmen eingeleitet sind, soll der Ausschuss berichten, in welchem Zeitrahmen die Einzelmaßnahmen ausgeführt werden und welche Hindernisse bei der Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte zu beseitigen sind.

Volksstimme - 13. Juli 2007
Drei Gehege im Tiergarten Stendal saniert / Umbau kostete 125 000 ...
Der Umzugsstress ist geschafft : Ozelot, Luchs und Polarfuchs sind in neue Gehege gezogen und fühlen sich sichtlich wohl in ihren veränderten vier Wänden. Gestern war " Einweihungsparty " im Tiergarten Stendal. Wo einst die Wölfe hausten, leben nun die Polarfüchse. Auch die Tiger zogen um und fanden als Nachmieter die Luchse. Deren alte Wohnung haben sich wiederum die Ozelote umgestalten lassen. 125 000 Euro wurden in den Umbau der drei Gehege für Ozelote, Füchse und Luchse investiert. Der Verein der Tiergartenfreunde warb einen Teil davon als Spenden ein.

Wormser Zeitung - 17. Juli 2007
Mit Streichelzoo und gläsernem Brutkasten
Nach dem fertig gestellten Umbau präsentiert sich der Bauernhof im Mannheimer Luisenpark mit neuen Tierarten und einigen Verbesserungen. Für junge Besucher wurde ein Streichelbereich für hautnahen Kontakt und Gelegenheit zum Füttern eingerichtet. Das Innere des Bauernhofes ist mit neugestalteten Gehegen nun ebenfalls für die Besucher zugänglich. Schon im Jahr 2005 begannen die Umbauarbeiten des 1979 errichteten Bauernhofes. Die nach dieser Zeit notwendig gewordenen Maßnahmen mit Gesamtkosten von 220000 Euro dienen der Verbesserung des Betriebsablaufs und der Tierpflege, ermöglichen den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und kommen nicht zuletzt auch den Besuchern zugute, wie Günter Glaser, gärtnerisch-technischer Leiter des Stadtparks, bei der Vorstellung sagte. So könne der Eintretende nun jede Tierart sofort sehen, zusätzlich sei Platz geschaffen worden für weitere typische Tiere eines Bauernhofes. Neben den Kaninchen sind dies die Hausmaus und die hierzulande vom Aussterben bedrohte Hausratte, die durch das Fenster des Schaukastens einen recht gepflegten und possierlichen Eindruck macht. Neu im Tierbestand des Bauernhofs ist das Dorking Huhn, statt der bisherigen Zwergziege sei nun die inzwischen eher seltene Thüringer Wald Ziege aufgenommen worden. Nach wie vor vorhanden sind Kaltblutpferde vom Typ Schwarzwälder Fuchs, das Hinterwälder Rind und das Schwäbisch-Hällische Hausschwein. Aus heimatlicher Umgebung stammen auch das Coburger Fuchsschaf, die Diepholzer Gans und die Indische Laufente, die bereits im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam.

HNA.de - 17. Juli 2007
Energie aus dem Tierpark
Sababurg. Jetzt auch Sonnenstrom aus dem Tierpark: Die neue Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulbauernhofs weihte Landrat Dr. Udo Schlitzberger ein. "Hier erwarten wir einen Jahresertrag von rund 12 500 Kilowattstunden, mit dem eine Einspeisevergütung von 6150 Euro im Jahr erzielt wird", so der Landrat. Da die Investitionssumme bei 68 000 Euro liege, rechne sich die Installation der Anlage ab dem Jahr 2018.

Schlesisches Wochenblatt - 13. Juli 2007
Ein gutes Stück Afrika in Breslau
In vier Jahren schon soll der Breslauer Zoo ganz anders sein. Keine Gitter, keine Schutznetze mehr. Stattdessen überall herum Trenngräben und diskrete Elektrozäune. Gewöhnliche Tierarten machen vom Aussterben bedrohten Platz. Tiere aus Europa, Südamerika, Afrika, Australien und Asien werden voneinander getrennt präsentiert. Der größte Blickfang sollen in vier Jahren allerdings ein unterirdisches Ozeanarium sein, voll von Haien, Flusspferden und Robben. Bis zu dreißig Millionen Euro kann das Vorhaben kosten. Das Geld wollen die Stadtväter aus der EU-Kasse besorgen. Riesige, bunte Fische aus den afrikanischen Binnenseen Tanganjika und Malawi wird man sehen können, nachdem man einen Schiffsskelett bestiegen hat, ähnlich denen, die es vor der Küste Namibias in Hülle und Fülle gibt. Zum ersten Mal wird man Flusspferde schwimmen sehen können. Und dann ein Stück Savanne mit Antilopen sowie einen Mini-Dschungel mit Gorillas.

FR-online.de
Neue Chance für die Zoo-Gastronomie
Noch einmal nachzutreten, das kann Klaus Peter Kofler sich nicht verkneifen. Richtig froh sei er, sagt der Groß-Gastronom aus der Bad Homburger Bäckerei-Dynastie, dass "es den Schmidt jetzt nicht mehr im Zoo gibt". Mit dem ehemaligen Zoodirektor Christian Schmidt, der im März die Leitung abgab, habe man schlicht "nicht reden können". Dass Schmidts Interimsnachfolger Bernd Schildger die Zoo-Gastronomie noch vor wenigen Wochen als "inakzeptabel" abmahnte, scheint nun Folgen zu haben. Zunächst unerwartete: Sein Vertrag mit der Stadt sei nun um weitere fünf Jahre verlängert worden, berichtet Kofler, "zugegeben, gegen den Willen der Stadt". Die hatte den "Caterer des Jahres 2005", der mit seinem Konzept im Zoo-Palais als Flop galt, gerne loswerden wollen. Kofler will nun einen neuen Anlauf wagen, der Zoo-Gastronomie mehr Qualität einzuhauchen. Den schon vor Jahren angekündigten Pavillon an der Rückseite des Palais' will er nun endlich bauen, wenngleich in abgespeckter Variante mit etwa 60 Sitzplätzen.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 11. Juli 2007
Zoo erwartet in Ferien mehr Publikum - Besuch bis 23.00 Uhr möglich
Mit Beginn der Feriensaison erwartet der Zoologische Garten Berlin einen Besucheransturm und öffnet jetzt bis in die Nacht. Die Kassen am Elefantentor sind nach Angaben des Zoos vom Mittwoch von sofort an täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr besetzt. «Wie lange die Besucher im Zoo verweilen, bleibt ganz ihnen überlassen», teilte der kaufmännische Direktor Gerald R. Uhlich mit. Er empfehle, den Besuch um 23.00 Uhr zu beenden, da dann die meisten Tiere Nachtruhe halten und nicht mehr zu sehen sind. Die neuen Öffnungszeiten gelten bis 16. September.

PR-Inside.com - 11. Juli 2007
Knut bis 21 Uhr
Wegen des erwarteten Besucheransturms in der Feriensaison verlängert der Zoologische Garten in Berlin seine Öffnungszeiten. Mit Beginn der Schulferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag (12. Juli) erhalten die Gäste der Anlage täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr Eintritt, sagte der Zoo-Vorstand Gerald Uhlich am Mittwoch in Berlin. Bis zum 16. September sei es den Besuchern überlassen, wie lange sie auf dem Gelände verweilen und beispielsweise Knut in seinem neuen Lebensabschnitt beistehen wollen. Allerdings wies Uhlich darauf hin, dass ab 23.00 Uhr «die meisten Tiere in ihrer wohlverdienten Nachtruhe sind». Ab Donnerstag sei auf dem Gelände des Spielplatzes nach dem Bug auch das Heck des Forscherschiffes «Walross» im Zoo für Besucher fertig gestellt. Die Öffnungszeiten im Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde bleiben während der Ferienzeit hingegen unverändert.

Der Tagesspiegel - 18. Juli 2007
Lange Knut-Nacht
"Knut" ist Star im Freiluftkino. Mit gleich zwei Dokumentationen über den Berliner Eisbären Knut eröffnet am Donnerstag das Freiluftkino in Charlottenburg die Saison. Zum ersten Mal werden die Bilder des kleinen Eisbären auf der Kinoleinwand präsentiert.

Berliner Morgenpost - 12. Juli 2007
Sommer im Berliner Zoo - Wissenstour und Knut-Besuch für Kinder
Eine besondere Rätseltour für jugendliche Tierfreunde bietet der Berliner Zoo in den kommenden zwei Sommermonaten. Jeweils am Dienstag und Donnerstag im Juli und August starten die Rätseltouren für Kinder und Jugendliche. Die Touren enden mit einer Fütterung der Eltern «eines unserer beliebtesten Zootiere». Deren Sohn - vermutlich Eisbär Knut - werde anschließend besucht. Eine Siegerehrung ist dabei auch noch vorgesehen. Die Führungen starten immer um 14.30 Uhr und kosten vier Euro Aufpreis zur normalen Eintrittskarte.

