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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 374 vom 14. Juni 2007

Liebe Leser,

heute nochmal ein kurzes Vorwort, die Fahrt ins Wochenende drängt...

Apropos dringend: die Studie des Tiergarten Nürnbergs zur hohen Sterblichkeitsrate der Delfinjungen drängt ebenfalls.
Und während sich die Tümmler weiterhin in deutschen Delfinarien tummeln, können Sägefisch und Europäischer Aal sich dank CITES schonmal auf verstärkte Schutzmaßnahmen freuen. Gleiches gilt für die Tiger, nur Dorn- und Heringshai sowie die Nashörner hatten auf der Konferenz schlechte Karten. Bis Freitag wird noch über die Zukunft der Elefanten entschieden. Aber lesen Sie selber...

Ein sonniges Wochenende und bis zur nächsten Ausgabe,

Ihre Annette Schubert
Zoos – Meldungen

Netzeitung - 8. Juni 2007
Delfin im Nürnberger Tiergarten geboren
Nur wenige Stunden nach der Geburt schwimmt Delfinweibchen Sunny bereits synchron mit ihrem Neugeborenen. Die Nürnberger sind froh, denn sie verloren in den vergangenen Jahren vier Tiere. Nach mehreren Misserfolgen kann sich der Nürnberger Tiergarten endlich wieder über eine problemlose Delfin- Geburt freuen. Nach Angaben der Stadt vom Freitag brachte die acht Jahre alte Sunny am Donnerstag ihr erstes Junges zur Welt. Erst vor einem Jahr starben ein Delfin-Weibchen und ihr Ungeborenes. Im Frühjahr 2005 verendete ein Delfin-Baby kurz nach der Geburt. Im Jahr davor starb ein Jungtier, das von seiner Mutter abgelehnt und deshalb notdürftig mit einem Fläschchen gefüttert werden musste. Mit der achtjährigen Sunny, die im September 2005 aus dem Delfinarium im Heidepark Soltau nach Nürnberg kam, scheint der Tiergarten mehr Glück zu haben. «Trotz ihres jungen Alters zeigte Sunny gute Mutterqualitäten», sagte Delfintrainer Lorenzo von Fersen am Freitag. «Von Anfang an führt sie das Jungtier sehr gut.»

PR-Inside.com - 8. Juni 2007
Neues Delphinbaby im Tiergarten Nürnberg
Im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Am Donnerstag wurde dort ein Delphinbaby geboren. Die Geburt verlief problemlos. Mutter Sunny und ihr Baby sind wohlauf, wie die Stadt Nürnberg am Freitag mitteilte. Mit einem Namen für den kleinen Tümmler kann es noch ein wenig dauern. Denn bislang weiß niemand, ob es sich um ein männliches oder weibliches Jungtier handelt. «Wir werden den Delphin nicht extra einfangen, um nachzusehen», sagte der Delphinexperte im Tiergarten, Lorenzo von Fersen, im ddp-Interview. Jetzt sei er erst einmal froh, dass alles so gut gelaufen ist. «Die erste kritische Phase von 24 Stunden haben wir hinter uns gebracht», erläuterte der Verhaltensbiologe. Gerade bei Erstgebärenden sei eine Geburt oft problematisch. ... Nach Angaben des Tiergartens zeigt das Verhalten von Mutter und Delphinbaby eine stabile Bindung. Bereits kurz nach der Geburt seien die beiden synchron geschwommen. Nach rund zwölf Stunden habe das Baby zum ersten Mal bei seiner Mutter Milch getrunken.

Ad-Hoc-News - Montag, 11. Juni 2007
Tierschützer: Tod des Delfinbabys im
Nach dem Tod des erst vier Tage alten Delfinbabys im Tiergarten Nürnberg fordern Tierschützer die Schließung der deutschen Delfinarien. Es gibt eine lange Todesfall-Statistik von in Gefangenschaft lebenden Delfinen, sagte das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere, Laura Zimprich, am Montag im ddp-Interview. «Deshalb muss das Nürnberger Delfinarium geschlossen werden - ebenso wie die drei anderen in Deutschland - in Duisburg, Münster und Soltau.»

spiegel.de - 11.06.2007
Nürnberger Tierpark lässt Tod von Baby-Delfin untersuchen
Delfinarien sind umstritten, Tierschützer fordern ihre Schließung. Jetzt ist in Nürnberg ein Baby-Delfin gestorben - aufgrund der Gefangenschaft, sagen Kritiker. Definitiv nicht, entgegnet der Tierpark, und hat eine Studie beauftragt.

Yahoo! Nachrichten - Montag, 11. Juni 2007
Schließung des Nürnberger Delfinariums gefordert
Nach dem Tod des erst vier Tage alten Delfinbabys im Tiergarten Nürnberg fordern Tierschützer die Schließung des Delfinariums. «Es gibt eine lange Statistik an Todesfällen von in Gefangenschaft lebenden Delfinen», beklagte das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere, Laura Zimprich, am Montag im ddp-Interview. «Deshalb muss das Nürnberger Delfinarium geschlossen werden - ebenso wie die drei anderen in Deutschland, in Duisburg, Münster und Soltau.» Die hohe Sterberate der Tümmler ist nach Ansicht der Tierschützerin Folge der Gefangenschaft. «Eine artgerechte Haltung von Delfinen in Zoos ist aus unserer Sicht nicht möglich», betonte Zimprich. Der Lebensraum der Tiere in Freiheit sei den dortigen Bedingungen «überhaupt nicht ähnlich».

Bocholter-Borkener Volksblatt - Montag, 11. Juni 2007
Schon wieder ist ein Delfinbaby im Zoo gestorben
Das Nürnberger Delfinbaby ist tot. Der kleine Tümmler wurde nur vier Tage alt. Wie der Tiergarten Nürnberg mitteilte, verstarb das am Donnerstag geborene Tier am Sonntag. Tiermediziner vermuten, dass das Delfinjunge nicht genug Milch bei seiner Mutter Sunny getrunken hat. Die Tierpfleger stellten bei dem noch namenlosen Tier einen extrem niedrigen Blutzucker fest. Es konnte nur noch tot aus dem Becken geborgen werden. ... Tierschützer fordern die Schließung der deutschen Delfinarien. Es gibt eine lange Todesfall-Statistik von in Gefangenschaft lebenden Delfinen, sagte das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere, Laura Zimprich. "Deshalb muss das Nürnberger Delfinarium geschlossen werden - ebenso wie die drei anderen in Deutschland - in Duisburg, Münster und Soltau."

Ad-Hoc-News - Montag, 11. Juni 2007
Nürnberger Delfinbaby ist tot
Nur vier Tage ist das Nürnberger Delfinbaby alt geworden. Der kleine Tümmler starb am Sonntag, wie der Tiergarten am Montag mitteilte. «In den letzten Stunden hat er nicht mehr so getrunken wie er sollte», klagt der Delfinexperte im Tiergarten, Lorenzo von Fersen, im ddp-Interview. Mitarbeiter hätten bei dem toten Tier einen extrem niedrigen Blutzuckerspiegel festgestellt. Doch die genaue Todesursache sei noch unklar. «Wir müssen jetzt abwarten, was die Pathologie sagt», berichtet von Fersen. Der kleine namenlose Tümmler ist bereits das sechste tote Delfinbaby im Nürnberger Zoo innerhalb von drei Jahren. «Alle Tiere sind innerhalb der ersten Woche gestorben», sagt der Verhaltensbiologe. «Wir wollen die Ursache jetzt gründlich untersuchen.» Deshalb habe der Zoo eine Studie in Auftrag dagegen, die nach einer Systematik der Sterbefälle suchen soll. Erste Ergebnisse werden in einigen Wochen erwartet. Für Tierschützer liegt der Grund auf der Hand. «Die hohe Sterberate ist Folge der Gefangenschaft, ganz klar», sagt das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tierrechte, Laura Zimprich, im ddp-Gespräch.

Thüringische Landeszeitung - Dienstag, 12. Juni 2007
Trauer um totes Delfin-Baby
Ein Delfin-Baby ist im Tiergarten in Nürnberg gestorben. Es war erst drei Tage alt. Das Kleine hatte in seinen letzten Stunden nicht genug Muttermilch getrunken, vielleicht sogar gar keine mehr. Schon in den vergangenen Jahren sind mehrere kleine Delfine in dem Tiergarten gestorben. Mitarbeiter des Zoos wollten das Jungtier am Sonntag für eine Untersuchung aus dem Wasser nehmen. Aber da war es nicht mehr am Leben. Der Tod ist für den Zoo ein Rätsel. »Es sah alles gut aus. Mutter "Sunny" hatte sich von der ersten Stunde an rührend um ihr Junges gekümmert«, sagte der Delfin-Trainer. Der Zoo wundert sich auch, warum schon so viele Baby-Delfine gestorben sind. Tierschützer meinen, die Haltung der Tiere ist schuld daran. Das Wasserbecken für die Säugetiere sei zu eng.

n-tv - Dienstag, 12. Juni 2007
Nürnberger Tiergarten ratlos
Das am vergangenen Donnerstag im Nürnberger Tiergarten geborene Delfin-Baby ist tot. Nur drei Tage nach der Geburt sei das Jungtier am Sonntag an Unterzuckerung gestorben, teilte die Zoo-Leitung am Montag mit. Der junge Delfin habe offenbar in den letzten Stunden seines Lebens keine oder zumindest zu wenig Muttermilch getrunken. ... Die Tiergartenleitung ist unterdessen ratlos. Das Muttertier habe einwandfrei Milch produziert. Auch habe "Sunny" das Jungtier vorbildlich angenommen. Die Delfin-Aufzucht in Nürnberg erlitt damit einen erneuten Rückschlag. Seit der Geburt des jungen Delfins "Naomi" im Jahre 1998 sei dem Tiergarten keine Delfin-Aufzucht mehr gelungen, räumte die Zooleitung ein. Allein im Vorjahr starben im Nürnberger Zoo drei junge Delfine innerhalb einer Woche nach der Geburt, in den Jahren 2005 und 2004 war es jeweils ein Delfin-Baby. In zwei Fällen hatten die Muttertiere den Nachwuchs nicht angenommen, in den übrigen Fällen rätseln Zooleitung und zu Rate gezogene Tierärzte über die Ursachen.

Journal Society GmbH - 12.06.2007
Tierquälerei in Nürnberger Delfinarium?
Nur vier Tage lebte der von der Nürnberger Zoo-Leitung lang erwartete kleine Tümmler. Am Sonntag starb der kleine Meeressäuger angeblich an Unterzuckerung. Dies ist bereits das sechste tote Delfinbaby im Nürnberger Tiergarten innerhalb von drei Jahren. Damit verstarben dort seit 1973 bereits frühzeitig 32 Delfine. Der geplante Neubau der Nürnberger Delfin-Lagune für 10,3 Millionen Euro wird damit von Tierschützern in Frage gestellt, zumal befürchtet wird, dass aufgrund der mangelnden Nachzuchten wieder Wildfänge eingebracht werden könnten, deren Importe zwar unter das Washingtoner Artenschutzabkommens fallen würden, gleichwohl aber über Umwege von anderen Zoos möglich seien. ... Insgesamt wurden bereits 23 Delfine verschiedener Arten aus sog. freier Wildbahn, überwiegend erfolglos, in Nürnberg angesiedelt. Jürgen Ortmüller, Wal- und Delfinschützer aus Hagen/Westf., der bereits spektakuläre Walschutzaktionen mit den ehemaligen Greenpeace-Mitbegründer Paul Watson zum Schutz der Wale unternommen hat und der für Ende Juni in Berlin eine Fachtagung zum Thema Delfintherapie mit dem bekannten TV-Trainer von „Flipper“, Richard O’Barry, vorbereitet, zum Tod des Nürnberger Delfin-Babys: „ ... Der Tod des kleinen Delfinbabys in Nürnberg war nur eine Frage der Zeit.“ Der Walschutzexperte weißt darauf hin, dass Wale und Delfin nicht domestiziert werden könnten. Die permanenten Totgeburten würden das beweisen. ... Zoo-Direktor Encke in Nürnberg zur weiteren Entwicklung des Delfinariums: „Direkte Importe aus freier Wildbahn sind nicht vorgesehen. Tausch, Transfers etc. innerhalb des Europäischen Zuchtprogramms (EEP) sind selbstverständlich anstrebenswert. Jeder zweite Transfer ist ein Wildfang. Alle EEP’s funktionieren so.“

Yahoo! Nachrichten - Mittwoch, 13. Juni 2007
Nürnberger Delfinbaby an zu wenig Nahrung gestorben
Das nach vier Tagen gestorbene Nürnberger Delfinbaby hat zu wenig Milch aufgenommen. Die Obduktion habe ergeben, dass die Blutzuckerwerte des Neugeborenen zu niedrig waren, sagte der Delfinexperte im Tiergarten, Lorenzo von Fersen, am Mittwoch in Nürnberg. Das Jungtier sei zwar beim Trinken beobachtet worden, aber Milch habe es offenbar nicht genügend gesaugt, sagte Fersen. Er wies außerdem auf die geringen Einwirkungsmöglichkeiten hin, die Tierpfleger bei Delfinen hätten. Löwen, Bären oder Affen könne man wiegen, bei den Delfinen sei das einfach nicht möglich, betonte Fersen. ... Um dem Rätsel der hohen Sterblichkeit bei Babys im Delfinarium auf den Grund zu gehen, habe der Zoo gemeinsam mit der Wildtierforschung Berlin ein Forschungsprojekt gestartet, sagte Fersen. Unter Umständen könne es einen Virus im Becken geben, der für ausgewachsene Tiere ungefährlich sei, bei Kälbern aber zum Tod führe. In den vergangenen drei Jahren sind bereits sechs Delfinbabys im Nürnberger Tiergarten gestorben.

Eichstätter Kurier - Mittwoch, 13. Juni 2007
Zoo plant Studie zur Aufklärung der Todesserie bei Delfin-Babys
Nach dem Tod eines weiteren Delfin-Babys am vergangenen Wochenende will der Tiergarten Nürnberg die Ursache für das rätselhafte Delfin-Sterben wissenschaftlich untersuchen lassen. Das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierbiologie soll eine Studie erarbeiten, teilte Tiergarten-Chef Dag Encke am Mittwoch mit. Dabei solle auch der Vermutung nachgegangen werden, dass ein tödlicher Virus die Ursache für den Tod von sechs neu geborenen Delfinen innerhalb von drei Jahren gewesen sein könnte. Im aktuellen Fall deuteten Untersuchungen aber auf ein Verhungern des jungen Delfins hin. Er habe zuletzt zu wenig Muttermilch aufgenommen.

Tages-Anzeiger Online - Donnerstag, 7. Juni 2007
Flüchtiges Luchsweibchen im Tessin von der Polizei erlegt
Hinter der Befreiungsaktion steckt die "Animal Liberation Front" (ALF). Sie hatte ihr Vorgehen damit begründet, dass alle Tiere das Recht hätten, in Freiheit zu leben und nicht lebenslänglich hinter Gittern vegetieren zu müssen.

Blick Online - Donnerstag, 7. Juni 2007
Tierschützer haben mich auf dem Gewissen
«Tierschutz» nimmt manchmal bizarre Züge an: Da befreien Militante einen Luchs aus dem Zoo – Tage später muss der Wildhüter ihn abknallen.
Handelt die «Animal Liberation Front» (ALF) wirklich im Interesse der Tiere, wie die militante Organisation von sich behauptet? Da schlichen sich die «Tierschützer» Ende Mai in den Zoo von Magliaso und liessen zwei Geier, einen Uhu, vier Waschbären und ein Luchs-Paar aus den Käfigen (Blick Online berichtete). Die Waschbären und das Luchsmännchen konnten die Zoo-Verantwortlichen wieder einfangen. Doch für das Luchsweibchen endete das Leben in freier Wildbahn heute fatal. ... Während die Geier bei der Ortschaft Iseo ihre Runden drehen, tut sich der in Gefangenschaft geschlüpfte Uhu schwer in der Freiheit: Ein Dutzend Krähen umzingelt ihn gemäss Fehr andauernd, was ein schlechtes Zeichen sei – vielleicht muss sich die ALF bald vorwerfen lassen, dass sie neben dem Luchs auch den Vogel in den Tod getrieben hat.

Tages-Anzeiger Online - Montag, 11. Juni 2007
Befreiter Geier tot
Einer der beiden Geier, die von radikalen Tierschützern aus dem Zoo in Magliaso freigelassen wurden, ist tot. Das Tier stürzte am Samstag von einem Ast zu Tode, nachdem es vorher betäubt worden war. ... Wildhüter hatten den Geier am Samstag in Pura in der Nähe von Magliaso auf einem Baum gefunden. Sie entschlossen sich, das Tier zu betäuben. Ein Windstoss liess den Vogel aber vom Ast herunterstürzen. Das Tier starb dabei. Laut Fehr befindet sich auch der zweite entflohene Geier in der Nähe von Magliaso. Es sei aber schwierig, diesen wieder einzufangen. Auch die entflohene Königseule sei mehrmals gesehen worden, ohne dass man sie habe einfangen können. Der Vogel werde von Raben bedroht, könne sich aber ernähren. Nicht alle Tiere «überleben» Freiheit ... Hinter der Befreiungsaktion steckt die «Animal Liberation Front» (ALF). Sie hatte ihr Vorgehen damit begründet, dass alle Tiere das Recht hätten, in Freiheit zu leben und nicht lebenslänglich hinter Gittern vegetieren zu müssen. Insgesamt liessen die radikalen Tierschützer neun Tiere frei: zwei Luchse, vier Waschbären, zwei Geier und eine Königseule.

Krone.at - 9. Juni 2007
Mensch und Tier
Bokito ist ein Gorilla und wohnt im Zoo von Rotterdam. Eine Besucherin war von dem imposanten Tier regelrecht verzaubert, kam fast jeden Tag vorbei, baute so etwas wie eine Beziehung zu ihm auf. Jetzt brach Bokito aus seinem Gehege aus und attackierte seine Verehrerin. Aus verschmähter Liebe? ... Primaten-Experte Frans de Waal: "Die Frau hat den Gorilla mehrmals wöchentlich mit ihrer Zoo-Dauerkarte besucht und ihm dabei - vielleicht unabsichtlich -, schöne Augen gemacht. Dann ging sie natürlich irgendwann weg. Der Silberrücken war durch das Verhalten seiner Verehrerin offenbar frustriert. Schließlich ist er in einem Alter, in dem Gorilla-Männchen nach Weibchen Ausschau halten. Und in seiner testosterongeladenen Wut war auch der breite Wassergraben kein echtes Hindernis mehr für ihn." ... Zoodirektor Ton Dorresteijn im Interview mit der "Krone": "Ich bin zwar kein Primatenexperte, aber für Frans de Waals Erklärung spricht, dass auch Bokito offenbar nur Augen für die Frau hatte. An diesem Tag war Hochbetrieb bei uns im Zoo, und es standen viele hundert Menschen mit Kinderwagen und Babys in unmittelbarer Nähe. Trotz der entstehenden Panik ging Bokito nur auf diese eine Frau los. Von ihr abgelassen hat er erst, als sie sich klein machte, was ein Gorilla-Mann nach ein paar rituellen Balzbissen von seinen Weibchen als Zeichen der Unterwerfung erwartet." ... Ton Dorresteijn: "Der eigentliche Fehler der Frau war, dass sie den Augenkontakt mit Bokito gesucht hat. Gorilla-Männchen empfinden das in ihrem sozialen Umfeld als Bedrohung ihrer dominanten Vormachtstellung." Ein Verhalten, das im mehrfach oscar-nominierten Spielfilm "Gorillas im Nebel" rund um die Primatenforscherin Dian Fossey (gespielt von Sigourney Weaver) eindrucksvoll gezeigt wird. ... Derzeit darf die prominente Rotterdamer Gorilla-Familie das Innengehege nicht verlassen, weil der Zoo daran arbeitet, den Wassergraben so zu sichern, dass es keine Ausflüge mehr für Bokito gibt. Der Direktor: "Meiner Meinung nach trägt auch Tierpfleger Reimon Opitz vom Zoo in Berlin eine Mitverantwortung an diesem gefährlichen Vorfall, der auch schlimmer hätte ausgehen können. Wenn Primaten wie Bokito von Hand aufgezogen werden müssen, weil die Mutter dazu nicht in der Lage ist, sollte diese Bindung an einen Menschen höchstens zwei Jahre dauern und das Tier danach in eine Gruppe eingegliedert werden. Bei Bokito in Berlin waren es aber sieben Jahre. Das lenkt die Prägung eines Affen zu sehr von seinesgleichen auf den Menschen ab."
>> siehe auch: NL-Meldungen



Planung und Bau 

Gießener Anzeiger - 8. Juni 2007
Drei Wolfswelpen machen Stippvisite in Garbenteich
Drei in Süd-Schweden vor zwölf Tagen auf die Welt gekommene Wolfswelpen machten für ein paar Stunden Station in Garbenteich. Sie werden zukünftig im saarländischen Merzig im Wolfspark des Garbenteichers Werner Freund leben. Der 74-jährige Werner Freund hatte vor zwei Wochen einen Verpflegungsstopp bei seiner Schwester Else Weis eingelegt, als er mit zwei seiner Mitarbeiter auf dem Rückweg vom Zoo in Hannover war, wo er zwei ebenso junge Timberwolfswelpen für seinen Wolfspark abholte. Die fünftägige Reise nach Schweden machte Freund, der seit rund 30 Jahren den Wolfspark in Merzig betreibt, allerdings nicht mit. Der Wolfsforscher hat als "Adoptivvater" mit der Handaufzucht des tierischen Nachwuchses alle Hände voll zu tun. ... Die Wolfswelpen kommen aus dem 100 Hektar großen Tierpark in der Provinz Skane (Schonen) bei Höör (Südschweden). Neben der nordischen Fauna gibt es dort auch seit vielen Jahrzehnten Wölfe. Bereits vor Monaten wurde mit dem Tierpark Kontakt aufgenommen und vereinbart, dass Werner Freund ein paar Welpen zur Aufzucht bekommt, wenn Wölfe auf die Welt kommen. Der Werner-Freund-Wolfspark wird in verschiedenen Abschnitten erweitert (wir berichteten). Der erste Teilabschnitt ist fertig gestellt und wird am 28. Juni eingeweiht, wie beim Aufenthalt der Wolfspark-Mitarbeiter in Garbenteich zu erfahren war.

Freie Presse - 8. Juni 2007
Ein Promi-Paar im ersten Streichelzoo Reichenbachs
Reichenbach ist um eine kleine Attraktion reicher: Auf dem Außengelände des Lokals „Schöne Aussicht“ ist ein kleiner Streichelzoo entstanden. Im Gehege leben zwei Hängebauchschweine, zwei Bergziegen und drei Kaninchen. Die Tiere sind aus dem Tierpark Hirschfeld. Die kleine Fee Schwabe freut sich über die süßen Hängebauchschweine mit prominent klingenden Namen: Herr Schröder und Frau Merkel fressen ihr sogar aus der Hand. Ein Beachvolleyball-Feld im Außengelände wird heute eingeweiht. Die Inhaber der Schönen Aussicht, Annett und Türk Sommer, haben zudem ihre Ankündigung verwirklicht und im Inneren des Lokals Ober- und Untergschoss getrennt.

Prignitzer - 8. Juni 2007
Flugunfähig, aber formschön
Die Eulenburg im Perleberger Tierpark hat seit gestern den ersten Bewohner – eine Eule natürlich. Allerdings ein ganz besonders Exemplar. Sie wird das i-Tüpfelchen der neuen Eulenburg sein: die Skulptur von Hannelore Müller aus Perleberg. Das ist bereits klar, bevor das Bauwerk in einiger Zeit von den echten Eulen bezogen wird. ... Gestern wurde die Beton-Eule fürs Pressefoto in eine stilisierte Fensteröffnung gestellt – und machte sich dort so gut, dass daraus wohl ihr angestammter Platz werden wird. Die Arbeiten an der Eulenburg sind noch im Gange und werden voraussichtlich erst nach dem Tierparkfest, das am 24. Juni stattfindet, beendet sein. Die Arbeiten an der Eulenburg sind noch im Gange und werden voraussichtlich erst nach dem Tierparkfest, das am 24. Juni stattfindet, beendet sein.

