E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 372 vom 31. Mai 2007

Liebe Leser,

»hat der alte Hexenmeister sich doch einmal fortbegeben,
und nun...«* bekommen Sie mal von mir ganz unverblümt die Meinung zu hören, daß ich mir anstelle einer "Vermarktung" der jüngsten Ereignisse durch Firmen (wenn auch jenseits der Grenze) doch besser eine offene Diskussion unter den Zoos wünschte, die nicht nur die Verantwortung der Zoos berücksichtigt, sondern auch jene der "mündigen" Besucher - und wenn es nur um ein Benehmen mit Anstand geht. Auch an so manchem Affengehege in deutschen Zoos fragt man sich - und ich darf das, denn für Zoos bin ich auch "nur" ein Besucher - doch desöfteren, auf welcher Seite sich eigentlich die Affen befinden - und das hat leider nichts damit zu tun, das sich in einem Zoo neuerdings ganz kontrolliert jemand zum Affen - Verzeihung: zum Clown - macht.
Apropos aktuell: Bevor die Herausgeber der ZPS auf Zoo-Exkursion entschwanden und die Aufgabe, Sie, liebe Leser, auf dem neuesten Stand der Zoowelt zu halten, zur Gänze in die treusorgenden Hände der 2. - 5. Zeile des Redaktionsteams übertrugen, wurde auch die online-Datenbank aktualisiert. Ich möchte mich an dieser Stelle entschuldigen, daß Sie diesmal (aus wohl nicht weiter zu erläuternden Gründen) besonders viel Geduld aufbringen mußten, bevor Ihre fleißig gemeldeten Änderungen eingearbeitet wurden, und hoffe, daß wir nichts oder zumindest nicht allzu viel dabei übersehen haben.
Schon Ende Juni wird es einen neuen Upload der Datenbank geben. In diesem Sinne die Aufforderung an Sie - falls nicht bereits geschehen - die online-Einträge ihrer Einrichtung zu überprüfen und gegebenenfalls - freundlich - zu meckern.


* Sie haben es wohl erkannt, trotzdem der Form halber der Hinweis, daß die Zeile aus Goethes »Zauberlehrling« stammt.

Ihre Silke Sorge




Klammheimlich inszeniert, und doch von uns aufgespürt:

die Kalenderreform in München.
Zoos – Meldungen

MDR - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen in Leipzig geborene Giraffenbaby ist gestorben. Die Todesursache ist noch unklar, wie der Leipziger Zoo mitteilte. Gewissheit soll eine Untersuchung in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität bringen. Kurz nach der Geburt konnte die Giraffe zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger aufstehen. Deshalb war das Jungtier geschwächt, konnte später aber selbstständig trinken.

PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen im Leipziger Zoo geborene Giraffenbaby ist am Sonntag gestorben. Es wurde von seinen Pflegern tot aufgefunden, wie der Zoo mitteilte. Die Ursache sei im Moment noch unklar. Eine Untersuchung in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig solle Gewissheit bringen. Mit
einem ersten Ergebnis sei jedoch frühestens Ende der kommenden Woche zu rechnen. Die Mutter befinde sich derzeit in der ihr vertrauten Herde und verhalte sich unauffällig. Kurz nach der Geburt war die Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und konnte zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger wieder aufstehen.

Südtirol Online - Mittwoch, 30. Mai 2007
Konkurrenz für Knut? Weißes Tigerbaby in Schweizer Kleinzoo geboren
In einem Zoo in Cremies im Berner Jura ist ein vollständig weißes Tigerbaby auf die Welt gekommen. Das außergewöhnliche Tier wurde Madras getauft und ist knapp zweieinhalb Monate alt. Es handle sich seines Wissens um den einzigen ganz weißen Tiger in der Schweiz und auch in Europa, sagte Gilbert Leisi von der Siky Ranch in Cremines zu einem Bericht des Westschweizer Fernsehens TSR. Auf der ganzen Welt lebten ebenfalls nur wenige völlig weiße Exemplare. ... Die Siky Ranch hat sich auf die Zucht von Tigern spezialisiert. Vor Madras sind in Cremines bereits einige andere weiße, aber gestreifte Tigerbabys geboren worden.

Krone.at Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankreich: Vier weiße Löwen in Zoo geboren
Vier weiße Löwen sind die neue Attraktion des Tierparks von Jurques im französischen Calvados. Die drei Weibchen und ein Männchen stammen aus einem Wurf und wurden am Sonntag geboren. "Sie sind gut in Form und wir sind überglücklich", erklärte die Zoodirektorin Bernadette Oury am Mittwoch. Allerdings müssen die kleinen Raubkatzen mit der Flasche aufgezogen werden. Die dreijährige Löwenmutter weiß nichts mit ihnen anzufangen. Der Tierpark Jurques 40 Kilometer westlich von Caen ist auf Raubkatzen spezialisiert.

Kölnische Rundschau - Donnerstag, 24. Mai 2007
Löwen brüllen in Wuppertaler Steppe
Gestern hat der Wuppertaler Zoo das größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark eröffnet. Die Anlage für die sieben afrikanischen Löwen ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die sibirischen Tiger erweitert, wie Zoodirektor Ulrich Schürer berichtete. Die drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin und aus Moskau, können auch aus einer Unterwasser-Perspektive betrachtet werden. Insgesamt hat die Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Sie wurde als Maßnahme der Regionale 2008 vom Land gefördert.

FR-online.de - 26. Mai 2007
Neues Leben für den alten Zoo
Der Blick des zierlichen Mannes im dunklen Jackett bekommt etwas Hypnotisches: "Warum gehen Sie in den Zoo?", will er wissen. Bernd Schildger, zum kommissarischen Leiter berufen, zählt auf: "Nach Zürich geht man, weil es dort die weltgrößte Urwaldhalle gibt. Nach Leipzig wegen der riesigen Affenanlage mit dem Schwerpunkt Wissenschaft. Nach Bern wegen der artgerechten Haltung europäischer Tiere, nach Hannover wegen des maximalen Erlebnisses im Freizeitpark - und nach Frankfurt?" Der Zoo, so Schildger, müsse sich "wie andere Betriebe auch" überlegen, welchen Grund es gebe, "genau hierher zu kommen". Der Hauptgrund, neben der verkehrsgünstigen Innenstadtlage, sei mehr als stichhaltig. Als einziger Zoo der Welt könne der Frankfurter Hand in Hand arbeiten " mit einer der größten und renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit", der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Die "Außendienstmitarbeiter" schützen Tiere vor Ort, im Zoo könnten die Tierarten, denen diese Bemühungen gelten, in artgerechter Umgebung live erlebt werden. Das bedeute allerdings deutlich weniger als die bisher beheimateten 500 Tierarten. Damit überträgt Schildger seine Leitlinie, mit der er als Direktor im Tiergarten Bern angetreten ist, auf Frankfurt: "Mehr Platz für weniger Tiere - zum Wohle der Tiere und zur Freude der Menschen!" ... Basis der Zukunftspläne ist ein Zustandsbericht. Den hat Schildger nach gut vierwöchigen Dauer-Interviews geliefert. Geschult durch seine Erfahrungen in der Schweiz hat er die 142 Zoo-Mitarbeiter zu Gesprächen gebeten. Abgesehen von Kranken und Urlaubern haben 114 sich die Köpfe heiß geredet über drei Fragen: "Was läuft gut, was läuft weniger gut und was muss passieren, damit es gut läuft?"... Im April 2007 holte ihn die Stadt Frankfurt als Berater für den führungslos gewordenen Zoo. Aufgabe: Bestandsaufnahme und Weichenstellung für die Zukunft erarbeiten. ... Alles in allem sieht Schildger eine große Chance für den Zoo.

Die Welt - Sonntag, 27. Mai 2007
Warum die Berliner große und kleine Tiere so lieben
Knautschke, Bokito, Matibi und Knut: Über Jahrzehnte eint Berlin eine Begeisterung für Tiere. Besonders in Zoo und Tierpark gibt es viele Stammgäste, die ihre Lieblinge täglich besuchen. Ein dramatischer Start ins Leben ist der beste Garant, um einmal ein großer Star zu werden.
Mano kennt das Spiel. Einmal am Tag bekommt der Orang-Utan Besuch. Dann betritt eine ältere Dame das Menschenaffenhaus im Zoo und nähert sich seinem Gehege. Meist setzt er sich sofort in Bewegung und kommt an die Scheibe, schließlich ist Mano neugierig. Mal sehen, was es diesmal zu gucken gibt. Die Besucherin öffnet ihre Handtasche und kramt den Inhalt hervor: Geldbörse, Kalender, Stift. „Spiegel sollte man ihnen nicht zeigen“, sagt Reimon Opitz, Chef im Menschenaffenhaus. Ansonsten aber hält er das Unterhaltungsprogramm durch die Dame für hilfreich: „Sie kann dem Tier ein wenig die Langeweile nehmen. Und ab und zu beobachten die Stammbesucher etwas, was uns Tierpflegern noch gar nicht aufgefallen ist.“ ... Für den Bio-Psychologen Peter Walschburger von der FU Berlin ist die besondere Beziehung vom Berliner zum Tier keine Überraschung: „Der Mensch braucht als soziales Wesen Kontakte und gerade in der Großstadt gibt es viele einsame Menschen. Mit Tieren können Sozialbeziehungen simuliert werden, sie sind Pseudopartner.“ Mit positiven Auswirkungen. „Tiere regen zu Aktivität an. Sie strukturieren den Tagesablauf eines Menschen und wirken antidepressiv“, sagt Peter Walschburger. Je mehr ein Tier beobachtet und erlebt wird, umso mehr gewinnt es aber an Persönlichkeit und damit wächst die Gefahr der Vermenschlichung. Namen wie Bobby und Bokito, Paule, Patna und Matibi sind vielen Berlinern ein Begriff, inklusive ihrer Geschichten. ... Um ein Zootier zum Besucherliebling zu machen, müsse es einen Namen und ein langes Leben haben, sagt Zoo-Kurator Ragnar Kühne. Tiere wie Elefanten, Flusspferde und die intelligenten Menschenaffen seien prädestiniert für eine solche Karriere. Diese „Liebesbeziehung“ zwischen Menschen und Exoten, in Berlin gibt es sie besonders häufig. Auch dafür hat Ragnar Kühne eine Erklärung: „In der Großstadt haben die Menschen viel weniger Kontakt zu Tieren.“ In Berlin sei der Zoo außerdem schon immer gesellschaftlich etabliert gewesen. Der schnelle Wiederaufbau des nach dem Zweiten Weltkrieg total zerstörten Geländes stand außer Frage. Die 4000 Zoo-Aktien sind bis heute Liebhaberobjekte, die nur selten den Besitzer wechseln. Und nicht zuletzt sind viele Besucher durch die Insellage der Stadt mit und in dem Zoo groß geworden. Sie haben erst ihre Kinder und dann die Enkel mitgenommen und so hat sich die „Sucht“ nach dem Tier geradezu vererbt.

Berliner Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Getreten - Geschubst - Gerüsselt
Mit 'ner tonnenschweren Mama hat man es als Minifant nicht gerade leicht. Schon ein leichter Klaps lässt den Kleinen wie eine Kugel durchs Gehege rollen...
Klar, der quirlige Kleine kann wie alle Kinder eine echte Nervensäge sein. Und trotz seiner großen Ohren hört er auch nicht immer, was Mama Pori im Tierpark-Freigehege von ihm will: "Lauf mir nicht dauernd vor den Füßen rum. Nein, jetzt nicht. Du hast gerade erst getrunken. Und geh' nicht wieder so nah an den Wassergraben! Nerv mich nicht!" Doch wer nicht hören will, muss fühlen, scheint das Motto von Mama "Haudrauf" Pori zu sein. Denn kommt ihr der nicht mal zwei Wochen alte Kleine einmal zu viel in die Quere, kriegt er schon mal Kloppe: ein Tritt mit dem Fuß, ein Schlag mit dem Rüssel... Eine wirklich harte Elefantenschule, in die Pori ihren Jüngsten da schickt. Doch vielleicht ist das alles ja nicht so gemein(t)! Vielleicht will Pori, dass ihr Kleiner fürs Leben lernt, will ihn groß und stark machen. Doch dann muss Pori selbst noch was lernen: Hauen ist doof! Zum Beispiel durch die "Sendung mit der Maus". Maus? Ein bisschen Strafe muss schließlich sein.



