E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 373 vom 7. Juni 2007

Liebe Leser,

diese Woche aufgrund der Uhrzeit nur ein kleines Vorwort.

Was soll ich sagen, Carsten Schöne hat schon fast alles Erwähnenswerte aufgezählt ... so oft wie diese Woche hab ich schon lange nicht mehr den Kopf über diverse Meinungen und "Diskussionen" geschüttelt.

Erfreuen konnte ich mich wenigstens daran, daß es in diesem Jahr bei den Chinaleoparden endlich mit dem Nachwuchs zu klappen scheint ! Neben den putzigen drei Berlinern gabs auch für den EFBC zwei erfreuliche kleine Leos. Vielleicht kann sich der WWF ja doch noch für diese Leopardenunterart (P.p.japonensis) erwärmen... Aber nein, deren Interesse gilt ja eher dem Persischen Leoparden, oder dem Kaukasischen (?), oder dem vorderasiatischen (?), wie auch immer...

Entscheiden konnten sich diese Woche auch die Ruhr-Nachrichten nicht, was den Namen des jubilierenden Tierparkleiters angeht. Herrn Stirnberg auf von unserer Seite
nachträglich Alles Gute !

Jetzt wünsche ich Ihnen noch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim "Schau"en!
Bis zur nächsten Ausgabe,

Ihre Annette Schubert
Zoos – Meldungen

Die Welt - Dienstag, 5. Juni 2007
Chinesen verlangen 500.000 US-Dollar
Gut zwei Monate nach dem Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500.000 US-Dollar. Yan Yan sei eines unnormalen Todes gestorben. Das chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi macht einen Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, „wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt“. Die Bärin kam 1995 als Leihgabe nach Berlin. Bären-Kurator Heiner Klös vom Berliner Zoo bestätigte den Vertragsbestandteil, wies aber Spekulationen dieser Art von der chinesischen Seite scharf zurück. „Der eindeutige Sektionsbefund ist unterwegs nach China. Yan Yan ist nach bedauerlichem, aber normalem Verschleiß gestorben“, sagte Klös gestern. Jahrelang war vergeblich versucht worden, für Nachwuchs bei Yan Yan zu sorgen. Die Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Die Direktion des Pandazentrums in China erklärte, ihren Erfahrungen nach sei der Tod „unnatürlich“ gewesen, denn Yan Yan sei mit 22 „im besten Alter für eine Schwangerschaft“ gewesen.

Kölnische Rundschau - Dienstag, 5. Juni 2007
Gezerre um die tote Panda-Dame
Mehr als zwei Monate nach dem tragischen Tod der Pandabärin Yan Yan droht dem Zoologischen Garten Berlin eine Vertragsstrafe von 500 000 US-Dollar (rund 370 000 Euro). Nach Informationen der dpa macht das chinesische Pandazentrum Lou Guan Tai in der Provinz Shaanxi einen Vertragspassus geltend, wonach der Zoo diese Summe bezahlen muss, «wenn Yan Yan eines unnormalen Todes stirbt». Die Bärin starb am 26. März an einem Darmverschluss nach einer Blutvergiftung und anschließendem Herzstillstand. Sie war 1995 als Leihgabe der Chinesen nach Berlin gekommen und einer der Publikumslieblinge im Zoo. ... Das Pandazentrum, die ursprüngliche Heimat von Yan Yan, verlangt in seiner Erklärung die genaue Aufklärung zur «Todesursache, zur Situation der Bärin vor dem Eintreten des Todes und darüber, wie sich der Zoo das weitere Verfahren bis zur Beisetzung vorstellt». Heiner Klös, der im Zoo auch für die Betreuung des neuen Publikumslieblings Knut verantwortlich ist, widersprach erneut Spekulationen um den plötzlichen Tod der Bärin. Für Mediziner und Pfleger seien die Folgen der Darmverstopfung erst erkennbar gewesen, als es eindeutig zu spät gewesen sei. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte vor kurzem ebenfalls deutlich gemacht, der Zoo habe sich «absolut nichts vorzuwerfen». Er selbst habe Yan Yan noch am Samstag vor ihrem Tod «in völlig normalem Zustand gesehen».

Focus Online - Freitag, 1. Juni 2007
Münchner Zoo Streicheltiere als Raubtierfutter
In manchen deutschen Zoos sind die Tiere im Streichelzoo nicht nur zum streicheln da. In München werden auch sie an Raubtiere verfüttert. Die Großkatzen im Münchner Tierpark Hellabrunn müssen sich nicht mit Steaks begnügen. Der Münchner Zoo ist einer der wenigen in Deutschland, in denen Tiere im Ganzen verfüttert werden, berichtet die Münchner „Abendzeitung“. In vielen Tierparks sei das verfüttern von Kadavern tabu. In München steht man jedoch offen dazu: „Wir bekennen uns dazu, dass wir Ganzkörper verfüttern“, sagte der Direktor des Tierparks, Henning Wiesner, dem Blatt. Der Zoo schieße Schafe und Ziegen aus eigenem Bestand. „Die Tiere brauchen Knochen, Fell und Innereien und nicht nur das Steak aus dem Supermarkt“, so Wiesner weiter. Ein Raubtier brauche den Kaudruck. Die Kadaver seien noch warm und am Stück, wenn sie den Löwen, Tigern, Geparden oder Bären vorgeworfen werden. Die Tiere stammten aus den Kuschelgehegen des Parks.  ... Auch die Zoos in Nürnberg, Dortmund, Wuppertal, Dresden und Stuttgart bestätigten der „Abendzeitung“, dass dort überzählige Tiere verfüttert werden. „Unsere Raubtiere erhalten so auch Beschäftigung“, sagt der stellvertretende Direktor des Nürnberger Zoos, Helmut Mägdegraf, der Zeitung. Außerdem sei das gemeinsame Fressen an Kadavern wichtig für das Sozialleben. 

Oberbayerisches Volksblatt - Freitag, 1. Juni 2007
Vom Streichelzoo auf den Speiseplan
Von der Nahrungskette hat jeder gehört, und dass sich der Löwe von Gazellen und nicht von Dosenfutter ernährt, ist auch klar. Zusehen, wie eine Raubkatze über eine Antilope herfällt und ein Bär sich ein Schaf schmecken lässt, wollen die wenigsten. Ganzkörperfütterung im Tierpark ist ein Reizwort. Trotzdem verfüttern einige deutsche Zoos überzählige Tiere. Der Nürnberger Tierpark ist offensiv: „Wir bekennen uns dazu”, sagt der stellvertretende Direktor Helmut Mägdefrau. Jährlich schieße der Zoo 20 Schafe, Ziegen, Antilopen oder Hirsche aus dem eigenen Bestand für die Raubtiere. Auch im Münchner Tierpark Hellabrunn pflegt Zoodirektor Henning Wiesner die Praxis - und verteidigt sie vehement. „Selbstverständlich verfüttern wir überzählige Tiere”, sagt Wiesner. Das garantiere den Tieren ein angstfreies, transportfreies, stressfreies und schmerzfreies Ableben. „Vier-frei”- Prinzip nennt der Tierpark-Chef das. ... Welche Tiere allerdings verfüttert werden, will Wiesner nicht alleine entscheiden: „Der Zoo ist eine öffentliche Einrichtung, an der sich jährlich 1,3 Millionen Menschen erfreuen. Warum soll ich die Verantwortung für den Abschuss alleine tragen?” Deshalb berufen die bayerischen Zoos seit einigen Jahren eine Ethikkommission mit Amtstierarzt, Pflegern und Zoodirektor ein. Die Kommission entscheidet dann gemeinsam über die Tötung.

Wiesbadener Kurier - Freitag, 1. Juni 2007
Problemstau vor dem Jubiläumsjahr des Frankfurter Zoos
Eingezwängt zwischen Wohnhäusern und Hauptverkehrsstraßen liegt der verwinkelte Frankfurter Zoo mit seinen nur elf Hektar Fläche eingezwängt im Osten der Stadt. Berühmt geworden ist die Anlage mit ihren Krokodilen, Meerkatzen, Löwen und Nashörnern vor allem durch die 175 Fernsehsendungen "Ein Platz für Tiere" des legendären Nachkriegs-Zoodirektors Bernhard Grzimek. Zuwenig Platz für Tiere lautet allerdings das Fazit eines Gutachtens, aus dem Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses des Stadtparlaments zitierte. Mit fast 5000 Tieren von 563 Arten sei der Frankfurter Zoo nicht wirtschaftlich zu betreiben, bilanziert der Verfasser des Gutachtens, Bernd Schildger. Er ist Direktor des Zoos im schweizerischen Bern und leitet seit März an zwei Tagen in der Woche vorübergehend auch den Frankfurter Tiergarten. Dessen eigentlicher Chef, Christian Schmidt - ebenfalls ein Schweizer - hatte nach 13 Amtsjahren völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt und ist seither praktisch abgetaucht. Bis zu seinem Vertragsende im März 2008 kümmere er sich noch um das Bauprojekt für die Menschenaffen, hieß es offiziell. Über die Gründe des Rückzugs oder ein Zerwürfnis mit der Stadt als Eigentümer des Zoos wurde nichts bekannt. Nur selten sichten Mitarbeiter Schmidt noch auf dem Zoogelände. Das Ausschreibungsverfahren zur Neubesetzung der Stelle ist angelaufen.
Der Amtswechsel kommt ungelegen, denn 2008 soll das 150-jährige Bestehen des am 8.August 1858 gegründeten Zoos ganzjährig groß gefeiert werden. Bis dahin stauen sich vielfältige Probleme beim Frankfurter Zoo. Neben der Führungskrise gibt es auch Probleme mit der Attraktivität des Angebots und gesunkenen Besucherzahlen, die sich nur langsam wieder der Marke von über einer Million Menschen wie vor 15 Jahren nähern.

MVregio - Montag, 4. Juni 2007
Tierschutzorganisation protestiert gegen Delphinarium in Glowe
Der Widerstand gegen das in Glowe auf Rügen geplante Delphinarium wächst. Nach Protesten von Umweltschützern aus Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt die Tierschutzorganisation Pro Wildlife Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, das Projekt in ihrem Wahlkreis zu stoppen. Während in anderen EU-Ländern ein Delphinarium nach dem anderen geschlossen werde, setze man ausgerechnet in Deutschland auf einen Ausbau der nicht artgerechten Haltung von Delfinen in Betonbecken, heißt es in einem heute (Montag) veröffentlichten offenen Brief an die Kanzlerin. Nach Plänen einer Sylter Investorengruppe soll in Glowe ein Meerespark mit Delphinarium, ein Amphitheater sowie ein Hotel mit Appartementhaus und einer Reithalle entstehen.

HL-live - Donnerstag, 31. Mai 2007
Bürgerschaft schiebt Tiger ab
Die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark werden am Montag in ein Tierheim in Rüsselsheim gebracht. Die Bürgerschaft lehnte am Donnerstagabend einen Dringlichkeitsantrag der FDP ab. Nur die FDP und eine CDU-Abgeordnete stimmten für einen Verbleib der Tiere. ... FDP-Fraktionschefin Dr. Michaela Blunk versteht die Entscheidung nicht. Die Plätze in Rüsselsheim seien für Notfälle. Die seien jetzt über Jahre blockiert. Auch Tiger-Experte Dieter Farell habe ihr bescheinigt, dass der Umzug für die Tiere schädlich sei. Auch das Tierheim wolle lieber, dass die Großkatzen in Lübeck bleiben. Die Politik sieht das anders: Eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht. Der Abtransport soll am 4. Juni erfolgen.

HL-live - Montag, 4. Juni 2007
Tiger auf dem Weg nach Rüsselsheim
Bis zu letzt hatten Tierschützer gekämpft, genützt hat es nichts: Am Montagabend ging es für die beiden Tiger aus dem Lübecker Tierpark per LKW ins Tierheim nach Rüsselsheim. In Lübeck war die Entscheidung der Stadt, die Tiere ins Tierheim zu schicken, auf viel Unverständnis gestoßen. Auch die Bürgerschaft hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Natascha und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Eine Ausnahme soll es nicht geben. Die Bedingungen in Rüsselsheim sei ähnlich gut wie in Lübeck, sagt Umweltsenator Thorsten Geißler.

Rhein Main Presse - Dienstag, 5. Juni 2007
Tiger-Umzug ins Tierheim Ab Samstag empfangen die beiden ...
Um 2 Uhr früh in der Nacht zum Dienstag trafen die beiden französischen Zirkustigerinnen "Natascha" und "Ghandi" nach mehr als acht Stunden Autofahrt im Rüsselsheimer Tierheim ein. Gegen acht Uhr wurden sie dort in ihr neues Quartier gebracht. Sehen können die Rüsselsheimer die zwei etwa vier Jahre alten Raubkatzen aber erst ab Samstag. Um zehn Uhr soll sich für die Tiere die Klappe zu ihrem Außengehege im Tierheim öffnen. Bis dahin hat die Tierärztin den beiden Tigerdamen Ruhe im Tigerhaus verordnet, erklärte Tierheimleiterin Judith Wagner gestern der "Main-Spitze". Auch Fotos dürfen bis da hin nicht von ihnen geschossen werden. ... Für die Tiere musste eine neue Bleibe gefunden werden, nachdem die Stadt Lübeck den auf ein Jahr befristeten Aufenthalt nicht verlängert hatte.

Echo-online - Mittwoch, 6. Juni 2007
Bald wieder Trubel im Raubtiergehege
Das Raubtiergehege im Tierheim an der Stockstraße hat wieder zwei Bewohnerinnen: In der Nacht zum Dienstag sind dort die beiden etwa fünf Jahre alten Tigerweibchen Natascha und Ghandi eingezogen. Zurzeit sind die Neuankömmlinge vom Transport aus Norddeutschland und der Narkose noch etwas geschwächt und brauchen Ruhe, eine Tierärztin kümmert sich um die beiden. „Sie wirken aber ausgeglichen, sind gepflegt und in einem guten Ernährungszustand“, berichtet die Leiterin des Tierheims, Judith Wagner. ... Die Tiere gehören der französischen Brigitte-Bardot-Stiftung und waren einst von einem Zirkus auf einem Parkplatz zurück gelassen worden. Ein Jahr lang waren sie in dem privat geführten Tierpark Lübeck untergebracht, den sie aber verlassen mussten, weil die Behörden dort keine dauerhafte Raubtierhaltung zulassen möchten. Dafür richtet sich das Rüsselsheimer Tierheim nun darauf ein, die Tigerdamen langfristig zu beherbergen: „So schnell werden wir kein anderes Gehege für die beiden finden“, glaubt Wagner.

NÖN Online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Safaripark: Diese Woche soll Entscheidung fallen!
Die Spannung steigt: In dieser Woche wird die von der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus beauftragte Hotel- und Tourismusbank ÖHT ihre Zwischenbilanz für das neue Safaripark-Konzept präsentieren. Das heißt: Wenn die ÖHT zu dem Schluss kommt, dass alle notwendigen Kriterien erfüllt werden, kann sich Safaripark-Betreiber Mag. Josef Zoher über eine Förderung freuen. Falls nicht, sieht der Deutsch-Wagramer Tierarzt keinen Cent.



Planung und Bau 

Freizeit Ratgeber - Freitag, 1. Juni 2007
Neue Löwen kommen an die Elbe
Zwei neue Löwen für den Dresdner Zoo: Vorraussichtlich schon Ende Juli sollen laut dpa der zweijährige Jago aus Dänemark und die Amsterdamer Löwin Layla ein neues Zuhause an der Elbe finden. Leben sie sich gut ein, könnte es schon im nächsten Frühjahr Nachwuchs geben, erklärten die Zoobetreiber am Donnerstag. Zurzeit werde kräftig an einer neuen 1.300 Quadratmeter Anlage für die Großkatzen gearbeitet, wo auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen sollen.

Ad-Hoc-News - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Damwildstall im Tierpark
Agrarstaatssekretär Dietmar Schulze eröffnet am Freitag (8. Juni) einen Damwildstall im Tierpark Angermünde. Das Land hat das Vorhaben mit 20 000 Euro aus dem Lottofonds unterstützt, wie das Ministerium mitteilte. Mit dem Gehege solle die artgerechte Tierhaltung gesichert und zugleich die Attraktivität des Tierparks erhöht werden. Der Tierpark Angermünde ist der einzige in der Uckermark. Er umfasst eine Fläche von acht Hektar. Dort leben 250 Tiere, darunter 45 verschiedene Arten. Dazu gehören Kamele, Emus, Kängurus, Wildkatzen, Greifvögel, Waschbären und Totenkopfäffchen.

RZ online Mittwoch, 6. Juni 2007
Landauer Zoo soll „CO2-neutral” betrieben werden
Der Zoo im pfälzischen Landau soll in absehbarer Zeit „CO2-neutral” betrieben werden. Das bedeutet, dass der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids gesenkt und die verbleibenden Emissionen kompensiert werden sollen. In den vergangenen Wochen seien bereits sämtliche CO2-Emissionen des Zoos näherungsweise erfasst worden - vom Energieverbrauch bis hin zu den Emissionen, die bei der Anreise der Besucher und dem Transport des Tierfutters anfallen, teilte der Zoo am Mittwoch mit.



Aktionen

Kanal8 - Mittwoch, 6. Juni 2007
Sea Life Dresden macht auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam
Zum 15. Mal wird am 8. Juni der Tag der Meere begangen. Auch die Sea Life Aquarien in Deutschland möchten an diesem speziellen Tag mit ihren Ausstellungen auf die Gefährdung der Weltmeere und ihrer Bewohner hinweisen. Der World Ocean Day wurde 1992 erstmalig im Rahmen der United Nations Conference in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel ist es an diesem Tag auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Das Sea Life Meeresaquarium in Dresden zeigt in über 30 Becken neben Lebewesen der Nordsee und des Atlantiks seit 2007 auch die Bewohner der tropischen Meere. Am World Ocean Day bringt das Aquarium am Großen Garten seinen Besuchern die Meere besonders nahe. In speziellen Vorträgen der Sea Life-Besucherbetreuer wird auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam gemacht. Die Besucher erhalten Informationen zu verschiedenen Themen, wie die tragischen Folgen der Piratenfischerei, das Sterben der Korallenwälder sowie das so genannte Finning, die grausame Jagd auf Haiflossen.

Markenpost.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor dem Wildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des Familienunternehmens.  Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier werden sollte – denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem Maskottchen ein echter Löwe Pate.

Augsburger Allgemeine - Donnerstag, 31. Mai 2007
Wie ein bunter Spaziergang durch Südamerika
Fröhliche, sanfte Harfenklänge von Milton Sanchez stimmen die Besucher des Zoos gleich am Eingang auf einen Spaziergang nach Peru, Mexiko oder Argentinien ein. Auf dem ganzen Gelände erklingt fetzige Musik. Locker verteilte Stände mit Panflöten, Taschen, bunten Mützen oder aufwändig gestalteten Schalen laden zum gemütlichen Schlendern und Schauen ein. Löwen, Mähnenwolf und andere exotische Tiere aus Lateinamerika lassen sich betrachten. "Fiesta Latina" ist diese Woche im Zoo. Noch bis diesen Sonntag ist alles auf Süd- und Mittelamerika und Karibik ausgerichtet.

Marathon4You.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Scheck von Re(n)ntier George
Ja, ist den heut' schon Weihnachten? Ren(n)tier George machte sich am Mittwochmittag als Geschenketräger flink auf die Hufe. Im Zoo Duisburg überbrachte George 2.500 Euro, gespendet von den Veranstaltern des 24. Rhein-Ruhr-Marathons. Als Charity-Partner unterstützt der Duisburg Marathon den Dachneubau des Delfinariums. Weitere 186 Euro erhielt Zoo-Direktor Achim Winkler vom Friseursalon Haarchic in Hochfeld, der während des Rennens einige Zuschauer mit schnittigen Marathon-Frisuren gestylt hatte. Den Erlös spendete der flotte Friseur ebenfalls. ... Die Zusammenarbeit zwischen dem Zoo und dem Stadtsportbund findet beim Festival des Sports vom 7. bis 9. September seine Fortsetzung. Dann starten während der größten Brei-tensport-Veranstaltung in Deutschland die Kinder der Grundschulen bei einem tierisch starken Mitmach-Programm. Durch die Aktion wird das Madagaskar-Projekt des Zoos unter-stützt. Die Charity-Partnerschaft mit dem Rhein-Ruhr-Marathon geht 2008 in die nächste Runde. Bei der diesjährigen Auflage hatten die Organisatoren 50 Cent pro Teilnehmer für den Zoo Duisburg gespendet.

Holsteinischer Courier - Freitag, 1. Juni 2007
Mit dem Tierfoto ein Jahr in den Tierpark
Sogar der jüngste Nachwuchs im Tierpark freute sich, als gestern die Siegerinnen des Courier-Fotowettbewerbs ausgezeichnet wurden: Zwei kleine Streifengänse, ganze fünf Tage alt, durften an der Siegerehrung teilnehmen. Der Courier hatte seine Leser aufgerufen, ihr schönstes Foto von einem Tierbaby mit Mensch einzureichen. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus der Fotografin Inge Techau, Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa und Courier-Redakteur Thorsten Geil, suchten aus den Einsendungen die drei schönsten Motive aus.

openPR.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Weltpremiere im Zoo Hoyerswerda
Als erster Zoo – weltweit – so ist sich Dr. Werner Jorga, der Direktor des Zoo Hoyerswerda sicher, wird ein Kinder-Zoo-Fest in deutscher und sorbischer Sprache veranstaltet. Unter dem Dach des Vereins der Sorben – der Domowina – hat ein Komitee den Stadtkindertag organisiert. Schirmherr Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) kann somit am 1. Juni eine Weltpremiere in der Stadt Hoyerswerda starten. Der für alle Kinder offene Tag wartet mit vielen Attraktionen auf. Für die Kleinen werden neben Wissenswertem aus der Natur, Spiel und Spaß – zahlreiche Jungtiere im Mittelpunkt stehen. Die Sensation werden sicherlich zwei neugeborene Kängeruh-Junge werden. Und, natürlich wird auch eine Tiertaufe nicht fehlen. Dr. Werner Jorga wird wieder dem Wunsch der Kinder entsprechen und an Jungtiere einen Namen vergeben. Aktionen sowie Vorträge erfolgen zweisprachig. Kinder, aus Einrichtungen mit sorbischer Ausrichtung, werden mit Gesang und Tanz, sorbisches Brauchtum und Tradition vermitteln.

sz-online - Donnerstag, 31. Mai 2007
Feurige Manja legte einen Striptease hin
Vorher-Nachher-Show im Chemnitzer Tierpark: Gestern bekamen die vier Alpakas ihre Sommerfrisur verpasst. Das tierpflegerische Friseurteam Toni Hauk (19, F.u., v.l.), Theresa Böhme (19), Kevin Rüffer (18) und Dana Leopold (20) befreiten Alpaka Manja (3) mit Schere und viel Geduld vom Winterfell. Festhalten war angebracht bei dieser Kosmetiksitzung, damit die feurige Dame nicht ausbüxt. Und dann fand sich die vormals puschelige Südamerikanerin plötzlich im grazilen Sommerkleid in ihrem Gehege wieder.

Münsterländische Volkszeitung - Montag, 4. Juni 2007
Ganz schnelle Höcker
Ganz ruhig lässt der Frosch die Beine hängen. Merlin Weiser hält den kleinen grünen Hüpfer behutsam zwischen den Fingern. Der Elfjährige ist Besucher beim Kinderfest im Naturzoo und will den soeben gefangenen Frosch beim Krötenmobil abgeben. "Die haben bis jetzt ja nur so kleine". "Die Kleinen" hatte Biologe Karl-Robert Wolf selbst am Morgen erst gefangen, schon am selben Abend setzt er sie wieder in der Freiheit aus. So wird auch Merlins Teichfrosch in seinen Tümpel am Storchenreservat zurückkehren, verspricht der Naturschützer vom Krötenmobil. Bis zum Abend sind die Tiere aber noch Statisten und Hauptakteure in Personalunion, um alles Wissenswerte über die heimischen Amphibien zu vermitteln. "Spielend lernen", unter diesem Schlagwort will auch Zoodirektor Achim Johann das Kinderfest im Naturzoo verstanden wissen.

Holsteinischer Courier - Montag, 4. Juni 2007
Friedliche Piraten enterten Kogge
Wären alle Piraten so friedlich gewesen wie die Fechtgruppe des SV Tungendorf, hätten die Kaufleute auf den Weltmeeren früher keine Angst haben müssen. Artig hintereinander über die Gangway trabend "enterten" die als Seeräuber verkleideten Acht- bis 14-Jährigen gestern Vormittag die Holzkogge im Tierpark Neumünster und gaben damit die neue Attraktion auf dem Kinderspielplatz offiziell frei - obwohl Direktor Dr. Peter Drüwa "eine Erstürmung" angekündigt hatte.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Zoo wird zum Kinderspielplatz
Kinder soweit das Auge reicht: Weder die Mini-Fußball-Anlage noch der NNN-Stand mit Glücksrad und Wirbelbox konnten sich über mangelnden Andrang beklagen. Rund 3000 Besucher zog es am Sonntag zum Kinderfest in den Zoo. ... „Trotz der Absperrungen in der Stadt wurden unsere Erwartungen mit rund 3000 Besuchern weit übertroffen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. Franziska Kurtz' Tochter Mary-Joann zog beim Magnetangeln Fische aus dem Teich - mit viel Erfolg. Die stolze Mamma: „Ich finde das Angebot vom Zoo einfach toll.“

Stuttgarter Wochenblatt - Donnerstag, 31. Mai 2007
Ganz schön quirlige Akrobaten
Vom Pfleger kommentierte Tierfütterungen sind bei Zoobesuchern ausgesprochen beliebt - man denke nur an die Seelöwen der Wilhelma. Mit Beginn der Pfingstferien bietet die Wilhelma ihren Besuchern eine weitere Attraktion dieser Art: Täglich gibt es um 9.30 und um 13.30 Uhr eine kommentierte Fütterung der Nasenbären. Die Pfleger werden dabei alle Hände voll zu tun haben. Denn zur Zeit toben 14 der kletterfreudigen Kobolde über die Anlage am Ausgang des Amazonienhauses. Die beiden Weibchen "Jacqueline" und "Claudine" haben Mitte März in der Kinderstube hinter den Kulissen insgesamt zehn Junge zur Welt gebracht, die nun groß genug sind, um die Welt außerhalb des Hauses zu erkunden.

SF Tagesschau - Samstag, 2. Juni 2007
Unvergessliche «Dreamnight» im Zürcher Zoo
Jeweils am ersten Freitagabend im Juni gehört der Zoo Zürich den kranken und behinderten Kindern. Die «Dreamnight» soll den Kleinen und ihren Familien einen unbeschwerten Besuch im Zoo ermöglichen. Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit. ... Die Stiftung «Dreamnight at the Zoo» war vor zehn Jahren in den Niederlanden gegründet worden. Weltweit beteiligen sich bereits über 100 Zoos an der Aktion, der Zoo Zürich heuer zum zweiten Mal. Die Idee ist, den Zoo einmal für jene Kinder zu öffnen, die sich sonst nicht trauen würden zu kommen oder mehr Betreuung brauchen. Auf einem Familien-Parcour konnten Pinguin-Eier bestaunt und berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu Tigergesichtern und die Zoolinokarawane drehte mit dem Lama und dem Alpaka ihre Runden. Im Exotarium konnten die kalten Füsse aufgewärmt werden.



