E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 372 vom 31. Mai 2007

Liebe Leser,

»hat der alte Hexenmeister sich doch einmal fortbegeben,
und nun...«* bekommen Sie mal von mir ganz unverblümt die Meinung zu hören, daß ich mir anstelle einer "Vermarktung" der jüngsten Ereignisse durch Firmen (wenn auch jenseits der Grenze) doch besser eine offene Diskussion unter den Zoos wünschte, die nicht nur die Verantwortung der Zoos berücksichtigt, sondern auch jene der "mündigen" Besucher - und wenn es nur um ein Benehmen mit Anstand geht. Auch an so manchem Affengehege in deutschen Zoos fragt man sich - und ich darf das, denn für Zoos bin ich auch "nur" ein Besucher - doch desöfteren, auf welcher Seite sich eigentlich die Affen befinden - und das hat leider nichts damit zu tun, das sich in einem Zoo neuerdings ganz kontrolliert jemand zum Affen - Verzeihung: zum Clown - macht.
Apropos aktuell: Bevor die Herausgeber der ZPS auf Zoo-Exkursion entschwanden und die Aufgabe, Sie, liebe Leser, auf dem neuesten Stand der Zoowelt zu halten, zur Gänze in die treusorgenden Hände der 2. - 5. Zeile des Redaktionsteams übertrugen, wurde auch die online-Datenbank aktualisiert. Ich möchte mich an dieser Stelle entschuldigen, daß Sie diesmal (aus wohl nicht weiter zu erläuternden Gründen) besonders viel Geduld aufbringen mußten, bevor Ihre fleißig gemeldeten Änderungen eingearbeitet wurden, und hoffe, daß wir nichts oder zumindest nicht allzu viel dabei übersehen haben.
Schon Ende Juni wird es einen neuen Upload der Datenbank geben. In diesem Sinne die Aufforderung an Sie - falls nicht bereits geschehen - die online-Einträge ihrer Einrichtung zu überprüfen und gegebenenfalls - freundlich - zu meckern.


* Sie haben es wohl erkannt, trotzdem der Form halber der Hinweis, daß die Zeile aus Goethes »Zauberlehrling« stammt.

Ihre Silke Sorge




Klammheimlich inszeniert, und doch von uns aufgespürt:

die Kalenderreform in München.
Zoos – Meldungen

MDR - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen in Leipzig geborene Giraffenbaby ist gestorben. Die Todesursache ist noch unklar, wie der Leipziger Zoo mitteilte. Gewissheit soll eine Untersuchung in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität bringen. Kurz nach der Geburt konnte die Giraffe zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger aufstehen. Deshalb war das Jungtier geschwächt, konnte später aber selbstständig trinken.

PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen im Leipziger Zoo geborene Giraffenbaby ist am Sonntag gestorben. Es wurde von seinen Pflegern tot aufgefunden, wie der Zoo mitteilte. Die Ursache sei im Moment noch unklar. Eine Untersuchung in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig solle Gewissheit bringen. Mit
einem ersten Ergebnis sei jedoch frühestens Ende der kommenden Woche zu rechnen. Die Mutter befinde sich derzeit in der ihr vertrauten Herde und verhalte sich unauffällig. Kurz nach der Geburt war die Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und konnte zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger wieder aufstehen.

Südtirol Online - Mittwoch, 30. Mai 2007
Konkurrenz für Knut? Weißes Tigerbaby in Schweizer Kleinzoo geboren
In einem Zoo in Cremies im Berner Jura ist ein vollständig weißes Tigerbaby auf die Welt gekommen. Das außergewöhnliche Tier wurde Madras getauft und ist knapp zweieinhalb Monate alt. Es handle sich seines Wissens um den einzigen ganz weißen Tiger in der Schweiz und auch in Europa, sagte Gilbert Leisi von der Siky Ranch in Cremines zu einem Bericht des Westschweizer Fernsehens TSR. Auf der ganzen Welt lebten ebenfalls nur wenige völlig weiße Exemplare. ... Die Siky Ranch hat sich auf die Zucht von Tigern spezialisiert. Vor Madras sind in Cremines bereits einige andere weiße, aber gestreifte Tigerbabys geboren worden.

Krone.at Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankreich: Vier weiße Löwen in Zoo geboren
Vier weiße Löwen sind die neue Attraktion des Tierparks von Jurques im französischen Calvados. Die drei Weibchen und ein Männchen stammen aus einem Wurf und wurden am Sonntag geboren. "Sie sind gut in Form und wir sind überglücklich", erklärte die Zoodirektorin Bernadette Oury am Mittwoch. Allerdings müssen die kleinen Raubkatzen mit der Flasche aufgezogen werden. Die dreijährige Löwenmutter weiß nichts mit ihnen anzufangen. Der Tierpark Jurques 40 Kilometer westlich von Caen ist auf Raubkatzen spezialisiert.

Kölnische Rundschau - Donnerstag, 24. Mai 2007
Löwen brüllen in Wuppertaler Steppe
Gestern hat der Wuppertaler Zoo das größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark eröffnet. Die Anlage für die sieben afrikanischen Löwen ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die sibirischen Tiger erweitert, wie Zoodirektor Ulrich Schürer berichtete. Die drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der Partnerstadt Schwerin und aus Moskau, können auch aus einer Unterwasser-Perspektive betrachtet werden. Insgesamt hat die Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Sie wurde als Maßnahme der Regionale 2008 vom Land gefördert.

FR-online.de - 26. Mai 2007
Neues Leben für den alten Zoo
Der Blick des zierlichen Mannes im dunklen Jackett bekommt etwas Hypnotisches: "Warum gehen Sie in den Zoo?", will er wissen. Bernd Schildger, zum kommissarischen Leiter berufen, zählt auf: "Nach Zürich geht man, weil es dort die weltgrößte Urwaldhalle gibt. Nach Leipzig wegen der riesigen Affenanlage mit dem Schwerpunkt Wissenschaft. Nach Bern wegen der artgerechten Haltung europäischer Tiere, nach Hannover wegen des maximalen Erlebnisses im Freizeitpark - und nach Frankfurt?" Der Zoo, so Schildger, müsse sich "wie andere Betriebe auch" überlegen, welchen Grund es gebe, "genau hierher zu kommen". Der Hauptgrund, neben der verkehrsgünstigen Innenstadtlage, sei mehr als stichhaltig. Als einziger Zoo der Welt könne der Frankfurter Hand in Hand arbeiten " mit einer der größten und renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit", der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Die "Außendienstmitarbeiter" schützen Tiere vor Ort, im Zoo könnten die Tierarten, denen diese Bemühungen gelten, in artgerechter Umgebung live erlebt werden. Das bedeute allerdings deutlich weniger als die bisher beheimateten 500 Tierarten. Damit überträgt Schildger seine Leitlinie, mit der er als Direktor im Tiergarten Bern angetreten ist, auf Frankfurt: "Mehr Platz für weniger Tiere - zum Wohle der Tiere und zur Freude der Menschen!" ... Basis der Zukunftspläne ist ein Zustandsbericht. Den hat Schildger nach gut vierwöchigen Dauer-Interviews geliefert. Geschult durch seine Erfahrungen in der Schweiz hat er die 142 Zoo-Mitarbeiter zu Gesprächen gebeten. Abgesehen von Kranken und Urlaubern haben 114 sich die Köpfe heiß geredet über drei Fragen: "Was läuft gut, was läuft weniger gut und was muss passieren, damit es gut läuft?"... Im April 2007 holte ihn die Stadt Frankfurt als Berater für den führungslos gewordenen Zoo. Aufgabe: Bestandsaufnahme und Weichenstellung für die Zukunft erarbeiten. ... Alles in allem sieht Schildger eine große Chance für den Zoo.

Die Welt - Sonntag, 27. Mai 2007
Warum die Berliner große und kleine Tiere so lieben
Knautschke, Bokito, Matibi und Knut: Über Jahrzehnte eint Berlin eine Begeisterung für Tiere. Besonders in Zoo und Tierpark gibt es viele Stammgäste, die ihre Lieblinge täglich besuchen. Ein dramatischer Start ins Leben ist der beste Garant, um einmal ein großer Star zu werden.
Mano kennt das Spiel. Einmal am Tag bekommt der Orang-Utan Besuch. Dann betritt eine ältere Dame das Menschenaffenhaus im Zoo und nähert sich seinem Gehege. Meist setzt er sich sofort in Bewegung und kommt an die Scheibe, schließlich ist Mano neugierig. Mal sehen, was es diesmal zu gucken gibt. Die Besucherin öffnet ihre Handtasche und kramt den Inhalt hervor: Geldbörse, Kalender, Stift. „Spiegel sollte man ihnen nicht zeigen“, sagt Reimon Opitz, Chef im Menschenaffenhaus. Ansonsten aber hält er das Unterhaltungsprogramm durch die Dame für hilfreich: „Sie kann dem Tier ein wenig die Langeweile nehmen. Und ab und zu beobachten die Stammbesucher etwas, was uns Tierpflegern noch gar nicht aufgefallen ist.“ ... Für den Bio-Psychologen Peter Walschburger von der FU Berlin ist die besondere Beziehung vom Berliner zum Tier keine Überraschung: „Der Mensch braucht als soziales Wesen Kontakte und gerade in der Großstadt gibt es viele einsame Menschen. Mit Tieren können Sozialbeziehungen simuliert werden, sie sind Pseudopartner.“ Mit positiven Auswirkungen. „Tiere regen zu Aktivität an. Sie strukturieren den Tagesablauf eines Menschen und wirken antidepressiv“, sagt Peter Walschburger. Je mehr ein Tier beobachtet und erlebt wird, umso mehr gewinnt es aber an Persönlichkeit und damit wächst die Gefahr der Vermenschlichung. Namen wie Bobby und Bokito, Paule, Patna und Matibi sind vielen Berlinern ein Begriff, inklusive ihrer Geschichten. ... Um ein Zootier zum Besucherliebling zu machen, müsse es einen Namen und ein langes Leben haben, sagt Zoo-Kurator Ragnar Kühne. Tiere wie Elefanten, Flusspferde und die intelligenten Menschenaffen seien prädestiniert für eine solche Karriere. Diese „Liebesbeziehung“ zwischen Menschen und Exoten, in Berlin gibt es sie besonders häufig. Auch dafür hat Ragnar Kühne eine Erklärung: „In der Großstadt haben die Menschen viel weniger Kontakt zu Tieren.“ In Berlin sei der Zoo außerdem schon immer gesellschaftlich etabliert gewesen. Der schnelle Wiederaufbau des nach dem Zweiten Weltkrieg total zerstörten Geländes stand außer Frage. Die 4000 Zoo-Aktien sind bis heute Liebhaberobjekte, die nur selten den Besitzer wechseln. Und nicht zuletzt sind viele Besucher durch die Insellage der Stadt mit und in dem Zoo groß geworden. Sie haben erst ihre Kinder und dann die Enkel mitgenommen und so hat sich die „Sucht“ nach dem Tier geradezu vererbt.

Berliner Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Getreten - Geschubst - Gerüsselt
Mit 'ner tonnenschweren Mama hat man es als Minifant nicht gerade leicht. Schon ein leichter Klaps lässt den Kleinen wie eine Kugel durchs Gehege rollen...
Klar, der quirlige Kleine kann wie alle Kinder eine echte Nervensäge sein. Und trotz seiner großen Ohren hört er auch nicht immer, was Mama Pori im Tierpark-Freigehege von ihm will: "Lauf mir nicht dauernd vor den Füßen rum. Nein, jetzt nicht. Du hast gerade erst getrunken. Und geh' nicht wieder so nah an den Wassergraben! Nerv mich nicht!" Doch wer nicht hören will, muss fühlen, scheint das Motto von Mama "Haudrauf" Pori zu sein. Denn kommt ihr der nicht mal zwei Wochen alte Kleine einmal zu viel in die Quere, kriegt er schon mal Kloppe: ein Tritt mit dem Fuß, ein Schlag mit dem Rüssel... Eine wirklich harte Elefantenschule, in die Pori ihren Jüngsten da schickt. Doch vielleicht ist das alles ja nicht so gemein(t)! Vielleicht will Pori, dass ihr Kleiner fürs Leben lernt, will ihn groß und stark machen. Doch dann muss Pori selbst noch was lernen: Hauen ist doof! Zum Beispiel durch die "Sendung mit der Maus". Maus? Ein bisschen Strafe muss schließlich sein.



Planung und Bau 

Die Welt - Freitag, 25. Mai 2007
Hagenbeck hat sein Tropen-Aquarium eröffnet
Haie, Krokodile, Skorpione und Piranhas, aber auch die Zebra-Torpedogrundel, den Pyjama-Kardinalbarsch, Clownfische á la Nemo und den Schokoladendoktorfisch – das alles und viel mehr kann man seit Freitag im neu eröffneten Tropen-Aquarium in Hagenbecks Tierpark bestaunen.
Insgesamt 290 verschiedene Tierarten mit zusammen 13.000 Exemplaren bietet das Tropenhaus auf 8.000 Quadratmetern und drei Ebenen verteilt. Dabei ist das 20,5 Millionen Euro teure Projekt unterteilt in die Bereiche „Die Unterwasserwelt der tropischen Meere“, „Tropischer und subtropischer Urwald“ sowie „Geheimnisvolle Höhlen und Grotten“. Freitag öffneten sich die Tore erstmals von 15 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit, nachdem am 07. Mai bereits Bürgermeister Ole von Beust als erster offizieller Besucher die Anlage besichtigen durfte.

Stern - Freitag, 25. Mai 2007
Auge in Auge mit der Grünen Mamba
Im neuen Tropen-Aquarium des Hamburger Tierpark Hagenbeck kommen sich Mensch und Tier so nah wie nie zuvor. Nicht einmal eine Glasscheibe trennt die Besucher von Haien und Krokodilen - ein Gefühl wie im Dschungel oder unter Wasser. Die erste Begegnung mit einem Hai findet in drei Meter Tiefe statt. Es ist dunkel wie in einer Höhle, Tageslicht dringt längst nicht mehr an diesen Ort. Auch die Geräusche von außen sind verstummt. Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts fünf Hammerhaie auf. Mit eleganten Bewegungen gleiten sie durchs Wasser. Und keine schützende Glasscheibe zwischen Mensch und Tier. Willkommen im Dschungel! Schon seit 100 Jahren, als der Hamburger Carl Hagenbeck den modernsten Tierpark der Welt eröffnete, trennen bei Hagenbecks nur Wassergräben und andere natürliche Hindernisse die Tiere von den Besuchern. Das Konzept hat der Tierpark bis heute beibehalten. Auch im neu eröffneten Tropen-Aquarium ist die Distanz zwischen Mensch und den 13.000 exotischen Tieren so gering wie möglich.

sz-online - Donnerstag, 24. Mai 2007
Dresdner Zoo bekommt neue Löwen
Der Dresdner Zoo bekommt voraussichtlich Ende Juli neue Löwen. Der zweijährige Jago ist ein „Däne“, Löwin Layla stammt aus Amsterdam, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Wenn sich beide gut einleben, könne es schon im Frühjahr 2008 Nachwuchs geben. Damit würde der Dresdner Zoo an seine lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Derzeit entsteht für die Löwen ein neue Anlage auf 1300 Quadratmetern. Am Donnerstag wurde Richtfest für das rund 3 Millionen Euro teure Vorhaben gefeiert. In dem Gehege sollen auch der luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen.

Dresden Fernsehen - Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Dresden - Richtkrone über neuer Löwenanlage
Knapp drei Monate nach dem ersten Spatenstich hat der Dresdner Zoo heute seiner neuen Löwenanlage die Richtkrone aufgesetzt. Die 1300 qm große Fläche rund um den alten Raubtierfelsen wird das neue Domizil für die Löwen, Karakale und Zebramangusten. Das sind über 1000 qm mehr als in dem alten Löwenhaus eine artgerechte Haltung. Der Rohbau des Gebäudekomplexes ist das erste Ergebnis eines langen Kampfes um die Finanzierung. Die Löwen kann man dann in dem neuen Gebäude quasi auf drei Ebenen beobachten. Nun wird mit dem Innenausbau begonnen. Außerdem werden in den kommenden Monaten die technischen Einrichtungen installiert, das Haus wird verputzt und die Außenanlage gestaltet. In der letzten Juliwoche wird mit der Ankunft des neuen Löwenpaares Jago und Layla gerechnet. Die Anlage soll im August eröffnet werden vielleicht gibt es schon im Frühjahr kommenden Jahres Nachwuchs.

Kantone Online - Dienstag, 29. Mai 2007
Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus
Winterthur - Heute ist Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus. Bis zum Herbst soll die neue Anlage eingeweiht werden können. ... Die Anlage umfasst eine Fläche von über einer Hektare und kostet rund 400'000 Franken. Sie soll einmal ein Rudel von sieben Wölfen beheimaten. Finanziert wird der Bau aus den vom Wildparkverein Bruderhaus gesammelten Mitteln. ... Es werden Wölfe aus menschlicher Obhut, keine Wildfänge, ins Bruderhaus einziehen. Fertiggestellt wird die Anlage, bei optimalem Bauablauf, im Herbst 2007.

Ostthüringer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Oase für Schildkröten
Zwei nordamerikanische Schmuckschildkröten sind die ersten Bewohner der neuen Schildkrötenanlage, die zur Tierparksafari am Pfingstsonntag ihrer Bestimmung übergeben wurde. Finanziert wurde sie aus dem Erlös der Tierparksafari 2006 und mit Unterstützung weiterer Sponsoren. "Da steckt eine fünfstellige Summe drin", nennt der Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Armin Allgäuer, den Wert. Eine alte Wasserniere wurde zum Schildkröten-Paradies umgebaut. Dazu musste das Betonbecken weggerissen und die Anlage völlig neu modelliert, abgedichtet und bepflanzt werden. Hundert der gepanzerten Lebewesen könnten in dem Gehege Platz finden, doch dann wäre das Gedränge wohl doch etwas groß. 40 Schildkröten - das ist die angestrebte "Familiengröße".

RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Schildkröten in Bewegung
Südamerika liegt neuerdings am Mittelmeer. Und das auf unseren Breitengraden – nämlich im Zoo Duisburg. Direkt an das große Tropenhaus Rio Negro, das Amazonas-Flussdelfine und andere Tiere des südamerikanischen Regenwaldes beherbergt, grenzt jetzt ein 250 Quadratmeter großes Landschaftsterrarium, das dem Ausschnitt einer mediterranen Landschaft bis auf das kleinste Detail ähnelt. Das Gehege ist in Hanglage gebaut und durch die Felsformationen, einen flachen Bachlauf und die aufwändige und vielfältige Bepflanzung mit Pflanzen und Kräutern wie Fetthenne und Lehmkraut, wildem Thymian und Lavendel und einem knorrigen Olivenbaum im Zentrum, fühlt man sich wie in Griechenland oder Spanien. Der Grund, warum diese schöne Landschaft erbaut wurde, sind ihre Bewohner: Schildkröten. Genauer gesagt Maurische, Griechische und Vierzehen-Schildkröten. Diese drei Arten kommen alle im mediterranen Raum vor, werden bis zu 30 Zentimeter groß und leben jetzt in der neuen Anlage. Dort sollen sie sich auch fortpflanzen. Es sind insgesamt 50 Exemplare, die aus dem Bestand des Zoos aber auch von Privatleuten kommen.



Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - Mittwoch, 30. Mai 2007
Jaguarkinder „Schutzengel“ für Drillinge
„Nicht nur der Zoo braucht Nachwuchs, sondern auch die Stadt Rostock“, sagt Udo Nagel gestern im Großkatzenhaus zur Drillingsgeburt von Betty Krohn. Seit August 2005 erhalten alle Mehrlingsgeburten des Klinikums Südstadt eine Jahreskarte vom Zoo. „In anderen Fällen bekommt der Zoo eine Patenschaft von Unternehmen angeboten, jetzt sollen die drei Jaguarkinder symbolisch eine übernehmen“, erklärt Nagel. Betty Krohns Töchter Lea, Lara und Lilly können sich ebenso über Fotos der wenige Monate zuvor geborenen drei „Kätzchen“ Keme, Kaya und Kachina freuen. „Wir hoffen, dass ihnen die Vitalität der Jaguare mitgegeben wird“, sagt Birger Birkholz, stellvertretender Verwaltungsdirektor des Klinikums Südstadt. ... Kleine wie auch große Kinder sind am Sonntag, 3. Juni, bestens im Zoologischen Garten aufgehoben. Unsere Zeitung veranstaltet zusammen mit dem Tiergarten ein Kinderfest auf dem Reitplatz vor der Elefantenlodge. In einer „Super-Soccer-Anlage“ sind die kleinen Fußballer während des Spiels nur durch Bungeeseile befestigt. Hierbei ist extra viel Ballgefühl und Teamgeist gefragt. Torwandschießen darf da natürlich nicht fehlen. In der Hüpfburg kann zudem ausgiebig getobt werden.

Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Kinderfest im Leipziger Zoo
Eine Riesenparty für Kinder startet am Freitag, 01. Juni, im Leipziger Zoo. Alle Kinder, die mitfeiern wollen, zahlen nur den halben Eintrittspreis. Und am Pinguingehege liest sogar der Autor Dr. Boris Culiik selbst aus dem "Was-ist-Was"-Buch über die gefiederten Südpolbewohner vor und beantwortet alle Fragen der Kids. Die Lesungen finden um 11 und um 14 Uhr statt. Im Anschluss bekommen die kleinen Zuhörer ein Gratis-Eis. Um 12.30 und 15:30 gibt es Aktobatik mit dem Duo Amarizias und dem dem Kinderzirkus „Schnudellwapp“. Lieder, Puppen und Geschichten präsentieren Gösta & Willi um 14.30 und 16 Uhr auf dem Vorplatz des Aquariums. Und vor dem Robbengehege beginnt eine tierische Schnitzeljagd durch den Tiergarten, bei der es tolle Preise zu erhaschen gibt.

Super Sonntag Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Westerhausen. Es steigt am 3. Juni ab 10 Uhr und wird bereits zum neunten Mal organisiert. Der gastgebende Tierparkförderverein rechnet bis gegen 16.30 Uhr wie in den Vorjahren am besucherstärksten Tag der 1974 eröffneten Anlage mit mehr als 2 000 Gästen. ... Während die Tiershow „Papagei&Co“ (11 Uhr), der Frühschoppen mit Blasmusik (10 bis 13 Uhr) sowie die märchenhaften Darbietungen des „Kinder- und Jugendtheater Thale“ (14 und 15.30 Uhr) für Unterhaltung sorgen, freut sich das Gemeindeoberhaupt auf die Inbetriebnahme der neuen Teichanlage. ... „Die große Felsenlandschaft samt Wasserfall und Pumpe bilden die natürliche Filterung für den benachbarten großen Teich“, erläutert der Bürgermeister. Neben der Gestaltung der Festwiese mit Grillplatz träumt Heintzes von einer artgerechten Erdmännchenanlage. Damit sein größter Wunsch für den Tierpark Wirklichkeit wird, sammelt er seit Monaten Ideen in anderen Tierparks.

Kölner Wochenspiegel - Dienstag, 29. Mai 2007
Wildpark Dünnwald feiert großes Jubiläum
Am 3. Juni hält der Wildpark ab 11 Uhr ein "tierisches" Vergnügen für die Besucher bereit. Das diesjährige Wildparkfest, verspricht Revierförster Jonas Schreibweis, wird besonders groß und abwechslungsreich. Grund für diesen Aufwand ist das 50-jährige Jubiläum der Freizeiteinrichtung. "An welchem Tag des Jahres 1957 die ersten Gatter mit Tieren eröffnet wurden, lässt sich wegen fehlender Unterlagen nicht mehr feststellen", musste Jonas Schreibweis zwar eingestehen, doch sein Tierpfleger Rolf Everhartz, seit 28 Jahren hier tätig, weiß noch genau, wie es hier früher ausgesehen hat.

HNA.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Drei Jahre Nationalpark
Vor drei Jahren richtete das Land Hessen im ehemaligen Waldschutzgebiet den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Eine Bilanz dieser ersten Jahre wird Staatsminister Wilhelm Dietzel am Sonntag, 3. Juni, zum Auftakt des Nationalparkfestes ziehen. Das Fest findet von 10 bis 18 Uhr am Wildpark Edersee statt. Der Eintritt in den Park ist an diesem Tag frei. Für die Besucher wird am Sonntag ein regionaler Bauernmarkt vorbereitet. Anbieter aus der Region präsentieren die Vielfalt und Qualität der Produkte aus der Nationalparkregion. Und sie sorgen gemeinsam mit der SG Wesetal an diesem Tag auch für die Bewirtung der Gäste. Für die jungen Besucher hat das Nationalpark-Team Bastel- und Malaktionen vorbereitet. Es gibt Lesungen mit Tiergeschichten sowie das Familienspiel "Wasser des Lebens". Kinder können sich zudem als Tiere schminken lassen. Ein Höhepunkt des Festes soll eine Nationalparkrallye werden: An 20 Stationen sind unter anderem Fragen zu beantworten, Rätsel zu lösen und Geschicklichkeitsspiele für die gesamte Familie zu absolvieren. Jeder, der mitmacht, erhält ein Andenken.

