Liebe Leser,
in Krefeld "liebt" eine Pfeifgans einen Pfau. Wahrscheinlich ein Opfer
der Systematiker, denn daß ein Tier verwirrt wird, wenn es im
Deutschen
sowohl Pfeifgans wie auch Baumente heißt und wissenschaftlich
dann auch
noch Baumschwänin (Dendrocygna - egal on Männchen oder
Weibchen), ist
ja verständlich. Wenigstens ist der Pfau nicht aus Plastik und
beiden
bleibt hoffentlich ein Auftritt bei Stern-TV, Kerner, TV Total und Co.
erspart.
Dirk Petzold

Auch eine Art Fütterungsverbot. Im
St.Lucia Wetlandpark, Südafrika, fotografiert von Tobias Rahde
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| Zoos –
Meldungen |
FR-online.de
- 6.
Juli 2007
Zoo sucht den Weg aus der Krise
Frankfurt.
Der Zoo wirbt um
Besucher - nur einer ist auf dem
Gelände im Ostend nicht mehr willkommen: der frühere Direktor
Christian
Schmidt. Wie Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) am Donnerstagabend
in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung bestätigte,
hängt die
Beurlaubung Schmidts mit den bekannt gewordenen Mängeln im Zoo
unmittelbar zusammen. Von dem verheerenden Zustand vieler Gehege und
Anlagen habe er Anfang März erfahren und anschließend sofort
das
Gespräch mit Schmidt gesucht, sagte der Stadtrat. Semmelroth
verteidigte die Entscheidung der Stadt, auf eine arbeitsrechtliche
Auseinandersetzung mit Schmidt zu verzichten und den früheren
Direktor
weiterhin zu bezahlen: "Es ging darum, einen großen Schaden
für das
Ansehen des Zoos zu verhindern." Mit der Ausbesserung der Mängel
habe
Interimsdirektor
Bernd Schildger sofort begonnen. Unterdessen haben sich auch Frankfurts
Bürger über die Zukunft des Tierparks Gedanken gemacht. Sie
wollen einen europäischen Landschaftszoo, einen höheren
Sicherheitsstandard für die Tiere, kein Disneyland und keinen
Freizeitpark. Sie wünschen sich eine Stätte der Erholung und
des
Lernens und mehr Platz für die Tiere. Zumindest 42 Frankfurter
Bürger
wünschen sich das für die Neuausrichtung des Zoos zum 150.
Geburtstag
im kommenden Jahr. Schildger
ist zuversichtlich, dass die insgesamt 16 begonnen ne Projekte wie die
Vision Zoo und ein Controlling für das Kulturdezernat, bis zum
Zoo-Geburtstag im nächsten Jahr zu bewältigen seien.
Kölner
Stadt-Anzeiger - Montag, 9. Juli 2007
Keine
automatische
Schließung
Im
Zusammenhang mit der geplanten Übergabe des Wildparks Reuschenberg
aus
der
Trägerschaft der Stadt an die Lebenshilfe-Werkstätten legt
der
Vorsitzende des
Leverkusener Finanzausschusses, Thomas Eimermacher (CDU), Wert auf die
Klarstellung, dass im Falle eines Scheiterns dieses Plans die
Schließung des
Parks keineswegs automatisch erfolge. Zwar habe die Verwaltungsvorlage
dies so vorgesehen, der Finanzausschuss aber
und später auch der Rat hätten anders entschieden: Sollte der
Übergabeplan scheitern, wovon er allerdings nicht ausgehe, dann
werde sich die Kommission Wildpark erneut um Alternativen bemühen.
Keinesfalls
werde der Park geschlossen, ohne dass der Stadtrat noch einmal
darüber
befinde,
so Eimermacher.
Planung
und
Bau
ka-news.de
- 8.
Juli 2007
Zehnter Patentag 8,8 Millionen Euro für den Zoo
Karlsruhe.
"Liebe
Zoofamlilie. Pate sein, heißt Verantwortung zu
übernehmen." So begrüßte
Wirtschaftsbürgermeisterin Margret Mergen
anlässlich des zehnten Patentags am vergangenen Freitag, 4. Juli,
die
anwesenden kleinen und großen Paten von Zootieren im Raubtierhaus
des
Karlsruher Zoos. Zudem gingen sie und Zoochefin Gisela von Hegel auf
derzeitige und künftige Entwicklungen des Zoologischen
Stadtgartens
ein. 8,8 Millionen Euro an Finanzierungsmittel erhält der
Karlsruher
Zoo
für die Neukonzeption von der Stadt. Exakt die Hälfte sei
für den Umbau
geplant, die
andere werde für sofortige Baumaßnahmen verwendet. Neben der
Neugestaltung des "Lebensraum Wasser", der
Bauabschnitte 2 und 3 sowie einer neuen Elefantenanlage im
nordöstlichen Gartenbereich (wobei die alten Elefantendamen nicht
mehr
dorthin umziehen sollen) wird auch die Fläche des jetzigen
Tullabades
in die Planungen mit einbezogen. Sie soll als Lebensraum für
tropische
Tiere umfunktioniert werden. Auch die Umgrabung des Lauterbergs (die
Schneeleoparden sollen dort beheimatet werden) oder die "Renovierung"
der veralteten Huftierstallung müssen finanziert werden.
Thurgauer
Zeitung - 6. Juli 2007
Die Papageien können einziehen
Am
Donnerstag
feierte
der Förderverein Pro Plättli-Zoo nun gemeinsam
mit den Handwerkern die Aufrichte.
Berliner
Morgenpost - Dienstag, 10. Juli 2007
Berliner
Senat beschloss Verkehrskonzept für Riesenrad am Zoo
Berlin. Die
pro Tag erwarteten rund 20 000 Besucher des geplanten Riesenrads
am Berliner Zoo sollen vorrangig mit dem öffentlichen Nahverkehr
anreisen. Das
sieht das Verkehrskonzept des Investors (Great Berlin Wheel GmbH &
Co. KG )
vor.
Aktionen
ORF.at - Dienstag,
10. Juli 2007
Panda & Co -
Artenschutztage in
Schönbrunn
Der
Tiergarten Schönbrunn thematisiert mit den "Artenschutztagen" von
28.
Juli bis 5. August die Erhaltung gefährdeter Tiere. Während
der neun
Tage dauernden Veranstaltung soll mit Spezialführungen,
Vorträgen und Spielen gezeigt werden, wie "sich Zoos,
Wissenschafter
und
Naturschützer" für den Artenschutz einsetzen. Jeweils ein Tag
ist dem
Schutz bedrohter Tierarten wie dem Großen Panda, den
Koalas oder der Panzernashörnern gewidemt. Auch auf die bedrohten
Arten
der
heimischen Tierwelt soll aufmerksam gemacht werden. Der 4. August steht
dann im
Zeichen der Insel Madagaskar. Der 31. Juli gehört dem Tiergarten
selbst
- der seinen 255. Gründungstag
feiert.
Freizeit
Ratgeber - Mittwoch, 11. Juli 2007
Sex-Experiment: Macht
Kuschelrock Haie heiß?
Wie
macht man Haie heiß? Wie bringt man sie dazu, den Spaß am
Sex zu
entdecken und
sich fleißig zu vermehren? Und: Kann Musik dazu beitragen, aus
lustlosen
Fischen wollüstige Wesen zu machen?
Das testet man derzeit in den Becken der zehn deutschen Sea Life
Großaquarien.
Denn die vielen Haie, die sich dort tummeln waren bisher zum Leidwesen
der
Betreiber alles andere als lüstern und paarungswillig.
Hamburger
Abendblatt - 9. Juli 2007
Spannendes
Programm im Wildpark
Ein Besuch im Wildpark Lüneburger Heide ist zu jeder Jahreszeit
und bei
jedem
Wetter interessant. Es gibt große und kleine Tiere zu sehen und
einen
Streichelzoo. In den Sommerferien gibt es noch ein paar Gründe
mehr,
den
Wildpark bei Hanstedt zu besuchen. Die Ausstellungen "Wolf, Bär
&
Co Kinderzimmer" und eine
Biotop-Schau werden aufgebaut. Vom 21. Juli bis zum 19. August sind
täglich
drei Vorstellungen mit dem Lauenburger Puppentheater geplant. Ein
Kinderfest
mit Indianern und Wölfen steigt am 21. und 22. Juli. Und es gibt
die
Möglichkeit für Jungen und Mädchen ab neun Jahren,
selbst aktiv zu
werden.
Rhein
Main
Presse - Mittwoch, 11. Juli 2007
Von
Füttern bis Gehege-Reinigen
Worms.
Was gehört alles zu den täglichen Aufgaben eines Tierpflegers
und kann
man auch
eine Ausbildung zum Tierpfleger machen? Diesen Fragen gingen die
Teilnehmer von
der Nibelungenschule in der Projektwoche zum Thema "Beruf
Tierpfleger" nach. Zehn Schüler ab der sechsten Klasse hatten sich
für
das von Lehrerin Katja
Bayrak und Zoopädagogin Tamara Kalmbach angebotene Projekt
angemeldet.
Das ganze Jahr über besteht die Möglichkeit, einen
Schnupperkurs für
vier
Stunden als Tierpfleger im Tiergarten zu buchen.
@haus
online -
Dienstag, 10. Juli 2007
Zoo
bei Nacht
In
den
Sommerferien bietet die Biologische Station Zwillbrock wieder eine
abendliche
Expeditionsreihe durch den Allwetterzoo Münster an. Am Samstag,
14.
Juli 2007,
20.00 Uhr findet diese Zooführung der ganz besonderen Art wieder
statt.
Zu ungewöhnlicher Stunde können u.a. Bären, Flughunde,
Tiger, Giraffen
und
andere Zoobewohner kennen gelernt werden. http://www.bszwillbrock.de/
Nachwuchs
Ad-Hoc-News - Mittwoch,
11. Juli 2007
Seehundnachwuchs
im Tierpark Nordhorn
Nach
einem Jahr ohne Nachwuchs ist im Tierpark Nordhorn wieder ein Seehund
geboren
worden. Mutter Rita brachte bereits am vergangenen Donnerstag ein
gesundes
weibliches Jungtier zur Welt, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte.
Einen Namen hat das Neugeborene noch nicht. Tierpark-Fans
aus aller Welt können per E-Mail (raterink@tierpark-nordhorn.de)
oder
SMS (0162
- 2459000) darüber abstimmen, wie das Jungtier heißen soll.
Zur Auswahl
stehen
die Namen Lilly, Hanna, Maja, Leni, Paula und Emmie. Die Abstimmung
läuft bis 20.
Juli. Unter allen Teilnehmern verlost der Tierpark eine
Familienjahreskarte.
derstandard.at
- 11. Juli 2007
Schneeleoparden-Hattrick
in Salzburg
Schneeleoparden zählen zu den am stärksten vom Aussterben
bedrohten
Großkatzen unserer Erde; etwa 4.500 bis 7.500 Tiere leben heute
noch
auf freier Wildbahn in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai
bis zum Himalaya. Zoos spielen daher eine nicht zu unterschätzende
Rolle in der Arterhaltung. In ganz Europa kamen im vergangenen Jahr 18
junge Schneeleoparden in Tiergärten zur Welt - eine Erfolgsmeldung
der
besonderen Art kommt nun aus Salzburg:
Erstmals in Österreich bekam ein in einem Tiergarten lebendes
Schneeleopardenweibchen Nachwuchs - und das gleich dreifach. Die
Drillinge kamen am 29. Mai im Salzburger Zoo zur Welt: Ein
äußerst
seltener Zuchterfolg, erklärte die Sprecherin des Zoos, Christine
Beck-Graninger. "Die drei gesunden jungen Schneeleoparden - ein
männliches und zwei weibliche Tiere - entwickeln sich
prächtig. Sie
haben ihr Geburtsgewicht von rund einem halben Kilo mittlerweile
vervierfacht", teilte Zootierärztin Sandra Langguth mit. Noch
befinden
sich die Babys mit ihrer Mutter in einem geschützten Bereich des
Zoos.
Besucher werden die Tiere erst in drei bis vier Wochen in der Anlage im
Zoo Salzburg beobachten können.
Focus
Online -
Dienstag, 10. Juli 2007
Da
tobt der Knut
Von
seinem Pfleger Thomas Dörflein ließ sich Eisbär Knut
zum Superstar
aufpäppeln,
um ihn am Ende eiskalt abzuservieren. Zwischen Knut und Dörflein
kriselt es seit
Wochen. So sehr sich der Pfleger Mühe gab, bärengleich zu
sein, Knut
ließ sich
nicht mehr beeindrucken. Am Ende sprang Dörflein schöner als
jeder Bär
in das
Becken des Geheges und auch der Pelz in seinem Gesicht wucherte
ungebremst.
Doch Knut wollte nicht mehr. Je mehr sein Menschenfreund klammerte,
desto
heftiger wurden die Abwehrreaktionen. Von Wutanfällen ist die
Rede. „Es
hat
ganz schön wehgetan“, sagt Dörflein. Menschenrechtler
befürchten, dass
die
Wiedereingliederung des Pflegers in die menschliche Zivilisation
scheitern
könnte.
Südkurier - 9. Juli 2007
Berliner
Zoo beendet «Knut»-Show
Nach gut dreieinhalb Monaten ist die tägliche
«Knut-Show» im Berliner
Zoo Geschichte. Das neue Leben des jetzt sieben Monate alten und 50
Kilo
schweren Eisbären begann am Montag auf einem deutlich kleineren
Gehege.
Als um 11.00 Uhr Knut «allein zu Haus» blieb, und Ziehvater
Thomas
Dörflein
nicht wie die vergangenen 108 Tage die grüne Decke und den
Fußball aus
der
Spielkiste kramte, fing das Jungtier kräftig und ausdauernd zu
schreien
an. Schweren Herzens hatte sich der Zoologische Garten zur
Entwöhnung
Knuts von
Dörflein entschlossen. In den
vergangenen Wochen sei Knut Schritt für Schritt daran gewöhnt
worden,
alleine
zu sein. Zoologe Heiner Klös - in Deutschlands ältestem Zoo
für die
Bären
zuständig - glaubt auch, dass Knut die Umstellung gut verkraften
wird.
«Diese
Anlage ist seine Anlage, wir haben ihm auch extra einen schönen
großen
Baum
draufgelegt», sagte Klös. Die Zoo-Direktion hatte das Ende
der
inzwischen von mehr als einer Million
Menschen besuchten «Knut-Show» nicht offiziell mitgeteilt.
Lediglich
die
Besucher des letzten Auftritts am Sonntagnachmittag waren kurz
informiert
worden. «Wir wollten keinen großen Wirbel machen»,
sagte Heiner Klös.
Berliner
Kurier -
Mittwoch, 11. Juli 2007
Zoo-Touristen
wissen noch nichts vom Show-Ende
"Was?!
Keine Knut-Show mehr?! Schade!" So enttäuscht reagierten gestern
vor
allem
auswärtige Zoo-Besucher aufs Ende der gemeinsamen Vorstellung von
Knut
und
Ziehpapa Thomas Dörflein.
net-tribune.de -
Dienstag, 10. Juli 2007
"Knut" kann's
auch allein
Berlin
- Der Berliner Eisbär "Knut" vermisst die gemeinsamen Auftritte
mit
seinem Pfleger Thomas Dörflein anscheinend nicht. "Er hat sein
Fressen,
er
hat seine Höhle, er ist zufrieden", sagte Zoodirektor Bernhard
Blaskiewitz
am Montag.
Freizeit
Ratgeber - 8. Juli 2007
Zoo
Berlin: Das Ende der Knut-Show
Künftig
werde
Eisbär
Knut nicht mehr zwei Mal täglich mit seinem
Ziehvater vor den Besuchern im Berliner Zoo auftreten.
Netzeitung
- 8.
Juli 2007
Pfleger Dörflein zeigt sich nicht mehr
Ein
Zoo stelle
Tiere
aus - keine Menschen, sagt Bären-Kurator Klös.
urlb@se.de
- 8.
Juli 2007
Abgesetzt: Eisbär KNUT hat keine Show mehr
Im
Berliner Zoo
wurde
eine kleine Anlage am Bärenfelsen für Knut
reserviert.
Rundfunk
Berlin-Brandenburg - 9. Juli 2007
Eisbär
Knut nabelt sich ab
Eisbär
Knut hat seinen ersten Tag im Berliner Zoo ohne die öffentliche
Spielstunde mit
seinem Pfleger Thomas Dörflein offenbar gut überstanden.
Zuerst habe er
kurzzeitig geschrieen, als er am Vormittag allein auf der Anlage war,
sagte
Bären-Kurator Heiner Klös am Montag. Doch dann sei er in
seinem Gehege
umhergelaufen und auch schwimmen gewesen. Bei
den zahlreichen Besuchern habe es nur vereinzelt "lange Gesichter
gegeben". Der Zoo habe sich aber bewusst dazu entschlossen, auf eine
"Abschiedsvorstellung am Wochenende zu verzichten", unterstrich
Klös.
Mit seinen mittlerweile 50 Kilogramm sei das Tier nicht mehr
"beherrschbar" und habe schon in der Vergangenheit nur noch auf
seinen Ziehvater gehört.
Westdeutsche Zeitung Montag, 9. Juli 2007
Zoo:
Die Tiger-Diva macht sich rar
Wuppertal. Zoodirektor Ulrich Schürer hätte es ahnen
können: Wenn eine
Tigerdame den Namen Mymoza (Mimose) trägt, kann es um deren
Entdeckungsdrang
nicht wirklich gut bestellt sein. Doch bisher leugnen die Tierpfleger
jeden
Zusammenhang von Namensgebung und der Tatsache, dass sich die
sibirische
Tigerdame aus Moskau seit drei Wochen nicht ins Freigehege ihrer neuen
Wuppertaler Heimat traut.
