Liebe Leser,
diese Woche aufgrund der Uhrzeit nur ein kleines Vorwort.
Was soll ich sagen, Carsten Schöne hat schon fast alles
Erwähnenswerte aufgezählt ... so oft wie diese Woche hab ich
schon lange nicht mehr den Kopf über diverse Meinungen und
"Diskussionen" geschüttelt.
Erfreuen konnte ich mich wenigstens daran, daß es in diesem Jahr
bei den Chinaleoparden endlich mit dem Nachwuchs zu klappen scheint !
Neben den putzigen drei Berlinern gabs auch für den EFBC zwei
erfreuliche kleine Leos. Vielleicht kann sich der WWF ja doch noch
für diese Leopardenunterart (P.p.japonensis) erwärmen... Aber
nein, deren Interesse gilt ja eher dem Persischen Leoparden, oder dem
Kaukasischen (?), oder dem vorderasiatischen (?), wie auch immer...
Entscheiden konnten sich diese Woche auch die Ruhr-Nachrichten
nicht, was den Namen des jubilierenden Tierparkleiters angeht. Herrn
Stirnberg auf von unserer Seite nachträglich Alles Gute !
Jetzt wünsche ich Ihnen noch ein schönes Wochenende und viel
Spaß beim "Schau"en!
Bis zur nächsten Ausgabe,
Ihre
Annette Schubert
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| Zoos –
Meldungen |
Die Welt - Dienstag, 5. Juni 2007
Chinesen verlangen 500.000 US-Dollar
Gut zwei Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem
Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500.000 US-Dollar.
Yan Yan sei eines unnormalen Todes gestorben. Das chinesische
Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi macht einen
Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, „wenn
Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt“. Die Bärin kam 1995 als
Leihgabe nach Berlin. Bären-Kurator Heiner Klös vom Berliner
Zoo bestätigte den Vertragsbestandteil, wies aber Spekulationen
dieser Art von der chinesischen Seite scharf zurück. „Der
eindeutige Sektionsbefund ist unterwegs nach China. Yan Yan ist nach
bedauerlichem, aber normalem Verschleiß gestorben“, sagte
Klös gestern. Jahrelang war vergeblich versucht worden, für
Nachwuchs bei Yan Yan zu sorgen. Die Bärin starb am 26. März
an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und
anschließendem Herzstillstand. Die Direktion des Pandazentrums in
China erklärte, ihren Erfahrungen nach sei der Tod
„unnatürlich“ gewesen, denn Yan Yan sei mit 22 „im besten Alter
für eine Schwangerschaft“ gewesen.
Kölnische Rundschau - Dienstag, 5. Juni 2007
Gezerre um die tote Panda-Dame
Mehr als zwei Monate nach dem tragischen Tod der Pandabärin Yan
Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500
000 US-Dollar (rund 370 000 Euro). Nach Informationen der dpa macht das
chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi einen
Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss,
«wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt». Die
Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer
Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Sie war 1995
als Leihgabe der Chinesen nach Berlin gekommen und einer der
Publikumslieblinge im Zoo. ... Das Pandazentrum, die ursprüngliche
Heimat von Yan Yan, verlangt in seiner Erklärung die genaue
Aufklärung zur «Todesursache, zur Situation der Bärin
vor dem Eintreten des Todes und darüber, wie sich der Zoo das
weitere Verfahren bis zur Beisetzung vorstellt». Heiner
Klös, der im Zoo auch für die Betreuung des neuen
Publikumslieblings Knut verantwortlich ist, widersprach erneut
Spekulationen um den plötzlichen Tod der Bärin. Für
Mediziner und Pfleger seien die Folgen der Darmverstopfung erst
erkennbar gewesen, als es eindeutig zu spät gewesen sei.
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte vor kurzem ebenfalls deutlich
gemacht, der Zoo habe sich «absolut nichts vorzuwerfen». Er
selbst habe Yan Yan noch am Samstag vor ihrem Tod «in völlig
normalem Zustand gesehen».
Focus Online - Freitag, 1. Juni 2007
Münchner Zoo Streicheltiere als Raubtierfutter
In manchen deutschen Zoos sind die Tiere im Streichelzoo nicht nur zum
streicheln da. In München werden auch sie an Raubtiere
verfüttert. Die Großkatzen im Münchner Tierpark
Hellabrunn müssen sich nicht mit Steaks begnügen. Der
Münchner Zoo ist einer der wenigen in Deutschland, in denen Tiere
im Ganzen verfüttert werden, berichtet die Münchner
„Abendzeitung“. In vielen Tierparks sei das verfüttern von
Kadavern tabu. In München steht man jedoch offen dazu: „Wir
bekennen uns dazu, dass wir Ganzkörper verfüttern“, sagte der
Direktor des Tierparks, Henning Wiesner, dem Blatt. Der Zoo
schieße Schafe und Ziegen aus eigenem Bestand. „Die Tiere
brauchen Knochen, Fell und Innereien und nicht nur das Steak aus dem
Supermarkt“, so Wiesner weiter. Ein Raubtier brauche den Kaudruck. Die
Kadaver seien noch warm und am Stück, wenn sie den Löwen,
Tigern, Geparden oder Bären vorgeworfen werden. Die Tiere stammten
aus den Kuschelgehegen des Parks. ... Auch die Zoos in
Nürnberg, Dortmund, Wuppertal, Dresden und Stuttgart
bestätigten der „Abendzeitung“, dass dort überzählige
Tiere verfüttert werden. „Unsere Raubtiere erhalten so auch
Beschäftigung“, sagt der stellvertretende Direktor des
Nürnberger Zoos, Helmut Mägdegraf, der Zeitung.
Außerdem sei das gemeinsame Fressen an Kadavern wichtig für
das Sozialleben.
Oberbayerisches Volksblatt - Freitag, 1. Juni 2007
Vom Streichelzoo auf den Speiseplan
Von der Nahrungskette hat jeder gehört, und dass sich der
Löwe von Gazellen und nicht von Dosenfutter ernährt, ist auch
klar. Zusehen, wie eine Raubkatze über eine Antilope herfällt
und ein Bär sich ein Schaf schmecken lässt, wollen die
wenigsten. Ganzkörperfütterung im Tierpark ist ein Reizwort.
Trotzdem verfüttern einige deutsche Zoos überzählige
Tiere. Der Nürnberger Tierpark ist offensiv: „Wir bekennen uns
dazu”, sagt der stellvertretende Direktor Helmut Mägdefrau.
Jährlich schieße der Zoo 20 Schafe, Ziegen, Antilopen oder
Hirsche aus dem eigenen Bestand für die Raubtiere. Auch im
Münchner Tierpark Hellabrunn pflegt Zoodirektor Henning Wiesner
die Praxis - und verteidigt sie vehement. „Selbstverständlich
verfüttern wir überzählige Tiere”, sagt Wiesner. Das
garantiere den Tieren ein angstfreies, transportfreies, stressfreies
und schmerzfreies Ableben. „Vier-frei”- Prinzip nennt der Tierpark-Chef
das. ... Welche Tiere allerdings verfüttert werden, will Wiesner
nicht alleine entscheiden: „Der Zoo ist eine öffentliche
Einrichtung, an der sich jährlich 1,3 Millionen Menschen erfreuen.
Warum soll ich die Verantwortung für den Abschuss alleine tragen?”
Deshalb berufen die bayerischen Zoos seit einigen Jahren eine
Ethikkommission mit Amtstierarzt, Pflegern und Zoodirektor ein. Die
Kommission entscheidet dann gemeinsam über die Tötung.
Wiesbadener Kurier - Freitag, 1. Juni 2007
Problemstau vor dem Jubiläumsjahr des Frankfurter
Zoos
Eingezwängt zwischen Wohnhäusern und
Hauptverkehrsstraßen liegt der verwinkelte Frankfurter Zoo mit
seinen nur elf Hektar Fläche eingezwängt im Osten der Stadt.
Berühmt geworden ist die Anlage mit ihren Krokodilen, Meerkatzen,
Löwen und Nashörnern vor allem durch die 175 Fernsehsendungen
"Ein Platz für Tiere" des legendären Nachkriegs-Zoodirektors
Bernhard Grzimek. Zuwenig Platz für Tiere lautet allerdings das
Fazit eines Gutachtens, aus dem Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU)
in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses des Stadtparlaments
zitierte. Mit fast 5000 Tieren von 563 Arten sei der Frankfurter Zoo
nicht wirtschaftlich zu betreiben, bilanziert der Verfasser des
Gutachtens, Bernd Schildger. Er ist Direktor des Zoos im
schweizerischen Bern und leitet seit März an zwei Tagen in der
Woche vorübergehend auch den Frankfurter Tiergarten. Dessen
eigentlicher Chef, Christian Schmidt - ebenfalls ein Schweizer - hatte
nach 13 Amtsjahren völlig überraschend seinen Rücktritt
erklärt und ist seither praktisch abgetaucht. Bis zu seinem
Vertragsende im März 2008 kümmere er sich noch um das
Bauprojekt für die Menschenaffen, hieß es offiziell.
Über die Gründe des Rückzugs oder ein Zerwürfnis
mit der Stadt als Eigentümer des Zoos wurde nichts bekannt. Nur
selten sichten Mitarbeiter Schmidt noch auf dem Zoogelände. Das
Ausschreibungsverfahren zur Neubesetzung der Stelle ist angelaufen.
Der Amtswechsel kommt ungelegen, denn 2008 soll das 150-jährige
Bestehen des am 8.August 1858 gegründeten Zoos ganzjährig
groß gefeiert werden. Bis dahin stauen sich vielfältige
Probleme beim Frankfurter Zoo. Neben der Führungskrise gibt es
auch Probleme mit der Attraktivität des Angebots und gesunkenen
Besucherzahlen, die sich nur langsam wieder der Marke von über
einer Million Menschen wie vor 15 Jahren nähern.
MVregio - Montag, 4. Juni 2007
Tierschutzorganisation protestiert gegen Delphinarium
in Glowe
Der Widerstand gegen das in Glowe auf Rügen geplante Delphinarium
wächst. Nach Protesten von Umweltschützern aus
Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt die Tierschutzorganisation Pro
Wildlife Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, das Projekt
in ihrem Wahlkreis zu stoppen. Während in anderen EU-Ländern
ein Delphinarium nach dem anderen geschlossen werde, setze man
ausgerechnet in Deutschland auf einen Ausbau der nicht artgerechten
Haltung von Delfinen in Betonbecken, heißt es in einem heute
(Montag) veröffentlichten offenen Brief an die Kanzlerin. Nach
Plänen einer Sylter Investorengruppe soll in Glowe ein Meerespark
mit Delphinarium, ein Amphitheater sowie ein Hotel mit Appartementhaus
und einer Reithalle entstehen.
HL-live - Donnerstag, 31. Mai 2007
Bürgerschaft schiebt Tiger ab
Die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark werden am Montag in ein
Tierheim in Rüsselsheim gebracht. Die Bürgerschaft lehnte am
Donnerstagabend einen Dringlichkeitsantrag der FDP ab. Nur die FDP und
eine CDU-Abgeordnete stimmten für einen Verbleib der Tiere. ...
FDP-Fraktionschefin Dr. Michaela Blunk versteht die Entscheidung nicht.
Die Plätze in Rüsselsheim seien für Notfälle. Die
seien jetzt über Jahre blockiert. Auch Tiger-Experte Dieter Farell
habe ihr bescheinigt, dass der Umzug für die Tiere schädlich
sei. Auch das Tierheim wolle lieber, dass die Großkatzen in
Lübeck bleiben. Die Politik sieht das anders: Eine
Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Der Abtransport soll am 4. Juni
erfolgen.
HL-live - Montag, 4. Juni 2007
Tiger auf dem Weg nach Rüsselsheim
Bis zu letzt hatten Tierschützer gekämpft, genützt hat
es nichts: Am Montagabend ging es für die beiden Tiger aus dem
Lübecker Tierpark per LKW ins Tierheim nach Rüsselsheim. In
Lübeck war die Entscheidung der Stadt, die Tiere ins Tierheim zu
schicken, auf viel Unverständnis gestoßen. Auch die
Bürgerschaft hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Natascha
und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die
suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark
war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu
einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur
grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Eine Ausnahme
soll es nicht geben. Die Bedingungen in Rüsselsheim sei
ähnlich gut wie in Lübeck, sagt Umweltsenator Thorsten
Geißler.
Rhein Main Presse - Dienstag, 5. Juni 2007
Tiger-Umzug ins Tierheim Ab Samstag empfangen die
beiden ...
Um 2 Uhr früh in der Nacht zum Dienstag trafen die beiden
französischen Zirkustigerinnen "Natascha" und "Ghandi" nach mehr
als acht Stunden Autofahrt im Rüsselsheimer Tierheim ein. Gegen
acht Uhr wurden sie dort in ihr neues Quartier gebracht. Sehen
können die Rüsselsheimer die zwei etwa vier Jahre alten
Raubkatzen aber erst ab Samstag. Um zehn Uhr soll sich für die
Tiere die Klappe zu ihrem Außengehege im Tierheim öffnen.
