E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 379 vom 19. Juli 2007

Liebe Leser,

nach all den angeblichen oder tatsächlichen Skandalen, über die wir dieses Jahr schon berichten mußten, wechselt die Aufmerksamkeit von Frankfurt wieder in den Ostteil der Republik, diesmal nach Erfurt. Mal wieder sind arme Zootiere grausam und heimtückisch gemeuchelt worden.

Was ist wirklich geschehen? Mangels offizieller Stellungnahmen kann man es sich nur mühsam zusammenreimen - offenbar ist nur das passiert, was früher oder später allen überzähligen Nutztieren blüht; die eigentlichen Vorwürfe beziehen sich einzig auf eine fehlende Genehmigung. Wenn hier etwas unglaubwürdig ist, dann die Aussage der Stadtverwaltung, die nun erfolgten personellen Entscheidungen seien "unabhängig von den jüngsten Vorfällen", und wenn es einen Skandal gibt, dann daß eine solche Nichtigkeit offenbar als Aufhänger dient, hier auf Kosten eines Zoos und seiner Mitarbeiter schmutzige (politische) Wäsche zu waschen.
Man kann natürlich auch Verschwörungstheorien basteln, wie es in der heutigen Kolumne geschieht...
Wie üblich begibt sich die BILD wieder auf das tiefste denkbare Niveau. Aber auch pauschale Äußerungen aus anderen Zoos, "Tiertötungen kommen bei uns nicht vor" spielen nur extremen Zoogegnern in die Hände. Besonders lächerlich ist die Forderung nach Veröffentlichung der Tierbestandslisten. Zum einen tun das viele Zoos ohnehin - sei es digital, im Jahresbericht oder in Einzelveröffentlichungen. Zum anderen kann ich mir selbst unter den extremsten Tierrechtlern niemanden vorstellen, der abertausende Zwergziegen- und Damhirsch-Angaben abgleicht, um ein fehlendes Zicklein aufzuspüren...

Eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Zoodirektoren zum Thema Tiertötungen im Zoo können Sie übrigens in Wort und Bild hier finden, und zwar vom 12. 4. 1960! Die Zoogegner haben nach 47 Jahren wenig hinzugelernt, die Medien und manche Zoos aber leider auch nicht - eine so offensive Stellungnahme wie einst von Prof. Grzimek ist auch heute leider selten zu hören.

Mit Freude habe ich nämlich entdeckt, daß 1Festival jeden Samstag Nachmittag eine historische Folge "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek ausstrahlt, und zwar die ersten 25 S/W-Filme aus den 1960er-Jahren voller Anekdoten und Reiseberichten, und die bisher gesendeten Folgen online verfügbar sind. Letzte Woche wanderte Grzimek durch den Zoo Rom, berichtete über Giraffen-Schlafforschung und Wolfskinder - nächste Woche ist lt. Website Kairo an der Reihe. Frühes Doku-Fernsehen mit wackeliger Handkamera, aber absolut sehenswert. Doch auch die späteren Sendungen mit meist eingekauften Filmen, die vereinzelt auf TM3, HR oder nrw.tv wiederholt wurden, von Tierfilmgrößen wie Alan Root oder Götz-Dieter Plage gedreht, waren immer noch um mehrere Größenordnungen besser als jener vermenschlichende, mit pseudolustigen Kommentaren und Kirmesmusik hinterlegte Film, den uns der NDR diese Woche als "Expeditionen ins Tierreich - Sambia: Im wilden Herzen Afrikas" verkaufte (Zitat NDR: Die Hofnarren - eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen). In Zeiten der Dokusoaps mangelt es ohnehin an Sendeplätzen für Naturfilme, doch mit solchen Machwerken wird das Erbe Heinz Sielmanns, der die Reihe einst begründete, verhöhnt.

Aber es gibt auch positive Meldungen, diese Woche insbesondere aus dem Artenschutz: So die europäische Erstzucht des Lear-Aras auf Teneriffa, die mit der Erfolgsmeldung zum Schutz der Art in Brasilien zusammenfällt. Und auch aus Vietnam ist Erfreuliches zu vermelden - s. Artenschutz-Pressemeldungen.

Dirk Petzold




Fischphotopoint? Erklärungsbedürftige Tafel in Boulogne

Zoos – Meldungen

Focus Online - 18. Juli 2007
Zootiere zum Verzehr geschlachtet
Eigentlich sollten nur Personalgespräche geführt werden, nachdem das Rechnungsprüfungsamt den Zoo unter die Lupe genommen hatte. Doch dabei, teilte die Stadt Erfurt mit, kam zufällig der unerlaubte Handel mit Tierfleisch zur Sprache. Der Oberbürgermeister der thüringischen Landeshauptstadt, Andreas Bausewein (SPD), erstattete Strafanzeige.

Leipziger Volkszeitung - 19. Juli 2007 Nach dem Tierfleisch-Skandal im Erfurter Zoo hat der Stadtrat der thüringischen Landeshauptstadt am Mittwochabend personelle Veränderungen in der Tierparkleitung beschlossen. Der bisherige Zoodirektor Norbert Neuschulz wird am Freitag von Hans-Günter Collette abgelöst. Als neuen Verwaltungsdirektor berief der Stadtrat Ulf Zimmermann. Diese Entscheidungen seien unabhängig von den jüngsten Vorfällen getroffen worden, hieß es.
Bei den geschlachteten Tieren handele es sich ausschließlich um Haustiere und einheimische Wildtiere wie zum Beispiel Ziegen, Schweine und Hirsche, sagte die Sprecherin der Erfurter Stadtverwaltung, Inga Hettstedt. Das Fleisch sei nur an private Haushalte verkauft worden, teilte die Stadt am Abend mit. Die Zooverwaltung wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Hettstedt zufolge ist es nicht ungewöhnlich, dass Zoos überzählige Tiere schlachten und das Fleisch verkaufen. Das Veterinäramt müsse die Schlachtung jedoch genehmigen und anschließend das Fleisch für den Verzehr freigeben. Diese Freigabe habe sich der Zoo aber nicht ausstellen lassen., sagte Hettstedt. Unklar sei bislang, welche Mitarbeiter verantwortlich seien.
Der Deutsche Tierschutzbund in Bonn sprach von einem „Skandal“. Dass die Vorgänge offenbar erst von einer Behörde festgestellt worden seien, lasse starke Zweifel an der Zooleitung aufkommen. Sie hätte bei der Kontrolle der Bestandsbücher das illegale Vorgehen der Mitarbeiter frühzeitig erkennen müssen. Tierschutzbund-Präsident Wolfgang Apel sagte: „Wir befürchten, dass wir bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen.“
Dem Tierschutzbund liegen nach eigenen Angaben zudem Unterlagen vor, denen zufolge zwei Äffchen aus dem Erfurter Bestand im vergangenen Jahr an einen Berliner verkauft wurden. Dieser habe die Tiere in einem Vogelkäfig gehalten. Die Tierquälerei sei von Nachbarn angezeigt worden. Inzwischen säßen die Tiere im Tierschutzheim. „Der Zoo hat sich offenbar nicht nur als Schlachterei, sondern auch als Handelsplatz für Tiere betätigt“, sagte Apel.
Die Missstände seien bei Personalgesprächen offenbart worden, sagte Stadtsprecherin Hettstedt. Gegen den abgelösten Zoodirektor Neuschulz wird auch wegen eigenmächtiger und finanziell fragwürdiger Entscheidungen beim Bau einer Löwensavanne ermittelt.

Ad-Hoc-News - 18. Juli 2007
Tiere des Erfurter Zooparks ohne
Genehmigung getötet

Mitarbeiter des Erfurter Zooparks haben in den vergangenen Jahren mehrere Zootiere ohne Genehmigung geschlachtet und ihr Fleisch verzehrt oder verkauft. Unterdessen forderte der Deutsche Tierschutzbund eine schnelle und lückenlose Aufklärung vor allem darüber, inwieweit die Zooleitung involviert sei. Bei ordnungsgemäßer Führung und Kontrolle der Tierbestandsbücher hätte die Zooleitung in der Lage sein müssen, das illegale Vorgehen ihrer Mitarbeiter frühzeitig zu erkennen, erklärte der Präsident des Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, in Bonn.

Ostthüringer Zeitung - 19. Juli 2007
Zootiere getötet und verkauft
Die Staatsanwaltschaft soll jetzt auf Bitte von Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) prüfen, ob die Tötung dieser Zootiere strafrelevant ist. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen, konnte den Eingang des OB-Schreibens gestern jedoch noch nicht bestätigen. Bausewein versicherte den Erfurtern und den vielen Besuchern des Zoos aus allen Landesteilen, dass alles daran gesetzt wird, den Fall restlos aufzuklären. Der Tierschutz sollte für eine Institution wie den Thüringer Zoopark, die sich der artgerechten Haltung und Zucht verschrieben hat, eine ganz besondere Bedeutung haben. Im Tierpark selbst reagierten die Mitarbeiter zurückhaltend auf Nachfragen. Zoo-Sprecherin Heike Maisch lehnte jegliche Auskunft ab und verwies auf die Informationshoheit des Rathauses. "Der Direktor ist krank", reagierte eine Mitarbeiterin an der Kasse kurz angebunden. Die Sprecherin des OB, Inga Hettstedt, erklärte inzwischen, dass die Schlachtung bestimmter Zootiere in der Bundesrepublik nicht ungewöhnlich ist: "Das ist durchaus üblich." Allerdings müsse dafür immer eine Genehmigung vorliegen. Und gerade die habe in Erfurt gefehlt. "In der Bundesrepublik dürfen Zootiere nicht ohne triftigen Grund getötet werden", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Tierparkgesellschaft, Rüdiger Wandrey.

Neue Westfälische - 18. Juli 2007
Tiere des Erfurter Zoos wurden zum Verzehr verkauft
Tiere des Erfurter Zoos sind in den vergangenen Jahren mehrfach ohne die erforderliche Genehmigung mit einem Bolzenschussgerät getötet und teilweise zum Verzehr verkauft worden. Dies sei im Rahmen von Personalgesprächen nach einer Prüfung des Rechnungsprüfungsamtes ans Tageslicht gekommen.

Berliner Morgenpost - 19. Juli 2007 Nach den unerlaubten Schlachtungen von Tieren im Erfurter Zoo haben Tierrechtsorganisationen die Offenlegung der Tierbestandslisten in allen Zoos gefordert

Stern - 19. Juli 2007
Zoo verkauft Tiere zum Verzehr
Die Stadt Erfurt hat den Direktor des Zoos entlassen. Er soll jahrelang zugelassen haben, dass Tiere im Zoo geschlachtet und verkauft werden.

Volksstimme - 19. Juli 2007 Erfurt - Nach dem Tierfleisch-Skandal im Erfurter Zoo hat die thüringische Landeshauptstadt am Abend erste personelle Konsequenzen gezogen.

Ostthüringer Zeitung - 19. Juli 2007
Zootiere getötet und verkauft
Der Thüringer Tierschutzverband fordert eine rasche, lückenlose und öffentliche Aufklärung des Falls.

Thüringer Allgemeine
- 19. Juli 2007
Zootiere auf dem Teller
Über Jahre sollen Zootiere mit einem Bolzenschussgerät erlegt worden sein, die dann zum Teil für den Verzehr freigegeben und veräußert wurden

Bild.T-Online.de - 19. Juli 2007
Skandal im Erfurter Zoo
Ekelhaft und skrupellos! Erfurter Zootiere landeten jahrelang in Restaurant-Küchen. Die wehrlosen Tiere wurden mit Bolzenschussgeräten getötet

Netzeitung - 19. Juli 2007
freenet.de - 18 Juli 2007
Schockierender Zoo-Skandal: Tiere getötet, Fleisch verkauft
Wegen des laufenden Verfahrens wurden noch keine Angaben zu möglichen Hintergründen und den betreffenden Zoomitarbeitern gemacht.


Dithmarscher Rundschau - 13. Juli 2007
"Tierpark Tierhandel Circus"
Das war die Unterzeile, der "Unternehmenszweck" der Firma Carl Hagenbeck in Hamburg-Stellingen noch bis in die Nachkriegsjahre, die der Tierpark mit größten Schwierigkeiten knapp überlebte. Daran und an eine unendliche Fülle exotischer, vertrauter Ereignisse erinnerten die Redner auf einem Senatsempfang im brandneuen Tropen-Aquarium. Die Hamburgische Staats- und Stadtregierung hatte dorthin eingeladen aufgrund des 100. Geburtstags der weltberühmten Hamburgensie "Hagenbecks Tierpark", der jetzt eine große neue Attraktion bekam mit dem gewaltigen Tropen-Aquarium, das 13 000 exotische Tiere an Land, im Wasser und in Höhlen beheimatet. Hagenbecks "normale" jährliche Besucherzahlen, bisher etwa 1,2 Millionen, dürften steigen. Das modernste Tropen-Aquarium hat 8000 Quadratmeter, einen großen Nil-Krokodilteich, Flughunde, Haifische in Korallen-Riffen, die größten und giftigsten Schlangen der Welt, die Königskobra und ihre noch größere "Schwester", die Würgeschlange Anaconda, Säugetiere, Fledermäuse und etliche 1000 seltene, zum Teil geschützte Arten. Dafür sind 19 Seewasser-Aquarien erforderlich, 13 Süßwasserbecken mit 10 000 Süßwasserfischen, zwei Millionen Liter Salzwasser. Die Zuschauer werden vor Wasser und Haien gleichermaßen durch eine 14 Meter breite Scheibe bewahrt. Sie ist sechs Meter hoch, 22 Zentimeter dick und wiegt 26 Tonnen.

Freizeit Ratgeber - 12. Juli 2007
Feiges Attentat im Prager Zoo: Unbekannte warfen mit Nägeln ...
Einem feigen Anschlag ist eine Gorillafamilie im Prager Zoo nur knapp entgangen. Wie die tschechische Nachrichtenagentur ČTK vermeldet, haben Tierpfleger gestern fünf mit Nägeln gespickte Äpfel in dem Gorillagehege entdeckt. Hätten die Tiere diese gefährlichen Früchte verspeist, wären sie in Lebensgefahr geraten. Nun wolle man Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Das Gehege werde in Zukunft verstärkt überwacht – und zwar mit einer Kamera, die nicht die Riesenaffen, sondern die Zoobesucher ins Visier nimmt.

Volksstimme - 13. Juli 2007
Sieben Magdeburger Frauen haben ein Ziel und auch den Zoochef ...
Es war eine glückliche Fügung, und es könnte eine bislang einzigartige Einrichtung werden: Ein Kindergarten "Tür an Tür" mit einem Zoo, wo Mädchen und Jungen naturnahe Erziehung genießen, dazu Englischausbildung ab dem 3. Lebensjahr. Zoochef Kai Perret will bei seiner Nachfrage beim Weltzooverband erfahren haben, dass so etwas auf dem ganzen Globus noch nicht zu finden ist. In Magdeburg dürfte es demnach zum Jahreswechsel eine Weltpremiere geben : Der erste Zoo-Kindergarten eröffnet seine Pforten im Vogelgesangpark. Die Kinder werden – ausgerüstet wie kleine Forscher und Entdecker – regelmäßig im Zoo unterwegs sein. Solche Projekte verknüpfen wir mit kreativen, sportlichen und kommunikativen Aufgaben, wollen noch ein, grünes Werkstattzimmer ‘ draußen auf einer Terrasse einrichten ", nennen Jaklin Isensee und Kristin Senf vom Verein Children ‘ s House einige Punkte aus dem Konzept, das sich an die Montessori-Pädagogik anlehnt. Schwerpunkt auch : die Sprachausbildung.

Neues Deutschland - 15. Juli 2007
»Hinter tausend Stäben keine Welt«
Transparente mit Aufschriften wie »Killt den Kapitalismus, nicht Tiere!« ließen keine Zweifel aufkommen: Bei den rund 200 Menschen, die sich am Samstag auf dem Marktplatz in Lübeck versammelt hatten, handelte es sich nicht um gewöhnliche Tierschützer, sondern um Aktivisten aus dem linksradikalen Spektrum der Tierbefreier und Antispeziesisten. Die Polizei reagierte nervös und ging gegen die Zoo-Gegner vor. Das bereits Mitte der 1990er Jahre gegen den Betreiber verhängte Verbot der Nachzucht und des Zukaufs von Wildtieren reicht den Tierbefreiungsaktivisten nicht. Sie fordern die Schließung des Tierparks – aber auch aller anderen Einrichtungen, in denen Tiere ausgestellt oder vorgeführt werden. Zoos seien »Schaufenster des Kolonialismus«, so ein Sprecher der Gruppe »Herrschaftskritische AntispeziesistInnen Hannover« in seinem Redebeitrag.

Trauer im Osnabrücker Zoo: Elefantendame Sikkim ist tot
Neue OZ Online - Niedersachsen,Germany
Trauer im Osnabrücker Zoo: Elefantenkuh Sikkim, vor vier Jahren aus dem Zirkus Giovanni Althoff in verwahrlostem Zustand aufgenommen, ist tot.



Planung und Bau

ka-news.de - 12. Juli 2007
Umbaumaßnahmen Zoo
Karlsruhe. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat einen Antrag eingereicht, in dem sie den Bauausschuss auffordert, darzulegen, in welchem Zeitplan die aktuell anstehenden Baumaßnahmen im Zoo abgewickelt werden. Mit dem zweiten Bauabschnitt Lebensraum Wasser soll nach Willen der SPD nach der vorgesehenen Planung 2007 begonnen werden. Spätestens zu Beginn des Jahres 2008 sollte diese Baumaßnahme abgeschlossen sein. Geplant sind die Erneuerung der Huftierstallungen, der Tiergehege am Osthang des Lauterbergs und der Schneeleopardenanlage. Hierzu wurden im Doppelhaushalt 2007/2008 je 4,4 Millionen Euro pro Jahr eingestellt. Diese Baumaßnahmen seien "planmäßig und zügig Schritt für Schritt" umzusetzen. Da bisher noch keine Baumaßnahmen eingeleitet sind, soll der Ausschuss berichten, in welchem Zeitrahmen die Einzelmaßnahmen ausgeführt werden und welche Hindernisse bei der Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte zu beseitigen sind.

Volksstimme - 13. Juli 2007
Drei Gehege im Tiergarten Stendal saniert / Umbau kostete 125 000 ...
Der Umzugsstress ist geschafft : Ozelot, Luchs und Polarfuchs sind in neue Gehege gezogen und fühlen sich sichtlich wohl in ihren veränderten vier Wänden. Gestern war " Einweihungsparty " im Tiergarten Stendal. Wo einst die Wölfe hausten, leben nun die Polarfüchse. Auch die Tiger zogen um und fanden als Nachmieter die Luchse. Deren alte Wohnung haben sich wiederum die Ozelote umgestalten lassen. 125 000 Euro wurden in den Umbau der drei Gehege für Ozelote, Füchse und Luchse investiert. Der Verein der Tiergartenfreunde warb einen Teil davon als Spenden ein.

Wormser Zeitung - 17. Juli 2007
Mit Streichelzoo und gläsernem Brutkasten
Nach dem fertig gestellten Umbau präsentiert sich der Bauernhof im Mannheimer Luisenpark mit neuen Tierarten und einigen Verbesserungen. Für junge Besucher wurde ein Streichelbereich für hautnahen Kontakt und Gelegenheit zum Füttern eingerichtet. Das Innere des Bauernhofes ist mit neugestalteten Gehegen nun ebenfalls für die Besucher zugänglich. Schon im Jahr 2005 begannen die Umbauarbeiten des 1979 errichteten Bauernhofes. Die nach dieser Zeit notwendig gewordenen Maßnahmen mit Gesamtkosten von 220000 Euro dienen der Verbesserung des Betriebsablaufs und der Tierpflege, ermöglichen den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und kommen nicht zuletzt auch den Besuchern zugute, wie Günter Glaser, gärtnerisch-technischer Leiter des Stadtparks, bei der Vorstellung sagte. So könne der Eintretende nun jede Tierart sofort sehen, zusätzlich sei Platz geschaffen worden für weitere typische Tiere eines Bauernhofes. Neben den Kaninchen sind dies die Hausmaus und die hierzulande vom Aussterben bedrohte Hausratte, die durch das Fenster des Schaukastens einen recht gepflegten und possierlichen Eindruck macht. Neu im Tierbestand des Bauernhofs ist das Dorking Huhn, statt der bisherigen Zwergziege sei nun die inzwischen eher seltene Thüringer Wald Ziege aufgenommen worden. Nach wie vor vorhanden sind Kaltblutpferde vom Typ Schwarzwälder Fuchs, das Hinterwälder Rind und das Schwäbisch-Hällische Hausschwein. Aus heimatlicher Umgebung stammen auch das Coburger Fuchsschaf, die Diepholzer Gans und die Indische Laufente, die bereits im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam.

HNA.de - 17. Juli 2007
Energie aus dem Tierpark
Sababurg. Jetzt auch Sonnenstrom aus dem Tierpark: Die neue Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulbauernhofs weihte Landrat Dr. Udo Schlitzberger ein. "Hier erwarten wir einen Jahresertrag von rund 12 500 Kilowattstunden, mit dem eine Einspeisevergütung von 6150 Euro im Jahr erzielt wird", so der Landrat. Da die Investitionssumme bei 68 000 Euro liege, rechne sich die Installation der Anlage ab dem Jahr 2018.

Schlesisches Wochenblatt - 13. Juli 2007
Ein gutes Stück Afrika in Breslau
In vier Jahren schon soll der Breslauer Zoo ganz anders sein. Keine Gitter, keine Schutznetze mehr. Stattdessen überall herum Trenngräben und diskrete Elektrozäune. Gewöhnliche Tierarten machen vom Aussterben bedrohten Platz. Tiere aus Europa, Südamerika, Afrika, Australien und Asien werden voneinander getrennt präsentiert. Der größte Blickfang sollen in vier Jahren allerdings ein unterirdisches Ozeanarium sein, voll von Haien, Flusspferden und Robben. Bis zu dreißig Millionen Euro kann das Vorhaben kosten. Das Geld wollen die Stadtväter aus der EU-Kasse besorgen. Riesige, bunte Fische aus den afrikanischen Binnenseen Tanganjika und Malawi wird man sehen können, nachdem man einen Schiffsskelett bestiegen hat, ähnlich denen, die es vor der Küste Namibias in Hülle und Fülle gibt. Zum ersten Mal wird man Flusspferde schwimmen sehen können. Und dann ein Stück Savanne mit Antilopen sowie einen Mini-Dschungel mit Gorillas.

