E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 375 vom 22. Juni 2007

Liebe Leser,

kaum wieder im Lande, erfahre ich auf besonders drastische Weise, wieviel Arbeit mittlerweile in der Zoopresseschau steckt: Genau in dieser Woche summieren sich Urlaube, Umzüge und Computerausfälle auf einen 2/3-Ausfall des Redaktionsteams; dies aufzufangen gelang mir gestern nicht und heute nur unvollständig. Geschieht mir recht, hatte ich mich doch selbst über viele Wochen weitgehend ausgeklinkt und war dann auch noch verreist. Bei der Perfektion, mit der das übrige Team die Zoopresseschau auch in den letzten Wochen erstellt hat, ist eine verspätete Ausgabe ja schon fast die einzige Möglichkeit, meine Mitwirkung zu betonen...

Dafür gibt es heute einige Meldungen nachgereicht, die sich verirrt hatten. Ein paar Rubriken werden wohl auch in den kommenden Wochen immer mal wegfallen müssen, ebenso die meisten Bilder. Vielleicht findet sich ja der eine oder die andere mit etwas Zeit und einer nicht allzu langsamen Internetverbindung, der/die für einige Zeit beispielsweise die Zusammenstellung der Pressemitteilungen oder der TV-Tipps übernehmen möchte?

Als wahrscheinlich letzter hatte ich dann auch unseren Zooführer in der Hand und freue mich um so mehr über die zwischenzeitlich eingetroffenen positiven Rückmeldungen von Laien wie von Zoodirektoren.

Nun muß ich nachlesen, was in letzten Wochen sonst so passiert ist und halte mich solange mit Kommentaren aller Art noch zurück.

Dirk Petzold


Offenbar hatten bereits alle Interessierten den Zooführer vorbestellt (oder niemand liest mehr Zoobücher?) - jedenfalls gab es keine einzige Einsendung von Zitaten und somit auch vorerst nichts zu verlosen und keine neue Rubrik. Als Lückenfüller daher Mitbringsel aus Frankreich:
Haltungsschwäche am Aquarium Trégastel


Zoos – Meldungen

sz-online - 14. Juni 2007
Tierpark braucht für mehr Angebote auch mehr Geld aus Eintrittspreisen
Chemnitz. Das Löwengehege ist fertig, eine Schwarzstorchvoliere geplant und als Zukunftsprojekt schwebt die Idee einer Nashornsavanne über dem Tierpark. Zeit, auch die Eintrittspreise anzuheben, findet Direktor Dr. Hermann Will (41). Die neue Löwenanlage für Malik und Kimba wird am 21. Juni eröffnet. 250000 Euro hat die Anlage gekostet, 100000 zahlte die Stadt, der Löwen(!)anteil kommt aus Spenden und Erbschaften. Und: Auch die Schwarzstorchvoliere, erstes Projekt des neuen Fördervereins, wird dank einer Großspende realisiert, soll zur Brutsaison im Frühjahr fertig sein. Doch trotz der Spendenfreude braucht der Tierpark mehr Geld. „Wir hatten 2003 die letzte Eintrittsgelderhöhung. Zum Jahreswechsel wäre eine Steigerung angebracht“, sagt Will. Er denkt an 5 statt 4 Euro, ermäßigt 3,50 statt 2,50 Euro. Damit wäre der Tierpark immer noch vergleichsweise günstig, obwohl die Steigerung 25 Prozent betrüge. Will: „Wir bieten immer mehr, werden attraktiver, aber kämpfen mit steigenden Energie- und Wasserkosten.“ Jahreskarten und Wildgatter sollen nicht teurer werden. Im Bauausschuss stellte Will den Stadträten auch das Projekt Nashornsavanne vor. Es sieht den Kauf des alten Diamantwerks vor (Morgenpost berichtete). Eingang, Parkplatz und Nashörner würden dort angesiedelt.

Yahoo! Nachrichten - 19. Juni 2007
Chemnitzer Löwen erhalten neues Domizil
Im Tierpark Chemnitz wird am Donnerstag (21. Juni) eine neue Löwenanlage übergeben. Damit erhalten die Großkatzen Malik und Kimba zwei Jahre nach ihrer Ankunft ein großzügiges Domizil, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

sueddeutsche.de - 13. Juni 2007
Verdacht auf Virus
Nach dem Tod eines weiteren Delphin-Babys am vergangenen Wochenende sollen Berliner Wissenschaftler die rätselhafte Todesserie im Nürnberger Delphinarium mit einer breit angelegten Untersuchung aufklären. Das mit der Studie beauftragte Institut für Zoo- und Wildtierbiologie solle dabei auch einen Virusverdacht überprüfen, erläuterte Tiergarten-Leiter Dag Encke am Mittwoch. Das sei aber nur ein Ansatzpunkt von vielen, betonte er. Nach seinen Angaben ist an der Ostküste der USA ein Delphin-spezifisches Virus festgestellt worden; dieses könnte bei der hohen Sterblichkeitsrate erstgeborener Delphine eine Rolle spielen. In der freien Wildbahn überlebten nur fünf Prozent der erstgeborenen Tiere, in Gefangenschaft liege die Rate bei 55 Prozent. Unterdessen bereitet sich der Nürnberger Tiergarten bereits auf eine weitere Delphin-Geburt vor. Derzeit sei Delphin Jenny trächtig; mit dem Nachwuchs werde in der zweiten Juli-Hälfte gerechnet, berichtete Tierärztin Baumgartner. Dramatisch beschrieb Zoo-Chef Encke die langfristigen Konsequenzen von Zucht-Misserfolgen in europäischen Delphinarien. "Wenn wir das Problem nicht in den Griff bekommen, wird es irgendwann in keinem europäischen Zoo mehr ein Delphinarium geben", sagte er. Trotz dieser Umstände verteidigte Encke den geplanten Bau einer zehn Millionen Euro teuren Delphin-Lagune in Nürnberg. "Unsere erwachsenen Delphine haben ein so hohes Lebensalter, dass sie noch lange davon profitieren werden", unterstrich er. "Ich bin auch zuversichtlich, dass wir das Problem in den Griff bekommen."

Hochrhein-Zeitung - 19. Juni 2007
33. Todesfall im Nürnberger Delfinarium - Größte Kampagne gegen ...
Mit dem 33. toten Delfin steht der Nürnberger Zoo erneut im Kreuzfeuer der Kritik.

sueddeutsche.de - 19. Juni 2007
Nürnberger Zoo
Nürnbergs Zoo hat Stress mit seinen Delphinen: Todesfälle im Becken, protestierende Tierschützer und eine Kostenexlosion in der Lagune. Nun steht das Freilandbecken auf der Kippe.


Münsterländische Volkszeitung - 15. Juni 2007
Letzer Schultag im Naturzoo
Zum letzten Mal präsentierte er begeisterten Kindern junge Mäuse: Zooschullehrer Hans Röttger hatte gestern seinen letzten Schultag im Naturzoo Rheine. Vor 19 Jahren begann er von der Schulbehörde abgeordnet als erster "offizieller" Lehrer mit dem Biologie- und Naturkundeunterricht für angemeldete Schulklassen im Naturzoo. Diese neue Aufgabe entwickelte sich bei ihm zu einer Leidenschaft.



Planung und Bau

Ostsee Netz - 13. Juni 2007
Weißbüscheläffchen an der Ostsee
Der Vogelpark Marlow hält seit einiger Zeit südamerikanische Weißbüscheläffchen und ist dadurch als Ausflugsziel für Ostsee-Urlauber noch attraktiver. Mit dem Verlust mehrerer Inkaseeschwalben in den vergangenen Tagen kam es im Vogelpark Marlow zu Diskussionen des derzeitigen Tierbestandes. „Wir vermuten, dass der Marder in die Pinguinanlage eingebrochen ist und die Inkaseeschwalben geholt hat. Nun gehen unsere Gedanken auch beim übrigen Tierbestand in alle Richtungen“, erklärt Vogelparkleiter Matthias Haase. Bis zur endgültigen Eingewöhnung der Affen bleiben die Tiere nur im Innenraum bzw. im Vorgehege zu sehen. Als neue Außenanlage wird momentan die alte Tukananlage auf kleinste Schlupflöcher untersucht und affengerecht umgestaltet. Haases Angaben zufolge werden außerdem die Anlagen kritisch auf ihren derzeitigen Besatz durchleuchtet. „Um die Kosten zu optimieren, müssen Futter-, Energie- und Personalkosten sorgsam gegen die Attraktivität abgewogen werden.“ Themenschwerpunkt hierfür wird die ehemalige Ostseevogelvoliere sein. Laut Haase wird es vor allem darum gehen, dieser Voliere mit einem neuen Konzept neues Leben einzuhauchen.

Frankfurter Neue Presse
Frankfurter Zoo sucht Ideen für Neugestaltung
An der Neugestaltung des Frankfurter Zoos sollen sich die Bürger beteiligen. «Wie wünschen Sie, die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, sich Ihren Zoo?» heißt es in einem am Mittwoch verbreiteten Aufruf um Mitmachen. Alle Wünsche und Ideen seien von großer Bedeutung und der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Unter der Adresse «zoo@stadt-frankfurt.de» sollen Bürger ihre Vorschläge an den Zoo mailen. «Gedankenspiele» könnten nach Angaben der Zoo-Leitung ein Riesenrad sein oder Kajakfahren auf dem Zoo- Weiher; auch Röhren, in denen sich die Besucher durch die Gehege bewegen, seien denkbar.




Aktionen

Ostsee Netz - 13. Juni 2007
Tag der Architektur im Ozaeneum Stralsund
Bereits ein Jahr vor der Eröffnung beweist das OZEANEUM in der Hansestadt Stralsund, welche Anziehungskraft seine Architektur entfalten kann. Regelmäßig finden Führungen zur Baustelle an der Ostsee statt, und im nahe gelegenen Infopunkt informieren sich schon vor der Hauptsaison täglich rund 100 Bürger und Besucher Stralsunds anhand von Plänen und Modellen über Deutschlands größten Museumsneubau. Nun werden tausende Besucher zum diesjährigen Tag der Architektur in Stralsund erwartet. Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums, war von Anfang an vom Entwurf begeistert. „Es erfüllt uns natürlich mit Stolz, dass das OZEANEUM jetzt zum Ort der bundesweiten Auftaktveranstaltung gewählt wurde, weil wir ein überzeugendes Beispiel für das diesjährige Motto ‚Moderne trifft Erbe’ liefern." so Dr. Benke. Das Deutsche Meeresmuseum errichtet im OZEANEUM auf 8.700m² fünf neue Ausstellungen und insgesamt 40, teils riesige Aquarien. Die Hülle für diese Unterwasserreise durch die nördlichen Meere geht auf den Entwurf von Behnisch, Behnisch und Partner zurück, mit dem das Stuttgarter Büro 2002 den europaweiten Architekturwettbewerb gewann.

RP Online - 14. Juni 2007
Drei Tage Schafschur im Tiergarten Kleve
Den Schafen im Tiergarten Kleve geht es mal wieder an die Wolle. In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juni können Besucher täglich von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr live miterleben, wie die Schafe verschiedenster Rassen geschoren werden. Der Höhepunkt der Schafschur ist wie immer das große Schafschurfest, das diesmal am Sonntag, 17. Juni , von 10 bis 17 Uhr stattfindet.

Leipziger Internet-Zeitung - 17. Juni 2007
Das große Krabbeln: Tierische Geschichten & andere Märchen im Wildpark
Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Tierische Geschichten & andere Märchen im Wildpark“ wird am 17. Juni um 16 Uhr eine besondere Ausstellung im Wildpark Leipzig eröffnet. Ein bunter Mix aus Fotos, Rezensionen der gelesenen Bücher, Geschichten und Märchen, Kinderzeichnungen (enstanden bei den Lesungen) und Presseartikeln wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen lebhaft dokumentieren.