Freie
Presse -
Dienstag, 10. Juli 2007
Professor
hat Giraffe Max mit der Flasche groß gezogen
Klaus
Eulenberger ist Tierarzt im Leipziger Zoo. Er zeigt Publikationen, die
er am
Sonntag für die sanierte Bibliothek des Wolkenburger Schlosses zur
Verfügung
stellte. Denn Eulenbergers kurz nach Mittag angesetzter Vortrag musste
verschoben
werden. Grund dafür: Ein Kängurubock im Leipziger Zoo lag
flach. Da
Eulenbergers Kollege dienstlich im Ausland unterwegs war, eilte der
Professor
von Limbach nach Leipzig.
20minuten -
Montag, 9. Juli 2007
Hamas
befreit
entführte Löwin
Eine
vor zwei Jahren von Kriminellen verschleppte Löwin ist in den Zoo
von
Gaza zurückgekehrt.
Kämpfer der Hamas befreiten Sabrina nach eigenen Angaben aus der
Gewalt
eines
Drogenrings. Sie seien bei einer Razzia auf das Tier gestossen, bei der
auch Rauschgift und
Waffen sichergestellt worden seien, erklärte Kommandeur Abu Haman
al
Dib.
Hamburger
Abendblatt Dienstag,
10. Juli 2007
Von
Welck besucht Tierpark Hagenbeck
Karin von Welck, Kultursenatorin (parteilos), besucht morgen aus Anlass
des
100. Geburtstages des Tierparks Hagenbeck das neu eröffnete
Tropen-Aquarium.
Hamburger
Abendblatt Mittwoch,
11. Juli 2007
Hagenbecks
Tierpark: Gratulationen zum 100.
Karin von Welck blickte etwas skeptisch auf das Bäumchen, das
hinter
ihr im
Tropen-Aquarium des Tierparks Hagenbeck stand. An den Ästen hingen
kopfüber
drei Fledermäuse. Zu dem Empfang kamen - neben den
Fledermäusen - rund
200 Gäste in das neu
eröffnete Tropen-Aquarium. Die Direktoren Joachim
Weinlig-Hagenbeck und
Stephan
Hering-Hagenbeck bedankten sich für die langjährige
Unterstützung der
Stadt und
bei den vielen Förderern des Hamburger Tierparks.
Naumburger
Tageblatt Montag,
9. Juli 2007
4000 Zoobesucher bei jungem weißen Tiger in
Aschersleben
Der
junge weiße Tiger im Zoo von Aschersleben hat binnen einer Woche
4000
Besucher angelockt. Alleine am Sonntag hätten sich 1500 Neugierige
das
Raubtiermännchen angesehen, teilte eine Sprecherin der Stadt am
Montag
mit. Die beiden Tiere sind die einzigen ihrer Art in den neuen
Bundesländern.
Märkische
Oderzeitung - Mittwoch, 11. Juli 2007
Verantwortung
für etwa 270 Tiere
Eisenhüttenstadt.
Dieter Sommer ist seit wenigen Tagen für
etwa 270 Zwei- und Vierbeiner verantwortlich, die im Gehege auf der
Insel leben. Nur die Vereinsgründung im September vergangenen
Jahres
und die jetzige
Übernahme des Tiergeheges durch den Förderverein konnte die
Schließung
des
"Mini-Zoos" verhindern. Dieter Sommer spricht durchaus optimistisch von
der Zukunft, die dem Tiergehege
und seinen Bewohnern bevorsteht. Abstriche gibt es jedoch beim
Personal: Künftig, so Dieter Sommer, werden
nur zwei entsprechend ausgebildete Arbeitskräfte eine Anstellung
beim
Förderverein finden können. Das Tiergehege soll, so stellt es
sich der Vereinsvorstand vor, zum Unterrichtsraum in der Natur werden.
Bezahlt werden
soll künftig an einem automatischen Einlass per Münzwurf. Der
Tierbestand allerdings könnte schrumpfen. "Wir haben zehn Hirsche
- da
würden auch fünf reichen", sagt Sommer und rechnet ein
ähnliches Modell
für die etwa 15 Schafe vor. Zugleich denkt man im Vereinsvorstand
darüber
nach, Tierarten anzuschaffen, die Besucher magisch anziehen. "Denken
Sie
nur an den Rummel um ,Knut' in Berlin".
Bild.T-Online.de
- 8.
Juli 2007
Ziege nutzt Nashorn als TRITTLEITER
Was
ist denn da
im Zoo
von Schwerin los? Eine
Ziege turnt auf Breitmaul-Nashorn „Limpopo“.
sueddeutsche.de
- 8.
Juli 2007
Zoo-Serie II:_ Zoo Nürnberg
Im
Jahr 1939
wurde der
Zoo am Schmausenbuck im stadtnahen Reichswald
neu eröffnet. Die Verlegung brachte deutlich mehr Platz.
Westfälische
Nachrichten - 9. Juli 2007
Ein
Paradies für wilde Kerle
Bestimmt
130 Kilo schwerer und Jahre älter als der Besucher-Liebling im
Berliner
Zoo,
Eisbär-Baby Knut, sind sie schon – aber mindestens genauso
faszinierend: die
Bären in der Anholter Schweiz. Oft einem traurigen Schicksal nur
knapp
entgangen, haben die braunen Riesen hier im Bärenpark ein
idyllisches,
zweieinhalb Hektar großes Zuhause gefunden. 1893 hatte Fürst
Leopold zu
Salm-Salm hier in Erinnerung an seine
Hochzeitsreise eine Nachbildung des Vierwaldstätter Sees erbaut.
100
Jahre
später wurde dieser unter Denkmalschutz stehende Englische Garten
zum
56 Hektar
großen Biotopwildpark erweitert.
Morgenweb
- 9.
Juli
2007
Rowdys lassen Tiere im Wildpark frei
Rheingönheim. Riesenaufregung gestern Vormittag im Wildpark:
Zahlreiche
Auerochsen, Esel
sowie ein Wisentbulle waren von Unbekannten in der Nacht zum Sonntag
aus ihren
Gehegen freigelassen worden und streiften durch das 30 Hektar
große
Gelände des
Tierparks. Nach einer knappen Stunde gab die Polizei Entwarnung: Alle
Tiere
wurden wieder eingefangen. Der Park konnte geöffnet werden.
Hinweise
auf die
Täter hat die Kripo indes nicht. Gegen 8 Uhr hatte ein
Verantwortlicher
des städtischen Wildparks die Polizei
verständigt. Er gab an, dass vermutlich "Umweltaktivisten" am Werk
gewesen seien. Diese Schlussfolgerung zog er aus der Tatsache, dass
auch
Parolen gesprüht wurden.
Frankfurter
Neue
Presse -
6. Juli 2007
Dem Kobelt-Zoo fehlen Mäuse
Über
dem
Wilhelm-Kobelt-Zoo hängen dunkle Wolken – und das nicht erst
seit dem Wettertief der vergangenen Wochen.
openPR.de - 9. Juli 2007
7.
antispeziesistische Norddemo
Am
Samstag den 14. Juli 2007 findet in Lübeck die 7.
antispeziesistische
Norddemo
statt. Sie richtet sich gegen die Ausbeutung von Tieren im Allgemeinen
und
gegen den Tierpark Lübeck Israelsdorf im Speziellen.
>Hinweis: OpenPR-Meldungen sehen zwar aus wie Artikel, sind aber
eigentlich Pressemitteilungen - dort darf jederman irgendwelche
Meldungen erstellen, die dann verbreitet werden
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
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Niederländische Meldungen
Algemeen Dagblad - 10. Juli 2007
Hap, zegt de dubbele neushoornvogel
Schnapp, sagt der Doppelhornvogel
Au! Das Praktikum des Beigeordneten Blom bei Avifauna dauert noch keine
Viertelstunde - als er einen Doppelhornvogel an seinem Finger
hängen
hat. Zunächst glaubt das Tier, getäuscht durch die bekannte
Farbe des
Avifauna-Trikots, es mit einem Pfleger zu tun zu haben und sie (es ist
ein Weibchen) nimmt vorsichtig Weintrauben an, die der Beigeordnete
hinhält. Aber auf einmal erkennt der Vogel, daß es ein
Fremder ist und
schnappt zu. Blom nimmt es gut auf. "Siehst du wohl, daß das ein
gefährlicher Beruf ist?" sagt er munter. Robert Blom geht eine
Woche
füttern, Käfig reinigen und helfen bei der
Vogelvorführung. Avifauna
hat ihn dazu eingeladen. Avifauna koordiniert für
alle Zoos die Zucht mit Doppelhornvögeln.
dierennieuws.nl - 9. Juli 2007
Bezwaar circus Renz tegen wilde dieren verbod
Winschoten
Beschwerde des Circus Renz gegen Auftrittsverbot
mit
Wildtieren in Winschoten
Am Mittwoch, dem 11. Juli, um 19.15 Uhr beschäftigt sich der
Beschwerdeausschuß in Winschoten mit der Beschwerde des Zirkus
Renz
gegen die durch die Gemeinde verweigerte Auftrittserlaubnis. Die
Gemeinde Winschoten läßt aus Gründen des Tierwohls
keinen Zirkus mit
Wildtieren mehr zu. Zirkus Renz will, ungeachtet der zunehmenden
gesellschaftlichen Abneigung gegenüber der Ausnutzung von
Wildtieren im
Zirkus, dennoch mit seinen Wildtieren nach Winschoten kommen. Website: www.wildedierendetentuit.nl
dierennieuws.nl - 9. Juli 2007
Introductie Georgische beren in Berenbos Rhenen
Einführung der georgischen Bären in den
Bärenwald Rhenen
Am Donnerstag, dem 12. Juli 2007, dürfen die drei georgischen
Bären,
die Ende April in den Niederlanden ankamen, endlich richtige
Bekanntschaft machen mit dem Leben im Bärenwald in Ouwehands
Dierenpark
Rhenen. Die Bären lebten in einem kommunalen Zoo in Rustawi,
Georgien,
wo sie getötet werden sollten, weil der Zoo geschlossen wurde. Zum
Glück konnte Alertis, "Stiftung für Bär und
Naturschutz", sie retten,
indem sie in den Bärenwald geholt wurden. Ein sehr positiver
Effekt
ist, daß die georgische Regierung durch diese Aktion extra in
Bewegung
gekommen ist, um das Problem von Bären in Gefangenschaft jetzt
richtig
anzupacken. Nach der Ankunft in Rhenen blieben die drei Bären,
Duuk,
Diesel und Igor, erst eine Zeitlang im Quarantänegehege des
Bärenwaldes. Bereits direkt nach dem Transport der Bären in
die
Niederlande wurde auf den nationalen Nachrichtensendern in Georgien
dieser Rettungsaktion ausführlich Beachtung geschenkt. NACRES, die
georgische Partnerorganisation von Alertis, bekam hierdurch die Chance,
ausführlich zu besprechen, daß in ganz Georgien noch mehr
als 30 Bären
dringend Betreuung nötig haben. www.alertis.nl
bndestem.nl
- 10. Juli 2007
Enorme
drukte bij vogelopvang
Viel Betrieb bei Vogelbetreuung
Es ist Betrieb im Vogelrehabilitationszentrum Zundert. Durch die
wechselhafte Jahreszeit wurden viel mehr junge Tiere angeliefert als
üblich. Und dann kommt auch noch eine außerordentlich
große
Beschlagnahme von Löfflern. Ein milder Winter mit einem einfachen
Sturm, ein warmer und trockener Frühling und jetzt ein nasser und
stürmischer Monat Juli. Die Natur ist aus dem Takt geraten und
auch die
Vögel kommen "vom Weg ab". Viele von ihnen haben dieses Jahr zum
zweitenmal ein Nest mit Jungen. Durch die Unmengen von Wind und Regen
in den letzten Wochen fallen diese Nester von den Bäumen. Die
"verwaisten Jungen" wurden in großer Zahl abgeliefert im
Vogelrehabilitationszentrum von Charles Brosens (60),
größter
Freiwilliger und in seinem Alltagsleben Landvermesser. "In der
gegenwärtigen
Situation können wir nicht noch eine Beschlagnahme von Vögel
aufnehmen,
wo es um Unterbringung, Pflege und Nahrung geht. Die Aufenthaltskosten
von zeitlich begrenzt beschlagnahmten Vögeln werden bezahlt durch
die
Justiz. Im Prinzip gehen 80 bis 90 Prozent der Tiere zurück in die
Natur. Der Rest wird woanders untergebracht, z. B. in einem Zoo.
Algemeen Dagblad - 6. Juli 2007
Vijjftig olifanten in binnenstad
Fünfzig Elefanten in der Innenstadt
Fünfzig Elefantenskulpturen schmücken vom 1. September bis
17. November
die Straßen der Rotterdamer Innenstadt. Die Elefantenparade ist
eine
Initiative von Marc und Mike Spits. Vater und Sohn wollen mit der
Aktion Geld sammeln für den vom Aussterben bedrohten Asiatischen
Elefanten. Unternehmen und Organisationen können
einen Kunstelefanten "adoptieren" oder in lebensfrohen Farben bemalen
lassen. Am 17. November sollen die Elefanten versteigert werden.
depers.nl - 4. Juli 2007
Chinese pinguïns eten knoflook
Chinesische Pinguine fressen Knoblauch
Im Zoo von Shanghai stinken die Pinguine nicht länger nur nach
Fisch
aus ihrem Mund. Die Tierpfleger geben den Tieren seit kurzem auch
Knoblauch zu fressen. Chinesischen Medien zufolge soll das die Pinguine
schützen vor verschiedenen Krankheiten und gut sein für ihren
Magen.
Die Pinguine Knoblauch fressen lassen ist durchaus mühsam, da es
nicht
gerade auf der Speisekarte der Tiere steht. Die Tierpfleger verstecken
drei bis vier Knoblauchzehen pro Tier in der täglichen Portion
Fisch,
um die Pinguine gesund zu halten.
blikopnieuws.nl - 4. Juli 2007
Gnoe
geboren op Afrikasavanne
Gnu geboren auf der Afrikasavanne
Auf der Afrikasavanne des Tierparks Emmen wurden in den letzten Tagen
ein Zebra und ein Gnu geboren.
Belgien:
oradio.be - 10. Juli 2007
Nijlpaardbaby krijgt zwemles
Flußpferdbaby erhält Schwimmunterricht
Heute, am Dienstag, dem 10. Juli erhält Flußpferdbaby Imani
seinen
ersten Schwimmunterricht von Mama Hermien. Imani wurde am 10. Mai
geboren im Zoo von Antwerpen als Baby von Hein und Hermien.
Dänemark:
tourpress.nl - 4. Juli 2007
Dierentuin voor de stad Næstved (Seeland)
Zoo für die [dänische] Stadt
Næstved (Seeland)
Die Stadt Næstved im Süden der Insel Seeland eröffnet
am 7. Juli dieses
Jahres einen Zoo. Im neuen Næstved ZOO sollen einzigartige
Tierarten zu
bestaunen sein, darunter extrem gefährliche. Im Zoo, der durch
eine
private Initiative entstanden ist, soll u.a. der sehr seltene
weiße
Tiger zu bewundern sein. Die neue Attraktion liegt auf einem
schönen,
hügeligen Gelände, wo von Zeit zu Zeit Seeadler zu sehen
sind. Der Zoo
hat angekündigt, sich aktiv einsetzen zu wollen für bedrohte
Tierarten
und teilzunehmen an Naturschutzprogrammen, um den natürlichen
Lebensraum der Tiere weitestgehend zu sichern. Mehr Information:
Næstved ZOO, Ålestokvej 2, DK-4700 Næstved, tel. +45
5577 4454, mail:
internet: http://www.naestvedzoo.com/
[Auf der Website des dänischen Zoos wird der weiße Tiger als
Hauptattraktion gepriesen: "In Næstved gibt es einen ganz neuen
Zoologischen Garten mit Erlebnissen für die ganze Familie. Wir
sind
stolz darauf, exotische und besondere Tiere aus Ländern der ganzen
Welt
vorzeigen zu können, speziell den weißen Tiger. Der
weiße Tiger wurde
früher nie in dänischen zoologischen Gärten gezeigt und
ist selten in
Europa!"
Siehe dazu folgende dänische Meldung:
tv2east.dk
- 29.
Juni 2007
Ny kritik af Næstved ZOO
Neue Kritik an Næstved Zoo
Der weiße Tiger ist ein genetischer "Fehlschuß", der in
keinen seriösen
Zoo gehört, sagt ein Zoologe aus dem Zoo Odense ... Aber nun wird
Næstved Zoo von mehreren Stellen kritisiert, weil der Garten zwei
weiße
Tiger gekauft hat. "Weiße Tiger sind ein genetischer
"Fehlschuß"
seitens der Natur, welcher erst existiert, [wenn es zu Inzucht kommt].
Deshalb ist es gar nicht das Tier, das man wünscht zu erhalten
oder das
eingehen kann in ein Zuchtprogramm, sagt der Zoologe Bjarne Klausen vom
Zoo Odense. "Gerade die Zuchtarbeit ist eine der ganz zentralen
Aufgaben für zoologische Gärten weltweit." ... Aber der
Direktor des
Næstved Zoo, Peter Rasmussen schüttelt den Kopf über
die Kritik. Er
denkt nicht, daß es einige zoologische Gärten in der Welt
gibt, wo man
ganz reine Rassen hat, die 100% natürlich sind. Für ihn ist
es wichtig,
daß Publikum kommt, um etwas Einmaliges zu erleben und:
"Selbstverständlich geht es auch ums Geld. Das ist bei allen Zoos
so.
Wenn keine Besucher kommen, kommt auch kein Geld herein und so gibt es
auch keine Naturerhaltung", sagt Peter Rasmussen.
