Liebe Leser,
Spiel des Jahres ist Zooloretto - ob sich die Jury vom Medienzoohype
hat anstecken lassen oder ob es wirklich so gut ist, muß noch
unabhängig getestet werden (Erfahrungsberichte willkommen!).
Vor genau einem Jahr wurde Braunbär JJ1 ("Bruno") erschossen.
Brunos
Verwandschaft geistert bereits aus Italien kommend wieder durch die
Ostschweiz. Und auch dieses Jahr sind wieder (hungrige) Geier zu Besuch
im Norden. "Geierrestaurants" auch bald in deutschen Zoos?
Dirk Petzold

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| Zoos –
Meldungen |
50
Zoo-Experten lernen in Chemnitz Froschpflege
sz-online
- 28. Juni 2007
Hilfe
für Kermit und Co: Weil das massenhafte Aussterben von
Fröschen, Kröten
und Salamandern droht, will der Welt-Zooverband die Tierpfleger besser
ausbilden. Der dazugehörige Kurs findet ausgerechnet im Tierpark
Chemnitz statt. „Kein Wunder“, sagt Peter Dollinger (63),
Direktor des Welt-Zooverbandes. „Schließlich findet man in
Chemnitz die
größte Kollektion von lebenden Amphibien in Europa.“ Mehr
als 70 Arten
sind im Vivarium vertreten. Tierpark-Chef Hermann Will (41) ist
mächtig
stolz auf den Besuch in „seinem“ Tierpark: „Das ist eine große
Auszeichnung.“
Insgesamt 50 Tierpark-Mitarbeiter sind seit gestern zu Gast in Chemnitz
- aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien. Aus dem
Tiergarten
Nürnberg ist Helmut Mägdefrau (52) dabei. „Wir halten bisher
zehn Arten
Amphibien, diesen Bestand wollen wir ausdehnen. Aus Chemnitz erhoffen
wir uns praktische Tipps für die Haltung.“ Vom Zoo Zürich ist
Samuel
Furrer (40) angereist: „Wir hoffen auf eine Lösung für die
bedrohten
Amphibienarten.“ Gestern und heute steht im
Forsthaus Grüna Theorie auf dem Programm -
zum Beispiel zu Zuchtprogrammen und Krankheiten von Amphibien. „Am
Freitag sind dann praktische Übungen geplant“, sagt Will. Dann
sehen
die Kursteilnehmer unter anderem, wie Frösche und Kröten in
Chemnitz
gefüttert werden.
>vergl. WAZA-Pressemitteilung
FR-online.de
-
22. Juni 2007
Fassungslos,
teils
kopfschüttelnd hören die Stadtverordneten im
Römer-Kulturausschuss am Donnerstagabend das vernichtende Urteil
über
den Frankfurter Zoo. Bernd Schildger, der Interims-Direktor, ist eigens
aus der Schweiz angereist, um seine "Evaluation", seine
Bestandsaufnahme der traditionsreichen Einrichtung vorzustellen. In der
Zeit vom 30. März bis 11.Mai ist die Untersuchung mit großem
Aufwand erstellt worden. Die wichtigsten Resultate: Noch nicht einmal
die Besucherzahlen sind zutreffend, Schildger nennt sie
"irreführend".
"Diverse Anlagen" genügten den Ansprüchen moderner
Tierhaltung nicht.
Die Toiletten seien "extrem schlecht gepflegt". Der wissenschaftliche
Output des Zoos sei "dramatisch gesunken". Von den weit
über 500 Tierarten gehörten nur elf internationalen
Artenschutz-Projekten an. Es gebe auch "keine Arbeitskleidung" und
"keine tatsächliche Führung" der Institution. Statt dessen
hätten sich
die 114 Mitarbeiter in "Schicksalsgemeinschaften" gespalten,
geführt
von "kleinen Königen".
FR-online.de - 26. Juni 2007
Nach der massiven
Kritik am Zustand des Zoos schmiedet die Stadt neue Pläne, um die
Missstände beseitigen. Als er den Bericht
über den Zoo im Römer-Kulturausschuss hörte, glaubte
Jochem Heumann,
"dass ich im falschen Film bin". Wie der Sprecher der CDU zeigen sich
auch andere Stadtverordnete verblüfft und schockiert über den
maroden
Zustand, den Interims-Direktor Bernd Schildger nach wochenlanger
Prüfung dem Zoo bescheinigt hatte. Vorgänger Christian
Schmidt ist
beurlaubt. Am 17.
Juli besichtigt die Union den Zoo. "All das, was Schildger
anführt,
wird jetzt systematisch abgearbeitet", verspricht Kulturdezernent Felix
Semmelroth (CDU). Doch das ist gar nicht
so einfach - schon finanziell. "Die Kommunalaufsicht, das
Innenministerium in Wiesbaden, hat den städtischen Zuschuss
für den Zoo
auf 8,9 Millionen Euro im Jahr gedeckelt", so Semmelroth. Deshalb soll
Kämmerer Uwe Becker (CDU) mit dem Land darüber verhandeln,
dass die
Stadt wieder mehr Geld für die Institution ausgeben darf. So
schnell
wie möglich
sollen die 114 Mitarbeiter des Zoos endlich einheitliche und gute
Dienstkleidung bekommen. Die Stadt will ab sofort "das Erscheinungsbild
der
Toiletten" verbessern. Das "Bonoboland" für Menschenaffen, das
wichtigste Neubau-Projekt, wird "mit höchster Priorität"
umgeplant, so
Semmelroth. "Der Spielplatz, der dem Bonoboland zum Opfer fallen
sollte, bleibt", sagt Heumann zu. Die neue Menschenaffenanlage soll
aber auch sicherer werden - nach bisherigem Entwurf hätten Tiere
herausklettern können. Umgebaut werden auch
alte Gehege, die Schildger als Verstoß gegen artgerechte
Tierhaltung
einstuft. Der Kulturdezernent nennt als Beispiel die Flusspferd-Anlage.
"Inakzeptabel" nennen
Semmelroth und Schildger die Qualität der Zoo-Gastronomie.
Für 2009
fasst Semmelroth
den Baubeginn für einen neuen Haupteingang ins Auge.
Frankfurter Neue
Presse - 26. Juni 2007
Zoo:
BFF fordert Schmidts Entlassung
Die fristlose
Entlassung des langjährigen Zoo-Direktors Christian
Schmidt fordert die BFF-Fraktion im Römer. Die Bestandsaufnahme
zur
Lage des
Frankfurter Zoos, die der kommissarische Leiter Bernd Schildger nun
auch dem Kulturausschuss dargelegt habe, hätte negativer kaum
ausfallen
können, erklärte Wolfgang Hübner, Fraktionschef der
Freien Wähler BFF.
Der einst unter Professor Bernhard Grzimek weltberühmte und
populäre
Zoo sei „in einem desolaten Zustand“. Schildger selbst will
übrigens nicht Zoo-Direktor werden.
Bär
zerfleischt 80jährigem den ganzen Arm
Die
Chaos Radio Show - 28. Juni 2007
Im
Eifelzoo Lüneburg hat sich ein furchtbarer Unfall am
Bärengehege
ereignet. Zoo-Gründer und Betreiber Hans Wallpott hatte dem
26jährigen
Kragenbären Mike gerade einen Eimer Erdbeeren vom Personaleingang
aus
über die Absperrung geschüttet, als sich das Unglück
ereignete. Seine
Frau Annemie berichtet: „Beim Wegdrehen stolperte mein Mann. Um nicht
zu fallen, griff er instinktiv in die Gitterstäbe, um sich
festzuhalten“ Kragenbär Mike stürzte sich sofort auf den Arm
des
Mannes, denn der Bär hat mit seinen 26 Jahren bereits ein
stattliches
Alter, ist aber dennoch blitzschnell. Die schockierte Ehefrau
erzählt
weiter: „Er stürzte sich auf den Arm meines Mannes, zerfetzte
diesen
von der Schulter bis zur Hand mit seinen Pranken.“
Ein Zoogast hatte die Szene beobachtet
und alarmierte einen Tierpfleger, der sofort mit einem Spaten eingriff
und den Bären verjagte. Der Verletzte wurde per Helikopter in die
Unfallklinik Ludwigshafen geflogen. Die Ärzte hoffen, den Arm auch
für
Belastungen wieder herstellen zu können. Im Zoo grollt man dem
Kragenbären aber
nicht. „Was kann denn das Tier dafür, wenn jemand den nötigen
Sicherheitsabstand nicht einhält? Wir weisen doch auch unsere
Besucher
immer darauf hin, die Wege nicht zu verlassen. Bären sind
Raubtiere, da
muss man äußerste Vorsicht walten lassen.“
Vier
Tage nach
der
Attacke durch einen 170 Kilogramm schweren und 1,90 Meter großen
Bären
im eigenen Zoo kann der Ehrenpräsident der Bürgergarde
blau-gold zwar
schon wieder die Finger und die Hand des verletzten rechten Armes
bewegen, aber der Vorfall vom Samstag sitzt ihm immer noch tief in den
Knochen. Ausgerechnet am Geburtstag von Ehefrau Annemie (67) war der
80-Jährige vom 26 Jahre alten Kragenbären „Mike“ schwer
verletzt
worden, den er selbst aufgezogen hat.
Saarbrücken:
Neuer Zoodirektor
Express.de
- 27.
Juni 2007
Der
Saarbrücker Stadtrat hat den 51-jährigen Tierarzt Richard
Francke zum
neuen Direktor des Zoos der Landeshauptstadt gewählt. Er bekam 45
der
62 abgegebenen Abgeordnetenstimmen. Francke hatte den Zoo zuvor
schon vorübergehend geleitet. Er soll nun mit einer neuen
Konzeption
mehr Besucher locken. Der Stadtrat beschloss zudem die Einführung
einer
neuen Steuer.
Saarländischer
Rundfunk - 26. Juni 2007
Saarbrücken: Wichtige Entscheidungen im
Stadtrat
Entschieden wird auch
über das Amt des Zoo-Direktors. Vermutlich wird Tierarzt Francke
gewählt. Seit der Abwahl seines Vorgängers Ceska leitet er
den Zoo.
ka-news.de - 25. Juni 2007
Der
Karlsruher Zoo soll sich nach Auffassung der
Grünen-Gemeinderatsfraktion mehr als bisher im Tierschutz
engagieren.
Als einen wichtigen
Baustein sehen die Grünen in diesem Zusammenhang
eine Stärkung der Funktion des Zoos als Auffangstation für
beschlagnahmte Tiere an. Mit einem Antrag an den Gemeinderat will die
Fraktion nun erreichen, dass die Zooverwaltung ein Konzept für
eine
Auffangstation vorlegt, das in den gemeinderätlichen Gremien
diskutiert
werden soll.
Planung
und
Bau
Freies
Wort - 24.
Juni 2007
Australische Gäste am Roten Berg
Das neue Känguru-Land
öffnet nach zweijähriger Bauzeit seine Pforten im Erfurter
Zoopark.