Nachwuchs

welt.de - 18.06.2007
Erstmals Mantarochen in Gefangenschaft geboren
In Japan ist nach Angaben des Churaumi Aquariums weltweit erstmals ein Mantarochen in Gefangenschaft zur Welt gekommen. Das Weibchen mit einer Spannbreite von bereits 1,9 Metern wurde am Wochenende nach gut einem Jahr (374 Tagen) Schwangerschaft geboren, wie das Churaumi Aquarium auf der südjapanischen Inselprovinz Okinawa im Internet mitteilte. Im Juni vergangenen Jahres sorgten die Eltern des jungen Rochens bei den Pflegern für große Aufregung, als sie sahen, wie sich die Fische paarten. Jetzt stehen die Pfleger vor der großen Herausforderung, das Tier aufzuziehen. Denn Medienberichten zufolge ist die Lebensweise und das Verhalten solcher jungen Rochen noch nicht genau bekannt.

spiegel.de - 18.06.2007
Rochen-Baby in Japan geboren
Das Fischmädchen war zusammengerollt wie ein Teppich und entfaltete sich vor den Augen banger Zoologen. "Mein Herz war schwer, weil ich dachte, sie sei eine Totgeburt", sagte Minoru Toda vom Churaumi-Aquarium im japanischen Okinawa. "Als sie dann zu schwimmen begann, waren wir so erleichtert." Es handelt sich nach Angaben des privaten Unterwasserzoos um den ersten Zuchterfolg bei Mantarochen (Manta birostris) in Gefangenschaft. Das weibliche Neugeborene maß bereits 1,9 Meter Länge, als es am Samstag aus dem Körper seiner Mutter glitt, die mit 4,2 Metern gut doppelt so lang ist. Das Tier war mehr als ein Jahr lang trächtig gewesen, nachdem es sich mit einem Männchen gepaart hatte, das ebenfalls im Aquarium von Okinawa gehalten wird. Manta-Betreuer Toda sagte, dass die Pfleger sich bei Fütterung und Aufzucht des Jungtiers nun auf ihre Intuition verlassen müssen, da es bisher keine Erfahrungswerte gebe. Das Aquarium hofft nach eigenen Angaben, dass die Aufzucht des Manta-Mädchens Forschern neue Erkenntnisse über die Fischart ermöglichen wird.

NRZ - 13. Juni 2007
Leopardenfrühchen in Krefeld
Och sind die süß: Im Krefelder Zoo wurden jetzt zwei klitzekleine Schneeleoparden vorgestellt. Der Nachwuchs von Leonardo und Odette kam bereits am 6. Mai zur Welt, vier Wochen früher als erwartet. Die Katerchen haben blaue Augen und schlafen ziemlich viel. Einen Namen haben sie noch nicht. Bis man die kleinen Kerlchen im Gehege sehen kann, wird es also noch eine Weile dauern.

Berliner Morgenpost - 16. Juni 2007
Zwergflusspferde sind wie Torpedos
Der kleine Paul gewöhnt sich nach seiner Turbo-Geburt langsam ans Wasser
Paul wurde am 17. Mai im Zoo geboren und bringt inzwischen 15 Kilogramm auf die Waage. "Der legt richtig prima zu", sagt Tierpfleger Clemens Reckmann zufrieden. Seine Mutter Debby hatte ihn morgens innerhalb weniger Minuten auf die Welt gebracht. "Die haben ja auch eine Figur wie ein Torpedo, die flutschen raus", sagt der Tierpfleger. Schon am Nachmittag suchte Paul nach Milch, fünf Tage später brachen die vier Eckzähne durch, nach einer Woche hatte er sein Gewicht verdoppelt. Schon in wenigen Tagen sollen die zwei Tiere trotz des Stresses aber erneut umziehen. Denn wenn das Wetter so bleibt, ist die Außenanlage eine tolle Spielwiese für das kleine Zwergflusspferd. Dann wird es auch ohne Schmerzen mit seinen runden Ohren wackeln können.

Ad-Hoc-News - 14. Juni 2007
Zoo zeigt erstmals sein jüngstes
Die Zwergflusspferdfamilie des Berliner Zoos hat Nachwuchs bekommen. Am Freitag (14. Juni) wird das Miniflusspferd Paul, das am 17. Mai mit einem Gewicht von fünf Kilogramm geboren wurde, der Öffentlichkeit gezeigt. Bisher durfte sich der Kleine außerhalb des Schaubereichs ungestört an das Wasser gewöhnen. Die Jungtiere der Zwergflusspferde können nach ihrer Geburt noch nicht schwimmen und müssen den Umgang mit dem nassen Element regelrecht trainieren, erläuterte der Zoosprecher.

Thüringische Landeszeitung - 17. Juni 2007
Flusspferdbaby Paul tritt auf
Nach Knut kommt Paul: Der Berliner Zoo hat einen neuen Star. Mini-Flusspferd Paul. Der Kleine kam am 17. Mai zur Welt.

Ad-Hoc-News
Wuppertaler Seelöwe ist zum 36. Mal
Der Zoo Wuppertal kann sich über einen besonders fortpflanzungsfreudigen Seelöwenbullen freuen.

20minuten - 14. Juni 2007
Tierische Geschwisterliebe
Integration geglückt: Der kleine Elefant Kando im Tierpark Berlin durfte zum ersten Mal zu seinen Verwandten in das allgemeine Gehege, wo er liebevoll empfangen wurde.
Kando war am 20. Mai vor den Augen der Besucher am Ufer des Badebeckens geboren. Bislang wurde Kando in einer Box mit seiner aus Simbabwe stammenden Mutter Pori (26) und der grossen Schwester Tana (6) gehalten. Am Mittwoch wurde er mit der neunköpfigen Herde des Tierparks erfolgreich zusammengeführt.

20minuten - 14. Juni 2007
Vier Löwen-Babys im Zoo Basel
Bei den Löwen im Zoo Basel hat es Nachwuchs gegeben. Zur Welt gekommen sind die vier Jungen am letzten Montag in einer Wurfbox. Ob es sich bei der Mutter um die fünfjährige Okoa oder um die um ein Jahr jüngere Cora handelt, ist noch nicht klar. Die vier noch namenlosen Löwenbabys können ab Freitag im Haus Gamgoas mit etwas Glück über einen Monitor in der Wurfbox beobachtet werden. Die Tiere halten sich oft in dem für das Publikum nicht einsehbaren Innenstall auf.

Prager Zeitung - 13. Juni 2007
Prager Zoo: Endlich ein Geschwister für Moja
Aus einem etwas zerknautschten Gesicht gucken einen zwei große braune Augen an und man meint fast ein Lächeln zu erkennen. Winzige Hände und Füße krallen sich an den Körper der Mutter, die schützend den Arm um ihr Kind legt. Ende Mai war es soweit: Gorillaweibchen Kijivu hat ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Ganz ohne menschliche Hilfe und im Beisein der gesamten Gorillafamilie erblickte Mojas Geschwisterchen kurz nach Mitternacht das Licht der Welt. Moja, das kleine Gorillamädchen war bis jetzt der Star im Gehege. Sie ist das erste Kind von Kijivu und gleichzeitig der erste Gorilla, der in Tschechien geboren wurde. Die Freude über den gesunden Nachwuchs ist groß, besonders nach dem traurigen Ereignis, das sich vor zwei Monaten abspielte. Das erste Baby des Gorillaweibchens Kamba starb während der Geburt, Ärzte mussten eingreifen, da auch das Leben der Mutter in Gefahr war. Doch Kamba hat sich inzwischen erholt und der Prager Zoo hofft darauf, dass sie erneut schwanger wird.

Frankenpost - 13. Juni 2007
Elchglück gleich im Doppelpack
Lohberg. Vom großen Rummel um ihre Person lassen sich Pia und Paul kaum stören. Die beiden vor gut zwei Wochen geborenen Elchzwillinge bringen dem beschaulichen Tierpark Lohberg mitten im Bayerischen Wald derzeit einen bisher nicht gekannten Besucheransturm – und machen zumindest regional dem Eisbärbaby und Medienstar „Knut“ mächtig Konkurrenz.

newsclick.de - 18. Juni 2007
Population steigt trotz zahlreicher Geburten nicht – Seit Jahren ...
Der Stöckheimer Zoo gleicht zurzeit einer riesigen Kinderstube. Beinahe täglich kommt Nachwuchs zur Welt. Inzwischen versorgen die Tierpfleger des Zoologischen Gartens mehr als 30 Jungtiere. "Schluss ist noch längst nicht", sagt Zoo-Chef Uwe Wilhelm. "Wir erwarten noch weitere Geburten."

Holsteinischer Courier - 16. Juni 2007
Tierpark zeigt die Kinderstube
Er hat den Kleinen, den seine Eltern verstoßen und zu Boden geworfen hatten, per Hand aufgezogen. Mittlerweile ist Max wieder in der Gruppe mit seinen zwei Geschwistern integriert und wegen seines Schicksals der heimliche Star unter dem Nachwuchs im Tierpark.

Blick Online - 18. Juni 2007
O du süsser, kleiner Klammeraffe!
Von den Menschen werden sie nicht immer ein einem angenehmen Zusammenhang erwähnt. Aber wer möchte es diesem süssen Fratz schon verübeln, dass er tüchtig klammert?



Wiesbadener Kurier - 19. Juli 2007
Sumpfschildkröten finden neue Heimat
Naturschützer haben gestern junge Europäische Sumpfschildkröten im Vogelsberg ausgesetzt. Die Tiere wurden im Frankfurter Zoo aufgezogen und sollen im Naturschutzgebiet "Breitecke bei Schlitz" in der Fulda wieder heimisch werden.

Fuldaer Zeitung - 19. Juni 2007
Acht Sumpfschildkröten für die Fulda
Was haben Biber und Sumpfschildkröten gemeinsam? Pelztier und Panzerträger sind nicht nur bedroht, weil die Menschen ihren Lebensraum, die Flussauen, in den zurückliegenden Jahrzehnten immer mehr einengten.

Osthessen News - 18. Juni 2007
Artenschutzprojekt "langsam aber sicher": Frisches Blut für ...
Auswilderung von Sumpfschildkröten aus dem Frankfurter Zoo.

wupperguide - 15. Juni 2007
Zoo: "Es ist immer schön, wenn man eines hat"
Schon einige Einsätze hat das neue Elektro-Chirurgiegerät im Wuppertaler Zoo hinter sich gebracht: Ob beim schwarzen Panther, beim Luchs oder anderen Kleintieren - während einiger Operationen konnte Zoo-Tierarzt Dr. Arne Lawrenz bereits auf den "neuen Helfer" im OP-Saal zählen. "In der Humanmedizin ist es Standard", erklärt der Tier-Mediziner, "es ist immer schön, wenn man eines hat."

Netzeitung - 18. Juni 2007
Thermobär Knut
Thomas Zimmermann untersucht mit seiner Infrarot-Kamera nicht nur den Promi-Eisbären, auch über ganz normale Menschen findet er viel heraus.

Berliner Morgenpost - 17. Juni 2007
2500 Bäume - Grüne Lunge Zoo ist einmalig
Der Zoologische Garten Berlin präsentiert seinen jährlich rund 2,5 Millionen Besuchern nicht nur seine rund 14 000 tierischen Bewohner. Auf einen anderen, für die Natur in der Stadtmitte schier unersetzlich kostbaren "Umweltschatz" wies jetzt der Zoologe Peter Rahn im jüngsten Jahresbericht des Zoos hin. Mehr als 2500 Bäume in 30 Arten und eine nicht zählbare Menge von Sträuchern und Blumen schaffen laut Rahn "in gepflegter Wildnis eine einmalige grüne Lunge". Darunter sind viele seltene Exemplare wie die mit mehr als 500 Jahren älteste Zoo-Eiche nahe dem Tapirgehege, aber auch kostbare Ginkgos aus China, Schnurbäume aus Korea, japanische Katsura-Bäume, Trompetenbäume mit mehr als 20 cm großen Blättern oder Mammutbäume aus Nordamerika.

wupperguide
Zoo: "Es ist immer schön, wenn man eines hat"
Schon einige Einsätze hat das neue Elektro-Chirurgiegerät im Wuppertaler Zoo hinter sich gebracht

Hamburger Abendblatt - 15. Juni 2007
Dieser Hai ist ein Feinschmecker
Sie sind die Neuen im Unterwasserzoo in Timmendorfer Strand: Seit wenigen Tagen leben zwei Zebra-Hornhaie im 250 000 Liter großen Ozeanbecken des "Sea Life". Beide Tiere stammen aus der hauseigenen Aufzuchtstation im südenglischen Weymouth. Ausgewachsene Zebra-Hornhaie werden bis zu 1,20 Meter groß. Sie stammen ursprünglich aus dem Westpazifik, insbesondere aus den Gewässern vor China, Japan, Vietnam und Indonesien.