FR-online.de
Neue Chance für die Zoo-Gastronomie
Noch einmal nachzutreten, das kann Klaus Peter Kofler sich nicht verkneifen. Richtig froh sei er, sagt der Groß-Gastronom aus der Bad Homburger Bäckerei-Dynastie, dass "es den Schmidt jetzt nicht mehr im Zoo gibt". Mit dem ehemaligen Zoodirektor Christian Schmidt, der im März die Leitung abgab, habe man schlicht "nicht reden können". Dass Schmidts Interimsnachfolger Bernd Schildger die Zoo-Gastronomie noch vor wenigen Wochen als "inakzeptabel" abmahnte, scheint nun Folgen zu haben. Zunächst unerwartete: Sein Vertrag mit der Stadt sei nun um weitere fünf Jahre verlängert worden, berichtet Kofler, "zugegeben, gegen den Willen der Stadt". Die hatte den "Caterer des Jahres 2005", der mit seinem Konzept im Zoo-Palais als Flop galt, gerne loswerden wollen. Kofler will nun einen neuen Anlauf wagen, der Zoo-Gastronomie mehr Qualität einzuhauchen. Den schon vor Jahren angekündigten Pavillon an der Rückseite des Palais' will er nun endlich bauen, wenngleich in abgespeckter Variante mit etwa 60 Sitzplätzen.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 11. Juli 2007
Zoo erwartet in Ferien mehr Publikum - Besuch bis 23.00 Uhr möglich
Mit Beginn der Feriensaison erwartet der Zoologische Garten Berlin einen Besucheransturm und öffnet jetzt bis in die Nacht. Die Kassen am Elefantentor sind nach Angaben des Zoos vom Mittwoch von sofort an täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr besetzt. «Wie lange die Besucher im Zoo verweilen, bleibt ganz ihnen überlassen», teilte der kaufmännische Direktor Gerald R. Uhlich mit. Er empfehle, den Besuch um 23.00 Uhr zu beenden, da dann die meisten Tiere Nachtruhe halten und nicht mehr zu sehen sind. Die neuen Öffnungszeiten gelten bis 16. September.

PR-Inside.com - 11. Juli 2007
Knut bis 21 Uhr
Wegen des erwarteten Besucheransturms in der Feriensaison verlängert der Zoologische Garten in Berlin seine Öffnungszeiten. Mit Beginn der Schulferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag (12. Juli) erhalten die Gäste der Anlage täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr Eintritt, sagte der Zoo-Vorstand Gerald Uhlich am Mittwoch in Berlin. Bis zum 16. September sei es den Besuchern überlassen, wie lange sie auf dem Gelände verweilen und beispielsweise Knut in seinem neuen Lebensabschnitt beistehen wollen. Allerdings wies Uhlich darauf hin, dass ab 23.00 Uhr «die meisten Tiere in ihrer wohlverdienten Nachtruhe sind». Ab Donnerstag sei auf dem Gelände des Spielplatzes nach dem Bug auch das Heck des Forscherschiffes «Walross» im Zoo für Besucher fertig gestellt. Die Öffnungszeiten im Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde bleiben während der Ferienzeit hingegen unverändert.

Der Tagesspiegel - 18. Juli 2007
Lange Knut-Nacht
"Knut" ist Star im Freiluftkino. Mit gleich zwei Dokumentationen über den Berliner Eisbären Knut eröffnet am Donnerstag das Freiluftkino in Charlottenburg die Saison. Zum ersten Mal werden die Bilder des kleinen Eisbären auf der Kinoleinwand präsentiert.

Berliner Morgenpost - 12. Juli 2007
Sommer im Berliner Zoo - Wissenstour und Knut-Besuch für Kinder
Eine besondere Rätseltour für jugendliche Tierfreunde bietet der Berliner Zoo in den kommenden zwei Sommermonaten. Jeweils am Dienstag und Donnerstag im Juli und August starten die Rätseltouren für Kinder und Jugendliche. Die Touren enden mit einer Fütterung der Eltern «eines unserer beliebtesten Zootiere». Deren Sohn - vermutlich Eisbär Knut - werde anschließend besucht. Eine Siegerehrung ist dabei auch noch vorgesehen. Die Führungen starten immer um 14.30 Uhr und kosten vier Euro Aufpreis zur normalen Eintrittskarte.

Wochenspiegel - 17. Juli 2007
Wozu Elefanten ihre Ohren wirklich brauchen
Passend zum Themenjahr der Stadt Halle „Mitteilenswert. Ein Jahr der Kommunikation“ lädt der hallesche Bergzoo in den bevorstehenden Sommerferien Groß und Klein unter dem Motto „Tierhelden aus Buch und Film - wie leben sie wirklich?“ zu einem ausführlichen Besuch ein. Zu dem spielerischen Zoo-Rundgang sind besonders Familien mit Kindern ab fünf Jahren, aber auch andere Interessierte jeden Donnerstag ab 10 Uhr herzlich willkommen. Die Führungen selbst sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben.

Verlagsgruppe Kreiszeitung - 18. Juli 2007
Kommentar: Knochenkunst im Zoo am Meer
"Vom Knochen zum Kunstwerk - Skelette als Werkstoff." Das ist nicht der Titel eines Krimis, sondern das Motto einer Ausstellung mit Diavorträgen. Tatort, um gleichwohl im Krimi-Bild zu bleiben, ist der Zoo am Meer in Bremerhaven. Knochenhandwerker wollen dort ihre Arbeit vorführen - und zwar Sonnabend, 21. Juli, von 14 bis 18 Uhr. Und am Sonntag, 22. Juli, von 10 bis ebenfalls 18 Uhr.

sz-online - 16. Juli 2007
Exklusive Namenstaufe mit der Morgenpost
Chemnitz. Jetzt ist das Glück von Familie Zwergflusspferd komplett. Der Nachwuchs von Petty (16) und Bingo (6) bekam gestern seinen Namen verliehen: Chippo heißt der Kleine. Vorgeschlagen hat den Namen Morgenpost-Leser Manfred Dörjer (56) aus Mylau. Um 14.30 Uhr lüftete Tierparkchef Hermann Will (42) das Geheimnis: „Chippo heißt der Kleine. Der Name hat der Jury am besten gefallen.“ Denn das „C“ in Chippo steht für Chemnitz, das „Hippo“ für die Familie Hippopotamidae, zu der die Zwergflusspferde gehören. Namensgeber Manfred Dörjer freute sich: „Genau so hatte ich es mir gedacht.“ Als Dankeschön fürs Mitmachen gab es für ihn eine Familien-Jahreskarte für den Tierpark.

Freie Presse - 18. Juli 2007
Mylauer Taufpate für Chemnitzer Chippo
300 Zwergflusspferde gibt’s weltweit. Mutter Petty und Sohn Chippo im Tierpark Chemnitz sind entsprechend wertvolle Tiere. Das am 21. Juni 2006 bei einem Unfall auf der A 72 gestrandete Zwergflusspferd Bingo hat in den letzten Wochen erneut von sich reden gemacht – und wieder spielt das Vogtland dabei eine Rolle. Bingos erster Sohn bekam einen Namen, den der Mylauer Manfred Dörjer vorgeschlagen hatte. Seitdem heißt der Nachwuchs Chippo – C für Chemnitz und hippo als Kürzel für Hippopotamidae, wie die Familie der Flusspferde lateinisch heißt.

Ostsee Netz - 13. Juli 2007
Sea Life Timmendorfer Strand feiert mit Ballonwettbewerb
Mit einer tropischen Geburtstagsparty am Samstag, den 21. Juli 2007, möchte das Team des Sea Life Timmendorfer Strand gemeinsam mit seinen Besuchern feiern. Es wird ein großer Luft-Ballonwettbewerb stattfinden – die großen und kleinen Besucher sollen helfen, dem neuen Zebra-Hai-Weibchen des Sea Life Centers einen passenden Namen zu geben. Außerdem wird das Zoo-Mobil des Zoos Rostock auf dem Vorplatz des Timmendorfer Großaquariums seine Zelte aufschlagen – mit tierischen Überraschungen für Jung und Alt, wie z.B. Kinderschminken, einem großen Angelspiel und tierischen Basteleien. Passend zur „Tropischen Lagune der Haie“ können die kleinen und großen Besucher Piraten des Piraten-Open-Air-Theaters Grevesmühlen hautnah erleben. Außerdem gibt es Piratenmusik, tropische Getränke und vieles mehr. Vor zehn Jahren, im Frühling 1997, eröffnete die britische Merlin Entertainments Group am Timmendorfer Strand das erste Sea Life in Deutschland. Seitdem wurden die Aquarien auf inzwischen über 36 liebevoll gestaltete Becken auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern ausgeweitet, in denen über 4.500 verschiedene Meeresbewohner eine Heimat gefunden haben. Das Highlight zum zehnten Geburtstag ist das umgestaltete Ozeanbecken. Das 250.000 Liter umfassende Becken wurde in diesem Frühjahr in eine eindrucksvolle und farbenfrohe „Tropische Lagune der Haie“ umgewandelt.

Borkener Zeitung - 16. Juli 2007
Zu den Wölfen wandern
Reken. Eine Nachtwanderung zu den Wölfen bieten der Wildpark Frankenhof und das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Reken am Donnerstag, 19. Juli, an. Los geht es um 20 Uhr, angesprochen sind Kinder im Alter ab sechs Jahren. Eltern können ihre Kinder begleiten.

HNA.de - 17. Juli 2007
Streicheleinheit für Molly
Molly sitzt ganz ruhig auf ihrer Stange und beobachtet die Szenerie. Beim Vater-und-Kind-Wochenende im Wildpark Knüll ist der amerikanische Wüstenbussard die Attraktion. Falkner Michael Schanze hatte am Samstag seinen Vogel mitgebracht und erzählte über Greifvögel.

schwarzwaelder-bote.de - 14. Juli 2007
Unterricht im Zoo
Lehrreiche Stunden erlebten die Kinder der Grundschule während des Schulsporttages, der in den Streichelzoo nach Kappel verlegt worden war. Es ging nicht nur um Bewegung, sondern auch um neue Erfahrungen und Teambildung. Das war aufregend für die Schüler aus Weilersbach: ein Schulsporttag nicht auf dem Sportplatz, sondern im Streichelzoo. Eingebunden waren die Tiere des Streichelzoos. So konnten die Kinder nicht nur Erfahrungen beim Reiten sammeln. Es galt auch, Kontakt zu den Tieren aufzubauen und die Ponys durch einen Parcours und Hindernisse zu führen. Eine andere Aufgabe lautete, die Schafe und Ziegen des Zoos gemeinsam in ein kleines Gehege zu treiben.

Kinzigtal-Nachrichten - 12. Juli 2007
Auf den Spuren der Dinos
„Toll, dass ich mal vor jungem Publikum reden darf“, freute sich gestern Professor Dr. Volker Mosbrugger, Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums in Frankfurt am Main. Vor ihm saßen etwa 80 aufgekratzte Kinder und Erwachsene, die gespannt auf seinen Vortrag über Dinosaurier warteten. Und auch in der anschließenden Fragerunde, die kein Ende nehmen wollte, ging es ans Eingemachte. Dann gab die Leiterin der Kinderakademie, Dr. Gaberiele König den Ring frei zum Dinosaurier-Bücherkauf. Und diese wollten die Besucher vom Professor höchstpersönlich signiert haben. Am Mittwoch, 18. Juli, geht es um 17 Uhr um den Tiger in Frankfurt. Martina Weiser, Leiterin der Pädagogischen Abteilung im Frankfurter Zoo berichtet über das Leben eines Tropentiers im Großstadtdschungel.




Nachwuchs

Teneriffas Neue Presse - 14. Juli 2007
Sensationelle europäische Erstzucht des Lear-Aras
Am Montag, den 14. Mai war es endlich soweit. Langes Bangen und Warten hatte ein Ende. Unter den wärmespendenden Federn seiner Adoptiveltern, einem in der Jungtieraufzucht erfahrenen Paar Dunkelrote Aras (Ara chloroptera) schlüpfte erstmals in Europa ein junger Lear-Ara (Anodorhynchus leari). Der nur 20 g schwere Jungvogel wurde sofort, wie ein eigenes Jungtier, von den Ersatzeltern angenommen und wird seither bestens versorgt und gedeiht prächtig. Nun im Alter von 7 Wochen wird es Zeit ihn auch der Öffentlichkeit vorzustellen, was leider derzeit nur in Form von Fotos möglich ist, da das Aufzuchtgeschäft der pflichtbewusten Ersatzeltern nicht gestört werden darf. Inzwischen ist der Kleine Lear-Ara mit Namen „Edward“ schon 962 g schwer und hat damit sein Schlupfgewicht innerhalb von sieben Wochen verachtundvierzigfacht. Bis der kleine Lear-Ara flügge werden und seine schützende Nisthöhle verlassen wird, werden noch weitere sieben bis acht Wochen vergehen. Die Loro Parque Fundacion bekam im November 2006 von der brasilianischen Naturschutzbehörde IBAMA im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für den Lear-Ara zwei Paare dieser seltenen Papageienart zu Zuchtzwecken zur Verfügung gestellt. Nur 43 Tiere, meist von den Behörden aus dem illegalen Handel beschlagnahmt, sind im offiziellen Zuchtbuch für diese in der Natur vom Aussterben bedrohte Tierart verzeichnet und damit in Menschenobhut vorhanden. Die meisten davon leben in zoologischen Einrichtungen in Brasilien. Nachdem in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA die erste Zucht gelang, wurde im letzten Jahr bei Scheich Al Tani im Wüstenstaat Katar die zweite Zucht eines Jungvogels bekannt.

PR-Inside.com - 13. Juli 2007
Elefant im Wuppertaler Zoo geboren
Im Wuppertaler Zoo ist am frühen Freitagmorgen die Elefantenkuh «Tika» zur Welt gekommen. Mutter und Kind gehe es prächtig, teilte der stellvertretende Zoo-Direktor Arne Lawrenz mit. Die Geburt sei recht kompliziert verlaufen, da sich Muttertier Sabie anfänglich viel Zeit ließ. Um 2.40 Uhr sei Tika schließlich mit einem Geburtsgewicht von 75 Kilogramm und einer Schulterhöhe von 82 Zentimetern gesund zur Welt gekommen. Bereits drei Stunden nach der Geburt habe der kleine Elefant begonnen, selbstständig zu trinken.

oe24.at - 17. Juli 2007
Tierbaby-Boom Elefanten-Junges könnte Knuts Nachfolger werden
Nun leistet auch der Zoo in Wuppertal seinen Beitrag zum aktuellen Tierbaby-Boom. Da der pubertierende Eisbär Knut seinem Image als Kuscheltier nicht mehr wirklich gerecht werden kann, hat das am Freitag geborene Elefanten-Baby Tika beste Chancen auf seine Nachfolge als Publikumsmagnet. Stramme 75 Kilo brachte Tika nach der kompliziert verlaufenen Geburt auf die Waage. Mutter Sabie ließ sich viel Zeit, inzwischen geht es beiden Tieren wieder prächtig.

Basler Zeitung - 17. Juli 2007
«Blacky» in Gossau ist älteste Schimpansenmutter der Welt
Im hohen Alter von knapp 50 Jahren hat Schimpansin Blacky im Walter-Zoo in Gossau ein Junges zur Welt gebracht. Mutter und Baby seien wohlauf, und Blacky kümmere sich liebevoll um ihren Nachwuchs, teilte der Zoo mit. Blacky sei die «nachweislich älteste Schimpansenmutter der Welt», heisst es im Communiqué des Zoos vom Dienstag. Das Baby, das noch keinen Namen hat, kam in der Nacht auf Montag zu Welt. Blacky und ihr Junges werden von Vater Digit und dem Alpha-Männchen Cess beschützt. Ein weiteres Schimpansenbaby war am 14. Mai im Walter-Zoo zur Welt gekommen.

Ad-Hoc-News
Zoo erzielt seltenen Zuchterfolg bei Bartvögeln
Im Zoologischen Garten Berlin sind drei senegalesische Furchschnabelbartvögel geschlüpft. Die in den tropischen Regionen Asiens, Südamerikas und Afrikas verbreitete Art sei nahe mit den Spechtvögeln verwandt


Dresden Fernsehen
Handaufzucht bei den Affen im Dresdner Zoo
Olaf Löhnitz ist Revierleiter bei den Affen im Zoo. Der kleinen Kaiserschnurbarttamarin kam am 22. Juni auf die Welt

Kölnische Rundschau - 13. Juli 2007
Scheuer Per begeistert Zoogäste
Die Moschusochsen, sonst eher weniger beachtete Zeitgenossen im Kölner Zoo, erfreuen sich im Moment großer Aufmerksamkeit. Der Grund dafür ist niedliche 45 Zentimeter klein, knappe 15 Kilogramm schwer, fünf Wochen alt und hört auf den Namen Per. Am 9. Juni erblickte der neugeborene Ochse das Licht der Kölner Zoowelt, seitdem ist er in der sicheren Obhut von Mutter Pamela und ernährt sich von ihrer Muttermilch.

Ad-Hoc-News - 12. Juli 2007
Zoo erzielt seltenen Zuchterfolg bei Bartvögeln
Im Zoologischen Garten Berlin sind drei senegalesische Furchschnabelbartvögel geschlüpft. Die in den tropischen Regionen Asiens, Südamerikas und Afrikas verbreitete Art sei nahe mit den Spechtvögeln verwandt, sagte der Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Donnerstag. Die Vögel werden den Angaben zufolge nur sehr selten von Menschen gezüchtet. Im Zoo brüte derzeit noch ein zweites Paar.

Die Welt - 11. Juli 2007
Gorilla-Baby „Mary Zwo" ist über den Berg
Vernachlässigung von Kindern gibt es auch im Tierreich. Jüngst hatte "Mary Zwo" für Aufsehen gesorgt: Ihre Mutter ließ sie links liegen, bis das Kleine in der Kinderklinik in Münster aufgepäppelt werden musste. Nun ist "Mary Zwo" in Stuttgart und hat sich gut eingelebt. „Sie ist über den Berg, ihr Zustand ist stabil“, sagte Zoosprecherin Marianne Holtkötter am Mittwoch. Das Gorilla-Baby trinke viel und habe bereits an Gewicht zugenommen. Voraussichtlich nächste Woche werde „Mary Zwo“ dann zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. „Eine Pflegerin wird sich mit ihr in ein Gehege mit Laufstall setzen und ihr das Fläschchen geben“, sagte Holtkötter. Wenn „Mary Zwo“ weiterhin so gute Fortschritte macht, soll sie nächste Woche auch erstmals Kontakt mit den sechs anderen Gorilla-Kindern der Aufzuchtstation aufnehmen können.

Bietigheimer Zeitung - 13. Juli 2007
WILHELMA / GORILLA-BABY IST ÜBER DEN BERG
Dem aus dem Allwetterzoo in Münster in die Stuttgarter Wilhelma umgezogenen Gorilla-Baby "Mary Zwo" geht es gut. Das am 18. Mai geborene und wegen mütterlicher Vernachlässigung geschwächte Affenkind habe sich gut in seiner neuen Heimat eingelebt, sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Tierparks. Zumindest zeitweise ist das Gorilla-Mädchen jetzt im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma zu sehen. Täglich zwischen 14 und 15 Uhr wird "Mary Zwo" der Öffentlichkeit gezeigt. Wenn der kleine Gorilla weiterhin so gute Fortschritte macht, soll er nächste Woche Kontakt mit den sechs anderen Gorilla-Kindern aufnehmen können.

Esslinger Zeitung - 16. Juli 2007
Mary Zwo ist die Nummer eins
Mary Zwo lässt auf sich warten. Es ist 14.12 Uhr, zahlreiche Kinder drücken sich die Nasen an der Scheibe platt. Margot Federer betritt das Schaugehege, auf ihrem Arm das strubbelige Tierbaby. „In der Küche hat sie heute zum ersten Mal die anderen Gorillakinder durch die Scheibe gesehen“, erzählt Federer, nachdem sie Mary schlafen gelegt hat. Das Interesse sei auf beiden Seiten groß gewesen. Allerdings will man nichts überstürzen, dem Gorillamädchen soll nicht zu viel zugemutet werden. In ein paar Tagen kommt Mary Zwo in den Laufstall, diese oder nächste Woche soll sie mit Artgenossen zusammengebracht werden. Tierarzt Wolfram Rietschel beobachtet die Entwicklung der Kleinen mit Begeisterung.

Stuttgarter Wochenblatt - 12. Juli 2007
Therapie: Jetzt läuft"s
Beim nächsten Mal wird alles anders: So dachten wenigstens die Zoologen in der Wilhelma, als im Mai vergangenen Jahres nach langen diplomatischen und papiertechnischen Bemühungen Subash als neuer Chef für den Haubenlangurenharem aus dem Zoo Singapur nach Stuttgart kam. Ganze neun Jahre lang hatte es in der Gruppe der seltenen Schlankaffen aus dem Osten der Insel Java keinen Nachwuchs gegeben. Nun also ruhten alle Hoffnungen auf Subash. . . zunächst vergebens. Denn der eitle schwarzhaarige Schönling kümmerte sich mehr um sein Spiegelbild in der Gehegescheibe, das er eifrig als vermeintlichen Nebenbuhler attackierte. In den Kampfpausen war er aber sehr nett zu den Damen, so dass man beschloss, ihn nicht wieder abzugeben sondern zu therapieren. Mit höchst erwünschten Folgen: Am 18. und am 29. Mai bekamen die rothaarigen Mütter Geeske und Abu je ein Töchterlein, und am 4. Juni die schwarzhaarige Gesa ein Söhnchen.

Märkische Oderzeitung - 14. Juli 2007
Tigerdrillinge im Leipziger Zoo entwickeln sich prächtig
Die vor zwei Wochen im Leipziger Zoo geborenen Tigerdrillinge hatten ihren ersten Fototermin. Die Raubkatzenbabys stellten sich auf einer Wiese souverän den zahlreich erschienen Reportern. Erst seit kurzem sind die Augen der beiden Brüder und ihrer Schwester offen. Bald sollen die ersten Laufversuche gestartet werden. Spätestens ab Herbst könnten die drei kleinen sibirischen Amurtiger vor großem Publikum im Zoo auftreten. Über Namen für den Nachwuchs soll in den kommenden Monaten entschieden werden. "Wir wollen schauen, ob wir Paten finden", heißt es vom Zoo.

Volksstimme Magdeburg - 12. Juli 2007
Der erste Tag in der "Löwen-Schule": Ab in den Stall, sonst Wasser marsch!
Berlin hat " Knut ", den Kuschel-Eisbär, aber die Magdeburger Zoobesucher freuen sich über "Kiburi", "Kumari" und "Kiba" – die drei frechen Löwenkinder. Bislang durften die Kleinen mit Mama frei und ungehemmt durch die Anlage tollen. Das ist nun ein bisschen vorbei. In dieser Woche begann die " Löwen-Schule ". Erste Lektion : Auf Befehl ab in den Stall! Am 20. April hatte Löwendame "Kalindi" im Magdeburger Zoo insgesamt fünf Kätzchen zur Welt gebracht. Zwei waren zu schwach und starben zwei Tage nach der Geburt. Doch die anderen drei entwickeln sich seither prächtig.

Berliner Morgenpost - 16. Juli 2007
Elche im «Doppelpack»: Lars und Pippi im Tierpark geboren
Im Tierpark Friedrichsfelde brachten zwei Elchkühe Nachwuchs zur Welt. Ende Mai wurde das Kalb Lars von Mutter Beta geboren, Mitte Juni kam das weibliche Kälbchen Pippi als Tochter der dreijährigen Susi. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, stellen sich die Elchfamilien an diesem Dienstag erstmals gemeinsam dem Publikum vor.

Hamburger Abendblatt - 12. Juli 2007
Nachwuchs bei den Ottern
Kanadische Otter sind in deutschen Wildparks nur selten anzutreffen. Umso größer ist die Freude im Wildpark Eekholt, dass Otterweibchen Roxy nun schon zum dritten Mal Nachwuchs bekommen hat. Die drei Jungtiere sind mittlerweile so groß, dass sie zur Freude aller jetzt täglich in ihrer Außenanlage rumtollen. Wer mehr über die Otter und ihre Lebensweise erfahren möchte, kann sich bei den täglichen Fütterungen um 10.30 Uhr und um 15 Uhr informieren. Für die kleinen Otter, es sind zwei weibliche und ein männliches Tier, werden noch Namen gesucht.