Holsteinischer Courier - Dienstag, 29. Mai 2007
Raubvögel hautnah im Tierpark
Ein kollektiver Schrei gellt über die Wiese im Tierpark Neumünster. Haarscharf fliegt der Adler über die Köpfe der Zuschauer hinweg. In den Ohren klingt noch der kräftige Flügelschlag und der Lufthauch des mächtigen Vogels ist noch im Nacken zu spüren, da ist der Adler schon wieder auf dem Handschuh von Falkner Dietmar Damm gelandet. Die Flugschau mit den großen Greifvögel ist am Pfingstwochenende die Attraktion im Tierpark Neumünster. ... Vor allem der zweijährige Seeadler ist ein prächtiger Anblick. Mit angewinkeltem Kopf schielt der Adler von Damms Handschuh aus ins Publikum hinein. Dann "mantelt" er, breitet den Flügel um den Fleischbrocken. Das mache der Vogel, um das Futter vor anderen Greifvögeln abzuschirmen, erklärt Damm. Nun schlingt der Adler die Belohnung hinunter. ... Hauke Friederichs Die nächste Greifvogelschau im Tierpark ist am 3. Juni um 11.30 und 16.30 Uhr. Mehr Informationen unter: www.greifvogelzentrumsh.de

Juraforum.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen Startschuss. Vor demWildtiergehege übergab Zoodirektor Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Vorab konnten Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen, welches das neue Patentier werden sollte - denn Leo Knuspertatze, das Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur Wahl. Nun steht dem Maskottchen einechter Löwe Pate.



Nachwuchs 

Westdeutsche Allgemeine Donnerstag, 24. Mai 2007
Gorilla-Nachwuchs im Zoo Münster - Mutter und Junges wohlauf
Nachwuchsfreuden im Allwetterzoo Münster: Gorilla-Dame »Gana« hat ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Jungtier und Mutter seien wohlauf, teilte der Zoo am Donnerstag mit. »Gana« kümmere sich liebevoll um den Neuankömmling, verzichte aber dafür auf zu viel Kontakt zu anderen Mitgliedern der Affen-Großfamilie. Vater »N'Kwango« fühle sich deshalb etwas vernachlässigt und turne auffallend ausgelassen durchs Gehege. Bereits im vergangenen Jahr hatte es im Allwetterzoo Münster Gorilla-Nachwuchs gegeben. Das Junge von Mutter »Changa-Maidi« war allerdings im Alter von fünf Monaten bei Eifersuchts-Rangeleien im Gehege getötet worden.

Märkische Oderzeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Heidelberger Kinderärzte retten schwer krankes Gorillababy
Ein schwer krankes Gorillababy haben Kinderärzte der Heidelberger Universitätsklinik erfolgreich behandelt. "Kiki" war vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren worden, wie der Zoo und die Klinik mitteilten. Als die Ärzte Ende April in den Zoo gerufen wurden, sei "Kiki" völlig ausgetrocknet gewesen: "Sie hatte nach der Geburt wohl viel zu wenig Milch zu sich genommen und zeigte kaum noch Lebenszeichen." In einer provisorischen Intensivstation im Zoo musste das Tierbaby einen Tag lang künstlich beatmet werden, später zog sich "Kiki" eine schwere Lungen- und Darmentzündung zu und konnte tagelang nichts essen. "Die Intensivbehandlung bei "Kiki" lief wie bei einem normalen Baby ab", heißt es in der Mitteilung. Inzwischen trinke das Gorillamädchen fleißig aus der Flasche und könne auch am Babyschnuller saugen.

Ärzte Zeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Schwule Flamingos werden Eltern
Zwei schwule Flamingos, die bereits seit sechs Jahren ein Paar sind, haben jetzt ein Küken adoptiert, das von seinen eigentlichen Eltern noch im Ei brütend verlassen worden ist. Carlos und Fernando, Attraktionen eines Wildgeheges in Slimbridge in der englischen Grafschaft Gloucestershire, waren so verzweifelt, miteinander keine Familie gründen zu können, dass sie schon fremde Eier aus anderen Nestern gestohlen hatten. Als eines der Flamingo-Nester im Gehege verlassen vorgefunden wurde, beschlossen die Parkverantwortlichen, das dort zurückgelassene Ei in einem Inkubator auszubrüten. Das Küken wurde sodann in eine gut erhaltene Eischale gepackt und ins leere Nest der schwulen Flamingos gelegt. Als diese das präparierte Ei später entdeckten, brüteten sie so lange darüber, bis das Küken ein zweites Mal schlüpfte. Seitdem sind Carlos und Fernando stolze Pflegeeltern der kleinen Waisen.

RZ online Dienstag, 29. Mai 2007
Wilde Tiere in der Eifel: Löwennachwuchs im Eifel - Zoo
Im Eifel-Zoo in Pronsfeld können Besucher in diesem Frühsommer drei kleine Löwenjungen bewundern. Der Nachwuchs von Löwin Clara und Vater Clarence sei vor knapp einer Woche geboren worden, sagte Zoo-Besitzer Hans Wallpott am Dienstag. Im Zoo leben nun insgesamt neun Löwen. Clara und ihre drei Jungen seien aus Sicherheitsgründen von der Löwengruppe mit Männchen Clarence an der Spitze getrennt worden, sagte Wallpott. Das Geschlecht der Kleinen wisse man noch nicht. In den 38 Jahren seit der Gründung des Zoos seien dort in den Löwengehegen 45 Jungtiere geboren worden. Der Eifel-Zoo ist 30 Hektar groß und beherbergt 60 Tierarten.

Oberberg Aktuell - Dienstag, 29. Mai 2007
Tierisch viel Nachwuchs
Der Affen- und Vogelpark Eckenhagen kann sich in diesem Jahr nicht nur über reichlich Nachwuchs bei Gänsen, Enten und Hühnern freuen. Auch kleine Fohlen, Zwergziegenjunge und die kleinen Totenkopfaffen begeistern die Besucher. Im drittgrößten Vogelpark Deutschlands mit seinen über 1000 gefiederten Bewohnern, geht es gerade zu wie in einem Kindergarten – für Tiere. Wohin die Besucher auch Blicken, überall ist der kleine Nachwuchs unterwegs. ... Besonderes Highlight ist aber wohl der Nachwuchs der Totenkopfaffen, die von Groß und Klein ohne trennendes Gitter bestaunt werden können.

Hamburger Abendblatt Sonntag, 27. Mai 2007
Wildpark Schwarze Berge: Schwarzstorch-Nachwuchs
Der Schwarzstorch ist vom Aussterben bedroht und Menschen schon unbekannt. Der Wildpark Schwarze Berge beteiligt sich am europäischen Erhaltungszuchtprogramm der Tiere. Seit 1997 lebt ein Paar Schwarzstörche im Wildpark. Seitdem hat das Paar auch jährlich gebrütet, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Tierpfleger haben in diesem Jahr aus dem aus fünf Eiern bestehenden Gelege zwei entnommen, um sie im Brutkasten auszubrüten. Erst schlüpften zwei Küken. Als diese nun den Schwarzstorcheltern in ihr Nest gelegt werden sollten, erwartete die Tierpfleger eine freudige Überraschung: Von den verbliebenen drei Eiern war nur noch eins da und zwei weitere muntere Küken waren geschlüpft. Nun bleibt zu hoffen, dass die Eltern ihren Pflichten nachkommen.

PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Pflegefall im Frack
Vorsichtig schauen Lilly und Billy um die Ecke, wagen sich aber keinen Schritt vor. Die kleinen Pinguine reißen die Schnäbel auf und verlangen lautstark nach Futter. «Na, kommt her. Ihr dürft euch gerne bewegen», sagt Priska Hennig-Lippe und lockt mit Sprotten. Die 39-Jährige ist Pflegerin im Osnabrücker Zoo und ein Ersatzmutter für die jungen Humboldt-Pinguine. Denn die richtigen Eltern sind kurz nacheinander gestorben. «Das sind gute Esser, das klappt hervorragend», sagt die Pflegerin. Und tatsächlich ist der Hunger dann auch größer als die Vorsicht. Lilly und Billy watscheln langsam heran - direkt auf die kleinen Sprotten in den Händen der Pflegerin zu. ... Grundsätzlich sei es das Ziel jedes Zoos, dass die Jungen von den Tiereltern aufgezogen werden und nicht von menschlichen Ersatzeltern. Auf den Menschen geprägt sind Lilly und Billy dennoch nicht. Schließlich verbrachten sie einen Teil ihrer Kindheit bereits in der Pinguin-Gruppe. «Wir haben nicht gemerkt, dass sie die Eltern vermissen», sagt Hennig-Lippe. In ein bis zwei Monaten dürfen die beiden endlich zu den anderen Pinguinen. Und danach wird sich auch herausstellen, ob Lilly und Billy tatsächlich Weibchen und Männchen sind. Denn, so die Zoodirektorin: «Wir wissen das Geschlecht noch nicht. Das wird später erst per DNA-Test ermittelt.»

Naumburger Tageblatt Mittwoch, 23. Mai 2007
Zuchterfolg bei seltenen Blaukopfaras im Magdeburger Zoo
Dem Magdeburger Zoo ist erstmals die Zucht von Blaukopfaras gelungen. Die beiden Papageiküken haben sich nach Angaben des Zoos vom Mittwoch im Vogelbrutkasten gut entwickelt. Es handele sich um einen besonderen Zuchterfolg, der nur selten gelinge. Im Magdeburger Zoo ist es die erste Nachzucht von Blaukopfaras. Die Papageien leben an den Rändern der tropischen Wälder Südamerikas in bis zu 1600 Meter Höhe. Sie werden bis zu 41 Zentimeter groß und 250 Gramm bis 300 Gramm schwer.

SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
Gefiederter Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es bei den Weißbrauen-Röteln und den Grünflügelaras erstmalig Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang es, bei den Röteln, die nur in wenigen deutschen Zoos gehalten werden, ein Zuchtpaar zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte Mitte Mai und ist nun zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle im Tropenhaus unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld, auch beobachtet werden kann. Eine Papageienschönheit ist er momentan noch nicht, der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen Tagen die ersten Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade erst zu öffnen. Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern intensiv betreut und ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht zu sehen. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken gab es weiteren Nachwuchs, denn ein zweites Jungtier wurde geboren.

sz-online - Freitag, 25. Mai 2007
Ich werde mal ein schöner Ara
Nackt, blind und putzig sitzt der kleine Ara in seinem Nestkasten, wo er rund um die Uhr von seinen Eltern betreut wird. Dass aus ihm einmal ein Grünflügelara - und damit eine Papageienschönheit - werden soll, ist dem Küken noch nicht anzusehen. Doch im Tierpark freut man sich mächtig über den Nachwuchs. In einigen Tagen werden ihm die ersten zarten Federchen wachsen und die Augen sich weiter öffnen. Schon besichtigen kann man ein weiteres Küken: den Nachwuchs der Weißbraun-Röteln, der nun im Tropenhaus herumfliegt.

Mitteldeutsche Zeitung Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Magdeburg: Estrella und Kaspar treffen sich zu bärigem Sex
Ein Jahr nach der Geburt eines Großen Ameisenbären im Magdeburger Zoo können die Mitarbeiter nun erneut auf einen solch seltenen Zuchterfolg hoffen. «Die Tiere wurden bereits zusammengeführt», sagte Zoo-Sprecherin Regina Jembere auf Anfrage. In den vergangenen Jahren hatten Weibchen Estrella und Männchen Kaspar regelmäßig für Nachwuchs gesorgt. Dabei sind beim Großen Ameisenbär Geburten in Zoos sehr selten. Weltweit werden hier jährlich nur 25 bis 30 Tiere, europaweit sogar nur drei bis sechs Tiere geboren.

Märkische Oderzeitung Freitag, 25. Mai 2007
Nachwuchs bei den Gibbons
Zwei tiefschwarze Äuglein blicken aufgeweckt in die Welt. Sie gehören zu dem frisch geborenen Affenbaby, das erst vor wenigen Tagen von Gibbondame Nam Katje im Eberswalder Zoo geboren wurde. Die frisch gebackene Affenmutti klettert bereits wieder im Gehege umher. Das Kleine hat sich ganz eng an ihr weiches Fell geschmiegt. Festgeklammert an der Brust der Mutter, die Zitzen in Reichweite, scheint es dem Äffchen gut zu gehen. Auch die anderen Artgenossen im Gehege scheinen sich mit dem Nachwuchs angefreundet zu haben. ... Die Familie des Neugeborenen gehört zu den Gelbwangen-Schopfgibbons. Während die Männchen schwarz gefärbt sind, erhalten die Weibchen ab der Geschlechtsreife ihr charakteristisches hellgelbes Fell. In der selben Färbung kommen auch die Babys zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht. Entsprechend stolz zeigt sich Zoodirektor Bernd Hensch über den Zuchterfolg: "Das gibt es nicht so häufig zu beobachten."

Oberberg 24 - Donnerstag, 24. Mai 2007
Nachwuchs im Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Der Affen- und Vogelpark im Heilklimatischen Kurort Eckenhagen beheimatet mehr als 1000 Vögel in 150 Arten. Im Affental lassen sich Berberaffen und Totenkopfäffchen bestaunen. Zurzeit fasziniert der tierische Nachwuchs die Besucher im Park. "Bei unseren gefiederten Freunden ist einiges los. Neben Graugans- und Hausgansküken kann man auch Enten- und Hühnerküken bei ihren ersten Schwimmversuchen zuschauen“, so Betreiber und Ornithologe Dr. Werner Schmidt. Eine weitere Attraktion sind die Storchjungen, die laut klappernd ihr Essen einfordern. Doch auch die Totenkopfaffen präsentieren gerne ihren Nachwuchs. Ohne trennendes Gitter können die Besucher das Familienleben der kleinen Äffchen beobachten. Im Streichelzoo freuen sich Ponyfohlen und Zwergziegenjunge über viel Zuneigung. Neu im Park angesiedelt wurde eine Familie von Kamerunschafen.

Hamburger Abendblatt - Freitag, 25. Mai 2007
Babyboom im Wildpark
Sind die niedlich: Im Wildpark Lüneburger Heide ist in diesen Tagen jede Menge Nachwuchs zu bestaunen. So erobern derzeit neben kleinen Zicklein, Wildkatzen und Nasenbären besonders die verspielten Präriehund-Babys die Herzen der Besucher im Sturm. Mit ihrem eher plumpen Körper, den kurzen Beinen und einem kurzen Schwanz erinnern die Präriehunde an Murmeltiere. Sie leben gewöhnlich in der Prärie Nordamerikas, und ihr Warnruf erinnert an das Bellen von Hunden - daher der Name dieser süßen Wildpark-Stars.

Märkische Allgemeine - Freitag, 25. Mai 2007
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke zieht die Wolfskinder Kira und Lara auf
Ruck, zuck leert Kira das Fläschchen. Eigentlich sollte sie sich den Inhalt mit Schwesterchen Lara teilen. Tierparkleiter Wilhelm Lüdke freut der gesunde Appetit der Wolfskinder. Die beiden Kuscheltiere, die nicht weniger niedlich sind als Bär Knut im Berliner Zoo, weilen seit Dienstag in Perleberg. Gestern stellte Wilhelm Lüdke die neuen Tierparkbewohner der Öffentlichkeit vor. Nacheinander krabbeln die beiden aus der Katzenbox, in der sie schlafend die Zeit verbringen. Alle vier Stunden – auch nachts – reicht Wilhelm Lüdke das Milchfläschen. In etwa zwei Wochen, so schätzt der Tierparkleiter, können die Kleinen zu fester Nahrung übergehen. Dann steht Fleisch auf der Speisekarte. Kira und Lara kamen am 8. Mai im Wildpark Schorfheide auf die Welt. Insgesamt wurde dort 13 Junge geboren. ... Wahrscheinlich im August werden die beiden weiblichen Tiere mit dem Rudel im Wolfsgehege zusammengebracht. Dass es dabei Probleme geben könnte, befürchtet Wilhelm Lüdke nicht. Die Jungtiere würden eher Beschützerinstinkte bei den älteren Tieren wecken. Dann werden auch die Besucher die Neuen zu Gesicht bekommen.

20minuten - Donnerstag, 24. Mai 2007
Wegen Füchsen: Ziegen werden umquartiert
Neuster Publikumsliebling im Dählhölzli ist das Waldrentier Tula, welches vergangene Woche zur Welt gekommen ist und nun die Umgebung erkundet. Bei den Waldrentieren handelt es sich um eine bedrohte Rentier-Unterart aus den Wäldern Finnlands und Teilen Russlands. Für Entzücken bei den Besuchern sorgen auch viele andere Tierbabys: So gab es unter anderem bei den Steinkäuzen, Alpengämsen, Rothirschen und Mufflons Nachwuchs.

Freizeit Ratgeber - Donnerstag, 24. Mai 2007
Kamelnachwuchs im Erlebnispark Schloss Thurn
Der Erlebnispark Schloss Thurn in Heroldsbach bei Forchheim hat Nachwuchs bekommen. Der kleine Omar, ein Kamelbaby, schnupperte am 13. Mai um 7.25 Uhr die erste fränkische Luft. Im Beisein seiner Mutter und mit Hilfe des Tierpflegers Otmar Wölker wurde er in seinem Gehege geboren. Nach nur zehn Tagen ist der Kleine inzwischen schon so munter dass er nun auch mit den ersten Besuchern Kontakt aufnehmen kann. Benedikt Graf Bentzel: „ Zum ersten Mal wurde in Schloss Thurn ein Kamelbaby geboren. Es ist wunderbar, wenn hier in Park ein neues Lebewesen das Licht der Welt erblickt. Omar fühlt sich sichtlich wohl: Er macht schon kleine Sprünge, „lacht“ dabei und genießt das schöne Wetter im Beisein seiner Mutter.



Knut

PR-Inside.com - Mittwoch, 30. Mai 2007
Skandal: Braunbären leiden noch immer unter Knut-Gaff-Show
Tierrechtler Frank Albrecht, kritisiert in seiner heutigen Pressemitteilung, die unveränderte Haltungssituation der Braunbären und Wölfe im Zoo Berlin. So dürften die Braunbären, während der Knut-Gaff-Show (ca.9.00 - 15.30 Uhr), noch immer nicht auf ihre Außenanlage und müssten nur im Innengehege ausharren. Zudem sei immer nur ein Braunbär nach der Show auf der Anlage zu sehen, obwohl es insgesamt drei Bären sein müssten. 'Seit meiner Anzeige am 03.05.2007, hat sich nichts für Braunbären und Wölfe geändert. Das ist ein riesiger Skandal.', so Albrecht kritisch. 'Das Tierschutzgesetz und die Leidlinien des Säugetiergutachtens fordern die volle Nutzung des Außengeheges, deren Größe im Gegensatz zu den wirklichen Bedürfnissen eines Bären, eh schon mehr als lächerlich sind. Scheinbar habe die Staatsanwaltschaft noch das Veterinäramt bisher nichts unternommen um diese tierschutzwidrigen Verhältnisse zu beenden. Der Zoo und die Behörden wollen offenbar diesen Missstand aussitzen, bis Knuts eigene Anlage fertig ist. Das darf und kann nicht sein.' ... 'Dass sich trotz meiner Anzeige im Zoo nichts getan hat zeigt aber auch, wie ernst die Einhaltung des Tierschutzes im Zoo Berlin genommen wird und wie groß das Engagement des Zoos ist, wenn es um mehr Bewegungsfreiheit für die Zooinsassen geht, um u.a. Verhaltensstörungen zu verhindern.', so Albrecht abschließend. 'Wen wundert es eigentlich noch, wenn stundenlang (14 Std.!!!) angekettete Elefantenmütter (TP Berlin) ihre Babys nach der Geburt tot trampeln wollen, ein Moschusochse seine Wärterin tötet oder ein fehlgeprägter Gorilla Menschen angreift und verletzt? Aggressionen, Flucht und Angriffe sind das Ergebnis von Tierquälerei.' ... Albrecht überlege sich weitere behördliche und rechtliche Schritte um die skandalösen Zustände bei Braunbären und Wölfen endlich zu beenden.

taz NRW - Donnerstag, 24. Mai 2007
"Knut-Berichte verblenden die Menschen"
Herr Gaertner, der Tierpark Recklinghausen hat Affen an ein Versuchslabor abgegeben. Ist das ein Skandal?
Rainer Gaertner: Ein Tierpark dient eigentlich dazu, Arten zu erhalten. Wenn er Tiere abgibt mit dem Wissen, dass diese gequält und getötet werden, ist das empörend. Ich kenne nur einen vergleichbaren Fall aus den Achtzigern aus dem Zoo Hagebeck. Was oft vergessen wird: Die meisten Tierparks werden aus öffentlichen Mitteln finanziert und da hat der Bürger ein gehöriges Mitspracherecht.
Die "Bild" skandalisiert den Fall und klagt alle Tierfolterer der Welt an. Freuen Sie sich über diesen Mitstreiter?
Sicherlich. Die Öffentlichkeit muss mal wieder aufgerüttelt werden. In den 80er und 90er Jahren wurde viel berichtet über Tierversuche und über die mangelnde Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen. Die Recklinghäuser Affen sind nur die Spitze des Eisbergs: Über 10.000 Affen werden im Jahr von der EU für Versuche geopfert - vielfach aus Wildfängen, zum Beispiel aus Mauritius. Die werden auf bestialische Weise eingefangen, unter quälerischen Bedingungen transportiert, um hier in den Labors zu landen. Das prangern wir an. Auch weil die Versuche vielfach nur eine Alibifunktion haben. ...
Inwiefern hilft der derzeitige Hype um den Eisbären Knut den Tierschützern?
Die Aufmerksamkeit der Bürger auf bestimmte symbolträchtige Tiere ist an sich nicht schlecht. Auf der anderen Seite verblendet diese Art der Berichterstattung die Menschen. Sie laufen dann in den Tierpark und sehen nur das, was sie sehen wollen. Dabei werden die Tiere in den Zoos zum Teil tierschutzwidrig gehalten. Wenn sich daran in den letzten Jahren überhaupt etwas verbessert hat, dann vor allem wegen der kritischen Öffentlichkeit. Der Bürger kann schon etwas tun - auch gegen Tierversuche: Wenn er sich als kritischer Patient zum Beispiel der sanften Alternativmedizin bedient.

Berliner Morgenpost - Sonntag, 27. Mai 2007
"Ein Eisbär als Skulptur wäre toll"
Der Münchner Künstler Hansjörg Wagner schuf vor 31 Jahren den tonnenschweren Berliner Eisbärenbrunnen. Jetzt hat er Knut im Zoo der Hauptstadt porträtiert. In Schwabing entstanden aus den Skizzen die Bleistiftzeichnungen des kleinen Medienstars. Mit schnellem Strich zeichnet der Künstler den kleinen Eisbären Knut in sein Skizzenbuch. Neben ihm schieben sich Schaulustige und Journalisten am Eisbärengehege im Berliner Zoo vorbei und machen Fotos. "Er ist kein Kuscheltier, sondern ein junges Raubtier. Das macht den Reiz aus, ihn zu zeichnen", sagt Hansjörg Wagner. Der Münchner Maler hat eine enge Beziehung zum Berliner Zoo und seinen Eisbären. Er gestaltete schon 1986 den großen Eisbärenbrunnen, der in der Mitte der Anlage thront. Jetzt, mehr als 30 Jahre danach, hat er den jungen Eisbären porträtiert. ... Bei allen Ehrungen, einer Stilrichtung zuordnen lässt sich Hansjörg Wagner nicht. "Ich lasse mir kein Etikett verpassen", sagt er. Allenfalls eines sagt er dazu: "Gegenstandslose Kunst ist für mich oft wesenslose Kunst." Wagner will zeigen, was er als Künstler gesehen hat. "Der Anfang ist leicht, ich habe das Werk ja im Kopf. Schwierig ist es, das Werk als vollendet zu sehen", sagt er und streicht über die Plastik des Eisbärenbrunnen. Dann lächelt er plötzlich und sagt: "Ein kleiner, schöner Marmorstein, und auch aus Knut würde eine schöne Skulptur."

ka-news.de - Freitag, 25. Mai 2007
Knut-Kunst aus Karlsruhe Offizieller Partner des Berliner Zoos
Die weltweite Begeisterung für den (nicht mehr ganz so) kleinen Eisbären Knut hat die traditionsreiche Majolika Kunstmanufaktur in Karlsruhe dazu inspiriert, zwei Keramik-Eisbärbabys mit Knut-Beschriftung zu entwickeln (ka-news berichtete). Nach Gesprächen mit dem Zoo Berlin ist es der einzigen Keramikmanufaktur Deutschlands nun gelungen, offizieller Partner des Hauptstadt-Zoos zu werden und eine Lizenz für das Label "Respect Habitats. Knut" zu erhalten. ... Ein Teil der Verkaufserlöse kommt dem Umweltprojekt des Zoo Berlin "Respect Habitats. Knut" zugute. Das Label, erläutert Uhlich, stehe für das Spannungsfeld von Klimakatastrophe und bedrohten Lebensräumen auf der einen Seite und der Hoffnung auf den Erhalt von lebensnotwendigen Bedingungen auf der anderen Seite. "Der respektvolle Umgang mit den Lebens- und Wirtschaftsräumen dieser Erde verlangt neue wirtschaftliche, politische und kulturelle Denkweisen und konkrete Mechanismen. Knut kann dabei helfen, verschiedene Beteiligte und Interessen zu vereinen", ist das Vorstandsmitglied des Zoo Berlin überzeugt.

Berliner Morgenpost - Freitag, 25. Mai 2007
Zoo plant Film über Knut - Verhandlungen mit Produktionsfirmen
Der Berliner Zoo plant einen Film über seinen Publikumsliebling Knut. Der Zoo will dabei alle Möglichkeiten offen lassen, es steht noch nicht fest, ob es eine Dokumentation oder ein Spielfilm wird. Wie der kaufmännische Direktor Gerald R. Uhlich am Freitag sagte, wird zunächst noch mehrere Wochen mit Produktionsgesellschaften verhandelt. Er dämpfte aber die Hoffnungen auf einen baldigen Kinofilm über den kleinen Eisbären - der mittlerweile mit 20 Kilo gar nicht mehr so klein ist.