Berliner Morgenpost - 16. Juni 2007
Im Reich der Tiere: 2500 Bäume von 30 Arten im Zoo
Der Zoologische Garten Berlin präsentiert seinen jährlich rund 2,5 Millionen Besuchern nicht nur seine rund 14 000 tierischen Bewohner. Auf einen anderen, für die Natur in der Stadtmitte schier unersetzlich kostbaren «Umweltschatz» wies jetzt der Zoologe Peter Rahn im jüngsten Jahresbericht des Zoos hin. Mehr als 2500 Bäume in 30 Arten und eine nicht zählbare Menge von Sträuchern und Blumen schaffen laut Rahn «in gepflegter Wildnis eine einmalige grüne Lunge».

ProSieben News - 18. Juni 2007
Katie und Suri im Berliner Zoo
Katie Holmes und Töchterchen Suri besuchten vergangenes Wochenende den Berliner Zoo. Ganz oben auf der Besucherliste stand Deutschlands berühmtester Eisbär Knut. Allerdings begeisterte sich Suri mehr für die Enten und Hühner.

islam.de
Wird Eisbär Knut nun doch zwangsverheiratet?
Von Bären, Flüchtlingen und einem Diplom-Biologen, der den islamischen Staat erklärt
Wäre Knut nicht deutscher Eisbär, sondern irgend ein Eisbär, ein Braunbär oder ein sogar vom Aussterben bedrohter "Himbär" aus einem islamischen Land - schon längst hätte man ihn auch zwangsverheiratet. Kein schlechter Witz – allen Ernstes war das die Analogie in der "Abendschau"-Sendung des (RBB) vom 18.06.07, wo der im Zoo tätige Herr Diplom-Biologe Heiner Klös, auf die Frage ob Knut eventuell Berlin verlasse und zwecks Brautschau einem Zoo im Ruhrgebiet überstellt werde, antwortete, „Knut sei ja nicht Angehöriger eines islamischen Staates, so dass er zwangsverheiratet werden müsse“. Wir alle wissen ja, alle Tiere und Menschen in der islamischen Welt werden zwangsverheiratet. Damit einen dieses Schicksal nicht ereilt, rennen viele „flüchtings“ davon. Ihr Ziel ist dann der Berliner Zoo, wo ein Asylausschuss ständig Bereitschaftsdienst hat. Tiere dürfen den Asylantrag auch per Pfote, Tatze oder Pranke unterzeichnen. Leider schaffen es nicht alle Flüchtlinge bis zum rettenden Berliner Zoo. Unvergessen, der vor der Zwangsheirat flüchtende Braunbär Bruno aus Absurdistan. Er sollte dort mit einem schwarzen Johannisbär zwangsverheiratet werden. Als Bruno nach langer und strapaziöser Flucht den Freistaat Bayern erreichte, sollte er nach Aufforderung der Bayerischen Gebirgspolizei dort einen Asylantrag stellen. Bruno verweigerte dies und gab an, zu Herrn Klös, dem edlen Bärenretter, nach Berlin zu eilen. Als die Grenzer aus den Alpen hörten, dass ein Bär ihr schönes Land verlassen möchte und sich ins verhasste Preußen aufmachen wolle, erschoss man den Deserteur.

Energy - 18. Juni 2007
Knut ignoriert
Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, hat die Schauspielerin und Ehefrau von Tom Cruise zusammen mit ihrer Tochter einen angenehmen Nachmittag im Berliner Zoo verbracht - vor allem auch, weil die beiden unerkannt geblieben sind.

Tagesspiegel - 18. Juni 2007
Suri zieht Enten dem Eisbären Knut vor
Hollywoodsprössling Suri Cruise findet Federvieh offenbar interessanter als den berühmten Eisbären Knut.

20minuten - 14. Juni 2007
Die Zolli-Krokodile werden einjährig
Die drei jungen Nilkrokodile im Basler Zolli werden demnächst ein Jahr alt, haben aber schon einiges an Lebenserfahrung, denn für die Kleinen galten von Beginn an ähnliche Regeln wie im Leben in der Wildnis. Bereits ab ihrer dritten Lebenswoche mussten sie sich selbst gegen Nachstellungen der ausgewachsenen Tiere schützen.

AOL.DE - 14. Juni 2007
Auch andere Zoos haben süße Tierbabys
Zwei kleine, knapp vier Monate alte Braunbär-Weibchen leben im Wildpark Poing in der Nähe von München (Oberbayern). Die beiden sind zwei von drei Jungtieren, die zusammen mit ihrer Mutter von Schweden nach Bayern gebracht wurden.

Ostthüringer Zeitung - 16. Juni 2007
Tiergartengäste sind entsetzt und empört
Besucher des Eisenberger Tiergartens sind entsetzt und empört. "Das ist eine ganze schlimme Sache. Wir haben auf der Arbeit von dem Vorfall mit den Ziegen gehört - reine Tierquälerei", äußern Elke Grobe und Kersten Schob betroffen. "Das kann doch kein Dummer-Jungen-Streich sein, das ist doch eine gezielte Geschichte gewesen", sagt Reinhold Schlehahn.

PR-Inside.com - 15. Juni 2007
Elefanten-Dame von Hunden zu Tode gehetzt
Es muss ein furchtbarer Anblick gewesen sein. Die Elefanten-Dame Goya wurde von einer wilden Meute von Hunden zu Tode gehetzt. Sie stürzte, als sie vor den scharfen Zähnen flüchtete und starb daraufhin an den Folgen des Stresses. Die Elefanten-Dame Goya aus dem Zoo in Bukarest war schon seit Jahren nicht mehr in gerne in ihren Stall gegangen, weil sich dort Ratten, Hunde und Katzen eingenistet hatten und einen unerträglichen Gestank verbreiteten. Nun rief die Zooleitung eine polizeiliche Hundestaffel, die die alte Elefanten-Dame in den Stall treiben sollte, dabei fiel Goya und konnte nicht mehr aufstehen. Schließlich verstarb sie an der Stelle, an der sie gefallen war. Der Vorfall ereignete sich bereits im Oktober 2006, erst jetzt haben Experten die chaotischen Zustände in dem Zoo kritisiert.

sz-online - 15. Juni 2007
Zooliebling Maravilla ist tot
Die traurige Geschichte wiederholt sich: Nachdem vor drei Jahren Seebär Phillip mit 7,5 Kilogramm verschiedener fremder Gegenstände im Magen verendete, starb nun auch Seebärweibchen Maravilla – eines der Lieblinge im Zoo von Liberec (Reichenberg). Das junge Tier hatte wieder zahlreiche Sachen geschluckt: hauptsächlich Münzen, aber auch einen Kugelschreiber und sogar eine ganze Geldbörse. Maravilla war zwei Jahre alt. Sie war das erste eigene Jungtier der Seebären im Liberecer Zoo. Den Tierpflegern war seit einiger Zeit aufgefallen, dass das Jungtier nicht mehr richtig fressen wollte und an Gewicht verlor. Die Ursache dafür sahen sie aber in der endgültigen „Abnabelung“ von der Mutter.

Deutsche Welle - 19. Juni 2007
Brownie statt Knut
Die Giraffe war auch in Kalkilja auf der Westbank ein Publikumsliebling. Dort starb sie vor fünf Jahren im Zoo, als die kleine Stadt zum Zentrum einer militärischen Auseinandersetzung wurde.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 18. Juni 2007
Knut des Tages Kalinga - rein gewaschen vom Geruch der Menschen
Man muss ein ziemlicher Dickkopf sein, um das Unmögliche zu wagen. Noch größer muss der Dickkopf sein, wenn man auf das Unmögliche praktisch keinen Einfluss hat. Der Leiter des Wildparks Chandka im Osten Indiens ist offenbar dickköpfig genug. Und er hat geschafft, was bisher noch niemand geschafft hat: Er hat einer Elefantenfamilie zu neuem Glück verholfen.

dieneueepoche.com - 15.06.2007
Freiheit für die Tanzbären Mima, Mischo und Swetla
Die letzten Tanzbären Bulgariens sind frei. Tierschützer erkauften den drei Tieren am Freitag die Freiheit, die diese künftig in einem Tierpark in den Bergen südlich von Sofia genießen sollen. Mima, Mischo und Swetla – zwischen acht und 17 Jahre alt – treffen dort auf 20 weitere Braunbären. „Unser Ziel ist, ihr Leben erträglicher zu machen“, erklärte eine Sprecherin der Organisation Vier Pfoten. Die Haltung von Tanzbären ist aufgrund der brutalen Methoden beim Training der Tiere verboten – daher hätten die Behörden die Bären einfach beschlagnahmen können. Die Tierschützer entschieden sich aber, den bisherigen Besitzern ein Startkapital für einen neuen Lebensunterhalt zu zahlen. Im Gegenzug mussten sich diese verpflichten, niemals wieder Tanzbären zu halten.

Heidenheimer Zeitung - 14. Juni 2007
Hysterie um Eisbär Knut legt sich
Bald ist Schluss mit niedlich. Eisbär Knut, internationaler Medienstar aus dem Berliner Zoo, ist mittlerweile kein Baby mehr, sondern fast schon ein Bären-Teenager. Wäre er ein Mensch, würde er sich demnächst mit Stimmbruch und Pickeln plagen. Gut 33 Kilo wiegt Knut schon. Er schläft mittlerweile ohne seinen Pfleger Thomas Dörflein, auch schwimmen kann das sechs Monate alte Jungtier schon. Die Hysterie um den knuffigen Knut mit den schwarzen Knopfaugen hat sich etwas gelegt.

Volksstimme - 14. Juni 2007
Stendaler Erstklässler besuchen Berliner Zoo...
Er ist der bekannteste Fellträger der Welt : Eisbär Knut. Wie es sich für einen echten Star gehört, bekommt der " Bär "liner jetzt sogar eine Auszeichnung : Die Kinder der Klasse 1 a der Juri-Gagarin-Schule durften den Preis am Montag in Berlin überreichen – und sind seitdem noch knutverrückter als zuvor. Knut ist damit Preisträger eines " Blauen Herzens". Initiatorin der Aktion ist Sylvia Hahnisch und ihr Verein " Bridge of Hearts ". " Wir zeichnen Personen und Institutionen aus, die sich in besonderer Weise für Kinder einsetzen", erklärt die Organisatorin. Berge von Briefen habe sie in diesem Jahr bekommen, alle hätten sich Knut als Preisträger gewünscht. Sie sei dem gern nachgekommen. " Schließlich vermitteln Knut und der Berliner Zoo den Kindern einen bewussten Umgang mit der Natur", findet Sylvia Hahnisch. Wenn es nach ihr geht, wird Knuts Fliese noch im Juni in den Steinboden der Brücke eingelassen. Direkt neben den Herzen von Katharina Witt und Franz Beckenbauer – zwei Preisträger der vergangenen Jahre.

Bietigheimer Zeitung - 15. Juni 2007
Vor dem Gehege des Medienstars herrscht aber immer noch Gedränge ...
Eisbär "Knut" ist auf dem Weg, von der Sensation zur Alltäglichkeit zu werden. Nur kleine Eisbären taugen für große Aufmerksamkeit. Vor dem Berliner Zoo sind die langen Schlangen verschwunden. Dennoch herrscht vor dem "Knut"-Gehege immer noch Gedränge.

derStandard.at - 16. Juni 2007
Berlins Zoo-Chef: Knut-Mutter hatte 2005 Drillinge
Die Mutter von Berlins berühmtem Eisbär-Nachwuchs Knut hat bereits Ende November 2005 Drillinge zur Welt gebracht. Das gab der Direktor des Zoologischen Gartens, Bernhard Blaszkiewitz, am Samstag bei einem Vortrag in der Berliner "Urania" bekannt. Die drei männlichen Jungtiere wurden jedoch tot aufgefunden, eines am 27., zwei weitere am 29. November 2005. Knut, den inzwischen im Zoo bis zu seinem sechsten Lebensmonat bereits mehr als 750.000 Menschen gesehen haben, wurde am 5. Dezember 2006 geboren. Sein Zwilling war vier Tage nach der Geburt gestorben. Mutter Tosca hatte beide Jungtiere nicht angenommen.

Märkische Allgemeine - 18. Juni 2007
Eisbär entwickelt sich prächtig / Berlins Zoodirektor spricht ...
Fünf Eisbär-Babys in der Größe von Meerschweinchen brachte Knut-Mutter Tosca seit November 2005 in zwei Würfen zur Welt. Nur einer, der inzwischen weltberühmte Knut, kam durch.