Planung und Bau 

Die Welt - Freitag, 25. Mai 2007
Hagenbeck hat sein Tropen-Aquarium eröffnet
Haie, Krokodile, Skorpione und Piranhas, aber auch die Zebra-Torpedogrundel, den Pyjama-Kardinalbarsch, Clownfische á la Nemo und den Schokoladendoktorfisch – das alles und viel mehr kann man seit Freitag im neu eröffneten Tropen-Aquarium in Hagenbecks Tierpark bestaunen.
Insgesamt 290 verschiedene Tierarten mit zusammen 13.000 Exemplaren bietet das Tropenhaus auf 8.000 Quadratmetern und drei Ebenen verteilt. Dabei ist das 20,5 Millionen Euro teure Projekt unterteilt in die Bereiche „Die Unterwasserwelt der tropischen Meere“, „Tropischer und subtropischer Urwald“ sowie „Geheimnisvolle Höhlen und Grotten“. Freitag öffneten sich die Tore erstmals von 15 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit, nachdem am 07. Mai bereits Bürgermeister Ole von Beust als erster offizieller Besucher die Anlage besichtigen durfte.

Stern - Freitag, 25. Mai 2007
Auge in Auge mit der Grünen Mamba
Im neuen Tropen-Aquarium des Hamburger Tierpark Hagenbeck kommen sich Mensch und Tier so nah wie nie zuvor. Nicht einmal eine Glasscheibe trennt die Besucher von Haien und Krokodilen - ein Gefühl wie im Dschungel oder unter Wasser. Die erste Begegnung mit einem Hai findet in drei Meter Tiefe statt. Es ist dunkel wie in einer Höhle, Tageslicht dringt längst nicht mehr an diesen Ort. Auch die Geräusche von außen sind verstummt. Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts fünf Hammerhaie auf. Mit eleganten Bewegungen gleiten sie durchs Wasser. Und keine schützende Glasscheibe zwischen Mensch und Tier. Willkommen im Dschungel! Schon seit 100 Jahren, als der Hamburger Carl Hagenbeck den modernsten Tierpark der Welt eröffnete, trennen bei Hagenbecks nur Wassergräben und andere natürliche Hindernisse die Tiere von den Besuchern. Das Konzept hat der Tierpark bis heute beibehalten. Auch im neu eröffneten Tropen-Aquarium ist die Distanz zwischen Mensch und den 13.000 exotischen Tieren so gering wie möglich.

sz-online - Donnerstag, 24. Mai 2007
Dresdner Zoo bekommt neue Löwen
Der Dresdner Zoo bekommt voraussichtlich Ende Juli neue Löwen. Der zweijährige Jago ist ein „Däne“, Löwin Layla stammt aus Amsterdam, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Wenn sich beide gut einleben, könne es schon im Frühjahr 2008 Nachwuchs geben. Damit würde der Dresdner Zoo an seine lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Derzeit entsteht für die Löwen ein neue Anlage auf 1300 Quadratmetern. Am Donnerstag wurde Richtfest für das rund 3 Millionen Euro teure Vorhaben gefeiert. In dem Gehege sollen auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen.

Dresden Fernsehen - Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Dresden - Richtkrone über neuer Löwenanlage
Knapp drei Monate nach dem ersten Spatenstich hat der Dresdner Zoo heute seiner neuen Löwenanlage die Richtkrone aufgesetzt. Die 1300 qm große Fläche rund um den alten Raubtierfelsen wird das neue Domizil für die Löwen, Karakale und Zebramangusten. Das sind über 1000 qm mehr als in dem alten Löwenhaus eine artgerechte Haltung. Der Rohbau des Gebäudekomplexes ist das erste Ergebnis eines langen Kampfes um die Finanzierung. Die Löwen kann man dann in dem neuen Gebäude quasi auf drei Ebenen beobachten. Nun wird mit dem Innenausbau begonnen. Außerdem werden in den kommenden Monaten die technischen Einrichtungen installiert, das Haus wird verputzt und die Außenanlage gestaltet. In der letzten Juliwoche wird mit der Ankunft des neuen Löwenpaares Jago und Layla gerechnet. Die Anlage soll im August eröffnet werden vielleicht gibt es schon im Frühjahr kommenden Jahres Nachwuchs.

Kantone Online - Dienstag, 29. Mai 2007
Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus
Winterthur - Heute ist Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus. Bis zum Herbst soll die neue Anlage eingeweiht werden können. ... Die Anlage umfasst eine Fläche von über einer Hektare und kostet rund 400'000 Franken. Sie soll einmal ein Rudel von sieben Wölfen beheimaten. Finanziert wird der Bau aus den vom Wildparkverein Bruderhaus gesammelten Mitteln. ... Es werden Wölfe aus menschlicher Obhut, keine Wildfänge, ins Bruderhaus einziehen. Fertiggestellt wird die Anlage, bei optimalem Bauablauf, im Herbst 2007.

Ostthüringer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Oase für Schildkröten
Zwei nordamerikanische Schmuckschildkröten sind die ersten Bewohner der neuen Schildkrötenanlage, die zur Tierparksafari am Pfingstsonntag ihrer Bestimmung übergeben wurde. Finanziert wurde sie aus dem Erlös der Tierparksafari 2006 und mit Unterstützung weiterer Sponsoren. "Da steckt eine fünfstellige Summe drin", nennt der Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Armin Allgäuer, den Wert. Eine alte Wasserniere wurde zum Schildkröten-Paradies umgebaut. Dazu musste das Betonbecken weggerissen und die Anlage völlig neu modelliert, abgedichtet und bepflanzt werden. Hundert der gepanzerten Lebewesen könnten in dem Gehege Platz finden, doch dann wäre das Gedränge wohl doch etwas groß. 40 Schildkröten - das ist die angestrebte "Familiengröße".

RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Schildkröten in Bewegung
Südamerika liegt neuerdings am Mittelmeer. Und das auf unseren Breitengraden – nämlich im Zoo Duisburg. Direkt an das große Tropenhaus Rio Negro, das Amazonas-Flussdelfine und andere Tiere des südamerikanischen Regenwaldes beherbergt, grenzt jetzt ein 250 Quadratmeter großes Landschaftsterrarium, das dem Ausschnitt einer mediterranen Landschaft bis auf das kleinste Detail ähnelt. Das Gehege ist in Hanglage gebaut und durch die Felsformationen, einen flachen Bachlauf und die aufwändige und vielfältige Bepflanzung mit Pflanzen und Kräutern wie Fetthenne und Lehmkraut, wildem Thymian und Lavendel und einem knorrigen Olivenbaum im Zentrum, fühlt man sich wie in Griechenland oder Spanien. Der Grund, warum diese schöne Landschaft erbaut wurde, sind ihre Bewohner: Schildkröten. Genauer gesagt Maurische, Griechische und Vierzehen-Schildkröten. Diese drei Arten kommen alle im mediterranen Raum vor, werden bis zu 30 Zentimeter groß und leben jetzt in der neuen Anlage. Dort sollen sie sich auch fortpflanzen. Es sind insgesamt 50 Exemplare, die aus dem Bestand des Zoos aber auch von Privatleuten kommen.



Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - Mittwoch, 30. Mai 2007
Jaguarkinder „Schutzengel“ für Drillinge
„Nicht nur der Zoo braucht Nachwuchs, sondern auch die Stadt Rostock“, sagt Udo Nagel gestern im Großkatzenhaus zur Drillingsgeburt von Betty Krohn. Seit August 2005 erhalten alle Mehrlingsgeburten des Klinikums Südstadt eine Jahreskarte vom Zoo. „In anderen Fällen bekommt der Zoo eine Patenschaft von Unternehmen angeboten, jetzt sollen die drei Jaguarkinder symbolisch eine übernehmen“, erklärt Nagel. Betty Krohns Töchter Lea, Lara und Lilly können sich ebenso über Fotos der wenige Monate zuvor geborenen drei „Kätzchen“ Keme, Kaya und Kachina freuen. „Wir hoffen, dass ihnen die Vitalität der Jaguare mitgegeben wird“, sagt Birger Birkholz, stellvertretender Verwaltungsdirektor des Klinikums Südstadt. ... Kleine wie auch große Kinder sind am Sonntag, 3. Juni, bestens im Zoologischen Garten aufgehoben. Unsere Zeitung veranstaltet zusammen mit dem Tiergarten ein Kinderfest auf dem Reitplatz vor der Elefantenlodge. In einer „Super-Soccer-Anlage“ sind die kleinen Fußballer während des Spiels nur durch Bungeeseile befestigt. Hierbei ist extra viel Ballgefühl und Teamgeist gefragt. Torwandschießen darf da natürlich nicht fehlen. In der Hüpfburg kann zudem ausgiebig getobt werden.

Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Kinderfest im Leipziger Zoo
Eine Riesenparty für Kinder startet am Freitag, 01. Juni, im Leipziger Zoo. Alle Kinder, die mitfeiern wollen, zahlen nur den halben Eintrittspreis. Und am Pinguingehege liest sogar der Autor Dr. Boris Culiik selbst aus dem "Was-ist-Was"-Buch über die gefiederten Südpolbewohner vor und beantwortet alle Fragen der Kids. Die Lesungen finden um 11 und um 14 Uhr statt. Im Anschluss bekommen die kleinen Zuhörer ein Gratis-Eis. Um 12.30 und 15:30 gibt es Aktobatik mit dem Duo Amarizias und dem dem Kinderzirkus „Schnudellwapp“. Lieder, Puppen und Geschichten präsentieren Gösta & Willi um 14.30 und 16 Uhr auf dem Vorplatz des Aquariums. Und vor dem Robbengehege beginnt eine tierische Schnitzeljagd durch den Tiergarten, bei der es tolle Preise zu erhaschen gibt.

Super Sonntag Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Westerhausen. Es steigt am 3. Juni ab 10 Uhr und wird bereits zum neunten Mal organisiert. Der gastgebende Tierparkförderverein rechnet bis gegen 16.30 Uhr wie in den Vorjahren am besucherstärksten Tag der 1974 eröffneten Anlage mit mehr als 2 000 Gästen. ... Während die Tiershow „Papagei&Co“ (11 Uhr), der Frühschoppen mit Blasmusik (10 bis 13 Uhr) sowie die märchenhaften Darbietungen des „Kinder- und Jugendtheater Thale“ (14 und 15.30 Uhr) für Unterhaltung sorgen, freut sich das Gemeindeoberhaupt auf die Inbetriebnahme der neuen Teichanlage. ... „Die große Felsenlandschaft samt Wasserfall und Pumpe bilden die natürliche Filterung für den benachbarten großen Teich“, erläutert der Bürgermeister. Neben der Gestaltung der Festwiese mit Grillplatz träumt Heintzes von einer artgerechten Erdmännchenanlage. Damit sein größter Wunsch für den Tierpark Wirklichkeit wird, sammelt er seit Monaten Ideen in anderen Tierparks.

Kölner Wochenspiegel - Dienstag, 29. Mai 2007
Wildpark Dünnwald feiert großes Jubiläum
Am 3. Juni hält der Wildpark ab 11 Uhr ein "tierisches" Vergnügen für die Besucher bereit. Das diesjährige Wildparkfest, verspricht Revierförster Jonas Schreibweis, wird besonders groß und abwechslungsreich. Grund für diesen Aufwand ist das 50-jährige Jubiläum der Freizeiteinrichtung. "An welchem Tag des Jahres 1957 die ersten Gatter mit Tieren eröffnet wurden, lässt sich wegen fehlender Unterlagen nicht mehr feststellen", musste Jonas Schreibweis zwar eingestehen, doch sein Tierpfleger Rolf Everhartz, seit 28 Jahren hier tätig, weiß noch genau, wie es hier früher ausgesehen hat.

HNA.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Drei Jahre Nationalpark
Vor drei Jahren richtete das Land Hessen im ehemaligen Waldschutzgebiet den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Eine Bilanz dieser ersten Jahre wird Staatsminister Wilhelm Dietzel am Sonntag, 3. Juni, zum Auftakt des Nationalparkfestes ziehen. Das Fest findet von 10 bis 18 Uhr am Wildpark Edersee statt. Der Eintritt in den Park ist an diesem Tag frei. Für die Besucher wird am Sonntag ein regionaler Bauernmarkt vorbereitet. Anbieter aus der Region präsentieren die Vielfalt und Qualität der Produkte aus der Nationalparkregion. Und sie sorgen gemeinsam mit der SG Wesetal an diesem Tag auch für die Bewirtung der Gäste. Für die jungen Besucher hat das Nationalpark-Team Bastel- und Malaktionen vorbereitet. Es gibt Lesungen mit Tiergeschichten sowie das Familienspiel "Wasser des Lebens". Kinder können sich zudem als Tiere schminken lassen. Ein Höhepunkt des Festes soll eine Nationalparkrallye werden: An 20 Stationen sind unter anderem Fragen zu beantworten, Rätsel zu lösen und Geschicklichkeitsspiele für die gesamte Familie zu absolvieren. Jeder, der mitmacht, erhält ein Andenken.

