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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 377 vom 5. Juli 2007

Liebe Leser,

"I don't like Zoos" beginnt einer der weltweit renommiertesten "Zoo-Silberrücken", David Hancocks, seinen ausführlichen Artikel im Sydney Morning Herald. Bewußt provokativ, bietet er viele spannende Ansätze zum Nachdenken. Das dazugehörende Buch hatten wir hier bereits vor längerem vorgestellt. Eine deutsche Übersetzung wäre sicherlich nützlich. Zumindest international ist die konstruktive Zoo-Kritik aus Fachkreisen also keineswegs verstummt. Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich unabhängig davon auch die heutige Kolumne, die ich Ihnen aus gegebenem, nicht weiter zu vertiefendem Anlaß ebenfalls wärmstens ans Herz lege.
Dirk Petzold


ganz in der Nähe des Elbkrokodilgeheges

Zoos – Meldungen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 1. Juli 2007
Frankfurter Tiergarten
Wie es um die Baustelle Zoo bestellt ist, hat der Interimsdirektor Bernd Schildger in den vergangenen Tagen ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, unter anderem im Kulturausschuss. „Die Evaluation ist vernichtend“, sagt dessen Vorsitzende, Alexandra Prinzessin von Hannover (CDU), schlicht. Nur muss überlegt werden, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen: Wissenschaft, Naturschutz, Erholung, Bildung? Die Mischung soll eine „Vision“ zeigen, die im September formuliert sein soll. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) hat mehrfach auf die Nähe zur Zoologischen Gesellschaft hingewiesen, und Geschäftsführer Christoph Schenck kann sich durchaus vorstellen, mit dem Zoo noch enger zusammenzuarbeiten. Alle haben sie an der Evaluierung mitgearbeitet und Ziele formuliert. Es gibt wieder einen Streichelzoo, und im nächsten Monat will eine der Projektgruppen, die sich im Zoo gebildet haben, das Konzept für ein Café vorlegen: Ein Umbau des leerstehenden Bauernhauses am Spielplatz soll für schnelle Linderung der gastronomischen Misere sorgen. Demnächst werden alle Zoo-Mitarbeiter eine einheitliche Dienstkleidung haben, die hässlichen Mülltonnen sollen verschwinden. Seit 1999, Schmidt war seit 1994 im Amt, sind allerdings einige neue Gehege entstanden, die bei den Besuchern sehr beliebt sind – wie die Robbenanlage mit Sicht auf die Schwimmer. Hinter dem Spielplatz, den man dafür beinahe sang- und klanglos geopfert hätte, obwohl es der einzige im ganzen Zoo ist, wächst Schmidts Lieblingsprojekt, das neue Menschenaffengehege. „Bonoboland“, wie geplant, werde es nicht mehr heißen, so erklärt Antje Runge, die Pressesprecherin des Zoos. Auch dort waren nur Treppen vorgesehen. Das ist geändert worden. Und auch sonst wird der Neubau deutlich anders ausfallen: Weniger Artenmischung, mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Besucher. Da kommt mancher Dauerbesucher wohl nicht umhin, sich zu fragen, warum erst jetzt das jahrelange Schleifenlassen durch das zuständige Dezernat und die mangelnde Kontrolle der Leitung kritisiert werden. Ein Kontrollgremium soll es künftig geben.

Neues Deutschland - 29. Juni 2007
Regiermeister Klaus Wowereit ist als nachtaktiv bekannt. So ließ er es sich auch nicht nehmen, bei der Eröffnung des Zoo-Nachttierhauses nach dessen Umbau dabei zu sein – allerdings am hellerlichten Tag, aber ganz sicher zur Freude der süßen kleinen Erdferkel, Springhasen, Buschbabys, Bergmeerschweinchen, Wickelbären, Plumplories und gemeinen Vampire. Für Eisminibär Knut hatte Wowereit dann keine Zeit.

taz Berlin -29. Juni 2007
In zwielichtige Gesellschaft geraten
Der Regierende Bürgermeister hat am Donnerstag das Nachttierhaus im Zoo eröffnet. Mit allem Pipapo: Posieren für die Kameras, Rundgang und robust guter Laune. Prompt titelte eine Zeitung "Nachtschwärmer unter sich". Natürlich, das Abziehbild vom "Partymeister Wowereit" muss wieder herhalten. Aber es gibt viel passendere Analogien zwischen Wowereit und dem lichtscheuen Gesindel. Besonders augenfällig sind die uncharmanten Zuschreibungen, die sie über sich ergehen lassen müssen. In beiden Fällen bestehen diese Worte aus sperrigen Substantivverbindungen. Die einen nennt man "Erdferkel", "Wüstenfuchs", "Buschbaby", "Gürteltier", "Wickelbär" und "Bergmeerschweinchen", den anderen "Partymeister", "Desiree-Nick-Knutscher" und "Wowibär". Besonders gedankenarm ist es, Mensch und Tier unter dem Begriff "Nachtschwärmer" zu subsumieren.

Berliner Morgenpost - 2. Juli 2007
Besuch im Zoologischen Garten 1 Euro teurer
Berlin. Nach Angaben des kaufmännischen Direktors Gerald R. Uhlich reagiert der Zoo damit auf die Folgen der auf 19 Prozent gestiegenen Mehrwertsteuer.
net-tribune.de - 2. Juli 2007
Panda-Bären als Souvenir für den Madrider Zoo
Der spanische König Juan Carlos und seine Gattin Sofia bringen von ihrer Reise nach China als besonders wertvolles Souvenir ein Panda-Pärchen mit.

n-tv - 3. Juli 2007
Ausbruch von Gorilla "Bokito"
Der Wutanfall des Gorillas "Bokito" im Rotterdamer Zoo soll vorerst keine strafrechtlichen Folgen für die Verantwortlichen des Tierparks haben.

derStandard.at - 29. Juni 2007
Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass der frühere Safaripark Gänserndorf, der 2004 endgültig in den Konkurs geschlittert ist, mit Förderungen des Landes Niederösterreich als "Naturerlebnispark" wieder auferstehen soll. Und zwar ohne Einbeziehung der 44 Schimpansen und sechs weitere Affen, die in einem eigenen Haus auf dem Areal auf Kosten der Pharmafirma Baxter ihre "Pension" fristen. Am Freitag nun rückten just diese Affen in den Mittelpunkt des Interesses. Die Haltebedingungen der ehemaligen Versuchstiere für die HIV-Forschung seien "inakzeptabel" - und diese Misere werde durch die Säumigkeit des Masseverwalters Ferdinand Bruckner prolongiert, kritisierte Grünen-Tierschutzsprecherin Brigid Weinzinger. Daher - so Weinzinger - werde sie noch am Freitag bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf Anzeige gegen Bruckner einbringen, wegen 16 Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, die Zoo- und die Tierhaltungsverordnung. Aus Personalmangel ist meist nur ein Pfleger anwesend, statt der nötigen zwei, um bei einem Zwischenfall intervenieren zu könnten", schildert Weinzinger.



Planung und Bau

Westfälische Nachrichten - 30. Juni 2007
Wenn sie Zeitung lesen könnten, würden die Breitmaulnashörner des münsterischen Allwetterzoos sich jetzt wohl ein breites, zufriedenes Grinsen erlauben: Ihr Gehege auf der Rückseite des Dickhäuter-Hauses wird ab Herbst auf ungefähr die dreifache Fläche erweitert und überdies ganz neu eingerichtet – mit Kuhlen, Suhlen und Natursteinblöcken. Und auch die Besucher sollen vom Umbau profitieren: Für sie wird eine „Safari-Lodge“ errichtet, die ihnen einen ganz besonders guten Einblick ins Nashorn-Revier erlaubt. Breitmaulnashörner, die durchaus zwei bis drei Tonnen auf die Waage bringen, brauchen nun mal Platz. „Auch für die Paarung“, sagt Adler.
Diesbezüglich tut sich nämlich derzeit „nicht viel“ bei dem münsterischen Nashorn-Trio Harry, Emmi und Vicky. Solche Probleme kennen die Erdmännchen nicht, die ebenfalls von der Baumaßnahme am Dickhäuter-Haus profitieren. Die auf mittlerweile 17 Köpfe angewachsene Gruppe, die derzeit in sehr bescheidenen Verhältnissen am Tropenhaus lebt, soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Nashörner ein neues und größeres Gehege bekommen. Durch das Gehege soll eine Art Graben führen, der es den Menschen ermöglicht, den Erdmännchen quasi „auf Augenhöhe“ zu begegnen und einen Blick in ihre Höhlenbauten zu werfen. Der Umbau, der unmittelbar nach den Herbstferien beginnen soll, kostet rund 750 000 Euro – und wird überwiegend von den Zoobesuchern bezahlt. Denn der Zoo kann sich diese Investition nur leisten, weil er im vergangenen Jahr mehr als eine Million Besucher hatte – und entsprechend höhere Einnahmen. Der Zoo bekommt von der Stadt keine Investitionszuschüsse mehr. Gerne würde Adler auch den anderen Dickhäutern, den Elefanten, eine neue, größere Anlage spendieren. Aber dann müssten noch ein paar Besucher mehr kommen. Denn der Elefantenpark ist bislang mit rund vier Millionen Euro veranschlagt . . .

Märkische Oderzeitung - 29. Juni 2007
Der Wald hinter dem Zoo Eberswalde ist von einer vier Meter tiefen Furche durchzogen. Im puren märkischen Sand ist ein 400 Meter langer Graben entstanden, der das künftige Tigergehege einschließt. Ganz ohne Zaun, nur vom zehn Meter breiten Graben gesichert werden dort im nächsten Jahr sibirische Tiger ihr neues Zuhause finden. Zoobesucher werden sie ohne störende, blickverstellende Zäune beobachten können. Dieses Tigergehege wird das größte und schönste in Europa, versprach Zoochef Bernd Hensch zur Grundsteinlegung am Freitag. Eingebettet wird das Gehege in eine eiszeitliche Gletscherlandschaft, deren Bau durch die EU gefördert wird. Vor der Tigeranlage wird ein Gletscherspielplatz errichtet. 700 000 Euro soll der Bau offiziell kosten. Viele Eberswalder Geschäftsleute sorgen jedoch mit ihren unentgeldlichen Leistungen dafür, dass die Kosten nicht noch höher ausfallen. Für die Tigeranlage sind ein umlaufender Besucherweg, der auch über das Tigerhaus führt, eine behindertengerechte Besucherplattform und ein Beobachtungsturm geplant. Durch eine Panzerglasscheibe wird man die Tiger auch beobachten können, wenn sie im 500 Quadratmeter großen Teich schwimmen. Der Konzern ExxonMobile, der an seinen Tankstellen mit dem Tiger im Tank wirbt, übergab als Unterstützung für den Zoo einen Förderscheck über 10 000 Euro. Eröffnen will der Zoo die neue Anlage Ostern 2008.