Die Welt - 18. Juni 2007
Der Mann, den ein kleiner Bär ins Rampenlicht zerrte
Wie erlebt Thomas Dörflein, Ziehvater von Berlins Kult-Eisbär Knut Licht und Schatten seiner plötzlicher Prominenz? Es sei eine "gute Schule, was den Umgang mit Menschen angeht", sagt der Tierpfleger und geht im August erstmal in Urlaub.

Tagesspiegel - 18. Juni 2007
Abschied vom Knuddeltier
Die unbeschwerten Tage des Knuddel-Knut sind gezählt. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz rechnet damit, dass Pfleger Thomas Dörflein seinem Schützling „in sechs bis acht Wochen“ nicht mehr auf den Pelz rücken darf.

politik-digital.de - 19. Juni 2007
20.000 Zugriffe pro Tag: Knut ist A-Blogger
Der Ghostblogger von Eisbär Knut, Torsten Rupprich, war am 19. Juni 2007 zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Im Chat erzählte er über Knuts Zukunft im Berliner Zoo, Knut-Fans aus aller Welt und seinen Knut-Blog.

Rheinische Post - 19. Juni 2007
Vom Eisbär zum "Heißbär" - Wärmefotos von Knut
Thermografie nennt sich die Fotografie mit Wärmebildkameras. Genutzt wird dieses Verfahren auch in der Wissenschaft, so in der Zoologie. Jüngstes Highlight der Fotografen des "Thermografie Institut Berlin" ist natürlich der Lokalmatador Knut. Wie er vom Eisbär zum "Heißbär" wurde, zeigen wir Ihnen.


smh.com.au - 12.06.2007
Zoo denies animal welfare problems
Taronga Zoo's director has dismissed claims from the Greens that there is an issue with animal welfare at the zoo. Greens MP Lee Rhiannon has called for an independent inquiry into animal welfare at Taronga Zoo following the death of a pregnant Indian rhino. An elephant died at a sister zoo in Dubbo since the call, and a 49-year-old orang-utan was euthanased.

The Sydney Morning Herald June 18, 2007
Anger at cuts to lions' diet and $50 charge to feed them

The Sydney Morning Herald June 16, 2007
Why did the zoo animals have to die?

The Sydney Morning Herald June June 12, 2007
RSPCA to investigate zoo animal deaths


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


eindhovensdagblad.nl - 20. Juni 2007
Zodiac Zoos neemt dierenpark Best over
Zodiac Zoos übernehmen Tierpark Best
Nach fast zwei Jahren verhandeln sind die Würfel gefallen. Best Zoo, ehemals Tierpark De Vleut, ist übernommen von Zodiac Zoos. Über den Übernahmebetrag teilten beide Parteien nichts mit. Best Zoo war Eigentum der Familie Van Laarhoven. Janus van Laarhoven trug seinen Vogelhandel 1938 in der Handelskammer ein. Seine Söhne Ad, Martien und Jan machten daraus 1972 einen Tierpark. Vier der jetzigen 27 Beschäftigten von Best Zoo sind Van Laarhovens. Entwicklungsmnager Ad und seine Cousine, Parkmanagerin Angelique, sind sehr erfreut über die Übernahme. Der Name Best Zoo bleibt bestehen, das Personal wird in die neue Organisation übernommen. ... Best Zoo zieht um nach der anderen Seite der Broekdijk, da erhält der Zoo sieben Hektar. Jetzt verfügt Best Zoo über 2,3 ha. Die Anzahl zahlender Besucher muß nach dem Umzug sich vergrößern von jetzt 65.000 auf 150.000 im Jahr. Zoodiac will Erholung, Bildung, Naturschutz und Wissenschaft auf eine spannende Art präsentieren. "Große Biotope, viel Holz und vor allem viel Grün", erzählt B. Wagenaar von Zodiac. "Die Besucher bewegen sich durch dschungelartige Gebiete, wobei sie in Momenten, in denen sie es nicht erwarten, Auge in Auge geraten mit den Tieren. Zäune verwenden wir kaum. Wir nutzen natürliche Barrieren wie Wasser." Der neue Best Zoo erhält Themengebiete wie einen Kinderbauernhof mit traditionellen Brabanter Haustieren sowie Gebiete, die inspiriert sind durch Australien und die afrikanische Insel Madagaskar.

dierennieuws.nl 15. Juni 2007
Olifantenbul Tooth arriveert in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Elefantenbulle Tooth kommt in Ouwehands Tierpark Rhenen
Am Dienstag, dem 19. Juni gegen 9.30 Uhr kommt Elefant Tooth aus England an. Dieser Bulle, der 15 Jahre alt ist, soll vorläufig die Elefantengruppe von Ouwehands Tierpark Rhenen komplett machen. Dieses junge erwachsene Männchen verdankt seinen Namen der Tatsache, daß es Stoßzähne besitzt. Im letzten Monat ist nämlich hart gearbeitet worden an zwei neuen Elefantenställen und einem Besucherzentrum. In diesem Besucherzentrum können Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich Auge in Auge befinden mit diesen großartigen Tieren.

gelderlander.nl - 20. Juni 2007
Eerste bul voor Ouwehands Dierenpark
Erster Bulle für Ouwehands Tierpark
Zum erstenmal in seinem 75jährigen Bestehen hat Ouwehands Tierpark einen männlichen Elefanten. Alle Tiere, die in den vorangegangenen Jahren im Park lebten, waren Weibchen und zumeist Asiatische Elefanten. Nachdem Ouwehands Tierpark einige Jahre keine Elefanten zeigte, kamen voriges Jahr zwei Afrikanische Elefantinnen - Aja und Duna - nach Rhenen. Gestern früh kam der Bulle Tooth aus dem englischen West Midlands Safaripark aus der Umgebung von Birmingham.

Algemeen Dagblad - 15. Juni 2007
75-jarig Ouwehands is kerngezond
75jähriger Ouwehands erfreut sich bester Gesundheit
"Mein Tierpark ist es nicht mehr", sagt Bram Ouwehand. Der 92jährige Altdirektor kommt noch regelmäßig in den Zoo, den sein Vater im Jahre 1932 gründete. Nicht wegen der Unterhaltung, denn dafür geht er niemals in den Zoo, aber wegen der vielen Eröffnungen von neuen Anlagen und Attraktionen. Bram Ouwehand ist nicht der einzige, der den Zoo nicht wiedererkennt. Wer in den letzten Jahren nicht auf dem Grebbeberg gewesen ist, glaubt seinen Augen nicht. "Ouwehands war 1999 nahezu bankrott", erzählt Direktor Robin de Lange. Die Elefanten waren weggegeben worden, weil das Geld für ihre Pflege nicht mehr reichte. Teile des Parks wurden verkauft, um Schulden zu tilgen. Ein trauriges Ende schien sich abzuzeichnen, bis der Geschäftsmann und Multimillionär Marcel Boekhoorn im Jahre 2000 den Zoo kaufte. Eine Reihe von Investitionen begann. Neue Anlagen für Löwen, Tiger, Eisbären, Elefanten, überdachte Spielplätze und ein neues Restaurant. Aber es ist nicht so, daß Boekhoorn einen Blankoscheck ausschreibt für den Zoo, sagt De Lange. "Es sind Investitionen und wir müssen einfach unseren finanziellen Verpflichtungen gerecht werden." Boekhoorn hat viele Millionen in seinen Zoo gepumpt. Allein schon der neue Elefantenstall, der heute zu Ehren des 75jährigen Bestehens eröffnet wird, kostete mehr als eine Million Euro. Ouwehands wurde auch zum Schauplatz der mit dem Kindersender Nickelodeon gedrehten Jugend-Soap Zoop. Die Millioneninvestitionen und die TV-Serie wirken. Im Jahre 1999 waren es noch keine halbe Million Besucher, während deren Zahl 2006 bei 860.000 lag. Der jetzige Schwung von Ouwehands Tierpark erinnert an die Anfangszeit unter Cor Ouwehand. Sohn Bram: "Mein Vater war ein sehr guter Geschäftsmann. Er kaufte 860 Krokodile und machte landesweit Werbung mit dem Slogan ‚1000 lebende Krokodile auf dem Grebbeberg'. Das Publikum kam in Strömen dorthin. Andere Zoos schickten Abgesandte, die nachsehen sollten, was dort los ist. Bram Ouwehand und sein Schwager Jo Baars erhielten die Leitung des Zoos, als Cor Ouwehand im Jahre 1950 verstarb. "Wir betrieben es geschäftlich. Ich bin nicht so ein Tierfreund. Ich hatte früher einen Hund, das war es." Ouwehand, mit seinen 92 Jahren bemerkenswert fit, verbringt seine Tage mit Kreuzfahrten durch die ganze Welt. Baars und Ouwehand blieben bis 1983. Sie hofften, eines ihrer Kinder würde die Geschäfte übernehmen, doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. Der Zoo wurde verkauft. Ouwehands Tierpark hat das Direktoren-Gespann nicht vergessen. Heute abend, auf der Feier zum 75jährigen Bestehen sind sie Ehrengäste. Sie erhalten ein Buch über die Geschichte des Zoos überreicht.

telegraaf.nl - 19. Juni 2007
Honderden reptielen verlaten onderkomen in Delft
Hunderte Reptilien verlassen Unterkunft in Delft
Das Reptilienhaus Serpo verläßt seine Unterkunft in Delft. Die heutige Behausung ist zu klein für die mehr als 500 Reptilien, Fische und Insekten. Außerdem muß der kleine "Zoo" in Zukunft einer Eisenbahnunterführung weichen, die die Gemeinde anlegen will, ließ der Besitzer Walter Getreuer am Dienstag wissen.

tourpress.nl - 19. Juni 2007
Baobab Reizen adopteert boom in Artis
Baobab-Reisen wird Baumpate in Artis
Baobab-Reisen besteht dieses Jahr 35 Jahre und, um das zu feiern, übernahm die Reiseorganisation die Patenschaft über einen echten Baobab-Baum im Artis Zoo Amsterdam. Am 15. Juni dieses Jahres enthüllte Gründer und Inhaber von Baobab Rik Jan Viezee die Patentafel. Zur Zeit findet in Artis die Madagaskar-Ausstellung statt.

Algemeen Dagblad - 19. Juni 2007
Vlaanderen strooit 200 kilo vlees voor gieren
Flandern legt 200 kg Fleisch für Geier aus
Der Vogelschutz Flandern hat Dienstag früh mehr als 200 kg Schweinefleisch ausgelegt auf eine Weide in Ninove, östlich von Brüssel. Die Vogelschützer hoffen so, den hungrigen Gänsegeiern zu Kräften kommen zu helfen. Das hat der Vorsitzende Jan Rodts vom Vogelschutz Flandern gesagt. "Die Vögel müssen jedenfalls sowieso zurück in die Pyrenäen nach Spanien, wo sie zu Hause sind und wo mehr als 20.000 Brutpaare angesiedelt sind. Sie brauchen Energie, um die Reise von mehr als 2000 km zu schaffen." Aber der flämische Umweltminister Kris Peeters ließ wissen, daß er zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Aktion.

dierennieuws.nl - 14. Juni 2007
Tijger Mira gestorven in Artis
Tigerin Mira in Artis gestorben
Am Dienstag, dem 13. Juni dieses Jahres, ist Tigerin Mira gestorben. Sie ist 19,5 Jahre alt geworden, ein mehr als respektables Alter, denn Tiger werden im Durchschnitt nicht älter als 16 Jahre. Die alte Tigerin hatte unter Altersbeschwerden gelitten. Eine Blaseninfektion und schlecht funktionierende Nieren sorgten letztendlich dafür, daß sie keine Nahrung mehr zu sich nahm. Mira wurde am 4. September 1987 im Zoo Bremerhaven in Deutschland geboren, wo sie mit der Flasche aufgezogen wurde. Bevor sie nach Artis kam, lebte sie im deutschen Zoo Krefeld.