Wochenspiegel - 17. Juli 2007
Wozu Elefanten ihre Ohren wirklich brauchen
Passend zum Themenjahr der Stadt Halle „Mitteilenswert. Ein Jahr der Kommunikation“ lädt der hallesche Bergzoo in den bevorstehenden Sommerferien Groß und Klein unter dem Motto „Tierhelden aus Buch und Film - wie leben sie wirklich?“ zu einem ausführlichen Besuch ein. Zu dem spielerischen Zoo-Rundgang sind besonders Familien mit Kindern ab fünf Jahren, aber auch andere Interessierte jeden Donnerstag ab 10 Uhr herzlich willkommen. Die Führungen selbst sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 18. Juli 2007
Kommentar: Knochenkunst im Zoo am Meer
"Vom Knochen zum Kunstwerk - Skelette als Werkstoff." Das ist nicht der Titel eines Krimis, sondern das Motto einer Ausstellung mit Diavorträgen. Tatort, um gleichwohl im Krimi-Bild zu bleiben, ist der Zoo am Meer in Bremerhaven. Knochenhandwerker wollen dort ihre Arbeit vorführen - und zwar Sonnabend, 21. Juli, von 14 bis 18 Uhr. Und am Sonntag, 22. Juli, von 10 bis ebenfalls 18 Uhr.

sz-online - 16. Juli 2007
Exklusive Namenstaufe mit der Morgenpost
Chemnitz. Jetzt ist das Glück von Familie Zwergflusspferd komplett. Der Nachwuchs von Petty (16) und Bingo (6) bekam gestern seinen Namen verliehen: Chippo heißt der Kleine. Vorgeschlagen hat den Namen Morgenpost-Leser Manfred Dörjer (56) aus Mylau. Um 14.30 Uhr lüftete Tierparkchef Hermann Will (42) das Geheimnis: „Chippo heißt der Kleine. Der Name hat der Jury am besten gefallen.“ Denn das „C“ in Chippo steht für Chemnitz, das „Hippo“ für die Familie Hippopotamidae, zu der die Zwergflusspferde gehören. Namensgeber Manfred Dörjer freute sich: „Genau so hatte ich es mir gedacht.“ Als Dankeschön fürs Mitmachen gab es für ihn eine Familien-Jahreskarte für den Tierpark.

Freie Presse - 18. Juli 2007
Mylauer Taufpate für Chemnitzer Chippo
300 Zwergflusspferde gibt’s weltweit. Mutter Petty und Sohn Chippo im Tierpark Chemnitz sind entsprechend wertvolle Tiere. Das am 21. Juni 2006 bei einem Unfall auf der A 72 gestrandete Zwergflusspferd Bingo hat in den letzten Wochen erneut von sich reden gemacht – und wieder spielt das Vogtland dabei eine Rolle. Bingos erster Sohn bekam einen Namen, den der Mylauer Manfred Dörjer vorgeschlagen hatte. Seitdem heißt der Nachwuchs Chippo – C für Chemnitz und hippo als Kürzel für Hippopotamidae, wie die Familie der Flusspferde lateinisch heißt.

Ostsee Netz - 13. Juli 2007
Sea Life Timmendorfer Strand feiert mit Ballonwettbewerb
Mit einer tropischen Geburtstagsparty am Samstag, den 21. Juli 2007, möchte das Team des Sea Life Timmendorfer Strand gemeinsam mit seinen Besuchern feiern. Es wird ein großer Luft-Ballonwettbewerb stattfinden – die großen und kleinen Besucher sollen helfen, dem neuen Zebra-Hai-Weibchen des Sea Life Centers einen passenden Namen zu geben. Außerdem wird das Zoo-Mobil des Zoos Rostock auf dem Vorplatz des Timmendorfer Großaquariums seine Zelte aufschlagen – mit tierischen Überraschungen für Jung und Alt, wie z.B. Kinderschminken, einem großen Angelspiel und tierischen Basteleien. Passend zur „Tropischen Lagune der Haie“ können die kleinen und großen Besucher Piraten des Piraten-Open-Air-Theaters Grevesmühlen hautnah erleben. Außerdem gibt es Piratenmusik, tropische Getränke und vieles mehr. Vor zehn Jahren, im Frühling 1997, eröffnete die britische Merlin Entertainments Group am Timmendorfer Strand das erste Sea Life in Deutschland. Seitdem wurden die Aquarien auf inzwischen über 36 liebevoll gestaltete Becken auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern ausgeweitet, in denen über 4.500 verschiedene Meeresbewohner eine Heimat gefunden haben. Das Highlight zum zehnten Geburtstag ist das umgestaltete Ozeanbecken. Das 250.000 Liter umfassende Becken wurde in diesem Frühjahr in eine eindrucksvolle und farbenfrohe „Tropische Lagune der Haie“ umgewandelt.

Borkener Zeitung - 16. Juli 2007
Zu den Wölfen wandern
Reken. Eine Nachtwanderung zu den Wölfen bieten der Wildpark Frankenhof und das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Reken am Donnerstag, 19. Juli, an. Los geht es um 20 Uhr, angesprochen sind Kinder im Alter ab sechs Jahren. Eltern können ihre Kinder begleiten.

HNA.de - 17. Juli 2007
Streicheleinheit für Molly
Molly sitzt ganz ruhig auf ihrer Stange und beobachtet die Szenerie. Beim Vater-und-Kind-Wochenende im Wildpark Knüll ist der amerikanische Wüstenbussard die Attraktion. Falkner Michael Schanze hatte am Samstag seinen Vogel mitgebracht und erzählte über Greifvögel.

schwarzwaelder-bote.de - 14. Juli 2007
Unterricht im Zoo
Lehrreiche Stunden erlebten die Kinder der Grundschule während des Schulsporttages, der in den Streichelzoo nach Kappel verlegt worden war. Es ging nicht nur um Bewegung, sondern auch um neue Erfahrungen und Teambildung. Das war aufregend für die Schüler aus Weilersbach: ein Schulsporttag nicht auf dem Sportplatz, sondern im Streichelzoo. Eingebunden waren die Tiere des Streichelzoos. So konnten die Kinder nicht nur Erfahrungen beim Reiten sammeln. Es galt auch, Kontakt zu den Tieren aufzubauen und die Ponys durch einen Parcours und Hindernisse zu führen. Eine andere Aufgabe lautete, die Schafe und Ziegen des Zoos gemeinsam in ein kleines Gehege zu treiben.

Kinzigtal-Nachrichten - 12. Juli 2007
Auf den Spuren der Dinos
„Toll, dass ich mal vor jungem Publikum reden darf“, freute sich gestern Professor Dr. Volker Mosbrugger, Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums in Frankfurt am Main. Vor ihm saßen etwa 80 aufgekratzte Kinder und Erwachsene, die gespannt auf seinen Vortrag über Dinosaurier warteten. Und auch in der anschließenden Fragerunde, die kein Ende nehmen wollte, ging es ans Eingemachte. Dann gab die Leiterin der Kinderakademie, Dr. Gaberiele König den Ring frei zum Dinosaurier-Bücherkauf. Und diese wollten die Besucher vom Professor höchstpersönlich signiert haben. Am Mittwoch, 18. Juli, geht es um 17 Uhr um den Tiger in Frankfurt. Martina Weiser, Leiterin der Pädagogischen Abteilung im Frankfurter Zoo berichtet über das Leben eines Tropentiers im Großstadtdschungel.




Nachwuchs

Teneriffas Neue Presse - 14. Juli 2007
Sensationelle europäische Erstzucht des Lear-Aras
Am Montag, den 14. Mai war es endlich soweit. Langes Bangen und Warten hatte ein Ende. Unter den wärmespendenden Federn seiner Adoptiveltern, einem in der Jungtieraufzucht erfahrenen Paar Dunkelrote Aras (Ara chloroptera) schlüpfte erstmals in Europa ein junger Lear-Ara (Anodorhynchus leari). Der nur 20 g schwere Jungvogel wurde sofort, wie ein eigenes Jungtier, von den Ersatzeltern angenommen und wird seither bestens versorgt und gedeiht prächtig. Nun im Alter von 7 Wochen wird es Zeit ihn auch der Öffentlichkeit vorzustellen, was leider derzeit nur in Form von Fotos möglich ist, da das Aufzuchtgeschäft der pflichtbewusten Ersatzeltern nicht gestört werden darf. Inzwischen ist der Kleine Lear-Ara mit Namen „Edward“ schon 962 g schwer und hat damit sein Schlupfgewicht innerhalb von sieben Wochen verachtundvierzigfacht. Bis der kleine Lear-Ara flügge werden und seine schützende Nisthöhle verlassen wird, werden noch weitere sieben bis acht Wochen vergehen. Die Loro Parque Fundacion bekam im November 2006 von der brasilianischen Naturschutzbehörde IBAMA im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für den Lear-Ara zwei Paare dieser seltenen Papageienart zu Zuchtzwecken zur Verfügung gestellt. Nur 43 Tiere, meist von den Behörden aus dem illegalen Handel beschlagnahmt, sind im offiziellen Zuchtbuch für diese in der Natur vom Aussterben bedrohte Tierart verzeichnet und damit in Menschenobhut vorhanden. Die meisten davon leben in zoologischen Einrichtungen in Brasilien. Nachdem in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA die erste Zucht gelang, wurde im letzten Jahr bei Scheich Al Tani im Wüstenstaat Katar die zweite Zucht eines Jungvogels bekannt.

PR-Inside.com - 13. Juli 2007
Elefant im Wuppertaler Zoo geboren
Im Wuppertaler Zoo ist am frühen Freitagmorgen die Elefantenkuh «Tika» zur Welt gekommen. Mutter und Kind gehe es prächtig, teilte der stellvertretende Zoo-Direktor Arne Lawrenz mit. Die Geburt sei recht kompliziert verlaufen, da sich Muttertier Sabie anfänglich viel Zeit ließ. Um 2.40 Uhr sei Tika schließlich mit einem Geburtsgewicht von 75 Kilogramm und einer Schulterhöhe von 82 Zentimetern gesund zur Welt gekommen. Bereits drei Stunden nach der Geburt habe der kleine Elefant begonnen, selbstständig zu trinken.

oe24.at - 17. Juli 2007
Tierbaby-Boom Elefanten-Junges könnte Knuts Nachfolger werden
Nun leistet auch der Zoo in Wuppertal seinen Beitrag zum aktuellen Tierbaby-Boom. Da der pubertierende Eisbär Knut seinem Image als Kuscheltier nicht mehr wirklich gerecht werden kann, hat das am Freitag geborene Elefanten-Baby Tika beste Chancen auf seine Nachfolge als Publikumsmagnet. Stramme 75 Kilo brachte Tika nach der kompliziert verlaufenen Geburt auf die Waage. Mutter Sabie ließ sich viel Zeit, inzwischen geht es beiden Tieren wieder prächtig.