Berliner Morgenpost - Donnerstag, 24. Mai 2007
Knut bekommt hohen Besuch
Der amerikanische Bestseller-Autor Craig Hatkoff hat für Knut-Fans ein neues Kinderbuch-Vergnügen vorbereitet. Ein reichlich mit Fotos illustriertes Buch über den längst weltberühmten Eisbär-Nachwuchs ist schon fertig, in der nächsten Woche soll es gedruckt werden. In die deutschen Geschäfte komme es dann "so schnell wie möglich", sagte der Autor am Donnerstag bei einem Knut-Besuch im Berliner Zoologischen Garten. Craig Hatkoff ist vom Erfolg der Publikation fest überzeugt. Knut sei "eine geborene Berühmtheit", und seine Geschichte findet er "einfach erstaunlich". Hatkoffs Buch "Kleines Nilpferd-große Freundschaft", das er zusammen mit seiner kleinen Tochter verfasste, hat ein weltweites Echo gefunden. Auf deutsch soll es im Juni erscheinen.




Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Ältestes Nashorn der Welt gestorben
Ein trauriger Tag für den Augsburger Zoo: Am frühen Mittwochmorgen ist Nashorn "Toto" eingeschläfert worden. Der gesundheitliche Zustand der 46-jährigen Nashorn-Kuh hatte sich über Pfingsten dramatisch verschlechtert. Die Tierärzte sahen keine Alternative zum Einschläfern. "Toto" war das letzte Nashorn im Augsburger Zoo - und das wahrscheinlich älteste der Welt. ... Die Nashornhaltung im Augsburger Zoo ist damit zunächst vorbei, allerdings ist der Baubeginn für das neue Haus, das im Anschluss an die Paviananlage entsteht, für den 11. Juni fest geplant. "Toto" hätte ihren Lebensabend aber noch in der alten Anlage verbringen können. In das neue Haus soll dann eine junge Gruppe Breitmaulnashörner einziehen und auf dem Afrika-Panorama zusammen mit den Watussirindern, Kamerunschafen und Rappenantilopen die Freianlage nutzen.

HL-live - Mittwoch, 30. Mai 2007
Tiger gegen den Amtsschimmel machtlos
Im April 2006 nahm der Lübecker Tierpark zwei Tiger auf, die in einem erbärmlichen Zustand in Frankreich in einem Zirkuswagen vegetierten. Von den Behörden gab es ein Bleiberecht von einem Jahr. Jetzt sollen die Tiere weg. Da es niemanden gibt, der sie aufnehmen will, kommen sie jetzt in ein Tierheim mit wesentlich schlechteren Bedingungen, obwohl der Tierpark sie gerne weiter pflegen würde. Natascha und Gandhi wurden von der "Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für ein Jahr. Das ist jetzt um. Die "Foundation Brigitte Bardot" hat nach einer neuen Bleibe für die Tiger gesucht. Niemand möchte sie aufnehmen. Freie Kapazitäten hat nur das Tierheim in Rüsselheim. Dort steht ein wesentlich kleineres Gehege als in Lübeck zur Verfügung. ... Der Inhaber des Lübecker Tierparks Günther Lehmensiek kämpft jetzt mit einem Anwalt für die Tiger. Unterstützung bekommt er aus der Politik: Stadtpräsident Peter Sünnenwold und Susanne Kasimir, Leiterin des Büros der Bürgerschaft, hatten vergangenes Jahr die Patenschaft für die beiden Tiere übernommen.

Wochenanzeiger Herford - Dienstag, 29. Mai 2007
Zwergotter-Pärchen genießt asiatische Teichanlage
Verwandten, die tagaktiven Kurzkrallen- oder Zwergotter. Anfangs waren sich die Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob die Zusammengewöhnung klappen würde. Schließlich handelt es sich bei dem Männchen um eine Nachzucht aus dem Zoo Köln, das Weibchen wurde in Düsseldorf geboren. Die Befürchtung lag also nahe, dass die traditionell gepflegte Antipathie sich auf die beiden Zwergotter übertragen könnte und sich der Kölner und die Düsseldorferin nicht vertragen würden Aber manchmal sind Tiere eben schlauer als Menschen. Ein Fauchen, ein tiefer Blick in die Augen und seitdem sind “Ambu” und “Hahima” unzertrennlich. Vor Ankunft der Zwergotter gestalteten die Tierpfleger mit Liebe zum Detail die Außenanlage zu einer natürlichen asiatisch anmutenden Teichlandschaft um, die Ambu und Hahima mittlerweile komplett erobert haben.

Super Sonntag - Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Halles Zoogänger konnten gestern gar nicht genug davon bekommen. Hoch über den Köpfen von Mafuta, Sabi und Abu sahen sie zu, wie Sabi im neuen Elefantengehege die starke Frau gab und mit Ästen, Steinen und sogar Baumstämmen um sich warf und Söhnchen Abu, wenn er allzu aufmüpfig wurde, mit einem blitzschnellen Scheinangriff in die Flucht schlug und so eindeutig klar machte: Du bist hier noch lange nicht der Boss! Die beinahe tropischen Temperaturen schienen den Dickhäutern dabei fast nichts auszumachen. Schließllich trafen sich Mutter und Sohn dann doch noch beim gemeinsamen Schlammbad, ehe das Training der afrikanischen Steppenelefanten begann. Und siehe da: Die Elefanten, die noch bei ihrem Umzug aus dem Tiergarten Schönbrunn bei Wien bzw. aus dem Tiergarten Berlin als äußerst gefährlich galten, lassen sich inzwischen für ein paar leckere Äpfelchen zu ein paar kleinen Kunststückchen hinreißen. Und das, obwohl die Afrikaner unter den Dickhäutern (immerhin die größten Landsäugetiere der Erde) als echte Sensibelchen gelten. Nicht genug bekommen konnten die Zoogänger natürlich auch von der ganzen Affenbande im Zoo. Ob von unentwegt tobenden Totenkopfäffchen, den sich liebevoll gegenseitig lausenden Rothandtamarinen oder den nachdenklich in die Welt schauenden Schimpansen.

sueddeutsche.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Verregnete Ferien Je nässer, desto besser
Im Grunde gibt es nur eine Witterung, bei der ein Besuch im Tierpark Hellabrunn halbwegs erträglich ist: bei strömendem Regen. Denn erstens ist es dann möglich, sich anders als ausschließlich im Uhrzeigersinn in einer Masse schwitzender, eislutschender, elefantenfixierter und hysterisch kreischender Familien durch den Park zu bewegen. Zweitens gewinnen Regenbesucher neue Einblicke in das aufregende Tierleben. Anders als bei Sonnenschein, wenn die vierbeinigen Freunde meist schlapp herumhängen, entwickeln sie im Regen erfreuliche Aktivität: Die Wasserschweine pritscheln glücklich in ihrem Becken herum, die Flamingos wechseln ekstatisch vom einen Bein auf das andere, selbst der sonst etwas zurückhaltende Tapir schnorchelt froh durch sein Gehege. Und für unseren Zweijährigen ist der Regenzootag sowieso das Höchste; vor allem deshalb, weil er in seinen Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste springen kann. Auf die Frage, welches Tier ihm am besten gefallen habe, denkt er kurz nach und sagt: ,,Ich glaube, der Affenstorch.‘‘ Jede Wette, dass der sich bei schönem Wetter nicht hätte blicken lassen.

Freie Presse - Dienstag, 29. Mai 2007
Schweinetrubel: Eber Bambam nimmt’s gelassen
Ein waschechter Filmstar hat sich am Sonntag beim Tiergartenfest in Aue die Ehre gegeben. Dass 13 Wochen alte Minischwein Bambam, bekannt aus der VOX-Sendung „Tierisches Wohnzimmer“, präsentierte sich vor etwa 4000 Besuchern erstmals als neuer Bewohner im Zoo der Minis. Am Freitag hatte Tiertrainerin Nicolle Müller das rosa Tier in die Obhut der Tierpark-Chefs Bärbel und Christian Schroller gegeben.Aufregung war dem kleinen Eber trotz des Rummels um seine Person nicht anzumerken.

Lampertheimer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Auch diesmal kein Glück mit dem Wetter Das Pfingstfest im AZ ...
Sie hatten vor, an diesem Montag ein Pfingstfest zu feiern, doch auch dieses Mal machte der Wettergott den Mitgliedern des AZ-Vogelparks einen Strich durch die Rechnung. Somit war es die mittlerweile dritte Veranstaltung in diesem Jahr, die wegen Regen und niedrigen Temperaturen nur wenige Besucher auf das Vereinsgelände lockte. ... Schon in drei Wochen steht das nächste Fest der Vogelfreunde an. Dann wollen sie gemeinsam mit Sprösslingen und Eltern ein Kinderfest feiern. Während sich die Kleinen dann auf der Hüpfburg vergnügen oder sich auf einem Pony herumführen lassen, können Mama und Papa ein wenig ausspannen und den Tag genießen. "Bleibt zu hoffen, das sich dieser Termin nicht in die Liste der regnerischen Tage einreiht", hoffte Hartl stellvertretend für alle Beteiligten.

Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Pfingsttour durch den Dresdner Zoo – Familienjahreskarte zu gewinnen
Zu Pfingsten alle Kontinente der Erde bereisen – das geht nicht? Doch, das geht. Denn dann lädt der Zoo Dresden mit vielen Spiel- und Spaßstationen zur Entdeckungsreise ein. Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen den Elefantenjungen Thabo- Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost der Zoo eine Familienjahreskarte.

Kleine Zeitung Dienstag, 29. Mai 2007
Äffchen attackierte Zweijährige im Tierpark "Aumühle"
Der Affe hat mich gebissen", erzählt die kleine Laura immer wieder. Noch sitzt der Schock bei dem zweijährigen Mädchen ziemlich tief. Am Sonntagnachmittag besuchte die Kleine aus Pirka gemeinsam mit ihren Eltern den Tierpark "Aumühle" bei Fernitz. "Wir sind gerade beim Affengehege vorbeimarschiert, als ein kleines Äffchen, das dort frei umhergelaufen ist, meine Tochter von hinten angesprungen ist und sie in den Unterarm und in den Bauch gebissen hat", schildert Karin Becerra Fuentes, die Mutter des Mädchens. Die Wunde am Unterarm wurde in der Kinderklinik am LKH versorgt. "Der Biss am Bauch ging dank T-Shirt nicht so tief", so die geschockte Mutter, die nun auch Anzeige erstattet hat. ... Dass der kleine Affe tatsächlich ein angriffslustiger Geselle ist, weiß Hubert Kohlhammer, Besitzer des Tierparks. Daher warnt er seine Besucher auch schon beim Eintritt davor. ... Leider würden sich viele nicht an diesen Hinweis halten, so der Besitzer. "Wir sehen immer wieder, dass Besucher den Affen in den Kinderwagen setzen, Fotos machen oder ihn provozieren."

Berner Zeitung - 25. Mai 2007
Er soll für Junge sorgen
Noch tummelt sich das 70 Kilo schwere Bärenmännchen Losi im Zoo von Helsinki. Doch bereits in drei Monaten soll der Jungbär nach Bern gebracht werden. Vorerst soll Losi im Dählhölzli-Bärengehege einquartiert werden und sich dort mit einem der beiden Weibchen Björk oder Barba anfreunden. «Weil diese sich im Moment nicht so gut verstehen, müssen die Bärinnen möglicherweise getrennt werden», sagte die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz. Später soll Braunbär Losi zusammen mit seiner Partnerin als Zuchtpaar in den Bärenpark einziehen. Und falls das alte Bärengraben-Geschwisterpaar Pedro und Dana (beide 26) dann noch lebt, soll auch es im Bärenpark angesiedelt werden.

RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Alle suchen „Hedwig“
Mal wieder ist wohl Harry Potter schuld. Der Zauberlehrling lässt sich die Post bekanntlich bequem von seiner Schnee-Eule Hedwig liefern. Also verpassten auch die Besucher im Vogelpark Plantaria in Kevelaer-Twisteden einem Artgenossen kurzerhand diesen Namen – obwohl das Tier eigentlich ein Männchen ist. Kein Wunder also, dass die Nachricht für helle Aufregung sorgte, dass „Hedwig“ vor einigen Tagen aus dem Park ausgebüxt ist.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankfurter Zoo Knuddeln von morgens bis abends
Was in einem Ziegenkopf vor sich geht, bleibt dem Menschen verschlossen. Aber vielleicht lässt sich der Reflex der afrikanischen Zwergziegen mit den Worten „In Deckung!“ übersetzen. Denn die Tiere flüchten, als zwei Kindergartengruppen juchzend ihr neues Gehege stürmen. Die Ziegen springen über einen liegenden Baumstamm und hinter das Gatter mit der Aufschrift „Ruhezone“. In dem abgetrennten Rückzugsraum verschnaufen sie im Schatten eines Baumes. Die Kinder meinen es doch so gut, aber den Ziegen ist heute nicht nach Fellkontakt. Mensch und Tier müssen sich im neuen Streichelgehege des Zoos erst aneinander gewöhnen. ... Berührungsängste werden Ziegen gemeinhin nicht nachgesagt, „manche lassen sich von morgens bis abends knuddeln“, sagt Arlt. Immerhin hatte die Ziege „an sich“ auch genügend Zeit, sich an den Menschen zu gewöhnen: Schon vor elf Jahrtausenden, so verrät die Hinweistafel vor dem Gatter, wurden in Kleinasien Ziegen als Milch, Fleisch und Leder gebende Haustiere gehalten. In Frankfurt sind die Tiere dagegen fast zwei Jahre lang vom größten Trubel verschont geblieben. Der alte Streichelzoo musste 2006 dem dort entstehenden Bonoboland weichen.

uniprotokolle - Donnerstag, 24. Mai 2007
Indische Delegation besucht Kölner Elefanten
Wissenschaftler der Bharati Vidyapeeth University Pune, Institute for Environment Education and Research (BVIEER), und des Geographischen Instituts der Universität zu Köln sowie der Stadtverwaltung in Pune (PMC) arbeiten seit 2005 gemeinsam an einem Projekt, das sich mit der Entwicklung Punes (Indien) und Gouangzhous (China) zu Megastädten befasst. Im Rahmen des regelmäßigen Austausches besuchen Prof. Barucha vom BVIEER und Mr. Khaire von der PMC (Leiter des Grünordnungsamtes) derzeit die Kölner Universität. Die indischen Gäste werden unter anderem den Zoo in Köln besichtigen, wo sie sich über neue Konzepte zur Haltung von Elefanten informieren wollen. Mr. Khaire, der auch für den zoologischen Garten in Pune verantwortlich ist, hofft neue Ideen für die derzeitige Umgestaltung des Zoos in Pune mitnehmen zu können.

Ärzte Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Clownin hält Affen im Zoo bei Laune
Damit sich die Gorillas, Paviane und Schimpansen im Krefelder Zoo nicht weiter langweilen, macht sich Christine Peter für sie zum Affen: Die 45-jährige Tieranimateurin ist - einzigartig in Deutschland - von dem nordrhein-westfälischen Tierpark angestellt worden, um die Affen im Gehege zu bespaßen.
Wie der "Kölner Express" berichtet, begrüßen die Affen ihre menschliche Animateurin immer mit lautem Gebrüll. "Die Tiere erkennen mich von Weitem", so Christine Peter, "sie wissen, jetzt wird es spannend." Kein Wunder: So konstruiert die Animateurin für ihr tierisches Publikum zum Beispiel kniffelige Geduldsspiele, in denen sie Leckereien versteckt.

Kleine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Großbritannien: Mozart soll Haie in Liebeslaune bringen
Soul-Sänger Barry White hat sie kalt gelassen - jetzt soll die Musik von Mozart und Puccini zwei Schwarzhaie in einem britischen Aquarium endlich zur Paarung animieren. "Wir werden ihnen sanfte und emotionale Musik vorspielen, die beim Menschen starke Emotionen weckt", sagte Carey Duckhouse vom Groß-Aquarium Blackpool Sea Life Centre. Sorgen machen sich Duckhouse und ihre Kollegen vor allem um das 20-jährige Schwarzhai-Männchen "Bloodnose" und die 15 Jahre alte "Lucy", die seit einem Jahr im selben Becken leben, sich aber ignorieren. Sie hoffe jetzt, dass die Musik die beiden in einen "leidenschaftlichen Gemütszustand" versetze. Beschallt werden sollen die beiden Haie unter anderem mit Klassik-Hits wie Puccinis "Nessun Dorma" oder Beethovens Mondschein-Sonate, die mit Lautsprechern über dem Aquarium abgespielt werden. Barry Whites Liebeslieder "Can't Get Enough" oder "I've Got So Much to Give" hätten nicht den gewünschten Erfolg - sechs bis sieben kleine Haie - gebracht. In ihren Bemühungen sieht sich Duckhouse durch eine US-Studie bestärkt, derzufolge Musik auf Fische genau wie auf den Menschen wirkt.

RZ online Donnerstag, 24. Mai 2007
Abschied von Pantherdame „Sheila” - Raubkatze eingeschläfert
Trauriger Abschied von Pantherdame „Sheila” im Landauer Zoo: Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und Nierenversagen eingeschläfert, wie der Tierpark der südpfälzischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Pantherdame Sheila in ihrem Gehege im Landauer Zoo (Foto vom Mai 2007). Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und Nierenversagen eingeschläfert. „Schweren Herzens mussten wir uns zu der Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der sehr alten Raubkatze sehr plötzlich verschlechterte”, sagte Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Nur wenige Monate zuvor war bereits Panthermännchen Shogun altersbedingt gestorben. Schwarze Panther gehören zu den Leoparden.

20min.ch Mittwoch, 23. Mai 2007
Zoo Zürich macht knapp halbe Million Verlust
Der Zoo Zürich weist für das Jahr 2006 einen Unternehmensverlust von 427 000 Franken auf. In Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 44 000 Franken erwirtschaftet. Hauptgrund für den Verlust sei die massiv verschlechterte Erschliessung des Zoos durch die ganzjährige Schliessung der Krähbühlstrasse, heisst es in dem Bericht weiter. Besucht wurde der Zoo von 1 627 132 Personen. ... Mit der Eröffnung der Innenanlage für die Löwen und der Amphibien-Ausstellung konnten zwei Anlagen zum Schutz bedrohter Arten im Berichtsjahr in Betrieb genommen werden. Beide Anlagen seien bei den Besucher beliebt. Insbesondere im Amphibienschutz spiele der Zoo Zürich eine Vorreiterrolle, heisst es im Bericht.

Uetersener Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Panzerfäuste aus dem Weltkrieg sorgen für Aufregung im Rostocker Zoo
Neun Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Mittwoch im Rostocker Zoo für Aufregung gesorgt. Die alten Waffen waren am Vormittag bei Bauarbeiten im leer gepumpten Ententeich gefunden worden. Die meisten Besucher bekamen nach Polizeiangaben von dem Fund aber nichts mit, da nur ein kleiner Teil des Tierparks abgesperrt werden musste. Am frühen Nachmittag konnte der Schweriner Munitionsbergungsdienst die neun Panzerfäuste entschärfen und abtransportieren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Niederländische Meldungen


evenementnieuws.nl - 30. Mai 2007
DinoBos in DierenPark Amersfoort open op 1 juni
Dinowald im Tierpark Amersfoort öffnet am 1. Juni
Am Freitag, dem 1. Juni öffnet der Dinowald im Tierpark Amersfoort für Besucher. Die Eröffnung wird um 11.45 Uhr vorgenommen durch das Aufbrechen eines Dino-Eis. Dann dürfen 100 Schulkinder den Dinowald als erste betreten, um sechzig lebensnahe Dinosaurier zu bestaunen. Danach ist der Dinowald auch zugänglich für die Besucher des Tierparks Amersfoort. Im Dinowald begibt sich der Besucher über einen Pfad von fast einem Kilometer Länge auf einen Bummel durch die Zeit. Diese Reise beginnt etwa vor 300 Millionen Jahren, in der Zeit, als die Vorgänger der Dinosaurier die Welt bevölkerten.

parool.nl - 30. Mai 2007
ZOOmerdagen Artis al in juni
ZOOmmertage bei Artis bereits im Juni
Der Amsterdamer Artis-Zoo öffnet seine Pforten bereits im Juni am Samstagabend. In anderen Jahren gab es für die Besucher erst im Juli und August die sogenannten ZOOmmerabende. Da sie sich im vorigen Sommer als ein Erfolg erwiesen, erweitert der Zoo das Programm. Tierfreunde können von Samstagabend bis Sonnenuntergang mitten unter den Tieren zu Livemusik tanzen, sie können ein Picknick machen oder an Erkundungsfahrten und Führungen teilnehmen, ließ Artis am Mittwoch wissen. Diesen Sommer finden außerdem Blumen und Pflanzen eine extra Beachtung - wegen des 300. Geburtstags des schwedischen Botanikers Carl von Linné.

emmen.nu - 29. Mai 2007
Jong leven in Dierenpark Emmen
Nachwuchs im Tierpark Emmen
Im Tierpark Emmen tobt zur Zeit das junge Leben. Auf einem Wasserpflanzennest in AmeriCasa, dem tropischen südamerikanischen Dschungel, brütet ein Rotstirnblatthühnchen. Es ist Vater von zwei fast erwachsenen Jungen und brütet nun schon wieder vier neue Eier aus. Bei diesen Vögeln sind es nämlich die Väter, die das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Jungen auf sich nehmen. Bei den Krallenäffchen konnten die Weißgesichtsseidenäffchen ein Baby begrüßen. Die erwachsenen Weißgesichtsseidenäffchen sind schon klein, aber man muß schon ganz gut hinsehen, wenn man ein junges Äffchen sehen will. Die Afrikasavanne verwandelt sich wie in jedem Jahr in einen wahren Spielplatz für junge Huftiere. Sechs junge Impalas und eine Giraffe vertreten sich jetzt ihre Beine, gemeinsam mit zwei schon etwas älteren Giraffenjungen. Ein ganz junge Giraffe, Hidaya, bleibt noch hinter den Kulissen.

telegraaf.nl - 29. Mai 2007
Blijdorp bekender door Bokito
Blijdorp bekannter durch Bokito
Der Bekanntheitsgrad des Tiergartens Blijdorp hat unter Jugendlichen zugenommen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito. Der Tiergarten steht nun zusammen mit Burgers Zoo obenan auf der Liste der Zoos, die Jugendliche besuchen wollen.

telegraaf.nl - 28. Mai 2007
Bokito veilig in ogen kijken
Bokito ohne Gefahr in die Augen schauen
Dank einer speziellen Bokito-Brille brauchen Blijdorp-Besucher keine Angst mehr vor dem Gorilla zu haben. Ein Versicherer verteilte gestern am frühen Morgen im Rotterdamer Tiergarten Tausende "Bokito-Gucker" an Besucher, die gekommen waren, um den Silberrücken zu bestaunen. Die Gratisbrille hat Gläser mit wegblickenden Augen und ganz kleine Gucklöcher, so daß die Gorillas nicht sehen, daß sie angestarrt werden. Laut Versicherer kann so ganz einfach vermieden werden, daß die Affen sich eingeschüchtert fühlen. Bokito sitzt seit seinem Ausbruch noch immer im Innengehege.

emea.nl - 27. Mai 2007
Veilig aapjes kijken als reclamestunt
Gefahrlos Affen gucken als Werbegag
Eine Glaswand oder eine hölzerne Wand mit Durchgucklöchern muß in Zukunft in Tiergärten Einschüchterung und eine Flucht wie die von Bokito vermeiden. Doch gibt es jetzt bereits eine Lösung, mit der es nicht länger ein Problem zu sein braucht, Affen in die Augen zu gucken. Internetversicherer FBTO lanciert hierfür nämlich den "Bokito-Gucker". Zoo-Besucher können hierdurch sicher und ohne Probleme bleiben, um Affen zu gucken. "Diese vorbeugende Lösung ist einfach, anspruchslos, außerdem wirkungsvoll", sagt Paul Koopman, Marketing-Manager von FBTO. Der "Bokito-Gucker" ist eine kostenlose und exklusive Brille mit spezifischen Gucklöchern, die für einen Affen nicht zu erkennen sind. Durch das Tragen dieser "Gucker" werden die Affen nicht länger eingeschüchtert. Am Pfingstsonntag sind im Tiergarten Blijdorp mehr als zweitausend von diesen "Bokito-Gucker" an Besucher ausgeteilt worden. Viele Besucher am Affengehege testen die "Bokito-Gucker" selbst. Sie reagieren mit Urteilen wie "Der ‚Bokito-Gucker' gibt mir wohl ein sicheres Gefühl" und "Nützt es nichts, dann schadet es auch nichts." Durch den massenweisen Gebrauch der "Bokito-Gucker" blieb es bei dem großen Besucherandrang am Affengehege im Zoo gestern ruhig.

Brabants Dagblad - 26. Mai 2007
Likken, brullen, bijten: communicatie!
Lecken, brüllen, beißen: Kommunikation
Es war ein eindeutiges Beispiel für Tier-Kommunikation, der Angriff des Gorillas Bokito am Freitag voriger Woche im Tiergarten Blijdorp. "Er wollte eben sehen lassen, wer der Chef ist", sagt Jacques Kaandorp. "Es kann sein, daß er sich provoziert fühlte, weil ihm in die Augen gesehen wurde. Darauf folgte eine Reaktion. Das ist auch Kommunikation." Kaandorp ist Tierarzt und Manager im Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Da sind heute abend etwa 6000 Abonnenten von Wegener-Zeitungen zu Gast, darunter auch Leser des Brabants Dagblad. Thema des Abends ist die Kommunikation der Tiere. "Anders als Menschen verfügen sie nicht über Wort und Bild, um ihre Gefühle zu äußern. Aber sie kommunizieren durchaus", sagt Jacques Kandorp. "Sie haben dafür sogar einen großen Umfang an Formen."

rtv.be - 25. Mai 2007
Nieuw leven in de Olmense Zoo
Neues Leben im Olmener Zoo
Frühlingsgefühle sind auch im Olmener Zoo zu spüren. Da gab es in den letzten Wochen ganz viele Neugeburten. So kamen bei den Schwarzweißen Varis Drillinge zur Welt. Auch bei den Servals gab es Nachwuchs. Jasmine und Jaffar sind stolze Eltern geworden von zwei Kätzchen. Ike und Iko, zwei Männchen, wurden vor drei Wochen geboren. Sie befinden sich vorläufig noch in einer abgetrennten Anlage.