Ad-Hoc-News - 16. Juli 2007
Zoobesucher in Nordrhein-Westfalen
Knuddelig, tollpatschig und einfach unwiderstehlich - nicht erst seit Eisbär Knut zählt in Zoos der tierische Nachwuchs zu den Publikumslieblingen. Auch die Tierparks in Nordrhein-Westfalen punkten mit ihren Zuchterfolgen. Im Dortmunder Zoo sorgt der Raubtiernachwuchs für Aufsehen, im Kölner Zoo sind drei junge Elefanten seit Monaten Besuchermagneten. Die Zoos sehen ihre erfolgreichen Nachzuchten als Beitrag zum Artenschutz. Tierschützer bezweifeln das. «Wir sehen mit Besorgnis, dass immer mehr Zoos ihre Jungtiere als Marketinginstrument nutzen», klagt der Deutsche Tierschutzbund.

Wochenanzeiger Herford - 12. Juli 2007
Zwei Kameljungtiere geboren:
Gleich zwei Kamele wurden im Juni im Zoo Osnabrück geboren. Allerdings werden die beiden Jungtiere nie gemeinsam herumtoben, da es sich bei dem Mänchen Kiran und dem Weibchen Jamilah um unterschiedliche Arten handelt. Kiran ist ein Trampeltier und hat zwei Höcker oder besser Höckerchen, die allerdings noch etwas müde zur Seite hängen. Jamilah ist ein Dromedar mit nur einem Höcker, welcher aber schon recht gerade steht. Bei beiden Jungtieren verlief die Geburt auf der Außenanlage ohne Komplikationen.

Volksstimme - 14. Juli 2007
Erster Nachwuchs bei Isegrims in Stendal Der Wolf und die sieben ...
Gleich sieben junge Wölfe bereichern seit einigen Wochen die altmärkische Region. Am 24. Mai kamen die sieben Welpen im Stendaler Tiergarten zur Welt, es ist der erste Wurf des Pärchens Ronja und Rufus. " Im Moment braucht die Wolfsfamilie noch viel Ruhe ", sagt Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze. Selbst durch Pfleger wollen sie möglichst nicht gestört werden, steht auf einem Hinweisschild am Gehege.

HNA.de - 16. Juli 2007
Wolfnachwuchs im Tierpark Sababurg
Beim Wolfsrudel im Tierpark Sababurg gibt es Nachwuchs. Fünf Jungwölfe werden schon bald mit den Alten heulen. Bei ihrer Geburt wogen sie nur 0,3 bis 0,5 Kilogramm, teilte die Tierparkverwaltung mit. Die fünf Nachkommen, davon zwei weibliche Welpen, wurden bereits am 12. Mai im Tierpark geboren. Es ist der sechste Wurf insgesamt, seitdem Wölfe am Fuß der Sababurg ein Zuhause gefunden haben und der dritte Wurf der jetzigen Alpha-Wölfin. Insgesamt tummeln sich nun zehn Grauwölfe in der rund 7500 Quadratmeter großen Wolfsanlage.

Waldeckische Landeszeitung - 11. Juli 2007
Acht junge Waschbären und ein Fuchs
Acht junge Waschbären und der Fuchs "Filou" teilen sich nun ein Gehege im Wildpark Edersee. Bei allen Tieren handelt es sich um Waisenkinder, die von Karin Mielke aus Bad Wildungen und Tierpfleger Thomas Wagener von Hand aufgezogen wurden. Das meiste Aufsehen erregte Waschbärenrüde "Paul" im Wildpark Edersee. Fauchend, kratzend und beißend präsentierte sich der Jungbär bei seinem Einzug in ein Gehege, das er nun mit weiteren sieben Waschbären und dem Fuchsrüden "Filou" teilt.

Solingen-online - 16. Juli 2007
Albino-Känguru im Vogelpark getauft
Fünf Monate lang hüpfte das kleine Albino-Känguru-Baby im Ohligser Vogelpark namenlos durchs Leben. Jetzt aber ist es amtlich: Das süße kleine Beuteltier heißt "Sydney", benannt nach der wichtigsten Stadt Australiens.

derStandard.at - 11. Juli 2007
Schneeleoparden-Hattrick in Salzburg
Schneeleoparden zählen zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde; etwa 4.500 bis 7.500 Tiere leben heute noch auf freier Wildbahn in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. In ganz Europa kamen im vergangenen Jahr 18 junge Schneeleoparden in Tiergärten zur Welt - eine Erfolgsmeldung der besonderen Art kommt nun aus Salzburg: Erstmals in Österreich bekam ein in einem Tiergarten lebendes Schneeleopardenweibchen Nachwuchs - und das gleich dreifach. Die Drillinge kamen am 29. Mai im Salzburger Zoo zur Welt. "Die drei gesunden jungen Schneeleoparden - ein männliches und zwei weibliche Tiere - entwickeln sich prächtig. Sie haben ihr Geburtsgewicht von rund einem halben Kilo mittlerweile vervierfacht", teilte Zootierärztin Sandra Langguth mit. Noch befinden sich die Babys mit ihrer Mutter in einem geschützten Bereich des Zoos. Besucher werden die Tiere erst in drei bis vier Wochen in der Anlage im Zoo Salzburg beobachten können.

oe24.at - 11. Juli 2007
Schneeleoparden-Drillinge im Salzburger Zoo
Der Zoo Salzburg kann sich über eine kleine Sensation freuen: Die Drillinge kamen am 29. Mai zur Welt. Der Zuchterfolg sei äußerst selten, erklärte die Sprecherin des Zoos, Christine Beck-Graninger, am Mittwoch. Schneeleoparden gibt es in Österreich nur im Salzburger Zoo. Das Leoparden-Paar "Mira" und "Shankar" lebt seit dreieinhalb Jahren zusammen. In Salzburg hatte man die Hoffnung auf Nachzucht schon aufgegeben.

20min.ch - 17. Juli 2007
Nachwuchs bei Rüsselspringern
Basel. Die kleinen Rüsselspringer kommen bereits mit Fell zur Welt. Die Kleinen sind als Nestflüchter bereits mit einem Fell ausgestattet zur Welt gekommen und flitzten vom ersten Tag an im Terrarium herum.

Blick Online - 12. Juli 2007
Brrrrr, ist das nass!
Süsse vier Wochen sind sie erst alt, aber nun beginnt der nasse Ernst des Lebens: Zwei kleine Seelöwen im Basler Zolli lernen Schwimmen. Von den beiden Jungtieren hat das Weibchen die Schnauze vorn: Elmira kam am 9. Juni zur Welt und schwimmt schon sehr geschickt durchs grosse Wasserbecken des Basler Zolli. Der am 13. Juni geborene Escalon dagegen ist kein Draufgänger: Er wagt sich noch nicht aus dem Vorbecken, wie Tierpfleger Markus Rüfenacht sagt. Grund ist laut dem Betreuer vermutlich das unterschiedliche Erziehungsverhalten der Mütter: Die 15-jährige Peggy geht mit ihrer Tochter Elmira eher sorglos um, während die 12-jährige Robia ihren Sohn Escalon strenger vor den andern Tieren der Gruppe in Schutz nimmt.

affolternonline.ch - 12. Juli 2007
Junge Seelöwen lernen in Basel schwimmen
Sie sind erst gut vier Wochen alt, durchlaufen aber eine harte Schule: Im Zoo Basel lernen zurzeit zwei junge Seelöwen schwimmen. Die Mütter schubsen und tauchen ihre Jungen ins Wasser, sodass diese einfach schwimmen müssen, wenn sie nicht ertrinken wollen. Erst wenn das Junge erschöpft ist, hebt es die Mutter zum Atmen wieder an die Oberfläche.

Kurier - 18. Juli 2007
Bedrohte Schildkrötenart in NÖ gezüchtet
Einem niederösterreichischen Reptilien-Experten ist eine sensationelle Nachzucht gelungen: Ein Baby der als beinahe ausgestorben geltenden, asiatischen Stachel-Erdschildkröte, kam Ende Juni zur Welt. Ein zweites Exemplar soll demnächst folgen. Die Stachel-Erdschildkröte kommt mit einem zackigen Panzer zur Welt, um sich für Feinde unattraktiv zu machen. Bei der sensationellen Zucht handelt es sich weltweit um die ersten Stachel-Erdschildkröten, die außerhalb eines Zoos gezüchtet wurden, sagte Stephan Böhm, Artenschutz-Beauftragter der Internationalen Schildkrötenvereinigung (ISV) mit Sitz in Niederösterreich. Der Züchter Gerhard Schaffer erklärte, dass die Spezies sehr schwierig zu züchten sei, da das Ei zur optimalen Reifung unterschiedliche Temperaturen brauche.

FAZ.NET - 16. Juli 2007
Languren-Nachwuchs: Goldiges Äffchen
Das Languren-Junge im Tierpark von Ben Shemen in Israel wird abwechselnd von verschiedenen Weibchen umsorgt. Seine leuchtende Farbe zeigt den Gruppenmitgliedern an, dass das Affenbaby Schutz und Hilfe braucht.

Blick - 16. Juli 2007
Pantherlis bester Freund
Eine durch Nato-Bomben traumatisierte Panthermutter und ihr Baby, das von einem Hund aufgezogen wird – das ist die tierisch traurige Geschichte aus dem Belgrader Zoo. Die Panthermutter war auf ihren Nachwuchs nicht gut zu sprechen: Seit 1999 tötete sie alle ihre Babies. Auch der kleinen Milica, die vor zwei Wochen geboren wurde, drohte dieses Schicksal. Doch diesmal griffen die Wärter des Zoss ein und retteten das Panthermädchen vor seiner Mutter und dem sicheren Tod: Eine Hündin zieht das hübsche Raubtierli jetzt auf, versorgt es mit Milch, Wärme und Liebe.

Krone.at - 16. Juli 2007
Hund säugt Panther
Eine Hündin im Tiergarten von Belgrad hat ein kleines Panther-Baby adoptiert und ihm so das Leben gerettet. Das rabenschwarze Raubkatzen-Kind ist gleich nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen worden und drohte zu verhungern. Zum Glück hat eine Rhodesian-Ridgeback-Hündin im Zoo selbst gerade Junge bekommen und deshalb genug Milch, um auch die kleine Raubkatze durchzubringen.

Stern Shortnews - 17. Juli 2007
Kurioses: China: Zwei Tigerbabys sind auf den Hund gekommen
Im Zoo der chinesischen Stadt Changchun haben zwei Tigerbabys das Licht der Welt erblickt. Leider wurden sie von ihrer leiblichen Tigermutter verstoßen. Doch sie hatten Glück im Unglück: Die Hündin Xin Li nahm sich der beiden hungrigen Tierkinder liebevoll an.




Herner Feuilleton - 13. Juli 2007
Eine Million Besucher bei Knuddel-Knut im Berliner Zoo
Sechs Monate ist der inzwischen schon gar nicht mehr so kleine Berliner Eisbär Knut beinahe rund um die Uhr von Thomas Dörflein versorgt worden, dem einzigen weltweit bekannten Tierpfleger des Berliner Zoos. Nun kann sich der 43-Jährige endlich wieder um sein Privatleben mit Lebensgefährtin und Kindern kümmern, denn die via Internet global verbreiteten täglichen Knuddelstunden mit Knut haben ihr Ende gefunden. Der Grund: Das am 5. Dezember 2006 geborene „Baby“ ist schlicht zu schwer – und damit zu gefährlich – geworden. Der kleine Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo nicht nur ein weltumspannendes Interesse, sondern auch Millioneneinnahmen beschert. Und das nicht nur aus dem Erlös von Eintrittskarten: Das Merchandising ist so professionell wie wohl in keiner vergleichbaren öffentlichen Einrichtung der Republik. Zum 1. Juli ist der Eintrittspreis moderat um einen Euro angehoben worden. Aber Knut bleibt auch weiterhin, zumindest für ein Jahr, den Berliner Zoo-Besuchern erhalten. Zumal er 2008 das Maskottchen für die in Bonn abgehaltene Naturschutzkonferenz der Vereinten Nationen abgeben soll.

Brandora - 18. Juli 2007
KNUT BLEIBT GUT..!
Auch wenn der kleine Eisbär im Berliner Zoo mittlerweile schon ziemlich halbstark daherkommt und etwas von seiner liebenswerten Tollpatschigkeit verloren hat, steht für die Millionenschar seiner Fans rund um den Globus längst fest: "Knut bleibt gut!" Für alle, die den weißen Schmusebär in bester Kuschel-Erinnerung behalten möchten und sich davon immer wieder selbst ein Bild machen wollen, gibt es den pelzigen Star jetzt auch als Puzzle. Lizenziert von 'Respect Habitats.Knut' – die Einnahmen kommen dem Berliner Zoo zugute – liefert die Schmidt Spiele GmbH seit Juli den drolligen Baby-Bär in kleinen gestanzten Puzzle-Teilchen.

Berliner Zeitung - 12. Juli 2007
Gnadenfrist für Ivo
Die Zoo-Besucher hatten ihn bereits am ersten Tag in ihr Herz geschlossen, ein paar Monate später taten es ihnen dann auch seine Artgenossinnen nach: Das imposante Gorilla-Männchen Ivo, das vor fast zwei Jahren aus dem Amsterdamer Zoo nach Berlin kam, ist unangefochten die Nummer eins unter den Gorillas im Zoologischen Garten. Doch an der Manneskraft des Muskelprotzes gibt es nach wie vor Zweifel. Das 19 Jahre alte Männchen mit der auffälligen Silberfärbung am Rücken hat noch immer keinen Nachwuchs hervorgebracht - obwohl er genau deshalb nach Berlin geholt worden war. Bereits vor einem Jahr hatte der Zoo angekündigt, den Gorilla notfalls wieder wegzugeben und sich nach potenterem Ersatz für ihn umzuschauen. Nun haben sich die Verantwortlichen anders entschieden. "Wir behalten Ivo auf jeden Fall noch ein Jahr", sagt Zoo-Tierarzt und Menschenaffen-Kurator André Schüle.

ORF.at - 17. Juli 2007
Pandanachwuchs: Es bleibt spannend
Seitdem sich die Pandas vor etwa drei Monaten in Schönbrunn gepaart hatten, hofft man im Tiergarten auf Nachwuchs. Derzeit laufen die Untersuchungen. Es ist aber noch unklar, ob das Weibchen trächtig ist.

MVregio - 14. Juli 2007
Deutschlands älteste Zoo-Eisbärin mit 37 Jahren in Rostock gestorben
Die mit 37 Jahren bundesweit älteste Zoo-Eisbärin Klara ist nach Angaben des Rostocker Zoos vom Samstag jetzt gestorben. Die 1969 auch in Rostock geborene Eisbärendame habe zuletzt kaum noch gefressen und erlag einem altersbedingten Nierenversagen. Wie Zoo-Direktor Udo Nagel der "Bild"-Zeitung (Samstag) sagte, werden Eisbären in freier Wildbahn etwa 30 Jahre alt. Der älteste Eisbär in einem deutschen Zoo sei bisher 41 Jahre alt geworden.

Stern Shortnews - 16. Juli 2007
Freizeit: Gelsenkirchen: Rosl ist das älteste Flusspferd in Deutschland
In der "Zoom Erlebniswelt", ein Tierpark in Gelsenkirchen, lebt das Flusspferd Rosl. Rosl ist mittlerweile 48 Jahre alt und damit das älteste Flusspferd in Deutschland und eventuell sogar weltweit. Normalerweise werden Flusspferde nur 30 Jahre alt.

DCRS ONLINE - 18. Juli 2007
In Deutschland lebt vermutlich das älteste Flusspferd der Welt
Sie ist groß, dick und schwer, und bereits erstaunliche 48 Jahre alt. Normalerweise werden Flusspferde nur bis zu 30 Jahre alt. Rosl jedoch, ist in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme. Sie lebt im Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“ und hat bereits 13 kleine Flusspferde auf die Welt gebracht. Seit einiger Zeit erhält Rosl die „Pille“, damit sie nicht wieder trächtig wird.

Münsterländische Volkszeitung - 16. Juli 2007
Hugo spricht sich jetzt Ügo aus
Rheine. Knapp eineinhalb Jahre war Dschelada Hugo einer der Publikumslieblinge im Naturzoo. Von Zoodirektor Achim Johann in Handaufzucht großgezogen, lebte der mittlerweile gar nicht mehr so kleine Dschelada-Junge in einer Gemeinschaft mit seinen Spielgefährten Tim und Tom in einem Seitenkäfig der Dschelada-Anlage. Künftig wird das Publikum seinen Namen wohl als Ügo aussprechen, denn Hugo ist mitsamt seiner Junggesellen-WG nach Frankreich umgezogen. Direktor Johann höchstselbst hat die drei Blutbrustpaviane am vergangenen Sonntag in die 900 Kilometer entfernte Auvergne gefahren, wo Hugo, Tim und Tom im Park Le Pal in der Ortschaft Dompierre-sur-Besbre ihre neue Heimat finden. Der Transport ist völlig unproblematisch verlaufen, berichtete Johann gestern per Handy aus Le Pal, einer Kombination von Zoo und Vergnügungspark mitten im Herzen Frankreichs.

Saarländischer Rundfunk - 17. Juli 2007
Neunkirchen: Orang-Utan-Tausch im Neunkircher Zoo
Im Neunkircher Zoo treffen heute zwei neue Orang-Utans ein. Das Affenweibchen Noah und ihr zweijähriges Kind Struppi kommen aus dem Münchner Tiergarten Hellabrunn ins Saarland. Noah soll in Neunkirchen bessere Möglichkeiten haben, sich fortzupflanzen. Zoodirektor Frisch sagte, der Affe werde mit Orang-Utan-Männchen Masala vergesellschaftet. Im Gegenzug soll das Neunkircher Weibchen Sitti am Mittwoch nach München gebracht werden.

KU Aktuell - 17. Juli 2007
Orang-Utan-Tausch zwischen Saarland und München
Partnertausch bei den Orang-Utans: Das Affenweibchen Noah und sein zweijähriger Nachwuchs Struppi aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn sind am Dienstag in den Zoo von Neunkirchen/Saarland gebracht worden. Dort habe Noah mit einem anderen Orang-Utan-Mann bessere Chancen, sich fortzupflanzen, teilte Zoodirektor Norbert Fritsch mit. Im Gegenzug werde das Neunkircher Orang-Utan-Weibchen Sitti am Mittwoch nach München gebracht.

Stadtmagazin - 12. Juli 2007
Antilopen Zugänge
Ein stattlicher Nilgau-Antilopenbock aus Dortmund ist jetzt als neuer Bewohner auf der Anlage der Axishirsche im Zoo Krefeld eingezogen. Das Rudel Axishirsche, ein Hirsch und vier Ricken, die selbst erst seit einem halben Jahr im Zoo der Seidenstadt zu sehen sind, kam ebenfalls aus Dortmund. Obwohl der Antilopenbock viel größer ist als die eher kleine Hirschart hat der Axishirschbock das Kommando im Gehege. Vielleicht bringt das Nilgau-Antilopenweibchen, das heute aus dem Zoo Nürnberg erwartet wird, eine Wende im Verhalten des Bockes mit. Nebenan auf der unlängst neu gestalteten Barasingha-Anlage ist es indessen auch voller geworden. Neben den Kranichen ist vor kurzem auch eine Gruppe indischer Streifengänse hier eingezogen und watschelt aufgeregt über die Wiesen. Als vierte Tierart bereichern jetzt drei aus Dortmund gekommene Hirschziegen-Antilopen das durch Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher gestaltete Gehege.

Ad-Hoc-News - 11. Juli 2007
Neue Heimat Jaderberg
Rostocks drei Löwenjunge siedeln nach Niedersachsen um. Am Mittwoch verließen die Geschwister Azana und Leo ihre Kinderstube im Rostocker Zoo, sie finden im Zoo in der Wingst in der Nähe von Cuxhaven eine neue Heimat. Den etwa ein Jahr alten Jungtieren folgt demnächst Löwenmädchen Zuri. Sie wird künftig im Tier- und Freizeitpark Jaderberg bei Varel leben. Der Löwennachwuchs der Mütter Akira und Zima hatte im vergangenen Frühsommer eine 17 Jahre lange «Babypause» im Rostocker Zoo beendet.

Kölner Wochenspiegel - 17. Juli 2007
Immer mehr Freunde des Zoos
Pünktlich zum 25-jährigen Bestehen des Vereins "Freunde des Kölner Zoos" wurde "Mausi", das Seelöwen-Mädchen getauft. Pate war kein geringerer als der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Josef Maus. Für ihn war es seine erste "Zoo-Tier-Patenschaft". Seit 1984 ist Klaus Josef Maus Vorsitzender der "Freunde des Kölner Zoos" e.V. Unter seiner Ära wuchs die Mitgliederzahl des Fördervereins auf 4.700 Mitglieder an. Nach dem Zentral-Dombau-Verein und dem Förderverein Romanische Kirchen ist der Verein der "Freunde des Kölner Zoos" damit der drittgrößte Verein in Köln. Rund 2,5 Millionen Euro an Spenden steuerte der Förderverein zum Um- und Ausbau des Zoos bei. Letztes Projekt war das neue Orang-Utan-Gehege. Und wenn der Zoo 2010 sein 150-jähriges Bestehen feiert, dann soll mit Hilfe des Vereins der "Freundes des Kölner Zoos" eine afrikanische Flusslandschaft für Krokodile und Flusspferde, das Hippo-Aquarium, den Zoo um eine Attraktion reicher machen.

Augsburger Allgemeine - 16. Juli 2007
Futter für den Zoo
Bananen, Rüben, Gurken - Stadtsparkassenchef Werner Lauterbach hatte gestern einen ungewöhnlichen Fresskorb im Gepäck. "Futter für den Zoo", sagte er schmunzelnd. Das symbolische Geschenk steht für eine neue Partnerschaft zwischen dem Geldinstitut und der Freizeiteinrichtung. Besiegelt wurde ein Vertrag. Die Stadtsparkasse ist jetzt Hauptsponsor des Zoos und lässt sich das 25 000 Euro im Jahr kosten. Für Direktorin Barbara Jantschke geht es darum, den Besuchermagneten mit neuen Angeboten attraktiv zu halten. Aktuell werden drei Anlagen neu gebaut oder erneuert. Ein Teil des Stadtsparkassengeldes soll außerdem in die Zooschule fließen. Dort will man eine Stelle für Zoopädagogen schaffen, die besonders das junge Publikum betreuen.

augsburger-allgemeine.de - 13. Juli 2007
Augsburg: Stadtsparkasse neuer Hauptsponsor im Zoo
Die Stadtsparkasse wird Hauptsponsor des Zoo Augsburg. Zur umfangreichen Zusammenarbeit zählt auch ein Sparkassentag im Zoo.

FR-online.de - 15. Juli 2007
Mit den Wölfen heulen
Sie sind Trubel gewohnt. Seit drei Jahren leben Ayla, Scott und Khan in Hanau. Die drei sind Geschwister und haben am selben Tag Geburtstag. Am 9. Mai. Die drei sind den Trubel gewohnt, weil sie unter Menschen groß geworden sind. Für Polarwölfe ist das nicht selbstverständlich. Die Biologin Marion Ebel hat sie aus dem Zoo in Stralsund in die Alte Fasanerie nach Hanau geholt.

