Liebe Leser,
»hat der alte Hexenmeister sich doch einmal fortbegeben,
und nun...«* bekommen Sie mal von mir ganz unverblümt die
Meinung zu hören, daß ich mir anstelle einer "Vermarktung"
der jüngsten Ereignisse durch Firmen (wenn auch jenseits der
Grenze) doch besser eine offene Diskussion unter den Zoos
wünschte, die nicht nur die Verantwortung der Zoos
berücksichtigt, sondern auch jene der "mündigen" Besucher -
und wenn es nur um ein Benehmen mit Anstand geht. Auch an so manchem
Affengehege in deutschen Zoos fragt man sich - und ich darf das, denn
für Zoos bin ich auch "nur" ein Besucher - doch desöfteren,
auf welcher Seite sich eigentlich die Affen befinden - und das hat
leider nichts damit zu tun, das sich in einem Zoo neuerdings ganz
kontrolliert jemand zum Affen - Verzeihung: zum Clown - macht.
Apropos aktuell: Bevor die Herausgeber der ZPS auf Zoo-Exkursion
entschwanden und die Aufgabe, Sie, liebe Leser, auf dem neuesten Stand
der Zoowelt zu halten, zur Gänze in die treusorgenden Hände
der 2. - 5. Zeile des Redaktionsteams übertrugen, wurde auch die
online-Datenbank aktualisiert. Ich möchte mich an dieser Stelle
entschuldigen, daß Sie diesmal (aus wohl nicht weiter zu
erläuternden Gründen) besonders viel Geduld aufbringen
mußten, bevor Ihre fleißig gemeldeten Änderungen
eingearbeitet wurden, und hoffe, daß wir nichts oder zumindest
nicht allzu viel dabei übersehen haben.
Schon Ende Juni wird es einen neuen Upload der Datenbank geben. In
diesem Sinne die Aufforderung an Sie - falls nicht bereits geschehen -
die online-Einträge ihrer Einrichtung zu überprüfen und
gegebenenfalls - freundlich - zu meckern.
* Sie haben es wohl erkannt, trotzdem der Form halber der Hinweis,
daß die Zeile aus Goethes »Zauberlehrling« stammt.
Ihre
Silke Sorge

Klammheimlich
inszeniert, und doch von uns aufgespürt:
die Kalenderreform in München. |
|
|
| Zoos –
Meldungen |
MDR - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen in Leipzig geborene
Giraffenbaby ist gestorben. Die Todesursache ist noch unklar, wie der
Leipziger Zoo mitteilte. Gewissheit soll eine Untersuchung in der
Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität bringen.
Kurz nach der Geburt konnte die Giraffe zunächst nur mit
Unterstützung der Pfleger aufstehen. Deshalb war das Jungtier
geschwächt, konnte später aber selbstständig trinken.
PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Giraffenbaby im Leipziger Zoo gestorben
Das vor zwei Wochen im Leipziger Zoo
geborene Giraffenbaby ist am Sonntag gestorben. Es wurde von seinen
Pflegern tot aufgefunden, wie der Zoo mitteilte. Die Ursache sei im
Moment noch unklar. Eine Untersuchung in der
Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig
solle Gewissheit bringen. Mit
einem ersten Ergebnis sei jedoch frühestens Ende der kommenden
Woche zu rechnen. Die Mutter befinde sich derzeit in der ihr vertrauten
Herde und verhalte sich unauffällig. Kurz nach der Geburt war die
Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und konnte zunächst
nur mit Unterstützung der Pfleger wieder aufstehen.
Südtirol Online - Mittwoch, 30. Mai 2007
Konkurrenz für Knut? Weißes Tigerbaby in
Schweizer Kleinzoo geboren
In einem Zoo in Cremies im Berner Jura ist
ein vollständig weißes Tigerbaby auf die Welt gekommen. Das
außergewöhnliche Tier wurde Madras getauft und ist knapp
zweieinhalb Monate alt. Es handle sich seines Wissens um den einzigen
ganz weißen Tiger in der Schweiz und auch in Europa, sagte
Gilbert Leisi von der Siky Ranch in Cremines zu einem Bericht des
Westschweizer Fernsehens TSR. Auf der ganzen Welt lebten ebenfalls nur
wenige völlig weiße Exemplare. ... Die Siky Ranch hat sich
auf die Zucht von Tigern spezialisiert. Vor Madras sind in Cremines
bereits einige andere weiße, aber gestreifte Tigerbabys geboren
worden.
Krone.at Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankreich: Vier weiße Löwen in Zoo geboren
Vier weiße Löwen sind die neue Attraktion des Tierparks von
Jurques im französischen Calvados. Die drei Weibchen und ein
Männchen stammen aus einem Wurf und wurden am Sonntag geboren.
"Sie sind gut in Form und wir sind überglücklich",
erklärte die Zoodirektorin Bernadette Oury am Mittwoch. Allerdings
müssen die kleinen Raubkatzen mit der Flasche aufgezogen werden.
Die dreijährige Löwenmutter weiß nichts mit ihnen
anzufangen. Der Tierpark Jurques 40 Kilometer westlich von Caen ist auf
Raubkatzen spezialisiert.
Kölnische Rundschau - Donnerstag, 24. Mai 2007
Löwen brüllen in Wuppertaler Steppe
Gestern hat der Wuppertaler Zoo das
größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark
eröffnet. Die Anlage für die sieben afrikanischen Löwen
ist ein Hektar groß und gleicht einer afrikanischen Steppe mit
verwitterten Felsen. Außerdem wurde das Gelände für die
sibirischen Tiger erweitert, wie Zoodirektor Ulrich Schürer
berichtete. Die drei sibirischen Tiger, Geschenke aus dem Zoo der
Partnerstadt Schwerin und aus Moskau, können auch aus einer
Unterwasser-Perspektive betrachtet werden. Insgesamt hat die
Erweiterung des Zoos etwa 11,5 Millionen Euro gekostet. Sie wurde als
Maßnahme der Regionale 2008 vom Land gefördert.
FR-online.de - 26. Mai 2007
Neues Leben für den alten Zoo
Der Blick des zierlichen Mannes im dunklen
Jackett bekommt etwas Hypnotisches: "Warum gehen Sie in den Zoo?", will
er wissen. Bernd Schildger, zum kommissarischen Leiter berufen,
zählt auf: "Nach Zürich geht man, weil es dort die
weltgrößte Urwaldhalle gibt. Nach Leipzig wegen der riesigen
Affenanlage mit dem Schwerpunkt Wissenschaft. Nach Bern wegen der
artgerechten Haltung europäischer Tiere, nach Hannover wegen des
maximalen Erlebnisses im Freizeitpark - und nach Frankfurt?" Der Zoo,
so Schildger, müsse sich "wie andere Betriebe auch"
überlegen, welchen Grund es gebe, "genau hierher zu kommen". Der
Hauptgrund, neben der verkehrsgünstigen Innenstadtlage, sei mehr
als stichhaltig. Als einziger Zoo der Welt könne der Frankfurter
Hand in Hand arbeiten " mit einer der größten und
renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit", der Zoologischen
Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Die "Außendienstmitarbeiter"
schützen Tiere vor Ort, im Zoo könnten die Tierarten, denen
diese Bemühungen gelten, in artgerechter Umgebung live erlebt
werden. Das bedeute allerdings deutlich weniger als die bisher
beheimateten 500 Tierarten. Damit überträgt Schildger seine
Leitlinie, mit der er als Direktor im Tiergarten Bern angetreten ist,
auf Frankfurt: "Mehr Platz für weniger Tiere - zum Wohle der Tiere
und zur Freude der Menschen!" ... Basis der Zukunftspläne ist ein
Zustandsbericht. Den hat Schildger nach gut vierwöchigen
Dauer-Interviews geliefert. Geschult durch seine Erfahrungen in der
Schweiz hat er die 142 Zoo-Mitarbeiter zu Gesprächen gebeten.
Abgesehen von Kranken und Urlaubern haben 114 sich die Köpfe
heiß geredet über drei Fragen: "Was läuft gut, was
läuft weniger gut und was muss passieren, damit es gut
läuft?"... Im April 2007 holte ihn die Stadt Frankfurt als Berater
für den führungslos gewordenen Zoo. Aufgabe: Bestandsaufnahme
und Weichenstellung für die Zukunft erarbeiten. ... Alles in allem
sieht Schildger eine große Chance für den Zoo.
Die Welt - Sonntag, 27. Mai 2007
Warum die Berliner große und kleine Tiere so
lieben
Knautschke, Bokito, Matibi und Knut:
Über Jahrzehnte eint Berlin eine Begeisterung für Tiere.
Besonders in Zoo und Tierpark gibt es viele Stammgäste, die ihre
Lieblinge täglich besuchen. Ein dramatischer Start ins Leben ist
der beste Garant, um einmal ein großer Star zu werden.
Mano kennt das Spiel. Einmal am Tag bekommt der Orang-Utan Besuch. Dann
betritt eine ältere Dame das Menschenaffenhaus im Zoo und
nähert sich seinem Gehege. Meist setzt er sich sofort in Bewegung
und kommt an die Scheibe, schließlich ist Mano neugierig. Mal
sehen, was es diesmal zu gucken gibt. Die Besucherin öffnet ihre
Handtasche und kramt den Inhalt hervor: Geldbörse, Kalender,
Stift. „Spiegel sollte man ihnen nicht zeigen“, sagt Reimon Opitz, Chef
im Menschenaffenhaus. Ansonsten aber hält er das
Unterhaltungsprogramm durch die Dame für hilfreich: „Sie kann dem
Tier ein wenig die Langeweile nehmen. Und ab und zu beobachten die
Stammbesucher etwas, was uns Tierpflegern noch gar nicht aufgefallen
ist.“ ... Für den Bio-Psychologen Peter Walschburger von der FU
Berlin ist die besondere Beziehung vom Berliner zum Tier keine
Überraschung: „Der Mensch braucht als soziales Wesen Kontakte und
gerade in der Großstadt gibt es viele einsame Menschen. Mit
Tieren können Sozialbeziehungen simuliert werden, sie sind
Pseudopartner.“ Mit positiven Auswirkungen. „Tiere regen zu
Aktivität an. Sie strukturieren den Tagesablauf eines Menschen und
wirken antidepressiv“, sagt Peter Walschburger. Je mehr ein Tier
beobachtet und erlebt wird, umso mehr gewinnt es aber an
Persönlichkeit und damit wächst die Gefahr der
Vermenschlichung. Namen wie Bobby und Bokito, Paule, Patna und Matibi
sind vielen Berlinern ein Begriff, inklusive ihrer Geschichten. ... Um
ein Zootier zum Besucherliebling zu machen, müsse es einen Namen
und ein langes Leben haben, sagt Zoo-Kurator Ragnar Kühne. Tiere
wie Elefanten, Flusspferde und die intelligenten Menschenaffen seien
prädestiniert für eine solche Karriere. Diese
„Liebesbeziehung“ zwischen Menschen und Exoten, in Berlin gibt es sie
besonders häufig. Auch dafür hat Ragnar Kühne eine
Erklärung: „In der Großstadt haben die Menschen viel weniger
Kontakt zu Tieren.“ In Berlin sei der Zoo außerdem schon immer
gesellschaftlich etabliert gewesen. Der schnelle Wiederaufbau des nach
dem Zweiten Weltkrieg total zerstörten Geländes stand
außer Frage. Die 4000 Zoo-Aktien sind bis heute Liebhaberobjekte,
die nur selten den Besitzer wechseln. Und nicht zuletzt sind viele
Besucher durch die Insellage der Stadt mit und in dem Zoo groß
geworden. Sie haben erst ihre Kinder und dann die Enkel mitgenommen und
so hat sich die „Sucht“ nach dem Tier geradezu vererbt.
Berliner Kurier - Mittwoch, 30. Mai 2007
Getreten - Geschubst - Gerüsselt
Mit 'ner tonnenschweren Mama hat man es als
Minifant nicht gerade leicht. Schon ein leichter Klaps lässt den
Kleinen wie eine Kugel durchs Gehege rollen...
Klar, der quirlige Kleine kann wie alle Kinder eine echte
Nervensäge sein. Und trotz seiner großen Ohren hört er
auch nicht immer, was Mama Pori im Tierpark-Freigehege von ihm will:
"Lauf mir nicht dauernd vor den Füßen rum. Nein, jetzt
nicht. Du hast gerade erst getrunken. Und geh' nicht wieder so nah an
den Wassergraben! Nerv mich nicht!" Doch wer nicht hören will,
muss fühlen, scheint das Motto von Mama "Haudrauf" Pori zu sein.
Denn kommt ihr der nicht mal zwei Wochen alte Kleine einmal zu viel in
die Quere, kriegt er schon mal Kloppe: ein Tritt mit dem Fuß, ein
Schlag mit dem Rüssel... Eine wirklich harte Elefantenschule, in
die Pori ihren Jüngsten da schickt. Doch vielleicht ist das alles
ja nicht so gemein(t)! Vielleicht will Pori, dass ihr Kleiner fürs
Leben lernt, will ihn groß und stark machen. Doch dann muss Pori
selbst noch was lernen: Hauen ist doof! Zum Beispiel durch die "Sendung
mit der Maus". Maus? Ein bisschen Strafe muss schließlich sein.
Planung
und Bau
Die
Welt - Freitag, 25. Mai 2007
Hagenbeck hat sein Tropen-Aquarium eröffnet
Haie, Krokodile, Skorpione und Piranhas,
aber auch die Zebra-Torpedogrundel, den Pyjama-Kardinalbarsch,
Clownfische á la Nemo und den Schokoladendoktorfisch – das alles
und viel mehr kann man seit Freitag im neu eröffneten
Tropen-Aquarium in Hagenbecks Tierpark bestaunen.
Insgesamt 290 verschiedene Tierarten mit zusammen 13.000 Exemplaren
bietet das Tropenhaus auf 8.000 Quadratmetern und drei Ebenen verteilt.
Dabei ist das 20,5 Millionen Euro teure Projekt unterteilt in die
Bereiche „Die Unterwasserwelt der tropischen Meere“, „Tropischer und
subtropischer Urwald“ sowie „Geheimnisvolle Höhlen und Grotten“.
Freitag öffneten sich die Tore erstmals von 15 bis 18 Uhr für
die Öffentlichkeit, nachdem am 07. Mai bereits Bürgermeister
Ole von Beust als erster offizieller Besucher die Anlage besichtigen
durfte.
Stern - Freitag, 25. Mai 2007
Auge in Auge mit der Grünen Mamba
Im neuen Tropen-Aquarium des Hamburger
Tierpark Hagenbeck kommen sich Mensch und Tier so nah wie nie zuvor.
Nicht einmal eine Glasscheibe trennt die Besucher von Haien und
Krokodilen - ein Gefühl wie im Dschungel oder unter Wasser. Die
erste Begegnung mit einem Hai findet in drei Meter Tiefe statt. Es ist
dunkel wie in einer Höhle, Tageslicht dringt längst nicht
mehr an diesen Ort. Auch die Geräusche von außen sind
verstummt. Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts fünf
Hammerhaie auf. Mit eleganten Bewegungen gleiten sie durchs Wasser. Und
keine schützende Glasscheibe zwischen Mensch und Tier. Willkommen
im Dschungel! Schon seit 100 Jahren, als der Hamburger Carl Hagenbeck
den modernsten Tierpark der Welt eröffnete, trennen bei Hagenbecks
nur Wassergräben und andere natürliche Hindernisse die Tiere
von den Besuchern. Das Konzept hat der Tierpark bis heute beibehalten.
Auch im neu eröffneten Tropen-Aquarium ist die Distanz zwischen
Mensch und den 13.000 exotischen Tieren so gering wie möglich.
sz-online - Donnerstag, 24. Mai 2007
Dresdner Zoo bekommt neue Löwen
Der Dresdner Zoo bekommt voraussichtlich
Ende Juli neue Löwen. Der zweijährige Jago ist ein
„Däne“, Löwin Layla stammt aus Amsterdam, teilte der Zoo am
Donnerstag mit. Wenn sich beide gut einleben, könne es schon im
Frühjahr 2008 Nachwuchs geben. Damit würde der Dresdner Zoo
an seine lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Derzeit
entsteht für die Löwen ein neue Anlage auf 1300
Quadratmetern. Am Donnerstag wurde Richtfest für das rund 3
Millionen Euro teure Vorhaben gefeiert. In dem Gehege sollen auch der
luchsartige Karakal und die Zebramangusten unterkommen.
Dresden Fernsehen - Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo Dresden - Richtkrone über neuer
Löwenanlage
Knapp drei Monate nach dem ersten
Spatenstich hat der Dresdner Zoo heute seiner neuen Löwenanlage
die Richtkrone aufgesetzt. Die 1300 qm große Fläche rund um
den alten Raubtierfelsen wird das neue Domizil für die Löwen,
Karakale und Zebramangusten. Das sind über 1000 qm mehr als in dem
alten Löwenhaus eine artgerechte Haltung. Der Rohbau des
Gebäudekomplexes ist das erste Ergebnis eines langen Kampfes um
die Finanzierung. Die Löwen kann man dann in dem neuen
Gebäude quasi auf drei Ebenen beobachten. Nun wird mit dem
Innenausbau begonnen. Außerdem werden in den kommenden Monaten
die technischen Einrichtungen installiert, das Haus wird verputzt und
die Außenanlage gestaltet. In der letzten Juliwoche wird mit der
Ankunft des neuen Löwenpaares Jago und Layla gerechnet. Die Anlage
soll im August eröffnet werden vielleicht gibt es schon im
Frühjahr kommenden Jahres Nachwuchs.
Kantone Online - Dienstag, 29. Mai 2007
Spatenstich für die neue Wolfsanlage im Wildpark
Bruderhaus
Winterthur - Heute ist Spatenstich für
die neue Wolfsanlage im Wildpark Bruderhaus. Bis zum Herbst soll die
neue Anlage eingeweiht werden können. ... Die Anlage umfasst eine
Fläche von über einer Hektare und kostet rund 400'000
Franken. Sie soll einmal ein Rudel von sieben Wölfen beheimaten.
Finanziert wird der Bau aus den vom Wildparkverein Bruderhaus
gesammelten Mitteln. ... Es werden Wölfe aus menschlicher Obhut,
keine Wildfänge, ins Bruderhaus einziehen. Fertiggestellt wird die
Anlage, bei optimalem Bauablauf, im Herbst 2007.
Ostthüringer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Oase für Schildkröten
Zwei nordamerikanische
Schmuckschildkröten sind die ersten Bewohner der neuen
Schildkrötenanlage, die zur Tierparksafari am Pfingstsonntag ihrer
Bestimmung übergeben wurde. Finanziert wurde sie aus dem
Erlös der Tierparksafari 2006 und mit Unterstützung weiterer
Sponsoren. "Da steckt eine fünfstellige Summe drin", nennt der
Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Armin Allgäuer, den
Wert. Eine alte Wasserniere wurde zum Schildkröten-Paradies
umgebaut. Dazu musste das Betonbecken weggerissen und die Anlage
völlig neu modelliert, abgedichtet und bepflanzt werden. Hundert
der gepanzerten Lebewesen könnten in dem Gehege Platz finden, doch
dann wäre das Gedränge wohl doch etwas groß. 40
Schildkröten - das ist die angestrebte "Familiengröße".
RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Schildkröten in Bewegung
Südamerika liegt neuerdings am
Mittelmeer. Und das auf unseren Breitengraden – nämlich im Zoo
Duisburg. Direkt an das große Tropenhaus Rio Negro, das
Amazonas-Flussdelfine und andere Tiere des südamerikanischen
Regenwaldes beherbergt, grenzt jetzt ein 250 Quadratmeter großes
Landschaftsterrarium, das dem Ausschnitt einer mediterranen Landschaft
bis auf das kleinste Detail ähnelt. Das Gehege ist in Hanglage
gebaut und durch die Felsformationen, einen flachen Bachlauf und die
aufwändige und vielfältige Bepflanzung mit Pflanzen und
Kräutern wie Fetthenne und Lehmkraut, wildem Thymian und Lavendel
und einem knorrigen Olivenbaum im Zentrum, fühlt man sich wie in
Griechenland oder Spanien. Der Grund, warum diese schöne
Landschaft erbaut wurde, sind ihre Bewohner: Schildkröten. Genauer
gesagt Maurische, Griechische und Vierzehen-Schildkröten. Diese
drei Arten kommen alle im mediterranen Raum vor, werden bis zu 30
Zentimeter groß und leben jetzt in der neuen Anlage. Dort sollen
sie sich auch fortpflanzen. Es sind insgesamt 50 Exemplare, die aus dem
Bestand des Zoos aber auch von Privatleuten kommen.
Aktionen
Norddeutsche Neueste Nachrichten - Mittwoch, 30.
Mai 2007
Jaguarkinder „Schutzengel“ für Drillinge
„Nicht nur der Zoo braucht Nachwuchs,
sondern auch die Stadt Rostock“, sagt Udo Nagel gestern im
Großkatzenhaus zur Drillingsgeburt von Betty Krohn. Seit August
2005 erhalten alle Mehrlingsgeburten des Klinikums Südstadt eine
Jahreskarte vom Zoo. „In anderen Fällen bekommt der Zoo eine
Patenschaft von Unternehmen angeboten, jetzt sollen die drei
Jaguarkinder symbolisch eine übernehmen“, erklärt Nagel.
Betty Krohns Töchter Lea, Lara und Lilly können sich ebenso
über Fotos der wenige Monate zuvor geborenen drei „Kätzchen“
Keme, Kaya und Kachina freuen. „Wir hoffen, dass ihnen die
Vitalität der Jaguare mitgegeben wird“, sagt Birger Birkholz,
stellvertretender Verwaltungsdirektor des Klinikums Südstadt. ...
Kleine wie auch große Kinder sind am Sonntag, 3. Juni, bestens im
Zoologischen Garten aufgehoben. Unsere Zeitung veranstaltet zusammen
mit dem Tiergarten ein Kinderfest auf dem Reitplatz vor der
Elefantenlodge. In einer „Super-Soccer-Anlage“ sind die kleinen
Fußballer während des Spiels nur durch Bungeeseile
befestigt. Hierbei ist extra viel Ballgefühl und Teamgeist
gefragt. Torwandschießen darf da natürlich nicht fehlen. In
der Hüpfburg kann zudem ausgiebig getobt werden.
Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Kinderfest im Leipziger Zoo
Eine Riesenparty für Kinder startet am
Freitag, 01. Juni, im Leipziger Zoo. Alle Kinder, die mitfeiern wollen,
zahlen nur den halben Eintrittspreis. Und am Pinguingehege liest sogar
der Autor Dr. Boris Culiik selbst aus dem "Was-ist-Was"-Buch über
die gefiederten Südpolbewohner vor und beantwortet alle Fragen der
Kids. Die Lesungen finden um 11 und um 14 Uhr statt. Im Anschluss
bekommen die kleinen Zuhörer ein Gratis-Eis. Um 12.30 und 15:30
gibt es Aktobatik mit dem Duo Amarizias und dem dem Kinderzirkus
„Schnudellwapp“. Lieder, Puppen und Geschichten präsentieren
Gösta & Willi um 14.30 und 16 Uhr auf dem Vorplatz des
Aquariums. Und vor dem Robbengehege beginnt eine tierische
Schnitzeljagd durch den Tiergarten, bei der es tolle Preise zu
erhaschen gibt.
Super Sonntag Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Westerhausen. Es steigt am 3. Juni ab 10 Uhr und wird bereits zum
neunten Mal organisiert. Der gastgebende Tierparkförderverein
rechnet bis gegen 16.30 Uhr wie in den Vorjahren am
besucherstärksten Tag der 1974 eröffneten Anlage mit mehr als
2 000 Gästen. ... Während die Tiershow „Papagei&Co“ (11
Uhr), der Frühschoppen mit Blasmusik (10 bis 13 Uhr) sowie die
märchenhaften Darbietungen des „Kinder- und Jugendtheater Thale“
(14 und 15.30 Uhr) für Unterhaltung sorgen, freut sich das
Gemeindeoberhaupt auf die Inbetriebnahme der neuen Teichanlage. ...
„Die große Felsenlandschaft samt Wasserfall und Pumpe bilden die
natürliche Filterung für den benachbarten großen
Teich“, erläutert der Bürgermeister. Neben der Gestaltung der
Festwiese mit Grillplatz träumt Heintzes von einer artgerechten
Erdmännchenanlage. Damit sein größter Wunsch für
den Tierpark Wirklichkeit wird, sammelt er seit Monaten Ideen in
anderen Tierparks.
Kölner Wochenspiegel - Dienstag, 29. Mai 2007
Wildpark Dünnwald feiert großes
Jubiläum
Am 3. Juni hält der Wildpark ab 11 Uhr
ein "tierisches" Vergnügen für die Besucher bereit. Das
diesjährige Wildparkfest, verspricht Revierförster Jonas
Schreibweis, wird besonders groß und abwechslungsreich. Grund
für diesen Aufwand ist das 50-jährige Jubiläum der
Freizeiteinrichtung. "An welchem Tag des Jahres 1957 die ersten Gatter
mit Tieren eröffnet wurden, lässt sich wegen fehlender
Unterlagen nicht mehr feststellen", musste Jonas Schreibweis zwar
eingestehen, doch sein Tierpfleger Rolf Everhartz, seit 28 Jahren hier
tätig, weiß noch genau, wie es hier früher ausgesehen
hat.
HNA.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Drei Jahre Nationalpark
Vor drei Jahren richtete das Land Hessen im
ehemaligen Waldschutzgebiet den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein.
Eine Bilanz dieser ersten Jahre wird Staatsminister Wilhelm Dietzel am
Sonntag, 3. Juni, zum Auftakt des Nationalparkfestes ziehen. Das Fest
findet von 10 bis 18 Uhr am Wildpark Edersee statt. Der Eintritt in den
Park ist an diesem Tag frei. Für die Besucher wird am Sonntag ein
regionaler Bauernmarkt vorbereitet. Anbieter aus der Region
präsentieren die Vielfalt und Qualität der Produkte aus der
Nationalparkregion. Und sie sorgen gemeinsam mit der SG Wesetal an
diesem Tag auch für die Bewirtung der Gäste. Für die
jungen Besucher hat das Nationalpark-Team Bastel- und Malaktionen
vorbereitet. Es gibt Lesungen mit Tiergeschichten sowie das
Familienspiel "Wasser des Lebens". Kinder können sich zudem als
Tiere schminken lassen. Ein Höhepunkt des Festes soll eine
Nationalparkrallye werden: An 20 Stationen sind unter anderem Fragen zu
beantworten, Rätsel zu lösen und Geschicklichkeitsspiele
für die gesamte Familie zu absolvieren. Jeder, der mitmacht,
erhält ein Andenken.
Holsteinischer Courier - Dienstag, 29. Mai 2007
Raubvögel hautnah im Tierpark
Ein kollektiver Schrei gellt über die
Wiese im Tierpark Neumünster. Haarscharf fliegt der Adler
über die Köpfe der Zuschauer hinweg. In den Ohren klingt noch
der kräftige Flügelschlag und der Lufthauch des
mächtigen Vogels ist noch im Nacken zu spüren, da ist der
Adler schon wieder auf dem Handschuh von Falkner Dietmar Damm gelandet.
Die Flugschau mit den großen Greifvögel ist am
Pfingstwochenende die Attraktion im Tierpark Neumünster. ... Vor
allem der zweijährige Seeadler ist ein prächtiger Anblick.
Mit angewinkeltem Kopf schielt der Adler von Damms Handschuh aus ins
Publikum hinein. Dann "mantelt" er, breitet den Flügel um den
Fleischbrocken. Das mache der Vogel, um das Futter vor anderen
Greifvögeln abzuschirmen, erklärt Damm. Nun schlingt der
Adler die Belohnung hinunter. ... Hauke Friederichs Die nächste
Greifvogelschau im Tierpark ist am 3. Juni um 11.30 und 16.30 Uhr. Mehr
Informationen unter: www.greifvogelzentrumsh.de
Juraforum.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Leibniz übernimmt Patenschaft im Zoo Hannover
Die Marke Leibniz aus dem Hause Bahlsen hat
nun ein offizielles Patentier: das Löwenmännchen Max aus dem
Erlebnis-Zoo Hannover. Am 29. Mai 2007 gab es den offiziellen
Startschuss. Vor demWildtiergehege übergab Zoodirektor
Klaus-Michael Machens die Patenschaftsurkunde an Werner M. Bahlsen,
Geschäftsführer des Familienunternehmens. Vorab konnten
Besucher der Leibniz Homepage im Rahmen eines Gewinnspiels abstimmen,
welches das neue Patentier werden sollte - denn Leo Knuspertatze, das
Maskottchen des Keksriegels Leibniz Löwen Snack, war auf der Suche
nach Gesellschaft. 2.100 Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover standen zur
Wahl. Nun steht dem Maskottchen einechter Löwe Pate.