Nachwuchs 

affolternonline.ch - Mittwoch, 6. Juni 2007
Tapirjunges zeigt sich Zürcher Zoobesuchern
Im Zürcher Zoo ist vor zehn Tagen ein Flachlandtapir zur Welt gekommen. Der jüngste Tapir-Spross zeige sich bereits mit seiner Mutter in der Aussenanlage, schreibt der Zoo in einer Mitteilung. Flachlandtapire sind in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. In den europäischen Zoss wird für diese Art ein Erahltungszucht-Programm (EEP) geführt. Der am 28. Mai geborene Tapir heisst Husco. Es sei der Sohn des aus Hamburg stammenden Vaters Mato und der Zürcher Mutter Amapa. Im Gegensatz zum einheitlich dunkelbraunen Fell der Eltern ist das Kleid des jungen Tapirs mit weissen Längsstreifen und Flecken versehen.

Berliner Morgenpost - Montag, 4. Juni 2007
Nachwuchs bei den Chinaleoparden - Drei Kätzchen im Tierpark Berlin
Dienstag an sind im Tierpark Berlin drei seltene Chinaleoparden-Babys zu bewundern. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, erblickten die seltenen Raubkatzen «Joas», Atara» und «Raaya» am 21. April das Licht der Welt. Mittlerweile bringen sie jeweils knapp drei Kilogramm auf die Waage. Noch wirkten die Kätzchen bei ihren ersten Ausflügen in der Schaubox etwas tapsig, sagte der Kurator für Säugetiere, Claus Pohle. Das werde sich aber schnell ändern. Chinaleoparden sind äußerst selten und vom Aussterben bedroht.

Berliner Kurier - Dienstag, 5. Juni 2007
Drei schüchterne Miezek(r)atzen
Sie schauen noch ein bisschen blauäugig in die Welt, die Mini-Miezen aus dem Tierpark. Schließlich sind die drei noch etwas schüchtern. Drei? Doch! Ganz links auf dem Foto oben, da lugt das dritte Schnäuzchen durchs Gehege-Grün! Joas, Atara, Raaya heißt das tierische, sechs Wochen alte Chinaleoparden-Trio. Mama Noomi hatte ganz schön Mühe - mit dem Papa. Denn der kam zur Zeugung extra aus Hamburg und war etwas lustlos. Aber dank Noomi nicht auf Dauer ...
Klar, dass jeder die Kleinen am liebsten vom Fleck weg in den Arm nehmen würde. Aber da werden aus den Miezekatzen ganz schnell Miezekratzen.

Readersedition - Sonntag, 3. Juni 2007
Tiger-Babys im Tiger-Garten bei Ingelheim
Der Tiger-Garten bei Ingelheim am Rhein hat eine neue Attraktion: Vor zwei Wochen kamen zwei Tiger-Babys in dem Gehege zur Welt. Bei ihrer Geburt wogen die Zwillinge gerade einmal 1800 und 1320 Gramm. Der kleinere der beiden jungen Bengaltiger muss derzeit noch mit Milch aus der Flasche gepäppelt werden.
Die Mutter “Mara” brachte die beiden noch namenlosen Racker in dem Gehege am Ingelheimer Bismarckturm zur Welt. Zahlreicher Medienbesuch durch Fernsehsender und Presse filmte und “interviewte” die beiden Zwillinge in den letzten Tagen, so dass die Tiger noch sehr aufgeregt sind. Die Tiger-Babys sollen in den nächsten Wochen im hinteren Bereich der Anlage in Ruhe aufwachsen und gedeihen. Besucher haben zu diesem Bereich keinen Zutritt und können momentan nur die anderen Tiger erleben. Sie können jedoch die Tiger-Babys über eine Live-Übertragung im Innern des Hauses Restaurant & Pension Waldeck bewundern.

Freie Presse - Freitag, 1. Juni 2007
Junge Stachelschweine erkunden ihr Gehege
Nachwuchs bei den Stachelschweinen meldet der Tiergarten Falkenstein. Die kleinen Nager, die seit ein paar Tagen aufgeweckt ihr Gehege erkunden, sind zurzeit die Lieblinge der Tierparkbesucher.„Einen Eisbären Knut können wir zwar nicht bieten, aber Nachwuchs kommt immer gut beim Publikum an“, weiß Irene Schönfelder von der Tierparkleitung. Entsprechend groß dürfte das Interesse der Besucher zum heutigen Kindertag sein, der in Falkenstein traditionell mit einem Fest im Tiergarten gefeiert wird.Die drei stachligen Winzlinge wurden bereits Ende April geboren.

Westfälische Nachrichten - Sonntag, 3. Juni 2007
Jungstörche beringt
Erneut haben Störche im Europareservat erfolgreich gebrütet. Vermutlich das gleiche Paar wie in den Vorjahren, da ein Storchenvogel beringt ist und wahrscheinlich ursprünglich aus dem Tierpark Rheine stammt. In diesem Jahr sind die Weißstörche umgezogen. Sie errichteten ihren Horst auf einer Nisthilfe, die publikumsfreundlich etwas näher zu einer Beobachtungshütte liegt. Zwei Jungstörche haben das Licht dieser Welt erblickt. Am Freitag kam Aufregung in die Storchenfamilie. Michael Jöbges beringte die Jungstörche. „Ein gutes Storchenjahr für Nordrhein Westfalen" bemerkte der Biologe und lizensierte Storchenberinger. „Es sind etwa dreißig Gelege die gerade noch ausgebrütet oder bereits aufgezogen werden".

Eichstätter Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Störche bekommen Nachwuchs
Nachwuchs im Zoo Wasserstern: Die Storchenfamilie ist jetzt zu sechst. Vier Junge kamen Ende Mai zur Welt – zur Freude der Besucher. Maxl hat offensichtlich genug vom Kraulen und verabschiedet sich mit einem lauten Platsch wieder ins Wasser. Aber verwöhnt wer?den möchte der knapp drei Meter lange und 69 Jahre alte Mississippi-Alligator doch ein wenig, gerade in diesen Tagen, wo eine Storchenfamilie mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs die Aufmerksamkeit der Besucher im Zoo Wasserstern genießt. Am 25. Mai kam der erste der Jungstörche als putziger kleiner Federwisch zur Welt, im zweitägigen Rhythmus folgte der Rest. Fünf Eier hatten im Storchengehege gelegen, ein geschlüpftes Storchenjunges lebte nur einen Tag lang. ... Natürliche Feinde haben die Störche in dem Zoo, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, kaum. Es kommt höchstens vor, dass Bisamratten den Störchen mal das Heu wegstehlen. Doch um das zu verhindern, wacht ein Elternteil immer am Nest.

HNA.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Baby Hermes lernt fliegen
Schafe gefallen ihm nicht. Uhu-Baby Hermes kuscht hinter den Beinen von Falkner Rainer Cremer. Im Schutz seines Ziehvaters beäugt er die am Burgberg im Tierpark Sababurg friedlich grasende Herde skeptisch. Zwischendurch schnappt er nach einem Kükenschenkel, die Cremer Hermes vor den Schnabel hält und schlingt ihn hinunter. Sechs Wochen ist der Vogel inzwischen alt. Und er hat das Zeug, sich zum neuen Liebling der Tierparkbesucher zu mausern. Dabei war es um die Eule zunächst gar nicht gut bestellt. Geschlüpft ist Hermes als jüngster und kleinster Nachkömmling seiner Eltern. Im Futterkampf mit seinen beiden Geschwistern erhielt er von der Mutter zu wenig Nahrung. Das Team um Falkner Rainer Cremer schritt ein und zog das Dunenknäuel mit den wunderschönen orangefarbenen Augen per Hand auf.



Knut

Nachrichten.ch - Freitag, 1. Juni 2007
Knut zum Symbol für UNO-Naturschutzkonferenz 2008 ernannt
Der kleine Berliner Eisbär Knut ist das Symbol für die UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Knuts Pate, der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel, hat ihn zum offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt. Das Umweltministerium erklärte, kein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Gabriel war erstmals am 23. März als Knut-Pate aufgetreten, als der Bär im Berliner Zoologischen Garten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Seitdem haben mehr als 600 000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht. Daher solle Knut «als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und Lebensräumen unserer Erde etabliert werden». Minister Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt.»

Rencomp Handelsplattform - Freitag, 1. Juni 2007
Ohne Eis kein Eisbär
Knut, der Eisbär aus dem Zoo Berlin, ist von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Symboltier für die internationale Naturschutzkonferenz der UNO gewählt worden, die im Mai 2008 in Deutschland stattfindet. Denn kein anderes Tier symbolisiert die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Die Eisbären bewegen sich buchstäblich auf immer dünnerem Eis. Die neuen Weltklimaberichte haben neben vielen alarmierenden Aussagen den direkten Zusammenhang zwischen Klimawandel und der Bedrohung der Artenvielfalt betont. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt".

Berliner Morgenpost - Freitag, 1. Juni 2007
Gabriel ernennt Knut zum offiziellen Maskottchen
Laut Umweltministerium symbolisiert kein anderes Tier die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär - Grund genug für Umweltminister Sigmar Gabriel, den berühmten Eisbären-Nachwuchs im Berliner Zoo als Symboltier bei der UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn auszurufen. Der Berliner Eisbär-Nachwuchs Knut ist Symboltier der UNO-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn. Das Bundesumweltministerium teilte mit, dass Knuts Pate, Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), das berühmte Jungtier zum offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt hat.

Berliner Zeitung - Montag, 4. Juni 2007
Vom Plüschbär zum Raubtier
Die Veränderungen sind offensichtlich. Knut sieht nicht mehr aus wie ein Plüschbär. Er tapst nicht mehr unsicher umher und stolpert auch nicht mehr über seine eigenen Beine. Seine Gestalt ist massiger geworden, seine Schnauze länger, und die meisten Milchzähne sind großen bleibenden Zähnen gewichen. Wenn Knut sich aufrichtet, reicht er seinem Pfleger Thomas Dörflein bereits bis an den Bauchnabel. An seinen Pflegern übt der kleine Bär schon mal, was er auch in der freien Wildbahn lernen würde: sich von hinten anzuschleichen. Kurzum: Eisbär Knut hat Teenager-Ausmaße erreicht und benimmt sich auch so. Pfleger Dörflein trägt mittlerweile gepolsterte Kleidung und häufig Lederhandschuhe. ... Heute wird Eisbär Knut ein halbes Jahr alt. Als er am 5. Dezember 2006 im Zoo geboren wurde, waren seine Überlebenschancen gering. ... Inzwischen wiegt Knut mehr als zwanzig Kilo. Seit mehr als zehn Wochen kann er im Zoo besichtigt werden, und noch immer kommen jeden Tag 5 000 Menschen, um ihn zu sehen. Im Zoo spielt man schon mit dem Gedanken, ihn künftig länger zu zeigen.

Volksstimme - Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbär Knut ein halbes Jahr alt
Eisbär Knut steht einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses im Berliner Zoo. Er ist heute genau ein halbes Jahr alt. Knut nahm am Nachmittag vor mehreren tausend Zuschauern ein kleines Bad, tollte wie immer mit seinem Pfleger Thomas Dörflein herum und spielte mit seinen Plastikbällchen im Sand. Bei der ersten Vorführung des Bärenkindes am Morgen sangen einige Kinder Knut ein Ständchen.

die-news.de - Freitag, 1. Juni 2007
SILBER-MEDAILLE FÜR EISBÄR KNUT
Die Silber-Gedenkprägung für das Eisbärenjunge Knut wurde von der Staatlichen Münzprägeanstalt Berlin gemeinsam mit dem Zoo Berlin und der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze entworfen. Ein Teil des Erlöses kommt dem Artenschutz zugute.

Berliner Zeitung - Mittwoch, 6. Juni 2007
Knut und Tom im Seelendialog
Der König des Fake-Journalismus, Tom Kummer, hat sich des jüngsten Medienstars angenommen: Knut. Dagegen prüft der Berliner Zoo nun rechtliche Schritte. Denn die Marke Knut ist exklusiv an den Amerikaner Craig Hatkoff verkauft, der zurzeit an einem Kinderbuch über das Bärchen schreibt. Und außerdem, so tönt es in gerechter Empörung aus dem Zoodirektoriat, habe ein Tom Kummer nie um ein Interview mit Knut angefragt! Um den Stars des Showbiz Geist und Seele anzudichten, wie Kummer es bis zu seinem Auffliegen 2001 erfolgreich praktizierte, bedarf er nur seiner eigenen Fantasie und Einbildung. ... Da sagt der Bär zu Tom: "Du willst ein andrer sein." Und Tom sagt zum Bär: "Ich glaube, dass viel mehr in dir steckt als du ahnst. Eine Art von reiner Intelligenz, die uns Menschen abhanden gekommen ist." Alles klar? Weiter geht's: "Du bist ein großes Geheimnis, du verkörperst das verlorene Paradies... Du bist ein Symbol für etwas Wahrhaftigeres". Tom erklärt Knut und sich die böse Welt, in der die Pole schmelzen. Im treuherzigen Plattitüdendialog fehlt dann auch nicht das Kummer'sche Credo: "Die Welt will träumen, die Welt will betrogen sein". Dass Tom Kummer immerhin wirklich im Zoo war, das belegen ein paar Fotos: Reporterdarsteller Tom macht sich Notizen, im Hintergrund Knut allein auf einem Stein.





News Networld - Freitag, 1. Juni 2007
"Fische sind innerlich verblutet": Stress bei Umzug tötete Haie in ...
Der Stress war zu viel: Die sechs Haie, die im Wiener Haus des Meeres bei der Umsiedelung in ein größeres Aquarium zu Tode gekommen sind, wurden von der Aufregung dahingerafft. Dieses Ergebnis wurde von den Verantwortlichen des Privatzoos bekannt gegeben."Die Fische sind innerlich verblutet", umschrieb Elisabeth Licek die genaue Todesursache. Sie hat an der Veterinärmedizinischen Universität die Sektion der Kadaver vorgenommen. ... Vor allem geschlechtsreife Tiere wie die betroffenen seien nicht sehr stressresistent, hieß es heute. "Je größer der Hai ist, desto problematischer wird es", bedauerte Mitic. Man werde sich in der Konsequenz nun um Jungtiere für das Becken bemühen. Dennoch sei der Verlust der zehn Jahre alten Tiere ein herber Rückschlag. Als erste europäische Einrichtung habe man gehofft, Schwarzspitzenhaie in Gefangenschaft nachzüchten zu können, zumal die verstorbene Gruppe bereits Kopulationsversuche unternommen habe. ... Zum großen Haisterben kam es, als am 7. Mai das mit 300.000 Litern größte Aquarium Österreichs eröffnet werden sollte. Das Bassin war als neue, großzügigere Heimat für die Haie, Barsche und die Meeresschildkröte "Puppi" gedacht.

Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Abschied von einer dickhäutigen Lady
Es ist herzzerreißend. Der schöne Pfau, Totos Freund, stolziert durch das leere Nashorngehege und schreit ganz fürchterlich. Das hat er zwar immer schon getan, aber der Schrei passt zum Gemütszustand von Pfleger Anton Weber. Traurig stampft der kräftige Mann durch das matschige Gehege, und dann stockt ganz kurz seine Stimme. "Das da, das war Toto", sagt er und zeigt auf die angeknabberte Milchdistel. Das stachelige Grünzeug war Totos Lieblingssnack. "Wenn man 15 Jahre mit einem Tier verbracht hat, dann ist das nicht einfach, wenn es stirbt", sagt er. Als Totos Kadaver in der Früh nach München zur Obduktion transportiert wurde, war Weber dabei. Ein paar Schwanzhaare hat er abgeschnitten und sie in sein Portemonnaie gesteckt - als Erinnerung an die manchmal etwas zickige, scheue und misstrauische Nashornkuh. "In den zwölf Jahren habe ich es dreimal geschafft, sie zu kraulen, als sie lag. Das ist ein unendlicher Vertrauensbeweis, wenn ein Tier so etwas zulässt", erzählt er, während er die borstigen Haare einsteckt.

derstandard.at - 01.06.2007
Seltenes Nashorn starb in US-Zoo an Altersschwäche
Das über 40 Jahre alte Breitmaulnashorn Nadi, eine Hauptattraktion im Zoo von San Diego (Kalifornien), ist an Altersschwäche gestorben. Das Rhinozeros-Weibchen habe in den letzten Tagen kaum noch Appetit und Energie gehabt, teilte die Zooverwaltung mit. Nadi zählte zu der vom Aussterben bedrohten Unterart des Nördlichen Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum cottoni). Weltweit soll es nur noch dreizehn Exemplare geben. Zwei davon leben im "Wild Animal Park" des Zoos in San Diego, sechs Tiere im Zoo von Dvur Kralove (Tschechien) sowie fünf Tiere in freier Wildbahn im afrikanischen Garamba-Nationalpark (Kongo). Nadi war 1972 in Afrika eingefangen und in den Zoo von Dvur Kralove gebracht worden. Gemeinsam mit dem Rhino-Weibchen Nola zog sie 1989 von Tschechien in den Zoo nach Südkalifornien zu einem männlichen Artgenossen namens Angalifu um. Nachwuchs zu zeugen, misslang allerdings. Das Nördliche Breitmaulnashorn, die größte aller Nashornarten, war einst im Kongo und in Uganda sowie bis in den Tschad und den Sudan verbreitet. In den vergangenen Jahren ist der Bestand extrem zurückgegangen.

newsclick.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Jelzins erste Begegnung mit seiner Nina verlief stürmisch
Gestern morgen um 9 Uhr war es soweit: Jelzin, der neue Tiger-Kater des Zoos Stöckheim, durfte das erste Mal zu seiner Nina ins Freigehege. Nach anfänglicher Zickerei ging es tagsüber dann harmonisch zu. Zoo-Chef Uwe Wilhelm ist sich sicher: "Das könnte was werden." Wilhelm möchte die Hoffnungen auf Tiger-Nachwuchs nicht zu hoch hängen, aber in den nächsten zwei Jahren könne es schon klappen, versichert er. Immerhin sind gut 30 Tigerin den vergangenen 25 Jahren im Zoo Stöckheim geboren worden. .... Der gut 200 Kilogramm schwere Jelzin habe niedersächsische Wurzeln, sei also in seine weitere Heimat zurückgekehrt, erzählt Wilhelm. Seine Vorfahren kommen aus dem Zoo Hannover. Der sibirische Tiger ist von Aussterben bedroht. In freier Wildbahn lebten noch etwa 300 dieser stolzen Tiere, weiß Wilhelm. In Zoos seien es weltweit noch rund 2000 sibirische Tiger.

T-Online - Montag, 4. Juni 2007
Weißer Tiger in kalifornischem Tierpark
Normalerweise mögen Katzen kein Wasser, auch die großen nicht. Tiger sind da eine Ausnahme. So wie Odin. Der weiße Bengalische Tiger liebt es, nach seinem Fressen zu tauchen. Seit Juni lebt das fünf Jahre alte Tier im "Six Flags Discovery Kingdom"-Tierpark in Vallejo im US-Staat Kalifornien. Geboren und aufgewachsen ist Odin im Zoo von Perth in Australien. "Die Leute sind verrückt danach, ihn unter Wasser zu sehen", berichtet Pfleger Lee Munro aus Perth. "Er macht so ein lustiges Gesicht, wenn er taucht. Das muss er, um seine Nasenlöcher zu geschlossen zu halten." Munro zog das Tier mit der Flasche auf - jetzt ist es 3,10 Meter lang und wiegt 202 Kilogramm. "Aber wenn er unter Wasser ist, sieht er so graziös aus," schwärmt Munro. ... Die Fotos vom schwimmenden Odin gingen um die Welt, und viele glaubten an eine Fotomontage. "Menschen aus aller Welt rufen nun bei uns an und fragen, ob das Scherzbilder sind," berichtet Nancy Chan vom "Six Flags Discovery Kingdom". Außer in Kalifornien gibt es nur noch einen Tierpark in New Jersey, in dem man einen weißen Tiger schwimmen sehen kann.

SF Tagesschau - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tiger Boris versteht nur Französisch
Tiger Boris lebt in einem kanadischen Zoo und kämpft offenbar mit Sprachproblemen. Er hört nur hin, wenn mit ihm Französisch geredet wird. Auf Zurufe in englischer Sprache hat der Tiger stets gleichgültig reagiert. Boris lebt erst seit 2006 im Edmonton-Valley-Zoo, welcher im englischsprachigen Teil Kanadas liegt. Als die Tierpfleger den Tiger auf Englisch angesprochen hätten, habe dieser offenbar nichts verstanden, sagte die Sprecherin des Zoos. Geregt habe sich der Tiger erst, als der einzige französischsprachige Pfleger des Zoos Boris auf Französisch ansprach. Ein schlichtes Bonjour habe genügt, und Boris habe reagiert. Er wurde von Frankophonen aufgezogen, begründete die Sprecherin das ungewöhnliche Verhalten der Raubkatze. Daher habe Boris die Befehle auf Französisch gelernt.
Der bald acht Jahre alte sibirische Tiger wurde in der östlichen frankophonen Provinz Québec aufgezogen, bevor er in den Zoo in Westkanada einzog. Jetzt soll Boris zur Zweisprachigkeit erzogen werden, damit er auch die englischsprachigen Pfleger versteht. Wie wir uns diese tierische Sprachschule genau vorstellen müssen, wurde hingegen nicht gemeldet.

Ruhr Nachrichten - Montag, 4. Juni 2007
Ein Leben für und mit Tieren
270000 Menschen fanden im vergangenen Jahr in den Tierpark Bochum. Dabei zog es nicht nur Bochumer in die kleine Attraktion am Stadtpark, sondern Besucher aus ganz Deutschland."Das ist nicht allein mein Verdienst", wehrte sich Tierparkleiter Eduard Strinberg gestern lachend gegen Auszeichnungen und Lob aus vielen Mündern: "Ich war vielleicht der Vordenker, umgesetzt haben es aber viele andere." ... Hintergrund des hochkarätigen Menscheauflaufs, der sich bei Sekt, Saft, Blaskonzert und Reden im Fossilium versammelt hatte, war Sirtnbergs 60. Geburtstag. "Ein passendes Ambiente für jemanden, der Tiere liebt und ihnen sein Leben gewidmet hat", sagte Bürgermeisterin und Laudatorin Erika Stahl und Helmut Rockholtz, ehemaliger zweiter Vorsitzender, erinnerte sich schmunzelnd an die gemeinsamen Jahre: "Ich hatte die Ehre ihn einzustellen." Für Stirnberg eines der Highlights in seinen 60. Lebensjahren: "Tiere sind mein Leben. Hier habe ich die Möglichkeit Menschen ihre Welt und ihre Besonderheiten nahe zubringen."

Berliner Kurier - Sonntag, 3. Juni 2007
Tränen-Abschied von der toten Tierpflegerin Simona
Ein Leben für die Tierliebe. Simona Metzler (41) starb im Ochsen-Gehege der Tierparks. Am Wochenende wurde sie beerdigt.
Es war ein so schwerer Gang. 300 Menschen kamen zu der bewegenden Trauerfeier in die Kapelle auf dem Friedhofs Karlshorst. Simona Metzlers Mann Serjosha H., ihre Kinder Robert und Delia, Verwandte und viele Kollegen trauerten an ihrem Grab. Nur 500 Meter vom Tierpark entfernt fand die Tierpflegerin ihre letzte Ruhe. Dort arbeitete sie, dort starb sie, als Moschusochse "Ludoviko" sie Mitte Mai in seinem Gehege zu Tode quetschte.

Focus Online Dienstag, 5. Juni 2007
Eisbären - Knuts Oma lässt Lover auflaufen
Die 30-jährige Eisbärendame Lisa, die geraume Zeit allein im Polarium des Münchner Tierparks gelebt hat, wolle erobert werden, sagte Tierparkdirektor Henning Wiesner am Dienstag. Noch zeige Lisa ihrem achtjährigen Lover aus der Toskana, wer "Herrin im Hause" sei. Die beiden Eisbären seien allerdings auch erst seit wenigen Tagen in einem Gehege. Eisbärenmann Yogli soll Lisa bezirzen, damit es im Polarium Nachwuchs gibt. Die Eisbärin Lisa sei zwar schon in recht hohem Alter, aber spätes Mutterglück sei nicht ausgeschlossen, gab sich Wiesner optimistisch. Yogli erweise sich zumindest als sehr aktiv und lasse sich von Besuchern gerne Bälle zuwerfen.

PR-Inside.com - Freitag, 1. Juni 2007
Liesa überlebt Narkose nicht
Der am Donnerstagabend aus dem Eifelpark Gondorf geflohene und in der Nacht wieder eingefangene Braunbär ist tot. Die Bärendame Liesa sei nicht wieder aus der Narkose aufgewacht, sagte Parkbetreiber Bernd Capellen am Freitag auf Anfrage. Parkleiter Hans Burgstaller hatte die Bärin auf ihrer Flucht
mit einem Betäubungsgewehr wieder eingefangen. Capellen geht zurzeit davon aus, dass sich die 21 Jahre alte Braunbärin bei ihrer Flucht entlang eines Bahndamms verausgabt habe.