Herr Köhler und seine
Gefährtin Lucie im Erfurter Tierpark gehören jedenfalls zu
den
besonderen noch verborgenen Stars der am Wochenende eingeweihten
„Australienanlage“. Die Östlichen Grauen Riesenkängurus,
erworben von
privaten Haltern aus Bayern und Holland, werden sich in etwa zehn Tagen
im weiten Auslauf des Freigeheges präsentieren. In
den nächsten Wochen hofft man, über einen Vertragspartner in
Frankfurt
weitere dieser Riesen aus Amerika einfliegen zu können. In dem
Gehege
werden
sich auch weitere Riesen einer anderen Art tummeln, zwei 1,80 Meter
hohe Emus, sogenannte Laufvögel, den Straußen ähnlich,
die zwar nicht
fliegen, aber recht schnell rennen können, und über sie
hinweg flattern
in einer Voliere sieben Rosakakadus. Den Besuchern allerdings bleibt
der Zutritt zu diesem Teil der Anlage verwehrt. Anschauen ist nur von
Außen erlaubt. Der andere Bereich des
6200 Quadratmeter großen Australien-Landes ist hingegen frei
zugänglich: Den dort hüpfenden zwölf
Bennettkängurus, die bisher an
anderer Stelle des Zoos lebten, können die Besucher ohne
Absperrung
gegenüber treten. Das Areal ist von
Landschaftsarchitekt Reinhard Lipka mit Graslandschaften,
Sandflächen
und großen Felsblöcken einer australischen Szenerie
nachempfunden
worden. Die Gesamtkosten von 240 000 Euro wurden zur Hälfte durch
private Spenden des Vereins der Zooparkfreunde aufgebracht.
Unterdessen wird das
nächste Projekt schon vorbereitet. Die 18 Rosaflamingos sollen ein
neues Gehege von etwa 500 Quadratmetern mit Winterhaus und
Wasserfläche
erhalten, voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres.
Berliner Morgenpost - 22. Juni 2007
Eine
wellenförmige Konstruktion wird zur Basis des künftigen
Berliner
Riesenrades am Zoo.
Tagesspiegel - 24. Juni 2007
Neue
Pläne für Attraktion am Zoo
Das geplante Riesenrad
am Berliner Zoo soll ein wellenförmiges
Eingangsgebäude erhalten.
openPR.de
(Pressemitteilung) - 21. Juni 2007
GEZE stattet den höchsten Turm Europas aus
Europas höchstes
Gebäude wird derzeit in Moskau unter der Leitung der
Architekten Peter P. Schweger und Sergei Tchoban gebaut. Der Büro-
und
Wohnturm mit dem Namen Federazija (übersetzt: Föderation)
wird zur
Fertigstellung 2008 eine Höhe von 354 Metern, inklusive der
Turmspitze
sogar 448 Meter erreichen. Zwei Türme werden auf einem
mehrstufigen
Podium 93 und 62 Etagen emporragen. Im 20 Meter hohen Aquarium bewegt
sich ein Panorama-Lift, mit dem sich u.a. Restaurants, Fitnessclub und
Schwimmbad erreichen lassen.
Mehr Komfort für lichtscheue Zoo-Tiere und ihre
Besucher
Berliner
Morgenpost - 28. Juni 2007
Berlin. Vampire, Wickelbären
und
andere lichtscheue Gestalten
haben im
Berliner Zoo neue Gehege bekommen. Für 1,7 Millionen Euro hat der
Zoo
sein Nachttierhaus umgebaut
Heute Baubeginn
Ad-Hoc-News - 28. Juni 2007
Mit
der Grundsteinlegung beginnen heute die Arbeiten am
«Unterirdischen
Zoo» in Osnabrück. Bis zum Frühjahr 2009 soll eine
weltweit einmalige
Attraktion entstehen
Förderverein hält an geplanter
Delfin-Lagune in Nürnberg fest
Franken
TV - 27. Juni 2007
Von Elefanten und Papageien Gemeinderat lauscht
"Tiergeschichte"
ka-news.de
- 27.
Juni 2007
Karlsruhe - Eigentlich verlief die
Gemeinderatssitzung ohne große kontroverse Diskussionen. Ein
imaginärer
Zoo-Rundgang, auf den der FDP/Aufbruch-Abgeordnete Tom Høyem
seine
Stadtrat-Kollegen mitnahm, sorgte jedoch beim Oberbürgermeister
für
einen kurzfristigen Anstieg des Blutdrucks. In seinem Antrag erzählte
Høyem aus Sicht verschiedener Tierarten des
Zoos, wie diese den derzeitigen Stand des verabschiedeten Zoo-Konzeptes
kommentieren würden, könnten sie sich denn sprachlich
mitteilen: "Die
Elefanten würden mit den Ohren schlackern, wenn ich ihnen sagte,
wann
sie ihr neues Haus bekämen." Høyem übte damit auf
ironische Art und
Weise Kritik an der zeitlichen Umsetzung des vom Gemeinderat
verabschiedeten Zoo-Konzepts, das nach einem noch weiter
auszuarbeitenden Stufenplan bis 2015 verwirklicht sein soll, bisher
aber noch immer in der Planungsphase steckt.
8000
Quadratmeter - die Tropen von Stellingen
Hamburger
Abendblatt - 26. Juni 2007
Seit
genau einem Monat hat Hamburg mit dem Tropen-Aquarium in
Hagenbecks Tierpark eine neue Attraktion.
Aktionen
BBC filmt Rote Pandas im Görlitzer Tierpark
Mitteldeutsche
Zeitung
- 26.
Juni 2007
Im Zoo wie in freier Natur
Lausitzer
Rundschau - 27. Juni 2007
Rote
Pandas in
freier
Natur zu filmen ist fast unmöglich. Für einen
Streifen über die Naturschönheiten Chinas musste die
englische BBC
weltweit suchen, um Katzenbären vor die Linse zu bekommen. Ideale
Bedingungen fand die Fernsehgesellschaft im sächsischen Tierpark
Görlitz, wo possierliche Tiere dieser Art seit 1997 in einem
ausgesprochen naturnah gestalteten Gehege leben.
Ad-Hoc-News
(Pressemitteilung) - 24. Juni 2007
Saarbrücker
Zoo feiert sein 75
Der Zoo Saarbrücken
feiert heute (24. Juni) sein 75-jähriges
Bestehen ab 10.00 Uhr mit einem großen Zoo-Fest.
ka-news.de - 23. Juni 2007
Karlsruhe. Um
tonnenschwere Baobabs, Elefantenvögel, bizarre
Krakenbäume, den auf Madagaskar lebenden urzeitliche
"Erdlöwen" oder
den Tomatenfrosch geht es im Dia-Vortrag von Dr. Volkmar
Baumgärtner am
Mittwoch, 27. Juni. Der
Vortrag im Rahmen der derzeit laufenden Ausstellung "Madagaskar -
bedrohte Oase der Evolution" geht auf die Besonderheiten der
viertgrößten Insel der Erde ein.
Mittelbayerische - 21. Juni 2007
Tierpark Hellabrunn bietet Grusel-Training für Manager
Mit Boa Constrictor
namens Susi und Vogelspinne Agathe will der Münchner Tierpark
Hellabrunn Managern ihre Ängste nehmen.
Nachwuchs
derstandard.at - 21.06.2007
Das
erste in Gefangenschaft geborene Mantarochen-Baby starb
Der erste Mantarochen weltweit, der in Gefangenschaft geboren wurde,
hat nur wenige Tage überlebt: Das Rochenjunge, das erst am Samstag
zur
Welt gekommen war, sei am Donnerstag tot aufgefunden worden, teilte das
Okinawa Churaumi Aquarium mit. Der Vater habe das kleine Weibchen zu
Tode gejagt. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte ein Sprecher
des Aquariums. Das Jungtier habe "verwirrt" ausgeschaut und habe
mehrfach die Beckenwand gerammt. Außerdem sei es mit einem mehr
als
sieben Meter langen Walhai zusammengestoßen, der im gleichen
Becken
aufgezogen wird.
Das Rochenbaby habe viele Verletzungen gehabt und innere Blutungen
erlitten, sagte der Sprecher. ... Das Rochenjunge hatte bei der Geburt
eine Spannbreite von rund 1,90 Metern gehabt. Seine 4,20 Meter
große
Mutter hatte sich im Juni vergangenen Jahres mit einem der beiden
männlichen Rochen zusammengetan, die seit 15 Jahren in dem
Aquarium
leben. Vermutlich habe es so lange gedauert, bis die beiden Rochen
geschlechtsreif waren, sagte der Sprecher; es sei zu erwarten, dass sie
sich nun jedes Jahr fortpflanzen.
spiegel.de - 22.06.2007
Rochen-Baby stirbt wenige Tage nach Geburt
Die Geburt des Mantarochens in Gefangenschaft war eine Weltpremiere.
Doch nun ist das Tier in einem japanischen Aquarium überraschend
gestorben - nicht einmal fünf Tage, nachdem es das Licht der Welt
erblickt hatte.
Die
Zeit - 22. Juni 2007
Der weltweit erste in
Gefangenschaft zur Welt gekommene Mantarochen ist
fünf Tage nach seiner Geburt in Japan gestorben. Grund für
den Tod des
jungen Rochenweibchens am Donnerstag seien offensichtlich
Schikanierungen seines Vaters gewesen, teilte eine Sprecherin des
Churaumi Aquariums in Okinawa mit. Dieser hatte das Rochenbaby immer
wieder durch das Becken verfolgt, wobei das Jungtier mehrfach gegen die
Wände stieß und sich verletzte. Dennoch habe die Erfahrung
mit der
ersten Geburt eines Mantarochens in
Gefangenschaft wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse erbracht.
Verlagsgruppe
Kreiszeitung - 22. Juni 2007
Bremerhaven. Knapp
drei Wochen ist "Fayola" alt. Das Sonntagskind
hatte am 3. Juni das Licht der Welt erblickt und ist von
Seebärenmama
"Hexe" liebevoll angenommen worden. Bei dem neugeborenen
Mädchen schien sich zunächst alles normal zu entwickeln, nach
zwei
Tagen jedoch zeigte sich "Fayola" ein wenig apathisch, erzählte
gestern
Zoodirektorin Heike Kück. Um sicherzustellen, dass die 19 Jahre
alte Mama genügend Milch gibt, wurde ihre Milchbildung mittels
Medikamenten angeregt. Neben "Fayola"
tummeln sich im Zoo am Meer neuerdings zwei junge Schneehasen, frisch
geschlüpfte Basstölpelküken und ein Polarfuchswelpe.
Super
Sonntag -
25. Juni 2007
Ronja ist ein echter Bär,
wenn
auch kein Eisbär: das kleine
Waschbärenbaby, das am 26. April im Köthener Heimattierpark
zur Welt kam
OÖNachrichten
-
21. Juni 2007
Vermutlich im Winter
dürfte es aber mit dem Spielen im Gehege vorbei sein, schätzt
Zoo-Tierarzt Andre Schüle. Der Abnabelungsprozess hat schon
begonnen.
derstandard.at
-
25.06.2007
Mit
Tattoo in die Freiheit entlassen
In Gefangenschaft geborene Pandas werden vor ihrer Auswilderung in
China künftig tätowiert. Damit soll es Forschern möglich
sein, ihnen
auch in Freiheit auf der Spur zu bleiben, wie der Wissenschafter Huang
Xiangming vom Panda-Zuchtzentrum in Chengdu in der Provinz Sichuan am
Montag sagte. In den kommenden zwei Jahren sollen rund 200 in dem
Zentrum aufgezogene Pandas nach einer örtlichen Betäubung die
drei
Zentimeter große Tätowierung im Mundraum erhalten.
