Liebe Leser,
"I don't like Zoos" beginnt einer
der weltweit renommiertesten
"Zoo-Silberrücken", David Hancocks, seinen ausführlichen
Artikel im Sydney
Morning Herald. Bewußt provokativ, bietet
er
viele spannende Ansätze zum Nachdenken. Das dazugehörende Buch
hatten wir hier bereits vor längerem vorgestellt. Eine deutsche
Übersetzung wäre sicherlich nützlich. Zumindest
international ist die konstruktive Zoo-Kritik aus Fachkreisen also
keineswegs verstummt. Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich
unabhängig davon auch die heutige Kolumne, die ich Ihnen aus gegebenem, nicht weiter zu
vertiefendem Anlaß ebenfalls wärmstens ans Herz lege.
Dirk Petzold
ganz in der Nähe
des Elbkrokodilgeheges
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| Zoos –
Meldungen |
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 1. Juli 2007
Frankfurter
Tiergarten
Wie es um die Baustelle Zoo bestellt ist,
hat der Interimsdirektor Bernd Schildger in den vergangenen Tagen
ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, unter anderem im
Kulturausschuss. „Die Evaluation ist vernichtend“, sagt dessen
Vorsitzende, Alexandra Prinzessin von Hannover (CDU), schlicht. Nur
muss überlegt werden, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen:
Wissenschaft, Naturschutz, Erholung, Bildung? Die Mischung soll eine
„Vision“ zeigen, die im September formuliert sein soll. Kulturdezernent
Felix Semmelroth (CDU) hat mehrfach auf die Nähe zur Zoologischen
Gesellschaft hingewiesen, und Geschäftsführer Christoph
Schenck kann
sich durchaus vorstellen, mit dem Zoo noch enger zusammenzuarbeiten.
Alle haben
sie an der Evaluierung mitgearbeitet und Ziele formuliert. Es gibt
wieder einen Streichelzoo, und im nächsten Monat will eine der
Projektgruppen, die sich im Zoo gebildet haben, das Konzept für
ein
Café vorlegen: Ein Umbau des leerstehenden Bauernhauses am
Spielplatz
soll für schnelle Linderung der gastronomischen Misere sorgen.
Demnächst werden alle Zoo-Mitarbeiter eine einheitliche
Dienstkleidung
haben, die hässlichen Mülltonnen sollen verschwinden. Seit
1999,
Schmidt war seit 1994 im Amt, sind allerdings einige neue
Gehege entstanden, die bei den Besuchern sehr beliebt sind – wie die
Robbenanlage mit Sicht auf die Schwimmer. Hinter dem Spielplatz, den
man dafür beinahe sang- und klanglos geopfert hätte, obwohl
es der
einzige im ganzen Zoo ist, wächst Schmidts Lieblingsprojekt, das
neue
Menschenaffengehege. „Bonoboland“, wie geplant, werde es nicht mehr
heißen, so erklärt Antje
Runge, die Pressesprecherin des Zoos. Auch dort waren nur Treppen
vorgesehen. Das ist geändert worden. Und auch sonst wird der
Neubau
deutlich anders ausfallen: Weniger Artenmischung, mehr Rücksicht
auf
die Bedürfnisse der Besucher. Da kommt mancher Dauerbesucher wohl
nicht
umhin, sich zu
fragen, warum erst jetzt das jahrelange Schleifenlassen durch das
zuständige Dezernat und die mangelnde Kontrolle der Leitung
kritisiert
werden. Ein Kontrollgremium soll es künftig geben.
Neues
Deutschland - 29. Juni 2007
Regiermeister
Klaus Wowereit ist als nachtaktiv bekannt. So ließ er es sich
auch
nicht nehmen, bei der Eröffnung des Zoo-Nachttierhauses nach
dessen
Umbau dabei zu sein – allerdings am hellerlichten Tag, aber ganz sicher
zur Freude der süßen kleinen Erdferkel, Springhasen,
Buschbabys,
Bergmeerschweinchen, Wickelbären, Plumplories und gemeinen
Vampire. Für
Eisminibär Knut hatte Wowereit dann keine Zeit.
taz Berlin -29. Juni 2007
In zwielichtige Gesellschaft geraten
Der Regierende Bürgermeister
hat
am
Donnerstag das Nachttierhaus im Zoo eröffnet. Mit allem Pipapo:
Posieren für die Kameras, Rundgang und robust guter Laune. Prompt
titelte eine Zeitung "Nachtschwärmer unter sich". Natürlich,
das
Abziehbild vom "Partymeister Wowereit" muss wieder herhalten. Aber es
gibt viel passendere Analogien zwischen Wowereit und dem lichtscheuen
Gesindel. Besonders augenfällig sind die uncharmanten
Zuschreibungen,
die sie
über sich ergehen lassen müssen. In beiden Fällen
bestehen diese Worte
aus sperrigen Substantivverbindungen. Die einen nennt man "Erdferkel",
"Wüstenfuchs", "Buschbaby", "Gürteltier", "Wickelbär"
und
"Bergmeerschweinchen", den anderen "Partymeister",
"Desiree-Nick-Knutscher" und "Wowibär". Besonders gedankenarm ist
es,
Mensch und Tier unter dem Begriff
"Nachtschwärmer" zu subsumieren.
Berliner Morgenpost - 2. Juli 2007
Besuch
im Zoologischen Garten 1 Euro teurer
Berlin. Nach Angaben des kaufmännischen Direktors Gerald R. Uhlich
reagiert der
Zoo damit auf die Folgen der auf 19 Prozent gestiegenen
Mehrwertsteuer.
net-tribune.de
-
2.
Juli 2007
Panda-Bären
als Souvenir für den Madrider Zoo
Der spanische König Juan Carlos und seine Gattin Sofia bringen
von ihrer Reise nach China als besonders wertvolles Souvenir ein
Panda-Pärchen mit.
n-tv
-
3. Juli 2007
Ausbruch
von
Gorilla "Bokito"
Der Wutanfall des Gorillas "Bokito" im Rotterdamer Zoo soll vorerst
keine strafrechtlichen Folgen für die Verantwortlichen des
Tierparks
haben.
derStandard.at
-
29. Juni 2007
Erst am
Donnerstag war bekannt geworden, dass der
frühere Safaripark Gänserndorf, der 2004 endgültig in
den Konkurs
geschlittert ist, mit Förderungen des Landes Niederösterreich
als
"Naturerlebnispark" wieder auferstehen soll. Und zwar ohne Einbeziehung
der 44
Schimpansen und sechs weitere Affen, die in einem eigenen Haus auf dem
Areal auf Kosten der Pharmafirma Baxter ihre "Pension" fristen. Am
Freitag nun rückten just diese Affen in den Mittelpunkt des
Interesses. Die Haltebedingungen der ehemaligen Versuchstiere für
die
HIV-Forschung seien "inakzeptabel" - und diese Misere werde durch die
Säumigkeit des Masseverwalters Ferdinand Bruckner prolongiert,
kritisierte Grünen-Tierschutzsprecherin Brigid Weinzinger. Daher -
so
Weinzinger - werde sie noch am Freitag bei der
Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf Anzeige gegen Bruckner
einbringen,
wegen 16 Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, die Zoo- und
die
Tierhaltungsverordnung. Aus Personalmangel
ist meist nur ein Pfleger anwesend, statt der nötigen zwei, um bei
einem Zwischenfall intervenieren zu könnten", schildert
Weinzinger.
Planung
und
Bau
Westfälische
Nachrichten - 30. Juni 2007
Wenn sie Zeitung lesen
könnten, würden die
Breitmaulnashörner des münsterischen Allwetterzoos sich jetzt
wohl ein
breites, zufriedenes Grinsen erlauben: Ihr Gehege auf der
Rückseite des
Dickhäuter-Hauses wird ab Herbst auf ungefähr die dreifache
Fläche
erweitert und überdies ganz neu eingerichtet – mit Kuhlen, Suhlen
und
Natursteinblöcken. Und auch die Besucher sollen vom Umbau
profitieren:
Für sie wird eine
„Safari-Lodge“ errichtet, die ihnen einen ganz besonders guten Einblick
ins Nashorn-Revier erlaubt. Breitmaulnashörner, die
durchaus zwei bis drei Tonnen auf die Waage bringen, brauchen nun mal
Platz. „Auch für die Paarung“, sagt Adler.
Diesbezüglich tut sich nämlich derzeit „nicht viel“ bei dem
münsterischen Nashorn-Trio Harry, Emmi und Vicky. Solche Probleme
kennen die Erdmännchen nicht, die ebenfalls von der
Baumaßnahme am Dickhäuter-Haus profitieren. Die auf
mittlerweile 17
Köpfe angewachsene Gruppe, die derzeit in sehr bescheidenen
Verhältnissen am Tropenhaus lebt, soll in unmittelbarer
Nachbarschaft
der Nashörner ein neues und größeres Gehege bekommen.
Durch das Gehege
soll eine Art Graben führen, der es den
Menschen ermöglicht, den Erdmännchen quasi „auf
Augenhöhe“ zu begegnen
und einen Blick in ihre Höhlenbauten zu werfen. Der Umbau, der
unmittelbar nach den Herbstferien beginnen soll, kostet
rund 750 000 Euro – und wird überwiegend von den Zoobesuchern
bezahlt.
Denn der Zoo kann sich diese Investition nur leisten, weil er im
vergangenen Jahr mehr als eine Million Besucher hatte – und
entsprechend höhere Einnahmen. Der Zoo bekommt von der Stadt keine
Investitionszuschüsse mehr. Gerne würde Adler auch den
anderen
Dickhäutern, den Elefanten, eine
neue, größere Anlage spendieren. Aber dann müssten noch
ein paar
Besucher mehr kommen. Denn der Elefantenpark ist bislang mit rund vier
Millionen Euro veranschlagt . . .
Märkische Oderzeitung - 29. Juni 2007
Der Wald hinter dem Zoo Eberswalde
ist von einer
vier Meter tiefen Furche durchzogen. Im puren märkischen Sand ist
ein
400 Meter langer Graben entstanden,
der das künftige Tigergehege einschließt. Ganz ohne Zaun,
nur vom zehn
Meter breiten Graben gesichert werden dort im nächsten Jahr
sibirische
Tiger ihr neues Zuhause finden. Zoobesucher werden sie ohne
störende,
blickverstellende Zäune beobachten können. Dieses Tigergehege
wird das
größte und schönste in Europa, versprach Zoochef Bernd
Hensch zur
Grundsteinlegung am Freitag. Eingebettet wird das Gehege in eine
eiszeitliche Gletscherlandschaft, deren Bau durch die EU gefördert
wird. Vor der Tigeranlage wird ein Gletscherspielplatz errichtet. 700
000 Euro
soll der Bau offiziell kosten. Viele Eberswalder Geschäftsleute
sorgen
jedoch mit ihren unentgeldlichen Leistungen dafür, dass die Kosten
nicht noch höher ausfallen. Für die Tigeranlage sind ein
umlaufender Besucherweg, der auch über das Tigerhaus führt,
eine
behindertengerechte Besucherplattform und ein Beobachtungsturm geplant.
Durch eine Panzerglasscheibe wird man die Tiger auch beobachten
können,
wenn sie im 500 Quadratmeter großen Teich schwimmen. Der Konzern
ExxonMobile, der an seinen
Tankstellen mit dem Tiger im Tank wirbt, übergab als
Unterstützung für
den Zoo einen Förderscheck über 10 000 Euro. Eröffnen
will der Zoo die
neue Anlage Ostern 2008.