Bis dahin hat die Tierärztin den beiden Tigerdamen Ruhe im
Tigerhaus verordnet, erklärte Tierheimleiterin Judith Wagner
gestern der "Main-Spitze". Auch Fotos dürfen bis da hin nicht von
ihnen geschossen werden. ... Für die Tiere musste eine neue Bleibe
gefunden werden, nachdem die Stadt Lübeck den auf ein Jahr
befristeten Aufenthalt nicht verlängert hatte.
Echo-online - Mittwoch, 6. Juni 2007
Bald wieder Trubel im Raubtiergehege
Das Raubtiergehege im Tierheim an der Stockstraße hat wieder zwei
Bewohnerinnen: In der Nacht zum Dienstag sind dort die beiden etwa
fünf Jahre alten Tigerweibchen Natascha und Ghandi eingezogen.
Zurzeit sind die Neuankömmlinge vom Transport aus Norddeutschland
und der Narkose noch etwas geschwächt und brauchen Ruhe, eine
Tierärztin kümmert sich um die beiden. „Sie wirken aber
ausgeglichen, sind gepflegt und in einem guten Ernährungszustand“,
berichtet die Leiterin des Tierheims, Judith Wagner. ... Die Tiere
gehören der französischen Brigitte-Bardot-Stiftung und waren
einst von einem Zirkus auf einem Parkplatz zurück gelassen worden.
Ein Jahr lang waren sie in dem privat geführten Tierpark
Lübeck untergebracht, den sie aber verlassen mussten, weil die
Behörden dort keine dauerhafte Raubtierhaltung zulassen
möchten. Dafür richtet sich das Rüsselsheimer Tierheim
nun darauf ein, die Tigerdamen langfristig zu beherbergen: „So schnell
werden wir kein anderes Gehege für die beiden finden“, glaubt
Wagner.
NÖN Online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Safaripark: Diese Woche soll Entscheidung fallen!
Die Spannung steigt: In dieser Woche wird die von der NÖ
Wirtschaftsagentur ecoplus beauftragte Hotel- und Tourismusbank
ÖHT ihre Zwischenbilanz für das neue Safaripark-Konzept
präsentieren. Das heißt: Wenn die ÖHT zu dem Schluss
kommt, dass alle notwendigen Kriterien erfüllt werden, kann sich
Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher über eine Förderung
freuen. Falls nicht, sieht der Deutsch-Wagramer Tierarzt keinen Cent.
Planung
und Bau
Freizeit
Ratgeber - Freitag, 1. Juni 2007
Neue Löwen kommen an die Elbe
Zwei neue Löwen für den Dresdner Zoo: Vorraussichtlich schon
Ende Juli sollen laut dpa der zweijährige Jago aus Dänemark
und die Amsterdamer Löwin Layla ein neues Zuhause an der Elbe
finden. Leben sie sich gut ein, könnte es schon im nächsten
Frühjahr Nachwuchs geben, erklärten die Zoobetreiber am
Donnerstag. Zurzeit werde kräftig an einer neuen 1.300
Quadratmeter Anlage für die Großkatzen gearbeitet, wo auch
der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen sollen.
Ad-Hoc-News - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Damwildstall im Tierpark
Agrarstaatssekretär Dietmar Schulze eröffnet am Freitag (8.
Juni) einen Damwildstall im Tierpark Angermünde. Das Land hat das
Vorhaben mit 20 000 Euro aus dem Lottofonds unterstützt, wie das
Ministerium mitteilte. Mit dem Gehege solle die artgerechte Tierhaltung
gesichert und zugleich die Attraktivität des Tierparks erhöht
werden. Der Tierpark Angermünde ist der einzige in der Uckermark.
Er umfasst eine Fläche von acht Hektar. Dort leben 250 Tiere,
darunter 45 verschiedene Arten. Dazu gehören Kamele, Emus,
Kängurus, Wildkatzen, Greifvögel, Waschbären und
Totenkopfäffchen.
RZ online Mittwoch, 6. Juni 2007
Landauer
Zoo soll „CO2-neutral” betrieben werden
Der Zoo im pfälzischen Landau soll in absehbarer Zeit
„CO2-neutral” betrieben werden. Das bedeutet, dass der Ausstoß
des klimaschädlichen Kohlendioxids gesenkt und die verbleibenden
Emissionen kompensiert werden sollen. In den vergangenen Wochen seien
bereits sämtliche CO2-Emissionen des Zoos näherungsweise
erfasst worden - vom Energieverbrauch bis hin zu den Emissionen, die
bei der Anreise der Besucher und dem Transport des Tierfutters
anfallen, teilte der Zoo am Mittwoch mit.
Aktionen
Kanal8 - Mittwoch, 6. Juni 2007
Sea Life Dresden macht auf die Gefährdung der
Weltmeere aufmerksam
Zum 15. Mal wird am 8. Juni der Tag der Meere begangen. Auch die Sea
Life Aquarien in Deutschland möchten an diesem speziellen Tag mit
ihren Ausstellungen auf die Gefährdung der Weltmeere und ihrer
Bewohner hinweisen. Der World Ocean Day wurde 1992 erstmalig im Rahmen
der United Nations Conference in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel
ist es an diesem Tag auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam
zu machen. Das Sea Life Meeresaquarium in Dresden zeigt in über 30
Becken neben Lebewesen der Nordsee und des Atlantiks seit 2007 auch die
Bewohner der tropischen Meere. Am World Ocean Day bringt das Aquarium
am Großen Garten seinen Besuchern die Meere besonders nahe. In
speziellen Vorträgen der Sea Life-Besucherbetreuer wird auf die
Gefährdung der Weltmeere aufmerksam gemacht. Die Besucher erhalten
Informationen zu verschiedenen Themen, wie die tragischen Folgen der
Piratenfischerei, das Sterben der Korallenwälder sowie das so
genannte Finning, die grausame Jagd auf Haiflossen.
Markenpost.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles
Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo
Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor dem
Wildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die
Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des
Familienunternehmens. Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage
im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier
werden sollte – denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels
Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100
Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem
Maskottchen ein echter Löwe Pate.
Augsburger Allgemeine - Donnerstag, 31. Mai 2007
Wie ein bunter Spaziergang durch Südamerika
Fröhliche, sanfte Harfenklänge von Milton Sanchez stimmen die
Besucher des Zoos gleich am Eingang auf einen Spaziergang nach Peru,
Mexiko oder Argentinien ein. Auf dem ganzen Gelände erklingt
fetzige Musik. Locker verteilte Stände mit Panflöten,
Taschen, bunten Mützen oder aufwändig gestalteten Schalen
laden zum gemütlichen Schlendern und Schauen ein. Löwen,
Mähnenwolf und andere exotische Tiere aus Lateinamerika lassen
sich betrachten. "Fiesta Latina" ist diese Woche im Zoo. Noch bis
diesen Sonntag ist alles auf Süd- und Mittelamerika und Karibik
ausgerichtet.
Marathon4You.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Scheck von Re(n)ntier George
Ja, ist den heut' schon Weihnachten? Ren(n)tier George machte sich am
Mittwochmittag als Geschenketräger flink auf die Hufe. Im Zoo
Duisburg überbrachte George 2.500 Euro, gespendet von den
Veranstaltern des 24. Rhein-Ruhr-Marathons. Als Charity-Partner
unterstützt der Duisburg Marathon den Dachneubau des Delfinariums.
Weitere 186 Euro erhielt Zoo-Direktor Achim Winkler vom Friseursalon
Haarchic in Hochfeld, der während des Rennens einige Zuschauer mit
schnittigen Marathon-Frisuren gestylt hatte. Den Erlös spendete
der flotte Friseur ebenfalls. ... Die Zusammenarbeit zwischen dem Zoo
und dem Stadtsportbund findet beim Festival des Sports vom 7. bis 9.
September seine Fortsetzung. Dann starten während der
größten Brei-tensport-Veranstaltung in Deutschland die
Kinder der Grundschulen bei einem tierisch starken Mitmach-Programm.
Durch die Aktion wird das Madagaskar-Projekt des Zoos
unter-stützt. Die Charity-Partnerschaft mit dem
Rhein-Ruhr-Marathon geht 2008 in die nächste Runde. Bei der
diesjährigen Auflage hatten die Organisatoren 50 Cent pro
Teilnehmer für den Zoo Duisburg gespendet.
Holsteinischer Courier - Freitag, 1. Juni 2007
Mit dem Tierfoto ein Jahr in den Tierpark
Sogar der jüngste Nachwuchs im Tierpark freute sich, als gestern
die Siegerinnen des Courier-Fotowettbewerbs ausgezeichnet wurden: Zwei
kleine Streifengänse, ganze fünf Tage alt, durften an der
Siegerehrung teilnehmen. Der Courier hatte seine Leser aufgerufen, ihr
schönstes Foto von einem Tierbaby mit Mensch einzureichen. Die
dreiköpfige Jury, bestehend aus der Fotografin Inge Techau,
Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa und Courier-Redakteur Thorsten
Geil, suchten aus den Einsendungen die drei schönsten Motive aus.
openPR.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Weltpremiere im Zoo Hoyerswerda
Als erster Zoo – weltweit – so ist sich Dr. Werner Jorga, der Direktor
des Zoo Hoyerswerda sicher, wird ein Kinder-Zoo-Fest in deutscher und
sorbischer Sprache veranstaltet. Unter dem Dach des Vereins der Sorben
– der Domowina – hat ein Komitee den Stadtkindertag organisiert.
Schirmherr Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) kann somit am 1.
Juni eine Weltpremiere in der Stadt Hoyerswerda starten. Der für
alle Kinder offene Tag wartet mit vielen Attraktionen auf. Für die
Kleinen werden neben Wissenswertem aus der Natur, Spiel und Spaß
– zahlreiche Jungtiere im Mittelpunkt stehen. Die Sensation werden
sicherlich zwei neugeborene Kängeruh-Junge werden. Und,
natürlich wird auch eine Tiertaufe nicht fehlen. Dr. Werner Jorga
wird wieder dem Wunsch der Kinder entsprechen und an Jungtiere einen
Namen vergeben. Aktionen sowie Vorträge erfolgen zweisprachig.
Kinder, aus Einrichtungen mit sorbischer Ausrichtung, werden mit Gesang
und Tanz, sorbisches Brauchtum und Tradition vermitteln.
sz-online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Feurige Manja legte einen Striptease hin
Vorher-Nachher-Show im Chemnitzer Tierpark: Gestern bekamen die vier
Alpakas ihre Sommerfrisur verpasst. Das tierpflegerische Friseurteam
Toni Hauk (19, F.u., v.l.), Theresa Böhme (19), Kevin Rüffer
(18) und Dana Leopold (20) befreiten Alpaka Manja (3) mit Schere und
viel Geduld vom Winterfell. Festhalten war angebracht bei dieser
Kosmetiksitzung, damit die feurige Dame nicht ausbüxt. Und dann
fand sich die vormals puschelige Südamerikanerin plötzlich im
grazilen Sommerkleid in ihrem Gehege wieder.
Münsterländische Volkszeitung - Montag, 4. Juni 2007
Ganz schnelle Höcker
Ganz ruhig lässt der Frosch die Beine hängen. Merlin Weiser
hält den kleinen grünen Hüpfer behutsam zwischen den
Fingern. Der Elfjährige ist Besucher beim Kinderfest im Naturzoo
und will den soeben gefangenen Frosch beim Krötenmobil abgeben.
"Die haben bis jetzt ja nur so kleine". "Die Kleinen" hatte Biologe
Karl-Robert Wolf selbst am Morgen erst gefangen, schon am selben Abend
setzt er sie wieder in der Freiheit aus. So wird auch Merlins
Teichfrosch in seinen Tümpel am Storchenreservat
zurückkehren, verspricht der Naturschützer vom
Krötenmobil. Bis zum Abend sind die Tiere aber noch Statisten und
Hauptakteure in Personalunion, um alles Wissenswerte über die
heimischen Amphibien zu vermitteln. "Spielend lernen", unter diesem
Schlagwort will auch Zoodirektor Achim Johann das Kinderfest im
Naturzoo verstanden wissen.
Holsteinischer Courier - Montag, 4. Juni 2007
Friedliche Piraten enterten Kogge
Wären alle Piraten so friedlich gewesen wie die Fechtgruppe des SV
Tungendorf, hätten die Kaufleute auf den Weltmeeren früher
keine Angst haben müssen. Artig hintereinander über die
Gangway trabend "enterten" die als Seeräuber verkleideten Acht-
bis 14-Jährigen gestern Vormittag die Holzkogge im Tierpark
Neumünster und gaben damit die neue Attraktion auf dem
Kinderspielplatz offiziell frei - obwohl Direktor Dr. Peter Drüwa
"eine Erstürmung" angekündigt hatte.