St. Galler Tagblatt - 2. Juli 2007
Ein Tummelplatz für Raubtiere
Die Leoparden und Tiger im Walter-Zoo sollen zukünftig noch weniger auf der faulen Haut liegen: Im neuen Gehege werden sie in einem Pavillon, der mit Zuschauerreihen ausgestattet wird, beschäftigt. Die Tiger erhalten sogar einen Pool. Die 1200 Quadratmeter grosse Anlage gleicht einem Park. Da gibt es Bäume, an denen sich die Katzen die Krallen wetzen können, und schattenspendende Unterstände. Von den Bäumen hängen dicke Seile, an denen Futter befestigt ist – die Tiere sollen das Futter fangen. Abkühlen, schwimmen und planschen können die Tiger in einem 1,50 Meter tiefen Pool. «Für Tiger und Leoparden – beide sind sehr aktiv – ist es wichtig, dass sie beschäftigt werden.» Deshalb werde auch eine Beschäftigungsecke in Form einer überdachten 80 Quadratmeter grossen Arena mit Zuschauerplätzen realisiert. In dieser Arena wird dann wohl einiges los sein: Dort wird nämlich Tierpfleger Remo Müller mit den Leoparden «spielen» und das Ganze auch moderieren. «Er wird keine Zirkusvorstellungen geben, sondern mit den Tieren arbeiten», erklärt Ernst Federer. Das könne ein Sprung über einen Baumstamm oder das Balancieren auf einem Stamm sein. Auch könne dem viel geäusserten Wunsch von Zoobesuchern nachgekommen werden, bei Fütterungen zuzuschauen.


Westfälische Rundschau - 1. Juli 2007
"Wir schauen uns alles von der Natur ab", erzählt Söll, der seit vier Jahren für die Felsenbaufirma Kago und Hammer-schmidt arbeitet. Dekoration am Bau bietet die in Wunsiedel ansässige Firma, vom Betonbaum mit Kunstlaub bis zum perfekten U-Boot. Vor allem aber in Freizeitbädern und im Gehegebau sind Söll und sein Team gefragt, so zum Beispiel in Gelsenkirchen, wo sie im Zoo die größte Robbenanlage Europas gestalteten. In Wuppertal steht ein Tigergehege des Unternehmens. Und für den Tierpark Hagenbeck in Hamburg schufen sie das Troparium, zu dem künstliche Korallen ebenso gehören wie ein nachgebautes U-Boot.



Aktionen

Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo empfängt millionsten Besucher bei Knut
Der Zoologische Garten Berlin erwartet diese Woche den millionsten Besucher bei Eisbär-Nachwuchs Knut, die zugkräftigste Attraktion der mehr als 150-jährigen Zoo-Geschichte. Der Jubiläumsgast soll ganz besonders herzlich empfangen und neben einem kleinen Geschenk möglicherweise sogar einen "persönlichen Besuch bei Knut" bekommen. Da die Eine-Million-Marke bereits morgen oder am Donnerstag zur Jahreshälfte erreicht wird, steht auch fest, dass der Zoo in diesem Jahr erstmals weit über drei Millionen Besucher haben wird, sogar 3,5 Millionen werden für möglich gehalten.

Berliner Morgenpost - 3. Juli 2007
Zoo-Rekord: einmillionster Besucher bei Eisbär Knut erwartet

sueddeutsche.de - 3. Juli 2007
Eisbär Knut

Netzeitung - 3. Juli 2007
Knuts millionster Fan bekommt ein Geschenk

Lübecker Nachrichten - 3. Juli 2007
Feldversuch im Aquarium - Kuschelrock soll Haie zum Balzen bringen
Musik soll die Haie im Aquarium Sea Life Center in Timmendorfer Strand in Paarungsstimmung bringen. Obwohl man bislang noch nicht wisse, ob Haie überhaupt auf Musik reagieren, sei es einen Versuch wert, da der ersehnte Hainachwuchs bislang weitgehend ausgeblieben sei, sagte der Chefaquaristiker des Sea Life, Jens Hirzig, am Montag. Um herauszufinden, ob die Haie bei Klassik, Pop oder Rockmusik anfangen zu balzen, sollten die Besucher des Aquariums die Tiere in den nächsten Wochen genau beobachten, sagte Hirzig. Die Untersuchung läuft bis Ende Juli in allen deutschen Sea Life-Aquarien.

Solms-Braunfelser - 30. Juni 2007
Bei den Waldjugendspiele im Donsbacher Tierpark notieren die Verantwortlichen von Jahr zu Jahr steigende Teilnehmerzahlen.

St. Galler Tagblatt - 1. Juli 2007
Der Zoo Eichberg war mit Lamas aufmarschiert und machte damit Werbung für den kleinen, interessanten Tierpark aufmerksam.



Nachwuchs

dieneueepoche.com - 2. Juli 2007
Vernachlässigtes Gorilla-Baby soll in Stuttgart aufgepäppelt werden
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy nun in Stuttgart aufgepäppelt werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo die erst sechs Wochen alte „Mary Zwo“ aufpäppeln. Das Affenbaby war am Samstag in die Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe wegen akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch schwache Lebenszeichen gezeigt.

welt.de - 3. Juli 2007
Gorillababy Mary soll in Stuttgart aufwachsen
Das von seiner Mutter vernachlässigte Gorillababy aus dem Münsteraner Zoo soll nach seiner Entlassung aus der Kinderintenivstation der Uniklinik nun mit gleichaltrigen Artgenossen in Stuttgart aufwachsen. „Mary Zwo“ machte sich am Montagnachmittag in Begleitung des Menschenaffenpflegers Peter Bein von Münster aus auf den Weg zur Menschenaffenstation des Zoologisch-Botanischen Gartens in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, wie der Allwetterzoo Münster mitteilte. Das sechs Monate alte Gorillababy habe in der Stuttgarter Aufzuchtstation für Menschenaffen beste Chancen, auf andere kleine Gorillas zu treffen – schließlich werden den Angaben zufolge dort regelmäßig Gorillababys aus europäischen Zoos betreut.


N24 - 3. Juli 2007
Stuttgarts Knut hat schwarzes Fell
Nach einer dramatischen Rettungsaktion am Wochenende soll ein von seiner Mutter vernachlässigtes Gorillababy in Stuttgart aufgepäppelt werden. Wie der Allwetterzoo Münster am Montag mitteilte, soll sich die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Stuttgarter Zoo der erst sechs Wochen alten "Mary Zwo" annehmen. Das Affenbaby war am Samstag in die Kinderklinik der Uni Münster gebracht worden. Das Tier habe wegen akuter Unterkühlung und Austrocknung nur noch schwache Lebenszeichen gezeigt. Montagnachmittag trat das Gorillababy die Reise nach Stuttgart an, begleitet von Menschenaffenpfleger Peter Bein. Es habe dort beste Chancen, auf kleine Artgenossen zu treffen und mit diesen gemeinsam aufzuwachsen.

SWR Nachrichten - 3. Juli 2007
StuttgartGorillababy "Mary Zwo" in Wilhelma angekommen

all-in.de - 3. Juli 2007
Gorilla-Baby «Mary Zwo» im Babysitz von Münster nach Stuttgart

oe24.at - 3. Juli 2007
Gorillababy aus deutscher Klinik entlassen

Die Welt - 2. Juli 2007
Am Nachmittag wurde sie von der Feuerwehr samt Inkubator in den Zoo zurückgebracht.

20minuten - 2. Juli 2007
«Mary Zwo» heisst der sechs Wochen alte Säugling, der sich zurzeit auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster erholt.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Auf Druck der Klinikleitung muss der Affe wieder in den Zoo zurück – eine vernünftige Entscheidung.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007
Ein Tier auf einer Kinderintensivstation – was ungewöhnlich anmutet, ist keine Seltenheit. Prof. Dr. Erik Harms, Klinikdirektor in Münster, begegnete nach eigenen Angaben bereits während seiner Ausbildungszeit in der Heidelberger Uniklinik Menschenaffen aus dem dortigen Zoo.

Westfälische Nachrichten - 1. Juli 2007

Saarländischer Rundfunk - 1. Juli 2007
Der Zoo von Metz-Amneville hat die Geburt eines Schneeleopardenbabys bekannt gegeben.



The Sydney Morning Herald June 20, 2007
by David Hancocks
The right and wrong ways to zoo it
First, a confession: I don't like zoos. For more than 30 years I've been directing and planning them; thinking, researching and writing about them; pleading for them to try to meet their potential. ltenIt has often been like pushing water up a rope.
Nonetheless, I believe we need zoos. Just not the typical zoos we have today. As modern life is increasingly separated from contact with the natural world, our need for good zoos becomes more urgent. We need zoos that can create a greater sense of compassion in the community, a stronger commitment to care, a fuller understanding of our place in nature.
A handful of the world's zoos are committed to these goals. Most, however, lack intellectual or scientific leadership, have no useful philosophy, refuse fundamental change and focus principally on attendance figures.
What is most needed are better attitudes. The first and most important would be to put the needs of the animals above all others, using nature as the yardstick to assess their quality of life, rather than just zoo standards, which have never been enough.
For example, as greater knowledge emerges about wild elephants and their extraordinary social, psychological, behavioural and emotional complexity, more wildlife scientists are declaring that urban zoos cannot provide satisfactory conditions for these beings. Several progressive US zoos have agreed and have closed or are phasing out their elephant exhibits. But most zoos have responded defensively, saying the scientists understand only wild elephants, not zoo elephants, as if they were different species.
Many zoos hold regressive views. When Guy Cooper was hired as chief executive of Taronga Zoo in 1998, one of his first declarations was to reintroduce elephant rides, an ambition that mirrors perfectly the 19th-century zoo construct.
In the mid-1970s, in Seattle, I worked with a team designing the world's first zoo plan that put animals in spaces that looked and felt like natural habitats. Our goal was to give maximum opportunity for animals to engage in natural behaviours in large and complex natural landscapes. I thought zoos would love this innovation.
With rare exception they hated it. After many years some began to copy the superficial look of the idea. Today, zoos boast about their green revolution. The new zoos, sans cages, make visitors feel better, but it is all deception. The animals typically have no contact with living plants, separated from them by electric wires. Many "natural" features are made of disguised, unyielding concrete. The restricted dusty spaces the animals inhabit are often of no better quality than the old cages. Good zoos promote animal needs; in mediocre zoos they are the first to be compromised.
The simplistic aim of too many zoos is to attract hordes of visitors, to whom they offer non-organic, non-free-range food items, and entertain them by revealing little more than the size, shape, and colour of the animals.
Zoos often claim, however, to be conservation centres. But "conservation" for most zoos just means "breeding", which is merely basic zoo business: zoos must breed their animals to preserve their collections. Hardly any animals born in zoos are introduced to the wild.
They nonetheless loudly position themselves as leaders in wildlife conservation. In truth, government and non-government agencies are most successful in restoring habitat and reintroducing wild species. Zoos play an occasional minor role - and want all the glory.
Interestingly, if zoos saw animal welfare as their central goal, they might become more effective conservation leaders. The exhibits, interpretation strategies, education programs, husbandry and collection would all be quite different in a zoo focused upon welfare.
Taronga and Melbourne zoos, for example, recently imported elephants from Thailand (at incredible expense) for "conservation" reasons. A zoo devoted to welfare would not do this. Indeed, it would not contain elephants at all. Certainly, Taronga's $50 million elephant exhibit would not be confining five elephants in a mere quarter of a hectare if animal wellbeing was its central concern.
With new attitudes and intelligent philosophies, zoos could make wonderful contributions to society. They could help lead visitors to a greater awareness and comprehension of nature, revealing complex interdependencies, and showing why a healthy relationship with the natural world is our best guide for a more complete and satisfying journey through life.
Perhaps with such changes, zoos truly could enliven the minds, enrich the hearts and feed the souls of those millions who visit them each year, hungry for a clearer understanding and better connection with that other world of nature.
David Hancocks is an architect and former director of Woodland Park Zoo, Seattle (1975-84), the Arizona-Sonora Desert Museum, Tucson, (1989-97), and Werribee Open Range Zoo, Victoria (1998-2003). His most recent book is A Different Nature: the Paradoxical World of Zoos.


sueddeutsche.de - 1. Juli 2007
Zooserie (I): Hamburg
Barrierefreies Wildtier-Watching
Ein Zoo ohne Käfige - mit diesem Konzept revolutionierte Carl Hagenbeck in Hamburg vor hundert Jahren die Ausstellung wilder Tiere. Jetzt gibt es eine neue Attraktion.