Ostsee Netz - 16. Juli 2007
Badespaß für alle Gefiederten im Vogelpark Marlow
Schatten und Wasser sind dieser Tage die meist Gesuchtesten Dinge in Mecklenburg-Vorpommern. Und nicht nur der Mensch muss sich auf die heißen Temperaturen einstellen, auch die Tierwelt schwitzt um die Wette. Im Vogelpark Marlow nutzen die Vögel jede Gelegenheit zum Abkühlen, denn Schwitzen können die gefiederten Vertreter nicht.

Hamburger Abendblatt - 17. Juli 2007
Es gibt Fisch, Baby!
Neumünster. Einst war der Zoo an der Geerdtsstraße lediglich eine Art Heimattiergarten. Doch im Laufe der Zeit hat er sich zu einem modernen Tierpark entwickelt, in dem auf einer Fläche von rund 24 Hektar die Tier- und Pflanzenwelt Europas vorgestellt wird. Derzeit leben hier 700 Tiere aus 170 Arten: Eis- und Braunbären sind dort ebenso zu finden wie Wölfe, Luchse, Elche, Berberaffen, Fischotter und Seehunde.

FAZ.NET - 17. Juli 2007
Zoologische Rarität: Die Liger von Grömitz
Im Zoo von Grömitz an der Ostsee sind sie die Attraktion: Die beiden Liger-Geschwister Bahier und Cilly, entstanden aus einer Kreuzung von Löwen-Vater und Tiger-Mutter. Weltweit gibt es nach Auskunft des Zoo-Leiters Ingo Wilhelm nur vier Exemplare dieser hybriden Art.

Märkische Allgemeine - 13. Juli 2007
Rhesusäffchen aus dem Tiergehege ist scharf auf Brillen und Schmuck
Jocksdorf. "Ach, ist das ein niedliches Äffchen", sagt die feine Dame im fliederfarbenen Kostüm. Sie trägt Stöckelschuhe und Randlosbrille. Arglos nimmt sie das weit durch das Gitter ausgestreckte Händchen von Luise zur Begrüßung und schüttelt es herzlich. "Das gehört zur Taktik unserer kleinen Affendame", erzählt Sybille Mai, die seit mehr als 17 Jahren mit ihrem Ehemann Stefan ein viel beachtetes Tiergehege in Jocksdorf bei Forst (Spree-Neiße) betreibt. "Links antäuschen und rechts klauen ist das Motto unserer Luise", sagt die 53-jährige Tier- und Naturschützerin. Bevor man sich versieht, fehlt einem die Sehhilfe oder die Kette am Hals.

Ostthüringer Zeitung - 13. Juli 2007
Verletzte Tiergartenziegen sind wieder wohlauf
Die Mitte Juni durch Messerstiche misshandelten beiden Ziegen im Tiergarten, sind wieder wohlauf. "Es ist alles wieder gut. Auch die seelischen Schäden scheinen wieder verheilt zu sein", konnte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter auf OTZ-Anfrage erfreut und erleichtert berichten. "Schnecke", das weniger verletzte Tier, sei sogar schon wieder unter den Streichelgehege-Ziegen beim Tierheimfest gewesen. Im Tiergarten laufe derzeit der Weiterbau des neuen Erdmännchengeheges auf Hochtouren. In den nächsten Tagen ist Endspurt bei diesem Gehege angesagt, denn bereits Mitte nächster Woche sollen zwei Erdmännchen - ein Pärchen - aus ihren bisherigen Heimatzoos abgeholt werden. Das Weibchen lebt derzeit noch in Altenburg, das Männchen in Gotha.

Focus Online - 16. Juli 2007
Lama im Kofferraum entdeckt
Tierische Überraschung im Kofferraum: Zöllner an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz haben im Fahrzeug eines Mannes ein Lama gefunden.
Nach Angaben des Zolls vom Montag war den Beamten ein großer Gegenstand aufgefallen, der unter einer Decke versteckt war. Zum Vorschein kam ein neun Monate altes Jungtier. Der 54-Jährige hatte das Lama in der Schweiz gekauft und wollte es zu einem Zoo in Süddeutschland bringen. Er musste Einfuhrumsatzsteuer und einen Strafzuschlag zahlen, weil er das Tier beim Grenzübertritt nicht angemeldet hatte.

Bieler Tagblatt - 17. Juli 2007
Luchse aus Tierpark gerettet
Im Seeland lebt seit einigen Wochen eine Luchsfamilie - in zwei verschiedenen Zoos. Die beiden siebenwöchigen Jungtiere auf Johns kleiner Farm in Kallnach, zwei Muttertiere und der Vater im Zoo Seeteufel in Studen. Die Wildkatzen stammen aus dem Tierpark Olympia im jurassischen Bassecourt, der kürzlich verkauft wurde. Desolate Zustände im Tierpark, wo gegen hundert Tiere - auch Wildtiere - lebten, riefen den Schweizer Tierschutz auf den Plan. In einer Blitzaktion sollten sämtliche Tiere platziert werden.

sueddeutsche.de - 17. Juli 2007
Zooserie (3): Tallinn
Die Tierparks in Osteuropa stecken in einer Übergangsphase: Sie müssen sowohl die Bedürfnisse der Tiere als auch der Besucher erfüllen. Vorreiter ist die Anlage im estnischen Tallinn. Ein Rundgang mit dem dienstältesten Zoodirektor Europas.

Basler Zeitung - 13. Juli 2007
Leuthard in China: Riesenpandas statt Regierungsvertreter
Bundesrätin Doris Leuthard hat auf ihrer China-Reise auch am Donnerstag hohe Tiere getroffen. Sie besuchte die Riesenpandas im Zuchtzentrum von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten des Landes. Nach den oft sehr formellen Treffen mit chinesischen Regierungs- und Behördenvertretern war dieser Abstecher ein willkommenes Kontrastprogramm. Das Zentrum in Chengdu gibt sich dabei offen für Partnerschaften mit ausländischen Experten. Auch der Basler Zoo hat die Vision, eine asiatische Biotopanlage für den Grossen Panda zu realisieren. Sie hoffe auf eine Forschungspartnerschaft mit Basel, sagte Leuthard. «Vielleicht sehen wir auch einmal in der Schweiz einen Grossen Panda, gewissermassen als Botschafter für China.»

NZZ Online - 18. Juli 2007
Antilopenjagd, Spritzen für einen verletzten Tiger und einen Chip ...
Zoo-Tierärzte betreiben im Idealfall hauptsächlich Prophylaxe. Bei unserem Besuch im Zürcher Zoo musste Jean-Michel Hatt jedoch nach einem wüsten Kampf unter Tigern ein Tier verarzten. Das junge Weibchen ist einen Tag später an seinen Verletzungen gestorben.

Berliner Zeitung - 17. Juli 2007
Weltreise zu Nilpferden
Sarah Louise Galbraith war Anfang zwanzig und gerade mit dem College fertig, als sie von dem Angebot hörte: ein Jahr um die Welt reisen, ohne einen Cent zu bezahlen. Richard Baron Cohen, ein reicher Unternehmer und Porzellansammler, wollte die Reise finanzieren. Demjenigen, der in aller Welt Nilpferde für ihn fotografierte. Sarah Louise Galbraith hatte einen Psychologie-Abschluss und eine Digitalkamera. Sie überzeugte Cohen davon, dass sie seine Nilpferd-Frau war. Der Millionär gab der Amateurfotografin eine Liste mit Zoo-Nilpferden in aller Welt. Sie flog los, nach Guatemala zuerst, dann nach Südamerika, Asien, Australien. In Europa reiste sie mit dem Zug. Sie blieb vier Tage in jeder Stadt, sie besuchte alle Zoos ohne Anmeldung. Sie brauchte Fotos und Namen der Nilpferde. Sarah Louise Galbraith fotografierte in 101 Zoos in 33 Ländern, auch in sieben deutschen Städten, darunter Berlin. Sarah Louise Galbraith arbeitet jetzt bei National Geographic, dem Natur- und Reisemagazin.

Kleine Zeitung - 14. Juli 2007
"Don Kamelo" versucht's jetzt mit Gevatter Bär
Es ist eine kleine Wunderwelt, die der Reisespezialist und Weltenbummler Herbert Eder, ein gebürtiger Brucker, im niederösterreichischen Kernhof, knapp hinter Mariazell, geschaffen hat. Der erste Kamel-Theaterpalast mitten im vier Hektar großen Tier- und Blumenpark bietet auf Tribünen und in Logen Platz für 280 Gäste. Hier steht die Aufführung "Die Hochzeit des Sultans" auf dem Spielplan. Akteure sind - wie könnte es anders sein - Eders Kamele, ein Schäferhund und etliche Zwergziegen. Morgen, Montag, ziehen zehn seltene Nasenbären, davon sechs Jungtiere, in ein neues Gehege des Tierparks ein. In diesem Zusammenhang plant Eder auch sein neues Bärentheater: Lebensgroße Figuren aus der Wiener Theaterwerkstätte spielen, über Computer gesteuert, ein Stück.

Bild.T-Online.de - 16. Juli 2007
Krokodil-Opfer
Ein 5,50-m-Krokodil hatte dem Zoo-Arzt Chang Po-Yu (38) aus Taiwan im April den linken Unterarm abgebissen. Damals schossen Tierpfleger auf das 200 Kilo schwere Krokodil und retteten auch den Arm aus dem Maul des Tieres. In einer 6-Stunden-OP wurde er wieder angenäht. Jetzt ist der Arm zwar 5 Zentimeter kürzer als der rechte – aber sein Organismus nahm das Körperteil wieder an, Po-Yu wird weiter im Tierpark arbeiten können.

Focus Online - 17. Juli 2007
Monster-Krokodil erschreckt Bewohner
Ein besonders großes Nil-Krokodil sorgt seit zwei Wochen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo für Angst und Schrecken. Das Tier, das aus dem Nasser-Stausee in Oberägypten stammen soll, war von Bewohnern des Vorortes Maadi gesichtet worden. Im ägyptischen Fernsehen überboten sich Augenzeugen in einer Talk-Show gegenseitig mit Furcht erregenden Schilderungen des Krokodils. Nun soll das Krokodil gefangen werden. Kairoer Tageszeitungen berichteten am Dienstag, das Umweltministerium habe Tierpfleger aus dem Zoo von Giza beauftragt, das Reptil zu suchen.

fok.nl - 16. Juli 2007
Hond adopteert panterjong
Hund adoptiert Pantherjunges
Das Pantherjunge wurde von seiner richtigen Mutter verstoßen, die ihm keine Milch mehr geben wollte und es zu töten versuchte. Ein Rhodesian Ridgeback, wie die Rasse der Ersatzmutter heißt, hat den Panther Milica aufgenommen in die Familie. Die Panthermutter, die im Belgrader Zoo lebt, hat bereits öfter ihren eigenen Nachwuchs getötet. "Wir denken, daß sie traumatisiert wurde durch den Lärm, den die Bombardierung durch die NATO im Jahre 1999 verursachte", so Dragan Jovanovic, Tierpfleger im Zoo.

De Volkskrant - 15. Juli 2007
Excuses voor onderbrengen Pygmee-musici in dierentuin
Entschuldigungen für die Unterbringung von Pygmäen-Musikern im Zoo
Die Regierung von Kongo-Brazzaville hat sich am Sonntag formell entschuldigt, weil eine Gruppe Pygmäen-Musiker in einem Zoo untergebracht wurden. Andere Künstler, die auf demselben Festival auftraten, durften in Schulen und Hotels übernachten. Die Behörden argumentierten, daß die Pygmäen sich am angenehmsten fühlen würden in einer bekannten Umgebung, da sie selbst in entlegenen Wäldern wohnen. Die Pygmäen haben ihnen zufolge noch nie eine Stadt gesehen. Aber die lokale Presse und Menschenrechtsorganisationen sprachen von Diskriminierung. Touristen, die den Zoo besuchten, drängten sich zusammen an den Zelten der Pygmäen und fotografierten sie. Die Pygmäen wurden Freitag abend infolge der Proteste in einem Schlafsaal einer Oberschule untergebracht, wo auch andere Musiker aus dem zentralafrikanischen Land die Nacht verbrachten. Ausländische Künstler die auf dem Pan-Afrikanischen Musik-Festival auftraten, wohnen in Hotels.

utro.ru - 16. Juli 2007
Музыкантов пигмеев поселили в зоопарке
Pygmäen-Musiker wurden im Zoo untergebracht
Die Behörden der afrikanischen Republik Kongo haben sich gegenüber einer Gruppe von Pygmäen-Musikern dafür entschuldigt, daß sie von den Organisatoren eines Volksmusik-Konzerts im örtlichen Zoo einquartiert wurden. Die Beamten bemerkten, daß sie nicht die Absicht hatten, die Gäste aus entlegenen Dschungelgegenden zu beleidigen. Für Aufsehen sorgten örtliche Organisationen für die Verteidigung der Menschenrechte, die den Behörden Kongos Diskriminierung vorwarfen. Die Rechteverteidiger erklärten, daß Massen von Menschen nur deshalb in den Zoo gekommen waren, um sich mit den Vertretern dieses Volkes fotografieren zu lassen. Viele hielten die Pygmäen für neue Pfleglinge.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


evenementnieuws.nl - 17. Juli 2007
Zwoele Zoomeravonden in DierenPark Amersfoort
Schwüle Sommerabende im Tierpark Amersfoort
An den Samstagen 28. Juli sowie 4. und 11. August steht der Tierpark Amersfoort im Zeichen von "Schwülen Sommerabenden". Der Tierpark ist dann bis 21 Uhr geöffnet. Sommergäste können hinter die Kulissen schauen, Kinder sich schminken lassen und mitmachen in der spannenden Aufführung in der Stadt des Altertums. Während der Sommerabende werden Einblicke gewährt hinter die Kulissen. Zu bestimmten Zeiten können die Besucher in den Stall von Elefantenbulle Sam schauen. Das Themengebiet "Die Stadt des Altertums" wird lebendig auf schwingenden Klängen traditioneller Musik, Gesang und Tanz. Ab 16 Uhr gilt ein spezieller Eintrittspreis von 12,50 Euro pro Person, exklusive Essen, Trinken und Parken.
[Anmerkung: Eine schon etwas ältere, aber ausführliche Beschreibung des Projektes Stadt des Altertums (Stad der Oudheid) siehe http://www.zoo-ag.de/exkursionen/2000_amersfoort.htm]

elsevier.nl - 17. Juli 2007
Opvang speurt naar eigenaars reptielen
Auffang sucht nach Eigentümern der Reptilien
Der Reptilienzoo Serpo hat am Dienstag auf seiner Website Fotos von entlaufenen Reptilien platziert. Unter der Schlagzeile "Eigentümer gesucht" stehen Fotos von Reptilien, die von Mitarbeitern des Delfter "Tiergartens" von der Straße gefangen wurden. Zu Serpo sind im zurückliegenden Jahr etwa 150 Tiere gebracht worden, darunter Schlangen, Chamäleons, Leguane und sogar ein Krokodil. Dem Eigentümer von Serpo zufolge sind die meisten Reptilien selbst von ihren Herrchen weggekrochen. Der Reptilienzoo "setzt" die Tiere ins Internet, weil der Zoo langsam aus allen Nähten platzt.


nu.nl - 17. Juli 2007
Cast 'Tarzan' adopteert gorillababy
Castingteam "Tarzan" übernimmt Patenschaft für Gorillababy
Das Castingteam des Musicals "Tarzan" übernahm die Patenschaft über das Gorillababy, daß vorige Woche im Amsterdamer Artis Zoo geboren wurde.

evenementnieuws.nl - 16. Juli 2007
Weer een gezonde babygorilla in Artis
Wieder ein gesundes Gorillababy in Artis
In der Nacht vom Donnerstag, 12. Juli, zum Freitag, 13. Juli, haben die beiden schwangeren Gorillas von Artis, Shindy und Dafina, gleichzeitig geboren. Die Gorillagruppe hat sich vergrößert um ein gesundes Baby von Mutter Shindy, wobei noch niemand weiß, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist. Leider wurde die erfreuliche Nachricht überschattet vom schlechten Ausgang der Geburt bei Dafina. Ihr Baby, ein Männchen, hat es nicht überlebt. Beiden Gorilladamen und dem Jungtier geht es den Umständen entsprechend gut. Shindy wurde selbst mit der Flasche aufgezogen und hat ein gutes Vorbild vermißt. Es sieht nun danach aus, als hätte sich Shindy nachträglich die Kunst abgeschaut von Gorilladame Binti aus der Artis-Gorillagruppe, die vor genau vier Monaten, am 13. März, ein gesundes Gorillamännchen gebar - Bwana. Seit dem Neubau des Gorillahauses im Jahre 1990 investiert Artis in den Aufbau einer gesunden Gorillagruppe. Elternschaftstraining, Filmaufnahmen über Geburten und neue Gorillamänner. Die vorigen zwei Männchen hatten keinen Erfolg beim Befruchten der Weibchen, trotz wiederholter Versuche. Am 23. September 2005 kam Gorillamann Akili (12) aus dem Serengeti Safaripark Hodenhagen (Deutschland) nach Artis als Chef des Harems.

trouw.nl - 16. Juli 2007
Gorillajong geboren in Artis
Gorillajunges in Artis geboren
Auch in Artis zeigt sich, daß Drama und Glück dicht beieinander liegen. Zwei Gorillababys sind vorige Woche im Amsterdamer Zoo geboren worden, doch eins von ihnen ist gestorben. Bei der Geburt waren keine Pfleger anwesend. "Im Gehege hängen Kameras. Auf den Bildern haben wir zurückverfolgt, wie die Geburt verlaufen ist." Artis hat bewußt gewartet mit der Bekanntgabe des Meldung. Wir wollten erst ganz sicher sein, ob das Gorillajunge gesund ist.

rtl.nl - 16. Juli 2007
Drama en geluk bij gorilla's in Artis
Drama und Glück bei den Gorillas in Artis
Sowohl Shindy als auch Dafina haben schon früher Babys gekriegt, nur haben die Jungen von Dafina bislang überlebt. Die mußten in der Gorillakinderstube des Zoos in Stuttgart, Deutschland, aufgezogen werden, weil Dafina nicht für sie sorgte.

Algemeen Dagblad - 16. Juli 2007
Babygorilla's in Artis
Gorillababys in Artis


oradio.be - 16. Juli 2007
Nieuw zeehondje voor de Antwerpse Zoo
Neuer kleiner Seehund für den Zoo Antwerpen
Die Mutter des Kleinen ist Vlotjes, die sehr fürsorglich ihr Junges nährt und es überall beschützt.

blankenberge-online.be - 15. Juli 2007
Uiterst zeldzame hagedissen in het Serpentarium van Blankenberge
Äußerst seltene Echsen im Serpentarium Blankenberge
Von heute an gibt es im Blankenberger Reptilienzoo zwei Rotkopf- oder Krokodiltejus zu bewundern. Nach den Zoos von Leipzig und Prag sowie Iguana in den Niederlanden ist das Serpentarium der vierte Zoo in Europa, der diese Tiere in seiner Sammlung hat. Die Gesamtzahl dieser Tiere in europäischen Zoos steigt damit auf zwölf Individuen.

De Gelderlander - 15. Juli 2007
Zoop III beleeft wereldpremiere
Zoop III erlebt Weltpremiere
Der neue niederländische Jugendfilm "Zoop in Südamerika" erlebt Sonntagabend seine Weltpremiere im Tuschinski-Theater in Amsterdam. "Zoop in Südamerika" ist der dritte Film über acht begeisterte Ranger aus Ouwehands Dierenpark, die in entlegenen Ecken der Welt bedrohte Tierarten zu retten versuchen. Diesmal reisen die unerschrockenen Helden nach Argentinien, wo sie im Urwald eine seltene Schmetterlingspopulation schützen müssen. Die vorherigen zwei Teile, "Zoop in Afrika" und "Zoop in Indien", lockten beide Hunderttausende Besucher in die Kinos und wurden in mehr als 50 Länder verkauft.