St. Galler Tagblatt - 2. Juli 2007
Ein Tummelplatz für Raubtiere
Die Leoparden und Tiger im Walter-Zoo sollen
zukünftig noch weniger auf der faulen Haut liegen: Im neuen Gehege
werden sie in einem Pavillon, der mit Zuschauerreihen ausgestattet
wird, beschäftigt. Die Tiger erhalten sogar einen Pool. Die 1200
Quadratmeter grosse Anlage gleicht einem
Park. Da gibt es Bäume, an denen sich die Katzen die Krallen
wetzen
können, und schattenspendende Unterstände. Von den
Bäumen hängen dicke
Seile, an denen Futter befestigt ist – die Tiere sollen das Futter
fangen. Abkühlen, schwimmen und planschen können die Tiger in
einem
1,50 Meter tiefen Pool. «Für Tiger und
Leoparden – beide sind sehr aktiv – ist es wichtig, dass sie
beschäftigt werden.» Deshalb werde auch eine
Beschäftigungsecke in Form
einer überdachten 80 Quadratmeter grossen Arena mit
Zuschauerplätzen
realisiert. In
dieser Arena wird dann wohl einiges los sein: Dort wird nämlich
Tierpfleger Remo Müller mit den Leoparden «spielen»
und das Ganze auch
moderieren. «Er wird keine Zirkusvorstellungen geben, sondern mit
den
Tieren arbeiten», erklärt Ernst Federer. Das könne ein
Sprung über
einen Baumstamm oder das Balancieren auf einem Stamm sein. Auch
könne
dem viel geäusserten Wunsch von Zoobesuchern nachgekommen werden,
bei
Fütterungen zuzuschauen.
Westfälische Rundschau - 1. Juli 2007
"Wir schauen uns alles von der
Natur ab", erzählt Söll, der
seit vier Jahren für die Felsenbaufirma Kago und Hammer-schmidt
arbeitet. Dekoration am Bau bietet die in Wunsiedel ansässige
Firma,
vom Betonbaum mit Kunstlaub bis zum perfekten U-Boot. Vor allem aber in
Freizeitbädern und im
Gehegebau sind Söll und sein Team gefragt, so zum Beispiel in
Gelsenkirchen, wo sie im Zoo die größte Robbenanlage Europas
gestalteten. In Wuppertal steht ein Tigergehege des Unternehmens. Und
für den Tierpark Hagenbeck in Hamburg schufen sie das Troparium,
zu dem
künstliche Korallen ebenso gehören wie ein nachgebautes
U-Boot.
Aktionen
Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo empfängt millionsten Besucher bei Knut
Der Zoologische Garten Berlin erwartet diese Woche den millionsten
Besucher bei Eisbär-Nachwuchs Knut, die zugkräftigste
Attraktion der
mehr als 150-jährigen Zoo-Geschichte. Der Jubiläumsgast soll
ganz
besonders herzlich empfangen und neben einem kleinen Geschenk
möglicherweise sogar einen "persönlichen Besuch bei Knut"
bekommen. Da
die
Eine-Million-Marke bereits morgen oder am Donnerstag zur
Jahreshälfte erreicht wird, steht auch fest, dass der Zoo in
diesem
Jahr erstmals weit über drei Millionen Besucher haben wird, sogar
3,5
Millionen werden für möglich gehalten.
Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo-Rekord:
einmillionster Besucher bei Eisbär Knut erwartet
sueddeutsche.de
- 3.
Juli 2007
Eisbär
Knut
Netzeitung - 3. Juli 2007
Knuts
millionster Fan bekommt ein Geschenk
Lübecker Nachrichten -
3. Juli 2007
Feldversuch
im Aquarium - Kuschelrock soll Haie
zum Balzen bringen
Musik soll die Haie im Aquarium
Sea Life Center in Timmendorfer Strand in Paarungsstimmung bringen.
Obwohl man bislang
noch nicht wisse, ob Haie überhaupt auf Musik reagieren, sei es
einen
Versuch wert, da der ersehnte Hainachwuchs bislang weitgehend
ausgeblieben sei, sagte der Chefaquaristiker des Sea Life, Jens Hirzig,
am Montag. Um herauszufinden, ob die Haie bei Klassik, Pop oder
Rockmusik anfangen zu balzen, sollten die Besucher des Aquariums die
Tiere in den nächsten Wochen genau beobachten, sagte Hirzig. Die
Untersuchung läuft bis Ende Juli in allen deutschen Sea
Life-Aquarien.
Solms-Braunfelser - 30. Juni 2007
Bei den Waldjugendspiele im
Donsbacher Tierpark notieren die
Verantwortlichen von Jahr zu Jahr steigende Teilnehmerzahlen.
St.
Galler
Tagblatt -
1. Juli 2007
Der Zoo Eichberg war mit Lamas
aufmarschiert und machte damit Werbung
für den kleinen, interessanten Tierpark aufmerksam.
Nachwuchs
dieneueepoche.com
- 2. Juli 2007
Vernachlässigtes Gorilla-Baby soll in Stuttgart
aufgepäppelt werden
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von
seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy nun in Stuttgart
aufgepäppelt werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag
mitteilte,
soll die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo die
erst
sechs Wochen alte „Mary Zwo“ aufpäppeln. Das Affenbaby war am
Samstag
in die Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe
wegen akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch schwache
Lebenszeichen gezeigt.
welt.de
- 3.
Juli 2007
Gorillababy Mary soll in Stuttgart aufwachsen
Das
von seiner Mutter vernachlässigte Gorillababy aus dem
Münsteraner Zoo
soll nach seiner Entlassung aus der Kinderintenivstation der Uniklinik
nun mit gleichaltrigen Artgenossen in Stuttgart aufwachsen. „Mary Zwo“
machte sich am Montagnachmittag in Begleitung des Menschenaffenpflegers
Peter Bein von Münster aus auf den Weg zur Menschenaffenstation
des
Zoologisch-Botanischen Gartens in der baden-württembergischen
Landeshauptstadt, wie der Allwetterzoo Münster mitteilte. Das
sechs
Monate alte Gorillababy habe in der Stuttgarter Aufzuchtstation
für
Menschenaffen beste Chancen, auf andere kleine Gorillas zu treffen –
schließlich werden den Angaben zufolge dort regelmäßig
Gorillababys aus
europäischen Zoos betreut.
N24
-
3. Juli 2007
Stuttgarts Knut hat schwarzes Fell
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von
seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy in Stuttgart
aufgepäppelt
werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll
sich die
Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo der erst
sechs
Wochen alten "Mary Zwo" annehmen. Das Affenbaby war am Samstag in die
Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe wegen
akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch
schwache Lebenszeichen gezeigt. Montagnachmittag trat
das Gorillababy die Reise nach Stuttgart an, begleitet von
Menschenaffenpfleger Peter Bein. Es habe dort beste Chancen, auf kleine
Artgenossen zu treffen und mit
diesen gemeinsam aufzuwachsen.
SWR Nachrichten -
3. Juli 2007
StuttgartGorillababy
"Mary Zwo" in Wilhelma angekommen
all-in.de -
3. Juli 2007
Gorilla-Baby
«Mary Zwo» im Babysitz von Münster nach Stuttgart
oe24.at
-
3. Juli 2007
Gorillababy
aus deutscher Klinik entlassen
Die Welt - 2. Juli 2007
Am Nachmittag wurde sie von der
Feuerwehr samt Inkubator in den Zoo
zurückgebracht.
20minuten
- 2.
Juli
2007
«Mary Zwo» heisst der
sechs Wochen
alte Säugling, der sich zurzeit auf
der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster erholt.
Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Auf Druck der Klinikleitung muss
der Affe wieder in den Zoo zurück –
eine vernünftige Entscheidung.
Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Ein
Tier auf einer Kinderintensivstation – was ungewöhnlich
anmutet, ist keine Seltenheit. Prof. Dr. Erik Harms, Klinikdirektor in
Münster, begegnete nach eigenen Angaben bereits während
seiner
Ausbildungszeit in der Heidelberger Uniklinik Menschenaffen aus dem
dortigen Zoo.
Westfälische
Nachrichten - 1. Juli 2007
Saarländischer
Rundfunk - 1. Juli 2007
Der Zoo von Metz-Amneville hat die
Geburt eines Schneeleopardenbabys
bekannt gegeben.
The
Sydney Morning Herald June 20, 2007
by David
Hancocks
The right and
wrong ways
to zoo it
First, a confession: I don't like zoos. For more than 30 years
I've been directing and planning them; thinking, researching and
writing about them; pleading for them to try to meet their
potential. ltenIt has often been like pushing water up a rope.
Nonetheless, I believe we need zoos. Just not the typical zoos
we have today. As modern life is increasingly separated from
contact with the natural world, our need for good zoos becomes more
urgent. We need zoos that can create a greater sense of compassion
in the community, a stronger commitment to care, a fuller
understanding of our place in nature.
A handful of the world's zoos are committed to these goals.
Most, however, lack intellectual or scientific leadership, have no
useful philosophy, refuse fundamental change and focus principally
on attendance figures.
What is most needed are better attitudes. The first and most
important would be to put the needs of the animals above all
others, using nature as the yardstick to assess their quality of
life, rather than just zoo standards, which have never been
enough.
For example, as greater knowledge emerges about wild elephants
and their extraordinary social, psychological, behavioural and
emotional complexity, more wildlife scientists are declaring that
urban zoos cannot provide satisfactory conditions for these beings.
Several progressive US zoos have agreed and have closed or are
phasing out their elephant exhibits. But most zoos have responded
defensively, saying the scientists understand only wild elephants,
not zoo elephants, as if they were different species.
Many zoos hold regressive views. When Guy Cooper was hired as
chief executive of Taronga Zoo in 1998, one of his first
declarations was to reintroduce elephant rides, an ambition that
mirrors perfectly the 19th-century zoo construct.
In the mid-1970s, in Seattle, I worked with a team designing the
world's first zoo plan that put animals in spaces that looked and
felt like natural habitats. Our goal was to give maximum
opportunity for animals to engage in natural behaviours in large
and complex natural landscapes. I thought zoos would love this
innovation.
With rare exception they hated it. After many years some began
to copy the superficial look of the idea. Today, zoos boast about
their green revolution. The new zoos, sans cages, make visitors
feel better, but it is all deception. The animals typically have no
contact with living plants, separated from them by electric wires.
Many "natural" features are made of disguised, unyielding concrete.
The restricted dusty spaces the animals inhabit are often of no
better quality than the old cages. Good zoos promote animal needs;
in mediocre zoos they are the first to be compromised.
The simplistic aim of too many zoos is to attract hordes of
visitors, to whom they offer non-organic, non-free-range food
items, and entertain them by revealing little more than the size,
shape, and colour of the animals.
Zoos often claim, however, to be conservation centres. But
"conservation" for most zoos just means "breeding", which is merely
basic zoo business: zoos must breed their animals to preserve their
collections. Hardly any animals born in zoos are introduced to the
wild.
They nonetheless loudly position themselves as leaders in
wildlife conservation. In truth, government and non-government
agencies are most successful in restoring habitat and reintroducing
wild species. Zoos play an occasional minor role - and want all the
glory.
Interestingly, if zoos saw animal welfare as their central goal,
they might become more effective conservation leaders. The
exhibits, interpretation strategies, education programs, husbandry
and collection would all be quite different in a zoo focused upon
welfare.
Taronga and Melbourne zoos, for example, recently imported
elephants from Thailand (at incredible expense) for "conservation"
reasons. A zoo devoted to welfare would not do this. Indeed, it
would not contain elephants at all. Certainly, Taronga's $50
million elephant exhibit would not be confining five elephants in a
mere quarter of a hectare if animal wellbeing was its central
concern.
With new attitudes and intelligent philosophies, zoos could make
wonderful contributions to society. They could help lead visitors
to a greater awareness and comprehension of nature, revealing
complex interdependencies, and showing why a healthy relationship
with the natural world is our best guide for a more complete and
satisfying journey through life.