RP Online - 29. Juni 2007
Es ist kurz nach elf im Duisburger Zoo: Frühstückszeit im Affenhaus. Revierleiter Alexander Nolte hat seinen Lieben ein paar „Häppchen“ bereitet.

Spiegel Online - 4. Juli 2007
ORANG-UTANS Innovationen führen zur Erdnuss
Im Leipziger Zoo beobachteten Forscher jetzt, wie die Affen den Wasserspiegel manipulierten, um nach Erdnüssen fischen zu können.

Westfälische Rundschau - 4. Juli 2007
Trend geht zum Hausdrachen
"Bartagamen müssen artgerecht gehalten werden", so Jens Stirnberg, Mitarbeiter im Tierpark Bochum.

Wochenspiegel - 3. Juli 2007
Zweiter weißer Tiger in Aschersleben
Aus dem Safaripark Stukenbrock kam ein wunderschönes junges weißes Tigermännchen nach Aschersleben. Zoo-Leiter Dietmar Reisky ist sich aber nicht sicher, ob später einmal überhaupt “weißer Tigernachwuchs” zu erwarten ist. “Weiße Tiger entstammen ohnehin einer Laune der Natur. In wieweit sie vererblich ist,diese Laune, kann niemand sagen”, meinte der Experte vor Journalisten.

Kleine Zeitung - 29. Juni 2007
Tierwelt Herberstein: 70.000 Gäste seit Saisonstart
Neue Zeiten sind im Tierpark Herberstein, der seit heuer Tierwelt heißt, angebrochen.

espace.ch - 4. Juli 2007
Piranhas: Kaum Überlebenschancen in der Aare
Bernd Schildger vom Tierpark Dählhölzli empfiehlt, bei einer Begegnung mit einem giftigen oder gefährlichen Tier, sofort die Flurpolizei zu alarmieren.

ORF.at - 30. Juni 2007
Die Tiere stammen aus einem Zoo in Tschechien und konnten mit Hilfe von Sponsoren erworben werden. Im Alpenzoo Innsbruck wurden sie untersucht und geimpft.

Tagesspiegel - 4. Juli 2007
Doppelkopf ist tot
Zwei Köpfe sind besser als einer – gelegentlich scheint die Natur ein kleines Experiment ins Leben zu rufen, als wolle sie testen, ob an diesem geflügelten Wort wirklich etwas dran ist. Beispiel: „We“, eine zweiköpfige Schlange, die vor wenigen Tagen das Zeitliche gesegnet hat. „We“ („wir“) war eine Albino-Rattenschlange. Kurz nach Wes Geburt 1999 – da war We gerade mal so groß wie ein Bleistift – kaufte das World Aquarium in St. Louis (US-Staat Missouri) das Tier für 15 000 Dollar. We wurde länger und länger, brachte es schließlich auf einen 1 Meter 50 und war gut dreieinhalb Zentimeter dick.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


De Stentor - 3. Juli 2007
Voor tweede keer jonge panda's Wissel
Zum zweitenmal junge Pandas in Wissel
Die Kleinen oder Roten Pandas im Tierpark Wissel haben zwei Junge bekommen. Es ist das zweitemal in der Geschichte des Parks, daß diese Art sich fortgepflanzt hat. Das achtjährige Männchen Parus und sein zwei Jahre altes Weibchen sind seit Ende Januar dieses Jahres ein Paar.

Algemeen Dagblad - 2. Juli 2007
'Bokito lang voor ontsnapping onrustig'
Bokito lange vor seinem Ausbruch unruhig
Pfleger des Gorillas Bokito haben Tage, bevor der Silberrücken im Tiergarten Blijdorp fünf Besucher angriff, vergeblich bei ihren Leitern auf Hilfe für die Aufsicht gedrungen. Es fiel ihnen auf, daß der Gorilla sehr unruhig war. Das sagt der Anwalt der Rotterdamer Familie, die den Zoo belangen lassen will. Die Generalstaatsanwaltschaft (GS) bestätigt das. Doch wird Blijdorp nicht belangt für den Ausbruch des 180 kg schweren Affen am 18. Mai. Das gab die GS gestern bekannt. Die Rotterdamer Familie, die darum ersucht hat, geht nun an den Gerichtshof in Den Haag, um doch noch eine Strafverfolgungmaßname zu erzwingen. Die Familie sagt, sie sei traumatisiert dadurch, daß sie Auge in Auge mit dem Affen stand.

dierennieuws.nl - 2. Juli 2007
Miljoenenschenking voor WNF-koraalproject
Millionen-Schenkung für WWF-Korallenprojekt
Der World Wide Fund for Nature empfängt von der Turing Foundation, gegründet von TomTom-Unternehmer Pieter Geelen, insgesamt drei Millionen Euro für den Schutz der Riffe des sogenannten "Korallendreiecks" in Südost-Asien. Der Betrag ist für einen Zeitraum von sechs Jahren zugesichert. Die Turing Foundation ist eine neue karitative Stiftung, die sich nach Ausbildung, Lepra und Kunst auch dem Naturschutz zuwendet. Einer von den zwei Schwerpunkten sind dabei die Kinderstuben der Meere in Entwicklungsländern. Das Korallendreieck ist ein Meeresgebiet von 5,7 Mio qkm, das Malaysia, Indonesien, die Philippinen, Papua Neu-Guinea und die Salomonen umschließt.

knack.be - 2. Juli 2007
Dierentuin niet vervolgd om uitbraak gorilla Bokito
Der Tiergarten wird nicht belangt wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito
Die Generalstaatsanwaltschaft in Rotterdam belangt den Tiergarten Blijdorp nicht wegen des Ausbruchs des Gorillas Bokito im Mai. Das teilte das niederländische Gericht am Montag mit. Aus Ermittlungen der Polizei und Gutachten geht hervor, daß Blijdorp die Genehmigung vom Landwirtschaftsministerium für das Halten von Tieren und alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt hat. Danach konnte man nicht annehmen, daß ein Gorilla ins Wasser gehen oder einen Wassergraben überspringen würde.

Reformatorisch Dagblad - 2. Juli 2007
Blijdorp niet vervolgd in zaak Bokito
Blijdorp nicht belangt in der Sache Bokito
Besucher hatten Wochen vor dem Vorfall signalisiert, daß Bokito frustriert war. Mitarbeiter des Zoos hatten das ebenfalls festgestellt. "Blijdorp ist da offenbar nicht adäquat damit umgegangen", so Van Ardenne. Aus den Akten geht nämlich nicht hervor, welche Maßnahmen der Zoo ergriffen hat, um den Ausbruch zu vermeiden.

Algemeen Dagblad - 1. Juli 2007
Bomen gekapt voor apen
Bäume gefällt für die Affen
Tierpark Amersfoort fällt 103 Bäume für die Betreuung von 20 Schimpansen aus dem Tierversuchszentrum in Rijswijk. Der Plan bedeutet einen neuen Konflikt zwischen dem Tierpark und den Hütern des Birkhoven-Waldes. Die Anlage kommt in den Wald an der Westseite des Parks. Dieser Teil des Waldes sollte früher als Erweiterungsgelände für den Tierpark Amersfoort dienen. Der Plan des Tierparks erschreckt den Vorsitzenden Van der Heiden vom Verein für die Erhaltung des Waldes in Birkhoven und Bokkeduinen (VBBBB). Die VBBBB versuchte früher vergeblich, den Dinowald im Tierpark mit gerichtlicher Hilfe zu verhindern. Für das Fällen von Douglasfichten, Kiefern und Birken braucht der Park die Zustimmung der Provinz Utrecht und des Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Fischerei. Wie ein Sprecher der Provinz mitteilt, geht es nicht um monumentale Bäume. Der Park ist freilich verpflichtet, den Verlust an Bäumen auszugleichen durch Neuanpflanzungen. Die Affenanlage wurde entworfen vom Amersfoorter Architektenbüro AG Nova. Die Anlage besteht aus zwei Innen- und Außengehegen und bietet die Möglichkeit, die Gruppe bis zu einer Kopfstärke von 35 Tieren anwachsen zu lassen. Besucher können die Tiere von einem großen geheizten Raum aus beobachten und zusehen, wie die Schimpansen um sie herum sitzen und sich bewegen. Das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaftem (OCW) sagte dem Tierpark vor über einem Jahr 2,5 Mio Euro zu für die Unterbringung der Versuchsaffen. Direktor Keupers vom Tierpark Amersfoort will nicht vorgreifen mit der Erweiterung des Parks und verweigert jeden Kommentar.

Brabants Dagblad - 30. Juni 2007
Maki Marathon haalt ruim 52.000 euro op
Maki-Marathon sammelte mehr als 52.000 Euro ein
Der Maki-Marathon, ein Staffellauf, der über mehr als 700 km an Tiergärten vorbeiführte, die der Niederländischen Vereinigung von Zoos (NVD) angehören, hat 52.410 Euro eingebracht.

trouw.nl - 30. Juni 2007
Hardlopers halen 52 mille op voor Madagaskar
Langstreckler sammeln 52 Tausend für Madagaskar
Das teilte der Niederländische Zooverband (NVD) heute mit. Mit dem eingesammelten Geld werden Naturschutzprojekte auf der Insel Madagaskar unterstützt. Die Aktion gehörte zu einer europaweiten Kampagne, organisiert vom Europäischen Zoo-Verband EAZA.

fundsonline.nl - 30. Juni 2007
WNF-Rangeractie voor jaguar levert ruim zeven ton op
WNF-Rangeraktion für Jaguar bringt mehr als 700.000 Euro
Vom 4. März bis einschließlich Ende Mai haben sich viele Kinder für die WNF-Rangeraktion "SOS-Jaguar" eingesetzt. Die Aktion startete mit einem erfolgreichen Rekordversuch im Kindergesichtsschminken. Das Ziel dieser Rangeraktion war, soviel Geld wie möglich einzusammeln, das eingesetzt werden soll für den Schutz des Lebensraumes des Jaguars im Amazonasgebiet. Die Gesamteinnahme beträgt 713.325 Euro und ist hiermit eine der höchsten Einnahmen, die eine Rangeraktion je eingebracht hat. www.wnf.nl www.wnf.nl/rangerclub [WNF=Wereld Natuur Fonds=WWF Niederlande; siehe auch: http://www.sosjaguar.nl/home]

Dagblad van het Noorden - 30. Juni 2007
'Bij het lossen van ijsberen zaten de agenten op de auto'
'Beim Ausladen der Eisbären saßen die Polizisten auf dem Auto'
Viele Emmener haben eine Meinung zur geplanten Umsiedlung des Tierparks Emmen. So auch der 94jährige Geert de Lange. Er wohnt im Altenheim Holdert, einen Steinwurf vom neuen Tierparkstandort entfernt. De Lange ist ein alter Bekannter des Parks. Im Auftrag des Tierparks transportierte er Eisbären, Elefanten und Gnus. "Einer unserer Auftraggeber war der Zoo. Ich weiß noch gut, daß wir nach Gooi mußten, um Büschel abzuholen für den Irrgarten. Das war unsere erste Arbeit für den Park. Der Zoo war damals noch nicht fertig. Später fuhren mein Bruder Albert und ich nach Hamburg, um Eisbären zu holen." "Beim Entladen in Emmen war die Polizei dabei. Es konnte natürlich jederzeit etwas schiefgehen. Die Polizisten saßen mit Gewehren auf dem Auto.