brusselnieuws.be .- 7. Juni 2007
Debat over de dierentuin van de toekomst
Diskussion über den Zoo der Zukunft
Im Flämisch-Niederländischen Nachbarschaftshaus [Vlaams-Nederlands huis deBuren] wird diese Woche über die Zukunft der Zoos debattiert. Als Moderator und Hauptgast dabei: der Flame Harry Schram, Direktor der EAZA (der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien), der einfach so mal 650 Zoos besucht hat! Vor einigen Wochen wurde in Antwerpen der Startschuß gegeben für das beinahe fünf Monate dauernde Festival Oh teures Antwerpen, ein großes Veranstaltung, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier in der Stadt belichtet. Die ideale Gelegenheit für deBuren, um sich auch in Brüssel mal mit dem Phänomen Tiergarten zu beschäftigen. Die Direktoren des Antwerpener Zoos und des Artis-Zoos Amsterdam, Rudy van Eysendijck und Haig Balian, legen ihre Sicht dar über die zukünftigen Aufträge der Tiergärten. Auch Koen Broucke, Kurator von O Dierbaar Antwerpen [Oh teures Antwerpen] nimmt an dem Gespräch teil. Die Diskussion wird gelenkt von Harry Schram, einem wirklich fanatischen Befürworter, wenn es um Tiergärten geht. ... Die Diskussion hat als Titel "Der Zoo der Zukunft". Was ist die große Herausforderung? Schram: "Es sind mehrere. Zunächst und vor allem müssen wir auf eine andere Art präsentieren, die in Gefangenschaft gehaltenen Tieren vernünftiger verwalten. Die Tendenz geht dahin, soviel wie möglich Tiere von derselben Gemeinschaft zusammen zu setzen in einen nachgebauten ökologischen Bezug. Parallel dazu soll der Zoo ständig mehr Techniken verwenden, um "eine Geschichte" zu erzählen. Die Informations- und erzieherische Funktionen eines Zoos können besser ausgebaut werden. Hierin liegt ein erstrangiger sensibilisierender Auftrag wie z.B. Informieren darüber, welche Tierarten gefährdet sind und worin die Ursachen dafür liegen, über den Klimawandel, über Nachhaltigkeit ... Auf allen diesen Gebieten kann der Zoo eine Vorbildfunktion erfüllen. Durch die Verstädterung muß man auch wählen. Das werden schwierige Entscheidungen, wobei Tiergärten untereinander werden absprechen müssen: wer kriegt die Elefanten und wer kann die Giraffen halten - zum Beispiel. Aber daß der Zoo ein Publikumsmagnet bleibt, ist sicher. Die EAZA-Mitglieder haben jährlich 140 Millionen Besucher aus allen Bevölkerungsschichten, das sind mehr, als Theater und Fußballstadien zusammen aufweisen können!"

dierennieuws.nl - 6. Juni 2007
Rendier geboren in Zoo Parc Overloon
Rentier geboren im Zoo Parc Overlon
Im Zoo Parc Overloon hat eine der Rentierdamen einer gesunden Tochter das Leben geschenkt. Vorige Woche Donnerstag kam das Junge zur Welt. Die Kleine war gleich nach der Geburt sehr schwach, hat aber die ersten kritischen Tage gut überstanden. ... Für den Zoo Parc Overloon ist es das allererste Mal, daß dort ein Rentier geboren wurde! Die Tierpfleger vermuteten sehr, daß die Rentierkuh trächtig war, aber sie waren keine Zeugen gewesen, als diese gedeckt wurde. Sie konnten deshalb nicht mit Sicherheit sagen, wann die Geburt erfolgen sollte. Die Geburt des jungen Rentiers vergangene Woche war dann auch eine angenehme Überraschung. Die Rentiergruppe besteht zur Zeit aus einem erwachsenen Männchen, neun erwachsenen Weibchen und dem neugeborenen Jungtier. Die Rentiere, die aus dem Aqua Zoo Friesland stammen, gehören seit Juli 2006 zur Tiersammlung des Parks. Für die Rentiere wurde damals ein völlig neues Biotop entwickelt, in das sie sich erfolgreich eingeführt haben. Mit der Ankunft der Rentiere erhielt der Zoo Parc Overloon eine für ihn völlig neue Tierart. Im Oktober ist ein neues Zuchtmännchen im Park angekommen. Das dieses sich prima zuhause fühlt unter den Damen, kann man wohl an dieser Geburt sehen. ... Website: www.overloonzoo.nl




Russische Meldungen

vesti.ru - 20. Juni 2007
"Полосатый рейс" на Москву
"Gestreifte Fracht" nach Moskau
Ungewöhnliche Passagiere flogen heute aus Wladiwostok in Richtung Moskau ab. Es sind zwei junge Amurtiger, deren Mutter Opfer von Wilderern wurde. Für die seltenen Raubtiere, von denen es nur noch etwas mehr als 400 auf der Erde gibt, wurde ein Spezialkäfig angefertigt. Die jungen Tigerinnen werden übrigens nicht lange in Moskau bleiben. Für die eine wurde ein Platz im Zoo Pensa gefunden, die andere aber wird ganz und gar ins Ausland gehen, nach Schweden. ... Doch davor kommt noch die Quarantäne im Moskauer Zoo. Die Ökologen meinen, daß die jungen Tiger diese ohne Probleme durchlaufen werden. "Gesundheitlich haben sie keine Probleme. Es sind wohlgenährte, normale Tiger. In einem normalen Zustand. Verglichen mit dem Zustand, in welchem sie zu uns kamen, ist das ein himmelweiter Unterschied", versichert der Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" Wiktor Kusmenko. Und in der Obhut Oleg Grinenkos blieb die letzte der im letzten Winter geretteten jungen Tigerinnen zurück - Baryschnja. Als sie in das Rehabilitationszentrum gebracht wurde, hatten selbst die Tierärzte Zweifel, ob sie überleben würde, so abgemagert war die Raubkatze.

newsprom.ru - 19. Juni 2007
Двух амурских тигрят передадут Московскому зоопарку
Zwei junge Amurtiger werden dem Moskauer Zoo übergeben
Mitarbeiter der Staatlichen Spezialinspektion "Tiger" der Russischen Naturaufsichtsbehörde und Spezialisten des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) schaffen am Mittwoch, dem 20. Juni zwei junge Amurtiger, die im Winter in der Region Primorje gerettet wurden, in den Moskauer Zoo, erfuhr RIA Nowosti im Ministerium für Naturressourcen der Russischen Föderation. "Die kleinen Tiger wurden Mitte Februar im Norden der Region Primorje in der Umgebung des Dorfes Tschugujewka gefunden", heißt es in der Mitteilung. Die Tiere, die stark entkräftet waren, wurden von Waldarbeitern mitgenommen und den Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger" übergeben. ... "Gegenwärtig besteht die Population der Amurtiger, die auf der Roten Liste stehen, aus weniger als 500 Individuen. Und unsere Aufgabe ist es, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit die Zahl dieser einzigartigen Tiere sich nicht verringert, sondern, als Minimum, sich stabilisiert", bemerkte der Vizechef der Russischen Naturaufsichtsbehörde Oleg Mitwol.

rian.ru - 18. Juni 2007
Спасенные в тайге амурские тигрицы отправятся в Московский зоопарк
In der Taiga gerettete Amurtigerinnen werden in den Moskauer Zoo geschickt
Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" in der Region Primorje bereiten zwei Amurtigerinnen, die von Einheimischen in der Taiga gerettet wurden, auf die Abreise in den Moskauer Zoo vor ... Die Gesprächspartnerin der Agentur fügt hinzu, daß die Tiere nicht lange im Moskauer Zoo bleiben werden. Konstanzija wird von Moskau aus in den Tiergarten Pensa geschickt, Sparta in den schwedischen Tierpark "Nordens Ark".

yarsk.ru - 20. Juni 2007
В Абакане родились черные леопарды
In Abakan wurden schwarze Leoparden geboren
Im Zoo Abakan (Chakassien) konnte ein einmaliger Fall registriert werden - hier wurden schwarze Leoparden geboren, berichtet der einheimische "7 kanal". In Rußland konnte derartiges in letzter Zeit nicht beobachtet werden. Schwarze Leoparden gab es nur in der Ukraine, in Odessa und Charkow.

regnum.ru - 19. Juni 2007
Ярославский зоопарк откроется в сентябре 2007 года
Zoo Jaroslawl wird im September 2007 eröffnet
Im September-Oktober wird der erste Bauabschnitt der städtischen Einrichtung Zoo Jaroslawl eröffnet. Der Jaroslawler städtische Zoo ist eines der Objekte, die dem tausendjährigen Jubiläum der Stadt gewidmet sind. ... "Die Einwohner Jaroslawls unterstützen aktiv das Projekt des künftigen Zoos. So übernahmen die Arbeiter der Jaroslawler Brückenbaufirma 6 die Errichtung der Anlage für die Braunbären, es fanden sich Sponsoren für die Eisbären und Pinguine. Diese Anlagen sind kompliziert genug und kostenintensiv. Die Voliere für die Vögel wird auch nicht billig. Deren Finanzierung beschlossen die Mitarbeiter der Jaroslawler Stadtregierung und der ihr nachgeordneten Strukturen auf sich zu nehmen.

regions.ru - 19. Juni 2007
Медведь со станции юных натуралистов оторвал руку 18-летнему костромичу
Bär der Station Junger Naturforscher riß einem 18jährigen aus Kostroma die Hand ab
Ein tragischer Vorfall in Kostroma: ein Bär, der in der Station Junger Naturforscher lebt, riß einem 18jährigen aus Kostroma die Hand ab. Noch ist nicht bekannt, wie der junge Mann in die Reichweite des Tieres geriet. Sein Zustand wird als sehr ernst eingeschätzt.

annews.ru - 18. Juni 2007
В Туле открылась выставка животных с Мадагаскара
In Tula wurde eine Ausstellung mit Tieren aus Madagaskar eröffnet
Eine einzigartige Ausstellung von Tieren wurde im Tulaer Zoo-Exotarium im Rahmen der internationalen Kampagne der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) "Schützt Madagaskar" eröffnet, an der Dutzende Zoos der Welt teilnehmen. "Als Präsident Madagaskars bin ich froh darüber, daß die Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) Madagaskar ausgewählt hat für die Durchführung ihrer Kampagne für Schutz und Erhaltung der Umwelt. Das ist eine offene Unterstützung Madagaskars, seiner Menschen und Artenvielfalt seitens der europäischen Zoos, ihre offene Teilnahme wird hoch geschätzt in Madagaskar, ich danke Ihnen" - diesen Gruß schickte den Teilnehmern der Kampagne der Präsident der Republik Madagaskar Marc Ravalomanana. In der Exposition im Exotarium sind vertreten: Strahlenschildkröten, die vor einigen Jahren fast ausgestorben wären, Chamäleons, Madagaskar-Boas, Tomatenfrösche u.a. Die Besucher können etwas erfahren über die einzigartige Insel, deren Natur schwindet, sie sehen nicht nur ihre einmaligen Tiere, sondern machen sich auch bekannt mit deren Problemen.

regions.ru - 18. Juni 2007
В екатеринбургском зоопарке пройдут дни Мадагаскара
Madagaskar-Tage im Jekaterinburger Zoo
Vom 26. Juni bis 1. Juli finden im Jekaterinburger Zoo Madagaskar-Tage statt. Diese sind der Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt der Insel gewidmet. Wie "Nakanunje.ru" in der Abteilung für Wissenschaft und Bildung des Zoos erfuhr, werden in ganz Europa auf Initiative der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien Veranstaltungen zur Unterstützung der Insel durchgeführt. Im Jekaterinburger Zoo beginnen die Veranstaltungen am 26. Juni, dem Nationalfeiertag Madagaskars. Am Veranstaltungsprogramm wird noch gearbeitet. Im Rahmen der Tage finden im Jekaterinburger Zoo Wettbewerbe für Besucher statt, es wird eine Fotoausstellung vorbereitet, die Tier- und Pflanzenarten der Insel zeigt, es wird eine Computer-Präsentation über Madagaskar laufen. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, den Zoobesuchern etwas über die seltenen Tier- und Pflanzenarten der Insel zu vermitteln, darüber, welchen Gefahren sie in der Natur ausgesetzt sind.

