Liebe Leser,
diese Woche aufgrund der Uhrzeit nur ein kleines Vorwort.
Was soll ich sagen, Carsten Schöne hat schon fast alles
Erwähnenswerte aufgezählt ... so oft wie diese Woche hab ich
schon lange nicht mehr den Kopf über diverse Meinungen und
"Diskussionen" geschüttelt.
Erfreuen konnte ich mich wenigstens daran, daß es in diesem Jahr
bei den Chinaleoparden endlich mit dem Nachwuchs zu klappen scheint !
Neben den putzigen drei Berlinern gabs auch für den EFBC zwei
erfreuliche kleine Leos. Vielleicht kann sich der WWF ja doch noch
für diese Leopardenunterart (P.p.japonensis) erwärmen... Aber
nein, deren Interesse gilt ja eher dem Persischen Leoparden, oder dem
Kaukasischen (?), oder dem vorderasiatischen (?), wie auch immer...
Entscheiden konnten sich diese Woche auch die Ruhr-Nachrichten
nicht, was den Namen des jubilierenden Tierparkleiters angeht. Herrn
Stirnberg auf von unserer Seite nachträglich Alles Gute !
Jetzt wünsche ich Ihnen noch ein schönes Wochenende und viel
Spaß beim "Schau"en!
Bis zur nächsten Ausgabe,
Ihre
Annette Schubert
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| Zoos –
Meldungen |
Die Welt - Dienstag, 5. Juni 2007
Chinesen verlangen 500.000 US-Dollar
Gut zwei Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem
Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500.000 US-Dollar.
Yan Yan sei eines unnormalen Todes gestorben. Das chinesische
Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi macht einen
Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, „wenn
Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt“. Die Bärin kam 1995 als
Leihgabe nach Berlin. Bären-Kurator Heiner Klös vom Berliner
Zoo bestätigte den Vertragsbestandteil, wies aber Spekulationen
dieser Art von der chinesischen Seite scharf zurück. „Der
eindeutige Sektionsbefund ist unterwegs nach China. Yan Yan ist nach
bedauerlichem, aber normalem Verschleiß gestorben“, sagte
Klös gestern. Jahrelang war vergeblich versucht worden, für
Nachwuchs bei Yan Yan zu sorgen. Die Bärin starb am 26. März
an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und
anschließendem Herzstillstand. Die Direktion des Pandazentrums in
China erklärte, ihren Erfahrungen nach sei der Tod
„unnatürlich“ gewesen, denn Yan Yan sei mit 22 „im besten Alter
für eine Schwangerschaft“ gewesen.
Kölnische Rundschau - Dienstag, 5. Juni 2007
Gezerre um die tote Panda-Dame
Mehr als zwei Monate nach dem tragischen Tod der Pandabärin Yan
Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500
000 US-Dollar (rund 370 000 Euro). Nach Informationen der dpa macht das
chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi einen
Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss,
«wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt». Die
Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer
Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Sie war 1995
als Leihgabe der Chinesen nach Berlin gekommen und einer der
Publikumslieblinge im Zoo. ... Das Pandazentrum, die ursprüngliche
Heimat von Yan Yan, verlangt in seiner Erklärung die genaue
Aufklärung zur «Todesursache, zur Situation der Bärin
vor dem Eintreten des Todes und darüber, wie sich der Zoo das
weitere Verfahren bis zur Beisetzung vorstellt». Heiner
Klös, der im Zoo auch für die Betreuung des neuen
Publikumslieblings Knut verantwortlich ist, widersprach erneut
Spekulationen um den plötzlichen Tod der Bärin. Für
Mediziner und Pfleger seien die Folgen der Darmverstopfung erst
erkennbar gewesen, als es eindeutig zu spät gewesen sei.
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte vor kurzem ebenfalls deutlich
gemacht, der Zoo habe sich «absolut nichts vorzuwerfen». Er
selbst habe Yan Yan noch am Samstag vor ihrem Tod «in völlig
normalem Zustand gesehen».
Focus Online - Freitag, 1. Juni 2007
Münchner Zoo Streicheltiere als Raubtierfutter
In manchen deutschen Zoos sind die Tiere im Streichelzoo nicht nur zum
streicheln da. In München werden auch sie an Raubtiere
verfüttert. Die Großkatzen im Münchner Tierpark
Hellabrunn müssen sich nicht mit Steaks begnügen. Der
Münchner Zoo ist einer der wenigen in Deutschland, in denen Tiere
im Ganzen verfüttert werden, berichtet die Münchner
„Abendzeitung“. In vielen Tierparks sei das verfüttern von
Kadavern tabu. In München steht man jedoch offen dazu: „Wir
bekennen uns dazu, dass wir Ganzkörper verfüttern“, sagte der
Direktor des Tierparks, Henning Wiesner, dem Blatt. Der Zoo
schieße Schafe und Ziegen aus eigenem Bestand. „Die Tiere
brauchen Knochen, Fell und Innereien und nicht nur das Steak aus dem
Supermarkt“, so Wiesner weiter. Ein Raubtier brauche den Kaudruck. Die
Kadaver seien noch warm und am Stück, wenn sie den Löwen,
Tigern, Geparden oder Bären vorgeworfen werden. Die Tiere stammten
aus den Kuschelgehegen des Parks. ... Auch die Zoos in
Nürnberg, Dortmund, Wuppertal, Dresden und Stuttgart
bestätigten der „Abendzeitung“, dass dort überzählige
Tiere verfüttert werden. „Unsere Raubtiere erhalten so auch
Beschäftigung“, sagt der stellvertretende Direktor des
Nürnberger Zoos, Helmut Mägdegraf, der Zeitung.
Außerdem sei das gemeinsame Fressen an Kadavern wichtig für
das Sozialleben.
Oberbayerisches Volksblatt - Freitag, 1. Juni 2007
Vom Streichelzoo auf den Speiseplan
Von der Nahrungskette hat jeder gehört, und dass sich der
Löwe von Gazellen und nicht von Dosenfutter ernährt, ist auch
klar. Zusehen, wie eine Raubkatze über eine Antilope herfällt
und ein Bär sich ein Schaf schmecken lässt, wollen die
wenigsten. Ganzkörperfütterung im Tierpark ist ein Reizwort.
Trotzdem verfüttern einige deutsche Zoos überzählige
Tiere. Der Nürnberger Tierpark ist offensiv: „Wir bekennen uns
dazu”, sagt der stellvertretende Direktor Helmut Mägdefrau.
Jährlich schieße der Zoo 20 Schafe, Ziegen, Antilopen oder
Hirsche aus dem eigenen Bestand für die Raubtiere. Auch im
Münchner Tierpark Hellabrunn pflegt Zoodirektor Henning Wiesner
die Praxis - und verteidigt sie vehement. „Selbstverständlich
verfüttern wir überzählige Tiere”, sagt Wiesner. Das
garantiere den Tieren ein angstfreies, transportfreies, stressfreies
und schmerzfreies Ableben. „Vier-frei”- Prinzip nennt der Tierpark-Chef
das. ... Welche Tiere allerdings verfüttert werden, will Wiesner
nicht alleine entscheiden: „Der Zoo ist eine öffentliche
Einrichtung, an der sich jährlich 1,3 Millionen Menschen erfreuen.
Warum soll ich die Verantwortung für den Abschuss alleine tragen?”
Deshalb berufen die bayerischen Zoos seit einigen Jahren eine
Ethikkommission mit Amtstierarzt, Pflegern und Zoodirektor ein. Die
Kommission entscheidet dann gemeinsam über die Tötung.
Wiesbadener Kurier - Freitag, 1. Juni 2007
Problemstau vor dem Jubiläumsjahr des Frankfurter
Zoos
Eingezwängt zwischen Wohnhäusern und
Hauptverkehrsstraßen liegt der verwinkelte Frankfurter Zoo mit
seinen nur elf Hektar Fläche eingezwängt im Osten der Stadt.
Berühmt geworden ist die Anlage mit ihren Krokodilen, Meerkatzen,
Löwen und Nashörnern vor allem durch die 175 Fernsehsendungen
"Ein Platz für Tiere" des legendären Nachkriegs-Zoodirektors
Bernhard Grzimek. Zuwenig Platz für Tiere lautet allerdings das
Fazit eines Gutachtens, aus dem Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU)
in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses des Stadtparlaments
zitierte. Mit fast 5000 Tieren von 563 Arten sei der Frankfurter Zoo
nicht wirtschaftlich zu betreiben, bilanziert der Verfasser des
Gutachtens, Bernd Schildger. Er ist Direktor des Zoos im
schweizerischen Bern und leitet seit März an zwei Tagen in der
Woche vorübergehend auch den Frankfurter Tiergarten. Dessen
eigentlicher Chef, Christian Schmidt - ebenfalls ein Schweizer - hatte
nach 13 Amtsjahren völlig überraschend seinen Rücktritt
erklärt und ist seither praktisch abgetaucht. Bis zu seinem
Vertragsende im März 2008 kümmere er sich noch um das
Bauprojekt für die Menschenaffen, hieß es offiziell.
Über die Gründe des Rückzugs oder ein Zerwürfnis
mit der Stadt als Eigentümer des Zoos wurde nichts bekannt. Nur
selten sichten Mitarbeiter Schmidt noch auf dem Zoogelände. Das
Ausschreibungsverfahren zur Neubesetzung der Stelle ist angelaufen.
Der Amtswechsel kommt ungelegen, denn 2008 soll das 150-jährige
Bestehen des am 8.August 1858 gegründeten Zoos ganzjährig
groß gefeiert werden. Bis dahin stauen sich vielfältige
Probleme beim Frankfurter Zoo. Neben der Führungskrise gibt es
auch Probleme mit der Attraktivität des Angebots und gesunkenen
Besucherzahlen, die sich nur langsam wieder der Marke von über
einer Million Menschen wie vor 15 Jahren nähern.
MVregio - Montag, 4. Juni 2007
Tierschutzorganisation protestiert gegen Delphinarium
in Glowe
Der Widerstand gegen das in Glowe auf Rügen geplante Delphinarium
wächst. Nach Protesten von Umweltschützern aus
Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt die Tierschutzorganisation Pro
Wildlife Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, das Projekt
in ihrem Wahlkreis zu stoppen. Während in anderen EU-Ländern
ein Delphinarium nach dem anderen geschlossen werde, setze man
ausgerechnet in Deutschland auf einen Ausbau der nicht artgerechten
Haltung von Delfinen in Betonbecken, heißt es in einem heute
(Montag) veröffentlichten offenen Brief an die Kanzlerin. Nach
Plänen einer Sylter Investorengruppe soll in Glowe ein Meerespark
mit Delphinarium, ein Amphitheater sowie ein Hotel mit Appartementhaus
und einer Reithalle entstehen.
HL-live - Donnerstag, 31. Mai 2007
Bürgerschaft schiebt Tiger ab
Die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark werden am Montag in ein
Tierheim in Rüsselsheim gebracht. Die Bürgerschaft lehnte am
Donnerstagabend einen Dringlichkeitsantrag der FDP ab. Nur die FDP und
eine CDU-Abgeordnete stimmten für einen Verbleib der Tiere. ...
FDP-Fraktionschefin Dr. Michaela Blunk versteht die Entscheidung nicht.
Die Plätze in Rüsselsheim seien für Notfälle. Die
seien jetzt über Jahre blockiert. Auch Tiger-Experte Dieter Farell
habe ihr bescheinigt, dass der Umzug für die Tiere schädlich
sei. Auch das Tierheim wolle lieber, dass die Großkatzen in
Lübeck bleiben. Die Politik sieht das anders: Eine
Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Der Abtransport soll am 4. Juni
erfolgen.
HL-live - Montag, 4. Juni 2007
Tiger auf dem Weg nach Rüsselsheim
Bis zu letzt hatten Tierschützer gekämpft, genützt hat
es nichts: Am Montagabend ging es für die beiden Tiger aus dem
Lübecker Tierpark per LKW ins Tierheim nach Rüsselsheim. In
Lübeck war die Entscheidung der Stadt, die Tiere ins Tierheim zu
schicken, auf viel Unverständnis gestoßen. Auch die
Bürgerschaft hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Natascha
und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die
suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark
war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu
einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur
grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Eine Ausnahme
soll es nicht geben. Die Bedingungen in Rüsselsheim sei
ähnlich gut wie in Lübeck, sagt Umweltsenator Thorsten
Geißler.
Rhein Main Presse - Dienstag, 5. Juni 2007
Tiger-Umzug ins Tierheim Ab Samstag empfangen die
beiden ...
Um 2 Uhr früh in der Nacht zum Dienstag trafen die beiden
französischen Zirkustigerinnen "Natascha" und "Ghandi" nach mehr
als acht Stunden Autofahrt im Rüsselsheimer Tierheim ein. Gegen
acht Uhr wurden sie dort in ihr neues Quartier gebracht. Sehen
können die Rüsselsheimer die zwei etwa vier Jahre alten
Raubkatzen aber erst ab Samstag. Um zehn Uhr soll sich für die
Tiere die Klappe zu ihrem Außengehege im Tierheim öffnen.
Bis dahin hat die Tierärztin den beiden Tigerdamen Ruhe im
Tigerhaus verordnet, erklärte Tierheimleiterin Judith Wagner
gestern der "Main-Spitze". Auch Fotos dürfen bis da hin nicht von
ihnen geschossen werden. ... Für die Tiere musste eine neue Bleibe
gefunden werden, nachdem die Stadt Lübeck den auf ein Jahr
befristeten Aufenthalt nicht verlängert hatte.
Echo-online - Mittwoch, 6. Juni 2007
Bald wieder Trubel im Raubtiergehege
Das Raubtiergehege im Tierheim an der Stockstraße hat wieder zwei
Bewohnerinnen: In der Nacht zum Dienstag sind dort die beiden etwa
fünf Jahre alten Tigerweibchen Natascha und Ghandi eingezogen.
Zurzeit sind die Neuankömmlinge vom Transport aus Norddeutschland
und der Narkose noch etwas geschwächt und brauchen Ruhe, eine
Tierärztin kümmert sich um die beiden. „Sie wirken aber
ausgeglichen, sind gepflegt und in einem guten Ernährungszustand“,
berichtet die Leiterin des Tierheims, Judith Wagner. ... Die Tiere
gehören der französischen Brigitte-Bardot-Stiftung und waren
einst von einem Zirkus auf einem Parkplatz zurück gelassen worden.
Ein Jahr lang waren sie in dem privat geführten Tierpark
Lübeck untergebracht, den sie aber verlassen mussten, weil die
Behörden dort keine dauerhafte Raubtierhaltung zulassen
möchten. Dafür richtet sich das Rüsselsheimer Tierheim
nun darauf ein, die Tigerdamen langfristig zu beherbergen: „So schnell
werden wir kein anderes Gehege für die beiden finden“, glaubt
Wagner.
NÖN Online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Safaripark: Diese Woche soll Entscheidung fallen!
Die Spannung steigt: In dieser Woche wird die von der NÖ
Wirtschaftsagentur ecoplus beauftragte Hotel- und Tourismusbank
ÖHT ihre Zwischenbilanz für das neue Safaripark-Konzept
präsentieren. Das heißt: Wenn die ÖHT zu dem Schluss
kommt, dass alle notwendigen Kriterien erfüllt werden, kann sich
Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher über eine Förderung
freuen. Falls nicht, sieht der Deutsch-Wagramer Tierarzt keinen Cent.
Planung
und Bau
Freizeit
Ratgeber - Freitag, 1. Juni 2007
Neue Löwen kommen an die Elbe
Zwei neue Löwen für den Dresdner Zoo: Vorraussichtlich schon
Ende Juli sollen laut dpa der zweijährige Jago aus Dänemark
und die Amsterdamer Löwin Layla ein neues Zuhause an der Elbe
finden. Leben sie sich gut ein, könnte es schon im nächsten
Frühjahr Nachwuchs geben, erklärten die Zoobetreiber am
Donnerstag. Zurzeit werde kräftig an einer neuen 1.300
Quadratmeter Anlage für die Großkatzen gearbeitet, wo auch
der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen sollen.
Ad-Hoc-News - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Damwildstall im Tierpark
Agrarstaatssekretär Dietmar Schulze eröffnet am Freitag (8.
Juni) einen Damwildstall im Tierpark Angermünde. Das Land hat das
Vorhaben mit 20 000 Euro aus dem Lottofonds unterstützt, wie das
Ministerium mitteilte. Mit dem Gehege solle die artgerechte Tierhaltung
gesichert und zugleich die Attraktivität des Tierparks erhöht
werden. Der Tierpark Angermünde ist der einzige in der Uckermark.
Er umfasst eine Fläche von acht Hektar. Dort leben 250 Tiere,
darunter 45 verschiedene Arten. Dazu gehören Kamele, Emus,
Kängurus, Wildkatzen, Greifvögel, Waschbären und
Totenkopfäffchen.
RZ online Mittwoch, 6. Juni 2007
Landauer
Zoo soll „CO2-neutral” betrieben werden
Der Zoo im pfälzischen Landau soll in absehbarer Zeit
„CO2-neutral” betrieben werden. Das bedeutet, dass der Ausstoß
des klimaschädlichen Kohlendioxids gesenkt und die verbleibenden
Emissionen kompensiert werden sollen. In den vergangenen Wochen seien
bereits sämtliche CO2-Emissionen des Zoos näherungsweise
erfasst worden - vom Energieverbrauch bis hin zu den Emissionen, die
bei der Anreise der Besucher und dem Transport des Tierfutters
anfallen, teilte der Zoo am Mittwoch mit.
Aktionen
Kanal8 - Mittwoch, 6. Juni 2007
Sea Life Dresden macht auf die Gefährdung der
Weltmeere aufmerksam
Zum 15. Mal wird am 8. Juni der Tag der Meere begangen. Auch die Sea
Life Aquarien in Deutschland möchten an diesem speziellen Tag mit
ihren Ausstellungen auf die Gefährdung der Weltmeere und ihrer
Bewohner hinweisen. Der World Ocean Day wurde 1992 erstmalig im Rahmen
der United Nations Conference in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel
ist es an diesem Tag auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam
zu machen. Das Sea Life Meeresaquarium in Dresden zeigt in über 30
Becken neben Lebewesen der Nordsee und des Atlantiks seit 2007 auch die
Bewohner der tropischen Meere. Am World Ocean Day bringt das Aquarium
am Großen Garten seinen Besuchern die Meere besonders nahe. In
speziellen Vorträgen der Sea Life-Besucherbetreuer wird auf die
Gefährdung der Weltmeere aufmerksam gemacht. Die Besucher erhalten
Informationen zu verschiedenen Themen, wie die tragischen Folgen der
Piratenfischerei, das Sterben der Korallenwälder sowie das so
genannte Finning, die grausame Jagd auf Haiflossen.
Markenpost.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles
Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo
Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor dem
Wildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die
Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des
Familienunternehmens. Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage
im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier
werden sollte – denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels
Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100
Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem
Maskottchen ein echter Löwe Pate.
Augsburger Allgemeine - Donnerstag, 31. Mai 2007
Wie ein bunter Spaziergang durch Südamerika
Fröhliche, sanfte Harfenklänge von Milton Sanchez stimmen die
Besucher des Zoos gleich am Eingang auf einen Spaziergang nach Peru,
Mexiko oder Argentinien ein. Auf dem ganzen Gelände erklingt
fetzige Musik. Locker verteilte Stände mit Panflöten,
Taschen, bunten Mützen oder aufwändig gestalteten Schalen
laden zum gemütlichen Schlendern und Schauen ein. Löwen,
Mähnenwolf und andere exotische Tiere aus Lateinamerika lassen
sich betrachten. "Fiesta Latina" ist diese Woche im Zoo. Noch bis
diesen Sonntag ist alles auf Süd- und Mittelamerika und Karibik
ausgerichtet.
Marathon4You.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Scheck von Re(n)ntier George
Ja, ist den heut' schon Weihnachten? Ren(n)tier George machte sich am
Mittwochmittag als Geschenketräger flink auf die Hufe. Im Zoo
Duisburg überbrachte George 2.500 Euro, gespendet von den
Veranstaltern des 24. Rhein-Ruhr-Marathons. Als Charity-Partner
unterstützt der Duisburg Marathon den Dachneubau des Delfinariums.
Weitere 186 Euro erhielt Zoo-Direktor Achim Winkler vom Friseursalon
Haarchic in Hochfeld, der während des Rennens einige Zuschauer mit
schnittigen Marathon-Frisuren gestylt hatte. Den Erlös spendete
der flotte Friseur ebenfalls. ... Die Zusammenarbeit zwischen dem Zoo
und dem Stadtsportbund findet beim Festival des Sports vom 7. bis 9.
September seine Fortsetzung. Dann starten während der
größten Brei-tensport-Veranstaltung in Deutschland die
Kinder der Grundschulen bei einem tierisch starken Mitmach-Programm.
Durch die Aktion wird das Madagaskar-Projekt des Zoos
unter-stützt. Die Charity-Partnerschaft mit dem
Rhein-Ruhr-Marathon geht 2008 in die nächste Runde. Bei der
diesjährigen Auflage hatten die Organisatoren 50 Cent pro
Teilnehmer für den Zoo Duisburg gespendet.
Holsteinischer Courier - Freitag, 1. Juni 2007
Mit dem Tierfoto ein Jahr in den Tierpark
Sogar der jüngste Nachwuchs im Tierpark freute sich, als gestern
die Siegerinnen des Courier-Fotowettbewerbs ausgezeichnet wurden: Zwei
kleine Streifengänse, ganze fünf Tage alt, durften an der
Siegerehrung teilnehmen. Der Courier hatte seine Leser aufgerufen, ihr
schönstes Foto von einem Tierbaby mit Mensch einzureichen. Die
dreiköpfige Jury, bestehend aus der Fotografin Inge Techau,
Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa und Courier-Redakteur Thorsten
Geil, suchten aus den Einsendungen die drei schönsten Motive aus.
openPR.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Weltpremiere im Zoo Hoyerswerda
Als erster Zoo – weltweit – so ist sich Dr. Werner Jorga, der Direktor
des Zoo Hoyerswerda sicher, wird ein Kinder-Zoo-Fest in deutscher und
sorbischer Sprache veranstaltet. Unter dem Dach des Vereins der Sorben
– der Domowina – hat ein Komitee den Stadtkindertag organisiert.
Schirmherr Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) kann somit am 1.
Juni eine Weltpremiere in der Stadt Hoyerswerda starten. Der für
alle Kinder offene Tag wartet mit vielen Attraktionen auf. Für die
Kleinen werden neben Wissenswertem aus der Natur, Spiel und Spaß
– zahlreiche Jungtiere im Mittelpunkt stehen. Die Sensation werden
sicherlich zwei neugeborene Kängeruh-Junge werden. Und,
natürlich wird auch eine Tiertaufe nicht fehlen. Dr. Werner Jorga
wird wieder dem Wunsch der Kinder entsprechen und an Jungtiere einen
Namen vergeben. Aktionen sowie Vorträge erfolgen zweisprachig.
Kinder, aus Einrichtungen mit sorbischer Ausrichtung, werden mit Gesang
und Tanz, sorbisches Brauchtum und Tradition vermitteln.
sz-online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Feurige Manja legte einen Striptease hin
Vorher-Nachher-Show im Chemnitzer Tierpark: Gestern bekamen die vier
Alpakas ihre Sommerfrisur verpasst. Das tierpflegerische Friseurteam
Toni Hauk (19, F.u., v.l.), Theresa Böhme (19), Kevin Rüffer
(18) und Dana Leopold (20) befreiten Alpaka Manja (3) mit Schere und
viel Geduld vom Winterfell. Festhalten war angebracht bei dieser
Kosmetiksitzung, damit die feurige Dame nicht ausbüxt. Und dann
fand sich die vormals puschelige Südamerikanerin plötzlich im
grazilen Sommerkleid in ihrem Gehege wieder.
Münsterländische Volkszeitung - Montag, 4. Juni 2007
Ganz schnelle Höcker
Ganz ruhig lässt der Frosch die Beine hängen. Merlin Weiser
hält den kleinen grünen Hüpfer behutsam zwischen den
Fingern. Der Elfjährige ist Besucher beim Kinderfest im Naturzoo
und will den soeben gefangenen Frosch beim Krötenmobil abgeben.
"Die haben bis jetzt ja nur so kleine". "Die Kleinen" hatte Biologe
Karl-Robert Wolf selbst am Morgen erst gefangen, schon am selben Abend
setzt er sie wieder in der Freiheit aus. So wird auch Merlins
Teichfrosch in seinen Tümpel am Storchenreservat
zurückkehren, verspricht der Naturschützer vom
Krötenmobil. Bis zum Abend sind die Tiere aber noch Statisten und
Hauptakteure in Personalunion, um alles Wissenswerte über die
heimischen Amphibien zu vermitteln. "Spielend lernen", unter diesem
Schlagwort will auch Zoodirektor Achim Johann das Kinderfest im
Naturzoo verstanden wissen.
Holsteinischer Courier - Montag, 4. Juni 2007
Friedliche Piraten enterten Kogge
Wären alle Piraten so friedlich gewesen wie die Fechtgruppe des SV
Tungendorf, hätten die Kaufleute auf den Weltmeeren früher
keine Angst haben müssen. Artig hintereinander über die
Gangway trabend "enterten" die als Seeräuber verkleideten Acht-
bis 14-Jährigen gestern Vormittag die Holzkogge im Tierpark
Neumünster und gaben damit die neue Attraktion auf dem
Kinderspielplatz offiziell frei - obwohl Direktor Dr. Peter Drüwa
"eine Erstürmung" angekündigt hatte.
Norddeutsche Neueste Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Zoo wird zum Kinderspielplatz
Kinder soweit das Auge reicht: Weder die Mini-Fußball-Anlage noch
der NNN-Stand mit Glücksrad und Wirbelbox konnten sich über
mangelnden Andrang beklagen. Rund 3000 Besucher zog es am Sonntag zum
Kinderfest in den Zoo. ... „Trotz der Absperrungen in der Stadt wurden
unsere Erwartungen mit rund 3000 Besuchern weit übertroffen“,
sagte Zoodirektor Udo Nagel. Franziska Kurtz' Tochter Mary-Joann zog
beim Magnetangeln Fische aus dem Teich - mit viel Erfolg. Die stolze
Mamma: „Ich finde das Angebot vom Zoo einfach toll.“
Stuttgarter Wochenblatt - Donnerstag, 31. Mai 2007
Ganz schön quirlige Akrobaten
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern
ausgesprochen beliebt - man denke nur an die Seelöwen der
Wilhelma. Mit Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren
Besuchern eine weitere Attraktion dieser Art: Täglich gibt es um
9.30 und um 13.30 Uhr eine kommentierte Fütterung der
Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun
haben. Denn zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über
die Anlage am Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen
"Jacqueline" und "Claudine" haben Mitte März in der Kinderstube
hinter den Kulissen insgesamt zehn Junge zur Welt gebracht, die nun
groß genug sind, um die Welt außerhalb des Hauses zu
erkunden.
SF Tagesschau - Samstag, 2. Juni 2007
Unvergessliche «Dreamnight» im
Zürcher Zoo
Jeweils am ersten Freitagabend im Juni gehört der Zoo Zürich
den kranken und behinderten Kindern. Die «Dreamnight» soll
den Kleinen und ihren Familien einen unbeschwerten Besuch im Zoo
ermöglichen. Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit. ... Die
Stiftung «Dreamnight at the Zoo» war vor zehn Jahren in den
Niederlanden gegründet worden. Weltweit beteiligen sich bereits
über 100 Zoos an der Aktion, der Zoo Zürich heuer zum zweiten
Mal. Die Idee ist, den Zoo einmal für jene Kinder zu öffnen,
die sich sonst nicht trauen würden zu kommen oder mehr Betreuung
brauchen. Auf einem Familien-Parcour konnten Pinguin-Eier bestaunt und
berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar
gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu
Tigergesichtern und die Zoolinokarawane drehte mit dem Lama und dem
Alpaka ihre Runden. Im Exotarium konnten die kalten Füsse
aufgewärmt werden.