ORF Niederösterreich Freitag, 8. Juni 2007
Tierpark Haag in neuem Glanz
Seit ein paar Wochen erstrahlt der Tierpark in Haag (Bezirk Amstetten) in neuem Glanz. Ein neuer Eingangsbereich, ein neues Buffet machen den Besuch noch angenehmer. Der Tierpark Haag zählt heute zu den schönsten Tierparkanlagen Österreichs und ist seit wenigen Wochen um eine Attraktion reicher. In rund sechsmonatiger Bauzeit wurde der Eingangsbereich neu gestaltet, ein neues Tierpark-Buffet mit Gaststube und überdachter Terrasse geschaffen und ein neuer Kinderspielplatz errichtet.

ka-city.de - Mittwoch, 13. Juni 2007
„Zoo-Hotel Karlsruhe“ für Pfälzer Pinguine
28 Humboldtpinguine aus dem Zoo Landau machen derzeit „Urlaub“ im Karlsruher Zoo. In der vergangenen Woche waren die Tiere in der Fächerstadt eingetroffen und sind nun in einem freien Teil der Eisbärenanlage gleich neben den Karlsruher Pinguinen zu beobachten. ... Der Grund für den Karlsruher Aufenthalt der „Schwarzröcke“: In Landau soll ihr bestehendes Gehege einem Komplettumbau unterzogen werden, weshalb für die nächsten Monate ein Ersatz-Gehege für sie gesucht wurde. So freut sich nun der Landauer Zoochef, Dr. Jens-Ove Heckel, um so mehr, seine wertvolle Zuchtgruppe in guten Händen in der badischen Nachbarschaft zu wissen. Die Pfleger stehen wechselseitig in ständigem Kontakt, um Erfahrungen zur Haltung auszutauschen.

Märkische Allgemeine - Mittwoch, 13. Juni 2007
Wildpark Johannismühle plant Greifvogelauffangstation
Der Förderverein Wildpark Johannismühle plant eine Greifvogelauffangstation. Dafür sollen bestehende Volieren umgebaut werden. Monique Zimmermann vom Förderverein sagt, dass das Projekt 40 000 Euro kostet und 10 000 Euro bisher gesammelt wurden. Mit dem ersten Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Förderverein hofft auf weitere Spenden. Greifvögel sind die beliebtesten Patentiere im Wildpark Johannismühle. "Daran haben sicher auch unsere Flugvorführungen ihren Anteil", sagt Monique Zimmermann. "Leute bringen uns oft verletzte Vögel, etwa Bussarde und Eulen. Sie werden bei uns gepflegt und möglichst wieder ausgewildert. Bisher aber hatten wir wenig Platz für diese Tiere. Mitarbeiter nahmen sie manchmal mit nach Hause."



Aktionen

Ostsee Netz - Donnerstag, 7. Juni 2007
Pinguinfest im Schweriner Zoo
Im Schweriner Zoo freuen sich 17 Humboldtpinguine auf den Einzug von Pinguin "Heinrich", der in der neuen Pinguinanlage sein neues Zuhause bekommt. mit einem großen Pinguinfest. Im Schweriner Zoo unweit der Ostsee findet am 10. Juni 2007 ein großes Pinguinfest statt. ... Am Info – Mobil an der Pinguinanlage können sich Besucher über die Lebensweise der Frackträger informieren. So können Tierstimmen abgehört und Fußabdrücke von verschiedenen Wasservögeln mit dem Fuß eines Pinguins verglichen werden. ... Auf einer Stellwand an der neuen Anlage stellen sich die Pinguine der Welt vor.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - Freitag, 8. Juni 2007
Nashorn als Werbepartner
Freude beim Schweriner Zoo: Die ersten 20 „Claras“ sind verkauft. „Clara“, ein Nashorn-Modell aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, soll dem Tierpark dabei helfen, den Eigenanteil für die geplante neue Anlage der Dickhäuter zusammenzubekommen. Ihren ersten großen Auftritt werden die „Claras“ bei der Nashorn-Parade am 3. Oktober haben. ... Knapp 40 000 Euro will der Tierpark durch den Verkauf der etwa zwei mal einen Meter großen Modelle einnehmen. Ein ehrgeiziges Ziel, aber dass die Schweriner ein Herz für Nashörner haben, hat sich auch schon beim Verkauf von „Bausteinen“ für die neue Anlage der Dickhäuter gezeigt (SVZ berichtete). Rund 26000 Euro waren dabei zusammengekommen. Etwa eine Million Euro wird das künftige Gehege voraussichtlich kosten. Der Zoo hofft auf eine 90-prozentige Förderung durch das Land. Mit dem Bau der rund 5000 Quadratmeter großen Anlage, in die dann auch gleich eine Gefährtin für Nashorn-Bulle Limpopo einziehen wird, soll nach der Förderzusage noch in diesem Jahr begonnen werden.

Berliner Kurier - Freitag, 8. Juni 2007
Zoo wird ab Juli wieder teurer
Tierisch traurig: Der Zoo wird ab 1. Juli teurer. Der Eintritt steigt von jetzt 11 auf 12 Euro, für Kinder sind künftig 6 statt bisher 5,50 Euro fällig. Im Tierpark bleibt es bei den alten Preisen. Wer noch mal für "fast geschenkt" den Zoo besuchen will, geht morgen Abend zur "Langen Nacht des BVG-Clubs" von 19 Uhr bis gegen Mitternacht in Deutschlands ältesten Tiergarten. Da kostet der Eintritt für alle nur 1 Euro. Aber: Es gibt nicht alle Tiere zu sehen, Tierhäuser wie etwa das der Elefanten sind geschlossen. Auch Knut muss um die Zeit schlafen.

Wiesbadener Kurier - Mittwoch, 13. Juni 2007
Standortvorteil auch für Tiere
Die Großstadt Frankfurt ist auch ein großer Zoo - außerhalb des eigentlichen Tiergartens in der Innenstadt. Darauf macht in dieser Woche die erste "Frankfurter Woche der biologischen Vielfalt" aufmerksam. Europäische Sumpfschildkröten dösen auf einem Baumstamm in der Sonne. Der Feldhamster gräbt fleißig an seinem Bau unterm Getreidefeld. Und während sich die Ringelnatter durchs Ufergehölz schlängelt, lauert ein Eisvogel den Fischen im Bach auf. Was wie eine ferne ländliche Idylle anmutet, sind Szenen einer Großstadt. Diese Vielfalt des Lebens erfahrbar zu machen, ist Teil des Projekts "Naturschutz-Botschafter" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und des Zoos. "Viele wissen gar nicht, wie viel Natur sich im urbanen Raum, direkt vor der Haustür, erleben lässt", sagt ZGF-Projektleiterin Eva Gross. "Ob Stadtwald, Teiche oder Wildwiesen - auf den Frankfurter Grünflächen findet sich eine ganze Menge." Ein typischer Vertreter der vielfältigen Fauna in der Skylinestadt ist der Turmfalke, der Vogel des Jahres 2007. ... Und wenn es Nacht wird in Frankfurt, sind auch die Fledermäuse unterwegs. Insgesamt 14 verschiedene Arten hat das Umweltamt unter den Nachtschwärmern aufgespürt, als es in den vergangenen zwei Jahren in einer groß angelegten Untersuchung auf die Spur der streng geschützten Tiere ging. ... Ein besonders bemerkenswerter Lebensraum in Frankfurt ist die Schwanheimer Düne: Als eine der wenigen Binnendünen in Europa beheimatet sie eine sehr seltene, ökologisch kostbare Pflanzengesellschaft, die Silbergrasflur. Dazu gehören Kiefern, die an ferne Küsten erinnern, sowie eine klangvolle Fauna und Flora wie die blauflügelige Ödlandschrecke, Mannstreu und Sand-Strohblume. ... ZGF und Zoo nehmen die Aktionswoche auch zum Anlass, um für den natürlichen Reichtum auf der ganzen Erde zu werben. "Die Regenwälder beherbergen eine Schatzkammer für moderne Entwicklungen", betont Eva Gross. "Wir sollten auch ein wirtschaftliches Interesse daran haben, dass dieser Lebensraum nicht vernichtet wird." Eine Ausstellung im Nordwestzentrum zeigt diese Zusammenhänge - etwa, was ein Reifenhersteller vom Baumfrosch in Sachen Haftung lernen konnte.

augsburger-allgemeine.de Samstag, 09. Juni 2007
Vortrag über Madagaskar heute im Augsburger Zoo
Einen Vortrag über die Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars hält heute um 18.30 Uhr im Augsburger Zoo die Zoodirektorin Barbara Jantschke. Die afrikanische Insel Madagaskar ist ein Gebiet mit besonders vielen seltenen und bedrohten Arten. Der Europäische Zoo- und Aquarienverband widmet ihr daher seine diesjährige Naturschutzkampagne. Dabei werden auch Spenden für lokale Naturschutzbemühungen gesammelt.

presse-service.de - Dienstag, 12. Juni 2007
Alles über Wisente und Wildschweine
In der kommenden Sonntagsschule, 17. Juni, des Heimat-Tierparks Olderdissen erfahren Kinder Interessantes über Wisente und Wildschweine. Der Förderkreis „Lernort Natur“ lädt alle Schulkinder bis zwölf Jahre, von 10 bis 11 Uhr, dazu ein. ... Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises „Lernort Natur“ veranstaltet. Ziel ist es, den Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näherzubringen. An einem Sonntag im Monat findet die sogenannte Sonntagschule mit jeweils wechselnden Themen statt. „Lernort Natur“ ist im Landesjagdverband NRW organisiert.

Westfälische Nachrichten - Mittwoch, 13. Juni 2007
Dickhäuter bleiben gelassen: Dschungelbuch im Zoo
Generalintendant Wolfgang Quetes ist sehr angetan von dem ungewöhnlichen Spielort: „Die Atmosphäre wird die Menschen begeistern.“ Die Bühnenfassung des „Dschungelbuchs“, die bereits im Herbst im Stadttheater Premiere hatte, soll jetzt im Zoo aufs Neue ein breites Publikum in Dschungelfieber versetzen.
Derzeit laufen die Proben im Elefantenhaus auf Hochtouren. In direkter Nachbarschaft haben die Bergloris ihre Heimat. Das Geschrei der Papageien schafft eine intensive Dschungelatmosphäre, während die Akteure auf der Bühne ihre Tierrollen bis ins kleinste Detail proben.

Stadtmagazin - Mittwoch, 13. Juni 2007
Familientag im Zoo
Ein großer Familientag im Zoo Krefeld sorgt am ersten Sommerferien-Sonntag, 24. Juni, von 9 bis 17 Uhr für reichlich Abwechslung und Angebote für daheim gebliebene oder noch nicht in den Urlaub gestartete. Dann können alle Zoobesucher erfahren, warum "Massa" als Silberrücken bei den Gorilladamen das Sagen hat und welche tierischen Rekorde überall im Zoo in den Gehegen aufgestellt werden. Außerdem erwartet die Besucher ein buntes, auf die ganze Familie abgestimmtes Rahmenprogramm: Tierpfleger bieten im Laufe des Tages ständig abwechslungsreiche Aktionen mit ihren "Schützlingen" an und Infostände vermitteln spielerisch Wissen über die Zootiere.



Nachwuchs 

20min.ch Donnerstag, 7. Juni 2007
Yak-Kalb Chnud: Der neue Star im Walter-Zoo
Während all seine Geschwister helle Streifen auf dem Rücken haben wie ihr Vater, ist der jüngste Spross der Yak-Familie schneeweiss. Getauft wurde das Baby auf den Namen Chnud – nicht zu verwechseln mit Knut, dem berühmten Eisbär im Berliner Zoo. Laut dem Walter-Zoo ist aber auch Chnud bereits der Liebling von Gross und Klein.

20min.ch Donnerstag, 7. Juni 2007
Grazie mit Segelohren
Riesige Segelohren und grosse dunkle Augen sind das Markenzeichen von Endeleo, dem kleinen Kudu im Zoo Basel. Bei seiner Geburt am 2. Mai war der Kleine rund 7,5 Kilo schwer. Mittlerweile erkundet er zusammen mit Mutter Vyakula die Aussenanlage des Antilopenhauses, welche die Kudus mit den Giraffen teilen.

Bote vom Haßgau - Montag, 11. Juni 2007
In Schweinfurt sind die Luchse los
Eine Überraschung bereitete das im vorigen Jahr in das neue Luchsland eingezogene schwedische Luchspärchen dem Wildpark Schweinfurt. Am 8. Mai brachte Liesel drei prächtige Luchsbabys zur Welt. Jetzt ist klar: Die Tiere fühlen sich in Schweinfurt wohl. "Aus biologischer Sicht war das eigentlich noch nicht zu erwarten", sagt Thomas Leier, fachlicher Leiter des Wildparks. "Andererseits spricht das Ereignis für die Qualität der Unterbringung. Die Luchse fühlen sich wohl bei uns." Da die Eltern aus zwei verschiedenen schwedischen Wildparks kommen, bedeute die Geburt auch eine frische Blutlinie für die Nachzucht insgesamt.

Münsterländische Volkszeitung - Dienstag, 12. Juni 2007
"Alte Dame" ist erneut junge Mutter
Ein Kopf mehr tauchte am vergangenen Donnerstag aus dem Wasser des Seehundbeckens im Naturzoo Rheine auf: Über Nacht hatte sich Nachwuchs eingestellt. Seehündin Susi war zum zwölften Mal Mutter geworden. Mit 32 Jahren gehört Susi schon zu den Seniorinnen im Seehundbecken. Zuletzt hatte sie im Jahr 2004 ein totes Jungtier zur Welt gebracht. Vater Robby ist mit 31 Jahren auch nicht mehr der Jüngste, aber die Vaterpflichten beschränken sich bei Seehunden lediglich auf die Vaterfreuden. Die elf Monate dauernde Tragzeit und schließlich die "Arbeit mit dem Kind" bleibt an den Müttern hängen, und daher ist Susis "Mutter-Bilanz" als beachtliche Leistung anzusehen.

MVregio - Dienstag, 12. Juni 2007
Wolfsnachwuchs im Stralsunder Zoo
Dass die Polarwölfin "Eicka" im Tierpark Stralsund seit Mitte Mai Nachwuchs hat, war den Zoomitarbeitern bekannt. Da sie in diesem Jahr jedoch ihre Wurfhöhle so tief und eng angelegt hatte, dass eine Kontrolle nicht möglich war, hieß es zunächst abwarten. Dieser Tage lüftete sich das Geheimnis: Unter strenger Aufsicht des Rudels verließen die beiden Jungtiere erstmals die Höhle und zeigten sich Mitarbeitern und Besuchern. Ob es sich dabei um männliche oder weibliche Tiere handelt, zeigt eine erste Untersuchung, bei der die Tiere gleich mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.

Aachener Nachrichten Dienstag, 12. Juni 2007
Gesunde Vierlinge im Tierpark!
Zwergziege Trimurti, Bewohnerin des Alsdorfer Tierparkes, hat gesunde Vierlinge geboren! Das Böckchen und seine drei Schwestern kamen bereits vor einer Woche zur Welt. Jedoch haben Situation und Entwicklung der ersten Lebenstage den Ausgang zunächst offen gelassen. ... Das Geißen-Glückskleeblatt ist die erste Vierlingsgeburt bei Wiederkäuern im Tierpark Alsdorf überhaupt. Auch in anderen Tiergärten wurde ein Wurf dieser Größe bisher nur selten oder gar nicht registriert. Bleibt zu wünschen, dass sich die vier Rangen weiter gut entwickeln, allen biologischen Widrigkeiten zum Trotz.

Westdeutsche Allgemeine Mittwoch, 13. Juni 2007
Tierische Überraschung im Zoo Krefeld: Nachwuchs bei Schneeleoparden
Für eine tierische Überraschung haben im Krefelder Zoo die Schneeleoparden gesorgt. Früher als erwartet brachte Katze Odette Anfang Mai zwei kleine Kater zur Welt. Wie die Stadt Krefeld am Mittwoch berichtete, entdeckten die Pfleger den Nachwuchs nach einer Kaffeepause in der Wurfkiste. Bis die Kleinen im Gehege zu sehen sind, werde es noch etwas dauern, hieß es weiter. Derzeit würden die noch blauäugigen Kater liebevoll von ihren Eltern umsorgt. Die Zucht von Schneeleoparden im Krefelder Zoo hat Tradition: Bisher wurden dort 48 Jungtiere geboren. Ursprünglich sind die Großkatzen im zentralasiatischen Hochgebirge beheimatet.

Ad-Hoc-News - Mittwoch, 13. Juni 2007
Nachwuchs bei den Kleideraffen im
Nach langer Pause ist im Kölner Zoo wieder ein Kleideraffe geboren worden. Die ursprünglich in Vietnam vorkommenden Affen zählen zu den bedrohten Tierarten, wie eine Zoosprecherin am Mittwoch mitteilte. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde auf den Namen Hi vong getauft, das vietnamesische Wort für «Hoffnung». Der Kölner Zoo engagiert sich im Naturschutz in Vietnam. Kleideraffen können in Gefangenschaft bis zu 20 Jahre alt werden. Bei Zoobesuchern sorgen die männlichen Tiere wegen ihrer auffallend roten oder blauen Geschlechtsteile mitunter für Aufsehen.

RP Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Paten für das Trampeltier Alessa
Mit knapp 200 Kilo und einer Höckerhöhe von gut 160 cm ist die sieben Monate alte Alessa ein echtes Riesenbaby im Tiergarten Kleve – was für eine junge Trampeltierdame aber nicht wirklich ungewöhnlich ist. Seit drei Wochen komplettiert Alessa die kleine Trampeltier-Herde im Tiergarten und hat mittlerweile sogar schon zwei Tierpaten gefunden: Anke Gerrits-Wandel und Heinz Mülleneisen von HM Immobilien, Kleve.



Knut

Bild.T-Online.de - Montag, 11. Juni 2007
Schläft jetzt allein: Knut, der Goldbär
Der kleine Eisbär (6 Monate) darf sich auf die faule Haut legen – er verschafft dem Berliner Zoo nämlich 5 Millionen Euro Mehreinnahmen! Zoochef Gerald Uhlich rechnet für dieses Jahr mit einer halben Million zusätzlicher Besucher. Die dürften den Umsatz von 12,2 Millionen Euro um 2,5 Millionen Euro nach oben treiben. Die gleiche Summe versprechen Einnahmen aus Werbeprodukten. Knut lernt derweil, auf eigenen Tatzen zu stehen: Pfleger Thomas Dörflein schläft wieder zu Hause.

Web.de - Montag, 11. Juni 2007
Knut bringt Millionen ein - Bambus und Rüben für Berlins Zoo-Tiere
Die rund 14 000 Tiere im Zoologischen Garten Berlin verdrückten im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Millionen Kilogramm Futter. Und Eisbär Knut schafft die dafür nötigen Millionen in Euroscheinen ran. Das Jungtier beschert dem Zoo bis zum Jahresende Zusatzeinnahmen von voraussichtlich fünf Millionen Euro. Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" habe allein der Besucheransturm zur täglichen Knut-Show auf dem Braunbärenfelsen den Umsatz um zusätzliche 2,5 Millionen Euro nach oben getrieben.

Heidenheimer Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
«Blue Hearts Award» für Eisbär Knut
Seine weltweite Blitzkarriere verhalf dem erst sechs Monate alten Berliner Eisbären Knut zu seiner ersten Ehrung. Das Tier sei am Montag mit dem Kinderpreis «Blue Hearts Award» ausgezeichnet worden, teilte der Zoologische Garten Berlin mit. Knut erhielt vom Verein Bridge of Hearts (Brücke des Herzens) die Ehrung für seinen Anteil an «Entwicklung und Träumen» von Kindern. Eine kleine «Blaue-Herz»-Fliese werde dazu noch im Juni an einer Brücke im Treptower Park in Berlin-Treptow eingelassen.

Blick Online - Dienstag, 12. Juni 2007
Knut hält Preis in den Pranken
Dieses Wochenende feierte Knuddel-Knut Geburtstag. Ganze sechs Monate alt ist der Fellträger nun. Von den widrigen Umständen seiner Geburt ist ihm nichts mehr anzumerken: Knuddel-Knut knurrt und ist mit fast 30 Kilogramm ein strammes Jungtier geworden: Derzeit ist Knut im Trotzalter: Stur fast schon und neugierig einerseits, nähebedürftig und ängstlich andererseits. Sein Pflegepapa Thomas Dörflein ist trotzdem noch sein Lieblingsmensch. Ist er nicht da, jammert Knut los. «Ich gehe davon aus, dass ich etwa ein Jahr lang nah an ihm dran sein werde»,sagt der Tierpfleger gegenüber der «Welt». Immerhin: Schlafen tut Knut jetzt allein. Dass Knut jetzt wirklich bei den Grossen mitmischt, zeigt sich aber auch daran: Heute wurde ihm der «Blue Hearts Award» verliehen. Diesen Preis konnten schon Berühmtheiten wie Franz Beckenbauer und Katarina Witt entgegen nehmen, wie der Berliner Zoo am Montag mitteilte. Die Ehre verschaffte ihm der Verein Bridge of Hearts (Brücke des Herzens). Und zwar wegen seines Anteils an «Entwicklung und Träumen» von Kindern. Trotz seines jungen Alters sei Knut schließlich zum Maskottchen der 9. UN-Naturschutzkonferenz auserwählt worden, begründete der Verein seine Entscheidung.

Ad-Hoc-News - Dienstag, 12. Juni 2007
Silberner Knut hilft Zooprojekten zur
Der Schmuckhersteller Miss Bijou und der Zoologische Garten Berlin haben eine Silberkollektion mit dem kleinen Eisbären Knut entwickelt. Die Accessoires werden am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt, wie Sprecher von Unternehmen und Zoo am Dienstag mitteilten. Damit wolle das Unternehmen einen Beitrag zum Zoo-Projekt «Respect habitats. Knut» leisten, das sich dem Schutz natürlicher Lebensräume widmet, hieß es weiter. Einen Teil des Verkaufserlöses werde der Zoo in eigene Projekte zur Aufrechterhaltung der Artenvielfalt investieren.Den Silber-Knut, der eine Erdkugel umarmt, werde es als Anhänger für Ketten und Armbänder geben. Darüber hinaus seien auch Ohrstecker und Ohrhänger mit diesem Motiv erhältlich.




Stuttgarter Nachrichten - Freitag, 8. Juni 2007
Irrflug nach Verlust des Nachwuchses
Ein ungewöhnlicher Gast sorgt seit Tagen am Himmel über Stuttgart für Aufsehen: Ein Weißstorch zieht nach dem Verlust seines Nachwuchses über der Innenstadt seine Kreise. Obwohl sich viele Wildtiere den Menschen anpassen, gehört er dort eigentlich nicht hin - widersetzt sich aber hartnäckig dem Rücktransport zur Wilhelma. ... Der wilde Storch kommt von der Wilhelma, wo sich meist zwei Paare zum Brüten einfinden und hin und wieder auch gefüttert werden. In seinem Fall hat sich die alte Geschichte vom Storch, der die Kinder bringt, auf dramatische Weise umgekehrt: Das Männchen hat jüngst alle vier Jungen verloren. "Im Nest auf einem Wohnheim war der Nachwuchs bereits geschlüpft", so Seitz, "die Tiere sind aber durch die Kälte und den Hagel der vergangenen Wochen ums Leben gekommen. Wir konnten sie nicht mehr retten." Daraufhin habe das Männchen sein Weibchen allein zurückgelassen: "Seine Familiensituation ist zurzeit schwierig."

