Liebe Leser,
heute nochmal ein kurzes Vorwort, die Fahrt ins Wochenende
drängt...
Apropos dringend: die Studie des Tiergarten Nürnbergs zur hohen
Sterblichkeitsrate der Delfinjungen drängt ebenfalls.
Und während sich die Tümmler weiterhin in deutschen
Delfinarien tummeln, können Sägefisch und Europäischer
Aal sich dank CITES schonmal auf verstärkte Schutzmaßnahmen
freuen. Gleiches gilt für die Tiger, nur Dorn- und Heringshai
sowie die Nashörner hatten auf der Konferenz schlechte Karten. Bis
Freitag wird noch über die Zukunft der Elefanten entschieden. Aber
lesen Sie selber...
Ein sonniges Wochenende und bis zur nächsten Ausgabe,
Ihre
Annette Schubert
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| Zoos –
Meldungen |
Netzeitung - 8. Juni 2007
Delfin
im Nürnberger Tiergarten geboren
Nur wenige Stunden nach der Geburt schwimmt
Delfinweibchen Sunny bereits synchron mit ihrem Neugeborenen. Die
Nürnberger sind froh, denn sie verloren in den vergangenen Jahren
vier Tiere.
Nach mehreren Misserfolgen kann sich der Nürnberger Tiergarten
endlich wieder über eine problemlose Delfin- Geburt freuen. Nach
Angaben der Stadt vom Freitag brachte die acht Jahre alte Sunny am
Donnerstag ihr erstes Junges zur Welt. Erst vor einem Jahr starben ein
Delfin-Weibchen und ihr Ungeborenes. Im Frühjahr 2005 verendete
ein Delfin-Baby kurz nach der Geburt. Im Jahr davor starb ein Jungtier,
das von seiner Mutter abgelehnt und deshalb notdürftig mit einem
Fläschchen gefüttert werden musste. Mit der achtjährigen
Sunny, die im September 2005 aus dem Delfinarium im Heidepark Soltau
nach Nürnberg kam, scheint der Tiergarten mehr Glück zu
haben. «Trotz ihres jungen Alters zeigte Sunny gute
Mutterqualitäten», sagte Delfintrainer Lorenzo von Fersen am
Freitag. «Von Anfang an führt sie das Jungtier sehr
gut.»
PR-Inside.com - 8. Juni 2007
Neues Delphinbaby im Tiergarten Nürnberg
Im Tiergarten Nürnberg gibt es
Nachwuchs: Am Donnerstag wurde dort ein Delphinbaby geboren. Die Geburt
verlief problemlos. Mutter Sunny und ihr Baby sind wohlauf, wie die
Stadt Nürnberg am Freitag mitteilte. Mit einem Namen für den
kleinen Tümmler kann es noch ein wenig dauern. Denn bislang
weiß niemand, ob es sich um ein männliches oder weibliches
Jungtier handelt. «Wir werden den Delphin nicht extra einfangen,
um nachzusehen», sagte der Delphinexperte im Tiergarten, Lorenzo
von Fersen, im ddp-Interview. Jetzt sei er erst einmal froh, dass alles
so gut gelaufen ist. «Die erste kritische Phase von 24 Stunden
haben wir hinter uns gebracht», erläuterte der
Verhaltensbiologe. Gerade bei Erstgebärenden sei eine Geburt oft
problematisch. ... Nach Angaben des Tiergartens zeigt das Verhalten von
Mutter und Delphinbaby eine stabile Bindung. Bereits kurz nach der
Geburt seien die beiden synchron geschwommen. Nach rund zwölf
Stunden habe das Baby zum ersten Mal bei seiner Mutter Milch getrunken.
Ad-Hoc-News - Montag, 11. Juni 2007
Tierschützer: Tod des Delfinbabys im
Nach dem Tod des erst vier Tage alten
Delfinbabys im Tiergarten Nürnberg fordern Tierschützer die
Schließung der deutschen Delfinarien. Es gibt eine lange
Todesfall-Statistik von in Gefangenschaft lebenden Delfinen, sagte das
Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere, Laura Zimprich,
am Montag im ddp-Interview. «Deshalb muss das Nürnberger
Delfinarium geschlossen werden - ebenso wie die drei anderen in
Deutschland - in Duisburg, Münster und Soltau.»
spiegel.de - 11.06.2007
Nürnberger Tierpark lässt Tod von
Baby-Delfin untersuchen
Delfinarien sind umstritten, Tierschützer fordern ihre
Schließung. Jetzt ist in Nürnberg ein Baby-Delfin gestorben
- aufgrund der Gefangenschaft, sagen Kritiker. Definitiv nicht,
entgegnet der Tierpark, und hat eine Studie beauftragt.
Yahoo! Nachrichten - Montag, 11. Juni 2007
Schließung des Nürnberger Delfinariums
gefordert
Nach dem Tod des erst vier Tage alten
Delfinbabys im Tiergarten Nürnberg fordern Tierschützer die
Schließung des Delfinariums. «Es gibt eine lange Statistik
an Todesfällen von in Gefangenschaft lebenden Delfinen»,
beklagte das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere,
Laura Zimprich, am Montag im ddp-Interview. «Deshalb muss das
Nürnberger Delfinarium geschlossen werden - ebenso wie die drei
anderen in Deutschland, in Duisburg, Münster und Soltau.»
Die hohe Sterberate der Tümmler ist nach Ansicht der
Tierschützerin Folge der Gefangenschaft. «Eine artgerechte
Haltung von Delfinen in Zoos ist aus unserer Sicht nicht
möglich», betonte Zimprich. Der Lebensraum der Tiere in
Freiheit sei den dortigen Bedingungen «überhaupt nicht
ähnlich».
Bocholter-Borkener Volksblatt - Montag, 11. Juni 2007
Schon wieder ist ein Delfinbaby im Zoo gestorben
Das Nürnberger Delfinbaby ist tot. Der
kleine Tümmler wurde nur vier Tage alt. Wie der Tiergarten
Nürnberg mitteilte, verstarb das am Donnerstag geborene Tier am
Sonntag. Tiermediziner vermuten, dass das Delfinjunge nicht genug Milch
bei seiner Mutter Sunny getrunken hat. Die Tierpfleger stellten bei dem
noch namenlosen Tier einen extrem niedrigen Blutzucker fest. Es konnte
nur noch tot aus dem Becken geborgen werden. ... Tierschützer
fordern die Schließung der deutschen Delfinarien. Es gibt eine
lange Todesfall-Statistik von in Gefangenschaft lebenden Delfinen,
sagte das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für Tiere, Laura
Zimprich. "Deshalb muss das Nürnberger Delfinarium geschlossen
werden - ebenso wie die drei anderen in Deutschland - in Duisburg,
Münster und Soltau."
Ad-Hoc-News - Montag, 11. Juni 2007
Nürnberger Delfinbaby ist tot
Nur vier Tage ist das Nürnberger
Delfinbaby alt geworden. Der kleine Tümmler starb am Sonntag, wie
der Tiergarten am Montag mitteilte. «In den letzten Stunden hat
er nicht mehr so getrunken wie er sollte», klagt der
Delfinexperte im Tiergarten, Lorenzo von Fersen, im ddp-Interview.
Mitarbeiter hätten bei dem toten Tier einen extrem niedrigen
Blutzuckerspiegel festgestellt. Doch die genaue Todesursache sei noch
unklar. «Wir müssen jetzt abwarten, was die Pathologie
sagt», berichtet von Fersen. Der kleine namenlose Tümmler
ist bereits das sechste tote Delfinbaby im Nürnberger Zoo
innerhalb von drei Jahren. «Alle Tiere sind innerhalb der ersten
Woche gestorben», sagt der Verhaltensbiologe. «Wir wollen
die Ursache jetzt gründlich untersuchen.» Deshalb habe der
Zoo eine Studie in Auftrag dagegen, die nach einer Systematik der
Sterbefälle suchen soll. Erste Ergebnisse werden in einigen Wochen
erwartet. Für Tierschützer liegt der Grund auf der Hand.
«Die hohe Sterberate ist Folge der Gefangenschaft, ganz
klar», sagt das Vorstandsmitglied des Vereins Menschen für
Tierrechte, Laura Zimprich, im ddp-Gespräch.
Thüringische Landeszeitung - Dienstag, 12. Juni 2007
Trauer um totes Delfin-Baby
Ein Delfin-Baby ist im Tiergarten in
Nürnberg gestorben. Es war erst drei Tage alt. Das Kleine hatte in
seinen letzten Stunden nicht genug Muttermilch getrunken, vielleicht
sogar gar keine mehr.
Schon in den vergangenen Jahren sind mehrere kleine Delfine in dem
Tiergarten gestorben. Mitarbeiter des Zoos wollten das Jungtier am
Sonntag für eine Untersuchung aus dem Wasser nehmen. Aber da war
es nicht mehr am Leben. Der Tod ist für den Zoo ein Rätsel.
»Es sah alles gut aus. Mutter "Sunny" hatte sich von der ersten
Stunde an rührend um ihr Junges gekümmert«, sagte der
Delfin-Trainer. Der Zoo wundert sich auch, warum schon so viele
Baby-Delfine gestorben sind. Tierschützer meinen, die Haltung der
Tiere ist schuld daran. Das Wasserbecken für die Säugetiere
sei zu eng.
n-tv - Dienstag, 12. Juni 2007
Nürnberger Tiergarten ratlos
Das am vergangenen Donnerstag im
Nürnberger Tiergarten geborene Delfin-Baby ist tot. Nur drei Tage
nach der Geburt sei das Jungtier am Sonntag an Unterzuckerung
gestorben, teilte die Zoo-Leitung am Montag mit. Der junge Delfin habe
offenbar in den letzten Stunden seines Lebens keine oder zumindest zu
wenig Muttermilch getrunken. ... Die Tiergartenleitung ist unterdessen
ratlos. Das Muttertier habe einwandfrei Milch produziert. Auch habe
"Sunny" das Jungtier vorbildlich angenommen. Die Delfin-Aufzucht in
Nürnberg erlitt damit einen erneuten Rückschlag. Seit der
Geburt des jungen Delfins "Naomi" im Jahre 1998 sei dem Tiergarten
keine Delfin-Aufzucht mehr gelungen, räumte die Zooleitung ein.
Allein im Vorjahr starben im Nürnberger Zoo drei junge Delfine
innerhalb einer Woche nach der Geburt, in den Jahren 2005 und 2004 war
es jeweils ein Delfin-Baby. In zwei Fällen hatten die Muttertiere
den Nachwuchs nicht angenommen, in den übrigen Fällen
rätseln Zooleitung und zu Rate gezogene Tierärzte über
die Ursachen.
Journal Society GmbH - 12.06.2007
Tierquälerei in Nürnberger Delfinarium?
Nur vier Tage lebte der von der Nürnberger Zoo-Leitung lang
erwartete kleine
Tümmler. Am Sonntag starb der kleine Meeressäuger angeblich
an
Unterzuckerung. Dies ist bereits das sechste tote Delfinbaby im
Nürnberger
Tiergarten innerhalb von drei Jahren. Damit verstarben dort seit 1973
bereits frühzeitig 32 Delfine.
Der geplante Neubau der Nürnberger Delfin-Lagune für 10,3
Millionen Euro
wird damit von Tierschützern in Frage gestellt, zumal
befürchtet wird, dass
aufgrund der mangelnden Nachzuchten wieder Wildfänge eingebracht
werden
könnten, deren Importe zwar unter das Washingtoner
Artenschutzabkommens
fallen würden, gleichwohl aber über Umwege von anderen Zoos
möglich seien. ... Insgesamt wurden bereits 23 Delfine
verschiedener Arten
aus sog. freier Wildbahn, überwiegend erfolglos, in Nürnberg
angesiedelt.
Jürgen Ortmüller, Wal- und Delfinschützer aus
Hagen/Westf., der bereits
spektakuläre Walschutzaktionen mit den ehemaligen
Greenpeace-Mitbegründer
Paul Watson zum Schutz der Wale unternommen hat und der für Ende
Juni in
Berlin eine Fachtagung zum Thema Delfintherapie mit dem bekannten
TV-Trainer
von „Flipper“, Richard O’Barry, vorbereitet, zum Tod des
Nürnberger
Delfin-Babys: „ ... Der Tod des kleinen Delfinbabys in Nürnberg
war nur eine Frage der Zeit.“ Der Walschutzexperte weißt darauf
hin, dass
Wale und Delfin nicht domestiziert werden könnten. Die permanenten
Totgeburten würden das beweisen. ... Zoo-Direktor Encke in
Nürnberg zur weiteren Entwicklung des Delfinariums: „Direkte
Importe aus freier Wildbahn sind nicht vorgesehen. Tausch,
Transfers etc. innerhalb des Europäischen Zuchtprogramms (EEP)
sind
selbstverständlich anstrebenswert. Jeder zweite Transfer ist ein
Wildfang.
Alle EEP’s funktionieren so.“
Yahoo! Nachrichten - Mittwoch, 13. Juni 2007
Nürnberger Delfinbaby an zu wenig Nahrung
gestorben
Das nach vier Tagen gestorbene
Nürnberger Delfinbaby hat zu wenig Milch aufgenommen. Die
Obduktion habe ergeben, dass die Blutzuckerwerte des Neugeborenen zu
niedrig waren, sagte der Delfinexperte im Tiergarten, Lorenzo von
Fersen, am Mittwoch in Nürnberg. Das Jungtier sei zwar beim
Trinken beobachtet worden, aber Milch habe es offenbar nicht
genügend gesaugt, sagte Fersen. Er wies außerdem auf die
geringen Einwirkungsmöglichkeiten hin, die Tierpfleger bei
Delfinen hätten. Löwen, Bären oder Affen könne man
wiegen, bei den Delfinen sei das einfach nicht möglich, betonte
Fersen. ... Um dem Rätsel der hohen Sterblichkeit bei Babys im
Delfinarium auf den Grund zu gehen, habe der Zoo gemeinsam mit der
Wildtierforschung Berlin ein Forschungsprojekt gestartet, sagte Fersen.
Unter Umständen könne es einen Virus im Becken geben, der
für ausgewachsene Tiere ungefährlich sei, bei Kälbern
aber zum Tod führe. In den vergangenen drei Jahren sind bereits
sechs Delfinbabys im Nürnberger Tiergarten gestorben.
Eichstätter Kurier - Mittwoch, 13. Juni 2007
Zoo plant Studie zur Aufklärung der Todesserie
bei Delfin-Babys
Nach dem Tod eines weiteren Delfin-Babys am
vergangenen Wochenende will der Tiergarten Nürnberg die Ursache
für das rätselhafte Delfin-Sterben wissenschaftlich
untersuchen lassen.
Das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierbiologie soll eine
Studie erarbeiten, teilte Tiergarten-Chef Dag Encke am Mittwoch mit.
Dabei solle auch der Vermutung nachgegangen werden, dass ein
tödlicher Virus die Ursache für den Tod von sechs neu
geborenen Delfinen innerhalb von drei Jahren gewesen sein könnte.
Im aktuellen Fall deuteten Untersuchungen aber auf ein Verhungern des
jungen Delfins hin. Er habe zuletzt zu wenig Muttermilch aufgenommen.
Tages-Anzeiger Online - Donnerstag, 7. Juni 2007
Flüchtiges Luchsweibchen im Tessin von der
Polizei erlegt
Hinter der Befreiungsaktion steckt die
"Animal Liberation Front" (ALF). Sie hatte ihr Vorgehen damit
begründet, dass alle Tiere das Recht hätten, in Freiheit zu
leben und nicht lebenslänglich hinter Gittern vegetieren zu
müssen.
Blick Online - Donnerstag, 7. Juni 2007
Tierschützer
haben mich auf dem Gewissen
«Tierschutz» nimmt manchmal
bizarre Züge an: Da befreien Militante einen Luchs aus dem Zoo –
Tage später muss der Wildhüter ihn abknallen.
Handelt die «Animal Liberation Front» (ALF) wirklich im
Interesse der Tiere, wie die militante Organisation von sich behauptet?
Da schlichen sich die «Tierschützer» Ende Mai in den
Zoo von Magliaso und liessen zwei Geier, einen Uhu, vier
Waschbären und ein Luchs-Paar aus den Käfigen (Blick Online
berichtete). Die Waschbären und das Luchsmännchen konnten die
Zoo-Verantwortlichen wieder einfangen. Doch für das Luchsweibchen
endete das Leben in freier Wildbahn heute fatal. ... Während die
Geier bei der Ortschaft Iseo ihre Runden drehen, tut sich der in
Gefangenschaft geschlüpfte Uhu schwer in der Freiheit: Ein Dutzend
Krähen umzingelt ihn gemäss Fehr andauernd, was ein
schlechtes Zeichen sei – vielleicht muss sich die ALF bald vorwerfen
lassen, dass sie neben dem Luchs auch den Vogel in den Tod getrieben
hat.
Tages-Anzeiger Online - Montag, 11. Juni 2007
Befreiter Geier tot
Einer der beiden Geier, die von radikalen
Tierschützern aus dem Zoo in Magliaso freigelassen wurden, ist
tot. Das Tier stürzte am Samstag von einem Ast zu Tode, nachdem es
vorher betäubt worden war. ... Wildhüter hatten den Geier am
Samstag in Pura in der Nähe von Magliaso auf einem Baum gefunden.
Sie entschlossen sich, das Tier zu betäuben. Ein Windstoss liess
den Vogel aber vom Ast herunterstürzen. Das Tier starb dabei. Laut
Fehr befindet sich auch der zweite entflohene Geier in der Nähe
von Magliaso. Es sei aber schwierig, diesen wieder einzufangen. Auch
die entflohene Königseule sei mehrmals gesehen worden, ohne dass
man sie habe einfangen können. Der Vogel werde von Raben bedroht,
könne sich aber ernähren. Nicht alle Tiere
«überleben» Freiheit ... Hinter der Befreiungsaktion
steckt die «Animal Liberation Front» (ALF). Sie hatte ihr
Vorgehen damit begründet, dass alle Tiere das Recht hätten,
in Freiheit zu leben und nicht lebenslänglich hinter Gittern
vegetieren zu müssen. Insgesamt liessen die radikalen
Tierschützer neun Tiere frei: zwei Luchse, vier Waschbären,
zwei Geier und eine Königseule.
Krone.at - 9. Juni 2007
Mensch und Tier
Bokito ist ein Gorilla und wohnt im Zoo von
Rotterdam. Eine Besucherin war von dem imposanten Tier regelrecht
verzaubert, kam fast jeden Tag vorbei, baute so etwas wie eine
Beziehung zu ihm auf. Jetzt brach Bokito aus seinem Gehege aus und
attackierte seine Verehrerin. Aus verschmähter Liebe? ...
Primaten-Experte Frans de Waal: "Die Frau hat den Gorilla mehrmals
wöchentlich mit ihrer Zoo-Dauerkarte besucht und ihm dabei -
vielleicht unabsichtlich -, schöne Augen gemacht. Dann ging sie
natürlich irgendwann weg. Der Silberrücken war durch das
Verhalten seiner Verehrerin offenbar frustriert. Schließlich ist
er in einem Alter, in dem Gorilla-Männchen nach Weibchen Ausschau
halten. Und in seiner testosterongeladenen Wut war auch der breite
Wassergraben kein echtes Hindernis mehr für ihn." ... Zoodirektor
Ton Dorresteijn im Interview mit der "Krone": "Ich bin zwar kein
Primatenexperte, aber für Frans de Waals Erklärung spricht,
dass auch Bokito offenbar nur Augen für die Frau hatte. An diesem
Tag war Hochbetrieb bei uns im Zoo, und es standen viele hundert
Menschen mit Kinderwagen und Babys in unmittelbarer Nähe. Trotz
der entstehenden Panik ging Bokito nur auf diese eine Frau los. Von ihr
abgelassen hat er erst, als sie sich klein machte, was ein Gorilla-Mann
nach ein paar rituellen Balzbissen von seinen Weibchen als Zeichen der
Unterwerfung erwartet." ... Ton Dorresteijn: "Der eigentliche Fehler
der Frau war, dass sie den Augenkontakt mit Bokito gesucht hat.
Gorilla-Männchen empfinden das in ihrem sozialen Umfeld als
Bedrohung ihrer dominanten Vormachtstellung." Ein Verhalten, das im
mehrfach oscar-nominierten Spielfilm "Gorillas im Nebel" rund um die
Primatenforscherin Dian Fossey (gespielt von Sigourney Weaver)
eindrucksvoll gezeigt wird. ... Derzeit darf die prominente Rotterdamer
Gorilla-Familie das Innengehege nicht verlassen, weil der Zoo daran
arbeitet, den Wassergraben so zu sichern, dass es keine Ausflüge
mehr für Bokito gibt. Der Direktor: "Meiner Meinung nach
trägt auch Tierpfleger Reimon Opitz vom Zoo in Berlin eine
Mitverantwortung an diesem gefährlichen Vorfall, der auch
schlimmer hätte ausgehen können. Wenn Primaten wie Bokito von
Hand aufgezogen werden müssen, weil die Mutter dazu nicht in der
Lage ist, sollte diese Bindung an einen Menschen höchstens zwei
Jahre dauern und das Tier danach in eine Gruppe eingegliedert werden.
Bei Bokito in Berlin waren es aber sieben Jahre. Das lenkt die
Prägung eines Affen zu sehr von seinesgleichen auf den Menschen
ab."
>> siehe auch: NL-Meldungen
Planung
und Bau
Gießener
Anzeiger - 8. Juni 2007
Drei Wolfswelpen machen Stippvisite in Garbenteich
Drei in Süd-Schweden vor zwölf
Tagen auf die Welt gekommene Wolfswelpen machten für ein paar
Stunden Station in Garbenteich. Sie werden zukünftig im
saarländischen Merzig im Wolfspark des Garbenteichers Werner
Freund leben. Der 74-jährige Werner Freund hatte vor zwei Wochen
einen Verpflegungsstopp bei seiner Schwester Else Weis eingelegt, als
er mit zwei seiner Mitarbeiter auf dem Rückweg vom Zoo in Hannover
war, wo er zwei ebenso junge Timberwolfswelpen für seinen
Wolfspark abholte. Die fünftägige Reise nach Schweden machte
Freund, der seit rund 30 Jahren den Wolfspark in Merzig betreibt,
allerdings nicht mit. Der Wolfsforscher hat als "Adoptivvater" mit der
Handaufzucht des tierischen Nachwuchses alle Hände voll zu tun.
... Die Wolfswelpen kommen aus dem 100 Hektar großen Tierpark in
der Provinz Skane (Schonen) bei Höör (Südschweden).
Neben der nordischen Fauna gibt es dort auch seit vielen Jahrzehnten
Wölfe. Bereits vor Monaten wurde mit dem Tierpark Kontakt
aufgenommen und vereinbart, dass Werner Freund ein paar Welpen zur
Aufzucht bekommt, wenn Wölfe auf die Welt kommen. Der
Werner-Freund-Wolfspark wird in verschiedenen Abschnitten erweitert
(wir berichteten). Der erste Teilabschnitt ist fertig gestellt und wird
am 28. Juni eingeweiht, wie beim Aufenthalt der Wolfspark-Mitarbeiter
in Garbenteich zu erfahren war.
Freie Presse - 8. Juni 2007
Ein Promi-Paar im ersten Streichelzoo Reichenbachs
Reichenbach ist um eine kleine Attraktion
reicher: Auf dem Außengelände des Lokals „Schöne
Aussicht“ ist ein kleiner Streichelzoo entstanden. Im Gehege leben zwei
Hängebauchschweine, zwei Bergziegen und drei Kaninchen. Die Tiere
sind aus dem Tierpark Hirschfeld. Die kleine Fee Schwabe freut sich
über die süßen Hängebauchschweine mit prominent
klingenden Namen: Herr Schröder und Frau Merkel fressen ihr sogar
aus der Hand. Ein Beachvolleyball-Feld im Außengelände wird
heute eingeweiht. Die Inhaber der Schönen Aussicht, Annett und
Türk Sommer, haben zudem ihre Ankündigung verwirklicht und im
Inneren des Lokals Ober- und Untergschoss getrennt.
Prignitzer - 8. Juni 2007
Flugunfähig, aber formschön
Die Eulenburg im Perleberger Tierpark hat
seit gestern den ersten Bewohner – eine Eule natürlich. Allerdings
ein ganz besonders Exemplar. Sie wird das i-Tüpfelchen der neuen
Eulenburg sein: die Skulptur von Hannelore Müller aus Perleberg.
Das ist bereits klar, bevor das Bauwerk in einiger Zeit von den echten
Eulen bezogen wird. ... Gestern wurde die Beton-Eule fürs
Pressefoto in eine stilisierte Fensteröffnung gestellt – und
machte sich dort so gut, dass daraus wohl ihr angestammter Platz werden
wird.
Die Arbeiten an der Eulenburg sind noch im Gange und werden
voraussichtlich erst nach dem Tierparkfest, das am 24. Juni
stattfindet, beendet sein. Die Arbeiten an der Eulenburg sind noch im
Gange und werden voraussichtlich erst nach dem Tierparkfest, das am 24.