Dagblad van het Noorden - 25. Mai 2007
Bokito-shirts gaan hard
Bokito-shirts gehen schnell weg
Bokito, der Gorillamann, der vorige Woche aus seinem Gehege im Tiergarten Blijdorp entkam und eine Frau verletzte, hat einen wahren Medienrummel in den Niederlanden ausgelöst. Wer den Namen Bokito gestern Mittag in die Internet-Suchmaschine Google eingab, erhielt mehr als zwei Millionen Verweise. Auch der Handel hat sich auf den Affen gestürzt. "Es ist ein großer Kult", sagt Eric Hoving von www.shirtshop.nl. Die in Groningen ansässige Firma hat an einem Tag viele Hundert T-shirts mit dem Text "Free Bokito" und einer Abbildung des imponierenden Gorillas verkauft. Im Shirtshop kann man die Abbildungen auf jedem gewünschten Textilstück und in allen eingebildeten Farben kaufen. Ein T-Shirt kostet 12,50 Euro. Hoving wirtschaftet übrigens nicht in die eigene Tasche mit den Shirts. Die Einnahmen gehen vollständig an die Stiftung für Affen und an Institutionen, die sich mit dem Tierwohl beschäftigen.

zibb.nl - 24. Mai 2007
Ondernemers spelen in op roem Bokito
Unternehmer sonnen sich in Bokitos Ruhm
Der Ausbruch des Gorillas Bonito ist eine wahre Inspirationsquelle für Unternehmer. Das große Interesse in den Medien nutzen sie, um allerhand Produkte mit seinem Namen zu verbinden.

brabantscentrum - 24. Mai 2007
Nieuw kinderboek van Milja Praagman - Boxtels herenhuis inspireert illustrator
Neues Kinderbuch von Milja Praagman. Boxtel-Einfamilienhaus inspirierte Illustratorin
Seit letzter Woche liegt das Kinderbuch "Im Zoo" von Illustratorin Milja Praagman im Buchhandel. Das Atelier der Illustratorin ist eingerichtet an der Vorderseite des Einfamilienhauses. Die Fenster bieten eine Aussicht auf die Straße. "Oft bleiben hier Menschen stehen und machen ein Schwätzchen. Es gibt eine spezielle Dimension an diesem Arbeitsplatz. Ja, ich hole mir hier viel Inspiration. Aber für meine Kinderbücher sind es doch vor allem mein Sohn und meine Tochter, die mich auf Ideen bringen." "Im Zoo" ist eine Bildergeschichte mit sieben Bildern, die gebündelt sind in ein Buch aus dickem Karton. Es ist gedacht für Kinder bis sechs Jahre. Hopi versucht, einen Schmetterling zu fangen und kommt mit seinem Fangnetz in den Zoo, wo er die Tiere hinter Gittern sieht. Die Tiere wurden letzten Endes befreit, auch ein Silberrückengorilla. Praagman: "Es war ganz zufällig, daß gerade in dieser Woche, als das Buch herauskam, ein Silberrücken im Tiergarten Blijdorp entkam."

oradio.be - 22. Mai 2007
Babynijlpaard heet 'Imani'
Flußpferdbaby heißt "Imani"
Das Flußpferdjunge, das am 10. Mai im Antwerpener Zoo geboren wurde, soll als "Imani" durch das Leben gehen. "Imani" kommtaus dem Suaheli und bedeutet soviel wie "Hoffnung und Zukunft".



Russische Meldungen

mk.ru - 30. Mai 2007
Нильские крыланы родились целой командой
Zahlreicher Nachwuchs bei Nilflughunden
Zehn kleine Nilflughunde erblickten im Moskauer Zoo das Licht der Welt, ein weiterer wird in den nächsten Tagen erwartet. Bei der Geburt wiegen die kleinen Nilflughunde 24 Gramm und sie sind nicht größer als ein menschlicher Finger.

pk.kiev.ua - 29. Mai 2007
В Ялте родилось пятеро львят
In Jalta wurden fünf Löwen geboren
Jaltas Zoo "Skaska" feiert erneut Zuwachs: in diesen Tagen brachte Löwin Kleopatra die Rekordzahl von sechs Jungen zur Welt. Leider war ein Junges tot geboren, aber fünf sind auch nicht wenig. Bisher stand Kleopatras eigener Rekord bei vier Jungen in einem Wurf, meist enthält ein Wurf nur zwei bis drei Löwenjungen, schreibt "Podrobnosti".

allnw.ru - 29. Mai 2007
Калининградский зоопарк опроверг информацию о гибели верблюда из-за жары
Kaliningrader Zoo dementierte Information über Hitzetod eines Kamels
Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos dementierten die von zentralen Massenmedien verkündete Information über den Tod eines Kamels aufgrund der in der Region anhaltenden Hitze. Wie heute, am 29. Mai, ein Vertreter des Zoos dem Korrespondenten von IA Regnum mitteilte, verendete die zweihöckrige Kamelstute bereits vor zwei Wochen, als es in Kaliningrad frühlingshaft warm war. Die Tierärzte fanden heraus, daß die Kamelstute, die mehr als zehn Jahre im Zoo lebte, an Leberzirrhose gestorben war.

mk.ru - 26. Mai 2007
Шилоклювку в мешке не утаишь
Im Moskauer Zoo schlüpften seltene Vögel
Im Moskauer Zoo gab es in diesen Tagen ein lange erwartetes Ereignis: zum erstenmal schlüpften in Moskau fünf junge Säbelschnäbler! Und nicht ohne menschliche Hilfe. Die Mitarbeiter des zoologischen Gartens beaufsichtigten die Entwicklung der Embryos im Inkubator. Übrigens kommen die meisten Vögel im Zoo so auf die Welt. ... Die Vorbereitung auf den künftigen Nachwuchs beginnt für die Mitarbeiter im zeitigen Frühjahr. Sie legen am Ufer des Teiches und in den Vogelhäuschen Heu aus, damit die Vögel ihre Nester bauen können. Und wenn die Vögel Eier legen, gehen die Ornithologen das Ufer ab und sammeln die Eier für den Inkubator ein. Es stimmt, es werden nicht alle geholt: es werden nur die Eier jener Vögel genommen, von denen gegenwärtig im Zoo nicht ausreichend vorhanden sind. Die Ornithologen planen auch. In diesem Jahr haben sie schon die Eier von vier Schwanenarten, 15 Gänsearten und ebensoviel Entenarten genommen. ... Natürlich werden nicht alle Küken im Inkubator ausgebrütet. Die gerade erst geschlüpften Küken der Silber- und Swinhoefasanen, der Jungfernkraniche und Schellenten entfernen sich auch nicht für kurze Zeit von ihren Eltern. Und die besorgten Mütter hüten jetzt eifrig ihre Kinder.

yarsk.ru - 25. Mai 2007
Красноярский зоопарк поможет Украине
Zoo Krasnojarsk hilft der Ukraine
Der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow Rutschej" hilft dem im Aufbau befindlichen Zoo Dnjepropetrowsk (Ukraine). Mit eben dieser Stadt unterzeichnet Pjotr Pimaschkow schon Ende Mai einen Vertrag über Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur. Ein gesonderter Punkt des Vertrages wird die methodische und konsultatorische Hilfe von Fachleuten des "Rojow Rutschej" für ihre ausländischen Kollegen sein. "Die Vertreter einer Delegation aus Dnjepropetrowsk, die den Krasnojarsker Park der Flora und Fauna besuchten, waren so begeistert, daß sie ihren Oberbürgermeister überzeugten, etwas Ähnliches in ihrer Stadt zu schaffen", erzählte der Chef der Verwaltung für äußere Beziehungen der Krasnojarsker Administration Wadim Falalejew. "Deshalb bezogen wir in den Vertrag einen gesonderten Punkt ein über die Unterstützung des aufzubauenden Dnjepropetrowsker Zoos durch unsere Fachleute. Es ist durchaus möglich, daß wir ihnen sogar irgendein Tier schenken können, von denen, die wir im Überfluß haben." Es sei vermerkt, daß Dnjepropetrowsk und Krasnojarsk sich in vielen Faktoren ähnlich sind: beide Städte sind Hauptstädte einer Region, sie sind vergleichbar in bezug auf ihre Bevölkerung (ungefähr eine Million Menschen), und sie entwickeln auch ähnliche Richtungen in der Industrie.

Wetschernyj Nowosibirsk - 25. Mai 2007
Ростислав Шило стал почетным жителем города
Rostislaw Schilo wurde Ehrenbürger der Stadt Nowosibirsk
Dieser Ehrentitel wurde Rostislaw Alexandrowitsch verliehen für den großen Beitrag zur Schaffung eines einzigartigen zoologischen Parks in Sibirien. In den Zoo Nowosibirsk kam Schilo im Jahre 1961, seit 1969 ist er ununterbrochen dessen Direktor. In 45 Jahren hat der Zoo Nowosibirsk eine große Sammlung angelegt: gegenwärtig sind in seiner "Vernissage" 11.535 Tierarten. Und, wie Rostislaw Alexandrowitsch sagt, ist diese Ziffer noch nicht die Grenze: der Zoo Nowosibirsk wird jedes Jahr mit neuen Bewohnern ergänzt. Rostislaw Schilo blickt zurück auf mehr als 50 wissenschaftliche Arbeiten und neun zoologische Entdeckungen. "Meine Lebensmaxime ist die Bewegung nach vorn", sagt der Ehrenbürger. "Ich beabsichtige keinen Stillstand, jetzt arbeite ich an der nächsten Monographie."

interfax.ru - 24. Mai 2007
В Ивановский зоопарк привезен азиатский львенок из Чехии
Aus Tschechien kam ein kleiner asiatischer Löwe in den Zoo Iwanowo
Ein kleiner asiatischer Löwe aus Tschechien akklimatisiert sich im Zoo Iwanowo, erfuhr Interfax am Donnerstag vom Kurator der Tierkollektion der städtischen Einrichtung "Zoo Iwanowo" Maxim Koslow. Laut Koslow ist der junge Löwe erst 10 Monate alt, er hat den Transport gut überstanden, am Donnerstag lief seine Quarantäne-Zeit ab und jetzt lebt er sich im neuen Gehege ein.

vostokmedia - 23. Mai 2007
Школьники приморской глубинки готовы спасти «своего» леопарда
Schüler der Primorje-Region sind zur Rettung "ihres" Leoparden bereit
Im Rayon Chassan der Region Primorje wurde die zweite Etappe des mit Unterstützung des WWF organisierten Marathons "Jeden bewahren" beendet, dessen Ziel darin besteht, die einheimischen Bewohner heranzuziehen zum Schutz der 30 noch lebenden Amurleoparden. Wie die Agentur "ECHO-DW" in der Fernost-Filiale des WWF Rußlands erfuhr, helfen Schüler bei der Lösung dieser komplizierten Aufgabe. ... "Informationen über die neben uns lebenden Leoparden nicht nur unter Schülern verbreiten, sondern auch unter Erwachsenen des Rayons Chassan - diese Aufgabe wurde den Kindern gestellt. Und sie wurde gelöst", kommentiert die Durchführung des Marathons die Direktorin des Besucherzentrums des WWF "Leopardenland" Olga Chochrjakowa.


Zur Wiedereinbürgerung des Leoparden im Kaukasus:

kuban.kp.ru - 28. Mai 2007
Снежные барсы вернутся на Кубань за миллион евро
Schneeleoparden kehren für eine Million Euro in das Kuban-Gebiet zurück
Die Leopardin kommt aus Turkmenistan, ihr zukünftiger Gatte aus dem Iran. Die Wissenschaftler, die sich dieses großartige 1,2 Millionen Euro teure Projekt ausgedacht haben, hoffen sehr, daß die Tiere eine gemeinsame Sprache finden werden. Denn als Ergebnis ihres Bundes soll schon zum nächsten Frühjahr Nachwuchs das Licht der Welt erblicken. In diesen Tagen wurde im Nationalpark, hoch oben in den Bergen, wohin kein Mensch seinen Fuß setzt, am Ort der zukünftigen Zuchtstätte der Grundstein gelegt. So hoch oben, daß niemand den vorderasiatischen Leoparden - so nennt die Wissenschaft die Schneeleoparden - ein weiteres Mal stört. Der in Gefangenschaft geborene Leopardennachwuchs wird vom ersten Tag an an ein Leben in der Wildnis gewöhnt. Dafür ist vorgesehen, diesen im Unterschied zu den Eltern nur mit lebenden Tieren zu füttern, damit die Jungtiere von Kindheit an lernen, Nahrung zu erwerben. Aber das komplizierteste wird nach den Worten der Wissenschaftler sein, es so zu tun, daß die ausgelassenen Kleinen sich nicht an den Menschen gewöhnen. Dafür werden sie nach einer speziellen Methodik dressiert. Die in Gefangenschaft aufgewachsenen Leopardeneltern aber leben weiter in den Käfigen im Schoße der Natur. "Wir haben lange nachgedacht, wo die Leoparden leben sollen", erzählt "kuban.kp" der Direktor des World Wildlife Fond in Rußland Igor Tschestin. "Wir entschieden uns für den Kaukasus-Nationalpark, weil hier die meisten Huftiere sind, die den Leoparden als Nahrung dienen."
In naher Zukunft werden noch einige Paare erwachsener Leoparden in den Nationalpark gebracht. Die Wissenschaftler haben errechnet: es müssen 30 Jungleoparden ausgewildert werden, damit die Population des verschwundenen Raubtiers allmählich wiederhergestellt wird.

smi.kuban.info - 27. Mai 2007
В Краснодарском крае стартовал беспрецедентный экологический проект
In der Region Krasnodar startete ein beispielloses ökologisches Projekt
Anfang des Jahres startete in der Region Krasnodar ein einzigartiges ökologisches Projekt: der Leopard, der im Kaukasus durch menschliche Schuld verschwunden ist, wird in sein natürliches Verbreitungsgebiet zurückgebracht. Es ist vorgesehen, daß das Kuban-Gebiet zum Ausgangsgelände für die Ausbreitung der Katzen über ein riesiges Territorium wird, das sich bis zum Kaspischen Meer erstreckt. Ökologische Projekte von solcher Größenordnung gab es in der Welt bisher noch nicht. ... Außer der moralischen Seite besitzt die Realisierung des Projektes einen zutiefst praktischen Aspekt. Es geht darum, daß der Leopard, der an der Spitze der Nahrungspyramide steht, einerseits als glaubwürdigster Indikator des Zustands der Umwelt dient und andererseits mit anderen Raubtieren konkurriert, hauptsächlich dem Wolf, dessen Zahl in letzter Zeit in einem beunruhigenden Tempo angewachsen ist, wobei Versuche, die Zahl durch Abschuß zu senken, in der Regel ohne große Erfolge blieben. Der Wolf, so sagen Spezialisten, soll einen ständigen und furchteinflößenden Gegner haben.

skavkaz.rfn.ru - 25. Mai 2007
В Сочи начали строительство питомника для леопардов
In Sotschi wurde mit dem Bau der Zuchtstation für Leoparden begonnen
Der Grundstein der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden wurde am Donnerstag gelegt auf dem Territorium des Sotschi-Nationalparks, in der Gegend des Keptschinskij-Gebirgspasses. Die ersten Leoparden, drei Weibchen und zwei Männchen, kommen schon im Frühjahr 2008 in die Zuchtstation. ... Für den Bau des Anlagenkomplexes für die Zucht der asiatischen Leoparden sind 1,5 Millionen Euro erforderlich, meint der Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, der wissenschaftliche Kurator der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden Nikolai Kudaktin. "Jetzt wird die Projektierung der komplexen Anlage beendet, der Bau hat schon begonnen. Das wird ein Quarantäneobjekt mit Räumen für die Videobeobachtung", bemerkte Kudaktin. Er betonte, daß die ganze Zuchtstation auf einem Gelände von etwa acht Hektar liegt. Bis zum Winter werden die Anlagen gebaut sein. Beim Bau der Infrastruktur versprechen die Ökologen, der Natur keinen Schaden zuzufügen. Nach der Information des Chefs der Verwaltung der besonders zu schützenden natürlichen Territorien und des Erlaubniswesens der Russischen Naturaufsichtsbehörde Wsewolod Stepanizkij, ist geplant, die Leoparden aus Tiergärten zu nehmen, aber auch aus dem Ausland herzubringen. "Jetzt gibt es Verhandlungen mit Iran und Turkmenien, wo diese Tiere vorkommen. Entsprechend der Internationalen Konvention über die Einschränkung des Handels mit seltenen Arten der Fauna, die vom Aussterben bedroht sind, darf der Leopard, der auf der Roten Liste steht, kein Handelsobjekt sein", bemerkte Stepanizkij.

priroda.ru - 24. Mai 2007
Леопард в обмен на Олимпиаду
Leopard für die Olympiade
Am 24. Mai im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu nachhaltiger Entwicklung" wurde unterzeichnet das Abkommen "Über die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus". Das Abkommen unterschrieben die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, des Sotschi-Nationalparks, des kaukasischen Staatlichen Biosphären-Naturschutzreservats, des Instituts für Probleme der Ökologie und Evolution "A.N. Sewerzow" der Russischen Akademie der Wissenschaften und des WWF. ... Gültigkeitsdauer des Abkommens: 1. Juni 2007 bis 31. Mai 2014.

wwf.ru - 24. Mai 2007
Дан старт программе «Восстановление переднеазиатского леопарда на Кавказе»
Start für das Programm "Wiederansiedlung des vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus"
Das Projekt zur Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus ist auf sechs Jahre angelegt. Gegenwärtig ist der Leopard im russischen Kaukasus praktisch vollständig verschwunden. Die ambitionierte Aufgabe des WWF und seiner Partner: den vorderasiatischen Leoparden nach Rußland zurückholen. ... "Eine gesunde Lebensweise und Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden", sagt die Generaldirektorin der GmbH "Rosa Chutor" Nina Sagorulko. "Unsere Gesellschaft als Erbauer des größten Kurorts in der Region, in dem sich Skiparadies und Ökologie miteinander verbinden, widmet große Aufmerksamkeit den Fragen der Erhaltung der Umwelt. Was den Kaukasischen Leoparden angeht, so wirkte dieses Projekt anziehend auf uns durch seine Einmaligkeit: eine derartige Erfahrung der Wiederansiedlung verschwundener Tierarten kennt die weltweite Praxis noch nicht."

rian.ru - 24. Mai 2007
На Cеверном Кавказе восстановят популяцию переднеазиатского леопарда
Im Nordkaukasus wird die Population des vorderasiatischen Leoparden wiederhergestellt
Die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, einer Reihe von Nationalparks und der Umweltschutzorganisation WWF Rußlands unterzeichneten einen Vertrag "Über die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus", heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Naturressourcen, die am Donnerstag in der RIA Nowosti eintraf. Im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu einer nachhaltigen Entwicklung", das in Sotschi stattfand, vereinbarten Beamte, Wissenschaftler und Ökologen die Population des praktisch verschwundenen Tieres wiederherzustellen. "Ziel des Abkommens ist die Schaffung einer lebensfähigen Population des Vorderasiatischen Leoparden im Rahmen der Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus, das vom Ministerium für Naturressourcen Rußlands gebilligt wurde", heißt es im Dokument. Der Vorderasiatische Leopard ist eine Unterart, die auf der Roten Liste Rußlands steht und im Anhang zur Ersten Konvention über den weltweiten Handel mit Arten der wildlebenden Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES). Gegenwärtig werden auf dem Territorium des Kaukasus Vorderasiatische Leoparden praktisch nicht angetroffen. "Im Ergebnis der Realisierung des Abkommens ist vorgesehen die Schaffung einer freien sich selbst reproduzierenden Leopardenpopulation von etwa 30 Individuen und später einer beständigen Population von 50 Exemplaren", heißt es in der Pressemitteilung. Es ist geplant, die Leoparden aus dem Iran und aus Turkmenien einzuführen, aber auch aus Zoos anderer Länder. In der ersten Etappe werden die Tiere gezüchtet in Anlagen des Zentrums für Zucht und Rehabilitation, um sie an das Leben in der Wildnis anzupassen. Später ist vorgesehen, die Leoparden auszuwildern, um eine freilebende Population zu schaffen. Am Donnerstag besuchten die Teilnehmer des Forums den Ort, an dem die Zuchtstation für die Vorderasiatischen Leoparden errichtet wird, dort wurde feierlich der Grundstein gelegt. Gemäß der Vereinbarung, die für die Jahre 2007 bis 2014 abgeschlossen wurde, verpflichtet sich die Russische Naturaufsichtsbehörde, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu schaffen, die die Tätigkeit der teilnehmenden Seiten zu Fragen der Realisierung des Programms koordiniert, aber auch sich zu beteiligen an der Finanzierung der Maßnahmen zur Erhaltung des Vorderasiatischen Leoparden unter Nutzung von Mitteln des Bundesbudgets.

russland.ru - 24. Mai 2007
WWF startet in Russland Wiedereinbürgerungsprogramm für die vom Aussterben bedrohten Kaukasus-Leoparden
Nach Schätzungen des WWF gibt es nur noch 40 bis höchstens 65 Kaukasus-Leoparden. Diese leben hauptsächlich in Armenien, Aserbaidschan und Iran. In Russland gelten die Tiere mittlerweile als so gut wie ausgestorben. Um der extrem seltenen Raubkatzenart eine langfristige Überlebenschance zu geben, startete der WWF in dieser Woche zusammen mit dem Umweltministerium Russlands und unterstützt von zwei Wirtschaftsunternehmen ein auf mindestens sechs Jahre angelegtes "Wiedereinbürgerungsprogramm" für die Leoparden im russischen Kaukasus. Heute beginnen die auf verschiedene Phasen angelegten Maßnahmen mit dem Aufbau spezieller Wildgehege im Sochi Nationalpark. Sobald die Gehege fertig gestellt sind, werden die ersten Kaukasus-Leoparden aus Zoohaltung einziehen. Der Nachwuchs, der hier geboren wird, soll dann die Gründergeneration für die Wiederansiedlung des Kaukasus-Leoparden in freier Wildbahn bilden.

de.rian.ru - 24. Mai 2007
Umweltschützer wollen Nordkaukasus erneut mit kleinasiatischen Leoparden besiedeln
Die Leiter der russischen Umweltschutzbehörde Rosprirodnadsor, mehrerer Nationalparks und der internationalen Umweltstiftung World Wide Fund for Nature haben ein Abkommen über das gemeinsame Programm zur Wiederansiedelung des kleinasiatischen Leoparden im Nordkaukasus unterzeichnet. So hieß es in einer Pressemeldung der russischen Naturressourcenministeriums, die am Donnerstag bei RIA Novosti eintraf. ... Der kleinasiatische Leopard (Panthera pardus tulliana) ist eine Unterart, die auf der russischen Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere steht und in den Anhang zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen aufgenommen ist. Gegenwärtig sind kleinasiatische Leoparden im Kaukasus so gut wie nicht anzutreffen.

vesti.ru - 23. Mai 2007
Сочи обеспечит Олимпиаде свежее дыхание
Sotschi garantiert der Olympiade saubere Luft
Über die Besonderheiten Sotschis und die Entwicklungsperspektiven der Region wurde heute auf dem Forum gesprochen. Am Runden Tisch versammelten sich Vertreter von Naturschutzorganisationen, des Ministeriums für Naturressourcen Rußlands, Politiker, Wissenschaftler. Sie sprachen über globale Programme. ... Auf seltenen Aufnahmen der Schneeleopard; er war einmal im Gebirgsvorland des Kaukasus und in ganz Rußland bis zum Fernen Osten verbreitet. Die letzten 235 Jahre war man der Auffassung, daß es im Land keinen einzigen Leoparden mehr gibt. Doch vor kurzem wurde ein Monitoring durchgeführt und festgestellt: im Fernen Osten leben 30 wilde gefleckte Katzen. In den Bergen des Kaukasus sind es wesentlich weniger. Im 19. Jahrhundert wurden Leoparden aktiv bejagt, das Fell wurde sehr geschätzt. Auf Märkten gab man z.B. für das Fell eines Fuchses einen Silberrubel, für das eines Leoparden 20 Rubel. Hier, in den Bergen von Krasnaja Poljana wird ein Rehabilitationszentrum für die Wildtiere geschaffen. Ein solches Projekt gab es in der Welt noch nicht: es ist auf vier Jahre berechnet und kostet mehr als eine Million Euro. Leoparden wird man in der ganzen Welt kaufen, in Zoos vermehren und auswildern. Und das ist noch ein Schritt für die nachhaltige Entwicklung Sotschis.