Holsteinischer Courier - Dienstag, 29. Mai 2007
Raubvögel hautnah im Tierpark
Ein kollektiver Schrei gellt über die Wiese im Tierpark Neumünster. Haarscharf fliegt der Adler über die Köpfe der Zuschauer hinweg. In den Ohren klingt noch der kräftige Flügelschlag und der Lufthauch des mächtigen Vogels ist noch im Nacken zu spüren, da ist der Adler schon wieder auf dem Handschuh von Falkner Dietmar Damm gelandet. Die Flugschau mit den großen Greifvögel ist am Pfingstwochenende die Attraktion im Tierpark Neumünster. ... Vor allem der zweijährige Seeadler ist ein prächtiger Anblick. Mit angewinkeltem Kopf schielt der Adler von Damms Handschuh aus ins Publikum hinein. Dann "mantelt" er, breitet den Flügel um den Fleischbrocken. Das mache der Vogel, um das Futter vor anderen Greifvögeln abzuschirmen, erklärt Damm. Nun schlingt der Adler die Belohnung hinunter. ... Hauke Friederichs Die nächste Greifvogelschau im Tierpark ist am 3. Juni um 11.30 und 16.30 Uhr. Mehr Informationen unter: www.greifvogelzentrumsh.de

Juraforum.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor demWildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier werden sollte - denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem Maskottchen einechter Löwe Pate.



Nachwuchs 

Westdeutsche Allgemeine Donnerstag, 24. Mai 2007
Gorilla-Nachwuchs im Zoo Münster - Mutter und Junges wohlauf
Nachwuchsfreuden im Allwetterzoo Münster: Gorilla-Dame »Gana« hat ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Jungtier und Mutter seien wohlauf, teilte der Zoo am Donnerstag mit. »Gana« kümmere sich liebevoll um den Neuankömmling, verzichte aber dafür auf zu viel Kontakt zu anderen Mitgliedern der Affen-Großfamilie. Vater »N'Kwango« fühle sich deshalb etwas vernachlässigt und turne auffallend ausgelassen durchs Gehege. Bereits im vergangenen Jahr hatte es im Allwetterzoo Münster Gorilla-Nachwuchs gegeben. Das Junge von Mutter »Changa-Maidi« war allerdings im Alter von fünf Monaten bei Eifersuchts-Rangeleien im Gehege getötet worden.

Märkische Oderzeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Heidelberger Kinderärzte retten schwer krankes Gorillababy
Ein schwer krankes Gorillababy haben Kinderärzte der Heidelberger Universitätsklinik erfolgreich behandelt. "Kiki" war vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren worden, wie der Zoo und die Klinik mitteilten. Als die Ärzte Ende April in den Zoo gerufen wurden, sei "Kiki" völlig ausgetrocknet gewesen: "Sie hatte nach der Geburt wohl viel zu wenig Milch zu sich genommen und zeigte kaum noch Lebenszeichen." In einer provisorischen Intensivstation im Zoo musste das Tierbaby einen Tag lang künstlich beatmet werden, später zog sich "Kiki" eine schwere Lungen- und Darmentzündung zu und konnte tagelang nichts essen. "Die Intensivbehandlung bei "Kiki" lief wie bei einem normalen Baby ab", heißt es in der Mitteilung. Inzwischen trinke das Gorillamädchen fleißig aus der Flasche und könne auch am Babyschnuller saugen.

Ärzte Zeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Schwule Flamingos werden Eltern
Zwei schwule Flamingos, die bereits seit sechs Jahren ein Paar sind, haben jetzt ein Küken adoptiert, das von seinen eigentlichen Eltern noch im Ei brütend verlassen worden ist. Carlos und Fernando, Attraktionen eines Wildgeheges in Slimbridge in der englischen Grafschaft Gloucestershire, waren so verzweifelt, miteinander keine Familie gründen zu können, dass sie schon fremde Eier aus anderen Nestern gestohlen hatten. Als eines der Flamingo-Nester im Gehege verlassen vorgefunden wurde, beschlossen die Parkverantwortlichen, das dort zurückgelassene Ei in einem Inkubator auszubrüten. Das Küken wurde sodann in eine gut erhaltene Eischale gepackt und ins leere Nest der schwulen Flamingos gelegt. Als diese das präparierte Ei später entdeckten, brüteten sie so lange darüber, bis das Küken ein zweites Mal schlüpfte. Seitdem sind Carlos und Fernando stolze Pflegeeltern der kleinen Waisen.

RZ online Dienstag, 29. Mai 2007
Wilde Tiere in der Eifel: Löwennachwuchs im Eifel - Zoo
Im Eifel-Zoo in Pronsfeld können Besucher in diesem Frühsommer drei kleine Löwenjungen bewundern. Der Nachwuchs von Löwin Clara und Vater Clarence sei vor knapp einer Woche geboren worden, sagte Zoo-Besitzer Hans Wallpott am Dienstag. Im Zoo leben nun insgesamt neun Löwen. Clara und ihre drei Jungen seien aus Sicherheitsgründen von der Löwengruppe mit Männchen Clarence an der Spitze getrennt worden, sagte Wallpott. Das Geschlecht der Kleinen wisse man noch nicht. In den 38 Jahren seit der Gründung des Zoos seien dort in den Löwengehegen 45 Jungtiere geboren worden. Der Eifel-Zoo ist 30 Hektar groß und beherbergt 60 Tierarten.

Oberberg Aktuell - Dienstag, 29. Mai 2007
Tierisch viel Nachwuchs
Der Affen- und Vogelpark Eckenhagen kann sich in diesem Jahr nicht nur über reichlich Nachwuchs bei Gänsen, Enten und Hühnern freuen. Auch kleine Fohlen, Zwergziegenjunge und die kleinen Totenkopfaffen begeistern die Besucher. Im drittgrößten Vogelpark Deutschlands mit seinen über 1000 gefiederten Bewohnern, geht es gerade zu wie in einem Kindergarten – für Tiere. Wohin die Besucher auch Blicken, überall ist der kleine Nachwuchs unterwegs. ... Besonderes Highlight ist aber wohl der Nachwuchs der Totenkopfaffen, die von Groß und Klein ohne trennendes Gitter bestaunt werden können.

Hamburger Abendblatt Sonntag, 27. Mai 2007
Wildpark Schwarze Berge: Schwarzstorch-Nachwuchs
Der Schwarzstorch ist vom Aussterben bedroht und Menschen schon unbekannt. Der Wildpark Schwarze Berge beteiligt sich am europäischen Erhaltungszuchtprogramm der Tiere. Seit 1997 lebt ein Paar Schwarzstörche im Wildpark. Seitdem hat das Paar auch jährlich gebrütet, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Tierpfleger haben in diesem Jahr aus dem aus fünf Eiern bestehenden Gelege zwei entnommen, um sie im Brutkasten auszubrüten. Erst schlüpften zwei Küken. Als diese nun den Schwarzstorcheltern in ihr Nest gelegt werden sollten, erwartete die Tierpfleger eine freudige Überraschung: Von den verbliebenen drei Eiern war nur noch eins da und zwei weitere muntere Küken waren geschlüpft. Nun bleibt zu hoffen, dass die Eltern ihren Pflichten nachkommen.

PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Pflegefall im Frack
Vorsichtig schauen Lilly und Billy um die Ecke, wagen sich aber keinen Schritt vor. Die kleinen Pinguine reißen die Schnäbel auf und verlangen lautstark nach Futter. «Na, kommt her. Ihr dürft euch gerne bewegen», sagt Priska Hennig-Lippe und lockt mit Sprotten. Die 39-Jährige ist Pflegerin im Osnabrücker Zoo und ein Ersatzmutter für die jungen Humboldt-Pinguine. Denn die richtigen Eltern sind kurz nacheinander gestorben. «Das sind gute Esser, das klappt hervorragend», sagt die Pflegerin. Und tatsächlich ist der Hunger dann auch größer als die Vorsicht. Lilly und Billy watscheln langsam heran - direkt auf die kleinen Sprotten in den Händen der Pflegerin zu. ... Grundsätzlich sei es das Ziel jedes Zoos, dass die Jungen von den Tiereltern aufgezogen werden und nicht von menschlichen Ersatzeltern. Auf den Menschen geprägt sind Lilly und Billy dennoch nicht. Schließlich verbrachten sie einen Teil ihrer Kindheit bereits in der Pinguin-Gruppe. «Wir haben nicht gemerkt, dass sie die Eltern vermissen», sagt Hennig-Lippe. In ein bis zwei Monaten dürfen die beiden endlich zu den anderen Pinguinen. Und danach wird sich auch herausstellen, ob Lilly und Billy tatsächlich Weibchen und Männchen sind. Denn, so die Zoodirektorin: «Wir wissen das Geschlecht noch nicht. Das wird später erst per DNA-Test ermittelt.»

Naumburger Tageblatt Mittwoch, 23. Mai 2007
Zuchterfolg bei seltenen Blaukopfaras im Magdeburger Zoo
Dem Magdeburger Zoo ist erstmals die Zucht von Blaukopfaras gelungen. Die beiden Papageiküken haben sich nach Angaben des Zoos vom Mittwoch im Vogelbrutkasten gut entwickelt. Es handele sich um einen besonderen Zuchterfolg, der nur selten gelinge. Im Magdeburger Zoo ist es die erste Nachzucht von Blaukopfaras. Die Papageien leben an den Rändern der tropischen Wälder Südamerikas in bis zu 1600 Meter Höhe. Sie werden bis zu 41 Zentimeter groß und 250 Gramm bis 300 Gramm schwer.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
Gefiederter Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es bei den Weißbrauen-Röteln und den Grünflügelaras erstmalig Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang es, bei den Röteln, die nur in wenigen deutschen Zoos gehalten werden, ein Zuchtpaar zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte Mitte Mai und ist nun zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle im Tropenhaus unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld, auch beobachtet werden kann. Eine Papageienschönheit ist er momentan noch nicht, der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen Tagen die ersten Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade erst zu öffnen. Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern intensiv betreut und ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht zu sehen. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken gab es weiteren Nachwuchs, denn ein zweites Jungtier wurde geboren.

sz-online - Freitag, 25. Mai 2007
Ich werde mal ein schöner Ara
Nackt, blind und putzig sitzt der kleine Ara in seinem Nestkasten, wo er rund um die Uhr von seinen Eltern betreut wird. Dass aus ihm einmal ein Grünflügelara - und damit eine Papageienschönheit - werden soll, ist dem Küken noch nicht anzusehen. Doch im Tierpark freut man sich mächtig über den Nachwuchs. In einigen Tagen werden ihm die ersten zarten Federchen wachsen und die Augen sich weiter öffnen. Schon besichtigen kann man ein weiteres Küken: den Nachwuchs der Weißbraun-Röteln, der nun im Tropenhaus herumfliegt.

Mitteldeutsche Zeitung Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Magdeburg: Estrella und Kaspar treffen sich zu bärigem Sex
Ein Jahr nach der Geburt eines Großen Ameisenbären im Magdeburger Zoo können die Mitarbeiter nun erneut auf einen solch seltenen Zuchterfolg hoffen. «Die Tiere wurden bereits zusammengeführt», sagte Zoo-Sprecherin Regina Jembere auf Anfrage. In den vergangenen Jahren hatten Weibchen Estrella und Männchen Kaspar regelmäßig für Nachwuchs gesorgt. Dabei sind beim Großen Ameisenbär Geburten in Zoos sehr selten. Weltweit werden hier jährlich nur 25 bis 30 Tiere, europaweit sogar nur drei bis sechs Tiere geboren.

Märkische Oderzeitung Freitag, 25. Mai 2007
Nachwuchs bei den Gibbons
Zwei tiefschwarze Äuglein blicken aufgeweckt in die Welt. Sie gehören zu dem frisch geborenen Affenbaby, das erst vor wenigen Tagen von Gibbondame Nam Katje im Eberswalder Zoo geboren wurde. Die frisch gebackene Affenmutti klettert bereits wieder im Gehege umher. Das Kleine hat sich ganz eng an ihr weiches Fell geschmiegt. Festgeklammert an der Brust der Mutter, die Zitzen in Reichweite, scheint es dem Äffchen gut zu gehen. Auch die anderen Artgenossen im Gehege scheinen sich mit dem Nachwuchs angefreundet zu haben. ... Die Familie des Neugeborenen gehört zu den Gelbwangen-Schopfgibbons. Während die Männchen schwarz gefärbt sind, erhalten die Weibchen ab der Geschlechtsreife ihr charakteristisches hellgelbes Fell. In der selben Färbung kommen auch die Babys zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht. Entsprechend stolz zeigt sich Zoodirektor Bernd Hensch über den Zuchterfolg: "Das gibt es nicht so häufig zu beobachten."

