Liebe Leser,
»hat der alte Hexenmeister sich doch einmal fortbegeben,
und nun...«* bekommen Sie mal von mir ganz unverblümt die
Meinung zu hören, daß ich mir anstelle einer "Vermarktung"
der jüngsten Ereignisse durch Firmen (wenn auch jenseits der
Grenze) doch besser eine offene Diskussion unter den Zoos
wünschte, die nicht nur die Verantwortung der Zoos
berücksichtigt, sondern auch jene der "mündigen" Besucher -
und wenn es nur um ein Benehmen mit Anstand geht. Auch an so manchem
Affengehege in deutschen Zoos fragt man sich - und ich darf das, denn
für Zoos bin ich auch "nur" ein Besucher - doch desöfteren,
auf welcher Seite sich eigentlich die Affen befinden - und das hat
leider nichts damit zu tun, das sich in einem Zoo neuerdings ganz
kontrolliert jemand zum Affen - Verzeihung: zum Clown - macht.
Apropos aktuell: Bevor die Herausgeber der ZPS auf Zoo-Exkursion
entschwanden und die Aufgabe, Sie, liebe Leser, auf dem neuesten Stand
der Zoowelt zu halten, zur Gänze in die treusorgenden Hände
der 2. - 5. Zeile des Redaktionsteams übertrugen, wurde auch die
online-Datenbank aktualisiert. Ich möchte mich an dieser Stelle
entschuldigen, daß Sie diesmal (aus wohl nicht weiter zu
erläuternden Gründen) besonders viel Geduld aufbringen
mußten, bevor Ihre fleißig gemeldeten Änderungen
eingearbeitet wurden, und hoffe, daß wir nichts oder zumindest
nicht allzu viel dabei übersehen haben.
Schon Ende Juni wird es einen neuen Upload der Datenbank geben. In
diesem Sinne die Aufforderung an Sie - falls nicht bereits geschehen -
die online-Einträge ihrer Einrichtung zu überprüfen und
gegebenenfalls - freundlich - zu meckern.
* Sie haben es wohl erkannt, trotzdem der Form halber der Hinweis,
daß die Zeile aus Goethes »Zauberlehrling« stammt.
Ihre
Silke Sorge

Klammheimlich
inszeniert, und doch von uns aufgespürt:
die Kalenderreform in München. |
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| Zoos –
Meldungen |
MDR - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen in Leipzig geborene
Giraffenbaby ist gestorben. Die Todesursache ist noch unklar, wie der
Leipziger Zoo mitteilte. Gewissheit soll eine Untersuchung in der
Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität bringen.
Kurz nach der Geburt konnte die Giraffe zunächst nur mit
Unterstützung der Pfleger aufstehen. Deshalb war das Jungtier
geschwächt, konnte später aber selbstständig trinken.
PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen im Leipziger Zoo
geborene Giraffenbaby ist am Sonntag gestorben. Es wurde von seinen
Pflegern tot aufgefunden, wie der Zoo mitteilte. Die Ursache sei im
Moment noch unklar. Eine Untersuchung in der
Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig
solle Gewissheit bringen. Mit
einem ersten Ergebnis sei jedoch frühestens Ende der kommenden
Woche zu rechnen. Die Mutter befinde sich derzeit in der ihr vertrauten
Herde und verhalte sich unauffällig. Kurz nach der Geburt war die
Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und konnte zunächst
nur mit Unterstützung der Pfleger wieder aufstehen.
Südtirol Online - Mittwoch, 30. Mai 2007
Konkurrenz für Knut? Weißes Tigerbaby in
Schweizer Kleinzoo geboren
In einem Zoo in Cremies im Berner Jura ist
ein vollständig weißes Tigerbaby auf die Welt gekommen. Das
außergewöhnliche Tier wurde Madras getauft und ist knapp
zweieinhalb Monate alt. Es handle sich seines Wissens um den einzigen
ganz weißen Tiger in der Schweiz und auch in Europa, sagte
Gilbert Leisi von der Siky Ranch in Cremines zu einem Bericht des
Westschweizer Fernsehens TSR. Auf der ganzen Welt lebten ebenfalls nur
wenige völlig weiße Exemplare. ... Die Siky Ranch hat sich
auf die Zucht von Tigern spezialisiert. Vor Madras sind in Cremines
bereits einige andere weiße, aber gestreifte Tigerbabys geboren
worden.
Krone.at Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankreich: Vier weiße Löwen in Zoo geboren
Vier weiße Löwen sind die neue Attraktion des Tierparks von
Jurques im französischen Calvados. Die drei Weibchen und ein
Männchen stammen aus einem Wurf und wurden am Sonntag geboren.
"Sie sind gut in Form und wir sind überglücklich",
erklärte die Zoodirektorin Bernadette Oury am Mittwoch. Allerdings
müssen die kleinen Raubkatzen mit der Flasche aufgezogen werden.
Die dreijährige Löwenmutter weiß nichts mit ihnen
anzufangen. Der Tierpark Jurques 40 Kilometer westlich von Caen ist auf
Raubkatzen spezialisiert.
Kölnische Rundschau - Donnerstag, 24. Mai 2007
Löwen brüllen in Wuppertaler Steppe
Gestern hat der Wuppertaler Zoo das
größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark
eröffnet. Die Anlage für die sieben afrikanischen Löwen
ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit
verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die
sibirischen Tiger erweitert, wie Zoodirektor Ulrich Schürer
berichtete. Die drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der
Partnerstadt Schwerin und aus Moskau, können auch aus einer
Unterwasser-Perspektive betrachtet werden. Insgesamt hat die
Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Sie wurde als
Maßnahme der Regionale 2008 vom Land gefördert.
FR-online.de - 26. Mai 2007
Neues Leben für den alten Zoo
Der Blick des zierlichen Mannes im dunklen
Jackett bekommt etwas Hypnotisches: "Warum gehen Sie in den Zoo?", will
er wissen. Bernd Schildger, zum kommissarischen Leiter berufen,
zählt auf: "Nach Zürich geht man, weil es dort die
weltgrößte Urwaldhalle gibt. Nach Leipzig wegen der riesigen
Affenanlage mit dem Schwerpunkt Wissenschaft. Nach Bern wegen der
artgerechten Haltung europäischer Tiere, nach Hannover wegen des
maximalen Erlebnisses im Freizeitpark - und nach Frankfurt?" Der Zoo,
so Schildger, müsse sich "wie andere Betriebe auch"
überlegen, welchen Grund es gebe, "genau hierher zu kommen". Der
Hauptgrund, neben der verkehrsgünstigen Innenstadtlage, sei mehr
als stichhaltig. Als einziger Zoo der Welt könne der Frankfurter
Hand in Hand arbeiten " mit einer der größten und
renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit", der Zoologischen
Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Die "Außendienstmitarbeiter"
schützen Tiere vor Ort, im Zoo könnten die Tierarten, denen
diese Bemühungen gelten, in artgerechter Umgebung live erlebt
werden. Das bedeute allerdings deutlich weniger als die bisher
beheimateten 500 Tierarten. Damit überträgt Schildger seine
Leitlinie, mit der er als Direktor im Tiergarten Bern angetreten ist,
auf Frankfurt: "Mehr Platz für weniger Tiere - zum Wohle der Tiere
und zur Freude der Menschen!" ... Basis der Zukunftspläne ist ein
Zustandsbericht. Den hat Schildger nach gut vierwöchigen
Dauer-Interviews geliefert. Geschult durch seine Erfahrungen in der
Schweiz hat er die 142 Zoo-Mitarbeiter zu Gesprächen gebeten.
Abgesehen von Kranken und Urlaubern haben 114 sich die Köpfe
heiß geredet über drei Fragen: "Was läuft gut, was
läuft weniger gut und was muss passieren, damit es gut
läuft?"... Im April 2007 holte ihn die Stadt Frankfurt als Berater
für den führungslos gewordenen Zoo. Aufgabe: Bestandsaufnahme
und Weichenstellung für die Zukunft erarbeiten. ... Alles in allem
sieht Schildger eine große Chance für den Zoo.
Die Welt - Sonntag, 27. Mai 2007
Warum die Berliner große und kleine Tiere so
lieben
Knautschke, Bokito, Matibi und Knut:
Über Jahrzehnte eint Berlin eine Begeisterung für Tiere.
Besonders in Zoo und Tierpark gibt es viele Stammgäste, die ihre
Lieblinge täglich besuchen. Ein dramatischer Start ins Leben ist
der beste Garant, um einmal ein großer Star zu werden.
Mano kennt das Spiel. Einmal am Tag bekommt der Orang-Utan Besuch. Dann
betritt eine ältere Dame das Menschenaffenhaus im Zoo und
nähert sich seinem Gehege. Meist setzt er sich sofort in Bewegung
und kommt an die Scheibe, schließlich ist Mano neugierig. Mal
sehen, was es diesmal zu gucken gibt. Die Besucherin öffnet ihre
Handtasche und kramt den Inhalt hervor: Geldbörse, Kalender,
Stift. „Spiegel sollte man ihnen nicht zeigen“, sagt Reimon Opitz, Chef
im Menschenaffenhaus. Ansonsten aber hält er das
Unterhaltungsprogramm durch die Dame für hilfreich: „Sie kann dem
Tier ein wenig die Langeweile nehmen. Und ab und zu beobachten die
Stammbesucher etwas, was uns Tierpflegern noch gar nicht aufgefallen
ist.“ ... Für den Bio-Psychologen Peter Walschburger von der FU
Berlin ist die besondere Beziehung vom Berliner zum Tier keine
Überraschung: „Der Mensch braucht als soziales Wesen Kontakte und
gerade in der Großstadt gibt es viele einsame Menschen. Mit
Tieren können Sozialbeziehungen simuliert werden, sie sind
Pseudopartner.“ Mit positiven Auswirkungen. „Tiere regen zu
Aktivität an. Sie strukturieren den Tagesablauf eines Menschen und
wirken antidepressiv“, sagt Peter Walschburger. Je mehr ein Tier
beobachtet und erlebt wird, umso mehr gewinnt es aber an
Persönlichkeit und damit wächst die Gefahr der
Vermenschlichung. Namen wie Bobby und Bokito, Paule, Patna und Matibi
sind vielen Berlinern ein Begriff, inklusive ihrer Geschichten. ... Um
ein Zootier zum Besucherliebling zu machen, müsse es einen Namen
und ein langes Leben haben, sagt Zoo-Kurator Ragnar Kühne. Tiere
wie Elefanten, Flusspferde und die intelligenten Menschenaffen seien
prädestiniert für eine solche Karriere. Diese
„Liebesbeziehung“ zwischen Menschen und Exoten, in Berlin gibt es sie
besonders häufig. Auch dafür hat Ragnar Kühne eine
Erklärung: „In der Großstadt haben die Menschen viel weniger
Kontakt zu Tieren.“ In Berlin sei der Zoo außerdem schon immer
gesellschaftlich etabliert gewesen. Der schnelle Wiederaufbau des nach
dem Zweiten Weltkrieg total zerstörten Geländes stand
außer Frage. Die 4000 Zoo-Aktien sind bis heute Liebhaberobjekte,
die nur selten den Besitzer wechseln. Und nicht zuletzt sind viele
Besucher durch die Insellage der Stadt mit und in dem Zoo groß
geworden. Sie haben erst ihre Kinder und dann die Enkel mitgenommen und
so hat sich die „Sucht“ nach dem Tier geradezu vererbt.
Berliner Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Getreten - Geschubst - Gerüsselt
Mit 'ner tonnenschweren Mama hat man es als
Minifant nicht gerade leicht. Schon ein leichter Klaps lässt den
Kleinen wie eine Kugel durchs Gehege rollen...
Klar, der quirlige Kleine kann wie alle Kinder eine echte
Nervensäge sein. Und trotz seiner großen Ohren hört er
auch nicht immer, was Mama Pori im Tierpark-Freigehege von ihm will:
"Lauf mir nicht dauernd vor den Füßen rum. Nein, jetzt
nicht. Du hast gerade erst getrunken. Und geh' nicht wieder so nah an
den Wassergraben! Nerv mich nicht!" Doch wer nicht hören will,
muss fühlen, scheint das Motto von Mama "Haudrauf" Pori zu sein.
Denn kommt ihr der nicht mal zwei Wochen alte Kleine einmal zu viel in
die Quere, kriegt er schon mal Kloppe: ein Tritt mit dem Fuß, ein
Schlag mit dem Rüssel... Eine wirklich harte Elefantenschule, in
die Pori ihren Jüngsten da schickt. Doch vielleicht ist das alles
ja nicht so gemein(t)! Vielleicht will Pori, dass ihr Kleiner fürs
Leben lernt, will ihn groß und stark machen. Doch dann muss Pori
selbst noch was lernen: Hauen ist doof! Zum Beispiel durch die "Sendung
mit der Maus". Maus? Ein bisschen Strafe muss schließlich sein.
Planung
und Bau
Die
Welt - Freitag, 25. Mai 2007
Hagenbeck hat sein Tropen-Aquarium eröffnet
Haie, Krokodile, Skorpione und Piranhas,
aber auch die Zebra-Torpedogrundel, den Pyjama-Kardinalbarsch,
Clownfische á la Nemo und den Schokoladendoktorfisch – das alles
und viel mehr kann man seit Freitag im neu eröffneten
Tropen-Aquarium in Hagenbecks Tierpark bestaunen.