Eindhovens Dagblad - 18. Juli 2007
Siberische tijgers nieuwe publiekstrekkers
Sibirische Tiger neue Publikumsmagneten
Die neuen Sibirischen Tiger Laslo und Laila stahlen am Mittwochmittag sofort die Show im Dierenrijk Europa. Das Publikum drängte sich, um einen Blick auf den noch etwas scheuen Laslo werfen zu können. Die europäischen Tiere erweisen sich als zu langweilig, große wilde Tiere von außerhalb Europas sind nötig als Publikumsmagnet. "Das erste Jahr waren die Besucherzahlen ganz gut., die zwei Jahre danach nahmen sie ab", erklärt Martin van Hees, Chef der Tierpfleger. Um den Rückgang dieses Jahr aufzuhalten, hat der Zoo die Besucher nach ihren Wünschen gefragt. Auf deren Bitte sind jetzt noch mehr Spielplätze für Kinder entstanden. Aber viele Menschen wollen auch mehr Tiere sehen, vor allem Großkatzen. Europäische Tiere finden sie fad, weil sie nicht auffallend gefärbt und häufig vor allem nachts aktiv sind. Nächstes Jahr kommt möglicherweise noch eine große exotische Tierart hinzu. Aber Dierenrijk will die Idee, europäische Tiere zu zeigen, dennoch nicht aufgeben.

reiskrant.nl - 18. Juli 2007
'In the Picture'
Auf dem Bild
Wer seine Fotografierkünste gerne weiter verbessern möchte, ist im Zoo Labyrinth Boekelo an der richtigen Adresse, als Profifotografin Simone Gerard am 21. und 28. Juli sowie am 4. und 11. August jede Menge Tips gibt. Während dieser sogenannten "In the Picture"-Mittage soll die Fotografin aus Enschede zusammen mit den Besuchern durch den Park gehen, um ihnen zu erklären, wie sie mit ihrem eigenen Fotoapparat die schönsten Bilder von den Bewohnern des Parkes schießen können. Als Beispiel hängt eine tolle Fotoreportage der Fotografin selbst, die für die Besucher frei zu besichtigen ist. www.boekelozoo.nl




Russische Meldungen


mk.ru - 17. Juli 2007
Родители отказались от болезненного малыша - Детеныша фламинго пришлось взять к себе на воспитание сотрудникам Московского зоопарка
Die Eltern verstießen das kränkliche Kleine - Flamingojunges mußte von Mitarbeitern des Moskauer Zoos mit der Hand aufgezogen werden
Nach einiger Zeit wurde der Kleine krank und Mutter und Vater überließen das Kind der Willkür des Schicksals. Die Mitarbeiter fanden das entkräftete Junge zur Hälfte im Wasser liegend und nahmen es sofort zu sich.

vl.ru - 18. Juli 2007
Владивостокские экологи соберутся на «круглый стол под пихтой»
Wladiwostoker Ökologen versammeln sich am "Runden Tisch unter der Tanne"
Am 18. Juli findet um 14 Uhr im Botanischen Garten der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften unter einer Mandschurische Tanne ein ungewöhnlicher Runder Tisch statt, der diesem erstaunlichen Baum-Relikt der südlichen Primorje-Region gewidmet ist, der Mandschurischen Tanne [Ganzblättrige Tanne, Abies holophylla] oder Schwarztanne, wie sie [im Russischen] auch genannt wird wegen der dunklen Farbe ihrer Rinde. An diesem Runden Tisch beteiligen sich Wissenschaftler aus dem Botanischen Garten, des Biologisch-Bodenkundlichen Instituts der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und des World Wide Fund for Nature.

vostokmedia.com - 17. Juli 2007
В Ботаническом саду пройдет круглый стол под пихтой
Runder Tisch unter einer Tanne im Botanischen Garten
Gerade in den Tannenwäldern der südlichen Primorje-Region leben die seltenste Katze des Planeten, der Amurleopard, und andere Vertreter der Fauna, die auf der Roten Liste stehen. Nach den Worten der Ökologen muß man diese Wissenslücke, bezogen auf den Wald, liquidieren, deshalb beginnt die Fernostfiliale des WWF Rußlands ein spezielles Projekt ökologischer Aufklärung, an dem teilnehmen Wissenschaftler des Botanischen Gartens, des Biologisch-Bodenkundlichen Instituts der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften, des World Wide Fund for Nature und Umweltjournalisten.

news.mediaport.info - 16. Juli 2007
В Харьковском зоопарке появятся гаялы
Gayale für den Charkower Zoo
Wenn der Sommer sich neigt, erhält der Charkower Zoo Gayale aus dem Naturschutzgebiet Askania Nowa, ein Männchen und ein Weibchen. Das neue Gehege für sie werden Zoomitarbeiter gemeinsam mit Studenten aus Kroatien, Belgien, Frankreich, Kanada und Aserbaidshan errichten. Gruppen junger Ausländer kommen jedes Jahr in den Zoo. In diesem Jahr wird außer dem Gehege für die Rinder von den Freiwilligen nebenbei die "Wohnung" der Nachbarn ausgebessert - der Przewalskipferde.

annews.ru - 16. Juli 2007
В зоопарке Петербурга прошел день хищника: недостающих заменили памятниками
Tag des Raubtiers im Zoo von Petersburg: wer fehlte, wurde durch Skulptur ersetzt
Am Wochenende wurde im Leningrader Zoo der Tag des Raubtiers begangen. Den Kindern erlaubte man sogar, die Tiere zu füttern, indem diese ihnen das Futter auf langen Stangen reichten. Das Vergnügen kostete 50 Rubel [etwa 1,50 Euro]. Die meisten Besucher versammelten sich an den Käfigen der Luchsin Linda und des Löwen Adam, die vor kurzem aus Krasnojarsk kamen. Einen Gepard hat der Petersburger Zoo noch nicht. Deshalb beschloß die Direktion, diesem Tier ein Denkmal zu setzen. Vor einer Woche hat der Zoo nach einem ähnlichen Szenarium einen Tag der Primaten durchgeführt.

agronews.ru - 15. Juli 2007
В рамках программы развития ООН Таймыру выделено $970 тыс.
Im Rahmen des UNO-Entwicklungsprogramms 970.000 Dollar für Taimyr
Die erste Sitzung des Koordinierungskomitees des Projektes des Globalen Umweltfonds des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen "Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt auf dem Territorium der Taimyr-Halbinsel (Rußland): Für die Realisierung des Projektes wurde die Taimyrsenke ausgewählt - ein Areal von einigen Hundert Quadratkilometern, das einen Teil des Putorana-Nationalparks einschließt. Folgende Hauptrichtungen der Arbeit wurden festgelegt: Beobachtung und Erhaltung der Vogelpopulationen, Schutz und rationale Nutzung der Huftiere, darunter auch der Moschusochsen (heute gibt es auf Taimyr etwa 4.500 Individuen). Nach Meinung des Vize-Generaldirektors des Projektes Igor Kostin, wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet der Erhaltung seltener Vogelarten, die auf der Halbinsel Taimyr leben, darunter auch der Rothalsgans, die das Wappen des Verwaltungseinheit Taimyr schmückt.

pnz.ru - 14. Juli 2007
В зопарке поселились редкие птицы
Seltene Vögel im Zoo Pensa
Der Zoo Pensa erhielt Purpurhühner. In den GUS-Staaten kommt nur die kaspische Unterart des Purpurhuhns vor. Da seine Population zahlenmäßig gering ist, steht es auf der Roten Liste.

utro.ru - 12. Juli 2007
В пражском зоопарке родились драконы
Drachen im Prager Zoo geboren
In Prag erblickten zwei Krokodiltejus das Licht der Welt. Die Mitarbeiter des Zoos sind stolz darauf, daß gerade hier 1998 die Welterstzucht dieser Echse in Gefangenschaft gelang. Die aktuellen Neugeborenen sind der neunte und zehnte "Drachen", der in Prag zur Welt kam.

rian.ru - 12. Juli 2007
«Зеленые» предлагают сделать кавказского барса символом Сочи-2014
"Grüne" schlagen vor, den Kaukasusleoparden zum Symbol von Sotschi 2014 zu machen
Vertreter ökologischer Organisationen und Bewegungen Sotschis beabsichtigen, eine Initiativgruppe zu schaffen, die sich für die "Nominierung" des Kaukasusleoparden als Maskottchen der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 einsetzt. Wie ein Vertreter der zu schaffenden Initiativgruppe RIA Nowosti am Telefon mitteilte, paßt das Bild eines Delphins auf Skiern, das von einigen als Symbol der Olympischen Spiele vorgeschlagen wurde, nicht so sehr mit Wintersportarten zusammen und "ruft Fragen anatomischen Charakters hervor". Außerdem, betonte der Gesprächspartner der Agentur, "war der Kaukasusleopard von alters her ein Symbol dieser Gegend."


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Thüringer Zoopark Erfurt – 18.07.2007
Erster Probelauf im Zoopark
Flinke Füße bewiesen die Kinder vom „Haus der fröhlichen Strolche“ beim heutigen Probelauf für den Zooparklauf am 8. September. Nach einer Aufwärmgymnastik mit Anja Klein vom SSV Erfurt Nord liefen sich die Kleinen zunächst gemeinsam mit Hund und Mini-Shetlandpony warm, bevor es dann zum 200 m bzw. 400 m Lauf bei den Pferdekoppeln ging. Beim 9. Erfurter Zooparklauf, der gemeinsam mit dem SSV Erfurt Nord durchgeführt wird, gibt es Strecken ab 200 m für die ganz kleinen Läufer. Aber auch anspruchsvollere Strecken für lauftrainierte Sportler sind dabei. So geht es beim 3 km und 9 km Lauf einmal rund um den Zoopark. Durch die Hanglage sind damit auch Steigungen und Strecken mit Naturboden zu bewältigen. Die Langstrecke führt durch landschaftlich schöne Abschnitte und an den Gehegen vorbei.Wer nebenbei noch genügend Puste hat, kann also die Zooparktiere im Vorbeilaufen Es fällt eine Startgebühr von 4 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Ermäßigte (Rentner, Studenten, Arbeitslose), 1 Euro für Schüler und 50 Cent für Bambiniläufe an.Anmeldekarten sind beispielsweise an der Zooparkkasse und in den Laufläden in Erfurt erhältlich. Auch am Wettkampftag selbst können direkt bis eine Stunde vor dem Start noch Meldungen vorgenommen werden. Allerdings wird dann eine Nachmeldegebühr von 2 Euro erhoben. Teilnehmen kann jeder, der sich angemeldet hat. Weitere Informationen sind unter www.zooparklauf.de zu bekommen.

Thüringer Zoopark Erfurt – 18.07.2007
Lama und Co. im Erfurter Zoo!
So lautet das Motto der Veranstaltung am 29. Juli auf der Festwiese ab 11 Uhr. Verschiedenste Alpakazüchter präsentieren ihre Tiere. Wer weiß schon, was ein Huacaya-Alpaka oder ein Suri-Alpaka ist? Daneben gibt es auch Lamas und Kamele zu bewundern. Wer will, kann auf dem Zoopark-Kamel Vanja eine Runde drehen. Beim Quiz rund um Alt- und Neuweltkamele gibt es ebenso etwas zu gewinnen wie bei der Wahl des schönsten Alpakas. Der Besuch des Kamelfestes ist übrigens völlig ungefährlich: gespuckt wird hier nämlich nur beim Kirschkernweitspucken am Zooschulstand. Die Lamas und Alpakas selbst nutzen das Hochwürgen von Mageninhalt nur bei innerartlichen Auseinandersetzungen und nicht etwa gegenüber Besuchern. Direkt vor Ort wird am Festtag gezeigt, wie aus den einzelnen Haaren Wolle am Spinnrad gesponnen wird. Auch das Färben von Wolle wird live gezeigt. An Ständen können dann die Endprodukte, Pullover, Decken und weitere Wollwaren erworben werden. Musik aus der Andenregion rundet das Fest ab.

Allwetterzoo Münster – 18.07.2007
Küken wie die Orgelpfeifen:
Im Vogelhaus des Allwetterzoos Münster wächst derzeit flaumiger Nachwuchs heran
Langbeinige Säbelschnäbler, Kampfläufer mit üppigem Federkragen und trippelnde Sandregenpfeifer sind nur einige der Vogelarten, die die Watvogelanlage im Allwetterzoo Münster bevölkern. Im Frühjahr haben die Bewohner der Watvogelanlage dafür gesorgt, dass ihre Gemeinschaft wächst. Sie haben gebalzt und Eier gelegt - doch nur einige Paare Säbelschnäbler und Austernfischer durften das Brutgeschäft selber erledigen. Alle anderen Eier wurden von den Tierpflegern in Brutmaschinen gelegt. Der Grund sind Streitigkeiten unter den Vögeln, bei denen schnell ein Gelege zu Bruch geht. Zwei der Watvogelarten, Rotschenkel und Kampfläufer, sind in Deutschland von der Ausrottung bedroht, deshalb ist Nachzucht in Zoos sehr wichtig. Von letzteren wachsen derzeit fünf Küken heran, bei den Rotschenkeln gab es nur ein Küken. Sandregenpfeifer ziehen die Tierpfleger zum ersten Mal auf. Die Eltern der vier Küken waren im letzten Jahr neu in die Watvogelanlage eingezogen. Bei den Säbelschnäblern ist der Nachwuchs besonders zahlreich. Vier Küken sind schon in die Watvogelanlage zurückgekehrt, sechs befinden sich noch in der Obhut der Tierpfleger.

Tierpark Hellabrunn München – 18. Juli 2007
Hurra, unser Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum (TNA) wird eröffnet!
Seit über 10 Jahren engagiert sich der Tierpark Hellabrunn aktiv an Umweltprojekten nah und fern. Unser neues TNA-Zentrum soll nun auch eine noch breitere Öffentlichkeit darüber informieren.Dies ist sowohl durch interaktive Spiele in unserer Arche Noah Air als auch an unserem Blasrohrparcours möglich. Tierschonende Narkosen sind ein Markenzeichen Hellabrunns und zukünftige „Narkosespezialisten“ können sich hier die ersten Sporen verdienen. In einem Filmsaal mit 100 Sitzplätzen werden die projektbegleitenden Filme des Bayerischen Rundfunks, Redaktion Udo Zimmermann, gezeigt. Frau Bürgermeisterin, Christine Strobl, wird unser tolles Zentrum eröffnen.Mit einem ersten Schuss am Blasrohrparcours kann es losgehen.

Wilhelma Stuttgart – 18.07.2007
Wunderbare Waldgiraffe in der Wilhelma
Ausgesprochen unternehmungslustig ist die kleine „Stacy“, jüngster Zugang bei den Okapis in der Wilhelma. Bereits eine gute halbe Stunde nach der Geburt am 29. Juni stand sie auf den Beinen – zwar noch etwas wackelig, aber immerhin. Die Milchquelle bei Mutter „Ibina“ war sofort entdeckt, und die begeisterten Zweibeiner am nächsten Morgen wurden neugierig beäugt. Eigentlich sind junge Okapis sogenannte Ablieger – sie ducken sich in ein Versteck und warten da mucksmäuschenstill, bis die Mutter gelegentlich vorbeikommt, um ihr Junges zu säugen. Davon hält „Stacy“ nichts – sie stiefelt morgens bereits munter mit „Ibina“ nach draußen ins Vorgehege und interessiert sich auch schon für die Laubfutterbüschel der Großen. Die Kleine ist das zweite Jungtier von Mutter „Ibina“, die sich als alleinerziehende Mutter liebevoll um ihr Töchterchen kümmert. Vater „Vitu“ hat mit Familienleben nichts im Sinn – das ist kein individueller Charakterfehler, sondern bei Okapis so Brauch.

Tierpark Hagenbeck – 18. Juli 2007
Drei kleine Riesenotter sind die neuen Stars!
Samtige Schnauzen, kleine Öhrchen und Knopfaugen. Das sind die Attribute, mit denen die neuesten Lieblinge im Tierpark Hagenbeck aufwarten können. Drei kleine Riesenotter erblickten im April das Licht der Welt und sind jetzt täglich in ihrem Freigehege beim Spielen und Plantschen zu beobachten. Und die Kleinen sind etwas ganz Besonderes! In ihrer südamerikanischen Heimat sind Riesenotter von der Ausrottung bedroht. In ganz Europa gibt es nur vier Tierparks, in denen insgesamt 15 dieser seltenen Tiere leben. Mit dem Pärchen „Beni“ und „Maku“ und ihrem Nachwuchs sind nun fünf Riesenotter in Hamburg zu Hause.

Zoo Zürich – 18. Juli 2007
Im "Badeanzug" geboren
Am 28. und 30. Juni sind im Zoo Zürich zwei Seehunde zur Welt gekommen. Sie haben schon bei der Geburt das unglaubliche Gewicht von rund 10 kg, dies bei einem Körpergewicht der Mütter, das dem eines erwachsenen Menschen entspricht. Nach ihrem vorgeburtlichen Fellwechsel sind die beiden Seehund-Jungen schon voll wassertauglich. Das Geschlecht der Jungtiere ist noch nicht bekannt. Die Mütter der diesjährigen Jungtiere sind QUEEN (Jg 1990, im Zoo Zürich geboren) und KOPA (Jg 1981, stammt aus dem Kopenhagen Zoo). Der Vater heisst YMSI (Jg 1998, stammt aus dem Zoo von Bussolengo, Italien). Mit FALLY und DUNDEE leben zwei weitere Weibchen in der Anlage.
Frösche für Masoala
Nachdem sich bereits viele Wirbeltierarten bestens im Masoala Regenwald etabliert haben, soll nun das System auch mit Amphibien besetzt werden.
Dazu wurde anfangs Juli eine Gruppe junger madagassischer Gelbpunkt-Riedfrösche (Heterixalus alboguttatus) ausgesetzt. Die rund 2 cm grossen Tiere verfügen über eine eindrückliche Sprungkraft und verteilten sich rasant. Durch eine lokale Erhöhung des Futterangebotes (Fruchtfliegen) erhoffen wir uns, dass sich die Frösche entlang des Besucherweges niederlassen und bald mit ihren Rufen auffallen.

Zoo Osnabrück – 18. Juli 2007
Abschied von Sikkim
Gestern Mittag musste die Elefantenkuh Sikkim, die vor vier Jahren aus einem Zirkus in den Zoo Osnabrück übernommen worden war, eingeschläfert werden. Bei der heutigen Sektion des Tierkörpers wurden schwerste Schädigungen der Hüft- und Kniegelenke festgestellt, die therapeutisch nicht mehr beherrschbar waren. Die ca. 30jährige Elefantin litt seit vielen Jahren an einer chronischen Gelenkserkrankung und war in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt. Nachdem sie auf Bitten der Amtstierärzte einen Platz im Zoo Osnabrück gefunden hatte, blühte sie jedoch regelrecht auf und genoss trotz ihrer Behinderung noch einige Jahre in der kleinen Osnabrücker Elefantenherde. Mit Fressen, Schlammbaden und vor allem mit sozialen Kontakten zu ihren Artgenossen verbrachte sie ihre Tage. Die anderen Elefanten brachten ihr Respekt und Fürsorge entgegen, und als strenge „Tante“ hatte sie entscheidenden Einfluss auf die Erziehung der jungen Elefanten Tutume und Matibi. Auch zu den Tierpflegern baute sie eine enge Beziehung auf. So duldete sie nicht nur die tägliche Behandlung ihrer Füße durch die Pfleger, sondern auch die Neopren-Socken, die ihr zum Schutz der Wunden übergestreift wurden. Gründliche tierärztliche Behandlungen tolerierte sie allerdings nicht, sodass immer wieder Narkosen fällig wurden. Noch vor zwei Wochen war Sikkim im Rahmen einer solchen Aktion geröntgt und behandelt worden und schon durch die dort erhobenen Befunde zeichnete sich ab, dass die Degenerationsprozesse fortschreiten würden. Sikkim zeigte über das Wochenende Schmerzen, die mit Medikamenten nicht mehr beherrschbar waren. Gestern fiel in Absprache mit den Tierpflegern und den zuständigen Amtstierärzten die Entscheidung, das Leiden zu beenden und Sikkim einzuschläfern. In tiefer Narkose wurde ihr ein Mittel in eine Vene injiziert, das ihr Leben schmerzlos beendete. Die anderen Elefanten durften sich anschließend von ihrer Artgenossin verabschieden, eine Gelegenheit, die sie mit faszinierenden Verhaltensweisen nutzten. Die Fähigkeit von Elefanten zu trauern ist in der freien Wildbahn eindeutig nachgewiesen. Auch für die Zoomitarbeiter sind solche Momente hochemotional, vor allem, wenn es sich um Tierpersönlichkeiten wie Sikkim handelt, um die sich im Elefantenrevier alles drehte.

Tiergarten Schönbrunn Wien – 17. Juli 2007
Frau Schildkröte unter der Gartendusche
Wenn Luft und Boden glühen, haben die Tierpfleger des Tiergarten Schönbrunn alle Hände voll zu tun, um den Zootieren Kühlung und Erfrischung zu verschaffen. Die Galapagos-Riesenschildkröten werden mit Gartenduschen versorgt, die Strauße kurzerhand mit dem Schlauch abgeduscht, die Eisbären verfügen ohnedies über einen eigenen Swimming-Pool - und sie haben Spaß am klassischen „Köpfler“.Zum Vergleich: Auf den Seychellen und den Galapagos-Inseln, der Heimat der Riesenschildkröten, und in den Heimatländern der Afrikanischen Strauße wird es im Sommer auch so heiß wie bei uns. Im Land der Eisbären, im Norden, ist es natürlich kühler, aber immerhin steigen sogar dort (in Grönland) die Temperaturen manchmal über 20 Grad.

Zoo am Meer Bremerhaven – 17.07.2007
Wie wird aus einem Knochen ein Kunstwerk?

"Skelette als Werkstoff"ist das Thema einer Veranstaltung zum Thema Knochenhandwerk, die von Künstlern, Handwerkern und Wissenschaftlern gemeinsam ausgerichtet wird. Sie führen in Wort, Bild und Tat vor, wie aus unansehnlichen Knochen faszinierende Dinge entstehen – von Gebrauchs-gegenständen bis Schmuck. Gezeigt werden Traditionen aus Europa, Kenya, dem Iran und Neuseeland, archäologische Funde und zeitgenössische Kunst. Knochen waren seit jeher ein viel genutztes Material zur Herstellung von Werkzeugen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen. Derartige Stücke sind häufige Funde archäologischer Aus-grabungen. Doch auch in der heutigen, von Kunststoffen geprägten Zeit gibt es immer noch praktizierende Knochenhandwerker und -handwerkerinnen. Die zeitliche und geographische Breite dieses Handwerks soll im Rahmen der Veranstaltung dargestellt werden, unter anderem anhand von Diavorträgen. Die Besucher können eigene oder erworbene Knochenkunst mitbringen und gemeinsam mit den Veranstaltern "begutachten".

Zoo Landau – 17. Juli 2007
Trödelmarkt im Zoo!
Am 19. August 2007 veranstaltet die Zooverwaltung des Zoo Landau in der Pfalz einen Trödelmarkt im Zoo. Von 9 bis 17 Uhr können Interessierte ihren Trödel anbieten. Wer seine alten Vasen, Geschirre, Töpfe, Decken usw. los werden möchte, sollte sich rechtzeitig werktags in der Zooverwaltung unter 0 63 41-89 82 29 anmelden. Neuwaren sind nicht gestattet. Die Standgebühr beträgt fünf Euro pro Standmeter und fließt direkt in die diesjährige Madagaskar-Kampagne.

Thüringer Zoopark Erfurt – 17. Juli 2007
Ferienspaß im Zoopark
Viel Spaß und gute Laune verspricht das Ferienprogramm des Thüringer Zoopark Erfurt. Jeden Dienstag und Donnerstag geht es im Zoopark um 14 Uhr am neuen Haupteingang los zu tollen Zooabenteuern. Am 19. Juli wird der Berberaffenberg erobert, am 24. Juli steht das neue KangarooLand zur Entdeckung offen. „Gut gebrüllt Löwe“, heißt es hoffentlich am 26. Juli in der Löwensavanne, stiller geht es dann am 31. Juli zu: Tiere zum Anfassen stehen auf dem Programm. Am 2. August ist es Zeit für die Schlangenfütterung. Gigantisch wird es am 7. August, da ein Besuch bei den Elefanten ansteht sowie am 9. August bei den Breitmaulnashörnern. Alt- und Neuweltkamele präsentieren sich am 14. August von ihrer besten Seite und die schillernde Vogelpracht des Zooparks wird am 16. August erkundet. Lange Hälse gibt es garantiert am 21. August beim Besuch des neuen Giraffenbullen. Zum Abschluss wird die Bisonherde mit Kalb am 23. August besucht. Dreimal mittwochs kann man die bunte Welt im Glas im Aquarium am Nettelbeckufer 28a näher kennen lernen. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr im Kassenraum. Während sich am 25. Juli alles um Süßwasserfische dreht, werden am 8. August die Salzwasserfische zu den Ferienstars. Am 22. August gibt es dann einen geführten Rundgang durch das ganze Aquarium. Bei allen Führungen werden im Anschluss die großen Fische sowie die Riffbeckenbewohner gefüttert.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen – 17. Juli 2007
Zooclub mit verlängertem Sommerprogramm
Dr Zoo Club der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen bietet bereits seit vielen Jahren für interessierte Kinder die Gelegenheit, sich regelmäßig auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Thema Zoo zu befassen. Neben der Beobachtung der Tiere steht der spielerisch-kreative Umgang durch Mal- und Bastelaufgaben im Mittelpunkt. Auch in den Sommerferien trifft sich der Zoo Club wieder zu seinem unterhaltsamen Programm, das in den Sommerferien noch mal um eine Stunde verlängert wurde, damit auch Spiele und ein Picknick genügend Platz haben. Im September läuft die diesjährige Club-Gruppe dann aus, so dass eine neue gebildet werden kann – wenn sich wieder 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren finden.

Freundeskreis Zoo Augsburg – 17. Juli 2007
Seebärenanlage im Augsburger Zoo
die Seebären im Augsburger Zoo bekommen eine neue, größere Anlage! Und am Donnerstag, 26. Juli 2007 um 11.30 Uhr ist es so weit, der Freundeskreis übergibt, im Beisein von OB Dr. Wengert, die neue Seebärenanlage an die Zoo GmbH und dazu lade ich Sie ganz herzlich ein.