Reformatorisch Dagblad - 29. Juni 2007
"Naakte molratten zijn heel verrassend"
"Nacktmulle sind ganz überraschend"
Tierpfleger Eddy Even (41) im Tierpark Emmen ist immer etwas verwirrt, wenn Besucher "seines" Afrikahauses sagen: "Oh, Nacktmulle, nein, komm', wir gehen weiter". Lachend: "Neulich sagt eine Frau zu ihrem Mann: Sieh doch mal kurz nach. Da er lange wegblieb, schickte sie ihr Töchterchen nach. Auch diese blieb lange weg. Bis sie hochbegeistert hinauf gerannt kam: �Mama, du mußt wirklich gucken kommen'."

depers.nl - 28. Juni 2007
Sprinkhanen eten tussen de apen
Heuschrecken essen zwischen den Affen
Der Apeldoorner Zoo Apenheul spendiert nicht nur seinen Affen Heuschrecken, in Kürze können auch Besucher diese exotischen Leckerbissen probieren. Von Ende Juli an stehen im Restaurant des Parks frittierte Heuschrecken auf der Speisekarte. Für diejenigen, die das nicht so reizvoll finden: Heuschrecken scheinen ein wenig nach Nüssen zu schmecken und die kräftige Substanz läßt an Garnelen denken. Wichtigster Grund dafür, in Apenheul diesen Imbiß zu servieren, ist die Natur, insbesondere die Affen. Es ist eine Zugabe, womit wir den Menschen die Tatsache bewußt machen wollen, daß das Produzieren von Fleisch eine schwere Belastung für die Natur ist. Oft müssen Bäume, auf denen Affen leben, gefällt werden, um Platz zu schaffen für die Landwirtschaft'. Die Heuschrecken, die in Apenheul gegessen werden können, kommen übrigens von einem Züchter.

De Stentor - 28. Juni 2007
Hap en Snap stille toppers in Jungle Expeditie
Happ und Schnapp - stille Knaller in Dschungel-Expedition
Zum 10. Jahrestag des Ecodroms wurde gestern eine neue Attraktion eröffnet: die Dschungel-Expedition. Die zwei Breitschnauzenkaimane, eine Unterart, die in keinem einzigen niederländischen Zoo gehalten wird, ließen sich in aller Ruhe betrachten. Die Zwolser Kaimane sind aufgenommen in ein Europäisches Zuchtprogramm.

trouw.nl - 27. Juni 2007
Bokito is rage en handelswaar
Bokito ist Kult und Handelsware
Bokito hat viele Freunde. Der muskulöse Silberrücken prankt auf manchem T-Shirt, auf Hut und Website. Inzwischen wendet der Tiergarten Blijdorp viel Geld auf für eine neue Unterkunft der Gorillafamilie, deren Chef Bokito ist. "Der Kommerz hat Bokito als Konzept erfunden. Wir können nichts dagegen tun. Der Gorilla ist formal noch Eigentum des Zoos in Berlin, aus dem er kommt. Sie hätten seinen Namen registrieren lassen können, so daß andere sich nicht mit ihm davonmachen, aber dafür ist es jetzt eigentlich zu spät", sagt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn. Er sieht es ganz und gar mit Bedauern. "Sein" Affe ist Handelsware geworden und der Tiergarten hat nichts davon.

Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Bokito wordt geen rust gegund
Bokito wird keine Ruhe gegönnt
Laut Cheftierpfleger Ben Westerveld ist Bokitos Verhalten unverändert. "Er ist immer noch ein Macho, der eine Interaktion mit Menschen sucht. Darin bleibt eine Gefahr verborgen, aber er verhält sich nicht unangenehm in der Gruppe. Er sorgt vor allem für seine Familie." Jacques Radder, Projektleiter des Umbaus, meint, daß die Affenanlage nach dem Umbau sogar sicherer ist als die EU-Richtlinien vorschreiben. "Nach den Anpassungen soll die Außenanlage mit 2.000 qm gerade größer sein als früher. Durch den Umbau nimmt allenfalls der Betrachtungsabstand für die Besucher etwas zu, weil die Tiere sich weiter zurückziehen können. Aber das Interesse der Tiere steht auch an erster Stelle."

Algemeen Dagblad - 27. Juni 2007
Blijdorp krijgt spookclaims
Blijdorp erhält gespenstische Ansprüche
Im Tiergarten Blijdorp sind nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito eine Anzahl gespenstischer Ansprüche angekommen von Menschen, die behaupten, während der Flucht vor dem Affen sündhaft teure Sachen verloren zu haben. "Es ist, als hätten viele Menschen am Tag vor dem Ausbruch eine digitale Kamera für 2.000 Euro gekauft und diese während der Flucht vor dem Affen verloren", seufzt Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn.




Russische Meldungen

for-ua.com - 4. Juli 2007
Киевский зоопарк массово пополняется найденышами
Findelkinder in großer Menge werden in den Kiewer Zoo gebracht
Panik im Kiewer Zoo! Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Findelkinder zu uns gebracht werden. Manchmal werden die Tierchen auch einfach am Haupteingang ausgesetzt. Ein neugeborenes Hirschkalb, einige Waldohreulenküken und Falken-Winzlinge allein in der vergangenen Woche! "Die Leute verstehen nicht, daß eine solche 'Sorge' um die kleinen Waldbewohner todbringend sein kann", seufzt der Mitarbeiter der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos Sergej Grigorjew.

primamedia.ru - 4. Juli 2007
Приморской тигрице Констанции Пенза не по душе - Процесс адаптации хищницы в зоопарке проходит тяжело
Pensa ist nicht nach dem Sinn von Amurtigerin Konstanzija - Schwierige Anpassung der Raubkatze im Zoo
Eine der zwei jungen Tigerinnen, die fast erfroren im Rayon Tschugujewka der Region Primorje gefunden wurden, wurde in den Zoo Pensa gebracht. Doch bis jetzt kommt Konstanzija nicht aus ihrer Wohnkiste heraus. "Der Anpassungsprozeß verläuft schwierig, weil die Tigerin im Freiland geboren wurde", sagen die Mitarbeiter des Zoos. Sie wird sich in einem Monat den Besuchern zeigen, wenn die Quarantäne zu Ende geht. "Unter Berücksichtigung des launenhaften Charakters des neuen Pfleglings kann sich dieser Zeitraum verlängern", sagen Mitarbeiter des Zoos.

fontanka.ru - 4. Juli 2007
В зоопарке родились мангусты и бурые капуцины
Nachwuchs bei Mangusten und Braunen Kapuzinern im Leningrader Zoo
Aktueller Nachwuchs im Leningrader Zoo: kleine Mangusten und ein Brauner Kapuziner geboren. In zehn Jahren wurden bei den Zebramangusten über hundert Jungtiere geboren.

museum.ru - 2. Juli 2007
Волшебный старик П А Мантейфель в Дарвиновском музее
Ein bezaubernder Alter - P.A. Manteufel im Darwinmuseum
Die Ausstellung vom 2. Juli bis 29. Oktober ist dem 125. Geburtstag des herausragenden rußländischen Biologen und Naturforschers Pjotr Alexandrowitsch Manteufel gewidmet. Der Ausstellung lag das Buch P.A: Manteufels "Das Leben der Pelztiere" zugrunde. In der Ausstellung kann man Vertreter von zwei Dutzend Arten Bewohner unseres Landes mit flaumig-weichem Pelz kennenlernen. Im Dezember 1924 begann P.A. Manteufel im Moskauer Zoo zu arbeiten, anfangs als Leiter der ornithologischen Abteilung, dann als stellvertretender Direktor für Wissenschaft. Unter aktiver Beteiligung P.A. Manteufels wurde der Zoo in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Wissenschafts- und Bildungszentrum. Im Zoo wurde P.A: Manteufel einer der Organisatoren des berühmten Zirkels junger Zoo-Biologen.

Argumenty i fakty - 4. Juli 2007
Из-за Олимпиады жители Сочи боятся потерять клиентов
Wegen der Olympiade fürchten die Einwohner Sotschis Klienten zu verlieren
Am 4. Juli wählen die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Guatemala den Austragungsort der olympischen [Winter]Spiele 2014. ... Die Business-Strukturen, die das Baugeschehen in Krasnaja Poljana überschatten, zeigten wahrhaftig unerwartet ökologische Verantwortung: sie setzten ein Projekt in Gang zur Wiederansiedlung des vorderasiatischen Leoparden. Der Preis dafür: 1,2 Millionen Euro. Für dieses Geld ist geplant, Leoparden aus europäischen Zoos aufzukaufen und ihre Haltung zu gewährleisten. Nach den Worten des Direktors des Sotschi-Nationalparks N. Penkowskij, hat dank der Olympiade, die die Aufmerksamkeit internationaler kontrollierender Instanzen auf sich zog, die Natur nur gewonnen: "Jetzt wird ohne Abstimmung mit den Umweltschützern keine einzige Frage gelöst, die zu bebauendes Land betrifft."

drestate.ru - 2. Juli 2007
Строительство второго отделения Ленинградского зоопарка рассмотрят на публичных слушаниях
Bau der zweiten Abteilung des Leningrader Zoos auf öffentlichen Veranstaltungen betrachtet
Das neue Territorium für Großtiere soll im Stadtbezirk Primorskij angelegt werden. Wie im Zoo zu erfahren war, findet am Donnerstag, dem 5. Juli, eine öffentliche Veranstaltung statt mit der Teilnahme von Einwohnern des Stadtbezirks Primorskij, in dem ein großer Zoo errichtet werden soll. Hier werden sie Bedingungen vorfinden, die internationalen Standards entsprechen, insbesondere werden ausgedehnte Landschaftsgehege errichtet. Gegenwärtig umfaßt das Territorium des Zoos insgesamt 7,3 ha.