Nachwuchs
affolternonline.ch
- Mittwoch, 6. Juni 2007
Tapirjunges zeigt sich Zürcher Zoobesuchern
Im Zürcher Zoo ist vor zehn Tagen ein Flachlandtapir zur Welt
gekommen. Der jüngste Tapir-Spross zeige sich bereits mit seiner
Mutter in der Aussenanlage, schreibt der Zoo in einer Mitteilung.
Flachlandtapire sind in der Roten Liste als gefährdet eingestuft.
In den europäischen Zoss wird für diese Art ein
Erahltungszucht-Programm (EEP) geführt. Der am 28. Mai geborene
Tapir heisst Husco. Es sei der Sohn des aus Hamburg stammenden Vaters
Mato und der Zürcher Mutter Amapa. Im Gegensatz zum einheitlich
dunkelbraunen Fell der Eltern ist das Kleid des jungen Tapirs mit
weissen Längsstreifen und Flecken versehen.
Berliner Morgenpost - Montag, 4. Juni 2007
Nachwuchs bei den Chinaleoparden - Drei Kätzchen
im Tierpark Berlin
Dienstag an sind im Tierpark Berlin drei seltene Chinaleoparden-Babys
zu bewundern. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, erblickten die
seltenen Raubkatzen «Joas», Atara» und
«Raaya» am 21. April das Licht der Welt. Mittlerweile
bringen sie jeweils knapp drei Kilogramm auf die Waage. Noch wirkten
die Kätzchen bei ihren ersten Ausflügen in der Schaubox etwas
tapsig, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Das
werde sich aber schnell ändern. Chinaleoparden sind
äußerst selten und vom Aussterben bedroht.
Berliner Kurier - Dienstag, 5. Juni 2007
Drei schüchterne Miezek(r)atzen
Sie schauen noch ein bisschen blauäugig in die Welt, die
Mini-Miezen aus dem Tierpark. Schließlich sind die drei noch
etwas schüchtern. Drei? Doch! Ganz links auf dem Foto oben, da
lugt das dritte Schnäuzchen durchs Gehege-Grün! Joas, Atara,
Raaya heißt das tierische, sechs Wochen alte Chinaleoparden-Trio.
Mama Noomi hatte ganz schön Mühe - mit dem Papa. Denn der kam
zur Zeugung extra aus Hamburg und war etwas lustlos. Aber dank Noomi
nicht auf Dauer ...
Klar, dass jeder die Kleinen am liebsten vom Fleck weg in den Arm
nehmen würde. Aber da werden aus den Miezekatzen ganz schnell
Miezekratzen.
Readersedition - Sonntag, 3. Juni 2007
Tiger-Babys im Tiger-Garten bei Ingelheim
Der Tiger-Garten bei Ingelheim am Rhein hat eine neue Attraktion: Vor
zwei Wochen kamen zwei Tiger-Babys in dem Gehege zur Welt. Bei ihrer
Geburt wogen die Zwillinge gerade einmal 1800 und 1320 Gramm. Der
kleinere der beiden jungen Bengaltiger muss derzeit noch mit Milch aus
der Flasche gepäppelt werden.
Die Mutter “Mara” brachte die beiden noch namenlosen Racker in dem
Gehege am Ingelheimer Bismarckturm zur Welt. Zahlreicher Medienbesuch
durch Fernsehsender und Presse filmte und “interviewte” die beiden
Zwillinge in den letzten Tagen, so dass die Tiger noch sehr aufgeregt
sind. Die Tiger-Babys sollen in den nächsten Wochen im hinteren
Bereich der Anlage in Ruhe aufwachsen und gedeihen. Besucher haben zu
diesem Bereich keinen Zutritt und können momentan nur die anderen
Tiger erleben. Sie können jedoch die Tiger-Babys über eine
Live-Übertragung im Innern des Hauses Restaurant & Pension
Waldeck bewundern.
Freie Presse - Freitag, 1. Juni 2007
Junge Stachelschweine erkunden ihr Gehege
Nachwuchs bei den Stachelschweinen meldet der Tiergarten Falkenstein.
Die kleinen Nager, die seit ein paar Tagen aufgeweckt ihr Gehege
erkunden, sind zurzeit die Lieblinge der Tierparkbesucher.„Einen
Eisbären Knut können wir zwar nicht bieten, aber Nachwuchs
kommt immer gut beim Publikum an“, weiß Irene Schönfelder
von der Tierparkleitung. Entsprechend groß dürfte das
Interesse der Besucher zum heutigen Kindertag sein, der in Falkenstein
traditionell mit einem Fest im Tiergarten gefeiert wird.Die drei
stachligen Winzlinge wurden bereits Ende April geboren.
Westfälische Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Jungstörche beringt
Erneut haben Störche im Europareservat erfolgreich gebrütet.
Vermutlich das gleiche Paar wie in den Vorjahren, da ein Storchenvogel
beringt ist und wahrscheinlich ursprünglich aus dem Tierpark
Rheine stammt. In diesem Jahr sind die Weißstörche
umgezogen. Sie errichteten ihren Horst auf einer Nisthilfe, die
publikumsfreundlich etwas näher zu einer Beobachtungshütte
liegt. Zwei Jungstörche haben das Licht dieser Welt erblickt. Am
Freitag kam Aufregung in die Storchenfamilie. Michael Jöbges
beringte die Jungstörche. „Ein gutes Storchenjahr für
Nordrhein Westfalen" bemerkte der Biologe und lizensierte
Storchenberinger. „Es sind etwa dreißig Gelege die gerade noch
ausgebrütet oder bereits aufgezogen werden".
Eichstätter Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Störche bekommen Nachwuchs
Nachwuchs im Zoo Wasserstern: Die Storchenfamilie ist jetzt zu sechst.
Vier Junge kamen Ende Mai zur Welt – zur Freude der Besucher. Maxl hat
offensichtlich genug vom Kraulen und verabschiedet sich mit einem
lauten Platsch wieder ins Wasser. Aber verwöhnt wer?den
möchte der knapp drei Meter lange und 69 Jahre alte
Mississippi-Alligator doch ein wenig, gerade in diesen Tagen, wo eine
Storchenfamilie mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs die
Aufmerksamkeit der Besucher im Zoo Wasserstern genießt. Am 25.
Mai kam der erste der Jungstörche als putziger kleiner Federwisch
zur Welt, im zweitägigen Rhythmus folgte der Rest. Fünf Eier
hatten im Storchengehege gelegen, ein geschlüpftes Storchenjunges
lebte nur einen Tag lang. ... Natürliche Feinde haben die
Störche in dem Zoo, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges
Bestehen feiert, kaum. Es kommt höchstens vor, dass Bisamratten
den Störchen mal das Heu wegstehlen. Doch um das zu verhindern,
wacht ein Elternteil immer am Nest.
HNA.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Baby Hermes lernt fliegen
Schafe gefallen ihm nicht. Uhu-Baby Hermes kuscht hinter den Beinen von
Falkner Rainer Cremer. Im Schutz seines Ziehvaters beäugt er die
am Burgberg im Tierpark Sababurg friedlich grasende Herde skeptisch.
Zwischendurch schnappt er nach einem Kükenschenkel, die Cremer
Hermes vor den Schnabel hält und schlingt ihn hinunter. Sechs
Wochen ist der Vogel inzwischen alt. Und er hat das Zeug, sich zum
neuen Liebling der Tierparkbesucher zu mausern. Dabei war es um die
Eule zunächst gar nicht gut bestellt. Geschlüpft ist Hermes
als jüngster und kleinster Nachkömmling seiner Eltern. Im
Futterkampf mit seinen beiden Geschwistern erhielt er von der Mutter zu
wenig Nahrung. Das Team um Falkner Rainer Cremer schritt ein und zog
das Dunenknäuel mit den wunderschönen orangefarbenen Augen
per Hand auf.
Knut
Nachrichten.ch - Freitag, 1. Juni 2007
Knut zum Symbol für UNO-Naturschutzkonferenz 2008
ernannt
Der kleine Berliner Eisbär Knut ist das Symbol für die
UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Knuts Pate, der deutsche
Umweltminister Sigmar Gabriel, hat ihn zum offiziellen Maskottchen des
internationalen Treffens ernannt. Das Umweltministerium erklärte,
kein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich
wie der Eisbär. Gabriel war erstmals am 23. März als
Knut-Pate aufgetreten, als der Bär im Berliner Zoologischen Garten
der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seitdem haben mehr als 600
000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard
Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die
Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht. Daher solle Knut
«als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor
allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und
Lebensräumen unserer Erde etabliert werden». Minister
Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des
Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten
löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur.
Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die
Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der
biologischen Vielfalt.»
Rencomp Handelsplattform - Freitag, 1. Juni 2007
Ohne Eis kein Eisbär
Knut, der Eisbär aus dem Zoo Berlin, ist von Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel zum Symboltier für die internationale
Naturschutzkonferenz der UNO gewählt worden, die im Mai 2008 in
Deutschland stattfindet. Denn kein anderes Tier symbolisiert die Folgen
des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Die Eisbären
bewegen sich buchstäblich auf immer dünnerem Eis. Die neuen
Weltklimaberichte haben neben vielen alarmierenden Aussagen den
direkten Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Bedrohung der
Artenvielfalt betont. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Mit der
Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die
Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb
stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und
Schutz der biologischen Vielfalt".
Berliner Morgenpost - Freitag, 1. Juni 2007
Gabriel ernennt Knut zum offiziellen Maskottchen
Laut Umweltministerium symbolisiert kein anderes Tier die Folgen des
Klimawandels so deutlich wie der Eisbär - Grund genug für
Umweltminister Sigmar Gabriel, den berühmten
Eisbären-Nachwuchs im Berliner Zoo als Symboltier bei der
UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn auszurufen. Der Berliner
Eisbär-Nachwuchs Knut ist Symboltier der UNO-Naturschutzkonferenz
2008 in Bonn. Das Bundesumweltministerium teilte mit, dass Knuts Pate,
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), das berühmte Jungtier zum
offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt hat.
Berliner Zeitung - Montag, 4. Juni 2007
Vom Plüschbär zum Raubtier
Die Veränderungen sind offensichtlich. Knut sieht nicht mehr aus
wie ein Plüschbär. Er tapst nicht mehr unsicher umher und
stolpert auch nicht mehr über seine eigenen Beine. Seine Gestalt
ist massiger geworden, seine Schnauze länger, und die meisten
Milchzähne sind großen bleibenden Zähnen gewichen. Wenn
Knut sich aufrichtet, reicht er seinem Pfleger Thomas Dörflein
bereits bis an den Bauchnabel. An seinen Pflegern übt der kleine
Bär schon mal, was er auch in der freien Wildbahn lernen
würde: sich von hinten anzuschleichen. Kurzum: Eisbär Knut
hat Teenager-Ausmaße erreicht und benimmt sich auch so. Pfleger
Dörflein trägt mittlerweile gepolsterte Kleidung und
häufig Lederhandschuhe. ... Heute wird Eisbär Knut ein halbes
Jahr alt. Als er am 5. Dezember 2006 im Zoo geboren wurde, waren seine
Überlebenschancen gering. ... Inzwischen wiegt Knut mehr als
zwanzig Kilo. Seit mehr als zehn Wochen kann er im Zoo besichtigt
werden, und noch immer kommen jeden Tag 5 000 Menschen, um ihn zu
sehen. Im Zoo spielt man schon mit dem Gedanken, ihn künftig
länger zu zeigen.
Volksstimme - Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbär Knut ein halbes Jahr alt
Eisbär Knut steht einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses im
Berliner Zoo. Er ist heute genau ein halbes Jahr alt. Knut nahm am
Nachmittag vor mehreren tausend Zuschauern ein kleines Bad, tollte wie
immer mit seinem Pfleger Thomas Dörflein herum und spielte mit
seinen Plastikbällchen im Sand. Bei der ersten Vorführung des
Bärenkindes am Morgen sangen einige Kinder Knut ein Ständchen.
die-news.de - Freitag, 1. Juni 2007
SILBER-MEDAILLE FÜR EISBÄR KNUT
Die Silber-Gedenkprägung für das Eisbärenjunge Knut
wurde von der Staatlichen Münzprägeanstalt Berlin gemeinsam
mit dem Zoo Berlin und der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche
Münze entworfen. Ein Teil des Erlöses kommt dem Artenschutz
zugute.
Berliner Zeitung - Mittwoch, 6. Juni 2007
Knut und Tom im Seelendialog
Der König des Fake-Journalismus, Tom Kummer, hat sich des
jüngsten Medienstars angenommen: Knut. Dagegen prüft der
Berliner Zoo nun rechtliche Schritte. Denn die Marke Knut ist exklusiv
an den Amerikaner Craig Hatkoff verkauft, der zurzeit an einem
Kinderbuch über das Bärchen schreibt. Und außerdem, so
tönt es in gerechter Empörung aus dem Zoodirektoriat, habe
ein Tom Kummer nie um ein Interview mit Knut angefragt! Um den Stars
des Showbiz Geist und Seele anzudichten, wie Kummer es bis zu seinem
Auffliegen 2001 erfolgreich praktizierte, bedarf er nur seiner eigenen
Fantasie und Einbildung. ... Da sagt der Bär zu Tom: "Du willst
ein andrer sein." Und Tom sagt zum Bär: "Ich glaube, dass viel
mehr in dir steckt als du ahnst. Eine Art von reiner Intelligenz, die
uns Menschen abhanden gekommen ist." Alles klar? Weiter geht's: "Du
bist ein großes Geheimnis, du verkörperst das verlorene
Paradies... Du bist ein Symbol für etwas Wahrhaftigeres". Tom
erklärt Knut und sich die böse Welt, in der die Pole
schmelzen. Im treuherzigen Plattitüdendialog fehlt dann auch nicht
das Kummer'sche Credo: "Die Welt will träumen, die Welt will
betrogen sein". Dass Tom Kummer immerhin wirklich im Zoo war, das
belegen ein paar Fotos: Reporterdarsteller Tom macht sich Notizen, im
Hintergrund Knut allein auf einem Stein.
News Networld - Freitag, 1. Juni 2007
"Fische sind innerlich verblutet": Stress bei Umzug
tötete Haie in ...
Der Stress war zu viel: Die sechs Haie, die im Wiener Haus des Meeres
bei der Umsiedelung in ein größeres Aquarium zu Tode
gekommen sind, wurden von der Aufregung dahingerafft. Dieses Ergebnis
wurde von den Verantwortlichen des Privatzoos bekannt gegeben."Die
Fische sind innerlich verblutet", umschrieb Elisabeth Licek die genaue
Todesursache. Sie hat an der Veterinärmedizinischen
Universität die Sektion der Kadaver vorgenommen. ... Vor allem
geschlechtsreife Tiere wie die betroffenen seien nicht sehr
stressresistent, hieß es heute. "Je größer der Hai
ist, desto problematischer wird es", bedauerte Mitic. Man werde sich in
der Konsequenz nun um Jungtiere für das Becken bemühen.
Dennoch sei der Verlust der zehn Jahre alten Tiere ein herber
Rückschlag. Als erste europäische Einrichtung habe man
gehofft, Schwarzspitzenhaie in Gefangenschaft nachzüchten zu
können, zumal die verstorbene Gruppe bereits Kopulationsversuche
unternommen habe. ... Zum großen Haisterben kam es, als am 7. Mai
das mit 300.000 Litern größte Aquarium Österreichs
eröffnet werden sollte. Das Bassin war als neue,
großzügigere Heimat für die Haie, Barsche und die
Meeresschildkröte "Puppi" gedacht.
Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Abschied von einer dickhäutigen Lady
Es ist herzzerreißend. Der schöne Pfau, Totos Freund,
stolziert durch das leere Nashorngehege und schreit ganz
fürchterlich. Das hat er zwar immer schon getan, aber der Schrei
passt zum Gemütszustand von Pfleger Anton Weber. Traurig stampft
der kräftige Mann durch das matschige Gehege, und dann stockt ganz
kurz seine Stimme. "Das da, das war Toto", sagt er und zeigt auf die
angeknabberte Milchdistel. Das stachelige Grünzeug war Totos
Lieblingssnack. "Wenn man 15 Jahre mit einem Tier verbracht hat, dann
ist das nicht einfach, wenn es stirbt", sagt er. Als Totos Kadaver in
der Früh nach München zur Obduktion transportiert wurde, war
Weber dabei. Ein paar Schwanzhaare hat er abgeschnitten und sie in sein
Portemonnaie gesteckt - als Erinnerung an die manchmal etwas zickige,
scheue und misstrauische Nashornkuh. "In den zwölf Jahren habe ich
es dreimal geschafft, sie zu kraulen, als sie lag. Das ist ein
unendlicher Vertrauensbeweis, wenn ein Tier so etwas zulässt",
erzählt er, während er die borstigen Haare einsteckt.
derstandard.at - 01.06.2007
Seltenes Nashorn starb in US-Zoo an
Altersschwäche
Das über 40 Jahre alte Breitmaulnashorn Nadi, eine Hauptattraktion
im Zoo von San Diego (Kalifornien), ist an Altersschwäche
gestorben. Das Rhinozeros-Weibchen habe in den letzten Tagen kaum noch
Appetit und Energie gehabt, teilte die Zooverwaltung mit. Nadi
zählte zu der vom Aussterben bedrohten Unterart des
Nördlichen Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum cottoni). Weltweit soll
es nur noch dreizehn Exemplare geben. Zwei davon leben im "Wild Animal
Park" des Zoos in San Diego, sechs Tiere im Zoo von Dvur Kralove
(Tschechien) sowie fünf Tiere in freier Wildbahn im afrikanischen
Garamba-Nationalpark (Kongo). Nadi war 1972 in Afrika eingefangen und
in den Zoo von Dvur Kralove gebracht worden. Gemeinsam mit dem
Rhino-Weibchen Nola zog sie 1989 von Tschechien in den Zoo nach
Südkalifornien zu einem männlichen Artgenossen namens
Angalifu um. Nachwuchs zu zeugen, misslang allerdings. Das
Nördliche Breitmaulnashorn, die größte aller
Nashornarten, war einst im Kongo und in Uganda sowie bis in den Tschad
und den Sudan verbreitet. In den vergangenen Jahren ist der Bestand
extrem zurückgegangen.
newsclick.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Jelzins erste Begegnung mit seiner Nina verlief
stürmisch
Gestern morgen um 9 Uhr war es soweit: Jelzin, der neue Tiger-Kater des
Zoos Stöckheim, durfte das erste Mal zu seiner Nina ins
Freigehege. Nach anfänglicher Zickerei ging es tagsüber dann
harmonisch zu. Zoo-Chef Uwe Wilhelm ist sich sicher: "Das könnte
was werden." Wilhelm möchte die Hoffnungen auf Tiger-Nachwuchs
nicht zu hoch hängen, aber in den nächsten zwei Jahren
könne es schon klappen, versichert er. Immerhin sind gut 30
Tigerin den vergangenen 25 Jahren im Zoo Stöckheim geboren worden.
.... Der gut 200 Kilogramm schwere Jelzin habe niedersächsische
Wurzeln, sei also in seine weitere Heimat zurückgekehrt,
erzählt Wilhelm. Seine Vorfahren kommen aus dem Zoo Hannover. Der
sibirische Tiger ist von Aussterben bedroht. In freier Wildbahn lebten
noch etwa 300 dieser stolzen Tiere, weiß Wilhelm. In Zoos seien
es weltweit noch rund 2000 sibirische Tiger.
T-Online - Montag, 4. Juni 2007
Weißer Tiger in kalifornischem Tierpark
Normalerweise mögen Katzen kein Wasser, auch die großen
nicht. Tiger sind da eine Ausnahme. So wie Odin. Der weiße
Bengalische Tiger liebt es, nach seinem Fressen zu tauchen. Seit Juni
lebt das fünf Jahre alte Tier im "Six Flags Discovery
Kingdom"-Tierpark in Vallejo im US-Staat Kalifornien. Geboren und
aufgewachsen ist Odin im Zoo von Perth in Australien. "Die Leute sind
verrückt danach, ihn unter Wasser zu sehen", berichtet Pfleger Lee
Munro aus Perth. "Er macht so ein lustiges Gesicht, wenn er taucht. Das
muss er, um seine Nasenlöcher zu geschlossen zu halten." Munro zog
das Tier mit der Flasche auf - jetzt ist es 3,10 Meter lang und wiegt
202 Kilogramm. "Aber wenn er unter Wasser ist, sieht er so graziös
aus," schwärmt Munro. ... Die Fotos vom schwimmenden Odin gingen
um die Welt, und viele glaubten an eine Fotomontage. "Menschen aus
aller Welt rufen nun bei uns an und fragen, ob das Scherzbilder sind,"
berichtet Nancy Chan vom "Six Flags Discovery Kingdom". Außer in
Kalifornien gibt es nur noch einen Tierpark in New Jersey, in dem man
einen weißen Tiger schwimmen sehen kann.
SF Tagesschau - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tiger Boris versteht nur Französisch
Tiger Boris lebt in einem kanadischen Zoo und kämpft offenbar mit
Sprachproblemen. Er hört nur hin, wenn mit ihm Französisch
geredet wird. Auf Zurufe in englischer Sprache hat der Tiger stets
gleichgültig reagiert. Boris lebt erst seit 2006 im
Edmonton-Valley-Zoo, welcher im englischsprachigen Teil Kanadas liegt.
Als die Tierpfleger den Tiger auf Englisch angesprochen hätten,
habe dieser offenbar nichts verstanden, sagte die Sprecherin des Zoos.
Geregt habe sich der Tiger erst, als der einzige
französischsprachige Pfleger des Zoos Boris auf Französisch
ansprach. Ein schlichtes Bonjour habe genügt, und Boris habe
reagiert. Er wurde von Frankophonen aufgezogen, begründete die
Sprecherin das ungewöhnliche Verhalten der Raubkatze. Daher habe
Boris die Befehle auf Französisch gelernt.
Der bald acht Jahre alte sibirische Tiger wurde in der östlichen
frankophonen Provinz Québec aufgezogen, bevor er in den Zoo in
Westkanada einzog. Jetzt soll Boris zur Zweisprachigkeit erzogen
werden, damit er auch die englischsprachigen Pfleger versteht. Wie wir
uns diese tierische Sprachschule genau vorstellen müssen, wurde
hingegen nicht gemeldet.
Ruhr Nachrichten - Montag, 4. Juni 2007
Ein Leben für und mit Tieren
270000 Menschen fanden im vergangenen Jahr in den Tierpark Bochum.
Dabei zog es nicht nur Bochumer in die kleine Attraktion am Stadtpark,
sondern Besucher aus ganz Deutschland."Das ist nicht allein mein
Verdienst", wehrte sich Tierparkleiter Eduard Strinberg gestern lachend
gegen Auszeichnungen und Lob aus vielen Mündern: "Ich war
vielleicht der Vordenker, umgesetzt haben es aber viele andere." ...
Hintergrund des hochkarätigen Menscheauflaufs, der sich bei Sekt,
Saft, Blaskonzert und Reden im Fossilium versammelt hatte, war
Sirtnbergs 60. Geburtstag. "Ein passendes Ambiente für jemanden,
der Tiere liebt und ihnen sein Leben gewidmet hat", sagte
Bürgermeisterin und Laudatorin Erika Stahl und Helmut Rockholtz,
ehemaliger zweiter Vorsitzender, erinnerte sich schmunzelnd an die
gemeinsamen Jahre: "Ich hatte die Ehre ihn einzustellen." Für
Stirnberg eines der Highlights in seinen 60. Lebensjahren: "Tiere sind
mein Leben. Hier habe ich die Möglichkeit Menschen ihre Welt und
ihre Besonderheiten nahe zubringen."
Berliner Kurier - Sonntag, 3. Juni 2007
Tränen-Abschied von der toten Tierpflegerin Simona
Ein Leben für die Tierliebe. Simona Metzler (41) starb im
Ochsen-Gehege der Tierparks. Am Wochenende wurde sie beerdigt.
Es war ein so schwerer Gang. 300 Menschen kamen zu der bewegenden
Trauerfeier in die Kapelle auf dem Friedhofs Karlshorst. Simona
Metzlers Mann Serjosha H., ihre Kinder Robert und Delia, Verwandte und
viele Kollegen trauerten an ihrem Grab. Nur 500 Meter vom Tierpark
entfernt fand die Tierpflegerin ihre letzte Ruhe. Dort arbeitete sie,
dort starb sie, als Moschusochse "Ludoviko" sie Mitte Mai in seinem
Gehege zu Tode quetschte.
Focus Online Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbären - Knuts Oma lässt Lover auflaufen
Die 30-jährige Eisbärendame Lisa, die geraume Zeit allein im
Polarium des Münchner Tierparks gelebt hat, wolle erobert werden,
sagte Tierparkdirektor Henning Wiesner am Dienstag. Noch zeige Lisa
ihrem achtjährigen Lover aus der Toskana, wer "Herrin im Hause"
sei. Die beiden Eisbären seien allerdings auch erst seit wenigen
Tagen in einem Gehege. Eisbärenmann Yogli soll Lisa bezirzen,
damit es im Polarium Nachwuchs gibt. Die Eisbärin Lisa sei zwar
schon in recht hohem Alter, aber spätes Mutterglück sei nicht
ausgeschlossen, gab sich Wiesner optimistisch. Yogli erweise sich
zumindest als sehr aktiv und lasse sich von Besuchern gerne Bälle
zuwerfen.
PR-Inside.com - Freitag, 1. Juni 2007
Liesa überlebt Narkose nicht
Der am Donnerstagabend aus dem Eifelpark Gondorf geflohene und in der
Nacht wieder eingefangene Braunbär ist tot. Die Bärendame
Liesa sei nicht wieder aus der Narkose aufgewacht, sagte Parkbetreiber
Bernd Capellen am Freitag auf Anfrage. Parkleiter Hans Burgstaller
hatte die Bärin auf ihrer Flucht
mit einem Betäubungsgewehr wieder eingefangen. Capellen geht
zurzeit davon aus, dass sich die 21 Jahre alte Braunbärin bei
ihrer Flucht entlang eines Bahndamms verausgabt habe.
Rhein Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Bärenalarm
in der Eifel: Ausgebrochener Bär wieder eingefangen
Bärenalarm beim Gondorfer Eifelpark im Eifelkreis
Bitburg-Prüm: Ein Braunbär hatte am Donnerstagabend im Zaun
einen kaputte Stelle entdeckt und war aus dem Gehege ausgebüxt.
Der Freigang des 18-jährigen Bären war allerdings nur von
kurzer Dauer, teilte die Polizei am Freitag in Bitburg mit. Eine gute
Stunde nachdem ein Lokführer den Altbären neben den Gleisen
zwischen Hüttingen/Kyll und Philippsheim gesichtet hatte, konnte
der Ausreißer wieder zurück zu seiner Bärenfamilie
gebracht werden. Offenbar hatte beim letzten Sturm ein
umgestürzter Baum den Zaun eingedrückt.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tierpark ist Besuchermagnet
Der Limbacher Tierpark ist bei den Besuchern ein Renner. Die Zahl der
Gäste nimmt rasant zu. Hauptamtsleiter Dietrich Oberschelp teilte
mit, dass in diesem Frühjahr schon doppelt so viele Besucher kamen
wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einrichtung erfreut sich
einer ungebrochenen Beliebtheit , so Oberschelp. Fast 300 Tiere in 81
Arten können bestaunt werden, darunter Bennettkängurus,
Schottische Hochlandrinder und Chinesische Leoparden. Viel besucht ist
der Streichelzoo mit zahlreichen Kleintieren wie Ziegen und Kaninchen.
Mit vielen Investitionen versucht die Stadt, die Attraktivität der
Einrichtung zu erhöhen. Unter anderem werden die Gehege
schrittweise erneuert.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Rostock
Norddeutschlands größter Erlebniszoo präsentiert auf 56
Hektar einer weitläufigen Anlage 1.500 Tiere aus 250 Arten, davon
alleine 580 Vögel. Schwerpunkt sind Tiere der Arktis. Im 1899
gegründeten Zoo Rostock manifestiert sich das Bestreben nach
naturnaher Haltung der Tiere an verschiedenen Beispielen. Einen
unmittelbaren Überblick über die dortige Fauna und Flora
vermittelt dem Besucher das Südamerikahaus. Von Seevögeln ist
der Besucher in der großen Freiflugvoliere umgeben. In der
Krokodilhalle entstand ein lagunenartiger Erlebnisbereich für die
Echsen, deren Gewohnheiten auch durch Aquarienscheiben zu beobachten
sind. Großkatzen haben in ihrer weitläufigen Anlage sowohl
genügend Auslauf als auch Möglichkeiten des Rückzugs.