Juni stattfindet, beendet sein.
ORF Niederösterreich Freitag, 8. Juni 2007
Tierpark Haag in neuem Glanz
Seit ein paar Wochen erstrahlt der Tierpark in Haag (Bezirk Amstetten)
in neuem Glanz. Ein neuer Eingangsbereich, ein neues Buffet machen den
Besuch noch angenehmer.
Der Tierpark Haag zählt heute zu den schönsten
Tierparkanlagen Österreichs und ist seit wenigen Wochen um eine
Attraktion reicher. In rund sechsmonatiger Bauzeit wurde der
Eingangsbereich neu gestaltet, ein neues Tierpark-Buffet mit Gaststube
und überdachter Terrasse geschaffen und ein neuer Kinderspielplatz
errichtet.
ka-city.de - Mittwoch, 13. Juni 2007
„Zoo-Hotel Karlsruhe“ für Pfälzer Pinguine
28 Humboldtpinguine aus dem Zoo Landau
machen derzeit „Urlaub“ im Karlsruher Zoo. In der vergangenen Woche
waren die Tiere in der Fächerstadt eingetroffen und sind nun in
einem freien Teil der Eisbärenanlage gleich neben den Karlsruher
Pinguinen zu beobachten. ... Der Grund für den Karlsruher
Aufenthalt der „Schwarzröcke“: In Landau soll ihr bestehendes
Gehege einem Komplettumbau unterzogen werden, weshalb für die
nächsten Monate ein Ersatz-Gehege für sie gesucht wurde. So
freut sich nun der Landauer Zoochef, Dr. Jens-Ove Heckel, um so mehr,
seine wertvolle Zuchtgruppe in guten Händen in der badischen
Nachbarschaft zu wissen. Die Pfleger stehen wechselseitig in
ständigem Kontakt, um Erfahrungen zur Haltung auszutauschen.
Märkische Allgemeine - Mittwoch, 13. Juni 2007
Wildpark Johannismühle plant
Greifvogelauffangstation
Der Förderverein Wildpark
Johannismühle plant eine Greifvogelauffangstation. Dafür
sollen bestehende Volieren umgebaut werden. Monique Zimmermann vom
Förderverein sagt, dass das Projekt 40 000 Euro kostet und 10 000
Euro bisher gesammelt wurden. Mit dem ersten Bauabschnitt soll noch in
diesem Jahr begonnen werden. Der Förderverein hofft auf weitere
Spenden. Greifvögel sind die beliebtesten Patentiere im Wildpark
Johannismühle. "Daran haben sicher auch unsere
Flugvorführungen ihren Anteil", sagt Monique Zimmermann. "Leute
bringen uns oft verletzte Vögel, etwa Bussarde und Eulen. Sie
werden bei uns gepflegt und möglichst wieder ausgewildert. Bisher
aber hatten wir wenig Platz für diese Tiere. Mitarbeiter nahmen
sie manchmal mit nach Hause."
Aktionen
Ostsee Netz - Donnerstag, 7. Juni 2007
Pinguinfest im Schweriner Zoo
Im Schweriner Zoo freuen sich 17
Humboldtpinguine auf den Einzug von Pinguin "Heinrich", der in der
neuen Pinguinanlage sein neues Zuhause bekommt. mit einem großen
Pinguinfest. Im Schweriner Zoo unweit der Ostsee findet am 10. Juni
2007 ein großes Pinguinfest statt. ... Am Info – Mobil an der
Pinguinanlage können sich Besucher über die Lebensweise der
Frackträger informieren. So können Tierstimmen abgehört
und Fußabdrücke von verschiedenen Wasservögeln mit dem
Fuß eines Pinguins verglichen werden. ... Auf einer Stellwand an
der neuen Anlage stellen sich die Pinguine der Welt vor.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - Freitag, 8. Juni 2007
Nashorn als Werbepartner
Freude beim Schweriner Zoo: Die ersten 20
„Claras“ sind verkauft. „Clara“, ein Nashorn-Modell aus
glasfaserverstärktem Polyesterharz, soll dem Tierpark dabei
helfen, den Eigenanteil für die geplante neue Anlage der
Dickhäuter zusammenzubekommen. Ihren ersten großen Auftritt
werden die „Claras“ bei der Nashorn-Parade am 3. Oktober haben. ...
Knapp 40 000 Euro will der Tierpark durch den Verkauf der etwa zwei mal
einen Meter großen Modelle einnehmen. Ein ehrgeiziges Ziel, aber
dass die Schweriner ein Herz für Nashörner haben, hat sich
auch schon beim Verkauf von „Bausteinen“ für die neue Anlage der
Dickhäuter gezeigt (SVZ berichtete). Rund 26000 Euro waren dabei
zusammengekommen. Etwa eine Million Euro wird das künftige Gehege
voraussichtlich kosten. Der Zoo hofft auf eine 90-prozentige
Förderung durch das Land. Mit dem Bau der rund 5000 Quadratmeter
großen Anlage, in die dann auch gleich eine Gefährtin
für Nashorn-Bulle Limpopo einziehen wird, soll nach der
Förderzusage noch in diesem Jahr begonnen werden.
Berliner Kurier - Freitag, 8. Juni 2007
Zoo wird ab Juli wieder teurer
Tierisch traurig: Der Zoo wird ab 1. Juli
teurer. Der Eintritt steigt von jetzt 11 auf 12 Euro, für Kinder
sind künftig 6 statt bisher 5,50 Euro fällig. Im Tierpark
bleibt es bei den alten Preisen.
Wer noch mal für "fast geschenkt" den Zoo besuchen will, geht
morgen Abend zur "Langen Nacht des BVG-Clubs" von 19 Uhr bis gegen
Mitternacht in Deutschlands ältesten Tiergarten. Da kostet der
Eintritt für alle nur 1 Euro. Aber: Es gibt nicht alle Tiere zu
sehen, Tierhäuser wie etwa das der Elefanten sind geschlossen.
Auch Knut muss um die Zeit schlafen.
Wiesbadener Kurier - Mittwoch, 13. Juni 2007
Standortvorteil auch für Tiere
Die Großstadt Frankfurt ist auch ein
großer Zoo - außerhalb des eigentlichen Tiergartens in der
Innenstadt. Darauf macht in dieser Woche die erste "Frankfurter Woche
der biologischen Vielfalt" aufmerksam.
Europäische Sumpfschildkröten dösen auf einem Baumstamm
in der Sonne. Der Feldhamster gräbt fleißig an seinem Bau
unterm Getreidefeld. Und während sich die Ringelnatter durchs
Ufergehölz schlängelt, lauert ein Eisvogel den Fischen im
Bach auf. Was wie eine ferne ländliche Idylle anmutet, sind Szenen
einer Großstadt. Diese Vielfalt des Lebens erfahrbar zu machen,
ist Teil des Projekts "Naturschutz-Botschafter" der Zoologischen
Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und des Zoos.
"Viele wissen gar nicht, wie viel Natur sich im urbanen Raum, direkt
vor der Haustür, erleben lässt", sagt ZGF-Projektleiterin Eva
Gross. "Ob Stadtwald, Teiche oder Wildwiesen - auf den Frankfurter
Grünflächen findet sich eine ganze Menge." Ein typischer
Vertreter der vielfältigen Fauna in der Skylinestadt ist der
Turmfalke, der Vogel des Jahres 2007. ... Und wenn es Nacht wird in
Frankfurt, sind auch die Fledermäuse unterwegs. Insgesamt 14
verschiedene Arten hat das Umweltamt unter den Nachtschwärmern
aufgespürt, als es in den vergangenen zwei Jahren in einer
groß angelegten Untersuchung auf die Spur der streng
geschützten Tiere ging. ... Ein besonders bemerkenswerter
Lebensraum in Frankfurt ist die Schwanheimer Düne: Als eine der
wenigen Binnendünen in Europa beheimatet sie eine sehr seltene,
ökologisch kostbare Pflanzengesellschaft, die Silbergrasflur. Dazu
gehören Kiefern, die an ferne Küsten erinnern, sowie eine
klangvolle Fauna und Flora wie die blauflügelige
Ödlandschrecke, Mannstreu und Sand-Strohblume. ... ZGF und Zoo
nehmen die Aktionswoche auch zum Anlass, um für den
natürlichen Reichtum auf der ganzen Erde zu werben. "Die
Regenwälder beherbergen eine Schatzkammer für moderne
Entwicklungen", betont Eva Gross. "Wir sollten auch ein
wirtschaftliches Interesse daran haben, dass dieser Lebensraum nicht
vernichtet wird." Eine Ausstellung im Nordwestzentrum zeigt diese
Zusammenhänge - etwa, was ein Reifenhersteller vom Baumfrosch in
Sachen Haftung lernen konnte.
augsburger-allgemeine.de Samstag, 09. Juni 2007
Vortrag über Madagaskar heute im Augsburger Zoo
Einen Vortrag über die Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars
hält heute um 18.30 Uhr im Augsburger Zoo die Zoodirektorin
Barbara Jantschke. Die afrikanische Insel Madagaskar ist ein Gebiet mit
besonders vielen seltenen und bedrohten Arten. Der Europäische
Zoo- und Aquarienverband widmet ihr daher seine diesjährige
Naturschutzkampagne. Dabei werden auch Spenden für lokale
Naturschutzbemühungen gesammelt.
presse-service.de - Dienstag, 12. Juni 2007
Alles über Wisente und Wildschweine
In der kommenden Sonntagsschule, 17. Juni,
des Heimat-Tierparks Olderdissen erfahren Kinder Interessantes
über Wisente und Wildschweine. Der Förderkreis „Lernort
Natur“ lädt alle Schulkinder bis zwölf Jahre, von 10 bis 11
Uhr, dazu ein. ... Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen
wird von den Mitgliedern des Förderkreises „Lernort Natur“
veranstaltet. Ziel ist es, den Kindern die Natur in der heimischen
Umgebung anschaulich und interessant näherzubringen. An einem
Sonntag im Monat findet die sogenannte Sonntagschule mit jeweils
wechselnden Themen statt. „Lernort Natur“ ist im Landesjagdverband NRW
organisiert.
Westfälische Nachrichten - Mittwoch, 13. Juni 2007
Dickhäuter bleiben gelassen: Dschungelbuch im Zoo
Generalintendant Wolfgang Quetes ist sehr
angetan von dem ungewöhnlichen Spielort: „Die Atmosphäre wird
die Menschen begeistern.“ Die Bühnenfassung des „Dschungelbuchs“,
die bereits im Herbst im Stadttheater Premiere hatte, soll jetzt im Zoo
aufs Neue ein breites Publikum in Dschungelfieber versetzen.
Derzeit laufen die Proben im Elefantenhaus auf Hochtouren. In direkter
Nachbarschaft haben die Bergloris ihre Heimat. Das Geschrei der
Papageien schafft eine intensive Dschungelatmosphäre, während
die Akteure auf der Bühne ihre Tierrollen bis ins kleinste Detail
proben.
Stadtmagazin - Mittwoch, 13. Juni 2007
Familientag im Zoo
Ein großer Familientag im Zoo Krefeld
sorgt am ersten Sommerferien-Sonntag, 24. Juni, von 9 bis 17 Uhr
für reichlich Abwechslung und Angebote für daheim gebliebene
oder noch nicht in den Urlaub gestartete. Dann können alle
Zoobesucher erfahren, warum "Massa" als Silberrücken bei den
Gorilladamen das Sagen hat und welche tierischen Rekorde überall
im Zoo in den Gehegen aufgestellt werden. Außerdem erwartet die
Besucher ein buntes, auf die ganze Familie abgestimmtes Rahmenprogramm:
Tierpfleger bieten im Laufe des Tages ständig abwechslungsreiche
Aktionen mit ihren "Schützlingen" an und Infostände
vermitteln spielerisch Wissen über die Zootiere.
Nachwuchs
20min.ch
Donnerstag, 7. Juni 2007
Yak-Kalb
Chnud: Der neue Star im Walter-Zoo
Während all seine Geschwister helle Streifen auf dem Rücken
haben wie ihr Vater, ist der jüngste Spross der Yak-Familie
schneeweiss. Getauft wurde das Baby auf den Namen Chnud – nicht zu
verwechseln mit Knut, dem berühmten Eisbär im Berliner Zoo.
Laut dem Walter-Zoo ist aber auch Chnud bereits der Liebling von Gross
und Klein.
20min.ch Donnerstag, 7. Juni 2007
Grazie
mit Segelohren
Riesige Segelohren und grosse dunkle Augen sind das Markenzeichen von
Endeleo, dem kleinen Kudu im Zoo Basel. Bei seiner Geburt am 2. Mai war
der Kleine rund 7,5 Kilo schwer. Mittlerweile erkundet er zusammen mit
Mutter Vyakula die Aussenanlage des Antilopenhauses, welche die Kudus
mit den Giraffen teilen.
Bote vom Haßgau - Montag, 11. Juni 2007
In Schweinfurt sind die Luchse los
Eine Überraschung bereitete das im
vorigen Jahr in das neue Luchsland eingezogene schwedische
Luchspärchen dem Wildpark Schweinfurt. Am 8. Mai brachte Liesel
drei prächtige Luchsbabys zur Welt. Jetzt ist klar: Die Tiere
fühlen sich in Schweinfurt wohl. "Aus biologischer Sicht war das
eigentlich noch nicht zu erwarten", sagt Thomas Leier, fachlicher
Leiter des Wildparks. "Andererseits spricht das Ereignis für die
Qualität der Unterbringung. Die Luchse fühlen sich wohl bei
uns."
Da die Eltern aus zwei verschiedenen schwedischen Wildparks kommen,
bedeute die Geburt auch eine frische Blutlinie für die Nachzucht
insgesamt.
Münsterländische Volkszeitung - Dienstag, 12. Juni 2007
"Alte Dame" ist erneut junge Mutter
Ein Kopf mehr tauchte am vergangenen
Donnerstag aus dem Wasser des Seehundbeckens im Naturzoo Rheine auf:
Über Nacht hatte sich Nachwuchs eingestellt. Seehündin Susi
war zum zwölften Mal Mutter geworden.
Mit 32 Jahren gehört Susi schon zu den Seniorinnen im
Seehundbecken. Zuletzt hatte sie im Jahr 2004 ein totes Jungtier zur
Welt gebracht. Vater Robby ist mit 31 Jahren auch nicht mehr der
Jüngste, aber die Vaterpflichten beschränken sich bei
Seehunden lediglich auf die Vaterfreuden.
Die elf Monate dauernde Tragzeit und schließlich die "Arbeit mit
dem Kind" bleibt an den Müttern hängen, und daher ist Susis
"Mutter-Bilanz" als beachtliche Leistung anzusehen.
MVregio - Dienstag, 12. Juni 2007
Wolfsnachwuchs im Stralsunder Zoo
Dass die Polarwölfin "Eicka" im
Tierpark Stralsund seit Mitte Mai Nachwuchs hat, war den
Zoomitarbeitern bekannt. Da sie in diesem Jahr jedoch ihre
Wurfhöhle so tief und eng angelegt hatte, dass eine Kontrolle
nicht möglich war, hieß es zunächst abwarten.
Dieser Tage lüftete sich das Geheimnis: Unter strenger Aufsicht
des Rudels verließen die beiden Jungtiere erstmals die Höhle
und zeigten sich Mitarbeitern und Besuchern. Ob es sich dabei um
männliche oder weibliche Tiere handelt, zeigt eine erste
Untersuchung, bei der die Tiere gleich mit einem Mikrochip
gekennzeichnet werden.
Aachener Nachrichten Dienstag, 12. Juni 2007
Gesunde Vierlinge im Tierpark!
Zwergziege Trimurti, Bewohnerin des Alsdorfer Tierparkes, hat gesunde
Vierlinge geboren! Das Böckchen und seine drei Schwestern kamen
bereits vor einer Woche zur Welt. Jedoch haben Situation und
Entwicklung der ersten Lebenstage den Ausgang zunächst offen
gelassen. ... Das Geißen-Glückskleeblatt ist die erste
Vierlingsgeburt bei Wiederkäuern im Tierpark Alsdorf
überhaupt. Auch in anderen Tiergärten wurde ein Wurf dieser
Größe bisher nur selten oder gar nicht registriert. Bleibt
zu wünschen, dass sich die vier Rangen weiter gut entwickeln,
allen biologischen Widrigkeiten zum Trotz.
Westdeutsche Allgemeine Mittwoch, 13. Juni 2007
Tierische Überraschung im Zoo Krefeld: Nachwuchs
bei Schneeleoparden
Für eine tierische Überraschung haben im Krefelder Zoo die
Schneeleoparden gesorgt. Früher als erwartet brachte Katze Odette
Anfang Mai zwei kleine Kater zur Welt. Wie die Stadt Krefeld am
Mittwoch berichtete, entdeckten die Pfleger den Nachwuchs nach einer
Kaffeepause in der Wurfkiste. Bis die Kleinen im Gehege zu sehen sind,
werde es noch etwas dauern, hieß es weiter. Derzeit würden
die noch blauäugigen Kater liebevoll von ihren Eltern umsorgt. Die
Zucht von Schneeleoparden im Krefelder Zoo hat Tradition: Bisher wurden
dort 48 Jungtiere geboren. Ursprünglich sind die Großkatzen
im zentralasiatischen Hochgebirge beheimatet.
Ad-Hoc-News - Mittwoch, 13. Juni 2007
Nachwuchs bei den Kleideraffen im
Nach langer Pause ist im Kölner Zoo
wieder ein Kleideraffe geboren worden. Die ursprünglich in Vietnam
vorkommenden Affen zählen zu den bedrohten Tierarten, wie eine
Zoosprecherin am Mittwoch mitteilte. Das Jungtier ist ein Männchen
und wurde auf den Namen Hi vong getauft, das vietnamesische Wort
für «Hoffnung». Der Kölner Zoo engagiert sich im
Naturschutz in Vietnam. Kleideraffen können in Gefangenschaft bis
zu 20 Jahre alt werden. Bei Zoobesuchern sorgen die männlichen
Tiere wegen ihrer auffallend roten oder blauen Geschlechtsteile
mitunter für Aufsehen.
RP Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Paten für das Trampeltier Alessa
Mit knapp 200 Kilo und einer
Höckerhöhe von gut 160 cm ist die sieben Monate alte Alessa
ein echtes Riesenbaby im Tiergarten Kleve – was für eine junge
Trampeltierdame aber nicht wirklich ungewöhnlich ist. Seit drei
Wochen komplettiert Alessa die kleine Trampeltier-Herde im Tiergarten
und hat mittlerweile sogar schon zwei Tierpaten gefunden: Anke
Gerrits-Wandel und Heinz Mülleneisen von HM Immobilien, Kleve.
Knut
Bild.T-Online.de - Montag, 11. Juni 2007
Schläft jetzt allein: Knut, der Goldbär
Der kleine Eisbär (6 Monate) darf sich
auf die faule Haut legen – er verschafft dem Berliner Zoo nämlich
5 Millionen Euro Mehreinnahmen! Zoochef Gerald Uhlich rechnet für
dieses Jahr mit einer halben Million zusätzlicher Besucher. Die
dürften den Umsatz von 12,2 Millionen Euro um 2,5 Millionen Euro
nach oben treiben. Die gleiche Summe versprechen Einnahmen aus
Werbeprodukten. Knut lernt derweil, auf eigenen Tatzen zu stehen:
Pfleger Thomas Dörflein schläft wieder zu Hause.
Web.de - Montag, 11. Juni 2007
Knut bringt Millionen ein - Bambus und Rüben
für Berlins Zoo-Tiere
Die rund 14 000 Tiere im Zoologischen Garten
Berlin verdrückten im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Millionen
Kilogramm Futter. Und Eisbär Knut schafft die dafür
nötigen Millionen in Euroscheinen ran.
Das Jungtier beschert dem Zoo bis zum Jahresende Zusatzeinnahmen von
voraussichtlich fünf Millionen Euro.
Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" habe allein der
Besucheransturm zur täglichen Knut-Show auf dem
Braunbärenfelsen den Umsatz um zusätzliche 2,5 Millionen Euro
nach oben getrieben.
Heidenheimer Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
«Blue Hearts Award» für Eisbär
Knut
Seine weltweite Blitzkarriere verhalf dem
erst sechs Monate alten Berliner Eisbären Knut zu seiner ersten
Ehrung. Das Tier sei am Montag mit dem Kinderpreis «Blue Hearts
Award» ausgezeichnet worden, teilte der Zoologische Garten Berlin
mit. Knut erhielt vom Verein Bridge of Hearts (Brücke des Herzens)
die Ehrung für seinen Anteil an «Entwicklung und
Träumen» von Kindern. Eine kleine
«Blaue-Herz»-Fliese werde dazu noch im Juni an einer
Brücke im Treptower Park in Berlin-Treptow eingelassen.
Blick Online - Dienstag, 12. Juni 2007
Knut
hält Preis in den Pranken
Dieses Wochenende feierte Knuddel-Knut
Geburtstag. Ganze sechs Monate alt ist der Fellträger nun. Von den
widrigen Umständen seiner Geburt ist ihm nichts mehr anzumerken:
Knuddel-Knut knurrt und ist mit fast 30 Kilogramm ein strammes Jungtier
geworden: Derzeit ist Knut im Trotzalter: Stur fast schon und neugierig
einerseits, nähebedürftig und ängstlich andererseits.
Sein Pflegepapa Thomas Dörflein ist trotzdem noch sein
Lieblingsmensch. Ist er nicht da, jammert Knut los. «Ich gehe
davon aus, dass ich etwa ein Jahr lang nah an ihm dran sein
werde»,sagt der Tierpfleger gegenüber der
«Welt». Immerhin: Schlafen tut Knut jetzt allein. Dass Knut
jetzt wirklich bei den Grossen mitmischt, zeigt sich aber auch daran:
Heute wurde ihm der «Blue Hearts Award» verliehen. Diesen
Preis konnten schon Berühmtheiten wie Franz Beckenbauer und
Katarina Witt entgegen nehmen, wie der Berliner Zoo am Montag
mitteilte.
Die Ehre verschaffte ihm der Verein Bridge of Hearts (Brücke des
Herzens). Und zwar wegen seines Anteils an «Entwicklung und
Träumen» von Kindern. Trotz seines jungen Alters sei Knut
schließlich zum Maskottchen der 9. UN-Naturschutzkonferenz
auserwählt worden, begründete der Verein seine Entscheidung.
Ad-Hoc-News - Dienstag, 12. Juni 2007
Silberner Knut hilft Zooprojekten zur
Der Schmuckhersteller Miss Bijou und der
Zoologische Garten Berlin haben eine Silberkollektion mit dem kleinen
Eisbären Knut entwickelt. Die Accessoires werden am Donnerstag der
Öffentlichkeit vorgestellt, wie Sprecher von Unternehmen und Zoo
am Dienstag mitteilten. Damit wolle das Unternehmen einen Beitrag zum
Zoo-Projekt «Respect habitats. Knut» leisten, das sich dem
Schutz natürlicher Lebensräume widmet, hieß es weiter.
Einen Teil des Verkaufserlöses werde der Zoo in eigene Projekte
zur Aufrechterhaltung der Artenvielfalt investieren.Den Silber-Knut,
der eine Erdkugel umarmt, werde es als Anhänger für Ketten
und Armbänder geben. Darüber hinaus seien auch Ohrstecker und
Ohrhänger mit diesem Motiv erhältlich.
Stuttgarter Nachrichten - Freitag, 8. Juni 2007
Irrflug nach Verlust des Nachwuchses
Ein ungewöhnlicher Gast sorgt seit
Tagen am Himmel über Stuttgart für Aufsehen: Ein
Weißstorch zieht nach dem Verlust seines Nachwuchses über
der Innenstadt seine Kreise. Obwohl sich viele Wildtiere den Menschen
anpassen, gehört er dort eigentlich nicht hin - widersetzt sich
aber hartnäckig dem Rücktransport zur Wilhelma. ... Der wilde
Storch kommt von der Wilhelma, wo sich meist zwei Paare zum Brüten
einfinden und hin und wieder auch gefüttert werden. In seinem Fall
hat sich die alte Geschichte vom Storch, der die Kinder bringt, auf
dramatische Weise umgekehrt: Das Männchen hat jüngst alle
vier Jungen verloren. "Im Nest auf einem Wohnheim war der Nachwuchs
bereits geschlüpft", so Seitz, "die Tiere sind aber durch die
Kälte und den Hagel der vergangenen Wochen ums Leben gekommen. Wir
konnten sie nicht mehr retten." Daraufhin habe das Männchen sein
Weibchen allein zurückgelassen: "Seine Familiensituation ist
zurzeit schwierig."
Der Neue Wiesentbote - Montag, 11. Juni 2007
Tierparkleiterin Karola Wendschuh erfolgreich
Seit dem 1. November 2002 ist Frau Wendschuh
nun schon beim Landkreis Forchheim - Wildpark Hundshaupten
beschäftigt, die Leitung wurde ihr am 1. 10. 2003 übertragen.