Der Neue Wiesentbote - Montag, 11. Juni 2007
Tierparkleiterin Karola Wendschuh erfolgreich
Seit dem 1. November 2002 ist Frau Wendschuh nun schon beim Landkreis Forchheim - Wildpark Hundshaupten beschäftigt, die Leitung wurde ihr am 1. 10. 2003 übertragen. Sie führt seitdem mit sehr großem Erfolg unseren Wildpark. Darüber hinaus hat sie das Steinbockgehege zu einem der schönsten Gehege Deutschlands umgebaut. Ebenso schön wurde das danebenliegende Gämsengehege. Die Landschaft der Fränkischen Schweiz paßt hier hervorragend dazu. Neu errichtet wurden auch das Wisent und das Elch Gehege. Vor kurzem wurde eine neue Uhuvoliere mit darunterliegender Toilettenanlage in Betrieb genommen.

Schwäbische Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
Magdeburger Löwenbabys erstmals im Freien
Sieben Wochen nach ihrer Geburt sind drei asiatische Löwenbabys im Magdeburger Zoo am Sonntag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden. In ihrem Freigehege erkundeten die kuscheligen Raubkatzen zunächst vorsichtig das neue Umfeld, mit Argusaugen von Mutter Kalindi beobachtet.

sz-online - Montag, 11. Juni 2007
Feuerwerk-Weltmeisterschaft: Zoo-Tiere gerieten in Panik
Kunterbunt färbte sich Sonnabendnacht der Himmel über Leipzig. Vor mehreren Tausend Zuschauern brannten Pyrotechniker aus Portugal und der Ukraine am Zentralstadion gigantische Feuerwerke ab. Leipzig ist eine Station der Weltmeisterschaft der professionellen Pyrotechniker. Allerdings hatte die in der Messestadt wegen der Nähe des Veranstaltungsortes zu Wohnvierteln und zum Zoo umstrittene Mega-Böllerei wie befürchtet ungewollte Nebenwirkungen. Während sich die Zuschauer eine Stunde lang an Feuerblumen und Lichtblitzen erfreuten, gerieten nur wenige Hundert Meter entfernt zahlreiche lärmempfindliche Tiere wie Nashörner, Elefanten, Flamingos und Vögel in helle Aufregung. So musste der Zoo nach der Knallerei die Feuerwehr alarmieren. „Ein verängstigter Strauß war offenbar in Panik in einen Wassergraben gesprungen und fand nicht mehr heraus“, berichtete ein Feuerwehrsprecher. ... Arme Tiere: Am kommenden Sonnabend steigt die zweite Finalrunde in Leipzig - dann werden die Teams aus Polen und Italien um den „World Pyro Award“ böllern.

Tageblatt - Montag, 11. Juni 2007
Heulen in der Tonart von „Canis lupus“
Im Innsbrucker Alpenzoo (A) läuft seit drei Wochen ein Projekt zur Handaufzucht von drei kleinen Wolfswelpen, die, wenn sie alt genug sind, bei zwei ausgewachsenen Artgenossen integriert werden sollen. Ziehmutter der kleinen Rasselbande ist die Luxemburger Zoologin Pascale Jüch.
Im Innsbrucker Zoo ist 1999 schon einmal die Handaufzucht von drei Wolfswelpen gelungen. Schon damals hat sich die Zoologin Pascale Jüch, die gerade ihr Studium beendet hatte und im Alpenzoo arbeitete, dieser schwierigen Aufgabe angenommen.

Berliner Kurier - Dienstag, 12. Juni 2007
Zoff im Zoo und der tierische Streit
Zoff im Zoo. Es geht ums Geld. Und um Knut und die anderen Tiere. Die wollen Zoo-Aktionäre (fast) umsonst besuchen. Und nicht – wie vom Zoo geplant – 500 Euro für drei lebenslange Dauerkarten zahlen. "Die Karten sind mein einziges Privileg", sagt ein Aktionär, der mehrere Aktien hat (4000 gibt es. Kurs gestern: 2579,51 Euro). "Ich gebe dem Zoo mit dem Kauf der Aktien mein Kapital, da sollte der Besuch doch wohl drin sein." Eben nicht! heißt es im Zoo. Denn die drei fast kostenlosen Dauerkarten (gegen rund 10 Euro Einmal-Gebühr) pro Aktionär sieht die Senatsfinanzverwaltung als eine Art verdeckte Dividende. Die darf es aber für ein gemeinnütziges Unternehmen wie den Zoo nicht geben. Sonst drohen hohe Steuern. Der Kompromiss: Nur Neu-Aktionäre müssen löhnen. Wer Aktien hat, für den bleibt alles beim Alten.

Die Welt - 9. Juni 2007
Elefant Kando - Das andere Berliner Zookind
Er ist gerade mal drei Wochen alt, hat große Ohren, dunkle Augen, heißt Kando und lebt im Tierpark. Trotzdem drängen sich keine Besuchermassen vor dem Elefantenjungen. Er war als Knut-Nachfolger gehandelt worden. Doch daraus wurde nichts. Denn Knut hat Seltenheitswert. Im Zoo Berlin war er nach 33 Jahren Pause der erste junge Eisbär, bei dem die Aufzucht gelang. Mit seinem niedlichen Aussehen trat Knut eine emotionale Lawine los, die nicht zu stoppen war. So gesehen hatte Kando nie eine Chance in Knuts Pfotenstapfen zu treten, dabei ist auch seine Geschichte rührend. Mama Pori schob ihn nach seiner Geburt in einen Wassergraben, aus dem ihn Tierpark-Mitarbeiter an Rüssel, Ohr und Vorderbein aufs Trockene und ans Ufer ziehen mussten. Daher auch sein Name. In Kisuaheli bedeutet Kando: Ufer.

PR-Inside.com - Dienstag, 12. Juni 2007
Kisuaheli für «Ufer»
Das gut drei Wochen alte Elefantenjunge Kando soll am Mittwoch in die Herde des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde eingegliedert werden. Der Name des Jungtieres sei Kisuaheli für «Ufer», erklärte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle, am Dienstag. Vor den Augen der Besucher wurde das Elefantenbaby am
20. Mai am Ufer des Badebeckens geboren. Bis die Mutter sich um ihren Nachwuchs kümmerte, verging eine bange Zeit, weil der Kleine in das Badebecken geraten war, aus dem ihn dann Pfleger retteten. Bislang wurde Kando in einer Box mit seiner aus Simbabwe stammenden Mutter Pori (26) und der großen Schwester Tana (6) gehalten, sagte Pohle weiter. Nun soll er mit der neunköpfigen Herde des Tierparks zusammengeführt werden.

oe24.at - Mittwoch, 13. Juni 2007
Rumänisches Zoopersonal töten Elefanten
Im Bukarester Zoo ist eine 48 Jahre alte Elefantenkuh qualvoll gestorben, nachdem die Wärter Hunde auf das Tier gehetzt haben, um es in seinen Stall zu treiben. Das stellte eine Expertenkommission der Stadtverwaltung mehr als acht Monate nach dem Vorfall fest, wie rumänische Tageszeitungen am Mittwoch berichteten. Die Kommission verlangte die Absetzung der Zoodirektion und deren strafrechtliche Verfolgung wegen Tierquälerei, Amtsmissbrauchs und Falschaussagen. ... Außer Gaya seien im Bukarester Zoo allein 2006 fast 9.000 Tiere unter "verdächtigen" Umständen gestorben, darunter ein tibetanischer Bär, ein afrikanischer Strauß, drei Kängurus und zwei Mufflons. 8.596 kleinere Tiere, die offiziell als Ausstellungstiere galten, seien fälschlich für tot erklärt und bei lebendigem Leib an Reptilien verfüttert worden, darunter mehrere Mäuse- und Rattenarten sowie Vögel, hieß es im Bericht der Kommission weiter.

NÖN Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Schweizer prüft Safaripark Light
Nach wie vor schwebt ein dickes Fragezeichen über dem Projekt. Warten auf Gutachten macht Tierarzt Zoher sauer: „Da ist doch was faul.“
Kommt er oder kommt er nicht? Das Thema Safaripark Neu bietet nach wie vor Raum für Spekulationen, denn die Entscheidung, ob ecoplus (Wirtschaftsagentur des Landes NÖ) das Projekt fördert, steht weiter aus. ... Sollte ecoplus eine Förderung des Projekts ablehnen, bedeutet das für den Safaripark eine mittlere Katastrophe. Auf einen Schlag würde mehr als ein Drittel der geplanten Finanzierung (350.000 von 1 Million Euro) wegbrechen.

Volksstimme - Mittwoch, 13. Juni 2007
Klimatisierter Tiertransporter brachte 400-Kilo-Rind in Magdeburger Zoo
Yak-Bulle Bruno lebt seit gestern im Zoo Magdeburg. Der Liebling der Wiesenpark-Besucher und des Pflegerteams musste Oschersleben verlassen, weil seine artgerechte Haltung zu aufwändig wurde. ... Bruno, der mittlerweile etwa 400 Kilo auf die Waage bringt, muss den Wiesenpark verlassen, da die übersprungsicheren Zäune und andere Sicherheitsmaßnahmen ständig erneuert werden müssen. Bei der klammen Oschersleber Kassenlage jedes Mal ein Kraftakt. Auch die jährlich steigenden Kosten für Untersuchungen durch den Tierarzt und die immer höher werdenden Auflagen der Behörden, machten das Halten eines solchen Yak-Bullen immer komplizierter. Deshalb der Entschluss im Oschersleber Rathaus : Wir verkaufen Bruno. ... Wichtig sei für die Stadt Oschersleben gewesen, den Yak-Bullen Bruno lebend in gute Hände zu geben. Und das sei mit der Wahl, die auf den Zoo Magdeburg fiel, gelungen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


volkskrant.nl - 13. Juni 2007
Blijdorp moet schade Bokito betalen
Blijdorp muß für den von Bokito angerichteten Schaden aufkommen
Wie hoch die Kosten werden ist unklar, aber der Tiergarten Blijdorp haftet für die Verletzungen, die der Gorilla Bokito einer Frau zugefügt hat. Das gab der Versicherer des Rotterdamer Tiergartens am Dienstag bekannt. Der Affe entkam am 18. Mai aus seinem Gehege und schleifte eine Frau mit sich. Sie hat eine zersplitterte Hand, Hunderte Bisse an ihrem Körper und zog sich mehrere Brüche zu. Wie ihr Anwalt für Personenschäden verkündete, sollen die Kosten abhängen vom Heilungsprozeß und von den bleibenden physischen und psychischen Schäden. Die Familie der Frau will zugleich eine strafrechtliche Untersuchung, Blijdorp soll fahrlässig gewesen sein.

bnr.nl - 12. Juni 2007
Blijdorp draait op voor schade door Bokito
Blijdorp kommt auf für den Schaden durch Bokito
Blijdorp wird Schadenersatz leisten an die Frau, die von Gorilla Bokito verletzt wurde, als dieser vorigen Monat aus seinem Gehege entkam. Der Versicherer des Rotterdamer Zoos hat verfügt, daß Blijdorp haftbar ist. Die Höhe der Entschädigung hängt ab vom Heilungsprozeß und den eventuellen bleibenden physischen und psychischen Schäden bei der 57jährigen. Der Anwalt des Opfers, Yvonne de Horde aus Zoetermeer, ist besonders froh über die Aussage. Yvonne de Horde hat den Zoo früher haftbar gemacht. Die Frau hat verschiedene Brüche, eine zersplitterte Hand und mehr als 100 Bisse am ganzen Körper. Auch psychisch hat sie sehr gelitten. Zudem war sie in den Medien das Gesprächsthema des Tages. Auch eine andere Frau, die einen Hüftbruch erlitt im Zusammenhang mit Bokitos Ausbruch, kann mit Schadenersatz rechnen. Früher wurde bereits bekannt, daß der Zoo von anderen Menschen, die zum Beispiel Taschen und Geldbörsen verloren haben, den Verlust erstattet.

trouw.nl - 12. Juni 2007
Blijdorp aansprakelijk voor uitbraak Bokito
Blijdorp haftbar für den Ausbruch von Bokito
Der Tiergarten Blijdorp ist verantwortlich für das Entkommen des Gorillas Bokito und den Schaden, den der Menschenaffe verursacht hat. Das hat der Versicherer des Rotterdamer Zoos verfügt, sagt der Anwalt des schwer verletzten Opfers am Dienstag. ... Blijdorp-Direktor Ton Dorresteijn ließ früher bereits wissen, daß eventuelle Schadensersatzforderungen "nach Ehre und Gewissen" erledigt werden. Eine Rotterdamer Familie, die Zeuge des Ausbruchs war, hat Anzeige erstattet gegen den Zoo. Die Generalstaatsanwaltschaft teilt am Dienstag mit, daß die Untersuchungen noch im Gange sind und sie nicht weiß, wann die Entscheidung über eine eventuelle strafrechtliche Verfolgung Blijdorps fällt.

Algemeen Dagblad - 11. Juni 2007
Blijdorp erkent schuld voor vlucht Bokito
Blijdorp gesteht Schuld für die Flucht Bokitos ein
... Die Sache einer Rotterdamer Familie, die sagt traumatisiert zu sein durch den Ausbruch des Gorillas, ist ihrem Anwalt Frank van Ardenne zufolge nicht gestärkt durch die Bekanntgabe von Blijdorp. Diese Familie drängt, anders als De Horde, auf eine strafrechtliche Verfolgung. Die Generalstaatsanwaltschaft untersucht noch immer, laut Van Ardenne, um "noch etwas Klarheit über die Angelegenheit zu kriegen". "Da bleiben noch einige Fragen offen in der vorläufigen Untersuchung. Das Protokoll der Polizei wird nun noch einmal angesehen." Weshalb, will der Anwalt nicht sagen.

Dagblad van het Noorden - 13. Juni 2007
Emmen ontvangt ruim 300 ideeen voor dierenpark
Emmen erhält mehr als 300 Ideen für den Tierpark
Die Gemeinde Emmen hat mehr als 300 Ideen erhalten für die zukünftige Bestimmung des im Zentrum gelegenen Teils des Tierparks Emmen. Der Standort wird auf lange Sicht frei, wenn der Tierpark nach Noordbargeres umzieht. Die Gemeinde rief unlängst die Einwohner auf, soviel wie möglich Ideen einzureichen für die zukünftige Bestimmung des Standorts im Herzen Emmens. Alle Einsendungen wurden gesammelt und dem Architekten Ashok Bhalotra ausgehändigt, der gemeinsam mit der Bevölkerung eine neues Gesamtkonzept für dieses Gelände entwirft.

destentor.nl - 13. Juni 2007
Echte vernieuwing dierenpark Wissel kan alleen in compleet nieuw park
Echte Neugestaltung des Tierparks Wissel gibt es nur in einem völlig neuen Park
Sie warten vor allem auf die Milieu Effekt Rapportage (MER). Die durch das Projektbüro Oranjewoud auszuführende Untersuchung ist von großem Gewicht. Denn darin werden Alternativen und Szenarien untersucht, die vor allem einen Bezug haben zu den Besucherzahlen, Erschließungsvarianten und der damit zusammenhängenden Gestaltung. Die MER wird vor den Sommerferien erwartet. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für die Erstellung des Bebauungsplans für Pangea Parc. Das wird ein viel größerer Tierpark. "Jetzt haben wir 2,5 ha, es werden einmal ca. 20 ha sein", gibt Gerrit Komen an, beschäftigt in der Entwicklungsabteilung von Zodiac Zoo. Das bietet Perspektiven für einen etwas spannenderen Zoo. "Mit Geparden, Kamelen und einer erweiterten Sammlung", sagt Bernou Wagenaar, Sprecher von Zodiac Zoos. Der Tierpark Wissel, unter anderem bekannt durch Zwergflußpferd Nellie, Flamingos, Brillenpinguine, Präriehunde und Rötelpelikane, hat nun mal nicht die spannendsten Tierarten in der Sammlung, nach denen die Menschen reihenweise anstehen. Das paßte auch nicht richtig zum Charakter eines Kleinzoos. Jährlich zieht der Park etwa 170.000 Besucher an. "Das Problem ist, daß wir den Platz nicht haben, um weiter zu erneuern", so Wagenaar. "Vor kurzem wurden die Anlagen der Brillenpinguine und Rötelpelikane vergrößert, so daß sie mehr Platz haben in ihrem eigenen natürlichen Biotop. Aber es wird Zeit für eine echte Neugestaltung. Und dafür wollen wir so schnell wie möglich in Pangea Parc beginnen.

rtvutrecht.nl - 12. Juni 2007
Taart voor olifanten bij jubileum Ouwehands
Torte für die Elefanten zum Jubiläum von Ouwehands
Die Elefanten in Ouwehands Tierpark in Rhenen bekommen in der nächsten Woche Torte von TV-Moderatorin Catharine Keyl. Am Montag besteht der Zoo 75 Jahre und das wird groß gefeiert. Es gibt allerlei Aktivitäten für die Besucher und für den Rest des Jahres ist dort eine Fotoausstellung auf großen Wandtafeln verteilt über den Park. Die Tafeln zeigen Fotos, auf denen zu sehen ist, wie sich der Park über die Jahre hin entwickelt hat. Ouwehands Tierpark in Rhenen öffnete am 18. Juni 1932 die Pforten für das Publikum. Der Gründer des Parks, C.W. Ouwehand, begann 1919 mit einer Hühnerfarm auf dem Grebbeberg. Die Hühnerfarm entwickelte sich mit Waschbären, Pfauen und Fasanen schon schnell zu dem, was es heute ist. Gegenwärtig beherbergt der Park 180 Tierarten mit insgesamt etwa 3000 Tieren.

Algemeen Dagblad - 8. Juni 2007
Zwartsnavelooievaars geboren
Schwarzschnabelstörche geschlüpft
Mit dem Schlupf von zwei Schwarzschnabelstörchen besitzt die Avifauna ein Novum. Lediglich ein europäischer Zoo hatte früher Erfolg in der Zucht dieses sehr seltenen Vogels. "Wir sind auch sehr froh", sagt Pfleger Joost Lammers. ... Die Aggressivität bei der Verteidigung der Jungen zeigt deutlich an, daß das erfahrene Storchenehepaar die Jungen als eigenen Nachwuchs betrachtet. Weil das Ehepaar bereits Dutzende Storchenkinder gut aufgezogen hat in der Avifauna, ist beschlossen worden, die zwei Eier nicht durch das unerfahrene Schwarzschnabelstorchenpaar selbst ausbrüten zu lassen. Man wollte sicher gehen, daß die Jungen überleben. Es ging gut, als die ersten Eier dem Paar weggenommen und den Adoptiveltern untergeschoben wurden.

depers.nl - 6. Juni 2007
Zeldzaam aapje gestolen uit Braziliaanse dierentuin
Seltener Affe aus brasilianischem Zoo gestohlen
Der Diebstahl eines seltenen Manteläffchen [oder Zweifarb-Tamarins] aus einem brasilianischen Zoo bringt den Fortbestand der Art in Gefahr, darauf verweist die Leitung des Zoos in dem Ort Bauru. Dienstagmorgen wurde der Diebstahl durch Mitarbeiter des Zoos bemerkt, als sie in dem leeren Käfig nur einen zurückgelassenen Schraubenschlüssel und eine Jacke vorfanden. Der Affe war einer von den wenigen Exemplaren in Gefangenschaft und es wurde gehofft, der Affe könnte als Stammvater einer neuen Generation für die Nachwelt sorgen. Der Zoo war deshalb bereits Monate damit beschäftigt, um einen Partner zu finden für das Äffchen, das etwa ein Kilogramm wiegt. ... Laut Zoodirektor Luiz Antonio da Silva Pires taugt der Affe schlecht als Handelsgut und er gehört auch nicht zu den Tieren, die man als Haustier hält.



Russische Meldungen

kz.akipress.org - 13. Juni 2007
В ЮКО проводится эксперимент по возрождению генофонда исчезающих видов животных
Experiment im Süden Kasachstans zur Erneuerung des Genfonds gefährdeter Tierarten
Im Verlaufe des Experiments zur Erneuerung des genetischen Fonds vom Aussterben bedrohter Wildtierarten arbeiten die Wissenschaftler daran, die dritte Tiergeneration zu erhalten. Das teilt die Agentur Kazakhstan Today mit unter Berufung auf den stellvertretenden Direktor für Wissenschaft des Zoos Schymkent Latif Alijew. "Wir arbeiten schon daran, um Nachkommenschaft von der zweiten Generation der Versuchstiere zu erhalten", sagte L. Alijew. Er erklärte, daß am Anfang des Experiments europäische Mufflons mit Karatau-Argalis gekreuzt wurden. "Als Nachkommen erhielten wir sowohl Weibchen, als auch Männchen", teilte der Vizedirektor mit. Dann wurden die Argali-Mufflons mit Hausschafen gekreuzt, um eine höhere Fruchtbarkeit und eine höhere Lebensdauer folgender Generationen zu erreichen. Die infolge der Kreuzung geborenen Tiere der zweiten Generation werden wiederum mit Wildtieren gekreuzt, um eine reine Rasse zu erhalten. Die Wissenschaftler hoffen, daß die "neuen" Individuen alle Merkmale wilder Mufflons und der Karatau-Wildschafe bewahren, sich aber aktiver vermehren und eine höhere Lebenserwartung haben werden. Wie L. Alijew sagte, werden die experimentellen Arbeiten zur Erneuerung des Genfonds von Wildtieren unter der Schirmherrschaft des Instituts für Allgemeine Genetik und Zythologie der Republik Kasachstan im Verlaufe von drei Jahren durchgeführt.

yoki.ru - 10. Juni 2007
«Машина времени»: 10 июня в мировой истории
"Zeitmaschine": der 10. Juni in der Weltgeschichte
... An diesem Tag wurde 1793 in Paris der erste Zoo für ein breites Publikum eröffnet. Natürlich wurden Tiere auch von Schahs und Königen gehalten, doch für das einfache Volk waren sie nicht zu sehen. ...

vokrugsveta.ru - 9. Juni 2007
Для дальневосточного леопарда посадят лиственницы
Lärchen für den Amurleoparden
Wie die Informationsagentur Regnum übermittelt, werden im Südwesten der Region Primorje die ersten Kilometer experimenteller Feuerschutzstreifen aus Lärchen angepflanzt, diese sollen den Lebensraum des Amurleoparden vor Waldbränden schützen. ... Insgesamt ist vorgesehen, auf dem Territorium der Forstwirtschaft Barabaschkoje 92 km Feuerschutzstreifen aus Lärchen zu setzen. Der Südwesten der Region Primorje ist das Territorium Rußlands mit der höchsten Waldbrandgefahr, erklärt die Ziele des Programms der Mitarbeiter des Forstprogramms des World Wide Fund For Nature (WWF) Konstantin Kobjakow. Einige Abschnitte dieses Territoriums stehen zweimal in Flammen - im Frühjahr und im Herbst. Unter dem Einfluß der Brände kam es auf einem großen Teil des Territoriums der Region Primorje zu einer wesentlichen Veränderung der Vegetation: Breitlaubmischwälder verschwanden und überließen ihren Platz spärlichem Eichenbewuchs oder Ödland. ... Im Fernöstlichen Forschungsinstitut für Forstwirtschaft (DWNIILCh), in dem das Experiment vorbereitet wurde, ist man der Auffassung, daß von allen Baumarten die Lärche am feuerbeständigsten ist und bei dichter Bepflanzung um sich herum eine Umgebung mit niedriger Brandgefahr schaffen kann. Das hängt damit zusammen, daß die Nadeln dieses Baumes nicht viel Harz enthalten, gut Feuchtigkeit aufnehmen, jährlich abfallen und somit eine dicke und schlecht brennende Fallaubschicht bilden. ... Der Amurleopard ist die nördlichste Unterart des Leoparden. Er zeichnet sich aus durch einen dichten langen Pelz, besonders auffällig im Winterkleid, und gehört zu den schönsten und seltensten Katzenformen der Weltfauna. Wie "Wokrug sweta" schon früher mitgeteilt hatte, kamen die Leoparden einst auf fast dem gesamten Territorium der Region Primorje vor, sie tauchten auf am Mittellauf des Amurs und wurden in China und Nordkorea angetroffen. Doch jetzt ist das gesamte von Leoparden besiedelte Areal nicht mehr als 400.000 ha groß. Die letzte Zählung des Amurleoparden ergab, daß in der Region Primorje 25 bis 34 Exemplare leben, sie sind die letzten Vertreter ihrer Art. Die Mitarbeiter des World Wide Fund For Nature (WWF) sind der Auffassung, es müsse ein einheitliches Schutzgebiet geschaffen werden, um dem Verschwinden der Population entgegenzuwirken. Jetzt hat dieses Tier nur kleine isolierte Inselchen, in denen es gefahrlos leben kann - ein Naturreservat und Naturschutzgebiete, die nicht ausreichen, um die Population aus dem kritischen Zustand zu bringen. Um die Anzahl der seltenen Katze wenigstens auf einem Niveau von 100 Exemplaren zu halten, ist es außerdem erforderlich, ein Naturreservat in den südlichen Gegenden des Sichote-Alin zu schaffen, in denen Leoparden einst vorkamen.