Zoo Osnabrück – 17. Juli 2007
Neu: Nasenbären im Südamerikahaus

Das markanteste Merkmal der Nasenbären ist ihre Nase. Dabei ist sie gar nicht so besonders lang, aber immer in Bewegung und dem restlichen Nasenbär um mindestens zehn Zentimeter voraus. Seit letzter Woche ist diese Tierart im Südamerikahaus des Osnabrücker Zoos zu sehen.
Die zwei Weibchen "Alba" und "Consuela" sind ein Jahr alt und Nachzuchten aus dem Zoo Augsburg. Seit einigen Tagen freunden sie sich mit dem Männchen "Pablo" an. "Pablo" entstammt einer Großfamilie aus dem Amsterdamer Zoo. Noch zieren sich die Weibchen und halten ihre mittägliche Fiesta zu zweit eingekuschelt, während das Männchen etwas abseits ruht. Aber man frisst schon zusammen aus einem Futternapf und so ist eine engere Bindung, mit dem Ergebnis vieler kleiner Nasenbärchen, hoffentlich nur eine Frage der Zeit. Die meiste Zeit des Tages kann man beobachten, wie die Nasenbären eifrig schnuppernd das Gehege erkunden. Nasenbären suchen zwar hauptsächlich ihre Nahrung am Boden, können aber auch ausgezeichnet klettern. Bei allen Bewegungsarten halten sie ihren langen geringelten Schwanz, der übrigens an ihre nahen Verwandten, die Waschbären, erinnert, ausbalancierend in die Höhe.

Zoo Basel – 17. Juli 2007
Rüsselspringer-Zwillinge im Zoo Basel

Das Rüsselspringer-Paar im Etoschahaus im Zoo Basel hat am 4. Juli wieder für Nachwuchs gesorgt. Wie alle Rüsselspringer-Babys sind die Kleinen als Nestflüchter bereits mit einem richtigen Fell ausgestattet zur Welt gekommen und flitzten vom ersten Tag an, als Miniaturausgaben ihrer Erzeuger, im Terrarium herum. Rüsselspringer gebären meist Zwillinge und dulden ihre Kinder nur rund vier in Wochen ihrer Nähe. Die Kleinen müssen sich danach ein eigenes Revier suchen oder werden im Zolli in ein anderes Terrarium gesetzt.

Zoo Leipzig – 17. Juli 2007
Freilaufende Hunde im Rosental
Zoo Leipzig bittet um Unterstützung

Aus gegebenem Anlaß bittet der Zoo Leipzig um die Unterstützung aller Hundebesitzer bzw. Hundespaziergänger im Bereich Rosental. „Vor einigen Tagen ist ein Hund, der offensichtlich nicht angeleint war, über den Wassergraben in unsere Afrika-Savanne eingedrungen. Zum Glück ist es den Pflegern sofort aufgefallen und sie konnten den Hund aufgreifen und somit Schlimmeres verhindern. Es ist nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn der Hund auf der Anlage, auf der sich sehr sensible Huftiere befinden, eine Hetzjagd veranstaltet hätte. Die Tiere wären in Panik verfallen und hätten sich bei der Flucht durchaus die Gliedmaßen brechen können. Was das bei einer Giraffe bedeutet, ist wohl bekannt, sie würde dies nicht überleben“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Daher wendet sich der Zoo Leipzig auf diesem Wege an alle Hundebesitzer, ihre Hunde im Rosental an der Leine zu führen, um die Zootiere zu schützen. „Eigentlich ist der Leinenzwang im Stadtgebiet vorgeschrieben, wird aber nach unseren Beobachtungen im Rosental nicht von allen Hundebesitzern eingehalten“, so Junhold.

Wildpark Lüneburger Heide – 16. Juli 2007
Doppeltes Elchglück
Seit drei Jahren gibt es wieder den ersten Elchnachwuchs im Wildpark Lüneburger Heide
Noch kann sich Sören zwischen Mamas langen Beinen verstecken. Das vier Wochen alte Elchbaby stakst noch ein wenig unsicher, immer dicht in der Nähe ihrer aufmerksamen Mutter Nadja (3), durch das zwei Hektar große Gehege. Glück im Unglück hat dagegen die zwei Wochen ältere Svenja, sie wurde von ihrer Mutter Steffi (3), nach ihrer Geburt verstoßen. Kurzendschlossen nimmt die Tierpflegerin Alexandra Urban das Elchbaby mit zu sich nach Hause. Hier päppelt sie gemeinsam mit ihrer Mutter, Birgit Urban, dass hilflose Tier auf. Mit einer Spezial-Aufzugsmilch bekommt Svenja alle zwei Stunden die Flasche, Tag und Nacht und ist nach drei Wochen über den Berg. Jetzt lebt das langbeinige Elchkind im Wildpark, hier übernimmt die liebevolle “Vollzeitpflege“ der Tierpfleger Jens Pradel und Alexandra Urban. Zu ihren Ersatzeltern hat Svenja zwar eine innige Verbindung, aber immer öfter riskiert sie einen neugierigen Blick in das Nebengehege zu ihren zukünftigen Sielkameraden Sören. Die kleinen Elche, die jetzt etwa einen Meter hoch sind und bei der Geburt 15 Kilogramm wogen, werden sechs Monate gesäugt und bringen es ausgewachsen auf eine Schulterhöhe von 2,40 Metern, fast drei Meter Länge und ein Gewicht von 400 (Weibchen) bis sogar 850 Kilogramm (Männchen). Der Elch ist das Wildtier des Jahres 2007. Von der damit mit Abstand größten Hirschart leben jetzt insgesamt sieben Tiere im Wildpark Lüneburger Heide.

Wilhelma Stuttgart – 16. Juli 2007
Neues aus dem Haus der Titanenwurz:
Stuttgarter Winzer ehrt „La Diva“
Im Maurischen Landhaus der Wilhelma, wo im Oktober 2005 der müffelnde, aber riesige Blütenstand der Titanenwurz „La Diva“ mit 2,94 m Weltrekordhöhe erreichte, präsentierte sich dieser Tage ein Wein mit dem Bild der kapriziösen Rekordhalterin auf dem Etikett: Der Weinbautechniker Christoph Schwarz aus Untertürkheim hat seine neueste Kreation, einen 2006er Lemberger-Rosé-Qualitätswein, mit einer limitierten Sonder-Edition „La Diva“ der Titanenwurz-Weltrekord-Blüte aus der Wilhelma gewidmet.

Zoo Magdeburg – 16. Juli 2007
Richtfest der Wildtier–Auswilderungsstation im Zoo Magdeburg
Im Beisein des Staatssekretärs des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Herr Dr. Hermann Onko Aeikens und des Zoodirektors, Dr. Kai Perret findet am Mittwoch, 18. Juli 2007 um 14 Uhr das Richtfest der Wildtier-Auswilderungsstation im Zoologischen Garten Magdeburg. Zu diesem bedeutenden Meilenstein der Bestrebungen des Zoos im Natur- und Artenschutzschutz laden wir alle Medienvertreter herzlich ein.

Bergzoo Halle – 16. Juli 2007
Sommerferien im Zoo:
„Tierhelden aus Buch und Film – wie leben sie wirklich?“
Vom 19. Juli bis 23. August ist es wieder so weit – im Zoo ist Sommerferienzeit! Passend zum Themenjahr der Stadt Halle „mitteilenswert. Ein Jahr der Kommunikation“ lädt der Zoo Halle Groß und Klein unter dem Motto „Tierhelden aus Buch und Film – wie leben sie wirklich?“ ein.
Zu dem spielerischen Zoorundgang sind besonders Familien mit Kindern ab 5 Jahren, aber auch andere Interessierte jeden Donnerstag 10 Uhr herzlich eingeladen. Treffpunkt ist an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden.

Tierpark Hagenbeck – 16. Juli 2007
Vattenfall Ferienspaß – Energieversorger übernimmt Patenschaft für Giraffe „Layla“ und lädt Hamburger Kinder ein
Das wird ein aufregender Tag für die Hamburger-Deern mit den braunen Flecken: Am 18. Juli 2007 bekommt Rothschild-Giraffe „Layla“ Besuch von ihrem zukünftigen Paten. Der Energieversorger Vattenfall übernimmt für ein Jahr eine Patenschaft für die kleine Giraffe, die im Februar 2006 das Licht der Welt erblickte. Damit bestreitet Vattenfall einen Teil der Kosten für die Versorgung und Pflege des zweiten Nachwuchses von Mutter „Etoscha“ und Vater „Jou-Jou“. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Hamburger Tierpark am Vattenfall Ferienspaß. Für einen ermäßigten Eintrittspreis von nur vier statt zehn Euro gehen hundert kleine Entdecker im Park auf Safari. Die Pädagogen der Zooschule begleiten die sechs- bis zehnjährigen und erzählen ihnen Neues und Spannendes über den Park und einige seiner 1.850 Bewohner.

Zoo Heidelberg – 16. Juli 2007
Groß, stark und geschickt wie ein Elefant – großes Elefantenfest für die ganze Familie im Zoo
Am kommenden Sonntag, den 22.07.2007 von 11.00 bis 18.00 Uhr dreht sich im Zoo Heidelberg alles um die grauen Riesen. Zoo, die Initiative Zooerlebnis und der Verein der Tiergartenfreunde laden ein zum großen Elefantenfest für die ganze Familie. Schon im letzten Jahr war das Fest mit 3.500 Besuchern ein Riesenerfolg, diesmal warten zahlreiche zusätzliche Attraktionen. Vergleichen Sie Ihre Kraft mit der eines Elefanten beim Baumstammziehen. Wie viele Kisten muss man stapeln um auf Augenhöhe mit einem Dickhäuter zu sein? Sind Sie mit Ihren Händen genauso geschickt wie der Elefant mit seinem Rüssel? Wie viele Menschen bringen das Gewicht eines grauen Riesen auf die Waage? Das alles und noch viel mehr können die großen und kleinen Besucher an den zahlreichen Stationen des Elefanten-Parcours testen. Die Heidelberger Feuerwehr hilft beim „Spritzen wie ein Elefant“, die Baumpflege-Firma Bender bringt Kinder per Kletterausrüstung in luftige Höhen. An jeder Station gibt es einen Stempel für gezeigte Leistung, im Ziel warten spannende Gewinne. Gegen eine Spende können Äpfel und Karotten erworben werden, die an die beiden Elefantendamen des Heidelberger Zoos verfüttert werden dürfen. Gut gestärkt werden diese dann T-Shirts mit ihren Füßen bedrucken, die dann ebenfalls zugunsten des neuen Elefantenhauses verkauft werden. Über das geplante Elefantenhaus kann sich der interessierte Zoobesucher am Elefanten-Infostand erkundigen, während die Pädagogische Hochschule Heidelberg einen Zeichenkurs für Kinder anbietet. Eine Tombola, ein Stand mit Elefantensouvenirs und Waffelverkauf runden den Familienspaß ab und bringen hoffentlich viele Spenden für das neue Elefantenhaus zusammen.
Das Elefantenfest ist die größte Veranstaltung des Tiergartens für die ganze Familie in diesem Jahr und lockt hoffentlich zahlreiche große und kleine Besucher in den Zoo Heidelberg.

Zoo Basel – 14. Juli 2007
Schwimmkurs
Elmira und Escalon üben fleissig das Schwimmen. Unter der strengen Anleitung ihrer Mütter erlernen die beiden Seelöwenbabys den Umgang mit Wasser. Die beiden Seelöwenjungen wurden am 9. und 13. Juni 2007 geboren und kennen seit ein paar Tagen den Ernst des Lebens. Ihre Mütter entpuppten sich als gestrenge Schwimmlehrerinnen.
Badespass
Sichtliches Vergnügen bereitet es nicht nur unseren Afrikanischen Elefanten in die wohltemperierte Badewanne zu steigen, sondern vor allem den Besuchern, die sich mit rettenden Sprüngen aus der Nasszone in Sicherheit bringen.
Knospenzeit - Knabberzeit
In saftigem Grün präsentiert sich derzeit der Zoo Basel. Das gefällt den flanierenden Besucherinnen und Besuchern und die Affen schätzen den abwechslungsreichen Speisezettel. Ob Zitronenmelisse, Wermut, Robinienblüten oder Ahornsamen, im Zolli wird geknabbert und genascht, was die Natur hergibt.
Kormoran-Nachwuchs im Zoo Basel
Schon jetzt machen sich die Kormorankinder im Zoo Basel gierig über ihre Malzeiten her. Irgendwann werden sie ein halbes Kilogramm Fisch pro Tag vertilgen, ein Hunger, der den schwarzen Vögeln in der Vergangenheit viel Ärger eingebracht hat.

Zoo Heidelberg – 13. Juli 2007
„Abenteuer Zoo“ in Heidelberg

Brandneu liegt der Führer durch über 500 Zoos, Tierparks, Wildgehege etc. in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Regal des Zoo-Shops des Tiergartens Heidelberg. Der umfassende Reisebegleiter zu den vielfältigen zoologischen Einrichtungen des deutschen Sprachraumes stellt neben den großen, bekannten Parks auch die vielen kleineren, oft noch als Geheimtipp geltenden Tierhaltungen vor. Neben ausführlichen Zooportraits und praktischen Informationen wie Eintrittpreise, Anfahrt etc., weist das Buch auf besondere Attraktionen, zoologische Höhepunkte sowie die interessantesten Anlagen und Schaufütterungen hin. Infoblöcke widmen sich Tierportraits oder informieren über Artenschutzprogramme.
Die Autoren Dirk Petzold und Silke Sorge, seit vielen Jahren mit dem Thema eng vertraut, haben intensiv recherchiert. Und kommen für den Zoo Heidelberg zu einer sehr erfreulichen Beurteilung: „Zitat.“In nur wenigen Jahren hat sich der Zoo Heidelberg zu einem modernen Zoo mit klaren didaktischen Konzepten und einem Schwerpunkt im Bereich Artenschutz entwickelt.“ Besonders gelobt wird die neu gestaltete Anlage für Mähnenrobben, die Umbauten im Menschenaffenhaus, die Tigeranlage und die vielen Aktivitäten des Vereins der Tiergartenfreunde und der Zooschule. „Wir freuen uns über die positive Beurteilung sehr,“ sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Vor allem dass die viele Arbeit, die wir in Naturschutzprojekte stecken, gewürdigt wird, ist ein Ansporn auf diesem Wege fortzufahren. Die Überschrift „Naturschutz-Pioniere am Neckar“ gefällt uns gut.“ Der Führer durch 550 Zoos ist im Zooshop Heidelberg oder über den Buchhandel zu beziehen. Er macht sicher auch neugierig andere Zoos zu besuchen.

Thüringer Zoopark Erfurt – 13. Juli 2007
Eins, zwei drei im Sauseschritt
rennen wir- laufen Sie mit?
Wir laden Sie hiermit herzlich ein, beim ersten Probelauf der Kita „Haus der fröhlichen Strolche“ im Zoopark am Mittwoch, dem 18. Juli um 9.30 Uhr an der Löwensavanne dabei zu sein. Ziel ist es, auf den kommenden 9. Zooparklauf am 8. September aufmerksam zu machen. Bis dahin sollten laufaktive Schul- und Kindergartengruppen fleißig trainieren. Und wo geht das besser als auf einer der authentischen Laufstrecken mitten im Zoopark? Ob mit Hund, Esel oder Pony, laufen macht immer Spaß. Wer will, darf gerne mitlaufen – bei der Probe wie auch beim echten Wettkampf

Zoo Duisburg – 13. Juli 2007
Madagaskar-Kampagne 2007

Auf einer der größten Inseln der Welt drohen einzigartige Bestände an Pflanzen und Tieren für immer zugrunde zu gehen. Allein knapp 3 % aller bedrohten Wirbeltierarten sind auf der Rieseninsel vor der Südostküste Afrikas zu Hause – aber 90 % des vorhandenen Regenwaldes sind Axt und Säge zum Opfer gefallen oder werden von der explodierenden Bevölkerung für Reisanbau und Viehzucht genutzt. Brandrodung und Bergbau vernichten den Rest. Der Zoo Duisburg hat sich seit Jahren bereits vorgenommen, Spendengelder einzuwerben, die dringend vor Ort für die Finanzierung und Unterstützung nachhaltiger Naturschutzprojekte benötigt werden, um damit einen Beitrag zum Erhalt der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars zu leisten. Selbstverständlich finden Zoobesucher auch Vertreter der madagassischen Fauna am Kaiserberg, so z.B. die nahezu vollständig ausgerotteten Frettkatzen oder Fossas oder aber die fuchsgesichtigen Varis – Lemuren–Affen und damit Vertreter einer Affenverwandtschaft, die entwicklungsgeschichtlich ein sehr hohes Alter aufweisen. Vor wenigen Wochen reisten zwei männliche und drei weibliche Schwarzweiße Varis aus Lissabon/Portugal, Kessingland/Großbritannien und Köln in die mit Felsblöcken, knorrigen Baumstämmen und üppig wuchernden Bambus dekorierte Riesenvoliere, wo sie ihre bereits seit zwei Jahren wohnenden braunen Vettern – nicht nur besuchen dürfen, sondern als Dauernachbarn aufmuntern sollen.

Tierwelt Herberstein – 13. Juli 2007
Tierwelt Herberstein: Kirim, das einzigartige Affenbaby - erste Nachzucht in österreichischem Zoo
Ein weiterer Zuchterfolg ist der Tierwelt Herberstein gelungen: erstmals hat ein Mandrillbaby das Tierweltlicht erblickt. Das Affenbaby ist einzigartig in Österreich, denn noch nie hat diese Affenart in einem österreichischen Zoo Nachwuchs hervorgebracht! Viel Zeit mit der Nachzucht ließen sich auch die Affeneltern Jenny und Kara. Ihre Lebensgemeinschaft hat erst nach drei Jahren Nachwuchs hervorgebracht. Doch dieser ist nun einzigartig! Bei der Geburt vor vier Wochen wog das Affenbaby rund 400 Gramm. Die ersten Tage hat es sich fest am Bauch der Affenmutter geklammert, doch nun unternimmt es unter strenger Aufsicht der Mandrilleltern schon erste Ausflüge im Freigehege und beobachtet neugierig die munteren Meerkatzen, mit denen sich Familie Mandrill das weitläufige Freigehege teilt. Kirim, das einzigartige Mandrillbaby, und seine Artgenossen sind täglich von 9 bis 17 Uhr in der Tierwelt Herberstein zu sehen.

Allwetterzoo Münster – 13. Juli 2007
Vaterschaftsfrage bei den Orang-Utans im Allwetterzoo Münster geklärt:
„Ito“ ist der Sohn von „Pongo“! Aber wer von zwei zeugungsfähigen Männern darf in Münster bleiben?
„Ito“, der gut sechs Monate alte Orang-Utan, turnt und hangelt mit Begeisterung durch die Kletterbäume der ZoORANGerie im Allwetterzoo. Wer ihn erzeugt hat, ist für ihn keine Frage. Wichtig ist dem Kleinen allein, dass Mutter „Temmy“ stets in der Nähe ist und ihn bei Bedarf an der mütterlichen Brust trinken lässt. Für die Zoologen in Münster sollte die Klärung der Vaterschaft allerdings Grundlage einer bedeutungsvollen Entscheidung sein.
Der Allwetterzoo hatte 2004 zwei inzwischen neunjährige Orang-Utans aus dem Zoo Aalborg in Dänemark übernommen. Trennen wollte man die Beiden erst im geschlechtsfähigen Alter, bevor es zu Auseinandersetzungen um den Rang in der Gruppe kommt. „Nur der, der sich fortpflanzt, sollte in Münster bleiben“, sagt Kurator Dr. Dirk Wewers. Also nahm man Kot- und Urinproben von „Ito“ sowie von „Pongo“ und „Demo“, den beiden möglichen Vätern. Sicherheitshalber wurde auch von dem als impotent geltenden 35jährigen „Jonny“ eine Urinprobe genommen. Sämtliche Proben schickte Dr. Wewers zur Untersuchung in das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen.
Und jetzt wird es verzwickt: Im Februar hatte ein zweites Orang-Utan-Weibchen im Allwetterzoo eine Totgeburt. Von diesem Jungtier wurden Gewebeproben für den Vaterschaftstest untersucht. Das Ergebnis: Im Allwetterzoo leben zwei Väter! „Pongo“ ist für „Ito“ verantwortlich. „Demo“ ist der Erzeuger des toten Babys. „Jonny“ schied als Vater aus. „Wer jetzt von den beiden jungen Männern in Münster bleiben darf, ist noch offen“, sagt Dr. Wewers, „wir hatten auf die Klärung der Vaterschaftsfrage als Entscheidungshilfe gesetzt, aber nun müssen wir andere Kriterien heranziehen“.

Thüringer Zoopark Erfurt – 13. Juli 2007
Willkommen in Erfurt, Lengai!
Giraffenbulle Lengai wohlbehalten in Erfurt angekommen
Kurz vor 15:00 Uhr am 12. Juli rollte der Tiertransporter mit Netzgiraffenbulle „Lengai“ an Bord auf die Erfurter Giraffenanlage. Wenig später schritt der Neuankömmling gemächlich über die Rampe in sein neues Zuhause. Dort wurde er bereits von Giraffendame „Gunda“ erwartet. „Ist der aber klein!“, hörte man hier und da im Flüsterton. Für die beiden Giraffen schien der Höhenunterschied uninteressant. Viel wichtiger war es, sich gegenseitig über das Gitter hinweg vorsichtig zu beschnuppern und dann die erste gemeinsame Laubmahlzeit einzunehmen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen „Gunda“ und „Lengai“. Zunächst werden „Gunda“ und „Lengai“ im Haus zusammengelassen. Wenn dies klappt, dürfen beide in den nächsten Tagen erstmals auf die Außenanlage. Dort ist höchste Vorsicht geboten, damit „Lengai“ nicht in den Trockengraben geht oder gar hineinfällt. Es gibt für den Jungbullen in Erfurt noch viel zu lernen.

Zoo Wuppertal – 13. Juli 2007
Elefantennachwuchs angekommen
Dieser Freitag, der 13. ist für unseren Zoo ein Glückstag, das lange Warten hat sich gelohnt! Nach 655 Tagen erblickte das kleine Elefantenmädchen "Tika" heute morgen um 02.40 Uhr das Licht der Welt. Nach komplizierter Geburt - Mutter "Sabie" ließ sich anfänglich recht viel Zeit - kam "Tika" mit einem Geburtsgewicht von 75 kg und einer Schulterhöhe von 82 cm gesund zur Welt. Dass alles glatt verlaufen ist, verdanken wir der hervorragenden Geburtsvorbereitung unseres inzwischen schon routinierten Teams aus dem Elefantenhaus. Mutter und Kind geht es prächtig, "Tika" begann bereits 3 Stunden nach ihrer Geburt selbständig zu trinken. "Tika" und "Sabie" möchten sich der Öffentlichkeit bereits morgen vorstellen. Zu einem Pressetermin am Samstag, dem 14. Juli 2007, laden wir hiermit herzlich ein.

Vogelpark Herborn – 12. Juli 2007
Freunde der Flora Herbornensis planen verstärktes Engagement im Uckersdorfer Vogelpark
Der Herborner Apotheker und Professor an der Hohen Schule Johann Daniel Leers hatte im Jahre 1775 die FLORA HERBORNENSIS verfasst. Um ihm ein lebendiges Denkmal zu setzen, pflanzte jüngst eine rührige Gruppe der Freunde der Flora Herbornensis um Friedrich Graffmann einige Exemplare des Wilden Reis in die Feuchtgebiete des Naturerlebniszentrums im Herborner Stadtteil Uckersdorf.
Die Hobbybotaniker der Freunde der Flora Herbornensis waren von der naturnahen Vielfalt der Anlagen des Vogelparks so begeistert, dass sie sich künftig sehr zur Freude des Teams um Geschäftsführer Jörg Kring, Parkleiter Wolfgang Rades, Vogelparkvereinsvorsitzende Susanne Kuhlmann und Landschaftsgärtner Dirk Behnert vermehrt im überregional bedeutsamen Herborner Naturerlebniszentrum engagieren möchten. Zweifellos bedeutet dies eine weitere Aufwertung der bei großen und kleinen Besuchern beliebten Einrichtung.