kommersant.ru - 2. Juli 2007
Олимпийские пятна
Olympische Makel
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des IOC ausfallen wird, kann man feststellen, daß der vorolympische Wettlauf der russischen Beamten Ruhm einbrachte: unsere Alltagswirklichkeit wurde jäh bereichert. Verweisen wir wenigstens auf die Pläne für die Zucht des Panthera pardus ciscaucasicus in der Umgebung von Sotschi. Als das die Vorstellungskraft am meisten verblüffende olympische Projekt ist übrigens der Vertrag über die Wiederherstellung der Population des Vorderasiatischen Leoparden in einer Anzahl von 30 bis 50 Individuen zu den Olympischen Spielen anzusehen. Die Russische Naturaufsichtsbehörde, der World Wide Fund For Nature und eine Reihe wissenschaftlicher Institute vereinbarten, Tiere, die im Kaukasus vor über einem Jahrhundert vernichtet wurden, aus dem Iran, Turkmenistan und Zoos anderer Länder herbeizuschaffen, sie in Gehegen im Sotschi-Nationalpark zu züchten und zum Jahre 2014 in das Freiland zu entlassen - zur Freude der Skiläufer und Biathleten. ... Das Projekt der Wiedergeburt des Kaukasischen Leoparden bestätigt, daß Findigkeit und Beharrlichkeit erlauben, durch staatliche Finanzierung die phantastischsten Projekte zu garantieren. ... Im Programm ist auch die schleierhafte Andeutung enthalten, daß die Wiederherstellung der Population des Vorderasiatischen Leoparden auf Kosten des zahlreicher vorhandenen Persischen Leoparden verwirklicht werden kann, insofern dieser, dem Wesen nach, derselbe sei. Aber die passenden Auswahl und das Überlassen der Tiere durch Zoos in Rußland und Europa zu organisieren wird dem Moskauer Zoo übertragen. Der Zoo war darüber gar nicht erfreut. Seine Leiter teilten den Autoren des Programms mit, daß sowohl im Moskauer Zoo als auch in anderen Zoos Eurasiens "Tiere für die Reintroduktion einfach nicht vorhanden sind", Leoparden in anderen Staaten zu fangen praktisch unmöglich ist, der Persische Leopard sich sehr vom Vorderasiatischen unterscheidet und ein Ersetzen der einen Tiere durch die anderen die Naturschutzgesetzgebung verletzt. Zu guter Letzt bekannten die Vertreter des Moskauer Zoos, daß sie nicht beabsichtigen, die ganze Arbeit zu leisten und dann den Buckel hinzuhalten für den unvermeidlichen Mißerfolg. Sie äußerten ihre Bereitschaft, einen eigenen, wissenschaftlich und administrativ fundiertes Programm für die Reintroduktion des Leoparden zu schreiben. Der Vertrag wurde schließlich ohne die Beteiligung des Moskauer Zoos unterzeichnet.

mignews.com - 30. Juni 2007
Чехи осеменили носорогов
Tschechen haben Nashörner künstlich befruchtet
Im tschechischen Zoo Dvur Králové wurden zwei Weibchen des nördlichen Breitmaulnashorns, einer aussterbenden Säugetierart, künstlich befruchtet. Von diesen Tieren gibt es in menschlicher Obhut ganze sechs bis acht in Tschechien und zwei in Kalifornien. Weitere 30 Individuen wurden im Jahre 2000 im Garamba-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo registriert.

Twoj den - 30. Juni 2007
Мишки в розыске
Auf der Suche nach den Petzen
Einen ungewöhnlichen Auftrag erhielt die Polizei im Amurgebiets. Nach zwei Bärenjungen sollte gesucht werden. Im Winter war in der Taiga eine Bärin getötet worden. Das Gerücht, sie hätte zwei Junge gehabt, drang bis zum Direktor des Zoos Blagoweschtschensk, und der wandte sich an die Polizei. Die Gesuchten fand man im Hause der Arkanows, in einem der Dörfer des Rayons. Die aufgeweckten Tiere waren die Lieblinge des 12jährigen Jurij Arkanow. Der Junge weinte, als die Polizei seine kleinen Freunde mitnahm. "Wir konnten sie nicht dort lassen", sagt der Zoodirektor Oleg Iwanow. "Die Petze wären herangewachsen und zu einer Gefahr für die Menschen geworden." Jetzt leben die Tiere im Zoo, gemeinsam mit anderen Bären.

fontanka.ru - 29. Juni 2007
Покормить обезьян посетителям зоопарка разрешат в выходные
Am Wochenende dürfen Zoobesucher die Affen füttern
Am 30. Juni und 1. Juli gibt es im Leningrader Zoo einen Festtag für die Affen - ein "Obstdessert". Wie "IMA-press" mitteilt, beginnt der Festtag am Mittag mit der ersten Fütterung der Affen. Zoo-Besucher können für die Primaten, die ihnen auf den ersten Blick gefallen, Leckerbissen erwerben - Bananen, Äpfel, Kiwi, Weintrauben auf Holzstäbchen. Äußerlich erinnert dieser Bissen an einen Obstschaschlyk, individuell vorangefertigt für jeden Affen.

Argumenty i fakty - 28. Juni 2007
В московском зоопарке можно увидеть птенцов розового фламинго
Im Moskauer Zoo kann man Küken des Rosaflamingos sehen
Im Moskauer Zoo schlüpften einige Küken des Rosaflamingos.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Pro Fauna - 2. Juli 2007
Tierschützer fordern: Rettet die Zookritik
In den 1980er Jahren ereigneten sich seltsame Dinge im damaligen Westdeutschland. Ein Zoodirektor in Nordrhein-Westfalen äußerte öffentlich: "Wir können von Glück sagen, dass noch kein tiergärtnerisch kompetenter Tierschützer aufgetreten ist, der uns das Leben schwer machen könnte." In Hessen entschied ein Zoodirektor, aus Gründen des Tierschutzes die Elefantenhaltung zu beenden, weil die dringend benötigten Mittel für eine Modernisierung der Anlage bzw. für einen Neubau nicht
bewilligt worden waren. Darauf wurde er mit böser Post von "Tierfreunden" eingedeckt, die meinten, ein Zoo ohne Elefanten sei kein "richtiger", kein "vollwertiger" Zoo. Obwohl konstruktive Kritik am Zoo - auch und gerade von außen - Not tat, widmete sich der Tierschutz in Deutschland diesem Thema bis vor 30 Jahren praktisch gar nicht. Als er es endlich tat, war bereits die Tierrechtsbewegung aus dem angelsächsischen Raum herübergeschwappt und bediente die Öffentlichkeit mit einfachen Parolen ("Zoo = Tierknast"), wie sie in der Politik längst üblich waren ("Freiheit statt Sozialismus"). Erstaunlich und erschreckend zugleich ist dabei, dass mit der Ablehnung der Zoos ausgerechnet diejenigen Einrichtungen zur Zielscheibe wurden, die mit ausgebildetem Fachpersonal an der Optimierung von Haltungssystemen arbeiten, um u.a. Tierleben zu zeigen und Wissen zu vermitteln. Dass auf der anderen Seite unzählige Tiere unter Ausschluss der Öffentlichkeit von Laien in deutschen Wohnungen zu Spiel- oder Renommierobjekten degradiert und krank- bis totgeliebt werden, wird nicht thematisiert. Die Auseinandersetzung zwischen Tierrechtlern und Zoos ist ein Konflikt zwischen Ideologie und Naturwissenschaft und erinnert an den Disput zwischen Kreationisten (die das Alte Testament wörtlich nehmen) und Darwinisten (die wissen, dass Tyrannosaurus rex und Homo heidelbergensis nicht gleichzeitig existiert haben können). Ein Dialog ist nicht möglich, wenn eine Seite alle Ethik und Moral für sich beansprucht und dem Gegenüber die Daseinsberechtigung abspricht. Taktisch nicht unklug wählen Zoogegner diejenigen Tierhaltungen in Zoos als primäre Angriffsziele aus, die auch aus der Sicht des Tierschutzes und nicht weniger Tiergärtner generell nicht unproblematisch sind: Delfine, Großbären, Menschenaffen, Elefanten. Es ist ja im Grundsatz ehrenwert, sich für die Rechte anderer Lebewesen zu engagieren, doch kein Gesetz verbietet dem Advokaten, sich mit dem eigenen Mandanten zu befassen (wer ist er, was braucht er, was fehlt ihm?). Wo Tierschützer zweifeln und grübeln, wissen Tierrechtler längst Bescheid. Die Aktionsgemeinschaft PRO FAUNA bedauert den Niedergang konstruktiver Zookritik, zu der Persönlichkeiten wie Grzimek, Faust, Scherpner, Wünschmann und Puschmann ermunterten.



Berlin, 4. Juli 2007
6. Deutsch-Chinesische Jugendtage 2007
Vom 20. Juli - 22. Juli 2007 finden zum sechsten Mal in Folge die Deutsch-Chinesischen Jugendtage in Berlin statt. Auch der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, Europas größter Landschaftstiergarten, wird dieses Jahr bespielt. Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm werden Musik- und Tanzensembles aus Deutschland und China die Tierpark-Besucher begeistern. Am Samstag, dem 21. Juli um 15.30 Uhr werden die jugendlichen NachwuchskünstlerInnen im Alter von 6 bis 25 Jahren auf der Bühne am Terrassencafé des Tierparks Tanz- und Musikeinlagen zum Besten geben. Alle kleinen und großen Besucher sind herzlich eingeladen, Musik und Tanz zweier Kulturen auf einer Bühne zu erleben.

Worms, 05.07.2007
Schüler der Nibelungenschule erkunden den Beruf des Tierpflegers
Was gehört alles zu den täglichen Aufgaben eines Tierpflegers und kann man auch eine Ausbildung zum Tierpfleger machen? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer von der Nibelungenschule Worms in der Projektwoche zum Thema „Beruf Tierpfleger“ nach. Zehn Schüler/innen ab der 6. Klasse hatten sich für das von Lehrerin Katja Bayrak und Zoopädagogin Tamara Kalmbach angebotene Projekt angemeldet. Mit festem Schuhwerk und wetterfester Kleidung ausgestattet, ging es am Montag, den 25.06.07 in den Tiergarten. Für einen Teil der Gruppe hieß es gleich am ersten Tag – ab in die Reviere. Die andere Hälfte erfuhr bei einem kurzen Rundgang durch den immer attraktiver werdenden Tiergarten alles Wissenswerte rund um die Tiere, die Aufgaben eines zoologischen Gartens und die Rechte und Pflichten eines Tierpflegers. Wer sich für den Beruf des Tierpflegers interessiert hat im diesjährigen Ferienprogramm Gelegenheit einmal für zwei Stunden als Hilfstierpfleger mitzuarbeiten. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Stuttgart, 4.7.
Quirlige Großfamilie
Wachposten ist kein allzu begehrter Job bei dem derzeit herrschenden Wetter, aber jeder der vier erwachsenen Erdmännchen in der Wilhelma ist mal dran. Selbst die Mütter sind nicht ausgenommen: Neben dem bisschen Haushalt und der Aufzucht der Jungen müssen auch sie noch darauf achten, dass sich der kleinen Kolonie keine Feinde nähern. Und die gibt es auch in der Wilhelma: Trotz der Umsicht von Pflegern und Erdmännchenwachposten ist es den allgegenwärtigen Krähen gelungen, zwei der ursprünglich fünf Jungtiere zu erbeuten. Die übrigen drei sind mittlerweile groß genug, dass ihnen die Rabenvögel nichts mehr anhaben können.