fontanka.ru - 9. Juni 2007
У трех самок лемуров в зоопарке появилось потомство от одного отца
Drei Mütter und ein Vater: Lemuren-Nachwuchs im Zoo
Drei Lemurenweibchen im Leningrader Zoo haben Nachwuchs bekommen. Alle fünf Jungtiere haben denselben Vater, das Männchen Goust, teilt "IMA-Press" mit. Als erste gebar das Weibchen Irene ein männliches Jungtier. Genau einen Tag später gebar Emilie gleich drei weibliche Jungtiere, und noch einige Tage später gebar Lika ein männliches Jungtier.

nkj.ru - 9. Juni 2007
Внимание, черепаха!
Achtung, Schildkröte!
Es ist schon seltsam: die auf dem Territorium unseres Landes lebenden Schildkröten leiden im wesentlichen unter dem "guten" Verhältnis zu ihnen, nämlich unter der vor gar nicht so langer Zeit entstandenen Mode, Schildkröten zu Hause als lebendiges Spielzeug zu halten. ... Das Schicksal der Schildkröten, die in Gefangenschaft geraten, ist meistens traurig. Nachdem sie sich einige Jahre unter den nicht artgerechten Bedingungen städtischer Wohnungen durchgequält haben, sterben sie, ohne Nachkommen zu hinterlassen. Gleichzeitig gelangen immer neue und neue Partien zum Verkauf. So wird den Populationen ein ernsthafter Schaden zugefügt und einige Arten befinden sich gegenwärtig überhaupt am Rande des Aussterbens. ... Von den vier Schildkrötenarten, die in der Gegenwart auf dem Territorium unseres Landes vorkommen, geraten zwei am häufigsten in die Rolle lebender Souvenire: die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), die in den Gegenden am Unterlauf der Wolga und in anderen südlichen Regionen des europäischen Teils Rußlands vorkommt, und die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca), die an der Schwarzmeerküste des Kaukasus und in Dagestan verbreitet ist. Beide Arten stehen auf der Roten Liste des Weltnaturschutzbundes, die Maurische Landschildkröte auch noch auf der Roten Liste der Russischen Föderation in der Kategorie "1" (Art mit beständig abnehmender zahlenmäßiger Größe, deren einzelne Populationen am Rande des Aussterbens stehen) und im Anhang zur Konvention über den internationalen Handel mit Arten der wildlebenden Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind. ... Neben den in Rußland vorkommenden Europäischen Sumpfschildkröten und Maurischen Landschildkröten wird auch die Vierzehenlandschildkröte oder Steppenschildkröte (Agrionemys horsfieldii) im Verkauf angetroffen. Diese Bewohnerin der Halbwüsten und Wüsten wird auch häufig in Wohnungen gehalten. ... Noch hoffnungsloser ist die Lage der Rotwangen-Schmuckschildkröten (Trachemys scripta elegans). Ihre Heimat ist Nordamerika, sie vermehren sich gut in Gefangenschaft und diese Art ist auch noch nicht vom Aussterben bedroht. Viele Leute kaufen gern für das Aquarium die kleinen leuchtendgrünen Schildkrötchen mit roten Streifen an den Köpfen. Die Probleme beginnen, wenn die Tiere heranwachsen, ihre leuchtende Farbe verlieren und für das Aquarium zu groß werden. ... Jetzt überschwemmen auch noch Chinesische Weichschildkröten (Trionyx sinensis), eine für Rußland seltene Art, den Markt, wie wir beobachten konnten. Im benachbarten China gelang vor relativ kurzer Zeit ihre Zucht in Farmen. ...

novayagazeta.ru - 8. Juni 2007
Детеныша пумы пытались тайно вывезти в Казахстан
Ein Pumajunges sollte illegal nach Kasachstan ausgeführt werden
Eine Strafsache wegen Schmuggel wurde eröffnet gegen Artisten eines Wanderzirkus. Das Zollamt Saratow ist der Auffassung, die Truppe habe versucht, heimlich einen jungen Puma nach Kasachstan auszuführen. Der Handel mit Tieren dieser Art ist von der Internationalen Konvention CITES verboten, übermittelt die eigene Korrespondentin der "Nowaja gaseta" Nadeshda Andrejewa. Außerdem verschwiegen die Zirkusleute in der Zollerklärung zwei Brieftauben. Das lebende Eigentum wurde herausgenommen und in Begleitung eines Angehörigen der SOBR [Spezialeinheit des russischen Innenministeriums] zur entsprechenden Aufbewahrung in den Zoo von Nishnij Nowgorod geschickt (Schmuggelware von der Grenze, wenn sie in gutem Zustand ist, vervollständigt die Tiersammlungen der Zoos des Wolgagebiets).

rian.ru - 8. Juni 2007
Из зоопарка Новосибирска похищен детеныш редкой бенгальской кошки
Jungtier der seltenen Bengalkatze aus dem Zoo Nowosibirsk gestohlen
Aus dem Zoo Nowosibirsk haben Unbekannte ein Jungtier der seltenen Bengalkatze gestohlen, teilte am Freitag die Vizedirektorin des Zoos Olga Schilo der Russischen Informationsagentur Nowosti mit. Ihren Worten nach wurde das einen Monat alte Kätzchen nachts aus dem Außenkäfig gestohlen. ... Sie schloß nicht aus, daß der Diebstahl geschah, um das Kätzchen weiter zu verkaufen, weil der Zoo Nowosibirsk der einzige in Rußland ist, in dem es Bengalkatzen gibt. ... In der letzten Zeit war das der dritte Tier-Diebstahl aus dem Zoo Nowosibirsk. Vor sieben Jahren wurde ein Totenkopfäffchen gestohlen, später dann ein seltener Mandschurenkranich.

Wetschernjaja Moskwa - 7. Juni 2007
Череп мамонта. Как живой
Ein Mammutschädel. Als wäre es lebendig
Die Besucher des Moskauer Zoos werden bald den Schädel eines gewaltigen Mammuts sehen können, das vor ungefähr 40.000 Jahren auf der Erde lebte. Die Knochen des prähistorischen Elefanten mit dem zottigen Pelz, die auf dem Grunde eines Flusses im Nordosten Jakutiens von einem Mitarbeiter des Moskauer Eiszeit-Museum gefunden worden, gehörten einem alten Männchen von 2,5 Meter Höhe und einem Gewicht von ungefähr sechs Tonnen. Obwohl der Schädel in drei Teile zerbrochen ist, ist er nicht schlecht erhalten. Sogar die Stoßzähne, deren Durchmesser 154 mm beträgt, blieben unversehrt. ... Die Fachleute des Zoos stellen den Fund in der ersten Etage des Elefantenhauses aus, wo sich Informationstafeln mit Beschreibungen der Tiere und Erzählungen über sie befinden. Von heute an gehört der Mammutschädel zum Teil der ständigen Ausstellung. Künftig ist vorgesehen, Knochen von Urnashörnen in den Moskauer Zoo zu bringen und in der ständigen Ausstellung zu zeigen.

news.74mail.ru - 7. Juni 2007
В зоопарке появился новый питомец детеныш бизона
Nachwuchs im Zoo: ein kleiner Bison
Für die Mitarbeiter des Zoos Tscheljabinsk begann der heutige Tag mit einer angenehmen Aufregung. Am frühen Morgen wurde dem Paar amerikanischer Bisons ein Jungtier geboren. Das Bisonpaar lebt schon sieben Jahre im Zoo Tscheljabinsk. In dieser Zeit wurden dem Paar fünf Kälber geboren. Das sechste Kalb, bemerken die Zoologen, besitzt einen lebhaften Charakter. Am Morgen lief das Neugeborene schon durch das Gehege, doch am Abend, als Besucher in den Zoo kamen, versteckte sich das Kleine unter dem Schutzdach. Den ganzen Tag befindet sich der neugeborene Bison unter der wachsamen Kontrolle seiner Eltern und der Mitarbeiter des Zoos. Letztere versuchen jetzt das Geschlecht des Bisonkalbs zu bestimmen.

yoki.ru . 7. Juni 2007
Зоопарк отправляет животных в летнюю командировку
Zoo schickt Tiere auf Sommer-"Dienstreise"
Der Leningrader Zoo schickt Tiere auf "Dienstreise": die Tiere verbringen den Sommer außerhalb des Zoos unter Bedingungen, die den natürlichen in hohem Maße nahekommen. Wie im Pressedienst des Zoos mitgeteilt wurde, kamen einige Vögel bereits in den Pawlowsker Park, und die Affen reisen am Freitag auf eine der Inseln des Zentralen Kirow-Parkes für Kultur und Erholung (ZPKiO). ... Am Freitag werden drei Anubispaviane auf die Insel im ZPKiO geschickt. ... Im Pressedienst wurde betont, daß die Affen in der ersten Zeit die gleiche Futterration erhalten wie auch im Zoo, später wird in dem Maße, wie sich die Tiere anpassen und lernen, sich von Wurzeln, Zapfen und anderer Nahrung, die die Natur bietet, zu ernähren, ihre zusätzliche Nahrung gekürzt. Laut Gesprächspartner entstand die Tradition, die Affen auf die Insel zu schaffen, vor einigen Jahren, als der Wissenschaftler Leonid Firsow vorschlug, ein Experiment durchzuführen, um herauszufinden, wie sich Primaten in Freiheit verhalten, wenn dies nicht unter den ihnen am meisten vertrauten Bedingungen geschieht, erzählt "Interfax".

inopressa.ru - 6. Juni 2007
Таможенники аэропорта Бен-Гурион задержали десятки кобр и мамб
Zöllner des Flughabens Ben Gurion beschlagnahmten Dutzende Kobras und Mambas
Selbst die erfahrensten Zöllner im Flughafen Ben Gurion staunten gestern über den Inhalt eines der Pakete: in einer Holzkiste kamen mehr als 70 Kobras, Leguane, giftige Eidechsen und Skorpione aus der Schweiz nach Israel. Im Flughafen wurden unverzüglich Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung herbeigerufen, darunter Arie Kler, verantwortlich für den Handel mit in der Wüste lebenden Tieren. Kler bestätigte, daß sich in der Sendung Giftschlangen befanden: Kobras, Mambas und Ottern, aber auch Eidechsen einer seltenen Art. Die Angestellten der Naturschutzverwaltung konnten den Schmuggel verhindern.

Tigerschicksale

pnz.ru - 12. Juni 2007
В Пензенском зоопарке приютят сироту из Приморья
Waise aus Region Primorje findet Obdach im Zoo Pensa
In diesen Tagen entscheidet sich das Schicksal der jungen Tiger aus der Region Primorje, deren Mütter von Wilderern getötet wurden. Einer von ihnen soll im Zoo Pensa ein Obdach finden. Erinnern wir uns daran, daß in der Region Primorje vier verwaiste Tigerjunge gefunden wurden. Ihre Mütter wurden von Wilderern getötet. Als die Kleinen in der Taiga gefunden wurden, waren sie sehr entkräftet und konnten sich kaum bewegen. Fachleute zogen alle am Leben gebliebenen gestreiften Jungtiere auf. Jetzt sind die jungen Tiger herangewachsen und zu Kräften gekommen. Ihre Dokumente sind fertig, sie haben Namen erhalten. Es ist an der Zeit, daß die Waisen ihr zeitweiliges Obdach verlassen. ... Beschlossen ist schon: sie werden auf Zoos verteilt. "Einen von diesen jungen Tigern möchten wir zu uns mitnehmen", erzählte die Zoopädagogin des Zoos Pensa Oksana Jakuschewa. "Uns gefiel auf den ersten Blick eine Tigerin, Konstanzija. Sie kann, wenn sie noch etwas heranwächst, ein Paar bilden mit dem bereits in Pensa lebenden jungen Tiger Isator. Wir rechnen damit, Nachwuchs zu bekommen von den seltenen Tieren, die auf der Roten Liste stehen."

yoki.ru - 8. Juni 2007
18-месячных тигрят усыпили из-за жилищного вопроса
18 Monate alte Jungtiger wegen Platzmangels eingeschläfert
In Dänemark haben Mitarbeiter eines Zoos zwei 18 Monate alte Sibirische Tiger eingeschläfert. Zu diesem Schritt drängte sie Platzmangel und die Weigerung anderer Einrichtungen, die Jungen zu übernehmen. Außerdem entschlossen sich die Experten nicht, die Tiger in ihrem natürlichen Lebensraum auszuwildern, um sie nicht einem langsamen Hungertod preiszugeben. Wie die Zeitung Trud mitteilt, ziehen die Eltern der Tigerjungen jetzt noch drei Kleine auf, deren Schicksal jetzt schwer vorauszusagen ist. Es sei daran erinnert, daß der Amurtiger (Sibirischer, Ussuri-, Koreanischer, Mandschurischer Tiger) eine der zahlenmäßig geringsten Unterarten des Tigers ist. Das Verbreitungsgebiet des Tigers konzentriert sich auf eine geschützte Zone im Südosten Rußlands, an den Ufern der Flüsse Amur und Ussuri in den Regionen Chabarowsk und Primorje. Insgesamt wurden in Rußland im Jahre 1996 ungefähr 415 bis 476 Exemplare gezählt. Etwa 10% (40 bis 50 Exemplare) der Population des Amurtigers kommt in China vor (in der Mandschurei). Am 1. Januar 1979 wurden in den Zoos der Welt 844 Amurtiger gehalten (am 20. Februar 2007 waren es 450).

Als Anmerkung dazu zwei dänische Meldungen:

dr.dk - 6. Juni 2007
Tigerunger aflivet i zoologisk have
Tigerjunge im Zoo eingeschläfert
Eines der gefährdetsten Tiere auf Erden ist der Sibirische Tiger. Deshalb mag es widersinnig erscheinen, daß der Kopenhagener Zoo laut Ekstra Bladet am Dienstag zwei Tigerjunge eingeschläfert hat. Aber das Tigerpaar des Zoos hat gerade neue Junge bekommen, und deshalb beschloß der Zoo, die älteren Jungtiere einzuschläfern, weil der Platz im Tigergehege nicht reichte. Vorher hatte der Zoo versucht, die Jungen an andere europäische Zoos, mit denen er zusammenarbeitet, abzugeben, aber vergeblich. ... "Im Zoo Kopenhagen garantieren wir, daß die Tiere ein gutes Leben leben. Sie sollen ihr Leben nicht in Zoologischen Gärten beenden, welches wir nicht als gut voraussehen können", sagt Lars Lunding Andersen, leitender Direktor. Und dennoch endete das Leben der Tigerjungen ...

avisen.dk - 6. Juni 2007
To sjældne tigre er aflivet i Zoologisk Have
Zwei seltene Tiger wurden im Zoologischen Garten eingeschläfert
Niemand hatte Verlangen nach zwei Jungtigern und das Auswildern in Sibirien war nicht möglich. Deshalb wurden zwei gesunde, aber äußerst gefährdete Sibirische Tiger am Dienstag im Zoo Kopenhagen eingeschläfert. Der Sibirische Tiger ist äußerst selten und sehr in seiner Existenz bedroht. In der Natur finden sich etwa 200, in Gefangenschaft leben etwa 400. Dennoch sind zwei gesunde und muntere zwei Jahre alte Sibirische Tiger am dänischen Verfassungstag [5.6.] im Kopenhagener Zoo eingeschläfert worden. Die Gene der beiden Männchen verlangten ganz einfach danach, in anderen zoologische Gärten in Europa genutzt zu werden, die sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm beteiligen, doch niemand wollte sie haben. "... Aber unser Tigerpaar ist so dominierend in der Gesamtpopulation von Tigern in Gefangenschaft, daß niemand die Jungen haben wollte. Es ist wichtig, eine gesunde Nachkommenschaft zu erhalten, um Inzucht zu vermeiden. Und da passen unsere nicht so gut hin. Unser Blut ist, populär gesagt, sehr gebraucht", sagt der Kurator im Zoo Peter Haase. ... Wenn Gene von Tigern aus dem Kopenhagener Zoo in Europa nicht gefragt sind, könnten Antibaby-Pillen für Tiger oder Sterilisation eine Möglichkeit sein. "Wir meinen, daß das falsch wäre. Sie nehmen damit den Tigern ein ordentliches Tigerleben weg, mit Paarung, Geburt und Aufzucht der Jungen. Wir lassen die Tiger Nachkommen bekommen um ihretwegen, nicht wegen des Publikums", sagt Peter Haase.

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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Halle, 07.06.2007
Sommermelodien für Senioren
Am 13.06.2007 ist es wieder soweit: Der Zoo Halle und das Duo-Lothar-Koch laden wie jedes Jahr zu einem Strauß bunter Sommermelodien ein. Von 14-17 Uhr erklingen im Biergarten bei den Bären bekannte und neue Interpretationen der beliebten Unterhaltungsmusiker. Insbesondere alle Senioren und auch die, die es einmal werden wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Zoo Wuppertal, 08.06.2007
Internationales Zoo-Fußballturnier in Wuppertal
Am Samstag, 09. Juni 2007, findet das 20. Internationale Zoo-Fußballturnier in Wuppertal statt. Im Stadion am Zoo treten die Fußballteams von 12 Zoologischen Gärten aus Deutschland (Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, Leipzig, München, Gelsenkirchen, Hannover, Wuppertal), Österreich (Wien), der Schweiz (Basel), Tschechien (Prag) und den Niederlanden (Amsterdam) gegeneinander an. Die Mannschaften bestehen aus Mitarbeitern der teilnehmenden Zoologischen Gärten. Das Fußballturnier startet am Samstag um 9.00 Uhr im Stadion am Zoo, gespielt wird auf kleinen Feldern mit jeweils einem Torwart und 5 Feldspielern. Das Wuppertaler Zoo-Fußballteam, welches das Turnier erstmals ausrichtet, hofft auf ein gutes Abschneiden.

Zoo Landau, 08.06.2007
„Traumnacht“ war ein Erfolg - Zoo und Zooschule luden chronisch kranke und behinderte Kinder ein
Am vergangenen Freitag, den 01.06.2007, fand zum ersten Mal die „Dreamnight at the Zoo“ auch im Zoo Landau in der Pfalz statt. Die
„Traumnacht im Zoo“ lädt Kinder und Jugendliche, die infolge ihrer Krankheit oder Behinderung den Zoo zu den üblichen Öffnungszeiten nur schwerlich oder überhaupt nicht besuchen können dazu ein, an diesem Abend den Zoo mit ihren Familien oder Betreuern unbeschwert zu genießen. Rund 15 Familien nahmen dieses kostenlose Angebot an und besuchten an diesem Abend den Zoo Landau. Exklusiv für diese Veranstaltung erarbeiteten die Pädagogen der Zooschule gemeinsam mit den Tierpflegern des Zoos ein tolles Programm. So wurde es den großen und kleinen Besuchern ermöglicht hautnah Kontakt zu einigen ausgewählten Zootieren, wie Minischwein, Frettchen, Bartagame, Königspython, Dromedar oder Emu aufzunehmen. Aber auch das weiche Fell der Kaninchen und Meerschweinchen, sowie die draufgängerische Art der Afrikanischen Zwergziegen begeisterte die Kinder. Sicherlich ein Höhepunkt der „Dreamnight“ war für viele die eindrucksvolle Jaguarfütterung gegen Ende der Veranstaltung die mit Rufen wie „Bravo, Jaguar!“ und Applaus begeistert beobachtet wurde. Einen runden Abschluss fand der Abend beim Stockbrotgrillen am Lagerfeuer auf der zentralen Zoowiese. Die Stiftung „Dreamnight at the Zoo“ wurde 1994 in den Niederlanden gegründet. Sie ist chronisch kranken und behinderten Kindern gewidmet. Mittlerweile beteiligen sich weltweit über 100 Zoos an der „Dreamnight at the Zoo“, die traditionsgemäß am ersten Freitag im Juni stattfindet. Durchweg bekam der Zoo Landau eine positive Resonanz aller Besucher des Abends und hofft, dass zur nächsten „Dreamnight at the Zoo“ im kommenden Jahr noch mehr Familien dieses Angebot annehmen werden.

Zoo Landau, 08.06.2007
Bauarbeiten im Zoo Landau...
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Infopost berichtet wurde, wird zur Zeit auf einigen Baustellen im Zoo Landau fleißig gewerkelt. Zum einen wird das Dach der zentralen Futterküche des Zoos aufgestockt um ein dringend benötigtes Heu- und Strohlager aufzunehmen. Die vom Zoo Landau bislang benutzte Heu- und Strohscheune an der Haardtstrasse muss aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Die neue Scheune bietet in Zukunft die Möglichkeit das benötigte Heu und Stroh direkt im Zoo zu lagern, ohne aufwändige Fahrten in die Haardtstrasse zu machen. Eine weitere Baustelle befindet sich an der Robbenanlage. Hier ist die Beschichtung des Stalls und des Beckens bei einer früheren Sanierung mangelhaft verarbeitet worden und wies seit längerer Zeit Undichtigkeit auf. Diese Beschichtung wird zur Zeit erneuert, so dass die Seebären nicht in der großen Anlage zu sehen sind und die beliebten Schaufütterungen vorerst leider ausfallen müssen. Des Weiteren wird die alte Zoogaststätte „Zoostüb´l“, welche bei dem Sturm „Kyrill“ durch einen umgestürzten Baum irreparabel beschädigt wurde, abgerissen. Die Versorgung der Zoobesucher mit Getränken, Eis und kleinen Snacks übernimmt der Zoo-Kiosk. Hier wird besonders an Sonn- und Feiertagen das Angebot erweitert – Lassen Sie sich überraschen!

Zoologischer Garten Magdeburg, 08.06.2007
Löwentag mit besonderen Einblicken und tollem Showprogramm
Noch ahnen die drei Magdeburger Löwenbabys nichts. Am 10. Juni gibt es eine Premiere für sie beim Auslauf mit Löwenmutter „Kalindi“ auf die herrlich grüne Außenanlage! Die Zoomitarbeiter richten in der Löwenanlage extra eine „Spielecke“ für die Kleinen ein. Hanfseile an urigen Baumstämmen und kleine Jutesäcke, die mit Heu gefüllt wurden, lassen bestimmt keine lange Weile bei dem munteren Löwentrio aufkommen und verschaffen der Löwenmutter vielleicht eine „Ruhephase“? Damit die Besucher am Sonntag viel vom Löwen-Nachwuchs sehen können, haben die Zoomitarbeiter gemeinsam mit dem MDR einen zusätzlichen Monitor direkt am Teich aufgestellt, der besondere Einblicke in die Löwenanlage zeigt. Petra Zieger, Linda Feller, Two 4 Pop und weitere Künstler sind von 11 bis 16 Uhr auf der MDR1-RADIO SACHSEN-ANHALT Showbühne zu erleben. Mit Spannung wird die Namenstaufe für die drei Löwenkinder erwartet, die um 14.15 Uhr auf dieser Bühne stattfindet. Moderiert wird das Bühnenprogramm von Peter Hofmann und Antonia Bongartz. Die Zoobesucher können am 10. Juni zusätzlich die ausgewiesenen Parkplätze hinter und neben der Grundschule am Vogelgesangpark nutzen. Im Vogelgesangpark öffnet eine zusätzliche Zookasse ab um 10 Uhr, die Zookasse in der Straße Am Vogelgesang öffnet wie üblich um 9 Uhr.