Sie führt seitdem mit sehr großem Erfolg unseren Wildpark.
Darüber hinaus hat sie das Steinbockgehege zu einem der
schönsten Gehege Deutschlands umgebaut. Ebenso schön wurde
das danebenliegende Gämsengehege. Die Landschaft der
Fränkischen Schweiz paßt hier hervorragend dazu. Neu
errichtet wurden auch das Wisent und das Elch Gehege. Vor kurzem wurde
eine neue Uhuvoliere mit darunterliegender Toilettenanlage in Betrieb
genommen.
Schwäbische Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
Magdeburger Löwenbabys erstmals im Freien
Sieben Wochen nach ihrer Geburt sind drei
asiatische Löwenbabys im Magdeburger Zoo am Sonntag erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert worden. In ihrem Freigehege
erkundeten die kuscheligen Raubkatzen zunächst vorsichtig das neue
Umfeld, mit Argusaugen von Mutter Kalindi beobachtet.
sz-online - Montag, 11. Juni 2007
Feuerwerk-Weltmeisterschaft: Zoo-Tiere gerieten in
Panik
Kunterbunt färbte sich Sonnabendnacht
der Himmel über Leipzig. Vor mehreren Tausend Zuschauern brannten
Pyrotechniker aus Portugal und der Ukraine am Zentralstadion
gigantische Feuerwerke ab. Leipzig ist eine Station der
Weltmeisterschaft der professionellen Pyrotechniker.
Allerdings hatte die in der Messestadt wegen der Nähe des
Veranstaltungsortes zu Wohnvierteln und zum Zoo umstrittene
Mega-Böllerei wie befürchtet ungewollte Nebenwirkungen.
Während sich die Zuschauer eine Stunde lang an Feuerblumen und
Lichtblitzen erfreuten, gerieten nur wenige Hundert Meter entfernt
zahlreiche lärmempfindliche Tiere wie Nashörner, Elefanten,
Flamingos und Vögel in helle Aufregung.
So musste der Zoo nach der Knallerei die Feuerwehr alarmieren. „Ein
verängstigter Strauß war offenbar in Panik in einen
Wassergraben gesprungen und fand nicht mehr heraus“, berichtete ein
Feuerwehrsprecher. ... Arme Tiere: Am kommenden Sonnabend steigt die
zweite Finalrunde in Leipzig - dann werden die Teams aus Polen und
Italien um den „World Pyro Award“ böllern.
Tageblatt - Montag, 11. Juni 2007
Heulen in der Tonart von „Canis lupus“
Im Innsbrucker Alpenzoo (A) läuft seit
drei Wochen ein Projekt zur Handaufzucht von drei kleinen Wolfswelpen,
die, wenn sie alt genug sind, bei zwei ausgewachsenen Artgenossen
integriert werden sollen. Ziehmutter der kleinen Rasselbande ist die
Luxemburger Zoologin Pascale Jüch.
Im Innsbrucker Zoo ist 1999 schon einmal die Handaufzucht von drei
Wolfswelpen gelungen. Schon damals hat sich die Zoologin Pascale
Jüch, die gerade ihr Studium beendet hatte und im Alpenzoo
arbeitete, dieser schwierigen Aufgabe angenommen.
Berliner Kurier - Dienstag, 12. Juni 2007
Zoff im Zoo und der tierische Streit
Zoff im Zoo. Es geht ums Geld. Und um Knut
und die anderen Tiere. Die wollen Zoo-Aktionäre (fast) umsonst
besuchen. Und nicht – wie vom Zoo geplant – 500 Euro für drei
lebenslange Dauerkarten zahlen. "Die Karten sind mein einziges
Privileg", sagt ein Aktionär, der mehrere Aktien hat (4000 gibt
es. Kurs gestern: 2579,51 Euro). "Ich gebe dem Zoo mit dem Kauf der
Aktien mein Kapital, da sollte der Besuch doch wohl drin sein." Eben
nicht! heißt es im Zoo. Denn die drei fast kostenlosen
Dauerkarten (gegen rund 10 Euro Einmal-Gebühr) pro Aktionär
sieht die Senatsfinanzverwaltung als eine Art verdeckte Dividende. Die
darf es aber für ein gemeinnütziges Unternehmen wie den Zoo
nicht geben. Sonst drohen hohe Steuern.
Der Kompromiss: Nur Neu-Aktionäre müssen löhnen. Wer
Aktien hat, für den bleibt alles beim Alten.
Die Welt - 9. Juni 2007
Elefant Kando - Das andere Berliner Zookind
Er ist gerade mal drei Wochen alt, hat
große Ohren, dunkle Augen, heißt Kando und lebt im
Tierpark. Trotzdem drängen sich keine Besuchermassen vor dem
Elefantenjungen. Er war als Knut-Nachfolger gehandelt worden. Doch
daraus wurde nichts. Denn Knut hat Seltenheitswert. Im Zoo Berlin war
er nach 33 Jahren Pause der erste junge Eisbär, bei dem die
Aufzucht gelang. Mit seinem niedlichen Aussehen trat Knut eine
emotionale Lawine los, die nicht zu stoppen war. So gesehen hatte Kando
nie eine Chance in Knuts Pfotenstapfen zu treten, dabei ist auch seine
Geschichte rührend. Mama Pori schob ihn nach seiner Geburt in
einen Wassergraben, aus dem ihn Tierpark-Mitarbeiter an Rüssel,
Ohr und Vorderbein aufs Trockene und ans Ufer ziehen mussten. Daher
auch sein Name. In Kisuaheli bedeutet Kando: Ufer.
PR-Inside.com - Dienstag, 12. Juni 2007
Kisuaheli für «Ufer»
Das gut drei Wochen alte Elefantenjunge
Kando soll am Mittwoch in die Herde des Tierparks
Berlin-Friedrichsfelde eingegliedert werden. Der Name des Jungtieres
sei Kisuaheli für «Ufer», erklärte der Kurator
für Säugetiere, Claus Pohle, am Dienstag. Vor den Augen der
Besucher wurde das Elefantenbaby am
20. Mai am Ufer des Badebeckens geboren. Bis die Mutter sich um ihren
Nachwuchs kümmerte, verging eine bange Zeit, weil der Kleine in
das Badebecken geraten war, aus dem ihn dann Pfleger retteten. Bislang
wurde Kando in einer Box mit seiner aus Simbabwe stammenden Mutter Pori
(26) und der großen Schwester Tana (6) gehalten, sagte Pohle
weiter. Nun soll er mit der neunköpfigen Herde des Tierparks
zusammengeführt werden.
oe24.at - Mittwoch, 13. Juni 2007
Rumänisches Zoopersonal töten Elefanten
Im Bukarester Zoo ist eine 48 Jahre alte
Elefantenkuh qualvoll gestorben, nachdem die Wärter Hunde auf das
Tier gehetzt haben, um es in seinen Stall zu treiben. Das stellte eine
Expertenkommission der Stadtverwaltung mehr als acht Monate nach dem
Vorfall fest, wie rumänische Tageszeitungen am Mittwoch
berichteten. Die Kommission verlangte die Absetzung der Zoodirektion
und deren strafrechtliche Verfolgung wegen Tierquälerei,
Amtsmissbrauchs und Falschaussagen. ... Außer Gaya seien im
Bukarester Zoo allein 2006 fast 9.000 Tiere unter "verdächtigen"
Umständen gestorben, darunter ein tibetanischer Bär, ein
afrikanischer Strauß, drei Kängurus und zwei Mufflons. 8.596
kleinere Tiere, die offiziell als Ausstellungstiere galten, seien
fälschlich für tot erklärt und bei lebendigem Leib an
Reptilien verfüttert worden, darunter mehrere Mäuse- und
Rattenarten sowie Vögel, hieß es im Bericht der Kommission
weiter.
NÖN Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Schweizer prüft Safaripark Light
Nach wie vor schwebt ein dickes Fragezeichen
über dem Projekt. Warten auf Gutachten macht Tierarzt Zoher sauer:
„Da ist doch was faul.“
Kommt er oder kommt er nicht? Das Thema Safaripark Neu bietet nach wie
vor Raum für Spekulationen, denn die Entscheidung, ob ecoplus
(Wirtschaftsagentur des Landes NÖ) das Projekt fördert, steht
weiter aus. ... Sollte ecoplus eine Förderung des Projekts
ablehnen, bedeutet das für den Safaripark eine mittlere
Katastrophe. Auf einen Schlag würde mehr als ein Drittel der
geplanten Finanzierung (350.000 von 1 Million Euro) wegbrechen.
Volksstimme - Mittwoch, 13. Juni 2007
Klimatisierter Tiertransporter brachte 400-Kilo-Rind
in Magdeburger Zoo
Yak-Bulle Bruno lebt seit gestern im Zoo
Magdeburg. Der Liebling der Wiesenpark-Besucher und des Pflegerteams
musste Oschersleben verlassen, weil seine artgerechte Haltung zu
aufwändig wurde. ... Bruno, der mittlerweile etwa 400 Kilo auf die
Waage bringt, muss den Wiesenpark verlassen, da die
übersprungsicheren Zäune und andere
Sicherheitsmaßnahmen ständig erneuert werden müssen.
Bei der klammen Oschersleber Kassenlage jedes Mal ein Kraftakt. Auch
die jährlich steigenden Kosten für Untersuchungen durch den
Tierarzt und die immer höher werdenden Auflagen der Behörden,
machten das Halten eines solchen Yak-Bullen immer komplizierter.
Deshalb der Entschluss im Oschersleber Rathaus : Wir verkaufen Bruno.
... Wichtig sei für die Stadt Oschersleben gewesen, den Yak-Bullen
Bruno lebend in gute Hände zu geben. Und das sei mit der Wahl, die
auf den Zoo Magdeburg fiel, gelungen.
|
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
volkskrant.nl
- 13. Juni 2007
Blijdorp moet schade Bokito betalen
Blijdorp muß für den von Bokito
angerichteten Schaden aufkommen
Wie hoch die Kosten werden ist unklar, aber der Tiergarten Blijdorp
haftet für die Verletzungen, die der Gorilla Bokito einer Frau
zugefügt hat. Das gab der Versicherer des Rotterdamer Tiergartens
am Dienstag bekannt. Der Affe entkam am 18. Mai aus seinem Gehege und
schleifte eine Frau mit sich. Sie hat eine zersplitterte Hand, Hunderte
Bisse an ihrem Körper und zog sich mehrere Brüche zu. Wie ihr
Anwalt für Personenschäden verkündete, sollen die Kosten
abhängen vom Heilungsprozeß und von den bleibenden
physischen und psychischen Schäden. Die Familie der Frau will
zugleich eine strafrechtliche Untersuchung, Blijdorp soll
fahrlässig gewesen sein.
bnr.nl - 12. Juni 2007
Blijdorp draait op voor schade door Bokito
Blijdorp kommt auf für den Schaden durch
Bokito
Blijdorp wird Schadenersatz leisten an die Frau, die von Gorilla Bokito
verletzt wurde, als dieser vorigen Monat aus seinem Gehege entkam. Der
Versicherer des Rotterdamer Zoos hat verfügt, daß Blijdorp
haftbar ist. Die Höhe der Entschädigung hängt ab vom
Heilungsprozeß und den eventuellen bleibenden physischen und
psychischen Schäden bei der 57jährigen. Der Anwalt des
Opfers, Yvonne de Horde aus Zoetermeer, ist besonders froh über
die Aussage. Yvonne de Horde hat den Zoo früher haftbar gemacht.
Die Frau hat verschiedene Brüche, eine zersplitterte Hand und mehr
als 100 Bisse am ganzen Körper. Auch psychisch hat sie sehr
gelitten. Zudem war sie in den Medien das Gesprächsthema des
Tages. Auch eine andere Frau, die einen Hüftbruch erlitt im
Zusammenhang mit Bokitos Ausbruch, kann mit Schadenersatz rechnen.
Früher wurde bereits bekannt, daß der Zoo von anderen
Menschen, die zum Beispiel Taschen und Geldbörsen verloren haben,
den Verlust erstattet.
trouw.nl - 12. Juni 2007
Blijdorp aansprakelijk voor uitbraak Bokito
Blijdorp haftbar für den Ausbruch von Bokito
Der Tiergarten Blijdorp ist verantwortlich für das Entkommen des
Gorillas Bokito und den Schaden, den der Menschenaffe verursacht hat.
Das hat der Versicherer des Rotterdamer Zoos verfügt, sagt der
Anwalt des schwer verletzten Opfers am Dienstag. ... Blijdorp-Direktor
Ton Dorresteijn ließ früher bereits wissen, daß
eventuelle Schadensersatzforderungen "nach Ehre und Gewissen" erledigt
werden. Eine Rotterdamer Familie, die Zeuge des Ausbruchs war, hat
Anzeige erstattet gegen den Zoo. Die Generalstaatsanwaltschaft teilt am
Dienstag mit, daß die Untersuchungen noch im Gange sind und sie
nicht weiß, wann die Entscheidung über eine eventuelle
strafrechtliche Verfolgung Blijdorps fällt.
Algemeen Dagblad - 11. Juni 2007
Blijdorp
erkent schuld voor vlucht Bokito
Blijdorp gesteht Schuld für die Flucht
Bokitos ein
... Die Sache einer Rotterdamer Familie, die sagt traumatisiert zu sein
durch den Ausbruch des Gorillas, ist ihrem Anwalt Frank van Ardenne
zufolge nicht gestärkt durch die Bekanntgabe von Blijdorp. Diese
Familie drängt, anders als De Horde, auf eine strafrechtliche
Verfolgung. Die Generalstaatsanwaltschaft untersucht noch immer, laut
Van Ardenne, um "noch etwas Klarheit über die Angelegenheit zu
kriegen". "Da bleiben noch einige Fragen offen in der vorläufigen
Untersuchung. Das Protokoll der Polizei wird nun noch einmal
angesehen." Weshalb, will der Anwalt nicht sagen.
Dagblad van het Noorden - 13. Juni 2007
Emmen ontvangt ruim 300 ideeen voor dierenpark
Emmen erhält mehr als 300 Ideen für den
Tierpark
Die Gemeinde Emmen hat mehr als 300 Ideen erhalten für die
zukünftige Bestimmung des im Zentrum gelegenen Teils des Tierparks
Emmen. Der Standort wird auf lange Sicht frei, wenn der Tierpark nach
Noordbargeres umzieht. Die Gemeinde rief unlängst die Einwohner
auf, soviel wie möglich Ideen einzureichen für die
zukünftige Bestimmung des Standorts im Herzen Emmens. Alle
Einsendungen wurden gesammelt und dem Architekten Ashok Bhalotra
ausgehändigt, der gemeinsam mit der Bevölkerung eine neues
Gesamtkonzept für dieses Gelände entwirft.
destentor.nl - 13. Juni 2007
Echte vernieuwing dierenpark Wissel kan alleen in
compleet nieuw park
Echte Neugestaltung des Tierparks Wissel gibt es
nur in einem völlig neuen Park
Sie warten vor allem auf die Milieu Effekt Rapportage (MER). Die durch
das Projektbüro Oranjewoud auszuführende Untersuchung ist von
großem Gewicht. Denn darin werden Alternativen und Szenarien
untersucht, die vor allem einen Bezug haben zu den Besucherzahlen,
Erschließungsvarianten und der damit zusammenhängenden
Gestaltung. Die MER wird vor den Sommerferien erwartet. Ihre Ergebnisse
bilden die Grundlage für die Erstellung des Bebauungsplans
für Pangea Parc. Das wird ein viel größerer Tierpark.
"Jetzt haben wir 2,5 ha, es werden einmal ca. 20 ha sein", gibt Gerrit
Komen an, beschäftigt in der Entwicklungsabteilung von Zodiac Zoo.
Das bietet Perspektiven für einen etwas spannenderen Zoo. "Mit
Geparden, Kamelen und einer erweiterten Sammlung", sagt Bernou
Wagenaar, Sprecher von Zodiac Zoos. Der Tierpark Wissel, unter anderem
bekannt durch Zwergflußpferd Nellie, Flamingos, Brillenpinguine,
Präriehunde und Rötelpelikane, hat nun mal nicht die
spannendsten Tierarten in der Sammlung, nach denen die Menschen
reihenweise anstehen. Das paßte auch nicht richtig zum Charakter
eines Kleinzoos. Jährlich zieht der Park etwa 170.000 Besucher an.
"Das Problem ist, daß wir den Platz nicht haben, um weiter zu
erneuern", so Wagenaar. "Vor kurzem wurden die Anlagen der
Brillenpinguine und Rötelpelikane vergrößert, so
daß sie mehr Platz haben in ihrem eigenen natürlichen
Biotop. Aber es wird Zeit für eine echte Neugestaltung. Und
dafür wollen wir so schnell wie möglich in Pangea Parc
beginnen.
rtvutrecht.nl - 12. Juni 2007
Taart voor olifanten bij jubileum Ouwehands
Torte für die Elefanten zum Jubiläum von
Ouwehands
Die Elefanten in Ouwehands Tierpark in Rhenen bekommen in der
nächsten Woche Torte von TV-Moderatorin Catharine Keyl. Am Montag
besteht der Zoo 75 Jahre und das wird groß gefeiert. Es gibt
allerlei Aktivitäten für die Besucher und für den Rest
des Jahres ist dort eine Fotoausstellung auf großen Wandtafeln
verteilt über den Park. Die Tafeln zeigen Fotos, auf denen zu
sehen ist, wie sich der Park über die Jahre hin entwickelt hat.
Ouwehands Tierpark in Rhenen öffnete am 18. Juni 1932 die Pforten
für das Publikum. Der Gründer des Parks, C.W. Ouwehand,
begann 1919 mit einer Hühnerfarm auf dem Grebbeberg. Die
Hühnerfarm entwickelte sich mit Waschbären, Pfauen und
Fasanen schon schnell zu dem, was es heute ist. Gegenwärtig
beherbergt der Park 180 Tierarten mit insgesamt etwa 3000 Tieren.
Algemeen Dagblad - 8. Juni 2007
Zwartsnavelooievaars geboren
Schwarzschnabelstörche geschlüpft
Mit dem Schlupf von zwei Schwarzschnabelstörchen besitzt die
Avifauna ein Novum. Lediglich ein europäischer Zoo hatte
früher Erfolg in der Zucht dieses sehr seltenen Vogels. "Wir sind
auch sehr froh", sagt Pfleger Joost Lammers. ... Die Aggressivität
bei der Verteidigung der Jungen zeigt deutlich an, daß das
erfahrene Storchenehepaar die Jungen als eigenen Nachwuchs betrachtet.
Weil das Ehepaar bereits Dutzende Storchenkinder gut aufgezogen hat in
der Avifauna, ist beschlossen worden, die zwei Eier nicht durch das
unerfahrene Schwarzschnabelstorchenpaar selbst ausbrüten zu
lassen. Man wollte sicher gehen, daß die Jungen überleben.
Es ging gut, als die ersten Eier dem Paar weggenommen und den
Adoptiveltern untergeschoben wurden.
depers.nl - 6. Juni 2007
Zeldzaam aapje gestolen uit Braziliaanse dierentuin
Seltener Affe aus brasilianischem Zoo gestohlen
Der Diebstahl eines seltenen Manteläffchen [oder
Zweifarb-Tamarins] aus einem brasilianischen Zoo bringt den Fortbestand
der Art in Gefahr, darauf verweist die Leitung des Zoos in dem Ort
Bauru. Dienstagmorgen wurde der Diebstahl durch Mitarbeiter des Zoos
bemerkt, als sie in dem leeren Käfig nur einen
zurückgelassenen Schraubenschlüssel und eine Jacke vorfanden.
Der Affe war einer von den wenigen Exemplaren in Gefangenschaft und es
wurde gehofft, der Affe könnte als Stammvater einer neuen
Generation für die Nachwelt sorgen. Der Zoo war deshalb bereits
Monate damit beschäftigt, um einen Partner zu finden für das
Äffchen, das etwa ein Kilogramm wiegt. ... Laut Zoodirektor Luiz
Antonio da Silva Pires taugt der Affe schlecht als Handelsgut und er
gehört auch nicht zu den Tieren, die man als Haustier hält.
Russische
Meldungen
kz.akipress.org
- 13. Juni 2007
В ЮКО
проводится
эксперимент
по
возрождению
генофонда исчезающих
видов
животных
Experiment im Süden Kasachstans zur
Erneuerung des Genfonds gefährdeter Tierarten
Im Verlaufe des Experiments zur Erneuerung des genetischen Fonds vom
Aussterben bedrohter Wildtierarten arbeiten die Wissenschaftler daran,
die dritte Tiergeneration zu erhalten. Das teilt die Agentur Kazakhstan
Today mit unter Berufung auf den stellvertretenden Direktor für
Wissenschaft des Zoos Schymkent Latif Alijew. "Wir arbeiten schon
daran, um Nachkommenschaft von der zweiten Generation der Versuchstiere
zu erhalten", sagte L. Alijew. Er erklärte, daß am Anfang
des Experiments europäische Mufflons mit Karatau-Argalis gekreuzt
wurden. "Als Nachkommen erhielten wir sowohl Weibchen, als auch
Männchen", teilte der Vizedirektor mit. Dann wurden die
Argali-Mufflons mit Hausschafen gekreuzt, um eine höhere
Fruchtbarkeit und eine höhere Lebensdauer folgender Generationen
zu erreichen. Die infolge der Kreuzung geborenen Tiere der zweiten
Generation werden wiederum mit Wildtieren gekreuzt, um eine reine Rasse
zu erhalten. Die Wissenschaftler hoffen, daß die "neuen"
Individuen alle Merkmale wilder Mufflons und der Karatau-Wildschafe
bewahren, sich aber aktiver vermehren und eine höhere
Lebenserwartung haben werden. Wie L. Alijew sagte, werden die
experimentellen Arbeiten zur Erneuerung des Genfonds von Wildtieren
unter der Schirmherrschaft des Instituts für Allgemeine Genetik
und Zythologie der Republik Kasachstan im Verlaufe von drei Jahren
durchgeführt.
yoki.ru - 10. Juni 2007
«Машина
времени»: 10
июня в
мировой истории
"Zeitmaschine": der 10. Juni in der Weltgeschichte
... An diesem Tag wurde 1793 in Paris der erste Zoo für ein
breites Publikum eröffnet. Natürlich wurden Tiere auch von
Schahs und Königen gehalten, doch für das einfache Volk waren
sie nicht zu sehen. ...
vokrugsveta.ru - 9. Juni 2007
Для
дальневосточного
леопарда
посадят лиственницы
Lärchen für den Amurleoparden
Wie die Informationsagentur Regnum übermittelt, werden im
Südwesten der Region Primorje die ersten Kilometer experimenteller
Feuerschutzstreifen aus Lärchen angepflanzt, diese sollen den
Lebensraum des Amurleoparden vor Waldbränden schützen. ...
Insgesamt ist vorgesehen, auf dem Territorium der Forstwirtschaft
Barabaschkoje 92 km Feuerschutzstreifen aus Lärchen zu setzen. Der
Südwesten der Region Primorje ist das Territorium Rußlands
mit der höchsten Waldbrandgefahr, erklärt die Ziele des
Programms der Mitarbeiter des Forstprogramms des World Wide Fund For
Nature (WWF) Konstantin Kobjakow. Einige Abschnitte dieses Territoriums
stehen zweimal in Flammen - im Frühjahr und im Herbst. Unter dem
Einfluß der Brände kam es auf einem großen Teil des
Territoriums der Region Primorje zu einer wesentlichen Veränderung
der Vegetation: Breitlaubmischwälder verschwanden und
überließen ihren Platz spärlichem Eichenbewuchs oder
Ödland. ... Im Fernöstlichen Forschungsinstitut für
Forstwirtschaft (DWNIILCh), in dem das Experiment vorbereitet wurde,
ist man der Auffassung, daß von allen Baumarten die Lärche
am feuerbeständigsten ist und bei dichter Bepflanzung um sich
herum eine Umgebung mit niedriger Brandgefahr schaffen kann. Das
hängt damit zusammen, daß die Nadeln dieses Baumes nicht
viel Harz enthalten, gut Feuchtigkeit aufnehmen, jährlich abfallen
und somit eine dicke und schlecht brennende Fallaubschicht bilden. ...
Der Amurleopard ist die nördlichste Unterart des Leoparden. Er
zeichnet sich aus durch einen dichten langen Pelz, besonders
auffällig im Winterkleid, und gehört zu den schönsten
und seltensten Katzenformen der Weltfauna. Wie "Wokrug sweta" schon
früher mitgeteilt hatte, kamen die Leoparden einst auf fast dem
gesamten Territorium der Region Primorje vor, sie tauchten auf am
Mittellauf des Amurs und wurden in China und Nordkorea angetroffen.