Basler Zeitung - 17. Juli 2007
«Blacky» in Gossau ist älteste Schimpansenmutter der Welt
Im hohen Alter von knapp 50 Jahren hat Schimpansin Blacky im Walter-Zoo in Gossau ein Junges zur Welt gebracht. Mutter und Baby seien wohlauf, und Blacky kümmere sich liebevoll um ihren Nachwuchs, teilte der Zoo mit. Blacky sei die «nachweislich älteste Schimpansenmutter der Welt», heisst es im Communiqué des Zoos vom Dienstag. Das Baby, das noch keinen Namen hat, kam in der Nacht auf Montag zu Welt. Blacky und ihr Junges werden von Vater Digit und dem Alpha-Männchen Cess beschützt. Ein weiteres Schimpansenbaby war am 14. Mai im Walter-Zoo zur Welt gekommen.

Ad-Hoc-News
Zoo erzielt seltenen Zuchterfolg bei Bartvögeln
Im Zoologischen Garten Berlin sind drei senegalesische Furchschnabelbartvögel geschlüpft. Die in den tropischen Regionen Asiens, Südamerikas und Afrikas verbreitete Art sei nahe mit den Spechtvögeln verwandt


Dresden Fernsehen
Handaufzucht bei den Affen im Dresdner Zoo
Olaf Löhnitz ist Revierleiter bei den Affen im Zoo. Der kleinen Kaiserschnurbarttamarin kam am 22. Juni auf die Welt

Kölnische Rundschau - 13. Juli 2007
Scheuer Per begeistert Zoogäste
Die Moschusochsen, sonst eher weniger beachtete Zeitgenossen im Kölner Zoo, erfreuen sich im Moment großer Aufmerksamkeit. Der Grund dafür ist niedliche 45 Zentimeter klein, knappe 15 Kilogramm schwer, fünf Wochen alt und hört auf den Namen Per. Am 9. Juni erblickte der neugeborene Ochse das Licht der Kölner Zoowelt, seitdem ist er in der sicheren Obhut von Mutter Pamela und ernährt sich von ihrer Muttermilch.

Ad-Hoc-News - 12. Juli 2007
Zoo erzielt seltenen Zuchterfolg bei Bartvögeln
Im Zoologischen Garten Berlin sind drei senegalesische Furchschnabelbartvögel geschlüpft. Die in den tropischen Regionen Asiens, Südamerikas und Afrikas verbreitete Art sei nahe mit den Spechtvögeln verwandt, sagte der Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Donnerstag. Die Vögel werden den Angaben zufolge nur sehr selten von Menschen gezüchtet. Im Zoo brüte derzeit noch ein zweites Paar.

Die Welt - 11. Juli 2007
Gorilla-Baby „Mary Zwo" ist über den Berg
Vernachlässigung von Kindern gibt es auch im Tierreich. Jüngst hatte "Mary Zwo" für Aufsehen gesorgt: Ihre Mutter ließ sie links liegen, bis das Kleine in der Kinderklinik in Münster aufgepäppelt werden musste. Nun ist "Mary Zwo" in Stuttgart und hat sich gut eingelebt. „Sie ist über den Berg, ihr Zustand ist stabil“, sagte Zoosprecherin Marianne Holtkötter am Mittwoch. Das Gorilla-Baby trinke viel und habe bereits an Gewicht zugenommen. Voraussichtlich nächste Woche werde „Mary Zwo“ dann zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. „Eine Pflegerin wird sich mit ihr in ein Gehege mit Laufstall setzen und ihr das Fläschchen geben“, sagte Holtkötter. Wenn „Mary Zwo“ weiterhin so gute Fortschritte macht, soll sie nächste Woche auch erstmals Kontakt mit den sechs anderen Gorilla-Kindern der Aufzuchtstation aufnehmen können.

Bietigheimer Zeitung - 13. Juli 2007
WILHELMA / GORILLA-BABY IST ÜBER DEN BERG
Dem aus dem Allwetterzoo in Münster in die Stuttgarter Wilhelma umgezogenen Gorilla-Baby "Mary Zwo" geht es gut. Das am 18. Mai geborene und wegen mütterlicher Vernachlässigung geschwächte Affenkind habe sich gut in seiner neuen Heimat eingelebt, sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Tierparks. Zumindest zeitweise ist das Gorilla-Mädchen jetzt im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma zu sehen. Täglich zwischen 14 und 15 Uhr wird "Mary Zwo" der Öffentlichkeit gezeigt. Wenn der kleine Gorilla weiterhin so gute Fortschritte macht, soll er nächste Woche Kontakt mit den sechs anderen Gorilla-Kindern aufnehmen können.

Esslinger Zeitung - 16. Juli 2007
Mary Zwo ist die Nummer eins
Mary Zwo lässt auf sich warten. Es ist 14.12 Uhr, zahlreiche Kinder drücken sich die Nasen an der Scheibe platt. Margot Federer betritt das Schaugehege, auf ihrem Arm das strubbelige Tierbaby. „In der Küche hat sie heute zum ersten Mal die anderen Gorillakinder durch die Scheibe gesehen“, erzählt Federer, nachdem sie Mary schlafen gelegt hat. Das Interesse sei auf beiden Seiten groß gewesen. Allerdings will man nichts überstürzen, dem Gorillamädchen soll nicht zu viel zugemutet werden. In ein paar Tagen kommt Mary Zwo in den Laufstall, diese oder nächste Woche soll sie mit Artgenossen zusammengebracht werden. Tierarzt Wolfram Rietschel beobachtet die Entwicklung der Kleinen mit Begeisterung.

Stuttgarter Wochenblatt - 12. Juli 2007
Therapie: Jetzt läuft"s
Beim nächsten Mal wird alles anders: So dachten wenigstens die Zoologen in der Wilhelma, als im Mai vergangenen Jahres nach langen diplomatischen und papiertechnischen Bemühungen Subash als neuer Chef für den Haubenlangurenharem aus dem Zoo Singapur nach Stuttgart kam. Ganze neun Jahre lang hatte es in der Gruppe der seltenen Schlankaffen aus dem Osten der Insel Java keinen Nachwuchs gegeben. Nun also ruhten alle Hoffnungen auf Subash. . . zunächst vergebens. Denn der eitle schwarzhaarige Schönling kümmerte sich mehr um sein Spiegelbild in der Gehegescheibe, das er eifrig als vermeintlichen Nebenbuhler attackierte. In den Kampfpausen war er aber sehr nett zu den Damen, so dass man beschloss, ihn nicht wieder abzugeben sondern zu therapieren. Mit höchst erwünschten Folgen: Am 18. und am 29. Mai bekamen die rothaarigen Mütter Geeske und Abu je ein Töchterlein, und am 4. Juni die schwarzhaarige Gesa ein Söhnchen.

Märkische Oderzeitung - 14. Juli 2007
Tigerdrillinge im Leipziger Zoo entwickeln sich prächtig
Die vor zwei Wochen im Leipziger Zoo geborenen Tigerdrillinge hatten ihren ersten Fototermin. Die Raubkatzenbabys stellten sich auf einer Wiese souverän den zahlreich erschienen Reportern. Erst seit kurzem sind die Augen der beiden Brüder und ihrer Schwester offen. Bald sollen die ersten Laufversuche gestartet werden. Spätestens ab Herbst könnten die drei kleinen sibirischen Amurtiger vor großem Publikum im Zoo auftreten. Über Namen für den Nachwuchs soll in den kommenden Monaten entschieden werden. "Wir wollen schauen, ob wir Paten finden", heißt es vom Zoo.

Volksstimme Magdeburg - 12. Juli 2007
Der erste Tag in der "Löwen-Schule": Ab in den Stall, sonst Wasser marsch!
Berlin hat " Knut ", den Kuschel-Eisbär, aber die Magdeburger Zoobesucher freuen sich über "Kiburi", "Kumari" und "Kiba" – die drei frechen Löwenkinder. Bislang durften die Kleinen mit Mama frei und ungehemmt durch die Anlage tollen. Das ist nun ein bisschen vorbei. In dieser Woche begann die " Löwen-Schule ". Erste Lektion : Auf Befehl ab in den Stall! Am 20. April hatte Löwendame "Kalindi" im Magdeburger Zoo insgesamt fünf Kätzchen zur Welt gebracht. Zwei waren zu schwach und starben zwei Tage nach der Geburt. Doch die anderen drei entwickeln sich seither prächtig.

Berliner Morgenpost - 16. Juli 2007
Elche im «Doppelpack»: Lars und Pippi im Tierpark geboren
Im Tierpark Friedrichsfelde brachten zwei Elchkühe Nachwuchs zur Welt. Ende Mai wurde das Kalb Lars von Mutter Beta geboren, Mitte Juni kam das weibliche Kälbchen Pippi als Tochter der dreijährigen Susi. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, stellen sich die Elchfamilien an diesem Dienstag erstmals gemeinsam dem Publikum vor.