Perhaps with such changes, zoos truly could enliven the minds,
enrich the hearts and feed the souls of those millions who visit
them each year, hungry for a clearer understanding and better
connection with that other world of nature.
David Hancocks is an architect and former director of
Woodland Park Zoo, Seattle (1975-84), the Arizona-Sonora Desert
Museum, Tucson, (1989-97), and Werribee Open Range Zoo, Victoria
(1998-2003). His most recent book is A
Different Nature: the
Paradoxical World of Zoos.
sueddeutsche.de - 1. Juli 2007
Zooserie (I): Hamburg
Barrierefreies
Wildtier-Watching
Ein Zoo ohne Käfige - mit diesem Konzept revolutionierte Carl
Hagenbeck
in Hamburg vor hundert Jahren die Ausstellung wilder Tiere. Jetzt gibt
es eine neue Attraktion.
RP Online - 29. Juni 2007
Es ist kurz nach elf im Duisburger
Zoo: Frühstückszeit im Affenhaus.
Revierleiter Alexander Nolte hat seinen Lieben ein paar „Häppchen“
bereitet.
Spiegel
Online - 4. Juli 2007
ORANG-UTANS Innovationen führen zur Erdnuss
Im
Leipziger Zoo
beobachteten Forscher jetzt, wie die Affen den
Wasserspiegel manipulierten, um nach Erdnüssen fischen zu
können.
Westfälische
Rundschau - 4. Juli 2007
Trend geht zum Hausdrachen
"Bartagamen
müssen
artgerecht gehalten werden", so Jens Stirnberg,
Mitarbeiter im Tierpark Bochum.
Wochenspiegel
-
3. Juli 2007
Zweiter weißer Tiger in Aschersleben
Aus dem Safaripark Stukenbrock kam ein wunderschönes junges
weißes
Tigermännchen nach Aschersleben. Zoo-Leiter Dietmar Reisky ist
sich
aber nicht sicher, ob später einmal überhaupt “weißer
Tigernachwuchs”
zu erwarten ist. “Weiße Tiger entstammen ohnehin einer Laune der
Natur.
In wieweit sie vererblich ist,diese Laune, kann niemand sagen”, meinte
der Experte vor Journalisten.
Kleine
Zeitung - 29. Juni 2007
Tierwelt Herberstein: 70.000 Gäste seit Saisonstart
Neue
Zeiten sind
im
Tierpark Herberstein, der seit heuer Tierwelt
heißt, angebrochen.
espace.ch
- 4.
Juli 2007
Piranhas:
Kaum Überlebenschancen in der Aare
Bernd
Schildger
vom
Tierpark Dählhölzli empfiehlt, bei einer Begegnung
mit einem giftigen oder gefährlichen Tier, sofort die Flurpolizei
zu
alarmieren.
ORF.at
- 30.
Juni
2007
Die Tiere stammen aus einem Zoo in
Tschechien und konnten mit Hilfe von
Sponsoren erworben werden. Im Alpenzoo Innsbruck wurden sie untersucht
und geimpft.
Tagesspiegel - 4.
Juli 2007
Doppelkopf ist tot
Zwei
Köpfe sind
besser
als einer – gelegentlich scheint die Natur ein
kleines Experiment ins Leben zu rufen, als wolle sie testen, ob an
diesem geflügelten Wort wirklich etwas dran ist. Beispiel: „We“,
eine
zweiköpfige Schlange, die vor wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet
hat.
„We“ („wir“) war eine Albino-Rattenschlange. Kurz nach Wes Geburt 1999
– da war We gerade mal so groß wie ein Bleistift – kaufte das
World
Aquarium in St. Louis (US-Staat Missouri) das Tier für 15 000
Dollar.
We wurde länger und länger, brachte es schließlich auf
einen 1 Meter 50
und war gut dreieinhalb Zentimeter dick.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
De
Stentor - 3. Juli 2007
Voor tweede keer jonge panda's Wissel
Zum zweitenmal junge Pandas in Wissel
Die Kleinen oder Roten Pandas im Tierpark Wissel haben zwei Junge
bekommen. Es ist das zweitemal in der Geschichte des Parks, daß
diese
Art sich fortgepflanzt hat. Das
achtjährige Männchen Parus und sein zwei Jahre altes Weibchen
sind seit
Ende Januar dieses Jahres ein Paar.
Algemeen Dagblad - 2. Juli 2007
'Bokito lang voor ontsnapping onrustig'
Bokito lange vor seinem Ausbruch unruhig
Pfleger des Gorillas Bokito haben Tage, bevor der Silberrücken im
Tiergarten Blijdorp fünf Besucher angriff, vergeblich bei ihren
Leitern
auf Hilfe für die Aufsicht gedrungen. Es fiel ihnen auf, daß
der
Gorilla sehr unruhig war. Das sagt der Anwalt der Rotterdamer Familie,
die den Zoo belangen lassen will. Die Generalstaatsanwaltschaft (GS)
bestätigt das. Doch wird Blijdorp nicht belangt für den
Ausbruch des
180 kg schweren Affen am 18. Mai. Das gab die GS gestern bekannt. Die
Rotterdamer Familie, die darum ersucht hat, geht nun an den Gerichtshof
in Den Haag, um doch noch eine Strafverfolgungmaßname zu
erzwingen. Die
Familie sagt, sie sei traumatisiert dadurch, daß sie Auge in Auge
mit
dem Affen stand.
dierennieuws.nl - 2. Juli 2007
Miljoenenschenking voor WNF-koraalproject
Millionen-Schenkung für WWF-Korallenprojekt
Der World Wide Fund for Nature empfängt von der Turing Foundation,
gegründet von TomTom-Unternehmer Pieter Geelen, insgesamt drei
Millionen Euro für den Schutz der Riffe des sogenannten
"Korallendreiecks" in Südost-Asien. Der Betrag ist für einen
Zeitraum
von sechs Jahren zugesichert. Die Turing Foundation ist eine neue
karitative Stiftung, die sich nach Ausbildung, Lepra und Kunst auch dem
Naturschutz zuwendet. Einer von den zwei Schwerpunkten sind dabei die
Kinderstuben der Meere in Entwicklungsländern. Das Korallendreieck
ist
ein
Meeresgebiet von 5,7 Mio qkm, das Malaysia, Indonesien, die
Philippinen, Papua Neu-Guinea und die Salomonen umschließt.
knack.be - 2. Juli 2007
Dierentuin niet vervolgd om uitbraak gorilla Bokito
Der Tiergarten wird nicht belangt wegen des
Ausbruchs des
Gorillas Bokito
Die Generalstaatsanwaltschaft in Rotterdam belangt den Tiergarten
Blijdorp nicht wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito im Mai. Das
teilte das niederländische Gericht am Montag mit. Aus Ermittlungen
der
Polizei und Gutachten geht hervor, daß
Blijdorp die Genehmigung vom Landwirtschaftsministerium für das
Halten
von Tieren und alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt hat.
Danach
konnte man nicht annehmen, daß ein Gorilla ins Wasser gehen oder
einen
Wassergraben überspringen würde.
Reformatorisch Dagblad - 2. Juli 2007
Blijdorp niet vervolgd in zaak Bokito
Blijdorp nicht belangt in der Sache Bokito
Besucher hatten Wochen vor dem Vorfall signalisiert, daß Bokito
frustriert war. Mitarbeiter des Zoos hatten das ebenfalls festgestellt.
"Blijdorp ist da offenbar nicht adäquat damit umgegangen", so Van
Ardenne. Aus den Akten geht nämlich nicht hervor, welche
Maßnahmen der
Zoo ergriffen hat, um den Ausbruch zu vermeiden.
Algemeen Dagblad - 1. Juli 2007
Bomen gekapt voor apen
Bäume gefällt für die Affen
Tierpark Amersfoort fällt 103 Bäume für die Betreuung
von 20
Schimpansen aus dem Tierversuchszentrum in Rijswijk. Der Plan bedeutet
einen neuen Konflikt zwischen dem Tierpark und den Hütern des
Birkhoven-Waldes. Die Anlage kommt in den Wald an der Westseite des
Parks. Dieser Teil des Waldes sollte früher als
Erweiterungsgelände für
den Tierpark Amersfoort dienen. Der Plan des Tierparks erschreckt den
Vorsitzenden Van der Heiden vom Verein für die Erhaltung des
Waldes in
Birkhoven und Bokkeduinen (VBBBB). Die VBBBB versuchte früher
vergeblich,
den Dinowald im Tierpark mit gerichtlicher Hilfe zu verhindern.
Für das
Fällen von Douglasfichten, Kiefern und Birken braucht der Park
die Zustimmung der Provinz Utrecht und des Ministeriums für
Landwirtschaft, Naturschutz und Fischerei. Wie ein Sprecher der Provinz
mitteilt, geht es nicht um monumentale Bäume. Der Park ist
freilich
verpflichtet, den Verlust an Bäumen auszugleichen durch
Neuanpflanzungen. Die Affenanlage wurde entworfen vom
Amersfoorter Architektenbüro AG Nova. Die Anlage besteht aus zwei
Innen- und Außengehegen und bietet die Möglichkeit, die
Gruppe bis zu
einer Kopfstärke von 35 Tieren anwachsen zu lassen. Besucher
können die
Tiere von einem großen geheizten Raum aus beobachten und zusehen,
wie
die Schimpansen um sie herum sitzen und sich bewegen. Das Ministerium
für Bildung, Kultur und Wissenschaftem (OCW) sagte dem Tierpark
vor
über einem Jahr 2,5 Mio Euro zu für die Unterbringung der
Versuchsaffen. Direktor Keupers
vom Tierpark Amersfoort will nicht vorgreifen mit der Erweiterung des
Parks und verweigert jeden Kommentar.
Brabants Dagblad - 30. Juni 2007
Maki Marathon haalt ruim 52.000 euro op
Maki-Marathon sammelte mehr als 52.000 Euro ein
Der Maki-Marathon, ein Staffellauf, der über mehr als 700 km an
Tiergärten vorbeiführte, die der Niederländischen
Vereinigung von Zoos
(NVD) angehören, hat 52.410 Euro eingebracht.
trouw.nl - 30. Juni 2007
Hardlopers halen 52 mille op voor Madagaskar
Langstreckler sammeln 52 Tausend für
Madagaskar
Das teilte der Niederländische Zooverband (NVD) heute mit.
Mit dem eingesammelten Geld werden Naturschutzprojekte auf der Insel
Madagaskar unterstützt. Die Aktion gehörte zu einer
europaweiten
Kampagne, organisiert vom Europäischen Zoo-Verband EAZA.
fundsonline.nl - 30. Juni 2007
WNF-Rangeractie voor jaguar levert ruim zeven ton op
WNF-Rangeraktion für Jaguar bringt mehr als
700.000 Euro
Vom 4. März bis einschließlich Ende Mai haben sich viele
Kinder für die
WNF-Rangeraktion "SOS-Jaguar" eingesetzt. Die Aktion startete mit einem
erfolgreichen Rekordversuch im Kindergesichtsschminken. Das Ziel dieser
Rangeraktion war, soviel Geld wie möglich einzusammeln, das
eingesetzt
werden soll für den Schutz des Lebensraumes des Jaguars im
Amazonasgebiet. Die Gesamteinnahme beträgt 713.325 Euro und ist
hiermit
eine der höchsten Einnahmen, die eine Rangeraktion je eingebracht
hat. www.wnf.nl www.wnf.nl/rangerclub
[WNF=Wereld Natuur Fonds=WWF Niederlande; siehe auch: http://www.sosjaguar.nl/home]
Dagblad van het Noorden - 30. Juni 2007
'Bij het lossen van ijsberen zaten de agenten op de
auto'
'Beim Ausladen der Eisbären saßen die
Polizisten auf dem Auto'
Viele Emmener haben eine Meinung zur geplanten Umsiedlung des Tierparks
Emmen. So auch der 94jährige Geert de Lange. Er wohnt im Altenheim
Holdert, einen Steinwurf vom neuen Tierparkstandort entfernt. De Lange
ist ein alter Bekannter des Parks. Im Auftrag des Tierparks
transportierte er Eisbären, Elefanten und Gnus. "Einer unserer
Auftraggeber war der Zoo. Ich weiß noch gut,
daß wir nach Gooi mußten, um Büschel abzuholen
für den Irrgarten. Das
war unsere erste Arbeit für den Park. Der Zoo war damals noch
nicht
fertig. Später fuhren mein Bruder Albert und ich nach Hamburg, um
Eisbären zu holen." "Beim Entladen in Emmen war die Polizei dabei.