Doch jetzt ist das gesamte von Leoparden besiedelte Areal nicht mehr
als 400.000 ha groß. Die letzte Zählung des Amurleoparden
ergab, daß in der Region Primorje 25 bis 34 Exemplare leben, sie
sind die letzten Vertreter ihrer Art. Die Mitarbeiter des World Wide
Fund For Nature (WWF) sind der Auffassung, es müsse ein
einheitliches Schutzgebiet geschaffen werden, um dem Verschwinden der
Population entgegenzuwirken. Jetzt hat dieses Tier nur kleine isolierte
Inselchen, in denen es gefahrlos leben kann - ein Naturreservat und
Naturschutzgebiete, die nicht ausreichen, um die Population aus dem
kritischen Zustand zu bringen. Um die Anzahl der seltenen Katze
wenigstens auf einem Niveau von 100 Exemplaren zu halten, ist es
außerdem erforderlich, ein Naturreservat in den südlichen
Gegenden des Sichote-Alin zu schaffen, in denen Leoparden einst
vorkamen.
fontanka.ru - 9. Juni 2007
У трех
самок
лемуров в
зоопарке
появилось
потомство от
одного
отца
Drei Mütter und ein Vater: Lemuren-Nachwuchs
im Zoo
Drei Lemurenweibchen im Leningrader Zoo haben Nachwuchs bekommen. Alle
fünf Jungtiere haben denselben Vater, das Männchen Goust,
teilt "IMA-Press" mit. Als erste gebar das Weibchen Irene ein
männliches Jungtier. Genau einen Tag später gebar Emilie
gleich drei weibliche Jungtiere, und noch einige Tage später gebar
Lika ein männliches Jungtier.
nkj.ru - 9. Juni 2007
Внимание, черепаха!
Achtung, Schildkröte!
Es ist schon seltsam: die auf dem Territorium unseres Landes lebenden
Schildkröten leiden im wesentlichen unter dem "guten"
Verhältnis zu ihnen, nämlich unter der vor gar nicht so
langer Zeit entstandenen Mode, Schildkröten zu Hause als
lebendiges Spielzeug zu halten. ... Das Schicksal der
Schildkröten, die in Gefangenschaft geraten, ist meistens traurig.
Nachdem sie sich einige Jahre unter den nicht artgerechten Bedingungen
städtischer Wohnungen durchgequält haben, sterben sie, ohne
Nachkommen zu hinterlassen. Gleichzeitig gelangen immer neue und neue
Partien zum Verkauf. So wird den Populationen ein ernsthafter Schaden
zugefügt und einige Arten befinden sich gegenwärtig
überhaupt am Rande des Aussterbens. ... Von den vier
Schildkrötenarten, die in der Gegenwart auf dem Territorium
unseres Landes vorkommen, geraten zwei am häufigsten in die Rolle
lebender Souvenire: die Europäische Sumpfschildkröte (Emys
orbicularis), die in den Gegenden am Unterlauf der Wolga und in anderen
südlichen Regionen des europäischen Teils Rußlands
vorkommt, und die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca), die
an der Schwarzmeerküste des Kaukasus und in Dagestan verbreitet
ist. Beide Arten stehen auf der Roten Liste des Weltnaturschutzbundes,
die Maurische Landschildkröte auch noch auf der Roten Liste der
Russischen Föderation in der Kategorie "1" (Art mit beständig
abnehmender zahlenmäßiger Größe, deren einzelne
Populationen am Rande des Aussterbens stehen) und im Anhang zur
Konvention über den internationalen Handel mit Arten der
wildlebenden Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind. ...
Neben den in Rußland vorkommenden Europäischen
Sumpfschildkröten und Maurischen Landschildkröten wird auch
die Vierzehenlandschildkröte oder Steppenschildkröte
(Agrionemys horsfieldii) im Verkauf angetroffen. Diese Bewohnerin der
Halbwüsten und Wüsten wird auch häufig in Wohnungen
gehalten. ... Noch hoffnungsloser ist die Lage der
Rotwangen-Schmuckschildkröten (Trachemys scripta elegans). Ihre
Heimat ist Nordamerika, sie vermehren sich gut in Gefangenschaft und
diese Art ist auch noch nicht vom Aussterben bedroht. Viele Leute
kaufen gern für das Aquarium die kleinen leuchtendgrünen
Schildkrötchen mit roten Streifen an den Köpfen. Die Probleme
beginnen, wenn die Tiere heranwachsen, ihre leuchtende Farbe verlieren
und für das Aquarium zu groß werden. ... Jetzt
überschwemmen auch noch Chinesische Weichschildkröten
(Trionyx sinensis), eine für Rußland seltene Art, den Markt,
wie wir beobachten konnten. Im benachbarten China gelang vor relativ
kurzer Zeit ihre Zucht in Farmen. ...
novayagazeta.ru - 8. Juni 2007
Детеныша
пумы
пытались
тайно
вывезти
в
Казахстан
Ein Pumajunges sollte illegal nach Kasachstan
ausgeführt werden
Eine Strafsache wegen Schmuggel wurde eröffnet gegen Artisten
eines Wanderzirkus. Das Zollamt Saratow ist der Auffassung, die Truppe
habe versucht, heimlich einen jungen Puma nach Kasachstan
auszuführen. Der Handel mit Tieren dieser Art ist von der
Internationalen Konvention CITES verboten, übermittelt die eigene
Korrespondentin der "Nowaja gaseta" Nadeshda Andrejewa. Außerdem
verschwiegen die Zirkusleute in der Zollerklärung zwei
Brieftauben. Das lebende Eigentum wurde herausgenommen und in
Begleitung eines Angehörigen der SOBR [Spezialeinheit des
russischen Innenministeriums] zur entsprechenden Aufbewahrung in den
Zoo von Nishnij Nowgorod geschickt (Schmuggelware von der Grenze, wenn
sie in gutem Zustand ist, vervollständigt die Tiersammlungen der
Zoos des Wolgagebiets).
rian.ru - 8. Juni 2007
Из
зоопарка
Новосибирска
похищен
детеныш
редкой
бенгальской
кошки
Jungtier der seltenen Bengalkatze aus dem Zoo
Nowosibirsk gestohlen
Aus dem Zoo Nowosibirsk haben Unbekannte ein Jungtier der seltenen
Bengalkatze gestohlen, teilte am Freitag die Vizedirektorin des Zoos
Olga Schilo der Russischen Informationsagentur Nowosti mit. Ihren
Worten nach wurde das einen Monat alte Kätzchen nachts aus dem
Außenkäfig gestohlen. ... Sie schloß nicht aus,
daß der Diebstahl geschah, um das Kätzchen weiter zu
verkaufen, weil der Zoo Nowosibirsk der einzige in Rußland ist,
in dem es Bengalkatzen gibt. ... In der letzten Zeit war das der dritte
Tier-Diebstahl aus dem Zoo Nowosibirsk. Vor sieben Jahren wurde ein
Totenkopfäffchen gestohlen, später dann ein seltener
Mandschurenkranich.
Wetschernjaja Moskwa - 7. Juni 2007
Череп
мамонта. Как
живой
Ein Mammutschädel. Als wäre es lebendig
Die Besucher des Moskauer Zoos werden bald den Schädel eines
gewaltigen Mammuts sehen können, das vor ungefähr 40.000
Jahren auf der Erde lebte. Die Knochen des prähistorischen
Elefanten mit dem zottigen Pelz, die auf dem Grunde eines Flusses im
Nordosten Jakutiens von einem Mitarbeiter des Moskauer Eiszeit-Museum
gefunden worden, gehörten einem alten Männchen von 2,5 Meter
Höhe und einem Gewicht von ungefähr sechs Tonnen. Obwohl der
Schädel in drei Teile zerbrochen ist, ist er nicht schlecht
erhalten. Sogar die Stoßzähne, deren Durchmesser 154 mm
beträgt, blieben unversehrt. ... Die Fachleute des Zoos stellen
den Fund in der ersten Etage des Elefantenhauses aus, wo sich
Informationstafeln mit Beschreibungen der Tiere und Erzählungen
über sie befinden. Von heute an gehört der Mammutschädel
zum Teil der ständigen Ausstellung. Künftig ist vorgesehen,
Knochen von Urnashörnen in den Moskauer Zoo zu bringen und in der
ständigen Ausstellung zu zeigen.
news.74mail.ru - 7. Juni 2007
В
зоопарке
появился
новый
питомец
детеныш
бизона
Nachwuchs im Zoo: ein kleiner Bison
Für die Mitarbeiter des Zoos Tscheljabinsk begann der heutige Tag
mit einer angenehmen Aufregung. Am frühen Morgen wurde dem Paar
amerikanischer Bisons ein Jungtier geboren. Das Bisonpaar lebt schon
sieben Jahre im Zoo Tscheljabinsk. In dieser Zeit wurden dem Paar
fünf Kälber geboren. Das sechste Kalb, bemerken die Zoologen,
besitzt einen lebhaften Charakter. Am Morgen lief das Neugeborene schon
durch das Gehege, doch am Abend, als Besucher in den Zoo kamen,
versteckte sich das Kleine unter dem Schutzdach. Den ganzen Tag
befindet sich der neugeborene Bison unter der wachsamen Kontrolle
seiner Eltern und der Mitarbeiter des Zoos. Letztere versuchen jetzt
das Geschlecht des Bisonkalbs zu bestimmen.
yoki.ru . 7. Juni 2007
Зоопарк
отправляет
животных в
летнюю командировку
Zoo schickt Tiere auf Sommer-"Dienstreise"
Der Leningrader Zoo schickt Tiere auf "Dienstreise": die Tiere
verbringen den Sommer außerhalb des Zoos unter Bedingungen, die
den natürlichen in hohem Maße nahekommen. Wie im
Pressedienst des Zoos mitgeteilt wurde, kamen einige Vögel bereits
in den Pawlowsker Park, und die Affen reisen am Freitag auf eine der
Inseln des Zentralen Kirow-Parkes für Kultur und Erholung (ZPKiO).
... Am Freitag werden drei Anubispaviane auf die Insel im ZPKiO
geschickt. ... Im Pressedienst wurde betont, daß die Affen in der
ersten Zeit die gleiche Futterration erhalten wie auch im Zoo,
später wird in dem Maße, wie sich die Tiere anpassen und
lernen, sich von Wurzeln, Zapfen und anderer Nahrung, die die Natur
bietet, zu ernähren, ihre zusätzliche Nahrung gekürzt.
Laut Gesprächspartner entstand die Tradition, die Affen auf die
Insel zu schaffen, vor einigen Jahren, als der Wissenschaftler Leonid
Firsow vorschlug, ein Experiment durchzuführen, um herauszufinden,
wie sich Primaten in Freiheit verhalten, wenn dies nicht unter den
ihnen am meisten vertrauten Bedingungen geschieht, erzählt
"Interfax".
inopressa.ru - 6. Juni 2007
Таможенники
аэропорта
Бен-Гурион
задержали
десятки кобр
и мамб
Zöllner des Flughabens Ben Gurion
beschlagnahmten Dutzende Kobras und Mambas
Selbst die erfahrensten Zöllner im Flughafen Ben Gurion staunten
gestern über den Inhalt eines der Pakete: in einer Holzkiste kamen
mehr als 70 Kobras, Leguane, giftige Eidechsen und Skorpione aus der
Schweiz nach Israel. Im Flughafen wurden unverzüglich Mitarbeiter
der Naturschutzverwaltung herbeigerufen, darunter Arie Kler,
verantwortlich für den Handel mit in der Wüste lebenden
Tieren. Kler bestätigte, daß sich in der Sendung
Giftschlangen befanden: Kobras, Mambas und Ottern, aber auch Eidechsen
einer seltenen Art. Die Angestellten der Naturschutzverwaltung konnten
den Schmuggel verhindern.
Tigerschicksale
pnz.ru - 12. Juni 2007
В
Пензенском
зоопарке
приютят
сироту из Приморья
Waise aus Region Primorje findet Obdach im Zoo
Pensa
In diesen Tagen entscheidet sich das Schicksal der jungen Tiger aus der
Region Primorje, deren Mütter von Wilderern getötet wurden.
Einer von ihnen soll im Zoo Pensa ein Obdach finden. Erinnern wir uns
daran, daß in der Region Primorje vier verwaiste Tigerjunge
gefunden wurden. Ihre Mütter wurden von Wilderern getötet.
Als die Kleinen in der Taiga gefunden wurden, waren sie sehr
entkräftet und konnten sich kaum bewegen. Fachleute zogen alle am
Leben gebliebenen gestreiften Jungtiere auf. Jetzt sind die jungen
Tiger herangewachsen und zu Kräften gekommen. Ihre Dokumente sind
fertig, sie haben Namen erhalten. Es ist an der Zeit, daß die
Waisen ihr zeitweiliges Obdach verlassen. ... Beschlossen ist schon:
sie werden auf Zoos verteilt. "Einen von diesen jungen Tigern
möchten wir zu uns mitnehmen", erzählte die Zoopädagogin
des Zoos Pensa Oksana Jakuschewa. "Uns gefiel auf den ersten Blick eine
Tigerin, Konstanzija. Sie kann, wenn sie noch etwas heranwächst,
ein Paar bilden mit dem bereits in Pensa lebenden jungen Tiger Isator.
Wir rechnen damit, Nachwuchs zu bekommen von den seltenen Tieren, die
auf der Roten Liste stehen."
yoki.ru - 8. Juni 2007
18-месячных
тигрят
усыпили из-за
жилищного вопроса
18 Monate alte Jungtiger wegen Platzmangels
eingeschläfert
In Dänemark haben Mitarbeiter eines Zoos zwei 18 Monate alte
Sibirische Tiger eingeschläfert. Zu diesem Schritt drängte
sie Platzmangel und die Weigerung anderer Einrichtungen, die Jungen zu
übernehmen. Außerdem entschlossen sich die Experten nicht,
die Tiger in ihrem natürlichen Lebensraum auszuwildern, um sie
nicht einem langsamen Hungertod preiszugeben. Wie die Zeitung Trud
mitteilt, ziehen die Eltern der Tigerjungen jetzt noch drei Kleine auf,
deren Schicksal jetzt schwer vorauszusagen ist. Es sei daran erinnert,
daß der Amurtiger (Sibirischer, Ussuri-, Koreanischer,
Mandschurischer Tiger) eine der zahlenmäßig geringsten
Unterarten des Tigers ist. Das Verbreitungsgebiet des Tigers
konzentriert sich auf eine geschützte Zone im Südosten
Rußlands, an den Ufern der Flüsse Amur und Ussuri in den
Regionen Chabarowsk und Primorje. Insgesamt wurden in Rußland im
Jahre 1996 ungefähr 415 bis 476 Exemplare gezählt. Etwa 10%
(40 bis 50 Exemplare) der Population des Amurtigers kommt in China vor
(in der Mandschurei). Am 1. Januar 1979 wurden in den Zoos der Welt 844
Amurtiger gehalten (am 20. Februar 2007 waren es 450).
Als Anmerkung dazu zwei dänische
Meldungen:
dr.dk - 6. Juni 2007
Tigerunger aflivet i zoologisk have
Tigerjunge im Zoo eingeschläfert
Eines der gefährdetsten Tiere auf Erden ist der Sibirische Tiger.
Deshalb mag es widersinnig erscheinen, daß der Kopenhagener Zoo
laut Ekstra Bladet am Dienstag zwei Tigerjunge eingeschläfert hat.
Aber das Tigerpaar des Zoos hat gerade neue Junge bekommen, und deshalb
beschloß der Zoo, die älteren Jungtiere einzuschläfern,
weil der Platz im Tigergehege nicht reichte. Vorher hatte der Zoo
versucht, die Jungen an andere europäische Zoos, mit denen er
zusammenarbeitet, abzugeben, aber vergeblich. ... "Im Zoo Kopenhagen
garantieren wir, daß die Tiere ein gutes Leben leben. Sie sollen
ihr Leben nicht in Zoologischen Gärten beenden, welches wir nicht
als gut voraussehen können", sagt Lars Lunding Andersen, leitender
Direktor. Und dennoch endete das Leben der Tigerjungen ...
avisen.dk - 6. Juni 2007
To sjældne tigre er aflivet i Zoologisk Have
Zwei seltene Tiger wurden im Zoologischen Garten
eingeschläfert
Niemand hatte Verlangen nach zwei Jungtigern und das Auswildern in
Sibirien war nicht möglich. Deshalb wurden zwei gesunde, aber
äußerst gefährdete Sibirische Tiger am Dienstag im Zoo
Kopenhagen eingeschläfert. Der Sibirische Tiger ist
äußerst selten und sehr in seiner Existenz bedroht. In der
Natur finden sich etwa 200, in Gefangenschaft leben etwa 400. Dennoch
sind zwei gesunde und muntere zwei Jahre alte Sibirische Tiger am
dänischen Verfassungstag [5.6.] im Kopenhagener Zoo
eingeschläfert worden. Die Gene der beiden Männchen
verlangten ganz einfach danach, in anderen zoologische Gärten in
Europa genutzt zu werden, die sich am Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm beteiligen, doch niemand wollte sie haben. "...
Aber unser Tigerpaar ist so dominierend in der Gesamtpopulation von
Tigern in Gefangenschaft, daß niemand die Jungen haben wollte. Es
ist wichtig, eine gesunde Nachkommenschaft zu erhalten, um Inzucht zu
vermeiden. Und da passen unsere nicht so gut hin. Unser Blut ist,
populär gesagt, sehr gebraucht", sagt der Kurator im Zoo Peter
Haase. ... Wenn Gene von Tigern aus dem Kopenhagener Zoo in Europa
nicht gefragt sind, könnten Antibaby-Pillen für Tiger oder
Sterilisation eine Möglichkeit sein. "Wir meinen, daß das
falsch wäre. Sie nehmen damit den Tigern ein ordentliches
Tigerleben weg, mit Paarung, Geburt und Aufzucht der Jungen. Wir lassen
die Tiger Nachkommen bekommen um ihretwegen, nicht wegen des
Publikums", sagt Peter Haase.
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| Zoo: Meldungen
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teilweise gekürzt |
Zoo
Halle, 07.06.2007
Sommermelodien für Senioren
Am 13.06.2007 ist es wieder soweit: Der Zoo Halle und das
Duo-Lothar-Koch laden wie jedes Jahr zu einem Strauß bunter
Sommermelodien ein. Von 14-17 Uhr erklingen im Biergarten bei den
Bären bekannte und neue Interpretationen der beliebten
Unterhaltungsmusiker. Insbesondere alle Senioren und auch die, die es
einmal werden wollen, sind dazu herzlich eingeladen.
Zoo Wuppertal, 08.06.2007
Internationales Zoo-Fußballturnier in
Wuppertal
Am Samstag, 09. Juni 2007, findet das 20. Internationale
Zoo-Fußballturnier in Wuppertal statt. Im Stadion am Zoo treten
die Fußballteams von 12 Zoologischen Gärten aus Deutschland
(Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe, Leipzig, München, Gelsenkirchen,
Hannover, Wuppertal), Österreich (Wien), der Schweiz (Basel),
Tschechien (Prag) und den Niederlanden (Amsterdam) gegeneinander an.
Die Mannschaften bestehen aus Mitarbeitern der teilnehmenden
Zoologischen Gärten. Das Fußballturnier startet am Samstag
um 9.00 Uhr im Stadion am Zoo, gespielt wird auf kleinen Feldern mit
jeweils einem Torwart und 5 Feldspielern. Das Wuppertaler
Zoo-Fußballteam, welches das Turnier erstmals ausrichtet, hofft
auf ein gutes Abschneiden.
Zoo Landau, 08.06.2007
„Traumnacht“ war ein Erfolg - Zoo und
Zooschule luden chronisch kranke und behinderte Kinder ein
Am vergangenen Freitag, den 01.06.2007, fand zum ersten Mal die
„Dreamnight at the Zoo“ auch im Zoo Landau in der Pfalz statt. Die
„Traumnacht im Zoo“ lädt Kinder und Jugendliche, die infolge ihrer
Krankheit oder Behinderung den Zoo zu den üblichen
Öffnungszeiten nur schwerlich oder überhaupt nicht besuchen
können dazu ein, an diesem Abend den Zoo mit ihren Familien oder
Betreuern unbeschwert zu genießen. Rund 15 Familien nahmen dieses
kostenlose Angebot an und besuchten an diesem Abend den Zoo Landau.
Exklusiv für diese Veranstaltung erarbeiteten die Pädagogen
der Zooschule gemeinsam mit den Tierpflegern des Zoos ein tolles
Programm. So wurde es den großen und kleinen Besuchern
ermöglicht hautnah Kontakt zu einigen ausgewählten Zootieren,
wie Minischwein, Frettchen, Bartagame, Königspython, Dromedar oder
Emu aufzunehmen. Aber auch das weiche Fell der Kaninchen und
Meerschweinchen, sowie die draufgängerische Art der Afrikanischen
Zwergziegen begeisterte die Kinder. Sicherlich ein Höhepunkt der
„Dreamnight“ war für viele die eindrucksvolle Jaguarfütterung
gegen Ende der Veranstaltung die mit Rufen wie „Bravo, Jaguar!“ und
Applaus begeistert beobachtet wurde. Einen runden Abschluss fand der
Abend beim Stockbrotgrillen am Lagerfeuer auf der
zentralen Zoowiese. Die Stiftung „Dreamnight at the Zoo“ wurde 1994 in
den Niederlanden gegründet. Sie ist chronisch kranken und
behinderten Kindern gewidmet. Mittlerweile beteiligen sich weltweit
über 100 Zoos an der „Dreamnight at the Zoo“, die
traditionsgemäß am ersten Freitag im Juni stattfindet.
Durchweg bekam der Zoo Landau eine positive Resonanz aller Besucher des
Abends und hofft, dass zur nächsten „Dreamnight at the Zoo“ im
kommenden Jahr noch mehr Familien dieses Angebot annehmen werden.
Zoo Landau, 08.06.2007
Bauarbeiten im Zoo Landau...
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Infopost berichtet wurde, wird
zur Zeit auf einigen Baustellen im Zoo Landau fleißig gewerkelt.
Zum einen wird das Dach der zentralen Futterküche des Zoos
aufgestockt um ein dringend benötigtes Heu- und Strohlager
aufzunehmen. Die vom Zoo Landau bislang benutzte Heu- und Strohscheune
an der Haardtstrasse muss aus Sicherheitsgründen abgerissen
werden. Die neue Scheune bietet in Zukunft die Möglichkeit das
benötigte Heu und Stroh direkt im Zoo zu lagern, ohne
aufwändige Fahrten in die Haardtstrasse zu machen. Eine weitere
Baustelle befindet sich an der Robbenanlage. Hier ist die Beschichtung
des Stalls und des Beckens bei einer früheren Sanierung mangelhaft
verarbeitet worden und wies seit längerer Zeit Undichtigkeit auf.
Diese Beschichtung wird zur Zeit erneuert, so dass die Seebären
nicht in der großen Anlage zu sehen sind und die beliebten
Schaufütterungen vorerst leider ausfallen müssen. Des
Weiteren wird die alte Zoogaststätte „Zoostüb´l“,
welche bei dem Sturm „Kyrill“ durch einen umgestürzten Baum
irreparabel beschädigt wurde, abgerissen. Die Versorgung der
Zoobesucher mit Getränken, Eis und kleinen Snacks übernimmt
der Zoo-Kiosk. Hier wird besonders an Sonn- und Feiertagen das Angebot
erweitert – Lassen Sie sich überraschen!
Zoologischer Garten Magdeburg, 08.06.2007
Löwentag mit besonderen Einblicken und
tollem Showprogramm
Noch ahnen die drei Magdeburger Löwenbabys nichts. Am 10. Juni
gibt es eine Premiere für sie beim Auslauf mit Löwenmutter
„Kalindi“ auf die herrlich grüne Außenanlage! Die
Zoomitarbeiter richten in der Löwenanlage extra eine „Spielecke“
für die Kleinen ein. Hanfseile an urigen Baumstämmen und
kleine Jutesäcke, die mit Heu gefüllt wurden, lassen bestimmt
keine lange Weile bei dem munteren Löwentrio aufkommen und
verschaffen der Löwenmutter vielleicht eine „Ruhephase“? Damit die
Besucher am Sonntag viel vom Löwen-Nachwuchs sehen können,
haben die Zoomitarbeiter gemeinsam mit dem MDR einen zusätzlichen
Monitor direkt am Teich aufgestellt, der besondere Einblicke in die
Löwenanlage zeigt. Petra Zieger, Linda Feller, Two 4 Pop und
weitere Künstler sind von 11 bis 16 Uhr auf der MDR1-RADIO
SACHSEN-ANHALT Showbühne zu erleben. Mit Spannung wird die
Namenstaufe für die drei Löwenkinder erwartet, die um 14.15
Uhr auf dieser Bühne stattfindet. Moderiert wird das
Bühnenprogramm von Peter Hofmann und Antonia Bongartz.
Die Zoobesucher können am 10. Juni zusätzlich die
ausgewiesenen Parkplätze hinter und neben der Grundschule am
Vogelgesangpark nutzen. Im Vogelgesangpark öffnet eine
zusätzliche Zookasse ab um 10 Uhr, die Zookasse in der
Straße Am Vogelgesang öffnet wie üblich um 9 Uhr.