Rhein Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Bärenalarm in der Eifel: Ausgebrochener Bär wieder eingefangen
Bärenalarm beim Gondorfer Eifelpark im Eifelkreis Bitburg-Prüm: Ein Braunbär hatte am Donnerstagabend im Zaun einen kaputte Stelle entdeckt und war aus dem Gehege ausgebüxt. Der Freigang des 18-jährigen Bären war allerdings nur von kurzer Dauer, teilte die Polizei am Freitag in Bitburg mit. Eine gute Stunde nachdem ein Lokführer den Altbären neben den Gleisen zwischen Hüttingen/Kyll und Philippsheim gesichtet hatte, konnte der Ausreißer wieder zurück zu seiner Bärenfamilie gebracht werden. Offenbar hatte beim letzten Sturm ein umgestürzter Baum den Zaun eingedrückt.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Tierpark ist Besuchermagnet
Der Limbacher Tierpark ist bei den Besuchern ein Renner. Die Zahl der Gäste nimmt rasant zu. Hauptamtsleiter Dietrich Oberschelp teilte mit, dass in diesem Frühjahr schon doppelt so viele Besucher kamen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einrichtung erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit , so Oberschelp. Fast 300 Tiere in 81 Arten können bestaunt werden, darunter Bennettkängurus, Schottische Hochlandrinder und Chinesische Leoparden. Viel besucht ist der Streichelzoo mit zahlreichen Kleintieren wie Ziegen und Kaninchen. Mit vielen Investitionen versucht die Stadt, die Attraktivität der Einrichtung zu erhöhen. Unter anderem werden die Gehege schrittweise erneuert.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Rostock
Norddeutschlands größter Erlebniszoo präsentiert auf 56 Hektar einer weitläufigen Anlage 1.500 Tiere aus 250 Arten, davon alleine 580 Vögel. Schwerpunkt sind Tiere der Arktis. Im 1899 gegründeten Zoo Rostock manifestiert sich das Bestreben nach naturnaher Haltung der Tiere an verschiedenen Beispielen. Einen unmittelbaren Überblick über die dortige Fauna und Flora vermittelt dem Besucher das Südamerikahaus. Von Seevögeln ist der Besucher in der großen Freiflugvoliere umgeben. In der Krokodilhalle entstand ein lagunenartiger Erlebnisbereich für die Echsen, deren Gewohnheiten auch durch Aquarienscheiben zu beobachten sind. Großkatzen haben in ihrer weitläufigen Anlage sowohl genügend Auslauf als auch Möglichkeiten des Rückzugs. Mittelpunkt des historischen Parkteils ist die Eisbärenanlage. Die erfolgreiche Zucht dieser Tiere hat zur Folge, dass der Rostocker Zoo das weltweite Zuchtbuch für Eisbären führt.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Zoo Schwerin
Aus einem Heimattierpark der 1950er Jahre hat sich auf jetzt 25 Hektar einer der schönsten Zoologischen Gärten Deutschlands entwickelt. 600 Tiere aus rund 100 Arten bevölkern ein landschaftlich reizvolles Areal zwischen Schweriner See und dem Wohngebiet Großer Dreesch und machen den Zoo Schwerin zu einer ganzjährigen Besucherattraktion. Tieranlagen in die Natur integrieren, das ist das exponierte Ziel des Zoos, der dabei auf das gemeinsame Naturgehege für Braunbären und Wölfe, eine großzügige Wasservogelanlage, Tiger- und Löwenanlage sowie Freigehege für Damhirsche und Mufflons verweisen kann. Einer möglichst emotionalen Vermittlung von Kenntnissen über Tiere, mehr noch aber der Naturschutzidee dienen die Zooschule für Kinder sowie die zahlreichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres.

Ostsee Netz - 1. Juni 2007
Tierpark Ueckermünde
Der Tierpark Ueckermünde hat sich in den vergangenen Jahren unter außerordentlich aktiver Mithilfe der Bevölkerung und der einheimischen Wirtschaft zu einem Anziehungspunkt für Groß und Klein entwickelt, der seine Wirkung bis hinter die nahegelegene polnische Grenze entfaltet. Im Park leben über 400 Tiere in 100 Arten. Dazu gehören neben heimischen Haus- und Wildtieren auch verschiedene Affenarten, Löwen, Papageien, Lamas und Kängurus. Die Tiere leben in großen, naturnah gestalteten Freigehegen. Einige Anlagen dürfen auch betreten werden. Eine Zooschule bietet Schulklassen aller Altersstufen Biologieunterricht mit einer kaum vergleichbaren Anschaulichkeit. Erlebnisführungen und Schaufütterungen ermöglichen allen Gästen einen erlebnisreichen Tag im Tierpark.

Der Neue Wiesentbote - Freitag, 1. Juni 2007
Wildpark Hundshaupten mit Note 1
Überraschung zu Hause: Die Zeitschrift "Bild der Frau" bringt in der Nr. 22 vom 26. 5. 2007 unter dem Titel: "Großer BILD der FRAU-Test: Wie gut sind unsere Streichel-Zoos?" das sensationelle Ergebnis für den Wildpark Hundshaupten mit Note 1. Unter den 12 vorgestellten Tier- und Wildparks aus Deutschland vergaben die Familientester nur einmal die Note 1 und die bekommt der Wildpark Hundshaupten des Landkreises Forchheim. Bewertet wurden folgende Kriterien: Spielplätze, Infotafeln, Preise, Tierarten und Tierhaltung. Dass die Wildparkverwaltung und -Leitung in der Vergangenheit viel in diesen investiert hat, vor allem viel Zeit, Mühe und Ideen, war schon augenfällig geworden. Aber der Vergleich mit anderen gleichartigen Wildparks wurde noch nie gezogen. Jetzt haben wir das schwarz auf weiß, wie dieser "etwas andere" Wildpark bei den Familien auch ankommt. Und das freut Kreischef Landrat Reinhardt Glauber ganz besonders. Ein "klein bißchen stolz" darauf (auf fränkisch) können alle Beteiligten schon sein.

koeln.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
Brand im Kölner Zoo
Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht verhindert werden.

Express.de - Donnerstag, 31. Mai 2007
BRANDANSCHLAG AUF ZOO
„Wer macht so etwas nur…“, fragt eine Zoo-Besucherin fassungslos. Sie steht vor zwei völlig verkohlten Kassenhäuschen.
Dort hat ein Feuer ganze Arbeit geleistet. Computer, Ticketsysteme, Büroeinrichtung: alles ist verbrannt. Gesamtschaden: mehr als 100.000 Euro. ... Steckt ein Feuerteufel hinter dem Brand? Wurde auf den Zoo ein gezielter Anschlag verübt? Die Ermittlungen der Kripo laufen. Auch in Richtung Brandstiftung. Ein Sachverständiger ist eingeschaltet.

koeln.de - Freitag, 1. Juni 2007
Brandstiftung im Zoo nach Einbruch
Der Brand der beiden Kassenhäuschen des Kölner Zoos in der Nacht zu Mittwoch ist offenbar durch Fremdeinwirkung verursacht worden. Polizeisprecher Bernd Klakum sagte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, es sähe so aus, als ob eine oder mehrere Personen in eines der Häuschen eingedrungen seien mit dem Ziel, Geld oder andere wertvolle Gegenstände mitzunehmen. Da sie weder das eine noch das andere vorfanden, hätten sie das Häuschen in Brand gesteckt.
Nachdem die Flammen auf ein zweites Häuschen übergegriffen hatten, konnte der Brand von der Feuerwehr zwar schnell gelöscht werden, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden, da mehrere Computer und Ticketsysteme zerstört wurden. Auswirkungen auf den Ticketverkauf wird es allerdings nicht geben. Tagestickets werden auch an den Schaltern für Jahreskarten und im Besucherzentrum verkauft.

Businessportal24 - Montag, 4. Juni 2007
Neuer Boss für Bodensee-Berberaffen
Mit der Dissertation „Soziale Organisation einer nachtaktiven Affenart“ machte der 30-jährige Biologe Roland Hilgartner aus Neu-Ulm seinen Doktor am Primatenzentrum in Göttingen. Jetzt löst er auf dem größten europäischen Affenfreigehege, dem Affenberg Salem im Bodenseehinterland, den langjährigen Leiter Dr. Walter Angst ab. Nach 27 Jahren geht der bekannte Schweizer Zoologe in den „Unruhestand“ und schreibt jetzt Bücher wie „Die phantastische Welt des Figurentheaters“, wobei der Wissenschafter weltweit der größte Sammler von historischen indonesischen Wayang- Schattenspielfiguren ist. Der elsässische Baron Gilbert de Turckheim gilt als Retter der Berberaffen, zugehörig der Markaken, die in den Ursprungsländern Algerien und Marokko als Landplage verfolgt und nahezu ausgerottet wurden. Um den Bestand zu sichern gründete er die Affenfreigehege Kintzheim / Elsass, Rocamadour / Südfrankreich und 1976 den Affenberg Salem im Bodenseehinterland als Touristikunternehmen und Forschungsareal. Vor zwei Jahren folgte in England der „Trentham Monkey Forest“. Der Bestand in den vier Freigehegen liegt bei gut 800 „possierlichen Verwandten“, wogegen die Zahlen weltweit bei 10.000 Tieren liegen, die vom Aussterben bedroht sind und im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Roten Liste stehen.

Vida Brasil - Mittwoch, 6. Juni 2007
Seltener Mantelaffe aus Zoo in Brasilien gestohlen
Aus einem Zoo im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ist das einzige Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Affenart gestohlen worden. Die Wächter des Tierparks in Baurú hätten am frühen Morgen entdeckt, dass das Schloss zum Käfig des Tieres aufgebrochen worden sei, sagte Zoo-Direktor Luiz Pires am Dienstag. Die Tür des Käfigs habe offen gestanden, in der Nähe seien ein Schraubenzieher und eine Decke gefunden worden. Den Wärtern sei im Morgengrauen allerdings keine verdächtige Bewegung aufgefallen, fügte Pires hinzu. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der Zoo-Direktor zeigte sich über den Diebstahl überrascht. Das Tier lebte bereits seit 1999 im Zoo von Baurú. Die etwa 30 Zentimeter großen weißbraunen Affen, die auch unter dem Namen Zweifarb-Tamarin bekannt sind, leben im Amazonasgebiet. Sie gelten als akut vom Aussterben bedroht. Es gibt nur wenige Exemplare, die in Gefangenschaft leben.

sz-online - Freitag, 1. Juni 2007
Roter Panda im Tierpark Görlitz gestorben
Der Görlitzer Tierpark beklagt den Verlust eines seiner beiden Roten Pandas. Das elfjährige Katzenbären-Männchen Marek starb in der vergangenen Woche an chronischer Leberentzündung, teilte die Tierparkleitung am Freitag mit. Vermutlich habe Marek aber vor seinem Tod noch für Nachwuchs gesorgt. Seine hinterbliebene Partnerin Mei Li bereite sich offenbar auf eine Geburt vor. Sie bevorzuge derzeit eiweißreiche Nahrung und habe Nistmaterial in einen hohlen Baumstamm getragen. Nachwuchs ist bei in Gefangenschaft lebenden Roten Pandas selten. In europaweit 75 Zoos kamen 2006 nur 26 Junge zur Welt, 16 davon starben. Mei Li selbst ist vierfache Mutter.

die-news.de - Mittwoch, 6. Juni 2007
Elefantendame prügelt auf Pfleger ein
Zoomitarbeiter der pakistanischen Stadt Lahore müssen hart im Nehmen sein. Der Grund: Sie kassieren täglich Prügel. Allerdings nicht von Menschen. Die Elefantendame Suzi nimmt sich ständig ihre Pfleger vor. Der Grund: Der Zoo hat so wenig Geld, dass nicht immer genügend Futter für die Tiere gekauft werden kann. Bekommt Suzi zu wenig ab, schnappt sie sich einen Rohrstock und prügelt auf ihren Pfleger ein. Jetzt setzt der Zoo von Lahore auf Spenden. Nur so könne man das Wohlbefinden der Tiere und der Pfleger gewährleisten, so der Direktor.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


parool.nl - 5. Juni 2007
Attractie in Artis: bacterie en schimmel
Attraktion in Artis: Bakterie und Schimmel
Artis wird erweitert durch einen MicroZoo, einen kompletten neuen Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Das geht hervor aus den bekanntgegebenen Erweiterungsplänen. "In dem MicroZoo wird eine Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten", sagt ein Sprecher des Zoos. Jeder erwachsene Mensch trägt zwei Kilo Mikroorganismen bei sich und in jedem Mund befinden sich Hunderte Arten von Bakterien." Der MicroZoo wird errichtet am "Ort des Wissens", wo es auch ein zoologisches und biologisches Informationszentrum geben wird.

reiskrant.nl - 4. Juni 2007
Apenkoppen
Affenköpfe
Hinter allen 30 im Großformat ausgestellten Fotos von Menschenaffen verbirgt sich ein Schrei nach Zuwendung. Rührung, Freude, Verzweiflung - es ist von ihren Gesichtern abzulesen. Wer die Ausstellung im Haasge Museon betrachtet, sieht Menschenaffen nicht länger als "bloße Tiere", sondern als Mitmenschen. Der Fotograf James Mollison zeigt uns die Ausdrücke und Emotionen der Menschenaffen. Ihre Unschuld und Verletzlichkeit zwingen zum Nachdenken über das arrogante Verhalten von uns Menschen gegenüber diesen Tieren. Der Schrei auf den Menschenaffenporträts zeigt die Spitze des Eisbergs. Wenn nichts unternommen wird, wird es bald um sie geschehen sein.

evenementnieuws.nl - 4. Juni 2007
Dierentuinmaand in DierenPark Amersfoort
Zoomonat im Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, 10., 17. und 24. Juni steht der Tierpark Amersfoort im Zeichen des Zoomonats Juni. Führungen finden statt und die Gäste können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Juni-Zoomonat ist eine gemeinsame Initiative der Zoos, die der Niederländischen Vereinigung von Tiergärten (NVD) angehören. Der Tierpark Amersfoort zeigt sich im Zoomonat Juni von einer anderen Seite. Die Abteilung Grünanlagen organisiert eine kostenlose Führung, vorbei an besonderen Bäumen und Pflanzen im Park. Die Führung geht unter anderen durch den Japanischen Garten und den Dinowald. Weiterhin können die Gäste einen Blick in den Stall des Elefantenbullen Sam werfen, auf den Hinterhof bei den Raubtieren und in die Nachtunterkünfte der Bären. Parallel gibt es an allen Sonntagen im Zoomonat Extra-Vorstellungen von Jellow [dem gelben Gastbär des Tierparks Amersfoort] und seinen Freunden. Das komplette Programm findet man auf http://www.dierenparkamersfoort.nl./index2.php?id=600

blikopnieuws - 4. Juni 2007
Tralies verdwijnen bij Artis
Bei Artis verschwinden die Gitter
Der Amsterdamer Artis-Zoo ließ Montag, den 4. Juni wissen, daß die jetzt hinter Gittern lebenden Raubtiere in einigen Jahren mehr Freiheit kriegen sollen. Für diesen Plan will der Zoo achtzig Millionen Euro bereitstellen. Mit der beträchtlichen Vergrößerung der Anlagen erhalten die Tiere mehr Platz, die Gitter, hinter denen sie sich jetzt noch befinden, sollen größtenteil verschwinden. Nur ein Wasserstreifen soll die Löwen von den Besuchern trennen. ... Piet Duizer, Pressesprecher von Artis, erzählt: "In den Plan sind einige große Veränderungen aufgenommen. So wollen wir den jetzigen Parkplatz in ein natürliches Gebiet für Pflanzen und Tiere verzaubern. Da können wir unsere Erweiterungspläne realisieren. Dann kommt eine Tiefgarage für Besucher. Weiter wird es einen ‚Ort des Wissens' geben, wo die Universität Aktivitäten entfalten kann und die Besucher spazieren gehen können. Als dritte große Investition wollen wir Kulturerbe restaurieren - Artis ist ein Denkmal und der älteste Tierpark in Europa."

nos.nl - 4. Juni 2007
Meer ruimte voor roofdieren Artis
Mehr Platz für die Raubtiere in Artis
Die Raubtiere in Artis sitzen in ein paar Jahren nicht mehr hinter Gittern. Der Zoo wird vergrößert, wodurch die Tiere viel mehr Platz erhalten. Die Löwen kommen dann zum Beispiel in eine Außenanlage, die von einem Wassergraben umgeben ist. Der berühmte Amsterdamer Zoo kann sich erweitern, weil ein Parkplatz unterirdisch angelegt wird. So werden zwei Hektar für die Tiere frei. Andere Erweiterungsmöglichkeiten gibt es nicht, denn Artis liegt mitten in der Stadt.

elsevier.nl - 4. Juni 2007
Artis verwijdert hekken bij apen en roofdieren
Artis entfernt Gitter bei Affen und Raubtieren
Löwen, Tiger und Affen im Amsterdamer Artis-Zoo müssen zukünftig nicht mehr hinter Gitter. Die Gitter rund um die Anlagen verschwinden und die Tiere sind dann über einen Wassergraben zu sehen. Artis braucht 80 Millionen Euro für die Erweiterung. Die Gemeinde Amsterdam ließ am Montag wissen, daß sie den Erweiterungsplan mit 15 Millionen Euro unterstützt. Die neuen Tieranlagen sollen dort entstehen, wo jetzt der Parkplatz von Artis ist. Die Parkplätze kommen dann unter das zwei Hektar große Gelände. Der Zoo hofft darauf, daß im kommenden Jahr der erste Spatenstich stattfindet. Die Raubtiere und wahrscheinlich die Orang-Utans erhalten durch die Erweiterung größere und bessere Anlagen. "Wir wollen durch die Erweiterung einen größeren Beitrag liefern zur Arterhaltung", sagt ein Sprecher von Artis. "Wir hoffen auch Elefanten anzusiedeln auf dem neuen Platz. Sie können dann wieder für neue Artgenossen sorgen." Die Gemeinde Amsterdam wird in drei Jahren 15 Millionen Euro in den Zoo investieren. Für das restliche Geld klopft der Zoo an bei den zentralen staatlichen Behörden, der Provinz Nord-Holland und bei der Wirtschaft.

telegraaf.nl - 4. Juni 2007
Roofdieren in Artis niet meer achter hekken
Raubtiere in Artis nicht mehr hinter Gittern
Die Raubtiere in Artis leben in einigen Jahren nicht mehr hinter Gittern. Der Amsterdamer Zoo will 80 Millionen Euro bereitstellen für eine großangelegte Erweiterung, wodurch viele Tiere eine größere Anlage erhalten und die Qualität der Gehege verbessert wird. Dabei sollen Gitter verschwinden und ein Wassergraben die Löwen von den Besuchern trennen, ließ Artis am Montag wissen bei der Vorstellung der Vorhaben. Durch die unterirdische Anlage eines Parkplatzes kommt oberirdisch ein Gelände von zwei Hektar frei, das vollständig gebraucht wird für die Tiere. ... Bei dem Vergrößern der Gehege sollen auch Tiere verschwinden. "Wir haben jetzt drei Arten von Menschenaffen: Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans", so ein Sprecher. "Aber vielleicht sind zwei Arten ja genug, um das Publikum über Menschenaffen zu informieren." Der Elefant, verbunden mit der Geschichte von Artis, bleibt sowieso. ... Eine Unterabteilung des neuen Artis wird der MicroZoo, ein kompletter neuer Zoo mit Schimmel, Bakterien und Viren. Im MicroZoo wird eine Welt eröffnet, die wir bis vor kurzem so gut wie nicht kannten.

perssupport.nl - 1. Juni 2007
APS: Eerste muskusos geboorte in Nederland
APS: Erste Moschusochsengeburt in den Niederlanden (originaler Pressebericht)
Die Geburt des jungen Moschusochsen in Kerkrade ist etwas Besonderes. Es ist nämlich das allererste Mal, daß ein Moschusochse in einem niederländischen Zoo geboren wurde. GaiaPark ist dann auch der einzige niederländische Zoo, wo diese stattlichen Tiere zu sehen sind. Das im Mai geborene Junge und seine Mutter sind gesund. Obgleich Moschusochsen in Herden leben, bleiben Mutter und Jungtier noch getrennt von den anderen Moschusochsen. Diese reagieren nämlich noch nervös auf das Junge und wir wollen das Junge noch nicht der Kraft dieser großen Tiere aussetzen. Daß im Mai nicht nur die Vögel Eier legen, sieht man an der wahren Geburtenwelle im GaiaPark Kerkrade Zoo. In der letzten Woche erblickten das Licht der Welt ein Moschusochse, ein Waldren, acht Pinselohrschweine, zwei Luchse, vier Cabybaras und ein Wollaffe. Alle Tiere sind gut zu sehen für das Publikum und hierdurch erhält das ANWB-Prädikat "schönster Zoo der Niederlande" noch mehr Brisanz. So erzielte GaiaPark u.a. in der Kategorie Tiergehege die höchste Punktzahl. Dieselben weiträumigen Anlagen und natürlichen Umstände zeugen vom positiven Einfluß auf das Paarverhalten der Tiere.

Algemeen Dagblad - 31. Mai 2007
Bokito-slachtoffer nog maanden in ziekenhuis
Bokitos Opfer noch Monate im Krankenhaus
Bei Yvonne de Horde, die am Freitag, dem 18. Mai Opfer des Angriffs des Gorillas Bokito im Tiergarten Blijdorp wurde, besteht noch immer die Gefahr möglicher Blutinfektionen. Die hundert Bisse des Silberrückens tragen ein großes Risiko auf Blutvergiftung mit sich. Viele der Wunden wurden "offengehalten", um sie sauber spülen und untersuchen zu können. Die 57jährige aus Zoetermeer muß höchstwahrscheinlich noch drei Monate im Krankenhaus bleiben.

Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Besluit vervolging Blijdorp uitgesteld
Strafverfolgungsmaßnahme gegen Blijdorp aufgeschoben
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sagt, daß die Zeit nötig ist, um die Anzeige einer Familie zu verarbeiten, die angibt, ein Trauma erlitten zu haben durch den Ausbruch des Silberrückens Bokito. Rechtsanwalt Frank van Ardenne, der der Familie zur Seite steht, sagte früher zuversichtlich, es sehe nach einem Prozeß gegen Blijdorp aus. Er spricht von Fahrlässigkeit und ist davon überzeugt, daß der Zoo zu belangen ist. Als Bokito vor fast zwei Wochen ausbrach, wurden vier Personen verletzt. Nur die Rotterdamer Familie, die Van Ardenne einschaltete, will, daß Blijdorp strafrechtlich verfolgt wird. Yvonne de Horde aus Zoetermeer, die schwerverletzt wurde und bleibende Schäden davontrug vom Angriff des Gorillas, setzt sich ein für eine Schadenersatzforderung.

robnet.be - 30. Mai 2007
34 Ooievaarsnesten voor Planckendael
34 Storchennester für Planckendael
Im Tierpark Planckendael fallen die Rekorde. Die größte Storchenkolonie des Landes sorgte für gut und gerne 34 Nester. Die Pfleger hatten am Mittwoch alle Hände voll zu tun, um die Jungstörche zu zählen und zu beringen. Als das Zählen über die 45 geht, kann ein Fest gefeiert werden, denn so viele Jungstörche sind früher noch nie in Planckendael geschlüpft. Als am Ende des Tages mehr als 45 Jungstörche gezählt sind, bricht Planckendael seinen eigenen Rekord. Und das ist ein ganz andere Geschichte als im Vorjahr. Damals starben viele Jungen aufgrund des schlechten Wetters. Aber 2007 ist auch viel fruchtbarer. Die Storchenjungen sahen in diesem Jahr Mitte April bereits das erste Lebenslicht und das ist auffallend frühzeitig.

Algemeen Dagblad - 30. Mai 2007
Volop gekwetter in nieuwe vliegvolière
Reichlich Gezwitscher in neuer Flugvoliere
Das ist ein Mordsradau in der großen Flugvoliere des Tiergartens Blijdorp. Das Gezwitscher, Getschilpe und Geschnatter kommt nicht vom Himmel; in einer Ecke des neuen Geheges scharren Säbelschnäbler, Brachvögel, Rotschenkel und Kampfläufer munter rundherum. Und, über den Rest hinaus klingt das herrliche Lied der Amsel, die versteckt im Blätterwerk einer der Trauerweiden, die die überaus natürlich aussehenden Wassergräben umsäumen. Aber eine Amsel allein - was tut die eigentlich in dieser Unterkunft für Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft sowie Zugvögel? Direktor Ton Dorrestejn: "Sie saß plötzlich hier. Und probiert schon mal herauszukommen. Wir versuchen sie später zu fangen, wenn sie Hunger kriegt ..." Wieder eine Erweiterung des Zoos. Und eine große. Denn die Vögel haben alle Räume in dem nachgebauten Stück Polderlandschaft zwischen dem Kassenkomplex und der Oewanja Lodge. Einschließlich einer robusten Beobachtungshütte, die eine weite Aussicht bietet auf alles das Leben, das hier umherflattert. Vögel der Wiesen- und Weidenlandschaft in einem Zoo - das klingt zunächst ein bißchen fremd. Dorrestejn: "Aber es geht dieses Jahr wieder schlechter mit diesen Tieren. Kommt durch das warme Frühjahr. Und aus Untersuchungen hat sich ergeben, daß achtzig Prozent der Schulkinder nicht wissen, was eine Uferschnepfe ist. Und 75 Prozent haben noch nie einen Kiebitz gesehen. Ein Grund mehr, um das zu zeigen." Braune Sichler, Löffelenten, Löffler, Bienenfresser, 16 europäische und 29 karminrote. Und, eine Stille im Gebüsch, eine Pfeifente. "Die sitzt seit einer Woche auf Eiern. Hat sich hingesetzt und zu brüten begonnen." In einem Jahr führt der Pfad noch weiter. Dann kommt der Blijdorp-Besucher nach der Voliere in einen afrikanischen Komplex, u.a. mit Nilkrokodilen, und schließlich in ein neues Giraffengehege, das sogenannte Savannenhaus.