Insgesamt 290 verschiedene Tierarten mit zusammen 13.000 Exemplaren
bietet das Tropenhaus auf 8.000 Quadratmetern und drei Ebenen verteilt.
Dabei ist das 20,5 Millionen Euro teure Projekt unterteilt in die
Bereiche „Die Unterwasserwelt der tropischen Meere“, „Tropischer und
subtropischer Urwald“ sowie „Geheimnisvolle Höhlen und Grotten“.
Freitag öffneten sich die Tore erstmals von 15 bis 18 Uhr für
die Öffentlichkeit, nachdem am 07. Mai bereits Bürgermeister
Ole von Beust als erster offizieller Besucher die Anlage besichtigen
durfte.
Stern - Freitag, 25. Mai 2007
Auge in Auge mit der Grünen Mamba
Im neuen Tropen-Aquarium des Hamburger
Tierpark Hagenbeck kommen sich Mensch und Tier so nah wie nie zuvor.
Nicht einmal eine Glasscheibe trennt die Besucher von Haien und
Krokodilen - ein Gefühl wie im Dschungel oder unter Wasser. Die
erste Begegnung mit einem Hai findet in drei Meter Tiefe statt. Es ist
dunkel wie in einer Höhle, Tageslicht dringt längst nicht
mehr an diesen Ort. Auch die Geräusche von außen sind
verstummt. Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts fünf
Hammerhaie auf. Mit eleganten Bewegungen gleiten sie durchs Wasser. Und
keine schützende Glasscheibe zwischen Mensch und Tier. Willkommen
im Dschungel! Schon seit 100 Jahren, als der Hamburger Carl Hagenbeck
den modernsten Tierpark der Welt eröffnete, trennen bei Hagenbecks
nur Wassergräben und andere natürliche Hindernisse die Tiere
von den Besuchern. Das Konzept hat der Tierpark bis heute beibehalten.
Auch im neu eröffneten Tropen-Aquarium ist die Distanz zwischen
Mensch und den 13.000 exotischen Tieren so gering wie möglich.
sz-online - Donnerstag, 24. Mai 2007
Dresdner Zoo bekommt neue Löwen
Der Dresdner Zoo bekommt voraussichtlich
Ende Juli neue Löwen. Der zweijährige Jago ist ein
„Däne“, Löwin Layla stammt aus Amsterdam, teilte der Zoo am
Donnerstag mit. Wenn sich beide gut einleben, könne es schon im
Frühjahr 2008 Nachwuchs geben. Damit würde der Dresdner Zoo
an seine lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Derzeit
entsteht für die Löwen ein neue Anlage auf 1300
Quadratmetern. Am Donnerstag wurde Richtfest für das rund 3
Millionen Euro teure Vorhaben gefeiert. In dem Gehege sollen auch der
luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen.
Dresden Fernsehen - Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Dresden - Richtkrone über neuer
Löwenanlage
Knapp drei Monate nach dem ersten
Spatenstich hat der Dresdner Zoo heute seiner neuen Löwenanlage
die Richtkrone aufgesetzt. Die 1300 qm große Fläche rund um
den alten Raubtierfelsen wird das neue Domizil für die Löwen,
Karakale und Zebramangusten. Das sind über 1000 qm mehr als in dem
alten Löwenhaus eine artgerechte Haltung. Der Rohbau des
Gebäudekomplexes ist das erste Ergebnis eines langen Kampfes um
die Finanzierung. Die Löwen kann man dann in dem neuen
Gebäude quasi auf drei Ebenen beobachten. Nun wird mit dem
Innenausbau begonnen. Außerdem werden in den kommenden Monaten
die technischen Einrichtungen installiert, das Haus wird verputzt und
die Außenanlage gestaltet. In der letzten Juliwoche wird mit der
Ankunft des neuen Löwenpaares Jago und Layla gerechnet. Die Anlage
soll im August eröffnet werden vielleicht gibt es schon im
Frühjahr kommenden Jahres Nachwuchs.
Kantone Online - Dienstag, 29. Mai 2007
Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark
Bruderhaus
Winterthur - Heute ist Spatenstich für
die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus. Bis zum Herbst soll die
neue Anlage eingeweiht werden können. ... Die Anlage umfasst eine
Fläche von über einer Hektare und kostet rund 400'000
Franken. Sie soll einmal ein Rudel von sieben Wölfen beheimaten.
Finanziert wird der Bau aus den vom Wildparkverein Bruderhaus
gesammelten Mitteln. ... Es werden Wölfe aus menschlicher Obhut,
keine Wildfänge, ins Bruderhaus einziehen. Fertiggestellt wird die
Anlage, bei optimalem Bauablauf, im Herbst 2007.
Ostthüringer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Oase für Schildkröten
Zwei nordamerikanische
Schmuckschildkröten sind die ersten Bewohner der neuen
Schildkrötenanlage, die zur Tierparksafari am Pfingstsonntag ihrer
Bestimmung übergeben wurde. Finanziert wurde sie aus dem
Erlös der Tierparksafari 2006 und mit Unterstützung weiterer
Sponsoren. "Da steckt eine fünfstellige Summe drin", nennt der
Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Armin Allgäuer, den
Wert. Eine alte Wasserniere wurde zum Schildkröten-Paradies
umgebaut. Dazu musste das Betonbecken weggerissen und die Anlage
völlig neu modelliert, abgedichtet und bepflanzt werden. Hundert
der gepanzerten Lebewesen könnten in dem Gehege Platz finden, doch
dann wäre das Gedränge wohl doch etwas groß. 40
Schildkröten - das ist die angestrebte "Familiengröße".
RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Schildkröten in Bewegung
Südamerika liegt neuerdings am
Mittelmeer. Und das auf unseren Breitengraden – nämlich im Zoo
Duisburg. Direkt an das große Tropenhaus Rio Negro, das
Amazonas-Flussdelfine und andere Tiere des südamerikanischen
Regenwaldes beherbergt, grenzt jetzt ein 250 Quadratmeter großes
Landschaftsterrarium, das dem Ausschnitt einer mediterranen Landschaft
bis auf das kleinste Detail ähnelt. Das Gehege ist in Hanglage
gebaut und durch die Felsformationen, einen flachen Bachlauf und die
aufwändige und vielfältige Bepflanzung mit Pflanzen und
Kräutern wie Fetthenne und Lehmkraut, wildem Thymian und Lavendel
und einem knorrigen Olivenbaum im Zentrum, fühlt man sich wie in
Griechenland oder Spanien. Der Grund, warum diese schöne
Landschaft erbaut wurde, sind ihre Bewohner: Schildkröten. Genauer
gesagt Maurische, Griechische und Vierzehen-Schildkröten. Diese
drei Arten kommen alle im mediterranen Raum vor, werden bis zu 30
Zentimeter groß und leben jetzt in der neuen Anlage. Dort sollen
sie sich auch fortpflanzen. Es sind insgesamt 50 Exemplare, die aus dem
Bestand des Zoos aber auch von Privatleuten kommen.
Aktionen
Norddeutsche Neueste Nachrichten - Mittwoch, 30.
Mai 2007
Jaguarkinder „Schutzengel“ für Drillinge
„Nicht nur der Zoo braucht Nachwuchs,
sondern auch die Stadt Rostock“, sagt Udo Nagel gestern im
Großkatzenhaus zur Drillingsgeburt von Betty Krohn. Seit August
2005 erhalten alle Mehrlingsgeburten des Klinikums Südstadt eine
Jahreskarte vom Zoo. „In anderen Fällen bekommt der Zoo eine
Patenschaft von Unternehmen angeboten, jetzt sollen die drei
Jaguarkinder symbolisch eine übernehmen“, erklärt Nagel.
Betty Krohns Töchter Lea, Lara und Lilly können sich ebenso
über Fotos der wenige Monate zuvor geborenen drei „Kätzchen“
Keme, Kaya und Kachina freuen. „Wir hoffen, dass ihnen die
Vitalität der Jaguare mitgegeben wird“, sagt Birger Birkholz,
stellvertretender Verwaltungsdirektor des Klinikums Südstadt. ...
Kleine wie auch große Kinder sind am Sonntag, 3. Juni, bestens im
Zoologischen Garten aufgehoben. Unsere Zeitung veranstaltet zusammen
mit dem Tiergarten ein Kinderfest auf dem Reitplatz vor der
Elefantenlodge. In einer „Super-Soccer-Anlage“ sind die kleinen
Fußballer während des Spiels nur durch Bungeeseile
befestigt. Hierbei ist extra viel Ballgefühl und Teamgeist
gefragt. Torwandschießen darf da natürlich nicht fehlen. In
der Hüpfburg kann zudem ausgiebig getobt werden.
Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Kinderfest im Leipziger Zoo
Eine Riesenparty für Kinder startet am
Freitag, 01. Juni, im Leipziger Zoo. Alle Kinder, die mitfeiern wollen,
zahlen nur den halben Eintrittspreis. Und am Pinguingehege liest sogar
der Autor Dr. Boris Culiik selbst aus dem "Was-ist-Was"-Buch über
die gefiederten Südpolbewohner vor und beantwortet alle Fragen der
Kids. Die Lesungen finden um 11 und um 14 Uhr statt. Im Anschluss
bekommen die kleinen Zuhörer ein Gratis-Eis. Um 12.30 und 15:30
gibt es Aktobatik mit dem Duo Amarizias und dem dem Kinderzirkus
„Schnudellwapp“. Lieder, Puppen und Geschichten präsentieren
Gösta & Willi um 14.30 und 16 Uhr auf dem Vorplatz des
Aquariums. Und vor dem Robbengehege beginnt eine tierische
Schnitzeljagd durch den Tiergarten, bei der es tolle Preise zu
erhaschen gibt.
Super Sonntag Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Westerhausen. Es steigt am 3. Juni ab 10 Uhr und wird bereits zum
neunten Mal organisiert. Der gastgebende Tierparkförderverein
rechnet bis gegen 16.30 Uhr wie in den Vorjahren am
besucherstärksten Tag der 1974 eröffneten Anlage mit mehr als
2 000 Gästen. ... Während die Tiershow „Papagei&Co“ (11
Uhr), der Frühschoppen mit Blasmusik (10 bis 13 Uhr) sowie die
märchenhaften Darbietungen des „Kinder- und Jugendtheater Thale“
(14 und 15.30 Uhr) für Unterhaltung sorgen, freut sich das
Gemeindeoberhaupt auf die Inbetriebnahme der neuen Teichanlage. ...
„Die große Felsenlandschaft samt Wasserfall und Pumpe bilden die
natürliche Filterung für den benachbarten großen
Teich“, erläutert der Bürgermeister. Neben der Gestaltung der
Festwiese mit Grillplatz träumt Heintzes von einer artgerechten
Erdmännchenanlage. Damit sein größter Wunsch für
den Tierpark Wirklichkeit wird, sammelt er seit Monaten Ideen in
anderen Tierparks.
Kölner Wochenspiegel - Dienstag, 29. Mai 2007
Wildpark Dünnwald feiert großes
Jubiläum
Am 3. Juni hält der Wildpark ab 11 Uhr
ein "tierisches" Vergnügen für die Besucher bereit. Das
diesjährige Wildparkfest, verspricht Revierförster Jonas
Schreibweis, wird besonders groß und abwechslungsreich. Grund
für diesen Aufwand ist das 50-jährige Jubiläum der
Freizeiteinrichtung. "An welchem Tag des Jahres 1957 die ersten Gatter
mit Tieren eröffnet wurden, lässt sich wegen fehlender
Unterlagen nicht mehr feststellen", musste Jonas Schreibweis zwar
eingestehen, doch sein Tierpfleger Rolf Everhartz, seit 28 Jahren hier
tätig, weiß noch genau, wie es hier früher ausgesehen
hat.
HNA.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Drei Jahre Nationalpark
Vor drei Jahren richtete das Land Hessen im
ehemaligen Waldschutzgebiet den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein.
Eine Bilanz dieser ersten Jahre wird Staatsminister Wilhelm Dietzel am
Sonntag, 3. Juni, zum Auftakt des Nationalparkfestes ziehen. Das Fest
findet von 10 bis 18 Uhr am Wildpark Edersee statt. Der Eintritt in den
Park ist an diesem Tag frei. Für die Besucher wird am Sonntag ein
regionaler Bauernmarkt vorbereitet. Anbieter aus der Region
präsentieren die Vielfalt und Qualität der Produkte aus der
Nationalparkregion. Und sie sorgen gemeinsam mit der SG Wesetal an
diesem Tag auch für die Bewirtung der Gäste. Für die
jungen Besucher hat das Nationalpark-Team Bastel- und Malaktionen
vorbereitet. Es gibt Lesungen mit Tiergeschichten sowie das
Familienspiel "Wasser des Lebens". Kinder können sich zudem als
Tiere schminken lassen. Ein Höhepunkt des Festes soll eine
Nationalparkrallye werden: An 20 Stationen sind unter anderem Fragen zu
beantworten, Rätsel zu lösen und Geschicklichkeitsspiele
für die gesamte Familie zu absolvieren. Jeder, der mitmacht,
erhält ein Andenken.
Holsteinischer Courier - Dienstag, 29. Mai 2007
Raubvögel hautnah im Tierpark
Ein kollektiver Schrei gellt über die
Wiese im Tierpark Neumünster. Haarscharf fliegt der Adler
über die Köpfe der Zuschauer hinweg. In den Ohren klingt noch
der kräftige Flügelschlag und der Lufthauch des
mächtigen Vogels ist noch im Nacken zu spüren, da ist der
Adler schon wieder auf dem Handschuh von Falkner Dietmar Damm gelandet.