Tierpark Nordhorn – 12. Juli 2007
Heiße Rhythmen im Tierpark Nordhorn

Afrikanisches Feeling mit Trommeln, Tänzen, Feuershow und mehr
Am Freitag, den 20.07. und Samstag, den 21.07. werden sich nicht nur die „Afrikaner“ des Zoos, wie man die verschiedenen afrikanischen Tierarten kurz nennt, ganz schön wundern. Dann heizen – wie in den Jahren 2004 und 2005 – Trommeln, Tänze, Feuershow und Vieles mehr Zwei- und Vierbeinern so richtig ein! Der Familienzoo im Grünen steht an beiden Tagen von 18:00 bis 22:00 Uhr ganz im Zeichen des schwarzen Kontinentes.
Lust auf einen Afrikanischen Sommer? Dann kommen Sie vorbei und lassen Sie sich verzaubern. . .!

Zoo Landau – 12. Juli 2007
Jenseits von Afrika – Ferienidyll im Zoo Landau in der Pfalz

Der Direktor des Landauer Zoos verrät Urlaubern seinen Lieblingsplatz inmitten des Zoos und freut sich über Nachwuchs bei den Streifengnus auf der Afrikaanlage „Es ist nicht einfach einen Lieblingsplatz zu benennen, denn der Landauer Zoo hat viele schöne Fleckchen“, erklärt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und lüftet anschließend dennoch sein Geheimnis: „Bei etwas Zeit sitze ich im Sommer allerdings schon sehr gern im Aussichtspavillon bei der neuen Afrikaanlage. Dieses Gehege ist nur durch einen Wassergraben und Natursteinwälle vom Pavillon abgetrennt. Kaum sonst wo kommt man Streifengnus, Bergzebras oder Natal-Rotduckern so nahe – letztere sind eine Kleinantilopenart und der Landauer Zoo ist einer von nur sechs zoologischen Gärten in Europa, die diese seltenen Tiere halten. „Selbst mich als alter Zoohase durchläuft immer wieder ein angenehmer Schauer, wenn direkt vor mir ein Gnubulle oder ein Zebrahengst an den Wassergraben tritt, um dort zu trinken“, bekennt Heckel. Ein besonders schönes Bild bietet seit wenigen Tagen auch der doppelte Nachwuchs bei den urigen Gnus. Der Nachwuchs lässt den Bestand im Zoo auf eine „kleine Herde“ anwachsen. Jedem bekannt sind die eindrucksvollen Tierdokumentationen aus Kenia und Tansania, bei denen riesige Herden der Wildwiederkäuer die Grassavannen durchziehen. Aber auch abgesehen von der Afrika-Anlage hat der Landauer Zoo einiges zu bieten. So beherbergt er in seinem naturnah gestalteten Affengehege Weißscheitelmangaben, die in ihren westafrikanischen Verbreitungsgebieten inzwischen sehr selten sind. „Landau ist derzeit der einzige Zoo in Deutschland, der sich der Erhaltung dieser Affenart widmet“, betont Dr. Heckel.

Wilhelma Stuttgart – 12. Juli 2007
Endlich: Gorillamädchen „Mary Zwo“ ist zeitweise auch für Wilhelma-Besucher zu sehen!
Grünes Licht für „Mary Zwo“: Ab sofort ist das 8 Wochen alte Gorillababy zumindest zeitweise im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma zu sehen. Täglich nachmittags zwischen 14 und 15 Uhr sind die Chancen gut, sie beim Schäkern mit ihrer Pflegerin in einem der Innengehege zu beobachten. Das ist normalerweise eine ihrer Wachphasen, in denen sie auch ihr Milchfläschchen bekommt. Die anderen sechs Gorillakinder sind dann zum Spielen im Außengehege. Schrittweise wird „Mary Zwo“ nun an die neuen Gehege, die Besucher und ihre Artgenossen gewöhnt, natürlich vorerst in der Obhut ihrer vertrauten Pflegerinnen. Sie wird einen so genannten Säuglings-Hängekäfig an der Rückwand der Futterküche beziehen, von wo sie die anderen Gorillas sieht und – in einigen Wochen – erste Kletterübungen machen kann. Krabbelversuche unternimmt sie schon, aber die Hauptbeschäftigungen eines Gorillababys sind Trinken und Schlafen, genau wie bei einem Menschensäugling. Den Rhythmus dafür gibt sie selbst vor, wir können also Wachphase und Fütterung zwischen 14 und 15 Uhr nicht 100%ig garantieren! Ihr Schläfchen wird die Kleine in einem Laufstall im Gehege halten können – vorausgesetzt verständnisvolle Besucher sehen davon ab, an die Glasscheibe zu klopfen, denn dann könnte Mary aufwachen und übellaunig sein, das beherrscht sie nämlich auch schon.

Zoo Wuppertal – 12. Juli 2007
Kinderschminken am Sonntag im Zoo

Abendführungen in den Sommerferien ausgebucht
Kinder-Ferienführung und Mitmachzirkus am 17. Juli
Auch in der zweiten Ferienhälfte erwartet die Urlaubsrückkehrer und Daheimgebliebenen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm im Zoo. Folgende Veranstaltungen stehen in den nächsten Tagen an:
Sonntag, 15. Juli 2007: Beim Kinderschminken von 14 bis 17 Uhr können sich unsere kleinen Gäste gegen eine kleine Gebühr in "wilde Tiere" verwandeln lassen.
Dienstag, 17. Juli 2007: Um 10.30 Uhr beginnt unsere Kinder-Ferienführung, bei der es diesmal allerhand Interessantes und Wissenswertes über das "Familienleben der Tiere " zu erfahren gibt.
Von 14 bis 17 Uhr ist Mitmachen in der Arena am Kinderspielplatz angesagt:: Hier gastiert der Kinder-Mitmachzirkus "Oh Larry" mit seinem bunten Programm für unsere kleinen Gäste. Wir freuen uns über die große Nachfrage bei unseren Zoo-Abendführungen. Alle Termine während der Sommerferien sind mittlerweile ausgebucht. Die nächste Gelegenheit zur Teilnahme daran besteht im September, und zwar am Montag, dem 03. September sowie dem 14. September 2007 jeweils ab 18 Uhr. Eine Voranmeldung ( 27470) ist erforderlich.

Tierpark Chemnitz – 12. Juli 2007
Kommendes Wochenende, am 14. und 15. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr, wieder Tierparkfest im Areal an der Nevoigtstraße
Für Jung und Alt steht wieder viel Interessantes rund um Tiere und den Tierpark auf dem Programm. Neben Kurzführungen zu Zwergflusspferden, Löwen und anderen Tieren können sich die Besucher z.B. über den Speisezettel der Tropenhausbewohner informieren und an Alpakaspaziergängen teilnehmen. Die Zeiten der einzelnen Aktionen werden vor Ort bekannt gegeben. Vier Spielstationen mit einem tierischen Quiz sowie verschiedene Bastelstraßen und kreative Angebote laden zum Mitmachen ein. Zudem stehen Riesenluftrutsche und Bungee-Trampolin, Kinderschminken und Textildruck auf dem Programm, Frau Puppendoktor Pille veranstaltet eine Sprechstunde und die Hitbox von Radio Chemnitz 102.1 sorgt für gute Unterhaltung. Die „Tierparkfreunde Chemnitz e.V.“ und andere Vereine sowie einige Unternehmen werden ebenfalls präsent sein. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Wilhelma Stuttgart – 12. Juli 2007
Goldesel in der Wilhelma
Unscheinbar sehen sie aus, die sandfarbenen Onager aus den Wüsten und Halbwüsten des Iran. Auch viele Wilhelmabesucher gehen achtlos an den kleinen Halbeseln vorbei – dabei könnte man sie mit Gold aufwiegen: Sie gehören zu den seltensten und wertvollsten Tieren in der Wilhelma!
In den europäischen Zoos leben nur noch 64 Onager, weltweit sind es um die 150 teils schon recht betagte Tiere, und in freier Wildbahn leben kaum mehr 600 Onager. Angesichts dieser Zahlen ist die Wilhelma sehr stolz darauf, dass in ihrer kleinen Herde aus den zwei Hengsten und drei Stuten immer wieder Jungtiere geboren werden. So auch am 18. Juni: Da war die Geburt eines Stutfohlens Anlass zu großer Freude – allerdings gepaart mit Trauer um den Verlust der Mutterstute, die trotz aller tierärztlichen Bemühungen an Geburtskomplikationen starb. Für die kleine „Madeleine“ bedeutet das zunächst Aufzucht mit der Flasche durch die Pfleger, gleichzeitig soll sie aber Mitglied der Herde bleiben.

Thüringer Zoopark Erfurt – 12. Juli 2007
Wenn Giraffen reisen
Wenn Giraffen in der Savanne umher ziehen, dann geht das gemächlich Schritt für Schritt voran. Würde der Frankfurter Giraffenbulle „Lengai“, der heute am 12. Juli im Zoopark erwartet wird, die Strecke laufen, würde es Tage dauern – und es käme garantiert zum Stau auf der Autobahn. Deshalb gibt es Spezialfahrzeuge, in denen Giraffen transportiert werden. Über eine Rampe gelangen die Giraffen auf den übergroßen „Pferdeanhänger“. Anders als bei normalen Anhängern kann das Dach bis auf eine Höhe von 6 m hochgefahren werden. Platz genug also für die Langhälse. Allerdings sind deutsche Autobahnbrücken sehr viel niedriger. Auf der Fahrt wird deshalb das Dach auf 4 m Höhe abgesenkt. Für „Lengai“ selbst ist dies kein Problem. Der eineinhalb Jahre alte Jungbulle erreicht diese Länge noch nicht. „Gunda“, seine zukünftige Partnerin ist dagegen bereits 4,1 m hoch.
Die letzten Meter sind nicht immer die schwersten. Wenn der Boden aufhört zu schwanken und Ruhe einkehrt, ist das meiste geschafft. Im Zoopark wird dann die Rampe geöffnet und „Lengai“ wird die zwei Meter vom Anhänger bis ins Giraffenhaus wahrscheinlich vorsichtig aber auch neugierig zurücklegen. Dort wartet bereits „Gunda“, die seit dem Tod ihrer Mutter „Maja“ am 5. September 2005 allein im Zoopark lebte.
Zuerst werden beide noch getrennt voneinander die Nacht im Giraffenhaus zubringen. In den nächsten Tagen kann „Lengai“ dann in Ruhe seine neue Partnerin, das Giraffenhaus und die Außenanlage kennen lernen. Willkommen in Erfurt, „Lengai“.

Alternativer Bärenpark Worbis – 12. Juli 2007
Im Gedenken an Bruno Eine Bärensommernacht in Worbis
Erstmalig lud die STIFTUNG FÜR BÄREN Tierpaten und Förderer zu einer Bärensommernacht in den Alternativen Bärenpark® Worbis, am 7. 7. 2007, ein. Danken und Gedenken waren Anlass dieser Veranstaltung. Den steten Unterstützern galt in dieser Bärensommernacht der besondere Dank. 300 Bärenpaten aus allen Bundesländern folgten der Einladung der STIFTUNG FÜR BÄREN, wurden vom Team des Bärenparks betreut, durften hinter die Kulissen schauen und wurden über die Tierschutzarbeit und über weitere Ziele informiert. Einige Paten lernen erstmalig ihr Patentier persönlich kennen.
Bärensommernacht war auch Bärengedenktag
Nur wenige Tage nach dem von der STIFTUNG FÜR BÄREN im Jahr 2006 ins Leben gerufenen Bärengedenktag und dem ersten Jahrestag der Tötung von Bär Bruno, 26. Juni, trafen sich die Bärenfreunde zur Sommernacht. Brunos Abschuss war auch ein Jahr später viel diskutiertes Thema ebenso wie die Sorge um den nächsten eventuellen Einwanderer auf vier Pfoten. Auch hier konnte das Bärenparkteam über den inzwischen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erstellten Managementplan – Stufe 1 informieren und leider die Sorge um einen weiteren Einwanderer nicht ganz nehmen. Ein weiterer Bär hat lt. Managementplan zahlreiche Auflagen zu erfüllen, um nicht so zu enden wie Bruno. Im Gedenken an Bruno und mit ausführlichen Informationen über die geretteten Bären in Worbis und über Missbräuche von Bären weltweit, endete die Bärensommernacht. Und mit dem guten Gefühl, das Refugium für gequälte Bären, den Bärenpark in Worbis, bisher sinnvoll unterstützt zu haben und weiterhin unterstützen zu wollen.

Zoo Leipzig – 12. Juli 2007
Tigerdrillinge lassen sich öffentlich wiegen
Die am 30. Juni 2007 geborenen Tigerdrillinge erfreuen sich bester Gesundheit. Kontinuierlich haben Sie in den letzten beiden Wochen sehr zur Freude der Pfleger zugenommen. Tigermama Taiga umsorgt sie vorbildlich und hat immer ein wachsames Auge auf das Dreiergespann. „Wir sind alle sehr froh, dass sich die Jungtiere so gut entwickeln“, so Zoodirektor Dr. Junhold.

Zoo Berlin – 11. Juli 2007
Zoo Berlin bereitet sich auf Ferienansturm vor
Längere Kassenzeiten bis 16. September 2007
Eröffnung des Hecks im Abenteuerschiff „Walross“
Mit Beginn der Feriensaison in Deutschland bereitet sich der Zoo Berlin auf einen Besucheransturm vor und öffnet seine Tore bis in die späten Abendstunden. Bis zum 16. September 2007 werden die Kassen am Elefantentor deutlich länger besetzt sein. „Besucher erhalten in den Sommerwochen täglich von 9:00 bis 21:00 Uhr Eintritt zu unseren Freianlagen und Gehegen“, so Dr. Gerald R. Uhlich, Vorstand des Zoo Berlin. „Bis 23.00 können die Besucher im Zoo verweilen. Dann sind die meisten Tiere in ihrer wohlverdienten Nachtruhe.“ Doch nicht nur über längere Öffnungszeiten können sich die Besucher freuen. Stück für Stück nimmt die „Walross“, das Forscherschiff im Zoo Berlin, Gestalt an. Bei diesem außergewöhnlichen Bauprojekt entsteht in den nächsten Jahren auf dem Gelände des bisherigen Spielplatzes etappenweise eine neue Abenteuerwelt in Gestalt eines alten Holzschiffes.

Zoo Berlin – 11. Juli 2007
Sommerferien im Zoo: Rätselmontage und Rätseldonnerstage mit Knut!
Wie heißt der bekannteste Berliner Bär und wie sein Nachbar?
Unsere Rätseltouren durch den Zoo starten montags und donnerstags um 14.30 Uhr vom Zooeingang Löwentour am Hardenbergplatz.
Bei diesen Touren können Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene ab 7 Jahren zeigen, was sie über Zoo- und Wildtiere wissen und erfahren noch viel Neues und Spannendes hinzu. Die Touren führen durch die verschiedenen Teile des Zoologischen Gartens und enden mit einer Fütterung der Eltern eines unserer beliebtesten Zootiere. Auf deren Sohn werden wir vor der Abschlussfütterung versuchen, einen Blick zu werfen. Unterwegs im Zoo müssen Wissens, Geschicklichkeits- und auch Scherzpunkte gesammelt werden und es gibt eine Siegerehrung mit Urkunde.

Zoo Dortmund – 11. Juli 2007
Erneut Seebären-Nachwuchs im Zoo Dortmund
Die Dortmunder Seebärengruppe, eine der größten Europas, ist täglich um 11 und 15 Uhr bei der Schaufütterung der Seelöwen und Seebären zu bestaunen, wobei gerade die Seebären sich eher durch beschaulich gemütliche Aktivität auszeichnen. Die männlichen Exemplare werden bis zu 150 Kilogramm schwer, die Weibchen 30 bis 70 Kilogramm. Die Länge variiert von 120 bis 220 Zentimeter. Sie leben ursprünglich vor den Küsten Südamerikas und ernähren sich von Fischen, Krebsen und Tintenfischen. Seit rund einem Vierteljahrhundert wird diese Art im Zoo Dortmund gehalten und erfreut Zoo und Besucher regelmäßig mit Nachwuchs. Zuletzt sorgte der im Juni letzten Jahres geborene „Samson“ für Aufsehen. Nun ist mit der kleinen Ronja (geboren 18. Juni) erneut Nachwuchs im Robbenbecken zu verzeichnen. Leider muss sie als Halbweise aufwachsen, weil Vater Pablo in diesem Jahr verstarb. Damit sind im Zoo Dortmund fünf weibliche und ein männliches Tier zu sehen.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 13.07.2007
Der Hai, der aus der Kälte kam
Steile Berghänge, schneebedeckte Gipfel und blau-kaltes, kristallklares Meerwasser. Das sind Norwegens Fjorde. Dass die sagenumwobene Landschaft Trolle und Gnome beherbergt, könnte man vielleicht glauben - aber Haie? Und doch sind die manchmal mehr als 1000 Meter tiefen Meeresarme Jagdgebiet eines Raubtiers, welches dem gefürchteten Weißen Hai in Länge und Gewicht ebenbürtig ist. Somniosus Microcephalus lautet sein Name im Fachjargon der Biologen - auf Deutsch Eishai oder auch Grönlandhai genannt. Diese bulligen Knorpelfische aus der Familie der Dornhaie erreichen Längen jenseits der Sieben-Meter-Marke. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Fische und Robben. Eishaie sind nicht wirklich selten. Sie bewohnen sämtliche Meeresgebiete zwischen den kanadischen Arktis-Inseln im Westen und dem russischen Nowaja Semlja im Osten. Im Nordpazifik und den antarktischen Meeren leben die nah verwandten Eishai-Arten S. Pacificus und S. Antarcticus. Doch weil sich die Leviathane meist in finsteren Tiefen von mehr als 200 Metern aufhalten, geben sie der Wissenschaft eine Menge Fragen auf. So hielt man die Tiere lange Zeit für träge, am Boden herumlungernde Aasfresser - und irrte.

derstandard.at - 15.Juli 2007
Ältestes Spinnennetz der Welt samt Beute entdeckt
Zwar nicht das älteste Stück Spinnenseide, dafür aber der früheste Beweis dafür, dass Spinnen Netze zum Beutefang sponnen, wurde vor kurzem, komplett mit gefangener Beute, in einem 110 Millionen Jahre alten Stück Bernstein entdeckt. Das Gespinst war während der frühen Kreidezeit im heutigen Spanien (Escucha, nahe Teruel) in Harz eingeschlossen worden. David Grimaldi vom Amerikanischen Naturhistorischen Museum in New York schließt aus dem 18 Millimeter langen und 7,5 Millimeter breiten Bernstein-Stalaktiten, dass der klebrigem Saft entweder direkt auf das Netz tropfte oder das feine Gewebe vom Wind gegen Baumharz geblasen worden war. Die Paläontologen teilten den Bernstein in drei dünne Scheiben und stießen dabei auf mindestens 26 Fäden; manche davon waren miteinander verbunden. Das Netz sei zwar nicht vollständig genug, um es eindeutig als ein Radnetz mit an Speichen spiralförmig verlaufenden Fäden zu identifizieren, aber Grimaldi fand auch keine Anhaltspunkte, die dagegen sprechen würden. "Es ist zweifellos ein geometrisch komplexes Netz, das in einer Ebene gesponnen wurde. Auf jeden Fall war das kein völlig zufälliges Gewebe.", ist sich Grimaldi sicher.

derstandard.at - 16.Juli 2007
Deutschland: Hobby-Forscher finden Plesiosaurier-Skelett
Das vollständig erhaltene Skelett eines Plesiosauriers fanden deutsche Hobby-Forscher in einer Tongrube bei Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das rund 185 Millionen Jahre alte Fossil stellt nach Angaben des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) für Norddeutschland einen einzigartigen Fund dar. Zwar hätten Forscher dort bereits ähnliche Fossilien gefunden. "Aber die Skelette waren nie vollständig und stammten meistens aus der Kreidezeit, waren also etwa 60 Millionen Jahre jünger", sagte Bianca Fialla vom LWL-Naturkundemuseum in Münster.

Liechtensteiner Volksblatt - 11. Juli 2007
Uni Zürich: Artenvielfalt wichtiger als bisher angenommen
Die Artenvielfalt ist für den Erhalt des Ökosystems wichtiger als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten von Zürich und Oxford in einer Studie. Sie schlagen eine globalere Sichtweise vor. Bislang wurde davon ausgegangen, dass Arten, die für eine einzige so genannte Ökosystem-Diensleistung wichtig sind, auch andere nötigen Dienstleistungen gewährleisten können. Unter Ökosystem-Dienstleistungen versteht man zum Beispiel die Lebensmittelproduktion oder die Bereitstellung von Trinkwasser. Dies scheint nicht mehr der Fall zu sein, schreiben die Forscher in einer Mitteilung der Universität Zürich. Bereits der Verlust von wenigen Arten könne dazu führen, dass die Gesamtfunktion eines Ökosystems beeinträchtigt wird. Die Studie könnte insbesondere für Umweltschutzbemühungen wie etwa das Aufforsten von abgeholzten Regenwäldern Konsequenzen haben. Die bisherige Praxis, nur eine einzelne Baumart wieder anzupflanzen, greife zu kurz.

Aachener Zeitung - 17. Juli 2007
Großtrappen erholen sich und haben reichlich Nachwuchs
Die seltenen, riesigen Großtrappen haben in diesem Jahr in Deutschland für reichlich Nachwuchs gesorgt. «Acht oder neun Junge wachsen in freier Wildbahn auf, 25 werden mit der Hand aufgezogen», sagt der Präsident des Landesumweltamtes von Brandenburg, Prof. Matthias Freude. Allerdings warnt er vor zu großer Euphorie: «Wie viele durchkommen, ist noch unklar, denn es lauern Fuchs und Seeadler.» Dennoch zeigten auch die diesjährigen Jungvögel, dass nach jahrelanger Sorge das Schlimmste überstanden ist. «Die Bestandszahlen liegen konstant über 100, damit sind die Vögel in Deutschland nicht mehr akut vom Aussterben bedroht.» Derzeit gebe es in Deutschland nur drei Bestände: zwei in Brandenburg und einen an der Grenze von Brandenburg zu Sachsen-Anhalt. Für die Handaufzucht wurden laut Freude Eier aus den ersten Gelegen des Jahres entwendet. Noch 1995, als es nur exakt 48 dieser Tiere in Deutschland gab, hatte kein Experte mehr auf eine erfolgreiche Rettung gesetzt.

