E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 373 vom 7. Juni 2007

Liebe Leser,

diese Woche aufgrund der Uhrzeit nur ein kleines Vorwort.

Was soll ich sagen, Carsten Schöne hat schon fast alles Erwähnenswerte aufgezählt ... so oft wie diese Woche hab ich schon lange nicht mehr den Kopf über diverse Meinungen und "Diskussionen" geschüttelt.

Erfreuen konnte ich mich wenigstens daran, daß es in diesem Jahr bei den Chinaleoparden endlich mit dem Nachwuchs zu klappen scheint ! Neben den putzigen drei Berlinern gabs auch für den EFBC zwei erfreuliche kleine Leos. Vielleicht kann sich der WWF ja doch noch für diese Leopardenunterart (P.p.japonensis) erwärmen... Aber nein, deren Interesse gilt ja eher dem Persischen Leoparden, oder dem Kaukasischen (?), oder dem vorderasiatischen (?), wie auch immer...

Entscheiden konnten sich diese Woche auch die Ruhr-Nachrichten nicht, was den Namen des jubilierenden Tierparkleiters angeht. Herrn Stirnberg auf von unserer Seite
nachträglich Alles Gute !

Jetzt wünsche ich Ihnen noch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim "Schau"en!
Bis zur nächsten Ausgabe,

Ihre Annette Schubert
Zoos – Meldungen

Die Welt - Dienstag, 5. Juni 2007
Chinesen verlangen 500.000 US-Dollar
Gut zwei Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500.000 US-Dollar. Yan Yan sei eines unnormalen Todes gestorben. Das chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi macht einen Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, „wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt“. Die Bärin kam 1995 als Leihgabe nach Berlin. Bären-Kurator Heiner Klös vom Berliner Zoo bestätigte den Vertragsbestandteil, wies aber Spekulationen dieser Art von der chinesischen Seite scharf zurück. „Der eindeutige Sektionsbefund ist unterwegs nach China. Yan Yan ist nach bedauerlichem, aber normalem Verschleiß gestorben“, sagte Klös gestern. Jahrelang war vergeblich versucht worden, für Nachwuchs bei Yan Yan zu sorgen. Die Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Die Direktion des Pandazentrums in China erklärte, ihren Erfahrungen nach sei der Tod „unnatürlich“ gewesen, denn Yan Yan sei mit 22 „im besten Alter für eine Schwangerschaft“ gewesen.

Kölnische Rundschau - Dienstag, 5. Juni 2007
Gezerre um die tote Panda-Dame
Mehr als zwei Monate nach dem tragischen Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500 000 US-Dollar (rund 370 000 Euro). Nach Informationen der dpa macht das chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi einen Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, «wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt». Die Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Sie war 1995 als Leihgabe der Chinesen nach Berlin gekommen und einer der Publikumslieblinge im Zoo. ... Das Pandazentrum, die ursprüngliche Heimat von Yan Yan, verlangt in seiner Erklärung die genaue Aufklärung zur «Todesursache, zur Situation der Bärin vor dem Eintreten des Todes und darüber, wie sich der Zoo das weitere Verfahren bis zur Beisetzung vorstellt». Heiner Klös, der im Zoo auch für die Betreuung des neuen Publikumslieblings Knut verantwortlich ist, widersprach erneut Spekulationen um den plötzlichen Tod der Bärin. Für Mediziner und Pfleger seien die Folgen der Darmverstopfung erst erkennbar gewesen, als es eindeutig zu spät gewesen sei. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte vor kurzem ebenfalls deutlich gemacht, der Zoo habe sich «absolut nichts vorzuwerfen». Er selbst habe Yan Yan noch am Samstag vor ihrem Tod «in völlig normalem Zustand gesehen».

Focus Online - Freitag, 1. Juni 2007
Münchner Zoo Streicheltiere als Raubtierfutter
In manchen deutschen Zoos sind die Tiere im Streichelzoo nicht nur zum streicheln da. In München werden auch sie an Raubtiere verfüttert. Die Großkatzen im Münchner Tierpark Hellabrunn müssen sich nicht mit Steaks begnügen. Der Münchner Zoo ist einer der wenigen in Deutschland, in denen Tiere im Ganzen verfüttert werden, berichtet die Münchner „Abendzeitung“. In vielen Tierparks sei das verfüttern von Kadavern tabu. In München steht man jedoch offen dazu: „Wir bekennen uns dazu, dass wir Ganzkörper verfüttern“, sagte der Direktor des Tierparks, Henning Wiesner, dem Blatt. Der Zoo schieße Schafe und Ziegen aus eigenem Bestand. „Die Tiere brauchen Knochen, Fell und Innereien und nicht nur das Steak aus dem Supermarkt“, so Wiesner weiter. Ein Raubtier brauche den Kaudruck. Die Kadaver seien noch warm und am Stück, wenn sie den Löwen, Tigern, Geparden oder Bären vorgeworfen werden. Die Tiere stammten aus den Kuschelgehegen des Parks.  ... Auch die Zoos in Nürnberg, Dortmund, Wuppertal, Dresden und Stuttgart bestätigten der „Abendzeitung“, dass dort überzählige Tiere verfüttert werden. „Unsere Raubtiere erhalten so auch Beschäftigung“, sagt der stellvertretende Direktor des Nürnberger Zoos, Helmut Mägdegraf, der Zeitung. Außerdem sei das gemeinsame Fressen an Kadavern wichtig für das Sozialleben. 

Oberbayerisches Volksblatt - Freitag, 1. Juni 2007
Vom Streichelzoo auf den Speiseplan
Von der Nahrungskette hat jeder gehört, und dass sich der Löwe von Gazellen und nicht von Dosenfutter ernährt, ist auch klar. Zusehen, wie eine Raubkatze über eine Antilope herfällt und ein Bär sich ein Schaf schmecken lässt, wollen die wenigsten. Ganzkörperfütterung im Tierpark ist ein Reizwort. Trotzdem verfüttern einige deutsche Zoos überzählige Tiere. Der Nürnberger Tierpark ist offensiv: „Wir bekennen uns dazu”, sagt der stellvertretende Direktor Helmut Mägdefrau. Jährlich schieße der Zoo 20 Schafe, Ziegen, Antilopen oder Hirsche aus dem eigenen Bestand für die Raubtiere. Auch im Münchner Tierpark Hellabrunn pflegt Zoodirektor Henning Wiesner die Praxis - und verteidigt sie vehement. „Selbstverständlich verfüttern wir überzählige Tiere”, sagt Wiesner. Das garantiere den Tieren ein angstfreies, transportfreies, stressfreies und schmerzfreies Ableben. „Vier-frei”- Prinzip nennt der Tierpark-Chef das. ... Welche Tiere allerdings verfüttert werden, will Wiesner nicht alleine entscheiden: „Der Zoo ist eine öffentliche Einrichtung, an der sich jährlich 1,3 Millionen Menschen erfreuen. Warum soll ich die Verantwortung für den Abschuss alleine tragen?” Deshalb berufen die bayerischen Zoos seit einigen Jahren eine Ethikkommission mit Amtstierarzt, Pflegern und Zoodirektor ein. Die Kommission entscheidet dann gemeinsam über die Tötung.

Wiesbadener Kurier - Freitag, 1. Juni 2007
Problemstau vor dem Jubiläumsjahr des Frankfurter Zoos
Eingezwängt zwischen Wohnhäusern und Hauptverkehrsstraßen liegt der verwinkelte Frankfurter Zoo mit seinen nur elf Hektar Fläche eingezwängt im Osten der Stadt. Berühmt geworden ist die Anlage mit ihren Krokodilen, Meerkatzen, Löwen und Nashörnern vor allem durch die 175 Fernsehsendungen "Ein Platz für Tiere" des legendären Nachkriegs-Zoodirektors Bernhard Grzimek. Zuwenig Platz für Tiere lautet allerdings das Fazit eines Gutachtens, aus dem Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses des Stadtparlaments zitierte. Mit fast 5000 Tieren von 563 Arten sei der Frankfurter Zoo nicht wirtschaftlich zu betreiben, bilanziert der Verfasser des Gutachtens, Bernd Schildger. Er ist Direktor des Zoos im schweizerischen Bern und leitet seit März an zwei Tagen in der Woche vorübergehend auch den Frankfurter Tiergarten. Dessen eigentlicher Chef, Christian Schmidt - ebenfalls ein Schweizer - hatte nach 13 Amtsjahren völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt und ist seither praktisch abgetaucht. Bis zu seinem Vertragsende im März 2008 kümmere er sich noch um das Bauprojekt für die Menschenaffen, hieß es offiziell. Über die Gründe des Rückzugs oder ein Zerwürfnis mit der Stadt als Eigentümer des Zoos wurde nichts bekannt. Nur selten sichten Mitarbeiter Schmidt noch auf dem Zoogelände. Das Ausschreibungsverfahren zur Neubesetzung der Stelle ist angelaufen.
Der Amtswechsel kommt ungelegen, denn 2008 soll das 150-jährige Bestehen des am 8.August 1858 gegründeten Zoos ganzjährig groß gefeiert werden. Bis dahin stauen sich vielfältige Probleme beim Frankfurter Zoo. Neben der Führungskrise gibt es auch Probleme mit der Attraktivität des Angebots und gesunkenen Besucherzahlen, die sich nur langsam wieder der Marke von über einer Million Menschen wie vor 15 Jahren nähern.

MVregio - Montag, 4. Juni 2007
Tierschutzorganisation protestiert gegen Delphinarium in Glowe
Der Widerstand gegen das in Glowe auf Rügen geplante Delphinarium wächst. Nach Protesten von Umweltschützern aus Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt die Tierschutzorganisation Pro Wildlife Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, das Projekt in ihrem Wahlkreis zu stoppen. Während in anderen EU-Ländern ein Delphinarium nach dem anderen geschlossen werde, setze man ausgerechnet in Deutschland auf einen Ausbau der nicht artgerechten Haltung von Delfinen in Betonbecken, heißt es in einem heute (Montag) veröffentlichten offenen Brief an die Kanzlerin. Nach Plänen einer Sylter Investorengruppe soll in Glowe ein Meerespark mit Delphinarium, ein Amphitheater sowie ein Hotel mit Appartementhaus und einer Reithalle entstehen.

HL-live - Donnerstag, 31. Mai 2007
Bürgerschaft schiebt Tiger ab
Die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark werden am Montag in ein Tierheim in Rüsselsheim gebracht. Die Bürgerschaft lehnte am Donnerstagabend einen Dringlichkeitsantrag der FDP ab. Nur die FDP und eine CDU-Abgeordnete stimmten für einen Verbleib der Tiere. ... FDP-Fraktionschefin Dr. Michaela Blunk versteht die Entscheidung nicht. Die Plätze in Rüsselsheim seien für Notfälle. Die seien jetzt über Jahre blockiert. Auch Tiger-Experte Dieter Farell habe ihr bescheinigt, dass der Umzug für die Tiere schädlich sei. Auch das Tierheim wolle lieber, dass die Großkatzen in Lübeck bleiben. Die Politik sieht das anders: Eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Der Abtransport soll am 4. Juni erfolgen.

HL-live - Montag, 4. Juni 2007
Tiger auf dem Weg nach Rüsselsheim
Bis zu letzt hatten Tierschützer gekämpft, genützt hat es nichts: Am Montagabend ging es für die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark per LKW ins Tierheim nach Rüsselsheim. In Lübeck war die Entscheidung der Stadt, die Tiere ins Tierheim zu schicken, auf viel Unverständnis gestoßen. Auch die Bürgerschaft hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Natascha und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Eine Ausnahme soll es nicht geben. Die Bedingungen in Rüsselsheim sei ähnlich gut wie in Lübeck, sagt Umweltsenator Thorsten Geißler.

Rhein Main Presse - Dienstag, 5. Juni 2007
Tiger-Umzug ins Tierheim Ab Samstag empfangen die beiden ...
Um 2 Uhr früh in der Nacht zum Dienstag trafen die beiden französischen Zirkustigerinnen "Natascha" und "Ghandi" nach mehr als acht Stunden Autofahrt im Rüsselsheimer Tierheim ein. Gegen acht Uhr wurden sie dort in ihr neues Quartier gebracht. Sehen können die Rüsselsheimer die zwei etwa vier Jahre alten Raubkatzen aber erst ab Samstag. Um zehn Uhr soll sich für die Tiere die Klappe zu ihrem Außengehege im Tierheim öffnen. Bis dahin hat die Tierärztin den beiden Tigerdamen Ruhe im Tigerhaus verordnet, erklärte Tierheimleiterin Judith Wagner gestern der "Main-Spitze". Auch Fotos dürfen bis da hin nicht von ihnen geschossen werden. ... Für die Tiere musste eine neue Bleibe gefunden werden, nachdem die Stadt Lübeck den auf ein Jahr befristeten Aufenthalt nicht verlängert hatte.