Die Flugschau mit den großen Greifvögel ist am
Pfingstwochenende die Attraktion im Tierpark Neumünster. ... Vor
allem der zweijährige Seeadler ist ein prächtiger Anblick.
Mit angewinkeltem Kopf schielt der Adler von Damms Handschuh aus ins
Publikum hinein. Dann "mantelt" er, breitet den Flügel um den
Fleischbrocken. Das mache der Vogel, um das Futter vor anderen
Greifvögeln abzuschirmen, erklärt Damm. Nun schlingt der
Adler die Belohnung hinunter. ... Hauke Friederichs Die nächste
Greifvogelschau im Tierpark ist am 3. Juni um 11.30 und 16.30 Uhr. Mehr
Informationen unter: www.greifvogelzentrumsh.de
Juraforum.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat
nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem
Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen
Startschuss. Vor demWildtiergehege übergab Zoodirektor
Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen,
Geschäftsführer des Familienunternehmens. Vorab konnten
Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen,
welches das neue Patentier werden sollte - denn Leo Knuspertatze, das
Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche
nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur
Wahl. Nun steht dem Maskottchen einechter Löwe Pate.
Nachwuchs
Westdeutsche
Allgemeine Donnerstag, 24. Mai 2007
Gorilla-Nachwuchs im Zoo Münster - Mutter und
Junges wohlauf
Nachwuchsfreuden im Allwetterzoo Münster: Gorilla-Dame
»Gana« hat ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Jungtier
und Mutter seien wohlauf, teilte der Zoo am Donnerstag mit.
»Gana« kümmere sich liebevoll um den
Neuankömmling, verzichte aber dafür auf zu viel Kontakt zu
anderen Mitgliedern der Affen-Großfamilie. Vater
»N'Kwango« fühle sich deshalb etwas
vernachlässigt und turne auffallend ausgelassen durchs Gehege.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es im Allwetterzoo Münster
Gorilla-Nachwuchs gegeben. Das Junge von Mutter
»Changa-Maidi« war allerdings im Alter von fünf
Monaten bei Eifersuchts-Rangeleien im Gehege getötet worden.
Märkische Oderzeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Heidelberger Kinderärzte retten schwer krankes
Gorillababy
Ein schwer krankes Gorillababy haben
Kinderärzte der Heidelberger Universitätsklinik erfolgreich
behandelt. "Kiki" war vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren
worden, wie der Zoo und die Klinik mitteilten. Als die Ärzte Ende
April in den Zoo gerufen wurden, sei "Kiki" völlig ausgetrocknet
gewesen: "Sie hatte nach der Geburt wohl viel zu wenig Milch zu sich
genommen und zeigte kaum noch Lebenszeichen." In einer provisorischen
Intensivstation im Zoo musste das Tierbaby einen Tag lang
künstlich beatmet werden, später zog sich "Kiki" eine schwere
Lungen- und Darmentzündung zu und konnte tagelang nichts essen.
"Die Intensivbehandlung bei "Kiki" lief wie bei einem normalen Baby
ab", heißt es in der Mitteilung. Inzwischen trinke das
Gorillamädchen fleißig aus der Flasche und könne auch
am Babyschnuller saugen.
Ärzte Zeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Schwule Flamingos werden Eltern
Zwei schwule Flamingos, die bereits seit
sechs Jahren ein Paar sind, haben jetzt ein Küken adoptiert, das
von seinen eigentlichen Eltern noch im Ei brütend verlassen worden
ist. Carlos und Fernando, Attraktionen eines Wildgeheges in Slimbridge
in der englischen Grafschaft Gloucestershire, waren so verzweifelt,
miteinander keine Familie gründen zu können, dass sie schon
fremde Eier aus anderen Nestern gestohlen hatten. Als eines der
Flamingo-Nester im Gehege verlassen vorgefunden wurde, beschlossen die
Parkverantwortlichen, das dort zurückgelassene Ei in einem
Inkubator auszubrüten. Das Küken wurde sodann in eine gut
erhaltene Eischale gepackt und ins leere Nest der schwulen Flamingos
gelegt. Als diese das präparierte Ei später entdeckten,
brüteten sie so lange darüber, bis das Küken ein zweites
Mal schlüpfte. Seitdem sind Carlos und Fernando stolze
Pflegeeltern der kleinen Waisen.
RZ online Dienstag, 29. Mai 2007
Wilde
Tiere in der Eifel: Löwennachwuchs im Eifel - Zoo
Im Eifel-Zoo in Pronsfeld können Besucher in diesem
Frühsommer drei kleine Löwenjungen bewundern. Der Nachwuchs
von Löwin Clara und Vater Clarence sei vor knapp einer Woche
geboren worden, sagte Zoo-Besitzer Hans Wallpott am Dienstag. Im Zoo
leben nun insgesamt neun Löwen. Clara und ihre drei Jungen seien
aus Sicherheitsgründen von der Löwengruppe mit Männchen
Clarence an der Spitze getrennt worden, sagte Wallpott. Das Geschlecht
der Kleinen wisse man noch nicht. In den 38 Jahren seit der
Gründung des Zoos seien dort in den Löwengehegen 45 Jungtiere
geboren worden. Der Eifel-Zoo ist 30 Hektar groß und beherbergt
60 Tierarten.
Oberberg Aktuell - Dienstag, 29. Mai 2007
Tierisch viel Nachwuchs
Der Affen- und Vogelpark Eckenhagen kann
sich in diesem Jahr nicht nur über reichlich Nachwuchs bei
Gänsen, Enten und Hühnern freuen. Auch kleine Fohlen,
Zwergziegenjunge und die kleinen Totenkopfaffen begeistern die
Besucher. Im drittgrößten Vogelpark Deutschlands mit seinen
über 1000 gefiederten Bewohnern, geht es gerade zu wie in einem
Kindergarten – für Tiere. Wohin die Besucher auch Blicken,
überall ist der kleine Nachwuchs unterwegs. ... Besonderes
Highlight ist aber wohl der Nachwuchs der Totenkopfaffen, die von
Groß und Klein ohne trennendes Gitter bestaunt werden
können.
Hamburger Abendblatt Sonntag, 27. Mai 2007
Wildpark Schwarze Berge: Schwarzstorch-Nachwuchs
Der Schwarzstorch ist vom Aussterben bedroht und Menschen schon
unbekannt. Der Wildpark Schwarze Berge beteiligt sich am
europäischen Erhaltungszuchtprogramm der Tiere. Seit 1997 lebt ein
Paar Schwarzstörche im Wildpark. Seitdem hat das Paar auch
jährlich gebrütet, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Tierpfleger
haben in diesem Jahr aus dem aus fünf Eiern bestehenden Gelege
zwei entnommen, um sie im Brutkasten auszubrüten. Erst
schlüpften zwei Küken. Als diese nun den Schwarzstorcheltern
in ihr Nest gelegt werden sollten, erwartete die Tierpfleger eine
freudige Überraschung: Von den verbliebenen drei Eiern war nur
noch eins da und zwei weitere muntere Küken waren geschlüpft.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Eltern ihren Pflichten nachkommen.
PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Pflegefall im Frack
Vorsichtig schauen Lilly und Billy um die
Ecke, wagen sich aber keinen Schritt vor. Die kleinen Pinguine
reißen die Schnäbel auf und verlangen lautstark nach Futter.
«Na, kommt her. Ihr dürft euch gerne bewegen», sagt
Priska Hennig-Lippe und lockt mit Sprotten. Die 39-Jährige ist
Pflegerin im Osnabrücker Zoo und ein Ersatzmutter für die
jungen Humboldt-Pinguine. Denn die richtigen Eltern sind kurz
nacheinander gestorben. «Das sind gute Esser, das klappt
hervorragend», sagt die Pflegerin. Und tatsächlich ist der
Hunger dann auch größer als die Vorsicht. Lilly und Billy
watscheln langsam heran - direkt auf die kleinen Sprotten in den
Händen der Pflegerin zu. ... Grundsätzlich sei es das Ziel
jedes Zoos, dass die Jungen von den Tiereltern aufgezogen werden und
nicht von menschlichen Ersatzeltern. Auf den Menschen geprägt sind
Lilly und Billy dennoch nicht. Schließlich verbrachten sie einen
Teil ihrer Kindheit bereits in der Pinguin-Gruppe. «Wir haben
nicht gemerkt, dass sie die Eltern vermissen», sagt Hennig-Lippe.
In ein bis zwei Monaten dürfen die beiden endlich zu den anderen
Pinguinen. Und danach wird sich auch herausstellen, ob Lilly und Billy
tatsächlich Weibchen und Männchen sind. Denn, so die
Zoodirektorin: «Wir wissen das Geschlecht noch nicht. Das wird
später erst per DNA-Test ermittelt.»
Naumburger Tageblatt Mittwoch, 23. Mai 2007
Zuchterfolg bei seltenen Blaukopfaras im Magdeburger
Zoo
Dem Magdeburger Zoo ist erstmals die Zucht von Blaukopfaras gelungen.
Die beiden Papageiküken haben sich nach Angaben des Zoos vom
Mittwoch im Vogelbrutkasten gut entwickelt. Es handele sich um einen
besonderen Zuchterfolg, der nur selten gelinge. Im Magdeburger Zoo ist
es die erste Nachzucht von Blaukopfaras. Die Papageien leben an den
Rändern der tropischen Wälder Südamerikas in bis zu 1600
Meter Höhe. Sie werden bis zu 41 Zentimeter groß und 250
Gramm bis 300 Gramm schwer.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
Gefiederter Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Zur großen Freude der
Tierparkmitarbeiter gab es bei den Weißbrauen-Röteln und den
Grünflügelaras erstmalig Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang
es, bei den Röteln, die nur in wenigen deutschen Zoos gehalten
werden, ein Zuchtpaar zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte
Mitte Mai und ist nun zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle
im Tropenhaus unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld,
auch beobachtet werden kann. Eine Papageienschönheit ist er
momentan noch nicht, der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen
Tagen die ersten Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade
erst zu öffnen. Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern
intensiv betreut und ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht
zu sehen. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken gab es
weiteren Nachwuchs, denn ein zweites Jungtier wurde geboren.
sz-online - Freitag, 25. Mai 2007
Ich werde mal ein schöner Ara
Nackt, blind und putzig sitzt der kleine Ara
in seinem Nestkasten, wo er rund um die Uhr von seinen Eltern betreut
wird. Dass aus ihm einmal ein Grünflügelara - und damit eine
Papageienschönheit - werden soll, ist dem Küken noch nicht
anzusehen. Doch im Tierpark freut man sich mächtig über den
Nachwuchs. In einigen Tagen werden ihm die ersten zarten Federchen
wachsen und die Augen sich weiter öffnen. Schon besichtigen kann
man ein weiteres Küken: den Nachwuchs der
Weißbraun-Röteln, der nun im Tropenhaus herumfliegt.
Mitteldeutsche Zeitung Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo
Magdeburg: Estrella und Kaspar treffen sich zu bärigem Sex
Ein Jahr nach der Geburt eines Großen Ameisenbären im
Magdeburger Zoo können die Mitarbeiter nun erneut auf einen solch
seltenen Zuchterfolg hoffen. «Die Tiere wurden bereits
zusammengeführt», sagte Zoo-Sprecherin Regina Jembere auf
Anfrage. In den vergangenen Jahren hatten Weibchen Estrella und
Männchen Kaspar regelmäßig für Nachwuchs gesorgt.
Dabei sind beim Großen Ameisenbär Geburten in Zoos sehr
selten. Weltweit werden hier jährlich nur 25 bis 30 Tiere,
europaweit sogar nur drei bis sechs Tiere geboren.
Märkische Oderzeitung Freitag, 25. Mai 2007
Nachwuchs bei den Gibbons
Zwei tiefschwarze Äuglein blicken aufgeweckt in die Welt. Sie
gehören zu dem frisch geborenen Affenbaby, das erst vor wenigen
Tagen von Gibbondame Nam Katje im Eberswalder Zoo geboren wurde. Die
frisch gebackene Affenmutti klettert bereits wieder im Gehege umher.
Das Kleine hat sich ganz eng an ihr weiches Fell geschmiegt.
Festgeklammert an der Brust der Mutter, die Zitzen in Reichweite,
scheint es dem Äffchen gut zu gehen. Auch die anderen Artgenossen
im Gehege scheinen sich mit dem Nachwuchs angefreundet zu haben. ...
Die Familie des Neugeborenen gehört zu den
Gelbwangen-Schopfgibbons. Während die Männchen schwarz
gefärbt sind, erhalten die Weibchen ab der Geschlechtsreife ihr
charakteristisches hellgelbes Fell. In der selben Färbung kommen
auch die Babys zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht.
Entsprechend stolz zeigt sich Zoodirektor Bernd Hensch über den
Zuchterfolg: "Das gibt es nicht so häufig zu beobachten."
Oberberg 24 - Donnerstag, 24. Mai 2007
Nachwuchs im Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Der Affen- und Vogelpark im Heilklimatischen
Kurort Eckenhagen beheimatet mehr als 1000 Vögel in 150 Arten. Im
Affental lassen sich Berberaffen und Totenkopfäffchen bestaunen.