eho.dv.com - 18. Juni 2007
Приморскую тигрицу в Новосибирске назвали Людмилой
Tigerin aus der Pazifik-Region wurde Ljudmila genannt
Der stellvertretende Leiter der Naturaufsichtsbehörde der Russischen Föderation Oleg Mitwol hatte dem Zoo Nowosibirsk die Übergabe seltener Tiere versprochen, die von den Inspektoren des Bundesdienstes beschlagnahmt wurden aus illegalem Verkehr. Besondere Aufmerksamkeit widmete er einer sieben Monate alten Tigerin, die in diesen Tagen aus der Region Primorje nach Nowosibirsk gebracht wurde. Die verwaiste Tigerin fand ein Bewohner eines der Dörfer in der Region Primorje, er überreichte sie dann den Inspektoren der Russischen Naturaufsichtsbehörde, teilt "eho-dv" unter Berufung auf "Interfax-Sibir" mit. Der Direktor des Zoos Nowosibirsk Rostislaw Schilo teilte mit, daß die neu angekommene Tigerin sich gut fühlt und sich schon am neuen Ort eingelebt hat. Als sie in den Zoo kam, erhielt sie einen neuen Namen - Ljudmila. Außerdem wird nach den Worten des Zoodirektors erwartet, daß Ende Juli, Anfang August ein Paar weißer Tiger aus Frankreich in den Zoo Nowosibirsk kommt.

gorod48.ru - 18. Juni 2007
Зоопарк строится
Im Zoo wird gebaut
Auf zwei Hektar Land, das dem Zoo Lipezk überlassen wurde, begannen die Bauarbeiten. Nach den Worten des Zoodirektors Alexander Ossipow ist das zusätzliche Gelände nicht so sehr für die Vergrößerung der Kopfzahl der Tiere notwendig, sondern eher für die Verbesserung ihrer Haltungsbedingungen. Perspektivisch entstehen auf dem neuen Gelände Anlagen mit Bäumen und kleinen Erhebungen für Huftiere. Auch der Bau neuer Gebäude und Volieren ist vorgesehen. "Es geht darum, daß im Zoo die Tiere Bedingungen vorfinden sollen, die so naturnah wie möglich sind", erzählte "gorod48" die Leiterin der Bildungsabteilung des Zoos Olga Kriwoschejewa. "Früher hatten wir keine Möglichkeiten, die Lebensbedingungen der Huftiere zu verbessern, jetzt haben wir sie." Fortgesetzt wird die Arbeit zur Erweiterung der Anlagen auch auf dem bisherigen Territorium des Zoos. Arbeiter verlängerten den Bereich, in dem Katzenartige untergebracht sind, indem sie zwei Außenanlagen errichteten. Beendet wird der Bau eines warmen und geräumigen Stalls für die Halsbandpekaris. Früher lebten diese Tiere in provisorischen Unterkünften - in Isolierboxen für kranke Tiere. Im Zoo Lipezk werden etwa 4000 Säugetiere, Vögel und Reptilien gezählt, insgesamt mehr als 310 Arten.

express-k.kz - 16. Juni 2007
Полосатая тройня
Gestreifte Drillinge
Im Zoo Almaty gab es ein freudiges Ereignis: drei kleine Tiger erblickten das Licht der Welt. Die Kleinen, die am 20. Juni zwei Monate alt werden, fühlen sich bestens, sie streifen durch den Käfig, sind ausgelassen und spielen miteinander. ... Der Vater der Tigerjungen Korol, der aus Holland nach Almaty kam, lebt im Nachbarkäfig, ihn darf man nicht zu den Kleinen und der Tigerin lassen. Zoo-Direktor Kumek Almenbajew ist sehr stolz auf die Neugeborenen, denn Drillinge sind bei Tigern sehr selten. Er nimmt die Tigerjungen auf die Arme, zärtlich spricht er mit ihnen. Nach zehn Minuten bat Kumek Mukaschewitsch alle Journalisten, unverzüglich den Tigerkäfig zu verlassen. "Die Mutter ist nervös, ihr kann die Milch verloren gehen!" erklärten Angestellte. ... Der Zoodirektor teilte erfreut die letzten Neuigkeiten mit: "Dieses Jahr war bei uns einfach bemerkenswert. Nicht nur die Tiger, auch die Jaguare beglückten unseren Zoo - am 9. Mai erblickten Jaguardrillinge das Licht der Welt. Die Kleinen erhielten bereits Namen. Ich kann sie Ihnen noch nicht zeigen, weil sie noch sehr klein sind, doch sehr bald können alle Karakat, Mercedes und Dolores sehen. Interessant ist, daß bei den absolut schwarzen Eltern zwei Kleine eine graue, gefleckte Färbung haben. Und das ist noch nicht alles. Die Amurleoparden haben am 20. Mai auch Junge bekommen - Aldan und Tura." Die Kleinen werden nicht in Almaty bleiben, weil jeder von ihnen seinen Käfig braucht. Über Austauschprogramme werden sie in andere Zoos geschickt.

liter.kz - 16. Juni 2007
Полосатый рейд - Вчера на корреспондента «Литера» напал тигр
Gestreifter Überfall - Tigerangriff auf "Liter"-Korrespondentin
Die junge Frau kam davon mit zerkratzten Jeans und einem Sturm positiver Emotionen. Denn der den Menschen angreifende Räuber war gerade mal zwei Monate alt und zur Zeit ähnelt er mehr einem etwas groß geratenen Kätzchen als einem blutrünstigen Mörder. Die Population der Amurtiger hat sich um drei Exemplare vergrößert. Die Tigerkinder Gauchar, Amur und Seja erblickten das Licht der Welt am 20. April im Zoo Almaty, gestern wurden sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

rian.ru - 15. Juni 2007
Спасенный в Приморье тигренок отправлен в Новосибирский зоосад
In der Pazifik-Region gerettetes Tigerjunges in den Zoo Nowosibirsk geschickt
Die kleine Tigerin, die Jäger in der Taiga retteten, wurde aus der Region Primorje in den Nowosibirsker Tiergarten geschickt, erfuhr RIA Nowosti am Freitag vom Vizechef der Spezialinspektion "Tiger" des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands Witalij Starostin. "Die Amurtigerin Lapka, die vor kurzem acht Monate alt wurde, wurde mit einem Flugzeug nach Nowosibirsk gebracht", erzählte Starostin. "Die Kleine hat den Flug gut vertragen und fühlt sich prächtig." Seinen Worten nach wurde das Tier in einem speziell angefertigten Käfig transportiert. Vor dem Abflug erhielt die Tigerin alle notwendigen tierärztlichen Bescheinigungen. Die stark entkräftete vier Monate alte Tigerwaise war in ein Fangeisen geraten und Anfang Februar von einem Jäger in der Taiga gefunden worden, an der Grenze zwischen der Region Chabarowsk und der Oblast Amur. Der Tigerin mußten zwei Zehen an der verletzten Tatze amputiert werden, deshalb erhielt sie auch den Namen Lapka [lapka = Pfötchen, Tätzchen]. Im Zentrum für die zeitweilige Haltung von Wildtieren im Dorf Rasdolnoje in der Region Primorje durchlief die Amurtigerin einen Reha-Kurs. Jetzt bedroht nichts mehr ihr Leben und ihre Gesundheit.

vesti.ru - 15. Juni 2007
В «Роевом ручье» появился белый дикобраз
Weißes Stachelschwein im "Rojow rutschej"
Ein ungewöhnlicher Pflegling tauchte im Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow rutschej" auf. Aus dem Tierpark Sewersk in der Oblast Tomsk gelangte auf dem Weg des Austausches das Stachelschwein Patrik in den Krasnojarsker Zoo. Ungewöhnlich an diesem Tier ist, daß Fell und Stacheln bei ihm weiß sind, seine Geschwister dagegen sind schwarz.

zabinfo.ru - 15. Juni 2007
В Читу приехал тигр
Ein Tiger kam nach Tschita
Am 15. Juni wurde eine einjährige Tigerin in den städtischen Zoo Tschita gebracht, die nun hier ihren ständigen Wohnsitz hat. Die gestreifte Raubkatze wurde am 2. Mai 2006 im Zoo Rojow Rutschej der Stadt Krasnojarsk geboren. Bis zu diesem Sommer bringt die Katze schon 120 kg auf die Waage und hat eine Länge von 1,3 Metern erreicht. ... Der Direktor des Zoos Tschita Alexandr Kibalin bemerkte, daß die Ankunft der Tigerin zweifellos ein bedeutendes Ereignis für den Zoo ist, das diesem einen höheren Status verleiht. Laut Kibalin hat das Tigerweibchen bisher noch keinen Namen.

Wetschernij Nowosibirsk - 15. Juni 2007
Бенгальский котёнок вернулся домой
Bengalkatze kehrte nach Hause zurück
Die Kriminalgeschichte mit dem Diebstahl des eineinhalb Monate alten Bengalkätzchen direkt aus dem Käfig des Nowosibirsker Zoos fand ein gutes Ende - das Jungtier wurde zurück gebracht. In diesen Tagen rief im Zoo ein Unbekannter an, der mitteilte, wo man das Kätzchen abholen konnte. Zunächst empfanden die Zoo-Mitarbeiter diesen Anruf als schlechten Scherz, doch dann gingen sie doch los an den menschenleeren Platz hinter den Garagen, der nicht weit vom Zoo entfernt liegt. Und sie fanden wirklich eine Pappschachtel, die "verzweifelt miaute".

allnw.ru - 15. Juni 2007
В Ленинградском зоопарке в эти выходные можно покормить медведей
Im Leningrader Zoo dürfen an diesem Wochenende die Bären gefüttert werden
Dort gibt es einen Festtag unter der Bezeichnung "Großes Leckerli". An diesem Tag können die Besucher Eis erwerben und Törtchen - für einen Bären, der ihnen gefällt, und diesen persönlich bewirten. Nach den Worten Tatjana Salamatinas, Pressesprecherin des Zoos, wurde so beschlossen, einen Traum vieler Besucher Wirklichkeit werden zu lassen: die Teilnahme an der Fütterung. Im Frühjahr dieses Jahres fand bereits die erste derartige Aktion statt - damals wurde den Besuchern erlaubt, Tiere zu füttern, die sich von Heu ernähren. Jetzt sind die Raubtiere an der Reihe. Speise und Trank für diese gibt es an speziell eingerichteten Verkaufsständen. Für die Eisbären wird "Speiseeis" zubereitet, in Eis eingefrorener Fisch mit Gemüse in Waffelbechern. Für die Braunbären werden Törtchen mit Brei vorbereitet, dem Honig zugefügt ist. Wer die Bären füttern möchte, erhält einen drei Meter langen Löffel, mit denen er die Raubtiere beköstigen kann.

fontanka.ru - 15. Juni 2007
В зоопарке детеныши родились у макак маготов и у древних тупайев
Nachwuchs bei Berberaffen und Spitzhörnchen im Leningrader Zoo
Im Leningrader Zoo wurde dem Berberaffenpaar ein Jungtier geboren. Tschiko und Roni sind nicht zum erstenmal glückliche Eltern geworden. Wie "IMA-Press" mitteilt, ist das Geschlecht des Neugeborenen noch nicht bekannt, weil der Vater den Kleinen nicht losläßt. In der Primatenabteilung werden auch sehr urtümliche Tiere gehalten, Tupajas oder Spitzhörnchen. Lila und Lotos aus dem Leningrader Zoo haben zwei "Mädchen" bekommen. Jetzt leben im Leningrader Zoo 10 Tupajas - drei Männchen und sieben Weibchen.

rian.ru - 14. Juni 2007
Московскому зоопарку подарили гигантских черепах
Moskauer Zoo erhielt Riesenschildkröten geschenkt
Besucher des Moskauer Zoos können in der Sommersaison Riesenschildkröten in den Außengehegen sehen, teilt der Pressedienst des Zoos mit. " Aldabra-Riesenschildkröte oder Seychellenschildkröte, Elefantenschildkröte oder Galápagos-Riesenschildkröte und Pantherschildkröte", heißt es in der Mitteilung. Die Seychellenschildkröte ist eine seltene Art. "Diese Tiere wurden dem Moskauer Zoo als Geschenk zum 850jährigen Jubiläum der Hauptstadt im Jahre 1997 von der Regierung der Republik der Seychellen überreicht". Die im Moskauer Zoo lebenden Elefantenschildkröten sind ein Geschenk des Zoos Brookfield (Chikago, USA). "Die Schildkröten werden in den Außengehegen leben bis Anfang September, und mit dem Eintritt kühler Witterung werden sie zurück in die ‚warmen Quartiere' genommen", hieß es im Pressedienst.

glavred.info - 14. Juni 2007
Экологи бьют тревогу - в Украине уничтожают зубров
Umweltschützer machen sich Sorgen - in der Ukraine werden Wisente vernichtet
Nach den Worten von Naturschützern hat sich die Wisentpopulation in der Ukraine in den letzten zehn Jahren auf die Hälfte verringert, wenn man möglichen Zuwachs außer acht läßt. Experten sprechen von einer Massenvernichtung der auf der Roten Liste stehenden Tiere, teilt BBC mit. Vor zehn Jahren lebten in der Ukraine 650 Wisente. Jetzt sind es nach Zählungen von Spezialisten insgesamt 300, von weniger als 5000 weltweit. Die Hauptursache dafür sind die Jäger. Die Wisente schützt die ukrainische Gesetzgebung, sie sind auch in die internationale Rote Liste eingetragen und in die europäische Rote Liste. Doch der Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums Wladimir Borejko sagt, daß Beamte aus dem Komitee für Forstwirtschaft eine Möglichkeit gefunden haben, die Jagd auf diese sehr seltenen Tiere für ausländische Jäger zu organisieren. "Dem Wesen nach ist das ein öffentlicher Verkauf des Gesetzes der Ukraine über die Rote Liste. Verstehen Sie, der Wisent ist eine sehr ‚wohlschmeckende' Trophäe für Jäger. Und bei uns werden sie vernichtet, weil es einen Erlaß der Staatlichen Forstwirtschaft gibt, der ‚gesetzlich' die Jagd auf Wisente erlaubt", sagte Borejko.