Es
konnte natürlich jederzeit etwas schiefgehen. Die Polizisten
saßen mit
Gewehren auf dem Auto.
Reformatorisch Dagblad - 29. Juni 2007
"Naakte molratten zijn heel verrassend"
"Nacktmulle sind ganz überraschend"
Tierpfleger Eddy Even (41) im Tierpark Emmen ist immer etwas verwirrt,
wenn Besucher "seines" Afrikahauses sagen: "Oh, Nacktmulle, nein,
komm', wir gehen weiter". Lachend: "Neulich sagt eine Frau zu ihrem
Mann: Sieh doch mal kurz nach. Da er lange wegblieb, schickte sie ihr
Töchterchen nach. Auch diese blieb lange weg. Bis sie
hochbegeistert
hinauf gerannt kam: �Mama, du mußt wirklich gucken kommen'."
depers.nl - 28. Juni 2007
Sprinkhanen eten tussen de apen
Heuschrecken essen zwischen den Affen
Der Apeldoorner Zoo Apenheul spendiert nicht nur seinen Affen
Heuschrecken, in Kürze können auch Besucher diese exotischen
Leckerbissen probieren. Von Ende Juli an stehen im Restaurant des Parks
frittierte Heuschrecken auf der Speisekarte. Für diejenigen, die
das
nicht so reizvoll finden: Heuschrecken scheinen ein wenig nach
Nüssen
zu schmecken und die kräftige Substanz läßt an Garnelen
denken.
Wichtigster Grund dafür, in Apenheul diesen Imbiß
zu servieren, ist die Natur, insbesondere die Affen. Es ist eine
Zugabe, womit wir den Menschen die Tatsache bewußt machen wollen,
daß
das Produzieren von Fleisch eine schwere Belastung für die Natur
ist.
Oft müssen Bäume, auf denen Affen leben, gefällt werden,
um Platz zu
schaffen für die Landwirtschaft'. Die Heuschrecken, die in
Apenheul gegessen werden können, kommen übrigens von einem
Züchter.
De Stentor - 28. Juni 2007
Hap en Snap stille toppers in Jungle Expeditie
Happ und Schnapp - stille Knaller in
Dschungel-Expedition
Zum 10. Jahrestag des Ecodroms wurde gestern eine neue Attraktion
eröffnet: die Dschungel-Expedition. Die zwei
Breitschnauzenkaimane,
eine Unterart, die in keinem einzigen niederländischen Zoo
gehalten
wird, ließen sich in aller Ruhe betrachten. Die
Zwolser Kaimane sind aufgenommen in ein Europäisches
Zuchtprogramm.
trouw.nl - 27. Juni 2007
Bokito is rage en handelswaar
Bokito ist Kult und Handelsware
Bokito hat viele Freunde. Der muskulöse
Silberrücken prankt auf manchem T-Shirt, auf Hut und Website.
Inzwischen wendet der Tiergarten Blijdorp viel Geld auf für eine
neue
Unterkunft der Gorillafamilie, deren Chef Bokito ist. "Der Kommerz hat
Bokito als Konzept erfunden. Wir können nichts dagegen tun. Der
Gorilla
ist formal noch Eigentum des Zoos in Berlin, aus dem er kommt. Sie
hätten seinen Namen registrieren lassen können, so daß
andere sich
nicht mit ihm davonmachen, aber dafür ist es jetzt eigentlich zu
spät",
sagt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn. Er sieht es ganz und gar mit
Bedauern. "Sein" Affe ist Handelsware geworden und der Tiergarten hat
nichts davon.
Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Bokito
wordt geen rust gegund
Bokito wird keine Ruhe gegönnt
Laut Cheftierpfleger Ben Westerveld ist Bokitos Verhalten
unverändert.
"Er ist immer noch ein Macho, der eine Interaktion mit Menschen sucht.
Darin bleibt eine Gefahr verborgen, aber er verhält sich nicht
unangenehm in der Gruppe. Er sorgt vor allem für seine Familie."
Jacques Radder, Projektleiter des Umbaus, meint, daß die
Affenanlage
nach dem Umbau sogar sicherer ist als die EU-Richtlinien vorschreiben.
"Nach den Anpassungen soll die Außenanlage mit 2.000 qm gerade
größer
sein als früher. Durch den Umbau nimmt allenfalls der
Betrachtungsabstand für die Besucher etwas zu, weil die Tiere sich
weiter zurückziehen können. Aber das Interesse der Tiere
steht auch an
erster Stelle."
Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Blijdorp
krijgt spookclaims
Blijdorp erhält gespenstische Ansprüche
Im Tiergarten Blijdorp sind nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito eine
Anzahl gespenstischer Ansprüche angekommen von Menschen, die
behaupten,
während der Flucht vor dem Affen sündhaft teure Sachen
verloren zu
haben. "Es ist, als hätten viele Menschen am Tag vor dem Ausbruch
eine
digitale Kamera für 2.000 Euro gekauft und diese während der
Flucht vor
dem Affen verloren", seufzt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn.
Russische
Meldungen
for-ua.com
- 4. Juli 2007
Киевский
зоопарк массово пополняется найденышами
Findelkinder in großer Menge werden in den
Kiewer Zoo gebracht
Panik im Kiewer Zoo! Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Findelkinder
zu uns gebracht werden. Manchmal werden die Tierchen auch einfach am
Haupteingang ausgesetzt. Ein neugeborenes Hirschkalb, einige
Waldohreulenküken und Falken-Winzlinge allein in der vergangenen
Woche!
"Die Leute verstehen nicht, daß eine solche 'Sorge' um die
kleinen
Waldbewohner todbringend sein kann", seufzt der Mitarbeiter der
Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Sergej Grigorjew.
primamedia.ru - 4. Juli 2007
Приморской
тигрице
Констанции
Пенза
не
по
душе - Процесс
адаптации
хищницы
в
зоопарке
проходит
тяжело
Pensa ist nicht nach dem Sinn von Amurtigerin
Konstanzija -
Schwierige Anpassung der Raubkatze im Zoo
Eine der zwei jungen Tigerinnen, die fast erfroren im Rayon
Tschugujewka der Region Primorje gefunden wurden, wurde in den Zoo
Pensa gebracht. Doch bis jetzt kommt Konstanzija nicht aus ihrer
Wohnkiste heraus. "Der Anpassungsprozeß verläuft schwierig,
weil die
Tigerin im Freiland geboren wurde", sagen die Mitarbeiter des Zoos. Sie
wird
sich in einem Monat den Besuchern zeigen, wenn die Quarantäne zu
Ende
geht. "Unter Berücksichtigung des launenhaften Charakters des
neuen
Pfleglings kann sich dieser Zeitraum verlängern", sagen
Mitarbeiter des
Zoos.
fontanka.ru - 4. Juli 2007
В
зоопарке
родились
мангусты и
бурые капуцины
Nachwuchs bei Mangusten und Braunen Kapuzinern im
Leningrader
Zoo
Aktueller Nachwuchs im Leningrader Zoo: kleine Mangusten und ein
Brauner Kapuziner geboren. In zehn Jahren wurden bei den
Zebramangusten über hundert Jungtiere geboren.
museum.ru - 2. Juli 2007
Волшебный
старик
П А
Мантейфель
в
Дарвиновском
музее
Ein bezaubernder Alter - P.A. Manteufel im
Darwinmuseum
Die Ausstellung vom 2. Juli bis 29. Oktober ist dem 125. Geburtstag des
herausragenden rußländischen Biologen und Naturforschers
Pjotr
Alexandrowitsch Manteufel gewidmet. Der Ausstellung lag das Buch P.A:
Manteufels "Das Leben der Pelztiere" zugrunde. In der Ausstellung kann
man Vertreter von zwei Dutzend Arten Bewohner unseres Landes mit
flaumig-weichem Pelz kennenlernen. Im Dezember 1924 begann P.A.
Manteufel im Moskauer Zoo zu
arbeiten, anfangs als Leiter der ornithologischen Abteilung, dann als
stellvertretender Direktor für Wissenschaft. Unter aktiver
Beteiligung
P.A. Manteufels wurde der Zoo in kurzer Zeit zu einem bedeutenden
Wissenschafts- und Bildungszentrum. Im Zoo wurde P.A: Manteufel einer
der Organisatoren des berühmten Zirkels junger Zoo-Biologen.
Argumenty i fakty - 4. Juli 2007
Из-за
Олимпиады
жители Сочи
боятся потерять
клиентов
Wegen der Olympiade fürchten die Einwohner
Sotschis Klienten
zu verlieren
Am 4. Juli wählen die Mitglieder des Internationalen Olympischen
Komitees (IOC) in Guatemala den Austragungsort der olympischen
[Winter]Spiele 2014. ... Die
Business-Strukturen, die das Baugeschehen in Krasnaja Poljana
überschatten, zeigten wahrhaftig unerwartet ökologische
Verantwortung:
sie setzten ein Projekt in Gang zur Wiederansiedlung des
vorderasiatischen Leoparden. Der Preis dafür: 1,2 Millionen Euro.
Für
dieses Geld ist geplant, Leoparden aus europäischen Zoos
aufzukaufen
und ihre Haltung zu gewährleisten. Nach den Worten des Direktors
des
Sotschi-Nationalparks N. Penkowskij, hat dank der Olympiade, die die
Aufmerksamkeit internationaler kontrollierender Instanzen auf sich zog,
die Natur nur gewonnen: "Jetzt wird ohne Abstimmung mit den
Umweltschützern keine einzige Frage gelöst, die zu bebauendes
Land
betrifft."
drestate.ru - 2. Juli 2007
Строительство
второго
отделения
Ленинградского
зоопарка
рассмотрят
на публичных
слушаниях
Bau der zweiten Abteilung des Leningrader Zoos auf
öffentlichen Veranstaltungen betrachtet
Das neue Territorium für Großtiere soll im Stadtbezirk
Primorskij
angelegt werden. Wie im Zoo zu erfahren war, findet am Donnerstag, dem
5. Juli, eine öffentliche Veranstaltung statt mit der Teilnahme
von
Einwohnern des Stadtbezirks Primorskij, in dem ein großer Zoo
errichtet
werden soll. Hier werden sie Bedingungen vorfinden, die
internationalen Standards entsprechen, insbesondere werden ausgedehnte
Landschaftsgehege errichtet. Gegenwärtig umfaßt das
Territorium des Zoos insgesamt 7,3 ha.
kommersant.ru - 2. Juli 2007
Олимпийские
пятна
Olympische Makel
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des IOC ausfallen wird,
kann man
feststellen, daß der vorolympische Wettlauf der russischen
Beamten Ruhm
einbrachte: unsere Alltagswirklichkeit wurde jäh bereichert.