Russische Meldungen

intertat.ru - 6. Juni 2007
Проектный институт "Аткинс" подготовил концепт-план реконструкции Казанского зоопарка
Projektierungsinstitut "Atkins" bereitete Plan-Konzept für die Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor
Das Projektierungsinstitut "Atkins" (Großbritannien) bereitete eine Konzeption des städtebaulichen Planes der Rekonstruktion des Kasaner Zoos vor, teilt heute die Stadtverwaltung Kasans mit.

cripo.com.ua - 6. Juni 2007
Черновецкий организовал концлагерь для животных. В центре Киева
Tschernowezkij hat ein KZ für Tiere organisiert. Im Zentrum Kiews
Im Kiewer Zoo werden in großer Menge Bären, Füchse, seltene Vögel traumatisiert und vernichtet. Solche sensationellen Tatsachen machte der Direktor des Kiewer Ökologisch-kulturellen Zentrums Wladimir Borejko bekannt. "Kommen Sie her, ich werde ihnen Fotos zeigen von verstümmelten Tieren und Sie werden selbst alles verstehen", sagte er am Telefon der Korrespondentin von ‚Vetschernije Vesti'. "Wir verfügen über Angaben, daß im letzten Jahr im Zoo 127 Tiere starben und nur drei von ihnen aus Altersgründen". Auf einem der Fotos, die der Ökologe zur Verfügung stellte, sah ich eine Kragenbärin, auf dem Betonfußboden sitzend, mit blutüberströmtem Kopf. Auf einem anderen Foto war noch eine erwachsene Bärin zu sehen, mit bedrückenden Wunden an der rechten Seite, von Gummikugeln verursacht. Laut Wladimir Borejko begann alles damit, daß auf der "Insel der Tiere", wo die großen Raubtiere lebten, viele Käfige unbrauchbar wurden für ihren Inhalt, schon längst hätten rekonstruiert oder ersetzt werden müssen. Aber die Leitung des Zoos war der Auffassung, man könne die Tiere aus schlechten Käfigen in gute treiben, sozusagen dichter belegen. Die erste, die "unter die Verteilung" geriet, war die sehr junge Braunbärin Tschudo. Man beschloß, sie einzuweisen zur erfahreneren und kräftigeren Dascha. Die eineinhalb Jahre alte Tschudo wußte, daß auf sie im Käfig durchaus keine Freundin wartet, sondern eine Gegnerin, und sträubte sich dagegen, wie sie nur konnte. Wie Wladimir Borejko erzählte, traf da der Leiter der Abteilung Raubtiere, trotz des Protestes von Zoomitarbeitern und des Tierarztes, für sich eine Entscheidung und begann auf Tschudo mit Gummikugeln zu schießen, damit sie sich unterordnete und in den fremden Käfig hinein ging. Nach einigen Schüssen ergab sich die Bärin und ging in das neue Zuhause, wo ihr Dascha sofort "gastfreundlich" begegnete. Die Hausherrin richtete den Gast so zu, daß dieser halbtot war. Doch dieser Vorfall war für die Leitung des Zoos keine Lehre. Der Leiter der Raubtierabteilung setzte seine Politik des "dichter belegen" fort. Als nächstes waren die Tiger an der Reihe. Die Tigerin trieben sie in einen Käfig zu dem Männchen, auf die selbe barbarische Art wie die Bärin, mit Gummikugeln. Und das Ergebnis war dementsprechend genau so - der stärkere Tiger zerriß die Tigerin. ... Auch Vögel haben Infarkte. Seltene Ibisvögel, die auf der Roten Liste stehen, wurden "humaner" beseitigt. Laut Wladimir Borejko befindet sich in der Nachbarschaft ihrer Voliere das Café "Belotschka", in dem die ganze Nacht eine fröhliche Gesellschaft trank und ein Feuerwerk veranstaltete. Am Morgen wurden die Ibisse tot aufgefunden. Nach Meinung Wladimir Borejkos kann mit Vögeln alles vor sich gehen, wenn sie Angst haben - bis zum Herzinfarkt. "Wie uns gelang zu klären, ein Teil der Tiere, einschließlich der Vögel, starb an traumatischem Schock, einige starben an Lungenentzündung, an Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und des Herzens.

russian.xinhuanet.com - 6. Juni 2007
Под Чэнду насчитывается 102 редких вида дикой фауны и флоры
Um Chengdu zählt man 102 seltene Arten der wildlebenden Fauna und Flora
In der Umgebung der Stadt Chengdu, dem administrativen Zentrum der Provinz Sichuan (Südwest-China), werden 102 seltene Arten der wildlebenden Fauna und Flora gezählt, die unter dem Schutz des Staates stehen. Das sind die Ergebnisse eines Monitorings, die hier am Dienstag veröffentlicht wurden - am Weltumwelttag.

bashinform.ru - 5. Juni 2007
Союз охраны птиц присоединился к инициативе «Обратный отсчет 2010»
Vogelschutzbund schließt sich Initiative "Countdown 2010" an
Heute, am Weltumwelttag, schließt sich der Vogelschutzbund Rußlands (SOPR) der Initiative "Countdown 2010" an. Wie die Agentur "Baschinform" im Pressedienst des SOPR erfuhr, streben die Teilnehmer dieses internationalen Prozesses danach, daß die Regierungschefs ihr wiederholt auf internationalen Foren verkündetes Versprechen, bis zum Jahre 2010 die Geschwindigkeit, mit der sich die Biodiversität des Planeten verringert, aufzuhalten oder wesentlich zu kürzen, einhalten werden. Gegenwärtig beteiligen sich in der Initiative "Countdown 2010", die im Jahre 2004 ins Leben gerufen wurde, die Regierungen einer Reihe von Ländern (Deutschland, Dänemark, Belgien, Norwegen, Ägypten, Ecuador, Vietnam u.a.), regionale Behörden, nichtregierungs- und wissenschaftliche Organisationen, Nationalparks, Zoos. Das Sekretariat der Initiative "Countdown 2010" arbeitet mit Unterstützung des Weltnaturschutzorganisation IUCN. ... Im Rahmen der Initiative "Countdown 2010" setzt der Vogelschutzbund Rußlands die Arbeit zu Monitoring und Erhaltung ornithologisch bedeutsamer Gebiete (KOTR) fort.

wwf.ru - 5. Juni 2007
Зов Тигра услышан в Москве!
Ruf des Tigers wurde in Moskau erhört!
Im Fernen Osten Rußlands wurde der erste Nationalpark geschaffen: "Der Ruf des Tigers". Die Anordnung dazu unterzeichnete am 2. Juni 2007 der Vorsitzende der Regierung der Russischen Föderation Michail Fradkow. 82.152 ha erhielten einen hohen Naturschutzstatus! "Man kann direkt erklären, daß diese Anordnung zustande kam dank des erfolgreichen Zusammenwirkens von WWF, Ministerium für Naturressourcen Rußlands und Regierung der Russischen Föderation", kommentiert das Ereignis Jurij Bersenjew, Koordinator der besonders zu schützenden natürlichen Territorien der Fernost-Filiale des WWF Rußlands. ...Jurij Bersenjew bemerkt, daß die Schaffung des Nationalparks wie selten kompliziert verlief. Noch vor 19 Jahren wurde er aufgenommen in das Ökologische Programm der Primorje-Region, das vorsah, drei Nationalparks zu schaffen. Diese Vorschläge wurden nach Moskau geschickt und eingefügt in die Anordnung der Regierung 1994. Bald darauf wurde mit Hilfe des Projektes USAID (USA) und unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Institute der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften die Arbeit begonnen zur Ausarbeitung der ökologisch-ökonomischen Begründung der Schaffung des Parkes. "Es ist noch hinzuzufügen, daß anfangs der Nationalpark den Namen ‚Oberer Ussuri' trug", erzählt J. Bersenjew. "Unter dieser Bezeichnung wurde er geführt in der Anordnung der Regierung der Russischen Föderation von 1994. Doch später wurde darauf verwiesen, daß diese Bezeichnung wenig anziehend für Touristen ist, deshalb mußte ich nach kurzer Bedenkzeit einen neuen finden - 'Ruf des Tigers'". Denn Tiger gibt es auf diesem Territorium wirklich viele und welches Tier ist den Touristen noch so bekannt und kann ihr Interesse wecken wie der Amurtiger! Deshalb ruft er die Touristen auch."

niknews.mk.ua - 4. Juni 2007
А бабочка крылышками бяк бяк бяк - В Николаеве любуются красотой полета удивительных насекомых
Und der Schmetterling schlägt mit seinen Flügeln ... In Nikoalew erfreut man sich an der Schönheit des Fluges der erstaunlichen Insekten
Schon den zweiten Sommer arbeitet der "Garten tropischer Schmetterlinge" im Zoo Nikolajew. In der Ukraine gibt es derartige Ausstellungen, Insektarien, in Kiew und Sewastopol, die auf der Grundlage staatlicher Mittel geschaffen wurden. Aber der "Garten" in Nikolajew ist die Verkörperung eines Traumes eines Enthusiasten. Die Idee, eine solche Schönheit zu schaffen, entstand Mitte der 1990er Jahre, nachdem Oleg Oslowskij in Malaysia weilte - in einem "Betrieb" zur Zucht tropischer Schmetterlinge.

sf-online.ru - 4. Juni 2007
Птичье царство
Reich der Vögel
"300 Vögel, die wir mit der ganzen Familie betreuten, außerdem hatten wir noch unsere Arbeit - irgendwann war das mehr, als wir verkraften konnten", sagt Tatjana Beljawskaja, die gemeinsam mit ihrem Mann den ersten und einzigen Vogelpark in Rußland schuf - "Worobji" im Gebiet Kaluga. "Natürlich gibt es dort auch Spatzen [worobji], doch überhaupt ist das einfach der Name des benachbarten Dorfes. Aber wir haben 1500 gefiederte Bewohner, 250 Arten und Rassen. Allein Hühner 40 verschiedene."

rezonans.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая отказалась признавать геноцид животных в Киевском зоопарке
Kiltschizkaja weigert sich, Genozid der Tiere im Kiewer Zoo anzuerkennen
Die Vizevorsitzende der Kiewer städtischen staatlichen Administration (KGGA) Irena Kiltschizkaja dementiert die Information über ein Massensterben der Tiere im Zoo. Wie im Pressedienst der KGGA mitgeteilt wurde, erklärte sie, daß in einem Jahr des neuen Managements im Zoo viel Positives getan wurde.

glavred.info - 1. Juni 2007
Кильчицкая: Слухи вокруг зоопарка - попытка дискредитации киевской власти
Kiltschizkaja: Gerüchte über den Zoo - ein Versuch, die Kiewer Behörden zu diskreditieren
Um den Kiewer Zoo werden ständig Provokationen fortgesetzt, angefangen mit Gerüchten über seine Umsiedlung nach Wyschgorod bis hin zur Verleumdung, dort vollziehe sich ein massenhaftes Sterben der Tiere. In Wirklichkeit sei in weniger als einem Jahr des neuen Managements sehr viel Positives geleistet worden. Das erklärte gestern abend die Vorsitzende der KGGA Irena Kiltschizkaja und wies damit Informationen über die beabsichtigte Vernichtung von Bewohnern des Kiewer Zoos zurück, erfährt "Glavred" vom Pressedienst der KGGA.

kommersant.ua - 1. Juni 2007
С животными поступили по-зверски - Работников Киевского зоопарка обвинили в жестокости
Brutales Verhalten gegenüber Tieren - Mitarbeitern des Kiewer Zoos Grausamkeit vorgeworfen
Kiewer Umweltorganisationen zeigten gestern Journalisten Fotografien mit Abbildungen blutüberströmter Tiere im Kiewer Zoo und warfen dessen Leitung einen grausamen Umgang mit Tieren vor. Im Zoo selbst anerkennt man die Existenz der von den Ökologen vorgelegten Fakten, doch die Leitung behauptet, daß sie damit nichts zu tun hat.

vostokmedia.com - 31. Mai 2007
В Приморье пограничники охраняют не только границу, но и леопардов
In der Region Primorje schützen die Grenzer nicht nur die Grenze, sondern auch die Leoparden

wwf.ru - 30. Mai 2007
На границе с Китаем пограничники помогают охранять леопардов
An der Grenze zu China helfen die Grenzer beim Schutz der Leoparden

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 31.05.2007
Der Zoologische Garten Wuppertal im Abendprogramm des WDR-Fernsehens
Tiergeschichten aus Wuppertal heißt die 90-minütige Sendung im WDR-Fernsehen, die am Sonntag, dem 03. Juni um 20:15 Uhr gesendet wird. Die schönsten und seltensten Tiere aus dem Wuppertaler Zoo sind die Hauptdarsteller. Unter anderem begleitete ein Kamerateam den Umzug der Löwen in ihr großes Gehege.

Zoo Dortmund, 31.05.2007
Zoo Dortmund: Kulinarisch- musikalische Reise in die Heimat des Dixieland
Der Zoo Dortmund bietet am Freitag, 22. Juni, ab 20 Uhr zum zweiten mal eine exklusive Veranstaltung der besonderen Art an. An diesem Tag findet eine musikalische und kulinarische Reise in die Heimat des Dixieland, den Südstaaten der USA, im Zoo Dortmund statt, welche die zoociety.dortmund Mitglieder exklusiv diesmal in die Welt des berühmten „Georgia Peach Pie“ führt. Bei „Corn Bread“, „Fried Okra“, „Cole Slaw“ und exklusiven Getränken mit dem Trampeltier um die Wette schmatzen und zur Musik der Smokin Socks das Tanzbein schwingen, während die Flamingos im Hintergrund Pirouetten drehen. Bei verschiedenen Aktionen können dazu noch tierische Preise gewonnen werden, wie „einmal ein Nashorn oder Tapir streicheln“ oder „eine Kuh melken“. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. „Dadurch wird die Exklusivität dieser Veranstaltung gewährleistet“, betont der Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Der Vorverkauf der 80 Euro teueren Karten hat bereits begonnen. Restkarten können auch am 22. Juni spontan an der Abendkasse erworben werden. Anmeldungen und Informationen werktäglich zwischen 8.30 und 12.30 Uhr (22. Juni auch abends) bei Veronika Saul unter (0231) 50-28 6 28.

Zoo Leipzig, 31.05.2007
Elefantenexperten treffen sich im Zoo Leipzig - Fachtagung vom 31.5. bis 3.6.2007
Rund 70 Elefantenexperten aus ganz Europa und den USA treffen sich an diesem Wochenende im Zoo Leipzig. Während der Fachtagung wird über Themen wie Elefantenhaltung, Gesundheit, Zucht und Perspektiven des wild lebenden und in Menschenobhut gehaltenen Elefantenbestandes referiert und es werden Erfahrungen dazu ausgetauscht. Die Wissenschaftler und Tierpfleger werden natürlich auch die 2006 neu eröffnete Elefantenanlage „Ganesha Mandir“ im Zoo Leipzig und das Elefantenhaus im Bergzoo Halle besichtigen. Der Zoo Leipzig hatte sich beim Fachverband EEKMA (European Elephant Keepers and Managers Association) um die Ausrichtung der Tagung beworben und für dieses Jahr den Zuschlag erhalten.

Zoo Duisburg, 31.05.2007
Stapellauf ins Stroh
„Richtige“ Schiffe gehören nach der Fertigstellung natürlich ins Wasser, „Wüstenschiffe“ dagegen in den Wüstensand… Da sich die jüngste Kamelgeburt jedoch nicht in der Gobi, sondern im Zoo Duisburg zutrug, wurde die Wochenstube weder mit Wasser, noch mit Sand, sondern mit einer dicken Lage Stroh ausgestattet, womit der plüschweiche Neuankömmling offenbar auch einverstanden war: Seine Höcker – es handelt sich um ein Asiatisches Kamel oder Trampeltier und hat daher derer zwei – hängen zur Zeit zwar noch ein wenig traurig nach unten (der eine links, der andere rechts, was recht witzig aussieht), den Kopf trägt der kleine TATAR jedoch schon stolz erhoben und seine Miene drückt volle Zufriedenheit aus, obwohl bei den gegenwärtig nassen Temperaturen die mongolischen Wüstenschiffe sich nicht so recht heimisch fühlen dürften.

Tierpark Chemnitz, 31.05.2007
Steppenadler haben Nachwuchs - Wegen einer Veranstaltung schließt der Tierpark am 01. Juni 2007 schon um 17.30 Uhr
Unbeeindruckt von den Bauarbeiten vor ihrer Haustür haben die Steppenadler im Tierpark Chemnitz wieder erfolgreich gebrütet. Zwei Küken schlüpften nach ca. 45 Tagen Brutzeit aus den Eiern. Sie tragen noch ihr helles Daunengefieder und recken regelmäßig ihre Köpfchen über den Nestrand, so dass sie auch schon von den Besuchern gesehen werden können. Achtung! Aufgrund der geschlossenen Veranstaltung „Dreamnight at the zoo“ schließt der Tierpark am Freitag, dem 01.06.2007, schon um 17:30 Uhr seine Pforten. Letzter Einlass ist 16:30 Uhr.

Zoologische Garten Berlin, 01.06.2007
Rentier Rudi lässt grüssen: Zweifacher Nachwuchs bei den nordischen Rentieren im Zoo!
Wenige Zootiere sind so prominent und bei Jung und Alt fast ausnahmslos bekannt wie die im Norden Europas und Asiens verbreiteten Rentiere. Jedermann weiß, dass die domestizierten Hirsche die treuesten Gefährten von Knecht Ruprecht sind und alljährlich den mit Geschenken überfüllten Schlitten durch die Heilige Nacht ziehen, um die braven Kinder zu überraschen. Selten hat ein Lied eine Tierart so bekannt gemacht wie das von „Rudi“, dem rotnasigen Rentier. Wahrscheinlich ist die menschliche Besiedlung des unwirtlichen Nordens nur durch die Rentiere möglich. Sie liefern den Menschen Nahrung, Kleidung und allerlei Materialien für das tägliche Leben, wie Pfeilspitzen und Nadeln, die aus Rentierknochen gefertigt werden. In Zoo und Tierpark ist man froh, dass die Rentiere sich hier sehr gut halten und alljährlich für Nachwuchs sorgen. So kamen im Zoo in den letzten Tagen zwei Jungtiere zur Welt, die bereits jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.

Zoo Leipzig, 01.06.2007
„Bach- African-Reflections“ Bachfest zu Gast im Zoo Leipzig
Johann Sebastian Bach auf Afrikanisch und dann noch im Zoo Leipzig? Genau diese bisher einmalige Verbindung können Sie am 12. Juni 2007 im Zoo erleben. Mit dem Konzert „Bach-African Reflections“ wird den Gästen ein unvergleichlicher und erlebnisreicher Abend geboten, der 18.30 Uhr am Haupteingang des Zoos mit einer 1,5-stündigen Safari durch die Weiten des Großstadtdschungels beginnt. Anschließend erwartet die Musik- und Zooliebhaber ein afrikanisches Gaumenschmausbuffet in der KIWARA-Lodge, bevor gegen 21 Uhr der musikalische Höhepunkt auf der überdachten Außenterrasse der Lodge beginnt. Das TRIO IVOIRE verbindet geschickt persönliche Wurzeln aus dem traditionellen Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Zum Bachfest nimmt das Trio explizit Bezug zum bekanntesten Komponisten der Stadt – Johann Sebastian Bach - und verbindet klassische und zeitgenössische Elemente zu einem hervorragenden Klangerlebnis. Natürlich lässt es sich der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Burkhard Jung nicht nehmen und eröffnet das exklusive Arrangement öchstpersönlich. Auch Dr. Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs, wird am Abend anwesend sein. Seit 2005 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Zoo Leipzig und dem Bach-Archiv anlässlich des Bachfestes. Nach zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten ist in diesem Jahr diese sehr außergewöhnliche Kooperation entwickelt worden. „Wir freuen uns über die langjährige sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bach-Archiv und vor allem über das wunderbare Konzept, das sich hervorragend in die Atmosphäre der Lodge einfügt“ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 01.06.2007
Verlust und Hoffnung bei den Roten Pandas
Im Naturschutz-Tierpark Görlitz starb der Pandamann. Das Weibchen ist vermutlich tragend. Elf Jahre alt war Katzenbär Marek als er in der vergangenen Woche starb. In „Menschenjahren“ gerechnet wären das ungefähr 80 Jahre. Ein gutes Alter mag man meinen. Das stimmt zwar, aber die Ursache für seinen Tod scheint doch eher krankheits- als altersbedingt zu sein. Nach den ersten Untersuchungsergebnissen, die seit gestern vorliegen, starb er an einer chronischen Leberentzündung, die durch Einzeller hervorgerufen wurde. An der veterinärmedizinischen Fakultät der Leipziger Universität soll jetzt noch genau geklärt werden, um welchen Erreger es sich handelte. Die Hoffnungen der Tierparkmitarbeiter liegen jetzt bei Mei Li, der bisher vierfachen Panda-Mutter. In den letzten Tagen hat sie regelmäßig ihre Wurfhöhle, einen hohlen Baumstamm, besucht und sogar Nistmaterial eingetragen. Und sie bevorzugt zur Zeit eiweißreiche Nahrung, ein Verhalten, das ebenso auf eine bevorstehende Geburt hinweist. Diese wäre ausgesprochen wichtig, weil Zoogeburten bei Roten Pandas in den letzten Jahren selten geworden sind. So gab es nur in zwei bis drei der 15 deutschen Katzenbär-Haltungen regelmäßig Nachwuchs. Auch europaweit ist die Situation besorgniserregend: In den 75 Zoos, die Rote Pandas zeigen, kamen 2006 lediglich 26 Junge zur Welt, von denen 16 starben! Um herauszufinden, woran dies liegen könnte, wurde jetzt vom Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms Martin van Wees (Rotterdam Zoo) und David White (Marwell Zoological Park) eine weltweite Umfrage gestartet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 01.06.2007
Nashörner – die neuen Chefs auf der Grassavanne
Endlich war es soweit: Mit stampfenden Hufen preschten die drei Nashörner der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen über ihre neue Heimat, der 1,7 Hektar großen Grassavanne in der Erlebniswelt Afrika. Dort fühlten sich gewaltigen Tiere sofort wie Zuhause – und das war immerhin ehemals die südafrikanische Savanne. Die drei Nashörner, ein Bulle mit dem Namen Lekuru – benannt nach einem Ort in Südafrika – eine zweieinhalbjährige Kuh namens Tamu – was auf Kisuaheli „Süße“ heißt – sowie die zweijährige Nashorn-Kuh Cera – lateinisch für „Horn“ – stammen ursprünglich von einer Farm in Südafrika. Bulle Lekura war jedoch auch schon im Zoo von Pretoria zu Gast, bevor er mit den Nashorn-Damen ins Ruhrgebiet wechselte. Dass sich die drei Nashörner auf der Grassavanne gleich pudelwohl fühlten verwundert nicht, denn die Anlage wurde mit Sand, Schlamm und Wasser sowie zahlreichen Baumstämme zum Scheuern für die Tiere möglichst naturnah gestaltet. In der Trennfelsmauer der Grassavanne befinden sich "Durchgänge", so dass kleinere Tiere ohne Probleme zu den größeren hinüber wechseln können. Zu den neuen Nachbarn der Nashörner in der ZOOM Erlebniswelt Afrika in Gelsenkirchen zählen außerdem Große Kudus, Elenantilopen, Rappenantilopen, Strauße, Geier, Helmperlhühner, Zebras, Springböcke und Marabus. Besonders die Elenantilopen – als Pazifisten der Savanne bekannt – waren beim ersten Besuch der beeindruckenden Nashörner aber sehr vorwitzig und haben sich den großen Tieren immer wieder neugierig genähert. Ein Großer Kudu Bock hat sich sogar getraut Nase an Nase mit dem Nashornbullen Lekuru zu stehen, um mal auszuprobieren, wer denn nun das Sagen auf der Grassavanne hat. Der Kudu Bock musste dann jedoch kleinlaut weichen und eine neue Rangordnung akzeptieren. Wer übrigens Eintrittskarten zum kostenlosen Besuch der neuen Nashörner ergattern möchte, der sollte die derzeitige Gelsenschau in der Veltins-Arena auf Schalke besuchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen beteiligt sich an der bis zum 3. Juli dauernden Veranstaltung mit einem eigenen Infostand, an dem nicht nur ein Infofilm mit Impressionen aus der Erlebniswelt zu bewundern ist, sondern auch ein Gewinnspiel mit Eintrittskarten als Preisen lockt. Und die Nashörner warten schon auf neue Besucher, denen sie ihre Stärke demonstrieren können…

Zoo Zürich, 02.06.2007
Zweite Dreamnight im Zoo Zürich
Zürich, 2. Juni 2007 – Zum zweiten Mal hat der Zoo Zürich am Freitag, 1. Juni die Dreamnight durchgeführt. Rund 300 Kinder hatten sich angemeldet und sind am Freitagabend trotz misslichen Wetterverhältnissen mit ihren Eltern und Geschwistern in den Zoo gereist. Der Zoo Zürich gehört zu den über 100 Zoos in der ganzen Welt, die traditionsgemäss am ersten Freitag im Juni eine Dreamnight organisieren. Insgesamt wurden gegen 250'000 Besucher erwartet. Nach der erfolgreichen Première im 2006, hat der Zoo Zürich auch dieses Jahr eine Dreamnight organisiert. Das Projekt Dreamnight at the Zoo entstand vor 10 Jahren in den Niederlanden: Immer am ersten Freitag im Juni sollen Kinder und Jugendliche, die infolge ihrer Krankheit oder Behinderung den Zoo nicht oder nur schwerlich besuchen können, zusammen mit ihrer Familie einen unbeschwerten Abend im Zoo geniessen. Das Interesse an der Dreamnight im Zoo Zürich war erneut gross: Rund 500 Besucherinnen und Besucher erlebten am Freitagabend eine Traumnacht im Zoo. Claudia Poznik, Leiterin des Projekts Dreamnight im Zoo Zürich bestätigt: „Es ist schön, dass sich so viele Familien angemeldet und trotz strömendem Regen gekommen sind. Das motivierte uns zusätzlich, den kleinen Besuchern und ihren Familien mit diversen Aktivitäten einen unvergesslichen Abend zu ermöglichen.“ Im Zoo Zürich waren über 70 Mitglieder des Freiwilligen Teams des Zoo Zürich und Zoo- Mitarbeiter im Einsatz. Sie organisierten für die Besucher Aktivitäten rund um den Zoo und seine Tiere. Auf einem Familien-Parcours konnten Pinguin-Eier bestaunt und berührt, die raue Elefantenhaut gestreichelt und Kamelhaar gefühlt werden. Am Schminktisch wurden Kindergesichter zu Tigergesichtern, Globi und Pingu begrüssten die Besucher am Eingang und die beliebte Zoolinokarawane mit dem Lama und dem Alpaka drehte ihre Runden durch den Zoo. „Der Familienparcous hat viel Spass gemacht. Am besten war es im Exotarium – schön warm.“ erzählt eine junge Besucherin, die mit ihrem Bruder und den Eltern an die Dreamnight gekommen ist. „Wir waren bereits letztes Jahr an der Dreamnight und haben uns schon lange auf diesen besonderen Abend gefreut. Das bisschen Regen konnte uns nicht davon abhalten.“ fügen die Eltern hinzu. Solche Aussagen, all die frohen Gesichter und die unzähligen Dankeschöns der vielen Besucher bestätigen den Erfolg der zweiten Dreamnight im Zoo Zürich. Dr. Alex Rübel, Direktor des Zoo Zürich, versichert: „Die Dreamnight wird fester Bestandteil der Zooagenda bleiben, wir freuen uns jetzt schon auf die dritte Ausgabe nächstes Jahr.“

Science Center botanika, 02.06.2007
Exotische Filmtiere bei botanika - Roter Teppich für Waschbär, Waran und Co.
Eben noch für diverse Film- oder Fotoproduktionen im Einsatz, schon zu Gast im grünen Science Center mitten im Bremer Rhododendron-Park: Auch in diesem Sommer präsentiert botanika wieder eine Sonderausstellung mit Tieren aus aller Welt. Diesmal erleben die Besucher dabei viele tierische Stars hautnah. Ab dem 26. Mai ist das Team der FilmTier Zentrale Deutschland mit einer bunten „Besetzung" aus handzahmen tierischen Medienprofis bei botanika zu Gast. Bis zum 2. September tummeln sich in den Schaugewächshäusern jede Menge ungewöhnliche Vertreter des Tierreiches. Von der quirligen Weißbüscheläffchen-Familie in einer liebevoll gestalteten Dschungellandschaft, über farbenprächtige Papageien-Arten in einer großzügigen Flugvoliere, bis zum Biotop-Pavillon mit einem zahmen Waschbären und beeindruckenden Riesenschildkröten: Mehr als drei Monate lang werden über 30 naturnah gestaltete Terrarien und Gehege mit Schlangen, Spinnen und vielen weiteren Exoten die Pflanzenwelten botanikas bereichern. Auch im Entdeckerzentrum gibt es im Rahmen der aktuellen Sonderaustellung Neues zu bestaunen: Zusätzliche Exponate gewähren hier einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabriken. So wirken etwa präparierte Häute, die Schlange, Spinne und Co. abgelegt haben, nicht nur auf der Leinwand verblüffend echt. Auf diversen Fotos und Plakaten werden außerdem verschiedene Prominente mit einigen der präsentierten Tiere gezeigt. Als besonderes Highlight können sich auch die Besucher des grünen Science Centers an festen Terminen mit verschiedenen trainierten Exoten ablichten lassen. Zudem bietet botanika Tierführungen mit erfahrenen Mitarbeitern der FilmTier Zentrale an. Sonderführungen für Gruppen und Schulklassen stehen zusätzlich auf dem Programm.