Echo-online - Mittwoch, 6. Juni 2007
Bald wieder Trubel im Raubtiergehege
Das Raubtiergehege im Tierheim an der Stockstraße hat wieder zwei Bewohnerinnen: In der Nacht zum Dienstag sind dort die beiden etwa fünf Jahre alten Tigerweibchen Natascha und Ghandi eingezogen. Zurzeit sind die Neuankömmlinge vom Transport aus Norddeutschland und der Narkose noch etwas geschwächt und brauchen Ruhe, eine Tierärztin kümmert sich um die beiden. „Sie wirken aber ausgeglichen, sind gepflegt und in einem guten Ernährungszustand“, berichtet die Leiterin des Tierheims, Judith Wagner. ... Die Tiere gehören der französischen Brigitte-Bardot-Stiftung und waren einst von einem Zirkus auf einem Parkplatz zurück gelassen worden. Ein Jahr lang waren sie in dem privat geführten Tierpark Lübeck untergebracht, den sie aber verlassen mussten, weil die Behörden dort keine dauerhafte Raubtierhaltung zulassen möchten. Dafür richtet sich das Rüsselsheimer Tierheim nun darauf ein, die Tigerdamen langfristig zu beherbergen: „So schnell werden wir kein anderes Gehege für die beiden finden“, glaubt Wagner.

NÖN Online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Safaripark: Diese Woche soll Entscheidung fallen!
Die Spannung steigt: In dieser Woche wird die von der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus beauftragte Hotel- und Tourismusbank ÖHT ihre Zwischenbilanz für das neue Safaripark-Konzept präsentieren. Das heißt: Wenn die ÖHT zu dem Schluss kommt, dass alle notwendigen Kriterien erfüllt werden, kann sich Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher über eine Förderung freuen. Falls nicht, sieht der Deutsch-Wagramer Tierarzt keinen Cent.



Planung und Bau 

Freizeit Ratgeber - Freitag, 1. Juni 2007
Neue Löwen kommen an die Elbe
Zwei neue Löwen für den Dresdner Zoo: Vorraussichtlich schon Ende Juli sollen laut dpa der zweijährige Jago aus Dänemark und die Amsterdamer Löwin Layla ein neues Zuhause an der Elbe finden. Leben sie sich gut ein, könnte es schon im nächsten Frühjahr Nachwuchs geben, erklärten die Zoobetreiber am Donnerstag. Zurzeit werde kräftig an einer neuen 1.300 Quadratmeter Anlage für die Großkatzen gearbeitet, wo auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen sollen.

Ad-Hoc-News - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Damwildstall im Tierpark
Agrarstaatssekretär Dietmar Schulze eröffnet am Freitag (8. Juni) einen Damwildstall im Tierpark Angermünde. Das Land hat das Vorhaben mit 20 000 Euro aus dem Lottofonds unterstützt, wie das Ministerium mitteilte. Mit dem Gehege solle die artgerechte Tierhaltung gesichert und zugleich die Attraktivität des Tierparks erhöht werden. Der Tierpark Angermünde ist der einzige in der Uckermark. Er umfasst eine Fläche von acht Hektar. Dort leben 250 Tiere, darunter 45 verschiedene Arten. Dazu gehören Kamele, Emus, Kängurus, Wildkatzen, Greifvögel, Waschbären und Totenkopfäffchen.

RZ online Mittwoch, 6. Juni 2007
Landauer Zoo soll „CO2-neutral” betrieben werden
Der Zoo im pfälzischen Landau soll in absehbarer Zeit „CO2-neutral” betrieben werden. Das bedeutet, dass der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids gesenkt und die verbleibenden Emissionen kompensiert werden sollen. In den vergangenen Wochen seien bereits sämtliche CO2-Emissionen des Zoos näherungsweise erfasst worden - vom Energieverbrauch bis hin zu den Emissionen, die bei der Anreise der Besucher und dem Transport des Tierfutters anfallen, teilte der Zoo am Mittwoch mit.



Aktionen

Kanal8 - Mittwoch, 6. Juni 2007
Sea Life Dresden macht auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam
Zum 15. Mal wird am 8. Juni der Tag der Meere begangen. Auch die Sea Life Aquarien in Deutschland möchten an diesem speziellen Tag mit ihren Ausstellungen auf die Gefährdung der Weltmeere und ihrer Bewohner hinweisen. Der World Ocean Day wurde 1992 erstmalig im Rahmen der United Nations Conference in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel ist es an diesem Tag auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Das Sea Life Meeresaquarium in Dresden zeigt in über 30 Becken neben Lebewesen der Nordsee und des Atlantiks seit 2007 auch die Bewohner der tropischen Meere. Am World Ocean Day bringt das Aquarium am Großen Garten seinen Besuchern die Meere besonders nahe. In speziellen Vorträgen der Sea Life-Besucherbetreuer wird auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam gemacht. Die Besucher erhalten Informationen zu verschiedenen Themen, wie die tragischen Folgen der Piratenfischerei, das Sterben der Korallenwälder sowie das so genannte Finning, die grausame Jagd auf Haiflossen.

Markenpost.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor dem Wildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des Familienunternehmens.  Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier werden sollte – denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem Maskottchen ein echter Löwe Pate.

Augsburger Allgemeine - Donnerstag, 31. Mai 2007
Wie ein bunter Spaziergang durch Südamerika
Fröhliche, sanfte Harfenklänge von Milton Sanchez stimmen die Besucher des Zoos gleich am Eingang auf einen Spaziergang nach Peru, Mexiko oder Argentinien ein. Auf dem ganzen Gelände erklingt fetzige Musik. Locker verteilte Stände mit Panflöten, Taschen, bunten Mützen oder aufwändig gestalteten Schalen laden zum gemütlichen Schlendern und Schauen ein. Löwen, Mähnenwolf und andere exotische Tiere aus Lateinamerika lassen sich betrachten. "Fiesta Latina" ist diese Woche im Zoo. Noch bis diesen Sonntag ist alles auf Süd- und Mittelamerika und Karibik ausgerichtet.

Marathon4You.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Scheck von Re(n)ntier George
Ja, ist den heut' schon Weihnachten? Ren(n)tier George machte sich am Mittwochmittag als Geschenketräger flink auf die Hufe. Im Zoo Duisburg überbrachte George 2.500 Euro, gespendet von den Veranstaltern des 24. Rhein-Ruhr-Marathons. Als Charity-Partner unterstützt der Duisburg Marathon den Dachneubau des Delfinariums. Weitere 186 Euro erhielt Zoo-Direktor Achim Winkler vom Friseursalon Haarchic in Hochfeld, der während des Rennens einige Zuschauer mit schnittigen Marathon-Frisuren gestylt hatte. Den Erlös spendete der flotte Friseur ebenfalls. ... Die Zusammenarbeit zwischen dem Zoo und dem Stadtsportbund findet beim Festival des Sports vom 7. bis 9. September seine Fortsetzung. Dann starten während der größten Brei-tensport-Veranstaltung in Deutschland die Kinder der Grundschulen bei einem tierisch starken Mitmach-Programm. Durch die Aktion wird das Madagaskar-Projekt des Zoos unter-stützt. Die Charity-Partnerschaft mit dem Rhein-Ruhr-Marathon geht 2008 in die nächste Runde. Bei der diesjährigen Auflage hatten die Organisatoren 50 Cent pro Teilnehmer für den Zoo Duisburg gespendet.

Holsteinischer Courier - Freitag, 1. Juni 2007
Mit dem Tierfoto ein Jahr in den Tierpark
Sogar der jüngste Nachwuchs im Tierpark freute sich, als gestern die Siegerinnen des Courier-Fotowettbewerbs ausgezeichnet wurden: Zwei kleine Streifengänse, ganze fünf Tage alt, durften an der Siegerehrung teilnehmen. Der Courier hatte seine Leser aufgerufen, ihr schönstes Foto von einem Tierbaby mit Mensch einzureichen. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus der Fotografin Inge Techau, Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa und Courier-Redakteur Thorsten Geil, suchten aus den Einsendungen die drei schönsten Motive aus.

openPR.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Weltpremiere im Zoo Hoyerswerda
Als erster Zoo – weltweit – so ist sich Dr. Werner Jorga, der Direktor des Zoo Hoyerswerda sicher, wird ein Kinder-Zoo-Fest in deutscher und sorbischer Sprache veranstaltet. Unter dem Dach des Vereins der Sorben – der Domowina – hat ein Komitee den Stadtkindertag organisiert. Schirmherr Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) kann somit am 1. Juni eine Weltpremiere in der Stadt Hoyerswerda starten. Der für alle Kinder offene Tag wartet mit vielen Attraktionen auf. Für die Kleinen werden neben Wissenswertem aus der Natur, Spiel und Spaß – zahlreiche Jungtiere im Mittelpunkt stehen. Die Sensation werden sicherlich zwei neugeborene Kängeruh-Junge werden. Und, natürlich wird auch eine Tiertaufe nicht fehlen. Dr. Werner Jorga wird wieder dem Wunsch der Kinder entsprechen und an Jungtiere einen Namen vergeben. Aktionen sowie Vorträge erfolgen zweisprachig. Kinder, aus Einrichtungen mit sorbischer Ausrichtung, werden mit Gesang und Tanz, sorbisches Brauchtum und Tradition vermitteln.

sz-online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Feurige Manja legte einen Striptease hin
Vorher-Nachher-Show im Chemnitzer Tierpark: Gestern bekamen die vier Alpakas ihre Sommerfrisur verpasst. Das tierpflegerische Friseurteam Toni Hauk (19, F.u., v.l.), Theresa Böhme (19), Kevin Rüffer (18) und Dana Leopold (20) befreiten Alpaka Manja (3) mit Schere und viel Geduld vom Winterfell. Festhalten war angebracht bei dieser Kosmetiksitzung, damit die feurige Dame nicht ausbüxt. Und dann fand sich die vormals puschelige Südamerikanerin plötzlich im grazilen Sommerkleid in ihrem Gehege wieder.

Münsterländische Volkszeitung - Montag, 4. Juni 2007
Ganz schnelle Höcker
Ganz ruhig lässt der Frosch die Beine hängen. Merlin Weiser hält den kleinen grünen Hüpfer behutsam zwischen den Fingern. Der Elfjährige ist Besucher beim Kinderfest im Naturzoo und will den soeben gefangenen Frosch beim Krötenmobil abgeben. "Die haben bis jetzt ja nur so kleine". "Die Kleinen" hatte Biologe Karl-Robert Wolf selbst am Morgen erst gefangen, schon am selben Abend setzt er sie wieder in der Freiheit aus. So wird auch Merlins Teichfrosch in seinen Tümpel am Storchenreservat zurückkehren, verspricht der Naturschützer vom Krötenmobil. Bis zum Abend sind die Tiere aber noch Statisten und Hauptakteure in Personalunion, um alles Wissenswerte über die heimischen Amphibien zu vermitteln. "Spielend lernen", unter diesem Schlagwort will auch Zoodirektor Achim Johann das Kinderfest im Naturzoo verstanden wissen.

Holsteinischer Courier - Montag, 4. Juni 2007
Friedliche Piraten enterten Kogge
Wären alle Piraten so friedlich gewesen wie die Fechtgruppe des SV Tungendorf, hätten die Kaufleute auf den Weltmeeren früher keine Angst haben müssen. Artig hintereinander über die Gangway trabend "enterten" die als Seeräuber verkleideten Acht- bis 14-Jährigen gestern Vormittag die Holzkogge im Tierpark Neumünster und gaben damit die neue Attraktion auf dem Kinderspielplatz offiziell frei - obwohl Direktor Dr. Peter Drüwa "eine Erstürmung" angekündigt hatte.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Zoo wird zum Kinderspielplatz
Kinder soweit das Auge reicht: Weder die Mini-Fußball-Anlage noch der NNN-Stand mit Glücksrad und Wirbelbox konnten sich über mangelnden Andrang beklagen. Rund 3000 Besucher zog es am Sonntag zum Kinderfest in den Zoo. ... „Trotz der Absperrungen in der Stadt wurden unsere Erwartungen mit rund 3000 Besuchern weit übertroffen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. Franziska Kurtz' Tochter Mary-Joann zog beim Magnetangeln Fische aus dem Teich - mit viel Erfolg. Die stolze Mamma: „Ich finde das Angebot vom Zoo einfach toll.“

Stuttgarter Wochenblatt - Donnerstag, 31. Mai 2007
Ganz schön quirlige Akrobaten
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern ausgesprochen beliebt - man denke nur an die Seelöwen der Wilhelma. Mit Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren Besuchern eine weitere Attraktion dieser Art: Täglich gibt es um 9.30 und um 13.30 Uhr eine kommentierte Fütterung der Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun haben. Denn zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über die Anlage am Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen "Jacqueline" und "Claudine" haben Mitte März in der Kinderstube hinter den Kulissen insgesamt zehn Junge zur Welt gebracht, die nun groß genug sind, um die Welt außerhalb des Hauses zu erkunden.