Zoo Krefeld, 08.06.2007
Kleine Strauße ganz groß: Zwei
Küken im Zoo Krefeld geschlüpft / Geschwister lassen noch auf
sich warten
Auf der Afrikawiese des Krefelder Zoos sind neue Bewohner dazugekommen:
Zwei junge Blauhals-Strauße mit der beeindruckenden
Körpergröße von derzeit 20 Zentimetern picken seit ein
paar Tagen emsig zwischen Säbelantilopen und Wasserböcken
nach Nahrung. Zwanzig Eier hatten die beiden Straußenhennen
gelegt. Vater ist der Strauß „Hahnemann“. Auch er hat sich ganz
straußenmäßig an der Brut beteiligt. Bei den
afrikanischen Laufvögeln brüten die Männer in der Nacht,
da sie durch ihr schwarzes Gefieder unauffälliger sind und das
Nest besser schützen können. Hahnemanns Sohn aus dem letzten
Jahr hat sich die Brut nur aus der Entfernung angesehen. Die
porzellandicke Schale der Eier wird von den Küken angepickt, dann
leisten die Eltern Schlupfhilfe, indem sie das Loch
vergrößern. Ein Ei bringt rund ein Kilogramm auf die Waage
und entspricht damit in etwa dem Gewicht von 40 Hühnereiern. Nach
dem Schlupf führt der Hahn seinen Nachwuchs. In freier Wildbahn
gibt es schon mal einen Straußenkindergarten, wo einige
Hähne bis zu 50 Küken führen. Einmal aus dem Ei heraus,
haben die Kleinen nur eines im Sinn: Wachsen. Um die
Körpergröße eines erwachsenen Tieres zu erreichen,
legen sie in der Woche etwa zehn Zentimeter zu. Immerhin kann ein
Strauß bis zu 2,50 Meter lang werden. Je länger sich die
Geschwister mit dem Schlüpfen Zeit lassen, desto deutlicher wird
deshalb also der Größenunterschied sein. Wie viele der Eier
im Zoo tatsächlich befruchtet sind, wird sich erst in den
kommenden Tagen herausstellen.
Zoo Krefeld, 08.06.2007
Exotischer Spaß in den Sommerferien:
10. Ferienzoo lädt Kinder zum Abenteuer
Zum 10. Mal bietet der Zoo Krefeld für Kinder ab sechs Jahren eine
Ferienbetreuung an. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr steht für die
Kinder ein buntes Programm auf der Tagesordnung: Futter zubereiten,
Tierbeschäftigung basteln, Zoo erforschen, malen und spielen.
Natürlich darf auch schon einmal einem Tierpfleger über die
Schulter geschaut werden. Freie Plätze gibt es noch in der Zeit
vom 2. bis 6. Juli, vom 23. bis 27. Juli und vom 30. Juli bis zum 4.
August. Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Kind und Woche. Darin sind
Eintritt und Betreuung durch zwei erfahrene Zooführer enthalten.
Natur- und Tierpark Goldau, 08.06.2007
Vom Ei zur Auswilderung
14 Wochen sind seit dem Schlupf des Goldauer Bartgeiers vergangen.
Schon ist der Jungvogel so gross wie seine Eltern und kann sein Leben
in freier Wildbahn antreten. Noch weiss er nichts von seinem
Glück. Am Samstag, 9. Juni 2007 wird er zum ersten Mal in seinem
Leben die Bündner Berge bestaunen können, denn er wird im
Schweizerischen Nationalpark ausgewildert. Wir wünschen dem
schönen Vogel schon jetzt alles Gute auf seinem Lebensweg und
hoffen natürlich, dass er in ein paar Jahren seinerseits für
Nachwuchs sorgen wird Wir werden Sie über seinen Werdegang auf dem
Laufenden halten!
Tiergarten Nürnberg, 08.06.2007
Nachwuchs im Delphinarium
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstag, 7. Juni
2007, wurde im Delphinarium des Tiergartens Nürnberg ein
Großer Tümmler geboren. Die Geburt verlief problemlos. Trotz
ihres jungen Alters zeigt die erst achtjährige Sunny gute
Mutterqualitäten: Von Anfang an führt sie das Jungtier sehr
gut. Für Mutter Sunny ist es die erste Geburt. Sie wurde im
Delphinarium des Heidepark Soltau am 16. Mai 1999 geboren und kam am
11. September 2005 nach Nürnberg. Vater des Jungtieres ist
entweder der 47-jährige Moby, der seit 1971 im Tiergarten
Nürnberg lebt, oder Noah, der am 23. November 1993 im Delphinarium
des Tiergartens Nürnberg geboren wurde. Das Verhalten von Mutter
und Jungtier zeigt typischen, normalen Verlauf. Bereits kurz nach der
Geburt konnte das synchrone Schwimmen beider Tiere beobachtet werden.
Nach rund zwölf Stunden hat das Jungtier zum ersten Mal getrunken.
Um das Jungtier zu säugen, verlangsamt Sunny ihre
Schwimmgeschwindigkeit bis zu vier Mal pro Stunde. Mutter und Jungtier
weisen eine sehr stabile Bindung auf, bisher verläuft alles normal
und erfolgreich.
Tiergarten Nürnberg, 11.06.2007
Das am 07.06.07 geborene Jungtier der
Großen Tümmler ist verstorben.
Der am 07. Juni geborene Große Tümmler ist am 10. Juni
verstorben. Im Laufe des 09. Juni wurden unregelmäßige
Saugintervalle beobachtet, die in der Nacht zum 10. Juni stark
zunahmen. Obwohl man mit Hilfe der Unterwasserkamera wiederholt
Milchwolken zu sehen waren, waren sich die Mitarbeiter sich nicht mehr
sicher, ob das Jungtier genug getrunken hat. Deshalb entschieden sich
die Mitarbeiter des Tiergartens zur Messung des Blutzuckers. Beim
Herausheben des Tieres konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Die
sofort erfolgte Messung des Blutzuckers bestätigte den Verdacht
der Betreuer: der Blutzuckerwert war extrem niedrig, was darauf
hinweist, dass das Jungtier in den letzten Stunden seines Lebens beim
Andocken an die Zitzen der Mutter keine oder auf jeden Fall zu wenig
Milch aufgenommen hat, obwohl die Mutter Sunny einwandfrei Milch
produziert.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 11.06.2007
ZOOM Erlebniswelt bietet zusätzliche
Ferienwoche an
Dem Tierarzt über die Schulter schauen, mit dem Pfleger gemeinsam
Tiere füttern oder ein Blick hinter die Kulissen werfen: All dies
bietet das Ferienprogramm der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Aufgrund
der großen Nachfrage hat die Zooleitung nun beschlossen,
zusätzlich zu der bereits restlich ausgebuchten Ferienwoche vom 2.
bis 6. Juli noch eine weitere Veranstaltungswoche vom 9. bis 13. Juli
anzubieten. Die attraktiven Ferienspecials richten sich an Kids
zwischen 6 und 12 Jahren und werden in den Aktionswochen täglich
von 10 bis 16 Uhr durchgeführt. Die Ferien im Zoo setzen sich aus
einem bunten und abwechslungsreichen Programm mit Spiel, Spaß,
Abenteuer und Wissensvermittlung aus der Welt der Tiere zusammen. Dazu
Veranstaltungsmanagerin Maren Brauser: „Jeder Tag wird von uns
individuell mit immer neuen Schwerpunkten zusammengestellt. Als
gemeinsame Erlebnisse stehen zudem täglich das Mittagessen und der
Spielplatzbesuch auf dem Programm. Alle Kinder werden von erfahrenen
Zoolotsen betreut.“ Den Startschuss der Ferienwoche bildet das Kennen
Lernen bei einem Rundgang durch die neuen ZOOM Erlebniswelten Alaska
und Afrika. An den beiden nächsten Tagen dürfen sich die
Nachwuchstierpfleger dann zum ersten Mal in einem Revier beweisen.
Verschiedene Spiele und Bastelvorschläge ergänzen das
Programm.
Zoo Wuppertal, 11.06.2007
20. Internationales Zoo-Fußballturnier
nach 38 Spielen stand am Samstag Abend der Gewinner des 20.
Internationalen Zoo-Fußballturniers, welches in diesem Jahr in
Wuppertal ausgetragen wurde, fest: Die Kicker des ältesten Zoos
der Welt, Wiener Tiergarten Schönbrunn, holten sich im Endspiel
mit einem glatten 4 : 0 gegen den Vorjahressieger FC Wilhelma Stuttgart
den begehrten Wanderpokal, der jetzt für ein Jahr lang in der
Österreichischen Bundeshauptstadt Wien beheimatet ist. Platz 3
erreichten die Fußballer der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, die
sich im Spiel um den 3. Platz gegen das Team des Zoo Leipzig mit 3 : 2
durchsetzten. Unsere Wuppertaler Mannschaft landete im Mittelfeld auf
Platz 7. Die nächsten Internationalen Zoo-Fußballturniere
finden 2008 in Frankfurt und 2009 in Wien statt.
Vogelpark Herborn, 11.06.2007
Vier Jungstörche werden am Sonntag vom
Storchenexperten Richard Mohr beringt
Meister Adebar wird auch in diesem Jahr im Storchenprojekt des
Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf seinem Ruf als
Fruchtbarkeitssymbol gerecht. Denn im Vogelpark gibt es derzeit
vielfältigen Nachwuchs – beispielsweise einen soeben aus dem
Nistkasten ausgeflogenen Beo oder drei noch winzig kleine Zwergziegen.
Besonders im Blickpunkt stehen am Sonntag, den 17. Juni, die vier
jungen Weißstörche. Sowohl die beiden langjährigen
Freiflieger „Adebar“ und „Gabriele“ als auch das neu zusammen gefundene
Storchenpaar in der Voliere der Heiligen Ibisse ziehen zwei
Jungstörche auf. Alle vier werden am Sonntag vom Oberurseler
Storchenexperten und Beauftragten der Vogelwarte Helgoland, Richard
Mohr, vor den Augen der interessierten Besucher beringt. Diese
können am Sonntag um 11.00 und 13.00 Uhr aus nächster
Nähe verfolgen, wie den erst etwa vier bis fünf Wochen alten
Jungstörchen von Richard Mohr das Erkennungszeichen der Vogelwarte
angelegt wird und die Vögel dadurch sozusagen ihren
„Personalausweis“ erhalten.
Zoo Duisburg, 11.06.2007
Drei kleine „Männchen“ geboren
Kaum hatten sie ihr lehmgestampftes Quartier neben dem Großen
Raubtierhaus im Zoo bezogen, da machte der ebenso wachsame wie
eifersüchtige Rudelchef seinen beiden Damen schon den Hof – und
bereits vier Wochen später ließ sich ein zartes Piepen aus
den viel verzweigten Gängen ihres unterirdischen
Höhlensystems vernehmen. Drei spannenlange Erdmännchen oder
Surikaten suchten vor wenigen Tagen dem Dunkel ihrer Erdbaue zu
entfliehen und zeigten sich erstmals bei strahlendem Sonnenschein einem
begeisterten Publikum. Die drei Schleichkatzen-Sprösslinge
allerdings trauen sich noch nicht, eigene oder gar getrennte Wege zu
gehen, weshalb sie sich bis heute noch als wisperndes
Kinder-Knäuel entlang der künstlichen Felsaufbauten bewegen –
wenn sie nicht gerade bei Mama an den Zitzen hängen.
Zoo Heidelberg, 11.06.2007
Tierzeichnungen von Ralf Scheithauer im Zoo
Heidelberg
Prägungen hieß die Ausstellungsreihe der Geschwister Rainer
und Roswitha Scheithauer im Jahre 2006. Auch Ralf Scheithauer, einziger
Sohn -und ebenfalls Künstler- des Malers und Brunnenbauers Rainer
Scheithauer, war stark geprägt durch sein künstlerisches
Umfeld aber auch durch das Miteinander von Mensch und Tier, das er seit
seiner frühen Kindheit erfahren durfte. Aufgewachsen in
ländlicher Umgebung und in innigem Kontakt zur Natur, zu Zeiten
von Daktari, Grzimek und der Löwin Elsa, faszinierte ihn vor allem
die Fauna des schwarzen Kontinents und inspirierte zu ausgedehnten
Studien im Heidelberger Zoo und der Wilhelma. Sehen Sie selbst … Vom
17. Juni bis 31. August 2007 werden einige der schönsten
Tierzeichnungen von Ralf Scheithauer im Afrikahaus des Tiergarten
Heidelberg zu sehen und auch zu erwerben sein. Die Hälfte des
Erlöses kommt dem neuen Elefantenhaus zu Gute.
Zoo Osnabrück, 12.06.2007
Mimi - kleine Antilope auf wackeligen Beinen!
Am Sonntagmorgen zählten die Tierpfleger in den Ställen des
Samburugeheges eine Impala-Antilope mehr, als es noch am Abend zuvor
gewesen waren. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachte das
Antilopenweibchen "Lilli" ein Jungtier zur Welt und
vergrößerte somit die Herde um ein Weibchen. Diese wurde
mittlerweile auf den Namen "Mimi" getauft. Und kaum auf der Welt,
musste Mimi bereits eine unliebsame Prozedur über sich ergehen
lassen: sie wurde von der Tierpflegerin festgehalten und am Ohr
individuell markiert. Der ganze Spuk dauerte aber keine Minute, so dass
Mimi nach kurzer Zeit wieder der Obhut ihrer Mutter überlassen
werden konnte. Diese Markierung muss sein, da man sonst später
keine Chance hat, die ausgewachsenen Tiere zu unterscheiden. Die ersten
Tage wird Mimi mit ihrer Mutter Lilli in den Ställen verbringen.
In dieser Zeit lernt Mimi, fest auf ihren dünnen Beinchen zu
stehen und bildet eine enge Bindung zu ihrer Mutter aus. Auch im
Freiland separieren sich die trächtigen Weibchen von der Herde und
kehren erst nach zwei Tagen mit ihrem Jungtier zurück. Ab dem
Wochenende wird Mimi mit ihren Artgenossen im Außenbereich der
Samburu-Anlage zu sehen sein. Bis dahin wird sie gelernt haben, immer
dicht bei ihrer Herde zu bleiben und so vor den langen Beinen der
Giraffen und den wilden Spielen der Zebras sicher sein. Gelegenheit zu
ausgelassenem Spiel wird sie selber haben, denn drei weitere
Impala-Jungtiere freuen sich sicherlich über einen weiteren
Spielkameraden. Impalas werden in Fachbüchern übrigens als
"perfekte Antilopen" beschrieben. Damit ist wohl nichts anderes
gemeint, als das es besonders schöne Antilopen sind, mit langen
Beinen und bezaubernd großen Augen. Bildhübsch!
Tiergarten Schönbrunn, 12.06.2007
Flauschige Kostbarkeit: junge
Mandschurenkraniche
Die beiden im Mai im Tiergarten Schönbrunn geschlüpften,
asiatischen Mandschurenkraniche sind ohne Zweifel wahre Kostbarkeiten:
Sie zählen zu den seltensten Vogelarten der Welt. In Japan
brüteten diese Vögel einst auf allen großen Inseln.
Durch Jagddruck und durch die Zerstörung ihres Lebensraums wurden
sie bis zum Jahr 1890 auf die Insel Hokkaido zurückgedrängt.
In den 1920er- Jahren waren nur noch zwanzig Individuen des
Mandschurenkranichs bekannt und die Ausrottung schien unvermeidlich.
Strenge Schutzmaßnahmen und regelmäßige Fütterung
führten jedoch dazu, dass die Population in Japan bis Anfang der
1990er-Jahre auf mehr als 600 Individuen stieg. Die Zerstörung des
Lebensraumes konnte indes bis heute nicht gestoppt werden. Die Zahl der
auf dem gesamten asiatischen Kontinent lebenden Mandschurenkraniche
wird derzeit auf bis zu 1200 Individuen geschätzt.
Mandschurenkraniche werden deshalb in Zoologischen Gärten mit
großer Sorgfalt gepflegt und gezüchtet. In Schönbrunn
sind erstmals im Jahr 2000 zwei Jungvögel aus dem Ei
geschlüpft. Die Art unterliegt dem EEP - dem "Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm". (Koordinator: Zoo Rotterdam). Das
internationale Zuchtbuch wird vom Ueno Zoo in Tokio geführt.
Mandschurenkraniche sind außerdem in Anhang 1 der Bonner
Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten
verzeichnet. "Anhang 1" bedeutet, dass die Art vom Aussterben bedroht
ist und in allen Mitgliedsstaaten konsequent geschützt wird.
Zoo Wuppertal, 12.06.2007
"Junglöwen" finanzieren OP-Gerät
für den Zoo
Der Leo-Club Wuppertal (Näheres unter www.leo-club-wuppertal.de)
gehört wie alle Leo-Clubs weltweit zur Lions-Familie. Junge Leute
im Alter von 16 bis 28 Jahren helfen durch persönlichen und
aktiven Einsatz dort, wo Hilfe benötigt wird. So engagieren sich
die Wuppertaler Leos bei der Wuppertaler Tafel, lassen
Grundschulhöfe im neuen Licht erstrahlen, organisieren
Ausflüge mit einem Altenheim und vieles mehr. Pünktlich zur
Eröffnung der neuen Großkatzen-Anlage war der Wuppertaler
Zoo an der Reihe: Die "Junglöwen" haben für den Zoo ein
Elektro-Chirurgiegerät finanziert. Damit kann die Gefahr starker
Blutungen bei Operationen deutlich vermindert werden. Das
Spezialgerät wurde zwischenzeitlich bereits erfolgreich bei
Operationen im Zoo eingesetzt.
OZEANEUM Stralsund, 12.06.2007
OZEANEUM in Stralsund ist Ort des
Bundesauftaktes für den Tag der Architektur 2007
Am 23. Juni fällt am Rohbau des OZEANEUMs am Stralsunder Hafen der
bundesweite Startschuss zum Tag der Architektur 2007. Das Deutsche
Meeresmuseum sieht sich in seiner Entscheidung für ein
ästhetisch anspruchsvolles und modernes Gebäude für
seine spektakuläre Erweiterung bestätigt. Bereits ein Jahr
vor der Eröffnung beweist das OZEANEUM, welche Anziehungskraft
seine Architektur entfalten kann. Regelmäßig finden
Führungen zur Baustelle statt und im nahe gelegenen Infopunkt
informieren sich schon vor der Hauptsaison täglich rund 100
Bürger und Besucher Stralsunds anhand von Plänen und Modellen
über Deutschlands größten Museumsneubau. Nun werden
tausende Besucher zum diesjährigen Tag der Architektur in
Stralsund erwartet. Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen
Meeresmuseums, war von Anfang an vom Entwurf begeistert. "Es
erfüllt uns natürlich mit Stolz, dass das OZEANEUM jetzt zum
Ort der bundesweiten Auftaktveranstaltung gewählt wurde, weil wir
ein überzeugendes Beispiel für das diesjährige Motto
"Moderne trifft Erbe" liefern." so Dr. Benke. Das Deutsche Meeresmuseum
errichtet im OZEANEUM auf 8.700m² fünf neue Ausstellungen und
insgesamt 40, teils riesige Aquarien. Die Hülle für diese
Unterwasserreise durch die nördlichen Meere geht auf den Entwurf
von Behnisch, Behnisch und Partner zurück, mit dem das Stuttgarter
Büro 2002 den europaweiten Architekturwettbewerb gewann. In
bemerkenswerter Einigkeit zwischen dem Bauherrn und den Architekten
wird der Entwurf weitgehend unverändert, unter besonderer
Berücksichtigung von Aspekten der Barrierefreiheit und
Nachhaltigkeit, umgesetzt. Bisher sehen die Museumsmacher ihre
Anforderungen optimal erfüllt. Letztlich soll sich die Architektur
im Museumsalltag bewähren und zum Besuch einladen. Das OZEANEUM
hat einen klaren Bildungsauftrag und will mehr sein, als eine von
außen bestaunte Sehenswürdigkeit. Bereits die bestehenden
Ausstellungen und Aquarien im Meeresmuseum befinden sich in einmaligen
Räumlichkeiten inmitten der zum UNESCO-Welterbe zählenden
Altstadt Stralsunds. Im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen
mit seiner gotischen Kirchenhalle werden z.B. ein 15 m langes
Finnwalskelett, ein 5 m hohes Korallenriff, der 6 m lange Riesenkalmar
und andere präparierte Tiere (u.a. Lederschildkröte,
Eisbär, Walross, Riesenkrabbe) gezeigt. Die Aquarien im Stammhaus
werden weiterhin Publikumslieblinge der tropischen Meere wie "Nemo",
den Kraken und Seepferdchen zeigen und so zukünftig gemeinsam mit
dem OZEANEUM Besucher in die Hansestadt locken. Auch das Gebäude
mit dem 350.000-Liter-Aquarium für die Meeresschildkröten ist
ein gelungenes Beispiel für Bauen im Bestand. Der 2004 auf dem
Klostergelände eingeweihte Flachbau ist Ort der Abendveranstaltung
zum Tag der Architektur. Ab 18.30 Uhr beginnt ein Werkschau-Vortrag des
Berliner Architekten Claus Anderhalten mit anschließender
Diskussion zum Thema "Moderne trifft Erbe - Zukunft unter
Denkmalschutz".
Vogelpark Marlow, 13.06.2007
Vogelpark plant Umstrukturierungen im
Tierbestand
Mit dem Verlust mehrerer Inkaseeschwalben in den vergangenen Tagen kam
es im Vogelpark Marlow zu Diskussionen des derzeitigen Tierbestandes.
„Wir vermuten, dass der Marder in die Pinguinanlage eingebrochen ist
und die Inkaseeschwalben geholt hat. Nun gehen unsere Gedanken auch
beim übrigen Tierbestand in alle Richtungen“, erklärt
Vogelparkleiter Matthias Haase. „Der eine oder andere Besucher hat
sicher bemerkt oder gehört, dass wir bereits den ersten Versuch
gestartet haben, Affen zu halten.“ Es handelt sich bei den ersten
Bewohnern dieser Art im Vogelpark Marlow um südamerikanische
Weißbüscheläffchen. Bisher ist das flinke Dutzend
allerdings für die Besucher nur mit Einschränkungen zu sehen.
„Wir haben die Tiere aus Göttingen übernommen, wo Studenten
der Universität im Zuge ihrer Verhaltensbeobachtungen für
kleine aber feine Unterschiede im Fell der Tiere sorgten. Wer ganz
genau hinsieht, erkennt nämlich verschiedenartig rasierte
Schwänze. Das wird sich in ein paar Wochen von selbst erledigt
haben“, informiert Haase. Bis zur endgültigen Eingewöhnung
der Affen bleiben die Tiere nur im Innenraum bzw. im Vorgehege zu
sehen. „Dies ist notwendig, da wir sicher gehen möchten, dass sich
die Affen gut eingewöhnen“, erklärt er weiter. Als neue
Außenanlage wird momentan die alte Tukananlage auf kleinste
Schlupflöcher untersucht und affengerecht umgestaltet. Haases
Angaben zufolge werden außerdem die Anlagen kritisch auf ihren
derzeitigen Besatz durchleuchtet. „Um die Kosten zu optimieren,
müssen Futter-, Energie- und Personalkosten sorgsam gegen die
Attraktivität abgewogen werden.“ Die vom Chef ins Leben gerufene
Planungsgruppe des Vogelparks trifft sich in den nächsten Tagen
und trägt ihre Ideen diesbezüglich vor. Themenschwerpunkt
hierfür wird die ehemalige Ostseevogelvoliere sein. Laut Haase
wird es vor allem darum gehen, dieser Voliere mit einem neuen Konzept
neues Leben einzuhauchen.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 13.06.2007
Sommerliches Blumenballett
Nun tanzen sie wieder im Gewächshaus der Wilhelma, die herrlichen
Fuchsien mit ihren farbenprächtigen Blütenreifröcken!
Etwa 260 Arten und Züchtungen der ursprünglich in
Südamerika beheimateten Sträucher wetteifern im
Gewächshaus um die Gunst der Besucher: üppige Ampelpflanzen,
ausladende Sträucher oder zierliche Hochstämmchen,
unauffällige Wildformen oder barocke Hofdamen mit doppelten
Reifröcken – mehr als 10 000 Zuchtformen haben die Gärtner in
den vergangenen Jahrhunderten aus den etwa 100 bekannten Arten
geschaffen. Fuchsien lassen sich gut untereinander kreuzen – das hat
die Arbeit der Züchter ungemein erleichtert. In unseren Breiten
sind die beliebten Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Als
aus den Bergwäldern stammende Pflanzen benötigen sie luftige,
schattige Standorte, eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung
sowie ein helles, kühles, aber frostfreies Winterquartier. Zuviel
Sonne, Zugluft oder gar Frost quittieren die schönen Sensibelchen
mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder ähnlichen
unerfreulichen Erscheinungen, und machen so „ihren“ Gärtner auf
die Missstände aufmerksam. Hat man aber alle Wünsche der
Fuchsien berücksichtigt, danken es die Pflanzen mit üppigem
Blütenflor in rosa, rot, weiß, rot-violett, lila-weiß,
rosa-weiß, lachsfarben oder rot-weiß von Mitte Mai bis Ende
September oder gar Anfang Oktober. Fuchsienliebhaber, die sich in eine
bestimmte Sorte verliebt haben, finden im Gewächshaus der Wilhelma
dezente Schildchen mit dem Namen ihrer Traumpflanze. Benannt sind die
Fuchsien übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde,
Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen, der von 1535 bis 1566
als Medizinprofessor in Tübingen lebte.