Oberberg 24 - Donnerstag, 24. Mai 2007
Nachwuchs im Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Der Affen- und Vogelpark im Heilklimatischen Kurort Eckenhagen beheimatet mehr als 1000 Vögel in 150 Arten. Im Affental lassen sich Berberaffen und Totenkopfäffchen bestaunen. Zurzeit fasziniert der tierische Nachwuchs die Besucher im Park. "Bei unseren gefiederten Freunden ist einiges los. Neben Graugans- und Hausgansküken kann man auch Enten- und Hühnerküken bei ihren ersten Schwimmversuchen zuschauen“, so Betreiber und Ornithologe Dr. Werner Schmidt. Eine weitere Attraktion sind die Storchjungen, die laut klappernd ihr Essen einfordern. Doch auch die Totenkopfaffen präsentieren gerne ihren Nachwuchs. Ohne trennendes Gitter können die Besucher das Familienleben der kleinen Äffchen beobachten. Im Streichelzoo freuen sich Ponyfohlen und Zwergziegenjunge über viel Zuneigung. Neu im Park angesiedelt wurde eine Familie von Kamerunschafen.

Hamburger Abendblatt - Freitag, 25. Mai 2007
Babyboom im Wildpark
Sind die niedlich: Im Wildpark Lüneburger Heide ist in diesen Tagen jede Menge Nachwuchs zu bestaunen. So erobern derzeit neben kleinen Zicklein, Wildkatzen und Nasenbären besonders die verspielten Präriehund-Babys die Herzen der Besucher im Sturm. Mit ihrem eher plumpen Körper, den kurzen Beinen und einem kurzen Schwanz erinnern die Präriehunde an Murmeltiere. Sie leben gewöhnlich in der Prärie Nordamerikas, und ihr Warnruf erinnert an das Bellen von Hunden - daher der Name dieser süßen Wildpark-Stars.

Märkische Allgemeine - Freitag, 25. Mai 2007
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke zieht die Wolfskinder Kira und Lara auf
Ruck, zuck leert Kira das Fläschchen. Eigentlich sollte sie sich den Inhalt mit Schwesterchen Lara teilen. Tierparkleiter Wilhelm Lüdke freut der gesunde Appetit der Wolfskinder. Die beiden Kuscheltiere, die nicht weniger niedlich sind als Bär Knut im Berliner Zoo, weilen seit Dienstag in Perleberg. Gestern stellte Wilhelm Lüdke die neuen Tierparkbewohner der Öffentlichkeit vor. Nacheinander krabbeln die beiden aus der Katzenbox, in der sie schlafend die Zeit verbringen. Alle vier Stunden – auch nachts – reicht Wilhelm Lüdke das Milchfläschen. In etwa zwei Wochen, so schätzt der Tierparkleiter, können die Kleinen zu fester Nahrung übergehen. Dann steht Fleisch auf der Speisekarte. Kira und Lara kamen am 8. Mai im Wildpark Schorfheide auf die Welt. Insgesamt wurde dort 13 Junge geboren. ... Wahrscheinlich im August werden die beiden weiblichen Tiere mit dem Rudel im Wolfsgehege zusammengebracht. Dass es dabei Probleme geben könnte, befürchtet Wilhelm Lüdke nicht. Die Jungtiere würden eher Beschützerinstinkte bei den älteren Tieren wecken. Dann werden auch die Besucher die Neuen zu Gesicht bekommen.

20minuten - Donnerstag, 24. Mai 2007
Wegen Füchsen: Ziegen werden umquartiert
Neuster Publikumsliebling im Dählhölzli ist das Waldrentier Tula, welches vergangene Woche zur Welt gekommen ist und nun die Umgebung erkundet. Bei den Waldrentieren handelt es sich um eine bedrohte Rentier-Unterart aus den Wäldern Finnlands und Teilen Russlands. Für Entzücken bei den Besuchern sorgen auch viele andere Tierbabys: So gab es unter anderem bei den Steinkäuzen, Alpengämsen, Rothirschen und Mufflons Nachwuchs.

Freizeit Ratgeber - Donnerstag, 24. Mai 2007
Kamelnachwuchs im Erlebnispark Schloss Thurn
Der Erlebnispark Schloss Thurn in Heroldsbach bei Forchheim hat Nachwuchs bekommen. Der kleine Omar, ein Kamelbaby, schnupperte am 13. Mai um 7.25 Uhr die erste fränkische Luft. Im Beisein seiner Mutter und mit Hilfe des Tierpflegers Otmar Wölker wurde er in seinem Gehege geboren. Nach nur zehn Tagen ist der Kleine inzwischen schon so munter dass er nun auch mit den ersten Besuchern Kontakt aufnehmen kann. Benedikt Graf Bentzel: „ Zum ersten Mal wurde in Schloss Thurn ein Kamelbaby geboren. Es ist wunderbar, wenn hier in Park ein neues Lebewesen das Licht der Welt erblickt. Omar fühlt sich sichtlich wohl: Er macht schon kleine Sprünge, „lacht“ dabei und genießt das schöne Wetter im Beisein seiner Mutter.



Knut

PR-Inside.com - Mittwoch, 30. Mai 2007
Skandal: Braunbären leiden noch immer unter Knut-Gaff-Show
Tierrechtler Frank Albrecht, kritisiert in seiner heutigen Pressemitteilung, die unveränderte Haltungssituation der Braunbären und Wölfe im Zoo Berlin. So dürften die Braunbären, während der Knut-Gaff-Show (ca.9.00 - 15.30 Uhr), noch immer nicht auf ihre Außenanlage und müssten nur im Innengehege ausharren. Zudem sei immer nur ein Braunbär nach der Show auf der Anlage zu sehen, obwohl es insgesamt drei Bären sein müssten. 'Seit meiner Anzeige am 03.05.2007, hat sich nichts für Braunbären und Wölfe geändert. Das ist ein riesiger Skandal.', so Albrecht kritisch. 'Das Tierschutzgesetz und die Leidlinien des Säugetiergutachtens fordern die volle Nutzung des Außengeheges, deren Größe im Gegensatz zu den wirklichen Bedürfnissen eines Bären, eh schon mehr als lächerlich sind. Scheinbar habe die Staatsanwaltschaft noch das Veterinäramt bisher nichts unternommen um diese tierschutzwidrigen Verhältnisse zu beenden. Der Zoo und die Behörden wollen offenbar diesen Missstand aussitzen, bis Knuts eigene Anlage fertig ist. Das darf und kann nicht sein.' ... 'Dass sich trotz meiner Anzeige im Zoo nichts getan hat zeigt aber auch, wie ernst die Einhaltung des Tierschutzes im Zoo Berlin genommen wird und wie groß das Engagement des Zoos ist, wenn es um mehr Bewegungsfreiheit für die Zooinsassen geht, um u.a. Verhaltensstörungen zu verhindern.', so Albrecht abschließend. 'Wen wundert es eigentlich noch, wenn stundenlang (14 Std.!!!) angekettete Elefantenmütter (TP Berlin) ihre Babys nach der Geburt tot trampeln wollen, ein Moschusochse seine Wärterin tötet oder ein fehlgeprägter Gorilla Menschen angreift und verletzt? Aggressionen, Flucht und Angriffe sind das Ergebnis von Tierquälerei.' ... Albrecht überlege sich weitere behördliche und rechtliche Schritte um die skandalösen Zustände bei Braunbären und Wölfen endlich zu beenden.

taz NRW - Donnerstag, 24. Mai 2007
"Knut-Berichte verblenden die Menschen"
Herr Gaertner, der Tierpark Recklinghausen hat Affen an ein Versuchslabor abgegeben. Ist das ein Skandal?
Rainer Gaertner: Ein Tierpark dient eigentlich dazu, Arten zu erhalten. Wenn er Tiere abgibt mit dem Wissen, dass diese gequält und getötet werden, ist das empörend. Ich kenne nur einen vergleichbaren Fall aus den Achtzigern aus dem Zoo Hagebeck. Was oft vergessen wird: Die meisten Tierparks werden aus öffentlichen Mitteln finanziert und da hat der Bürger ein gehöriges Mitspracherecht.
Die "Bild" skandalisiert den Fall und klagt alle Tierfolterer der Welt an. Freuen Sie sich über diesen Mitstreiter?
Sicherlich. Die Öffentlichkeit muss mal wieder aufgerüttelt werden. In den 80er und 90er Jahren wurde viel berichtet über Tierversuche und über die mangelnde Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen. Die Recklinghäuser Affen sind nur die Spitze des Eisbergs: Über 10.000 Affen werden im Jahr von der EU für Versuche geopfert - vielfach aus Wildfängen, zum Beispiel aus Mauritius. Die werden auf bestialische Weise eingefangen, unter quälerischen Bedingungen transportiert, um hier in den Labors zu landen. Das prangern wir an. Auch weil die Versuche vielfach nur eine Alibifunktion haben. ...
Inwiefern hilft der derzeitige Hype um den Eisbären Knut den Tierschützern?
Die Aufmerksamkeit der Bürger auf bestimmte symbolträchtige Tiere ist an sich nicht schlecht. Auf der anderen Seite verblendet diese Art der Berichterstattung die Menschen. Sie laufen dann in den Tierpark und sehen nur das, was sie sehen wollen. Dabei werden die Tiere in den Zoos zum Teil tierschutzwidrig gehalten. Wenn sich daran in den letzten Jahren überhaupt etwas verbessert hat, dann vor allem wegen der kritischen Öffentlichkeit. Der Bürger kann schon etwas tun - auch gegen Tierversuche: Wenn er sich als kritischer Patient zum Beispiel der sanften Alternativmedizin bedient.

Berliner Morgenpost - Sonntag, 27. Mai 2007
"Ein Eisbär als Skulptur wäre toll"
Der Münchner Künstler Hansjörg Wagner schuf vor 31 Jahren den tonnenschweren Berliner Eisbärenbrunnen. Jetzt hat er Knut im Zoo der Hauptstadt porträtiert. In Schwabing entstanden aus den Skizzen die Bleistiftzeichnungen des kleinen Medienstars. Mit schnellem Strich zeichnet der Künstler den kleinen Eisbären Knut in sein Skizzenbuch. Neben ihm schieben sich Schaulustige und Journalisten am Eisbärengehege im Berliner Zoo vorbei und machen Fotos. "Er ist kein Kuscheltier, sondern ein junges Raubtier. Das macht den Reiz aus, ihn zu zeichnen", sagt Hansjörg Wagner. Der Münchner Maler hat eine enge Beziehung zum Berliner Zoo und seinen Eisbären. Er gestaltete schon 1986 den großen Eisbärenbrunnen, der in der Mitte der Anlage thront. Jetzt, mehr als 30 Jahre danach, hat er den jungen Eisbären porträtiert. ... Bei allen Ehrungen, einer Stilrichtung zuordnen lässt sich Hansjörg Wagner nicht. "Ich lasse mir kein Etikett verpassen", sagt er. Allenfalls eines sagt er dazu: "Gegenstandslose Kunst ist für mich oft wesenslose Kunst." Wagner will zeigen, was er als Künstler gesehen hat. "Der Anfang ist leicht, ich habe das Werk ja im Kopf. Schwierig ist es, das Werk als vollendet zu sehen", sagt er und streicht über die Plastik des Eisbärenbrunnen. Dann lächelt er plötzlich und sagt: "Ein kleiner, schöner Marmorstein, und auch aus Knut würde eine schöne Skulptur."

ka-news.de - Freitag, 25. Mai 2007
Knut-Kunst aus Karlsruhe Offizieller Partner des Berliner Zoos
Die weltweite Begeisterung für den (nicht mehr ganz so) kleinen Eisbären Knut hat die traditionsreiche Majolika Kunstmanufaktur in Karlsruhe dazu inspiriert, zwei Keramik-Eisbärbabys mit Knut-Beschriftung zu entwickeln (ka-news berichtete). Nach Gesprächen mit dem Zoo Berlin ist es der einzigen Keramikmanufaktur Deutschlands nun gelungen, offizieller Partner des Hauptstadt-Zoos zu werden und eine Lizenz für das Label "Respect Habitats. Knut" zu erhalten. ... Ein Teil der Verkaufserlöse kommt dem Umweltprojekt des Zoo Berlin "Respect Habitats. Knut" zugute. Das Label, erläutert Uhlich, stehe für das Spannungsfeld von Klimakatastrophe und bedrohten Lebensräumen auf der einen Seite und der Hoffnung auf den Erhalt von lebensnotwendigen Bedingungen auf der anderen Seite. "Der respektvolle Umgang mit den Lebens- und Wirtschaftsräumen dieser Erde verlangt neue wirtschaftliche, politische und kulturelle Denkweisen und konkrete Mechanismen. Knut kann dabei helfen, verschiedene Beteiligte und Interessen zu vereinen", ist das Vorstandsmitglied des Zoo Berlin überzeugt.

Berliner Morgenpost - Freitag, 25. Mai 2007
Zoo plant Film über Knut - Verhandlungen mit Produktionsfirmen
Der Berliner Zoo plant einen Film über seinen Publikumsliebling Knut. Der Zoo will dabei alle Möglichkeiten offen lassen, es steht noch nicht fest, ob es eine Dokumentation oder ein Spielfilm wird. Wie der kaufmännische Direktor Gerald R. Uhlich am Freitag sagte, wird zunächst noch mehrere Wochen mit Produktionsgesellschaften verhandelt. Er dämpfte aber die Hoffnungen auf einen baldigen Kinofilm über den kleinen Eisbären - der mittlerweile mit 20 Kilo gar nicht mehr so klein ist.