Mittelpunkt des historischen Parkteils ist die Eisbärenanlage. Die
erfolgreiche Zucht dieser Tiere hat zur Folge, dass der Rostocker Zoo
das weltweite Zuchtbuch für Eisbären führt.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Schwerin
Aus einem Heimattierpark der 1950er Jahre hat sich auf jetzt 25 Hektar
einer der schönsten Zoologischen Gärten Deutschlands
entwickelt. 600 Tiere aus rund 100 Arten bevölkern ein
landschaftlich reizvolles Areal zwischen Schweriner See und dem
Wohngebiet Großer Dreesch und machen den Zoo Schwerin zu einer
ganzjährigen Besucherattraktion. Tieranlagen in die Natur
integrieren, das ist das exponierte Ziel des Zoos, der dabei auf das
gemeinsame Naturgehege für Braunbären und Wölfe, eine
großzügige Wasservogelanlage, Tiger- und Löwenanlage
sowie Freigehege für Damhirsche und Mufflons verweisen kann. Einer
möglichst emotionalen Vermittlung von Kenntnissen über Tiere,
mehr noch aber der Naturschutzidee dienen die Zooschule für Kinder
sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Tierpark Ueckermünde
Der Tierpark Ueckermünde hat sich in den vergangenen Jahren unter
außerordentlich aktiver Mithilfe der Bevölkerung und der
einheimischen Wirtschaft zu einem Anziehungspunkt für Groß
und Klein entwickelt, der seine Wirkung bis hinter die nahegelegene
polnische Grenze entfaltet. Im Park leben über 400 Tiere in 100
Arten. Dazu gehören neben heimischen Haus- und Wildtieren auch
verschiedene Affenarten, Löwen, Papageien, Lamas und
Kängurus. Die Tiere leben in großen, naturnah gestalteten
Freigehegen. Einige Anlagen dürfen auch betreten werden. Eine
Zooschule bietet Schulklassen aller Altersstufen Biologieunterricht mit
einer kaum vergleichbaren Anschaulichkeit. Erlebnisführungen und
Schaufütterungen ermöglichen allen Gästen einen
erlebnisreichen Tag im Tierpark.
Der Neue Wiesentbote - Freitag, 1. Juni 2007
Wildpark Hundshaupten mit Note 1
Überraschung zu Hause: Die Zeitschrift "Bild der Frau" bringt in
der Nr. 22 vom 26. 5. 2007 unter dem Titel: "Großer BILD der
FRAU-Test: Wie gut sind unsere Streichel-Zoos?" das sensationelle
Ergebnis für den Wildpark Hundshaupten mit Note 1. Unter den 12
vorgestellten Tier- und Wildparks aus Deutschland vergaben die
Familientester nur einmal die Note 1 und die bekommt der Wildpark
Hundshaupten des Landkreises Forchheim. Bewertet wurden folgende
Kriterien: Spielplätze, Infotafeln, Preise, Tierarten und
Tierhaltung. Dass die Wildparkverwaltung und -Leitung in der
Vergangenheit viel in diesen investiert hat, vor allem viel Zeit,
Mühe und Ideen, war schon augenfällig geworden. Aber der
Vergleich mit anderen gleichartigen Wildparks wurde noch nie gezogen.
Jetzt haben wir das schwarz auf weiß, wie dieser "etwas andere"
Wildpark bei den Familien auch ankommt. Und das freut Kreischef Landrat
Reinhardt Glauber ganz besonders. Ein "klein bißchen stolz"
darauf (auf fränkisch) können alle Beteiligten schon sein.
koeln.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Brand im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei
Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits
lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein
Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht
verhindert werden.
Express.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
BRANDANSCHLAG AUF ZOO
„Wer macht so etwas nur…“, fragt eine Zoo-Besucherin fassungslos. Sie
steht vor zwei völlig verkohlten Kassenhäuschen.
Dort hat ein Feuer ganze Arbeit geleistet. Computer, Ticketsysteme,
Büroeinrichtung: alles ist verbrannt. Gesamtschaden: mehr als
100.000 Euro. ... Steckt ein Feuerteufel hinter dem Brand? Wurde auf
den Zoo ein gezielter Anschlag verübt? Die Ermittlungen der Kripo
laufen. Auch in Richtung Brandstiftung. Ein Sachverständiger ist
eingeschaltet.
koeln.de - Freitag, 1. Juni 2007
Brandstiftung im Zoo nach Einbruch
Der Brand der beiden Kassenhäuschen des Kölner Zoos in der
Nacht zu Mittwoch ist offenbar durch Fremdeinwirkung verursacht worden.
Polizeisprecher Bernd Klakum sagte gegenüber dem Kölner
Stadt-Anzeiger, es sähe so aus, als ob eine oder mehrere Personen
in eines der Häuschen eingedrungen seien mit dem Ziel, Geld oder
andere wertvolle Gegenstände mitzunehmen. Da sie weder das eine
noch das andere vorfanden, hätten sie das Häuschen in Brand
gesteckt.
Nachdem die Flammen auf ein zweites Häuschen übergegriffen
hatten, konnte der Brand von der Feuerwehr zwar schnell gelöscht
werden, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden, da mehrere Computer
und Ticketsysteme zerstört wurden. Auswirkungen auf den
Ticketverkauf wird es allerdings nicht geben. Tagestickets werden auch
an den Schaltern für Jahreskarten und im Besucherzentrum verkauft.
Businessportal24 - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Boss für Bodensee-Berberaffen
Mit der Dissertation „Soziale Organisation einer nachtaktiven Affenart“
machte der 30-jährige Biologe Roland Hilgartner aus Neu-Ulm seinen
Doktor am Primatenzentrum in Göttingen. Jetzt löst er auf dem
größten europäischen Affenfreigehege, dem Affenberg
Salem im Bodenseehinterland, den langjährigen Leiter Dr. Walter
Angst ab. Nach 27 Jahren geht der bekannte Schweizer Zoologe in den
„Unruhestand“ und schreibt jetzt Bücher wie „Die phantastische
Welt des Figurentheaters“, wobei der Wissenschafter weltweit der
größte Sammler von historischen indonesischen Wayang-
Schattenspielfiguren ist. Der elsässische Baron Gilbert de
Turckheim gilt als Retter der Berberaffen, zugehörig der Markaken,
die in den Ursprungsländern Algerien und Marokko als Landplage
verfolgt und nahezu ausgerottet wurden. Um den Bestand zu sichern
gründete er die Affenfreigehege Kintzheim / Elsass, Rocamadour /
Südfrankreich und 1976 den Affenberg Salem im Bodenseehinterland
als Touristikunternehmen und Forschungsareal. Vor zwei Jahren folgte in
England der „Trentham Monkey Forest“. Der Bestand in den vier
Freigehegen liegt bei gut 800 „possierlichen Verwandten“, wogegen die
Zahlen weltweit bei 10.000 Tieren liegen, die vom Aussterben bedroht
sind und im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste
stehen.
Vida Brasil - Mittwoch, 6. Juni 2007
Seltener
Mantelaffe aus Zoo in Brasilien gestohlen
Aus einem Zoo im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ist das
einzige Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Affenart gestohlen
worden. Die Wächter des Tierparks in Baurú hätten am
frühen Morgen entdeckt, dass das Schloss zum Käfig des Tieres
aufgebrochen worden sei, sagte Zoo-Direktor Luiz Pires am Dienstag. Die
Tür des Käfigs habe offen gestanden, in der Nähe seien
ein Schraubenzieher und eine Decke gefunden worden. Den Wärtern
sei im Morgengrauen allerdings keine verdächtige Bewegung
aufgefallen, fügte Pires hinzu. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Der Zoo-Direktor zeigte sich über den Diebstahl überrascht.
Das Tier lebte bereits seit 1999 im Zoo von Baurú. Die etwa 30
Zentimeter großen weißbraunen Affen, die auch unter dem
Namen Zweifarb-Tamarin bekannt sind, leben im Amazonasgebiet. Sie
gelten als akut vom Aussterben bedroht. Es gibt nur wenige Exemplare,
die in Gefangenschaft leben.
sz-online - Freitag, 1. Juni 2007
Roter Panda im Tierpark Görlitz gestorben
Der Görlitzer Tierpark beklagt den Verlust eines seiner beiden
Roten Pandas. Das elfjährige Katzenbären-Männchen Marek
starb in der vergangenen Woche an chronischer Leberentzündung,
teilte die Tierparkleitung am Freitag mit. Vermutlich habe Marek aber
vor seinem Tod noch für Nachwuchs gesorgt. Seine hinterbliebene
Partnerin Mei Li bereite sich offenbar auf eine Geburt vor. Sie
bevorzuge derzeit eiweißreiche Nahrung und habe Nistmaterial in
einen hohlen Baumstamm getragen. Nachwuchs ist bei in Gefangenschaft
lebenden Roten Pandas selten. In europaweit 75 Zoos kamen 2006 nur 26
Junge zur Welt, 16 davon starben. Mei Li selbst ist vierfache Mutter.
die-news.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Elefantendame prügelt auf Pfleger ein
Zoomitarbeiter der pakistanischen Stadt Lahore müssen hart im
Nehmen sein. Der Grund: Sie kassieren täglich Prügel.
Allerdings nicht von Menschen. Die Elefantendame Suzi nimmt sich
ständig ihre Pfleger vor. Der Grund: Der Zoo hat so wenig Geld,
dass nicht immer genügend Futter für die Tiere gekauft werden
kann. Bekommt Suzi zu wenig ab, schnappt sie sich einen Rohrstock und
prügelt auf ihren Pfleger ein. Jetzt setzt der Zoo von Lahore auf
Spenden. Nur so könne man das Wohlbefinden der Tiere und der
Pfleger gewährleisten, so der Direktor.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
parool.nl
- 5. Juni 2007
Attractie in Artis: bacterie en schimmel
Attraktion in Artis: Bakterie und Schimmel
Artis wird erweitert durch einen MicroZoo, einen kompletten neuen Zoo
mit Schimmel, Bakterien und Viren. Das geht hervor aus den
bekanntgegebenen Erweiterungsplänen. "In dem MicroZoo wird eine
Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten",
sagt ein Sprecher des Zoos. Jeder erwachsene Mensch trägt zwei
Kilo Mikroorganismen bei sich und in jedem Mund befinden sich Hunderte
Arten von Bakterien." Der MicroZoo wird errichtet am "Ort des Wissens",
wo es auch ein zoologisches und biologisches Informationszentrum geben
wird.
reiskrant.nl - 4. Juni 2007
Apenkoppen
Affenköpfe
Hinter allen 30 im Großformat ausgestellten Fotos von
Menschenaffen verbirgt sich ein Schrei nach Zuwendung. Rührung,
Freude, Verzweiflung - es ist von ihren Gesichtern abzulesen. Wer die
Ausstellung im Haasge Museon betrachtet, sieht Menschenaffen nicht
länger als "bloße Tiere", sondern als Mitmenschen. Der
Fotograf James Mollison zeigt uns die Ausdrücke und Emotionen der
Menschenaffen. Ihre Unschuld und Verletzlichkeit zwingen zum Nachdenken
über das arrogante Verhalten von uns Menschen gegenüber
diesen Tieren. Der Schrei auf den Menschenaffenporträts zeigt die
Spitze des Eisbergs. Wenn nichts unternommen wird, wird es bald um sie
geschehen sein.
evenementnieuws.nl - 4. Juni 2007
Dierentuinmaand in DierenPark Amersfoort
Zoomonat im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, 10., 17. und 24. Juni steht der Tierpark Amersfoort im
Zeichen des Zoomonats Juni. Führungen finden statt und die
Gäste können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der
Juni-Zoomonat ist eine gemeinsame Initiative der Zoos, die der
Niederländischen Vereinigung von Tiergärten (NVD)
angehören. Der Tierpark Amersfoort zeigt sich im Zoomonat Juni von
einer anderen Seite. Die Abteilung Grünanlagen organisiert eine
kostenlose Führung, vorbei an besonderen Bäumen und Pflanzen
im Park. Die Führung geht unter anderen durch den Japanischen
Garten und den Dinowald. Weiterhin können die Gäste einen
Blick in den Stall des Elefantenbullen Sam werfen, auf den Hinterhof
bei den Raubtieren und in die Nachtunterkünfte der Bären.
Parallel gibt es an allen Sonntagen im Zoomonat Extra-Vorstellungen von
Jellow [dem gelben Gastbär des Tierparks Amersfoort] und seinen
Freunden. Das komplette Programm findet man auf http://www.dierenparkamersfoort.nl./index2.php?id=600
blikopnieuws - 4. Juni 2007
Tralies verdwijnen bij Artis
Bei Artis verschwinden die Gitter
Der Amsterdamer Artis-Zoo ließ Montag, den 4. Juni wissen,
daß die jetzt hinter Gittern lebenden Raubtiere in einigen Jahren
mehr Freiheit kriegen sollen. Für diesen Plan will der Zoo achtzig
Millionen Euro bereitstellen. Mit der beträchtlichen
Vergrößerung der Anlagen erhalten die Tiere mehr Platz, die
Gitter, hinter denen sie sich jetzt noch befinden, sollen
größtenteil verschwinden. Nur ein Wasserstreifen soll die
Löwen von den Besuchern trennen. ... Piet Duizer, Pressesprecher
von Artis, erzählt: "In den Plan sind einige große
Veränderungen aufgenommen. So wollen wir den jetzigen Parkplatz in
ein natürliches Gebiet für Pflanzen und Tiere verzaubern. Da
können wir unsere Erweiterungspläne realisieren. Dann kommt
eine Tiefgarage für Besucher. Weiter wird es einen ‚Ort des
Wissens' geben, wo die Universität Aktivitäten entfalten kann
und die Besucher spazieren gehen können. Als dritte große
Investition wollen wir Kulturerbe restaurieren - Artis ist ein Denkmal
und der älteste Tierpark in Europa."
nos.nl - 4. Juni 2007
Meer ruimte voor roofdieren Artis
Mehr Platz für die Raubtiere in Artis
Die Raubtiere in Artis sitzen in ein paar Jahren nicht mehr hinter
Gittern. Der Zoo wird vergrößert, wodurch die Tiere viel
mehr Platz erhalten. Die Löwen kommen dann zum Beispiel in eine
Außenanlage, die von einem Wassergraben umgeben ist. Der
berühmte Amsterdamer Zoo kann sich erweitern, weil ein Parkplatz
unterirdisch angelegt wird. So werden zwei Hektar für die Tiere
frei. Andere Erweiterungsmöglichkeiten gibt es nicht, denn Artis
liegt mitten in der Stadt.
elsevier.nl - 4. Juni 2007
Artis verwijdert hekken bij apen en roofdieren
Artis entfernt Gitter bei Affen und Raubtieren
Löwen, Tiger und Affen im Amsterdamer Artis-Zoo müssen
zukünftig nicht mehr hinter Gitter. Die Gitter rund um die Anlagen
verschwinden und die Tiere sind dann über einen Wassergraben zu
sehen. Artis braucht 80 Millionen Euro für die Erweiterung. Die
Gemeinde Amsterdam ließ am Montag wissen, daß sie den
Erweiterungsplan mit 15 Millionen Euro unterstützt. Die neuen
Tieranlagen sollen dort entstehen, wo jetzt der Parkplatz von Artis
ist. Die Parkplätze kommen dann unter das zwei Hektar große
Gelände. Der Zoo hofft darauf, daß im kommenden Jahr der
erste Spatenstich stattfindet. Die Raubtiere und wahrscheinlich die
Orang-Utans erhalten durch die Erweiterung größere und
bessere Anlagen. "Wir wollen durch die Erweiterung einen
größeren Beitrag liefern zur Arterhaltung", sagt ein
Sprecher von Artis. "Wir hoffen auch Elefanten anzusiedeln auf dem
neuen Platz. Sie können dann wieder für neue Artgenossen
sorgen." Die Gemeinde Amsterdam wird in drei Jahren 15 Millionen Euro
in den Zoo investieren. Für das restliche Geld klopft der Zoo an
bei den zentralen staatlichen Behörden, der Provinz Nord-Holland
und bei der Wirtschaft.
telegraaf.nl - 4. Juni 2007
Roofdieren in Artis niet meer achter hekken
Raubtiere in Artis nicht mehr hinter Gittern
Die Raubtiere in Artis leben in einigen Jahren nicht mehr hinter
Gittern. Der Amsterdamer Zoo will 80 Millionen Euro bereitstellen
für eine großangelegte Erweiterung, wodurch viele Tiere eine
größere Anlage erhalten und die Qualität der Gehege
verbessert wird. Dabei sollen Gitter verschwinden und ein Wassergraben
die Löwen von den Besuchern trennen, ließ Artis am Montag
wissen bei der Vorstellung der Vorhaben. Durch die unterirdische Anlage
eines Parkplatzes kommt oberirdisch ein Gelände von zwei Hektar
frei, das vollständig gebraucht wird für die Tiere. ... Bei
dem Vergrößern der Gehege sollen auch Tiere verschwinden.
"Wir haben jetzt drei Arten von Menschenaffen: Gorillas, Schimpansen
und Orang-Utans", so ein Sprecher. "Aber vielleicht sind zwei Arten ja
genug, um das Publikum über Menschenaffen zu informieren." Der
Elefant, verbunden mit der Geschichte von Artis, bleibt sowieso. ...
Eine Unterabteilung des neuen Artis wird der MicroZoo, ein kompletter
neuer Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Im MicroZoo wird eine Welt
eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten.
perssupport.nl - 1. Juni 2007
APS: Eerste muskusos geboorte in Nederland
APS: Erste Moschusochsengeburt in den Niederlanden
(originaler Pressebericht)
Die Geburt des jungen Moschusochsen in Kerkrade ist etwas Besonderes.
Es ist nämlich das allererste Mal, daß ein Moschusochse in
einem niederländischen Zoo geboren wurde. GaiaPark ist dann auch
der einzige niederländische Zoo, wo diese stattlichen Tiere zu
sehen sind. Das im Mai geborene Junge und seine Mutter sind gesund.
Obgleich Moschusochsen in Herden leben, bleiben Mutter und Jungtier
noch getrennt von den anderen Moschusochsen. Diese reagieren
nämlich noch nervös auf das Junge und wir wollen das Junge
noch nicht der Kraft dieser großen Tiere aussetzen. Daß im
Mai nicht nur die Vögel Eier legen, sieht man an der wahren
Geburtenwelle im GaiaPark Kerkrade Zoo. In der letzten Woche erblickten
das Licht der Welt ein Moschusochse, ein Waldren, acht
Pinselohrschweine, zwei Luchse, vier Cabybaras und ein Wollaffe. Alle
Tiere sind gut zu sehen für das Publikum und hierdurch erhält
das ANWB-Prädikat "schönster Zoo der Niederlande" noch mehr
Brisanz. So erzielte GaiaPark u.a. in der Kategorie Tiergehege die
höchste Punktzahl. Dieselben weiträumigen Anlagen und
natürlichen Umstände zeugen vom positiven Einfluß auf
das Paarverhalten der Tiere.
Algemeen Dagblad - 31. Mai 2007
Bokito-slachtoffer
nog maanden in ziekenhuis
Bokitos Opfer noch Monate im Krankenhaus
Bei Yvonne de Horde, die am Freitag, dem 18. Mai Opfer des Angriffs des
Gorillas Bokito im Tiergarten Blijdorp wurde, besteht noch immer die
Gefahr möglicher Blutinfektionen. Die hundert Bisse des
Silberrückens tragen ein großes Risiko auf Blutvergiftung
mit sich. Viele der Wunden wurden "offengehalten", um sie sauber
spülen und untersuchen zu können. Die 57jährige aus
Zoetermeer muß höchstwahrscheinlich noch drei Monate im
Krankenhaus bleiben.
Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Besluit
vervolging Blijdorp uitgesteld
Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp
aufgeschoben
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagt, daß die Zeit
nötig ist, um die Anzeige einer Familie zu verarbeiten, die
angibt, ein Trauma erlitten zu haben durch den Ausbruch des
Silberrückens Bokito. Rechtsanwalt Frank van Ardenne, der der
Familie zur Seite steht, sagte früher zuversichtlich, es sehe nach
einem Prozeß gegen Blijdorp aus. Er spricht von
Fahrlässigkeit und ist davon überzeugt, daß der Zoo zu
belangen ist. Als Bokito vor fast zwei Wochen ausbrach, wurden vier
Personen verletzt. Nur die Rotterdamer Familie, die Van Ardenne
einschaltete, will, daß Blijdorp strafrechtlich verfolgt wird.
Yvonne de Horde aus Zoetermeer, die schwerverletzt wurde und bleibende
Schäden davontrug vom Angriff des Gorillas, setzt sich ein
für eine Schadenersatzforderung.
robnet.be - 30. Mai 2007
34 Ooievaarsnesten voor Planckendael
34 Storchennester für Planckendael
Im Tierpark Planckendael fallen die Rekorde. Die größte
Storchenkolonie des Landes sorgte für gut und gerne 34 Nester. Die
Pfleger hatten am Mittwoch alle Hände voll zu tun, um die
Jungstörche zu zählen und zu beringen. Als das Zählen
über die 45 geht, kann ein Fest gefeiert werden, denn so viele
Jungstörche sind früher noch nie in Planckendael
geschlüpft. Als am Ende des Tages mehr als 45 Jungstörche
gezählt sind, bricht Planckendael seinen eigenen Rekord. Und das
ist ein ganz andere Geschichte als im Vorjahr. Damals starben viele
Jungen aufgrund des schlechten Wetters. Aber 2007 ist auch viel
fruchtbarer. Die Storchenjungen sahen in diesem Jahr Mitte April
bereits das erste Lebenslicht und das ist auffallend frühzeitig.
Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Volop gekwetter in nieuwe vliegvolière
Reichlich Gezwitscher in neuer Flugvoliere
Das ist ein Mordsradau in der großen Flugvoliere des Tiergartens
Blijdorp. Das Gezwitscher, Getschilpe und Geschnatter kommt nicht vom
Himmel; in einer Ecke des neuen Geheges scharren
Säbelschnäbler, Brachvögel, Rotschenkel und
Kampfläufer munter rundherum. Und, über den Rest hinaus
klingt das herrliche Lied der Amsel, die versteckt im Blätterwerk
einer der Trauerweiden, die die überaus natürlich aussehenden
Wassergräben umsäumen. Aber eine Amsel allein - was tut die
eigentlich in dieser Unterkunft für Vögel der Wiesen- und
Weidenlandschaft sowie Zugvögel? Direktor Ton Dorrestejn: "Sie
saß plötzlich hier. Und probiert schon mal herauszukommen.
Wir versuchen sie später zu fangen, wenn sie Hunger kriegt ..."
Wieder eine Erweiterung des Zoos. Und eine große. Denn die
Vögel haben alle Räume in dem nachgebauten Stück
Polderlandschaft zwischen dem Kassenkomplex und der Oewanja Lodge.
Einschließlich einer robusten Beobachtungshütte, die eine
weite Aussicht bietet auf alles das Leben, das hier umherflattert.
Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft in einem Zoo - das klingt
zunächst ein bißchen fremd. Dorrestejn: "Aber es geht dieses
Jahr wieder schlechter mit diesen Tieren. Kommt durch das warme
Frühjahr. Und aus Untersuchungen hat sich ergeben, daß
achtzig Prozent der Schulkinder nicht wissen, was eine Uferschnepfe
ist. Und 75 Prozent haben noch nie einen Kiebitz gesehen. Ein Grund
mehr, um das zu zeigen." Braune Sichler, Löffelenten,
Löffler, Bienenfresser, 16 europäische und 29 karminrote.
Und, eine Stille im Gebüsch, eine Pfeifente. "Die sitzt seit einer
Woche auf Eiern. Hat sich hingesetzt und zu brüten begonnen." In
einem Jahr führt der Pfad noch weiter. Dann kommt der
Blijdorp-Besucher nach der Voliere in einen afrikanischen Komplex, u.a.
mit Nilkrokodilen, und schließlich in ein neues Giraffengehege,
das sogenannte Savannenhaus.
Russische
Meldungen
intertat.ru
- 6. Juni 2007
Проектный институт "Аткинс" подготовил концепт-план
реконструкции Казанского зоопарка
Projektierungsinstitut "Atkins" bereitete
Plan-Konzept für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor
Das Projektierungsinstitut "Atkins" (Großbritannien) bereitete
eine Konzeption des städtebaulichen Planes der Rekonstruktion des
Kasaner Zoos vor, teilt heute die Stadtverwaltung Kasans mit.
cripo.com.ua - 6. Juni 2007
Черновецкий организовал концлагерь для животных. В
центре Киева
Tschernowezkij hat ein KZ für Tiere
organisiert. Im Zentrum Kiews
Im Kiewer Zoo werden in großer Menge Bären, Füchse,
seltene Vögel traumatisiert und vernichtet. Solche sensationellen
Tatsachen machte der Direktor des Kiewer Ökologisch-kulturellen
Zentrums Wladimir Borejko bekannt. "Kommen Sie her, ich werde ihnen
Fotos zeigen von verstümmelten Tieren und Sie werden selbst alles
verstehen", sagte er am Telefon der Korrespondentin von ‚Vetschernije
Vesti'. "Wir verfügen über Angaben, daß im letzten Jahr
im Zoo 127 Tiere starben und nur drei von ihnen aus
Altersgründen". Auf einem der Fotos, die der Ökologe zur
Verfügung stellte, sah ich eine Kragenbärin, auf dem
Betonfußboden sitzend, mit blutüberströmtem Kopf. Auf
einem anderen Foto war noch eine erwachsene Bärin zu sehen, mit
bedrückenden Wunden an der rechten Seite, von Gummikugeln
verursacht. Laut Wladimir Borejko begann alles damit, daß auf der
"Insel der Tiere", wo die großen Raubtiere lebten, viele
Käfige unbrauchbar wurden für ihren Inhalt, schon längst
hätten rekonstruiert oder ersetzt werden müssen. Aber die
Leitung des Zoos war der Auffassung, man könne die Tiere aus
schlechten Käfigen in gute treiben, sozusagen dichter belegen. Die
erste, die "unter die Verteilung" geriet, war die sehr junge
Braunbärin Tschudo. Man beschloß, sie einzuweisen zur
erfahreneren und kräftigeren Dascha. Die eineinhalb Jahre alte
Tschudo wußte, daß auf sie im Käfig durchaus keine
Freundin wartet, sondern eine Gegnerin, und sträubte sich dagegen,
wie sie nur konnte. Wie Wladimir Borejko erzählte, traf da der
Leiter der Abteilung Raubtiere, trotz des Protestes von Zoomitarbeitern
und des Tierarztes, für sich eine Entscheidung und begann auf
Tschudo mit Gummikugeln zu schießen, damit sie sich unterordnete
und in den fremden Käfig hinein ging. Nach einigen Schüssen
ergab sich die Bärin und ging in das neue Zuhause, wo ihr Dascha
sofort "gastfreundlich" begegnete. Die Hausherrin richtete den Gast so
zu, daß dieser halbtot war. Doch dieser Vorfall war für die
Leitung des Zoos keine Lehre. Der Leiter der Raubtierabteilung setzte
seine Politik des "dichter belegen" fort. Als nächstes waren die
Tiger an der Reihe. Die Tigerin trieben sie in einen Käfig zu dem
Männchen, auf die selbe barbarische Art wie die Bärin, mit
Gummikugeln. Und das Ergebnis war dementsprechend genau so - der
stärkere Tiger zerriß die Tigerin. ... Auch Vögel haben
Infarkte. Seltene Ibisvögel, die auf der Roten Liste stehen,
wurden "humaner" beseitigt. Laut Wladimir Borejko befindet sich in der
Nachbarschaft ihrer Voliere das Café "Belotschka", in dem die
ganze Nacht eine fröhliche Gesellschaft trank und ein Feuerwerk
veranstaltete. Am Morgen wurden die Ibisse tot aufgefunden. Nach
Meinung Wladimir Borejkos kann mit Vögeln alles vor sich gehen,
wenn sie Angst haben - bis zum Herzinfarkt. "Wie uns gelang zu
klären, ein Teil der Tiere, einschließlich der Vögel,
starb an traumatischem Schock, einige starben an Lungenentzündung,
an Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und des Herzens.
russian.xinhuanet.com - 6. Juni 2007
Под Чэнду насчитывается 102 редких вида дикой фауны и
флоры
Um Chengdu zählt man 102 seltene Arten der
wildlebenden Fauna und Flora
In der Umgebung der Stadt Chengdu, dem administrativen Zentrum der
Provinz Sichuan (Südwest-China), werden 102 seltene Arten der
wildlebenden Fauna und Flora gezählt, die unter dem Schutz des
Staates stehen. Das sind die Ergebnisse eines Monitorings, die hier am
Dienstag veröffentlicht wurden - am Weltumwelttag.
bashinform.ru - 5. Juni 2007
Союз охраны птиц присоединился к инициативе
«Обратный отсчет 2010»
Vogelschutzbund schließt sich Initiative
"Countdown 2010" an
Heute, am Weltumwelttag, schließt sich der Vogelschutzbund
Rußlands (SOPR) der Initiative "Countdown 2010" an. Wie die
Agentur "Baschinform" im Pressedienst des SOPR erfuhr, streben die
Teilnehmer dieses internationalen Prozesses danach, daß die
Regierungschefs ihr wiederholt auf internationalen Foren
verkündetes Versprechen, bis zum Jahre 2010 die Geschwindigkeit,
mit der sich die Biodiversität des Planeten verringert,
aufzuhalten oder wesentlich zu kürzen, einhalten werden.