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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Tierpark Berlin, 20.06.2007
Wies’n-Feeling und Alpengemütlichkeit - 2. Tierparkfest der Volksmusik mit Kinderprogramm
Kamen im letzten Jahr bereits 5.000 Besucher, so ist das Tierparkfest der Volksmusik am 1. Juli 2007 der Beginn einer Tradition! Auf der Freilichtbühne findet von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr eine Hitparade der Volksmusik statt, zum Schunkeln, Mitsingen und sich Wohlfühlen. In wenigen Tagen feiern De RANDFICHTEN ihren 15. Geburtstag und haben allen Grund zu feiern. „Dr Holzmichel“ wurde zum sensationellen Erfolg (zweimal Gold und einmal Platin) und 2006 erhielten sie den wohl wichtigsten deutschen Medienpreis, den „Echo. Die SCHEUNENROCKER sind legendär für ihre wilde Show im Kuh-Outfit. Sie springen über die Bühne und mit dem aktuellen Hit „Zeit zum Feiern“ stürmen die drei ku(h)ltigen Nordlichter die Volksmusik–Hit-Paraden und lassen die Kühe fliegen! Ganz anders geht`s bei den drei Burschen von TIROLER WIND zu. Sie sind die jungen aufstrebenden Sterne am Südtiroler Musikhimmel! Beim Grand Prix Finale der Volksmusik 2006 in München machten sie Furore und sind seither oft im deutschen TV zu erleben. Es ist Musik voller Tradition, wie das Land Tirol – und natürlich frisch und jung wie der Wind! Traditionell wird wieder aktueller Tiernachwuchs präsentiert. Mit Comedy-Jonglage und schelmischem Witz wird der preisgekrönte Jochen Falck (Zirkusfestival Paris 2005) staunenswerte Aktionen mit den großen und kleinen Gästen machen. „RUMMS – die Fußball Revue“ von und mit Schauspieler und Puppenspieler Achim Sonntag erzählt die Geschichte von Stadionwart Hotte Schwittkens und Maulwurf Willy. Mitmachaktionen, z. B. die Kräuterschule der extra herbei gezauberten Kräuter FEE Conni, werden an diesem Tag auch für die Kinder Spaß genug bringen, so dass die Eltern und alle anderen Großen das Bühnenprogramm des 2. Tierparkfests der Volksmusik genießen können. Und noch ein Schmankerl: Der Eintritt ist das normale Tierparkticket!

Zoo Landau, 20.06.2007
Pfälzer Pinguine zu Gast in Baden - Zoo Landau in der Pfalz beginnt Neubau seiner Pinguinanlage
„Endlich ist es soweit!“ so lautet das erfreute Statement des Landauer Zoodirektors, Dr. Jens-Ove Heckel, der sich zusammen mit den Mitgliedern des Zoo-Freundeskreises über den nun beginnenden Neubau der Pinguinanlage im Zoo Landau freut. Als Voraussetzung für den ersehnten Start des neuen Großbauprojektes im Zoo Landau musste allerdings zunächst ein adäquates Übergangsdomizil für 28 kleine Frackträger mit Schwimmfüßen gefunden werden. In der vergangenen Woche sind daher die 28 Humboldtpinguine aus Landau vorübergehend in den Zoo der Fächerstadt Karlsruhe übergesiedelt. Hier leben sie nun in einem freien Teil der Eisbärenanlage gleich neben den Karlsruher Pinguinen. Der Landauer Zoochef und sein Mitarbeiter freuen sich, die wertvolle Zuchtgruppe der im Freiland bedrohten Pinguine in guten Händen direkt in der badischen Nachbarschaft zu wissen. Die Pfleger beider Zoos stehen wechselseitig in ständigem Kontakt, um Erfahrungen zur Haltung auszutauschen. Im Rahmen der freundschaftlichen Zusammenarbeit der Zoos untereinander werden für anstehende Bauphasen immer wieder Unterkünfte für Tiergruppen gesucht. „Man hilft sich, wo immer es möglich ist,“ erklärt die Direktorin des Nachbarzoos, Frau Dr. Gila von Hegel. So hatte schon vor Jahren der letzte Karlsruher Braunbär „Jonny“ während des Baus der Karlsruher Eisbärenanlage eine Bleibe im Landauer Zoo gefunden, wo er inzwischen seinen Lebensabend verbringen kann. Das nun im Landauer Zoo startende Bauprojekt wird wesentlich durch den Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. finanziert. Weitere signifikante Zuschüsse zu den geplanten ¤ 180.000 Baukosten kommen von der Berliner Isler-Stiftung, dem Bezirksverband Pfalz und der Bürgerstiftung. Das Jahr 2007 ist im Zoo von etlichen Bau- und Sanierungsprojekten geprägt. Neben der
Erneuerung der Pinguinanlage, ist die Sanierung des Robbenbeckens und der Hauptkanalisation fast abgeschlossen. Ein neues Stroh- und Heulager ist im Bau und die während des Sturms „Kyrill“ schwer beschädigte ehemalige Zoogaststätte wird abgerissen. Bei aller Freude über die vielen Fortschritte, bittet man im Zoo alle Gäste um Verständnis dafür, dass der „Baustellencharme“ an der ein oder anderen Stelle nicht zu vermeiden ist. Im Zoo ist man optimistisch, dass in gut 3 Monaten die neue naturnah gestaltete und vergrößerte Pinguinanlage eröffnet werden kann.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 20.06.2007
Holz - der Stoff, aus dem die Bäume sind
Selbst im Zeitalter der modernen Hightech-Werkstoffe wandeln wir auf dem Holzweg, haben „Holz vor der Hütten“, erzählen Geschichten vom „hölzernen Bengele“, knabbern Holzofenpizza, saunieren in Holzhäuschen .. und vieles mehr. Das Holz der Bäume ist wohl der älteste vom Menschen genutzte Roh- und Werkstoff. Auch heute noch sind wir im Alltag von aus Holz gefertigten Gegenständen umgeben: Türen, Fenster, Zäune, Möbel, Instrumente, Kochlöffel, Streichhölzer, Bleistifte oder Papier – Holz begleitet den Menschen buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre. Die diesjährige Sonderausstellung der Wilhelma widmet sich dem alltäglichen und doch so besonderen nachwachsenden Rohstoff. Doch was ist eigentlich Holz? Die Ausstellung erklärt nicht nur, wie Holz entsteht, wie es aufgebaut ist und welche Funktion es für die Pflanze erfüllt. Baumquerschnitte zeigen die verschiedenen Gewebe im Holz, zudem kann sich jeder Besucher im Zählen von Jahresringen versuchen. Mit Hilfe der Jahresringforschung (Dendrochronologie) kann man Hölzer von Siedlungsresten, Musikinstrumenten oder kunsthistorischen Objekten datierten, und es lassen sich Aussagen über Klima, Umwelt und sogar Umweltsünden vor 300 oder mehr Jahren treffen. Viele Wälder – insbesondere die tropischen – sind durch Abholzung und Übernutzung gefährdet. Der Werkstoff Holz muss mit Sinn und Verstand gewonnen werden – gierige Ausbeutung verursacht irreversible Umweltschäden, die nicht nur den Wald, sondern uns alle betreffen. Der Werkstoff Holz sollte daher heute aus nachhaltiger Waldwirtschaft nach den Kriterien der unabhängigen Organisation Forrest Stewardship Council (FSC) gewonnen werden.
Die Text- und Bildtafeln der Ausstellung sind eine Leihgabe des Palmengartens Frankfurt. Sie werden durch zahlreiche „hölzerne“ Pflanzen und Objekte anschaulich ergänzt. Einige ausgewählte Bäume im Park sind ergänzend zur Ausstellung mit einer Beschilderung versehen, und eine umfangreiche Ausstellungsbroschüre (8,- ¤) bewahrt die gesammelten Informationen für den häuslichen Bücherschrank. Vom 20. Juni bis zum 16. September 2007, täglich von 9 bis 17 Uhr, steht die Sonderausstellung den Wilhelmabesuchern im Wechselschauhaus (Eingang über das Fuchsienhaus) offen.

Zoo Leipzig, 20.06.2007
Todesursache des Giraffenbabys durch Obduktion geklärt
Das Giraffenbaby, das am 27. Mai 2007 unerwartet starb, erlag einem Herz-Kreislaufversagen. Dies ergab eine umfassende Obduktion in der veterinärmedizinischen Fakultät der Uni Leipzig. Dabei wurde der bereits vermutete Abriss von Muskelfasern und damit verbundene stärkere Blutungen durch das Ausgrätschen kurz nach der Geburt sowie kurz vor dem Tod der Kleinen bestätigt. Die Untersuchung brachte ebenfalls eine Stoffwechselstörung zu Tage, der die deutliche Verformung des Brustbeins zuzuschreiben ist und die das Ausgrätschen begünstigt haben könnte. Eine Infektion, wie sie bei neugeborenen Jungtieren gelegentlich auftreten kann, konnte ausgeschlossen werden. Es ist davon auszugehen, dass das Giraffenkind von seiner Mutter „Gusti“ nicht ausreichend zu trinken bekam und daher Herz und Kreislauf versagten. „Wir sind froh, dass wir jetzt Gewissheit über die Ursache haben. Der Verlust des Jungtieres ist dennoch schmerzlich. Aber wir sehen, dass es unserer Gusti gut geht, dass sie sich schon kurz nach dem Tod ihres Babys wieder in die Herde integriert hatte. Und darüber freuen wir uns.“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Das Jungtier von „Gusti“ war am 11. Mai im Huftierhaus der Kiwarasavanne des Zoo Leipzig zur Welt gekommen, kurz nach der Geburt ausgegrätscht und konnte zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger wieder aufstehen. Durch die ersten eigenen erfolglosen Aufstehversuche und die Tatsache, dass es dadurch auch nicht ans Euter seiner Mutter „Gusti“ gelangen konnte, war das Jungtier geschwächt gewesen. Dank einer Infusion überlebte es jedoch die ersten Stunden und begann dann auch selbstständig bei „Gusti“ zu trinken. Eine Fixierung der Hinterbeine durch eine „Fessel“ stabilisierte den kleinen Langhals soweit, dass er seiner Mutter bald folgen konnte.

