E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 377 vom 5. Juli 2007

Liebe Leser,

"I don't like Zoos" beginnt einer der weltweit renommiertesten "Zoo-Silberrücken", David Hancocks, seinen ausführlichen Artikel im Sydney Morning Herald. Bewußt provokativ, bietet er viele spannende Ansätze zum Nachdenken. Das dazugehörende Buch hatten wir hier bereits vor längerem vorgestellt. Eine deutsche Übersetzung wäre sicherlich nützlich. Zumindest international ist die konstruktive Zoo-Kritik aus Fachkreisen also keineswegs verstummt. Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich unabhängig davon auch die heutige Kolumne, die ich Ihnen aus gegebenem, nicht weiter zu vertiefendem Anlaß ebenfalls wärmstens ans Herz lege.
Dirk Petzold


ganz in der Nähe des Elbkrokodilgeheges

Zoos – Meldungen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 1. Juli 2007
Frankfurter Tiergarten
Wie es um die Baustelle Zoo bestellt ist, hat der Interimsdirektor Bernd Schildger in den vergangenen Tagen ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, unter anderem im Kulturausschuss. „Die Evaluation ist vernichtend“, sagt dessen Vorsitzende, Alexandra Prinzessin von Hannover (CDU), schlicht. Nur muss überlegt werden, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen: Wissenschaft, Naturschutz, Erholung, Bildung? Die Mischung soll eine „Vision“ zeigen, die im September formuliert sein soll. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) hat mehrfach auf die Nähe zur Zoologischen Gesellschaft hingewiesen, und Geschäftsführer Christoph Schenck kann sich durchaus vorstellen, mit dem Zoo noch enger zusammenzuarbeiten. Alle haben sie an der Evaluierung mitgearbeitet und Ziele formuliert. Es gibt wieder einen Streichelzoo, und im nächsten Monat will eine der Projektgruppen, die sich im Zoo gebildet haben, das Konzept für ein Café vorlegen: Ein Umbau des leerstehenden Bauernhauses am Spielplatz soll für schnelle Linderung der gastronomischen Misere sorgen. Demnächst werden alle Zoo-Mitarbeiter eine einheitliche Dienstkleidung haben, die hässlichen Mülltonnen sollen verschwinden. Seit 1999, Schmidt war seit 1994 im Amt, sind allerdings einige neue Gehege entstanden, die bei den Besuchern sehr beliebt sind – wie die Robbenanlage mit Sicht auf die Schwimmer. Hinter dem Spielplatz, den man dafür beinahe sang- und klanglos geopfert hätte, obwohl es der einzige im ganzen Zoo ist, wächst Schmidts Lieblingsprojekt, das neue Menschenaffengehege. „Bonoboland“, wie geplant, werde es nicht mehr heißen, so erklärt Antje Runge, die Pressesprecherin des Zoos. Auch dort waren nur Treppen vorgesehen. Das ist geändert worden. Und auch sonst wird der Neubau deutlich anders ausfallen: Weniger Artenmischung, mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Besucher. Da kommt mancher Dauerbesucher wohl nicht umhin, sich zu fragen, warum erst jetzt das jahrelange Schleifenlassen durch das zuständige Dezernat und die mangelnde Kontrolle der Leitung kritisiert werden. Ein Kontrollgremium soll es künftig geben.

Neues Deutschland - 29. Juni 2007
Regiermeister Klaus Wowereit ist als nachtaktiv bekannt. So ließ er es sich auch nicht nehmen, bei der Eröffnung des Zoo-Nachttierhauses nach dessen Umbau dabei zu sein – allerdings am hellerlichten Tag, aber ganz sicher zur Freude der süßen kleinen Erdferkel, Springhasen, Buschbabys, Bergmeerschweinchen, Wickelbären, Plumplories und gemeinen Vampire. Für Eisminibär Knut hatte Wowereit dann keine Zeit.

taz Berlin -29. Juni 2007
In zwielichtige Gesellschaft geraten
Der Regierende Bürgermeister hat am Donnerstag das Nachttierhaus im Zoo eröffnet. Mit allem Pipapo: Posieren für die Kameras, Rundgang und robust guter Laune. Prompt titelte eine Zeitung "Nachtschwärmer unter sich". Natürlich, das Abziehbild vom "Partymeister Wowereit" muss wieder herhalten. Aber es gibt viel passendere Analogien zwischen Wowereit und dem lichtscheuen Gesindel. Besonders augenfällig sind die uncharmanten Zuschreibungen, die sie über sich ergehen lassen müssen. In beiden Fällen bestehen diese Worte aus sperrigen Substantivverbindungen. Die einen nennt man "Erdferkel", "Wüstenfuchs", "Buschbaby", "Gürteltier", "Wickelbär" und "Bergmeerschweinchen", den anderen "Partymeister", "Desiree-Nick-Knutscher" und "Wowibär". Besonders gedankenarm ist es, Mensch und Tier unter dem Begriff "Nachtschwärmer" zu subsumieren.

Berliner Morgenpost - 2. Juli 2007
Besuch im Zoologischen Garten 1 Euro teurer
Berlin. Nach Angaben des kaufmännischen Direktors Gerald R. Uhlich reagiert der Zoo damit auf die Folgen der auf 19 Prozent gestiegenen Mehrwertsteuer.
net-tribune.de - 2. Juli 2007
Panda-Bären als Souvenir für den Madrider Zoo
Der spanische König Juan Carlos und seine Gattin Sofia bringen von ihrer Reise nach China als besonders wertvolles Souvenir ein Panda-Pärchen mit.

n-tv - 3. Juli 2007
Ausbruch von Gorilla "Bokito"
Der Wutanfall des Gorillas "Bokito" im Rotterdamer Zoo soll vorerst keine strafrechtlichen Folgen für die Verantwortlichen des Tierparks haben.

derStandard.at - 29. Juni 2007
Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass der frühere Safaripark Gänserndorf, der 2004 endgültig in den Konkurs geschlittert ist, mit Förderungen des Landes Niederösterreich als "Naturerlebnispark" wieder auferstehen soll. Und zwar ohne Einbeziehung der 44 Schimpansen und sechs weitere Affen, die in einem eigenen Haus auf dem Areal auf Kosten der Pharmafirma Baxter ihre "Pension" fristen. Am Freitag nun rückten just diese Affen in den Mittelpunkt des Interesses. Die Haltebedingungen der ehemaligen Versuchstiere für die HIV-Forschung seien "inakzeptabel" - und diese Misere werde durch die Säumigkeit des Masseverwalters Ferdinand Bruckner prolongiert, kritisierte Grünen-Tierschutzsprecherin Brigid Weinzinger. Daher - so Weinzinger - werde sie noch am Freitag bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf Anzeige gegen Bruckner einbringen, wegen 16 Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, die Zoo- und die Tierhaltungsverordnung. Aus Personalmangel ist meist nur ein Pfleger anwesend, statt der nötigen zwei, um bei einem Zwischenfall intervenieren zu könnten", schildert Weinzinger.



Planung und Bau

Westfälische Nachrichten - 30. Juni 2007
Wenn sie Zeitung lesen könnten, würden die Breitmaulnashörner des münsterischen Allwetterzoos sich jetzt wohl ein breites, zufriedenes Grinsen erlauben: Ihr Gehege auf der Rückseite des Dickhäuter-Hauses wird ab Herbst auf ungefähr die dreifache Fläche erweitert und überdies ganz neu eingerichtet – mit Kuhlen, Suhlen und Natursteinblöcken. Und auch die Besucher sollen vom Umbau profitieren: Für sie wird eine „Safari-Lodge“ errichtet, die ihnen einen ganz besonders guten Einblick ins Nashorn-Revier erlaubt. Breitmaulnashörner, die durchaus zwei bis drei Tonnen auf die Waage bringen, brauchen nun mal Platz. „Auch für die Paarung“, sagt Adler.
Diesbezüglich tut sich nämlich derzeit „nicht viel“ bei dem münsterischen Nashorn-Trio Harry, Emmi und Vicky. Solche Probleme kennen die Erdmännchen nicht, die ebenfalls von der Baumaßnahme am Dickhäuter-Haus profitieren. Die auf mittlerweile 17 Köpfe angewachsene Gruppe, die derzeit in sehr bescheidenen Verhältnissen am Tropenhaus lebt, soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Nashörner ein neues und größeres Gehege bekommen. Durch das Gehege soll eine Art Graben führen, der es den Menschen ermöglicht, den Erdmännchen quasi „auf Augenhöhe“ zu begegnen und einen Blick in ihre Höhlenbauten zu werfen. Der Umbau, der unmittelbar nach den Herbstferien beginnen soll, kostet rund 750 000 Euro – und wird überwiegend von den Zoobesuchern bezahlt. Denn der Zoo kann sich diese Investition nur leisten, weil er im vergangenen Jahr mehr als eine Million Besucher hatte – und entsprechend höhere Einnahmen. Der Zoo bekommt von der Stadt keine Investitionszuschüsse mehr. Gerne würde Adler auch den anderen Dickhäutern, den Elefanten, eine neue, größere Anlage spendieren. Aber dann müssten noch ein paar Besucher mehr kommen. Denn der Elefantenpark ist bislang mit rund vier Millionen Euro veranschlagt . . .

Märkische Oderzeitung - 29. Juni 2007
Der Wald hinter dem Zoo Eberswalde ist von einer vier Meter tiefen Furche durchzogen. Im puren märkischen Sand ist ein 400 Meter langer Graben entstanden, der das künftige Tigergehege einschließt. Ganz ohne Zaun, nur vom zehn Meter breiten Graben gesichert werden dort im nächsten Jahr sibirische Tiger ihr neues Zuhause finden. Zoobesucher werden sie ohne störende, blickverstellende Zäune beobachten können. Dieses Tigergehege wird das größte und schönste in Europa, versprach Zoochef Bernd Hensch zur Grundsteinlegung am Freitag. Eingebettet wird das Gehege in eine eiszeitliche Gletscherlandschaft, deren Bau durch die EU gefördert wird. Vor der Tigeranlage wird ein Gletscherspielplatz errichtet. 700 000 Euro soll der Bau offiziell kosten. Viele Eberswalder Geschäftsleute sorgen jedoch mit ihren unentgeldlichen Leistungen dafür, dass die Kosten nicht noch höher ausfallen. Für die Tigeranlage sind ein umlaufender Besucherweg, der auch über das Tigerhaus führt, eine behindertengerechte Besucherplattform und ein Beobachtungsturm geplant. Durch eine Panzerglasscheibe wird man die Tiger auch beobachten können, wenn sie im 500 Quadratmeter großen Teich schwimmen. Der Konzern ExxonMobile, der an seinen Tankstellen mit dem Tiger im Tank wirbt, übergab als Unterstützung für den Zoo einen Förderscheck über 10 000 Euro. Eröffnen will der Zoo die neue Anlage Ostern 2008.

St. Galler Tagblatt - 2. Juli 2007
Ein Tummelplatz für Raubtiere
Die Leoparden und Tiger im Walter-Zoo sollen zukünftig noch weniger auf der faulen Haut liegen: Im neuen Gehege werden sie in einem Pavillon, der mit Zuschauerreihen ausgestattet wird, beschäftigt. Die Tiger erhalten sogar einen Pool. Die 1200 Quadratmeter grosse Anlage gleicht einem Park. Da gibt es Bäume, an denen sich die Katzen die Krallen wetzen können, und schattenspendende Unterstände. Von den Bäumen hängen dicke Seile, an denen Futter befestigt ist – die Tiere sollen das Futter fangen. Abkühlen, schwimmen und planschen können die Tiger in einem 1,50 Meter tiefen Pool. «Für Tiger und Leoparden – beide sind sehr aktiv – ist es wichtig, dass sie beschäftigt werden.» Deshalb werde auch eine Beschäftigungsecke in Form einer überdachten 80 Quadratmeter grossen Arena mit Zuschauerplätzen realisiert. In dieser Arena wird dann wohl einiges los sein: Dort wird nämlich Tierpfleger Remo Müller mit den Leoparden «spielen» und das Ganze auch moderieren. «Er wird keine Zirkusvorstellungen geben, sondern mit den Tieren arbeiten», erklärt Ernst Federer. Das könne ein Sprung über einen Baumstamm oder das Balancieren auf einem Stamm sein. Auch könne dem viel geäusserten Wunsch von Zoobesuchern nachgekommen werden, bei Fütterungen zuzuschauen.


Westfälische Rundschau - 1. Juli 2007
"Wir schauen uns alles von der Natur ab", erzählt Söll, der seit vier Jahren für die Felsenbaufirma Kago und Hammer-schmidt arbeitet. Dekoration am Bau bietet die in Wunsiedel ansässige Firma, vom Betonbaum mit Kunstlaub bis zum perfekten U-Boot. Vor allem aber in Freizeitbädern und im Gehegebau sind Söll und sein Team gefragt, so zum Beispiel in Gelsenkirchen, wo sie im Zoo die größte Robbenanlage Europas gestalteten. In Wuppertal steht ein Tigergehege des Unternehmens. Und für den Tierpark Hagenbeck in Hamburg schufen sie das Troparium, zu dem künstliche Korallen ebenso gehören wie ein nachgebautes U-Boot.



Aktionen

Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo empfängt millionsten Besucher bei Knut
Der Zoologische Garten Berlin erwartet diese Woche den millionsten Besucher bei Eisbär-Nachwuchs Knut, die zugkräftigste Attraktion der mehr als 150-jährigen Zoo-Geschichte. Der Jubiläumsgast soll ganz besonders herzlich empfangen und neben einem kleinen Geschenk möglicherweise sogar einen "persönlichen Besuch bei Knut" bekommen. Da die Eine-Million-Marke bereits morgen oder am Donnerstag zur Jahreshälfte erreicht wird, steht auch fest, dass der Zoo in diesem Jahr erstmals weit über drei Millionen Besucher haben wird, sogar 3,5 Millionen werden für möglich gehalten.

Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo-Rekord: einmillionster Besucher bei Eisbär Knut erwartet

sueddeutsche.de - 3. Juli 2007
Eisbär Knut

Netzeitung - 3. Juli 2007
Knuts millionster Fan bekommt ein Geschenk

Lübecker Nachrichten - 3. Juli 2007
Feldversuch im Aquarium - Kuschelrock soll Haie zum Balzen bringen
Musik soll die Haie im Aquarium Sea Life Center in Timmendorfer Strand in Paarungsstimmung bringen. Obwohl man bislang noch nicht wisse, ob Haie überhaupt auf Musik reagieren, sei es einen Versuch wert, da der ersehnte Hainachwuchs bislang weitgehend ausgeblieben sei, sagte der Chefaquaristiker des Sea Life, Jens Hirzig, am Montag. Um herauszufinden, ob die Haie bei Klassik, Pop oder Rockmusik anfangen zu balzen, sollten die Besucher des Aquariums die Tiere in den nächsten Wochen genau beobachten, sagte Hirzig. Die Untersuchung läuft bis Ende Juli in allen deutschen Sea Life-Aquarien.

Solms-Braunfelser - 30. Juni 2007
Bei den Waldjugendspiele im Donsbacher Tierpark notieren die Verantwortlichen von Jahr zu Jahr steigende Teilnehmerzahlen.

St. Galler Tagblatt - 1. Juli 2007
Der Zoo Eichberg war mit Lamas aufmarschiert und machte damit Werbung für den kleinen, interessanten Tierpark aufmerksam.



Nachwuchs

dieneueepoche.com - 2. Juli 2007
Vernachlässigtes Gorilla-Baby soll in Stuttgart aufgepäppelt werden
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy nun in Stuttgart aufgepäppelt werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo die erst sechs Wochen alte „Mary Zwo“ aufpäppeln. Das Affenbaby war am Samstag in die Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe wegen akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch schwache Lebenszeichen gezeigt.

welt.de - 3. Juli 2007
Gorillababy Mary soll in Stuttgart aufwachsen
Das von seiner Mutter vernachlässigte Gorillababy aus dem Münsteraner Zoo soll nach seiner Entlassung aus der Kinderintenivstation der Uniklinik nun mit gleichaltrigen Artgenossen in Stuttgart aufwachsen. „Mary Zwo“ machte sich am Montagnachmittag in Begleitung des Menschenaffenpflegers Peter Bein von Münster aus auf den Weg zur Menschenaffenstation des Zoologisch-Botanischen Gartens in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, wie der Allwetterzoo Münster mitteilte. Das sechs Monate alte Gorillababy habe in der Stuttgarter Aufzuchtstation für Menschenaffen beste Chancen, auf andere kleine Gorillas zu treffen – schließlich werden den Angaben zufolge dort regelmäßig Gorillababys aus europäischen Zoos betreut.