Anmerkung:
Abgesehen vom offensichtlichen Fehlgriff "Schneeleopard" als Bezeichnung für den wiedereinzubürgernden Kaukasus-Leoparden findet der Leser in der Online-Presse und überhaupt im Internet die verschiedensten Unterart-Bezeichnungen: Vorderasiatischer Leopard, Kleinasiatischer Leopard, Kaukasus-Leopard, Persischer Leopard:
"Der Leopard Vorderasiens, darunter des Kaukasus, gehört zur Form P. p. tulliana". Siehe:
http://www.wwf.ru/about/where_we_work/caucasus/persian_leopard/about_persian_leopard/
"Auf der Roten Liste der Russischen Föderation ... der Vorderasiatische Leopard unter dem Namen Panthera pardus ciscaucasica Satunin ..." Siehe http://www.wwf.ru/about/where_we_work/caucasus/persian_leopard/
"'Das war der Wüste ewiger Gast - der mächtige Bars...' Mit wem kämpfte Lermontows Mzyri? Mit dem Wort ‚bars' bezeichnen verschiedene Völker verschiedene Großkatzen, doch im Kaukasus lebt nur eine von ihnen: der Vorderasiatische Leopard. Wenn er dort noch lebt." Siehe ebenda.
Die Datei innerhalb der Site des wwf.ru heißt "persian_leopard" bzw. "about_persian_leopard"(P.p. saxicolor)
Auf einer Seite des Ministeriums für Naturressourcen der Russischen Föderation kann man im Zusammenhang mit der "Tierwelt des Westkaukasus" lesen: "Der überall verschwindende Bars (Leopard) Panthera pardus ciscaucasicus ist in die Rote Liste Rußlands eingetragen." Siehe
http://www.mnr.gov.ru/old_site/part/?pid=783
"Der Kaukasus-Leopard, früher auch als Persischer Leopard bezeichnet …Die taxonomische Einordnung des Leoparden im Kaukasus wurde dabei im Laufe der Zeit unterschiedlich vorgenommen: die Unterart wurde als Panthera pardus tulliana oder als P. p. ciscaucasica angesprochen. Heute geht man davon aus, daß die Leoparden im Kaukasus, Iran und Turkmenistan alle zu einer Unterart, P. p. saxicolor gehören." Siehe:
http://wwf-arten.wwf.de/media/143/HG_Kaukasus-Leopard.pdf

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 30.05.2007
Nachwuchs beim Vogel-Adel in der Wilhelma
Jeder Wilhelmabesucher kennt den großen blauschillernden Pfau, der vor den Gewächshäusern sein Rad schlägt. Aber den Kongopfau? Nie gehört – selbst die Zoologen bekamen den ersten Kongopfau erst 1936 zu Gesicht. Kein Wunder, denn dieser Pfau gehört zu den seltensten Vögeln der Welt. Im Giraffenhaus der Wilhelma aber lebt ein Paar dieser gekrönten Häupter aus der Vogelwelt! Wie bei allen Pfauen ziert auch beim Kongopfau normalerweise ein Federkrönchen den Kopf – dem Wilhelmaexemplar ist sein Kopfschmuck allerdings abhanden gekommen. Mit der Farbenpracht des Gewandes seiner asiatischen Verwandten kann der einzige afrikanische Pfau nicht mithalten. Die Vögel leben nur im Regenwald in der Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaire) – die Bedrohung dieses Lebensraums sowie die kulinarischen Qualitäten des Vogels in Kombination mit dem Hunger der Bevölkerung haben den Kongopfau bis an den Rand der Ausrottung gebracht. Seit 7 Jahren besitzt die Wilhelma ein Paar dieser kostbaren Vögel – Nachzuchten aus den Zoos von Jersey und Arnheim, die nun in Stuttgart die kleine Population der raren Vögel vergrößern sollen. Anfangs haben sie sich dieser Aufgabe etwas zu lässig gewidmet, das Eier legen und Brüten nur geübt – aber schließlich führten die Bemühungen zum ersehnten Erfolg: Seither schlüpfen regelmäßig Kongopfauenküken in der Wilhelma - auch in diesem Jahr wuseln zwei Küken im Gehege, die in Naturbrut bei den Eltern und unter den Blicken aufmerksamer Wilhelmabesucher aufwachsen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.05.2007
Nashornkampagne des Zooparks wird mit EAZA Award geehrt
Im Rahmen der europaweiten Kampagne zum Schutz der Nashörner hat auch der Thüringer Zoopark Erfurt seinen Beitrag geleistet. Es wurden hier bisher fast 2500 Euro gesammelt. Grund genug für die Europäische Zoovereinigung EAZA nun dem Zoopark die Bronze-Urkunde zu verleihen. Von den gesammelten Geldern werden Schutzprojekte für Nashörner in aller Welt finanziert. Als eine der erfolgreichsten Nashornzuchtstätten in Europa ist der Zoopark dem Nashornschutz sehr verbunden. Die Teilnahme an der Nashornkampagne war damit ein „Muss“. Ob beim Nashornfest, zum Zooparkfest, bei der Taufe des kleinen Nashörnchens „Tuli“ und zu vielen weiteren Veranstaltungen wurden am Infostand Souvenirs und Nashornartikel verkauft. T-Shirts, Schnitzereien und der Ersttagsbrief mit Nashornsonderstempel fanden reißenden Absatz. Vom Erlös der Aktionen des Zooparks werden drei ausgesuchte, afrikanische Projekte profitieren.

Zoo Duisburg, 30.05.2007
OB Sauerland zu Gast im Zoo
Dem Zoo Duisburg ist es eine besondere Freude, dass der Erste Bürger der Stadt den Kattas höchstpersönlich einen Besuch abstatten möchte. Der wissbegierige Oberbürgermeister wird vor Ort sehen wollen, dass Lemuren ihre Kinder nicht in speziellen Wägelchen, sondern auf dem Rücken tragen, dass – analog zu unserer eigenen Spezies – monogame Partnerschaften nicht immer wie in klugen Lehrbüchern beschrieben oder von spitzlippigen Moralisten propagiert auf Zweisamkeit beruhen müssen – verlaufen und dass überhaupt Liebe durch den Magen geht… Lemuren wollen’s warm, genau wie wir auch, und die vermuteten Freiheiten der neugierigen Affen scheinen erst h i n t e r ihren (Gehege-)Grenzen anzufangen – und auch darin sind sie uns Zweibeinern ähnlich. Aber auch Unterschiede gilt es zu erkennen, denn unsere kleineren fuchsgesichtigen Primatenverwandten markieren sich untereinander ungeniert mit übel riechenden Duftmarkern, und auch die Raufereien ums soziale Prestige werden mit anderen Mitteln ausgetragen als bei uns. Aber nicht nur tierliches Verhalten wird der Oberbürgermeister studieren können, sondern darüber hinaus auch Einzelheiten erfahren zur Madagaskar-Kampagne 2007, für die im Zoo Duisburg Spendengelder eingeworben werden. Hiermit sollen Schutzprojekte für die einzigartige und stark bedrohte Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars finanziert werden. Übrigens: Die Schirmherrschaft über die Madagaskar-Kampagne 2007 des Zoo Duisburg ist noch offen…

Tierpark Hagenbeck, 30.05.2007
Elefanten Elefanten-Baby „Shila“ gratuliert „Kandy“ zum 4. Geburtstag!
Die Geburt unserer kleinen Elefanten-Dame „Kandy“ im Mai 2003 war eine ganz besondere. Als erstes Asiatisches Elefanten-Baby Deutschlands kam sie inmitten der Herde auf die Welt. Heute ist sie mit ihren vier Jahren prächtig entwickelt und kümmert sich liebevoll um ihre sechs Wochen alte Halbschwester „Shila“. Die „Große“ hat der „Kleinen“ viel beizubringen: beispielsweise Plantschen im Badeteich und Suhlen im Schlamm. Zu „Kandys“ Geburtstag kommt außerdem wieder ganz besonderer Besuch aus dem Ausland: Ihre Taufpatin, die ehemalige Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, Frau Susan Elbow, reist aus Serbien an, um ihrem Patenkind persönlich eine riesige Überraschungstorte zu überreichen.

Zoo Köln, 30.05.2007
Charlotte und Vincent bekommen einen Elefanten und Peter Brings steht im Mist !
Kontrastprogramm im Kölner Zoo ! Am Donnerstag, den 31. Mai 2007, überreichen der Kaufhof und der Kölner Zoo Charlotte und Vincent Becker einen Elefanten. Dieser ist allerdings ein Stofftier und wurde durch eine Tombola vom Kaufhof und dem Zoo an den Mann gebracht. Das Stofftier der Fa. Steiff hat einen Wert von 3.200,00 € und ist fast so groß wie unser jüngster Elefantennachwuchs „Maha Kumari“. Außerdem wird dem bekannten kölschen Musiker Peter Brings (gleichnamige Band) an diesem Tag ein lang gehegter Wunsch erfüllt: einmal Tierpfleger zu sein in Kölle am Rhein. In Gummistiefeln sowie mit Besen und Schaufel bewaffnet erlebt er den Alltag eines Tierpfleger bei uns im Zoo.

Zoo Berlin, 30.05.2007
Das gab es im ZOO-AQUARIUM bisher noch nie: Gemeinsame Pressekonferenz von 3 europäischen Institutionen zum Klimawandel
Zum Thema „Reduktion des Treibhauseffektes durch Düngung der Meere“ laden das ZOO-AQUARIUM BERLIN, die Vereinigung EUR-OCEANS, Brest, und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Schon seit mehreren Jahren ist es Aufgabe der großen Aquarienhäuser nicht nur Meerestiere zu pflegen und zu züchten, sondern heute stehen Fragen des Natur- und Umweltschutzes im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Gehen doch viele Wissenschaftler heute davon aus, dass schon am Ende unseres Jahrhunderts das Leben im Meer durch Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung weitgehend vernichtet sein wird. Deshalb gilt es, diese Entwicklung zu stoppen oder gar umzukehren. Das aber ist nur durch Zusammenarbeit aller in Europa in der Meeresforschung tätigen Wissenschaftler und durch gemeinsame Forschungsprojekte möglich. Aus dieser Überlegung heraus entstand im Juli 2003 im französischen Brest die europäische Vereinigung EUR-OCEANS, ein von der EU gefördertes europäisches Netzwerk von Meereswissenschaftlern aus 12 Nationen, die den Einfluss des Klimawandels auf das Leben im Meer und seine komplizierten ökologischen Zusammenhänge untersuchen. Das ZOO-AQUARIUM ist der Sorge um die Notwendigkeit des Schutzes von marinen Ökosystemen neben dem europäischen Aquarienverband (EUAC) eines der 14 Gründungsmitglieder dieses Netzwerkes. Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven hingegen ist eines der wichtigen, am Projekt beteiligten Forschungsinstitute. In Bremerhaven haben sich die Wissenschaftler mit der Frage beschäftigt, inwieweit man durch die künstliche Vermehrung des Meeresplanktons in den CO2-Kreislauf der Weltmeere eingreifen und auf diese Weise die CO2-Konzentration in der Atmosphäre reduzieren kann. Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen laden das Network of Excellence EUR-OCEANS, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und das ZOO-AQUARIUM BERLIN zu einer ersten gemeinsamen Pressekonferenz ein, auf der ein von EUR-OCEANS produzierter Informationsfilm gezeigt wird, der sich zu dieser Thematik an die Öffentlichkeit richtet.

Westküstenpark St. Peter-Ording, 29.05.2007
„Storchentag... von Jungstörchen und anderen Tierkindern”
Der Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording lädt am 03. Juni 2007 wieder zu seinem traditionellen „Storchentag“ ein. Unter dem Motto „von Jungstörchen und anderen Tierkindern” werden unter anderem die jungen Störche beringt und Storchennester als Mitmachaktion für Kinder gebaut. Besonders stolz ist Parkleiter Peter Marke über drei Storchen-Küken, die er in diesem Frühjahr selber „per Hand“ ausgebrütet hat. Die Elterntiere hatten das Gelege in Sillerup (Kreis Schleswig-Flensburg) während der Brut verlassen. Der örtliche Weißstorchgebietsbetreuer brachte ihm die mittlerweile ziemlich ausgekühlten Eier im allerletzten Moment. Der Westküstenpark St. Peter-Ording ist einer der größten Tierparks Schleswig-Holsteins und besitzt Deutschlands größtes Seehundbecken. Das 1,2 Millionen Liter Nordseewasser fassende „Robbarium“ ist vom unabhängigen und internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) ausgezeichnet worden. Auf dem 14,5 Hektar großen Gelände leben mehr als 800 zum Teil vom Aussterben bedrohte Wild- und Haustiere. Das Motto des liebevoll gestalteten Parks ist das direkte Naturerlebnis ohne trennende Gitter. Besucher können unter anderem in die großen Seevogel-Volieren hineingehen. Tägliche Schaufütterungen sowie große Greifvogel-Volieren mit regelmäßigen Flugvorführungen der gefiederten Akteure bieten Unterhaltung für Groß und Klein.

Tierpark Chemnitz, 29.05.2007
Alpakas bekommen ihre Sommerfrisur
Morgen, am 30.5.2007, erhalten die vier Alpakas im Tierpark Chemnitz einen neuen Haarschnitt. Wie jedes Jahr werden die Haare auf eine für Sommertemperaturen angenehme Länge gekürzt. Das „Friseurteam“ aus Tierpflegern und auszubildenden wird über den ganzen Vormittag, vermutlich bis in die frühen Nachmittagsstunden mit dieser Arbeit beschäftigt sein.

Tierpark Arche Warder, 29.05.2007
Imker-Tag im Tierpark Arche Warder - Mit Bienenstockbesichtigung und Honig schleudern.
Sonntag 3. Juni 10 bis 17 Uhr alles über Bienen und Honigproduktion. Bienen sind außerordentliche Baumeister, sie navigieren nach einer inneren Landkarte, unterscheiden Hunderte von Düften und leisten Großartiges für unseren Planeten: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ soll Albert Einstein einst gesagt haben. Bienen liefern nicht nur Honig. Sie übernehmen vor allem die Bestäubung von Abermillionen von Blüten - an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Die bunten Landschaften gäbe es ohne die Bienen nicht. Diese und aber auch ganz praktische Infos zur Imkerei können Besucher am Sonntag, den 3. Juni von 10-17 Uhr von Experten des Imkervereins Nortorf und Umgebung im Tierpark Arche Warder erhalten. Drei Mal an diesem Tag gibt es auch die Möglichkeit, die Bienenstöcke in der Arche Warder zu besuchen. Die dafür notwendige Schutzausrüstung wie Imker-Haube und Blousons wird gestellt. Unter fachkundiger Leitung gehen die Touren um 11.00 um 13.00 und um 15.00 Uhr los. Treffpunkt ist der Eingang zum Ausstellungsraum. Im Ausstellungsraum des Tierschauhauses findet sich ein Informationsstand, an dem der Imkerverein an Hand von Tafeln, Bildern, Schaukästen und weiteren Gerätschaften alles zum Thema Bienen und Honigproduktion erklärt. Außerdem können Besucher die verschiedensten Bienenprodukte wie Honig, Honigkerzen, Honigbonbons, Met, Pollen sowie Pflegeprodukte kaufen. Die Kinder können beim Bienenkerzen-Drehen zusehen und mitmachen. Um 14 Uhr kann man eine Stunde lang auch das Schleudern des Honigs live erleben und anschließend den frischen Honig erwerben.

Zoo Heidelberg, 29.05.2007
Happy End für Gorillababy Kiki - Kinderärzte des Universitätsklinikums Heidelberg behandeln erfolgreich in provisorischer Intensivstation / Affenmädchen wieder wohlauf
Die Lebensgefahr ist vorbei, dem Gorillababy Kiki geht es wieder gut: Vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren, ist das Gorillamädchen seit dem sechsten Lebenstag als Notfall von Ärzten des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg erfolgreich behandelt worden. In einer provisorischen Intensivstation im Zoo versorgte ein Team aus Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Tierärztin, Tierpflegern und Mitarbeitern der Klinikumsapotheke die kleine Kiki. Vielseitige Kooperationen zwischen Kinderklinik und Zoo: Bereits vor drei Jahren hatten die Ärzte und Pfleger des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin ein Gorillababy notfallmedizinisch versorgt: Kissa litt kurz nach der Geburt an Blutvergiftung und Lungenentzündung. Auch sie konnte gerettet werden und lebt inzwischen in der Wilhelma in Stuttgart. Auch bei weniger dramatischen Erkrankungen von Affenkindern werden die Ärzte manchmal zu Rate gezogen. „Aufgrund der anatomischen und physiologischen Ähnlichkeiten kann ein Affenkind die gleichen Infektionskrankheiten bekommen wie seine menschlichen Verwandten“, erklärt Professor Dr. Georg Hoffmann, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Von einer weiteren Kooperation profitiert der „Kinderplanet“, eine Betreuungseinrichtung der Klinik für Geschwister von kranken Kindern: Zoomitarbeiter bringen als „Zooschwärmer“ Tiere mit, natürlich nur solche, die ungefährlich sind und auch keine Allergien auslösen können, z. B. eine Schildkröte oder ein Küken. Wenn von ärztlicher Seite nichts dagegen spricht, können auch die erkrankten Kinder dabei sein. Außerdem stellt der Zoo Freikarten für kleine Patienten und deren Geschwister. „Damit möchten wir uns für die engagierte Hilfe bedanken“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Zoo Osnabrück, 29.05.2007
Liebe auf den ersten Blick
Seit letzter Woche besiedelt eine neue Tierart die ehemalige Anlage der Fischotter. Es sind ihre aus Asien stammenden kleineren Verwandten, die tagaktiven Kurzkrallen- oder Zwergotter. Anfangs waren sich die Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob die Zusammengewöhnung klappen würde. Schließlich handelt es sich bei dem Männchen um eine Nachzucht aus dem Zoo Köln, das Weibchen wurde in Düsseldorf geboren. Die Befürchtung lag also nahe, dass die traditionell gepflegte Antipathie sich auf die beiden Zwergotter übertragen könnte und sich der Kölner und die Düsseldorferin nicht vertragen würden Aber manchmal sind Tiere eben schlauer als Menschen. Ein Fauchen, ein tiefer Blick in die Augen und seitdem sind "Ambu" und "Hahima" unzertrennlich. Vor Ankunft der Zwergotter gestalteten die Tierpfleger mit Liebe zum Detail die Außenanlage zu einer natürlichen asiatisch anmutenden Teichlandschaft um, die Ambu und Hahima mittlerweile komplett erobert haben.

Zoo Leipzig, 27.05.2007
Giraffenbaby unerwartet gestorben - Seebär geboren
Das am 11. Mai geborene Giraffenbaby von „Gusti“ ist heute am frühen Morgen überraschend gestorben. Es wurde zu Dienstbeginn von seinen Pflegern tot aufgefunden, die Ursache ist im Moment noch unklar. Eine Sektion in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig soll Gewissheit bringen, mit einem ersten Ergebnis ist jedoch frühestens Ende der kommenden Woche zu rechnen. Die Mutter befindet sich derzeit in der ihr vertrauten Herde und verhält sich unauffällig. Kurz nach der Geburt war die Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und konnte zunächst nur mit Unterstützung der die Pfleger wieder aufstehen. Durch die ersten eigenen erfolglosen Aufstehversuche und die Tatsache, dass es dadurch auch nicht ans Euter seiner Mutter gelangen konnte, war das Jungtier geschwächt gewesen. Dank einer Infusion überlebte es jedoch die ersten Stunden und begann dann auch selbstständig bei „Gusti“ zu trinken. Eine Fixierung der Hinterbeine durch eine „Fessel“ stabilisierte den kleinen Langhals soweit, dass er seiner Mutter bald selbstständig folgen konnte. „Nach dem schwierigen Start ins Leben sah wirklich alles so gut aus. Auch wenn wir wissen, dass es trotz aller Bemühungen nie eine Garantie dafür gibt, dass ein Jungtier auch wirklich gesund groß wird, hat uns die traurige Nachricht alle sehr überrascht. Damit haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerechnet. Wie nah Freud und Leid im Zooalltag beisammen sind, ist auch diesmal wieder deutlich geworden: Unsere Seebärin ´Wassi` hat gestern ein kleines Mädchen zur Welt gebracht, bei zwei bis drei weiteren Robben rechnen wir in den nächsten Stunden bzw. Tagen mit Nachwuchs. Auch wenn sich die Mütter sicher erst einmal zurückziehen werden, wird das quirlige Treiben schon recht bald für unsere Besucher zu beobachten sein, “ so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 25.05.2007
Hübsche Kröten, Wetterfrösche und andere Froschnaturen - 9. GEO-Tag der Artenvielfalt am 9. Juni im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das Hamburger Reportagemagazin GEO beim 9. GEO-Tag der Artenvielfalt wieder nachgehen. Die Idee des GEO-Tags der Artenvielfalt ist, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und Pflanzen zu identifizieren – und damit zu zeigen, dass es Vielfalt auch vor der eigenen Haustür zu entdecken gibt. Ziel ist es nicht, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse zählen mehr als die Ergebnisse. Es soll der Blick für den Artenreichtum und die faszinierenden Lebensformen im eigenen Umfeld geschärft werden. Dem Aufruf von GEO folgen in Görlitz der Naturschutz-Tierpark und das Staatliche Museum für Naturkunde. In diesem Jahr spielen Frösche, Kröten und Unken die Hauptrolle. Es ist leider nicht geunkt, sondern Tatsache, dass etwa ein Drittel der in Deutschland beheimateten Amphibienarten vom Aussterben bedroht oder in ihrem Bestand gefährdet sind. Viel schlimmer noch, weltweit verschwindet mit rapider Geschwindigkeit eine Froschart nach der anderen. Umweltschützer sprechen von einer nie da gewesenen Amphibienkrise, die auf die Erderwärmung zurückzuführen ist. Das stimmt traurig, weil diese Tiergruppe tief in der Seele der Menschen verankert ist. Jeder hat gern „ein paar Kröten“ in der Tasche oder der Froschkönig wird zum Traumprinzen. Andererseits gilt die Unke als Pessimist, eine „Giftkröte“ als zänkische Person und eine „Froschnatur“ als unnahbar. Um die eigene Einstellung zu dieser Tiergruppe auf realistische Füße zu stellen, kann sich jeder am 9. Juni ab 13.00 Uhr in die „Froschperspektive“ begeben. Am neuen Grillpavillon des Tierparks werden einheimische Amphibienarten in Terrarien vorgestellt. Herr Lübke, Leiter des Vivariums im Museum für Naturkunde erzählt etwas über diese faszinierenden Tiere und ihre Probleme. Rund um den Pavillon kann reichlich gehüpft und gequakt werden, denn der derzeitige FÖJler des Tierparks Markus Neubert hat verschiedene Frosch-Stationen vorbereitet. Für alle Amphibienkenner gibt es das „Lurch-Memory“ und für Froschretter den „Frosch-Weitsprung“. Echten Strategen ist das „Lurch- Schach“ zu empfehlen. Nach dem Motto: „Sei kein Frosch!" kann jedermann die einzelnen Aktionen ausprobieren und selbst zumindest Papierfrösche retten. Ab 15.30 Uhr kann man noch einer anderen Rettungsaktion zuhören und zuschauen, denn wenn Peter den Wolf nicht gefangen hätte, was dann? „Peter und der Wolf“, das bezaubernde musikalische Märchen von Sergej Prokofjew wird von den Musikern der Neuen Lausitzer Philharmonie auf der Bühne des Tierparks aufgeführt. Es dirigiert Anja Biehlmaier, Sprecher ist Sebastian Rietschel. Die tierische Vielfalt wird schließlich mit einer Exkursion in die Weinlache komplettiert und dem Motto des GEO-Tages gerecht. Die Teilnehmer werden dem abendlichen Froschkonzert lauschen können und gemeinsam mit Thomas Lübke herausfinden, welche Froschlurche in dem bedeutendsten Görlitzer Feuchtgebiet leben.

Tierpark Ueckermünde, 25.05.2007
Neues Angebot im Tierpark Ueckermünde - Seidel: Ganzjährige Attraktion im Umweltbereich
Neue Attraktionen für den Tierpark Ueckermünde: Ein neues Umweltbildungszentrum, das so genannte "Zoolarium", erweitert künftig das Angebot des Erlebnisparks an der polnischen Grenze. "Der Tierpark verbessert seine touristische Infrastruktur um eine ganzjäh­rige Attraktion, die nicht nur in der Hauptsaison Besucher anlockt. Auch polnische Gäste werden von dem neu geschaffenen Angebot profitieren", sagte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am Donnerstag in Schwerin. Das neue Umweltbildungszentrum, das sogenannte "Ice Age Be­cken", bildet als Modell ab, wie alternative und regenerative Energiequellen genutzt werden können. Am Beispiel eines Modells der Landschaft Usedom-Stettiner Haff-Ueckermünder Heide wird die Umwandlung von Sonnenenergie in andere Energieformen und Klimaschwankungen erklärt. Die Miniaturlandschaft kann zur Veranschaulichung vereist und abgetaut werden, um den Energieaustausch in einem geschlossenen Ökosystem zu zeigen. Zu sehen ist auch die eiszeitliche Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff. Zusätzlich wird ein System installiert, mit dem im Sommer Erdwärme gespeichert werden kann, die dann im Winter zur Nutzung bereitsteht. Mit der gewonnenen Energie wird das Modell betrieben. Die Ausstellung wird zweisprachig deutsch/polnisch aufgebaut. "Energiesparen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Projekte wie diese sind Beispiele dafür, wie Tourismus und Ökologie miteinander kombiniert werden können", sagte Seidel. Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium mit rund 330.000 Euro aus dem Euro­päischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln gefördert, die Gesamtinvestition beträgt rund 370.000 Euro. Der Tierpark entwickelt sich seit seiner Gründung 1998 zu einer Einrichtung der Umweltbildung im Großraum Stettin - Westpommern und Vorpommern. Seit Jahren arbeitet der Tierpark Ueckermünde mit verschiedenen polnischen Partnern zusammen, wie dem Nationalpark Wollin oder dem Dendrologischen Garten Przelewice. Seit 2002 absolvieren außerdem polnische Jugendliche aus Westpommern ihr freiwilliges ökologisches Jahr im Tierpark und betreuen polnische Schüler- und Besuchergruppen. Rund 12 Prozent der Tierparkbesucher kommen jährlich aus Polen nach Ueckermünde.