SF Tagesschau - Samstag, 2. Juni 2007
Unvergessliche «Dreamnight» im Zürcher Zoo
Jeweils am ersten Freitagabend im Juni gehört der Zoo Zürich den kranken und behinderten Kindern. Die «Dreamnight» soll den Kleinen und ihren Familien einen unbeschwerten Besuch im Zoo ermöglichen. Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit. ... Die Stiftung «Dreamnight at the Zoo» war vor zehn Jahren in den Niederlanden gegründet worden. Weltweit beteiligen sich bereits über 100 Zoos an der Aktion, der Zoo Zürich heuer zum zweiten Mal. Die Idee ist, den Zoo einmal für jene Kinder zu öffnen, die sich sonst nicht trauen würden zu kommen oder mehr Betreuung brauchen. Auf einem Familien-Parcour konnten Pinguin-Eier bestaunt und berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu Tigergesichtern und die Zoolinokarawane drehte mit dem Lama und dem Alpaka ihre Runden. Im Exotarium konnten die kalten Füsse aufgewärmt werden.



Nachwuchs 

affolternonline.ch - Mittwoch, 6. Juni 2007
Tapirjunges zeigt sich Zürcher Zoobesuchern
Im Zürcher Zoo ist vor zehn Tagen ein Flachlandtapir zur Welt gekommen. Der jüngste Tapir-Spross zeige sich bereits mit seiner Mutter in der Aussenanlage, schreibt der Zoo in einer Mitteilung. Flachlandtapire sind in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. In den europäischen Zoss wird für diese Art ein Erahltungszucht-Programm (EEP) geführt. Der am 28. Mai geborene Tapir heisst Husco. Es sei der Sohn des aus Hamburg stammenden Vaters Mato und der Zürcher Mutter Amapa. Im Gegensatz zum einheitlich dunkelbraunen Fell der Eltern ist das Kleid des jungen Tapirs mit weissen Längsstreifen und Flecken versehen.

Berliner Morgenpost - Montag, 4. Juni 2007
Nachwuchs bei den Chinaleoparden - Drei Kätzchen im Tierpark Berlin
Dienstag an sind im Tierpark Berlin drei seltene Chinaleoparden-Babys zu bewundern. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, erblickten die seltenen Raubkatzen «Joas», Atara» und «Raaya» am 21. April das Licht der Welt. Mittlerweile bringen sie jeweils knapp drei Kilogramm auf die Waage. Noch wirkten die Kätzchen bei ihren ersten Ausflügen in der Schaubox etwas tapsig, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Das werde sich aber schnell ändern. Chinaleoparden sind äußerst selten und vom Aussterben bedroht.

Berliner Kurier - Dienstag, 5. Juni 2007
Drei schüchterne Miezek(r)atzen
Sie schauen noch ein bisschen blauäugig in die Welt, die Mini-Miezen aus dem Tierpark. Schließlich sind die drei noch etwas schüchtern. Drei? Doch! Ganz links auf dem Foto oben, da lugt das dritte Schnäuzchen durchs Gehege-Grün! Joas, Atara, Raaya heißt das tierische, sechs Wochen alte Chinaleoparden-Trio. Mama Noomi hatte ganz schön Mühe - mit dem Papa. Denn der kam zur Zeugung extra aus Hamburg und war etwas lustlos. Aber dank Noomi nicht auf Dauer ...
Klar, dass jeder die Kleinen am liebsten vom Fleck weg in den Arm nehmen würde. Aber da werden aus den Miezekatzen ganz schnell Miezekratzen.

Readersedition - Sonntag, 3. Juni 2007
Tiger-Babys im Tiger-Garten bei Ingelheim
Der Tiger-Garten bei Ingelheim am Rhein hat eine neue Attraktion: Vor zwei Wochen kamen zwei Tiger-Babys in dem Gehege zur Welt. Bei ihrer Geburt wogen die Zwillinge gerade einmal 1800 und 1320 Gramm. Der kleinere der beiden jungen Bengaltiger muss derzeit noch mit Milch aus der Flasche gepäppelt werden.
Die Mutter “Mara” brachte die beiden noch namenlosen Racker in dem Gehege am Ingelheimer Bismarckturm zur Welt. Zahlreicher Medienbesuch durch Fernsehsender und Presse filmte und “interviewte” die beiden Zwillinge in den letzten Tagen, so dass die Tiger noch sehr aufgeregt sind. Die Tiger-Babys sollen in den nächsten Wochen im hinteren Bereich der Anlage in Ruhe aufwachsen und gedeihen. Besucher haben zu diesem Bereich keinen Zutritt und können momentan nur die anderen Tiger erleben. Sie können jedoch die Tiger-Babys über eine Live-Übertragung im Innern des Hauses Restaurant & Pension Waldeck bewundern.

Freie Presse - Freitag, 1. Juni 2007
Junge Stachelschweine erkunden ihr Gehege
Nachwuchs bei den Stachelschweinen meldet der Tiergarten Falkenstein. Die kleinen Nager, die seit ein paar Tagen aufgeweckt ihr Gehege erkunden, sind zurzeit die Lieblinge der Tierparkbesucher.„Einen Eisbären Knut können wir zwar nicht bieten, aber Nachwuchs kommt immer gut beim Publikum an“, weiß Irene Schönfelder von der Tierparkleitung. Entsprechend groß dürfte das Interesse der Besucher zum heutigen Kindertag sein, der in Falkenstein traditionell mit einem Fest im Tiergarten gefeiert wird.Die drei stachligen Winzlinge wurden bereits Ende April geboren.

Westfälische Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Jungstörche beringt
Erneut haben Störche im Europareservat erfolgreich gebrütet. Vermutlich das gleiche Paar wie in den Vorjahren, da ein Storchenvogel beringt ist und wahrscheinlich ursprünglich aus dem Tierpark Rheine stammt. In diesem Jahr sind die Weißstörche umgezogen. Sie errichteten ihren Horst auf einer Nisthilfe, die publikumsfreundlich etwas näher zu einer Beobachtungshütte liegt. Zwei Jungstörche haben das Licht dieser Welt erblickt. Am Freitag kam Aufregung in die Storchenfamilie. Michael Jöbges beringte die Jungstörche. „Ein gutes Storchenjahr für Nordrhein Westfalen" bemerkte der Biologe und lizensierte Storchenberinger. „Es sind etwa dreißig Gelege die gerade noch ausgebrütet oder bereits aufgezogen werden".

Eichstätter Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Störche bekommen Nachwuchs
Nachwuchs im Zoo Wasserstern: Die Storchenfamilie ist jetzt zu sechst. Vier Junge kamen Ende Mai zur Welt – zur Freude der Besucher. Maxl hat offensichtlich genug vom Kraulen und verabschiedet sich mit einem lauten Platsch wieder ins Wasser. Aber verwöhnt wer?den möchte der knapp drei Meter lange und 69 Jahre alte Mississippi-Alligator doch ein wenig, gerade in diesen Tagen, wo eine Storchenfamilie mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs die Aufmerksamkeit der Besucher im Zoo Wasserstern genießt. Am 25. Mai kam der erste der Jungstörche als putziger kleiner Federwisch zur Welt, im zweitägigen Rhythmus folgte der Rest. Fünf Eier hatten im Storchengehege gelegen, ein geschlüpftes Storchenjunges lebte nur einen Tag lang. ... Natürliche Feinde haben die Störche in dem Zoo, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, kaum. Es kommt höchstens vor, dass Bisamratten den Störchen mal das Heu wegstehlen. Doch um das zu verhindern, wacht ein Elternteil immer am Nest.

HNA.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Baby Hermes lernt fliegen
Schafe gefallen ihm nicht. Uhu-Baby Hermes kuscht hinter den Beinen von Falkner Rainer Cremer. Im Schutz seines Ziehvaters beäugt er die am Burgberg im Tierpark Sababurg friedlich grasende Herde skeptisch. Zwischendurch schnappt er nach einem Kükenschenkel, die Cremer Hermes vor den Schnabel hält und schlingt ihn hinunter. Sechs Wochen ist der Vogel inzwischen alt. Und er hat das Zeug, sich zum neuen Liebling der Tierparkbesucher zu mausern. Dabei war es um die Eule zunächst gar nicht gut bestellt. Geschlüpft ist Hermes als jüngster und kleinster Nachkömmling seiner Eltern. Im Futterkampf mit seinen beiden Geschwistern erhielt er von der Mutter zu wenig Nahrung. Das Team um Falkner Rainer Cremer schritt ein und zog das Dunenknäuel mit den wunderschönen orangefarbenen Augen per Hand auf.



Knut

Nachrichten.ch - Freitag, 1. Juni 2007
Knut zum Symbol für UNO-Naturschutzkonferenz 2008 ernannt
Der kleine Berliner Eisbär Knut ist das Symbol für die UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Knuts Pate, der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel, hat ihn zum offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt. Das Umweltministerium erklärte, kein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Gabriel war erstmals am 23. März als Knut-Pate aufgetreten, als der Bär im Berliner Zoologischen Garten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seitdem haben mehr als 600 000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht. Daher solle Knut «als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und Lebensräumen unserer Erde etabliert werden». Minister Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt.»

Rencomp Handelsplattform - Freitag, 1. Juni 2007
Ohne Eis kein Eisbär
Knut, der Eisbär aus dem Zoo Berlin, ist von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Symboltier für die internationale Naturschutzkonferenz der UNO gewählt worden, die im Mai 2008 in Deutschland stattfindet. Denn kein anderes Tier symbolisiert die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Die Eisbären bewegen sich buchstäblich auf immer dünnerem Eis. Die neuen Weltklimaberichte haben neben vielen alarmierenden Aussagen den direkten Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Bedrohung der Artenvielfalt betont. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt".

Berliner Morgenpost - Freitag, 1. Juni 2007
Gabriel ernennt Knut zum offiziellen Maskottchen
Laut Umweltministerium symbolisiert kein anderes Tier die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär - Grund genug für Umweltminister Sigmar Gabriel, den berühmten Eisbären-Nachwuchs im Berliner Zoo als Symboltier bei der UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn auszurufen. Der Berliner Eisbär-Nachwuchs Knut ist Symboltier der UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Das Bundesumweltministerium teilte mit, dass Knuts Pate, Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), das berühmte Jungtier zum offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt hat.

Berliner Zeitung - Montag, 4. Juni 2007
Vom Plüschbär zum Raubtier
Die Veränderungen sind offensichtlich. Knut sieht nicht mehr aus wie ein Plüschbär. Er tapst nicht mehr unsicher umher und stolpert auch nicht mehr über seine eigenen Beine. Seine Gestalt ist massiger geworden, seine Schnauze länger, und die meisten Milchzähne sind großen bleibenden Zähnen gewichen. Wenn Knut sich aufrichtet, reicht er seinem Pfleger Thomas Dörflein bereits bis an den Bauchnabel. An seinen Pflegern übt der kleine Bär schon mal, was er auch in der freien Wildbahn lernen würde: sich von hinten anzuschleichen. Kurzum: Eisbär Knut hat Teenager-Ausmaße erreicht und benimmt sich auch so. Pfleger Dörflein trägt mittlerweile gepolsterte Kleidung und häufig Lederhandschuhe. ... Heute wird Eisbär Knut ein halbes Jahr alt. Als er am 5. Dezember 2006 im Zoo geboren wurde, waren seine Überlebenschancen gering. ... Inzwischen wiegt Knut mehr als zwanzig Kilo. Seit mehr als zehn Wochen kann er im Zoo besichtigt werden, und noch immer kommen jeden Tag 5 000 Menschen, um ihn zu sehen. Im Zoo spielt man schon mit dem Gedanken, ihn künftig länger zu zeigen.