Goldau 4. Juli 2007
Das ungleiche Paar
Ein Küken des Steinhuhns hat seine Mutter verloren. Prompt stellt sich eine Mutter zur Verfügung, diese gehört aber einer anderen Art an. Es ist ein ulkiges Seidenhuhn. Huhn ist zwar nicht gleich Huhn, aber diese neue Familie scheint zu funktionieren. Seidenhühner sind nämlich sehr gute Ammen und sorgen sich um fremde Nachkommen als wären es ihre eigenen. So geschieht es auch bei diesem ungleichen Paar. Das Seidenhuhn sorgt und pflegt sein Steinhuhnsprössling, als wäre es sein Fleisch und Blut. Hut ab bzw. Federhaube ab!

Münchener Tierpark Hellabrunn, 4.07.2007
Jubiläum: 30 Jahre Kindertierpark
Am 7.7.1977 wurde der neue Kindertierpark auf einer Fläche von 25.000 qm eröffnet.Hauptanziehungspunkt und Mittelpunkt ist die große Streichelwiese auf der die Kinder mit unschädlichem Futter eine große Herde von Kamerunschafen füttern dürfen. Für Stadtkinder besonders wichtig ist der direkte Kontakt zum Tier und z. B. live mitzuerleben, wie in unserem Schaubrüter ein Küken schlüpft. Zur Feier des Tages bieten wir unseren Besuchern ein kostenloses Programm an: z. B. · die Kinder dürfen unsere Ponys führen und striegeln · ein Tierpfleger demonstriert Hufpflege beim Pferd · die Erwachsenen können Ihre Kräfte beim Hufnägel einschlagen messen · für Interessierte gibt es Führungen hinter die Kulissen beim Schaubrüter · unsere Gesichtsmaler verschönern die kleinen Besucher.Die Zeiten der einzelnen Aktivitäten hängen im Kindertierpark aus.

Zoo Heidelberg, 04.07.2007
Was macht eigentlich Kiki? – Das Gorillababy und seine Mutter werden auf die Integration in die Gruppe vorbereitet
Vor 2 Monaten kämpfte ein Team aus Kinderärzten, Tierpflegern und Tierärztin um das Leben des kleinen Gorillas Esiankiki im Zoo Heidelberg. Das sechs Tage alte Gorillababy musste aus der Gruppe genommen werden, da die Mutter nicht genug Milch hatte und Kiki stark ausgetrocknet war. Für junge Menschenaffen ist es besonders wichtig, dass sie in einer Gruppe mit Artgenossen aufwachsen, damit sie viele Verhaltensweisen lernen können, die für ihre Art typisch sind. Deshalb ist es wichtig, dass Kiki so früh wie möglich wieder in die Gorillagruppe integriert wird. Das ist natürlich nicht so einfach, weil die lange Trennung von der Mutter Doba die Beziehung zwischen Mutter und Kind bereits erheblich gestört hat. Für Gorillas gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das von einem Zuchtbuchkoordinator und einem Komitee bestehend aus mehreren Gorillaspezialisten geführt wird. Zusammen mit dieser Spezialistengruppe wurden Szenarien für Kikis Zukunft entwickelt und diskutiert. Um eine Reintegration des jungen Gorillamädchens im Zoo Heidelberg vorzubereiten, gehen die Tierpfleger jeden Tag mehrmals mit Kiki zur Gorillagruppe. Noch durch das Gitter getrennt, können Mutter Doba, aber auch alle anderen Gruppenmitglieder Kontakt zu dem Jungtier aufbauen. Dadurch wird die Bindung zwischen Jungtier und erwachsenen Gorillas aufrecht erhalten und gestärkt. Bei diesen Begegnungen am Gitter ist die gesamte Gruppe dem Baby gegenüber sehr freundlich eingestellt, was sich durch die für Gorillas typischen Brummlaute äußert. Mutter Doba und auch Zsa-Zsa, die ebenfalls ein Jungtier hat, das sie in der Gruppe groß zieht, sind besonders interessiert an Kiki, streicheln sie zärtlich durchs Gitter und lecken sie auch ab. Die Struktur der Heidelberger Gorillagruppe, insbesondere das immer noch starke Interesse von Doba an ihrer Tochter, und dass ein weiteres Weibchen ein Jungtier in der Gruppe groß zieht, schaffen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration von Kiki. Die gesamte Integration wird wissenschaftlich begleitet, die Tierpfleger schreiben Tag für Tag alle Beobachtungen auf. Während des Integrationsprozesses wird ein Mitglied des Europäischen Spezialistenteams nach Heidelberg kommen und bei der Evaluation des Integrationsprozesses helfen.

Hagenbeck 5. Juli 2007,
Nasenbär Nasenbären en en-Babys erobern das Freigehge
Vielleicht sollten sich die Europäer an ihnen ein Beispiel nehmen – die Nasenbären-Familie im Tierpark Hagenbeck kann sich über mangelnden Nachwuchs nicht beklagen. Zehn muntere Kleinbären turnen seit April diesen Jahres durch das Innengehege. Schon jetzt jagen die neun Jungs und ihre Halbschwester aufgeregt fiepend durch das Haus der Nasenbären. Am Donnerstag, den 5. Juli werden die zehn kätzchen-großen Bären das Freigehege erkunden. Der Rest der Familie wartet schon gespannt auf die kleinen Milchtrinker, die inzwischen auch erste Früchte und Blätter probieren.

Krefeld, 4.7.
Flink wie eine Ameise: Radsportler werden Paten für das Ameisenvolk im Zoo
Neue Paten für das Volk der Blattschneiderameisen im Regenwald im Zoo Krefeld: Der Radsportverein Rheintreu hat sich die emsigen Regenwaldbewohner als Patentiere ausgewählt. Das passt ins Bild, denn immerhin ist die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, die ihrerseits mit dem Abbild der Ameise für sich wirbt, der Hauptsponsor der erfolgreichen Radler. Deren Trikots tragen deshalb ein überlebensgroßes Abbild einer roten Ameise. Die Blattschneiderameisen im Regenwaldhaus tragen mit kräftigen Kiefern kleine Blattstücke in ihren Bau und schaffen damit einen Nährboden für ihren Nahrungspilz. Biss und Ausdauer brauchen auch die Rennfahrer des RV Rheintreu beim Training und im Wettkampf. So passen Paten und Patentiere gut zusammen.

Dresden 4. Juli 2007
Kamelhengst „Alex“ gestorben
Wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass wir am Sonnabend, 30. 6. 2007, unseren Kamelhengst „Alex“ einschläfern mussten. Nachdem er in den letzten Wochen körperlich abbaute, konnte er jetzt keinen Urin mehr absetzen und wurde daraufhin operiert. Da nach der aufwendigen Operation keine Änderung eintrat und der körperliche Verfall weiter voranschritt, wurde entschieden, „Alex“ von seinen Leiden zu erlösen. Eine Untersuchung des Tieres wird in der Landesuntersuchungsanstalt Dresden durchgeführt. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Köln, 5. Juli 2007
25 Jahre Förderverein „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ und 125 Jahre erfolgreiche Zucht der Kalifornischen Seelöwen
Am 6.7.1982 wurde der Förderverein „Freunde des Kölner Zoos e.V.“ gegründet. Aus diesem Anlass feiern wir mit einer Reihe von Sonderaktionen am kommenden Wochenende das Jubiläum im Zoo. Unter all denen, die sich an diesem Wochenende entschließen, Mitglied zu werden, werden Zoo-Jahreskarten sowie Karten für die kommende Sommernacht in Zoo und Flora verlost. 1888 gelang der erste Zuchterfolg bei den Kalifornischen Seelöwen im Kölner Zoo und damit in Europa. Es freut uns sehr, Ihnen den jüngsten Spross des Seelöwenharems vorzustellen. Wir haben ihn zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins „Mausi“ genannt.

Marlow, 4.7.
Eine Spritze für die Kraniche Impftermin im Vogelpark Marlow
Die jungen Weißnackenkraniche in der Anlage sollen geimpft werden. Vorher müssen sie allerdings erst einmal gefangen werden und das ist alles andere als einfach. Die Kranichwiesen sind riesig und bieten reichlich Platz zum Entwischen. „ Viele Käscher und viel Beinarbeit sind unsere einzige Chance“, fasst Zootierpflegerin Astrid Becker die vor ihnen liegende Aufgabe zusammen. Als hätten es die Weißnackenkraniche geahnt, sind die äußerst wehrhaften Vögel im hintersten Gebüsch verschwunden. Kurze Lagebesprechung vor Ort, dann geht es los und dank der zahlreichen Fänger sind die Kranichküken im Handumdrehen schon im Netz. „Wir impfen heute gegen Würmer und andere Endoparasiten. Dafür haben wir die entsprechende Menge des Medikamentes in einer Spritze aufgezogen und nun geht es ab damit in den Schnabel“, erzählt Tierpflegerin Becker. Für die Kraniche bedeutet dies: Glück gehabt, denn die Spritze piekt nicht, schmeckt nur nicht so gut! Diese Prozedur wurde bereits vor zehn Tagen durchgeführt und soll die Kleinen bei bestmöglicher Gesundheit halten.

Chemnitz, 3. Juli 2007
Zwergflusspferdnachwuchs macht Bekanntschaft mit Wasser und Innenraum
Das vorige Woche auf die Welt gekommene Zwergflusspferd hat gestern Bekanntschaft mit dem nassen Element gemacht. Zusammen mit seiner Mutter konnte es erstmals das Wasserbecken benutzen. Da neugeborene Zwergflusspferde noch nicht schwimmen können, war nur wenig Wasser in das Badebecken eingelassen worden. Beide Tiere hatten sichtlich Vergnügen. Da sich das Jungtier nun auch an die Innenbox gewöhnen soll, kann es sein, dass Mutter und Kind in den nächsten Tagen zeitweise nicht zu sehen sein werden.

Wien, 3.7.
Freier Eintritt für Kinder aus Tschernobyl in Dortmunder Zoo
Ewald-Edmund Ratte schrieb im Namen der Initiative „Hunanitäre Tschernobyl-Kinderhilfe Werne und Lünen e.V.“ Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter an, um für eine Gruppe kranker Kinder aus der Region Tschernobyl freien Eintritt in den Dortmunder Zoo zu bekommen. Die Kinder erkrankten in Folge der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. Selbstverständlich war die Führungsriege um Zoochef Dr. Frank Brandstätter einig: „Das machen wir gern“! Am Donnertag, 5. Juli, ist es nun so weit. 13 Kinder mit ihren Gastfamilien und Betreuern, insgesamt 38 Personen, starten um 10 Uhr zu einer kostenlosen Zooführung mit Zoo-Tierinspektor Hans-Joachim Sill. Zum Start der Führung laden wir ein zum Fototermin. Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen freuen wir uns.