Hamburger Abendblatt - 12. Juli 2007
Nachwuchs bei den Ottern
Kanadische Otter sind in deutschen Wildparks nur selten anzutreffen. Umso größer ist die Freude im Wildpark Eekholt, dass Otterweibchen Roxy nun schon zum dritten Mal Nachwuchs bekommen hat. Die drei Jungtiere sind mittlerweile so groß, dass sie zur Freude aller jetzt täglich in ihrer Außenanlage rumtollen. Wer mehr über die Otter und ihre Lebensweise erfahren möchte, kann sich bei den täglichen Fütterungen um 10.30 Uhr und um 15 Uhr informieren. Für die kleinen Otter, es sind zwei weibliche und ein männliches Tier, werden noch Namen gesucht.

Ad-Hoc-News - 16. Juli 2007
Zoobesucher in Nordrhein-Westfalen
Knuddelig, tollpatschig und einfach unwiderstehlich - nicht erst seit Eisbär Knut zählt in Zoos der tierische Nachwuchs zu den Publikumslieblingen. Auch die Tierparks in Nordrhein-Westfalen punkten mit ihren Zuchterfolgen. Im Dortmunder Zoo sorgt der Raubtiernachwuchs für Aufsehen, im Kölner Zoo sind drei junge Elefanten seit Monaten Besuchermagneten. Die Zoos sehen ihre erfolgreichen Nachzuchten als Beitrag zum Artenschutz. Tierschützer bezweifeln das. «Wir sehen mit Besorgnis, dass immer mehr Zoos ihre Jungtiere als Marketinginstrument nutzen», klagt der Deutsche Tierschutzbund.

Wochenanzeiger Herford - 12. Juli 2007
Zwei Kameljungtiere geboren:
Gleich zwei Kamele wurden im Juni im Zoo Osnabrück geboren. Allerdings werden die beiden Jungtiere nie gemeinsam herumtoben, da es sich bei dem Mänchen Kiran und dem Weibchen Jamilah um unterschiedliche Arten handelt. Kiran ist ein Trampeltier und hat zwei Höcker oder besser Höckerchen, die allerdings noch etwas müde zur Seite hängen. Jamilah ist ein Dromedar mit nur einem Höcker, welcher aber schon recht gerade steht. Bei beiden Jungtieren verlief die Geburt auf der Außenanlage ohne Komplikationen.

Volksstimme - 14. Juli 2007
Erster Nachwuchs bei Isegrims in Stendal Der Wolf und die sieben ...
Gleich sieben junge Wölfe bereichern seit einigen Wochen die altmärkische Region. Am 24. Mai kamen die sieben Welpen im Stendaler Tiergarten zur Welt, es ist der erste Wurf des Pärchens Ronja und Rufus. " Im Moment braucht die Wolfsfamilie noch viel Ruhe ", sagt Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze. Selbst durch Pfleger wollen sie möglichst nicht gestört werden, steht auf einem Hinweisschild am Gehege.

HNA.de - 16. Juli 2007
Wolfnachwuchs im Tierpark Sababurg
Beim Wolfsrudel im Tierpark Sababurg gibt es Nachwuchs. Fünf Jungwölfe werden schon bald mit den Alten heulen. Bei ihrer Geburt wogen sie nur 0,3 bis 0,5 Kilogramm, teilte die Tierparkverwaltung mit. Die fünf Nachkommen, davon zwei weibliche Welpen, wurden bereits am 12. Mai im Tierpark geboren. Es ist der sechste Wurf insgesamt, seitdem Wölfe am Fuß der Sababurg ein Zuhause gefunden haben und der dritte Wurf der jetzigen Alpha-Wölfin. Insgesamt tummeln sich nun zehn Grauwölfe in der rund 7500 Quadratmeter großen Wolfsanlage.

Waldeckische Landeszeitung - 11. Juli 2007
Acht junge Waschbären und ein Fuchs
Acht junge Waschbären und der Fuchs "Filou" teilen sich nun ein Gehege im Wildpark Edersee. Bei allen Tieren handelt es sich um Waisenkinder, die von Karin Mielke aus Bad Wildungen und Tierpfleger Thomas Wagener von Hand aufgezogen wurden. Das meiste Aufsehen erregte Waschbärenrüde "Paul" im Wildpark Edersee. Fauchend, kratzend und beißend präsentierte sich der Jungbär bei seinem Einzug in ein Gehege, das er nun mit weiteren sieben Waschbären und dem Fuchsrüden "Filou" teilt.

Solingen-online - 16. Juli 2007
Albino-Känguru im Vogelpark getauft
Fünf Monate lang hüpfte das kleine Albino-Känguru-Baby im Ohligser Vogelpark namenlos durchs Leben. Jetzt aber ist es amtlich: Das süße kleine Beuteltier heißt "Sydney", benannt nach der wichtigsten Stadt Australiens.

derStandard.at - 11. Juli 2007
Schneeleoparden-Hattrick in Salzburg
Schneeleoparden zählen zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde; etwa 4.500 bis 7.500 Tiere leben heute noch auf freier Wildbahn in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. In ganz Europa kamen im vergangenen Jahr 18 junge Schneeleoparden in Tiergärten zur Welt - eine Erfolgsmeldung der besonderen Art kommt nun aus Salzburg: Erstmals in Österreich bekam ein in einem Tiergarten lebendes Schneeleopardenweibchen Nachwuchs - und das gleich dreifach. Die Drillinge kamen am 29. Mai im Salzburger Zoo zur Welt. "Die drei gesunden jungen Schneeleoparden - ein männliches und zwei weibliche Tiere - entwickeln sich prächtig. Sie haben ihr Geburtsgewicht von rund einem halben Kilo mittlerweile vervierfacht", teilte Zootierärztin Sandra Langguth mit. Noch befinden sich die Babys mit ihrer Mutter in einem geschützten Bereich des Zoos. Besucher werden die Tiere erst in drei bis vier Wochen in der Anlage im Zoo Salzburg beobachten können.

oe24.at - 11. Juli 2007
Schneeleoparden-Drillinge im Salzburger Zoo
Der Zoo Salzburg kann sich über eine kleine Sensation freuen: Die Drillinge kamen am 29. Mai zur Welt. Der Zuchterfolg sei äußerst selten, erklärte die Sprecherin des Zoos, Christine Beck-Graninger, am Mittwoch. Schneeleoparden gibt es in Österreich nur im Salzburger Zoo. Das Leoparden-Paar "Mira" und "Shankar" lebt seit dreieinhalb Jahren zusammen. In Salzburg hatte man die Hoffnung auf Nachzucht schon aufgegeben.

20min.ch - 17. Juli 2007
Nachwuchs bei Rüsselspringern
Basel. Die kleinen Rüsselspringer kommen bereits mit Fell zur Welt. Die Kleinen sind als Nestflüchter bereits mit einem Fell ausgestattet zur Welt gekommen und flitzten vom ersten Tag an im Terrarium herum.

Blick Online - 12. Juli 2007
Brrrrr, ist das nass!
Süsse vier Wochen sind sie erst alt, aber nun beginnt der nasse Ernst des Lebens: Zwei kleine Seelöwen im Basler Zolli lernen Schwimmen. Von den beiden Jungtieren hat das Weibchen die Schnauze vorn: Elmira kam am 9. Juni zur Welt und schwimmt schon sehr geschickt durchs grosse Wasserbecken des Basler Zolli. Der am 13. Juni geborene Escalon dagegen ist kein Draufgänger: Er wagt sich noch nicht aus dem Vorbecken, wie Tierpfleger Markus Rüfenacht sagt. Grund ist laut dem Betreuer vermutlich das unterschiedliche Erziehungsverhalten der Mütter: Die 15-jährige Peggy geht mit ihrer Tochter Elmira eher sorglos um, während die 12-jährige Robia ihren Sohn Escalon strenger vor den andern Tieren der Gruppe in Schutz nimmt.

affolternonline.ch - 12. Juli 2007
Junge Seelöwen lernen in Basel schwimmen
Sie sind erst gut vier Wochen alt, durchlaufen aber eine harte Schule: Im Zoo Basel lernen zurzeit zwei junge Seelöwen schwimmen. Die Mütter schubsen und tauchen ihre Jungen ins Wasser, sodass diese einfach schwimmen müssen, wenn sie nicht ertrinken wollen. Erst wenn das Junge erschöpft ist, hebt es die Mutter zum Atmen wieder an die Oberfläche.

Kurier - 18. Juli 2007
Bedrohte Schildkrötenart in NÖ gezüchtet
Einem niederösterreichischen Reptilien-Experten ist eine sensationelle Nachzucht gelungen: Ein Baby der als beinahe ausgestorben geltenden, asiatischen Stachel-Erdschildkröte, kam Ende Juni zur Welt. Ein zweites Exemplar soll demnächst folgen. Die Stachel-Erdschildkröte kommt mit einem zackigen Panzer zur Welt, um sich für Feinde unattraktiv zu machen. Bei der sensationellen Zucht handelt es sich weltweit um die ersten Stachel-Erdschildkröten, die außerhalb eines Zoos gezüchtet wurden, sagte Stephan Böhm, Artenschutz-Beauftragter der Internationalen Schildkrötenvereinigung (ISV) mit Sitz in Niederösterreich. Der Züchter Gerhard Schaffer erklärte, dass die Spezies sehr schwierig zu züchten sei, da das Ei zur optimalen Reifung unterschiedliche Temperaturen brauche.

FAZ.NET - 16. Juli 2007
Languren-Nachwuchs: Goldiges Äffchen
Das Languren-Junge im Tierpark von Ben Shemen in Israel wird abwechselnd von verschiedenen Weibchen umsorgt. Seine leuchtende Farbe zeigt den Gruppenmitgliedern an, dass das Affenbaby Schutz und Hilfe braucht.