Gegenwärtig beteiligen sich in der Initiative "Countdown 2010",
die im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, die Regierungen einer Reihe
von Ländern (Deutschland, Dänemark, Belgien, Norwegen,
Ägypten, Ecuador, Vietnam u.a.), regionale Behörden,
nichtregierungs- und wissenschaftliche Organisationen, Nationalparks,
Zoos. Das Sekretariat der Initiative "Countdown 2010" arbeitet mit
Unterstützung des Weltnaturschutzorganisation IUCN. ... Im Rahmen
der Initiative "Countdown 2010" setzt der Vogelschutzbund
Rußlands die Arbeit zu Monitoring und Erhaltung ornithologisch
bedeutsamer Gebiete (KOTR) fort.
wwf.ru - 5. Juni 2007
Зов
Тигра услышан в Москве!
Ruf des Tigers wurde in Moskau erhört!
Im Fernen Osten Rußlands wurde der erste Nationalpark geschaffen:
"Der Ruf des Tigers". Die Anordnung dazu unterzeichnete am 2. Juni 2007
der Vorsitzende der Regierung der Russischen Föderation Michail
Fradkow. 82.152 ha erhielten einen hohen Naturschutzstatus! "Man kann
direkt erklären, daß diese Anordnung zustande kam dank des
erfolgreichen Zusammenwirkens von WWF, Ministerium für
Naturressourcen Rußlands und Regierung der Russischen
Föderation", kommentiert das Ereignis Jurij Bersenjew, Koordinator
der besonders zu schützenden natürlichen Territorien der
Fernost-Filiale des WWF Rußlands. ...Jurij Bersenjew bemerkt,
daß die Schaffung des Nationalparks wie selten kompliziert
verlief. Noch vor 19 Jahren wurde er aufgenommen in das
Ökologische Programm der Primorje-Region, das vorsah, drei
Nationalparks zu schaffen. Diese Vorschläge wurden nach Moskau
geschickt und eingefügt in die Anordnung der Regierung 1994. Bald
darauf wurde mit Hilfe des Projektes USAID (USA) und unter Beteiligung
von Wissenschaftlern der Institute der Fernostabteilung der Russischen
Akademie der Wissenschaften die Arbeit begonnen zur Ausarbeitung der
ökologisch-ökonomischen Begründung der Schaffung des
Parkes. "Es ist noch hinzuzufügen, daß anfangs der
Nationalpark den Namen ‚Oberer Ussuri' trug", erzählt J.
Bersenjew. "Unter dieser Bezeichnung wurde er geführt in der
Anordnung der Regierung der Russischen Föderation von 1994. Doch
später wurde darauf verwiesen, daß diese Bezeichnung wenig
anziehend für Touristen ist, deshalb mußte ich nach kurzer
Bedenkzeit einen neuen finden - 'Ruf des Tigers'". Denn Tiger gibt es
auf diesem Territorium wirklich viele und welches Tier ist den
Touristen noch so bekannt und kann ihr Interesse wecken wie der
Amurtiger! Deshalb ruft er die Touristen auch."
niknews.mk.ua - 4. Juni 2007
А бабочка крылышками бяк бяк бяк - В Николаеве
любуются красотой полета удивительных насекомых
Und der Schmetterling schlägt mit seinen
Flügeln ... In Nikoalew erfreut man sich an der Schönheit des
Fluges der erstaunlichen Insekten
Schon den zweiten Sommer arbeitet der "Garten tropischer
Schmetterlinge" im Zoo Nikolajew. In der Ukraine gibt es derartige
Ausstellungen, Insektarien, in Kiew und Sewastopol, die auf der
Grundlage staatlicher Mittel geschaffen wurden. Aber der "Garten" in
Nikolajew ist die Verkörperung eines Traumes eines Enthusiasten.
Die Idee, eine solche Schönheit zu schaffen, entstand Mitte der
1990er Jahre, nachdem Oleg Oslowskij in Malaysia weilte - in einem
"Betrieb" zur Zucht tropischer Schmetterlinge.
sf-online.ru - 4. Juni 2007
Птичье царство
Reich der Vögel
"300 Vögel, die wir mit der ganzen Familie betreuten,
außerdem hatten wir noch unsere Arbeit - irgendwann war das mehr,
als wir verkraften konnten", sagt Tatjana Beljawskaja, die gemeinsam
mit ihrem Mann den ersten und einzigen Vogelpark in Rußland schuf
- "Worobji" im Gebiet Kaluga. "Natürlich gibt es dort auch Spatzen
[worobji], doch überhaupt ist das einfach der Name des
benachbarten Dorfes. Aber wir haben 1500 gefiederte Bewohner, 250 Arten
und Rassen. Allein Hühner 40 verschiedene."
rezonans.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая
отказалась признавать геноцид животных в Киевском зоопарке
Kiltschizkaja weigert sich, Genozid der Tiere im
Kiewer Zoo anzuerkennen
Die Vizevorsitzende der Kiewer städtischen staatlichen
Administration (KGGA) Irena Kiltschizkaja dementiert die Information
über ein Massensterben der Tiere im Zoo. Wie im Pressedienst der
KGGA mitgeteilt wurde, erklärte sie, daß in einem Jahr des
neuen Managements im Zoo viel Positives getan wurde.
glavred.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая: Слухи вокруг зоопарка - попытка
дискредитации киевской власти
Kiltschizkaja: Gerüchte über den Zoo -
ein Versuch, die Kiewer Behörden zu diskreditieren
Um den Kiewer Zoo werden ständig Provokationen fortgesetzt,
angefangen mit Gerüchten über seine Umsiedlung nach
Wyschgorod bis hin zur Verleumdung, dort vollziehe sich ein
massenhaftes Sterben der Tiere. In Wirklichkeit sei in weniger als
einem Jahr des neuen Managements sehr viel Positives geleistet worden.
Das erklärte gestern abend die Vorsitzende der KGGA Irena
Kiltschizkaja und wies damit Informationen über die beabsichtigte
Vernichtung von Bewohnern des Kiewer Zoos zurück, erfährt
"Glavred" vom Pressedienst der KGGA.
kommersant.ua - 1. Juni 2007
С
животными поступили по-зверски - Работников Киевского зоопарка обвинили
в жестокости
Brutales Verhalten gegenüber Tieren -
Mitarbeitern des Kiewer Zoos Grausamkeit vorgeworfen
Kiewer Umweltorganisationen zeigten gestern Journalisten Fotografien
mit Abbildungen blutüberströmter Tiere im Kiewer Zoo und
warfen dessen Leitung einen grausamen Umgang mit Tieren vor. Im Zoo
selbst anerkennt man die Existenz der von den Ökologen vorgelegten
Fakten, doch die Leitung behauptet, daß sie damit nichts zu tun
hat.
vostokmedia.com - 31. Mai 2007
В Приморье пограничники охраняют не только границу, но
и леопардов
In der Region Primorje schützen die Grenzer
nicht nur die Grenze, sondern auch die Leoparden
wwf.ru - 30. Mai 2007
На
границе с Китаем пограничники помогают охранять леопардов
An der Grenze zu China helfen die Grenzer beim
Schutz der Leoparden
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| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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teilweise gekürzt |
Zoo
Wuppertal, 31.05.2007
Der Zoologische Garten Wuppertal im
Abendprogramm des WDR-Fernsehens
Tiergeschichten aus Wuppertal heißt die 90-minütige Sendung
im WDR-Fernsehen, die am Sonntag, dem 03. Juni um 20:15 Uhr gesendet
wird. Die schönsten und seltensten Tiere aus dem Wuppertaler Zoo
sind die Hauptdarsteller. Unter anderem begleitete ein Kamerateam den
Umzug der Löwen in ihr großes Gehege.
Zoo Dortmund, 31.05.2007
Zoo Dortmund: Kulinarisch- musikalische Reise
in die Heimat des Dixieland
Der Zoo Dortmund bietet am Freitag, 22. Juni, ab 20 Uhr zum zweiten mal
eine exklusive Veranstaltung der besonderen Art an. An diesem Tag
findet eine musikalische und kulinarische Reise in die Heimat des
Dixieland, den Südstaaten der USA, im Zoo Dortmund statt, welche
die zoociety.dortmund Mitglieder exklusiv diesmal in die Welt des
berühmten „Georgia Peach Pie“ führt. Bei „Corn Bread“, „Fried
Okra“, „Cole Slaw“ und exklusiven Getränken mit dem Trampeltier um
die Wette schmatzen und zur Musik der Smokin Socks das Tanzbein
schwingen, während die Flamingos im Hintergrund Pirouetten drehen.
Bei verschiedenen Aktionen können dazu noch tierische Preise
gewonnen werden, wie „einmal ein Nashorn oder Tapir streicheln“ oder
„eine Kuh melken“. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
„Dadurch wird die Exklusivität dieser Veranstaltung
gewährleistet“, betont der Zoodirektor Dr. Frank
Brandstätter. Der Vorverkauf der 80 Euro teueren Karten hat
bereits begonnen. Restkarten können auch am 22. Juni spontan an
der Abendkasse erworben werden. Anmeldungen und Informationen
werktäglich zwischen 8.30 und 12.30 Uhr (22. Juni auch abends) bei
Veronika Saul unter (0231) 50-28 6 28.
Zoo Leipzig, 31.05.2007
Elefantenexperten treffen sich im Zoo Leipzig
- Fachtagung vom 31.5. bis 3.6.2007
Rund 70 Elefantenexperten aus ganz Europa und den USA treffen sich an
diesem Wochenende im Zoo Leipzig. Während der Fachtagung wird
über Themen wie Elefantenhaltung, Gesundheit, Zucht und
Perspektiven des wild lebenden und in Menschenobhut gehaltenen
Elefantenbestandes referiert und es werden Erfahrungen dazu
ausgetauscht. Die Wissenschaftler und Tierpfleger werden natürlich
auch die 2006 neu eröffnete Elefantenanlage „Ganesha Mandir“ im
Zoo Leipzig und das Elefantenhaus im Bergzoo Halle besichtigen. Der Zoo
Leipzig hatte sich beim Fachverband EEKMA (European Elephant Keepers
and Managers Association) um die Ausrichtung der Tagung beworben und
für dieses Jahr den Zuschlag erhalten.
Zoo Duisburg, 31.05.2007
Stapellauf ins Stroh
„Richtige“ Schiffe gehören nach der Fertigstellung natürlich
ins Wasser, „Wüstenschiffe“ dagegen in den Wüstensand… Da
sich die jüngste Kamelgeburt jedoch nicht in der Gobi, sondern im
Zoo Duisburg zutrug, wurde die Wochenstube weder mit Wasser, noch mit
Sand, sondern mit einer dicken Lage Stroh ausgestattet, womit der
plüschweiche Neuankömmling offenbar auch einverstanden war:
Seine Höcker – es handelt sich um ein Asiatisches Kamel oder
Trampeltier und hat daher derer zwei – hängen zur Zeit zwar noch
ein wenig traurig nach unten (der eine links, der andere rechts, was
recht witzig aussieht), den Kopf trägt der kleine TATAR jedoch
schon stolz erhoben und seine Miene drückt volle Zufriedenheit
aus, obwohl bei den gegenwärtig nassen Temperaturen die
mongolischen Wüstenschiffe sich nicht so recht heimisch
fühlen dürften.
Tierpark Chemnitz, 31.05.2007
Steppenadler haben Nachwuchs - Wegen einer
Veranstaltung schließt der Tierpark am 01. Juni 2007 schon um
17.30 Uhr
Unbeeindruckt von den Bauarbeiten vor ihrer Haustür haben die
Steppenadler im Tierpark Chemnitz wieder erfolgreich gebrütet.
Zwei Küken schlüpften nach ca. 45 Tagen Brutzeit aus den
Eiern. Sie tragen noch ihr helles Daunengefieder und recken
regelmäßig ihre Köpfchen über den Nestrand, so
dass sie auch schon von den Besuchern gesehen werden können.
Achtung! Aufgrund der geschlossenen Veranstaltung „Dreamnight at the
zoo“ schließt der Tierpark am Freitag, dem 01.06.2007, schon um
17:30 Uhr seine Pforten. Letzter Einlass ist 16:30 Uhr.
Zoologische Garten Berlin, 01.06.2007
Rentier Rudi lässt grüssen:
Zweifacher Nachwuchs bei den nordischen Rentieren im Zoo!
Wenige Zootiere sind so prominent und bei Jung und Alt fast ausnahmslos
bekannt wie die im Norden Europas und Asiens verbreiteten Rentiere.
Jedermann weiß, dass die domestizierten Hirsche die treuesten
Gefährten von Knecht Ruprecht sind und alljährlich den mit
Geschenken überfüllten Schlitten durch die Heilige Nacht
ziehen, um die braven Kinder zu überraschen. Selten hat ein Lied
eine Tierart so bekannt gemacht wie das von „Rudi“, dem rotnasigen
Rentier. Wahrscheinlich ist die menschliche Besiedlung des unwirtlichen
Nordens nur durch die Rentiere möglich. Sie liefern den Menschen
Nahrung, Kleidung und allerlei Materialien für das tägliche
Leben, wie Pfeilspitzen und Nadeln, die aus Rentierknochen gefertigt
werden. In Zoo und Tierpark ist man froh, dass die Rentiere sich hier
sehr gut halten und alljährlich für Nachwuchs sorgen. So
kamen im Zoo in den letzten Tagen zwei Jungtiere zur Welt, die bereits
jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.
Zoo Leipzig, 01.06.2007
„Bach- African-Reflections“ Bachfest zu Gast
im Zoo Leipzig
Johann Sebastian Bach auf Afrikanisch und dann noch im Zoo Leipzig?
Genau diese bisher einmalige Verbindung können Sie am 12. Juni
2007 im Zoo erleben. Mit dem Konzert „Bach-African Reflections“ wird
den Gästen ein unvergleichlicher und erlebnisreicher Abend
geboten, der 18.30 Uhr am Haupteingang des Zoos mit einer
1,5-stündigen Safari durch die Weiten des
Großstadtdschungels beginnt. Anschließend erwartet die
Musik- und Zooliebhaber ein afrikanisches Gaumenschmausbuffet in der
KIWARA-Lodge, bevor gegen 21 Uhr der musikalische Höhepunkt auf
der überdachten Außenterrasse der Lodge beginnt. Das TRIO
IVOIRE verbindet geschickt persönliche Wurzeln aus dem
traditionellen Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Zum
Bachfest nimmt das Trio explizit Bezug zum bekanntesten Komponisten der
Stadt – Johann Sebastian Bach - und verbindet klassische und
zeitgenössische Elemente zu einem hervorragenden Klangerlebnis.
Natürlich lässt es sich der Oberbürgermeister der Stadt
Leipzig Burkhard Jung nicht nehmen und eröffnet das exklusive
Arrangement öchstpersönlich. Auch Dr. Dettloff Schwerdtfeger,
Geschäftsführer des Bach-Archivs, wird am Abend anwesend
sein. Seit 2005 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem
Zoo Leipzig und dem Bach-Archiv anlässlich des Bachfestes. Nach
zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten ist in diesem
Jahr diese sehr außergewöhnliche Kooperation entwickelt
worden. „Wir freuen uns über die langjährige sehr gute
Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv und vor allem über das
wunderbare Konzept, das sich hervorragend in die Atmosphäre der
Lodge einfügt“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 01.06.2007
Verlust und Hoffnung bei den Roten Pandas
Im Naturschutz-Tierpark Görlitz starb der Pandamann. Das Weibchen
ist vermutlich tragend. Elf Jahre alt war Katzenbär Marek als er
in der vergangenen Woche starb. In „Menschenjahren“ gerechnet
wären das ungefähr 80 Jahre. Ein gutes Alter mag man meinen.
Das stimmt zwar, aber die Ursache für seinen Tod scheint doch eher
krankheits- als altersbedingt zu sein. Nach den ersten
Untersuchungsergebnissen, die seit gestern vorliegen, starb er an einer
chronischen Leberentzündung, die durch Einzeller hervorgerufen
wurde. An der veterinärmedizinischen Fakultät der Leipziger
Universität soll jetzt noch genau geklärt werden, um welchen
Erreger es sich handelte. Die Hoffnungen der Tierparkmitarbeiter liegen
jetzt bei Mei Li, der bisher vierfachen Panda-Mutter. In den letzten
Tagen hat sie regelmäßig ihre Wurfhöhle, einen hohlen
Baumstamm, besucht und sogar Nistmaterial eingetragen. Und sie
bevorzugt zur Zeit eiweißreiche Nahrung, ein Verhalten, das
ebenso auf eine bevorstehende Geburt hinweist. Diese wäre
ausgesprochen wichtig, weil Zoogeburten bei Roten Pandas in den letzten
Jahren selten geworden sind. So gab es nur in zwei bis drei der 15
deutschen Katzenbär-Haltungen regelmäßig Nachwuchs.
Auch europaweit ist die Situation besorgniserregend: In den 75 Zoos,
die Rote Pandas zeigen, kamen 2006 lediglich 26 Junge zur Welt, von
denen 16 starben! Um herauszufinden, woran dies liegen könnte,
wurde jetzt vom Zuchtbuchführer des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms Martin van Wees (Rotterdam Zoo) und David
White (Marwell Zoological Park) eine weltweite Umfrage gestartet.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.06.2007
Nashörner – die neuen Chefs auf der
Grassavanne
Endlich war es soweit: Mit stampfenden Hufen preschten die drei
Nashörner der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen über ihre neue
Heimat, der 1,7 Hektar großen Grassavanne in der Erlebniswelt
Afrika. Dort fühlten sich gewaltigen Tiere sofort wie Zuhause –
und das war immerhin ehemals die südafrikanische Savanne. Die drei
Nashörner, ein Bulle mit dem Namen Lekuru – benannt nach einem Ort
in Südafrika – eine zweieinhalbjährige Kuh namens Tamu – was
auf Kisuaheli „Süße“ heißt – sowie die
zweijährige Nashorn-Kuh Cera – lateinisch für „Horn“ –
stammen ursprünglich von einer Farm in Südafrika. Bulle
Lekura war jedoch auch schon im Zoo von Pretoria zu Gast, bevor er mit
den Nashorn-Damen ins Ruhrgebiet wechselte. Dass sich die drei
Nashörner auf der Grassavanne gleich pudelwohl fühlten
verwundert nicht, denn die Anlage wurde mit Sand, Schlamm und Wasser
sowie zahlreichen Baumstämme zum Scheuern für die Tiere
möglichst naturnah gestaltet. In der Trennfelsmauer der
Grassavanne befinden sich "Durchgänge", so dass kleinere Tiere
ohne Probleme zu den größeren hinüber wechseln
können. Zu den neuen Nachbarn der Nashörner in der ZOOM
Erlebniswelt Afrika in Gelsenkirchen zählen außerdem
Große Kudus, Elenantilopen, Rappenantilopen, Strauße,
Geier, Helmperlhühner, Zebras, Springböcke und Marabus.
Besonders die Elenantilopen – als Pazifisten der Savanne bekannt –
waren beim ersten Besuch der beeindruckenden Nashörner aber sehr
vorwitzig und haben sich den großen Tieren immer wieder neugierig
genähert. Ein Großer Kudu Bock hat sich sogar getraut Nase
an Nase mit dem Nashornbullen Lekuru zu stehen, um mal auszuprobieren,
wer denn nun das Sagen auf der Grassavanne hat. Der Kudu Bock musste
dann jedoch kleinlaut weichen und eine neue Rangordnung akzeptieren.
Wer übrigens Eintrittskarten zum kostenlosen Besuch der neuen
Nashörner ergattern möchte, der sollte die derzeitige
Gelsenschau in der Veltins-Arena auf Schalke besuchen. Die ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen beteiligt sich an der bis zum 3. Juli
dauernden Veranstaltung mit einem eigenen Infostand, an dem nicht nur
ein Infofilm mit Impressionen aus der Erlebniswelt zu bewundern ist,
sondern auch ein Gewinnspiel mit Eintrittskarten als Preisen lockt. Und
die Nashörner warten schon auf neue Besucher, denen sie ihre
Stärke demonstrieren können…
Zoo Zürich, 02.06.2007
Zweite Dreamnight im Zoo Zürich
Zürich, 2. Juni 2007 – Zum zweiten Mal hat der Zoo Zürich am
Freitag, 1. Juni die Dreamnight durchgeführt. Rund 300 Kinder
hatten sich angemeldet und sind am Freitagabend trotz misslichen
Wetterverhältnissen mit ihren Eltern und Geschwistern in den Zoo
gereist. Der Zoo Zürich gehört zu den über 100 Zoos in
der ganzen Welt, die traditionsgemäss am ersten Freitag im Juni
eine Dreamnight organisieren. Insgesamt wurden gegen 250'000 Besucher
erwartet. Nach der erfolgreichen Première im 2006, hat der Zoo
Zürich auch dieses Jahr eine Dreamnight organisiert. Das Projekt
Dreamnight at the Zoo entstand vor 10 Jahren in den Niederlanden: Immer
am ersten Freitag im Juni sollen Kinder und Jugendliche, die infolge
ihrer Krankheit oder Behinderung den Zoo nicht oder nur schwerlich
besuchen können, zusammen mit ihrer Familie einen unbeschwerten
Abend im Zoo geniessen. Das Interesse an der Dreamnight im Zoo
Zürich war erneut gross: Rund 500 Besucherinnen und Besucher
erlebten am Freitagabend eine Traumnacht im Zoo. Claudia Poznik,
Leiterin des Projekts Dreamnight im Zoo Zürich bestätigt: „Es
ist schön, dass sich so viele Familien angemeldet und trotz
strömendem Regen gekommen sind. Das motivierte uns
zusätzlich, den kleinen Besuchern und ihren Familien mit diversen
Aktivitäten einen unvergesslichen Abend zu ermöglichen.“ Im
Zoo Zürich waren über 70 Mitglieder des Freiwilligen Teams
des Zoo Zürich und Zoo- Mitarbeiter im Einsatz. Sie organisierten
für die Besucher Aktivitäten rund um den Zoo und seine Tiere.
Auf einem Familien-Parcours konnten Pinguin-Eier bestaunt und
berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar
gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu
Tigergesichtern, Globi und Pingu begrüssten die Besucher am
Eingang und die beliebte Zoolinokarawane mit dem Lama und dem Alpaka
drehte ihre Runden durch den Zoo. „Der Familienparcous hat viel Spass
gemacht. Am besten war es im Exotarium – schön warm.“ erzählt
eine junge Besucherin, die mit ihrem Bruder und den Eltern an die
Dreamnight gekommen ist. „Wir waren bereits letztes Jahr an der
Dreamnight und haben uns schon lange auf diesen besonderen Abend
gefreut. Das bisschen Regen konnte uns nicht davon abhalten.“
fügen die Eltern hinzu. Solche Aussagen, all die frohen Gesichter
und die unzähligen Dankeschöns der vielen Besucher
bestätigen den Erfolg der zweiten Dreamnight im Zoo Zürich.
Dr. Alex Rübel, Direktor des Zoo Zürich, versichert: „Die
Dreamnight wird fester Bestandteil der Zooagenda bleiben, wir freuen
uns jetzt schon auf die dritte Ausgabe nächstes Jahr.“
Science Center botanika, 02.06.2007
Exotische Filmtiere bei botanika - Roter
Teppich für Waschbär, Waran und Co.
Eben noch für diverse Film- oder Fotoproduktionen im Einsatz,
schon zu Gast im grünen Science Center mitten im Bremer
Rhododendron-Park: Auch in diesem Sommer präsentiert botanika
wieder eine Sonderausstellung mit Tieren aus aller Welt. Diesmal
erleben die Besucher dabei viele tierische Stars hautnah. Ab dem 26.
Mai ist das Team der FilmTier Zentrale Deutschland mit einer bunten
„Besetzung" aus handzahmen tierischen Medienprofis bei botanika zu
Gast. Bis zum 2. September tummeln sich in den
Schaugewächshäusern jede Menge ungewöhnliche Vertreter
des Tierreiches. Von der quirligen
Weißbüscheläffchen-Familie in einer liebevoll
gestalteten Dschungellandschaft, über farbenprächtige
Papageien-Arten in einer großzügigen Flugvoliere, bis zum
Biotop-Pavillon mit einem zahmen Waschbären und beeindruckenden
Riesenschildkröten: Mehr als drei Monate lang werden über 30
naturnah gestaltete Terrarien und Gehege mit Schlangen, Spinnen und
vielen weiteren Exoten die Pflanzenwelten botanikas bereichern. Auch im
Entdeckerzentrum gibt es im Rahmen der aktuellen Sonderaustellung Neues
zu bestaunen: Zusätzliche Exponate gewähren hier einen Blick
hinter die Kulissen der Traumfabriken. So wirken etwa präparierte
Häute, die Schlange, Spinne und Co. abgelegt haben, nicht nur auf
der Leinwand verblüffend echt. Auf diversen Fotos und Plakaten
werden außerdem verschiedene Prominente mit einigen der
präsentierten Tiere gezeigt. Als besonderes Highlight können
sich auch die Besucher des grünen Science Centers an festen
Terminen mit verschiedenen trainierten Exoten ablichten lassen. Zudem
bietet botanika Tierführungen mit erfahrenen Mitarbeitern der
FilmTier Zentrale an. Sonderführungen für Gruppen und
Schulklassen stehen zusätzlich auf dem Programm.
Zoo Salzburg, 03.06.2007
Von der Biene und dem Honig - Wie kommt der
Honig ins Glas?
Wohin man auch schaut, Bäume, Sträucher und Blumen stehen in
voller Blütenpracht. Die Bienen haben jetzt viel zu tun. Bei einem
Ausflug besucht eine einzige Biene bis zu 1.000 Blüten und sammelt
dabei Nektar und Honigtau. Im Bienenstock angekommen, übergibt die
Sammelbiene ihre wertvolle Fracht an die Stockbienen, die dann die
Verarbeitung zum Honig übernehmen. In vielen Arbeitschritten
entziehen die Bienen dem Honig Wasser. Immer wieder wandert der Nektar
aus den Waben in die Honigmägen der Stockbienen. Das Trockenlegen
allein macht noch keinen Honig: Genauso wichtig ist die Fermentierung.