Nachwuchs
Westdeutsche
Allgemeine Donnerstag, 24. Mai 2007
Gorilla-Nachwuchs im Zoo Münster - Mutter und
Junges wohlauf
Nachwuchsfreuden im Allwetterzoo Münster: Gorilla-Dame
»Gana« hat ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Jungtier
und Mutter seien wohlauf, teilte der Zoo am Donnerstag mit.
»Gana« kümmere sich liebevoll um den
Neuankömmling, verzichte aber dafür auf zu viel Kontakt zu
anderen Mitgliedern der Affen-Großfamilie. Vater
»N'Kwango« fühle sich deshalb etwas
vernachlässigt und turne auffallend ausgelassen durchs Gehege.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es im Allwetterzoo Münster
Gorilla-Nachwuchs gegeben. Das Junge von Mutter
»Changa-Maidi« war allerdings im Alter von fünf
Monaten bei Eifersuchts-Rangeleien im Gehege getötet worden.
Märkische Oderzeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Heidelberger Kinderärzte retten schwer krankes
Gorillababy
Ein schwer krankes Gorillababy haben
Kinderärzte der Heidelberger Universitätsklinik erfolgreich
behandelt. "Kiki" war vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren
worden, wie der Zoo und die Klinik mitteilten. Als die Ärzte Ende
April in den Zoo gerufen wurden, sei "Kiki" völlig ausgetrocknet
gewesen: "Sie hatte nach der Geburt wohl viel zu wenig Milch zu sich
genommen und zeigte kaum noch Lebenszeichen." In einer provisorischen
Intensivstation im Zoo musste das Tierbaby einen Tag lang
künstlich beatmet werden, später zog sich "Kiki" eine schwere
Lungen- und Darmentzündung zu und konnte tagelang nichts essen.
"Die Intensivbehandlung bei "Kiki" lief wie bei einem normalen Baby
ab", heißt es in der Mitteilung. Inzwischen trinke das
Gorillamädchen fleißig aus der Flasche und könne auch
am Babyschnuller saugen.
Ärzte Zeitung - Mittwoch, 30. Mai 2007
Schwule Flamingos werden Eltern
Zwei schwule Flamingos, die bereits seit
sechs Jahren ein Paar sind, haben jetzt ein Küken adoptiert, das
von seinen eigentlichen Eltern noch im Ei brütend verlassen worden
ist. Carlos und Fernando, Attraktionen eines Wildgeheges in Slimbridge
in der englischen Grafschaft Gloucestershire, waren so verzweifelt,
miteinander keine Familie gründen zu können, dass sie schon
fremde Eier aus anderen Nestern gestohlen hatten. Als eines der
Flamingo-Nester im Gehege verlassen vorgefunden wurde, beschlossen die
Parkverantwortlichen, das dort zurückgelassene Ei in einem
Inkubator auszubrüten. Das Küken wurde sodann in eine gut
erhaltene Eischale gepackt und ins leere Nest der schwulen Flamingos
gelegt. Als diese das präparierte Ei später entdeckten,
brüteten sie so lange darüber, bis das Küken ein zweites
Mal schlüpfte. Seitdem sind Carlos und Fernando stolze
Pflegeeltern der kleinen Waisen.
RZ online Dienstag, 29. Mai 2007
Wilde
Tiere in der Eifel: Löwennachwuchs im Eifel - Zoo
Im Eifel-Zoo in Pronsfeld können Besucher in diesem
Frühsommer drei kleine Löwenjungen bewundern. Der Nachwuchs
von Löwin Clara und Vater Clarence sei vor knapp einer Woche
geboren worden, sagte Zoo-Besitzer Hans Wallpott am Dienstag. Im Zoo
leben nun insgesamt neun Löwen. Clara und ihre drei Jungen seien
aus Sicherheitsgründen von der Löwengruppe mit Männchen
Clarence an der Spitze getrennt worden, sagte Wallpott. Das Geschlecht
der Kleinen wisse man noch nicht. In den 38 Jahren seit der
Gründung des Zoos seien dort in den Löwengehegen 45 Jungtiere
geboren worden. Der Eifel-Zoo ist 30 Hektar groß und beherbergt
60 Tierarten.
Oberberg Aktuell - Dienstag, 29. Mai 2007
Tierisch viel Nachwuchs
Der Affen- und Vogelpark Eckenhagen kann
sich in diesem Jahr nicht nur über reichlich Nachwuchs bei
Gänsen, Enten und Hühnern freuen. Auch kleine Fohlen,
Zwergziegenjunge und die kleinen Totenkopfaffen begeistern die
Besucher. Im drittgrößten Vogelpark Deutschlands mit seinen
über 1000 gefiederten Bewohnern, geht es gerade zu wie in einem
Kindergarten – für Tiere. Wohin die Besucher auch Blicken,
überall ist der kleine Nachwuchs unterwegs. ... Besonderes
Highlight ist aber wohl der Nachwuchs der Totenkopfaffen, die von
Groß und Klein ohne trennendes Gitter bestaunt werden
können.
Hamburger Abendblatt Sonntag, 27. Mai 2007
Wildpark Schwarze Berge: Schwarzstorch-Nachwuchs
Der Schwarzstorch ist vom Aussterben bedroht und Menschen schon
unbekannt. Der Wildpark Schwarze Berge beteiligt sich am
europäischen Erhaltungszuchtprogramm der Tiere. Seit 1997 lebt ein
Paar Schwarzstörche im Wildpark. Seitdem hat das Paar auch
jährlich gebrütet, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Tierpfleger
haben in diesem Jahr aus dem aus fünf Eiern bestehenden Gelege
zwei entnommen, um sie im Brutkasten auszubrüten. Erst
schlüpften zwei Küken. Als diese nun den Schwarzstorcheltern
in ihr Nest gelegt werden sollten, erwartete die Tierpfleger eine
freudige Überraschung: Von den verbliebenen drei Eiern war nur
noch eins da und zwei weitere muntere Küken waren geschlüpft.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Eltern ihren Pflichten nachkommen.
PR-Inside.com - Sonntag, 27. Mai 2007
Pflegefall im Frack
Vorsichtig schauen Lilly und Billy um die
Ecke, wagen sich aber keinen Schritt vor. Die kleinen Pinguine
reißen die Schnäbel auf und verlangen lautstark nach Futter.
«Na, kommt her. Ihr dürft euch gerne bewegen», sagt
Priska Hennig-Lippe und lockt mit Sprotten. Die 39-Jährige ist
Pflegerin im Osnabrücker Zoo und ein Ersatzmutter für die
jungen Humboldt-Pinguine. Denn die richtigen Eltern sind kurz
nacheinander gestorben. «Das sind gute Esser, das klappt
hervorragend», sagt die Pflegerin. Und tatsächlich ist der
Hunger dann auch größer als die Vorsicht. Lilly und Billy
watscheln langsam heran - direkt auf die kleinen Sprotten in den
Händen der Pflegerin zu. ... Grundsätzlich sei es das Ziel
jedes Zoos, dass die Jungen von den Tiereltern aufgezogen werden und
nicht von menschlichen Ersatzeltern. Auf den Menschen geprägt sind
Lilly und Billy dennoch nicht. Schließlich verbrachten sie einen
Teil ihrer Kindheit bereits in der Pinguin-Gruppe. «Wir haben
nicht gemerkt, dass sie die Eltern vermissen», sagt Hennig-Lippe.
In ein bis zwei Monaten dürfen die beiden endlich zu den anderen
Pinguinen. Und danach wird sich auch herausstellen, ob Lilly und Billy
tatsächlich Weibchen und Männchen sind. Denn, so die
Zoodirektorin: «Wir wissen das Geschlecht noch nicht. Das wird
später erst per DNA-Test ermittelt.»
Naumburger Tageblatt Mittwoch, 23. Mai 2007
Zuchterfolg bei seltenen Blaukopfaras im Magdeburger
Zoo
Dem Magdeburger Zoo ist erstmals die Zucht von Blaukopfaras gelungen.
Die beiden Papageiküken haben sich nach Angaben des Zoos vom
Mittwoch im Vogelbrutkasten gut entwickelt. Es handele sich um einen
besonderen Zuchterfolg, der nur selten gelinge. Im Magdeburger Zoo ist
es die erste Nachzucht von Blaukopfaras. Die Papageien leben an den
Rändern der tropischen Wälder Südamerikas in bis zu 1600
Meter Höhe. Sie werden bis zu 41 Zentimeter groß und 250
Gramm bis 300 Gramm schwer.
SACHSEN - FERNSEHEN.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
Gefiederter Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Zur großen Freude der
Tierparkmitarbeiter gab es bei den Weißbrauen-Röteln und den
Grünflügelaras erstmalig Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang
es, bei den Röteln, die nur in wenigen deutschen Zoos gehalten
werden, ein Zuchtpaar zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte
Mitte Mai und ist nun zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle
im Tropenhaus unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld,
auch beobachtet werden kann. Eine Papageienschönheit ist er
momentan noch nicht, der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen
Tagen die ersten Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade
erst zu öffnen. Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern
intensiv betreut und ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht
zu sehen. Auch bei den Westkaukasischen Steinböcken gab es
weiteren Nachwuchs, denn ein zweites Jungtier wurde geboren.
sz-online - Freitag, 25. Mai 2007
Ich werde mal ein schöner Ara
Nackt, blind und putzig sitzt der kleine Ara
in seinem Nestkasten, wo er rund um die Uhr von seinen Eltern betreut
wird. Dass aus ihm einmal ein Grünflügelara - und damit eine
Papageienschönheit - werden soll, ist dem Küken noch nicht
anzusehen. Doch im Tierpark freut man sich mächtig über den
Nachwuchs. In einigen Tagen werden ihm die ersten zarten Federchen
wachsen und die Augen sich weiter öffnen. Schon besichtigen kann
man ein weiteres Küken: den Nachwuchs der
Weißbraun-Röteln, der nun im Tropenhaus herumfliegt.
Mitteldeutsche Zeitung Donnerstag, 24. Mai 2007
Zoo
Magdeburg: Estrella und Kaspar treffen sich zu bärigem Sex
Ein Jahr nach der Geburt eines Großen Ameisenbären im
Magdeburger Zoo können die Mitarbeiter nun erneut auf einen solch
seltenen Zuchterfolg hoffen. «Die Tiere wurden bereits
zusammengeführt», sagte Zoo-Sprecherin Regina Jembere auf
Anfrage. In den vergangenen Jahren hatten Weibchen Estrella und
Männchen Kaspar regelmäßig für Nachwuchs gesorgt.
Dabei sind beim Großen Ameisenbär Geburten in Zoos sehr
selten. Weltweit werden hier jährlich nur 25 bis 30 Tiere,
europaweit sogar nur drei bis sechs Tiere geboren.
Märkische Oderzeitung Freitag, 25. Mai 2007
Nachwuchs bei den Gibbons
Zwei tiefschwarze Äuglein blicken aufgeweckt in die Welt. Sie
gehören zu dem frisch geborenen Affenbaby, das erst vor wenigen
Tagen von Gibbondame Nam Katje im Eberswalder Zoo geboren wurde. Die
frisch gebackene Affenmutti klettert bereits wieder im Gehege umher.
Das Kleine hat sich ganz eng an ihr weiches Fell geschmiegt.
Festgeklammert an der Brust der Mutter, die Zitzen in Reichweite,
scheint es dem Äffchen gut zu gehen. Auch die anderen Artgenossen
im Gehege scheinen sich mit dem Nachwuchs angefreundet zu haben. ...
Die Familie des Neugeborenen gehört zu den
Gelbwangen-Schopfgibbons. Während die Männchen schwarz
gefärbt sind, erhalten die Weibchen ab der Geschlechtsreife ihr
charakteristisches hellgelbes Fell. In der selben Färbung kommen
auch die Babys zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht.
Entsprechend stolz zeigt sich Zoodirektor Bernd Hensch über den
Zuchterfolg: "Das gibt es nicht so häufig zu beobachten."
Oberberg 24 - Donnerstag, 24. Mai 2007
Nachwuchs im Affen- und Vogelpark Eckenhagen
Der Affen- und Vogelpark im Heilklimatischen
Kurort Eckenhagen beheimatet mehr als 1000 Vögel in 150 Arten. Im
Affental lassen sich Berberaffen und Totenkopfäffchen bestaunen.
Zurzeit fasziniert der tierische Nachwuchs die Besucher im Park. "Bei
unseren gefiederten Freunden ist einiges los. Neben Graugans- und
Hausgansküken kann man auch Enten- und Hühnerküken bei
ihren ersten Schwimmversuchen zuschauen“, so Betreiber und Ornithologe
Dr. Werner Schmidt. Eine weitere Attraktion sind die Storchjungen, die
laut klappernd ihr Essen einfordern. Doch auch die Totenkopfaffen
präsentieren gerne ihren Nachwuchs. Ohne trennendes Gitter
können die Besucher das Familienleben der kleinen Äffchen
beobachten. Im Streichelzoo freuen sich Ponyfohlen und Zwergziegenjunge
über viel Zuneigung. Neu im Park angesiedelt wurde eine Familie
von Kamerunschafen.
Hamburger Abendblatt - Freitag, 25. Mai 2007
Babyboom im Wildpark
Sind die niedlich: Im Wildpark
Lüneburger Heide ist in diesen Tagen jede Menge Nachwuchs zu
bestaunen. So erobern derzeit neben kleinen Zicklein, Wildkatzen und
Nasenbären besonders die verspielten Präriehund-Babys die
Herzen der Besucher im Sturm. Mit ihrem eher plumpen Körper, den
kurzen Beinen und einem kurzen Schwanz erinnern die Präriehunde an
Murmeltiere. Sie leben gewöhnlich in der Prärie Nordamerikas,
und ihr Warnruf erinnert an das Bellen von Hunden - daher der Name
dieser süßen Wildpark-Stars.
Märkische Allgemeine - Freitag, 25. Mai 2007
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke zieht die
Wolfskinder Kira und Lara auf
Ruck, zuck leert Kira das Fläschchen.
Eigentlich sollte sie sich den Inhalt mit Schwesterchen Lara teilen.
Tierparkleiter Wilhelm Lüdke freut der gesunde Appetit der
Wolfskinder. Die beiden Kuscheltiere, die nicht weniger niedlich sind
als Bär Knut im Berliner Zoo, weilen seit Dienstag in Perleberg.
Gestern stellte Wilhelm Lüdke die neuen Tierparkbewohner der
Öffentlichkeit vor. Nacheinander krabbeln die beiden aus der
Katzenbox, in der sie schlafend die Zeit verbringen. Alle vier Stunden
– auch nachts – reicht Wilhelm Lüdke das Milchfläschen. In
etwa zwei Wochen, so schätzt der Tierparkleiter, können die
Kleinen zu fester Nahrung übergehen. Dann steht Fleisch auf der
Speisekarte. Kira und Lara kamen am 8. Mai im Wildpark Schorfheide auf
die Welt. Insgesamt wurde dort 13 Junge geboren. ... Wahrscheinlich im
August werden die beiden weiblichen Tiere mit dem Rudel im Wolfsgehege
zusammengebracht. Dass es dabei Probleme geben könnte,
befürchtet Wilhelm Lüdke nicht. Die Jungtiere würden
eher Beschützerinstinkte bei den älteren Tieren wecken. Dann
werden auch die Besucher die Neuen zu Gesicht bekommen.
20minuten - Donnerstag, 24. Mai 2007
Wegen Füchsen: Ziegen werden umquartiert
Neuster Publikumsliebling im
Dählhölzli ist das Waldrentier Tula, welches vergangene Woche
zur Welt gekommen ist und nun die Umgebung erkundet. Bei den
Waldrentieren handelt es sich um eine bedrohte Rentier-Unterart aus den
Wäldern Finnlands und Teilen Russlands. Für Entzücken
bei den Besuchern sorgen auch viele andere Tierbabys: So gab es unter
anderem bei den Steinkäuzen, Alpengämsen, Rothirschen und
Mufflons Nachwuchs.
Freizeit Ratgeber - Donnerstag, 24. Mai 2007
Kamelnachwuchs im Erlebnispark Schloss Thurn
Der Erlebnispark Schloss Thurn in
Heroldsbach bei Forchheim hat Nachwuchs bekommen. Der kleine Omar, ein
Kamelbaby, schnupperte am 13. Mai um 7.25 Uhr die erste fränkische
Luft. Im Beisein seiner Mutter und mit Hilfe des Tierpflegers Otmar
Wölker wurde er in seinem Gehege geboren. Nach nur zehn Tagen ist
der Kleine inzwischen schon so munter dass er nun auch mit den ersten
Besuchern Kontakt aufnehmen kann. Benedikt Graf Bentzel: „ Zum ersten
Mal wurde in Schloss Thurn ein Kamelbaby geboren. Es ist wunderbar,
wenn hier in Park ein neues Lebewesen das Licht der Welt erblickt. Omar
fühlt sich sichtlich wohl: Er macht schon kleine Sprünge,
„lacht“ dabei und genießt das schöne Wetter im Beisein
seiner Mutter.
Knut
PR-Inside.com - Mittwoch, 30. Mai 2007
Skandal: Braunbären leiden noch immer unter
Knut-Gaff-Show
Tierrechtler Frank Albrecht, kritisiert in
seiner heutigen Pressemitteilung, die unveränderte
Haltungssituation der Braunbären und Wölfe im Zoo Berlin. So
dürften die Braunbären, während der Knut-Gaff-Show
(ca.9.00 - 15.30 Uhr), noch immer nicht auf ihre Außenanlage und
müssten nur im Innengehege ausharren. Zudem sei immer nur ein
Braunbär nach der Show auf der Anlage zu sehen, obwohl es
insgesamt drei Bären sein müssten. 'Seit meiner Anzeige am
03.05.2007, hat sich nichts für Braunbären und Wölfe
geändert. Das ist ein riesiger Skandal.', so Albrecht kritisch.
'Das Tierschutzgesetz und die Leidlinien des Säugetiergutachtens
fordern die volle Nutzung des Außengeheges, deren
Größe im Gegensatz zu den wirklichen Bedürfnissen eines
Bären, eh schon mehr als lächerlich sind. Scheinbar habe die
Staatsanwaltschaft noch das Veterinäramt bisher nichts unternommen
um diese tierschutzwidrigen Verhältnisse zu beenden. Der Zoo und
die Behörden wollen offenbar diesen Missstand aussitzen, bis Knuts
eigene Anlage fertig ist. Das darf und kann nicht sein.' ... 'Dass sich
trotz meiner Anzeige im Zoo nichts getan hat zeigt aber auch, wie ernst
die Einhaltung des Tierschutzes im Zoo Berlin genommen wird und wie
groß das Engagement des Zoos ist, wenn es um mehr
Bewegungsfreiheit für die Zooinsassen geht, um u.a.
Verhaltensstörungen zu verhindern.', so Albrecht
abschließend. 'Wen wundert es eigentlich noch, wenn stundenlang
(14 Std.!!!) angekettete Elefantenmütter (TP Berlin) ihre Babys
nach der Geburt tot trampeln wollen, ein Moschusochse seine
Wärterin tötet oder ein fehlgeprägter Gorilla Menschen
angreift und verletzt? Aggressionen, Flucht und Angriffe sind das
Ergebnis von Tierquälerei.' ... Albrecht überlege sich
weitere behördliche und rechtliche Schritte um die
skandalösen Zustände bei Braunbären und Wölfen
endlich zu beenden.
taz NRW - Donnerstag, 24. Mai 2007
"Knut-Berichte verblenden die Menschen"
Herr Gaertner, der Tierpark
Recklinghausen hat Affen an ein Versuchslabor abgegeben. Ist das ein
Skandal?
Rainer Gaertner: Ein Tierpark dient eigentlich dazu, Arten zu erhalten.
Wenn er Tiere abgibt mit dem Wissen, dass diese gequält und
getötet werden, ist das empörend. Ich kenne nur einen
vergleichbaren Fall aus den Achtzigern aus dem Zoo Hagebeck. Was oft
vergessen wird: Die meisten Tierparks werden aus öffentlichen
Mitteln finanziert und da hat der Bürger ein gehöriges
Mitspracherecht.
Die "Bild" skandalisiert den Fall und klagt alle
Tierfolterer der Welt an. Freuen Sie sich über diesen Mitstreiter?
Sicherlich. Die Öffentlichkeit muss mal wieder aufgerüttelt
werden. In den 80er und 90er Jahren wurde viel berichtet über
Tierversuche und über die mangelnde Übertragbarkeit der
Ergebnisse auf den Menschen. Die Recklinghäuser Affen sind nur die
Spitze des Eisbergs: Über 10.000 Affen werden im Jahr von der EU
für Versuche geopfert - vielfach aus Wildfängen, zum Beispiel
aus Mauritius. Die werden auf bestialische Weise eingefangen, unter
quälerischen Bedingungen transportiert, um hier in den Labors zu
landen. Das prangern wir an. Auch weil die Versuche vielfach nur eine
Alibifunktion haben. ...
Inwiefern hilft der derzeitige Hype um den
Eisbären Knut den Tierschützern?
Die Aufmerksamkeit der Bürger auf bestimmte symbolträchtige
Tiere ist an sich nicht schlecht. Auf der anderen Seite verblendet
diese Art der Berichterstattung die Menschen. Sie laufen dann in den
Tierpark und sehen nur das, was sie sehen wollen. Dabei werden die
Tiere in den Zoos zum Teil tierschutzwidrig gehalten. Wenn sich daran
in den letzten Jahren überhaupt etwas verbessert hat, dann vor
allem wegen der kritischen Öffentlichkeit. Der Bürger kann
schon etwas tun - auch gegen Tierversuche: Wenn er sich als kritischer
Patient zum Beispiel der sanften Alternativmedizin bedient.
Berliner Morgenpost - Sonntag, 27. Mai 2007
"Ein Eisbär als Skulptur wäre toll"
Der Münchner Künstler
Hansjörg Wagner schuf vor 31 Jahren den tonnenschweren Berliner
Eisbärenbrunnen. Jetzt hat er Knut im Zoo der Hauptstadt
porträtiert. In Schwabing entstanden aus den Skizzen die
Bleistiftzeichnungen des kleinen Medienstars. Mit schnellem Strich
zeichnet der Künstler den kleinen Eisbären Knut in sein
Skizzenbuch. Neben ihm schieben sich Schaulustige und Journalisten am
Eisbärengehege im Berliner Zoo vorbei und machen Fotos. "Er ist
kein Kuscheltier, sondern ein junges Raubtier. Das macht den Reiz aus,
ihn zu zeichnen", sagt Hansjörg Wagner. Der Münchner Maler
hat eine enge Beziehung zum Berliner Zoo und seinen Eisbären. Er
gestaltete schon 1986 den großen Eisbärenbrunnen, der in der
Mitte der Anlage thront. Jetzt, mehr als 30 Jahre danach, hat er den
jungen Eisbären porträtiert. ... Bei allen Ehrungen, einer
Stilrichtung zuordnen lässt sich Hansjörg Wagner nicht. "Ich
lasse mir kein Etikett verpassen", sagt er. Allenfalls eines sagt er
dazu: "Gegenstandslose Kunst ist für mich oft wesenslose Kunst."
Wagner will zeigen, was er als Künstler gesehen hat. "Der Anfang
ist leicht, ich habe das Werk ja im Kopf. Schwierig ist es, das Werk
als vollendet zu sehen", sagt er und streicht über die Plastik des
Eisbärenbrunnen. Dann lächelt er plötzlich und sagt:
"Ein kleiner, schöner Marmorstein, und auch aus Knut würde
eine schöne Skulptur."
ka-news.de - Freitag, 25. Mai 2007
Knut-Kunst aus Karlsruhe Offizieller Partner des
Berliner Zoos
Die weltweite Begeisterung für den
(nicht mehr ganz so) kleinen Eisbären Knut hat die
traditionsreiche Majolika Kunstmanufaktur in Karlsruhe dazu inspiriert,
zwei Keramik-Eisbärbabys mit Knut-Beschriftung zu entwickeln
(ka-news berichtete). Nach Gesprächen mit dem Zoo Berlin ist es
der einzigen Keramikmanufaktur Deutschlands nun gelungen, offizieller
Partner des Hauptstadt-Zoos zu werden und eine Lizenz für das
Label "Respect Habitats. Knut" zu erhalten. ... Ein Teil der
Verkaufserlöse kommt dem Umweltprojekt des Zoo Berlin "Respect
Habitats. Knut" zugute. Das Label, erläutert Uhlich, stehe
für das Spannungsfeld von Klimakatastrophe und bedrohten
Lebensräumen auf der einen Seite und der Hoffnung auf den Erhalt
von lebensnotwendigen Bedingungen auf der anderen Seite. "Der
respektvolle Umgang mit den Lebens- und Wirtschaftsräumen dieser
Erde verlangt neue wirtschaftliche, politische und kulturelle
Denkweisen und konkrete Mechanismen. Knut kann dabei helfen,
verschiedene Beteiligte und Interessen zu vereinen", ist das
Vorstandsmitglied des Zoo Berlin überzeugt.
Berliner Morgenpost - Freitag, 25. Mai 2007
Zoo plant Film über Knut - Verhandlungen mit
Produktionsfirmen
Der Berliner Zoo plant einen Film über
seinen Publikumsliebling Knut. Der Zoo will dabei alle
Möglichkeiten offen lassen, es steht noch nicht fest, ob es eine
Dokumentation oder ein Spielfilm wird. Wie der kaufmännische
Direktor Gerald R. Uhlich am Freitag sagte, wird zunächst noch
mehrere Wochen mit Produktionsgesellschaften verhandelt. Er
dämpfte aber die Hoffnungen auf einen baldigen Kinofilm über
den kleinen Eisbären - der mittlerweile mit 20 Kilo gar nicht mehr
so klein ist.
Berliner Morgenpost - Donnerstag, 24. Mai 2007
Knut bekommt hohen Besuch
Der amerikanische Bestseller-Autor Craig
Hatkoff hat für Knut-Fans ein neues Kinderbuch-Vergnügen
vorbereitet. Ein reichlich mit Fotos illustriertes Buch über den
längst weltberühmten Eisbär-Nachwuchs ist schon fertig,
in der nächsten Woche soll es gedruckt werden. In die deutschen
Geschäfte komme es dann "so schnell wie möglich", sagte der
Autor am Donnerstag bei einem Knut-Besuch im Berliner Zoologischen
Garten. Craig Hatkoff ist vom Erfolg der Publikation fest
überzeugt. Knut sei "eine geborene Berühmtheit", und seine
Geschichte findet er "einfach erstaunlich". Hatkoffs Buch "Kleines
Nilpferd-große Freundschaft", das er zusammen mit seiner kleinen
Tochter verfasste, hat ein weltweites Echo gefunden. Auf deutsch soll
es im Juni erscheinen.
Augsburger Allgemeine - Mittwoch, 30. Mai 2007
Ältestes Nashorn der Welt gestorben
Ein trauriger Tag für den Augsburger
Zoo: Am frühen Mittwochmorgen ist Nashorn "Toto"
eingeschläfert worden. Der gesundheitliche Zustand der
46-jährigen Nashorn-Kuh hatte sich über Pfingsten dramatisch
verschlechtert. Die Tierärzte sahen keine Alternative zum
Einschläfern. "Toto" war das letzte Nashorn im Augsburger Zoo -
und das wahrscheinlich älteste der Welt. ... Die Nashornhaltung im
Augsburger Zoo ist damit zunächst vorbei, allerdings ist der
Baubeginn für das neue Haus, das im Anschluss an die Paviananlage
entsteht, für den 11. Juni fest geplant. "Toto" hätte ihren
Lebensabend aber noch in der alten Anlage verbringen können. In
das neue Haus soll dann eine junge Gruppe Breitmaulnashörner
einziehen und auf dem Afrika-Panorama zusammen mit den Watussirindern,
Kamerunschafen und Rappenantilopen die Freianlage nutzen.