Zurzeit fasziniert der tierische Nachwuchs die Besucher im Park. "Bei
unseren gefiederten Freunden ist einiges los. Neben Graugans- und
Hausgansküken kann man auch Enten- und Hühnerküken bei
ihren ersten Schwimmversuchen zuschauen“, so Betreiber und Ornithologe
Dr. Werner Schmidt. Eine weitere Attraktion sind die Storchjungen, die
laut klappernd ihr Essen einfordern. Doch auch die Totenkopfaffen
präsentieren gerne ihren Nachwuchs. Ohne trennendes Gitter
können die Besucher das Familienleben der kleinen Äffchen
beobachten. Im Streichelzoo freuen sich Ponyfohlen und Zwergziegenjunge
über viel Zuneigung. Neu im Park angesiedelt wurde eine Familie
von Kamerunschafen.
Hamburger Abendblatt - Freitag, 25. Mai 2007
Babyboom im Wildpark
Sind die niedlich: Im Wildpark
Lüneburger Heide ist in diesen Tagen jede Menge Nachwuchs zu
bestaunen. So erobern derzeit neben kleinen Zicklein, Wildkatzen und
Nasenbären besonders die verspielten Präriehund-Babys die
Herzen der Besucher im Sturm. Mit ihrem eher plumpen Körper, den
kurzen Beinen und einem kurzen Schwanz erinnern die Präriehunde an
Murmeltiere. Sie leben gewöhnlich in der Prärie Nordamerikas,
und ihr Warnruf erinnert an das Bellen von Hunden - daher der Name
dieser süßen Wildpark-Stars.
Märkische Allgemeine - Freitag, 25. Mai 2007
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke zieht die
Wolfskinder Kira und Lara auf
Ruck, zuck leert Kira das Fläschchen.
Eigentlich sollte sie sich den Inhalt mit Schwesterchen Lara teilen.
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke freut der gesunde Appetit der
Wolfskinder. Die beiden Kuscheltiere, die nicht weniger niedlich sind
als Bär Knut im Berliner Zoo, weilen seit Dienstag in Perleberg.
Gestern stellte Wilhelm Lüdke die neuen Tierparkbewohner der
Öffentlichkeit vor. Nacheinander krabbeln die beiden aus der
Katzenbox, in der sie schlafend die Zeit verbringen. Alle vier Stunden
– auch nachts – reicht Wilhelm Lüdke das Milchfläschen. In
etwa zwei Wochen, so schätzt der Tierparkleiter, können die
Kleinen zu fester Nahrung übergehen. Dann steht Fleisch auf der
Speisekarte. Kira und Lara kamen am 8. Mai im Wildpark Schorfheide auf
die Welt. Insgesamt wurde dort 13 Junge geboren. ... Wahrscheinlich im
August werden die beiden weiblichen Tiere mit dem Rudel im Wolfsgehege
zusammengebracht. Dass es dabei Probleme geben könnte,
befürchtet Wilhelm Lüdke nicht. Die Jungtiere würden
eher Beschützerinstinkte bei den älteren Tieren wecken. Dann
werden auch die Besucher die Neuen zu Gesicht bekommen.
20minuten - Donnerstag, 24. Mai 2007
Wegen Füchsen: Ziegen werden umquartiert
Neuster Publikumsliebling im
Dählhölzli ist das Waldrentier Tula, welches vergangene Woche
zur Welt gekommen ist und nun die Umgebung erkundet. Bei den
Waldrentieren handelt es sich um eine bedrohte Rentier-Unterart aus den
Wäldern Finnlands und Teilen Russlands. Für Entzücken
bei den Besuchern sorgen auch viele andere Tierbabys: So gab es unter
anderem bei den Steinkäuzen, Alpengämsen, Rothirschen und
Mufflons Nachwuchs.
Freizeit Ratgeber - Donnerstag, 24. Mai 2007
Kamelnachwuchs im Erlebnispark Schloss Thurn
Der Erlebnispark Schloss Thurn in
Heroldsbach bei Forchheim hat Nachwuchs bekommen. Der kleine Omar, ein
Kamelbaby, schnupperte am 13. Mai um 7.25 Uhr die erste fränkische
Luft. Im Beisein seiner Mutter und mit Hilfe des Tierpflegers Otmar
Wölker wurde er in seinem Gehege geboren. Nach nur zehn Tagen ist
der Kleine inzwischen schon so munter dass er nun auch mit den ersten
Besuchern Kontakt aufnehmen kann. Benedikt Graf Bentzel: „ Zum ersten
Mal wurde in Schloss Thurn ein Kamelbaby geboren. Es ist wunderbar,
wenn hier in Park ein neues Lebewesen das Licht der Welt erblickt. Omar
fühlt sich sichtlich wohl: Er macht schon kleine Sprünge,
„lacht“ dabei und genießt das schöne Wetter im Beisein
seiner Mutter.
Knut
PR-Inside.com - Mittwoch, 30. Mai 2007
Skandal: Braunbären leiden noch immer unter
Knut-Gaff-Show
Tierrechtler Frank Albrecht, kritisiert in
seiner heutigen Pressemitteilung, die unveränderte
Haltungssituation der Braunbären und Wölfe im Zoo Berlin. So
dürften die Braunbären, während der Knut-Gaff-Show
(ca.9.00 - 15.30 Uhr), noch immer nicht auf ihre Außenanlage und
müssten nur im Innengehege ausharren. Zudem sei immer nur ein
Braunbär nach der Show auf der Anlage zu sehen, obwohl es
insgesamt drei Bären sein müssten. 'Seit meiner Anzeige am
03.05.2007, hat sich nichts für Braunbären und Wölfe
geändert. Das ist ein riesiger Skandal.', so Albrecht kritisch.
'Das Tierschutzgesetz und die Leidlinien des Säugetiergutachtens
fordern die volle Nutzung des Außengeheges, deren
Größe im Gegensatz zu den wirklichen Bedürfnissen eines
Bären, eh schon mehr als lächerlich sind. Scheinbar habe die
Staatsanwaltschaft noch das Veterinäramt bisher nichts unternommen
um diese tierschutzwidrigen Verhältnisse zu beenden. Der Zoo und
die Behörden wollen offenbar diesen Missstand aussitzen, bis Knuts
eigene Anlage fertig ist. Das darf und kann nicht sein.' ... 'Dass sich
trotz meiner Anzeige im Zoo nichts getan hat zeigt aber auch, wie ernst
die Einhaltung des Tierschutzes im Zoo Berlin genommen wird und wie
groß das Engagement des Zoos ist, wenn es um mehr
Bewegungsfreiheit für die Zooinsassen geht, um u.a.
Verhaltensstörungen zu verhindern.', so Albrecht
abschließend. 'Wen wundert es eigentlich noch, wenn stundenlang
(14 Std.!!!) angekettete Elefantenmütter (TP Berlin) ihre Babys
nach der Geburt tot trampeln wollen, ein Moschusochse seine
Wärterin tötet oder ein fehlgeprägter Gorilla Menschen
angreift und verletzt? Aggressionen, Flucht und Angriffe sind das
Ergebnis von Tierquälerei.' ... Albrecht überlege sich
weitere behördliche und rechtliche Schritte um die
skandalösen Zustände bei Braunbären und Wölfen
endlich zu beenden.
taz NRW - Donnerstag, 24. Mai 2007
"Knut-Berichte verblenden die Menschen"
Herr Gaertner, der Tierpark
Recklinghausen hat Affen an ein Versuchslabor abgegeben. Ist das ein
Skandal?
Rainer Gaertner: Ein Tierpark dient eigentlich dazu, Arten zu erhalten.
Wenn er Tiere abgibt mit dem Wissen, dass diese gequält und
getötet werden, ist das empörend. Ich kenne nur einen
vergleichbaren Fall aus den Achtzigern aus dem Zoo Hagebeck. Was oft
vergessen wird: Die meisten Tierparks werden aus öffentlichen
Mitteln finanziert und da hat der Bürger ein gehöriges
Mitspracherecht.
Die "Bild" skandalisiert den Fall und klagt alle
Tierfolterer der Welt an. Freuen Sie sich über diesen Mitstreiter?
Sicherlich. Die Öffentlichkeit muss mal wieder aufgerüttelt
werden. In den 80er und 90er Jahren wurde viel berichtet über
Tierversuche und über die mangelnde Übertragbarkeit der
Ergebnisse auf den Menschen. Die Recklinghäuser Affen sind nur die
Spitze des Eisbergs: Über 10.000 Affen werden im Jahr von der EU
für Versuche geopfert - vielfach aus Wildfängen, zum Beispiel
aus Mauritius. Die werden auf bestialische Weise eingefangen, unter
quälerischen Bedingungen transportiert, um hier in den Labors zu
landen. Das prangern wir an. Auch weil die Versuche vielfach nur eine
Alibifunktion haben. ...
Inwiefern hilft der derzeitige Hype um den
Eisbären Knut den Tierschützern?
Die Aufmerksamkeit der Bürger auf bestimmte symbolträchtige
Tiere ist an sich nicht schlecht. Auf der anderen Seite verblendet
diese Art der Berichterstattung die Menschen. Sie laufen dann in den
Tierpark und sehen nur das, was sie sehen wollen. Dabei werden die
Tiere in den Zoos zum Teil tierschutzwidrig gehalten. Wenn sich daran
in den letzten Jahren überhaupt etwas verbessert hat, dann vor
allem wegen der kritischen Öffentlichkeit. Der Bürger kann
schon etwas tun - auch gegen Tierversuche: Wenn er sich als kritischer
Patient zum Beispiel der sanften Alternativmedizin bedient.
Berliner Morgenpost - Sonntag, 27. Mai 2007
"Ein Eisbär als Skulptur wäre toll"
Der Münchner Künstler
Hansjörg Wagner schuf vor 31 Jahren den tonnenschweren Berliner
Eisbärenbrunnen. Jetzt hat er Knut im Zoo der Hauptstadt
porträtiert. In Schwabing entstanden aus den Skizzen die
Bleistiftzeichnungen des kleinen Medienstars. Mit schnellem Strich
zeichnet der Künstler den kleinen Eisbären Knut in sein
Skizzenbuch. Neben ihm schieben sich Schaulustige und Journalisten am
Eisbärengehege im Berliner Zoo vorbei und machen Fotos. "Er ist
kein Kuscheltier, sondern ein junges Raubtier. Das macht den Reiz aus,
ihn zu zeichnen", sagt Hansjörg Wagner. Der Münchner Maler
hat eine enge Beziehung zum Berliner Zoo und seinen Eisbären. Er
gestaltete schon 1986 den großen Eisbärenbrunnen, der in der
Mitte der Anlage thront. Jetzt, mehr als 30 Jahre danach, hat er den
jungen Eisbären porträtiert. ... Bei allen Ehrungen, einer
Stilrichtung zuordnen lässt sich Hansjörg Wagner nicht. "Ich
lasse mir kein Etikett verpassen", sagt er. Allenfalls eines sagt er
dazu: "Gegenstandslose Kunst ist für mich oft wesenslose Kunst."
Wagner will zeigen, was er als Künstler gesehen hat. "Der Anfang
ist leicht, ich habe das Werk ja im Kopf. Schwierig ist es, das Werk
als vollendet zu sehen", sagt er und streicht über die Plastik des
Eisbärenbrunnen. Dann lächelt er plötzlich und sagt:
"Ein kleiner, schöner Marmorstein, und auch aus Knut würde
eine schöne Skulptur."
ka-news.de - Freitag, 25. Mai 2007
Knut-Kunst aus Karlsruhe Offizieller Partner des
Berliner Zoos
Die weltweite Begeisterung für den
(nicht mehr ganz so) kleinen Eisbären Knut hat die
traditionsreiche Majolika Kunstmanufaktur in Karlsruhe dazu inspiriert,
zwei Keramik-Eisbärbabys mit Knut-Beschriftung zu entwickeln
(ka-news berichtete). Nach Gesprächen mit dem Zoo Berlin ist es
der einzigen Keramikmanufaktur Deutschlands nun gelungen, offizieller
Partner des Hauptstadt-Zoos zu werden und eine Lizenz für das
Label "Respect Habitats. Knut" zu erhalten. ... Ein Teil der
Verkaufserlöse kommt dem Umweltprojekt des Zoo Berlin "Respect
Habitats. Knut" zugute. Das Label, erläutert Uhlich, stehe
für das Spannungsfeld von Klimakatastrophe und bedrohten
Lebensräumen auf der einen Seite und der Hoffnung auf den Erhalt
von lebensnotwendigen Bedingungen auf der anderen Seite. "Der
respektvolle Umgang mit den Lebens- und Wirtschaftsräumen dieser
Erde verlangt neue wirtschaftliche, politische und kulturelle
Denkweisen und konkrete Mechanismen. Knut kann dabei helfen,
verschiedene Beteiligte und Interessen zu vereinen", ist das
Vorstandsmitglied des Zoo Berlin überzeugt.
Berliner Morgenpost - Freitag, 25. Mai 2007
Zoo plant Film über Knut - Verhandlungen mit
Produktionsfirmen
Der Berliner Zoo plant einen Film über
seinen Publikumsliebling Knut. Der Zoo will dabei alle
Möglichkeiten offen lassen, es steht noch nicht fest, ob es eine
Dokumentation oder ein Spielfilm wird. Wie der kaufmännische
Direktor Gerald R. Uhlich am Freitag sagte, wird zunächst noch
mehrere Wochen mit Produktionsgesellschaften verhandelt. Er
dämpfte aber die Hoffnungen auf einen baldigen Kinofilm über
den kleinen Eisbären - der mittlerweile mit 20 Kilo gar nicht mehr
so klein ist.