Zoo Krefeld, 08.06.2007
Kleine Strauße ganz groß: Zwei Küken im Zoo Krefeld geschlüpft / Geschwister lassen noch auf sich warten
Auf der Afrikawiese des Krefelder Zoos sind neue Bewohner dazugekommen: Zwei junge Blauhals-Strauße mit der beeindruckenden Körpergröße von derzeit 20 Zentimetern picken seit ein paar Tagen emsig zwischen Säbelantilopen und Wasserböcken nach Nahrung. Zwanzig Eier hatten die beiden Straußenhennen gelegt. Vater ist der Strauß „Hahnemann“. Auch er hat sich ganz straußenmäßig an der Brut beteiligt. Bei den afrikanischen Laufvögeln brüten die Männer in der Nacht, da sie durch ihr schwarzes Gefieder unauffälliger sind und das Nest besser schützen können. Hahnemanns Sohn aus dem letzten Jahr hat sich die Brut nur aus der Entfernung angesehen. Die porzellandicke Schale der Eier wird von den Küken angepickt, dann leisten die Eltern Schlupfhilfe, indem sie das Loch vergrößern. Ein Ei bringt rund ein Kilogramm auf die Waage und entspricht damit in etwa dem Gewicht von 40 Hühnereiern. Nach dem Schlupf führt der Hahn seinen Nachwuchs. In freier Wildbahn gibt es schon mal einen Straußenkindergarten, wo einige Hähne bis zu 50 Küken führen. Einmal aus dem Ei heraus, haben die Kleinen nur eines im Sinn: Wachsen. Um die Körpergröße eines erwachsenen Tieres zu erreichen, legen sie in der Woche etwa zehn Zentimeter zu. Immerhin kann ein Strauß bis zu 2,50 Meter lang werden. Je länger sich die Geschwister mit dem Schlüpfen Zeit lassen, desto deutlicher wird deshalb also der Größenunterschied sein. Wie viele der Eier im Zoo tatsächlich befruchtet sind, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen.

Zoo Krefeld, 08.06.2007
Exotischer Spaß in den Sommerferien: 10. Ferienzoo lädt Kinder zum Abenteuer
Zum 10. Mal bietet der Zoo Krefeld für Kinder ab sechs Jahren eine Ferienbetreuung an. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr steht für die Kinder ein buntes Programm auf der Tagesordnung: Futter zubereiten, Tierbeschäftigung basteln, Zoo erforschen, malen und spielen. Natürlich darf auch schon einmal einem Tierpfleger über die Schulter geschaut werden. Freie Plätze gibt es noch in der Zeit vom 2. bis 6. Juli, vom 23. bis 27. Juli und vom 30. Juli bis zum 4. August. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Kind und Woche. Darin sind Eintritt und Betreuung durch zwei erfahrene Zooführer enthalten.

Natur- und Tierpark Goldau, 08.06.2007
Vom Ei zur Auswilderung
14 Wochen sind seit dem Schlupf des Goldauer Bartgeiers vergangen. Schon ist der Jungvogel so gross wie seine Eltern und kann sein Leben in freier Wildbahn antreten. Noch weiss er nichts von seinem Glück. Am Samstag, 9. Juni 2007 wird er zum ersten Mal in seinem Leben die Bündner Berge bestaunen können, denn er wird im Schweizerischen Nationalpark ausgewildert. Wir wünschen dem schönen Vogel schon jetzt alles Gute auf seinem Lebensweg und hoffen natürlich, dass er in ein paar Jahren seinerseits für Nachwuchs sorgen wird Wir werden Sie über seinen Werdegang auf dem Laufenden halten!

Tiergarten Nürnberg, 08.06.2007
Nachwuchs im Delphinarium
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstag, 7. Juni 2007, wurde im Delphinarium des Tiergartens Nürnberg ein Großer Tümmler geboren. Die Geburt verlief problemlos. Trotz ihres jungen Alters zeigt die erst achtjährige Sunny gute Mutterqualitäten: Von Anfang an führt sie das Jungtier sehr gut. Für Mutter Sunny ist es die erste Geburt. Sie wurde im Delphinarium des Heidepark Soltau am 16. Mai 1999 geboren und kam am 11. September 2005 nach Nürnberg. Vater des Jungtieres ist entweder der 47-jährige Moby, der seit 1971 im Tiergarten Nürnberg lebt, oder Noah, der am 23. November 1993 im Delphinarium des Tiergartens Nürnberg geboren wurde. Das Verhalten von Mutter und Jungtier zeigt typischen, normalen Verlauf. Bereits kurz nach der Geburt konnte das synchrone Schwimmen beider Tiere beobachtet werden. Nach rund zwölf Stunden hat das Jungtier zum ersten Mal getrunken. Um das Jungtier zu säugen, verlangsamt Sunny ihre Schwimmgeschwindigkeit bis zu vier Mal pro Stunde. Mutter und Jungtier weisen eine sehr stabile Bindung auf, bisher verläuft alles normal und erfolgreich.

Tiergarten Nürnberg, 11.06.2007
Das am 07.06.07 geborene Jungtier der Großen Tümmler ist verstorben.
Der am 07. Juni geborene Große Tümmler ist am 10. Juni verstorben. Im Laufe des 09. Juni wurden unregelmäßige Saugintervalle beobachtet, die in der Nacht zum 10. Juni stark zunahmen. Obwohl man mit Hilfe der Unterwasserkamera wiederholt Milchwolken zu sehen waren, waren sich die Mitarbeiter sich nicht mehr sicher, ob das Jungtier genug getrunken hat. Deshalb entschieden sich die Mitarbeiter des Tiergartens zur Messung des Blutzuckers. Beim Herausheben des Tieres konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Die sofort erfolgte Messung des Blutzuckers bestätigte den Verdacht der Betreuer: der Blutzuckerwert war extrem niedrig, was darauf hinweist, dass das Jungtier in den letzten Stunden seines Lebens beim Andocken an die Zitzen der Mutter keine oder auf jeden Fall zu wenig Milch aufgenommen hat, obwohl die Mutter Sunny einwandfrei Milch produziert.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.06.2007
ZOOM Erlebniswelt bietet zusätzliche Ferienwoche an
Dem Tierarzt über die Schulter schauen, mit dem Pfleger gemeinsam Tiere füttern oder ein Blick hinter die Kulissen werfen: All dies bietet das Ferienprogramm der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Zooleitung nun beschlossen, zusätzlich zu der bereits restlich ausgebuchten Ferienwoche vom 2. bis 6. Juli noch eine weitere Veranstaltungswoche vom 9. bis 13. Juli anzubieten. Die attraktiven Ferienspecials richten sich an Kids zwischen 6 und 12 Jahren und werden in den Aktionswochen täglich von 10 bis 16 Uhr durchgeführt. Die Ferien im Zoo setzen sich aus einem bunten und abwechslungsreichen Programm mit Spiel, Spaß, Abenteuer und Wissensvermittlung aus der Welt der Tiere zusammen. Dazu Veranstaltungsmanagerin Maren Brauser: „Jeder Tag wird von uns individuell mit immer neuen Schwerpunkten zusammengestellt. Als gemeinsame Erlebnisse stehen zudem täglich das Mittagessen und der Spielplatzbesuch auf dem Programm. Alle Kinder werden von erfahrenen Zoolotsen betreut.“ Den Startschuss der Ferienwoche bildet das Kennen Lernen bei einem Rundgang durch die neuen ZOOM Erlebniswelten Alaska und Afrika. An den beiden nächsten Tagen dürfen sich die Nachwuchstierpfleger dann zum ersten Mal in einem Revier beweisen. Verschiedene Spiele und Bastelvorschläge ergänzen das Programm.

Zoo Wuppertal, 11.06.2007
20. Internationales Zoo-Fußballturnier
nach 38 Spielen stand am Samstag Abend der Gewinner des 20. Internationalen Zoo-Fußballturniers, welches in diesem Jahr in Wuppertal ausgetragen wurde, fest: Die Kicker des ältesten Zoos der Welt, Wiener Tiergarten Schönbrunn, holten sich im Endspiel mit einem glatten 4 : 0 gegen den Vorjahressieger FC Wilhelma Stuttgart den begehrten Wanderpokal, der jetzt für ein Jahr lang in der Österreichischen Bundeshauptstadt Wien beheimatet ist. Platz 3 erreichten die Fußballer der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, die sich im Spiel um den 3. Platz gegen das Team des Zoo Leipzig mit 3 : 2 durchsetzten. Unsere Wuppertaler Mannschaft landete im Mittelfeld auf Platz 7. Die nächsten Internationalen Zoo-Fußballturniere finden 2008 in Frankfurt und 2009 in Wien statt.

Vogelpark Herborn, 11.06.2007
Vier Jungstörche werden am Sonntag vom Storchenexperten Richard Mohr beringt
Meister Adebar wird auch in diesem Jahr im Storchenprojekt des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf seinem Ruf als Fruchtbarkeitssymbol gerecht. Denn im Vogelpark gibt es derzeit vielfältigen Nachwuchs – beispielsweise einen soeben aus dem Nistkasten ausgeflogenen Beo oder drei noch winzig kleine Zwergziegen. Besonders im Blickpunkt stehen am Sonntag, den 17. Juni, die vier jungen Weißstörche. Sowohl die beiden langjährigen Freiflieger „Adebar“ und „Gabriele“ als auch das neu zusammen gefundene Storchenpaar in der Voliere der Heiligen Ibisse ziehen zwei Jungstörche auf. Alle vier werden am Sonntag vom Oberurseler Storchenexperten und Beauftragten der Vogelwarte Helgoland, Richard Mohr, vor den Augen der interessierten Besucher beringt. Diese können am Sonntag um 11.00 und 13.00 Uhr aus nächster Nähe verfolgen, wie den erst etwa vier bis fünf Wochen alten Jungstörchen von Richard Mohr das Erkennungszeichen der Vogelwarte angelegt wird und die Vögel dadurch sozusagen ihren „Personalausweis“ erhalten.

Zoo Duisburg, 11.06.2007
Drei kleine „Männchen“ geboren
Kaum hatten sie ihr lehmgestampftes Quartier neben dem Großen Raubtierhaus im Zoo bezogen, da machte der ebenso wachsame wie eifersüchtige Rudelchef seinen beiden Damen schon den Hof – und bereits vier Wochen später ließ sich ein zartes Piepen aus den viel verzweigten Gängen ihres unterirdischen Höhlensystems vernehmen. Drei spannenlange Erdmännchen oder Surikaten suchten vor wenigen Tagen dem Dunkel ihrer Erdbaue zu entfliehen und zeigten sich erstmals bei strahlendem Sonnenschein einem begeisterten Publikum. Die drei Schleichkatzen-Sprösslinge allerdings trauen sich noch nicht, eigene oder gar getrennte Wege zu gehen, weshalb sie sich bis heute noch als wisperndes Kinder-Knäuel entlang der künstlichen Felsaufbauten bewegen – wenn sie nicht gerade bei Mama an den Zitzen hängen.

Zoo Heidelberg, 11.06.2007
Tierzeichnungen von Ralf Scheithauer im Zoo Heidelberg
Prägungen hieß die Ausstellungsreihe der Geschwister Rainer und Roswitha Scheithauer im Jahre 2006. Auch Ralf Scheithauer, einziger Sohn -und ebenfalls Künstler- des Malers und Brunnenbauers Rainer Scheithauer, war stark geprägt durch sein künstlerisches Umfeld aber auch durch das Miteinander von Mensch und Tier, das er seit seiner frühen Kindheit erfahren durfte. Aufgewachsen in ländlicher Umgebung und in innigem Kontakt zur Natur, zu Zeiten von Daktari, Grzimek und der Löwin Elsa, faszinierte ihn vor allem die Fauna des schwarzen Kontinents und inspirierte zu ausgedehnten Studien im Heidelberger Zoo und der Wilhelma. Sehen Sie selbst … Vom 17. Juni bis 31. August 2007 werden einige der schönsten Tierzeichnungen von Ralf Scheithauer im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg zu sehen und auch zu erwerben sein. Die Hälfte des Erlöses kommt dem neuen Elefantenhaus zu Gute.

Zoo Osnabrück, 12.06.2007
Mimi - kleine Antilope auf wackeligen Beinen!
Am Sonntagmorgen zählten die Tierpfleger in den Ställen des Samburugeheges eine Impala-Antilope mehr, als es noch am Abend zuvor gewesen waren. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachte das Antilopenweibchen "Lilli" ein Jungtier zur Welt und vergrößerte somit die Herde um ein Weibchen. Diese wurde mittlerweile auf den Namen "Mimi" getauft. Und kaum auf der Welt, musste Mimi bereits eine unliebsame Prozedur über sich ergehen lassen: sie wurde von der Tierpflegerin festgehalten und am Ohr individuell markiert. Der ganze Spuk dauerte aber keine Minute, so dass Mimi nach kurzer Zeit wieder der Obhut ihrer Mutter überlassen werden konnte. Diese Markierung muss sein, da man sonst später keine Chance hat, die ausgewachsenen Tiere zu unterscheiden. Die ersten Tage wird Mimi mit ihrer Mutter Lilli in den Ställen verbringen. In dieser Zeit lernt Mimi, fest auf ihren dünnen Beinchen zu stehen und bildet eine enge Bindung zu ihrer Mutter aus. Auch im Freiland separieren sich die trächtigen Weibchen von der Herde und kehren erst nach zwei Tagen mit ihrem Jungtier zurück. Ab dem Wochenende wird Mimi mit ihren Artgenossen im Außenbereich der Samburu-Anlage zu sehen sein. Bis dahin wird sie gelernt haben, immer dicht bei ihrer Herde zu bleiben und so vor den langen Beinen der Giraffen und den wilden Spielen der Zebras sicher sein. Gelegenheit zu ausgelassenem Spiel wird sie selber haben, denn drei weitere Impala-Jungtiere freuen sich sicherlich über einen weiteren Spielkameraden. Impalas werden in Fachbüchern übrigens als "perfekte Antilopen" beschrieben. Damit ist wohl nichts anderes gemeint, als das es besonders schöne Antilopen sind, mit langen Beinen und bezaubernd großen Augen. Bildhübsch!

Tiergarten Schönbrunn, 12.06.2007
Flauschige Kostbarkeit: junge Mandschurenkraniche
Die beiden im Mai im Tiergarten Schönbrunn geschlüpften, asiatischen Mandschurenkraniche sind ohne Zweifel wahre Kostbarkeiten: Sie zählen zu den seltensten Vogelarten der Welt. In Japan brüteten diese Vögel einst auf allen großen Inseln. Durch Jagddruck und durch die Zerstörung ihres Lebensraums wurden sie bis zum Jahr 1890 auf die Insel Hokkaido zurückgedrängt. In den 1920er- Jahren waren nur noch zwanzig Individuen des Mandschurenkranichs bekannt und die Ausrottung schien unvermeidlich. Strenge Schutzmaßnahmen und regelmäßige Fütterung führten jedoch dazu, dass die Population in Japan bis Anfang der 1990er-Jahre auf mehr als 600 Individuen stieg. Die Zerstörung des Lebensraumes konnte indes bis heute nicht gestoppt werden. Die Zahl der auf dem gesamten asiatischen Kontinent lebenden Mandschurenkraniche wird derzeit auf bis zu 1200 Individuen geschätzt. Mandschurenkraniche werden deshalb in Zoologischen Gärten mit großer Sorgfalt gepflegt und gezüchtet. In Schönbrunn sind erstmals im Jahr 2000 zwei Jungvögel aus dem Ei geschlüpft. Die Art unterliegt dem EEP - dem "Europäischen Erhaltungszuchtprogramm". (Koordinator: Zoo Rotterdam). Das internationale Zuchtbuch wird vom Ueno Zoo in Tokio geführt. Mandschurenkraniche sind außerdem in Anhang 1 der Bonner Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten verzeichnet. "Anhang 1" bedeutet, dass die Art vom Aussterben bedroht ist und in allen Mitgliedsstaaten konsequent geschützt wird.

Zoo Wuppertal, 12.06.2007
"Junglöwen" finanzieren OP-Gerät für den Zoo
Der Leo-Club Wuppertal (Näheres unter www.leo-club-wuppertal.de) gehört wie alle Leo-Clubs weltweit zur Lions-Familie. Junge Leute im Alter von 16 bis 28 Jahren helfen durch persönlichen und aktiven Einsatz dort, wo Hilfe benötigt wird. So engagieren sich die Wuppertaler Leos bei der Wuppertaler Tafel, lassen Grundschulhöfe im neuen Licht erstrahlen, organisieren Ausflüge mit einem Altenheim und vieles mehr. Pünktlich zur Eröffnung der neuen Großkatzen-Anlage war der Wuppertaler Zoo an der Reihe: Die "Junglöwen" haben für den Zoo ein Elektro-Chirurgiegerät finanziert. Damit kann die Gefahr starker Blutungen bei Operationen deutlich vermindert werden. Das Spezialgerät wurde zwischenzeitlich bereits erfolgreich bei Operationen im Zoo eingesetzt.

OZEANEUM Stralsund, 12.06.2007
OZEANEUM in Stralsund ist Ort des Bundesauftaktes für den Tag der Architektur 2007
Am 23. Juni fällt am Rohbau des OZEANEUMs am Stralsunder Hafen der bundesweite Startschuss zum Tag der Architektur 2007. Das Deutsche Meeresmuseum sieht sich in seiner Entscheidung für ein ästhetisch anspruchsvolles und modernes Gebäude für seine spektakuläre Erweiterung bestätigt. Bereits ein Jahr vor der Eröffnung beweist das OZEANEUM, welche Anziehungskraft seine Architektur entfalten kann. Regelmäßig finden Führungen zur Baustelle statt und im nahe gelegenen Infopunkt informieren sich schon vor der Hauptsaison täglich rund 100 Bürger und Besucher Stralsunds anhand von Plänen und Modellen über Deutschlands größten Museumsneubau. Nun werden tausende Besucher zum diesjährigen Tag der Architektur in Stralsund erwartet. Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums, war von Anfang an vom Entwurf begeistert. "Es erfüllt uns natürlich mit Stolz, dass das OZEANEUM jetzt zum Ort der bundesweiten Auftaktveranstaltung gewählt wurde, weil wir ein überzeugendes Beispiel für das diesjährige Motto "Moderne trifft Erbe" liefern." so Dr. Benke. Das Deutsche Meeresmuseum errichtet im OZEANEUM auf 8.700m² fünf neue Ausstellungen und insgesamt 40, teils riesige Aquarien. Die Hülle für diese Unterwasserreise durch die nördlichen Meere geht auf den Entwurf von Behnisch, Behnisch und Partner zurück, mit dem das Stuttgarter Büro 2002 den europaweiten Architekturwettbewerb gewann. In bemerkenswerter Einigkeit zwischen dem Bauherrn und den Architekten wird der Entwurf weitgehend unverändert, unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit, umgesetzt. Bisher sehen die Museumsmacher ihre Anforderungen optimal erfüllt. Letztlich soll sich die Architektur im Museumsalltag bewähren und zum Besuch einladen. Das OZEANEUM hat einen klaren Bildungsauftrag und will mehr sein, als eine von außen bestaunte Sehenswürdigkeit. Bereits die bestehenden Ausstellungen und Aquarien im Meeresmuseum befinden sich in einmaligen Räumlichkeiten inmitten der zum UNESCO-Welterbe zählenden Altstadt Stralsunds. Im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen mit seiner gotischen Kirchenhalle werden z.B. ein 15 m langes Finnwalskelett, ein 5 m hohes Korallenriff, der 6 m lange Riesenkalmar und andere präparierte Tiere (u.a. Lederschildkröte, Eisbär, Walross, Riesenkrabbe) gezeigt. Die Aquarien im Stammhaus werden weiterhin Publikumslieblinge der tropischen Meere wie "Nemo", den Kraken und Seepferdchen zeigen und so zukünftig gemeinsam mit dem OZEANEUM Besucher in die Hansestadt locken. Auch das Gebäude mit dem 350.000-Liter-Aquarium für die Meeresschildkröten ist ein gelungenes Beispiel für Bauen im Bestand. Der 2004 auf dem Klostergelände eingeweihte Flachbau ist Ort der Abendveranstaltung zum Tag der Architektur. Ab 18.30 Uhr beginnt ein Werkschau-Vortrag des Berliner Architekten Claus Anderhalten mit anschließender Diskussion zum Thema "Moderne trifft Erbe - Zukunft unter Denkmalschutz".

Vogelpark Marlow, 13.06.2007
Vogelpark plant Umstrukturierungen im Tierbestand
Mit dem Verlust mehrerer Inkaseeschwalben in den vergangenen Tagen kam es im Vogelpark Marlow zu Diskussionen des derzeitigen Tierbestandes. „Wir vermuten, dass der Marder in die Pinguinanlage eingebrochen ist und die Inkaseeschwalben geholt hat. Nun gehen unsere Gedanken auch beim übrigen Tierbestand in alle Richtungen“, erklärt Vogelparkleiter Matthias Haase. „Der eine oder andere Besucher hat sicher bemerkt oder gehört, dass wir bereits den ersten Versuch gestartet haben, Affen zu halten.“ Es handelt sich bei den ersten Bewohnern dieser Art im Vogelpark Marlow um südamerikanische Weißbüscheläffchen. Bisher ist das flinke Dutzend allerdings für die Besucher nur mit Einschränkungen zu sehen. „Wir haben die Tiere aus Göttingen übernommen, wo Studenten der Universität im Zuge ihrer Verhaltensbeobachtungen für kleine aber feine Unterschiede im Fell der Tiere sorgten. Wer ganz genau hinsieht, erkennt nämlich verschiedenartig rasierte Schwänze. Das wird sich in ein paar Wochen von selbst erledigt haben“, informiert Haase. Bis zur endgültigen Eingewöhnung der Affen bleiben die Tiere nur im Innenraum bzw. im Vorgehege zu sehen. „Dies ist notwendig, da wir sicher gehen möchten, dass sich die Affen gut eingewöhnen“, erklärt er weiter. Als neue Außenanlage wird momentan die alte Tukananlage auf kleinste Schlupflöcher untersucht und affengerecht umgestaltet. Haases Angaben zufolge werden außerdem die Anlagen kritisch auf ihren derzeitigen Besatz durchleuchtet. „Um die Kosten zu optimieren, müssen Futter-, Energie- und Personalkosten sorgsam gegen die Attraktivität abgewogen werden.“ Die vom Chef ins Leben gerufene Planungsgruppe des Vogelparks trifft sich in den nächsten Tagen und trägt ihre Ideen diesbezüglich vor. Themenschwerpunkt hierfür wird die ehemalige Ostseevogelvoliere sein. Laut Haase wird es vor allem darum gehen, dieser Voliere mit einem neuen Konzept neues Leben einzuhauchen.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 13.06.2007
Sommerliches Blumenballett
Nun tanzen sie wieder im Gewächshaus der Wilhelma, die herrlichen Fuchsien mit ihren farbenprächtigen Blütenreifröcken! Etwa 260 Arten und Züchtungen der ursprünglich in Südamerika beheimateten Sträucher wetteifern im Gewächshaus um die Gunst der Besucher: üppige Ampelpflanzen, ausladende Sträucher oder zierliche Hochstämmchen, unauffällige Wildformen oder barocke Hofdamen mit doppelten Reifröcken – mehr als 10 000 Zuchtformen haben die Gärtner in den vergangenen Jahrhunderten aus den etwa 100 bekannten Arten geschaffen. Fuchsien lassen sich gut untereinander kreuzen – das hat die Arbeit der Züchter ungemein erleichtert. In unseren Breiten sind die beliebten Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Als aus den Bergwäldern stammende Pflanzen benötigen sie luftige, schattige Standorte, eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein helles, kühles, aber frostfreies Winterquartier. Zuviel Sonne, Zugluft oder gar Frost quittieren die schönen Sensibelchen mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder ähnlichen unerfreulichen Erscheinungen, und machen so „ihren“ Gärtner auf die Missstände aufmerksam. Hat man aber alle Wünsche der Fuchsien berücksichtigt, danken es die Pflanzen mit üppigem Blütenflor in rosa, rot, weiß, rot-violett, lila-weiß, rosa-weiß, lachsfarben oder rot-weiß von Mitte Mai bis Ende September oder gar Anfang Oktober. Fuchsienliebhaber, die sich in eine bestimmte Sorte verliebt haben, finden im Gewächshaus der Wilhelma dezente Schildchen mit dem Namen ihrer Traumpflanze. Benannt sind die Fuchsien übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen, der von 1535 bis 1566 als Medizinprofessor in Tübingen lebte.