N24 - 3. Juli 2007
Stuttgarts Knut hat schwarzes Fell
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy in Stuttgart aufgepäppelt werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll sich die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo der erst sechs Wochen alten "Mary Zwo" annehmen. Das Affenbaby war am Samstag in die Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe wegen akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch schwache Lebenszeichen gezeigt. Montagnachmittag trat das Gorillababy die Reise nach Stuttgart an, begleitet von Menschenaffenpfleger Peter Bein. Es habe dort beste Chancen, auf kleine Artgenossen zu treffen und mit diesen gemeinsam aufzuwachsen.

SWR Nachrichten - 3. Juli 2007
StuttgartGorillababy "Mary Zwo" in Wilhelma angekommen

all-in.de - 3. Juli 2007
Gorilla-Baby «Mary Zwo» im Babysitz von Münster nach Stuttgart

oe24.at - 3. Juli 2007
Gorillababy aus deutscher Klinik entlassen

Die Welt - 2. Juli 2007
Am Nachmittag wurde sie von der Feuerwehr samt Inkubator in den Zoo zurückgebracht.

20minuten - 2. Juli 2007
«Mary Zwo» heisst der sechs Wochen alte Säugling, der sich zurzeit auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster erholt.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Auf Druck der Klinikleitung muss der Affe wieder in den Zoo zurück – eine vernünftige Entscheidung.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Ein Tier auf einer Kinderintensivstation – was ungewöhnlich anmutet, ist keine Seltenheit. Prof. Dr. Erik Harms, Klinikdirektor in Münster, begegnete nach eigenen Angaben bereits während seiner Ausbildungszeit in der Heidelberger Uniklinik Menschenaffen aus dem dortigen Zoo.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007

Saarländischer Rundfunk - 1. Juli 2007
Der Zoo von Metz-Amneville hat die Geburt eines Schneeleopardenbabys bekannt gegeben.



The Sydney Morning Herald June 20, 2007
by David Hancocks
The right and wrong ways to zoo it
First, a confession: I don't like zoos. For more than 30 years I've been directing and planning them; thinking, researching and writing about them; pleading for them to try to meet their potential. ltenIt has often been like pushing water up a rope.
Nonetheless, I believe we need zoos. Just not the typical zoos we have today. As modern life is increasingly separated from contact with the natural world, our need for good zoos becomes more urgent. We need zoos that can create a greater sense of compassion in the community, a stronger commitment to care, a fuller understanding of our place in nature.
A handful of the world's zoos are committed to these goals. Most, however, lack intellectual or scientific leadership, have no useful philosophy, refuse fundamental change and focus principally on attendance figures.
What is most needed are better attitudes. The first and most important would be to put the needs of the animals above all others, using nature as the yardstick to assess their quality of life, rather than just zoo standards, which have never been enough.
For example, as greater knowledge emerges about wild elephants and their extraordinary social, psychological, behavioural and emotional complexity, more wildlife scientists are declaring that urban zoos cannot provide satisfactory conditions for these beings. Several progressive US zoos have agreed and have closed or are phasing out their elephant exhibits. But most zoos have responded defensively, saying the scientists understand only wild elephants, not zoo elephants, as if they were different species.
Many zoos hold regressive views. When Guy Cooper was hired as chief executive of Taronga Zoo in 1998, one of his first declarations was to reintroduce elephant rides, an ambition that mirrors perfectly the 19th-century zoo construct.
In the mid-1970s, in Seattle, I worked with a team designing the world's first zoo plan that put animals in spaces that looked and felt like natural habitats. Our goal was to give maximum opportunity for animals to engage in natural behaviours in large and complex natural landscapes. I thought zoos would love this innovation.
With rare exception they hated it. After many years some began to copy the superficial look of the idea. Today, zoos boast about their green revolution. The new zoos, sans cages, make visitors feel better, but it is all deception. The animals typically have no contact with living plants, separated from them by electric wires. Many "natural" features are made of disguised, unyielding concrete. The restricted dusty spaces the animals inhabit are often of no better quality than the old cages. Good zoos promote animal needs; in mediocre zoos they are the first to be compromised.
The simplistic aim of too many zoos is to attract hordes of visitors, to whom they offer non-organic, non-free-range food items, and entertain them by revealing little more than the size, shape, and colour of the animals.
Zoos often claim, however, to be conservation centres. But "conservation" for most zoos just means "breeding", which is merely basic zoo business: zoos must breed their animals to preserve their collections. Hardly any animals born in zoos are introduced to the wild.
They nonetheless loudly position themselves as leaders in wildlife conservation. In truth, government and non-government agencies are most successful in restoring habitat and reintroducing wild species. Zoos play an occasional minor role - and want all the glory.
Interestingly, if zoos saw animal welfare as their central goal, they might become more effective conservation leaders. The exhibits, interpretation strategies, education programs, husbandry and collection would all be quite different in a zoo focused upon welfare.
Taronga and Melbourne zoos, for example, recently imported elephants from Thailand (at incredible expense) for "conservation" reasons. A zoo devoted to welfare would not do this. Indeed, it would not contain elephants at all. Certainly, Taronga's $50 million elephant exhibit would not be confining five elephants in a mere quarter of a hectare if animal wellbeing was its central concern.
With new attitudes and intelligent philosophies, zoos could make wonderful contributions to society. They could help lead visitors to a greater awareness and comprehension of nature, revealing complex interdependencies, and showing why a healthy relationship with the natural world is our best guide for a more complete and satisfying journey through life.
Perhaps with such changes, zoos truly could enliven the minds, enrich the hearts and feed the souls of those millions who visit them each year, hungry for a clearer understanding and better connection with that other world of nature.
David Hancocks is an architect and former director of Woodland Park Zoo, Seattle (1975-84), the Arizona-Sonora Desert Museum, Tucson, (1989-97), and Werribee Open Range Zoo, Victoria (1998-2003). His most recent book is A Different Nature: the Paradoxical World of Zoos.


sueddeutsche.de - 1. Juli 2007
Zooserie (I): Hamburg
Barrierefreies Wildtier-Watching
Ein Zoo ohne Käfige - mit diesem Konzept revolutionierte Carl Hagenbeck in Hamburg vor hundert Jahren die Ausstellung wilder Tiere. Jetzt gibt es eine neue Attraktion.

RP Online - 29. Juni 2007
Es ist kurz nach elf im Duisburger Zoo: Frühstückszeit im Affenhaus. Revierleiter Alexander Nolte hat seinen Lieben ein paar „Häppchen“ bereitet.

Spiegel Online - 4. Juli 2007
ORANG-UTANS Innovationen führen zur Erdnuss
Im Leipziger Zoo beobachteten Forscher jetzt, wie die Affen den Wasserspiegel manipulierten, um nach Erdnüssen fischen zu können.

Westfälische Rundschau - 4. Juli 2007
Trend geht zum Hausdrachen
"Bartagamen müssen artgerecht gehalten werden", so Jens Stirnberg, Mitarbeiter im Tierpark Bochum.

Wochenspiegel - 3. Juli 2007
Zweiter weißer Tiger in Aschersleben
Aus dem Safaripark Stukenbrock kam ein wunderschönes junges weißes Tigermännchen nach Aschersleben. Zoo-Leiter Dietmar Reisky ist sich aber nicht sicher, ob später einmal überhaupt “weißer Tigernachwuchs” zu erwarten ist. “Weiße Tiger entstammen ohnehin einer Laune der Natur. In wieweit sie vererblich ist,diese Laune, kann niemand sagen”, meinte der Experte vor Journalisten.

Kleine Zeitung - 29. Juni 2007
Tierwelt Herberstein: 70.000 Gäste seit Saisonstart
Neue Zeiten sind im Tierpark Herberstein, der seit heuer Tierwelt heißt, angebrochen.

espace.ch - 4. Juli 2007
Piranhas: Kaum Überlebenschancen in der Aare
Bernd Schildger vom Tierpark Dählhölzli empfiehlt, bei einer Begegnung mit einem giftigen oder gefährlichen Tier, sofort die Flurpolizei zu alarmieren.

ORF.at - 30. Juni 2007
Die Tiere stammen aus einem Zoo in Tschechien und konnten mit Hilfe von Sponsoren erworben werden. Im Alpenzoo Innsbruck wurden sie untersucht und geimpft.

Tagesspiegel - 4. Juli 2007
Doppelkopf ist tot
Zwei Köpfe sind besser als einer – gelegentlich scheint die Natur ein kleines Experiment ins Leben zu rufen, als wolle sie testen, ob an diesem geflügelten Wort wirklich etwas dran ist. Beispiel: „We“, eine zweiköpfige Schlange, die vor wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet hat. „We“ („wir“) war eine Albino-Rattenschlange. Kurz nach Wes Geburt 1999 – da war We gerade mal so groß wie ein Bleistift – kaufte das World Aquarium in St. Louis (US-Staat Missouri) das Tier für 15 000 Dollar. We wurde länger und länger, brachte es schließlich auf einen 1 Meter 50 und war gut dreieinhalb Zentimeter dick.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


De Stentor - 3. Juli 2007
Voor tweede keer jonge panda's Wissel
Zum zweitenmal junge Pandas in Wissel
Die Kleinen oder Roten Pandas im Tierpark Wissel haben zwei Junge bekommen. Es ist das zweitemal in der Geschichte des Parks, daß diese Art sich fortgepflanzt hat. Das achtjährige Männchen Parus und sein zwei Jahre altes Weibchen sind seit Ende Januar dieses Jahres ein Paar.

Algemeen Dagblad - 2. Juli 2007
'Bokito lang voor ontsnapping onrustig'
Bokito lange vor seinem Ausbruch unruhig
Pfleger des Gorillas Bokito haben Tage, bevor der Silberrücken im Tiergarten Blijdorp fünf Besucher angriff, vergeblich bei ihren Leitern auf Hilfe für die Aufsicht gedrungen. Es fiel ihnen auf, daß der Gorilla sehr unruhig war. Das sagt der Anwalt der Rotterdamer Familie, die den Zoo belangen lassen will. Die Generalstaatsanwaltschaft (GS) bestätigt das. Doch wird Blijdorp nicht belangt für den Ausbruch des 180 kg schweren Affen am 18. Mai. Das gab die GS gestern bekannt. Die Rotterdamer Familie, die darum ersucht hat, geht nun an den Gerichtshof in Den Haag, um doch noch eine Strafverfolgungmaßname zu erzwingen. Die Familie sagt, sie sei traumatisiert dadurch, daß sie Auge in Auge mit dem Affen stand.

dierennieuws.nl - 2. Juli 2007
Miljoenenschenking voor WNF-koraalproject
Millionen-Schenkung für WWF-Korallenprojekt
Der World Wide Fund for Nature empfängt von der Turing Foundation, gegründet von TomTom-Unternehmer Pieter Geelen, insgesamt drei Millionen Euro für den Schutz der Riffe des sogenannten "Korallendreiecks" in Südost-Asien. Der Betrag ist für einen Zeitraum von sechs Jahren zugesichert. Die Turing Foundation ist eine neue karitative Stiftung, die sich nach Ausbildung, Lepra und Kunst auch dem Naturschutz zuwendet. Einer von den zwei Schwerpunkten sind dabei die Kinderstuben der Meere in Entwicklungsländern. Das Korallendreieck ist ein Meeresgebiet von 5,7 Mio qkm, das Malaysia, Indonesien, die Philippinen, Papua Neu-Guinea und die Salomonen umschließt.

knack.be - 2. Juli 2007
Dierentuin niet vervolgd om uitbraak gorilla Bokito
Der Tiergarten wird nicht belangt wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito
Die Generalstaatsanwaltschaft in Rotterdam belangt den Tiergarten Blijdorp nicht wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito im Mai. Das teilte das niederländische Gericht am Montag mit. Aus Ermittlungen der Polizei und Gutachten geht hervor, daß Blijdorp die Genehmigung vom Landwirtschaftsministerium für das Halten von Tieren und alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt hat. Danach konnte man nicht annehmen, daß ein Gorilla ins Wasser gehen oder einen Wassergraben überspringen würde.

Reformatorisch Dagblad - 2. Juli 2007
Blijdorp niet vervolgd in zaak Bokito
Blijdorp nicht belangt in der Sache Bokito
Besucher hatten Wochen vor dem Vorfall signalisiert, daß Bokito frustriert war. Mitarbeiter des Zoos hatten das ebenfalls festgestellt. "Blijdorp ist da offenbar nicht adäquat damit umgegangen", so Van Ardenne. Aus den Akten geht nämlich nicht hervor, welche Maßnahmen der Zoo ergriffen hat, um den Ausbruch zu vermeiden.

Algemeen Dagblad - 1. Juli 2007
Bomen gekapt voor apen
Bäume gefällt für die Affen
Tierpark Amersfoort fällt 103 Bäume für die Betreuung von 20 Schimpansen aus dem Tierversuchszentrum in Rijswijk. Der Plan bedeutet einen neuen Konflikt zwischen dem Tierpark und den Hütern des Birkhoven-Waldes. Die Anlage kommt in den Wald an der Westseite des Parks. Dieser Teil des Waldes sollte früher als Erweiterungsgelände für den Tierpark Amersfoort dienen. Der Plan des Tierparks erschreckt den Vorsitzenden Van der Heiden vom Verein für die Erhaltung des Waldes in Birkhoven und Bokkeduinen (VBBBB). Die VBBBB versuchte früher vergeblich, den Dinowald im Tierpark mit gerichtlicher Hilfe zu verhindern. Für das Fällen von Douglasfichten, Kiefern und Birken braucht der Park die Zustimmung der Provinz Utrecht und des Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Fischerei. Wie ein Sprecher der Provinz mitteilt, geht es nicht um monumentale Bäume. Der Park ist freilich verpflichtet, den Verlust an Bäumen auszugleichen durch Neuanpflanzungen. Die Affenanlage wurde entworfen vom Amersfoorter Architektenbüro AG Nova. Die Anlage besteht aus zwei Innen- und Außengehegen und bietet die Möglichkeit, die Gruppe bis zu einer Kopfstärke von 35 Tieren anwachsen zu lassen. Besucher können die Tiere von einem großen geheizten Raum aus beobachten und zusehen, wie die Schimpansen um sie herum sitzen und sich bewegen. Das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaftem (OCW) sagte dem Tierpark vor über einem Jahr 2,5 Mio Euro zu für die Unterbringung der Versuchsaffen. Direktor Keupers vom Tierpark Amersfoort will nicht vorgreifen mit der Erweiterung des Parks und verweigert jeden Kommentar.