Berliner Morgenpost - Donnerstag, 24. Mai 2007
Knut bekommt hohen Besuch
Der amerikanische Bestseller-Autor Craig
Hatkoff hat für Knut-Fans ein neues Kinderbuch-Vergnügen
vorbereitet. Ein reichlich mit Fotos illustriertes Buch über den
längst weltberühmten Eisbär-Nachwuchs ist schon fertig,
in der nächsten Woche soll es gedruckt werden. In die deutschen
Geschäfte komme es dann "so schnell wie möglich", sagte der
Autor am Donnerstag bei einem Knut-Besuch im Berliner Zoologischen
Garten. Craig Hatkoff ist vom Erfolg der Publikation fest
überzeugt. Knut sei "eine geborene Berühmtheit", und seine
Geschichte findet er "einfach erstaunlich". Hatkoffs Buch "Kleines
Nilpferd-große Freundschaft", das er zusammen mit seiner kleinen
Tochter verfasste, hat ein weltweites Echo gefunden. Auf deutsch soll
es im Juni erscheinen.
Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Ältestes Nashorn der Welt gestorben
Ein trauriger Tag für den Augsburger
Zoo: Am frühen Mittwochmorgen ist Nashorn "Toto"
eingeschläfert worden. Der gesundheitliche Zustand der
46-jährigen Nashorn-Kuh hatte sich über Pfingsten dramatisch
verschlechtert. Die Tierärzte sahen keine Alternative zum
Einschläfern. "Toto" war das letzte Nashorn im Augsburger Zoo -
und das wahrscheinlich älteste der Welt. ... Die Nashornhaltung im
Augsburger Zoo ist damit zunächst vorbei, allerdings ist der
Baubeginn für das neue Haus, das im Anschluss an die Paviananlage
entsteht, für den 11. Juni fest geplant. "Toto" hätte ihren
Lebensabend aber noch in der alten Anlage verbringen können. In
das neue Haus soll dann eine junge Gruppe Breitmaulnashörner
einziehen und auf dem Afrika-Panorama zusammen mit den Watussirindern,
Kamerunschafen und Rappenantilopen die Freianlage nutzen.
HL-live - Mittwoch, 30. Mai 2007
Tiger gegen den Amtsschimmel machtlos
Im April 2006 nahm der Lübecker
Tierpark zwei Tiger auf, die in einem erbärmlichen Zustand in
Frankreich in einem Zirkuswagen vegetierten. Von den Behörden gab
es ein Bleiberecht von einem Jahr. Jetzt sollen die Tiere weg. Da es
niemanden gibt, der sie aufnehmen will, kommen sie jetzt in ein
Tierheim mit wesentlich schlechteren Bedingungen, obwohl der Tierpark
sie gerne weiter pflegen würde. Natascha und Gandhi wurden von der
"Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe
für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege
frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo
entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für
ein Jahr. Das ist jetzt um. Die "Foundation Brigitte Bardot" hat nach
einer neuen Bleibe für die Tiger gesucht. Niemand möchte sie
aufnehmen. Freie Kapazitäten hat nur das Tierheim in
Rüsselheim. Dort steht ein wesentlich kleineres Gehege als in
Lübeck zur Verfügung. ... Der Inhaber des Lübecker
Tierparks Günther Lehmensiek kämpft jetzt mit einem Anwalt
für die Tiger. Unterstützung bekommt er aus der Politik:
Stadtpräsident Peter Sünnenwold und Susanne Kasimir, Leiterin
des Büros der Bürgerschaft, hatten vergangenes Jahr die
Patenschaft für die beiden Tiere übernommen.
Wochenanzeiger Herford - Dienstag, 29. Mai 2007
Zwergotter-Pärchen genießt asiatische
Teichanlage
Verwandten, die tagaktiven Kurzkrallen- oder
Zwergotter. Anfangs waren sich die Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob
die Zusammengewöhnung klappen würde. Schließlich
handelt es sich bei dem Männchen um eine Nachzucht aus dem Zoo
Köln, das Weibchen wurde in Düsseldorf geboren. Die
Befürchtung lag also nahe, dass die traditionell gepflegte
Antipathie sich auf die beiden Zwergotter übertragen könnte
und sich der Kölner und die Düsseldorferin nicht vertragen
würden Aber manchmal sind Tiere eben schlauer als Menschen. Ein
Fauchen, ein tiefer Blick in die Augen und seitdem sind “Ambu” und
“Hahima” unzertrennlich. Vor Ankunft der Zwergotter gestalteten die
Tierpfleger mit Liebe zum Detail die Außenanlage zu einer
natürlichen asiatisch anmutenden Teichlandschaft um, die Ambu und
Hahima mittlerweile komplett erobert haben.
Super Sonntag - Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Halles Zoogänger konnten gestern gar
nicht genug davon bekommen. Hoch über den Köpfen von Mafuta,
Sabi und Abu sahen sie zu, wie Sabi im neuen Elefantengehege die starke
Frau gab und mit Ästen, Steinen und sogar Baumstämmen um sich
warf und Söhnchen Abu, wenn er allzu aufmüpfig wurde, mit
einem blitzschnellen Scheinangriff in die Flucht schlug und so
eindeutig klar machte: Du bist hier noch lange nicht der Boss! Die
beinahe tropischen Temperaturen schienen den Dickhäutern dabei
fast nichts auszumachen. Schließllich trafen sich Mutter und Sohn
dann doch noch beim gemeinsamen Schlammbad, ehe das Training der
afrikanischen Steppenelefanten begann. Und siehe da: Die Elefanten, die
noch bei ihrem Umzug aus dem Tiergarten Schönbrunn bei Wien bzw.
aus dem Tiergarten Berlin als äußerst gefährlich
galten, lassen sich inzwischen für ein paar leckere Äpfelchen
zu ein paar kleinen Kunststückchen hinreißen. Und das,
obwohl die Afrikaner unter den Dickhäutern (immerhin die
größten Landsäugetiere der Erde) als echte Sensibelchen
gelten. Nicht genug bekommen konnten die Zoogänger natürlich
auch von der ganzen Affenbande im Zoo. Ob von unentwegt tobenden
Totenkopfäffchen, den sich liebevoll gegenseitig lausenden
Rothandtamarinen oder den nachdenklich in die Welt schauenden
Schimpansen.
sueddeutsche.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Verregnete Ferien Je nässer, desto besser
Im Grunde gibt es nur eine Witterung, bei
der ein Besuch im Tierpark Hellabrunn halbwegs erträglich ist: bei
strömendem Regen. Denn erstens ist es dann möglich, sich
anders als ausschließlich im Uhrzeigersinn in einer Masse
schwitzender, eislutschender, elefantenfixierter und hysterisch
kreischender Familien durch den Park zu bewegen. Zweitens gewinnen
Regenbesucher neue Einblicke in das aufregende Tierleben. Anders als
bei Sonnenschein, wenn die vierbeinigen Freunde meist schlapp
herumhängen, entwickeln sie im Regen erfreuliche Aktivität:
Die Wasserschweine pritscheln glücklich in ihrem Becken herum, die
Flamingos wechseln ekstatisch vom einen Bein auf das andere, selbst der
sonst etwas zurückhaltende Tapir schnorchelt froh durch sein
Gehege. Und für unseren Zweijährigen ist der Regenzootag
sowieso das Höchste; vor allem deshalb, weil er in seinen
Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste springen kann.
Auf die Frage, welches Tier ihm am besten gefallen habe, denkt er kurz
nach und sagt: ,,Ich glaube, der Affenstorch.‘‘ Jede Wette, dass der
sich bei schönem Wetter nicht hätte blicken lassen.
Freie Presse - Dienstag, 29. Mai 2007
Schweinetrubel: Eber Bambam nimmt’s gelassen
Ein waschechter Filmstar hat sich am Sonntag
beim Tiergartenfest in Aue die Ehre gegeben. Dass 13 Wochen alte
Minischwein Bambam, bekannt aus der VOX-Sendung „Tierisches
Wohnzimmer“, präsentierte sich vor etwa 4000 Besuchern erstmals
als neuer Bewohner im Zoo der Minis. Am Freitag hatte Tiertrainerin
Nicolle Müller das rosa Tier in die Obhut der Tierpark-Chefs
Bärbel und Christian Schroller gegeben.Aufregung war dem kleinen
Eber trotz des Rummels um seine Person nicht anzumerken.
Lampertheimer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Auch diesmal kein Glück mit dem Wetter Das
Pfingstfest im AZ ...
Sie hatten vor, an diesem Montag ein
Pfingstfest zu feiern, doch auch dieses Mal machte der Wettergott den
Mitgliedern des AZ-Vogelparks einen Strich durch die Rechnung. Somit
war es die mittlerweile dritte Veranstaltung in diesem Jahr, die wegen
Regen und niedrigen Temperaturen nur wenige Besucher auf das
Vereinsgelände lockte. ... Schon in drei Wochen steht das
nächste Fest der Vogelfreunde an. Dann wollen sie gemeinsam mit
Sprösslingen und Eltern ein Kinderfest feiern. Während sich
die Kleinen dann auf der Hüpfburg vergnügen oder sich auf
einem Pony herumführen lassen, können Mama und Papa ein wenig
ausspannen und den Tag genießen. "Bleibt zu hoffen, das sich
dieser Termin nicht in die Liste der regnerischen Tage einreiht",
hoffte Hartl stellvertretend für alle Beteiligten.
Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Pfingsttour durch den Dresdner Zoo –
Familienjahreskarte zu gewinnen
Zu Pfingsten alle Kontinente der Erde
bereisen – das geht nicht? Doch, das geht. Denn dann lädt der Zoo
Dresden mit vielen Spiel- und Spaßstationen zur Entdeckungsreise
ein. Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch
Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den
für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen
wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen den Elefantenjungen Thabo-
Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf
Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost
der Zoo eine Familienjahreskarte.
Kleine Zeitung Dienstag, 29. Mai 2007
Äffchen attackierte Zweijährige im Tierpark
"Aumühle"
Der Affe hat mich gebissen", erzählt die kleine Laura immer
wieder. Noch sitzt der Schock bei dem zweijährigen Mädchen
ziemlich tief. Am Sonntagnachmittag besuchte die Kleine aus Pirka
gemeinsam mit ihren Eltern den Tierpark "Aumühle" bei Fernitz.
"Wir sind gerade beim Affengehege vorbeimarschiert, als ein kleines
Äffchen, das dort frei umhergelaufen ist, meine Tochter von hinten
angesprungen ist und sie in den Unterarm und in den Bauch gebissen
hat", schildert Karin Becerra Fuentes, die Mutter des Mädchens.
Die Wunde am Unterarm wurde in der Kinderklinik am LKH versorgt. "Der
Biss am Bauch ging dank T-Shirt nicht so tief", so die geschockte
Mutter, die nun auch Anzeige erstattet hat. ... Dass der kleine Affe
tatsächlich ein angriffslustiger Geselle ist, weiß Hubert
Kohlhammer, Besitzer des Tierparks. Daher warnt er seine Besucher auch
schon beim Eintritt davor. ... Leider würden sich viele nicht an
diesen Hinweis halten, so der Besitzer. "Wir sehen immer wieder, dass
Besucher den Affen in den Kinderwagen setzen, Fotos machen oder ihn
provozieren."
Berner Zeitung - 25. Mai 2007
Er soll für Junge sorgen
Noch tummelt sich das 70 Kilo schwere
Bärenmännchen Losi im Zoo von Helsinki. Doch bereits in drei
Monaten soll der Jungbär nach Bern gebracht werden. Vorerst soll
Losi im Dählhölzli-Bärengehege einquartiert werden und
sich dort mit einem der beiden Weibchen Björk oder Barba
anfreunden. «Weil diese sich im Moment nicht so gut verstehen,
müssen die Bärinnen möglicherweise getrennt
werden», sagte die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz.
Später soll Braunbär Losi zusammen mit seiner Partnerin als
Zuchtpaar in den Bärenpark einziehen. Und falls das alte
Bärengraben-Geschwisterpaar Pedro und Dana (beide 26) dann noch
lebt, soll auch es im Bärenpark angesiedelt werden.
RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Alle suchen „Hedwig“
Mal wieder ist wohl Harry Potter schuld. Der
Zauberlehrling lässt sich die Post bekanntlich bequem von seiner
Schnee-Eule Hedwig liefern. Also verpassten auch die Besucher im
Vogelpark Plantaria in Kevelaer-Twisteden einem Artgenossen kurzerhand
diesen Namen – obwohl das Tier eigentlich ein Männchen ist. Kein
Wunder also, dass die Nachricht für helle Aufregung sorgte, dass
„Hedwig“ vor einigen Tagen aus dem Park ausgebüxt ist.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankfurter Zoo Knuddeln von morgens bis abends
Was in einem Ziegenkopf vor sich geht,
bleibt dem Menschen verschlossen. Aber vielleicht lässt sich der
Reflex der afrikanischen Zwergziegen mit den Worten „In Deckung!“
übersetzen. Denn die Tiere flüchten, als zwei
Kindergartengruppen juchzend ihr neues Gehege stürmen. Die Ziegen
springen über einen liegenden Baumstamm und hinter das Gatter mit
der Aufschrift „Ruhezone“. In dem abgetrennten Rückzugsraum
verschnaufen sie im Schatten eines Baumes. Die Kinder meinen es doch so
gut, aber den Ziegen ist heute nicht nach Fellkontakt. Mensch und Tier
müssen sich im neuen Streichelgehege des Zoos erst aneinander
gewöhnen. ... Berührungsängste werden Ziegen gemeinhin
nicht nachgesagt, „manche lassen sich von morgens bis abends knuddeln“,
sagt Arlt. Immerhin hatte die Ziege „an sich“ auch genügend Zeit,
sich an den Menschen zu gewöhnen: Schon vor elf Jahrtausenden, so
verrät die Hinweistafel vor dem Gatter, wurden in Kleinasien
Ziegen als Milch, Fleisch und Leder gebende Haustiere gehalten. In
Frankfurt sind die Tiere dagegen fast zwei Jahre lang vom
größten Trubel verschont geblieben. Der alte Streichelzoo
musste 2006 dem dort entstehenden Bonoboland weichen.
uniprotokolle - Donnerstag, 24. Mai 2007
Indische Delegation besucht Kölner Elefanten
Wissenschaftler der Bharati Vidyapeeth
University Pune, Institute for Environment Education and Research
(BVIEER), und des Geographischen Instituts der Universität zu
Köln sowie der Stadtverwaltung in Pune (PMC) arbeiten seit 2005
gemeinsam an einem Projekt, das sich mit der Entwicklung Punes (Indien)
und Gouangzhous (China) zu Megastädten befasst. Im Rahmen des
regelmäßigen Austausches besuchen Prof. Barucha vom BVIEER
und Mr. Khaire von der PMC (Leiter des Grünordnungsamtes) derzeit
die Kölner Universität. Die indischen Gäste werden unter
anderem den Zoo in Köln besichtigen, wo sie sich über neue
Konzepte zur Haltung von Elefanten informieren wollen. Mr. Khaire, der
auch für den zoologischen Garten in Pune verantwortlich ist, hofft
neue Ideen für die derzeitige Umgestaltung des Zoos in Pune
mitnehmen zu können.
Ärzte Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Clownin hält Affen im Zoo bei Laune
Damit sich die Gorillas, Paviane und
Schimpansen im Krefelder Zoo nicht weiter langweilen, macht sich
Christine Peter für sie zum Affen: Die 45-jährige
Tieranimateurin ist - einzigartig in Deutschland - von dem
nordrhein-westfälischen Tierpark angestellt worden, um die Affen
im Gehege zu bespaßen.
Wie der "Kölner Express" berichtet, begrüßen die Affen
ihre menschliche Animateurin immer mit lautem Gebrüll. "Die Tiere
erkennen mich von Weitem", so Christine Peter, "sie wissen, jetzt wird
es spannend." Kein Wunder: So konstruiert die Animateurin für ihr
tierisches Publikum zum Beispiel kniffelige Geduldsspiele, in denen sie
Leckereien versteckt.
Kleine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Großbritannien: Mozart soll Haie in Liebeslaune
bringen
Soul-Sänger Barry White hat sie kalt
gelassen - jetzt soll die Musik von Mozart und Puccini zwei Schwarzhaie
in einem britischen Aquarium endlich zur Paarung animieren. "Wir werden
ihnen sanfte und emotionale Musik vorspielen, die beim Menschen starke
Emotionen weckt", sagte Carey Duckhouse vom Groß-Aquarium
Blackpool Sea Life Centre. Sorgen machen sich Duckhouse und ihre
Kollegen vor allem um das 20-jährige Schwarzhai-Männchen
"Bloodnose" und die 15 Jahre alte "Lucy", die seit einem Jahr im selben
Becken leben, sich aber ignorieren. Sie hoffe jetzt, dass die Musik die
beiden in einen "leidenschaftlichen Gemütszustand" versetze.
Beschallt werden sollen die beiden Haie unter anderem mit Klassik-Hits
wie Puccinis "Nessun Dorma" oder Beethovens Mondschein-Sonate, die mit
Lautsprechern über dem Aquarium abgespielt werden. Barry Whites
Liebeslieder "Can't Get Enough" oder "I've Got So Much to Give"
hätten nicht den gewünschten Erfolg - sechs bis sieben kleine
Haie - gebracht. In ihren Bemühungen sieht sich Duckhouse durch
eine US-Studie bestärkt, derzufolge Musik auf Fische genau wie auf
den Menschen wirkt.
RZ online Donnerstag, 24. Mai 2007
Abschied
von Pantherdame „Sheila” - Raubkatze eingeschläfert
Trauriger Abschied von Pantherdame „Sheila” im Landauer Zoo: Die 23
Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und
Nierenversagen eingeschläfert, wie der Tierpark der
südpfälzischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Die
Pantherdame Sheila in ihrem Gehege im Landauer Zoo (Foto vom Mai 2007).
Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und
Nierenversagen eingeschläfert. „Schweren Herzens mussten wir
uns zu der Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der
sehr alten Raubkatze sehr plötzlich verschlechterte”, sagte
Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Nur wenige Monate zuvor war bereits
Panthermännchen Shogun altersbedingt gestorben. Schwarze Panther
gehören zu den Leoparden.
20min.ch Mittwoch, 23. Mai 2007
Zoo
Zürich macht knapp halbe Million Verlust
Der Zoo Zürich weist für das Jahr 2006 einen
Unternehmensverlust von 427 000 Franken auf. In Vorjahr wurde noch ein
Gewinn von 44 000 Franken erwirtschaftet. Hauptgrund für den
Verlust sei die massiv verschlechterte Erschliessung des Zoos durch die
ganzjährige Schliessung der Krähbühlstrasse, heisst es
in dem Bericht weiter. Besucht wurde der Zoo von 1 627 132 Personen.
... Mit der Eröffnung der Innenanlage für die Löwen und
der Amphibien-Ausstellung konnten zwei Anlagen zum Schutz bedrohter
Arten im Berichtsjahr in Betrieb genommen werden. Beide Anlagen seien
bei den Besucher beliebt. Insbesondere im Amphibienschutz spiele der
Zoo Zürich eine Vorreiterrolle, heisst es im Bericht.
Uetersener Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Panzerfäuste aus dem Weltkrieg sorgen für
Aufregung im Rostocker Zoo
Neun Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Mittwoch im
Rostocker Zoo für Aufregung gesorgt. Die alten Waffen waren am
Vormittag bei Bauarbeiten im leer gepumpten Ententeich gefunden worden.
Die meisten Besucher bekamen nach Polizeiangaben von dem Fund aber
nichts mit, da nur ein kleiner Teil des Tierparks abgesperrt werden
musste. Am frühen Nachmittag konnte der Schweriner
Munitionsbergungsdienst die neun Panzerfäuste entschärfen und
abtransportieren.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Niederländische Meldungen
evenementnieuws.nl
- 30. Mai 2007
DinoBos in DierenPark Amersfoort open op 1 juni
Dinowald im Tierpark Amersfoort öffnet am 1.
Juni
Am Freitag, dem 1. Juni öffnet der Dinowald im Tierpark Amersfoort
für Besucher. Die Eröffnung wird um 11.45 Uhr vorgenommen
durch das Aufbrechen eines Dino-Eis. Dann dürfen 100 Schulkinder
den Dinowald als erste betreten, um sechzig lebensnahe Dinosaurier zu
bestaunen. Danach ist der Dinowald auch zugänglich für die
Besucher des Tierparks Amersfoort. Im Dinowald begibt sich der Besucher
über einen Pfad von fast einem Kilometer Länge auf einen
Bummel durch die Zeit. Diese Reise beginnt etwa vor 300 Millionen
Jahren, in der Zeit, als die Vorgänger der Dinosaurier die Welt
bevölkerten.
parool.nl - 30. Mai 2007
ZOOmerdagen Artis al in juni
ZOOmmertage bei Artis bereits im Juni
Der Amsterdamer Artis-Zoo öffnet seine Pforten bereits im Juni am
Samstagabend. In anderen Jahren gab es für die Besucher erst im
Juli und August die sogenannten ZOOmmerabende. Da sie sich im vorigen
Sommer als ein Erfolg erwiesen, erweitert der Zoo das Programm.
Tierfreunde können von Samstagabend bis Sonnenuntergang mitten
unter den Tieren zu Livemusik tanzen, sie können ein Picknick
machen oder an Erkundungsfahrten und Führungen teilnehmen,
ließ Artis am Mittwoch wissen. Diesen Sommer finden
außerdem Blumen und Pflanzen eine extra Beachtung - wegen des
300. Geburtstags des schwedischen Botanikers Carl von Linné.
emmen.nu - 29. Mai 2007
Jong leven in Dierenpark Emmen
Nachwuchs im Tierpark Emmen
Im Tierpark Emmen tobt zur Zeit das junge Leben. Auf einem
Wasserpflanzennest in AmeriCasa, dem tropischen südamerikanischen
Dschungel, brütet ein Rotstirnblatthühnchen. Es ist Vater von
zwei fast erwachsenen Jungen und brütet nun schon wieder vier neue
Eier aus. Bei diesen Vögeln sind es nämlich die Väter,
die das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Jungen auf sich
nehmen. Bei den Krallenäffchen konnten die
Weißgesichtsseidenäffchen ein Baby begrüßen. Die
erwachsenen Weißgesichtsseidenäffchen sind schon klein, aber
man muß schon ganz gut hinsehen, wenn man ein junges Äffchen
sehen will. Die Afrikasavanne verwandelt sich wie in jedem Jahr in
einen wahren Spielplatz für junge Huftiere. Sechs junge Impalas
und eine Giraffe vertreten sich jetzt ihre Beine, gemeinsam mit zwei
schon etwas älteren Giraffenjungen. Ein ganz junge Giraffe,
Hidaya, bleibt noch hinter den Kulissen.
telegraaf.nl - 29. Mai 2007
Blijdorp bekender door Bokito
Blijdorp bekannter durch Bokito
Der Bekanntheitsgrad des Tiergartens Blijdorp hat unter Jugendlichen
zugenommen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito. Der Tiergarten steht
nun zusammen mit Burgers Zoo obenan auf der Liste der Zoos, die
Jugendliche besuchen wollen.
telegraaf.nl - 28. Mai 2007
Bokito veilig in ogen kijken
Bokito ohne Gefahr in die Augen schauen
Dank einer speziellen Bokito-Brille brauchen Blijdorp-Besucher keine
Angst mehr vor dem Gorilla zu haben. Ein Versicherer verteilte gestern
am frühen Morgen im Rotterdamer Tiergarten Tausende
"Bokito-Gucker" an Besucher, die gekommen waren, um den
Silberrücken zu bestaunen. Die Gratisbrille hat Gläser mit
wegblickenden Augen und ganz kleine Gucklöcher, so daß die
Gorillas nicht sehen, daß sie angestarrt werden. Laut Versicherer
kann so ganz einfach vermieden werden, daß die Affen sich
eingeschüchtert fühlen. Bokito sitzt seit seinem Ausbruch
noch immer im Innengehege.
emea.nl - 27. Mai 2007
Veilig aapjes kijken als reclamestunt
Gefahrlos Affen gucken als Werbegag
Eine Glaswand oder eine hölzerne Wand mit Durchgucklöchern
muß in Zukunft in Tiergärten Einschüchterung und eine
Flucht wie die von Bokito vermeiden. Doch gibt es jetzt bereits eine
Lösung, mit der es nicht länger ein Problem zu sein braucht,
Affen in die Augen zu gucken. Internetversicherer FBTO lanciert
hierfür nämlich den "Bokito-Gucker". Zoo-Besucher können
hierdurch sicher und ohne Probleme bleiben, um Affen zu gucken. "Diese
vorbeugende Lösung ist einfach, anspruchslos, außerdem
wirkungsvoll", sagt Paul Koopman, Marketing-Manager von FBTO. Der
"Bokito-Gucker" ist eine kostenlose und exklusive Brille mit
spezifischen Gucklöchern, die für einen Affen nicht zu
erkennen sind. Durch das Tragen dieser "Gucker" werden die Affen nicht
länger eingeschüchtert. Am Pfingstsonntag sind im Tiergarten
Blijdorp mehr als zweitausend von diesen "Bokito-Gucker" an Besucher
ausgeteilt worden. Viele Besucher am Affengehege testen die
"Bokito-Gucker" selbst. Sie reagieren mit Urteilen wie "Der
‚Bokito-Gucker' gibt mir wohl ein sicheres Gefühl" und "Nützt
es nichts, dann schadet es auch nichts." Durch den massenweisen
Gebrauch der "Bokito-Gucker" blieb es bei dem großen
Besucherandrang am Affengehege im Zoo gestern ruhig.
Brabants Dagblad - 26. Mai 2007
Likken, brullen, bijten: communicatie!