Volksstimme - Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbär Knut ein halbes Jahr alt
Eisbär Knut steht einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses im Berliner Zoo. Er ist heute genau ein halbes Jahr alt. Knut nahm am Nachmittag vor mehreren tausend Zuschauern ein kleines Bad, tollte wie immer mit seinem Pfleger Thomas Dörflein herum und spielte mit seinen Plastikbällchen im Sand. Bei der ersten Vorführung des Bärenkindes am Morgen sangen einige Kinder Knut ein Ständchen.

die-news.de - Freitag, 1. Juni 2007
SILBER-MEDAILLE FÜR EISBÄR KNUT
Die Silber-Gedenkprägung für das Eisbärenjunge Knut wurde von der Staatlichen Münzprägeanstalt Berlin gemeinsam mit dem Zoo Berlin und der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze entworfen. Ein Teil des Erlöses kommt dem Artenschutz zugute.

Berliner Zeitung - Mittwoch, 6. Juni 2007
Knut und Tom im Seelendialog
Der König des Fake-Journalismus, Tom Kummer, hat sich des jüngsten Medienstars angenommen: Knut. Dagegen prüft der Berliner Zoo nun rechtliche Schritte. Denn die Marke Knut ist exklusiv an den Amerikaner Craig Hatkoff verkauft, der zurzeit an einem Kinderbuch über das Bärchen schreibt. Und außerdem, so tönt es in gerechter Empörung aus dem Zoodirektoriat, habe ein Tom Kummer nie um ein Interview mit Knut angefragt! Um den Stars des Showbiz Geist und Seele anzudichten, wie Kummer es bis zu seinem Auffliegen 2001 erfolgreich praktizierte, bedarf er nur seiner eigenen Fantasie und Einbildung. ... Da sagt der Bär zu Tom: "Du willst ein andrer sein." Und Tom sagt zum Bär: "Ich glaube, dass viel mehr in dir steckt als du ahnst. Eine Art von reiner Intelligenz, die uns Menschen abhanden gekommen ist." Alles klar? Weiter geht's: "Du bist ein großes Geheimnis, du verkörperst das verlorene Paradies... Du bist ein Symbol für etwas Wahrhaftigeres". Tom erklärt Knut und sich die böse Welt, in der die Pole schmelzen. Im treuherzigen Plattitüdendialog fehlt dann auch nicht das Kummer'sche Credo: "Die Welt will träumen, die Welt will betrogen sein". Dass Tom Kummer immerhin wirklich im Zoo war, das belegen ein paar Fotos: Reporterdarsteller Tom macht sich Notizen, im Hintergrund Knut allein auf einem Stein.





News Networld - Freitag, 1. Juni 2007
"Fische sind innerlich verblutet": Stress bei Umzug tötete Haie in ...
Der Stress war zu viel: Die sechs Haie, die im Wiener Haus des Meeres bei der Umsiedelung in ein größeres Aquarium zu Tode gekommen sind, wurden von der Aufregung dahingerafft. Dieses Ergebnis wurde von den Verantwortlichen des Privatzoos bekannt gegeben."Die Fische sind innerlich verblutet", umschrieb Elisabeth Licek die genaue Todesursache. Sie hat an der Veterinärmedizinischen Universität die Sektion der Kadaver vorgenommen. ... Vor allem geschlechtsreife Tiere wie die betroffenen seien nicht sehr stressresistent, hieß es heute. "Je größer der Hai ist, desto problematischer wird es", bedauerte Mitic. Man werde sich in der Konsequenz nun um Jungtiere für das Becken bemühen. Dennoch sei der Verlust der zehn Jahre alten Tiere ein herber Rückschlag. Als erste europäische Einrichtung habe man gehofft, Schwarzspitzenhaie in Gefangenschaft nachzüchten zu können, zumal die verstorbene Gruppe bereits Kopulationsversuche unternommen habe. ... Zum großen Haisterben kam es, als am 7. Mai das mit 300.000 Litern größte Aquarium Österreichs eröffnet werden sollte. Das Bassin war als neue, großzügigere Heimat für die Haie, Barsche und die Meeresschildkröte "Puppi" gedacht.

Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Abschied von einer dickhäutigen Lady
Es ist herzzerreißend. Der schöne Pfau, Totos Freund, stolziert durch das leere Nashorngehege und schreit ganz fürchterlich. Das hat er zwar immer schon getan, aber der Schrei passt zum Gemütszustand von Pfleger Anton Weber. Traurig stampft der kräftige Mann durch das matschige Gehege, und dann stockt ganz kurz seine Stimme. "Das da, das war Toto", sagt er und zeigt auf die angeknabberte Milchdistel. Das stachelige Grünzeug war Totos Lieblingssnack. "Wenn man 15 Jahre mit einem Tier verbracht hat, dann ist das nicht einfach, wenn es stirbt", sagt er. Als Totos Kadaver in der Früh nach München zur Obduktion transportiert wurde, war Weber dabei. Ein paar Schwanzhaare hat er abgeschnitten und sie in sein Portemonnaie gesteckt - als Erinnerung an die manchmal etwas zickige, scheue und misstrauische Nashornkuh. "In den zwölf Jahren habe ich es dreimal geschafft, sie zu kraulen, als sie lag. Das ist ein unendlicher Vertrauensbeweis, wenn ein Tier so etwas zulässt", erzählt er, während er die borstigen Haare einsteckt.

derstandard.at - 01.06.2007
Seltenes Nashorn starb in US-Zoo an Altersschwäche
Das über 40 Jahre alte Breitmaulnashorn Nadi, eine Hauptattraktion im Zoo von San Diego (Kalifornien), ist an Altersschwäche gestorben. Das Rhinozeros-Weibchen habe in den letzten Tagen kaum noch Appetit und Energie gehabt, teilte die Zooverwaltung mit. Nadi zählte zu der vom Aussterben bedrohten Unterart des Nördlichen Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum cottoni). Weltweit soll es nur noch dreizehn Exemplare geben. Zwei davon leben im "Wild Animal Park" des Zoos in San Diego, sechs Tiere im Zoo von Dvur Kralove (Tschechien) sowie fünf Tiere in freier Wildbahn im afrikanischen Garamba-Nationalpark (Kongo). Nadi war 1972 in Afrika eingefangen und in den Zoo von Dvur Kralove gebracht worden. Gemeinsam mit dem Rhino-Weibchen Nola zog sie 1989 von Tschechien in den Zoo nach Südkalifornien zu einem männlichen Artgenossen namens Angalifu um. Nachwuchs zu zeugen, misslang allerdings. Das Nördliche Breitmaulnashorn, die größte aller Nashornarten, war einst im Kongo und in Uganda sowie bis in den Tschad und den Sudan verbreitet. In den vergangenen Jahren ist der Bestand extrem zurückgegangen.

newsclick.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Jelzins erste Begegnung mit seiner Nina verlief stürmisch
Gestern morgen um 9 Uhr war es soweit: Jelzin, der neue Tiger-Kater des Zoos Stöckheim, durfte das erste Mal zu seiner Nina ins Freigehege. Nach anfänglicher Zickerei ging es tagsüber dann harmonisch zu. Zoo-Chef Uwe Wilhelm ist sich sicher: "Das könnte was werden." Wilhelm möchte die Hoffnungen auf Tiger-Nachwuchs nicht zu hoch hängen, aber in den nächsten zwei Jahren könne es schon klappen, versichert er. Immerhin sind gut 30 Tigerin den vergangenen 25 Jahren im Zoo Stöckheim geboren worden. .... Der gut 200 Kilogramm schwere Jelzin habe niedersächsische Wurzeln, sei also in seine weitere Heimat zurückgekehrt, erzählt Wilhelm. Seine Vorfahren kommen aus dem Zoo Hannover. Der sibirische Tiger ist von Aussterben bedroht. In freier Wildbahn lebten noch etwa 300 dieser stolzen Tiere, weiß Wilhelm. In Zoos seien es weltweit noch rund 2000 sibirische Tiger.

T-Online - Montag, 4. Juni 2007
Weißer Tiger in kalifornischem Tierpark
Normalerweise mögen Katzen kein Wasser, auch die großen nicht. Tiger sind da eine Ausnahme. So wie Odin. Der weiße Bengalische Tiger liebt es, nach seinem Fressen zu tauchen. Seit Juni lebt das fünf Jahre alte Tier im "Six Flags Discovery Kingdom"-Tierpark in Vallejo im US-Staat Kalifornien. Geboren und aufgewachsen ist Odin im Zoo von Perth in Australien. "Die Leute sind verrückt danach, ihn unter Wasser zu sehen", berichtet Pfleger Lee Munro aus Perth. "Er macht so ein lustiges Gesicht, wenn er taucht. Das muss er, um seine Nasenlöcher zu geschlossen zu halten." Munro zog das Tier mit der Flasche auf - jetzt ist es 3,10 Meter lang und wiegt 202 Kilogramm. "Aber wenn er unter Wasser ist, sieht er so graziös aus," schwärmt Munro. ... Die Fotos vom schwimmenden Odin gingen um die Welt, und viele glaubten an eine Fotomontage. "Menschen aus aller Welt rufen nun bei uns an und fragen, ob das Scherzbilder sind," berichtet Nancy Chan vom "Six Flags Discovery Kingdom". Außer in Kalifornien gibt es nur noch einen Tierpark in New Jersey, in dem man einen weißen Tiger schwimmen sehen kann.

SF Tagesschau - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tiger Boris versteht nur Französisch
Tiger Boris lebt in einem kanadischen Zoo und kämpft offenbar mit Sprachproblemen. Er hört nur hin, wenn mit ihm Französisch geredet wird. Auf Zurufe in englischer Sprache hat der Tiger stets gleichgültig reagiert. Boris lebt erst seit 2006 im Edmonton-Valley-Zoo, welcher im englischsprachigen Teil Kanadas liegt. Als die Tierpfleger den Tiger auf Englisch angesprochen hätten, habe dieser offenbar nichts verstanden, sagte die Sprecherin des Zoos. Geregt habe sich der Tiger erst, als der einzige französischsprachige Pfleger des Zoos Boris auf Französisch ansprach. Ein schlichtes Bonjour habe genügt, und Boris habe reagiert. Er wurde von Frankophonen aufgezogen, begründete die Sprecherin das ungewöhnliche Verhalten der Raubkatze. Daher habe Boris die Befehle auf Französisch gelernt.
Der bald acht Jahre alte sibirische Tiger wurde in der östlichen frankophonen Provinz Québec aufgezogen, bevor er in den Zoo in Westkanada einzog. Jetzt soll Boris zur Zweisprachigkeit erzogen werden, damit er auch die englischsprachigen Pfleger versteht. Wie wir uns diese tierische Sprachschule genau vorstellen müssen, wurde hingegen nicht gemeldet.

Ruhr Nachrichten - Montag, 4. Juni 2007
Ein Leben für und mit Tieren
270000 Menschen fanden im vergangenen Jahr in den Tierpark Bochum. Dabei zog es nicht nur Bochumer in die kleine Attraktion am Stadtpark, sondern Besucher aus ganz Deutschland."Das ist nicht allein mein Verdienst", wehrte sich Tierparkleiter Eduard Strinberg gestern lachend gegen Auszeichnungen und Lob aus vielen Mündern: "Ich war vielleicht der Vordenker, umgesetzt haben es aber viele andere." ... Hintergrund des hochkarätigen Menscheauflaufs, der sich bei Sekt, Saft, Blaskonzert und Reden im Fossilium versammelt hatte, war Sirtnbergs 60. Geburtstag. "Ein passendes Ambiente für jemanden, der Tiere liebt und ihnen sein Leben gewidmet hat", sagte Bürgermeisterin und Laudatorin Erika Stahl und Helmut Rockholtz, ehemaliger zweiter Vorsitzender, erinnerte sich schmunzelnd an die gemeinsamen Jahre: "Ich hatte die Ehre ihn einzustellen." Für Stirnberg eines der Highlights in seinen 60. Lebensjahren: "Tiere sind mein Leben. Hier habe ich die Möglichkeit Menschen ihre Welt und ihre Besonderheiten nahe zubringen."

Berliner Kurier - Sonntag, 3. Juni 2007
Tränen-Abschied von der toten Tierpflegerin Simona
Ein Leben für die Tierliebe. Simona Metzler (41) starb im Ochsen-Gehege der Tierparks. Am Wochenende wurde sie beerdigt.
Es war ein so schwerer Gang. 300 Menschen kamen zu der bewegenden Trauerfeier in die Kapelle auf dem Friedhofs Karlshorst. Simona Metzlers Mann Serjosha H., ihre Kinder Robert und Delia, Verwandte und viele Kollegen trauerten an ihrem Grab. Nur 500 Meter vom Tierpark entfernt fand die Tierpflegerin ihre letzte Ruhe. Dort arbeitete sie, dort starb sie, als Moschusochse "Ludoviko" sie Mitte Mai in seinem Gehege zu Tode quetschte.