Zoo Salzburg, 20.06.2007
1 Millionster Besucher im Zoo Salzburg seit Gründung der Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH vor vier Jahren - Mag. Sabine Grebner, Zoo-Geschäftsführerin, zieht eine erfreuliche Besucher-Bilanz.
Am 30. Mai 2003 haben die Vertreter des Landes und der Stadt Salzburg einen Gesellschaftervertrag unterzeichnet, und den ehemaligen Verein Tiergarten Hellbrunn in den Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH umgewandelt. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich „Heute konnten wir den Millionsten Besucher seit Gründung der GmbH begrüßen. Dank des milden Winters und des wunderschönen Frühjahrs haben heuer schon über 117.000 Menschen den Zoo besucht. Allein im April konnten wir 43.655 Gäste begrüßen. Eine bisher noch nie erreichte Zahl an Besuchern im Frühjahr.“ Das neue Südamerika-Haus für rund 300 Tiere, die neue Anlage für Alpakas und Nandus und die zahlreichen Jungtiere fanden großen Anklang bei den zahlreichen Zoogästen aus Nah und Fern. „Auch in den nächsten Monaten können wir mit der Fertigstellung der neue Flamingo-Anlage und dem neuen Kinderspielplatz unseren Besuchern interessante Neuerungen anbieten.“ berichtet Sabine Grebner weiter. „Und die eine oder andere Tiermutter wird auch noch für bezaubernden Nachwuchs sorgen.“ Weitere interessante Programme im heurigen Jahr sind der Nachtzoo vom 27. Juli bis 1. September und das abwechslungsreiche Kinderferienprogramm vom 12. Juli bis 5. September 2007. Die zwölf Schüler mit ihrer Lehrerin Brigitte Walkan (im Bild li.) der Volksschule Mauterndorf, die anlässlich des Orientierungslaufes in Hellbrunn auch den Zoo besuchten, haben die 1 Millionste Eintrittskarte gelöst. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner und Lucie Rothauer (im Bild re.), die ehemalige Weltmeisterin im Orientierungslauf, freuten sich, die Schüler persönlich begrüßen und ihnen gratulieren zu können.

Zoo Augsburg, 20.06.2007
Dschungelnacht im Augsburger Zoo
Es dämmert… die Sonne verschwindet langsam hinter den hohen Baumwipfeln des Botanischen Gartens. Ein kreischender Schimpansenschrei zerreißt sie Stille des Abends. Ein miauend-gellender Pfauenruf gibt verschreckt Antwort. Irritiert schauen sich die Nilgau-Antilopen auf ihrer Anlage um. Ein besänftigendes Grummeln dringt von der Takin-Anlage herüber. Große, kreisrunde gelbe Augen starren neugierig durch das Gitter des Uhu-Geheges. Trotz der aufkommenden Dunkelheit sind sehr viele Menschen im Zoo. Teile der Parkanlage sind für Stunden in buntes Licht gehüllt. Der Stelzenläufer und Luftballon-Modellierer Tip Top Till begrüßt seine Gäste und der Zauberer Dr. Marrax entdeckt die naturwissenschaftlichen Höhepunkte seiner Zeit. Verspieltes Geplätscher ist im Robbenbecken zu hören. Der meckernde Kontaktlaut von Fuzzy, dem Seebären-Baby ertönt auf der Suche nach seiner Mama. Nur noch schemenhaft sind die Nasenbären in ihren hohen Verstecken in den Bäumen auszumachen. Doch Kalle, die kleine Plumplori-Dame, genießt es, Neues in ihrer nachtaktiven Zeit zu sehen. Aufmerksam blickt sie mit ihren großen, braunen Knopfaugen nach draußen. Vor ihrer Scheibe tummeln sich Schmetterlinge, Giraffen und Piraten. Die Kinder haben sich gerade von einer Maskenbildnerin schminken lassen. Als nächstes wollen sie die Märchenerzählerin auf dem Steinbockberg in ihrem Zelt aus 1001 Nacht aufsuchen. Wenn der große Zeiger sich langsam der Mitternacht nähert, wandern die Besucher dem Ausgang entgegen. Die Tiere begeben sich in ihre Häuser, Schlafhöhlen oder auf ihre Nester und langsam kehrt Ruhe ein im Augsburger Zoo.

Tierpark Essehof, 20.06.2007
Nele das Gibbonmädchen endlich wieder mit Eltern vereint - Handaufgezogenes Gibbonbaby im Außengehege
Als Gibbondame „Sheila“ am 4. September 2006 die kleine „Nele“ zur Welt brachte, wurde dem Tierparkteam ziemlich schnell klar, dass Sheila ihr Baby, wie schon so oft vorher, vernachlässigen oder sogar töten würde. Deshalb wurde Nele mit der Hand aufgezogen. Um den Kontakt zu ihren leiblichen Eltern aufrechtzuerhalten, stattete Nele ihren Artgenossen jeden Tag einen Besuch ab. Später - zur Entwöhnung von ihrer menschlichen Ziehmutter und zur Gewöhnung an ihre Artgenossen - lebte sie zwei Monate in einem kleineren Gehege mit Sicht- und später auch direktem Kontakt zu ihren Artgenossen. Nun endlich, in einem Alter von 10 Monaten, ist sie mit ihren Eltern wieder vereint. Alle drei vertragen sich gut und Nele lernt spielerisch ihre neue Umgebung kennen. Nele ist zur Zeit nicht der einzige Nachwuchs im Tierpark Essehof. Während „Paula“, das kleine Zebrafohlen, über die Wiese tobt, genießen die kleinen Pampashasen das Spielen in der Sonne und die Känguruhjungen erkunden endlich die Gegend außerhalb von Mamas Beutel.

Zoo Osnabrück, 20.06.2007
Grundsteinlegung für den „Unterirdischen Zoo“
Das Team des Osnabrücker Zoos freut sich gemeinsam mit seinem Projektpartner, dem benachbarten Naturkundemuseum, auf den 28. Juni! Nach umfangreichen Planungen erfolgt an diesem Tag ab 12.00 Uhr im Beisein der Repräsentanten der beteiligten Stiftungen und des Oberbürgermeisters Boris Pistorius die offizielle Grundsteinlegung für dieses richtungweisende Projekt. Bis März 2009 entsteht ein in dieser Form weltweit einmaliger „Unterirdischer Zoo“, der den Zoo und das benachbarte Naturkundemuseum verbinden soll. Der „Unterirdische Zoo“ soll in einem, für die Besucher hoch attraktiv gestalteten, labyrinthartigen Höhlensystem, interessante Tierarten wie z. B. Präriehunde, Feldmäuse, Graumulle, Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und eventuell Maulwürfe präsentieren. Dem Besucher sollen dabei einmalige Einblicke in die Höhlen, Gangsysteme und Nester der Höhlenbewohner geboten werden. Mit dem „Unterirdischen Zoo“ soll das Publikum auf einmalige Art über das Leitthema „Lebensraum Boden“ von der lebendigen Tierwelt des Zoos zur Dauerausstellung „unter.Welten“ des Museums übergeleitet werden. Nach kurzen Informationen über den aktuellen Planungsstand und der anschließenden Grundsteinlegung besteht die Gelegenheit mit allen am Projekt beteiligten Partnern und den Entscheidungsträgern der beteiligten Stiftungen bei einem Imbiss in den Bodenhöhlen des Museums ins Gespräch zu kommen.

Zoo Halle, 19.06.2007
Rothand-Tamarin „Ulli“ spurlos verschwunden
Die Pfleger des Affenrevieres sind traurig und ratlos. Rothand-Tamarin-Mann „Ulli“ erscheint nicht zur morgentlichen Fütterung. Daraufhin durchsuchen sie die gesamte auch von Besuchern begehbare Anlage, wechseln das Wasser im Badebecken der
Zwergflusspferde und durchsuchen auch die nähere Umgebung. Nichts! Auch „Trulli“ sein trächtiges Weibchen sucht ihren Partner. Mit hohen Pfiffen versucht sie ihn zu locken. „Ulli“ war ausgesprochen zutraulich und ließ sich oft von Besuchern kraulen. Er wiegt
ca. 800g und ist ein eher kleines Äffchen mit Fledermausohren und orangefarbenen Händen und Füßen. Es besteht die Möglichkeit, dass er aus der Besucherschleuse entwischt ist und den Weg zurück nach Hause nicht mehr findet. Auch ein Diebstahl können wir nicht ausschließen. „Ulli“ ist mit einem speziellen Microchip der seinen „Personalausweis“ darstellt, markiert. Er ist im Zuchtbuch des Europäischen Artenschutzprogrammes registriert. Tamarine benötigen spezielles Futter und sind von Laien nicht über längeren
Zeitraum am Leben zu halten. Auf den Diebstahl oder der Haltung einer streng geschützen Tierart stehen außerdem hohe Strafen.
Als Apell an alle Hallenserinnen und Hallenser: Wenn Sie etwas über den Verbleib von „Ulli“ wissen, melden Sie es bitte dem Zoo in Halle unter Telefon 0345-5203-300 Zu allem Unglück steht und fällt das Überleben der ungeborenen Zwillinge mit dem Wiederauffinden des Vaters. Bei Rothandtamarinen werden, wie bei vielen Krallenaffen, die Jungen vorwiegend vom Vater getragen und steigen nur zum
Säugen auf die Mutter um. Mutter Trulli wird die kräftezehrende Aufzucht alleine mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht bewältigen können.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 19.06.2007
Nach zwei Fehlalarmen gesundes Elch-Baby
Gelsenkirchen. – Tragzeit 250 Tage, Geburtsgewicht 14 kg, alles gesund und munter – diese kühlen Zahlen stehen für einen niedlichen, langbeinigen Erfolg: Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen gibt erneut die Geburt eines Jungtieres bekannt. Bei den Elchen wurde am 12. Juni ein gesundes Kalb geboren. Name und Geschlecht sind allerdings noch unbekannt, doch der Nachwuchs fühlt sich auf seiner Anlage in der ZOOM Erlebniswelt Alaska bereits „elchwohl“. Der frisch geborene Mini-Elch kam kurz vor Mitternacht auf die Welt. In den Wochen zuvor hatte Mutter Hanne bereits zweimal „falschen Alarm“ gegeben. Doch dann ging bei der Geburt alles problemlos. Das Elch-Baby fand auch gleich den Weg zur Muttermilch, was bei den imposanten Elchkühen für die Jungtiere gar nicht so einfach ist. Mutter Hanne musste sich schon auf die Boden legen, da der Nachwuchs noch zu klein ist, um durch die langen Beine an die Zitzen zu kommen. Überhaupt hat sich Hanne bislang als sehr fürsorgliche Mutter erwiesen, die ihren Nachwuchs auch vehement gegen Vater Gunde verteidigt. Elche gebären normalerweise ein bis zwei Jungtiere. Sie werden fünf Monate gesäugt, bevor sie mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif sind. In der Regel können die Jungtiere schon nach drei Wochen feste Kost zu sich nehmen, so dass sie dann schnell an Gewicht zunehmen. Die imposanten Tiere werden bis zu 20 Jahre alt und sind eines der „Highlights“ der Waldregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska.

Tierpark Chemnitz, 19.06.2007
Oberbürgermeisterin eröffnet die neue Löwenanlage am 21.06.2007, 11 Uhr
Es ist soweit: Die beiden Löwen, Malik und Kimba, beziehen ihr neues Domizil. Der Tierpark freut sich, dieses Ereignis am 21. Juni 2007 um 11.00 Uhr gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig feiern zu können. Auch die beiden Direktoren der Herkunftzoos Leipzig und Halle, Dr. Junhold und Herr Jakob, werden dabei sein, um mitzuerleben, wie ihre ehemaligen Schützlinge die neue Anlage in Besitz nehmen. Nur etwas mehr als zwei Jahre nach ihrer Ankunft können Malik und Kimba bereits das neue, großzügige Gehege im Eingangsbereich des Tierparks beziehen. Vielen Dank an alle Spender, ohne die dieser rasche Erfolg nicht denkbar gewesen wäre. Der eigentliche Umzug der beiden Löwen in ihren neuen Stall findet bereits einen Tag vorher statt. Im Rahmen der Transport-Narkose werden auch gleich einige medizinische Untersuchungen durchgeführt, insbesondere eine Untersuchung der Augen, um festzustellen, ob die vermutlich erbliche Augenerkrankung bei Malik fortgeschritten ist und ob auch bei Kimba Veränderungen erkennbar sind.

Zoo Duisburg, 19.06.2007
Markenzeichen: Kulleraugen
Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines naturentfremdeten Zeitgenossen mag beim Hören dieses Namens ein sturmerprobter, verschlagener oder zerzauster Fahrensmann auftauchen; Zoologen jedoch verstehen unter S e e h u n d ein glatthaariges, speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten.
Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser Flossenfüßler gemeldet werden. Ausgerechnet eine Uralt-Mutter mit Namen „OMA“ (!) - 1972 als „wilder Heuler“ vor der niederländischen Nordseeküste aufgefunden - schenkte vor 6 Tagen einem – noch namenlosen, aber diesmal richtigen - Baby das Leben, wovon Vater PINOCCHIO (geb. 1987 in Duisburg) überhaupt keine Ken