Berliner Morgenpost - Donnerstag, 24. Mai 2007
Knut bekommt hohen Besuch
Der amerikanische Bestseller-Autor Craig Hatkoff hat für Knut-Fans ein neues Kinderbuch-Vergnügen vorbereitet. Ein reichlich mit Fotos illustriertes Buch über den längst weltberühmten Eisbär-Nachwuchs ist schon fertig, in der nächsten Woche soll es gedruckt werden. In die deutschen Geschäfte komme es dann "so schnell wie möglich", sagte der Autor am Donnerstag bei einem Knut-Besuch im Berliner Zoologischen Garten. Craig Hatkoff ist vom Erfolg der Publikation fest überzeugt. Knut sei "eine geborene Berühmtheit", und seine Geschichte findet er "einfach erstaunlich". Hatkoffs Buch "Kleines Nilpferd-große Freundschaft", das er zusammen mit seiner kleinen Tochter verfasste, hat ein weltweites Echo gefunden. Auf deutsch soll es im Juni erscheinen.




Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Ältestes Nashorn der Welt gestorben
Ein trauriger Tag für den Augsburger Zoo: Am frühen Mittwochmorgen ist Nashorn "Toto" eingeschläfert worden. Der gesundheitliche Zustand der 46-jährigen Nashorn-Kuh hatte sich über Pfingsten dramatisch verschlechtert. Die Tierärzte sahen keine Alternative zum Einschläfern. "Toto" war das letzte Nashorn im Augsburger Zoo - und das wahrscheinlich älteste der Welt. ... Die Nashornhaltung im Augsburger Zoo ist damit zunächst vorbei, allerdings ist der Baubeginn für das neue Haus, das im Anschluss an die Paviananlage entsteht, für den 11. Juni fest geplant. "Toto" hätte ihren Lebensabend aber noch in der alten Anlage verbringen können. In das neue Haus soll dann eine junge Gruppe Breitmaulnashörner einziehen und auf dem Afrika-Panorama zusammen mit den Watussirindern, Kamerunschafen und Rappenantilopen die Freianlage nutzen.

HL-live - Mittwoch, 30. Mai 2007
Tiger gegen den Amtsschimmel machtlos
Im April 2006 nahm der Lübecker Tierpark zwei Tiger auf, die in einem erbärmlichen Zustand in Frankreich in einem Zirkuswagen vegetierten. Von den Behörden gab es ein Bleiberecht von einem Jahr. Jetzt sollen die Tiere weg. Da es niemanden gibt, der sie aufnehmen will, kommen sie jetzt in ein Tierheim mit wesentlich schlechteren Bedingungen, obwohl der Tierpark sie gerne weiter pflegen würde. Natascha und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Die "Foundation Brigitte Bardot" hat nach einer neuen Bleibe für die Tiger gesucht. Niemand möchte sie aufnehmen. Freie Kapazitäten hat nur das Tierheim in Rüsselheim. Dort steht ein wesentlich kleineres Gehege als in Lübeck zur Verfügung. ... Der Inhaber des Lübecker Tierparks Günther Lehmensiek kämpft jetzt mit einem Anwalt für die Tiger. Unterstützung bekommt er aus der Politik: Stadtpräsident Peter Sünnenwold und Susanne Kasimir, Leiterin des Büros der Bürgerschaft, hatten vergangenes Jahr die Patenschaft für die beiden Tiere übernommen.

Wochenanzeiger Herford - Dienstag, 29. Mai 2007
Zwergotter-Pärchen genießt asiatische Teichanlage
Verwandten, die tagaktiven Kurzkrallen- oder Zwergotter. Anfangs waren sich die Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob die Zusammengewöhnung klappen würde. Schließlich handelt es sich bei dem Männchen um eine Nachzucht aus dem Zoo Köln, das Weibchen wurde in Düsseldorf geboren. Die Befürchtung lag also nahe, dass die traditionell gepflegte Antipathie sich auf die beiden Zwergotter übertragen könnte und sich der Kölner und die Düsseldorferin nicht vertragen würden Aber manchmal sind Tiere eben schlauer als Menschen. Ein Fauchen, ein tiefer Blick in die Augen und seitdem sind “Ambu” und “Hahima” unzertrennlich. Vor Ankunft der Zwergotter gestalteten die Tierpfleger mit Liebe zum Detail die Außenanlage zu einer natürlichen asiatisch anmutenden Teichlandschaft um, die Ambu und Hahima mittlerweile komplett erobert haben.

Super Sonntag - Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Halles Zoogänger konnten gestern gar nicht genug davon bekommen. Hoch über den Köpfen von Mafuta, Sabi und Abu sahen sie zu, wie Sabi im neuen Elefantengehege die starke Frau gab und mit Ästen, Steinen und sogar Baumstämmen um sich warf und Söhnchen Abu, wenn er allzu aufmüpfig wurde, mit einem blitzschnellen Scheinangriff in die Flucht schlug und so eindeutig klar machte: Du bist hier noch lange nicht der Boss! Die beinahe tropischen Temperaturen schienen den Dickhäutern dabei fast nichts auszumachen. Schließllich trafen sich Mutter und Sohn dann doch noch beim gemeinsamen Schlammbad, ehe das Training der afrikanischen Steppenelefanten begann. Und siehe da: Die Elefanten, die noch bei ihrem Umzug aus dem Tiergarten Schönbrunn bei Wien bzw. aus dem Tiergarten Berlin als äußerst gefährlich galten, lassen sich inzwischen für ein paar leckere Äpfelchen zu ein paar kleinen Kunststückchen hinreißen. Und das, obwohl die Afrikaner unter den Dickhäutern (immerhin die größten Landsäugetiere der Erde) als echte Sensibelchen gelten. Nicht genug bekommen konnten die Zoogänger natürlich auch von der ganzen Affenbande im Zoo. Ob von unentwegt tobenden Totenkopfäffchen, den sich liebevoll gegenseitig lausenden Rothandtamarinen oder den nachdenklich in die Welt schauenden Schimpansen.

sueddeutsche.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Verregnete Ferien Je nässer, desto besser
Im Grunde gibt es nur eine Witterung, bei der ein Besuch im Tierpark Hellabrunn halbwegs erträglich ist: bei strömendem Regen. Denn erstens ist es dann möglich, sich anders als ausschließlich im Uhrzeigersinn in einer Masse schwitzender, eislutschender, elefantenfixierter und hysterisch kreischender Familien durch den Park zu bewegen. Zweitens gewinnen Regenbesucher neue Einblicke in das aufregende Tierleben. Anders als bei Sonnenschein, wenn die vierbeinigen Freunde meist schlapp herumhängen, entwickeln sie im Regen erfreuliche Aktivität: Die Wasserschweine pritscheln glücklich in ihrem Becken herum, die Flamingos wechseln ekstatisch vom einen Bein auf das andere, selbst der sonst etwas zurückhaltende Tapir schnorchelt froh durch sein Gehege. Und für unseren Zweijährigen ist der Regenzootag sowieso das Höchste; vor allem deshalb, weil er in seinen Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste springen kann. Auf die Frage, welches Tier ihm am besten gefallen habe, denkt er kurz nach und sagt: ,,Ich glaube, der Affenstorch.‘‘ Jede Wette, dass der sich bei schönem Wetter nicht hätte blicken lassen.

Freie Presse - Dienstag, 29. Mai 2007
Schweinetrubel: Eber Bambam nimmt’s gelassen
Ein waschechter Filmstar hat sich am Sonntag beim Tiergartenfest in Aue die Ehre gegeben. Dass 13 Wochen alte Minischwein Bambam, bekannt aus der VOX-Sendung „Tierisches Wohnzimmer“, präsentierte sich vor etwa 4000 Besuchern erstmals als neuer Bewohner im Zoo der Minis. Am Freitag hatte Tiertrainerin Nicolle Müller das rosa Tier in die Obhut der Tierpark-Chefs Bärbel und Christian Schroller gegeben.Aufregung war dem kleinen Eber trotz des Rummels um seine Person nicht anzumerken.

Lampertheimer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Auch diesmal kein Glück mit dem Wetter Das Pfingstfest im AZ ...
Sie hatten vor, an diesem Montag ein Pfingstfest zu feiern, doch auch dieses Mal machte der Wettergott den Mitgliedern des AZ-Vogelparks einen Strich durch die Rechnung. Somit war es die mittlerweile dritte Veranstaltung in diesem Jahr, die wegen Regen und niedrigen Temperaturen nur wenige Besucher auf das Vereinsgelände lockte. ... Schon in drei Wochen steht das nächste Fest der Vogelfreunde an. Dann wollen sie gemeinsam mit Sprösslingen und Eltern ein Kinderfest feiern. Während sich die Kleinen dann auf der Hüpfburg vergnügen oder sich auf einem Pony herumführen lassen, können Mama und Papa ein wenig ausspannen und den Tag genießen. "Bleibt zu hoffen, das sich dieser Termin nicht in die Liste der regnerischen Tage einreiht", hoffte Hartl stellvertretend für alle Beteiligten.

Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Pfingsttour durch den Dresdner Zoo – Familienjahreskarte zu gewinnen
Zu Pfingsten alle Kontinente der Erde bereisen – das geht nicht? Doch, das geht. Denn dann lädt der Zoo Dresden mit vielen Spiel- und Spaßstationen zur Entdeckungsreise ein. Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen den Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte.

Kleine Zeitung Dienstag, 29. Mai 2007
Äffchen attackierte Zweijährige im Tierpark "Aumühle"
Der Affe hat mich gebissen", erzählt die kleine Laura immer wieder. Noch sitzt der Schock bei dem zweijährigen Mädchen ziemlich tief. Am Sonntagnachmittag besuchte die Kleine aus Pirka gemeinsam mit ihren Eltern den Tierpark "Aumühle" bei Fernitz. "Wir sind gerade beim Affengehege vorbeimarschiert, als ein kleines Äffchen, das dort frei umhergelaufen ist, meine Tochter von hinten angesprungen ist und sie in den Unterarm und in den Bauch gebissen hat", schildert Karin Becerra Fuentes, die Mutter des Mädchens. Die Wunde am Unterarm wurde in der Kinderklinik am LKH versorgt. "Der Biss am Bauch ging dank T-Shirt nicht so tief", so die geschockte Mutter, die nun auch Anzeige erstattet hat. ... Dass der kleine Affe tatsächlich ein angriffslustiger Geselle ist, weiß Hubert Kohlhammer, Besitzer des Tierparks. Daher warnt er seine Besucher auch schon beim Eintritt davor. ... Leider würden sich viele nicht an diesen Hinweis halten, so der Besitzer. "Wir sehen immer wieder, dass Besucher den Affen in den Kinderwagen setzen, Fotos machen oder ihn provozieren."

Berner Zeitung - 25. Mai 2007
Er soll für Junge sorgen
Noch tummelt sich das 70 Kilo schwere Bärenmännchen Losi im Zoo von Helsinki. Doch bereits in drei Monaten soll der Jungbär nach Bern gebracht werden. Vorerst soll Losi im Dählhölzli-Bärengehege einquartiert werden und sich dort mit einem der beiden Weibchen Björk oder Barba anfreunden. «Weil diese sich im Moment nicht so gut verstehen, müssen die Bärinnen möglicherweise getrennt werden», sagte die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz. Später soll Braunbär Losi zusammen mit seiner Partnerin als Zuchtpaar in den Bärenpark einziehen. Und falls das alte Bärengraben-Geschwisterpaar Pedro und Dana (beide 26) dann noch lebt, soll auch es im Bärenpark angesiedelt werden.

RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Alle suchen „Hedwig“
Mal wieder ist wohl Harry Potter schuld. Der Zauberlehrling lässt sich die Post bekanntlich bequem von seiner Schnee-Eule Hedwig liefern. Also verpassten auch die Besucher im Vogelpark Plantaria in Kevelaer-Twisteden einem Artgenossen kurzerhand diesen Namen – obwohl das Tier eigentlich ein Männchen ist. Kein Wunder also, dass die Nachricht für helle Aufregung sorgte, dass „Hedwig“ vor einigen Tagen aus dem Park ausgebüxt ist.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankfurter Zoo Knuddeln von morgens bis abends
Was in einem Ziegenkopf vor sich geht, bleibt dem Menschen verschlossen. Aber vielleicht lässt sich der Reflex der afrikanischen Zwergziegen mit den Worten „In Deckung!“ übersetzen. Denn die Tiere flüchten, als zwei Kindergartengruppen juchzend ihr neues Gehege stürmen. Die Ziegen springen über einen liegenden Baumstamm und hinter das Gatter mit der Aufschrift „Ruhezone“. In dem abgetrennten Rückzugsraum verschnaufen sie im Schatten eines Baumes. Die Kinder meinen es doch so gut, aber den Ziegen ist heute nicht nach Fellkontakt. Mensch und Tier müssen sich im neuen Streichelgehege des Zoos erst aneinander gewöhnen. ... Berührungsängste werden Ziegen gemeinhin nicht nachgesagt, „manche lassen sich von morgens bis abends knuddeln“, sagt Arlt. Immerhin hatte die Ziege „an sich“ auch genügend Zeit, sich an den Menschen zu gewöhnen: Schon vor elf Jahrtausenden, so verrät die Hinweistafel vor dem Gatter, wurden in Kleinasien Ziegen als Milch, Fleisch und Leder gebende Haustiere gehalten. In Frankfurt sind die Tiere dagegen fast zwei Jahre lang vom größten Trubel verschont geblieben. Der alte Streichelzoo musste 2006 dem dort entstehenden Bonoboland weichen.

uniprotokolle - Donnerstag, 24. Mai 2007
Indische Delegation besucht Kölner Elefanten
Wissenschaftler der Bharati Vidyapeeth University Pune, Institute for Environment Education and Research (BVIEER), und des Geographischen Instituts der Universität zu Köln sowie der Stadtverwaltung in Pune (PMC) arbeiten seit 2005 gemeinsam an einem Projekt, das sich mit der Entwicklung Punes (Indien) und Gouangzhous (China) zu Megastädten befasst. Im Rahmen des regelmäßigen Austausches besuchen Prof. Barucha vom BVIEER und Mr. Khaire von der PMC (Leiter des Grünordnungsamtes) derzeit die Kölner Universität. Die indischen Gäste werden unter anderem den Zoo in Köln besichtigen, wo sie sich über neue Konzepte zur Haltung von Elefanten informieren wollen. Mr. Khaire, der auch für den zoologischen Garten in Pune verantwortlich ist, hofft neue Ideen für die derzeitige Umgestaltung des Zoos in Pune mitnehmen zu können.

Ärzte Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Clownin hält Affen im Zoo bei Laune
Damit sich die Gorillas, Paviane und Schimpansen im Krefelder Zoo nicht weiter langweilen, macht sich Christine Peter für sie zum Affen: Die 45-jährige Tieranimateurin ist - einzigartig in Deutschland - von dem nordrhein-westfälischen Tierpark angestellt worden, um die Affen im Gehege zu bespaßen.
Wie der "Kölner Express" berichtet, begrüßen die Affen ihre menschliche Animateurin immer mit lautem Gebrüll. "Die Tiere erkennen mich von Weitem", so Christine Peter, "sie wissen, jetzt wird es spannend." Kein Wunder: So konstruiert die Animateurin für ihr tierisches Publikum zum Beispiel kniffelige Geduldsspiele, in denen sie Leckereien versteckt.

Kleine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Großbritannien: Mozart soll Haie in Liebeslaune bringen
Soul-Sänger Barry White hat sie kalt gelassen - jetzt soll die Musik von Mozart und Puccini zwei Schwarzhaie in einem britischen Aquarium endlich zur Paarung animieren. "Wir werden ihnen sanfte und emotionale Musik vorspielen, die beim Menschen starke Emotionen weckt", sagte Carey Duckhouse vom Groß-Aquarium Blackpool Sea Life Centre. Sorgen machen sich Duckhouse und ihre Kollegen vor allem um das 20-jährige Schwarzhai-Männchen "Bloodnose" und die 15 Jahre alte "Lucy", die seit einem Jahr im selben Becken leben, sich aber ignorieren. Sie hoffe jetzt, dass die Musik die beiden in einen "leidenschaftlichen Gemütszustand" versetze. Beschallt werden sollen die beiden Haie unter anderem mit Klassik-Hits wie Puccinis "Nessun Dorma" oder Beethovens Mondschein-Sonate, die mit Lautsprechern über dem Aquarium abgespielt werden. Barry Whites Liebeslieder "Can't Get Enough" oder "I've Got So Much to Give" hätten nicht den gewünschten Erfolg - sechs bis sieben kleine Haie - gebracht. In ihren Bemühungen sieht sich Duckhouse durch eine US-Studie bestärkt, derzufolge Musik auf Fische genau wie auf den Menschen wirkt.

RZ online Donnerstag, 24. Mai 2007
Abschied von Pantherdame „Sheila” - Raubkatze eingeschläfert
Trauriger Abschied von Pantherdame „Sheila” im Landauer Zoo: Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und Nierenversagen eingeschläfert, wie der Tierpark der südpfälzischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Pantherdame Sheila in ihrem Gehege im Landauer Zoo (Foto vom Mai 2007). Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und Nierenversagen eingeschläfert. „Schweren Herzens mussten wir uns zu der Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der sehr alten Raubkatze sehr plötzlich verschlechterte”, sagte Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Nur wenige Monate zuvor war bereits Panthermännchen Shogun altersbedingt gestorben. Schwarze Panther gehören zu den Leoparden.

20min.ch Mittwoch, 23. Mai 2007
Zoo Zürich macht knapp halbe Million Verlust
Der Zoo Zürich weist für das Jahr 2006 einen Unternehmensverlust von 427 000 Franken auf. In Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 44 000 Franken erwirtschaftet. Hauptgrund für den Verlust sei die massiv verschlechterte Erschliessung des Zoos durch die ganzjährige Schliessung der Krähbühlstrasse, heisst es in dem Bericht weiter. Besucht wurde der Zoo von 1 627 132 Personen. ... Mit der Eröffnung der Innenanlage für die Löwen und der Amphibien-Ausstellung konnten zwei Anlagen zum Schutz bedrohter Arten im Berichtsjahr in Betrieb genommen werden. Beide Anlagen seien bei den Besucher beliebt. Insbesondere im Amphibienschutz spiele der Zoo Zürich eine Vorreiterrolle, heisst es im Bericht.

Uetersener Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Panzerfäuste aus dem Weltkrieg sorgen für Aufregung im Rostocker Zoo
Neun Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Mittwoch im Rostocker Zoo für Aufregung gesorgt. Die alten Waffen waren am Vormittag bei Bauarbeiten im leer gepumpten Ententeich gefunden worden. Die meisten Besucher bekamen nach Polizeiangaben von dem Fund aber nichts mit, da nur ein kleiner Teil des Tierparks abgesperrt werden musste. Am frühen Nachmittag konnte der Schweriner Munitionsbergungsdienst die neun Panzerfäuste entschärfen und abtransportieren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


evenementnieuws.nl - 30. Mai 2007
DinoBos in DierenPark Amersfoort open op 1 juni
Dinowald im Tierpark Amersfoort öffnet am 1. Juni
Am Freitag, dem 1. Juni öffnet der Dinowald im Tierpark Amersfoort für Besucher. Die Eröffnung wird um 11.45 Uhr vorgenommen durch das Aufbrechen eines Dino-Eis. Dann dürfen 100 Schulkinder den Dinowald als erste betreten, um sechzig lebensnahe Dinosaurier zu bestaunen. Danach ist der Dinowald auch zugänglich für die Besucher des Tierparks Amersfoort. Im Dinowald begibt sich der Besucher über einen Pfad von fast einem Kilometer Länge auf einen Bummel durch die Zeit. Diese Reise beginnt etwa vor 300 Millionen Jahren, in der Zeit, als die Vorgänger der Dinosaurier die Welt bevölkerten.

parool.nl - 30. Mai 2007
ZOOmerdagen Artis al in juni
ZOOmmertage bei Artis bereits im Juni
Der Amsterdamer Artis-Zoo öffnet seine Pforten bereits im Juni am Samstagabend. In anderen Jahren gab es für die Besucher erst im Juli und August die sogenannten ZOOmmerabende. Da sie sich im vorigen Sommer als ein Erfolg erwiesen, erweitert der Zoo das Programm. Tierfreunde können von Samstagabend bis Sonnenuntergang mitten unter den Tieren zu Livemusik tanzen, sie können ein Picknick machen oder an Erkundungsfahrten und Führungen teilnehmen, ließ Artis am Mittwoch wissen. Diesen Sommer finden außerdem Blumen und Pflanzen eine extra Beachtung - wegen des 300. Geburtstags des schwedischen Botanikers Carl von Linné.

emmen.nu - 29. Mai 2007
Jong leven in Dierenpark Emmen
Nachwuchs im Tierpark Emmen
Im Tierpark Emmen tobt zur Zeit das junge Leben. Auf einem Wasserpflanzennest in AmeriCasa, dem tropischen südamerikanischen Dschungel, brütet ein Rotstirnblatthühnchen. Es ist Vater von zwei fast erwachsenen Jungen und brütet nun schon wieder vier neue Eier aus. Bei diesen Vögeln sind es nämlich die Väter, die das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Jungen auf sich nehmen. Bei den Krallenäffchen konnten die Weißgesichtsseidenäffchen ein Baby begrüßen. Die erwachsenen Weißgesichtsseidenäffchen sind schon klein, aber man muß schon ganz gut hinsehen, wenn man ein junges Äffchen sehen will. Die Afrikasavanne verwandelt sich wie in jedem Jahr in einen wahren Spielplatz für junge Huftiere. Sechs junge Impalas und eine Giraffe vertreten sich jetzt ihre Beine, gemeinsam mit zwei schon etwas älteren Giraffenjungen. Ein ganz junge Giraffe, Hidaya, bleibt noch hinter den Kulissen.

telegraaf.nl - 29. Mai 2007
Blijdorp bekender door Bokito
Blijdorp bekannter durch Bokito
Der Bekanntheitsgrad des Tiergartens Blijdorp hat unter Jugendlichen zugenommen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito. Der Tiergarten steht nun zusammen mit Burgers Zoo obenan auf der Liste der Zoos, die Jugendliche besuchen wollen.

telegraaf.nl - 28. Mai 2007
Bokito veilig in ogen kijken
Bokito ohne Gefahr in die Augen schauen
Dank einer speziellen Bokito-Brille brauchen Blijdorp-Besucher keine Angst mehr vor dem Gorilla zu haben. Ein Versicherer verteilte gestern am frühen Morgen im Rotterdamer Tiergarten Tausende "Bokito-Gucker" an Besucher, die gekommen waren, um den Silberrücken zu bestaunen. Die Gratisbrille hat Gläser mit wegblickenden Augen und ganz kleine Gucklöcher, so daß die Gorillas nicht sehen, daß sie angestarrt werden. Laut Versicherer kann so ganz einfach vermieden werden, daß die Affen sich eingeschüchtert fühlen. Bokito sitzt seit seinem Ausbruch noch immer im Innengehege.

emea.nl - 27. Mai 2007
Veilig aapjes kijken als reclamestunt
Gefahrlos Affen gucken als Werbegag
Eine Glaswand oder eine hölzerne Wand mit Durchgucklöchern muß in Zukunft in Tiergärten Einschüchterung und eine Flucht wie die von Bokito vermeiden. Doch gibt es jetzt bereits eine Lösung, mit der es nicht länger ein Problem zu sein braucht, Affen in die Augen zu gucken. Internetversicherer FBTO lanciert hierfür nämlich den "Bokito-Gucker". Zoo-Besucher können hierdurch sicher und ohne Probleme bleiben, um Affen zu gucken. "Diese vorbeugende Lösung ist einfach, anspruchslos, außerdem wirkungsvoll", sagt Paul Koopman, Marketing-Manager von FBTO. Der "Bokito-Gucker" ist eine kostenlose und exklusive Brille mit spezifischen Gucklöchern, die für einen Affen nicht zu erkennen sind. Durch das Tragen dieser "Gucker" werden die Affen nicht länger eingeschüchtert. Am Pfingstsonntag sind im Tiergarten Blijdorp mehr als zweitausend von diesen "Bokito-Gucker" an Besucher ausgeteilt worden. Viele Besucher am Affengehege testen die "Bokito-Gucker" selbst. Sie reagieren mit Urteilen wie "Der ‚Bokito-Gucker' gibt mir wohl ein sicheres Gefühl" und "Nützt es nichts, dann schadet es auch nichts." Durch den massenweisen Gebrauch der "Bokito-Gucker" blieb es bei dem großen Besucherandrang am Affengehege im Zoo gestern ruhig.