Alternativer Bärenpark Worbis, 13.06.2007
Ehrentag für Biene Maja und
Berufskolleginnen: Der Biene-Maja-Tag im Bärenpark
Am Sonntag, dem 17. Juni, findet der diesjährige Biene-Maja-Tag im
Alternativen Bärenpark Worbis statt. Mehrere Imker aus dem
Eichsfeld werden diesem Tag außerdem einen entsprechenden Rahmen
geben. Der Bärenpark hat von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Rund um
die Biene – das ist das Motto der Veranstaltung. Über Bären
wissen viele Besucher des Bärenparks dank der ausführlichen
Informationen auf dem Bären-Lehrpfad gut Bescheid. Doch über
die kleinen arbeitsamen Insekten weiß mancher noch viel zu wenig
oder zumindest so viel, dass Bienen verantwortlich für den
schmackhaften Honig sind, den auch Bären gern schlecken, und
stechen können. Nicht selten werden Bienen und Wespen trotz ihrer
unterschiedlichen Färbung verwechselt. Sie stechen eben beide. Da
im Bärenpark mehrere Bienenvölker leben und auch einen Teil
des Honigs für die Worbiser Bären liefern – ein großer
Teil Honig wird von Tierfreunden dazu gespendet – bietet sich die
Informations- und Aktionsveranstaltung im Park der Petze förmlich
an. Der bäreneigene Imker wird um 13 Uhr Einblicke in ein
Bienenvolk gewähren, also hinter die Kulissen bzw. in die
Klotzbeuten – so nennen sich die Behausungen der Bienen – schauen
lassen, Frau Königin samt Arbeitsvolk vorstellen und Interessantes
über einen Bienenalltag berichten. Woher wissen die Arbeitsbienen
zum Beispiel, ob sie nach rechts oder nach links fliegen müssen,
wenn ihnen von ihren Berufskolleginnen mittels Tanz eine erfolgreiche
Blütenstaubsammlung versprochen wird? Es gibt eben nicht nur bei
den Menschen mehr als den Foxtrott oder den Walzer.
Außerdem gibt es zwei interessante Vorträge: „Die
Honigbiene“ – 11 Uhr und „Honig, Wunder der Natur – 15 Uhr. Für
die kleinen Besucher werden Bastel- und Spielaktionen angeboten. Die
Imker werden zudem Bienenvölker, Ableger (Minivölker),
Königinnen und Imkereiprodukte anbieten.
Zoo Krefeld, 13.06.2007
Zwei Kater für Odette und Leonardo /
Schneeleoparden-Nachwuchs gesund und munter
Zum dritten Mal freuen sich die Pfleger im Zoo Krefeld über
Nachwuchs beim Schneeleoparden-Zuchtpaar Leonardo und Odette. Schon am
6. Mai kamen zwei kleine Kater - früher als erwartet - zur Welt.
Überraschend fanden die Pfleger nach der Kaffeepause bei einer
Kontrolle der Wurfkiste die beiden Leos vor. Zwar waren sich alle
ziemlich sicher, dass Katze Odette tragend ist, aber mit der Geburt war
erst Ende Mai gerechnet worden. Noch vor einigen Monaten sah es gar
nicht nach einem neuen Wurf für die bedrohten Katzen aus. Der
Winter war so mild, dass die Hochgebirgsbewohner Asiens nicht in
Stimmung kamen. Eine kurze Kältephase im Januar brachte aber
anscheinend den Erfolg. Odette wurde „rollig“ und rief lautstark nach
ihrem Partner Leonardo. Das Ergebnis dieses Stelldicheins wird jetzt
von beiden Eltern liebevoll umsorgt. Dies ist eher selten.
Normalerweise gehen Kater und Katze nach der Paarung getrennte Wege.
Die Zucht von Schneeleoparden hat im Krefelder Zoo eine lange
Tradition. Hier wurden die ersten Jungtiere in Europa erfolgreich
aufgezogen. Inzwischen sind am Niederrhein insgesamt 48 Jungtiere
geboren worden. Erst im Januar war der letzte Kater des Wurfes von 2005
in einen französischen Zoo umgezogen. Zurzeit haben die Katerchen
noch blaue Augen und fauchen bei den Untersuchungen von Zootierarzt
Martin Straube lautstark. Bis sie so gefährlich wie ihre Eltern
werden, vergehen noch einige Monate. Erst wenn sie circa 18 Monate alt
sind bestimmt der Zuchtbuchführer im Zoo Helsinki zusammen mit den
Biologen aus dem Zoo Krefeld über die neue Heimat der Katzen. Bis
die Kleinen im Gehege zu sehen sein werden, wird es noch etwas dauern.
Momentan schlafen sie noch viel und Mutter passt auf, dass sie keine
Alleingänge durch das Gehege machen. Ein Blick lohnt sich aber in
jedem Fall.
Zoo Krefeld, 13.06.2007
Familientag im Zoo Krefeld am 24. Juni:
Buntes Programm für die Familie / Affenrallye Junior-Club und
Trödelmarkt
Ein großer Familientag im Zoo Krefeld sorgt am ersten
Sommerferien-Sonntag, 24. Juni, von 9 bis 17 Uhr für reichlich
Abwechslung und Angebote für daheim gebliebene oder noch nicht in
den Urlaub gestartete. Dann können alle Zoobesucher erfahren,
warum „Massa“ als Silberrücken bei den Gorilladamen das Sagen hat
und welche tierischen Rekorde überall im Zoo in den Gehegen
aufgestellt werden. Außerdem erwartet die Besucher ein buntes,
auf die ganze Familie abgestimmtes Rahmenprogramm: Tierpfleger bieten
im Laufe des Tages ständig abwechslungsreiche Aktionen mit ihren
„Schützlingen“ an und Infostände vermitteln spielerisch
Wissen über die Zootiere. Außerdem wird es ein
Kasperletheater, Hüpfburgen, Torwandschießen,
Kinderschminken und einen „tierischen“ Bücherstand mit einem
Sortiment von Buch Habel geben. Tolle Preise für große und
kleine Forscher gibt es bei „Affenrallye“ zu gewinnen. Die Zoofreunde
Krefeld informieren über ihre Spendenaktion für den
„Gorillagarten“. Massas Familie soll in naher Zukunft eine
großzügige Außenanlage nutzen können. An der
Zoolotterie warten wie immer schöne Preise. Am Infostand des
Juniorclubs berichten die Jugendlichen über das geplante
Forscherhaus im Zoo, das im Garten des Alten Bauernhauses entstehen
soll und der jüngeren Generation einen Aufenthaltsraum bieten
soll, in dem Experimente rund um die Lebensgewohnheiten und
Bedürfnisse der Zootiere vor- und nachbereitet werden können.
Bei einem Trödelmarkt werden Spenden für die Inneneinrichtung
gesammelt, damit die ersten jungen Forscher möglichst noch in
diesem Jahr ihre Studien aufnehmen können.
Zoo Köln, 13.06.2007
Neue Hoffnung: Nachwuchs bei den Kleideraffen
Nach langer Pause wurde im Kölner Zoo wieder ein Kleideraffe
geboren. Diese Affen, welche ursprünglich in Vietnam vorkommen,
sind ebenso hübsch wie bedroht. Das Jungtier ist ein Männchen
und wurde auf den Namen „Hi vong“ getauft, das ist vietnamesisch und
bedeutet „Hoffnung“. Der Kölner Zoo arbeitet auch im Naturschutz
in Vietnam. Die Namensgebung soll zum Ausdruck bringen, dass es uns
gelingt, diese seltene Tierart zu retten. Für das leibliche Wohl
wird durch das Restaurant „Grotenburg-Schlösschen“ gesorgt.
Natürlich kann jeder auch am Familientag seinen eigenen Weg gehen
und ganz in Ruhe seine Lieblingstiere besuchen.
Tiergarten Worms, 13.06.2007
Genügend Platz zum Toben - Junge
Rotfüchse fühlen sich in neuem Gehege pudelwohl
Ziemlich genau einen Monat ist es nun her, dass zwei junge
Rotfüchse das neu gebaute Gehege im Tiergarten Worms bezogen
haben. Die beiden Welpen kamen damals aus dem fast 500 km entfernten
Soltau an den Rhein. Tiergartenleiter Ernst Jockers holte die Tiere
höchstpersönlich aus der Wildtierstation Lüneburger
Heide ab. Sie waren einige Wochen zuvor hilflos aufgefunden worden und
mussten von den Mitarbeitern der Wildtierstation mit der Flasche
großgezogen werden. Da man solche, auf den Menschen
geprägten Tiere nicht wieder auswildern kann, bot es sich an diese
nach Worms zu holen. Dazu erklärt stellvertretender
Tiergartenleiter Dieter Wagner: „Es ist für alle Beteiligten eine
gute Sache. Die Tiere sind an den Menschen gewöhnt und zeigen
somit zum einen keine Scheu und haben natürlich auch keinen
Stress, wenn Besucher sie in Ihrem Gehege beobachten. Aber auch die
Wildtierstation war froh ihre Ziehkinder in gute Hände abgeben zu
können, denn dort kann das wieder frei gewordene Gehege für
andere hilfsbedürftige Tiere genutzt werden.“ Mittlerweile ist der
junge Rüde, wie man die Männchen bei den Füchsen nennt,
11 und die Fähe – das Weibchen - 13 Wochen alt. Sie sind seit
ihrer Ankunft in Worms um einiges gewachsen und sehen schon fast wie
„richtige“ Füchse aus. Aber spätestens an ihrem Verhalten
kann man noch immer deutlich den jugendlichen Charakter erkennen.
Ausgiebig spielen und raufen die beiden miteinander und nutzen alle
Vorteile des neuen Geheges. Dies ist zum größten Teil
naturnah gestaltet. Auf der anderen Seite des Geheges blickt der
Zuschauer aber - oftmals etwas fragend dreinschauend - auf einen
typischen Großstadt-Hinterhof mit Spielkasten, altem Fahrrad und
Mülltonne. Dazu Dieter Wagner: „Wir wollten schon bei der
Gestaltung des Geheges deutlich machen, dass der Fuchs nicht mehr nur
in Feld und Flur anzutreffen ist, sondern auch als sogenannter
Kulturfolger sehr geschickt die Vorteile der menschlichen Städte
zu nutzen weiß um dort nach Nahrung zu suchen“. Und obwohl das so
ist, sehen doch viele Besucher des Tiergartens zum ersten Mal einen
Rotfuchs aus der Nähe. Denen ist es egal und sie genießen
ihr jägersicheres Gehege in vollen Zügen und sind nebenbei
noch Botschafter für den Schutz ihrer frei lebenden Artgenossen…
Tierpark Chemnitz, 13.06.2007
Viele Jungtiere im Wildgatter
Nicht nur im Tierpark Chemnitz sondern auch im dazugehörigen
Wildgatter in Oberrabenstein kamen in diesem Frühjahr viele
Jungtiere zur Welt. So hat sich z.B. zahlreicher Nachwuchs bei den
Wildschweinen, Mufflons und dem Rotwild eingestellt. Auch die
Karpatenluchse haben dieses Jahr wieder Jungtiere, diese leben aber
noch sehr versteckt und sind nur mit viel Geduld zu sehen. Im 35 ha
großen Areal inmitten des Rabensteiner Waldes können
Europäische Tiere fast wie in freier Wildbahn erlebt werden.
Kommen Sie doch mal wieder vorbei!
Erlebnis-Zoo Hannover, 13.06.2007
Doppelter Nachwuchs bei den Timberwölfen
Heult doch! Wenn eine Mutter ihren Kindern so etwas entgegenschmettert,
kann es sich entweder nur um eine echte Rabenmutter handeln – oder um
eine Wölfin. Timberwölfin Akira im Erlebnis-Zoo Hannover ist
seit dem 8. Mai kräftig damit beschäftigt, zwei unbeholfenen
schwarzen Fellknäueln das Heulen beizubringen. Der wuschelige
Wolfsnachwuchs gibt sich zwar alle Mühe, ein echter „Isegrim“ zu
sein, dennoch wird es bei aller Anstrengung noch einige Wochen dauern,
bis aus den verspielten Welpen zumindest Wölfchen werden. Die
beiden Winzlinge schaffen es mittlerweile immerhin, die Augen offen zu
halten und hin und wieder die Knopfnase aus der Wurfbox zu stecken, um
der Mutter mit unbeholfenen Schritten zu folgen. Dabei halten sich die
Kleinen bei ihrer Entwicklung genau an das Lehrbuch: Neugeborene
Wölfe sind blind, taub, haben wolliges Fellhaar, weiche
Schlappohren und wiegen etwa 500 g. Zwei Wochen nach der Geburt
öffnen sie die Augen und beginnen zu laufen. Nach drei Wochen
können sie hören und verlassen zum ersten Mal zaghaft die
Höhle. Vier Wochen nach der Geburt ist der Wolfsnachwuchs schon
recht munter und tapst unbeholfen hinter der Mutter her. Im „Wald der
Wölfe“ warten die drei älteren Brüder und Vater Lakota
auf die Kleinen, um ausgiebig mit ihnen zu spielen. Bei so viel
Abwechslung muss das Heulen-Lernen eben noch ein wenig warten. Die
beiden dunkelbraunen Welpen werden von ihren Eltern Akira (7) und
Lakota (5) bestens versorgt. Der Vater und die Brüder (1)
kümmern sich um den Nachwuchs, spielen mit den Welpen und passt
auf, dass die Kleinen sich nicht zu weit entfernen oder
gefährliche Klettertouren unternehmen. Ganz Kavalier macht Vater
Lakota Akira das Futter nicht streitig, lässt ihr immer den
Vortritt, schließlich hat sie zwei hungrige Schnauzen zu
versorgen und braucht jede Menge Kraft.
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derstandard.at
- 12.06.2007
Vom Aussterben bedrohter "König der Vögel"
hat Nachwuchs
Im Norden Indiens gibt es Nachwuchs beim akut vom Aussterben bedrohten
West-Satyr-Huhn: In der Sarahan-Fasanerie habe eine Henne drei
Küken ausgebrütet, teilten indische Wildhüter am
Dienstag im Bundesstaat Himachal Pradesh mit.
Die Henne habe schon zum zweiten Mal in Gefangenschaft gebrütet,
beim ersten Versuch seien die Küken allerdings gestorben. Diesmal
werde gründlich achtgegeben - Besucher seien zunächst nicht
erlaubt. Sogar die Tierpfleger hielten Abstand. Das
prächtig gefiederte West-Satyr-Huhn, auch als Satyr-Tragopan
bekannt, lebt in Pakistan und Indien, wo es als Jajaurana, "König
der Vögel", bekannt ist. Artenschützern zufolge leben in
freier Wildbahn weniger als 5.000 West-Satyr-Hühner.
Westfälische Nachrichten - 12.06.2007
Sterben die Frösche aus?
Noch quakt es fröhlich in deutschen
Teichen, aber bald gibt es Froschkonzerte womöglich nur noch auf
CD. Das jedenfalls befürchtet Zoodirektor Jörg Adler: „Wir
beobachten derzeit ein dramatisches Fröschesterben, mehr als 100
Arten sind schon verschwunden.“ Er muss es wissen: Adler und der
münsterische Allwetterzoo bilden quasi die deutsche Speerspitze
einer weltweiten Kampagne, die dem unheimlichen Fröschesterben
Einhalt gebieten soll.
Seit rund 20 Jahren, so Adler, registrieren Wissenschaftler an
verschiedenen Stellen der Welt, „dass die Frösche plötzlich
weg sind“. Das Phänomen, das zunächst vor allem in
Übersee beobachtet wurde, hat mittlerweile Europa (Spanien)
erreicht. Für den Zoodirektor ist es von daher lediglich eine
Frage der Zeit, wann das Fröschesterben auch im Münsterland
ankommt.
spektrumdirekt - 13.06.2007
"Kein
Management ist auch ein Management" - Was tun mit Afrikas Elefanten?
Mehr als 20 000 Elefanten sterben jährlich für den illegalen
Handel mit Elfenbein. Kenia und Mali sowie 19 weitere afrikanische
Länder wollen daher ein mindestens 20-jähriges,
uneingeschränktes Verbot von Geschäften mit dem "weißen
Gold" durchsetzen. Botswana, Namibia und jetzt auch Sambia beantragen
dagegen freien Handel mit Elfenbein aus Regierungsbeständen. Ihre
Verbündeten: die Manager von Naturparks.
Zu viele Dickhäuter trampelten durch die südafrikanischen
Wildschutzgebiete. Die Überzahl zerstöre die
Biodiversität, so das gängige Argument für drastische
Kontrollmechanismen - zum Beispiel Geburtenkontrollen, die Umsiedlung
ganzer Herden oder den gezielten Abschuss. Zurzeit leben im
südlichen Afrika 270 000 Elefanten - "keineswegs zu viele",
sagt hingegen Rudi van Aarde von der Universität Pretoria in
Südafrika. Zählungen zufolge seien die meisten Populationen
stabil, so der Leiter der dortigen Ecology Conservation Unit: "Einige
wachsen, andere schrumpfen." Außerdem sei der Umwelteinfluss der
Tiere keine Frage von deren Anzahl, sondern des Raumes, der ihnen zur
Verfügung steht. "Sicher walzen Elefanten Gräser nieder und
fressen Bäume kahl. Trotzdem gibt es bisher keinen Ort, an dem
sich die Pflanzenwelt nicht erholt hätte, wenn die Tiere
weiterziehen."
derstandard.at - 12.06.2007
Erbitterter Streit um Kompromiss zu Elfenbeinhandel
Ein erbitterter Streit afrikanischer Länder über den Handel
mit Elfenbein hat die Artenschutzkonferenz CITES in Den Haag belastet.
Südafrikanische Staaten mit großen Elefantenbeständen
streben eine weitgehende Lockerung des seit 1989 geltenden
Handelsverbot an. Zentralafrikanische Länder, in denen weniger
Elefanten leben, widersetzen sich zum Schutz dieser Tiere einem solchen
Schritt.
Die für Dienstag geplante Entscheidung der Konferenz wurde
vertagt. Auf der Grundlage mehrerer Kompromissvorschläge sollen
die betroffenen Staaten noch einmal eine Einigung versuchen. Die
Konferenz dauert noch bis Freitag.
derstandard.at - 10.06.2007
Elefanten zunehmend des Fleisches wegen gewildert
Wenn internationale Tierschützer über Elefanten reden, ist
Elfenbein das zentrale Thema - so auch jetzt bei der Haager Konferenz
zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES). Doch die
Waldelefanten Zentralafrikas sind vor allem wegen ihres Fleisches im
Visier der Wilderer. Je länger die Regierungen diesem Treiben
zuschauen, desto stärker ist der zentralafrikanische Waldelefant
vom Aussterben bedroht, wie der Schweizer Wildtierfotograf Karl Ammann
betont.
Ammann hat in Begleitung eines AP-Journalisten und eines Reporters der
Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens dokumentiert, wie
Elefantenfleisch an der Grenze zwischen der Zentralafrikanischen
Republik und der Demokratischen Republik Kongo geschmuggelt und
gehandelt wird. In Zentralafrika erhält ein Wilderer umgerechnet
gut 130 Euro für die Stoßzähne eines Elefanten, aber
bis zu 4.450 Euro für das Fleisch. Dieses wird im Busch auf
Holzrosten während eines ganzen Tags geräuchert und
erhält so eine verkohlte Kruste, bevor es auf die lokalen
Märkte gebracht wird. In der zentralafrikanischen Hauptstadt
Bangui werden fast zehn Euro für ein Kilogramm geräuchertes
Elefantenfleisch bezahlt - mehr als für jedes andere Fleisch,
einschließlich Rind- und Schweinefleisch. Für ein Kilogramm
Elfenbein erhält ein Wilderer etwa 22 Euro.
Die Presse - 13.06.2007
Bayrische Schulbank für österreichische
Waldrappe
20 Waldrappe aus dem Wiener Tiergarten
Schönbrunn drücken diesen Sommer in Deutschland die
Schulbank. Nachdem es Forschern der Konrad Lorenz Forschungsstelle in
Oberösterreich gelungen ist, vom Aussterben bedrohte Waldrappe
wieder anzusiedeln und ihnen die Zugvogelroute ihrer Vorfahren neu
beizubringen, starten sie nun in Burghausen in Bayern ein
ähnliches Projekt.
Waldrappe zählen zu den am meisten bedrohten Vogelarten der Erde.
Es gibt nur noch 300 Exemplare in Marokko sowie weniger als zehn in
Syrien. Ende der neunziger Jahre begannen Wissenschaftler, in Zoos
nachgezüchtete Tiere im oberösterreichischen Almtal wieder
anzusiedeln. 2004 zeigten sie ihren Schützlingen, was es
heißt, ein Zugvogel zu sein: Angeführt von ihren
menschlichen "Zieheltern", die in einem Leichtflugzeug saßen,
flogen die Waldrappe in ihr Winterquartier nach Italien. Heuer haben
die ersten Tiere ihren Weg zurück gefunden und "zu Hause" in
Scharnstein sogar gebrütet.
derstandard.at - 13.06.2007
Wal hatte Harpune aus dem 19. Jahrhundert im Fleisch
Vor der Küste von Alaska haben Jäger einen Grönlandwal
erlegt, in dessen Haut die Spitze einer Harpune aus dem 19. Jahrhundert
steckte. Das 12,7 Zentimeter lange Geschossfragment ermöglichte
eine relativ genaue Altersbestimmung des Wals. Demnach wurde der 15
Meter lange und 45 Tonnen schwere Meeressäuger 115 bis 130 Jahre
alt, wie John Bockstoce, Kurator am New Bedford Whaling Museum in
Massachusetts, am Dienstag mitteilte. Getötet wurde der Wal im Mai
mit einer ähnlichen Harpune. Die Jäger kamen aus einem von
zehn Dörfern in Alaska, denen die Internationale Walfangkommission
die Jagd auf 255 Wale innerhalb von fünf Jahren zugestanden hat.
Die Berechnung des Alters bei Walen beruht ansonsten meist auf der
Untersuchung von Aminosäuren aus der Augenlinse. Wale können
bis zu 200 Jahre alt werden.
spiegel.de - 13.06.2007
Uralte Harpune in totem Wal entdeckt
Jäger haben vor der Küste Alaskas einen Grönlandwal
erlegt, in dessen Fleisch die Spitze einer Harpune aus dem späten
19. Jahrhundert steckte. Der überraschende Fund gibt Forschern die
seltene Gelegenheit, das Alter des Riesen zu bestimmen.
derstandard.at - 12.06.2007
Handelskontrollen sollen Europäischen Aal vor
Aussterben bewahren
Internationale Handelskontrollen sollen den Europäischen Aal vor
dem Aussterben bewahren. Das beschloss die in Den Haag tagende
Artenschutzkonferenz CITES am Montag auf Antrag der Europäischen
Union. Die Kontrollen sollen gewährleisten, dass die bereits
dramatisch dezimierten Aalbestände nicht durch Überfischung
völlig zu Grunde gehen. Exportländer müssen nachweisen,
dass der Aal auf nachhaltige Weise gefischt wurde. Gleichzeitig
beschlossen die EU-Fischereiminister in Luxemburg ein europaweites
Rettungsprogramm für die Aale. Bis Ende nächsten Jahres
müssen alle EU-Staaten eigene Schutzmaßnahmen entwickeln,
sonst dürfen ihre Fischer nur noch 15 Tage pro Monat Aale fangen.
Bis 2013 sollen über mehrere Zwischenschritte 60 Prozent der
gefangenen jungen Glasaale zur Erholung der Bestände in
europäischen Gewässern ausgesetzt werden. Derzeit exportiert
die EU nach Angaben des schwedischen CITES-Delegierten Stellan Hamrin
jährlich für 30 Millionen Euro Glasaale, vor allem nach
China.
Täglicher Anzeiger - 11.06.2007
Sägefisch auf Liste bedrohter Tierarten
aufgenommen
Der wegen seiner schmackhaften Flossen vor
allem von chinesischen Gourmets geschätzte Sägefisch ist in
die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten aufgenommen worden.
Die Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen CITES nahm bei ihrer
Jahrestagung in Den Haag einen entsprechenden Antrag Australiens an.
Auch ein Antrag Deutschlands, den Handel mit Europäischem Aal
künftig streng zu kontrollieren, wurde mit großer Mehrheit
auf der Konferenz angenommen.