HL-live - Mittwoch, 30. Mai 2007
Tiger gegen den Amtsschimmel machtlos
Im April 2006 nahm der Lübecker
Tierpark zwei Tiger auf, die in einem erbärmlichen Zustand in
Frankreich in einem Zirkuswagen vegetierten. Von den Behörden gab
es ein Bleiberecht von einem Jahr. Jetzt sollen die Tiere weg. Da es
niemanden gibt, der sie aufnehmen will, kommen sie jetzt in ein
Tierheim mit wesentlich schlechteren Bedingungen, obwohl der Tierpark
sie gerne weiter pflegen würde. Natascha und Gandhi wurden von der
"Foundation Brigitte Bardot" gerettet. Die suchte eine neue Bleibe
für die Tiere. Im Lübecker Tierpark war ein passendes Gehege
frei. Weil sich der Zoo aber langfristig zu einem Streichelzoo
entwickeln soll, gaben die Behörden nur grünes Licht für
ein Jahr. Das ist jetzt um. Die "Foundation Brigitte Bardot" hat nach
einer neuen Bleibe für die Tiger gesucht. Niemand möchte sie
aufnehmen. Freie Kapazitäten hat nur das Tierheim in
Rüsselheim. Dort steht ein wesentlich kleineres Gehege als in
Lübeck zur Verfügung. ... Der Inhaber des Lübecker
Tierparks Günther Lehmensiek kämpft jetzt mit einem Anwalt
für die Tiger. Unterstützung bekommt er aus der Politik:
Stadtpräsident Peter Sünnenwold und Susanne Kasimir, Leiterin
des Büros der Bürgerschaft, hatten vergangenes Jahr die
Patenschaft für die beiden Tiere übernommen.
Wochenanzeiger Herford - Dienstag, 29. Mai 2007
Zwergotter-Pärchen genießt asiatische
Teichanlage
Verwandten, die tagaktiven Kurzkrallen- oder
Zwergotter. Anfangs waren sich die Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob
die Zusammengewöhnung klappen würde. Schließlich
handelt es sich bei dem Männchen um eine Nachzucht aus dem Zoo
Köln, das Weibchen wurde in Düsseldorf geboren. Die
Befürchtung lag also nahe, dass die traditionell gepflegte
Antipathie sich auf die beiden Zwergotter übertragen könnte
und sich der Kölner und die Düsseldorferin nicht vertragen
würden Aber manchmal sind Tiere eben schlauer als Menschen. Ein
Fauchen, ein tiefer Blick in die Augen und seitdem sind “Ambu” und
“Hahima” unzertrennlich. Vor Ankunft der Zwergotter gestalteten die
Tierpfleger mit Liebe zum Detail die Außenanlage zu einer
natürlichen asiatisch anmutenden Teichlandschaft um, die Ambu und
Hahima mittlerweile komplett erobert haben.
Super Sonntag - Dienstag, 29. Mai 2007
Großes Fest im Tierpark
Halles Zoogänger konnten gestern gar
nicht genug davon bekommen. Hoch über den Köpfen von Mafuta,
Sabi und Abu sahen sie zu, wie Sabi im neuen Elefantengehege die starke
Frau gab und mit Ästen, Steinen und sogar Baumstämmen um sich
warf und Söhnchen Abu, wenn er allzu aufmüpfig wurde, mit
einem blitzschnellen Scheinangriff in die Flucht schlug und so
eindeutig klar machte: Du bist hier noch lange nicht der Boss! Die
beinahe tropischen Temperaturen schienen den Dickhäutern dabei
fast nichts auszumachen. Schließllich trafen sich Mutter und Sohn
dann doch noch beim gemeinsamen Schlammbad, ehe das Training der
afrikanischen Steppenelefanten begann. Und siehe da: Die Elefanten, die
noch bei ihrem Umzug aus dem Tiergarten Schönbrunn bei Wien bzw.
aus dem Tiergarten Berlin als äußerst gefährlich
galten, lassen sich inzwischen für ein paar leckere Äpfelchen
zu ein paar kleinen Kunststückchen hinreißen. Und das,
obwohl die Afrikaner unter den Dickhäutern (immerhin die
größten Landsäugetiere der Erde) als echte Sensibelchen
gelten. Nicht genug bekommen konnten die Zoogänger natürlich
auch von der ganzen Affenbande im Zoo. Ob von unentwegt tobenden
Totenkopfäffchen, den sich liebevoll gegenseitig lausenden
Rothandtamarinen oder den nachdenklich in die Welt schauenden
Schimpansen.
sueddeutsche.de - Dienstag, 29. Mai 2007
Verregnete Ferien Je nässer, desto besser
Im Grunde gibt es nur eine Witterung, bei
der ein Besuch im Tierpark Hellabrunn halbwegs erträglich ist: bei
strömendem Regen. Denn erstens ist es dann möglich, sich
anders als ausschließlich im Uhrzeigersinn in einer Masse
schwitzender, eislutschender, elefantenfixierter und hysterisch
kreischender Familien durch den Park zu bewegen. Zweitens gewinnen
Regenbesucher neue Einblicke in das aufregende Tierleben. Anders als
bei Sonnenschein, wenn die vierbeinigen Freunde meist schlapp
herumhängen, entwickeln sie im Regen erfreuliche Aktivität:
Die Wasserschweine pritscheln glücklich in ihrem Becken herum, die
Flamingos wechseln ekstatisch vom einen Bein auf das andere, selbst der
sonst etwas zurückhaltende Tapir schnorchelt froh durch sein
Gehege. Und für unseren Zweijährigen ist der Regenzootag
sowieso das Höchste; vor allem deshalb, weil er in seinen
Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste springen kann.
Auf die Frage, welches Tier ihm am besten gefallen habe, denkt er kurz
nach und sagt: ,,Ich glaube, der Affenstorch.‘‘ Jede Wette, dass der
sich bei schönem Wetter nicht hätte blicken lassen.
Freie Presse - Dienstag, 29. Mai 2007
Schweinetrubel: Eber Bambam nimmt’s gelassen
Ein waschechter Filmstar hat sich am Sonntag
beim Tiergartenfest in Aue die Ehre gegeben. Dass 13 Wochen alte
Minischwein Bambam, bekannt aus der VOX-Sendung „Tierisches
Wohnzimmer“, präsentierte sich vor etwa 4000 Besuchern erstmals
als neuer Bewohner im Zoo der Minis. Am Freitag hatte Tiertrainerin
Nicolle Müller das rosa Tier in die Obhut der Tierpark-Chefs
Bärbel und Christian Schroller gegeben.Aufregung war dem kleinen
Eber trotz des Rummels um seine Person nicht anzumerken.
Lampertheimer Zeitung - Dienstag, 29. Mai 2007
Auch diesmal kein Glück mit dem Wetter Das
Pfingstfest im AZ ...
Sie hatten vor, an diesem Montag ein
Pfingstfest zu feiern, doch auch dieses Mal machte der Wettergott den
Mitgliedern des AZ-Vogelparks einen Strich durch die Rechnung. Somit
war es die mittlerweile dritte Veranstaltung in diesem Jahr, die wegen
Regen und niedrigen Temperaturen nur wenige Besucher auf das
Vereinsgelände lockte. ... Schon in drei Wochen steht das
nächste Fest der Vogelfreunde an. Dann wollen sie gemeinsam mit
Sprösslingen und Eltern ein Kinderfest feiern. Während sich
die Kleinen dann auf der Hüpfburg vergnügen oder sich auf
einem Pony herumführen lassen, können Mama und Papa ein wenig
ausspannen und den Tag genießen. "Bleibt zu hoffen, das sich
dieser Termin nicht in die Liste der regnerischen Tage einreiht",
hoffte Hartl stellvertretend für alle Beteiligten.
Freizeit Ratgeber - Freitag, 25. Mai 2007
Pfingsttour durch den Dresdner Zoo –
Familienjahreskarte zu gewinnen
Zu Pfingsten alle Kontinente der Erde
bereisen – das geht nicht? Doch, das geht. Denn dann lädt der Zoo
Dresden mit vielen Spiel- und Spaßstationen zur Entdeckungsreise
ein. Dabei ist nicht nur Ausdauer und Mut, sondern auch
Geschicklichkeit gefragt. Es gilt nämlich unter anderem, den
für Trampeltiere typischen Gang auszuprobieren oder zu hüpfen
wie ein Rotes Riesenkänguru. Zwischen den Elefantenjungen Thabo-
Umasai und Kamelmädchen Madhuri können insgesamt fünf
Entdecker-Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmern verlost
der Zoo eine Familienjahreskarte.
Kleine Zeitung Dienstag, 29. Mai 2007
Äffchen attackierte Zweijährige im Tierpark
"Aumühle"
Der Affe hat mich gebissen", erzählt die kleine Laura immer
wieder. Noch sitzt der Schock bei dem zweijährigen Mädchen
ziemlich tief. Am Sonntagnachmittag besuchte die Kleine aus Pirka
gemeinsam mit ihren Eltern den Tierpark "Aumühle" bei Fernitz.
"Wir sind gerade beim Affengehege vorbeimarschiert, als ein kleines
Äffchen, das dort frei umhergelaufen ist, meine Tochter von hinten
angesprungen ist und sie in den Unterarm und in den Bauch gebissen
hat", schildert Karin Becerra Fuentes, die Mutter des Mädchens.
Die Wunde am Unterarm wurde in der Kinderklinik am LKH versorgt. "Der
Biss am Bauch ging dank T-Shirt nicht so tief", so die geschockte
Mutter, die nun auch Anzeige erstattet hat. ... Dass der kleine Affe
tatsächlich ein angriffslustiger Geselle ist, weiß Hubert
Kohlhammer, Besitzer des Tierparks. Daher warnt er seine Besucher auch
schon beim Eintritt davor. ... Leider würden sich viele nicht an
diesen Hinweis halten, so der Besitzer. "Wir sehen immer wieder, dass
Besucher den Affen in den Kinderwagen setzen, Fotos machen oder ihn
provozieren."
Berner Zeitung - 25. Mai 2007
Er soll für Junge sorgen
Noch tummelt sich das 70 Kilo schwere
Bärenmännchen Losi im Zoo von Helsinki. Doch bereits in drei
Monaten soll der Jungbär nach Bern gebracht werden. Vorerst soll
Losi im Dählhölzli-Bärengehege einquartiert werden und
sich dort mit einem der beiden Weibchen Björk oder Barba
anfreunden. «Weil diese sich im Moment nicht so gut verstehen,
müssen die Bärinnen möglicherweise getrennt
werden», sagte die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz.
Später soll Braunbär Losi zusammen mit seiner Partnerin als
Zuchtpaar in den Bärenpark einziehen. Und falls das alte
Bärengraben-Geschwisterpaar Pedro und Dana (beide 26) dann noch
lebt, soll auch es im Bärenpark angesiedelt werden.
RP Online - Freitag, 25. Mai 2007
Alle suchen „Hedwig“
Mal wieder ist wohl Harry Potter schuld. Der
Zauberlehrling lässt sich die Post bekanntlich bequem von seiner
Schnee-Eule Hedwig liefern. Also verpassten auch die Besucher im
Vogelpark Plantaria in Kevelaer-Twisteden einem Artgenossen kurzerhand
diesen Namen – obwohl das Tier eigentlich ein Männchen ist. Kein
Wunder also, dass die Nachricht für helle Aufregung sorgte, dass
„Hedwig“ vor einigen Tagen aus dem Park ausgebüxt ist.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Frankfurter Zoo Knuddeln von morgens bis abends
Was in einem Ziegenkopf vor sich geht,
bleibt dem Menschen verschlossen. Aber vielleicht lässt sich der
Reflex der afrikanischen Zwergziegen mit den Worten „In Deckung!“
übersetzen. Denn die Tiere flüchten, als zwei
Kindergartengruppen juchzend ihr neues Gehege stürmen. Die Ziegen
springen über einen liegenden Baumstamm und hinter das Gatter mit
der Aufschrift „Ruhezone“. In dem abgetrennten Rückzugsraum
verschnaufen sie im Schatten eines Baumes. Die Kinder meinen es doch so
gut, aber den Ziegen ist heute nicht nach Fellkontakt. Mensch und Tier
müssen sich im neuen Streichelgehege des Zoos erst aneinander
gewöhnen. ... Berührungsängste werden Ziegen gemeinhin
nicht nachgesagt, „manche lassen sich von morgens bis abends knuddeln“,
sagt Arlt. Immerhin hatte die Ziege „an sich“ auch genügend Zeit,
sich an den Menschen zu gewöhnen: Schon vor elf Jahrtausenden, so
verrät die Hinweistafel vor dem Gatter, wurden in Kleinasien
Ziegen als Milch, Fleisch und Leder gebende Haustiere gehalten. In
Frankfurt sind die Tiere dagegen fast zwei Jahre lang vom
größten Trubel verschont geblieben. Der alte Streichelzoo
musste 2006 dem dort entstehenden Bonoboland weichen.
uniprotokolle - Donnerstag, 24. Mai 2007
Indische Delegation besucht Kölner Elefanten
Wissenschaftler der Bharati Vidyapeeth
University Pune, Institute for Environment Education and Research
(BVIEER), und des Geographischen Instituts der Universität zu
Köln sowie der Stadtverwaltung in Pune (PMC) arbeiten seit 2005
gemeinsam an einem Projekt, das sich mit der Entwicklung Punes (Indien)
und Gouangzhous (China) zu Megastädten befasst. Im Rahmen des
regelmäßigen Austausches besuchen Prof. Barucha vom BVIEER
und Mr. Khaire von der PMC (Leiter des Grünordnungsamtes) derzeit
die Kölner Universität. Die indischen Gäste werden unter
anderem den Zoo in Köln besichtigen, wo sie sich über neue
Konzepte zur Haltung von Elefanten informieren wollen. Mr. Khaire, der
auch für den zoologischen Garten in Pune verantwortlich ist, hofft
neue Ideen für die derzeitige Umgestaltung des Zoos in Pune
mitnehmen zu können.
Ärzte Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Clownin hält Affen im Zoo bei Laune
Damit sich die Gorillas, Paviane und
Schimpansen im Krefelder Zoo nicht weiter langweilen, macht sich
Christine Peter für sie zum Affen: Die 45-jährige
Tieranimateurin ist - einzigartig in Deutschland - von dem
nordrhein-westfälischen Tierpark angestellt worden, um die Affen
im Gehege zu bespaßen.
Wie der "Kölner Express" berichtet, begrüßen die Affen
ihre menschliche Animateurin immer mit lautem Gebrüll. "Die Tiere
erkennen mich von Weitem", so Christine Peter, "sie wissen, jetzt wird
es spannend." Kein Wunder: So konstruiert die Animateurin für ihr
tierisches Publikum zum Beispiel kniffelige Geduldsspiele, in denen sie
Leckereien versteckt.
Kleine Zeitung - Donnerstag, 24. Mai 2007
Großbritannien: Mozart soll Haie in Liebeslaune
bringen
Soul-Sänger Barry White hat sie kalt
gelassen - jetzt soll die Musik von Mozart und Puccini zwei Schwarzhaie
in einem britischen Aquarium endlich zur Paarung animieren. "Wir werden
ihnen sanfte und emotionale Musik vorspielen, die beim Menschen starke
Emotionen weckt", sagte Carey Duckhouse vom Groß-Aquarium
Blackpool Sea Life Centre. Sorgen machen sich Duckhouse und ihre
Kollegen vor allem um das 20-jährige Schwarzhai-Männchen
"Bloodnose" und die 15 Jahre alte "Lucy", die seit einem Jahr im selben
Becken leben, sich aber ignorieren. Sie hoffe jetzt, dass die Musik die
beiden in einen "leidenschaftlichen Gemütszustand" versetze.
Beschallt werden sollen die beiden Haie unter anderem mit Klassik-Hits
wie Puccinis "Nessun Dorma" oder Beethovens Mondschein-Sonate, die mit
Lautsprechern über dem Aquarium abgespielt werden. Barry Whites
Liebeslieder "Can't Get Enough" oder "I've Got So Much to Give"
hätten nicht den gewünschten Erfolg - sechs bis sieben kleine
Haie - gebracht. In ihren Bemühungen sieht sich Duckhouse durch
eine US-Studie bestärkt, derzufolge Musik auf Fische genau wie auf
den Menschen wirkt.
RZ online Donnerstag, 24. Mai 2007
Abschied
von Pantherdame „Sheila” - Raubkatze eingeschläfert
Trauriger Abschied von Pantherdame „Sheila” im Landauer Zoo: Die 23
Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und
Nierenversagen eingeschläfert, wie der Tierpark der
südpfälzischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Die
Pantherdame Sheila in ihrem Gehege im Landauer Zoo (Foto vom Mai 2007).
Die 23 Jahre alte schwarze Raubkatze wurde nach einem akuten Leber- und
Nierenversagen eingeschläfert. „Schweren Herzens mussten wir
uns zu der Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der
sehr alten Raubkatze sehr plötzlich verschlechterte”, sagte
Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Nur wenige Monate zuvor war bereits
Panthermännchen Shogun altersbedingt gestorben. Schwarze Panther
gehören zu den Leoparden.
20min.ch Mittwoch, 23. Mai 2007
Zoo
Zürich macht knapp halbe Million Verlust
Der Zoo Zürich weist für das Jahr 2006 einen
Unternehmensverlust von 427 000 Franken auf. In Vorjahr wurde noch ein
Gewinn von 44 000 Franken erwirtschaftet. Hauptgrund für den
Verlust sei die massiv verschlechterte Erschliessung des Zoos durch die
ganzjährige Schliessung der Krähbühlstrasse, heisst es
in dem Bericht weiter. Besucht wurde der Zoo von 1 627 132 Personen.
... Mit der Eröffnung der Innenanlage für die Löwen und
der Amphibien-Ausstellung konnten zwei Anlagen zum Schutz bedrohter
Arten im Berichtsjahr in Betrieb genommen werden. Beide Anlagen seien
bei den Besucher beliebt. Insbesondere im Amphibienschutz spiele der
Zoo Zürich eine Vorreiterrolle, heisst es im Bericht.
Uetersener Nachrichten Mittwoch, 23. Mai 2007
Panzerfäuste aus dem Weltkrieg sorgen für
Aufregung im Rostocker Zoo
Neun Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Mittwoch im
Rostocker Zoo für Aufregung gesorgt. Die alten Waffen waren am
Vormittag bei Bauarbeiten im leer gepumpten Ententeich gefunden worden.
Die meisten Besucher bekamen nach Polizeiangaben von dem Fund aber
nichts mit, da nur ein kleiner Teil des Tierparks abgesperrt werden
musste. Am frühen Nachmittag konnte der Schweriner
Munitionsbergungsdienst die neun Panzerfäuste entschärfen und
abtransportieren.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
Niederländische Meldungen
evenementnieuws.nl
- 30. Mai 2007
DinoBos in DierenPark Amersfoort open op 1 juni
Dinowald im Tierpark Amersfoort öffnet am 1.
Juni
Am Freitag, dem 1. Juni öffnet der Dinowald im Tierpark Amersfoort
für Besucher. Die Eröffnung wird um 11.45 Uhr vorgenommen
durch das Aufbrechen eines Dino-Eis. Dann dürfen 100 Schulkinder
den Dinowald als erste betreten, um sechzig lebensnahe Dinosaurier zu
bestaunen. Danach ist der Dinowald auch zugänglich für die
Besucher des Tierparks Amersfoort. Im Dinowald begibt sich der Besucher
über einen Pfad von fast einem Kilometer Länge auf einen
Bummel durch die Zeit. Diese Reise beginnt etwa vor 300 Millionen
Jahren, in der Zeit, als die Vorgänger der Dinosaurier die Welt
bevölkerten.
parool.nl - 30. Mai 2007
ZOOmerdagen Artis al in juni
ZOOmmertage bei Artis bereits im Juni
Der Amsterdamer Artis-Zoo öffnet seine Pforten bereits im Juni am
Samstagabend. In anderen Jahren gab es für die Besucher erst im
Juli und August die sogenannten ZOOmmerabende. Da sie sich im vorigen
Sommer als ein Erfolg erwiesen, erweitert der Zoo das Programm.
Tierfreunde können von Samstagabend bis Sonnenuntergang mitten
unter den Tieren zu Livemusik tanzen, sie können ein Picknick
machen oder an Erkundungsfahrten und Führungen teilnehmen,
ließ Artis am Mittwoch wissen. Diesen Sommer finden
außerdem Blumen und Pflanzen eine extra Beachtung - wegen des
300. Geburtstags des schwedischen Botanikers Carl von Linné.
emmen.nu - 29. Mai 2007
Jong leven in Dierenpark Emmen
Nachwuchs im Tierpark Emmen
Im Tierpark Emmen tobt zur Zeit das junge Leben. Auf einem
Wasserpflanzennest in AmeriCasa, dem tropischen südamerikanischen
Dschungel, brütet ein Rotstirnblatthühnchen. Es ist Vater von
zwei fast erwachsenen Jungen und brütet nun schon wieder vier neue
Eier aus. Bei diesen Vögeln sind es nämlich die Väter,
die das Ausbrüten der Eier und das Aufziehen der Jungen auf sich
nehmen. Bei den Krallenäffchen konnten die
Weißgesichtsseidenäffchen ein Baby begrüßen. Die
erwachsenen Weißgesichtsseidenäffchen sind schon klein, aber
man muß schon ganz gut hinsehen, wenn man ein junges Äffchen
sehen will. Die Afrikasavanne verwandelt sich wie in jedem Jahr in
einen wahren Spielplatz für junge Huftiere. Sechs junge Impalas
und eine Giraffe vertreten sich jetzt ihre Beine, gemeinsam mit zwei
schon etwas älteren Giraffenjungen. Ein ganz junge Giraffe,
Hidaya, bleibt noch hinter den Kulissen.
telegraaf.nl - 29. Mai 2007
Blijdorp bekender door Bokito
Blijdorp bekannter durch Bokito
Der Bekanntheitsgrad des Tiergartens Blijdorp hat unter Jugendlichen
zugenommen nach dem Ausbruch des Gorillas Bokito. Der Tiergarten steht
nun zusammen mit Burgers Zoo obenan auf der Liste der Zoos, die
Jugendliche besuchen wollen.
telegraaf.nl - 28. Mai 2007
Bokito veilig in ogen kijken
Bokito ohne Gefahr in die Augen schauen
Dank einer speziellen Bokito-Brille brauchen Blijdorp-Besucher keine
Angst mehr vor dem Gorilla zu haben. Ein Versicherer verteilte gestern
am frühen Morgen im Rotterdamer Tiergarten Tausende
"Bokito-Gucker" an Besucher, die gekommen waren, um den
Silberrücken zu bestaunen. Die Gratisbrille hat Gläser mit
wegblickenden Augen und ganz kleine Gucklöcher, so daß die
Gorillas nicht sehen, daß sie angestarrt werden. Laut Versicherer
kann so ganz einfach vermieden werden, daß die Affen sich
eingeschüchtert fühlen. Bokito sitzt seit seinem Ausbruch
noch immer im Innengehege.
emea.nl - 27. Mai 2007
Veilig aapjes kijken als reclamestunt
Gefahrlos Affen gucken als Werbegag
Eine Glaswand oder eine hölzerne Wand mit Durchgucklöchern
muß in Zukunft in Tiergärten Einschüchterung und eine
Flucht wie die von Bokito vermeiden. Doch gibt es jetzt bereits eine
Lösung, mit der es nicht länger ein Problem zu sein braucht,
Affen in die Augen zu gucken. Internetversicherer FBTO lanciert
hierfür nämlich den "Bokito-Gucker". Zoo-Besucher können
hierdurch sicher und ohne Probleme bleiben, um Affen zu gucken. "Diese
vorbeugende Lösung ist einfach, anspruchslos, außerdem
wirkungsvoll", sagt Paul Koopman, Marketing-Manager von FBTO. Der
"Bokito-Gucker" ist eine kostenlose und exklusive Brille mit
spezifischen Gucklöchern, die für einen Affen nicht zu
erkennen sind. Durch das Tragen dieser "Gucker" werden die Affen nicht
länger eingeschüchtert. Am Pfingstsonntag sind im Tiergarten
Blijdorp mehr als zweitausend von diesen "Bokito-Gucker" an Besucher
ausgeteilt worden. Viele Besucher am Affengehege testen die
"Bokito-Gucker" selbst. Sie reagieren mit Urteilen wie "Der
‚Bokito-Gucker' gibt mir wohl ein sicheres Gefühl" und "Nützt
es nichts, dann schadet es auch nichts." Durch den massenweisen
Gebrauch der "Bokito-Gucker" blieb es bei dem großen
Besucherandrang am Affengehege im Zoo gestern ruhig.
Brabants Dagblad - 26. Mai 2007
Likken, brullen, bijten: communicatie!
Lecken, brüllen, beißen: Kommunikation
Es war ein eindeutiges Beispiel für Tier-Kommunikation, der
Angriff des Gorillas Bokito am Freitag voriger Woche im Tiergarten
Blijdorp. "Er wollte eben sehen lassen, wer der Chef ist", sagt Jacques
Kaandorp. "Es kann sein, daß er sich provoziert fühlte, weil
ihm in die Augen gesehen wurde. Darauf folgte eine Reaktion. Das ist
auch Kommunikation." Kaandorp ist Tierarzt und Manager im Safaripark
Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Da sind heute abend etwa 6000 Abonnenten
von Wegener-Zeitungen zu Gast, darunter auch Leser des Brabants
Dagblad. Thema des Abends ist die Kommunikation der Tiere. "Anders als
Menschen verfügen sie nicht über Wort und Bild, um ihre
Gefühle zu äußern. Aber sie kommunizieren durchaus",
sagt Jacques Kandorp. "Sie haben dafür sogar einen großen
Umfang an Formen."
rtv.be - 25. Mai 2007
Nieuw leven in de Olmense Zoo
Neues Leben im Olmener Zoo
Frühlingsgefühle sind auch im Olmener Zoo zu spüren. Da
gab es in den letzten Wochen ganz viele Neugeburten. So kamen bei den
Schwarzweißen Varis Drillinge zur Welt. Auch bei den Servals gab
es Nachwuchs. Jasmine und Jaffar sind stolze Eltern geworden von zwei
Kätzchen. Ike und Iko, zwei Männchen, wurden vor drei Wochen
geboren. Sie befinden sich vorläufig noch in einer abgetrennten
Anlage.
Dagblad van het Noorden - 25. Mai 2007
Bokito-shirts gaan hard
Bokito-shirts gehen schnell weg
Bokito, der Gorillamann, der vorige Woche aus seinem Gehege im
Tiergarten Blijdorp entkam und eine Frau verletzte, hat einen wahren
Medienrummel in den Niederlanden ausgelöst. Wer den Namen Bokito
gestern Mittag in die Internet-Suchmaschine Google eingab, erhielt mehr
als zwei Millionen Verweise. Auch der Handel hat sich auf den Affen
gestürzt. "Es ist ein großer Kult", sagt Eric Hoving von
www.shirtshop.nl. Die in Groningen ansässige Firma hat an einem
Tag viele Hundert T-shirts mit dem Text "Free Bokito" und einer
Abbildung des imponierenden Gorillas verkauft. Im Shirtshop kann man
die Abbildungen auf jedem gewünschten Textilstück und in
allen eingebildeten Farben kaufen. Ein T-Shirt kostet 12,50 Euro.
Hoving wirtschaftet übrigens nicht in die eigene Tasche mit den
Shirts. Die Einnahmen gehen vollständig an die Stiftung für
Affen und an Institutionen, die sich mit dem Tierwohl beschäftigen.
zibb.nl - 24. Mai 2007
Ondernemers spelen in op roem Bokito
Unternehmer sonnen sich in Bokitos Ruhm
Der Ausbruch des Gorillas Bonito ist eine wahre Inspirationsquelle
für Unternehmer. Das große Interesse in den Medien nutzen
sie, um allerhand Produkte mit seinem Namen zu verbinden.
brabantscentrum - 24. Mai 2007
Nieuw kinderboek van Milja Praagman - Boxtels
herenhuis inspireert illustrator
Neues Kinderbuch von Milja Praagman.