Alternativer Bärenpark Worbis, 13.06.2007
Ehrentag für Biene Maja und Berufskolleginnen: Der Biene-Maja-Tag im Bärenpark
Am Sonntag, dem 17. Juni, findet der diesjährige Biene-Maja-Tag im Alternativen Bärenpark Worbis statt. Mehrere Imker aus dem Eichsfeld werden diesem Tag außerdem einen entsprechenden Rahmen geben. Der Bärenpark hat von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Rund um die Biene – das ist das Motto der Veranstaltung. Über Bären wissen viele Besucher des Bärenparks dank der ausführlichen Informationen auf dem Bären-Lehrpfad gut Bescheid. Doch über die kleinen arbeitsamen Insekten weiß mancher noch viel zu wenig oder zumindest so viel, dass Bienen verantwortlich für den schmackhaften Honig sind, den auch Bären gern schlecken, und stechen können. Nicht selten werden Bienen und Wespen trotz ihrer unterschiedlichen Färbung verwechselt. Sie stechen eben beide. Da im Bärenpark mehrere Bienenvölker leben und auch einen Teil des Honigs für die Worbiser Bären liefern – ein großer Teil Honig wird von Tierfreunden dazu gespendet – bietet sich die Informations- und Aktionsveranstaltung im Park der Petze förmlich an. Der bäreneigene Imker wird um 13 Uhr Einblicke in ein Bienenvolk gewähren, also hinter die Kulissen bzw. in die Klotzbeuten – so nennen sich die Behausungen der Bienen – schauen lassen, Frau Königin samt Arbeitsvolk vorstellen und Interessantes über einen Bienenalltag berichten. Woher wissen die Arbeitsbienen zum Beispiel, ob sie nach rechts oder nach links fliegen müssen, wenn ihnen von ihren Berufskolleginnen mittels Tanz eine erfolgreiche Blütenstaubsammlung versprochen wird? Es gibt eben nicht nur bei den Menschen mehr als den Foxtrott oder den Walzer.
Außerdem gibt es zwei interessante Vorträge: „Die Honigbiene“ – 11 Uhr und „Honig, Wunder der Natur – 15 Uhr. Für die kleinen Besucher werden Bastel- und Spielaktionen angeboten. Die Imker werden zudem Bienenvölker, Ableger (Minivölker), Königinnen und Imkereiprodukte anbieten.

Zoo Krefeld, 13.06.2007
Zwei Kater für Odette und Leonardo / Schneeleoparden-Nachwuchs gesund und munter
Zum dritten Mal freuen sich die Pfleger im Zoo Krefeld über Nachwuchs beim Schneeleoparden-Zuchtpaar Leonardo und Odette. Schon am 6. Mai kamen zwei kleine Kater - früher als erwartet - zur Welt. Überraschend fanden die Pfleger nach der Kaffeepause bei einer Kontrolle der Wurfkiste die beiden Leos vor. Zwar waren sich alle ziemlich sicher, dass Katze Odette tragend ist, aber mit der Geburt war erst Ende Mai gerechnet worden. Noch vor einigen Monaten sah es gar nicht nach einem neuen Wurf für die bedrohten Katzen aus. Der Winter war so mild, dass die Hochgebirgsbewohner Asiens nicht in Stimmung kamen. Eine kurze Kältephase im Januar brachte aber anscheinend den Erfolg. Odette wurde „rollig“ und rief lautstark nach ihrem Partner Leonardo. Das Ergebnis dieses Stelldicheins wird jetzt von beiden Eltern liebevoll umsorgt. Dies ist eher selten. Normalerweise gehen Kater und Katze nach der Paarung getrennte Wege. Die Zucht von Schneeleoparden hat im Krefelder Zoo eine lange Tradition. Hier wurden die ersten Jungtiere in Europa erfolgreich aufgezogen. Inzwischen sind am Niederrhein insgesamt 48 Jungtiere geboren worden. Erst im Januar war der letzte Kater des Wurfes von 2005 in einen französischen Zoo umgezogen. Zurzeit haben die Katerchen noch blaue Augen und fauchen bei den Untersuchungen von Zootierarzt Martin Straube lautstark. Bis sie so gefährlich wie ihre Eltern werden, vergehen noch einige Monate. Erst wenn sie circa 18 Monate alt sind bestimmt der Zuchtbuchführer im Zoo Helsinki zusammen mit den Biologen aus dem Zoo Krefeld über die neue Heimat der Katzen. Bis die Kleinen im Gehege zu sehen sein werden, wird es noch etwas dauern. Momentan schlafen sie noch viel und Mutter passt auf, dass sie keine Alleingänge durch das Gehege machen. Ein Blick lohnt sich aber in jedem Fall.

Zoo Krefeld, 13.06.2007
Familientag im Zoo Krefeld am 24. Juni: Buntes Programm für die Familie / Affenrallye Junior-Club und Trödelmarkt
Ein großer Familientag im Zoo Krefeld sorgt am ersten Sommerferien-Sonntag, 24. Juni, von 9 bis 17 Uhr für reichlich Abwechslung und Angebote für daheim gebliebene oder noch nicht in den Urlaub gestartete. Dann können alle Zoobesucher erfahren, warum „Massa“ als Silberrücken bei den Gorilladamen das Sagen hat und welche tierischen Rekorde überall im Zoo in den Gehegen aufgestellt werden. Außerdem erwartet die Besucher ein buntes, auf die ganze Familie abgestimmtes Rahmenprogramm: Tierpfleger bieten im Laufe des Tages ständig abwechslungsreiche Aktionen mit ihren „Schützlingen“ an und Infostände vermitteln spielerisch Wissen über die Zootiere. Außerdem wird es ein Kasperletheater, Hüpfburgen, Torwandschießen, Kinderschminken und einen „tierischen“ Bücherstand mit einem Sortiment von Buch Habel geben. Tolle Preise für große und kleine Forscher gibt es bei „Affenrallye“ zu gewinnen. Die Zoofreunde Krefeld informieren über ihre Spendenaktion für den „Gorillagarten“. Massas Familie soll in naher Zukunft eine großzügige Außenanlage nutzen können. An der Zoolotterie warten wie immer schöne Preise. Am Infostand des Juniorclubs berichten die Jugendlichen über das geplante Forscherhaus im Zoo, das im Garten des Alten Bauernhauses entstehen soll und der jüngeren Generation einen Aufenthaltsraum bieten soll, in dem Experimente rund um die Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse der Zootiere vor- und nachbereitet werden können. Bei einem Trödelmarkt werden Spenden für die Inneneinrichtung gesammelt, damit die ersten jungen Forscher möglichst noch in diesem Jahr ihre Studien aufnehmen können.

Zoo Köln, 13.06.2007
Neue Hoffnung: Nachwuchs bei den Kleideraffen
Nach langer Pause wurde im Kölner Zoo wieder ein Kleideraffe geboren. Diese Affen, welche ursprünglich in Vietnam vorkommen, sind ebenso hübsch wie bedroht. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde auf den Namen „Hi vong“ getauft, das ist vietnamesisch und bedeutet „Hoffnung“. Der Kölner Zoo arbeitet auch im Naturschutz in Vietnam. Die Namensgebung soll zum Ausdruck bringen, dass es uns gelingt, diese seltene Tierart zu retten. Für das leibliche Wohl wird durch das Restaurant „Grotenburg-Schlösschen“ gesorgt. Natürlich kann jeder auch am Familientag seinen eigenen Weg gehen und ganz in Ruhe seine Lieblingstiere besuchen.

Tiergarten Worms, 13.06.2007
Genügend Platz zum Toben - Junge Rotfüchse fühlen sich in neuem Gehege pudelwohl
Ziemlich genau einen Monat ist es nun her, dass zwei junge Rotfüchse das neu gebaute Gehege im Tiergarten Worms bezogen haben. Die beiden Welpen kamen damals aus dem fast 500 km entfernten Soltau an den Rhein. Tiergartenleiter Ernst Jockers holte die Tiere höchstpersönlich aus der Wildtierstation Lüneburger Heide ab. Sie waren einige Wochen zuvor hilflos aufgefunden worden und mussten von den Mitarbeitern der Wildtierstation mit der Flasche großgezogen werden. Da man solche, auf den Menschen geprägten Tiere nicht wieder auswildern kann, bot es sich an diese nach Worms zu holen. Dazu erklärt stellvertretender Tiergartenleiter Dieter Wagner: „Es ist für alle Beteiligten eine gute Sache. Die Tiere sind an den Menschen gewöhnt und zeigen somit zum einen keine Scheu und haben natürlich auch keinen Stress, wenn Besucher sie in Ihrem Gehege beobachten. Aber auch die Wildtierstation war froh ihre Ziehkinder in gute Hände abgeben zu können, denn dort kann das wieder frei gewordene Gehege für andere hilfsbedürftige Tiere genutzt werden.“ Mittlerweile ist der junge Rüde, wie man die Männchen bei den Füchsen nennt, 11 und die Fähe – das Weibchen - 13 Wochen alt. Sie sind seit ihrer Ankunft in Worms um einiges gewachsen und sehen schon fast wie „richtige“ Füchse aus. Aber spätestens an ihrem Verhalten kann man noch immer deutlich den jugendlichen Charakter erkennen. Ausgiebig spielen und raufen die beiden miteinander und nutzen alle Vorteile des neuen Geheges. Dies ist zum größten Teil naturnah gestaltet. Auf der anderen Seite des Geheges blickt der Zuschauer aber - oftmals etwas fragend dreinschauend - auf einen typischen Großstadt-Hinterhof mit Spielkasten, altem Fahrrad und Mülltonne. Dazu Dieter Wagner: „Wir wollten schon bei der Gestaltung des Geheges deutlich machen, dass der Fuchs nicht mehr nur in Feld und Flur anzutreffen ist, sondern auch als sogenannter Kulturfolger sehr geschickt die Vorteile der menschlichen Städte zu nutzen weiß um dort nach Nahrung zu suchen“. Und obwohl das so ist, sehen doch viele Besucher des Tiergartens zum ersten Mal einen Rotfuchs aus der Nähe. Denen ist es egal und sie genießen ihr jägersicheres Gehege in vollen Zügen und sind nebenbei noch Botschafter für den Schutz ihrer frei lebenden Artgenossen…

Tierpark Chemnitz, 13.06.2007
Viele Jungtiere im Wildgatter
Nicht nur im Tierpark Chemnitz sondern auch im dazugehörigen Wildgatter in Oberrabenstein kamen in diesem Frühjahr viele Jungtiere zur Welt. So hat sich z.B. zahlreicher Nachwuchs bei den Wildschweinen, Mufflons und dem Rotwild eingestellt. Auch die Karpatenluchse haben dieses Jahr wieder Jungtiere, diese leben aber noch sehr versteckt und sind nur mit viel Geduld zu sehen. Im 35 ha großen Areal inmitten des Rabensteiner Waldes können Europäische Tiere fast wie in freier Wildbahn erlebt werden. Kommen Sie doch mal wieder vorbei!

Erlebnis-Zoo Hannover, 13.06.2007
Doppelter Nachwuchs bei den Timberwölfen
Heult doch! Wenn eine Mutter ihren Kindern so etwas entgegenschmettert, kann es sich entweder nur um eine echte Rabenmutter handeln – oder um eine Wölfin. Timberwölfin Akira im Erlebnis-Zoo Hannover ist seit dem 8. Mai kräftig damit beschäftigt, zwei unbeholfenen schwarzen Fellknäueln das Heulen beizubringen. Der wuschelige Wolfsnachwuchs gibt sich zwar alle Mühe, ein echter „Isegrim“ zu sein, dennoch wird es bei aller Anstrengung noch einige Wochen dauern, bis aus den verspielten Welpen zumindest Wölfchen werden. Die beiden Winzlinge schaffen es mittlerweile immerhin, die Augen offen zu halten und hin und wieder die Knopfnase aus der Wurfbox zu stecken, um der Mutter mit unbeholfenen Schritten zu folgen. Dabei halten sich die Kleinen bei ihrer Entwicklung genau an das Lehrbuch: Neugeborene Wölfe sind blind, taub, haben wolliges Fellhaar, weiche Schlappohren und wiegen etwa 500 g. Zwei Wochen nach der Geburt öffnen sie die Augen und beginnen zu laufen. Nach drei Wochen können sie hören und verlassen zum ersten Mal zaghaft die Höhle. Vier Wochen nach der Geburt ist der Wolfsnachwuchs schon recht munter und tapst unbeholfen hinter der Mutter her. Im „Wald der Wölfe“ warten die drei älteren Brüder und Vater Lakota auf die Kleinen, um ausgiebig mit ihnen zu spielen. Bei so viel Abwechslung muss das Heulen-Lernen eben noch ein wenig warten. Die beiden dunkelbraunen Welpen werden von ihren Eltern Akira (7) und Lakota (5) bestens versorgt. Der Vater und die Brüder (1) kümmern sich um den Nachwuchs, spielen mit den Welpen und passt auf, dass die Kleinen sich nicht zu weit entfernen oder gefährliche Klettertouren unternehmen. Ganz Kavalier macht Vater Lakota Akira das Futter nicht streitig, lässt ihr immer den Vortritt, schließlich hat sie zwei hungrige Schnauzen zu versorgen und braucht jede Menge Kraft.

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Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 12.06.2007
Vom Aussterben bedrohter "König der Vögel" hat Nachwuchs
Im Norden Indiens gibt es Nachwuchs beim akut vom Aussterben bedrohten West-Satyr-Huhn: In der Sarahan-Fasanerie habe eine Henne drei Küken ausgebrütet, teilten indische Wildhüter am Dienstag im Bundesstaat Himachal Pradesh mit. Die Henne habe schon zum zweiten Mal in Gefangenschaft gebrütet, beim ersten Versuch seien die Küken allerdings gestorben. Diesmal werde gründlich achtgegeben - Besucher seien zunächst nicht erlaubt. Sogar die Tierpfleger hielten Abstand. Das prächtig gefiederte West-Satyr-Huhn, auch als Satyr-Tragopan bekannt, lebt in Pakistan und Indien, wo es als Jajaurana, "König der Vögel", bekannt ist. Artenschützern zufolge leben in freier Wildbahn weniger als 5.000 West-Satyr-Hühner.

Westfälische Nachrichten - 12.06.2007
Sterben die Frösche aus?
Noch quakt es fröhlich in deutschen Teichen, aber bald gibt es Froschkonzerte womöglich nur noch auf CD. Das jedenfalls befürchtet Zoodirektor Jörg Adler: „Wir beobachten derzeit ein dramatisches Fröschesterben, mehr als 100 Arten sind schon verschwunden.“ Er muss es wissen: Adler und der münsterische Allwetterzoo bilden quasi die deutsche Speerspitze einer weltweiten Kampagne, die dem unheimlichen Fröschesterben Einhalt gebieten soll. Seit rund 20 Jahren, so Adler, registrieren Wissenschaftler an verschiedenen Stellen der Welt, „dass die Frösche plötzlich weg sind“. Das Phänomen, das zunächst vor allem in Übersee beobachtet wurde, hat mittlerweile Europa (Spanien) erreicht. Für den Zoodirektor ist es von daher lediglich eine Frage der Zeit, wann das Fröschesterben auch im Münsterland ankommt.

spektrumdirekt - 13.06.2007
"Kein Management ist auch ein Management" - Was tun mit Afrikas Elefanten?
Mehr als 20 000 Elefanten sterben jährlich für den illegalen Handel mit Elfenbein. Kenia und Mali sowie 19 weitere afrikanische Länder wollen daher ein mindestens 20-jähriges, uneingeschränktes Verbot von Geschäften mit dem "weißen Gold" durchsetzen. Botswana, Namibia und jetzt auch Sambia beantragen dagegen freien Handel mit Elfenbein aus Regierungsbeständen. Ihre Verbündeten: die Manager von Naturparks. Zu viele Dickhäuter trampelten durch die südafrikanischen Wildschutzgebiete. Die Überzahl zerstöre die Biodiversität, so das gängige Argument für drastische Kontrollmechanismen - zum Beispiel Geburtenkontrollen, die Umsiedlung ganzer Herden oder den gezielten Abschuss. Zurzeit leben im südlichen Afrika 270 000 Elefanten - "keineswegs zu viele", sagt hingegen Rudi van Aarde von der Universität Pretoria in Südafrika. Zählungen zufolge seien die meisten Populationen stabil, so der Leiter der dortigen Ecology Conservation Unit: "Einige wachsen, andere schrumpfen." Außerdem sei der Umwelteinfluss der Tiere keine Frage von deren Anzahl, sondern des Raumes, der ihnen zur Verfügung steht. "Sicher walzen Elefanten Gräser nieder und fressen Bäume kahl. Trotzdem gibt es bisher keinen Ort, an dem sich die Pflanzenwelt nicht erholt hätte, wenn die Tiere weiterziehen."

derstandard.at - 12.06.2007
Erbitterter Streit um Kompromiss zu Elfenbeinhandel
Ein erbitterter Streit afrikanischer Länder über den Handel mit Elfenbein hat die Artenschutzkonferenz CITES in Den Haag belastet. Südafrikanische Staaten mit großen Elefantenbeständen streben eine weitgehende Lockerung des seit 1989 geltenden Handelsverbot an. Zentralafrikanische Länder, in denen weniger Elefanten leben, widersetzen sich zum Schutz dieser Tiere einem solchen Schritt. Die für Dienstag geplante Entscheidung der Konferenz wurde vertagt. Auf der Grundlage mehrerer Kompromissvorschläge sollen die betroffenen Staaten noch einmal eine Einigung versuchen. Die Konferenz dauert noch bis Freitag.

derstandard.at - 10.06.2007
Elefanten zunehmend des Fleisches wegen gewildert
Wenn internationale Tierschützer über Elefanten reden, ist Elfenbein das zentrale Thema - so auch jetzt bei der Haager Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES). Doch die Waldelefanten Zentralafrikas sind vor allem wegen ihres Fleisches im Visier der Wilderer. Je länger die Regierungen diesem Treiben zuschauen, desto stärker ist der zentralafrikanische Waldelefant vom Aussterben bedroht, wie der Schweizer Wildtierfotograf Karl Ammann betont. Ammann hat in Begleitung eines AP-Journalisten und eines Reporters der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens dokumentiert, wie Elefantenfleisch an der Grenze zwischen der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo geschmuggelt und gehandelt wird. In Zentralafrika erhält ein Wilderer umgerechnet gut 130 Euro für die Stoßzähne eines Elefanten, aber bis zu 4.450 Euro für das Fleisch. Dieses wird im Busch auf Holzrosten während eines ganzen Tags geräuchert und erhält so eine verkohlte Kruste, bevor es auf die lokalen Märkte gebracht wird. In der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui werden fast zehn Euro für ein Kilogramm geräuchertes Elefantenfleisch bezahlt - mehr als für jedes andere Fleisch, einschließlich Rind- und Schweinefleisch. Für ein Kilogramm Elfenbein erhält ein Wilderer etwa 22 Euro.

Die Presse - 13.06.2007
Bayrische Schulbank für österreichische Waldrappe
20 Waldrappe aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn drücken diesen Sommer in Deutschland die Schulbank. Nachdem es Forschern der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Oberösterreich gelungen ist, vom Aussterben bedrohte Waldrappe wieder anzusiedeln und ihnen die Zugvogelroute ihrer Vorfahren neu beizubringen, starten sie nun in Burghausen in Bayern ein ähnliches Projekt. Waldrappe zählen zu den am meisten bedrohten Vogelarten der Erde. Es gibt nur noch 300 Exemplare in Marokko sowie weniger als zehn in Syrien. Ende der neunziger Jahre begannen Wissenschaftler, in Zoos nachgezüchtete Tiere im oberösterreichischen Almtal wieder anzusiedeln. 2004 zeigten sie ihren Schützlingen, was es heißt, ein Zugvogel zu sein: Angeführt von ihren menschlichen "Zieheltern", die in einem Leichtflugzeug saßen, flogen die Waldrappe in ihr Winterquartier nach Italien. Heuer haben die ersten Tiere ihren Weg zurück gefunden und "zu Hause" in Scharnstein sogar gebrütet.

derstandard.at - 13.06.2007
Wal hatte Harpune aus dem 19. Jahrhundert im Fleisch
Vor der Küste von Alaska haben Jäger einen Grönlandwal erlegt, in dessen Haut die Spitze einer Harpune aus dem 19. Jahrhundert steckte. Das 12,7 Zentimeter lange Geschossfragment ermöglichte eine relativ genaue Altersbestimmung des Wals. Demnach wurde der 15 Meter lange und 45 Tonnen schwere Meeressäuger 115 bis 130 Jahre alt, wie John Bockstoce, Kurator am New Bedford Whaling Museum in Massachusetts, am Dienstag mitteilte. Getötet wurde der Wal im Mai mit einer ähnlichen Harpune. Die Jäger kamen aus einem von zehn Dörfern in Alaska, denen die Internationale Walfangkommission die Jagd auf 255 Wale innerhalb von fünf Jahren zugestanden hat. Die Berechnung des Alters bei Walen beruht ansonsten meist auf der Untersuchung von Aminosäuren aus der Augenlinse. Wale können bis zu 200 Jahre alt werden.

spiegel.de - 13.06.2007
Uralte Harpune in totem Wal entdeckt
Jäger haben vor der Küste Alaskas einen Grönlandwal erlegt, in dessen Fleisch die Spitze einer Harpune aus dem späten 19. Jahrhundert steckte. Der überraschende Fund gibt Forschern die seltene Gelegenheit, das Alter des Riesen zu bestimmen.

derstandard.at - 12.06.2007
Handelskontrollen sollen Europäischen Aal vor Aussterben bewahren
Internationale Handelskontrollen sollen den Europäischen Aal vor dem Aussterben bewahren. Das beschloss die in Den Haag tagende Artenschutzkonferenz CITES am Montag auf Antrag der Europäischen Union. Die Kontrollen sollen gewährleisten, dass die bereits dramatisch dezimierten Aalbestände nicht durch Überfischung völlig zu Grunde gehen. Exportländer müssen nachweisen, dass der Aal auf nachhaltige Weise gefischt wurde. Gleichzeitig beschlossen die EU-Fischereiminister in Luxemburg ein europaweites Rettungsprogramm für die Aale. Bis Ende nächsten Jahres müssen alle EU-Staaten eigene Schutzmaßnahmen entwickeln, sonst dürfen ihre Fischer nur noch 15 Tage pro Monat Aale fangen. Bis 2013 sollen über mehrere Zwischenschritte 60 Prozent der gefangenen jungen Glasaale zur Erholung der Bestände in europäischen Gewässern ausgesetzt werden. Derzeit exportiert die EU nach Angaben des schwedischen CITES-Delegierten Stellan Hamrin jährlich für 30 Millionen Euro Glasaale, vor allem nach China.