Laut dem Beschluss ist der kommerzielle Handel der sieben Arten des
Sägefischs in Zukunft fast völlig untersagt. Nur eine einzige
Art darf noch zu Zwecken der Arterhaltung für öffentliche
Aquarien gefangen werden. ... Die Sägen sind in Asien begehrte
Sammelobjekte, Galle und Leber werden in China zur Herstellung
traditioneller Medizin verwendet. ... Positiv bewertete die
Organisation auch die Entscheidung zum Europäischen Flussaal.
Diese komme in letzter Minute, sagte die WWF-Expertin Jutta Jahrl. In
einigen Gegenden seien die Aalbestände seit 1980 "um
unvorstellbare 99 Prozent geschrumpft". In Deutschland wird der Aal
seit 1998 auf der Roten Liste als "gefährdet" geführt.
Bedroht wird er nicht nur durch Überfischung und illegalen Handel,
sondern auch durch Wasserverschmutzung oder Wasserbaumaßnahmen.
derstandard.at - 11.06.2007
Handel mit Sägefischen fast vollständig
verboten
Die Delegierten der internationalen Artenschutzkonferenz in Den Haag
haben den Handel mit Sägefischen praktisch vollständig
verboten. Alle sieben Arten aus der Familie der Sägerochen wurden
auf der CITES-Konferenz am Montag in den Katalog der gefährdeten
Tiere aufgenommen. Sägefische sind wegen ihres Fleisches, ihrer
Flossen und ihrer Sägen begehrt. Teile des Körpers werden in
der asiatischen Medizin verwendet. Sie werden auch als Lebendfische
für Aquarien gefangen. Ein Fischer in Kenia könne sich nach
dem Fang eines Sägefisches aus dem Berufsleben zurückziehen,
sagte die kenianische Delegierte Dorothy Nyingi den
Konferenzteilnehmern. Die Flossen seien im Export rund 330 Euro pro
Kilogramm wert, die Säge sogar mehr als 1.000 Euro. Der
zuständige Ausschuss beschloss, sechs Arten vollständig aus
dem Handel zu nehmen. Eine siebte Art, die in australischen
Gewässern vorkommt, darf weiterhin verkauft werden. Die
Gesamtkonferenz muss den Beschluss noch bestätigen.
Limmattalonline.ch - 11.06.2007
Verstärkte Kontrollen zum Schutz der Aale
Internationale Handelskontrollen sollen den
Europäischen Aal vor dem Aussterben bewahren. Die in Den Haag
tagende Artenschutzkonferenz CITES beschloss zudem scharfe
Schutzbestimmungen für den Sägefisch.
Die Handelskontrollen für die Aale sollen gewährleisten, dass
die bereits dramatisch dezimierten Aalbestände nicht durch
Überfischung völlig zu Grunde gehen. Der Export von Aalen
wird künftig genehmigungspflichtig. Der Vorstoss der EU fand
breite Unterstützung. Nur wenige Länder lehnten ihn ab. Dazu
gehörten China, welches zu den wichtigsten Importländern
gehört.
Pressetext - 09.06.2007
Europas
Ozeane blicken trister Zukunft entgegen - Umweltverschmutzung,
Überfischung und Bautätigkeit bedrohen Meere
Die Meere rund um Europa blicken einer
traurigen Zukunft entgegen. Zu diesem Schluss kommt die
dreijährige Studie "European Lifestyles and Marine Ecosystems"
(ELME), an der mehr als 100 Forscher aus 15 Ländern mitgearbeitet
haben. Die Untersuchung hat den Zusammenhang zwischen menschlichen
Aktivitäten und den Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme
untersucht. Unter die Lupe genommen haben die Wissenschaftler die
Ostsee, das Schwarze Meer, das Mittelmeer und den Nordost-Atlantik. Das
wirtschaftliche Wachstum und die Ausdehnung der EU bedeuten für
die Ozeane immensen Druck. Die Bedrohung durch Umweltverschmutzung aus
der Landwirtschaft, durch Überfischung und der Erschließung
neuer menschlicher Siedlungen führe zu einer Abnahme der
Biodiversität in den Meeren, schreiben die Forscher. ... Die
Wissenschaftler haben die vier Umweltbelange
Habitatsveränderungen, Eutrophierung - die Überdüngung
von Gewässern -, chemische Verschmutzung und Fischerei genauer
untersucht. "Dabei konnten wir sehr genau feststellen, dass die
Verbindung der vier Faktoren ausschlaggebend für die
Zerstörung ist. Jedes der vier Themen ist mit dem anderen in
Verbindung stehend", so der Forscher. ... Wie die Bedrohungen im
Konkreten aussehen, haben die Forscher wie folgt beschrieben:
Sämtliche europäische Meere werden zu intensiv und nicht
nachhaltig befischt. Hinzu kommt erschwerend, dass das Mittelmeer durch
Bioinvasoren und zunehmende Bautätigkeit bedroht ist. Das Schwarze
Meer leidet unter der intensiven Landwirtschaft und dem daraus
resultierenden erhöhten Nährstoffeintrag. Die Folge ist
extremes Algenwachstum. Auch die Ostsee dient vielen Anrainerstaaten
offensichtlich immer noch als Müllkippe. Hier sind es vor allem
Abwässer aus der Industrie, die zur Eutrophierung des
Gewässers führen. Eine Entspannung könnte die Errichtung
von Kläranlagen bieten. Im Nordostatlantik sind der zunehmende
Schiffsverkehr und die Errichtung immer neuer Häfen bedrohlich.
derstandard.at - 08.06.2007
Fischereinationen verhindern Schutz des Heringshais
Die UN-Artenschutzbehörde hat auf ihrer Konferenz in Den Haag
einen Vorschlag der EU abgelehnt, den Handel mit dem Fleisch des
Heringshais zu verbieten. Der von Deutschland im Namen der
Europäischen Union vorgelegte Antrag fand am Donnerstag nicht die
erforderliche Zweidrittelmehrheit der CITES-Konferenz. Die Delegationen
von 54 Staaten folgten dem Antrag, den Heringshai (Lamna nasus) in die
Liste des Artenschutzabkommens aufzunehmen, das den
grenzüberschreitenden Handel mit Produkten einer Art untersagt. 39
Staaten stimmten dagegen, 12 enthielten sich. Der deutsche Delegierte
Jochen Flasbarth sagte bei der Vorstellung des Antrags, eine
Intervention der CITES in den Handel mit dem Heringshai wäre ein
bedeutendes Signal und Beleg für die Einsicht, dass Fische keine
unerschöpfliche Ressource seien. So sei ein Drittel aller
Fischbestände der Welt akut bedroht.
20min.ch - 07.06.2007
Fische: Coop bekennt sich zum Artenschutz
Am morgigen Tag der Weltmeere lancieren Coop und die Umweltorganisation
WWF zusammen die WWF Seafood Group, der man nur bei einem umfassenden
Bekenntnis zum Schutz der Weltmeere beitreten darf. Als Sofortmassnahme
streicht Coop Zackenbarsch, Rochen, Beryx und den Roten Thun
(Blauflossen-Thun) aus dem Sortiment. Schrittweise stellt Coop
anschliessend das gesamte Sortiment auf Fische und Meeresfrüchte
aus nachhaltiger Produktion um. Heute beträgt der Anteil an
Öko- Fisch bei Coop 18 Prozent. So soll für Kabeljau sowie
Heilbutt, die aus überfischten Beständen im Nordostatlantik
stammen, oder für Fische wie Seeteufel oder Rotbarsch, die wegen
ihrer langsamen Fortpflanzung bedroht sind, eine ökologisch
sinnvolle Lösung gefunden werden. «Ansonsten bieten wir auch
diese Fische nicht mehr an», sagt Coop-Chefeinkäufer Renato
Isella. Auch die Migros verhandelt mit dem WWF über einen Beitritt
zur Seafood Group. Zurzeit stammen bei der Migros erst 10 Prozent der
Fische aus nachhaltiger Produktion.
derstandard.at - 09.06.2007
Satellitenbilder zeigen Raubbau an Urwald
Satellitenbilder haben erstmals das volle Ausmaß des Raubbaus an
den zentralafrikanischen Wäldern zu erkennen gegeben. Der Urwald
galt bisher als eines der unberührtesten und besterhaltenen
Waldgebiete der Erde. Doch die Holzindustrie hat mit ihren Sägen
tiefe Schneisen in die Wälder gezogen. Das wiesen Nadine Laporte
und Kollegen vom Woods Hole Research Center in Falmouth (US-Bundesstaat
Massachusetts) jetzt nach. Im Wissenschaftsjournal "Science" vom
Freitag berichtet das Team, dass jede dritte jetzt benutzbare
Straße (38 Prozent) durch den Urwald einmal als Schneise von
industriellen Holzfällern geschlagen worden war. Die US-Forscher
verschafften sich anhand von 300 Landsat- Satellitenaufnahmen einen
Überblick über drei Jahrzehnte Raubbau an einem Urwaldgebiet
von vier Millionen Quadratkilometern.
derstandard.at - 12.06.2007
Slowakei will 400 Bären abschießen - Polen
protestiert gegen Abschusspläne in der Tatra
Das polnische Umweltministerium macht sich für den Erhalt des
Braunbären-Bestandes im Tatra-Gebirge stark. Es protestiert gegen
die Pläne der benachbarten Slowakei, dort 400 Exemplare zu
erschießen. Die Slowakei solle zumindest in der Nähe der
Grenze auf Abschüsse verzichten, um keine polnischen Bären zu
treffen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber
der polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza".
nd-online.de - 11.06.2007
Der beste Freund des Wolfes bleibt der Bergmann -
Lausitzer Streit zwischen »Abknall-Brüdern« und
»grünen Weibern«
Seit einigen Jahren gibt es auch in der Lausitz wieder
Wölfe. Mit dem ersten Nachwuchs, den sie in diesem Jahr erwarten,
flammte auch die Debatte zwischen Jägern, Landwirten und
Naturschützern wieder neu auf. ...
Überhaupt nicht zufrieden mit der Arbeit der Wolfsschützer
sind die Männer vom »Verein Sicherheit und
Artenschutz«, von manchen schlicht
»Abknall-Brüder« genannt. Die kleine Gruppe von
Jägern, Teichbesitzern und anderen Persönlichkeiten, die
satzungsgemäß »durch ihre Einstellung fest mit ihrer
Heimat der Lausitz verwurzelt sind« sorgt sich sehr um eine
wolfsfreie Zone. Bei Bedarf präsentieren sie gern gerissenes Wild
und die Sorge, angesichts der Nahrungskonkurrenten verhungern zu
müssen. Andere Wolfsgegner wildern lieber im Verborgenen und
schicken Postkarten mit unverblühmten Drohungen wie: »Erst
die Wölfe, dann die grünen Weiber!«, erzählt Gesa
Kluth. Immerhin hat sich mittlerweile »Pro-Wolf«
gegründet, und die Öffentlichkeitsarbeit in Spreewitz (Lupus
GbR) und in Rietschen (Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz) nimmt
Fahrt auf. Noch im September wird der »Wolfsradweg« fertig
gebaut sein: 43 Kilometer von Nochten nach Steinbach als Verbindung von
Oder-Neiße- und Spree-Radweg; doch kaum ein Radler wird je allein
den scheuen Räuber sehen. Wer das dennnoch sicher möchte,
könnte mit Stephan Kaasche zum Wolfswandern gehen
Thüringer Allgemeine - 08.06.2007
Felix und seine Freunde
Sie wurden ausgewildert oder rissen aus:
Mehrere Luchse sind in Thüringen unterwegs. Eine unfreiwillige
Begegnung mit ihnen ist nicht ausgeschlossen.
Ein Abend in dieser Woche, Renate Brettschneider ist mit ihrem Pinscher
in einem Waldstück in Steina im Südharz spazieren.
Plötzlich springt ein Tier hinter einem Stapel Holz hervor und
stürzt sich auf den angeleinten Hund. Es ist ein Luchs. Bevor er
zubeißen kann, schlägt die Frau mit ihrem Wanderstock zu und
schreit, so laut sie kann. ... Auch um Nordhausen schleichen die
Großkatzen. Gerhard Nowotny aus Hörningen fand einen
Fußabdruck in der Flur zwischen Günzerode und Hochstedt.
Sein Sohn machte sich davon ein Gipsmodell. Zwischen Woffleben und
Niedersachswerfen lag ein totes Reh, dessen Haupt wohl nur ein Luchs
gerissen haben konnte.
Und vor drei Tagen saß "Felix" seelenruhig an einer Straße
in Rottenbach bei Königsee. Mehrfach beobachtete ein Einheimischer
den Luchs an dieser Stelle und meldete es im Suhler Tierpark. Denn von
dort war "Felix" in der Orkannacht Anfang des Jahres samt Weibchen und
einem Jungtier geflohen, als ein Baum das Gehege zertrümmerte.
Das Junge konnte gleich darauf von Tierparkmitarbeitern betäubt
und gefangen werden. Das Weibchen ging erst drei Monate später am
Döllberg bei Suhl in eine eigens gebaute Falle. Doch "Felix" ist
weiter auf der Flucht. Nächste Woche soll nun entschieden werden,
ob die Spezialfalle in der Nähe von Rottenbach aufgestellt wird.
Ad-Hoc-News - 08.06.2007
Die Biber beschäftigen jetzt auch
Das Bundesumweltministerium sieht den
Vorstoß der bayerischen Staatsregierung zu einem einfacheren
Umgang mit Bibern durchaus wohlwollend. Die Umstellung von einer
Einzelfallentscheidung über den Abschuss von Bibern auf eine
pauschale Ausnahmeregelung in Form einer Verordnung «kann eine
Verfahrenserleichterung sein und kann somit weniger Bürokratie
bedeuten», sagte ein Sprecher des Bundesministeriums auf
ddp-Anfrage in Berlin. Der Freistaat will dies in die anstehende
Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes einbringen. Der
Ministeriumssprecher betonte, auch bei einer solchen
Verfahrensänderung blieben die Voraussetzungen für einen
legalen Abschuss von Bibern die gleichen. Wie Bayern dann innerhalb der
rechtlichen Rahmenbedingungen mit den Bibern umgeht, wollte der
Sprecher nicht kommentieren. Dies sei allein Ländersache und wie
alles staatliche Handeln der Kontrolle der Gerichte unterworfen. Die
Staatsregierung beklagt enorme Schäden für die Landwirtschaft
durch die hohe Biberpopulation im Freistaat. Deshalb sollen die Tiere
an besonders schadensträchtigen Stellen vertrieben oder notfalls
geschossen werden. Da der Biber unter strengem Artenschutz steht und
nicht dem Jagdrecht unterliegt, müssen bislang vor der Tötung
entsprechende Ausnahmegenehmigungen beantragt und jeweils einzeln
begründet werden.
derstandard.at - 13.06.2007
Waldrappe in der Flugschule
20 Waldrappe aus dem Zoo Schönbrunn in Wien lernen diesen Sommer
in Deutschland was fürs Leben: Nachdem es Forschern der Konrad
Lorenz Forschungsstelle in Oberösterreich gelungen ist, vom
Aussterben bedrohte Waldrappe wieder anzusiedeln und ihnen die
Zugvogelroute ihrer Vorfahren neu beizubringen, starten sie nun in
Burghausen in Bayern ein ähnliches Projekt. Bei einer
Pressekonferenz in Burghausen am Mittwoch wurden Details
präsentiert.
Waldrappe zählen zu den am meisten bedrohten Vogelarten der Erde.
Es gibt nur noch 300 Exemplare in Marokko sowie weniger als zehn in
Syrien. Ende der neunziger Jahre begannen Wissenschaftler, in Zoos
nachgezüchtete Tiere im oberösterreichischen Almtal wieder
anzusiedeln. 2004 zeigten sie ihren Schützlingen, was es
heißt, ein Zugvogel zu sein: Angeführt von ihren
menschlichen "Zieheltern", die in einem Leichtflugzeug saßen,
flogen die Waldrappe in ihr Winterquartier nach Italien. Heuer haben
die ersten Tiere ihren Weg zurück gefunden und "zu Hause" in
Scharnstein sogar gebrütet.
Blick Online - 09.06.2007
Der
tollkühnste Vogel der Schweiz!
Wenn der Ernst des Lebens beginnt, wird so
mancher vorlaute Flegel plötzlich lammfromm. Auch
«Blick» gings nicht anders. Als ihn Veterinär Martin
Wehrle (43) gestern im Tierpark Goldau taufen wollte, war der
Übermut des sonst so kecken Vogels plötzlich nackter Panik
gewichen. Wie ein Häufchen Elend kauerte er in seinem Horst und
zog die Schultern hoch. Könnte er wimmern, hätte er es getan.
Dabei waren die Besucher, die ihn so ängstigten, in bester Absicht
gekommen. Tierarzt Wehrle und seine beiden Pfleger wollen
«Blick» auf sein Leben in Freiheit vorbereiten.
...«Blick» ist Teil des Wiederansiedlungsprogrammes der
Stiftung Pro Bartgeier. Ziel ist es, das stolze Tier in den Alpen
wieder heimisch zu machen. Bisher sind 137 Bartgeier ausgesetzt worden.
27 Vögel wurden seither in der Wildnis geboren.
Pressrelations - 11.06.2007
NABU kritisiert geplante Novelle des
Bundesnaturschutzgesetzes
Der NABU hat die Bundesregierung
aufgefordert, die so genannte *Kleine Novelle“ des
Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) nachzubessern. Der derzeit in
Abstimmung befindliche Gesetzesentwurf werde den Anforderungen des
europäischen Artenschutzrechtes nicht gerecht und senke zudem die
bewährten Standards für den Artenschutz auf nationaler Ebene.
*Der aktuelle Entwurf stellt einen gravierenden Rückschritt
für den Arten- und Naturschutz in Deutschland dar und verfehlt
gleich zwei seiner Ziele. Es ist weder eine Verbesserung des
bestehenden deutschen Umweltrechts zu erwarten noch werden die Vorgaben
des Europäischen Gerichtshofes genügend berücksichtigt“,
sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der heutigen
Experten-Anhörung im Bundestag zur Novellierung des
Bundesnaturschutzgesetzes.
Focus Online - 07.06.2007
Großes Herz für schnelle Katzen
Cindy schließt die Augen und schnurrt
wie eine Hauskatze. Sanft lässt sie sich ins weiche Gras gleiten.
Ihre Zunge streicht wie Schmirgelpapier über die Unterarme, immer
wieder dreht sie genussvoll den Kopf. "Du brauchst keine Angst zu
haben", sagt Tollie Nel. "Es gibt nichts, was ihr so gut gefällt
wie gestreichelt werden." Die Gepardin hat mittlerweile alle viere von
sich gestreckt, der Kopf ist fast ganz im Gras versunken, nur noch die
Ohren spitzen heraus. Der ganze Körper vibriert vor Genuss. "Sie
ist wie eine Miezekatze, nur ein bisschen größer", lacht
Nel. "Wild wird sie nur, wenn sie mal nicht genug zu essen bekommt".
Es muss ein Moment wie dieser gewesen sein, der das Leben von Tollie
und Roeleen Nel veränderte. Als wilde Geparden 1994 innerhalb von
acht Wochen 38 Schafe und Ziegen und vier Kälber auf ihrer Farm
rissen, entschloss sich das Ehepaar, die Tiere unschädlich zu
machen. Aber nicht, wie unter Namibias Farmern üblich, mit dem
Gewehr, sondern mit riesigen Kastenfallen, in denen die Raubkatzen
lebend gefangen werden konnten. Nach und nach wurden alle Tiere aus dem
Verkehr gezogen. ... Bei Namibias Farmern sind die bis zu 110
Stundenkilometer schnellen Raubkatzen bis heute verhasst, weil sie
Schafe, Ziegen und junge Rinder reißen. Von vielen
Tierzüchtern werden sie deshalb kurzerhand erschossen. Um das zu
verhindern, versuchten Tollie und Roeleen Nel zunächst, die
eingefangenen Geparden außer Landes zu schaffen. Parks wie die
Serengeti in Tansania und die Masai Mara in Kenia bekundeten auch
großes Interesse daran, doch das namibische Gesetz verbot den
Export.
Selbst beim nahe gelegenen Etosha-Nationalpark klopften die beiden an,
doch die Behörden hatten kein Interesse. Und so kam es, dass die
Nels mangels besserer Alternativen ein etwa ein Hektar großes
Gehege für die Tiere einrichteten. ... Zwölf Jahre
später ist aus der verrückten Idee von einst ein
beispielloses Projekt geworden. Mit der Unterstützung ihres Sohnes
Mario ist der Otjitotongwe Cheetah Park entstanden, in dem die Tiere
weitgehend sorgenfrei leben können. Statt einst eines Hektars
misst das Gehege heute 250 Hektar. Samt der drei zahmen Tiere, die die
Nels damals aufzogen, leben auf der Farm mittlerweile 19 Geparden.
BirdLife
BirdLife through a lens - 07.06.2007
An international competition to
gather photos of all of the world’s 189 Critically Endangered birds has
begun. Birdwatchers that may have captured
one or more of these rare birds on camera are being asked to submit
their best photos for use in the upcoming Rare Birds Yearbook,
being published in association with BirdLife International.
PlanetArk
Massive Animal Herd Survives in Southern Sudan -
13.06.2007
A massive herd of animals thought to have been wiped out by decades of
civil war in Southern Sudan has survived against the odds and could be
one of the largest migrations of large mammals on the planet.
Tigers Disappearing From Yet Another Indian Reserve
- 13.06.2007
Tigers have almost disappeared from yet another protected reserve in
India, with numbers dropping drastically according to conservationists
involved in a new count of the big cats.
Shark Protection Defeated at UN Wildlife Trade Talks
- 12.06.2007
A United Nations forum on endangered species rejected bids on Friday to
put in place controls on the multi-million dollar trade in two types of
sharks, highly prized for their meat and fins.
Logging May Wreck Orangutan Forests in Decade -
12.06.2007
Illegal logging could destroy the last forest strongholds of orangutans
within a decade and the world should do more to help Indonesia halt
smuggling both of apes and of timber, a UN report said on Monday.
Rare Nepal Elephants Suffer From Tuberculosis -
12.06.2007
Ten of Nepal's 250 endangered elephants are suffering from tuberculosis
in a national park and the disease is threatening to spread to humans
and other wildlife, authorities said on Monday.
Army Poised for Action Against Wild Animals in Japan
- 12.06.2007
Japan is preparing to mobilise troops to deal with wild animals such as
boars, bears and monkeys.
Greenpeace Says Indian Port Killing Rare Turtles -
12.06.2007
A port being built on India's eastern coast is a "killing field" of
rare Olive Ridley turtles and other marine life, and should be shut
down, Greenpeace said on Friday.
World's Tigers on "Catastrophic" Path to Extinction
- 12.06.2007
The world's wild tigers are on a "catastrophic" path to extinction as
numbers continue to decline because of increased poaching, habitat
destruction and poor conservation efforts by governments, a new report
has said.
China Eyes Female Panda for Next Release Into Wild
- 12.06.2007
China may release a female panda into the wild after a 5-year-old male
was found dead, probably the victim of a fight, because females are
seen as less of a threat by their wilder peers, state media said on
Friday.
Tigers, Asia's Threatened Predators - 12.06.2007
The world's wild tigers are on a path to extinction as numbers continue
to decline because of increased poaching, habitat destruction and poor
conservation efforts by governments, a new report has said.
ENN
U.S.
Weighs Reducing Spotted Owl Habitat -
13.06.2007
The Bush administration Tuesday proposed cutting 1.5 million acres from
Northwest forests considered critical to the survival of the northern
spotted owl, reopening the 1990s battle between timber production and
wildlife habitat on public lands.
Caribbean Turtles Said To Be Threatend by Catches,
Trade - 13.06.2007
Turtles in the Caribbean are under threat from over-fishing and illegal
trade, with almost all eggs laid in Guatemala taken by humans, a
wildlife trade monitoring network said on Tuesday.
India To Appeal To World To Keep Tiger Trade Ban -
13.06.2007
India will appeal to a U.N. wildlife forum to retain a ban on trading
in tiger parts, despite Chinese lobbying to legalise trade in organs of
the endangered big cats, the government said on Tuesday.
Bear Detection Kits Seen as Having Potential To Curb
Illegal Trade - 12.06.2007
"Bear detection kits" may help crack down on an illegal trade in bear
products supplied by Asian farms where animals are locked in cramped
cages, a conservation group said on Tuesday.
Logging May Wreck Orangutan Forests in a Decade, UN
Says - 11.06.2007
Illegal logging could destroy the last forest strongholds of orangutans
within a decade and the world should do more to help Indonesia halt
smuggling both of apes and of timber, a U.N. report said on Monday.
Congo Rangers Treat Rare Gorilla Orphaned in Shooting
- 11.06.2007
National park rangers in the Democratic Republic of Congo are battling
to save a 2-month-old gorilla found clinging to its dead mother, who
was shot dead through the back of the head, conservationists said on
Sunday.
Caribbean's Reef-Building Coral at Risk -
08.06.2007
Six species of reef-building coral could vanish from the Caribbean due
to rising temperatures and toxic runoff from islands' development,
according to a study released Thursday.