Boxtel-Einfamilienhaus inspirierte Illustratorin
Seit letzter Woche liegt das Kinderbuch "Im Zoo" von Illustratorin
Milja Praagman im Buchhandel. Das Atelier der Illustratorin ist
eingerichtet an der Vorderseite des Einfamilienhauses. Die Fenster
bieten eine Aussicht auf die Straße. "Oft bleiben hier Menschen
stehen und machen ein Schwätzchen. Es gibt eine spezielle
Dimension an diesem Arbeitsplatz. Ja, ich hole mir hier viel
Inspiration. Aber für meine Kinderbücher sind es doch vor
allem mein Sohn und meine Tochter, die mich auf Ideen bringen." "Im
Zoo" ist eine Bildergeschichte mit sieben Bildern, die gebündelt
sind in ein Buch aus dickem Karton. Es ist gedacht für Kinder bis
sechs Jahre. Hopi versucht, einen Schmetterling zu fangen und kommt mit
seinem Fangnetz in den Zoo, wo er die Tiere hinter Gittern sieht. Die
Tiere wurden letzten Endes befreit, auch ein Silberrückengorilla.
Praagman: "Es war ganz zufällig, daß gerade in dieser Woche,
als das Buch herauskam, ein Silberrücken im Tiergarten Blijdorp
entkam."
oradio.be - 22. Mai 2007
Babynijlpaard heet 'Imani'
Flußpferdbaby heißt "Imani"
Das Flußpferdjunge, das am 10. Mai im Antwerpener Zoo geboren
wurde, soll als "Imani" durch das Leben gehen. "Imani" kommtaus dem
Suaheli und bedeutet soviel wie "Hoffnung und Zukunft".
Russische
Meldungen
mk.ru
- 30. Mai 2007
Нильские крыланы родились целой командой
Zahlreicher Nachwuchs bei Nilflughunden
Zehn kleine Nilflughunde erblickten im Moskauer Zoo das Licht der Welt,
ein weiterer wird in den nächsten Tagen erwartet. Bei der Geburt
wiegen die kleinen Nilflughunde 24 Gramm und sie sind nicht
größer als ein menschlicher Finger.
pk.kiev.ua - 29. Mai 2007
В Ялте родилось пятеро львят
In Jalta wurden fünf Löwen geboren
Jaltas Zoo "Skaska" feiert erneut Zuwachs: in diesen Tagen brachte
Löwin Kleopatra die Rekordzahl von sechs Jungen zur Welt. Leider
war ein Junges tot geboren, aber fünf sind auch nicht wenig.
Bisher stand Kleopatras eigener Rekord bei vier Jungen in einem Wurf,
meist enthält ein Wurf nur zwei bis drei Löwenjungen,
schreibt "Podrobnosti".
allnw.ru - 29. Mai 2007
Калининградский
зоопарк опроверг информацию о гибели верблюда из-за жары
Kaliningrader Zoo dementierte Information
über Hitzetod eines Kamels
Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos dementierten die von zentralen
Massenmedien verkündete Information über den Tod eines Kamels
aufgrund der in der Region anhaltenden Hitze. Wie heute, am 29. Mai,
ein Vertreter des Zoos dem Korrespondenten von IA Regnum mitteilte,
verendete die zweihöckrige Kamelstute bereits vor zwei Wochen, als
es in Kaliningrad frühlingshaft warm war. Die Tierärzte
fanden heraus, daß die Kamelstute, die mehr als zehn Jahre im Zoo
lebte, an Leberzirrhose gestorben war.
mk.ru - 26. Mai 2007
Шилоклювку в мешке не утаишь
Im Moskauer Zoo schlüpften seltene Vögel
Im Moskauer Zoo gab es in diesen Tagen ein lange erwartetes Ereignis:
zum erstenmal schlüpften in Moskau fünf junge
Säbelschnäbler! Und nicht ohne menschliche Hilfe. Die
Mitarbeiter des zoologischen Gartens beaufsichtigten die Entwicklung
der Embryos im Inkubator. Übrigens kommen die meisten Vögel
im Zoo so auf die Welt. ... Die Vorbereitung auf den künftigen
Nachwuchs beginnt für die Mitarbeiter im zeitigen Frühjahr.
Sie legen am Ufer des Teiches und in den Vogelhäuschen Heu aus,
damit die Vögel ihre Nester bauen können. Und wenn die
Vögel Eier legen, gehen die Ornithologen das Ufer ab und sammeln
die Eier für den Inkubator ein. Es stimmt, es werden nicht alle
geholt: es werden nur die Eier jener Vögel genommen, von denen
gegenwärtig im Zoo nicht ausreichend vorhanden sind. Die
Ornithologen planen auch. In diesem Jahr haben sie schon die Eier von
vier Schwanenarten, 15 Gänsearten und ebensoviel Entenarten
genommen. ... Natürlich werden nicht alle Küken im Inkubator
ausgebrütet. Die gerade erst geschlüpften Küken der
Silber- und Swinhoefasanen, der Jungfernkraniche und Schellenten
entfernen sich auch nicht für kurze Zeit von ihren Eltern. Und die
besorgten Mütter hüten jetzt eifrig ihre Kinder.
yarsk.ru - 25. Mai 2007
Красноярский зоопарк поможет Украине
Zoo Krasnojarsk hilft der Ukraine
Der Krasnojarsker Park der Flora und Fauna "Rojow Rutschej" hilft dem
im Aufbau befindlichen Zoo Dnjepropetrowsk (Ukraine). Mit eben dieser
Stadt unterzeichnet Pjotr Pimaschkow schon Ende Mai einen Vertrag
über Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft,
Bildung und Kultur. Ein gesonderter Punkt des Vertrages wird die
methodische und konsultatorische Hilfe von Fachleuten des "Rojow
Rutschej" für ihre ausländischen Kollegen sein. "Die
Vertreter einer Delegation aus Dnjepropetrowsk, die den Krasnojarsker
Park der Flora und Fauna besuchten, waren so begeistert, daß sie
ihren Oberbürgermeister überzeugten, etwas Ähnliches in
ihrer Stadt zu schaffen", erzählte der Chef der Verwaltung
für äußere Beziehungen der Krasnojarsker Administration
Wadim Falalejew. "Deshalb bezogen wir in den Vertrag einen gesonderten
Punkt ein über die Unterstützung des aufzubauenden
Dnjepropetrowsker Zoos durch unsere Fachleute. Es ist durchaus
möglich, daß wir ihnen sogar irgendein Tier schenken
können, von denen, die wir im Überfluß haben." Es sei
vermerkt, daß Dnjepropetrowsk und Krasnojarsk sich in vielen
Faktoren ähnlich sind: beide Städte sind Hauptstädte
einer Region, sie sind vergleichbar in bezug auf ihre Bevölkerung
(ungefähr eine Million Menschen), und sie entwickeln auch
ähnliche Richtungen in der Industrie.
Wetschernyj Nowosibirsk - 25. Mai 2007
Ростислав Шило стал почетным жителем города
Rostislaw Schilo wurde Ehrenbürger der Stadt
Nowosibirsk
Dieser Ehrentitel wurde Rostislaw Alexandrowitsch verliehen für
den großen Beitrag zur Schaffung eines einzigartigen zoologischen
Parks in Sibirien. In den Zoo Nowosibirsk kam Schilo im Jahre 1961,
seit 1969 ist er ununterbrochen dessen Direktor. In 45 Jahren hat der
Zoo Nowosibirsk eine große Sammlung angelegt: gegenwärtig
sind in seiner "Vernissage" 11.535 Tierarten. Und, wie Rostislaw
Alexandrowitsch sagt, ist diese Ziffer noch nicht die Grenze: der Zoo
Nowosibirsk wird jedes Jahr mit neuen Bewohnern ergänzt. Rostislaw
Schilo blickt zurück auf mehr als 50 wissenschaftliche Arbeiten
und neun zoologische Entdeckungen. "Meine Lebensmaxime ist die Bewegung
nach vorn", sagt der Ehrenbürger. "Ich beabsichtige keinen
Stillstand, jetzt arbeite ich an der nächsten Monographie."
interfax.ru - 24. Mai 2007
В Ивановский зоопарк привезен азиатский львенок из
Чехии
Aus Tschechien kam ein kleiner asiatischer
Löwe in den Zoo Iwanowo
Ein kleiner asiatischer Löwe aus Tschechien akklimatisiert sich im
Zoo Iwanowo, erfuhr Interfax am Donnerstag vom Kurator der
Tierkollektion der städtischen Einrichtung "Zoo Iwanowo" Maxim
Koslow. Laut Koslow ist der junge Löwe erst 10 Monate alt, er hat
den Transport gut überstanden, am Donnerstag lief seine
Quarantäne-Zeit ab und jetzt lebt er sich im neuen Gehege ein.
vostokmedia - 23. Mai 2007
Школьники приморской глубинки готовы спасти
«своего» леопарда
Schüler der Primorje-Region sind zur Rettung
"ihres" Leoparden bereit
Im Rayon Chassan der Region Primorje wurde die zweite Etappe des mit
Unterstützung des WWF organisierten Marathons "Jeden bewahren"
beendet, dessen Ziel darin besteht, die einheimischen Bewohner
heranzuziehen zum Schutz der 30 noch lebenden Amurleoparden. Wie die
Agentur "ECHO-DW" in der Fernost-Filiale des WWF Rußlands erfuhr,
helfen Schüler bei der Lösung dieser komplizierten Aufgabe.
... "Informationen über die neben uns lebenden Leoparden nicht nur
unter Schülern verbreiten, sondern auch unter Erwachsenen des
Rayons Chassan - diese Aufgabe wurde den Kindern gestellt. Und sie
wurde gelöst", kommentiert die Durchführung des Marathons die
Direktorin des Besucherzentrums des WWF "Leopardenland" Olga
Chochrjakowa.
Zur Wiedereinbürgerung des Leoparden im
Kaukasus:
kuban.kp.ru - 28. Mai 2007
Снежные барсы вернутся на Кубань за миллион евро
Schneeleoparden kehren für eine Million Euro
in das Kuban-Gebiet zurück
Die Leopardin kommt aus Turkmenistan, ihr zukünftiger Gatte aus
dem Iran. Die Wissenschaftler, die sich dieses großartige 1,2
Millionen Euro teure Projekt ausgedacht haben, hoffen sehr, daß
die Tiere eine gemeinsame Sprache finden werden. Denn als Ergebnis
ihres Bundes soll schon zum nächsten Frühjahr Nachwuchs das
Licht der Welt erblicken. In diesen Tagen wurde im Nationalpark, hoch
oben in den Bergen, wohin kein Mensch seinen Fuß setzt, am Ort
der zukünftigen Zuchtstätte der Grundstein gelegt. So hoch
oben, daß niemand den vorderasiatischen Leoparden - so nennt die
Wissenschaft die Schneeleoparden - ein weiteres Mal stört. Der in
Gefangenschaft geborene Leopardennachwuchs wird vom ersten Tag an an
ein Leben in der Wildnis gewöhnt. Dafür ist vorgesehen,
diesen im Unterschied zu den Eltern nur mit lebenden Tieren zu
füttern, damit die Jungtiere von Kindheit an lernen, Nahrung zu
erwerben. Aber das komplizierteste wird nach den Worten der
Wissenschaftler sein, es so zu tun, daß die ausgelassenen Kleinen
sich nicht an den Menschen gewöhnen. Dafür werden sie nach
einer speziellen Methodik dressiert. Die in Gefangenschaft
aufgewachsenen Leopardeneltern aber leben weiter in den Käfigen im
Schoße der Natur. "Wir haben lange nachgedacht, wo die Leoparden
leben sollen", erzählt "kuban.kp" der Direktor des World Wildlife
Fond in Rußland Igor Tschestin. "Wir entschieden uns für den
Kaukasus-Nationalpark, weil hier die meisten Huftiere sind, die den
Leoparden als Nahrung dienen."
In naher Zukunft werden noch einige Paare erwachsener Leoparden in den
Nationalpark gebracht. Die Wissenschaftler haben errechnet: es
müssen 30 Jungleoparden ausgewildert werden, damit die Population
des verschwundenen Raubtiers allmählich wiederhergestellt wird.
smi.kuban.info - 27. Mai 2007
В Краснодарском крае стартовал беспрецедентный
экологический проект
In der Region Krasnodar startete ein beispielloses
ökologisches Projekt
Anfang des Jahres startete in der Region Krasnodar ein einzigartiges
ökologisches Projekt: der Leopard, der im Kaukasus durch
menschliche Schuld verschwunden ist, wird in sein natürliches
Verbreitungsgebiet zurückgebracht. Es ist vorgesehen, daß
das Kuban-Gebiet zum Ausgangsgelände für die Ausbreitung der
Katzen über ein riesiges Territorium wird, das sich bis zum
Kaspischen Meer erstreckt. Ökologische Projekte von solcher
Größenordnung gab es in der Welt bisher noch nicht. ...
Außer der moralischen Seite besitzt die Realisierung des
Projektes einen zutiefst praktischen Aspekt. Es geht darum, daß
der Leopard, der an der Spitze der Nahrungspyramide steht, einerseits
als glaubwürdigster Indikator des Zustands der Umwelt dient und
andererseits mit anderen Raubtieren konkurriert, hauptsächlich dem
Wolf, dessen Zahl in letzter Zeit in einem beunruhigenden Tempo
angewachsen ist, wobei Versuche, die Zahl durch Abschuß zu
senken, in der Regel ohne große Erfolge blieben. Der Wolf, so
sagen Spezialisten, soll einen ständigen und
furchteinflößenden Gegner haben.
skavkaz.rfn.ru - 25. Mai 2007
В
Сочи начали строительство питомника для леопардов
In Sotschi wurde mit dem Bau der Zuchtstation
für Leoparden begonnen
Der Grundstein der zukünftigen Zuchtstation für Leoparden
wurde am Donnerstag gelegt auf dem Territorium des
Sotschi-Nationalparks, in der Gegend des Keptschinskij-Gebirgspasses.
Die ersten Leoparden, drei Weibchen und zwei Männchen, kommen
schon im Frühjahr 2008 in die Zuchtstation. ... Für den Bau
des Anlagenkomplexes für die Zucht der asiatischen Leoparden sind
1,5 Millionen Euro erforderlich, meint der Professor der Russischen
Akademie der Wissenschaften, der wissenschaftliche Kurator der
zukünftigen Zuchtstation für Leoparden Nikolai Kudaktin.
"Jetzt wird die Projektierung der komplexen Anlage beendet, der Bau hat
schon begonnen. Das wird ein Quarantäneobjekt mit Räumen
für die Videobeobachtung", bemerkte Kudaktin. Er betonte,
daß die ganze Zuchtstation auf einem Gelände von etwa acht
Hektar liegt. Bis zum Winter werden die Anlagen gebaut sein. Beim Bau
der Infrastruktur versprechen die Ökologen, der Natur keinen
Schaden zuzufügen. Nach der Information des Chefs der Verwaltung
der besonders zu schützenden natürlichen Territorien und des
Erlaubniswesens der Russischen Naturaufsichtsbehörde Wsewolod
Stepanizkij, ist geplant, die Leoparden aus Tiergärten zu nehmen,
aber auch aus dem Ausland herzubringen. "Jetzt gibt es Verhandlungen
mit Iran und Turkmenien, wo diese Tiere vorkommen. Entsprechend der
Internationalen Konvention über die Einschränkung des Handels
mit seltenen Arten der Fauna, die vom Aussterben bedroht sind, darf der
Leopard, der auf der Roten Liste steht, kein Handelsobjekt sein",
bemerkte Stepanizkij.
priroda.ru - 24. Mai 2007
Леопард
в обмен на Олимпиаду
Leopard für die Olympiade
Am 24. Mai im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu
nachhaltiger Entwicklung" wurde unterzeichnet das Abkommen "Über
die gemeinsame Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung des
Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus". Das Abkommen
unterschrieben die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde,
des Sotschi-Nationalparks, des kaukasischen Staatlichen
Biosphären-Naturschutzreservats, des Instituts für Probleme
der Ökologie und Evolution "A.N. Sewerzow" der Russischen Akademie
der Wissenschaften und des WWF. ... Gültigkeitsdauer des
Abkommens: 1. Juni 2007 bis 31. Mai 2014.
wwf.ru - 24. Mai 2007
Дан
старт программе «Восстановление переднеазиатского леопарда на
Кавказе»
Start für das Programm "Wiederansiedlung des
vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus"
Das Projekt zur Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus ist auf
sechs Jahre angelegt. Gegenwärtig ist der Leopard im russischen
Kaukasus praktisch vollständig verschwunden. Die ambitionierte
Aufgabe des WWF und seiner Partner: den vorderasiatischen Leoparden
nach Rußland zurückholen. ... "Eine gesunde Lebensweise und
Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden", sagt die
Generaldirektorin der GmbH "Rosa Chutor" Nina Sagorulko. "Unsere
Gesellschaft als Erbauer des größten Kurorts in der Region,
in dem sich Skiparadies und Ökologie miteinander verbinden, widmet
große Aufmerksamkeit den Fragen der Erhaltung der Umwelt. Was den
Kaukasischen Leoparden angeht, so wirkte dieses Projekt anziehend auf
uns durch seine Einmaligkeit: eine derartige Erfahrung der
Wiederansiedlung verschwundener Tierarten kennt die weltweite Praxis
noch nicht."
rian.ru - 24. Mai 2007
На Cеверном Кавказе восстановят популяцию
переднеазиатского леопарда
Im Nordkaukasus wird die Population des
vorderasiatischen Leoparden wiederhergestellt
Die Leiter der Russischen Naturaufsichtsbehörde, einer Reihe von
Nationalparks und der Umweltschutzorganisation WWF Rußlands
unterzeichneten einen Vertrag "Über die gemeinsame Realisierung
des Programms zur Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im
Nordkaukasus", heißt es in einer Pressemitteilung des
Ministeriums für Naturressourcen, die am Donnerstag in der RIA
Nowosti eintraf. Im Rahmen des Forums "Sotschi 2014 - ein Schritt zu
einer nachhaltigen Entwicklung", das in Sotschi stattfand, vereinbarten
Beamte, Wissenschaftler und Ökologen die Population des praktisch
verschwundenen Tieres wiederherzustellen. "Ziel des Abkommens ist die
Schaffung einer lebensfähigen Population des Vorderasiatischen
Leoparden im Rahmen der Realisierung des Programms zur Wiederansiedlung
des Vorderasiatischen Leoparden im Nordkaukasus, das vom Ministerium
für Naturressourcen Rußlands gebilligt wurde", heißt
es im Dokument. Der Vorderasiatische Leopard ist eine Unterart, die auf
der Roten Liste Rußlands steht und im Anhang zur Ersten
Konvention über den weltweiten Handel mit Arten der wildlebenden
Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES).
Gegenwärtig werden auf dem Territorium des Kaukasus
Vorderasiatische Leoparden praktisch nicht angetroffen. "Im Ergebnis
der Realisierung des Abkommens ist vorgesehen die Schaffung einer
freien sich selbst reproduzierenden Leopardenpopulation von etwa 30
Individuen und später einer beständigen Population von 50
Exemplaren", heißt es in der Pressemitteilung. Es ist geplant,
die Leoparden aus dem Iran und aus Turkmenien einzuführen, aber
auch aus Zoos anderer Länder. In der ersten Etappe werden die
Tiere gezüchtet in Anlagen des Zentrums für Zucht und
Rehabilitation, um sie an das Leben in der Wildnis anzupassen.
Später ist vorgesehen, die Leoparden auszuwildern, um eine
freilebende Population zu schaffen. Am Donnerstag besuchten die
Teilnehmer des Forums den Ort, an dem die Zuchtstation für die
Vorderasiatischen Leoparden errichtet wird, dort wurde feierlich der
Grundstein gelegt. Gemäß der Vereinbarung, die für die
Jahre 2007 bis 2014 abgeschlossen wurde, verpflichtet sich die
Russische Naturaufsichtsbehörde, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu
schaffen, die die Tätigkeit der teilnehmenden Seiten zu Fragen der
Realisierung des Programms koordiniert, aber auch sich zu beteiligen an
der Finanzierung der Maßnahmen zur Erhaltung des
Vorderasiatischen Leoparden unter Nutzung von Mitteln des
Bundesbudgets.
russland.ru - 24. Mai 2007
WWF startet in Russland
Wiedereinbürgerungsprogramm für die vom Aussterben bedrohten
Kaukasus-Leoparden
Nach Schätzungen des WWF gibt es nur noch 40 bis höchstens 65
Kaukasus-Leoparden. Diese leben hauptsächlich in Armenien,
Aserbaidschan und Iran. In Russland gelten die Tiere mittlerweile als
so gut wie ausgestorben. Um der extrem seltenen Raubkatzenart eine
langfristige Überlebenschance zu geben, startete der WWF in dieser
Woche zusammen mit dem Umweltministerium Russlands und unterstützt
von zwei Wirtschaftsunternehmen ein auf mindestens sechs Jahre
angelegtes "Wiedereinbürgerungsprogramm" für die Leoparden im
russischen Kaukasus. Heute beginnen die auf verschiedene Phasen
angelegten Maßnahmen mit dem Aufbau spezieller Wildgehege im
Sochi Nationalpark. Sobald die Gehege fertig gestellt sind, werden die
ersten Kaukasus-Leoparden aus Zoohaltung einziehen. Der Nachwuchs, der
hier geboren wird, soll dann die Gründergeneration für die
Wiederansiedlung des Kaukasus-Leoparden in freier Wildbahn bilden.
de.rian.ru - 24. Mai 2007
Umweltschützer
wollen Nordkaukasus erneut mit kleinasiatischen Leoparden besiedeln
Die Leiter der russischen Umweltschutzbehörde Rosprirodnadsor,
mehrerer Nationalparks und der internationalen Umweltstiftung World
Wide Fund for Nature haben ein Abkommen über das gemeinsame
Programm zur Wiederansiedelung des kleinasiatischen Leoparden im
Nordkaukasus unterzeichnet. So hieß es in einer Pressemeldung der
russischen Naturressourcenministeriums, die am Donnerstag bei RIA
Novosti eintraf. ... Der kleinasiatische Leopard (Panthera pardus
tulliana) ist eine Unterart, die auf der russischen Liste der vom
Aussterben bedrohten Tiere steht und in den Anhang zum Washingtoner
Artenschutz-Übereinkommen aufgenommen ist. Gegenwärtig sind
kleinasiatische Leoparden im Kaukasus so gut wie nicht anzutreffen.
vesti.ru - 23. Mai 2007
Сочи обеспечит Олимпиаде свежее дыхание
Sotschi garantiert der Olympiade saubere Luft
Über die Besonderheiten Sotschis und die Entwicklungsperspektiven
der Region wurde heute auf dem Forum gesprochen. Am Runden Tisch
versammelten sich Vertreter von Naturschutzorganisationen, des
Ministeriums für Naturressourcen Rußlands, Politiker,
Wissenschaftler. Sie sprachen über globale Programme. ... Auf
seltenen Aufnahmen der Schneeleopard; er war einmal im Gebirgsvorland
des Kaukasus und in ganz Rußland bis zum Fernen Osten verbreitet.
Die letzten 235 Jahre war man der Auffassung, daß es im Land
keinen einzigen Leoparden mehr gibt. Doch vor kurzem wurde ein
Monitoring durchgeführt und festgestellt: im Fernen Osten leben 30
wilde gefleckte Katzen. In den Bergen des Kaukasus sind es wesentlich
weniger. Im 19. Jahrhundert wurden Leoparden aktiv bejagt, das Fell
wurde sehr geschätzt. Auf Märkten gab man z.B. für das
Fell eines Fuchses einen Silberrubel, für das eines Leoparden 20
Rubel. Hier, in den Bergen von Krasnaja Poljana wird ein
Rehabilitationszentrum für die Wildtiere geschaffen. Ein solches
Projekt gab es in der Welt noch nicht: es ist auf vier Jahre berechnet
und kostet mehr als eine Million Euro. Leoparden wird man in der ganzen
Welt kaufen, in Zoos vermehren und auswildern. Und das ist noch ein
Schritt für die nachhaltige Entwicklung Sotschis.
Anmerkung:
Abgesehen vom offensichtlichen Fehlgriff "Schneeleopard" als
Bezeichnung für den wiedereinzubürgernden Kaukasus-Leoparden
findet der Leser in der Online-Presse und überhaupt im Internet
die verschiedensten Unterart-Bezeichnungen: Vorderasiatischer Leopard,
Kleinasiatischer Leopard, Kaukasus-Leopard, Persischer Leopard:
"Der Leopard Vorderasiens, darunter des Kaukasus, gehört zur Form
P. p. tulliana". Siehe:
http://www.wwf.ru/about/where_we_work/caucasus/persian_leopard/about_persian_leopard/
"Auf der Roten Liste der Russischen Föderation ... der
Vorderasiatische Leopard unter dem Namen Panthera pardus ciscaucasica
Satunin ..." Siehe http://www.wwf.ru/about/where_we_work/caucasus/persian_leopard/
"'Das war der Wüste ewiger Gast - der mächtige Bars...' Mit
wem kämpfte Lermontows Mzyri? Mit dem Wort ‚bars' bezeichnen
verschiedene Völker verschiedene Großkatzen, doch im
Kaukasus lebt nur eine von ihnen: der Vorderasiatische Leopard. Wenn er
dort noch lebt." Siehe ebenda.
Die Datei innerhalb der Site des wwf.ru heißt "persian_leopard"
bzw. "about_persian_leopard"(P.p. saxicolor)
Auf einer Seite des Ministeriums für Naturressourcen der
Russischen Föderation kann man im Zusammenhang mit der "Tierwelt
des Westkaukasus" lesen: "Der überall verschwindende Bars
(Leopard) Panthera pardus ciscaucasicus ist in die Rote Liste
Rußlands eingetragen." Siehe
http://www.mnr.gov.ru/old_site/part/?pid=783
"Der Kaukasus-Leopard, früher auch als Persischer Leopard
bezeichnet …Die taxonomische Einordnung des Leoparden im Kaukasus wurde
dabei im Laufe der Zeit unterschiedlich vorgenommen: die Unterart wurde
als Panthera pardus tulliana oder als P. p. ciscaucasica angesprochen.
Heute geht man davon aus, daß die Leoparden im Kaukasus, Iran und
Turkmenistan alle zu einer Unterart, P. p. saxicolor gehören."