Norddeutsche Neueste Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Zoo wird zum Kinderspielplatz
Kinder soweit das Auge reicht: Weder die Mini-Fußball-Anlage noch
der NNN-Stand mit Glücksrad und Wirbelbox konnten sich über
mangelnden Andrang beklagen. Rund 3000 Besucher zog es am Sonntag zum
Kinderfest in den Zoo. ... „Trotz der Absperrungen in der Stadt wurden
unsere Erwartungen mit rund 3000 Besuchern weit übertroffen“,
sagte Zoodirektor Udo Nagel. Franziska Kurtz' Tochter Mary-Joann zog
beim Magnetangeln Fische aus dem Teich - mit viel Erfolg. Die stolze
Mamma: „Ich finde das Angebot vom Zoo einfach toll.“
Stuttgarter Wochenblatt - Donnerstag, 31. Mai 2007
Ganz schön quirlige Akrobaten
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern
ausgesprochen beliebt - man denke nur an die Seelöwen der
Wilhelma. Mit Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren
Besuchern eine weitere Attraktion dieser Art: Täglich gibt es um
9.30 und um 13.30 Uhr eine kommentierte Fütterung der
Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun
haben. Denn zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über
die Anlage am Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen
"Jacqueline" und "Claudine" haben Mitte März in der Kinderstube
hinter den Kulissen insgesamt zehn Junge zur Welt gebracht, die nun
groß genug sind, um die Welt außerhalb des Hauses zu
erkunden.
SF Tagesschau - Samstag, 2. Juni 2007
Unvergessliche «Dreamnight» im
Zürcher Zoo
Jeweils am ersten Freitagabend im Juni gehört der Zoo Zürich
den kranken und behinderten Kindern. Die «Dreamnight» soll
den Kleinen und ihren Familien einen unbeschwerten Besuch im Zoo
ermöglichen. Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit. ... Die
Stiftung «Dreamnight at the Zoo» war vor zehn Jahren in den
Niederlanden gegründet worden. Weltweit beteiligen sich bereits
über 100 Zoos an der Aktion, der Zoo Zürich heuer zum zweiten
Mal. Die Idee ist, den Zoo einmal für jene Kinder zu öffnen,
die sich sonst nicht trauen würden zu kommen oder mehr Betreuung
brauchen. Auf einem Familien-Parcour konnten Pinguin-Eier bestaunt und
berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar
gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu
Tigergesichtern und die Zoolinokarawane drehte mit dem Lama und dem
Alpaka ihre Runden. Im Exotarium konnten die kalten Füsse
aufgewärmt werden.
Nachwuchs
affolternonline.ch
- Mittwoch, 6. Juni 2007
Tapirjunges zeigt sich Zürcher Zoobesuchern
Im Zürcher Zoo ist vor zehn Tagen ein Flachlandtapir zur Welt
gekommen. Der jüngste Tapir-Spross zeige sich bereits mit seiner
Mutter in der Aussenanlage, schreibt der Zoo in einer Mitteilung.
Flachlandtapire sind in der Roten Liste als gefährdet eingestuft.
In den europäischen Zoss wird für diese Art ein
Erahltungszucht-Programm (EEP) geführt. Der am 28. Mai geborene
Tapir heisst Husco. Es sei der Sohn des aus Hamburg stammenden Vaters
Mato und der Zürcher Mutter Amapa. Im Gegensatz zum einheitlich
dunkelbraunen Fell der Eltern ist das Kleid des jungen Tapirs mit
weissen Längsstreifen und Flecken versehen.
Berliner Morgenpost - Montag, 4. Juni 2007
Nachwuchs bei den Chinaleoparden - Drei Kätzchen
im Tierpark Berlin
Dienstag an sind im Tierpark Berlin drei seltene Chinaleoparden-Babys
zu bewundern. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, erblickten die
seltenen Raubkatzen «Joas», Atara» und
«Raaya» am 21. April das Licht der Welt. Mittlerweile
bringen sie jeweils knapp drei Kilogramm auf die Waage. Noch wirkten
die Kätzchen bei ihren ersten Ausflügen in der Schaubox etwas
tapsig, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Das
werde sich aber schnell ändern. Chinaleoparden sind
äußerst selten und vom Aussterben bedroht.
Berliner Kurier - Dienstag, 5. Juni 2007
Drei schüchterne Miezek(r)atzen
Sie schauen noch ein bisschen blauäugig in die Welt, die
Mini-Miezen aus dem Tierpark. Schließlich sind die drei noch
etwas schüchtern. Drei? Doch! Ganz links auf dem Foto oben, da
lugt das dritte Schnäuzchen durchs Gehege-Grün! Joas, Atara,
Raaya heißt das tierische, sechs Wochen alte Chinaleoparden-Trio.
Mama Noomi hatte ganz schön Mühe - mit dem Papa. Denn der kam
zur Zeugung extra aus Hamburg und war etwas lustlos. Aber dank Noomi
nicht auf Dauer ...
Klar, dass jeder die Kleinen am liebsten vom Fleck weg in den Arm
nehmen würde. Aber da werden aus den Miezekatzen ganz schnell
Miezekratzen.
Readersedition - Sonntag, 3. Juni 2007
Tiger-Babys im Tiger-Garten bei Ingelheim
Der Tiger-Garten bei Ingelheim am Rhein hat eine neue Attraktion: Vor
zwei Wochen kamen zwei Tiger-Babys in dem Gehege zur Welt. Bei ihrer
Geburt wogen die Zwillinge gerade einmal 1800 und 1320 Gramm. Der
kleinere der beiden jungen Bengaltiger muss derzeit noch mit Milch aus
der Flasche gepäppelt werden.
Die Mutter “Mara” brachte die beiden noch namenlosen Racker in dem
Gehege am Ingelheimer Bismarckturm zur Welt. Zahlreicher Medienbesuch
durch Fernsehsender und Presse filmte und “interviewte” die beiden
Zwillinge in den letzten Tagen, so dass die Tiger noch sehr aufgeregt
sind. Die Tiger-Babys sollen in den nächsten Wochen im hinteren
Bereich der Anlage in Ruhe aufwachsen und gedeihen. Besucher haben zu
diesem Bereich keinen Zutritt und können momentan nur die anderen
Tiger erleben. Sie können jedoch die Tiger-Babys über eine
Live-Übertragung im Innern des Hauses Restaurant & Pension
Waldeck bewundern.
Freie Presse - Freitag, 1. Juni 2007
Junge Stachelschweine erkunden ihr Gehege
Nachwuchs bei den Stachelschweinen meldet der Tiergarten Falkenstein.
Die kleinen Nager, die seit ein paar Tagen aufgeweckt ihr Gehege
erkunden, sind zurzeit die Lieblinge der Tierparkbesucher.„Einen
Eisbären Knut können wir zwar nicht bieten, aber Nachwuchs
kommt immer gut beim Publikum an“, weiß Irene Schönfelder
von der Tierparkleitung. Entsprechend groß dürfte das
Interesse der Besucher zum heutigen Kindertag sein, der in Falkenstein
traditionell mit einem Fest im Tiergarten gefeiert wird.Die drei
stachligen Winzlinge wurden bereits Ende April geboren.
Westfälische Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Jungstörche beringt
Erneut haben Störche im Europareservat erfolgreich gebrütet.
Vermutlich das gleiche Paar wie in den Vorjahren, da ein Storchenvogel
beringt ist und wahrscheinlich ursprünglich aus dem Tierpark
Rheine stammt. In diesem Jahr sind die Weißstörche
umgezogen. Sie errichteten ihren Horst auf einer Nisthilfe, die
publikumsfreundlich etwas näher zu einer Beobachtungshütte
liegt. Zwei Jungstörche haben das Licht dieser Welt erblickt. Am
Freitag kam Aufregung in die Storchenfamilie. Michael Jöbges
beringte die Jungstörche. „Ein gutes Storchenjahr für
Nordrhein Westfalen" bemerkte der Biologe und lizensierte
Storchenberinger. „Es sind etwa dreißig Gelege die gerade noch
ausgebrütet oder bereits aufgezogen werden".
Eichstätter Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Störche bekommen Nachwuchs
Nachwuchs im Zoo Wasserstern: Die Storchenfamilie ist jetzt zu sechst.
Vier Junge kamen Ende Mai zur Welt – zur Freude der Besucher. Maxl hat
offensichtlich genug vom Kraulen und verabschiedet sich mit einem
lauten Platsch wieder ins Wasser. Aber verwöhnt wer?den
möchte der knapp drei Meter lange und 69 Jahre alte
Mississippi-Alligator doch ein wenig, gerade in diesen Tagen, wo eine
Storchenfamilie mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs die
Aufmerksamkeit der Besucher im Zoo Wasserstern genießt. Am 25.
Mai kam der erste der Jungstörche als putziger kleiner Federwisch
zur Welt, im zweitägigen Rhythmus folgte der Rest. Fünf Eier
hatten im Storchengehege gelegen, ein geschlüpftes Storchenjunges
lebte nur einen Tag lang. ... Natürliche Feinde haben die
Störche in dem Zoo, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges
Bestehen feiert, kaum. Es kommt höchstens vor, dass Bisamratten
den Störchen mal das Heu wegstehlen. Doch um das zu verhindern,
wacht ein Elternteil immer am Nest.
HNA.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Baby Hermes lernt fliegen
Schafe gefallen ihm nicht. Uhu-Baby Hermes kuscht hinter den Beinen von
Falkner Rainer Cremer. Im Schutz seines Ziehvaters beäugt er die
am Burgberg im Tierpark Sababurg friedlich grasende Herde skeptisch.
Zwischendurch schnappt er nach einem Kükenschenkel, die Cremer
Hermes vor den Schnabel hält und schlingt ihn hinunter. Sechs
Wochen ist der Vogel inzwischen alt. Und er hat das Zeug, sich zum
neuen Liebling der Tierparkbesucher zu mausern. Dabei war es um die
Eule zunächst gar nicht gut bestellt. Geschlüpft ist Hermes
als jüngster und kleinster Nachkömmling seiner Eltern. Im
Futterkampf mit seinen beiden Geschwistern erhielt er von der Mutter zu
wenig Nahrung. Das Team um Falkner Rainer Cremer schritt ein und zog
das Dunenknäuel mit den wunderschönen orangefarbenen Augen
per Hand auf.
Knut
Nachrichten.ch - Freitag, 1. Juni 2007
Knut zum Symbol für UNO-Naturschutzkonferenz 2008
ernannt
Der kleine Berliner Eisbär Knut ist das Symbol für die
UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Knuts Pate, der deutsche
Umweltminister Sigmar Gabriel, hat ihn zum offiziellen Maskottchen des
internationalen Treffens ernannt. Das Umweltministerium erklärte,
kein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich
wie der Eisbär. Gabriel war erstmals am 23. März als
Knut-Pate aufgetreten, als der Bär im Berliner Zoologischen Garten
der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seitdem haben mehr als 600
000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard
Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die
Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht. Daher solle Knut
«als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor
allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und
Lebensräumen unserer Erde etabliert werden». Minister
Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des
Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten
löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur.
Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die
Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der
biologischen Vielfalt.»
Rencomp Handelsplattform - Freitag, 1. Juni 2007
Ohne Eis kein Eisbär
Knut, der Eisbär aus dem Zoo Berlin, ist von Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel zum Symboltier für die internationale
Naturschutzkonferenz der UNO gewählt worden, die im Mai 2008 in
Deutschland stattfindet. Denn kein anderes Tier symbolisiert die Folgen
des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Die Eisbären
bewegen sich buchstäblich auf immer dünnerem Eis. Die neuen
Weltklimaberichte haben neben vielen alarmierenden Aussagen den
direkten Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Bedrohung der
Artenvielfalt betont. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Mit der
Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die
Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb
stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und
Schutz der biologischen Vielfalt".
Berliner Morgenpost - Freitag, 1. Juni 2007
Gabriel ernennt Knut zum offiziellen Maskottchen
Laut Umweltministerium symbolisiert kein anderes Tier die Folgen des
Klimawandels so deutlich wie der Eisbär - Grund genug für
Umweltminister Sigmar Gabriel, den berühmten
Eisbären-Nachwuchs im Berliner Zoo als Symboltier bei der
UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn auszurufen. Der Berliner
Eisbär-Nachwuchs Knut ist Symboltier der UNO-Naturschutzkonferenz
2008 in Bonn. Das Bundesumweltministerium teilte mit, dass Knuts Pate,
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), das berühmte Jungtier zum
offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt hat.
Berliner Zeitung - Montag, 4. Juni 2007
Vom Plüschbär zum Raubtier
Die Veränderungen sind offensichtlich. Knut sieht nicht mehr aus
wie ein Plüschbär. Er tapst nicht mehr unsicher umher und
stolpert auch nicht mehr über seine eigenen Beine. Seine Gestalt
ist massiger geworden, seine Schnauze länger, und die meisten
Milchzähne sind großen bleibenden Zähnen gewichen. Wenn
Knut sich aufrichtet, reicht er seinem Pfleger Thomas Dörflein
bereits bis an den Bauchnabel. An seinen Pflegern übt der kleine
Bär schon mal, was er auch in der freien Wildbahn lernen
würde: sich von hinten anzuschleichen. Kurzum: Eisbär Knut
hat Teenager-Ausmaße erreicht und benimmt sich auch so. Pfleger
Dörflein trägt mittlerweile gepolsterte Kleidung und
häufig Lederhandschuhe. ... Heute wird Eisbär Knut ein halbes
Jahr alt. Als er am 5. Dezember 2006 im Zoo geboren wurde, waren seine
Überlebenschancen gering. ... Inzwischen wiegt Knut mehr als
zwanzig Kilo. Seit mehr als zehn Wochen kann er im Zoo besichtigt
werden, und noch immer kommen jeden Tag 5 000 Menschen, um ihn zu
sehen. Im Zoo spielt man schon mit dem Gedanken, ihn künftig
länger zu zeigen.