Außerdem wird ihnen im Nacken ein Chip unter den Pelz implantiert
und
ihr jeweiliges DNA-Profil erstellt. Die Maßnahmen sollen es den
Forschern laut Huang erleichtern zu beobachten, wie sich die Tiere in
die frei lebende Population integrieren. In den Bergwäldern
Mittelchinas leben etwa 1.600 Pandas. Ihr Bestand ist durch
Siedlungsdruck auf ihren Lebensraum, Wilderei und eine niedrige
Fortpflanzungsrate gefährdet. Mehr als 180 Pandas leben in
Gefangenschaft. Der erste ausgewilderte Panda starb Anfang des Jahres
nach weniger als zwölf Monaten in Freiheit offenbar an den Folgen
eines
Sturzes. Er wies Verletzungen auf, die ihm von frei lebenden Pandas
zugefügt worden waren. Nach offiziellen Angaben kam er
möglicherweise
auf der Flucht ums Leben.
Nachwuchs bei seltenen Brazza-Meerkatzen im Berliner Zoo
Berliner Morgenpost - 28. Juni 2007
welt.de - 28.06.2007
Hoffnung auf kleine Breitmaulnashörner
Sie sind vdie zweitgrößten Säugetiere an Land. Sie sind
vom Aussterben
bedroht. Keines von ihnen lebt mehr in freier Natur. In Zoos und
Tierparks versuchen Tiermediziner die Art der Breitmaulnashörner
durch
künstliche Befruchtung zu erhalten. Für alle Beteiligten ist
es ein
Wettlauf gegen die Zeit.
In einem tschechischen Zoo sind zwei Nashornweibchen künstlich
befruchtet worden. Die beiden Tiere gehörten der vom Aussterben
bedrohten Art Ceratotherium simum – dem weißen oder auch
Breitmaulnashorn - an, sagte die Sprecherin des Zoos von Dvur-Kralove,
Jana Mysliveckova. Ob die Befruchtung erfolgreich sei, werde sich in
den kommenden 30 bis 40 Tagen zeigen. In Budapest sei im Januar ein
künstlich gezeugtes Nashornbaby zur Welt gekommen. „Die Hoffnung
stirbt
zuletzt“, sagte Mysliveckova. Es gebe in der freien Natur kein einziges
weißes Nashorn mehr. Sechs der ursprünglich aus Zentral- und
Ostafrika
stammenden Tiere lebten in Dvur-Kralove und zwei im Wildpark von San
Diego. Der Name des Tieres geht übrigens auf einen
Übersetzungsfehler
zurück. Das Breitmaulnashorn wurde wegen seines breiten Mauls von
den
Buren wijde (breit) genannt. Die Briten führten dies allerdings
auf das
englische Wort white (weiß) zurück und gaben es diesen
irreführenden
Namen.
Fudder -
26. Juni 2007
Jürgen
Hergert
ist 64
und der einzige gelernte Schlangenmelker in
Europa. Außerdem besitzt er die größte
Reptiliensammlung der Welt. Auf
fudder spricht er über Weltrekorde, Schlangengift als Heilmittel,
sein
Krokodil Sultan und die erste Schlange, die er jemals gefangen hat - im
Alter von drei Jahren.
Die Schlangenfarm in Schladen (Harz) wurde von 1977 bis 1980 gebaut.
Seit 14 Jahren besitzen wir die größte Reptiliensammlung der
Welt mit
über 1300 Tieren. Auf der Schlangenfarm kann man natürlich in
erster
Linie Schlangen sehen, aber wir haben auch andere Tiere wie Krokodile,
Warane, Skorpione, Spinnen oder Schildkröten.
Bietigheimer Zeitung - 22.
Juni 2007
Fischers halten an der Tradition fest
In der Altweibermühle
sind die Weichen gestellt für die vierte Generation. Als
Nachfolger
stehen bereit: ein Kaufmann für Tourismus und Freizeit, ein
Gastronomie-Spezialist und eine Hotelfachfrau, gerade aus Dubai
zurück
und nun als Event-Managerin nach München unterwegs. "Die
Tradition",
versichert Yvonne Fischer, "kann auf jeden Fall fortgesetzt werden."
Freilich pressiert es gar nicht mit dem Generationenwechsel - die
Väter sind überaus fit und voller Tatendrang. Die
drei Brüder hatten die Geschäftsführung am 1. Januar
1996 von ihrem
Vater Kurt übernommen. 1929 hatte ihr Großvater Eugen die
erste
Altweibermühle neben dem Gasthaus errichten lassen. Tripsdrill
nennt
sich deshalb "Deutschlands ältester Erlebnispark".
Lausitzer
Rundschau - 22. Juni 2007
Sein Mutter Diana aus
dem Zoo Wilhelma in Stuttgart und der Vater Spitzweg aus dem
Wisentgehege Springe (Niedersachsen) kamen vergangenes Jahr in das
Schaugehege in Wustermark (Havelland) nahe Berlin.
Freizeit Ratgeber - 26. Juni 2007
Ganz anders als die
kleine Eclyse im Zoo Safaripark haben die meisten dieser Kreuzungen
"Zebrastreifen" am ganzen Körper. Eclyse aber ist hell ...
ORF.at - 26. Juni 2007
Vier
neue Haie im Haus des Meeres
Die sechs Haie, die im
Wiener Haus des Meeres bei der Umsiedelung in ein größeres
Aquarium
starben, wurden vom Stress dahingerafft.
HNA.de - 24. Juni 2007
Klimaschutz mit Holz
Mit der Einrichtung von
Holzhackschnitzelanlagen zum Beispiel in
Schulzentren, im Tierpark Sababurg, im Wasserschloss Wülmersen und
demnächst auch auf dem Sensenstein befände der Landkreis
Kassel sich
auf dem besten Weg
Zeugen zu rätselhafter Explosion gesucht -
Mann nicht vernommen
Berliner Morgenpost - 28. Juni 2007
Ein
Zeuge hatte ein Knallgeräusch gehört und dann gesehen,
wie der Mann
- er soll Tierpfleger im Berliner Zoo sein - auf der Straße
zusammenbrach.
Die Heideschätze im Naturpark Dübener
Heide entdecken
Pressrelations - 28. Juni 2007
So
lässt der Tierpark Eilenburg die Bienen summen, erzählt
von der Honigernte und lädt zum Probieren von Heidehonig ein.
Tierschützer fordern bessere Bedingungen für Knut
und Elefanten
Berliner
Morgenpost - 28. Juni 2007
Die Zoo- Haltung von Wildtieren
gehöre auf den
Prüfstand», fordern Apel und Gäding im
Tierschutz-Magazin «Berliner Tierfreund».
Kritik an Tigerhaltung in Privatzoo
affolternonline.ch - 28. Juni 2007
Rüfenach. Der
Schweizer Tierschutz (STS) hat ein Tigerweibchen aus dem Privatzoo
Hasel in Rüfenach zu einer Auffangstation für Grosskatzen bei
Berlin
transportieren lassen. Der STS kritisierte die engen Gehege von
Kleinzoos. Der Privatzoo habe sich bereit
erklärt, das
Tigerweibchen «Blocko» frei zu geben, teilte der STS in
einem
Communiqué mit. Der STS finanziert den Transport und Aufenthalt
des
sibirisch-bengalischen Tigers in der Auffangstation Johannismühle.
Es ist ein Pfebra!
Stuttgarter
Zeitung
- 27. Juni 2007
Schloß
Holte-Stukenbrock - Ungewöhnlicher Neuankömmling im
Safaripark
Schloß Holte-Stukenbrock: Ein seltenes Zebra-Pferdchen ist in den
Tierpark in der Nähe von Gütersloh eingezogen. Wie der Zoo am
Mittwoch
mitteilte, ist die Mutter der 2006 geborenen Eclyse ein Zebra aus dem
nordrhein-westfälischen Tierpark, ihr Vater ein italienisches
Pferd. In
Italien war Eclyse auch zur Welt gekommen. Das Besondere an dem
Nachwuchs: Statt der üblichen durchgängigen Zebrastreifen hat
Eclyse
jeweils einen großen "Tigerflecken" an Kopf und Hinterteil, Rumpf
und
Beine sind weiß.
Foto
des Kreuzungs-Anachronismus: http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/1456106/bilddetails?skip=0
Leguan
in
Garten entdeckt
ORF.at
- 25.
Juni 2007
Der
Tierfinder schlug sofort bei Helga Happ vom Reptilienzoo in
Klagenfurt Alarm. Sie kam nach Villach, um den Leguan selbst zu bergen
Knut muss weiter auf Wowereit-Besuch warten
Berliner
Morgenpost - 28. Juni 2007
Der
Regierende verzichtete auch bei einem Zoo-Besuch am Donnerstag auf
einen Abstecher zu dem Eisbären.
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| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
Algemeen
Dagblad - 27. Juni 2007
Bokito
moet nu 5 meter hoog springen
Bokito muß jetzt fünf Meter hoch springen
Der Tiergarten Blijdorp wird das Außengehege der Gorillas
drastisch
anpassen, um ein Ausbrechen der Menschenaffen künftig
unmöglich zu
machen. Am 18. Mai gelang es dem Silberrücken Bokito, von der
Affeninsel wegzuspringen. Als er durch den Zoo tobte, griff er vier
Menschen an. Die Außenanlage erhält im Freien drei Stellen,
von denen
aus
die Menschen die Gorillas sehen können. Hier werden hohe
Glaswände
eingesetzt. Auch wird der Graben rund um die Insel an einigen Stellen
tiefer. Möchte einer der Gorillas irgendwann die Flucht ergreifen,
dann
muß der Affe fünf Meter hoch springen. Die Tiere bleiben im
Innengehege, bis die Insel
fertig ist, verkündete die Direktion heute morgen. Wenn die
Arbeiten
erfolgreich verlaufen, dann wird die Außenanlage am Ende des
Sommers
wiedereröffnet.
Brabants Dagblad - 27. Juni 2007
Gracht wordt diepe greppel bij verblijf Bokito
Der Graben an Bokitos Gehege wird tiefer
Der Tiergarten Blijdorp wird den Wassergraben um das Gorillagehege
durch einen tiefen und breiten Graben ersetzen. Der Zoo unternimmt
diese Maßnahme, um einer Flucht wie der des Gorillas Bokito vor
sechs
Wochen vorzubeugen. Der alte Wassergraben war vier Meter tief. In den
neuen Graben
kommt kein Wasser. Der Zoo macht die Gorilla-Insel ein Stück
größer.
dierennieuws.nl - 26. Juni 2007
Ibissen krijgen nieuw onderkomen in Zoo Parc Overloon
Im Zoo Parc Overloon erhalten die Ibisse eine neue Unterkunft
Die Ibisse im Zoo Parc Overloon sind von diesem Wochenende an in einer
nagelneuen Voliere zu bestaunen. Im botanischen Garten des Parks ist
ein geräumige achteckige Anlage gestaltet, wo es sich gut leben
läßt
für die Vögel. So können sie ein ausgedehntes
"Gewässer" genießen und
es gibt verschiedene Sandstrände. Kürzlich ist die
Ibis-Gruppe
komplettiert worden durch die Ankunft von acht Roten Ibissen aus
Deutschland. Mit der Ankunft der acht Scharlachsichler aus Deutschland
besteht die Ibis-Gruppe insgesamt aus 33 Tieren: es sind 16 Rote Ibisse
und 17 Strohhalsibisse. ... Bei den Springtamarinen (Zwergaffen) ist
gestern ein gesundes Junges zur Welt gekommen.
dierennieuws.nl - 26. Juni 2007
Jonge pinguin haalt ¨diploma¨ in Aqua Zoo
Friesland
Junger Pinguin erwirbt "Diplom" im Aqua Zoo Friesland
Mumble, der junge Brillenpinguin, der im Januar zu einem
Fisch-Freßkurs
ging, war erfolgreich! Zusammen mit seinem Kumpel Crumble, einem jungen
Brillenpinguin, der aus dem Vogelpark Avifauna stammt, hat Mumble eine
intensive Trainingszeit hinter sich. Schritt für Schritt lernten
beide
Pinguine bei den Tierpflegern, wie man selbständig Fisch aus der
Hand
frißt.
dierennieuws.nl - 26. Juni 2007
Premiere @pie viert feest
Große Premiere in Ouwehands Tierpark Rhenen: "@pie feiert"
Am Dienstag, dem 27. Juni wird um 15.30 Uhr im Musicalzelt in Ouwehands
Tierpark in Rhenen die Theatervorstellung "@pie feiert" Premiere haben.