Zoologischer Garten Magdeburg, 25.05.2007
Löwenbabys haben jetzt Personalausweis!
Endlich war es heute soweit. Mit viel Geschick und Ausdauer gelang es der Tierpflegerin, Ellen Driechciarz, die Löwenbabys kurzzeitig von der Löwenmutter „Kalindi“ zu trennen. Der Tierarzt, Pierré Grothmann, nutzte die Gelegenheit zur Untersuchung. „Die Löwenbabys haben ein normales Gewicht, das zwischen 4,1 Kilogramm bis 4,6 Kilogramm liegt. Das Geburtsgewicht hat sich fast vervierfacht. Es sind drei Weibchen! Ich konnte den drei Löwenbabys gleich noch einen „Chip“ setzen“, erklärt der Zootierarzt. Der Chip enthält wichtige Daten, ähnlich einer Personalausweis-Nummer. Aber die Löwenbabys haben noch keinen Namen. Gesucht werden asiatisch klingende Namen, die mit einem „K“ beginnen. Die Namensvorschläge können bis zum 31. Mai 2007 an den Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg oder per Mail unter tiername@zoo-magdeburg.de eingesandt werden. Zu gewinnen gibt es: eine Familien-Zooführung mit Blick hinter die Zookulissen, eine Zoo-Jahreskarte und Zoo-Freikarten.

Zoologischer Garten Magdeburg, 25.05.2007
Magdeburger Zoo startet neue Jahreskartenaktion: Zwei Monate gratis Zoobesuch
Bis zum 17. Juni gibt es an den Zookassen noch Jahreskarten für 14 Monate zum Preis von 12 Monaten. „Wir räumen unseren Zoobesuchern diesen Preisvorteil ein, um den Zoo für die Besucher noch attraktiver zu machen,“ informiert der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Besonders die eindrucksvollen TIERISCH NAH-Programme ließen die Besucherzahl in diesem Jahr schon einsteigen und zeigen, dass weitere Besucherpotentiale erschließbar sind. Im Bundesdurchschnitt sind die Magdeburger Zoo-Jahreskarten äußerst günstig. Im Magdeburger Zoo kostet eine Kinder-Jahreskarte nur 15 Euro und eine Familie mit 2 Erwachsenen und drei Kindern zahlt nur 65 Euro für die Familienjahreskarte. Bis zum 17. Juni gibt es noch Zoobesuche für zwei Monate gratis dazu.

Zoo Landau, 25.05.2007
Künstlerisches Gestalten in der Zooschule - Schmetterlinge, Chamäleons und Lemuren
An drei Wochenenden im Juni und Juli bietet die Zooschule Workshops für Kinder ab acht Jahren zum Künstlerischen Gestalten an.
Dabei wird die besondere Tierwelt Madagaskars im Mittelpunkt stehen. Am Freitag, den 22. Juni 2007 und Samstag, den 23. Juni 2007 gestalten die Kinder Schmetterlinge aus Papier und Kleister, am Freitag, den 29. Juni 2007 und Samstag, den 30. Juni 2007 werden Chamäleons in Lebensgröße geformt und am Freitag, den 6. Juli 2007 und am Samstag, den 7. Juli 2007 entstehen großformatige Lemuren-Collagen. Die Workshops können einzeln gebucht werden. Freitags findet der Workshop um 15 bis 17.30 Uhr statt, samstags von 10 bis 12.30 Uhr. Die Teilnahme an einem Workshop einschließlich der Arbeitsmaterialien kostet pro Kind 7 Euro zuzüglich Zooeintritt. Mitzubringen ist lediglich ein Arbeitskittel.

Vogelpark Herborn, 24.05.2007
Nicht nur der Storch ist in Herborn-Uckersdorf fruchtbar: Die siebte in Hessen geborene Rotbrustkrontaube ist ausgeflogen
In der Kinderstube des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf überschlagen sich zurzeit die Ereignisse: Pünktlich zum Pfingstfest haben vier kleine Weißstörche die Eierschale verlassen. Das Besondere dabei ist, dass zwei der jungen Störche in der Voliere der Heiligen Ibisse zur Welt gekommen sind und sich das Nest in Augenhöhe der Besucher weniger als 2 Meter vom Besucherweg entfernt befindet. Naturfreunden bieten sich hier somit beste Beobachtungsmöglichkeiten! Mit ein bisschen Glück können die Vogelparkbesucher jetzt auch schon die kleine Rotbrustkrontaube in der Außenvoliere des Warmhauses erblicken. Der aparte Vogel hat im Alter von vier Wochen als Miniaturausgabe seiner fast putengroßen Eltern erst kürzlich das Nest verlassen hat. Biologe Wolfgang Rades: "Sie ist erst das siebte Exemplar ihrer vom Aussterben bedrohten Art, das in Hessen zur Welt kam. Keine zwanzig dieser eindrucksvollen Vögel aus den Regenwäldern Neuguineas leben in deutschen Tiergärten." Die hessische Erstzucht gelang übrigens 2002 ebenfalls im Uckersdorfer Vogelpark. Mit ihrem filigranen, kronenförmigen Kopfschmuck verspricht die kleine Krontaube als Miniaturausgabe der beeindruckenden Altvögel zum neuen Publikumsliebling in Herborn-Uckersdorf zu werden. Und dies gegen die „Konkurrenz“ der zahlreichen anderen Jungtiere, zum Beispiel von drei Tragopanküken, einer junge Nikobarentaube, sechs Mandarinenten- und fünf Teichhuhnküken. Wenn man die kleine Krontaube oder die jungen Störche bereits mit ein wenig Geduld beobachten kann, geht das noch nicht beim jüngsten Zuwachs des familienfreundlichen Herborner Naturerlebniszentrums: Im Nistkasten der munteren Beos ist, nach der erfolgreichen Nachzucht im Vorjahr, erneut ein Jungvogel geschlüpft.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.05.2007
ZOOM Erlebniswelt trauert um Kodiakbären Ibo
In der Nacht zum Mittwoch verstarb der schwer erkrankte Kodiakbär Ibo. Bis zuletzt hatte die tiermedizinische Abteilung der ZOOM Erlebniswelt ihm trotz seines Krebsleidens ein weitgehend normales Leben im großzügigen Revier der Erlebniswelt Alaska ermöglicht. Verschiedene Therapiemethoden und operative Eingriffe konnten den Krankheitsverlauf allerdings nicht mehr beeinflussen. Schon vor Wochen hatte Dr. Pia Krawinkel eine Heilung kaum noch für möglich gehalten: "Wir haben alles medizinisch notwendige und möglich für Ibo getan", so die Tierärztin der zoologischen Erlebniswelt. "Die genaue Todesursache wird in einer Obduktion ermittelt." Nach Ibos Ableben ist nur noch ein Kodiakbär im 3.000 m² umfassenden Revier der ZOOM Erlebniswelt zu Hause. "Wir bedauern den Krankheitsverlauf bei Ibo und trauern um ihn", sagt Frank Ahrens, zoologischer Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Für die Zukunft plant er, weitere Artgenossen auf der Anlage anzusiedeln. "Die zoologische Abteilung hat bereits begonnen, mit großer Sensibilität nach einem Reviergenossen für Brenda in zoologischen Einrichtungen auf der ganzen Welt suchen."

Zoo Landau, 24.05.2007
Bauarbeiten im Zoo Landau...
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Infopost berichtet wurde, wird zur Zeit auf einigen Baustellen im Zoo Landau fleißig gewerkelt. Zum einen wird das Dach der zentralen Futterküche des Zoos aufgestockt um ein dringend benötigtes Heu- und Strohlager aufzunehmen. Die vom Zoo Landau bislang benutzte Heu- und Strohscheune an der Haardtstrasse muss aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Die neue Scheune bietet in Zukunft die Möglichkeit das benötigte Heu und Stroh direkt im Zoo zu lagern, ohne aufwändige Fahrten in die Haardtstrasse zu machen. Eine weitere Baustelle befindet sich an der Robbenanlage. Hier ist die Beschichtung des Stalls und des Beckens bei einer früheren Sanierung mangelhaft verarbeitet worden und wies seit längerer Zeit Undichtigkeit auf. Diese Beschichtung wird zur Zeit erneuert, so dass die Seebären nicht in der großen Anlage zu sehen sind und die beliebten Schaufütterungen vorerst leider ausfallen müssen. Des Weiteren wird die alte Zoogaststätte „Zoostüb´l“, welche bei dem Sturm „Kyrill“ durch einen umgestürzten Baum irreparabel beschädigt wurde, abgerissen. Die Versorgung der Zoobesucher mit Getränken, Eis und kleinen Snacks übernimmt der Zoo-Kiosk. Hier wird besonders an Sonn- und Feiertagen das Angebot erweitert – Lassen Sie sich überraschen!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.05.2007
Berufsfeuerwehr taucht mit den Robben
Am Donnerstag, dem 24. Mai, könnten die Besucher im Seelöwenbecken der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine ungewöhnliche Entdeckung machen: Neben den Robben tummeln sich dann nämlich auch einige Taucher in Europas größtem Seelöwen-Becken. Doch die Herren in Neopren sind nicht zum Spaß zwischen den Tieren auf Tauchstation gegangen, sondern um die Wände des einzigartigen Glastunnels von Algen zu säubern. Der Tauchsportclub Poseidon Gelsenkirchen e.V., der diese Arbeiten seit der Eröffnung des Beckens vor zwei Jahren regelmäßig ehrenamtlich durchführt, wird in diesem Jahr von professionellen Kollegen begleitet. Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen wird mit sechs zusätzlichen Tauchern sowie zwei Lehrtauchern vor Ort sein um die Poseidon-Tauchfreunde bei der Arbeit tatkräftig zu unterstützten. Die Feuerwehr führt diesen „Ausflug“ als Highlight im Rahmen eines Tauchlehrgangs durch. Neben der theoretischen Ausbildung steht natürlich die Praxis im Vordergrund. Mit der Frage was man unternimmt, wenn eine Robbe am Anzug knabbern sollte, hat sich bestimmt noch keiner der Sportler beschäftigt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Taucher mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen können, ist groß. Seelöwen gelten als sehr verspielte Wesen, die neugierig auf Entdeckungsreise gehen. Dass die Taucher das Robbenbecken während des normalen Betriebes reinigen, hat vor allem praktische Hintergründe. Denn ansonsten müssten rund 3.000 Kubikmeter Wasser aus dem Becken entleert werden. Das entspricht dem Inhalt von 21.500 Badewannen! Der Tunnel selber ist ebenfalls eine Sehenswürdigkeit: Er ermöglicht ungewöhnliche und faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt der Seelöwen und ist eines der Highlights der Polarregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die Unterwasserröhre besteht aus sechs Acrylglasplatten, die unter großer Hitze entsprechend geformt wurden. Jedes Teil ist 3 mal 4,5 Meter groß, wiegt über 2,5 Tonnen und ist 14 Zentimeter dick. Je zwei Platten wurden zu einem Bogen geformt. Die dabei entstehenden drei Bögen wurden dann zu einem neun Meter langen Tunnel verbunden.

Zoo Dresden, 24.05.2007
Die neue Löwen- Karakal- Anlage im Zoo Dresden
Der Zoo Dresden feiert Richtfest! Knapp drei Monate ist der erste Spatenstich zum Bau der neuen Löwen- Karakal- Anlage her. Seitdem entsteht auf der ca. 1300 qm großen Fläche rund um den Raubtierfelsen das neue Domizil für unsere Löwen, Karakale und Zebramangusten. Der Rohbau und das Dach des Gebäudekomplexes sind bereits fertig. Nun wird mit dem Innenausbau begonnen. Hier ist Maßarbeit gefordert, da alle Türen, Klappen, Gitter und Fenster Spezialanfertigungen sind. Zudem werden in den kommenden Monaten die technischen Einrichtungen installiert, das Haus verputzt und die Außenanlage gestaltet. Dem heimatlichen Lebensraum der Löwen und Karakale entsprechend, wird das Thema Savanne die Gestaltung in den Außengehegen und im Besucherbereich dominieren. Auch der alte Raubtierfelsen erwacht zu neuem Leben. Hier tummeln sich jedoch keine Tiere, sondern ausschließlich Besucher, die im Innenbereich des Felsens auch die Geschichte des Zoos hautnah erleben können. Die Löwen werden entweder aus fünf Meter Höhe oder durch Glasfenster zu ebener Erde betrachtet. Die budgetierten Baukosten von 3,2 Mio. Euro werden um rund 10-15 Prozent unterschritten. Die publikumswirksame Eröffnung der Anlage ist für den 12. August 2007 geplant. Etwas eher wird mit der Ankunft des neuen Löwenpaares gerechnet. Ziel ist es, den Transport in der letzten Juliwoche durchzuführen. Damit sich die beiden gut einleben, muss das neue Heim für den 2- jährigen "Dänen" Jago und Löwin Layla aus Amsterdam gut vorbereitet sein. Ist dies der Fall, so kann schon im Frühjahr nächsten Jahres mit Nachwuchs gerechnet werden. Damit würde der Zoo Dresden an seine lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Bereits 1862 kam das erste Löwenpaar in den Zoologischen Garten. Im Folgejahr erblickten zwei Jungtiere das Licht der Welt. Insgesamt 40 Löwen wurden seitdem im Zoo Dresden geboren.

Zoo Duisburg, 24.05.2007
Naturschutz ganz praktisch
Zu einem Kurzseminar über solitär lebende Insekten und den Bau von Insekten-Nisthilfen lädt Peter ALLENSCHLÄGER – Kinderaktionist und Naturschutzbeauftragter des Zoos – an den Kaiserberg. Für viele - zum Teil bedrohte - Arten von Wildbienen, Grab-, Falt- und Wegwespen wird der versierte Naturschützer mit Kindern und Erwachsenen Nisthilfen basteln; d.h. mit Bohrmaschine und Beitel Holzblöcke und –klötze mit tiefen Löchern versehen und die Schilfstängel gebündelter Reedmatten auf 10 bis 20 cm lange Stöckchen zurückschneiden. In deren Höhlungen siedeln sich schon wenige Stunden später fortpflanzungsfreudige Insekten an, um im warmen Dunkel der Holzröhrchen ihre Eier abzulegen. Wildbienen und Grabwespen z.B. sind unerlässliche Blütenbestäuber, ohne deren Einsatz weder Wildkräuter noch Obstbäume Früchte tragen würden. Leider aber werden immer wieder Grabwespen z.B. mit Echten Wespen verwechselt; während Letztere stechen, bleiben Erstere friedlich, weil sie weder über einen Stechapparat noch zwickende Beißwerkzeuge verfügen.

Zoo Frankfurt, 24.05.2007
„Anfassen erlaubt“ Der Zoo Frankfurt eröffnet barrierefreien Streichelzoo
Endlich ist es soweit! Die Zwergziegen im Frankfurter Zoo sind wieder bereit, die kleinen (und großen) Zoo-Gäste durch ihre unaufgeregte und einnehmende Art in ihren Bann zu ziehen. Das neue Gehege für die Zwergziegen ist ab sofort barrierefrei zugänglich. Nachdem 2006 die ehemaligen Anlagen für Shetland-Ponys, Zwergesel und Zwergziegen zugunsten des Neubaus für unsere Menschenaffen (Bonoboland) weichen mussten, wurden die „Streichelzoo-Tiere“ in die Huftieranlagen integriert. Hier entstand aktuell neben den neuen Pony-, Esel- und Meerschweinchen-Gehegen auch die Zwergziegenanlage, die als barrierefreier Streichelzoo konzipiert ist. Bei Bedarf kann sie als Reitbahn umfunktioniert werden. Die meisten Zootierarten sind Wildtiere, d.h. sie wurden nicht durch gezielte Zucht an das Leben mit dem Menschen angepasst. Sie werden heute in möglichst naturnahen Anlagen gehalten. Der Zoobesucher erhält zu diesen Wildtieren einen indirekten, eher betrachtenden Zugang, genau wie zu ihren oftmals faszinierenden Merkmalen und Verhaltensweisen. Daneben lernt der Besucher etwas über ihre Bedrohung und die Maßnahmen zu ihrem Schutz in der Natur. Im Gegensatz dazu haben unsere Haustiere, zu denen auch die afrikanischen Zwergziegen des Streichelzoos gehören, die natürliche Scheu dem Menschen gegenüber aufgrund einer viele Generationen andauernden Zucht abgelegt. Die Zoobesucher können direkten Kontakt zu den Einzeltieren aufnehmen, ohne sich um das Wohlbefinden der Tiere Sorgen machen zu müssen. Gerade die Ziegen sind als hochsoziale Tiere, dazu mit einem dicken Rucksack voll Neugier ausgestattet, aktiv an der Kontaktaufnahme mit den Zoobesuchern interessiert. Daraus entsteht der unmittelbarste Zugang zur Tierwelt, der überhaupt möglich ist und heute leider vielen Menschen verwehrt bleibt. Im barrierefreien Streichelzoo kann mit allen Sinnen das Wesen der Tiere erlebt werden.

Tierpark Chemnitz, 24.05.2007
Erstmalig gefiederte Nachzuchten
Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es bei den Weißbrauen-Röteln und den Grünflügelaras erstmalig Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang es, bei den Röteln, die nur in wenigen deutschen Zoos gehalten werden, ein Zuchtpaar zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte Mitte Mai und ist nun zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle im Tropenhaus unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld, auch beobachtet werden kann. Eine Papageienschönheit ist er momentan noch nicht, der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen Tagen die ersten Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade erst zu öffnen. Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern intensiv betreut und ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht zu sehen. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken gab es weiteren Nachwuchs, denn ein zweites Jungtier wurde geboren.

Tiergarten Schönbrunn, 24.05.2007
Pfingsten: Tauben, die am Himmel Walzer tanzen
Zu Pfingsten findet im Tiergarten Schönbrunn ein Altwiener Spektakel statt, das schon beinahe in Vergessenheit geraten ist: der Himmelsflug der Hochflugtauben! Hochflugtauben sind eine jahrhundertealte echt Wiener Taubenrasse, die nur der Schönheit und des Spektakels wegen gezüchtet wird. Was sie können: Sie steigen aus ihrem Schlag empor, schrauben sich im Schwarm minutenlang in die Höhe und zeigen dort oft stundenlang ihre Flugspiele, von denen man sagt, es sehe aus, als würden die Tauben „am Himmel Walzer tanzen“. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren die Wiener von diesen Vögeln so begeistert, dass man an manchen Tagen über der Stadt bis zu 250 Schwärme beobachten konnte. Es hieß: „Es gibt nur eine Weltstadt, es gibt nur ein Wien, wer einen rasanten Hochflug erleben will, der fahre dort hin.“ Allein in Wien waren damals rund tausend Züchter registriert. Heute sind es in ganz Österreich höchstens 15. Die 28 verschiedenen Farbschläge der Hochflugtauben und das Wissen um ihre Fähigkeiten drohen verloren zu gehen. Der Tiergarten Schönbrunn stellt sich dem entgegen. Einer der letzten anerkannten Hochflugtaubenspezialisten ist der Schönbrunner Tierpfleger Peter Heindl, der sich auf Initiative des ehemaligen Direktors Helmut Pechlaner der Hochflugtauben angenommen hat. Unter den vierzig Stück, die zu Pfingsten erstmals im Tiergarten in den Himmel starten werden, finden sich die ältesten noch existierenden Blutlinien – die allesamt bodenständige Namen haben: Rotgestrichte, Gelbgestrichte, Gekranzelte, Hellstorchige. Ihr Taubenschlag – beim Gelände des Spielplatzes – ist ein Abschiedsgeschenk des Vereins der Freunde des Tiergarten Schönbrunn an Helmut Pechlaner, das nach seinem Wunsch junge Menschen für die Taubenhaltung und die Taubenzucht begeistern soll. Pechlaner selbst bezeichnet die Hochflugtauben als „eine seiner Lebenslieben“. Die ersten vier Himmelsflüge finden Pfingstsonntag und Pfingstmontag statt, jeweils um 11.30 Uhr und um 16.30 Uhr. Peter Heindl wird das Geschehen live kommentieren. Voraussetzung: Das Wetter passt. Denn Hochflugtauben brauchen Sonnenschein. Im Gegensatz zu anderen Tauben fliegen sie nur oberhalb ihres Heimatschlages, den sie vom Himmel aus gut erkennen müssen. Verlieren sie den Schlag bei starkem Wind, bei Nebel oder Regenschauer aus den Augen, verlieren sie auch die Orientierung. Die walzertanzenden Tauben sollen in Zukunft möglichst täglich vom Tiergarten in die Lüfte starten. Zuschauen ist selbstverständlich gratis.

Sea Life Oberhausen, 24.05.2007
Täglich „Obst und Gemüse“ für die neuen tropischen Meeresbewohner im Sea Life Oberhausen
Innovative Meeresbiologen haben im Sea Life den Futterball eingeführt. Mit dessen Hilfe erhalten die kleinen tropischen Fische im Ozeanbecken im Sea Life Oberhausen regelmäßig gesunde Kost. Das farbenfrohe Schauspiel können Besucher täglich ab 10 Uhr bewundern. Die tropische Lagune der Haie ist seit Ostern eröffnet. „Viele unserer farbenfrohen Fische aus dem tropischen Ozean sind kleine Naschkatzen. Früchte und Gemüse sind ein wichtiger Bestandteil der gesunden und kohle­hydratreichen Ernährung. Einige Meeresbewohner sind quasi Vegetarier und auf diese Kost angewiesen“, erklärt Kurator Johannes Peschke. „Bei Säugetieren wird diese Methode schon lange zur Förderung eines artgerechten Verhaltens genutzt. Bei Fischen machen wir das im Sea Life erstmalig und es funktioniert sehr gut“, erläutert er weiter“.Der Futterball animiert die Fische, sich das Futter aktiv zu „erkämpfen“. Die vegetarische Kost, wie zum Beispiel Bananen oder Bio-Kopfsalat, wird in einem Ball mit Löchern verstaut und an einem langen Seil ins große Ozeanbecken abgelassen. Durch den leckeren Geruch, den der Inhalt verströmt, wird der Futterball innerhalb von kürzester Zeit von kleinen und großen Fischen umzingelt.Im Eifer des Gefechts kommt es häufig zu kleineren Streitereien zwischen den bunten Bewohnern. Die großen und aggressiven Süßlippen versuchen oftmals die Kleineren, wie zum Beispiel die gelben Doktorfische oder die schillernden Silberflossenblätter von den Leckereien zu vertreiben. Doch trotz des Gedrängels kommen alle auf ihre Kosten, da sich der Inhalt der selbst konstruierten Futtervorrichtung durch die Wasserbewegung allmählich im Becken verteilt. Das Sea Life Oberhausen ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Das farbenfrohe Schauspiel im Ozeanbecken ist täglich ab 10 Uhr zu bewundern. Außer­dem finden täglich um 11 und um 14 Uhr kommentierte Fütterungen in verschiedenen Bereichen statt. Das Sea Life Oberhausen gehört zur englischen Merlin Entertainments Group und ist eins von zehn Sea Life Aquarien in Deutschland.

Zoo Landau, 24.05.2007
„Schwarze“ Tierpersönlichkeiten des Zoo Landau verstorben - Abschied von Panther-Weibchen „Sheila“ und dem Schwarz-Schwan des Ostparkweihers
Nur wenige Monate nach dem altersbedingten Tod des bekannten Panthermännchens „Shogun“ mussten die Mitarbeiter des Zoo Landau nun auch Abschied vom noch verblieben schwarzen Leopardenwebichen „Sheila“ nehmen. Im sehr hohem Alter musste das bis zuletzt fiedele Tier auf Grund eines akuten, altersbedingten Leber- und Nierenversagens eingeschläfert werden. „Schweren Herzens mussten wir uns zu der Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der sehr alten Raubkatze sehr plötzlich erheblich verschlechterte“, so Zoodirektor und Tierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Mit gut 23 Jahren erreichte der elegante Leoparden-Schwärzling ein überaus hohes Alter. Mit max. 12 bis 15 Jahren für die Wildbahn und bis 21 Jahre unter Zoohaltung wird das Maximalalter für diese Art in der Fachliteratur angegeben. Insofern kam der Abschied von der Leopardendame für die Zoomitarbeiter nicht ganz überraschend. Und obwohl der Verlust einer Tierpersönlichkeit stets schwer fällt, ergeben sich nun auch hoffnungsvolle Aussichten, da zukünftig die großzügige Erweiterung der Raubtiergehege für nur eine Großkatzenart, die Jaguare, in Angriff genommen werden kann. Eine weitere stadtbekannte Tierpersönlichkeit musste ebenfalls im hohen Alter eingeschläfert werden. Ein ursprünglich aus dem Zoo Landau stammender Schwarzer Schwan, der für viele Jahre auf dem Landauer Ostparkweiher zu Hause war, wurde am Montag sehr geschwächt aufgefunden. In Zusammenarbeit mit der Landauer Feuerwehr bargen Zoomitarbeiter das Tier von einer kleinen Insel im See. Aufgrund seines geschätzten hohen Alters und des körperlich sehr schlechten Zustandes musste der Schwan ebenfalls aus Tierschutzerwägungen eingeschläfert werden. Auch im Namen der Stadtverwaltung dankte Zoodirektor Heckel einer besonders tierlieben Anwohnerin, Frau Hanna Gieseke, deren seit Jahren führsorglicher Betreuung das lange Wohlergehen des Schwarzen Schwanes mit zu verdanken sei.

Zoo Leipzig, 24.05.2007
Sonntagstouren im Juni -Auf den Spuren der Tierwelt Afrikas
Die Sonntagstouren im Juni wandeln über den schwarzen Kontinent Afrika hin zu den Tieren der afrikanischen Wälder, Steppen, Savannen und des Dschungels. Beobachten Sie auf der Safari Säbelantilopen, Strauße, Erdmännchen, Schimpansen oder aber eine Waldgiraffe getarnt im Dickicht. Start ist immer um 11 Uhr am Haupteingang.