Russische
Meldungen
belta.by - 10. Juli 2007
В
Гродненском
зоопарке
родилась
пара полосатых
гиен
Im Zoo Grodno wurden zwei Streifenhyänen
geboren
Im Zoo Grodno wurde ein Paar Streifenhyänen geboren, teilte die
Direktorin der Einrichtung, Zelina Pogerilo, dem BELTA-Korrespondenten
mit. Im Zoo haben die Hyänen auch in den Jahren zuvor für
Nachwuchs
gesorgt, diesen aber stets sofort aufgefressen.
vesti.ru - 10. Juli 2007
В
«Роевом
ручье»
появятся
жирафы
и
слоны
Im "Rojow rutschej" wird es Giraffen und Elefanten
geben
Der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" wird
dreimal so groß werden. In naher
Zukunft nimmt der Zoo als ständige Bewohner Gäste aus
Übersee auf:
Giraffen, Zebras und das größte Landsäugetier, den
Elefanten.
vl.ru - 10. Juli 2007
Еще
одна
приморская
тигрица
улетает в Москву
Noch eine Tigerin aus der Region Primorje fliegt
nach Moskau
Die von den "Tiger"-Inspektoren im Frühjahr dieses Jahres
gerettete
junge Amurtigerin Baryschnja wird schon auf ihre Reise in den Moskauer
Zoo vorbereitet. Im Freiland, wo
Wilderer ihre Mutter erschossen, hat Baryschnja keine Chancen. Wie der
Vizechef der
"Tiger"- Inspektion Witalij Starostin erzählte, endet am 20. Juli
die
nach der Impfung obligatorische Quarantäne. Insgesamt wurden im
vorigen
Winter in der
fernöstlichen Taiga sechs verwaiste Tigerjunge gefunden. Ihre
Mütter
waren von Wilderern getötet worden.
Tichookeanskaja zwezda - 10. Juli 2007
Ригма
остается
в
зоосаде
Rigma bleibt im Tiergarten
Im Tiergarten "Priamurskij" hat sich die Zahl der Tiger erhöht.
Ein
halbes Jahr zog sich der Kampf hin, den die Leiter des Zoos
führten um
das Recht, die junge Tigerin nicht nach Moskau abgeben zu müssen,
sondern in Chabarowsk zu lassen. "Tiger, die aus der Natur kommen, sind
der Lieblingstraum aller Zoos", sagt Swetlana Katkowa, Direktorin des
Tiergartens "Priamurskij". "Weil das frisches Blut ist, und das
heißt,
ein solches Tier kann für gesunden Nachwuchs sorgen. Seit
März dieses
Jahres beteiligen wir uns am Programm zur Vermehrung und Erhaltung der
Amurtiger der Euroasiatischen regionalen Vereinigung der Zoos und
Aquarien (EARAZA). Deshalb hat Moskau uns erlaubt, Rigma zu behalten."
Gazeta po-ukraïnski - 10. Juli 2007
Маленькие
анаконды не
едят две
недели
Kleine Anakondas fressen zwei Wochen nicht
Im Zoo Rowno wurden die ersten Anakondas geboren. Anakondas wurden vor
drei
Jahren aus Kiew zurück in den Zoo gebracht. "Dieses gebar vier
kleine Schlangen. Eine hat nicht überlebt. Gewöhnlich werden
30 bis 40
Stück geboren", zuckt Ruslan Gomsar, Leiter des Aquaterrariums,
mit den
Schultern.
rian.ru - 9. Juli 2007
В
Приморье
готовят к
отправке в
Московский
зоопарк
амурскую
тигрицу
In der Region Primorje wird Amurtigerin auf Reise
in den
Moskauer Zoo vorbereitet
Die in der Region Primorje gerettete junge Amurtigerin wird auf die
Abreise in den Moskauer Zoo vorbereitet, teilte am Montag der Vizechef
der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen
der
Russischen Föderation Witalij Starostin mit. Die
Tigerin war Anfang März 2007 im Dorf Bogopolje des Rayons
Kawalerowo
gefunden worden. Sie drang in den Hof an einem der Privathäuser
ein und
versteckte sich in der Hundehütte.
1tv.ru - 9. Juli 2007
В
Приморье
открыли дом
престарелых
для животных
In der Pazifikregion Altenheim für Tiere
eröffnet
Hierher bringt man ehemalige Zirkusartisten, die ihre Karriere beendet
haben. Tausende Menschen fahren
jeden Tag hierher in das Pensionat, um die bekannten Pfleglinge zu
sehen. Einen Tiger oder Bären zu füttern ist weder im Zirkus,
noch im
Zoo erlaubt. Aber hier darf man. Die Tiere sind hier wirklich
dressiert. Der eine kann seines Alters wegen nicht auftreten,
ein anderer wegen einer Wunde oder einer Krankheit. Jetzt sind sie
Bewohner der ersten Pension in Rußland für hochbetagte
Zirkustiere. Das
"Altenheim" wurde erst vor
kurzem eröffnet, doch ist es nicht nur in Ussurijsk berühmt,
sondern
auch in der ganzen Pazifikregion. Pro Tag kommen mehr als tausend
Besucher. Im wesentlichen gelangten die Tiere
hierher, wenn große Zirkusse auf der Durchreise nach China, Japan
oder
Korea nichtarbeitende Tiere nicht mitnehmen konnten.
uralpolit.ru - 9. Juli 2007
Итоги
недели.
Пермский
край. Выпуск XIV.
Was in dieser Woche geschah. Kraj Perm. Ausgabe
XIV.
In der zurückliegenden Woche hat die Verwaltung des
Regionszentrums
endlich das Geheimnis gelüftet, wohin denn nun der Zoo Perm
umziehen
soll. Ungeachtet dessen, daß das Areal mit einer Fläche von
etwa 60 ha
"ein bewaldetes und teilweise bewässertes Territorium ist, gelegen
in
einer Zone katastrophaler Überflutung", meinen die Experten, das
Areal
sei äußerst vorteilhaft und habe eine Perspektive.
1tv.ru - 9. Juli 2007
Жители
Санкт-Петербурга
приютили
экзотическое
домашнее
животное
Einwohner aus Sankt Petersburg beherbergen ein
exotisches
Haustier
Diesen Pflegling muß man ständig in eiskaltem Wasser halten.
In einer
gewöhnlichen Petersburger Wohnung lebt eine sehr seltene [Ostsee-]
Ringelrobbe. Jelena Alexejewa, Zoologin: "Die Wanne ist voll
und ganz sein Territorium. Das behütet er, wenn er schlecht
gelaunt
ist, läßt er uns nicht hinein." Aus der Wanne herauslocken
kann man die
kleine Robbe nur durch eine List. Ende April haben Fischer das einen
Monat alte Jungtier am Ufer des Finnischen Meerbusens aufgelesen. Mit
der
Bitte um Hilfe wandten sich die Fischer an das Petersburger
Delphinarium. Doch dort gab es keine freien Plätze. Wjatscheslaw,
er
arbeitet im Delphinarium als Tierarzt, beschloß, der Waise bei
sich zu
Hause Obdach zu gewähren. Ende September soll der Knirps Hitto in
die freie Natur entlassen werden zu seinen Verwandten.
rian.ru - 9. Juli 2007
В
Московском
зоопарке спасли
тушканчиков,
от которых
отказалась
мать
Im Moskauer Zoo wurden von der Mutter
verstoßene Springmäuse
gerettet
Mitarbeiter des Moskauer Zoos zogen von der Mutter verstoßene
Jungtiere
des Großen Pferdespringers mit der Hand auf. "Aus vorhergehender
Erfahrung wußten die Mitarbeiter der Abteilung, daß das
Weibchen in
einem derartigen Fall die Kinder nicht zurücknimmt, und diese
damit dem
Tod geweiht sind. Deshalb wurde beschlossen zu versuchen, sie
künstlich
aufzuziehen", bemerkte die Gesprächspartnerin. Ihren Worten
nach war die Aufzucht der von "der Mama verlassenen" Kleinen eine sehr
schwierige Aufgabe, weil kein einziger Fall einer erfolgreichen
künstlichen Aufzucht von Springmäusen bekannt war.
Nowyje izwestija 9. Juli 2007
Опасный
бизнес на
экзотических
животных в
России
достиг
небывалых
масштабов
Ein gefährliches Geschäft mit exotischen
Tieren erreicht in
Rußland bisher nicht dagewesenen Umfang
Nach den letzten Daten von Interpol beträgt der Jahresumsatz im
Handel
mit exotischen Tieren in der Welt ungefähr 9 Milliarden Dollar,
wobei
der Löwenanteil auf Rußland fällt. Jährlich werden
an der Grenze bis zu
130.000 Exoten aufgehalten. Ein großer Teil der geschmuggelten
Tiere -
Papageien, Affen, Tiger, Boas u.a. - wird aufgekauft von
Straßenfotografen, die Touristen anbieten, Spaßfotos mit
den exotischen
Tierchen machen zu lassen.
Nezawisimaja gazeta - 9. Juli 2007
В
Екатеринбурге
дорожают
крокодилы
In Jekaterinburg werden die Krokodile teurer
In der Hauptstadt des Urals kommt die Haltung exotischer Tiere in Mode.
Nach den Worten der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des
Jekaterinburger Zoos Galina Korshikowa leben in den Familien der
Städter Kaimane, kleine Schildkröten, Chamäleons,
Vertreter aus der
Ordnung der Primaten - Loris (winzige Halbaffen), Regenbogenboas, jede
Menge übriger
Schlangen und andere exotische Tiere.
regions.ru - 6. Juli 2007
Число
уссурийских
тигров в
Приморье постепенно
увеличивается
Zahl der Ussuritiger in der Region Primorje
erhöht sich
allmählich
Obwohl in der Pazifik-Region Tiger von Wilderern abgeschossen werden
und es einen ständigen Kahlschlag in der Taiga gibt, wächst
die
Population des Ussuritigers in der Region langsam, teilt RIA
"PrimaMedia" mit. Die beiden letzten Zählungen - in den Regionen
Primorje und Chabarowsk - gaben den einheimischen Forstwissenschaftlern
die Grundlage für die Behauptung, daß jetzt in diesen
Regionen etwa 400
Ussuritiger leben. Mitte bis Ende der 1990er Jahre waren es 100
Individuen weniger.
arka.am - 6. Juli 2007
Центральный
банк Армении
ввел в
обращение
памятную
серебряную
монету
«Переднеазиатский
леопард»
Zentralbank Armeniens brachte silberne
Gedenkmünze
"Vorderasiatischer Leopard" in Umlauf
Zentralbank Armeniens brachte silberne Gedenkmünze
"Vorderasiatischer
Leopard" im Wert von 100 Dram in Umlauf. Die Ausgabe dieser Münze
ist
vorgesehen im Rahmen des internationalen Programms "Tierwelt des
Kaukasus", das die Tiere umfaßt, die auf der Roten Liste
Armeniens
eingetragen sind.
lenizdat.ru - 6. juli 2007
Переезд
зоопарка в
Юнтолово
погубит и
зверей и
заповедник
Verlagerung des Zoos nach Juntolowo schädigt
sowohl Tiere als
auch Naturschutzgebiet
Wie der Korrespondent der IA "Rosbalt-Peterburg" übermittelt,
meinen
die Einwohner des Stadtbezirks und Wissenschaftler, die auf der
Versammlung anwesend waren, daß der Umzug des Zoos sowohl die
Tiere,
als auch das Naturschutzgebiet ins Verderben stürzen würde.
Hinzu
kommt, daß die Errichtung des Zoos im Juntolowka-Nationalpark
gesetzwidrig ist. Die Professorin der Biologisch-Bodenkundlichen
Fakultät der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität
Jelena
Kowalenko erklärte, daß die wissenschaftliche
Öffentlichkeit sich
kategorisch gegen die Verlegung des Zoos in das
Juntolowka-Naturschutzgebiet ausspricht. Um dort einen Zoo anzulegen,
muß man das Gelände trocken legen, erklärte sie.
wwf.ru - 5. Juli 2007
Судьба
дальневосточного
леопарда
зависит от
местных
жителей
Schicksal des Amurleoparden hängt von den
einheimischen
Bewohnern ab
Wie kann die einheimische Bevölkerung einbezogen werden, um den
Leoparden zu schützen? Dieses Thema wurde erörtert auf einem
Seminar
der Schuldirektoren des Rayons Chassan in der Region Primorje, das der
WWF vom 2. bis 4. Juli durchführte. Am Seminar nahmen 25
Spezialisten
aus der Volksbildung teil. Auf dem Seminar wurden Maßnahmen
geplant,
die
der WWF gemeinsam mit Spezialisten der Volksbildung im "Land der
Leoparden" durchführen wird im Laufe des nächsten
Schuljahres. Im
September beginnt die Arbeit mit dem traditionellen Festival "Tag des
Leoparden". Und die Verantwortung für deren Schicksal soll die
einheimische Bevölkerung übernehmen. Allein die
Jagdgesellschaften im
Rayon haben etwa tausend Mitglieder. Das ist eine Kraft, die in der
Lage ist, Bedingungen für die Sicherheit der auf der Roten Liste
stehenden Katze zu garantieren. Doch muß man ihnen die Situation
erklären. Und am besten machen das Kinder. Es bleibt wenig Zeit,
Leoparden gibt es kaum mehr als 30, und ihr Schicksal liegt in den
Händen des Menschen.
kavkaz.memo.ru - 5. Juli 2007
Экологическая
вахта по
Северному
Кавказу
будет
добиваться
пересмотра
решения МОК
Ökologische Wacht im Nordkaukasus versucht,
Revision des
IOC-Beschlusses zu erreichen
Das IOC hat vergessen, daß sein Ziel "die Errichtung einer
besseren
Welt" ist. Diese Meinung, die zusammenhängt mit der Wahl Sotschis
zum
Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, brachte der Chef der
Ökologischen Wacht im Nordkaukasus Andrej Rudomacha in einer
verbreiteten Information zum Ausdruck. Alle Sportobjekte, deren
Errichtung geplant ist - ohne
Ausnahme -, sollen entstehen auf wertvollen natürlichen
Territorien;
einem massenhaften Bebauen im Namen der Durchführung der Spiele
wird
die Bufferzone des Weltnaturerbes unterzogen. Das werden die
zerstörendsten Olympischen Spiele für die wildlebende Natur
seit dem
Entstehen der Olympischen Bewegung.
apiural.ru - 5. Juli 2007
Уже
в
конце лета в
Екатеринбургском
зоопарке
появится
слониха
Даша
Bereits zum Sommerende kommt die Elefantin Dascha
in den Zoo
Jekaterinburg
Nach den Worten des Vizedirektors des Zoos Ilja Baljukow ist die
Elefantenanlage ein ungewöhnliches Bauobjekt, sowohl für
Jekaterinburg,
als auch für Rußland insgesamt. Die Direktorin des
Jekaterinburger
Zoos Galina Sjusjko erzählte: "Unter den Zoos Rußlands wird
unser Zoo
der vierte sein, in dem Elefanten leben. Aber insgesamt gibt es etwa 50
Zoos im Land."
wwf.ru - 5. Juli 2007
Олимпиада
в Сочи -
большая
ответственность
для России
Olympische Spiele in Sotschi - eine große
Verantwortung für
Rußland
Heute wurde in Guatemala Sotschi als Austragungsort der olympischen
Winterspiel 2014 verkündet. Der WWF Rußlands teilt die
Emotionen der
Einwohner Rußlands in dieser Frage, beharrt aber weiterhin auf
der
Notwendigkeit, alle Forderungen der Ökologen bei der
Verwirklichung des
föderalen Zielprogramms "Die Entwicklung Sotschis als klimatischer
Höhenkurort" zu berücksichtigen. In erster Linie ist das WWF
beunruhigt
durch das Schicksal eines der wertvollsten Territorien des
Sotschi-Nationalparks, Gruschewaja poljana, wo geplant ist, eine Rodel-
und Bobbahn und andere Objekte zu errichten. Das zieht das Abholzen
wertvoller Waldstücke nach sich und unvermeidliche Verluste
für die
einmalige Natur des Parks, die Zerstörung des Lebensraums seltener
und
besonders wertvoller Tier- und Pflanzenarten. English version http://www.wwf.ru/resources/news/article/eng/3126
wwf.ru - 4. Juli 2007
Всемирный
фонд
дикой
природы
в
мобильном!
World Wide Fund For Nature im mobilen Netz!
Der erste rußländische mobile Mediasender "Mix" GmbH und der
WWF
verkünden den Start des Kanals der Stiftung im mobilen Netz! Auf
"WWF",
so heißt unser gemeinsamer Kanal, erscheint täglich die
allerletzte und
frischeste Information über den Zustand des Klimas und aller
Ökosysteme
unseres Planeten.
novayagazeta.ru - 4. Juli 2007
Существование
Кавказского
заповедника под
угрозой
Existenz des Kaukasus-Nationalparks in Gefahr
Der Premierminister der Republik Adygeja Wladimir Samoshenkow
unterzeichnete den Beschluß der Regierung Adygejas über die
Entnahme
von 10.000 ha besonders schützenswerter Naturterritorien aus dem
Kaukasus-Nationalpark. Das bedeutet, daß die adygeischen
Machthaber
beschlossen, dem Nationalpark insgesamt 6.500 ha zu überlassen,
d.h.
faktisch ein Drittel seines heutigen Territoriums. Jetzt sind alle
Dokumente, die faktisch eine Liquidierung des Nationalparks bedeuten,
zur Bestätigung übergeben an das Ministerium für
Naturressourcen der
Russischen Föderation. Die Ökologen bereiten schon
gerichtliche Klagen
vor.