Das Musical heißt "@pie feiert", weil Ouwehands Tierpark in
Rhenen in
diesem Jahr 75 Jahre besteht und alle Tiere feiern. Aber bis es soweit
ist, muß @pie noch eine Menge tun.
dierennieuws.nl - 26. Juni 2007
Doodshoofdapen op dieet in Dierenpark Wissel
Totenkopfäffchen im Tierpark Wissel auf Diät
Da der Sommer naht, absolvieren die Peruanischen Totenkopfäffchen
im
Tierpark Wissel zur Zeit eine Diät. Sie sind jedoch nicht etwa
moppelig, sondern machen eine spezielle Schwangerschaftsdiät! Die
meisten Totenkopfäffchenweibchen in der Gruppe sind nämlich
trächtig.
skylinefm.nl - 25. Juni 2007
Albino
Wallabie geboren
Albino-Wallaby geboren
Eine überraschende Geburt vorige Woche im Zoo Zie-Zoö. Ein
graubraunes
Wallabypärchen wurde nämlich stolze Eltern eines
kreidebleichen
Wallabybabys.
Algemeen Dagblad - 25. Juni 2007
Speelfilm
over ontsnapping Bokito
Spielfilm über Bokitos Ausbruch
Die Rotterdamer Filmproduktionsgesellschaft Zoo Pictures arbeitet an
einem Spielfilm, angeregt vom Ausbruch des Gorillas Bokito.
crooze.fm - 22. Juni 2007
Zoo Nieuws - Zoo-chimpansees kunnen binnenkort
deelnemen aan internationaal kweekprogramma!
Zoo Aktuell - Zoo-Schimpansen können demnächst teilnehmen an
internationalem Zuchtprogramm
Zur Zeit besteht bereits ein Zuchtprogramm für die Unterart
"Westafrikanischer Schimpanse". Es gibt allerdings vier Unterarten. Und
anhand genetischer Untersuchungen können wir jetzt bestimmen,
welche
Unterarten der Zoo hat, das war bis vor kurzem nicht möglich.
Durch
diese aktuellen Entwicklungen ist es nötig, daß die
Schimpansen in der nahen Zukunft mehr Platz erhalten, was unseren
Tieren, aber auch den Besuchern sicher zu gute kommen wird. Diese
wichtige positive Wendung hat zur Folge, daß unsere Orang-Utans
Tuan
und Astrid (29 und 24) aus dem Zoo Antwerpen wegziehen, auch hier im
Interesse der Tiere und mit positiven Zukunftsaussichten. Tuan soll in
den Chester Zoo nach England reisen und Astrid in
den Zoo Osnabrück.
crooze.fm - 22. Juni 2007
Zoo Nieuws - Orang-oetans in dierentuinen over heel de
wereld maken deel uit van een internationaal kweekprogramma.
Zoo Aktuell - Orang-Utans in Zoos der ganzen Welt nehmen teil an einem
internationalen Zuchtprogramm
Im Chester Zoo startete ein einmaliges Projekt, es wird die
größte
Orang-Utan-Anlage Europas. Diese Anlage wird vollständig
eingerichtet
wie ein indonesischer Regenwald. Daher haben wir als Zoo beschlossen,
die Tiere unter wissenschaftlichem Gesichtspunkt und als Bestandteil
einer Rettungsaktion für die Art an einem externen Zuchtprogramm
teilnehmen zu lassen.
Dierennieuws - 21. Juni 2007
‚Maki Marathon' langs NVD dierentuinen
Maki-Marathon vorbei an den NVD-Zoos
27-30. Juni 2007: Laufen für Madagaskar - Staffellauf von mehr als
700
km vorbei an den NVD-Zoos [NVD = Nederlandse Vereniging van
Dierentuinen]. Insgesamt werden mehr als 200 Mitarbeiter und
Freiwillige von den NVD-Zoos vom 27. bis 30. Juni beim Laufen
schwitzen, um Aufmerksamkeit zu wecken für die gefährdete
Natur auf
Madagaskar. Sie überbrücken in einem Staffellauf, dem
"Maki-Marathon",
eine Strecke von gut und gerne mehr als 700 km, die an zwölf
NVD-Zoos
vorbeiführt. Der "Maki-Marathon" ist eine der vielen
Aktivitäten im
Rahmen der NVD - Madagaskar-Kampagne, die in diesem Jahr organisiert
werden.
Brabants Dagblad - 21. Juni 2007
Safaripark wil meer bezoekers uit België naar
Hilvarenbeek
Safaripark will mehr Besucher aus Belgien nach Hilvarenbeek
Safaripark Beekse-Bergen stellt sich in diesen Sommer vor allem auf
belgische Besucher ein. Mit einer Plakatkampagne rund um Antwerpen
versucht der Park, belgische Besucher für Hilvarenbeek zu
interessieren. Laut Nieuwland ist der Park mit der Eröffnung von
zwei neuen Affenanlagen innerhalb eines Jahres und der Neugestaltung
des Platzes in der Nähe des Eingangs bereit für mehr Besucher.
Brabants Dagblad - 21. Juni 2007
Ruimte is het toverwoord om chimps te bemachtigen
Platz ist das Zauberwort, um Schimpansen zu erwerben
50 Schimpansen haben sie ab Juli im Safaripark Beekse-Bergen. Nirgendwo
in den Benelux-Staaten haben sie so viele, und das wollen sie in
Hilvarenbeek auch wissen. Damit die Besucher dafür schwärmen,
bietet
der Park
das zweite Jahr hintereinander eine neue, große Affenanlage. Mit
einem
Innengehege und zwei Inseln, wo die Schimpansen sich auf allerlei
Klettergerüsten ausleben können. Kosten: 2,5 Millionen Euro.
Gesponsert
von der Regierung, als Verantwortliche für das Finden einer neuen
Bleibe für ehemalige Versuchstiere. Die Tiere stammen alle aus dem
Versuchstierzentrum in Rijswijk. Weil Versuche mit Schimpansen seit
2002 in den Niederlanden verboten sind, suchen das Zentrum und die
Regierung ein Obdach für die Tiere.
Brabants Dagblad - 21. Juni 2007
Geen zorgen over veiligheid bezoekers van
apenverblijven
Keine Sorgen um die Sicherheit von Besuchern an Affengehegen
Besucher der Affen im Safaripark Beekse-Bergen brauchen sich laut
Tierarzt und Manager Jacques Kaandorp absolut keine Sorgen zu machen
über ihre Sicherheit. "Unsere Wassergräben rund um die
Affeninseln sind
acht bis zehn Meter breit. Darüber hinweg können sie niemals
springen.
Und schwimmen können sie nicht." Ein Ausbruch wie im Mai mit
Gorilla
Bokito im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam ist laut Kaandorp sowieso
undenkbar in Hilvarenbeek.
Russische
Meldungen
Rossijskaja gazeta (Ural) -
28. Juni 2007
Трамваем
на
Мадагаскар
Mit der Straßenbahn nach Madagaskar
Der europäische Zooverband beschloß in diesem Jahr, den
Nationalfeiertag Madagaskars zu begehen. Jekaterinburg
unterstützte die
Initiative. In der Hauptstadt des Urals begann eine ganze
Madagaskar-Woche. Deshalb werden die Besucher eingeladen, sich nicht
nur zu erfreuen an
den erstaunlichen Inselbewohnern, sondern auch etwas zu erfahren
über
deren Gewohnheiten sowie nachzudenken darüber, wie leichtfertig
sich
der Mensch manchmal gegenüber der Tierwelt verhält. Eine
Jekaterinburger Adresse haben etwa ein Dutzend "Insulaner".
Übrigens,
solche exotischen madagassischen Raubtiere wie Fossas gibt es in den
Zoos der ganzen Welt nur einige Dutzend, und ein Pärchen, Elsa und
Andy
- bei uns; es gibt keinen weiteren russischen Zoo, der mit einer
solchen Erwerbung prahlen könnte.
Gazeta po-ukraïnski - 28. Juni 2007
Дворняга
Сильва
выкармливает
волчат
Hofköter Silva zieht Wolfswelpen groß
Zwei Wolfswelpen aus dem Zoo Riwne [russ. Rowno] leben bereits einen
Monat in einer Stadtwohnung. Die 35jährige Nadeshda Ljaschuk, die
Leiterin des Pferdehofs im Zoo, nahm die Tiere zu sich. "Die
Wölfin
Elsa gebar sieben Welpen, die wir sofort der Mutter wegnahmen.
Fünf
Welpen haben wir schon an andere Zoos verkauft", erzählt der
Leiter der
Raubtierabteilung Pjotr Swiridon.
zabinfo.ru - 27. Juni 2007
В
Шилке
родились
четыре
леопарда
In Schilka wurden vier Leoparden geboren
Etwas Einmaliges geschah in der Stadt Schilka im Gebiet Tschita.
Während dort der Wanderzoo "Liger" aus Armenien gastierte, gebar
die
Leopardin Ksjuscha gleich vier Junge. Wie der Korrespondent der IA
"Zabinfo" von informierten Quellen erfuhr, beschloß die Leitung
des
Zoos einen der kleinen Leoparden "Schilka" zu nennen, zu Ehren des
Geburtsortes. Der Zoo aus der armenischen Stadt Leninakan kommt
regelmäßig nach
Transbaikalien, das erstemal 2003. Unter den Tieren gibt es
einzigartige Hybriden von Löwe und Tiger - Liger.
dontr.ru - 26. Juni 2007
Ростовскому
зоопарку
исполнилось
80 лет
Der Zoo Rostow wurde 80 Jahre alt
Doch beabsichtigen die Mitarbeiter des Zoos, diesen denkwürdigen
Tag im
September zu begehen, im Rahmen des Tages der Stadt. ... Der Rostower
Zoo ist der flächenmäßig größte in
Rußland (56 ha) und einer der
größten in Europa. Jetzt leben im Zoo etwa 400 Arten von
Vögeln und
anderen Tieren, darunter 180 Arten, die auf der Roten Liste stehen. Im
Jahre 1923 brachten Schüler die ersten Pfleglinge an einen Ort in
der
43. Schule, an dem es sehr lebhaft zuging und der vier Jahre
später zur
Grundlage eines der bekanntesten Zoos Rußlands wurde: eine
Steppenschildkröte, einen Igel, einen Adler, ein Meerschweinchen.
dp.ru - 25. Juni 2007
В
зоопарке
появились
новые
обитатели
Neue Bewohner im Zoo Nowosibirsk
Neue Bewohner kamen in den Zoo Nowosibirsk: aus Tschechien Kattas,
Fasane, Heilige Ibisse, aus Deutschland eine Dianameerkatze und ein
Sudanhornrabe, aus den Niederlanden drei Fischotter.