Volksstimme - Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbär Knut ein halbes Jahr alt
Eisbär Knut steht einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses im
Berliner Zoo. Er ist heute genau ein halbes Jahr alt. Knut nahm am
Nachmittag vor mehreren tausend Zuschauern ein kleines Bad, tollte wie
immer mit seinem Pfleger Thomas Dörflein herum und spielte mit
seinen Plastikbällchen im Sand. Bei der ersten Vorführung des
Bärenkindes am Morgen sangen einige Kinder Knut ein Ständchen.
die-news.de - Freitag, 1. Juni 2007
SILBER-MEDAILLE FÜR EISBÄR KNUT
Die Silber-Gedenkprägung für das Eisbärenjunge Knut
wurde von der Staatlichen Münzprägeanstalt Berlin gemeinsam
mit dem Zoo Berlin und der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche
Münze entworfen. Ein Teil des Erlöses kommt dem Artenschutz
zugute.
Berliner Zeitung - Mittwoch, 6. Juni 2007
Knut und Tom im Seelendialog
Der König des Fake-Journalismus, Tom Kummer, hat sich des
jüngsten Medienstars angenommen: Knut. Dagegen prüft der
Berliner Zoo nun rechtliche Schritte. Denn die Marke Knut ist exklusiv
an den Amerikaner Craig Hatkoff verkauft, der zurzeit an einem
Kinderbuch über das Bärchen schreibt. Und außerdem, so
tönt es in gerechter Empörung aus dem Zoodirektoriat, habe
ein Tom Kummer nie um ein Interview mit Knut angefragt! Um den Stars
des Showbiz Geist und Seele anzudichten, wie Kummer es bis zu seinem
Auffliegen 2001 erfolgreich praktizierte, bedarf er nur seiner eigenen
Fantasie und Einbildung. ... Da sagt der Bär zu Tom: "Du willst
ein andrer sein." Und Tom sagt zum Bär: "Ich glaube, dass viel
mehr in dir steckt als du ahnst. Eine Art von reiner Intelligenz, die
uns Menschen abhanden gekommen ist." Alles klar? Weiter geht's: "Du
bist ein großes Geheimnis, du verkörperst das verlorene
Paradies... Du bist ein Symbol für etwas Wahrhaftigeres". Tom
erklärt Knut und sich die böse Welt, in der die Pole
schmelzen. Im treuherzigen Plattitüdendialog fehlt dann auch nicht
das Kummer'sche Credo: "Die Welt will träumen, die Welt will
betrogen sein". Dass Tom Kummer immerhin wirklich im Zoo war, das
belegen ein paar Fotos: Reporterdarsteller Tom macht sich Notizen, im
Hintergrund Knut allein auf einem Stein.
News Networld - Freitag, 1. Juni 2007
"Fische sind innerlich verblutet": Stress bei Umzug
tötete Haie in ...
Der Stress war zu viel: Die sechs Haie, die im Wiener Haus des Meeres
bei der Umsiedelung in ein größeres Aquarium zu Tode
gekommen sind, wurden von der Aufregung dahingerafft. Dieses Ergebnis
wurde von den Verantwortlichen des Privatzoos bekannt gegeben."Die
Fische sind innerlich verblutet", umschrieb Elisabeth Licek die genaue
Todesursache. Sie hat an der Veterinärmedizinischen
Universität die Sektion der Kadaver vorgenommen. ... Vor allem
geschlechtsreife Tiere wie die betroffenen seien nicht sehr
stressresistent, hieß es heute. "Je größer der Hai
ist, desto problematischer wird es", bedauerte Mitic. Man werde sich in
der Konsequenz nun um Jungtiere für das Becken bemühen.
Dennoch sei der Verlust der zehn Jahre alten Tiere ein herber
Rückschlag. Als erste europäische Einrichtung habe man
gehofft, Schwarzspitzenhaie in Gefangenschaft nachzüchten zu
können, zumal die verstorbene Gruppe bereits Kopulationsversuche
unternommen habe. ... Zum großen Haisterben kam es, als am 7. Mai
das mit 300.000 Litern größte Aquarium Österreichs
eröffnet werden sollte. Das Bassin war als neue,
großzügigere Heimat für die Haie, Barsche und die
Meeresschildkröte "Puppi" gedacht.
Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Abschied von einer dickhäutigen Lady
Es ist herzzerreißend. Der schöne Pfau, Totos Freund,
stolziert durch das leere Nashorngehege und schreit ganz
fürchterlich. Das hat er zwar immer schon getan, aber der Schrei
passt zum Gemütszustand von Pfleger Anton Weber. Traurig stampft
der kräftige Mann durch das matschige Gehege, und dann stockt ganz
kurz seine Stimme. "Das da, das war Toto", sagt er und zeigt auf die
angeknabberte Milchdistel. Das stachelige Grünzeug war Totos
Lieblingssnack. "Wenn man 15 Jahre mit einem Tier verbracht hat, dann
ist das nicht einfach, wenn es stirbt", sagt er. Als Totos Kadaver in
der Früh nach München zur Obduktion transportiert wurde, war
Weber dabei. Ein paar Schwanzhaare hat er abgeschnitten und sie in sein
Portemonnaie gesteckt - als Erinnerung an die manchmal etwas zickige,
scheue und misstrauische Nashornkuh. "In den zwölf Jahren habe ich
es dreimal geschafft, sie zu kraulen, als sie lag. Das ist ein
unendlicher Vertrauensbeweis, wenn ein Tier so etwas zulässt",
erzählt er, während er die borstigen Haare einsteckt.
derstandard.at - 01.06.2007
Seltenes Nashorn starb in US-Zoo an
Altersschwäche
Das über 40 Jahre alte Breitmaulnashorn Nadi, eine Hauptattraktion
im Zoo von San Diego (Kalifornien), ist an Altersschwäche
gestorben. Das Rhinozeros-Weibchen habe in den letzten Tagen kaum noch
Appetit und Energie gehabt, teilte die Zooverwaltung mit. Nadi
zählte zu der vom Aussterben bedrohten Unterart des
Nördlichen Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum cottoni). Weltweit soll
es nur noch dreizehn Exemplare geben. Zwei davon leben im "Wild Animal
Park" des Zoos in San Diego, sechs Tiere im Zoo von Dvur Kralove
(Tschechien) sowie fünf Tiere in freier Wildbahn im afrikanischen
Garamba-Nationalpark (Kongo). Nadi war 1972 in Afrika eingefangen und
in den Zoo von Dvur Kralove gebracht worden. Gemeinsam mit dem
Rhino-Weibchen Nola zog sie 1989 von Tschechien in den Zoo nach
Südkalifornien zu einem männlichen Artgenossen namens
Angalifu um. Nachwuchs zu zeugen, misslang allerdings. Das
Nördliche Breitmaulnashorn, die größte aller
Nashornarten, war einst im Kongo und in Uganda sowie bis in den Tschad
und den Sudan verbreitet. In den vergangenen Jahren ist der Bestand
extrem zurückgegangen.
newsclick.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Jelzins erste Begegnung mit seiner Nina verlief
stürmisch
Gestern morgen um 9 Uhr war es soweit: Jelzin, der neue Tiger-Kater des
Zoos Stöckheim, durfte das erste Mal zu seiner Nina ins
Freigehege. Nach anfänglicher Zickerei ging es tagsüber dann
harmonisch zu. Zoo-Chef Uwe Wilhelm ist sich sicher: "Das könnte
was werden." Wilhelm möchte die Hoffnungen auf Tiger-Nachwuchs
nicht zu hoch hängen, aber in den nächsten zwei Jahren
könne es schon klappen, versichert er. Immerhin sind gut 30
Tigerin den vergangenen 25 Jahren im Zoo Stöckheim geboren worden.
.... Der gut 200 Kilogramm schwere Jelzin habe niedersächsische
Wurzeln, sei also in seine weitere Heimat zurückgekehrt,
erzählt Wilhelm. Seine Vorfahren kommen aus dem Zoo Hannover. Der
sibirische Tiger ist von Aussterben bedroht. In freier Wildbahn lebten
noch etwa 300 dieser stolzen Tiere, weiß Wilhelm. In Zoos seien
es weltweit noch rund 2000 sibirische Tiger.
T-Online - Montag, 4. Juni 2007
Weißer Tiger in kalifornischem Tierpark
Normalerweise mögen Katzen kein Wasser, auch die großen
nicht. Tiger sind da eine Ausnahme. So wie Odin. Der weiße
Bengalische Tiger liebt es, nach seinem Fressen zu tauchen. Seit Juni
lebt das fünf Jahre alte Tier im "Six Flags Discovery
Kingdom"-Tierpark in Vallejo im US-Staat Kalifornien. Geboren und
aufgewachsen ist Odin im Zoo von Perth in Australien. "Die Leute sind
verrückt danach, ihn unter Wasser zu sehen", berichtet Pfleger Lee
Munro aus Perth. "Er macht so ein lustiges Gesicht, wenn er taucht. Das
muss er, um seine Nasenlöcher zu geschlossen zu halten." Munro zog
das Tier mit der Flasche auf - jetzt ist es 3,10 Meter lang und wiegt
202 Kilogramm. "Aber wenn er unter Wasser ist, sieht er so graziös
aus," schwärmt Munro. ... Die Fotos vom schwimmenden Odin gingen
um die Welt, und viele glaubten an eine Fotomontage. "Menschen aus
aller Welt rufen nun bei uns an und fragen, ob das Scherzbilder sind,"
berichtet Nancy Chan vom "Six Flags Discovery Kingdom". Außer in
Kalifornien gibt es nur noch einen Tierpark in New Jersey, in dem man
einen weißen Tiger schwimmen sehen kann.
SF Tagesschau - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tiger Boris versteht nur Französisch
Tiger Boris lebt in einem kanadischen Zoo und kämpft offenbar mit
Sprachproblemen. Er hört nur hin, wenn mit ihm Französisch
geredet wird. Auf Zurufe in englischer Sprache hat der Tiger stets
gleichgültig reagiert. Boris lebt erst seit 2006 im
Edmonton-Valley-Zoo, welcher im englischsprachigen Teil Kanadas liegt.
Als die Tierpfleger den Tiger auf Englisch angesprochen hätten,
habe dieser offenbar nichts verstanden, sagte die Sprecherin des Zoos.
Geregt habe sich der Tiger erst, als der einzige
französischsprachige Pfleger des Zoos Boris auf Französisch
ansprach. Ein schlichtes Bonjour habe genügt, und Boris habe
reagiert. Er wurde von Frankophonen aufgezogen, begründete die
Sprecherin das ungewöhnliche Verhalten der Raubkatze. Daher habe
Boris die Befehle auf Französisch gelernt.
Der bald acht Jahre alte sibirische Tiger wurde in der östlichen
frankophonen Provinz Québec aufgezogen, bevor er in den Zoo in
Westkanada einzog. Jetzt soll Boris zur Zweisprachigkeit erzogen
werden, damit er auch die englischsprachigen Pfleger versteht. Wie wir
uns diese tierische Sprachschule genau vorstellen müssen, wurde
hingegen nicht gemeldet.
Ruhr Nachrichten - Montag, 4. Juni 2007
Ein Leben für und mit Tieren
270000 Menschen fanden im vergangenen Jahr in den Tierpark Bochum.
Dabei zog es nicht nur Bochumer in die kleine Attraktion am Stadtpark,
sondern Besucher aus ganz Deutschland."Das ist nicht allein mein
Verdienst", wehrte sich Tierparkleiter Eduard Strinberg gestern lachend
gegen Auszeichnungen und Lob aus vielen Mündern: "Ich war
vielleicht der Vordenker, umgesetzt haben es aber viele andere." ...
Hintergrund des hochkarätigen Menscheauflaufs, der sich bei Sekt,
Saft, Blaskonzert und Reden im Fossilium versammelt hatte, war
Sirtnbergs 60. Geburtstag. "Ein passendes Ambiente für jemanden,
der Tiere liebt und ihnen sein Leben gewidmet hat", sagte
Bürgermeisterin und Laudatorin Erika Stahl und Helmut Rockholtz,
ehemaliger zweiter Vorsitzender, erinnerte sich schmunzelnd an die
gemeinsamen Jahre: "Ich hatte die Ehre ihn einzustellen." Für
Stirnberg eines der Highlights in seinen 60. Lebensjahren: "Tiere sind
mein Leben. Hier habe ich die Möglichkeit Menschen ihre Welt und
ihre Besonderheiten nahe zubringen."
Berliner Kurier - Sonntag, 3. Juni 2007
Tränen-Abschied von der toten Tierpflegerin Simona
Ein Leben für die Tierliebe. Simona Metzler (41) starb im
Ochsen-Gehege der Tierparks. Am Wochenende wurde sie beerdigt.
Es war ein so schwerer Gang. 300 Menschen kamen zu der bewegenden
Trauerfeier in die Kapelle auf dem Friedhofs Karlshorst. Simona
Metzlers Mann Serjosha H., ihre Kinder Robert und Delia, Verwandte und
viele Kollegen trauerten an ihrem Grab. Nur 500 Meter vom Tierpark
entfernt fand die Tierpflegerin ihre letzte Ruhe. Dort arbeitete sie,
dort starb sie, als Moschusochse "Ludoviko" sie Mitte Mai in seinem
Gehege zu Tode quetschte.