Focus Online Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbären - Knuts Oma lässt Lover auflaufen
Die 30-jährige Eisbärendame Lisa, die geraume Zeit allein im Polarium des Münchner Tierparks gelebt hat, wolle erobert werden, sagte Tierparkdirektor Henning Wiesner am Dienstag. Noch zeige Lisa ihrem achtjährigen Lover aus der Toskana, wer "Herrin im Hause" sei. Die beiden Eisbären seien allerdings auch erst seit wenigen Tagen in einem Gehege. Eisbärenmann Yogli soll Lisa bezirzen, damit es im Polarium Nachwuchs gibt. Die Eisbärin Lisa sei zwar schon in recht hohem Alter, aber spätes Mutterglück sei nicht ausgeschlossen, gab sich Wiesner optimistisch. Yogli erweise sich zumindest als sehr aktiv und lasse sich von Besuchern gerne Bälle zuwerfen.

PR-Inside.com - Freitag, 1. Juni 2007
Liesa überlebt Narkose nicht
Der am Donnerstagabend aus dem Eifelpark Gondorf geflohene und in der Nacht wieder eingefangene Braunbär ist tot. Die Bärendame Liesa sei nicht wieder aus der Narkose aufgewacht, sagte Parkbetreiber Bernd Capellen am Freitag auf Anfrage. Parkleiter Hans Burgstaller hatte die Bärin auf ihrer Flucht
mit einem Betäubungsgewehr wieder eingefangen. Capellen geht zurzeit davon aus, dass sich die 21 Jahre alte Braunbärin bei ihrer Flucht entlang eines Bahndamms verausgabt habe.

Rhein Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Bärenalarm in der Eifel: Ausgebrochener Bär wieder eingefangen
Bärenalarm beim Gondorfer Eifelpark im Eifelkreis Bitburg-Prüm: Ein Braunbär hatte am Donnerstagabend im Zaun einen kaputte Stelle entdeckt und war aus dem Gehege ausgebüxt. Der Freigang des 18-jährigen Bären war allerdings nur von kurzer Dauer, teilte die Polizei am Freitag in Bitburg mit. Eine gute Stunde nachdem ein Lokführer den Altbären neben den Gleisen zwischen Hüttingen/Kyll und Philippsheim gesichtet hatte, konnte der Ausreißer wieder zurück zu seiner Bärenfamilie gebracht werden. Offenbar hatte beim letzten Sturm ein umgestürzter Baum den Zaun eingedrückt.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tierpark ist Besuchermagnet
Der Limbacher Tierpark ist bei den Besuchern ein Renner. Die Zahl der Gäste nimmt rasant zu. Hauptamtsleiter Dietrich Oberschelp teilte mit, dass in diesem Frühjahr schon doppelt so viele Besucher kamen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einrichtung erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit , so Oberschelp. Fast 300 Tiere in 81 Arten können bestaunt werden, darunter Bennettkängurus, Schottische Hochlandrinder und Chinesische Leoparden. Viel besucht ist der Streichelzoo mit zahlreichen Kleintieren wie Ziegen und Kaninchen. Mit vielen Investitionen versucht die Stadt, die Attraktivität der Einrichtung zu erhöhen. Unter anderem werden die Gehege schrittweise erneuert.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Rostock
Norddeutschlands größter Erlebniszoo präsentiert auf 56 Hektar einer weitläufigen Anlage 1.500 Tiere aus 250 Arten, davon alleine 580 Vögel. Schwerpunkt sind Tiere der Arktis. Im 1899 gegründeten Zoo Rostock manifestiert sich das Bestreben nach naturnaher Haltung der Tiere an verschiedenen Beispielen. Einen unmittelbaren Überblick über die dortige Fauna und Flora vermittelt dem Besucher das Südamerikahaus. Von Seevögeln ist der Besucher in der großen Freiflugvoliere umgeben. In der Krokodilhalle entstand ein lagunenartiger Erlebnisbereich für die Echsen, deren Gewohnheiten auch durch Aquarienscheiben zu beobachten sind. Großkatzen haben in ihrer weitläufigen Anlage sowohl genügend Auslauf als auch Möglichkeiten des Rückzugs. Mittelpunkt des historischen Parkteils ist die Eisbärenanlage. Die erfolgreiche Zucht dieser Tiere hat zur Folge, dass der Rostocker Zoo das weltweite Zuchtbuch für Eisbären führt.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Schwerin
Aus einem Heimattierpark der 1950er Jahre hat sich auf jetzt 25 Hektar einer der schönsten Zoologischen Gärten Deutschlands entwickelt. 600 Tiere aus rund 100 Arten bevölkern ein landschaftlich reizvolles Areal zwischen Schweriner See und dem Wohngebiet Großer Dreesch und machen den Zoo Schwerin zu einer ganzjährigen Besucherattraktion. Tieranlagen in die Natur integrieren, das ist das exponierte Ziel des Zoos, der dabei auf das gemeinsame Naturgehege für Braunbären und Wölfe, eine großzügige Wasservogelanlage, Tiger- und Löwenanlage sowie Freigehege für Damhirsche und Mufflons verweisen kann. Einer möglichst emotionalen Vermittlung von Kenntnissen über Tiere, mehr noch aber der Naturschutzidee dienen die Zooschule für Kinder sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Tierpark Ueckermünde
Der Tierpark Ueckermünde hat sich in den vergangenen Jahren unter außerordentlich aktiver Mithilfe der Bevölkerung und der einheimischen Wirtschaft zu einem Anziehungspunkt für Groß und Klein entwickelt, der seine Wirkung bis hinter die nahegelegene polnische Grenze entfaltet. Im Park leben über 400 Tiere in 100 Arten. Dazu gehören neben heimischen Haus- und Wildtieren auch verschiedene Affenarten, Löwen, Papageien, Lamas und Kängurus. Die Tiere leben in großen, naturnah gestalteten Freigehegen. Einige Anlagen dürfen auch betreten werden. Eine Zooschule bietet Schulklassen aller Altersstufen Biologieunterricht mit einer kaum vergleichbaren Anschaulichkeit. Erlebnisführungen und Schaufütterungen ermöglichen allen Gästen einen erlebnisreichen Tag im Tierpark.

Der Neue Wiesentbote - Freitag, 1. Juni 2007
Wildpark Hundshaupten mit Note 1
Überraschung zu Hause: Die Zeitschrift "Bild der Frau" bringt in der Nr. 22 vom 26. 5. 2007 unter dem Titel: "Großer BILD der FRAU-Test: Wie gut sind unsere Streichel-Zoos?" das sensationelle Ergebnis für den Wildpark Hundshaupten mit Note 1. Unter den 12 vorgestellten Tier- und Wildparks aus Deutschland vergaben die Familientester nur einmal die Note 1 und die bekommt der Wildpark Hundshaupten des Landkreises Forchheim. Bewertet wurden folgende Kriterien: Spielplätze, Infotafeln, Preise, Tierarten und Tierhaltung. Dass die Wildparkverwaltung und -Leitung in der Vergangenheit viel in diesen investiert hat, vor allem viel Zeit, Mühe und Ideen, war schon augenfällig geworden. Aber der Vergleich mit anderen gleichartigen Wildparks wurde noch nie gezogen. Jetzt haben wir das schwarz auf weiß, wie dieser "etwas andere" Wildpark bei den Familien auch ankommt. Und das freut Kreischef Landrat Reinhardt Glauber ganz besonders. Ein "klein bißchen stolz" darauf (auf fränkisch) können alle Beteiligten schon sein.

koeln.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Brand im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht verhindert werden.

Express.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
BRANDANSCHLAG AUF ZOO
„Wer macht so etwas nur…“, fragt eine Zoo-Besucherin fassungslos. Sie steht vor zwei völlig verkohlten Kassenhäuschen.
Dort hat ein Feuer ganze Arbeit geleistet. Computer, Ticketsysteme, Büroeinrichtung: alles ist verbrannt. Gesamtschaden: mehr als 100.000 Euro. ... Steckt ein Feuerteufel hinter dem Brand? Wurde auf den Zoo ein gezielter Anschlag verübt? Die Ermittlungen der Kripo laufen. Auch in Richtung Brandstiftung. Ein Sachverständiger ist eingeschaltet.

koeln.de - Freitag, 1. Juni 2007
Brandstiftung im Zoo nach Einbruch
Der Brand der beiden Kassenhäuschen des Kölner Zoos in der Nacht zu Mittwoch ist offenbar durch Fremdeinwirkung verursacht worden. Polizeisprecher Bernd Klakum sagte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, es sähe so aus, als ob eine oder mehrere Personen in eines der Häuschen eingedrungen seien mit dem Ziel, Geld oder andere wertvolle Gegenstände mitzunehmen. Da sie weder das eine noch das andere vorfanden, hätten sie das Häuschen in Brand gesteckt.
Nachdem die Flammen auf ein zweites Häuschen übergegriffen hatten, konnte der Brand von der Feuerwehr zwar schnell gelöscht werden, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden, da mehrere Computer und Ticketsysteme zerstört wurden. Auswirkungen auf den Ticketverkauf wird es allerdings nicht geben. Tagestickets werden auch an den Schaltern für Jahreskarten und im Besucherzentrum verkauft.

Businessportal24 - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Boss für Bodensee-Berberaffen
Mit der Dissertation „Soziale Organisation einer nachtaktiven Affenart“ machte der 30-jährige Biologe Roland Hilgartner aus Neu-Ulm seinen Doktor am Primatenzentrum in Göttingen. Jetzt löst er auf dem größten europäischen Affenfreigehege, dem Affenberg Salem im Bodenseehinterland, den langjährigen Leiter Dr. Walter Angst ab. Nach 27 Jahren geht der bekannte Schweizer Zoologe in den „Unruhestand“ und schreibt jetzt Bücher wie „Die phantastische Welt des Figurentheaters“, wobei der Wissenschafter weltweit der größte Sammler von historischen indonesischen Wayang- Schattenspielfiguren ist. Der elsässische Baron Gilbert de Turckheim gilt als Retter der Berberaffen, zugehörig der Markaken, die in den Ursprungsländern Algerien und Marokko als Landplage verfolgt und nahezu ausgerottet wurden. Um den Bestand zu sichern gründete er die Affenfreigehege Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und 1976 den Affenberg Salem im Bodenseehinterland als Touristikunternehmen und Forschungsareal. Vor zwei Jahren folgte in England der „Trentham Monkey Forest“. Der Bestand in den vier Freigehegen liegt bei gut 800 „possierlichen Verwandten“, wogegen die Zahlen weltweit bei 10.000 Tieren liegen, die vom Aussterben bedroht sind und im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen.

Vida Brasil - Mittwoch, 6. Juni 2007
Seltener Mantelaffe aus Zoo in Brasilien gestohlen
Aus einem Zoo im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ist das einzige Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Affenart gestohlen worden. Die Wächter des Tierparks in Baurú hätten am frühen Morgen entdeckt, dass das Schloss zum Käfig des Tieres aufgebrochen worden sei, sagte Zoo-Direktor Luiz Pires am Dienstag. Die Tür des Käfigs habe offen gestanden, in der Nähe seien ein Schraubenzieher und eine Decke gefunden worden. Den Wärtern sei im Morgengrauen allerdings keine verdächtige Bewegung aufgefallen, fügte Pires hinzu. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der Zoo-Direktor zeigte sich über den Diebstahl überrascht. Das Tier lebte bereits seit 1999 im Zoo von Baurú. Die etwa 30 Zentimeter großen weißbraunen Affen, die auch unter dem Namen Zweifarb-Tamarin bekannt sind, leben im Amazonasgebiet. Sie gelten als akut vom Aussterben bedroht. Es gibt nur wenige Exemplare, die in Gefangenschaft leben.

sz-online - Freitag, 1. Juni 2007
Roter Panda im Tierpark Görlitz gestorben
Der Görlitzer Tierpark beklagt den Verlust eines seiner beiden Roten Pandas. Das elfjährige Katzenbären-Männchen Marek starb in der vergangenen Woche an chronischer Leberentzündung, teilte die Tierparkleitung am Freitag mit. Vermutlich habe Marek aber vor seinem Tod noch für Nachwuchs gesorgt. Seine hinterbliebene Partnerin Mei Li bereite sich offenbar auf eine Geburt vor. Sie bevorzuge derzeit eiweißreiche Nahrung und habe Nistmaterial in einen hohlen Baumstamm getragen. Nachwuchs ist bei in Gefangenschaft lebenden Roten Pandas selten. In europaweit 75 Zoos kamen 2006 nur 26 Junge zur Welt, 16 davon starben. Mei Li selbst ist vierfache Mutter.