Immer wieder wandert der Nektar aus den Waben in die Honigmägen
der Stockbienen. Dabei wird der Honig mit wertvollen Stoffen wie den
Enzymen angereichert. Ist der Honig ausgereift, verschließen die
Bienen die Zellen in den Waben mit Wachsdeckeln. Und nun beginnt die
Arbeit der Imker! Jeder der nun wissen will, wie der Honig aus der Wabe
ins Glas kommt, kann am kommenden Mittwoch, 6. Juni 2007, ab 14 Uhr,
die Imker Peter Philipp und Wolfgang Wayrethmayr beim Honig schleudern
erleben.
Sea Life Oberhausen, 04.06.2007
World Ocean Day am 8. Juni 2007 -
Sonderaktionen im Sea Life Oberhausen
Zum 15. Mal findet am 8. Juni der World Ocean Day statt. Die SEA LIFE
Aquarien in Deutschland beteiligen sich mit Sonderaktionen um auf die
Gefährdung der Meere aufmerksam zu machen. Im Sea Life
Oberhausen gibt es spezielle Vorträge und Sonderfütterungen
für die Besucher. Das Sea Life zeigt Meeresbewohner aus den
tropischen und atlantischen Ozeanen sowie der Nordsee. Das Sea Life
Oberhausen ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen
Feiertagen. Das Sea Life Oberhausen bringt seinen Besuchern am World
Ocean Day die Meere besonders nah, neben Bewohnern aus der Nordsee und
dem Atlantik werden seit 2007 auch die Bewohner der tropischen Meere
gezeigt. Den ganzen Tag über finden Fütterungen in
verschiedenen Bereichen statt, vor allem die Fütterung am neu
gestalteten Ozeanbecken der „Tropischen Lagune der Haie“ ist ein echtes
Highlight: Hunderte farbenprächtige Fische versuchen Ihren
größeren Mitbewohnern, den Haien und Rochen das Futter
streitig zu machen. In speziellen Vorträgen der Sea
Life-Besucherbetreuer wird auf die Gefährdung der Weltmeere
aufmerksam gemacht. Den Besuchern sollen die Augen zu Themen, wie den
tragischen Folgen der Piratenfischerei, dem Sterben der
Korallenwälder sowie der Quälerei der Haie bei der Jagd nach
ihren Flossen geöffnet werden. Mit seinen SOS-Aktionen tritt Sea
Life mit verschiedenen Projekten schon lange für den Schutz
unserer Meere und der Wasserbewohner ein. Das Sea Life Oberhausen
sammelt im Rahmen dieser SOS-Aktionen Unterschriften und Spenden
für den Bau einer Schildkrötenrettungsstation in
Griechenland. Jeder von uns kann mithelfen die Weltmeere und deren
Bestand zu schützen, um sie für unsere Kinder, Enkel und
Urenkel erhalten zu können. Schon kleine Änderungen in
unserem Alltag können Großes zum Schutz unseres blauen
Planeten beitragen. Mit seinen Sonderaktionen zum World Ocean Day will
das Sea Life Oberhausen seinen Besuchern eine Anleitung für diese
kleinen Änderungen im Alltag und für die Erhaltung unserer
Meere geben. Der World Ocean Day wurde auf dem Umwelt-Gipfel der
Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel ist
es an diesem Tag auf die Gefährdung unserer Weltmeere aufmerksam
zu machen. Weltweit veranstalten am 08. Juni vor allem Zoos, Aquarien,
Schulen und Universitäten verschiedene Aktionen, welche die
Menschen auf die Bedrohung der Meere und deren Bewohner hinweisen. Mehr
Informationen gibt’s unter www.worldoceanday.org. Das Sea Life
Oberhausen ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen
Feiertagen. Das Sea Life Oberhausen gehört zur englischen Merlin
Entertainments Group und ist eins von zehn Sea Life Aquarien in
Deutschland.
Tiergarten Kleve, 04.06.2007
Wolle ade…
In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juni 2007 ist es wieder so weit: Das
Wetter wird wieder schöner und den Schafen im Tiergarten Kleve
geht es im wahrsten Sinne des Wortes an die Wolle! Täglich von
10.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 16.00 Uhr können die Besucher
live miterleben, wie die Schafe verschiedenster Rassen, klein,
groß, dick, dünn, mit Schwanz, ohne Schwanz, hornlos und mit
Hörnern geschoren werden. Der Höhepunkt der Schafschur ist
wie immer das große Schafschurfest, das diesmal am Sonntag, dem
17. Juni 2007. von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfindet. Nach Herzenslust
können die Besucher dann wieder selber spinnen und filzen, es gibt
Schönes und Nützliches aus Fell zu kaufen und das leibliche
Wohl kommt auch nicht zu kurz!
Tierpark Chemnitz, 04.06.2007
Tierpark veranstaltete erstmals die
„Dreamnight at the zoo“
Das Wetter meinte es am Freitagabend gut mit den besonderen Gästen
des Tierparks. An diesem Abend fand hier die Veranstaltung „Dreamnight
at the zoo“ für chronisch kranke und behinderte Kinder statt, die
zusammen mit ihren Familien oder Betreuern glückliche Stunden im
Tierpark verleben konnten. Sie waren die Hauptpersonen des Abends,
für die die Mitarbeiter des Tierparks, viele Helfer und über
40 Sponsoren viele Attraktionen auf die Beine gestellt hatten. 180
Gäste erlebten Kurzführungen, Tierkontakte, eine Eseltaufe,
verschiedene Spiele und Bastelaktionen, Kinderschminken, Kulinarisches,
einen Feuerwehr-Löschzug, eine Märchenstunde, Musik und Tanz,
Kutschfahrten u.v.m. Ein ganz herzlicher Dank gilt den Unternehmen,
Einrichtungen und Privatleuten, die diese Veranstaltung finanziell und
personell unterstützt und damit überhaupt erst
ermöglicht haben. Eine „Dreamnight at the zoo“ wurde vor über
10 Jahren zum ersten Mal vom Zoo Rotterdam durchgeführt. Nach und
nach schlossen sich der Idee immer mehr Zoos an, so dass inzwischen
weltweit fast 150 zoologische Einrichtungen einen solchen Abend
veranstalten, der auf der Nordhalbkugel immer am ersten Freitag im Juni
stattfindet. Jeder Zoo stellt sein eigenes spezielles Programm zusammen
und alle Mitarbeiter helfen ehrenamtlich mit. Die Einladungen werden
vorwiegend an Krankenhäuser und Institutionen verschickt, die
gesamte Veranstaltung ist für die Kinder und ihre Begleiter
kostenfrei. Der Tierpark Chemnitz beteiligte sich in diesem Jahr
erstmalig an dieser globalen Idee und plant für das nächste
Jahr eine Fortsetzung. Weitere Informationen zum Projekt „Dreamnight at
the zoo“ können unter www.dreamnightatthezoo.nl nachgelesen werden.
Zoo Zürich, 04.06.2007
Alt-Zoodirektor Dr. Peter Weilenmann wird 80
Am 5. Juni 2007 wird Alt-Zoodirektor Dr. Peter Weilenmann 80
jährig. Während seiner 17,5 jährigen Amtszeit von 1974
bis 1991 als Zoodirektor entstanden zahlreiche neue Gehege, unter
anderem eine Anlage für Schneeleoparden, das Menschenaffenhaus,
die Quarantäne- und Katzenzuchtstation, das Raubtierhaus und das
Exotarium. Letzteres war für ihn die grösste Herausforderung,
es beherbergt neben dem Aquarium und Terrarium vor allem
südamerikanische Tiere und findet weiterhin beim Publikum grossen
Anklang. Trotz seiner Vorliebe für Katzen wurden keine anderen
Tierarten benachteiligt. Die Katzen standen aber im Mittelpunkt seiner
Arbeit, zuallererst die Schneeleoparden, die er nicht nur im Zoo sehr
erfolgreich züchtete und aufzog, sondern mithalf, den
International Snowleopard Trust aufzubauen, der sich zum Ziel setzte,
den Schneeleoparden in der Wildnis zu erhalten. Dr. Peter Weilenmann
war ein ausserordentlich engagierter Zoodirektor, menschlich und
teamfähig. Als langjähriger Zootierarzt war das Amt für
ihn mehr Berufung als Beruf. Eine artgemässe Haltung der Tiere
hatte bei ihm immer erste Prioriät. Bekannt wurde er durch seinen
Kakadu GÖGGI, der ihn jeweils begleitete und durch die vielen
erfolgreichen Aufzuchten von Jungtieren, die von ihren Müttern
nicht angenommen wurden und in seinem Haus in Zürich Oberstrass
aufwuchsen. Dazu gehörten Schneeleoparden, Tiger, Leoparden,
Schwarze Panther und Nebelparder, aber auch ein Wallaby, ein kleines
Känguruh und die Eisbärin LUDMILLA, die nachher im Zoo
Zürich 30 Jahre alt wurde. „Sie war die Schlimmste“, sagt Peter
Weilenmann, „nach ihr mussten wir unsere Wohnung regelrecht sanieren“.
Nach seiner Pensionierung stellte er sich verschiedenen Stiftungen zur
Verfügung, die den Arten- und Naturschutz unterstützen. Der
Zoo Zürich, zu dem er in seiner heutigen Ausgestaltung die
Grundlage gelegt hat, gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und
wünscht ihm noch viele weitere schöne Lebensjahre.
Tiergarten Worms, 04.06.2007
Super Stimmung beim Sommerfest im Tiergarten
- 5.000 Besucher genossen die Sonne
Sonne pur, Kinderlachen überall, gute Laune bei Groß und
Klein – das war das diesjährige Sommerfest im Tiergarten Worms.
5.000 Besucher machten sich am ersten Juniwochenende auf den Weg in den
Tiergarten Worms. Zaubern, basteln, malen, kistenklettern,
Torwandschießen – Groß und Klein war immer in Action. Den
ersten Eindruck vom großen Familienfest bekam man gleich, wenn
man eine Runde mit der Eisenbahn drehte. Diese stand nie still; die
Bimmel der Bahn schallte durch den ganzen Tiergarten. Ob beim
Kinderschminken mit Nadine Münch, beim Luftballonmodellieren mit
Peter Pepper oder beim Rotznasentheater, überall sah man eine
große begeisterte Kindertraube um die Aktionsstände
ringsherum. Auf dem großen Teich im Tiergarten verfolgten
zahlreiche Leute eifrig, wie der Schiffmodellbauclub seine
unterschiedlichsten Boote auf dem Wasser fahren ließ. Auch zu
essen und zu naschen gab es reichlich. Waffeln, Quarkbrote, Steaks,
feurige Würstchen, Pommes, Eis und vieles mehr wurde für das
leibliche Wohl geboten. Nicht zu vergessen sind natürlich unsere
Tiere, die sich auch an diesen Tagen fein rausgeputzt hatten und sich
gar nicht scheu den Besucherströmen aus nah und fern zeigten.
Nicht nur Besucher aus Worms kamen um bei vielen Aktion mitzumachen.
Autokennzeichen sah man auch aus Alzey, Mainz, Darmstadt und
Ludwigshafen. Mit nach Hause nahmen viele an diesem Wochenende nicht
nur originell gestaltete Luftballons oder eigen gebastelte
Wachshände vom Freizeitengel, sondern auch jede Menge tolle
Erlebnisse und Eindrücke vom diesjährigen Sommerfest im
Tiergarten und benachbarten Schul- und Umweltgarten. Nicht selten
hörte man die Worte „Mensch hat sich hier viel getan“ oder „Ist
das schön geworden“ berichtete der Geschäftsführer der
Freizeitbetriebe Dieter Haag, der sich immer mal wieder unter die Menge
mischte. Meinungen, die nicht nur den Geschäftsführer gerne
hört, sondern auch das gesamte Team im Tiergarten erfreuen. Der
stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner dazu: „Ich bin begeistert wie
gut das Fest und der Tiergarten bei den Familien angekommen ist. Alle
können sehr zufrieden sein. Ein besonderer Dank gilt auch noch mal
dem gesamten Personal, im Besonderen unseren Auszubildenden, die alle
über das gesamte Wochenende hinweg eine tolle Arbeit geleistet
haben. Man hat gesehen, dass es nicht nur den Besuchern Spaß
gemacht hat.“ Auch nächstes Jahr wird es wieder am ersten
Juniwochenende ein buntes Fest für die ganze Familie geben. Der
Veranstalter Freizeitbetriebe Worms GmbH möchte an dieser Stelle
auch noch mal allen Ehrenamtlichen vom Deutschen Alpenverein und
Freundeskreis Tiergarten danken.
Alternativer Bärenpark® Worbis, 04.06.2007
Ehemaliges Grenzgebiet ist heute Refugium
für Familie der Bären - Aus der Exkursionsreihe: Auf den
Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der
Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 09.06. 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr an der Gaststätte „Wehnder
Warte“ in Wehnde und richten sich auf eine ca. vierstündige
Exkursion ein. Das Ziel dieser Exkursion ist ein Gebiet im Bereich der
ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem so genannten Sperrgebiet und
führt rund um den Lindenberg bei Wehnde. Die Natur genoss hier
über Jahrzehnte einen gewissen Schutz und entwickelte sich so zu
einem Refugium für viele ansonsten bedrohte Tiere und Pflanzen.
Ein Teil dieser wertvollen Bereiche sollen deshalb als „Grünes
Band“ einen Naturschutzstatus erhalten. Einem naturnahen Bachlauf
folgend, werden Trockenrasen, Nass- und Feuchtwiesen und ein
Laubmischwald erkundet. In diesen wertvollen Lebensräumen gibt es
eine Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten, so dass die Exkursion
sowohl für den botanisch Interessierten als auch für den
Tierfreund ein Erlebnis wird. Ein Europäischer Braunbär
(Ursus arctos) wird auch mit Sicherheit bei dieser Wanderung nicht
anzutreffen sein, aber die Begegnung mit einigen Vertretern der Familie
der Bären (Arctiidae) ist nicht auszuschließen. Solche
Bärenspinner aus der Familie der Schmetterlinge und andere
Insekten finden in der reich strukturierten Landschaft geeignete
Biotope.
Tiergarten Schönbrunn, 05.06.2007
HILFE FÜR ÖSTERREICHS EINZIGE
SCHILDKRÖTENART
Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige
österreichische Schildkrötenart. Ihr Lebensraum liegt vor den
Toren Wiens, im Nationalpark Donauauen. Um das Überleben der
Schildkröten zu sichern, ist es dringend erforderlich, ihre Gelege
vor Nesträubern zu schützen. Mit tatkräftigem Beistand
des Tiergarten Schönbrunn, des Nationalparks Donauauen und mit der
Vergabe von Patenschaften soll das nun getan werden. Gute
Eiablageplätze sind in den Donau-Auen selten geworden. Die wenigen
guten Stellen werden von Füchsen heimgesucht, die es gelernt
haben, die Schildkrötengelege zu plündern. Der Tiergarten
Schönbrunn unterstützt die Wiener Biologin Maria Schindler,
die nach frischen Gelegen fahndet und sie mit stabilen Metallgittern
schützt. Sie rettet überdies Gelege ohne
Überlebenschance, bringt sie zum ausbrüten in den Tiergarten
Schönbrunn und gibt die Jungen der Natur zurück. Verletzte
Tiere werden versorgt. Der Tiergarten garantiert die
veterinärmedizinische Betreuung und stellt Anlagen und Pfleger zur
Aufzucht von Jungtieren zur Verfügung. Mit einem Beitrag von 100
Euro für die Adoption eines Geleges können auch Sie
dafür sorgen, dass mehr gesunde Schildkröten als bisher
schlüpfen. Als Anerkennung erhalten Sie eine Urkunde, Nachrichten
über das Schicksal des Geleges, eine Führung in den
Lebensraum der Sumpfschildkröten an der Donau
Allwetterzoo Münster, 05.06.2007
„Rasputin“ ist nicht mehr allein - Der
schöne Amurtiger im Allwetterzoo Münster hat eine Frau!
War es ein gutes Zeichen, dass „Nely“, die zweijährige
Amur-Tigerin aus dem tschechischen Zoo in Dvur Kralove an ihrem
Geburtstag erstmals direkt auf „Rasputin“ traf? Zooleitung und
Tierpfleger im Allwetterzoo Münster sehen es jedenfalls so; denn
die Premiere am 1. Juni verlief friedlich. Beide Tiger kannten sich
bereits seit der Ankunft von „Nely“ Mitte März. Sie konnten sich
hören und riechen und hatten in den Wochen vor der ersten direkten
Begegnung bereits Kontakt durch ein so genanntes „Schmusegitter“.
„Rasputin“, im Dezember 2003 im Leipziger Zoo geboren und seit April
2005 im Allwetterzoo, ist von Natur aus eher ruhig. Er musste bei der
ersten Begegnung mit „Nely“ zwar einige Kratzer einstecken, hat das
aber nicht übel genommen. Immerhin hatte er seine neue Partnerin
provoziert, zeigte sich regelrecht ausgelassen und spielte mit „Nely“
Verstecken. Mehrfach war er durch den dichten Bambus geprescht und
plötzlich vor der Tigerin aufgetaucht. Diese erschrak und wehrte
sich mit Tatzenhieben. Inzwischen waren die beiden Tiger sehr zur
Freude zahlreicher Zoobesucher schon an einigen Tagen stundenweise
zusammen. Im Allwetterzoo geht man davon aus, dass aus den beiden ein
„Traumpaar“ wird!
Zoo Augsburg, 05.06.2007
Madagaskar
Die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), der auch der
Augsburger Zoo angeschlossen ist, hat für 2007 den Schutz der
Tierwelt Madagaskars zum Thema auserkoren. Als Beitrag dazu findet im
Augsburger Zoo am 9.6.2007 um 18.30 Uhr ein Vortrag statt. Als
Referentin agiert Frau Dr. Barbara Jantschke.Gerade Madagaskar weist
eine große Anzahl endemischer Arten auf, die durch die schnell
voranschreitende Ausbreitung der Menschen äußerst stark
bedroht sind. Frau Dr. Jantschke hat sich anläßlich einer
Reise auf diese faszinierende Insel vor Ort informiert und auch einige
Schnappschüsse mitgebracht. Die EAZA will mit iher Kampagne auf
die vorhandene Problematik im Zusammenspiel von Mensch und Tier
aufmerksam machen und zum Schutz der einmaligen Fauna aufrufen. Im
Anschluß an den Vortrag folgt eine Abendführung durch den
Augsburger Zoo, wo auch einige Tiere aus Madagaskar ein neues Heim
gefunden haben. Der Eintritt (Erwachsene 10,00 Euro, Kinder 5,00 Euro)
fließt direkt in das Projekt „Madagaskar“. Tagesbesucher des Zoos
zahlen nur den Aufpreis.
Tierpark Berlin, 05.06.2007
Kratzbürsten-Trio: Drei
Chinaleoparden-Kätzchen im Tierpark Berlin
„Joas“, „Atara“ und „Raaya“ werden die jüngsten Vertreter unserer
Chinaleoparden-Familie von ihren Pflegern genannt. Vor gut 6 Wochen, am
21. April, erblickten sie nach einer Tragzeit von 97 Tagen in
Friedrichsfelde das Licht der Welt. In der Abgeschiedenheit der
Mutterbox haben sie sich prächtig entwickelt. Drei Kilogramm
bringt jedes der Kätzchen heute schon auf die Waage, weniger als
ein Pfund war es bei der Geburt. Doch „Noomi“ – vor 8 Jahren im
Tierpark Cottbus geboren und seit 7 Jahren im Tierpark Berlin lebend -
ist nicht nur eine „nahrhafte“, sondern auch eine sehr wachsame Mutter.
So dauerte es ganze 8 Tage, bis „Noomi“ ihren Nachwuchs erstmals
für kurze Zeit verließ und unsere Pfleger feststellen
konnten, daß das Trio aus einem Männchen und zwei Weibchen
besteht. Normalerweise gelingt bei neugeborenen Großkatzen schon
nach 2 oder 3 Tagen diese Untersuchung. Diese Leoparden-Unterart ist
nicht nur in ihrer nordchinesischen Heimat, sondern auch in den
Tiergärten äußerst selten. Deshalb gibt es für sie
ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Auf Empfehlung des
Koordinators Dr. Flügger (Hamburg) traf im September 2006 „Benni“
von Hagenbecks Tierpark als neuer Partner für unser Weibchen bei
uns ein. Mitte Januar 2007 war dann Hochzeit, aber unsere „Noomi“
brauchte damals über eine Stunde um das Blut von „Benni“ in
Wallung zu bringen. Der Kater, 1992 im Tierpark Aschersleben geboren,
hat mit seinen 15 Jahren schon den Zenit eines Leopardenlebens
überschritten. Doch „Noomis“ Bemühen und die Geduld der
Pfleger wurden reichlich belohnt. Noch wirken die Kätzchen bei
ihren ersten Ausflügen in der großen Schaubox etwas tapsig,
aber das ändert sich schnell. Und drei sich gegenseitig
animierende Jungtiere sorgen für quirliges Leben und einen
weiteren Anziehungspunkt im Alfred-Brehm-Haus.
Zoo Köln, 05.06.2007
Ganz Köln ein Zoo
„Art-übergreifende Wanderwege“ ist der Titel einer
Satelliten-Ausstellung, die parallel zur „Tierschau“ des
Wallraf-Richartz-Museums im Kölner Zoo gezeigt wird. Auf
großen Tafeln lässt die Künstlerin Alice Stepanek die
Tiere des Kölner Zoos über ihre Gehegegrenzen hinaus in
Kölner Landschaften grasen. Elefanten baden im Rhein, Zebras
galoppieren durch den Grüngürtel und Giraffen durchstreifen
die Rheinwiesen. Die großformatigen Tafeln, die mit freundlicher
Unterstützung der DEVK produziert wurden, hängen passend zu
den gezeigten Tieren an den Gehegen im Zoo. Überzeugen Sie sich
davon, wie ganz Köln zu einem großen Zoo wird am Mittwoch,
6. Juni 2007 um 14.00 Uhr Treffpunkt: mit der Künstlerin am
Besucherservice
Zoo Osnabrück, 05.06.2007
Nun lachen sie zu fünft
Das markanteste Merkmal der Lachenden Hänse ist ihr lauter, etwas
schriller Gesang. Das Wort "Gesang" ist hier allerdings etwas fehl am
Platz, da es nichts mit dem idyllischen Gesang heimischer
Singvögel gemein hat. Es ist ein durchdringendes Keckern, das an
menschliches Gelächter erinnert und ihnen so ihren Namen
einbrachte. Seit Ende April lachen sie zu fünft. Denn da
verließen drei Jungvögel den Brutkasten. Zuvor haben sie als
Nestlinge dreißig Tage im Brutkasten verbracht und sich dort,
Dank der reichlichen Verpflegung durch die Altvögel, vom nackten
blinden Küken zu einem vollbefiederten Jungvogel entwickelt. Sie
haben nun das kompakte Aussehen der Altvögel, man kann sie aber
dennoch recht gut an den etwas kürzeren Schwanzfedern erkennen.
Aber damit ist die Brutsaison für die Lachenden Hänse noch
nicht beendet. In der Bruthöhle hat das Weibchen weitere Eier
gelegt, und wir warten gespannt, ob sich der Chor der Lachenden
Hänse noch vergrößern wird. In ihrer Heimat Australien
leben die Lachende Hänse (oder Kookaburras) in
Familienverbänden. Die Jungen bleiben bis zu vier Jahre bei den
Eltern und helfen bei der Aufzucht der nächsten Brut. So erlernen
sie das Brutgeschäft und verbessern auf dem kargen australischen
Kontinent die Überlebenschancen ihrer Geschwister.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 05.06.2007
Kleine Kuh aus Sulawesi
„Jeanette“ ist ein gerade vier Wochen altes Tieflandanoa. Tiere mit
seltsamem Namen sind in Stuttgart am ehesten in der Wilhelma zu finden
– so auch die Anoas „Jeanette“ mit Mutter „Julchen“ und Vater „Pascal“.
Es gibt zwei Arten, Berg- und Tieflandanoa. Die kleinsten heute noch
lebenden Wildrinder mit den kurzen geraden Hörnern leben sehr
zurückgezogen als Einzelgänger oder bestenfalls paarweise in
den feuchten, dichten Wäldern Sulawesis und ernähren sich von
Gräsern, Blättern, Früchten und Wasserpflanzen. Daher
liegt ihr Gehege in der Wilhelma auch etwas versteckt zwischen Takinen
und Onagern, denn die schäferhundgroßen, knapp 300 kg
schweren Anoas mögen keinen großen Trubel. Auf Sulawesi sind
diese ursprünglichsten aller Wildrinder vom Aussterben bedroht.
Verantwortlich dafür sind ihre Unverträglichkeit mit
menschlichen Siedlungen und die Jagd - wobei Anoas nicht wegen ihres
Fleisches, sondern wegen der Haut und der Hörner verfolgt werden.
In Zoos gelten die Tiere als sehr schwierig zu halten – einerseits
wegen ihrer Anfälligkeit für Parasiten, andererseits wegen
ihrer Sensibilität gegen Fütterungsfehler. Nachdem
erfolgreich aufgezogene Kälber bei Anoas keine
Selbstverständlichkeit sind und es im vergangenen Jahr in der
Wilhelma leider nur eine Totgeburt gegeben hat, ist die Geburt der
kleinen „Jeanette“ umso erfreulicher. Einige der in Stuttgart geborenen
Wildrinder sorgen zudem in anderen Zoos für Nachwuchs und somit
dafür, dass die Art erhalten bleibt.
Zoo Duisburg, 05.06.2007
Lockenkopf auf (vier) langen Beinen
Spätestens dann, wenn es statt zu bellen zu blöken
anfängt, kommt man dahinter, dass es sich bei dem
schokofarben-gelockten Wollknäuel im Stall der
Südamerika-Anlage weder um einen Pudel noch um einen
vierfüßigen Beatle-Verschnitt handeln kann! Es ist
nämlich ein vor genau zwei Wochen geborenes A l p a k
a-Mädchen, also ein Spross der zur weitläufigen
Kamelverwandtschaft zählenden Lama-Familie, das statt am
Fuße der Anden neben dem östlichen Brückenkopf der
Neuen Landschaftsbrücke im Zoo zur Welt kam. Alpaka-Wolle
zählt zu den kostbarsten Spinnprodukten überhaupt, deshalb
können dem kleinen Neuankömmling die derzeit etwas
schwankenden Wetterbedingungen nicht viel anhaben; Schwierigkeiten
machen zur Zeit lediglich die überlangen Stakelbeine, zumal beim
Galopp ist der Viertakt noch etwas stolpernd...
Zoologischer Garten Magdeburg, 05.06.2007
Löwenstark: Löwenbabys am
Löwentag erstmals auf der Außenanlage zu sehen
Am 10. Juni ist es endlich soweit: die drei knuddligen Löwenbabys
sind erstmals auf der Löwenanlage zu sehen. „Von 11 bis 16 Uhr
gibt es ein tolles Showprogramm von MDR1 RADIO SACHSEN-ANHALT auf der
Bühne vor dem Dickhäuterhaus mit Petra Zieger, Linda Feller,
Graham Bonney und vielen weiteren Künstlern,“ informiert der
Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Der Magdeburger Zoo erhielt fast 4.000
Namensvorschläge für den Löwennachwuchs! Die Namenstaufe
des Löwentrios findet am Sonntag um 14.15 Uhr auf der
MDR-Bühne vor dem Dickhäuterhaus statt. Außerdem
übernehmen zwei Firmen eine Tierpatenschaft über die
Löwenkinder. Die Löwenbabys brauchen jedoch noch weitere
Paten!
Arche Warder, 05.06.2007
Kinderchor der Oper Kiel im Tierpark Arche
Warder. „Tierisch gut“ Sonntag, 10. Juni 2007, 15.00 Uhr
40 Mädchen und Jungen vom Kinderchor der Oper Kiel geben am
Sonntag, den 10. Juni 2007 in der Arche Warder ein tierisches Konzert.