Siehe:
http://wwf-arten.wwf.de/media/143/HG_Kaukasus-Leopard.pdf
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
|
Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten, 30.05.2007
Nachwuchs beim Vogel-Adel in der Wilhelma
Jeder Wilhelmabesucher kennt den großen blauschillernden Pfau,
der vor den Gewächshäusern sein Rad schlägt. Aber den
Kongopfau? Nie gehört – selbst die Zoologen bekamen den ersten
Kongopfau erst 1936 zu Gesicht. Kein Wunder, denn dieser Pfau
gehört zu den seltensten Vögeln der Welt. Im Giraffenhaus der
Wilhelma aber lebt ein Paar dieser gekrönten Häupter aus der
Vogelwelt! Wie bei allen Pfauen ziert auch beim Kongopfau normalerweise
ein Federkrönchen den Kopf – dem Wilhelmaexemplar ist sein
Kopfschmuck allerdings abhanden gekommen. Mit der Farbenpracht des
Gewandes seiner asiatischen Verwandten kann der einzige afrikanische
Pfau nicht mithalten. Die Vögel leben nur im Regenwald in der
Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaire) – die Bedrohung dieses
Lebensraums sowie die kulinarischen Qualitäten des Vogels in
Kombination mit dem Hunger der Bevölkerung haben den Kongopfau bis
an den Rand der Ausrottung gebracht. Seit 7 Jahren besitzt die Wilhelma
ein Paar dieser kostbaren Vögel – Nachzuchten aus den Zoos von
Jersey und Arnheim, die nun in Stuttgart die kleine Population der
raren Vögel vergrößern sollen. Anfangs haben sie sich
dieser Aufgabe etwas zu lässig gewidmet, das Eier legen und
Brüten nur geübt – aber schließlich führten die
Bemühungen zum ersehnten Erfolg: Seither schlüpfen
regelmäßig Kongopfauenküken in der Wilhelma - auch in
diesem Jahr wuseln zwei Küken im Gehege, die in Naturbrut bei den
Eltern und unter den Blicken aufmerksamer Wilhelmabesucher aufwachsen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 30.05.2007
Nashornkampagne des Zooparks wird mit EAZA
Award geehrt
Im Rahmen der europaweiten Kampagne zum Schutz der Nashörner hat
auch der Thüringer Zoopark Erfurt seinen Beitrag geleistet. Es
wurden hier bisher fast 2500 Euro gesammelt. Grund genug für die
Europäische Zoovereinigung EAZA nun dem Zoopark die Bronze-Urkunde
zu verleihen. Von den gesammelten Geldern werden Schutzprojekte
für Nashörner in aller Welt finanziert. Als eine der
erfolgreichsten Nashornzuchtstätten in Europa ist der Zoopark dem
Nashornschutz sehr verbunden. Die Teilnahme an der Nashornkampagne war
damit ein „Muss“. Ob beim Nashornfest, zum Zooparkfest, bei der Taufe
des kleinen Nashörnchens „Tuli“ und zu vielen weiteren
Veranstaltungen wurden am Infostand Souvenirs und Nashornartikel
verkauft. T-Shirts, Schnitzereien und der Ersttagsbrief mit
Nashornsonderstempel fanden reißenden Absatz. Vom Erlös der
Aktionen des Zooparks werden drei ausgesuchte, afrikanische Projekte
profitieren.
Zoo Duisburg, 30.05.2007
OB Sauerland zu Gast im Zoo
Dem Zoo Duisburg ist es eine besondere Freude, dass der Erste
Bürger der Stadt den Kattas höchstpersönlich einen
Besuch abstatten möchte. Der wissbegierige Oberbürgermeister
wird vor Ort sehen wollen, dass Lemuren ihre Kinder nicht in speziellen
Wägelchen, sondern auf dem Rücken tragen, dass – analog zu
unserer eigenen Spezies – monogame Partnerschaften nicht immer wie in
klugen Lehrbüchern beschrieben oder von spitzlippigen Moralisten
propagiert auf Zweisamkeit beruhen müssen – verlaufen und dass
überhaupt Liebe durch den Magen geht… Lemuren wollen’s warm, genau
wie wir auch, und die vermuteten Freiheiten der neugierigen Affen
scheinen erst h i n t e r ihren (Gehege-)Grenzen anzufangen – und auch
darin sind sie uns Zweibeinern ähnlich. Aber auch Unterschiede
gilt es zu erkennen, denn unsere kleineren fuchsgesichtigen
Primatenverwandten markieren sich untereinander ungeniert mit übel
riechenden Duftmarkern, und auch die Raufereien ums soziale Prestige
werden mit anderen Mitteln ausgetragen als bei uns. Aber nicht nur
tierliches Verhalten wird der Oberbürgermeister studieren
können, sondern darüber hinaus auch Einzelheiten erfahren zur
Madagaskar-Kampagne 2007, für die im Zoo Duisburg Spendengelder
eingeworben werden. Hiermit sollen Schutzprojekte für die
einzigartige und stark bedrohte Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars
finanziert werden. Übrigens: Die Schirmherrschaft über die
Madagaskar-Kampagne 2007 des Zoo Duisburg ist noch offen…
Tierpark Hagenbeck, 30.05.2007
Elefanten Elefanten-Baby „Shila“ gratuliert
„Kandy“ zum 4. Geburtstag!
Die Geburt unserer kleinen Elefanten-Dame „Kandy“ im Mai 2003 war eine
ganz besondere. Als erstes Asiatisches Elefanten-Baby Deutschlands kam
sie inmitten der Herde auf die Welt. Heute ist sie mit ihren vier
Jahren prächtig entwickelt und kümmert sich liebevoll um ihre
sechs Wochen alte Halbschwester „Shila“. Die „Große“ hat der
„Kleinen“ viel beizubringen: beispielsweise Plantschen im Badeteich und
Suhlen im Schlamm. Zu „Kandys“ Geburtstag kommt außerdem wieder
ganz besonderer Besuch aus dem Ausland: Ihre Taufpatin, die ehemalige
Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, Frau Susan Elbow,
reist aus Serbien an, um ihrem Patenkind persönlich eine riesige
Überraschungstorte zu überreichen.
Zoo Köln, 30.05.2007
Charlotte und Vincent bekommen einen
Elefanten und Peter Brings steht im Mist !
Kontrastprogramm im Kölner Zoo ! Am Donnerstag, den 31. Mai 2007,
überreichen der Kaufhof und der Kölner Zoo Charlotte und
Vincent Becker einen Elefanten. Dieser ist allerdings ein Stofftier und
wurde durch eine Tombola vom Kaufhof und dem Zoo an den Mann gebracht.
Das Stofftier der Fa. Steiff hat einen Wert von 3.200,00 € und ist fast
so groß wie unser jüngster Elefantennachwuchs „Maha Kumari“.
Außerdem wird dem bekannten kölschen Musiker Peter Brings
(gleichnamige Band) an diesem Tag ein lang gehegter Wunsch
erfüllt: einmal Tierpfleger zu sein in Kölle am Rhein. In
Gummistiefeln sowie mit Besen und Schaufel bewaffnet erlebt er den
Alltag eines Tierpfleger bei uns im Zoo.
Zoo Berlin, 30.05.2007
Das gab es im ZOO-AQUARIUM bisher noch nie:
Gemeinsame Pressekonferenz von 3 europäischen Institutionen zum
Klimawandel
Zum Thema „Reduktion des Treibhauseffektes durch Düngung der
Meere“ laden das ZOO-AQUARIUM BERLIN, die Vereinigung EUR-OCEANS,
Brest, und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut zu einer
gemeinsamen Pressekonferenz ein. Schon seit mehreren Jahren ist es
Aufgabe der großen Aquarienhäuser nicht nur Meerestiere zu
pflegen und zu züchten, sondern heute stehen Fragen des Natur- und
Umweltschutzes im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Gehen doch viele
Wissenschaftler heute davon aus, dass schon am Ende unseres
Jahrhunderts das Leben im Meer durch Überfischung,
Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung weitgehend vernichtet sein
wird. Deshalb gilt es, diese Entwicklung zu stoppen oder gar
umzukehren. Das aber ist nur durch Zusammenarbeit aller in Europa in
der Meeresforschung tätigen Wissenschaftler und durch gemeinsame
Forschungsprojekte möglich. Aus dieser Überlegung heraus
entstand im Juli 2003 im französischen Brest die europäische
Vereinigung EUR-OCEANS, ein von der EU gefördertes
europäisches Netzwerk von Meereswissenschaftlern aus 12 Nationen,
die den Einfluss des Klimawandels auf das Leben im Meer und seine
komplizierten ökologischen Zusammenhänge untersuchen. Das
ZOO-AQUARIUM ist der Sorge um die Notwendigkeit des Schutzes von
marinen Ökosystemen neben dem europäischen Aquarienverband
(EUAC) eines der 14 Gründungsmitglieder dieses Netzwerkes. Das
Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven hingegen ist eines der
wichtigen, am Projekt beteiligten Forschungsinstitute. In Bremerhaven
haben sich die Wissenschaftler mit der Frage beschäftigt,
inwieweit man durch die künstliche Vermehrung des Meeresplanktons
in den CO2-Kreislauf der Weltmeere eingreifen und auf diese Weise die
CO2-Konzentration in der Atmosphäre reduzieren kann. Zur
Beantwortung dieser und weiterer Fragen laden das Network of Excellence
EUR-OCEANS, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und
Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und das ZOO-AQUARIUM
BERLIN zu einer ersten gemeinsamen Pressekonferenz ein, auf der ein von
EUR-OCEANS produzierter Informationsfilm gezeigt wird, der sich zu
dieser Thematik an die Öffentlichkeit richtet.
Westküstenpark St. Peter-Ording, 29.05.2007
„Storchentag... von Jungstörchen und
anderen Tierkindern”
Der Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording lädt am
03. Juni 2007 wieder zu seinem traditionellen „Storchentag“ ein. Unter
dem Motto „von Jungstörchen und anderen Tierkindern” werden unter
anderem die jungen Störche beringt und Storchennester als
Mitmachaktion für Kinder gebaut. Besonders stolz ist Parkleiter
Peter Marke über drei Storchen-Küken, die er in diesem
Frühjahr selber „per Hand“ ausgebrütet hat. Die Elterntiere
hatten das Gelege in Sillerup (Kreis Schleswig-Flensburg) während
der Brut verlassen. Der örtliche Weißstorchgebietsbetreuer
brachte ihm die mittlerweile ziemlich ausgekühlten Eier im
allerletzten Moment. Der Westküstenpark St. Peter-Ording ist einer
der größten Tierparks Schleswig-Holsteins und besitzt
Deutschlands größtes Seehundbecken. Das 1,2 Millionen Liter
Nordseewasser fassende „Robbarium“ ist vom unabhängigen und
internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) ausgezeichnet
worden. Auf dem 14,5 Hektar großen Gelände leben mehr als
800 zum Teil vom Aussterben bedrohte Wild- und Haustiere. Das Motto des
liebevoll gestalteten Parks ist das direkte Naturerlebnis ohne
trennende Gitter. Besucher können unter anderem in die
großen Seevogel-Volieren hineingehen. Tägliche
Schaufütterungen sowie große Greifvogel-Volieren mit
regelmäßigen Flugvorführungen der gefiederten Akteure
bieten Unterhaltung für Groß und Klein.
Tierpark Chemnitz, 29.05.2007
Alpakas bekommen ihre Sommerfrisur
Morgen, am 30.5.2007, erhalten die vier Alpakas im Tierpark Chemnitz
einen neuen Haarschnitt. Wie jedes Jahr werden die Haare auf eine
für Sommertemperaturen angenehme Länge gekürzt. Das
„Friseurteam“ aus Tierpflegern und auszubildenden wird über den
ganzen Vormittag, vermutlich bis in die frühen Nachmittagsstunden
mit dieser Arbeit beschäftigt sein.
Tierpark Arche Warder, 29.05.2007
Imker-Tag im Tierpark Arche Warder - Mit
Bienenstockbesichtigung und Honig schleudern.
Sonntag 3. Juni 10 bis 17 Uhr alles über Bienen und
Honigproduktion. Bienen sind außerordentliche Baumeister, sie
navigieren nach einer inneren Landkarte, unterscheiden Hunderte von
Düften und leisten Großartiges für unseren Planeten:
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch
vier Jahre zu leben.“ soll Albert Einstein einst gesagt haben. Bienen
liefern nicht nur Honig. Sie übernehmen vor allem die
Bestäubung von Abermillionen von Blüten - an Obstbäumen,
in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Die
bunten Landschaften gäbe es ohne die Bienen nicht. Diese und aber
auch ganz praktische Infos zur Imkerei können Besucher am Sonntag,
den 3. Juni von 10-17 Uhr von Experten des Imkervereins Nortorf und
Umgebung im Tierpark Arche Warder erhalten. Drei Mal an diesem Tag gibt
es auch die Möglichkeit, die Bienenstöcke in der Arche Warder
zu besuchen. Die dafür notwendige Schutzausrüstung wie
Imker-Haube und Blousons wird gestellt. Unter fachkundiger Leitung
gehen die Touren um 11.00 um 13.00 und um 15.00 Uhr los. Treffpunkt ist
der Eingang zum Ausstellungsraum. Im Ausstellungsraum des
Tierschauhauses findet sich ein Informationsstand, an dem der
Imkerverein an Hand von Tafeln, Bildern, Schaukästen und weiteren
Gerätschaften alles zum Thema Bienen und Honigproduktion
erklärt. Außerdem können Besucher die verschiedensten
Bienenprodukte wie Honig, Honigkerzen, Honigbonbons, Met, Pollen sowie
Pflegeprodukte kaufen. Die Kinder können beim Bienenkerzen-Drehen
zusehen und mitmachen. Um 14 Uhr kann man eine Stunde lang auch das
Schleudern des Honigs live erleben und anschließend den frischen
Honig erwerben.
Zoo Heidelberg, 29.05.2007
Happy End für Gorillababy Kiki -
Kinderärzte des Universitätsklinikums Heidelberg behandeln
erfolgreich in provisorischer Intensivstation / Affenmädchen
wieder wohlauf
Die Lebensgefahr ist vorbei, dem Gorillababy Kiki geht es wieder gut:
Vor einem Monat im Heidelberger Zoo geboren, ist das
Gorillamädchen seit dem sechsten Lebenstag als Notfall von
Ärzten des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des
Universitätsklinikums Heidelberg erfolgreich behandelt worden. In
einer provisorischen Intensivstation im Zoo versorgte ein Team aus
Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Tierärztin,
Tierpflegern und Mitarbeitern der Klinikumsapotheke die kleine Kiki.
Vielseitige Kooperationen zwischen Kinderklinik und Zoo: Bereits vor
drei Jahren hatten die Ärzte und Pfleger des Zentrums für
Kinder- und Jugendmedizin ein Gorillababy notfallmedizinisch versorgt:
Kissa litt kurz nach der Geburt an Blutvergiftung und
Lungenentzündung. Auch sie konnte gerettet werden und lebt
inzwischen in der Wilhelma in Stuttgart. Auch bei weniger dramatischen
Erkrankungen von Affenkindern werden die Ärzte manchmal zu Rate
gezogen. „Aufgrund der anatomischen und physiologischen
Ähnlichkeiten kann ein Affenkind die gleichen
Infektionskrankheiten bekommen wie seine menschlichen Verwandten“,
erklärt Professor Dr. Georg Hoffmann, Geschäftsführender
Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Von einer
weiteren Kooperation profitiert der „Kinderplanet“, eine
Betreuungseinrichtung der Klinik für Geschwister von kranken
Kindern: Zoomitarbeiter bringen als „Zooschwärmer“ Tiere mit,
natürlich nur solche, die ungefährlich sind und auch keine
Allergien auslösen können, z. B. eine Schildkröte oder
ein Küken. Wenn von ärztlicher Seite nichts dagegen spricht,
können auch die erkrankten Kinder dabei sein. Außerdem
stellt der Zoo Freikarten für kleine Patienten und deren
Geschwister. „Damit möchten wir uns für die engagierte Hilfe
bedanken“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Zoo Osnabrück, 29.05.2007
Liebe auf den ersten Blick
Seit letzter Woche besiedelt eine neue Tierart die ehemalige Anlage der
Fischotter. Es sind ihre aus Asien stammenden kleineren Verwandten, die
tagaktiven Kurzkrallen- oder Zwergotter. Anfangs waren sich die
Zoomitarbeiter gar nicht sicher, ob die Zusammengewöhnung klappen
würde. Schließlich handelt es sich bei dem Männchen um
eine Nachzucht aus dem Zoo Köln, das Weibchen wurde in
Düsseldorf geboren. Die Befürchtung lag also nahe, dass die
traditionell gepflegte Antipathie sich auf die beiden Zwergotter
übertragen könnte und sich der Kölner und die
Düsseldorferin nicht vertragen würden Aber manchmal sind
Tiere eben schlauer als Menschen. Ein Fauchen, ein tiefer Blick in die
Augen und seitdem sind "Ambu" und "Hahima" unzertrennlich. Vor Ankunft
der Zwergotter gestalteten die Tierpfleger mit Liebe zum Detail die
Außenanlage zu einer natürlichen asiatisch anmutenden
Teichlandschaft um, die Ambu und Hahima mittlerweile komplett erobert
haben.
Zoo Leipzig, 27.05.2007
Giraffenbaby unerwartet gestorben -
Seebär geboren
Das am 11. Mai geborene Giraffenbaby von „Gusti“ ist heute am
frühen Morgen überraschend gestorben. Es wurde zu
Dienstbeginn von seinen Pflegern tot aufgefunden, die Ursache ist im
Moment noch unklar. Eine Sektion in der Veterinärmedizinischen
Fakultät der Universität Leipzig soll Gewissheit bringen, mit
einem ersten Ergebnis ist jedoch frühestens Ende der kommenden
Woche zu rechnen. Die Mutter befindet sich derzeit in der ihr
vertrauten Herde und verhält sich unauffällig. Kurz nach der
Geburt war die Kleine mit den Hinterbeinen ausgegrätscht und
konnte zunächst nur mit Unterstützung der die Pfleger wieder
aufstehen. Durch die ersten eigenen erfolglosen Aufstehversuche und die
Tatsache, dass es dadurch auch nicht ans Euter seiner Mutter gelangen
konnte, war das Jungtier geschwächt gewesen. Dank einer Infusion
überlebte es jedoch die ersten Stunden und begann dann auch
selbstständig bei „Gusti“ zu trinken. Eine Fixierung der
Hinterbeine durch eine „Fessel“ stabilisierte den kleinen Langhals
soweit, dass er seiner Mutter bald selbstständig folgen konnte.
„Nach dem schwierigen Start ins Leben sah wirklich alles so gut aus.
Auch wenn wir wissen, dass es trotz aller Bemühungen nie eine
Garantie dafür gibt, dass ein Jungtier auch wirklich gesund
groß wird, hat uns die traurige Nachricht alle sehr
überrascht. Damit haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht
gerechnet. Wie nah Freud und Leid im Zooalltag beisammen sind, ist auch
diesmal wieder deutlich geworden: Unsere Seebärin ´Wassi`
hat gestern ein kleines Mädchen zur Welt gebracht, bei zwei bis
drei weiteren Robben rechnen wir in den nächsten Stunden bzw.
Tagen mit Nachwuchs. Auch wenn sich die Mütter sicher erst einmal
zurückziehen werden, wird das quirlige Treiben schon recht bald
für unsere Besucher zu beobachten sein, “ so Zoodirektor Dr.
Jörg Junhold.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 25.05.2007
Hübsche Kröten, Wetterfrösche
und andere Froschnaturen - 9. GEO-Tag der Artenvielfalt am 9. Juni im
Naturschutz-Tierpark Görlitz
Wie steht es um die Natur in Deutschland, wie viel Leben birgt das
Grün vor der eigenen Haustür? Diesen Fragen wird das
Hamburger Reportagemagazin GEO beim 9. GEO-Tag der Artenvielfalt wieder
nachgehen. Die Idee des GEO-Tags der Artenvielfalt ist, innerhalb von
24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und
Pflanzen zu identifizieren – und damit zu zeigen, dass es Vielfalt auch
vor der eigenen Haustür zu entdecken gibt. Ziel ist es nicht,
Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse zählen mehr als die Ergebnisse.
Es soll der Blick für den Artenreichtum und die faszinierenden
Lebensformen im eigenen Umfeld geschärft werden. Dem Aufruf von
GEO folgen in Görlitz der Naturschutz-Tierpark und das Staatliche
Museum für Naturkunde. In diesem Jahr spielen Frösche,
Kröten und Unken die Hauptrolle. Es ist leider nicht geunkt,
sondern Tatsache, dass etwa ein Drittel der in Deutschland beheimateten
Amphibienarten vom Aussterben bedroht oder in ihrem Bestand
gefährdet sind. Viel schlimmer noch, weltweit verschwindet mit
rapider Geschwindigkeit eine Froschart nach der anderen.
Umweltschützer sprechen von einer nie da gewesenen Amphibienkrise,
die auf die Erderwärmung zurückzuführen ist. Das stimmt
traurig, weil diese Tiergruppe tief in der Seele der Menschen verankert
ist. Jeder hat gern „ein paar Kröten“ in der Tasche oder der
Froschkönig wird zum Traumprinzen. Andererseits gilt die Unke als
Pessimist, eine „Giftkröte“ als zänkische Person und eine
„Froschnatur“ als unnahbar. Um die eigene Einstellung zu dieser
Tiergruppe auf realistische Füße zu stellen, kann sich jeder
am 9. Juni ab 13.00 Uhr in die „Froschperspektive“ begeben. Am neuen
Grillpavillon des Tierparks werden einheimische Amphibienarten in
Terrarien vorgestellt. Herr Lübke, Leiter des Vivariums im Museum
für Naturkunde erzählt etwas über diese faszinierenden
Tiere und ihre Probleme. Rund um den Pavillon kann reichlich
gehüpft und gequakt werden, denn der derzeitige FÖJler des
Tierparks Markus Neubert hat verschiedene Frosch-Stationen vorbereitet.
Für alle Amphibienkenner gibt es das „Lurch-Memory“ und für
Froschretter den „Frosch-Weitsprung“. Echten Strategen ist das „Lurch-
Schach“ zu empfehlen. Nach dem Motto: „Sei kein Frosch!" kann jedermann
die einzelnen Aktionen ausprobieren und selbst zumindest
Papierfrösche retten. Ab 15.30 Uhr kann man noch einer anderen
Rettungsaktion zuhören und zuschauen, denn wenn Peter den Wolf
nicht gefangen hätte, was dann? „Peter und der Wolf“, das
bezaubernde musikalische Märchen von Sergej Prokofjew wird von den
Musikern der Neuen Lausitzer Philharmonie auf der Bühne des
Tierparks aufgeführt. Es dirigiert Anja Biehlmaier, Sprecher ist
Sebastian Rietschel. Die tierische Vielfalt wird schließlich mit
einer Exkursion in die Weinlache komplettiert und dem Motto des
GEO-Tages gerecht. Die Teilnehmer werden dem abendlichen Froschkonzert
lauschen können und gemeinsam mit Thomas Lübke herausfinden,
welche Froschlurche in dem bedeutendsten Görlitzer Feuchtgebiet
leben.
Tierpark Ueckermünde, 25.05.2007
Neues Angebot im Tierpark Ueckermünde -
Seidel: Ganzjährige Attraktion im Umweltbereich
Neue Attraktionen für den Tierpark Ueckermünde: Ein neues
Umweltbildungszentrum, das so genannte "Zoolarium", erweitert
künftig das Angebot des Erlebnisparks an der polnischen Grenze.
"Der Tierpark verbessert seine touristische Infrastruktur um eine
ganzjährige Attraktion, die nicht nur in der Hauptsaison
Besucher anlockt. Auch polnische Gäste werden von dem neu
geschaffenen Angebot profitieren", sagte Jürgen Seidel, Minister
für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am Donnerstag in Schwerin.
Das neue Umweltbildungszentrum, das sogenannte "Ice Age Becken",
bildet als Modell ab, wie alternative und regenerative Energiequellen
genutzt werden können. Am Beispiel eines Modells der Landschaft
Usedom-Stettiner Haff-Ueckermünder Heide wird die Umwandlung von
Sonnenenergie in andere Energieformen und Klimaschwankungen
erklärt. Die Miniaturlandschaft kann zur Veranschaulichung vereist
und abgetaut werden, um den Energieaustausch in einem geschlossenen
Ökosystem zu zeigen. Zu sehen ist auch die eiszeitliche
Entstehungsgeschichte der Region am Stettiner Haff. Zusätzlich
wird ein System installiert, mit dem im Sommer Erdwärme
gespeichert werden kann, die dann im Winter zur Nutzung bereitsteht.
Mit der gewonnenen Energie wird das Modell betrieben. Die Ausstellung
wird zweisprachig deutsch/polnisch aufgebaut. "Energiesparen ist ein
wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Projekte wie diese sind Beispiele
dafür, wie Tourismus und Ökologie miteinander kombiniert
werden können", sagte Seidel. Das Projekt wird vom
Wirtschaftsministerium mit rund 330.000 Euro aus dem
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und
Landesmitteln gefördert, die Gesamtinvestition beträgt rund
370.000 Euro. Der Tierpark entwickelt sich seit seiner Gründung
1998 zu einer Einrichtung der Umweltbildung im Großraum Stettin -
Westpommern und Vorpommern. Seit Jahren arbeitet der Tierpark
Ueckermünde mit verschiedenen polnischen Partnern zusammen, wie
dem Nationalpark Wollin oder dem Dendrologischen Garten Przelewice.
Seit 2002 absolvieren außerdem polnische Jugendliche aus
Westpommern ihr freiwilliges ökologisches Jahr im Tierpark und
betreuen polnische Schüler- und Besuchergruppen. Rund 12 Prozent
der Tierparkbesucher kommen jährlich aus Polen nach
Ueckermünde.
Zoologischer Garten Magdeburg, 25.05.2007
Löwenbabys haben jetzt Personalausweis!
Endlich war es heute soweit. Mit viel Geschick und Ausdauer gelang es
der Tierpflegerin, Ellen Driechciarz, die Löwenbabys kurzzeitig
von der Löwenmutter „Kalindi“ zu trennen. Der Tierarzt,
Pierré Grothmann, nutzte die Gelegenheit zur Untersuchung. „Die
Löwenbabys haben ein normales Gewicht, das zwischen 4,1 Kilogramm
bis 4,6 Kilogramm liegt. Das Geburtsgewicht hat sich fast vervierfacht.
Es sind drei Weibchen! Ich konnte den drei Löwenbabys gleich noch
einen „Chip“ setzen“, erklärt der Zootierarzt. Der Chip
enthält wichtige Daten, ähnlich einer Personalausweis-Nummer.
Aber die Löwenbabys haben noch keinen Namen. Gesucht werden
asiatisch klingende Namen, die mit einem „K“ beginnen. Die
Namensvorschläge können bis zum 31. Mai 2007 an den
Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg oder
per Mail unter tiername@zoo-magdeburg.de eingesandt werden. Zu gewinnen
gibt es: eine Familien-Zooführung mit Blick hinter die
Zookulissen, eine Zoo-Jahreskarte und Zoo-Freikarten.
Zoologischer Garten Magdeburg, 25.05.2007
Magdeburger Zoo startet neue
Jahreskartenaktion: Zwei Monate gratis Zoobesuch
Bis zum 17. Juni gibt es an den Zookassen noch Jahreskarten für 14
Monate zum Preis von 12 Monaten. „Wir räumen unseren Zoobesuchern
diesen Preisvorteil ein, um den Zoo für die Besucher noch
attraktiver zu machen,“ informiert der Zoodirektor, Dr. Kai Perret.
Besonders die eindrucksvollen TIERISCH NAH-Programme ließen die
Besucherzahl in diesem Jahr schon einsteigen und zeigen, dass weitere
Besucherpotentiale erschließbar sind. Im Bundesdurchschnitt sind
die Magdeburger Zoo-Jahreskarten äußerst günstig. Im
Magdeburger Zoo kostet eine Kinder-Jahreskarte nur 15 Euro und eine
Familie mit 2 Erwachsenen und drei Kindern zahlt nur 65 Euro für
die Familienjahreskarte. Bis zum 17. Juni gibt es noch Zoobesuche
für zwei Monate gratis dazu.
Zoo Landau, 25.05.2007
Künstlerisches Gestalten in der
Zooschule - Schmetterlinge, Chamäleons und Lemuren
An drei Wochenenden im Juni und Juli bietet die Zooschule Workshops
für Kinder ab acht Jahren zum Künstlerischen Gestalten an.
Dabei wird die besondere Tierwelt Madagaskars im Mittelpunkt stehen. Am
Freitag, den 22. Juni 2007 und Samstag, den 23. Juni 2007 gestalten die
Kinder Schmetterlinge aus Papier und Kleister, am Freitag, den 29. Juni
2007 und Samstag, den 30. Juni 2007 werden Chamäleons in
Lebensgröße geformt und am Freitag, den 6. Juli 2007 und am
Samstag, den 7. Juli 2007 entstehen großformatige
Lemuren-Collagen. Die Workshops können einzeln gebucht werden.
Freitags findet der Workshop um 15 bis 17.30 Uhr statt, samstags von 10
bis 12.30 Uhr. Die Teilnahme an einem Workshop einschließlich der
Arbeitsmaterialien kostet pro Kind 7 Euro zuzüglich Zooeintritt.
Mitzubringen ist lediglich ein Arbeitskittel.