Verweisen
wir wenigstens auf die Pläne für die Zucht des Panthera
pardus
ciscaucasicus in der
Umgebung von Sotschi. Als das die
Vorstellungskraft am meisten verblüffende olympische Projekt ist
übrigens der Vertrag über die Wiederherstellung der
Population des
Vorderasiatischen Leoparden in einer Anzahl von 30 bis 50 Individuen zu
den Olympischen Spielen anzusehen. Die Russische
Naturaufsichtsbehörde,
der World Wide Fund For Nature und eine Reihe wissenschaftlicher
Institute vereinbarten, Tiere, die im Kaukasus vor über einem
Jahrhundert vernichtet wurden, aus dem Iran, Turkmenistan und Zoos
anderer Länder herbeizuschaffen, sie in Gehegen im
Sotschi-Nationalpark
zu züchten und zum Jahre 2014 in das Freiland zu entlassen - zur
Freude
der Skiläufer und Biathleten. ... Das Projekt der Wiedergeburt des
Kaukasischen Leoparden bestätigt, daß Findigkeit und
Beharrlichkeit
erlauben, durch staatliche Finanzierung die phantastischsten Projekte
zu garantieren. ... Im Programm ist auch die schleierhafte Andeutung
enthalten, daß die Wiederherstellung der Population des
Vorderasiatischen Leoparden auf Kosten des zahlreicher vorhandenen
Persischen Leoparden verwirklicht werden kann, insofern dieser, dem
Wesen nach, derselbe sei. Aber die passenden Auswahl und das
Überlassen
der Tiere durch Zoos in Rußland und Europa zu organisieren wird
dem
Moskauer Zoo übertragen. Der Zoo war darüber gar nicht
erfreut. Seine
Leiter teilten den Autoren des Programms mit, daß sowohl im
Moskauer
Zoo als auch in anderen Zoos Eurasiens "Tiere für die
Reintroduktion
einfach nicht vorhanden sind", Leoparden in anderen Staaten zu fangen
praktisch unmöglich ist, der Persische Leopard sich sehr vom
Vorderasiatischen unterscheidet und ein Ersetzen der einen Tiere durch
die anderen die Naturschutzgesetzgebung verletzt. Zu guter
Letzt bekannten die Vertreter des Moskauer Zoos, daß sie nicht
beabsichtigen, die ganze Arbeit zu leisten und dann den Buckel
hinzuhalten für den unvermeidlichen Mißerfolg. Sie
äußerten ihre
Bereitschaft, einen eigenen, wissenschaftlich und administrativ
fundiertes Programm für die Reintroduktion des Leoparden zu
schreiben.
Der Vertrag wurde schließlich ohne die Beteiligung des Moskauer
Zoos
unterzeichnet.
mignews.com - 30. Juni 2007
Чехи
осеменили
носорогов
Tschechen haben Nashörner künstlich
befruchtet
Im tschechischen Zoo Dvur Králové wurden zwei Weibchen
des nördlichen
Breitmaulnashorns, einer aussterbenden Säugetierart,
künstlich
befruchtet. Von diesen Tieren gibt es in menschlicher Obhut ganze sechs
bis acht in Tschechien und zwei in Kalifornien. Weitere 30 Individuen
wurden im Jahre 2000 im Garamba-Nationalpark in der Demokratischen
Republik Kongo registriert.
Twoj den - 30. Juni 2007
Мишки
в розыске
Auf der Suche nach den Petzen
Einen ungewöhnlichen Auftrag erhielt die Polizei im Amurgebiets.
Nach
zwei Bärenjungen sollte gesucht werden. Im Winter war in der Taiga
eine
Bärin getötet worden. Das Gerücht, sie hätte zwei
Junge gehabt, drang
bis zum Direktor des Zoos Blagoweschtschensk, und der wandte sich an
die Polizei. Die Gesuchten fand man im Hause der Arkanows, in einem der
Dörfer des Rayons. Die aufgeweckten Tiere waren die Lieblinge des
12jährigen Jurij Arkanow. Der Junge weinte, als die Polizei seine
kleinen Freunde mitnahm. "Wir konnten sie nicht dort lassen", sagt der
Zoodirektor Oleg Iwanow. "Die Petze wären herangewachsen und zu
einer
Gefahr für die Menschen geworden." Jetzt leben die Tiere im Zoo,
gemeinsam mit anderen Bären.
fontanka.ru - 29. Juni 2007
Покормить
обезьян
посетителям
зоопарка
разрешат
в выходные
Am Wochenende dürfen Zoobesucher die Affen
füttern
Am 30. Juni und 1. Juli gibt es im Leningrader Zoo einen Festtag
für
die Affen - ein "Obstdessert". Wie "IMA-press" mitteilt, beginnt der
Festtag am Mittag mit der ersten Fütterung der Affen. Zoo-Besucher
können für die Primaten, die ihnen auf den ersten Blick
gefallen,
Leckerbissen erwerben - Bananen, Äpfel, Kiwi, Weintrauben auf
Holzstäbchen. Äußerlich erinnert dieser Bissen an einen
Obstschaschlyk,
individuell vorangefertigt für jeden Affen.
Argumenty i fakty - 28. Juni 2007
В
московском
зоопарке
можно
увидеть птенцов
розового
фламинго
Im Moskauer Zoo kann man Küken des
Rosaflamingos sehen
Im Moskauer Zoo schlüpften einige Küken des Rosaflamingos.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Pro
Fauna -
2. Juli 2007
Tierschützer
fordern: Rettet die Zookritik
In den 1980er Jahren ereigneten sich seltsame Dinge im damaligen
Westdeutschland. Ein Zoodirektor in Nordrhein-Westfalen
äußerte
öffentlich: "Wir können von Glück sagen, dass noch kein
tiergärtnerisch
kompetenter Tierschützer aufgetreten ist, der uns das Leben schwer
machen könnte." In Hessen entschied ein Zoodirektor, aus
Gründen des
Tierschutzes die Elefantenhaltung zu beenden, weil die dringend
benötigten Mittel für eine Modernisierung der Anlage bzw.
für einen
Neubau nicht
bewilligt worden waren. Darauf wurde er mit böser Post von
"Tierfreunden" eingedeckt, die meinten, ein Zoo ohne Elefanten sei kein
"richtiger", kein "vollwertiger" Zoo. Obwohl konstruktive Kritik am Zoo
- auch und gerade von außen - Not
tat, widmete sich der Tierschutz in Deutschland diesem Thema bis vor 30
Jahren praktisch gar nicht. Als er es endlich tat, war bereits die
Tierrechtsbewegung aus dem angelsächsischen Raum
herübergeschwappt und
bediente die Öffentlichkeit mit einfachen Parolen ("Zoo =
Tierknast"),
wie sie in der Politik längst üblich waren ("Freiheit statt
Sozialismus"). Erstaunlich und erschreckend zugleich ist dabei, dass
mit der Ablehnung
der Zoos ausgerechnet diejenigen Einrichtungen zur Zielscheibe wurden,
die mit ausgebildetem Fachpersonal an der Optimierung von
Haltungssystemen arbeiten, um u.a. Tierleben zu zeigen und Wissen zu
vermitteln. Dass auf der anderen Seite unzählige Tiere unter
Ausschluss
der Öffentlichkeit von Laien in deutschen Wohnungen zu Spiel- oder
Renommierobjekten degradiert und krank- bis totgeliebt werden, wird
nicht thematisiert. Die Auseinandersetzung zwischen Tierrechtlern und
Zoos ist ein Konflikt
zwischen Ideologie und Naturwissenschaft und erinnert an den Disput
zwischen Kreationisten (die das Alte Testament wörtlich nehmen)
und
Darwinisten (die wissen, dass Tyrannosaurus rex und Homo
heidelbergensis nicht gleichzeitig existiert haben können). Ein
Dialog
ist nicht möglich, wenn eine Seite alle Ethik und Moral für
sich
beansprucht und dem Gegenüber die Daseinsberechtigung abspricht.
Taktisch nicht unklug wählen Zoogegner diejenigen Tierhaltungen in
Zoos
als primäre Angriffsziele aus, die auch aus der Sicht des
Tierschutzes
und nicht weniger Tiergärtner generell nicht unproblematisch sind:
Delfine, Großbären, Menschenaffen, Elefanten. Es ist ja im
Grundsatz
ehrenwert, sich für die Rechte anderer Lebewesen
zu engagieren, doch kein Gesetz verbietet dem Advokaten, sich mit dem
eigenen Mandanten zu befassen (wer ist er, was braucht er, was fehlt
ihm?). Wo Tierschützer zweifeln und grübeln, wissen
Tierrechtler längst
Bescheid. Die Aktionsgemeinschaft PRO FAUNA bedauert den Niedergang
konstruktiver
Zookritik, zu der Persönlichkeiten wie Grzimek, Faust, Scherpner,
Wünschmann und Puschmann ermunterten.
Berlin, 4. Juli 2007
6. Deutsch-Chinesische Jugendtage 2007
Vom 20. Juli - 22. Juli 2007 finden zum sechsten
Mal in Folge
die Deutsch-Chinesischen Jugendtage in Berlin statt. Auch der Tierpark
Berlin-Friedrichsfelde, Europas größter
Landschaftstiergarten, wird
dieses Jahr bespielt. Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm werden
Musik- und Tanzensembles aus Deutschland und China die
Tierpark-Besucher begeistern. Am Samstag, dem 21. Juli um 15.30 Uhr
werden die jugendlichen NachwuchskünstlerInnen im Alter von 6 bis
25
Jahren auf der Bühne am Terrassencafé des Tierparks Tanz-
und
Musikeinlagen zum Besten geben. Alle kleinen und großen Besucher
sind
herzlich eingeladen, Musik und Tanz zweier Kulturen auf einer
Bühne zu
erleben.
Worms, 05.07.2007
Schüler der Nibelungenschule erkunden den
Beruf des
Tierpflegers
Was gehört alles zu den täglichen
Aufgaben eines Tierpflegers
und kann man auch eine Ausbildung zum Tierpfleger machen? Diesen Fragen
gingen die Teilnehmer von der Nibelungenschule Worms in der
Projektwoche zum Thema „Beruf Tierpfleger“ nach. Zehn
Schüler/innen ab
der 6. Klasse hatten sich für das von Lehrerin Katja Bayrak und
Zoopädagogin Tamara Kalmbach angebotene Projekt angemeldet. Mit
festem
Schuhwerk und wetterfester Kleidung ausgestattet, ging es am Montag,
den 25.06.07 in den Tiergarten. Für einen Teil der Gruppe
hieß es
gleich am ersten Tag – ab in die Reviere. Die andere Hälfte erfuhr
bei
einem kurzen Rundgang durch den immer attraktiver werdenden Tiergarten
alles Wissenswerte rund um die Tiere, die Aufgaben eines zoologischen
Gartens und die Rechte und Pflichten eines Tierpflegers. Wer sich
für
den Beruf des Tierpflegers interessiert hat im diesjährigen
Ferienprogramm Gelegenheit einmal für zwei Stunden als
Hilfstierpfleger
mitzuarbeiten. Es sind nur noch wenige Plätze frei.
Stuttgart, 4.7.
Quirlige Großfamilie
Wachposten ist kein allzu begehrter Job bei dem
derzeit
herrschenden Wetter, aber jeder der vier erwachsenen Erdmännchen
in der
Wilhelma ist mal dran. Selbst die Mütter sind nicht ausgenommen:
Neben
dem bisschen Haushalt und der Aufzucht der Jungen müssen auch sie
noch
darauf achten, dass sich der kleinen Kolonie keine Feinde nähern.
Und
die gibt es auch in der Wilhelma: Trotz der Umsicht von Pflegern und
Erdmännchenwachposten ist es den allgegenwärtigen Krähen
gelungen, zwei
der ursprünglich fünf Jungtiere zu erbeuten. Die übrigen
drei sind
mittlerweile groß genug, dass ihnen die Rabenvögel nichts
mehr anhaben
können.