Brabants Dagblad - 30. Juni 2007
Maki Marathon haalt ruim 52.000 euro op
Maki-Marathon sammelte mehr als 52.000 Euro ein
Der Maki-Marathon, ein Staffellauf, der über mehr als 700 km an Tiergärten vorbeiführte, die der Niederländischen Vereinigung von Zoos (NVD) angehören, hat 52.410 Euro eingebracht.

trouw.nl - 30. Juni 2007
Hardlopers halen 52 mille op voor Madagaskar
Langstreckler sammeln 52 Tausend für Madagaskar
Das teilte der Niederländische Zooverband (NVD) heute mit. Mit dem eingesammelten Geld werden Naturschutzprojekte auf der Insel Madagaskar unterstützt. Die Aktion gehörte zu einer europaweiten Kampagne, organisiert vom Europäischen Zoo-Verband EAZA.

fundsonline.nl - 30. Juni 2007
WNF-Rangeractie voor jaguar levert ruim zeven ton op
WNF-Rangeraktion für Jaguar bringt mehr als 700.000 Euro
Vom 4. März bis einschließlich Ende Mai haben sich viele Kinder für die WNF-Rangeraktion "SOS-Jaguar" eingesetzt. Die Aktion startete mit einem erfolgreichen Rekordversuch im Kindergesichtsschminken. Das Ziel dieser Rangeraktion war, soviel Geld wie möglich einzusammeln, das eingesetzt werden soll für den Schutz des Lebensraumes des Jaguars im Amazonasgebiet. Die Gesamteinnahme beträgt 713.325 Euro und ist hiermit eine der höchsten Einnahmen, die eine Rangeraktion je eingebracht hat. www.wnf.nl www.wnf.nl/rangerclub [WNF=Wereld Natuur Fonds=WWF Niederlande; siehe auch: http://www.sosjaguar.nl/home]

Dagblad van het Noorden - 30. Juni 2007
'Bij het lossen van ijsberen zaten de agenten op de auto'
'Beim Ausladen der Eisbären saßen die Polizisten auf dem Auto'
Viele Emmener haben eine Meinung zur geplanten Umsiedlung des Tierparks Emmen. So auch der 94jährige Geert de Lange. Er wohnt im Altenheim Holdert, einen Steinwurf vom neuen Tierparkstandort entfernt. De Lange ist ein alter Bekannter des Parks. Im Auftrag des Tierparks transportierte er Eisbären, Elefanten und Gnus. "Einer unserer Auftraggeber war der Zoo. Ich weiß noch gut, daß wir nach Gooi mußten, um Büschel abzuholen für den Irrgarten. Das war unsere erste Arbeit für den Park. Der Zoo war damals noch nicht fertig. Später fuhren mein Bruder Albert und ich nach Hamburg, um Eisbären zu holen." "Beim Entladen in Emmen war die Polizei dabei. Es konnte natürlich jederzeit etwas schiefgehen. Die Polizisten saßen mit Gewehren auf dem Auto.

Reformatorisch Dagblad - 29. Juni 2007
"Naakte molratten zijn heel verrassend"
"Nacktmulle sind ganz überraschend"
Tierpfleger Eddy Even (41) im Tierpark Emmen ist immer etwas verwirrt, wenn Besucher "seines" Afrikahauses sagen: "Oh, Nacktmulle, nein, komm', wir gehen weiter". Lachend: "Neulich sagt eine Frau zu ihrem Mann: Sieh doch mal kurz nach. Da er lange wegblieb, schickte sie ihr Töchterchen nach. Auch diese blieb lange weg. Bis sie hochbegeistert hinauf gerannt kam: �Mama, du mußt wirklich gucken kommen'."

depers.nl - 28. Juni 2007
Sprinkhanen eten tussen de apen
Heuschrecken essen zwischen den Affen
Der Apeldoorner Zoo Apenheul spendiert nicht nur seinen Affen Heuschrecken, in Kürze können auch Besucher diese exotischen Leckerbissen probieren. Von Ende Juli an stehen im Restaurant des Parks frittierte Heuschrecken auf der Speisekarte. Für diejenigen, die das nicht so reizvoll finden: Heuschrecken scheinen ein wenig nach Nüssen zu schmecken und die kräftige Substanz läßt an Garnelen denken. Wichtigster Grund dafür, in Apenheul diesen Imbiß zu servieren, ist die Natur, insbesondere die Affen. Es ist eine Zugabe, womit wir den Menschen die Tatsache bewußt machen wollen, daß das Produzieren von Fleisch eine schwere Belastung für die Natur ist. Oft müssen Bäume, auf denen Affen leben, gefällt werden, um Platz zu schaffen für die Landwirtschaft'. Die Heuschrecken, die in Apenheul gegessen werden können, kommen übrigens von einem Züchter.

De Stentor - 28. Juni 2007
Hap en Snap stille toppers in Jungle Expeditie
Happ und Schnapp - stille Knaller in Dschungel-Expedition
Zum 10. Jahrestag des Ecodroms wurde gestern eine neue Attraktion eröffnet: die Dschungel-Expedition. Die zwei Breitschnauzenkaimane, eine Unterart, die in keinem einzigen niederländischen Zoo gehalten wird, ließen sich in aller Ruhe betrachten. Die Zwolser Kaimane sind aufgenommen in ein Europäisches Zuchtprogramm.

trouw.nl - 27. Juni 2007
Bokito is rage en handelswaar
Bokito ist Kult und Handelsware
Bokito hat viele Freunde. Der muskulöse Silberrücken prankt auf manchem T-Shirt, auf Hut und Website. Inzwischen wendet der Tiergarten Blijdorp viel Geld auf für eine neue Unterkunft der Gorillafamilie, deren Chef Bokito ist. "Der Kommerz hat Bokito als Konzept erfunden. Wir können nichts dagegen tun. Der Gorilla ist formal noch Eigentum des Zoos in Berlin, aus dem er kommt. Sie hätten seinen Namen registrieren lassen können, so daß andere sich nicht mit ihm davonmachen, aber dafür ist es jetzt eigentlich zu spät", sagt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn. Er sieht es ganz und gar mit Bedauern. "Sein" Affe ist Handelsware geworden und der Tiergarten hat nichts davon.

Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Bokito wordt geen rust gegund
Bokito wird keine Ruhe gegönnt
Laut Cheftierpfleger Ben Westerveld ist Bokitos Verhalten unverändert. "Er ist immer noch ein Macho, der eine Interaktion mit Menschen sucht. Darin bleibt eine Gefahr verborgen, aber er verhält sich nicht unangenehm in der Gruppe. Er sorgt vor allem für seine Familie." Jacques Radder, Projektleiter des Umbaus, meint, daß die Affenanlage nach dem Umbau sogar sicherer ist als die EU-Richtlinien vorschreiben. "Nach den Anpassungen soll die Außenanlage mit 2.000 qm gerade größer sein als früher. Durch den Umbau nimmt allenfalls der Betrachtungsabstand für die Besucher etwas zu, weil die Tiere sich weiter zurückziehen können. Aber das Interesse der Tiere steht auch an erster Stelle."

Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Blijdorp krijgt spookclaims
Blijdorp erhält gespenstische Ansprüche
Im Tiergarten Blijdorp sind nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito eine Anzahl gespenstischer Ansprüche angekommen von Menschen, die behaupten, während der Flucht vor dem Affen sündhaft teure Sachen verloren zu haben. "Es ist, als hätten viele Menschen am Tag vor dem Ausbruch eine digitale Kamera für 2.000 Euro gekauft und diese während der Flucht vor dem Affen verloren", seufzt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn.




Russische Meldungen

for-ua.com - 4. Juli 2007
Киевский зоопарк массово пополняется найденышами
Findelkinder in großer Menge werden in den Kiewer Zoo gebracht
Panik im Kiewer Zoo! Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Findelkinder zu uns gebracht werden. Manchmal werden die Tierchen auch einfach am Haupteingang ausgesetzt. Ein neugeborenes Hirschkalb, einige Waldohreulenküken und Falken-Winzlinge allein in der vergangenen Woche! "Die Leute verstehen nicht, daß eine solche 'Sorge' um die kleinen Waldbewohner todbringend sein kann", seufzt der Mitarbeiter der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Sergej Grigorjew.

primamedia.ru - 4. Juli 2007
Приморской тигрице Констанции Пенза не по душе - Процесс адаптации хищницы в зоопарке проходит тяжело
Pensa ist nicht nach dem Sinn von Amurtigerin Konstanzija - Schwierige Anpassung der Raubkatze im Zoo
Eine der zwei jungen Tigerinnen, die fast erfroren im Rayon Tschugujewka der Region Primorje gefunden wurden, wurde in den Zoo Pensa gebracht. Doch bis jetzt kommt Konstanzija nicht aus ihrer Wohnkiste heraus. "Der Anpassungsprozeß verläuft schwierig, weil die Tigerin im Freiland geboren wurde", sagen die Mitarbeiter des Zoos. Sie wird sich in einem Monat den Besuchern zeigen, wenn die Quarantäne zu Ende geht. "Unter Berücksichtigung des launenhaften Charakters des neuen Pfleglings kann sich dieser Zeitraum verlängern", sagen Mitarbeiter des Zoos.

fontanka.ru - 4. Juli 2007
В зоопарке родились мангусты и бурые капуцины
Nachwuchs bei Mangusten und Braunen Kapuzinern im Leningrader Zoo
Aktueller Nachwuchs im Leningrader Zoo: kleine Mangusten und ein Brauner Kapuziner geboren. In zehn Jahren wurden bei den Zebramangusten über hundert Jungtiere geboren.

museum.ru - 2. Juli 2007
Волшебный старик П А Мантейфель в Дарвиновском музее
Ein bezaubernder Alter - P.A. Manteufel im Darwinmuseum
Die Ausstellung vom 2. Juli bis 29. Oktober ist dem 125. Geburtstag des herausragenden rußländischen Biologen und Naturforschers Pjotr Alexandrowitsch Manteufel gewidmet. Der Ausstellung lag das Buch P.A: Manteufels "Das Leben der Pelztiere" zugrunde. In der Ausstellung kann man Vertreter von zwei Dutzend Arten Bewohner unseres Landes mit flaumig-weichem Pelz kennenlernen. Im Dezember 1924 begann P.A. Manteufel im Moskauer Zoo zu arbeiten, anfangs als Leiter der ornithologischen Abteilung, dann als stellvertretender Direktor für Wissenschaft. Unter aktiver Beteiligung P.A. Manteufels wurde der Zoo in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Wissenschafts- und Bildungszentrum. Im Zoo wurde P.A: Manteufel einer der Organisatoren des berühmten Zirkels junger Zoo-Biologen.

Argumenty i fakty - 4. Juli 2007
Из-за Олимпиады жители Сочи боятся потерять клиентов
Wegen der Olympiade fürchten die Einwohner Sotschis Klienten zu verlieren
Am 4. Juli wählen die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Guatemala den Austragungsort der olympischen [Winter]Spiele 2014. ... Die Business-Strukturen, die das Baugeschehen in Krasnaja Poljana überschatten, zeigten wahrhaftig unerwartet ökologische Verantwortung: sie setzten ein Projekt in Gang zur Wiederansiedlung des vorderasiatischen Leoparden. Der Preis dafür: 1,2 Millionen Euro. Für dieses Geld ist geplant, Leoparden aus europäischen Zoos aufzukaufen und ihre Haltung zu gewährleisten. Nach den Worten des Direktors des Sotschi-Nationalparks N. Penkowskij, hat dank der Olympiade, die die Aufmerksamkeit internationaler kontrollierender Instanzen auf sich zog, die Natur nur gewonnen: "Jetzt wird ohne Abstimmung mit den Umweltschützern keine einzige Frage gelöst, die zu bebauendes Land betrifft."

drestate.ru - 2. Juli 2007
Строительство второго отделения Ленинградского зоопарка рассмотрят на публичных слушаниях
Bau der zweiten Abteilung des Leningrader Zoos auf öffentlichen Veranstaltungen betrachtet
Das neue Territorium für Großtiere soll im Stadtbezirk Primorskij angelegt werden. Wie im Zoo zu erfahren war, findet am Donnerstag, dem 5. Juli, eine öffentliche Veranstaltung statt mit der Teilnahme von Einwohnern des Stadtbezirks Primorskij, in dem ein großer Zoo errichtet werden soll. Hier werden sie Bedingungen vorfinden, die internationalen Standards entsprechen, insbesondere werden ausgedehnte Landschaftsgehege errichtet. Gegenwärtig umfaßt das Territorium des Zoos insgesamt 7,3 ha.

kommersant.ru - 2. Juli 2007
Олимпийские пятна
Olympische Makel
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des IOC ausfallen wird, kann man feststellen, daß der vorolympische Wettlauf der russischen Beamten Ruhm einbrachte: unsere Alltagswirklichkeit wurde jäh bereichert. Verweisen wir wenigstens auf die Pläne für die Zucht des Panthera pardus ciscaucasicus in der Umgebung von Sotschi. Als das die Vorstellungskraft am meisten verblüffende olympische Projekt ist übrigens der Vertrag über die Wiederherstellung der Population des Vorderasiatischen Leoparden in einer Anzahl von 30 bis 50 Individuen zu den Olympischen Spielen anzusehen. Die Russische Naturaufsichtsbehörde, der World Wide Fund For Nature und eine Reihe wissenschaftlicher Institute vereinbarten, Tiere, die im Kaukasus vor über einem Jahrhundert vernichtet wurden, aus dem Iran, Turkmenistan und Zoos anderer Länder herbeizuschaffen, sie in Gehegen im Sotschi-Nationalpark zu züchten und zum Jahre 2014 in das Freiland zu entlassen - zur Freude der Skiläufer und Biathleten. ... Das Projekt der Wiedergeburt des Kaukasischen Leoparden bestätigt, daß Findigkeit und Beharrlichkeit erlauben, durch staatliche Finanzierung die phantastischsten Projekte zu garantieren. ... Im Programm ist auch die schleierhafte Andeutung enthalten, daß die Wiederherstellung der Population des Vorderasiatischen Leoparden auf Kosten des zahlreicher vorhandenen Persischen Leoparden verwirklicht werden kann, insofern dieser, dem Wesen nach, derselbe sei. Aber die passenden Auswahl und das Überlassen der Tiere durch Zoos in Rußland und Europa zu organisieren wird dem Moskauer Zoo übertragen. Der Zoo war darüber gar nicht erfreut. Seine Leiter teilten den Autoren des Programms mit, daß sowohl im Moskauer Zoo als auch in anderen Zoos Eurasiens "Tiere für die Reintroduktion einfach nicht vorhanden sind", Leoparden in anderen Staaten zu fangen praktisch unmöglich ist, der Persische Leopard sich sehr vom Vorderasiatischen unterscheidet und ein Ersetzen der einen Tiere durch die anderen die Naturschutzgesetzgebung verletzt. Zu guter Letzt bekannten die Vertreter des Moskauer Zoos, daß sie nicht beabsichtigen, die ganze Arbeit zu leisten und dann den Buckel hinzuhalten für den unvermeidlichen Mißerfolg. Sie äußerten ihre Bereitschaft, einen eigenen, wissenschaftlich und administrativ fundiertes Programm für die Reintroduktion des Leoparden zu schreiben. Der Vertrag wurde schließlich ohne die Beteiligung des Moskauer Zoos unterzeichnet.

mignews.com - 30. Juni 2007
Чехи осеменили носорогов
Tschechen haben Nashörner künstlich befruchtet
Im tschechischen Zoo Dvur Králové wurden zwei Weibchen des nördlichen Breitmaulnashorns, einer aussterbenden Säugetierart, künstlich befruchtet. Von diesen Tieren gibt es in menschlicher Obhut ganze sechs bis acht in Tschechien und zwei in Kalifornien. Weitere 30 Individuen wurden im Jahre 2000 im Garamba-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo registriert.

Twoj den - 30. Juni 2007
Мишки в розыске
Auf der Suche nach den Petzen
Einen ungewöhnlichen Auftrag erhielt die Polizei im Amurgebiets. Nach zwei Bärenjungen sollte gesucht werden. Im Winter war in der Taiga eine Bärin getötet worden. Das Gerücht, sie hätte zwei Junge gehabt, drang bis zum Direktor des Zoos Blagoweschtschensk, und der wandte sich an die Polizei. Die Gesuchten fand man im Hause der Arkanows, in einem der Dörfer des Rayons. Die aufgeweckten Tiere waren die Lieblinge des 12jährigen Jurij Arkanow. Der Junge weinte, als die Polizei seine kleinen Freunde mitnahm. "Wir konnten sie nicht dort lassen", sagt der Zoodirektor Oleg Iwanow. "Die Petze wären herangewachsen und zu einer Gefahr für die Menschen geworden." Jetzt leben die Tiere im Zoo, gemeinsam mit anderen Bären.

fontanka.ru - 29. Juni 2007
Покормить обезьян посетителям зоопарка разрешат в выходные
Am Wochenende dürfen Zoobesucher die Affen füttern
Am 30. Juni und 1. Juli gibt es im Leningrader Zoo einen Festtag für die Affen - ein "Obstdessert". Wie "IMA-press" mitteilt, beginnt der Festtag am Mittag mit der ersten Fütterung der Affen. Zoo-Besucher können für die Primaten, die ihnen auf den ersten Blick gefallen, Leckerbissen erwerben - Bananen, Äpfel, Kiwi, Weintrauben auf Holzstäbchen. Äußerlich erinnert dieser Bissen an einen Obstschaschlyk, individuell vorangefertigt für jeden Affen.