Vogelpark Herborn, 24.05.2007
Nicht nur der Storch ist in
Herborn-Uckersdorf fruchtbar: Die siebte in Hessen geborene
Rotbrustkrontaube ist ausgeflogen
In der Kinderstube des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf
überschlagen sich zurzeit die Ereignisse: Pünktlich zum
Pfingstfest haben vier kleine Weißstörche die Eierschale
verlassen. Das Besondere dabei ist, dass zwei der jungen Störche
in der Voliere der Heiligen Ibisse zur Welt gekommen sind und sich das
Nest in Augenhöhe der Besucher weniger als 2 Meter vom Besucherweg
entfernt befindet. Naturfreunden bieten sich hier somit beste
Beobachtungsmöglichkeiten! Mit ein bisschen Glück können
die Vogelparkbesucher jetzt auch schon die kleine Rotbrustkrontaube in
der Außenvoliere des Warmhauses erblicken. Der aparte Vogel hat
im Alter von vier Wochen als Miniaturausgabe seiner fast
putengroßen Eltern erst kürzlich das Nest verlassen hat.
Biologe Wolfgang Rades: "Sie ist erst das siebte Exemplar ihrer vom
Aussterben bedrohten Art, das in Hessen zur Welt kam. Keine zwanzig
dieser eindrucksvollen Vögel aus den Regenwäldern Neuguineas
leben in deutschen Tiergärten." Die hessische Erstzucht gelang
übrigens 2002 ebenfalls im Uckersdorfer Vogelpark. Mit ihrem
filigranen, kronenförmigen Kopfschmuck verspricht die kleine
Krontaube als Miniaturausgabe der beeindruckenden Altvögel zum
neuen Publikumsliebling in Herborn-Uckersdorf zu werden. Und dies gegen
die „Konkurrenz“ der zahlreichen anderen Jungtiere, zum Beispiel von
drei Tragopanküken, einer junge Nikobarentaube, sechs
Mandarinenten- und fünf Teichhuhnküken. Wenn man die kleine
Krontaube oder die jungen Störche bereits mit ein wenig Geduld
beobachten kann, geht das noch nicht beim jüngsten Zuwachs des
familienfreundlichen Herborner Naturerlebniszentrums: Im Nistkasten der
munteren Beos ist, nach der erfolgreichen Nachzucht im Vorjahr, erneut
ein Jungvogel geschlüpft.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.05.2007
ZOOM Erlebniswelt trauert um Kodiakbären
Ibo
In der Nacht zum Mittwoch verstarb der schwer erkrankte Kodiakbär
Ibo. Bis zuletzt hatte die tiermedizinische Abteilung der ZOOM
Erlebniswelt ihm trotz seines Krebsleidens ein weitgehend normales
Leben im großzügigen Revier der Erlebniswelt Alaska
ermöglicht. Verschiedene Therapiemethoden und operative Eingriffe
konnten den Krankheitsverlauf allerdings nicht mehr beeinflussen. Schon
vor Wochen hatte Dr. Pia Krawinkel eine Heilung kaum noch für
möglich gehalten: "Wir haben alles medizinisch notwendige und
möglich für Ibo getan", so die Tierärztin der
zoologischen Erlebniswelt. "Die genaue Todesursache wird in einer
Obduktion ermittelt." Nach Ibos Ableben ist nur noch ein Kodiakbär
im 3.000 m² umfassenden Revier der ZOOM Erlebniswelt zu Hause.
"Wir bedauern den Krankheitsverlauf bei Ibo und trauern um ihn", sagt
Frank Ahrens, zoologischer Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Für die
Zukunft plant er, weitere Artgenossen auf der Anlage anzusiedeln. "Die
zoologische Abteilung hat bereits begonnen, mit großer
Sensibilität nach einem Reviergenossen für Brenda in
zoologischen Einrichtungen auf der ganzen Welt suchen."
Zoo Landau, 24.05.2007
Bauarbeiten im Zoo Landau...
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Infopost berichtet wurde, wird
zur Zeit auf einigen Baustellen im Zoo Landau fleißig gewerkelt.
Zum einen wird das Dach der zentralen Futterküche des Zoos
aufgestockt um ein dringend benötigtes Heu- und Strohlager
aufzunehmen. Die vom Zoo Landau bislang benutzte Heu- und Strohscheune
an der Haardtstrasse muss aus Sicherheitsgründen abgerissen
werden. Die neue Scheune bietet in Zukunft die Möglichkeit das
benötigte Heu und Stroh direkt im Zoo zu lagern, ohne
aufwändige Fahrten in die Haardtstrasse zu machen. Eine weitere
Baustelle befindet sich an der Robbenanlage. Hier ist die Beschichtung
des Stalls und des Beckens bei einer früheren Sanierung mangelhaft
verarbeitet worden und wies seit längerer Zeit Undichtigkeit auf.
Diese Beschichtung wird zur Zeit erneuert, so dass die Seebären
nicht in der großen Anlage zu sehen sind und die beliebten
Schaufütterungen vorerst leider ausfallen müssen. Des
Weiteren wird die alte Zoogaststätte „Zoostüb´l“,
welche bei dem Sturm „Kyrill“ durch einen umgestürzten Baum
irreparabel beschädigt wurde, abgerissen. Die Versorgung der
Zoobesucher mit Getränken, Eis und kleinen Snacks übernimmt
der Zoo-Kiosk. Hier wird besonders an Sonn- und Feiertagen das Angebot
erweitert – Lassen Sie sich überraschen!
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.05.2007
Berufsfeuerwehr taucht mit den Robben
Am Donnerstag, dem 24. Mai, könnten die Besucher im
Seelöwenbecken der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine
ungewöhnliche Entdeckung machen: Neben den Robben tummeln sich
dann nämlich auch einige Taucher in Europas größtem
Seelöwen-Becken. Doch die Herren in Neopren sind nicht zum
Spaß zwischen den Tieren auf Tauchstation gegangen, sondern um
die Wände des einzigartigen Glastunnels von Algen zu säubern.
Der Tauchsportclub Poseidon Gelsenkirchen e.V., der diese Arbeiten seit
der Eröffnung des Beckens vor zwei Jahren regelmäßig
ehrenamtlich durchführt, wird in diesem Jahr von professionellen
Kollegen begleitet. Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen wird mit sechs
zusätzlichen Tauchern sowie zwei Lehrtauchern vor Ort sein um die
Poseidon-Tauchfreunde bei der Arbeit tatkräftig zu
unterstützten. Die Feuerwehr führt diesen „Ausflug“ als
Highlight im Rahmen eines Tauchlehrgangs durch. Neben der theoretischen
Ausbildung steht natürlich die Praxis im Vordergrund. Mit der
Frage was man unternimmt, wenn eine Robbe am Anzug knabbern sollte, hat
sich bestimmt noch keiner der Sportler beschäftigt. Denn die
Wahrscheinlichkeit, dass die Taucher mit den Tieren auf
Tuchfühlung gehen können, ist groß. Seelöwen
gelten als sehr verspielte Wesen, die neugierig auf Entdeckungsreise
gehen. Dass die Taucher das Robbenbecken während des normalen
Betriebes reinigen, hat vor allem praktische Hintergründe. Denn
ansonsten müssten rund 3.000 Kubikmeter Wasser aus dem Becken
entleert werden. Das entspricht dem Inhalt von 21.500 Badewannen! Der
Tunnel selber ist ebenfalls eine Sehenswürdigkeit: Er
ermöglicht ungewöhnliche und faszinierende Einblicke in die
Unterwasserwelt der Seelöwen und ist eines der Highlights der
Polarregion in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die Unterwasserröhre
besteht aus sechs Acrylglasplatten, die unter großer Hitze
entsprechend geformt wurden. Jedes Teil ist 3 mal 4,5 Meter groß,
wiegt über 2,5 Tonnen und ist 14 Zentimeter dick. Je zwei Platten
wurden zu einem Bogen geformt. Die dabei entstehenden drei Bögen
wurden dann zu einem neun Meter langen Tunnel verbunden.
Zoo Dresden, 24.05.2007
Die neue Löwen- Karakal- Anlage im Zoo
Dresden
Der Zoo Dresden feiert Richtfest! Knapp drei Monate ist der erste
Spatenstich zum Bau der neuen Löwen- Karakal- Anlage her. Seitdem
entsteht auf der ca. 1300 qm großen Fläche rund um den
Raubtierfelsen das neue Domizil für unsere Löwen, Karakale
und Zebramangusten. Der Rohbau und das Dach des Gebäudekomplexes
sind bereits fertig. Nun wird mit dem Innenausbau begonnen. Hier ist
Maßarbeit gefordert, da alle Türen, Klappen, Gitter und
Fenster Spezialanfertigungen sind. Zudem werden in den kommenden
Monaten die technischen Einrichtungen installiert, das Haus verputzt
und die Außenanlage gestaltet. Dem heimatlichen Lebensraum der
Löwen und Karakale entsprechend, wird das Thema Savanne die
Gestaltung in den Außengehegen und im Besucherbereich dominieren.
Auch der alte Raubtierfelsen erwacht zu neuem Leben. Hier tummeln sich
jedoch keine Tiere, sondern ausschließlich Besucher, die im
Innenbereich des Felsens auch die Geschichte des Zoos hautnah erleben
können. Die Löwen werden entweder aus fünf Meter
Höhe oder durch Glasfenster zu ebener Erde betrachtet. Die
budgetierten Baukosten von 3,2 Mio. Euro werden um rund 10-15 Prozent
unterschritten. Die publikumswirksame Eröffnung der Anlage ist
für den 12. August 2007 geplant. Etwas eher wird mit der Ankunft
des neuen Löwenpaares gerechnet. Ziel ist es, den Transport in der
letzten Juliwoche durchzuführen. Damit sich die beiden gut
einleben, muss das neue Heim für den 2- jährigen "Dänen"
Jago und Löwin Layla aus Amsterdam gut vorbereitet sein. Ist dies
der Fall, so kann schon im Frühjahr nächsten Jahres mit
Nachwuchs gerechnet werden. Damit würde der Zoo Dresden an seine
lange Tradition der Löwenzucht anknüpfen. Bereits 1862 kam
das erste Löwenpaar in den Zoologischen Garten. Im Folgejahr
erblickten zwei Jungtiere das Licht der Welt. Insgesamt 40 Löwen
wurden seitdem im Zoo Dresden geboren.
Zoo Duisburg, 24.05.2007
Naturschutz ganz praktisch
Zu einem Kurzseminar über solitär lebende Insekten und den
Bau von Insekten-Nisthilfen lädt Peter ALLENSCHLÄGER –
Kinderaktionist und Naturschutzbeauftragter des Zoos – an den
Kaiserberg. Für viele - zum Teil bedrohte - Arten von Wildbienen,
Grab-, Falt- und Wegwespen wird der versierte Naturschützer mit
Kindern und Erwachsenen Nisthilfen basteln; d.h. mit Bohrmaschine und
Beitel Holzblöcke und –klötze mit tiefen Löchern
versehen und die Schilfstängel gebündelter Reedmatten auf 10
bis 20 cm lange Stöckchen zurückschneiden. In deren
Höhlungen siedeln sich schon wenige Stunden später
fortpflanzungsfreudige Insekten an, um im warmen Dunkel der
Holzröhrchen ihre Eier abzulegen. Wildbienen und Grabwespen z.B.
sind unerlässliche Blütenbestäuber, ohne deren Einsatz
weder Wildkräuter noch Obstbäume Früchte tragen
würden. Leider aber werden immer wieder Grabwespen z.B. mit Echten
Wespen verwechselt; während Letztere stechen, bleiben Erstere
friedlich, weil sie weder über einen Stechapparat noch zwickende
Beißwerkzeuge verfügen.
Zoo Frankfurt, 24.05.2007
„Anfassen erlaubt“ Der Zoo Frankfurt
eröffnet barrierefreien Streichelzoo
Endlich ist es soweit! Die Zwergziegen im Frankfurter Zoo sind wieder
bereit, die kleinen (und großen) Zoo-Gäste durch ihre
unaufgeregte und einnehmende Art in ihren Bann zu ziehen. Das neue
Gehege für die Zwergziegen ist ab sofort barrierefrei
zugänglich. Nachdem 2006 die ehemaligen Anlagen für
Shetland-Ponys, Zwergesel und Zwergziegen zugunsten des Neubaus
für unsere Menschenaffen (Bonoboland) weichen mussten, wurden die
„Streichelzoo-Tiere“ in die Huftieranlagen integriert. Hier entstand
aktuell neben den neuen Pony-, Esel- und Meerschweinchen-Gehegen auch
die Zwergziegenanlage, die als barrierefreier Streichelzoo konzipiert
ist. Bei Bedarf kann sie als Reitbahn umfunktioniert werden. Die
meisten Zootierarten sind Wildtiere, d.h. sie wurden nicht durch
gezielte Zucht an das Leben mit dem Menschen angepasst. Sie werden
heute in möglichst naturnahen Anlagen gehalten. Der Zoobesucher
erhält zu diesen Wildtieren einen indirekten, eher betrachtenden
Zugang, genau wie zu ihren oftmals faszinierenden Merkmalen und
Verhaltensweisen. Daneben lernt der Besucher etwas über ihre
Bedrohung und die Maßnahmen zu ihrem Schutz in der Natur. Im
Gegensatz dazu haben unsere Haustiere, zu denen auch die afrikanischen
Zwergziegen des Streichelzoos gehören, die natürliche Scheu
dem Menschen gegenüber aufgrund einer viele Generationen
andauernden Zucht abgelegt. Die Zoobesucher können direkten
Kontakt zu den Einzeltieren aufnehmen, ohne sich um das Wohlbefinden
der Tiere Sorgen machen zu müssen. Gerade die Ziegen sind als
hochsoziale Tiere, dazu mit einem dicken Rucksack voll Neugier
ausgestattet, aktiv an der Kontaktaufnahme mit den Zoobesuchern
interessiert. Daraus entsteht der unmittelbarste Zugang zur Tierwelt,
der überhaupt möglich ist und heute leider vielen Menschen
verwehrt bleibt. Im barrierefreien Streichelzoo kann mit allen Sinnen
das Wesen der Tiere erlebt werden.
Tierpark Chemnitz, 24.05.2007
Erstmalig gefiederte Nachzuchten
Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es bei den
Weißbrauen-Röteln und den Grünflügelaras erstmalig
Nachwuchs. Erst vor kurzem gelang es, bei den Röteln, die nur in
wenigen deutschen Zoos gehalten werden, ein Zuchtpaar
zusammenzustellen. Das Jungtier schlüpfte Mitte Mai und ist nun
zusammen mit seinen Eltern in der Freiflughalle im Tropenhaus
unterwegs, wo es, mit ein wenig Glück und Geduld, auch beobachtet
werden kann. Eine Papageienschönheit ist er momentan noch nicht,
der Ara-Wonneproppen. Ihm wachsen erst in einigen Tagen die ersten
Federchen, und auch die Augen beginnen sich gerade erst zu öffnen.
Er sitzt noch im Nestkasten, wird von den Eltern intensiv betreut und
ist daher für die Besucher zurzeit noch nicht zu sehen. Auch bei
den Westkaukasischen Steinböcken gab es weiteren Nachwuchs, denn
ein zweites Jungtier wurde geboren.
Tiergarten Schönbrunn, 24.05.2007
Pfingsten: Tauben, die am Himmel Walzer tanzen
Zu Pfingsten findet im Tiergarten Schönbrunn ein Altwiener
Spektakel statt, das schon beinahe in Vergessenheit geraten ist: der
Himmelsflug der Hochflugtauben! Hochflugtauben sind eine
jahrhundertealte echt Wiener Taubenrasse, die nur der Schönheit
und des Spektakels wegen gezüchtet wird. Was sie können: Sie
steigen aus ihrem Schlag empor, schrauben sich im Schwarm minutenlang
in die Höhe und zeigen dort oft stundenlang ihre Flugspiele, von
denen man sagt, es sehe aus, als würden die Tauben „am Himmel
Walzer tanzen“. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren die
Wiener von diesen Vögeln so begeistert, dass man an manchen Tagen
über der Stadt bis zu 250 Schwärme beobachten konnte. Es
hieß: „Es gibt nur eine Weltstadt, es gibt nur ein Wien, wer
einen rasanten Hochflug erleben will, der fahre dort hin.“ Allein in
Wien waren damals rund tausend Züchter registriert. Heute sind es
in ganz Österreich höchstens 15. Die 28 verschiedenen
Farbschläge der Hochflugtauben und das Wissen um ihre
Fähigkeiten drohen verloren zu gehen. Der Tiergarten
Schönbrunn stellt sich dem entgegen. Einer der letzten anerkannten
Hochflugtaubenspezialisten ist der Schönbrunner Tierpfleger Peter
Heindl, der sich auf Initiative des ehemaligen Direktors Helmut
Pechlaner der Hochflugtauben angenommen hat. Unter den vierzig
Stück, die zu Pfingsten erstmals im Tiergarten in den Himmel
starten werden, finden sich die ältesten noch existierenden
Blutlinien – die allesamt bodenständige Namen haben:
Rotgestrichte, Gelbgestrichte, Gekranzelte, Hellstorchige. Ihr
Taubenschlag – beim Gelände des Spielplatzes – ist ein
Abschiedsgeschenk des Vereins der Freunde des Tiergarten
Schönbrunn an Helmut Pechlaner, das nach seinem Wunsch junge
Menschen für die Taubenhaltung und die Taubenzucht begeistern
soll. Pechlaner selbst bezeichnet die Hochflugtauben als „eine seiner
Lebenslieben“. Die ersten vier Himmelsflüge finden Pfingstsonntag
und Pfingstmontag statt, jeweils um 11.30 Uhr und um 16.30 Uhr. Peter
Heindl wird das Geschehen live kommentieren. Voraussetzung: Das Wetter
passt. Denn Hochflugtauben brauchen Sonnenschein. Im Gegensatz zu
anderen Tauben fliegen sie nur oberhalb ihres Heimatschlages, den sie
vom Himmel aus gut erkennen müssen. Verlieren sie den Schlag bei
starkem Wind, bei Nebel oder Regenschauer aus den Augen, verlieren sie
auch die Orientierung. Die walzertanzenden Tauben sollen in Zukunft
möglichst täglich vom Tiergarten in die Lüfte starten.
Zuschauen ist selbstverständlich gratis.
Sea Life Oberhausen, 24.05.2007
Täglich „Obst und Gemüse“ für
die neuen tropischen Meeresbewohner im Sea Life Oberhausen
Innovative Meeresbiologen haben im Sea Life den Futterball
eingeführt. Mit dessen Hilfe erhalten die kleinen tropischen
Fische im Ozeanbecken im Sea Life Oberhausen regelmäßig
gesunde Kost. Das farbenfrohe Schauspiel können Besucher
täglich ab 10 Uhr bewundern. Die tropische Lagune der Haie ist
seit Ostern eröffnet. „Viele unserer farbenfrohen Fische aus dem
tropischen Ozean sind kleine Naschkatzen. Früchte und Gemüse
sind ein wichtiger Bestandteil der gesunden und kohlehydratreichen
Ernährung. Einige Meeresbewohner sind quasi Vegetarier und auf
diese Kost angewiesen“, erklärt Kurator Johannes Peschke. „Bei
Säugetieren wird diese Methode schon lange zur Förderung
eines artgerechten Verhaltens genutzt. Bei Fischen machen wir das im
Sea Life erstmalig und es funktioniert sehr gut“, erläutert er
weiter“.Der Futterball animiert die Fische, sich das Futter aktiv zu
„erkämpfen“. Die vegetarische Kost, wie zum Beispiel Bananen oder
Bio-Kopfsalat, wird in einem Ball mit Löchern verstaut und an
einem langen Seil ins große Ozeanbecken abgelassen. Durch den
leckeren Geruch, den der Inhalt verströmt, wird der Futterball
innerhalb von kürzester Zeit von kleinen und großen Fischen
umzingelt.Im Eifer des Gefechts kommt es häufig zu kleineren
Streitereien zwischen den bunten Bewohnern. Die großen und
aggressiven Süßlippen versuchen oftmals die Kleineren, wie
zum Beispiel die gelben Doktorfische oder die schillernden
Silberflossenblätter von den Leckereien zu vertreiben. Doch trotz
des Gedrängels kommen alle auf ihre Kosten, da sich der Inhalt der
selbst konstruierten Futtervorrichtung durch die Wasserbewegung
allmählich im Becken verteilt. Das Sea Life Oberhausen ist
täglich ab 10 Uhr geöffnet, auch an allen Feiertagen. Das
farbenfrohe Schauspiel im Ozeanbecken ist täglich ab 10 Uhr zu
bewundern. Außerdem finden täglich um 11 und um 14 Uhr
kommentierte Fütterungen in verschiedenen Bereichen statt. Das Sea
Life Oberhausen gehört zur englischen Merlin Entertainments Group
und ist eins von zehn Sea Life Aquarien in Deutschland.
Zoo Landau, 24.05.2007
„Schwarze“ Tierpersönlichkeiten des Zoo
Landau verstorben - Abschied von Panther-Weibchen „Sheila“ und dem
Schwarz-Schwan des Ostparkweihers
Nur wenige Monate nach dem altersbedingten Tod des bekannten
Panthermännchens „Shogun“ mussten die Mitarbeiter des Zoo Landau
nun auch Abschied vom noch verblieben schwarzen Leopardenwebichen
„Sheila“ nehmen. Im sehr hohem Alter musste das bis zuletzt fiedele
Tier auf Grund eines akuten, altersbedingten Leber- und Nierenversagens
eingeschläfert werden. „Schweren Herzens mussten wir uns zu der
Entscheidung durchringen, da sich der Gesundheitszustand der sehr alten
Raubkatze sehr plötzlich erheblich verschlechterte“, so
Zoodirektor und Tierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Mit gut 23 Jahren
erreichte der elegante Leoparden-Schwärzling ein überaus
hohes Alter. Mit max. 12 bis 15 Jahren für die Wildbahn und bis 21
Jahre unter Zoohaltung wird das Maximalalter für diese Art in der
Fachliteratur angegeben. Insofern kam der Abschied von der
Leopardendame für die Zoomitarbeiter nicht ganz überraschend.
Und obwohl der Verlust einer Tierpersönlichkeit stets schwer
fällt, ergeben sich nun auch hoffnungsvolle Aussichten, da
zukünftig die großzügige Erweiterung der Raubtiergehege
für nur eine Großkatzenart, die Jaguare, in Angriff genommen
werden kann. Eine weitere stadtbekannte Tierpersönlichkeit musste
ebenfalls im hohen Alter eingeschläfert werden. Ein
ursprünglich aus dem Zoo Landau stammender Schwarzer Schwan, der
für viele Jahre auf dem Landauer Ostparkweiher zu Hause war, wurde
am Montag sehr geschwächt aufgefunden. In Zusammenarbeit mit der
Landauer Feuerwehr bargen Zoomitarbeiter das Tier von einer kleinen
Insel im See. Aufgrund seines geschätzten hohen Alters und des
körperlich sehr schlechten Zustandes musste der Schwan ebenfalls
aus Tierschutzerwägungen eingeschläfert werden. Auch im Namen
der Stadtverwaltung dankte Zoodirektor Heckel einer besonders
tierlieben Anwohnerin, Frau Hanna Gieseke, deren seit Jahren
führsorglicher Betreuung das lange Wohlergehen des Schwarzen
Schwanes mit zu verdanken sei.
Zoo Leipzig, 24.05.2007
Sonntagstouren im Juni -Auf den Spuren der
Tierwelt Afrikas
Die Sonntagstouren im Juni wandeln über den schwarzen Kontinent
Afrika hin zu den Tieren der afrikanischen Wälder, Steppen,
Savannen und des Dschungels. Beobachten Sie auf der Safari
Säbelantilopen, Strauße, Erdmännchen, Schimpansen oder
aber eine Waldgiraffe getarnt im Dickicht. Start ist immer um 11 Uhr am
Haupteingang.
Zoo Basel, 24.05.2007
Honigboote und Hängematten
Honigboote und Hängematten, das sind nur zwei von vielen
Spielsachen, mit denen sich die Brillenbären im Zoo Basel
vergnügen. Auch in der Natur brauchen viele Tiere einiges an
Ausdauer und Geschicklichkeit, um an ihre Nahrung zu kommen, deshalb
werden sie auch im Zoo gefordert. Eine der spannendsten
Beschäftigungen für Tiere bietet aber immer noch die
Begegnung mit anderen Tieren. ‚Mami, mir ist langweilig!’ Dieser Satz
ist Eltern mehr als bekannt: Ein paar Buntstifte oder Bauklötze
schaffen meist Abhilfe. Die Tiere im Zoo Basel müssen ebenfalls
täglich beschäftigt werden, mitunter auch mit 'Spielsachen'.
Die wichtigste Form der Beschäftigung von Zootieren ist die
Auseinandersetzung mit Artgenossen oder artfremden Tieren. Jungtiere
verbringen oft Stunden mit Spielen und bereiten sich so auf den Ernst
des Lebens vor. Später beschäftigt wohl kaum etwas ein Tier
so sehr, wie die Fortpflanzung und die Aufzucht der Jungen. Die Suche
nach Nah-rung trägt ebenfalls zur Beschäftigung bei. Manche
Tiere fressen täglich stundenlang, andere hingegen verschlingen
ihre Mahlzeit sehr schnell, liegen anschliessend auf der faulen Haut
und verdauen sehr lange. Für viele Tierarten ist die Futtersuche
nicht auf-wändig, andere benötigen viel Geduld, Ausdauer und
Geschicklichkeit, um an einen Happen heranzukommen. Um den Tieren, die
in der Natur besonders geschickt auf Nah-rungssuche gehen eine
Herausforderung zu bieten, werden im Zolli immer wieder neue
'Spielsachen' erfunden. So werden natürliche Verhaltensweisen und
–abläufe stimuliert und das Lernvermögen aktiviert.
Zwei besondere Tüftler sind die beiden Brillenbären 'Nobody’
und 'Chapari’. Brillenbären sind ausgezeichnete Kletterer und
Meister im Gebrauch ihrer Pfoten und Krallen. Damit die beiden jungen
Bären-Männer auch im Zolli ihr ganzes Können ausleben
können, er-halten sie täglich neue Herausforderungen. Dies
kann ein durchlöchertes Holzrohr sein, in dem sich Heuschrecken
befinden, ein im Wasser schwimmendes ‚Honigboot’, oder Bienenwaben, die
hoch oben auf den Bäumen in kleinen Spalten versteckt werden. Aber
auch non-food-Artikel wie eine 'Bären-Hängematte' stellen die
Bären immer wieder vor neue Herausforderungen. Hängematten
werden für ausgiebige Siestas und zum Spielen benutzt und sind
besonders dann ein schwieriges Balancetraining, wenn einem ein
Art-genosse den begehrten Platz streitig machen möchte. Tiere
müssen gefordert, sollen aber nicht überfordert werden - eine
kreative Aufgabe, die Tierpfleger und Tierpflegerinnen täglich von
Neuem erfüllen. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es
dann einiges zu Staunen: Denn wer weiss schon, dass ein Brillenbär
geschickt Heuschrecken fängt und sie anschliessend vorsichtig in
seinen Pfoten hält, ein guter Schwimmer aber kein Taucher ist, in
Windeseile auf Bäume klettert und einbeinig für Minuten auf
dem obersten Ast stehen kann oder einfach nur gerne alle Viere von sich
streckt und genüsslich in einer Hängematte liegt?
Zoo Wuppertal, 24.05.2007
Pfingsten im Zoo
Die größte Attraktion im Wuppertaler Zoo sind die neu
eröffneten Anlagen für Sibirische Tiger und Löwen im
Bereich des 4 Hektar großen neuen Erweiterungsgeländes des
Zoos. Sieben Löwen und die neuen Sibirischen Tiger erwarten Ihren
Besuch. Wegen der vielen Jungtiere lohnt sich der Besuch ohnehin. Die
weißen Arktischen Wölfe haben 7 Welpen. Ihrer Anlage
gegenüber ist eine neue große Voliere für Schnee-Eulen
entstanden. Die Böhmzebras haben zwei, die Guanakos ein Fohlen.