Brabants Dagblad - 26. Mai 2007
Likken, brullen, bijten: communicatie!
Lecken, brüllen, beißen: Kommunikation
Es war ein eindeutiges Beispiel für Tier-Kommunikation, der Angriff des Gorillas Bokito am Freitag voriger Woche im Tiergarten Blijdorp. "Er wollte eben sehen lassen, wer der Chef ist", sagt Jacques Kaandorp. "Es kann sein, daß er sich provoziert fühlte, weil ihm in die Augen gesehen wurde. Darauf folgte eine Reaktion. Das ist auch Kommunikation." Kaandorp ist Tierarzt und Manager im Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Da sind heute abend etwa 6000 Abonnenten von Wegener-Zeitungen zu Gast, darunter auch Leser des Brabants Dagblad. Thema des Abends ist die Kommunikation der Tiere. "Anders als Menschen verfügen sie nicht über Wort und Bild, um ihre Gefühle zu äußern. Aber sie kommunizieren durchaus", sagt Jacques Kandorp. "Sie haben dafür sogar einen großen Umfang an Formen."

rtv.be - 25. Mai 2007
Nieuw leven in de Olmense Zoo
Neues Leben im Olmener Zoo
Frühlingsgefühle sind auch im Olmener Zoo zu spüren. Da gab es in den letzten Wochen ganz viele Neugeburten. So kamen bei den Schwarzweißen Varis Drillinge zur Welt. Auch bei den Servals gab es Nachwuchs. Jasmine und Jaffar sind stolze Eltern geworden von zwei Kätzchen. Ike und Iko, zwei Männchen, wurden vor drei Wochen geboren. Sie befinden sich vorläufig noch in einer abgetrennten Anlage.

Dagblad van het Noorden - 25. Mai 2007
Bokito-shirts gaan hard
Bokito-shirts gehen schnell weg
Bokito, der Gorillamann, der vorige Woche aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp entkam und eine Frau verletzte, hat einen wahren Medienrummel in den Niederlanden ausgelöst. Wer den Namen Bokito gestern Mittag in die Internet-Suchmaschine Google eingab, erhielt mehr als zwei Millionen Verweise. Auch der Handel hat sich auf den Affen gestürzt. "Es ist ein großer Kult", sagt Eric Hoving von www.shirtshop.nl. Die in Groningen ansässige Firma hat an einem Tag viele Hundert T-shirts mit dem Text "Free Bokito" und einer Abbildung des imponierenden Gorillas verkauft. Im Shirtshop kann man die Abbildungen auf jedem gewünschten Textilstück und in allen eingebildeten Farben kaufen. Ein T-Shirt kostet 12,50 Euro. Hoving wirtschaftet übrigens nicht in die eigene Tasche mit den Shirts. Die Einnahmen gehen vollständig an die Stiftung für Affen und an Institutionen, die sich mit dem Tierwohl beschäftigen.

zibb.nl - 24. Mai 2007
Ondernemers spelen in op roem Bokito
Unternehmer sonnen sich in Bokitos Ruhm
Der Ausbruch des Gorillas Bonito ist eine wahre Inspirationsquelle für Unternehmer. Das große Interesse in den Medien nutzen sie, um allerhand Produkte mit seinem Namen zu verbinden.

brabantscentrum - 24. Mai 2007
Nieuw kinderboek van Milja Praagman - Boxtels herenhuis inspireert illustrator
Neues Kinderbuch von Milja Praagman. Boxtel-Einfamilienhaus inspirierte Illustratorin
Seit letzter Woche liegt das Kinderbuch "Im Zoo" von Illustratorin Milja Praagman im Buchhandel. Das Atelier der Illustratorin ist eingerichtet an der Vorderseite des Einfamilienhauses. Die Fenster bieten eine Aussicht auf die Straße. "Oft bleiben hier Menschen stehen und machen ein Schwätzchen. Es gibt eine spezielle Dimension an diesem Arbeitsplatz. Ja, ich hole mir hier viel Inspiration. Aber für meine Kinderbücher sind es doch vor allem mein Sohn und meine Tochter, die mich auf Ideen bringen." "Im Zoo" ist eine Bildergeschichte mit sieben Bildern, die gebündelt sind in ein Buch aus dickem Karton. Es ist gedacht für Kinder bis sechs Jahre. Hopi versucht, einen Schmetterling zu fangen und kommt mit seinem Fangnetz in den Zoo, wo er die Tiere hinter Gittern sieht. Die Tiere wurden letzten Endes befreit, auch ein Silberrückengorilla. Praagman: "Es war ganz zufällig, daß gerade in dieser Woche, als das Buch herauskam, ein Silberrücken im Tiergarten Blijdorp entkam."

oradio.be - 22. Mai 2007
Babynijlpaard heet 'Imani'
Flußpferdbaby heißt "Imani"
Das Flußpferdjunge, das am 10. Mai im Antwerpener Zoo geboren wurde, soll als "Imani" durch das Leben gehen. "Imani" kommtaus dem Suaheli und bedeutet soviel wie "Hoffnung und Zukunft".



Russische Meldungen

mk.ru - 30. Mai 2007
Нильские крыланы родились целой командой
Zahlreicher Nachwuchs bei Nilflughunden
Zehn kleine Nilflughunde erblickten im Moskauer Zoo das Licht der Welt, ein weiterer wird in den nächsten Tagen erwartet. Bei der Geburt wiegen die kleinen Nilflughunde 24 Gramm und sie sind nicht größer als ein menschlicher Finger.

pk.kiev.ua - 29. Mai 2007
В Ялте родилось пятеро львят
In Jalta wurden fünf Löwen geboren
Jaltas Zoo "Skaska" feiert erneut Zuwachs: in diesen Tagen brachte Löwin Kleopatra die Rekordzahl von sechs Jungen zur Welt. Leider war ein Junges tot geboren, aber fünf sind auch nicht wenig. Bisher stand Kleopatras eigener Rekord bei vier Jungen in einem Wurf, meist enthält ein Wurf nur zwei bis drei Löwenjungen, schreibt "Podrobnosti".

allnw.ru - 29. Mai 2007
Калининградский зоопарк опроверг информацию о гибели верблюда из-за жары
Kaliningrader Zoo dementierte Information über Hitzetod eines Kamels
Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos dementierten die von zentralen Massenmedien verkündete Information über den Tod eines Kamels aufgrund der in der Region anhaltenden Hitze. Wie heute, am 29. Mai, ein Vertreter des Zoos dem Korrespondenten von IA Regnum mitteilte, verendete die zweihöckrige Kamelstute bereits vor zwei Wochen, als es in Kaliningrad frühlingshaft warm war. Die Tierärzte fanden heraus, daß die Kamelstute, die mehr als zehn Jahre im Zoo lebte, an Leberzirrhose gestorben war.

mk.ru - 26. Mai 2007
Шилоклювку в мешке не утаишь
Im Moskauer Zoo schlüpften seltene Vögel
Im Moskauer Zoo gab es in diesen Tagen ein lange erwartetes Ereignis: zum erstenmal schlüpften in Moskau fünf junge Säbelschnäbler! Und nicht ohne menschliche Hilfe. Die Mitarbeiter des zoologischen Gartens beaufsichtigten die Entwicklung der Embryos im Inkubator. Übrigens kommen die meisten Vögel im Zoo so auf die Welt. ... Die Vorbereitung auf den künftigen Nachwuchs beginnt für die Mitarbeiter im zeitigen Frühjahr. Sie legen am Ufer des Teiches und in den Vogelhäuschen Heu aus, damit die Vögel ihre Nester bauen können. Und wenn die Vögel Eier legen, gehen die Ornithologen das Ufer ab und sammeln die Eier für den Inkubator ein. Es stimmt, es werden nicht alle geholt: es werden nur die Eier jener Vögel genommen, von denen gegenwärtig im Zoo nicht ausreichend vorhanden sind. Die Ornithologen planen auch. In diesem Jahr haben sie schon die Eier von vier Schwanenarten, 15 Gänsearten und ebensoviel Entenarten genommen. ... Natürlich werden nicht alle Küken im Inkubator ausgebrütet. Die gerade erst geschlüpften Küken der Silber- und Swinhoefasanen, der Jungfernkraniche und Schellenten entfernen sich auch nicht für kurze Zeit von ihren Eltern. Und die besorgten Mütter hüten jetzt eifrig ihre Kinder.

yarsk.ru - 25. Mai 2007
Красноярский зоопарк поможет Украине
Zoo Krasnojarsk hilft der Ukraine
Der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow Rutschej" hilft dem im Aufbau befindlichen Zoo Dnjepropetrowsk (Ukraine). Mit eben dieser Stadt unterzeichnet Pjotr Pimaschkow schon Ende Mai einen Vertrag über Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur. Ein gesonderter Punkt des Vertrages wird die methodische und konsultatorische Hilfe von Fachleuten des "Rojow Rutschej" für ihre ausländischen Kollegen sein. "Die Vertreter einer Delegation aus Dnjepropetrowsk, die den Krasnojarsker Park der Flora und Fauna besuchten, waren so begeistert, daß sie ihren Oberbürgermeister überzeugten, etwas Ähnliches in ihrer Stadt zu schaffen", erzählte der Chef der Verwaltung für äußere Beziehungen der Krasnojarsker Administration Wadim Falalejew. "Deshalb bezogen wir in den Vertrag einen gesonderten Punkt ein über die Unterstützung des aufzubauenden Dnjepropetrowsker Zoos durch unsere Fachleute. Es ist durchaus möglich, daß wir ihnen sogar irgendein Tier schenken können, von denen, die wir im Überfluß haben." Es sei vermerkt, daß Dnjepropetrowsk und Krasnojarsk sich in vielen Faktoren ähnlich sind: beide Städte sind Hauptstädte einer Region, sie sind vergleichbar in bezug auf ihre Bevölkerung (ungefähr eine Million Menschen), und sie entwickeln auch ähnliche Richtungen in der Industrie.

Wetschernyj Nowosibirsk - 25. Mai 2007
Ростислав Шило стал почетным жителем города
Rostislaw Schilo wurde Ehrenbürger der Stadt Nowosibirsk
Dieser Ehrentitel wurde Rostislaw Alexandrowitsch verliehen für den großen Beitrag zur Schaffung eines einzigartigen zoologischen Parks in Sibirien. In den Zoo Nowosibirsk kam Schilo im Jahre 1961, seit 1969 ist er ununterbrochen dessen Direktor. In 45 Jahren hat der Zoo Nowosibirsk eine große Sammlung angelegt: gegenwärtig sind in seiner "Vernissage" 11.535 Tierarten. Und, wie Rostislaw Alexandrowitsch sagt, ist diese Ziffer noch nicht die Grenze: der Zoo Nowosibirsk wird jedes Jahr mit neuen Bewohnern ergänzt. Rostislaw Schilo blickt zurück auf mehr als 50 wissenschaftliche Arbeiten und neun zoologische Entdeckungen. "Meine Lebensmaxime ist die Bewegung nach vorn", sagt der Ehrenbürger. "Ich beabsichtige keinen Stillstand, jetzt arbeite ich an der nächsten Monographie."

interfax.ru - 24. Mai 2007
В Ивановский зоопарк привезен азиатский львенок из Чехии
Aus Tschechien kam ein kleiner asiatischer Löwe in den Zoo Iwanowo
Ein kleiner asiatischer Löwe aus Tschechien akklimatisiert sich im Zoo Iwanowo, erfuhr Interfax am Donnerstag vom Kurator der Tierkollektion der städtischen Einrichtung "Zoo Iwanowo" Maxim Koslow. Laut Koslow ist der junge Löwe erst 10 Monate alt, er hat den Transport gut überstanden, am Donnerstag lief seine Quarantäne-Zeit ab und jetzt lebt er sich im neuen Gehege ein.

vostokmedia - 23. Mai 2007
Школьники приморской глубинки готовы спасти «своего» леопарда
Schüler der Primorje-Region sind zur Rettung "ihres" Leoparden bereit
Im Rayon Chassan der Region Primorje wurde die zweite Etappe des mit Unterstützung des WWF organisierten Marathons "Jeden bewahren" beendet, dessen Ziel darin besteht, die einheimischen Bewohner heranzuziehen zum Schutz der 30 noch lebenden Amurleoparden. Wie die Agentur "ECHO-DW" in der Fernost-Filiale des WWF Rußlands erfuhr, helfen Schüler bei der Lösung dieser komplizierten Aufgabe. ... "Informationen über die neben uns lebenden Leoparden nicht nur unter Schülern verbreiten, sondern auch unter Erwachsenen des Rayons Chassan - diese Aufgabe wurde den Kindern gestellt. Und sie wurde gelöst", kommentiert die Durchführung des Marathons die Direktorin des Besucherzentrums des WWF "Leopardenland" Olga Chochrjakowa.