Zoo Basel, 24.05.2007
Honigboote und Hängematten
Honigboote und Hängematten, das sind nur zwei von vielen Spielsachen, mit denen sich die Brillenbären im Zoo Basel vergnügen. Auch in der Natur brauchen viele Tiere einiges an Ausdauer und Geschicklichkeit, um an ihre Nahrung zu kommen, deshalb werden sie auch im Zoo gefordert. Eine der spannendsten Beschäftigungen für Tiere bietet aber immer noch die Begegnung mit anderen Tieren. ‚Mami, mir ist langweilig!’ Dieser Satz ist Eltern mehr als bekannt: Ein paar Buntstifte oder Bauklötze schaffen meist Abhilfe. Die Tiere im Zoo Basel müssen ebenfalls täglich beschäftigt werden, mitunter auch mit 'Spielsachen'. Die wichtigste Form der Beschäftigung von Zootieren ist die Auseinandersetzung mit Artgenossen oder artfremden Tieren. Jungtiere verbringen oft Stunden mit Spielen und bereiten sich so auf den Ernst des Lebens vor. Später beschäftigt wohl kaum etwas ein Tier so sehr, wie die Fortpflanzung und die Aufzucht der Jungen. Die Suche nach Nah-rung trägt ebenfalls zur Beschäftigung bei. Manche Tiere fressen täglich stundenlang, andere hingegen verschlingen ihre Mahlzeit sehr schnell, liegen anschliessend auf der faulen Haut und verdauen sehr lange. Für viele Tierarten ist die Futtersuche nicht auf-wändig, andere benötigen viel Geduld, Ausdauer und Geschicklichkeit, um an einen Happen heranzukommen. Um den Tieren, die in der Natur besonders geschickt auf Nah-rungssuche gehen eine Herausforderung zu bieten, werden im Zolli immer wieder neue 'Spielsachen' erfunden. So werden natürliche Verhaltensweisen und –abläufe stimuliert und das Lernvermögen aktiviert.
Zwei besondere Tüftler sind die beiden Brillenbären 'Nobody’ und 'Chapari’. Brillenbären sind ausgezeichnete Kletterer und Meister im Gebrauch ihrer Pfoten und Krallen. Damit die beiden jungen Bären-Männer auch im Zolli ihr ganzes Können ausleben können, er-halten sie täglich neue Herausforderungen. Dies kann ein durchlöchertes Holzrohr sein, in dem sich Heuschrecken befinden, ein im Wasser schwimmendes ‚Honigboot’, oder Bienenwaben, die hoch oben auf den Bäumen in kleinen Spalten versteckt werden. Aber auch non-food-Artikel wie eine 'Bären-Hängematte' stellen die Bären immer wieder vor neue Herausforderungen. Hängematten werden für ausgiebige Siestas und zum Spielen benutzt und sind besonders dann ein schwieriges Balancetraining, wenn einem ein Art-genosse den begehrten Platz streitig machen möchte. Tiere müssen gefordert, sollen aber nicht überfordert werden - eine kreative Aufgabe, die Tierpfleger und Tierpflegerinnen täglich von Neuem erfüllen. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es dann einiges zu Staunen: Denn wer weiss schon, dass ein Brillenbär geschickt Heuschrecken fängt und sie anschliessend vorsichtig in seinen Pfoten hält, ein guter Schwimmer aber kein Taucher ist, in Windeseile auf Bäume klettert und einbeinig für Minuten auf dem obersten Ast stehen kann oder einfach nur gerne alle Viere von sich streckt und genüsslich in einer Hängematte liegt?

Zoo Wuppertal, 24.05.2007
Pfingsten im Zoo
Die größte Attraktion im Wuppertaler Zoo sind die neu eröffneten Anlagen für Sibirische Tiger und Löwen im Bereich des 4 Hektar großen neuen Erweiterungsgeländes des Zoos. Sieben Löwen und die neuen Sibirischen Tiger erwarten Ihren Besuch. Wegen der vielen Jungtiere lohnt sich der Besuch ohnehin. Die weißen Arktischen Wölfe haben 7 Welpen. Ihrer Anlage gegenüber ist eine neue große Voliere für Schnee-Eulen entstanden. Die Böhmzebras haben zwei, die Guanakos ein Fohlen. Reichlich Nachwuchs gibt es im Hirschrevier mit je einem Jungtier bei den Weißlippenhirschen aus Tibet, den Rentieren und den Pater Davidshirschen oder Milus aus China. Die riesigen alten Rhododendren im Zoo blühen z. Zt. besonders schön.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.05.2007
Zoo-Sensation: Elenantilope bekam Zwillinge
Ende April gab es in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine kleine zoologische Sensation: Eine Elenantilope auf der afrikanischen Grassavanne bekam Zwillinge. Die bereits erfahrene Mutter heißt Mona Lisa, die Kinder – zwei junge Elenantilopen-Männchen, hören auf die schönen Namen Abasi und Akil. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt: „Solche Zwillingsgeburten sind bei Antilopen äußerst selten. Zum Glück hat die Mutter genug Milch, um beide Tiere zu versorgen. Unsere Tierpfleger hatten schon befürchtet, dass sie zufüttern müssen, aber alles lief ohne Probleme – so wie man es sich wünscht.“ Am 14. Mai konnten die Elenantilopen-Zwillige zum erste Mal mit anderen Antilopen, Strauße und anderen Tieren in den Auslauf auf der Grassavanne. Elenantilopen leben in Ost- und mittleren Südafrika. Ihre Körperlänge beträgt 230 bis 345 cm, ihr Körpergewicht ca. 900 kg, erwachsene Tiere erreichen eine Schulterhöhe bis 175 cm. Die überaus friedlichen Elenantilopen gelten als die „Pazifisten“ unter den Tieren der Grassavanne. Sie können schnell laufen und sehr hoch springen. Elenantilopen leben in Herden von 25 bis 70 Tieren, darunter ein bis zwei Bullen. In der Trockenzeit schließen sich zu Großverbände von bis zu 200 Tieren zusammen.

Zoo Köln, 23.05.2007
Erstmals ein Jungtier bei den Gürtelvaris (!) und Pfingstaktion mit der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Kölner Zoo
Seit 1989 hält der Kölner Zoo Gürtelvaris, Lemuren (Halbaffen), aus Madagaskar. Nun hat es endlich mit der Zucht geklappt. Das freut uns umso mehr, da der europäische Zooverband in diesem Jahr zu einer Kampagne für Madagaskar aufgerufen hat , woran sich der Kölner Zoo auch mit entsprechenden Aktionen beteiligt. Dabei werden wir sogar durch die Pfadfinder unterstützt. Am Pfingstmontag werden sich die jugendlichen Pfadfinder aufteilen und im Zoo und in der Kölner Innenstadt (Galeria Kaufhof, Schildergasse) Info-Stände betreuen und kreativ-spielerische Aktionen für Kinder zu Madagaskar durchführen. Zum Abschluss findet am selben Tag um 15:30 Uhr eine Arten- und Tierschutzparade mit insgesamt 500 Jugendlichen (Start: Rathausplatz) und um 17:00 Uhr auf dem Neumarkt eine große Kundgebung mit allen 3000 Teilnehmern des „Jamb de Cologne“ statt.

Zoologischer Garten Magdeburg, 23.05.2007
Bedeutender Zuchterfolg im Magdeburg Zoo: Kleine Papagei-Küken im Brutkasten
In Zoos werden sie sehr selten gezeigt und noch seltener gelingt eine Aufzucht – von den Blaukopfaras ist hier die Rede. Im Magdeburger Zoo sind nicht nur zwei Blaukopfaras geschlüpft, sondern die beiden Küken haben sich im Vogelbrutkasten auch gut entwickelt. Dieser besondere Zuchterfolg findet auch in Fachkreisen große Beachtung, da weltweit Nachzuchten von Blaukopfaras immer noch Ausnahmen sind und ihre Fortpflanzung bisher mit wenigen wissenschaftlichen Daten erfasst werden konnte. Im Magdeburger Zoo ist es die erste Nachzucht bei den Blaukopfaras. Blaukopfaras leben an den Rändern der tropischen Wälder Südamerikas in bis zu 1600 Meter Höhe. Sie erreichen ausgewachsen eine Länge von 41 cm und werden 250 Gramm bis 300 Gramm schwer.

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.05.2007
Gratis-Kindertag im Zoopark
Am 1. Juni ist gut Kind sein im Thüringer Zoopark Erfurt. Von 10 bis 16 Uhr warten viele Sonderaktionen, Tierfütterungen und Wettspiele auf die kleinen Zooparkbesucher. Kinder haben am Internationalen Kindertag wie immer freien Eintritt. Auf Axmanns Hof heißt es ran an die Tiere: Esel dürfen selbst gestriegelt werden und Ponys und Kamel „Vanja“ stehen von 11 bis 16 Uhr zum Reiten bereit. Für Abkühlung sorgt das Büchsenspritzen der Feuerwehrabteilung Hochheim. Mit hohem Tempo gilt es am Stand vom SSV Nord verschiedenste Wettläufe zu gewinnen. Klar: bauernhoftypisch gibt es den klassischen Eierlauf im Programm. Auch Gummistiefelweitwurf und Hufeisenzielwurf erfordern Kraft und Geschicklichkeit. Die Hüpfburg, der Bastelstand und Kinderschminken stehen natürlich hoch in der Kindergunst. Für das leibliche Wohl ist auf dem Hof ebenfalls gesorgt. Auch am Kindertag haben die Zootiere Hunger. Schaufütterungen finden deshalb um 10.15 Uhr und um 15 Uhr bei den Erdmännchen, um 12 Uhr und um 14.30 Uhr bei den Löwen und um 12.15 bei den Bisons statt. Wer noch nicht weiß, was eine Zebramanguste frisst oder was einem Großen Tanrek schmeckt, sollte sich um 13 Uhr bzw. 13.30 Uhr an der Anlage am Elefantenhaus einfinden. Dort gibt es auch ab 14 Uhr Reptilien zum Anfassen. Wer selbst füttern möchte, kann um 11 Uhr und 15.30 Uhr Giraffe „Gunda“ schmackhaftes Laub anbieten. Wissenswertes über ihre Schützlinge verraten die Tierpfleger um 12 Uhr im Nashornhaus und um 15 Uhr am Kaiman-Becken. Augen auf beim Zooparkbesuch: ab 14 Uhr gehen die Lamas im Zoo spazieren. Denn im Zoopark selbst gibt es auch viel zu sehen. Das kleine Bisonkälbchen, Ziegenkinder, Tomatenfrösche und viele weitere Neuzugänge warten auf große und kleine Besucher. Der Zoopark hat täglich ab 9 Uhr geöffnet.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 24.05.2007
"Deprimierender" Tigerbestand
Die indische Tigerpopulation ist dramatisch geschrumpft und weitaus kleiner als bisher angenommen. Dies geht aus ersten Ergebnissen einer umfassenden Bestandserfassung hervor, die das staatliche Wildlife-Institut in den vergangenen zwei Jahren vorgenommen hat. Demnach fallen die Bestände in einzelnen Regionen um zwei Drittel geringer aus, als die Experten bisher gedacht hatten. "Die Ergebnisse sind deprimierend", sagte die Vorsitzende der Indischen Tierschutzgesellschaft, Belinda Wright, die sich vor allem für die Großkatzen in Indien einsetzt. Vor einem Jahrhundert gab es noch mehrere zehntausend Tiger. Bei der letzten Zählung von 2002 wurde eine Bestandsgröße von 3.500 Tieren geschätzt. Jetzt sind es nur noch höchstens 2.000. Allein im Unionsstaat Madhya Pradesh wurden nur noch 210 bis 340 Tiger gezählt, während die bisherige Schätzung von 710 Großkatzen ausging.

Pressetext.de - 24.05.2007
Jedes sechste Säugetier Europas vom Aussterben bedroht - Neue Erhebung zeichnet tristes Bild der Alten Welt
Ein Sechstel aller Säugetiere Europas ist nach dem jüngsten Bericht der Internationalen World Conservation Union (IUCN) vom Aussterben bedroht. "Wenn dieser Trend nicht rasch in eine andere Richtung geht, wird das Ziel der EU - den Biodiversitätsverlust bis 2010 zu halbieren - nicht erreicht werden", meint IUCN-Europa-Direktor Tamas Marghescu im pressetext-Interview. Von den rund 250 Säugetierspezies, die in Europa und im westlichen Teil Russlands vorkommen, gelten nach IUCN-Kriterien 15 Prozent als bedroht. "Umgekehrt gibt es aber auch einige positive Beispiele von Tieren, die wieder aufgetaucht sind", so der Experte. Zu den am stärksten bedrohten Spezies gehört der Iberische Luchs, der übrigens auch die seltenste Großkatze der Welt ist. Von dieser Raubkatze gibt es nur noch geschätzte 150 Tiere. Ähnlich stark bedroht sind auch der Arktische Fuchs sowie der Europäische Nerz. Besonders dramatisch sehe es allerdings in den europäischen Meeren aus: Hier sind die Säugetiere in starker Bedrängnis. 22 Prozent der hier heimischen Arten sind bedroht bis stark bedroht. ... Es gibt allerdings auch Erfolgsgeschichten, berichtet Marghescu: "Der Bestand des Alpinen Steinbocks, der seit dem 19. Jahrhundert exzessiv gejagt wurde, hat wieder deutlich zugenommen. Das Bison, das nur noch in Wildparks und Zoos zu finden war, konnte in Osteuropa in freier Wildbahn wieder Fuß fassen." Bei den großen Fleischfressern wie Bären, Wölfen und Luchsen sei es zu einem deutlichen Anstieg der Populationen gekommen. Besonders in den beiden neuen EU-Staaten Polen und Bulgarien wäre die Umsetzung von Umwelt- und Artenschutzrichtlinien wichtig. In beiden Ländern gebe es einzigartige Tiere und Pflanzenarten.

derstandard.at - 31.05.2007
China: Ausgewilderter Panda schon nach wenigen Monaten tot
In China ist der Versuch gescheitert, einen künstlich aufgezogenen Panda auszuwildern. Der drei Jahre auf sein Leben in der Wildnis vorbereitete Xiang Xiang sei bereits im Februar tot gefunden worden, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Der fünfjährige Panda war im April 2006 im Wolong Naturreservat in die Wildnis entlassen worden. Wegen der langwierigen Untersuchungen der Todesumstände sei das Schicksal des Bären erst jetzt bekannt gegeben worden, hieß es.

vdbiol.de - 24.05.2007
Gefährliches Urzeit-Italien: Erstmals fossile Überreste europäischer Krokodile entdeckt
Vor rund fünf Millionen Jahren lauerten auch in europäischen Gewässern Krokodile. Bislang war ungeklärt, ob neben Alligatoren auch Krokodile nördlich des Mittelmeers existierten. Jetzt hat ein internationales Team von Paläontologen in Italien die ersten fossilen Überreste europäischer Krokodile gefunden. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Juni-Ausgabe (erscheint am 25.5.2007).

derstandard.at - 31.05.2007
Walfangkommission forderte von Japan Jagdstopp
Die Internationale Walfangkommission hat von Japan erneut einen Stopp der Jagd auf Großwale im Schutzgebiet Antarktis gefordert. 40 der 76 Mitgliedstaaten stimmten auf der Jahrestagung der Kommission in Anchorage (US-Bundesstaat Alaska) für eine entsprechende Resolution, wie die Walschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) in der Nacht auf Donnerstag berichtete.--

spiegel.de - 30.05.2007
Japan erpresst Walfangkommission
Jäger- und Schützer-Staaten zeigen sich beim Walfang-Gipfel heillos zerstritten: Japan will bestimmte Meeressäuger künftig legal jagen, Tierschützer lehnen dies ab, weil sie ein Aussterben seltener Arten befürchten.

Spiegel - 29.05.2007
Streit um Artenschutz: Japan erpresst Walfangkommission
Japan hat am gestrigen Montag indirekt mit seinem Ausstieg aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) gedroht, sollte es im Streit um die Zukunft des seit 1986 geltenden Walfangverbots kein Entgegenkommen geben. Auf der Jahresversammlung der IWC in Anchorage in Alaska bot der japanische Delegierte Joji Morishita einen Kompromiss an, der von den Wahlschützernationen jedoch umgehend abgelehnt wurde: Demnach wollte Tokio auf seine Pläne verzichten, in diesem Jahr auch 50 Buckelwale zu Forschungszwecken zu jagen, wenn es im Gegenzug für vier Küstengemeinden Ausnahmegenehmigungen erhält. ... Die wichtigsten Vertreter aus dem Lager der Walfang-Gegner wollten auf den japanischen Vorschlag nicht einmal eingehen. Australiens Umweltminister Malcolm Turnbull bezeichnete ihn als "Provokation". Sein britischer Kollege Barry Gardiner sagte, mit dem Schicksal der bedrohten Meeressäuger dürfe kein "Kuhhandel" getrieben werden.

dieneueepoche.com - 29.05.2007
Walfangkommission berät über Verbot des kommerziellen Fangs - Japan will Moratorium kippen – Auch Ausnahmen für indigene Völker Diskussiongegenstand
Das Verbot des kommerziellen Walfangs und Ausnahmen für indigene Völker stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der Internationale Walfangkommission (IWC), die am Montag im US-Staat Alaska begonnen hat. Japan dringt darauf, das Verbot aufzuheben. Dafür treten auch die Walfangnationen Norwegen und Island ein, die sich bereits offen über das 1986 eingeführte Moratorium hinwegsetzen. Japan und andere Regierungen machen geltend, die Bestände hätten sich seitdem erholt. Um das weltweite Moratorium zu kippen, wäre die Zustimmung von 75 Prozent der IWC-Mitglieder notwendig. ... Die Delegierten in Anchorage beschäftigen sich auch mit der Forderung, einheimischen Jägern etwa in Alaska weitere fünf Jahre zu erlauben, eine bestimmte Anzahl von Grönlandwalen zu erlegen. Solche Ausnahmen zu verweigern, würde den Lebensstil der Ureinwohner gefährden, sagte Senator Ted Stevens zu Beginn der Tagung. Erschwert werden die Beratungen in dieser Frage durch die Forderung Grönlands, die Zwergwalquote für einheimische Jäger zu erhöhen und Buckel- sowie Grönlandwale hinzuzufügen.

Pressetext.de - 26.05.2007
Alle 90 Sekunden stirbt ein Wal - Kritik am Schachern um Stimmen und Mehrheiten bei der Walfang-Kommission
Mit einem dramatischen Aufruf, wonach alle 90 Sekunden ein Wal stirbt, will die Umweltorganisation WWF auf die kommende Sitzung der Internationalen Walfang Kommission IWC hinweisen. Vom 28. bis 31. Mai tagt die Organisation in Anchorage/Alaska. Der WWF fordert die 75 Teilnehmerstaaten auf, sich wieder dem Walschutz zuzuwenden, anstatt nur um Abstimmungs-Mehrheiten zu schachern. ... Die Walfang-Nationen machen auch vor gefährdeten Spezies wie Finn- oder Seiwalen nicht halt. Zudem waren in der Fangsaison 2005/06 93,8 Prozent der getöteten erwachsenen Walweibchen trächtige oder säugende Mütter mit Kalb. "Die Katastrophe dabei ist, dass die Reproduktionsraten bei Walen extrem lang sind", erklärt die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace Österreich im pressetext-Gespräch. Die Geschlechtsreife trete erst relativ spät auf, zudem gebären Weibchen nur alle paar Jahre. "Eine Walpopulation wird schnell gefährdet, wenn man die geschlechtsreifen Tiere oder Mütter herausnimmt", so Helms.

derstandard.at - 27.05.2007
Japan will Fangquoten für Thunfisch-Bestände reduzieren
Zur Rettung der Thunfisch-Bestände will Japan die Fangquoten in seinen eigenen Gewässern offenbar erheblich reduzieren. Die japanische Fischereibehörde will bis Ende Juni einen Rat einrichten, der einen Plan zur Rettung des jungen Blauflossenthunfischs ausarbeiten soll, wie am Sonntag eine japanische Wirtschaftszeitung unter Berufung auf die Behörde berichtete. Der Plan soll bis Ende des Jahres vorliegen. "Wenn wir weiter jungen Thunfisch fangen, werden die Bestände leergeräumt und wir schneiden uns ins eigene Fleisch", zitiert die Zeitung einen Behördenmitarbeiter. ... Japan konsumiert ein Viertel des weltweiten Thunfisch-Fangs. In großen Mengen wird er für die Nationalgerichte Sushi und Sashimi verarbeitet.

derstandard.at - 28.05.2007
Fischsterben durch die Antibabypille
Bereits kleine Mengen von Östrogen, die über das Abwasser in Flüsse gelangen, reichen aus, um ganze Fischpopulationen auszulöschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein kanadisch-US-amerikanisches Forscherteam im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS. Forscher haben immer wieder darüber berichtet, dass Hormone im Abwasser, die in herkömmlichen Kläranlagen zum Teil nicht abgebaut werden, verheerende Schäden an der Umwelt anrichten können. "Frauen scheiden normalerweise natürliches Östrogen aus. Das Schlimme ist aber das künstliche Östrogen, das in den Antibabypillen vorhanden ist und in den Kläranlagen nur zum Teil abgebaut werden kann", so Studienleiterin Karen Kidd, Biologin vom Fisheries & Oceans Canada in Manitoba. Männliche Fische werden durch die Östrogene verweiblicht. Sie produzieren die gleichen Proteine wie jene, die weibliche Fische für die Eientwicklung brauchen. Die Forscherin konnte sogar in den Hoden der männlichen Fische Eier finden. "Es braucht nur geringe Mengen an Östrogen, damit bei den Männchen so etwas passiert", erklärt die Wissenschaftlerin. Allerdings sind die Folgen für eine gesamte Fischpopulation dramatisch.

spiegel.de - 30.05.2007
Keine Spur von "Delta" und "Dawn" - Hoffnung auf Rettung
Nach einer zweiwöchigen Odyssee im kalifornischen Sacramento-Fluss haben zwei verirrte Buckelwale möglicherweise den rettenden Pazifik erreicht - zumindest sind das Muttertier und ihr Junges aus dem Blickfeld von Tierschützern und Küstenwache verschwunden.

spiegel.de - 30.05.2007
Verirrte Wale in Bucht von San Francisco
"Dawn" und ihre Tochter "Delta" haben den Rückweg zum Meer gefunden. Nachdem alle Versuche von Tierschützern erfolglos waren, schwammen die Buckelwale von selbst Richtung Pazifik - und müssen jetzt die letzten gefährlichen Kilometer zur Golden-Gate-Bridge meistern.

spiegel.de - 30.05.2007
Verirrte Wale kurz vor dem rettenden Meer
Nach ihrer lebensgefährlichen Odyssee im Süßwasser des kalifornischen Sacramento-Flusses haben zwei verirrte Buckelwale wieder das rettende Salzwasser erreicht. "Delta" und "Dawn" hatten sich zwischenzeitlich mehr als hundert Kilometer vom Meer ins Landesinnere entfernt.

dieneueepoche.com - 29.05.2007
Verirrte Wale unterbrechen Rückweg in den Pazifik
Die beiden in den Sacramento River geratenen Buckelwale haben auf ihrem Weg zurück in den Pazifik erneut einen Stopp eingelegt. Nachdem die von den Kaliforniern liebevoll „Delta“ und „Dawn“ genannten Tiere binnen 24 Stunden fast 40 Kilometer zurückgelegt hatten, hielten sie sich am Montag in der Nähe einer befahrenen Brücke auf. „Derzeit irren sie ziellos herum, aber wir hoffen, dass sie daran denken, weiterzuschwimmen“, sagte Behördensprecher Rod McInnis. Zahlreiche Schaulustige säumten das Ufer nahe der Brücke gut 70 Kilometer vor der Flussmündung, um einen Blick auf den Mutterwal und sein Kalb zu erhaschen. Die Küstenwache bemühte sich, eine 500-Meter-Pufferzone um die Tiere einzurichten. Etwa 100 Boote waren dort im Wasser. Die Küstenwache zog sogar einige Schwimmer aus dem Wasser, die sich den Walen nähern wollten, wie ein Sprecher mitteilte.

net-tribune.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
In Niedersachsen leben wieder Wölfe
Mehr als 100 Jahre nach Abschuss des letzten frei lebendes Wolfes in Deutschland ist das scheue Raubtier auch in Niedersachsen wieder heimisch. Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums wurde ein Tier, das seit Monaten in einem Waldgebiet bei Unterlüß nördlich von Celle lebt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Wolf identifiziert. Es gebe Fotos von dem Wolf, sagte Ministeriumssprecherin Jutta Kremer-Heye am Donnerstag in Hannover. Zudem sei das Tier am Montag von zwei Jägern der Firma Rheinmetall eindeutig als Wolf erkannt worden. ... Die Landesjägerschaft habe man bereits über die Rückkehr des Wolfes informiert, sagte die Sprecherin. Wölfe seien von der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU geschützt und dürften nicht abgeschossen werden. Seit es in Sachsen mehrere Wolfsrudel gebe, habe man damit gerechnet, dass sich die Tiere auch in Niedersachsen wieder Reviere suchen würden.

derstandard.at - 24.05.2007
Quastenflosser vor Sulawesi ins Netz gegangen
Einem Fischer ist vor der indonesischen Insel Sulawesi ein sehr seltener Urfisch ins Netz gegangen. Die so genannten Quastenflosser gelten als lebende Fossile aus der Zeit der Dinosaurier. Der Fisch mit dem lateinischen Namen Coelacanth latimeria menadoensis habe nach dem Fang noch zwölf Stunden gelebt, teilte das indonesische Fischereiministerium am Donnerstag mit. Das Exemplar sei etwa einen Meter lang. ... Quastenflosser existieren seit etwa 400 Millionen Jahren. Lange Zeit glaubte man, dass sie in der Kreidezeit vor rund 65 Millionen Jahren ausstarben, bis ein Exemplar einer überlebenden Art 1938 im Indischen Ozean gefangen wurde.

derstandard.at - 29.05.2007
Elfenbein: Wilderei ein "alarmierender Trend"
Mehr als 20.000 Elefanten sterben nach Angaben von Tierschutzorganisationen jedes Jahr für den illegalen Elfenbeinhandel. Tendenz steigend. Ein Grund dafür seien die Ausnahmegenehmigungen zum 1989 verhängten weltweiten Handelsverbot für Elfenbein, kritisieren Artenschützer. "Der legale Handel bietet eine ideale Plattform für den illegalen", sagt Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Denn die Herkunft des Elfenbeins lasse sich kaum feststellen. 41 Tonnen geschmuggeltes Elfenbein seien 2005 und 2006 insgesamt beschlagnahmt worden. "Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Nur 10 bis 15 Prozent des Schmuggels wird aufgedeckt."

derstandard.at - 27.05.2007
Eine Stadt für Elefanten
Elefanten sollen am Rande der nordwestindischen Touristenmetropole Jaipur eine eigene Stadt bekommen. Die indische Nachrichtenagentur IANS meldete am Dienstag unter Berufung auf die Behörden, der Bau des neuen Zuhauses für die Dickhäuter werde demnächst beginnen und rund eineinhalb Jahre dauern. Die neue Stadt solle dann rund 100 Elefanten und ihre Hüter beherbergen und selbst zum Touristenmagnet werden. Vorgesehen seien eine natürliche Umgebung mit Bepflanzung, eine Tierklinik und Aussichtsplattformen für Touristen. Bislang schlafen die Elefanten in Jaipur meist auf der Straße. Touristen können auf den Tieren etwa zum historischen Fort der Hauptstadt Rajasthans reiten, das auf einem Hügel liegt. Rajasthan ist eines der populärsten Reiseziele ausländischer Touristen in Indien. Neben zahlreichen Forts, Maharaja-Palästen und Tempeln bietet der Bundesstaat Wüste und Seen.