Lecken, brüllen, beißen: Kommunikation
Es war ein eindeutiges Beispiel für Tier-Kommunikation, der
Angriff des Gorillas Bokito am Freitag voriger Woche im Tiergarten
Blijdorp. "Er wollte eben sehen lassen, wer der Chef ist", sagt Jacques
Kaandorp. "Es kann sein, daß er sich provoziert fühlte, weil
ihm in die Augen gesehen wurde. Darauf folgte eine Reaktion. Das ist
auch Kommunikation." Kaandorp ist Tierarzt und Manager im Safaripark
Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Da sind heute abend etwa 6000 Abonnenten
von Wegener-Zeitungen zu Gast, darunter auch Leser des Brabants
Dagblad. Thema des Abends ist die Kommunikation der Tiere. "Anders als
Menschen verfügen sie nicht über Wort und Bild, um ihre
Gefühle zu äußern. Aber sie kommunizieren durchaus",
sagt Jacques Kandorp. "Sie haben dafür sogar einen großen
Umfang an Formen."
rtv.be - 25. Mai 2007
Nieuw leven in de Olmense Zoo
Neues Leben im Olmener Zoo
Frühlingsgefühle sind auch im Olmener Zoo zu spüren. Da
gab es in den letzten Wochen ganz viele Neugeburten. So kamen bei den
Schwarzweißen Varis Drillinge zur Welt. Auch bei den Servals gab
es Nachwuchs. Jasmine und Jaffar sind stolze Eltern geworden von zwei
Kätzchen. Ike und Iko, zwei Männchen, wurden vor drei Wochen
geboren. Sie befinden sich vorläufig noch in einer abgetrennten
Anlage.
Dagblad van het Noorden - 25. Mai 2007
Bokito-shirts gaan hard
Bokito-shirts gehen schnell weg
Bokito, der Gorillamann, der vorige Woche aus seinem Gehege im
Tiergarten Blijdorp entkam und eine Frau verletzte, hat einen wahren
Medienrummel in den Niederlanden ausgelöst. Wer den Namen Bokito
gestern Mittag in die Internet-Suchmaschine Google eingab, erhielt mehr
als zwei Millionen Verweise. Auch der Handel hat sich auf den Affen
gestürzt. "Es ist ein großer Kult", sagt Eric Hoving von
www.shirtshop.nl. Die in Groningen ansässige Firma hat an einem
Tag viele Hundert T-shirts mit dem Text "Free Bokito" und einer
Abbildung des imponierenden Gorillas verkauft. Im Shirtshop kann man
die Abbildungen auf jedem gewünschten Textilstück und in
allen eingebildeten Farben kaufen. Ein T-Shirt kostet 12,50 Euro.
Hoving wirtschaftet übrigens nicht in die eigene Tasche mit den
Shirts. Die Einnahmen gehen vollständig an die Stiftung für
Affen und an Institutionen, die sich mit dem Tierwohl beschäftigen.
zibb.nl - 24. Mai 2007
Ondernemers spelen in op roem Bokito
Unternehmer sonnen sich in Bokitos Ruhm
Der Ausbruch des Gorillas Bonito ist eine wahre Inspirationsquelle
für Unternehmer. Das große Interesse in den Medien nutzen
sie, um allerhand Produkte mit seinem Namen zu verbinden.
brabantscentrum - 24. Mai 2007
Nieuw kinderboek van Milja Praagman - Boxtels
herenhuis inspireert illustrator
Neues Kinderbuch von Milja Praagman.
Boxtel-Einfamilienhaus inspirierte Illustratorin
Seit letzter Woche liegt das Kinderbuch "Im Zoo" von Illustratorin
Milja Praagman im Buchhandel. Das Atelier der Illustratorin ist
eingerichtet an der Vorderseite des Einfamilienhauses. Die Fenster
bieten eine Aussicht auf die Straße. "Oft bleiben hier Menschen
stehen und machen ein Schwätzchen. Es gibt eine spezielle
Dimension an diesem Arbeitsplatz. Ja, ich hole mir hier viel
Inspiration. Aber für meine Kinderbücher sind es doch vor
allem mein Sohn und meine Tochter, die mich auf Ideen bringen." "Im
Zoo" ist eine Bildergeschichte mit sieben Bildern, die gebündelt
sind in ein Buch aus dickem Karton. Es ist gedacht für Kinder bis
sechs Jahre. Hopi versucht, einen Schmetterling zu fangen und kommt mit
seinem Fangnetz in den Zoo, wo er die Tiere hinter Gittern sieht. Die
Tiere wurden letzten Endes befreit, auch ein Silberrückengorilla.
Praagman: "Es war ganz zufällig, daß gerade in dieser Woche,
als das Buch herauskam, ein Silberrücken im Tiergarten Blijdorp
entkam."
oradio.be - 22. Mai 2007
Babynijlpaard heet 'Imani'
Flußpferdbaby heißt "Imani"
Das Flußpferdjunge, das am 10. Mai im Antwerpener Zoo geboren
wurde, soll als "Imani" durch das Leben gehen. "Imani" kommtaus dem
Suaheli und bedeutet soviel wie "Hoffnung und Zukunft".
Russische
Meldungen
mk.ru
- 30. Mai 2007
Нильские крыланы родились целой командой
Zahlreicher Nachwuchs bei Nilflughunden
Zehn kleine Nilflughunde erblickten im Moskauer Zoo das Licht der Welt,
ein weiterer wird in den nächsten Tagen erwartet. Bei der Geburt
wiegen die kleinen Nilflughunde 24 Gramm und sie sind nicht
größer als ein menschlicher Finger.
pk.kiev.ua - 29. Mai 2007
В Ялте родилось пятеро львят
In Jalta wurden fünf Löwen geboren
Jaltas Zoo "Skaska" feiert erneut Zuwachs: in diesen Tagen brachte
Löwin Kleopatra die Rekordzahl von sechs Jungen zur Welt. Leider
war ein Junges tot geboren, aber fünf sind auch nicht wenig.
Bisher stand Kleopatras eigener Rekord bei vier Jungen in einem Wurf,
meist enthält ein Wurf nur zwei bis drei Löwenjungen,
schreibt "Podrobnosti".
allnw.ru - 29. Mai 2007
Калининградский
зоопарк опроверг информацию о гибели верблюда из-за жары
Kaliningrader Zoo dementierte Information
über Hitzetod eines Kamels
Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos dementierten die von zentralen
Massenmedien verkündete Information über den Tod eines Kamels
aufgrund der in der Region anhaltenden Hitze. Wie heute, am 29. Mai,
ein Vertreter des Zoos dem Korrespondenten von IA Regnum mitteilte,
verendete die zweihöckrige Kamelstute bereits vor zwei Wochen, als
es in Kaliningrad frühlingshaft warm war. Die Tierärzte
fanden heraus, daß die Kamelstute, die mehr als zehn Jahre im Zoo
lebte, an Leberzirrhose gestorben war.
mk.ru - 26. Mai 2007
Шилоклювку в мешке не утаишь
Im Moskauer Zoo schlüpften seltene Vögel
Im Moskauer Zoo gab es in diesen Tagen ein lange erwartetes Ereignis:
zum erstenmal schlüpften in Moskau fünf junge
Säbelschnäbler! Und nicht ohne menschliche Hilfe. Die
Mitarbeiter des zoologischen Gartens beaufsichtigten die Entwicklung
der Embryos im Inkubator. Übrigens kommen die meisten Vögel
im Zoo so auf die Welt. ... Die Vorbereitung auf den künftigen
Nachwuchs beginnt für die Mitarbeiter im zeitigen Frühjahr.
Sie legen am Ufer des Teiches und in den Vogelhäuschen Heu aus,
damit die Vögel ihre Nester bauen können. Und wenn die
Vögel Eier legen, gehen die Ornithologen das Ufer ab und sammeln
die Eier für den Inkubator ein. Es stimmt, es werden nicht alle
geholt: es werden nur die Eier jener Vögel genommen, von denen
gegenwärtig im Zoo nicht ausreichend vorhanden sind. Die
Ornithologen planen auch. In diesem Jahr haben sie schon die Eier von
vier Schwanenarten, 15 Gänsearten und ebensoviel Entenarten
genommen. ... Natürlich werden nicht alle Küken im Inkubator
ausgebrütet. Die gerade erst geschlüpften Küken der
Silber- und Swinhoefasanen, der Jungfernkraniche und Schellenten
entfernen sich auch nicht für kurze Zeit von ihren Eltern. Und die
besorgten Mütter hüten jetzt eifrig ihre Kinder.
yarsk.ru - 25. Mai 2007
Красноярский зоопарк поможет Украине
Zoo Krasnojarsk hilft der Ukraine
Der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow Rutschej" hilft dem
im Aufbau befindlichen Zoo Dnjepropetrowsk (Ukraine). Mit eben dieser
Stadt unterzeichnet Pjotr Pimaschkow schon Ende Mai einen Vertrag
über Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft,
Bildung und Kultur. Ein gesonderter Punkt des Vertrages wird die
methodische und konsultatorische Hilfe von Fachleuten des "Rojow
Rutschej" für ihre ausländischen Kollegen sein. "Die
Vertreter einer Delegation aus Dnjepropetrowsk, die den Krasnojarsker
Park der Flora und Fauna besuchten, waren so begeistert, daß sie
ihren Oberbürgermeister überzeugten, etwas Ähnliches in
ihrer Stadt zu schaffen", erzählte der Chef der Verwaltung
für äußere Beziehungen der Krasnojarsker Administration
Wadim Falalejew. "Deshalb bezogen wir in den Vertrag einen gesonderten
Punkt ein über die Unterstützung des aufzubauenden
Dnjepropetrowsker Zoos durch unsere Fachleute. Es ist durchaus
möglich, daß wir ihnen sogar irgendein Tier schenken
können, von denen, die wir im Überfluß haben." Es sei
vermerkt, daß Dnjepropetrowsk und Krasnojarsk sich in vielen
Faktoren ähnlich sind: beide Städte sind Hauptstädte
einer Region, sie sind vergleichbar in bezug auf ihre Bevölkerung
(ungefähr eine Million Menschen), und sie entwickeln auch
ähnliche Richtungen in der Industrie.
Wetschernyj Nowosibirsk - 25. Mai 2007
Ростислав Шило стал почетным жителем города
Rostislaw Schilo wurde Ehrenbürger der Stadt
Nowosibirsk
Dieser Ehrentitel wurde Rostislaw Alexandrowitsch verliehen für
den großen Beitrag zur Schaffung eines einzigartigen zoologischen
Parks in Sibirien. In den Zoo Nowosibirsk kam Schilo im Jahre 1961,
seit 1969 ist er ununterbrochen dessen Direktor. In 45 Jahren hat der
Zoo Nowosibirsk eine große Sammlung angelegt: gegenwärtig
sind in seiner "Vernissage" 11.535 Tierarten. Und, wie Rostislaw
Alexandrowitsch sagt, ist diese Ziffer noch nicht die Grenze: der Zoo
Nowosibirsk wird jedes Jahr mit neuen Bewohnern ergänzt. Rostislaw
Schilo blickt zurück auf mehr als 50 wissenschaftliche Arbeiten
und neun zoologische Entdeckungen. "Meine Lebensmaxime ist die Bewegung
nach vorn", sagt der Ehrenbürger. "Ich beabsichtige keinen
Stillstand, jetzt arbeite ich an der nächsten Monographie."
interfax.ru - 24. Mai 2007
В Ивановский зоопарк привезен азиатский львенок из
Чехии
Aus Tschechien kam ein kleiner asiatischer
Löwe in den Zoo Iwanowo
Ein kleiner asiatischer Löwe aus Tschechien akklimatisiert sich im
Zoo Iwanowo, erfuhr Interfax am Donnerstag vom Kurator der
Tierkollektion der städtischen Einrichtung "Zoo Iwanowo" Maxim
Koslow. Laut Koslow ist der junge Löwe erst 10 Monate alt, er hat
den Transport gut überstanden, am Donnerstag lief seine
Quarantäne-Zeit ab und jetzt lebt er sich im neuen Gehege ein.
vostokmedia - 23. Mai 2007
Школьники приморской глубинки готовы спасти
«своего» леопарда
Schüler der Primorje-Region sind zur Rettung
"ihres" Leoparden bereit
Im Rayon Chassan der Region Primorje wurde die zweite Etappe des mit
Unterstützung des WWF organisierten Marathons "Jeden bewahren"
beendet, dessen Ziel darin besteht, die einheimischen Bewohner
heranzuziehen zum Schutz der 30 noch lebenden Amurleoparden. Wie die
Agentur "ECHO-DW" in der Fernost-Filiale des WWF Rußlands erfuhr,
helfen Schüler bei der Lösung dieser komplizierten Aufgabe.
... "Informationen über die neben uns lebenden Leoparden nicht nur
unter Schülern verbreiten, sondern auch unter Erwachsenen des
Rayons Chassan - diese Aufgabe wurde den Kindern gestellt. Und sie
wurde gelöst", kommentiert die Durchführung des Marathons die
Direktorin des Besucherzentrums des WWF "Leopardenland" Olga
Chochrjakowa.