Molodost Sibiri - 23. Juni 2007
Зоопарк:
будни и
праздники
Zoo: Werktage und Feiertage
Insgesamt leben jetzt im Nowosibirsker Zoo 11.000 Tiere aus 535 Arten.
Viele von ihnen sind, wie die stellvertretende Zoodirektorin für
Wissenschaft Olga Schilo erzählte, sehr selten. Und die exotische
"Bevölkerung" erhält Zuwachs.
Über das Gürteltier-Paar, das auf warmes Wetter wartet, um
sich dem
Publikum zu zeigen, hat unsere Zeitung schon geschrieben. Vergangenen
Donnerstag kam aus dem Leipziger Zoo eine Dianameerkatze, ein Tier
einer sehr seltenen Art, das auf der Internationalen Roten Liste steht,
für diese Art wird ein Zuchtbuch geführt. In diesem Jahr
wurde sehr
viel getan, ein
neuer Pavillon wurde errichtet, der Zoo-Eingang zu Ende gebaut. Jetzt
wird ein Platz für einen Vortragsraum gesucht. In anderthalb
Monaten
besteht unser Zoo 60 Jahre. Aus
diesem Anlaß sind festliche Veranstaltungen geplant, und die
Hauptsache, eine große internationale Konferenz. Mehr als 70
Gäste aus
verschiedenen Städten Rußlands und aus 12 Ländern der
Welt kommen zum
Jubiläum.
wwf.ru - 26. Juni 2007
Еще
одно
место
обитания
снежного
барса взято
под охрану
Noch ein Lebensraum des Schneeleoparden unter Schutz gestellt
Im Süden der Region Krasnojarsk gibt es einen neuen besonders
schützenswerten Naturraum, das staatliche komplexe Reservat von
regionaler Bedeutung "Talkessel Gagulskaja". Auf seinem Territorium
lebt eine der schönsten Katzen des Planeten - der Schneeleopard.
Der
WWF Rußlands schätzt hoch die Bemühungen der
einheimischen Behörden zur
Erhaltung der sehr zerbrechlichen Natur der Altai-Sajan-Ökoregion.
Das
Reservat ist gelegen auf dem Territorium des Rayons Jermakowo.
Hauptziel seiner Schaffung ist die Wiederherstellung der
zahlenmäßigen
Größe der Tierpopulationen der hochalpinen Feuchtgebiete,
aber auch
seltener und vom Aussterben bedrohter Arten sowie die Erhaltung und
Reproduktion jagdwirtschaftlich genutzter Tiere. Perspektivisch geht es
auf dem Territorium des "Talkessels Gagulskaja" auch um die Entwicklung
des ökologischen Tourismus. Insgesamt
wurden auf dem neuen besonders schützenswerten Naturterritorium
mit
einer Fläche von fast 25.000 ha unter Schutz gestellt 17 seltene
und
vom Aussterben bedrohte Tierarten, die auf der Roten Liste der
Russischen Föderation und der Region Krasnojarsk stehen.
interfax.ru - 25. Juni 2007
Почти
все телята
зубров и
бизонов
Приокско-Террасного
заповедника
обрели
"приемных
родителей"
среди людей
Fast alle Wisent- und Bisonkälber im Priokskij- Naturreservat
fanden
"Pflegeeltern" unter den Menschen
Teilnehmer des Programms "Adoptiere einen Wisent" begingen am letzten
Wochenende im Priokskij-Naturreservat das dreijährige Bestehen des
Programms. Wie Interfax im Pressedienst des WWF erfuhr, "nahmen an der
‚Elternversammlung' Privatpersonen sowie Vertreter von Unternehmen und
Organisationen teil, die jährlich Mittel für den
Lebensunterhalt der
neugeborenen Kälber zur Verfügung stellen". Dabei bemerkte
der
Vertreter des Pressedienstes, daß von Mai 2006 bis Mai 2007 fast
alle
geborenen Kälber, 27 Wisente und Bisons "Pflegeeltern" fanden.
wwf.ru - 25. Juni 2007
«Дикий
мир» -
фотовыставка
под открытым
небом
"Wilde Tiere" - Fotoausstellung auf der Straße
Am 1. Juli wird in Moskau auf dem Strastnoj - Boulevard eine einmalige
Fotoausstellung des weltweit bekannten Fotografen Steve Bloom "Wilde
Tiere" eröffnet. Hauptziel der Ausstellung ist es, das tiefe
Abhängigkeitsverhältnis des Menschen von der Natur zu zeigen.
Das ist
bereits die zweite Ausstellung auf den Boulevards Moskaus, die die
Zeitschrift
"Afisha-mir" mit dem WWF als Partner durchführt. [einige Fotos
sind
auch im Internet zu sehen: http://mir.afisha.ru/bloom]
wwf.ru - 25. Juni 2007
Программе
«Усынови
зубра» - 3 года
Drei Jahre Programm "Adoptiere einen Wisent"
Von Mai 2006 bis
Mai 2007 fanden 27 Wisent- und Bisonkälber "Pflegeeltern", sieben
von
ihnen wurden erneut "adoptiert" für ein zweites Jahr, vier Wisente
und
zwei Bisons bereits für ein drittes. ... Denjenigen, die zur
"Versammlung" kommen konnten, händigten der Direktor des
Naturreservats
Michail Brynskich und Vertreter des WWF Berichte über die
geleistete
Arbeit und kleine Souvenire zur Erinnerung an die gemeinsame gute Sache
aus.
podrobnosti.ua - 22. Juni 2007
Киевский
зоопарк
хотят
расширить
Kiewer Zoo soll erweitert werden
Die Kiewer Stadtregierung untersucht die Möglichkeit einer
Erweiterung
des Territoriums des Kiewer Zoos, der gelegen ist am Prospekt Pobedy 32
im Schewtschenko-Stadtbezirk. Oberbürgermeister
Leonid Tschernowezkij: "Niemals, solange ich am Leben bin, wird der Zoo
von hier an einen
anderen Ort verlegt werden, im Gegenteil, er wird in Kiew sein, im
Zentrum, und wir werden die Frage aufwerfen nach seiner Erweiterung",
sagte Tschernowezkij. Seinen Worten nach kann man das Areal des Zoos,
das etwa 40 ha umfaßt, erweitern auf Kosten des an ihn
angrenzenden
Geländes einer Armee-Einheit. Außerdem kritisierte
Tschernowezkij die
Leitung des Zoos,
sie würde keine Öffentlichkeitsarbeit betreiben, die darauf
gerichtet
sei, Sponsoren zu gewinnen. Erinnern wir uns daran, daß der
kommunale
Betrieb "Kiewer Zoo" beschloß, 2007 eine grundlegende
Umgestaltung des
Elefantenstalls, des Vogelhauses und von Huftier-Außengehegen zu
realisieren. Im Juni 2006 hat der Stadtbausowjet Kiews dem Zoo
empfohlen, einen Generalplan für seine Umgestaltung auszuarbeiten.
Im
Jahre 2005 stellte die Kiewer Stadtregierung 10,147 Millionen Griwna
[etwa 1,5 Mio Euro] für die Umgestaltung des Zoos zur
Verfügung. Die
vollständige Ausbesserung der Zoo-Objekte soll laut Plan 2008
beendet
werden, wenn der Zoo sein 100jähriges Jubiläum begeht. Im
Kiewer Zoo
sind etwa 2.960 Tiere, darunter Amurtiger, Elefant, Kasuar, Gorilla,
Pinguine, Nashorn. Der Zoo wurde 1908 von der Kiewer Gesellschaft der
Naturfreunde gegründet.
uralpress.ru - 22. Juni 2007
В
Челябинском
зоопарке
пополнение в
семье
маралов
Nachwuchs bei den Altai-Maralen im Zoo Tscheljabinsk
Babyboom im Zoo Tscheljabinsk, innerhalb eines Monats gab es vier
Jungtiere. Heute, am 22. Juni, wurde das fünfte geboren, ein
Altai-Maral. Wie die Direktorin des städtischen Zoos Galina
Tjutina
erzählte, ist der Maral ein [Rot]Hirsch,
der im Altaigebirge lebt. Der kleine Altai-Maral ist erst vor wenigen
Stunden auf die Welt gekommen und steht schon auf seinen Beinen.
vecherniy.kharkov.ua - 22. Juni 2007
В
Харьковском
зоопарке
пополнение
Nachwuchs im Charkower Zoo
Jungtiere gibt es bei Steppenmurmeltieren (Bobaks), Guanakos und
Marderhunden. Zum erstenmal in der neuen, aufs beste eingerichteten
Anlage kam bei den Bobaks ein Jungtier zur Welt. ... Und wieder einmal
erfreute die Guanakogruppe mit Nachwuchs.
news.samaratoday.ru - 22. Juni 2007
Нелегально
ввезенные
экзотические
животные
могут стать
источником
опасных инфекционных
болезней
Illegal eingeführte exotische Tiere können zur Quelle
gefährlicher
Infektionskrankheiten werden
warnen Fachleute des World Wide Fund For
Nature (WWF). Wie heute die Pressesekretärin des WWF
Rußlands Darja
Kudrjawzewa mitteilte, "kommt es immer öfter vor, daß
Menschen von
exotischen Tieren angesteckt werden". "Das hängt damit zusammen,
daß
mehr als 90 % der Exoten als Schmuggelware nach Rußland gelangt,
ohne
tierärztliche Kontrolle und Quarantäne. Darunter auch
Papageien, die in Taschen und Kartons über den Straßen- und
Schienenweg
aus Europa mitgebracht werden, aus Lateinamerika, Afrika und
Südostasien werden sie in Flugzeugen mitgenommen." Nach Angaben
der
Territorialverwaltung Moskau der Russischen
Verbraucherschutzaufsichtsbehörde, werden unter den Bedingungen
der
Megapolis mehr als 70 % der Fälle der Erkrankungen an Ornithose
durch
Zier- und Singvögel verursacht, aber auch durch herrenlose Tauben.
Wie
man in der Verwaltung sagte, "wurden früher
Fälle ‚beruflicher' Erkrankung an Ornithose bei Mitarbeitern des
Moskauer Zoos, des Unionsstaatszirkus und bei Mitarbeitern der Moskauer
tierärztlichen Station registriert, die herrenlose Tauben auf dem
Territorium der Stadt wegfingen."
intertat.ru - 22. Juni 2007
Казанский
зоопарк
объявил о
начале акции «Внимание,
черепаха!»
Kasaner Zoo verkündete Beginn der Aktion "Achtung,
Schildkröte!"