Täglicher Anzeiger - 11.06.2007
Sägefisch auf Liste bedrohter Tierarten aufgenommen
Der wegen seiner schmackhaften Flossen vor allem von chinesischen Gourmets geschätzte Sägefisch ist in die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten aufgenommen worden. Die Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen CITES nahm bei ihrer Jahrestagung in Den Haag einen entsprechenden Antrag Australiens an. Auch ein Antrag Deutschlands, den Handel mit Europäischem Aal künftig streng zu kontrollieren, wurde mit großer Mehrheit auf der Konferenz angenommen. Laut dem Beschluss ist der kommerzielle Handel der sieben Arten des Sägefischs in Zukunft fast völlig untersagt. Nur eine einzige Art darf noch zu Zwecken der Arterhaltung für öffentliche Aquarien gefangen werden. ... Die Sägen sind in Asien begehrte Sammelobjekte, Galle und Leber werden in China zur Herstellung traditioneller Medizin verwendet. ... Positiv bewertete die Organisation auch die Entscheidung zum Europäischen Flussaal. Diese komme in letzter Minute, sagte die WWF-Expertin Jutta Jahrl. In einigen Gegenden seien die Aalbestände seit 1980 "um unvorstellbare 99 Prozent geschrumpft". In Deutschland wird der Aal seit 1998 auf der Roten Liste als "gefährdet" geführt. Bedroht wird er nicht nur durch Überfischung und illegalen Handel, sondern auch durch Wasserverschmutzung oder Wasserbaumaßnahmen.

derstandard.at - 11.06.2007
Handel mit Sägefischen fast vollständig verboten
Die Delegierten der internationalen Artenschutzkonferenz in Den Haag haben den Handel mit Sägefischen praktisch vollständig verboten. Alle sieben Arten aus der Familie der Sägerochen wurden auf der CITES-Konferenz am Montag in den Katalog der gefährdeten Tiere aufgenommen. Sägefische sind wegen ihres Fleisches, ihrer Flossen und ihrer Sägen begehrt. Teile des Körpers werden in der asiatischen Medizin verwendet. Sie werden auch als Lebendfische für Aquarien gefangen. Ein Fischer in Kenia könne sich nach dem Fang eines Sägefisches aus dem Berufsleben zurückziehen, sagte die kenianische Delegierte Dorothy Nyingi den Konferenzteilnehmern. Die Flossen seien im Export rund 330 Euro pro Kilogramm wert, die Säge sogar mehr als 1.000 Euro. Der zuständige Ausschuss beschloss, sechs Arten vollständig aus dem Handel zu nehmen. Eine siebte Art, die in australischen Gewässern vorkommt, darf weiterhin verkauft werden. Die Gesamtkonferenz muss den Beschluss noch bestätigen.

Limmattalonline.ch - 11.06.2007
Verstärkte Kontrollen zum Schutz der Aale
Internationale Handelskontrollen sollen den Europäischen Aal vor dem Aussterben bewahren. Die in Den Haag tagende Artenschutzkonferenz CITES beschloss zudem scharfe Schutzbestimmungen für den Sägefisch. Die Handelskontrollen für die Aale sollen gewährleisten, dass die bereits dramatisch dezimierten Aalbestände nicht durch Überfischung völlig zu Grunde gehen. Der Export von Aalen wird künftig genehmigungspflichtig. Der Vorstoss der EU fand breite Unterstützung. Nur wenige Länder lehnten ihn ab. Dazu gehörten China, welches zu den wichtigsten Importländern gehört.

Pressetext - 09.06.2007
Europas Ozeane blicken trister Zukunft entgegen - Umweltverschmutzung, Überfischung und Bautätigkeit bedrohen Meere
Die Meere rund um Europa blicken einer traurigen Zukunft entgegen. Zu diesem Schluss kommt die dreijährige Studie "European Lifestyles and Marine Ecosystems" (ELME), an der mehr als 100 Forscher aus 15 Ländern mitgearbeitet haben. Die Untersuchung hat den Zusammenhang zwischen menschlichen Aktivitäten und den Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme untersucht. Unter die Lupe genommen haben die Wissenschaftler die Ostsee, das Schwarze Meer, das Mittelmeer und den Nordost-Atlantik. Das wirtschaftliche Wachstum und die Ausdehnung der EU bedeuten für die Ozeane immensen Druck. Die Bedrohung durch Umweltverschmutzung aus der Landwirtschaft, durch Überfischung und der Erschließung neuer menschlicher Siedlungen führe zu einer Abnahme der Biodiversität in den Meeren, schreiben die Forscher. ... Die Wissenschaftler haben die vier Umweltbelange Habitatsveränderungen, Eutrophierung - die Überdüngung von Gewässern -, chemische Verschmutzung und Fischerei genauer untersucht. "Dabei konnten wir sehr genau feststellen, dass die Verbindung der vier Faktoren ausschlaggebend für die Zerstörung ist. Jedes der vier Themen ist mit dem anderen in Verbindung stehend", so der Forscher. ... Wie die Bedrohungen im Konkreten aussehen, haben die Forscher wie folgt beschrieben: Sämtliche europäische Meere werden zu intensiv und nicht nachhaltig befischt. Hinzu kommt erschwerend, dass das Mittelmeer durch Bioinvasoren und zunehmende Bautätigkeit bedroht ist. Das Schwarze Meer leidet unter der intensiven Landwirtschaft und dem daraus resultierenden erhöhten Nährstoffeintrag. Die Folge ist extremes Algenwachstum. Auch die Ostsee dient vielen Anrainerstaaten offensichtlich immer noch als Müllkippe. Hier sind es vor allem Abwässer aus der Industrie, die zur Eutrophierung des Gewässers führen. Eine Entspannung könnte die Errichtung von Kläranlagen bieten. Im Nordostatlantik sind der zunehmende Schiffsverkehr und die Errichtung immer neuer Häfen bedrohlich.

derstandard.at - 08.06.2007
Fischereinationen verhindern Schutz des Heringshais
Die UN-Artenschutzbehörde hat auf ihrer Konferenz in Den Haag einen Vorschlag der EU abgelehnt, den Handel mit dem Fleisch des Heringshais zu verbieten. Der von Deutschland im Namen der Europäischen Union vorgelegte Antrag fand am Donnerstag nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit der CITES-Konferenz. Die Delegationen von 54 Staaten folgten dem Antrag, den Heringshai (Lamna nasus) in die Liste des Artenschutzabkommens aufzunehmen, das den grenzüberschreitenden Handel mit Produkten einer Art untersagt. 39 Staaten stimmten dagegen, 12 enthielten sich. Der deutsche Delegierte Jochen Flasbarth sagte bei der Vorstellung des Antrags, eine Intervention der CITES in den Handel mit dem Heringshai wäre ein bedeutendes Signal und Beleg für die Einsicht, dass Fische keine unerschöpfliche Ressource seien. So sei ein Drittel aller Fischbestände der Welt akut bedroht.

20min.ch - 07.06.2007
Fische: Coop bekennt sich zum Artenschutz
Am morgigen Tag der Weltmeere lancieren Coop und die Umweltorganisation WWF zusammen die WWF Seafood Group, der man nur bei einem umfassenden Bekenntnis zum Schutz der Weltmeere beitreten darf. Als Sofortmassnahme streicht Coop Zackenbarsch, Rochen, Beryx und den Roten Thun (Blauflossen-Thun) aus dem Sortiment. Schrittweise stellt Coop anschliessend das gesamte Sortiment auf Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Produktion um. Heute beträgt der Anteil an Öko- Fisch bei Coop 18 Prozent. So soll für Kabeljau sowie Heilbutt, die aus überfischten Beständen im Nordostatlantik stammen, oder für Fische wie Seeteufel oder Rotbarsch, die wegen ihrer langsamen Fortpflanzung bedroht sind, eine ökologisch sinnvolle Lösung gefunden werden. «Ansonsten bieten wir auch diese Fische nicht mehr an», sagt Coop-Chefeinkäufer Renato Isella. Auch die Migros verhandelt mit dem WWF über einen Beitritt zur Seafood Group. Zurzeit stammen bei der Migros erst 10 Prozent der Fische aus nachhaltiger Produktion.

derstandard.at - 09.06.2007
Satellitenbilder zeigen Raubbau an Urwald
Satellitenbilder haben erstmals das volle Ausmaß des Raubbaus an den zentralafrikanischen Wäldern zu erkennen gegeben. Der Urwald galt bisher als eines der unberührtesten und besterhaltenen Waldgebiete der Erde. Doch die Holzindustrie hat mit ihren Sägen tiefe Schneisen in die Wälder gezogen. Das wiesen Nadine Laporte und Kollegen vom Woods Hole Research Center in Falmouth (US-Bundesstaat Massachusetts) jetzt nach. Im Wissenschaftsjournal "Science" vom Freitag berichtet das Team, dass jede dritte jetzt benutzbare Straße (38 Prozent) durch den Urwald einmal als Schneise von industriellen Holzfällern geschlagen worden war. Die US-Forscher verschafften sich anhand von 300 Landsat- Satellitenaufnahmen einen Überblick über drei Jahrzehnte Raubbau an einem Urwaldgebiet von vier Millionen Quadratkilometern.

derstandard.at - 12.06.2007
Slowakei will 400 Bären abschießen - Polen protestiert gegen Abschusspläne in der Tatra
Das polnische Umweltministerium macht sich für den Erhalt des Braunbären-Bestandes im Tatra-Gebirge stark. Es protestiert gegen die Pläne der benachbarten Slowakei, dort 400 Exemplare zu erschießen. Die Slowakei solle zumindest in der Nähe der Grenze auf Abschüsse verzichten, um keine polnischen Bären zu treffen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber der polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza".

nd-online.de - 11.06.2007
Der beste Freund des Wolfes bleibt der Bergmann - Lausitzer Streit zwischen »Abknall-Brüdern« und »grünen Weibern« 
 Seit einigen Jahren gibt es auch in der Lausitz wieder Wölfe. Mit dem ersten Nachwuchs, den sie in diesem Jahr erwarten, flammte auch die Debatte zwischen Jägern, Landwirten und Naturschützern wieder neu auf. ... Überhaupt nicht zufrieden mit der Arbeit der Wolfsschützer sind die Männer vom »Verein  Sicherheit und Artenschutz«, von manchen schlicht »Abknall-Brüder« genannt. Die kleine Gruppe von Jägern, Teichbesitzern und anderen Persönlichkeiten, die satzungsgemäß »durch ihre Einstellung fest mit ihrer Heimat der Lausitz verwurzelt sind« sorgt sich sehr um eine wolfsfreie Zone. Bei Bedarf präsentieren sie gern gerissenes Wild und die Sorge, angesichts der Nahrungskonkurrenten verhungern zu müssen.  Andere Wolfsgegner wildern lieber im Verborgenen und schicken Postkarten mit unverblühmten Drohungen wie: »Erst die Wölfe, dann die grünen Weiber!«, erzählt Gesa Kluth. Immerhin hat sich mittlerweile »Pro-Wolf« gegründet, und die Öffentlichkeitsarbeit in Spreewitz (Lupus GbR) und in Rietschen (Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz) nimmt Fahrt auf. Noch im September wird der »Wolfsradweg« fertig gebaut sein: 43 Kilometer von Nochten nach Steinbach als Verbindung von Oder-Neiße- und Spree-Radweg; doch kaum ein Radler wird je allein den scheuen Räuber sehen. Wer das dennnoch sicher möchte, könnte mit Stephan Kaasche zum Wolfswandern gehen

Thüringer Allgemeine - 08.06.2007
Felix und seine Freunde
Sie wurden ausgewildert oder rissen aus: Mehrere Luchse sind in Thüringen unterwegs. Eine unfreiwillige Begegnung mit ihnen ist nicht ausgeschlossen. Ein Abend in dieser Woche, Renate Brettschneider ist mit ihrem Pinscher in einem Waldstück in Steina im Südharz spazieren. Plötzlich springt ein Tier hinter einem Stapel Holz hervor und stürzt sich auf den angeleinten Hund. Es ist ein Luchs. Bevor er zubeißen kann, schlägt die Frau mit ihrem Wanderstock zu und schreit, so laut sie kann. ... Auch um Nordhausen schleichen die Großkatzen. Gerhard Nowotny aus Hörningen fand einen Fußabdruck in der Flur zwischen Günzerode und Hochstedt. Sein Sohn machte sich davon ein Gipsmodell. Zwischen Woffleben und Niedersachswerfen lag ein totes Reh, dessen Haupt wohl nur ein Luchs gerissen haben konnte. Und vor drei Tagen saß "Felix" seelenruhig an einer Straße in Rottenbach bei Königsee. Mehrfach beobachtete ein Einheimischer den Luchs an dieser Stelle und meldete es im Suhler Tierpark. Denn von dort war "Felix" in der Orkannacht Anfang des Jahres samt Weibchen und einem Jungtier geflohen, als ein Baum das Gehege zertrümmerte. Das Junge konnte gleich darauf von Tierparkmitarbeitern betäubt und gefangen werden. Das Weibchen ging erst drei Monate später am Döllberg bei Suhl in eine eigens gebaute Falle. Doch "Felix" ist weiter auf der Flucht. Nächste Woche soll nun entschieden werden, ob die Spezialfalle in der Nähe von Rottenbach aufgestellt wird.

Ad-Hoc-News - 08.06.2007
Die Biber beschäftigen jetzt auch
Das Bundesumweltministerium sieht den Vorstoß der bayerischen Staatsregierung zu einem einfacheren Umgang mit Bibern durchaus wohlwollend. Die Umstellung von einer Einzelfallentscheidung über den Abschuss von Bibern auf eine pauschale Ausnahmeregelung in Form einer Verordnung «kann eine Verfahrenserleichterung sein und kann somit weniger Bürokratie bedeuten», sagte ein Sprecher des Bundesministeriums auf ddp-Anfrage in Berlin. Der Freistaat will dies in die anstehende Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes einbringen. Der Ministeriumssprecher betonte, auch bei einer solchen Verfahrensänderung blieben die Voraussetzungen für einen legalen Abschuss von Bibern die gleichen. Wie Bayern dann innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen mit den Bibern umgeht, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Dies sei allein Ländersache und wie alles staatliche Handeln der Kontrolle der Gerichte unterworfen. Die Staatsregierung beklagt enorme Schäden für die Landwirtschaft durch die hohe Biberpopulation im Freistaat. Deshalb sollen die Tiere an besonders schadensträchtigen Stellen vertrieben oder notfalls geschossen werden. Da der Biber unter strengem Artenschutz steht und nicht dem Jagdrecht unterliegt, müssen bislang vor der Tötung entsprechende Ausnahmegenehmigungen beantragt und jeweils einzeln begründet werden.

derstandard.at - 13.06.2007
Waldrappe in der Flugschule
20 Waldrappe aus dem Zoo Schönbrunn in Wien lernen diesen Sommer in Deutschland was fürs Leben: Nachdem es Forschern der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Oberösterreich gelungen ist, vom Aussterben bedrohte Waldrappe wieder anzusiedeln und ihnen die Zugvogelroute ihrer Vorfahren neu beizubringen, starten sie nun in Burghausen in Bayern ein ähnliches Projekt. Bei einer Pressekonferenz in Burghausen am Mittwoch wurden Details präsentiert. Waldrappe zählen zu den am meisten bedrohten Vogelarten der Erde. Es gibt nur noch 300 Exemplare in Marokko sowie weniger als zehn in Syrien. Ende der neunziger Jahre begannen Wissenschaftler, in Zoos nachgezüchtete Tiere im oberösterreichischen Almtal wieder anzusiedeln. 2004 zeigten sie ihren Schützlingen, was es heißt, ein Zugvogel zu sein: Angeführt von ihren menschlichen "Zieheltern", die in einem Leichtflugzeug saßen, flogen die Waldrappe in ihr Winterquartier nach Italien. Heuer haben die ersten Tiere ihren Weg zurück gefunden und "zu Hause" in Scharnstein sogar gebrütet.

Blick Online - 09.06.2007
Der tollkühnste Vogel der Schweiz!
Wenn der Ernst des Lebens beginnt, wird so mancher vorlaute Flegel plötzlich lammfromm. Auch «Blick» gings nicht anders. Als ihn Veterinär Martin Wehrle (43) gestern im Tierpark Goldau taufen wollte, war der Übermut des sonst so kecken Vogels plötzlich nackter Panik gewichen. Wie ein Häufchen Elend kauerte er in seinem Horst und zog die Schultern hoch. Könnte er wimmern, hätte er es getan. Dabei waren die Besucher, die ihn so ängstigten, in bester Absicht gekommen. Tierarzt Wehrle und seine beiden Pfleger wollen «Blick» auf sein Leben in Freiheit vorbereiten. ...«Blick» ist Teil des Wiederansiedlungsprogrammes der Stiftung Pro Bartgeier. Ziel ist es, das stolze Tier in den Alpen wieder heimisch zu machen. Bisher sind 137 Bartgeier ausgesetzt worden. 27 Vögel wurden seither in der Wildnis geboren.

Pressrelations - 11.06.2007
NABU kritisiert geplante Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes
Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die so genannte *Kleine Novelle“ des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) nachzubessern. Der derzeit in Abstimmung befindliche Gesetzesentwurf werde den Anforderungen des europäischen Artenschutzrechtes nicht gerecht und senke zudem die bewährten Standards für den Artenschutz auf nationaler Ebene. *Der aktuelle Entwurf stellt einen gravierenden Rückschritt für den Arten- und Naturschutz in Deutschland dar und verfehlt gleich zwei seiner Ziele. Es ist weder eine Verbesserung des bestehenden deutschen Umweltrechts zu erwarten noch werden die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes genügend berücksichtigt“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der heutigen Experten-Anhörung im Bundestag zur Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes.

Focus Online - 07.06.2007
Großes Herz für schnelle Katzen
Cindy schließt die Augen und schnurrt wie eine Hauskatze. Sanft lässt sie sich ins weiche Gras gleiten. Ihre Zunge streicht wie Schmirgelpapier über die Unterarme, immer wieder dreht sie genussvoll den Kopf. "Du brauchst keine Angst zu haben", sagt Tollie Nel. "Es gibt nichts, was ihr so gut gefällt wie gestreichelt werden." Die Gepardin hat mittlerweile alle viere von sich gestreckt, der Kopf ist fast ganz im Gras versunken, nur noch die Ohren spitzen heraus. Der ganze Körper vibriert vor Genuss. "Sie ist wie eine Miezekatze, nur ein bisschen größer", lacht Nel. "Wild wird sie nur, wenn sie mal nicht genug zu essen bekommt". Es muss ein Moment wie dieser gewesen sein, der das Leben von Tollie und Roeleen Nel veränderte. Als wilde Geparden 1994 innerhalb von acht Wochen 38 Schafe und Ziegen und vier Kälber auf ihrer Farm rissen, entschloss sich das Ehepaar, die Tiere unschädlich zu machen. Aber nicht, wie unter Namibias Farmern üblich, mit dem Gewehr, sondern mit riesigen Kastenfallen, in denen die Raubkatzen lebend gefangen werden konnten. Nach und nach wurden alle Tiere aus dem Verkehr gezogen. ... Bei Namibias Farmern sind die bis zu 110 Stundenkilometer schnellen Raubkatzen bis heute verhasst, weil sie Schafe, Ziegen und junge Rinder reißen. Von vielen Tierzüchtern werden sie deshalb kurzerhand erschossen. Um das zu verhindern, versuchten Tollie und Roeleen Nel zunächst, die eingefangenen Geparden außer Landes zu schaffen. Parks wie die Serengeti in Tansania und die Masai Mara in Kenia bekundeten auch großes Interesse daran, doch das namibische Gesetz verbot den Export. Selbst beim nahe gelegenen Etosha-Nationalpark klopften die beiden an, doch die Behörden hatten kein Interesse. Und so kam es, dass die Nels mangels besserer Alternativen ein etwa ein Hektar großes Gehege für die Tiere einrichteten. ... Zwölf Jahre später ist aus der verrückten Idee von einst ein beispielloses Projekt geworden. Mit der Unterstützung ihres Sohnes Mario ist der Otjitotongwe Cheetah Park entstanden, in dem die Tiere weitgehend sorgenfrei leben können. Statt einst eines Hektars misst das Gehege heute 250 Hektar. Samt der drei zahmen Tiere, die die Nels damals aufzogen, leben auf der Farm mittlerweile 19 Geparden.


BirdLife

BirdLife through a lens - 07.06.2007
An international competition to gather photos of all of the world’s 189 Critically Endangered birds has begun. Birdwatchers that may have captured one or more of these rare birds on camera are being asked to submit their best photos for use in the upcoming Rare Birds Yearbook, being published in association with BirdLife International.

PlanetArk


Massive Animal Herd Survives in Southern Sudan - 13.06.2007
A massive herd of animals thought to have been wiped out by decades of civil war in Southern Sudan has survived against the odds and could be one of the largest migrations of large mammals on the planet.
Tigers Disappearing From Yet Another Indian Reserve - 13.06.2007
Tigers have almost disappeared from yet another protected reserve in India, with numbers dropping drastically according to conservationists involved in a new count of the big cats.
Shark Protection Defeated at UN Wildlife Trade Talks - 12.06.2007
A United Nations forum on endangered species rejected bids on Friday to put in place controls on the multi-million dollar trade in two types of sharks, highly prized for their meat and fins.
Logging May Wreck Orangutan Forests in Decade - 12.06.2007
Illegal logging could destroy the last forest strongholds of orangutans within a decade and the world should do more to help Indonesia halt smuggling both of apes and of timber, a UN report said on Monday.
Rare Nepal Elephants Suffer From Tuberculosis - 12.06.2007
Ten of Nepal's 250 endangered elephants are suffering from tuberculosis in a national park and the disease is threatening to spread to humans and other wildlife, authorities said on Monday.
Army Poised for Action Against Wild Animals in Japan - 12.06.2007
Japan is preparing to mobilise troops to deal with wild animals such as boars, bears and monkeys.
Greenpeace Says Indian Port Killing Rare Turtles - 12.06.2007
A port being built on India's eastern coast is a "killing field" of rare Olive Ridley turtles and other marine life, and should be shut down, Greenpeace said on Friday.
World's Tigers on "Catastrophic" Path to Extinction - 12.06.2007
The world's wild tigers are on a "catastrophic" path to extinction as numbers continue to decline because of increased poaching, habitat destruction and poor conservation efforts by governments, a new report has said.
China Eyes Female Panda for Next Release Into Wild - 12.06.2007
China may release a female panda into the wild after a 5-year-old male was found dead, probably the victim of a fight, because females are seen as less of a threat by their wilder peers, state media said on Friday.
Tigers, Asia's Threatened Predators - 12.06.2007
The world's wild tigers are on a path to extinction as numbers continue to decline because of increased poaching, habitat destruction and poor conservation efforts by governments, a new report has said.