Argumenty i fakty - 28. Juni 2007
В московском зоопарке можно увидеть птенцов розового фламинго
Im Moskauer Zoo kann man Küken des Rosaflamingos sehen
Im Moskauer Zoo schlüpften einige Küken des Rosaflamingos.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Pro Fauna - 2. Juli 2007
Tierschützer fordern: Rettet die Zookritik
In den 1980er Jahren ereigneten sich seltsame Dinge im damaligen Westdeutschland. Ein Zoodirektor in Nordrhein-Westfalen äußerte öffentlich: "Wir können von Glück sagen, dass noch kein tiergärtnerisch kompetenter Tierschützer aufgetreten ist, der uns das Leben schwer machen könnte." In Hessen entschied ein Zoodirektor, aus Gründen des Tierschutzes die Elefantenhaltung zu beenden, weil die dringend benötigten Mittel für eine Modernisierung der Anlage bzw. für einen Neubau nicht
bewilligt worden waren. Darauf wurde er mit böser Post von "Tierfreunden" eingedeckt, die meinten, ein Zoo ohne Elefanten sei kein "richtiger", kein "vollwertiger" Zoo. Obwohl konstruktive Kritik am Zoo - auch und gerade von außen - Not tat, widmete sich der Tierschutz in Deutschland diesem Thema bis vor 30 Jahren praktisch gar nicht. Als er es endlich tat, war bereits die Tierrechtsbewegung aus dem angelsächsischen Raum herübergeschwappt und bediente die Öffentlichkeit mit einfachen Parolen ("Zoo = Tierknast"), wie sie in der Politik längst üblich waren ("Freiheit statt Sozialismus"). Erstaunlich und erschreckend zugleich ist dabei, dass mit der Ablehnung der Zoos ausgerechnet diejenigen Einrichtungen zur Zielscheibe wurden, die mit ausgebildetem Fachpersonal an der Optimierung von Haltungssystemen arbeiten, um u.a. Tierleben zu zeigen und Wissen zu vermitteln. Dass auf der anderen Seite unzählige Tiere unter Ausschluss der Öffentlichkeit von Laien in deutschen Wohnungen zu Spiel- oder Renommierobjekten degradiert und krank- bis totgeliebt werden, wird nicht thematisiert. Die Auseinandersetzung zwischen Tierrechtlern und Zoos ist ein Konflikt zwischen Ideologie und Naturwissenschaft und erinnert an den Disput zwischen Kreationisten (die das Alte Testament wörtlich nehmen) und Darwinisten (die wissen, dass Tyrannosaurus rex und Homo heidelbergensis nicht gleichzeitig existiert haben können). Ein Dialog ist nicht möglich, wenn eine Seite alle Ethik und Moral für sich beansprucht und dem Gegenüber die Daseinsberechtigung abspricht. Taktisch nicht unklug wählen Zoogegner diejenigen Tierhaltungen in Zoos als primäre Angriffsziele aus, die auch aus der Sicht des Tierschutzes und nicht weniger Tiergärtner generell nicht unproblematisch sind: Delfine, Großbären, Menschenaffen, Elefanten. Es ist ja im Grundsatz ehrenwert, sich für die Rechte anderer Lebewesen zu engagieren, doch kein Gesetz verbietet dem Advokaten, sich mit dem eigenen Mandanten zu befassen (wer ist er, was braucht er, was fehlt ihm?). Wo Tierschützer zweifeln und grübeln, wissen Tierrechtler längst Bescheid. Die Aktionsgemeinschaft PRO FAUNA bedauert den Niedergang konstruktiver Zookritik, zu der Persönlichkeiten wie Grzimek, Faust, Scherpner, Wünschmann und Puschmann ermunterten.



Berlin, 4. Juli 2007
6. Deutsch-Chinesische Jugendtage 2007
Vom 20. Juli - 22. Juli 2007 finden zum sechsten Mal in Folge die Deutsch-Chinesischen Jugendtage in Berlin statt. Auch der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, Europas größter Landschaftstiergarten, wird dieses Jahr bespielt. Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm werden Musik- und Tanzensembles aus Deutschland und China die Tierpark-Besucher begeistern. Am Samstag, dem 21. Juli um 15.30 Uhr werden die jugendlichen NachwuchskünstlerInnen im Alter von 6 bis 25 Jahren auf der Bühne am Terrassencafé des Tierparks Tanz- und Musikeinlagen zum Besten geben. Alle kleinen und großen Besucher sind herzlich eingeladen, Musik und Tanz zweier Kulturen auf einer Bühne zu erleben.

Worms, 05.07.2007
Schüler der Nibelungenschule erkunden den Beruf des Tierpflegers
Was gehört alles zu den täglichen Aufgaben eines Tierpflegers und kann man auch eine Ausbildung zum Tierpfleger machen? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer von der Nibelungenschule Worms in der Projektwoche zum Thema „Beruf Tierpfleger“ nach. Zehn Schüler/innen ab der 6. Klasse hatten sich für das von Lehrerin Katja Bayrak und Zoopädagogin Tamara Kalmbach angebotene Projekt angemeldet. Mit festem Schuhwerk und wetterfester Kleidung ausgestattet, ging es am Montag, den 25.06.07 in den Tiergarten. Für einen Teil der Gruppe hieß es gleich am ersten Tag – ab in die Reviere. Die andere Hälfte erfuhr bei einem kurzen Rundgang durch den immer attraktiver werdenden Tiergarten alles Wissenswerte rund um die Tiere, die Aufgaben eines zoologischen Gartens und die Rechte und Pflichten eines Tierpflegers. Wer sich für den Beruf des Tierpflegers interessiert hat im diesjährigen Ferienprogramm Gelegenheit einmal für zwei Stunden als Hilfstierpfleger mitzuarbeiten. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Stuttgart, 4.7.
Quirlige Großfamilie
Wachposten ist kein allzu begehrter Job bei dem derzeit herrschenden Wetter, aber jeder der vier erwachsenen Erdmännchen in der Wilhelma ist mal dran. Selbst die Mütter sind nicht ausgenommen: Neben dem bisschen Haushalt und der Aufzucht der Jungen müssen auch sie noch darauf achten, dass sich der kleinen Kolonie keine Feinde nähern. Und die gibt es auch in der Wilhelma: Trotz der Umsicht von Pflegern und Erdmännchenwachposten ist es den allgegenwärtigen Krähen gelungen, zwei der ursprünglich fünf Jungtiere zu erbeuten. Die übrigen drei sind mittlerweile groß genug, dass ihnen die Rabenvögel nichts mehr anhaben können.

Goldau 4. Juli 2007
Das ungleiche Paar
Ein Küken des Steinhuhns hat seine Mutter verloren. Prompt stellt sich eine Mutter zur Verfügung, diese gehört aber einer anderen Art an. Es ist ein ulkiges Seidenhuhn. Huhn ist zwar nicht gleich Huhn, aber diese neue Familie scheint zu funktionieren. Seidenhühner sind nämlich sehr gute Ammen und sorgen sich um fremde Nachkommen als wären es ihre eigenen. So geschieht es auch bei diesem ungleichen Paar. Das Seidenhuhn sorgt und pflegt sein Steinhuhnsprössling, als wäre es sein Fleisch und Blut. Hut ab bzw. Federhaube ab!

Münchener Tierpark Hellabrunn, 4.07.2007
Jubiläum: 30 Jahre Kindertierpark
Am 7.7.1977 wurde der neue Kindertierpark auf einer Fläche von 25.000 qm eröffnet.Hauptanziehungspunkt und Mittelpunkt ist die große Streichelwiese auf der die Kinder mit unschädlichem Futter eine große Herde von Kamerunschafen füttern dürfen. Für Stadtkinder besonders wichtig ist der direkte Kontakt zum Tier und z. B. live mitzuerleben, wie in unserem Schaubrüter ein Küken schlüpft. Zur Feier des Tages bieten wir unseren Besuchern ein kostenloses Programm an: z. B. · die Kinder dürfen unsere Ponys führen und striegeln · ein Tierpfleger demonstriert Hufpflege beim Pferd · die Erwachsenen können Ihre Kräfte beim Hufnägel einschlagen messen · für Interessierte gibt es Führungen hinter die Kulissen beim Schaubrüter · unsere Gesichtsmaler verschönern die kleinen Besucher.Die Zeiten der einzelnen Aktivitäten hängen im Kindertierpark aus.

Zoo Heidelberg, 04.07.2007
Was macht eigentlich Kiki? – Das Gorillababy und seine Mutter werden auf die Integration in die Gruppe vorbereitet
Vor 2 Monaten kämpfte ein Team aus Kinderärzten, Tierpflegern und Tierärztin um das Leben des kleinen Gorillas Esiankiki im Zoo Heidelberg. Das sechs Tage alte Gorillababy musste aus der Gruppe genommen werden, da die Mutter nicht genug Milch hatte und Kiki stark ausgetrocknet war. Für junge Menschenaffen ist es besonders wichtig, dass sie in einer Gruppe mit Artgenossen aufwachsen, damit sie viele Verhaltensweisen lernen können, die für ihre Art typisch sind. Deshalb ist es wichtig, dass Kiki so früh wie möglich wieder in die Gorillagruppe integriert wird. Das ist natürlich nicht so einfach, weil die lange Trennung von der Mutter Doba die Beziehung zwischen Mutter und Kind bereits erheblich gestört hat. Für Gorillas gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das von einem Zuchtbuchkoordinator und einem Komitee bestehend aus mehreren Gorillaspezialisten geführt wird. Zusammen mit dieser Spezialistengruppe wurden Szenarien für Kikis Zukunft entwickelt und diskutiert. Um eine Reintegration des jungen Gorillamädchens im Zoo Heidelberg vorzubereiten, gehen die Tierpfleger jeden Tag mehrmals mit Kiki zur Gorillagruppe. Noch durch das Gitter getrennt, können Mutter Doba, aber auch alle anderen Gruppenmitglieder Kontakt zu dem Jungtier aufbauen. Dadurch wird die Bindung zwischen Jungtier und erwachsenen Gorillas aufrecht erhalten und gestärkt. Bei diesen Begegnungen am Gitter ist die gesamte Gruppe dem Baby gegenüber sehr freundlich eingestellt, was sich durch die für Gorillas typischen Brummlaute äußert. Mutter Doba und auch Zsa-Zsa, die ebenfalls ein Jungtier hat, das sie in der Gruppe groß zieht, sind besonders interessiert an Kiki, streicheln sie zärtlich durchs Gitter und lecken sie auch ab. Die Struktur der Heidelberger Gorillagruppe, insbesondere das immer noch starke Interesse von Doba an ihrer Tochter, und dass ein weiteres Weibchen ein Jungtier in der Gruppe groß zieht, schaffen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration von Kiki. Die gesamte Integration wird wissenschaftlich begleitet, die Tierpfleger schreiben Tag für Tag alle Beobachtungen auf. Während des Integrationsprozesses wird ein Mitglied des Europäischen Spezialistenteams nach Heidelberg kommen und bei der Evaluation des Integrationsprozesses helfen.

Hagenbeck 5. Juli 2007,
Nasenbär Nasenbären en en-Babys erobern das Freigehge
Vielleicht sollten sich die Europäer an ihnen ein Beispiel nehmen – die Nasenbären-Familie im Tierpark Hagenbeck kann sich über mangelnden Nachwuchs nicht beklagen. Zehn muntere Kleinbären turnen seit April diesen Jahres durch das Innengehege. Schon jetzt jagen die neun Jungs und ihre Halbschwester aufgeregt fiepend durch das Haus der Nasenbären. Am Donnerstag, den 5. Juli werden die zehn kätzchen-großen Bären das Freigehege erkunden. Der Rest der Familie wartet schon gespannt auf die kleinen Milchtrinker, die inzwischen auch erste Früchte und Blätter probieren.

Krefeld, 4.7.
Flink wie eine Ameise: Radsportler werden Paten für das Ameisenvolk im Zoo
Neue Paten für das Volk der Blattschneiderameisen im Regenwald im Zoo Krefeld: Der Radsportverein Rheintreu hat sich die emsigen Regenwaldbewohner als Patentiere ausgewählt. Das passt ins Bild, denn immerhin ist die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, die ihrerseits mit dem Abbild der Ameise für sich wirbt, der Hauptsponsor der erfolgreichen Radler. Deren Trikots tragen deshalb ein überlebensgroßes Abbild einer roten Ameise. Die Blattschneiderameisen im Regenwaldhaus tragen mit kräftigen Kiefern kleine Blattstücke in ihren Bau und schaffen damit einen Nährboden für ihren Nahrungspilz. Biss und Ausdauer brauchen auch die Rennfahrer des RV Rheintreu beim Training und im Wettkampf. So passen Paten und Patentiere gut zusammen.

Dresden 4. Juli 2007
Kamelhengst „Alex“ gestorben
Wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass wir am Sonnabend, 30. 6. 2007, unseren Kamelhengst „Alex“ einschläfern mussten. Nachdem er in den letzten Wochen körperlich abbaute, konnte er jetzt keinen Urin mehr absetzen und wurde daraufhin operiert. Da nach der aufwendigen Operation keine Änderung eintrat und der körperliche Verfall weiter voranschritt, wurde entschieden, „Alex“ von seinen Leiden zu erlösen. Eine Untersuchung des Tieres wird in der Landesuntersuchungsanstalt Dresden durchgeführt. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Köln, 5. Juli 2007
25 Jahre Förderverein „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ und 125 Jahre erfolgreiche Zucht der Kalifornischen Seelöwen
Am 6.7.1982 wurde der Förderverein „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ gegründet. Aus diesem Anlass feiern wir mit einer Reihe von Sonderaktionen am kommenden Wochenende das Jubiläum im Zoo. Unter all denen, die sich an diesem Wochenende entschließen, Mitglied zu werden, werden Zoo-Jahreskarten sowie Karten für die kommende Sommernacht in Zoo und Flora verlost. 1888 gelang der erste Zuchterfolg bei den Kalifornischen Seelöwen im Kölner Zoo und damit in Europa. Es freut uns sehr, Ihnen den jüngsten Spross des Seelöwenharems vorzustellen. Wir haben ihn zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins „Mausi“ genannt.

Marlow, 4.7.
Eine Spritze für die Kraniche Impftermin im Vogelpark Marlow
Die jungen Weißnackenkraniche in der Anlage sollen geimpft werden. Vorher müssen sie allerdings erst einmal gefangen werden und das ist alles andere als einfach. Die Kranichwiesen sind riesig und bieten reichlich Platz zum Entwischen. „ Viele Käscher und viel Beinarbeit sind unsere einzige Chance“, fasst Zootierpflegerin Astrid Becker die vor ihnen liegende Aufgabe zusammen. Als hätten es die Weißnackenkraniche geahnt, sind die äußerst wehrhaften Vögel im hintersten Gebüsch verschwunden. Kurze Lagebesprechung vor Ort, dann geht es los und dank der zahlreichen Fänger sind die Kranichküken im Handumdrehen schon im Netz. „Wir impfen heute gegen Würmer und andere Endoparasiten. Dafür haben wir die entsprechende Menge des Medikamentes in einer Spritze aufgezogen und nun geht es ab damit in den Schnabel“, erzählt Tierpflegerin Becker. Für die Kraniche bedeutet dies: Glück gehabt, denn die Spritze piekt nicht, schmeckt nur nicht so gut! Diese Prozedur wurde bereits vor zehn Tagen durchgeführt und soll die Kleinen bei bestmöglicher Gesundheit halten.