Mitarbeiter des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens verkündeten
den
Beginn der Aktion "Achtung, Schildkröte!", diese Aktion ist die
Fortsetzung der "Operation" "Nehmt ihr nicht die Freiheit", die im
Frühling dieses Jahres durchgeführt wurde. Das Wesen der
Maßnahme
besteht darin, daß der Kasaner Zoo bereit ist, von der
Bevölkerung
Schildkröten entgegen zu nehmen, die auf dem Territorium
Rußlands
verbreitet sind, mit deren Haltung die Leute nicht mehr zurechtkommen.
intertat.ru - 22. Juni 2007
В
Казанском
зоопарке
гостит росомаха
Vielfraß zu Besuch im Kasaner Zoo
Der Vielfraß lebt in Gebirgsgegenden und Ebenen der Taiga, ebenso
in
der Waldtundra Eurasiens und Nordamerikas. ... Im Nowosibirsker Zoo
z.B. wird er seit 1975 gehalten. Im Jahre 1979
gab es zum erstenmal Nachwuchs (das war der erste Fall in der UdSSR),
erstmals in der Welt wurden Neugeborene beschrieben.
tatar-inform.ru - 20. Juni 2007
В
Казанском
зооботсаде
появилась
росомаха
Im Kasaner Zoologisch-Botanischen Garten tauchte ein Vielfraß auf
Zum erstenmal in den letzten 60 Jahren tauchte im Kasaner
Zoologisch-Botanischen Garten [ZBG] eine für Zoos seltene Tierart
auf -
ein Vielfraß, der im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen gefangen
wurde.
Praskowja
wird nicht länger als anderthalb Monate im Kasaner Zoo bleiben. Es
handelt sich darum, daß im Jahre 2002 Vertreter des Zoos in Brno
dem
Kasaner Zoo ein Zebra, drei Krokodile, zwei Känguruhs und andere
Tiere
überreichten - unter der Bedingung, daß ihre Kasaner
Kollegen ihnen mit
der Zeit zwei Vielfraße schicken.
mukola.net - 20. Juni 2007
Николаев
поделится
зверьем с
Одессой, Киевом,
Харьковом и
Никополем
Nikolajew teilt seine Tiere mit Odessa, Kiew, Charkow und Nikopol
Der Zoo verkauft die Tiere, um allmählich die banalen,
alltäglichen
Arten der Fauna durch seltenere zu ersetzen. Hinzu kommt, daß
nach der
Umgestaltung der Affen-Gehege (in diesem Jahr) der "Lebensraum" unserer
geschwänzten "Vorfahren" bedeutend größer wurde (das
wurde getan für
die Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere), aber die Anzahl
der Gehege sich verringert hat (um eins). Ja, banale Primatenarten gibt
es im Zoo im Überfluß. Dieselben Javaneraffen oder
Japanmakaken gibt es
anscheinend in jedem ukrainischen Zoo.
mail.ru - 21. Juni 2007
Происшествие
на
станции
юннатов в
Костроме
Vorfall auf der Station Junger Naturforscher in Kostroma
Eine Gesellschaft angetrunkener junger Leute weckte einen friedlich
schlafenden Bären und begann ihn zu necken; Ergebnis: der Bär
biß einem
jungen Mann die Hand ab. In Kostroma sammeln die Städter
Unterschriften
unter eine Petition zur Verteidigung des einzigen Bären (in der
örtlichen Station junger Naturforscher). Das Tier könnte
eingeschläfert
werden. Das Schicksal des Bären,
der ihn zum Krüppel machte, entscheiden in der kommenden Woche
Fachleute des Zoos Iwanowo.
kp.ru - 21. Juni 2007
Дикуша
Das Sichelhuhn
.. Das Sichelhuhn wurde dafür berühmt, daß es die
Menschen überhaupt
nicht fürchtet. Man kann sehr dicht an dieses herankommen, wenn es
auf
dem Erdboden sitzt, und sich direkt unter den Zweig stellen, auf den es
aufgeflogen war. Restbestände der
Sichelhühner leben relativ gefahrlos nur in Naturschutzgebieten.
Es
werden Versuche unternommen, die Vögel in Zoos zu züchten.
Der Moskauer
Zoo hat dafür in der Umgebung der Stadt ein "Geburtenhaus"
(faktisch
ein Areal, das einige Male größer ist als das Gelände
in der Stadt).
Hier können Säugetiere und Vögel in Ruhe, unter
Bedingungen, die denen
in der Wildnis so nah wie möglich kommen, Nachwuchs zur Welt
bringen.
Gazeta po-ukraïnski - 18. Juni 2007
Подстрелить
зубра из
Красной
книги можно
за тысячу
евро - В
Украине
осталось 300
этих животных
Einen Wisent, der auf der Roten Liste steht, kann man für 1000
Euro
abschießen - In der Ukraine blieben noch 300 Tiere übrig
"Wisente können bei uns völlig verschwinden", sagt der
40jährige
Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums Wladimir
Borejko.
"Und Volksabgeordnete, Staatsanwälte, Richter, Leiter der
Rechtsschutzbehörden töten sie während ihrer
‚Zarenjagden'." Die
Wisente
stehen auf der Roten Liste der Ukraine. Im Jahre 1927 gab es auf der
Welt nur noch 52 Individuen, die in Zoos lebten. Zoologen haben die
Tiere vermehrt und in den Wäldern Rußlands, Polens und
Belorußlands
angesiedelt. In den 1960er Jahren tauchten Wisente in der Ukraine auf.
Vor 15 Jahren gab es ungefähr 700. Nach dem Abschuß in der
Zeit der
Unabhängigkeit blieben weniger als 300 übrig. Ein Aktivist
des
ökologisch-kulturellen Zentrums, der 30jährige Wladimir
Sesin, sagt,
daß in der Ukraine eine staatlich-kommerzielle Gruppe wirkt, die
unter
dem Vorwand eines selektionierten Abschusses seltene Tiere vernichtet,
die gesund sind. "Die Staatliche kommerzielle Forstwirtschaft
fördert
das", bemerkt Sesin. "Das Gesetz ‚Über die Rote Liste der Ukraine'
verletzend, erlaubte es Wisente ‚mit dem Ziel der Selektion'
abzuschießen.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
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Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
WAZA, 25. Juni 2007
(Erhalten über Tierpark Chemnitz, Zoo Landau, Zoo Leipzig und
Stiftung
Artenschutz)
Zoos und Aquarien wollen Kermit & Co. helfen -
Welt-Zooverband richtet erstmals Kurs für deutschsprachige
Tierpfleger
aus
WAZA, der Weltverband der Zoos und Aquarien, will
gemeinsam
mit seinen Mitgliedorganisationen einen Beitrag leisten, um das
drohende massenhafte Aussterben von Fröschen, Kröten und
anderen
Amphibien zu verhindern. Dazu führt er jetzt in Chemnitz erstmalig
einen Kurs zur Ausbildung von Tierpflegern durch. Klimawandel,
Lebensraumverlust, Seuchen und andere Gefahren setzen weltweit den
Amphibien zu. Bereits sind ein Drittel der rund 6000 Frösche,
Kröten,
Salamander und Molche auf der roten Liste der gefährdeten Arten
aufgeführt und über hundert Arten sind in den letzten Jahren
ausgestorben. Fachleute befürchten, dass ohne gezieltes Eingreifen
den
Amphibien ein ähnliches Schicksal droht wie vor 60 Millionen
Jahren den
Dinosauriern. Dabei wird es in vielen Fällen nicht möglich
sein, Arten
nur durch Massnahmen in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten,
sondern man wird sie auch langfristig in menschlicher Obhut
züchten
müssen. WAZA, der Weltverband der Zoos und Aquarien hat deshalb,
in
Zusammenarbeit mit dem Welt-Naturschutzbund (IUCN), das Projekt
„Amphibian Ark“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts sollen
langfristige, koordinierte Zuchtprogramme auf die Beine gestellt
werden, die von Zoos und Aquarien sowie Privatpersonen unterhalten
werden sollen. Um die Zoos im deutschsprachigen Raum auf ihre Rolle in
dieser Amphibien-Arche vorzubereiten, hat der Weltzooverband gemeinsam
mit seinen deutschsprachigen Mitgliedverbänden (VDZ, DWV und DTG),
dem
Bundesverband der Berufstierpfleger (BdZ), dem deutschprachigen
Zoopädagogenverband (ZPV) und der Deutschen Gesellschaft für
Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) einen Kurs organisiert, der vom
27. bis 30. Juni im Tierpark Chemnitz stattfindet.
An diesem Kurs, der finanziell auch vom schweizerischen und vom
österreichischen Zooverband sowie der Stiftung Artenschutz
unterstützt
wird, nehmen über 50 Personen aus Deutschland, Österreich,
der Schweiz
und Belgien teil. Sie wollen Erfahrungen austauschen und neue
Kenntnisse und Fertigkeiten für die Haltung, die Zucht und den
Schutz
von Amphibien erwerben. Nach dem Schneeball-Prinzip sollen die
Ergebnisse des Kurses innerhalb der deutschsprachigen Zoogemeinschaft
weitervermittelt werden, mit dem Ziel, die für ein erfolgreiches
Zuchtprogramm notwendige Zahl ausgebildeter Amphibienpfleger
möglichst
rasch zu erreichen. Ferner soll der Kurs die Grundlage für eine
fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Zoos und pivaten Haltern von
Amphibien bilden.
Nürnberg 26.06.2007
Stellungnahme zur Absage an einer Gesprächsteilnahme mit dem
früheren
Delphin-Trainer Richard O´Barry.
Der Besuch des früheren Delphintrainers Richard O´Barry in
Berlin
(Fachgespräch Delphintherapie – 28. Juni 2007) und Nürnberg
(Veranstaltung von Menschen für Tierrechte, 29. Juni 2007) hat in
der
Szene der Delphinariumsgegner große Euphorie ausgelöst.
Einladungen zu
öffentlichen Veranstaltungen mit Ric O´Barry gingen in alle
Richtungen.
Natürlich wurden auch Vertreter der Delphinarien Deutschlands und
damit
auch des Tiergarten Nürnberg zu einem sogenannten Experten-Hearing
mit
Ric O Barry zum Thema Delphintherapie in Berlin und zu einem
Frühstücksgespräch bei den „Menschen für
Tierrechte“ in Nürnberg
eingeladen.
Der „Flipper“-Trainer wird angekündigt als Experte für
Delphine
allgemein und Delphinhaltung im Besonderen und neuerdings sogar noch
als Experte für Delphingestützte Therapien. Die Menschen
für Tierrechte
weisen noch ausdrücklich auf die Verleihung eines Umweltpreises in
den
USA an Ric O´Barry im Jahre 1991 hin.
Der Tiergarten Nürnberg (wie auch alle anderen Delphinhalter) wird
an
keiner Veranstaltung mit Ric O´Barry teilnehmen, weil wir die
Meinung
der Delphinariumsgegner nicht teilen, dass es sich um einen
wissenschaftlich versierten Experten handelt, sondern wir in Ric
O´Barry einen Aktivisten sehen, dem jedes Mittel zum Zweck recht
ist.
Ric O´Barry hat in seinem Bemühen, spektakuläre
Auswilderungsaktionen
von Delphinen durchzuführen, sich als absoluter Laie in Fragen der
Delphinbiologie erwiesen und durch völlige Sachunkenntnis von der
Methodik einer Auswilderung auf Kosten der „befreiten“ Tiere diesen
schwerste Schäden zugefügt. Zwei der im Jahre 1996
betroffenen Tiere
mussten 6 bzw. 12 Tage nach der illegalen Auswilderung schwer verletzt
und krank gerettet werden. Richard O´Barry, sein Kollege und ihre
Organisation wurden daraufhin wegen Verstoßes gegen das Gesetz
zum
Schutz mariner Säugetiere im Jahre 1999 rechtskräftig zur
Höchststrafe
von 40.000 U$S verurteilt. Wegen unsachgemäßer und illegaler
Auswilderung folgte eine weitere Strafe von 19.500 U$S. (NOAA 99-R134 –
Pressemitteilung unter: http://www.publicaffairs.noaa.gov/releases99/june99/noaa99r134.html.