Blick - 16. Juli 2007
Pantherlis bester Freund
Eine durch Nato-Bomben traumatisierte Panthermutter und ihr Baby, das von einem Hund aufgezogen wird – das ist die tierisch traurige Geschichte aus dem Belgrader Zoo. Die Panthermutter war auf ihren Nachwuchs nicht gut zu sprechen: Seit 1999 tötete sie alle ihre Babies. Auch der kleinen Milica, die vor zwei Wochen geboren wurde, drohte dieses Schicksal. Doch diesmal griffen die Wärter des Zoss ein und retteten das Panthermädchen vor seiner Mutter und dem sicheren Tod: Eine Hündin zieht das hübsche Raubtierli jetzt auf, versorgt es mit Milch, Wärme und Liebe.

Krone.at - 16. Juli 2007
Hund säugt Panther
Eine Hündin im Tiergarten von Belgrad hat ein kleines Panther-Baby adoptiert und ihm so das Leben gerettet. Das rabenschwarze Raubkatzen-Kind ist gleich nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen worden und drohte zu verhungern. Zum Glück hat eine Rhodesian-Ridgeback-Hündin im Zoo selbst gerade Junge bekommen und deshalb genug Milch, um auch die kleine Raubkatze durchzubringen.

Stern Shortnews - 17. Juli 2007
Kurioses: China: Zwei Tigerbabys sind auf den Hund gekommen
Im Zoo der chinesischen Stadt Changchun haben zwei Tigerbabys das Licht der Welt erblickt. Leider wurden sie von ihrer leiblichen Tigermutter verstoßen. Doch sie hatten Glück im Unglück: Die Hündin Xin Li nahm sich der beiden hungrigen Tierkinder liebevoll an.




Herner Feuilleton - 13. Juli 2007
Eine Million Besucher bei Knuddel-Knut im Berliner Zoo
Sechs Monate ist der inzwischen schon gar nicht mehr so kleine Berliner Eisbär Knut beinahe rund um die Uhr von Thomas Dörflein versorgt worden, dem einzigen weltweit bekannten Tierpfleger des Berliner Zoos. Nun kann sich der 43-Jährige endlich wieder um sein Privatleben mit Lebensgefährtin und Kindern kümmern, denn die via Internet global verbreiteten täglichen Knuddelstunden mit Knut haben ihr Ende gefunden. Der Grund: Das am 5. Dezember 2006 geborene „Baby“ ist schlicht zu schwer – und damit zu gefährlich – geworden. Der kleine Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo nicht nur ein weltumspannendes Interesse, sondern auch Millioneneinnahmen beschert. Und das nicht nur aus dem Erlös von Eintrittskarten: Das Merchandising ist so professionell wie wohl in keiner vergleichbaren öffentlichen Einrichtung der Republik. Zum 1. Juli ist der Eintrittspreis moderat um einen Euro angehoben worden. Aber Knut bleibt auch weiterhin, zumindest für ein Jahr, den Berliner Zoo-Besuchern erhalten. Zumal er 2008 das Maskottchen für die in Bonn abgehaltene Naturschutzkonferenz der Vereinten Nationen abgeben soll.

Brandora - 18. Juli 2007
KNUT BLEIBT GUT..!
Auch wenn der kleine Eisbär im Berliner Zoo mittlerweile schon ziemlich halbstark daherkommt und etwas von seiner liebenswerten Tollpatschigkeit verloren hat, steht für die Millionenschar seiner Fans rund um den Globus längst fest: "Knut bleibt gut!" Für alle, die den weißen Schmusebär in bester Kuschel-Erinnerung behalten möchten und sich davon immer wieder selbst ein Bild machen wollen, gibt es den pelzigen Star jetzt auch als Puzzle. Lizenziert von 'Respect Habitats.Knut' – die Einnahmen kommen dem Berliner Zoo zugute – liefert die Schmidt Spiele GmbH seit Juli den drolligen Baby-Bär in kleinen gestanzten Puzzle-Teilchen.

Berliner Zeitung - 12. Juli 2007
Gnadenfrist für Ivo
Die Zoo-Besucher hatten ihn bereits am ersten Tag in ihr Herz geschlossen, ein paar Monate später taten es ihnen dann auch seine Artgenossinnen nach: Das imposante Gorilla-Männchen Ivo, das vor fast zwei Jahren aus dem Amsterdamer Zoo nach Berlin kam, ist unangefochten die Nummer eins unter den Gorillas im Zoologischen Garten. Doch an der Manneskraft des Muskelprotzes gibt es nach wie vor Zweifel. Das 19 Jahre alte Männchen mit der auffälligen Silberfärbung am Rücken hat noch immer keinen Nachwuchs hervorgebracht - obwohl er genau deshalb nach Berlin geholt worden war. Bereits vor einem Jahr hatte der Zoo angekündigt, den Gorilla notfalls wieder wegzugeben und sich nach potenterem Ersatz für ihn umzuschauen. Nun haben sich die Verantwortlichen anders entschieden. "Wir behalten Ivo auf jeden Fall noch ein Jahr", sagt Zoo-Tierarzt und Menschenaffen-Kurator André Schüle.

ORF.at - 17. Juli 2007
Pandanachwuchs: Es bleibt spannend
Seitdem sich die Pandas vor etwa drei Monaten in Schönbrunn gepaart hatten, hofft man im Tiergarten auf Nachwuchs. Derzeit laufen die Untersuchungen. Es ist aber noch unklar, ob das Weibchen trächtig ist.

MVregio - 14. Juli 2007
Deutschlands älteste Zoo-Eisbärin mit 37 Jahren in Rostock gestorben
Die mit 37 Jahren bundesweit älteste Zoo-Eisbärin Klara ist nach Angaben des Rostocker Zoos vom Samstag jetzt gestorben. Die 1969 auch in Rostock geborene Eisbärendame habe zuletzt kaum noch gefressen und erlag einem altersbedingten Nierenversagen. Wie Zoo-Direktor Udo Nagel der "Bild"-Zeitung (Samstag) sagte, werden Eisbären in freier Wildbahn etwa 30 Jahre alt. Der älteste Eisbär in einem deutschen Zoo sei bisher 41 Jahre alt geworden.

Stern Shortnews - 16. Juli 2007
Freizeit: Gelsenkirchen: Rosl ist das älteste Flusspferd in Deutschland
In der "Zoom Erlebniswelt", ein Tierpark in Gelsenkirchen, lebt das Flusspferd Rosl. Rosl ist mittlerweile 48 Jahre alt und damit das älteste Flusspferd in Deutschland und eventuell sogar weltweit. Normalerweise werden Flusspferde nur 30 Jahre alt.

DCRS ONLINE - 18. Juli 2007
In Deutschland lebt vermutlich das älteste Flusspferd der Welt
Sie ist groß, dick und schwer, und bereits erstaunliche 48 Jahre alt. Normalerweise werden Flusspferde nur bis zu 30 Jahre alt. Rosl jedoch, ist in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme. Sie lebt im Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“ und hat bereits 13 kleine Flusspferde auf die Welt gebracht. Seit einiger Zeit erhält Rosl die „Pille“, damit sie nicht wieder trächtig wird.

Münsterländische Volkszeitung - 16. Juli 2007
Hugo spricht sich jetzt Ügo aus
Rheine. Knapp eineinhalb Jahre war Dschelada Hugo einer der Publikumslieblinge im Naturzoo. Von Zoodirektor Achim Johann in Handaufzucht großgezogen, lebte der mittlerweile gar nicht mehr so kleine Dschelada-Junge in einer Gemeinschaft mit seinen Spielgefährten Tim und Tom in einem Seitenkäfig der Dschelada-Anlage. Künftig wird das Publikum seinen Namen wohl als Ügo aussprechen, denn Hugo ist mitsamt seiner Junggesellen-WG nach Frankreich umgezogen. Direktor Johann höchstselbst hat die drei Blutbrustpaviane am vergangenen Sonntag in die 900 Kilometer entfernte Auvergne gefahren, wo Hugo, Tim und Tom im Park Le Pal in der Ortschaft Dompierre-sur-Besbre ihre neue Heimat finden. Der Transport ist völlig unproblematisch verlaufen, berichtete Johann gestern per Handy aus Le Pal, einer Kombination von Zoo und Vergnügungspark mitten im Herzen Frankreichs.

Saarländischer Rundfunk - 17. Juli 2007
Neunkirchen: Orang-Utan-Tausch im Neunkircher Zoo
Im Neunkircher Zoo treffen heute zwei neue Orang-Utans ein. Das Affenweibchen Noah und ihr zweijähriges Kind Struppi kommen aus dem Münchner Tiergarten Hellabrunn ins Saarland. Noah soll in Neunkirchen bessere Möglichkeiten haben, sich fortzupflanzen. Zoodirektor Frisch sagte, der Affe werde mit Orang-Utan-Männchen Masala vergesellschaftet. Im Gegenzug soll das Neunkircher Weibchen Sitti am Mittwoch nach München gebracht werden.

KU Aktuell - 17. Juli 2007
Orang-Utan-Tausch zwischen Saarland und München
Partnertausch bei den Orang-Utans: Das Affenweibchen Noah und sein zweijähriger Nachwuchs Struppi aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn sind am Dienstag in den Zoo von Neunkirchen/Saarland gebracht worden. Dort habe Noah mit einem anderen Orang-Utan-Mann bessere Chancen, sich fortzupflanzen, teilte Zoodirektor Norbert Fritsch mit. Im Gegenzug werde das Neunkircher Orang-Utan-Weibchen Sitti am Mittwoch nach München gebracht.