Chemnitz, 3. Juli 2007
Zwergflusspferdnachwuchs macht Bekanntschaft mit Wasser und Innenraum
Das vorige Woche auf die Welt gekommene Zwergflusspferd hat gestern Bekanntschaft mit dem nassen Element gemacht. Zusammen mit seiner Mutter konnte es erstmals das Wasserbecken benutzen. Da neugeborene Zwergflusspferde noch nicht schwimmen können, war nur wenig Wasser in das Badebecken eingelassen worden. Beide Tiere hatten sichtlich Vergnügen. Da sich das Jungtier nun auch an die Innenbox gewöhnen soll, kann es sein, dass Mutter und Kind in den nächsten Tagen zeitweise nicht zu sehen sein werden.

Wien, 3.7.
Freier Eintritt für Kinder aus Tschernobyl in Dortmunder Zoo
Ewald-Edmund Ratte schrieb im Namen der Initiative „Hunanitäre Tschernobyl-Kinderhilfe Werne und Lünen e.V.“ Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter an, um für eine Gruppe kranker Kinder aus der Region Tschernobyl freien Eintritt in den Dortmunder Zoo zu bekommen. Die Kinder erkrankten in Folge der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. Selbstverständlich war die Führungsriege um Zoochef Dr. Frank Brandstätter einig: „Das machen wir gern“! Am Donnertag, 5. Juli, ist es nun so weit. 13 Kinder mit ihren Gastfamilien und Betreuern, insgesamt 38 Personen, starten um 10 Uhr zu einer kostenlosen Zooführung mit Zoo-Tierinspektor Hans-Joachim Sill. Zum Start der Führung laden wir ein zum Fototermin. Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen freuen wir uns.

Wien 03-07-2007
Erstmals seit fast 30 Jahren: junge Nandus!
Vor wenigen Tagen sind in Schönbrunn erstmals seit 1979 wieder Kücken dieses großen, südamerikanischen Laufvogels zur Welt gekommen. Die vier jungen Nandus werden etwa fünf Wochen lang ausschließlich vom Männchen behütet. Wenn sie erwachsen sind, werden sie wie ihre Eltern ein Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm erreichen. Aus historischen Aufzeichnungen geht hervor, dass in Schönbrunn erstmals 1869 Nandus gepflegt wurden. Die erste Nachzucht gelang hundert Jahre später – im August 1968.

Stuttgart 3.7.
Mary Zwo landet in der Wilhelma
Am 1. Juli klingelte in der Wilhelma das Telefon: Klein Mary Zwo wurde für den Gorilla-Kindergarten im Jungtieraufzuchthaus angemeldet. Am Montag Abend schließlich kam das Gorillamädchen erschöpft in Begleitung des Münsteraner Tierpflegers Peter Bein in der Wilhelma an. Zunächst wird Mary Zwo hinter den Kulissen bleiben, bis sie sich eingewöhnt hat. Später wird sie in einem Kinderbettchen oder auf dem Arm einer Pflegerin im Spielgehege zu sehen sein. Der Kindergarten ist zur Zeit international besetzt – ihre sechs zukünftigen Spielkameraden stammen aus Barcelona, Berlin und Heidelberg. Die Kleinen wachsen zweisprachig auf (Gorill und Deutsch), d.h. sie lernen voneinander gorillamäßiges Verhalten und werden so wenig als möglich auf Menschen geprägt. Auch die „Großen“ werden regelmäßig besucht – das Jungvolk soll schließlich nicht erst beim Umzug in einen anderen Zoo erstmals mit erwachsenen Gorillas konfrontiert werden. Dieser Umzug steht den kleinen Rabauken im Alter von 3 bis 4 Jahren bevor, wenn sie ins Flegelalter kommen. Solange ist die Wilhelma ihre Welt.

NaturZoo Rheine 3.7.
Pisa-Studie bei den Blutbrustpavianen
Eine „Pisa-Studie“ bei den Blutbrustpavianen im NaturZoo Rheine? Es geht dabei aber nicht um die Messung alltagsrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten dieser Affen. Vielmehr erhielt ein Projekt der Professorin Elisabetta Palagi im NaturZoo diese Bezeichnung aufgrund der Herkunft der Primatologin, nämlich von der Universität Pisa in Italien. Die Affenforscherin möchte mehr über das Sozialverhalten der Dscheladas erfahren, und dazu bietet die weltweit größte Zoo-Gruppe diese seltenen Pavianverwandten in Rheine die besten Möglichkeiten. Über eine Woche lang wurden drei Studenten in die Beobachtungsmethoden eingewiesen und mussten die 40 Individuen der Affenhorde unterscheiden lernen bevor sie jetzt mit den eigentlichen Studien beginnen konnten. Rheine wird nun für die Studenten aus Pisa vier Monate lang Zuhause sein. Von Ferien und Urlaub ist da keine Spur: Schon um 7.00 Uhr morgens stehen sie mit Ferngläsern an den Affen-Anlagen, und die letzten Einblicke in den Tagesablauf der Dscheladas sammeln sie am frühen Abend, bevor alle Daten in die Computer eingegeben werden.Letztlich wird die Studie der Pisa-Studenten doch eine PISA-Studie an Dscheladas sein, die neue Kenntnisse über das Verhalten und die Biologie dieser Affenart an den Tag bringt.

Sea Life 2.7.
Kuschelrock macht Haie heiß
In den Becken der zehn Sea Life Großaquarien tummeln sich zahlreiche Haie. Doch bisher gibt es wenig Nachwuchs zu verzeichnen. Um die Tiere zur Paarung anzuregen, greifen Sea Life Biologen zu einer musikalischen Behandlung. In den zehn deutschen Sea Life Aquarien wird nun zwei Mal täglich Musik ertönen. Von Popmusik, über Klassik bis zu Reggae wird in den Standorten fast alles gespielt. Der Grund dafür ist einfach: Haie sollen durch Musik zur Paarung angeregt werden. Alexander von den Driesch, Senior Aquarist im Sea Life Königswinter, erklärt die Aktion: "Bisher ist es unter Wissenschaftlern noch ungeklärt, ob Haie auf Musik reagieren. Wir wollen nun täglich zwei Stunden Musik spielen und sehen, ob sich das Verhalten ändert. Vielleicht gibt es auf diese Weise Hainachwuchs in den Sea Life Aquarien." Bei den heimischen Haiarten, wie dem Kleingefleckten Katzenhai, der in der Nord- und Ostsee zu Hause ist, konnten die Großaquarien in der Vergangenheit bereits regelmäßig Zuchterfolge verzeichnen. Die tropischen Bewohner, wie Zebrahaie oder Schwarzspitzenriffhaie tun sich aber bisher noch schwer in Sachen Flirten. Forscher vom Rowland Institute in Cambridge haben vor vier Jahren bereits herausgefunden, dass Koi Karpfen Geräusche ähnlich wahrnehmen können wie der Mensch. Allerdings haben sie mit Karpfen eine Fischart gewählt, die zu den Gehör-Spezialisten im Tierreich zählen. Kommen Haie also womöglich beim Klassiker "You can leave your hat on" von Joe Cocker so richtig auf Touren? Oder stehen sie eher auf Karibische Klänge von Bob Marley? Täglich von 11 bis 12 Uhr und von 16 bis 17 Uhr wird Musik im Tunnel zu hören sein. Die Besucher bekommen am Eingang einen Beobachtungszettel, den sie ausgefüllt abgeben können. Besonderes Augenmerk wird bei der Untersuchung auf das Balzverhalten der Tiere gelegt, das Alexander von den Driesch so beschreibt: "Das Balzverhalten von Haien sieht sehr gefährlich aus. Das Männchen verfolgt das Weibchen, beißt es sogar in die Flossen. Spannend wäre eine Veränderung des Verhaltens durch Musik." Die Untersuchung läuft vom 2. Juli bis zum 30. Juli in allen zehn deutschen Sea Life Aquarien. In jedem Aquarium sind verschiedene Haiarten vertreten.
Die Standorte in Deutschland und die Musiktitel:
AquaDom & Sea Life Berlin: Glatthaie, Klein- und Großgefleckte Katzenhaie
Gespielt wird Robbie Williams - beyond the sea
Sea Life Dresden:
Glatthaie, Klein- und Großgefleckte Katzenhaie
Gespielt wird James Last - Traumschiff
(...)

Leipzig 02.07.2007
Drillingswurf! Tigerin Taiga brachte drei Jungtiere zur Welt
Amurtigerin Taiga (geb. 26.10.1997 in Moskau, seit 1998 in Leipzig) brachte am Samstag Drillinge zur Welt. Als die Tierpfleger am Morgen des 30. Juni 2007 ihren Dienst in der Tiger-Taiga antraten, erblicken sie in der Schlafbox von Taiga die Neuankömmlinge. Bei dem Wurf handelt es sich um zwei männliche Kater und eine Katze. Bereits am selben Tag hatten die Pfleger das Glück, als sich Mutter Taiga stärkte, die Kleinen anzusehen und zu wiegen. Das Weibchen hat ein Geburtsgewicht von 1468 Gramm und die beiden Kater von 1486 und 1571 Gramm. Mutter Taiga kümmert sich als erfahrene Mutter sehr liebevoll um ihre Schützlinge. Stolzer Vater ist Tigermann Micha (geb. 16.08.1998, seit 1999 in Leipzig). „Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs und hoffen, dass er sich gut entwickelt. Der Anblick von kleinen Tigern ist einfach herrlich. Ich freue mich schon auf den ersten Freigang der Drei“ so Zoodirektor Dr. Junhold.

Osnabrück, 3.Juli 2007
Giraffe Kanga geboren!
Vor einer Woche versammelten sich die Zoomitarbeiter in den Ställen des Samburugeheges, um ein einzigartiges Naturschauspiel zu beobachten- die Geburt eines Giraffenbabys. Giraffenmama Ursula war schon sichtlich angespannt und ließ durch nervöses Auf- und Abschreiten darauf schließen, dass die Geburt kurz bevor stand. Da so eine Geburt sehr anstrengend für das Muttertier ist, wurde sie vorher von den übrigen Tieren getrennt, damit sie ungestört ihr Junges zur Welt bringen konnte. Während der Geburt waren zuerst die langen dünnen Vorderbeinchen zu sehen. Nach ca. 30 Minuten konnte man schon das kleine Köpfchen erkennen und dann ging alles ganz schnell. Innerhalb von 5 Minuten war das Junge auf der Welt. Dabei wurde sie liebevoll von ihrer Mutter abgeleckt und durch vorsichtiges Anstupsen zum Aufstehen ermuntert. Dies ist für Giraffenbabys sehr wichtig, da sie in freier Wildbahn sonst ein leichte Beute für Fressfeinde wären. Es dauerte daher auch gar nicht lange, bis Kanga ihre ersten wackeligen Gehversuche startete und neugierig begann, ihre Welt zu erkunden.

Münster, ab 29.6.
Gorillababy aus dem Allwetterzoo musste in die Notaufnahme der Uniklinik Münster
Am 18. Mai freute sich der Allwetterzoo über erneuten Nachwuchs bei den Gorillas. Mutter „Gana“ zeigte sich anfänglich sehr fürsorglich. Doch schon kurz nach der Geburt beobachteten die Pfleger, dass der unerfahrene Vater „N’Kwango“ Mutter und Kind bedrängte. Um eine Verletzung des Kindes durch den Vater zu vermeiden, entschlossen wir uns, die Gruppe zu trennen: Mutter „Gana“ mit Baby und das ältere, ruhigere Weibchen „Fatima“ wurden getrennt von „N’Kwango“ und dem dritten Weibchen „Changa-Maidi“. Nach dieser Trennung war allerdings zu beobachten, dass Mutter „Gana“ ihr Kind zeitweise etwas vernachlässigte. Vermutlich fehlte ihr die Anwesenheit der beiden anderen Gorillas. Als wir daraufhin vor etwa einer Woche die Gruppe wieder zusammen führten, kam es kurz darauf erneut zu Attacken durch den Vater und einer hektischen Situation, die uns veranlassten, die Gruppe wieder zu trennen. Heute Morgen stellten die Pfleger fest, dass das Gorilla-Baby nahezu leblos im Arm der Mutter lag. Eile war geboten! Glücklicherweise konnten Mutter und Kind schnell voneinander getrennt werden. Während die Tierärztin sich um das unterkühlte Baby kümmerte, nahm der Zoodirektor Kontakt zur Uniklinik auf und bat um schnelle Hilfe. Die wurde sofort zugesagt, und das Baby unverzüglich zur Klinik gebracht. In der Notaufnahme konnten die Ärzte in relativ kurzer Zeit den lebensbedrohlichen Zustand dieses ungewöhnlichen Patienten stabilisieren, der unterkühlt, unterzuckert und ausgetrocknet war. Seitdem liegt das Gorilla-Baby in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wird dort von den Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut.
Gorillababy zurück im Allwetterzoo Münster
Der Zustand des gestern (30. Juni) in die Uniklinik Münster gebrachten Gorilla-Babys „Mary Zwo“ aus dem Allwetterzoo hat sich schnell stabilisiert. Da eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig ist, wurde das Baby samt Inkubator von der Berufsfeuerwehr Münster heute Nachmittag, 17 Uhr in den Allwetterzoo gebracht. Der Zoodirektor wird über Nacht die Betreuung übernehmen, da er für diese auch schon im Krankenhaus eingeplant war. Voraussichtlich morgen Vormittag wird das Baby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologisch Botanischen Gartens Stuttgart gebracht, wo es in Kontakt mit anderen Gorilla-Kindern aufgezogen wird.
„Mary Zwo“ jetzt in Gorilla-Aufzuchtstation
Bis zum Nachmittag des 1. Juli lag das Gorillababy in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wurde dort von Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut. Der Zustand von „Mary Zwo“ stabilisierte sich glücklicherweise schnell. Schon am Tag drauf war eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig. Das Gorillababy wurde mitsamt Inkubator von der Berufsfeuerwehr Münster in den Zoo gebracht. Hier übernahm Zoodirektor Jörg Adler die Betreuung und „Mary Zwo“ verbrachte die erste Nacht nach dem kurzen Klinikaufenthalt in dessen Haus. Jörg Adler fütterte den Säugling mehrfach und gewöhnte das Gorillababy dabei an die bisher ungewohnte Milchflasche mit Gummisauger. Am nächsten Tag wurde „Mary Zwo“ in den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart gebracht. Dort befindet sich seit Jahrzehnten eine Aufzuchtstation für Gorillas, in der „Mary Zwo“ gemeinsam mit kleinen Artgenossen aufwachsen kann. Nach Stuttgart wurde „Mary Zwo“ von Menschenaffenpfleger Peter Bein begleitet. Er hatte die letzten Stunden vor der Abfahrt mit dem Gorillababy verbracht und die „Vaterpflichten“ von Jörg Adler übernommen. In einem Fahrzeug des Sicherheitsunternehmens Securitas, das den Transport sponserte, verließen Peter Bein und „Mary Zwo“ gegen 13 Uhr das Zoogelände. Sie trafen am frühen Abend zwar erschöpft, doch wohlbehalten in Stuttgart ein. Die erste Nacht hat „Mary Zwo“ den Umständen entsprechend überstanden und mehrfach ausreichend getrunken. Deshalb ist man in Münster zuversichtlich, dass das kleine Gorillamädchen sich weiter erholen und in Stuttgart eine unbeschwerte Kindheit verbringen wird. Wenn „Mary Zwo“ das entsprechende Alter hat, wird sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms in einen anderen Zoo umziehen.

St. Peter-Ording 29.6.
Nachwuchs bei den Seehunden im Westküstenpark
Die Seehunde im Westküstenpark in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) haben niedlichen Nachwuchs bekommen. Für die Besucher in Schleswig-Holstein ist das die einmalige Chance, ein Seehundbaby hautnah beim Aufwachsen zu begleiten, sagte Tierparkleiter Peter Marke. „So nah kommt man den scheuen Raubtieren in der freien Wildnis nie.“ Die Seehunde im Westküstenpark sind jedoch den täglichen Umgang mit Menschen gewohnt. Der Westküstenpark St. Peter-Ording ist einer der größten Tierparks Schleswig-Holsteins und besitzt Deutschlands größtes Seehundbecken. Das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende „Robbarium“ wurde vom unabhängigen und internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) ausgezeichnet.