Wien 03-07-2007
Erstmals seit fast 30 Jahren: junge Nandus!
Vor wenigen Tagen sind in Schönbrunn erstmals seit 1979 wieder Kücken dieses großen, südamerikanischen Laufvogels zur Welt gekommen. Die vier jungen Nandus werden etwa fünf Wochen lang ausschließlich vom Männchen behütet. Wenn sie erwachsen sind, werden sie wie ihre Eltern ein Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm erreichen. Aus historischen Aufzeichnungen geht hervor, dass in Schönbrunn erstmals 1869 Nandus gepflegt wurden. Die erste Nachzucht gelang hundert Jahre später – im August 1968.

Stuttgart 3.7.
Mary Zwo landet in der Wilhelma
Am 1. Juli klingelte in der Wilhelma das Telefon: Klein Mary Zwo wurde für den Gorilla-Kindergarten im Jungtieraufzuchthaus angemeldet. Am Montag Abend schließlich kam das Gorillamädchen erschöpft in Begleitung des Münsteraner Tierpflegers Peter Bein in der Wilhelma an. Zunächst wird Mary Zwo hinter den Kulissen bleiben, bis sie sich eingewöhnt hat. Später wird sie in einem Kinderbettchen oder auf dem Arm einer Pflegerin im Spielgehege zu sehen sein. Der Kindergarten ist zur Zeit international besetzt – ihre sechs zukünftigen Spielkameraden stammen aus Barcelona, Berlin und Heidelberg. Die Kleinen wachsen zweisprachig auf (Gorill und Deutsch), d.h. sie lernen voneinander gorillamäßiges Verhalten und werden so wenig als möglich auf Menschen geprägt. Auch die „Großen“ werden regelmäßig besucht – das Jungvolk soll schließlich nicht erst beim Umzug in einen anderen Zoo erstmals mit erwachsenen Gorillas konfrontiert werden. Dieser Umzug steht den kleinen Rabauken im Alter von 3 bis 4 Jahren bevor, wenn sie ins Flegelalter kommen. Solange ist die Wilhelma ihre Welt.

NaturZoo Rheine 3.7.
Pisa-Studie bei den Blutbrustpavianen
Eine „Pisa-Studie“ bei den Blutbrustpavianen im NaturZoo Rheine? Es geht dabei aber nicht um die Messung alltagsrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten dieser Affen. Vielmehr erhielt ein Projekt der Professorin Elisabetta Palagi im NaturZoo diese Bezeichnung aufgrund der Herkunft der Primatologin, nämlich von der Universität Pisa in Italien. Die Affenforscherin möchte mehr über das Sozialverhalten der Dscheladas erfahren, und dazu bietet die weltweit größte Zoo-Gruppe diese seltenen Pavianverwandten in Rheine die besten Möglichkeiten. Über eine Woche lang wurden drei Studenten in die Beobachtungsmethoden eingewiesen und mussten die 40 Individuen der Affenhorde unterscheiden lernen bevor sie jetzt mit den eigentlichen Studien beginnen konnten. Rheine wird nun für die Studenten aus Pisa vier Monate lang Zuhause sein. Von Ferien und Urlaub ist da keine Spur: Schon um 7.00 Uhr morgens stehen sie mit Ferngläsern an den Affen-Anlagen, und die letzten Einblicke in den Tagesablauf der Dscheladas sammeln sie am frühen Abend, bevor alle Daten in die Computer eingegeben werden.Letztlich wird die Studie der Pisa-Studenten doch eine PISA-Studie an Dscheladas sein, die neue Kenntnisse über das Verhalten und die Biologie dieser Affenart an den Tag bringt.

Sea Life 2.7.
Kuschelrock macht Haie heiß
In den Becken der zehn Sea Life Großaquarien tummeln sich zahlreiche Haie. Doch bisher gibt es wenig Nachwuchs zu verzeichnen. Um die Tiere zur Paarung anzuregen, greifen Sea Life Biologen zu einer musikalischen Behandlung. In den zehn deutschen Sea Life Aquarien wird nun zwei Mal täglich Musik ertönen. Von Popmusik, über Klassik bis zu Reggae wird in den Standorten fast alles gespielt. Der Grund dafür ist einfach: Haie sollen durch Musik zur Paarung angeregt werden. Alexander von den Driesch, Senior Aquarist im Sea Life Königswinter, erklärt die Aktion: "Bisher ist es unter Wissenschaftlern noch ungeklärt, ob Haie auf Musik reagieren. Wir wollen nun täglich zwei Stunden Musik spielen und sehen, ob sich das Verhalten ändert. Vielleicht gibt es auf diese Weise Hainachwuchs in den Sea Life Aquarien." Bei den heimischen Haiarten, wie dem Kleingefleckten Katzenhai, der in der Nord- und Ostsee zu Hause ist, konnten die Großaquarien in der Vergangenheit bereits regelmäßig Zuchterfolge verzeichnen. Die tropischen Bewohner, wie Zebrahaie oder Schwarzspitzenriffhaie tun sich aber bisher noch schwer in Sachen Flirten. Forscher vom Rowland Institute in Cambridge haben vor vier Jahren bereits herausgefunden, dass Koi Karpfen Geräusche ähnlich wahrnehmen können wie der Mensch. Allerdings haben sie mit Karpfen eine Fischart gewählt, die zu den Gehör-Spezialisten im Tierreich zählen. Kommen Haie also womöglich beim Klassiker "You can leave your hat on" von Joe Cocker so richtig auf Touren? Oder stehen sie eher auf Karibische Klänge von Bob Marley? Täglich von 11 bis 12 Uhr und von 16 bis 17 Uhr wird Musik im Tunnel zu hören sein. Die Besucher bekommen am Eingang einen Beobachtungszettel, den sie ausgefüllt abgeben können. Besonderes Augenmerk wird bei der Untersuchung auf das Balzverhalten der Tiere gelegt, das Alexander von den Driesch so beschreibt: "Das Balzverhalten von Haien sieht sehr gefährlich aus. Das Männchen verfolgt das Weibchen, beißt es sogar in die Flossen. Spannend wäre eine Veränderung des Verhaltens durch Musik." Die Untersuchung läuft vom 2. Juli bis zum 30. Juli in allen zehn deutschen Sea Life Aquarien. In jedem Aquarium sind verschiedene Haiarten vertreten.
Die Standorte in Deutschland und die Musiktitel:
AquaDom & Sea Life Berlin: Glatthaie, Klein- und Großgefleckte Katzenhaie
Gespielt wird Robbie Williams - beyond the sea
Sea Life Dresden:
Glatthaie, Klein- und Großgefleckte Katzenhaie
Gespielt wird James Last - Traumschiff
(...)

Leipzig 02.07.2007
Drillingswurf! Tigerin Taiga brachte drei Jungtiere zur Welt
Amurtigerin Taiga (geb. 26.10.1997 in Moskau, seit 1998 in Leipzig) brachte am Samstag Drillinge zur Welt. Als die Tierpfleger am Morgen des 30. Juni 2007 ihren Dienst in der Tiger-Taiga antraten, erblicken sie in der Schlafbox von Taiga die Neuankömmlinge. Bei dem Wurf handelt es sich um zwei männliche Kater und eine Katze. Bereits am selben Tag hatten die Pfleger das Glück, als sich Mutter Taiga stärkte, die Kleinen anzusehen und zu wiegen. Das Weibchen hat ein Geburtsgewicht von 1468 Gramm und die beiden Kater von 1486 und 1571 Gramm. Mutter Taiga kümmert sich als erfahrene Mutter sehr liebevoll um ihre Schützlinge. Stolzer Vater ist Tigermann Micha (geb. 16.08.1998, seit 1999 in Leipzig). „Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs und hoffen, dass er sich gut entwickelt. Der Anblick von kleinen Tigern ist einfach herrlich. Ich freue mich schon auf den ersten Freigang der Drei“ so Zoodirektor Dr. Junhold.

Osnabrück, 3.Juli 2007
Giraffe Kanga geboren!
Vor einer Woche versammelten sich die Zoomitarbeiter in den Ställen des Samburugeheges, um ein einzigartiges Naturschauspiel zu beobachten- die Geburt eines Giraffenbabys. Giraffenmama Ursula war schon sichtlich angespannt und ließ durch nervöses Auf- und Abschreiten darauf schließen, dass die Geburt kurz bevor stand. Da so eine Geburt sehr anstrengend für das Muttertier ist, wurde sie vorher von den übrigen Tieren getrennt, damit sie ungestört ihr Junges zur Welt bringen konnte. Während der Geburt waren zuerst die langen dünnen Vorderbeinchen zu sehen. Nach ca. 30 Minuten konnte man schon das kleine Köpfchen erkennen und dann ging alles ganz schnell. Innerhalb von 5 Minuten war das Junge auf der Welt. Dabei wurde sie liebevoll von ihrer Mutter abgeleckt und durch vorsichtiges Anstupsen zum Aufstehen ermuntert. Dies ist für Giraffenbabys sehr wichtig, da sie in freier Wildbahn sonst ein leichte Beute für Fressfeinde wären. Es dauerte daher auch gar nicht lange, bis Kanga ihre ersten wackeligen Gehversuche startete und neugierig begann, ihre Welt zu erkunden.