Unter der Leitung von Michael Nündel haben die Kids unter dem
Motto „Alle meine Tiere“ ein spezielles Programm für den Tierpark
einstudiert, in dem Gans, Esel, Schweine usw. eine große Rolle
spielen. Ob diese sich dann auch angesprochen fühlen, wird sich
zeigen. Das Arche Team wird eine ganze Reihe „tierischer Zuschauer“ in
Sicht- und Hörweite bringen. Während der einstündigen
Darbietung wird es einige kleine Überraschungen geben. Soviel sei
hier schon verraten: Die Kids singen nicht nur über die
Vierbeiner. Sie haben sie auch in die Vorstellung integriert. Für
das Publikum bedeutet das den einen oder anderen kleinen „Ortswechsel“.
Ein tierisches Konzert, das nicht nur Augen und Ohren, sondern auch die
Beine bewegt.
Vogelpark Herborn, 05.06.2007
Sechzig mittelhessische Lehrer sind von der
Vielfalt außerschulischer Lernorte im Norden des
Lahn-Dill-Kreises begeistert
Sechzig Lehrer aus 35 verschiedenen Schulen aus ganz Mittelhessen
fanden am vergangenen Samstag auf Einladung des Staatlichen Schulamts
Weilburg und der Naturschutzakademie Hessen den Weg ins
Johanneum-Gymnasium in Herborn. In Kooperation mit dem Forstamt
Herborn, dem Wildpark in Dillenburg-Donsbach, dem naturkundlichen
Museum von Zeitsprünge e.V. in Breitscheid-Erdbach und dem
Vogelpark Herborn-Uckersdorf fand in der Aula des Johanneums eine
regionale Lehrerfortbildung statt, in deren Mittelpunkt das hiesige
Angebot an außerschulischen Lernorten stand. Schon in den
Grußworten von Schulleiterin JuttaWaschke für das
Johanneum-Gymansium, Volker Imschweiler vom Staatlichen Schulamt,
Herborns Bürgermeister Hans Benner, Dillenburg erster
Stadträtin Elisabeth Fuhrländer sowie Carsten Wilke vom
hessischen Umweltministerium wurde die Vielfalt außerschulischer
Lernorte im alten Dillkreis als beispielhaft hervorgehoben und die
mittelhessischen Schulen zu reger Nutzung dieser attraktiven
Ausflugsziele ermuntert. Die Bedeutung der Vermittlung und Vertiefung
der naturkundlichen Lehrplaninhalte in außerschulischern
Lernorten wurde in einem sehr anschaulichen Referat von Professor
Hans-Peter Ziemek von der Fachgruppe Biologie und Didaktik der Biologie
der Universität Dortmund hervorgehoben. Bezeichnend sei, dass
Schüler heute problemlos in der Lage seien, 150
Pokémon-Karten zu unterscheiden, während sich die
Kenntnisse unserer Tier- und Pflanzenwelt leider in sehr viel
bescheidenerem Rahmen bewegten. Der Hochschullehrer hob hervor, dass
dies um so bedauerlicher sei, da wir uns derzeit in der Phase des
größten Artensterbens befinden, das die Menschheit je erlebt
hat. Nur was der Mensch kennt, sei er bereit zu schützen!
Wildpark Lüneburger Heide, 05.06.2007
Schwanenvater Bruno
Erst einen Tag alt und verstoßen von der Mutter, so finden
Spaziergänger den völlig geschwächten Schwan im Schilf
an einem Teich in Hanstedt/Nordheide. Der kleine Kerl schreit
erbarmungsvoll nach seiner Mutter, die sich jedoch nicht um ihren
Nachwuchs kümmert. Eine ganze Weile beobachtet das besorgte
Ehepaar das Drama. Das Küken verhedderte sich immer mehr im
Schilf, sodass er zu ertrinken droht. Kurzerhand befreien die “Retter“
ihn aus seiner misslichen Lage und bringen ihn in den Wildpark
Lüneburger Heide. Der Auszubildende Bruno Grabbert (20), handelt
sofort und bringt das ausgekühlte Findelkind unter die
Rotlichtlampe. „ Er war sehr geschwächt, ausgehungert und sein
Zustand besorgniserregend“, so der angehende Tierpfleger im dritten
Lehrjahr. Klein “Ole“, wie Bruno ihn gleich tauft, will aber nicht
fressen und so nimmt er ihn kurzerhand mit zu sich nach Hause. In den
ersten drei Nächten macht der selbsternannte Schwanenvater kein
Auge zu. Ole macht soviel Lärm bis er sein Ziel erreicht und neben
ihm im Bett schlafen darf. Er möchte nur kuscheln und
Körperkontakt, alles andere ist unwichtig und darauf müssen
Väter nun mal eingehen. Nach vielen Überredungskünsten
frisst der kleine Flauschball Geflügelfutter und entwickelt sich
prächtig. Aber auch ein kleiner Höckerschwan muss in die
Schule und so lernt er in der heimischen Duschwanne das Schwimmen, auch
die Futtersuche bringt ihn sein Ziehvater bei. Der Teich an der
Showbühne des Wildparks ist der ideale “Schulungsraum“. Hier zeigt
Bruno ihm, dass auch Wasserpflanzen und Gras auf den Speisplan eines
Schwanes gehören. Ole ist jetzt drei Wochen alt und frisst
selbständig, er lebt jetzt bei den Enten des Wildparks. Er
fühlt sich dort sehr wohl, aber wenn “Papa“ kommt freut er sich
tierisch und watschelt ihm freudig entgegen. Nach Feierabend geht Bruno
zwei Stunden mit ihm Spazieren, wobei er keinen Zentimeter von ihm
abweicht und ihm auf Schritt und Tritt folgt. Besonders Kinder sind
begeistert von dem ungewöhnlichen Gespann und dürfen den
Minischwan auch schon mal nähe bestaunen. Wenn Ole ausgewachsen
ist, darf selbst entscheiden ob er im Wildpark bleibt oder
weiterfliegen möchte. Bis dahin steht ihm Schwanenvater Bruno mit
Rat und Tat zur Seite.
Zoo Frankfurt, 06.06.2007
„Traumnacht im Zoo“ Veranstaltung für
chronisch kranke und behinderte Kinder
„Ist die echt? Kann man die streicheln?“, fragte Jakob
ehrfürchtig. Frank Jantoß, Tierpfleger im Exotarium des Zoo
Frankfurt, erklärte dem 8-Jährigen daraufhin Details
über die Lebensgewohnheiten der Boa Constrictor, die sich um
seinen Hals schlängelte. Jakob ist einer von 125 Kindern, die der
Zoo Frankfurt am letzten Freitag, 01. Juni, gemeinsam mit ihren
Familien, Erziehern oder Pflegern eingeladen hat. An diesem Tag fand
von 19 – 22 Uhr erstmalig die „Traumnacht im Zoo“ statt, eine
Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder sowie
Ihre Angehörigen, insgesamt 500 Personen. Die Veranstaltung wurde
1996 erstmalig im Rotterdamer Zoo durchgeführt und mittlerweile
auf viele Zoos weltweit übertragen. In Deutschland alleine waren
in diesem Jahr neun Zoos aktiv dabei. Der Zoo Frankfurt hat im Vorfeld
Förderschulen, Behindertenverbände und Krankenhäuser
angesprochen, so dass er Kinder mit den verschiedensten
Einschränkungen ansprechen konnte. Die Kinder waren in der
Traumnacht die VIP´s und konnten ein umfangreiches Angebot
genießen. Die kleinen Gäste fütterten Bären mit
Joghurt, staunten bei der Robbenschaufütterung oder probierten an
der Affenbar, was sonst die Menschenaffen so zu sich nehmen. Im
Grzimekhaus, in dem die Nachttiere leben, war ein
Kleintierstreichelgehege aufgebaut. Kinder spielten mit Hasen und
Meerschweinchen, wühlten in Mehlwürmern oder fütterten
einen Igeltanrek aus Madagaskar. Diese Beispiele sind nur ein kleiner
Ausschnitt aus dem unfangreichen Programm, welches die Tierpfleger
zusammenstellten. Geschicklichkeitsspiele, Bastelangebote,
Erinnerungsfotos, ein Fühltisch, Fütterungen, Lagerfeuer,
Ponyreiten und vieles mehr wurden ebenso begeistert angenommen. Ein
einmaliges Erlebnis war für viele auch das Tauchen im
Flusspferdbecken. Das besondere des Abends war, dass Kinder, die sonst
mit vielen Einschränkungen in ihrem Leben zurechtkommen
müssen, den Zoo für sich allein hatten. Der Zoo freut sich
über das viele positive Feedback. Eine Mutter, die Gast an dem
Abend war, schreibt: „ Gerade für uns als Familien, die immer
wieder versuchen, die Behinderung als Normalität zu leben, aber an
der Realität unserer Mitmenschen oft zu scheitern drohen, war es
ei echter Traum des sorglosen und selbstverständlichen
Miteinanders.“ Für den Zoo steht fest, dass die Traumnacht auch im
nächsten Jahr wiederholt wird. Er dankt für die
Ermöglichung dem Lions Club, der die Finanzierung der Angebote
übernahm, dem Deutschen Roten Kreuz, der die Veranstaltung
kostenlos betreute und eine Deckenspende beisteuerte sowie dem
Unternehmen Krögers Brötchen, welches die kleinen Gäste
mit einer Kuchenspende verwöhnte.
Tiergarten Schönbrunn, 06.06.2007
7. bis 10. Juni „Tag der Ozeane“
Seit dem UN-Umweltgipfel von Rio de Janeiro 1992 wird am 8. Juni
inoffiziell, aber weltweit, der „World Ocean Day“ gefeiert. Der
Tiergarten Schönbrunn schließt sich dieser Initiative zum
Schutz der Ozeane an und präsentiert von 7. bis 10. Juni beim
Aquarienhaus erfolgversprechende Projekte zum Schutz der Meerestiere:
Der deutsche Verein „Sharkproject“ kämpft für mehr Wissen
über den Hai und damit mehr Verständnis für den Schutz
der Tiere. Aktuelles Highlight: eine Forschungsexpedition zu den
Weißen Haien vor Südafrika – mit einem eigens für
diesen Zweck konstruierten U-Boot-Taxi. Die Korallenfarm des
Tiergartens ist Teil des EU-Projekts „Coralzoo“, das die tier- und
umweltschonende Vermehrung von Steinkorallen für Zoos,
Aquarienhäuser und den Tierhandel zum Ziel hat. Wissenschafter und
Studenten der Universität Wien erforschen und schützen seit
14 Jahren die Meeresschildkröten an den Stränden der
türkischen Mittelmeerküste. Der Tauchsportverband
Österreichs will sich noch mehr als bisher dem Umweltschutz und
der Wissenschaft widmen und propagiert umweltbewusstes Tauchen. An
allen vier Tagen finden Gratis-Führungen hinter die Kulissen des
Aquarienhauses statt.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.06.2007
Drei neue Kleinkatzen-Babys gehen auf erste
Streifzüge
Drei kleine „P“ entdecken die Welt – so jedenfalls könnte man die
Nachricht überschreiben, dass die drei Serval Jungtiere der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen nun flügge geworden sind und auf die
große, spannenden Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt
Afrika auf Entdeckungstour gehen dürfen. Hinter den drei kleinen
„P“ verbergen sich die beiden Weibchen Phila und Pompom sowie ihr
männlicher Begleiter Pit. Das Trio wurde am 12 April in der
Erlebniswelt geboren. Pascal Rösner, Tierpfleger in der ZOOM
Erlebniswelt Gelsenkirchen, fand die drei afrikanischen
Kleinkatzen-Babys als Erster. Deshalb fangen nun alle Namen des
Nachwuchses auch mit P an. Bislang haben die grazilen und schönen
Tiere ihre Kinderstube mit Mutter Shira in einem nicht einsehbaren
Gehege verbracht. Doch nun dürfen sie nach Belieben auf dem 150 qm
großen Gehege in der Dschungelhalle herumtoben. Dass die
Kleinkatzen-Babys bislang ihre Kinderstube nicht verlassen durften hat
seinen Grund, denn die Jungen sind bei der Geburt blind und öffnen
erst nach neun Tagen ihre Augen. Die ersten vier Wochen ihres Lebens
verbringen sie dann ausschließlich zusammen mit ihrer Mutter in
ihrer „Höhle“, bevor sie zu den ersten Steifzügen in ihre
neue Umwelt aufbrechen.
Zoo Basel, 06.06.2007
Kudu-Junges im Zoo Basel; eine Schönheit
mit Segelohren
Einen Monat ist er alt und erkundet schon ziemlich selbstsicher die
Aussenanlage. Bald wird der Kleine Kudu Endeleo die ersten
Ausflüge zu seinen grossen Nachbarn unternehmen. Die grazilen
Antilopen sind nämlich seit zehn Jahren mit den Giraffen
vergesellschaftet. Fast scheinen sie etwas übertrieben, die
riesigen Segelohren und grossen dunklen Augen von Endeleo, dem Kleinen
Kudu im Zoo Basel. Bei seiner Geburt am 2. Mai war der Kleine rund
siebeneinhalb Kilogramm schwer und fing gleich bei seiner Mutter
Vyakula (2) an zu trinken. Mittlerweile kostet er bereits von
Blättern und Grashalmen und entdeckt die Aussenanlage des
Antilopenhauses. In der Natur sind die Riesenohren und Kulleraugen den
grazilen Antilopen eine wirksame Hilfe gegen ihre Feinde und von diesen
haben sie nicht wenige. Leoparden, Wildhunden und Löwen sind sie
eine willkommene Beute. Mit wachsamen Augen mustern Kleine Kudus
deshalb unermüdlich ihre Umgebung und lauschen mit ihren
beweglichen Ohren aufmerksam in die Ferne. Werden sie unvermittelt
aufgeschreckt, stossen die scheuen Tiere bellende Schrecklaute aus.
Seit zehn Jahren teilen die Giraffen im Zoo Basel ihre Aussenanlage mit
den Kleinen Kudus. Bald wird auch Endeleo zum ersten Mal durch das Tor
zur Giraffenanlage schlüpfen und seine grossen Nachbarn
kennenlernen.
Wildpark Dillenburg-Donsbach, 06.06.2007
Aktionstag im Wildpark Dillenburg-Donsbach -
Der Weg des Honigs – von der Blume ins Glas
Was sie vielleicht noch nicht über die wichtige Arbeit der
fleißigen Bienen für unsere Natur und das Wohlergehen von
uns Menschen wussten – am Sonntag den 24. Juni wird ihnen ab 13.00 Uhr
der Imker Wolfgang Lampe vom Imkerverein an der Dill alle Fragen rund
um die Bienen beantworten. Neben zahlreichen Informationen und
Anschauungsmaterialien erwartet sie süßer, leckerer und vor
allem gesunder Honig im Wildpark Dillenburg-Donsbach. Wer also mehr
über die Bestäubung von Blumen und Bäumen, die
Heilwirkung von Bienenprodukten oder über die Lebensweise im
Bienenstock hautnah erfahren möchte, sollte sich diese Gelegenheit
nicht entgehen lassen. Für Kinder ist eine spannende Schatzsuche
vorbereitet, die vom Kassenhaus bis zur Oranienhütte zu lösen
ist. Zum Abschluss kann eine Blume gebastelt werden – die Materialien
werden selbstverständlich bereit gestellt.
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dieneueepoche.com
- 07.06.2007
Elefantenwilderer mehr an Fleisch als an Elfenbein
interessiert
Waldtiere in Zentralafrika besonders begehrt –
Schweizer Wildtierfotograf deckt Elefantenfleischhandel auf
Wenn internationale Tierschützer über Elefanten reden, ist
Elfenbein das zentrale Thema – so auch jetzt bei der Haager Konferenz
zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES). Doch die
Waldelefanten Zentralafrikas sind vor allem wegen ihres Fleisches im
Visier der Wilderer. Je länger die Regierungen diesem Treiben
zuschauen, desto stärker ist der zentralafrikanische Waldelefant
vom Aussterben bedroht, wie der Schweizer Wildtierfotograf Karl Ammann
betont. Ammann hat in Begleitung eines AP-Journalisten und eines
Reporters der Sendung „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens
dokumentiert, wie Elefantenfleisch an der Grenze zwischen der
Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo
geschmuggelt und gehandelt wird. In Zentralafrika erhält ein
Wilderer umgerechnet gut 130 Euro für die Stosszähne eines
Elefanten, aber bis zu 4.450 Euro für das Fleisch. ... „Das
Wildern der Elefanten in den Wäldern Zentralafrikas hat vor allem
das Fleisch zum Ziel, während Elfenbein ein Nebenprodukt geworden
ist“, gibt sich der Wildtierfotograf, Ökonom und
Artenschutzaktivist Ammann überzeugt. Das Wildern sei hier auch
stärkerer verbreitet als im Süden und Osten Afrikas. Die
Waldelefanten in Zentralafrika sind kleiner und dunkler als ihre
Artgenossen in den Savannen im Süden und im Osten. Ihre
Stosszähne sind weniger gekrümmt, und die Ohren haben eine
ovalere Form. Die Waldelefanten sind von Guinea bis nach Uganda
verbreitet, konzentrieren sich aber vor allem auf das Kongo-Becken. Sie
leben in kleinen Gruppen im dichten Regenwald. Experten schätzten
die Population im Kongo-Becken im Jahre 1989 auf etwa 172.000 Tiere.
Netzzeitung.de - 07.06.2007
Elefantenfleisch begehrter als Elfenbein
Nicht die Jagd nach Elfenbein gefährdet die Waldelefanten
Zentralafrikas. Der Handel mit dem Fleisch der Tiere ist derart
profitabel, dass auch Regierungsvertreter mitmischen.
Allgemeine Zeitung Namibia - 06.06.2007
CITES gibt grünes Licht für Elfenbeinexport
In Den Haag in den Niederlanden wurde auf der 14. Konferenz des
Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) beschlossen, dass der Verkauf
von 60 Tonnen Elfenbein, der im Prinzip auf der letzten CITES-Konferenz
im Jahre 2002 genehmigt worden war, nun endgültig erlaubt werde.
Zehn Tonnen aus Namibia, 20 Tonnen aus Botswana und 30 Tonnen aus
Südafrika dürfen an Japan verkauft werden, nachdem der
Ständige Ausschuss der Artenschutzkonvention festgestellt hatte,
dass seit der Konferenz vor fünf Jahren, genaueste Informationen
über Wilderei und Elefantenbestände in den drei Ländern
eingereicht und kontrolliert worden seien. Dies war eine Voraussetzung
für die endgültige Genehmigung für den Verkauf der
Elefantenstoßzähne, die in den drei Ländern aufbewahrt
werden. ... 1989 wurde weltweit der kommerzielle Handel mit Elfenbein
untersagt. Im Jahre 1997 erlaubte CITES Namibia, Botswana und Simbabwe
den einmaligen Verkauf von insgesamt 50 Tonnen Elfenbein an
verschiedene Händler aus Japan. Die Versteigerungen der
Stoßzähne erbrachten insgesamt fünf Millionen US-Dollar.
derstandard.at - 06.06.2007
Für Säbelgriffe und "Medizin":
Nashorn-Wilderei im Zunehmen
Die Wilderei von Nashörnern nimmt immer mehr zu: Wie die
Artenschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) in einer
Aussendung berichtete, treiben es die illegalen Jäger seit dem
Jahr 2000 so weit, dass die Bestände bedroht sind. Das ergab eine
Studie in acht afrikanischen Staaten, die von "Traffic", dem
gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion
IUCN, durchgeführt wurde. Sie ist am Mittwoch auf der
Artenschutzkonferenz CITES in Den Haag vorgestellt worden. Ein
besonderes Problem ist das illegale Töten von Nashörnern
besonders in Simbabwe und der Demokratischen Republik Kongo: Zwischen
2003 und 2005 wurden dort 60 Prozent der Nashornbestände für
den illegalen Handel getötet, so der WWF. Das Horn der Tiere werde
vor allem nach Asien und in den Mittleren Osten verkauft. Das Horn wird
vor allem nach Asien als Bestandteil traditioneller "Medizin" und als
Material für Säbelgriffe in den Mittleren Osten, besonders in
den Jemen verkauft.
derstandard.at - 05.06.2007
eBay verbietet internationalen Handel mit Elfenbein
Das Internet-Auktionshaus eBay verbietet den grenzüberschreitenden
Online-Handel mit Elfenbein. Sprecherin Nicola Sharpe erklärte am
Dienstag, man werde die betroffenen eBay-Händler darauf aufmerksam
machen, dass sie möglicherweise die legale Herkunft ihrer
Elfenbeinprodukte beweisen müssten. Das Verbot wurde am Rande der
Konferenz der UN-Artenschutzbehörde (CITES) in Den Haag bekannt.
Es bezieht sich nur auf den internationalen Handel, nicht auf
Verkäufe innerhalb von Landesgrenzen, wie Sharpe erklärte.
Die Gesetze dazu variierten von Land zu Land. Die britische
Tierschutzorganisation International Fund for Animal Welfare handelte
das Verbot mit eBay aus. Sie erklärte, man wolle ein Signal an die
171 CITES-Mitglieder aussenden, den Handel mit Elfenbein weiter
einzuschränken und Elefanten vor Wilderei besser zu schützen.
Peter Prueschel von Animal Welfare sagte, es sei schwierig, bei eBay
zwischen nationalem und internationalem Handel zu unterscheiden. "Darum
sagen wir ihnen, dass sie früher oder später Elfenbein
insgesamt verbieten müssen", sagte er.
derstandard.at - 04.06.2007
"Man kann doch nicht ganz Afrika zu einem Disney-Park
machen"
Die Zulassung des Verkaufs von 60 Tonnen Elfenbein durch die
Artenschutzkonvention CITES baut nach Ansicht ihres
Generalsekretärs Willem Wijnstekers den Schutz von Elefanten nicht
ab. Auf der 14. Artenschutzkonferenz unter dem Washingtoner
Schutzabkommen verteidigte er am Montag in Den Haag die
Elfenbeinverkäufe aus Afrika mit Verweis auf eine ausgewogene
Beurteilung. Länder mit unterschiedlichen Elefantenbeständen
könnten in dieser vieldiskutierten Frage auch unterschiedliche
Positionen vertreten. Der Ständige Ausschuss der
Artenschutzkonvention hatte vor der Konferenz dem Verkauf von 60 Tonnen
Elfenbein aus drei afrikanischen Staaten an Japan zugestimmt.
dieneueepoche.com - 03.06.2007
Drei afrikanische Länder dürfen Elfenbein
verkaufen - Konferenz der Mitglieder des Washingtoner
Artenschutz-Übereinkommens eröffnet
Das Vorstandsgremium des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens
(CITES) hat den Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus dem südlichen
Afrika an Japan genehmigt. Zum Auftakt einer Konferenz der 171
Mitgliedstaaten in Den Haag sagte CITES-Generalsekretär Willem
Wijnsteker am Sonntag, man wolle sich im Kampf um das Überleben
bedrohter Arten früher als bislang einmischen. Bislang sei das
Gremium erst aktiv geworden, wenn die Arten bereits nahezu oder ganz
ausgerottet worden seien, sagte Wijnsteker. Laut der Entscheidung der
Vorstandsmitglieder aus 18 Ländern vor Beginn der Konferenz am
Samstagabend dürfen Südafrika, Botsuana und Namibia ihre
Vorräte an Stoßzähnen verkaufen, die von natürlich
verendeten Tieren stammen. Der Handel würde strengstens
kontrolliert, versicherte John Sellar vom CITES-Sekretariat: „Es ist
ausgeschlossen, dass sich ein Wilderer unbemerkt in dieses System
einschleichen kann.“ Auch die Umweltstiftung WWF erklärte, sie
halte die Kontrollen für zuverlässig. Andere
Tierschutzgruppen zeigten sich weniger überzeugt.
derstandard.at - 03.06.2007
Europas bedenklicher "Hunger nach dem Besonderen"
Die Europäische Union ist einer neuen Studie zufolge der weltweit
größte Importeur wilder Pflanzen und Tiere sowie deren
Produkten. Für die Untersuchung von "Traffic", dem
Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, wurden
Umfang und Menge des Wildartenhandels in der EU untersucht.
PR-Inside.com - 04.06.2007
Tierrechtler fordert Umweltminister Gabriel zur
Niederlegung seiner Knut-Patenschaft auf
Tierrechtler Frank Albrecht, der den Medienrummel um Knut
auslöste, bezichtigt in seiner heutigen Presseerklärung,
Umweltminister Gabriel der Heuchlerei. Weiterhin fordert er
Umweltminister Sigmar Gabriel auf, sein Patenschaft für Knut
nieder zulegen. Hintergrund von Albrechts Vorwurf und Forderung ist die
deutsche Zustimmung, auf der CITES-Konferenz in Den Haag, für den
Export von 60 Tonnen Elfenbein (Körperteile von Elefanten) nach
Japan. Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt und
Reaktorsicherheit (BMU), dessen Minister Herr Gabriel ist, hatten im
Namen Deutschlands, dieser Freigabe zugestimmt.
'Es ist ein Skandal, dass der Mord an mehr als 5000 Elefanten (= 60
Tonnen Elfenbein) von Herrn Gabriel, durch die Exportzustimmung seines
Ministerium, im nach hinein befürwortet wurde. Das ist mehr als
ein blutiger Skandal. Es ist ein herber Rückschlag für den
Artenschutz', so Albrecht kritisch. 'Während man in Zoos, im Namen
angeblichen Artenschutzes, Elefanten vergewaltigt, um für
Nachwuchs zu sorgen, werden ihre letzten Verwandten in Freiheit, u.a.
für die menschliche Potenz, niedergemetzelt und immer weiter
ausgerottet. Das Herr Gabriel, ein Umweltminister, der Artenschutz
propagiert, diesen menschlichen Wahnsinn für gut (Zustimmung
Exportgenehmigung) heißt, ist nicht nachzuvollziehen und zu
kritisieren.' Der Tierrechtler geht noch weiter und fordert den
Umweltminister auf, seine Patenschaft zu Eisbär Knut abzugeben. Er
sieht angesichts Gabriels Zustimmung zum Elfenbeinexport einen
erheblichen Widerspruch zu den sonstigen politischen Aussagen die Herr
Gabriel im Zusammenhang mit Artenschutz macht.
derstandard.at - 03.06.2007
Konvention zum Artenschutz hat in "Schwebezeit"
gegenteiligen Effekt
Eigentlich wurde die Konvention zur Einschränkung des Handels mit
bedrohten Arten, CITES, dafür gegründet, um gefährdete
Tiere und Pflanzen zu schützen. Nun hat ein französischer
Forscher entdeckt, dass vor allem jene Arten, die schützenswert
scheinen, vor Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen noch
stärker in Bedrängnis kommen: Bis nämlich ein
Handelsembargo in Kraft tritt, boomt der Handel mit den bedrohten Arten
noch extremer, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. ...
Rivalan und sein Forschungsteam haben die Handelsdaten für 46
Tierspezies genau analysiert. ... Ein effektiver Weg, diese ohnehin
schon gefährdeten Tiere zu schützen, wäre, die
Zeitspanne zwischen dem Schutzvorschlag und der legalen Durchsetzung zu
verkürzen.
news.ch Sonntag, 3. Juni 2007
Artenschutz-Konferenz in Den Haag eröffnet
Die 14. Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen CITES
ist in Den Haag eröffnet worden. «Unsere Entscheidungen
werden unsere Kinder und Enkelkinder in der ganzen Welt
betreffen», sagte die niederländische
Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg während der
Eröffnungszeremonie. Zwei Wochen lang werden rund 2500 Delegierte
aus 171 Staaten darüber debattieren, welche bedrohten Arten
künftig international gehandelt werden dürfen. Haie, Tiger,
Elefanten, Korallen, der Europäische Flussaal und Tropenholz
stehen im Mittelpunkt des Interesses. Für europäische
Länder sind die Ergebnisse der Beratungen von besonderer
Bedeutung. Nach einer jüngsten Studie von
Naturschutzverbänden ist die EU weltweit grösster Importeur
wilder Pflanzen und Tiere, von Elfenbein und Tropenhölzern bis zu
Kaviar und Fischen aller Art.
spektrumdirekt.de - 05.06.2007
Wer
süß ist, lebt gefährlich - Das Schicksal der Plumploris
Sie sind klein, süß und erfreuen sich wachsender Beliebtheit
- als Heilmittel, Liebestrank oder auch als Haustier. Kein Wunder, dass
Plumploris immer seltener werden. Jetzt soll der Handel mit den akut
bedrohten Halbaffen auf der Artenschutzkonferenz in Den Haag verboten
werden. Doch ob die Schutzbestimmungen greifen, weiß niemand.
derstandard.at - 03.06.2007
Lebensraum der Tiger binnen 150 Jahren um 93 Prozent
geschrumpft
Kein Platz für Tiger: In nur 150 Jahren ist der Lebensraum der
gestreiften Großkatzen weltweit um etwa 93 Prozent geschrumpft.