Berlin, 29.6.
Berliner Bären-Lieblinge
Buddy Bären besuchen Knut
Die Besucher des Berliner Zoos können sich bis Ende Juli 2007 auf eine Entdeckungsreise der besonderen Art begeben. Es gilt 25 Buddy Bären, jeder 1 Meter groß, zu entdecken, die sich im Zoo verteilt haben. Ein kleiner Tipp: Der chinesische Buddy Bär hat sich zu dem großen Panda gesellt und Knut hat auch viele neue bunte Freunde gefunden. Die Buddy Bären wurden von internationalen Künstlern für ihr Heimatland gestaltet. Wie ihre größeren Vorbilder, den United Buddy Bears, die bereits in vielen Metropolen wie Tokio, Sydney, Kairo und demnächst Jerusalem präsentiert wurden, werben auch sie auf sympathische Weise für Toleranz und Völkerverständigung.

Osnabrück, 29.Juni 2007
Astrid aus Antwerpen
Ein Jahr war Orang-Utan Buschi nach dem Tod des Weibchens Suma alleine in seinem Gehege im Zoo Osnabrück. Das Junggesellenleben hat nun ein Ende gefunden. Am Montag traf das 23 Jahre alte Weibchen Astrid aus Antwerpen im Zoo Osnabrück ein. Nachdem sie sich einige Tage an die neue Umgebung gewöhnt hatte, trafen Buschi und Astrid heute erstmalig aufeinander. Astrid suchte den engen Kontakt und Buschi musste sich erst an die ungewöhnte Nähe gewöhnen, machte aber schon den Eindruck, als wenn ihn dieses unverhohlene Interesse auch gefällt. Das Eis war endgültig gebrochen, als sie gemeinsam einen Becher Yoghurt ausschleckten. Für Buschi ein astreiner Freundschaftsbeweis. Buschi und Astrid gehören einer aussterbenden Art an. Ihre freilebenden Artgenossen auf Borneo und Sumatra sind vom Aussterben bedroht. In Kooperation mit dem BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival Foundation) zeigt der Zoo Osnabrück ab 1. Juli 2007 in der Ausstellung "Waldmenschen vor dem AUS", warum die Orang-Utans so gefährdet sind.

Tierwelt Herberstein, 29.6.07
Neues Affenhaus im Äthiopischem Hochland eröffnet
Der neue zoologische Leiter, Mag. Jochen Lengger, hat nicht nur das neue Affenhaus vorgestellt, sondern einen Einblick in das Zukunftskonzept der Tierwelt gegeben. Der Bau des Affenhauses ist das erste Projekt, welches das neue Führungsteam Wolkner/Lengger gemeinsam durchgeführt hat. Das 100 m2 große Haus bietet Platz für 20 Blutbrustpaviane (Geladas) und ermöglicht dem Besucher durch große Schaufenster zaunfreie Einblicke in das Gehege. Im Bereich um das Haus fühlt man sich wie in der Heimat der Geladas, dem äthiopischem Hochland. In Kürze ziehen hier mit den Klippschliefern, die nächsten „Äthiopier“ ein.
„Der Gast taucht in den Tierlebensraum ein“. Das ist die Kernaussage des Masterplanes, welcher unter der Leitung von Jochen Lengger und der Landschaftsplanerin Monika Fiby mit dem Tierwelt Team erarbeitet und bis September fertiggestellt wird. „Unter Einbindung der bestehenden Landschaft versuchen wir nun, die Tiere noch besser sichtbar zu machen.“ Berichtet der zoologische Leiter. „Eine neue, besucherfreundlichere Wegeführung ist dabei unumgänglich. In den nächsten Jahren werden wir einige Tierarten abgeben, neue werden hinzukommen und einige Tiere werden in andere Bereiche siedeln.“

Magdeburg, 29.6.
Luchsbabys auf Erkundungstour
Noch versucht die Luchsmutter „Lore“ ihre beiden Luchsbabys geschickt zu verstecken, doch die Kleinen gehen immer öfter auf Erkundungstour. Zootieroberinspektor Ortwin Kratzke gelangen heute während seines Routinerundganges erstmals Fotos. Hobbyfotografen müssen schon Ausdauer und Geduld mitbringen, damit einzigartige Motive der Luchsfamilie gelingen. Doch jeden Tag erhöht sich diese Chance. Besonders in den frühen Morgenstunden und nach 16 Uhr sei das niedliche Luchsduo jetzt beim drolligen Spiel zu beobachten. Die beiden Jungtiere wurden am 16. Mai 2007 geboren. Luchsjungtiere sind nach der Geburt noch blind. Erst nach etwa zwei Wochen öffnen sie ihre Augen und erkunden die nähere Umgebung. Die Jungluchse bleiben in der Regel bis Ende des ersten Lebensjahres bei der Mutter.

Magdeburg, 29.6.
Zelten, Lagerfeuer und nächtliche Touren im Zoo
Zoo einmal anders erleben – dieser Wunsch erfüllt sich derzeitig für einige Schulklassen der umliegenden Region. Zu ungewöhnlichen Zeiten gibt es nicht nur ein loderndes Lagerfeuer im Zoocamp. Das Lauschen der Tierstimmen in der Nacht ist für die Kinder während des Zeltens im Zoo das Spannendste. Das Zoocamp ermöglicht den Schülern die Tierwelt in der Natur unmittelbar zu erleben. Es geht auch auf Entdeckungstouren zu nächtlicher Stunde! Dabei erfahren die Kinder vieles zum Verhalten der Tiere bei Nacht. Das „grüne Klassenzimmer“, der Magdeburger Zoo, bietet ideale Voraussetzungen ganzheitliche Betrach-tungen zu den zunehmenden Bedrohungen der Lebensräume anzustellen. Der „Idol e.V.“, Bar-leben hat dieses Projekt gemeinsam mit dem Magdeburger Zoo initiiert, um auf neuen Wegen die Umweltbildung der Heranwachsenden zu verbessern. Am Lagerfeuer im Zoocamp können sich die Kinder ausgiebig über ihre Zooerlebnisse austauschen und den außergewöhnlichen Zootag ausklingen lassen.

Wuppertal 29.06.2007
1. Juli: Musikalischer und bunter Sonntag im Zoo;
Abendführung am 02. Juli ausgebucht;
Kinder-Ferienführung und Mitmachzirkus am 03. Juli
Musikalisch und bunt wird das Veranstaltungsprogramm im Zoo am kommenden Sonntag, dem 01. Juli 2007, fortgesetzt: Bekannte und beliebte Melodien erklingen in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr bei einem Konzert des Mundharmonikaorchesters 90 aus Hilden in der Musikmuschel am Blumenrondell. Von 14 bis 17 Uhr haben unsere kleinen Gäste beim Kinderschminken Gelegenheit, sich gegen eine kleine Gebühr in "wilde Tiere" zu verwandeln. Unsere Zoo-Abendführung am Montag, dem 02. Juli 2007, ist bereits jetzt ausgebucht. Die nächste Gelegenheit zur Teilnahme besteht am Montag, dem 09. Juli 2007 ab 18 Uhr. Hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich. Der kommende Dienstag, 03. Juli 2007, steht dann wieder einmal ganz im Zeichen der Kinder:
Um 10.30 Uhr beginnt unsere Kinder-Ferienführung, die sich diesmal mit dem Thema "Große Tiere - kleine Tiere" befasst. Von 14 bis 17 Uhr sind dann Mutige zum Mitmachen bei "Larry's Kinderzirkus" in der Arena am Kinderspielplatz aufgerufen.

Berlin-Friedrichsfelde 28. 6. 2007
Erneut Nachwuchs bei den seltenen Brazza-Meerkatzen im Tierpark Berlin
Die sehr farbenprächtigen Brazza-Meerkatzen aus dem Kongobecken werden eher selten in Zoologischen Gärten gehalten. Im Europäischen Zuchtbuch, das vom Zoo Lodz (Polen) geführt wird, sind am 31.12.2004 lediglich 109 Tiere in 29 Tiergärten aufgeführt. Umso erfreulicher ist es, daß am 15.6.2007 wieder ein Jungtier dieser seltenen Primatenart im Tierpark Berlin geboren wurde. Mutter ist die mittlerweile schon mit 21 Jahren sehr betagte „Zadra“, Vater der aus dem Zoo Duisburg 2005 übernommene „Bobby“. Das Geschlecht der kleinen Meerkatze konnte noch nicht bestimmt werden, da Mutter und Vater gleichermaßen das Kleine so gut beschützen, daß der Blick auf die entscheidende Körperregion verdeckt bleibt. Das Familienleben der vierköpfigen Brazza-Meerkatzen-Gruppe, zu der auch der am 12.9.2005 im Tierpark geborene „Wilhelm“ gehört, kann im Haus für afrikanische Primaten studiert werden.

Erfurt 28.06.2007
Die Neuen sind da
Ende Mai wurde im Aquarium des Zooparks am Nettelbeckufer 28a ein neues ca. 54.000 Liter fassendes Riffbecken eingeweiht. Seither tummeln sich Kaiserfische, Lippfische, Doktorfische und viele mehr im warmen Meerwasser. Am 27. Juni bekamen die Fische Verstärkung. Eine zweite Lieferung aus dem Indischen Ozean traf wohlbehalten in Erfurt ein. Dabei hatten die Tiere eine Riesentour hinter sich. Gefangen wurden sie vor Kenia, um dann, auf’s Sorgfältigste verpackt, ihre Reise in die Landeshauptstadt anzutreten. Alle sind gesund und munter. Jetzt tummeln sich 22 Fischarten im „Erfurter Ozean“, darunter solche mit so klangvollen Namen wie Kaninchenfisch oder Fledermausfisch.

Leipzig, 28.06.2007
Erstes Schimpansenjungtier in diesem Jahr geboren und Seebärenjungtiere erkunden die Freianlage
Der Zoo Leipzig freut sich mitteilen zu können, dass der Jahresbericht „Panthera“ 2006 vorliegt und im Vergleich zu den Vorjahren umfangreicher und informativer für den interessierten Leser gestaltet wurde. „Wir möchten den Zoofans einen umfassenden Einblick in die Welt des Leipziger Zoos gewähren und freuen uns sehr, dass wir die Panthera qualitativ aufwerten konnten. Die Arbeit, die dahinter steckt, ist immens. Bereits Anfang des Jahres erhalten wir Nachfragen zum Erscheinungsdatum der Panthera“ so Zoodirektor Dr. Junhold.
Das am vergangenen Samstag geborene Schimpansenjungtier findet dann sicherlich im nächsten Zoo-Jahresbericht seine Erwähnung. Stolze Mutter ist die 30jährige „Riet“, die bereits eine erfahrene Mutter ist und ihr drittes Jungtier liebevoll aufzieht.

Osnabrück, 28. Juni 2007
Grundsteinlegung für Unterirdischen Zoo
Der vom Osnabrücker Zoo geplante Unterirdische Zoo nimmt nun konkrete Formen an. Nachdem das Projekt unlängst im Rahmen der „Woche der Umwelt“ im Beisein von Bundespräsident Horst Köhler im Park von Schloss Bellevue einer interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde, erfolgte am 28. Juni die offizielle Grundsteinlegung. Zu diesem Termin konnte Zoopräsident Reinhard Coppenrath neben dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde und dem Vorstand der Allianz Umweltstiftung, Herrn Dr. Lutz Spandau, mit Boris Pistorius auch den Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück begrüßen. Der „unterirdische Zoo“ wird den Osnabrücker Zoo und das benachbarte Naturkundemuseum, das mit der Dauerausstellung „unter.welten“ bereits das Thema Boden besetzt baulich miteinander verbinden. Der in Art und Größe weltweit einmalige unterirdische Zoo präsentiert in einem, für die Besucher hoch attraktiv gestalteten labyrinthartigem Höhlensystem, interessante Tierarten wie z. B. Präriehunde, Feldmäuse, Graumulle, Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und voraussichtlich Maulwürfe. Auch geeignete Insektenarten wie Erdhummeln und Maulwurfsgrillen finden im unterirdischen Zoo ihr Zuhause. Dem Besucher werden dabei Einblicke in die Höhlen, Gangsysteme und Nester der Höhlenbewohner geboten. Mit dem unterirdischen Zoo wird das Publikum auf einmalige Art über das Leitthema „Lebensraum Boden“ von der lebendigen Tierwelt des Zoos zur Dauerausstellung „unter.Welten“ des Museums übergeleitet. Die Finanzierung des 1.2 Millionen ¤ teureren unterirdischen Zoos konnte nur durch das starke finanzielle Engagement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (542.000 ¤), der Allianz Umweltstiftung (175.000 ¤) sowie der Niedersächsischen Lottostiftung (100.000 ¤) sichergestellt werden.

Chemnitz, 28. Juni 2007
Zwergflusspferd geboren!
Endlich ist er da, der lang erwartete Nachwuchs bei den Chemnitzer Zwergflusspferden - gestern Abend kam das Jungtier zur Welt! Mutter „Petty“ und Kind sind derzeit im Innengehege zu sehen. „Bingo“, der Vater, kam vergangenes Jahr aus dem Zoo Barcelona nach Chemnitz. Er ist von Mutter und Kind getrennt untergebracht.
Der Tierpark hofft, dass „Petty“ sich an ihre Mutterrolle gewöhnt und die Aufzucht gelingt. Zwergflusspferde sind vom Aussterben bedroht und auch nur in wenigern Zoos der Welt zu sehen. Weltweit gibt es nur ca. 300 Tiere dieser Art in Menschenobhut, und Nachzuchten gelingen selten.

Duisburg, 28.06.2007
Gorillaweibchen SAFIRI aus Downunder eingetroffen
Im Rahmen von international koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen werden stets Transferempfehlungen ausgesprochen, wonach genetisch wertvolle Tiere ihre Reise in ihren neuen Heimatzoo antreten. So kam es, dass dem Zoo Duisburg vom internationalen Zuchtbuchführer der Gorillas ein Gorillaweibchen zugesprochen wurde, welches am anderen Ende der Welt im Zoo Adelaide lebte. Die 11-jährige SAFIRI war ohnehin reiseerfahren, da sie aus dem niederländischen Affenpark Apenheul stammte. Die Reise zurück nach Europa konnte nach einer Ordner füllenden Korrespondenz und vielen Anträgen Ende Mai angegangen werden. SAFIRI kam per Frachtmaschine – die Transportkiste allein wog knapp 600 kg! – in ständiger Begleitung ihrer Pflegerin am Frankfurter Flughafen an und wurde nach Abwicklung aller Formalitäten schnellstmöglich nach Duisburg gefahren. Alles in allem verlief die Zusammenführung sehr erfolgreich und schon nach kurzer Zeit hatte man den Eindruck, als ob die jetzt fünf Gorillas schon seit langem zusammenlebten. Silberrücken CATOU wurde sogar schon beim Liebesspiel mit „seinem“ neuen Weibchen beobachtet.