Zur Wiedereinbürgerung des Leoparden im Kaukasus:

kuban.kp.ru - 28. Mai 2007
Снежные барсы вернутся на Кубань за миллион евро
Schneeleoparden kehren für eine Million Euro in das Kuban-Gebiet zurück
Die Leopardin kommt aus Turkmenistan, ihr zukünftiger Gatte aus dem Iran. Die Wissenschaftler, die sich dieses großartige 1,2 Millionen Euro teure Projekt ausgedacht haben, hoffen sehr, daß die Tiere eine gemeinsame Sprache finden werden. Denn als Ergebnis ihres Bundes soll schon zum nächsten Frühjahr Nachwuchs das Licht der Welt erblicken. In diesen Tagen wurde im Nationalpark, hoch oben in den Bergen, wohin kein Mensch seinen Fuß setzt, am Ort der zukünftigen Zuchtstätte der Grundstein gelegt. So hoch oben, daß niemand den vorderasiatischen Leoparden - so nennt die Wissenschaft die Schneeleoparden - ein weiteres Mal stört. Der in Gefangenschaft geborene Leopardennachwuchs wird vom ersten Tag an an ein Leben in der Wildnis gewöhnt. Dafür ist vorgesehen, diesen im Unterschied zu den Eltern nur mit lebenden Tieren zu füttern, damit die Jungtiere von Kindheit an lernen, Nahrung zu erwerben. Aber das komplizierteste wird nach den Worten der Wissenschaftler sein, es so zu tun, daß die ausgelassenen Kleinen sich nicht an den Menschen gewöhnen. Dafür werden sie nach einer speziellen Methodik dressiert. Die in Gefangenschaft aufgewachsenen Leopardeneltern aber leben weiter in den Käfigen im Schoße der Natur. "Wir haben lange nachgedacht, wo die Leoparden leben sollen", erzählt "kuban.kp" der Direktor des World Wildlife Fond in Rußland Igor Tschestin. "Wir entschieden uns für den Kaukasus-Nationalpark, weil hier die meisten Huftiere sind, die den Leoparden als Nahrung dienen."
In naher Zukunft werden noch einige Paare erwachsener Leoparden in den Nationalpark gebracht. Die Wissenschaftler haben errechnet: es müssen 30 Jungleoparden ausgewildert werden, damit die Population des verschwundenen Raubtiers allmählich wiederhergestellt wird.

smi.kuban.info - 27. Mai 2007
В Краснодарском крае стартовал беспрецедентный экологический проект
In der Region Krasnodar startete ein beispielloses ökologisches Projekt
Anfang des Jahres startete in der Region Krasnodar ein einzigartiges ökologisches Projekt: der Leopard, der im Kaukasus durch menschliche Schuld verschwunden ist, wird in sein natürliches Verbreitungsgebiet zurückgebracht. Es ist vorgesehen, daß das Kuban-Gebiet zum Ausgangsgelände für die Ausbreitung der Katzen über ein riesiges Territorium wird, das sich bis zum Kaspischen Meer erstreckt. Ökologische Projekte von solcher Größenordnung gab es in der Welt bisher noch nicht. ... Außer der moralischen Seite besitzt die Realisierung des Projektes einen zutiefst praktischen Aspekt. Es geht darum, daß der Leopard, der an der Spitze der Nahrungspyramide steht, einerseits als glaubwürdigster Indikator des Zustands der Umwelt dient und andererseits mit anderen Raubtieren konkurriert, hauptsächlich dem Wolf, dessen Zahl in letzter Zeit in einem beunruhigenden Tempo angewachsen ist, wobei Versuche, die Zahl durch Abschuß zu senken, in der Regel ohne große Erfolge blieben. Der Wolf, so sagen Spezialisten, soll einen ständigen und furchteinflößenden Gegner haben.

skavkaz.rfn.ru - 25. Mai 2007
В Сочи начали строительство питомника для леопардов
In Sotschi wurde mit dem Bau der Zuchtstation für Leoparden begonnen
Der Grundstein der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden wurde am Donnerstag gelegt auf dem Territorium des Sotschi-Nationalparks, in der Gegend des Keptschinskij-Gebirgspasses. Die ersten Leoparden, drei Weibchen und zwei Männchen, kommen schon im Frühjahr 2008 in die Zuchtstation. ... Für den Bau des Anlagenkomplexes für die Zucht der asiatischen Leoparden sind 1,5 Millionen Euro erforderlich, meint der Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, der wissenschaftliche Kurator der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden Nikolai Kudaktin. "Jetzt wird die Projektierung der komplexen Anlage beendet, der Bau hat schon begonnen. Das wird ein Quarantäneobjekt mit Räumen für die Videobeobachtung", bemerkte Kudaktin. Er betonte, daß die ganze Zuchtstation auf einem Gelände von etwa acht Hektar liegt. Bis zum Winter werden die Anlagen gebaut sein. Beim Bau der Infrastruktur versprechen die Ökologen, der Natur keinen Schaden zuzufügen. Nach der Information des Chefs der Verwaltung der besonders zu schützenden natürlichen Territorien und des Erlaubniswesens der Russischen Naturaufsichtsbehörde Wsewolod Stepanizkij, ist geplant, die Leoparden aus Tiergärten zu nehmen, aber auch aus dem Ausland herzubringen. "Jetzt gibt es Verhandlungen mit Iran und Turkmenien, wo diese Tiere vorkommen. Entsprechend der Internationalen Konvention über die Einschränkung des Handels mit seltenen Arten der Fauna, die vom Aussterben bedroht sind, darf der Leopard, der auf der Roten Liste steht, kein Handelsobjekt sein", bemerkte Stepanizkij.

priroda.ru - 24. Mai 2007
Леопард в обмен на Олимпиаду
Leopard für die Olympiade
Am 24. Mai im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu nachhaltiger Entwicklung" wurde unterzeichnet das Abkommen "Über die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus". Das Abkommen unterschrieben die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, des Sotschi-Nationalparks, des kaukasischen Staatlichen Biosphären-Naturschutzreservats, des Instituts für Probleme der Ökologie und Evolution "A.N. Sewerzow" der Russischen Akademie der Wissenschaften und des WWF. ... Gültigkeitsdauer des Abkommens: 1. Juni 2007 bis 31. Mai 2014.

wwf.ru - 24. Mai 2007
Дан старт программе «Восстановление переднеазиатского леопарда на Кавказе»
Start für das Programm "Wiederansiedlung des vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus"
Das Projekt zur Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus ist auf sechs Jahre angelegt. Gegenwärtig ist der Leopard im russischen Kaukasus praktisch vollständig verschwunden. Die ambitionierte Aufgabe des WWF und seiner Partner: den vorderasiatischen Leoparden nach Rußland zurückholen. ... "Eine gesunde Lebensweise und Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden", sagt die Generaldirektorin der GmbH "Rosa Chutor" Nina Sagorulko. "Unsere Gesellschaft als Erbauer des größten Kurorts in der Region, in dem sich Skiparadies und Ökologie miteinander verbinden, widmet große Aufmerksamkeit den Fragen der Erhaltung der Umwelt. Was den Kaukasischen Leoparden angeht, so wirkte dieses Projekt anziehend auf uns durch seine Einmaligkeit: eine derartige Erfahrung der Wiederansiedlung verschwundener Tierarten kennt die weltweite Praxis noch nicht."

rian.ru - 24. Mai 2007
На Cеверном Кавказе восстановят популяцию переднеазиатского леопарда
Im Nordkaukasus wird die Population des vorderasiatischen Leoparden wiederhergestellt
Die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, einer Reihe von Nationalparks und der Umweltschutzorganisation WWF Rußlands unterzeichneten einen Vertrag "Über die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus", heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Naturressourcen, die am Donnerstag in der RIA Nowosti eintraf. Im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu einer nachhaltigen Entwicklung", das in Sotschi stattfand, vereinbarten Beamte, Wissenschaftler und Ökologen die Population des praktisch verschwundenen Tieres wiederherzustellen. "Ziel des Abkommens ist die Schaffung einer lebensfähigen Population des Vorderasiatischen Leoparden im Rahmen der Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus, das vom Ministerium für Naturressourcen Rußlands gebilligt wurde", heißt es im Dokument. Der Vorderasiatische Leopard ist eine Unterart, die auf der Roten Liste Rußlands steht und im Anhang zur Ersten Konvention über den weltweiten Handel mit Arten der wildlebenden Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES). Gegenwärtig werden auf dem Territorium des Kaukasus Vorderasiatische Leoparden praktisch nicht angetroffen. "Im Ergebnis der Realisierung des Abkommens ist vorgesehen die Schaffung einer freien sich selbst reproduzierenden Leopardenpopulation von etwa 30 Individuen und später einer beständigen Population von 50 Exemplaren", heißt es in der Pressemitteilung. Es ist geplant, die Leoparden aus dem Iran und aus Turkmenien einzuführen, aber auch aus Zoos anderer Länder. In der ersten Etappe werden die Tiere gezüchtet in Anlagen des Zentrums für Zucht und Rehabilitation, um sie an das Leben in der Wildnis anzupassen. Später ist vorgesehen, die Leoparden auszuwildern, um eine freilebende Population zu schaffen. Am Donnerstag besuchten die Teilnehmer des Forums den Ort, an dem die Zuchtstation für die Vorderasiatischen Leoparden errichtet wird, dort wurde feierlich der Grundstein gelegt. Gemäß der Vereinbarung, die für die Jahre 2007 bis 2014 abgeschlossen wurde, verpflichtet sich die Russische Naturaufsichtsbehörde, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu schaffen, die die Tätigkeit der teilnehmenden Seiten zu Fragen der Realisierung des Programms koordiniert, aber auch sich zu beteiligen an der Finanzierung der Maßnahmen zur Erhaltung des Vorderasiatischen Leoparden unter Nutzung von Mitteln des Bundesbudgets.

russland.ru - 24. Mai 2007
WWF startet in Russland Wiedereinbürgerungsprogramm für die vom Aussterben bedrohten Kaukasus-Leoparden
Nach Schätzungen des WWF gibt es nur noch 40 bis höchstens 65 Kaukasus-Leoparden. Diese leben hauptsächlich in Armenien, Aserbaidschan und Iran. In Russland gelten die Tiere mittlerweile als so gut wie ausgestorben. Um der extrem seltenen Raubkatzenart eine langfristige Überlebenschance zu geben, startete der WWF in dieser Woche zusammen mit dem Umweltministerium Russlands und unterstützt von zwei Wirtschaftsunternehmen ein auf mindestens sechs Jahre angelegtes "Wiedereinbürgerungsprogramm" für die Leoparden im russischen Kaukasus. Heute beginnen die auf verschiedene Phasen angelegten Maßnahmen mit dem Aufbau spezieller Wildgehege im Sochi Nationalpark. Sobald die Gehege fertig gestellt sind, werden die ersten Kaukasus-Leoparden aus Zoohaltung einziehen. Der Nachwuchs, der hier geboren wird, soll dann die Gründergeneration für die Wiederansiedlung des Kaukasus-Leoparden in freier Wildbahn bilden.

de.rian.ru - 24. Mai 2007
Umweltschützer wollen Nordkaukasus erneut mit kleinasiatischen Leoparden besiedeln
Die Leiter der russischen Umweltschutzbehörde Rosprirodnadsor, mehrerer Nationalparks und der internationalen Umweltstiftung World Wide Fund for Nature haben ein Abkommen über das gemeinsame Programm zur Wiederansiedelung des kleinasiatischen Leoparden im Nordkaukasus unterzeichnet. So hieß es in einer Pressemeldung der russischen Naturressourcenministeriums, die am Donnerstag bei RIA Novosti eintraf. ... Der kleinasiatische Leopard (Panthera pardus tulliana) ist eine Unterart, die auf der russischen Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere steht und in den Anhang zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen aufgenommen ist. Gegenwärtig sind kleinasiatische Leoparden im Kaukasus so gut wie nicht anzutreffen.

vesti.ru - 23. Mai 2007
Сочи обеспечит Олимпиаде свежее дыхание
Sotschi garantiert der Olympiade saubere Luft
Über die Besonderheiten Sotschis und die Entwicklungsperspektiven der Region wurde heute auf dem Forum gesprochen. Am Runden Tisch versammelten sich Vertreter von Naturschutzorganisationen, des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands, Politiker, Wissenschaftler. Sie sprachen über globale Programme. ... Auf seltenen Aufnahmen der Schneeleopard; er war einmal im Gebirgsvorland des Kaukasus und in ganz Rußland bis zum Fernen Osten verbreitet. Die letzten 235 Jahre war man der Auffassung, daß es im Land keinen einzigen Leoparden mehr gibt. Doch vor kurzem wurde ein Monitoring durchgeführt und festgestellt: im Fernen Osten leben 30 wilde gefleckte Katzen. In den Bergen des Kaukasus sind es wesentlich weniger. Im 19. Jahrhundert wurden Leoparden aktiv bejagt, das Fell wurde sehr geschätzt. Auf Märkten gab man z.B. für das Fell eines Fuchses einen Silberrubel, für das eines Leoparden 20 Rubel. Hier, in den Bergen von Krasnaja Poljana wird ein Rehabilitationszentrum für die Wildtiere geschaffen. Ein solches Projekt gab es in der Welt noch nicht: es ist auf vier Jahre berechnet und kostet mehr als eine Million Euro. Leoparden wird man in der ganzen Welt kaufen, in Zoos vermehren und auswildern. Und das ist noch ein Schritt für die nachhaltige Entwicklung Sotschis.