Focus Online Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbären - Knuts Oma lässt Lover auflaufen
Die 30-jährige Eisbärendame Lisa, die geraume Zeit allein im
Polarium des Münchner Tierparks gelebt hat, wolle erobert werden,
sagte Tierparkdirektor Henning Wiesner am Dienstag. Noch zeige Lisa
ihrem achtjährigen Lover aus der Toskana, wer "Herrin im Hause"
sei. Die beiden Eisbären seien allerdings auch erst seit wenigen
Tagen in einem Gehege. Eisbärenmann Yogli soll Lisa bezirzen,
damit es im Polarium Nachwuchs gibt. Die Eisbärin Lisa sei zwar
schon in recht hohem Alter, aber spätes Mutterglück sei nicht
ausgeschlossen, gab sich Wiesner optimistisch. Yogli erweise sich
zumindest als sehr aktiv und lasse sich von Besuchern gerne Bälle
zuwerfen.
PR-Inside.com - Freitag, 1. Juni 2007
Liesa überlebt Narkose nicht
Der am Donnerstagabend aus dem Eifelpark Gondorf geflohene und in der
Nacht wieder eingefangene Braunbär ist tot. Die Bärendame
Liesa sei nicht wieder aus der Narkose aufgewacht, sagte Parkbetreiber
Bernd Capellen am Freitag auf Anfrage. Parkleiter Hans Burgstaller
hatte die Bärin auf ihrer Flucht
mit einem Betäubungsgewehr wieder eingefangen. Capellen geht
zurzeit davon aus, dass sich die 21 Jahre alte Braunbärin bei
ihrer Flucht entlang eines Bahndamms verausgabt habe.
Rhein Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Bärenalarm
in der Eifel: Ausgebrochener Bär wieder eingefangen
Bärenalarm beim Gondorfer Eifelpark im Eifelkreis
Bitburg-Prüm: Ein Braunbär hatte am Donnerstagabend im Zaun
einen kaputte Stelle entdeckt und war aus dem Gehege ausgebüxt.
Der Freigang des 18-jährigen Bären war allerdings nur von
kurzer Dauer, teilte die Polizei am Freitag in Bitburg mit. Eine gute
Stunde nachdem ein Lokführer den Altbären neben den Gleisen
zwischen Hüttingen/Kyll und Philippsheim gesichtet hatte, konnte
der Ausreißer wieder zurück zu seiner Bärenfamilie
gebracht werden. Offenbar hatte beim letzten Sturm ein
umgestürzter Baum den Zaun eingedrückt.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tierpark ist Besuchermagnet
Der Limbacher Tierpark ist bei den Besuchern ein Renner. Die Zahl der
Gäste nimmt rasant zu. Hauptamtsleiter Dietrich Oberschelp teilte
mit, dass in diesem Frühjahr schon doppelt so viele Besucher kamen
wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einrichtung erfreut sich
einer ungebrochenen Beliebtheit , so Oberschelp. Fast 300 Tiere in 81
Arten können bestaunt werden, darunter Bennettkängurus,
Schottische Hochlandrinder und Chinesische Leoparden. Viel besucht ist
der Streichelzoo mit zahlreichen Kleintieren wie Ziegen und Kaninchen.
Mit vielen Investitionen versucht die Stadt, die Attraktivität der
Einrichtung zu erhöhen. Unter anderem werden die Gehege
schrittweise erneuert.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Rostock
Norddeutschlands größter Erlebniszoo präsentiert auf 56
Hektar einer weitläufigen Anlage 1.500 Tiere aus 250 Arten, davon
alleine 580 Vögel. Schwerpunkt sind Tiere der Arktis. Im 1899
gegründeten Zoo Rostock manifestiert sich das Bestreben nach
naturnaher Haltung der Tiere an verschiedenen Beispielen. Einen
unmittelbaren Überblick über die dortige Fauna und Flora
vermittelt dem Besucher das Südamerikahaus. Von Seevögeln ist
der Besucher in der großen Freiflugvoliere umgeben. In der
Krokodilhalle entstand ein lagunenartiger Erlebnisbereich für die
Echsen, deren Gewohnheiten auch durch Aquarienscheiben zu beobachten
sind. Großkatzen haben in ihrer weitläufigen Anlage sowohl
genügend Auslauf als auch Möglichkeiten des Rückzugs.
Mittelpunkt des historischen Parkteils ist die Eisbärenanlage. Die
erfolgreiche Zucht dieser Tiere hat zur Folge, dass der Rostocker Zoo
das weltweite Zuchtbuch für Eisbären führt.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Schwerin
Aus einem Heimattierpark der 1950er Jahre hat sich auf jetzt 25 Hektar
einer der schönsten Zoologischen Gärten Deutschlands
entwickelt. 600 Tiere aus rund 100 Arten bevölkern ein
landschaftlich reizvolles Areal zwischen Schweriner See und dem
Wohngebiet Großer Dreesch und machen den Zoo Schwerin zu einer
ganzjährigen Besucherattraktion. Tieranlagen in die Natur
integrieren, das ist das exponierte Ziel des Zoos, der dabei auf das
gemeinsame Naturgehege für Braunbären und Wölfe, eine
großzügige Wasservogelanlage, Tiger- und Löwenanlage
sowie Freigehege für Damhirsche und Mufflons verweisen kann. Einer
möglichst emotionalen Vermittlung von Kenntnissen über Tiere,
mehr noch aber der Naturschutzidee dienen die Zooschule für Kinder
sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres.
Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Tierpark Ueckermünde
Der Tierpark Ueckermünde hat sich in den vergangenen Jahren unter
außerordentlich aktiver Mithilfe der Bevölkerung und der
einheimischen Wirtschaft zu einem Anziehungspunkt für Groß
und Klein entwickelt, der seine Wirkung bis hinter die nahegelegene
polnische Grenze entfaltet. Im Park leben über 400 Tiere in 100
Arten. Dazu gehören neben heimischen Haus- und Wildtieren auch
verschiedene Affenarten, Löwen, Papageien, Lamas und
Kängurus. Die Tiere leben in großen, naturnah gestalteten
Freigehegen. Einige Anlagen dürfen auch betreten werden. Eine
Zooschule bietet Schulklassen aller Altersstufen Biologieunterricht mit
einer kaum vergleichbaren Anschaulichkeit. Erlebnisführungen und
Schaufütterungen ermöglichen allen Gästen einen
erlebnisreichen Tag im Tierpark.
Der Neue Wiesentbote - Freitag, 1. Juni 2007
Wildpark Hundshaupten mit Note 1
Überraschung zu Hause: Die Zeitschrift "Bild der Frau" bringt in
der Nr. 22 vom 26. 5. 2007 unter dem Titel: "Großer BILD der
FRAU-Test: Wie gut sind unsere Streichel-Zoos?" das sensationelle
Ergebnis für den Wildpark Hundshaupten mit Note 1. Unter den 12
vorgestellten Tier- und Wildparks aus Deutschland vergaben die
Familientester nur einmal die Note 1 und die bekommt der Wildpark
Hundshaupten des Landkreises Forchheim. Bewertet wurden folgende
Kriterien: Spielplätze, Infotafeln, Preise, Tierarten und
Tierhaltung. Dass die Wildparkverwaltung und -Leitung in der
Vergangenheit viel in diesen investiert hat, vor allem viel Zeit,
Mühe und Ideen, war schon augenfällig geworden. Aber der
Vergleich mit anderen gleichartigen Wildparks wurde noch nie gezogen.
Jetzt haben wir das schwarz auf weiß, wie dieser "etwas andere"
Wildpark bei den Familien auch ankommt. Und das freut Kreischef Landrat
Reinhardt Glauber ganz besonders. Ein "klein bißchen stolz"
darauf (auf fränkisch) können alle Beteiligten schon sein.
koeln.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Brand im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei
Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits
lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein
Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht
verhindert werden.
Express.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
BRANDANSCHLAG AUF ZOO
„Wer macht so etwas nur…“, fragt eine Zoo-Besucherin fassungslos. Sie
steht vor zwei völlig verkohlten Kassenhäuschen.
Dort hat ein Feuer ganze Arbeit geleistet. Computer, Ticketsysteme,
Büroeinrichtung: alles ist verbrannt. Gesamtschaden: mehr als
100.000 Euro. ... Steckt ein Feuerteufel hinter dem Brand? Wurde auf
den Zoo ein gezielter Anschlag verübt? Die Ermittlungen der Kripo
laufen. Auch in Richtung Brandstiftung. Ein Sachverständiger ist
eingeschaltet.
koeln.de - Freitag, 1. Juni 2007
Brandstiftung im Zoo nach Einbruch
Der Brand der beiden Kassenhäuschen des Kölner Zoos in der
Nacht zu Mittwoch ist offenbar durch Fremdeinwirkung verursacht worden.
Polizeisprecher Bernd Klakum sagte gegenüber dem Kölner
Stadt-Anzeiger, es sähe so aus, als ob eine oder mehrere Personen
in eines der Häuschen eingedrungen seien mit dem Ziel, Geld oder
andere wertvolle Gegenstände mitzunehmen. Da sie weder das eine
noch das andere vorfanden, hätten sie das Häuschen in Brand
gesteckt.
Nachdem die Flammen auf ein zweites Häuschen übergegriffen
hatten, konnte der Brand von der Feuerwehr zwar schnell gelöscht
werden, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden, da mehrere Computer
und Ticketsysteme zerstört wurden. Auswirkungen auf den
Ticketverkauf wird es allerdings nicht geben. Tagestickets werden auch
an den Schaltern für Jahreskarten und im Besucherzentrum verkauft.
Businessportal24 - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Boss für Bodensee-Berberaffen
Mit der Dissertation „Soziale Organisation einer nachtaktiven Affenart“
machte der 30-jährige Biologe Roland Hilgartner aus Neu-Ulm seinen
Doktor am Primatenzentrum in Göttingen. Jetzt löst er auf dem
größten europäischen Affenfreigehege, dem Affenberg
Salem im Bodenseehinterland, den langjährigen Leiter Dr. Walter
Angst ab. Nach 27 Jahren geht der bekannte Schweizer Zoologe in den
„Unruhestand“ und schreibt jetzt Bücher wie „Die phantastische
Welt des Figurentheaters“, wobei der Wissenschafter weltweit der
größte Sammler von historischen indonesischen Wayang-
Schattenspielfiguren ist. Der elsässische Baron Gilbert de
Turckheim gilt als Retter der Berberaffen, zugehörig der Markaken,
die in den Ursprungsländern Algerien und Marokko als Landplage
verfolgt und nahezu ausgerottet wurden. Um den Bestand zu sichern
gründete er die Affenfreigehege Kintzheim / Elsass, Rocamadour /
Südfrankreich und 1976 den Affenberg Salem im Bodenseehinterland
als Touristikunternehmen und Forschungsareal. Vor zwei Jahren folgte in
England der „Trentham Monkey Forest“. Der Bestand in den vier
Freigehegen liegt bei gut 800 „possierlichen Verwandten“, wogegen die
Zahlen weltweit bei 10.000 Tieren liegen, die vom Aussterben bedroht
sind und im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste
stehen.
Vida Brasil - Mittwoch, 6. Juni 2007
Seltener
Mantelaffe aus Zoo in Brasilien gestohlen
Aus einem Zoo im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ist das
einzige Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Affenart gestohlen
worden. Die Wächter des Tierparks in Baurú hätten am
frühen Morgen entdeckt, dass das Schloss zum Käfig des Tieres
aufgebrochen worden sei, sagte Zoo-Direktor Luiz Pires am Dienstag. Die
Tür des Käfigs habe offen gestanden, in der Nähe seien
ein Schraubenzieher und eine Decke gefunden worden. Den Wärtern
sei im Morgengrauen allerdings keine verdächtige Bewegung
aufgefallen, fügte Pires hinzu. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Der Zoo-Direktor zeigte sich über den Diebstahl überrascht.
Das Tier lebte bereits seit 1999 im Zoo von Baurú. Die etwa 30
Zentimeter großen weißbraunen Affen, die auch unter dem
Namen Zweifarb-Tamarin bekannt sind, leben im Amazonasgebiet. Sie
gelten als akut vom Aussterben bedroht. Es gibt nur wenige Exemplare,
die in Gefangenschaft leben.
sz-online - Freitag, 1. Juni 2007
Roter Panda im Tierpark Görlitz gestorben
Der Görlitzer Tierpark beklagt den Verlust eines seiner beiden
Roten Pandas. Das elfjährige Katzenbären-Männchen Marek
starb in der vergangenen Woche an chronischer Leberentzündung,
teilte die Tierparkleitung am Freitag mit. Vermutlich habe Marek aber
vor seinem Tod noch für Nachwuchs gesorgt. Seine hinterbliebene
Partnerin Mei Li bereite sich offenbar auf eine Geburt vor. Sie
bevorzuge derzeit eiweißreiche Nahrung und habe Nistmaterial in
einen hohlen Baumstamm getragen. Nachwuchs ist bei in Gefangenschaft
lebenden Roten Pandas selten. In europaweit 75 Zoos kamen 2006 nur 26
Junge zur Welt, 16 davon starben. Mei Li selbst ist vierfache Mutter.
die-news.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Elefantendame prügelt auf Pfleger ein
Zoomitarbeiter der pakistanischen Stadt Lahore müssen hart im
Nehmen sein. Der Grund: Sie kassieren täglich Prügel.