Das von ihm im Jahre 1994 mitbegründete und betriebene „Sugarloaf
Dolphin Sanctuary“ wurde im Juni 1996 unter Berufung auf das
Tierschutzgesetz geschlossen und die Tiere beschlagnahmt – wegen des
Versäumnisses von qualifizierter tierärztlicher Fürsorge
und des
Verstoßes gegen die Auflage, die Tiere in einem Gehege zu halten.
Es ist nicht zu übersehen, dass sowohl Richard O´Barry als
auch
verschiedene andere Tierrechtler häufig auch Unwahrheiten
verbreiten um
eine Anti-Delphinariums Stimmung in der Öffentlichkeit
hervorzurufen.
So zum Beispiel verlinken Richard O´Barry und weitere
Tierrechtler ein
grausames Video der Harpunenfischerei in Japan (bei dem schlicht das
Töten von Delphinen gezeigt wird) mit Delphinarien. Es wird nicht
nur
der Eindruck vermittelt, sondern auch explizit darauf hingewiesen, dass
einige Delphine aus diesen Tötungsaktionen ausgesondert und an
Delphinarien verkauft werden. An dieser Stelle sollte klar gestellt
werden, dass bisher kein einziger Delphin aus diesen japanischen
Fangaktionen in Europa gelandet ist. Der Weltzooverband (WAZA), bei dem
der Tiergarten Nürnberg auch Mitglied ist, hat diesbezüglich
beim 59.
Jahrestreffen des Verbandes in Taipeh im Jahre 2004 deutlich gemacht,
dass Mitglieder der WAZA aber auch Nicht-Mitglieder, sich vom Kauf
solcher Delphine distanzieren sollten. Originaltext WAZA
(http://waza.org/news/archives.php):
„The World Assoication of Zoos and Aquariums, reminds its Members that
they must adhere to the WAZA Code of Ethics and Animal Welfare and
ensure that they do not accept animals obtained by the use of methods
which are inherently cruel.In a resolution adopted at the WAZA
Administrative Session of 4 November 2004 (59th Annual Meeting, held at
Taipei, Taiwan,) it was clearly stated that the catching of dolphins by
the use of a method known as “drive fishing” is considered an example
of such a non acceptable capture method. WAZA appeals also to those
aquaria and dolphinaria, which are not institutional members, to
refrain from purchasing dolphins obtained by drive fisheries“. Weder
O´Barry noch andere Tierrechtler haben diese Erklärung zur
Kenntnis
genommen, oder ignorieren sie einfach.
Weiterhin wird immer wieder behauptet, dass Delphine in Menschen Obhut
nicht gehalten werden können. Dazu ist anzumerken, dass
international
anerkannte Wissenschaftler wie Dr. Randall Wells vom Sarasota Dolphin
Research Programme bereits im Jahre 1990 feststellen konnte, dass es
keine signifikanten Unterschiede gibt zwischen wildlebenden Delphinen
(Population Sarasota) und Delphinen in Menschen Obhut (Delphinarien USA
& Kanda) in Bezug auf Höchstalter und Lebenserwartung. Ca. 70
% der
dort gehaltenen Tiere stammen aus eigenen Zuchtprogrammen und es wurden
bereits Individuen in dritter Generation geboren. In Europa, wo die
Delphinhaltung erst später begann, nimmt der prozentuale Anteil
von
Wildfängen stetig ab, Tiere in zweiter Generation sind auch hier
zu
vermelden.
Man wird es den Mitarbeitern des Tiergartens, der sich als eine
wissenschaftlich geleitete Institution versteht, verzeihen, wenn sie
sich mit solchen Delphin-Experten nicht auseinandersetzen werden. In
Berlin wird eine Veranstaltung zum Thema Delphintherapie stattfinden,
an der nicht ein einziger Experte aus dem Fachgebiet
Sonderpädagogik/Psychologie zu Wort kommen wird. Der einzig
tatsächliche Experte vom Institut für
Rehabilitationswissenschaften der
Humboldt-Uni Berlin hat seine Teilnahme wegen mangelnder Fachlichkeit
der Veranstaltung abgesagt. Die verbleibenden „Experten“ setzen sich
allesamt zusammen aus erklärten Gegnern von Delphinarien – ein
Gremium,
das kranken Kindern nicht helfen kann. Beide Veranstaltungen, von denen
sich der Tiergarten deutlich distanziert, sind weder sachdienlich noch
professionell besetzt. Es handelt sich um Veranstaltungen
selbsternannter Experten, die über keinen fachlichen Hintergrund
zu den
angekündigten Themen verfügen.
Der Tiergarten hat verschiedenste Gegner der Wildtierhaltung mehrfach
zu Fachgesprächen eingeladen und sich einer harten Diskussion in
der
Sache nie entzogen. Keine der Einladungen an Delphinbefreier, Menschen
für Tierrechte oder an die WDCS (Whale and Dolphin Conservation
Society) wurde je angenommen. Die Bitte um eine Stellungnahme der
Geschäftsführung der WDCS zu verschiedenen Themen wurde nie
beantwortet.
Aufgrund der vorliegenden Informationen mussten wir feststellen, dass
das Ziel der oben genannten und ähnlich aufgestellten
Organisationen
keine Fachdiskussion im Sinne des Tier- und Artenschutzes sein kann. Es
handelt sich lediglich um Teile einer offen propagierten
Anti-Delphinariums- und Anti-Tierhaltungs-Kampagne, an deren
Durchführung wir uns verständlicherweise nicht beteiligen
werden.
Stuttgart, 27. 6. 2007
Beim nächsten Mann wird alles anders ...
So dachten die Zoologen in der
Wilhelma, als im Mai vergangenen Jahres nach langen diplomatischen und
papiertechnischen Bemühungen „Subash“ als neuer Chef für den
Haubenlangurenharem aus dem Zoo Singapur nach Stuttgart kam. Ganze neun
Jahre lang hatte es in der Gruppe der seltenen Schlankaffen aus dem
Osten der Insel Java keinen Nachwuchs gegeben. Der erste Haremschef,
„Bubi“, hatte sich ab 1981 zwanzig Jahre lang um den Arterhalt sehr
verdient gemacht. Seine Nachfolger „Torso“ und „Topi“ hatten keinen
Sinn für ihre Verpflichtungen gegenüber ihrer Art – der eine
starb
einfach, der andere wurde wegen permanenter Zeugungsunwilligkeit in
einen anderen Zoo abgegeben. Nun also ruhten alle Hoffnungen auf
„Subash“ ... zunächst vergebens, denn der eitle schwarzhaarige
Schönling kümmerte sich mehr um sein Spiegelbild in der
Gehegescheibe,
das er eifrig als vermeintlichen Nebenbuhler attackierte. In den
Kampfpausen war er aber sehr nett zu den Damen, so dass man beschloss,
ihn nicht wieder abzugeben sondern zu therapieren. Lange Zeit waren die
Gehegescheiben dann eine Schande nicht nur für schwäbisches
Reinlichkeitsempfinden: Mit verdünnter Schattierfarbe auf der
Scheibe
wurde ihm sein Spiegelbild genommen – und siehe da, „Subash“ wurde
ruhiger und konnte seinen 7 Damen mehr Zeit widmen ... mit höchst
erwünschten Folgen: Am 18. und am 29. Mai bekamen die rothaarigen
Mütter „Geeske“ und „Abu“ je ein Töchterlein, und am 4. Juni
die
schwarzhaarige „Gesa“ ein Söhnchen. Die Wilhelmabesucher
können sich im
Schwingaffenhaus entweder entschleunigen angesichts der ausgedehnten
Verdauungspausen der Alten oder aber aufmuntern angesichts des
munteren Treibens der Jungen.
Tierpark Berlin Juni 2007
Wies’n-Feeling und Alpengemütlichkeit
2. Tierparkfest der Volksmusik mit Kinderprogramm
Kamen im letzten Jahr bereits 5.000 Besucher, so ist das Tierparkfest
der Volksmusik am 1. Juli 2007 der Beginn einer Tradition! Auf der
Freilichtbühne findet von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr eine Hitparade
der
Volksmusik statt, zum Schunkeln, Mitsingen und sich Wohlfühlen. In
wenigen Tagen feiern De RANDFICHTEN ihren 15. Geburtstag und haben
allen Grund zu feiern. „Der Holzmichel“ wurde zum sensationellen Erfolg
(zweimal Gold und einmal Platin) und 2006 erhielten sie den wohl
wichtigsten deutschen Medienpreis, den „Echo“. Die SCHEUNENROCKER
sind legendär für ihre wilde Show im Kuh-Outfit. Sie springen
über die
Bühne und mit dem aktuellen Hit „Zeit zum Feiern“ stürmen die
drei
ku(h)ltigen Nordlichter die Volksmusik–Hitparaden und lassen die
Kühe
fliegen! Ganz anders geht`s bei den drei Burschen von TIROLER WIND
zu. Sie sind die jungen aufstrebenden Sterne am Südtiroler
Musikhimmel!
Beim Grand Prix Finale der Volksmusik 2006 in München machten sie
Furore und sind seither oft im deutschen TV zu erleben. Es ist Musik
voller Tradition, wie das Land Tirol – und natürlich frisch und
jung
wie der Wind! Traditionell wird wieder aktueller Tiernachwuchs
präsentiert. Mit Comedy-Jonglage und schelmischem Witz wird der
preisgekrönte Jochen Falck (Zirkusfestival Paris 2005)
staunenswerte
Aktionen mit den großen und kleinen Gästen machen. „RUMMS –
die
Fußball Revue“ von und mit Schauspieler und Puppenspieler Achim
Sonntag
erzählt die Geschichte von Stadionwart Hotte Schwittkens und
Maulwurf
Willy. Mitmachaktionen, z. B. die Kräuterschule der extra herbei
gezauberten Kräuter FEE Conni, werden an diesem Tag auch für
die Kinder
Spaß genug bringen, so dass die Eltern und alle anderen
Großen das
Bühnenprogramm des 2. Tierparkfests der Volksmusik genießen
können. Und noch ein Schmankerl: Der Eintritt ist das normale
Tierparkticket!
München 27. Juni 2007
Stadtsparkasse München fördert das neue Orang-Utan-Paradies
Mit Unterstützung der Stadtsparkasse München hat der
Münchner Tierpark
Hellabrunn das neue Orang-Utan-Paradies geschaffen. Eine ansprechende
Innen- und Außenanlage bietet den Menschenaffen viel
Bewegungsfreiheit
und ermöglicht den Tierparkbesuchern schöne und interessante
Tiererlebnisse. Bürgermeisterin Christine Strobl eröffnet
zusammen mit
Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, sowie
Prof.
Dr. Henning Wiesner, Vorstandsvorsitzender der Münchener Tierpark
Hellabrunn AG, und seinem Vorstandskollegen Walter Schmid die neue
Anlage.
Zoologischer Garten Berlin, 27. Juni 2007
Das Nachttierhaus im Zoo Berlin wird wieder eröffnet!