Zoo Salzburg, 03.06.2007
Von der Biene und dem Honig - Wie kommt der Honig ins Glas?
Wohin man auch schaut, Bäume, Sträucher und Blumen stehen in voller Blütenpracht. Die Bienen haben jetzt viel zu tun. Bei einem Ausflug besucht eine einzige Biene bis zu 1.000 Blüten und sammelt dabei Nektar und Honigtau. Im Bienenstock angekommen, übergibt die Sammelbiene ihre wertvolle Fracht an die Stockbienen, die dann die Verarbeitung zum Honig übernehmen. In vielen Arbeitschritten entziehen die Bienen dem Honig Wasser. Immer wieder wandert der Nektar aus den Waben in die Honigmägen der Stockbienen. Das Trockenlegen allein macht noch keinen Honig: Genauso wichtig ist die Fermentierung. Immer wieder wandert der Nektar aus den Waben in die Honigmägen der Stockbienen. Dabei wird der Honig mit wertvollen Stoffen wie den Enzymen angereichert. Ist der Honig ausgereift, verschließen die Bienen die Zellen in den Waben mit Wachsdeckeln. Und nun beginnt die Arbeit der Imker! Jeder der nun wissen will, wie der Honig aus der Wabe ins Glas kommt, kann am kommenden Mittwoch, 6. Juni 2007, ab 14 Uhr, die Imker Peter Philipp und Wolfgang Wayrethmayr beim Honig schleudern erleben.

Sea Life Oberhausen, 04.06.2007
World Ocean Day am 8. Juni 2007 - Sonderaktionen im Sea Life Oberhausen
Zum 15. Mal findet am 8. Juni der World Ocean Day statt. Die SEA LIFE Aquarien in Deutschland beteiligen sich mit Sonderaktionen um auf die Gefährdung der Meere auf­merk­sam zu machen. Im Sea Life Oberhausen gibt es spezielle Vorträge und Sonderfütterungen für die Besucher. Das Sea Life zeigt Meeresbewohner aus den tropischen und atlantischen Ozeanen sowie der Nordsee. Das Sea Life Oberhausen ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Das Sea Life Oberhausen bringt seinen Besuchern am World Ocean Day die Meere besonders nah, neben Bewohnern aus der Nordsee und dem Atlantik werden seit 2007 auch die Bewohner der tropischen Meere gezeigt. Den ganzen Tag über finden Fütterungen in verschiedenen Bereichen statt, vor allem die Fütterung am neu gestalteten Ozeanbecken der „Tropischen Lagune der Haie“ ist ein echtes Highlight: Hunderte farbenprächtige Fische versuchen Ihren größeren Mitbewohnern, den Haien und Rochen das Futter streitig zu machen. In speziellen Vorträgen der Sea Life-Besucherbetreuer wird auf die Gefährdung der Weltmeere aufmerksam gemacht. Den Besuchern sollen die Augen zu Themen, wie den tragischen Folgen der Piratenfischerei, dem Sterben der Korallenwälder sowie der Quälerei der Haie bei der Jagd nach ihren Flossen geöffnet werden. Mit seinen SOS-Aktionen tritt Sea Life mit verschiedenen Projekten schon lange für den Schutz unserer Meere und der Wasserbewohner ein. Das Sea Life Oberhausen sammelt im Rahmen dieser SOS-Aktionen Unterschriften und Spenden für den Bau einer Schildkrötenrettungsstation in Griechenland. Jeder von uns kann mithelfen die Weltmeere und deren Bestand zu schützen, um sie für unsere Kinder, Enkel und Urenkel erhalten zu können. Schon kleine Änderungen in unserem Alltag können Großes zum Schutz unseres blauen Planeten beitragen. Mit seinen Sonderaktionen zum World Ocean Day will das Sea Life Oberhausen seinen Besuchern eine Anleitung für diese kleinen Änderungen im Alltag und für die Erhaltung unserer Meere geben. Der World Ocean Day wurde auf dem Umwelt-Gipfel der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Ziel ist es an diesem Tag auf die Gefährdung unserer Weltmeere aufmerksam zu machen. Weltweit veranstalten am 08. Juni vor allem Zoos, Aquarien, Schulen und Universitäten verschiedene Aktionen, welche die Menschen auf die Bedrohung der Meere und deren Bewohner hinweisen. Mehr Informationen gibt’s unter www.worldoceanday.org. Das Sea Life Oberhausen ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Das Sea Life Oberhausen gehört zur englischen Merlin Entertainments Group und ist eins von zehn Sea Life Aquarien in Deutschland.

Tiergarten Kleve, 04.06.2007
Wolle ade…
In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juni 2007 ist es wieder so weit: Das Wetter wird wieder schöner und den Schafen im Tiergarten Kleve geht es im wahrsten Sinne des Wortes an die Wolle! Täglich von 10.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 16.00 Uhr können die Besucher live miterleben, wie die Schafe verschiedenster Rassen, klein, groß, dick, dünn, mit Schwanz, ohne Schwanz, hornlos und mit Hörnern geschoren werden. Der Höhepunkt der Schafschur ist wie immer das große Schafschurfest, das diesmal am Sonntag, dem 17. Juni 2007. von 10.00 bis 17.00 Uhr stattfindet. Nach Herzenslust können die Besucher dann wieder selber spinnen und filzen, es gibt Schönes und Nützliches aus Fell zu kaufen und das leibliche Wohl kommt auch nicht zu kurz!

Tierpark Chemnitz, 04.06.2007
Tierpark veranstaltete erstmals die „Dreamnight at the zoo“
Das Wetter meinte es am Freitagabend gut mit den besonderen Gästen des Tierparks. An diesem Abend fand hier die Veranstaltung „Dreamnight at the zoo“ für chronisch kranke und behinderte Kinder statt, die zusammen mit ihren Familien oder Betreuern glückliche Stunden im Tierpark verleben konnten. Sie waren die Hauptpersonen des Abends, für die die Mitarbeiter des Tierparks, viele Helfer und über 40 Sponsoren viele Attraktionen auf die Beine gestellt hatten. 180 Gäste erlebten Kurzführungen, Tierkontakte, eine Eseltaufe, verschiedene Spiele und Bastelaktionen, Kinderschminken, Kulinarisches, einen Feuerwehr-Löschzug, eine Märchenstunde, Musik und Tanz, Kutschfahrten u.v.m. Ein ganz herzlicher Dank gilt den Unternehmen, Einrichtungen und Privatleuten, die diese Veranstaltung finanziell und personell unterstützt und damit überhaupt erst ermöglicht haben. Eine „Dreamnight at the zoo“ wurde vor über 10 Jahren zum ersten Mal vom Zoo Rotterdam durchgeführt. Nach und nach schlossen sich der Idee immer mehr Zoos an, so dass inzwischen weltweit fast 150 zoologische Einrichtungen einen solchen Abend veranstalten, der auf der Nordhalbkugel immer am ersten Freitag im Juni stattfindet. Jeder Zoo stellt sein eigenes spezielles Programm zusammen und alle Mitarbeiter helfen ehrenamtlich mit. Die Einladungen werden vorwiegend an Krankenhäuser und Institutionen verschickt, die gesamte Veranstaltung ist für die Kinder und ihre Begleiter kostenfrei. Der Tierpark Chemnitz beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig an dieser globalen Idee und plant für das nächste Jahr eine Fortsetzung. Weitere Informationen zum Projekt „Dreamnight at the zoo“ können unter www.dreamnightatthezoo.nl nachgelesen werden.

Zoo Zürich, 04.06.2007
Alt-Zoodirektor Dr. Peter Weilenmann wird 80
Am 5. Juni 2007 wird Alt-Zoodirektor Dr. Peter Weilenmann 80 jährig. Während seiner 17,5 jährigen Amtszeit von 1974 bis 1991 als Zoodirektor entstanden zahlreiche neue Gehege, unter anderem eine Anlage für Schneeleoparden, das Menschenaffenhaus, die Quarantäne- und Katzenzuchtstation, das Raubtierhaus und das Exotarium. Letzteres war für ihn die grösste Herausforderung, es beherbergt neben dem Aquarium und Terrarium vor allem südamerikanische Tiere und findet weiterhin beim Publikum grossen Anklang. Trotz seiner Vorliebe für Katzen wurden keine anderen Tierarten benachteiligt. Die Katzen standen aber im Mittelpunkt seiner Arbeit, zuallererst die Schneeleoparden, die er nicht nur im Zoo sehr erfolgreich züchtete und aufzog, sondern mithalf, den International Snowleopard Trust aufzubauen, der sich zum Ziel setzte, den Schneeleoparden in der Wildnis zu erhalten. Dr. Peter Weilenmann war ein ausserordentlich engagierter Zoodirektor, menschlich und teamfähig. Als langjähriger Zootierarzt war das Amt für ihn mehr Berufung als Beruf. Eine artgemässe Haltung der Tiere hatte bei ihm immer erste Prioriät. Bekannt wurde er durch seinen Kakadu GÖGGI, der ihn jeweils begleitete und durch die vielen erfolgreichen Aufzuchten von Jungtieren, die von ihren Müttern nicht angenommen wurden und in seinem Haus in Zürich Oberstrass aufwuchsen. Dazu gehörten Schneeleoparden, Tiger, Leoparden, Schwarze Panther und Nebelparder, aber auch ein Wallaby, ein kleines Känguruh und die Eisbärin LUDMILLA, die nachher im Zoo Zürich 30 Jahre alt wurde. „Sie war die Schlimmste“, sagt Peter Weilenmann, „nach ihr mussten wir unsere Wohnung regelrecht sanieren“. Nach seiner Pensionierung stellte er sich verschiedenen Stiftungen zur Verfügung, die den Arten- und Naturschutz unterstützen. Der Zoo Zürich, zu dem er in seiner heutigen Ausgestaltung die Grundlage gelegt hat, gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm noch viele weitere schöne Lebensjahre.

Tiergarten Worms, 04.06.2007
Super Stimmung beim Sommerfest im Tiergarten - 5.000 Besucher genossen die Sonne
Sonne pur, Kinderlachen überall, gute Laune bei Groß und Klein – das war das diesjährige Sommerfest im Tiergarten Worms. 5.000 Besucher machten sich am ersten Juniwochenende auf den Weg in den Tiergarten Worms. Zaubern, basteln, malen, kistenklettern, Torwandschießen – Groß und Klein war immer in Action. Den ersten Eindruck vom großen Familienfest bekam man gleich, wenn man eine Runde mit der Eisenbahn drehte. Diese stand nie still; die Bimmel der Bahn schallte durch den ganzen Tiergarten. Ob beim Kinderschminken mit Nadine Münch, beim Luftballonmodellieren mit Peter Pepper oder beim Rotznasentheater, überall sah man eine große begeisterte Kindertraube um die Aktionsstände ringsherum. Auf dem großen Teich im Tiergarten verfolgten zahlreiche Leute eifrig, wie der Schiffmodellbauclub seine unterschiedlichsten Boote auf dem Wasser fahren ließ. Auch zu essen und zu naschen gab es reichlich. Waffeln, Quarkbrote, Steaks, feurige Würstchen, Pommes, Eis und vieles mehr wurde für das leibliche Wohl geboten. Nicht zu vergessen sind natürlich unsere Tiere, die sich auch an diesen Tagen fein rausgeputzt hatten und sich gar nicht scheu den Besucherströmen aus nah und fern zeigten. Nicht nur Besucher aus Worms kamen um bei vielen Aktion mitzumachen. Autokennzeichen sah man auch aus Alzey, Mainz, Darmstadt und Ludwigshafen. Mit nach Hause nahmen viele an diesem Wochenende nicht nur originell gestaltete Luftballons oder eigen gebastelte Wachshände vom Freizeitengel, sondern auch jede Menge tolle Erlebnisse und Eindrücke vom diesjährigen Sommerfest im Tiergarten und benachbarten Schul- und Umweltgarten. Nicht selten hörte man die Worte „Mensch hat sich hier viel getan“ oder „Ist das schön geworden“ berichtete der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Dieter Haag, der sich immer mal wieder unter die Menge mischte. Meinungen, die nicht nur den Geschäftsführer gerne hört, sondern auch das gesamte Team im Tiergarten erfreuen. Der stellv. Tiergartenleiter Dieter Wagner dazu: „Ich bin begeistert wie gut das Fest und der Tiergarten bei den Familien angekommen ist. Alle können sehr zufrieden sein. Ein besonderer Dank gilt auch noch mal dem gesamten Personal, im Besonderen unseren Auszubildenden, die alle über das gesamte Wochenende hinweg eine tolle Arbeit geleistet haben. Man hat gesehen, dass es nicht nur den Besuchern Spaß gemacht hat.“ Auch nächstes Jahr wird es wieder am ersten Juniwochenende ein buntes Fest für die ganze Familie geben. Der Veranstalter Freizeitbetriebe Worms GmbH möchte an dieser Stelle auch noch mal allen Ehrenamtlichen vom Deutschen Alpenverein und Freundeskreis Tiergarten danken.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 04.06.2007
Ehemaliges Grenzgebiet ist heute Refugium für Familie der Bären - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Die nächste Wanderung unter dem Motto „Auf den Spuren der Braunbären“ findet am Sonnabend, dem 09.06. 2007, statt.
Die Wanderfreunde treffen sich um 9 Uhr an der Gaststätte „Wehnder Warte“ in Wehnde und richten sich auf eine ca. vierstündige Exkursion ein. Das Ziel dieser Exkursion ist ein Gebiet im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem so genannten Sperrgebiet und führt rund um den Lindenberg bei Wehnde. Die Natur genoss hier über Jahrzehnte einen gewissen Schutz und entwickelte sich so zu einem Refugium für viele ansonsten bedrohte Tiere und Pflanzen. Ein Teil dieser wertvollen Bereiche sollen deshalb als „Grünes Band“ einen Naturschutzstatus erhalten. Einem naturnahen Bachlauf folgend, werden Trockenrasen, Nass- und Feuchtwiesen und ein Laubmischwald erkundet. In diesen wertvollen Lebensräumen gibt es eine Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten, so dass die Exkursion sowohl für den botanisch Interessierten als auch für den Tierfreund ein Erlebnis wird. Ein Europäischer Braunbär (Ursus arctos) wird auch mit Sicherheit bei dieser Wanderung nicht anzutreffen sein, aber die Begegnung mit einigen Vertretern der Familie der Bären (Arctiidae) ist nicht auszuschließen. Solche Bärenspinner aus der Familie der Schmetterlinge und andere Insekten finden in der reich strukturierten Landschaft geeignete Biotope.

Tiergarten Schönbrunn, 05.06.2007
HILFE FÜR ÖSTERREICHS EINZIGE SCHILDKRÖTENART
Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige österreichische Schildkrötenart. Ihr Lebensraum liegt vor den Toren Wiens, im Nationalpark Donauauen. Um das Überleben der Schildkröten zu sichern, ist es dringend erforderlich, ihre Gelege vor Nesträubern zu schützen. Mit tatkräftigem Beistand des Tiergarten Schönbrunn, des Nationalparks Donauauen und mit der Vergabe von Patenschaften soll das nun getan werden. Gute Eiablageplätze sind in den Donau-Auen selten geworden. Die wenigen guten Stellen werden von Füchsen heimgesucht, die es gelernt haben, die Schildkrötengelege zu plündern. Der Tiergarten Schönbrunn unterstützt die Wiener Biologin Maria Schindler, die nach frischen Gelegen fahndet und sie mit stabilen Metallgittern schützt. Sie rettet überdies Gelege ohne Überlebenschance, bringt sie zum ausbrüten in den Tiergarten Schönbrunn und gibt die Jungen der Natur zurück. Verletzte Tiere werden versorgt. Der Tiergarten garantiert die veterinärmedizinische Betreuung und stellt Anlagen und Pfleger zur Aufzucht von Jungtieren zur Verfügung. Mit einem Beitrag von 100 Euro für die Adoption eines Geleges können auch Sie dafür sorgen, dass mehr gesunde Schildkröten als bisher schlüpfen. Als Anerkennung erhalten Sie eine Urkunde, Nachrichten über das Schicksal des Geleges, eine Führung in den Lebensraum der Sumpfschildkröten an der Donau

Allwetterzoo Münster, 05.06.2007
„Rasputin“ ist nicht mehr allein - Der schöne Amurtiger im Allwetterzoo Münster hat eine Frau!
War es ein gutes Zeichen, dass „Nely“, die zweijährige Amur-Tigerin aus dem tschechischen Zoo in Dvur Kralove an ihrem Geburtstag erstmals direkt auf „Rasputin“ traf? Zooleitung und Tierpfleger im Allwetterzoo Münster sehen es jedenfalls so; denn die Premiere am 1. Juni verlief friedlich. Beide Tiger kannten sich bereits seit der Ankunft von „Nely“ Mitte März. Sie konnten sich hören und riechen und hatten in den Wochen vor der ersten direkten Begegnung bereits Kontakt durch ein so genanntes „Schmusegitter“. „Rasputin“, im Dezember 2003 im Leipziger Zoo geboren und seit April 2005 im Allwetterzoo, ist von Natur aus eher ruhig. Er musste bei der ersten Begegnung mit „Nely“ zwar einige Kratzer einstecken, hat das aber nicht übel genommen. Immerhin hatte er seine neue Partnerin provoziert, zeigte sich regelrecht ausgelassen und spielte mit „Nely“ Verstecken. Mehrfach war er durch den dichten Bambus geprescht und plötzlich vor der Tigerin aufgetaucht. Diese erschrak und wehrte sich mit Tatzenhieben. Inzwischen waren die beiden Tiger sehr zur Freude zahlreicher Zoobesucher schon an einigen Tagen stundenweise zusammen. Im Allwetterzoo geht man davon aus, dass aus den beiden ein „Traumpaar“ wird!

Zoo Augsburg, 05.06.2007
Madagaskar
Die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), der auch der Augsburger Zoo angeschlossen ist, hat für 2007 den Schutz der Tierwelt Madagaskars zum Thema auserkoren. Als Beitrag dazu findet im Augsburger Zoo am 9.6.2007 um 18.30 Uhr ein Vortrag statt. Als Referentin agiert Frau Dr. Barbara Jantschke.Gerade Madagaskar weist eine große Anzahl endemischer Arten auf, die durch die schnell voranschreitende Ausbreitung der Menschen äußerst stark bedroht sind. Frau Dr. Jantschke hat sich anläßlich einer Reise auf diese faszinierende Insel vor Ort informiert und auch einige Schnappschüsse mitgebracht. Die EAZA will mit iher Kampagne auf die vorhandene Problematik im Zusammenspiel von Mensch und Tier aufmerksam machen und zum Schutz der einmaligen Fauna aufrufen. Im Anschluß an den Vortrag folgt eine Abendführung durch den Augsburger Zoo, wo auch einige Tiere aus Madagaskar ein neues Heim gefunden haben. Der Eintritt (Erwachsene 10,00 Euro, Kinder 5,00 Euro) fließt direkt in das Projekt „Madagaskar“. Tagesbesucher des Zoos zahlen nur den Aufpreis.

Tierpark Berlin, 05.06.2007
Kratzbürsten-Trio: Drei Chinaleoparden-Kätzchen im Tierpark Berlin
„Joas“, „Atara“ und „Raaya“ werden die jüngsten Vertreter unserer Chinaleoparden-Familie von ihren Pflegern genannt. Vor gut 6 Wochen, am 21. April, erblickten sie nach einer Tragzeit von 97 Tagen in Friedrichsfelde das Licht der Welt. In der Abgeschiedenheit der Mutterbox haben sie sich prächtig entwickelt. Drei Kilogramm bringt jedes der Kätzchen heute schon auf die Waage, weniger als ein Pfund war es bei der Geburt. Doch „Noomi“ – vor 8 Jahren im Tierpark Cottbus geboren und seit 7 Jahren im Tierpark Berlin lebend - ist nicht nur eine „nahrhafte“, sondern auch eine sehr wachsame Mutter. So dauerte es ganze 8 Tage, bis „Noomi“ ihren Nachwuchs erstmals für kurze Zeit verließ und unsere Pfleger feststellen konnten, daß das Trio aus einem Männchen und zwei Weibchen besteht. Normalerweise gelingt bei neugeborenen Großkatzen schon nach 2 oder 3 Tagen diese Untersuchung. Diese Leoparden-Unterart ist nicht nur in ihrer nordchinesischen Heimat, sondern auch in den Tiergärten äußerst selten. Deshalb gibt es für sie ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Auf Empfehlung des Koordinators Dr. Flügger (Hamburg) traf im September 2006 „Benni“ von Hagenbecks Tierpark als neuer Partner für unser Weibchen bei uns ein. Mitte Januar 2007 war dann Hochzeit, aber unsere „Noomi“ brauchte damals über eine Stunde um das Blut von „Benni“ in Wallung zu bringen. Der Kater, 1992 im Tierpark Aschersleben geboren, hat mit seinen 15 Jahren schon den Zenit eines Leopardenlebens überschritten. Doch „Noomis“ Bemühen und die Geduld der Pfleger wurden reichlich belohnt. Noch wirken die Kätzchen bei ihren ersten Ausflügen in der großen Schaubox etwas tapsig, aber das ändert sich schnell. Und drei sich gegenseitig animierende Jungtiere sorgen für quirliges Leben und einen weiteren Anziehungspunkt im Alfred-Brehm-Haus.

Zoo Köln, 05.06.2007
Ganz Köln ein Zoo
„Art-übergreifende Wanderwege“ ist der Titel einer Satelliten-Ausstellung, die parallel zur „Tierschau“ des Wallraf-Richartz-Museums im Kölner Zoo gezeigt wird. Auf großen Tafeln lässt die Künstlerin Alice Stepanek die Tiere des Kölner Zoos über ihre Gehegegrenzen hinaus in Kölner Landschaften grasen. Elefanten baden im Rhein, Zebras galoppieren durch den Grüngürtel und Giraffen durchstreifen die Rheinwiesen. Die großformatigen Tafeln, die mit freundlicher Unterstützung der DEVK produziert wurden, hängen passend zu den gezeigten Tieren an den Gehegen im Zoo. Überzeugen Sie sich davon, wie ganz Köln zu einem großen Zoo wird am Mittwoch, 6. Juni 2007 um 14.00 Uhr Treffpunkt: mit der Künstlerin am Besucherservice

Zoo Osnabrück, 05.06.2007
Nun lachen sie zu fünft
Das markanteste Merkmal der Lachenden Hänse ist ihr lauter, etwas schriller Gesang. Das Wort "Gesang" ist hier allerdings etwas fehl am Platz, da es nichts mit dem idyllischen Gesang heimischer Singvögel gemein hat. Es ist ein durchdringendes Keckern, das an menschliches Gelächter erinnert und ihnen so ihren Namen einbrachte. Seit Ende April lachen sie zu fünft. Denn da verließen drei Jungvögel den Brutkasten. Zuvor haben sie als Nestlinge dreißig Tage im Brutkasten verbracht und sich dort, Dank der reichlichen Verpflegung durch die Altvögel, vom nackten blinden Küken zu einem vollbefiederten Jungvogel entwickelt. Sie haben nun das kompakte Aussehen der Altvögel, man kann sie aber dennoch recht gut an den etwas kürzeren Schwanzfedern erkennen. Aber damit ist die Brutsaison für die Lachenden Hänse noch nicht beendet. In der Bruthöhle hat das Weibchen weitere Eier gelegt, und wir warten gespannt, ob sich der Chor der Lachenden Hänse noch vergrößern wird. In ihrer Heimat Australien leben die Lachende Hänse (oder Kookaburras) in Familienverbänden. Die Jungen bleiben bis zu vier Jahre bei den Eltern und helfen bei der Aufzucht der nächsten Brut. So erlernen sie das Brutgeschäft und verbessern auf dem kargen australischen Kontinent die Überlebenschancen ihrer Geschwister.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 05.06.2007
Kleine Kuh aus Sulawesi
„Jeanette“ ist ein gerade vier Wochen altes Tieflandanoa. Tiere mit seltsamem Namen sind in Stuttgart am ehesten in der Wilhelma zu finden – so auch die Anoas „Jeanette“ mit Mutter „Julchen“ und Vater „Pascal“. Es gibt zwei Arten, Berg- und Tieflandanoa. Die kleinsten heute noch lebenden Wildrinder mit den kurzen geraden Hörnern leben sehr zurückgezogen als Einzelgänger oder bestenfalls paarweise in den feuchten, dichten Wäldern Sulawesis und ernähren sich von Gräsern, Blättern, Früchten und Wasserpflanzen. Daher liegt ihr Gehege in der Wilhelma auch etwas versteckt zwischen Takinen und Onagern, denn die schäferhundgroßen, knapp 300 kg schweren Anoas mögen keinen großen Trubel. Auf Sulawesi sind diese ursprünglichsten aller Wildrinder vom Aussterben bedroht. Verantwortlich dafür sind ihre Unverträglichkeit mit menschlichen Siedlungen und die Jagd - wobei Anoas nicht wegen ihres Fleisches, sondern wegen der Haut und der Hörner verfolgt werden. In Zoos gelten die Tiere als sehr schwierig zu halten – einerseits wegen ihrer Anfälligkeit für Parasiten, andererseits wegen ihrer Sensibilität gegen Fütterungsfehler. Nachdem erfolgreich aufgezogene Kälber bei Anoas keine Selbstverständlichkeit sind und es im vergangenen Jahr in der Wilhelma leider nur eine Totgeburt gegeben hat, ist die Geburt der kleinen „Jeanette“ umso erfreulicher. Einige der in Stuttgart geborenen Wildrinder sorgen zudem in anderen Zoos für Nachwuchs und somit dafür, dass die Art erhalten bleibt.

Zoo Duisburg, 05.06.2007
Lockenkopf auf (vier) langen Beinen
Spätestens dann, wenn es statt zu bellen zu blöken anfängt, kommt man dahinter, dass es sich bei dem schokofarben-gelockten Wollknäuel im Stall der Südamerika-Anlage weder um einen Pudel noch um einen vierfüßigen Beatle-Verschnitt handeln kann! Es ist nämlich ein vor genau zwei Wochen geborenes A l p a k a-Mädchen, also ein Spross der zur weitläufigen Kamelverwandtschaft zählenden Lama-Familie, das statt am Fuße der Anden neben dem östlichen Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke im Zoo zur Welt kam. Alpaka-Wolle zählt zu den kostbarsten Spinnprodukten überhaupt, deshalb können dem kleinen Neuankömmling die derzeit etwas schwankenden Wetterbedingungen nicht viel anhaben; Schwierigkeiten machen zur Zeit lediglich die überlangen Stakelbeine, zumal beim Galopp ist der Viertakt noch etwas stolpernd...

Zoologischer Garten Magdeburg, 05.06.2007
Löwenstark: Löwenbabys am Löwentag erstmals auf der Außenanlage zu sehen
Am 10. Juni ist es endlich soweit: die drei knuddligen Löwenbabys sind erstmals auf der Löwenanlage zu sehen. „Von 11 bis 16 Uhr gibt es ein tolles Showprogramm von MDR1 RADIO SACHSEN-ANHALT auf der Bühne vor dem Dickhäuterhaus mit Petra Zieger, Linda Feller, Graham Bonney und vielen weiteren Künstlern,“ informiert der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Der Magdeburger Zoo erhielt fast 4.000 Namensvorschläge für den Löwennachwuchs! Die Namenstaufe des Löwentrios findet am Sonntag um 14.15 Uhr auf der MDR-Bühne vor dem Dickhäuterhaus statt. Außerdem übernehmen zwei Firmen eine Tierpatenschaft über die Löwenkinder. Die Löwenbabys brauchen jedoch noch weitere Paten!