Goldau 4. Juli 2007
Das ungleiche Paar
Ein Küken des Steinhuhns hat seine Mutter
verloren. Prompt
stellt sich eine Mutter zur Verfügung, diese gehört aber
einer anderen
Art an. Es ist ein ulkiges Seidenhuhn. Huhn ist zwar nicht gleich Huhn,
aber diese neue Familie scheint zu funktionieren. Seidenhühner
sind
nämlich sehr gute Ammen und sorgen sich um fremde Nachkommen als
wären
es ihre eigenen. So geschieht es auch bei diesem ungleichen Paar. Das
Seidenhuhn sorgt und pflegt sein Steinhuhnsprössling, als
wäre es sein
Fleisch und Blut. Hut ab bzw. Federhaube ab!
Münchener Tierpark Hellabrunn, 4.07.2007
Jubiläum: 30 Jahre Kindertierpark
Am 7.7.1977 wurde der neue Kindertierpark auf
einer Fläche
von 25.000 qm eröffnet.Hauptanziehungspunkt und Mittelpunkt ist
die
große Streichelwiese auf der die Kinder mit unschädlichem
Futter eine
große Herde von Kamerunschafen füttern dürfen. Für
Stadtkinder
besonders wichtig ist der direkte Kontakt zum Tier und z. B. live
mitzuerleben, wie in unserem Schaubrüter ein Küken
schlüpft. Zur Feier
des Tages bieten wir unseren Besuchern ein kostenloses Programm an: z.
B. · die Kinder dürfen unsere Ponys führen und
striegeln · ein
Tierpfleger demonstriert Hufpflege beim Pferd · die Erwachsenen
können
Ihre Kräfte beim Hufnägel einschlagen messen ·
für Interessierte gibt
es Führungen hinter die Kulissen beim Schaubrüter ·
unsere
Gesichtsmaler verschönern die kleinen Besucher.Die Zeiten der
einzelnen
Aktivitäten hängen im Kindertierpark aus.
Zoo Heidelberg, 04.07.2007
Was macht eigentlich Kiki? – Das Gorillababy und
seine Mutter
werden auf die Integration in die Gruppe vorbereitet
Vor 2 Monaten kämpfte ein
Team aus Kinderärzten, Tierpflegern und Tierärztin um das
Leben des kleinen
Gorillas Esiankiki im Zoo Heidelberg. Das sechs Tage alte Gorillababy
musste aus der Gruppe genommen werden, da die Mutter nicht genug Milch
hatte und Kiki stark ausgetrocknet war. Für junge Menschenaffen
ist es
besonders wichtig, dass sie in einer Gruppe mit Artgenossen aufwachsen,
damit sie viele Verhaltensweisen lernen können, die für ihre
Art
typisch sind. Deshalb ist es wichtig, dass Kiki so früh wie
möglich
wieder in die Gorillagruppe integriert wird. Das ist natürlich
nicht so
einfach, weil die lange Trennung von der Mutter Doba die Beziehung
zwischen Mutter und Kind bereits erheblich gestört hat. Für
Gorillas
gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das von
einem
Zuchtbuchkoordinator und einem Komitee bestehend aus mehreren
Gorillaspezialisten geführt wird. Zusammen mit dieser
Spezialistengruppe wurden Szenarien für Kikis Zukunft entwickelt
und
diskutiert. Um eine Reintegration des jungen Gorillamädchens im
Zoo
Heidelberg vorzubereiten, gehen die Tierpfleger jeden Tag mehrmals mit
Kiki zur Gorillagruppe. Noch durch das Gitter getrennt, können
Mutter
Doba, aber auch alle anderen Gruppenmitglieder Kontakt zu dem Jungtier
aufbauen. Dadurch wird die Bindung zwischen Jungtier und erwachsenen
Gorillas aufrecht erhalten und gestärkt. Bei diesen Begegnungen am
Gitter ist die gesamte Gruppe dem Baby gegenüber sehr freundlich
eingestellt, was sich durch die für Gorillas typischen Brummlaute
äußert. Mutter Doba und auch Zsa-Zsa, die ebenfalls ein
Jungtier hat,
das sie in der Gruppe groß zieht, sind besonders interessiert an
Kiki,
streicheln sie zärtlich durchs Gitter und lecken sie auch ab. Die
Struktur der Heidelberger Gorillagruppe, insbesondere das immer noch
starke Interesse von Doba an ihrer Tochter, und dass ein weiteres
Weibchen ein Jungtier in der Gruppe groß zieht, schaffen gute
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration von Kiki. Die
gesamte
Integration wird wissenschaftlich begleitet, die Tierpfleger schreiben
Tag für Tag alle Beobachtungen auf. Während des
Integrationsprozesses
wird ein Mitglied des Europäischen Spezialistenteams nach
Heidelberg
kommen und bei der Evaluation des Integrationsprozesses helfen.
Hagenbeck 5. Juli 2007,
Nasenbär Nasenbären en en-Babys erobern
das Freigehge
Vielleicht sollten sich die Europäer an
ihnen ein Beispiel
nehmen – die Nasenbären-Familie im Tierpark Hagenbeck kann sich
über
mangelnden Nachwuchs nicht beklagen. Zehn muntere Kleinbären
turnen
seit April diesen Jahres durch das Innengehege. Schon jetzt jagen die
neun Jungs und ihre Halbschwester aufgeregt fiepend durch das Haus der
Nasenbären. Am Donnerstag, den 5. Juli werden die zehn
kätzchen-großen
Bären das Freigehege erkunden. Der Rest der Familie wartet schon
gespannt auf die kleinen Milchtrinker, die inzwischen auch erste
Früchte und Blätter probieren.
Krefeld, 4.7.
Flink wie eine Ameise: Radsportler werden Paten
für das
Ameisenvolk im Zoo
Neue Paten für das Volk der
Blattschneiderameisen im
Regenwald im Zoo Krefeld: Der Radsportverein Rheintreu hat sich die
emsigen Regenwaldbewohner als Patentiere ausgewählt. Das passt ins
Bild, denn immerhin ist die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, die
ihrerseits mit dem Abbild der Ameise für sich wirbt, der
Hauptsponsor
der erfolgreichen Radler. Deren Trikots tragen deshalb ein
überlebensgroßes Abbild einer roten Ameise. Die
Blattschneiderameisen
im Regenwaldhaus tragen mit kräftigen Kiefern kleine
Blattstücke in
ihren Bau und schaffen damit einen Nährboden für ihren
Nahrungspilz.
Biss und Ausdauer brauchen auch die Rennfahrer des RV Rheintreu beim
Training und im Wettkampf. So passen Paten und Patentiere gut zusammen.
Dresden 4. Juli 2007
Kamelhengst „Alex“ gestorben
Wir möchten Sie hiermit darüber
informieren, dass wir am
Sonnabend, 30. 6. 2007, unseren Kamelhengst „Alex“ einschläfern
mussten. Nachdem er in den letzten Wochen körperlich abbaute,
konnte er
jetzt keinen Urin mehr absetzen und wurde daraufhin operiert. Da nach
der aufwendigen Operation keine Änderung eintrat und der
körperliche
Verfall weiter voranschritt, wurde entschieden, „Alex“ von seinen
Leiden zu erlösen. Eine Untersuchung des Tieres wird in der
Landesuntersuchungsanstalt Dresden durchgeführt. Ergebnisse liegen
noch
nicht vor.
Köln, 5. Juli 2007
25 Jahre Förderverein „Freunde des
Kölner Zoos e.V.“ und 125
Jahre erfolgreiche Zucht der Kalifornischen Seelöwen
Am 6.7.1982 wurde der Förderverein „Freunde
des Kölner Zoos
e.V.“ gegründet. Aus diesem Anlass feiern wir mit einer Reihe von
Sonderaktionen am kommenden Wochenende das Jubiläum im Zoo. Unter
all
denen, die sich an diesem Wochenende entschließen, Mitglied zu
werden,
werden Zoo-Jahreskarten sowie Karten für die kommende Sommernacht
in
Zoo und Flora verlost. 1888 gelang der erste Zuchterfolg bei den
Kalifornischen Seelöwen im Kölner Zoo und damit in Europa. Es
freut uns
sehr, Ihnen den jüngsten Spross des Seelöwenharems
vorzustellen. Wir
haben ihn zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden des
Fördervereins
„Mausi“ genannt.
Marlow, 4.7.
Eine Spritze für die Kraniche Impftermin im
Vogelpark Marlow
Die jungen Weißnackenkraniche in der Anlage
sollen geimpft
werden. Vorher müssen sie allerdings erst einmal gefangen werden
und
das ist alles andere als einfach. Die Kranichwiesen sind riesig und
bieten reichlich Platz zum Entwischen. „ Viele Käscher und viel
Beinarbeit sind unsere einzige Chance“, fasst Zootierpflegerin Astrid
Becker die vor ihnen liegende Aufgabe zusammen. Als hätten es die
Weißnackenkraniche geahnt, sind die äußerst wehrhaften
Vögel im
hintersten Gebüsch verschwunden. Kurze Lagebesprechung vor Ort,
dann
geht es los und dank der zahlreichen Fänger sind die
Kranichküken im
Handumdrehen schon im Netz. „Wir impfen heute gegen Würmer und
andere
Endoparasiten. Dafür haben wir die entsprechende Menge des
Medikamentes
in einer Spritze aufgezogen und nun geht es ab damit in den Schnabel“,
erzählt Tierpflegerin Becker. Für die Kraniche bedeutet dies:
Glück
gehabt, denn die Spritze piekt nicht, schmeckt nur nicht so gut! Diese
Prozedur wurde bereits vor zehn Tagen durchgeführt und soll die
Kleinen
bei bestmöglicher Gesundheit halten.
Chemnitz, 3. Juli 2007
Zwergflusspferdnachwuchs macht Bekanntschaft mit
Wasser und
Innenraum
Das vorige Woche auf die Welt gekommene
Zwergflusspferd hat
gestern Bekanntschaft mit dem nassen Element gemacht. Zusammen mit
seiner Mutter konnte es erstmals das Wasserbecken benutzen. Da
neugeborene Zwergflusspferde noch nicht schwimmen können, war nur
wenig
Wasser in das Badebecken eingelassen worden. Beide Tiere hatten
sichtlich Vergnügen. Da sich das Jungtier nun auch an die Innenbox
gewöhnen soll, kann es sein, dass Mutter und Kind in den
nächsten Tagen
zeitweise nicht zu sehen sein werden.
Wien, 3.7.
Freier Eintritt für Kinder aus Tschernobyl in
Dortmunder Zoo
Ewald-Edmund Ratte schrieb im Namen der
Initiative
„Hunanitäre Tschernobyl-Kinderhilfe Werne und Lünen e.V.“
Zoodirektor
Dr. Frank Brandstätter an, um für eine Gruppe kranker Kinder
aus der
Region Tschernobyl freien Eintritt in den Dortmunder Zoo zu bekommen.
Die Kinder erkrankten in Folge der atomaren Katastrophe von
Tschernobyl. Selbstverständlich war die Führungsriege um
Zoochef Dr.
Frank Brandstätter einig: „Das machen wir gern“! Am Donnertag, 5.
Juli, ist es nun so weit. 13 Kinder mit ihren Gastfamilien und
Betreuern, insgesamt 38 Personen, starten um 10 Uhr zu einer
kostenlosen Zooführung mit Zoo-Tierinspektor Hans-Joachim Sill.
Zum
Start der Führung laden wir ein zum Fototermin. Treffpunkt ist im
Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen freuen wir uns.
Wien 03-07-2007
Erstmals seit fast 30 Jahren: junge Nandus!
Vor wenigen Tagen sind in Schönbrunn
erstmals seit 1979
wieder Kücken dieses großen, südamerikanischen
Laufvogels zur Welt
gekommen. Die vier jungen Nandus werden etwa fünf Wochen lang
ausschließlich vom Männchen behütet. Wenn sie erwachsen
sind, werden
sie wie ihre Eltern ein Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm erreichen. Aus
historischen Aufzeichnungen geht hervor, dass in Schönbrunn
erstmals
1869 Nandus gepflegt wurden. Die erste Nachzucht gelang hundert Jahre
später – im August 1968.