Allein in den vergangenen zehn Jahren seien die Tiger-Gebiete um 41
Prozent kleiner geworden, schreiben US-Forscher im Fachjournal
"BioScience" des Amerikanischen Instituts für Biologische
Wissenschaften, AIBS. Mittlerweile gebe es weltweit nur noch rund 5.000
wild lebende Tiger. Asiens
größtes Raubtier sei in isolierte Populationen verbannt
worden, kritisieren die Biologen um Eric Dinerstein von der
Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF). Um 1850 hätten
die Tiger noch ein Gebiet besiedelt, das vom Kaspischen Meer bis nach
Java und Bali reichte.
Yahoo! Nachrichten - 31.05.2007
Hilfe für Deutschlands seltensten Vogel
Ein kleiner Vogel lässt die Menschen in einem
westniedersächsischen Hochmoorkomplex nach seiner Pfeife tanzen.
Die knapp 5000 Hektar große «Esterweger Dose» ist das
letzte Brutgebiet des Goldregenpfeifers in Mitteleuropa. Durch gezielte
und ungewöhnliche Schutzmaßnahmen soll der braungefiederte
Vogel vor dem Aussterben gerettet werden. Bis zu 180 000 Euro
jährlich lässt sich das Land Niedersachsen die Rettungsaktion
kosten. «Der Goldregenpfeifer ist der seltenste Vogel in
Deutschland», begründet Hermann Wreesmann vom
Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,
Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Oldenburg das Engagement. Ein
leichter Anstieg der Population sei bereits festzustellen.
spiegel.de - 05.06.2007
Leuchtfrosch und Großmaulfisch in
Südamerika entdeckt
In der ehemaligen niederländischen Kolonie Surinam haben Forscher
24 bislang unbekannte Spezies entdeckt. Darunter sind auch ein lila
leuchtender Frosch und sechs verschiedene Fischarten. Die Biologen
waren im Auftrag von Goldschürfern unterwegs.
welt.de - 06.06.2007
Tropische Frösche fuhren mit dem Wassertaxi
Mit dem Wassertaxi breitete sich die größte Gattung
tropischer Frösche vor 47 bis 29 Millionen Jahren in den
amerikanischen Tropen aus. Die bunten Hüpfer sind im Gegensatz zu
den in Europa heimischen Arten bei ihrer Vermehrung nicht auf Wasser
angewiesen: Sie sparen das Kaulquappenstadium einfach aus.
ORF.at - Dienstag, 05.06.2007
Flusskrebse sollen wieder heimisch werden
Der Flusskrebs ist im Burgenland weitgehend ausgestorben, es gibt nur
wenige Restbestände. Die Hauptschule Stegersbach setzte daher 300
Edelkrebse in einem Teich aus, um sie wieder anzusiedeln und ihre Art
zu retten. ... Vor Jahrzehnten war der heimische Edelkrebs eine
beliebte Delikatesse - doch das ist längst Geschichte, denn der
Flusskrebs kommt im Land nur mehr punktuell vor, sagt Ernst Breitegger
vom Burgenländischen Naturschutzbund. Das Aussterben der heimische
Flusskrebse habe eine wesentliche Ursache: die so genannte
"Krebs-Pest", sagt Krebs-Experte Christian Holler. "Diese
Krankheit wurde aus Amerika eingeschleppt und sie wird aktuell
vorwiegend mit amerikanischen Krebsen bei uns verbreitet, nämlich
mit dem so genannten Signalkrebs", so Holler. Edelkrebse sind
eine Art Wasserpolizei. Eine solche Aufgabe werden sie auch im Teich
der Stegersbacher Golfschaukel zu erfüllen haben, so Kilian
Reisinger vom Thermengolf Lafnitztal. "Das Projekt soll eine
ökologische Aufwertung der Bewässerungsanlage, dieses
Teiches, sein, eine Krebs-Zucht haben wir nicht vor", so
Reisinger.
Tirol Online - 04.06.2007
Steinböcke am Außerferner Säuling
ausgesetzt
Vier vierbeinige Paarhufer mit Ziegenbart und stattlichem gebogenen
Gehörn werden bei Wanderern rund um den Säuling für
Aha-Erlebnisse sorgen. Am Pflacher Haus- und Grenzberg zu Bayern wurden
jetzt vier Steinböcke in die Freiheit entlassen. Sie stammen
ursprünglich aus einem Nationalpark im tschechischen Homudov und
wurden im Herbst 2006 vom Alpenzoo in Innsbruck für die Pflacher
angekauft. Dort wurden sie auf Herz und Nieren geprüft und
für vollkommen gesund befunden. Nach einer halbjährigen
Akklimatisationszeit im Innsbrucker Gehege war es vor wenigen
Tagen so weit: Die zwischen einem und zwei Jahre alten Jungtiere wurden
nach Pflach transportiert, um dort die Population zu dem bereits auf
natürlichem Wege vom Plansee herauf zugewanderten Steinwild zu
erweitern.
derstandard.at - 06.06.2007
Und schon wieder ist Japan abgeblitzt
Sieg für die Walschützer: Die Welt-Artenschutzkonferenz hat
einen Antrag der Walfangnation Japan abgelehnt, die Wal-Bestände
in den Weltmeeren überprüfen zu lassen. Damit sei der "leicht
zu durchschauenden Versuch Japans" vereitelt worden, das strikte
Fangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWC) der zu
unterlaufen, sagte der Deutsche Delegationsleiter Jochen Flasbarth am
Mittwoch in Den Haag. Er begrüßte die deutliche
Entscheidung, die mit 67,5 Prozent der Stimmen fiel.
Heidenheimer Neue Presse - 06.06.2007
Niederlage für Walfangnation Japan auf
Artenschutz-Konferenz
Sieg für die Walschützer: Die Welt- Artenschutzkonferenz hat
einen Antrag der Walfangnation Japan abgelehnt, die Walbestände in
den Weltmeeren überprüfen zu lassen. Damit sei der leicht
durchschaubare Versuch Japans vereitelt worden, das strikte
Walfangverbot zu unterlaufen, hieß es von der deutschen
Delegation. Dort wurde die deutliche Entscheidung begrüßt.
Die Konferenz hatte den Antrag Japans mit 67,5 Prozent der Stimmen
abgelehnt.
derstandard.at - 01.06.2007
Wale bleiben geschützt, das bisherige Fangverbot
aufrecht
Das seit 1986 geltende Moratorium zum Schutz der Wale bleibt aufrecht.
Eine Abstimmung am Freitag, dem letzten Tag der 59. Konferenz der
Internationalen Walfangkommission (IWC) in Anchorage in Alaska, ist
insofern zugunsten des Walschutzes ausgefallen, als sich die
erforderliche Zweidrittelmehrheit zur Aussetzung des Moratoriums nicht
fand. Das
Abstimmungsergebnis zeigt deutlich, wie zerstritten man innerhalb der
76 Mitglieder der IWC ist: Es gab 37 Stimmen pro und vier Stimmen
kontra Walfangmoratorium. Sämtliche Nationen, die als
Befürworter des Walfangs gelten, enthielten sich der Stimme. Schon
bei der Konferenz im Vorjahr war deutlich geworden, dass die
Walfangkommission nahe der Handlungsunfähigkeit agiert. Die
japanische Delegation drohte auch heuer wieder mit dem Ausstieg aus dem
Gremium und überlegt, eine Parallelorganisation zu gründen.
spiegel.de - 07.06.2007
Reifen-Riff wird abgebaut
Es sollte das größte künstliche Korallenriff der Welt
werden: 1972 wurden an der Küste Floridas vor Fort Lauderdale rund
zwei Millionen alte Autorreifen versenkt - doch Korallen kamen einfach
nicht. Jetzt wird der Müll wieder aus dem Meer geholt.
derstandard.at - 05.06.2007
Künstliches Altreifen-Riff geriet zur
ökologischen Katastrophe
Vor der Küste Floridas haben Taucher damit begonnen, Tausende von
Altreifen vom Meeresboden zu bergen. Die Reifen waren in den siebziger
Jahren versenkt worden, um daraus das größte künstliche
Riff der Welt zu bilden, das zum neuen Lebensraum für
Meeresbewohner und alternativen Tauchziel für Freizeitsportler
werden sollte. Tatsächlich entpuppte sich das Vorhaben aber als
ökologische Katastrophe.
Fuldainfo - 04.06.2007
Erfolgsgeschichte Nationalpark Kellerwald
Umweltminister Wilhelm Dietzel hat sich begeistert über die
dreijährige Erfolgsgeschichte und das Nationalparkfest im Wildpark
Edersee geäußert. In den drei Jahren seit der Gründung
des Nationalparkes Kellerwald-Edersee konnten große Erfolge
verzeichnet werden, so der Minister. Das Netz der Wanderwege ist auf
die Belange der Natur angepasst sowie zur Besucherlenkung gut
ausgeschildert worden. Ganz aktuell wurde ein barrierefreier Weg
ausgewiesen, der auch Rollstuhlfahrern das Erleben des Nationalparkes
möglich macht. Darüber hinaus wurde intensiv an dem
Nationalparkplan gearbeitet, mit dessen Abschluss noch in diesem Jahr
zu rechnen sei. Damit steht dann eine wissenschaftlich fundierte und
solide mittelfristige Planung für den Nationalpark zur
Verfügung, erklärte heute Umweltminister Wilhelm Dietzel in
seiner Begrüßungsansprache im Nationalpark
Kellerwald-Edersee. ... Neben der dreijährigen Erfolgsgeschichte
lockt heute natürlich auch das Nationalparkfest im Wildpark
Edersee aufgrund seines attraktiven Programms wieder zahlreiche
Besucher und insbesondere viele Kinder in den Wildpark. Bastel- und
Malaktionen, Lesungen aus Kindertierbüchern,
Wildtierfütterungen, eine Nationalparkrallye mit
Geschicklichkeitsspielen und viele weitere Angebote haben den
zahlreichen Besuchern auch beim diesjährigen Nationalparkfest
wieder einen erlebnisreichen Tag ermöglicht. Auf Einladung der
Hessischen Landesregierung nahm auch eine hochrangige Delegation der
russischen Partnerregion aus Jaroslawl an der Veranstaltung teil.
derstandard.at - 05.06.2007
Kulturflächen und Klimawandel bedrohen zahlreiche
Vogelarten
Bis zum Jahr 2050 werden die Lebensräume von mindestens 400
Vogelarten um mehr als die Hälfte schrumpfen. Verantwortlich ist
der Mensch - durch den von ihm verursachten Klimawandel und die
Umwandlung natürlicher Lebensräume in Kulturflächen,
berichten US-Forscher im Journal "PLoS Biology". Von den insgesamt
8.750 Landvogelarten, die es auf der Welt gibt, werden 980 bis 1.800
bis Ende des Jahrhunderts durch den Wandel ihrer Lebensräume
gefährdet. Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Vogelarten werde
im gleichen Zeitraum um 30 bis 50 Prozent ansteigen. Die Forscher um
Walter Jetz von der University of California San Diego (La
Jolla/US-Bundesstaat Kalifornien) hatten die Szenarien des Millennium
Ecosystem Assessment (MA) genutzt, um die globale Entwicklung der
Vogelwelt im 21. Jahrhundert abzuschätzen. Dieses Modell gibt an,
wie viel Fläche einer Region vom Klimawandel und der Ausbreitung
der Landwirtschaft betroffen ist und wie sie sich verändern wird.
Denkbar ist etwa die Umwandlung von Wiesen in Ackerland oder die
Versteppung bestimmter Regionen infolge des Klimawandels. Diese Daten
kombinierten die Wissenschafter mit Angaben zum weltweiten Vorkommen
der Vogelarten.
derstandard.at - 06.06.2007
Braunbären-Aufregung kann Slowakei nur ein
müdes Lächeln entlocken
Darüber, dass in Bayern und der Schweiz das Einwandern eines
einzigen Braunbären schon für gewaltiges Aufsehen und
Schwarmbildung unter Touristen wie auch Jägern auslöst, kann
man in der Slowakei höchstens schmunzeln. Der slowakische
Jagdverband behauptet, derzeit würden mehr als 1.400 der Tiere in
der Slowakei in freier Natur leben und spricht von einer angeblich zu
starken Vermehrung der Tiere. Das Umweltministerium ist
zurückhaltender und spricht von 800 bis 850 Bären. Als
"optimale Anzahl" für die Slowakei nannte Jan Mizera, Chef des
staatlichen Umweltschutzes, "ungefähr 400" Bären. Das zur
Verfügung stehende Territorium sollte etwa 2.000 Hektar groß
sein, sagte Mizera, in der Slowakei seien es nur 800 oder 900 Hektar.
Jan Mizera fordert deswegen eine Erleichterung bei der Genehmigung der
Abschüsse für Bären. 2006 sind 70 Genehmigungen erteilt
worden, es wurden aber nur 14 Bären abgeschossen.
Umweltschutzorganisationen haben das Recht, gegen erteilte
Genehmigungen zu berufen und sie damit ungültig zu machen.
dieneueepche.com - 04.06.2007
Erstmals seit zwei Jahren wieder Braunbär in der
Schweiz gesichtet - Tier bei Zernez im Unterengadin beobachtet
Erstmals seit zwei Jahren ist in der Schweiz wieder ein Braunbär
aufgetaucht. Das Tier wurde am Sonntagnachmittag von mehreren Personen
bei Zernez im Engadin beobachtet. Aufgrund der Spur im Schnee
dürfte es sich um einen mindestens zweijährigen Bären
handeln. ... Das Tier ist nach Ansicht des Chefs des Amts für Jagd
und Fischerei, Georg Brosi, mit höchster Wahrscheinlichkeit aus
dem norditalienischen Trentino in die Schweiz eingewandert. Im Juli
2005 war ein Bär über das Stilfserjoch in die Schweiz
gewandert. Auf den Streifzügen dieses Bären mit der
Bezeichnung „JJ2“ durch das Münstertal und das Unterengadin war es
zu mehreren potenziell gefährlichen Begegnungen mit Menschen
gekommen. Im Herbst verschwand er wieder. Seither ist er verschollen.
Es handelte sich um das erstmalige Auftreten eines Braunbären in
der Schweiz seit 1923. Bei dem am Sonntag bei Zernez gesichteten
Bären dürfte es sich um ein scheueres Tier handeln. Der
Bär sei jedenfalls vor den Leuten geflohen, sobald er sie bemerkt
habe, sagte Brosi.
ORF.at - 31.05.2007
Steixner präsentiert Bäreneingreiftruppe
Landesrat Anton Steixner hat am Donnerstag in der Wattener Lizum eine
Bäreneingreiftruppe präsentiert. Sie soll beim Auftreten von
Meister Petz beobachten, entscheiden und entsprechende Maßnahmen
setzen. Die Bäreneingreiftruppe darf man sich nicht als
uniformierte Ranger vorstellen, die auf ihren Einsatz warten und
ausschwärmen, sobald ein Bär in Tirol gesichtet wird. Es
handelt sich dabei um Experten, die zusammengerufen werden, wenn es
Fragen rund um Bären zu klären gibt bzw. wenn diese
Bären ein Verhalten an den Tag legen, das nicht artgerecht ist und
sie unberechenbar macht. Das Ziel ist, Bären nicht
abzuschießen, sondern sie zu vergrämen, wie die Fachleute
sagen. Ihnen zu zeigen, dass sie nichts in der Nähe von Menschen
zu suchen haben. Vergrämt werden sie mit Gummigeschossen,
Elektrozäunen und einigen Maßnahmen mehr, sagt Walter
Wagner, der Bärenanwalt aus Oberösterreich: "Bevor der
Bär was anstellt, muss er vergrämt werden. Wenn das Verhalten
einmal gefestigt ist, ist das bei ihm extrem eingeprägt." ... In
der Bäreneingreiftruppe sind auch Jäger dabei, ebenso wie
Landesrat Anton Steixner und Martin Janovsky, der Bärenmanager des
Landes.
Ad-Hoc-News - 06.06.2007
Bayern will Biber zum Abschuss
Der bereits seit Jahren tobende Konflikt zwischen Landwirten und
Naturschützern um die Wiederansiedlung des Bibers hat einen neuen
Höhepunkt erreicht. Die Staatsregierung will, dass die streng
unter Artenschutz stehenden Tiere in Zukunft getötet werden
dürfen. Bei der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes fordert
Bayern Entscheidungsfreiheit im Umgang mit den Tieren, wie die
Sprecherin des Umweltministeriums, Sandra Brandt, in München
bestätigte. Derzeit müsse jeder einzelne Fall mühsam
bearbeitet werden, in Zukunft solle es generelle Ausnahmen geben.
»Die Wiederansiedelung der Tiere ist überaus erfolgreich
verlaufen«, sagte Brandt. Bayern sei inzwischen fast
flächendeckend besiedelt. Das sei zwar ein »großer
Erfolg für den Naturschutz«, bringe aber auch immer mehr
Probleme mit den Landwirten mit sich. Insgesamt gebe es inzwischen rund
10 000 Biber in 2500 Revieren.
Kurier - Freitag, 01.06.2007
Halali auf den Biber in ausgewählten Gemeinden
Gute Nachrichten für Biber-geplagte Gemeinden verkündete
Naturschutz-Landesrätin Karin Kadenbach (SP) gestern Abend nach
einer Gesprächsrunde mit den Betroffenen in Pottendorf: Da die
Population der strengst geschützten Nager in NÖ gesichert
ist, kann nun in Ausnahmefällen mit der Reduzierung der Tiere
begonnen werden. Sobald die Schonzeit vorbei ist, werden in
Problemgebieten haufenweise Kasten- und Röhren-Fallen aufgestellt.
Das heißt: Ab 1. September geht es den Bibern an den Kragen. Das
bedeutet allerdings nicht, dass nun in ganz NÖ zur Jagd auf die
pelzigen Gesellen geblasen wird. Im Gegenteil: Der Fang (und die daraus
resultierende Tötung) der Biber ist nur mit Ausnahmegenehmigung
des Landes und dann auch nur Jagdberechtigten gestattet.
spiegel.de - 06.06.2007
Pinguine am falschen Ende der Welt
Alaska statt Antarktis - einzelne Pinguine tauchen plötzlich am
falschen Ende der Welt auf. Forscher haben die kuriosen Berichte
analysiert, und schließen eine natürliche Verirrung aus. Ihr
Verdacht lautet: Kidnapping.
Financial Times Deutschland - 06.06.2007
Besuch vom Südpol
Pinguine bevölkern nur die südliche Erdhalbkugel. Trotzdem
wurden in den letzten 30 Jahren immer wieder Pinguine in den
Gewässern rund um Alaska gesichtet - mehr als 8000 Kilometer von
ihrer ursprünglichen Heimat entfernt. So wurden 2001 und 2002
Humboldtpinguine beobachtet, deren Heimat eigentlich die
Küstengebiete vor Peru und Chile sind. Woher kommen diese
Pinguine? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie diese Distanz
geschwommen sind. Sie wurden vermutlich von Fischerbooten, welche die
Vögel zur Gesellschaft aufgenommen hatten, in den Norden
transportiert, wo sie dann wieder in die Freiheit entlassen wurden,
schreiben amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt "Wilson Journal of
Ornithology". Weil die Vögel so attraktiv und niedlich sind,
werden sie oft als Streichel- und Schoßtiere gehalten.
Cuxhavener Nachrichten - 31.05.2007
Konik-Pferde und Heckrinder besuchen
„Artenvielfalt auf der Weide” so lautet das diesjährige
Motto des GEO-Tags der Artenvielfalt. Dem Aufruf des Hamburger
Reportagemagazins GEO zur Inventur der Natur folgt am kommenden
Sonnabend, 2. Juni, auch eine gemeinsame Initiative der vor Ort aktiven
Naturschützer und Förster im Life-Natur-Projektgebiet
Cuxhavener Küstenheiden. Denn auch Heideland ist Weideland.
Bereits seit über einem halben Jahr sind in den Küstenheiden
zwischen Altenwalde und Berensch Heckrinder und Konik-Pferde im
öffentlichen Auftrag als Landschaftspfleger tätig, um die
artenreichen, ökologisch wertvollen Heiden und Magerrasen zu
erhalten. Am Sonnabendnachmittag wird für naturkundlich
Interessierte eine Führung in die Heide angeboten. ... Die
Cuxhavener Küstenheiden mit ihren Naturschönheiten erlebbar
zu machen, ist das gemeinsame Anliegen der Naturschützer und
Förster. Der Naturschutzbund Deutschland bietet zu diesem Zweck am
Samstagnachmittag eine geführte Wanderung durch die
Küstenheiden an. Unter der Leitung von Ingrid Malsch können
Naturliebhaber die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt (Schwerpunkt:
Blütenpflanzen und Schmetterlinge) westlich von Altenwalde
erkunden. In Begleitung des NLWKN-Projektleiters Danny Wolff wird auch
ein Besuch der Konik-Pferde und der Heckrinder möglich sein.
Treffpunkt ist um 15 Uhr am NABU-Umweltzentrum Cuxhaven in der
Bahnhofstraße 20A oder um 15.15 Uhr in Altenwalde auf dem
Parkplatz an der Kirche.
Verivox - Freitag, 01.06.2007
9. Geo-Tag der Artenvielfalt am 9. Juni - Naturfreunde
erforschen ...
25 Gruppen aus Rheinland-Pfalz nehmen am 9. GEO-Tag der Artenvielfalt
teil, der am 9. Juni 2007 deutschlandweit stattfindet. Ziel ist es, in
einem bestimmten Gebiet innerhalb von 24 Stunden möglichst viele
Arten zu bestimmen. Mitmachen kann jeder, der gerne in der Natur
unterwegs ist und die heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken
möchte. "Artenvielfalt auf der Weide!" ist das diesjährige
Motto.
taz Berlin - Freitag, 01.06.2007
"Ich rette extrem unbekannte Tiere wie die
Grenada-Taube"
Auf dem G-8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm treffen sich die
Mächtigen der Welt, um zu besprechen, wie es mit unserem Erdball
weitergehen soll. Antworten - das ist jetzt schon klar - werden sie
keine finden. Sie brauchen Nachhilfe. "Wie retten Sie die Welt", fragt
die taz deswegen bis zum Gipfeltreffen jeden Tag eine/n "Man
könnte mich einen Unternehmer nennen. Ich bin
Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des
größten freistehenden Aquariums der Welt, dem AquaDom im
interessante/n Berliner/in. Radisson Hotel in Mitte. Ich habe ein
Ingenieurbüro für Straßenbau und bin Teilhaber einer
Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Politisch komme ich aus der
alten linksradikalen, grünen Tradition. Um es auf eine Formel zu
bringen: Ich setze mich für den Erhalt der Grundlagen des Lebens
ein. Erhalt der Biodiversität klingt mir zu hochtrabend. Ich will
bewahren, was zur Welt gehört. Ich will verhindern, dass es durch
Unachtsamkeit oder Profitgier verschwindet. Vor sechs Jahren habe ich
in Berlin die Regionalgruppe der Zoologischen Gesellschaft für
Arten- und Populationsschutz (ZGAP) mitbegründet. ... Wir treffen
uns einmal im Monat zum Plenum, die Arbeitsgruppen öfter. Ziel
ist, jedes Jahr mindestens ein neues Projekt anzuschieben. Wir sammeln
Geld, machen Öffentlichkeitskampagnen. Dabei geht es
natürlich nicht nur um den konkreten Artenschutz, sondern auch
darum, die bedrohten Lebensräume der Tiere zu bewahren. Im Moment
versuchen wir, ein Projekt zur Rettung der Grenada-Taube aus dem Boden
zu stampfen. Wenn nichts passiert, ist sie in ein bis zwei Jahren
ausgestorben. ... Einige von uns fahren auch vor Ort, um sich dort vom
Fortgang zu überzeugen. Ich habe dazu leider kaum Zeit. Aber auch
in Berlin gibt es viel zu tun. Ich verschenke zum Beispiel Aquarien an
Hauptschulen. Aquarien, weil sie mit Technik zu tun haben und zum
Beobachten animieren. Mir geht es darum, das Interesse von jungen
Leuten zu wecken, die sonst nur an ihrem Handy rumfummeln und SMS
verschicken."
mephisto 97.6 Freitag, 01.06.2007
Elefantenexperten tagen im Zoo
Bei der dreitägigen Tagung geht es um die artgerechte Haltung und
Zucht der Tiere. Außerdem soll über die Perspektiven von
Elefanten in Zoos und in der freien Wildbahn diskutiert werden.
Höhepunkt des Treffens ist der Besuch des neuen Elefantenhauses im
Zoo.
T-Online onHandy - 31.05.2007
Erster ausgewilderter Panda tot
Experiment misslungen: Der im April vergangenen Jahres in den
Wäldern der Provinz Sichuan in Südwestchina ausgewilderte
Riesenpanda Xiang Xiang ist tot. Wie die chinesischen
Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, fanden Wissenschaftler vom
chinesische Forschungszentrum für Riesenpandas den Kadaver des
Bären bereits am 19. Februar, 40 Tage nachdem sie das letzte Mal
ein Signal von Xiang Xiang erhalten hatten. "Wir sind alle traurig,
aber das bedeutet nicht das Scheitern des Projekts", sagte Zhang Hemin,
Chef des Forschungszentrums. ... Xiang Xiang war im August 2001 nach
einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen. Er wuchs im
chinesischen Wolong-Schutz- und Forschungszentrum für Riesenpandas
in Sichuan auf. Drei Jahre lang bereiteten die Wissenschaftler den
Bären in einem 200.000 Quadratmeter großen Gehege auf sein
Leben in Freiheit vor. Am 28. April 2006 - auf dem Höhepunkt der
Bambussaison - wurde Xiang Xiang schließlich ausgewildert.
BirdLife
Research confirms extent of Europe's disappearing
farmland birds - 07.06.2007
New research has shown that Europe's farmland birds have declined by
almost 50% in the past 25 years – a trend caused by EU-wide
agricultural intensification being driven by a policy in need of urgent
reform.
PlanetArk
Crime Gangs, Horns Demand Threaten African Rhinos
- 07.06.2007
The rise of organised criminal gangs trading in rhino horns has boosted
poaching in some African countries, putting the endangered animals at
risk, conservation groups and a UN wildlife pact said on Wednesday.
Indonesia to Return Rare Kangaroos to Papua Forests
- 06.06.2007
Seventeen endangered miniature kangaroos are being returned to their
native habitat in the forests of Indonesia's remote Papua province, an
official from the country's forestry ministry said on Tuesday.
Endangered China Ibises Lose Taste For Wild Life -
06.06.2007
Four highly endangered red ibises have been taken back into captivity
in China, after two days of free living made them lose their appetite,
the official Xinhua news agency reported on Tuesday.
Purple Frog Among 24 New Species Found in Suriname
- 05.06.2007
A purple fluorescent frog is one of 24 new species found in the South
American highlands of Suriname, conservationists reported on Monday,
warning that these creatures are threatened by illegal gold mining.
Threatened Eels Live to Swim Again in EU's Rivers
- 05.06.2007
European Union governments have reached a deal imposing strict limits
on catching eels to stop the depleted species from becoming extinct in
European waters, diplomats and officials said on Monday.