Aber da der Kaukasus-Nationalpark auch noch ein Objekt des
Weltnaturerbes "Westlicher Kaukasus" ist, beabsichtigen sie, sich an
internationale Naturschutzorganisationen zu wenden.
fontanka.ru - 4. Juli 2007
Ученые
и
экологи -
против
нового
зоопарка в
Юнтолово
Wissenschaftler und Ökologen sind gegen einen
neuen Zoo in
Juntolowo
Am 5. Juli werden im Gebäude der Rayonverwaltung Primorje die
keineswegs spaßigen Leidenschaften auf dem Höhepunkt
anlangen - auf der
Tagesordnung wird die Errichtung des zweiten Territoriums für den
Leningrader Zoo stehen. Ungeachtet der
Proteste von Spezialisten haben die Behörden angeordnet, den Zoo
direkt
neben dem Juntolowka-Naturschutzgebiet einzurichten. Dem Protest haben
sich Ökologen angeschlossen, die das Volk hinter sich sammeln und
für
Unruhe sorgen. Die Aktivisten meinen, daß das Naturschutzgebiet
nicht
nur durch den Zoo zerstört wird, sondern auch durch die
achtspurige
Schnellstraße, das "Nissan"-Werk und den Wohnkomplex. Erinnern
wir uns,
daß noch bis zum vorigen Jahr die Behörden geplant hatten,
den neuen
Zoo auf dem Gelände des Olgino-Waldparks zu errichten. In Olgino
war
geplant, für das
zweite Areal des Zoos 200 ha zur Verfügung zu stellen. Jedoch
wurden in
der zweiten Hälfte des Jahres
2006 Wissenschaftler und Zoologen plötzlich davon in Kenntnis
gesetzt,
daß die Konzeption sich geändert habe. Jetzt plant man die
Errichtung
des Zoos im Juntolowka-Naturschutzgebiet. Das
Naturschutzgebiet dient regelmäßig als Rastplatz für
die ziehenden
Wasservögel.
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| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
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Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo Landau, 11. Juli 2007
Spenden und Arbeitseinsätze ermöglichen den Bau eines
„Grünen
Klassenzimmers“ im Zoo Landau in der Pfalz
„Endlich können wir eine Langzeitbaustelle im Zoo Landau zum
Abschluss
bringen,“ bemerkt der Landauer Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel,
erleichtert. Nach dem durch zahlreiche Sponsoren im Jahr 2005
möglich
gewordenen Neubau des Zooschulgebäudes, ist durch
großzügige Spenden
nun auch die Gestaltung des Zooschulvorplatzes möglich. Unter
anderem
übergab der Landauer Geschäftsmann, Harald Marz, Inhaber und
Geschäftsführer der Fa. Brillen-Kuntz, dem Zoodirektor und
dem
Vorstandmitglied des Landauer Zoo-Freundeskreis, Gerhard Blumer, einen
Scheck zu Gunsten des Projektes. Weitere Unterstützung erreichte
den
Zoo von der Geschäftsleitung des Kaufhof in Landau. Und auch der
Rotary
Club Landau springt mit ¤ 2.500 erneut großzügig in
die Bresche. Allen
drei Institutionen ist Heckel besonders dankbar, da es sich bereits um
mehrfache Unterstützungen handelt. „Meine Motivation für eine
wiederholte Förderung unserer beliebten Landauer Freizeit-,
Kultur- und
Bildungseinrichtung besteht darin, dass ich den Zoo für einen sehr
wichtigen Stadtortfaktor im Innenstadtbereich halte, von dem unser
Einzelhandel profitiert,“ so begründet Marz sein Engagement.
Ähnlich
sieht es die Geschäftsführung des Kaufhof in Landau. Eine
Kontinuität
in der Unterstützung der Zooschule möchte auch der neue
Präsident des
Rotary Club Landau, Johannes Stark, herstellen. Für die
abschließenden
Arbeiten am „Grünen Klassenzimmer“ ist im Frühherbst auch
noch ein
„hands-on“-Einsatz des rührigen Serviceclubs vorgesehen. Hand
anlegen
werden auch die Auszubildenden der Daimler AG des Werks in Wörth.
Unter
Anleitung ihres Ausbildungsleiters Stefan Jakobi und in Kooperation mit
dem Forstamt Haardt werden die Jugendlichen Holzsitzbänke auf den
Steinstufen des als Amphitheater gestalteten Vorplatzes installieren
und Pflasterarbeiten durchführen. Begeistert über die
Aussicht auf die
baldige Fertigstellung des Grünen Klassenzimmers zeigt sich auch
Dr.
Gudrun Hollstein, die die Zooschule als Kooperationsprojekt von
Universität Landau und Zoo seit 15 Jahren leitet: „ Auf Grund der
ungebrochen steigenden Nutzung unserer Zooschule, insbesondere in den
Sommermonaten, sind wir froh über eine weitere Ausweich- und
Veranstaltungsmöglichkeit für unseren Unterricht!“, sagt
Hollstein.
Zoo Salzburg, 11. Juli 2007
Sensation: Schneeleoparden-Trio im Zoo Salzburg!
Erstmals Nachwuchs bei den Schneeleoparden / Wichtiger Beitrag des Zoo
Salzburg zur Erhaltung einer bedrohten Tierart
Eine sensationelle Nachricht kann der Zoo Salzburg melden: Am 29. Mai
sind im Zoo in Hellbrunn drei gesunde Schneeleoparden-Junge auf die
Welt gekommen. Der Zuchterfolg in Salzburg ist äußerst
selten und ein
wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieses bedrohten Tierart. Nur 18
Schneeleoparden erblickten im Vorjahr in europäischen Zoos das
Licht
der Welt, 12 davon wurden von ihren Mutter-Tieren erfolgreich
aufgezogen. Die Jungtiere aus dem Salzburger Zoo kommen in wenigen
Wochen ins Freigehege und freuen sich auf zahlreiche Besucher.
International ist die Nachricht mit großer Freude aufgenommen
worden.
„Leif Blomquist, Koordinator des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms
(EEP´s) für Schneeleoparden, hat uns gratuliert und freut
sich mit uns.
Nachwuchs bei Schneeleoparden im Zoo ist selten, Drei sind noch
seltener“, betont die Geschäftsführerin des Zoo Salzburg
Sabine
Grebner. Das Zuchtpaar „Mira“ und „Shankar“ lebt seit dreieinhalb
Jahren zusammen und im Zoo Salzburg hatte man die Hoffnung auf
Nachzucht schon fast aufgegeben. 16 Jahre haben die Verantwortlichen
auf dieses Ereignis gewartet. Schneeleoparden sind sehr sensible
Schützlinge, die an ihren Halter hohe Ansprüche stellen. Nun
haben sich
alle Bemühungen in Salzburg gelohnt. „Die drei gesunden jungen
Schneeleoparden – ein männliches und zwei weibliche Tiere -
entwickeln
sich prächtig. Immerhin haben sie ihr Geburtsgewicht von rund
einem
halben Kilo mittlerweile vervierfacht“, ist Zootierärztin Sandra
Langguth mit dem Gesundheitszustand des Nachwuchses zufrieden. Der
Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben
bedrohten
Großkatzen unserer Erde. Die Wilderei, der illegale Handel und
die
Zerstörung ihres Lebensraumes gefährden das Überleben
dieser imposanten
Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen von Experten leben
heute
nur noch 4.500 bis 7.500 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens
vom Altai bis zum Himalaya. Die Besucher des Zoo Salzburg werden das
Trio mit ihrer Mutter in drei bis vier Wochen auf der Anlage beobachten
können.
Zoo Basel, 11. Juli
Schwimmkurs für Anfänger
Schwimmen will gelernt sein, das gilt auch für die beiden
Seelöwenkinder Elmira und Escalon im Zolli die im Moment eine
harte
Schule durchlaufen. Während sich ihre Mütter als strenge
Lehrerinnen
entpuppen wallen bei Vater Uranus bereits wieder die Hormone. Ab Juni
ist Brunstzeit bei den Seelöwen und da kann es ab und zu heftig zu
und
hergehen.
Kolosse in der Badewanne
Gerade zur Sommerzeit ist das Elefantenbad im Zoo Basel ein grosses
Spektakel. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass auch Besucher von
den spritzigen Freuden etwas abbekommen. Wer beim Bad der grossen Damen
dabei sein möchte, besucht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
jeweils
um 15 Uhr das Elefantenhaus.
Zoo Köln, 11. Juli 2007
Moschusochse oder Schafsochse? Rind oder Schaf? Ja, was denn nun ?
Die Wissenschaft ist sich immer noch nicht ganz schlüssig, wozu
der
Moschusochse nun wirklich gehört. Wie dem auch sein, er ist einer
der
bekanntesten Tierarten der arktischen Tundra. Jeder kennt die bullige
Silhouette. Bei der Geburt zwischen 10 und 12 kg schwer, erreichen
erwachsene Männchen ein Gewicht von bis zu 400 kg, das sie auch
einzusetzen wissen. Dies macht sie zu schwer zu haltenden Zootieren.
Der jüngste Kölner Moschusochse (geboren am 9.6.2007) stellt
sich auf
seinen stämmigen Beinchen gern einem ersten Foto- und Filmtermin
am
Donnerstag, dem 12. Juli 2007 um 11.30 Uhr.
Zoo Leipzig, 11. Juli 2007
Auf in die Ferien! Auf in den Dschungel des Zoos Leipzig!
Vom 21. Juli bis 02. September 2007 herrscht im Zoo Leipzig grenzenlose
Ferienstimmung. Aufregende Ferientouren, fantasievolles Puppentheater,
großes Indianerfest, Dschungelnacht und zum Abschluß der
Schulanfängertag stehen auf dem Programm. Zum Ferienauftakt am 21.
Juli
2007 können sich die Ferienkinder von 11 Uhr bis 17 Uhr beim
Pinguinlauf oder Känguruhweitsprung auf die bevorstehenden freien
Schulwochen einstimmen. Wer es lieber ruhiger angeht, ist beim
Bastelstand bestens aufgehoben. Und wer sich als Löwe oder
Erdmännchen
verkleiden möchte, kann sich beim Tiergesichterschminken melden.
Immer
dienstags und donnerstags ab 11 Uhr geht es für 1,5 h auf
große
Entdeckertour durch die Weiten Afrikas und der mystischen Welt Asiens:
dabei werden die ´Grauen Riesen´ im Elefantentempel
„Ganesha Mandir“
besucht, die Giraffen auf der Savanne aber auch das Okapimännchen
Kimdu
im Okapiwald. Eine Entdeckertour würde nicht so heißen, wenn
es auf ihr
nicht einiges zu entdecken gibt: so geht es auch auf die Suche nach den
Neuankömmlingen im Zoo. Zur Halbzeit wird es Nacht im Zoo: Zur
Dschungelnacht am 11. August ab 17 können die kleinen und
großen
Urlauber die nächtliche Zoo-Atmosphäre hautnah erleben und
die Tiere im
Lichte der zahlreich aufgestellten Fackeln beobachten. Livemusik und
Live-Performance sorgen zudem für die richtige Stimmung. Das
„Großes
Ehrenwort“ wird zum Indianerfest am 25. und 26. August 2007 von den
Ferienkindern abverlangt. Beim Bogenschießen, Kettenfädeln,
Trommeln
oder Indianerschminken wird sich herausstellen, wer ein echter Indianer
ist. In die Welt der Fantasie entführt das Puppentheater jeweils
an den
Ferienwochenenden. Der 01. September steht ganz im Zeichen der
Schulanfänger. Zuckertütenbaum, Tiergesichterschminken und
vieles mehr
soll die Freude auf das erste Schuljahr vergrößern. Für
die, die allein
auf den Spuren der Tiere wandeln möchten, liegen im
Safaribüro am
Haupteingang die Quizzettel und auch die kleinen Preise, für die
richtigen Antworten, bereit.
Tierpark Hagenbeck, 11 Juli 2007
100 Jahre Tierpark Hagenbeck! „Jubiläums-Tanz im Tierpark“
Schwofen zwischen Tigern, Eisbären und Pavianen. Beim „Tanz im
Tierpark“ verwandelt sich die Hagenbeck’sche Parkanlage in einen
riesigen Ballsaal. Im Sommer wird das weitläufige Areal mit seinen
exotischen Bauten und Skulpturen zum Ort für ein ganz besonderes
Ereignis:Tanzen unter freiem Himmel neben 1.850 exotischen Tieren. Ob
in Afrika oder in Alaska – Tanz verbindet Menschen aller Kulturen.
Nichts schlägt leichter Brücken selbst zwischen Fremden. Beim
„Tanz im
Tierpark“ feiern alle gemeinsam: Singles, Paare, Zuschauer,
Anfänger
und fortgeschrittene Tänzer. Sie alle erleben im Tierpark einen
bewegenden Sommerabend.Tango bei den Riesenottern und Disco-Fox neben
den Tigern – im ganzen Park machen unterschiedliche Rhythmen den
Gästen
Lust auf das Tanzen. Heiße Rhythmen vom Samba bis zum deutschen
Schlager lassen den Tierpark mit swingen.
Zoo Krefeld, 11. Juli 2007
Neue Tierarten im Krefelder Zoo zu sehen: Nilgau-Antilopen bei den
Axishirschen und Hirschziegen-Antilopen bei den Barasinghas
Ein stattlicher Nilgau-Antilopenbock aus Dortmund ist jetzt als neuer
Bewohner auf der Anlage der Axishirsche im Zoo Krefeld eingezogen. Das
Rudel Axishirsche, ein Hirsch und vier Ricken, die selbst erst seit
einem halben Jahr im Zoo der Seidenstadt zu sehen sind, kam ebenfalls
aus Dortmund. Vielleicht bringt das Nilgau-Antilopenweibchen, das heute
aus dem Zoo Nürnberg erwartet wird, eine Wende im Verhalten des
Bockes
mit. Schließlich muss er der Dame imponieren, wenn er ihr Herz
gewinnen
möchte. Nebenan auf der unlängst neu gestalteten
Barasingha-Anlage ist
es indessen auch voller geworden. Neben den Kranichen, die sich den
großzügigen Bereich von Anfang an mit den asiatischen
Hirschen teilten,
ist vor kurzem auch eine Gruppe indischer Streifengänse hier
eingezogen
und watschelt aufgeregt über die Wiesen. Als vierte Tierart
bereichern
jetzt drei aus Dortmund gekommene Hirschziegen-Antilopen das durch
Erdmodellierungen mit kleinen Hügeln und Mulden naturnäher
gestaltete
Gehege. Die Haltung verschiedener Tierarten einer Region auf einer
Anlage, wie sie seit langem schon auf der Afrikawiese des Krefelder
Zoos zu beobachten ist, belebt die Sinnesreizung der Tiere und
führt zu
interessanten Interaktionen. Die Besucher erleben dadurch viel aktivere
Tiere, deren Zooalltag um einiges abwechslungsreicher geworden ist. Die
gemeinsame Haltung von Horn- und Geweihträgern auf einer Anlage
klappt
problemlos und macht die Tiere agiler und aufmerksamer.
Tierpark Nordhorn, 11. Juli 2007
Endlich wieder Seehundnachwuchs im Tierpark Nordhorn
nach einem Jahr Pause in 2006 hat es in Nordhorn wieder mit dem
beliebten Seehundnachwuchs geklappt! Seehundweibchen Rita brachte am
05. Juli ein putzmunteres kleines Weibchen zur Welt. Nun fehlt noch ein
Name für den jüngsten Sprössling der Seehundtruppe. Die
Seehundpaten
haben Namensvorschläge gemacht, die nun für alle Seehund-
oder
Tierparkfans zur Wahl stehen. Abgestimmt werden kann per SMS oder
Email. Im Anhang finden Sie einen Pressebericht und zwei tolle Fotos
von Mutter und Jungtier zur Auswahl. Sie sind von Tierparkfotograf
Franz Frieling (bitte bei Verwendung erwähnen!). Auf dem 2. Bild
sieht
man, dass die stolze Mutter Rita auf einem Auge blind ist. Sie hat
damit überhaupt keine Probleme und findet sich in der Nordhorner
Seehundanlage problemlos zurecht. Es handelt sich hierbei um eine alte
Verletzung der Hornhaut, die zu der Erblindung geführt hat.
Tierpark Ueckermünde, 10. Juli 2007
Ferien vor der Haustür: Tierpark Ueckermünde
Der Tierpark gibt eine echte Mehrwertkarte heraus
Mit der Sommerferienkarte gibt der Tierpark Ueckermünde ein
familienfreundliches Sommerangebot heraus, das sich an die Urlauber der
Region richtet aber auch an alle Familien, die im Urlaub lieber hier
bleiben... Die Karte ist eine Woche nach Erwerb gültig und die
ganze
Familie kann für nur 25 Euro eine Woche lang beliebig oft den
Tierpark
besuchen. Diese Karte ist aber auch eine echte Mehrwertkarte. Die
Familien erhalten auch noch einen Verzehrgutschein, der sowohl in der
Tierparkgaststätte wie auch am Kiosk neben dem Affenwald
eingelöst
werden kann. Übrigens auch während der Sommerferien ab
Samstag, den 14.
Juli finden die beliebten Infofütterungen täglich statt:
Zoo Krefeld, 10. Juli 2007
Ungewöhnliche Liebe im Zoo Krefeld: Pfeifgans liebt Pfau
Eine außergewöhnliche Liebe überrascht seit geraumer
Zeit die
Mitarbeiter des Krefelder Zoos: Eine Witwen-Pfeifgans namens „Bolte“
hat sich unsterblich in einen Pfau verliebt. Der stattliche Hahn wird
zoointern „Brad“ genannt, wobei eine Ähnlichkeit mit lebenden
Personen
natürlich rein zufällig ist. Er imponiert mit prächtig
stets
schillernden Federn, wenn er sein Rad schlägt. Eigentlich
möchte er die
holde Weiblichkeit bei den Pfauen beeindrucken, die schaut ihn aber
nicht an, denn immer ist die kleine südamerikanische Pfeifgans in
seiner Nähe. Ironischer Weise handelt es sich um eine
Witwen-Pfeifgans.