Heidenheimer Zeitung - 24.05.2007
Schmuggler haben leichtes Spiel
Skrupellose Tierhändler wissen sehr gut, wie man Mehrwert schafft - wenn auch ungesetzlich. Wild gefangene, geschützte Pfeilgiftfrösche aus Südamerika etwa kosten Schmuggler dort rund einen Dollar, können in der Europäischen Union aber je nach Art zwischen 50 und 200 Euro pro Tier einbringen. Hierher gelangen sie in großer Stückzahl, oft versteckt im Reisegepäck. "Bei einem erfolgreichen Schmuggel von 100 Tieren lässt sich durchaus ein Gewinn von 10 000 Euro realisieren", sagt Franz Böhmer, beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn mit der rechtlichen Seite des Artenschutzes befasst. Kein Wunder also, dass "der illegale Handel mit den Fröschen boomt", wie es in einer Information des deutschen Zolls heißt. Wenn sich vom 3. bis 15. Juni im niederländischen Den Haag Vertreter der 171 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens treffen, wird es auch um die erheblichen Lücken beim Vollzug der Schutzbestimmungen gehen. Denn auch Einfuhr- und Ausfuhrpapiere sind geduldig, für Kontrolleure oft schwer einzuschätzen und nicht selten gefälscht. ... Allein das Frankfurter Hauptzollamt am Rhein-Main-Flughafen hat im vergangenen Jahr über 14 000 Tiere beschlagnahmt, darunter 7000 Schlangen, 3500 Leguane und 500 Wasserschildkröten. Abgefangen wurden auch mehr als 1300 Pflanzen.


PlanetArk

African Nations Clash Over Elephant Ivory Trade - 31.05.2007
Debate over a proposed 20-year ivory trade ban has split African countries between those who want to protect the beloved elephant and others who say elephant populations have grown at an unsustainable rate.
First Golden Eagle for Century Born in Ireland - 31.05.2007
A pair of golden eagles have produced the first chick to be hatched in the Republic of Ireland in nearly a century after the species was hunted to extinction in the country.
Australia Military Games May Hurt Whales - 31.05.2007
Military exercises planned by Australia and the United States next month off the Australian coast could result in large-scale whale deaths or injuries, the International Whaling Commission said.
Man Wrestles Leopard Hunting Pet Cat in Bedroom - 30.05.2007
An Israeli man wrestled a leopard to the ground after it entered his bedroom in a desert college and tried to make a meal of his pet cat.
CITES, Regulator of Trade in Wild Creatures - 29.05.2007
The Hague hosts a UN meeting to regulate global trade in endangered species of plants and animals from June 3 to 15.
India Considers China Move to Lift Tiger Trade Ban - 29.05.2007
India indicated on Monday it could back China's push to lift a blanket ban on trading tiger parts if certain conditions were met to protect wild tigers and a new study showed their numbers would not be affected.
Kashmir to Destroy Rare Hides to Protect Wildlife - 29.05.2007
Authorities in Indian Kashmir said on Monday they plan to compensate former fur dealers and collect around 850,000 garments made from the skins of rare animals in a campaign to protect the Himalayan region's wildlife.
India Court Issues Rules to Save Threatened Tigers - 28.05.2007
An Indian court has banned hotels, flash photography, firearms and diesel vehicles from the last remaining tiger habitat in the Indian state of Rajasthan to protect dwindling numbers of the threatened cats.
Chinese Know Little About Shark Conservation - 25.05.2007
There is growing public support in China for the need to protect the world's dwindling shark population, but little understanding about the connection between conservation and shark finning, according to a survey.

ENN

U.S. to Study Protection for Alaska Loon - 30.05.2007
A petition seeking Endangered Species Act protection for a rare loon that breeds in Alaska's National Petroleum Reserve has been accepted for review by the U.S. Fish and Wildlife Service.
Yellow-billed Loon Advances Toward Endangered Species Act Protection Threatened by Oil Development in Alaska - 30.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
The federal government has announced it is advancing the yellow-billed loon toward protection under the Endangered Species Act. The action comes in response to a formal administrative petition filed by the Center for Biological Diversity and other U.S. and Russian scientific and conservation organizations in April 2004 that sought protection for the species. The yellow-billed loon breeds in tundra wetlands in Alaska, Canada and Russia, and winters along the west coasts of Canada and the United States.
Elephant Herds Found on Isolated South Sudan Island - 28.05.2007
International wildlife experts have located hundreds of wild elephants on a treeless island in the swamps of south Sudan, where they apparently avoided unchecked hunting during more than 20 years of war.
Palm Oil Puts Squeeze on Endangered Orangutan - 28.05.2007
Branded pests for venturing out from their diminishing forest habitats into plantations where they eat young palm shoots, orangutans could be extinct in the wild in ten years time, the United Nations said in March.
Conservationists Warn India Rhinos Running Out of Space - 25.05.2007
With their numbers on the rise, the endangered great one-horn rhinoceroses in India's main national rhino park are running out of space as authorities delay sending them to other reserves, conservationists say.
Scientists Seek Approval to Kill Sharks - 25.05.2007
Federal scientists want permission to kill Galapagos sharks in the Northwestern Hawaiian Islands in an effort to save the endangered Hawaiian monk seal. The National Oceanic and Atmospheric Administration proposes to kill up to 10 sharks this summer inside the Papahanaumokuakea Marine National Monument, where a majority of monk seals live.
Conservationists Appeal to State for Emergency Action as Delta Smelt Spiral Toward Extinction - 25.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
On Thursday the Bay Institute, Center for Biological Diversity, and Natural Resources Defense Council sent a 60-day notice letter of intent to sue the U.S. Fish and Wildlife Service for violating the Endangered Species Act by failing to respond to a March 2006 petition requesting changing the federal listing of the imperiled delta smelt (Hypomesus transpacificus) from a threatened to an endangered species. The groups also sent a letter to the California Fish and Game Commission requesting that it reconsider an emergency state listing of endangered for the delta smelt under the California Endangered Species Act.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. - 30.05.2007
Handel mit Elfenbein muss verboten bleiben
Vom 03.-15 Juni diesen Jahres verhandeln 171 Vertragsstaaten auf der 14. CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora) in Den Haag über das Schicksal etlicher Tier- und Pflanzenarten. Aber nicht alle eingereichten Anträge tragen zum Schutz der vielen, vom Aussterben bedrohten Arten bei. Insbesondere der Antrag von Botswana und Namibia, eine jährliche Exportquote für Rohelfenbein festzulegen, droht der Wilderei und Abschlachtung der Elefanten wieder Tür und Toren zu öffnen. Schon jetzt wird eine Zunahme des illegalen Elfenbeinhandels beobachtet.
CITES wurde 1973 in Washington ausgehandelt, um durch den Handel bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor der Ausrottung zu bewahren, und ist eines der bedeutendsten internationalen Naturschutzabkommen. Derzeit sind etwa 28.000 Pflanzen- und 5.000 Tierarten auf den Anhängen von CITES gelistet. Die CITES-Vertragsstaaten verhandeln alle zwei bis drei Jahre auf der Konferenz der Vertragsstaaten, über die Aufnahme von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten in die Anhänge von CITES und damit auch über mögliche Handelsverbote oder –beschränkungen für diese Arten sowie Produkten aus ihnen.

NABU - 29.05.2007
BUND, NABU und WWF begrüßen Entwurf zur Nationalen Biodiversitätsstrategie
Mit Blick auf die 9. UN-Konferenz über die biologische Vielfalt im Mai 2008 in Deutschland begrüßen und unterstützen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der WWF den jetzt von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Entwurf zur Nationalen Biodiversitätsstrategie. "Die Bundesregierung macht damit einen ersten wichtigen Schritt hin zur Wahrung der Vielfalt der Arten und Lebensräume in Deutschland. Wir begrüßen daher ausdrücklich diesen lang erwarteten Vorstoß des Ministers. Jetzt muss das Papier mit Leben gefüllt werden", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Deutschland als wohlhabende Industrienation müsse beim Erhalt der biologischen Vielfalt mit gutem Beispiel vorangehen. ... Damit die Biodiversitätsstrategie zur Erfolgsgeschichte wird, muss ihr bereits jetzt im Naturschutzrecht der Weg geebnet werden. Spätestens beim geplanten Umweltgesetzbuch müssen dann verbindliche Regelungen z.B. für die Forstwirtschaft, Landwirtschaft oder den Anbau Erneuerbarer Energien geschaffen werden, um die praktische Umsetzung der zukünftigen Nationalen Biodiversitätsstrategie zu unterstützen. Zudem müssen ursprünglich klare Formulierungen wie das Bekenntnis gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wieder in die Biodiversitätsstrategie aufgenommen werden.

Journal Society GmbH - 29.05.2007
IWC: Bundesregierung für Schutz der Wale - Walschützer befürchten vollständige Ausrottung der Wale durch Ausnahmeregelungen
Bereits im Vorfeld der seit Montag tagenden Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Anchorage/Alaska hatte sich die Bundesregierung erfolgreich die Zustimmung weiterer Mitgliedsländer zum Walschutz eingeholt, so Astrid Klug, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Sie rechnet trotz aller Streitigkeiten mit Japan, die neben dem "wissenschaftlichen" Walfang nun auch für den Küstenwalfang plädieren, mit einer knappen Mehrheit für den Walschutz.
Die IWC erlaubt Indigenen Völkern (überwiegend Eskimos) an ihrer traditionellen Waljagd festzuhalten. 2005 wurden lt. Greenpeace 388 Wale von ihnen erlegt. Bundesregierung und Umweltorganisationen wie WWF und Greenpeace haben offenbar kein Problem mit dieser Art des Küstenwalfangs. Cornelia Behm, Sprecherin von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, bezeichnet die mögliche Genehmigung des Küstenwalfangs auf der IWC als "schleichende Rückkehr zum kommerziellen Walfang".

WWF - 25.05.2007
Wal-Helfer gesucht
Vor Beginn der 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission IWC am 28. Mai in Anchorage (Alaska, USA) fordert der WWF die 76 Teilnehmerstaaten auf, sich wieder dem Walschutz zuzuwenden. „Die Spielchen müssen ein Ende haben“, sagt WWF-Walexperte Volker Homes. Zuletzt sei auf IWC-Konferenzen nur noch um Mehrheiten geschachert worden. Die inhaltliche Arbeit sei vollständig zum Erliegen gekommen. „Klimawandel, Beifang, Meeresverschmutzung, neue Wal-Schutzgebiete – all diese Themen müssen jetzt angepackt werden“, so Homes. Außerdem müsse klar gestellt werden, dass es nicht notwendig ist, Wale zu töten, um sie zu erforschen. „Auch dass einzelne Länder immer noch behaupten, Wale fräßen zu viel Fisch und seien deshalb schuld am weltweiten Rückgang der Fischbestände, ist absurd. Dies haben die großen Fischereiflotten zu verantworten.“ Die IWC findet vom 28. bis 31. Mai statt.
Nach Ansicht des WWF brauchen Wale und Delfine internationalen Schutz so dringend wie nie. „Alle anderthalb Minuten stirbt ein Wal“, kritisiert Homes.

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 25.05.2007
Erneut Pottwal auf den Kanaren nach Schiffskollision getötet
Am vergangenen Wochenende ist erneut ein verendeter Pottwal an die Küste Teneriffas gespült worden, der zuvor mit einem Schiff kollidiert war. Eine aktuelle Studie belegt das immense Ausmaß des Schnellfährenverkehrs auf den Kanarischen Inseln: Die Schnellboote beeinträchtigen demnach auch Gebiete, die von der EU als Schutzzonen für Wale und Delfine deklariert sind. Zahlreiche Berichte von Schiffskollisionen mit Walen deuten auf die zunehmenden Gefahren, denen die Tiere aber auch Passagiere ausgesetzt sind. Darauf haben der Berliner M.E.E.R. e.V. und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hingewiesen und die Einführung von effizienten Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen oder die Verlegung von Fährrouten gefordert.

BUND - 25.05.2007
Der BUND zu den Plänen für einen Nationalpark Siebengebirge: „Mogelpackung vermeiden – Gesamtkonzept vorlegen“
„Positiv, aber skeptisch“ reagiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die heute vorgestellten Pläne zur Einrichtung eines zweiten NRW-Nationalparks im Siebengebirge. „Grundsätzlich begrüßen wir einen weiteren Nationalpark sehr, jedoch darf sich ein solches Schutzgebiet später nicht als Mogelpackung erweisen“, sagt Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. Aufgrund der geringen Größe von nur 4.500 Hektar und der bisher intensiven Nutzung seien die für eine Anerkennung als  Nationalpark notwendigen Naturschutzmaßnahmen im Siebengebirge nur schwer umsetzbar. „Es ist im Übrigen nicht verständlich, warum das Land NRW Gebiete mit noch besserer Eignung, etwa die Senne/Egge, nicht vorrangig als Nationalpark sichert“, so der BUND-Landeschef Kröfges. ... Naturschutzfachlich geboten wäre ein durchgehendes Schutzgebietsband, das vom  Siebengebirge bis zum Königsforst reicht. Eingeschlossen wären dann die wertvollen Flächen der Heideterrasse mit der Wahner Heide, der Siegaue, der Aggeraue sowie des unteren Pleisbachtales als Bindeglied. Erst bei einer solchen Abmessung könne eine wirklich sinnvolle Besucherlenkung erfolgen und erst dann lohne sich der Aufbau einer eigenständigen Naturschutzverwaltung. Die Schutzgebietsflächen des Siebengebirges selbst müssten zugleich deutlich erweitert werden und Flächen in Rheinland-Pfalz sowie östlich des Siebengebirges einschließen.

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Neue Veröffentlichungen

Claire Nouvian
The Deep. Leben in der Tiefsee (Gebundene Ausgabe)
Bis etwa tausend Meter reicht das Sonnenlicht ins Meer hinab. Darunter liegt die »Tiefsee« - eine dunkle, bisher weitgehend unerforschte Welt ohne jede Flora. The Deep zeigt die Bewohner der Tiefsee: fantastische Kreaturen, mitunter von riesigem Ausmaß und bizarrer Gestalt. Die Wissenschaftsjournalistin Claire Nouvian trug das jeweils aktuellste und sensationellste Fotomaterial aller großen Meeresforschungsinstitute zusammen. International renommierte Tiefseeexperten berichten wissenschaftlich fundiert und spannend über die neuesten Erkenntnisse auf ihrem Gebiet. Noch nie ist man den Geheimnissen der Meerestiefe so nahe gerückt wie in diesem spektakulären Buch! 45,00 Euro über Amazon.de

Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Spirit of the Jaguar zeigt zwei sehr unterschiedliche natürliche Lebensräume des Jaguars, die offene Graslandschaft und den dichten Regenwald in zwei Gehegeteilen. Jeder der beiden Gehegeteile im Chester Zoo in England hat seine spezifische Gestaltung und Bepflanzung. Zusätzliche Anlagen für kleine Tierarten, die mit dem Jaguar den natürlichen Lebensraum teilen sowie interaktive Exponate tragen zu einem interessanten Besuchererlebnis im Gebäude bei.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=864
              ~°v°~
ZOO 2027
Wie wird ein Zoo 2027 aussehen? Jon Coe präsentierte seine Vision bei der ARAZPA-Konferenz 2007: "And the Monkeys Run the Monkey House". Sie können diesen interessanten und unterhalsamen Artikel hier herunterladen:
http://www.zoolex.org/research.html
              ~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl IV-SD-1193/VVM/2000). ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/about.html

Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
Veranstaltungen

August 5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting for the exchange of ideas about both theoretical and applied research on enrichment for animals under human care. The conference is held every two years in internationally diverse locations. This conference will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors, zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This is the first time in 8 years that this important international conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at

ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu "Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007

BIERZS 2007
Bear Information Exchange for Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm

Zoohistorica 18    - Hamburg 2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto, Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de

11. Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die 11. Tagung für Papageienschutzprojekte und Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,- beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428, E-Mail: fondstagung@zgap.de

On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW) and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html



26. - 30. August  2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo

11. - 15. September 2007 - 24. EAZA Annual Conference, Warschau

8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference, Pretoria



Ausstellungen

Kölner Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007

Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de


Zoo: Meldungen ° Pressemitteilungen | Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne Zoowelt
TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Die Welt Donnerstag, 24. Mai 2007
Sag mir, wo die Flamingos sind
Knut hat’s gut. Das berühmteste Eisbärbaby der Welt hat inzwischen so viele Fans, dass der Berliner Zoo sie im Sechsminutentakt an seinem Gehege vorbeischeucht. Andere Tierparks müssen sich mehr einfallen lassen, um aufzufallen – zum Beispiel mit Zoo-Shows im Fernsehen. Plötzlich wuchern auf allen Kanälen die Tierparksendungen, die zwei Dinge gemeinsam haben: zuckersüße Hauptdarsteller und ein Co. im Namen. „Elefant, Tiger & Co“, „Giraffe, Erdmännchen & Co“ oder „Pinguin, Löwe & Co“ melden sich wahlweise aus Münster, Leipzig oder Frankfurt. Sie alle haben sich Großes vorgenommen: einen Blick hinter die Kulissen, Dönekes von den Tierpflegern und überhaupt ein rundum luxoriöses Zooerlebnis, als es Otto Normalbesucher bei einer Stippvisite geliefert bekommt. Voller Erwartung setze ich mich also mit meinem zwei Jahre alten Testpublikum vor den Fernseher. Die erste Erkenntnis: Auch vierbeinige Fernseh-Stars haben gute und schlechte Tage. ... Die zweite Erkenntnis: Ja, hier lässt sich jede Menge dazulernen – aber meistens handelt es sich um Wissen, das die Welt nicht braucht. Zum Beispiel, dass Geparden nach der Paarung nicht brummen sollten und Erdmännchen sich nicht nur für Laien gleichen wie ein Ei dem anderen (weshalb man ihnen in einer Sendung Erkennungschips einpflanzt). ... Deshalb das Fazit: Zooshows sind dann klasse, wenn der richtige Tierpark zu weit weg ist oder wenn’s in Strömen regnet. Ansonsten können sie dem Original nicht das Wasser reichen.

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.

Fr, 01.06.2007, 10:35 MDR, Das Leben der Säugetiere - Nahrung fürs Gehirn (Folge 10)
Fr, 01.06.2007, 11:30 NDR, Der Flug des Nashorns - Ein Dickhäuter als Luftfracht
Fr, 01.06.2007, 15:15 HR, Heideland Senne
Fr, 01.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (80)
Fr, 01.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (6)

Fr, 01.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (209)
Fr, 01.06.2007, 21:00 rbb, Schwedens Bären - geliebt und gehasst
Sa, 02.06.2007, 8:50 VOX, BBC Exklusiv: Tierische Weltreisen mit Steve Leonhard
Sa, 02.06.2007, 11:40 MDR, Das Geheimnis vom Untersberg, Gänsegeier im Salzburger Land
Sa, 02.06.2007, 11:55 VOX, tierzeit: Von Wölfen und Blutbrustaffen
So, 03.06.2007, 13:15 ARD, Der Dschungelretter - Modekönig wird Naturschützer
So, 03.06.2007, 16:20 ARD, Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean
So, 03.06.2007, 20:15 WDR, Tiergeschichten aus Wuppertal: Brummige Bären und gestreifte Geparden
So, 03.06.2007, 23:15 VOX, Der masturbierte Elefant, Künstliche Befruchtung bei Zootieren
Mo, 04.06.2007, 11:30 NDR, Kolibris - Kunstflieger im Regenwald
Mo, 04.06.2007, 14:15 hr, Die Allianz der Affen
Mo, 04.06.2007, 15:00 WDR/SWR, Planet Wissen: Zugvögel - Reisende mit Schnabelkompass
Mo, 04.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (81)
Mo, 04.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (7)

Mo, 04.06.2007, 21:30 3sat, Der den Wolf versteht, Der russische Wolfsforscher Vladimir Bologov
Di, 05.06.2007, 14:15 hr, Waldelefanten - Afrikas geheimnisvolle Urwaldriesen
Di, 05.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Das Geheimnis des Vogelzugs
Di, 05.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (82)
Di, 05.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (8)

Di, 05.06.2007, 20:15 WDR, Bulgarien - durch den wilden Balkan
Mi, 06.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (83)
Mi, 06.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (9)

Mi, 06.06.2007, 19:00 ARTE, Die Rettung des blauen Papageis, Der Spix-Ara
Mi, 06.06.2007, 20:15 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Entlang der Oder
Do, 07.06.2007, 12:55 3sat; Penyu Penyu - Die Schildkröten des Celebes-See
Do, 07.06.2007, 13:25 3sat, Im Palast der bunten Fische - Lebensraum Wrack
Do, 07.06.2007, 14:10 WDR, Best of Giraffe, Erdmännchen & Co., Aus dem Opel-Zoo Kronberg
Do, 07.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Hornträger - Die Siegertypen Afrikas
Do, 07.06.2007, 15:00 HR, Elefant, Tiger & Co. - Spezial
Do, 07.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (84)
Do, 07.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (10)

Do, 07.06.2007, 17:55 WDR, Reise ins Ungewisse, 5 neue Elefanten für Köln
Do, 07.06.2007, 18:00 HR, Knut!
Fr, 08.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Sanaté, die Wölfin
Fr, 08.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (85)
Fr, 08.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (11)
Fr, 08.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (210)

Fr, 08.06.2007, 21:00 RBB, Die etwas anderen Löwen, Im Okavango-Delta

"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00 Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw. Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade, Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg, Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen älterer Folgen samstags 12:55 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und NDR, montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR sowie Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:35 Uhr im WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund

Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25 Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen



ausführlichere Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Räuber und Gendarm

„Wulff freut sich über den Wolf“ – da freu ich mich doch mit, weniger aber über den Wolf, denn daß ich mich über den freue, dürfte klar sein, als über des Niedersächsischen Landesvaters Freude, denn einige Politiker, die Parteien angehören, an deren vorderen Ende ein „C“ steht, haben es bekanntlich gelegentlich, obwohl sie sonst gerne Recht und Ordnung verteidigen, nicht so sehr mit den Gesetzen, die Raubtiere schützen sollen, deren Schulterhöhen, die von mittleren Hauskatze überschreiten können.
Der Wolf lebt jetzt bei Celle und wie wir von Heinz Erhardt wissen, endet das Leben manchmal auch „– bei Strolchen – in einer solchen.“
Deshalb noch mal zur Einordnung: Falls ein Wolf der Meinung sein sollte, Hunger zu haben, und weiterhin meint, diesen mit dem Verzehr eines Paarhufers stillen zu wollen, möge der nun auf der Koppel stehen oder im Wald, dann ist das völlig in Ordnung. Ein Wolf, der Tofu verschmäht, ist deshalb noch lange kein Strolch! Andersrum sind Susi und Strolch zwar legitime Nachfahren des Wolfes, der ist deshalb aber noch lange kein Hund (im domestizierten Sinne) und deshalb (das war jetzt das letzte „deshalb“) sollte man sich als Niedersächsischer Jäger, Schäfer, Waldbesitzer, Landwirt oder hauptberuflicher Panikverbreiter schon mal schlau machen, denn Wissen kann bekanntlich vor Dummheiten schützen.

Ob bei der Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus alle Beteiligten wissen, um was für einen es sich dort handeln soll, kann man angesichts verwirrender Unterartenbezeichnungsflut derzeit nicht so genau wissen, aber gut zu wissen ist, daß auch hier ein Raubtier zurückkehren darf . Ich kehre jetzt auch zurück, zurück in die Zoos, denn dort hat der Wuppertaler gerade „das größte Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo gebaut wurde“ eröffnet - und diesen Superlativ, den... lasse ich jetzt mal unkommentiert!

Ihr
Carsten Schöne


www.schoenes-tierleben.de
  

Sie suchen eine Meldung oder ein Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv.

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen.
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische) und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die Tradition des Publikationstauschs und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv an die Redaktionsadresse.
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web


über 700 Zoos in Deutschland