Zur Wiedereinbürgerung des Leoparden im
Kaukasus:
kuban.kp.ru - 28. Mai 2007
Снежные барсы вернутся на Кубань за миллион евро
Schneeleoparden kehren für eine Million Euro
in das Kuban-Gebiet zurück
Die Leopardin kommt aus Turkmenistan, ihr zukünftiger Gatte aus
dem Iran. Die Wissenschaftler, die sich dieses großartige 1,2
Millionen Euro teure Projekt ausgedacht haben, hoffen sehr, daß
die Tiere eine gemeinsame Sprache finden werden. Denn als Ergebnis
ihres Bundes soll schon zum nächsten Frühjahr Nachwuchs das
Licht der Welt erblicken. In diesen Tagen wurde im Nationalpark, hoch
oben in den Bergen, wohin kein Mensch seinen Fuß setzt, am Ort
der zukünftigen Zuchtstätte der Grundstein gelegt. So hoch
oben, daß niemand den vorderasiatischen Leoparden - so nennt die
Wissenschaft die Schneeleoparden - ein weiteres Mal stört. Der in
Gefangenschaft geborene Leopardennachwuchs wird vom ersten Tag an an
ein Leben in der Wildnis gewöhnt. Dafür ist vorgesehen,
diesen im Unterschied zu den Eltern nur mit lebenden Tieren zu
füttern, damit die Jungtiere von Kindheit an lernen, Nahrung zu
erwerben. Aber das komplizierteste wird nach den Worten der
Wissenschaftler sein, es so zu tun, daß die ausgelassenen Kleinen
sich nicht an den Menschen gewöhnen. Dafür werden sie nach
einer speziellen Methodik dressiert. Die in Gefangenschaft
aufgewachsenen Leopardeneltern aber leben weiter in den Käfigen im
Schoße der Natur. "Wir haben lange nachgedacht, wo die Leoparden
leben sollen", erzählt "kuban.kp" der Direktor des World Wildlife
Fond in Rußland Igor Tschestin. "Wir entschieden uns für den
Kaukasus-Nationalpark, weil hier die meisten Huftiere sind, die den
Leoparden als Nahrung dienen."
In naher Zukunft werden noch einige Paare erwachsener Leoparden in den
Nationalpark gebracht. Die Wissenschaftler haben errechnet: es
müssen 30 Jungleoparden ausgewildert werden, damit die Population
des verschwundenen Raubtiers allmählich wiederhergestellt wird.
smi.kuban.info - 27. Mai 2007
В Краснодарском крае стартовал беспрецедентный
экологический проект
In der Region Krasnodar startete ein beispielloses
ökologisches Projekt
Anfang des Jahres startete in der Region Krasnodar ein einzigartiges
ökologisches Projekt: der Leopard, der im Kaukasus durch
menschliche Schuld verschwunden ist, wird in sein natürliches
Verbreitungsgebiet zurückgebracht. Es ist vorgesehen, daß
das Kuban-Gebiet zum Ausgangsgelände für die Ausbreitung der
Katzen über ein riesiges Territorium wird, das sich bis zum
Kaspischen Meer erstreckt. Ökologische Projekte von solcher
Größenordnung gab es in der Welt bisher noch nicht. ...
Außer der moralischen Seite besitzt die Realisierung des
Projektes einen zutiefst praktischen Aspekt. Es geht darum, daß
der Leopard, der an der Spitze der Nahrungspyramide steht, einerseits
als glaubwürdigster Indikator des Zustands der Umwelt dient und
andererseits mit anderen Raubtieren konkurriert, hauptsächlich dem
Wolf, dessen Zahl in letzter Zeit in einem beunruhigenden Tempo
angewachsen ist, wobei Versuche, die Zahl durch Abschuß zu
senken, in der Regel ohne große Erfolge blieben. Der Wolf, so
sagen Spezialisten, soll einen ständigen und
furchteinflößenden Gegner haben.
skavkaz.rfn.ru - 25. Mai 2007
В
Сочи начали строительство питомника для леопардов
In Sotschi wurde mit dem Bau der Zuchtstation
für Leoparden begonnen
Der Grundstein der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden
wurde am Donnerstag gelegt auf dem Territorium des
Sotschi-Nationalparks, in der Gegend des Keptschinskij-Gebirgspasses.
Die ersten Leoparden, drei Weibchen und zwei Männchen, kommen
schon im Frühjahr 2008 in die Zuchtstation. ... Für den Bau
des Anlagenkomplexes für die Zucht der asiatischen Leoparden sind
1,5 Millionen Euro erforderlich, meint der Professor der Russischen
Akademie der Wissenschaften, der wissenschaftliche Kurator der
zukünftigen Zuchtstation für Leoparden Nikolai Kudaktin.
"Jetzt wird die Projektierung der komplexen Anlage beendet, der Bau hat
schon begonnen. Das wird ein Quarantäneobjekt mit Räumen
für die Videobeobachtung", bemerkte Kudaktin. Er betonte,
daß die ganze Zuchtstation auf einem Gelände von etwa acht
Hektar liegt. Bis zum Winter werden die Anlagen gebaut sein. Beim Bau
der Infrastruktur versprechen die Ökologen, der Natur keinen
Schaden zuzufügen. Nach der Information des Chefs der Verwaltung
der besonders zu schützenden natürlichen Territorien und des
Erlaubniswesens der Russischen Naturaufsichtsbehörde Wsewolod
Stepanizkij, ist geplant, die Leoparden aus Tiergärten zu nehmen,
aber auch aus dem Ausland herzubringen. "Jetzt gibt es Verhandlungen
mit Iran und Turkmenien, wo diese Tiere vorkommen. Entsprechend der
Internationalen Konvention über die Einschränkung des Handels
mit seltenen Arten der Fauna, die vom Aussterben bedroht sind, darf der
Leopard, der auf der Roten Liste steht, kein Handelsobjekt sein",
bemerkte Stepanizkij.
priroda.ru - 24. Mai 2007
Леопард
в обмен на Олимпиаду
Leopard für die Olympiade
Am 24. Mai im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu
nachhaltiger Entwicklung" wurde unterzeichnet das Abkommen "Über
die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des
Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus". Das Abkommen
unterschrieben die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde,
des Sotschi-Nationalparks, des kaukasischen Staatlichen
Biosphären-Naturschutzreservats, des Instituts für Probleme
der Ökologie und Evolution "A.N. Sewerzow" der Russischen Akademie
der Wissenschaften und des WWF. ... Gültigkeitsdauer des
Abkommens: 1. Juni 2007 bis 31. Mai 2014.
wwf.ru - 24. Mai 2007
Дан
старт программе «Восстановление переднеазиатского леопарда на
Кавказе»
Start für das Programm "Wiederansiedlung des
vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus"
Das Projekt zur Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus ist auf
sechs Jahre angelegt. Gegenwärtig ist der Leopard im russischen
Kaukasus praktisch vollständig verschwunden. Die ambitionierte
Aufgabe des WWF und seiner Partner: den vorderasiatischen Leoparden
nach Rußland zurückholen. ... "Eine gesunde Lebensweise und
Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden", sagt die
Generaldirektorin der GmbH "Rosa Chutor" Nina Sagorulko. "Unsere
Gesellschaft als Erbauer des größten Kurorts in der Region,
in dem sich Skiparadies und Ökologie miteinander verbinden, widmet
große Aufmerksamkeit den Fragen der Erhaltung der Umwelt. Was den
Kaukasischen Leoparden angeht, so wirkte dieses Projekt anziehend auf
uns durch seine Einmaligkeit: eine derartige Erfahrung der
Wiederansiedlung verschwundener Tierarten kennt die weltweite Praxis
noch nicht."
rian.ru - 24. Mai 2007
На Cеверном Кавказе восстановят популяцию
переднеазиатского леопарда
Im Nordkaukasus wird die Population des
vorderasiatischen Leoparden wiederhergestellt
Die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, einer Reihe von
Nationalparks und der Umweltschutzorganisation WWF Rußlands
unterzeichneten einen Vertrag "Über die gemeinsame Realisierung
des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im
Nordkaukasus", heißt es in einer Pressemitteilung des
Ministeriums für Naturressourcen, die am Donnerstag in der RIA
Nowosti eintraf. Im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu
einer nachhaltigen Entwicklung", das in Sotschi stattfand, vereinbarten
Beamte, Wissenschaftler und Ökologen die Population des praktisch
verschwundenen Tieres wiederherzustellen. "Ziel des Abkommens ist die
Schaffung einer lebensfähigen Population des Vorderasiatischen
Leoparden im Rahmen der Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung
des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus, das vom Ministerium
für Naturressourcen Rußlands gebilligt wurde", heißt
es im Dokument. Der Vorderasiatische Leopard ist eine Unterart, die auf
der Roten Liste Rußlands steht und im Anhang zur Ersten
Konvention über den weltweiten Handel mit Arten der wildlebenden
Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES).
Gegenwärtig werden auf dem Territorium des Kaukasus
Vorderasiatische Leoparden praktisch nicht angetroffen. "Im Ergebnis
der Realisierung des Abkommens ist vorgesehen die Schaffung einer
freien sich selbst reproduzierenden Leopardenpopulation von etwa 30
Individuen und später einer beständigen Population von 50
Exemplaren", heißt es in der Pressemitteilung. Es ist geplant,
die Leoparden aus dem Iran und aus Turkmenien einzuführen, aber
auch aus Zoos anderer Länder. In der ersten Etappe werden die
Tiere gezüchtet in Anlagen des Zentrums für Zucht und
Rehabilitation, um sie an das Leben in der Wildnis anzupassen.
Später ist vorgesehen, die Leoparden auszuwildern, um eine
freilebende Population zu schaffen. Am Donnerstag besuchten die
Teilnehmer des Forums den Ort, an dem die Zuchtstation für die
Vorderasiatischen Leoparden errichtet wird, dort wurde feierlich der
Grundstein gelegt. Gemäß der Vereinbarung, die für die
Jahre 2007 bis 2014 abgeschlossen wurde, verpflichtet sich die
Russische Naturaufsichtsbehörde, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu
schaffen, die die Tätigkeit der teilnehmenden Seiten zu Fragen der
Realisierung des Programms koordiniert, aber auch sich zu beteiligen an
der Finanzierung der Maßnahmen zur Erhaltung des
Vorderasiatischen Leoparden unter Nutzung von Mitteln des
Bundesbudgets.
russland.ru - 24. Mai 2007
WWF startet in Russland
Wiedereinbürgerungsprogramm für die vom Aussterben bedrohten
Kaukasus-Leoparden
Nach Schätzungen des WWF gibt es nur noch 40 bis höchstens 65
Kaukasus-Leoparden. Diese leben hauptsächlich in Armenien,
Aserbaidschan und Iran. In Russland gelten die Tiere mittlerweile als
so gut wie ausgestorben. Um der extrem seltenen Raubkatzenart eine
langfristige Überlebenschance zu geben, startete der WWF in dieser
Woche zusammen mit dem Umweltministerium Russlands und unterstützt
von zwei Wirtschaftsunternehmen ein auf mindestens sechs Jahre
angelegtes "Wiedereinbürgerungsprogramm" für die Leoparden im
russischen Kaukasus. Heute beginnen die auf verschiedene Phasen
angelegten Maßnahmen mit dem Aufbau spezieller Wildgehege im
Sochi Nationalpark. Sobald die Gehege fertig gestellt sind, werden die
ersten Kaukasus-Leoparden aus Zoohaltung einziehen. Der Nachwuchs, der
hier geboren wird, soll dann die Gründergeneration für die
Wiederansiedlung des Kaukasus-Leoparden in freier Wildbahn bilden.
de.rian.ru - 24. Mai 2007
Umweltschützer
wollen Nordkaukasus erneut mit kleinasiatischen Leoparden besiedeln
Die Leiter der russischen Umweltschutzbehörde Rosprirodnadsor,
mehrerer Nationalparks und der internationalen Umweltstiftung World
Wide Fund for Nature haben ein Abkommen über das gemeinsame
Programm zur Wiederansiedelung des kleinasiatischen Leoparden im
Nordkaukasus unterzeichnet. So hieß es in einer Pressemeldung der
russischen Naturressourcenministeriums, die am Donnerstag bei RIA
Novosti eintraf. ... Der kleinasiatische Leopard (Panthera pardus
tulliana) ist eine Unterart, die auf der russischen Liste der vom
Aussterben bedrohten Tiere steht und in den Anhang zum Washingtoner
Artenschutz-Übereinkommen aufgenommen ist. Gegenwärtig sind
kleinasiatische Leoparden im Kaukasus so gut wie nicht anzutreffen.
vesti.ru - 23. Mai 2007
Сочи обеспечит Олимпиаде свежее дыхание
Sotschi garantiert der Olympiade saubere Luft
Über die Besonderheiten Sotschis und die Entwicklungsperspektiven
der Region wurde heute auf dem Forum gesprochen. Am Runden Tisch
versammelten sich Vertreter von Naturschutzorganisationen, des
Ministeriums für Naturressourcen Rußlands, Politiker,
Wissenschaftler. Sie sprachen über globale Programme. ... Auf
seltenen Aufnahmen der Schneeleopard; er war einmal im Gebirgsvorland
des Kaukasus und in ganz Rußland bis zum Fernen Osten verbreitet.
Die letzten 235 Jahre war man der Auffassung, daß es im Land
keinen einzigen Leoparden mehr gibt. Doch vor kurzem wurde ein
Monitoring durchgeführt und festgestellt: im Fernen Osten leben 30
wilde gefleckte Katzen. In den Bergen des Kaukasus sind es wesentlich
weniger. Im 19. Jahrhundert wurden Leoparden aktiv bejagt, das Fell
wurde sehr geschätzt. Auf Märkten gab man z.B. für das
Fell eines Fuchses einen Silberrubel, für das eines Leoparden 20
Rubel. Hier, in den Bergen von Krasnaja Poljana wird ein
Rehabilitationszentrum für die Wildtiere geschaffen. Ein solches
Projekt gab es in der Welt noch nicht: es ist auf vier Jahre berechnet
und kostet mehr als eine Million Euro. Leoparden wird man in der ganzen
Welt kaufen, in Zoos vermehren und auswildern. Und das ist noch ein
Schritt für die nachhaltige Entwicklung Sotschis.
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