Unklar ist, ob sie sich erst nach dem Tode ihres Partners dem
schönen
Pfau zugewandt oder schon vorher nach dem ungewöhnlichen Partner
gestrebt hat. Witwen-Pfeifgänse leben normalerweise in
Südamerika und
Afrika. Pfauen dagegen sind in Asien heimisch. Eine Begegnung ist in
freier Wildbahn also ausgeschlossen. Was in der Natur nicht
möglich
wäre, funktioniert im Zoo jetzt schon seit drei Jahren, die Gans
ist
ihrem Angebeteten treu. Sehr zu dessen Leidwesen, denn mit Begleiterin
hat er natürlich keine Chance bei den Pfauen-Damen. So zieht das
ungleiche Paar auf der Südamerika-Anlage des Zoos seine Runden und
kann
von den Besuchern bei Balz- und Annäherungsversuchen beobachtet
werden.
Die Gans ist allerdings immer ganz entrüstet, wenn ihr Angebeteter
alleine die Anlage verlässt und „um die Häuser zieht“. Sie
läuft dann
schmollend am Zaun entlang. Womit sie ihn bei seiner Rückkehr
begrüßt,
konnte bisher nicht beobachtet werden. Wie die Zukunft für die
beiden
aussieht ist unklar. Sicher ist nur, dass es wohl keinen Nachwuchs
geben wird. Obwohl eine Rad schlagende Gans wohl ihren ganz eigenen
Charme hätte.
Vogelpark Walsrode, 10. Juli 2007
Spiel und Spaß beim Sommer-Anleger-Fest im VogelPark Walsrode
Von mittelalterlichem Flair bis zur Flugshow wird einiges geboten
Wenn ein Clown eine singende Säge imitiert und das laute Klopfen
eines
Schmieds durch die Luft schallt, dann ist es soweit: Das
Sommer-Anleger-Fest im VogelPark Walsrode hat begonnen! Am Sonntag, den
15. Juli, sind große und kleine Besucher dazu eingeladen, neben
den
rund 4000 farbenprächtigen Vögeln und der herrlichen
Parkanlage auch
das Festprogramm für die ganze Familie zu genießen. Das
Programm dauert
von 10 bis 18 Uhr. Wer sich über Beteiligungen am VogelPark
Walsrode in
Form von Genussrechten informieren möchte, ist an der
Bockwindmühle
richtig. Hier wird ganztägig das faszinierende Konzept zur
Neuorientierung des VogelParks erläutert. Während vergangenes
Jahr
bereits die Uhu-Burg und das Baumhausdorf gebaut wurden, soll in den
kommenden Jahren der Eingangsbereich neu gestaltet werden und
zahlreiche Entdeckerstationen sowie eine Dauerausstellung zur
Faszination des Fliegens neu dazukommen. Um 13 Uhr wird der
Geschäftsführer des VogelPark Walsrode im Ingrid-Fischer-Haus
einen
Vortrag über die Möglichkeiten einer Beteiligung am VogelPark
halten
und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen. Wer
sich in den
letzten Wochen an einem Gewinnspiel beteiligt hat, das unter anderem in
einem Zeitungsbeileger zu den neuen Emissionen enthalten war, hat um 15
Uhr die Chance auf einen von zehn attraktiven Gewinnen von Kurzreisen
bis hin zu Genussrechten am VogelPark Walsrode. Alle Personen, die
diesen Zeitungsbeileger mitbringen, zahlen am 15. Juli übrigens
nur die
Hälfte des normalen Eintrittspreises. Neben dem Festprogramm
finden um
12 Uhr und um 14.30 Uhr natürlich auch weiterhin die
spektakulären
Flugshows auf der Rosenhöhe sowie um 11 Uhr und um 16 Uhr die
beliebten
Indoor-Shows statt. Auch die traditionellen Fütterungen der
Pinguine,
Pelikane und Greifvögel sollten die Besucher an diesem Tag
keinesfalls
verpassen, denn hier erfahren die Besucher stets interessante
Hintergrundinformationen über die faszinierenden Vögel.
Zoo Osnabrück, 10. Juli 2007
Zwei Kameljungtiere geboren
Gleich zwei Kamele wurden im Juni im Zoo Osnabrück geboren.
Allerdings
werden die beiden Jungtiere nie gemeinsam herumtoben, da es sich bei
dem Mänchen Kiran und dem Weibchen Jamilah um unterschiedliche
Arten
handelt. Kiran ist ein Trampeltier und hat zwei Höcker oder besser
Höckerchen, die allerdings noch etwas müde zur Seite
hängen. Jamilah
ist ein Dromedar mit nur einem Höcker, welcher aber schon recht
gerade
steht. Bei beiden Jungtieren verlief die Geburt auf der
Außenanlage
ohne Komplikationen. Für das Trampeltierweibchen Aila war es die
erste
Geburt und obwohl sie unerfahren ist, kümmert sie sich
fürsorglich um
ihren Erstgeborenen. Auf die beiden Jungtiere Kiran und Jamilah warten
in ihrer jeweiligen Herde schon Spielkameraden. Das Dromedar Manal und
das Trampeltier Anka versuchen ihre Artgenossen recht energisch zum
Spielen zu animieren. Zur Zeit allerdings nur mit mäßigem
Erfolg, da
die beiden Nesthäckchen es ruhiger mögen und lieber noch
dicht bei
ihrer Mama stehen.
Zoo Magdebrug, 10. Juli 2007
Erster Zoo-Kindergarten entsteht in Magdeburg
Wir möchten Ihnen mit dem Verein Children’s House ein einmaliges
Projekt im Bereich der vorschulischen Bildung vorstellen im Rahmen
einer Pressekonferenz am Donnerstag, 12. Juli 2007 um 14 Uhr im
Gartenhaus/Pflegestützpunkt Vogelgesangpark. Der Verein Children’s
House beabsichtigt eine immersiv deutsch-englischsprachige Betreuung
mit Umweltbildung für 30 Kinder in einem Zoo-Kindergarten
anzubieten.
NaturZoo Rheine, 9. Juli 2007
Mini-Babies – Schildkröten-Nachwuchs im NaturZoo
Sie sind die kleinsten unter den vielen Tierkindern im NaturZoo Rheine:
Vier Schildkröten-Babies schlüpften vor einer Woche. Die Eier
der
Griechischen Landschildkröten waren 55 Tage lang in einem
speziellen
Inkubator ausgebrütet worden. Anders als bei Vogeleiern
dürfen die von
Reptilien in dieser Zeit auf keinen Fall gewendet werden, und
natürlich
muss auch die Kontrolle der Bruttemperatur und der Luftfeuchtigkeit
sorgsam erfolgen. Darin sind die Zoo-Mitarbeiterinnen Stefanie Hecht
und Kerstin Klus, die die Kunstbrut zuhause durchführen,
mittlerweile
erfahren. Ihnen gelang es auch in den Vorjahren schon erfolgreich,
Junge dieser beliebten Reptilien zum Schlupf zu bringen. Die Panzer der
Mini-Schildis sind noch ganz elastisch und bieten noch keinen
wirkungsvollen Schutz gegen natürliche Feinde. Diese gibt es zwar
im
Zoo nicht, trotzdem verbergen sich die Jungen instinktiv unter Steinen
oder unter etwas Heu, so dass sie nicht leicht entdeckt werden. So
klein wie sie auch sind: Sie fressen das gleiche wie die Großen,
nur in
wesentlich kleineren Mengen. Kräuter und Gräser bilden die
hauptsächliche Kost. Diese muss vor allem kalorienarm und
faserreich
sein. Und Kalk muss dazu; dieser ist für den Knochenaufbau und ein
gesundes Wachstum unerlässlich. Bis sie allerdings die
Größe ihrer
Eltern erreicht haben, werden einige Jahre ins Land gehen!
Zoo Duisburg, 9. Juli 2007
Seltener Gast am Kaiserberg
Selbst Vogel-Unkundigen sind unsere Allerweltsvögel – die Amseln
oder
Schwarzdrosseln – bekannt, weil diese ehemaligen Waldbewohner sich
zunehmend mehr zu Kulturfolgern des Menschen entwickelten und heute in
großer Zahl Parks, Gärten und selbst noch unwirtliche Bau-
und
Schrottplätze innerhalb unserer großen Städte
besiedeln. Wasseramseln
hingegen sind hierzulande so selten, dass die starengroßen
Drosselverwandten selbst Vogelkundlern und –liebhabern eher unbekannt
sind. Die über weite Teile Europas, Nordafrikas und Asiens
verbreitete,
aber nirgends häufig anzutreffende Wasseramsel bewohnt
schnellfließende, steinige Wasserläufe, auf deren Grund sie
allerlei
Insektenlarven, Kleinkrebsen und – selten - kleinen Fischlein
nachstellt, wobei sie gegen die Strömung mit ihren langen,
kräftigen
Beinen unter Wasser laufen kann. Eine einzige – im Volksmund auch
„Wasserschwätzer“ genannten – Wasseramsel hat seit gut einer Woche
im
Zoo Revier bezogen – und zwar rund um den Wasserfall der
Löwenfreianlage… Bei trockenem Wetter läuft der emsige
Vogelgast
entlang der metallenen Überlaufkanten, um die dort krabbelnden
bzw.
anhaftenden Kerbtiere aufzulesen.
Alternativer Bärenpark Worbis, 9. Juli 2007
Klassische Bärenbiotope am Bornberg
Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“
findet am Sonnabend, dem 14. Juli 2007, statt. Die Wanderfreunde
treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz des Hotels „Bodenstein“. Die
Exkursion wird ca. 4 Stunden dauern. Die Wanderung führt diesmal
rund
um den Bornberg im Ohmgebirge. Dabei sollen hauptsächlich die
durch den
Menschen entstandenen Biotoptypen des Offenlandes, z. B. Wiesen,
Streuobstwiesen, Halbtrockenrasen und Äcker, erkundet werden. Es
sind
sehr bedeutende Lebensräume für die Fauna und Flora, welche
aber wegen
des Wegfalls traditioneller Bewirtschaftungsformen zum Teil sehr
gefährdet sind. Die Exkursionsteilnehmer werden wichtige Tier- und
Pflanzenarten dieser Lebensräume beobachten und kennen lernen.
Auch
Braunbären würden diese Kulturlandbiotope sicherlich
interessant finden
und regelmäßig aufsuchen, versprechen sie doch ein
interessantes und
vielseitiges Nahrungsangebot aus Obst, Honig, Feldfrüchte und
Getreide,
besondere Gräser, Kräuter, Insekten, aber auch Weidetiere.Die
Waldbereiche am Bornberg und am Bodenstein sind ebenfalls
Exkursionsziele. Neben den naturnahen und standorttypischen
Laubmischwäldern, die auch als klassische Bärenbiotope
anzusehen sind,
können am Bornberg Waldformen beobachtet werden, welche ihr
heutiges
Aussehen früheren und heute nicht mehr gebräuchlichen
Waldbewirtschaftungsformen wie der Hude-, und Holz- und
Schneitelwirtschaft verdanken..
Zoo Salzburg, 9. Juli 2007
Am Donnerstag, den 12. Juli, beginnt das Kinderferien-Programm im Zoo
Salzburg: „Alles was man über Schildkröten wissen sollte!“
Zoo-Jahreskarte 2007 für Erwachsene und Kinder jetzt zum halben
Preis
Am kommenden Donnerstag beginnt das abwechslungsreiche
Kinderferienprogramm im Zoo Salzburg. „Im Sommer bieten wir jede Woche
spannende Informationstage oder Spezialführungen für unsere
jüngsten
Zoo-Besucher an.“ erzählt Zoopädagogin Lisa Virtbauer „So
stehen am
kommenden Donnerstag- Vormittag die Schildkröten im Mittelpunkt
und
beim Abendspaziergang am Freitag dem 13. sind wir den Tieren in
Märchen
und Mythen auf der Spur.“ Kamele oder Kattas fast hautnah erleben oder
die besten Taucher und Schwimmer unter den Zoobewohnern suchen, das
Angebot für Kinder im Zoo Salzburg in den Sommerferien ist
spannend und
abwechslungsreich. Als besonderes Zuckerl für die Besucher des Zoo
Salzburg gibt es nun die Jahreskarte 2007 zum halben Preis: für
Erwachsene jetzt um ¤ 25, Jugendliche jetzt ¤ 15 und
Kinder jetzt um ¤
10. Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne
zur
Verfügung.
Zoo Nürnberg, 6. Juli 2007
Es lohnt sich einen Frosch zu küssen
Amphibien sind weltweit stark bedroht und Jahr für Jahr
verschwinden
viele Arten für immer von unserer Erde. Seit 1980 sind 130 Arten
ausgestorben und über ein Drittel der 6000 Arten ist derzeit
bedroht.
400 Arten stehen sogar unmittelbar vor ihrem Ende. Amphibien, also
Frösche, Kröten, Salamander und Molche reagieren besonders
empfindlich
auf Umweltveränderungen, da sie sowohl auf Wasser (Larven) als
auch auf
Land (Erwachsene) als Lebensraum angewiesen sind. Neben dem Verlust
geeigneter Lebensräume ist der Eintrag von Hormonen, Drogen und
Pestiziden der entscheidende Grund für das Froschsterben. Seit
einigen
Jahren wirkt – vor allem in Mittel- und Südamerika sowie in
Australien
ein Hautpilz bei Amphibien verheerend. Dieser sogenannte Chytridpilz
ist für viele Arten tödlich und hat z. B. in den letzten
Jahren 30 der
150 Arten der herrlichen Stummelfußkröten vernichtet. In
dieser
prekären Situation hat die internationale Naturschutzunion (IUCN)
die
Weltzoogemeinschaft um Hilfe bei den Schutzbemühungen gebeten. Da
bei
den meisten Amphibienarten in der Natur über 90 % der Larven
sterben
bzw. gefressen werden, lässt sich durch Aufzucht der Larven in
geschützter Umgebung der Bestand dieser Amphibien gut
vergrößern. Der
Tiergarten hat sich bei seinen Hilfsbemühungen als ersten Schritt
für
den Schutz einheimischer Arten entschieden. Hinter den Kulissen wurden
Gewässer für Kammmolche und Laubfrösche (zwei bedrohte,
einheimische
Amphibienarten) angelegt und Kammmolche gezüchtet. Damit soll im
Tiergarten eine Population aufgebaut werden, die als Basis für
Bestandsstützung und Wiederansiedelung dienen soll, besonders in
geeigneten FFH - Gebieten (z. B. Tiergarten mit Schmausenbuck) oder
Biotopen, in denen der Kammmolch früher gelebt hat.
Weitere Informationen zur Amphibienkrise finden Sie unter
www.amphibiaweb.org
www.GlobalAmphibians.org
Zoo Heidelberg, 6. Juli 2007
Herr Walter Vogt hat am 17. Mai 2007 seinen 75. Geburtstag gemeinsam
mit Freunden, Verwandten und dem Sängerkreis 1844 Neuenheim e.V.
gefeiert. Auf Geschenke hat er verzichtet, stattdessen bat er um eine
Spende für das neue Elefantenhaus im Heidelberger Zoo. Die stolze
Summe
von 1.000,- Euro ist zusammengekommen, am Mittwoch, den 11. Juli 2007
um 11.00 Uhr wird Herr Vogt die Spende an Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann und die Heidelberger Elefanten übergeben. Wir
möchten dazu
alle Pressevertreter herzlich in den Zoo Heidelberg einladen.
Zoo Leipzig, 6. Juli 2007
Sinfonie & Safari Zoo Leipzig und das Gewandhaus bieten einmaliges
Paket an
Gewandhaus und Leipziger Zoo bieten ab sofort Familienkonzerte und
Zoo-Jahreskarte im Paket an. Zu einem besonders günstigen Preis
ist das
Erlebnis-Paket unter dem Titel „Sinfonie & Safari“ erhältlich.
„3x
Klassik, 365x Abenteuer und über 20% sparen“, heißt die
Formel für das
neue Angebot von Zoo und Gewandhaus, das ab sofort erhältlich ist
und
in der Spielzeit 2007/2008 gilt. Das Paket enthält 3 Gutscheine
für die
moderierten Familienkonzerte des Gewandhausorchesters sowie einen
Gutschein für eine Jahreskarte des Leipziger Zoos.
Zoo Dortmund, 6. Juli 2007
Dortmund Welthauptstadt der Großen Ameisenbären
53. Großer Ameisenbär im Zoo Dortmund geboren
„Welthauptstadt der Ameisenbären“ – diesem Ruf wird Dortmund
dieser
Tage wieder ganz besonders gerecht. Nach rund 190-tägiger Tragzeit
kam
am 3. Juli im Zoo der 53. Große Ameisenbär zur Welt. Seine
Eltern sind
Chakira, die 2003 aus dem Reid Park in Tucson zur Blutauffrischung nach
Dortmund kam und Alberto, der 1997 aus Venezuela nach Dortmund kam.
Für
Chakira ist es das dritte Kind. Alberto ist Vater von 18 Jungtieren.
Nach den strengen Regeln des Zuchtbuches hat er bereits einen Namen
erhalten, der dieses Mal mit dem Buchstaben „A“ beginnen musste:
„Alexandro“. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter erzählt mit
glänzenden
Augen: „Alexandro wog bei der Geburt rund ein Kilogramm. Er kletterte
sofort auf den Rücken der Mutter, wo er außer zum
Säugen die nächsten
sechs Monate verweilt, bis er etwa halb so groß wie Chakira ist.