Scientists Scramble to Save US Shorebird -
04.06.2007
A tiny shorebird is edging closer to extinction, threatened by
fishermen who destroy its food staple for bait and loved by
ornithologists who are drawn from around the world to count it.
Prairie Dog Plague Threatens Chinese Grasslands -
04.06.2007
A plague of prairie dogs is threatening more than 70,000 sq km (27,000
sq miles) of grasslands in northern China, Xinhua news agency said on
Friday.
Zimbabwe Dehorns Rhino to Deter Poachers -
04.06.2007
Zimbabwe has started dehorning all of its rhino in an effort to deter
the poaching of one of the world's endangered species, official media
reported on Thursday.
Nepal Census Shows Decline in Rare Rhino Population
- 01.06.2007
Numbers of the great one-horned rhinoceros have fallen by more than
half in one of Asia's few reserves for the endangered animals,
highlighting the threat poaching poses, a Nepal government census
showed.
China Vows to Stand by Tiger Parts Trade Ban -
01.06.2007
China has pledged to uphold a ban on the trade of tiger parts, ending
speculation that it would bow to commercial interests and seek
permission to relax the ban for captive-bred tigers at an international
meeting next month.
Artificially Bred China Panda Dies in the Wild -
01.06.2007
The world's only artificially bred panda living in the wild fell to its
death just months after it was released, dealing a major setback to
China's plan to save the endangered species, Xinhua news agency said on
Thursday.
ENN
Crime Syndicates Smuggling Wildlife - 07.06.2007
It could be ivory concealed in a container, cans of caviar in a
suitcase or baby chimpanzees in a crate. The smuggling of wildlife
goods is a low-risk, high-profit enterprise proving increasingly
attractive to crime syndicates.
India Uses 'Mooing' Ringtones To Catch Leopards
- 04.06.2007
Forest guards in western India are using cell phones with ringtones of
cows mooing, goats bleating and roosters crowing to attract leopards
that have wandered into human settlements, officials said on Monday.
Ethiopian Elephants, Lions at Risk as Forest Cut
- 01.06.2007
A thousand rare black-mane lions -- an Ethiopian national symbol -- and
some 300 elephants are in danger after a swathe of forest in their
sanctuary was cut down, a wildlife expert said on Thursday.
Montana Delays Slaughter of 300 Bison Amid Uproar
- 31.05.2007
Public outrage prompted a temporary stay of execution Wednesday for 300
bison, including an estimated 100 calves, roaming in Montana outside
the confines of Yellowstone National Park.
Panda That Was Released Into Wild Dies -
31.05.2007
The first panda to be released into bamboo forests after being bred in
captivity has died, and a Chinese nature preserve official said
Thursday it may have fallen from trees while being chased by wild
pandas.
|
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teilweise gekürzt |
NABU
- 06.06.2007
NABU
kritisiert Abschussquoten für Spitzmaulnashörner und
Leoparden
Der Naturschutzbund NABU hat die auf der 14. CITES-Konferenz
beschlossenen Abschussquoten für Spitzmaulnashörner und
Leoparden scharf kritisiert. Eine Mehrheit der Delegierten aus 170
Ländern stimmten am dritten Tag der Artenschutzkonferenz in Den
Haag dem Abschuss von jährlich 10 Spitzmaulnashörner und
weiteren 88 Leoparden zu. "Klar ist, dass die Menschen in Afrika von
ihren Naturschätzen profitieren sollen und müssen. Derzeit
erschließt sich aber nicht, warum auf dieser Konferenz der
Trophäenjagd gegenüber verträglicheren Maßnahmen
wie Umsiedlung, Öko- und Foto-Tourismus,
Tier-Managementplänen und anderem der Vorzug gegeben wird", sagte
NABU Präsident Olaf Tschimpke. Weltweit gibt es nur noch rund
3.700 Spitzmaulnashörner, die in wenigen afrikanischen
Ursprungsstaaten leben. "Vor allem die Jagd auf sein Horn hat diese Art
in der Vergangenheit an den Rand der Ausrottung getrieben", sagte Heike
Finke Artenschutzexpertin des NABU. Das Washingtoner
Artenschutzübereinkommen konnte hier das Schlimmste verhindern.
Strikte Schützbemühungen in Namibia und Südafrika
führten dort wieder zur Zunahme der seltenen Dickhäuter.
Deshalb wurde auf der 13. CITES-Konferenz 2004 in Bangkok diesen
Ländern eine jährliche Abschussquote von jeweils fünf
Spitzmaul-Nashörnern pro Land zugebilligt. Dies sei nicht nur in
den Augen von Naturschutzverbänden eine katastrophale Entscheidung
gewesen. ... Außerdem bewilligten die Teilnehmer der Konferenz
zwei Anträge für höhere Abschussquoten von Leoparden.
Mozambique erbat eine Verdopplung von jährlich 60 auf 120 Tiere,
Uganda konnte sich erstmalig mit 28 Leoparden für den
Trophäenjagd durchsetzen. Zwar bemängelte die EU, dass die
den beiden Anträgen zugrunde liegenden Populationszahlen fast 20
Jahre alt seien, stimmte aber aufgrund der "moderaten" Quoten zu.
WWF - 06.06.2007
Nashorn-Wilderei nimmt drastisch zu
Seit 2000 hat die Wilderei von Nashörnern in Staaten des
südlichen Afrika so stark zugenommen, dass die Bestände
bedroht sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie in acht afrikanischen
Staaten, die von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF
und der Weltnaturschutzunion IUCN, durchgeführt und heute auf der
Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag vorgestellt wurde. Demnach
ist das illegale Töten von Nashörnern besonders in Simbabwe
und der Demokratischen Republik Kongo ein enormes Problem: Zwischen
2003 und 2005 wurden dort 60 Prozent der Nashornbestände für
den illegalen Handel getötet. Das Horn der Tiere wird vor allem
nach Asien und den Mittleren Osten verkauft. „Insgesamt nehmen die
afrikanischen Nashornbestände zwar zu“, erläutert WWF- und
TRAFFIC-Experte Volker Homes. „Aber wenn, wie in Simbabwe, die Wilderei
für zwei Drittel aller toten Nashörner verantwortlich ist,
werden die Bestände über kurz oder lang zusammenbrechen.“
Gruner+Jahr, GEO - 05.06.2007
Experten
führen am 9. Juni, dem 9. GEO-Tag der Artenvielfalt, eine
Bestandsaufnahme der Natur auf den Weidelandschaften rund um Crawinkel
südlich von Erfurt (Thüringen) durch
Am 9. Juni bietet sich rund um den Ort Crawinkel, am Fuße des
Thüringer Waldes, ein außergewöhnliches Bild. Für
einen Tag begeben sich über 80 Experten auf die Suche nach
möglichst vielen Arten auf einer in Deutschland einzigartigen
Weidelandschaft. Sie untersuchen Berg-, Nass- und Feuchtwiesen,
Halbtrockenrasen und von Hecken durchzogene Flächen. Die
Ergebnisse werden am 9. Juni um 17.00 Uhr auf der Ergebnis- und
Pressekonferenz in Crawinkel präsentiert. Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel übernimmt auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft
für den GEO-Tag der Artenvielfalt und zeigt damit die Wichtigkeit
des Projektes. Ziel ist es, neben Experten auch natur-interessierte
Laien für den heimischen Artenreichtum zu sensibilisieren und zu
begeistern, und so das Verständnis der Menschen für
ökologische Zusammenhänge und Veränderungen in ihrem
unmittelbaren Lebensumfeld zu fördern.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 04.06.2007
Aktiv
für den Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer
Der Global Nature Fund begrüßt die Entscheidung der
internationalen Walfangkommission, die das Verbot des kommerziellen
Walfangs bestätigt hat. Zum internationalen Tag der Umwelt weist
der Global Nature Fund jedoch auf die zahlreichen Gefahren hin, welche
die insgesamt sieben Wal- und vier Delfinarten im Mittelmeer bedrohen.
Verschmutzung und Überfischung, starker Schiffsverkehr,
militärische Schallexperimente und Freizeitaktivitäten in
Küstennähe machen Delfinen und Walen im Mittelmeer das Leben
schwer. ... Mit unseren Projektpartnern GOB (Grup Balear
d´Ornitologia i Defensa de la Naturalesa) und Deutsche
Umwelthilfe startet der Global Nature Fund im offiziellen "UN-Jahr des
Delfins 2007" eine Kampagne zum Schutz von Walen und Delfinen im
Mittelmeer. Das Segelrevier um die Balearischen Inseln ist dabei erstes
Projektgebiet. Mit Hilfe von dafür ausgebildeten Yachtbesitzern
und Seglern werden Daten über Wale und Delfine gesammelt und
ausgewertet. Aus dieser Erhebung wird ein Schutzkonzept erarbeitet, das
als Grundlage für neue Meeresschutzgebiete dienen soll. ... Die
Entwicklung alternativer, umweltverträglicher Fischereimethoden
ist ebenso Teil des Projekts wie die Erhaltung der
Posidonia-Unterwasserwiesen, die Fischen als Kinderstube dienen. Die
fortschreitende Verschmutzung des Mittelmeers durch illegale
Müllentsorgung und Abwassereinleitungen, die Zerstörung
wertvoller
Küstenlebensräume durch neue Hotels und Ferienanlagen und der
Ausbau von Sporthäfen muss gestoppt werden. Das Schutzprojekt wird
bei Erfolg langfristig auch auf das östliche Mittelmeer und die
Kanarischen Inseln ausgeweitet.
BMU - 03.06.2007
Fische,
Wale, Tropenhölzer: In Den Haag dreht sich alles um den Schutz
bedrohter Arten
Der Schutz bedrohter Meeresarten und der Wale, die Zukunft des
Handelsverbotes mit Elfenbein sowie Maßnahmen zur Bekämpfung
des illegalen Handels mit Tropenholz sind zentrale Themen der
diesjährigen UN -Artenschutzkonferenz, die heute in Den Haag
beginnt. Auf der bis zum 15. Juni dauernden Konferenz stehen rund 40
Anträge auf Unterschutzstellung oder auf Überprüfung der
Schutzbedürftigkeit von Arten. Erstmals findet während einer
Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen
auch ein Ministertreffen statt, das sich am Beispiel von Tropenholz und
marinen Arten mit Zielen und Perspektiven des Übereinkommens in
den nächsten Jahren befassen wird. Dabei wird im Rahmen der EU
-Ratspräsidentschaft die Bundesregierung vom Staatssekretär
im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, vertreten. Machnig wird
am 12. und 13. Juni an dem Treffen teilnehmen.
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 02.06.2007
CITES:
Deutschland ermöglicht Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein
Einen Tag vor Beginn der 14. Konferenz des Washingtoner
Artenschutzübereinkommens (WA) hat der Ständige Ausschuss
unter Mitwirkung Deutschlands grünes Licht für den Verkauf
von 60 Tonnen Elfenbein gegeben. Heute wurde der Verkauf dieses
Elfenbeins nach Japan abgesegnet, obwohl die Bedingungen für eine
Kontrolle nicht erfüllt sind. "Wir sind schockiert, dass
Deutschland und die EU die Bedrohung der Elefanten weiter fördern,
statt sie zu bekämpfen", kritisiert Peter Pueschel von IFAW. PRO
WILDLIFE-Sprecherin Daniela Freyer ergänzt: "Die heutige
Entscheidung ist ein böses Omen für den weiteren
Elefantenschutz. Schließlich wollen Botswana und Namibia
nächste Woche einen unbegrenzten Handel durchsetzen."
Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 01.06.2007
Schwalben:
Vom Frühlingsboten zum Problemfall / Hausbesitzer töten pro
Jahr Tausende Küken
Vogelschützer schlagen Alarm: In den letzten Jahren sind in
Deutschland Hunderttausende Schwalben-Brutpaare verschwunden.
Bundesweit ist von einem Verlust von mehr als 30% seit Mitte der 70er
Jahre auszugehen, so das Bonner Komitee gegen den Vogelmord. Aktuell
werden die deutschen Bestände von Rauch- und Mehlschwalbe auf
etwas mehr als jeweils eine Million Brutpaare geschätzt. Die
Gründe für den massiven Rückgang sind laut Komitee
vielfältig. Neben Gefahren auf dem Zug spielen vor allem
Lebensraumverluste und Mangel an geeigneten Nistplätzen eine
Rolle. Denn trotz akutem Bestandsrückgang werden in Deutschland
immer mehr Schwalbenbruten von putzwütigen Hausbesitzern und
Mietern zerstört. "Viele stören sich am Kot der Tiere und
greifen zum Besenstiel. Da werden ganze Kolonien samt Nachwuchs einfach
weggefegt", ärgert sich Komiteevorsitzender Heinz Schwarze.
WWF - 01.06.2007
Schutz der Wale: wenige Fortschritte - Internationale
Walfang-Kommission endete gestern mit schwachem Ergebnis
Die 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission IWC endete mit
politischem Streit. Ziel führende Ergebnisse für den
Walschutz wurden dadurch nach Ansicht der Umweltstiftung WWF
verhindert. „Das Treffen brachte zwar kleine Fortschritte, diese
entsprechen jedoch nicht dem aktuellen dramatischen Ausmaß der
Bedrohung für Wale, Delfine und Tümmler“, bewertet
WWF-Artenschutzexperte Volker Homes die Ergebnisse. „Die Regierungen
müssen endlich ihre Effekthascherei beenden und sich ernsthaft
damit beschäftigen, eine Organisation zu schaffen, die in der Lage
ist, die wirklichen Probleme dieser Spezies anzugehen“, so Homes
weiter. Der dramatischste Moment kam seiner Einschätzung zufolge
gegen Ende der Konferenz, als die japanische Regierung – nach
zahlreichen Verzögerungen – ihren Antrag für eine
Höchstfangquote für Zwergwale aufgrund mangelnder
Unterstützung zurückzog und ihre Absicht bekundete, die IWC
zu verlassen. Diese oft wiederholte Drohung Japans und die Weigerung
des Landes, an zahlreichen Abstimmungen teilzunehmen, widerlegt die
Absichtserklärung, die IWC in eine konstruktive und effektive
Organisation zurückzuverwandeln. Volker Homes: „Solange die
Regierungen immer wieder über das gleiche Thema streiten und die
Schlupflöcher des Walfang-Moratoriums ausnutzen, werden mehr und
mehr Wale getötet. Das zerstört den gesamten Geist der
Tagung. Die Frist für die Wale und für die IWC läuft
ab.“
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openPR.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Zum halben Geburtstag - erstes Kinderbuch über
Knut
Pünktlich zum halben Geburtstag von Knut dem kleinen Eisbären
aus dem Berliner Zoo, veröffentlicht Alois Gmeiner das erste echte
Kinderbuch von und über Knut. Titel: WO IST KNUT? "Meine Tochter
Katharina-Marlen hat mich auf die Idee gebracht, ein Buch über
Knut zu schreiben und zu gestalten", so der Autor und Grafiker aus
Wien. Es wurde nicht nur ein Kinderbuch, sondern das erste
lese&zeichen&mal&lern&suchbuch, dem, wenn es nach dem
Willen und Wollen des Autors geht, noch viele ähnliche Werke
folgen sollen. "Lesen alleine ist mir zu öde, Ich möchte das
Kinder kreativ werden - und daher will ich, das mit diesem Buch gemalt
- gespielt, gelesen, gezeichnet und nachgedacht wird", so Alois
Gmeiner. Kleine Knut Fans wird es freuen! ...
Michael Lohmann
Vogelparadies Garten / Mit CD (Broschiert)
Amsel, Schwalbe, Grünfink, Kleiber, Zaunkönig,es sind 40 bis
70 Vogelarten, die in Gärten regelmäßig anzutreffen
sind. Wie schön, wenn sich einige an den Beeren der Wildhecke oder
den Körnern im Futterhäuschen gütlich tun, und erst
recht, wenn sie bleiben und im Garten ihre Jungen aufziehen. Wer die
gefiederten Gesellen im eigenen Garten kennen lernen und "bewirten"
möchte, findet in dem Praxisbuch Vogelparadies Garten von Michael
Lohmann zunächst fundiertes Wissen und handfestes Know-how
für einen vogelfreundlichen Garten: Bäume und Sträucher
bieten optimale Wohnstätten, Stauden liefern Schutz und Nahrung,
Kletterpflanzen sind die beste Tarnung für das Nest. Auch die
entsprechende Gartenpflege ist wichtig: In unaufgeräumten Ecken
finden Vögel den gedeckten Tisch, der sie zum Bleiben
verführt. Der Autor bricht eine Lanze für die
Winterfütterung und zeigt, wie man Futterplätze und
Vogeltränken richtig installiert. Für zusätzlichen
Wohnraum im Garten bietet er Bauanleitungen zu Nistkästen für
Höhlenbrüter wie Stare, Kleiber oder auch Turmfalken sowie zu
Nisthilfen für Freibrüter wie Amsel, Grünfink oder
Kernbeißer. Tipps zu defensiven Schutzmaßnahmen helfen, die
natürlichen Feinde der Vögel - Nesträuber wie Katzen und
Marder, aber auch Krähen oder Greifvögel - abzuhalten. Beim
Beobachten und zum Unterscheiden der fliegenden Gartengäste sollte
man insbesondere auf ihren Gesang achten. Daher liegt dem Buch eine CD
mit den Vogelstimmen der 40 Arten bei, die der Autor im letzten Teil
des Buches in ausführlichen Porträts mit Foto vorstellt. In
Vogelparadies Garten vermittelt Michael Lohmann spannend und leicht
verständlich ornithologisches Wissen. Ein kompetentes und
unterhaltsames Buch für alle, die Vögel im eigenen Garten
beherbergen wie beobachten möchten. 12,95 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der
Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
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Weitere Infos
Bild.de
Mittwoch, 6. Juni 2007
Nachrichten: Aids-Versuche! Zoo verschenkt Affen an
Forschungslabor
Das Affenhaus des städtisch betriebenen Tierparks war marode, es
fehlte Geld, um ein neues zu bauen. Kaltherzige Lösung: Die sechs
Schweinsaffen wurden ans Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen)
verschenkt – ein Versuchslabor für Impfstoffe und tödliche
HI-Viren. Tierschützer von „Animal public“ deckten den Skandal
auf, konfrontierten die Stadt Recklinghausen mit dem Vorfall.
Offizielle Erklärung: Die Affen werden im Labor nur zur Zucht
eingesetzt. Dabei sind die Männchen kastriert, Fortpflanzung
ausgeschlossen. Während sich die Verantwortlichen streiten, wird
an den Affen weiter herumexperimentiert.
Circus
Sindelfinger
Zeitung / Böblinger Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Zu Besuch beim König der Tiere
Einen Löwen, drei Löwinnen und vier Tiger erlebten
SZ/BZ-Leser gestern aus nächster Nähe im Zirkus Knie am
Böblinger Baumoval. Nach dem Raubtiertraining folgte ein
persönliches Gespräch mit Alexander Lacey, einem der
renommiertesten Raubtierdompteure der Welt. ... Während des
Trainings ist es im Zirkuszelt mucksmäuschenstill, ganz im
Gegensatz zum nachfolgenden Besuch des zirkuseigenen Zoos. Die
SZ/BZ-Besucher haben die Möglichkeit Kamele zu streicheln, den
Seelöwen beim Plantschen zuzusehen und die Araberhengste und Ponys
beim Frühstück zu beobachten. Riesenkänguru Alfred
beobachten die Gäste bei einem kleinen Nickerchen. ... Der
Einblick ins Training und der Besuch im zirkuseigenen Zoo ruft viele
Fragen hervor, die Alexander Lacey ohne zu zögern und sehr
entspannt beantwortet. Der Dompteur arbeitet nicht ausschließlich
für den Zirkus Knie, sondern war beispielsweise auch schon beim
Weltweihnachtszirkus in Stuttgart mit seiner Raubtiershow zu sehen.
"Die komplette Tour eines Zirkus dauert rund drei Jahre und danach
müssen die Attraktionen ausgewechselt werden. Sonst wäre es
für die Besucher sehr langweilig.", erzählt der Tiertrainer,
der eine dreijährige Tochter hat.
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Veranstaltungen
August
5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo
Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg
2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung für Papageienschutzprojekte und
Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer
Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und
Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum
Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur
tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei
Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für
Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,-
beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der
freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und
Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
Ausstellungen
Stadtmagazin
- Montag, 4. Juni 2007
Shona – Afrikanische Kunst im Zoo
Die Faszination vieler Besucher und zahlreiche positive
Rückmeldungen führen dazu, dass dieser Sommer im Zoo Krefeld
im Zeichen der "Shona-Kunst" steht. Im Jahr 2006 zeigte der
niederländische Bildhauer und Künstler Johan-nes Sampers auf
Einladung von Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen etwa 30
Steinskulpturen aus Zimbabwe im Krefelder Zoo. Zwei afrikanische
Bildhauer waren damals für einige Tage zu Gast und zeigten hier
ihr künstlerisches Können.
Ermutigt durch den großen Zuspruch entschlossen sich Zooleitung
und Künstler, jetzt eine große Ausstellung und parallel dazu
Workshops für interessierte Besucher anzubieten. Die Ausstellung
umfasst diesmal mehr als 150 Exponate, einige davon können auch
gekauft werden. Viele große Skulpturen werden in die naturnahe
Parklandschaft des Zoos, einige sogar in die Gehege integriert. Sie
fügen sich in die Landschaft ein, der Besucher sieht zum Teil
Seite an Seite die abstrakten Formen in Stein und das lebende Original
einer Tierart. In der Zooscheune werden überwiegend kleinere Werke
mit kunsthistorischer Bedeutung gezeigt, ergänzt von naiven
afrikanischen Malereien und Batiken.
Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de
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TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Ruhr Nachrichten - Mittwoch, 6. Juni 2007
Feierabend nach Affentheater
Es sind die Menschen, die einer Stadt ein Gesicht geben. Prominente
oder gänzlich unbekannte, reiche, arme, extravagante oder eher
durchschnittliche. Wir stellen in unserer Serie "5 vor 5" Menschen
unserer Stadt vor. Und zwar immer um 16.55 Uhr. Was macht der- oder
diejenige zu dieser Tageszeit? Z.B. der Menschenaffe Walter. - Walter
rüttelt am Gitter. Er will rein. Bald ist Essenszeit, kurz vor
Fünf. Die Zuschauer haben ihren Spaß. Walter hat sich schon
den ganzen Tag für sie zum Affen gemacht, hat sich am Seil entlang
gehangelt, sich Sand übers Gesicht rieseln lassen, Gras gefressen
und sich mit seinem Sohn Tao eine kleine bühnenreife Rangelei
geliefert. ... Kurz nach Fünf. Endlich öffnet sich das
Gitterfenster. Walter klettert ins Regenwaldhaus. Drinnen grapscht er
mit den Füßen Brokkoli, Paprika und Kohlrabi, reicht auch
dem Tierpfleger ein Stückchen Gemüse durch die Tür und
steuert dann eine hintere Ecke im Gehege an. Dort macht er sich lang,
zieht sich einen Sack wie ein Kissen hinter den Kopf, kaut
genüsslich auf dem Gemüse und lässt dabei immer wieder
seine mächtigen Eckzähne blitzen. Walter guckt sehr zufrieden
aus den kleinen Augen in seinem großen dunklen Gesicht.
Feierabend!
Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.
Fr, 08.06.2007, 14:15 ZDF,
Wunderbare Welt: Sanaté, die Wölfin
Fr, 08.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (85)
Fr, 08.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (11)
Fr, 08.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (210)
Fr, 08.06.2007, 21:00 RBB, Die etwas anderen Löwen, Im
Okavango-Delta
Sa, 09.06.2007, 09:50 ARD, Knut, der Eisbärjunge
Sa, 09.06.2007, 10:00 ZDFdoku, Paviane am Abgrund
Sa, 09.06.2007, 11:40 MDR, Tierische Untermieter
Sa, 09.06.2007, 15:00 NDR, Unsere schönsten Tiergeschichten - Von
Köln bis Gelsenkirchen
So, 10.06.2007, 10:10 VOX, BBC Exklusiv: Der masturbierte Elefant -
Artenschutz ohne Tabus
So, 10.06.2007, 12:45 hr, Heimliche Affen und bunte Papageien in Peru
So, 10.06.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere: Der Andenbär
So, 10.06.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Hagenbeck)
Mo, 11.06.2007, 11:30 NDR, Im Land des Eukalyptus
Mo, 11.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Walrosse - Giganten im
Eismeer
Mo, 11.06.2007, 14:15 hr, Die heiligen Affen von Rajasthan
Mo, 11.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (86)
Mo, 11.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (12)
Mo, 11.06.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser
Woche u.a. aus dem Zoo Heidelberg
Mo, 11.06.2007, 20:15 ARD, Naturwunder Galapagos - Inseln, die die Welt
veränderten
Mo, 11.06.2007, 21:25 3sat, Hawaii - Die Zuckervögel unter dem
Vulkan
Mo, 11.06.2007, 23:00 VOX, Brunos Brüder, Braunbären in
Rumänien
Di, 12.06.2007, 11:30 HR, Unter Elefanten - Wolfgang Nehring und seine
Dickhäuter
Di, 12.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Kolibris - Edelsteine der
Anden
Di, 12.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (87)
Di, 12.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (13)
Di, 12.06.2007, 21:00 HR, Geparde und die großen Herden
Mi, 13.06.2007, 11:30 NDR, Land der Kaimane und Blauen Aras - Das
Pantanal
Mi, 13.06.2007, 14:30 HR, Welt der Tiere: Buschbaby - Aus dem
Nachtleben eines Galago
Mi, 13.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (88)
Mi, 13.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (14)
Mi, 13.06.2007, 16:50 arte, Die Rettung des Blauen Papageis (Spix-Ara)
Do, 14.06.2007, 14:15 ZDF,
Wunderbare Welt, Geparde - Jäger der Landebahn
Do, 14.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (89)
Do, 14.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (15)
Do, 14.06.2007, 20:15 3sat, Mauretanien - Von Klippschliefern und
Bienenfressern
Fr, 15.06.2007, 11:30 NDR, Der Tanz des Haubentauchers
Fr, 15.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Flughunde - Schwingen der
Nacht
Fr, 15.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (90)
Fr, 15.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (16)
Fr, 15.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (211)
Fr, 15.06.2007, 21:00 RBB, Mein Leben mit Elefanten
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw.
Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb
sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 12:55 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und
NDR, montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR sowie Mo-Fr ab 11:10 Uhr
im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Pinguin, Löwe & Co." aus
Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:35 Uhr im
WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem
ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund
Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Zweifel
Irgendwie zweifle ich gerade daran, daß es mir gelingen wird,
heute eine vernünftige Kolumne zu verfassen. Nun könnte ich
natürlich einfach eine unvernünftige schreiben, aber ob diese
sich dann deutlich von den anderen unterscheiden wird, das ist ebenso
zweifelhaft wie Tier-Leasing bei Monopolisten, die mit Vertragsstrafen
drohen.
Es ist so zweifelhaft, wie Tierschutzvereine, die etwas gegen die
Verfütterung von Tieren aus eigenem Bestand an andere Tiere aus
ebenfalls eigenem Bestand haben.
So zweifelhaft wie Tigertransfer aus einem suboptimalen Gehege in ein
anderes, gleichermaßen suboptimales Gehege.
Nahezu so zweifelhaft wie die Aussage, daß ein Berliner Ingenieur
die Grenada-Taube rettet.
Mindestens so zweifelhaft, wie der Superlativ: „Weltpremiere im Zoo
Hoyerswerda.“
Es ist ebenso zweifelhaft, wie der Vergleich zwischen Alpakaschur und
Striptease.
Noch zweifelhafter ist das Verfassen kruder, wöchentlicher
Pressemitteilungen in der dritten Person auf „PR-Inside.com“.
Da können in Sachen Zweifelhaftigkeit fast nur noch
Brandanschläge auf Zookassen und sogenannte Tierbefreiungen
mithalten und nun werde ich, bevor Sie daran zweifeln, ob diese auch
irgendwie zweifelhafte Aufzählung heute noch ein Ende nehmen wird,
genau dies tun, ich beende sie, daran zweifelnd, ob ich sie jemals
hätte beginnen sollen.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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