Crime Syndicates Smuggling Wildlife - 07.06.2007
It could be ivory concealed in a container, cans of caviar in a
suitcase or baby chimpanzees in a crate. The smuggling of wildlife
goods is a low-risk, high-profit enterprise proving increasingly
attractive to crime syndicates.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
WWF
World Wide Fund For Nature - 13.06.2007
Zur
Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag (3.-15. Juni): Staaten
bekennen sich zum Tigerschutz
Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat sich
heute zum Schutz
der höchstens noch 7.000 Tiger weltweit bekannt. Die Staaten
stimmten
soeben dafür, die Schutzanstrengungen zu verstärken. Der
wichtigste Punkt: Die Zucht von Tigern im großen Stil auf so
genannten Tiger-Farmen soll deutlich beschränkt werden.
Außerdem betonten die Staaten, wie wichtig das nationale
Handelsverbot in China für das Überleben der letzten wilden
Tiger sei. Der WWF reagierte
erleichtert: "Dies ist das heiß ersehnte Signal zum
Tiger-schutz", freut sich WWF-Experte Volker Homes. ...
"Die sehr deutliche Entscheidung der Weltartenschutzkonferenz wird
es für China schwierig machen, ihr Handelsverbot aufzuweichen",
sagt WWF-Expertin Jutta Jahrl. "Dies ist ein sehr guter Tag für
die extrem
bedrohten Raubkatzen." Die Weltartenschutzkonferenz CITES (Convention
on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora)
tagt noch bis Freitag.
WWF - 13.06.2007
Rote Koralle soll nicht aussterben - Meere dürfen
nicht mehr für beliebten Schmuck geplündert werden
Die als Schmuck und Souvenir populäre Rote Koralle darf nicht
länger beliebig verkauft werden. Die Weltartenschutzkonferenz in
Den Haag hat soeben beschlossen, die Gattung Corallium in Anhang II
ihrer Schutzkonvention zu listen. Anhang II erlaubt den Handel mit
bedrohten Tier- und Pflanzenarten nur in strengen Grenzen. Die Rote
Koralle und andere weniger bekannte Arten der Gattung sind in allen
tropischen und warmen Meeren der Erde verbreitet. Aufgrund der hohen
Nachfrage gibt es heute fast nur noch kleine, zum Teil nicht mehr
fortpflanzungsfähige Kolonien der Meerestiere. „Bislang gab es
keine Handelskontrollen, keine guten Managementpläne – es wurde
einfach so drauflos geerntet", sagt WWF-Experte Volker Homes. „Wir sind
sehr erleichtert, dass der Korallenhandel jetzt endlich auf eine
nachhaltige Basis gestellt wird. Ab jetzt sind Korallen-Käufer
Teil der Lösung, nicht Teil des Problems."
WWF - 12.06.2007
Elefantenrunde in Den Haag - WWF: Geschacher um
Afrikanische Elefanten geht in die entscheidende Phase
Ab heute geht es auf der Weltartenschutzkonferenz in Den Haag um die
Zukunft der Afrikanischen Elefanten. „Seit Beginn der Konferenz haben
die afrikanischen Verbreitungs-Staaten in separaten Sitzungen versucht,
eine einheitliche Linie zu finden, bislang ohne Erfolg“, sagt
WWF-Experte Volker Homes. „So unterschiedlich wie die Größe
der Elefantenpopulationen sind auch die Vorstellungen der einzelnen
afrikanischen Länder zum Elefantenschutz.“ Während Kenia und
Mali ein 20jähriges Handelsverbot für Roh-Elfenbein fordern,
wollen Botswana und Namibia künftig jährlich neue
Verkaufsquoten festlegen. Botswana hat außerdem einen so
genannten Einmalverkauf von 40 Tonnen registriertem Elfenbein aus
Staatsbesitz beantragt. Seit 1989 ist der kommerzielle Handel mit
Elefanten weltweit verboten. Nachdem sich die Bestände im
südlichen Afrika dank vieler Schutzmaßnahmen deutlich erholt
hatten, wurde vier Staaten ab 1997 erlaubt, unter bestimmten
Bedingungen Elefanten und Elefantenprodukte zu verkaufen. Botswana
(derzeit rund 134.000 Elefanten), Namibia (13.000) und Südafrika
(18.000) dürfen einen Teil des Roh-Elfenbeins von Tieren
verkaufen, die eines natürlichen Todes gestorben sind oder
aufgrund von Konfliktfällen geschossen werden mussten. Diese so
genannten Einmalverkäufe werden streng überwacht. Ihr
Erlös muss dem Elefantenschutz oder der Armutsbekämpfung der
Menschen zugute kommen, die direkt mit Elefanten leben. Simbabwe
(84.000 Elefanten) darf zwar kein Roh-Elfenbein handeln, aber
Elfenbeinschnitzereien und Elefantenleder.
WWF - 11.06.2007
Europäischer Aal hat Schwein - Aale dürfen
nur noch streng kontrolliert gehandelt werden, Sägefische
überhaupt nicht mehr
Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat beschlossen, den Handel
mit Europäischem Aal künftig streng zu kontrollieren, um den
bedrohten Fisch besser zu schützen. Der Antrag Deutschlands im
Namen der EU wurde heute mit großer Mehrheit angenommen. Der
Europäische Aal ist als Speisefisch so beliebt, dass seine
Bestände drastisch zurückgegangen sind. „Diese Entscheidung
kommt in letzter Minute“, sagt WWF-Expertin Jutta Jahrl. „In einigen
Gegenden sind die Aale seit 1980 um unvorstellbare 99 Prozent
geschrumpft.“ Zuvor hatten die Delegierten zugestimmt, den Handel mit
Sägefisch völlig zu unterbinden. Ausgenommen wurde lediglich
eine nur in Australien vorkommende Art, die hauptsächlich lebend
für Aquarien gehandelt wird.
Gruner+Jahr, GEO - 10.06.2007
GEO-Tag
der Artenvielfalt bilanziert rund 1.300 Tier- und Pflanzenarten in
Deutschlands größten naturnahen Weideflächen rund um
Crawinkel (Thüringen)
Über 100 Experten für Flora und Fauna erforschten gestern das
Artenvorkommen auf einer in Deutschland einzigartigen Weidelandschaft
rund um den Ort Crawinkel, am Fuße
des Thüringer Waldes. Auf 16 Untersuchungsgebieten in dem mehr als
20 Quadratkilometer großen Gebiet entdeckten sie dabei rund 1.300
Arten. ... Die Ergebnisse belegen insgesamt, dass die "halboffene
Weidelandschaft" einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der
Lebensräume und Arten der Kulturlandschaft leisten kann.
WWF World Wide Fund For Nature - 08.06.2007
Weltartenschutzkonferenz:
Haie gehen den Bach runter
Die unter anderem in der Nord- und Ostsee heimischen Dorn- und
Heringshaie werden vorerst nicht vor Überfischung geschützt.
Zwei entsprechende
Anträge Deutschlands im Namen der EU wurden heute auf der
Weltartenschutzkonferenz CITES abgelehnt. Weil beide Abstimmungen sehr
knapp ausfielen, entscheidet die CITES-Vollversammlung am kommenden
Freitag noch einmal über die Anträge. Beide Haiarten gelten
weltweit als Delikatesse. In Deutschland sind vor allem Schillerlocke
und Seeaal beliebt, die beide vom Dornhai stammen. "Die Entscheidung
ist fatal" kritisiert WWF-Experte Volker Homes. "Im Nordatlantik sind
die Heringshai-Bestände in den vergangenen 40 Jahren um 89 Prozent
eingebrochen, vom Dornhai gibt es heute sogar 95 Prozent weniger
Tiere als noch vor zehn Jahren. Wir brauchen unbedingt einen
internationalen Schutz für die Haie."
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 08.06.2007
Eine
Woche Artenschutz: gut für Wale, schlecht für Nashörner
und Haie
Halbzeit-Bilanz bei der Welt-Artenschutz-Konferenz in Den Haag: Nur
wenige Tier- und Pflanzenarten erhalten einen stärkeren Schutz.
Die meisten Beschlüsse der Delegierten aus 171 Nationen werden
viele Arten aus Sicht des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds)
weiterhin gefährden. Verboten bleibt
der Verkauf von Walfleisch oder anderen Teilen der
sanften Riesen über Grenzen hinweg. Auch erkannten die Delegierten
erstmals die Schwierigkeiten der Kontrolle und das bedrohlich wachsende
Ausmaß des Internethandels an. Eine IFAW Studie registrierte in
Großbritannien allein in einer Woche über 9.000 illegale
Angebote - darunter lebende Tiere und Produkte aus
Tierkörperteilen. ... Schlechter erging es Haien und
Nashörnern. Trotz geringen Bestandszahlen, Wilderei oder
übermäßiger Fischerei bleiben die Arten
ungeschützt. Der Handel mit der Haiarten Dorn- und Heringshai
sollte zumindest überwacht werden, um Schutzmaßnahmen in die
Wege leiten zu können. Delegierte hatten heute Abgelehnt die zwei
Haiarten zu schützen. ... Für bevorstehende zweite Woche
werden engagierte Debatten um den Schutz der Elefanten erwartet, aber
auch das Schicksal der Tiger und die Grundlagen der Konvention werden
wichtige Themen sein.
NABU - 08.06.2007
NABU:
Spatz bleibt häufigster Gartenvogel Deutschlands
Auch im Jahr 2007 ist der Haussperling der häufigste Gartenvogel
in Deutschland: Bei der diesjährigen "Stunde der
Gartenvögel", einer gemeinsamen Aktion von NABU und dem
bayerischen NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), konnte
der Vorjahresieger seinen Titel mit über 190.000 Sichtungen
souverän verteidigen. Auch die Amsel auf Platz 2 (159.000) und die
Kohlmeise auf Rang 3 (110.000) behielten ihre Plätze bei.
"Besonders erfreut sind wir über das gute Abschneiden des Stars
auf Platz 4, bei dem wir zuletzt vielerorts von
Bestandrückgängen ausgehen mussten", sagte
NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
WWF - 07.06.2007
Teures Tropenholz bleibt ungeschützt
Antrag Deutschlands auf der
Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag chancenlos
Das in Europa und Nordamerika sehr beliebte Tropenholz Cedro, auch
bekannt als Spanische Zeder, wird nicht besser geschützt. Ein
Antrag Deutschlands, den Raubbau an dem zur Familie der
Mahagonigewächse zählenden Holz zu stoppen, wurde heute auf
der Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag zurückgezogen.
Sämtliche Verbreitungsstaaten in Süd- und Lateinamerika
hatten zuvor erklärt, gegen den Antrag zu stimmen, den Deutschland
als Ratsvorsitzender für die EU gestellt hatte. „Das ist eine
Katastrophe“, kommentiert WWF-Experte Volker Homes. „Es wird viel zu
viel Cedro geschlagen, auch illegal und sogar in Schutzgebieten.“ ...
Deutschland hatte beantragt, die sieben Cedro-Baumarten in CITES-Anhang
II zu listen. Damit wäre der internationale Handel nur unter
strengen Kontrollen möglich gewesen. ... Die Cedro-Wälder
seien Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die durch den
exzessiven Holzhandel bedroht würden. Cedro kommt von Mexiko und
den Karibischen Inseln bis in den Süden Argentiniens vor. Die
Bäume erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern und einen
Durchmesser von etwa zweieinhalb Metern.
WWF - 07.06.2007
Größtes Tiger-Fotomosaik der Welt
enthüllt
35 Organisationen fordern auf der
Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag ein Ende des Tigerhandels
Mit dem zwei Stockwerke hohen Fotomosaik eines Tigers haben 35
Organisationen heute auf der Weltartenschutzkonferenz in Den Haag das
weltweite Ende des Tigerhandels gefordert. Das 36 Quadratmeter
große Mosaik, das vor dem Tagungsort enthüllt wurde, besteht
aus rund 25.000 Fotos von Tigerfreunden aus über 140 Nationen. ...
Die 35 Organisationen haben sich zur „International Tiger Coalition“
zusammengeschlossen, um die Delegierten dazu zu bringen, sich zu mehr
Tigerschutz zu verpflichten. Sorgen bereitet der Tigerkoalition vor
allem die Entwicklung in China. Dort leben inzwischen fast 5.000 Tiger
auf so genannten Tigerfarmen. Die Farm-Besitzer drängen die
chinesische Regierung, das seit 14 Jahren bestehende nationale
Handelsverbot mit Tigerteilen aufzuheben. „Weil sich nicht erkennen
lässt, ob ein Tigerprodukt von einem wilden Tiger oder einem aus
Gefangenschaft stammt, wäre damit das Feuer auf Tiger in freier
Wildbahn wieder eröffnet“, sagt WWF-Experte Volker Homes.
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Gruner+Jahr, GEO - 12.06.2007
Das
neue GEOkompakt: "Insekten"
Mit 962 500 Arten stellen die Insekten die bei weitem
vielfältigste und größte Gruppe aller Lebewesen. Ihr
Erfolg ist einem genialen Bauprinzip zu verdanken, das die Evolution
vor rund 380 Millionen Jahren entwickelte: Insekten tragen ihre Organe
gut geschützt im Inneren eines flexiblen, robusten
Panzers, dessen Material leicht, fest und höchst variabel ist. Sie
eroberten fast jede noch so lebensfeindliche Zone der Erde und
überleben selbst, wenn sie eingefroren sind oder über mehrere
Jahre austrocknen. ... GEOkompakt zeigt, weshalb Leuchtkäfer
glühen, wie Falter in völliger Finsternis eine angreifende
Fledermaus orten und wozu der Bombardierkäfer eine explosive
Mischung in einer Reaktorkammer seines Hinterleibs zusammenmixt. Die
neue Ausgabe von GEOkompakt schildert das bizarre Leben der Insekten
und erzählt die überwältigende Erfolgsgeschichte jener
Tiere, die als erste Lebewesen überhaupt die Lüfte erobert
haben.
Außerdem im Heft: Neues zum
Bienensterben - Käfer als fliegende Festungen - Wie ein
Ameisenstaat funktioniert - Der Hochzeitstag der Eintagsfliegen -
Fürsorgliche Insekteneltern - Die Massenvermehrung der
Wüstenheuschrecken
S.Begall,
H.Burda, C.E.Schleich
Subterranean Rodents. News from Underground
(Gebundene Ausgabe)
Across the globe, some 250 species of rodents spend most of their lives
in safe and stable, but dark, oxygen-poor and carbon dioxide-rich
burrows, deprived of most of the sensory cues available aboveground.
They have become fully specialized for a unique way of life in which
foraging and breeding take place underground. The systematic research
into adaptations of subterranean dwellers is only about two decades
old, but it has rapidly intensified within the last few years, bringing
insight into many aspects of the biology and evolution at different
organization levels.
Subterranean Rodents presents achievements from recent years of
research on these rodents, divided into five sections: ecophysiology;
sensory ecology; life histories, behavioural ecology and demography;
environmental and economical impact; molecular ecology and evolution.
It is a must for all researchers working in this field and will be of
interest to zoologists, physiologists, morphologists, ecologists, and
evolutionary biologists. 160,45 Euro über Amazon.de
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Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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Weitere Infos
Blick
Online - Mittwoch, 13. Juni 2007
Delfin
wird zur Quasselstrippe
«Castaway»
(«Verschollen») war im vergangenen Jahr gestrandet und in
einer Pflegestation für verletzte und kranke Meerestiere
aufgenommen worden. Dort fand man schnell heraus: Das Delfin-Weibchen
war taub. Jetzt ist es Mutter geworden. Und muss seinem Baby trotzdem
das für Delfine so wichtige «Sprechen» beibringen.
Zwar versuche «Castaway» schon, mit ihrem Kind zu sprechen,
so ein Betreuer. Aber dies gelinge ihr nur in einem sehr monotonen
Tonfall mit eingeschränkten Tönen. Dies reiche nicht aus, dem
kleinen Delfin die Delfinsprache richtig beizubringen. Für das
spätere Schwimmen mit anderen Delfinen sei eine klar
Verständigung aber lebensnotwenig. Jetzt wollen findige Forscher
dem Kleinen verbal auf die Sprünge helfen. Und zwar mit einer Art
Telefon. Das Gerät überträgt via Unterwassser-Mikrofone
das Stimmengewirr von Delfinen, die in der einige Kilometer entfernten
Bucht herumflitzen. Die Stimmen werden elektronisch ins Aquarium von
Mutter und Kind geleitet – so soll der kleine Meeressäuger mit der
Sprache seiner frei lebenden Kumpane vertraut werden. Und dank extra
installierten Lautsprechern kann der Delfin seinen Kumpanen auch noch
antworten.
In ein paar Monaten, wenn das Kleine die kritische erste Wachstumsphase
hinter sich hat, wird es in die nahe Bucht entlassen. Wenn alles nach
Plan läuft, sollte es dann gleich losschwätzen können.
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Veranstaltungen
August
5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo
Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg
2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung für Papageienschutzprojekte und
Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer
Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und
Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum
Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur
tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei
Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für
Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,-
beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der
freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und
Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
Ausstellungen
Berliner
Zeitung - Montag, 11. Juni 2007
Die ausgestopfte Giraffe
Zu Lebzeiten erging es ihr eher erbärmlich, der etwas zu kurz
geratenen Giraffe namens Brownie. Sie (biologisch ein Er) fristete ihr
Dasein im Zoo von Kalkilja im Westjordanland, was an sich schon eine
Strafe ist. Die Gehege des 1986 gegründeten Tierparks sind eng,
das Futter ist meist knapp. ... Jetzt, fünf Jahre nach Brownies
dramatischem Tod, ist aus dem Tier ein kontroverses Kunstobjekt
geworden. Vom 16. Juni an ist es auf der Documenta in Kassel zu
bestaunen. Das löst eine Menge Kopfschütteln aus unter den
Leuten im Provinzstädtchen Kalkilja, aber auch in den deutschen
Feuilletons, wo man sich fragt, was das Ganze soll, dieses Projekt,
genannt "The Zoo Story". Die Idee dazu hatte der aus Österreich
stammende Künstler Peter Friedl, 47 Jahre alt. Bei einem Besuch im
Westjordanland hörte er von der bizarren Geschichte um die
Giraffe, deren Schicksal es sogar schon in die New York Times gebracht
hatte. Die Kurzfassung der Geschichte geht so: Die Giraffe, Liebling
des Kalkilja-Zoos, war am 19. August 2002 während einer
israelischen Militärrazzia, durch laute Knaller erschreckt, in
Panik geraten, gegen eine Metallstange gerannt und zu Boden gesunken.
Das hielt ihr Kopf nicht aus, da ein Giraffenherz wegen des langen
Giraffenhalses mit sehr hohem Druck Blut ins Hirn pumpt. Brownie hatte
keine Überlebenschance. Andere Zoo-Bewohner in Kalkilja wurden im
Laufe der Intifada, so erzählt es der österreichische
Künstler Friedl, "auch verrückt" und starben. Der
örtliche Tierarzt Sami Khader stopfte die Tierkörper aus oder
konservierte die Skelette. So wurde aus dem Zoo eine Art Museum aus
Steifftieren und Brownie posthum zum Propaganda-Instrument. Eine Art
Mahnmal gegen das israelische Militär und die Besetzung
Palästinas.
Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.
Fr, 15.06.2007, 11:30 NDR,
Der Tanz des Haubentauchers
Fr, 15.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Flughunde - Schwingen der
Nacht
Fr, 15.06.2007, 14:15 HR, Sulawesi - Tiefland und Korallenmeer (2/2)
Fr, 15.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (90)
Fr, 15.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (16)
Fr, 15.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (211)
Fr, 15.06.2007, 21:00 RBB, Mein Leben mit Elefanten
Sa, 16.06.2007, 08:50 VOX, BBC Exklusiv: Tierische Weltreisen mit Steve
Leonard - Wanderung mit Grauwalen
Sa, 16.06.2007, 11:40 MDR, Verwunschenes Naturparadies - Die Feldberger
Seenlandschaft
Sa, 16.06.2007, 19:00 BR, natur exclusiv: Das Wendland - Niedersachsens
wilder Osten (Wdh Mo)
Sa, 16.06.2007, 20:15 SWR, SamstagAbend, Zoogeschichten aus der Wilhelma
Sa, 16.06.2007, 21:40 arte, 360° - Geo-Reportage: Razzia im
Regenwald
So, 17.06.2007, 09:15 VOX, Brunos Brüder - Probleme in der Stadt
der Bären
So, 17.06.2007, 12:50 hr, Welt der Tiere: Nr.21 - ein Wolf wie kein
anderer
So, 17.06.2007, 13:00 NDR, NDR Tiergarten:
Hinter den Kulissen der Zoos im Norden
So, 17.06.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere: Auf Nacht-Safari in Singapur
(Wdh Mo)
So, 17.06.2007, 18:00 3sat, nano extra:
Fischzucht statt Raubbau
So, 17.06.2007, 20:15 3sat, Afrika - Wildnis im Wandel (Wdh Mo)
Mo, 18.06.2007, 13:03 rbb, Natur-Nah: Haubentaucher & Co.
Mo, 18.06.2007, 14:15 hr, Im Zeichen des Gorillas
Mo, 18.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (91)
Mo, 18.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (17)
Mo, 18.06.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, In dieser
Woche u. a. im Zoo Heidelberg
Mo, 18.06.2007, 19:00 arte, Kaza - Ein Megapark für Elefanten
Mo, 18.06.2007, 21:25 3sat, Geburt im Giraffenhaus (Zoo Duisburg)
Di, 19.06.2007, 14:15 hr, Das Geheimnis vom Untersberg
(Gänsegeier)
Di, 19.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (92)
Di, 19.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (18)
Di, 19.06.2007, 21:00 hr, Spanische Raubkatzen - Die Iberischen Luchse
Mi, 20.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Der große Treck der
Karibus
Mi, 20.06.2007, 14:30 hr, Welt der Tiere: Bären in Bayern?
Mi, 20.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (93)
Mi, 20.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (19)
Mi, 20.06.2007, 20:15 NDR, In den Tiefen des Amazonas -
Flußdelfine und Piranhas (Wdh Do)
Do, 21.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Die Abenteuer der
Bärenkinder
Do, 21.06.2007, 14:15 hr, Die bunten Vögel vom Rhein
Do, 21.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (94)
Do, 21.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (20)
Fr, 22.06.2007, 10:30 MDR, Im Reich des Meeres - Wale und Haie
Fr, 22.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Im Bann der
Königskobra
Fr, 22.06.2007, 14:30 NDR, NDR Zoogeschichten (Hodenhagen)
Fr, 22.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (95)
Fr, 22.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (21)
Fr, 22.06.2007, 19:00 arte, Zurück in die Freiheit - Schimpansen
im Kongo
Fr, 22.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger
& Co. (212)
Fr, 22.06.2007, 21:00 rbb, Tiere im Grenzbereich - Lebensraum Kalahari
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw.
Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb
sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 14:25 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und
NDR, Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR sowie montags die aktuelle Folge 16:35
im MDR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR und samstags ab
17:30 Uhr sowie sonntags ab 17:10 Uhr im hr
"Pinguin, Löwe & Co." aus
Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:05 Uhr im
WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem
ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Düsseldorf
Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) ARD, 40
Folgen ab 30.Juli 2007
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF, ab August
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Kultur
Offiziell bin ich gerade nicht arbeitsfähig, könnte Sie also
heute guten Gewissens mit meinen Tiraden verschonen – mache ich aber
nicht! Sollte ich heute allerdings noch fiebriger als sonst
daherkommen, so ist das ein paar kleine, gemeinen Viren geschuldet.
Solche werden jetzt auch verdächtigt, an der Pechsträhne des
Delphinariums Nürnberg bei der Aufzucht von Jungtieren beteiligt
zu sein.
Wie Sie vermutlich wissen, habe ich grundsätzlich nichts gegen
Delphine in Gefangenschaft, außer das es mehrheitlich die
falschen waren, der Baiji, um nur einen zu nennen, hätte das viel
nötiger gehabt, als „Flipper“.
Nur wenn man dann heute Meeressäuger hält, dann bitte
fortschrittlich, das wird Nürnberg künftig hoffentlich tun,
aber es gibt auch solche, die bauen neue Becken, bei denen man den
Eindruck hat, die Lagune in Harderwijk sei nie gebaut worden. Das
Orcabecken im Loro-Parque z.B. wird zwar als „Anlage der absoluten
Superlative“ und „weltweit modernste Installation“ beworben, aber
Unterwasserstruktur, Flachwasserbereiche mit Fischbesatz oder
partielles, höchst dekoratives Fadenalgenwachstum existieren hier
nicht. Da haben wir es dann halt doch wieder, Größe ist
tatsächlich nicht alles - ohne Struktur bleibt sie Makulatur, fern
der Natur und ohne Kultur.
Kultur bedeutet Entwicklung und in diesem Sinne, sollen die Damen und
Herren vom IZW ruhig ein paar anlegen - also Kulturen - und gucken was
sich befindet, im Wasser oder im Delphin und ich widme mich jetzt
wieder meinen eigenen Viren.
Bleiben Sie gesund
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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