Mit
einem Jahr ist ein Großer Ameisenbär eigenständig, die
Geschlechtsreife
erreicht er mit zwei bis drei Jahren.“ Der Große Ameisenbär,
eines der
ungewöhnlichsten und merkwürdigsten Säugetiere der Welt,
ist auch das
Wappentier des Dortmunder Zoos. Seit 1975 wird diese Art hier gehalten
und mit Erfolg gezüchtet. Das wissenschaftliche Wissen ist in der
ganzen Welt gefragt: Im April 2006 besuchte die Zootierpflegerin
Christina Wyborski den Zoo Singapur. Außerdem führt der Zoo
Dortmund
seit 1980 das Internationale Zuchtbuch für den Großen
Ameisenbären und
koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm.
Zoo Magdeburg, 6. Juli 2007
Löwenbabys lutschen erstmals an „künftiger Beute“
Jetzt ist es soweit. Das knuddlige Löwentrio bekommt ernste
Aufgaben.
Löwenmutter „Kalindi“ versorgt die Löwenkinder zwar
fürsorglich an der
„Milchbar“, wie die kleinen niedlichen Milchbäuche beweisen, aber
zunehmend müssen die Jungtiere fleischliche Nahrung zumindest
probieren. Wie sich das Löwentrio dabei anstellt, möchten wir
Ihnen am
Freitag, den 6. Juli um 11 Uhr im Rahmen eines Foto- und Drehtermins
zeigen. Zu dieser „Übung“ werden unsere Tierpfleger das
Futterfleisch
an einem Baum befestigen.
Zoo Erfurt, 5. Juli 2007
Nashorntransport
Punkt 7:00 Uhr wurde mit der Verladung begonnen. Zuerst nahm ein
Autokran im Außengehege vor der Bullenbox, in der sich Numbi mit
Rimbo
und Amari befanden, seine Position ein. Danach fuhr der
holländische
Tiertransportunternehmer mit seinem Sattelschlepper, auf dem sich zwei
Transportkisten befanden an das Haus, die größere Kiste
wurde durch den
Kran an das Tor zur Bullenbox angesetzt. Inzwischen wurde Numbi von den
zwei Jungbullen abgetrennt. Diese wurden nun auch separiert. Danach
fingen beide an zu klagen und unruhig zu werden. Nach mehrmaligem
Anlauf, mit Zureden durch die Pflegerinnen und Futterangeboten, betrat
schließlich Rimbo die Kiste. Nach Andocken einer kleineren Kiste
für
Amari dauerte es durch Lockrufe seiner ehemaligen Ziehmutter
Ann-Kathrin Schulze nur wenige Minuten bis auch er mit einigen
Tränen
zum Abschied auf dem Transporter verschwand. Er wog jetzt 1 Tonne,
Rimbo fast anderthalb. Die ganze, durch unseren Zootierinspektor Rudi
Toll glänzend organisierte Verladung, dauerte nicht einmal zwei
Stunden
und verlief durch gute Tierkontakte der Pfleger ohne Einsatz des
Tierarztes mit Beruhigungsmitteln zu aller Zufriedenheit. Frau Schulze
begleitete die beiden Nashörner nach Lille.
Zoo Dresden, 5. Juli 2007
4. DAK Familienzootag unter dem Motto: Tierisch große Reise – Der
gesunde Zoobesuch in Dresden
Die DAK Dresden und der Zoo Dresden starten auch 2007 eine
außergewöhnliche Aktion gegen das zunehmende
Übergewicht von Kindern.
„Tierisch große Reise“ heißt das Motto für den 4.
DAK-Familientag am
08.Juli 2007 im Zoo Dresden. Bei einer spannenden Safari durch den Zoo
werden die Kinder spielerisch an Themen rund um die Gesundheit
herangeführt. Ab 10 Uhr warten an 7 Stationen praktische Tipps und
Anregungen auf die kleinen Eroberer. Zähne zeigen heißt es
bei den
Raubtieren, praktische Ernährungstipps gibt es bei den Affen und
bei
den Pinguinen gibt es coole Entspannungsübungen. Auch die Bewegung
kommt nicht zu kurz und beim Hindernisparcours ist Geschicklichkeit
gefragt. „Inzwischen ist schon jedes dritte Kind zu schwer, weil es
sich falsch ernährt und zu wenig bewegt“, erklärt Ralf
Großklaus von
der DAK Dresden den Hintergrund der Aktion. Fastfood und Co.,
Schokoriegel und Cornflakes bleiben bei dem Nachwuchs nicht ohne
Folgen. Das geht zu Lasten der Gesundheit. So ist es keine Seltenheit
mehr, wenn 10-Jährige bereits an Diabetes Typ II oder unter
Verschleißerscheinungen der Gelenke leiden. „Wenn wir jetzt nicht
gemeinsam handeln, bekommen wir bald ein dickes Problem mit
gravierenden Folgeschäden“. Die etwas andere Reise um die Welt
soll bei
den kleinen Besuchern mehr bewirken als strikte Verbote und langweilige
Sportübungen.
Tierpark Chemnitz, 5. Juli 2007
Wichtiger Beitrag zur Arterhaltung - wieder Nachwuchs bei den
Persischen Leoparden!
Die Persischen Leoparden im Tierpark Chemnitz haben wieder Nachwuchs!
Die beiden männlichen Jungtieren, die bereits am 22. Juni 2007 das
Licht der Welt erblickten, entwickeln sich unter der vorbildlichen
Fürsorge ihrer Mutter prächtig. Besonders wichtig ist der vom
Tierpark
Chemnitz geleistete Beitrag zum Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm
(EEP) dieser Katzenart, weil die Anzahl der Individuen leider sogar
Rückläufig ist. So verzeichnete das Zuchtbuch im Jahr 2003
noch 110
Tiere, Ende 2005 – der Stand des letzten vorliegenden Zuchtbuchs - gab
es nur noch 100 Tiere in der Zuchtpopulation. Dabei wurden 2005 in den
nur noch neun deutschen Zoos die Persische Leoparden halten lediglich
drei Geburten mit insgesamt sechs Jungtieren verzeichnet, nur vier
davon wuchsen auf. Drei der vier aufgezogenen Leoparden entstammten der
Drillingsgeburt im Tierpark Chemnitz und konnten nach und nach an
andere Zoos abgegeben werden. Nun ist die Hoffnung groß, dass
auch die
beiden Kater aus diesem Jahr problemlos aufwachsen und zukünftig
einen
Beitrag zur Erhaltung ihrer Art leisten können.
Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 5. Juli 2007
Kätzchen im dicken Pelz - Schneeleopardennachwuchs im Tierpark
Berlin
Lanak und Askai heißen die beiden Schneeleoparden-Knaben, die
jetzt im
Alter von 10 Wochen sich erstmals den Tierpark-Besuchern zeigen.
Gemeinsam mit Mutter Sayan (11), einer geborenen Schottin aus dem Zoo
Edinburgh, sind sie in ihrem großen, mit Pflanzen und Felsen
bestückten
Käfig auf der Rückseite des Alfred-Brehm-Hauses nahe der
riesigen
Flugvoliere für Geier zu sehen. Vater Omar (8) aus dem estnischen
Hauptstadtzoo Tallinn lebt zur Zeit noch allein, wird aber bald mit der
Familie vereint. Aus Erfahrung wissen wir, daß er ein
gutmütiger Vater
und für die Jungtiere ein beliebter Spielpartner sein wird.
Überhaupt
sind Schneeleoparden von eher ruhigem Gemüt. So kann man die
Kleinen
auch jetzt noch auf den Arm nehmen, bei richtigen Leopardenkindern wie
z. B. bei unseren gegenwärtig im Brehm-Haus lebenden, nur 3 Tage
älteren Chinaleoparden ist das nicht mehr zu empfehlen. Der
prächtige
Pelz wurde und wird vielen Schneeleoparden zum Verhängnis. In
ihrem
großen Verbreitungsgebiet sind sie nirgends häufig und
stellenweise
auch schon ausgerottet. Obwohl Schneeleoparden in den Ländern, in
denen
sie noch leben, gesetzlich geschützt sind, fallen nicht wenige
nach wie
vor Wilderern zum Opfer. Gute Zuchterfolge und eine wachsende
Zoo-Population machen es unnötig, Tiere aus der Wildbahn für
Tiergärten
zu entnehmen. Koordiniert werden die Bemühungen um diese seltenen
Katzen auch durch ein vom Zoo Helsinki gesteuertes Europäisches
Erhaltungs-Zuchtprogramm, in dem auch der Tierpark Berlin aktiv
mitwirkt.
Zoo Dortmund, 5. Juli 2007
Weltrekord bei Zucht von Großen Ameisenbären
Nach rund 190-tägiger Tragzeit brachte Chakira am 3. Juli im
Dortmunder
Zoo das 53. Ameisenbärenbaby zur Welt. Alexandro macht einen
kräftigen
Eindruck und kletterte sofort auf den Rücken der Mutter, wo er
außer
zum Säugen die nächsten sechs Monate verweilt, bis es halb so
groß wie
die Mutter ist.
Zoo Leipzig, 4. Juli 2007
„La deutsche Vita-Kurgemütlich“ Kabarett im Zoo Leipzig
Am Sonntag, den 15.07.2007 und 22.07.2007 sowie am Montag, den
16.7.2007 und 23.07.2007 jeweils ab 21 Uhr hält das Ensemble des
Kabaretttheaters Leipziger Funzel mit Thorsten Wolf alias Tierpfleger
Conny Weidner – bekannt aus der ADR-Serie „Tierärztin Dr. Mertens
– mit
dem Programm „La deutsche Vita-Kurgemütlich“ Einzug in den Zoo
Leipzig.
Erleben Sie einen unvergesslichen Abend und verbinden Sie den
Kabarettbesuch mit einem Bummel durch den Zoo in den Abendstunden und
genießen Sie ein exzellentes Abendessen bei Marché im
Gründergarten. Im
Anschluß an die Vorstellung findet eine Autogrammstunde mit
Thorsten
Wolf statt. Bereits ab 19 Uhr können die Kabarett- und Zoofreunde
durch den Zoo spazieren, ehe es um 21 Uhr mit dem Programm los geht.
Karten erhalten Sie für einen Preis von 20,- Euro bei allen
bekannten
Vorverkaufstellen.
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derstandard.at
- 11. Juli 2007
Baby-Mammut
entdeckt
Der kleine Elefant ist 130 cm hoch, 50 kg schwer – und wahrscheinlich
rund 10.000 Jahre alt. Entdeckt wurde das bestens erhaltene Baby-Mammut
im Mai auf der nordwestsibirischen Halbinsel Yamal, letzte Woche wurde
es nahe der Fundstelle von Experten präsentiert. Alexej Tichonow,
Zoologe von der Russischen Akademie der Wissenschaften, meinte, dass es
sich um den besterhaltenen Fund eines Mammuts überhaupt handle.
Sein
Rüssel und sogar seine Augen seien völlig unverwest. Larry
Agenbroad,
US-Experte für die vor 5000 Jahren ausgestorbene behaarte
Elefantenart,
nährte bei der Pressekonferenz die Hoffnung, dass man im Jungtier
genügend Erbsubstanz finden könnte, um daraus einen Hybrid zu
klonen,
wie die BBC berichtete. Das Baby- Mammut wird nun nach Tokio
überstellt, wo es mittels Computertomografie weiter untersucht
wird.
spiegele.de - 11. Juli 2007
Komplettes Baby-Mammut im Eis gefunden
Am Ende der letzten Eiszeit starb ein Jungtier, das heute Forscher
entzückt: Das gefrorene Mammut aus Nordsibirien ist fast
vollständig
erhalten, verspricht Aufschlüsse über Wachstum,
Körperbau und
vielleicht sogar Erbgut der Eiszeit-Elefanten. Nur seinen Schwanz
büßte
es ein.
derstandard.at
- 05. Juli 2007
Malaysias
Nashörner gefährdet
Malaysias Nashörner sind wegen Fortpflanzungsproblemen in ihrem
Bestand
gefährdet. Eine niedrige Spermienproduktion verhindere, dass die
Weibchen trächtig würden, teilten Tierforscher mit. Die
Nashörner
hätten generell Schwierigkeiten bei der Paarung, sagte der Chef
der
Behörde für Wildtiere, Laurentius Ambu, der "New Straits
Times"."Vielleicht liegt es daran, dass sie verstreut und
zurückgezogen im Dschungel leben und nur selten die
Möglichkeit zur
Paarung bekommen." Es sei beunruhigend und neben Wilderern die
größte
Gefahr für die Tiere. Zwischen 30 und 50 Nashörner leben
Schätzungen
zufolge im dichten Urwald in Borneos malaysischer Provinz Sabah.
Maßnahmen zur Rettung der Tiere sollen folgen.
derstandard.at - 06. Juli 2007
Für
eine Hand voll Gallenpulver
Irgendwo in China vegetieren elend dreinschauende Bären, in
länglichen,
rostigen Eisenkäfigen, die nicht größer sind als
umgekippte
Telefonzellen. "Diese Tiere erleiden die Hölle am lebendigen
Leibe, und
das viele, viele Jahre lang", sagt Jill Robinson. Die Gründerin
und
Vorsitzende der in Hongkong ansässigen Tierschutzorganisationen
Animals
Asia Foundation (AAF) kämpft seit fast zehn Jahren gegen so
genannte
Bärenfarmen in China. Etwa 7000 der Raubsäuger - vor allem
der in Asien
verbreitete Kragenbär Ursus thibetanus - werden seit den
1980er-Jahren
in der Volksrepublik wie Hühner in Legebatterien in
Einzelkäfigen auf
nicht mal zwei Quadratmetern eingepfercht. ... Außer in China
hausen
noch geschätzte 5000 Tiere unter ähnlich erbärmlichen
Bedingungen in
Vietnam und Südkorea. Das, weswegen die Bären so leiden
müssen, ist
eine tiefbräunliche Flüssigkeit. Über Jahre hinweg wird
den Tieren
täglich etwas bis zu einem Glas voll wie an einer lebenden
Tankstelle
abgezapft: Bärengalle. "Pro Jahr wird einem Bären so viel
Galle
abgezapft, dass daraus etwa zwei Kilogramm getrocknetes Gallenpulver
gewonnen wird", sagt Christina Filipowicz von der deutschen Zweigstelle
der AAF. Galle wird seit mehr als dreitausend Jahren in der
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt: Es soll gegen
Leberbeschwerden, gegen Würmer im Verdauungstrakt und
Augenprobleme
helfen.
derstandard.at - 06. Juli 2007
Illegale
Fallen bedrohen Sumatra-Tiger
Ein Tiger mit drei Beinen ist auf der indonesischen Insel Sumatra einer
automatischen Fotokamera der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature
(WWF) vor die Linse gelaufen. Vier von der Kamera im indonesischen
Nationalpark Tesso Nilo geschossene Fotos zeigten deutlich, dass dem
Sumatratiger die Pfote des rechten Vorderbeins fehle, berichtete der
WWF Deutschland in Frankfurt am Main. Die Raubkatze war nach
Vermutungen der Umweltschützer zuvor in eine verbotene Falle
geraten.
"Im November 2006 haben wir eine illegale Falle aufgespürt, in der
wir
ein Stück Tigerbein fanden", sagte WWF-Expertin Nina Griesshammer.
"Offensichtlich hat sich dieser Tiger eine Pfote abgebissen, um sich zu
befreien." Die Verletzung sei offenbar gut verheilt. Das Tier sei wohl
genährt und wirke auf den Fotos gesund.
derstandard.at - 07. Juli 2007
Das
weltweite größte Schlangenfangen
In Kambodscha werden so viele Wasserschlangen gegessen, dass den
Reptilien nach Einschätzung von Wissenschaftern über kurz
oder lang die
Ausrottung droht. Die Fischer rund um den kambodschanischen
Süßwassersee Tonle Sap, dem größten
Süsswassersee Südostasiens, fingen
jedes Jahr geschätzte sieben Millionen Wasserschlangen, berichtet
die
britische Fachzeitschrift "New Scientist". Eine Forscherin der
Universität East Anglia in Norwich, Sharon Brooks, sagte dem
Blatt, es
sei ihr kein anderes Reptil bekannt, das in diesem Ausmaß gejagt
werde.
Den Fang von Wasserschlangen zu verbieten sei keine Lösung, weil
die
örtliche Wirtschaft darauf angewiesen sei, sagte Brooks. Es
würde aber
helfen, wenn die Fischer zumindest in der Brutzeit von November bis
Dezember keine Schlangen mehr fangen dürften. Bis vor zwei
Jahrzehnten
hätten die Menschen die Tiere in Ruhe gelassen. Dann sei der
Fischfang
zurückgegangen, gleichzeitig hätten die Kambodschaner
aufgrund der
Krokodilfarmen mehr Bedarf an Fleisch gehabt. So hätten die
Fischer
keine andere Wahl gehabt, als auch Wasserschlangen zu fangen. Die
Größe
der Gesamtpopulation ist unbekannt, Brooks geht jedoch davon aus, dass
die derzeitige Fangmenge nicht nachhaltig ist. Rund 70 Prozent der
gefangenen Schlangen sind Gestreifte Wassertrugnattern (Enhydris
enhydris).
FR-online.de -
9. Juli 2007
Luchs
im Rhein-Main-Gebiet gesichtet
Der Luchs ist mitten unter uns: Erstmals gelang jetzt eine Beobachtung
dieser
seltenen Katze am südlichen Ortsrand von Raunheim im Kreis
Groß-Gerau.
Sie
wurde von Fachleuten verifiziert und als glaubhaft eingestuft. Damit
wird klar: Luchse streunen nicht nur durch abgelegene Wälder
Nord-,
Mittel- und Osthessens, sondern können, zumindest sporadisch, auch
im
Rhein-Main-Gebiet auftauchen. Aus ganz Hessen liegen inzwischen
für die
vergangenen 20 Jahren fast 150 Beobachtungen der seltenen Katze vor.