Allerdings nicht von Menschen. Die Elefantendame Suzi nimmt sich
ständig ihre Pfleger vor. Der Grund: Der Zoo hat so wenig Geld,
dass nicht immer genügend Futter für die Tiere gekauft werden
kann. Bekommt Suzi zu wenig ab, schnappt sie sich einen Rohrstock und
prügelt auf ihren Pfleger ein. Jetzt setzt der Zoo von Lahore auf
Spenden. Nur so könne man das Wohlbefinden der Tiere und der
Pfleger gewährleisten, so der Direktor.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
parool.nl
- 5. Juni 2007
Attractie in Artis: bacterie en schimmel
Attraktion in Artis: Bakterie und Schimmel
Artis wird erweitert durch einen MicroZoo, einen kompletten neuen Zoo
mit Schimmel, Bakterien und Viren. Das geht hervor aus den
bekanntgegebenen Erweiterungsplänen. "In dem MicroZoo wird eine
Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten",
sagt ein Sprecher des Zoos. Jeder erwachsene Mensch trägt zwei
Kilo Mikroorganismen bei sich und in jedem Mund befinden sich Hunderte
Arten von Bakterien." Der MicroZoo wird errichtet am "Ort des Wissens",
wo es auch ein zoologisches und biologisches Informationszentrum geben
wird.
reiskrant.nl - 4. Juni 2007
Apenkoppen
Affenköpfe
Hinter allen 30 im Großformat ausgestellten Fotos von
Menschenaffen verbirgt sich ein Schrei nach Zuwendung. Rührung,
Freude, Verzweiflung - es ist von ihren Gesichtern abzulesen. Wer die
Ausstellung im Haasge Museon betrachtet, sieht Menschenaffen nicht
länger als "bloße Tiere", sondern als Mitmenschen. Der
Fotograf James Mollison zeigt uns die Ausdrücke und Emotionen der
Menschenaffen. Ihre Unschuld und Verletzlichkeit zwingen zum Nachdenken
über das arrogante Verhalten von uns Menschen gegenüber
diesen Tieren. Der Schrei auf den Menschenaffenporträts zeigt die
Spitze des Eisbergs. Wenn nichts unternommen wird, wird es bald um sie
geschehen sein.
evenementnieuws.nl - 4. Juni 2007
Dierentuinmaand in DierenPark Amersfoort
Zoomonat im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, 10., 17. und 24. Juni steht der Tierpark Amersfoort im
Zeichen des Zoomonats Juni. Führungen finden statt und die
Gäste können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der
Juni-Zoomonat ist eine gemeinsame Initiative der Zoos, die der
Niederländischen Vereinigung von Tiergärten (NVD)
angehören. Der Tierpark Amersfoort zeigt sich im Zoomonat Juni von
einer anderen Seite. Die Abteilung Grünanlagen organisiert eine
kostenlose Führung, vorbei an besonderen Bäumen und Pflanzen
im Park. Die Führung geht unter anderen durch den Japanischen
Garten und den Dinowald. Weiterhin können die Gäste einen
Blick in den Stall des Elefantenbullen Sam werfen, auf den Hinterhof
bei den Raubtieren und in die Nachtunterkünfte der Bären.
Parallel gibt es an allen Sonntagen im Zoomonat Extra-Vorstellungen von
Jellow [dem gelben Gastbär des Tierparks Amersfoort] und seinen
Freunden. Das komplette Programm findet man auf http://www.dierenparkamersfoort.nl./index2.php?id=600
blikopnieuws - 4. Juni 2007
Tralies verdwijnen bij Artis
Bei Artis verschwinden die Gitter
Der Amsterdamer Artis-Zoo ließ Montag, den 4. Juni wissen,
daß die jetzt hinter Gittern lebenden Raubtiere in einigen Jahren
mehr Freiheit kriegen sollen. Für diesen Plan will der Zoo achtzig
Millionen Euro bereitstellen. Mit der beträchtlichen
Vergrößerung der Anlagen erhalten die Tiere mehr Platz, die
Gitter, hinter denen sie sich jetzt noch befinden, sollen
größtenteil verschwinden. Nur ein Wasserstreifen soll die
Löwen von den Besuchern trennen. ... Piet Duizer, Pressesprecher
von Artis, erzählt: "In den Plan sind einige große
Veränderungen aufgenommen. So wollen wir den jetzigen Parkplatz in
ein natürliches Gebiet für Pflanzen und Tiere verzaubern. Da
können wir unsere Erweiterungspläne realisieren. Dann kommt
eine Tiefgarage für Besucher. Weiter wird es einen ‚Ort des
Wissens' geben, wo die Universität Aktivitäten entfalten kann
und die Besucher spazieren gehen können. Als dritte große
Investition wollen wir Kulturerbe restaurieren - Artis ist ein Denkmal
und der älteste Tierpark in Europa."
nos.nl - 4. Juni 2007
Meer ruimte voor roofdieren Artis
Mehr Platz für die Raubtiere in Artis
Die Raubtiere in Artis sitzen in ein paar Jahren nicht mehr hinter
Gittern. Der Zoo wird vergrößert, wodurch die Tiere viel
mehr Platz erhalten. Die Löwen kommen dann zum Beispiel in eine
Außenanlage, die von einem Wassergraben umgeben ist. Der
berühmte Amsterdamer Zoo kann sich erweitern, weil ein Parkplatz
unterirdisch angelegt wird. So werden zwei Hektar für die Tiere
frei. Andere Erweiterungsmöglichkeiten gibt es nicht, denn Artis
liegt mitten in der Stadt.
elsevier.nl - 4. Juni 2007
Artis verwijdert hekken bij apen en roofdieren
Artis entfernt Gitter bei Affen und Raubtieren
Löwen, Tiger und Affen im Amsterdamer Artis-Zoo müssen
zukünftig nicht mehr hinter Gitter. Die Gitter rund um die Anlagen
verschwinden und die Tiere sind dann über einen Wassergraben zu
sehen. Artis braucht 80 Millionen Euro für die Erweiterung. Die
Gemeinde Amsterdam ließ am Montag wissen, daß sie den
Erweiterungsplan mit 15 Millionen Euro unterstützt. Die neuen
Tieranlagen sollen dort entstehen, wo jetzt der Parkplatz von Artis
ist. Die Parkplätze kommen dann unter das zwei Hektar große
Gelände. Der Zoo hofft darauf, daß im kommenden Jahr der
erste Spatenstich stattfindet. Die Raubtiere und wahrscheinlich die
Orang-Utans erhalten durch die Erweiterung größere und
bessere Anlagen. "Wir wollen durch die Erweiterung einen
größeren Beitrag liefern zur Arterhaltung", sagt ein
Sprecher von Artis. "Wir hoffen auch Elefanten anzusiedeln auf dem
neuen Platz. Sie können dann wieder für neue Artgenossen
sorgen." Die Gemeinde Amsterdam wird in drei Jahren 15 Millionen Euro
in den Zoo investieren. Für das restliche Geld klopft der Zoo an
bei den zentralen staatlichen Behörden, der Provinz Nord-Holland
und bei der Wirtschaft.
telegraaf.nl - 4. Juni 2007
Roofdieren in Artis niet meer achter hekken
Raubtiere in Artis nicht mehr hinter Gittern
Die Raubtiere in Artis leben in einigen Jahren nicht mehr hinter
Gittern. Der Amsterdamer Zoo will 80 Millionen Euro bereitstellen
für eine großangelegte Erweiterung, wodurch viele Tiere eine
größere Anlage erhalten und die Qualität der Gehege
verbessert wird. Dabei sollen Gitter verschwinden und ein Wassergraben
die Löwen von den Besuchern trennen, ließ Artis am Montag
wissen bei der Vorstellung der Vorhaben. Durch die unterirdische Anlage
eines Parkplatzes kommt oberirdisch ein Gelände von zwei Hektar
frei, das vollständig gebraucht wird für die Tiere. ... Bei
dem Vergrößern der Gehege sollen auch Tiere verschwinden.
"Wir haben jetzt drei Arten von Menschenaffen: Gorillas, Schimpansen
und Orang-Utans", so ein Sprecher. "Aber vielleicht sind zwei Arten ja
genug, um das Publikum über Menschenaffen zu informieren." Der
Elefant, verbunden mit der Geschichte von Artis, bleibt sowieso. ...
Eine Unterabteilung des neuen Artis wird der MicroZoo, ein kompletter
neuer Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Im MicroZoo wird eine Welt
eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten.
perssupport.nl - 1. Juni 2007
APS: Eerste muskusos geboorte in Nederland
APS: Erste Moschusochsengeburt in den Niederlanden
(originaler Pressebericht)
Die Geburt des jungen Moschusochsen in Kerkrade ist etwas Besonderes.
Es ist nämlich das allererste Mal, daß ein Moschusochse in
einem niederländischen Zoo geboren wurde. GaiaPark ist dann auch
der einzige niederländische Zoo, wo diese stattlichen Tiere zu
sehen sind. Das im Mai geborene Junge und seine Mutter sind gesund.
Obgleich Moschusochsen in Herden leben, bleiben Mutter und Jungtier
noch getrennt von den anderen Moschusochsen. Diese reagieren
nämlich noch nervös auf das Junge und wir wollen das Junge
noch nicht der Kraft dieser großen Tiere aussetzen. Daß im
Mai nicht nur die Vögel Eier legen, sieht man an der wahren
Geburtenwelle im GaiaPark Kerkrade Zoo. In der letzten Woche erblickten
das Licht der Welt ein Moschusochse, ein Waldren, acht
Pinselohrschweine, zwei Luchse, vier Cabybaras und ein Wollaffe. Alle
Tiere sind gut zu sehen für das Publikum und hierdurch erhält
das ANWB-Prädikat "schönster Zoo der Niederlande" noch mehr
Brisanz. So erzielte GaiaPark u.a. in der Kategorie Tiergehege die
höchste Punktzahl. Dieselben weiträumigen Anlagen und
natürlichen Umstände zeugen vom positiven Einfluß auf
das Paarverhalten der Tiere.
Algemeen Dagblad - 31. Mai 2007
Bokito-slachtoffer
nog maanden in ziekenhuis
Bokitos Opfer noch Monate im Krankenhaus
Bei Yvonne de Horde, die am Freitag, dem 18. Mai Opfer des Angriffs des
Gorillas Bokito im Tiergarten Blijdorp wurde, besteht noch immer die
Gefahr möglicher Blutinfektionen. Die hundert Bisse des
Silberrückens tragen ein großes Risiko auf Blutvergiftung
mit sich. Viele der Wunden wurden "offengehalten", um sie sauber
spülen und untersuchen zu können. Die 57jährige aus
Zoetermeer muß höchstwahrscheinlich noch drei Monate im
Krankenhaus bleiben.
Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Besluit
vervolging Blijdorp uitgesteld
Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp
aufgeschoben
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagt, daß die Zeit
nötig ist, um die Anzeige einer Familie zu verarbeiten, die
angibt, ein Trauma erlitten zu haben durch den Ausbruch des
Silberrückens Bokito. Rechtsanwalt Frank van Ardenne, der der
Familie zur Seite steht, sagte früher zuversichtlich, es sehe nach
einem Prozeß gegen Blijdorp aus. Er spricht von
Fahrlässigkeit und ist davon überzeugt, daß der Zoo zu
belangen ist. Als Bokito vor fast zwei Wochen ausbrach, wurden vier
Personen verletzt. Nur die Rotterdamer Familie, die Van Ardenne
einschaltete, will, daß Blijdorp strafrechtlich verfolgt wird.
Yvonne de Horde aus Zoetermeer, die schwerverletzt wurde und bleibende
Schäden davontrug vom Angriff des Gorillas, setzt sich ein
für eine Schadenersatzforderung.
robnet.be - 30. Mai 2007
34 Ooievaarsnesten voor Planckendael
34 Storchennester für Planckendael
Im Tierpark Planckendael fallen die Rekorde. Die größte
Storchenkolonie des Landes sorgte für gut und gerne 34 Nester. Die
Pfleger hatten am Mittwoch alle Hände voll zu tun, um die
Jungstörche zu zählen und zu beringen. Als das Zählen
über die 45 geht, kann ein Fest gefeiert werden, denn so viele
Jungstörche sind früher noch nie in Planckendael
geschlüpft. Als am Ende des Tages mehr als 45 Jungstörche
gezählt sind, bricht Planckendael seinen eigenen Rekord. Und das
ist ein ganz andere Geschichte als im Vorjahr. Damals starben viele
Jungen aufgrund des schlechten Wetters. Aber 2007 ist auch viel
fruchtbarer. Die Storchenjungen sahen in diesem Jahr Mitte April
bereits das erste Lebenslicht und das ist auffallend frühzeitig.
Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Volop gekwetter in nieuwe vliegvolière
Reichlich Gezwitscher in neuer Flugvoliere
Das ist ein Mordsradau in der großen Flugvoliere des Tiergartens
Blijdorp. Das Gezwitscher, Getschilpe und Geschnatter kommt nicht vom
Himmel; in einer Ecke des neuen Geheges scharren
Säbelschnäbler, Brachvögel, Rotschenkel und
Kampfläufer munter rundherum. Und, über den Rest hinaus
klingt das herrliche Lied der Amsel, die versteckt im Blätterwerk
einer der Trauerweiden, die die überaus natürlich aussehenden
Wassergräben umsäumen. Aber eine Amsel allein - was tut die
eigentlich in dieser Unterkunft für Vögel der Wiesen- und
Weidenlandschaft sowie Zugvögel? Direktor Ton Dorrestejn: "Sie
saß plötzlich hier. Und probiert schon mal herauszukommen.
Wir versuchen sie später zu fangen, wenn sie Hunger kriegt ..."
Wieder eine Erweiterung des Zoos. Und eine große. Denn die
Vögel haben alle Räume in dem nachgebauten Stück
Polderlandschaft zwischen dem Kassenkomplex und der Oewanja Lodge.
Einschließlich einer robusten Beobachtungshütte, die eine
weite Aussicht bietet auf alles das Leben, das hier umherflattert.
Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft in einem Zoo - das klingt
zunächst ein bißchen fremd. Dorrestejn: "Aber es geht dieses
Jahr wieder schlechter mit diesen Tieren. Kommt durch das warme
Frühjahr. Und aus Untersuchungen hat sich ergeben, daß
achtzig Prozent der Schulkinder nicht wissen, was eine Uferschnepfe
ist. Und 75 Prozent haben noch nie einen Kiebitz gesehen. Ein Grund
mehr, um das zu zeigen." Braune Sichler, Löffelenten,
Löffler, Bienenfresser, 16 europäische und 29 karminrote.
Und, eine Stille im Gebüsch, eine Pfeifente. "Die sitzt seit einer
Woche auf Eiern. Hat sich hingesetzt und zu brüten begonnen." In
einem Jahr führt der Pfad noch weiter. Dann kommt der
Blijdorp-Besucher nach der Voliere in einen afrikanischen Komplex, u.a.
mit Nilkrokodilen, und schließlich in ein neues Giraffengehege,
das sogenannte Savannenhaus.
Russische
Meldungen
intertat.ru
- 6. Juni 2007
Проектный институт "Аткинс" подготовил концепт-план
реконструкции Казанского зоопарка
Projektierungsinstitut "Atkins" bereitete
Plan-Konzept für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor
Das Projektierungsinstitut "Atkins" (Großbritannien) bereitete
eine Konzeption des städtebaulichen Planes der Rekonstruktion des
Kasaner Zoos vor, teilt heute die Stadtverwaltung Kasans mit.
cripo.com.ua - 6. Juni 2007
Черновецкий организовал концлагерь для животных. В
центре Киева
Tschernowezkij hat ein KZ für Tiere
organisiert. Im Zentrum Kiews
Im Kiewer Zoo werden in großer Menge Bären, Füchse,
seltene Vögel traumatisiert und vernichtet. Solche sensationellen
Tatsachen machte der Direktor des Kiewer Ökologisch-kulturellen
Zentrums Wladimir Borejko bekannt. "Kommen Sie her, ich werde ihnen
Fotos zeigen von verstümmelten Tieren und Sie werden selbst alles
verstehen", sagte er am Telefon der Korrespondentin von ‚Vetschernije
Vesti'. "Wir verfügen über Angaben, daß im letzten Jahr
im Zoo 127 Tiere starben und nur drei von ihnen aus
Altersgründen". Auf einem der Fotos, die der Ökologe zur
Verfügung stellte, sah ich eine Kragenbärin, auf dem
Betonfußboden sitzend, mit blutüberströmtem Kopf. Auf
einem anderen Foto war noch eine erwachsene Bärin zu sehen, mit
bedrückenden Wunden an der rechten Seite, von Gummikugeln
verursacht. Laut Wladimir Borejko begann alles damit, daß auf der
"Insel der Tiere", wo die großen Raubtiere lebten, viele
Käfige unbrauchbar wurden für ihren Inhalt, schon längst
hätten rekonstruiert oder ersetzt werden müssen. Aber die
Leitung des Zoos war der Auffassung, man könne die Tiere aus
schlechten Käfigen in gute treiben, sozusagen dichter belegen. Die
erste, die "unter die Verteilung" geriet, war die sehr junge
Braunbärin Tschudo. Man beschloß, sie einzuweisen zur
erfahreneren und kräftigeren Dascha. Die eineinhalb Jahre alte
Tschudo wußte, daß auf sie im Käfig durchaus keine
Freundin wartet, sondern eine Gegnerin, und sträubte sich dagegen,
wie sie nur konnte. Wie Wladimir Borejko erzählte, traf da der
Leiter der Abteilung Raubtiere, trotz des Protestes von Zoomitarbeitern
und des Tierarztes, für sich eine Entscheidung und begann auf
Tschudo mit Gummikugeln zu schießen, damit sie sich unterordnete
und in den fremden Käfig hinein ging. Nach einigen Schüssen
ergab sich die Bärin und ging in das neue Zuhause, wo ihr Dascha
sofort "gastfreundlich" begegnete. Die Hausherrin richtete den Gast so
zu, daß dieser halbtot war. Doch dieser Vorfall war für die
Leitung des Zoos keine Lehre. Der Leiter der Raubtierabteilung setzte
seine Politik des "dichter belegen" fort. Als nächstes waren die
Tiger an der Reihe. Die Tigerin trieben sie in einen Käfig zu dem
Männchen, auf die selbe barbarische Art wie die Bärin, mit
Gummikugeln. Und das Ergebnis war dementsprechend genau so - der
stärkere Tiger zerriß die Tigerin. ... Auch Vögel haben
Infarkte. Seltene Ibisvögel, die auf der Roten Liste stehen,
wurden "humaner" beseitigt. Laut Wladimir Borejko befindet sich in der
Nachbarschaft ihrer Voliere das Café "Belotschka", in dem die
ganze Nacht eine fröhliche Gesellschaft trank und ein Feuerwerk
veranstaltete. Am Morgen wurden die Ibisse tot aufgefunden. Nach
Meinung Wladimir Borejkos kann mit Vögeln alles vor sich gehen,
wenn sie Angst haben - bis zum Herzinfarkt. "Wie uns gelang zu
klären, ein Teil der Tiere, einschließlich der Vögel,
starb an traumatischem Schock, einige starben an Lungenentzündung,
an Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und des Herzens.
russian.xinhuanet.com - 6. Juni 2007
Под Чэнду насчитывается 102 редких вида дикой фауны и
флоры
Um Chengdu zählt man 102 seltene Arten der
wildlebenden Fauna und Flora
In der Umgebung der Stadt Chengdu, dem administrativen Zentrum der
Provinz Sichuan (Südwest-China), werden 102 seltene Arten der
wildlebenden Fauna und Flora gezählt, die unter dem Schutz des
Staates stehen. Das sind die Ergebnisse eines Monitorings, die hier am
Dienstag veröffentlicht wurden - am Weltumwelttag.
bashinform.ru - 5. Juni 2007
Союз охраны птиц присоединился к инициативе
«Обратный отсчет 2010»
Vogelschutzbund schließt sich Initiative
"Countdown 2010" an
Heute, am Weltumwelttag, schließt sich der Vogelschutzbund
Rußlands (SOPR) der Initiative "Countdown 2010" an. Wie die
Agentur "Baschinform" im Pressedienst des SOPR erfuhr, streben die
Teilnehmer dieses internationalen Prozesses danach, daß die
Regierungschefs ihr wiederholt auf internationalen Foren
verkündetes Versprechen, bis zum Jahre 2010 die Geschwindigkeit,
mit der sich die Biodiversität des Planeten verringert,
aufzuhalten oder wesentlich zu kürzen, einhalten werden.
Gegenwärtig beteiligen sich in der Initiative "Countdown 2010",
die im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, die Regierungen einer Reihe
von Ländern (Deutschland, Dänemark, Belgien, Norwegen,
Ägypten, Ecuador, Vietnam u.a.), regionale Behörden,
nichtregierungs- und wissenschaftliche Organisationen, Nationalparks,
Zoos. Das Sekretariat der Initiative "Countdown 2010" arbeitet mit
Unterstützung des Weltnaturschutzorganisation IUCN. ... Im Rahmen
der Initiative "Countdown 2010" setzt der Vogelschutzbund
Rußlands die Arbeit zu Monitoring und Erhaltung ornithologisch
bedeutsamer Gebiete (KOTR) fort.
wwf.ru - 5. Juni 2007
Зов
Тигра услышан в Москве!
Ruf des Tigers wurde in Moskau erhört!
Im Fernen Osten Rußlands wurde der erste Nationalpark geschaffen:
"Der Ruf des Tigers". Die Anordnung dazu unterzeichnete am 2. Juni 2007
der Vorsitzende der Regierung der Russischen Föderation Michail
Fradkow. 82.152 ha erhielten einen hohen Naturschutzstatus! "Man kann
direkt erklären, daß diese Anordnung zustande kam dank des
erfolgreichen Zusammenwirkens von WWF, Ministerium für
Naturressourcen Rußlands und Regierung der Russischen
Föderation", kommentiert das Ereignis Jurij Bersenjew, Koordinator
der besonders zu schützenden natürlichen Territorien der
Fernost-Filiale des WWF Rußlands. ...Jurij Bersenjew bemerkt,
daß die Schaffung des Nationalparks wie selten kompliziert
verlief. Noch vor 19 Jahren wurde er aufgenommen in das
Ökologische Programm der Primorje-Region, das vorsah, drei
Nationalparks zu schaffen. Diese Vorschläge wurden nach Moskau
geschickt und eingefügt in die Anordnung der Regierung 1994. Bald
darauf wurde mit Hilfe des Projektes USAID (USA) und unter Beteiligung
von Wissenschaftlern der Institute der Fernostabteilung der Russischen
Akademie der Wissenschaften die Arbeit begonnen zur Ausarbeitung der
ökologisch-ökonomischen Begründung der Schaffung des
Parkes. "Es ist noch hinzuzufügen, daß anfangs der
Nationalpark den Namen ‚Oberer Ussuri' trug", erzählt J.
Bersenjew. "Unter dieser Bezeichnung wurde er geführt in der
Anordnung der Regierung der Russischen Föderation von 1994. Doch
später wurde darauf verwiesen, daß diese Bezeichnung wenig
anziehend für Touristen ist, deshalb mußte ich nach kurzer
Bedenkzeit einen neuen finden - 'Ruf des Tigers'". Denn Tiger gibt es
auf diesem Territorium wirklich viele und welches Tier ist den
Touristen noch so bekannt und kann ihr Interesse wecken wie der
Amurtiger! Deshalb ruft er die Touristen auch."
niknews.mk.ua - 4. Juni 2007
А бабочка крылышками бяк бяк бяк - В Николаеве
любуются красотой полета удивительных насекомых
Und der Schmetterling schlägt mit seinen
Flügeln ... In Nikoalew erfreut man sich an der Schönheit des
Fluges der erstaunlichen Insekten
Schon den zweiten Sommer arbeitet der "Garten tropischer
Schmetterlinge" im Zoo Nikolajew. In der Ukraine gibt es derartige
Ausstellungen, Insektarien, in Kiew und Sewastopol, die auf der
Grundlage staatlicher Mittel geschaffen wurden. Aber der "Garten" in
Nikolajew ist die Verkörperung eines Traumes eines Enthusiasten.
Die Idee, eine solche Schönheit zu schaffen, entstand Mitte der
1990er Jahre, nachdem Oleg Oslowskij in Malaysia weilte - in einem
"Betrieb" zur Zucht tropischer Schmetterlinge.
sf-online.ru - 4. Juni 2007
Птичье царство
Reich der Vögel
"300 Vögel, die wir mit der ganzen Familie betreuten,
außerdem hatten wir noch unsere Arbeit - irgendwann war das mehr,
als wir verkraften konnten", sagt Tatjana Beljawskaja, die gemeinsam
mit ihrem Mann den ersten und einzigen Vogelpark in Rußland schuf
- "Worobji" im Gebiet Kaluga. "Natürlich gibt es dort auch Spatzen
[worobji], doch überhaupt ist das einfach der Name des
benachbarten Dorfes. Aber wir haben 1500 gefiederte Bewohner, 250 Arten
und Rassen. Allein Hühner 40 verschiedene."
rezonans.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая
отказалась признавать геноцид животных в Киевском зоопарке
Kiltschizkaja weigert sich, Genozid der Tiere im
Kiewer Zoo anzuerkennen
Die Vizevorsitzende der Kiewer städtischen staatlichen
Administration (KGGA) Irena Kiltschizkaja dementiert die Information
über ein Massensterben der Tiere im Zoo. Wie im Pressedienst der
KGGA mitgeteilt wurde, erklärte sie, daß in einem Jahr des
neuen Managements im Zoo viel Positives getan wurde.
glavred.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая: Слухи вокруг зоопарка - попытка
дискредитации киевской власти
Kiltschizkaja: Gerüchte über den Zoo -
ein Versuch, die Kiewer Behörden zu diskreditieren
Um den Kiewer Zoo werden ständig Provokationen fortgesetzt,
angefangen mit Gerüchten über seine Umsiedlung nach
Wyschgorod bis hin zur Verleumdung, dort vollziehe sich ein
massenhaftes Sterben der Tiere. In Wirklichkeit sei in weniger als
einem Jahr des neuen Managements sehr viel Positives geleistet worden.