Arche Warder, 05.06.2007
Kinderchor der Oper Kiel im Tierpark Arche Warder. „Tierisch gut“ Sonntag, 10. Juni 2007, 15.00 Uhr
40 Mädchen und Jungen vom Kinderchor der Oper Kiel geben am Sonntag, den 10. Juni 2007 in der Arche Warder ein tierisches Konzert. Unter der Leitung von Michael Nündel haben die Kids unter dem Motto „Alle meine Tiere“ ein spezielles Programm für den Tierpark einstudiert, in dem Gans, Esel, Schweine usw. eine große Rolle spielen. Ob diese sich dann auch angesprochen fühlen, wird sich zeigen. Das Arche Team wird eine ganze Reihe „tierischer Zuschauer“ in Sicht- und Hörweite bringen. Während der einstündigen Darbietung wird es einige kleine Überraschungen geben. Soviel sei hier schon verraten: Die Kids singen nicht nur über die Vierbeiner. Sie haben sie auch in die Vorstellung integriert. Für das Publikum bedeutet das den einen oder anderen kleinen „Ortswechsel“. Ein tierisches Konzert, das nicht nur Augen und Ohren, sondern auch die Beine bewegt.

Vogelpark Herborn, 05.06.2007
Sechzig mittelhessische Lehrer sind von der Vielfalt außerschulischer Lernorte im Norden des Lahn-Dill-Kreises begeistert
Sechzig Lehrer aus 35 verschiedenen Schulen aus ganz Mittelhessen fanden am vergangenen Samstag auf Einladung des Staatlichen Schulamts Weilburg und der Naturschutzakademie Hessen den Weg ins Johanneum-Gymnasium in Herborn. In Kooperation mit dem Forstamt Herborn, dem Wildpark in Dillenburg-Donsbach, dem naturkundlichen Museum von Zeitsprünge e.V. in Breitscheid-Erdbach und dem Vogelpark Herborn-Uckersdorf fand in der Aula des Johanneums eine regionale Lehrerfortbildung statt, in deren Mittelpunkt das hiesige Angebot an außerschulischen Lernorten stand. Schon in den Grußworten von Schulleiterin JuttaWaschke für das Johanneum-Gymansium, Volker Imschweiler vom Staatlichen Schulamt, Herborns Bürgermeister Hans Benner, Dillenburg erster Stadträtin Elisabeth Fuhrländer sowie Carsten Wilke vom hessischen Umweltministerium wurde die Vielfalt außerschulischer Lernorte im alten Dillkreis als beispielhaft hervorgehoben und die mittelhessischen Schulen zu reger Nutzung dieser attraktiven Ausflugsziele ermuntert. Die Bedeutung der Vermittlung und Vertiefung der naturkundlichen Lehrplaninhalte in außerschulischern Lernorten wurde in einem sehr anschaulichen Referat von Professor Hans-Peter Ziemek von der Fachgruppe Biologie und Didaktik der Biologie der Universität Dortmund hervorgehoben. Bezeichnend sei, dass Schüler heute problemlos in der Lage seien, 150 Pokémon-Karten zu unterscheiden, während sich die Kenntnisse unserer Tier- und Pflanzenwelt leider in sehr viel bescheidenerem Rahmen bewegten. Der Hochschullehrer hob hervor, dass dies um so bedauerlicher sei, da wir uns derzeit in der Phase des größten Artensterbens befinden, das die Menschheit je erlebt hat. Nur was der Mensch kennt, sei er bereit zu schützen!

Wildpark Lüneburger Heide, 05.06.2007
Schwanenvater Bruno
Erst einen Tag alt und verstoßen von der Mutter, so finden Spaziergänger den völlig geschwächten Schwan im Schilf an einem Teich in Hanstedt/Nordheide. Der kleine Kerl schreit erbarmungsvoll nach seiner Mutter, die sich jedoch nicht um ihren Nachwuchs kümmert. Eine ganze Weile beobachtet das besorgte Ehepaar das Drama. Das Küken verhedderte sich immer mehr im Schilf, sodass er zu ertrinken droht. Kurzerhand befreien die “Retter“ ihn aus seiner misslichen Lage und bringen ihn in den Wildpark Lüneburger Heide. Der Auszubildende Bruno Grabbert (20), handelt sofort und bringt das ausgekühlte Findelkind unter die Rotlichtlampe. „ Er war sehr geschwächt, ausgehungert und sein Zustand besorgniserregend“, so der angehende Tierpfleger im dritten Lehrjahr. Klein “Ole“, wie Bruno ihn gleich tauft, will aber nicht fressen und so nimmt er ihn kurzerhand mit zu sich nach Hause. In den ersten drei Nächten macht der selbsternannte Schwanenvater kein Auge zu. Ole macht soviel Lärm bis er sein Ziel erreicht und neben ihm im Bett schlafen darf. Er möchte nur kuscheln und Körperkontakt, alles andere ist unwichtig und darauf müssen Väter nun mal eingehen. Nach vielen Überredungskünsten frisst der kleine Flauschball Geflügelfutter und entwickelt sich prächtig. Aber auch ein kleiner Höckerschwan muss in die Schule und so lernt er in der heimischen Duschwanne das Schwimmen, auch die Futtersuche bringt ihn sein Ziehvater bei. Der Teich an der Showbühne des Wildparks ist der ideale “Schulungsraum“. Hier zeigt Bruno ihm, dass auch Wasserpflanzen und Gras auf den Speisplan eines Schwanes gehören. Ole ist jetzt drei Wochen alt und frisst selbständig, er lebt jetzt bei den Enten des Wildparks. Er fühlt sich dort sehr wohl, aber wenn “Papa“ kommt freut er sich tierisch und watschelt ihm freudig entgegen. Nach Feierabend geht Bruno zwei Stunden mit ihm Spazieren, wobei er keinen Zentimeter von ihm abweicht und ihm auf Schritt und Tritt folgt. Besonders Kinder sind begeistert von dem ungewöhnlichen Gespann und dürfen den Minischwan auch schon mal nähe bestaunen. Wenn Ole ausgewachsen ist, darf selbst entscheiden ob er im Wildpark bleibt oder weiterfliegen möchte. Bis dahin steht ihm Schwanenvater Bruno mit Rat und Tat zur Seite.

Zoo Frankfurt, 06.06.2007
„Traumnacht im Zoo“ Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder
„Ist die echt? Kann man die streicheln?“, fragte Jakob ehrfürchtig. Frank Jantoß, Tierpfleger im Exotarium des Zoo Frankfurt, erklärte dem 8-Jährigen daraufhin Details über die Lebensgewohnheiten der Boa Constrictor, die sich um seinen Hals schlängelte. Jakob ist einer von 125 Kindern, die der Zoo Frankfurt am letzten Freitag, 01. Juni, gemeinsam mit ihren Familien, Erziehern oder Pflegern eingeladen hat. An diesem Tag fand von 19 – 22 Uhr erstmalig die „Traumnacht im Zoo“ statt, eine Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder sowie Ihre Angehörigen, insgesamt 500 Personen. Die Veranstaltung wurde 1996 erstmalig im Rotterdamer Zoo durchgeführt und mittlerweile auf viele Zoos weltweit übertragen. In Deutschland alleine waren in diesem Jahr neun Zoos aktiv dabei. Der Zoo Frankfurt hat im Vorfeld Förderschulen, Behindertenverbände und Krankenhäuser angesprochen, so dass er Kinder mit den verschiedensten Einschränkungen ansprechen konnte. Die Kinder waren in der Traumnacht die VIP´s und konnten ein umfangreiches Angebot genießen. Die kleinen Gäste fütterten Bären mit Joghurt, staunten bei der Robbenschaufütterung oder probierten an der Affenbar, was sonst die Menschenaffen so zu sich nehmen. Im Grzimekhaus, in dem die Nachttiere leben, war ein Kleintierstreichelgehege aufgebaut. Kinder spielten mit Hasen und Meerschweinchen, wühlten in Mehlwürmern oder fütterten einen Igeltanrek aus Madagaskar. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem unfangreichen Programm, welches die Tierpfleger zusammenstellten. Geschicklichkeitsspiele, Bastelangebote, Erinnerungsfotos, ein Fühltisch, Fütterungen, Lagerfeuer, Ponyreiten und vieles mehr wurden ebenso begeistert angenommen. Ein einmaliges Erlebnis war für viele auch das Tauchen im Flusspferdbecken. Das besondere des Abends war, dass Kinder, die sonst mit vielen Einschränkungen in ihrem Leben zurechtkommen müssen, den Zoo für sich allein hatten. Der Zoo freut sich über das viele positive Feedback. Eine Mutter, die Gast an dem Abend war, schreibt: „ Gerade für uns als Familien, die immer wieder versuchen, die Behinderung als Normalität zu leben, aber an der Realität unserer Mitmenschen oft zu scheitern drohen, war es ei echter Traum des sorglosen und selbstverständlichen Miteinanders.“ Für den Zoo steht fest, dass die Traumnacht auch im nächsten Jahr wiederholt wird. Er dankt für die Ermöglichung dem Lions Club, der die Finanzierung der Angebote übernahm, dem Deutschen Roten Kreuz, der die Veranstaltung kostenlos betreute und eine Deckenspende beisteuerte sowie dem Unternehmen Krögers Brötchen, welches die kleinen Gäste mit einer Kuchenspende verwöhnte.

Tiergarten Schönbrunn, 06.06.2007
7. bis 10. Juni „Tag der Ozeane“
Seit dem UN-Umweltgipfel von Rio de Janeiro 1992 wird am 8. Juni inoffiziell, aber weltweit, der „World Ocean Day“ gefeiert. Der Tiergarten Schönbrunn schließt sich dieser Initiative zum Schutz der Ozeane an und präsentiert von 7. bis 10. Juni beim Aquarienhaus erfolgversprechende Projekte zum Schutz der Meerestiere: Der deutsche Verein „Sharkproject“ kämpft für mehr Wissen über den Hai und damit mehr Verständnis für den Schutz der Tiere. Aktuelles Highlight: eine Forschungsexpedition zu den Weißen Haien vor Südafrika – mit einem eigens für diesen Zweck konstruierten U-Boot-Taxi. Die Korallenfarm des Tiergartens ist Teil des EU-Projekts „Coralzoo“, das die tier- und umweltschonende Vermehrung von Steinkorallen für Zoos, Aquarienhäuser und den Tierhandel zum Ziel hat. Wissenschafter und Studenten der Universität Wien erforschen und schützen seit 14 Jahren die Meeresschildkröten an den Stränden der türkischen Mittelmeerküste. Der Tauchsportverband Österreichs will sich noch mehr als bisher dem Umweltschutz und der Wissenschaft widmen und propagiert umweltbewusstes Tauchen. An allen vier Tagen finden Gratis-Führungen hinter die Kulissen des Aquarienhauses statt.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.06.2007
Drei neue Kleinkatzen-Babys gehen auf erste Streifzüge
Drei kleine „P“ entdecken die Welt – so jedenfalls könnte man die Nachricht überschreiben, dass die drei Serval Jungtiere der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen nun flügge geworden sind und auf die große, spannenden Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Afrika auf Entdeckungstour gehen dürfen. Hinter den drei kleinen „P“ verbergen sich die beiden Weibchen Phila und Pompom sowie ihr männlicher Begleiter Pit. Das Trio wurde am 12 April in der Erlebniswelt geboren. Pascal Rösner, Tierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, fand die drei afrikanischen Kleinkatzen-Babys als Erster. Deshalb fangen nun alle Namen des Nachwuchses auch mit P an. Bislang haben die grazilen und schönen Tiere ihre Kinderstube mit Mutter Shira in einem nicht einsehbaren Gehege verbracht. Doch nun dürfen sie nach Belieben auf dem 150 qm großen Gehege in der Dschungelhalle herumtoben. Dass die Kleinkatzen-Babys bislang ihre Kinderstube nicht verlassen durften hat seinen Grund, denn die Jungen sind bei der Geburt blind und öffnen erst nach neun Tagen ihre Augen. Die ersten vier Wochen ihres Lebens verbringen sie dann ausschließlich zusammen mit ihrer Mutter in ihrer „Höhle“, bevor sie zu den ersten Steifzügen in ihre neue Umwelt aufbrechen.

Zoo Basel, 06.06.2007
Kudu-Junges im Zoo Basel; eine Schönheit mit Segelohren
Einen Monat ist er alt und erkundet schon ziemlich selbstsicher die Aussenanlage. Bald wird der Kleine Kudu Endeleo die ersten Ausflüge zu seinen grossen Nachbarn unternehmen. Die grazilen Antilopen sind nämlich seit zehn Jahren mit den Giraffen vergesellschaftet. Fast scheinen sie etwas übertrieben, die riesigen Segelohren und grossen dunklen Augen von Endeleo, dem Kleinen Kudu im Zoo Basel. Bei seiner Geburt am 2. Mai war der Kleine rund siebeneinhalb Kilogramm schwer und fing gleich bei seiner Mutter Vyakula (2) an zu trinken. Mittlerweile kostet er bereits von Blättern und Grashalmen und entdeckt die Aussenanlage des Antilopenhauses. In der Natur sind die Riesenohren und Kulleraugen den grazilen Antilopen eine wirksame Hilfe gegen ihre Feinde und von diesen haben sie nicht wenige. Leoparden, Wildhunden und Löwen sind sie eine willkommene Beute. Mit wachsamen Augen mustern Kleine Kudus deshalb unermüdlich ihre Umgebung und lauschen mit ihren beweglichen Ohren aufmerksam in die Ferne. Werden sie unvermittelt aufgeschreckt, stossen die scheuen Tiere bellende Schrecklaute aus. Seit zehn Jahren teilen die Giraffen im Zoo Basel ihre Aussenanlage mit den Kleinen Kudus. Bald wird auch Endeleo zum ersten Mal durch das Tor zur Giraffenanlage schlüpfen und seine grossen Nachbarn kennenlernen.

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 06.06.2007
Aktionstag im Wildpark Dillenburg-Donsbach - Der Weg des Honigs – von der Blume ins Glas
Was sie vielleicht noch nicht über die wichtige Arbeit der fleißigen Bienen für unsere Natur und das Wohlergehen von uns Menschen wussten – am Sonntag den 24. Juni wird ihnen ab 13.00 Uhr der Imker Wolfgang Lampe vom Imkerverein an der Dill alle Fragen rund um die Bienen beantworten. Neben zahlreichen Informationen und Anschauungsmaterialien erwartet sie süßer, leckerer und vor allem gesunder Honig im Wildpark Dillenburg-Donsbach. Wer also mehr über die Bestäubung von Blumen und Bäumen, die Heilwirkung von Bienenprodukten oder über die Lebensweise im Bienenstock hautnah erfahren möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Für Kinder ist eine spannende Schatzsuche vorbereitet, die vom Kassenhaus bis zur Oranienhütte zu lösen ist. Zum Abschluss kann eine Blume gebastelt werden – die Materialien werden selbstverständlich bereit gestellt.


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Natur- und Artenschutz – Meldungen

dieneueepoche.com - 07.06.2007
Elefantenwilderer mehr an Fleisch als an Elfenbein interessiert
Waldtiere in Zentralafrika besonders begehrt – Schweizer Wildtierfotograf deckt Elefantenfleischhandel auf
Wenn internationale Tierschützer über Elefanten reden, ist Elfenbein das zentrale Thema – so auch jetzt bei der Haager Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES). Doch die Waldelefanten Zentralafrikas sind vor allem wegen ihres Fleisches im Visier der Wilderer. Je länger die Regierungen diesem Treiben zuschauen, desto stärker ist der zentralafrikanische Waldelefant vom Aussterben bedroht, wie der Schweizer Wildtierfotograf Karl Ammann betont. Ammann hat in Begleitung eines AP-Journalisten und eines Reporters der Sendung „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens dokumentiert, wie Elefantenfleisch an der Grenze zwischen der Zentralafrikanischen Republik und der Demokratischen Republik Kongo geschmuggelt und gehandelt wird. In Zentralafrika erhält ein Wilderer umgerechnet gut 130 Euro für die Stosszähne eines Elefanten, aber bis zu 4.450 Euro für das Fleisch. ... „Das Wildern der Elefanten in den Wäldern Zentralafrikas hat vor allem das Fleisch zum Ziel, während Elfenbein ein Nebenprodukt geworden ist“, gibt sich der Wildtierfotograf, Ökonom und Artenschutzaktivist Ammann überzeugt. Das Wildern sei hier auch stärkerer verbreitet als im Süden und Osten Afrikas. Die Waldelefanten in Zentralafrika sind kleiner und dunkler als ihre Artgenossen in den Savannen im Süden und im Osten. Ihre Stosszähne sind weniger gekrümmt, und die Ohren haben eine ovalere Form. Die Waldelefanten sind von Guinea bis nach Uganda verbreitet, konzentrieren sich aber vor allem auf das Kongo-Becken. Sie leben in kleinen Gruppen im dichten Regenwald. Experten schätzten die Population im Kongo-Becken im Jahre 1989 auf etwa 172.000 Tiere.

Netzzeitung.de - 07.06.2007
Elefantenfleisch begehrter als Elfenbein
Nicht die Jagd nach Elfenbein gefährdet die Waldelefanten Zentralafrikas. Der Handel mit dem Fleisch der Tiere ist derart profitabel, dass auch Regierungsvertreter mitmischen.

Allgemeine Zeitung Namibia - 06.06.2007
CITES gibt grünes Licht für Elfenbeinexport
In Den Haag in den Niederlanden wurde auf der 14. Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) beschlossen, dass der Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein, der im Prinzip auf der letzten CITES-Konferenz im Jahre 2002 genehmigt worden war, nun endgültig erlaubt werde. Zehn Tonnen aus Namibia, 20 Tonnen aus Botswana und 30 Tonnen aus Südafrika dürfen an Japan verkauft werden, nachdem der Ständige Ausschuss der Artenschutzkonvention festgestellt hatte, dass seit der Konferenz vor fünf Jahren, genaueste Informationen über Wilderei und Elefantenbestände in den drei Ländern eingereicht und kontrolliert worden seien. Dies war eine Voraussetzung für die endgültige Genehmigung für den Verkauf der Elefantenstoßzähne, die in den drei Ländern aufbewahrt werden. ... 1989 wurde weltweit der kommerzielle Handel mit Elfenbein untersagt. Im Jahre 1997 erlaubte CITES Namibia, Botswana und Simbabwe den einmaligen Verkauf von insgesamt 50 Tonnen Elfenbein an verschiedene Händler aus Japan. Die Versteigerungen der Stoßzähne erbrachten insgesamt fünf Millionen US-Dollar.

derstandard.at - 06.06.2007
Für Säbelgriffe und "Medizin": Nashorn-Wilderei im Zunehmen
Die Wilderei von Nashörnern nimmt immer mehr zu: Wie die Artenschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) in einer Aussendung berichtete, treiben es die illegalen Jäger seit dem Jahr 2000 so weit, dass die Bestände bedroht sind. Das ergab eine Studie in acht afrikanischen Staaten, die von "Traffic", dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, durchgeführt wurde. Sie ist am Mittwoch auf der Artenschutzkonferenz CITES in Den Haag vorgestellt worden. Ein besonderes Problem ist das illegale Töten von Nashörnern besonders in Simbabwe und der Demokratischen Republik Kongo: Zwischen 2003 und 2005 wurden dort 60 Prozent der Nashornbestände für den illegalen Handel getötet, so der WWF. Das Horn der Tiere werde vor allem nach Asien und in den Mittleren Osten verkauft. Das Horn wird vor allem nach Asien als Bestandteil traditioneller "Medizin" und als Material für Säbelgriffe in den Mittleren Osten, besonders in den Jemen verkauft.

derstandard.at - 05.06.2007
eBay verbietet internationalen Handel mit Elfenbein
Das Internet-Auktionshaus eBay verbietet den grenzüberschreitenden Online-Handel mit Elfenbein. Sprecherin Nicola Sharpe erklärte am Dienstag, man werde die betroffenen eBay-Händler darauf aufmerksam machen, dass sie möglicherweise die legale Herkunft ihrer Elfenbeinprodukte beweisen müssten. Das Verbot wurde am Rande der Konferenz der UN-Artenschutzbehörde (CITES) in Den Haag bekannt. Es bezieht sich nur auf den internationalen Handel, nicht auf Verkäufe innerhalb von Landesgrenzen, wie Sharpe erklärte. Die Gesetze dazu variierten von Land zu Land. Die britische Tierschutzorganisation International Fund for Animal Welfare handelte das Verbot mit eBay aus. Sie erklärte, man wolle ein Signal an die 171 CITES-Mitglieder aussenden, den Handel mit Elfenbein weiter einzuschränken und Elefanten vor Wilderei besser zu schützen. Peter Prueschel von Animal Welfare sagte, es sei schwierig, bei eBay zwischen nationalem und internationalem Handel zu unterscheiden. "Darum sagen wir ihnen, dass sie früher oder später Elfenbein insgesamt verbieten müssen", sagte er.

derstandard.at - 04.06.2007
"Man kann doch nicht ganz Afrika zu einem Disney-Park machen"
Die Zulassung des Verkaufs von 60 Tonnen Elfenbein durch die Artenschutzkonvention CITES baut nach Ansicht ihres Generalsekretärs Willem Wijnstekers den Schutz von Elefanten nicht ab. Auf der 14. Artenschutzkonferenz unter dem Washingtoner Schutzabkommen verteidigte er am Montag in Den Haag die Elfenbeinverkäufe aus Afrika mit Verweis auf eine ausgewogene Beurteilung. Länder mit unterschiedlichen Elefantenbeständen könnten in dieser vieldiskutierten Frage auch unterschiedliche Positionen vertreten. Der Ständige Ausschuss der Artenschutzkonvention hatte vor der Konferenz dem Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus drei afrikanischen Staaten an Japan zugestimmt.

dieneueepoche.com - 03.06.2007
Drei afrikanische Länder dürfen Elfenbein verkaufen - Konferenz der Mitglieder des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens eröffnet
Das Vorstandsgremium des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens (CITES) hat den Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein aus dem südlichen Afrika an Japan genehmigt. Zum Auftakt einer Konferenz der 171 Mitgliedstaaten in Den Haag sagte CITES-Generalsekretär Willem Wijnsteker am Sonntag, man wolle sich im Kampf um das Überleben bedrohter Arten früher als bislang einmischen. Bislang sei das Gremium erst aktiv geworden, wenn die Arten bereits nahezu oder ganz ausgerottet worden seien, sagte Wijnsteker. Laut der Entscheidung der Vorstandsmitglieder aus 18 Ländern vor Beginn der Konferenz am Samstagabend dürfen Südafrika, Botsuana und Namibia ihre Vorräte an Stoßzähnen verkaufen, die von natürlich verendeten Tieren stammen. Der Handel würde strengstens kontrolliert, versicherte John Sellar vom CITES-Sekretariat: „Es ist ausgeschlossen, dass sich ein Wilderer unbemerkt in dieses System einschleichen kann.“ Auch die Umweltstiftung WWF erklärte, sie halte die Kontrollen für zuverlässig. Andere Tierschutzgruppen zeigten sich weniger überzeugt.

derstandard.at - 03.06.2007
Europas bedenklicher "Hunger nach dem Besonderen"
Die Europäische Union ist einer neuen Studie zufolge der weltweit größte Importeur wilder Pflanzen und Tiere sowie deren Produkten. Für die Untersuchung von "Traffic", dem Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, wurden Umfang und Menge des Wildartenhandels in der EU untersucht.

PR-Inside.com - 04.06.2007
Tierrechtler fordert Umweltminister Gabriel zur Niederlegung seiner Knut-Patenschaft auf
Tierrechtler Frank Albrecht, der den Medienrummel um Knut auslöste, bezichtigt in seiner heutigen Presseerklärung, Umweltminister Gabriel der Heuchlerei. Weiterhin fordert er Umweltminister Sigmar Gabriel auf, sein Patenschaft für Knut nieder zulegen. Hintergrund von Albrechts Vorwurf und Forderung ist die deutsche Zustimmung, auf der CITES-Konferenz in Den Haag, für den Export von 60 Tonnen Elfenbein (Körperteile von Elefanten) nach Japan. Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU), dessen Minister Herr Gabriel ist, hatten im Namen Deutschlands, dieser Freigabe zugestimmt.
'Es ist ein Skandal, dass der Mord an mehr als 5000 Elefanten (= 60 Tonnen Elfenbein) von Herrn Gabriel, durch die Exportzustimmung seines Ministerium, im nach hinein befürwortet wurde. Das ist mehr als ein blutiger Skandal. Es ist ein herber Rückschlag für den Artenschutz', so Albrecht kritisch. 'Während man in Zoos, im Namen angeblichen Artenschutzes, Elefanten vergewaltigt, um für Nachwuchs zu sorgen, werden ihre letzten Verwandten in Freiheit, u.a. für die menschliche Potenz, niedergemetzelt und immer weiter ausgerottet. Das Herr Gabriel, ein Umweltminister, der Artenschutz propagiert, diesen menschlichen Wahnsinn für gut (Zustimmung Exportgenehmigung) heißt, ist nicht nachzuvollziehen und zu kritisieren.' Der Tierrechtler geht noch weiter und fordert den Umweltminister auf, seine Patenschaft zu Eisbär Knut abzugeben. Er sieht angesichts Gabriels Zustimmung zum Elfenbeinexport einen erheblichen Widerspruch zu den sonstigen politischen Aussagen die Herr Gabriel im Zusammenhang mit Artenschutz macht.

derstandard.at - 03.06.2007
Konvention zum Artenschutz hat in "Schwebezeit" gegenteiligen Effekt
Eigentlich wurde die Konvention zur Einschränkung des Handels mit bedrohten Arten, CITES, dafür gegründet, um gefährdete Tiere und Pflanzen zu schützen. Nun hat ein französischer Forscher entdeckt, dass vor allem jene Arten, die schützenswert scheinen, vor Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmungen noch stärker in Bedrängnis kommen: Bis nämlich ein Handelsembargo in Kraft tritt, boomt der Handel mit den bedrohten Arten noch extremer, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. ... Rivalan und sein Forschungsteam haben die Handelsdaten für 46 Tierspezies genau analysiert. ... Ein effektiver Weg, diese ohnehin schon gefährdeten Tiere zu schützen, wäre, die Zeitspanne zwischen dem Schutzvorschlag und der legalen Durchsetzung zu verkürzen.

news.ch Sonntag, 3. Juni 2007
Artenschutz-Konferenz in Den Haag eröffnet
Die 14. Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen CITES ist in Den Haag eröffnet worden. «Unsere Entscheidungen werden unsere Kinder und Enkelkinder in der ganzen Welt betreffen», sagte die niederländische Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg während der Eröffnungszeremonie. Zwei Wochen lang werden rund 2500 Delegierte aus 171 Staaten darüber debattieren, welche bedrohten Arten künftig international gehandelt werden dürfen. Haie, Tiger, Elefanten, Korallen, der Europäische Flussaal und Tropenholz stehen im Mittelpunkt des Interesses. Für europäische Länder sind die Ergebnisse der Beratungen von besonderer Bedeutung. Nach einer jüngsten Studie von Naturschutzverbänden ist die EU weltweit grösster Importeur wilder Pflanzen und Tiere, von Elfenbein und Tropenhölzern bis zu Kaviar und Fischen aller Art.

spektrumdirekt.de - 05.06.2007
Wer süß ist, lebt gefährlich - Das Schicksal der Plumploris
Sie sind klein, süß und erfreuen sich wachsender Beliebtheit - als Heilmittel, Liebestrank oder auch als Haustier. Kein Wunder, dass Plumploris immer seltener werden. Jetzt soll der Handel mit den akut bedrohten Halbaffen auf der Artenschutzkonferenz in Den Haag verboten werden. Doch ob die Schutzbestimmungen greifen, weiß niemand.

derstandard.at - 03.06.2007
Lebensraum der Tiger binnen 150 Jahren um 93 Prozent geschrumpft
Kein Platz für Tiger: In nur 150 Jahren ist der Lebensraum der gestreiften Großkatzen weltweit um etwa 93 Prozent geschrumpft. Allein in den vergangenen zehn Jahren seien die Tiger-Gebiete um 41 Prozent kleiner geworden, schreiben US-Forscher im Fachjournal "BioScience" des Amerikanischen Instituts für Biologische Wissenschaften, AIBS. Mittlerweile gebe es weltweit nur noch rund 5.000 wild lebende Tiger. Asiens größtes Raubtier sei in isolierte Populationen verbannt worden, kritisieren die Biologen um Eric Dinerstein von der Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF). Um 1850 hätten die Tiger noch ein Gebiet besiedelt, das vom Kaspischen Meer bis nach Java und Bali reichte.