Hamburg, 28.6.
Werbefilmer schenkt Hagenbeck Kino Kino-Spot für das neue Tropen Tropen-Aquarium
30 Sekunden für den guten Zweck – so lang ist der Kino-Spot, den Werbefilmer Helge Heggblum über Hagenbecks neues Tropen-Aquarium gedreht hat. Darin begleitet der engagierte Filmer eine Familie auf ihrer Expedition durch Hamburgs neue Tropenwelt. Zwischen Lianen, Palmen und anderen exotischen Pflanzen gibt es viele interessante Tiere zu entdecken. Grüne Mambas, Flughunde und riesige Nil-Krokodile warten zwischen Blättern oder Steinen auf ihre „Entdecker“. Gefährliche Haie, Grüne Muränen und niedliche Clownfische, wie Disney’s Held „Nemo“, gleiten durch die Unterwasserwelt. Helge Heggblum ging schon als Kind oft in den Tierpark Hagenbeck und fühlt sich dem Unternehmen seitdem verbunden: „Auch heute verbringe ich gern meine Mittagspause in der herrlichen Parkanlage“, sagt der 32-Jährige. Bereits im vergangenen Jahr schenkte er dem gemeinnützigen Unternehmen einen Spot, der zurzeit noch in drei Kinos im Hamburger Umland läuft. Auch mit seiner diesjährigen Arbeit will er Hagenbeck unterstützen: „Das Tropen-Aquarium ist für mich einer der spannendsten neuen Orte in Hamburg – ich wünsche dem im Mai eröffneten Haus ganz viele neugierige Besucher.“ Sein neuer Kinospot ist in den Filmspielhäusern der Region Hamburg ab Juli zu sehen.

Basel, 28.6.
Knospenzeit – Knabberzeit
In saftigem Grün präsentiert sich derzeit der Zoo Basel. Das gefällt den flanierenden Besucherinnen und Besuchern und die Affen schätzen den abwechslungsreichen Speisezettel. Ob Zitronenmelisse, Wermut, Robinienblüten oder Ahornsamen, im Zolli wird geknabbert und genascht, was die Natur hergibt. Der sich in üppig grüner Fülle präsentierende Zoo Basel lässt nicht nur Besucherherzen höher schlagen. Viele Pflanzen, die im Garten wachsen, werden zu einer willkommenen Abwechslung im Speisezettel der Tiere. Woll- und Klammeraffen, Totenkopfäffchen und Gorillas haben sehr eigene Vorlieben und unterschiedliche Techniken des Erntens.

Münster, 28.6.
Bei den „fliegenden Affen“ im Allwetterzoo Münster wächst das erste Jungtier heran!
In einer großen Voliere im Tropenhaus des Allwetterzoos wächst beinahe unbemerkt von den Besuchern Münsters erster „fliegender Affe“ heran. Den Spitznamen tragen die Weißkopfsakis, weil sie sich mit enormen Sprüngen von Baumwipfel zu Baumwipfel fort bewegen. Auch im Zoo halten sich diese Neuweltaffen aus den Wäldern im Nordosten von Südamerika meist in luftiger Höhe auf. Zudem trägt Mutter „Uta“ ihr Kind stets dicht am Körper. Noch sind die Weißkopfsakis nicht von der Ausrottung bedroht, doch die Wälder in ihrer Heimat werden mehr und mehr abgeholzt und damit der Lebensraum der Sakis vernichtet. Weil ihre Bestände im Freileben zurückgehen, wurde auch diese Tierart in das Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP) aufgenommen. Derzeit leben etwa 160 Tiere in europäischen Zoos. Mutter „Uta“ stammt übrigens aus dem Zoo Magdeburg, „Maanyi“ kam aus Frankreich nach Münster.

Zoologischen Garten Berlin 26.06.2007
Ein neuer Mann für drei Berliner Weibchen:
„Sydney“, der Rote Riesenkänguruh-Mann eingetroffen!
Vor wenigen Tagen traf der heiß ersehnte Känguruh-Mann „Sydney“ aus Hagenbeck´s Tierpark in Hamburg im Berliner Zoo ein. Obwohl der Neuankömmling erst 1 !/2 Jahre alt ist und noch einige Zeit bis zur Geschlechtsreife benötigen wird, zeigt er schon jetzt erstes Interesse an den drei flotten Berlinerinnen. Nun wird es – hoffentlich – in absehbarer Zeit wieder Nachwuchs bei den interessanten Australiern mit der ungewöhnlichen Fortpflanzungsbiologie geben.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 3. Juli 2007
Über 100 Exemplare stark bedrohter Affen in Vietnam entdeckt
Die vermutlich größte Gruppe einer vom Aussterben bedrohten Affenart haben Wissenschaftler in Vietnam entdeckt. Forscher der Umweltorganisationen WWF und Conservation International entdeckten 116 Exemplare des Grauen Kleideraffen (Pygathrix cinerea) in einem Gebiet in der zentralen Provinz Quang Nam. Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass die Gruppe insgesamt sogar rund 180 Tiere umfasst. Es sei zu vermuten, dass weitere Affen in den abgelegenen Waldgebieten der Region lebten. . Die Kleideraffen sind eine der weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten 25 Primatenarten. Nach Angaben des WWF werden die Tiere in Vietnam besonders durch Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraums gefährdet. Die Forscher vermuten, dass weltweit nur noch etwa tausend Exemplare der Affenart leben.

dieneueepoche.com - 1. Juli 2007
Schifffahrtsroute vor Boston zum Schutz von Walen verlegt - Nördlicher Glattwal vom Aussterben bedroht
Zum ersten Mal in der Geschichte der USA haben die Behörden eine Schifffahrtsroute verlegt, um bedrohte Arten zu schützen. Mit Rücksicht auf den vom Aussterben bedrohten Nördlichen Glattwal wurden die viel befahrenen Strecken vor dem Hafen von Boston am Sonntag verengt und nach Norden verlegt. Damit verläuft der Schifffahrtskorridor jetzt außerhalb eines als Stellwagen Bank bezeichneten Meeresgebiets, in dem sich besonders viele Glattwale (Eubalaena) befinden, die auch Atlantische Nordkaper genannt werden. Der gesamte Bestand dieser Art wird auf lediglich 350 Tiere geschätzt. Seit 1972 wurden vor Boston 28 Wale von Schiffen getötet, soweit dies gemeldet wurde.

spiegel.de - 28. Juni 2007
Schutzgebiet verliert Welterbe-Status
Der Oman hat gerade erlebt, was Deutschland wegen des Brückenbaus im Dresdner Elbtal womöglich noch droht: Eine Welterbestätte wurde von der Liste gestrichen - zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Unesco. Das Wüstenschutzgebiet für die seltene arabische Oryx-Antilope habe seinen Status verloren, teilte das Welterbekomitee während einer Tagung im neuseeländischen Christchurch mit. Grund sei die Entscheidung Omans, die Fläche des Areals um 90 Prozent zu verkleinern. Dies verstoße gegen die Welterbe-Konvention der Unesco. Nachdem 1996 noch 450 der Oryx-Antilopen gezählt worden seien, sei ihre Zahl inzwischen auf 65 gesunken. Darunter gebe es nur noch vier Paare mit Nachwuchs, so dass das Überleben der Gattung ungewiss sei.

derstandard.at - 29. Juni 2007
Bärin Jurka hält zu wenig Abstand
Braunbärenmutter Jurka wird umgesiedelt: Das neunjährige Weibchen, das immer wieder Schafe und Hühner reißt und sich in von Menschen bewohnten Gegenden aufhält, wurde von Trentiner Förstern in den Wäldern der Gemeinde Terres gestellt. Vor drei Monaten hatte die Provinz Trient bei dem Umweltministerium in Rom einen Antrag eingereicht, um die Bärenmutter zu "delogieren". Jurka wurde mit einer Narkosespritze betäubt, die mit einem Gewehr aus einer Entfernung von 15 Metern geschossen wurde. Nach Angaben des italienischen Umweltministeriums könnte Jurka in ein Gebiet gebracht werden, wo sie weniger Schäden anrichten soll.

Netzeitung - 30. Juni 2007
Braunbär Bruno musste vor einem Jahr in Oberbayern sterben. Zwar ereilte seine Mutter «Jurka» nun nicht das gleiche Schicksal, aber in Freiheit leben darf sie auch nicht mehr. Ein Jahr nach dem Tod des Braunbären «Bruno» ist seine Mutter «Jurka» mit einer Betäubungsspritze außer Gefecht gesetzt und in ein umzäuntes Gehege im Trentino gebracht worden. Die Bärin war nach Meinung des italienischen Umweltministerium bei ihren Streifzügen - ebenso wie seinerzeit «Bruno» - Menschen zu nahe gekommen und damit zur Gefahr geworden. «Jurka» sei gemeinsam mit ihren Jungen auf der Suche nach Nahrung in eine Berghütte eingedrungen. Bereits vor Monaten sei sie über eine Skipiste gelaufen, hieß es weiter. Vor Wochen hatten zwei mutmaßliche jüngere Geschwister «Brunos» Schlagzeilen gemacht: Die Jungbären hatten sich auf die Wanderschaft nach Graubünden in der Schweiz begeben.

dieneueepoche.com - 1. Juli 2007
Massenhaftes Baumsterben wegen Borkenkäfer- Invasion befürchtet - Wegen Folgeschäden von „Kyrill“ und warmer Witterung
Den deutschen Wäldern droht in diesem Jahr nach Einschätzung von Experten eine gigantische Borkenkäfer-Plage, die zu einem massiven Baumsterben führen könnte. „Die Schäden könnten noch gravierender ausfallen als die Verluste durch den Orkan 'Kyrill'“, sagte Alfred Wulf von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Wir rechnen mit dem flächenhaften Absterben gesunder Bäume.“ Die explosionsartige Vermehrung der besonders gefährlichen Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher stehe unmittelbar bevor. ... Ein Grund für die Massen-Vermehrung der Schädlinge seien die Folgeschäden durch den Orkan „Kyrill“, der Anfang des Jahres etwa 40 Millionen Bäume umgefegt habe. Auch die extreme Witterung komme den Borkenkäfern zugute, denn durch den ungewöhnlich warmen April hätten sie sehr früh ihre Eier legen können.

Ad-Hoc-News - 3. Juli 2007
Waschbären gefährden heimische Wildvögel
Gefährdet seien unter anderem Wiesenbrüter und Wasservögel, teilte die Arbeitsgruppe Artenschutz am Montag auf ddp-Anfrage mit.

BirdLife

Investment in albatross conservation crucial in tackling new trawling threats - 28.06.2007
An estimated 100,000 albatrosses die annually in the longline fishing industry, but recent research has highlighted that large numbers of albatrosses are also dying in trawl fisheries. In one recent study, 12,000 albatrosses are estimated to have died in the South African trawl fishery in one year.
Putting the SPA into Spain: European Court calls for action - 28.06.2007
The European Court of Justice today found Spain guilty of breaching European nature conservation law. According to the Court, Spain failed to designate sufficient Special Protection Areas (SPAs) as required by the EU Birds Directive in seven of its regions, namely Andalusia, the Balearics, Canaries, Castilla-La-Mancha, Catalonia, Galicia and Valencia.
Dam raises global concerns over future of Fairy Pitta - 29.06.2007
The future of Fairy Pitta -among Asia’s most beautiful and enigmatic birds- is threatened by the construction of a dam that would flood 422 hectares of its forest habitat resulting in the destruction of a large part of the most important breeding area in the region.
Soda ash development threatens entire East African Lesser Flamingo population - 03.07.2007
A proposed development near Tanzania’s border with Kenya, threatens the survival of the entire East African population of Lesser Flamingo Phoenicopterus minor.

PlanetArk

Scientists Look at Droppings for Extinct Tiger - 29.06.2007
Scientists in Australia plan to examine 50-year old animal droppings to try to answer one of the nation's great mysteries -- is the Tasmanian tiger truly extinct?
US Border Cops Seize Parrots Hidden in Duffel Bag - 02.07.2007
US Border police found ten Amazon parrots stuffed in the duffel bag of a man crossing from Mexico, authorities said on Thursday.
Zimbabwe Wildlife Pays Cost of Economic Crisis - 03.07.2007
Zimbabwe, once one of Africa's premier safari destinations, has suffered severe wildlife losses on private game ranches and conservancies due to forced farm seizures and the country's economic crisis.
Scientists Find Endangered Monkey in Vietnam - 04.07.2007
Scientists have found the world's largest-known population of an endangered monkey species in central Vietnam, increasing its chances of survival, conservationists said on Tuesday.

ENN

U.S., Mexico and Canada To Protect Threatened Monarch Butterflies and Porpoises - 28.06.2007
The U.S., Mexico and Canada agreed to work together to protect the monarch butterfly, threatened in Mexico by illegal logging destroying its winter nesting grounds.
Fields to Direct Bonobo Research at Great Ape Trust - 29.07.2007
By: Great Ape Trust of Iowa
Officials with Great Ape Trust of Iowa announced today that William M. Fields, one of only two scientists in the world to conduct language research with bonobos, has been named director of bonobo research. Great Ape Trust is a scientific research center in Des Moines dedicated to the study of the origins and future of culture, language, tools and intelligence.
Search for 'Lonesome George' Mate Is Long Shot - 02.07.2007
While scientists search for a mate for "Lonesome George" -- the last known survivor of a species of Galapagos tortoise -- some say the effort to fend off extinction may be in vain.
Sea Turtle Conservation and Tourism Clash on Japan's Yakushima Island - 02.07.2007
By: Western Pacific Regional Fishery Management Council
The start of summer has led to a clashing of conservation and tourism on the island of Yakushima, Japan. This island is home to the primary rookery for the North Pacific loggerhead sea turtle where more than 30 percent of nesting occurs. Listed as globally endangered by the World Conservation Union, loggerheads have declined dramatically to only 2,000 nesting females per year.
U.S. Agency Moves on Plan to Kill Wolves - 03.07.2007
The U.S. Fish and Wildlife Service is proposing to make it easier to kill wolves in the northern Rocky Mountains to protect other wildlife and domesticated animals.
Surge of Dead Seabirds Alarms Scientists - 04.07.2007
Hundreds of dead seabirds that washed up along the Southeast coast in recent weeks apparently starved to death, but experts don't know why.


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 28.06.2007
NABU begrüßt EU-Klage gegen Deutschland wegen unzureichender Vogelschutzgebiete
Der NABU hat die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, wegen der immer noch unzureichenden Ausweisung von EG-Vogelschutzgebieten in Deutschland den Europäischen Gerichtshof (EuGH) anzurufen. Das Verfahren 2001/5117 geht auf eine Beschwerde des NABU zurück, der detailliert nachgewiesen hatte, dass mehr als die Hälfte der Bundesländer ihre Verpflichtungen immer noch nicht vollständig erfüllt haben. ... Im Gegensatz zu ähnlich dicht besiedelten Staaten wie den Niederlanden oder Österreich, wo rund 12 Prozent der Gebiete ausgewiesen wurden, hat Deutschland erst knapp neun Prozent der Fläche nach Brüssel gemeldet. ... Erst die Ausweisung der Schutzgebiete und ihre Integration in das Schutzgebietsnetz "Natura 2000" schaffe Planungs- und Rechtssicherheit für Landnutzer, Kommunen und Industrie. "Deutschland hat sich verpflichtet, EU-Recht umzusetzen und das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Die bisherigen Analysen zeigen deutlich, dass "Natura 2000" mit den Vogelschutz- und FFH-Gebieten dazu einen entscheidenden Beitrag liefert", so der NABU-Präsident. Gerade im Vorfeld der UN-Vertragsstaatenkonferenz der "Konvention über biologische Vielfalt" (CBD) im Mai 2008 in Bonn sei es wenig überzeugend, wenn das Gastgeberland weltweit vermehrte Anstrengungen im Natur- und Artenschutz einfordere, sie aber vor der eigenen Haustür nicht praktiziere.

KfW - 02.07.2007
Großer Erfolg der KfW Entwicklungsbank beim Schutz der Biodiversität in Honduras / Biosphärenreservat Río Plátano nicht mehr gefährdet
Dank des Engagements der deutschen Entwicklungszusammenarbeit steht das Biosphärenreservat Río Plátano in Honduras nicht mehr auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes. Der Erhalt des rund 800.000 Hektar großen Gebiets an der Karibikküste, das über eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt verfügt, wird seit zehn Jahren von der KfW Entwicklungsbank und der GTZ unterstützt. "Wir sind stolz darauf, dass es vor allem der nachweisbare Erfolg der deutschen Entwicklungszusammenarbeit war, der die UNESCO zu ihrer Entscheidung bewogen hat, das Biosphärenreservat von der Liste des gefährdeten Welterbes zu nehmen", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. ... Mit Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit konnten die Honduraner den noch weitgehend unberührten Urwald in der Kernzone des Biosphärenreservats vor weiteren menschlichen Eingriffen schützen. In der Pufferzone, wo die Nutzung der Natur nach den Grundsätzen der UNESCO ausdrücklich zugelassen ist, werden inzwischen 100.000 Hektar tropischer Laubwald nachhaltig bewirtschaftet. Die Sicherung der Landrechte der Ureinwohner und Siedler ist mit deutscher Unterstützung noch im Gang. ... Neben ihrem Engagement im Tropenwald- und Naturschutz in über 40 Ländern ist die KfW Entwicklungsbank gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) und anderen Mitglied der Naturallianz-Kampagne zur biologischen Vielfalt. Diese Partnerschaft unterstützt die 9. Vertragsstaatenkonferenz des UN-Abkommens über die biologische Vielfalt, die nächstes Jahr in Deutschland stattfindet.