die-news.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Elefantendame prügelt auf Pfleger ein
Zoomitarbeiter der pakistanischen Stadt Lahore müssen hart im Nehmen sein. Der Grund: Sie kassieren täglich Prügel. Allerdings nicht von Menschen. Die Elefantendame Suzi nimmt sich ständig ihre Pfleger vor. Der Grund: Der Zoo hat so wenig Geld, dass nicht immer genügend Futter für die Tiere gekauft werden kann. Bekommt Suzi zu wenig ab, schnappt sie sich einen Rohrstock und prügelt auf ihren Pfleger ein. Jetzt setzt der Zoo von Lahore auf Spenden. Nur so könne man das Wohlbefinden der Tiere und der Pfleger gewährleisten, so der Direktor.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


parool.nl - 5. Juni 2007
Attractie in Artis: bacterie en schimmel
Attraktion in Artis: Bakterie und Schimmel
Artis wird erweitert durch einen MicroZoo, einen kompletten neuen Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Das geht hervor aus den bekanntgegebenen Erweiterungsplänen. "In dem MicroZoo wird eine Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten", sagt ein Sprecher des Zoos. Jeder erwachsene Mensch trägt zwei Kilo Mikroorganismen bei sich und in jedem Mund befinden sich Hunderte Arten von Bakterien." Der MicroZoo wird errichtet am "Ort des Wissens", wo es auch ein zoologisches und biologisches Informationszentrum geben wird.

reiskrant.nl - 4. Juni 2007
Apenkoppen
Affenköpfe
Hinter allen 30 im Großformat ausgestellten Fotos von Menschenaffen verbirgt sich ein Schrei nach Zuwendung. Rührung, Freude, Verzweiflung - es ist von ihren Gesichtern abzulesen. Wer die Ausstellung im Haasge Museon betrachtet, sieht Menschenaffen nicht länger als "bloße Tiere", sondern als Mitmenschen. Der Fotograf James Mollison zeigt uns die Ausdrücke und Emotionen der Menschenaffen. Ihre Unschuld und Verletzlichkeit zwingen zum Nachdenken über das arrogante Verhalten von uns Menschen gegenüber diesen Tieren. Der Schrei auf den Menschenaffenporträts zeigt die Spitze des Eisbergs. Wenn nichts unternommen wird, wird es bald um sie geschehen sein.

evenementnieuws.nl - 4. Juni 2007
Dierentuinmaand in DierenPark Amersfoort
Zoomonat im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, 10., 17. und 24. Juni steht der Tierpark Amersfoort im Zeichen des Zoomonats Juni. Führungen finden statt und die Gäste können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Juni-Zoomonat ist eine gemeinsame Initiative der Zoos, die der Niederländischen Vereinigung von Tiergärten (NVD) angehören. Der Tierpark Amersfoort zeigt sich im Zoomonat Juni von einer anderen Seite. Die Abteilung Grünanlagen organisiert eine kostenlose Führung, vorbei an besonderen Bäumen und Pflanzen im Park. Die Führung geht unter anderen durch den Japanischen Garten und den Dinowald. Weiterhin können die Gäste einen Blick in den Stall des Elefantenbullen Sam werfen, auf den Hinterhof bei den Raubtieren und in die Nachtunterkünfte der Bären. Parallel gibt es an allen Sonntagen im Zoomonat Extra-Vorstellungen von Jellow [dem gelben Gastbär des Tierparks Amersfoort] und seinen Freunden. Das komplette Programm findet man auf http://www.dierenparkamersfoort.nl./index2.php?id=600

blikopnieuws - 4. Juni 2007
Tralies verdwijnen bij Artis
Bei Artis verschwinden die Gitter
Der Amsterdamer Artis-Zoo ließ Montag, den 4. Juni wissen, daß die jetzt hinter Gittern lebenden Raubtiere in einigen Jahren mehr Freiheit kriegen sollen. Für diesen Plan will der Zoo achtzig Millionen Euro bereitstellen. Mit der beträchtlichen Vergrößerung der Anlagen erhalten die Tiere mehr Platz, die Gitter, hinter denen sie sich jetzt noch befinden, sollen größtenteil verschwinden. Nur ein Wasserstreifen soll die Löwen von den Besuchern trennen. ... Piet Duizer, Pressesprecher von Artis, erzählt: "In den Plan sind einige große Veränderungen aufgenommen. So wollen wir den jetzigen Parkplatz in ein natürliches Gebiet für Pflanzen und Tiere verzaubern. Da können wir unsere Erweiterungspläne realisieren. Dann kommt eine Tiefgarage für Besucher. Weiter wird es einen ‚Ort des Wissens' geben, wo die Universität Aktivitäten entfalten kann und die Besucher spazieren gehen können. Als dritte große Investition wollen wir Kulturerbe restaurieren - Artis ist ein Denkmal und der älteste Tierpark in Europa."

nos.nl - 4. Juni 2007
Meer ruimte voor roofdieren Artis
Mehr Platz für die Raubtiere in Artis
Die Raubtiere in Artis sitzen in ein paar Jahren nicht mehr hinter Gittern. Der Zoo wird vergrößert, wodurch die Tiere viel mehr Platz erhalten. Die Löwen kommen dann zum Beispiel in eine Außenanlage, die von einem Wassergraben umgeben ist. Der berühmte Amsterdamer Zoo kann sich erweitern, weil ein Parkplatz unterirdisch angelegt wird. So werden zwei Hektar für die Tiere frei. Andere Erweiterungsmöglichkeiten gibt es nicht, denn Artis liegt mitten in der Stadt.

elsevier.nl - 4. Juni 2007
Artis verwijdert hekken bij apen en roofdieren
Artis entfernt Gitter bei Affen und Raubtieren
Löwen, Tiger und Affen im Amsterdamer Artis-Zoo müssen zukünftig nicht mehr hinter Gitter. Die Gitter rund um die Anlagen verschwinden und die Tiere sind dann über einen Wassergraben zu sehen. Artis braucht 80 Millionen Euro für die Erweiterung. Die Gemeinde Amsterdam ließ am Montag wissen, daß sie den Erweiterungsplan mit 15 Millionen Euro unterstützt. Die neuen Tieranlagen sollen dort entstehen, wo jetzt der Parkplatz von Artis ist. Die Parkplätze kommen dann unter das zwei Hektar große Gelände. Der Zoo hofft darauf, daß im kommenden Jahr der erste Spatenstich stattfindet. Die Raubtiere und wahrscheinlich die Orang-Utans erhalten durch die Erweiterung größere und bessere Anlagen. "Wir wollen durch die Erweiterung einen größeren Beitrag liefern zur Arterhaltung", sagt ein Sprecher von Artis. "Wir hoffen auch Elefanten anzusiedeln auf dem neuen Platz. Sie können dann wieder für neue Artgenossen sorgen." Die Gemeinde Amsterdam wird in drei Jahren 15 Millionen Euro in den Zoo investieren. Für das restliche Geld klopft der Zoo an bei den zentralen staatlichen Behörden, der Provinz Nord-Holland und bei der Wirtschaft.

telegraaf.nl - 4. Juni 2007
Roofdieren in Artis niet meer achter hekken
Raubtiere in Artis nicht mehr hinter Gittern
Die Raubtiere in Artis leben in einigen Jahren nicht mehr hinter Gittern. Der Amsterdamer Zoo will 80 Millionen Euro bereitstellen für eine großangelegte Erweiterung, wodurch viele Tiere eine größere Anlage erhalten und die Qualität der Gehege verbessert wird. Dabei sollen Gitter verschwinden und ein Wassergraben die Löwen von den Besuchern trennen, ließ Artis am Montag wissen bei der Vorstellung der Vorhaben. Durch die unterirdische Anlage eines Parkplatzes kommt oberirdisch ein Gelände von zwei Hektar frei, das vollständig gebraucht wird für die Tiere. ... Bei dem Vergrößern der Gehege sollen auch Tiere verschwinden. "Wir haben jetzt drei Arten von Menschenaffen: Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans", so ein Sprecher. "Aber vielleicht sind zwei Arten ja genug, um das Publikum über Menschenaffen zu informieren." Der Elefant, verbunden mit der Geschichte von Artis, bleibt sowieso. ... Eine Unterabteilung des neuen Artis wird der MicroZoo, ein kompletter neuer Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Im MicroZoo wird eine Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten.

perssupport.nl - 1. Juni 2007
APS: Eerste muskusos geboorte in Nederland
APS: Erste Moschusochsengeburt in den Niederlanden (originaler Pressebericht)
Die Geburt des jungen Moschusochsen in Kerkrade ist etwas Besonderes. Es ist nämlich das allererste Mal, daß ein Moschusochse in einem niederländischen Zoo geboren wurde. GaiaPark ist dann auch der einzige niederländische Zoo, wo diese stattlichen Tiere zu sehen sind. Das im Mai geborene Junge und seine Mutter sind gesund. Obgleich Moschusochsen in Herden leben, bleiben Mutter und Jungtier noch getrennt von den anderen Moschusochsen. Diese reagieren nämlich noch nervös auf das Junge und wir wollen das Junge noch nicht der Kraft dieser großen Tiere aussetzen. Daß im Mai nicht nur die Vögel Eier legen, sieht man an der wahren Geburtenwelle im GaiaPark Kerkrade Zoo. In der letzten Woche erblickten das Licht der Welt ein Moschusochse, ein Waldren, acht Pinselohrschweine, zwei Luchse, vier Cabybaras und ein Wollaffe. Alle Tiere sind gut zu sehen für das Publikum und hierdurch erhält das ANWB-Prädikat "schönster Zoo der Niederlande" noch mehr Brisanz. So erzielte GaiaPark u.a. in der Kategorie Tiergehege die höchste Punktzahl. Dieselben weiträumigen Anlagen und natürlichen Umstände zeugen vom positiven Einfluß auf das Paarverhalten der Tiere.

Algemeen Dagblad - 31. Mai 2007
Bokito-slachtoffer nog maanden in ziekenhuis
Bokitos Opfer noch Monate im Krankenhaus
Bei Yvonne de Horde, die am Freitag, dem 18. Mai Opfer des Angriffs des Gorillas Bokito im Tiergarten Blijdorp wurde, besteht noch immer die Gefahr möglicher Blutinfektionen. Die hundert Bisse des Silberrückens tragen ein großes Risiko auf Blutvergiftung mit sich. Viele der Wunden wurden "offengehalten", um sie sauber spülen und untersuchen zu können. Die 57jährige aus Zoetermeer muß höchstwahrscheinlich noch drei Monate im Krankenhaus bleiben.

Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Besluit vervolging Blijdorp uitgesteld
Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp aufgeschoben
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagt, daß die Zeit nötig ist, um die Anzeige einer Familie zu verarbeiten, die angibt, ein Trauma erlitten zu haben durch den Ausbruch des Silberrückens Bokito. Rechtsanwalt Frank van Ardenne, der der Familie zur Seite steht, sagte früher zuversichtlich, es sehe nach einem Prozeß gegen Blijdorp aus. Er spricht von Fahrlässigkeit und ist davon überzeugt, daß der Zoo zu belangen ist. Als Bokito vor fast zwei Wochen ausbrach, wurden vier Personen verletzt. Nur die Rotterdamer Familie, die Van Ardenne einschaltete, will, daß Blijdorp strafrechtlich verfolgt wird. Yvonne de Horde aus Zoetermeer, die schwerverletzt wurde und bleibende Schäden davontrug vom Angriff des Gorillas, setzt sich ein für eine Schadenersatzforderung.

robnet.be - 30. Mai 2007
34 Ooievaarsnesten voor Planckendael
34 Storchennester für Planckendael
Im Tierpark Planckendael fallen die Rekorde. Die größte Storchenkolonie des Landes sorgte für gut und gerne 34 Nester. Die Pfleger hatten am Mittwoch alle Hände voll zu tun, um die Jungstörche zu zählen und zu beringen. Als das Zählen über die 45 geht, kann ein Fest gefeiert werden, denn so viele Jungstörche sind früher noch nie in Planckendael geschlüpft. Als am Ende des Tages mehr als 45 Jungstörche gezählt sind, bricht Planckendael seinen eigenen Rekord. Und das ist ein ganz andere Geschichte als im Vorjahr. Damals starben viele Jungen aufgrund des schlechten Wetters. Aber 2007 ist auch viel fruchtbarer. Die Storchenjungen sahen in diesem Jahr Mitte April bereits das erste Lebenslicht und das ist auffallend frühzeitig.

Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Volop gekwetter in nieuwe vliegvolière
Reichlich Gezwitscher in neuer Flugvoliere
Das ist ein Mordsradau in der großen Flugvoliere des Tiergartens Blijdorp. Das Gezwitscher, Getschilpe und Geschnatter kommt nicht vom Himmel; in einer Ecke des neuen Geheges scharren Säbelschnäbler, Brachvögel, Rotschenkel und Kampfläufer munter rundherum. Und, über den Rest hinaus klingt das herrliche Lied der Amsel, die versteckt im Blätterwerk einer der Trauerweiden, die die überaus natürlich aussehenden Wassergräben umsäumen. Aber eine Amsel allein - was tut die eigentlich in dieser Unterkunft für Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft sowie Zugvögel? Direktor Ton Dorrestejn: "Sie saß plötzlich hier. Und probiert schon mal herauszukommen. Wir versuchen sie später zu fangen, wenn sie Hunger kriegt ..." Wieder eine Erweiterung des Zoos. Und eine große. Denn die Vögel haben alle Räume in dem nachgebauten Stück Polderlandschaft zwischen dem Kassenkomplex und der Oewanja Lodge. Einschließlich einer robusten Beobachtungshütte, die eine weite Aussicht bietet auf alles das Leben, das hier umherflattert. Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft in einem Zoo - das klingt zunächst ein bißchen fremd. Dorrestejn: "Aber es geht dieses Jahr wieder schlechter mit diesen Tieren. Kommt durch das warme Frühjahr. Und aus Untersuchungen hat sich ergeben, daß achtzig Prozent der Schulkinder nicht wissen, was eine Uferschnepfe ist. Und 75 Prozent haben noch nie einen Kiebitz gesehen. Ein Grund mehr, um das zu zeigen." Braune Sichler, Löffelenten, Löffler, Bienenfresser, 16 europäische und 29 karminrote. Und, eine Stille im Gebüsch, eine Pfeifente. "Die sitzt seit einer Woche auf Eiern. Hat sich hingesetzt und zu brüten begonnen." In einem Jahr führt der Pfad noch weiter. Dann kommt der Blijdorp-Besucher nach der Voliere in einen afrikanischen Komplex, u.a. mit Nilkrokodilen, und schließlich in ein neues Giraffengehege, das sogenannte Savannenhaus.



Russische Meldungen

intertat.ru - 6. Juni 2007
Проектный институт "Аткинс" подготовил концепт-план реконструкции Казанского зоопарка
Projektierungsinstitut "Atkins" bereitete Plan-Konzept für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor
Das Projektierungsinstitut "Atkins" (Großbritannien) bereitete eine Konzeption des städtebaulichen Planes der Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor, teilt heute die Stadtverwaltung Kasans mit.

cripo.com.ua - 6. Juni 2007
Черновецкий организовал концлагерь для животных. В центре Киева
Tschernowezkij hat ein KZ für Tiere organisiert. Im Zentrum Kiews
Im Kiewer Zoo werden in großer Menge Bären, Füchse, seltene Vögel traumatisiert und vernichtet. Solche sensationellen Tatsachen machte der Direktor des Kiewer Ökologisch-kulturellen Zentrums Wladimir Borejko bekannt. "Kommen Sie her, ich werde ihnen Fotos zeigen von verstümmelten Tieren und Sie werden selbst alles verstehen", sagte er am Telefon der Korrespondentin von ‚Vetschernije Vesti'. "Wir verfügen über Angaben, daß im letzten Jahr im Zoo 127 Tiere starben und nur drei von ihnen aus Altersgründen". Auf einem der Fotos, die der Ökologe zur Verfügung stellte, sah ich eine Kragenbärin, auf dem Betonfußboden sitzend, mit blutüberströmtem Kopf. Auf einem anderen Foto war noch eine erwachsene Bärin zu sehen, mit bedrückenden Wunden an der rechten Seite, von Gummikugeln verursacht. Laut Wladimir Borejko begann alles damit, daß auf der "Insel der Tiere", wo die großen Raubtiere lebten, viele Käfige unbrauchbar wurden für ihren Inhalt, schon längst hätten rekonstruiert oder ersetzt werden müssen. Aber die Leitung des Zoos war der Auffassung, man könne die Tiere aus schlechten Käfigen in gute treiben, sozusagen dichter belegen. Die erste, die "unter die Verteilung" geriet, war die sehr junge Braunbärin Tschudo. Man beschloß, sie einzuweisen zur erfahreneren und kräftigeren Dascha. Die eineinhalb Jahre alte Tschudo wußte, daß auf sie im Käfig durchaus keine Freundin wartet, sondern eine Gegnerin, und sträubte sich dagegen, wie sie nur konnte. Wie Wladimir Borejko erzählte, traf da der Leiter der Abteilung Raubtiere, trotz des Protestes von Zoomitarbeitern und des Tierarztes, für sich eine Entscheidung und begann auf Tschudo mit Gummikugeln zu schießen, damit sie sich unterordnete und in den fremden Käfig hinein ging. Nach einigen Schüssen ergab sich die Bärin und ging in das neue Zuhause, wo ihr Dascha sofort "gastfreundlich" begegnete. Die Hausherrin richtete den Gast so zu, daß dieser halbtot war. Doch dieser Vorfall war für die Leitung des Zoos keine Lehre. Der Leiter der Raubtierabteilung setzte seine Politik des "dichter belegen" fort. Als nächstes waren die Tiger an der Reihe. Die Tigerin trieben sie in einen Käfig zu dem Männchen, auf die selbe barbarische Art wie die Bärin, mit Gummikugeln. Und das Ergebnis war dementsprechend genau so - der stärkere Tiger zerriß die Tigerin. ... Auch Vögel haben Infarkte. Seltene Ibisvögel, die auf der Roten Liste stehen, wurden "humaner" beseitigt. Laut Wladimir Borejko befindet sich in der Nachbarschaft ihrer Voliere das Café "Belotschka", in dem die ganze Nacht eine fröhliche Gesellschaft trank und ein Feuerwerk veranstaltete. Am Morgen wurden die Ibisse tot aufgefunden. Nach Meinung Wladimir Borejkos kann mit Vögeln alles vor sich gehen, wenn sie Angst haben - bis zum Herzinfarkt. "Wie uns gelang zu klären, ein Teil der Tiere, einschließlich der Vögel, starb an traumatischem Schock, einige starben an Lungenentzündung, an Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und des Herzens.

russian.xinhuanet.com - 6. Juni 2007
Под Чэнду насчитывается 102 редких вида дикой фауны и флоры
Um Chengdu zählt man 102 seltene Arten der wildlebenden Fauna und Flora
In der Umgebung der Stadt Chengdu, dem administrativen Zentrum der Provinz Sichuan (Südwest-China), werden 102 seltene Arten der wildlebenden Fauna und Flora gezählt, die unter dem Schutz des Staates stehen. Das sind die Ergebnisse eines Monitorings, die hier am Dienstag veröffentlicht wurden - am Weltumwelttag.

bashinform.ru - 5. Juni 2007
Союз охраны птиц присоединился к инициативе «Обратный отсчет 2010»
Vogelschutzbund schließt sich Initiative "Countdown 2010" an
Heute, am Weltumwelttag, schließt sich der Vogelschutzbund Rußlands (SOPR) der Initiative "Countdown 2010" an. Wie die Agentur "Baschinform" im Pressedienst des SOPR erfuhr, streben die Teilnehmer dieses internationalen Prozesses danach, daß die Regierungschefs ihr wiederholt auf internationalen Foren verkündetes Versprechen, bis zum Jahre 2010 die Geschwindigkeit, mit der sich die Biodiversität des Planeten verringert, aufzuhalten oder wesentlich zu kürzen, einhalten werden. Gegenwärtig beteiligen sich in der Initiative "Countdown 2010", die im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, die Regierungen einer Reihe von Ländern (Deutschland, Dänemark, Belgien, Norwegen, Ägypten, Ecuador, Vietnam u.a.), regionale Behörden, nichtregierungs- und wissenschaftliche Organisationen, Nationalparks, Zoos. Das Sekretariat der Initiative "Countdown 2010" arbeitet mit Unterstützung des Weltnaturschutzorganisation IUCN. ... Im Rahmen der Initiative "Countdown 2010" setzt der Vogelschutzbund Rußlands die Arbeit zu Monitoring und Erhaltung ornithologisch bedeutsamer Gebiete (KOTR) fort.

wwf.ru - 5. Juni 2007
Зов Тигра услышан в Москве!
Ruf des Tigers wurde in Moskau erhört!
Im Fernen Osten Rußlands wurde der erste Nationalpark geschaffen: "Der Ruf des Tigers". Die Anordnung dazu unterzeichnete am 2. Juni 2007 der Vorsitzende der Regierung der Russischen Föderation Michail Fradkow. 82.152 ha erhielten einen hohen Naturschutzstatus! "Man kann direkt erklären, daß diese Anordnung zustande kam dank des erfolgreichen Zusammenwirkens von WWF, Ministerium für Naturressourcen Rußlands und Regierung der Russischen Föderation", kommentiert das Ereignis Jurij Bersenjew, Koordinator der besonders zu schützenden natürlichen Territorien der Fernost-Filiale des WWF Rußlands. ...Jurij Bersenjew bemerkt, daß die Schaffung des Nationalparks wie selten kompliziert verlief. Noch vor 19 Jahren wurde er aufgenommen in das Ökologische Programm der Primorje-Region, das vorsah, drei Nationalparks zu schaffen. Diese Vorschläge wurden nach Moskau geschickt und eingefügt in die Anordnung der Regierung 1994. Bald darauf wurde mit Hilfe des Projektes USAID (USA) und unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Institute der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften die Arbeit begonnen zur Ausarbeitung der ökologisch-ökonomischen Begründung der Schaffung des Parkes. "Es ist noch hinzuzufügen, daß anfangs der Nationalpark den Namen ‚Oberer Ussuri' trug", erzählt J. Bersenjew. "Unter dieser Bezeichnung wurde er geführt in der Anordnung der Regierung der Russischen Föderation von 1994. Doch später wurde darauf verwiesen, daß diese Bezeichnung wenig anziehend für Touristen ist, deshalb mußte ich nach kurzer Bedenkzeit einen neuen finden - 'Ruf des Tigers'". Denn Tiger gibt es auf diesem Territorium wirklich viele und welches Tier ist den Touristen noch so bekannt und kann ihr Interesse wecken wie der Amurtiger! Deshalb ruft er die Touristen auch."

niknews.mk.ua - 4. Juni 2007
А бабочка крылышками бяк бяк бяк - В Николаеве любуются красотой полета удивительных насекомых
Und der Schmetterling schlägt mit seinen Flügeln ... In Nikoalew erfreut man sich an der Schönheit des Fluges der erstaunlichen Insekten
Schon den zweiten Sommer arbeitet der "Garten tropischer Schmetterlinge" im Zoo Nikolajew. In der Ukraine gibt es derartige Ausstellungen, Insektarien, in Kiew und Sewastopol, die auf der Grundlage staatlicher Mittel geschaffen wurden. Aber der "Garten" in Nikolajew ist die Verkörperung eines Traumes eines Enthusiasten. Die Idee, eine solche Schönheit zu schaffen, entstand Mitte der 1990er Jahre, nachdem Oleg Oslowskij in Malaysia weilte - in einem "Betrieb" zur Zucht tropischer Schmetterlinge.

sf-online.ru - 4. Juni 2007
Птичье царство
Reich der Vögel
"300 Vögel, die wir mit der ganzen Familie betreuten, außerdem hatten wir noch unsere Arbeit - irgendwann war das mehr, als wir verkraften konnten", sagt Tatjana Beljawskaja, die gemeinsam mit ihrem Mann den ersten und einzigen Vogelpark in Rußland schuf - "Worobji" im Gebiet Kaluga. "Natürlich gibt es dort auch Spatzen [worobji], doch überhaupt ist das einfach der Name des benachbarten Dorfes. Aber wir haben 1500 gefiederte Bewohner, 250 Arten und Rassen. Allein Hühner 40 verschiedene."

rezonans.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая отказалась признавать геноцид животных в Киевском зоопарке
Kiltschizkaja weigert sich, Genozid der Tiere im Kiewer Zoo anzuerkennen
Die Vizevorsitzende der Kiewer städtischen staatlichen Administration (KGGA) Irena Kiltschizkaja dementiert die Information über ein Massensterben der Tiere im Zoo. Wie im Pressedienst der KGGA mitgeteilt wurde, erklärte sie, daß in einem Jahr des neuen Managements im Zoo viel Positives getan wurde.