Das Gros
davon stammt aus den vergangenen zwei Jahren.
Donaukurier
Online -
9. Juli 2007
Emsiger
Nager mit Appetit auf Apfelbäume
Als neu bestellter Biber-Beauftragter des Kreises Kelheim für den
Raum
Riedenburg soll Bernhard Lauerer um Sympathie und Verständnis
für den
fleißigen
Nager werben und die oft brisante Co-Existenz von Bibern und Menschen
entschärfen helfen. Insgesamt 20 ehrenamtliche Biber-Berater, wie
die
offizielle Bezeichnung für
Lauerer und seine Kollegen lautet, sind seit kurzem für die
verschiedenen
Problembereiche des Landkreises im Rahmen des landesweiten
Biber-Managements
bestellt worden. "Ziel des Bayerischen Biber-Managements ist es, den
Biber
als Teil der Kulturlandschaft zu erhalten, gleichzeitig aber auf eine
Minimierung der Schäden hinzuwirken, um so auch die Akzeptanz bei
den
Betroffenen zu verbessern", heißt es im Plan. Ersetzen kann
Lauerer die
Schäden tatsächlich
nicht, wohl aber Tipps für den Umgang mit dem scharfzahnigen
Nachbarn
geben. In hartnäckigen Fällen kann Lauerer der Unteren
Naturschutzbehörde am
Landratsamt auch nahe legen, den Biber zu fangen.
derstandard.at - 09. Juli 2007
WWF
verurteilt illegalen Tunfischfang im Mittelmeer
Die Umweltstiftung WWF in Italien hat illegalen Tunfischfang im
Mittelmeer verurteilt. Entgegen neuesten internationalen Regelungen
würden "europäische Schiffe" den Fang von
Blauflossen-Tunfisch
fortsetzen. Nach WWF-Beobachtungen sind italienische Fischerboote
Anfang Juli von Malta aus in der Nähe von Sizilien auf Fang
gegangen.
"Die europäischen Behörden müssen diese Form der
Piraterie dringend
untersuchen", forderte die Organisation am Donnerstag in Rom. Tunfisch
gilt wegen der starken Nachfrage weltweit als besonders bedroht.
spiegel.de - 07. Juli 2007
Quallenflut vor Mallorca
In der Nähe der Ferieninsel Mallorca hat ein Forscherteam eine
große
Ansammlung von Leuchtquallen entdeckt. Auch in anderen Regionen des
Mittelmeers tummeln sich die Tiere in Scharen - Sommerurlauber
müssen
sich vor Verbrennungen durch die Nesseltiere hüten.
derstandard.at - 11. Juli 2007
Riesenkalmar
an die tasmanische Küste gespült
Auf der australischen Insel Tasmanien ist ein Riesenkalmar der Gattung
Architeuthis angeschwemmt worden. Das Tier ist mindestens sechs Meter
lang und damit eines der größten, die Menschen je zu Gesicht
bekommen
haben, zeigte sich der Direktor des Tasmanischen Museums, David
Pemberton, beeindruckt. Entdeckt hatte den Kadaver ein
Spaziergänger am
Dienstagabend am Strand von Ocean Beach in Strahan an der
Westküste
Tasmaniens. Zoologen des Museums wollen das Tier nun untersuchen, um
Alter und Todesursache zu bestimmen. Der Kalmar wiegt nach ersten
Schätzungen rund 250 Kilogramm. Riesenkalmare, lange Zeit als
Seemannsgarn abgetan, leben in mehr als 300 Metern Tiefe und kommen
selten an die Oberfläche. Erst seit dem Einsatz von tief durchs
Wasser
gezogenen Schleppnetzen sind mehr Riesenkalmare an die Oberfläche
gebracht und untersucht worden. Die Tiere kommen außer bei
Australien
und Neuseeland vor Südafrika und in den Gewässern um
Großbritannien und
Norwegen vor.
spiegel.de - 11. Juli 2007
Riesenkalmar an Strand gespült
Außergewöhnlicher Fund an der Westküste Tasmaniens: Ein
Riesenkalmar
ist gestern tot am Strand entdeckt worden. "Ein Mordsding", findet der
Direktor des örtlichen Museums. Ein schönes
Ausstellungsstück wird die
Kreatur aus der Tiefe aber trotzdem nicht.
nd-online.de - 09. Juli 2007
Flussumleitung in Brasilien - Abholzung und Umsiedlung
am Rio São Francisco trotz Protesten
Allen Protesten und Warnungen von Umweltschützern,
Wissenschaftlern,
Menschenrechtlern, Fischern, Kleinbauern und Ureinwohnern zum Trotz:
Brasiliens Regierung wird den drittgrößten Fluss des Landes,
den rund
3160 km langen Rio São Francisco, teilweise umleiten, um – so
die
offiziellen Verlautbarungen – die Wasserversorgung im Nordosten zu
verbessern.
derstandard.at - 09. Juli 2007
Zwei
Milliarden Mäuse auf der Flucht
Die Hochwasser der vergangenen Wochen haben in Zentralchina eine
Mäuseplage von ungeahnten Ausmaßen ausgelöst. Mehr als
zwei Milliarden
Mäuse seien vor den Fluten aus ihrem natürlichen Lebensraum
geflohen
und machten sich nun über die Feldfrüchte her, berichtete die
Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. In einem der 22 betroffenen
Distrikte am Dongting-See in der Provinz Hunan versuchten die
Behörden
den Angaben zufolge, die Invasion durch den Bau einer langen Mauer und
von Gräben zu stoppen. Die Einwohner rückten der Plage mit
Knüppeln und
Schaufeln zu Leibe, einige versuchten sie mit Fischernetzen zu fangen.
Laut den örtlichen Behörden wurden seit dem 21. Juni rund
2,25
Millionen Mäuse getötet. Ausgelöst worden sei die
Invasion durch das
starke Anschwellen des Jangtse-Flusses. Dadurch sei auch der Pegel des
Dongting-Sees gestiegen, in dessen Uferbereichen die Mäuse lebten.
Freie
Presse -
Mittwoch, 11. Juli 2007
Plauener
Vogelfreunde danken Retterin der Mauersegler
Plauen.
Eine Rentnerin, die den Plattenbau-Abriss in Chrieschwitz stoppt –
Plauener
Ornithologen sind begeistert. „So was verlangt schon bissel Mut“, lobt
Werner
Limmer, der Chef der Gruppe.
Die Vögel stehen unter Artenschutz und ziehen unter dem Dachsims
leer
stehender
Häuser an der Dr.-Max-Breitung-Straße ihren Nachwuchs auf.
Die
68-Jährige
sorgte dafür, dass die Jungen in Ruhe flügge werden
können.Für ihre
Courage
haben sich die Vogelfreunde jetzt persönlich bei ihr bedankt.
derstandard.at
- 05. Juli 2007
BirdLife
hofft auf gutes Storchenjahr
Nach den eher mageren Storchenjahren 2005 und 2006 sind Experten und
Expertinnen der Vogelschutzorganisation BirdLife für heuer
deutlich
optimistischer. Erste Zählungen in Niederösterreich und
Burgenland
seien vielversprechend. Nachdem auch einige Neuansiedlungen des
Storches bekannt wurden, bittet BirdLife die Bevölkerung um
Meldungen
über neue Storchenhorste in Österreich. BirdLife zählte
2004 in ganz
Österreich noch 395 Horstpaare, 2005 und 2006 ging es dann
merklich
bergab. Nur mehr 314 Brutpaare wurden gezählt und in den wenigen
Horsten war auch noch ein durchschnittlich schwacher Bruterfolg zu
melden. Die Ornithologen und Ornithologinnen führten das unter
anderem
auf schlechte Bedingungen auf dem Zug oder in den
Überwinterungsgebieten zurück. Zusätzlich fielen
zahlreiche Jungvögel
dem kalten und nassen Juni im vergangenen Jahr zum Opfer.
ND – 9.
Juli 2007
Kirchenasyl
im Turm
Gemeinschaftsaktion zur Wiederansiedlung von
Greifvögeln /
Erste Plakette ging nach Berlin
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Beratungsausschuss
für
das deutsche Glockenwesen starteten im April ihre Gemeinschaftsaktion
»Lebensraum Kirchturm«. In der vergangenen Woche bekam nun
eine
Berliner Kirche als bundesweit erste erste die Plakette der Aktion ans
Mauerwerk geheftet.
nd-online.de - 09. Juli 2007
Kirchenasyl im Turm - Gemeinschaftsaktion zur
Wiederansiedlung von Greifvögeln / Erste Plakette ging nach Berlin
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Beratungsausschuss
für
das deutsche Glockenwesen starteten im April ihre Gemeinschaftsaktion
»Lebensraum Kirchturm«. In der vergangenen Woche bekam nun
eine
Berliner Kirche als bundesweit erste erste die Plakette der Aktion ans
Mauerwerk geheftet.
derstandard.at - 10. Juli 2007
Makaken
als Versuchtstiere für niederländische Labore
Wildschützer haben in Malaysia fast tausend Affen aus einem
Lagerhaus
gerettet, die nach Recherchen der Behörden als Versuchstiere zu
Labors
in den Niederlanden und China gebracht werden sollten. Laut dem
stellvertretenden Leiter der Wildschutzbehörde Celescoriano Razond
war
dies der größte versuchte Wildtierschmuggel, den die
Behörde je
aufgedeckt hat. Die
Makaken seien stark unterernährt und verwahrlost in Käfigen
in dem
Lagerhaus in Johor entdeckt worden, berichtete die Zeitung "Star".
Zudem wurden etwa hundert Tiere tot aufgefunden. Die Affen seien
wahrscheinlich in den Wäldern von Johor gefangen worden. Nach
Angaben
von Razond wurden vier Verdächtige festgenommen. Die Tiere nach
Versorgung und Behandlung wieder in die Wildnis entlassen.
BirdLife
Conservationists call for Ugandan government to halt
forest give-aways - 07.07.2007
The fate of Mabira Forest Reserve
–home to 30%
of
bird species found in Uganda- continues to hang in the balance as
President Museveni and some elements of the Ugandan government attempt
to hand over a quarter of its area for sugarcane cultivation.
PlanetArk
Bulgarian Nature Park Threatened by Property Boom
- 05.07.2007
Bulgaria's Environment Ministry is to fight a Supreme Court decision
revoking the protected status of a Black Sea nature park, a ruling
which opens the door to the construction of holiday homes.
Seal Distemper Outbreak Spreads to Sweden -
11.07.2007
An outbreak of distemper among seals in the North Sea is likely to have
spread to Sweden, scientists said on Tuesday after several animals with
signs of the disease were found dead this week.
ENN
Sexual
Problems Could Lead to Rhinos' Extinction - 05.07.2007
Low sperm counts and other reproductive problems are preventing
pregnancy among Malaysia's endangered rhinos, a worrying trend that
wildlife experts say could hasten the animals' extinction.
Namibia's
Seal Hunting Season Begins Amid War of Words - 06.07.2007
Namibia's annual seal hunting season started this week, over the
protests of animal rights activists who say the practice is cruel.
Malaysia
Seizes 900 Monkeys from Wildlife Poachers - 09.07.2007
Malaysia has smashed a ring of wildlife smugglers and seized more than
900 poached monkeys destined for China or the Netherlands in what
officials called their biggest seizure involving the animals so far,
media said.
Beaver
Damming Alleviates Water Woes - and Combats Global Warming; a New DVD
Shows How.
By: Beavers: Wetlands & Wildlife
Beaver activity can alleviate serious water problems - and even help
combat the climate crisis, according to a talk by Beavers: Wetlands
& Wildlife (BWW) biologist Sharon Brown at a recent environmental
conference in China. At the Wuhan University conference on Global
Warming, Conservation of Energy and Renewables last month, BWW
President Owen Brown, PhD presented a new "Coexisting with Beavers" DVD
that shows how beaver damming restores vital wetlands.
Maine
Hatchery Releases Tiny Lobsters - 10.07.2007
Thousands of tiny 2-week-old lobsters were released into Maine waters
during the weekend as part of an ongoing effort to keep the state's
lobster populations strong.
Hundreds
of Scientists Warned Against Wolf Killing Before Feds Shot New Mexico
Wolf - 10.07.2007
By: the Center for Biological Diversity
In the weeks leading up to the U.S. Fish and Wildlife Service's most
recent shooting of an endangered Mexican gray wolf last Thursday,
hundreds of scientists warned the agency that its unprecedented level
of killing and removing wolves was undermining the wolf recovery
program and pushing the species toward a catastrophic genetic
bottleneck.
Ten Penguin Species March
Toward Endangered Species Act Protection - 11.07.2007
By: the Center for Biological Diversity
The U.S. government has announced it is advancing the emperor penguin
and nine other penguin species toward protection under the federal
Endangered Species Act. The action comes in response to a petition
filed by the Center for Biological Diversity in November 2006 seeking
protection for the species, followed by a June 2007 Notice of Intent to
Sue the agency for failing to respond to the petition. The primary
threats to penguins are global warming and industrial fisheries.
- 09.07.2007
|
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| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Stiftung Artenschutz - 11. Juli 2007
Durchbruch
in den Schutzbemühungen für eine der seltensten
Affenarten
Nach jahrelangen Bemühungen erfolgte jetzt die lang erhoffte
Ausdehnung
des Cat Ba
Nationalparks in Nordvietnam. Damit bestehen nun gute Aussichten auf
dasÜberleben der Goldkopflanguren.
Der von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als eine der zwei weltweit
bedrohtesten
Primatenarten eingestufte Goldkopflangur kommt ausschließlich auf
der
nordvietnamesischen Insel Cat Ba vor. Die Affenpopulation ist in sieben
voneinander
isolierten Teilgruppen zersplittert, was ihren Schutz
außerordentlich
erschwert. Zudem
befanden sich ein Drittel der Population nicht auf dem Gelände des
seit
1986 bestehenden Nationalparks „Cat Ba“.
Im Zuge der Neueinteilung der Landnutzung im UNESCO-Weltnaturerbe Cat
Ba sollte der
Nationalpark verkleinert werden. Nach langjährigen Bemühungen
durch das
Projektteam,
das beratend an den Planungen mitwirkte, wurde dies erfolgreich
verhindert. Die
zuständigen Behörden konnten sogar davon überzeugt
werden, den
Nationalpark zu
vergrößern. Zudem wurden alle sieben Langurengebiete als
„streng
geschützt“ klassifiziert. „Damit ist ein Meilenstein zur Rettung
dieser
kostbaren Affen erreicht“, erklärt die
Projektleiterin Dr. Roswitha Stenke.
Durch das von der Stiftung Artenschutz geförderte Schutzprojekt
konnte
der
Zusammenbruch des Bestands nicht nur aufgehalten, sondern umgekehrt
werden.
Inzwischen ist die Zahl der Affen mit dem goldenen Schopf von 53 Tieren
im Jahr 2000 auf
aktuell 67 Tiere angestiegen.
NABU
- 05. Juli
2007
NABU:
Skandalöses Versagen bei der Novelle des
Bundesnaturschutzgesetzes
Anlässlich der erneut gescheiterten Verabschiedung der Novelle des
Bundesnaturschutzgesetzes hat der NABU gefordert, die jetzt zu
erwartenden EU-Strafzahlungen aus den Mitteln des Agrarressorts zu
bestreiten. Die bislang nicht geleisteten Nachbesserungen im
Naturschutzgesetz seien eindeutig der Blockade-Haltung im
Seehofer-Ministerium zuzuordnen. Skandalös sei auch die fehlende
Bereitschaft der Land- und Forstwirtschaftslobbyisten, ihren Beitrag
zum Natur- und Artenschutz zu leisten. ... Der Europäische
Gerichtshof
(EuGH) in Luxemburg hatte in seinem Urteil vom 10. Januar 2006
festgestellt, dass das Bundesnaturschutzgesetz in mehreren Punkten
gegen das EU-Recht verstößt. Nun drohen Deutschland
Strafzahlungen in
Millionenhöhe. Es ist die dritte Novelle des
Bundesnaturschutzgesetzes
seit 1998, die immer noch nicht dem europäischen Recht entspricht.
"Besonders peinlich ist dabei die Tatsache, dass Deutschland erst
kürzlich einen Entwurf der nationalen Strategie zum Erhalt der
biologischen Vielfalt vorgelegt hat, der mit dem jetzigen Stand des
Bundesnaturschutzgesetzes vollständig konterkariert wird", betonte
Miller.
WWF - 05. Juli 2007
Dreibeiniger Tiger überlebt im Dschungel - WWF:
Tier
hat sich selbst die Pfote abgebissen, um sich aus einer Falle zu
befreien
Die WWF-Experten staunten nicht schlecht, als sie die Bilder der
WWF-Fotofalle auswerteten: Mitten im indonesischen Nationalpark Tesso
Nilo auf der Insel Sumatra hatte die Kamera nachts Bilder eines
dreibeinigen Tigers aufgenommen. Die vier Fotos zeigen deutlich, dass
dem Sumatratiger die Pfote des rechten Vorderbeins fehlt. „Im November
2006 haben wir eine illegale Falle aufgespürt, in der wir ein
Stück
Tigerbein fanden“, sagt WWF-Expertin Nina Griesshammer. „Offensichtlich
hat sich dieser Tiger eine Pfote abgebissen, um sich zu befreien.“ Das
Tier scheint gut zurechtzukommen: Es ist wohl genährt und wirkt
auf den
Fotos gesund. Von allen Tiger-Unterarten sind Sumatratiger mit weniger
als 400 Tieren am stärksten bedroht. Weltweit leben insgesamt nur
noch
maximal 7.000 Tiger in freier Wildbahn. Sumatratiger kommen
ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra vor, wo sie
erbarmungslos von Wilderern gejagt werden. Zugleich wird ihr Lebensraum
immer kleiner, weil der für sie überlebenswichtige Dschungel
von
Landwirtschaft, Palmölplantagen und Holzplantagen für die
Papierindustrie zerstört wird. „Die Fallen bereiten uns zunehmend
Sorgen”, sagt WWF-Expertin Griesshammer. „Wenigstens in einem
Nationalpark müssen bedrohte Tierarten eine sichere Zuflucht
haben.”