Münster, ab 29.6.
Gorillababy aus dem Allwetterzoo musste in die Notaufnahme der Uniklinik Münster
Am 18. Mai freute sich der Allwetterzoo über erneuten Nachwuchs bei den Gorillas. Mutter „Gana“ zeigte sich anfänglich sehr fürsorglich. Doch schon kurz nach der Geburt beobachteten die Pfleger, dass der unerfahrene Vater „N’Kwango“ Mutter und Kind bedrängte. Um eine Verletzung des Kindes durch den Vater zu vermeiden, entschlossen wir uns, die Gruppe zu trennen: Mutter „Gana“ mit Baby und das ältere, ruhigere Weibchen „Fatima“ wurden getrennt von „N’Kwango“ und dem dritten Weibchen „Changa-Maidi“. Nach dieser Trennung war allerdings zu beobachten, dass Mutter „Gana“ ihr Kind zeitweise etwas vernachlässigte. Vermutlich fehlte ihr die Anwesenheit der beiden anderen Gorillas. Als wir daraufhin vor etwa einer Woche die Gruppe wieder zusammen führten, kam es kurz darauf erneut zu Attacken durch den Vater und einer hektischen Situation, die uns veranlassten, die Gruppe wieder zu trennen. Heute Morgen stellten die Pfleger fest, dass das Gorilla-Baby nahezu leblos im Arm der Mutter lag. Eile war geboten! Glücklicherweise konnten Mutter und Kind schnell voneinander getrennt werden. Während die Tierärztin sich um das unterkühlte Baby kümmerte, nahm der Zoodirektor Kontakt zur Uniklinik auf und bat um schnelle Hilfe. Die wurde sofort zugesagt, und das Baby unverzüglich zur Klinik gebracht. In der Notaufnahme konnten die Ärzte in relativ kurzer Zeit den lebensbedrohlichen Zustand dieses ungewöhnlichen Patienten stabilisieren, der unterkühlt, unterzuckert und ausgetrocknet war. Seitdem liegt das Gorilla-Baby in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wird dort von den Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut.
Gorillababy zurück im Allwetterzoo Münster
Der Zustand des gestern (30. Juni) in die Uniklinik Münster gebrachten Gorilla-Babys „Mary Zwo“ aus dem Allwetterzoo hat sich schnell stabilisiert. Da eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig ist, wurde das Baby samt Inkubator von der Berufsfeuerwehr Münster heute Nachmittag, 17 Uhr in den Allwetterzoo gebracht. Der Zoodirektor wird über Nacht die Betreuung übernehmen, da er für diese auch schon im Krankenhaus eingeplant war. Voraussichtlich morgen Vormittag wird das Baby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologisch Botanischen Gartens Stuttgart gebracht, wo es in Kontakt mit anderen Gorilla-Kindern aufgezogen wird.
„Mary Zwo“ jetzt in Gorilla-Aufzuchtstation
Bis zum Nachmittag des 1. Juli lag das Gorillababy in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wurde dort von Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut. Der Zustand von „Mary Zwo“ stabilisierte sich glücklicherweise schnell. Schon am Tag drauf war eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig. Das Gorillababy wurde mitsamt Inkubator von der Berufsfeuerwehr Münster in den Zoo gebracht. Hier übernahm Zoodirektor Jörg Adler die Betreuung und „Mary Zwo“ verbrachte die erste Nacht nach dem kurzen Klinikaufenthalt in dessen Haus. Jörg Adler fütterte den Säugling mehrfach und gewöhnte das Gorillababy dabei an die bisher ungewohnte Milchflasche mit Gummisauger. Am nächsten Tag wurde „Mary Zwo“ in den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart gebracht. Dort befindet sich seit Jahrzehnten eine Aufzuchtstation für Gorillas, in der „Mary Zwo“ gemeinsam mit kleinen Artgenossen aufwachsen kann. Nach Stuttgart wurde „Mary Zwo“ von Menschenaffenpfleger Peter Bein begleitet. Er hatte die letzten Stunden vor der Abfahrt mit dem Gorillababy verbracht und die „Vaterpflichten“ von Jörg Adler übernommen. In einem Fahrzeug des Sicherheitsunternehmens Securitas, das den Transport sponserte, verließen Peter Bein und „Mary Zwo“ gegen 13 Uhr das Zoogelände. Sie trafen am frühen Abend zwar erschöpft, doch wohlbehalten in Stuttgart ein. Die erste Nacht hat „Mary Zwo“ den Umständen entsprechend überstanden und mehrfach ausreichend getrunken. Deshalb ist man in Münster zuversichtlich, dass das kleine Gorillamädchen sich weiter erholen und in Stuttgart eine unbeschwerte Kindheit verbringen wird. Wenn „Mary Zwo“ das entsprechende Alter hat, wird sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms in einen anderen Zoo umziehen.

St. Peter-Ording 29.6.
Nachwuchs bei den Seehunden im Westküstenpark
Die Seehunde im Westküstenpark in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) haben niedlichen Nachwuchs bekommen. Für die Besucher in Schleswig-Holstein ist das die einmalige Chance, ein Seehundbaby hautnah beim Aufwachsen zu begleiten, sagte Tierparkleiter Peter Marke. „So nah kommt man den scheuen Raubtieren in der freien Wildnis nie.“ Die Seehunde im Westküstenpark sind jedoch den täglichen Umgang mit Menschen gewohnt. Der Westküstenpark St. Peter-Ording ist einer der größten Tierparks Schleswig-Holsteins und besitzt Deutschlands größtes Seehundbecken. Das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende „Robbarium“ wurde vom unabhängigen und internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) ausgezeichnet.

Berlin, 29.6.
Berliner Bären-Lieblinge
Buddy Bären besuchen Knut
Die Besucher des Berliner Zoos können sich bis Ende Juli 2007 auf eine Entdeckungsreise der besonderen Art begeben. Es gilt 25 Buddy Bären, jeder 1 Meter groß, zu entdecken, die sich im Zoo verteilt haben. Ein kleiner Tipp: Der chinesische Buddy Bär hat sich zu dem großen Panda gesellt und Knut hat auch viele neue bunte Freunde gefunden. Die Buddy Bären wurden von internationalen Künstlern für ihr Heimatland gestaltet. Wie ihre größeren Vorbilder, den United Buddy Bears, die bereits in vielen Metropolen wie Tokio, Sydney, Kairo und demnächst Jerusalem präsentiert wurden, werben auch sie auf sympathische Weise für Toleranz und Völkerverständigung.

Osnabrück, 29.Juni 2007
Astrid aus Antwerpen
Ein Jahr war Orang-Utan Buschi nach dem Tod des Weibchens Suma alleine in seinem Gehege im Zoo Osnabrück. Das Junggesellenleben hat nun ein Ende gefunden. Am Montag traf das 23 Jahre alte Weibchen Astrid aus Antwerpen im Zoo Osnabrück ein. Nachdem sie sich einige Tage an die neue Umgebung gewöhnt hatte, trafen Buschi und Astrid heute erstmalig aufeinander. Astrid suchte den engen Kontakt und Buschi musste sich erst an die ungewöhnte Nähe gewöhnen, machte aber schon den Eindruck, als wenn ihn dieses unverhohlene Interesse auch gefällt. Das Eis war endgültig gebrochen, als sie gemeinsam einen Becher Yoghurt ausschleckten. Für Buschi ein astreiner Freundschaftsbeweis. Buschi und Astrid gehören einer aussterbenden Art an. Ihre freilebenden Artgenossen auf Borneo und Sumatra sind vom Aussterben bedroht. In Kooperation mit dem BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival Foundation) zeigt der Zoo Osnabrück ab 1. Juli 2007 in der Ausstellung "Waldmenschen vor dem AUS", warum die Orang-Utans so gefährdet sind.

Tierwelt Herberstein, 29.6.07
Neues Affenhaus im Äthiopischem Hochland eröffnet
Der neue zoologische Leiter, Mag. Jochen Lengger, hat nicht nur das neue Affenhaus vorgestellt, sondern einen Einblick in das Zukunftskonzept der Tierwelt gegeben. Der Bau des Affenhauses ist das erste Projekt, welches das neue Führungsteam Wolkner/Lengger gemeinsam durchgeführt hat. Das 100 m2 große Haus bietet Platz für 20 Blutbrustpaviane (Geladas) und ermöglicht dem Besucher durch große Schaufenster zaunfreie Einblicke in das Gehege. Im Bereich um das Haus fühlt man sich wie in der Heimat der Geladas, dem äthiopischem Hochland. In Kürze ziehen hier mit den Klippschliefern, die nächsten „Äthiopier“ ein.
„Der Gast taucht in den Tierlebensraum ein“. Das ist die Kernaussage des Masterplanes, welcher unter der Leitung von Jochen Lengger und der Landschaftsplanerin Monika Fiby mit dem Tierwelt Team erarbeitet und bis September fertiggestellt wird. „Unter Einbindung der bestehenden Landschaft versuchen wir nun, die Tiere noch besser sichtbar zu machen.“ Berichtet der zoologische Leiter. „Eine neue, besucherfreundlichere Wegeführung ist dabei unumgänglich. In den nächsten Jahren werden wir einige Tierarten abgeben, neue werden hinzukommen und einige Tiere werden in andere Bereiche siedeln.“

Magdeburg, 29.6.
Luchsbabys auf Erkundungstour
Noch versucht die Luchsmutter „Lore“ ihre beiden Luchsbabys geschickt zu verstecken, doch die Kleinen gehen immer öfter auf Erkundungstour. Zootieroberinspektor Ortwin Kratzke gelangen heute während seines Routinerundganges erstmals Fotos. Hobbyfotografen müssen schon Ausdauer und Geduld mitbringen, damit einzigartige Motive der Luchsfamilie gelingen. Doch jeden Tag erhöht sich diese Chance. Besonders in den frühen Morgenstunden und nach 16 Uhr sei das niedliche Luchsduo jetzt beim drolligen Spiel zu beobachten. Die beiden Jungtiere wurden am 16. Mai 2007 geboren. Luchsjungtiere sind nach der Geburt noch blind. Erst nach etwa zwei Wochen öffnen sie ihre Augen und erkunden die nähere Umgebung. Die Jungluchse bleiben in der Regel bis Ende des ersten Lebensjahres bei der Mutter.

Magdeburg, 29.6.
Zelten, Lagerfeuer und nächtliche Touren im Zoo
Zoo einmal anders erleben – dieser Wunsch erfüllt sich derzeitig für einige Schulklassen der umliegenden Region. Zu ungewöhnlichen Zeiten gibt es nicht nur ein loderndes Lagerfeuer im Zoocamp. Das Lauschen der Tierstimmen in der Nacht ist für die Kinder während des Zeltens im Zoo das Spannendste. Das Zoocamp ermöglicht den Schülern die Tierwelt in der Natur unmittelbar zu erleben. Es geht auch auf Entdeckungstouren zu nächtlicher Stunde! Dabei erfahren die Kinder vieles zum Verhalten der Tiere bei Nacht. Das „grüne Klassenzimmer“, der Magdeburger Zoo, bietet ideale Voraussetzungen ganzheitliche Betrach-tungen zu den zunehmenden Bedrohungen der Lebensräume anzustellen. Der „Idol e.V.“, Bar-leben hat dieses Projekt gemeinsam mit dem Magdeburger Zoo initiiert, um auf neuen Wegen die Umweltbildung der Heranwachsenden zu verbessern. Am Lagerfeuer im Zoocamp können sich die Kinder ausgiebig über ihre Zooerlebnisse austauschen und den außergewöhnlichen Zootag ausklingen lassen.

Wuppertal 29.06.2007
1. Juli: Musikalischer und bunter Sonntag im Zoo;
Abendführung am 02. Juli ausgebucht;
Kinder-Ferienführung und Mitmachzirkus am 03. Juli
Musikalisch und bunt wird das Veranstaltungsprogramm im Zoo am kommenden Sonntag, dem 01. Juli 2007, fortgesetzt: Bekannte und beliebte Melodien erklingen in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr bei einem Konzert des Mundharmonikaorchesters 90 aus Hilden in der Musikmuschel am Blumenrondell. Von 14 bis 17 Uhr haben unsere kleinen Gäste beim Kinderschminken Gelegenheit, sich gegen eine kleine Gebühr in "wilde Tiere" zu verwandeln. Unsere Zoo-Abendführung am Montag, dem 02. Juli 2007, ist bereits jetzt ausgebucht. Die nächste Gelegenheit zur Teilnahme besteht am Montag, dem 09. Juli 2007 ab 18 Uhr. Hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich. Der kommende Dienstag, 03. Juli 2007, steht dann wieder einmal ganz im Zeichen der Kinder:
Um 10.30 Uhr beginnt unsere Kinder-Ferienführung, die sich diesmal mit dem Thema "Große Tiere - kleine Tiere" befasst. Von 14 bis 17 Uhr sind dann Mutige zum Mitmachen bei "Larry's Kinderzirkus" in der Arena am Kinderspielplatz aufgerufen.

Berlin-Friedrichsfelde 28. 6. 2007
Erneut Nachwuchs bei den seltenen Brazza-Meerkatzen im Tierpark Berlin
Die sehr farbenprächtigen Brazza-Meerkatzen aus dem Kongobecken werden eher selten in Zoologischen Gärten gehalten. Im Europäischen Zuchtbuch, das vom Zoo Lodz (Polen) geführt wird, sind am 31.12.2004 lediglich