Yahoo! Nachrichten - 31.05.2007
Hilfe für Deutschlands seltensten Vogel
Ein kleiner Vogel lässt die Menschen in einem westniedersächsischen Hochmoorkomplex nach seiner Pfeife tanzen. Die knapp 5000 Hektar große «Esterweger Dose» ist das letzte Brutgebiet des Goldregenpfeifers in Mitteleuropa. Durch gezielte und ungewöhnliche Schutzmaßnahmen soll der braungefiederte Vogel vor dem Aussterben gerettet werden. Bis zu 180 000 Euro jährlich lässt sich das Land Niedersachsen die Rettungsaktion kosten. «Der Goldregenpfeifer ist der seltenste Vogel in Deutschland», begründet Hermann Wreesmann vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Oldenburg das Engagement. Ein leichter Anstieg der Population sei bereits festzustellen.

spiegel.de - 05.06.2007
Leuchtfrosch und Großmaulfisch in Südamerika entdeckt
In der ehemaligen niederländischen Kolonie Surinam haben Forscher 24 bislang unbekannte Spezies entdeckt. Darunter sind auch ein lila leuchtender Frosch und sechs verschiedene Fischarten. Die Biologen waren im Auftrag von Goldschürfern unterwegs.

welt.de - 06.06.2007
Tropische Frösche fuhren mit dem Wassertaxi
Mit dem Wassertaxi breitete sich die größte Gattung tropischer Frösche vor 47 bis 29 Millionen Jahren in den amerikanischen Tropen aus. Die bunten Hüpfer sind im Gegensatz zu den in Europa heimischen Arten bei ihrer Vermehrung nicht auf Wasser angewiesen: Sie sparen das Kaulquappenstadium einfach aus.

ORF.at - Dienstag, 05.06.2007
Flusskrebse sollen wieder heimisch werden
Der Flusskrebs ist im Burgenland weitgehend ausgestorben, es gibt nur wenige Restbestände. Die Hauptschule Stegersbach setzte daher 300 Edelkrebse in einem Teich aus, um sie wieder anzusiedeln und ihre Art zu retten. ... Vor Jahrzehnten war der heimische Edelkrebs eine beliebte Delikatesse - doch das ist längst Geschichte, denn der Flusskrebs kommt im Land nur mehr punktuell vor, sagt Ernst Breitegger vom Burgenländischen Naturschutzbund. Das Aussterben der heimische Flusskrebse habe eine wesentliche Ursache: die so genannte "Krebs-Pest", sagt Krebs-Experte Christian Holler.  "Diese Krankheit wurde aus Amerika eingeschleppt und sie wird aktuell vorwiegend mit amerikanischen Krebsen bei uns verbreitet, nämlich mit dem so genannten Signalkrebs", so Holler.  Edelkrebse sind eine Art Wasserpolizei. Eine solche Aufgabe werden sie auch im Teich der Stegersbacher Golfschaukel zu erfüllen haben, so Kilian Reisinger vom Thermengolf Lafnitztal.  "Das Projekt soll eine ökologische Aufwertung der Bewässerungsanlage, dieses Teiches, sein, eine Krebs-Zucht haben wir nicht vor", so Reisinger. 

Tirol Online - 04.06.2007
Steinböcke am Außerferner Säuling ausgesetzt
Vier vierbeinige Paarhufer mit Ziegenbart und stattlichem gebogenen Gehörn werden bei Wanderern rund um den Säuling für Aha-Erlebnisse sorgen. Am Pflacher Haus- und Grenzberg zu Bayern wurden jetzt vier Steinböcke in die Freiheit entlassen. Sie stammen ursprünglich aus einem Nationalpark im tschechischen Homudov und wurden im Herbst 2006 vom Alpenzoo in Innsbruck für die Pflacher angekauft. Dort wurden sie auf Herz und Nieren geprüft und für vollkommen gesund befunden. Nach einer halbjährigen Akklimatisationszeit im Inns­brucker Gehege war es vor wenigen Tagen so weit: Die zwischen einem und zwei Jahre alten Jungtiere wurden nach Pflach transportiert, um dort die Population zu dem bereits auf natürlichem Wege vom Plansee herauf zugewanderten Steinwild zu erweitern.

derstandard.at - 06.06.2007
Und schon wieder ist Japan abgeblitzt
Sieg für die Walschützer: Die Welt-Artenschutzkonferenz hat einen Antrag der Walfangnation Japan abgelehnt, die Wal-Bestände in den Weltmeeren überprüfen zu lassen. Damit sei der "leicht zu durchschauenden Versuch Japans" vereitelt worden, das strikte Fangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWC) der zu unterlaufen, sagte der Deutsche Delegationsleiter Jochen Flasbarth am Mittwoch in Den Haag. Er begrüßte die deutliche Entscheidung, die mit 67,5 Prozent der Stimmen fiel.

Heidenheimer Neue Presse - 06.06.2007
Niederlage für Walfangnation Japan auf Artenschutz-Konferenz
Sieg für die Walschützer: Die Welt- Artenschutzkonferenz hat einen Antrag der Walfangnation Japan abgelehnt, die Walbestände in den Weltmeeren überprüfen zu lassen. Damit sei der leicht durchschaubare Versuch Japans vereitelt worden, das strikte Walfangverbot zu unterlaufen, hieß es von der deutschen Delegation. Dort wurde die deutliche Entscheidung begrüßt. Die Konferenz hatte den Antrag Japans mit 67,5 Prozent der Stimmen abgelehnt.

derstandard.at - 01.06.2007
Wale bleiben geschützt, das bisherige Fangverbot aufrecht
Das seit 1986 geltende Moratorium zum Schutz der Wale bleibt aufrecht. Eine Abstimmung am Freitag, dem letzten Tag der 59. Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Anchorage in Alaska, ist insofern zugunsten des Walschutzes ausgefallen, als sich die erforderliche Zweidrittelmehrheit zur Aussetzung des Moratoriums nicht fand. Das Abstimmungsergebnis zeigt deutlich, wie zerstritten man innerhalb der 76 Mitglieder der IWC ist: Es gab 37 Stimmen pro und vier Stimmen kontra Walfangmoratorium. Sämtliche Nationen, die als Befürworter des Walfangs gelten, enthielten sich der Stimme. Schon bei der Konferenz im Vorjahr war deutlich geworden, dass die Walfangkommission nahe der Handlungsunfähigkeit agiert. Die japanische Delegation drohte auch heuer wieder mit dem Ausstieg aus dem Gremium und überlegt, eine Parallelorganisation zu gründen.

spiegel.de - 07.06.2007
Reifen-Riff wird abgebaut
Es sollte das größte künstliche Korallenriff der Welt werden: 1972 wurden an der Küste Floridas vor Fort Lauderdale rund zwei Millionen alte Autorreifen versenkt - doch Korallen kamen einfach nicht. Jetzt wird der Müll wieder aus dem Meer geholt.

derstandard.at - 05.06.2007
Künstliches Altreifen-Riff geriet zur ökologischen Katastrophe
Vor der Küste Floridas haben Taucher damit begonnen, Tausende von Altreifen vom Meeresboden zu bergen. Die Reifen waren in den siebziger Jahren versenkt worden, um daraus das größte künstliche Riff der Welt zu bilden, das zum neuen Lebensraum für Meeresbewohner und alternativen Tauchziel für Freizeitsportler werden sollte. Tatsächlich entpuppte sich das Vorhaben aber als ökologische Katastrophe.

Fuldainfo - 04.06.2007
Erfolgsgeschichte Nationalpark Kellerwald
Umweltminister Wilhelm Dietzel hat sich begeistert über die dreijährige Erfolgsgeschichte und das Nationalparkfest im Wildpark Edersee geäußert. In den drei Jahren seit der Gründung des Nationalparkes Kellerwald-Edersee konnten große Erfolge verzeichnet werden, so der Minister. Das Netz der Wanderwege ist auf die Belange der Natur angepasst sowie zur Besucherlenkung gut ausgeschildert worden. Ganz aktuell wurde ein barrierefreier Weg ausgewiesen, der auch Rollstuhlfahrern das Erleben des Nationalparkes möglich macht. Darüber hinaus wurde intensiv an dem Nationalparkplan gearbeitet, mit dessen Abschluss noch in diesem Jahr zu rechnen sei. Damit steht dann eine wissenschaftlich fundierte und solide mittelfristige Planung für den Nationalpark zur Verfügung, erklärte heute Umweltminister Wilhelm Dietzel in seiner Begrüßungsansprache im Nationalpark Kellerwald-Edersee. ... Neben der dreijährigen Erfolgsgeschichte lockt heute natürlich auch das Nationalparkfest im Wildpark Edersee aufgrund seines attraktiven Programms wieder zahlreiche Besucher und insbesondere viele Kinder in den Wildpark. Bastel- und Malaktionen, Lesungen aus Kindertierbüchern, Wildtierfütterungen, eine Nationalparkrallye mit Geschicklichkeitsspielen und viele weitere Angebote haben den zahlreichen Besuchern auch beim diesjährigen Nationalparkfest wieder einen erlebnisreichen Tag ermöglicht. Auf Einladung der Hessischen Landesregierung nahm auch eine hochrangige Delegation der russischen Partnerregion aus Jaroslawl an der Veranstaltung teil.

derstandard.at - 05.06.2007
Kulturflächen und Klimawandel bedrohen zahlreiche Vogelarten
Bis zum Jahr 2050 werden die Lebensräume von mindestens 400 Vogelarten um mehr als die Hälfte schrumpfen. Verantwortlich ist der Mensch - durch den von ihm verursachten Klimawandel und die Umwandlung natürlicher Lebensräume in Kulturflächen, berichten US-Forscher im Journal "PLoS Biology". Von den insgesamt 8.750 Landvogelarten, die es auf der Welt gibt, werden 980 bis 1.800 bis Ende des Jahrhunderts durch den Wandel ihrer Lebensräume gefährdet. Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Vogelarten werde im gleichen Zeitraum um 30 bis 50 Prozent ansteigen. Die Forscher um Walter Jetz von der University of California San Diego (La Jolla/US-Bundesstaat Kalifornien) hatten die Szenarien des Millennium Ecosystem Assessment (MA) genutzt, um die globale Entwicklung der Vogelwelt im 21. Jahrhundert abzuschätzen. Dieses Modell gibt an, wie viel Fläche einer Region vom Klimawandel und der Ausbreitung der Landwirtschaft betroffen ist und wie sie sich verändern wird. Denkbar ist etwa die Umwandlung von Wiesen in Ackerland oder die Versteppung bestimmter Regionen infolge des Klimawandels. Diese Daten kombinierten die Wissenschafter mit Angaben zum weltweiten Vorkommen der Vogelarten.

derstandard.at - 06.06.2007
Braunbären-Aufregung kann Slowakei nur ein müdes Lächeln entlocken
Darüber, dass in Bayern und der Schweiz das Einwandern eines einzigen Braunbären schon für gewaltiges Aufsehen und Schwarmbildung unter Touristen wie auch Jägern auslöst, kann man in der Slowakei höchstens schmunzeln. Der slowakische Jagdverband behauptet, derzeit würden mehr als 1.400 der Tiere in der Slowakei in freier Natur leben und spricht von einer angeblich zu starken Vermehrung der Tiere. Das Umweltministerium ist zurückhaltender und spricht von 800 bis 850 Bären. Als "optimale Anzahl" für die Slowakei nannte Jan Mizera, Chef des staatlichen Umweltschutzes, "ungefähr 400" Bären. Das zur Verfügung stehende Territorium sollte etwa 2.000 Hektar groß sein, sagte Mizera, in der Slowakei seien es nur 800 oder 900 Hektar. Jan Mizera fordert deswegen eine Erleichterung bei der Genehmigung der Abschüsse für Bären. 2006 sind 70 Genehmigungen erteilt worden, es wurden aber nur 14 Bären abgeschossen. Umweltschutzorganisationen haben das Recht, gegen erteilte Genehmigungen zu berufen und sie damit ungültig zu machen.

dieneueepche.com - 04.06.2007
Erstmals seit zwei Jahren wieder Braunbär in der Schweiz gesichtet - Tier bei Zernez im Unterengadin beobachtet
Erstmals seit zwei Jahren ist in der Schweiz wieder ein Braunbär aufgetaucht. Das Tier wurde am Sonntagnachmittag von mehreren Personen bei Zernez im Engadin beobachtet. Aufgrund der Spur im Schnee dürfte es sich um einen mindestens zweijährigen Bären handeln. ... Das Tier ist nach Ansicht des Chefs des Amts für Jagd und Fischerei, Georg Brosi, mit höchster Wahrscheinlichkeit aus dem norditalienischen Trentino in die Schweiz eingewandert. Im Juli 2005 war ein Bär über das Stilfserjoch in die Schweiz gewandert. Auf den Streifzügen dieses Bären mit der Bezeichnung „JJ2“ durch das Münstertal und das Unterengadin war es zu mehreren potenziell gefährlichen Begegnungen mit Menschen gekommen. Im Herbst verschwand er wieder. Seither ist er verschollen. Es handelte sich um das erstmalige Auftreten eines Braunbären in der Schweiz seit 1923. Bei dem am Sonntag bei Zernez gesichteten Bären dürfte es sich um ein scheueres Tier handeln. Der Bär sei jedenfalls vor den Leuten geflohen, sobald er sie bemerkt habe, sagte Brosi.

ORF.at - 31.05.2007
Steixner präsentiert Bäreneingreiftruppe
Landesrat Anton Steixner hat am Donnerstag in der Wattener Lizum eine Bäreneingreiftruppe präsentiert. Sie soll beim Auftreten von Meister Petz beobachten, entscheiden und entsprechende Maßnahmen setzen.  Die Bäreneingreiftruppe darf man sich nicht als uniformierte Ranger vorstellen, die auf ihren Einsatz warten und ausschwärmen, sobald ein Bär in Tirol gesichtet wird. Es handelt sich dabei um Experten, die zusammengerufen werden, wenn es Fragen rund um Bären zu klären gibt bzw. wenn diese Bären ein Verhalten an den Tag legen, das nicht artgerecht ist und sie unberechenbar macht.  Das Ziel ist, Bären nicht abzuschießen, sondern sie zu vergrämen, wie die Fachleute sagen. Ihnen zu zeigen, dass sie nichts in der Nähe von Menschen zu suchen haben. Vergrämt werden sie mit Gummigeschossen, Elektrozäunen und einigen Maßnahmen mehr, sagt Walter Wagner, der Bärenanwalt aus Oberösterreich: "Bevor der Bär was anstellt, muss er vergrämt werden. Wenn das Verhalten einmal gefestigt ist, ist das bei ihm extrem eingeprägt." ... In der Bäreneingreiftruppe sind auch Jäger dabei, ebenso wie Landesrat Anton Steixner und Martin Janovsky, der Bärenmanager des Landes. 

Ad-Hoc-News - 06.06.2007
Bayern will Biber zum Abschuss
Der bereits seit Jahren tobende Konflikt zwischen Landwirten und Naturschützern um die Wiederansiedlung des Bibers hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Staatsregierung will, dass die streng unter Artenschutz stehenden Tiere in Zukunft getötet werden dürfen. Bei der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes fordert Bayern Entscheidungsfreiheit im Umgang mit den Tieren, wie die Sprecherin des Umweltministeriums, Sandra Brandt, in München bestätigte. Derzeit müsse jeder einzelne Fall mühsam bearbeitet werden, in Zukunft solle es generelle Ausnahmen geben. »Die Wiederansiedelung der Tiere ist überaus erfolgreich verlaufen«, sagte Brandt. Bayern sei inzwischen fast flächendeckend besiedelt. Das sei zwar ein »großer Erfolg für den Naturschutz«, bringe aber auch immer mehr Probleme mit den Landwirten mit sich. Insgesamt gebe es inzwischen rund 10 000 Biber in 2500 Revieren.

Kurier - Freitag, 01.06.2007
Halali auf den Biber in ausgewählten Gemeinden
Gute Nachrichten für Biber-geplagte Gemeinden verkündete Naturschutz-Landesrätin Karin Kadenbach (SP) gestern Abend nach einer Gesprächsrunde mit den Betroffenen in Pottendorf: Da die Population der strengst geschützten Nager in NÖ gesichert ist, kann nun in Ausnahmefällen mit der Reduzierung der Tiere begonnen werden. Sobald die Schonzeit vorbei ist, werden in Problemgebieten haufenweise Kasten- und Röhren-Fallen aufgestellt. Das heißt: Ab 1. September geht es den Bibern an den Kragen. Das bedeutet allerdings nicht, dass nun in ganz NÖ zur Jagd auf die pelzigen Gesellen geblasen wird. Im Gegenteil: Der Fang (und die daraus resultierende Tötung) der Biber ist nur mit Ausnahmegenehmigung des Landes und dann auch nur Jagdberechtigten gestattet.

spiegel.de - 06.06.2007
Pinguine am falschen Ende der Welt
Alaska statt Antarktis - einzelne Pinguine tauchen plötzlich am falschen Ende der Welt auf. Forscher haben die kuriosen Berichte analysiert, und schließen eine natürliche Verirrung aus. Ihr Verdacht lautet: Kidnapping.

Financial Times Deutschland - 06.06.2007
Besuch vom Südpol
Pinguine bevölkern nur die südliche Erdhalbkugel. Trotzdem wurden in den letzten 30 Jahren immer wieder Pinguine in den Gewässern rund um Alaska gesichtet - mehr als 8000 Kilometer von ihrer ursprünglichen Heimat entfernt. So wurden 2001 und 2002 Humboldtpinguine beobachtet, deren Heimat eigentlich die Küstengebiete vor Peru und Chile sind. Woher kommen diese Pinguine? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie diese Distanz geschwommen sind. Sie wurden vermutlich von Fischerbooten, welche die Vögel zur Gesellschaft aufgenommen hatten, in den Norden transportiert, wo sie dann wieder in die Freiheit entlassen wurden, schreiben amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt "Wilson Journal of Ornithology". Weil die Vögel so attraktiv und niedlich sind, werden sie oft als Streichel- und Schoßtiere gehalten.

Cuxhavener Nachrichten - 31.05.2007
Konik-Pferde und Heckrinder besuchen
„Artenvielfalt auf der Weide” ­ so lautet das diesjährige Motto des GEO-Tags der Artenvielfalt. Dem Aufruf des Hamburger Reportagemagazins GEO zur Inventur der Natur folgt am kommenden Sonnabend, 2. Juni, auch eine gemeinsame Initiative der vor Ort aktiven Naturschützer und Förster im Life-Natur-Projektgebiet Cuxhavener Küstenheiden. Denn auch Heideland ist Weideland. Bereits seit über einem halben Jahr sind in den Küstenheiden zwischen Altenwalde und Berensch Heckrinder und Konik-Pferde im öffentlichen Auftrag als Landschaftspfleger tätig, um die artenreichen, ökologisch wertvollen Heiden und Magerrasen zu erhalten. Am Sonnabendnachmittag wird für naturkundlich Interessierte eine Führung in die Heide angeboten. ... Die Cuxhavener Küstenheiden mit ihren Naturschönheiten erlebbar zu machen, ist das gemeinsame Anliegen der Naturschützer und Förster. Der Naturschutzbund Deutschland bietet zu diesem Zweck am Samstagnachmittag eine geführte Wanderung durch die Küstenheiden an. Unter der Leitung von Ingrid Malsch können Naturliebhaber die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt (Schwerpunkt: Blütenpflanzen und Schmetterlinge) westlich von Altenwalde erkunden. In Begleitung des NLWKN-Projektleiters Danny Wolff wird auch ein Besuch der Konik-Pferde und der Heckrinder möglich sein. Treffpunkt ist um 15 Uhr am NABU-Umweltzentrum Cuxhaven in der Bahnhofstraße 20A oder um 15.15 Uhr in Altenwalde auf dem Parkplatz an der Kirche.

Verivox - Freitag, 01.06.2007
9. Geo-Tag der Artenvielfalt am 9. Juni - Naturfreunde erforschen ...
25 Gruppen aus Rheinland-Pfalz nehmen am 9. GEO-Tag der Artenvielfalt teil, der am 9. Juni 2007 deutschlandweit stattfindet. Ziel ist es, in einem bestimmten Gebiet innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Arten zu bestimmen. Mitmachen kann jeder, der gerne in der Natur unterwegs ist und die heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken möchte. "Artenvielfalt auf der Weide!" ist das diesjährige Motto.

taz Berlin - Freitag, 01.06.2007
"Ich rette extrem unbekannte Tiere wie die Grenada-Taube"
Auf dem G-8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm treffen sich die Mächtigen der Welt, um zu besprechen, wie es mit unserem Erdball weitergehen soll. Antworten - das ist jetzt schon klar - werden sie keine finden. Sie brauchen Nachhilfe. "Wie retten Sie die Welt", fragt die taz deswegen bis zum Gipfeltreffen jeden Tag eine/n "Man könnte mich einen Unternehmer nennen. Ich bin Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des größten freistehenden Aquariums der Welt, dem AquaDom im interessante/n Berliner/in. Radisson Hotel in Mitte. Ich habe ein Ingenieurbüro für Straßenbau und bin Teilhaber einer Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Politisch komme ich aus der alten linksradikalen, grünen Tradition. Um es auf eine Formel zu bringen: Ich setze mich für den Erhalt der Grundlagen des Lebens ein. Erhalt der Biodiversität klingt mir zu hochtrabend. Ich will bewahren, was zur Welt gehört. Ich will verhindern, dass es durch Unachtsamkeit oder Profitgier verschwindet. Vor sechs Jahren habe ich in Berlin die Regionalgruppe der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) mitbegründet. ... Wir treffen uns einmal im Monat zum Plenum, die Arbeitsgruppen öfter. Ziel ist, jedes Jahr mindestens ein neues Projekt anzuschieben. Wir sammeln Geld, machen Öffentlichkeitskampagnen. Dabei geht es natürlich nicht nur um den konkreten Artenschutz, sondern auch darum, die bedrohten Lebensräume der Tiere zu bewahren. Im Moment versuchen wir, ein Projekt zur Rettung der Grenada-Taube aus dem Boden zu stampfen. Wenn nichts passiert, ist sie in ein bis zwei Jahren ausgestorben. ... Einige von uns fahren auch vor Ort, um sich dort vom Fortgang zu überzeugen. Ich habe dazu leider kaum Zeit. Aber auch in Berlin gibt es viel zu tun. Ich verschenke zum Beispiel Aquarien an Hauptschulen. Aquarien, weil sie mit Technik zu tun haben und zum Beobachten animieren. Mir geht es darum, das Interesse von jungen Leuten zu wecken, die sonst nur an ihrem Handy rumfummeln und SMS verschicken."

mephisto 97.6 Freitag, 01.06.2007
Elefantenexperten tagen im Zoo
Bei der dreitägigen Tagung geht es um die artgerechte Haltung und Zucht der Tiere. Außerdem soll über die Perspektiven von Elefanten in Zoos und in der freien Wildbahn diskutiert werden. Höhepunkt des Treffens ist der Besuch des neuen Elefantenhauses im Zoo.

T-Online onHandy - 31.05.2007
Erster ausgewilderter Panda tot
Experiment misslungen: Der im April vergangenen Jahres in den Wäldern der Provinz Sichuan in Südwestchina ausgewilderte Riesenpanda Xiang Xiang ist tot. Wie die chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, fanden Wissenschaftler vom chinesische Forschungszentrum für Riesenpandas den Kadaver des Bären bereits am 19. Februar, 40 Tage nachdem sie das letzte Mal ein Signal von Xiang Xiang erhalten hatten. "Wir sind alle traurig, aber das bedeutet nicht das Scheitern des Projekts", sagte Zhang Hemin, Chef des Forschungszentrums. ... Xiang Xiang war im August 2001 nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen. Er wuchs im chinesischen Wolong-Schutz- und Forschungszentrum für Riesenpandas in Sichuan auf. Drei Jahre lang bereiteten die Wissenschaftler den Bären in einem 200.000 Quadratmeter großen Gehege auf sein Leben in Freiheit vor. Am 28. April 2006 - auf dem Höhepunkt der Bambussaison - wurde Xiang Xiang schließlich ausgewildert.


BirdLife

Research confirms extent of Europe's disappearing farmland birds - 07.06.2007
New research has shown that Europe's farmland birds have declined by almost 50% in the past 25 years – a trend caused by EU-wide agricultural intensification being driven by a policy in need of urgent reform.