Stiftung
Artenschutz News Juli 2007
ACCB rettet Tiere nach Auflösung des
Zoos von Angkor
Das von der Stiftung Artenschutz geförderte Angkor Centre for
Conservation of Biodiversity
(ACCB), das erste Naturschutzzentrum mit Zuchtstation und
Schulungszentrum in Kambodscha,
bekam Ende Mai tierischen Zuwachs.
Der in der Nähe gelegene Angkor Zoo wurde von den Behörden
geschlossen,
da die Haltungsbedingungen völlig inakzeptabel waren. Einige
Tiere, die
sich teilweise in einem
erbärmlichen Zustand befanden, nahm das ACCB auf. Darunter sind
z.B.
mehrere Kleine
Adjutanten und eine Grüne Wasseragame. Das ACCB-Team kümmert
sich
intensiv um die
geschwächten Tiere und hofft, dass sie sich gut erholen und
einleben.
Bergtapir erfährt unerwartete
Unterstützung
In der nord-westlichen Region Piura in Peru kam es
Anfang Mai zu Demonstrationen der einheimischen
Bevölkerung gegen die zunehmende Umweltzerstörung durch
nationale wie
auch internationale
Minengesellschaften. ... Die Gegend ist reich an Bodenschätzen wie
Gold, Silber oder Kupfer und somit dauerhaft durch
die Folgen und das weitere Vordringen des Bergbaus bedroht. Zudem ist
es eines der
Verbreitungsgebiete des Bergtapirs (Tapirus pinchaque). Diese kleinste
der vier Tapirarten ist sehr
selten geworden und sein Lebensraum - wie an diesem Beispiel zu sehen
ist - zunehmend
gefährdet. Die schätzungsweise letzten 2500 frei lebenden
Individuen
dieser Art findet man
nahezu ausschließlich in abgelegenen Gebieten in Ecuador,
Kolumbien und
Peru.
Die Stiftung Artenschutz unterstützt die internationalen
Bemühungen,
den Erhalt dieser Art und
ihrer Lebensräume dauerhaft zu sichern.
Amurleopard: Ergebnisse der aktuellen
Zählung liegen vor
Die neueste Zählung des Amur-Leoparden (Panthera
pardus orientalis) in der russischen Provinz Primorje gibt
kein Anzeichen einer Entspannung der Situation dieser
wunderschönen und hochbedrohten Raubkatzenart.
Lediglich 25 bis maximal 34 Individuen konnten von
unseren Projektpartnern, der Tigris Foundation in
Kooperation mit dem WWF, erfasst werden; etwa genau so
viele wie bei der letzten Zählung 2003.
Auch wenn der Bestand zumindest nicht zurückgegangen ist, so ist
dieses
Ergebnis dennoch
enttäuschend, da die Geschlechter- und Altersstruktur der letzten
wildlebenden Amur-Leoparden
den Forschern zusätzliche Sorgen bereitet. Lediglich vier
weibliche
Tiere führen aktuell Junge mit
sich. Ihr letztes Refugium muss weitläufig und dauerhaft
geschützt und
vor dem weiteren Eingriff
des Menschen bewahrt werden. Bedroht war das Schutzgebiet, in dem die
letzten Amur-Leoparden und Amur-Tiger vorkommen, insbesondere durch den
Bau einer Pipeline.
Tiergarten Schönbrunn fördert die
Rettung von Waldrapp
und Tiger
Der Schönbrunner Tiergarten, Partnerzoo der Stiftung Artenschutz,
fördert mehrere Artenschutzprojekte, darunter die Wiederansiedlung
des Waldrapps (Geronticus eremita) in der Alpenregion. Die Ibisart
war in Mitteleuropa bereits vor über 350 Jahren ausgestorben und
konnte sich nur in kleineren Restpopulationen z.B. in Marokko
halten.
Zurzeit werden im Tiergarten Schönbrunn sieben Jungtiere von
Hand aufgezogen. Weitere Küken sollen dazukommen. ... Der
Tiergarten
Schönbrunn setzt sich in besonderem Maß für die Rettung
der letzten
freilebenden
Tiger (Panthera tigris) ein. Weltweit brachte nur ein einziger Zoo mehr
Spenden für Tigerschutz-Projekte im Freiland auf, gab der
Tiergarten in
einer Pressemeldung bekannt.
In den vergangenen fünf Jahren haben die Besucher des Tiergartens,
der
Förderverein und die
Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft den Schutz der letzten wilden
Tiger mit 37.000 Euro
unterstützt.
Jeder einzelne Euro, der in den Schutz der Lebensräume der Tiger
fließt, ist wichtig: Vom
Südchinesischen Tiger gibt es nur noch zwanzig bis dreißig
Tiere und
vom Sumatra-Tiger gerade
noch 400 Individuen. Der Bali-Tiger wurde in den 40er Jahren des 20.
Jahrhunderts ausgerottet,
der Kaspische Tiger in den 70er Jahren, der Java-Tiger in den 80ern.
Der Tiergarten Schönbrunn pflegt und züchtet Sibirische oder
Amur-Tiger
(Panthera tigris
altaica), von denen in Zoos bereits mehr Tiere als in freier Wildbahn
leben.
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Ein
Bild, dessen
Belustigungsfaktor etwas an den Haaren herbeigezogen ist, schaffte es
in den aktuellen SPIEGEL ONLINE - Zwiebelfisch-NEWSLETTER:
Wickelraum im Raubtierhaus: Hier erfahren Sie zum Beispiel, wie der
Heidelberger Zoo seine Futterprobleme löst
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,483857,00.html
Der wilde Rabe“ ist der Journalistenpreis der
Zeitschrift GEO und der Deutschen Wildtier Stiftung.
Er richtet sich an Journalisten, die mit ihrer
Arbeit
helfen, das Wissen über einheimische WildtiereArtenvielfalt in
Deutschland sowie den deutschsprachigen Nachbarländern zu
verbreiten.
Damit soll zugleich das öffentliche Bewusstsein dafür
geschärft werden,
dass eine intakte Natur von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher
Bedeutung ist. „Der wilde Rabe" ist mit 5000 Euro dotiert.
Einsendeschluss ist der 30. September 2007
www.DeutscheWildtierStiftung.de
Stellenanzeige
Bei der Münchener Tierpark Hellabrunn AG ist ab sofort die Stelle
einer
Marketingmanagerin / eines Marketingmanagers in Vollzeit zu besetzen.
Gegenstand des gemeinnützigen Unternehmens ist der Betrieb des
Tierparks Hellabrunn. Das Aktienkapital befindet sich zu 93% bei der
Landeshauptstadt München.
Der Aufgabenbereich umfasst vornehmlich folgende Tätigkeiten:
- Eigenverantwortliche Betreuung unseres Tier-, Natur- und
Artenschutzzentrums (TNA-Zentrum) in enger Abstimmung mit der
Tierpark-Direktion
- Akquise und Koordinierung der ehrenamtlichen „Tier-, Natur- und
Artenschutzbotschafter“ im Rahmen des Freiwilligen-Konzeptes
- Entwicklung und Durchführung von Konzepten, Organisation von
Ausstellungen, Vorträgen und Programmen für das TNA-Zentrum
- Aktive Unterstützung der Direktion in allen Belangen des
Marketings
- Entwicklung ergebnisorientierter Marketingkonzepte, -strategien
und –pläne
- Jährliche Fortschreibung des Mediaplanes
- Fortführung bzw. Ausbau der Tätigkeiten im Bereich des
Sponsoring
und Fund-Raising
- Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Events
Unsere Anforderungen an die Stelleninhaberin/den Stelleninhaber:
- Sie haben erfolgreich ein Studium der Biologie, Tiermedizin oder
einer ähnlichen Fachrichtung absolviert und
verfügen ergänzend über eine
wirtschaftswissenschaftliche
Zusatzausbildung oder
sind Absolvent/in eines wirtschaftswissenschaftlichen Studienganges
mit dem Schwerpunkt Marketing/Kommunikation und haben Ihr Profil durch
Aus- bzw. Weiterbildung im Bereich der Biologie/Tiergärtnerei
verfeinert. Ihre praktischen Erfahrungen auf diesem Gebiet sind uns
wichtig.
- Sie besitzen mehrjährige Berufserfahrung im Marketingbereich.
- Sie sind initiativ, kreativ, kommunikationsstark in Wort und
Schrift und verfügen über einen Arbeitsstil, der sich durch
Ergebnis-
sowie Kundenorientierung auszeichnet.
- Sie zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und hohe
Einsatzbereitschaft aus.
- Sie behalten in einem tatkräftigen und zielbewussten Umfeld auch
in Stresssituationen jederzeit den Überblick.
- Entsprechende DV-Kenntnisse sowie sehr gute Kenntnisse der
englischen Sprache in Wort und Schrift setzen wir voraus.
Die Bezahlung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den
öffentlichen
Dienst.
Bewerbungen sind bis spätestens 01.08.2007 unmittelbar bei der
Münchener Tierpark Hellabrunn AG,
z. Hd. Herrn Schmid, Tierparkstr. 30, 81543 München einzureichen
(bitte
Telefonnummer angeben!).
Auskünfte zum ausgeschriebenen Aufgaben-be-reich erteilt Ihnen
gerne
Herr Schmid von der Münchener Tierpark Hellabrunn AG (Tel. 089/6
25 08
- 11).
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Peter
Matthiessen
Die
Könige der
Lüfte. Reisen mit Kranichen (Gebundene Ausgabe)
Wer einmal erlebt hat,
wie sich eine Schar von Kranichen in die Lüfte
erhebt, wird dieses Spektakel nie mehr vergessen. Kein Wunder,
daß die
Kraniche vielen Kulturen als göttliche Botschafter erschienen.
Doch
heute sind sie in Gefahr - und deshalb hat ihnen der große
Naturschriftsteller Peter Matthiessen ein ganzes Buch gewidmet.
Jahrelang war er auf der ganzen Welt unterwegs, um die wenigen
verbliebenen Vögel zu beobachten, um mit Umweltschützern und
Politikern
zu diskutieren. Zu lesen ist nun ein großes Reisebuch, getragen
von der
Begeisterung für die Könige der Lüfte - und ein
kämpferisches Buch
gegen die Kurzsichtigkeit der Menschen, der diese herrlichen Vögel
eines Tages zum Opfer fallen könnten.
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Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und
sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer wenden sich bitte an den Stocker Verlag (Hr.
Koiner,
0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @
stocker-verlag.com,
auch
für Sammelbesteller) oder an den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf
der Website
www.abenteuer-zoo.de
Rezension:
„Abenteuer Zoo“ aus der Sicht eines nicht
Beteiligten, aber
dankend Profitierenden!
Normalerweise
rezensiere ich keine Bücher, ich bin ja kein
Büchernörgele* (Das hat
Michael Ende im satanarchäolügenialkohöllischen
Wunschpunsch sehr schön
lebendig beschrieben.) aber bei diesem Werk muß ich mal eine
Ausnahme
machen, beschäftigt es sich doch mit dem, von dem man einige Zeit
lang
den Eindruck hatte, daß es in weiten Bevölkerungskreisen als
Tierknast
galt, in den nur Proletenfamilien latschten, um ihre Kinder mit
Tiergaffen und Bratwurstessen ruhig zu stellen und mit dessen Betrieb
ein paar durchgeknallte Wissenschaftler ihr Brot verdienten. Dieses
Bild von den Zoos und deren tatsächliches Erscheinungsbild hat
sich in
den letzten Jahren grundsätzlich gewandelt und deshalb war die
Zeit
reif für einen Zooführer, wie es ihn so noch nicht gab!
Das
Autorenteam
rund um die Herausgeber Dirk Petzold und Silke Sorge (bekannt aus dem
Redaktionsteam der Zoopresseschau) bezieht deutlich Position pro Zoo,
zeigt aber dabei mit den Informationsblöcken zur
Tiergärtnerei und zum
Artenschutz ebenso deutlich auf, wo ihre eigenen Prioritäten
für die
Weiterentwicklung tierhaltender Einrichtungen liegen. Mal zwischen den
Zeilen, mal durchaus offensichtlich, werden Stilblüten als solche
benannt und auf der anderen Seite erhalten Vorzeigeinrichtungen den
ihnen zustehenden Bonus an Platz und Wort.
Wem
das Herz
voll ist, dem geht die Computer-Tastatur manchmal über und so
findet
sich in den Texten durchaus auch die eine oder andere Beschreibung, die
für meinen Geschmack etwas zu positiv daherkommt. Die
Dienstleistungsebene, die ein Zooführer für den
künftigen Besucher zu
wahren hat, wird dennoch nie verlassen und so bleibt es dem werten
Leser selbst überlassen, welche Einrichtung aus dem unglaublich
umfangreichen Angebot, das hier akribisch zusammengestellt wurde, er
sich selbst bei einem Besuch „live“ zu Gemüte führen
möchte.
Die
regionale
Aufteilung macht es dem Nutzer leicht, die Parks, die auf seiner Reise-
oder Ausflugsroute liegen, in die Planung für selbige einzubinden.
Das
Kartenmaterial hätte detaillierter ausfallen dürfen. Das
Format ist
etwas sperrig. Ein kleineres Format hätte aber bedeutet, daß
weniger
Informationen hätten verarbeitet werden können und das war,
vermute
ich, der selbsterteilte Auftrag: Informationen liefern. Die erhält
man
in Abenteuer Zoo in nie dagewesenem Umfang! Abenteuer Zoo gehört
trotz
oder gerade wegen seiner Größe in das Handgepäck eines
Jeden, der sich
auch nur ein Fünkchen für Tiere interessiert!
Carsten
Schöne
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Veranstaltungen
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental
Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien
statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and
Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von
Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite
Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg 2007
(Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem
rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe,
Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw.
Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
Tiergartenbiologischer Workshop
Ab
2007 werden wir
am gewohnten WE d h diesmal 9. - 11.11.. in JENA tagen. Auf Einladung
des Phylet. Museums und LSt Spezielle Zoologie (Prof Dr M S Fischer)
und des Netzwerkes der Zoos aus Erfurt, Eisenberg und Gera werden wir
dort unsere neue Heimat finden.
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo
Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung
für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds
für
bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft
für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference
on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30.
August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
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Ausstellungen
Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos
jederzeit auf
der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus den Zoo Nürnberg.
> weitere TV-Tipps liegen auch diese Woche leider nicht vor <<
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide)
oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter
Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und
Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen
dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags
ab 15:10 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co."
aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und
NDR,
Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Panda,
Gorilla
& Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe,
Erdmännchen & Co."
aus Frankfurt und
Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30
Uhr sowie sonntags ab 17:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe & Co."
aus Münster wird
freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:05 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem
ZDF-Infokanal,
zur Zeit die Folge zu Zoo Düsseldorf
Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks
Tierpark, Hamburg)
ARD, 40 Folgen ab 30.Juli 2007
Ostseeschnauzen
(Zoo Rostock) ZDF, ab Anfang August
Seehund,
Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28.November 2007
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
The Show must go on
Die Show ist vorbei und nun ist das eingetreten, was von Anfang an zu
befürchten war: Der Eisbär, dessen Name hier nicht
erwähnt werden
braucht, sitzt ab sofort auf der miesesten Bärenanlage Berlins.
O.k.
vielleicht gibt es noch miesere. Die gleich gegenüber zum
Beispiel, auf
der der Malaienbär, dessen Namen hier erwähnt werden
könnte aber nicht
muß, mit seiner Mutter zu sehen ist. Die im Köllnischen Park
ist auch
ein heißer Anwärter auf den Titel und vor dem Tierpark und
in ihm drin
gibt es auch welche.
Das, worauf der Eisbär jetzt sitzt, ist eine sogenannte Absperr-
oder
Mutter-Kind-Anlage. Auch in anderen Zoos, z.B. in Rostock, Wuppertal
und sogar in Karlsruhe sind diese mies.
Ich bin ein erklärter Gegner von Zusatzanlagen, die keinen
vollwertigen
Freianlagen entsprechen. Wer Bären halten will, muß für
jede Art mehre
Anlagen bereithalten und die sollten alle großflächig sein
(Ja, ja soll
er doch qm-Zahlen nennen, der Kolumnist – macht er aber nicht.) beinahe
ebenso großflächig Mutterboden bereithalten und zwar auch
und gerade
für Bären, die ohne Mutter aufwachsen.
Der Eisbär in Berlin hat Geld erwirtschaftet, jetzt heißt es
schnell
handeln: All das Getier aus dem Erweiterungsgelände des Zoo kann
in den
Tierpark umsiedeln. Dieses, nicht das Getier, sondern das
Erweiterungsgelände, wird dann komplett zur Knut-Arktis umgebaut,
und
zwar sukzessive, so daß die Medien jeden neuen Schritt des Stars
in
neue Gefilde mitverfolgen können, inklusive späterer
Zusammengewöhnung
mit einer, in jeder Hinsicht, aus Eisbärensicht, heißen
Bärin.
Gleichzeitig werden die bereits vorhandenen Eisbärenanlagen in Zoo
und
Tierpark auf den heutigen Stand der Tiergartenbiologie gebracht – dann
hat sich die Aufzucht von Knut wirklich gelohnt.
Träumen Sie schön,
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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