Das erklärte gestern abend die Vorsitzende der KGGA Irena
Kiltschizkaja und wies damit Informationen über die beabsichtigte
Vernichtung von Bewohnern des Kiewer Zoos zurück, erfährt
"Glavred" vom Pressedienst der KGGA.
kommersant.ua - 1. Juni 2007
С
животными поступили по-зверски - Работников Киевского зоопарка обвинили
в жестокости
Brutales Verhalten gegenüber Tieren -
Mitarbeitern des Kiewer Zoos Grausamkeit vorgeworfen
Kiewer Umweltorganisationen zeigten gestern Journalisten Fotografien
mit Abbildungen blutüberströmter Tiere im Kiewer Zoo und
warfen dessen Leitung einen grausamen Umgang mit Tieren vor. Im Zoo
selbst anerkennt man die Existenz der von den Ökologen vorgelegten
Fakten, doch die Leitung behauptet, daß sie damit nichts zu tun
hat.
vostokmedia.com - 31. Mai 2007
В Приморье пограничники охраняют не только границу, но
и леопардов
In der Region Primorje schützen die Grenzer
nicht nur die Grenze, sondern auch die Leoparden
wwf.ru - 30. Mai 2007
На
границе с Китаем пограничники помогают охранять леопардов
An der Grenze zu China helfen die Grenzer beim
Schutz der Leoparden
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| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
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teilweise gekürzt |
Zoo
Wuppertal, 31.05.2007
Der Zoologische Garten Wuppertal im
Abendprogramm des WDR-Fernsehens
Tiergeschichten aus Wuppertal heißt die 90-minütige Sendung
im WDR-Fernsehen, die am Sonntag, dem 03. Juni um 20:15 Uhr gesendet
wird. Die schönsten und seltensten Tiere aus dem Wuppertaler Zoo
sind die Hauptdarsteller. Unter anderem begleitete ein Kamerateam den
Umzug der Löwen in ihr großes Gehege.
Zoo Dortmund, 31.05.2007
Zoo Dortmund: Kulinarisch- musikalische Reise
in die Heimat des Dixieland
Der Zoo Dortmund bietet am Freitag, 22. Juni, ab 20 Uhr zum zweiten mal
eine exklusive Veranstaltung der besonderen Art an. An diesem Tag
findet eine musikalische und kulinarische Reise in die Heimat des
Dixieland, den Südstaaten der USA, im Zoo Dortmund statt, welche
die zoociety.dortmund Mitglieder exklusiv diesmal in die Welt des
berühmten „Georgia Peach Pie“ führt. Bei „Corn Bread“, „Fried
Okra“, „Cole Slaw“ und exklusiven Getränken mit dem Trampeltier um
die Wette schmatzen und zur Musik der Smokin Socks das Tanzbein
schwingen, während die Flamingos im Hintergrund Pirouetten drehen.
Bei verschiedenen Aktionen können dazu noch tierische Preise
gewonnen werden, wie „einmal ein Nashorn oder Tapir streicheln“ oder
„eine Kuh melken“. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
„Dadurch wird die Exklusivität dieser Veranstaltung
gewährleistet“, betont der Zoodirektor Dr. Frank
Brandstätter. Der Vorverkauf der 80 Euro teueren Karten hat
bereits begonnen. Restkarten können auch am 22. Juni spontan an
der Abendkasse erworben werden. Anmeldungen und Informationen
werktäglich zwischen 8.30 und 12.30 Uhr (22. Juni auch abends) bei
Veronika Saul unter (0231) 50-28 6 28.
Zoo Leipzig, 31.05.2007
Elefantenexperten treffen sich im Zoo Leipzig
- Fachtagung vom 31.5. bis 3.6.2007
Rund 70 Elefantenexperten aus ganz Europa und den USA treffen sich an
diesem Wochenende im Zoo Leipzig. Während der Fachtagung wird
über Themen wie Elefantenhaltung, Gesundheit, Zucht und
Perspektiven des wild lebenden und in Menschenobhut gehaltenen
Elefantenbestandes referiert und es werden Erfahrungen dazu
ausgetauscht. Die Wissenschaftler und Tierpfleger werden natürlich
auch die 2006 neu eröffnete Elefantenanlage „Ganesha Mandir“ im
Zoo Leipzig und das Elefantenhaus im Bergzoo Halle besichtigen. Der Zoo
Leipzig hatte sich beim Fachverband EEKMA (European Elephant Keepers
and Managers Association) um die Ausrichtung der Tagung beworben und
für dieses Jahr den Zuschlag erhalten.
Zoo Duisburg, 31.05.2007
Stapellauf ins Stroh
„Richtige“ Schiffe gehören nach der Fertigstellung natürlich
ins Wasser, „Wüstenschiffe“ dagegen in den Wüstensand… Da
sich die jüngste Kamelgeburt jedoch nicht in der Gobi, sondern im
Zoo Duisburg zutrug, wurde die Wochenstube weder mit Wasser, noch mit
Sand, sondern mit einer dicken Lage Stroh ausgestattet, womit der
plüschweiche Neuankömmling offenbar auch einverstanden war:
Seine Höcker – es handelt sich um ein Asiatisches Kamel oder
Trampeltier und hat daher derer zwei – hängen zur Zeit zwar noch
ein wenig traurig nach unten (der eine links, der andere rechts, was
recht witzig aussieht), den Kopf trägt der kleine TATAR jedoch
schon stolz erhoben und seine Miene drückt volle Zufriedenheit
aus, obwohl bei den gegenwärtig nassen Temperaturen die
mongolischen Wüstenschiffe sich nicht so recht heimisch
fühlen dürften.
Tierpark Chemnitz, 31.05.2007
Steppenadler haben Nachwuchs - Wegen einer
Veranstaltung schließt der Tierpark am 01. Juni 2007 schon um
17.30 Uhr
Unbeeindruckt von den Bauarbeiten vor ihrer Haustür haben die
Steppenadler im Tierpark Chemnitz wieder erfolgreich gebrütet.
Zwei Küken schlüpften nach ca. 45 Tagen Brutzeit aus den
Eiern. Sie tragen noch ihr helles Daunengefieder und recken
regelmäßig ihre Köpfchen über den Nestrand, so
dass sie auch schon von den Besuchern gesehen werden können.
Achtung! Aufgrund der geschlossenen Veranstaltung „Dreamnight at the
zoo“ schließt der Tierpark am Freitag, dem 01.06.2007, schon um
17:30 Uhr seine Pforten. Letzter Einlass ist 16:30 Uhr.
Zoologische Garten Berlin, 01.06.2007
Rentier Rudi lässt grüssen:
Zweifacher Nachwuchs bei den nordischen Rentieren im Zoo!
Wenige Zootiere sind so prominent und bei Jung und Alt fast ausnahmslos
bekannt wie die im Norden Europas und Asiens verbreiteten Rentiere.
Jedermann weiß, dass die domestizierten Hirsche die treuesten
Gefährten von Knecht Ruprecht sind und alljährlich den mit
Geschenken überfüllten Schlitten durch die Heilige Nacht
ziehen, um die braven Kinder zu überraschen. Selten hat ein Lied
eine Tierart so bekannt gemacht wie das von „Rudi“, dem rotnasigen
Rentier. Wahrscheinlich ist die menschliche Besiedlung des unwirtlichen
Nordens nur durch die Rentiere möglich. Sie liefern den Menschen
Nahrung, Kleidung und allerlei Materialien für das tägliche
Leben, wie Pfeilspitzen und Nadeln, die aus Rentierknochen gefertigt
werden. In Zoo und Tierpark ist man froh, dass die Rentiere sich hier
sehr gut halten und alljährlich für Nachwuchs sorgen. So
kamen im Zoo in den letzten Tagen zwei Jungtiere zur Welt, die bereits
jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.
Zoo Leipzig, 01.06.2007
„Bach- African-Reflections“ Bachfest zu Gast
im Zoo Leipzig
Johann Sebastian Bach auf Afrikanisch und dann noch im Zoo Leipzig?
Genau diese bisher einmalige Verbindung können Sie am 12. Juni
2007 im Zoo erleben. Mit dem Konzert „Bach-African Reflections“ wird
den Gästen ein unvergleichlicher und erlebnisreicher Abend
geboten, der 18.30 Uhr am Haupteingang des Zoos mit einer
1,5-stündigen Safari durch die Weiten des
Großstadtdschungels beginnt. Anschließend erwartet die
Musik- und Zooliebhaber ein afrikanisches Gaumenschmausbuffet in der
KIWARA-Lodge, bevor gegen 21 Uhr der musikalische Höhepunkt auf
der überdachten Außenterrasse der Lodge beginnt. Das TRIO
IVOIRE verbindet geschickt persönliche Wurzeln aus dem
traditionellen Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Zum
Bachfest nimmt das Trio explizit Bezug zum bekanntesten Komponisten der
Stadt – Johann Sebastian Bach - und verbindet klassische und
zeitgenössische Elemente zu einem hervorragenden Klangerlebnis.
Natürlich lässt es sich der Oberbürgermeister der Stadt
Leipzig Burkhard Jung nicht nehmen und eröffnet das exklusive
Arrangement öchstpersönlich. Auch Dr. Dettloff Schwerdtfeger,
Geschäftsführer des Bach-Archivs, wird am Abend anwesend
sein. Seit 2005 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem
Zoo Leipzig und dem Bach-Archiv anlässlich des Bachfestes. Nach
zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten ist in diesem
Jahr diese sehr außergewöhnliche Kooperation entwickelt
worden. „Wir freuen uns über die langjährige sehr gute
Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv und vor allem über das
wunderbare Konzept, das sich hervorragend in die Atmosphäre der
Lodge einfügt“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 01.06.2007
Verlust und Hoffnung bei den Roten Pandas
Im Naturschutz-Tierpark Görlitz starb der Pandamann. Das Weibchen
ist vermutlich tragend. Elf Jahre alt war Katzenbär Marek als er
in der vergangenen Woche starb. In „Menschenjahren“ gerechnet
wären das ungefähr 80 Jahre. Ein gutes Alter mag man meinen.
Das stimmt zwar, aber die Ursache für seinen Tod scheint doch eher
krankheits- als altersbedingt zu sein. Nach den ersten
Untersuchungsergebnissen, die seit gestern vorliegen, starb er an einer
chronischen Leberentzündung, die durch Einzeller hervorgerufen
wurde. An der veterinärmedizinischen Fakultät der Leipziger
Universität soll jetzt noch genau geklärt werden, um welchen
Erreger es sich handelte. Die Hoffnungen der Tierparkmitarbeiter liegen
jetzt bei Mei Li, der bisher vierfachen Panda-Mutter. In den letzten
Tagen hat sie regelmäßig ihre Wurfhöhle, einen hohlen
Baumstamm, besucht und sogar Nistmaterial eingetragen. Und sie
bevorzugt zur Zeit eiweißreiche Nahrung, ein Verhalten, das
ebenso auf eine bevorstehende Geburt hinweist. Diese wäre
ausgesprochen wichtig, weil Zoogeburten bei Roten Pandas in den letzten
Jahren selten geworden sind. So gab es nur in zwei bis drei der 15
deutschen Katzenbär-Haltungen regelmäßig Nachwuchs.
Auch europaweit ist die Situation besorgniserregend: In den 75 Zoos,
die Rote Pandas zeigen, kamen 2006 lediglich 26 Junge zur Welt, von
denen 16 starben! Um herauszufinden, woran dies liegen könnte,
wurde jetzt vom Zuchtbuchführer des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms Martin van Wees (Rotterdam Zoo) und David
White (Marwell Zoological Park) eine weltweite Umfrage gestartet.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.06.2007
Nashörner – die neuen Chefs auf der
Grassavanne
Endlich war es soweit: Mit stampfenden Hufen preschten die drei
Nashörner der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen über ihre neue
Heimat, der 1,7 Hektar großen Grassavanne in der Erlebniswelt
Afrika. Dort fühlten sich gewaltigen Tiere sofort wie Zuhause –
und das war immerhin ehemals die südafrikanische Savanne. Die drei
Nashörner, ein Bulle mit dem Namen Lekuru – benannt nach einem Ort
in Südafrika – eine zweieinhalbjährige Kuh namens Tamu – was
auf Kisuaheli „Süße“ heißt – sowie die
zweijährige Nashorn-Kuh Cera – lateinisch für „Horn“ –
stammen ursprünglich von einer Farm in Südafrika. Bulle
Lekura war jedoch auch schon im Zoo von Pretoria zu Gast, bevor er mit
den Nashorn-Damen ins Ruhrgebiet wechselte. Dass sich die drei
Nashörner auf der Grassavanne gleich pudelwohl fühlten
verwundert nicht, denn die Anlage wurde mit Sand, Schlamm und Wasser
sowie zahlreichen Baumstämme zum Scheuern für die Tiere
möglichst naturnah ges | |