Reichlich Nachwuchs gibt es im Hirschrevier mit je einem Jungtier bei
den Weißlippenhirschen aus Tibet, den Rentieren und den Pater
Davidshirschen oder Milus aus China. Die riesigen alten Rhododendren im
Zoo blühen z. Zt. besonders schön.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.05.2007
Zoo-Sensation: Elenantilope bekam Zwillinge
Ende April gab es in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine kleine
zoologische Sensation: Eine Elenantilope auf der afrikanischen
Grassavanne bekam Zwillinge. Die bereits erfahrene Mutter heißt
Mona Lisa, die Kinder – zwei junge Elenantilopen-Männchen,
hören auf die schönen Namen Abasi und Akil. Dazu Dipl.
Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt: „Solche
Zwillingsgeburten sind bei Antilopen äußerst selten. Zum
Glück hat die Mutter genug Milch, um beide Tiere zu versorgen.
Unsere Tierpfleger hatten schon befürchtet, dass sie
zufüttern müssen, aber alles lief ohne Probleme – so wie man
es sich wünscht.“ Am 14. Mai konnten die Elenantilopen-Zwillige
zum erste Mal mit anderen Antilopen, Strauße und anderen Tieren
in den Auslauf auf der Grassavanne. Elenantilopen leben in Ost- und
mittleren Südafrika. Ihre Körperlänge beträgt 230
bis 345 cm, ihr Körpergewicht ca. 900 kg, erwachsene Tiere
erreichen eine Schulterhöhe bis 175 cm. Die überaus
friedlichen Elenantilopen gelten als die „Pazifisten“ unter den Tieren
der Grassavanne. Sie können schnell laufen und sehr hoch springen.
Elenantilopen leben in Herden von 25 bis 70 Tieren, darunter ein bis
zwei Bullen. In der Trockenzeit schließen sich zu
Großverbände von bis zu 200 Tieren zusammen.
Zoo Köln, 23.05.2007
Erstmals ein Jungtier bei den
Gürtelvaris (!) und Pfingstaktion mit der Deutschen
Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Kölner Zoo
Seit 1989 hält der Kölner Zoo Gürtelvaris, Lemuren
(Halbaffen), aus Madagaskar. Nun hat es endlich mit der Zucht geklappt.
Das freut uns umso mehr, da der europäische Zooverband in diesem
Jahr zu einer Kampagne für Madagaskar aufgerufen hat , woran sich
der Kölner Zoo auch mit entsprechenden Aktionen beteiligt. Dabei
werden wir sogar durch die Pfadfinder unterstützt. Am
Pfingstmontag werden sich die jugendlichen Pfadfinder aufteilen und im
Zoo und in der Kölner Innenstadt (Galeria Kaufhof, Schildergasse)
Info-Stände betreuen und kreativ-spielerische Aktionen für
Kinder zu Madagaskar durchführen. Zum Abschluss findet am selben
Tag um 15:30 Uhr eine Arten- und Tierschutzparade mit insgesamt 500
Jugendlichen (Start: Rathausplatz) und um 17:00 Uhr auf dem Neumarkt
eine große Kundgebung mit allen 3000 Teilnehmern des „Jamb de
Cologne“ statt.
Zoologischer Garten Magdeburg, 23.05.2007
Bedeutender Zuchterfolg im Magdeburg Zoo:
Kleine Papagei-Küken im Brutkasten
In Zoos werden sie sehr selten gezeigt und noch seltener gelingt eine
Aufzucht – von den Blaukopfaras ist hier die Rede. Im Magdeburger Zoo
sind nicht nur zwei Blaukopfaras geschlüpft, sondern die beiden
Küken haben sich im Vogelbrutkasten auch gut entwickelt. Dieser
besondere Zuchterfolg findet auch in Fachkreisen große Beachtung,
da weltweit Nachzuchten von Blaukopfaras immer noch Ausnahmen sind und
ihre Fortpflanzung bisher mit wenigen wissenschaftlichen Daten erfasst
werden konnte. Im Magdeburger Zoo ist es die erste Nachzucht bei den
Blaukopfaras. Blaukopfaras leben an den Rändern der tropischen
Wälder Südamerikas in bis zu 1600 Meter Höhe. Sie
erreichen ausgewachsen eine Länge von 41 cm und werden 250 Gramm
bis 300 Gramm schwer.
Thüringer Zoopark Erfurt, 23.05.2007
Gratis-Kindertag im Zoopark
Am 1. Juni ist gut Kind sein im Thüringer Zoopark Erfurt. Von 10
bis 16 Uhr warten viele Sonderaktionen, Tierfütterungen und
Wettspiele auf die kleinen Zooparkbesucher. Kinder haben am
Internationalen Kindertag wie immer freien Eintritt. Auf Axmanns Hof
heißt es ran an die Tiere: Esel dürfen selbst gestriegelt
werden und Ponys und Kamel „Vanja“ stehen von 11 bis 16 Uhr zum Reiten
bereit. Für Abkühlung sorgt das Büchsenspritzen der
Feuerwehrabteilung Hochheim. Mit hohem Tempo gilt es am Stand vom SSV
Nord verschiedenste Wettläufe zu gewinnen. Klar: bauernhoftypisch
gibt es den klassischen Eierlauf im Programm. Auch Gummistiefelweitwurf
und Hufeisenzielwurf erfordern Kraft und Geschicklichkeit. Die
Hüpfburg, der Bastelstand und Kinderschminken stehen
natürlich hoch in der Kindergunst. Für das leibliche Wohl ist
auf dem Hof ebenfalls gesorgt. Auch am Kindertag haben die Zootiere
Hunger. Schaufütterungen finden deshalb um 10.15 Uhr und um 15 Uhr
bei den Erdmännchen, um 12 Uhr und um 14.30 Uhr bei den Löwen
und um 12.15 bei den Bisons statt. Wer noch nicht weiß, was eine
Zebramanguste frisst oder was einem Großen Tanrek schmeckt,
sollte sich um 13 Uhr bzw. 13.30 Uhr an der Anlage am Elefantenhaus
einfinden. Dort gibt es auch ab 14 Uhr Reptilien zum Anfassen. Wer
selbst füttern möchte, kann um 11 Uhr und 15.30 Uhr Giraffe
„Gunda“ schmackhaftes Laub anbieten. Wissenswertes über ihre
Schützlinge verraten die Tierpfleger um 12 Uhr im Nashornhaus und
um 15 Uhr am Kaiman-Becken. Augen auf beim Zooparkbesuch: ab 14 Uhr
gehen die Lamas im Zoo spazieren. Denn im Zoopark selbst gibt es auch
viel zu sehen. Das kleine Bisonkälbchen, Ziegenkinder,
Tomatenfrösche und viele weitere Neuzugänge warten auf
große und kleine Besucher. Der Zoopark hat täglich ab 9 Uhr
geöffnet.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at
- 24.05.2007
"Deprimierender" Tigerbestand
Die indische Tigerpopulation ist dramatisch geschrumpft und weitaus
kleiner als bisher angenommen. Dies geht aus ersten Ergebnissen einer
umfassenden Bestandserfassung hervor, die das staatliche
Wildlife-Institut in den vergangenen zwei Jahren vorgenommen hat.
Demnach fallen die Bestände in einzelnen Regionen um zwei Drittel
geringer aus, als die Experten bisher gedacht hatten. "Die Ergebnisse
sind deprimierend", sagte die Vorsitzende der Indischen
Tierschutzgesellschaft, Belinda Wright, die sich vor allem für die
Großkatzen in Indien einsetzt. Vor einem Jahrhundert gab es noch
mehrere zehntausend Tiger. Bei der letzten Zählung von 2002 wurde
eine Bestandsgröße von 3.500 Tieren geschätzt. Jetzt
sind es nur noch höchstens 2.000. Allein im Unionsstaat Madhya
Pradesh wurden nur noch 210 bis 340 Tiger gezählt, während
die bisherige Schätzung von 710 Großkatzen ausging.
Pressetext.de - 24.05.2007
Jedes
sechste Säugetier Europas vom Aussterben bedroht - Neue Erhebung
zeichnet tristes Bild der Alten Welt
Ein Sechstel aller Säugetiere Europas
ist nach dem jüngsten Bericht der Internationalen World
Conservation Union (IUCN) vom Aussterben bedroht. "Wenn dieser Trend
nicht rasch in eine andere Richtung geht, wird das Ziel der EU - den
Biodiversitätsverlust bis 2010 zu halbieren - nicht erreicht
werden", meint IUCN-Europa-Direktor Tamas Marghescu im
pressetext-Interview. Von den rund 250 Säugetierspezies, die in
Europa und im westlichen Teil Russlands vorkommen, gelten nach
IUCN-Kriterien 15 Prozent als bedroht. "Umgekehrt gibt es aber auch
einige positive Beispiele von Tieren, die wieder aufgetaucht sind", so
der Experte. Zu den am stärksten bedrohten Spezies gehört der
Iberische Luchs, der übrigens auch die seltenste Großkatze
der Welt ist. Von dieser Raubkatze gibt es nur noch geschätzte 150
Tiere. Ähnlich stark bedroht sind auch der Arktische Fuchs sowie
der Europäische Nerz. Besonders dramatisch sehe es allerdings in
den europäischen Meeren aus: Hier sind die Säugetiere in
starker Bedrängnis. 22 Prozent der hier heimischen Arten sind
bedroht bis stark bedroht. ... Es gibt allerdings auch
Erfolgsgeschichten, berichtet Marghescu: "Der Bestand des Alpinen
Steinbocks, der seit dem 19. Jahrhundert exzessiv gejagt wurde, hat
wieder deutlich zugenommen. Das Bison, das nur noch in Wildparks und
Zoos zu finden war, konnte in Osteuropa in freier Wildbahn wieder
Fuß fassen." Bei den großen Fleischfressern wie Bären,
Wölfen und Luchsen sei es zu einem deutlichen Anstieg der
Populationen gekommen. Besonders in den beiden neuen EU-Staaten Polen
und Bulgarien wäre die Umsetzung von Umwelt- und
Artenschutzrichtlinien wichtig. In beiden Ländern gebe es
einzigartige Tiere und Pflanzenarten.
derstandard.at - 31.05.2007
China: Ausgewilderter Panda schon nach wenigen Monaten
tot
In China ist der Versuch gescheitert, einen künstlich aufgezogenen
Panda auszuwildern. Der drei Jahre auf sein Leben in der Wildnis
vorbereitete Xiang Xiang sei bereits im Februar tot gefunden worden,
meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Der
fünfjährige Panda war im April 2006 im Wolong Naturreservat
in die Wildnis entlassen worden. Wegen der langwierigen Untersuchungen
der Todesumstände sei das Schicksal des Bären erst jetzt
bekannt gegeben worden, hieß es.
vdbiol.de - 24.05.2007
Gefährliches Urzeit-Italien: Erstmals fossile
Überreste europäischer Krokodile entdeckt
Vor rund fünf Millionen Jahren lauerten auch in europäischen
Gewässern Krokodile. Bislang war ungeklärt, ob neben
Alligatoren auch Krokodile nördlich des Mittelmeers existierten.
Jetzt hat ein internationales Team von Paläontologen in Italien
die ersten fossilen Überreste europäischer Krokodile
gefunden. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der
Juni-Ausgabe (erscheint am 25.5.2007).
derstandard.at - 31.05.2007
Walfangkommission forderte von Japan Jagdstopp
Die Internationale Walfangkommission hat von Japan erneut einen Stopp
der Jagd auf Großwale im Schutzgebiet Antarktis gefordert. 40 der
76 Mitgliedstaaten stimmten auf der Jahrestagung der Kommission in
Anchorage (US-Bundesstaat Alaska) für eine entsprechende
Resolution, wie die Walschutzorganisation Whale and Dolphin
Conservation Society (WDCS) in der Nacht auf Donnerstag berichtete.--
spiegel.de - 30.05.2007
Japan erpresst Walfangkommission
Jäger- und Schützer-Staaten zeigen sich beim Walfang-Gipfel
heillos zerstritten: Japan will bestimmte Meeressäuger
künftig legal jagen, Tierschützer lehnen dies ab, weil sie
ein Aussterben seltener Arten befürchten.
Spiegel - 29.05.2007
Streit um Artenschutz: Japan erpresst Walfangkommission
Japan hat am gestrigen Montag indirekt mit seinem Ausstieg aus der
Internationalen Walfangkommission (IWC) gedroht, sollte es im Streit um
die Zukunft des seit 1986 geltenden Walfangverbots kein Entgegenkommen
geben. Auf der Jahresversammlung der IWC in Anchorage in Alaska bot der
japanische Delegierte Joji Morishita einen Kompromiss an, der von den
Wahlschützernationen jedoch umgehend abgelehnt wurde: Demnach
wollte Tokio auf seine Pläne verzichten, in diesem Jahr auch 50
Buckelwale zu Forschungszwecken zu jagen, wenn es im Gegenzug für
vier Küstengemeinden Ausnahmegenehmigungen erhält. ... Die
wichtigsten Vertreter aus dem Lager der Walfang-Gegner wollten auf den
japanischen Vorschlag nicht einmal eingehen. Australiens Umweltminister
Malcolm Turnbull bezeichnete ihn als "Provokation". Sein britischer
Kollege Barry Gardiner sagte, mit dem Schicksal der bedrohten
Meeressäuger dürfe kein "Kuhhandel" getrieben werden.
dieneueepoche.com - 29.05.2007
Walfangkommission berät über Verbot des
kommerziellen Fangs - Japan will Moratorium kippen – Auch Ausnahmen
für indigene Völker Diskussiongegenstand
Das Verbot des kommerziellen Walfangs und Ausnahmen für indigene
Völker stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der
Internationale Walfangkommission (IWC), die am Montag im US-Staat
Alaska begonnen hat. Japan dringt darauf, das Verbot aufzuheben.
Dafür treten auch die Walfangnationen Norwegen und Island ein, die
sich bereits offen über das 1986 eingeführte Moratorium
hinwegsetzen. Japan und andere Regierungen machen geltend, die
Bestände hätten sich seitdem erholt. Um das weltweite
Moratorium zu kippen, wäre die Zustimmung von 75 Prozent der
IWC-Mitglieder notwendig. ... Die Delegierten in Anchorage
beschäftigen sich auch mit der Forderung, einheimischen
Jägern etwa in Alaska weitere fünf Jahre zu erlauben, eine
bestimmte Anzahl von Grönlandwalen zu erlegen. Solche Ausnahmen zu
verweigern, würde den Lebensstil der Ureinwohner gefährden,
sagte Senator Ted Stevens zu Beginn der Tagung. Erschwert werden die
Beratungen in dieser Frage durch die Forderung Grönlands, die
Zwergwalquote für einheimische Jäger zu erhöhen und
Buckel- sowie Grönlandwale hinzuzufügen.
Pressetext.de - 26.05.2007
Alle
90 Sekunden stirbt ein Wal - Kritik am Schachern um Stimmen und
Mehrheiten bei der Walfang-Kommission
Mit einem dramatischen Aufruf, wonach alle
90 Sekunden ein Wal stirbt, will die Umweltorganisation WWF auf die
kommende Sitzung der Internationalen Walfang Kommission IWC hinweisen.
Vom 28. bis 31. Mai tagt die Organisation in Anchorage/Alaska. Der WWF
fordert die 75 Teilnehmerstaaten auf, sich wieder dem Walschutz
zuzuwenden, anstatt nur um Abstimmungs-Mehrheiten zu schachern. ... Die
Walfang-Nationen machen auch vor gefährdeten Spezies wie Finn-
oder Seiwalen nicht halt. Zudem waren in der Fangsaison 2005/06 93,8
Prozent der getöteten erwachsenen Walweibchen trächtige oder
säugende Mütter mit Kalb. "Die Katastrophe dabei ist, dass
die Reproduktionsraten bei Walen extrem lang sind", erklärt die
Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace Österreich im
pressetext-Gespräch. Die Geschlechtsreife trete erst relativ
spät auf, zudem gebären Weibchen nur alle paar Jahre. "Eine
Walpopulation wird schnell gefährdet, wenn man die
geschlechtsreifen Tiere oder Mütter herausnimmt", so Helms.
derstandard.at - 27.05.2007
Japan will Fangquoten für Thunfisch-Bestände
reduzieren
Zur Rettung der Thunfisch-Bestände will Japan die Fangquoten in
seinen eigenen Gewässern offenbar erheblich reduzieren. Die
japanische Fischereibehörde will bis Ende Juni einen Rat
einrichten, der einen Plan zur Rettung des jungen Blauflossenthunfischs
ausarbeiten soll, wie am Sonntag eine japanische Wirtschaftszeitung
unter Berufung auf die Behörde berichtete. Der Plan soll bis Ende
des Jahres vorliegen. "Wenn wir weiter jungen Thunfisch fangen, werden
die Bestände leergeräumt und wir schneiden uns ins eigene
Fleisch", zitiert die Zeitung einen Behördenmitarbeiter. ... Japan
konsumiert ein Viertel des weltweiten Thunfisch-Fangs. In großen
Mengen wird er für die Nationalgerichte Sushi und Sashimi
verarbeitet.
derstandard.at - 28.05.2007
Fischsterben durch die Antibabypille
Bereits kleine Mengen von Östrogen, die über das Abwasser in
Flüsse gelangen, reichen aus, um ganze Fischpopulationen
auszulöschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein
kanadisch-US-amerikanisches Forscherteam im Wissenschaftsmagazin
Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS. Forscher haben
immer wieder darüber berichtet, dass Hormone im Abwasser, die in
herkömmlichen Kläranlagen zum Teil nicht abgebaut werden,
verheerende Schäden an der Umwelt anrichten können. "Frauen
scheiden normalerweise natürliches Östrogen aus. Das Schlimme
ist aber das künstliche Östrogen, das in den Antibabypillen
vorhanden ist und in den Kläranlagen nur zum Teil abgebaut werden
kann", so Studienleiterin Karen Kidd, Biologin vom Fisheries &
Oceans Canada in Manitoba. Männliche Fische werden durch die
Östrogene verweiblicht. Sie produzieren die gleichen Proteine wie
jene, die weibliche Fische für die Eientwicklung brauchen. Die
Forscherin konnte sogar in den Hoden der männlichen Fische Eier
finden. "Es braucht nur geringe Mengen an Östrogen, damit bei den
Männchen so etwas passiert", erklärt die Wissenschaftlerin.
Allerdings sind die Folgen für eine gesamte Fischpopulation
dramatisch.
spiegel.de - 30.05.2007
Keine Spur von "Delta" und "Dawn" - Hoffnung auf
Rettung
Nach einer zweiwöchigen Odyssee im kalifornischen Sacramento-Fluss
haben zwei verirrte Buckelwale möglicherweise den rettenden
Pazifik erreicht - zumindest sind das Muttertier und ihr Junges aus dem
Blickfeld von Tierschützern und Küstenwache verschwunden.
spiegel.de - 30.05.2007
Verirrte Wale in Bucht von San Francisco
"Dawn" und ihre Tochter "Delta" haben den Rückweg zum Meer
gefunden. Nachdem alle Versuche von Tierschützern erfolglos waren,
schwammen die Buckelwale von selbst Richtung Pazifik - und müssen
jetzt die letzten gefährlichen Kilometer zur Golden-Gate-Bridge
meistern.
spiegel.de - 30.05.2007
Verirrte Wale kurz vor dem rettenden Meer
Nach ihrer lebensgefährlichen Odyssee im Süßwasser des
kalifornischen Sacramento-Flusses haben zwei verirrte Buckelwale wieder
das rettende Salzwasser erreicht. "Delta" und "Dawn" hatten sich
zwischenzeitlich mehr als hundert Kilometer vom Meer ins Landesinnere
entfernt.
dieneueepoche.com - 29.05.2007
Verirrte Wale unterbrechen Rückweg in den Pazifik
Die beiden in den Sacramento River geratenen Buckelwale haben auf ihrem
Weg zurück in den Pazifik erneut einen Stopp eingelegt. Nachdem
die von den Kaliforniern liebevoll „Delta“ und „Dawn“ genannten Tiere
binnen 24 Stunden fast 40 Kilometer zurückgelegt hatten, hielten
sie sich am Montag in der Nähe einer befahrenen Brücke auf.
„Derzeit irren sie ziellos herum, aber wir hoffen, dass sie daran
denken, weiterzuschwimmen“, sagte Behördensprecher Rod McInnis.
Zahlreiche Schaulustige säumten das Ufer nahe der Brücke gut
70 Kilometer vor der Flussmündung, um einen Blick auf den
Mutterwal und sein Kalb zu erhaschen. Die Küstenwache bemühte
sich, eine 500-Meter-Pufferzone um die Tiere einzurichten. Etwa 100
Boote waren dort im Wasser. Die Küstenwache zog sogar einige
Schwimmer aus dem Wasser, die sich den Walen nähern wollten, wie
ein Sprecher mitteilte.
net-tribune.de - Donnerstag, 24. Mai 2007
In
Niedersachsen leben wieder Wölfe
Mehr als 100 Jahre nach Abschuss des letzten
frei lebendes Wolfes in Deutschland ist das scheue Raubtier auch in
Niedersachsen wieder heimisch. Nach Angaben des niedersächsischen
Umweltministeriums wurde ein Tier, das seit Monaten in einem Waldgebiet
bei Unterlüß nördlich von Celle lebt, mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit als Wolf identifiziert. Es gebe Fotos von
dem Wolf, sagte Ministeriumssprecherin Jutta Kremer-Heye am Donnerstag
in Hannover. Zudem sei das Tier am Montag von zwei Jägern der
Firma Rheinmetall eindeutig als Wolf erkannt worden. ... Die
Landesjägerschaft habe man bereits über die Rückkehr des
Wolfes informiert, sagte die Sprecherin. Wölfe seien von der
Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU geschützt und dürften
nicht abgeschossen werden. Seit es in Sachsen mehrere Wolfsrudel gebe,
habe man damit gerechnet, dass sich die Tiere auch in Niedersachsen
wieder Reviere suchen würden.
derstandard.at - 24.05.2007
Quastenflosser vor Sulawesi ins Netz gegangen
Einem Fischer ist vor der indonesischen Insel Sulawesi ein sehr
seltener Urfisch ins Netz gegangen. Die so genannten Quastenflosser
gelten als lebende Fossile aus der Zeit der Dinosaurier. Der Fisch mit
dem lateinischen Namen Coelacanth latimeria menadoensis habe nach dem
Fang noch zwölf Stunden gelebt, teilte das indonesische
Fischereiministerium am Donnerstag mit. Das Exemplar sei etwa einen
Meter lang. ... Quastenflosser existieren seit etwa 400 Millionen
Jahren. Lange Zeit glaubte man, dass sie in der Kreidezeit vor rund 65
Millionen Jahren ausstarben, bis ein Exemplar einer überlebenden
Art 1938 im Indischen Ozean gefangen wurde.
derstandard.at - 29.05.2007
Elfenbein: Wilderei ein "alarmierender Trend"
Mehr als 20.000 Elefanten sterben nach Angaben von
Tierschutzorganisationen jedes Jahr für den illegalen
Elfenbeinhandel. Tendenz steigend. Ein Grund dafür seien die
Ausnahmegenehmigungen zum 1989 verhängten weltweiten Handelsverbot
für Elfenbein, kritisieren Artenschützer. "Der legale Handel
bietet eine ideale Plattform für den illegalen", sagt Daniela
Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Denn die Herkunft
des Elfenbeins lasse sich kaum feststellen. 41 Tonnen geschmuggeltes
Elfenbein seien 2005 und 2006 insgesamt beschlagnahmt worden. "Das ist
nur die Spitze des Eisbergs. Nur 10 bis 15 Prozent des Schmuggels wird
aufgedeckt."
derstandard.at - 27.05.2007
Eine Stadt für Elefanten
Elefanten sollen am Rande der nordwestindischen Touristenmetropole
Jaipur eine eigene Stadt bekommen. Die indische Nachrichtenagentur IANS
meldete am Dienstag unter Berufung auf die Behörden, der Bau des
neuen Zuhauses für die Dickhäuter werde demnächst
beginnen und rund eineinhalb Jahre dauern. Die neue Stadt solle dann
rund 100 Elefanten und ihre Hüter beherbergen und selbst zum
Touristenmagnet werden. Vorgesehen seien eine natürliche Umgebung
mit Bepflanzung, eine Tierklinik und Aussichtsplattformen für
Touristen. Bislang schlafen die Elefanten in Jaipur meist auf der
Straße. Touristen können auf den Tieren etwa zum
historischen Fort der Hauptstadt Rajasthans reiten, das auf einem
Hügel liegt. Rajasthan ist eines der populärsten Reiseziele
ausländischer Touristen in Indien. Neben zahlreichen Forts,
Maharaja-Palästen und Tempeln bietet der Bundesstaat Wüste
und Seen.
Heidenheimer Zeitung - 24.05.2007
Schmuggler haben leichtes Spiel
Skrupellose Tierhändler wissen sehr
gut, wie man Mehrwert schafft - wenn auch ungesetzlich. Wild gefangene,
geschützte Pfeilgiftfrösche aus Südamerika etwa kosten
Schmuggler dort rund einen Dollar, können in der Europäischen
Union aber je nach Art zwischen 50 und 200 Euro pro Tier einbringen.
Hierher gelangen sie in großer Stückzahl, oft versteckt im
Reisegepäck. "Bei einem erfolgreichen Schmuggel von 100 Tieren
lässt sich durchaus ein Gewinn von 10 000 Euro realisieren", sagt
Franz Böhmer, beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn
mit der rechtlichen Seite des Artenschutzes befasst. Kein Wunder also,
dass "der illegale Handel mit den Fröschen boomt", wie es in einer
Information des deutschen Zolls heißt. Wenn sich vom 3. bis 15.
Juni im niederländischen Den Haag Vertreter der 171
Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens treffen, wird es
auch um die erheblichen Lücken beim Vollzug der Schutzbestimmungen
gehen. Denn auch Einfuhr- und Ausfuhrpapiere sind geduldig, für
Kontrolleure oft schwer einzuschätzen und nicht selten
gefälscht. ... Allein das Frankfurter Hauptzollamt am
Rhein-Main-Flughafen hat im vergangenen Jahr über 14 000 Tiere
beschlagnahmt, darunter 7000 Schlangen, 3500 Leguane und 500
Wasserschildkröten. Abgefangen wurden auch mehr als 1300 Pflanzen.
PlanetArk
African Nations Clash Over Elephant Ivory Trade -
31.05.2007
Debate over a proposed 20-year ivory trade ban has split African
countries between those who want to protect the beloved elephant and
others who say elephant populations have grown at an unsustainable rate.
First Golden Eagle for Century Born in Ireland -
31.05.2007
A pair of golden eagles have produced the first chick to be hatched in
the Republic of Ireland in nearly a century after the species was
hunted to extinction in the country.
Australia Military Games May Hurt Whales -
31.05.2007
Military exercises planned by Australia and the United States next
month off the Australian coast could result in large-scale whale deaths
or injuries, the International Whaling Commission said.
Man Wrestles Leopard Hunting Pet Cat in Bedroom -
30.05.2007
An Israeli man wrestled a leopard to the ground after it entered his
bedroom in a desert college and tried to make a meal of his pet cat.
CITES, Regulator of Trade in Wild Creatures -
29.05.2007
The Hague hosts a UN meeting to regulate global trade in endangered
species of plants and animals from June 3 to 15.
India Considers China Move to Lift Tiger Trade Ban
- 29.05.2007
India indicated on Monday it could back China's push to lift a blanket
ban on trading tiger parts if certain conditions were met to protect
wild tigers and a new study showed their numbers would not be affected.
Kashmir to Destroy Rare Hides to Protect Wildlife
- 29.05.2007
Authorities in Indian Kashmir said on Monday they plan to compensate
former fur dealers and collect around 850,000 garments made from the
skins of rare animals in a campaign to protect the Himalayan region's
wildlife.
India Court Issues Rules to Save Threatened Tigers
- 28.05.2007
An Indian court has banned hotels, flash photography, firearms and
diesel vehicles from the last remaining tiger habitat in the Indian
state of Rajasthan to protect dwindling numbers of the threatened cats.
Chinese Know Little About Shark Conservation -
25.05.2007
There is growing public support in China for the need to protect the
world's dwindling shark population, but little understanding about the
connection between conservation and shark finning, according to a
survey.
ENN
U.S. to Study Protection for Alaska Loon -
30.05.2007
A petition seeking Endangered Species Act protection for a rare loon
that breeds in Alaska's National Petroleum Reserve has been accepted
for review by the U.S. Fish and Wildlife Service.