ENN

U.S. Weighs Reducing Spotted Owl Habitat - 13.06.2007
The Bush administration Tuesday proposed cutting 1.5 million acres from Northwest forests considered critical to the survival of the northern spotted owl, reopening the 1990s battle between timber production and wildlife habitat on public lands.
Caribbean Turtles Said To Be Threatend by Catches, Trade - 13.06.2007
Turtles in the Caribbean are under threat from over-fishing and illegal trade, with almost all eggs laid in Guatemala taken by humans, a wildlife trade monitoring network said on Tuesday.
India To Appeal To World To Keep Tiger Trade Ban - 13.06.2007
India will appeal to a U.N. wildlife forum to retain a ban on trading in tiger parts, despite Chinese lobbying to legalise trade in organs of the endangered big cats, the government said on Tuesday.
Bear Detection Kits Seen as Having Potential To Curb Illegal Trade - 12.06.2007
"Bear detection kits" may help crack down on an illegal trade in bear products supplied by Asian farms where animals are locked in cramped cages, a conservation group said on Tuesday.
Logging May Wreck Orangutan Forests in a Decade, UN Says - 11.06.2007
Illegal logging could destroy the last forest strongholds of orangutans within a decade and the world should do more to help Indonesia halt smuggling both of apes and of timber, a U.N. report said on Monday.
Congo Rangers Treat Rare Gorilla Orphaned in Shooting - 11.06.2007
National park rangers in the Democratic Republic of Congo are battling to save a 2-month-old gorilla found clinging to its dead mother, who was shot dead through the back of the head, conservationists said on Sunday.
Caribbean's Reef-Building Coral at Risk - 08.06.2007
Six species of reef-building coral could vanish from the Caribbean due to rising temperatures and toxic runoff from islands' development, according to a study released Thursday.
Crime Syndicates Smuggling Wildlife - 07.06.2007
It could be ivory concealed in a container, cans of caviar in a suitcase or baby chimpanzees in a crate. The smuggling of wildlife goods is a low-risk, high-profit enterprise proving increasingly attractive to crime syndicates.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF World Wide Fund For Nature - 13.06.2007
Zur Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag (3.-15. Juni): Staaten bekennen sich zum Tigerschutz
Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat sich heute zum Schutz der höchstens noch 7.000 Tiger weltweit bekannt. Die Staaten stimmten soeben dafür, die Schutzanstrengungen zu verstärken. Der wichtigste Punkt: Die Zucht von Tigern im großen Stil auf so genannten Tiger-Farmen soll deutlich beschränkt werden. Außerdem betonten die Staaten, wie wichtig das nationale Handelsverbot in China für das Überleben der letzten wilden Tiger sei. Der WWF reagierte
erleichtert: "Dies ist das heiß ersehnte Signal zum Tiger-schutz", freut sich WWF-Experte Volker Homes. ... "Die sehr deutliche Entscheidung der Weltartenschutzkonferenz wird es für China schwierig machen, ihr Handelsverbot aufzuweichen", sagt WWF-Expertin Jutta Jahrl. "Dies ist ein sehr guter Tag für die extrem bedrohten Raubkatzen." Die Weltartenschutzkonferenz CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) tagt noch bis Freitag.

WWF - 13.06.2007
Rote Koralle soll nicht aussterben - Meere dürfen nicht mehr für beliebten Schmuck geplündert werden
Die als Schmuck und Souvenir populäre Rote Koralle darf nicht länger beliebig verkauft werden. Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat soeben beschlossen, die Gattung Corallium in Anhang II ihrer Schutzkonvention zu listen. Anhang II erlaubt den Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten nur in strengen Grenzen. Die Rote Koralle und andere weniger bekannte Arten der Gattung sind in allen tropischen und warmen Meeren der Erde verbreitet. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es heute fast nur noch kleine, zum Teil nicht mehr fortpflanzungsfähige Kolonien der Meerestiere. „Bislang gab es keine Handelskontrollen, keine guten Managementpläne – es wurde einfach so drauflos geerntet", sagt WWF-Experte Volker Homes. „Wir sind sehr erleichtert, dass der Korallenhandel jetzt endlich auf eine nachhaltige Basis gestellt wird. Ab jetzt sind Korallen-Käufer Teil der Lösung, nicht Teil des Problems."

WWF - 12.06.2007
Elefantenrunde in Den Haag - WWF: Geschacher um Afrikanische Elefanten geht in die entscheidende Phase
Ab heute geht es auf der Weltartenschutzkonferenz in Den Haag um die Zukunft der Afrikanischen Elefanten. „Seit Beginn der Konferenz haben die afrikanischen Verbreitungs-Staaten in separaten Sitzungen versucht, eine einheitliche Linie zu finden, bislang ohne Erfolg“, sagt WWF-Experte Volker Homes. „So unterschiedlich wie die Größe der Elefantenpopulationen sind auch die Vorstellungen der einzelnen afrikanischen Länder zum Elefantenschutz.“ Während Kenia und Mali ein 20jähriges Handelsverbot für Roh-Elfenbein fordern, wollen Botswana und Namibia künftig jährlich neue Verkaufsquoten festlegen. Botswana hat außerdem einen so genannten Einmalverkauf von 40 Tonnen registriertem Elfenbein aus Staatsbesitz beantragt. Seit 1989 ist der kommerzielle Handel mit Elefanten weltweit verboten. Nachdem sich die Bestände im südlichen Afrika dank vieler Schutzmaßnahmen deutlich erholt hatten, wurde vier Staaten ab 1997 erlaubt, unter bestimmten Bedingungen Elefanten und Elefantenprodukte zu verkaufen. Botswana (derzeit rund 134.000 Elefanten), Namibia (13.000) und Südafrika (18.000) dürfen einen Teil des Roh-Elfenbeins von Tieren verkaufen, die eines natürlichen Todes gestorben sind oder aufgrund von Konfliktfällen geschossen werden mussten. Diese so genannten Einmalverkäufe werden streng überwacht. Ihr Erlös muss dem Elefantenschutz oder der Armutsbekämpfung der Menschen zugute kommen, die direkt mit Elefanten leben. Simbabwe (84.000 Elefanten) darf zwar kein Roh-Elfenbein handeln, aber Elfenbeinschnitzereien und Elefantenleder.

WWF - 11.06.2007
Europäischer Aal hat Schwein - Aale dürfen nur noch streng kontrolliert gehandelt werden, Sägefische überhaupt nicht mehr
Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat beschlossen, den Handel mit Europäischem Aal künftig streng zu kontrollieren, um den bedrohten Fisch besser zu schützen. Der Antrag Deutschlands im Namen der EU wurde heute mit großer Mehrheit angenommen. Der Europäische Aal ist als Speisefisch so beliebt, dass seine Bestände drastisch zurückgegangen sind. „Diese Entscheidung kommt in letzter Minute“, sagt WWF-Expertin Jutta Jahrl. „In einigen Gegenden sind die Aale seit 1980 um unvorstellbare 99 Prozent geschrumpft.“ Zuvor hatten die Delegierten zugestimmt, den Handel mit Sägefisch völlig zu unterbinden. Ausgenommen wurde lediglich eine nur in Australien vorkommende Art, die hauptsächlich lebend für Aquarien gehandelt wird.

Gruner+Jahr, GEO - 10.06.2007
GEO-Tag der Artenvielfalt bilanziert rund 1.300 Tier- und Pflanzenarten in Deutschlands größten naturnahen Weideflächen rund um Crawinkel (Thüringen)
Über 100 Experten für Flora und Fauna erforschten gestern das Artenvorkommen auf einer in Deutschland einzigartigen Weidelandschaft rund um den Ort Crawinkel, am Fuße des Thüringer Waldes. Auf 16 Untersuchungsgebieten in dem mehr als 20 Quadratkilometer großen Gebiet entdeckten sie dabei rund 1.300 Arten. ... Die Ergebnisse belegen insgesamt, dass die "halboffene Weidelandschaft" einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Lebensräume und Arten der Kulturlandschaft leisten kann.

WWF World Wide Fund For Nature - 08.06.2007
Weltartenschutzkonferenz: Haie gehen den Bach runter
Die unter anderem in der Nord- und Ostsee heimischen Dorn- und Heringshaie werden vorerst nicht vor Überfischung geschützt. Zwei entsprechende Anträge Deutschlands im Namen der EU wurden heute auf der Weltartenschutzkonferenz CITES abgelehnt. Weil beide Abstimmungen sehr knapp ausfielen, entscheidet die CITES-Vollversammlung am kommenden Freitag noch einmal über die Anträge. Beide Haiarten gelten weltweit als Delikatesse. In Deutschland sind vor allem Schillerlocke und Seeaal beliebt, die beide vom Dornhai stammen. "Die Entscheidung ist fatal" kritisiert WWF-Experte Volker Homes. "Im Nordatlantik sind die Heringshai-Bestände in den vergangenen 40 Jahren um 89 Prozent eingebrochen, vom Dornhai gibt es heute sogar 95 Prozent weniger
Tiere als noch vor zehn Jahren. Wir brauchen unbedingt einen internationalen Schutz für die Haie."

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 08.06.2007
Eine Woche Artenschutz: gut für Wale, schlecht für Nashörner und Haie
Halbzeit-Bilanz bei der Welt-Artenschutz-Konferenz in Den Haag: Nur wenige Tier- und Pflanzenarten erhalten einen stärkeren Schutz. Die meisten Beschlüsse der Delegierten aus 171 Nationen werden viele Arten aus Sicht des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) weiterhin gefährden. Verboten bleibt der Verkauf von Walfleisch oder anderen Teilen der sanften Riesen über Grenzen hinweg. Auch erkannten die Delegierten erstmals die Schwierigkeiten der Kontrolle und das bedrohlich wachsende Ausmaß des Internethandels an. Eine IFAW Studie registrierte in Großbritannien allein in einer Woche über 9.000 illegale Angebote - darunter lebende Tiere und Produkte aus Tierkörperteilen. ... Schlechter erging es Haien und Nashörnern. Trotz geringen Bestandszahlen, Wilderei oder übermäßiger Fischerei bleiben die Arten ungeschützt. Der Handel mit der Haiarten Dorn- und Heringshai sollte zumindest überwacht werden, um Schutzmaßnahmen in die Wege leiten zu können. Delegierte hatten heute Abgelehnt die zwei Haiarten zu schützen. ... Für bevorstehende zweite Woche werden engagierte Debatten um den Schutz der Elefanten erwartet, aber auch das Schicksal der Tiger und die Grundlagen der Konvention werden wichtige Themen sein.

NABU - 08.06.2007
NABU: Spatz bleibt häufigster Gartenvogel Deutschlands
Auch im Jahr 2007 ist der Haussperling der häufigste Gartenvogel in Deutschland: Bei der diesjährigen "Stunde der Gartenvögel", einer gemeinsamen Aktion von NABU und dem bayerischen NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), konnte der Vorjahresieger seinen Titel mit über 190.000 Sichtungen souverän verteidigen. Auch die Amsel auf Platz 2 (159.000) und die Kohlmeise auf Rang 3 (110.000) behielten ihre Plätze bei. "Besonders erfreut sind wir über das gute Abschneiden des Stars auf Platz 4, bei dem wir zuletzt vielerorts von Bestandrückgängen ausgehen mussten", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

WWF - 07.06.2007
Teures Tropenholz bleibt ungeschützt
Antrag Deutschlands auf der Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag chancenlos
Das in Europa und Nordamerika sehr beliebte Tropenholz Cedro, auch bekannt als Spanische Zeder, wird nicht besser geschützt. Ein Antrag Deutschlands, den Raubbau an dem zur Familie der Mahagonigewächse zählenden Holz zu stoppen, wurde heute auf der Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag zurückgezogen. Sämtliche Verbreitungsstaaten in Süd- und Lateinamerika hatten zuvor erklärt, gegen den Antrag zu stimmen, den Deutschland als Ratsvorsitzender für die EU gestellt hatte. „Das ist eine Katastrophe“, kommentiert WWF-Experte Volker Homes. „Es wird viel zu viel Cedro geschlagen, auch illegal und sogar in Schutzgebieten.“ ... Deutschland hatte beantragt, die sieben Cedro-Baumarten in CITES-Anhang II zu listen. Damit wäre der internationale Handel nur unter strengen Kontrollen möglich gewesen. ... Die Cedro-Wälder seien Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die durch den exzessiven Holzhandel bedroht würden. Cedro kommt von Mexiko und den Karibischen Inseln bis in den Süden Argentiniens vor. Die Bäume erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern und einen Durchmesser von etwa zweieinhalb Metern.

WWF - 07.06.2007
Größtes Tiger-Fotomosaik der Welt enthüllt
35 Organisationen fordern auf der Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag ein Ende des Tigerhandels
Mit dem zwei Stockwerke hohen Fotomosaik eines Tigers haben 35 Organisationen heute auf der Weltartenschutzkonferenz in Den Haag das weltweite Ende des Tigerhandels gefordert. Das 36 Quadratmeter große Mosaik, das vor dem Tagungsort enthüllt wurde, besteht aus rund 25.000 Fotos von Tigerfreunden aus über 140 Nationen. ... Die 35 Organisationen haben sich zur „International Tiger Coalition“ zusammengeschlossen, um die Delegierten dazu zu bringen, sich zu mehr Tigerschutz zu verpflichten. Sorgen bereitet der Tigerkoalition vor allem die Entwicklung in China. Dort leben inzwischen fast 5.000 Tiger auf so genannten Tigerfarmen. Die Farm-Besitzer drängen die chinesische Regierung, das seit 14 Jahren bestehende nationale Handelsverbot mit Tigerteilen aufzuheben. „Weil sich nicht erkennen lässt, ob ein Tigerprodukt von einem wilden Tiger oder einem aus Gefangenschaft stammt, wäre damit das Feuer auf Tiger in freier Wildbahn wieder eröffnet“, sagt WWF-Experte Volker Homes.

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Neue Veröffentlichungen

Gruner+Jahr, GEO - 12.06.2007
Das neue GEOkompakt: "Insekten"
Mit 962 500 Arten stellen die Insekten die bei weitem vielfältigste und größte Gruppe aller Lebewesen. Ihr Erfolg ist einem genialen Bauprinzip zu verdanken, das die Evolution vor rund 380 Millionen Jahren entwickelte: Insekten tragen ihre Organe gut geschützt im Inneren eines flexiblen, robusten Panzers, dessen Material leicht, fest und höchst variabel ist. Sie eroberten fast jede noch so lebensfeindliche Zone der Erde und überleben selbst, wenn sie eingefroren sind oder über mehrere Jahre austrocknen. ... GEOkompakt zeigt, weshalb Leuchtkäfer glühen, wie Falter in völliger Finsternis eine angreifende Fledermaus orten und wozu der Bombardierkäfer eine explosive Mischung in einer Reaktorkammer seines Hinterleibs zusammenmixt. Die neue Ausgabe von GEOkompakt schildert das bizarre Leben der Insekten und erzählt die überwältigende Erfolgsgeschichte jener Tiere, die als erste Lebewesen überhaupt die Lüfte erobert haben.
Außerdem im Heft: Neues zum Bienensterben - Käfer als fliegende Festungen - Wie ein Ameisenstaat funktioniert - Der Hochzeitstag der Eintagsfliegen - Fürsorgliche Insekteneltern - Die Massenvermehrung der Wüstenheuschrecken

S.Begall, H.Burda, C.E.Schleich
Subterranean Rodents. News from Underground (Gebundene Ausgabe)
Across the globe, some 250 species of rodents spend most of their lives in safe and stable, but dark, oxygen-poor and carbon dioxide-rich burrows, deprived of most of the sensory cues available aboveground. They have become fully specialized for a unique way of life in which foraging and breeding take place underground. The systematic research into adaptations of subterranean dwellers is only about two decades old, but it has rapidly intensified within the last few years, bringing insight into many aspects of the biology and evolution at different organization levels. Subterranean Rodents presents achievements from recent years of research on these rodents, divided into five sections: ecophysiology; sensory ecology; life histories, behavioural ecology and demography; environmental and economical impact; molecular ecology and evolution. It is a must for all researchers working in this field and will be of interest to zoologists, physiologists, morphologists, ecologists, and evolutionary biologists. 160,45 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Weitere Infos

Blick Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Delfin wird zur Quasselstrippe
«Castaway» («Verschollen») war im vergangenen Jahr gestrandet und in einer Pflegestation für verletzte und kranke Meerestiere aufgenommen worden. Dort fand man schnell heraus: Das Delfin-Weibchen war taub. Jetzt ist es Mutter geworden. Und muss seinem Baby trotzdem das für Delfine so wichtige «Sprechen» beibringen. Zwar versuche «Castaway» schon, mit ihrem Kind zu sprechen, so ein Betreuer. Aber dies gelinge ihr nur in einem sehr monotonen Tonfall mit eingeschränkten Tönen. Dies reiche nicht aus, dem kleinen Delfin die Delfinsprache richtig beizubringen. Für das spätere Schwimmen mit anderen Delfinen sei eine klar Verständigung aber lebensnotwenig. Jetzt wollen findige Forscher dem Kleinen verbal auf die Sprünge helfen. Und zwar mit einer Art Telefon. Das Gerät überträgt via Unterwassser-Mikrofone das Stimmengewirr von Delfinen, die in der einige Kilometer entfernten Bucht herumflitzen. Die Stimmen werden elektronisch ins Aquarium von Mutter und Kind geleitet – so soll der kleine Meeressäuger mit der Sprache seiner frei lebenden Kumpane vertraut werden. Und dank extra installierten Lautsprechern kann der Delfin seinen Kumpanen auch noch antworten. In ein paar Monaten, wenn das Kleine die kritische erste Wachstumsphase hinter sich hat, wird es in die nahe Bucht entlassen. Wenn alles nach Plan läuft, sollte es dann gleich losschwätzen können.

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Veranstaltungen

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18    - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August  2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria



Ausstellungen

Berliner Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
Die ausgestopfte Giraffe
Zu Lebzeiten erging es ihr eher erbärmlich, der etwas zu kurz geratenen Giraffe namens Brownie. Sie (biologisch ein Er) fristete ihr Dasein im Zoo von Kalkilja im Westjordanland, was an sich schon eine Strafe ist. Die Gehege des 1986 gegründeten Tierparks sind eng, das Futter ist meist knapp. ... Jetzt, fünf Jahre nach Brownies dramatischem Tod, ist aus dem Tier ein kontroverses Kunstobjekt geworden. Vom 16. Juni an ist es auf der Documenta in Kassel zu bestaunen. Das löst eine Menge Kopfschütteln aus unter den Leuten im Provinzstädtchen Kalkilja, aber auch in den deutschen Feuilletons, wo man sich fragt, was das Ganze soll, dieses Projekt, genannt "The Zoo Story". Die Idee dazu hatte der aus Österreich stammende Künstler Peter Friedl, 47 Jahre alt. Bei einem Besuch im Westjordanland hörte er von der bizarren Geschichte um die Giraffe, deren Schicksal es sogar schon in die New York Times gebracht hatte. Die Kurzfassung der Geschichte geht so: Die Giraffe, Liebling des Kalkilja-Zoos, war am 19. August 2002 während einer israelischen Militärrazzia, durch laute Knaller erschreckt, in Panik geraten, gegen eine Metallstange gerannt und zu Boden gesunken. Das hielt ihr Kopf nicht aus, da ein Giraffenherz wegen des langen Giraffenhalses mit sehr hohem Druck Blut ins Hirn pumpt. Brownie hatte keine Überlebenschance. Andere Zoo-Bewohner in Kalkilja wurden im Laufe der Intifada, so erzählt es der österreichische Künstler Friedl, "auch verrückt" und starben. Der örtliche Tierarzt Sami Khader stopfte die Tierkörper aus oder konservierte die Skelette. So wurde aus dem Zoo eine Art Museum aus Steifftieren und Brownie posthum zum Propaganda-Instrument. Eine Art Mahnmal gegen das israelische Militär und die Besetzung Palästinas.

Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.

Fr, 15.06.2007, 11:30 NDR, Der Tanz des Haubentauchers
Fr, 15.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Flughunde - Schwingen der Nacht
Fr, 15.06.2007, 14:15 HR, Sulawesi - Tiefland und Korallenmeer (2/2)
Fr, 15.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (90)
Fr, 15.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (16)
Fr, 15.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (211)

Fr, 15.06.2007, 21:00 RBB, Mein Leben mit Elefanten
Sa, 16.06.2007, 08:50 VOX, BBC Exklusiv: Tierische Weltreisen mit Steve Leonard - Wanderung mit Grauwalen
Sa, 16.06.2007, 11:40 MDR, Verwunschenes Naturparadies - Die Feldberger Seenlandschaft
Sa, 16.06.2007, 19:00 BR, natur exclusiv: Das Wendland - Niedersachsens wilder Osten (Wdh Mo)
Sa, 16.06.2007, 20:15 SWR, SamstagAbend, Zoogeschichten aus der Wilhelma
Sa, 16.06.2007, 21:40 arte, 360° - Geo-Reportage: Razzia im Regenwald
So, 17.06.2007, 09:15 VOX, Brunos Brüder - Probleme in der Stadt der Bären
So, 17.06.2007, 12:50 hr, Welt der Tiere: Nr.21 - ein Wolf wie kein anderer
So, 17.06.2007, 13:00 NDR, NDR Tiergarten: Hinter den Kulissen der Zoos im Norden
So, 17.06.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere: Auf Nacht-Safari in Singapur (Wdh Mo)
So, 17.06.2007, 18:00 3sat, nano extra: Fischzucht statt Raubbau
So, 17.06.2007, 20:15 3sat, Afrika - Wildnis im Wandel (Wdh Mo)
Mo, 18.06.2007, 13:03 rbb, Natur-Nah: Haubentaucher & Co.
Mo, 18.06.2007, 14:15 hr, Im Zeichen des Gorillas
Mo, 18.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (91)
Mo, 18.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (17)

Mo, 18.06.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser Woche u. a. im Zoo Heidelberg
Mo, 18.06.2007, 19:00 arte, Kaza - Ein Megapark für Elefanten
Mo, 18.06.2007, 21:25 3sat, Geburt im Giraffenhaus (Zoo Duisburg)
Di, 19.06.2007, 14:15 hr, Das Geheimnis vom Untersberg (Gänsegeier)
Di, 19.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (92)
Di, 19.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (18)

Di, 19.06.2007, 21:00 hr, Spanische Raubkatzen - Die Iberischen Luchse
Mi, 20.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Der große Treck der Karibus
Mi, 20.06.2007, 14:30 hr, Welt der Tiere: Bären in Bayern?
Mi, 20.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (93)
Mi, 20.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (19)

Mi, 20.06.2007, 20:15 NDR, In den Tiefen des Amazonas - Flußdelfine und Piranhas (Wdh Do)
Do, 21.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Die Abenteuer der Bärenkinder
Do, 21.06.2007, 14:15 hr, Die bunten Vögel vom Rhein
Do, 21.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (94)
Do, 21.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (20)

Fr, 22.06.2007, 10:30 MDR, Im Reich des Meeres - Wale und Haie
Fr, 22.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Im Bann der Königskobra
Fr, 22.06.2007, 14:30 NDR, NDR Zoogeschichten (Hodenhagen)
Fr, 22.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (95)
Fr, 22.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (21)

Fr, 22.06.2007, 19:00 arte, Zurück in die Freiheit - Schimpansen im Kongo
Fr, 22.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (212)
Fr, 22.06.2007, 21:00 rbb, Tiere im Grenzbereich - Lebensraum Kalahari

"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR und samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 17:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:05 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Düsseldorf

Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) ARD, 40 Folgen ab 30.Juli 2007
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF, ab August
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Kultur

Offiziell bin ich gerade nicht arbeitsfähig, könnte Sie also heute guten Gewissens mit meinen Tiraden verschonen – mache ich aber nicht! Sollte ich heute allerdings noch fiebriger als sonst daherkommen, so ist das ein paar kleine, gemeinen Viren geschuldet.
Solche werden jetzt auch verdächtigt, an der Pechsträhne des Delphinariums Nürnberg bei der Aufzucht von Jungtieren beteiligt zu sein.
Wie Sie vermutlich wissen, habe ich grundsätzlich nichts gegen Delphine in Gefangenschaft, außer das es mehrheitlich die falschen waren, der Baiji, um nur einen zu nennen, hätte das viel nötiger gehabt, als „Flipper“.
Nur wenn man dann heute Meeressäuger hält, dann bitte fortschrittlich, das wird Nürnberg künftig hoffentlich tun, aber es gibt auch solche, die bauen neue Becken, bei denen man den Eindruck hat, die Lagune in Harderwijk sei nie gebaut worden. Das Orcabecken im Loro-Parque z.B. wird zwar als „Anlage der absoluten Superlative“ und „weltweit modernste Installation“ beworben, aber Unterwasserstruktur, Flachwasserbereiche mit Fischbesatz oder partielles, höchst dekoratives Fadenalgenwachstum existieren hier nicht. Da haben wir es dann halt doch wieder, Größe ist tatsächlich nicht alles - ohne Struktur bleibt sie Makulatur, fern der Natur und ohne Kultur.
Kultur bedeutet Entwicklung und in diesem Sinne, sollen die Damen und Herren vom IZW ruhig ein paar anlegen - also Kulturen - und gucken was sich befindet, im Wasser oder im Delphin und ich widme mich jetzt wieder meinen eigenen Viren.

Bleiben Sie gesund
Ihr
Carsten Schöne


www.schoenes-tierleben.de
  

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