WWF - 03.07.2007
Gruppe von Kleideraffen entdeckt
Ein Team von Wissenschaftlern um den WWF hat die vermutlich weltweit größte Gruppe von Grauen Kleideraffen in Vietnam entdeckt. Insgesamt haben die Experten 116 Affen gezählt, gehen aber davon aus, dass die Gruppe 180 Tiere umfasst. Damit steigen die Chancen, dass die bedrohten, orangegesichtigen Affen vor dem Aussterben gerettet werden können. Der Graue Kleideraffe ist eine der 25 bedrohtesten Affenarten der Welt. „Die Entdeckung ist eine wissenschaftliche Sensation, weil die Gruppe so groß ist“, freut sich WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. „Es ist sehr selten, so viele Graue Kleideraffen auf einem Fleck zu finden – vor allem, weil Sie vom Aussterben bedroht sind.“ Je größer die Gruppe, desto besser sind die Chancen einer Art zu überleben. ... „Bislang konnten die Wissenschaftler nur einen kleinen Teil der Region von Quang Nam untersuchen. Wir hoffen, dass in den abgelegenen Wäldern des vietnamesischen Hinterlandes vielleicht noch mehr der Affen leben.“ ... Dort war von dem Pygathrix cinerea, so der wissenschaftliche Name der Affenart, lediglich eine weitere Population mit über 100 Tieren bekannt. Die Forscher vermuten, dass weltweit nur noch etwa 1.000 Exemplare der Art leben. Graue Kleideraffen wurden 1997 als eigenständige Art beschrieben. Die Affen mit orangefarbenen Gesichtern und Haarbüscheln als Backenbärte halten sich vorwiegend in Bäumen auf.

Journal Society GmbH - 03.07.2007
Internationales Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) durch Jürgen Ortmüller (Hagen/Westf.) und Richard O'Barry (Miami/Florida) in Berlin gegründet
Richard O'Barry, TV-Trainer der Fernsehsendung Flipper und heutiger Delfinschützer, war auf Einladung von Jürgen Ortmüller letzte Woche in Deutschland, um auf die Problematik der Delfine in Gefangenschaft aufmerksam zu machen. Am 28. Juli 2007 fand auf Anregung des Hagener Tierschützers ein öffentliches Fachgespräch "Delfintherapie" der Bundestagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN unter der Leitung der parlamentarischen Geschäftsführerin Undine Kurth, MdB, mit den beiden Delfinexperten, Sachverständigen und rund 50 Teilnehmern in Berlin statt. Der engagierte Wal- und Delfinschützer Ortmüller wies in Berlin darauf hin, dass wissenschaftliche Forschung und ein angeblicher Bildungsauftrag in den Delfinarien vorgeschoben würden, um in Belustigungs-Shows die gelehrigen Tiere zu missbrauchen. "Jeder Delfin in Freiheit schwimmt täglich ca. 50 Kilometer und hat seine natürliche Umgebung in den Ozeanen so nötig wie wir die Luft zum atmen. Wir sperren unsere Kinder auch nicht ein. Jährlich werden in Deutschland pro Delfinarium mehrere Millionen Euro eingenommen. Es ist ein mörderisches Geschäft auf Kosten einer intelligenten Spezies, die mittelfristig vom Aussterben bedroht ist." Die Bundestagsfraktion der Grünen kommt nach der Fachtagung in Berlin zu dem Ergebnis, dass Bund und Länder Alternativen zur Delfintherapie fördern müssen und dass der Neu- und Ausbau von Delfinarien und die Einfuhr von Delfinen untersagt werden muss, bis erwiesen ist, dass keine andere Therapie die Delfintherapie ersetzen kann.

Berlin, 2. Juli 2007.
Don Catos Grüne Reviere 2007
Der Luchs DON CATO und seine tierischen Freunde rufen zum Kinderwettbewerb des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) auf. Zentrale Themen des Wettbewerbs sind biologische Vielfalt und Artenschutz. Das BMU will gemeinsam mit der Jugend im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend) mit dem Wettbewerb DON CATOs GRÜNE REVIERE 2007 schon die Kleinsten für das Thema begeistern: „Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eines der zentralen Umweltthemen der kommenden Jahre. Ein Drittel aller lebenden Arten ist allein durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht. Wir können nicht früh genug damit anfangen, schon die ganz Kleinen für diese Problematik zu sensibilisieren“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Beim Wettbewerb DON CATOs GRÜNE REVIERE 2007 lernen Kinder, wie viel Spaß es macht, gemeinsam für den Arten- und Naturschutz aktiv zu werden. Im Team begrünen sie brachliegende Flächen, bauen Weidenhäuser oder legen im Hinterhof einen Kübelgarten an. Beteiligen können sich Kinder zwischen fünf und zehn Jahren mit ihren Eltern oder Erzieherinnen und Erziehern. DON CATO, der Luchs, steht als Maskottchen und Namensgeber im Zentrum des Wettbewerbs. Zusammen mit seinen Freunden geht er auf eine weite Reise zum fernen Planeten Fadia, auf dem graue Einfalt herrscht. Dabei entdecken sie, wie schön die Buntheit der Erde ist und erfüllen ihren Auftrag als Botschafter für biologische Vielfalt. An-lass des Wettbewerbs ist die UN-Naturschutzkonferenz 2008, die im Mai nächsten Jahres in Bonn statt-finden wird. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit der internationalen Staatengemeinschaft ver--einbart, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 erheblich zu reduzieren (www.naturallianz.de). Weitere Informationen gibt es unter www.doncato.de

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Weitere Infos

Tausende Quietsche-Enten nehmen Kurs auf England
Wenn die gelben Enten, blauen Schildkröten und grünen Frösche aus Plastik sprechen könnten, würden sie Unglaubliches berichten: von dem Sturz ins Wasser vom Containerschiff, der Trennung von den Artgenossen durch Strömungen, vom Eis in Alaska. Von Pazifik und Atlantik, brüllender Hitze und haushohen Wellen. Statt einer von Spiel und Spaß geprägten Existenz in den Baby-Badewannen der USA wartete auf die in China gefertigten "Friendly Floatees" eine 15-jährige Odyssee - die ausdauerndsten Exemplare legten dabei fast 17.000 Meilen (27.000 Kilometer) auf dem Meer zurück, wie die britische "Times" berichtet.
Doch von vorne: Im Januar 1992 verlor ein Frachter aus Hongkong auf seiner Reise nach Tacoma im US-Staat Washington im Ostpazifik einige Container mit insgesamt knapp 29.000 Spielzeugtieren. Die Behälter öffneten sich, und die Plastikobjekte schwammen fortan auf den Weltmeeren dorthin, wo die Strömung sie hintrieb, und verteilten sich in verschiedene Richtungen.
Zwei Drittel der "Floatees" trieben nach Süden, einige Exemplare wurden in Australien, Indonesien und Südamerika gefunden. Etwa 10.000 der Figuren gelangten in nördlicher Richtung durch das Beringmeer in Richtung Alaska, wo einige im Eis festfroren und andere strandeten. Im Jahr 2000, acht Jahre nach dem Unglück, wurden einige Plastikenten im Nordatlantik zwischen Maine und Massachusetts gesichtet. Durch die Firmenaufschrift "Frist Years Inc." waren sie eindeutig zu identifizieren, obwohl Sonne und Meer die Oberfläche gebleicht hatten.
Inzwischen hatte die Planschtier-Armada nicht nur zwei Autoren zu Kinderbüchern inspiriert, sondern auch das Interesse von Meeresforschern geweckt. Durch Entenfunde konnten Wissenschaftler Aufschlüsse über Klimawandel und Meeresströmungen gewinnen. Experten rechnen damit, dass der Kunststoff mindestens 100 Jahre im Meer überstehen wird.
Im Jahr 2003 wurde eine Plastikente auf den Hebriden im Nordwesten Schottlands gefunden, jetzt sagen Ozeanforscher voraus, dass sie diesen Sommer in England, im Süden Irlands oder im Westen Schottlands angespült werden könnten. "Cornwall und der Südwesten Englands werden vermutlich die erste Welle abkriegen", sagte Ozeanforscher Curtis Ebbesmeyer, der sich seit Jahren mit den Reisewegen der "Friendly Floatees" beschäftigt, der englischen "Daily Mail". Wenn die ersten Enten und Frösche an britischen Strände auftauchen, könnte das einen wahren Goldrausch auslösen - der Hersteller hat für jedes gefundene Tier einen Finderlohn von 50 Pfund ausgesetzt.


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Neue Veröffentlichungen

A.Limbrunner, E.Bezzel, K.Richarz
Enzyklopädie der Brutvögel Europas (Gebundene Ausgabe)
Mit über 1500 Spitzenaufnahmen der besten Tierfotografen ist diese Enzyklopädie das umfangreichste Text- und Bildkompendium der europäischen Vogelwelt. Brillant: jede Art in großformatigem Foto, außerdem Zusatzfotos von Nest und Gelege, Jungvögeln und Flugbildern. Umfassend: ausführliche Texte mit Angaben zu Lebens- und Ernährungsweise, Fortpflanzung, Verhalten, Wanderungen und Gefährdungsursachen. Exakt: Verbreitungskarten zu Vorkommen und Brutgebieten. Auf einen Blick: Größe, Spannweite, Gewicht, Stimme, Brutzeit, Anzahl, Form, Größe und Farbe der Eier, Brutdauer und Nestlingszeit in Infokästen bei jeder Art. Wissenswert: Einführungen zu Systematik und Taxonomie, Vogeltopographie, Vogelstimmen, die Gefährdung der Arten und ihrer Lebensräume sowie Schutzmaßnahmen. Informativ: Kurzbeschreibungen wichtiger Vogelschutzgebiete zum Reisen und Beobachten. Service: Adressen von Vogelwarten und Vogelschutzwarten, Nationalparkverwaltungen und -häuser sowie Biosphärenreservaten und von den wichtigsten nichtstaatlichen Vogelschutzorganisationen. Die ideale Ergänzung zu den vielbändigen wissenschaftlichen Standardwerken sowie zu den Bestimmungsbüchern für unterwegs.
39,90 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Veranstaltungen

STAATLICHES NATURHISTORISCHES MUSEUM Braunschweig
Mi. 11. Juli 2007
Die Geparden Namibias - ein (Über-)leben mit dem Nachbar Mensch
Dipl.-Biol. Jörg Melzheimer, Berlin
naturhistorisches-museum.niedersachsen.de

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18 - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- ¤ für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
7th - 10th October 2007, Berlin
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Ausstellungen

tento.be - 30. Juni 2007
Wonderlycke dieren op papier in de tijd van Plantin - Museum Plantin-Moretus/Prentenkabinet, Antwerpen
Seltsame Tiere auf Papier aus Plantins Zeit - im Plantin - Moretus - Museum/ Kupferstichkabinett, Antwerpen
Eine Bekanntschaft mit exotischer Fauna ferner Kontinente anhand zahlreicher Kupferstiche und Bücher - im Museum Plantin-Moretus/ Prentenkabinet Vrijdagmarkt 22, 2000 Antwerpen. Jeder hat wohl schon einmal im Zoo einen leibhaftigen Elefanten oder Löwen bewundert. Im 16. Jahrhundert sind diese exotischen Tiere jedoch kaum bekannt. Dank ihres einmaligen Welthafens war Antwerpen eine der ersten Städte, wo man sowohl lebende als auch ausgestopfte exotische Viecher bestaunen konnte. Seltsame Tiere auf Papier aus Plantins Zeit macht den Besucher erneut bekannt mit diesen ungewöhnlichen Tieren. Die umfangreiche Sammlung des Museums bildet den Ausgangspunkt für die Entdeckungsreise, sie wird ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus anderen Sammlungen. Die Ausstellung ist eingebettet in historisches Interieur und mündet in ein echtes Raritätenkabinett mit Naturalia wie präparierten Tieren, Muscheln und Kuriositäten. Wenn man ein Auge dafür hat, scheint Plantins Haus von sonderbarem Getier zu wimmeln... [zu Christoffel Plantijn siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Christoffel_Plantijn


Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus den Zoo Nürnberg.

> die Tages-Tipps müssen diese Woche leider entfallen <

"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "
Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 13:00 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 15:10 Uhr im SWR
"
Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"
Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr und sonntags 10:55 Uhr im rbb wiederholt
"
Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 17:10 Uhr im hr
"
Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:05 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Düsseldorf

Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) ARD, 40 Folgen ab 30.Juli 2007
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF, ab August
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Von innen heraus

Mensch (ja, natürlich ist der auch nur ein Tier), ich bin ein bißchen baff, da fordern doch glatt auf PR-inside Tierschützer: „
Rettet die Zookritik“!
Recht haben sie!
Ein Buchkritiker sollte Bücher mögen.
Ein Filmkritiker Filme.
Und ein Zookritiker: Nun klar!
Das ist aber der Knackpunkt. Das Kritisieren von Zoos in der Öffentlichkeit ist zur Domäne von ZooGEGNERN geworden. Wer aber keine Bücher mag ... (Bitte vervollständigen Sie diesen Satz nach eigenem Gutdünken!)

Es gab Zeiten, da wäre ich für meine Anmerkungen hier unter dem Titel „Schöne Zoowelt“ durchaus nicht freundlich behandelt worden, weil die Reaktionen der Zoos auf Kritik zu diesen Zeiten häufig Trotz war. Daß sich diese Zeiten geändert haben, sieht man daran, daß mich aus der Zoowelt noch niemand ernsthaft beschimpft hat, das haben bislang nur „Tierrechtler“ getan.

Man hat sich in den Zoos, wenn auch nicht in allen, der Kritik geöffnet, sowohl der von den eigenen Kunden, als auch der von Dritten. Aber viel bedeutungsvoller ist, was dieser Artikel, der von dem Verein Pro Fauna stammt, deutlich macht: Die Zookritik kam auch aus den eigenen Reihen. Zooverantwortliche selbst waren mit bestimmten Zuständen nicht zufrieden, bekamen aber nicht gleich ihrerseits welche angesichts dieser, sondern packten sie an. Sie veränderten etwas und das taten sie aus dem Job heraus, der eigentlich sehr schwerfällig ist, dem des Direktors.
Beklagte ich in der vergangenen Woche das Fehlen einer Vorzeigefigur, so möchte ich heute ganz dreist Trittbrettfahrer spielen und mit einstimmen in das Lob derer, die langsam, Schritt für Schritt, von innen heraus etwas verändert haben. Ich selbst wäre dazu nicht in der Lage, bin deshalb mehr draußen als drinnen, das aber wiederum freiwillig, weil mir vieles ZU langsam geht, kritisiere in der Zwischenzeit gern, aber nur bestimmte Dinge und freue mich über den Vorstoß von Pro Fauna, da kann sich manch Tierschutzverein eine Scheibe von abschneiden.
Ein bißchen Charisma kann trotzdem niemandem schaden!


Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


Sie suchen eine Meldung oder ein Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv.

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen.
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische) und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die Tradition des Publikationstauschs und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv an die Redaktionsadresse.
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web


über 700 Zoos in Deutschland

Abenteuer Zoo
Abenteuer Zoo:
Zoo-Reiseführer Deutschland, Österreich und Schweiz

550 Zoos, 450 Seiten