PlanetArk


Crime Gangs, Horns Demand Threaten African Rhinos - 07.06.2007
The rise of organised criminal gangs trading in rhino horns has boosted poaching in some African countries, putting the endangered animals at risk, conservation groups and a UN wildlife pact said on Wednesday.
Indonesia to Return Rare Kangaroos to Papua Forests - 06.06.2007
Seventeen endangered miniature kangaroos are being returned to their native habitat in the forests of Indonesia's remote Papua province, an official from the country's forestry ministry said on Tuesday.
Endangered China Ibises Lose Taste For Wild Life - 06.06.2007
Four highly endangered red ibises have been taken back into captivity in China, after two days of free living made them lose their appetite, the official Xinhua news agency reported on Tuesday.
Purple Frog Among 24 New Species Found in Suriname - 05.06.2007
A purple fluorescent frog is one of 24 new species found in the South American highlands of Suriname, conservationists reported on Monday, warning that these creatures are threatened by illegal gold mining.
Threatened Eels Live to Swim Again in EU's Rivers - 05.06.2007
European Union governments have reached a deal imposing strict limits on catching eels to stop the depleted species from becoming extinct in European waters, diplomats and officials said on Monday.
Scientists Scramble to Save US Shorebird - 04.06.2007
A tiny shorebird is edging closer to extinction, threatened by fishermen who destroy its food staple for bait and loved by ornithologists who are drawn from around the world to count it.
Prairie Dog Plague Threatens Chinese Grasslands - 04.06.2007
A plague of prairie dogs is threatening more than 70,000 sq km (27,000 sq miles) of grasslands in northern China, Xinhua news agency said on Friday.
Zimbabwe Dehorns Rhino to Deter Poachers - 04.06.2007
Zimbabwe has started dehorning all of its rhino in an effort to deter the poaching of one of the world's endangered species, official media reported on Thursday.
Nepal Census Shows Decline in Rare Rhino Population - 01.06.2007
Numbers of the great one-horned rhinoceros have fallen by more than half in one of Asia's few reserves for the endangered animals, highlighting the threat poaching poses, a Nepal government census showed.
China Vows to Stand by Tiger Parts Trade Ban - 01.06.2007
China has pledged to uphold a ban on the trade of tiger parts, ending speculation that it would bow to commercial interests and seek permission to relax the ban for captive-bred tigers at an international meeting next month.
Artificially Bred China Panda Dies in the Wild - 01.06.2007
The world's only artificially bred panda living in the wild fell to its death just months after it was released, dealing a major setback to China's plan to save the endangered species, Xinhua news agency said on Thursday.

ENN

Crime Syndicates Smuggling Wildlife - 07.06.2007
It could be ivory concealed in a container, cans of caviar in a suitcase or baby chimpanzees in a crate. The smuggling of wildlife goods is a low-risk, high-profit enterprise proving increasingly attractive to crime syndicates.
India Uses 'Mooing' Ringtones To Catch Leopards - 04.06.2007
Forest guards in western India are using cell phones with ringtones of cows mooing, goats bleating and roosters crowing to attract leopards that have wandered into human settlements, officials said on Monday.
Ethiopian Elephants, Lions at Risk as Forest Cut - 01.06.2007
A thousand rare black-mane lions -- an Ethiopian national symbol -- and some 300 elephants are in danger after a swathe of forest in their sanctuary was cut down, a wildlife expert said on Thursday.
Montana Delays Slaughter of 300 Bison Amid Uproar - 31.05.2007
Public outrage prompted a temporary stay of execution Wednesday for 300 bison, including an estimated 100 calves, roaming in Montana outside the confines of Yellowstone National Park.
Panda That Was Released Into Wild Dies - 31.05.2007
The first panda to be released into bamboo forests after being bred in captivity has died, and a Chinese nature preserve official said Thursday it may have fallen from trees while being chased by wild pandas.

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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

NABU - 06.06.2007
NABU kritisiert Abschussquoten für Spitzmaulnashörner und Leoparden
Der Naturschutzbund NABU hat die auf der 14. CITES-Konferenz beschlossenen Abschussquoten für Spitzmaulnashörner und Leoparden scharf kritisiert. Eine Mehrheit der Delegierten aus 170 Ländern stimmten am dritten Tag der Artenschutzkonferenz in Den Haag dem Abschuss von jährlich 10 Spitzmaulnashörner und weiteren 88 Leoparden zu. "Klar ist, dass die Menschen in Afrika von ihren Naturschätzen profitieren sollen und müssen. Derzeit erschließt sich aber nicht, warum auf dieser Konferenz der Trophäenjagd gegenüber verträglicheren Maßnahmen wie Umsiedlung, Öko- und Foto-Tourismus, Tier-Managementplänen und anderem der Vorzug gegeben wird", sagte NABU Präsident Olaf Tschimpke. Weltweit gibt es nur noch rund 3.700 Spitzmaulnashörner, die in wenigen afrikanischen Ursprungsstaaten leben. "Vor allem die Jagd auf sein Horn hat diese Art in der Vergangenheit an den Rand der Ausrottung getrieben", sagte Heike Finke Artenschutzexpertin des NABU. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen konnte hier das Schlimmste verhindern. Strikte Schützbemühungen in Namibia und Südafrika führten dort wieder zur Zunahme der seltenen Dickhäuter. Deshalb wurde auf der 13. CITES-Konferenz 2004 in Bangkok diesen Ländern eine jährliche Abschussquote von jeweils fünf Spitzmaul-Nashörnern pro Land zugebilligt. Dies sei nicht nur in den Augen von Naturschutzverbänden eine katastrophale Entscheidung gewesen. ... Außerdem bewilligten die Teilnehmer der Konferenz zwei Anträge für höhere Abschussquoten von Leoparden. Mozambique erbat eine Verdopplung von jährlich 60 auf 120 Tiere, Uganda konnte sich erstmalig mit 28 Leoparden für den Trophäenjagd durchsetzen. Zwar bemängelte die EU, dass die den beiden Anträgen zugrunde liegenden Populationszahlen fast 20 Jahre alt seien, stimmte aber aufgrund der "moderaten" Quoten zu.

WWF - 06.06.2007
Nashorn-Wilderei nimmt drastisch zu
Seit 2000 hat die Wilderei von Nashörnern in Staaten des südlichen Afrika so stark zugenommen, dass die Bestände bedroht sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie in acht afrikanischen Staaten, die von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, durchgeführt und heute auf der Weltartenschutzkonferenz CITES in Den Haag vorgestellt wurde. Demnach ist das illegale Töten von Nashörnern besonders in Simbabwe und der Demokratischen Republik Kongo ein enormes Problem: Zwischen 2003 und 2005 wurden dort 60 Prozent der Nashornbestände für den illegalen Handel getötet. Das Horn der Tiere wird vor allem nach Asien und den Mittleren Osten verkauft. „Insgesamt nehmen die afrikanischen Nashornbestände zwar zu“, erläutert WWF- und TRAFFIC-Experte Volker Homes. „Aber wenn, wie in Simbabwe, die Wilderei für zwei Drittel aller toten Nashörner verantwortlich ist, werden die Bestände über kurz oder lang zusammenbrechen.“

Gruner+Jahr, GEO - 05.06.2007
Experten führen am 9. Juni, dem 9. GEO-Tag der Artenvielfalt, eine Bestandsaufnahme der Natur auf den Weidelandschaften rund um Crawinkel südlich von Erfurt (Thüringen) durch
Am 9. Juni bietet sich rund um den Ort Crawinkel, am Fuße des Thüringer Waldes, ein außergewöhnliches Bild. Für einen Tag begeben sich über 80 Experten auf die Suche nach möglichst vielen Arten auf einer in Deutschland einzigartigen Weidelandschaft. Sie untersuchen Berg-, Nass- und Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen und von Hecken durchzogene Flächen. Die Ergebnisse werden am 9. Juni um 17.00 Uhr auf der Ergebnis- und Pressekonferenz in Crawinkel präsentiert. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernimmt auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den GEO-Tag der Artenvielfalt und zeigt damit die Wichtigkeit des Projektes. Ziel ist es, neben Experten auch natur-interessierte Laien für den heimischen Artenreichtum zu sensibilisieren und zu begeistern, und so das Verständnis der Menschen für ökologische Zusammenhänge und Veränderungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu fördern.

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 04.06.2007
Aktiv für den Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer
Der Global Nature Fund begrüßt die Entscheidung der internationalen Walfangkommission, die das Verbot des kommerziellen Walfangs bestätigt hat. Zum internationalen Tag der Umwelt weist der Global Nature Fund jedoch auf die zahlreichen Gefahren hin, welche die insgesamt sieben Wal- und vier Delfinarten im Mittelmeer bedrohen. Verschmutzung und Überfischung, starker Schiffsverkehr, militärische Schallexperimente und Freizeitaktivitäten in Küstennähe machen Delfinen und Walen im Mittelmeer das Leben schwer. ... Mit unseren Projektpartnern GOB (Grup Balear d´Ornitologia i Defensa de la Naturalesa) und Deutsche Umwelthilfe startet der Global Nature Fund im offiziellen "UN-Jahr des Delfins 2007" eine Kampagne zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer. Das Segelrevier um die Balearischen Inseln ist dabei erstes Projektgebiet. Mit Hilfe von dafür ausgebildeten Yachtbesitzern und Seglern werden Daten über Wale und Delfine gesammelt und ausgewertet. Aus dieser Erhebung wird ein Schutzkonzept erarbeitet, das als Grundlage für neue Meeresschutzgebiete dienen soll. ... Die Entwicklung alternativer, umweltverträglicher Fischereimethoden ist ebenso Teil des Projekts wie die Erhaltung der Posidonia-Unterwasserwiesen, die Fischen als Kinderstube dienen. Die fortschreitende Verschmutzung des Mittelmeers durch illegale Müllentsorgung und Abwassereinleitungen, die Zerstörung wertvoller
Küstenlebensräume durch neue Hotels und Ferienanlagen und der Ausbau von Sporthäfen muss gestoppt werden. Das Schutzprojekt wird bei Erfolg langfristig auch auf das östliche Mittelmeer und die Kanarischen Inseln ausgeweitet.

BMU - 03.06.2007
Fische, Wale, Tropenhölzer: In Den Haag dreht sich alles um den Schutz bedrohter Arten
Der Schutz bedrohter Meeresarten und der Wale, die Zukunft des Handelsverbotes mit Elfenbein sowie Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Tropenholz sind zentrale Themen der diesjährigen UN -Artenschutzkonferenz, die heute in Den Haag beginnt. Auf der bis zum 15. Juni dauernden Konferenz stehen rund 40 Anträge auf Unterschutzstellung oder auf Überprüfung der Schutzbedürftigkeit von Arten. Erstmals findet während einer Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen auch ein Ministertreffen statt, das sich am Beispiel von Tropenholz und marinen Arten mit Zielen und Perspektiven des Übereinkommens in den nächsten Jahren befassen wird. Dabei wird im Rahmen der EU -Ratspräsidentschaft die Bundesregierung vom Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, vertreten. Machnig wird am 12. und 13. Juni an dem Treffen teilnehmen.

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 02.06.2007
CITES: Deutschland ermöglicht Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein
Einen Tag vor Beginn der 14. Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) hat der Ständige Ausschuss unter Mitwirkung Deutschlands grünes Licht für den Verkauf von 60 Tonnen Elfenbein gegeben. Heute wurde der Verkauf dieses Elfenbeins nach Japan abgesegnet, obwohl die Bedingungen für eine Kontrolle nicht erfüllt sind. "Wir sind schockiert, dass Deutschland und die EU die Bedrohung der Elefanten weiter fördern, statt sie zu bekämpfen", kritisiert Peter Pueschel von IFAW. PRO WILDLIFE-Sprecherin Daniela Freyer ergänzt: "Die heutige Entscheidung ist ein böses Omen für den weiteren Elefantenschutz. Schließlich wollen Botswana und Namibia nächste Woche einen unbegrenzten Handel durchsetzen."

Komitee gegen den Vogelmord e. V. - 01.06.2007
Schwalben: Vom Frühlingsboten zum Problemfall / Hausbesitzer töten pro Jahr Tausende Küken
Vogelschützer schlagen Alarm: In den letzten Jahren sind in Deutschland Hunderttausende Schwalben-Brutpaare verschwunden. Bundesweit ist von einem Verlust von mehr als 30% seit Mitte der 70er Jahre auszugehen, so das Bonner Komitee gegen den Vogelmord. Aktuell werden die deutschen Bestände von Rauch- und Mehlschwalbe auf etwas mehr als jeweils eine Million Brutpaare geschätzt. Die Gründe für den massiven Rückgang sind laut Komitee vielfältig. Neben Gefahren auf dem Zug spielen vor allem Lebensraumverluste und Mangel an geeigneten Nistplätzen eine Rolle. Denn trotz akutem Bestandsrückgang werden in Deutschland immer mehr Schwalbenbruten von putzwütigen Hausbesitzern und Mietern zerstört. "Viele stören sich am Kot der Tiere und greifen zum Besenstiel. Da werden ganze Kolonien samt Nachwuchs einfach weggefegt", ärgert sich Komiteevorsitzender Heinz Schwarze.

WWF - 01.06.2007
Schutz der Wale: wenige Fortschritte - Internationale Walfang-Kommission endete gestern mit schwachem Ergebnis
Die 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission IWC endete mit politischem Streit. Ziel führende Ergebnisse für den Walschutz wurden dadurch nach Ansicht der Umweltstiftung WWF verhindert. „Das Treffen brachte zwar kleine Fortschritte, diese entsprechen jedoch nicht dem aktuellen dramatischen Ausmaß der Bedrohung für Wale, Delfine und Tümmler“, bewertet WWF-Artenschutzexperte Volker Homes die Ergebnisse. „Die Regierungen müssen endlich ihre Effekthascherei beenden und sich ernsthaft damit beschäftigen, eine Organisation zu schaffen, die in der Lage ist, die wirklichen Probleme dieser Spezies anzugehen“, so Homes weiter. Der dramatischste Moment kam seiner Einschätzung zufolge gegen Ende der Konferenz, als die japanische Regierung – nach zahlreichen Verzögerungen – ihren Antrag für eine Höchstfangquote für Zwergwale aufgrund mangelnder Unterstützung zurückzog und ihre Absicht bekundete, die IWC zu verlassen. Diese oft wiederholte Drohung Japans und die Weigerung des Landes, an zahlreichen Abstimmungen teilzunehmen, widerlegt die Absichtserklärung, die IWC in eine konstruktive und effektive Organisation zurückzuverwandeln. Volker Homes: „Solange die Regierungen immer wieder über das gleiche Thema streiten und die Schlupflöcher des Walfang-Moratoriums ausnutzen, werden mehr und mehr Wale getötet. Das zerstört den gesamten Geist der Tagung. Die Frist für die Wale und für die IWC läuft ab.“

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Neue Veröffentlichungen

openPR.de - Dienstag, 5. Juni 2007
Zum halben Geburtstag - erstes Kinderbuch über Knut
Pünktlich zum halben Geburtstag von Knut dem kleinen Eisbären aus dem Berliner Zoo, veröffentlicht Alois Gmeiner das erste echte Kinderbuch von und über Knut. Titel: WO IST KNUT? "Meine Tochter Katharina-Marlen hat mich auf die Idee gebracht, ein Buch über Knut zu schreiben und zu gestalten", so der Autor und Grafiker aus Wien. Es wurde nicht nur ein Kinderbuch, sondern das erste lese&zeichen&mal&lern&suchbuch, dem, wenn es nach dem Willen und Wollen des Autors geht, noch viele ähnliche Werke folgen sollen. "Lesen alleine ist mir zu öde, Ich möchte das Kinder kreativ werden - und daher will ich, das mit diesem Buch gemalt - gespielt, gelesen, gezeichnet und nachgedacht wird", so Alois Gmeiner. Kleine Knut Fans wird es freuen! ...

Michael Lohmann
Vogelparadies Garten / Mit CD (Broschiert)
Amsel, Schwalbe, Grünfink, Kleiber, Zaunkönig,es sind 40 bis 70 Vogelarten, die in Gärten regelmäßig anzutreffen sind. Wie schön, wenn sich einige an den Beeren der Wildhecke oder den Körnern im Futterhäuschen gütlich tun, und erst recht, wenn sie bleiben und im Garten ihre Jungen aufziehen. Wer die gefiederten Gesellen im eigenen Garten kennen lernen und "bewirten" möchte, findet in dem Praxisbuch Vogelparadies Garten von Michael Lohmann zunächst fundiertes Wissen und handfestes Know-how für einen vogelfreundlichen Garten: Bäume und Sträucher bieten optimale Wohnstätten, Stauden liefern Schutz und Nahrung, Kletterpflanzen sind die beste Tarnung für das Nest. Auch die entsprechende Gartenpflege ist wichtig: In unaufgeräumten Ecken finden Vögel den gedeckten Tisch, der sie zum Bleiben verführt. Der Autor bricht eine Lanze für die Winterfütterung und zeigt, wie man Futterplätze und Vogeltränken richtig installiert. Für zusätzlichen Wohnraum im Garten bietet er Bauanleitungen zu Nistkästen für Höhlenbrüter wie Stare, Kleiber oder auch Turmfalken sowie zu Nisthilfen für Freibrüter wie Amsel, Grünfink oder Kernbeißer. Tipps zu defensiven Schutzmaßnahmen helfen, die natürlichen Feinde der Vögel - Nesträuber wie Katzen und Marder, aber auch Krähen oder Greifvögel - abzuhalten. Beim Beobachten und zum Unterscheiden der fliegenden Gartengäste sollte man insbesondere auf ihren Gesang achten. Daher liegt dem Buch eine CD mit den Vogelstimmen der 40 Arten bei, die der Autor im letzten Teil des Buches in ausführlichen Porträts mit Foto vorstellt. In Vogelparadies Garten vermittelt Michael Lohmann spannend und leicht verständlich ornithologisches Wissen. Ein kompetentes und unterhaltsames Buch für alle, die Vögel im eigenen Garten beherbergen wie beobachten möchten. 12,95 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

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Weitere Infos

Bild.de Mittwoch, 6. Juni 2007
Nachrichten: Aids-Versuche! Zoo verschenkt Affen an Forschungslabor
Das Affenhaus des städtisch betriebenen Tierparks war marode, es fehlte Geld, um ein neues zu bauen. Kaltherzige Lösung: Die sechs Schweinsaffen wurden ans Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen) verschenkt – ein Versuchslabor für Impfstoffe und tödliche HI-Viren. Tierschützer von „Animal public“ deckten den Skandal auf, konfrontierten die Stadt Recklinghausen mit dem Vorfall. Offizielle Erklärung: Die Affen werden im Labor nur zur Zucht eingesetzt. Dabei sind die Männchen kastriert, Fortpflanzung ausgeschlossen. Während sich die Verantwortlichen streiten, wird an den Affen weiter herumexperimentiert.


Circus

Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung - Freitag, 1. Juni 2007
Zu Besuch beim König der Tiere
Einen Löwen, drei Löwinnen und vier Tiger erlebten SZ/BZ-Leser gestern aus nächster Nähe im Zirkus Knie am Böblinger Baumoval. Nach dem Raubtiertraining folgte ein persönliches Gespräch mit Alexander Lacey, einem der renommiertesten Raubtierdompteure der Welt. ... Während des Trainings ist es im Zirkuszelt mucksmäuschenstill, ganz im Gegensatz zum nachfolgenden Besuch des zirkuseigenen Zoos. Die SZ/BZ-Besucher haben die Möglichkeit Kamele zu streicheln, den Seelöwen beim Plantschen zuzusehen und die Araberhengste und Ponys beim Frühstück zu beobachten. Riesenkänguru Alfred beobachten die Gäste bei einem kleinen Nickerchen. ... Der Einblick ins Training und der Besuch im zirkuseigenen Zoo ruft viele Fragen hervor, die Alexander Lacey ohne zu zögern und sehr entspannt beantwortet. Der Dompteur arbeitet nicht ausschließlich für den Zirkus Knie, sondern war beispielsweise auch schon beim Weltweihnachtszirkus in Stuttgart mit seiner Raubtiershow zu sehen. "Die komplette Tour eines Zirkus dauert rund drei Jahre und danach müssen die Attraktionen ausgewechselt werden. Sonst wäre es für die Besucher sehr langweilig.", erzählt der Tiertrainer, der eine dreijährige Tochter hat.

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Veranstaltungen

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18    - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August  2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria



Ausstellungen

Stadtmagazin - Montag, 4. Juni 2007
Shona – Afrikanische Kunst im Zoo
Die Faszination vieler Besucher und zahlreiche positive Rückmeldungen führen dazu, dass dieser Sommer im Zoo Krefeld im Zeichen der "Shona-Kunst" steht. Im Jahr 2006 zeigte der niederländische Bildhauer und Künstler Johan-nes Sampers auf Einladung von Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen etwa 30 Steinskulpturen aus Zimbabwe im Krefelder Zoo. Zwei afrikanische Bildhauer waren damals für einige Tage zu Gast und zeigten hier ihr künstlerisches Können. 
Ermutigt durch den großen Zuspruch entschlossen sich Zooleitung und Künstler, jetzt eine große Ausstellung und parallel dazu Workshops für interessierte Besucher anzubieten. Die Ausstellung umfasst diesmal mehr als 150 Exponate, einige davon können auch gekauft werden. Viele große Skulpturen werden in die naturnahe Parklandschaft des Zoos, einige sogar in die Gehege integriert. Sie fügen sich in die Landschaft ein, der Besucher sieht zum Teil Seite an Seite die abstrakten Formen in Stein und das lebende Original einer Tierart. In der Zooscheune werden überwiegend kleinere Werke mit kunsthistorischer Bedeutung gezeigt, ergänzt von naiven afrikanischen Malereien und Batiken.

Kölner Zoo
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de


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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Ruhr Nachrichten - Mittwoch, 6. Juni 2007
Feierabend nach Affentheater
Es sind die Menschen, die einer Stadt ein Gesicht geben. Prominente oder gänzlich unbekannte, reiche, arme, extravagante oder eher durchschnittliche. Wir stellen in unserer Serie "5 vor 5" Menschen unserer Stadt vor. Und zwar immer um 16.55 Uhr. Was macht der- oder diejenige zu dieser Tageszeit? Z.B. der Menschenaffe Walter. - Walter rüttelt am Gitter. Er will rein. Bald ist Essenszeit, kurz vor Fünf. Die Zuschauer haben ihren Spaß. Walter hat sich schon den ganzen Tag für sie zum Affen gemacht, hat sich am Seil entlang gehangelt, sich Sand übers Gesicht rieseln lassen, Gras gefressen und sich mit seinem Sohn Tao eine kleine bühnenreife Rangelei geliefert. ... Kurz nach Fünf. Endlich öffnet sich das Gitterfenster. Walter klettert ins Regenwaldhaus. Drinnen grapscht er mit den Füßen Brokkoli, Paprika und Kohlrabi, reicht auch dem Tierpfleger ein Stückchen Gemüse durch die Tür und steuert dann eine hintere Ecke im Gehege an. Dort macht er sich lang, zieht sich einen Sack wie ein Kissen hinter den Kopf, kaut genüsslich auf dem Gemüse und lässt dabei immer wieder seine mächtigen Eckzähne blitzen. Walter guckt sehr zufrieden aus den kleinen Augen in seinem großen dunklen Gesicht. Feierabend!

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.

Fr, 08.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Sanaté, die Wölfin
Fr, 08.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (85)
Fr, 08.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (11)
Fr, 08.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (210)

Fr, 08.06.2007, 21:00 RBB, Die etwas anderen Löwen, Im Okavango-Delta
Sa, 09.06.2007, 09:50 ARD, Knut, der Eisbärjunge
Sa, 09.06.2007, 10:00 ZDFdoku, Paviane am Abgrund
Sa, 09.06.2007, 11:40 MDR, Tierische Untermieter
Sa, 09.06.2007, 15:00 NDR, Unsere schönsten Tiergeschichten - Von Köln bis Gelsenkirchen
So, 10.06.2007, 10:10 VOX, BBC Exklusiv: Der masturbierte Elefant - Artenschutz ohne Tabus
So, 10.06.2007, 12:45 hr, Heimliche Affen und bunte Papageien in Peru
So, 10.06.2007, 16:00 BR, Welt der Tiere: Der Andenbär
So, 10.06.2007, 17:30 3sat, Arche Noah (Hagenbeck)
Mo, 11.06.2007, 11:30 NDR, Im Land des Eukalyptus
Mo, 11.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Walrosse - Giganten im Eismeer
Mo, 11.06.2007, 14:15 hr, Die heiligen Affen von Rajasthan
Mo, 11.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (86)
Mo, 11.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (12)

Mo, 11.06.2007, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. aus dem Zoo Heidelberg
Mo, 11.06.2007, 20:15 ARD, Naturwunder Galapagos - Inseln, die die Welt veränderten
Mo, 11.06.2007, 21:25 3sat, Hawaii - Die Zuckervögel unter dem Vulkan
Mo, 11.06.2007, 23:00 VOX, Brunos Brüder, Braunbären in Rumänien
Di, 12.06.2007, 11:30 HR, Unter Elefanten - Wolfgang Nehring und seine Dickhäuter
Di, 12.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Kolibris - Edelsteine der Anden
Di, 12.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (87)
Di, 12.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (13)

Di, 12.06.2007, 21:00 HR, Geparde und die großen Herden
Mi, 13.06.2007, 11:30 NDR, Land der Kaimane und Blauen Aras - Das Pantanal
Mi, 13.06.2007, 14:30 HR, Welt der Tiere: Buschbaby - Aus dem Nachtleben eines Galago
Mi, 13.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (88)
Mi, 13.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (14)

Mi, 13.06.2007, 16:50 arte, Die Rettung des Blauen Papageis (Spix-Ara)
Do, 14.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Geparde - Jäger der Landebahn
Do, 14.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (89)
Do, 14.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (15)

Do, 14.06.2007, 20:15 3sat, Mauretanien - Von Klippschliefern und Bienenfressern
Fr, 15.06.2007, 11:30 NDR, Der Tanz des Haubentauchers
Fr, 15.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt, Flughunde - Schwingen der Nacht
Fr, 15.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (90)
Fr, 15.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (16)
Fr, 15.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (211)

Fr, 15.06.2007, 21:00 RBB, Mein Leben mit Elefanten

"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 12:55 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR sowie Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:35 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund

Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Zweifel

Irgendwie zweifle ich gerade daran, daß es mir gelingen wird, heute eine vernünftige Kolumne zu verfassen. Nun könnte ich natürlich einfach eine unvernünftige schreiben, aber ob diese sich dann deutlich von den anderen unterscheiden wird, das ist ebenso zweifelhaft wie Tier-Leasing bei Monopolisten, die mit Vertragsstrafen drohen.
Es ist so zweifelhaft, wie Tierschutzvereine, die etwas gegen die Verfütterung von Tieren aus eigenem Bestand an andere Tiere aus ebenfalls eigenem Bestand haben.
So zweifelhaft wie Tigertransfer aus einem suboptimalen Gehege in ein anderes, gleichermaßen suboptimales Gehege.
Nahezu so zweifelhaft wie die Aussage, daß ein Berliner Ingenieur die Grenada-Taube rettet.
Mindestens so zweifelhaft, wie der Superlativ: „Weltpremiere im Zoo Hoyerswerda.“
Es ist ebenso zweifelhaft, wie der Vergleich zwischen Alpakaschur und Striptease.
Noch zweifelhafter ist das Verfassen kruder, wöchentlicher Pressemitteilungen in der dritten Person auf „PR-Inside.com“.
Da können in Sachen Zweifelhaftigkeit fast nur noch Brandanschläge auf Zookassen und sogenannte Tierbefreiungen mithalten und nun werde ich, bevor Sie daran zweifeln, ob diese auch irgendwie zweifelhafte Aufzählung heute noch ein Ende nehmen wird, genau dies tun, ich beende sie, daran zweifelnd, ob ich sie jemals hätte beginnen sollen.

Ihr
Carsten Schöne


www.schoenes-tierleben.de
  

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