Stuttgart 3.7.
Mary Zwo landet in der Wilhelma
Am 1. Juli klingelte in der Wilhelma das Telefon:
Klein Mary
Zwo wurde für den Gorilla-Kindergarten im Jungtieraufzuchthaus
angemeldet. Am Montag Abend schließlich kam das
Gorillamädchen
erschöpft in Begleitung des Münsteraner Tierpflegers Peter
Bein in der
Wilhelma an. Zunächst wird Mary Zwo hinter den Kulissen bleiben,
bis
sie sich eingewöhnt hat. Später wird sie in einem
Kinderbettchen oder
auf dem Arm einer Pflegerin im Spielgehege zu sehen sein. Der
Kindergarten ist zur Zeit international besetzt – ihre sechs
zukünftigen Spielkameraden stammen aus Barcelona, Berlin und
Heidelberg. Die Kleinen wachsen zweisprachig auf (Gorill und Deutsch),
d.h. sie lernen voneinander gorillamäßiges Verhalten und
werden so
wenig als möglich auf Menschen geprägt. Auch die
„Großen“ werden
regelmäßig besucht – das Jungvolk soll schließlich
nicht erst beim
Umzug in einen anderen Zoo erstmals mit erwachsenen Gorillas
konfrontiert werden. Dieser Umzug steht den kleinen Rabauken im Alter
von 3 bis 4 Jahren bevor, wenn sie ins Flegelalter kommen. Solange ist
die Wilhelma ihre Welt.
NaturZoo Rheine 3.7.
Pisa-Studie bei den Blutbrustpavianen
Eine „Pisa-Studie“ bei den
Blutbrustpavianen im NaturZoo Rheine? Es geht dabei aber nicht um die
Messung alltagsrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten dieser Affen.
Vielmehr erhielt ein Projekt der Professorin Elisabetta Palagi im
NaturZoo diese Bezeichnung aufgrund der Herkunft der Primatologin,
nämlich von der Universität Pisa in Italien. Die
Affenforscherin möchte
mehr über das Sozialverhalten der Dscheladas erfahren, und dazu
bietet
die weltweit größte Zoo-Gruppe diese seltenen
Pavianverwandten in
Rheine die besten Möglichkeiten. Über eine Woche lang wurden
drei
Studenten in die Beobachtungsmethoden eingewiesen und mussten die 40
Individuen der Affenhorde unterscheiden lernen bevor sie jetzt mit den
eigentlichen Studien beginnen konnten. Rheine wird nun für die
Studenten aus Pisa vier Monate lang Zuhause sein. Von Ferien und Urlaub
ist da keine Spur: Schon um 7.00 Uhr morgens stehen sie mit
Ferngläsern
an den Affen-Anlagen, und die letzten Einblicke in den Tagesablauf der
Dscheladas sammeln sie am frühen Abend, bevor alle Daten in die
Computer eingegeben werden.Letztlich wird die Studie der Pisa-Studenten
doch eine PISA-Studie an Dscheladas sein, die neue Kenntnisse über
das
Verhalten und die Biologie dieser Affenart an den Tag bringt.
Sea Life 2.7.
Kuschelrock macht Haie heiß
In den Becken der zehn Sea Life
Großaquarien tummeln sich
zahlreiche Haie. Doch bisher gibt es wenig Nachwuchs zu verzeichnen. Um
die Tiere zur Paarung anzuregen, greifen Sea Life Biologen zu einer
musikalischen Behandlung. In den zehn deutschen Sea Life Aquarien wird
nun zwei Mal täglich Musik ertönen. Von Popmusik, über
Klassik bis zu
Reggae wird in den Standorten fast alles gespielt. Der Grund dafür
ist
einfach: Haie sollen durch Musik zur Paarung angeregt werden. Alexander
von den Driesch, Senior Aquarist im Sea Life Königswinter,
erklärt die
Aktion: "Bisher ist es unter Wissenschaftlern noch ungeklärt, ob
Haie
auf Musik reagieren. Wir wollen nun täglich zwei Stunden Musik
spielen
und sehen, ob sich das Verhalten ändert. Vielleicht gibt es auf
diese
Weise Hainachwuchs in den Sea Life Aquarien." Bei den heimischen
Haiarten, wie dem Kleingefleckten Katzenhai, der in der Nord- und
Ostsee zu Hause ist, konnten die Großaquarien in der
Vergangenheit
bereits regelmäßig Zuchterfolge verzeichnen. Die tropischen
Bewohner,
wie Zebrahaie oder Schwarzspitzenriffhaie tun sich aber bisher noch
schwer in Sachen Flirten. Forscher vom Rowland Institute in Cambridge
haben vor vier Jahren bereits herausgefunden, dass Koi Karpfen
Geräusche ähnlich wahrnehmen können wie der Mensch.
Allerdings haben
sie mit Karpfen eine Fischart gewählt, die zu den
Gehör-Spezialisten im
Tierreich zählen. Kommen Haie also womöglich beim Klassiker
"You can
leave your hat on" von Joe Cocker so richtig auf Touren? Oder stehen
sie eher auf Karibische Klänge von Bob Marley? Täglich von 11
bis 12
Uhr und von 16 bis 17 Uhr wird Musik im Tunnel zu hören sein. Die
Besucher bekommen am Eingang einen Beobachtungszettel, den sie
ausgefüllt abgeben können. Besonderes Augenmerk wird bei der
Untersuchung auf das Balzverhalten der Tiere gelegt, das Alexander von
den Driesch so beschreibt: "Das Balzverhalten von Haien sieht sehr
gefährlich aus. Das Männchen verfolgt das Weibchen,
beißt es sogar in
die Flossen. Spannend wäre eine Veränderung des Verhaltens
durch
Musik." Die Untersuchung läuft vom 2. Juli bis zum 30. Juli in
allen
zehn deutschen Sea Life Aquarien. In jedem Aquarium sind verschiedene
Haiarten vertreten.
Die Standorte in Deutschland und die Musiktitel:
AquaDom & Sea Life Berlin: Glatthaie, Klein- und
Großgefleckte
Katzenhaie
Gespielt wird Robbie Williams - beyond the sea
Sea Life Dresden:
Glatthaie, Klein- und Großgefleckte Katzenhaie
Gespielt wird James Last - Traumschiff
(...)
Leipzig 02.07.2007
Drillingswurf! Tigerin Taiga brachte drei
Jungtiere zur Welt
Amurtigerin Taiga (geb. 26.10.1997
in Moskau, seit 1998 in Leipzig) brachte am Samstag Drillinge zur Welt.
Als die Tierpfleger am Morgen des 30. Juni 2007 ihren Dienst in der
Tiger-Taiga antraten, erblicken sie in der Schlafbox von Taiga die
Neuankömmlinge. Bei dem Wurf handelt es sich um zwei
männliche Kater
und eine Katze. Bereits am selben Tag hatten die Pfleger das
Glück, als
sich Mutter Taiga stärkte, die Kleinen anzusehen und zu wiegen.
Das
Weibchen hat ein Geburtsgewicht von 1468 Gramm und die beiden Kater von
1486 und 1571 Gramm. Mutter Taiga kümmert sich als erfahrene
Mutter
sehr liebevoll um ihre Schützlinge. Stolzer Vater ist Tigermann
Micha
(geb. 16.08.1998, seit 1999 in Leipzig). „Wir freuen uns sehr über
den
Nachwuchs und hoffen, dass er sich gut entwickelt. Der Anblick von
kleinen Tigern ist einfach herrlich. Ich freue mich schon auf den
ersten Freigang der Drei“ so Zoodirektor Dr. Junhold.
Osnabrück, 3.Juli 2007
Giraffe Kanga geboren!
Vor einer Woche versammelten sich
die Zoomitarbeiter in den Ställen des Samburugeheges, um ein
einzigartiges Naturschauspiel zu beobachten- die Geburt eines
Giraffenbabys. Giraffenmama Ursula war schon sichtlich angespannt und
ließ durch nervöses Auf- und Abschreiten darauf
schließen, dass die
Geburt kurz bevor stand. Da so eine Geburt sehr anstrengend für
das
Muttertier ist, wurde sie vorher von den übrigen Tieren getrennt,
damit
sie ungestört ihr Junges zur Welt bringen konnte. Während der
Geburt
waren zuerst die langen dünnen Vorderbeinchen zu sehen. Nach ca.
30
Minuten konnte man schon das kleine Köpfchen erkennen und dann
ging
alles ganz schnell. Innerhalb von 5 Minuten war das Junge auf der Welt.
Dabei wurde sie liebevoll von ihrer Mutter abgeleckt und durch
vorsichtiges Anstupsen zum Aufstehen ermuntert. Dies ist für
Giraffenbabys sehr wichtig, da sie in freier Wildbahn sonst ein leichte
Beute für Fressfeinde wären. Es dauerte daher auch gar nicht
lange, bis
Kanga ihre ersten wackeligen Gehversuche startete und neugierig begann,
ihre Welt zu erkunden.
Münster, ab 29.6.
Gorillababy aus dem Allwetterzoo musste in die
Notaufnahme der
Uniklinik Münster
Am 18. Mai freute sich der Allwetterzoo über
erneuten
Nachwuchs bei den Gorillas. Mutter „Gana“ zeigte sich anfänglich
sehr
fürsorglich. Doch schon kurz nach der Geburt beobachteten die
Pfleger,
dass der unerfahrene Vater „N’Kwango“ Mutter und Kind bedrängte.
Um
eine Verletzung des Kindes durch den Vater zu vermeiden, entschlossen
wir uns, die Gruppe zu trennen: Mutter „Gana“ mit Baby und das
ältere,
ruhigere Weibchen „Fatima“ wurden getrennt von „N’Kwango“ und dem
dritten Weibchen „Changa-Maidi“. Nach dieser Trennung war allerdings zu
beobachten, dass Mutter „Gana“ ihr Kind zeitweise etwas
vernachlässigte. Vermutlich fehlte ihr die Anwesenheit der beiden
anderen Gorillas. Als wir daraufhin vor etwa einer Woche die Gruppe
wieder zusammen führten, kam es kurz darauf erneut zu Attacken
durch
den Vater und einer hektischen Situation, die uns veranlassten, die
Gruppe wieder zu trennen. Heute Morgen stellten die Pfleger fest, dass
das Gorilla-Baby nahezu leblos im Arm der Mutter lag. Eile war geboten!
Glücklicherweise konnten Mutter und Kind schnell voneinander
getrennt
werden. Während die Tierärztin sich um das unterkühlte
Baby kümmerte,
nahm der Zoodirektor Kontakt zur Uniklinik auf und bat um schnelle
Hilfe. Die wurde sofort zugesagt, und das Baby unverzüglich zur
Klinik
gebracht. In der Notaufnahme konnten die Ärzte in relativ kurzer
Zeit
den lebensbedrohlichen Zustand dieses ungewöhnlichen Patienten
stabilisieren, der unterkühlt, unterzuckert und ausgetrocknet war.
Seitdem liegt das Gorilla-Baby in einem Inkubator in einem separaten
Raum der Kinder-Intensiv-Station und wird dort von den Ärzten und
Kinderkrankenschwestern betreut.
Gorillababy zurück im Allwetterzoo
Münster
Der Zustand des gestern (30. Juni) in die
Uniklinik Münster
gebrachten Gorilla-Babys „Mary Zwo“ aus dem Allwetterzoo hat sich
schnell stabilisiert. Da eine intensivmedizinische Versorgung nicht
mehr nötig ist, wurde das Baby samt Inkubator von der
Berufsfeuerwehr
Münster heute Nachmittag, 17 Uhr in den Allwetterzoo gebracht. Der
Zoodirektor wird über Nacht die Betreuung übernehmen, da er
für diese
auch schon im Krankenhaus eingeplant war. Voraussichtlich morgen
Vormittag wird das Baby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologisch
Botanischen Gartens Stuttgart gebracht, wo es in Kontakt mit anderen
Gorilla-Kindern aufgezogen wird.