Stadtmagazin - 12. Juli 2007
Antilopen Zugänge
Ein stattlicher Nilgau-Antilopenbock aus Dortmund ist jetzt als neuer Bewohner auf der Anlage der Axishirsche im Zoo Krefeld eingezogen. Das Rudel Axishirsche, ein Hirsch und vier Ricken, die selbst erst seit einem halben Jahr im Zoo der Seidenstadt zu sehen sind, kam ebenfalls aus Dortmund. Obwohl der Antilopenbock viel größer ist als die eher kleine Hirschart hat der Axishirschbock das Kommando im Gehege. Vielleicht bringt das Nilgau-Antilopenweibchen, das heute aus dem Zoo Nürnberg erwartet wird, eine Wende im Verhalten des Bockes mit. Nebenan auf der unlängst neu gestalteten Barasingha-Anlage ist es indessen auch voller geworden. Neben den Kranichen ist vor kurzem auch eine Gruppe indischer Streifengänse hier eingezogen und watschelt aufgeregt über die Wiesen. Als vierte Tierart bereichern jetzt drei aus Dortmund gekommene Hirschziegen-Antilopen das durch Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher gestaltete Gehege.

Ad-Hoc-News - 11. Juli 2007
Neue Heimat Jaderberg
Rostocks drei Löwenjunge siedeln nach Niedersachsen um. Am Mittwoch verließen die Geschwister Azana und Leo ihre Kinderstube im Rostocker Zoo, sie finden im Zoo in der Wingst in der Nähe von Cuxhaven eine neue Heimat. Den etwa ein Jahr alten Jungtieren folgt demnächst Löwenmädchen Zuri. Sie wird künftig im Tier- und Freizeitpark Jaderberg bei Varel leben. Der Löwennachwuchs der Mütter Akira und Zima hatte im vergangenen Frühsommer eine 17 Jahre lange «Babypause» im Rostocker Zoo beendet.

Kölner Wochenspiegel - 17. Juli 2007
Immer mehr Freunde des Zoos
Pünktlich zum 25-jährigen Bestehen des Vereins "Freunde des Kölner Zoos" wurde "Mausi", das Seelöwen-Mädchen getauft. Pate war kein geringerer als der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Josef Maus. Für ihn war es seine erste "Zoo-Tier-Patenschaft". Seit 1984 ist Klaus Josef Maus Vorsitzender der "Freunde des Kölner Zoos" e.V. Unter seiner Ära wuchs die Mitgliederzahl des Fördervereins auf 4.700 Mitglieder an. Nach dem Zentral-Dombau-Verein und dem Förderverein Romanische Kirchen ist der Verein der "Freunde des Kölner Zoos" damit der drittgrößte Verein in Köln. Rund 2,5 Millionen Euro an Spenden steuerte der Förderverein zum Um- und Ausbau des Zoos bei. Letztes Projekt war das neue Orang-Utan-Gehege. Und wenn der Zoo 2010 sein 150-jähriges Bestehen feiert, dann soll mit Hilfe des Vereins der "Freundes des Kölner Zoos" eine afrikanische Flusslandschaft für Krokodile und Flusspferde, das Hippo-Aquarium, den Zoo um eine Attraktion reicher machen.

Augsburger Allgemeine - 16. Juli 2007
Futter für den Zoo
Bananen, Rüben, Gurken - Stadtsparkassenchef Werner Lauterbach hatte gestern einen ungewöhnlichen Fresskorb im Gepäck. "Futter für den Zoo", sagte er schmunzelnd. Das symbolische Geschenk steht für eine neue Partnerschaft zwischen dem Geldinstitut und der Freizeiteinrichtung. Besiegelt wurde ein Vertrag. Die Stadtsparkasse ist jetzt Hauptsponsor des Zoos und lässt sich das 25 000 Euro im Jahr kosten. Für Direktorin Barbara Jantschke geht es darum, den Besuchermagneten mit neuen Angeboten attraktiv zu halten. Aktuell werden drei Anlagen neu gebaut oder erneuert. Ein Teil des Stadtsparkassengeldes soll außerdem in die Zooschule fließen. Dort will man eine Stelle für Zoopädagogen schaffen, die besonders das junge Publikum betreuen.

augsburger-allgemeine.de - 13. Juli 2007
Augsburg: Stadtsparkasse neuer Hauptsponsor im Zoo
Die Stadtsparkasse wird Hauptsponsor des Zoo Augsburg. Zur umfangreichen Zusammenarbeit zählt auch ein Sparkassentag im Zoo.

FR-online.de - 15. Juli 2007
Mit den Wölfen heulen
Sie sind Trubel gewohnt. Seit drei Jahren leben Ayla, Scott und Khan in Hanau. Die drei sind Geschwister und haben am selben Tag Geburtstag. Am 9. Mai. Die drei sind den Trubel gewohnt, weil sie unter Menschen groß geworden sind. Für Polarwölfe ist das nicht selbstverständlich. Die Biologin Marion Ebel hat sie aus dem Zoo in Stralsund in die Alte Fasanerie nach Hanau geholt.

Ostsee Netz - 16. Juli 2007
Badespaß für alle Gefiederten im Vogelpark Marlow
Schatten und Wasser sind dieser Tage die meist Gesuchtesten Dinge in Mecklenburg-Vorpommern. Und nicht nur der Mensch muss sich auf die heißen Temperaturen einstellen, auch die Tierwelt schwitzt um die Wette. Im Vogelpark Marlow nutzen die Vögel jede Gelegenheit zum Abkühlen, denn Schwitzen können die gefiederten Vertreter nicht.

Hamburger Abendblatt - 17. Juli 2007
Es gibt Fisch, Baby!
Neumünster. Einst war der Zoo an der Geerdtsstraße lediglich eine Art Heimattiergarten. Doch im Laufe der Zeit hat er sich zu einem modernen Tierpark entwickelt, in dem auf einer Fläche von rund 24 Hektar die Tier- und Pflanzenwelt Europas vorgestellt wird. Derzeit leben hier 700 Tiere aus 170 Arten: Eis- und Braunbären sind dort ebenso zu finden wie Wölfe, Luchse, Elche, Berberaffen, Fischotter und Seehunde.

FAZ.NET - 17. Juli 2007
Zoologische Rarität: Die Liger von Grömitz
Im Zoo von Grömitz an der Ostsee sind sie die Attraktion: Die beiden Liger-Geschwister Bahier und Cilly, entstanden aus einer Kreuzung von Löwen-Vater und Tiger-Mutter. Weltweit gibt es nach Auskunft des Zoo-Leiters Ingo Wilhelm nur vier Exemplare dieser hybriden Art.

Märkische Allgemeine - 13. Juli 2007
Rhesusäffchen aus dem Tiergehege ist scharf auf Brillen und Schmuck
Jocksdorf. "Ach, ist das ein niedliches Äffchen", sagt die feine Dame im fliederfarbenen Kostüm. Sie trägt Stöckelschuhe und Randlosbrille. Arglos nimmt sie das weit durch das Gitter ausgestreckte Händchen von Luise zur Begrüßung und schüttelt es herzlich. "Das gehört zur Taktik unserer kleinen Affendame", erzählt Sybille Mai, die seit mehr als 17 Jahren mit ihrem Ehemann Stefan ein viel beachtetes Tiergehege in Jocksdorf bei Forst (Spree-Neiße) betreibt. "Links antäuschen und rechts klauen ist das Motto unserer Luise", sagt die 53-jährige Tier- und Naturschützerin. Bevor man sich versieht, fehlt einem die Sehhilfe oder die Kette am Hals.

Ostthüringer Zeitung - 13. Juli 2007
Verletzte Tiergartenziegen sind wieder wohlauf
Die Mitte Juni durch Messerstiche misshandelten beiden Ziegen im Tiergarten, sind wieder wohlauf. "Es ist alles wieder gut. Auch die seelischen Schäden scheinen wieder verheilt zu sein", konnte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter auf OTZ-Anfrage erfreut und erleichtert berichten. "Schnecke", das weniger verletzte Tier, sei sogar schon wieder unter den Streichelgehege-Ziegen beim Tierheimfest gewesen. Im Tiergarten laufe derzeit der Weiterbau des neuen Erdmännchengeheges auf Hochtouren. In den nächsten Tagen ist Endspurt bei diesem Gehege angesagt, denn bereits Mitte nächster Woche sollen zwei Erdmännchen - ein Pärchen - aus ihren bisherigen Heimatzoos abgeholt werden. Das Weibchen lebt derzeit noch in Altenburg, das Männchen in Gotha.

Focus Online - 16. Juli 2007
Lama im Kofferraum entdeckt
Tierische Überraschung im Kofferraum: Zöllner an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz haben im Fahrzeug eines Mannes ein Lama gefunden.
Nach Angaben des Zolls vom Montag war den Beamten ein großer Gegenstand aufgefallen, der unter einer Decke versteckt war. Zum Vorschein kam ein neun Monate altes Jungtier. Der 54-Jährige hatte das Lama in der Schweiz gekauft und wollte es zu einem Zoo in Süddeutschland bringen. Er musste Einfuhrumsatzsteuer und einen Strafzuschlag zahlen, weil er das Tier beim Grenzübertritt nicht angemeldet hatte.

Bieler Tagblatt - 17. Juli 2007
Luchse aus Tierpark gerettet
Im Seeland lebt seit einigen Wochen eine Luchsfamilie - in zwei verschiedenen Zoos. Die beiden siebenwöchigen Jungtiere auf Johns kleiner Farm in Kallnach, zwei Muttertiere und der Vater im Zoo Seeteufel in Studen. Die Wildkatzen stammen aus dem Tierpark Olympia im jurassischen Bassecourt, der kürzlich verkauft wurde. Desolate Zustände im Tierpark, wo gegen hundert Tiere - auch Wildtiere - lebten, riefen den Schweizer Tierschutz auf den Plan. In einer Blitzaktion sollten sämtliche Tiere platziert werden.

sueddeutsche.de - 17. Juli 2007
Zooserie (3): Tallinn
Die Tierparks in Osteuropa stecken in einer Übergangsphase: Sie müssen sowohl die Bedürfnisse der Tiere als auch der Besucher erfüllen. Vorreiter ist die Anlage im estnischen Tallinn. Ein Rundgang mit dem dienstältesten Zoodirektor Europas.