1975 wurde im Kellergeschoss des neu errichteten Raubtierhauses das
Nachttierhaus eröffnet. Damals war es eines der ersten
Nachttierhäuser
in einem deutschen Zoo. Anders als bei herkömmlicher Haltung wurde
es
nun möglich, durch eine Umkehrung der Lichtphasen auch
dämmerungsaktive
Tiere dem Zoopublikum während des Tages aktiv zu
präsentieren. Im Laufe
von über drei Jahrzehnten ist die Erfahrung mit
Nachttierhäusern nicht
nur in Berlin gewachsen, und ein Umbau erschien angemessen. Viele
kleine Käfige wurden zu großzügigen Landschaftsanlagen
zusammengelegt
und bieten so einen noch besseren Einblick in das Leben der
Nachtgeister. Erdferkel, Springhasen und Buschbabys teilen sich eine
afrikanische Savannenlandschaft, Bergmeerschweinchen klettern auf
Felsen, Wickelbären und Plumploris klettern durchs Geäst und
Vampire
laben sich an ihrer Blutmahlzeit. Wir sind ausgesprochen dankbar, dass
uns die Modernisierung des Nachttierhauses durch die
Großzügigkeit der
Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin möglich wurde.
Leipzig 27.07.2006
Tierpatentage im Zoo Leipzig
Paten besuchen ihre tierischen Freunde
Auf ein „Date“ mit ihren Schützlingen können sich die
Tierpaten des
Leipziger Zoos freuen. Am Donnerstag, den 28. Juni und am Freitag, den
29. Juni 2006 lädt der Zoo Leipzig jeweils ab 17 Uhr alle
Tierpaten als
Dankeschön für das teilweise schon über Jahre bestehende
Patenschaftsengagement zu einem besonderen Zoobesuch ein. Nach der
Begrüßung durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und dem
Vorsitzenden des
Freundes- und Förderkreises Siegfried Stauche um 17.00 Uhr im
Konzertgarten erhalten alle Zoofreunde die Möglichkeit ihr
Patentier zu
besuchen und mit den Tierpflegern und Kuratoren vor Ort über ihr
Tier
zu sprechen. Über 750 Paten haben sich bereits für die
Tierpatentage
beim Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens
angemeldet.
Besonders freut sich Herr Stauche, dass er an beiden Tagen weitere
Paten präsentieren kann. Der Niederlassungsleiter der Firma
Bilfinger
& Berger übernimmt anlässlich seines 25jährigen
Dienstjubiläums am
ersten Tag eine Patenschaft über vier Tiere und 29.07.07
übernimmt der
Marketingclub Leipzig eine Patenschaft über eine Giraffe. Dazu
möchten
wir Sie recht herzlich einladen.
Wien 26-06-2007
Lebensqualität für unsere Zootiere:
Neue Kinder-Workshops Im Tiergarten Schönbrunn
Von 2. bis 6. Juli finden im Tiergarten Schönbrunn
vergnügliche
Workshops und Führungen statt, die sich um all jene Tricks und
Strategien drehen, mit denen der Alltag der Zootiere bereichert und
versüßt werden kann. Der internationale Fachausdruck
für diese
Disziplin lautet „behavioral enrichment“ – die Bereicherung des
Verhaltens. Dazu gehört die phantasievolle und
bedürfnisgerechte
Gestaltung der Gehege, das Schaffen von Versteckmöglichkeiten, das
Anbieten von Spielzeugen, abwechslungsreiches Futter, dessen Verzehr
auch eine Herausforderung darstellt, und anderes mehr. Bei den
Workshops können die Kinder unter Anleitung für die Tiere
kreative
Mahlzeiten zusammenstellen und Spielzeuge konstruieren, die
natürlich
nach Fertigstellung auch an die Tiere verteilt werden. Das Programm
wird durch Führungen ergänzt und soll bei den Kindern ebenso
wie bei
den Tieren für großen Spaß sorgen.
Leipzig 27.06.2006
Willkommen Leckermäuler!
Bienenfest mit Honigverkostung im Zoo Leipzig
Honig satt heißt es am Samstag, dem 07. Juli 2007 zum
traditionellen
Bienenfest im Zoo Leipzig. Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein
für
Leipzig und Umgegend e.V. und der Leipziger Zoo echte Leckermäuler
ein,
am Bienenstand neben der Pinguinanlage vorbeizuschauen, um den frisch
geschleuderten Zoohonig zu verkosten oder aber den 200.000 Bienen bei
ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Ein ständiges
Wirrwarr
herrscht um jede Wabe, denn jede Imme möchte ihren gesammelten
Nektar
einbringen. Ein spannendes Spektakel für jedes Auge. Auch der
Freudes-
und Förderkreis des Zoo gestaltet aktiv den Tag der Biene mit. Der
7.
Juli ist nicht nur im Zoo Leipzig den Bienen gewidmet, auch bundesweit
wird an diesem Tag der „Tag der deutschen Imkerei“ begangen. Seit 2000
wird dieser regelmäßig durchgeführt und ermöglicht
Interessierten
Einblicke in die Welt der Imkerei. Wer dann beim Kosten des Honigs Lust
auf mehr bekommen hat, kann sich aus der reichhaltigen Angebotspalette
des Bienenzüchtervereins mit Bienenprodukten für das
sonntägliche
Frühstück eindecken. Die eine oder andere Bienenfrage wird
gern von
den Imkern des Vereins und den Zoolotsen beantwortet. Das erworbene
Wissen kann dann auch gleich bei einem Bienenquiz getestet werden und
an der Mal- und Bastelstraße können die kleinen Zoofans ihr
künstlerisches Talent unter Beweis stellen.
Arche Warder
Neue Attraktion im Tierpark Arche Warder:
Eine Arche-Burg zum Klettern, Seilschwingen und Strohhüpfen.
Einweihung
mit Kinderfest am Sonntag, den 1. Juli 2007 Nach einigen Wochen
Bautätigkeit ist es am Sonntag nun soweit: Im Tierpark Arche
Warder
wird die erste überdachte Heuburg in Norddeutschland
eröffnet. Um 12.00
Uhr durchschneiden Arche Direktor Herr Dr. Kai Frölich und
Abteilungsleiter Herr Lars König von der Sparkasse Mittelholstein
AG
Nortorf das rote Band. An der Arche-Burg, in der Kinder fortan bei
jedem Wetter im Stroh toben, Seilschwingen und Klettern können,
hat
sich die Sparkasse Mittelholstein mit einer großzügigen
Spende
beteiligt. Zur Feier des Tages haben alle Kinder freien Eintritt an
diesem Sonntag. Neben der neuen Arche-Burg warten noch weitere
Überraschungen auf unsere kleinen Gäste. Wer zerschlägt
die mit
Süßigkeiten gefüllte Pinata-Figur? Wer besteht alle
Tests bei der
Indianer-Prüfung? Wer wird der Meister des Baumstamms?
Duisburg 26.06.2007
Spenden – müssen weiter – fließen
Obwohl Duisburgs Delphine seit einigen Monaten wieder ein Dach
über
ihren Blaslöchern haben, sind weder die Restarbeiten in luftiger
Höhe
über ihren Köpfen abgeschlossen noch alle notwendigen Mittel
zur
Finanzierung der aufwendigen Dacheindeckung des Delphinariums
gesichert. Umso erfreulicher ist der Geldsegen in Höhe von knapp
1.000
Euro, den Mitarbeiter zweier Filialen der Futtermittel-/Pet-Shop-Kette
Fressnapf an einem Wochenende gesammelt haben. Die Angestellten beider
Häuser hatten ihre Besucher und Kunden gebeten, sich für die
finanziellen Belange des Zoos zu engagieren, denn es fehlt noch eine
fast siebenstellige Summe, um einen Schlussstrich unter den Ausbau des
attraktiven Tierhauses zu setzen.
Osnabrück, 26.Juni 2007
Waldmenschen vor dem AUS - Eine Ausstellung über und für
Orang-Utans -
Orang-Utan "Buschi" ist einer der Publikumslieblinge im Zoo
Osnabrück.
Kaum ein Besucher kann sich der Faszination dieser
außergewöhnlichen
Tierart entziehen. Doch Buschis Artgenossen stehen kurz vor dem
Aussterben. Der Lebensraum der Orang-Utans, die Regenwälder
Borneos und
Sumatras, werden in atemberaubender Geschwindigkeit vernichtet, um
Platz für Ölbaumplantagen zu machen. Für Biodiesel
sterben die letzten
Orang-Utans und mit ihnen andere bedrohte Arten des Regenwaldes, wie
Sumatra-Tiger und Malaienbär. Nach dem neuesten Bericht der
Vereinten
Nationen (UNEP) werden die Orang-Utans in zehn Jahren ausgestorben
sein. In Kooperation mit dem BOS Deutschland (Borneo Orangutan Survival
Foundation) zeigt der Zoo Osnabrück ab 1. Juli 2007 in der
Ausstellung
"Waldmenschen vor dem AUS", warum die Orang-Utans so gefährdet
sind.
Und es gibt auch einen Hoffnungsschimmer. Der BOS betreibt auf Borneo
eine große Auswilderungsstation für beschlagnahmte und
gerettete
Orang-Utans. Dort werden die Menschenaffen aufgepäppelt und in
geeigneten Gebieten wiederangesiedelt. Der BOS renaturiert große
Flächen gerodeten Regenwaldes, damit Orang und Co. dort wieder
einen
Lebensraum finden. Jeder kann sich an der Aufforstung beteiligen.
Für
nur 3 Euro kann man per Mausklick symbolisch einen Quadratmeter
Regenwald kaufen. Der Zoo Osnabrück hat bereits 700 Quadratmeter
gekauft. Orang-Utan Buschi beteiligt sich quasi direkt an der Rettung
seiner Artgenossen. Sechs von ihm handgemalte Originale werden mit
ausgestellt und stehen zum Verkauf. Der Erlös fließt direkt
an den BOS
in der Hoffnung, dass diese faszinierende Tierart auch noch in zehn
Jahren unseren Planeten besiedelt.
Worms 28.06.2007
Personalausweis für junge Störche - Beringung in luftiger
Höhe im
Tiergarten
Die beiden jungen Weißstörche, die derzeit in ihrem Nest in
luftiger
Höhe über dem Tiergarten Worms von ihren Eltern
großgezogen werden,
sind beringt worden. Dazu musste extra ein Hubsteiger bestellt werden,
denn ohne diese technische Hilfe hat man keine Chance an die beiden
Jungvögel heranzukommen. Ingrid Dorner, die sich seit vielen
Jahren
ehrenamtlich für den Weißstorch engagiert, brachte die Ringe
mit. Sie
führt im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell und in Zusammenarbeit
mit
dem NABU die Beringungsaktion durch. „So ein Ring ist für den
Vogel so
etwas wie der Personalausweis für uns Menschen“ berichtet
Tiergartenleiter Ernst Jockers. Und so kann Frau Dorner mit Gewissheit
erzählen, dass ein weiblicher Weißstorch, der im Jahre 2005
im
Tiergarten Worms aus dem Ei schlüpfte, derzeit in Budenheim bei
Mainz
zum ersten Mal selber Jungtiere großzieht. Dazu stellvertretender
Tiergartenleiter Dieter Wagner: „Frau Dorner ist immer ein sehr gern
gesehener Gast bei uns im Zoo und wir freuen uns, sie bei ihrer Arbeit
unterstützen zu können, denn wir als Tiergarten sehen unsere
Aufgaben
natürlich auch im Schutz der heimischen Nat | |