„Mary Zwo“ jetzt in Gorilla-Aufzuchtstation
Bis zum Nachmittag des 1. Juli lag das
Gorillababy in einem
Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wurde
dort von Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut. Der Zustand
von
„Mary Zwo“ stabilisierte sich glücklicherweise schnell. Schon am
Tag
drauf war eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig.
Das
Gorillababy wurde mitsamt Inkubator von der Berufsfeuerwehr
Münster in
den Zoo gebracht. Hier übernahm Zoodirektor Jörg Adler die
Betreuung
und „Mary Zwo“ verbrachte die erste Nacht nach dem kurzen
Klinikaufenthalt in dessen Haus. Jörg Adler fütterte den
Säugling
mehrfach und gewöhnte das Gorillababy dabei an die bisher
ungewohnte
Milchflasche mit Gummisauger. Am nächsten Tag wurde „Mary Zwo“ in
den
Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart gebracht. Dort befindet sich
seit Jahrzehnten eine Aufzuchtstation für Gorillas, in der „Mary
Zwo“
gemeinsam mit kleinen Artgenossen aufwachsen kann. Nach Stuttgart wurde
„Mary Zwo“ von Menschenaffenpfleger Peter Bein begleitet. Er hatte die
letzten Stunden vor der Abfahrt mit dem Gorillababy verbracht und die
„Vaterpflichten“ von Jörg Adler übernommen. In einem Fahrzeug
des
Sicherheitsunternehmens Securitas, das den Transport sponserte,
verließen Peter Bein und „Mary Zwo“ gegen 13 Uhr das
Zoogelände. Sie
trafen am frühen Abend zwar erschöpft, doch wohlbehalten in
Stuttgart
ein. Die erste Nacht hat „Mary Zwo“ den Umständen entsprechend
überstanden und mehrfach ausreichend getrunken. Deshalb ist man in
Münster zuversichtlich, dass das kleine Gorillamädchen sich
weiter
erholen und in Stuttgart eine unbeschwerte Kindheit verbringen wird.
Wenn „Mary Zwo“ das entsprechende Alter hat, wird sie im Rahmen des
Europäischen Erhaltungszucht-Programms in einen anderen Zoo
umziehen.
St. Peter-Ording 29.6.
Nachwuchs bei den Seehunden im Westküstenpark
Die Seehunde im Westküstenpark in St.
Peter-Ording (Kreis
Nordfriesland) haben niedlichen Nachwuchs bekommen. Für die
Besucher in
Schleswig-Holstein ist das die einmalige Chance, ein Seehundbaby
hautnah beim Aufwachsen zu begleiten, sagte Tierparkleiter Peter Marke.
„So nah kommt man den scheuen Raubtieren in der freien Wildnis nie.“
Die Seehunde im Westküstenpark sind jedoch den täglichen
Umgang mit
Menschen gewohnt. Der Westküstenpark St. Peter-Ording ist einer
der
größten Tierparks Schleswig-Holsteins und besitzt
Deutschlands größtes
Seehundbecken. Das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende
„Robbarium“ wurde vom unabhängigen und internationalen
„Berufsverband
der Zootierpfleger“ (BdZ) ausgezeichnet.
Berlin, 29.6.
Berliner Bären-Lieblinge
Buddy Bären besuchen Knut
Die Besucher des Berliner Zoos können sich bis Ende Juli 2007 auf
eine
Entdeckungsreise der besonderen Art begeben. Es gilt 25 Buddy
Bären,
jeder 1 Meter groß, zu entdecken, die sich im Zoo verteilt haben.
Ein
kleiner Tipp: Der chinesische Buddy Bär hat sich zu dem
großen Panda
gesellt und Knut hat auch viele neue bunte Freunde gefunden. Die Buddy
Bären wurden von internationalen Künstlern für ihr
Heimatland
gestaltet. Wie ihre größeren Vorbilder, den United Buddy
Bears, die
bereits in vielen Metropolen wie Tokio, Sydney, Kairo und
demnächst
Jerusalem präsentiert wurden, werben auch sie auf sympathische
Weise
für Toleranz und Völkerverständigung.
Osnabrück, 29.Juni 2007
Astrid aus Antwerpen
Ein Jahr war Orang-Utan Buschi nach dem Tod des
Weibchens
Suma alleine in seinem Gehege im Zoo Osnabrück. Das
Junggesellenleben
hat nun ein Ende gefunden. Am Montag traf das 23 Jahre alte Weibchen
Astrid aus Antwerpen im Zoo Osnabrück ein. Nachdem sie sich einige
Tage
an die neue Umgebung gewöhnt hatte, trafen Buschi und Astrid heute
erstmalig aufeinander. Astrid suchte den engen Kontakt und Buschi
musste sich erst an die ungewöhnte Nähe gewöhnen, machte
aber schon den
Eindruck, als wenn ihn dieses unverhohlene Interesse auch gefällt.
Das
Eis war endgültig gebrochen, als sie gemeinsam einen Becher
Yoghurt
ausschleckten. Für Buschi ein astreiner Freundschaftsbeweis.
Buschi und
Astrid gehören einer aussterbenden Art an. Ihre freilebenden
Artgenossen auf Borneo und Sumatra sind vom Aussterben bedroht. In
Kooperation mit dem BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival
Foundation) zeigt der Zoo Osnabrück ab 1. Juli 2007 in der
Ausstellung
"Waldmenschen vor dem AUS", warum die Orang-Utans so gefährdet
sind.
Tierwelt Herberstein, 29.6.07
Neues Affenhaus im Äthiopischem Hochland
eröffnet
Der neue zoologische Leiter, Mag. Jochen Lengger,
hat nicht
nur das neue Affenhaus vorgestellt, sondern einen Einblick in das
Zukunftskonzept der Tierwelt gegeben. Der Bau des Affenhauses ist das
erste Projekt, welches das neue Führungsteam Wolkner/Lengger
gemeinsam
durchgeführt hat. Das 100 m2 große Haus bietet Platz
für 20
Blutbrustpaviane (Geladas) und ermöglicht dem Besucher durch
große
Schaufenster zaunfreie Einblicke in das Gehege. Im Bereich um das Haus
fühlt man sich wie in der Heimat der Geladas, dem
äthiopischem
Hochland. In Kürze ziehen hier mit den Klippschliefern, die
nächsten
„Äthiopier“ ein.
„Der Gast taucht in den Tierlebensraum ein“. Das ist die Kernaussage
des Masterplanes, welcher unter der Leitung von Jochen Lengger und der
Landschaftsplanerin Monika Fiby mit dem Tierwelt Team erarbeitet und
bis September fertiggestellt wird. „Unter Einbindung der bestehenden
Landschaft versuchen wir nun, die Tiere noch besser sichtbar zu
machen.“ Berichtet der zoologische Leiter. „Eine neue,
besucherfreundlichere Wegeführung ist dabei unumgänglich. In
den
nächsten Jahren werden wir einige Tierarten abgeben, neue werden
hinzukommen und einige Tiere werden in andere Bereiche siedeln.“
Magdeburg, 29.6.
Luchsbabys auf Erkundungstour
Noch versucht die Luchsmutter
„Lore“ ihre beiden Luchsbabys geschickt zu verstecken, doch die Kleinen
gehen immer öfter auf Erkundungstour. Zootieroberinspektor Ortwin
Kratzke gelangen heute während seines Routinerundganges erstmals
Fotos.
Hobbyfotografen müssen schon Ausdauer und Geduld mitbringen, damit
einzigartige Motive der Luchsfamilie gelingen. Doch jeden Tag
erhöht
sich diese Chance. Besonders in den frühen Morgenstunden und nach
16
Uhr sei das niedliche Luchsduo jetzt beim drolligen Spiel zu
beobachten. Die beiden Jungtiere wurden am 16. Mai 2007 geboren.
Luchsjungtiere sind nach der Geburt noch blind. Erst nach etwa zwei
Wochen öffnen sie ihre Augen und erkunden die nähere
Umgebung. Die
Jungluchse bleiben in der Regel bis Ende des ersten Lebensjahres bei
der Mutter.
Magdeburg, 29.6.
Zelten, Lagerfeuer und nächtliche Touren im
Zoo
Zoo einmal anders erleben – dieser Wunsch
erfüllt sich
derzeitig für einige Schulklassen der umliegenden Region. Zu
ungewöhnlichen Zeiten gibt es nicht nur ein loderndes Lagerfeuer
im
Zoocamp. Das Lauschen der Tierstimmen in der Nacht ist für die
Kinder
während des Zeltens im Zoo das Spannendste. Das Zoocamp
ermöglicht den
Schülern die Tierwelt in der Natur unmittelbar zu erleben. Es geht
auch
auf Entdeckungstouren zu nächtlicher Stunde! Dabei erfahren die
Kinder
vieles zum Verhalten der Tiere bei Nacht. Das „grüne
Klassenzimmer“,
der Magdeburger Zoo, bietet ideale Voraussetzungen ganzheitliche
Betrach-tungen zu den zunehmenden Bedrohungen der Lebensräume
anzustellen. Der „Idol e.V.“, Bar-leben hat dieses Projekt gemeinsam
mit dem Magdeburger Zoo initiiert, um auf neuen Wegen die Umweltbildung
der Heranwachsenden zu verbessern. Am Lagerfeuer im Zoocamp können
sich
die Kinder ausgiebig über ihre Zooerlebnisse austauschen und den
außergewöhnlichen Zootag ausklingen lassen.
Wuppertal 29.06.2007
1. Juli: Musikalischer und bunter Sonntag im Zoo;
Abendführung am 02. Juli ausgebucht;
Kinder-Ferienführung und Mitmachzirkus am 03. Juli
Musikalisch und bunt wird das Veranstaltungsprogramm im Zoo am
kommenden Sonntag, dem 01. Juli 2007, fortgesetzt: Bekannte und
beliebte Melodien erklingen in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr bei
einem Konzert des Mundharmonikaorchesters 90 aus Hilden in der
Musikmuschel am Blumenrondell. Von 14 bis 17 Uhr haben unsere kleinen
Gäste beim Kinderschminken Gelegenheit, sich gegen eine kleine
Gebühr
in "wilde Tiere" zu verwandeln. Unsere Zoo-Abendführung am Montag,
dem
02. Juli 2007, ist bereits jetzt ausgebucht. Die nächste
Gelegenheit
zur Teilnahme besteht am Montag, dem 09. Juli 2007 ab 18 Uhr.
Hierfür
ist eine Voranmeldung erforderlich. Der kommende Dienstag, 03. Juli
2007, steht dann wieder einmal ganz im Zeichen der Kinder:
Um 10.30 Uhr beginnt unsere Kinder-Ferienführung, die sich diesmal
mit
dem Thema "Große Tiere - kleine Tiere" befasst. Von 14 bis 17 Uhr
sind
dann Mutige zum Mitmachen bei "Larry's Kinderzirkus" in der Arena am
Kinderspielplatz aufgerufen.
Berlin-Friedrichsfelde 28. 6. 2007
Erneut Nachwuchs bei den seltenen
Brazza-Meerkatzen im
Tierpark Berlin
Die sehr farbenprächtigen Brazza-Meerkatzen
aus dem
Kongobecken werden eher selten in Zoologischen Gärten gehalten. Im
Europäischen Zuchtbuch, das vom Zoo Lodz (Polen) geführt
wird, sind am
31.12.2004 lediglich | |