Blick Online - 18. Juli 2007
Bären-Halbbrüder
Der Vater der beiden Bären, die derzeit im Bündnerland umherstreifen, heisst «Joze». Und die Mutter des einen, bisher nicht identifizierten Bären heisst «Maja». Deswegen erhält ihr Bärensohn jetzt zunächst einmal den Namen «MJ4». ,Die Abstammung von «MJ4» sei ihm nach der genetischen Analyse am Istituto nazionale faunistico di Bologna (I) telefonisch mitgeteilt worden, sagte der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi heute. Dieser zweite, jetzt identifizierte Bär, der auch aus dem Wiederansiedlungsprojekt im Trentino (I) stammt, ist somit ein Halbbruder des bereits bekannten Tieres «JJ3», das sich ebenfalls in Graubünden aufhält. Ihr gemeinsamer Vater ist «Joze», der mit Bärin «Jurka» bekannt gewordenen Nachwuchs wie «Lumpaz» oder «Bruno» zeugte. Insgesamt rund 30 Schafe haben die beiden im Juni eingewanderten Bärenbrüder in Graubünden inzwischen getötet. Seit Mitte letzter Woche aber sind keine neuen Risse bekannt geworden. Die neujährige «Jurka», die immer wieder Schafe und Hühner riss und in bewohnten Gegenden des Südtirols ihr Unwesen trieb, ist unterdessen nicht mehr auf Pirsch in der Wildnis: Das 130 Kilogramm schwere Tier wurde narkotisiert und in ein Gehege gesperrt.

SF Tagesschau - 13. Juli 2007
Herdenschutzhunde schlagen Bär in die Flucht
Herdenschutzhunde haben in der Nacht zum Freitag am Flüelapass einen Bären mit lautem Gebell in die Flucht geschlagen. Dies ist der erste Erfolg für die Hunde, welche die rund 940 Schafe auf der Alp Grialetsch seit Anfang Woche beschützen. Meister Petz näherte sich gegen vier Uhr morgens der umzäunten Schafherde auf dem Schafberg Grialetsch, wie Hannes Jenny vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei sagte. Dem Bären gelang es, eines der Schafe durch den Zaun hindurch am Kopf zu packen, doch bevor er dem Tier ernsthafte Verletzungen zufügen und ins Gehege eindringen konnte, schlugen die drei Herdenschutzhunde Alarm. In der Region Flüelapass wurden bisher 19 Schafe von Bären getötet. Zusammen mit den Fällen bei Sent und Scuol im Unterengadin gehen damit im Graubünden mindestens 34 Schafrisse auf das Konto von Bären.

Reuters, July 12, 2007
Malaysia to try to clone threatened turtles
Malaysia is launching a $9 million project to try to clone some of its threatened leatherback turtles in a last-ditch bid to save them from extinction.


BirdLife

First Wreathed Hornbill breeding increases calls to protect Temengor - 12.07.2007
A team from the Malaysian Nature Society (MNS) has established the first confirmed nesting of a pair of Wreathed Hornbills Aceros undulatus in Malaysia.
First New World Little Egrets under threat on Barbados - 17.07.2007
The first colony of Little Egret Egretta garzetta in the New World, and its home, the last significant red and white mangrove swamp in Barbados, are at risk from deteriorating habitat quality and threatened development.

PlanetArk


Dead Ocelot Bad News for Falling US Population - 13.07.2007
The unexplained death of a breeding-age ocelot in southeast Texas has brought the endangered cat a step closer to extinction in the United States, a wildlife biologist said on Thursday.
Samoa Butterflies Quickly Evolve, Avoid Extinction - 13.07.2007
When faced with extinction, butterflies on two South Pacific islands quickly developed genetic defenses that helped them fight back, a team of international researchers said on Tuesday.
Malaysia to Try to Clone Threatened Turtles - 13.07.2007
Malaysia is launching a US$9 million project to try to clone some of its threatened leatherback turtles in a last-ditch bid to save them from extinction.
Ecosystems of Vietnam's Long Coastline are in Peril - 17.07.2007
It was the destruction of coral reef and over-fishing that moved artist Nguyen Lieu to paint brightly coloured canvasses warning Vietnamese that their coastal environment is in peril.

ENN

Federal Agency Agrees to Issue New Rules Protecting Whales from Fishing Gear Entanglement - 11.07.2007
New rules to protect endangered whales from fatal fishing-gear entanglements will be in place this fall after environmentalists sued to end the delay.
Common Barn Owl, Enemy to Rodents, Unites Israeli, Jordanian Farmers - 16.07.2007
To the world, the symbol of peace may be a dove, but to farmers on either side of the Jordan, it's Tyto alba, the common barn owl. Dozens of Jordanians are working in cooperation with Israeli colleagues, targeting rodents with this natural predator instead of with chemicals.
Melting Ice Drives Polar Bear Mothers to Land - 16.07.2007
Melting sea ice is driving mother polar bears onto dry land to give birth in northern Alaska, U.S. Geological Survey scientists reported.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Stiftung Artenschutz, 11. Juli 2007
Durchbruch in den Schutzbemühungen für eine der seltensten Affenarten

Nach jahrelangen Bemühungen erfolgte jetzt die lang erhoffte Ausdehnung des Cat Ba Nationalparks in Nordvietnam. Damit bestehen nun gute Aussichten auf das Überleben der Goldkopflanguren. Der von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als eine der zwei weltweit bedrohtesten Primatenarten eingestufte Goldkopflangur kommt ausschließlich auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba vor. Die Affenpopulation ist in sieben voneinander isolierten Teilgruppen zersplittert, was ihren Schutz außerordentlich erschwert. Zudem befanden sich ein Drittel der Population nicht auf dem Gelände des seit 1986 bestehenden Nationalparks „Cat Ba“. Im Zuge der Neueinteilung der Landnutzung im UNESCO-Weltnaturerbe Cat Ba sollte der Nationalpark verkleinert werden. Nach langjährigen Bemühungen durch das Projektteam, das beratend an den Planungen mitwirkte, wurde dies erfolgreich verhindert. Die zuständigen Behörden konnten sogar davon überzeugt werden, den Nationalpark zu vergrößern. Zudem wurden alle sieben Langurengebiete als „streng geschützt“ klassifiziert. „Damit ist ein Meilenstein zur Rettung dieser kostbaren Affen erreicht“, erklärt die Projektleiterin Dr. Roswitha Stenke. Durch das von der Stiftung Artenschutz geförderte Schutzprojekt konnte der Zusammenbruch des Bestands nicht nur aufgehalten, sondern umgekehrt werden. Inzwischen ist die Zahl der Affen mit dem goldenen Schopf von 53 Tieren im Jahr 2000 auf aktuell 67 Tiere angestiegen. Die Stiftung Artenschutz ist eine Gemeinschaftsinitiative von 45 Naturschutzorganisationen und Zoologischen Gärten mit dem Ziel, das weltweite Artensterben zu bekämpfen. Sie unterstützt mit Hilfe von Partnern und Förderern aus der Wirtschaft Naturschutzprojekte zum Erhalt existentiell gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume. Weitere Infos unter: http://www.stiftung-artenschutz.de. Das Schutzprojekt für den Goldkopflanguren ist eine Kooperation der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) und des Allwetterzoo Münster, gefördert durch die Stiftung Artenschutz.

ProFauna - 12. Juli 2007
Reisen zu den Wildtieren als Ersatz für Zoos?
Man darf nicht alle kritischen bis ablehnenden Stimmen zur Delfinhaltung in Nürnberg in einen Topf werfen. Problematisch und alle konstruktiven Gespräche verhindernd wird es, wenn Emotion zum Fanatismus entartet, der Verstand also subtrahiert und durch primitives Freund-Feind-Denken ersetzt worden ist. Den Scharfmachern geht es ja gar nicht darum, ob, wie oder warum Delfine gehalten werden, denn sie outen sich selbst als kompromisslose Zoogegner, die jegliche Zootierhaltung ablehnen. Da werden, wie dieser Tage wieder, selbst verstaubteste Pseudoargumente gegen Zoos reanimiert. Den altbackenen Vorschlag, Menschen, die Wildtiere erleben möchten, dorthin zu schicken, wo diese Tiere natürlicherweise noch vorkommen, kann man nur als realitätsfern, wertblind, unsozial und tierfeindlich bezeichnen. Die Aufgabe moderner Zoos besteht eben nicht nur darin, Tiere zu zeigen. Vielmehr haben Zoos auch einen Bildungsauftrag, sind dem Artenschutz (z.B. im Rahmen von Erhaltungszuchtprojekten) und der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet. Das Paradies ist verloren, eine stetig wachsende Weltbevölkerung bringt die wildlebenden Tiere in Bedrängnis. Zoos allein können diese Entwicklung nicht stoppen, aber wer, wenn nicht die Mitarbeiter in Zoos, ist denn dazu befähigt, einem breiten Publikum Tiere zu zeigen, zu erklären und für deren Schutzbedürftigkeit zu werben? Die Aktionsgemeinschaft PRO FAUNA verteidigt nicht die Zoos. Zum einen, weil es DIE Zoos ohnehin nicht gibt, sondern vielmehr eine Vielfalt von Einrichtungen existiert, die nicht vergleichbar sind. Zum anderen brauchen Zoos keine Verteidigung, sondern - ggf. auch mit Kritik verbundene - Unterstützung.


American Bird Conservancy – July 18, 2007
Lear’s Macaw Making a Remarkable Comeback in Protected Reserve
New Survey Finds Species on Brink of Extinction Growing in Numbers – Now Up to 750 birds
The Lear’s Macaw, one of the most spectacular of the world’s parrots, now numbers more than 750 birds thanks to the protection of the species’ primary breeding area in Brazil. The Lear’s Macaw had only 70 surviving individuals left in the wild in late 1980’s. “This is a remarkable success story – a species on the brink of extinction is now rebounding because its nesting grounds were protected,” said Michael J. Parr, Vice President of American Bird Conservancy (ABC) and co-author of A Guide to the Parrots of the World. The count of the Lear’s Macaw population was undertaken by Fundação Biodiversitas staff in June 2007 at the Canudos Biological Station in Brazil, a reserve supported by ABC. A total of 751 individuals were counted as they flew out of the canyons where they roost and nest to their licuri palm feeding areas. The global population in 1987 was just 70 birds, the 2003 census was 455, and until last month’s count, the current population was estimated at 600. The Lear’s Macaw is found only in the state of Bahia in northeastern Brazil, where it nests on spectacular sandstone cliffs and feeds primarily on licuri palm nuts. The species is currently threatened by hunting and the illegal pet trade. For 18 years, Biodiversitas has protected the Lear’s Macaw colony in the state of Bahia. Now the conservation group is implementing protective measures for the reserve, and aims to secure additional dry forest areas that are vital for the species feeding. In addition, the project involves extensive environmental education, through both ecotourism and improving pride and understanding of the natural ecosystem among local people.

ZGF - 13. Juli 2007
ZGF fordert Unterstützung der UN Truppen beim Schutz der Berggorillas im Kongo
Zum wiederholten Mal in diesem Jahr sind die Berggorillas im Virunga Nationalpark (DR Kongo) zur Zielscheibe geworden. Nach der Ermordung von zwei Männchen im Januar wurde vor Kurzem das Weibchen Rubiga erschossen. Die Zoologische Gesellschaft fordert die deutsche Politik auf, sich dafür stark zu machen, dass die im Ostkongo stationierten UN-Truppen die Nationalpark-Ranger beim Schutz dieser einmaligen Tiere in dem ebenso einmaligen UNESCO Weltnaturerbe Virunga unterstützen.

BOS Deutschland e. V. - 17. Juli 2007
Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) ruft zu Spenden auf: Einen Orang-Utan adoptieren und das Klima schützen!
Anlässlich der BBC-Reihe "Tagebuch der Orang-Utans", die am 22.7., 29.7. und 4.8.07 jeweils um 10.10 Uhr auf VOX ausgestrahlt wird, ruft die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) dazu auf, die Adoption oder die Patenschaft eines Orang-Utans zu übernehmen und sich so gleichzeitig für den Klimaschutz einzusetzen. BOS in Indonesien ist das größte Primatenschutzprojekt der Welt. BOS betreibt zwei Auswilderungsstationen mit momentan ca. 900 Orang-Utans auf Borneo. Die Reihe "Tagebuch der Orang-Utans" gibt einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Tierschutz-Organisation BOS. Im Mittelpunkt steht das Leben auf der Rehabilitationsstation Nyaru Menteng, die infolge der katastrophalen Waldbrände 1997/98 gegründet wurde.

Deutsche Wildtierstiftung - 16. Juli 2007
Stilllegungsflächen – Wo bleiben die Wildtiere?

Agrarpolitische Diskussion zur Zukunft der obligatorischen Flächenstilllegung darf den Naturschutz nicht vergessen
Hamburg, 16. Juli 2007. Das Projekt „Lebensraum Brache“ hat Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer in einem Schreiben dazu aufgefordert, den Natur- und Umweltschutz bei den bevorstehenden Beratungen um die Zukunft der obligatorischen Flächenstilllegung nicht zu vernachlässigen. „Stillgelegte Flächen sind wichtige Lebensräume gerade in intensiv genutzten Ackerbaulandschaften. Fällt die Flächenstilllegung ohne eine Kompensation für Umwelt und Natur, wird die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen weiter sinken“, so Hilmar Freiherr v. Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Zahlreiche Untersuchungen aus dem Projekt „Lebensraum Brache“ zeigen, dass schon mit einem Anteil von 5% wildtierfreundlicher Stilllegungsflächen im Offenland Vielfalt und Anzahl an Wildtieren und -pflanzen deutlich zunehmen. Deshalb fordern die Partner des Projektes „Lebensraum Brache“ Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer dazu auf, die Flächenstilllegung, die einst zur Begrenzung von Überschüssen in der Agrarproduktion eingeführt wurde, künftig zu einem Instrument zum Erhalt und zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft weiter zu entwickeln.

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Stellenanzeige

Die Tiergarten Heidelberg gGmbH hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines
Revierleiters im Elefantenrevier
zu besetzen.

Der Tiergarten Heidelberg hat für seine Elefantenhaltung in den letzten Jahren ein neues, modernes Programm entwickelt, bei dem das Wohlbefinden der Tiere oberste Priorität hat. Wir sind von der Wichtigkeit des Environmental Enrichment für die physische und psychische Gesundheit unserer Elefanten überzeugt, unser Beschäftigungsprogramm wird daher ständig überarbeitet und erfüllt höchste Ansprüche. Nun gehen wir den nächsten Schritt. Noch in diesem Jahr beginnen wir mit dem Bau eines neuen Elefantenhauses (im 1. Schritt nur für Elefantenkühe), das auch der Kreativität und dem Engagement unserer Pfleger neue Möglichkeiten bietet. Wir suchen einen erfahrenen Elefantenpfleger, der unsere Ideen teilt und unser Elefanten Programm mit uns weiterentwickeln möchte.
Sie haben mindestens 5 Jahre Erfahrung in der hands on Haltung, Pflege und Training von Elefanten. Sie können sich auch mit der Haltung in protected contact anfreunden. Sie sind in der Lage unser Elefantenpflegerteam gemeinsam mit unserem Berater Alan Roocroft zu trainieren und anzuleiten. Sie sind teamfähig, zuverlässig, engagiert und möchten in einem Zoo arbeiten, dessen Entwicklung Sie mit beeinflussen können. Sie sehen die Arbeit mit den anderen Tierarten des Elefantenrevieres (v.a. Huftiere) als Herausforderung. Für Sie ist lebenslanges Lernen eine Selbstverständlichkeit und Sie sehen den Besucherkontakt als wichtigen Teil Ihrer Arbeit an.
Wir haben bereits eine neue Außenanlage für Elefanten fertig gestellt und beginnen noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Hauses. Wir bieten eine interessante Stelle in einer der schönsten Städte Deutschlands in einem Zoo, der Sie braucht und wo Sie Ihre Ideen einbringen können.
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 20. August 2007 an Herrn Markus Jungmann, Tiergarten Heidelberg gGmbH, Tiergartenstr. 3, 69120 Heidelberg oder an markus.jungmann@heidelberg.de. Wenn Sie Fragen zu unserem Elefanten Programm, zu den Tieren oder dem neuen Haus haben, steht Ihnen unser derzeitiger Revierleiter Stefan Aspegren gerne zur Verfügung: s.aspegren@gmail.com


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Neue Veröffentlichungen

Michael Lohmann
Das praktische Igel-Buch
Aus dem Leben der Igel: Lebensräume, Verhalten, Nahrung, Feinde, Schutz; Gärten igelfreundlich gestalten - die natürlichen Nahrungsquellen fördern; Aufzucht verwaister Igel, kranke Tiere pflegen, Winterschlaf usw.
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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

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Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de

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Veranstaltungen

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

XXVII. Tagung über tropische Vögel
Hannover, 13. bis 16. September
Das ausführliche Programm auf www.tropenornithologie.de

Tiergartenbiologischer Workshop
Ab 2007 werden wir am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11.. in JENA tagen. Auf Einladung des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer) und des Netzwerkes der Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir dort unsere neue Heimat finden.

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


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Ausstellungen

Berliner Morgenpost - 13. Juli 2007
Die fünf Höhepunkte der Dino-Show
Das Warten hat ein Ende. Am Freitag um 12 Uhr eröffnet das Museum für Naturkunde an der Invalidenstraße 43 seine neuen Ausstellungen. Bei freiem Eintritt erwartet Museumschef Reinhold Leinfelder ein volles Haus, wenn erstmals nach zweijähriger Bauzeit Dinos & Co. wieder öffentlich zu sehen sind. Der Berliner Weltmeister-Dino beherrscht den Sauriersaal mit seiner stolzen Höhe von 13,27 Metern. Zwar wurden insgesamt - gemessen von Kopf bis Schwanzspitze - schon größere Saurier gefunden, doch in keinem Museum der Welt erhebt eine Urzeitechse ihren Kopf in solch beeindruckende Höhe. Die Präsentation des Urvogel-Fossils ist eine echte Premiere. Noch nie war das Original in der Ausstellung zu sehen. Der Name klingt abschreckend - zugegeben. Zu Unrecht allerdings, denn was dort über fast die gesamte Breite des Saales "Evolution in Aktion" zu sehen ist, ist nicht mehr und nicht weniger als die Fülle, die Pracht der Farben und Formen des Lebens selbst. Von winzigen schimmernden Käfern über leuchtend bunte Vogelpräparate und bizarre Wasserbewohner bis zu geschmeidigen Raubkatzen.

Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos: neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Juli-Sendung am Sa., 28. Juli , besucht Prometheus den Tiergarten Ulm.

Fr, 20.07.2007, 11:30 NDR, Der Nationalpark Vilsandi in Estland, Kegelrobben in der Ostsee
Fr, 20.07.2007, 11:45 RBB, Panda, Gorilla & Co. - Junior
Fr, 20.07.2007, 12:00 RBB, Knut!
Fr, 20.07.2007, 14:15 HR, An den Ufern der Save
Fr, 20.07.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch
Fr, 20.07.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co.
Fr, 20.07.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 20.07.2007, 21:00 RBB, Geparde - die eleganten Sprinter der Savanne
Sa, 21.07.2007, 08:20 WDR, Wunderwelt See (Haubentaucher)
Sa, 21.07.2007, 10:20 SWR, Ein Biotop für den Biber
Sa, 21.07.2007, 11:55 VOX, Tierzeit, Sandhaie
Sa, 21.07.2007, 15:40 WDR, Pinguin, Löwe & Co.
Sa, 21.07.2007, 16:30 NDR, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
Sa, 21.07.2007, 17:15 1Festival, Ein Platz für Tiere (mit B. Grzimek, aus den 1960ern, wöchentlich)
Sa, 21.07.2007, 19:00 BR, Wölfe am Horn von Afrika (Äthiopischer Wolf)
So, 22.07.2007, 10:15 ZDF, Wombaz, Nashörner
So, 22.07.2007, 13:15 ARD, Beschlagnahmt!, In der Tierstation des Frankfurter Flughafens
So, 22.07.2007, 15:00 NDR, NDR Tiergarten aus dem Tierpark in Ströhen
So, 22.07.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere - Bären in der Nachbarschaft
So, 22.07.2007, 17:00 3sat, Das Jahr im Kirchdach zu Au - Fledermäuse
Mo, 23.07.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch
Mo, 23.07.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co.
Mo, 23.07.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser Woche u.a. aus dem Zoo Nürnberg
Mo, 23.07.2007, 20:15 ARD, Erlebnis Erde, Namibia - die Rückkehr der Wüstenlöwen
Di, 24.07.2007, 10:20 SWR, Elefant, Tiger & Co.
Di, 24.07.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch
Di, 24.07.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co.
Di, 24.07.2007, 20:15 WDR, Unter Drachen, Auf der indonesischen Insel Flores
Mi, 25.07.2007, 07:45 MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Der Leipziger Zoo
Mi, 25.07.2007, 14:00 BR alpha, Wie funktioniert das?, Tiere im Zoo
Mi, 25.07.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co.
Mi, 25.07.2007, 20:15 NDR, Expeditionen ins Tierreich - Elche, Sand und Seeadler an Ostpreußens Küste
Do, 26.07.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch
Do, 26.07.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co.

"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "
Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen. Einzelne Zoo-Schnipsel auch in "Wildes Kinderzimmer" immer direkt vorher
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 15:10 Uhr im SWR
"
Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, die ARD-Versionen Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"
Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags 20:15, dienstags 21:45 und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"
Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im hr
"
Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags gegen 15:40 Uhr im WDR wiederholt (43-Min-Versionen)
Zoo-Geschichten des ZDF unregelmäßig auf dem ZDF-Infokanal, im Juli die Folge zu Zoo Prag

Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) ARD, 40 Folgen ab 30.Juli 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF, ab Anfang August
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28. November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Arg, ärger, am Ärgsten

Die Thüringer, munkelt man, die würden in den entlegenen Winkeln des Thüringer Waldes nicht nur Bratwürste, sondern gelegentlich auch Hunde essen und deshalb singt in diesem Zusammenhang Reinald Grebe ja auch in einer seiner wunderbaren Bundesland-Hymnen: “Thüringen, ist eines von den schwierigen – Bundesländern.“
Zumindest grillen sie dort gelegentlich das eine oder andere Zootier und soll ich Ihnen was sagen, das stört mich nicht im geringsten! Es ist nämlich kein Skandal, wenn aus einem Zoobestand gelegentlich ein Hirsch, ein Schwein, oder ein Schaf für den menschlichen Verzehr verwendet wird - bei „Forelle Müllerinnen Art“ oder „Karpfen blau“ direkt aus dem Zooteich schreit ja auch niemand Zetermordio.
Es ist auch nicht wirklich ein Skandal, daß dies an der Lebensmittelkontrolle vorbei passiert ist, denn letztlich gefährden sich die Konsumenten damit nur selbst. Es ist aber große Kacke (Ups, ein Fäkalwort!), daß das ohne Genehmigung und somit wohl ohne Wissen der Direktion stattfinden konnte.
War das so, oder ist das Ganze vielleicht nur eine Intrige? Die Belegschaft killt im Auftrag einer der beteiligten „Volks“parteien den Hirsch, gibt ihn an einen Journalisten weiter, der lässt sich den munden, suggeriert anschließend seinen Lesern, im Zoopark Erfurt würden knuffige Zebrafohlen geschlachtet, schon liegt der Direktor auf dem Opfertisch und hinter all dem steht letztlich ein Herr, dessen Name der einer Frucht sein könnte, wenn er ein zusätzliches „f“ beinhalten würde?
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Verschwörungstheorien, aber vielleicht ist der „Chef“ des Zoopark tatsächlich nicht im Bilde, dann läge in Erfurt einiges im Argen und das wäre arg zu beargwöhnen, man müsst dann eine ARGE* gründen, damit es nicht noch ärger kommt und irgendwann richtig Ärger gibt.

Argwöhnische Grüße
Ihr
Carsten Schöne

* ARGE: Arbeitsgemeinschaft

www.schoenes-tierleben.de


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