glavred.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая: Слухи вокруг зоопарка - попытка дискредитации киевской власти
Kiltschizkaja: Gerüchte über den Zoo - ein Versuch, die Kiewer Behörden zu diskreditieren
Um den Kiewer Zoo werden ständig Provokationen fortgesetzt, angefangen mit Gerüchten über seine Umsiedlung nach Wyschgorod bis hin zur Verleumdung, dort vollziehe sich ein massenhaftes Sterben der Tiere. In Wirklichkeit sei in weniger als einem Jahr des neuen Managements sehr viel Positives geleistet worden. Das erklärte gestern abend die Vorsitzende der KGGA Irena Kiltschizkaja und wies damit Informationen über die beabsichtigte Vernichtung von Bewohnern des Kiewer Zoos zurück, erfährt "Glavred" vom Pressedienst der KGGA.

kommersant.ua - 1. Juni 2007
С животными поступили по-зверски - Работников Киевского зоопарка обвинили в жестокости
Brutales Verhalten gegenüber Tieren - Mitarbeitern des Kiewer Zoos Grausamkeit vorgeworfen
Kiewer Umweltorganisationen zeigten gestern Journalisten Fotografien mit Abbildungen blutüberströmter Tiere im Kiewer Zoo und warfen dessen Leitung einen grausamen Umgang mit Tieren vor. Im Zoo selbst anerkennt man die Existenz der von den Ökologen vorgelegten Fakten, doch die Leitung behauptet, daß sie damit nichts zu tun hat.

vostokmedia.com - 31. Mai 2007
В Приморье пограничники охраняют не только границу, но и леопардов
In der Region Primorje schützen die Grenzer nicht nur die Grenze, sondern auch die Leoparden

wwf.ru - 30. Mai 2007
На границе с Китаем пограничники помогают охранять леопардов
An der Grenze zu China helfen die Grenzer beim Schutz der Leoparden

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 31.05.2007
Der Zoologische Garten Wuppertal im Abendprogramm des WDR-Fernsehens
Tiergeschichten aus Wuppertal heißt die 90-minütige Sendung im WDR-Fernsehen, die am Sonntag, dem 03. Juni um 20:15 Uhr gesendet wird. Die schönsten und seltensten Tiere aus dem Wuppertaler Zoo sind die Hauptdarsteller. Unter anderem begleitete ein Kamerateam den Umzug der Löwen in ihr großes Gehege.

Zoo Dortmund, 31.05.2007
Zoo Dortmund: Kulinarisch- musikalische Reise in die Heimat des Dixieland
Der Zoo Dortmund bietet am Freitag, 22. Juni, ab 20 Uhr zum zweiten mal eine exklusive Veranstaltung der besonderen Art an. An diesem Tag findet eine musikalische und kulinarische Reise in die Heimat des Dixieland, den Südstaaten der USA, im Zoo Dortmund statt, welche die zoociety.dortmund Mitglieder exklusiv diesmal in die Welt des berühmten „Georgia Peach Pie“ führt. Bei „Corn Bread“, „Fried Okra“, „Cole Slaw“ und exklusiven Getränken mit dem Trampeltier um die Wette schmatzen und zur Musik der Smokin Socks das Tanzbein schwingen, während die Flamingos im Hintergrund Pirouetten drehen. Bei verschiedenen Aktionen können dazu noch tierische Preise gewonnen werden, wie „einmal ein Nashorn oder Tapir streicheln“ oder „eine Kuh melken“. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. „Dadurch wird die Exklusivität dieser Veranstaltung gewährleistet“, betont der Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Der Vorverkauf der 80 Euro teueren Karten hat bereits begonnen. Restkarten können auch am 22. Juni spontan an der Abendkasse erworben werden. Anmeldungen und Informationen werktäglich zwischen 8.30 und 12.30 Uhr (22. Juni auch abends) bei Veronika Saul unter (0231) 50-28 6 28.

Zoo Leipzig, 31.05.2007
Elefantenexperten treffen sich im Zoo Leipzig - Fachtagung vom 31.5. bis 3.6.2007
Rund 70 Elefantenexperten aus ganz Europa und den USA treffen sich an diesem Wochenende im Zoo Leipzig. Während der Fachtagung wird über Themen wie Elefantenhaltung, Gesundheit, Zucht und Perspektiven des wild lebenden und in Menschenobhut gehaltenen Elefantenbestandes referiert und es werden Erfahrungen dazu ausgetauscht. Die Wissenschaftler und Tierpfleger werden natürlich auch die 2006 neu eröffnete Elefantenanlage „Ganesha Mandir“ im Zoo Leipzig und das Elefantenhaus im Bergzoo Halle besichtigen. Der Zoo Leipzig hatte sich beim Fachverband EEKMA (European Elephant Keepers and Managers Association) um die Ausrichtung der Tagung beworben und für dieses Jahr den Zuschlag erhalten.

Zoo Duisburg, 31.05.2007
Stapellauf ins Stroh
„Richtige“ Schiffe gehören nach der Fertigstellung natürlich ins Wasser, „Wüstenschiffe“ dagegen in den Wüstensand… Da sich die jüngste Kamelgeburt jedoch nicht in der Gobi, sondern im Zoo Duisburg zutrug, wurde die Wochenstube weder mit Wasser, noch mit Sand, sondern mit einer dicken Lage Stroh ausgestattet, womit der plüschweiche Neuankömmling offenbar auch einverstanden war: Seine Höcker – es handelt sich um ein Asiatisches Kamel oder Trampeltier und hat daher derer zwei – hängen zur Zeit zwar noch ein wenig traurig nach unten (der eine links, der andere rechts, was recht witzig aussieht), den Kopf trägt der kleine TATAR jedoch schon stolz erhoben und seine Miene drückt volle Zufriedenheit aus, obwohl bei den gegenwärtig nassen Temperaturen die mongolischen Wüstenschiffe sich nicht so recht heimisch fühlen dürften.

Tierpark Chemnitz, 31.05.2007
Steppenadler haben Nachwuchs - Wegen einer Veranstaltung schließt der Tierpark am 01. Juni 2007 schon um 17.30 Uhr
Unbeeindruckt von den Bauarbeiten vor ihrer Haustür haben die Steppenadler im Tierpark Chemnitz wieder erfolgreich gebrütet. Zwei Küken schlüpften nach ca. 45 Tagen Brutzeit aus den Eiern. Sie tragen noch ihr helles Daunengefieder und recken regelmäßig ihre Köpfchen über den Nestrand, so dass sie auch schon von den Besuchern gesehen werden können. Achtung! Aufgrund der geschlossenen Veranstaltung „Dreamnight at the zoo“ schließt der Tierpark am Freitag, dem 01.06.2007, schon um 17:30 Uhr seine Pforten. Letzter Einlass ist 16:30 Uhr.

Zoologische Garten Berlin, 01.06.2007
Rentier Rudi lässt grüssen: Zweifacher Nachwuchs bei den nordischen Rentieren im Zoo!
Wenige Zootiere sind so prominent und bei Jung und Alt fast ausnahmslos bekannt wie die im Norden Europas und Asiens verbreiteten Rentiere. Jedermann weiß, dass die domestizierten Hirsche die treuesten Gefährten von Knecht Ruprecht sind und alljährlich den mit Geschenken überfüllten Schlitten durch die Heilige Nacht ziehen, um die braven Kinder zu überraschen. Selten hat ein Lied eine Tierart so bekannt gemacht wie das von „Rudi“, dem rotnasigen Rentier. Wahrscheinlich ist die menschliche Besiedlung des unwirtlichen Nordens nur durch die Rentiere möglich. Sie liefern den Menschen Nahrung, Kleidung und allerlei Materialien für das tägliche Leben, wie Pfeilspitzen und Nadeln, die aus Rentierknochen gefertigt werden. In Zoo und Tierpark ist man froh, dass die Rentiere sich hier sehr gut halten und alljährlich für Nachwuchs sorgen. So kamen im Zoo in den letzten Tagen zwei Jungtiere zur Welt, die bereits jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.

Zoo Leipzig, 01.06.2007
„Bach- African-Reflections“ Bachfest zu Gast im Zoo Leipzig
Johann Sebastian Bach auf Afrikanisch und dann noch im Zoo Leipzig? Genau diese bisher einmalige Verbindung können Sie am 12. Juni 2007 im Zoo erleben. Mit dem Konzert „Bach-African Reflections“ wird den Gästen ein unvergleichlicher und erlebnisreicher Abend geboten, der 18.30 Uhr am Haupteingang des Zoos mit einer 1,5-stündigen Safari durch die Weiten des Großstadtdschungels beginnt. Anschließend erwartet die Musik- und Zooliebhaber ein afrikanisches Gaumenschmausbuffet in der KIWARA-Lodge, bevor gegen 21 Uhr der musikalische Höhepunkt auf der überdachten Außenterrasse der Lodge beginnt. Das TRIO IVOIRE verbindet geschickt persönliche Wurzeln aus dem traditionellen Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Zum Bachfest nimmt das Trio explizit Bezug zum bekanntesten Komponisten der Stadt – Johann Sebastian Bach - und verbindet klassische und zeitgenössische Elemente zu einem hervorragenden Klangerlebnis. Natürlich lässt es sich der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Burkhard Jung nicht nehmen und eröffnet das exklusive Arrangement öchstpersönlich. Auch Dr. Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs, wird am Abend anwesend sein. Seit 2005 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Leipzig und dem Bach-Archiv anlässlich des Bachfestes. Nach zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten ist in diesem Jahr diese sehr außergewöhnliche Kooperation entwickelt worden. „Wir freuen uns über die langjährige sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv und vor allem über das wunderbare Konzept, das sich hervorragend in die Atmosphäre der Lodge einfügt“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 01.06.2007
Verlust und Hoffnung bei den Roten Pandas
Im Naturschutz-Tierpark Görlitz starb der Pandamann. Das Weibchen ist vermutlich tragend. Elf Jahre alt war Katzenbär Marek als er in der vergangenen Woche starb. In „Menschenjahren“ gerechnet wären das ungefähr 80 Jahre. Ein gutes Alter mag man meinen. Das stimmt zwar, aber die Ursache für seinen Tod scheint doch eher krankheits- als altersbedingt zu sein. Nach den ersten Untersuchungsergebnissen, die seit gestern vorliegen, starb er an einer chronischen Leberentzündung, die durch Einzeller hervorgerufen wurde. An der veterinärmedizinischen Fakultät der Leipziger Universität soll jetzt noch genau geklärt werden, um welchen Erreger es sich handelte. Die Hoffnungen der Tierparkmitarbeiter liegen jetzt bei Mei Li, der bisher vierfachen Panda-Mutter. In den letzten Tagen hat sie regelmäßig ihre Wurfhöhle, einen hohlen Baumstamm, besucht und sogar Nistmaterial eingetragen. Und sie bevorzugt zur Zeit eiweißreiche Nahrung, ein Verhalten, das ebenso auf eine bevorstehende Geburt hinweist. Diese wäre ausgesprochen wichtig, weil Zoogeburten bei Roten Pandas in den letzten Jahren selten geworden sind. So gab es nur in zwei bis drei der 15 deutschen Katzenbär-Haltungen regelmäßig Nachwuchs. Auch europaweit ist die Situation besorgniserregend: In den 75 Zoos, die Rote Pandas zeigen, kamen 2006 lediglich 26 Junge zur Welt, von denen 16 starben! Um herauszufinden, woran dies liegen könnte, wurde jetzt vom Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms Martin van Wees (Rotterdam Zoo) und David White (Marwell Zoological Park) eine weltweite Umfrage gestartet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.06.2007
Nashörner – die neuen Chefs auf der Grassavanne
Endlich war es soweit: Mit stampfenden Hufen preschten die drei Nashörner der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen über ihre neue Heimat, der 1,7 Hektar großen Grassavanne in der Erlebniswelt Afrika. Dort fühlten sich gewaltigen Tiere sofort wie Zuhause – und das war immerhin ehemals die südafrikanische Savanne. Die drei Nashörner, ein Bulle mit dem Namen Lekuru – benannt nach einem Ort in Südafrika – eine zweieinhalbjährige Kuh namens Tamu – was auf Kisuaheli „Süße“ heißt – sowie die zweijährige Nashorn-Kuh Cera – lateinisch für „Horn“ – stammen ursprünglich von einer Farm in Südafrika. Bulle Lekura war jedoch auch schon im Zoo von Pretoria zu Gast, bevor er mit den Nashorn-Damen ins Ruhrgebiet wechselte. Dass sich die drei Nashörner auf der Grassavanne gleich pudelwohl fühlten verwundert nicht, denn die Anlage wurde mit Sand, Schlamm und Wasser sowie zahlreichen Baumstämme zum Scheuern für die Tiere möglichst naturnah ges