Basler Zeitung - 13. Juli 2007
Leuthard in China: Riesenpandas statt Regierungsvertreter
Bundesrätin Doris Leuthard hat auf ihrer China-Reise auch am Donnerstag hohe Tiere getroffen. Sie besuchte die Riesenpandas im Zuchtzentrum von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten des Landes. Nach den oft sehr formellen Treffen mit chinesischen Regierungs- und Behördenvertretern war dieser Abstecher ein willkommenes Kontrastprogramm. Das Zentrum in Chengdu gibt sich dabei offen für Partnerschaften mit ausländischen Experten. Auch der Basler Zoo hat die Vision, eine asiatische Biotopanlage für den Grossen Panda zu realisieren. Sie hoffe auf eine Forschungspartnerschaft mit Basel, sagte Leuthard. «Vielleicht sehen wir auch einmal in der Schweiz einen Grossen Panda, gewissermassen als Botschafter für China.»

NZZ Online - 18. Juli 2007
Antilopenjagd, Spritzen für einen verletzten Tiger und einen Chip ...
Zoo-Tierärzte betreiben im Idealfall hauptsächlich Prophylaxe. Bei unserem Besuch im Zürcher Zoo musste Jean-Michel Hatt jedoch nach einem wüsten Kampf unter Tigern ein Tier verarzten. Das junge Weibchen ist einen Tag später an seinen Verletzungen gestorben.

Berliner Zeitung - 17. Juli 2007
Weltreise zu Nilpferden
Sarah Louise Galbraith war Anfang zwanzig und gerade mit dem College fertig, als sie von dem Angebot hörte: ein Jahr um die Welt reisen, ohne einen Cent zu bezahlen. Richard Baron Cohen, ein reicher Unternehmer und Porzellansammler, wollte die Reise finanzieren. Demjenigen, der in aller Welt Nilpferde für ihn fotografierte. Sarah Louise Galbraith hatte einen Psychologie-Abschluss und eine Digitalkamera. Sie überzeugte Cohen davon, dass sie seine Nilpferd-Frau war. Der Millionär gab der Amateurfotografin eine Liste mit Zoo-Nilpferden in aller Welt. Sie flog los, nach Guatemala zuerst, dann nach Südamerika, Asien, Australien. In Europa reiste sie mit dem Zug. Sie blieb vier Tage in jeder Stadt, sie besuchte alle Zoos ohne Anmeldung. Sie brauchte Fotos und Namen der Nilpferde. Sarah Louise Galbraith fotografierte in 101 Zoos in 33 Ländern, auch in sieben deutschen Städten, darunter Berlin. Sarah Louise Galbraith arbeitet jetzt bei National Geographic, dem Natur- und Reisemagazin.

Kleine Zeitung - 14. Juli 2007
"Don Kamelo" versucht's jetzt mit Gevatter Bär
Es ist eine kleine Wunderwelt, die der Reisespezialist und Weltenbummler Herbert Eder, ein gebürtiger Brucker, im niederösterreichischen Kernhof, knapp hinter Mariazell, geschaffen hat. Der erste Kamel-Theaterpalast mitten im vier Hektar großen Tier- und Blumenpark bietet auf Tribünen und in Logen Platz für 280 Gäste. Hier steht die Aufführung "Die Hochzeit des Sultans" auf dem Spielplan. Akteure sind - wie könnte es anders sein - Eders Kamele, ein Schäferhund und etliche Zwergziegen. Morgen, Montag, ziehen zehn seltene Nasenbären, davon sechs Jungtiere, in ein neues Gehege des Tierparks ein. In diesem Zusammenhang plant Eder auch sein neues Bärentheater: Lebensgroße Figuren aus der Wiener Theaterwerkstätte spielen, über Computer gesteuert, ein Stück.

Bild.T-Online.de - 16. Juli 2007
Krokodil-Opfer
Ein 5,50-m-Krokodil hatte dem Zoo-Arzt Chang Po-Yu (38) aus Taiwan im April den linken Unterarm abgebissen. Damals schossen Tierpfleger auf das 200 Kilo schwere Krokodil und retteten auch den Arm aus dem Maul des Tieres. In einer 6-Stunden-OP wurde er wieder angenäht. Jetzt ist der Arm zwar 5 Zentimeter kürzer als der rechte – aber sein Organismus nahm das Körperteil wieder an, Po-Yu wird weiter im Tierpark arbeiten können.

Focus Online - 17. Juli 2007
Monster-Krokodil erschreckt Bewohner
Ein besonders großes Nil-Krokodil sorgt seit zwei Wochen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo für Angst und Schrecken. Das Tier, das aus dem Nasser-Stausee in Oberägypten stammen soll, war von Bewohnern des Vorortes Maadi gesichtet worden. Im ägyptischen Fernsehen überboten sich Augenzeugen in einer Talk-Show gegenseitig mit Furcht erregenden Schilderungen des Krokodils. Nun soll das Krokodil gefangen werden. Kairoer Tageszeitungen berichteten am Dienstag, das Umweltministerium habe Tierpfleger aus dem Zoo von Giza beauftragt, das Reptil zu suchen.

fok.nl - 16. Juli 2007
Hond adopteert panterjong
Hund adoptiert Pantherjunges
Das Pantherjunge wurde von seiner richtigen Mutter verstoßen, die ihm keine Milch mehr geben wollte und es zu töten versuchte. Ein Rhodesian Ridgeback, wie die Rasse der Ersatzmutter heißt, hat den Panther Milica aufgenommen in die Familie. Die Panthermutter, die im Belgrader Zoo lebt, hat bereits öfter ihren eigenen Nachwuchs getötet. "Wir denken, daß sie traumatisiert wurde durch den Lärm, den die Bombardierung durch die NATO im Jahre 1999 verursachte", so Dragan Jovanovic, Tierpfleger im Zoo.

De Volkskrant - 15. Juli 2007
Excuses voor onderbrengen Pygmee-musici in dierentuin
Entschuldigungen für die Unterbringung von Pygmäen-Musikern im Zoo
Die Regierung von Kongo-Brazzaville hat sich am Sonntag formell entschuldigt, weil eine Gruppe Pygmäen-Musiker in einem Zoo untergebracht wurden. Andere Künstler, die auf demselben Festival auftraten, durften in Schulen und Hotels übernachten. Die Behörden argumentierten, daß die Pygmäen sich am angenehmsten fühlen würden in einer bekannten Umgebung, da sie selbst in entlegenen Wäldern wohnen. Die Pygmäen haben ihnen zufolge noch nie eine Stadt gesehen. Aber die lokale Presse und Menschenrechtsorganisationen sprachen von Diskriminierung. Touristen, die den Zoo besuchten, drängten sich zusammen an den Zelten der Pygmäen und fotografierten sie. Die Pygmäen wurden Freitag abend infolge der Proteste in einem Schlafsaal einer Oberschule untergebracht, wo auch andere Musiker aus dem zentralafrikanischen Land die Nacht verbrachten. Ausländische Künstler die auf dem Pan-Afrikanischen Musik-Festival auftraten, wohnen in Hotels.

utro.ru - 16. Juli 2007
Музыкантов пигмеев поселили в зоопарке
Pygmäen-Musiker wurden im Zoo untergebracht
Die Behörden der afrikanischen Republik Kongo haben sich gegenüber einer Gruppe von Pygmäen-Musikern dafür entschuldigt, daß sie von den Organisatoren eines Volksmusik-Konzerts im örtlichen Zoo einquartiert wurden. Die Beamten bemerkten, daß sie nicht die Absicht hatten, die Gäste aus entlegenen Dschungelgegenden zu beleidigen. Für Aufsehen sorgten örtliche Organisationen für die Verteidigung der Menschenrechte, die den Behörden Kongos Diskriminierung vorwarfen. Die Rechteverteidiger erklärten, daß Massen von Menschen nur deshalb in den Zoo gekommen waren, um sich mit den Vertretern dieses Volkes fotografieren zu lassen. Viele hielten die Pygmäen für neue Pfleglinge.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


evenementnieuws.nl - 17. Juli 2007
Zwoele Zoomeravonden in DierenPark Amersfoort
Schwüle Sommerabende im Tierpark Amersfoort
An den Samstagen 28. Juli sowie 4. und 11. August steht der Tierpark Amersfoort im Zeichen von "Schwülen Sommerabenden". Der Tierpark ist dann bis 21 Uhr geöffnet. Sommergäste können hinter die Kulissen schauen, Kinder sich schminken lassen und mitmachen in der spannenden Aufführung in der Stadt des Altertums. Während der Sommerabende werden Einblicke gewährt hinter die Kulissen. Zu bestimmten Zeiten können die Besucher in den Stall von Elefantenbulle Sam schauen. Das Themengebiet "Die Stadt des Altertums" wird lebendig auf schwingenden Klängen traditioneller Musik, Gesang und Tanz. Ab 16 Uhr gilt ein spezieller Eintrittspreis von 12,50 Euro pro Person, exklusive Essen, Trinken und Parken.
[Anmerkung: Eine schon etwas ältere, aber ausführliche Beschreibung des Projektes Stadt des Altertums (Stad der Oudheid) siehe http://www.zoo-ag.de/exkursionen/2000_amersfoort.htm]

elsevier.nl - 17. Juli 2007
Opvang speurt naar eigenaars reptielen
Auffang sucht nach Eigentümern der Reptilien
Der Reptilienzoo Serpo hat am Dienstag auf seiner Website Fotos von entlaufenen Reptilien platziert. Unter der Schlagzeile "Eigentümer gesucht" stehen Fotos von Reptilien, die von Mitarbeitern des Delfter "Tiergartens" von der Straße gefangen wurden. Zu Serpo sind im zurückliegenden Jahr etwa 150 Tiere gebracht worden, darunter Schlangen, Chamäleons, Leguane und sogar ein Krokodil. Dem Eigentümer von Serpo zufolge sind die meisten Reptilien selbst von ihren Herrchen weggekrochen. Der Reptilienzoo "setzt" die Tiere ins Internet, weil der Zoo langsam aus allen Nähten platzt.