Yellow-billed Loon Advances
Toward Endangered Species Act Protection Threatened by Oil Development
in Alaska - 30.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
The federal government has announced it is advancing the yellow-billed
loon toward protection under the Endangered Species Act. The action
comes in response to a formal administrative petition filed by the
Center for Biological Diversity and other U.S. and Russian scientific
and conservation organizations in April 2004 that sought protection for
the species. The yellow-billed loon breeds in tundra wetlands in
Alaska, Canada and Russia, and winters along the west coasts of Canada
and the United States.
Elephant Herds Found on Isolated South Sudan Island
- 28.05.2007
International wildlife experts have located hundreds of wild elephants
on a treeless island in the swamps of south Sudan, where they
apparently avoided unchecked hunting during more than 20 years of war.
Palm Oil Puts Squeeze on Endangered Orangutan -
28.05.2007
Branded pests for venturing out from their diminishing forest habitats
into plantations where they eat young palm shoots, orangutans could be
extinct in the wild in ten years time, the United Nations said in March.
Conservationists Warn India Rhinos Running Out of Space
- 25.05.2007
With their numbers on the rise, the endangered great one-horn
rhinoceroses in India's main national rhino park are running out of
space as authorities delay sending them to other reserves,
conservationists say.
Scientists Seek Approval to Kill Sharks -
25.05.2007
Federal scientists want permission to kill Galapagos sharks in the
Northwestern Hawaiian Islands in an effort to save the endangered
Hawaiian monk seal. The National Oceanic and Atmospheric Administration
proposes to kill up to 10 sharks this summer inside the
Papahanaumokuakea Marine National Monument, where a majority of monk
seals live.
Conservationists Appeal to
State for Emergency Action as Delta Smelt Spiral Toward Extinction
- 25.05.2007
By: the Center for Biological Diversity
On Thursday the Bay Institute, Center for Biological Diversity, and
Natural Resources Defense Council sent a 60-day notice letter of intent
to sue the U.S. Fish and Wildlife Service for violating the Endangered
Species Act by failing to respond to a March 2006 petition requesting
changing the federal listing of the imperiled delta smelt (Hypomesus
transpacificus) from a threatened to an endangered species. The groups
also sent a letter to the California Fish and Game Commission
requesting that it reconsider an emergency state listing of endangered
for the delta smelt under the California Endangered Species Act.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Aktionsgemeinschaft
Artenschutz e.V. - 30.05.2007
Handel mit Elfenbein muss verboten bleiben
Vom 03.-15 Juni diesen Jahres verhandeln 171 Vertragsstaaten auf der
14. CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered
Species of wild Fauna and Flora) in Den Haag über das Schicksal
etlicher Tier- und Pflanzenarten. Aber nicht alle eingereichten
Anträge tragen zum Schutz der vielen, vom Aussterben bedrohten
Arten bei. Insbesondere der Antrag von Botswana und Namibia, eine
jährliche Exportquote für Rohelfenbein festzulegen, droht der
Wilderei und Abschlachtung der Elefanten wieder Tür und Toren zu
öffnen. Schon jetzt wird eine Zunahme des illegalen
Elfenbeinhandels beobachtet.
CITES wurde 1973 in Washington ausgehandelt, um durch den Handel
bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor der Ausrottung zu bewahren, und
ist eines der bedeutendsten internationalen Naturschutzabkommen.
Derzeit sind etwa 28.000 Pflanzen- und 5.000 Tierarten auf den
Anhängen von CITES gelistet. Die CITES-Vertragsstaaten verhandeln
alle zwei bis drei Jahre auf der Konferenz der Vertragsstaaten,
über die Aufnahme von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten in
die Anhänge von CITES und damit auch über mögliche
Handelsverbote oder –beschränkungen für diese Arten sowie
Produkten aus ihnen.
NABU - 29.05.2007
BUND,
NABU und WWF begrüßen Entwurf zur Nationalen
Biodiversitätsstrategie
Mit Blick auf die 9. UN-Konferenz über die biologische Vielfalt im
Mai 2008 in Deutschland begrüßen und unterstützen der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der
Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der WWF den jetzt von
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Entwurf zur Nationalen
Biodiversitätsstrategie. "Die Bundesregierung macht damit einen
ersten wichtigen Schritt hin zur Wahrung der Vielfalt der Arten und
Lebensräume in Deutschland. Wir begrüßen daher
ausdrücklich diesen lang erwarteten Vorstoß des Ministers.
Jetzt muss das Papier mit Leben gefüllt werden", sagte
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Deutschland als
wohlhabende Industrienation müsse beim Erhalt der biologischen
Vielfalt mit gutem Beispiel vorangehen. ... Damit die
Biodiversitätsstrategie zur Erfolgsgeschichte wird, muss ihr
bereits jetzt im Naturschutzrecht der Weg geebnet werden.
Spätestens beim geplanten Umweltgesetzbuch müssen dann
verbindliche Regelungen z.B. für die Forstwirtschaft,
Landwirtschaft oder den Anbau Erneuerbarer Energien geschaffen werden,
um die praktische Umsetzung der zukünftigen Nationalen
Biodiversitätsstrategie zu unterstützen. Zudem müssen
ursprünglich klare Formulierungen wie das Bekenntnis gegen den
Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wieder in die
Biodiversitätsstrategie aufgenommen werden.
Journal Society GmbH - 29.05.2007
IWC:
Bundesregierung für Schutz der Wale - Walschützer
befürchten vollständige Ausrottung der Wale durch
Ausnahmeregelungen
Bereits im Vorfeld der seit Montag tagenden Internationalen Walfang
Kommission (IWC) in Anchorage/Alaska hatte sich die Bundesregierung
erfolgreich die Zustimmung weiterer Mitgliedsländer zum Walschutz
eingeholt, so Astrid Klug, Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium. Sie rechnet trotz aller Streitigkeiten mit
Japan, die neben dem "wissenschaftlichen" Walfang nun auch für den
Küstenwalfang plädieren, mit einer knappen Mehrheit für
den Walschutz.
Die IWC erlaubt Indigenen Völkern (überwiegend Eskimos) an
ihrer traditionellen Waljagd festzuhalten. 2005 wurden lt. Greenpeace
388 Wale von ihnen erlegt. Bundesregierung und Umweltorganisationen wie
WWF und Greenpeace haben offenbar kein Problem mit dieser Art des
Küstenwalfangs. Cornelia Behm, Sprecherin von BÜNDNIS90/DIE
GRÜNEN, bezeichnet die mögliche Genehmigung des
Küstenwalfangs auf der IWC als "schleichende Rückkehr zum
kommerziellen Walfang".
WWF - 25.05.2007
Wal-Helfer gesucht
Vor Beginn der 59. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission IWC
am 28. Mai in Anchorage (Alaska, USA) fordert der WWF die 76
Teilnehmerstaaten auf, sich wieder dem Walschutz zuzuwenden. „Die
Spielchen müssen ein Ende haben“, sagt WWF-Walexperte Volker
Homes. Zuletzt sei auf IWC-Konferenzen nur noch um Mehrheiten
geschachert worden. Die inhaltliche Arbeit sei vollständig zum
Erliegen gekommen. „Klimawandel, Beifang, Meeresverschmutzung, neue
Wal-Schutzgebiete – all diese Themen müssen jetzt angepackt
werden“, so Homes. Außerdem müsse klar gestellt werden, dass
es nicht notwendig ist, Wale zu töten, um sie zu erforschen. „Auch
dass einzelne Länder immer noch behaupten, Wale fräßen
zu viel Fisch und seien deshalb schuld am weltweiten Rückgang der
Fischbestände, ist absurd. Dies haben die großen
Fischereiflotten zu verantworten.“ Die IWC findet vom 28. bis 31. Mai
statt.
Nach Ansicht des WWF brauchen Wale und Delfine internationalen Schutz
so dringend wie nie. „Alle anderthalb Minuten stirbt ein Wal“,
kritisiert Homes.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 25.05.2007
Erneut
Pottwal auf den Kanaren nach Schiffskollision getötet
Am vergangenen Wochenende ist erneut ein verendeter Pottwal an die
Küste Teneriffas gespült worden, der zuvor mit einem Schiff
kollidiert war. Eine aktuelle Studie belegt das immense Ausmaß
des Schnellfährenverkehrs auf den Kanarischen Inseln: Die
Schnellboote beeinträchtigen demnach auch Gebiete, die von der EU
als Schutzzonen für Wale und Delfine deklariert sind. Zahlreiche
Berichte von Schiffskollisionen mit Walen deuten auf die zunehmenden
Gefahren, denen die Tiere aber auch Passagiere ausgesetzt sind. Darauf
haben der Berliner M.E.E.R. e.V. und die Deutsche Umwelthilfe e. V.
(DUH) hingewiesen und die Einführung von effizienten
Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen oder die Verlegung von
Fährrouten gefordert.
BUND - 25.05.2007
Der BUND zu den Plänen für einen
Nationalpark Siebengebirge: „Mogelpackung vermeiden – Gesamtkonzept
vorlegen“
„Positiv, aber skeptisch“ reagiert der
nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) auf die heute vorgestellten Pläne
zur Einrichtung eines zweiten NRW-Nationalparks im Siebengebirge.
„Grundsätzlich begrüßen wir einen weiteren Nationalpark
sehr, jedoch darf sich ein solches Schutzgebiet später nicht als
Mogelpackung erweisen“, sagt Paul Kröfges, Landesvorsitzender des
BUND. Aufgrund der geringen Größe von nur 4.500 Hektar und
der bisher intensiven Nutzung seien die für eine Anerkennung als
Nationalpark notwendigen Naturschutzmaßnahmen im
Siebengebirge nur schwer umsetzbar. „Es ist im Übrigen nicht
verständlich, warum das Land NRW Gebiete mit noch besserer
Eignung, etwa die Senne/Egge, nicht vorrangig als Nationalpark
sichert“, so der BUND-Landeschef Kröfges. ... Naturschutzfachlich
geboten wäre ein durchgehendes Schutzgebietsband, das vom
Siebengebirge bis zum Königsforst reicht. Eingeschlossen
wären dann die wertvollen Flächen der Heideterrasse mit der
Wahner Heide, der Siegaue, der Aggeraue sowie des unteren
Pleisbachtales als Bindeglied. Erst bei einer solchen Abmessung
könne eine wirklich sinnvolle Besucherlenkung erfolgen und erst
dann lohne sich der Aufbau einer eigenständigen
Naturschutzverwaltung. Die Schutzgebietsflächen des Siebengebirges
selbst müssten zugleich deutlich erweitert werden und Flächen
in Rheinland-Pfalz sowie östlich des Siebengebirges
einschließen.
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
| Neue Veröffentlichungen
|
Claire Nouvian
The Deep. Leben in der Tiefsee (Gebundene
Ausgabe)
Bis etwa tausend Meter reicht das Sonnenlicht ins Meer hinab. Darunter
liegt die »Tiefsee« - eine dunkle, bisher weitgehend
unerforschte Welt ohne jede Flora. The Deep zeigt die Bewohner der
Tiefsee: fantastische Kreaturen, mitunter von riesigem Ausmaß und
bizarrer Gestalt. Die Wissenschaftsjournalistin Claire Nouvian trug das
jeweils aktuellste und sensationellste Fotomaterial aller großen
Meeresforschungsinstitute zusammen. International renommierte
Tiefseeexperten berichten wissenschaftlich fundiert und spannend
über die neuesten Erkenntnisse auf ihrem Gebiet. Noch nie ist man
den Geheimnissen der Meerestiefe so nahe gerückt wie in diesem
spektakulären Buch! 45,00 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten
wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der
Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Weitere Infos
Hallo
ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Spirit of the Jaguar zeigt zwei sehr unterschiedliche natürliche
Lebensräume des Jaguars, die offene Graslandschaft und den dichten
Regenwald in zwei Gehegeteilen. Jeder der beiden Gehegeteile im Chester
Zoo in England hat seine spezifische Gestaltung und Bepflanzung.
Zusätzliche Anlagen für kleine Tierarten, die mit dem Jaguar
den natürlichen Lebensraum teilen sowie interaktive Exponate
tragen zu einem interessanten Besuchererlebnis im Gebäude bei.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=864
~°v°~
ZOO 2027
Wie wird ein Zoo 2027 aussehen? Jon Coe präsentierte seine Vision
bei der ARAZPA-Konferenz 2007: "And the Monkeys Run the Monkey House".
Sie können diesen interessanten und unterhalsamen Artikel hier
herunterladen:
http://www.zoolex.org/research.html
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als
gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl IV-SD-1193/VVM/2000).
ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und
verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die
Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/about.html
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
Veranstaltungen
August
5 to 10, 2007
ICEE - 8th International Conference on
Environmental Enrichment
Hosted by the Schoenbrunn Zoo, Vienna
The International Conference on Environmental Enrichment is a meeting
for the exchange of ideas about both theoretical and applied research
on enrichment for animals under human care. The conference is held
every two years in internationally diverse locations. This conference
will be attended by zoo people from all over the world - zoo directors,
zoo curators, zoo educators, veterinarians, veterinary and zoology
students, animal trainers and keepers, zoo designers, all sorts of
institutions from zoo professionals, agricultural and lab animal
professionals who will be attracted to the exiting ICEE content. This
is the first time in 8 years that this important international
conference is back in Europe.
Mehr darüber auf http://www.zoovienna.at/e/index.html
Auskünfte: email: icee2007@zoovienna.at
ICEE 2007
Die 8. Internationale Konferenz zu
"Environmental Enrichment" findet von 5. bis 10. August im Zoo
Schönbrunn in Wien statt. Diese Konferenz
findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten der Welt statt und dient
dem Austausch von Ideen zur theoretischen und praktischen Erforschung
von Methoden für das "Enrichment" von Tieren in menschlicher
Obhut. http://www.zoovienna.at/icee2007
BIERZS 2007
Bear Information Exchange for
Rehabilitators, Zoos and Sanctuaries.
Von 24. bis 26. August 2007 treffen sich Bärenhalter und -pfleger
von Zoos, Sanctuaries und Schutzeinrichtungen weltweit an der Western
University of Health Sciences in Pomona, California um Informationen
über Bärenverhalten, -haltung, Enrichment, Training und
Präventivmedizin auszutauschen, um die Haltung von Bären und
weltweite Schutzbemühungen für Bären zu
verbessern. Information: http://www.bearkeepers.net/bierzs.htm
Zoohistorica 18 - Hamburg
2007 (Zoosammlertreffen)
Das 18. internationale Treffen der Sammler
von allem rund um die Tiergärtnerei
Hamburg, 31. August - 2. September 2007
Tagungsgebühr
18,-- € für Abendessen (ohne Getränke), Gruppenfoto,
Tagungsmappe, Portoauslagen und
Stelltischausleihe; Eintritte sind frei als Gäste des Tierparks
bzw. Wildparks
Voranmeldung
Bitte bis 31. Juli 2007 mit Angabe Ihres Sammelschwerpunkts
Herman Reichenbach, Paul-Sorge-Straße 74, 22459 Hamburg
Tel. (+49[0]40) 551 4650 oder 3703 3058 (Büro)
E-Mail: reichenbach.herman@online.guj.de
11. Tagung des „Fonds für bedrohte
Papageien“ im Zoo Leipzig
Am Samstag, den 6. Oktober 2007, findet die
11. Tagung für Papageienschutzprojekte und
Erhaltungszuchtprogramme des Fonds für bedrohte Papageien, einer
Arbeitsgruppe der Zoologische Gesellschaft für Arten- und
Populationsschutz e.V. (ZGAP), im Zoo Leipzig statt.
Wie in den Jahren zuvor sollen auch dieses Mal wieder Vorträge zum
Thema Papageienschutz im Freiland, Artenschutz, aber auch Themen zur
tiergerechten Haltung und Zucht von Papageien gehalten werden.
Die Tagungsgebühr beträgt pro Person EUR 25,- bei
Vorabreservierung beziehungsweise EUR 30,- vor Ort, für
Schüler(innen) und Student(inn)en entsprechend EUR 15,-
beziehungsweise EUR 18,-. In der Tagungsgebühr enthalten sind der
freie Eintritt in den Zoo Leipzig am Samstag und Sonntag, Kaffee und
Kuchen in der Tagungspause sowie eine Zooführung am Sonntag.
Anmeldung:
Klaus Sasse, Telefon 0234-701147, Fax&Fon: 01805-06033747428,
E-Mail: fondstagung@zgap.de
On behalf of the Leibniz Institut for Zoo and Wildlife Research (IZW)
and the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) we wish to
extend a cordial
invitation to you to participate in the
"6th International Zoo and Wildlife Research
Conference on Behaviour, Physiology and Genetics",
between 7th and 10th October 2007. The
Conference will be held in Berlin, Germany.
Call for Papers: Abstract deadline: 30th April 2007 Abstracts should be
submitted electronically to symposium@izw-berlin.de
Details about the conference will be available on the IZW website
http://www.izw-berlin.de/de/izw-symposium.html
26.
- 30. August 2007 - 62. Annual Conference of WAZA, Budapest Zoo
11. - 15. September 2007
- 24. EAZA Annual Conference, Warschau
8. - 13. Oktober 2007 - 6. International Zoo Marketing Conference,
Pretoria
Ausstellungen
Kölner
Zoo
Elefanten-"Portraits" im Elefantenhaus
bis 3. Juni 2007
"Artgerechte Wanderwege"
6. Juni - 5. August 2007
Frankfurter Zoo
Fotoausstellung "Affen Art"
bis 10. Juni 2007
weitere Informationen unter www.affen-art.de
|
| Zoo: Meldungen
° Pressemitteilungen
| Naturschutz: Meldungen ° Pressemitteilungen | Weitere
Infos | Veranstaltungen | TV-Tipps | Schöne
Zoowelt |
TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Die Welt Donnerstag, 24. Mai 2007
Sag mir, wo die Flamingos sind
Knut hat’s gut. Das berühmteste Eisbärbaby der Welt hat
inzwischen so viele Fans, dass der Berliner Zoo sie im Sechsminutentakt
an seinem Gehege vorbeischeucht. Andere Tierparks müssen sich mehr
einfallen lassen, um aufzufallen – zum Beispiel mit Zoo-Shows im
Fernsehen. Plötzlich wuchern auf allen Kanälen die
Tierparksendungen, die zwei Dinge gemeinsam haben:
zuckersüße Hauptdarsteller und ein Co. im Namen. „Elefant,
Tiger & Co“, „Giraffe, Erdmännchen & Co“ oder „Pinguin,
Löwe & Co“ melden sich wahlweise aus Münster, Leipzig
oder Frankfurt. Sie alle haben sich Großes vorgenommen: einen
Blick hinter die Kulissen, Dönekes von den Tierpflegern und
überhaupt ein rundum luxoriöses Zooerlebnis, als es Otto
Normalbesucher bei einer Stippvisite geliefert bekommt. Voller
Erwartung setze ich mich also mit meinem zwei Jahre alten Testpublikum
vor den Fernseher. Die erste Erkenntnis: Auch vierbeinige Fernseh-Stars
haben gute und schlechte Tage. ... Die zweite Erkenntnis: Ja, hier
lässt sich jede Menge dazulernen – aber meistens handelt es sich
um Wissen, das die Welt nicht braucht. Zum Beispiel, dass Geparden nach
der Paarung nicht brummen sollten und Erdmännchen sich nicht nur
für Laien gleichen wie ein Ei dem anderen (weshalb man ihnen in
einer Sendung Erkennungschips einpflanzt). ... Deshalb das Fazit:
Zooshows sind dann klasse, wenn der richtige Tierpark zu weit weg ist
oder wenn’s in Strömen regnet. Ansonsten können sie dem
Original nicht das Wasser reichen.
Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm jetzt auch live im
online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der aktuellen Sendung besucht
Prometheus das Delphinarium im Nürnberger Zoo.
Fr, 01.06.2007, 10:35 MDR,
Das Leben der Säugetiere - Nahrung fürs Gehirn (Folge 10)
Fr, 01.06.2007, 11:30 NDR, Der Flug des Nashorns - Ein Dickhäuter
als Luftfracht
Fr, 01.06.2007, 15:15 HR, Heideland Senne
Fr, 01.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (80)
Fr, 01.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (6)
Fr, 01.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger
& Co. (209)
Fr, 01.06.2007, 21:00 rbb, Schwedens Bären - geliebt und gehasst
Sa, 02.06.2007, 8:50 VOX, BBC Exklusiv: Tierische Weltreisen mit Steve
Leonhard
Sa, 02.06.2007, 11:40 MDR, Das Geheimnis vom Untersberg,
Gänsegeier im Salzburger Land
Sa, 02.06.2007, 11:55 VOX, tierzeit: Von Wölfen und Blutbrustaffen
So, 03.06.2007, 13:15 ARD, Der Dschungelretter - Modekönig wird
Naturschützer
So, 03.06.2007, 16:20 ARD, Madagaskar - Naturparadies im Indischen
Ozean
So, 03.06.2007, 20:15 WDR, Tiergeschichten
aus Wuppertal: Brummige Bären und gestreifte Geparden
So, 03.06.2007, 23:15 VOX, Der masturbierte Elefant, Künstliche
Befruchtung bei Zootieren
Mo, 04.06.2007, 11:30 NDR, Kolibris - Kunstflieger im Regenwald
Mo, 04.06.2007, 14:15 hr, Die Allianz der Affen
Mo, 04.06.2007, 15:00 WDR/SWR, Planet Wissen: Zugvögel - Reisende
mit Schnabelkompass
Mo, 04.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (81)
Mo, 04.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (7)
Mo, 04.06.2007, 21:30 3sat, Der den Wolf versteht, Der russische
Wolfsforscher Vladimir Bologov
Di, 05.06.2007, 14:15 hr, Waldelefanten - Afrikas geheimnisvolle
Urwaldriesen
Di, 05.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Das Geheimnis des Vogelzugs
Di, 05.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (82)
Di, 05.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (8)
Di, 05.06.2007, 20:15 WDR, Bulgarien - durch den wilden Balkan
Mi, 06.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (83)
Mi, 06.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (9)
Mi, 06.06.2007, 19:00 ARTE, Die Rettung des blauen Papageis, Der
Spix-Ara
Mi, 06.06.2007, 20:15 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Entlang der Oder
Do, 07.06.2007, 12:55 3sat; Penyu Penyu - Die Schildkröten des
Celebes-See
Do, 07.06.2007, 13:25 3sat, Im Palast der bunten Fische - Lebensraum
Wrack
Do, 07.06.2007, 14:10 WDR, Best of Giraffe, Erdmännchen & Co.,
Aus dem Opel-Zoo Kronberg
Do, 07.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Hornträger - Die
Siegertypen Afrikas
Do, 07.06.2007, 15:00 HR, Elefant, Tiger & Co. - Spezial
Do, 07.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (84)
Do, 07.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (10)
Do, 07.06.2007, 17:55 WDR, Reise ins Ungewisse, 5 neue Elefanten
für Köln
Do, 07.06.2007, 18:00 HR, Knut!
Fr, 08.06.2007, 14:15 ZDF, Wunderbare Welt: Sanaté, die
Wölfin
Fr, 08.06.2007, 15:15 ZDF, Tierisch
Kölsch (85)
Fr, 08.06.2007, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co. (11)
Fr, 08.06.2007, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. (210)
Fr, 08.06.2007, 21:00 RBB, Die etwas anderen Löwen, Im
Okavango-Delta
"Weiches Fell und scharfe Krallen", ARD Samstag 11:00
Uhr: Je nach produzierender Sendeanstalt neue Szenen aus verschiedenen
Zoos (WDR: Münster, Dortmund, Krefeld; NDR: Wildpark
Lüneburger Heide) oder Zusammenschnitt gelaufener Doku-Soaps bzw.
Wiederholung alter Filme (RBB, SWR, HR).
Tierarzt-Doku "Menschen, Tiere und Doktoren" montags
bis freitags um 17.00 Uhr auf VOX – auch im Zoo (u.a. Kerkrade,
Teneriffa, Krefeld, Hamburg, Neuwied, Gelsenkirchen, Heidelberg,
Nürnberg); Mittags 12:55 Uhr und samstags 18:45 Uhr jeweils
Wiederholungen
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart:
Wiederholungen dienstags ab 21:10 Uhr und mittwochs ab 10:45 Uhr im rbb
sowie samstags ab 14:15 Uhr im SWR
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen
älterer Folgen samstags 12:55 Uhr im MDR, Mo-Fr ab 17:10 im HR und
NDR, montags die aktuelle Folge 16:35 im MDR sowie Mo-Fr ab 11:10 Uhr
im SWR
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird jeweils
freitags um 20:15 Uhr und sonntags 11 Uhr im rbb wiederholt
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt
und Kronberg: Wiederholung Mo-Fr ab 11:10 Uhr im SWR
"Pinguin, Löwe & Co." aus
Münster wird freitags um 21:00 Uhr und samstags um 16:35 Uhr im
WDR wiederholt.
Zoo-Geschichten des ZDF auf dem
ZDF-Infokanal, zur Zeit die Folge zu Zoo Dortmund
Geplant für 2007:
Leopard, Seebär und Co. (Hagenbecks Tierpark, Hamburg) NDR
Seehund, Puma & Co. (Zoo am Meer Bremerhaven) Radio Bremen TV, 25
Folgen ab 28.November 2007
Ostseeschnauzen (Zoo Rostock) ZDF
Seehund, Nasenbär & Co (Jaderpark) ARD, 25 Folgen
ausführlichere
Fernsehprogramm-Tipps: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Räuber und Gendarm
„Wulff freut sich über den Wolf“ – da freu ich mich doch mit,
weniger aber über den Wolf, denn daß ich mich über den
freue, dürfte klar sein, als über des Niedersächsischen
Landesvaters Freude, denn einige Politiker, die Parteien
angehören, an deren vorderen Ende ein „C“ steht, haben es
bekanntlich gelegentlich, obwohl sie sonst gerne Recht und Ordnung
verteidigen, nicht so sehr mit den Gesetzen, die Raubtiere
schützen sollen, deren Schulterhöhen, die von mittleren
Hauskatze überschreiten können.
Der Wolf lebt jetzt bei Celle und wie wir von Heinz Erhardt wissen,
endet das Leben manchmal auch „– bei Strolchen – in einer solchen.“
Deshalb noch mal zur Einordnung: Falls ein Wolf der Meinung sein
sollte, Hunger zu haben, und weiterhin meint, diesen mit dem Verzehr
eines Paarhufers stillen zu wollen, möge der nun auf der Koppel
stehen oder im Wald, dann ist das völlig in Ordnung. Ein Wolf, der
Tofu verschmäht, ist deshalb noch lange kein Strolch! Andersrum
sind Susi und Strolch zwar legitime Nachfahren des Wolfes, der ist
deshalb aber noch lange kein Hund (im domestizierten Sinne) und deshalb
(das war jetzt das letzte „deshalb“) sollte man sich als
Niedersächsischer Jäger, Schäfer, Waldbesitzer, Landwirt
oder hauptberuflicher Panikverbreiter schon mal schlau machen, denn
Wissen kann bekanntlich vor Dummheiten schützen.
Ob bei der Wiederansiedlung des Leoparden im Kaukasus alle Beteiligten
wissen, um was für einen es sich dort handeln soll, kann man
angesichts verwirrender Unterartenbezeichnungsflut derzeit nicht so
genau wissen, aber gut zu wissen ist, daß auch hier ein Raubtier
zurückkehren darf . Ich kehre jetzt auch zurück, zurück
in die Zoos, denn dort hat der Wuppertaler gerade „das
größte Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo
gebaut wurde“ eröffnet - und diesen Superlativ, den... lasse ich
jetzt mal unkommentiert!
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
|
|
| Sie suchen eine Meldung oder ein
Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema
nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv. |
|
|
|
|
| Dieser Newsletter gibt einen
Überblick über Artikel rund um
das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und
Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und
versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die
vollständigen
Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem
ungültig
oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der
Artikel
können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. |
Pressemitteilungen
und
Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de.
Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoo-AG-Website.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser
Archiv an
die Redaktionsadresse. |
Die
Zoopresseschau ist
eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung.
Weitere Hinweise, Impressum, Optionen und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.
|
|