nu.nl - 17. Juli 2007
Cast 'Tarzan' adopteert gorillababy
Castingteam "Tarzan" übernimmt Patenschaft für Gorillababy
Das Castingteam des Musicals "Tarzan" übernahm die Patenschaft über das Gorillababy, daß vorige Woche im Amsterdamer Artis Zoo geboren wurde.

evenementnieuws.nl - 16. Juli 2007
Weer een gezonde babygorilla in Artis
Wieder ein gesundes Gorillababy in Artis
In der Nacht vom Donnerstag, 12. Juli, zum Freitag, 13. Juli, haben die beiden schwangeren Gorillas von Artis, Shindy und Dafina, gleichzeitig geboren. Die Gorillagruppe hat sich vergrößert um ein gesundes Baby von Mutter Shindy, wobei noch niemand weiß, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist. Leider wurde die erfreuliche Nachricht überschattet vom schlechten Ausgang der Geburt bei Dafina. Ihr Baby, ein Männchen, hat es nicht überlebt. Beiden Gorilladamen und dem Jungtier geht es den Umständen entsprechend gut. Shindy wurde selbst mit der Flasche aufgezogen und hat ein gutes Vorbild vermißt. Es sieht nun danach aus, als hätte sich Shindy nachträglich die Kunst abgeschaut von Gorilladame Binti aus der Artis-Gorillagruppe, die vor genau vier Monaten, am 13. März, ein gesundes Gorillamännchen gebar - Bwana. Seit dem Neubau des Gorillahauses im Jahre 1990 investiert Artis in den Aufbau einer gesunden Gorillagruppe. Elternschaftstraining, Filmaufnahmen über Geburten und neue Gorillamänner. Die vorigen zwei Männchen hatten keinen Erfolg beim Befruchten der Weibchen, trotz wiederholter Versuche. Am 23. September 2005 kam Gorillamann Akili (12) aus dem Serengeti Safaripark Hodenhagen (Deutschland) nach Artis als Chef des Harems.

trouw.nl - 16. Juli 2007
Gorillajong geboren in Artis
Gorillajunges in Artis geboren
Auch in Artis zeigt sich, daß Drama und Glück dicht beieinander liegen. Zwei Gorillababys sind vorige Woche im Amsterdamer Zoo geboren worden, doch eins von ihnen ist gestorben. Bei der Geburt waren keine Pfleger anwesend. "Im Gehege hängen Kameras. Auf den Bildern haben wir zurückverfolgt, wie die Geburt verlaufen ist." Artis hat bewußt gewartet mit der Bekanntgabe des Meldung. Wir wollten erst ganz sicher sein, ob das Gorillajunge gesund ist.

rtl.nl - 16. Juli 2007
Drama en geluk bij gorilla's in Artis
Drama und Glück bei den Gorillas in Artis
Sowohl Shindy als auch Dafina haben schon früher Babys gekriegt, nur haben die Jungen von Dafina bislang überlebt. Die mußten in der Gorillakinderstube des Zoos in Stuttgart, Deutschland, aufgezogen werden, weil Dafina nicht für sie sorgte.

Algemeen Dagblad - 16. Juli 2007
Babygorilla's in Artis
Gorillababys in Artis


oradio.be - 16. Juli 2007
Nieuw zeehondje voor de Antwerpse Zoo
Neuer kleiner Seehund für den Zoo Antwerpen
Die Mutter des Kleinen ist Vlotjes, die sehr fürsorglich ihr Junges nährt und es überall beschützt.

blankenberge-online.be - 15. Juli 2007
Uiterst zeldzame hagedissen in het Serpentarium van Blankenberge
Äußerst seltene Echsen im Serpentarium Blankenberge
Von heute an gibt es im Blankenberger Reptilienzoo zwei Rotkopf- oder Krokodiltejus zu bewundern. Nach den Zoos von Leipzig und Prag sowie Iguana in den Niederlanden ist das Serpentarium der vierte Zoo in Europa, der diese Tiere in seiner Sammlung hat. Die Gesamtzahl dieser Tiere in europäischen Zoos steigt damit auf zwölf Individuen.

De Gelderlander - 15. Juli 2007
Zoop III beleeft wereldpremiere
Zoop III erlebt Weltpremiere
Der neue niederländische Jugendfilm "Zoop in Südamerika" erlebt Sonntagabend seine Weltpremiere im Tuschinski-Theater in Amsterdam. "Zoop in Südamerika" ist der dritte Film über acht begeisterte Ranger aus Ouwehands Dierenpark, die in entlegenen Ecken der Welt bedrohte Tierarten zu retten versuchen. Diesmal reisen die unerschrockenen Helden nach Argentinien, wo sie im Urwald eine seltene Schmetterlingspopulation schützen müssen. Die vorherigen zwei Teile, "Zoop in Afrika" und "Zoop in Indien", lockten beide Hunderttausende Besucher in die Kinos und wurden in mehr als 50 Länder verkauft.

Eindhovens Dagblad - 18. Juli 2007
Siberische tijgers nieuwe publiekstrekkers
Sibirische Tiger neue Publikumsmagneten
Die neuen Sibirischen Tiger Laslo und Laila stahlen am Mittwochmittag sofort die Show im Dierenrijk Europa. Das Publikum drängte sich, um einen Blick auf den noch etwas scheuen Laslo werfen zu können. Die europäischen Tiere erweisen sich als zu langweilig, große wilde Tiere von außerhalb Europas sind nötig als Publikumsmagnet. "Das erste Jahr waren die Besucherzahlen ganz gut., die zwei Jahre danach nahmen sie ab", erklärt Martin van Hees, Chef der Tierpfleger. Um den Rückgang dieses Jahr aufzuhalten, hat der Zoo die Besucher nach ihren Wünschen gefragt. Auf deren Bitte sind jetzt noch mehr Spielplätze für Kinder entstanden. Aber viele Menschen wollen auch mehr Tiere sehen, vor allem Großkatzen. Europäische Tiere finden sie fad, weil sie nicht auffallend gefärbt und häufig vor allem nachts aktiv sind. Nächstes Jahr kommt möglicherweise noch eine große exotische Tierart hinzu. Aber Dierenrijk will die Idee, europäische Tiere zu zeigen, dennoch nicht aufgeben.

reiskrant.nl - 18. Juli 2007
'In the Picture'
Auf dem Bild
Wer seine Fotografierkünste gerne weiter verbessern möchte, ist im Zoo Labyrinth Boekelo an der richtigen Adresse, als Profifotografin Simone Gerard am 21. und 28. Juli sowie am 4. und 11. August jede Menge Tips gibt. Während dieser sogenannten "In the Picture"-Mittage soll die Fotografin aus Enschede zusammen mit den Besuchern durch den Park gehen, um ihnen zu erklären, wie sie mit ihrem eigenen Fotoapparat die schönsten Bilder von den Bewohnern des Parkes schießen können. Als Beispiel hängt eine tolle Fotoreportage der Fotografin selbst, die für die Besucher frei zu besichtigen ist. www.boekelozoo.nl




Russische Meldungen


mk.ru - 17. Juli 2007
Родители отказались от болезненного малыша - Детеныша фламинго пришлось взять к себе на воспитание сотрудникам Московского зоопарка
Die Eltern verstießen das kränkliche Kleine - Flamingojunges mußte von Mitarbeitern des Moskauer Zoos mit der Hand aufgezogen werden
Nach einiger Zeit wurde der Kleine krank und Mutter und Vater überließen das Kind der Willkür des Schicksals. Die Mitarbeiter fanden das entkräftete Junge zur Hälfte im Wasser liegend und nahmen es sofort zu sich.

vl.ru - 18. Juli 2007
Владивостокские экологи соберутся на «круглый стол под пихтой»
Wladiwostoker Ökologen versammeln sich am "Runden Tisch unter der Tanne"
Am 18. Juli findet um 14 Uhr im Botanischen Garten der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften unter einer Mandschurische Tanne ein ungewöhnlicher Runder Tisch statt, der diesem erstaunlichen Baum-Relikt der südlichen Primorje-Region gewidmet ist, der Mandschurischen Tanne [Ganzblättrige Tanne, Abies holophylla] oder Schwarztanne, wie sie [im Russischen] auch genannt wird wegen der dunklen Farbe ihrer Rinde. An diesem Runden Tisch beteiligen sich Wissenschaftler aus dem Botanischen Garten, des Biologisch-Bodenkundlichen Instituts der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und des World Wide Fund for Nature.

vostokmedia.com - 17. Juli 2007
В Ботаническом саду пройдет круглый стол под пихтой
Runder Tisch unter einer Tanne im Botanischen Garten
Gerade in den Tannenwäldern der südlichen Primorje-Region leben die seltenste Katze des Planeten, der Am